Solar News Archiv November 2008

 




 

Solarwärme XL: Nicht nur Einfamilienhäuser können die Sonne nutzen

BINE-Themeninfo "Große
Solarwärmeanlagen für
Gebäude".

Große Solarthermie-Anlagen bieten Vorzüge: Sie liefern - gerechnet auf den Quadratmeter Kollektorfläche - mehr Wärme als Kleinanlagen und haben geringere Verluste, weil sich Wärme in großen Einheiten besser speichern lässt. Die Wärmekosten sind bei diesen Systemen deshalb häufig geringer. Viele große Gebäude, wie Mietshäuser, Hotels, Wohnheime oder Krankenhäuser eignen sich für den Einsatz von Solarthermie. Bisher wird diese Chance allerdings selten genutzt. Das neue BINE-Themeninfo "Große Solarwärmeanlagen für Gebäude" (I/2008) informiert auf 20 Seiten über die Technik, ihre Anwendungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse dazu.  Während Solaranlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser in der Regel als Komplettlösungen angeboten werden, erfordern Großanlagen ein genau auf den Anwendungsfall zugeschnittenes Anlagen- und Speicherkonzept. Das minimiert die Systemkosten und optimiert die nutzbaren solaren Erträge sowie die Wechselwirkung mit der konventionellen Wärmetechnik. Gut konzipiert, sorgfältig installiert und regelmäßig gewartet, arbeiten Solaranlagen dann problemlos, betont der BINE Informationsdienst. Die Betriebskosten seien gering. Der Instandhaltungsaufwand für Großanlagen von jährlich ca. 1 bis 1,5 % der Investitionskosten liege etwa im gleichen Rahmen wie für eine konventionelle Kesselanlage.


Trend zu Kombi-Anlagen zur Heizungsunterstützung

Eine Grundlage der Broschüre sind die Erfahrungen aus den Forschungsprogrammen Solarthermie-2000 und Solarthermie2000plus des Bundesumweltministeriums. Darin werden große Solaranlagen für unterschiedliche Gebäudetypen wissenschaftlich ausgewertet. Lag der Schwerpunkt ursprünglich auf Anlagen zur reinen Warmwassererzeugung, stehen heute Kombi-Anlagen im Mittelpunkt. Das neue BINE-Themeninfo "Große Solarwärmeanlagen für Gebäude" (I/2008) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 92379-0.

30.11.2008   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Wasserstoff und Brennstoffzelle: Großes Potenzial zur nachhaltigen Energieversorgung

Brennstoffzelle.
Brennstoffzelle.

Am 11. November fand in der Hessischen Landesvertretung in Berlin ein Parlamentarischer Abend zu Wasserstoff und Brennstoffzellen statt. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen e.V.), die HA Hessen Agentur GmbH und der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV). Laut einer Pressemitteilung des DWV wird die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Energiewirtschaft spielen. Gewonnen aus Kohlenwasserstoffen oder per Elektrolyse aus Wasser hinterlasse Wasserstoff bei der Verbrennung keinerlei Rückstände. Brennstoffzellen als Energiewandler seien nicht nur sauber, sondern auch effizient, heißt es in der Pressemitteilung. Schon heute lasse sich das Potential von Wasserstoff als umweltschonendem Energieträger zum Antrieb von Autos und in Industriebetrieben erkennen. In häuslichen Kellern werde mit Brennstoffzellen-Pilotanlagen eine netzunabhängige Strom- und Wärmeversorgung sichergestellt. 

Attraktives Aktionsfeld für Unternehmen

Dr. Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des DWV betonte in Berlin, dass die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie nicht nur Chancen für den Umweltschutz, sondern auch große Potenziale als Handlungsfeld für Unternehmen biete. Der Verband versteht sich als Sprachrohr der Unternehmen, die hier bereits in Forschung und Entwicklung engagiert sind. Die Vorstandsvorsitzende der H2BZ-Initiative Hessen e.V., Prof. Dr. Birgit Scheppat, zeigte sich ebenfalls zuversichtlich und bezeichnete es als reine Zeitfrage, bis die Technologie die nötige Marktrelevanz und -akzeptanz erreicht habe. Mit Blick auf die Aktivitäten in Hessen wies sie auf die Notwendigkeit hin, mit Hilfe von Anwendungsentwicklung und Pilotprojekten die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie zur Serienreife zu bringen.


Förderung von Leuchtturmprojekten im Rahmen des NIP

Mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) forciert die Bundesregierung seit 2006 anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Branche und ergänzt diese durch Demonstrationsvorhaben. Eine wichtige Rolle bei der Koordinierung dieser bundesweiten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben komme der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) unter Regie von Dr. Klaus Bonhoff zu, heißt es in der Pressemitteilung des DWV. "Schon in den ersten Monaten ihrer Existenz hat die NOW wichtige Meilensteine, wie zum Beispiel den Start der Demonstrations-Leuchttürme zu wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) sowie zu Brennstoffzellen in der Hausenergieversorgung erreichen können", so Bonhoff in Berlin.


Brennstoffzellenanwendung für netzunabhängige Spielkonsole

"Deutschland ist auf dem richtigen Weg, allerdings sind noch nicht alle Hausaufgaben erledigt. Die Anstrengungen zur Förderung des Sektors sind noch weiter zu intensivieren", erklärte Alfred J. Stein, verantwortlich für die Brennstoffzellentechnologie in der HA Hessen Agentur GmbH beim parlamentarischen Abend in Berlin. Mit einer begleitenden Ausstellung demonstrierten die Veranstalter die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Die Palette der Exponate reichte von Brennstoffzellenanwendungen für die netzunabhängige Stromversorgung einer netzunabhängigen Computer-Spielkonsole bis hin zur mobilen Wasserstofftankstelle.

30.11.2008   Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS),
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SYSTAIC AG: Sämtliche Solarkraftwerke in Spanien verkauft

Der SYSTAIC-Konzern hat die abschließenden Vereinbarungen über den Verkauf der im dritten Quartal 2008 fertig gestellten spanischen Photovoltaik-Kraftwerke nahe der spanischen Großstadt Córdoba mit Eurovoltaic sowie einem Endinvestor geschlossen, berichtet die SYSTAIC AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das Eigentum an sämtlichen bis zum 28. September 2008 an das Stromnetz angeschlossenen SYSTAIC-Solarkraftwerken sei am 25.11.2008 dem Endinvestor übertragen worden, einer europaweit führenden deutschen Fondsgesellschaft.   Der Eigenkapitalanteil des Endinvestors in Höhe von 25 % der Gesamtsumme von 70 Millionen Euro sei bereits vertragsgemäß bezahlt worden. Die Restsumme sei mit Abschluss der entsprechenden Finanzierungsverhandlungen und der Auszahlung der Fremdmittel fällig. Der Vorstand rechnet damit, dass SYSTAIC den Restbetrag in den nächsten Monaten vereinnahmen kann, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.

30.11.2008   Quelle: SYSTAIC AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Elektromobilität: Sportwagen "Tesla" in Berlin vorgestellt

Elektro-Roadster "Tesla": Sauber unterwegs
mit Solarstrom.

Der erste in Europa ausgelieferte Elektro-Roadster der Marke Typ "Tesla" wurde am 24. November in Berlin präsentiert. Der kalifornische Elektro-Sportwagen fährt mit Strom aus Lithium- Ionen-Akkus, beschleunigt laut Hersteller in weniger als vier Sekunden von null auf 100 km/h und hat eine Reichweite von fast 400 Kilometern. "Elektromobilität muss die Verkehrssysteme der Zukunft prägen, doch das alleine reicht nicht. Wenn die Emissionen vom Auspuff einfach zum Kohlekraftwerk verlagert werden, dann haben wir mit Blick auf die Klimakatastrophe nichts gewonnen", sagte Matthias Willenbacher, Gründer und Vorstand der juwi-Gruppe sowie Besitzer des Tesla.  "Elektromobilität macht nur Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren und damit sauberen Energieträgern kommt - zum Beispiel aus Wind-, und Sonnenenergie", unterstreicht Willenbacher. "Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen", erläuterte Willenbacher bei einem Hintergrundgespräch der Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin. Sein Unternehmen wolle so schnell wie möglich den über 80 Wagen umfassenden Firmen-Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller umstellen.


Photovoltaik-Anlagen am juwi-Hauptsitz versorgen Solarstrom-Tankstelle

"Wir würden am liebsten gestern damit anfangen, doch bislang haben wir trotz intensivster Suche keinen Autohersteller gefunden, der uns entsprechende Elektrofahrzeuge liefern könnte", kritisiert Willenbacher und verweist auf eine weitere wichtige Funktion von Elektroautos: "Sie dienen auch als intelligente Stromspeicher. Elektrofahrzeuge werden zum Aufladen der Batterie üblicherweise nachts an die Steckdose gesteckt, so dass sie etwaige Überschüsse an Windstrom aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben können." Am Unternehmenssitz in Wörrstadt zeige juwi, dass die Umstellung auf eine saubere Elektro-Mobilität möglich ist. Am Firmengebäude selbst und im Umfeld des Unternehmenssitzes erzeuge juwi mit Photovoltaik-Anlagen Strom, mit dem Elektroautos an der firmeneigenen Solarstrom-Tankstelle gespeist werden können. Gleichzeitig seien die Parkplätze am Firmensitz mit Solar-Carports überdacht, die mit Dünnschicht-Solarmodulen bestückt sind. Damit könnten zwei Elektroautos jeweils rund 15.000 Kilometer pro Jahr fahren. "Mit Windstrom kann der Tesla beispielsweise für vier Euro "vollgetankt" werden. Und mit einer Windenergieanlage der modernsten Generation kann man Strom für die Jahresfahrleistung von 6.000 Elektrofahrzeugen produzieren", betont Willenbacher.

29.11.2008   Quelle: juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Holding AG,
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Stuttgarter Hochschule für Technik tritt beim Solar Decathlon Europa 2010 an

Die Hochschule für Technik Stuttgart ist beim Solar Decathlon Europe 2010 dabei! Bei diesem "Solaren Zehnkampf" treten 15 bis 20 ausgewählte Hochschulteams an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Zum Abschluss des Wettbewerbs werden die Häuser aller Teams in Madrid einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Neben dem Konzept, der Energiebilanz und dem Innovationsgehalt werden auch Komfort, Gestaltung, Kommunikation und Marktfähigkeit bewertet. Der Solar Decathlon Europe wird zum ersten Mal in Europa ausgetragen. Auslober des europäischen Wettbewerbs ist das spanische Wohnungsministerium in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Energieministerium.   Das Hauptziel des Wettbewerbs ist es, bei Studierenden und in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für und das Wissen um die Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens und der Nutzung regenerativer Energien zu steigern. Die Markteinführung innovativer solarer Energietechnologien soll gefördert und der Beweis angetreten werden, dass energieeffizientes Bauen auch mit einer Steigerung des Komforts, sowie der Gestaltungs- und Lebensqualität, einhergehen kann.


Energieeffiziente Gebäude müssen keine "klobige Thermoskanne" sein

"Die HFT Stuttgart nimmt diese Herausforderung gerne an" erklärt Professor Andreas Löffler, Dekan der Fakultät Architektur und Gestaltung an der HFT Stuttgart. "Wir freuen uns auf diese komplexe Aufgabe und werden dafür die Kompetenzen der gesamten Hochschule im Bereich des energieeffizienten Bauens bündeln." Studierende, Mitarbeiter und Professoren der Fakultät Architektur und Gestaltung und der Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft sowie dem Forschungszentrum zafh.net (Gebäudeenergieforschung) sind an dem Projekt beteiligt. In interdisziplinären Teams wird ein leichtes Elementbausystem entwickelt und umgesetzt. Das ausschließlich solar betriebene Gebäude muss einfach zu transportieren sein und soll mit seiner schlanken und transparenten Anmutung der vorherrschenden Wahrnehmung energieeffizienter Gebäude als "klobige Thermoskanne" entschieden entgegentreten.

Der Startschuss ist bereits gefallen. Seit Anfang Oktober arbeiten Studierende des Masterstudiengangs Architektur am konzeptionellen Entwurf des Hauses, der bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Innovative Materialien und die intelligente Abstimmung von Gebäude, Anlagentechnik und Nutzung sind die Grundlagen für eine ansprechende Gestaltung, einen geringen Energieverbrauch und hohen Wohnkomfort. Eine Projekt-Homepage soll in den nächsten Tagen gestartet werden, um aktuell über den Fortschritt des Projektes zu informieren. Darüber hinaus konzentrieren sich die Anstrengungen in der frühen Phase des Wettbewerbs darauf, Förderer und Sponsoren zu gewinnen, die das Team der HFT Stuttgart mit Erfahrungswissen, Sachleistungen und auch finanziell unterstützen.

29.11.2008   Quelle: Fachhochschule Stuttgart, Hochschule für Technik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bauministerium Spanien,

 

Biogasproduktion: Universität Kassel erhält 1,6 Millionen € für europäisches Forschungsprojekt

Grünlandschnitt, der von Naturschutzflächen aus ganz Europa stammt, als Energielieferanten für Biogas zu nutzen, ist der Forschungsansatz von Professor Dr. Michael Wachendorf, von der Universität Kassel (Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe). In Zusammenarbeit mit dem EU-Referat der Universität konnte Wachendorf Drittmittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro für das Projekt PROGRASS einwerben, berichtet die Universität Kassel in einer Pressemitteilung. PROGRASS soll erforschen, wie die wirtschaftliche und ökologische Nutzung von unter Naturschutz stehenden Grünlandflächen zur Bioenergiegewinnung in Europa möglich ist.  Ziel sei, Lebensräume durch ein angepasstes, landwirtschaftliches System zu erhalten und Bioenergie zu produzieren, ohne dabei in Konkurrenz zu der Nahrungsproduktion zu treten. Gleichzeitig sollen auf diese Weise neue Einnahmequellen für kleine Landwirtschaftsunternehmen geschaffen und ökonomisch benachteiligte Regionen wirtschaftlich aufgewertet werden.


Hohes Potenzial der Grünlandmasse

Das Potenzial sei hoch, betont die Universität Kassel: In Deutschland zum Beispiel gebe es rund 1,5 Millionen Hektar Grünland, in England 2,2 Millionen Hektar und in Estland 0,6 Millionen Hektar, die sich grundsätzlich für die Biomasse- und Bioenergie-Produktion eignen könnten - allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität und Zusammensetzung. In einem mehrstufigen Arbeitsplan soll das PROGRASS-Konzept über dreieinhalb Jahre erprobt werden: In der Demonstrationsphase soll ein mobiles Pilotsystem zur Wandlung von Biomasse zu Festbrennstoffen eingesetzt werden, in drei europäischen Modellregionen in Estland, England und Deutschland. Parallel sollen die technischen Umsetzungsmöglichkeiten erforscht und konstant kontrolliert werden, inwiefern PROGRASS hinsichtlich der wirtschaftlichen und sozioökonomischen Faktoren in den Regionen zukunftsfähig und auf andere Regionen übertragbar ist. Für die Umwandlung der Grünlandmasse in Brennstoffe soll ein neues Verfahren eingesetzt und weiterentwickelt werden, das bis zu 70 Prozent der in der Biomasse enthaltenen Energie nutzen könne.


Forschungsprojekt soll Naturschutzaspekte berücksichtigen und sowie sozioökonomische und technischen Fragen beantworten

Gefördert wird das Forschungsprojekt von der Europäischen Union im Rahmen des LIFE+ Environmental Policy and Governance-Programms. Insgesamt acht Teilprojekte sollen mit Kooperationspartnern in Deutschland, England und Estland durchgeführt werden, um den vielschichtigen Prozess wissenschaftlich und praktisch zu erarbeiten, von den Naturschutzaspekten über sozioökonomische bis hin zu technischen Fragen. Partner sind die Universität Bonn, die estnische University of Life Science, das Institute of Grassland and Environmental Research in Wales, der Landkreis Vogelsberg, Industrie- und Umsetzungspartner aus Deutschland und Österreich wie etwa die VIESSMANN Werke GmbH & Co. KG in Allendorf/Eder sowie das Hessische Umweltministerium.

