Solar News Archiv September 2008

 




 

Spanien bremst Wachstum der Solarindustrie: Solarstrom-Einspeisevergütung wird gesenkt, Photovoltaik-Zubau begrenzt

Solar-Kraftwerk (2,23 MW) in Ávila (Spanien).
Solar-Kraftwerk (2,23 MW) in Ávila (Spanien).

Die spanische Regierung hat die Förderung für Solarstrom neu geregelt. Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen sinke zwar weniger als bisher erwartet um rund 30 Prozent auf 34 Cent/kWh bei Dachanlagen und 32 Cent/kWh bei Bodenanlagen, berichtet die Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner in einer Pressemitteilung. Die maximale Leistung von Dachanlagen werde aber künftig auf 2 Megawatt (MW) begrenzt, jene von Bodenanlagen auf 10 MW. Die Vergabeleistung werde für ganz Spanien pro Jahr auf 267 MW für Dachanlagen und auf 133 MW für Bodenanlagen gedeckelt (Förderobergrenze). Für die Jahre 2009 und 2010 wurden im Rahmen einer Übergangsregelung zusätzliche 100 MW für Dachanlagen beziehungsweise 60 MW für Freiflächen-Solarparks freigegeben.  Investoren müssen strategisch umdenken

Grundlage der Neuregelung bildet das am 28.09.2008 in Kraft getretene Königliche Dekret 1578/2008, welches die bisher geltenden Grundlagen der Einspeisevergütung ersetzt. "Das neue Gesetz führt zu wesentlichen Änderungen für die Solarindustrie in Spanien" erklärt Rechtsanwalt Georg Abegg von der internationalen Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner in Madrid. "Investoren, die sich auf das Geschäft mit Großanlagen spezialisiert haben, müssen strategisch umdenken. Dies betrifft vor allem auch die deutsche Solarindustrie, die hier in Spanien sehr erfolgreich tätig ist." Durch das neue Gesetz werde der Solarboom in Spanien zwar gebremst, effiziente Betreiber könnten aber profitieren. "Auch mit den neuen Einspeisetarifen ist in Spanien der rentable Betrieb von Solaranlagen möglich", so Abegg.


Neue bürokratische Hürden; komplexe Vergabeverfahren

Zur Senkung der Einspeisevergütung kommen neue bürokratische Hürden, insbesondere das mit dem Dekret eingeführte Register der Energieproduzenten, in das jedes Projekt eingetragen werden muss, um den entsprechenden Vergütungstarif zugewiesen zu bekommen. Um die Aufsplittung in Einzelanlagen zur Umgehung der vorgegebenen Leistungshöchstgrenze zu verhindern, werden Projekte mit der selben Katasterreferenz als eine einzige Anlage oder ein einziges Projekt angesehen.

Die Vergütungstarife sollen künftig entsprechend der Entwicklung der beantragten Vergabeleistung erhöht oder reduziert werden. Werden in einer Vergaberunde sämtliche Vergabekapazitäten ausgeschöpft, reduziert sich der Tarif in der nächsten Vergaberunde, während umgekehrt bei Freibleiben von Vergabeleistung der Tarif in der nächsten Vergaberunde entsprechend angehoben wird. Die jährlich zu vergebende Leistungskapazität wird in Vergaberunden aufgeteilt. Anträge, die in der jeweiligen Vergaberunde keine Leistung mehr zugewiesen bekommen, rutschen automatisch in die nächste Vergaberunde.

Das Antragsverfahren wird nach Ansicht von Rechtsanwalt Abegg die Finanzierung von Solarprojekten in Spanien erschweren. "Das komplexe Vergabeverfahren führt zur Unsicherheit des Projektbeginns und des anwendbaren Vergütungstarifes, weil nicht sicher ist, in welcher Vergaberunde beantragte Projekte realisiert werden können. Wird ein Projekt in die darauffolgende Vergaberunde verschoben, muss der Investor unter Umständen die Finanzierung neu verhandeln", so Abegg. Nach Eintragung verfügt der Antragssteller über einen Zeitraum von maximal zwölf Monaten, welcher in Ausnahmefällen um vier Monate verlängert werden kann, um die endgültige Eintragung im Register zu erlangen. Andernfalls wird der Antrag gelöscht.


Rödl & Partner: Photovoltaikprojekte in Spanien können auch in Zukunft rentabel sein

Die spanische Regierung begründet die Maßnahmen mit dem Ziel, die bisher rasante Entwicklung der Photovoltaik zu bremsen und besser kontrollieren zu können und gleichzeitig die Forschung und Entwicklung zu fördern. "Photovoltaikprojekte in Spanien sind auch nach der gesetzlichen Neuregelung der Einspeisevergütung noch rentabel durchzuführen", betont Abegg. "Zukünftig haben aber nur noch die Investoren gute Erfolgschancen, die Projekte frühzeitig beantragen und die geforderten Unterlagen vollständig einreichen."

30.09.2008   Quelle: Rödl & Partner   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TAUBER-SOLAR Ávila GmbH,
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BEE: Nicht auf Erfolgen des Erneuerbare-Energien Gesetzes ausruhen

Die Internationale Energie Agentur (IEA) hat am 29. September 2008 in Berlin eine Analyse politischer Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien vorgestellt. Dabei appelliert die IEA an die Regierungen weltweit, den Ausbau von Solar- und Windenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie mit effektiven Förderinstrumenten zu beschleunigen. Erneuerbare Energien könnten einen deutlich höheren Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten. "Die Branche der Erneuerbaren Energien teilt die Analyse der IEA, nach der verlässliche Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind", so Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). "In Deutschland dürfen wir uns deshalb nicht auf dem Erfolg des EEG ausruhen, sondern müssen die Erkenntnisse der IEA auch im Wärme- und Kraftstoffsektor umsetzen", fordert Klusmann.   Auch für diese Bereiche seien dauerhaft wirksame und verlässliche Förderinstrumente erforderlich.


Stromnetz muss verbessert werden

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland setze die von der IEA ermittelten Anforderungen an effektive Förderinstrumente vorbildlich um, betont der BEE. Es führe bei niedrigeren Kosten zu einem deutlich schnelleren Ausbau der Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien, als beispielsweise Quotenregelungen. Die IEA warnt jedoch davor, nur das eigentliche Förderinstrument in den Blick zu nehmen. Die Fähigkeit, des gesamten Energieversorgungssystems, einen hohen Anteil Erneuerbarer Energien aufzunehmen, sei ebenfalls zentral. "Ein vorbildliches EEG bringt nichts, wenn das Stromnetz den Strom aus erneuerbaren Energien nicht aufnehmen kann", so Björn Klusmann. Er fordert deshalb Nachbesserungen am Entwurf des Energieleitungsausbaugesetzes: "Es muss Erdkabel auch auf der Ebene der regionalen Verteilnetze ermöglichen, damit Engpässe vermieden werden, bevor sie den Ausbau Erneuerbarer Energien bremsen".


Nachholbedarf bei Wärme aus erneuerbaren Energien

Während die Entwicklung der Stromversorgung in vielen Ländern bereits recht erfolgreich verläuft, gibt es laut IEA insbesondere bei der Wärmenutzung erheblichen Nachholbedarf. Hier bleiben die meisten Staaten weit hinter ihren Potenzialen zurück. Die IEA beklagt, dass häufig verlässliche wirtschaftliche Anreize fehlten. "Das Wärmegesetz in Deutschland ist daher ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt", so Klusmann. Das Gesetz schreibt einen Mindestanteil erneuerbarer Energien für Neubauten vor und wird am 1.1.2009 in Kraft treten. "Die Regelungen für den Gebäudebestand sind aus unserer Sicht vor dem Hintergrund der IEA-Erkenntnisse jedoch nicht ausreichend", ergänzt Klusmann.


Biokraftstoffproduzenten verunsichert

"Die Biokraftstoffpolitik entspricht am wenigsten den Anforderungen der IEA", beklagt Klusmann. Zunächst habe der schnelle Wechsel von einer steuerlichen Förderung auf ein Quotensystem den heimischen Produzenten geschadet. "Nun sorgt die Ankündigung, die Biokraftstoffquoten abzusenken, wieder für Verunsicherung", so Klusmann.


IEA-Prognose: Mehr als 40 % Ökostrom im Jahr 2020 möglich

Die IEA hat die Förderpolitik von 35 OECD-Staaten und großen Schwellenländern verglichen und daraus Kriterien für eine wirksame Politik zum schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien abgeleitet. Zu den wichtigsten Prinzipien gehören demnach transparente und verlässliche Förderkonditionen, technologiespezifische und degressiv ausgestaltete Investitionsanreize und der Abbau nicht-ökonomischer Hemmnisse. Bis 2020 kann nach Erkenntnissen der IEA der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion in den untersuchten Ländern auf über 40 Prozent mehr als verdoppelt werden.

30.09.2008   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: S.A.G. Solarstrom AG bringt in Spanien 8,9 MW an das Netz

Solarstrom-Dachanlage in Albacete (Spanien).
Solarstrom-Dachanlage in Albacete (Spanien).

Tau Solar, das spanische Tochterunternehmen der S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), hat am 29. September 2008 die letzte der im Jahr 2008 errichteten beziehungsweise fertig gestellten Solarstrom-Anlagen offiziell an Netz angeschlossen und die Eintragung im spanischen Energieregister RIPRE (Registro de Instalaciones de Producción en Régimen Especial) erhalten. Damit sei für Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,9 Megawatt (MW) die im Real Decreto 661/2007 festgeschriebene Einspeisevergütung für Solarstrom von 45,5 Cent/kWh für 25 Jahre gesichert, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG in einer Pressemitteilung.   Neben 21 Projekten mit einer Gesamtnennleistung von 1,6 MWp seien in Spanien außerdem fünf größere fest installierte Freiflächenanlagen mit polykristallinen Modulen errichtet worden: in Espejo (2,2 MWp), Morón (2,2 MWp), Albacete (1,5 MWp) sowie in Gelsa de Ebro (0,8 MWp) und Jumilla (0,6 MWp). Am vergangenen Freitag sei die Anlage in Jumilla als letzte aller im laufenden Jahr von Tau Solar gebauten Anlagen in das spanische Energieregister eingetragen worden.


Nur noch 32 Cent/kWh für Strom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen und maximal 34 Cent/kWh für Dachanlagen

Die Eintragung in das Register ist Voraussetzung, um die nur noch bis zum Stichtag 29.09.2008 gültige Einspeisevergütung von 45,5Cent/kWh zu erhalten. Für Anlagen, die ab dem 30. September registriert werden, wird die Einspeisevergütung in Spanien deutlich sinken. Das neue Real Decreto, das am 26. September verabschiedet wurde, sieht nur noch 32 Cent/kWh für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und maximal 34 Cent/kWh für Solarstrom-Dachanlagen vor. Die Einspeisevergütung ist dabei auf eine jährliche Gesamtleistung von 400 MW neu gebauter Anlagen begrenzt, davon sollen zwei Drittel Dachanlagen sein. 2009 soll die Sonderregelung gelten, dass über diese 400 MW hinaus weitere 100 MW aus Freiflächenanlagen gefördert werden können, 2010 sollen es nur noch 60 MW sein.


Spanien bleibt attraktiver Investitionsstandort

"Tau Solar hat nicht nur den Bau der Anlagen wie geplant zeitgerecht abgeschlossen, sondern auch alle Genehmigungsverfahren. Hier spiegelt sich die über zehnjährige Erfahrung des Unternehmens am spanischen Markt", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Trotz sinkender Einspeisevergütung bleibe Spanien aufgrund hoher Strahlungsintensität und Anzahl von Sonnentagen nach wie vor ein attraktiver Investitionsstandort für PV-Anlagen, heißt es in der Pressemitteilung. "Das Auftragsvolumen wird in 2009 aufgrund der neuen Regelung sicher zunächst zurückgehen. Dennoch haben wir in Spanien nach wie vor eine starke Marktposition. Wir haben langjährige Erfahrung im Bau von Dachanlagen, die mit dem neuen Real Decreto verstärkt gefördert werden, und können außerdem in der S.A.G.-Gruppe den gesamten Lebenszyklus von PV-Anlagen abbilden. Hier rechnen wir beispielsweise mit mehr Aufträgen für Ertrags- und technische Gutachten sowie Überwachung und Instandhaltung beziehungsweise Repowering von unzureichend laufenden Anlagen", so Kuhlmann weiter. "Außerdem werden Investoren verstärkt die Qualität und Langlebigkeit der geplanten Anlagen prüfen - auch das kommt uns zugute", ergänzt der Vorstandsvorsitzende der S.A.G. Solarstrom AG.

30.09.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tau Solar,
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Kalifornische Akademie der Wissenschaften integriert Photovoltaik-System von SunPower in "lebendiges Dach"

Photovoltaik-Gebäudeintegration der California Academy of Sciences.
Photovoltaik-Gebäudeintegration der
California Academy of Sciences.

Die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz im Silicon Valley (Kalifornien; USA), berichtete am 26.09.2008, dass ihre Hochleistungs-Solarzellen in das Dach des Neubaus der California Academy of Sciences (CSA) einbezogen wurden. Das neue Gebäude in Golden Gate Park, San Francisco wurde am vergangenen Wochenende eingeweiht. Der Entwurf für das so genannte "lebendige Dach" stammt von dem Architekten und Pritzker-Preisträger Renzo Piano. Sein Solar-Lichthof, welcher die Dachbepflanzung umgibt, besteht aus 60.000 Hochleistungs-Solarzellen von SunPower, die in 720 Photovoltaik-Module aus Glas eingebettet sind.   Diese einzigartige Form der Photovoltaik-Gebäudeintegration erlaube den Besuchern sowohl den Blick auf die Vorder- als auch auf die Rückseite der Module, betont SunPower. Die Solarstromanlage hat eine Nennleistung von 172 Kilowatt (kWp) und wird künftig rund 213.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich erzeugen, der etwa 10 Prozent des Strombedarf der Akademie deckt. Zudem wird die Solaranlage zirka 200,000 Kilogramm CO2-Emissionen pro Jahr vermeiden.


Solarenergienutzung in das lebendige Dach integriert

"Die Akademie feiert ihre Neueröffnung mit einem revolutionären, nachhaltigen Gebäude, das von jeder Altersgruppe besucht wird", kommentiert Ari Harding, Spezialist für das Gebäudemanagement der Akademie. "Die Solarenergienutzung in das lebendige Dach zu integrieren, war der logische Weg, um gleichzeitig unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und das Gebäude ansprechend zu gestalten. Wir freuen uns, die leistungsfähigsten Solarzellen der Welt zu haben, die von einem Nachbarn in der Bay Area hergestellt wurden", ergänzt Harding.

SunPowers Hochleistungszellen erzeugen laut Hersteller bis zu 50 % mehr Solarstrom als herkömmliche Solarzellen und haben einen zwei- bis dreimal so hohen Wirkungsgrad als Dünnschichtzellen. Der Solarzellentyp, der in der Akademie verwendet wurde sei die erste Wahl für Anlagen in Kalifornien und in den USA, betont das Unternehmen. Die Module mit durchweg schwarzer Oberfläche böten sowohl eine optisch attraktive und bezahlbare Möglichkeit, Solarenergie zu nutzen als auch den Ertrag pro Quadratmeter Modulfläche zu maximieren.

"Wir beglückwünschen die Akademie zu ihrer Entscheidung, leistungsfähige Solartechnologie in einen Teil ihres Neubaus zu integrieren, wofür sie vermutlich mit dem Award "Leadership in Energy and Environmental Design" (LEED) in Platin ausgezeichnet wird", sagteSunPower-Vorstand Tom Werner. "Unsere Solarzellen sind ein wesentlicher Teil von Renzo Pianos Dachentwurf und eine zweckmäßige Lösung umweltfreundlichen Solarstrom zu produzieren, welcher das Planetarium, das Aquarium und den Regenwald im Museum versorgt", fügt Werner hinzu.

30.09.2008   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CAS,
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Energieffizienz: Gute Noten für das Solar Info Center Freiburg

SIC Freiburg: Mit minimaler Energie beheizt und gekühlt.
SIC Freiburg: Mit minimaler Energie beheizt
und gekühlt.

Der Ende August 2008 erschienene Abschlussbericht einer unabhängigen dreijährigen Monitorings gibt dem Solar Info Center Freiburg (SIC) gute Zensuren für seinen Betrieb. Das am Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) angesiedelte Programm SolarBau:Monitor (heute EnBau:Monitor) prüfte das Energieeffizienz-Gebäude bis 2007. Untersucht wurden Nutzerzufriedenheit und Energiebedarf. Wichtigstes Ergebnis der Bewertung: Die vorhergesagten Werte werden eingehalten oder sogar übertroffen - etwa die zu 100 Prozent emissionsfreie Wärmeversorgung und die Energieeinsparung um 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Gebäuden bei gleichen Kosten.  Über 80 Prozent der Nutzer fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz wohl und gaben die Noten "sehr zufrieden" oder "zufrieden". Maßgeblicher Faktor war das angenehme Raumklima. Die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz stufte die große Mehrheit der Befragten als "genau richtig" ein. "Das Niedrigenergiehauskonzept bringt die Voraussetzungen für eine hohe Arbeitsplatzqualität mit", so der Abschlussbericht.


3.130 Megawattstunden Heizenergie eingespart

Der Heizwärmebedarf des Gebäudes liegt bei nur rund 25 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter und damit deutlich unter den Planungszahlen. Die Wärmeversorgung ist durch die eingebauten Wärmerückgewinnungsmaßnahmen des nahe gelegenen Heizkraftwerks der Uniklinik zertifiziert zu 100 Prozent emissionsfrei. Per Contracting installierte das Solar Info Center Komponenten, die mehr als doppelt so viel Energie gewinnen als im Solar Info Center verbraucht wird. Das entspricht einer Brennstoffeinsparung von 3.130 Megawattstunden (MWh) pro Jahr.


38 Prozent weniger Energiebedarf für die Kühlung

Die Kühlung des Gebäudes im Sommer erfolgt über eine Nachtluftkühlung und Erdsonden. Die bereits sehr guten Werte konnten durch das Monitoring weiter verbessert werden: Die Einbeziehung von Wetterprognosedaten für den nächsten Tag reduziert bei vorhergesagten kühleren Temperaturen die Nachtluftkühlung. Hierfür nutzen die Ingenieure eine neue Technik, die intelligente dynamische Betriebsführung (idB). Sie wurde bisher nur unter Laborbedingungen getestet. Ein geringerer Strombedarf und eine bessere Gebäudekühlung sind die Folge - der Testbetrieb für einen Teilbereich des SIC ergab 38 Prozent weniger Energiebedarf. Die Lüftung des Seminarbereichs über 80 Meter tiefe Erdsonden wurde mittels umluftgesteuertem Vorheizen und Kühlen verbessert, der ohnehin schon geringe Energiebedarf konnte weiter vermindert werden.

Zwei Unternehmen im Solar Info Center, die Energieagentur Regio Freiburg und das Fraunhofer ISE, arbeiten derzeit mit Partnern aus Deutschland, Finnland und Schweden an der weiteren Verbesserung des Energiemanagements von Nicht-Wohngebäuden durch Monitoring. Das Ziel des Projekts "BuildingEQ" der Europäischen Kommission liegt in der Entwicklung von Verfahren und Berechnungstools. Mit ihrer Hilfe soll der Anlagenbetrieb (Heizung, Lüftung, Klimatisierung etc.) in Nicht-Wohngebäuden so optimiert werden, dass Energie- und Kosteneinsparungen daraus erfolgen. Des Weiteren wird untersucht, inwieweit die ab Mitte 2009 gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweise für die Optimierung herangezogen werden können.

Weitere Informationen: http://www.buildingeq-online.net.

Ein Kurzportrait des Solar Info Center gibt es in der Rubrik "Projekte" bei http://www.archiv.solarbau.de.

30.09.2008   Quelle: Solar Info Center GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SIC,

 

Süddeutschland ist Zentrum des boomenden Holzpellet-Marktes

Interpellets 2008, Treffpunkt der Pellet-Branche.
Interpellets 2008, Treffpunkt der
Pellet-Branche

Rund 44 Prozent aller deutschen Holzpellet-Heizungen stehen in Bayern, weitere 19 Prozent sind in Baden-Württemberg installiert. Dies besagen Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die Förderanträge für Pelletheizungen bewilligt. Die süddeutschen Bundesländer stehen mit den meisten installierten Pelletheizungen an der Spitze des deutschen Pelletsmarktes. Spiegelbilder der dynamischen Pelletbranche sind das 8. Industrieforum Pellets und die Fachmesse Interpellets, die beide Ende Oktober in Stuttgart stattfinden.  Sie fokussieren ausschließlich den Brennstoff Pellets und die Pelletstechnik. Hersteller, Händler und Zulieferer der Pelletsbranche treffen sich vom 29. bis 31. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart. Auf der Fachmesse Interpellets 2008 zeigen sie Produkte, Dienstleistungen und Neuheiten aus der Pelletstechnik. Zum Fachkongress 8. Industrieforum Pellets werden am 28. und 29. Oktober rund 500 Experten aus der ganzen Welt erwartet.


Baden-Württemberg und Bayern ganz vorne

Vom Jahr 2000 bis Ende August dieses Jahres förderte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) insgesamt 84.624 Holzpelletkessel und -öfen - davon allein in diesem Jahr bereits 11.667 Pellet-Heizanlagen. Die tatsächlich installierte Zahl an Pelletfeuerungen dürfte sogar deutlich höher liegen, da Hausbesitzer aufgrund des im vergangenen Jahr geänderten Antragsverfahrens nach der Installation sechs Monate Zeit haben, die Förderung zu beantragen. Bayern führt die Rangliste der Bundesländer mit knapp 37.500 Pellet-Heizungen an, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 16.000 Anlagen, Nordrhein-Westfalen mit 9.000 und Hessen mit rund 6.700 Pelletsheizungen. "Baden-Württemberg und Bayern bilden mit fast zwei Drittel aller installierten Pellet-Heizungen die Zentren des wachsenden Pelletsmarkts", so Barbara Pilz, Projektleiterin des 8. Industrieforum Pellets.


Pellet-Verband rechnet mit kräftigem Marktwachstum

Die installierte Gesamtleistung aller seit dem Jahr 2000 geförderten Pelletkessel und -öfen in Deutschland beträgt 1.640 Megawatt. Die durchschnittliche installierte Nennwärmeleistung liegt bei 19,4 Kilowatt pro Pelletheizung. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) schätzt, dass sich der Bestand an Pelletheizungen in Deutschland von 80.000 auf 100.000 zum Ende dieses Jahres erhöhen wird.

Das 8. Industrieforum Pellets tagt von 28. bis 29. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart. Die Fachmesse Interpellets 2008 findet ebenfalls in der Neuen Messe Stuttgart statt. Bis 31. Oktober ist die Interpellets Zentrum der internationalen Pelletsbranche: Über 100 Aussteller aus dem In- und Ausland werden auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern erwartet. Am Freitag, 31. Oktober, ist die Interpellets auch für Endverbraucher geöffnet.

Weitere Informationen: http://www.interpellets.de

30.09.2008   Quelle: Interpellets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,

 

EUROSOLAR: IEA-Instrumente sind ungeeignet, den globalen Ausbau erneuerbarer Energien zu erreichen

Die von der Internationalen Energieagentur (IEA) empfohlenen politischen Instrumente sind nach Auffassung von EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer ungeeignet, den globalen Ausbau Erneuerbarer Energien zu erreichen. Die Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hingegen sei notwendig und in greifbarer Nähe. Das betonte Scheer, MdB, Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung anlässlich der Pressekonferenz des Exekutivdirektors der Internationalen Energie-Agentur (IEA), Nobuo Tanaka, am 29.09.2008 in Berlin zur Veröffentlichung der IEA-Studie "Deploying Renewables: Principles for Effective Policies". 
IEA-Alternativen zum EEG "verschwommen" und im Sinne der Stromkonzerne

Die Empfehlungen des IEA-Direktors für den globalen Ausbau Erneuerbarer Energien seien ungenügend und wenig greifbar, kritisiert Scheer. Der von der IEA in der offiziellen Zusammenfassung der Studie prognostizierte Anteil von 50 % erneuerbarer Energie an der weltweiten Stromversorgung im Jahr 2050 klinge auf den ersten Blick nach einem ambitionierten Ziel, so Scheer. "Aber die von der IEA empfohlenen politischen Instrumente sind ungeeignet, den globalen Ausbau Erneuerbarer Energien zu erreichen. Die IEA bekräftigt ihre Vorbehalte gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das weltweit das eindeutig erfolgsdynamischste und kostengünstigste Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien ist. Was die IEA als Alternative empfiehlt, ist verschwommen und entspricht den Empfehlungen der Stromkonzerne, die den Ausbau Erneuerbarer Energien bisher stets verhindern oder verlangsamen wollten", so Scheer.


"Horrorvision": 1.000 neue Atomkraftwerke bis zum Jahr 2050

Würden Politikansätze weltweit dem Vorbild des deutschen EEG folgen, wären bis 2050 deutlich mehr als 50 % Anteil erneuerbarer Energien erreichbar, unterstreicht der EUROSOLAR-Präsident. "Wie einseitig die IEA-Stellungnahmen auch in der Vergangenheit waren, zeigt sich auch an der verantwortungslosen Empfehlung der IEA anlässlich des G8 Gipfels im Juli 2008 in Japan, bis zum Jahr 2050 weltweit über 1.000 neue Atomkraftwerke zu bauen. Das würde bedeuten, dass im Laufe der nächsten 40 Jahre alle 15 Tage ein neuer Atomreaktor in Betrieb gehen müsste. Dies ist eine Horrorvision, die außerhalb jeder Realität ist!", warnt Scheer.


Scheer: IEA redet das Potenzial der Erneuerbaren systematisch klein

Die IEA sei einschlägig dafür bekannt, dass sie das Potenzial der erneuerbaren Energien unterschätze und die Probleme konventioneller Energien systematisch kleinrede. So habe sie 2002 einen weltweiten Windenergieanteil bis zum Jahr 2020 von 100.000 MW vorausgesagt. Bereits heute seien es 110.000 MW, rechnet Scheer vor. "Bezüglich der Ölpreise prognostizierte die IEA 2002, dass im Jahr 2008 das Barrel Öl 22 Dollar kosten würde. Tatsächlich sind es im Jahresdurchschnitt 2008 weit über 100 Dollar!", stellt Scheer fest.


IRENA ist greifbar nah

Die Voreingenommenheit der IEA zugunsten der fossilen Energien und der Atomenergie unterstreiche, wie dringend notwendig die Gründung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) ist. EUROSOLAR und der Weltrat für Erneuerbare Energien fordern dies seit den 80er Jahren. Mittlerweile ist das Ziel greifbar nah: IRENA wird auf Initiative der Bundesregierung im Januar 2009 gegründet werden. Als internationale Regierungsagentur soll IRENA den weltweiten Ausbau aller nachhaltig genutzten regenerativen Energieträger fördern und beschleunigen.

29.09.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Internationale Energieagentur lobt effektive Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland

IEA-Studie zur Förderung der Erneuerbaren.
IEA-Studie zur Förde-
rung der Erneuerbaren.

Eine am 29.09.2008 vorgestellte Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) bescheinigt Deutschland und weiteren Staaten, erneuerbare Energien am effektivsten zu fördern, darunter Dänemark, Spanien und Portugal. "Die Studie bestätigt einmal mehr, dass wir in Deutschland mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfolgreich sind. Dies gilt nicht nur für den Ausbau der Erneuerbaren an sich, sondern auch für den wirtschaftlichen Erfolg, den Deutschland mit seiner ökologischen Industriepolitik zu verzeichnen hat", kommentiert Umwelt-Staatsekretär Matthias Machnig. Im internationalen Vergleich sei klar festzustellen, dass die durch Einspeisesysteme mit fester Vergütung geschaffene Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen - zum Beispiel für Photovoltaik-Strom - ein stärkerer Anreiz für Investitionen ist als die alleinige Höhe der Tarife. 

Erstmals hat die IEA mit ihrem Report "Deploying Renewables: Principles for Effective Policies" eine Analyse der internationalen Politiken zur Förderung erneuerbarer Energien vorgelegt. Untersucht wurden 35 Länder, darunter alle OECD-Staaten sowie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Machnig sieht in der Studie eine Bestätigung, dass erneuerbare Energien weltweit zunehmend in das Bewusstsein politischer Entscheidungsträger rücken. Allerdings sieht er auch Handlungsbedarf: "Die Schlussfolgerungen zeigen, dass für den Durchbruch erneuerbarer Energien die richtigen politischen Rahmenbedingungen wichtig sind. Die Bundesregierung setzt sich dafür nicht nur national sondern auch international ein. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit anderen Staaten und in engem Dialog mit der IEA daran, die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) Anfang kommenden Jahres aus der Taufe zu heben."


Weitere Informationen unter www.iea.org

29.09.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IEA,
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SCHOTT Solar AG legt Preisspanne für den geplanten Börsengang fest

Photovoltaik-Produktion bei SCHOTT Solar.
Photovoltaik-Produktion bei SCHOTT Solar.

Die SCHOTT Solar AG, die Altaktionärin SCHOTT AG sowie die Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners Commerzbank, Deutsche Bank und J.P. Morgan haben die weiteren Details für den geplanten Börsengang des Solar-Unternehmens festgelegt. Die Preisspanne, innerhalb derer Kaufangebote für Aktien abgegeben werden können, beträgt 14,50 Euro bis 19,50 Euro je Aktie, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Insgesamt sollen bis zu 33.673.684 Aktien angeboten werden.   Davon stammen 28.000.000 Aktien aus der am 12. September 2008 von der Hauptversammlung der Gesellschaft beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen und bis zu 1.473.684 Aktien aus dem Eigentum der Altaktionärin SCHOTT AG, die diese allein für die bevorrechtigte Zuteilung im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms zur Verfügung stellt. Zusätzlich sei dem Bankenkonsortium eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 4.200.000 Aktien aus dem Bestand der Altaktionärin eingeräumt worden.


Bruttoemissionserlös in Höhe bis zu 546,0 Millionen Euro geplant

Bei vollständiger Platzierung der Kapitalerhöhung im Rahmen der Preisspanne fließt der SCHOTT Solar AG ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 406,0 Millionen Euro bis 546,0 Millionen Euro zu. Der Streubesitz werde bei Platzierung des gesamten Angebotsvolumens und bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option bei rund 40,1 Prozent liegen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das gesamte Emissionsvolumen wird bis zu 656,6 Millionen Euro betragen.


Zeichnungsfrist endet am 1. Oktober 2008

Interessierte Investoren können die SCHOTT Solar-Aktien in der Zeit vom 29. September 2008 bis zum 1. Oktober 2008 zeichnen. Der Angebotszeitraum endet am 1. Oktober 2008 um 12:00 Uhr (MESZ) für Privatanleger und um 15:00 Uhr (MESZ) für institutionelle Anleger. Der endgültige Platzierungspreis und das endgültige Platzierungsvolumen sollen am 1. Oktober 2008 festgelegt und veröffentlicht werden. Die Erstnotiz der SCHOTT Solar-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 2. Oktober 2008 geplant. Die Angebotsbedingungen ergeben sich aus dem am 5. September 2008 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) gebilligten Prospekt sowie aus einem noch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu billigenden Nachtrag. Der Prospekt ist auf der Internetseite des Unternehmens unter der Rubrik "Investor Relations" veröffentlicht. Der Nachtrag soll nach seiner Billigung ebenfalls dort veröffentlicht werden.

29.09.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Internationale Industrievereinigung will rasches Wachstum der Konzentrator-Photovoltaik unterstützen

Konzentrator-Photovoltaiksystem von Concentrix Solar.
Konzentrator-Photovoltaiksystem von
Concentrix Solar.

Am 25.09.2008 kündigten mehrere Photovoltaikunternehmen die Gründung einer internationalen Industrievereinigung an, die sich mit der Unterstützung und Weiterentwicklung der Konzentrator-Photovoltaik auf dem Weg zu einer etablierten Energiequelle beschäftigen will. Das CPV Consortium ist eine weltweite Organisation, in der Vertreter aller Arbeitsfelder der Konzentrator-Photovoltaik vertreten sind. Die Mitglieder konzentrieren das Sonnenlicht mit Spiegeln und Linsen auf Hochleistungssolarzellen, um mit deutlich geringerem Materialeinsatz mehr Solarstrom zu erzeugen. Sowohl Unternehmen als auch Institutionen, die an der Weiterentwicklung der CPV interessiert sind, können Mitglied im CPV Consortium werden.  Zu den Gründern des Konsortiums, die in den letzten 12 Monaten die Schaffung einer Industrievereinigung vorangetrieben haben zählen Concentrix Solar (Deutschland), Emcore (USA), ISFOC (Spanien), Isofoton (Spanien) und SolFocus (USA). Die Konzentrator-Photovoltaik ist in den letzten Jahren deutlich fortgeschritten, da innovative Unternehmen an allen Aspekten dieser nächsten Generation der Photovoltaik arbeiten.


Wettbewerbsfähiger Solarstrom auf dem Vormarsch

"Heute steht die CPV kurz davor, ihr Versprechen einzulösen, verlässlich Solarstrom zu niedrigen Kosten zu liefern, die mit herkömmlichen Energiequellen wettbewerbsfähig sind", erklärt Nancy Hartsoch, Direktorium des CPV-Konsortiums und Marketing-Vizepräsdentin von SolFocus. "Die Herausforderung ist nun, eine funktionierende Infrastruktur zu schaffen, um die CPV zu unterstützen. Deshalb freuen wir uns über eine große und wachsende Zahl von Mitgliedern, welche sowohl Zell- und Materiallieferanten umfasst als auch Modulhersteller, Produzenten von Nachführsystemen, Systemintegratoren, Stromversorger, Universitäten und Regierungsorganisationen". Die Unternehmen Veeco und 3M, führende Anbieter von Ausrüstung und Materialien für die CPV-Industrie, unterstützten das Konsortium von Anfang an.

"Mit ihren herausragenden Wirkungsgraden bietet die CPV-Technologie enorme Potenziale zur Kostensenkung von Solarstrom", kommentiert Hansjörg Lerchenmüller, Vorstand von Concentrix Solar. "Um dieses Technologiepotenzial voll auszuschöpfen, sind gemeinsame Anstrengungen der kompletten CPV-Industrie nötig", betont Lerchenmüller. Die Mitgliedschaft im Konsortium ist gestaffelt in Gründungsmitglieder mit Sitz im Lenkungsausschuss, reguläre und passive Mitglieder. Universitäten und nicht kommerzielle Einrichtungen können nur auf Vorschlag Mitglied werden.


Workshop im Vorfeld der Messe Solar Power am 13. Oktober

Das CPV-Konsortium trifft sich auf der Messe Solar Power International '08 vom 14.- 16. Oktober in San Diego und veranstaltet einen Workshop im Vorfeld. Weitere Informationen und Kontakt: http://www.solarpowerconference.com und mailto:info@cpvconsortium.org


29.09.2008   Quelle: Emcore; CPV-Konsortium   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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RegioSolar Konferenz 2008: hundert Prozent erneuerbare Energien sind möglich

RegioSolar-Konferenz 2008 in Marburg.
RegioSolar-Konferenz 2008 in Marburg.

Die fünfte RegioSolar-Konferenz unter dem Motto "100% Erneuerbare Energien sind nötig!" fand mit mehr als 200 Teilnehmern in Marburg statt und war ein voller Erfolg, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Die Konferenz habe wieder einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch über regionale und kommunale Projekte einer nachhaltigen Energieversorgung geboten. Einen Höhepunkt der Konferenz bot die Podiumsdiskussion am Freitagabend bei der sich Hans-Josef Fell (MdB, Grüne), Olaf Achilles (systaic AG), Peter Moser (deENet), Birgit Baindl (ZIEL21) und Holger Grimrath (Stuttgart Solar) weitgehend einig waren, dass es möglich ist Deutschland zu hundert Prozent mit Energie aus erneuerbaren Energiegieträgern zu versorgen, was allerdings bei der Stromversorgung leichter zu erreichen sei als bei Wärme und Kraftstoff.   Veranstaltet wurde die Konferenz vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Kooperation mit dem Verein Sonneninitiative Marburg.


Landkreise und Kommunen wollen Bedarf vollständig mit erneuerbaren Energien decken

Die Vorträge und Workshops konzentrierten sich in diesem Jahr auf 100% Erneuerbare-Energien-Beschlüsse, Solare Mobilität, Best-Practice-Beispiele regionaler Energiekonzepte und - aus aktuellem Anlass - die Solar-Satzung in Marburg. Nach dem bewährten Konferenzkonzept präsentierten die Referenten ihre Vorstellungen einer nachhaltigen Energieversorgung und Umsetzungsstrategien.

Gerhard Stryi-Hipp (BSW-Solar) stellte heraus, dass bereits sechs Millionen Menschen in Deutschland in Landkreisen leben, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Energiebedarf in Zukunft vollständig mit erneuerbaren Energien zu decken. Am Vortag der Konferenz wurde traditionell das Kommunalforum gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie weiteren Kommunalen Partnern durchgeführt. Dieses bot speziell Bürgermeistern, Gemeinderäten, Kommunalverwaltungen und weiteren Multiplikatoren die Möglichkeit des Austausches über nachhaltige Energiekonzepte.


RegioSolar e.V. gegründet

Am Rande der diesjährigen Konferenz fand die Gründungsfeier des im Frühjahr dieses Jahres gegründeten Vereins RegioSolar e.V. statt. Der Verein will ein unabhängiges Netzwerk bilden und sich bundesweit für die Verbreitung einer nachhaltigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien einsetzen sowie die Idee von RegioSolar vorantreiben und weiter verfolgen. Interessierte können sich mit Fragen und Anregungen gerne weiterhin wenden an info@regiosolar.de

29.09.2008   Quelle: BSW-Solar; RegioSolar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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BGI EcoTech AG will durch Übernahme von Ralos einer der führenden Photovoltaik-Anbieter in Europa werden

Photovoltaik-Referenzanlage (5 MW) von Ralos in Bürstadt.
Photovoltaik-Referenzanlage (5 MW)
von Ralos in Bürstadt.

Durch die vollständige Übernahme des Photovoltaik-Systemintegrators Ralos Vertriebs GmbH (Michelstadt) werde die BGI EcoTech AG (Kassel) zu einem der führenden Anbieter bei der Entwicklung, Planung und dem Bau hochwertiger Solarstromanlagen in Europa, berichtet BGI in einer Ad-hoc-Mitteilung. Ralos werde rückwirkend zum 1. Januar 2008 wirtschaftlich in die BGI EcoTech eingegliedert. Die "neue" BGI EcoTech rechnet für 2008 mit einem kombinierten Konzernumsatz von 110 - 140 Millionen Euro. Dies entspreche einer deutlichen Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Pro-Forma-Umsatz des Vorjahres von rund 70 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) strebe die BGI EcoTech acht bis elf Millionen Euro an, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. 2007 habe das Pro-Forma-EBIT unter zwei Millionen Euro gelegen. 

Expansion in der Mittelmeerregion, im Nahen Osten, in Osteuropa und in den USA geplant

Der neue Konzern sei hervorragend positioniert, um am starken Wachstum des Photovoltaik-Sektors partizipieren zu können, betont die BGI EcoTech. Branchenexperten rechneten nach wie vor mit einem jährlichen Photovoltaik-Nachfragewachstum von über 30 %. Die neue BGI EcoTech plane, diese Wachstumsraten 2009 zu übertreffen. Der Expansionsschwerpunkt der BGI EcoTech liegt nach Angaben des Unternehmens neben dem stabilen Heimatmarkt Deutschland vor allem im dynamisch expandierenden Auslandsgeschäft. Ralos verfüge bereits über eine starke Projektpipeline in Italien und Spanien und wolle seine Aktivitäten in naher Zukunft auch auf andere Länder der Mittelmeerregion, den Nahen Osten, Osteuropa und die USA ausdehnen. In diesem Zusammenhang soll der Anteil der internationalen Aktivitäten von heute rund einem Drittel auf über 50 % ausgebaut werden.


Beteiligungsunternehmen Parcom: " Einstieg in den hochinteressanten Photovoltaiksektor"

Über den Kaufpreis der Ralos Vertriebs GmbH sei vertraglich Stillschweigen vereinbart worden. Die Finanzierung erfolge über die Aufnahme von Eigen- und Fremdkapital. Einen großen Teil der Finanzierung steuere die Parcom Quoted Equity bei, ein in den Niederlanden ansässiges Tochterunternehmen von Parcom Capital. Parcom investiere in langfristig wertschöpfende Beteiligungen, in denen sie einflussreiche Minderheitsbeteiligungen mit einem Investitionshorizont von 3 - 5 Jahren suche. "Wir haben großes Vertrauen in die Wachstumsstrategie unseres neuen Partners und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Außerdem markiert die BGI EcoTech unser erstes Investment im deutschen Raum und unseren Einstieg in den hochinteressanten Photovoltaiksektor", kommntiert Felix Oberdorfer, Investment Direktor der Parcom Quoted Equity. BGI EcoTech strebt baldmöglichst den Wechsel in den Prime Standard der Deutschen Börse an.

29.09.2008   Quelle: BGI EcoTech AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ralos Vertriebs GmbH,
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Photovoltaik: Spatenstich für Nordhessens größten Solarpark

Solar-Tracking für höhere Solarstrom-Ernte.
Solar-Tracking für höhere Solarstrom-Ernte.


Die Arbeiten für das derzeit größte Solar-Projekt in der Region Nordhessen (1,2 Megawatt) haben begonnen, berichtet die Solarpark Edertal GmbH in einer Pressemitteilung. Seit Mitte September laufen die Bauvorbereitungen für den Solarpark Edertal II auf Hochtouren. Bis zum Jahresende will die Solarpark Edertal GmbH 150 zweiachsige Photovoltaik-Nachführsysteme aufstellen. Den weitaus größten Teil der Komponenten liefere das Kölner Systemhaus Energiebau Solarstromsysteme GmbH. Nach erfolgter Baugenehmigung durch den Zentralausschuss des Regierungspräsidiums könne der seit Monaten sorgfältig geplante Solarpark nun errichtet werden.
  Seit Beginn der Planungsphase Ende letzten Jahres hat Projektleiterin Hannelore Arendt mit ihren Kollegen an der optimalen Umsetzung des Solarparks gearbeitet. Nun können die Bauarbeiten auf dem fünf Hektar großen Gelände durch die beauftragten Unternehmen umgehend durchgeführt werden. Innerhalb weniger Tage seien Baustraßen angelegt, erste Fundamente gegossen und bereits zahlreiche Montagehilfen für den Aufbau der Nachführsysteme errichtet worden.


Nachgeführte Anlagen für maximalen Ertrag

Das Kölner Systemhaus Energiebau liefert für den Solarpark zweiachsige aktive Nachführsysteme, Solarmodule und Wechselrichter. Die eingesetzte Technik sei den Gegebenheiten des Geländes entsprechend gewählt worden: im Solarpark Edertal II kommen zwei verschiedene Typen von Tracking-Systemen zum Einsatz. 75 der 150 nachgeführten Anlagen verfügen über eine astronomische Nachführung - die übrigen 75 Tracker sind mit einer sensorischen Nachführung ausgestattet. Die Modulflächen werden fortwährend nach dem Stand der Sonne ausgerichtet, so dass die Tracker im Vergleich zu statischen Anlagen einen Mehrertrag von bis zu 40 % erzielen können. Die unterschiedliche Nachführungstechnik macht sich auch in der weiteren Durchführung bemerkbar, denn es kommen verschiedene Wechselrichter des Marktführers SMA zum Einsatz (SMA 7000HV und 7000TL). Auch in punkto Solarmodule gibt es Unterschiede: die astronomisch nachgeführten Tracker werden mit 42 Solarmodulen des Typs "Suntech 175" ausgestattet, die sensorisch nachgeführten "Bäume" mit 30 Modulen vom Typ "Suntech 270". Beide Trackertypen verfügen über eine Modulfläche von rund 60 Quadratmetern. Mit dieser Ausstattung kommen die Tracker auf eine Nennleistung von 8,1 kWp beziehungsweise 7,35 kWp. Insgesamt wird der Solarpark Edertal II eine Kapazität von 1,2 Megawatt (MW) haben.


Offizieller Spatenstich am 29.09.

Mit dem offiziellen Spatenstich am Montag, den 29. September 2008, werde die Entwicklung der Solarregion Edertal fortgeführt und die Versorgung für weitere 450 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom sichergestellt, heißt es in der Pressemitteilung. Die beiden Geschäftsführer der Solarpark Edertal GmbH, Axel Bänsch und Alexander Eysert, zeigen sich zuversichtlich in Hinblick auf die problemlose und termingerechte Umsetzung des Projekts. Interessierte Bürger können sich vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten machen und sich auf Infotafeln über das Projekt informieren.

28.09.2008   Quelle: Solarpark Edertal GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpark Edertal GmbH,
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12. "Shell She Study Award": Frau Einstein wird weiter gesucht; Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober

Photovoltaik-Forscherin Dr. Eveline Rudigier.
Photovoltaik-Forscherin
Dr. Eveline Rudigier.

Zum zwölften Mal wird das Energieunternehmen Shell in diesem Jahr seinen Förderpreis "She Study Award" an Nachwuchswissenschaftlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben. Gekürt werden Diplom-, Bachelor-, Master-, Studienarbeiten und Dissertationen, die sich mit der Forschung zu Mineralöl, Erdgas, Chemie und erneuerbare Energien beschäftigen. Studentinnen, Hochschulabsolventinnen und Doktorandinnen können sich noch bis zum 15. Oktober für den renommierten Preis bewerben.   Anfang Dezember präsentieren die sechs Finalistinnen ihre Arbeiten am deutschen Unternehmenssitz in Hamburg vor einer hochkarätigen Jury. Im Rahmen einer Festveranstaltung wird im Anschluss der mit 8.500 Euro dotierte Preis an die drei Gewinnerinnen übergeben.


Nachwuchsforscherin für Arbeit zu Dünnschicht-Solarzellen ausgezeichnet

Mit dem Förderpreis "She Study Award" leistet Shell seit mehr als zehn Jahren einen Beitrag zur kontinuierlichen Förderung von Wissenschaftlerinnen in immer noch männlich geprägten Disziplinen. Für viele Finalistinnen der letzten Jahre war der Preis ein Karrieresprungbrett. Denn der "She Study Award" zeichnet die jungen Frauen nicht nur für ihre herausragenden Arbeiten aus, er bietet Ihnen außerdem eine gute Plattform, mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Siegerin des 10. Shell She-Study Award war Dr. Eveline Rudigier aus Berlin. Ihr Thema: Die Dünnschichttechnologie von Solarzellen. ins Gespräch zu kommen. Dr. Rudigier erhielt am 08.12.2006 den Shell She-Study Award 2006.

Die genauen Teilnahmebedingungen sind zugänglich unter: http://www.shell.de/shestudyaward.

28.09.2008   Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Shell Deutschland Oil GmbH,
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Wechselrichter-Hersteller KACO wiederholt Seminar zu Rechtsfragen bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen

Nach regem Zuspruch im letzten Jahr wiederholt die KACO GERÄTETECHNIK GmbH am 27. November das Seminar zu den rechtlichen Gesichtspunkten beim Verkauf und bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Rechtsanwalt Dr. Marco Sander (Heilbronn) wird informieren zur Gewährleistung- und Haftung, über Produktgarantien sowie die Folgen von Mindererträgen. Installateure, Planer, Händler und Hersteller erfahren, wie sie sich rechtlich absichern können. Mit dem erworbenen Wissen können sie ihren Kunden die richtigen Antworten und Lösungen bieten.   Dr. Marco Sander ist Partner der Kanzlei Dr. Sander Rechtsanwälte Steuerberater mit Sitz in Heilbronn. Er unterstützt den Neckarsulmer Wechselrichter-Hersteller in allen Rechtsfragen.