29.11.2008   Quelle: Universität Kassel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Kassel,

 

Rheinland-Pfalz: 1,5 Megawatt-Solarpark im Landkreis Kusel eingeweiht

Solarpark Schneeweiderhof.
Solarpark Schneeweiderhof.

Rheinland-Pfalz profitiert von der Sonnenenergie: Mit seinen hohen Solarstrahlungswerten habe das Land ausgezeichnete Voraussetzungen zur Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie, berichtet das Ministerium für Umwelt und Forsten des Landes in einer Pressemitteilung. Am 26.11.2008 wurde ein neuer Solarpark nahe der Ortschaft Eßweiler (Landkreis Kusel) eingeweiht. Die Eurosol GmbH hat im Auftrag der Neue Energie Pfälzer Bergland GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft des Landkreises und der Pfalzwerke AG, auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern 8.640 Solarmodulen aufgebaut. Der Solarpark "Schneeweiderhof" ist eines von vier Photovoltaik-Projekten, welche die Neue Energie Pfälzer Bergland GmbH seit ihrer Gründung in diesem Jahr umgesetzt hat. Die Gesamtinvestition für den Solarpark beläuft sich nach Angaben des Ministeriums auf rund 5,5 Millionen Euro.  Diese Anlage wird jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr liefern - so viel wie 630 Durchschnittshaushalte verbrauchen. Gleichzeitig werden 817 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.


Umweltstaatssekretärin Kräge: "Sonnenenergie ist Teil einer zukunftssicheren Energieversorgung"

"Der Solarpark auf dem Gelände der Deponie Schneeweiderhof ist ein weiterer Baustein auf unserem Weg, die nachhaltige und Klima schonende Energieerzeugung im eigenen Land auszubauen, den Anteil Erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern", stellte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege zur Eröffnung fest. "Die Nutzung der Sonnenenergie zur Strom- und Wärmeversorgung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Die erneuerbaren Energien sind die Brücke in eine von dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der dauerhaften Versorgungssicherheit geprägten Energiezukunft. Wir haben das Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2020 auf 30 Prozent des Stromverbrauchs zu steigern. Hierzu ist es notwendig, die Nutzung aller regenerativen Energien konsequent weiterzuentwickeln."

28.11.2008   Quelle: Ministerium für Umwelt und Forsten – Rheinland-Pfalz (MUFVRLP)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eurosol GmbH,
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COLEXON Energy AG: Umsatz und Ergebnis gesteigert; Zusammenschluss mit der Renewagy A/S geplant

COLEXON-Solardach in Hassleben.
COLEXON-Solardach in
Hassleben.

Die COLEXON Energy AG (Hamburg), ein auf die Projektierung von Solar-Kraftwerken fokussiertes Photovoltaik-Unternehmen, erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 ein neues Rekordergebnis. Damit unterstreiche die Gesellschaft ihre erfolgreiche strategische Ausrichtung auf Dünnschichtmodule, wodurch COLEXON auch in für den Markt unsicheren Zeiten auf sicheren Beinen stehe, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 konnte COLEXON die Umsatzerlöse nach eigenen Angaben von 51,3 Millionen Euro auf 98,5 Millionen Euro nahezu verdoppeln.   Noch deutlicher war der Zuwachs beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das EBIT konnte von 1,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 6,9 Millionen Euro mehr als vervierfacht werden. Damit verbesserte sich die EBIT-Marge von 2,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 7,0 Prozent. Beim Periodenüberschuss gelang ebenfalls ein signifikanter Anstieg von 0,5 Millionen Euro auf 3,8 Millionen Euro. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,74 Euro (Vorjahreszeitraum 0,10 Euro).

Nach Ablauf der ersten neun Monate 2008 betrug der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit minus 1,1 Millionen Euro. Dieser resultiere aus einem Anstieg der Vorräte sowie der Zunahme künftiger Forderungen aus Fertigungsaufträgen im Zuge des verbesserten operativen Geschäfts, heißt es in der Pressemitteilung. Die positive Ertragslage spiegle sich in den Bilanzkennzahlen wieder. So erhöhte sich das bilanzielle Eigenkapital auf 37,2 Mio. Euro. Dies entspreche einer Eigenkapitalquote von knapp 54 Prozent. Damit verfüge COLEXON über eine stabile Finanzierungsstruktur für die geplante Ausweitung des operativen Geschäfts. Im dritten Quartal errichtete COLEXON Südkoreas erste Dünnschichtanlage mit First Solar-Modulen. In Deutschland, im brandenburgischen Haßleben, baut die Gesellschaft zurzeit die nach eigenen Angaben weltweit größte Dünnschicht-Aufdachanlage mit einer Leistung von 4,64 MWp.


Zusammenschluss mit der Renewagy A/S geplant

"COLEXON hat mit diesen hervorragenden Erfolgen ihre Position im deutschen und internationalen Solarmarkt nochmals gestärkt und eine solide Basis geschaffen, um den neuen Herausforderungen des Marktes effektiv zu begegnen", heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem Strategiekonzept "Change COLEXON 2012" soll das Unternehmen zudem noch effizienter ausgerichtet und das internationale Geschäft weiter gestärkt werden. "Mit den erzielten Ergebnissen hat COLEXON erneut bewiesen auf Marktänderungen frühzeitig reagieren zu können und eine solide Basis für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Unternehmens geschaffen", kommentiert Vorstandsvorsitzender Thorsten Preugschas die aktuellen Neunmonatszahlen. "Angesichts des geplanten Zusammenschlusses mit der Renewagy A/S werden wir unsere Marktposition in 2009 weiter stärken und blicken sehr zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr.", fügte er hinzu.

28.11.2008   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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Solar-Produkte mit dem "Blauen Engel" sparen Energiekosten: Ausstellung im Energiedesign-Center Berlin

Solar-Laptoptaschen.
Solar-Laptoptaschen.



Die Kraft der Sonne ist eine günstige und umweltfreundliche Energiequelle. Ob Uhren, Taschenrechner, Milchaufschäumer oder Hausnummerbeleuchtungen: Produkte mit dem Blauen Engel, die ohne Batterie und Steckdose laufen, zeigen beispielhaft, wie die zukunftsweisende Solartechnik auch im Haushalt sinnvolle Verwendung findet. Die Nutzung der Sonnenenergie schont die natürlichen Ressourcen und letztlich auch den Geldbeutel. Um den Verbraucherinnen und Verbrauchern Anregungen zum Kauf innovativer Solarprodukte - auch mit dem Blauen Engel - zu geben, organisierten die systaic AG, die Jury Umweltzeichen und das Umweltbundesamt eine Ausstellung solarer Alltagsprodukte in der Vorweihnachtszeit im Energiedesign-Center in Berlin.
  Zur Eröffnung der Ausstellung "Zu Weihnachten Sonne verschenken" am 27. November 2008 sagt Prof. Dr. Edda Müller, die den Blauen Engel vor 30 Jahren mitkonzipierte und heute stellvertretende Vorsitzende der Jury Umweltzeichen ist: "Der Blaue Engel war in allen Jahren seiner Existenz stets Wegbereiter für innovative Produkte. Solarbetriebene und ressourcenschonende Waren sind hierfür ein gutes Beispiel. Hersteller und Handelsunternehmen sollten die Marke Blauer Engel, die über 80 Prozent der Deutschen kennen, noch stärker nutzen, um auf die Vorteile ihrer Waren hinzuweisen."


Dauerhaft umweltgerechte Entwicklung mit erneuerbaren Energien

Dr. Klaus Müschen, Leiter der Abteilung "Klimaschutz und Energie“ im Umweltbundesamt betont: "Mit erneuerbaren Energien setzen wir auf eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung. Viele Techniken sind heute verfügbar. So kann jeder dazu beitragen, Treibhausgasemissionen zu verringern und Ressourcen zu schonen. Je früher wir handeln, umso besser für die Umwelt." "Wir freuen uns sehr darüber, dass SYSTAIC als Gastgeber dieser Ausstellung fungiert, denn sie ist gleich in mehrfacher Hinsicht zeitgemäß", so Olaf Achilles, Vorstand der systaic AG. "Die hier präsentierten solaren Geschenkideen faszinieren auf technischer Ebene, sie tragen dem Umwelt- und Klimaschutz Rechnung und lassen die Tradition, zu Weihnachten Wärme und Energie zu schenken, in einem wirklich neuen Licht erscheinen."

Die Ausstellung im Energiedesign-Center Berlin, Friedrichstraße 136, 10117 Berlin, ist bis zum 23. Dezember 2008 täglich von 10 bis 20 Uhr und am 24. Dezember 2008 von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Mehr zum Blauen Engel unter http://www.blauer-engel.de.

28.11.2008   Quelle: Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen, systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Johanna Solar Technology startet Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen

Johanna Solar- Produktion in Brandenburg an der Havel.
Johanna Solar- Produktion in Brandenburg
an der Havel.

Der Photovoltaik-Hersteller Johanna Solar Technology GmbH (Brandenburg an der Havel) hat die Produktion aufgenommen. "Hiermit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Alle notwendigen Schritte zur Kommerzialisierung unserer hochwertigen und ertragsstarken Dünnschicht-Solarmodule sind eingeleitet", so der für Technik und Produktion zuständige Geschäftsführer Dr. Volker Probst. Damit sei die Produktionsstätte mit einer Nominalkapazität von 30 Megawatt nur ein Jahr nach dem Einbringen der Fertigungsanlagen bereit für den Einstieg in die Serienproduktion.   Die siliziumfreien Dünnschicht-Solarmodule von Johanna Solar auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium, Sulfid und Selen (CIGSSe) sind komplett schwarz und weisen neben ästhetischen Vorzügen wichtige technische Vorteile auf. "Die Roadmap für die weitere technologische Entwicklung unserer Produktion steht", so die Johanna-Geschäftsführer Peter Forch und Gerhard Bookjans. Ziel sei die kontinuierliche Steigerung der Wirkungsgrade bei sinkenden Produktionskosten. "Das wird der Markt honorieren", sind die Geschäftsführer sicher.

aleo solar AG übernimmt den Vertrieb

Die von Johanna Solar Technology GmbH hergestellten Produkte werden ab Frühsommer 2009 über die aleo solar AG vertrieben. "Wir sind sehr stolz darauf, diese hochwertigen Solarmodule mit in unser Produktportfolio aufnehmen zu können" sagt der aleo solar-Vorstandsvorsitzende Jakobus Smit. Eine große Nachfrage für die Johanna-Produkte sieht aleo solar vor allem in dem sich stark entwickelnden Geschäft für Dachanlagen in Deutschland, Italien und Frankreich.

28.11.2008   Quelle: Johanna Solar Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Johanna Solar Technology GmbH,
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Amerikanischer Photovoltaik-Hersteller EPV SOLAR startet Vertrieb von Dünnschichtmodulen aus seiner Fabrik in New Jersey

EPV SOLAR produziert Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS).
EPV SOLAR produziert Solarzellen aus
Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS).

EPV SOLAR, Inc. (Robbinsville, USA), Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Systemen mit Hauptsitz in New Jersey, berichtete am 24.11.2008, die Produktionsstätte des Unternehmens in Robbinsville habe mit der Fertigung begonnen. Die Module aus der Solar-Fabrik mit einer Jahreskapazität von 20 Megawatt (MW) würden ab sofort vertrieben. Mit der Kapazitätserweiterung in Robbinsville wachse die gesamte Produktionskapazität des Unternehmens auf insgesamt 55 MW, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu zählten die Leistung der deutschen Produktionsstätte in Senftenberg (Niederlausitz, 30 MW), die noch im letzten Quartal 2008 starten soll, und die Pilotlinie mit 5 MW in Lawrenceville, New Jersey.  Sowohl in Robbinsville als auch in Senftenberg werden Module mit von EPV SOLAR selbst entwickelter Technologie gefertigt, die vom VDE und nach der Norm UL1703 zertifiziert seien.


"Dünnschicht ist die Photovoltaik der Zukunft"

Dünnschichtmodule gewinnen weltweit an Bedeutung als wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösung zur Solarstrom-Produktion und mittlerweile im industriellen Maßstab hergestellte Alternative zu herkömmlichen Modulen auf der Basis von kristallinem Silizium. Dr. Robert Bryan, Vorstand von EPV SOLAR kommentiert diese Entwicklung: "Dünnschicht ist in Zukunft die erste Wahl in Sachen Photovoltaik - und mit unserer wachsenden Produktionskapazität sind wir dafür gerüstet. Dass EPV SOLAR seine Produktion in Robbinsville in nur einem Jahr errichten und so schnell hochfahren konnte, ist Beleg für unsere Technologieführerschaft und unser Engagement auf dem Markt der Dünnschicht-PV", ergänzt Bryan.

28.11.2008   Quelle: EPV SOLAR, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPV SOLAR, Inc.,
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ANTARIS SOLAR will die Energiegewinnung der Zukunft alltagstauglich machen

Photovoltaik-Tests in Waldaschaff.
Photovoltaik-Tests in Waldaschaff.

Die Göde-Wissenschaftsstiftung (Waldaschaff) mit dem TEC-Institut für technische Innovationen beschäftigt sich künftig neben der Gravitationsforschung auch mit der Solartechnik. Das hänge auch mit der unternehmerischen Tätigkeit ihres Stifters Dr. Michael Göde zusammen und mit seiner neu gegründeten Unternehmensgruppe ANTARIS SOLAR, heißt es in der Pressemitteilung. "Die Energie direkt von der Sonne ohne Umwege über Wind, Kohle, Erdöl usw. zu holen, ist für mich der einzig logische Ansatz", begründet Göde sein Entscheidung, die Aktivität unternehmerisch auszuweiten. Dabei würden die unternehmerischen Ziele Hand in Hand gehen mit den wissenschaftlichen Forschungsgebieten: Das TEC-Institut für technische Innovationen teste im Auftrag der ANTARIS SOLAR-Unternehmensgruppe zum Beispiel Module namhafter Photovoltaik-Hersteller, nicht wie sonst üblich unter Labor-, sondern unter Realbedingungen.   "Nur so kann eine Qualität gewährleistet werden, die das Ziel einer sauberen, unerschöpflichen und umweltschonenden Energiegewinnung sichert - auch für kommende Generationen", betont Göde.


Photovoltaik Test-Anlage für 20 Modultypen unter Realbedingungen

Im Rahmen des immer größer werdenden Marktes für Photovoltaik-Technologie führte das TEC-Institut für technische Innovation in Waldaschaff, eine Testreihe durch, die in ihrer Größenordnung bislang wohl einmalig sei: Über Monate seien die verschiedenen Modulsysteme unterschiedlichster Hersteller unter exakt gleichen Testvoraussetzungen an das Netz gegangen und speisten ihren Strom unter Realbedingungen ein. Derzeit werden nach Angaben des Instituts 20 Modultypen gleichzeitig getestet. Die Testreihe startete laut TEC-Institut im Februar 2008 und werde seitdem kontinuierlich fortgesetzt. Das TEC-Institut betreibe eine eigene Wetterstation mit Temperatur-, Luftdruck-, Wind- und Regen-Erfassung sowie einen Pyranometer für die Messung der Globalstrahlung (die an der Erdoberfläche auf eine horizontale Empfangsfläche insgesamt eintreffende Sonnen- oder Solarstrahlung).

28.11.2008   Quelle: TEC - Institut für technische Innovationen GmbH & Co.KG; Antaris Solar GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Antaris Solar GmbH & Co. KG,
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Amerikanische Erneuerbare-Energien-Verbände ASES, AWEA und GEA in die "Environmental Hall of Fame" aufgenommen

Drei US-Verbände, die sich für die Nutzung der erneuerbaren Energien stark machen, wurden im November im Rahmen einer Preisverleihung in Chicago in die "Environmental Hall of Fame" aufgenommen, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Der US-Solarenergieverband (Solar Energy Society; ASES; Boulder, Colorado), der Windenergieverband (American Wind Energy Associtaion; AWEA; Washington, DC) und der Geothermieverband der Vereinigten Staaten (Geothermal Energy Association; GEA; Washington, DC). Die ausgezeichneten Organisationen wurden im Zuge umfangreicher Recherchen ausgewählt, die mehr als ein Jahr dauerten. Kriterien zur Aufnahme in die "Environmental Hall of Fame" sind Vorschläge von Fachleuten, langfristiges ökologisches Engagement und Erfolge im Umweltschutz.  Die Auszeichnung "Hero of Planet Earth" (HOPE) wurde 36 Vertretern von Umweltschutzorganisationen verliehen. Das Leitbild der Veranstalter ist, Lösungen einzelner Personen sowie von Gruppen zu würdigen und deren Umsetzung zu unterstützen, damit die Klimaerwärmung gebremst, Energiekosten gesenkt und die Umweltverschmutzung reduziert wird. Außerdem soll auf diesem Weg die Energie-Unabhängigkeit erreicht werden. Die Initiatoren der Environmental Hall of Fame sind überzeugt, dass die Technologien und Handlungsanweisungen der Preisträger dazu beitragen können, die Energiewirtschaft der Vereinigten Staaten autark zu machen, basierend auf erneuerbaren Energien.

Weitere Informationen:


http://environmentalfame.com; http://www.ases.org/; http://www.awea.org/ und http://www.geo-energy.org/

28.11.2008   Quelle: Environmentalfame.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://environmentalfame.com/,
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9. Forum Solarpraxis endet mit Teilnehmerrekord - deutliche Veränderungen im Solar-Markt erwartet

Forum Solarpraxis: Branchentreff der Solarwirtschaft.
Forum Solarpraxis: Branchentreff der
Solarwirtschaft.

Mit 810 Teilnehmern habe das 9. Forum Solarpraxis nicht nur einen Teilnehmerrekord aufgestellt, die Konferenz sei auch erstmals komplett ausgebucht gewesen, berichtet die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Rund 15 Prozent mehr Branchenexperten sowie Vertreter aus Politik, Presse und Finanzwelt als im letzten Jahr besuchten den diesjährigen Fachkongress der Solar-Branche. Der Anteil an internationalen Gästen habe sich mit mehr als 120 Teilnehmern aus 23 Ländern weltweit im Vergleich zu 2007 verdoppelt. "Substanzielle Vorträge, eine starke Internationalisierung und gute Möglichkeiten zum informellen Gespräch: Das Forum Solarpraxis bleibt nach wie vor für uns ein wichtiger Branchentreff", erklärt Dr. Hermann Iding, Leiter Kommunikation und Marketing von aleo solar.  "Ich habe das Forum insgesamt als sehr gelungen empfunden. Als herausragend positiv fällt mir das Analystenpanel ein, negativ die Animositäten zwischen der kristallinen und der Dünnschichtfraktion", meint Klaus Frehner, Vorstand New Business der Diehl AKO Stiftung & Co. KG.


Überangebot an Modulen könnten den gesamten Solarmarkt beleben

"Dieses Jahr war natürlich ein besonders wichtiges Forum, da wir für nächstes Jahr deutliche Veränderungen im Solarmarkt erwarten. Zum einen hat sicherlich die weltweite Rezession einen Einfluss auf alle Branchen, da wird meiner Ansicht nach auch der Solarmarkt sich nicht ganz herausnehmen können", berichtet Michael Voigtsberger, Geschäftsleiter der Steca Elektronik GmbH über die Diskussionen zur Entwicklung der Branche auf dem 9. Forum Solarpraxis. "Zum anderen ist durch die sehr starke Reduzierung der Einspeisevergütung im größten Solarmarkt Deutschland sicher eine Preisreduktion der Module zu erwarten. Wann diese eintritt und wie hoch sie sein wird, konnte leider auch auf dem Forum nicht geklärt werden. Darüber hinaus ist wohl zum ersten Mal seit Jahren mit einem Überangebot an Modulen zu rechnen, das den Solarmarkt insgesamt beleben wird. Wir blicken also recht optimistisch in die Zukunft", betont Voigtsberger. Die Zukunft der Solarthermie sieht Voigtsberger ebenfalls recht positiv. Neue Gesetzgebungen in Deutschland rückten die Solarwärme immer stärker in das Bewusstsein der Bürger.

Immer mehr internationale Teilnehmer schätzen das Forum Solarpraxis als Treffpunkt zum intensiven fachlichen Austausch. "In China gibt es zwar auch Fachkonferenzen wie diese Veranstaltung in Berlin. Aber keine reicht von der Qualität der Inhalte und dem hohen Grad an Networking an das Forum Solarpraxis heran", berichtet Thomas Liu von China Sunergy. Besonders schätzt Liu die vielen fachlichen Brancheninformationen, die zahlreichen Marktanalysen und die profunden Prognosen, die auf der Konferenz diskutiert wurden.


Analysten: Finanzmarktkrise führt zu Verunsicherung

Auch die Zahl der Analysten und Investoren, die das Forum Solarpraxis als Informationsplattform nutzen, ist in diesem Jahr weiter gestiegen. "Wir sind ja eigentlich Laien in der Solartechnik", berichtet Mark Kahlenberg, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. "Aber das Forum bietet einen guten Überblick über regulatorische, politische und wirtschaftliche Aspekte der Solarbranche, von dem wir erheblich profitieren. Außerdem treffen wir bei den Analystenkonferenzen viele wichtige Partner", so Kahlenberg weiter. "Für mich als Analyst sind natürlich auch die intensiven Begegnungen mit Spitzenvertretern führender Solarunternehmen wichtig. Die Ergebnisse der detaillierten Interviews fließen in die Prognosen für die jeweiligen Unternehmen ein", sagt Hilmar Platz von der Kayenburg AG. "Nicht zu übersehen war, dass die Finanzmarktkrise zu Verunsicherung führt. Der Solarpraxis AG wünsche ich weiterhin viel Erfolg für die weiteren Expansionsschritte."

Markus A.W. Hoehner, Vorstand von EuPD Research, stellt fest: "Das Forum Solarpraxis gehört schon seit vielen Jahren fest in die Jahresplanung unserer Analysten und PV-Experten". Nicht nur die Möglichkeit zum hochkarätigen Networking, auch die spannenden Diskussionsrunden und die ausgewählten Sprecher machten das Forum zu einem wichtigen Termin der deutschen und internationalen Solarbranche. "Ich bin mir sicher, dass sich das Forum Solarpraxis auch weiterhin als relevantes Branchentreffen gegen die Vielzahl von Veranstaltungen behaupten wird und dabei seinen Platz als wichtige Plattform zum Austausch auf inhaltlich hohem Niveau behaupten kann. Die Organisation war gelungen, das gebotene Programm war hervorragend und die Rückmeldung der Teilnehmer sehr positiv. Großes Lob für diese hochkarätige Veranstaltung", so Hoehner weiter.


Photovoltaik, Solarthermie, solarthermische Kraftwerke und Zulieferindustrie

Als interdisziplinäre Kooperationsbörse führt das Forum Solarpraxis jedes Jahr die Akteure der Solarbranche mit Vertretern aus Politik, Finanzwelt und Presse zusammen. Der zweitägige Fachkongress bietet mit aktuellen und praxisnahen Vorträgen zu nicht-technischen Themen einen einzigartigen Überblick über die Solarenergie - von der Photovoltaik über die Solarthermie und solarthermische Kraftwerke bis hin zur Zulieferindustrie. Der Fokus liegt auf den politischen Rahmenbedingungen, der Marktentwicklung sowie Finanzen und Marketing. Im kommenden Jahr findet das 10. Forum Solarpraxis am 19./20. November 2009 in Berlin statt.

27.11.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Photovoltaik-Produzent Sulfurcell unter den innovativsten deutschen Unternehmen

640 Quadratmeter große Solar-Fassade mit Sulfurcell-Modulen in Berlin.
640 Quadratmeter große Solar-Fassade mit
Sulfurcell-Modulen in Berlin.

Die Sulfurcell Solartechnik GmbH ist ein "Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2009". Das Solartechnologie-Unternehmen wurde in die Liste der Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen" aufgenommen. Als "Ausgewählter Ort" wird Sulfurcell unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler im Jahr 2009 Deutschland als das "Land der Ideen" repräsentieren und die Innovationsfreude hierzulande erlebbar machen. "Wir freuen uns über diese Auszeichnung", so Geschäftsführer Dr. Nikolas Meyer. "Sie ist eine weitere Bestätigung für unsere Strategie, Solarmodule zu entwickeln und zu vermarkten, die nicht nur Energie erzeugen, sondern auch als attraktives Baumaterial Fassadenelemente oder Dachziegel ersetzen können."  Sulfurcell überzeuge die Branche seit 2003 mit der Entwicklung und Produktion modernster Photovoltaik-Anlagen.


Dünnere und kostengünstigere Solarzellen – mit weniger Energieaufwand produziert

Sulfurcell fertigt Dünnschichtsolarmodule unter Verwendung des Halbleiters Kupfer-Indium-Sulfid (CIS). Damit lassen sich Solarzellen produzieren, die wesentlich dünner sind als die in herkömmlichen Modulen eingesetzten Zellen und die auch deutlich niedrigere Herstellkosten aufweisen. Sie haben zudem den Vorteil, dass für ihre Produktion die Hälfte der für herkömmliche Solarmodule benötigten Energie verwendet wird. Seit seiner Gründung 2001 ist Sulfurcell kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute nach eigenen Angaben 175 Mitarbeiter. Investoren wie Intel Capital, Vattenfall und Gaz de France haben im Juli 2008 Sulfurcell Kapital in Höhe von 85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit dem in Berlin eine hochmoderne Serienfertigung für den neuen Modultyp aufgebaut wird. Sulfurcell kann zahlreiche weitere Auszeichnungen vorweisen, unter anderem den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2006.

27.11.2008   Quelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH,
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Transatlantische Solarstrom-Kooperation: DLR arbeitet mit amerikanischem Forschungsinstitut für erneuerbare Energien zusammen

NREL und DLR arbeiten künftig gemeinsam an der Langlebigkeit und Effizienz von Anlagen zur solarthermischen Stromerzeugung.
NREL und DLR arbeiten künftig gemeinsam an
der Langlebigkeit und Effizienz von Anlagen zur
solarthermischen Stromerzeugung.

Das größte amerikanische Forschungsinstitut für erneuerbarere Energien, das National Renewable Energy Laboratory (NREL) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben am 25. November 2009 ihre Zusammenarbeit vereinbart. Gemeinsam wollen sie die Langlebigkeit und den Wirkungsgrad von Anlagen zur solarthermischen Stromerzeugung weiter verbessern. Damit werde eine neue Qualität der Kooperation zwischen den beiden in diesem Bereich international führenden Forschungseinrichtungen erreicht, so das DLR in einer Pressemitteilung. Konzentrierende solarthermische Kraftwerke bündeln die Strahlen der Sonne und erzeugen daraus Wärme, aus der dann in einem herkömmlichen Kraftwerksprozess Strom gewonnen wird. Experten rechnen damit, dass diese Technologie in den kommenden Jahren eine zunehmend wichtige Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird.   Bereits heute existieren kommerzielle Anlagen, die mehrere 100 Megawatt Strom in das Netz einspeisen, sowohl in den USA als auch in Europa, schwerpunktmäßig in Spanien. Europäische und amerikanische Unternehmen gehören heute zu den Marktführern in diesem Technologiebereich.


Verlässliche Prognosen für Investoren

"Sowohl das NREL als auch das DLR verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Entwicklung und beim Bau von konzentrierenden solarthermischen Kraftwerken. Durch die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit können beide Einrichtungen ihre Kompetenzen in Zukunft weiter ausbauen und innovative und effiziente Kraftwerkskomponenten schneller entwickeln und auf dem Markt etablieren", sagte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. In gemeinsamen Projekten wollen die Wissenschaftler von NREL und DLR vor allem die Lebensdauer dieser Anlagen erhöhen und die Effizienz weiter verbessern. Die jahrelange Erfahrung mit solarthermischen Kraftwerken habe gezeigt, dass ihre Betriebseigenschaften sehr stark von einzelnen Kraftwerkskomponenten wie zum Beispiel Spiegeln oder Absorbern abhängen. Verlässliche Prognosen über die Betriebseigenschaften und Betriebsdauer dieser Komponenten senkten daher das Risiko für Investoren. Außerdem steige die Rentabilität der Anlagen, wenn diese Komponenten über viele Jahre mit nur geringem Wartungsaufwand leistungsfähig bleiben.


Qualitätsstandards und Energiewettervorhersage

Im Einzelnen planen die beiden Institute eine Zusammenarbeit auf folgenden Forschungsgebieten: Sie wollen Qualitätsstandards von solarthermischen Kraftwerken und einzelnen Komponenten festlegen. Außerdem sollen thermische Speicher weiterentwickelt werden, die eine Stromerzeugung auch bei Nacht oder bei bewölktem Himmel ermöglichen. Und schließlich wollen sie die "Energiewettervorhersage" verbessern. Kraftwerksbetreiber können mit dieser Information besser abschätzen, welche Leistung ihre Anlagen aufgrund der Sonneneinstrahlung über einen Zeitraum von mehreren Tagen liefern werden. Das neue Abkommen kann bei Bedarf um weitere Themen ergänzt werden.

Das NREL ist das größte amerikanische Forschungsinstitut für erneuerbare Energien und arbeitet im Auftrag des amerikanischen Energieministeriums. Das Institut verfügt, genau wie das DLR, über jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung von solarthermischen Kraftwerken. Beim DLR hat das Institut für Technische Thermodynamik in den vergangenen Jahrzehnten intensiv auf diesem Gebiet geforscht und im spanischen Almeria mehrere Testanlagen in Betrieb genommen. Außerdem hat das Institut zahlreiche Industriepartner beim Bau solcher Anlagen beraten und deren Wirtschaftlichkeit evaluiert.

27.11.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Masdar PV will mit weltbekannten Wissenschaftlern Kostenführer der Dünnschicht-Photovoltaik werden

Mikrokristalliner Siliziumfilm unter dem Elektronenmikroskop.
Mikrokristalliner Siliziumfilm unter dem
Elektronenmikroskop.

Die Masdar PV GmbH, ein hunderprozentiges Tochterunternehmen der Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC; Abu Dhabi), kündigte am 26.11.2008 eine strategische Partnerschaft mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB, früher Hahn Meitner-Institut) an. In Zusammenarbeit mit dem HZB soll der Wirkungsgrad großflächiger Dünnschicht-Solarmodule wesentlich gesteigert werden, heißt es in der Pressemitteilung von Masdar PV. Die Forschungsallianz arbeitet im Rahmen des neu gegründeten Kompetenzzentrums für Dünnschicht-Photovoltaik in Berlin (PVcomB), einem Gemeinschaftsunternehmen des HZB und der Technischen Universität Berlin.  "Das versetzt Masdar PV in die Lage, die Kompetenz der beiden Photovoltaik-Forschungseinrichtungen von Weltrang zu nutzen", betont Masdar PV. Ziel der Forschung ist, den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarmodulen aus amorphem Silizium (a-Si) zu maximieren, die auf den weltgrößten Trägermaterialien basieren (Glas mit einer Fläche von jeweils 5.7 m2. Damit soll Solarstrom wettbewerbsfähig werden.