Veranstaltungsort: KACO GERÄTETECHNIK GmbH, Entwicklungs- und Logistik-Zentrum, Werner-Heisenberg-Str. 1, 74235 Erlenbach (bei Neckarsulm). 27. November 2008; 10:00 bis 16:00 Uhr. Kosten: 50 Euro inklusive Seminarunterlagen, Mittagessen und Tagungsgetränke. Anmeldung und Informationen bei Julia Schulte: j.schulte@kaco-geraetetechnik.de, Tel. +49/7132/3818-227, Fax +49/7132/3818-703. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen beschränkt.

28.09.2008   Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Steca: neuer Solarthermie-Regler mit kostenloser Analyse-Software

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Deshalb bietet der Memminger Solarelektronik-Anbieter Steca Elektronik GmbH für seinen neuen solarthermischen Regler "TR 0603mc" eine kostenlose Analyse-Software an, die eine optimale Überwachung der Solaranlage garantiere, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der TR 0603mc ist laut Hersteller als erster Solarregler auf dem Markt in der Lage, sämtliche Betriebsdaten und Bilanzwerte einer Solarwärmeanlage direkt auf einer SD-Karte zu speichern.   Die Auswertungssoftware TS Analyzer 1 visualisiere diese Anlagenergebnisse. Temperaturen, Pumpenlaufzeiten, Wärmemenge und Durchfluss: Alle Messwerte werden grafisch dargestellt - auch über längere Zeiträume, um Vergleichsdaten herzustellen. Die Dokumentation wird durch eine Überwachungsfunktion ergänzt, betont Steca. Der jeweilige Anlagenzustand werde ebenso dargestellt wie eventuell auftretende Fehler und Alarmzustände.


Außerdem verfügt die Software über eine Exportfunktion für weitere Tabellenkalkulationsprogramme. Der Anwender ist dank der digitalen Datenerfassung und Auswertung sowie der transparenten Darstellung am PC stets auf dem Laufenden über die Leistung seiner Solaranlage. Die kostenlose Überwachungssoftware zeichne sich zudem durch ihre Benutzerfreundlichkeit aus: Sie ist einfach zu bedienen und individuell konfigurierbar, betont Steca. Der Solarregler TR 0603mc setze in Verbindung mit der kostenlosen Software TS Analyzer 1 den Erfolg der weltweit verkauften Solarregler-Serie von Steca konsequent fort, heißt es in der Pressemitteilung.

27.09.2008   Quelle: Steca Elektronik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Preisspirale bei Gas dreht sich immer schneller: ein Drittel aller Anbieter erhöhen zum 1. Oktober

Pünktlich zur kommenden Heizperiode dreht über ein Drittel der deutschen Gasanbieter kräftig an der Preisschraube. Nach einer aktuellen Untersuchung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de erhöhen zum 01. Oktober 264 Grundversorger ihre Preise um bis zu 38 Prozent. Zum 01. September hatten bereits 141 Anbieter ihre Grundversorgungstarife um bis zu 29 Prozent verteuert. Von diesen Erhöhungen sind laut toptarif.de insgesamt mehr als 12 Millionen Haushalte in Deutschland betroffen. Durchschnittlich werden die Gaspreise im Oktober um etwa 15,3 Prozent beziehungsweise 221 Euro steigen.   Bei 53 Unternehmen liegen die Preissprünge jenseits der 20 Prozent, die gravierendste Erhöhung in dieser Preisrunde beläuft sich auf 38 Prozent. "Derartige Teuerungswellen in diesem und im kommenden Monat bei mehr als der Hälfte aller Versorger sind in einem solchen Ausmaß bisher noch nie vorgekommen", macht Tarifexperte Thorsten Bohg vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de deutlich. "Die Preisspirale beim Gas dreht sich zu Lasten des Verbrauchers immer schneller. Allein der Vergleich zum Oktober des letzten Jahres zeigt, dass sich der durchschnittliche Endpreis für den privaten Kunden um 20 Prozent erhöht hat."

"Mit den aktuellen Gaspreiserhöhungen zum Oktober ist das Ende der Entwicklung noch lange nicht erreicht", warnt Bohg. "Erst im Frühjahr könnte sich die Lage durch die Zeitverzögerungen bei der Ölpreisbindung des Erdgases wieder etwas entspannen. Nur durch einen Wechsel und die Wahl günstigerer Modelle mit längerfristigen Preisgarantien können Verbraucher dieser Kostenexplosion entgehen. Bedingt durch die enormen Preissprünge bei den Grundversorgungstarifen sind so momentan bis zu 600 Euro Ersparnis möglich."

27.09.2008   Quelle: Toptarif Internet GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Wasserkraft Volk AG: Zukunftsfabrik + Energiefabrik = Saubere Energie für Generationen

Neubau der Wasserkraft Volk AG (unten).
Neubau der Wasserkraft Volk AG (unten).

Die Wasserkraft Volk AG aus Gutach im Schwarzwald ist seit rund 30 Jahren auf den Turbinenbau für Wasserkraftanlagen spezialisiert. Über 500 Anlagen sind nach Angaben des Unternehmens bereits in über 40 Ländern der Erde installiert worden. Nach dem Bau der ersten energieautarken Schwermaschinenfabrik Europas will der Mittelständler seine Erfolgsgeschichte mit dem Bau der deutschlandweit ersten Spezialgeneratorenfabrik fortschreiben. Derzeit ist der Generatorenmarkt von langen Lieferzeiten (bis zu 24 Monate) und zeitweisen Engpässen geprägt, heißt es in der Pressemitteilung. Vorstand und Aufsichtsrat der Wasserkraft Volk haben deshalb beschlossen, die erfolgreiche Expansion des Unternehmens durch die zusätzliche Eigenfertigung von Generatoren sicherzustellen.   15 Millionen Euro will die Wasserkraft Volk AG in die 5.200 Quadratmeter große Erweiterung investieren. Ab Sommer 2009 soll die Generatorenfabrikation ihren Betrieb aufnehmen. Die Anlagen werden dann komplett von einem Hersteller geliefert, der auch den ganzen Kundendienst abdeckt. Der Kunde könne sicher sein, dass Turbine und Generator optimal aufeinander abgestimmt sind. Kürzere Lieferzeiten bringen weitere Vorteile, rechnet Wasserkraft Volk vor: Werde eine 5 MW-Anlage einen Monat eher geliefert, bedeute dies 3,6 Millionen Kilowattstunden à 5 = 180.000 Euro/Monat.


Wasserkraft: Die regenerative Energiequelle Nr. 1

Die Wasserkraft bietet laut WKV AG die weltweit größten Potenziale unter allen erneuerbaren Energien: Aktuell seien erst rund 22 Prozent des weltweiten Wasserkraft-Potenzials erschlossen. Wasserkraft sei die älteste und bewährteste Energiequelle und habe mit über 90 Prozent eine sehr hohe Verfügbarkeit. Mit durchschnittlich 90 Prozent verfüge die Wasserkraft über den höchsten Wirkungsgrad aller Arten der Energieerzeugung. Die Nutzungsdauer einer Wasserkraftanlage liege bei über 80 Jahren (zum Vergleich: Wind 20, Photovoltaik 30, Solarkollektoren 20, Atomkraftwerke 40 Jahre). Wasserkraft dient zuverlässig zur Deckung von Grund- und Spitzenlastung bei der Stromversorgung und Wasserkraftanlagen seien extrem wartungsarm sowie mit weit über 8.000 Betriebsstunden pro Jahr äußerst zuverlässig.

27.09.2008   Quelle: Wasserkraft Volk AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wasserkraft Volk AG,

 

Bioenergie plus Solarthermie: Juwi steigt mit der "Energiekabine" in die Wärmeversorgung ein

Energiekabine am Juwi-Firmensitz in Wörrstadt
Energiekabine am Juwi-Firmensitz
in Wörrstadt

Auf dem Weg zu einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien erschließt die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) neue Märkte und steigt mit der juwi-Energiekabine in die Wärmeversorgung ein. Die von juwi projektierte Energiekabine produziert Wärme mit Holzpellets, Holzhackschnitzeln sowie mit Solarthermie und soll Anfang 2009 auf den Markt kommen. "Die Energiekabine bietet Gewerbebetrieben, Hotels sowie Alten- und Pflegeheimen eine flexible und vor allem kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Wärmeversorgung.  Sie lässt sich aber auch als Heizzentrale für Wohnanlagen oder Neubaugebiete effizient einsetzen", erläutert Torsten Schopbach, Projektleiter Biomassefeuerungsanlagen bei juwi. Für 1.000 Kilowattstunden (kWh) Wärmeenergie müsse man bei Holzpellets aktuell rund 39 Euro investieren; Heizöl und Erdgas kämen auf 90 beziehungsweise 75 Euro, betont Juwi in einer Pressemitteilung. Sonnenenergie steht unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung.



Pelletkessel samt -lager und heizungsunterstützende Solarwärmeanlage

"Die Energiekabine soll ihren Teil dazu beitragen, der Vision einer 100- prozentig regenerativen Energieversorgung näher zu kommen und den ökologischen sowie nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen zu gewährleisten", sagt juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Die Energiekabine besteht in der Regel aus einem Pelletkessel samt Pelletlager sowie einer heizungsunterstützenden Solarwärmeanlage und kann in Größe und Leistungsfähigkeit flexibel an der jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden. Optional kann die Energiekabine auch mit einer "Sunmachine" ausgestattet werden, die neben Wärme auch Strom erzeugt.

Die juwi-Gruppe, die in der Morbacher Energielandschaft selbst Holzpellets produziert, betreibt bereits eine Energiekabine am Unternehmenssitz in Wörrstadt. Der Holzpelletkessel der Wörrstädter Kabine, der von der KWB - Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH hergestellt wurde, hat eine Leistungsspanne von 70 bis 244 Kilowatt, die Kollektorfläche der solarthermischen Anlage (Solution GmbH) beläuft sich auf 25 Quadratmeter. Im Rahmen der Europäischen Biomasse-Tage der Regionen 2008 kann die Energiekabine am juwi-Sitz (Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt) am 30. September sowie am 1. und 2. Oktober jeweils ab 17 Uhr besichtigt werden.

26.09.2008   Quelle: Juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Juwi Holding AG,
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Sylvère Leu wird neuer COO des Photovoltaik-Unternehmens 3S

Voll automatisierte Photovoltaik-Produktionslinie der 3S Industries AG.
Voll automatisierte Photovoltaik-
Produktionslinie der 3S Industries AG.

Die 3S-Gruppe (Lyss, Schweiz) Hersteller von manuellen und semiautomatischen Produktionsanlagen zur Fertigung von Solarmodulen erweitert die Geschäftsleitung und hat neu einen leitenden Geschäftsführer (COO): Sylvère Leu verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Photovoltaik und bringt profundes Wissen sowohl in der Technik als auch in der Betriebswirtschaft mit. Ab dem 01. Oktober 2008 ist der 56-jährige Manager, der vorher als Managing Director bei der Conergy Solar Module GmbH in Frankfurt/Oder tätig war, für das operative Geschäft zuständig. Mit der neu geschaffenen Position wird die Geschäftsleitung der 3S-Gruppe erweitert und verstärkt. Die Unternehmensgruppe stelle mit der Berufung von Leu, der die photovoltaischen Märkte, die Produktionsprozesse und die Entwicklungen in der Branche sehr gut kenne, eine wichtige Weiche für die Realisierung von künftigem Wachstum und weiterhin nachhaltiger Unternehmenserfolge, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.   "Herr Leu ergänzt unsere Geschäftsleitung mit seinem Wissen und seinem reichen Erfahrungsschatz in der Photovoltaik-Industrie ideal. Ausschlaggebend für die Verpflichtung von Herrn Leu waren insbesondere seine Erfahrungen im Aufbau von vollautomatischen Produktionslinien und seine ausgewiesene Führungskompetenz", sagt Rolf Wägli, Präsident des Verwaltungsrats der 3S Industries AG.


Spezialist für den Aufbau von Solar-Fabriken

Der ETH-Ingenieur und HSG-Absolvent Leu ist seit 1988 als leitender Manager in der Photovoltaik tätig. Wichtige Stationen in seinem Berufsleben waren unter anderem die Fabrisolar AG (Küsnacht, Schweiz), die Suntechnics GmbH, Hamburg und Conergy SolarModule GmbH (Frankfurt/Oder), wo er jeweils als Managing Director in rasanten Gründungs- und Wachstumsphasen entscheidende Aufbau- und Führungsarbeit leistete. Nach dem erfolgreichen Aufbau einer Solarfabrik mit einer voll integrierten und hoch automatisierten Fertigung für Wafer, Zellen und Module bei Conergy in Deutschland zieht es Leu nun wieder zurück in die Schweiz, wo seine Familie beheimatet ist.

26.09.2008   Quelle: 3S Industries AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Industries AG,
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Solar-Unternehmen Conergy: technische Voraussetzungen für jederzeitige Kapitalerhöhung erfüllt

Conergy-Chef Ammer: Banken unterstreichen Vertrauen in die Conergy AG
Conergy-Chef Ammer:
Banken unterstreichen
Vertrauen in die Conergy AG

Die Conergy AG (Hamburg) hat sich mit allen 25 Aktionären kurzfristig in mehreren Vergleichen geeinigt, die Widerspruch gegen den auf der Hauptversammlung am 28. August 2008 gefassten Kapitalerhöhungsbeschluss erhoben hatten. Im Zuge der Vergleichsvereinbarungen stelle Conergy ihren Aktionären zusätzliche Informationen zur laufenden Restrukturierung und zur Kapitalerhöhung im Internet zur Verfügung, berichtet das Solar-Unternehmen, einer der weltweiten Marktführer in der Photovoltaik-Systemintegration, in einer Pressemitteilung. Ferner werde allen Aktionären der Gesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen ein so genanntes Mehrbezugsrecht eingeräumt. Auch werde Conergy die geplante Kapitalerhöhung nur durchführen, wenn der Emissionserlös 250 Millionen Euro überschreitet.

 

Überbrückungskredit verlängert

Nach Abschluss der Vergleichsverhandlungen habe das Unternehmen mit der Dresdner Kleinwort und der Commerzbank eine Verlängerung seines Überbrückungskredits in Höhe von 240 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2008 vereinbart. Dieser Brückenkredit wurde der Gesellschaft im Februar 2008 gewährt. "Mit der Verlängerung der Kreditlinie unterstreichen die Banken ihr Vertrauen in die Conergy AG und die bisher erfolgreiche Umsetzung unseres Sanierungsprogramms", kommentiert Dieter Ammer, Vorsitzender des Vorstands der Conergy AG. "Jetzt verfügen wir auch über die notwendige Flexibilität, um im aktuell turbulenten Börsenumfeld bis zum Jahresende das richtige Zeitfenster zu suchen, um unsere Kapitalmaßnahme zum optimalen Zeitpunkt durchzuführen", so Ammer weiter.

Als weiteren Schritt hat die Conergy AG den von der Hauptversammlung beschlossenen Kapitalerhöhungsbeschluss am 24. September 2008 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eintragen lassen. Damit habe Conergy alle technischen Voraussetzungen für die jederzeitige Durchführung der Kapitalerhöhung erfüllt, heißt es in der Pressemitteilung. "Bei der geplanten Kapitalerhöhung werden wir selbstverständlich die Interessen des Unternehmens, seiner heutigen Aktionäre und auch die der möglichen zukünftigen neuen Investoren berücksichtigen", so Dieter Ammer.

26.09.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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SOLARWATT AG präsentiert neue Anschlusstechnik für gebäudeintegrierte Photovoltaik

Photovoltaik-Anschlussdose "Edge Connector".

Gemeinsam mit dem Unternehmen Tyco Electronics hat die SOLARWATT AG (Dresden) eine seitlich aufgesetzte Anschlussdose für Glas-Glas-Photovoltaikmodule entwickelt, den Edge Connector. Bei dieser Form der Anschlusstechnik, die auch für Isolierglaskonstruktionen geeignet ist, werden Dose und Kabel unkompliziert und nicht sichtbar in die Rahmenkonstruktion der Gebäudeflächen integriert. Der Edge Connector ist laut SOLARWATT auch für den Einsatz von 6-Zoll-Solarzellen geeignet und wurde konform zu den höheren Anforderungen der IEC 61730 konstruiert.   Die SOLARWATT AG präsentiert diese elegante Lösung für gebäudeintegrierte Photovoltaik auf der Messe glasstec 2008 vom 21. bis 25. Oktober 2008 in Düsseldorf. Weiterhin können sich Messebesucher am SOLARWATT-Stand über ein interessantes aktuelles Fassadenprojekt informieren. Bei dem Kundencenter der Firma Arburg wurde die Planung der Südfassade auf die Anforderungen der flächendeckenden Photovoltaik-Anlage abgestimmt. Die opaken Glas-Glas-Module, bei denen das Rückseitenglas die komplette Statik übernimmt, werden auch auf der Sonderschau "glass technology live" vorgestellt in Halle 11, Stand C22.

26.09.2008   Quelle: SOLARWATT AG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,
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Photovoltaik-Forschung in Freiberg (Sachsen): Dünne Zellen für günstigen Solarstrom

Solar-Wafer.
Solar-Wafer.

Extrem dünne Solarzellen sollen dem Strom aus der Sonne zum wirtschaftlichen Durchbruch verhelfen. Dies ist das Vorhaben der Initiative "Solarvalley Mitteldeutschland", die zu den Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung gehört. Auch die TU Bergakademie Freiberg bringt ihr Know-how zur Photovoltaik in das Projekt ein. Das Institut für Experimentelle Physik koordiniert in dem Cluster die Forschungen zur Entwicklung flacherer Solar-Wafer, des Ausgangsmaterials für Solarzellen auf Siliziumbasis.  Die fünf Gewinner des bundesweiten Spitzenclusterwettbewerbs fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über fünf Jahre mit rund 200 Millionen Euro. "Die Entscheidung der Bundesregierung stärkt den Photovoltaik-Standort in den Neuen Ländern", zeigt sich Prof. Hans-Joachim Möller, Direktor des Instituts für Experimentelle Physik an der TU Bergakademie Freiberg, zufrieden. "Schon jetzt hat sich diese Branche mit 8.500 Beschäftigten zu einem der wichtigsten Industriezweige in Mitteldeutschland entwickelt. Durch das Cluster könnte hier eine international führende Technologieregion entstehen." Bereits 2007 wurden 18 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen in Mitteldeutschland gefertigt.


200 Mikrometer "dicke" Zellen um die Hälfte reduzieren

In der Initiative "Solarvalley Mitteldeutschland" haben sich 26 Unternehmen, sieben Forschungseinrichtungen und vier Hochschulen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zusammengeschlossen. Durch sie ist die gesamte Prozesskette in dem Cluster vertreten, vom Rohstoff über die Waferfertigung bis zum fertigen Solarmodul. Ehrgeiziges Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue, ultradünne Solarzellen zu entwickeln. Die derzeit flachsten Zellen weisen eine Dicke von rund 200 Mikrometern (µm) auf. Das Cluster will sie um die Hälfte reduzieren, auf unter 100 µm. Damit ließen sich das derzeit knappe Ausgangsmaterial Silizium einsparen und die Kosten erheblich senken. Ein notwendiger Schritt, um Solarstrom billiger und damit konkurrenzfähig zu konventionellem Strom zu machen.

Die TU Bergakademie Freiberg forscht bereits seit Jahren gemeinsam mit der Freiberger Photovoltaikindustrie auf der gesamten Produktionslinie des innovativen Sektors. So reichen die aktuellen Themen von neuen Herstellungsmethoden für Solarsilizium über das Züchten von Einkristallen bis zur berührungslosen Defektanalyse fertiger Solarmodule.
Weitere Informationen unter: http://www.solarvalley.org

26.09.2008   Quelle: TU Bergakademie Freiberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Bergakademie Freiberg,
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Hecker Glastechnik erweitert Portfolio um Solarglas

Solar-Gussglas für Photovoltaik und Solarthermie.
Solar-Gussglas für Photovoltaik und
Solarthermie.

Die Hecker Glastechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Dortmund, seit mehr als 85 Jahren Zulieferer von Glas und Sicherheitsglas für die unterschiedlichsten Branchen, arbeitet künftig auch für die Solarindustrie. Da die regenerativen Energien aufgrund der Knappheit an fossilen Brennstoffen eine immer größere Rolle spielten, erweiterte das Unternehmen sein Portfolio um das hochwertige Solarglas "T-Safe Solar". Dieses Glas sei extrem eisenoxydarm, weise sehr hohe Transmissionswerte auf und sei speziell als Schutzglas für Abdeckungen von thermischen Sonnenkollektoren, Photovoltaik- und Dünnschichtmodulen entwickelt worden. Es kann laut Hersteller nach den üblichen Normen zu Einscheibensicherheitsglas (ESG), teilvorgespanntem Glas (TVG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) verarbeitet werden und sei dadurch vielseitig einsetzbar. Außerdem bietet Hecker die Möglichkeit einer Antireflexbeschichtung an. 

"T-Safe Solar" ist als Floatglas erhältlich (T-Safe Solar Float) sowie als strukturiertes Gussglas (T-Safe Solar Pattern; prismiert oder leicht angeraut) in Glasdicken zwischen 3,2 bis 5 mm. Mit einer Antireflexbeschichtung, welche auf beide Glassorten aufgebracht werden kann, rundet Hecker sein Angebot ab. Beide Sorten seien bereits durch das Fraunhofer Institut beziehungsweise durch das Institut für Solartechnik SPF geprüft und dort als Solarglas der Kategorie U1 eingestuft und zertifiziert worden.

Das Glas wird in China von der Jinjing Group hergestellt, mit der die Hecker Glastechnik seit 2001 zusammenarbeitet. Mit dem Erhalt der alleinigen Vertriebsrechte für Solarglas im europäischen Markt habe Hecker die Partnerschaft zu dem führenden chinesischen Hersteller erneut deutlich intensivieren können. Aufgrund der hohen Nachfrage sollen die bestehenden Produktionsmöglichkeiten durch eine weitere Gussglaslinie ausgebaut werden. Mit dieser Investition sieht sich Hecker in der rasant wachsenden Solarbranche gut aufgestellt und erwartet weitere Umsatzzuwächse.

26.09.2008   Quelle: Hecker Glastechnik GmbH & Co. KG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hecker Glastechnik GmbH & Co. KG,
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REpower: Pilotphase für belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank abgeschlossen

Offshore-Windpark Thornton Bank.
Offshore-Windpark Thornton
Bank.

Mit der Montage des Rotors für die sechste Turbine hat die Repower Systems AG die Pilotphase für den belgischen Hochsee-Windpark Thornton Bank erfolgreich abgeschlossen. Vertragspartner für den Offshore-Park, rund 30 Kilometer vor Zeebrügge in einer Wassertiefe von rund 25 Metern gelegen, ist das Unternehmen C-Power. C-Power plant, das Projekt Thornton Bank auf insgesamt 300 Megawatt (MW) auszubauen. Die soeben in Belgien installierte Anlage ist zugleich die 17. REpower 5M, die der Hamburger Windkraftanlagenhersteller errichtet hat. Damit sei REpower weiterhin Marktführer im Bereich großer Megawatt-Anlagen, d. h. Windkraftanlagen mit mehr als 3,6 MW Nennleistung, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  "Mit Thornton Bank haben wir - neben dem Projekt Beatrice in der schottischen Nordsee - bereits den zweiten Windpark im tiefen Wasser installiert, und das trotz der widrigen Wetterbedingungen, die in diesem Sommer auf der Nordsee herrschten", erläutert Norbert Giese, Leiter des Geschäftsfeldes Offshore bei Repower. Sind alle Projektphasen abgeschlossen, werde Thornton Bank pro Jahr ungefähr 1.000 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren, genug Energie für den jährlichen Verbrauch von rund 600.000 Personen.



25.09.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG,

 

aleo solar AG: Baubeginn für schlüsselfertigen Solarpark in Niedersachsen

aleo-Solarmodule (Freiflächenanlage in Brandenburg).
aleo-Solarmodule (Freiflächenanlage in Brandenburg).

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) realisiert für einen Landwirt einen schlüsselfertigen Solarpark im niedersächsischen Südergellersen (Landkreis Lüneburg). Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 490 Kilowatt (kWp) soll nach weniger als drei Monaten Bauzeit noch in diesem Jahr an das Stromnetz angeschlossen werden. Bei dem Solarpark mit einem Investitionsvolumen von mehr als 2,1 Millionen Euro werde ein voraussichtlicher Solarstrom-Jahresertrag von rund 430.000 Kilowattstunden erwartet, heißt es in der Pressemitteilung. Das entspreche dem Jahresverbrauch von rund 120 Drei-Personen-Haushalten. Das Solarkraftwerk mit mehr als 2.800 Solarmodulen des Typs aleo S_16 vermeide damit etwa 270 Tonnen Kohlendioxid Jahr für Jahr.   Mit dem Solarpark in Südergellersen errichtet die aleo solar AG bereits das zweite große Photovoltaik-Kraftwerk in Norddeutschland. Im Vorjahr war bereits eine 950 Kilowatt starke Freiflächen-Anlage im Landkreis Wittmund an das Netz gegangen.

Große Photovoltaik-Anlagen auch in Norddeutschland wirtschaftlich

Norbert Schlesiger, Vertriebsleiter Deutschland der aleo solar AG kommentiert: "Für Investoren sind unsere schlüsselfertigen Solarkraftwerke attraktiv, weil wir alles aus einer Hand anbieten: Wir sind Hersteller von Premium-Modulen, sorgen als Systemanbieter für die Auswahl optimaler Wechselrichter, Gestelle sowie Kabel und garantieren als Generalunternehmer die reibungslose Realisierung von Photovoltaik-Großprojekten." Die Kommunen und der Landkreis Lüneburg haben den Solarpark auf einer Fläche von 2 Hektar von Anfang an unterstützt. Der künftige Betreiber, Landwirt Carsten Beecken, engagiert sich bereits länger im Bereich der erneuerbaren Energien: Ein Windpark, an dem er beteiligt ist, befindet sich unmittelbar neben dem künftigen Solarpark. "Mit großen Photovoltaik-Anlagen lassen sich auch in Norddeutschland Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verbinden", ist Beecken überzeugt. Seine Perspektive reicht über die zwei Jahrzehnte hinaus, für die das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Vergütung garantiert. Deshalb setzt der langfristig denkende Landwirt ganz auf Qualität: "Die hochwertigen aleo-Solarmodule werden auch nach 20 Jahren noch zuverlässig sauberen Strom liefern." Der Hersteller aleo solar AG gibt für seine Solarmodule eine Leistungsgarantie über 25 Jahre.

25.09.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Energiebau schließt Rahmenvertrag über Dünnschicht-Solarmodule für 30 Millionen Euro mit Q-Cells-Tochter Sontor

Dünnschicht-Modulproduktion bei Sontor
Dünnschicht-Modulproduktion bei Sontor

Das Kölner Photovoltaik-Systemhaus Energiebau Solarstromsysteme GmbH hat mit der Tochtergesellschaft Sontor GmbH (Thalheim, ehemals Brilliant 234), Tochtergesellschaft des Solarzellen-Weltmarktführers Q-Cells einen Liefervertrag über 30 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet Energiebau in einer Pressemitteilung. Mit den Modulen von Sontor setzt Energiebau neben mono- und polykristalliner Solartechnologie verstärkt auf die zukunftsweisende Dünnschicht-Photovoltaik. Mit Sontor habe der erste deutsche Hersteller mikromorpher Technologie als Lieferant gewonnen werden können, betont die Energiebau Solarstromsysteme GmbH. Die mikromorphe Dünnschicht-Technologie entstand als Forschungsprojekt des Forschungszentrums Jülich und wurde durch die Entwicklungsarbeit von Sontor zur Serienreife gebracht.  Bei der mikromorphen Dünnschicht-Technologie werden zwei Schichten Silizium - eine amorphe und eine kristalline - auf einen Glasträger aufgebracht. Durch dieses Konzept erhöht sich der Wirkungsgrad des Moduls: Die amorphe Schicht wandelt den sichtbaren Teil des Sonnenspektrums um, die kristalline Schicht arbeitet im nahen Infrarotbereich. Die rahmenlosen Module sind durch ihre Abmessungen von 1684 mm x 1056 mm besonders für größere Projekte attraktiv. Sie ermöglichen eine flache Aufständerung speziell auf großen Industriedächern.


Energetische Amortisation der Module in zwei Jahren

Ökologische Nachhaltigkeit ist ein weiteres großes Plus der mikromorphen Module: Sie sind laut Energiebau problemlos zu recyceln und besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit. Bereits nach zwei Jahren haben die Dünnschichtmodule die Energie produziert, die für ihre Herstellung aufgewendet wurde.

Die Sontor GmbH wurde 2006 als 100%-iges Tochterunternehmen des weltweit größten Herstellers von Solarzellen, der Q-Cells AG aus Bitterfeld-Wolfen, gegründet. In Bitterfeld-Wolfen, im Bundesland Sachsen-Anhalt, baute das Unternehmen Europas erste Fabrik für die Herstellung mikromorpher Dünnschicht-Solarmodule. Mit einer Erweiterung der Fertigungsstätte im kommenden Jahr strebt Sontor eine jährliche Produktionskapazität von 145 MWp an.

"Der Entschluss zur Stärkung des Dünnschichtbereichs in unserem Liefersortiment ist eine Entscheidung für eine innovative Solartechnologie, die einen bedeutenden Marktanteil erobern wird. Energiebau setzt auch hier auf starke Marken deutscher Hersteller, die für eine hohe Qualität stehen", kommentiert Michael Schäfer, Geschäftsführer von Energiebau, den Abschluss des Rahmenvertrags.

25.09.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,

 

Nullenergiebilanz von Gebäuden, Siedlungen und Städten ist das Ziel solaren Bauens

Modernes Niedrigenergiehaus
Modernes Niedrigenergiehaus

Eine wissenschaftliche Tagung zu energieeffizientem und solarem Bauen zeigt, dass erneuerbare Energien den Energiebedarf von Gebäuden vollständig decken können. Auf seiner Jahrestagung am 29. bis 30. September präsentiert der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) in Berlin die Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien wie Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie in Wohnhäusern, Büros und Fabriken. Deutschland kann so seine Abhängigkeit von internationalen Energiemärkten deutlich senken und sich mit neu entwickelten Technologien des solaren Bauens Exportmärkte erschließen.  "Unser Energiesystem steht vor einer massiven technischen Transformation. Der Gebäudesektor wird dazu in starkem Maße beitragen. Neben einer deutlichen Reduktion des Energieverbrauchs im Gebäudebestand steht die Nutzung erneuerbarer Energien zur Deckung des verbleibenden Energiebedarfs im Fokus", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.



Prof. Dr. Eicke Weber, Sprecher des FVS, betont: "Die Gebäude selbst können über Dach- und Fassadenflächen Solarenergie sammeln und in Strom und Wärme umwandeln. Wenn Gebäude energetisch saniert sind, können die solaren Energien zusammen mit energetischer Biomasse und Geothermie die Energieversorgung vollständig gewährleisten."


Strom aus Solarzellen künftig billiger als "Strom aus der Steckdose".

Die Nutzung der Solarenergie für Heizwärme wird ab 2009 bei Neubauten zumindest teilweise Pflicht (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz) und bei der energetischen Sanierung von Altbauten mehr und mehr zum Standard. Photovoltaik wird zunehmend Teil eines integrierten Energieversorgungssystems von Gebäuden, insbesondere dann, wenn in absehbarer Zukunft der Strom aus Solarzellen nicht mehr kosten wird als "Strom aus der Steckdose". Dann wird es für den Betreiber des Gebäudes lukrativer, den mit Photovoltaik erzeugten Strom im Gebäude selbst zu nutzen und dadurch Strombezug zu vermeiden, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen. Deshalb sind mittelfristig neue systemtechnische Ansätze zu erwarten, wie beispielsweise die Kopplung von Solarsystemen mit Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen.


Das Auto als Energiespeicher

Energiespeichern kommt bei allen oben genannten Lösungen eine zentrale Rolle zu, da durch sie eine Entkopplung von Erzeugung und Bedarf ermöglicht wird. So werden Stromspeicher zum Ausgleich von Schwankungen im Stundenbereich, zum Beispiel Tag-Nacht, benötigt. Eine interessante Option für Stromspeicher liegt in der Kopplung von Gebäuden mit dem Verkehrssektor. Dabei ist der Stromspeicher im Kraftfahrzeug installiert und kann über das Hausnetz geladen und gegebenenfalls auch entladen werden. Derartige Versorgungslösungen werden in Zukunft zunehmend entwickelt werden.

Weitere Informationen zur Tagung "Energieeffizientes und solares Bauen" und Anmeldung Sie im Internet unter  



Struktur des Metall-Netzwerks auf der Vorderseite der Solarzelle ist entscheidend

Der wesentliche Unterschied liegt in der Metallisierung der Vorderseiten. Hier leitet ein Netzwerk aus dünnen Metalladern (siehe Abb.) den Strom von der Mitte der Solarzelle bis hin zum Rand, wo er dann von einem 50 Mikrometer (μm) "dicken" Golddraht abgegriffen wird. Gerade unter konzentriertem Sonnenlicht ist die Struktur dieses Metall-Netzwerks entscheidend. Zum Einen müssen die Metalladern groß genug sein, um die hohen Ströme unter konzentriertem Licht mit geringem Widerstand zu transportieren. Zum Anderen müssen sie möglichst klein sein, da das Sonnenlicht das Metall nicht durchdringen kann, sonst ist die metallisierte Fläche für die Umwandlung in der Solarzelle verloren.


Konzentratormodule für wettbewerbsfähige Photovoltaik

Am Fraunhofer ISE wurde seit zwei Jahren an einem neuen Programm zur theoretischen Berechnung der optimalen Kontaktstruktur gearbeitet. Auf der Basis dieser Arbeiten, die durch das EU Projekt "Fullspectrum" gefördert wurden, entstanden die jüngsten Rekord-Solarzellen, die sich speziell für den Einsatz unter inhomogener Beleuchtung eignen, wie sie bei der Konzentration des Sonnenlichts vorliegt. Diese Solarzellen werden unter anderem in den Konzentratormodulen des Typs "FLATCON" am Fraunhofer ISE und beim Spin off Concentrix Solar GmbH eingesetzt. "Wir sind sehr froh, dass wir in so kurzer Zeit einen weiteren entscheidenden Schritt voran gekommen sind", sagt Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter am Fraunhofer ISE. "Höchste Umwandlungseffizienzen helfen die junge Technologie der konzentrierenden Photovoltaik wettbewerbsfähig zu machen und in Zukunft die Kosten für Strom aus Sonnenlicht weiter zu senken".


Mehrfachsolarzellen für konzentrierende PV-Systeme und den Einsatz im Weltraum

Die Forscher am Fraunhofer ISE entwickeln seit mehr als zehn Jahren Mehrfachsolarzellen mit höchsten Wirkungsgraden. Ein Fokus liegt dabei auf sogenannten metamorphen (gitterfehlangepassten) Dreifachsolarzellen aus Ga0.35In0.65P, Ga0.83In0.17As und Ge, welche ein besonders hohes theoretisches Wirkungsgradpotenzial haben. Die Solarzellenstrukturen bestehen aus mehr als 30 Einzellschichten, welche mittels Metallorganischer Gasphasenepitaxie (MOVPE) auf einem Germanium-Substrat abgeschieden werden. Solche Mehrfachsolarzellen aus III-V Halbleitern erreichen heute weltweit mit Abstand die höchsten Umwandlungseffizienzen, werden aber aufgrund der hohen Material- und Herstellungskosten nur in konzentrierenden PV-Systemen und im Weltraum eingesetzt.

23.09.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Organische Photovoltaik: Jenaer Wissenschaftler entwickeln neuartige Solarzellen mit Nanodrähten aus Silizium

Nanostrukturiertes Silizium wird interessant für neue Solarzellen-Generation.
Nanostrukturiertes Silizium wird
interessant für neue Solarzellen-
Generation.

Nanodrähte aus Silizium kombiniert mit Polymer-Schichten sind der Schlüssel zu neuartigen Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad, die derzeit am Institut für Photonische Technologien in (IPHT) entwickelt werden. Bisher setzt man in der Photovoltaik hauptsächlich auf anorganische Halbleiter wie Silizium und erreicht damit großtechnisch einen Wirkungsgrad von rund 17 Prozent. Allerdings erfordert die Herstellung einen sehr hohen Energie- und Materialeinsatz. Die Produktion von Kunststoffsolarzellen aus organischen Polymeren, jüngster Zweig der Photovoltaik, ist dagegen mit nur geringem Energieaufwand verbunden, dafür liegt der Wirkungsgrad derzeit bei nur fünf Prozent. Diesen zu steigern hat sich das Projekt HyPoSolar ("Hybridsolarzellen aus halbleitenden Polymeren und Silizium-Nandrahtstrukturen") zum Ziel gesetzt, das jüngst am IPHT gestartet ist.   Das Projekt wird gefördert im Rahmen der BMBF Ausschreibung "Organische Photovoltaik" mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro, 667.000 davon fließen in das IPHT. Partner sind das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Rudolstadt, das Institut für Angewandte Physik der Uni Jena und das Unternehmen Jenpolymer Materials Ltd.


Nanodrähte vergrößern Oberfläche von Solarzelle 100-fach; Wirkungsgrad von acht Prozent angestrebt

"Wir kombinieren Polymere mit Silizium-Nanodrähten, eine Idee, die vollkommen neu ist", erläutert Dr. Fritz Falk, Leiter der Abteilung Photonisches Silicium am IPHT. Der Einsatz der Nanodrähte vergrößere im Vergleich mit ebenen Substraten die Oberfläche der Solarzelle um ein Hundertfaches. Die Nanodraht-Teppiche wirkten auf diese Weise als ideale Lichtfallen. In nur 1/300 mm dicken Teppichen werde alles einfallende Licht absorbiert, heißt es in der Pressemitteilung des IPHT. "So werden wir in einer ersten Entwicklungsphase den Wirkungsgrad auf etwa acht Prozent steigern können," hofft Falk.

Anhand der Ergebnisse soll das weitere Potential der Hybridsolarzellen abgeschätzt, Wege zum Erreichen höherer Wirkungsgrade aufgezeigt und eine Kostenkalkulation für eine Modulfertigung erstellt werden. Zunächst werden die neuartigen Solarzellen wohl bei kleinen und kurzlebigen Elektronikprodukten wie Spielzeug, Uhren oder Kleincomputern zum Einsatz kommen, auch mobile Anwendungen für Freizeit- und Camping sind denkbar. "Wir erstellen in unserem Projekt Hybrid-Solarzellen auf Glas, später ist aber auch an Zellen auf Metallfolien gedacht", so Physiker Falk. Damit könnte man dann auch gekrümmte Oberflächen ausstatten, zum Beispiel in Fahrzeugen.

23.09.2008   Quelle: IPHT Jena; Abteilung Photonisches Silicium   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPHT,
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Meier Vakuumtechnik präsentierte leistungsfähigen Photovoltaik-Stapellaminator "STACOLAM" in Valencia

Photovoltaik-Etagenlaminator "STACOLAM".


Der Verkapselungsspezialist Meier Vakuumtechnik GmbH aus Bocholt präsentierte Anfang September 2008 auf der Photovoltaikmesse im spanischen Valencia den Photovoltaik-Stapellaminator "STACOLAM". Der neue STACOLAM-Etagenlaminator ersetze mehr als vier herkömmliche Laminatoren zur Fertigung von Solarmodulen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Vorteile lägen somit klar auf der Hand und seien für jeden Kunden auf den ersten Blick zu erkennen, betont das Unternehmen. Der STACOLAM ermöglicht laut Hersteller das gleichzeitige Laminieren von insgesamt 30 Modulen pro Zyklus bei nahezu gleicher benötigter Hallenfläche wie ein herkömmlicher Laminator.
  Insgesamt biete der STACOLAM 15 Etagen und erreiche damit eine Jahreskapazität von 1,3 Millionen Modulen.

Zum Start kann der STACOLAM zunächst mit einer reduzierten Anzahl von Etagen ausgerüstet werden (Kapazität von 400.000 – 500.000 Module pro Jahr). Mit zunehmenden Produktionsstückzahlen sei eine individuelle Erweiterung des STACOLAM möglich, in dieses modulare Konzept könne optional eine Kühlpresse/Kühlstation ergänzt werden. Das Interesse an den innovativen Meier-Technologien auf der Messe sei überwältigend gewesen und die an Effizienzverbesserung orientierten Modulproduzenten hätten sich begeistert vom STACOLAM gezeigt. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben ein rasantes Wachstum erlebt - mit intelligenten Konzepten und innovativen Entwicklungen aus dem eigenen Hause.

23.09.2008   Quelle: Meier Vakuumtechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meier Vakuumtechnik GmbH,
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Windenergie bleibt Boom-Branche: USA auf dem Weg, Deutschland als Spitzenreiter abzulösen

Windenergie: Kapazität wächst weltweit.
Windenergie: Kapazität wächst weltweit.

Die Windenergie-Branche blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2007 zurück, berichtet die HSH Nordbank in einer Pressemitteilung. Die Kapazitäten seien weltweit um knapp 27 Prozent auf 93.825 Megawatt (MW) gestiegen. In ihrer jetzt veröffentlichten Studie zur Entwicklung der Windenergie untersucht die HSH Nordbank sowohl das Wachstum auf dem deutschen Markt als auch die Trends für Frankreich, Großbritannien, Polen, die USA, Kanada, China und Indien. "Immer mehr Länder setzen auf Windkraft“, sagt Peter Rieck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank. So habe sich mit 5.244 Megawatt neu installierter Windkraftkapazität das Ausbautempo im US-Markt im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Rieck: "Hier wurden sämtliche Erwartungen übertroffen."  Deutliche Fortschritte beim Zubau machten Spanien mit 3.522 MW, China mit 3.304 MW, Deutschland mit 1.667 MW und Indien mit 1.575 MW. Bislang halte sich der etablierte deutsche Markt in der Spitzengruppe, doch die Unterschiede beim Zubau seien bereits so augenfällig, dass die USA Deutschland in spätestens zwei Jahren überholt haben dürfte, heißt es in der Pressemitteilung.


Versorgungssicherheit wird immer wichtiger

Die gestiegenen Energiepreise, eine wesentlich höhere Bedeutung der Klimaschutzpolitik und nicht zuletzt auch die Versorgungssicherheit: von diesen drei Faktoren habe die Windkraftbranche in den vergangenen zwei Jahren profitiert, betont die HSH Nordbank. "Die Versorgungssicherheit ist der vielleicht wichtigste Faktor für den Erfolg der Windkraft", betont Rieck. Zum einen sei der weltweite Energiebedarf besonders durch den Boom in China und Indien deutlich gestiegen, zum anderen zeigten einige der Erdöl exportierenden Länder erhebliche Unsicherheitspotenziale - wie etwa derzeit der Mittlere Osten und Nigeria. "Um möglichen Engpässen entgegenzuwirken, setzen immer mehr Länder verstärkt auf Windkraft", so Rieck.

In den vergangenen Jahren haben immer mehr große Energieversorger in Windkraftprojekte investiert. Mit ihrem Markteintritt hat erwartungsgemäß die durchschnittliche Größe einzelner Windkraftprojekte zugenommen. Doch 2007 wurden auch Wachstums-Bremsen deutlich: Der Kapazitätsausbau für Windenergie-Anlagen hielt nicht mit der steigenden Nachfrage mit, da die Produktionskapazitäten von Getrieben und Rotorblättern ausgeschöpft waren. Als weiteres Hemmnis gelten die Kapazität und Lage der Stromnetze.


Weltweiter Zubau von knapp 25 Gigawatt erwartet

Die HSH Nordbank erwartet für die nächsten Jahre regional eine sehr unterschiedliche Entwicklung. Der deutsche Windmarkt wird danach keine Spitzenposition mehr einnehmen. Deutlich wachsen werden die Märkte in den USA und Spanien, auch Indien und China werden kräftig zulegen. In Europa gewinnt Frankreich an Bedeutung. Klaus Bernhart, Global Head of Energy der HSH Nordbank: „Wir erwarten für 2008 einen weltweiten Zubau von knapp 25 Gigawatt installierter Leistung. Im Zeitraum 2007 bis 2012 rechnen wir weltweit mit einem jährlichen durchschnittlichen Bestandswachstum von 22 Prozent."

23.09.2008   Quelle: HSH Nordbank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Photovoltaik: Applied Materials betreibt größte Solarstromanlage an einem Unternehmenssitz in den USA

Solarstromanlage auf einem Parkdeck von Applied Materials.
Solarstromanlage auf einem
Parkdeck von Applied Materials.

Applied Materials, internationaler Hersteller von Produktionsanlagen für Photovoltaik-Module und der US-Solarzellen und Modulproduzent SunPower Corporation berichteten am 19.09.2008 von der Fertigstellung zweier Photovoltaik-Systeme mit einer Gesamtleistung von 2,1 Megawatt (MW) auf dem Unternehmensgelände von Applied Materials in Sunnyvale (Kalifornien). Nach Angaben von Applied Materials ist dies die größte Solarstrom-Installation auf dem Gelände eines Unternehmens in den Vereinigten Staaten. "Das ist ein weiterer aufregender Meilenstein bei der Nutzung der Solarenergie in Kalifornien", sagte Mike Splinter, Präsident und Vorstand von Applied Materials.  "Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung der Solarenergie als einer unaufdringlichen, sauberen und leisen Form der Energieproduktion. Und sie integrieren diese in ihr Geschäft. Wir haben unsere Parkhäuser in Kraftwerke verwandelt und ermutigen damit andere, Solarstrom zu einem wichtigen Teil ihrer Energieversorgung zu machen", ergänzt Splinter.

Die Photovoltaikanlagen umfassen ein Teilsystem vom Typ "PowerGuard" mit einer Nennleistung von 950 Kilowatt (kWp) sowie ein Solar-Kraftwerk mit nachgeführten Modulen ("SunPower Tracker") und 1,2 Megawatt (MW) Leistung auf Parkdecks. Die Solarnachführung folgt dem Lauf der Sonne und steigert die Solarstrom-Ernte um bis zu 25 % gegenüber fest installierten Solarmodulen. Beide Photovoltaikanlagen nutzen Module von SunPower, die als die leistungsfähigsten auf dem Markt gelten. Bei der Herstellung von Solarzellen arbeitet SunPower mit Technologie von Baccini, einer Tochtergesellschaft von Applied Materials.


1,413 Megawattstunden Solarstrom seit November 2007 produziert

Seit Beginn des ersten Bauabschnitts im November habe Applied Materials 1,413 Megawattstunden Solarstrom erzeugt, berichtet das Unternehmen. Die Photovoltaikanlagen sollen zudem mehr als 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden, was den Emissionen von rund 450 PKW entspreche. "Applied Materials reiht sich ein in die Aktivitäten des US-Energieministeriums und der U.S. Air Force, weil auch wir den Beitrag der Solarenergie zur Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit zu schätzen wissen, den die Photovoltaik als umweltfreundliche Technologie zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen leistet", kommentiert Tom Werner, Vorstand von SunPower.


Verlängerung der US-Steuerkredite für Solaranlagen kann 1,2 Millionen Arbeitsplätze schaffen

Die Investition von Applied Materials wurde unterstützt durch Steuerkredite des Bundes (investment tax credit, kurz: ITC), welche den Ausbau der erneuerbaren Energien in den USA fördern. Diese Förderung soll planmäßig zum Jahresende auslaufen, der Kongress arbeite aber an einer Verlängerung, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir danken den vorbildlichen Politikern im US-Senat für Ihre Bemühungen um eine zweiseitige Übereinkunft zur langfristigen Fortsetzung der Investitionskredite", ergänzt Werner. "Laut einer Studie von Navigant Consulting würde eine Verlängerung um weitere acht Jahre mehr als 1,2 Millionen Arbeitsplätze schaffen und Investitionen der Solarwirtschaft in einer Größenordnung von 232 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen", betont Werner.