Professor Bernd Rech leitet das Forschungsprogramm

Bernd Rech, einer der weltweit führenden Dünnschicht-PV-Forscher, Photovoltaik-Professor an der TU Berlin und Abteilungsleiter am HZB wird das vierjährige Forschungsprogramm leiten. Rech hat eine Reihe von Patenten angemeldet und ist Autor bedeutender Veröffentlichungen zu amorphen und mikrokristallinen Solarzellen auf Siliziumbasis. Rainer Gegenwart, Geschäftsführer von Masdar PV, kommentiert: "Unser Erfolg hängt davon ab, dass wir die kostengünstigste und innovativste Technologie nutzen. Die Zusammenarbeit mit PvcomB ist für uns ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, weil wir die weltweit herausragende Fähigkeit zur Steigerung des Wirkungsgrades und unsere Erfahrung mit der Dünnschicht-Produktion verbinden. Das wird uns entscheidende Kosten- und Technologievorteile gegenüber den Wettbewerbern bringen."


Höhere Wirkungsgrade als bei herkömmlichen Silizium-Modulen angestrebt

Masdar will die Produktionskosten senken und gleichzeitig den Modulwirkungsgrad steigern, um eine noch kostengünstigere Alternative auf den Markt zu bringen. Außerdem sucht Masdar Wege, die Solarstromerträge bei höheren Umgebungstemperaturen zu verbessern. "Die Dünnschicht-Photovoltaik hat ein enormes Potenzial für höhere Wirkungsgrade, das wir gemeinsam mit unserem Partner Masdar PV ausschöpfen wollen", sagt Dr. Rech. "Damit werden wir noch höhere Wirkungsgrade erzielen als dies bei herkömmlichen Silizium-Modulen der Fall ist", kündigt Rech an.

Die Masdar PV GmbH ist ein hunderprozentiges Tochterunternehmen der Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC), die im Rahmen der Masdar-Initiative rund 600 Millionen US-Dollar zur Gründung von zwei Produktionsstätten investieren will. Die erste Solar-Fabrik soll im dritten Quartal 2009 die Produktion in Erfurt (Deutschland) aufnehmen; ein zweites Werk in Abu Dhabi soll ab dem zweiten Quartal 2010 produzieren. Zusammen sollen die beiden Fabriken laut Masdar-Initiative eine jährliche Produktionskapazität von 210 Megawatt (MW) haben.

27.11.2008   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials.,
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Sharp mit walisischem Nachhaltigkeitspreis für umweltfreundliche Produktion in seiner europäischen Solar-Fabrik ausgezeichnet

Wales Business and Sustainability Award für Sharp.
Wales Business and Sustainability Award
für Sharp.

Am 03. 11. 2008 wurde die europäische Sharp Solar- und Mikrowellen-Fabrik in Wales mit dem "Wales Business and Sustainability Award" ausgezeichnet. Damit würdigt die Jury die ehrgeizigen Umweltanstrengungen des Unternehmens. Die von Sharp selbst gesetzten Umweltziele sind Teil der globalen Umweltstrategie des Technologiekonzerns. "Sharp Manufacturing Co UK hat sich im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sehr ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch erreicht. Neue Produktionsabläufe wurden im Werk eingeführt, wobei der effizienten Nutzung von Ressourcen, der Rücknahme benutzter Produkte sowie deren Recycling und Wiederverwendung Rechnung getragen wurde." Mit diesen Worten kommentierte die Jury die Verleihung des "Wales Business and Sustainability Award 2008" an Sharp. 24 Prozent Müllvermeidung, knapp 23 Prozent weniger Energieeinsatz bei der Produktion und 48 Prozent weniger Wasserverbrauch konnte die europäische Solar-Fabrik des globalen Technologiekonzerns vorweisen.  Mit diesen Ergebnissen konnte sich die nach ISO 14001 zertifizierte Fabrik als Gesamtsieger gegen die Mitbewerber durchsetzen. In einem Festakt im walisischen Parlament (Senedd) übergab die walisische Umweltministerin Jane Davidson die Auszeichnung und würdigte in einer Ansprache die Gewinner. Auch Prinz Charles gratulierte Sharp in seiner Funktion als Präsident der Charity-Organisation "Business in the Community" zu dem Erfolg.


220 Megawatt für den europäischen Solar-Markt

"Sharp verfolgt schon seit Jahren konsequent eine weltweite Umweltstrategie. Daher freuen wir uns sehr über die Auszeichnung unserer Fabrik in Wales und sehen uns in unserem Bestreben nach ökologischem Wirtschaften bestätigt. In erster Linie ist das ein Erfolg für unser Engagement in Wales - aber gleichzeitig eine Anerkennung für unsere weltweiten Bemühungen", so Sebastian Stiegler, Umweltmanager Sharp Electronics Europe. "Diese Auszeichnung motiviert zusätzlich, unser weltweites Engagement konsequent weiter fortzusetzen", so Stiegler weiter. Nicht nur die Herstellungsbedingungen, auch die in Wales produzierten Energie erzeugenden Produkte sind Teil der Sharp Umweltstrategie. Die europäische Solarmodul-Fabrik des Solarpioniers hat ein Produktionsvolumen von 220 Megawatt (MW). Von hier aus wird der europäische Markt mit mono- und polykristallinen Solarmodulen von Sharp bedient. Sharp entwickelt bereits seit 1959 Solarzellen und zählt heute zu den führenden Unternehmen der weltweiten Solarbranche.


Energie sparende und Energie erzeugende Produkte aus ökologisch fortschrittlicher Produktion

Mit dem Anspruch eine "Environmentally Advanced Company" zu werden hat Sharp Umweltschutz und Nachhaltigkeit fest in die Unternehmensziele verankert. Die Sharp "Super Green Strategy" basiert auf drei Säulen: der Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie einem verantwortungsbewussten Recycling. "Unser klares Ziel ist, die direkten und indirekten CO2-Emissionen unserer betrieblichen Tätigkeiten und Produkte deutlich zu reduzieren. Dazu haben wir weltweit geltende Umweltstandards für unsere Fabriken und unsere Produkte festgelegt, die wir ständig aktualisieren und verschärfen", erläutert Sebastian Stiegler.

Die Ergebnisse und Ziele des umweltstrategischen Handelns hält Sharp in einem Environmental and Social Report fest, der jährlich veröffentlicht wird. Der aktuelle Report 2008 ist abrufbar unter http://www.sharp-world.com/corporate/eco/index.html.

Weitere Informationen zum diesjährigen "Wales Business and Sustainability Award" und den Gewinnern unter http://www.walessustainabilityawards.com

27.11.2008   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.walessustainabilityawards.com,
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Photovoltaik: Anlagenbauer Bürkle investiert 2,5 Millionen Euro am Standort Freudenstadt

Bürkle-Innovationszentrum in Freudenstadt.
Bürkle-Innovationszentrum in Freudenstadt.

Thermoformpressen, Digitaldruckmaschinen und eine Pilotanlage für die Photovoltaikindustrie konnten mehr als 130 Gäste im neuen Innovationszentrum der Robert Bürkle GmbH besichtigen und miterleben, wie etwa geschwungene Holzfronten, bedruckte Parkett-Dielen und feingliedrige Photovoltaik-Module hergestellt werden. Für 2,5 Millionen Euro errichteten die Spezialisten für Pressen und Laminieren im Stammwerk in Freudenstadt die 1000 Quadratmeter große Halle. Dort sollen in Zukunft Kunden aus USA, Asien und dem Rest der Welt Versuche fahren zur Herstellung moderner Holzwerkstoffe und Solar-Module.  Firmen-Chef Hans-Joachim Bender betont, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort investiert zu haben. „Das Gebäude symbolisiert unseren Willen vorwärts zu denken und uns auf dem Weltmarkt zu behaupten“, unterstreicht der geschäftsführende Gesellschafter.

Das neue Innovationszentrum, in dem Bürkle Forschung und Entwicklung bündelt, schließt auf dem Werksgelände Stuttgarter Straße direkt an den im Jahr 2007 erstellten Bürotrakt an. Die breite Glasfront des Neubaus hebt bewusst die Trennung zwischen blau und weiß, zwischen Technikern und Entwicklern auf. „Wir lassen uns die Forschung in der Photovoltaik-Industrie mittlerweile mehrere Millionen Euro kosten, um Weltmarktführer in diesem Sektor zu bleiben“, sagt Bender. Diese Stellung kommunizieren Firma und Gesellschafter mit dem Innovationszentrum, ist sich der Chef sicher.

Neben dem Invest in Gebäude und Maschinen fördert Bürkle insbesondere junge Talente: Die Ausbildungsquote des Maschinenbauers beträgt aktuell 13 Prozent und liegt damit weit über dem Schnitt der Metall- und Elektroindustrie, der 2007 bei 5,2 Prozent lag.

27.11.2008   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Solarstrom für den Vatikan: Photovoltaikanlage auf päpstlicher Audienzhalle eingeweiht

Solarmodule bedecken das Dach der Aula delle Udienze Pontificie.
Solarmodule bedecken das Dach
der Aula delle Udienze Pontificie.

Der Vatikan hat am 26.11.2008 im Rahmen eines prominent besetzten Festaktes die erste Solarstrom-Anlage des Kirchenstaates eingeweiht. Die SolarWorld AG (Bonn) hat die erste Photovoltaik-Anlage des Vatikans direkt am Petersdom fertig gestellt. 2.394 Solarmodule produzieren auf dem Dach der päpstlichen Audienzhalle ab heute Strom. Bereits die heutige Audienz von Papst Benedikt XVI für über zehntausend Gläubige findet unter dem mit Solarmodulen bedeckten Dach statt. "Mit der Solaranlage soll ein weithin sichtbares Signal für eine klimafreundliche Energieversorgung und für die Bewahrung der Schöpfung gesetzt werden", erklärt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Das Solarkraftwerk auf dem Dach der Audienzhalle Paolo VI. hat eine Gesamtspitzenleistung von 221,59 Kilowatt, womit pro Jahr etwa 300 Tausend Kilowattstunden Strom erzeugt werden können. Das entspricht dem Jahresstrombedarf von über 100 Haushalten.  Mit der sauberen Stromproduktion sollen pro Jahr 225.000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden werden.

Die ästhetisch anspruchsvolle Anlage wurde mit hohem technischem und architektonischem Aufwand in das historische Ensemble der Vatikanstadt eingepasst. Sie ist eine Schenkung der SolarWorld AG. Die Module wurden im sächsischen Freiberg gefertigt. Die Wechselrichter hat die SMA Solar Technology AG gestiftet, der Netzanschluss ist durch die italienische Firma Tecno Spot geplant. Seit Übernahme des Pontifikats setzt sich Papst Benedikt XVI für Belange des Umwelt- und Ressourcenschutzes ein und verweist auf "die dringende Notwendigkeit, alternative Energiequellen zu entdecken, die sicher und allen zugänglich sind." Dieses Engagement will die SolarWorld AG mit der symbolträchtigen Solaranlage im Kirchenstaat unterstützen. Frank H. Asbeck: "Unser Engagement für die internationale Verbreitung der Solarstromtechnologie gilt dem gleichen Ziel." Die erste Idee zur Errichtung der Solaranlage im Vatikan entstand bereits 2002. Der damalige Papst Johannes Paul II hatte Asbeck, der ihm im Rahmen einer Generalaudienz eine Solarzelle übergeben hatte, ermutigt, in seinem Engagement für eine weltweite solare Energieversorgung fortzufahren. Der konkrete Kontakt zur Umsetzung des Projektes im Vatikan kam über die katholische Gemeinde im Bad Godesberger Rheinviertel zustande, in der in geminschaftliches Engagement und karitative Arbeit gefördert werden.


Europäischer Solarpreis 2008 geht an den Vatikan

Die SolarWorld AG plant, Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern der Welt in mindestens gleicher Größenordnung wie die Solaranlage im Vatikan zu unterstützen. Über die Projektgruppe "Solar2World" wurden in Afrika bereits ein Aidswaisenhaus, ein Krankenhaus und mehrere Schulungszentren mit Solarstromanlagen ausgestattet. Diese Aktivitäten soll im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Zu den Rednern der Einweihungsfeier in der Accademia delle Scienze im Vatikan zählten neben Frank Asbeck der Präsident des Governatorats des Vatikan, Kardinal Giovanni Lajolo, der italienische Physik-Nobelpreisträger Carlo Rubbia sowie Eurosolar-Präsident Hermann Scheer, der dem Vatikan für das gelungene Projekt den Europäischen Solarpreis verleihen wird.

26.11.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Solar-Systemanbieter MP-TEC als Brandenburger "Unternehmen des Jahres" geehrt

Solar-Nachführung Skyrider von MP TEC.
Solar-Nachführung Skyrider von
MP TEC.

In Anwesenheit von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck wurde der Eberswalder Solar-Systemanbieter MP-TEC am 25.11.2008 in Potsdam als Brandenburger "Unternehmen des Jahres" ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des 12. Unternehmer-Konvents des Ostdeutschen Sparkassenverbundes durch die ostdeutschen Sparkassen und die Zeitschrift Super Illu vergeben. Die MP-TEC GmbH & Co. KG wurde als einziges Unternehmen der Solar-Branche mit dem renommierten Preis 2008 ausgezeichnet. Damit steht der Hersteller von Solar-Carports, Nachführanlagen und Solarthermie-Kollektoren beispielhaft für das kreative Potenzial und die Bedeutung der ostdeutschen Wirtschaft.  Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2002 konnte das Unternehmen seinen Umsatz nach eigenen Angaben stetig steigern und setzte allein im vergangenen Jahr 43,5 Millionen Euro um. 26 Prozent davon stammen aus Exporten ins europäische Ausland. MP-TEC Geschäftsführer Michael Preißel freute sich über die Anerkennung der Jury und nahm den Preis persönlich entgegen. "Die Auszeichnung gilt allen Mitarbeitern von MP-TEC. Es macht uns besonders stolz, dass unsere Leistungen als beispielhaft für die Wirtschaft der Neuen Bundesländer erachtet werden." MP-TEC beschäftigt aktuell 60 Mitarbeiter am Standort Eberswalde und wurde bereits mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2007 und dem Zukunftspreis Ostbrandenburg 2006 ausgezeichnet.

26.11.2008   Quelle: MP-TEC GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MP-TEC GmbH & Co. KG,
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Wechselrichter-Hersteller Fronius erhält renommierten "Frost & Sullivan Best Practices Award 2008"

Christoph Panhuber, Spartenleitung Fronius Solarelektronik, mit dem Award.
Christoph Panhuber, Spartenleitung
Fronius Solarelektronik, mit dem Award.

Für die Entwicklung der innovativen und hochleistungsfähigen Photovoltaik-Wechselrichterserie Fronius IG Plus sowie für einen herausragenden Service wurde die Fronius International GmbH mit dem "Frost & Sullivan Best Practices Award 2008" ausgezeichnet. Mit der Entwicklung dieser neuen Geräteserie setzt Fronius neue Maßstäbe auf dem internationalen Wechselrichtermarkt. Dem Unternehmen wird die Auszeichnung für seine herausragende Qualitätskontrolle in der Fertigung verliehen. Qualitätskontrolle spielt eine wesentliche Rolle bei Kundenzufriedenheit, Optimierung des Kaufverhaltens und Sicherstellung des langfristigen Bestehens am Markt, betont Fronius. Die Philosophie von Fronius zeige sich in höchster Qualität und rundum zufriedenen Kunden, heißt es in der Pressemitteilung.  Fronius hat die Wechselrichterserie Fronius IG Plus mit Erfolg eingeführt, die Benutzerfreundlichkeit mit beständiger Qualität und hohem Energieertrag in sich vereint. Darüber hinaus zeichne sich jedes Fronius IG Plus-Gerät durch "Plus"-Faktoren aus. Dazu gehören unter anderem ein höchster maximaler Wirkungsgrad aller auf dem Markt erhältlichen Transformator-Wechselrichter und eine automatische Trafoumschaltungsfunktion, die mit drei Wirkungsgradspitzen für einen gleichmäßig hohen Wirkungsgrad über einen breiten Eingangsspannungsbereich arbeitet.


Teamwork für Photovoltaik-Wechselrichter

Ds "MIX"-Konzept garantiere zudem die optimale Solarstrom-Ausbeute in Teillastbereichen und eine maximale Lebensdauer der Wechselrichter: Mehrere Leistungsteile arbeiten zusammen und teilen die Arbeit je nach Betriebszeiten auf; zum Beispiel wandeln bei starker Sonneneinstrahlung alle Inverter den Gleichstrom aus den Solarmodulen gemeinsam in netzkompatiblen Wechselstrom um. Die Fronius IG Plus-Wechselrichter sind aufgrund ihres breiten Eingangsspannungsbereichs, der galvanischen Trennung, der Standardoption zur Erdung sowie der präzisen MPP-Trackingfunktion (optimierte Module Manager-Software) mit allen Modularten einsetzbar, insbesondere mit Dünnschichtmodulen. Ein robustes Metallgehäuse und die einfache Montage zählen zu den weiteren Merkmalen der Produkte

"Strenge Prozesse in der Qualitätskontrolle sorgen für zuverlässige und robuste Produkte", betont der Hersteller. Frost & Sullivan hält die Fronius International GmbH aus mehreren Gründen für einen würdigen Empfänger des "2008 Frost & Sullivan Award for Product Quality Leadership" auf dem europäischen Markt für Wechselrichter für erneuerbare Energiesysteme: Erstens für den Einsatz von Spitzentechnologie und –personal. Zweitens aufgrund der äußerst benutzerfreundlichen und intelligenten PV-Wechselrichter. Drittens wegen geringster Ausfallzeiten pro Jahr und einem erstklassigen Kundendienst.


Die "Frost & Sullivan Best Practices Awards"

Mit „Frost & Sullivan Best Practices Awards“ werden Unternehmen in nationalen und internationalen Märkten ausgezeichnet, die mit herausragenden Leistungen und höchster Qualität in Bereichen wie Führungsposition, technologische Innovation, Kundendienst und strategische Produktentwicklung aufwarten können. Zur Ermittlung branchenspezifischer Best Practices kommt eine Vielzahl verschiedener Methoden zum Einsatz. Das Analystenteam nimmt alle Produkte sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Branche unter die Lupe. Hierzu werden Interviews mit Marktteilnehmern, Endverbrauchern und Händlern geführt sowie umfassende Sekundäranalysen und Technologierecherchen durchgeführt. Die Produkte werden entsprechend den Qualitätsstandards der betreffenden Branche verglichen und bewertet.

26.11.2008   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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US-Wechselrichter-Produzent Satcon schließt 3-Jahres-Vertrag mit Samsung in Korea

Satcon-Zentralwechselrichter
"Power Gate Plus 500".

Die Satcon Technology Corporation (Boston, Massachusetts), Hersteller von Technologien zur dezentralen Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen im Kraftwerkmaßstab, meldete am 19. November 2008 die Unterzeichnung eines Vertrags mit der Samsung C&T Corporation (Seoul, Südkorea). Der Kontrakt mit Koreas größtem Unternehmen für Technik, Konstruktion, Handel und Investment umfasse die Lieferung von Solar-Wechselrichtern mit einer Gesamtleistung von 180 Megawatt (MW), heißt es in der Pressemitteilung. Satcon will Samsung für weltweite Photovoltaik-Projekte des koreanischen Konzerns mit Wechselrichtern vom Typ "PowerGate Plus" beliefern, im Gegenzug erhalte Samsung ein exklusives Vertriebsecht für Satcons Produkte in Korea. Samsung soll in Korea außerdem als zertifiziertes Serviceunternehmen innerhalb von Satcons weltweitem Netzwerk agieren und allen Satcon-Kunden umfassende Wartungs- und Garantieleistungen bieten.  "Samsung spielt eine immer bedeutendere Rolle im weltweit wachsenden Markt der erneuerbaren Energien: darum gehen wir enge Partnerschaften mit Unternehmen ein, die branchenführende Technologien anbieten, wie es Satcon", sagte K. D. Kim, Präsident von Samsung in Amerika. "Die Satcon-Produkte ermöglichen sehr hohe Energieerträge in den weltweit größten und ausgereiftesten Photovoltaik- und Brennstoffzellen-Kraftwerken. Unsere enge Zusammenarbeit mit Satcon in mehreren Solar-Projekten im Kraftwerkmaßstab hat uns davon überzeugt, dass dieses Unternehmen führend auf dem Gebiet der Strom-Umwandlung ist und höchste Qualität und Zuverlässigkeit bieten kann", fügte Kim an.


Technologien für Großprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energien

"Die Verbindung von Samsungs Stärken bei der Vermarktung und im Service mit den branchenführenden Produkten von Satcon wird dem Markt für Großprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energien deutliche Vorteile bieten", sagte Steve Rhoadex, Präsident und Vorstand von Satcon. "Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam die effizienteste und zuverlässigste Technik für die regenerative Energieproduktion anbieten können. Satcon erwartet ein deutliches Wachstum aus dieser Zusammenarbeit." Satcon ist überzeugt, der Branche die am häufigsten im Feld erprobten und Energieumwandlungs-Systeme mit den höchsten Wirkungsgraden anbieten zu können, welche Satcon-Technologie zum Standard großer kommerzielle PV-Projekte und Kraftwerke gemacht habe. Satcon bietet PV-Wechselrichter mit Kapazitäten von 30 Kilowatt (KW) bis hin zu einem kürzlich angekündigten System mit einer Leistung von einem Megawatt sowie verschiedene Wechselrichter für Brennstoffzellen an.

26.11.2008   Quelle: Satcon Technology Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
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Photovoltaik: 2,4 MW-Solarpark im Süden von Portugal am Netz

2,4 MW Solarpark nahe Mértola (Portugal).
2,4 MW Solarpark nahe Mértola (Portugal).

Das portugiesische Unternehmen Jayme da Costa, Mecânica e Electricidade, S.A., meldet den Abschluss der Bauarbeiten des Solarparks Olva nahe der Stadt Mértola im Süden des Landes. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 2.380 Kilowatt (kWp) und 14.870 Modulen auf einer Gesamtfläche von 60.000 m2 (6 Hektar) sei bereits im Laufe des Jahres an das Stromnetz angeschlossen worden und arbeite nun mit voller Leistung, berichtet Jayme da Costa in einer Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Projekt wurde von Jayme da Costa im Auftrag des Unternehmens Central Fotovoltaica de Sol Poente Lda. entwickelt. Die ersten Verhandlungen gehen zurück in das Jahr 2003 und nun startet die Solarstrom-Produktion in vollem Umfang. 

Geplanter Solarstromertrag von 3.800 MWh vermeidet 2.700 Tonnen CO2-Emissionen

Der von OLVA produzierte Solarstrom (3.800 MWh pro Jahr) reicht laut Jayme da Costa aus, um etwa 980 Haushalte zu versorgen. Darüber hinaus vermeide das Solarkraftwerk die Emission von 2.700 Tonnen CO2 und trage auf diese Weise zum portugiesischen Klimaschutzprogramm bei, das Teil des Kyoto-Protokolls ist.

26.11.2008   Quelle: Jayme da Costa; Divisão Energia   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jayme da Costa, Mecânica e Electricidade, S.A.,
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Green Factory GmbH präsentiert multifunktionale Solar-Software

Modulbelegungsplan mit GF Professional (Screenshot).
Modulbelegungsplan mit GF Professional
(Screenshot).

Die sorgfältige Planung einer Solaranlage (Photovoltaik) ist eine Herausforderung: Kundenwünsche, örtliche Gegebenheiten und rechtliche Vorgaben müssen beachtet werden. Das neue Programm "GF Professional" der Green Factory GmbH (Heidenheim) soll Fachhandwerkern die Arbeit enorm erleichtern, denn nur eine Software erledige alle Aufgaben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Unsere Software GF Professional begleitet den Solarfachmann vom ersten Beratungsgespräch bis zur Übergabe der Anlage. Die Praxistauglichkeit für die Anwender stand bei der Entwicklung im Vordergrund", erklärt Geschäftsführer Marc Gergeni und betont: "Mit GF Professional können Berater in Minutenschnelle beim Kunden verlässliche Daten erzeugen, die in allen weiteren Projektschritten verwendet werden."


Bei der Flächengestaltung und Materialauswahl biete GF Professional alle Freiheiten. Dachflächen würden mit wenigen Klicks definiert, inklusive Sperrflächen für Fenster, Gauben oder Schornsteine, auch Sparrenabstände würden über die Anzahl oder gemessene Einzelabstände erfasst. Als wesentliche Arbeitserleichterung lasse sich der Verschattungswinkel für eine Aufständerung per Mausklick auf eine Landkarte auswählen - und GF Professional errechne automatisch die Abstände einzelner Modulreihen.

Als bislang erste Software erstellt GF Professional laut Gergeni aus diesen Daten automatisch komplette und druckfertige Schaltpläne sowie Montagezeichnungen für Baustelle und Dokumentation. Über eine integrierte DXF-Schnittstelle können die Pläne auch exportiert werden. Bei nachträglichen Änderungen am Projekt ändere GF Professional sämtliche Pläne, Materiallisten und Formulare automatisch. Damit eliminiere die Software gleich mehrere potenzielle Fehlerquellen.

"Der Anwender ist mit GF Professional in der Planung völlig frei, nutzt aber nur noch eine Software, die im Hintergrund die Aufgaben mehrerer Programme erledigt", betont Gergeni. GF Professional schreibe die notwendigen Daten auch in ein druckfertiges Anmeldeformular für die EVU; ein Vordruck für das Übergabeprotokoll sowie Checklisten für die Kundeneinweisung stünden ebenfalls zur Verfügung. GF Professional von Green Factory ist ab sofort verfügbar.

26.11.2008   Quelle: Green Factory GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green Factory GmbH,
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Photovoltaik: Italian Solar Infocenter und SolarMarkt AG bauen eine der größten Solarstromanlagen in Norditalien

Im Auftrag des Italian Solar Infocenter S.r.L. mit Sitz in Padua hat die Freiburger SolarMarkt AG eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Norditalien realisiert. Mit der Anlage in Castelcucco, etwa 40 Kilometer von Treviso entfernt, leiste der Schuhhersteller Grisport S.p.A. einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz, betont die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Aufgrund seiner Erfahrungen im Bau individueller Großanlagen erhielt das Freiburger Unternehmen vom Italian Solar Infocenter S.r.L. den Zuschlag für das 740-Kilowatt-Solarkraftwerk. Für die Flachdachanlage auf der Werkshalle von Grisport hat die SolarMarkt AG eigens eine Unterkonstruktion entwickelt. Die Photovoltaik-Fassadenanlage mit ihrer homogenen, ästhetisch ansprechenden Oberfläche erforderte große Genauigkeit und viel Know-how.   "Die Fassadenanlage unserer Werkshalle ist architektonisch sehr gut gelungen. Gleichzeitig tun wir etwas für die Umwelt", freut sich Marco Mauro Schiavo, Verantwortlicher für Entwicklung und Projektierung bei Grisport S.p.A. Zufrieden ist auch Frank Börsig, Projektleiter der SolarMarkt AG: "Die baulichen Voraussetzungen sind für jedes Solarkraftwerk verschieden. Auch unter diesen schwierigen Bedingungen haben wir die passende Lösung gefunden."


Dach- und Fassadenanlage stellen hohe Ansprüche an das Projekt-Engineering

Das Dach der Werkshalle besteht aus Betonfertigteilen, die durch Tonnendächer miteinander verbunden sind. Zur sicheren Aufnahme des eigentlichen Photovoltaikmontagesystems der Creotecc GmbH war eine Unterkonstruktion nötig: T-Träger überbrücken die statisch nicht belastbaren Bögen aus Trapezblech. Die T-Träger wiederum sind auf speziellen Stahlstützen befestigt, die mit Klebeankern in den Betonfertigteilen verankert sind. Mit dieser feuerverzinkten Unterkonstruktion ist das Montagesystem CREOFLEX durch Schrauben verbunden. Die Solarmodule werden spannungsfrei und sicher in horizontale AluTec XL-Profilschienen eingelegt. CREOFLEX richtet die Module im Winkel von 25 Grad exakt zur Sonne hin aus.


Schwarze Module von Sharp absorbieren sichtbare und unsichtbare Anteile des Sonnenspektrums

Auch die Fassadenanlage wurde mit Produkten des Montagespezialisten Creotecc erstellt. Die vertikalen AluVerPlus-Profile bilden zusammen mit den horizontalen AluTec-Einlegeprofilen ein Kreuzverbundsystem, das mittels Klebeanker sicher und stabil mit der Fassade verbunden ist. Die Herausforderung bestand darin, dass Kreuzverbundsystem so zu montieren, dass die Module eine ebene Fläche bilden. Für ein harmonisches Erscheinungsbild wurden außerdem die Profile schwarz eloxiert. Die Entscheidung für die ebenfalls schwarzen Module der NA-Serie von Sharp hatte nicht nur ästhetische Gründe: Die Tandemstruktur aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht absorbiere nicht nur die sichtbaren, sondern auch die nicht sichtbaren Anteile des Sonnenspektrums, wodurch die Sonnenenergie besonders effektiv genutzt wird, betont die SolarMarkt AG. Die Flachdachanlage bedeckt eine Fläche von 12.500 Quadratmetern, die Fassadenanlage 380 Quadratmeter. Insgesamt wurden 356 Dünnschicht- und 2.955 polykristalline Module mit einer Gesamtleistung von 740 Kilowatt verbaut. Mit knapp 755.000 Kilowattstunden Solarstrom-Ertrag pro Jahr können etwa 250 Haushalte versorgt werden. Der Umwelt erspart die Anlage jährlich 430 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid.

Die SolarMarkt AG und das Italian Solar Infocenter S.r.L. haben 2007 gemeinsam die Niederlassung SolarMarkt Italia Srl. gegründet. Die SolarMarkt AG entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außer in Italien auch in Spanien, der Schweiz und den USA vertreten. 2008 sollen voraussichtlich weltweit Waren im Wert von 80 Millionen Euro umgesetzt werden.

25.11.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DLR-Wissenschaftler produzieren erstmals Solar-Wasserstoff in 100-Kilowatt-Pilotanlage

Drehbare Brennspiegel (Heliostate) sammeln das Sonnenlicht und lenken es auf einen zentralen Solar-Receiver.
Drehbare Brennspiegel (Heliostate) sammeln
das Sonnenlicht und lenken es auf einen
zentralen Solar-Receiver.

Wasserstoff kann als Energieträger in Zukunft einen wesentlichen Beitrag für die Energiewirtschaft leisten. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es nun erstmals gelungen, diesen wichtigen Energieträger in einer 100-Kilowatt-Pilotanlage durch Sonnenenergie regenerativ und damit CO2-frei zu erzeugen. Bislang im 10-Kilowatt-Leistungsbereich gezeigte Forschungsergebnisse konnten nun erfolgreich auf eine 100-Kilowatt-Pilotanlage übertragen werden, berichtet das DLR in einer Pressemitteilung. Solarenergie ist die mit Abstand am meisten verfügbare Energieressource auf der Erde. Wasserstoff wiederum ist mit seiner hohen Energiedichte ein ausgezeichneter Energieträger, zudem entstehen bei seiner Verbrennung lediglich Wasser und Wärme.   Bereits seit über sechs Jahren befasst sich die Solarforschung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik im Rahmen der EU-Projekte HYDROSOL I und II mit der Entwicklung innovativer Reaktoren zur solaren, thermo-chemischen Wasserspaltung. Mit diesen Reaktoren wird Wasser durch Sonnenenergie - ohne den Umweg über die Stromerzeugung - in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.