22.09.2008   Quelle: Applied Materials Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Photovoltaik: Modulhersteller aleo solar AG durchbricht Umsatzmarke von 250 Millionen Euro

aleo-Modulfertigung in Prenzlau.
aleo-Modulfertigung in Prenzlau.

Die aleo solar AG Oldenburg (Niedersachsen) und Prenzlau (Brandenburg), Produzent von Solarmodulen auf Basis von Siliziumzellen hat in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von 250 Millionen Euro erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit sei bereits im September der Vorjahresumsatz (242,1 Millionen Euro) übertroffen worden. Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG, sieht die Entwicklung der Gesellschaft im Plan: "Die Entwicklung der Märkte verläuft ganz nach unseren Erwartungen: In den Monaten bis zum Jahresende zieht insbesondere das nationale Geschäft deutlich an. Bei den internationalen Märkten verzeichnet Italien die größten Zuwachsraten.  Unsere anderen europäischen Märkte wachsen weiter, neben Italien besonders Frankreich und Griechenland. Im spanischen Markt wird zukünftig die Bedeutung von Aufdachanlagen erheblich zunehmen, bei denen die Ertragsstärke der Solarmodule entscheidend ist. Für aleo solar als Premium-Hersteller ist diese Entwicklung sehr positiv."


Der Vorstand der aleo solar AG bekräftigt das Ziel, einen Umsatz von mindestens 330 Millionen Euro bis Ende 2008 zu erzielen, bei einer weiterhin soliden EBIT-Marge. Der Auslandsanteil soll bei rund 40 Prozent liegen.

22.09.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Solar-Unternehmen Conergy einigt sich mit 19 Aktionären auf Klageverzicht gegen Kapitalerhöhung

Vor dem Landgericht Hamburg habe die Conergy AG einen gerichtlichen Teil-Prozessvergleich mit 19 Aktionären abschließen können, die gegen sämtliche Hauptversammlungsbeschlüsse der Gesellschaft vom 28. August 2008 und insbesondere gegen einen Kapitalerhöhungsbeschluss Widerspruch eingelegt hatten, berichtet das Unternehmen, einer der weltweiten Marktführer in Sachen Photovoltaik-Systemintegration, in einer Pressemitteilung. Der Vergleich sehe eine Offenlegung bestimmter Informationen zur verfolgten Restrukturierung und zur Kapitalerhöhung an alle Aktionäre sowie die Regelung eines sogenannten Mehrbezugsrechts für die Aktionäre vor. Lediglich vier Personen hätten sich bislang noch nicht abschließend zu diesem Vergleich geäußert, heißt es in der Pressemitteilung.  "Ich hoffe, dass wir auch diese letzten vier Personen in den Vergleich mit einbeziehen können, um die jetzt kritische Phase der Kapitalerhöhung erfolgreich abschließen zu können. Zum 30. September läuft die Brückenfinanzierung der Commerzbank und der Dresdner Bank für unsere Gesellschaft aus. Über eine Verlängerung wird zurzeit mit den Banken verhandelt. Wir gehen davon aus, dass wir nach den zugestandenen Nachbesserungen auf die Einsicht der kritischen Aktionäre in die existentielle Bedeutung der Kapitalerhöhung hoffen können, besonders im Interesse der Zukunft des Unternehmens und seiner etwa 2.000 Mitarbeiter", sagte Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

22.09.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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US-Marktreport: Produktionskapazitäten für Dünnschicht- und Organische Photovoltaik könnten bis 2015 auf 29 Gigawatt steigen

CIGS-Solarzellen von DayStar.
CIGS-Solarzellen von DayStar.

Die weltweite Fertigungskapazitäten für Dünnschicht-Solarzellen und Organische Photovoltaik werden laut einer Studie des Marktforschers NanoMarkets (Glen Allen, Virginia) von gegenwärtig zwei Gigawatt auf bis zu 29 Gigawatt im Jahr 2015 wachsen. Gleichzeitig erwarten die Analysten von NanoMarkets, dass die Investitionen in industrielle Ausrüstung zur Herstellung von Dünnschicht- (TFPV) und Organischer Photovoltaik (OPV) von aktuell 450 Millionen US-Dollar auf 4,8 Milliarden Dollar im Jahr 2015 steigen.  Die neue Studie "The Future of Thin Film and Organic Photovoltaics Manufacturing" ist erschienen in einer Reihe von Veröffentlichungen von NanoMarkets zu den aufkommenden Märkten für Dünnschicht-PV und OPV. Die bereits erschienenen Studien beschäftigen sich unter anderem mit den Märkten für Dünnschicht-Produkte und der Photovoltaik-Gebäudeintegration.


CIGS and OPV: Der Wettlauf hat begonnen

Der Dünnschicht-ProduzentFirst Solar wird nach Einschätzung von NanoMarkets in der auf Cadmiumtellurid (CdTe) basierenden Modulproduktion kaum zu überholen sein, bei Modulen auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) und der OPV hingegen habe der Wettlauf eben erst begonnen, betont NanoMarkets. Um 2015 könnten diese beiden Technologien einen Anteil an der Dünnschichtproduktion von rund 19 % und von 10% an der gesamten Photovoltaikproduktion erreichen. Bereits 2009 wird laut NanoMarkets mehr als eine Milliarde US-Dollar in TFPV/OPV-Produktionsanlagen investiert werden - doppelt so viel als im laufenden Jahr. Allerdings erwartet NanoMarkets, dass der Markt für Produktionsanlagen im Jahr 2010 abflachen wird, weil die Solarzellenhersteller dann die Kapazitäten auslasten werden, die sie seit 2007 aufgebaut haben, doch bis 2015 werde der Markt dennoch ein Volumen von 4,8 Milliarden Dollar erreichen.

Die Herstellung von Solarzellen mit Hilfe von Druckverfahren verspricht laut NanoMarkets eine Senkung der Produktionskosten, doch die Herausforderung liege in der Fertigung von Solarzellen mit hohen Wirkungsgraden. Der Markt für Drucktechnologie zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaik wird laut NanoMarkets von gegenwärtig rund 40 Millionen Dollar auf mehr als 750 Millionen Dollar im Jahr 2015 wachsen.

Weitere Informationen zur Studie: http://www.nanomarkets.net.


22.09.2008   Quelle: NanoMarkets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DayStar Technologies, Inc.,
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ISET präsentierte neues Prüfsystem für netzgekoppelte Photovoltaik-Wechselrichter

ISET Mitarbeiter entwickeln Testprozeduren für netzgekoppelte Stromrichter.
ISET Mitarbeiter entwickeln Testprozeduren
für netzgekoppelte Stromrichter.

Das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) demonstrierte am 18. September 2008 im Rahmen des 13. Kasseler Symposiums Energie-Systemtechnik erstmals mit einem Live-Test sein neues Labor für die Prüfung von netzgekoppelten Stromrichtern. Stromrichter, beziehungsweise Wechselrichter wandeln den vom Photovoltaik-Generator erzeugten Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom um. In dem neuen Labor koppeln die Kasseler Forscher einen Wechselrichter zwischen einem PV Generator-Simulator auf der einen und einem Netzsimulator auf der anderen Seite. Die neue Prüfeinrichtung simuliere in nahezu idealer Weise das Verhalten eines Netzanschlusspunktes für dezentrale Stromerzeuger, so das ISET in einer Pressemitteilung.   Darüber hinaus bilde die Prüfeinrichtung auch Solargeneratoren in ihrem dynamischen Verhalten nach. Durch die Variation der simulierten Netz- und Umgebungsbedingungen werde ein Solarstromrichter bei wechselnden Witterungen und unterschiedlichen Netzspannungen überprüft. Außerdem messe die Testeinrichtung die Auswirkungen des Wechselrichters auf das Versorgungsnetz.


Mikrokraftwerke im "Orchester" der dezentralen Stromproduktion

Der Anteil von Wechselrichtern im Stromversorgungsnetz nimmt kontinuierlich zu. Deshalb müssen sie auch mehr Verantwortung im Netzbetrieb übernehmen und sich an der Stabilisierung der Netzspannung und der Netzfrequenz beteiligen. Bisher wurden so genannte Netzdienstleistungen zur Frequenz- und Spannungshaltung fast ausschließlich von großen Kraftwerken übernommen. Die Dezentralisierung in kleine verteilte Mikrokraftwerke stellt für die Technik eine große Herausforderung dar, für die das ISET schon Lösungsansätze erarbeitet hat. Soll nun ein "Orchester" aus sehr vielen Mikrokraftwerken konzertiert zusammenarbeiten, muss deren Verhalten harmonisiert werden. Bleibt man bei dem Vergleich mit einem Orchester, so sind die Mikrokraftwerke die Instrumente, die Frequenz der Takt und die Spannung die Tonhöhe. Die Symphonie ist nur dann wohlklingend, wenn alle Instrumente im gleichen Takt harmonische Töne spielen. Genauso müssen sich die Stromrichter in den Mikrokraftwerken an bestimmte Regeln halten, um einen stabilen Netzbetrieb zu ermöglichen. Um das zu überprüfen, werden die Stromrichter in ihrem Verhalten gründlich getestet.

Mit dem neuen Simulator ist es dem ISET gelungen, vergleichbare und jederzeit wiederholbare Prüfbedingungen für Solarwechselrichter zu schaffen. "Damit die sichere Stromversorgung und die Spannungsqualität auch in Zukunft jederzeit gewährleistet sind, müssen wir die Prüfprozeduren weiter entwickeln und europaweit harmonisieren“, stellt Prof. Jürgen Schmid fest, Vorstandsvorsitzender des ISET.


Forschungsprojekt "Optinos" für Qualitätssicherung und Normenharmonisierung

Die ISET-Forscher haben die Entwicklung des Simulators mit der Spitzenberger & Spies GmbH aus Viechtach im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekts Optinos (steht für Untersuchungen und Optimierung von Prüf- sowie Testprozeduren zur Qualitätssicherung und Normenharmonisierung an Photovoltaik-Stromrichtern) unterstützt. Neben dem ISET sind führende deutsche Wechselrichterhersteller an dem Forschungsprojekt beteiligt: Conergy AG, Delta Energy Systems, GmbH, Diehl-AKO Stiftung & Co. KG, GE Global Research-Europe, KACO Gerätetechnik, PAIRAN elektronik GmbH, Siemens AG-Bereich Automatisierungstechnik A&D SE PS, SMA Solar Technology AG, Solutronic GmbH, Sputnik Engineering GmbH, STECA Batterieladesysteme und Präzisionselektronik GmbH, Sunways AG, UfE GmbH, Würth Solergy), das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut aus Offenbach und der Prüfsystemhersteller und die Spitzenberger & Spies GmbH

22.09.2008   Quelle: ISET   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISET,
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Photovoltaik-Software PV*express: Version 3.0 ab September erhältlich

PV*express 3.0 (neue Version).
PV*express 3.0 (neue Version).

Mit der PV*express-Version 3.0 komme im September 2008 ein besonders übersichtliches Auslegungs- und Simulationsprogramm für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen auf den Markt, berichtet die Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH (Berlin). Vorzüge der aktuellen Version seien eine neue, komfortablen Wechselrichter-Verschaltungsauswahl sowie ein automatisches Internetupdate für die laufende Aktualisierung der Modul- und Wechselrichterdaten. PV*express ist laut Hersteller für Vertriebsmitarbeiter sowie Handwerker gedacht, die ein zuverlässiges Werkzeug benötigen, um in kurzer Zeit zielgenau eine Solarstromanlage auszulegen. Das Programm führe anwenderfreundlich durch wenige klar verständliche Dialoge und ermögliche ein komfortables Arbeiten.   Herstellerunabhängig verfüge die mitgelieferte Datenbank über die nötigen technischen Daten von rund 2000 Photovoltaik-Modulen sowie rund 700 Wechselrichtern und biete erstmalig ein automatisches Internetupdate für deren ständige Aktualisierung. Zudem sei die Datenbank für den Nutzer editierbar, um neue Module und Wechselrichter gegebenenfalls auch kurzfristig für eine Planung zu berücksichtigen.

In PV*express 3.0 besteht laut Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH die Möglichkeit, die Generatorleistung einer PV-Anlage grafisch aus der vorhandenen Dachfläche zu bestimmen. So könnten die Maße eines vorhandenen Daches zweidimensional eingegeben und mit der möglichen Anzahl zuvor ausgewählter Module automatisch belegt werden. Mit der komfortablen Wechselrichterverschaltungsauswahl sei eine automatische Verschaltung über zwei Wechselrichtertypen möglich. Die Sortierung nach dem Gesamtdimensionierungsfaktor biete übersichtliche Optimierungskriterien. Alternativ könnten über eine manuelle Auswahl drei Arten von Wechselrichtern verschaltet werden. In jedem Fall garantiere die Anlagenüberprüfung in PV*express 3.0 ein sicheres Arbeiten.


Wirtschaftlichkeitsprognose auf der Basis des jeweils gültigen EEG-Einspeisetarifs

Ergänzend ermöglicht PV*express 3.0 mit den Daten der nun berechneten PV-Anlage eine entsprechende Wirtschaftlichkeitsprognose auf der Basis des jeweils gültigen EEG-Einspeisetarifs. Weiterführende Informationen über die gesamte Softwarepalette im Solarbereich, über die Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH sowie aktuelle Demoversionen zum Download gibt es unter http://www.valentin.de.

22.09.2008   Quelle: Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH,
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SiG Solar GmbH an der Realisierung eines der größten Solarkraftwerke Europas beteiligt

SiG Solar setzt auf "SunEarth"-Module.

Die SiG Solar GmbH (Stuhr bei Bremen) berichtet, das Unternehmen habe in Rekordbauzeit von nur knapp 4 Monaten ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 7,76 Megawatt (MWp) in der spanischen Region Almeria errichtet. Auf einer Gesamtfläche von rund 15 Hektar würden seit Ende August 2008 rund 45.000 Solarmodule der Marke "SunEarth" des chinesischen Modulherstellers Ningbo Solar Electric Power Co. Ltd. in der Nähe der Gemeinde Nijar pro Jahr geschätzte 12 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren. Dies entspreche einer Kohlendioxid-Ersparnis von über 10.000 Tonnen pro Jahr im Vergleich zur Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen. Der Standort sei aus gutem Grund gewählt worden, denn Almería in Südspanien zähle zu den sonnenreichsten Regionen Europas. Ein meist wolkenloser Himmel, ein warmer Sommer sowie ein milder Winter böten optimale klimatische Bedingungen. 

23,2 MWp im Endausbau geplant

Nach der Fertigstellung aller drei Bauabschnitte (rund 135.000 verbaute Module auf einer Fläche von ca. 450.000m²) soll die Gesamtleistung des Solarparks 23,2 MWp betragen. Diese Leistung reiche aus, um rund 9.000 Standardhaushalte mit Energie zu versorgen. Als Lieferant für die Wechselrichter konnte die SiG Solar GmbH die RELATIO PV GMBH UND CO. KG aus Balingen als Partner gewinnen. In dem Solar-Kraftwerk kommt die GT 500-Serie von Xantrex zum Einsatz.

21.09.2008   Quelle: SigSolar GmbH; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SiG Solar GmbH,
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Güssing: Energieautarke Region ist Wirklichkeit - und Wettbewerbsvorteil für die Zukunft

Biostrom-Anlage in Güssing.
Biostrom-Anlage in Güssing.

Die österreichische Gemeinde Güssing ist Vorreiter für eine energieautarke Region und sicherte sich Wettbewerbsvorteile für die Zukunft. Zum II. BIOKONGRESS AM SEE am 11. November 2008 stellt Ingenieur Werner Rauscher, Geschäftsführer des Europäischen Zentrums für Erneuerbare Energie (EEE) in Güssing, das Modellprojekt zusammen mit den weiteren Entwicklungszielen der Region vor. Das auf Wissen und Erfahrung basierende energieautarke Konzept des Güssing-Modells "9 Schritte zur Energieunabhängigkeit" soll den BIOKONGRESS-Teilnehmern praktische Hinweise bei der Umsetzung von umweltschonenden und nachhaltigen Energiekonzepten geben. Bis 2010 soll neben der Stadt Güssing, die bereits heute unabhängig von einer externen Energieversorgung ist, auch der gesamte Bezirk Güssing energieautark sein.   Güssing hat sich zum hochgradig ausgezeichneten Energie-Zentrum mit einer regionalen Wertschöpfung von mindestens 13 Millionen Euro pro Jahr entwickelt. Durch den immer beliebter werdenden Standortfaktor günstiger Energiepreise haben sich laut EEE in den letzten Jahren über 50 neue Betriebe angesiedelt, die mehr als 1.300 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Dieser Wettbewerbsvorteil hat Güssing zum österreichischen Zentrum der energieaufwendigen Laubholztrocknung und Parkettherstellung sowie der Umwelttechnologie gemacht. Außerdem lockt die Vorzeige-Stadt rund 50.000 Ökotouristen pro Jahr an.


Ganzheitliches Energiekonzept und maßgeschneiderter Energiemix

In den 1980iger Jahren galt Güssing als ärmste Region Österreichs, verursacht durch Verschuldung und einen hohen Pendleranteil von über 70 %. Eine kleine Gruppe Einheimischer sah den Ausweg im 100%igen Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung. Durch die Unabhängigkeit von Strom, Wärme und Kraftstoffen konnten die hohen Energieversorgungskosten eingespart werden. Werner Rauscher erklärt den Erfolg des energieautarken Projektes damit, dass "die Menschen, die das umgesetzt haben, aus der Region kamen." Ein ganzheitliches Energiekonzept, ein maßgeschneiderter Energiemix und langfristige Verträge mit Rohstofflieferanten seien von großer Bedeutung. "Und das wichtige dabei: Alle profitieren davon - Die Konsumenten durch kalkulierbare, günstige Energiepreise, die Landwirtschaft durch eine dauerhafte Einnahmequelle, die ländliche Region durch den Verbleib der Wertschöpfung vor Ort und die Umwelt, die von fossilen Brennstoffen entlastet wird", fasst Rauscher zusammen.

Der II. BIOKONGRESS AM SEE liefert Praxisbeispiele, informiert über Markttendenzen und Wissenswertes zur Bioenergie und Nachhaltigkeit. Weitere Vortragsthemen sind unter anderem die Zukunft der Agrarsubventionen und "Bio" als Wettbewerbsvorteil. Veranstalter des Kongresses sind RITTWEGER und TEAM Die Zukunftswerkstatt sowie das Bio-Seehotel Zeulenroda (Thüringen). Die Teilnahmegebühr für das Kongressprogramm und die Tagesversorgung in Bio-Qualität beträgt Euro 85,-* inkl. MwSt. (*bei Zahlung bis 30.09.08). Programm und Anmeldung unter http://www.biokongress.de.

21.09.2008   Quelle: RITTWEGER und TEAM; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EEE,
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Sachsen-Anhalt bundesweit Vorreiter: Erste Professorin für Windenergie nach Magdeburg berufen

Windenergie-Professorin Dr. Antje G. Orths.
Windenergie-Professorin
Dr. Antje G. Orths.

Das "Land der Frühaufsteher" festigt seinen Ruf als Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien: Deutschlands erste Professorin für Windenergie lehrt künftig an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Rektor Prof. Klaus Erich Pollmann überreichte der Wissenschaftlerin Dr. Antje G. Orths die Berufungsurkunde als Honorarprofessorin für Regenerative Energien/Windenergie im Rahmen des bis zum 19. September 2008 stattfindenden internationalen Workshops für regenerative Energiesysteme (CRIS). Antje G. Orths gehört weltweit zu den führenden Wissenschaftlerinnen im Bereich der Windenergiesysteme. Sie arbeitet derzeit als Senior Researcher bei dem dänischen Energieversorgungsunternehmen Energinet.dk und ist dort für die Planung künftiger Netze zuständig. 

Neben Dr. Orths wird ab Oktober 2008 auch der Ingenieur Prof. Dr. Rainer Krebs als Honorarprofessor an der Otto-von-Guericke-Universität lehren. Er ist Principal Expert bei der Siemens AG in Erlangen und wird die "Schutz- und Leittechnik" wissenschaftlich vertreten. "Mit dieser Doppelberufung wird der Schwerpunkt 'Regenerative Windenergien' an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg weiter gestärkt", so der Rektor Prof. Klaus Erich Pollmann. In den letzten Jahren sei die Forschung der Magdeburger Wissenschaftler stark nachgefragt und durch zahlreiche Projekte mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der EU, des Bundesforschungsministeriums aber auch mit Unternehmen wie Siemens, Vattenfall oder Energienet.dk weiterentwickelt worden, so Pollmann weiter.


Experten für die Sicherheit und Zuverlässigkeit elektrischer Energiesysteme

Der internationale CRIS-Workshop wird von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit dem International Institute for Critical Infrastructure (Schweden) durchgeführt. Elektrotechniker, Informatiker, Ingenieure und Geologen aus den USA, Frankreich, England, Irland, der Schweiz, Polen und Deutschland beraten über die Sicherheit und Zuverlässigkeit elektrischer Energiesysteme der Zukunft und den Einfluss von dezentraler regenerativer Energieerzeugung auf die Netzsicherheit in Europa und Übersee. Insbesondere werden innovative elektrotechnische Systeme diskutiert, welche die gewonnene Windenergie sicher und zuverlässig in das konventionelle Netz transportieren sollen.


Windenergieanlagen liefern mehr als ein Drittel des in Sachsen-Anhalt verbrauchten Stroms

In Sachsen-Anhalt werden bereits mehr als 35 % des verbrauchten Stroms mit Windenergieanlagen hergestellt, so der sachsen-anhaltischeWirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert auf der Tagung. "Das Land Sachsen-Anhalt ist bereits heute das Land der regenerativen Energien und unterstützt innovative Industrieunternehmen wie Q-Cells in Thalheim oder Enercon und erhofft sich weitere Arbeitsplätze in dieser Branche. Die neuen Berufungen, die in Kooperation mit wichtigen Industriepartnern stattfinden, kommen da 'just in time'." Eine bessere Koordinierung dieser Thematik erhofft sich Schubert in Vorbereitung eines Landes-Clusters "Regenerative Energien".

21.09.2008   Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
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Studenten erforschen Photovoltaik auf Dächern der Cottbuser Universität; Bürger können sich an der Solaranlage beteiligen

"Uni unter Strom" heißt das Motto einer Initiative an der BTU Cottbus solar university - dahinter steckt ein Team von Studierenden der Studiengänge Umweltingenieurwesen und Environmental and Ressource Management. Die Studierenden haben sich die Aufgabe gestellt, die erneuerbaren Energien praktisch anzugehen: Mit der Installation einer Bürger-Solaranlage auf den Dächern der Lehrgebäude 2A und 2B wollen sie Studierenden, Beschäftigten der BTU und Bürgern der Stadt Cottbus die Chance geben, ihr Geld über eine Zeitspanne von 20 Jahren in eine Photovoltaik-Anlage anzulegen. Mit der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung erhalten die Investoren nach vertraglich abgestimmten Regeln über eine Laufzeit von 20 Jahren verteilt und mit einem ertragsabhängigen Zinssatz von 4 - 6 Prozent ihr Geld zurück, heißt es in der Pressemitteilung der Initiative. Interessierte Bürger können sich bereits jetzt unverbindlich für eine finanzielle Beteiligung vormerken lassen. 

Dachbegrünung soll Effizienz der Solarmodule steigern

Was dieses Projekt von anderen ähnlichen Projekten in Kassel oder Leipzig unterscheide, sei die Idee einer Dachbegrünung, welche die Stromproduktion mittels Kühlung positiv beeinflussen soll. Deshalb werde die daraus resultierende Effizienzsteigerung der Solarstromanlage im Rahmen eines bislang einmaligen Forschungsprojekts untersucht. Zu diesem Zweck sollen zwei gleichartige Photovoltaikanlagen auf zwei identischen Dächern gebaut werden. Eine davon soll in Kombination mit der Begrünung realisiert werden, wohingegen die zweite auf dem "nackten" Dach geplant ist. Bei beiden Anlagen wird das Mikroklima gemessen und es analysiert, welchen Einfluss mikroklimatische Veränderungen durch die Dachbegrünung auf die Solarmodule haben. Allein aufgrund der verschiedenen Oberflächentemperaturen zwischen einem nackten und begrünten Dach sei zu erwarten, dass speziell in den ertragsreichen Sommermonaten auf dem begrünten Dach niedrige Modultemperaturen und somit ein erhöhter Wirkungsgrad erreicht wird, so die Nachwuchsforscher. Durch verstärkte Verdunstung von Wasser im durch die Pflanzen und einer damit einhergehenden Kühlung der Luft, könnte dieser Effekt weiter verstärkt werden.

Partner der Initiative sind die BTU Cottbus durch den Umwelteurofonds, der CEBra e.V., die Lokale Agenda 21 Cottbus, die ZinCo GmbH, und die SolardachInvest GmbH. Schirmherr des Projektes ist Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Ch. Zimmerli (Präsident der BTU).

Weitere Informationen: http://www.solar-university.de

20.09.2008   Quelle: BTU Cottbus; Solar University Team   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwärme verwöhnt Hotelgäste im Wellnessbereich

Solar-Hotel Cervosa in Serfaus.
Solar-Hotel Cervosa in Serfaus.

Das Fünf-Sterne Hotel Cervosa in Serfaus (Tirol) bietet in seinem Wellnessbereich (Spa) mit Sonnenenergie erwärmtes Wasser zur Erholung. Die erweiterten Bäder- und Saunen wurden im Mai dieses Jahres eröffnet. Zwölf Großflächenkollektoren der Firma TiSUN, auf dem Runddach des Zubaus platziert, senken die Kosten für den Energieverbrauch für die Warmwasser. Insgesamt 75 Quadratmeter Kollektorfläche in Verbindung mit drei Warmwasserboilern zu je 1.000 Litern liefern Warmwasser für die Duschen und Bäder. Zusätzlich wird der 128 Quadratmeter große Hotelpool aufgeheizt.   Das Hotel hat 150 Betten und verbraucht täglich 7.500 Liter Warmwasser. Die Simulationsrechnung von TiSUN ergab einen solaren Deckungsgrad von 25,6 Prozent. 28,6 Prozent des Warmwasserbedarfs und 12,8 Prozent der Schwimmbaderwärmung durch Sonnenenergie gedeckt. "Mit dieser Solaranlage können jährlich 5.700 Liter Heizöl im Gegenwert von zirka 4.560 Euro eingespart werden, heißt es in der Pressemitteilung.


20.09.2008   Quelle: TiSUN GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TiSUN GmbH,

 

Heizkosten sparen mit dem Pellet-Kaminofen

Pellets-Kaminofen.
Pellets-Kaminofen.

Unter Energieexperten gelte der Pellet-Kaminofen schon seit längerem als "der" Geheimtipp, doch die wenigsten würden ihn kennen, berichtet der Verband proPellets Austria in einer Pressemitteilung. Dabei ließen sich mit einem Pellet-Kaminofen die Heizkosten um 600 bis 800 Euro pro Jahr senken, ohne dass die gesamte Zentralheizung umgebaut werden muss. Pellet-Kaminöfen seien noch ein fast unbekanntes Produkt, so der Verband. Als Geheimtipp gälten sie mittlerweile, weil es sich um sparsame moderne Heizgeräte handle, die mit nachwachsenden sauberen Holzpellets betrieben werden.   Pellets sind laut proPellets Austria momentan rund 60 % günstiger als Heizöl und der einzige Brennstoff, der in den letzten beiden Jahren billiger geworden ist.


Vollautomatisches Heizgerät mit hohem Wirkungsgrad

Äußerlich ähnelt der Pellet-Kaminofen einem Schwedenofen. Durch ein Sichtfenster sieht man das Feuer flackern. Im Unterschied zum Holzofen ist der Pelletkaminofen jedoch ein vollautomatisches Heizgerät, das aus wenig Brennstoff viel Wärme gewinnt und nicht raucht. Der Pellet-Kaminofen hat einen Vorratsbehälter, der mit Pellets befüllt wird. Diese werden automatisch in eine Brennschale gefördert, in der sie elektrisch gezündet werden und bei hoher Temperatur sauber verbrennen. Mehr als 90 % der im Brennstoff enthaltenen Wärme wird somit genutzt.

Der durchschnittliche Brennstoffverbrauch liegt nach Angaben des Verbandes bei 3- 4 Säcken (á 15 kg) Pellets pro Woche. Ein 15 kg Sack Pellets kostet durchschnittlich 3,25 Euro. Die Brennstoffkosten für einen gemütlich warmen Wohnbereich betragen damit nur 10 - 12 Euro wöchentlich, rechnet proPellets Austria vor. Die Ölheizung könne in der Übergangszeit komplett ausgeschaltet werden und müsse im Winter nur in Betrieb gehen, wenn es nötig ist. Damit könnten 600 bis 800 pro Jahr eingespart werden. Pellet-Kaminöfen gibt es schon ab rund 2.500 Euro. Die Investition rechne sich in wenigen Jahren.

20.09.2008   Quelle: proPellets Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: calimax Energietechnik GmbH,

 

centrotherm photovoltaics AG: neue Aufträge im Wert von rund 70 Millionen

Photovoltaik-Messsystem von GP Solar / J&R
Photovoltaik-Messsystem von GP Solar / J&R

"Die Messe in Valencia verlief für uns sehr erfolgreich", betont Robert Hartung, Sprecher des Vorstandes der centrotherm photovoltaics AG. Wie andere Unternehmen der Photovoltaik-Zuliefererbranche geht auch die Gesellschaft mit Sitz in Blaubeuren von einer weiterhin positiven Marktentwicklung aus. "Das große Interesse an unseren Produkten, Beratungsleistungen und unserer Technologie hat sich in einer Vielzahl von Aufträgen niedergeschlagen", so Hartung weiter. Allein im Kerngeschäftsbereich Solarzelle, in dem centrotherm photovoltaics Equipment und Technologie für die Produktion von Solarzellen anbietet, seien im Rahmen der diesjährigen European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (Valencia, Spanien, 1. bis 4. September 2008) Verträge und Absichtserklärungen im Wert von insgesamt rund 50 Millionen Euro unterzeichnet worden. 
Besonders starkes Feedback aus dem Wachstumsmarkt Indien

Auch im stark wachsenden Bereich Solarsilizium sei die Nachfrage ungebremst hoch: So seien in Valencia Engineering-Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro unterschrieben und vereinbart worden. Dabei kamen laut centrotherm photovoltaics die Kunden meist aus dem Wachstumsmarkt Indien sowie aus Osteuropa. Generell registriert das Unternehmen im Bereich Solarsilizium neben Indien, wo das Interesse an Equipment und Technologie zur Produktion von Polysilizium und Dünnschichtmodulen besonders hoch sei, eine große Nachfrage aus China, Taiwan und Malaysia. "Es ist uns gelungen, unsere starke Position im asiatischen Markt, kontinuierlich zu festigen", sagt Hartung. Bereits heute erwirtschaftet centrotherm photovoltaics rund 65 Prozent ihres Gesamtumsatzes in Asien. Hartung: "Auch mittelfristig sehen wir dort das größte Wachstumspotenzial."


Hohe Nachfrage nach integrierter Solar-Fabrik und neuen optischen Messsystemen bestätigt Konzernstrategie

Die auf der Messe erstmals vorgestellten, leistungsstarken optischen Messsysteme, welche die Qualitätskontrolle bei der Wafer-, Solarzellen- und Modulproduktion nachhaltig verbessern, seien bei den Kunden ebenfalls sehr gut angekommen. Die "GP Solar Inspect"-Produktlinie ist ein Ergebnis der konzerneigenen Forschung und Entwicklung und basiert vor allem auf der Arbeit der GP Solar GmbH, die seit Mai dieses Jahres vollständig zu centrotherm photovoltaics gehört. "Mit unserem starken Zellgeschäft verfügen wir über eine ausgezeichnete Grundlage, auf der wir unser Leistungsportfolio entlang der solaren Wertschöpfungskette kontinuierlich erweitern", erläutert Hartung. "Der Erfolg bestätigt unsere Strategie, Schlüsselequipment und -technologie in den Konzern zu integrieren, um unsere Technologieführerschaft auszubauen." Auch das große Interesse an integrierten Fabriken gibt ihm Recht. Mit der vollständigen Übernahme der SolMic GmbH, die im August 2008 eingeleitet wurde, bündelt centrotherm photovoltaics Technologie und Anlagenbau komplett unter einem Dach und stärkt ihre Kompetenz für vollintegrierte Solarfabriken. Hartung: "Wir haben dazu in Valencia ein sehr positives Feedback erhalten und werden die begonnen Gespräche in den kommenden Wochen fortsetzen."

19.09.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jonas & Redmann Photovoltaics Production Solutions GmbH,
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Greenpeace: "Stromlücke ist Wahlkampfpropaganda" - neue Studie zur Stromversorgung in Deutschland

Die von Politik und Industrie oft vorausgesagte Stromlücke werde es nicht geben, betont die Umweltorganisation Greenpeace in einer Pressemitteilung. Das belege eine Studie des Ingenieurbüros EU-Tech, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat und Mitte September in Berlin präsentierte. Die Deutsche Energieagentur (Dena) habe im März behauptet, Deutschland drohe im Jahr 2020 eine Stromlücke von 12.000 Megawatt, so die Umweltorganisation. Das entspräche der Leistung von 15 Großkraftwerken. Nach der neuen Greenpeace-Studie sei dagegen mit einer Überkapazität von etwa 12 Großkraftwerken zu rechnen.  "Angesichts dieser Irreführung warnt Greenpeace vor weiteren falschen Behauptungen von Wahlkämpfern und der Energiewirtschaft. Diese wollen mit Hinweis auf die angebliche Stromlücke vor allem verlängerte Laufzeiten für Atomkraftwerke und eine viel zu hohe Zahl klimaschädlicher Kohlekraftwerke durchsetzen", heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung.


Chance zum Umbau der Energieversorgung

"Über die Öffentlichkeit schwappt derzeit eine Welle aus Wahlkampfpropaganda und Halbwahrheiten zur Energiepolitik", erklärt Roland Hipp, Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace. "Atomkraft muss keine Lücke füllen, sie hilft weder gegen den Klimawandel noch sorgt sie für sinkende Strompreise. Der Skandal um den maroden Salzstock Asse zeigt, dass die Probleme der Atomkraft nicht in den Griff zu bekommen sind"; so Hipp weiter. Die Energiedebatte drehe sich darum, wie der deutsche Kraftwerkspark modernisiert werden soll. Diese Situation biete die Chance, die Energieversorgung umzubauen. Sogar die Szenarien der Bundesregierung belegten, dass der Atomausstieg Innovation und Investitionen für Erneuerbare Energien vorantreibe - und damit den Klimaschutz.

"In der Branche der Erneuerbaren Energien sind mittlerweile über 250.000 Menschen beschäftigt, mehr als in der Atom- und Kohle-Industrie zusammen", so Hipp. "Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland wirklich stärken will, der muss die Energieversorgung weiter modernisieren. Wir müssen weg von klimaschädlichen Kohlekraftwerken und hochriskanten Atomkraftwerken. Es droht keine Stromlücke, sondern eine Investitionslücke, wenn sich die Stromkonzerne dieser Entwicklung verweigern."

"Unsere Studie belegt genau, wie die von der Energiewirtschaft finanzierte Dena-Prognose die tatsächlichen Kapazitäten so berechnet hat, dass sie eine Stromlücke konstruieren konnte", sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. Wesentliche Annahmen der Dena-Prognose seien höchst fragwürdig. So gehe sie von einem zu hohen Strombedarf im Jahr 2020 aus, der auch nicht den Zielen der Bundesregierung entspreche. Dagegen nehme die Dena eine deutlich geringere Leistung von erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen an als andere Studien. Zudem würden kürzere Laufzeiten bestehender Großkraftwerke angesetzt als in der Praxis. Dadurch komme die Dena für das Jahr 2020 zu einer gesicherten
Kraftwerksleistung, die um 22.000 bis 27.000 Megawatt niedriger liegt als bei vergleichbaren Berechnungen.

Bereits der Regierungsbericht zur Sicherheit der Stromversorgung vom August 2008 habe die Dena-Behauptungen widerlegt, betont Greenpeace. Dieser stellte fest, dass die Stromversorgung in Deutschland trotzt Ausstieg aus der Atomenergie und trotz Protesten gegen den Neubau von Kohlekraftwerken sicher ist.

19.09.2008   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Weltweite Kooperation zu "smart grids" soll Stromnetze fit machen für Ökostrom

Forschungsprojekt zur Netzintegration der Erneuerbaren.
Forschungsprojekt zur Netzintegration
der Erneuerbaren.

Das E.ON Energy Research Center (E.ON ERC) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) ist internationaler Partner in einem neuen US-amerikanischen Forschungsprojekt, das sich nicht weniger zum Ziel gesetzt hat als den "revolutionierenden Umbau" des amerikanischen Stromversorgungsnetzes. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um dezentral aus erneuerbaren Energien gewonnenen Strom (Photovoltaik, solarthermische Kraftwerke, Windparks u. a.) sicher in das Versorgungssystem einbinden zu können. Das von der National Science Foundation (NSF) ins Leben gerufene "Engineering Research Center for Future Renewable Electric Energy Delivery and Management"-Systems (FREEDM) wird geführt von der North Carolina State University und kooperiert mit Forschungseinrichtungen aus Industrie und Wissenschaft in 28 amerikanischen Bundesstaaten und neun Ländern weltweit. In den ersten fünf Jahren erhält das neue Forschungszentrum 18,5 Millionen US-Dollar aus öffentlichen Mitteln und weitere zehn Millionen US-Dollar, die überwiegend aus der Industrie beigesteuert werden. 

Aufnahme, Speicherung und Verteilung von regenerativ erzeugtem Strom

Schwerpunkt des Forschungsprojekts ist der Umbau des Stromnetzes zu einem "smart grid" mit ausreichenden Möglichkeiten zur Aufnahme, Speicherung und Verteilung von dezentral erzeugtem Strom aus Solar-Anlagen, Windparks, weiteren erneuerbaren Quellen und Brennstoffzellen. Das mache die Kooperation für das E.ON Energy Research Center besonders interessant, heißt es in der Pressemitteilung der RWTH. Professor Rik. W. De Doncker, Direktor des Aachener Energieforschungszentrums, freut sich über die Anerkennung durch die Amerikaner: "Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass wir bei einem derart anspruchsvollen Projekt dabei sind. Andererseits haben wir am E.ON ERC bei dieser Thematik mit meinem Institut - 'Power Generation and Storage Systems' - und dem Institut 'Automation of Complex Power Systems' mit Professor Antonello Monti und Professorin Ferdinanda Ponci an der Spitze auch einiges zu bieten. Zusätzlich gibt es bei uns speziell für die Erforschung von Batteriespeichersystemen eine Professur, die mit Professor Dirk Uwe Sauer ausgesprochen kompetent besetzt ist. Und unsere Nachwuchswissenschaftler werden von dem fest vereinbarten Austauschprogramm ebenso profitieren wie deren amerikanische Kollegen, die hier bei uns arbeiten werden. Klar ist außerdem, dass die Fortschritte auf dem Weg zu 'smart grids' in den USA auch zur Versorgungssicherheit hierzulande und in ganz Europa beitragen werden. Für die Lösung derart anspruchsvoller und komplexer Probleme brauchen wir die Kooperation mit Wissenschaftlern weltweit."


Weitere Informationen: http://www.freedm.ncsu.edu/

19.09.2008   Quelle: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FREEDM,
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Photovoltaik: Deutsche Unternehmen unter den wichtigsten Investoren in Italien

Roberto Pera: Photovoltaik- Investoren in Italien brauchen Rechtssicherheit.
Roberto Pera: Photovoltaik-
Investoren in Italien brauchen
Rechtssicherheit.

Italien erlebe derzeit ein nahezu ungebremstes Wachstum der Solarenergie, berichtet die Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner (Nürnberg) in einer Pressemitteilung. Die im europäischen Vergleich hohe Einspeisevergütung verbunden mit der überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer hätte Italien zu einem der attraktivsten Investitionsstandorte der internationalen Photovoltaik-Branche gemacht. Deutsche Unternehmen zählten zu den wichtigsten Investoren. Bereits im laufenden Jahr soll nach Einschätzung des italienischen Solarverbandes GIFI Volumen des Solar-Marktes um 250 Prozent auf rund 150 Megawatt Spitzenleistung (MWp) wachsen. Für das kommende Jahr wird eine Verdoppelung auf über 300 MWp erwartet.   So hat die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos gemeinsam mit dem Investor Meinl International Power Ltd. im Juli einen Rahmenvertrag über die Planung und Errichtung von Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Leistung von rund 14 Megawatt in Sizilien abgeschlossen. "Es ist kein Zufall, dass die Phoenix Solar AG den größten Projektvertrag in ihrer Unternehmensgeschichte in Italien abgeschlossen hat", erklärte Benedikt Struppler von der Phoenix Solar Energy Investments AG im Rahmen des Forums "Going Global" von Rödl & Partner am 18.09.2008 in der Villa Aurelia in Rom. "Der italienische Markt eröffnet derzeit mit die attraktivsten Wachstumschancen. Durch die exzellenten Voraussetzungen für Solarprojekte gelingt es uns, Investoren für die Realisierung großer Solarkraftwerke zu gewinnen", so Struppler weiter.


Seit der Reform der Einspeisevergütung vom 19.2.2007 boomt der Markt für Photovoltaik in Italien. Zahlreiche Banken haben sich an Unternehmen der Energiewirtschaft beteiligt, um Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu finanzieren. Systembetreiber erhalten eine Förderung von bis zu 49 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, hinzu kämen die Einnahmen aus dem Stromverkauf, heißt es in der Pressemitteilung. Eine Solaranlage könne sich dadurch innerhalb von 8 bis 10 Jahren amortisieren.


Regionalismus erweist sich als Hemmschuh für Investitionsvorhaben

Doch es gebe auch Schattenseiten: Zwar sei im Jahr 2003 ein einheitliches Verfahren zur Erteilung der Bau- und Betriebsgenehmigung für Projekte für erneuerbare Energien eingeführt worden, "in Italien fehlen jedoch einheitliche gesetzliche Regelungen oder Vorgaben auf nationaler Ebene zur Zulassung von Solarprojekten", erklärt Svenja Bartels, Rechtsanwältin bei Rödl & Partner in Padua. Stattdessen hätten viele Regionen eigene Gesetze und Richtlinien zum Anlagenbau verabschiedet oder sähen vor, dies zu tun. "Dies bremst an vielen attraktiven Standorten die Investitionsbereitschaft der Solarindustrie", ergänzt Bartels.


Solar-Projekte in Apulien leiden unter unsicherem Genehmigungsverfahren

Derzeit sorgt besonders die Region Apulien für Verunsicherung bei den Investoren. Als einzige Region habe Apulien versucht, die Errichtung von Solarkraftwerken mit einer Leistung bis zu einem MWp dadurch zu erleichtern, dass sie 2007 ein vereinfachtes Verfahren (Dichiarazione di inizio attivita -D.I.A.) für ausreichend erklärt hat. Die DIA ist eine der Baubeginnanzeige ähnliche "Selbsterklärung", mit der der zuständigen Gemeinde ein Photovoltaik-Bauvorhaben angezeigt und erklärt wird, dass das Projekt allen nationalen und regionalen Vorschriften entspricht. Während Apulien bisher als eines der attraktivsten Ziele ausländischer Investoren galt, bestehe hinsichtlich des DIA-Verfahrens derzeit große Verunsicherung. Verschiedene, nicht klar formulierte Gesetzesänderungen seitens der Region sowie uneinheitliche Richtlinien und die Verwaltungspraxis lokaler Behörden gäben Anlass zur Sorge auf Seiten der Investoren.

"Die Region Apulien stellt mit den heutigen Unsicherheiten in Bezug auf die anwendbaren regionalen Vorschriften ihren Ruf als attraktiver Investitionsstandort der internationalen Solarindustrie in Frage", betont Roberto Pera, Rechtsanwalt und Managing Partner der Rödl & Partner-Niederlassung in Rom. "Es ist nicht hinnehmbar, dass bereits laufende Projekte nachträglich durch die Behörden in Frage gestellt werden. Investoren brauchen Rechtssicherheit. Die Region muss schnellstens die Unsicherheiten beseitigen, um zu verhindern, dass sämtliche DIA-Projekte in Frage gestellt werden."

Investoren wie die Phoenix Solar AG haben sich bereits auf die Situation eingestellt und konzentrieren sich auf Projekte in Regionen, die Rechtssicherheit gewährleisten. "Wir sind uns der Problematik bewusst, dass es in einigen Regionen Italiens derzeit Unsicherheiten bei den Genehmigungsverfahren gibt. Wir haben entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auszuschließen, dass unsere Investitionen durch Verzögerung oder Ablehnung der Genehmigungen gefährdet werden könnten", betont Struppler.

Derzeit wird erwartet, dass die apulischen Behörden die Unsicherheiten mittelfristig beseitigen werden. Das DIA-Verfahren könnte damit weiterhin für Projekte gelten, die unterhalb der Grenze von einem MWp liegen. "Wir setzen darauf, dass im Interesse des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Italien alle Unklarheiten in den regionalen Genehmigungsverfahren beseitigt werden", betont Pera.

Das erste "Forum Going Global" in Italien fand statt anlässlich der offiziellen Eröffnung der Niederlassung von Rödl & Partner in Rom. Die insgesamt dritte Niederlassung von Rödl & Partner in Italien hatte bereits im August 2007 ihre Tätigkeit aufgenommen und betreut internationale Unternehmen in Italien in den Bereichen Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung. Insgesamt beschäftigt Rödl & Partner nach eigenen Angaben in 3 Niederlassungen in Mailand, Padua und Rom rund 100 Mitarbeiter und gehöre damit zu den führenden Wirtschaftskanzleien in Italien.

19.09.2008   Quelle: Rödl & Partner Mailand   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Rödl & Partner,
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Fronius erweitert Schulungsprogramm für Photovoltaik-Installateure

Ab Herbst 2008 bietet der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Fronius ein noch umfassenderes Schulungs- und Trainingsprogramm - insbesondere für PV-Installateure, die zu Fronius-Experten werden möchten. Die Schulungen werden direkt in den firmeneigenen Räumlichkeiten oder in Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern in deren Niederlassungen abgehalten. Das breit gefächerte Fronius-Seminarangebot erstreckt sich von der Basis- bis hin zur Experteninformation. Im Mittelpunkt stehen die beiden Wechselrichterserien Fronius IG und Fronius IG Plus sowie die Fronius Zentralwechselrichter. Je nach Seminartyp erhalten die Teilnehmer grundlegende Informationen zur Photovoltaik bis hin zu technischen Details bezüglich Wartung & Service von Solarstromanlagen.   Im Rahmen seines Service-Konzepts erlaubt Fronius zertifizierten Fronius Service Partnern, den Platinentausch an seinen Wechselrichtern durchzuführen. Vor Ort, beim Kunden. Dieser Tausch wird in einem eigenen Praxisteil direkt im Seminar an Echtgeräten vermittelt. Die Möglichkeit des Platinentauschs bringe dem Installateur entscheidende Wettbewerbsvorteile, wie Zeit- und Kostenersparnis sowie ein unschlagbares Verkaufsargument - und Kompetenz im Servicefall, die ihresgleichen suche, betont Fronius.


PV-Anlagenüberwachung und Datenkommunikation: ein eigenes Kapitel

Die Überwachung von Solarstromanlagen mittels Fronius DATCOM wird in einem eigenen Seminar behandelt. Neu hinzugekommen ist eine separate Schulung, die sich intensiv mit dem Fronius Datalogger Web beschäftigt, um die unzähligen Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Gerät bietet, so zum Beispiel drei Kombinationsmöglichkeiten: Mit der Software Fronius Solar.access für die Anlagenüberwachung und Datenverwaltung am PC vor Ort; Über die eigene Webseite des Fronius Datalogger Web für mehrere Nutzer in einem lokalen Netzwerk und in Kombination mit der Internetplattform Fronius Solar.web sind sämtliche Anlagendaten selbstverständlich auch über das weltweite Netz abrufbar.