Neuer Solar-Reaktor wird durch konzentrierte Solarstrahlung aufgeheizt

Die auf der spanischen Plataforma Solar de Almería (PSA) installierte Anlage ist mit einem neuartigen Solar-Reaktor ausgestattet und wurde erst im Frühjahr dieses Jahres offiziell eingeweiht. Mit ihrer Größe und Automatisierung stellt sie bereits heute einen wichtigen Prototyp für künftige industrielle Anlagen dar. Das DLR entwickelte die Reaktortechnologie dieser Anlage. Der Reaktor wird durch konzentrierte Solarstrahlung auf 800 bis 1200 Grad Celsius aufgeheizt. Bei diesen Temperaturen wird dann Wasserstoff aus Wasser gewonnen.


"Solarer" Wasserstoff ist ein CO2-freier Energiespeicher

Die regenerative Erzeugung von Wasserstoff durch Sonnenenergie und die damit einhergehende Speicherung von Sonnenenergie in diesem chemischen Energieträger sind von größtem technischem und wirtschaftlichem Interesse für die Energiewirtschaft. Nach einer eingehenden thermischen Qualifizierung der Solarturm-Anlage im Sommer dieses Jahres wurde die Anlage vor kurzem zum ersten Mal mit Solarabsorbern bestückt, die durch eine spezielle Beschichtung in der Lage sind, Wasser zu spalten und dadurch CO2-frei Wasserstoff zu erzeugen.


Auf dem Weg zur kommerziellen Anwendung

Die erfolgreiche solare Wasserstofferzeugung stellt einen bedeutenden Meilenstein im laufenden HYDROSOL II-Projekt dar, zumal die bereits anfänglich erzielten Wasserstoffausbeuten die Erwartungen bei weitem übertrafen. In den nächsten Monaten werden die Tests zur Wasserstofferzeugung auf dem sogenannten SSPS-Turm (Small Solar Power System) der Plataforma Solar de Almería fortgesetzt und intensiviert. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Optimierung der Betriebsbedingungen und der Effizienz der Anlage. Weitere Tests mit alternativ beschichteten Solarabsorbern sollen dann den Weg zu den am besten geeigneten Materialien aufzeigen.

Das Design der 100-Kilowatt-Pilotanlage beruht auf einem modularen Konzept. Daher sei eine weitere Skalierung dieser Technologie bis in den Megawatt-Maßstab ohne weiteres möglich, betont das DLR. Dies könne durch Multiplizierung der vorhandenen Reaktoreinheiten und durch Anbindung an Heliostat-Felder (Brennspiegel-Felder) geeigneter Größe, wie sie bereits jetzt unter anderem in Spanien zur Stromerzeugung kommerziell genutzt werden, geschehen.


HYDROSOL-Projekt international ausgezeichnet

Das Projekt HYDROSOL wird von einem internationalen Konsortium mit Teilnehmern aus Deutschland, Spanien, Griechenland, Dänemark und Großbritannien durchgeführt. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu HYDROSOL I wurden wegen der möglichen weitreichenden Konsequenzen unter anderem mit dem Descartes-Forschungspreis der Europäischen Union und dem Technical Achievement Award des International Partnership for the Hydrogen Economy ausgezeichnet.

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik ist eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Forschungsgebiet der konzentrierenden Solarsysteme. Ziel ist, gemeinsam mit industriellen Partnern konzentrierende Solarsysteme zur Wärme-, Strom- und Brennstofferzeugung für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. Neben Versuchseinrichtungen und Labors in Köln und Stuttgart hat das Forscherteam durch eine permanente Abordnung vor Ort Zugang zum größten europäischen Testzentrum für konzentrierende Solartechnologien, der Plataforma Solar de Almería in Spanien.

25.11.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR.,
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Photovoltaik: Wird der griechische Markt zum "Rettungsanker?"

Photovoltaikmarkt Griechenland weckt große Erwartungen.
Photovoltaikmarkt Griechenland weckt
große Erwartungen.

Die Teilnehmer des griechischen Solar-Marktes erwarten eine baldige Modifizierung des 2006 in Kraft getretenen Fördergesetzes für die erneuerbaren Energien. Nach Ansicht der Mitglieder des nationalen Photovoltaikverbandes HELAPCO, könnte dies zu einem Durchbruch führen, der wiederum Unternehmen der weltweiten Solarbranche den neuen Markt eröffnen könnte, den sie händeringend suchen, berichtet er Europressedienst Bonn (EuPD).  Es komme zu zwei wichtigen Veränderungen, so Stelios Psomas, politischer Berater von HELAPCO. Erstens sollen bis Ende 2009 die meisten Anträge zum Bau von Photovoltaik-Großanlagen bearbeitet sein und die derzeit bestehende Obergrenze der Kapazitäten von 640 MW für das Festland aufgehoben werden. "Das würde bedeuten, dass von den 3,7 GW, die bis jetzt beantragt, aber bisher nicht bearbeitet wurden, an die 2,5 GW genehmigt werden", so Psomas gegenüber dem EuPD. Das gelte aber nur für das Festland, für die griechischen Inseln würde eine Deckelung von 200 MW bestehen bleiben. Bis März 2008 hatte die Regulatory Authortity of Energy (RAE) von 3,7 beantragten GW gerade Mal 200 MW genehmigt. Danach legte die Behörde erst einmal alle Anträge auf Eis, da sie allein durch die Menge an Anträgen überfordert war. Wie sie plötzlich all diese Anträge bearbeiten will, bleibt unklar, so der EuPD. Gerüchten zufolge soll ein externes Expertenteam hinzugezogen werden.


Unsicherheiten bezüglich der Laufzeit der Einspeisevergütung sollen beseitigt werden

Zweitens soll in dem geänderten Gesetz festgeschrieben werden, dass die Einspeisevergütungen künftig für 20 Jahre garantiert werden. Nach der jetzigen Regelung kann ein Unternehmen eine Einspeisevergütung für zehn Jahre beantragen. Danach muss ein neuer Antrag für weitere zehn Jahre gestellt werden. "Diese 20 Jahre sollen Vertrauen schaffen. So muss keiner nach zehn Jahren erneut Anträge stellen und sich mit Unsicherheiten rumplagen", sagt der politische Berater. Als Einspeisetarif für Anlagen mit einer Leistung von weniger als 100 kW nennt er 40 Cent pro Kilowattstunde (aktuell 45 Cent). Und für Anlagen mit einer Kapazität von 100 und mehr soll es 45 Cent geben (aktuell 50 Cent). Diese Tarife sollen erst ab August 2010 degressiv sinken. "Am Anfang nur leicht, so dass sie auch noch für die Zeit nach 2010 sehr attraktiv sind", so Psomas. Wenn die Aussagen des politischen Beraters von HELAPCO zutreffen, sei das eine gute Nachricht für alle Teilnehmer des griechischen Marktes als auch für Solarunternehmen weltweit, betont Dirk Reinhardt, Rechtsanwalt der Kanzlei Kuhbier. Dies würde zu einer starken Belebung des Marktes führen, so Reinhardt weiter.


Neue Regelung soll Wirtschaftlichkeit privater Solarstromanlagen gewährleisten

Seit Jahren berät der Jurist Reinhardt Unternehmensgründer im Bereich der erneuerbaren Energien in Griechenland. Dennoch mahnt Reinhardt zu einer gewissen Vorsicht, denn in Griechenland herrsche schnell Optimismus. Viele der 194 Teilnehmer der Messe, die vom 20. bis zum 23. November stattfand, gaben sich dennoch zuversichtlich. So auch Vasilis Dritsas, Besitzer der Digital Tracking Systems Hellas S.A. "Ich gehe davon aus, dass das Gesetz kommt", so der Unternehmer. Für das Frühjahr 2009 habe Spomas die nächste gute Nachricht parat. Dann werde die Bestimmung gekippt, dass Privathaushalte, die mit einer Photovoltaikanlage Strom in das Netz einspeisen wollen, dafür eine Firma gründen müssen. Das bedeute für die Haushalte gegenwärtig zusätzliche Kosten für eine jährliche Versicherung in der Größenordnung von 1.500 Euro. Mit dem Wegfall der Bestimmung und der entsprechenden Versicherungsprämien würde sich der Kauf einer Aufdachanlage für griechische Privathaushalte rechnen.

25.11.2008   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD,
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Speicherung erneuerbarer Energien soll Weichen für künftige Energieversorgung stellen

Salzspeicher des solarthermischen Kraftwerks
"Andasol 1".

Fast 300 Fachleute aus zwölf Ländern beraten am 24. und 25. November 2008 in Berlin über die Speicherung von Energie in all ihren technischen Varianten. Die dritte Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien in der NRW-Landesvertretung steht im Zeichen dieser energietechnischen Schlüsselaufgabe. "Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist ein Wettlauf mit der Zeit - aus ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen. Die Ablösung herkömmlicher Energieträger kann jedoch weder über die globale Energiewirtschaft noch über globale Verträge kommen", so Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien (WCRE). Der archimedische Punkt sei Energieautonomie - als politisches, technologisches und wirtschaftliches Konzept, das eine weltweite Dynamik in Gang setzen kann. "Maßgebend für die Fortführung der Entwicklung in diese Richtung ist die Optimierung der Speichertechnologie", charakterisiert Scheer die Bedeutung der Energiespeicherung für die globale Verbreitung erneuerbarer Energien. 

Fortschritte bei geräteintegrierten Kleinspeichern; große Wärmespeicher gewinnen an Bedeutung

Hier gehe es um eine Weichenstellung der künftigen Energieversorgung. Während es in den vergangenen Jahren häufig um die Definition von Rahmenbedingungen, die Entwicklung von Konzepten oder die Formulierung von Zielen ging, habe die Technologie inzwischen derart Fortschritte gemacht, dass die Zukunft endlich Formen annehme, ergänzt Michael Geßner, Leiter der Abteilung Energie, Klimaschutz, Bergbau im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Fortschritt sei bei geräteintegrierten Kleinspeichern alltäglich zu erfahren, zum Beispiel in Form leistungsfähigerer Akkus für Handys oder Computer. Doch nicht nur Strom wird gespeichert. Vor allem Wärmespeicher für solarthermische Kraftwerke oder industrielle Prozesswärme, Druckluftspeicher oder das Heizen/Kühlen mit Windenergie gewinnen laut Geßner an Bedeutung.


Energiespeicherung für die Mobilität von morgen

Hermann Scheer ergänzt: "Es ist zu beobachten, dass der Reifegrad so genannter intelligenter Konzepte zunimmt". Diese Konzepte beziehen sich vor allem auf Managementstrategien, um unterschiedliche Erzeuger, Verbraucher und Speicher gemeinsam zum Einsatz zu bringen, damit eine zuverlässige und kontinuierliche Stromversorgung mit möglichst geringem Aufwand realisiert werden kann. Daneben ist ein wichtiger Schwerpunkt der Tagung die Energiespeicherung für die Mobilität von morgen. "Der in der ersten Jahreshälfte sprunghaft gestiegene Ölpreis ist deutliche Motivation, konsequent die Suche nach alternativen Antrieben zu dynamisieren. In diesem Zusammenhang gewinnen Lithium-Ionen-Batterien weiter an Bedeutung. Jetzt geht es darum, sie zur Serienreife zu bringen, um elektro-hybride Fahrzeuge wirtschaftlich aussichtsreich auf den Markt bringen zu können", erklärt Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.


Erneuerbare Energie und Verkehr wachsen zusammen

Wir können beobachten, dass ein Zusammenwachsen der Themen erneuerbare Energie und Verkehr stattfindet. Das ist vor zwei Jahren noch kein Thema gewesen, nimmt inzwischen aber einen wichtigen Raum ein", fasst Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen zusammen. Damit beginne eine Verschiebung des Schwerpunkts von großen zentralen Speichern hin zu dezentralen Speichern, weil letztere in verschiedenen Anwendungen - insbesondere in Fahrzeugen - genutzt und finanziert werden sollen.

Weitere Infos und Tagungsunterlagen unter:
und http://www.EnergieAgentur.NRW.de

25.11.2008   Quelle: EnergieAgentur NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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IBC SOLAR schließt spanischen Megawatt-Solarpark an das Stromnetz an

PV-Kraftwerk in der spanischen Provinz Extremadura.
PV-Kraftwerk in der spanischen Provinz
Extremadura.

IBC SOLAR (Bad Staffelstein), eines der weltweit führenden Photovoltaik-Systemhäuser, hat im September 2008 ein neues, leistungsstarkes Solar-Kraftwerk, das unter dem Projektnamen "Renova" geführt wird, vollständig an das spanische Stromnetz angeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Projekt wurde an zwei Standorten realisiert: in Castuera und Valverde, in der spanischen Provinz Extremadura. Seit Baubeginn im Frühjahr dieses Jahres installierte die spanische IBC-Tochter FOTOVOLTAICA IBC S.A. für die beiden Teilprojekte über 20.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt (MWp).  Als erster Teilbereich wurde der Betrieb des Solarparks in Castuera aufgenommen. Zwischen Mitte März und Mitte Juni installierte IBC SOLAR dort 7.680 Module, die eine Gesamtnennleistung von 1,728 MWp haben. Der zweite Teil des Solarparks in Valverde trägt mit 12.960 Modulen und 2.916 MWp Leistung zum Gesamtertrag bei.


Provinz Extremadura setzt verstärkt auf umweltfreundlichen Strom aus Sonnenlicht

IBC SOLAR war zusammen mit seinem spanischen Tochterunternehmen FOTOVOLTAICA IBC als Generalauftragnehmer für die Planung und schlüsselfertige Installation zuständig. Auch für das Monitoring, den Service und die Wartung der Anlage zeichnet das PV-Systemhaus verantwortlich. In das Projekt floss die jahrzehntelange Erfahrung von IBC SOLAR mit ein, die eine maximale Laufzeit, eine hohe Energieausbeute sowie die optimale Nutzung der regionalen Möglichkeiten sicherstellte. Für den Standort der Solarkraftanlage hat IBC SOLAR die spanische Provinz Extremadura gewählt. Diese einst strukturschwache Region im Südwesten Spaniens erlebt momentan ein überdurchschnittlich hohes wirtschaftliches Wachstum. Gerade im Tourismus und Handel entwickelt die Region derzeit neue Möglichkeiten, den Markt zu stärken und auszubauen. Um diesem Wachstum die nötige Energie zur Verfügung zu stellen, liefert das IBC-Kraftwerk umweltfreundlichen Strom aus Sonnenlicht. Innerhalb Spaniens hat sich die Extremadura darüber hinaus im Energiesektor eine führende Rolle erwirtschaftet und hat sich gerade im Bereich der erneuerbaren Energien zum Vorreiter und Energielieferanten für ganz Spanien entwickelt. So setzte das Gebiet vorausschauend auf Solarenergie und arbeitet an der Nutzung von Biomassen, Wind- und Wasserenergie. Das entspricht dem Trend der Region, immer mehr auf erneuerbare Energie zu setzen.