Außerdem neu im Programm sind spezielle Fronius-Fachseminare, in denen Schwerpunktthemen intensiv behandelt werden. Um den Teilnehmern maximale Information zu bieten, werden diese Workshops von externen Photovoltaik-Experten abgehalten. Bei Schulungen außerhalb Deutschlands wird auf länderspezifische Besonderheiten entsprechend eingegangen.


Kompakt & informativ: Die neue Fronius Seminarbroschüre

Um die Vielzahl der Veranstaltungen kompakt und übersichtlich zu halten, wurden die diversen Schulungstypen in einer neuen Fronius-Seminarbroschüre zusammengefasst und mit einer entsprechenden Beschreibung des jeweiligen Inhaltes versehen. Dies erleichtert es dem interessierten Installateur, die für ihn passende Schulung zu wählen. Alle Veranstaltungstermine für Herbst 2008 sind auf einem gesonderten Beiblatt gelistet.

Interessierte können sich auf den Internetseiten von Fronius im Veranstaltungskalender für den gewünschten Schulungstermin anmelden:

Energieautarkie und Ökostrom

Für die Reportage "Der Stolz von Dardesheim" im evangelischen Magazin chrismon, Ausgabe 10/2007, erhält Nils Husmann den Preis in der Kategorie Reportage / Portrait (print). Die Jury lobte, der Autor habe das quasi energieautarke Städtchen in Sachsen-Anhalt und seine Bewohner "von innen betrachtet, ohne sich jedoch anzubiedern" und vergab für diese "klassische Reportage mit spannender Dramaturgie" Bestwertungen.

In der Kategorie Bericht / Analyse (print) geht der Preis an das Autoren-Duo Elke Schulze und Roman Heflik. Ihr faktenreiches Erklärstück über Ökostrom, Titel: "Komm, wir schalten ein Atomkraftwerk ab", im Magazin Stern 32/2007 überzeugte die Jury durch sprachliche Qualität, fundierte Recherche und eine "innovative Herangehensweise an das Thema Erneuerbare Energien".


Energie aus der Erde und aus dem Ozean

Der Siegerbeitrag der Kategorie Hörfunk lief am 22.11.2007 in der Kindersendung "Kakadu" im Deutschlandradio Kultur. Unter dem Titel: "Von unterirdischen Quellen und heißem Dampf" wagte sich Autorin Lydia Heller an das komplizierte Thema Geothermie heran. Mit Erfolg: Die Jury würdigte besonders das "unkonventionelle Reportageformat, mit dem die hochkomplexe Materie einfach und großartig für Kinder erklärt wird". Mit "Stromquelle Meer" ist dem Produzenten-Duo Johannes Bünger und Carl A. Fechner eine hervorragende Fernsehdokumentation über das Energiepotenzial der Ozeane gelungen. Der für das ZDF produzierte einstündige Film, der am 21.05.2007 auf ARTE gesendet wurde, überzeugt durch "großartige Bilder, phantastisch gedreht und inszeniert", so die Bewertung der Jury.


Fotopreis für den "Gorilla im Nebel"

Das Foto des Monats in der Fachzeitschrift neue energie, Ausgabe 2/2008, trägt den Titel "Gorilla im Nebel". Doch Fotograf Jens Meier hat keine Expedition ins Tierreich unternommen, sondern kurzerhand seine Assoziation bei der Aufnahme einer riesigen Windanlage im Morgennebel als Bildtitel verwendet. Die Jury würdigte die "spektakuläre Perspektive" und die "immensen Vorbereitungen, die zum Entstehen dieses Fotos nötig waren".


Saubere Geschäfte und erneuerbare Mobilität

Die Nachwuchsjournalistin Dunja Batarilo siegte mit einem Portrait des Photovoltaik-Pioniers und Solon-Mitbegründers Alexander Voigt, das sie ursprünglich für die Übungszeitung der Berliner Journalistenschule verfasst hatte. Der Tagesspiegel publizierte diesen "stilistisch gelungenen Beitrag" (Jury-Votum) unter der Überschrift "Saubere Geschäfte" am 30.12.2007. Der in diesem Jahr erstmals verliehene themenbezogene Sonderpreis " "Erneuerbare Mobilität" geht an Horst Hamm und Christoph Bals für ihren Beitrag "Die dunkle Seite des Biosprits" in der Zeitschrift natur+kosmos 8/2007. Lange vor der emotional aufgeladenen Diskussion um "Tank oder Teller" stellt der Artikel in sachlichem, unaufgeregtem Ton die Chancen und Risiken der Biokraftstoffe dar und nennt politische Handlungsmöglichkeiten, potenzielle "dunkle Seiten". des Biosprits zu minimieren.

Eine hochkarätige Jury aus Journalisten und Experten hat die Sieger aus mehr als 200 Einsendungen gekürt. Auf jede Kategorie entfällt eine Prämie von je 3.000 Euro, der Sonderpreis "Erneuerbare Mobilität" ist mit 2.000 Euro dotiert. Mitglieder der Jury waren: Michael Bauchmüller, Redakteur der Süddeutschen Zeitung; Ruth Eichhorn, Director of Photography beim Magazin GEO; Hanno Kautz, Redakteur der BILD-Zeitung; Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie; Hanne May, Chefredakteurin der Fachzeitschrift "neue energie"; Robert Skuppin, Moderator beim RBB, sowie Christian Wulf, Korrespondent beim ARD-Hauptstadtstudio.

Die Preisverleihung wird ermöglicht durch die Unterstützung der Unternehmen: Dresdner Bank AG, Fronius International GmbH, Schmack Biogas AG, SMA Solar Technology AG, systaic AG, VESTAS Deutschland GmbH, VICTORIA Versicherungen und Westerwälder Holzpellets GmbH.

Alle ausgezeichneten Beiträge sind im Internet zugänglich unter:

Weitere Informationen:
http://www.estec2009.org.

17.09.2008   Quelle: ESTIF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ESTIF,
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Vorträge, Diskussionen und Besichtigungen zur solaren Klimatisierung am 16. Oktober in Heidelberg

Mit der Sonne kühlen, eine coole Idee.
Mit der Sonne kühlen, eine coole
Idee.

Die solare Klimatisierung ist auf dem Sprung in den Markt. Zur Zeit arbeiten rund 200 Anlagen in Europa, zirka 40 davon in Deutschland - mit stark steigender Tendenz. Neuerdings kommen auch kleinere Anlagen auf den Markt. Warum noch nicht jeder zu klimatisierende Neubau damit ausgestattet wird, beantwortet ein Seminar am 16. Oktober 2008 von 9 -16 Uhr im Konferenzzentrum des Technologieparks Heidelberg. Sind die Anlagen noch zu teuer oder einfach zu kompliziert? Wo liegen die Fallstricke? Wer kann solare Klimaanlagen planen und was kostet das Ganze? Auf diese Fragen antworten Entwickler, Hersteller, Planer, Betreiber und Berater, die alle Erfahrungen mit der Praxis der solaren Kühlung haben.  Solare Klimatisierung ist vielschichtig. Zwar sind alle Komponenten am Markt verfügbar, aber die große Herausforderung liegt in der Integration der Teilsysteme. Viel Know-how sei erforderlich, um ein solches System gut zu planen, zu bauen und energieoptimiert zu betreiben, betonen die Veranstalter des Seminars. Für viele Handwerker, Planer und auch Investoren stelle sich daher die Frage, ob die solare Klimatisierung schon heute ein Thema für die tägliche Praxis ist.


Erfahrung mit solarer Klimatisierung in Wohnhäusern und großen Gebäuden

Im Seminar wird der Stand der Technik dargestellt und Knackpunkte werden anhand von realisierten Anlagen aufgezeigt und realistisch bewertet. Zur Besichtigung stehen am Nachmittag zwei thermisch angetriebene Kühlungsanlagen zur Auswahl.

Über die Grundlagen und Systemtechnik der Solaren Klimatisierung informiert Carsten Hindenburg (Hindenburg Consulting). Solarthermische Kleinanlagen aus Sicht eines Systemanbieters präsentiert Dr. Uli Jakob (SolarNext AG). Die solarautarke Kühlung eines Bürogebäudes präsentieren Hatem Haidar und Stefan Burtscher (iba AG) aus der Perspektive des Betreibers. Vor der Mittagspause stellt Ralph Berger (Menerga Gmbh) die solarthermische Klimatisierung mit flüssigen Sorbentien vor.

Am Nachmittag stellt Bernhard Brinkmöller als Betreiber die solare Kühlung im Zweifamilienhaus vor, das solarthermische Kühlen mit einer 10 kW Anlage erläutert Volker Clauss (SK Sonnenklima GmbH). Im Anschluss an die Vorträge können zwei Absorptionskältesysteme gekoppelt mit Fernwärme besichtigt werden, im Heizkraftwerk am Technologiepark (5 MW) und in Mannheim (10 kW)

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.energiederkurzenwege.de

17.09.2008   Quelle: Hindenburg Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jugendwerkstatt Felsberg,
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IP Bewertungs AG (IPB) präsentiert Innovationen in der Solarthermie

Neuer Wärmeübertrager für Solaranlagen.
Neuer Wärmeübertrager für Solaranlagen.

Thermische Solarkollektoren werden leichter und effizienter, berichtet die IP Bewertungs AG, kurz IPB, eine Gesellschaft für Patentbewertung, Patentverwertung und Patentmanagement mit Sitz in Hamburg. Der technische Fortschritt beruhe im Wesentlichen auf drei Erfindungen, heißt es in der Pressemitteilung: einem im Sol/Gel-Verfahren hergestellten Solar-Absorber* mit multifunktionellen Schichten, einem Wärmeübertrager**, der durch die vollflächige Wärmeaufnahme und einen "beinahe totalen" Wärmeaustausch in kürzester Zeit höchste Leistung ermögliche sowie einer neuen Kollektor-Bauweise, die das Glas als tragendes Element einsetzt und auf das schwere Rahmengerüst verzichtet. Solarselektive Beschichtungen von hoher Qualität werden aktuell in aufwendigen und kostenintensiven Verfahren hergestellt. Robuste, fest haftende, thermisch und chemisch langzeitstabile Beschichtungen lassen sich laut IPB aber auch durch Sol/Gel-Verfahren erzeugen. Die Vorteile solcher Herstellungsverfahren lägen neben den geringen Anforderungen an Equipment und Prozesskontrolle in der hohen Variabilität der verwendbaren Materialien.  In nahezu beliebiger Zusammensetzung und Schichtstruktur könnten nicht-planare Flächen beschichtet werden. Außerdem habe das Sol/Gel-Verfahren einen relativ geringen Energiebedarf und ermögliche Kombinationen verschiedener Beschichtungsschritte zur Erzeugung von multifunktionellen Schichten, wie sie sich mit anderen bekannten Verfahren wie der Sputter-Technik nicht oder nur mit kaum vertretbarem Aufwand realisieren lassen würden.


Neuer Wärmeübertrager zur Umsetzung der Sonnenenergie in Wärme im Millisekundenbereich

Der innovative, patentierte Hochleistungs-Temperierkanal ermöglicht nach Angaben der Beratungsgesellschaft in einer kurzen Zeitspanne einen nahezu "totalen" Wärmeaustausch. Der Wärmeübertrager bestehe aus zwei aufeinander entgegengesetzt gelegten und aufeinander befestigten Blechen, die in ihrer Trenn- bzw. Kontaktebene eingebrachte einseitige Vertiefungen haben. Durch diese Vertiefungen werde eine Innenstruktur vorgegeben, die eine vollflächige Wärmeaufnahme gewährleiste und die Umsetzung der Sonnenenergie in Wärme im Millisekundenbereich ermögliche. Die erfindungsgemäßen Wärmetauscher seien einfach, kostengünstig und im industriellen Maßstab zu produzieren. Durch die kompakte, extrem dünne Bauweise entstehe eine Oberfläche, die zur Anbringung der Absorberschicht verwendet werden kann.


Neuer Kollektor ohne Rahmen

Solarkollektoren werden bislang auf einem Trägergerüst in einem speziellen Rahmen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff auf dem Dach angebracht. Eine neue Bauweise verzichte nun auf das Rahmenkonstrukt des Kollektors und setze das Glas des Kollektors als tragendes Element ein, heißt es in der Pressemitteilung. Die so hergestellten Solaranlagen zeichneten sich durch eine deutliche Gewichtsreduzierung der Bauteile aus. Der geringe Materialeinsatz spare Kosten und verringere die Last für das Dach. Somit könnten auch die großen Dachflächen von Industrie- und Lagerhallen problemlos mit Kollektoren bestückt werden.


Technischer Vorsprung

In Kombination ergeben die drei Erfindungen laut IPB eine neue Generation von Solarkollektoren. Mit einer Höhe von nur 10 - 15mm und ohne Rahmenkonstruktion ermöglichten sie, kostengünstig in der Produktion, eine effiziente Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme. Durch die Materialeinsparung könne der neue Solarkollektor in großer Stückzahl bei einfacher Montage angebracht werden. "Die Sonne scheint auf alle gleich, den Unterschied macht die Technologie im Inneren", beschreibt Dr. Benedikt H. Ahlers, Manager Sales & Development bei der IP Bewertungs AG (IPB) den technischen Vorsprung der Innovationen. Im Auftrag einer deutschen Großbank bestückt die IPB sogenannte Patentverwertungsfonds mit besonders zukunftsfähigen Patenten und ist auch für die Verwertung dieser zuständig.


* Die Patente für den mit dem Sol/Gel-Verfahren hergestellten Solarabsorber
sind Eigentum der ZYRUS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Patente I KG

** Die Patente für den Wärmeübertrager sind Eigentum der ZYLUM Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Patente II KG

17.09.2008   Quelle: IP BEWERTUNGS AG (IPB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IP Bewertungs AG,
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KfW IPEX-Bank finanziert zwei Solar-Kraftwerke in Spanien

Die KfW IPEX-Bank (Frankfurt am Main) hat im August die Projektfinanzierung für die beiden Photovoltaik-Anlagen San Clemente und Villanueva de la Jara in Castilla-La Mancha (Spanien) abgeschlossen. Beide Solarstromanlagen mit einer Kapazität von zusammen 10,6 MWp (Megawatt-Peak) und Gesamtinvestitionskosten von 68,5 Millionen Euro werden in diesen Tagen fertig gestellt, und können so noch den günstigen spanischen Einspeisetarif für Photovoltaik-Anlagen in Anspruch nehmen, die vor dem 28. September 2008 fertig gestellt und registriert sind. Die KfW IPEX-Bank hat ein Finanzierungspaket zur Verfügung gestellt, das einen langfristigen Kredit in Höhe von 51,3 Millionen Euro zuzüglich einer Eigenkapitalzwischenfinanzierung enthält.  Finanzierungen von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien sind fester Bestandteil des Angebots des KfW IPEX-Bank und tragen zum Umwelt- und Klimaschutz bei. 75 % der beiden Anlagen sind mit modernen Cadmium-Tellurid-Dünnschicht-Modulen (CdTe) ausgestattet, die von First Solar (Phoenix, USA) geliefert wurden; die verbleibenden 25 % sind polykristalline Module der Phoenix Solar AG (Sulzemoos, Deutschland).


Generalunternehmer Phoenix Solar AG; KGAL platziert Eigenkapital

Die Phoenix Solar AG agierte bei den Projekten auch als Generalunternehmer für die Planung und schlüsselfertige Errichtung der Photovoltaik-Anlagen. Die KGAL (KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. Grünwald, Deutschland) will das Eigenkapital bei privaten Investoren über eine geschlossene Fondstruktur platzieren. Der Anteil der erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) an der installierten Kapazität in Spanien beträgt rund 25 %; der Anteil der Photovoltaik an den erneuerbaren Energien beläuft sich dabei auf rund 9 %, also 2,2 % der Gesamtkapazität. Mit einer installierten Kapazität von rund 1.700 MW ist Spanien zur Zeit der nach Deutschland (rund 4.000 MW) größte PV-Markt in Europa (und damit weltweit), und auch derjenige Markt, der im laufenden Jahr mit etwa 1.000 MW neu installierter Anlagen am schnellsten gewachsen ist.

In der KfW Bankengruppe ist die KfW IPEX-Bank GmbH zuständig für Projekt- und Unternehmensfinanzierungen sowie für Handels- und Exportfinanzierungen im In- und Ausland. In ihr sind alle weltweiten Kreditgeschäfte der KfW-Bankengruppe gebündelt, die dem Wettbewerb im Finanzdienstleistungssektor unterliegen. Sie wird seit dem 1.1.2008 als rechtlich selbständiges Konzernunternehmen geführt und trägt maßgeblich zum Förderauftrag der KfW Bankengruppe bei. Sie hat ca. 470 Mitarbeiter (Stand Juni 2008) und ist in den wichtigen Wirtschafts- und Finanzzentren der Welt vertreten.

16.09.2008   Quelle: KfW IPEX-Bank GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Spanischer FCC-Konzern kauft zwei 20 MW-Photovoltaik-Kraftwerke

Solarkraftwerk der FFC-Tochter Espelsa.
Solarkraftwerk der FFC-Tochter Espelsa.

Der spanische Baukonzern FOMENTO DE CONSTRUCCIONES Y CONTRATAS, S.A. (FCC) hat von Sky Global Solar (Madrid) zwei Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von 20 Megawatt erworben, berichtet FCC in einer Pressemitteilung. Die Investitionssumme belief sich laut FCC auf rund 140 Millionen Euro. Laut FCC werden die Photovoltaik-Anlagen im September 2008 an das Netz angeschlossen und kommen so in den Genuss einer Solarstom-Einspeisevergütung von 0.435 Euro/kWh. Der Kauf der Solarkraftwerke sei die zweite Großinvestition von FCC in erneuerbare Energien innerhalb weniger Wochen. FCC hat nach eigenen Angaben zudem 14 Windparks mit einer Gesamtleistung von 420 MW von dem australischen Unternehmen Babcock & Brown Wind Partners (BBW) erworben.   Die Zukäufe seien Teil des am 21.05.2008 vom Vorstand Baldomero Falcones vorgestellten Strategieplans des Unternehmens für die Jahre 2008-2010 (Plan 10). Dieser Plan sieht ein weiteres Engagement der Gruppe in der Energieversorgung vor, speziell in erneuerbaren Energien; Kraft-Wärme-Kopplung, Energieeffizienz und neuen Technologien zur Stromerzeugung aus Müll.


38 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Das Energie-Geschäft des Konzerns soll in der neuen Businesseinheit FCC Energía gebündelt werden, welcher Eduardo González vorsteht, Generalmanager für Energie und Nachhaltigkeit. Die beiden PV-Kraftwerke arbeiten in Cortijo Viejo and Sierrasita (Gemeinde Espejo: Provinz Cordoba). Die Grundfläche beträgt 186 Hektar; die Solarmodule bedecken eine Fläche von 165.000 Quadratmetern. Die jährlich Solarstrom-Ernte soll bei rund 38 Millionen Kilowattstunden liegen, womit rechnerisch der Strombedarf einer Stadt mit 10.000 Einwohnern gedeckt werden kann. "Mit dieser unbegrenzten Energiequelle anstelle von Kohle, Gas oder Öl werden rund 20.000 Tonnen CO2 vermieden, betont FCC in der Pressemitteilung. Espelsa, ein auf Photovoltaik, Elektrizität, Stromnetze und erneuerbare Energien spezialisiertes Tochterunternehmen von FCC hat die Solarkraftwerke errichtet.

16.09.2008   Quelle: FCC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Espelsa,
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Siemens und E.ON unterzeichnen Rahmenabkommen zur Lieferung von 500 Windenergieanlagen mit 1.150 MW

Erste Test-Windenergieanlage von Siemens mit getriebeloser Antriebstechnik.
Erste Test-Windenergieanlage von Siemens
mit getriebeloser Antriebstechnik.

Siemens Energy und E.ON haben Anfang September 2008 eines der bisher umfangreichsten Rahmenabkommen zur Lieferung von Windenergieanlagen unterzeichnet. Die beiden deutschen Großunternehmen einigten sich darauf, dass Siemens 500 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.150 Megawatt (MW) an E.ON für Projekte in den USA und in Europa liefern wird. Die Anlagen sollen in den Jahren 2010 und 2011 errichtet werden. Die beiden Unternehmen etablieren gleichzeitig eine neuartige Form der Zusammenarbeit und leiten eine neue Ära der Kooperation zwischen E.ON und Siemens im Bereich der erneuerbaren Energien ein, heißt es in der Pressemitteilung. Beide Unternehmen hätten sich darauf verständigt, eng bei der Realisierung leistungsfähiger Windenergieprojekte rund um den Globus zusammenzuarbeiten.   Partnerschaften dieser Art werden nach Einschätzung von Siemens und E.ON die Grundlage für die Weiterentwicklung der regenerativen Kraftwerksindustrie bilden. "Dies ist für Siemens das bisher größte Rahmenabkommen im Windenergiegeschäft", sagte René Umlauft, Vorstand der Division Renewable Energy bei Siemens. "Die neue Partnerschaft mit E.ON ist nicht nur von großem Nutzen für beide Unternehmen. Die Kooperation ist darüber hinaus ein wichtiger Schritt in der bemerkenswerten Evolution der Windenergie hin zu einem etablierten Energieträger", so Umlauft weiter.


Windenergie auf dem Weg 'Boutique'- zum Industriemaßstab

"Das Abkommen ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Versorgungsstrategie von E.ON im Geschäft mit erneuerbaren Energien", kommentiert Dr. Frank Mastiaux, CEO von E.ON Climate & Renewables. "Wir freuen uns, dass Siemens unsere Vision teilt und wir eine neuartige Form der Zusammenarbeit zum Nutzen beider Parteien vereinbaren konnten. Dies ist ein weiterer Schritt für die Industrie auf dem Weg vom 'Boutique'- zum Industriemaßstab, den wir konsequent verfolgen."


600 MW für Projekte in den USA gesichert, weitere 550 MW in europäischen Windparks

Das Rahmenabkommen zwischen Siemens und E.ON umfasst die Lieferung von 500 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 MW. Es sollen Windturbinen mit unterschiedlichen Turmhöhen und Rotordurchmessern zum Einsatz kommen. 600 MW Windenergiekapazität hat sich E.ON für Projekte in den USA gesichert, weitere 550 MW werden in europäischen Windparks installiert werden. E.ON will dazu individuelle Projektaufträge an Siemens auf Basis der Konditionen des Rahmenvertrags erteilen. Ziel der Kooperation zwischen E.ON und Siemens ist die weitere Erhöhung der Effizienz von Windenergieanlagen und die Reduzierung der Betriebs- und Wartungskosten. Experten beider Unternehmen sollen hierzu in konkreten Arbeitsprogrammen und mit klar definierten Zielen zusammenarbeiten, die im Rahmen der Kooperation vereinbart wurden.

Der Siemens-Sektor Energy ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2007 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy nach Unternehmensangaben einen Umsatz von rund 20,3 Milliarden Euro und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 28,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis betrug 1,8 Milliarden Euro. Im Sektor Energy arbeiteten zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 rund 73.500 Mitarbeiter.

16.09.2008   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens AG,
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Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen berechnet Stufen der Energieversorgung: verstärkte Nutzung von Wind- und Wasserkraft trägt zur Senkung der Importabhängigkeit bei

Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung verringerte sich 2007 auf rund 71 %.
Importabhängigkeit der deutschen Energie-
versorgung verringerte sich 2007 auf rund 71 %.

Um Deutschland mit Energie zu versorgen, wurden nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im vergangenen Jahr 403 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) an Importenergien sowie 139 Mio. t SKE aus heimischer Energiegewinnung benötigt. Zusätzlich wurden rund 6 Mio. t SKE aus Vorräten und Lagern im Inland entnommen. Aus dem von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen jetzt aktualisierten Energieflussbild für das Jahr 2007 geht hervor, dass nach Abzug von 71 Mio. t SKE für Exporte 477,5 Mio. t SKE an Primärenergieträgern zur Verfügung standen.   Davon beanspruchten der nicht-energetische Verbrauch in den Grundstoffindustrien, Unwandlungsverluste und der Eigenverbrauch der Energiewirtschaft rund 185 Mio. t SKE. Zur Deckung des Endenergiebedarfs von Industrie, Verkehr und Haushalten sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungsbranche verblieben knapp 293 Mio. t SKE.



Die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung lag laut AGEB im vergangenen Jahr bei rund 71 (Vorjahr: 73) Prozent, Wesentlich für den leichten Rückgang der Importabhängigkeit war neben dem geringeren Gesamtbedarf und niedrigeren Importen eine höhere Gewinnung von heimischer Braun- und Steinkohle sowie die verstärkte Nutzung von Wind- und Wasserkraft.


Private Haushalte profitierten von milder Witterung

Den größten Anteil am Endenergieverbrauch hatte der Verkehr mit 30,3 Prozent. Auf die Industrie entfielen 28,5 Prozent und auf die privaten Haushalte 25,6 Prozent. Gewerbe, Handel und Dienstleistungen erreichten 15,6 Prozent. Infolge der überdurchschnittlich warmen Witterung lag der gesamte Endenergieverbrauch um rund 6 Prozent unter dem Wert von 2006. Die privaten Haushalte profitierten am stärksten von der milden Witterung und verminderten ihren Bedarf mit 15,4 Prozent besonders stark. Der Bereich Gewerbe, Dienstleistungen senkte den Verbrauch um 8,4 Prozent. Die Industrie verringerte ihren Bedarf um gut 1 Prozent und der Verkehr um 0,6 Prozent.

16.09.2008   Quelle: AGEB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen,
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DUH verleiht "Deutschen Klimaschutzpreis 2008" an die Unternehmensgruppe juwi

Neue juwi-Zentrale (Teilansicht)
Neue juwi-Zentrale (Teilansicht)

Für ihr umfassendes und zukunftsweisendes Engagement ehrt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) die juwi-Gruppe mit Sitz im rheinland-pfälzischen Wörrstadt mit dem "Deutschen Klimaschutzpreis 2008". Das 1996 als juwi-Windenergie GmbH gegründete und auch international tätige Unternehmen ist heute einer der führenden Projektentwickler von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasanlagen. Die juwi-Gruppe beschäftigt mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als herausragend und außergewöhnlich bewertete die Preisjury der DUH besonders den im Juli 2008 eingeweihten neuen Bürokomplex für etwa 300 Mitarbeiter. Das in Holzbauweise errichtete und von der österreichischen GriffnerHaus AG realisierte Bürogebäude setzt modernste Klimaschutz- und Energieeffizienz-Konzepte konsequent um. 


Klimaschutz aus einem Guss

DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake betonte in seinem Grußwort, die juwi-Gruppe sei Teil der Erfolgsgeschichte, welche die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt geschrieben habe. Für die Auszeichnung qualifiziert habe sich das Unternehmen deshalb nicht allein wegen der projektierten Klima schonenden Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien. Da gebe es inzwischen erfreulich viele Erfolgsstorys im deutschen Markt. Entscheidend sei vielmehr gewesen, dass juwi "mit der Konzeption und Errichtung des Bürokomplexes in Wörrstadt einen ganzheitlichen Klimaschutzansatz verfolgt, der für die Glaubwürdigkeit des eigenen Unternehmens, aber auch für die junge Boombranche insgesamt von großer Bedeutung ist." Baake erinnerte daran, dass viele der erfolgreichen Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien vor Jahren von "idealistischen Tüftlern und Ingenieuren" gegründet worden seien. "Wir brauchen Unternehmen wie juwi, die sich auch im ökonomischen Erfolg ihrer ökologischen Wurzeln erinnern", sagte der DUH-Geschäftsführer. Dies sei wichtig, damit die überwältigende Unterstützung, welche die erneuerbaren Energien in der Bevölkerung derzeit genießen, auch in Zukunft erhalten bleibe. Die Tatsache, dass in Deutschland eine große Mehrheit Energie aus Sonne, Wind und Wasser als Teil der Lösung der globalen Klima- und Rohstoffkrise sehe, Kohle und Uran aber als Teil des Problems sei die eigentliche Triebfeder für einen erfolgreichen Umbau unseres Energiesystems, erklärte Baake.


Für eine 100-prozentige Versorgung mit regenerativen Energieträgern

"Wir sind begeistert und überglücklich. Den Deutschen Klimaschutzpreis 2008 nehmen wir als großen Ansporn, auf unserem Weg zu einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien konsequent voranzugehen", freuten sich die beiden juwi-Vorstände und Gründer, Matthias Willenbacher und Fred Jung. Der Preis zeige, welch enorm hohen Stellenwert Energieeffizienz und erneuerbare Energien bereits hätten - und auch haben müssten. "Zum Klimaschutz und zur Sicherung der Energieversorgung der Menschheit müssen wir mit der Energie, die uns zur Verfügung steht, wesentlich besser haushalten als bisher. Je mehr Energie wir sparen, desto schneller erreichen wir eine 100-prozentige Versorgung mit regenerativen und damit sauberen Energieträgern", so Willenbacher. Mit der neuen Unternehmenszentrale in Wörrstadt, die das derzeit energieeffizienteste Bürogebäude der Welt sei, habe juwi gezeigt, was bei gutem Willen heute bereits möglich sei. Nun komme es darauf an, dass solche Konzepte Standard werden. Der Klimaschutzpreis sei ein wichtiges Signal auf diesem Weg, ergänzte Jung.


PIK-Forscher Prof. Rahmstorf: "Klimaschutz wird immer mehr zu einem Wettlauf mit der Zeit"


Der "Deutsche Klimaschutzpreis" ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum zweiten Mal vergeben. Zur Premiere im vergangenen Jahr war die Leipzigerin Ulla Gahn für Konzept und die Umsetzung ihrer Ökostrom-Wechselpartys ausgezeichnet worden. Gahn hält in diesem Jahr die Laudatio auf ihre Nachfolger. In seinem Festvortrag erklärt Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dass sich das Klima zum Teil deutlich rascher verändere als noch vor Jahren von der Wissenschaft erwartet. Rahmstorf: "Klimaschutz wird immer mehr zu einem Wettlauf mit der Zeit."

Weitere Informationen zum juwi-Firmensitz in Wörrstadt unter http://www.solarserver.de/news/news-9079.html

15.09.2008   Quelle: Deutsche Umwelthilfe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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SCHOTT Solar AG erhält Receiver-Großauftrag aus Spanien

Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT in Aznalcóllar.
Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT in
Aznalcóllar.

Die SCHOTT Solar CSP GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SCHOTT Solar AG, konnte am 12.09.2008 einen wichtigen Großauftrag über die Lieferung von rund 80.000 Solar-Receivern gewinnen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Dies stelle den größten Einzelauftrag in der noch jungen Geschichte des Geschäftsbereichs Concentrated Solar Power (CSP) dar. Bei der Bestellung handle es sich um einen Folgeauftrag eines spanischen Kunden. Die Receiver werden zum Bau mehrerer neuer solarthermischer Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 300 Megawatt (MWel) in Südeuropa benötigt und sollen voraussichtlich ab Mitte 2009 bis Anfang 2011 ausgeliefert werden.   Der Auftrag werde damit voraussichtlich in den kommenden drei Geschäftsjahren umsatz- und ergebniswirksam werden, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.

15.09.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Spanien: Neuer Gesetzesentwurf sieht deutlich höhere Obergrenze für Solar-Förderung vor

Neuer Rückenwind für die spanische Solar-Förderung
Neuer Rückenwind für die spanische
Solar-Förderung

Die neueste Meldung aus Spanien, dem zweitgrößten Solarmarkt der Welt, mache wieder Hoffnung, berichtet die Solarpraxis AG (Berlin) in einer Pressemitteilung. Habe es doch lange so ausgesehen, als werde die spanische Einspeisevergütung für Solarstrom um bis zu 35 Prozent gekürzt und der Photovoltaik-Zubau 2009 auf maximal 300 Megawatt begrenzt werden. Am 12.09.2008 berichtete das US-amerikanische Finanzinstitut PiperJaffray, dass der spanische Generalsekretär für Energie, Ignasio Nieto, einen Gesetzesentwurf mit einer Begrenzung von 500 MW an den spanischen Staatsrat gesandt habe. Die 500 MW-Begrenzung werde laut PiperJaffray, aufgeteilt in 300 MW für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und 200 MW für Dachanlagen.
Zum Vergleich: In Deutschland, dem weltweit größten Solarstrom-Markt, wurden 2007 nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) rund 1.100 Megawatt Photovoltaikleistung zugebaut.
  Der neue spanische Gesetzesentwurf schlage außerdem eine Vergütung von 32 bis 34 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom aus Dachanlagen sowie 29 Cent pro Kilowattstunde für Freiflächenanlagen vor, berichtet PiperJaffray. Des Weiteren werde wie in vorangegangenen Entwürfen eine jährliche Senkung der Förderung von 10 Prozent festgelegt. Vermutlich werde der Gesetzesentwurf in drei bis vier Wochen vom spanischen Energieminister bestätigt, so das Finanzinstitut PiperJaffray.




Gesetzgebungsverfahrens verspricht Spannung bis zuletzt

Die Finanzexperten gehen davon aus, dass sich damit der spanische Markt im kommenden Jahr besser entwickeln wird, als in den letzten Monaten erwartet. Sicher sei aber, dass dieser Gesetzentwurf Investoren und Herstellern wieder mehr Sicherheit gebe. In den kommenden drei bis vier Wochen erwarten auch die spanischen Verbände den endgültigen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens, was - wie in Deutschland im Rahmen der EEG-Novelle - Spannung bis zuletzt verspricht. Fest stehe allerdings auch, dass die genauen Perspektiven, die sich nun daraus für die Solarenergie in Spanien ergeben, bei der "Conferencia de la Industria Solar - España" am 23. und 24. Oktober in Madrid im Detail diskutiert werden. Weitere Informationen: Hwww.solarpraxis.de

15.09.2008   Quelle: Solarpraxis AG; PiperJaffray   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würz Energy GmbH,
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HELIO-ENERGY O. E. veröffentlicht Ergebnisse seiner Photovoltaik-Testanlage in Griechenland

Dünnschicht-Module überzeugen bei hohen Temperaturen.
Dünnschicht-Module überzeugen bei hohen
Temperaturen.

Das griechische Unternehmen HELIO-ENERGY O. E. präsentiert aktuelle Ergebnisse von PV-Testanlagen, die HELIO-ENERGY seit Januar 2007 in Rizoma bei Trikala (Mittelgriechenland) betreibt. Diese Messungen seien die ersten dieser Art in Griechenland, betont das Unternehmen. Die bisherigen Ergebnisse bestätigten, dass Theorie und Praxis unter südlicher Sonne auch in der Photovoltaik voneinander erheblich abweichen, betont Grigorios Tsogias, PV-Berater und Gründer der HELIO-ENERGY O. E. Die im einzelnen bewusst nicht näher kommentierten Ergebnisse wertet Tsogias als Betriebsgeheimnis, betont jedoch, dass sich anhand dieser Werte ein klarer Trend für die Solarstromproduktion in Griechenland erkennen lässt: Die klimatischen Bedingungen, vor allem die Umgebungstemperatur, stellten eine entscheidende Größe dar und seien für die Auswahl der Komponenten der Photovoltaikanlage von zentraler Bedeutung. 

Nachführung steigert den Ertrag um rund ein Fünftel; Dünnschichtmodule übertreffen kristalline Module

"Wir stellen fest, dass die Leistungen der einzelnen Systeme bis um 21,8 % abweichen können", fasst Grigorios Tsogias zusammen. So hätten die Dünnschichtmodule im Juni rund 9 % mehr Solarstrom geliefert als polykristalline Module. Die zweiachsige Nachführung der kristallinen Module habe zu einem Mehrertrag gegenüber den fest installierten polykristallinen Modulen von rund 21,8 % geführt. Die Abhängigkeit des Modulertrages von der Temperatur illustriert Tsogias am Beispiel der Messungen vom 19.06.08: Bei einer Einstrahlung von 699 W/m² und einer Umgebungstemperatur von 35,63°C um 10:00 Uhr habe die Anlage mehr Ertrag geliefert als bei einer Einstrahlung von 959 W/m² und 38,53°C um 13:00 Uhr. Ohne Berücksichtigung der Ergebnisse der einzelnen Systeme vor Ort bestehe die Gefahr, von falschen Voraussetzungen auszugehen. Letzteres könne bei Großanlagen und Großinvestitionen in Griechenland wirtschaftlich von entscheidender Bedeutung sein, betont Tsogias. HELIO-ENERGY O. E. biete Interessenten deshalb die Möglichkeit, im Testfeld des Unternehmens Solarmodule zu installieren und unter realistischen Bedingungen zu testen.

Ziel von HELIO-ENERGY war laut Tsogias, zunächst mit kleineren unterschiedlichen PV-Systemen auf dem gleichen Gelände realistische Daten zu sammeln. Zum Einsatz kamen polykristalline Module vom gleichen Typ - mit und ohne Nachführung - sowie CIS-Dünnfilm-Module und drei modellgleiche Wechselrichter von SMA (Sunny Boy 1700). Erfasst wurden der Ertrag der Module, die Sonneneinstrahlung, die Umgebungs- und Modultemperatur sowie die Windgeschwindigkeit (mit einer Sunny Sensor Box).

15.09.2008   Quelle: HELIO-ENERGY O. E.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HELIO-ENERGY O. E.,

 

Photovoltaik: Gründung der österreichischen Technologieplattform soll Solarstrom-Technologie in Schwung bringen

Photovoltaik-Fassade des Stadtamtes Leonding.
Photovoltaik-Fassade des Stadtamtes Leonding.

Die am 10. September 2008 gegründete österreichische Technologieplattform für Photovoltaik (PV) ist als innovationsförderndes Forschungsumfeld für Industrie und Wissenschaft zur Stärkung der heimischen PV-Wirtschaft konzipiert. Das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) und arsenal research (Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum) gründeten die Photovoltaik-Plattform im Rahmen der 6. Österreichischen Fachtagung. "Mit Hilfe dieser Plattform soll ein Netzwerk geschaffen werden, das durch intensive Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung notwendige Impulse bringt. Dabei werden Forschungsbereiche definiert, die die heimische PV-Industrie heute und in Zukunft effizient unterstützen", betont Hubert Fechner, Geschäftsfeldleiter erneuerbare Energietechnologien bei arsenal research.  Ebenso wichtige Themen seien Änderungen der energiepolitischen Rahmenbedingungen und der Ausbau von Forschungskapazitäten. Durch das Netzwerk will die österreichische Photovoltaik-Industrie die Chancen nutzen, die in der solaren Zukunftstechnologie liegen.


Photovoltaik-Plattform soll Österreich den Anschluss an die internationale Entwicklung sichern

Gründungsmitglieder der PV-Technologieplattform sind die Unternehmen: arsenal research, Blue Chip Energy, Bramac, energetica, ertex solar, Fronius, Isovolta, Kioto Clear Energy, Plansee, Solon Hilber und Ulbrich of Austria. "Eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie muss eine langfristig orientierte Strategie mit Kontinuität und ausreichenden finanziellen Mitteln sein. Nur so lassen sich Kompetenzen aufbauen, die Innovationen im PV-Bereich ermöglichen", sagt der Schweizer Stefan Nowak, Mitglied des Lenkungskomitees der Europäischen PV-Technologieplattform und Vorsitzender des PV-Programms bei der internationalen Energieagentur (IEA). "Die PV-Technologieplattform ist die wichtigste Voraussetzung um Österreich den Anschluss an der internationalen Entwicklung zu sichern", so Hans Kronberger, Präsident des Verbandes Photovoltaic Austria.


Österreichische Unternehmen international erfolgreich platziert

Die österreichische Wirtschaft verfüge über das nötige Potenzial im globalen Wachstumsmarkt eine bedeutende Produktionskapazität aufzubauen und ein wichtiges Exportland zu werden, heißt es in der Pressemitteilung. Trotz bisher ungünstiger Bedingungen im Inlandsmarkt habe sich eine kleine Industrielandschaft mit derzeit etwa 1.500 Arbeitsplätzen herausgebildet. Einige Unternehmen hätten sich bereits international erfolgreich platziert: "Dazu gehören Isovolta (Weltmarktführer Isolierfolien), Fronius (Wechselrichter), Solon Hilber (nachgeführte PV-Tracker) sowie Blue Chip als Modulhersteller. Allein die Firmen Isovolta und Fronius sichern mittlerweile jeweils über 500 Arbeitsplätze in dieser Sparte. Neue Spieler kommen dazu, hier sind der börsenorientierte Konzern AT&S sowie Plansee zu nennen", erklärt Christoph Panhuber, Leiter der Sparte Solarelektronik bei Fronius International. Weitere Unternehmen bereiteten sich auf einen Einstieg in die Solartechnik vor.


Schwerpunkte: Photovoltaik-Gebäudeintegration und Netzintegration

In den vergangenen Jahren rief die Europäische Kommission viele Technologieplattformen ins Leben. Einerseits sollen sie die Stimme der Wirtschaft sein, die eine Weiterentwicklung voran treibt, andererseits die EU-Kommission bei ihren strategischen Entscheidungen unterstützen. Auf nationaler Ebene soll dieser Prozess nun intensiviert werden. Die österreichische PV-Wirtschaft ist derzeit vorrangig an zwei Technologie-Nischen interessiert: Integration der Photovoltaik in Gebäude und das Verhalten photovoltaischer Systeme im Stromnetz, insbesondere im Rahmen von Szenarien einer künftigen starken Verbreitung. Im zweiten Bereich habe Österreich schon ein international beachtetes Know-how auf industrieller und wissenschaftlicher Seite aufbauen können. Auch bei der gestalterischen Gebäudeintegration von Photovoltaik könne Österreich seine Architekturtradition mit moderner Technologie verbinden. Weitere Technologiefelder eröffnen sich für Solarzellenhersteller: die ersten Betriebe Österreichs haben bereits mit Ihrer Produktion begonnen.

15.09.2008   Quelle: arsenal research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ETECH Schmid u. Pachler Elektrotechnik,

 

BASF informiert per Podcast über Organische Photovoltaik: Die biegsame Solarzelle mit Durchblick

"Spincoating" zur Produktion organischer
Solarzellen.

Wie flexible organische Solarzellen sogar Strom produzierende Fenster möglich machen, erläutert das Chemie-Unternehmen BASF mit einer Hördatei (Podcast) im Internet. Bei der organischen Photovoltaik werden anstelle von Silizium Farbstoffe verwendet, die Licht in elektrischen Strom umwandeln. Durch die extrem dünne photoaktive Schicht, ist es möglich, biegsame und sogar transparente organische Solarzellen herzustellen. Damit sind in Zukunft zum Beispiel Strom produzierende Fenster denkbar. Bei der Herstellung organischer Solarzellen wird Glassubstrat (Trägermaterial) wird durch "Spincoating" beschichtet. Bei diesem Vorgang wird das Trägermaterial mit einem für die Farbstoffsolarzelle geeigneten Materialfilm überzogen, der wenige Nanometer dünn ist. Das bereits besprühte Substrat wird auf eine Aluminiumplatte gelegt und mit einer Farbstofflösung betropft. Durch die bis zu 6000 Umdrehungen/Min. der Platte verteilt sich die Lösung gleichmäßig auf dem Glas. 

Die Organische Photovoltaik ist eines der innovativen Forschungsfelder der Wissenschaftler im BASF Joint Innovation Lab: Auf Basis organischer Materialien werden Solarzellen hergestellt und getestet. Organische Solarzellen haben gegenüber anorganischen den Vorteil, dass sie biegsam und dünn sind wie Klarsichthüllen. So können sie künftig als umweltfreundliche Energiespender zum Beispiel auf Dächern, Bildschirmen und Handys zum Einsatz kommen.


Podcasts zur Forschung und Entwicklung im Internet

BASF Corporate Communications hat im April 2007 ein regelmäßiges zweisprachiges Podcast-Angebot gestartet, um in leicht verständlicher Form, informativ und unterhaltsam über die BASF-Innovationen und Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu berichten.
In der aktuellen Ausgabe informieren die Experten Dr. Peter Erk (Technischer Koordinator des Projekts "Organische Photovoltaik" bei BASF) und Dr. Karl Hensen (BASF Future Business GmbH). Die Podcast-Episode zur Organischen Photovoltaik ist zugänglich unter http://corporate.basf.com/podcast/organische_photovoltaik. Weitere Hördateien, unter anderem zu Energieeffizienz, Klimaschutz und ionischen Flüssigkeiten für die Herstellung von Solarzellen gibt es unter http://www.basf.de/podcast

Weitere Informationen: Organische Photovoltaik: Solarstrom aus hauchdünnen Farb- und Kunststoff-Folien

14.09.2008   Quelle: BASF AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BASF AG,

 

Nordex errichtet Windturbinen mit 425 MW für Scan Energy A/S

Nordex-Windenergieanlage.
Nordex-Windenergieanlage.

Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 100 Megawatt (MW) hat die Nordex AG (Norderstedt) bereits für ihren dänischen Kunden Scan Energy A/S ans Netz gebracht, nun sollen weitere 425 MW folgen: Der unabhängige Stromerzeuger habe insgesamt 170 Nordex-Turbinen der Anlagenfamilie N80/90/100 (2500 kW) bestellt, berichtet Nordex in einer Pressemitteilung. Der Rahmenvertrag terminiere die Lieferung und Errichtung der ersten 41 Maschinen auf das Jahr 2010, gefolgt von 46 Turbinen 2011 und 83 im Jahr 2012. Der Auftragswert beläuft sich laut Nordex AG auf rund 500 Millionen Euro inklusive Service für bis zu zehn Jahre nach der Errichtung. 

Einstieg in neue Windenergie-Märkte

Die 2,5-MW-Turbinen sind für Projekte in elf Ländern vorgesehen: Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien, Polen, Griechenland, Kroatien, Ungarn, Türkei und Rumänien. "In vielen dieser Länder verfügt Nordex bereits über zweistellige Marktanteile. Der Auftrag bietet uns aber auch die Chance, in neue Märkte - wie Rumänien - einzusteigen. Wir freuen uns, dass Scan Energy für diesen Schritt auf die bewährte Zusammenarbeit mit Nordex setzt", so Carsten Pedersen, Vertriebschef der Nordex AG. "Gute Beziehungen sind für Scan Energy von höchster Bedeutung. Der Rahmenvertrag mit Nordex unterstützt uns dabei, in den Hauptmärkten zu wachsen und uns in neuen Märkten zu etablieren", sagte Karsten Olsen, Vorstandsvorsitzender von Scan Energy A/S.

14.09.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Umfrage: Bürger unterstützen EU-Klimaziele

Eurobarometer-Umfrage zum Klimawandel.
Eurobarometer-Umfrage zum
Klimawandel.

Die Klimaschutzziele der EU finden bei den europäischen Bürgerinnen und Bürgern große Zustimmung, berichtet die EU-Kommission in einer Pressemitteilung. Die Mehrzahl halte die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bis 2020 für richtig. Gleichzeitig fühlten sich viele Europäerinnen und Europäer schlecht über den Klimawandel und die Möglichkeiten des Klimaschutzes informiert. Zu diesem Ergebnis kommt die am 11. September 2008 veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage über die Einstellung der Öffentlichkeit zum Klimawandel. "Wir müssen über Initiativen und Maßnahmen nachdenken, um solche Informationen vor allem unter den am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen besser zu verbreiten. Hier kommt den regionalen und kommunalen Behörden eine entscheidende Aufgabe zu", erklärte Guido Sacconi, Vorsitzender des nicht ständigen Ausschusses des Europäischen Parlaments zum Klimawandel. 