25.11.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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3S Swiss Solar Systems liefert erste schlüsselfertige teilautomatische Photovoltaik-Produktionslinie aus

Die 3S Swiss Solar Systems AG (Lyss, Schweiz), weltweit agierende Anbieterin von Produktionsanlagen für Solarmodule, meldete am 20. November 2008 die Übergabe einer teilautomatisierten Produktionslinie an das spanische Unternehmen Eurener Energia Solar (Bigastro, Spanien). Dies sei die erste derartige Lieferung, nachdem 3S Swiss Solar Systems im März 2008 in das Geschäft mit semiautomatischen Linien eingestiegen war, heißt es in der Pressemitteilung. "Die neue Linie ist ganz auf den speziellen Bedarf unseres Kunden ausgerichtet", sagte Patrick Hofer-Noser, Vorstand der 3S Swiss Solar Systems AG. "Wir planen und bauen unsere Produktionslinien so, dass die Modulproduzenten den für sie idealen Grad der Automatisierung erhalten", fügte Hofer-Noser hinzu. Das im spanischen Alicante ansässige Unternehmen Eurener Energia Solar produziere bereits seit 2006 auf einer manuellen Produktionslinie aus dem Hause 3S.   Zur Erweiterung der Produktionskapazität sei nun die halbautomatische Linie mit einer Kapazität von 20 Megawatt (MW) installiert worden. Sie besteht aus einem String-Lötautomaten von Somont (Umkirch, Deutschland), einer Laminierstrasse von 3S Swiss Solar Systems und einem Modultester von Pasan SA (Neuchâtel, Schweiz).


Schlüsseltechnologien für die Solarmodul-Produktion

Die Unternehmensgruppe 3S Industries AG verfüge seit der Übernahme von Somont über alle zentralen-Technologien zur Herstellung von Solarmodulen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gebündeltes Wissen und langjährige Erfahrung würden für die Entwicklung hochmoderner integrierter Anlagen genutzt. Neben dem Verkauf einzelner Komponenten zur Solarmodulproduktion will das Unternehmen in Zukunft den Geschäftsbereich zur Fertigung vollständiger Produktionslinien auch gemeinsam mit Systemintegratoren weiter ausbauen. Eine erste halbautomatische Produktionslinie betreibe die 3S Swiss Solar Systems AG bereits seit Frühjahr 2008 im hauseigenen Technikum. Dort können Kunden die Systeme testen und an Schulungen teilnehmen. Die 3S Swiss Solar Systems AG fertigt auch eigene Photovoltaik-Module für gebäudeintegrierte Solarsysteme (BIPV). Die nächste vollständige Photovoltaik-Produktionslinie werde nach Indien geliefert.

25.11.2008   Quelle: 3S Swiss Solar Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IntraSolar nimmt 540 kW-Photovoltaikanlage in Mönchengladbach in Betrieb

1. Mönchengladbacher Solarpark.
1. Mönchengladbacher Solarpark.

Der Photovoltaik-Spezialist IntraSolar hat am 12.11.2008 Mönchengladbachs ersten Solarpark mit einer Gesamtleistung von 540 Kilowatt (kWp) in Betrieb genommen, berichtet die IntraSolar Energie und Umwelt GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. IntraSolar hat das Projekt geplant, die Anlage installiert und an das Netz angeschlossen.
Zum Einsatz kommen laut IntraSolar ausschließlich qualitativ hochwertige, polykristalline Solarmodule namhafter europäischer Hersteller. Für die Umwandlung des Stroms von Gleichstrom in Wechselstrom kommen Wechselrichter des Weltmarktführers SMA Technologie AG zum Einsatz. Der Solarstrom-Jahresertrag von rund 515.000 Kilowattstunden entspreche dem Jahresverbrauch von etwa 170 Haushalten, heißt es in der Pressemitteilung.
  Die Solarstromproduktion dieser Anlage werde die Umwelt über die Laufzeit von 20 Jahren von insgesamt 9.300 Tonnen des Treibhausgases CO2 entlasten, betont IntraSolar.


IntraSolar bietet sowohl Photovoltaik-Systemlösungen für Privatinvestoren als auch für institutionelle Anleger in unterschiedlichster Größe und Bauweise an. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Anlagen im Großraum Mönchengladbach mit rund vier Megawatt Gesamtleistung installiert und in Betrieb genommen. Für das kommende Jahr seien zahlreiche Großprojekte geplant. Für den Betrieb des 1. Mönchengladbacher Solarparks hat die Betreibergesellschaft die Dachflächen des Gewerbeparks Volksgarten der Fa. Klaus Krückels GmbH & Co.KG für über 25 Jahre angemietet.


Große Industriedächer bieten sich für die Solarstromproduktion an

"Die Dachflächen befinden sich in einem topsanierten Zustand und bieten ideale bauliche und technische Voraussetzungen für den Betrieb einer Aufdach-Photovoltaik-Anlage dieser Größe. Als regional tätiges PV-Unternehmen war es unser Wunsch in Mönchengladbach diesen Solarpark zu betreiben um hiermit auch ein Zeichen in die richtige Richtung zu setzen, denn viele große Industriedächer in Mönchengladbach bieten sich für Anlagen dieser Größenordnung an", so Sia Honarvar, geschäftsführender Gesellschafter von IntraSolar zur Auswahl des Standortes.

"Mit der Realisierung einer Photovoltaik-Anlage dieser Größenordnung wird IntraSolar einer der größten privaten Solarstromproduzenten in NRW", stellt Dipl. Kfm. Götz Freyberg, Gesellschafter der IntraSolar Energie & Umwelt GmbH & Co.KG fest. "Die 20–jährige gleichbleibende Einspeisevergütung ist durch das erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert und bildet eine hervorragende Kalkulationsgrundlage und Planungssicherheit für eine PV – Investition", so Freyberg weiter. Als Kooperationspartner bei diesem Solarpark gehe die Volksbank Mönchengladbach mit gutem Beispiel voran und habe sich mit einem eigenen Programm auf die Finanzierung von Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien spezialisiert.

25.11.2008   Quelle: IntraSolar Park MG 1 GbR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IntraSolar Energie und Umwelt GmbH & Co. KG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau übernimmt Mikrowellensystemtechnik-Unternehmen MUEGGE ELECTRONIC

Solarzellen-Beschichtungsanlage SiNA_L.
Solarzellen-Beschichtungs-
anlage SiNA_L.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), setzt ihren Expansionskurs durch Akquisitionen weiter fort. Das Unternehmen werde seinen langjährigen Partner und Lieferanten, die MUEGGE ELECTRONIC GmbH mit Sitz im hessischen Reichelsheim, zum nächstmöglichen Zeitpunkt übernehmen, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Roth & Rau arbeitet bereits seit 16 Jahren eng mit MUEGGE zusammen. Die Gesellschaft liefert Mikrowellensystemtechnik an Roth & Rau, eine der wesentlichen Kernkomponenten für die SiNA-Antireflexbeschichtungsanlagen. Die Systeme dienen der Energieversorgung der Plasmaquellen in den SiNA-Anlagen.   Sie wurden gemeinsam von Roth & Rau und MUEGGE entwickelt und über die Jahre für den Einsatz in den Roth & Rau-Anlagen optimiert. MUEGGE wird laut Roth & Rau im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro erwirtschaften, wovon rund 10,0 Millionen Euro auf das Geschäft mit der Roth & Rau AG entfallen.


Mikrowellensystemtechnik ist zentrales Element der SiNA-Antireflexbeschichtungsanlagen für Solarzellen

"Wir arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit MUEGGE zusammen. Durch die Übernahme erweitern wir unser Know-how im Bereich der Mikrowellensystemtechnik, die ein zentrales Element in unserer SiNA-Anlage darstellt", erklärte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. "Die Integration des MUEGGE Produktportfolios wird zur angestrebten Standardisierung unserer Anlagen und Produktionslinien beitragen. Dadurch können wir die bereits in den vergangenen Monaten gezeigte Profitabilitätssteigerung weiter vorantreiben", ergänzte Finanzvorstand Carsten Bovenschen. "Wir freuen uns, dass wir mit der Roth & Rau AG einen starken Partner für das weitere Unternehmenswachstum an unserer Seite haben. Wir wollen auf die bisherige intensive Zusammenarbeit aufbauen, um die Produktentwicklung gemeinsam weiter voranzutreiben. Wir sichern damit den Eigenbedarf der Roth & Rau AG ab und verbessern die Voraussetzungen, unsere führende Position in unserem Kerngeschäft, der Mikrowellen- und Plasmatechnologie, weiter auszubauen", sagte Klaus J. Muegge, Geschäftsführer der MUEGGE ELECTRONIC GmbH.

24.11.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Neue Studie der Energy Watch Group: Schneller Ausbau erneuerbarer Energien ist bezahlbar; neue Atomkraftwerke unnötig

Der Ausstieg aus der fossil-nuklearen Energieversorgung sei finanziell mit überschaubaren Investitionen machbar, so die auf Initiative internationaler Parlamentarier gegründet Energy Watch Group (EWG) in einer Pressemitteilung. Zu dem Schluss kämen die Autoren der neuen Studie "Renewable Energy Outlook 2030". Bis 2030 könnten demnach mindestens zwischen 17 % und 30 % des weltweiten Strom- und Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Der dazu notwendige jährliche Investitionsbedarf werde zu diesem Zeitpunkt 62 Euro bis 124 Euro pro Kopf der Weltbevölkerung erreichen. Insgesamt bewegten sich die erforderlichen Investitionen zwischen 510 Milliarden Euro und 1.021 Milliarden Euro jährlich, je nach Geschwindigkeit des Ausbaus. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 wurden weltweit rund 800 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben, 120 Euro pro Kopf der Weltbevölkerung. Für Investitionen in die Kultur gebe Deutschland zurzeit rund 100 Euro pro Bürger aus, heißt es in der Pressemitteilung.  

Optimistischere Einschätzung als der World Energy Outlook der IEA

Die Studie bezieht die Kostenverringerung der Technologien durch massenhaften Ausbau der Kapazitäten ebenso ein, wie die unterschiedliche Entwicklung in den verschiedenen Weltregionen. Sie komme zu einer optimistischeren und vor allem realistischeren Einschätzung als die Internationale Energieagentur (IEA) in ihren Szenarien aus dem Jahr 2006 (World Energy Outlook), betont die EWG. Die Untersuchung beweise, dass die Kapazitäten zur Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien - anders als von vielen Wissenschaftlern angenommen - weltweit deutlich kostengünstiger ausgebaut würden. In den OECD-Ländern könnte der Stromverbrauch zu mehr als der Hälfte (54 %) und der Wärmebedarf zu 13 % aus regenerativen Quellen gedeckt werden.


Mehr Strom aus Windkraft, Wasserkraft und Photovoltaik

Die größten Investitionen müssten in Asien getätigt werden, wo auch die meisten Menschen leben, allen voran in China, Indien und Südostasien. 2030 werde die Erdbevölkerung auf acht Milliarden Menschen angewachsen sein. Bei ihrer Versorgung mit elektrischem Strom werden Windkraft, Wasserkraft und die Photovoltaik an Bedeutung gewinnen, je nach regionaler Verfügbarkeit von Wasser, Wind und Sonne. In der Wärmeversorgung spielen laut Studie vor allem die Systeme zur Kraft-Wärme-Kopplung und die thermischen Solar-Kollektoren die tragende Rolle.


Die Studie "Renewable Energy Outlook 2030" analysiert zwei Szenarien des Ausbaus erneuerbarer Energien - eine untere und eine obere Variante. Die Versorgung mit Treibstoffen wurde nicht betrachtet. Es geht ausschließlich um elektrischen Strom und - mit gewissen Einschränkungen - um Wärme. Eingeflossen sind Technologiekosten, Lernkurven bei den Herstellungskosten, geplante Investitionen, die unterschiedliche Wirtschaftskraft der Weltregionen, verfügbare Potenziale für erneuerbare Energien und der Verlauf des Wachstums. Die Analyse wurde im Auftrag der Energy Watch Group verfasst von Stefan Peter (Institute für Sustainable Solutions and Innovations, ISUSI) und Dr. Harry Lehmann.

"Renewable Energy Outlook 2030" ist im Internet zugänglich in englischer Sprache (PDF; 155 S.) unter deutsche Kurzfassung (14 S.) ist ebenfalls erhältlich.

24.11.2008   Quelle: Energy Watch Group (EWG)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Konzentrator-Photovoltaik: US-Produzent EMCORE errichtet erstes CPV-System in China

CPV-System von EMCORE.
CPV-System von EMCORE.

Die EMCORE Corporation (Albuquerque, New Mexico), Produzent von Halbleiterkomponenten, Fiberglasoptik und konzentrierenden Photovoltaik-Systemen berichtete am 21.11.2008, das Unternehmen habe sein erstes Konzentrator-Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 50 Kilowatt (kWp) in China gebaut, gemeinsam mit der XinAo Gruppe, einem der größten chinesischen Energieversorger. Das CPV-Testsystem sei bereits komplett installiert und liefere Solarstrom entsprechend der vom Kunden geforderten Spezifikationen, heißt es in der Pressemitteilung. Der CPV-Hersteller und XinAo würden zudem über ein Gemeinschaftsunternehmen verhandeln, das Photovoltaik-Konzentratorsysteme in China auf der Grundlage der EMCORE-Produkte herstellen soll, heißt es in der Pressemitteilung.  "Wir freuen uns, gemeinsam mit der XinAoGruppe das erste CPV-System in China installiert zu haben und sehen weitere Möglichkeiten, diese Technologie in den wachsenden chinesischen Markt der erneuerbaren Energien einzuführen", sagte Dr. John Iannelli, Technologievorstand und Generalmanager des Geschäftsbereichs Solar bei EMCORE. Anfang Oktober habe EMCORE auch den Zugang zu einem CPV-Projekt mit einer Nennleistung von 850 Kilowatt (kWp) in der spanischen Provinz Extremadura erhalten. Zusätzlich zu diesen beiden Anlagen erwarte EMCORE, dass weitere Pilotprojekte an anderen Standorten bis Jahresende errichtet seien.

Das von EMCORE installierte CPV-System arbeitet mit Mehrfachsolarzellen und einer 500-fachen Konzentration des Sonnenlichts. EMCORE will seine Investitionen zur Entwicklung eines Systems der nächsten Generation fortsetzen, das kostengünstiger werden und einen Modulwirkungsgrad von rund 30 % haben soll. Das neue System (Generation III) soll in der zweiten Hälfte 2009 in Serie gefertigt werden. EMCORE habe kürzlich auf mehrere Ausschreibungen von Energieversorgern geantwortet, welche Gen-III-Produkte verwenden wollten und erwarte positive Rückmeldungen noch vor Ende 2008, heißt es in der Pressemitteilung.

24.11.2008   Quelle: EMCORE Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EMCORE Corp.,
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Sharp fordert Bürokratieabbau für Photovoltaik in Griechenland

Photovoltaik-Testanlage in Griechenland.
Photovoltaik-Testanlage in Griechenland.

Anlässlich der Messe "Energy 2008" in Athen fordert Sharp von Griechenland größeres Engagement für die Photovoltaik. Bürokratische Hürden würden das Wachstum des Photovoltaik-Marktes im Mittelmeerland bremsen, kritisiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Um vom weltweiten Wachstum der Branche zu profitieren, müsse Griechenland sein großes solares Potenzial nutzen. Mit durchschnittlich rund 3.000 Sonnenstunden jährlich und einer garantierten Einspeisevergütung für Solarstrom biete Griechenland ideale Bedingungen für einen starken Einsatz von Photovoltaik. Doch obwohl das Mittelmeerland als einer der wachstumsstärksten Solarmärkte gilt, sei es in der Klassifikation der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) unter den weltweit größten Märkten das Schlusslicht: Zur europaweit kumulierten Solarstrom-Leistung von 4,5 Gigawatt (GW) Ende 2007 habe Griechenland nur 10 Megawatt beigetragen. 
Aufwändige Genehmigungsverfahren und regionale Obergrenzen hemmen den Ausbau

"Wenn Griechenland eine führende Rolle auf dem weltweiten Solarstrommarkt spielen will, muss es die Voraussetzungen dafür schaffen. Jeder Privathaushalt soll eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach installieren können und Einspeisevergütungen erhalten - ohne dafür erst ein Gewerbe anmelden zu müssen, wie es momentan der Fall ist", fordert Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE). Auch für Großanlagen müssten die Behörden das Bewilligungsverfahren vereinfachen und die Deckelungen aufheben. "Nur mithilfe eines zügigen Ausbaus der Photovoltaik kann Europa den Klimakiller CO2 reduzieren und vom Boom der weltweit wachsenden Branche profitieren", so Thiele weiter.