Mehrheit der Bürger will noch mehr tun

"Solche Umfragen sind ein wichtiger Teil unserer Entscheidungsfindung. Es ist beeindruckend, dass die europäischen Bürger das Problem des Klimawandels so ernst nehmen, und dies bestärkt uns in der Überzeugung, dass die EU in diesem Bereich dauerhafte und kohärente Maßnahmen ergreifen muss", kommentiert EU-Kommissionsvizepräsidentin Margot Wallström. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas ergänzte: "Dies zeigt, dass die Mehrheit der europäischen Bürger die Ziele der EU unterstützt oder sogar noch mehr tun will. Jetzt müssen das Europäische Parlament und der Rat den Vorschlägen der Kommission zu Klimaschutz und erneuerbaren Energien vom Januar zustimmen, damit Europa diesen Zielen in vollem Umfang gerecht werden kann und die Erwartungen der Bürger erfüllt."


Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20 Prozent.

Der Umfrage zufolge nehmen drei Viertel aller Bürger den Klimawandel sehr ernst. Insgesamt halten 62 Prozent der Befragten den Klimawandel für eines der größten Probleme, vor denen die Welt heute steht. Die Mehrheit hält das Klimaproblem jedoch für lösbar und die Ziele der EU in Bezug auf die Verringerung der Treibhausgase für mehr oder weniger angemessen oder für nicht ehrgeizig genug. Die drei Ziele, die führende EU-Politiker letztes Jahr für 2020 gesteckt haben, sind: Senkung der Treibhausgasemissionen auf 20 Prozent unter die Menge von 1990 beziehungsweise Senkung auf 30 Prozent unter diese Menge, wenn andere Industrieländer sich zu vergleichbaren Reduktionen verpflichten, und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20 Prozent.


44 % sind bereit, mehr für grünen Strom zu zahlen

Mehr als die Hälfte der Befragten sind der Meinung, dass sie über die Ursachen und die Folgen des Klimawandels sowie die Möglichkeiten für seine Eindämmung genug wissen. Ein erheblicher Teil hält sich jedoch weiterhin für schlecht informiert. Nach Meinung der europäischen Bürger tun die Wirtschaft (76 Prozent), die Bürger selbst (67 Prozent), die Regierungen (64 Prozent) und die EU (58 Prozent) nicht genug für den Klimaschutz. Eine deutliche Mehrheit erklärte, selbst etwas für den Klimaschutz getan zu haben. Diese Maßnahmen, wie etwa Mülltrennung oder Senkung des Verbrauchs von Energie, Wasser oder Wegwerfprodukten, sind allerdings mit wenig persönlichem oder finanziellem Aufwand verbunden. Etwa 44 Prozent der Befragten erklärten, sie seien bereit, mehr für Strom zu zahlen, wenn dieser aus klimaverträglicheren Quellen stammt.


Ergebnisse der Umfrage im Internet

Für die Umfrage, die im März und April 2008 stattfand, wurden 30 170 Bürger in den 27 EU-Mitgliedstaaten, den drei Kandidatenländern (Kroatien, Türkei und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) und der türkischen Gemeinschaft Zyperns befragt.
Die Ergebnisse der Umfrage für Deutschland sind zugänglich unter der Adresse: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_300_de.pdf
Den vollständigen Bericht (148 S.; PDF) gibt es auf den Seiten der EU-Kommission

13.09.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EU-Kommission,
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Erste Hanauer Bürger-Solaranlage in Betrieb gegangen

Wenige hundert Meter vom Kohle-Großkraftwerk Staudinger entfernt hat die städtische Hanau Energiedienstleistungen und -managementgesellschaft (HEMG) die erste Bürger-Solaranlage der Brüder-Grimm-Stadt in Betrieb genommen. Die Photovoltaikanlage befindet sich auf dem Dach der Großauheimer Lindenauschule. Oberbürgermeister Claus Kaminsky enthüllte die Anzeigetafel am Schuleingang, die stets zeigt, wie viel klimafreundlichen Strom aus Sonnenkraft die 180 Solarmodule gewinnen. Mit Michael Schweitzer, Geschäftsführer der BeteiligungsHolding Hanau GmbH, und Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau, lenkte der OB den Blick zugleich auf das Schild mit den Namen der 55 Investoren, die Anteile an der 50.000 Euro teuren ersten Hanauer Bürger-Solaranlage gezeichnet haben.  Restani meinte in einer Feierstunde, die Idee sei zu Beginn des Jahres schnell geboren und umgesetzt worden. Der Startschuss für den Kauf von Solar-Sparbriefen mit einer Verzinsung von 3,75 Prozent fiel am 29. Januar. Binnen weniger Wochen sei diese spezielle Geldanlage ausverkauft gewesen, berichtet die HEMG in einer Pressemitteilung.


11.475 Kilowattstunden Solarstrom aus 180 Solarmodulen

Oberbürgermeister Kaminsky stellte die Anlage kurz vor: Sie erzeugt mit einer installierten Leistung von 13,5 Kilowatt (kWp) etwa 11.475 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Kaminsky betonte, das entlaste die Umwelt um jährlich mehr als fünf Tonnen Kohlendioxid. Hanau sei nun mit insgesamt mehr als 850 kWp Leistung aus Modulen auf privaten und städtischen Dächern in die "Solar-Bundesliga" aufgestiegen. Die Stadt Hanau wolle weiter mit gutem Beispiel vorangehen, so entstehe als nächstes auf dem Dach des Parkhauses Langstraße eine Solaranlage. Claus Stöckle, Leiter der Lindenauschule, unterstrich den pädagogischen Wert der Bürger-Solaranlage. Sie signalisiere der jungen Generation, dass Erwachsene verstanden hätten, einen Beitrag zum Erhalt der Erde leisten zu müssen.

13.09.2008   Quelle: Hanau Energiedienstleistungen und -managementgesellschaft (HEMG), BeteiligungsHolding Hanau GmbH; (openPR),   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Brandenburg will Vorreiterrolle in der Energiepolitik ausbauen

Solar-Kraftwerk Gartz (Brandenburg); 100 kWp.
Solar-Kraftwerk Gartz
(Brandenburg); 100 kWp.

Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns hat auf dem 10. Energietag in Cottbus die Vorreiterrolle Brandenburgs in der Energiepolitik hervorgehoben. "Mit der Energie- und Klimaschutzstrategie geben wir konkrete Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft", sagte der Minister vor rund 300 Besuchern. Es gehe im Kern darum, das für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherung des Wohlstands notwendige Wirtschaftswachstum vom Anstieg des Energieverbrauchs zu entkoppeln. Deshalb komme dem effizienten Umgang mit Energie künftig entscheidende Bedeutung zu. "Mit der bei der ZAB ZukunftsAgentur angesiedelten EnergieSpar-Agentur des Landes bieten wir Unternehmen kompetente Beratung zum sparsamen und umweltschonenden Einsatz von Energie", sagte er. 

Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Verbrauchern, so Minister Junghanns, seien die ehrgeizigen Ziele des Landes bis 2020 zu erreichen:

- den Endenergieverbrauch gegenüber 2004 um 13 Prozent zu senken,
- den energiebedingten Ausstoß an CO2 um 40 Prozent zu reduzieren,
- den Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch auf 20 Prozent zu erhöhen.

"Doch diese Anstrengung lohnt sich, denn davon profitieren alle gleichermaßen. Die Unternehmen, die mit Zukunftstechnologien ihre Marktposition ausbauen. Die Verbraucher, die durch den notwendigen Modernisierungsschub auf verträgliche Energiepreise hoffen können, und angesichts des Klimawandels - nicht zu vergessen - die Umwelt", betonte der Minister. Zugleich unterstrich Junghanns, dass Brandenburg bei der Energiestrategie auf einen Mix aus traditionellen und erneuerbaren Energien setzt und verwies in diesem Zusammenhang auf die wachsenden Arbeitsplatzeffekte der erneuerbaren Energien.


Spitzenplatz bei der Produktionskapazität von Solarmodulen

Derzeit arbeiten in der Solar-Industrie, der Windenergie-Branche und der Bioenergie nahezu 5.000 Menschen. Hinzu kommen noch mehrere Hundert Beschäftigte bei den Zulieferbetrieben. Bei der Produktionskapazität von Solarmodulen nimmt Brandenburg mit rund 38 Prozent inzwischen den bundesweiten Spitzenplatz vor Sachsen mit 28 Prozent ein. "Diese Position wollen wir weiter ausbauen. Denn von Spitzentechnologien profitieren unsere Unternehmen, die sich damit neue Märkte erschließen." Das gelte ebenso für die CO2-Abscheidetechnologie bei der Braunkohle, einem Energieträger, der für Brandenburg auch weiterhin einen hohen Stellenwert besitze.


Ausbau der Brandenburger Energienetze dringend erforderlich

In der Energiepolitik sei "das rational Machbare und politisch Verantwortbare Leitlinie unseres Handelns", so der Minister weiter. Ideologische Debatten verstellten den Blick. Als eine der drängendsten Fragen bezeichnete Junghanns den Ausbau der Brandenburger Energienetze und verwies auf eine entsprechende Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU), wonach die Kapazitätsgrenzen bereits heute in Teilen erreicht seien. "Der Ausbau durch die Netzbetreiber ist dringend erforderlich, um auch künftig einen zuverlässigen, effektiven Transport zu gewährleisten." Nach Experteneinschätzung seien dafür Investitionen von rund 850 Millionen Euro notwendig.

13.09.2008   Quelle: Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG,
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Spanischer Photovoltaik-Systemintegrator SOLARIG schließt Bau von Solarkraftwerken mit insgesamt 22 MW ab

Solarpark von SOLARIG.
Solarpark von SOLARIG.

Der unabhängige PV-Systemintegrator SOLARIG N-GAGE, S.A. mit Hauptsitz in Soria (Spanien) berichtet, das Unternehmen habe seine erste Ausbauphase mit der Netzanbindung von Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 22 Megawatt abgeschlossen. Das entspreche einem Investitionsvolumen von rund 132 Millionen Euro. SOLARIG habe verschiedene Solarstrom-Technologien eingesetzt, darunter Dünnschichtmodule der dritten Generation (CdTe) und Konzentrator-Photovoltaiksysteme mit zweiachsiger Nachführung und Fresnell-Linsen. 

Erster Solarpark in Italien geplant

In den vergangenen Monaten hat SOLARIG nach eigenen Angaben Büros in Griechenland, Italien, Bulgarien, Frankreich, Südkorea und den USA eröffnet, zudem eine europäische Marketingplattform Malta. In China produziere SOLARIG monokristalline Solarzellen und Module im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens mit einem chinesischen Hersteller und habe jüngst eine Niederlassung in Peking eröffnet. Schon bald will das Unternehmen seinen ersten Solarpark in Italien bauen. Weiter beschäftige sich SOLARIG mit der Photovoltaik-Gebäudeintegration (BIPV) auf Dächern von Lagerhallen und in Fassaden von Einkaufszentren. Mit diesem neuen Geschäftsfeld betrete SOLARIG einen Teilmarkt, in dem das Unternehmen einen führende Rolle anstrebt.

12.09.2008   Quelle: SOLARIG N-GAGE, S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARIG N-GAGE, S.A.,

 

Energiepolitik: Gabriel warnt vor Rolle rückwärts; scharfe Kritik an Strategiepapier der CDU/CSU-Fraktion

"Die Unionsfraktion will, dass die Energieversorger auch weiterhin zumindest teilweise CO2-Emissionszertifikate kostenlos zugeteilt bekommen. Damit wird die erneute Abzocke der Stromkunden vorbereitet, denn die Konzerne haben die virtuellen Kosten für diese Zertifikate längst eingepreist", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel das aktuelle Strategiepapier der Unionsfraktion zur Energiepolitik. Der Vorschlag der CDU/CSU laufe auf eine Subventionierung der Kraftwerksbetreiber hinaus, so Gabriel "Wenn man das will, dann sollte man das auch offen sagen. Außerdem fordert die Unionsfraktion die Ausnahme des gesamten produzierenden Gewerbes von der Versteigerung der Zertifikate unabhängig davon, ob die jeweilige Branche im internationalen Wettbewerb steht und besonders energieintensiv ist. Das würde bedeuten, dass wir den europäischen Emissionshandel unterminieren. Eigentlich müsste die Bundeskanzlerin wissen, dass das in der EU keine Chance auf Mehrheiten hat. Das ist reine Propaganda vor der Bayern-Wahl und das Gegenteil einer ambitionierten Klimaschutzpolitik", betont der Bundesumweltminister. 

Gabriel: "Eklatanter Atomlobbyismus, wie ich ihn lange in dieser Oberflächlichkeit nicht erlebt habe"

Zur Atomkraft habe die Union noch vor wenigen Monaten öffentlich erklärt, sie wolle die Laufzeiten von Kernkraftwerken nicht unbegrenzt verlängern, sondern nur um ein paar Jahre, erinnert Gabriel. "In dem Strategiepapier der Unionsfraktion ist aber gar keine Laufzeit-Begrenzung mehr vorgegeben. Damit wird deutlich, worum es immer gegangen ist: Die Rückkehr in die Atomwirtschaft", stellt Gabriel fest. "Eine Verlängerung der Restlaufzeiten würde dazu führen, dass der Druck, den wir bei dem letzten Energiegipfel der Bundeskanzlerin gegenüber der Industrie zum Thema Energieeffizienz aufgebaut haben, verloren geht. Denn natürlich ist die Möglichkeit, mit abgeschriebenen Kernkraftwerken Geld zu verdienen interessanter. Das hat nun offensichtlich auch die Union erkannt. Deswegen soll nun nach der Vorstellung von CDU/CSU mit massivem Einsatz öffentlicher Mittel die Steigerung der Energieeffizienz erkauft werden. Übrigens ohne dass man sagt, wie das laufen soll. Wenn die Union darunter die Einführung einer Brennstoffsteuer versteht, um gesichert an das Geld aus dem Betrieb von Kernkraftwerken zu kommen, dann ist das nur glaubwürdig, wenn sie das sofort mit trägt und nicht erst im Gegenzug zu längeren Laufzeiten. Stattdessen wird ein eklatanter Atomlobbyismus betrieben, wie ich ihn lange in dieser Oberflächlichkeit nicht erlebt habe", so der Bundesumweltminister. "Wie sollen denn die Energieversorger zu einem Verzicht auf 40 Milliarden Euro gezwungen werden, wenn man keine Brennstoffsteuer einführt? Eines ist allerdings klar: Wenn die Union Geld aus dem längeren Betrieb von Kernkraftwerken abschöpfen will, dann kann sie nicht gleichzeitig behaupten, längere Laufzeiten würden die Strompreise drücken", so Gabriel wörtlich.

12.09.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG schließt Vertrag mit LDK über Siliziumverarbeitung sowie Absichtserklärung über zusätzliche Solar-Wafer

LDK-Produktion in Jiangxi (China).
LDK-Produktion in Jiangxi (China).

Die Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen) hat mit dem chinesischen Solar-Unternehmen LDK Solar Co., Ltd. eine Vereinbarung über die Verarbeitung von gereinigtem metallurgischen Silizium (umg-Si) zu Solarwafern unterzeichnet. Beginnend mit dem laufenden Jahr sollen bis 2018 rund 20.000 Tonnen metallurgisches Silizium von LDK zu Photovoltaik-Wafern weiterverarbeitet werden. Daneben erhalte Q-Cells eine Option auf die Prozessierung zusätzlicher Siliziummengen von etwa 21.000 Tonnen, heißt es in der Pressemitteilung. Des Weiteren hätten Q-Cells und LDK eine Absichtserklärung über zusätzliche Lieferungen von Siliziumwafern für den Zeitraum 2009 bis 2018 unterzeichnet.   Neben den Mengen des im Dezember 2007 unterzeichneten Vertrages soll die LDK der Q-Cells in diesem Zeitraum weitere Wafer im Umfang von bis zu 5 Gigawatt (GWp) liefern.


Produktionsvolumen soll bis 2010 auf mehr als 2 GWp steigen

Vor dem Hintergrund dieser langfristigen Rohstoffsicherung bekräftigt Q-Cells die Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 mit einem Produktionsvolumen von mehr als einem Gigawatt (GWp) sowie für das Jahr 2010 von mehr als zwei GWp im Kerngeschäft (ca. 2,5 GWp inklusive Dünnschichtproduktionsvolumen).

12.09.2008   Quelle: Q-Cells Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DK Solar Co., Ltd.,
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SINGULUS und STANGL melden Erfolg auf der Solar-Messe in Valencia: Neue Beschichtungsanlage für Si-Solarzellen vorgestellt

Solarzellen-Beschichtungsanlage "SINGULAR".

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS; Kahl am Main) und die STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL, Eichenau)), berichten von einer erfolgreiche Teilnahme an der 23. Solarfachmesse in Valencia, Spanien. SINGULUS hat in Valencia mit der Markteinführung der neuen Inline-Beschichtungsanlage für Si-Solarzellen mit dem Produktnamen "SINGULAR" begonnen. Diese neue Anlage ist für eine Kapazität von mehr als 3000 Silizium-Solarzellen pro Stunde ausgelegt. Das revolutionäre Maschinenkonzept sei allen bekannten Solarzellenherstellern vorgestellt worden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Resonanz und die Anzahl der besprochenen Projekte versprächen eine schnelle Markteinfügung.  Mit der neuen SINGULAR-Beschichtungsanlage werde künftig die Produktion der Antireflexschichten auf den Solarwafern automatisiert. "Unser Konzept bietet zahlreiche Vorteile gegenüber den bis heute verfügbaren Anlagen. SINGULUS erschließt sich damit ein komplett neues Arbeitsgebiet in dem stark wachsenden Solarmarkt. Die Si-Solartechnik wird noch über Jahre den weit größeren Anteil an dem Gesamt-Solarmarkt besetzen", so Stefan A. Baustert, Vorstand der SINGULUS TECHNOLOGIES AG.


STANGL erhält Auftrag über 4.5 Millionen Euro

STANGL hat nach eigenen Angaben in Valencia einen Auftrag über SILEX-Anlagen für die nasschemische Reinigung von Si-Solarzellen zur Lieferung an einen großen asiatischen Solarzellenproduzenten abgeschlossen. Weitere Projekte stünden kurz vor dem Abschluss.


Großes Interesse an CIS / CIGS Anlagen, neues ILGAR-Verfahren begeistert den Markt

STANGL habe in der CIS / CIGS-Dünnschichttechnik mit seinen TENUIS-Beschichtungsanlagen international eine führende Position erreicht, heißt es in der Pressemitteilung. Die hohe Nachfrage für CIS / CIGS-Linien aus der ganzen Welt lasse eine aktive Projekttätigkeit und ein starkes Nachmessegeschäft erwarten. STANGL und das Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), früher Hahn-Meitner-Institut, haben in Valencia das neue Spray Ion Layer Gas Reaction Verfahren (ILGAR), vorgestellt. Das ILGAR Verfahren wird zum Aufbringen von Pufferschichten aus Indiumsulfid verwendet, die in der Lage sind, das Cadmiumsulfid bei Dünnschicht-Solarzellen zu ersetzen. Das hohe Interesse während der Messe zeige, dass STANGL hier die richtigen Weichen für die wichtigste Zukunftstechnologie bei der Produktion von CIS / CIGS Dünnschicht-Solarzellen gesetzt hat.

12.09.2008   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG,
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LG Electronics and Conergy wollen künftig gemeinsam Solarmodule produzieren

In Frankfurt (Oder) errichtet die Conergy AG eine hochmoderne Produktionsstätte für Solarmodule.
In Frankfurt (Oder) errichtet die Conergy AG
eine hochmoderne Produktionsstätte für
Solarmodule.

Das Hamburger Solar-Unternehmen Conergy AG, Anbieter von Photovoltaik-Systemintegration und die koreanische LG Electronics (LG), einer der weltgrößten Hersteller von Unterhaltungselektronik, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet ("memorandum of understanding") über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Herstellung von Solarmodulen. Demnach würde LG einen Anteil von 75 % an der Solarmodul-Fertigung von Conergy im brandenburgischen Frankfurt (Oder) erwerben. Bei Conergy würden 25 % der Anteile verbleiben. Das Werk wird zurzeit hochgefahren. LG und Conergy erwarten, dass das Joint Venture bis zum Ende des Jahres wirksam wird, heißt es in der Pressemitteilung der Conergy AG.  LG soll mit umfangreichen Erfahrungen in der Forschung und Entwicklung zu dem Gemeinschaftsunternehmen beitragen, speziell mit seiner langjährigen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu Photovoltaik-Technologien. Außerdem sei vorgesehen, dass LG seine marktführende Expertise in der Massenfertigung in das Joint Venture einbringen wird, über die LG beispielsweise bei Flachbildschirmen verfügt. Conergy, als führender Photovoltaik-Systemintegrator, will seinen Kunden-Zugang über den Vertrieb in über 20 Ländern auf fünf Kontinenten einbringen.


Strategisches Bündnis soll Position als führender Anbieter im Photovoltaikmarkt stärken

Für Conergy wäre das Joint Venture ein weiterer Schritt auf dem Weg, sich auf das Downstream-Geschäft zu konzentrieren, heißt es in der Pressemitteilung. Die strategische Zusammenarbeit würde überdies die Technologieführerschaft von Conergy sowie die künftige Verfügbarkeit von Solarmodulen sichern und damit den Weg zu profitablem Wachstum ebnen. "Mit diesem Schritt haben wir die Chance ergriffen, in eine langfristige Zusammenarbeit mit LG Electronics einzutreten. Dieses strategische Bündnis würde uns helfen, unsere Position als führender Anbieter im Photovoltaikmarkt zu stärken. Dies brächte auch unsere Neuausrichtung, mit klarem Fokus auf die Downstream-Aktivitäten, ein erhebliches Stück weiter", sagte Conergy-Vorstand Dieter Ammer.


Schneller Einstieg von LG in die Solarindustrie

Im November 2006 hatte Conergy mit dem Bau des hochmodernen Solarmodul-Werks in Frankfurt (Oder) begonnen. Derzeit sind dort mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Conergy würde dem Werk Silizium zur Verfügung stellen und eine federführende Rolle beim zukünftigen Vertrieb der Module übernehmen. Für LG böte die Solar-Industrie neue Wachstumsmöglichkeiten. LG plant, mit seinem Know-how in der Massenfertigung eines der weltweit führenden Solarunternehmen zu werden. Das Joint Venture mit Conergy biete LG eine hervorragende Gelegenheit, schnell und erfolgreich in die Solarindustrie einzusteigen. "Dies ist eine Gelegenheit, uns von Anfang an als führender Hersteller in der Solarindustrie zu positionieren. Indem wir unsere Technologie und unsere operative Stärken beisteuern würden, könnten wir schneller und kostengünstiger in die Industrie einsteigen als dies über die Akquisition eines Solarmodulherstellers möglich wäre", sagte Kwan Shik Cho, Leiter des Geschäftsbereiches Solarzellen bei LG. "Zusätzlich erhielten wir mit diesem Joint Venture einen strategischen Vorteil, indem wir den weltweit führenden Downstream-Player, Conergy, als langfristigen Partner gewinnen würden."

Die Absichtserklärung ist nach Angaben der Unternehmen unverbindlich. Der Abschluss des Vertrags hänge noch von einer Reihe weiterer Bedingungen ab, heißt es in der Pressemitteilung. Es werde erwartet, dass der Vertrag bis Ende des Jahres abgeschlossen wird. Morgan Stanley berät LG Electronics und Jefferies unterstützt Conergy in dieser Transaktion.

11.09.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Bürkle sichert sich Aufträge auf der Solarstrom-Messe in Valencia

Detailansicht des Photovoltaik-Laminators
"Ypsator".

Mit einem Auftragseingang von fast fünf Million Euro geht die 23. Photovoltaik-Messe und -Konferenz im spanischen Valencia für den Anlagenbauer Robert Bürkle GmbH zu Ende: Zwei Bestellungen des Mehretagen-Photovoltaik-Laminators "Ypsator" seien verbucht worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Das ist umso erstaunlicher, weil die Konferenz keine klassische Verkaufsmesse ist, sondern eher eine Leistungsschau“, sagt Bürkle-Geschäftsführer Hans-Joachim Bender. Die Resonanz unterstreiche, was Kunden und Wettbewerber bestätigten: Der Ypsator sei in Sachen PV-Laminieranlagen Branchenprimus.   130 Fachleute, überwiegend aus den USA, Taiwan, Deutschland, China und Spanien, nahmen nach Angaben des Unternehmens in der ersten Septemberwoche auf dem 40 m² großen Bürkle-Messestand in Halle 3 an einer Ypsator-Präsentation teil. Zu den interessierten Unternehmen zählten laut Bürkle Marktführer wie Oerlikon und Schott-Solar. Dass Bürkle mit dem Ypsator zur richtigen Zeit das passende Produkt für den Solarmarkt entwickelt habe, zeige die Reaktion anderer Maschinenbauer. "Immer mehr Firmen, auch aus anderen Branchen, wollen einen eigenen Mehretagen-Laminatoren auf den Markt bringen", hat Bender in Spanien beobachtet. Was die schwäbischen Maschinenbauer aus Freudenstadt im Schwarzwald allerdings nicht beunruhigt. Sie seien Spezialisten für alles, was laminiert oder gepresst wird, und hätten ihre Kompetenz aus den Sparten Holz-, Elektronik- und Kreditkartenindustrie auf die Photovoltaik-Anlagen übertragen, mit denen Solarunternehmen Module herstellen.


Bis Jahresende will Bürkle insgesamt elf Ypsatoren ausliefern. Das anvisierte Umsatzziel von 25 Millionen Euro im neuen Geschäftsfeld Photovoltaik sei 2008 somit gut erreichbar, zumal im Oktober eine weitere Solarmesse in San Diego/USA auf dem Plan steht. Wer die beiden Ypsatoren gekauft hat, darf Bürkle nicht mitteilen, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Verschwiegenheitserklärungen wollten sich die Kunden ihrerseits Wettbewerbsvorteile im hart umkämpften Solarmarkt sichern.


Jahresgesamtleistung: rund 550.000 Module

Der Ypsator laminiert Photovoltaik-Module. Die Anlagen sind die ersten weltweit, die auf mehreren Ebenen Photovoltaikmodule herstellen. Und das mit nur 50 Prozent der in herkömmlichen Prozessen benötigten Taktzeit, betont die Robert Bürkle GmbH. Auf einer Fläche von beispielsweise 3,5 Quadratmetern je Ebene und fünf Etagen könnten Kunden aus der Solarbranche zehn Photovoltaikmodule pro Charge gleichzeitig produzieren. Die Jahresgesamtleistung liege bei rund 550.000 Modulen. Die Vorteile des Ypsators gegenüber Einetagen-Laminatoren liegen laut Hersteller in seiner Prozessführung und -reproduzierbarkeit. Durch seinen Aufbau und die homogene Temperaturverteilung, die durch das Erwärmen der Heizplatten mit Hilfe von Thermoöl erreicht werde, verkürzten sich Prozesszeiten. (Standardnutzfläche: 2890 x 1220mm, 2200 x 1700mm, Etagen 4-10).

Neu ist auch die Ypsolar-Technologie: Der Laminierprozess ist unterteilt, um die Taktzeit zu reduzieren. Im ersten Schritt werden die Module vorlaminiert. Das heißt, im Vakuum werden Feuchtigkeit und Lufteinschlüsse aus dem Sandwich entfernt und ein vakuumdichter Verbund hergestellt. Dann wird der Prozess unterbrochen und in einem zweiten Schritt, in einer nachfolgenden Presse, fertig laminiert. Im dritten Schritt, dem "Cooling", kühlt der Ypsator das Solarmodul von 150 Grad Celsius auf Handwärme ab. Durch den Aufbau der drei Laminierstufen können besonders Glasmodule sehr stressreduziert laminiert werden, hebt die Robert Bürkle GmbH hervor.

11.09.2008   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenbauer Roth & Rau meldet weitere Aufträge und positives Messe-Feedback aus Valencia

Roth & Rau präsentiert neue Generation der SiNA-Serie.
Roth & Rau präsentiert
neue Generation der
SiNA-Serie.

Die Auftragslage habe sich im Roth & Rau-Konzern (Hohenstein-Ernstthal) seit Ende des ersten Halbjahres weiterhin erfreulich entwickelt, berichtet der Hersteller von Photovoltaik-Produktionsanlagen und Plasmatechnik in einer Pressemitteilung. In den Monaten Juli und August seien neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro gewonnen worden. Die neue Tochtergesellschaft AIS Automation Dresden GmbH steuerte dazu rund drei Millionen Euro bei. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Aufträge aus der Solar-Industrie. Die Kunden der AIS sind dabei führende Player in der Solarindustrie, die teilweise auch zu den Stammkunden von Roth & Rau zählen. AIS bietet Steuerungssysteme für Produktionslinien zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen, so genannte Manufacturing Execution Systems (MES-Projekte).   Insgesamt beliefen sich die Auftragseingänge des Konzerns in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2008 auf 206,1 Millionen Euro. Dies entspreche einem Zuwachs um 84,5 % im Vergleich zum Auftragseingang der Vorjahresperiode in Höhe von 111,7 Millionen Euro.


Aufträge und Absichtserklärungen mit einem Gesamtvolumen von rund 45 Millionen Euro

Die Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf bleiben positiv. Auf der 23rd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Valencia, die in der ersten Septemberwoche stattfand, seien neue Aufträge sowie Absichtserklärungen mit einem Gesamtvolumen von rund 45 Millionen Euro unterzeichnet worden. Eine der Absichtserklärungen betrifft die Lieferung einer 60 MWp Turnkey-Produktionslinie an einen indischen Neukunden. Die Vertragsunterzeichnung werde in Kürze erwartet.


Weiterentwicklung der SiNA-Anlagen ermöglicht zukunftsweisende Beschichtungstechnologien für Solarzellen

Die Roth & Rau AG nutzte die Messe darüber hinaus zur Präsentation ihrer neuesten Produkt- und Technologieentwicklungen. So präsentierte das Unternehmen in Valencia erstmals die neue Generation der erfolgreichen SiNA-Serie. Die Weiterentwicklung der Anlagen zur Antireflexbeschichtung ermögliche nun eine Reihe neuer zukunftsweisender Beschichtungstechnologien wie die beidseitige Beschichtung von Solarzellen oder die Herstellung von Mehrlagenschichten für eine verbesserte Passivierung von Solarzellen. Damit leisten die Roth & Rau-Anlagen einen weiteren Beitrag zur Erhöhung der Effizienz multikristalliner Siliziumsolarzellen und ermöglichen weiteres Kostensenkungspotenzial auf Kundenseite. Große Resonanz erfuhren darüber hinaus auch die Automatisierungslösungen der Konzerntochter SLS Solar Line Saxony sowie die Softwarelösungen der AIS. "Die Präsentation unserer neuen Produkte in Valencia hat zu zahlreichen, vielversprechenden Gesprächen geführt. Wir haben ein sehr positives Feedback erhalten und rechnen damit, dass wir die Verkaufsverhandlungen, die wir auf der Messe begonnen haben, in den kommenden Wochen erfolgreich abschließen können", zeigte sich Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, zuversichtlich.

11.09.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ELICON GmbH errichtet weitere Großflächen-Photovoltaikanlage nahe Wittenberg

ELICON-Solarkraftwerk in Wittgensdorf (Teilansicht).
ELICON-Solarkraftwerk in Wittgensdorf
(Teilansicht).

Die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH (Chemnitz) setzt ein weiteres Referenzprojekt für die Nutzung von Solarenergie durch Photovoltaik-Freiflächenanlagen um. Das Unternehmen habe den Auftrag zur Errichtung einer weiteren Großflächen-Solarstromanlage erhalten, berichtet ELICON in einer Pressemitteilung. In der 37. Kalenderwoche 2008 beginnen auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie in Reinsdorf-Dobien bei Wittenberg die Arbeiten für eine moderne Photovoltaikanlage. Knapp 10.000 so genannte Dünnschichtmodule, die mit einer Mikrometer dünnen Siliziumschicht versehen sind und sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad auszeichnen, sollen in den kommenden Wochen auf dem zehn Hektar großen Gelände installiert werden. Auftraggeber ist die Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH. 

600.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr und 470 Tonnen weniger CO2

Bis Mitte Dezember dieses Jahres will Projektentwickler ELICON die Großanlage als Generalübernehmer errichten. Dann werden 7.000 Quadratmeter Modulfläche eingerichtet sein und den Jahresenergiebedarf von bis zu 300 Haushalten aus Sonnenenergie decken. "Ein weiteres wichtiges Referenzmodell, das zeigt, wie belastete, sonst kaum nutzbare Flächen in eine zukunftsorientierte, ökologisch vorbildliche und gleichsam gewinnbringende Nutzung eingebunden werden können. Wir freuen uns, dass unser modernes Geschäftsmodell und das entsprechende Know-how eine derart große Resonanz finden", sagt ELICON-Geschäftsführer Matthias Köhler. ELICON hat ähnliche Anlagen wie das jetzt anstehende Großprojekt unter anderem in Wittgensdorf realisiert, wo auf einem ehemaligen Deponiestandort inzwischen die größte Freiflächen-Photovoltaikanlage Sachsens erfolgreich arbeitet. Das Solarprojekt in Reinsdorf-Dobien werde jener Anlage kaum nachstehen. Mit einer Solarstrom-Ertragserwartung von knapp 600.000 Kilowattstunden pro Jahr und einer Leistung von 0,705 Megawatt peak werde das neue Solar-Kraftwerk zu einer Minderung der CO2-Belastung im Umfang von rund 470 Tonnen pro Jahr führen.

11.09.2008   Quelle: ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ELICON,
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Energie-Expertin Claudia Kemfert rechnet vor, was der Klimaschutz bringt

Die Energie-Expertin Professor Dr. Claudia Kemfert stellte am 09.09.2008 in der Bundespressekonferenz in Berlin ihr aktuelles Buch vor: "Die andere Klima-Zukunft. Innovation statt Depression". Claudia Kemfert, Professorin für Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Energieforschung und Klimaschutz an der Humboldt-Universität Berlin verdeutlicht darin die großen Chancen für Deutschland und die Wirtschaft, wenn das Energiesystem rasch umgebaut wird. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hob in seiner Laudatio hervor, dass sich die Argumente von Professor Kemfert wohltuend von der emotionsgeladenen Klimadebatte abheben würden. Mit ihrem Buch führe sie die Diskussion auf die Sachebene zurück. Er lobte die frische, unkomplizierte und schnörkellose Sprache und betonte, dass sie sich des Themas optimistisch angenommen habe. 

Deutschland kann zu den globalen Gewinnern im Kampf gegen den Klimawandel gehören

In ihrem Buch zeigt Claudia Kemfert, dass Klimaschutz kein Kostenfaktor, sondern DER Wirtschaftsmotor der Zukunft ist. Ein intelligenter Energiemix wird am Innovationsstandort Deutschland Arbeitsplätze schaffen. Wenn die Politiker für Anreize sorgen, die Unternehmer sich auf klimabewusste Geschäftsmodelle einlassen und der Verbraucher klimabewusst konsumiert, wird Deutschland laut Kempfert im Kampf gegen den Klimawandel zu den globalen Gewinnern gehören.

"Die andere Klima-Zukunft. Innovation statt Depression" von Claudia Kemfert (264 Seiten, 19,90 EUR) ist im Murmann Verlag erschienen.

11.09.2008   Quelle: Murmann Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Murmann Verlag,
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3. Deutscher Energiekongress: Stadtwerke unentbehrlich für Wettbewerb und Klimaschutz

"Stadtwerke sind dazu prädestiniert, im Wettbewerb und im Klimaschutz eine aktive und konstruktive Rolle zu übernehmen", sagte der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen, Oberbürgermeister Stephan Weil, am 08.09.2008 auf dem 3. Deutschen Energiekongress in München. Auch zur Versorgungssicherheit könnten sie einen wichtigen Beitrag leisten. Er zeigte sich daher überzeugt, dass Stadtwerke im sich wandelnden Energiemarkt gute Zukunftschancen haben. Dies setze allerdings voraus, dass sie den neuen Herausforderungen aktiv begegneten und ihre Unternehmensstrategien überprüften und anpassten, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU). Dienstleistungen zur sparsamen und effizienten Energienutzung bezeichnete der VKU-Präsident als ein "Megathema" für kommunale Energieversorger.  Der VKU begrüße daher die aktuelle intensive Diskussion über geeignete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. "Wir halten es für den richtigen Ansatz, den gestiegenen Energiekosten für Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden durch Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz entgegenzuwirken. Dabei sollte man auf marktkonforme Mittel setzen", meinte Weil. Er kritisierte, dass bei den vorliegenden Vorschlägen zu wenig berücksichtigt werde, dass die Stadtwerke ihren Kunden bereits eine breite Palette von Energiedienstleistungen anbieten. Ihre Kompetenzen müssten stärker berücksichtigt werden und auch ihr berechtigtes Interesse, mit Energiedienstleistungen einen Ergebnisbeitrag zu erzielen.


Lob für neues EEG und KWK-Gesetz

Energieberatung und andere Dienstleistungen verursachten Kosten, die partiell von den Kunden getragen, aber auch durch staatliche Förderung gedeckt werden könnten. "Energieeffizienz gibt es nicht zum Nulltarif", so Weil. Anerkennend äußerte sich der VKU-Präsident zu den noch vor der Sommerpause verabschiedeten Gesetzen zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Gesetz) und zum Einsatz erneuerbarer Energien (EEG). "Die Bundesregierung hat mit dem neuen KWK-Gesetz gute Bedingungen für den weiteren Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der Fernwärmeversorgung geschaffen", stellte Weil fest. Der VKU gehe davon aus, dass die Stadtwerke in ähnlichem Umfang in die Modernisierung und den Bau von KWK-Anlagen investieren würden wie in den zurückliegenden Jahren. Dies sei nicht nur ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz, sondern führe auch zu mehr Wettbewerb im Erzeugungsmarkt.

11.09.2008   Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesumweltministerium und IG Metall schließen Allianz für Klimaschutz und Arbeitsplätze

Das Bundesumweltministerium und die IG Metall haben am 10.09.2008 eine gemeinsame Erklärung zum europäischen Emissionshandel veröffentlicht. Darin begrüßen beide Seiten den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Ausgestaltung des EU-Emissionshandelssystems ab 2013. Dieser Vorschlag wird derzeit in Brüssel verhandelt. "Die gemeinsame Erklärung von IG Metall und Bundesumweltministerium ist ein wichtiges Signal auf dem Weg zur Verabschiedung des Europäischen Klima- und Energiepakets. Die IG Metall stellt sich ihrer klima- und beschäftigungspolitischen Verantwortung und steht zum Konzept eines EU-einheitlichen Emissionshandels, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: Schließlich nutze es allen - den Beschäftigten wie den Unternehmen - wenn es gelinge, die notwendigen Minderungen der CO2-Emissionen zu den gesamtwirtschaftlich geringsten Kosten zu erreichen und zugleich nachhaltige Anreize für Investitionen in effiziente Techniken zu geben, so Gabriel weiter. 

Nachhaltige und zukunftsfeste Industriepolitik

Der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber ergänzt: "Unsere gemeinsame Erklärung zeigt, dass die IG Metall industrie- und beschäftigungspolitische Erfordernisse mit den Notwendigkeiten des Klimaschutzes in Übereinstimmung bringt. Dies ist nachhaltige und zukunftsfeste Industriepolitik. Klimaschutz ist industriepolitisch eine große Chance." Bundesumweltministerium und IG Metall sind sich darin einig, den Emissionshandel und seine weitere Ausgestaltung zu unterstützen. Sie unterstreichen die zentrale Bedeutung des Emissionshandels für die kosteneffiziente Zielerreichung ausdrücklich. Die Erklärung enthält zentrale Forderungen für die Fortentwicklung des Instruments insbesondere vor dem Hintergrund der betroffenen Eisen- und Stahlindustrie.


Folgende Kernanliegen werden mit Blick auf die Verhandlungen in Brüssel genannt:

- Die 100-prozentige Versteigerung der Zertifikate für die Stromerzeugung. Zur Vermeidung von ungerechtfertigten Mitnahme-Effekten ("windfall profits") sei dies ein konsequenter und notwendiger Schritt, den auch der Deutsche Bundestag in seinem Beschluss vom 30. Mai dieses Jahres gefordert hat, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von BMU und IG Metall.

- Die Ausnahme von der schrittweise geplanten Auktion im produzierenden Gewerbe nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien, um der Gefahr einer Verlagerung von Treibhausgasemissionen in Regionen außerhalb Europas ("carbon leakage") zu begegnen. Damit sollen künftige Wachstums- und Beschäftigungsperspektiven insbesondere auch für die deutsche Eisen- und Stahlindustrie erhalten bleiben. Abgrenzungskriterien seien sowohl eine hohe Kohlenstoffintensität der Produktion wie auch ein intensiver internationaler Wettbewerb (hohe Handelsintensität). Dies müsse in der Richtlinie eindeutig geregelt sein, um den Unternehmen in Deutschland und Europa Rechts- und die unbedingt erforderliche Investitionssicherheit zu geben.

- Für die kostenlose Zuteilung an die betroffenen Branchen oder Teilbranchen seien sehr anspruchsvolle und EU-einheitliche Richtwerte (benchmarks) festzulegen, heißt es in der Erklärung. Eine kostenlose Zuteilung sei allerdings nur so lange erforderlich, bis in einem internationalen Klimaschutzabkommen vergleichbare Verpflichtungen auch von Staaten außerhalb Europas übernommen worden sind.

- Emissionsgutschriften aus Klimaschutzprojekten in Drittländern (JI - Joint Implementation und CDM - Clean Development Mechanism) sollen stärker berücksichtigt werden. Die Obergrenze sei so festzulegen, dass für maximal die Hälfte der ab 2013 zu erbringenden zusätzlichen Minderungsleistungen JI/CDM-Projektzertifikate genutzt werden können. So könnten Unternehmen kostengünstige Minderungspotenziale in Drittländern erschließen, und zugleich sei sichergestellt, dass die Industriestaaten ihrer besonderen Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden.


Signal zur Durchsetzung deutscher Forderungen auf EU-Ebene

Mit der gemeinsamen Erklärung haben das Bundesumweltministerium und die IG Metall eine klimaschutzpolitische Allianz geschlossen. Damit wird ein wichtiges Signal für die Durchsetzung zentraler deutscher Forderungen in den Verhandlungen auf EU-Ebene gesetzt. Gemeinsames Ziel ist, einen angemessenen Ausgleich zwischen den notwendigen und anspruchsvollen Klimaschutzzielen einerseits und den Belangen der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft andererseits zu schaffen. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn sich auch andere Akteure - wie etwa der Bundesverband der Deutschen Industrie - dieser Allianz anschließen würden.

Hinweis: Die gemeinsame Erklärung ist im Internet abrufbar: (http://www.bmu.de und http://www.igmetall.de)

10.09.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Manz Automation AG gewinnt Millionen-Aufträge auf Photovoltaik-Messe in Valencia

Manz-Robotertechnik für Dünnschicht-Solarmodule.
Manz-Robotertechnik für
Dünnschicht-Solarmodule.

Die Manz Automation AG (Reutlingen), Technologieanbieter für die internationale Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat auf der 23rd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Valencia zahlreiche Neuaufträge gewonnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beim größten Branchenevent der Solarindustrie habe die Gesellschaft Aufträge und Absichtserklärungen im Umfang von mehr als 20 Millionen Euro akquiriert, die im kommenden Geschäftsjahr umsatz- und ertragswirksam werden sollen. Mit einem internationalen Publikum aus Asien, Indien und den USA sei der Messestand der Manz Automation sehr gut besucht gewesen und weckte reges Interesse in der Fachwelt.   So habe Manz Automation mit einem der größten Messestände vor Ort, die bisher erfolgreichste Messeteilnahme in der Firmengeschichte verzeichnet. Aufgrund des positiven Verlaufs rechnet der Vorstand in den nächsten Wochen mit weiteren Folgeaufträgen.


Neues Verfahren zur Produktion dünnerer Solarzellen, bei gleichzeitig deutlich höherem Wirkungsgrad und erheblich niedrigeren Kosten

Besonderes Highlight der Manz Automation AG war die Präsentation einer neuen Anlage zum berührungslosen Auftragen metallischer Frontkontakte auf kristalline Solarzellen. Ermöglicht wird diese Methode durch das "M³D" Aerosol-Sprühverfahren des Kooperationspartners Optomec. Dies erlaubt die Produktion dünnerer Solarzellen, bei gleichzeitig deutlich höherem Wirkungsgrad und erheblich niedrigeren Produktionskosten. Manz ist nach eigenen Angaben einziger Anbieter am Markt für eine Anlage zur kontaktfreien Metallisierung in der Massenproduktion, wodurch das hohe Interesse der Solarzellen-Hersteller bereits erste Aufträge gebracht habe.

Zudem stellte Manz den innovativen Zelltester mit integriertem Elektrolumineszenz-Messverfahren vor, das in Kooperation mit Basler entwickelt wurde. Auch hierfür sei bereits ein erster Auftrag auf der Messe gewonnen worden. Daneben zeigte Manz mit einer Live-Demonstration einer kompletten Back-end-Linie für die Produktion kristalliner Solarzellen das leistungsstarke Produktsortiment. Hierfür sicherte sich die Gesellschaft mehrere konkrete Absichtserklärungen potenzieller Kunden und könne damit künftig ihre Marktstellung im Bereich der kristallinen Technik deutlich stärken.


Know-how-Transfer aus der LCD-Industrie: Erste öffentliche Präsentation einer Reinigungstechnologie für die Dünnschicht-Photovoltaik-Produktion

In der Dünnschicht-Technologie zeigte Manz Automation mit der Premiere einer neuen Anlage zur nasschemischen Glasreinigung den Know-how-Transfer bewährter Reinigungstechnologie aus der LCD- in die Photovoltaik-Industrie. Die Maschine sei auf sehr positive Resonanz des Fachpublikums gestoßen und werde von der Tochtergesellschaft Intech Machines Co. Ltd. in Taiwan produziert, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der Präsentation der Laser-Strukturierungsanlage habe der Reutlinger High-tech-Maschinenbauer die führende Marktstellung in der Laserprozesstechnik untermauern können. Auch bei dieser Technologie für die Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen ist Manz nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter, so dass sich die Gesellschaft weiterer Neukunden erfreuen konnte.

10.09.2008   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Österreich: Solarthermie-Branche feiert sensationelle Marktentwicklung und präsentiert druckfrische "Solarwärme-Roadmap"

Ehrengäste feiern mit Nationalratspräsidentin
Dr. Eva Glawischnig das erfolgreiche Programm
"klima:aktiv solarwärme".

Solarthermische Kollektoren sind heute eine nicht mehr wegzudenkende Technologie in der österreichischen bzw. in der europäischen Energieversorgung. Der österreichische Solarwärmemarkt steigerte sich laut AEE INTEC hinsichtlich der installierten Kollektorfläche in den letzten vier Jahren um insgesamt 70 %. Im Jahr 2007 seien in Österreich 281.000 m² Kollektorfläche installiert worden, was einer thermischen Leistung von 197 Megawatt (MWth) entspreche. Bezogen auf die Einwohnerzahl wird Österreich hier weltweit nur von den klimatisch wesentlich günstiger gelegenen Ländern Zypern und Israel geschlagen. Zusätzlich wirkte sich der starke österreichische Heimmarkt äußerst positiv auf die Positionierung österreichischer Unternehmen am internationalen Markt aus. Denn von den im Jahr 2007 in der EU installierten 2,7 Mio. m² Kollektorfläche (1,9 GWth) stammen 39 % aus österreichischer Produktion, was Österreich zum Solarwärme-Europameister mache. Diese Erfolgsbilanz und der Abschluss des erfolgreichen klima:aktiv Programms solarwärme waren für mehr als 350 Fest- und Ehrengäste am 3. September in Gleisdorf Anlass zu feiern sowie einen Blick in die vielversprechende Zukunft der Solarbranche zu werfen. 

Roadmap "Solarwärme 2020" soll bis 2020 etwa 15 Milliarden Euro Umsatz und 63.000 Vollzeitarbeitsplätze bringen

Robert Kanduth, Obmann des Fachverbandes Austria Solar, führte die Festgäste in die Zukunft indem er die brandneue Roadmap "Solarwärme 2020" präsentierte, die vom klima:aktiv Programm solarwärme unter Einbeziehung führender Solarexperten erstellt wurde. Werden die darin vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt, kann im Jahr 2020 der österreichische Niedertemperaturwärmebedarf zu 10 % mit Solarwärme gedeckt werden. Im Jahr 2030 sind demnach bereits 25 % und im Jahr 2050 über 40 % möglich. Stellvertretend für die in der Roadmap vorgeschlagenen Maßnahmen nannte Kanduth die Schlagwörter "Impulsförderungen für neue Anwendungen", "Begleitmaßnahmen und Ausbildungsprogramme" sowie "Forschung und Technologieentwicklung". Würde sofort begonnen, die Maßnahmen umzusetzen, könnten bis zum Jahr 2020 durch diese Initiative 23,8 Mio. m² Kollektorfläche verkauft werden. Die jährlich installierte Kollektorfläche würde im Jahr 2020 rund 3,6 Mio. m² betragen, was einen Umsatz von 15 Milliarden Euro und 63.000 Vollzeitarbeitsplätze mit sich bringen würde. Für die öffentliche Hand würden die Kosten je Tonne eingespartes CO2 bei der vollständigen Umsetzung des Maßnahmenplans bei rund 21 Euro liegen. Kanduth verglich diesen Betrag mit den anstehenden Strafzahlungen für Österreich infolge der Verfehlung der Ziele des Kyoto Protokolls, die bei etwa 20 bis 100 Euro je Tonne zu wenig eingespartem CO2 liegen würden - und das ohne jegliche Wertschöpfung für Österreich. Das klima:aktiv Programm solarwärme wurde von den Institutionen AEE INTEC (Programmleitung), arsenal research und vom Verband Austria Solar durchgeführt.

10.09.2008   Quelle: AEE INTEC, Institut für Nachhaltige Technologien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AEE INTEC,
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IBC SOLAR zieht Bilanz der 23. Europäischen Photovoltaik-Konferenz und Messe in Valencia

IBC SOLAR AG präsentierte PV-Systeme in Spanien.
IBC SOLAR AG präsentierte PV-Systeme in
Spanien.

Der deutsche Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR blickt auf eine erfolgreiche Messe im Umfeld der diesjährigen 23. Europäischen Photovoltaik-Konferenz in Valencia zurück. Obwohl die Veranstaltung deutlich von der Diskussion um die gesetzliche Neuregelung der Förderung von Solarstrom und der damit einhergehenden Verunsicherung geprägt worden sei, sei das Interesse für Photovoltaik-Systeme für Privathaushalte und Unternehmen hoch gewesen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Darüber hinaus seien das internationale Projektgeschäft und Investitionen in große Solarparks wichtige Themen der Messe gewesen, Wie erwartet, hätten die Diskussionen über die Neuregelung der Förderung der Photovoltaik durch die spanische Gesetzgebung die Messegespräche dominiert. Ende September wird eine Gesetzesänderung durch das spanische Parlament erwartet, das eine Deckelung (Förderobergrenze) aller neu installierten Solarstromanlagen auf eine Leistung von insgesamt 300 MWp mit sich bringen soll.  Auch die staatlich garantierte Einspeisevergütung könnte um durchschnittlich 35 Prozent zurückgehen. Der Neubau großer Solarparks würde durch die geplante Neuregelung empfindlich eingeschränkt werden, betont die IBC SOLAR AG. Die maximale Leistung von Photovoltaikanlagen würde gesetzlich ebenso beschränkt wie die maximale Vergabe von Leistungskapazitäten. Für Projekte, die nach dem 29.09.2008 eingetragen werden, bestünde kaum noch Planungssicherheit. Dementsprechend seien grundlegende Veränderungen des spanischen Photovoltaik-Markts zu erwarten.


Künftig weniger Freiflächen-Anlagen in Spanien?

"Heute sieht man, wenn man durch Spanien fährt, große Freiflächen-Anlagen“, kommentiert Rudolf Sebald, Geschäftsführer der
spanischen IBC SOLAR-Tochter IBC Fotovoltaica. "Wird das Gesetz wie vorgeschlagen umgesetzt, werden die Anlagen im Vergleich zu heute künftig sicherlich kleiner werden. Der Markt wird sich aufgrund der 300 MWp-Deckelung pro Jahr zu kleinen und mittleren Dachanlagen hin entwickeln. Gerade angesichts der Endlichkeit fossiler Energiequellen ist die geplante Neuregelung nicht nur für unsere Umwelt ein dramatischer Rückschlag, sondern sie setzt langfristig das falsche Zeichen", so Sebald.

Zur eigenen Perspektive auf dem spanischen Markt fügt Sebald hinzu: "Glücklicherweise sind wir bei IBC SOLAR nicht nur Spezialisten für schlüsselfertige Solar-Großprojekte, die wir global installieren, sondern bieten auch hochwertige Komponenten und technische Dienstleistungen für Aufdachanlagen oder netzunabhängige Stromversorgung. Wir verfügen über ein breites Spektrum an PV-Lösungen und können den Veränderungen im spanischen Markt also flexibel begegnen. Wir hoffen, dass die tatsächliche Neuregelung des Gesetzes letztendlich doch nicht die drastischen Einschnitte mit sich bringen wird, die derzeit geplant sind. Auch Arbeitsplätze könnten dadurch erhalten und weitere Stellen geschaffen werden."


Weiterhin Interesse an PV-Großprojekten

Trotz der zu erwartenden Degression in Spanien, sei die Nachfrage am Stand von IBC SOLAR groß gewesen: Besucher informierten sich über die Kompetenz von IBC SOLAR bei PV-Großprojekten auf internationaler Ebene. Darüber hinaus zog vor allem das neue Montagesystem für Schrägdächer die Besucher an. Das IBC TopFix 100, eine Eigenentwicklung aus dem Hause IBC SOLAR, ist aufgrund vorkonfektionierter Komponenten schnell, einfach und flexibel zu installieren. Da es kosteneffizient, vielseitig anwendbar und qualitativ hochwertig verarbeitet ist, sei es besonders gefragt.

10.09.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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e.n.o. energy stellt neue Windenergie-Anlage auf der Husum WindEnergy vor

Prototyp der e.n.o. 82.
Prototyp der e.n.o. 82.

Die Mecklenburger e.n.o. energy management GmbH präsentiert sich vom 09. bis 13. September 2008 der Fachwelt als Hersteller von Windkraft-Anlagen. Zur Leitmesse der Windenergiebranche im schleswig-holsteinischen Husum werden rund 20.000 Besucher aus 40 Ländern werden erwartet. Das Reriker Unternehmen e.n.o. energy wird auch in diesem Jahr auf der Messe vertreten sein. Ralf Breuer, Geschäftsführer bei e.n.o. energy, freut sich auf die Messe, an der weltweit agierende Unternehmen der Windenergiebranche teilnehmen: "Wir werden die Chance nutzen und auf der Husum WindEnergy unseren e.n.o. 82-Prototypen der Fachwelt vorstellen. Schon im letzten Jahr war das Interesse an der Anlage enorm, doch da konnten wir lediglich unsere Planungen vorweisen. Nun ist die 2-MW-Maschine der e.n.o. 82 Realität. Wir rechnen daher auch 2008 wieder mit einem starken Andrang am e.n.o.-Stand." 

Serienproduktion ab 2009 geplant

Am 21. April 2008 hat e.n.o. energy den Prototypen der e.n.o. 82 in Fienstorf östlich von Rostock in Betrieb genommen. Die Anlage soll ab 2009 serienmäßig in Rostock gebaut werden. Die eigens dafür geplante Produktionshalle befindet sich derzeit im Bau. Mit der Ansiedlung werde e.n.o. energy seine Belegschaft in den kommenden zwei Jahren etwa verdreifachen, heißt es in der Pressemitteilung. Vor allem im technischen Bereich sollen für verschiedene Standorte neue Mitarbeiter eingestellt werden.

10.09.2008   Quelle: e.n.o. energy management GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: e.n.o. energy management GmbH,
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Österreich: Technologieplattform für Photovoltaik wird am 10. September gegründet

PV-Anlage der Bahnhofcity Wels.
PV-Anlage der Bahnhofcity Wels.

Zur Forschung für die Zukunft der Photovoltaik in Österreich veranstalten das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und arsenal research am 10.09.2008 gemeinsam die 6. Österreichische Photovoltaik-Fachtagung im Palais Auersperg (Wien). Im Rahmen der Konferenz wird die österreichische Technologieplattform Photovoltaik gegründet. Die heimische Photovoltaik-Industrie habe sich in den vergangenen Jahren im internationalen Wettbewerb festigen können, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Die gegenwärtigen Energiediskussionen stärkten die Position der Photovoltaik. Aufgrund des enormen Potenzials und der geringen Betriebskosten räumten Langfristprognosen der Photovoltaik 40 % an der globalen Stromversorgung ein.  Etablierte und neu entstehende Unternehmen zur Zell- oder Modulfertigung sowie Hersteller von speziellen Nebenprodukten bereiteten sich auf einen Einstieg in die Solartechnik vor, so die Veranstalter. Ausschlaggebend für einen österreichweiten Erfolg der Photovoltaik-Branche seien klare Konzepte zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung, Innovationsmotoren und eine rasche energiepolitische Weichenstellung. In Zukunft soll ein innovationsförderndes Forschungsumfeld mit Wissenschaftern der Branche den Rücken stärken.

Weitere Informationen zur ersten österreichischen Technologieplattform Photovoltaik unter http://www.eupvplatform.org

09.09.2008   Quelle: arsenal research; Photovoltaic Austria; Europäische Photovoltaik Technologieplattform   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MEA SOLAR GmbH,
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Conergy AG verkauft Windenergie-Sparte an Investor Warburg Pincus

WEA-Prototyp "PowerWind 56" bei
Bremerhaven.

Die Conergy AG hat ihren Produktionsbereich "Conergy Wind" an den global tätigen Wachstumsinvestor Warburg Pincus verkauft. Mit der Trennung vollziehe das Unternehmen einen weiteren Schritt zur Neuausrichtung als fokussierter Photovoltaik-Anbieter im Downstream-Bereich, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung der Conergy AG. Die Veräußerung schlage sich mit einer einmaligen, im Wesentlichen nicht zahlungswirksamen Belastung im Bereich der "discontinued operations" von rund 35 Millionen Euro nieder. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden sowie der Erfüllung einiger weiterer Bedingungen, deren Eintritt nicht gesichert sei. Über den Kaufpreis hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart.   Im Rahmen der Restrukturierung hatte der Conergy-Vorstand eine Reihe von Geschäftsbereichen als nicht strategisch identifiziert - und entschieden, diese in Zukunft nicht mehr fortzuführen. Zu diesen so genannten "discontinued operations" gehörte auch die "Conergy Wind". Über sie hatte Conergy die 900kW-Windenergieanlage "Conergy PowerWind 56" entwickelt und mit Produktion sowie Vertrieb begonnen. Am Ende eines intensiven Verhandlungsprozesses mit verschiedenen Parteien sei jetzt mit Warburg Pincus ein globaler Wachstumsfinanzierer gewählt worden, der das Gesamtgeschäft der "Conergy Wind" übernimmt. Hierzu gehören Entwicklung und Vertrieb sowie der Produktionsstandort in Bremerhaven. Alle 64 Arbeitsplätze gehen laut Conergy auf die Erwerbergesellschaft über und bleiben erhalten.

Der Verkauf des nicht weitergeführten Bereichs belaste den Konzern einmalig, im Wesentlichen jedoch nicht zahlungswirksam, in einer Größenordnung von rund 35 Millionen Euro. Jedoch habe die Fortführung des Windgeschäfts wie schon in der Vergangenheit erhebliche laufende finanzielle Mittel gebunden, betont die Conergy AG. Mit dem Verkauf verschaffe sich Conergy höhere Flexibilität und weiteren Spielraum zum Ausbau ihres Downstream-Geschäfts im Photovoltaikbereich.

09.09.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Taiwanesischer Oerlikon Solar-Kunde Sunwell startet Photovoltaik-Massenproduktion

PV-Produktion mit Oerlikon-Technologie.
PV-Produktion mit Oerlikon-Technologie.

Sunwell, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von CMC Magnetics (Taiwan), gab am 01.09.2008 den Beginn der Serienproduktion ihres Dünnschicht-Photovoltaik-Werks in Taiwan bekannt. Im vergangenen Monat seien auf der Oerlikon Solar-End-to-End-Produktionslinie bereits mehr als 10.000 Solarmodule hergestellt worden, berichtet Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Sämtliche für den Produktionsstart erforderlichen Vertragsparameter seien nahezu einen Monat früher erfüllt worden. Dies bedeute eine Zeit von der Anlagenlieferung bis zur Erwirtschaftung erster Erträge von weniger als neun Monaten. Damit stelle Oerlikon Solar erneut unter Beweis, dass es seine vertraglichen Zusagen verlässlich einhält.  "Es war erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit und Professionalität die Fachleute von Oerlikon Solar unsere Fabrik zu voller Produktion gebracht haben. Aufgrund dieser Erfahrung gehen wir mit großem Vertrauen an die Umsetzung unserer Pläne, die Produktionskapazität von Sunwell in den kommenden Jahren in den Gigawatt-Bereich zu erweitern", erläuterte Bob Wong, Vorsitzender von CMC Magnetics. Die auf amorpher Silizium-Dünnschichttechnologie basierende Solarfabrik verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von 40 MWp.


Erste Module für Solarpark-Großprojekte vorgesehen

Sunwell sei damit bereits heute auf gutem Weg, erfolgreich Marktanteile zu gewinnen, heißt es in der Pressemitteilung. Die erste Teilproduktion von Modulen soll in Solarpark-Großprojekte einfließen, tausende von Modulen seien bereits ausgeliefert. "Mit dem Start der Massenproduktion bei Sunwell ist nunmehr auch der erste asiatische Kunde von Oerlikon Solar auf bestem Wege, zu einem führenden Lieferanten auf dem rasant wachsenden asiatischen Markt für Dünnschicht-Solarmodule zu werden; und zwar mithilfe unserer Technologie. Dies ist sowohl für Sunwell als auch für Oerlikon Solar ein bedeutender Meilenstein", bemerkte Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. Während der gesamten Anlagen-Installation und dem Hochfahren der Produktion engagierten sich Experten von Sunwell wie Oerlikon akribisch, um die auftretenden Herausforderungen gemeinsam erfolgreichen zu lösen. Das Team arbeitete rund um die Uhr, um alle Zeitpläne einzuhalten und die strikte Erfüllung der entscheidenden Projektschritte voranzutreiben.

Sunwell profitiere hier entscheidend vom hohen Serienproduktions-Know-how der Muttergesellschaft CMC Magnetics Corporation. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Konzernen, CMC und Oerlikon reiche weit zurück, bis auf die Tage der Produktion optischer Speichermedien. Oerlikon bringt modernste Produktionsanlagen sowie die entsprechende technische Unterstützung ein, CMC/Sunwell hingegen realisiert die Fertigung und die Effizienzsteigerung der Produktion. Die enge Zusammenarbeit zwischen Sunwell und Oerlikon Solar sei ein perfektes Beispiel für Teamwork von Weltformat.


Produktionserweiterung auf über 220 MWp in vollem Gang

Sunwell hat laut Oerlikon Solar bereits zwei weitere End-to-End Produktionslinien erworben. Damit erhöhe sich Sunwell's jährliche Produktionskapazität bis 2010 auf über 220 MWp. Die neuen Fertigungsstraßen, eine 60 MWp umfassende für den bestehenden Standort in Taiwan und eine 120 MWp-Linie für einen zweiten, gegenwärtig im Bau befindlichen Produktionsstandort, beruhen auf micromorph, der neuesten Technologie von Oerlikon Solar, die eine Effizienzsteigerung um bis zu 50 Prozent ermögliche.


Steigerung des Produktwertes durch TÜV-Zertifizierung

Wie vor Kurzem vom TÜV verlautbart, ist einem Kunden von Oerlikon Solar kürzlich die Zertifizierung IEC 61646 für dessen amorphe Dünnschichtmodule zuerkannt worden. Eine solche TÜV-Zertifizierung bedeute einen sofortigen und entscheidenden Mehrwert für den Inhaber des Zertifikats. Die Produkteinführungszeit für zertifizierte Module, die mit Anlagen von Oerlikon Solar hergestellt werden, verringere sich damit um bis zu acht Monate. Bob Wong: "Abgesehen von der Verkürzung der Produkteinführungszeit verleiht uns diese TÜV-Zertifizierung ein hohes Maß an Sicherheit, dass Module, die mit Oerlikon Solar Anlagen hergestellt werden, von zuverlässiger Qualität sind." Module mit dem TÜV-Gütesiegel erzielten zudem einen bedeutend höheren Preis. In einem Großteil des europäischen Marktes, derzeit der wichtigste Abnehmer von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen, sei die Zertifizierung eine Grundvoraussetzung, um Förderungen in Anspruch nehmen zu können.


Über 400.000 Solarmodule mit Oerlikon Solar-Technologie hergestellt

Seit der erste Kunde des Unternehmens 2007 in die Massenproduktion ging, sind mit Anlagen von Oerlikon Solar etwa 400.000 Module produziert worden, berichtet das Unternehmen. Parallel dazu arbeite eine stetig wachsende Zahl von Kunden daran, mit der Massenproduktion zu beginnen. Unter ihnen ist Inventux, ein in Berlin beheimatetes Unternehmen, das in den kommenden Monaten mit micromorph-Technologie von Oerlikon Solar als erster Produzent in den Markt starten will. "Oerlikon Solar ist heute der erfahrenste Anbieter amorpher Dünnschicht-Solarmodule. Der Geschäftserfolg unserer Kunden hängt entscheidend davon ab, ihren Performance- und Terminanforderungen zu entsprechen. Wir nehmen diese vertraglichen Verpflichtungen sehr ernst - den Nachweis dafür erbringt unsere bisherige Leistungsbilanz", erklärte Sargent.

09.09.2008   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Sauberer Strom für 71 Millionen Haushalte: Greenpeace stellt Report zur Nutzung der Windenergie in der Nordsee vor

Neue Greenpeace-Studie zur Offshore-Windenergie.
Neue Greenpeace-Studie zur
Offshore-Windenergie.

Ein neuer Greenpeace-Report zeigt erstmals, dass durch den Ausbau eines Stromnetzes in der Nordsee 71 Millionen Haushalte umweltfreundlich, preiswert und zuverlässig mit Strom versorgt werden können, der in Windparks auf dem Meer erzeugt wird. Durch ein gemeinsames Netz ließen sich lokale Schwankungen der Stromerzeugung über die gesamte Nordsee hinweg ausgleichen, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung. Dazu muss nach dem Greenpeace-Konzept der Strom aus den so genannten Offshore-Windparks in die Stromversorgung der sieben Nordsee-Anrainerstaaten Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark und Norwegen integriert werden. Derzeit erarbeitet auch die EU-Kommission einen Aktionsplan zur Offshore-Windenergie, den sie in Kürze vorstellen will. 

Windenergie in der Nordsee kann rund 40 Atom- oder Kohlekraftwerke in Europa vermeiden

"Windenergie auf dem Meer ist mittlerweile keine bloße Hoffnung mehr, europaweit existieren bereits 25 Offshore-Windparks. Auch in Deutschland steht die Technik kurz vor ihrem Durchbruch", erklärt Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. Würde auch noch die Wasserkraft in Norwegen in dieses Netz eingebunden, um Spitzen im Verbrauch auszugleichen, könnte Windkraft zuverlässig und beständig Strom liefern. Das Potenzial zur Stromerzeugung sei gewaltig. "Durch die Nutzung der Windenergie in der Nordsee können wir den Bau von etwa 40 Atom- oder Kohlekraftwerken in Europa vermeiden", sagt Böhling. "Aber wir müssen uns heute entscheiden, ob wir auf saubere Windparks auf dem Meer oder auf umweltschädliche Großkraftwerke an der Küste setzen. Beides zusammen geht nicht." Daher fordert Greenpeace die Bundesregierung auf, den massiven Ausbau von Kohlekraftwerken an der Nordseeküste zu stoppen.

Die Nutzung der Windenergie auf See wird um so günstiger sein, je intensiver die Staaten vor allem bei der Entwicklung des Stromnetzes kooperieren. Es sei dringend erforderlich, dass die Anrainerländer beim Ausbau der Offshore-Windenergie enger zusammenarbeiten, betont Greenpeace. Sie müssten das Netz über eine Länge von 6.200 Kilometer ausbauen. Die Kosten würden sich auf 15 bis 20 Milliarden Euro belaufen. Das seien im Vergleich zu der gewonnenen Strommenge recht geringe Kosten, so die Umweltschutzorganisation. Zudem würde erst durch dieses Netz die technische Voraussetzung geschaffen, den Stromhandel zwischen den Ländern auszuweiten. Dies sei für den modernen Strommarkt dringend notwendig und würde dafür sorgen, die Netzinvestitionen rentabler zu machen.

Die Greenpeace-Studie "north sea electricity grid [r]evolution":
ELECTRICITY OUTPUT OF INTERCONNECTED OFFSHORE WIND POWER kann heruntergeladen werden unter   Für das Solita-Projekt werden die Hochleistungs-Solarmodule von Day4 Energy im ländlichen Italien auf einer Fläche von 55.000 Quadratmetern bodenmontiert. Das Solar-Kraftwerk "Solita" wird auf verlässliche und saubere Art und Weise genügend Strom zur Versorgung von rund 1.000 italienischen Wohnungen liefern können, berichtet Day4 Energy.


Jährlich sollen 3,5 Gigawattstunden Solarstrom produziert werden

Solita ist die bisher größte PV-Anlage, die mit den Produkten von Day4 Energy betrieben wird und das erste Projekt, das im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen Abkommens zwischen dem Unternehmen und CLC umgesetzt wird. Mit einer von Dritten unabhängig bewerteten Jahresleistung von 3,5 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom werde die Sonnenstromanlage Solita in den ersten 20 Betriebsjahren für den CLC-Fonds Erträge von voraussichtlich über 30 Millionen Euro (50 Mio. USD) erwirtschaften, heißt es in der Pressemitteilung. Das Projekt ergänze die in der Produktion befindlichen und im Jahre 2009 auszuliefernden Aufträge von Day4 Energy in Höhe 55 MW.

"Das Solita-Projekt ist für Day4 Energy aus mehreren Gründen von Bedeutung: Erstens wegen der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Vertriebs- und Investitionspartnern, zum anderen wegen der beeindruckenden Größe der Anlage und darüber hinaus auch wegen ihres strategischen Standortes in Italien, einem für uns neuen und wachsenden Markt", sagte George Rubin, Präsident von Day4 Energy. "Wir sind besonders stolz darauf, auf der Grundlage der hohen Leistungsfähigkeit unserer hochentwickelten Sonnenenergie-Module und der hochwertigen Installationsarbeit unseres Systemintegrations- und Vertriebspartners unseren neuen Finanzpartnern bei CLC eine außerordentliche Rendite und einen beträchtlichen, kontinuierlichen
Ertragsstrom bieten zu können."

"Wir sind seit 2007 Vertriebspartner von Day4 Energy und haben feststellen können, dass man von Day4 Energy immer die besten Produkten und Dienstleistungen erwarten kann", sagte Mario Gaeta, Präsident von Ing Gaeta Sistemi Elettrici SrL. "Wir sind hoch erfreut, am Solita-Projekt, das das erste einer ganzen Reihe von Stromerzeugungsprojekten von Day4 und seinen Vertriebspartnern sein wird, beteiligt zu sein." Day4 Systems, die europäische Projektmanagement-Tochtergesellschaft von Day4 Energy wird die Koordination der Entwicklung und Installation übernehmen. Solita wird von der in Deutschland ansässigen CERTUS Life Cycle AG (CLC) im Rahmen eines Abkommens zwischen Day4 Energy und CLC über die Inbetriebnahme von Photovoltaik-Installationen in ganz Italien und Europa finanziert. CLC wird die Anlage betreiben und den erzeugten Strom auf dem italienischen Strommarkt verkaufen.

09.09.2008   Quelle: Day4 Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windenergieanlagenhersteller Nordex holt 2.000sten Mitarbeiter an Bord

Vertriebsvorstand und Unternehmensgründer Carsten Pedersen (re.) heißt Lorenzo Termite willkommen.
Vertriebsvorstand und Unternehmensgründer
Carsten Pedersen (re.) heißt Lorenzo Termite
willkommen.

Lorenzo Termite heißt der 2.000ste Mitarbeiter des Windenergieanlagenproduzenten Nordex AG. Der italienische Maschinenbauingenieur ist seit dem 1. September 2008 als Projektmanager für Südosteuropa tätig - eine der Wachstumsregionen des Unternehmens. Termite ist einer von insgesamt 90 Mitarbeitern, die Nordex im vergangenen Monat eingestellt hat. Seit September 2007 hat sich die Zahl der Mitarbeiter beim Windenergie-Anlagenbauer nach eigenen Angaben von etwa 1.500 auf derzeit rund 2.000 um ein Drittel erhöht. "Der Markt bietet uns enorme Wachstums-Chancen, die wir weiter nutzen wollen. Und dafür benötigen wir vor allem neue qualifizierte Mitarbeiter", begründet Vorstand Thomas Richterich den Personalaufbau.  Lorenzo Termite bringt in seine neue Position elf Jahre Berufserfahrung mit internationalen Projekten in der Stahlindustrie ein. Zuletzt entwickelte der Ingenieur, der bereits seit sechs Jahren in Deutschland lebt, als Projektleiter Schienenfahrzeuge und Spezialmaschinen. Neben dem Beruf absolviert er ein zusätzliches Wirtschaftsstudium. Für Nordex entschied er sich aufgrund des rasanten Wachstums des Unternehmens und seiner zunehmenden Internationalisierung. "Es ist spannend, solch einen Prozess mitzugestalten", so Termite.


Massive Investitionen in neue Werke

Nordex hält konsequent an seinem Wachstumskurs fest: Seit vier Jahren hat der Hersteller seinen Umsatz jährlich um rund 50 % steigern können und zählt damit zu den expansionsstärksten Unternehmen seiner Industrie. Im laufenden Jahr soll bereits ein Geschäftsvolumen von 1,1 Milliarden Euro erzielt werden, nach 750 Millionen Euro im Vorjahr. Neben dem Personalaufbau investiert Nordex derzeit massiv in neue Werke, um die nötigen Strukturen für das Wachstum zu schaffen. So verdreifacht das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in Europa. Auch in Fernost und Übersee baut Nordex seine Standorte kräftig aus. In China geht es zunächst um die Verdoppelung der Kapazität, in den USA errichtet Nordex ab 2009 eine eigene Fertigung.

Vom 9. bis zum 13. September stellt Nordex auf der Husum WindEnergy aus. Dort geben Mitarbeiter aus der Personalabteilung Auskünfte über die aktuell ausgeschriebenen rund 200 Stellen, die das Unternehmen bis zum Jahresende besetzen will. Insbesondere sucht Nordex Einkäufer, Ingenieure und Projektmanager.

08.09.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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SCHOTT Solar startet Roadshow zum Börsengang: Kapitalerhöhung um rund 500 Millionen Euro angestrebt

EFG-Ziehverfahren für Solar-Wafer von SCHOTT.
EFG-Ziehverfahren für Solar-Wafer von
SCHOTT.

Die SCHOTT Solar AG, der nach eigener Einschätzung führende Anbieter von hocheffizienten Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie, beginnt am 8. September 2008 mit der Roadshow zum geplanten Börsengang. Neben der Herstellung von Solar-Receivern, die eine Kernkomponente bei der derzeit führenden Methode der solarthermischen Energiegewinnung darstellen, ist die Gesellschaft auch einer der wenigen integrierten Hersteller von kristallinen Siliziumwafern, Solarzellen und -Modulen in der Photovoltaikindustrie. Die Herstellung der Wafer erfolgt überwiegend im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar. Auf der Pressekonferenz stellte der Vorstand die Rahmendaten der Transaktion vor.   "Die Transaktion wird zum größten Teil aus einer Kapitalerhöhung von rund 500 Millionen Euro bestehen. Den Mittelzufluss möchten wir überwiegend zur Finanzierung des geplanten Wachstums unserer Geschäftsbereiche Concentrated Solar Power (CSP) und Photovoltaics (PV) sowie zur Stärkung der Kapitalbasis nutzen", kommentiert Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG, die Börsenpläne.


Emissionspreis soll frühestens am 18. September veröffentlicht werden

SCHOTT Solar strebt die Notierungsaufnahme im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) für voraussichtlich frühestens 19. September 2008 an. Das Angebot umfasse bis zu 38.640.000 Aktien, von denen bis zu 28.000.000 aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage stammen. Aus dem Besitz der Altaktionärin SCHOTT AG stammen zusätzlich bis zu 5.600.000 der angebotenen Aktien. Zusätzlich sei dem Bankenkonsortium eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 5.040.000 Aktien aus dem Bestand der SCHOTT AG eingeräumt worden. In einem sogenannten "Decoupled Bookbuilding"-Verfahren wird die Preisspanne für das Angebot auf der Basis der Resonanz der Investorengespräche zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und vor Beginn der Zeichnungsfrist veröffentlicht. Der Angebotszeitraum beginnt voraussichtlich frühestens am 15. September 2008. Enden wird die Frist voraussichtlich frühestens am 18. September 2008. Der Emissionspreis soll voraussichtlich frühestens am 18. September 2008 veröffentlicht werden. Commerzbank, Deutsche Bank und J.P. Morgan begleiten den Börsengang als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners, zusammen mit der Landesbank Baden-Württemberg als Co-Lead Manager.


Ausbau der Produktionskapazitäten für Solarthermie und Photovoltaik; fortschreitende Internationalisierung

Die SCHOTT Solar AG erzielte nach eigenen Angaben in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 (1. Oktober 2007 bis 30. Juni 2008) einen Umsatz von 311,1 Millionen Euro (Vorjahr: rund 212,4 Mio. Euro*) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 26,1 Millionen Euro (Vorjahr: rund 11,9 Mio. Euro*). Dies entspreche Wachstumsraten von rund 46 % bzw. 120 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch deutlicher fielen die Wachstumsraten bei einer separaten Betrachtung des dritten Quartals (1. April bis 30. Juni 2008) aus. Die Umsatzerlöse stiegen in diesem Zeitraum um rund 96 % auf rund 147,9 Millionen Euro (Vorjahr: rund 75,4 Mio. Euro*) und das EBIT um rund 310 % auf rund 22,6 Millionen Euro (Vorjahr: rund 5,5 Mio. Euro*). "Die deutlich verbesserte Ergebnissituation im dritten Quartal spiegelt den erfolgreichen Ausbau unserer Produktionskapazitäten in beiden Geschäftsbereichen sowie die fortschreitende Internationalisierung wider", führt Dr. Jürgen Kaiser-Gerwens, CFO der SCHOTT Solar AG aus.

Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligte Prospekt für das öffentliche Angebot wurde am 5. September 2008 auf der Website der SCHOTT Solar AG in der Rubrik Investor Relations veröffentlicht.



* Die gekennzeichneten Vergleichsangaben für das Geschäftsjahr 2006/2007 geben die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und die Kapitalflussrechnung der SCHOTT Solar AG so wieder, als wäre die SCHOTT Solar CSP GmbH bereits seit Beginn des Geschäftsjahres 2006/2007 und nicht erst mit wirtschaftlicher Wirkung ab dem 1. Oktober 2007 eine Tochtergesellschaft der SCHOTT Solar AG. Der Geschäftsbereich Concentrated Solar Power, der von der SCHOTT Solar CSP GmbH und deren spanischer Tochtergesellschaft betrieben wird, wurde erst im laufenden Geschäftsjahr mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2007 in SCHOTT Solar eingebracht.

08.09.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Photovoltaik-Industrie: Solarstrom kann bereits 2020 rund 12 % des Strombedarfs in Europa decken

Solarstrom kann bis 2020 rund 12 % des europäischen Strombedarfs decken
Solarstrom kann bis 2020 rund 12 %
des europäischen Strombedarfs decken

Mehr als 4.000 Wissenschaftler und 750 Unternehmen trafen sich vergangene Woche in Valencia, um Innovationen in der Photovoltaik zu präsentieren. Der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA hatte am 2.9.2008 mehr als 50 Vorstände der wichtigsten PV-Unternehmen eingeladen, welche die Ziele der Photovoltaik-Industrie vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts und der steigenden Energiepreise neu definierten. Die Solar-Unternehmen vertraten einhellig die Meinung, dass Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen bis 2020 rund 12 % des Strombedarfs in Europa decken kann, weil die Weiterentwicklung der Photovoltaik rascher voranschreite, als bislang angenommen.  Die Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom (grid parity) wird laut EPIA von 2010 an schrittweise in verschiedenen europäischen Märkten erreicht werden. Die Länder mit der höchsten Sonneneinstrahlung und hohen Energiepreisen wie beispielsweise Italien und Spanien haben das Potenzial, die grid parity bereits 2010 beziehungsweise 2012 zu erreichen. In Deutschland erwartet EPIA die Wettbewerbsfähigkeit um das Jahr 2015, in den restlichen EU-Staaten bis 2020.




Photovoltaik als wirtschaftlichste Form der Stromerzeugung

Grid parity bedeutet, dass Strom aus Photovoltaikanlagen billiger sein wird als die Großhandelspreise für Elektrizität aus herkömmlichen Energiequellen. Damit wäre die Photovoltaik laut EPIA in den betreffenden Ländern die wirtschaftlichste Form der Stromerzeugung. Die PV-Industrie sei bestrebt, die Investitionen auszubauen, um die Kosten zu senken, wenn die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen bestehen, betont EPIA. Das seien angemessene Einspeisevergütungen für Solarstrom, der Vorrang bei der Netzeinspeisung und weniger Bürokratie. Außerdem müsse der Strategic Energy Technology plan (SET Plan) europaweit umgesetzt werden, um die Forschung, Entwicklung und den Einsatz der Photovoltaik zu beschleunigen, betont der Verband.


Zusätzliche Arbeitsplätze durch Technologieexport in Schwellen- und Entwicklungsländer

EPIA will sich mit weiteren Verbänden der erneuerbaren Energien beraten um gemeinsame Anstrengungen im Rahmen eines weltweiten Szenarios zu koordinieren. Das Ziel von 20 % erneuerbarer Energie in Europa könnten unter solchen Bedingungen sogar übertroffen werden, betont EPIA. Außerdem werden neue Exportmöglichkeiten zusätzliche Arbeitsplätze in der europäischen Photovoltaikindustrie geschaffen, wenn die Wettbewerbsfähigkeit auch in Schwellen- und Entwicklungsländern rascher erreicht wird, die ebenfalls eine hohe Sonneneinstrahlung aufweisen.

EPIA-Präsident Ernesto Macías, plädiert für "gemeinsame Anstrengungen der Photovoltaik-Industrie, um die Technologie zu einer wirksamen Lösung der weltweiten Energieprobleme zu machen". "Ich fordere die spanische Regierung auf, die Photovoltaik weiterhin nachhaltig zu unterstützen, so Macías.

08.09.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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ADEME: Frankreich nimmt europaweit den zweiten Platz bei der Energieerzeugung aus nachhaltigen Quellen ein

Frankreich: CO2-Einsparungen und Ressourcenschonung durch Förderung erneuerbarer Energien.
Frankreich: CO2-Einsparungen und
Ressourcenschonung durch Förderung
erneuerbarer Energien.

Nach Angaben der französischen Behörde für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) führte die Energiekontrolle und die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien zum Aufbau eines Wirtschaftszweiges, der 2007 einen Umsatz in Höhe von 33 Milliarden Euro erwirtschaftete und zur Schaffung von 220.000 neuen Arbeitsplätzen beitrug. Unterstützt worden sei diese Entwicklung durch die im März 2007 festgelegten EU-Klimaschutzziele. Demnach sollen bis 2020 über 20 Prozent der Gesamtenergieversorgung der Europäischen Union aus erneuerbaren Quellen stammen. Darüber hinaus machte die französische Regierung im Rahmen des Grenelle-Umweltgipfels den Klimaschutz zu einer der Prioritäten der französischen EU-Präsidentschaft.

  Photovoltaik und Solarthermie auf dem Vormarsch

Nach Angaben des französischen Observatoriums für Energie wurden 2006 rund 12 Prozent des gesamten privaten Stromverbrauchs in Frankreich aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Mit einem Anteil von rund 91 Prozent nehme die Wasserkraft auch weiterhin eine führende Rolle unter den regenerativen Energiequellen ein. Die Windenergie konnte ihren Beitrag zur Energieversorgung auf 3,5 Prozent verdoppeln, wohingegen die Energiegewinnung aus Holz nach wie vor konstant bei 2,3 Prozent liegt. Photovoltaik und Solarthermie sind auf dem Vormarsch: die Kapazität der an das Stromnetz angeschlossenen Sonnenkollektoren hat sich 2006 mit 6.100 gegenüber 3.075 kW im Jahr 2005 verdoppelt. Während die Energiegewinnung aus Abfällen mit rund 2,5 Prozent zu Buche schlägt, ist die positive Entwicklung der Geothermie auf die drastische Preisentwicklung für fossile Brennstoffe zu Heizzwecken in privaten Haushalten zurückzuführen. Nicht zu vernachlässigen sei auch die Energiegewinnung aus Wärmepumpen, landwirtschaftlichen Abfällen und Biomasse, heißt es in der Pressemitteilung der Invest in France Agency (IFA).


Steuerguthaben von bis zu 50 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien

Zahlreiche Industrieunternehmen in Frankreich haben sich laut IFA auf die Herstellung von Ausrüstungen insbesondere für die Photovoltaik- und Windkraftindustrie spezialisiert. Maßgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten das Unternehmen EDF Energies Nouvelles, eine 50-prozentige Tochtergesellschaft der EDF und einer Vielzahl von Kleininvestoren. Mit dem Ziel, die Umweltherausforderungen als festen Bestandteil von Wirtschaft und Handel zu etablieren, hat die französische Regierung das "Ecotech 2012"-Programm eingeführt und dessen Umsetzung dem Strategieausschuss für Ökoindustrien anvertraut. Die aktive Förderung dieses Wirtschaftszweiges seitens der französischen Regierung zeigt sich auch durch die Bereitstellung von Steuerguthaben von bis zu 50 Prozent auf Anschaffungskosten von Energiesparausrüstungen und den Einsatz von erneuerbaren Energien für Privathaushalte und Unternehmen.


Ehrgeiziges Umweltschutzprogramm bietet große Entwicklungschancen für Unternehmen

Zwölf französische Regionen verfügen laut IFA bereits über Kompetenzzentren, die sich auf die Entwicklung von nachhaltigen Energiequellen spezialisiert haben. Der Präsident der Invest in France Agency, Philippe Favre, betont: "Frankreich ist der ideale Standort für diese Art von Industrieunternehmen. Neben den europaweit attraktivsten Energierücknahmetarifen bietet Frankreich hochqualifizierte Arbeitskräfte im Elektrizitätsbereich und ein signifikantes Potenzial an Windenergie. Das ambitionierte Umweltschutzprogramm für die kommenden zwölf Jahre bietet in Frankreich große Entwicklungschancen für Anbieter von erneuerbaren Energien."

Zu den ausländischen Windparkbetreibern in Frankreich zählen bereits Gamesa (Spanien), Vestas (Dänemark), General Electric (USA). Als wichtige Lieferanten für Windkraftanlagen und Photovoltaiksysteme sind Firmen wie AS Solar (Deutschland), SMA (Deutschland), HaWi Energies Renouvelables (Deutschland), Silpro (Niederlande), Photowatt (Kanada) und Apex BP Solar (Großbritannien) zu nennen.

08.09.2008   Quelle: Invest in France Agency   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Invest in France Agency,
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Film "Energy Autonomy": der Dreh kann beginnen

Filmprojekt
Filmprojekt "Energy Autonomy"

Ein weiterer Investor werde sich maßgeblich finanziell an der Finanzierung des Filmprojekts "Energy Autonomy - The Code of Survival" beteiligen, berichtet die Energy Autonomy - Der Film GmbH. Der Geldgeber stamme aus der Erneuerbare-Energien-Branche und schaffe die entscheidende Voraussetzung, dass die Dreharbeiten begonnen werden können. Mit seiner Hilfe sei es möglich, 80% des Budgets zu finanzieren, was bedeute, dass der Dreh am 15. September 2008 starten kann. Nach derzeitigem Zeitplan werde Energy Autonomy -The Code of Survival noch vor der Bundestagswahl im September 2009 in die deutschen Kinos kommen, voraussichtlich am 11.09.2009. Der internationale Kinostart ist für November 2009 geplant - genau rechtzeitig um vor "Kyoto Plus" in Kopenhagen ein internationales Publikum zu erreichen.  In Kooperation mit Hermann Scheer soll der Film das gesellschaftliche Konzept der "Energieautonomie" bekannt machen. Ausgehend von Scheers Buch ist ein großer Dokumentarfilm mit klaren Aussagen und beeindruckenden Bildern geplant, der weltweit ein Millionenpublikum für die Idee der Energiewende durch Energieautonomie begeistern soll.

Letzte Finanzierungslücke schließen

Um die trotz 30 % Kürzung noch immer offene Finanzierungsspanne von 200.000 Euro zu füllen, sucht der Produzent weiterhin engagierte Supporter und Sponsoren, die das Projekt finanziell unterstützen. Das Internetportal "Der Solarserver" ist Medienpartner und erster Supporter des Filmprojekts. Mit Blick auf die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung unterstützt der Solarserver das Vorhaben finanziell und redaktionell, das ein publizistischer Meilenstein auf dem Weg in das Solarzeitalter werden soll: Weitere Informationen : http://www.energyautonomy.org

08.09.2008   Quelle: Energy Autonomy - Der Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Autonomy - Der Film GmbH,
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Energiekosten können mit Solarthermie und Biomasse deutlich gesenkt werden

Energetikhaus 100: Moderne Solararchitektur plus Ganzjahressolarheizung.
Energetikhaus 100: Moderne Solararchitektur plus
Ganzjahressolarheizung.

Was zunächst nach Utopie klingt, ist doch schon längst Realität: Ein mittelständisches Unternehmen habe seine Heizkosten um 80 bis 90 Prozent gesenkt und die Heizkosten für ein Einfamilienhaus belaufen sich pro Jahr und Quadratmeter gerade einmal auf einen Euro, berichtet die BUSO Bund Solardach eG in einer Pressemitteilung. Die beiden innovativen Projekte werden während einer Infoveranstaltung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) am 6. Oktober von 17 bis 19:30 Uhr im CFK-Valley Stade Campus ausführlich vorgestellt. Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, Geschäftsführer der Stöver GmbH aus Himmelpforten, berichtet über das mit dem Hamburger Solarpreis 2008 ausgezeichnete Energie-Einspar-Konzept für die Maschinenbaufirma NITZBON +Partner. Durch die Umstellung auf Solarwärme und Biomasse sind die Heizkosten des Unternehmens von vormals 16.500 Euro pro Jahr auf rund 3.500 Euro gesunken. 
"Sonnenhaus" mit Heizkosten von rund einem Euro pro Quadratmeter und Jahr

Das zweite Beispiel des Abends präsentiert Diplom-Ingenieur Timo Leukefeld, Geschäftsführer der Soli fer Solardach GmbH aus Freiberg. Das Energetikhaus100, das im Jahr 2006 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet wurde, kommt durch das "Sonnenhaus"-Konzept für Wohngebäude von Soli fer mit Heizkosten von rund einem Euro pro Quadratmeter und Jahr aus. Die beiden Energieexperten sind unter anderem Mitglied der BUSO Bund Solardach eG, der einzigen, länderübergreifenden Solargenossenschaft Europas. Heino Geritz, Kreisgeschäftsführer des BVMW für den Stadt- und Landkreis Harburg sowie die Landkreise Stade und Soltau-Fallingbostel, wird die Veranstaltung moderieren. "Ganz besonders freut mich, dass wir mit Ingo Stöver einen ausgewiesenen Energieexperten aus der Region gewinnen konnten", sagt der Kreisgeschäftsführer. Heino Geritz lädt Unternehmen und Privatleute gleichermaßen ein, die Experten näher kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. "An diesem Abend gibt es die Gelegenheit, alles darüber zu erfahren, wie man sich dauerhaft von den stetig steigenden Energiepreisen unabhängig macht. Privatleute haben dadurch einfach mehr in der Tasche und Unternehmen sichern sich Wettbewerbsvorteile", bringt es der Mittelstandsexperte auf den Punkt.

"Energiekosten senken - Wettbewerbsvorteile sichern"; Veranstaltung des BVMW Nord; Montag, 6. Oktober von 17:00 – 19:30 Uhr; CFK-Valley Stade Campus; Airbus-Straße 6; 21684 Stade; Anmeldung per Fax: 04188-888731; Anmeldung per Email: heino.geritz@bvmw.de


07.09.2008   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FASA AG, Eder Ziegelwerk, Soli fer Solardach,
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IBC SOLAR installiert Photovoltaik-System für Goethe-Institut in Indien

Solarstromanlage des Goethe-Instituts in Bangalore.
Solarstromanlage des Goethe-Instituts
in Bangalore.

Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein), ein weltweit führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat sein erstes Leuchtturmprojekt in Indien abgeschlossen. Künftig wird das Goethe-Institut in Bangalore durch ein System von IBC SOLAR mit umweltfreundlichem Strom aus Sonnenlicht versorgt. Das PV-System reduziert die laufenden Energiekosten des Goethe-Instituts und liefert Strom auch dann, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt. Die Anlage, die IBC SOLAR im Rahmen des Solardachprogramms der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit dem indischen Kooperationspartner SELCO installiert hat, demonstriert die Vorteile photovoltaischer Energieversorgung im indischen Markt und trägt dazu bei, den deutsch-indischen Wissenstransfer zu fördern.   Das Projekt wird co-finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).



Notfallsystem von SMA: Solarstrom auch bei Stromnetzausfall

Auf dem Dach des Goethe-Instituts hat IBC SOLAR 35 Solarmodule mit einer Kapazität von 7,8 Kilowatt peak installiert. Das Institut kann die von der PVAnlage erzeugte Energie direkt nutzen und seine Energiekosten spürbar senken. Auch wenn das öffentliche Netz ausfällt, springt sofort das angeschlossene Notfallsystem von SMA (Sunny
Backup) ein und versorgt das Gebäude netzunabhängig mit Strom. Somit trägt das Photovoltaik-System aus dem Hause IBC SOLAR dazu bei, dass der Betrieb des Instituts nicht von Stromausfällen beeinträchtigt wird. "Erneuerbare Energien stellen eine zeitgemäße Energieversorgung dar", sagt Evelin Hust, Leiterin des Goethe-Instituts in Bangalore. "Dank des Stroms aus der Solaranlage können wir einen merklichen Anteil unseres Energiebedarfs decken. Gerade die steigenden Diesel-Preise und die Instandhaltungskosten haben den bisher verwendeten Diesel-Generator unwirtschaftlich gemacht. Außerdem ist Solarstrom natürlich die umweltfreundlichere und innovativere Alternative."

Besonders in Indien, das über eine konstant hohe Sonneneinstrahlung verfügt, stellt die Photovoltaik ein effektives Mittel dar, Gebäude oder gesamte Dörfer mit Elektrizität zu versorgen. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Inselanlagen zur netzunabhängigen Stromversorgung bis hin zu großen Solarparks. Für die Installation am Goethe-Institut hat IBC SOLAR mit SELCO, einem südindischen PV-Unternehmen, kooperiert. Für künftige Installationen in Indien will IBC SOLAR mit weiteren ortsansässigen Partnern und Institutionen zusammenarbeiten, um photovoltaische Stromversorgung auch in anderen Teilen des Subkontinents voranzutreiben. "Wegen der wachsenden Wirtschaftskraft in Indien steigt der Bedarf nach zuverlässiger Energie. Momentan gehören Stromausfälle jedoch oft zur Tagesordnung. Solarstrom ist eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, Indien zuverlässig und umweltfreundlich mit Strom zu versorgen. Solarsysteme können als Backup Stromausfälle für Unternehmen abfangen", erklärt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR. "Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, die PV-Technologie in Indien zu verbreiten. Das Goethe-Institut trägt die deutsche Sprache und Kultur in die Welt hinaus. Deshalb freut es uns, in diesem Rahmen zeigen zu können, wie Photovoltaik als zuverlässige Energiequelle für Indien genutzt werden kann."

07.09.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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Vertikale Windkraftanlagen: leise, effizient und robust

Vertikale Windkraftanlage
Vertikale Windkraftanlage

Die winDual Outsourceng Ltd.; vermarktet vertikale Windenergie-Anlagen mit einer Nennleistung von 200 Watt bis 10 Kilowatt. Grundsätzliche Vorteile gegenüber den horizontalen Windkraftanlagen seien zum einen die Unabhängigkeit von der Windrichtung ohne Nachführung sowie die geräuscharme und langsame Drehung, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zusätzlich überzeugten die Anlagen durch Effizienz, Optik und Design. Mit einem für die Stromerzeugung nutzbaren Geschwindigkeitsbereich bis zu 25 Metern pro Sekunde eignen sich diese Anlagen besonders für Starkwindgebiete, betont der Anbieter. Möglich sei die Nutzung der hohen Windgeschwindigkeiten durch eine patentierte, automatische und aerodynamische Anpassung der Winkelstellung der Flügel bei den großen Anlagen.


 
Im Vergleich zu horizontalen Windkraftanlagen erscheine die Anlage durch die Installation in Bodennähe beziehungsweise auf dem Dach nicht so sehr im weiten Umfeld, andererseits sei sie für Vögel gut erkennbar. Auch der Mast sei auf Grund geringerer Schwingungen nicht so massiv im Vergleich zum Mast von horizontalen Anlagen. "Eine lange Lebensdauer und die einfache Wartung verschaffen ihnen eine langfristig günstige Stromversorgung", heißt es in der Pressemitteilung.

07.09.2008   Quelle: winDual Outsourceng Ltd.; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: winDual Outsourceng Ltd.; (openPR),

 

Deutscher Forscher Ottmar Edenhofer in den Vorsitz des Weltklimarates gewählt

Prof. Ottmar Edenhofer
Prof. Ottmar Edenhofer

Der deutsche Klimaforscher Prof. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist am 4. September 2008 in Genf zum 20. Gründungsjubiläum des "Intergovernmental Panel on Climate Change" zum Leiter der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates gewählt worden, berichten das Bundesumweltministerium und das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Vorsitz der Arbeitsgruppe, die sich mit den Lösungen des Klimaproblems beschäftigt, umfasst den Zeitraum der Erstellung des fünften IPCC-Klimaberichtes (2008-2014). Durch seine Arbeiten hat der Weltklimarat in den vergangenen Jahren einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis und Bewusstsein über den Klimawandel geleistet. "Ich gratuliere Professor Edenhofer. Die Wahl ist eine enorme Anerkennung für die Klimaforschung in Deutschland und die Kompetenz unserer Wissenschaftler", kommentiert Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werde Edenhofer in den kommenden sieben Jahren mit sechs Millionen Euro für seine Arbeit ausstatten.   "Mit der Wahl von Professor Edenhofer kommt Deutschland eine strategische Schlüsselstellung für die Erstellung des nächsten Sachstandsberichts des IPCC zu", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.



Sonderbericht zu erneuerbaren Energien geplant

Aufgabe der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates ist es, lösungsorientierte Strategien zur Minderung des Klimawandels zu entwickeln. Bis zum Jahr 2010 ist die Erstellung des Sonderberichtes zu erneuerbaren Energien geplant. Besonders die ökonomische Analyse der Klimaveränderungen gehört zu den Themen der Arbeitsgruppe III. In den letzten Jahren wurde durch verschiedene Arbeiten gezeigt, welche immensen Kosten durch ein global verändertes Klima auf die Gesellschaft zukommen. Die Arbeitsgruppe III des Weltklimarates zeigt intelligente und zukunftsfähige Strategien zum Klimaschutz auf, die Risikomanagement, kollektives Handeln sowie Gerechtigkeit und Fairness als Schwerpunkte beinhalten.

Ottmar Edenhofer ist ein international renommierter Ökonom mit exzellenter Expertise im Themenbereich Klima und Energie. Er ist stellvertretender Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und hat im Juli 2008 eine weltweit einmalige Professur zur "Ökonomie des Klimawandels" an der technischen Universität Berlin angetreten. Durch seine Tätigkeiten als leitender Autor des vierten IPCC-Klimaberichtes gewann Edenhofer bereits große Erfahrungen in der Arbeit des UN-Klimarates.

06.09.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung,
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Technology Review berichtet über intelligente Stromzähler: Haushalte sollen zwischen fünf und zehn Prozent Strom einsparen

Technology Review. Happy hour für den Stromzähler.
Technology Review. Happy hour
für den Stromzähler.

Mit intelligenten Stromzählern und flexiblen Tarifen sollen künftig Versorger wie Verbraucher ihre Energiebilanz verbessern. Billigstromanbieter wie Yello Strom, die nicht über ein eigenes Netz verfügen, werden aber nach eigenen Angaben von den komplizierten Strommarkt-Regularien benachteiligt, schreibt das Technologiemagazin "Technology Review" in seiner aktuellen Ausgabe 9/08. Am 6. Juni verabschiedete der Deutsche Bundestag eine Gesetzesvorlage, die auf dem deutschen Energiemarkt eine Informationsrevolution anzetteln soll. Sie verspricht nicht weniger als Stromsparen mit Computer-Hilfe - online und in Echtzeit. Im Gegensatz zu den klassischen Drehstromzählern erfassen die neuen intelligenten Stromzähler den Verbrauch elektronisch und senden die Verbrauchsdaten in kurzen Abständen an die Versorgungsunternehmen, die diese wiederum ihren Kunden zur Verfügung stellen. Stromkunden erhalten völlig neue Einblicke in ihr Verbrauchsverhalten und können darauf reagieren. 
Ab 2010 muss jeder Neubau mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet werden. Darüber hinaus sind die Energieversorger ab 2011 dazu verpflichtet, von der Tageszeit oder dem Energie-Angebot abhängige Tarife einzuführen. Endkunden können Stromfresser wie Wasch- oder Spülmaschine so programmieren, dass sie nur dann laufen, wenn der Strompreis niedrig genug ist. Experten rechnen damit, dass Haushalte so zwischen fünf und zehn Prozent Strom einsparen.

Bürokratie bremst Billigstromanbieter

Viele Energieversorger testen den Einsatz dieser neuen Zähler bereits in Pilotprojekten, berichtet die Technology Review. Auch die EnBW-Tochter Yello Strom will ab diesem Herbst ein auf DSL-Kommunikation basierendes Produkt vermarkten. Allerdings sollen die Tarife für Tag- und Nachtstrom nur etwa einen Cent auseinander liegen. Denn anders als die Mutter EnBW, die ihr eigenes Netz betreibt, werde Yello in dieser Hinsicht von den komplizierten Strommarkt-Regularien benachteiligt, wie Geschäftsführer Martin Vesper gegenüber Technology Review erklärt: "Als Nicht-Netzbetreiber muss Yello Strom nach einem Standard-Lastprofil einspeisen, unabhängig vom tatsächlichen zeitlichen Verlauf des Verbrauchs bei den Kunden. Wenn jetzt viele ihren Verbrauch in die Nacht verlegen, habe Yello zunächst nichts davon - stattdessen profitiere als "Differenzbilanzkreis-Verantwortlicher" meist der örtliche Versorger. Man sei "massiv dran", das in Diskussionen mit der Bundesnetzagentur zu ändern, sagt Vesper, "aber das wird keine Sache von zwei bis drei Monaten sein".

06.09.2008   Quelle: Heise Medien Gruppe; Technology Review   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technology Review,
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Internetportal informiert über Pflanzenöl-Tankstellen in Deutschland

442 Tankstellen in Deutschland verkaufen Pflanzenöl.
442 Tankstellen in Deutschland verkaufen Pflanzenöl.

Die ajuvo - Solar & Pflanzenöl und mux oHG ajuvo führt seit einigen Jahren ein umfangreiches Verzeichnis aller Pflanzenöltankstellen in Deutschland. Dieses wurde allen Kunden, die eine Umrüstung ihres Fahrzeuges vorgenommen haben, kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Internetportal zeigt, dass das Netz der Pflanzenöltankstellen immer enger wird: 442 Standorte werden in einer praktischen Internet-Karte verzeichnet. "Bisher war die Zahl der Pflanzenöltankstellen in Deutschland relativ gering. Da es sich um eine Vielzahl lokaler Anbieter handelt, waren die Standorte oft schwerer aufzufinden als die Tankstellen der großen Benzin-Monopolisten. Deshalb haben wir zusammen mit mux.de die Internetseite www.pflanzenoel-tankstelle.de entwickelt", so Markus Hollemann, Geschäftsführer ajuvo.   "Es ist erstaunlich, wie dicht das Netz mittlerweile geworden ist. Die Karte dient als praktische Navigationshilfe, wenn auf Geschäftsreise oder im Urlaub eine Tankstelle gesucht wird. 440 Tankstellen sind mit genauer Position auf einer Karte verzeichnet und können z. B. in Google Maps oder das Navigationssystem übernommen werden", so Nikolaus Gradl von mux.de.

Der Diplom-Betriebswirt Markus Hollemann entwickelt, realisiert und vertreibt Umwelt- und Energieprojekte. Sein Ziel ist: "Die Erneuerbaren Energien für jeden positiv erlebbar zu machen, auch im Geldbeutel!" Er hat Münchens erste 24-Stunden-Selbstbedienungs-Pflanzenöltankstelle mit initiiert und Photovoltaikanlagen auf dem Bayerischen Landtag gebaut.

Weitere Informationen zum Thema zu Pflanzenöl und Fahrzeug-Umrüstung unter www.pflanzenoel-tankstelle.de sowie www.ajuvo.com.

06.09.2008   Quelle: ajuvo Ltd. - Solar & Pflanzenöl   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.pflanzenoel-tankstelle.de,

 

Internationales Photovoltaik-Wachstum beschleunigt sich

Photovoltaikanlage in Elincourt (Frankreich).
Photovoltaikanlage in Elincourt (Frankreich).

Das weltweite Wachstum der Solar-Märkte beschleunigt sich in diesem Jahr deutlich, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Der BSW-Solar rechnet für 2008 mit einer Weltmarktgröße von rund 3,6 Gigawatt (GW). Das würde ein Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeuten, in dem 2,4 GW Solarstromleistung weltweit neu installiert wurden. Wichtige Wachstumstreiber seien eine global steigende Nachfrage und die in immer mehr Ländern eingeführten staatlichen Förderprogramme für Solarstrom nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Solarstrom entwickle sich damit zunehmend zum Gigatrend bei der globalen Energieversorgung, so der BSW-Solar. 
Besonders dynamische Photovoltaik-Märkte in Italien und Frankreich

Zu den weltweit dynamischsten Wachstumsregionen zählt Südeuropa. Für Italien prognostiziert der BSW-Solar in diesem Jahr eine Verfünffachung des Marktes auf 250 MW. Auch in Frankreich werde sich der Markt auf 100 MW im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar, kommentiert die internationale Entwicklung der Solarstrombranche: "Immer mehr Länder erkennen, welche riesigen Potenziale Solarstrom für den Klimaschutz, die heimische Energieversorgung und die Regionalentwicklung bietet. Gerade im Mittelmeerraum ist der Aufbau der Solarenergieversorgung ein Topthema auf der Agenda der Europäischen Union. Ein Politikwechsel in den USA könnte zudem den Ausbau von Solarstrom in Nordamerika beflügeln."


Ambivalente Entwicklung in Spanien

Zwiespältig bewertet Körnig die Entwicklung in Spanien. Zwar bekenne sich die dortige Regierung zu einer Fortführung der Solarstromförderung, plane jedoch nach aktuellem Stand eine Deckelung (Förderobergrenze) der Solarstrom-Installationen deutlich unterhalb des bisherigen Zubauniveaus. Von dieser Entwicklung seien nicht nur bis zu 26.000 qualifizierte Jobs in der spanischen Solarindustrie, sondern auch Spaniens Stellung in der internationalen Photovoltaik-Wirtschaft betroffen.


Steigende deutsche Photovoltaik- Exportquote

Anziehende Weltmärkte bedeuten auch steigende Absatzchancen für die exportorientierte deutsche Solarstromindustrie. Bereits für dieses Jahr rechnet der BSW-Solar mit einem Auslandsumsatz von 3,2 Milliarden Euro und einer Exportquote von 46 Prozent. Für 2010 sieht Körnig ein Anwachsen der Auslandsumsätze auf rund 5,5 Milliarden Euro bei einer Exportquote von rund 56 Prozent voraus. "Deutsche Unternehmen sind im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt und ihre Investitionen in Technologieentwicklung und Produktion am Standort Deutschland sind die Pfeiler ihrer Absatzerfolge", betont Körnig.


28,6 Milliarden US-Dollar für die Solarenergie

Solarstrom entwickelt sich auch an den Finanzmärkten zu einem weltweiten Trend. Nach einer Studie des UNEP (United Nations Environment Programme) wurden weltweit im vergangenen Jahr 28,6 Milliarden US-Dollar in Solarenergie investiert. Bei Kapitalzuflüssen aus Venture Capital und Private Equity rangiert Solarenergie erstmals auf dem ersten Rang aller erneuerbaren Energien, vor den Biokraftstoffen.

05.09.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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SMA Solar Technology AG schafft Sprung in den TecDAX

SMA-Unternehmenssitz in Kassel/Niestetal
SMA-Unternehmenssitz in Kassel/Niestetal

Nach ihrem erfolgreichen Börsenstart im Juni 2008 wird die SMA Technology AG in den Technologieindex TecDAX aufgenommen. Der TecDAX umfasst die 30 größten und liquidesten Werte aus den Technologie-Sektoren des Prime-Segments unterhalb des Deutschen Aktien Index (DAX). Die Entscheidung über den Aufstieg des Unternehmens in den wichtigen Index gab die Deutsche Börse im Anschluss an eine Sitzung des "Arbeitskreises Aktienindizes" bekannt. Der Arbeitskreis berät die Deutsche Börse vierteljährlich zu möglichen Auf- und Absteigern der Aktienindizes. SMA ist weltweiter Marktführer bei Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen und seit dem 27. Juni 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Für das laufende Jahr kann SMA nach eigenen Angaben mit einem äußerst positiven Geschäftsergebnis aufwarten und verzeichne dabei einen deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung.   So sei allein der Umsatz nach den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahrjahreszeitraum um 157 Prozent auf 292,6 Millionen Euro gestiegen. Dies entspreche bereits nahezu dem Umsatz des Gesamtjahres 2007. Die verkaufte Wechselrichterleistung konnte im ersten Halbjahr 2008 mit 895 Megawatt (MW) zum Vergleichszeitraum in 2007 mehr als verdreifacht werden. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008 rechnet SMA mit Umsatzerlösen zwischen 580 Millionen Euro und 640 Millionen Euro. Dies würde einem Umsatzwachstum von 80 beziehungsweise 100 Prozent gegenüber 2007 entsprechen.

"Wir freuen uns, dass sich unser Unternehmen nach dem hervorragenden Start an der Börse nun für die Aufnahme in den Technologie-Index qualifiziert hat und unsere Aktie dadurch für Investoren noch attraktiver wird", sagt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Zudem verdeutlicht die Aufnahme von SMA als ein weiteres Solarunternehmen in den TecDAX die stark wachsende Bedeutung der Photovoltaikbranche für die nationalen und
internationalen Märkte." Die Handelsnotierung der Aktie der SMA Solar Technology AG im TecDAX wird am 22. September 2008 starten.

05.09.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Tagung zu energieeffizientem und solarem Bauen zeigt riesiges Einsparpotenzial

1-Liter-Solarhaus
1-Liter-Solarhaus

Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) zeigt auf seiner Jahrestagung am 29. und 30. September in Berlin, dass die Steigerung der Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden Hand in Hand gehen müssen. Knapp 40 % des gesamten Endenergieverbrauchs werden in Deutschland für die Konditionierung von Gebäuden verbraucht, so der FVS. Dabei entfalle mehr als ein Drittel des Endenergieverbrauchs auf Raumwärme und Warmwasserbereitung, der Rest auf Kühlung, Lüftung und Kunstlicht. Es sei gesellschaftlicher Konsens, dass der fossile Primärenergieverbrauch gemindert und langfristig ganz ersetzt werden muss. Dabei sei Effizienzsteigerung die Grundlage jeglicher sinnvollen Maßnahme, auf die dann mit dem Einsatz erneuerbaren Energien (z. B. Solarthermie) kombiniert werden müsse. 
Passive Solarenergienutzung in Wohngebäuden liefert jährlich circa 83 Terawattstunden

Der wissenschaftliche Tagungsleiter Professor Gerd Hauser vom Fraunhofer-Instituts für Bauphysik betont: "Wir müssen Energieeffizienz zu unserer Maxime erheben. Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung haben eine hohe praktische Bedeutung für den Klimaschutz. Sie wird in der öffentlichen Debatte noch nicht ausreichend berücksichtigt. Allein durch Komponenten zur passiven Solarenergienutzung in unseren Wohngebäuden werden jährlich circa 83 Terawattstunden (TWh) geerntet. Zum Vergleich: In Deutschland lieferten 2006 die erneuerbare Energien insgesamt zur Stromerzeugung 70 TWh und zur Wärmeerzeugung 90 TWh."

Die Potenziale der Effizienzsteigerung sind noch lange nicht ausgeschöpft. Durch bloße Anwendung üblicher, bewährter Techniken sind Heizenergie-Verbrauchsminderungen von 50 bis 85 % realisierbar. Würde allein der Wohngebäudebestand energetisch so saniert, dass eine durchschnittliche Verbrauchsminderung um 65 % einträte, ergäbe sich eine Einsparung von 640 TWh. Die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich ist zur Erreichung der CO2-Einsparziele bis 2020 eine der Hauptmaßnahmen zur Lösung unserer Energieprobleme.


Plus-Energiehäuser erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen

In Kombination mit erneuerbaren Energien können dann so genannte Plus-Energiehäuser entstehen, die im Jahr mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Vermutlich werden wohl alle Neubauten ab 2020 dieses Kriterium erfüllen und zusätzlich sogar noch den Strombedarf für den dann strombetriebenen Individualverkehr im innerstädtischen Bereich abdecken - Gebäude werden zu Mini-Kraftwerken.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.FV-Sonnenenergie.de

05.09.2008   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Deutschlands modernste Biogasanlage geht an das Netz

Energiepark in Bürstadt.
Energiepark in Bürstadt.

Im südhessischen Bürstadt ist eine neue Biogasanlage mit der fortschrittlichsten Technologie, die es derzeit auf dem Markt gibt, erfolgreich im Testbetrieb und wird künftig 18 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Ralf Weigel, Geschäftsführer des Energieparks Bürstadt, stellte das Projekt gemeinsam mit Matthias Wilkes, Landrat des Kreis Bergstraße, und Alfons Haag, Bürgermeister der Stadt Bürstadt, am 3. September 2008 auf einer Pressekonferenz vor. Der Effizienzvorsprung schlägt sich im Stromoutput nieder: Die beiden Gas-Otto-Generatoren mit einer Gesamtleistung von 2,25 Megawatt (MW) decken rechnerisch den jährlichen Strombedarf aller Privathaushalte einer 16.000-Einwohner-Stadt.   Thermisch Induzierte Hydrolyse (TIH) heißt das Verfahren, mit dem die Betreiber Ralf Weigel und Mathias Neuss noch effektiver Strom produzieren. "Gewöhnlich lässt man die Mais- und Grassilage 90 Tage gären und erzielt 60 Prozent des möglichen Gasertrages", erklärt Ralf Weigel. Durch entsprechende Vorbehandlung der Rohstoffe holt der Bürstädter Energiepark binnen neun Tagen 90 Prozent an Gasen heraus. "Das ist wie der Umstieg von einem Neun- auf ein Zwei-Liter-Auto", verdeutlicht Ralf Weigel den Technologievorsprung der Anlage. Und mehr noch: Dadurch wird Strom aus Biogas erstmals zu Marktpreisen produziert.

Der neue Energiepark in Bürstadt besteht aus zwei voneinander unabhängigen Biogasanlagen, eine für die Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen sowie eine Anlage für die Verwertung von Biomasse verschiedenster Herkunft. In die Anlage für nachwachsende Rohstoffe liefern Landwirte aus einem Umkreis von fünf Kilometern jährlich 18.000 Tonnen Mais- und Grassilage. In der Biomasse-Anlage werden 18.000 Tonnen Reste aus Großküchen und Kantinen, überlagerte Lebensmittel, verdorbenes Obst und Gemüse sowie verpackte, nicht mehr verkaufbare Lebensmittel und Milchprodukte verarbeitet.

Derzeit produziert der Energiepark Bürstadt durchschnittlich 15.000 Kilowattstunden Strom pro Tag. Bis zum Jahresende sollen die beiden Reaktoren sukzessive auf Volllast umgestellt werden. "Wir erzeugen schon jetzt mehr Strom als erwartet", berichtet Ralf Weigel. "Die neue Biogas-Technologie in Bürstadt gehört zu den modernsten und effizientesten Verfahren weltweit". Das wirkt sich positiv auf die Bilanz der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aus: Läuft die Anlage unter Volllast, können 16.000 Menschen und somit de facto alle Privathaushalte in Bürstadt vom Energiepark durch umweltfreundlichen Strom versorgt werden. Für 2011 planen die Betreiber ein weiteres Blockheizkraftwerk, das zusätzlich 9.000 Menschen mit Strom versorgen kann sowie die Aufbereitung des Biogases zu so genanntem Erdgas und die Einspeisung in das Gasnetz.


Auf dem Weg zum regionalen Energie-Cluster

Dank der räumlichen Nähe des Energieparks zur städtischen Kläranlage entstehen weitere Synergien in der Region: Die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme heizt die städtische Kläranlage und hält deren Temperatur auf optimalem Niveau. In Zukunft soll die Wärme auch zur systematischen Klärschlammtrocknung eingesetzt werden. "Hier werden zum einen Energiekosten der Kläranlage eingespart, darüber hinaus wird bei diesem Netzwerk der Gedanke der Kreislaufwirtschaft konsequent zu Ende gedacht", sagt Micha Jost, Umweltbeauftragter der Stadt Bürstadt. So liefern die Landwirte aus der Region nicht nur einen Teil der Biomasse als Input für die Gaserzeugung, sondern verwerten auch den Output, der nach den Produktionsvorgängen übrig bleibt. Bereits in den vergangenen Jahren hat sich Bürstadt mit der weltgrößten Aufdach-Photovoltaik-Anlage einen guten Namen beim Einsatz erneuerbarer Energien gemacht. Auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern verwandeln rund 30.000 Solarmodule auf dem Dach einer Spedition Sonnenkraft in Strom. Gemeinsam mit der neuen Biogasanlage deckt Bürstadt Ende des Jahres mehr als 40 Prozent des gesamten Strombedarfs (Gewerbe und Privathaushalte) eines Jahres mit erneuerbaren Energien. "Damit liegen wir weit über dem Bundesdurchschnitt von rund 14 Prozent", betont Micha Jost.


Vom 5.-7. September finden in Bürstadt die "EnergieTrends+" statt, eine Messe für erneuerbare Energien: www.energietrends-buerstadt.de.

05.09.2008   Quelle: Energiepark Bürstadt GmbH & Biogas KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiepark Bürstadt GmbH & Biogas KG,

 

Klimaschutz und Energieeffizienz: Förderanträge für Mini-KWK- und Kälteanlagen können ab sofort gestellt werden

Broschüre
"Energie Dreifach nutzen".

Im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium (BMU) erstmals Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer Leistung bis 50 Kilowatt sowie hoch energieeffiziente gewerbliche Kälteanlagen mit einem Stromverbrauch von mindestens 150.000 Kilowattstunden pro Jahr. Förderanträge können ab sofort gestellt werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zuschüsse bis 15.000 Euro für Mini-KWK-Anlagen und bis zu 15 Prozent des Investitionsaufwandes bei gewerblichen Kälteanlagen sind möglich, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Hierfür müssen mindestens 35 Prozent Energieeinsparung erreicht werden. Die Fördergelder stammen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten.

  Kostenlose Broschüre zum Betrieb von KWK-Anlagen

KWK-Anlagen nutzen Energie besonders effizient, weil sie Strom und nutzbare Wärme gleichzeitig erzeugen. In Zeiten steigender Energiepreise helfen sie auch erheblich Kosten zu sparen - sowohl für Privathaushalte als auch im gewerblichen Bereich. Wie eine eigene KWK-Anlage erfolgreich betrieben werden kann, zeigt die neue Broschüre "Energie Dreifach Nutzen, Strom, Wärme und Klimaschutz: Ein Leitfaden für kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Mini-KWK)". Anhand von Praxisbeispielen und einer ausführlichen Darstellung der steuerlichen und rechtlichen Grundlagen informiert der Leitfaden über Fördermöglichkeiten der neuen Mini-KWK-Anlagen und über die Neuerung des neuen KWK-Gesetzes im Hinblick auf Mini-BHKW. Die Broschüre steht auch im Internet zur Verfügung unter www.bmu.de

Weitere Informationen unter http://www.mini-kwk.de bzw. http://www.kaelte-effizient.de.

05.09.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Fraunhofer mit Projekt "Solarvalley Mitteldeutschland" erfolgreich beim Spitzencluster-Wettbewerb

Solarfassade der PV Crystalox Solar AG in Erfurt.
Solarfassade der PV Crystalox Solar AG
in Erfurt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF hat die Gewinner im Wettbewerb "Deutschlands Spitzencluster" gekürt. Fraunhofer-Institute sind an zwei der ausgewählten Vorhaben beteiligt. Die Cluster werden mit jeweils 40 Millionen Euro unterstützt. Einer der insgesamt fünf Gewinner des Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF ist das Projekt "Solarvalley Mitteldeutschland" mit dem ehrgeizigen Ziel, dass Strom aus der Sonne spätestens 2015 günstiger sein soll als Storm aus konventionellen Kraftwerken. "Das wollen wir durch die Optimierung von Prozessen und Produkten erreichen. Dazu müssen nicht nur die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gesenkt, sondern auch der Wirkungsgrad und die Lebensdauer der Produkte gesteigert werden", erläutert Hubert Aulich, Vorstand PV Crystalox Solar und Sprecher des Spitzenclusters.  In dem Verbund sind 27 Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiv. Wissenschaftlich koordiniert wird das Vorhaben vom Fraunhofer-Center für Silizium Photovoltaik CSP in Halle. Über das CSP ist auch das größte europäische Solarforschungszentrum, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle, eingebunden. Außerdem arbeiten die Fraunhofer-Institute für Keramische Technologien IKTS, Elektronenstrahl und Plasmatechnik FEP und Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Cluster mit. Aus der Industrie beteiligen sich unter anderem Unternehmen wie Q-Cells, ersol, PV Crystalox Solar AG, Roth&Rau, SolarWorld, sunways, Wacker Schott Solar und von Ardenne.

Massenproduktion innovativer Solarsysteme soll neue Märkte erschließen

Die Mitteldeutsche Region hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Standorte für Photovoltaik entwickelt. Allein im vergangenen Jahr stammten 18 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dies macht fast 90 Prozent der deutschen Produktion aus. Die Branche wächst jährlich um bis zu 50 Prozent. Bereits heute sind mehrere tausend Menschen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen in der Photovoltaik-Industrie beschäftigt. Der Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" will diesen Technologievorsprung noch weiter ausbauen und sich neue Märkte durch die Massenproduktion innovativer Solarsysteme erschließen. "Wir freuen uns über die Entscheidung der Jury. Diese Förderung wird die Innovationen im Spitzencluster beschleunigen und in der Region nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze schaffen", ist Hubert Aulich überzeugt.

"Cool Silicon" will den Energieverbrauch der Informationstechnologie senken

Gleich sechs Fraunhofer-Institute sind am Spitzencluster "Cool Silicon" beteiligt. Ziel des Clusters ist es, den Energieverbrauch von Servern, Computern, Notebooks, Handys, PDAs und Co deutlich zu senken. Schon jetzt benötigen Serverfarmen und Telekommunikationsinfrastruktur drei Prozent des gesamten Strombedarfs und verursachen zwei Prozent der Kohlendioxid- Emissionen. Zum Vergleich: Das entspricht einem Viertel des CO2-Ausstosses des gesamten Pkw-Verkehrs. Die Cluster-Partner wollen die Energieeffizienz der IuK-Systeme um den Faktor zehn steigern. Damit kann bei einem jährlichen Wachstum der Branche von 20 Prozent der Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationssysteme in den kommenden 15 Jahren auf dem heutigen Stand gehalten werden.

"Silicon Saxony" ist einer der führenden Mikroelektronikstandorte in Europa. Mittlerweile stammt jeder zweite in Europa hergestellte Chip aus Dresden. Die Mikroelektronik- und Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche beschäftigt in und um die sächsische Landeshauptstadt mehr als 43.500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von zehn Milliarden Euro. Künftig soll Sachsen auch zum weltweit führenden Standort für die Erforschung, Entwicklung und Produktion energieeffizienter Lösungen für die Informations- und Kommunikationsbrache werden. Daran arbeiten die Fraunhofer-Institute gemeinsam mit Großunternehmen wie AMD, Infineon, Qimonda und X-FAB, den Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie drei weiteren Forschungseinrichtungen. Koordiniert wird der Spitzencluster von der TU Dresden.

Am Spitzencluster beteiligt sind die Fraunhofer-Insitute für Integrierte Schaltungen IIS, Keramische Technologien und Systeme IKTS, Photonische Mikrosysteme IPMS, Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, die Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS und das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien CNT.

Das Bundesforschungsministerium will mit dem Spitzencluster-Wettbewerb Kooperationen aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern sowie ungenutzte Entwicklungspotenziale ausschöpfen. Aus den eingereichten Ideen hat eine unabhängige Jury am 2. September 2008 die fünf besten ausgesucht. Die Gewinner fördert das BMBF mit insgesamt 200 Millionen Euro für fünf Jahre.
Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/de/10726.php

04.09.2008   Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovationsforum SolarInnovativ Thüringen,
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Kyocera rüstet 30 MW-Photovoltaikanlage in Spanien aus

Im Oktober 2008 wird das Solarkraftwerk in Cuenca/Spanien in Betrieb genommen.
Im Oktober 2008 wird das Solarkraftwerk in
Cuenca/Spanien in Betrieb genommen.

Der japanische Solarmodulhersteller Kyocera (Kyoto) stattet eine weitere Solar-Großanlage des spanischen Betreibers Avanzalia mit Photovoltaik-Modulen aus. Die Anlage zählt künftig zu den größten Solarstromanlagen weltweit. Das Solar-Kraftwerk in der spanischen Provinz Cuenca (Region Kastilien-La Mancha) hatte laut Kyocera im August 2008 eine Leistung von 18 Megawatt (MW) und ist rechnerisch in der Lage, etwa 9.200 Haushalte mit Solarstrom zu versorgen. Zu diesem Zeitpunkt wurden 89.320 Kyocera-Module verbaut. Neben den Modultypen KD205GH-2P und KD210GH-2P aus der neuen KD-Serie wird vor allem das KC200GHT-2 verwendet. Für die Trägerkonstruktion wurden 3.300 Tonnen Stahl verarbeitet. Die Gesamtfläche das auf 30 MW angelegten Solar-Kraftwerks wird später 80 Hektar betragen - das entspricht einer Fläche von mehr als 100 Fußballfeldern.   Damit stellt das Projekt am Ende eine der weltweit größten Photovoltaikanlagen dar und untermauert einen Trend, den auch Mitsuru Imanaka sieht, der Europapräsident von Kyocera: "In den letzten Jahren ist die Anzahl an großen Photovoltaik-Anlagen kontinuierlich gewachsen, gerade in Europa. Hier herrschen hervorragende wirtschaftliche und geographische Bedingungen. Neben der Einspeisevergütung die in vielen Ländern gewährt wird, ist vor allem in den südlichen Regionen sowohl die Lage als auch das Wetter vorteilhaft."


Sonne satt: 1.891 kWh/m2

Auch die Provinz Cuenca, bietet optimale geographische Voraussetzungen von denen die neue Solaranlage profitiert: Bei 800 Metern über Normalnull herrschen gemäßigte Temperaturen. Zusätzlich wird das Sonnenlicht von der in dieser Region typischen, hellen Landoberfläche stark reflektiert. Das Ergebnis ist laut Kyocera eine jährlich verfügbare Einstrahlung von bis zu 1.891 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2). Schon im September 2007 haben Kyocera und Avanzalia Solar gemeinsam eine Großanlage im spanischen Salamanca eingeweiht, mit einer maximalen Leistung von 13,8 MW.

04.09.2008   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,
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Photovoltaik: Solibro hat Auslieferung von CIGS-Modulen an Kunden begonnen

Die Solibro GmbH aus Bitterfeld-Wolfen, ein Gemeinschaftsunternehmen der Q-Cells AG (Deutschland) und Solibro AB (Schweden) hat mit der Auslieferung ihrer Dünnschicht-Photovoltaikmodule auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) an ihre Kunden begonnen. Das Unternehmen habe Lieferverträge über fast die gesamte Produktionsmenge abgeschlossen, berichtet die Q-Cells AG in einer Pressemitteilung. Vertragspartner seien bedeutende Photovoltaik-Systemanbieter wie die HaWi Energietechnik GmbH, die SUNOVA AG, die Geckologic GmbH, die thermovolt AG und die SUNSET Energietechnik GmbH.   "Wir freuen uns sehr, dass unsere ersten Module jetzt draußen im Feld installiert werden", sagt Dr. Johannes Segner, COO von Solibro. "Die Daten unserer Referenzanlagen stimmen uns zuversichtlich, dass die Leistung unserer Produkte den hohen Erwartungen unserer Kunden entsprechen wird", so Segner weiter.


Produktionskapazität soll auf das Fünffache erweitert werden


Nur drei Monate nach dem ersten Spatenstich im August 2007 begann Solibro damit, die Produktionsanlagen in die neue Fabrik einzubringen. Im April 2008 wurde das erste Modul in Standardgröße hergestellt und gemessen. Im selben Monat produzierte Solibro bereits die ersten Module mit einem Wirkungsgrad von 11 % auf der Gesamtfläche. Dank des reibungslosen Ramp-up der Produktion konnte der Meilenstein "erstes MWp" bereits Mitte August erreicht werden. Die wesentlichen Leistungsindikatoren der Produktion - Up-Time, Ertrag, Durchsatz und Wirkungsgrad - würden planmäßig laufend verbessert, heißt es in der Pressemitteilung. Wie von Q-Cells bereits am 13.August bekannt gegeben, will Solibro die Kapazität der ersten Fabrik in Bitterfeld-Wolfen von 30 auf 45 MWp erhöhen und eine zweite Produktionslinie mit einer Kapazität von 90 MWp errichten. Beide Expansionsprojekte seien bereits angestoßen worden, und die ersten Module aus der 90 MWp-Anlage werden im vierten Quartal 2009 erwartet. "Grundlage für die Entscheidung zur Erweiterung waren die starke Nachfrage nach Solibro-Produkten und der erfolgreiche Ramp-up der Produktion. Unser Ziel ist es, das Wachstum unserer Kunden zu unterstützen", so Dr. Segner.

04.09.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Wechselrichterhersteller voltwerk electronics geht in den Markt

Seit dem 1. September 2008 präsentiert sich die voltwerk electronics GmbH, eine hundertprozentige Tochter der börsennotierten Conergy AG, als Anbieter von Solar-Wechselrichtern, Nachführsystemen und Analysesoftware für Photovoltaik-Anlagen. Die voltwerk electronics geht aus der ehemaligen Conergy Electronics-Sparte hervor, die bislang ausschließlich über interne Vertriebskanäle Komponenten für die internationalen Projekte der Conergy-Gruppe lieferte. "Durch die Nutzung einer eigenen Gesellschaft sind wir ab sofort in der Lage, unsere Erfahrungen von über 300 MW installierter Leistung und unsere mehrfach ausgezeichneten Produkte erstmals auch Drittkunden zugänglich zu machen. Mit unserem nahezu kompletten Produktportfolio im Bereich der elektronischen Solar-Komponenten stoßen wir auch in Märkten außerhalb der Conergy Gruppe auf eine steigende Nachfrage", erläutert Dirk Wiegmann, Geschäftsführer der voltwerk electronics.  
Solar-Komponenten in Deutschland entwickelt und herstellt

Die voltwerk electronics ist laut Conergy einer der wenigen Hersteller weltweit, die von Nachführsystemen über intelligente Anschlusskästen, Strang- und Zentralwechselrichter bis zur kompletten Anlagenüberwachung und -analyse sämtliche elektronischen Produkte anbieten. Alle Komponenten würden in Deutschland entwickelt und herstellt. Sie seien somit Qualitätsprodukte "Designed and made in Germany". Bei der Entwicklung setze voltwerk electronics stets auf qualitativ hochwertige Materialien, ermüdungsarme Konstruktionen sowie höchste Effizienz bei garantierter Verfügbarkeit. Voltwerk electronics entwickle und fertige Systemlösungen, die Kunden beziehungsweise Anwendern ein Höchstmaß an Qualität, Komfort und technischer Leistung bieten. An den Standorten Bad Vilbel und Hamburg arbeiten rund 100 Mitarbeiter mit Vertriebs- und Serviceunterstützung in allen wichtigen europäischen Märkten.

04.09.2008   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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STANGL und HZB entwickeln neues Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen

Dünnschicht-Beschichtungsanlagen von STANGL.
Dünnschicht-Beschichtungsanlagen
von STANGL.

Die STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL, Eichenau), Tochtergesellschaft der SINGULUS TECHNOLOGIES AG, und das Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), früher Hahn-Meitner-Institut, entwickeln einen neuen Prozess zur Anwendung in der Produktion von Dünnschicht-Photovoltaik. Dr. Allsop vom HZB stellt das neue Verfahren auf der 23. Solarfachmesse in Valencia (Spanien) vor, die neu entwickelte Technologie erweitert das Portfolio von STANGL. Das so genannte Spray Ion Layer Gas Reaction Verfahren (ILGAR), ist eine neue Methode für die Produktion von Dünnschicht-Solarzellen, die am HZB entwickelt und patentiert wurde. Sie wurde zum Aufbringen von Pufferschichten aus Indiumsulfid verwendet, die in der Lage sind, das Cadmiumsulfid bei Dünnschicht-Solarzellen zu ersetzen.   Die Spraytechnologie sei reproduzierbar, schnell aufzubringen und kostengünstig, betont STANGL in der Pressemitteilung.


Produktionsmaschine für Dünnschicht-Solarzellen auf Glas und Folie

STANGL ist einer der wenigen Anbieter nasschemischer Anlagen sowohl für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik. STANGL ist nach eigenen Angaben international führend mit seiner TENUIS Wet Processing-Anlage für die Dünnschicht-Solartechnik auf Glas. Das Unternehmen will die neue Produktionsmaschine exklusiv für ILGAR-Dünnschicht-Solarzellen auf Glas und Folie vermarkten.

03.09.2008   Quelle: STANGL Semiconductor Equipment/SINGULUS TECHNOLOGIES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: STANGL Semiconductor Equipment/SINGULUS TECHNOLOGIES,
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Conergys Solar-Gestellsystemsparte künftig eigenständig am Markt

Indach-Lösung speziell für Photovoltaik-Laminate.
Indach-Lösung speziell für Photovoltaik-Laminate.

Die Conergy Mounting Systems, nach eigenen Angaben einer der größten Gestellproduzenten für Solar-Anwendungen, vertreibt ihre Produkte in Zukunft eigenständig am Markt. Am 1. September 2008 nahm der bisherige Teilgeschäftsbereich der Conergy AG seinen Betrieb als eigenständige Gesellschaft auf und firmiert nach Eintragung des neuen Namens im Handelsregister künftig als "Mounting Systems GmbH". Bereits ab sofort werde die hundertprozentige Tochter der Conergy AG ihr Produktportfolio auch externen Kunden öffnen - und somit ihren Kundenkreis signifikant erweitern, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   "Mit über 15 Jahren Know-how im Markt gehören wir zu den erfahrensten Herstellern von Gestellen und Modulrahmen für Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen. Die Öffnung auch für externe Kunden ermöglicht uns weiteres profitables Wachstum. Wir freuen uns darauf, jetzt unsere Leistungsfähigkeit auch im Dritt-Markt unter Beweis zu stellen", so Stefan Spork, Geschäftsführer der Mounting Systems GmbH. Den Vertriebsbereich leitet seit 1. August 2008 Helge Tost. Er verfügt innerhalb der Branche über Erfahrungen in der Entwicklung von Montagesystemen und im Auf- und Ausbau eines internationalen Vertriebssystems.

Befestigungssysteme für Photovoltaik und Solarthermie sowie Modul- und Kollektorrahmen

Die Mounting Systems GmbH bietet Gestellsystem-Lösungen mit marktführenden Technologien, professioneller Projektunterstützung und flexiblen Fertigungskapazitäten in der Aluminiumbearbeitung. Zum Komplettangebot gehören neben den Befestigungssystemen und -komponenten für Photovoltaik und Solarthermie auch Modul- und Kollektorrahmen. Für die Entwicklung von Produkten und individuellen Lösungen auf höchstem technischem Niveau, stehe den Kunden ein erfahrenes Ingenieursteam zur Verfügung. Durch den hohen Automatisierungsgrad in der Fertigung können die qualitativ hochwertigen Produkte kostenoptimiert hergestellt werden, betont das Unternehmen.


Rahmen für Conergy PowerPlus-Module aus Frankfurt (Oder)

Einer der größten Kunden der Mounting Systems GmbH ist die Conergy AG. Für die im Werk in Frankfurt (Oder) produzierten Conergy PowerPlus-Module liefert die Mounting Systems GmbH hochwertige Modulrahmen. Von diesen hohen Qualitätsansprüchen, die seit über 15 Jahren im Unternehmen gelebt würden, sollen künftig auch die OEM Kunden der Mounting Systems GmbH profitieren. Seit Jahren zeige Mounting Systems gutes Wachstum, so die Conergy AG. Der Umsatz 2007 lag nach eigenen Angaben bei rund 25 Millionen Euro und soll im laufenden Geschäftsjahr 2008 deutlich gesteigert werden. Dieser Erfolg werde einerseits durch die stetige Erweiterung des innovativen Produktportfolios erreicht, andererseits durch das vielseitige Angebot von kundenspezifischen Lösungen.

Die heutige Mounting Systems GmbH wurde 1993 als RegEn GmbH in Dahlewitz/Berlin gegründet. 1999 erfolgte die Übernahme durch die Hamburger Conergy Gruppe. Im Jahr 2007 zertifizierte der Germanische Lloyd den neuen Standort in Rangsdorf bei Berlin nach ISO 9001. Auf der inzwischen 12.000 m² großen Produktions- und Lagerfläche arbeiten aktuell 120 Mitarbeiter.

03.09.2008   Quelle: Mounting Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mounting Systems GmbH,
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Riesenerfolg für ostdeutsche Photovoltaik-Branche: Millionenförderung für das "Solarvalley Mitteldeutschland"

Solarzellen-Fertigung bei der Deutsche Solar (SolarWorld AG) in Freiberg / Sachsen.
Solarzellen-Fertigung bei der Deutsche Solar
SolarWorld AG) in Freiberg / Sachsen.

Das "Solarvalley Mitteldeutschland" ist seit dem 2. September 2008 deutscher Hochtechnologie-Spitzencluster. Beim Wettbewerb "Ideen zünden - die Hightech-Strategie für Deutschland" des Bundesforschungsministeriums konnte sich die Solar-Initiative von 27 Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchsetzen und gehört zu den fünf Gewinnern, die insgesamt rund 200 Millionen Euro Fördermittel erhalten werden. Nach Auffassung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wird dieser Erfolg dazu beitragen, Solarstrom schnell zur Wettbewerbsfähigkeit zu führen und die weltweite Führungsposition der ostdeutschen Solar-Industrie zu verteidigen und auszubauen.   "Das ist ein Riesenerfolg für die ostdeutsche Photovoltaikindustrie", freut sich Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Die Entscheidung sei ein Beleg dafür, dass die Bundesregierung die enormen Anstrengungen der Unternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Erforschung und Produktion von Hochtechnologie am Standort Deutschland klar erkannt hat und der Photovoltaik eine große Bedeutung für die Industrieentwicklung beimisst.


2008 wird mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der Photovoltaikindustrie investiert

Schon jetzt zählt das Solarvalley Mitteldeutschland international zu den leistungsstärksten Regionen bei der Erforschung und Produktion von Solarstrom-Technologie. Ein dichtes Netz aus produzierenden Unternehmen, Forschungszentren und Zuliefererbetrieben hat sich innerhalb weniger Jahre gebildet. Weltweit stammt rund jede sechste produzierte Solarzelle aus Ostdeutschland, so aktuelle Erhebungen des BSW-Solar. Im vergangenen Jahr wurden die Produktionskapazitäten für Solarzellen in den neuen Bundesländern verdoppelt und überstiegen erstmals die Gigawatt-Marke. Dieses Jahr wird mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der Photovoltaikindustrie investiert. 15 neue Solarfabriken entstehen derzeit in den neuen Bundesländern und schaffen zahlreiche neue Arbeitsplätze.


20.000 neue Industriearbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche

Mittlerweile arbeitet jeder 100. Industriearbeiter der neuen Bundesländer in der Solar-Branche. In den letzten zwei Jahren wurden in der ostdeutschen Solarwirtschaft mehr Stellen geschaffen als in der Chemieindustrie und Energiewirtschaft. Insgesamt zählt die Solarindustrie im Osten derzeit rund 7.200 Beschäftigte. Hinzu kommen weitere 6.300 Arbeitsplätze bei Zulieferern, Handel und Handwerk. Für die kommenden fünf Jahre prognostiziert der BSW-Solar über 20.000 neue Industriearbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche in Deutschland, davon mehr als 15.000 in den neuen Bundesländern.


Exportquote der Photovoltaik-Industrie beträgt rund 45 Prozent

Carsten Körnig: "Der Erfolg der ostdeutschen Solarindustrie ist ein Zeichen der Hoffnung für die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Industriestandort Deutschland. Heimische Hochtechnologie kann sich im harten Wettbewerb gegen Anbieter aus Japan, USA und China behaupten." Derzeit liegt die Exportquote der Photovoltaikindustrie bei rund 45 Prozent. Schon 2020 könnte sie nach Einschätzungen des Verbands bei über 70 Prozent liegen. Bei einem jährlichen weltweiten Marktwachstum von über 20 Prozent wird die deutsche Volkswirtschaft von ihrer Spitzenposition bei Photovoltaik stark profitieren.

Die Initiative Solarvalley Mitteldeutschland wird von dem Verein SolarInput e. V. mitkoordiniert. SolarInput ist im Rahmen des Spitzenclusters für das Clustermanagement in Thüringen und die Koordination der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten zuständig.

03.09.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Photovoltaik-Industrie fordert Verbesserung des Einspeisetarifs für Solarstrom in Spanien

20 MW Solarkraftwerk in Beneixama (Spanien).
20 MW Solarkraftwerk in Beneixama (Spanien).

Das aktuelle Königliche Dekret, das die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen in Spanien regelt, läuft zum 29.09.2008 aus. Die spanische Regierung arbeitet an einem neuen Entwurf für die Verordnung, die ab Januar 2009 in Kraft treten soll. Entsprechen des ersten Entwurfs sollen die Förderung auf jährlich 300 Megawatt (MW) begrenzt und die Einspeisevergütung zudem deutlich gesenkt werden, was die PV-Industrie in Spanien möglicherweise in Gefahr bringe, berichtet der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA in einer Pressemitteilung. Die europäische Photovoltaik-Industrie drängt darauf, dass die spanische Regierung ihren Entwurf überdenkt und die nachhaltige Entwicklung der PV-Branche zu sichern.   Spanien hat sich in jüngster Zeit zum zweitgrößten Photovoltaik-Markt der Welt entwickelt, umfangreiche Investitionen angezogen und zahlreiche Arbeitsplätze in der Solarstrom-Branche geschaffen.



Verordnung soll den Solarstrom-Markt in Spanien beschleunigen


Die künftige Regelung der Vergütung für Solarstrom aus netzgekoppelten Photovoltaikanlagen soll nach den Vorstellungen der Regierung eine Förderobergrenze von 300 MW enthalten, die auf Dachanlagen mit 200 MW und Freiflächenanlagen mit 100 MW aufgeteilt werden soll. Die vorgesehene Vergütung sei zudem nicht geeignet die PV-Anlagen wirtschaftlich zu betreiben, kritisiert EPIA. Die Deckelung der Förderung und das Vergütungssystem würden die Branche sehr verunsichern und die weitere Entwicklung des Sektors in Frage stellen.


Spanien an der Spitze des weltweiten PV-Marktes

Mit einem Marktvolumen von 512 MW im Jahr 2007 und einem erwarteten Marktumfang von 1.000 MW im laufenden Jahr hat Spanien das Interesse der internationalen Photovoltaik-Wirtschaft auf sich gezogen. Dieses beeindruckende Wachstum, das in einem von der Sonne verwöhnten Land wie Spanien lange erwartet worden war, hat laut EPIA den Aufbau einer nationalen PV-Industrie ermöglicht, die gegenwärtig 26.800 Mitarbeiter beschäftigt. "Während am Bau in Spanien Arbeitsplätze gestrichen werden, kann die Solarstrom-Branche stolz sein, eine solche Dynamik an den Tag zu legen", kommentiert EPIA-Präsident Ernesto Macias, der zugleich Generalmanager des PV-Herstellers Isofoton ist.


Für eine zeitgemäße und effiziente Förderung

"Man muss einräumen, dass die Explosion des Marktes alle Erwartungen übertroffen hat, die neue Verordnung jedoch eine langfristige Marktentwicklung ermöglichen soll", kommentiert Ernesto Macias. Aus diesem Grunde unterstütze EPIA die Vorschläge der spanischen Verbände ASIF und APPA, welche die Regierung sorgfältig prüfen sollte. Die Höhe der gegenwärtigen Einspeisetarife habe zu dem außergewöhnlichen aktuellen Marktwachstum in Spanien geführt, das nun sichtbar wird, betont EPIA. Wenn die Solarstrom-Vergütung jedoch positiv überarbeitet und langfristig konzipiert werde, könnte dies eine anhaltende Entwicklung der Neuinstallationen sicherstellen.


Grid parity spätestens 2015

Diese Unterstützung sei entscheidend, bis die Photovoltaik mit konventionellen Energiequellen wettbewerbsfähig ist und mit dem Preis von Strom aus fossil-atomaren Anlagen mithalten kann (grid parity). EPIA rechnet damit spätestens im Jahr 2015 - unter der Voraussetzung, dass einerseits die Kosten der Photovoltaik sinken und andererseits die Kosten für herkömmlichen Strom weiter steigen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist laut EPIA sowohl eine Förderung für kleine als auch für große Photovoltaikanlagen nötig. Kleine, insbesondere gebäudeintegrierte Solarstromanlagen erzeugen Strom direkt beim Verbraucher und sollten im großen Stil gefördert werden. Große Solar-Kraftwerke machen den Solarstrom billiger, indem sie die Kostensenkung für der Photovoltaik-Systeme vorantreiben. Das deutsche Beispiel (EEG) habe gezeigt, dass die Kosten der Photovoltaik-Förderung, die auf den Stromverbraucher umgelegt werden, unbedeutend seien. Im Jahr 2006 hätten diese Kosten für einen deutschen Haushalt nur zwei Euro monatlich betragen.


Spanien soll Marktführerschaft in der EU behaupten

In den letzten Jahren sei Spanien bei der Nutzung der erneuerbaren Energien führend gewesen, betont EPIA. Sowohl die Wind- als auch die Solarenergie-Branche sei enorm gewachsen. Im Zuge der kommenden EU-Richtlinie könnte Spanien zum Vorbild für weitere EU-Staaten werden. "Spanien sollte unter den "alten" EU-Mitgliedsstaaten ganz vorne sein und den Weg weisen für andere Länder, besonders für jene, welche an Fördersystemen für die erneuerbaren Energien arbeiten. Die neue spanische Verordnung ist die Gelegenheit, das richtige Signal zu senden", so Ernesto Macias.

03.09.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City Solar AG,
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WOC startet ersten Solar-Fonds nach neuem Tarif in Spanien

White Owl Capital (WOC), ein auf nachhaltige Anlagen spezialisiertes Emissionshaus, startete am 01.09.2008 den Vertrieb des ersten Solar-Fonds nach neuem Tarif in Spanien. Anlageobjekt sei ein Portfolio aus Solar-Kraftwerken mit einer Einspeiseleistung von insgesamt rund 18 Megawatt, die in Andalusien und auf den kanarischen Inseln errichtet werden, berichtet WOC in einer Pressemitteilung. Als erster Publikumsfonds in Deutschland berücksichtige der Fonds den ab Oktober 2008 gültigen Vergütungstarif für Solarstrom in Spanien, der für einen Zeitraum von 25 Jahren eine Vergütung in Höhe von 33 Cent/kW für Dachanlagen und 29 Cent/kW für Bodenanlagen vorsieht. Als großer Vorteil erweise sich die Kopplung der Einspeisevergütung an den spanischen Verbraucherpreisindex: das heißt, dass die Stromerlöse von Jahr zu Jahr mit der Inflation steigen. 
Sunline AG baut und übernimmt die laufende Betriebsführung

Die Sunline AG (Fürth) gewährleiste die betriebsfertige Errichtung der Anlagen und übernehme die laufende Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung der Solarkraftwerke. Das technisch-wirtschaftliche Controlling der Investitionen führt die Ingenieurgesellschaft Conduco Project Management (Hamburg) durch. Die Gesellschaft ist laut WOC auf die Auswahl und Bewertung von Solarkraftwerken in Spanien spezialisiert und habe bislang Investitionen im Umfang von mehr als 120 Megawatt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 500 Millionen Euro betreut. Die Geschäftsführer der Conduco seien als Beauftragte für Solarenergie der TÜV Rheinland Group in Spanien tätig.

Eine Beteiligung am WOC Fonds ist ab 10.000 Euro möglich. Insgesamt sei ein Kommanditkapital von 25 Millionen Euro vorgesehen. Über die Laufzeit von 25 Jahren sind laut WOC Ausschüttungen von insgesamt 346 % geplant. Diese würden aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Spanien nur unter den Progressionsvorbehalt fallen und seien in Deutschland weitgehend steuerfrei. Für Anleger bestehe die Möglichkeit, die Fondsanteile bereits nach zehn Jahren zurückzugeben. Damit steige die Flexibilität für den Anleger deutlich. In der Regel sei eine Beteiligung an einem geschlossenen Photovoltaik-Fonds für den gesamtem Förderzeitraum von 25 Jahren ausgelegt. Eine erhöhte Investitionssicherheit erreiche der Fonds durch Anpassung der für die Solarkraftwerke zu zahlenden Kaufpreise an den durch Gutachten ermittelten Energieertrag sowie den letztendlich in das spanische Förderregister (REPE) eingetragenen Vergütungstarif der jeweiligen Anlage.


Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro in Spanien geplant

"Mit der Zeichnung des Fonds können unsere Anleger konjunkturunabhängig, inflationsgesichert sowie steueroptimiert investieren und dabei ihre Investitionsentscheidung auf Basis einer soliden und sicherheitsorientierten Konzeption mit attraktiven Auszahlungen fällen", verspricht Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG, und ergänzt: "Bis zum Jahr 2020 sollen nach den Plänen der spanischen Regierung Solarkraftwerke im Umfang von 6.000 bis 8.000 Megawatt errichtet werden. Insgesamt planen wir, über die WOC-Fonds in den kommenden vier Jahren ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 200 Millionen Euro in Spanien zu realisieren."

03.09.2008   Quelle: White Owl Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Payom Solar sichert Wachstum durch außerplanmäßigen Modulliefervertrag über 2 MW mit Yingli

Die Payom Solar AG, herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solarstrom-Anlagen, meldet den Abschluss eines zusätzlichen Kaufvertrags über die Lieferung von kristallinen Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt MW mit der Yingli Green Energy Holding Company Ltd., einem führenden chinesischen Photovoltaik-Hersteller. Die Lieferungen sollen noch in diesem Quartal erfolgen. Das Geschäft werde in Euro abgewickelt, so dass für die Gesellschaft kein Währungsrisiko entstehe, betont Payom Solar in einer Pressemitteilung. Das Vertragsvolumen für dieses außerplanmäßige Kontingent betrage rund sechs Millionen Euro.  "Es ergab sich durch diesen Vertrag für uns die Möglichkeit, noch in diesem Jahr unseren Kunden qualitativ hochwertige Module zusätzlich zu unseren bestehenden Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Dadurch können wir einerseits der nach wie vor hohen Nachfrage gerecht werden und andererseits unser Wachstum in diesem Jahr noch weiter vorantreiben", so Vorstand Jörg Truelsen.

03.09.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SCHOTT Solar steuert 50 Jahre Erfahrung zu weltgrößter Solar-Konferenz bei

Photovoltaik-Gebäudeintegration mit semitransparenten Dünnschicht Solarmodulen von SCHOTT
Photovoltaik-Gebäudeintegration mit
semitransparenten Dünnschicht
Solarmodulen von SCHOTT

Die langjährige Erfahrung und Expertise der SCHOTT Solar AG sei beim diesjährigen Themenschwerpunkt der weltgrößten Solarstromkonferenz EU PVSEC besonders gefragt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen gelte als einer der Pioniere der Dünnschicht-Technologie und habe bereits vor rund 20 Jahren eine Pilot- und Kleinserienfertigung in Putzbrunn bei München in Betrieb genommen. Dr. Hermann Maurus und Dr. Axel Metz vertreten SCHOTT Solar darüber hinaus im so genannten Conference Scientific Committee und werden eine Reihe von Fachbeiträgen im Rahmen des Kongresses beisteuern.   Die 23. EU PVSEC (European Solar Energy Conference & Exhibition) findet in diesem Jahr vom 1. bis 4. September im spanischen Valencia statt. Spanien zählt neben Deutschland und den USA zu einem der führenden Märkte der Solarindustrie. Grund genug für den Münchner Veranstalter WIP-Renewable Energies die 23. European Solar Energy Conference & Exhibition in Valencia durchzuführen. Rund 3.500 Teilnehmer werden allein zum weltgrößten Solarstromkongress erwartet.

Dünnschicht-Großserienfertigung in Jena

Die SCHOTT Solar AG ist seit über 20 Jahren in der Dünnschicht-Photovoltaik aktiv und hat erst im Mai dieses Jahres eine eigene GmbH für ihre Dünnschicht-Aktivität gegründet. "Dies war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Die SCHOTT Solar Thin Film GmbH demonstriert bereits heute mit ihrer industriellen Großserienfertigung in Jena, dass dieses rohstoff- und energiesparende Verfahren der Solarzellenherstellung konkurrenzfähig ist," erklärt Dr. Hermann Maurus, Standortleiter bei SCHOTT Solar in Putzbrunn. Dort betreibt das Unternehmen seit 1988 eine Pilot- und Kleinserienfertigung. Bis 2011 will SCHOTT Solar seine Produktionskapazitäten für Dünnschicht-Photovoltaik auf 100 MW pro Jahr ausbauen.


Vorträge zum Vergleich der Vor- und Nachteile kristalliner und Dünnschichtmodule

Neben Dr. Hermann Maurus wird Dr. Axel Metz, Zellentwickler bei SCHOTT Solar in Alzenau, das Unternehmen im Conference Scientific Committee vertreten - dem wissenschaftlichen Beirat der Fachkonferenz -. Darüber hinaus wird das Forschungsteam der SCHOTT Solar in wissenschaftlichen Vorträgen einen Vergleich von Vor- und Nachteilen von kristallinen und Dünnschichtmodulen beisteuern und einen Einblick in die Leistungspotenziale von Dünnschichtmodulen auf der Basis von amorphem Silizium geben. Es werden industrielle Fertigungskonzepte sowie materialwissenschaftliche Forschungsergebnisse vorgestellt. Die Fachkonferenz ist auf einen effektiven internationalen Wissenstransfer zwischen Forschung, Technologie, Industrie und Politik ausgerichtet. Rund tausend wissenschaftliche Beiträge sowie eine Vielzahl begleitender Workshops, Exkursionen und Diskussionsforen finden während der fünf Kongresstage statt. Darüber hinaus zeigen rund 600 Aussteller ihre aktuellen Photovoltaik-Produkte auf der Fachmesse in Valencia. SCHOTT Solar gibt in Halle 1a/Stand 34 einen Einblick in das innovative Produktportfolio.

02.09.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Greenpeace/EPIA-Report: Solarenergie kann bis 2030 mehr als vier Milliarden Menschen mit Strom versorgen

Solar Generation V – 2008
Solar Generation V – 2008

Solarstrom kann bis zum Jahr 2030 einen großen Teil des Energiebedarfs von mehr als zwei Dritteln der Weltbevölkerung decken – einschließlich der Menschen in abgelegenen Gebieten ohne Netzanschluss. Das ist das wesentliche Ergebnis der Studie "Solar Generation", die Greenpeace und der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA am 01.09.2008 präsentierten. "Die Photovoltaik hat das Potenzial, Energie für mehr als vier Milliarden Menschen zu liefern, wenn entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen werden", sagte EPIA-Präsident Ernesto Macias bei der Vorstellung der Studie auf der 23rd European Photovoltaics Solar Energy Conference in Valencia (PVSEC).   Die Studie "Solar Generation", die mittlerweile in der fünften Auflage vorliegt, bestätigt das beeindruckende Wachstum der Solarenergie-Branche und zeigt deren Potenzial zur weltweiten Energieversorgung.

1.800 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung im Jahr 2030 möglich

Im Jahr 2030 werden demnach weltweit mehr als 1.800 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung installiert sein, erwarten die Autoren der Studie. Das entspräche einer Solarstromproduktion von jährlich rund 2.600 Terawattstunden beziehungsweise 14 % des globalen Energiebedarfs. Mit dem Solarstrom könnten mehr als 1,3 Milliarden Menschen in den Industrienationen versorgt werden und mehr als drei Milliarden Menschen in abgelegenen Regionen der Schwellen- und Entwicklungsländer, die keinen Zugang zum Stromnetz haben.


Photovoltaik kann bis zu 1,6 Milliarden CO2-Emissionen vermeiden

"Solarstrom kann im Jahr 2030 bis zu 1,6 Milliarden CO2-Emissionen vermeiden, was dem Ausstoß von 450 Kohlekraftwerken entspricht", rechnet Sven Teske vor, Greenpeace-Energieexperte und Mitautor der Studie. "Um den Klimawandel zu bekämpfen ist eine Revolution der Energieversorgung und auch beim Energieverbrauch erforderlich - Solarenergie ist ein wichtiger Teil der Lösung", ergänzt Teske.


Bis 2030 fast zehn Millionen Solar-Arbeitsplätze weltweit

Das "Solar Generation"-Szenario zeigt auch, wie mit Solarstrom Arbeitsplätze geschaffen werden können. Gegenwärtig arbeiten bereits rund 120.000 Beschäftigte in diesem Industriebereich. Die meisten Jobs, einschließlich Montage, Wartung und Verkauf werden vor Ort geschaffen und bringen die lokale Wirtschaft in Schwung. Im Jahr 2020 könnten bereits mehr als zwei Millionen Menschen in der Photovoltaik-Wirtschaft arbeiten; bis 2030 rechnet die Studie mit fast zehn Millionen Beschäftigten weltweit.


Einspeisetarife für Solarstrom sorgen für Investitionssicherheit

Heute profitiert der größte Teil der installierten Photovoltaik-Anlagen von angemessenen und durchdachten Förderprogrammen, speziell in Form von Einspeisetarifen für Solarstrom. Das gewährleistet faire Entgelte für die Investoren und belohnt die Anstrengungen für eine saubere Energieversorgung. Die Solarenergie wird wirtschaftlich immer bedeutender und um das Jahr 2015 in Südeuropa sowie gegen 2020 in fast ganz Europa wettbewerbsfähig sein.

Von der künftigen EU-Richtlinie zu den erneuerbaren Energien wird erwartet, dass sie die gegenwärtigen Rahmenbedingungen noch verbessert und die Schaffung von Einspeisetarifsystemen in ganz Europa erleichtert. "Es liegt nun in der Hand der politischen Entscheidungsträger in Europa, die Gelegenheit zu nutzen, welche die neue Richtlinie bietet, und Europas führende Rolle bei der Nutzung der Erneuerbaren zu demonstrieren", fasst Macias zusammen.

Die Studie kann heruntergeladen werden unter www.epia.org

02.09.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Advent Solar bringt "Ventura"-Technologie für skalierbare Silizium-Photovoltaik-Lösungen auf den Markt

EWT-Rückseitenkontakt-Solarzelle von Advent Solar.
EWT-Rückseitenkontakt-Solarzelle
von Advent Solar.

Advent Solar, Inc., Hersteller innovativer Solarzellen und -module mit Sitz in Albuquerque, New Mexico (USA), präsentierte am 01.09.2008 der Solarindustrie die erste "von der Zelle zum Modul Solararchitektur": die Advent Solar-Ventura-Technology. Die Ventura Solar Technology ermöglicht nach Angaben des Unternehmens ein Design auf Plattformebene, indem sie EWT-Back-Contact-Zellen (Emitter Wrap Through) mit Methoden zur Fertigung von Halbleitergeräten kombiniert und so eine überaus skalierbare Plattform zur Modulherstellung bietet. Mit Ventura Technology würden Advent Solar-Solarzellen und -module entwickelt, die einen hohen Energieertrag realisieren, indem sie die Silizium-Lichtaufnahme optimieren sowie die Konnektivität auf Zell- und Modulebene deutlich verbessern und so die Widerstandsverluste minimieren. Die Architektur erhöht laut Hersteller die Effizienz von der Zelle zum Modul und verwende dabei dünnere, kostensenkende Silizium-Wafer.  Das Unternehmen führte ebenfalls ein neues Logo und eine neue Markenstrategie ein, welche die veränderte Unternehmens- und Technologieausrichtung verdeutlichen soll.

Neue Generation von Photovoltaik-Produkten

"Die konventionelle Photovoltaik-Herstellung hat ihre Ressourcen, um Effizienz, Kosten und Zuverlässigkeit zu verbessern, fast ausgeschöpft. Nun sind kreative Design- und Technologieansätze gefragt, damit Fotovoltaik-basierte Lösungen zu einer praktikablen und zuverlässigen Energiealternative werden können", erklärte Peter Green, Präsident und Vorstand von Advent Solar. "Advent Solar Ventura Technology durchbricht die Engpässe bei der Effizienz, die konventionellen Methoden innewohnen. Sie ebnet einer neuen Generation von Photovoltaik-Produkten den Weg, die die Branche zügig der Netzparität annähern und innovative Solarzell- und Modultechnologie mit Halbleiter-Herstellungstechniken zusammenführen. So entstehen hocheffiziente Lösungen, die sich en masse produzieren und installieren lassen", sagt Green.


EWT und MMA in der Massenfertigung

Mit der Emitter Wrap-Through-Technologie (EWT) entfällt das vordere Gitter auf der Solarzelle und es kann mehr Sonnenlicht elektrisch umgewandelt werden. Dank EWT wird mehr Licht eingefangen und die Energie zu den Kontakten auf der Rückseite effizienter verteilt. Die Ventura-Architektur kombiniert die EWT-Back-Contact-Zellbauweise mit der monolithischen Modulmontage . (MMA) So entsteht eine skalierbare Modulplattform mit hohem Ertrag. MMA ermöglicht laut Advent Solar eine vollautomatische Modulmontage, die bewährte Techniken im Halbleiterstil mit hoher Präzision zur Massenfertigung anwendet. Mit Roboter-"Pick-and-Place"-Methoden werde jede Zelle perfekt auf einer monolithischen integrierten Schaltungs-Rückwand platziert. Neuartige Verbindungstechniken bildeten elektrische Kontakte mit geringem Widerstand zwischen den Zellen und der monolithischen Schaltung. Dieser Ansatz mache den Fertigungsprozess weniger komplex und führe so zu einer stark wiederholbaren und gleich bleibenden Modulleistung mit maximalem Ertrag.


Dünnere Wafer und strategisch angebrachte Kontakte

Der Ansatz von Ventura Technology minimiert zudem den Zellumgang im Herstellungsprozess. Der vollautomatische 'Soft-Handling'-Fertigungsfluss könne Silizium-Wafer verwenden, die viel dünner als herkömmliche Montagemethoden sind und so eine Skalierbarkeit für niedrigere Siliziumkosten und höhere Erträge realisieren. Ventura Technology nutzt Mehrkontakt-Flächen mit Verbindungen, die über die ganze Zelle strategisch angebracht seien, um die Belastung in der gesamten Rückseite der Zelle aufzuteilen. Neben einer verbesserten elektrischen Leistung erreiche man auf diese Weise eine höhere Qualität und Zuverlässigkeit auf der Modulebene.

Ventura Technology-Produkte werden entwickelt, um ästhetisch ansprechend zu sein, betont der Hersteller. Sie seien für BIPV-Marktanforderungen (gebäudeintegrierte Photovoltaik) konzipiert und bildeten perfekt ausgerichtete, saubere, blaue Siliziumquadrate, die der Kunde stolz präsentieren kann.

Um die bedeutenden Fortschritte bei der Durchsetzung von Solarphotovoltaik-Lösungen zu verdeutlichen, stellt Advent Solar in Valencia außerdem den "Solar Green Index" vor. Dieser misst die Effizienz und den Wert siliziumbasierter Photovoltaik-Architekturen von einer Systemperspektive aus. Zu den wichtigsten Indexfaktoren zählen das Verhältnis Moduleffizienz zu Zelleffizienz sowie ein Faktor zur Fertigungspräzision: Je höher der Index, desto besser ist der erreichte Wert.


Vereinbarungen mit europäischen Partnern über die Lieferung von 250 MW

Das Unternehmen teilte am 01.09.2008 mit, dass es im Rahmen seiner Strategie eines raschen Wachstums einen entscheidenden Meilenstein erreicht habe. Die Photovoltaik-Unternehmen Enerpoint (Mailand (Italien), MHH Solartechnik (Tübingen, Deutschland) und SunConnex (Amsterdam, Niederlande) hätten sich auf den Kauf und den Vertrieb der Advent Solar Ventura-Technology geeinigt. Advent Solar und seine europäischen Partner wollen laut dieser Vereinbarung in Europa bis zum Jahr 2013 über 250 Megawatt (MW) installieren, die auf Ventura basieren

02.09.2008   Quelle: Advent Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advent Solar, Inc.,
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PV-Gipfel in Valencia: Evergreen Solar zeigt Energiesparpotenzial in der Photovoltaik-Herstellung

Quad-Anlage zur Photovoltaik- Produktion bei Evergreen Solar.
Quad-Anlage zur Photovoltaik-
Produktion
bei Evergreen Solar.

Wie Solarenergie effizienter und damit wettbewerbsfähiger werden kann, dieser Frage widmet sich das Gipfeltreffen der Photovoltaik -Fachwelt, die 23. European Photovoltaics Solar Energy Conference in Valencia. Eine Antwort gibt Evergreen Solar: Am Stand (Halle 1, C 17) gewährt der deutsch-amerikanische Photovoltaik-Hersteller einen Einblick in seine ureigene, besonders ressourcenschonende Produktionsmethode. Mit dem Verfahren können Evergreen Solars "String Ribbon"-Module mit deutlich geringerem Silizium- und Energieeinsatz hergestellt werden.   Die neuesten Spitzenmodelle aus dem Hause Evergreen Solar sind in Leistungsstärken von 200, 205 und 210 Watt erhältlich. Jüngste Untersuchungen des Florida Solar Energy Center bestätigten, dass String Ribbon-Module einen PTC/STC-Nennwert von über 90 % besitzen, das heißt, die Leistung beim Einsatz vor Ort (PV-USA Testing Conditions) entspricht nahezu der Leistung unter Testbedingungen im Werk (Standard Testing Conditions). Damit liegen die String Ribbon-Module deutlich über dem Branchenstandard und zeigen vor allem bei hohen Temperaturen überdurchschnittliche Leistung. Die Energieamortisationszeit liegt laut Hersteller bei nicht einmal 12 Monaten. Dank der hochmodernen Produktionstechnik bei Evergreen Solar verfügen die Solarmodule gleichzeitig über eine CO2-Bilanz, die bis zu 50 % unter der von herkömmlichen Modulen liegt.




Wafer "wachsen" aus der Siliziumschmelze

Ermöglicht wird der geringe Energieeinsatz bei der Herstellung der String Ribbon-Module durch ein High-Tech-Verfahren: Polykristalline Wafer "wachsen" in einem komplizierten chemischen Prozess zwischen zwei Drähten aus der Siliziumschmelze und werden nicht - wie sonst üblich - aus Siliziumblöcken gesägt. In Valencia präsentiert Evergreen Solar dieses Prinzip an einer Original-Quad-Anlage. "Quad" steht dabei für die vier Siliziumflächen, die zeitgleich aus einer Fertigungsanlage gezogen werden können. Die neue 75-MW-Produktionsanlage des Unternehmens am Standort in Marlboro ist bereits vollständig mit Quad-Technologie ausgerüstet. Weitere Produktionsstätten sind in Planung. "Evergreen Solar hat von Anfang an eine Vorreiterrolle in der Entwicklung innovativer Produktionstechniken eingenommen", erklärt Dr. Terry Bailey, Senior Vice President für Marketing und Vertrieb bei Evergreen Solar. "Unsere Module zählen derzeit zu den umweltfreundlichsten PV-Modulen auf dem Solarmarkt - nicht zuletzt aufgrund der enormen Energieeinsparungen bei ihrer Entstehung."


Gesetzänderungen fordern Hersteller: Optimierung von Produktionsprozessen und Schonung von Ressourcen

Das Augenmerk der Solarbranche konzentriert sich in Zukunft zunehmend auf besonders ressourcen-schonende Produktionsprozesse und deren weitere Optimierung. Hintergrund sind die geplanten Kürzungen der Einspeisevergütungen in zahlreichen europäischen Ländern, von den angekündigten Gesetzänderungen des spanischen Industrie-Ministeriums bis hin zur EEG-Novellierung in Deutschland. Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen (NASDAQ: ESLR) zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges Produktionsverfahren: Die patentierte String Ribbon-Technologie. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Solarzellen im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

02.09.2008   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Sunways AG: Farbige und lichtdurchlässige Solarzellen für individuelle Lösungen; internationaler Verkaufsstart für ersten Zentralwechselrichter

Solar-Inverter PT 30k
Solar-Inverter PT 30k

Die Umsetzung von extravaganten Photovoltaik-Designlösungen mittels farbigen und lichtdurchlässigen Solarzellen zeigt die Sunways AG (Konstanz) auf der 23. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC, 1. bis 4. September 2008) in Valencia / Spanien. Mit diesen Produktinnovationen stellt der Photovoltaik-Systemanbieter sein Know-how in der Zellproduktion vor. Einzigartige Ideen verwirklichen, kundenindividuelle Lösungen und Spezialzellen entwickeln, damit habe sich das Unternehmen einen Namen gemacht, erläutert der Vorstandsvorsitzende Roland Burkhardt: "Die weltweit ersten transparenten, kristallinen Solarzellen kamen von Sunways. Mit ihnen und unseren farbigen Zellen schaffen wir neue Einsatzgebiete für die Photovoltaik, zum Beispiel in der Gebäudeintegration."   Für die transparenten Fassadenelemente habe Sunways bereits mehrere internationale Designpreise erhalten, ergänzt Burkhardt.

Transparente farbige Solarzellen in Projekten renommierter Architekten

Lichtdurchlässige Fassadenelemente gewinnen Energie und werden gleichzeitig zur Abschattung und als Sonnenschutz eingesetzt. Nach Kundenwunsch hergestellte farbige Solarzellen ermöglichen eine exklusive Integration in das Gebäude; Sunways bietet sie unter anderem in den Farben Gold, Silber, Bronze und Smaragd und wahlweise in mono- oder multikristalliner Ausführung an. Ebenfalls möglich ist die Kombination aus beiden Innovationen: die transparente farbige Zelle. Die Sunways-Spezialzellen finden sich weltweit in Projekten renommierter Architekten wieder, wobei Sunways auf Wunsch neben der Zellproduktion auch die Abwicklung des Gesamtprojektes übernimmt.


Internationaler Verkaufsstart für Sunways-Zentralwechselrichter

Auf der PVSEC hat der erste Zentralwechselrichter der Sunways AG (Konstanz) Premiere vor internationalem Publikum. Nach der erfolgreichen Markteinführung in Deutschland wird der Zentralwechselrichter PT 30k in Spanien und Italien sowie auf Anfrage auch in weiteren Ländern ab dem dritten Quartal 2008 verfügbar sein; die Zertifizierung für Spanien und Italien sei abgeschlossen, berichtet die Sunways AG in einer Pressemitteilung. Sunways bietet mit dem Solar-Inverter PT 30k einen transformatorlosen HERIC-Zentralwechselrichter mit 30 Kilowatt Ausgangsleistung und dreiphasiger Netzeinspeisung an. PT steht für Performance Technology und weise auf die hohen Wirkungsgrade von über 97,5 Prozent in Verbindung mit einem sehr breiten MPP-Spannungsbereich von 420 bis 800 Volt hin. Daneben nutze der Wechselrichter mit einer maximalen DC-Spannung von 1000 Volt die mögliche MPP-Systemspannung von Solarmodulen bestmöglich aus und sorge für eine Kostenoptimierung bei der Installation von Photovoltaik-Großanlagen, betont der Hersteller.


Die seit Jahren von Sunways eingesetzte HERIC-Topologie (Highly Efficient & Reliable Inverter Concept) wurde für die symmetrische, dreiphasige Einspeisung angepasst. Höchste Erträge in jeder Leistungklasse sind das Ergebnis dieser Technologie. In Bezug auf den maximalen und europäischen Wirkungsgrad erreicht der PT 30k einen Spitzenplatz und zählt zudem zu den kompaktesten und leichtesten seiner Leistungsklasse. Im Ausland kann das Geräte über die Vertriebsniederlassungen in Bologna (Italien) und Barcelona (Spanien) und über die Tochterfirma MHH France in Toulouse (Frankreich) erworben werden.

02.09.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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centrotherm photovoltaics: neue optische Messsysteme zur Qualitätskontrolle in der Solarzellen- und Modulproduktion

Photovoltaik-Messsystem von GP Solar
Photovoltaik-Messsystem von GP Solar

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) baut ihr Leistungsportfolio entlang der solaren Wertschöpfungskette aus und geht als Ergebnis der konzerneigenen Forschung und Entwicklung mit einer neuen Produktlinie in den Markt: Im Rahmen der diesjährigen European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (Valencia, Spanien, 1. bis 4. September 2008) stellt das Unternehmen mit "GP Solar Inspect" leistungsstarke optische Messsysteme vor, welche die Qualitätskontrolle bei der Wafer-, Solarzellen- und Modulproduktion nachhaltig verbessern sollen. Die neuen optischen Messsysteme der GP Solar Inspect-Produktlinie erzielen laut centrotherm photovoltaics unter anderem durch spezielle Beleuchtungseinheiten eine deutlich optimierte Messgenauigkeit. Die Messsysteme lassen sich durch modularen Softwareaufbau sowie hohe Skalierbarkeit gut an unterschiedliche Kundenbedürfnisse anpassen. Betreiber schlüsselfertiger Photovoltaik-Produktionslinien (Turnkey-Linien) haben die Möglichkeit, ein komplett vorkonfiguriertes Messsystem zu installieren.  Sie können sich aber auch für eine Produktkonfiguration entscheiden, die ihnen bei den Systemeinstellungen größtmögliche Freiheit und gleichzeitig hohe Laufsicherheit gewährt.

Spezielle Funktionen für die Photovoltaik-Produktion im Gigawatt-Maßstab

Darüber hinaus bieten die optischen Messsysteme Funktionen, von denen besonders Unternehmen in der Gigawatt-Fertigung profitieren, betont centrotherm photovoltaics. Diese produzierten in der Regel auf mehreren, parallelen Produktionslinien. Mit bisher im Markt erhältlichen Messsystemen mussten sie Einstellungsänderungen an jedem einzelnen System separat vornehmen. Bei den GP Solar Inspect-Systemen können diese Kunden künftig Einstellungen von einer Linie exakt auf weitere Linien übertragen und den Produktionsprozess so deutlich effizienter überwachen und steuern, heißt es in der Pressemitteilung. Ein weiterer Vorteil der neuen Messsysteme liege in der zentralen Datenverwaltung: Messergebnisse aus den Produktionsprozessen der einzelnen Systeme würden zentral verwaltet und könnten in Echtzeit abgerufen oder statistisch verarbeitet werden.


GP Solar soll unter dem Dach des Mutterkonzerns als starke Marke wachsen

"Mit den neuen optischen Messsystemen der GP Solar Inspect-Produktlinie haben wir Methoden entwickelt, die neue Maßstäbe für die Qualitätskontrolle in der Solarzellen- und Solarmodulfertigung setzen. Die einzelnen Produktvarianten und Funktionen sind flexibel einsetzbar und wurden im engen Dialog mit unseren Kunden gestaltet", erläutert Dr. Eric Rüland, Vertriebsleiter der GP Solar. Die Messsysteme der GP Solar Inspect-Produktlinie basieren auf der Entwicklungsarbeit der GP Solar GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Konstanz ist spezialisiert auf Produkte, Beratung und Technologie für Photovoltaik mit dem Fokus auf Qualitätskontrolle und Prozesstechnologie für Solarzellen- und Solarmodulherstellung. "Unter dem Dach des Mutterkonzerns soll die GP Solar als starke Marke weiter wachsen und ihr Potenzial im Bereich Forschung und Entwicklung stärken. Die Markteinführung der GP Solar Inspect-Produktlinie belegt die hohe Innovationskraft, die centrotherm photovoltaics mit ihren Töchtern bündelt und fördert. Dieser starke Verbund ist Basis unseres Erfolgs", sagt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Geschäftsführer der GP Solar.

01.09.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GP Solar,
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SolarWorld AG verleiht SolarWorld Einstein-Award für herausragende Leistungen in der Photovoltaik

Mit der Verleihung des SolarWorld Einstein-Awards würdigt die SolarWorld AG auch 2008 wegweisende Leistungen rund um die Entwicklung der Solarstrom-Technologie. Mit dem höchst dotierten Solarpreis der Photovoltaik-Branche zeichnet der solare Technologiekonzern Menschen aus, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung der Photovoltaik verdient gemacht haben. Die Preisverleihung findet statt am 1. September 2008, anlässlich der 23. Europäischen Photovoltaikkonferenz in Valencia. Gewinner des SolarWorld Senior-Einstein-Awards 2008 ist Professor Antonio Luque Lopez vom Institut für Solarenergie der Universität Madrid.   "Engagement, eigenes Denken und Innovationskraft sind entscheidende Eigenschaften, um die Photovoltaik und damit klimafreundliche Stromerzeugung weltweit voranzubringen. Mit dem SolarWorld Einstein-Award wollen wir darauf aufmerksam machen", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Der SolarWorld Senior-Einstein-Award für herausragende Lebensleistungen wird bereits zum vierten Mal vergeben; der SolarWorld Junior-Einstein-Award für Nachwuchstalente zum dritten Mal.


SolarWorld Senior-Einstein-Award für Professor Luque Lopez von der Universität Madrid

Der 67-jährige Spanier zählt zu den führenden internationalen Pionieren der Photovoltaik und hat sich um neue Konzepte für Solarzellen verdient gemacht. So entwickelte Antonio Luque Lopez ab 1976 die zweiseitige Solarzelle, die beispielsweise vom Boden reflektiertes Licht in Strom umsetzen kann. Der Wissenschaftler, der derzeit unter anderem ein europaweites Forschungsprojekt für neue Solarzellenkonzepte koordiniert, ist mit zahlreichen Preisen wie dem Bequerel-Preis der Europäischen Union ausgezeichnet worden. Zudem ist er Mitglied der Academia de la Ingeniería de España und sitzt in wissenschaftlichen Beiräten von Forschungsinstituten, Zeitschriften und Organisationen. Als Leiter des Institutes für Solarenergie der Universität Madrid leistet Antonio Luque Lopez seit 1979 auch einen großen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.


SolarWorld Junior-Einstein-Award Gewinner: Bram Hoex von der Universität Eindhoven

Ein solcher Nachwuchswissenschaftler ist der Niederländer Bram Hoex, der den diesjährigen SolarWorld Junior-Einstein-Award erhält. In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich der Physiker, der seine akademische Karriere an der Technischen Universität von Eindhoven begann, mit alternativen Beschichtungstechnologien für die Herstellung von siliziumbasierten Solarzellen. Durch die Verwendung von Aluminiumoxid anstelle von Siliziumnitrid zur Passivierung der Oberfläche gelang die Reduktion der elektrischen Verluste, was in Kooperationen mit Forschungsinstituten zu einer Steigerung der Gesamteffizienz der Solarzelle auf 23,2 Prozent führte. Zwar sind die positiven Eigenschaften von Aluminiumoxid schon lange bekannt, aber Bram Hoex gelang es erstmals, solche Schichten herzustellen und die Idee in die industrielle Anwendung zu bringen. Es ist eine weiterer Schritt, um Solarstrom konkurrenzfähiger zu machen. Das fanden die Juroren im doppelten Sinne preiswürdig.

01.09.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Blockheizkraftwerke: Ab dem 01.09.2008 Zuschüsse vom BAFA

Mini-BHKW
Mini-BHKW

Ab dem 01.09.2008 wird der Einbau eines Mini-Blockheizkraftwerkes nach dem "Klimaschutz-Impulsprogramm für Mini-KWK-Anlagen" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst, berichtet die Eurolflamm oHG in einer Pressemitteilung. Die Förderung ist abhängig von der elektrischen Leistung und von den Vollnutzungsstunden. Das Impulsprogramm für Mini-KWK ist technologie- und brennstoffneutral. Die Basisförderung für eine Anlage mit 10 kW beträgt z. B. 8.750 Euro. Bedingung ist unter andrem, dass die KWK-Kleinstanlagen die EU-Richtlinie übertreffen (mindestens 10% Primärenergieeinsparung; mindestens 80% Jahresnutzungsgrad). Einen Bonus erhalten KWK-Anlagen mit besonders geringen Schadstoffemissionen, die jeweils weniger als 50% NOx und CO emittieren als von der jeweils gültigen TA-Luft vorgegeben.  Bis zu 90 % der eingesetzten Energie wird umgewandelt

Bei herkömmlicher Stromerzeugung in einem Kraftwerk mit Kohle, Erdgas, Öl oder einem anderen Brennstoff wird ein Generator angetrieben. Dabei entsteht auch Wärme, die oft nicht weiter genutzt wird. Nur etwa 37 % der in Kraftwerken eingesetzten Energie wird tatsächlich in Strom umgewandelt. Der Rest geht als Abwärme verloren. Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wie die Mini-Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen damit bis zu 90 % der eingesetzten Energie. Dank der stark verbesserten Primärenergieausnutzung wird erheblich weniger CO2 ausgestoßen. Mit einem eingebauten Wärmetauscher wird die Wärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, an das Heizsystem abgegeben zum Beispiel für Heizkörper, Fußbodenheizung, Warmwasser, etc.

Ein Blockheizkraftwerk kann problemlos in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern sowie in Hotels, Gaststätten, Schwimmbädern und Gewerbebetrieben wirtschaftlich genutzt werden, so die Eurolflamm oHG Überall da, wo Wärme und/oder Strom benötigt wird. Das BHKW kann an eine vorhandene Heizungsanlage angeschlossen oder im Zuge einer Heizungssanierung komplett neu aufgebaut werden. Den bei der Wärmeerzeugung erzeugten Strom können die Betreiber entweder selbst verbrauchen oder in das öffentliche Netz einspeisen, dafür erhalten Sie eine staatlich zugesicherte Vergütung.

01.09.2008   Quelle: Eurolflamm oHG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eurolflamm OhG,
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Wattner-Gruppe schließt 200 Millionen-Euro-Vertrag mit ET Solar aus China

Die Wattner Gruppe (Köln), Fondsinitiator im Bereich Infrastruktur und Energie, beginnt für ihren Fonds "Wattner SunAsset 1" mit ersten Investitionen, berichtet die Wattner Kapital AG in einer Pressemitteilung. Zugleich habe der Initiator einen Vertrag mit der chinesischen ET Solar aus Nanjing über die schlüsselfertige Errichtung von Solarkraftwerken geschlossen. ET Solar liefert demnach über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft ET Solutions AG in München schlüsselfertige Solar-Kraftwerke (Photovoltaik) vornehmlich in Südeuropa mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro an die Wattner Gruppe.   Das chinesische Unternehmen mit weiteren Niederlassungen in den USA, Spanien, Italien und Korea versorgte laut Wattner unter anderem die olympischen Spiele 2008 in Beijing mit Solarenergie.


Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 50 MW geplant

Wattner will Photovoltaik-Anlagen im Wert von jährlich mindestens 20 Millionen Euro von ET Solar kaufen, über die Vertraglaufzeit sei eine Gesamt-Nennleistung von 50 MWp (Megawatt peak) vereinbart worden. Mit dieser Leistung könne eine Kleinstadt mit rund 15.000 Haushalten mit Strom versorgt werden, heißt es in der Pressemitteilung. "Wattner hat sich für uns entschieden, weil wir über die notwendige Erfahrung und Referenzen im Solarsektor verfügen. Die Kooperation ist für uns der Einstieg in weitere ausländische Märkte", sagt Wang Xinghua, Chairman & Chief Executive Officer von ET Solar.


Solarpark Penig mit 1,48 MW im Dreieck zwischen Chemnitz, Zwickau und Altenburg

Der Vertrag mit der Wattner-Gruppe umfasst einen Zeitraum von fünf Jahren und decke damit die gesamte Laufzeit des Solarbaufonds Wattner SunAsset 1 ab. Für diesen seie nun die erste Investitionsentscheidung getroffen worden: Investiert werde ab sofort in den baureifen Standort "Solarpark Penig" mit insgesamt rund 12.000 Solarmodulen. "Der Standort, der sich im Dreieck der Städte Chemnitz, Zwickau und Altenburg befindet, hat sich als bestmögliches Objekt herausgestellt. Mit dem bisher platzierten Fondsvolumen können wir sofort einsteigen", sagt Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut, der gemeinsam mit Guido Ingwer die Gruppe leitet. Am Standort Penig kann eine Leistung von 1,48 MWp erzielt werden, das entspreche einem Solarstrom-Ertrag von jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden. Überzeugende Parameter seien außerdem die gute Anbindung an das öffentliche Stromnetz und die gute Zusammenarbeit mit dem Verpächter, dem Landkreis Mittweida.

Im Unterschied zu anderen Solarfonds sei Wattner SunAsset 1 mit seiner Laufzeit von sechs Jahren ein Kurzläufer, der Anleger anspricht, die ihr Geld nur für einen befristeten Zeitraum mit attraktiver Rendite anlegen wollen, so der Anbieter. Der Fonds rechnet laut Wattner-Gruppe mit einer Zielrendite von 10,5 Prozent nach IRR, bei einer Mindestanlage von 5.000 Euro. Es würden in kurzer Folge baureife Standorte erworben, auf ihnen Solaranlagen schlüsselfertig errichtet und diese unmittelbar nach Inbetriebnahme an Investoren weiter verkauft.

01.09.2008   Quelle: Wattner AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Day4 Energy bietet schlüsselfertige Lösung für Solarstrom-Investoren

Das kanadische Solar-Unternehmen Day4 Energy Inc. (Burnaby, British Columbia), Hersteller kosteneffektiver solarelektrischer Hochleistungs-Module, meldete am 28.08.2008 den Start einer strategischen Partnerschaft mit der CERTUS Life Cycle AG (CLC). Ziel ist die Finanzierung von Projekten zur Photovoltaik-Stromerzeugung (PV) in Europa mit besonderem Schwerpunkt im wachsenden italienischen Markt. Im Rahmen der Vereinbarung will Day4 Energy mit seiner Solarmodul-Technologie und seinem Netzwerk aus Photovoltaik-Systemintegrationspartnern schlüsselfertige, von CLC in Betrieb genommene und finanzierte Projekte zur PV-Stromerzeugung entwickeln.   CLC ist ein in Deutschland ansässiges Finanzunternehmen, das kürzlich seinem bestehenden Investitionsportfolio aus Versicherungsprodukten Projekte zur PV-Stromerzeugung hinzugefügt hat. Durch die strategische Partnerschaft zwischen den Parteien könne Day4 Energy direkt auf einen neuen vertikalen Markt aus von Investoren finanzierten Projekten zur Erzeugung von Solarstrom zugreifen, heißt es in der Pressemitteilung von Day4 Energy Inc. CLC wiederum werde durch die Technologie von Day4 Energy mit einer erstklassigen Kapitalrendite profitieren. Bei etlichen zur Diskussion stehenden Projekten gingen beide Unternehmen davon aus, dass aus der Zusammenarbeit schon bald greifbare Geschäfte erwachsen werden.

"Nach intensiver sorgfältiger Prüfung glauben wir, dass Day4 Energy's Fähigkeit, die Installationserfahrung seiner Channel-Partner mit einer überlegenen Feldleistung der Day4 Electrode-Module zu kombinieren, für unsere Anleger ein überaus ansprechendes Investitionsangebot darstellt", erklärt CLC_Vorstand Bernd Sibold.


Attraktive Photovoltaik-Märkte in Südeuropa

Von Investoren finanzierte Projekte zur Erzeugung von Solarstrom sind laut Day4 Energy und CLC ein sehr zügig wachsender vertikaler Markt. Es werde erwartet, dass sich das Modell in Märkten wie Italien als besonders ansprechend erweisen wird; diese Märkte profitierten von einer starken natürlichen Sonneneinstrahlung und günstigen politischen Rahmenbedingungen, welche aufgrund der rapide steigenden Preise der großen Netzstromanbieter zunehmend attraktivere langfristige Projektrenditen ermöglichten.

"Ich freue mich über diese strategische Zusammenarbeit mit CLC. So können wir den Aktionären des Fonds erstklassige Investitionsmöglichkeiten bereitstellen und für Day4 Energy und seine Channel-Partner zahlreiche Projektchancen schaffen", sagte George Rubin, Präsident von Day4 Energy. "Solarenergie ist das Geschäft des im Voraus bezahlten elektrischen Stroms. Deshalb ist die Finanzierung ein integraler Teil der Lösung, zu der auch Technologie, Systemdesign und Installation gehören. Wir verfügen bereits über eine in der Branche führende Modultechnologie, und unsere Channel-Partner sind die besten PV-Systemexperten im Sektor. Durch die Kooperation mit CLC wollen wir das Puzzle nun endgültig zusammenfügen", so Rubin weiter.

01.09.2008   Quelle: Day4 Energy Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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