Derzeit müssten Antragsteller bis zur Bewilligung einer Solarstromanlage verschiedene Institutionen durchlaufen und zum Teil bis zu zwei Jahre Wartezeit einrechnen, berichtet Sharp. Zudem übersteige die starke Nachfrage nach Photovoltaik die Ressourcen der für die Antragsprüfung zuständigen staatlichen Regulierungsbehörde Regulatory Authority for Energy (RAE) - Antragsstopp und lange Verzögerungen seien die Folge.


40 bis 50 Eurocent pro eingespeister Kilowattstunde Solarstrom

Schaffe Griechenland, Gastgeber der Energiemesse "Energy 2008" vom 20. bis 23. November in Athen, entsprechende Voraussetzungen für die Photovoltaik, sind nach Prognosen der EPIA 2010 Neuinstallationen von mehr als 100 Megawatt möglich - unter günstigen politischen Rahmenbedingungen sogar bis zu 200 MW. Den ersten Schritt hat Griechenland bereits 2006 mit dem Erneuerbare-Energien-Fördergesetz unternommen. Je nach Größe und Lage der Anlage sieht das Gesetz eine Vergütung für Solarstrom von 40 bis 50 Eurocent pro eingespeister Kilowattstunde vor - eine gute Grundlage für das Sonnenland, dessen Ertrag aus Photovoltaikanlagen mit zirka 1.300 Kilowattstunden je Kilowatt installierter Leistung weit über dem europäischen Mittel von 1.000 Kilowattstunden liegt.

"Mit einer Einspeisevergütung nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zusätzlichen Investitionszuschüssen hat Griechenland entscheidende Weichen für den Einsatz von Solarstrom gestellt", so Peter Thiele. "Jetzt geht es darum, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen und die Photovoltaik in Europa als Energie der Zukunft zu etablieren. Neben der Umweltverträglichkeit der Stromgewinnung sprechen auch die wirtschaftlichen Vorteile für den Strom aus der Sonne", so Peter Thiele weiter.

24.11.2008   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HELIO-ENERGY O. E.,
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1. Internationaler Kongress Bauhaus.SOLAR: Experten diskutieren Perspektiven des solaren Städtebaus

Kongress für die Solarindustrie, Architekten, Ingenieure, Bauherren und Städteplaner.
Kongress für die Solarindustrie, Architekten,
Ingenieure, Bauherren und Städteplaner.

Über Möglichkeiten und Voraussetzungen einer solaren Architektur und Städteplanung diskutieren über 200 Experten Ende November in Erfurt auf dem 1. Internationalen Kongress "Bauhaus.SOLAR". Zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und dem Land Thüringen sowie weiteren internationalen Partnern will die Bauhaus-Universität Weimar einen fachübergreifenden Dialog anstoßen, der Technologie, Design und Umweltschutz zusammenführt. "Wir brauchen einen intensiveren Dialog zwischen der Solarindustrie, den Architekten, Ingenieuren, Bauherren und Städteplanern, damit die Gebäudehülle mit der Sonne zum Stromproduzenten wird. Auf diesem Weg kann millionenfach ästhetisch ansprechend und emissionsfrei Strom erzeugt und die globale Erwärmung begrenzt werden", sagt Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender der PV Crystalox Solar.  Der zweitägige Kongress (25. und 26.11.2008) wird von einer Fachausstellung begleitet. Die Bauhaus-Universität zeigt darüber hinaus aktuelle Arbeiten zu erneuerbaren Energien in der Architektur.


Solarstrom soll in 5 bis 7 Jahren gleich viel kosten wie konventioneller Strom

In den neuen Bundesländern zählt die Photovoltaik-Industrie bereits heute zu den wachstumsstärksten Branchen. Im so genannten Solarvalley Mitteldeutschland kooperieren 27 Solar-Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ziel der gemeinsamen länderübergreifenden Initiative ist, dem deutschen Endverbraucher innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre Strom anzubieten.

Weitere Informationen unter http://www.bauhaus-solar.de

24.11.2008   Quelle: CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.bauhaus-solar.de,
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CDU-Ministerpräsident Oettinger: Weg von der Kernkraft, hin zu erneuerbaren Energien

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger (CDU) wünscht sich ein klares Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien. "Ich rate zum Direktsprung von Kernkraft zu Erneuerbaren Energien", sagte Oettinger zur Eröffnung der ZEIT-KONFERENZ "Energie" am 19.11.2008 in Stuttgart. Auch Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D., forderte einen deutlich schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien, berichtet die ZEIT in einer Pressemitteilung. In China, Solarenergie-Produzent Nr.1, sei dieser Paradigmenwechsel zum Beispiel bereits vollzogen. Daneben plädierte Töpfer vor allem für eine stärkere Betrachtung der Nachfrageseite: "Wir müssen die Nachfragestruktur stärker in die Angebotsstruktur einbinden, betonte Töpfer.   Energieversorger müssten zu Energiedienstleistern werden. Dazu könne man durchaus marktwirtschaftliche Verfahren nutzen.


Warnungen vor Konflikten um die Energieversorgung

"Wie wäre es, Alternativen aufzuzeigen, mit weniger auszukommen?", so Töpfer. Energie zu sparen, müsse nicht Verzicht bedeuten. International seien erhebliche Konflikte um Energie nicht auszuschließen, warnt Töpfer. Zudem komme es zu enormen Veränderungen im Migrationsverhalten: "Armut ist zuallererst Energiearmut".

Auch Jürgen Trittin, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, verlangte, Energiesicherheit in erster Linie global zu sehen: "Die Zugangsgerechtigkeit zu Energie ist die Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander in der Zukunft." Sonst seien militärische Konflikte nicht auszuschließen, stimmte Dr. Werner Dub, Mitglied des Vorstands der MVV Energie AG, zu.

"Energiepolitik ist Sicherheitspolitik", so Hans-Peter Villis, Vorsitzender des Vorstands der Energie Baden-Württemberg AG. Vor allem sei sie aber Industriepolitik. Man müsse den Fokus, der in der Gegenwart stark auf den Klimawandel beschränkt sei, wieder vermehrt auf die Wirtschaftlichkeit von Versorgungssicherheit legen. Im Rahmen von Klimaschutz sei Kernenergie auch künftig ein wichtiger Bestandteil des Energiemix.

Klaus-Dieter Rennert, Mitglied des Vorstands der Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V., und andere Diskutanten waren sich mit Michael Naumann, Herausgeber der ZEIT und Moderator der Konferenz, einig: "Die Zukunft der globalen Energiesicherung ist gleichzusetzen mit der Zukunftssicherung der Menschheit".

24.11.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Suntech stattet Vertriebsstandort von The North Face mit Megawatt-Solarstromanlage aus

Suntech-Module auf "RayTracker"-
Nachführsystemen.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd., Hersteller von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen rüstet das Vertriebszentrum des amerikanischen Outdoor-Textilherstellers The North Face mit Solarmodulen aus. Suntech liefert für den Unternehmensstandort des Bergsport-Spezialisten in Vasalia an der amerikanischen Westküste insgesamt 5.445 Solarmodule für eine 1 MW-Anlage, berichtet der Photovoltaik-Hersteller in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen El Solutions installiert das Solar-System auf seinen einarmigen Nachführsystemen vom Typ "RayTracker".  Nach Angaben der amerikanischen Umweltbundesbehörde senke diese Solarstromanlage die CO2-Emissionen um etwa 1.300 Tonnen pro Jahr, heißt es in der Pressemitteilung. Dieser Wert entspreche etwa der Stilllegung von 250 Autos für ein Jahr oder den positiven Klimaschutz-Effekten eines Waldgebietes mit einer Fläche von vier Hektar. "Wir sind sehr stolz darauf, dass sich The North Face, als besonders qualitätsbewusstes Unternehmen, für die Module von Suntech entschieden hat. Wir freuen uns auch auf die Zusammenarbeit mit El Solutions und Recurrent Energy, die die Anlage gestalten und installieren" so Roger Efird, Vorstand von Suntech Amerika.


Nachführsystem "RayTracker" optimiert Solarstrom-Ertrag

El Solutions habe ein besonderes innovatives Design für die Solarstromanlage entwickelt, die sich über eine Ablauffläche für Regenwasser spannen soll, heißt es in der Pressemitteilung. Die natürliche Funktion der Fläche bleibe so erhalten, gleichzeitig diene sie zur geräuschlosen Energiegewinnung und trage damit zur Kostensenkung bei. "Da wir die hocheffizienten Module von Suntech mit unseren RayTracker-Nachführsystemen kombinieren, sind wir in der Lage den Energieoutput für The North Face zu maximieren. Dieses System generiert über zwei Millionen Kilowattstunden pro Jahr und reduziert die Kohlenstoff-Emissionen um über 1.300 Tonnen." sagt Andrew Beebe, Vorstand von El Solutions. El Solutions mit Hauptsitz im kalifornischen San Rafael sei einer der am schnellsten wachsenden Anbieter von Solarsystemen für Unternehmen und Endverbraucher in Kalifornien. Das Unternehmen habe eine Vielzahl von Photovoltaik-Projekten für öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen realisiert, unter anderem ein 1,6 MW-System auf den Dächern des Google-Hauptsitzes "Mountain View", das die größte Solarstromanlage auf einem amerikanischen Unternehmensgelände sei.

Die Anlage in Vasalia soll bis Ende des Jahres komplett fertig gestellt werden. Das Unternehmen Recurrent Energy aus San Francisco will das Solarprojekt finanzieren und verwalten. Der mit der Photovoltaik-Anlage generierte Strom werde zu 100 Prozent an The North Face verkauft. Recurrent Energy sei einer der ersten Anbieter von "Solar-as-Service": das Unternehmen besitze und betreibe mehrere Solarstromanlagen und verkaufe den Strom auf der Grundlage von Lieferverträgen zu konkurrenzfähigen Preisen an seine Kunden.

Weitere Informationen:
Solar-as-Service: http://www.recurrentenergy.com/service/solar/


23.11.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd,,
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8. Biomassetagung in Birkenfeld: Klimaschutz, sichere Energie, Innovation und Arbeitsplätze

Die Biomasse bietet unter den erneuerbaren Energien ein beachtliches Potenzial im Sinne des Klimaschutzes und der nachhaltigen Energieversorgung, so das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung. Auf der 8. Biomassetagung Rheinland-Pfalz auf dem Umweltcampus Birkenfeld stellte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege die Perspektiven der Biomasse im Land dar. Dem Ausbau der Biomasse komme eine besondere Bedeutung zu, um das Ziel der Landesregierung zu erreichen, die Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf mindestens 30 Prozent bis 2020. "Wir sind dabei, die Biomasse systematisch zu erschließen und damit die Kostenbelastung von Verbrauchern genauso zu reduzieren wie die Klimabelastung. Mit Bioenergie schaffen wir darüber hinaus Arbeitsplätze und steigern die Kaufkraft in den Regionen. Die damit verbundene wirtschaftliche Dynamik ist angesichts der gerade im Zuge der Finanzkrise abflachenden Konjunktur besonders wichtig", so Kraege. 

7 Milliarden Kilowattstunden aus Biomasse

Innerhalb des gesamten Anteils erneuerbarer Energieträger am rheinland-pfälzischen Primärenenergieverbrauch - also Strom und Wärme - mit 7 Milliarden Kilowattstunden ist die Biomasse mit 64,3 Prozent oder 4,5 Milliarden kWh weitaus stärkster Energielieferant. Die anderen Energien wie Wasser, Wind und Solarenergie kommen zusammen auf ein Drittel. Kraege erklärte, dass die Produktion von Biomasse noch intensiviert werden könne. In Land- und Forstwirtschaft gebe es noch erschließbare Potenziale für nachwachsende Rohstoffe, wobei die Grundsätze der Nachhaltigkeit und der Naturverträglichkeit gelten müssten. Als waldreiches Land habe Rheinland-Pfalz überdurchschnittliche Biomassepotentiale, die sich für eine energetische Nutzung hervorragend eignen. "Gerade in großen kommunalen Objekten sind zahlreiche Hackschnitzelheizungen, vielfach in Verbindung mit entsprechenden Nahwärmenetzen entstanden".


Vorrang der Nahrungsmittelproduktion

Außerdem machte die Umweltstaatssekretärin darauf aufmerksam, dass durch Bioenergie erreichte CO2-Vermeidung vervielfacht werden könne. "Mehr Effizienz in der Bioenergie insbesondere durch verstärkte Anwendung von dezentralen Kraft- Wärme-Konzepten ermöglicht mehr Klimaschutz bei gleichem Aufwand“. Die Effizienz der rund 100 landwirtschaftlichen Biogasanlagen in Rheinland-Pfalz könne noch erhöht und somit die Wertschöpfung maximiert werden."

Bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffen betonte Kraege den Vorrang der Nahrungsmittelproduktion. Es sei auf eine Balance zwischen den unterschiedlichen Nutzungsarten zu achten. Und um die Ressourcen zu schonen, müssten Kaskadennutzungen realisiert werden, das heißt die Biomasse zuerst einer stofflichen Verwertung und danach einer energetischen Verwertung zuführen. Auch Reststoffe wie zum Beispiel Stroh, kommunaler Grünschnitt oder Klärschlamm seien Energieträger mit Wert. Forschungsaktivitäten im Energiesektor und eine intensive Zusammenarbeit mit der Industrie sollen die Biomassenutzung nach vorn bringen. "Gerade Biomassenutzung wird heute durch vergleichsweise junge Technologien vorangebracht, die enorme Innovations-, Effizienz- und Wirtschaftlichkeitspotenziale haben. Deshalb unterstützt die Landesregierung entsprechende Projekte", so Kraege abschließend.

23.11.2008   Quelle: MUFV Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wasserstoff und Brennstoffzellen: DWV sucht die besten Nachwuchs-Wissenschaftler

Aktuelle Infobroschüre des DWV.
Aktuelle Infobroschüre des DWV.

Auch für das Jahr 2008 vergibt der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) wieder den Innovationspreis Wasserstoff und Brennstoffzelle an junge Wissenschaftler. Die inzwischen schon zur Tradition gewordene Auszeichnung geht jährlich an die beste Diplom-/Masterarbeit bzw. Dissertation aus Deutschland zu Wasserstoffenergie oder Brennstoffzellen samt allen Nebengebieten. Dabei soll das hohe Niveau des Wettbewerbs, das sich in den Bewerbungen und den ausgezeichneten Arbeiten der letzten Jahre niedergeschlagen habe, auf jeden Fall gehalten werden, betont der DWV.   Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des DWV sagte dazu: "Nicht nur die ausgezeichneten Arbeiten der letzten Jahre, sondern auch die anderen Bewerbungen zeugen von einer sehr intensiven und erfolgreichen Arbeit, die an deutschen Hochschulen auf diesem Gebiet geleistet wird. Das ist die Grundlage dafür, dass der Normalverbraucher eines Tages auch bezahlbare, zuverlässige und umweltfreundliche Produkte kaufen kann." Die Auswahl unter den Bewerbern erfolgt Anfang 2009 durch ein Preisgericht aus Hochschullehrern aus den Reihen des Verbandes. Die Übergabe der Preise, verbunden mit Referaten der Preisträger, ist Teil des Begleitprogramms der nächsten Ordentlichen Mitgliederversammlung des DWV am 12. Mai 2009 in Wolfsburg. Die Teilnahmebedingungen sind im Internet zugänglich: http://www.dwv-info.de/

23.11.2008   Quelle: DWV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DWV,
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Emmendingen: Neue Photovoltaik-Fassadenanlage in Betrieb

PV-Fassade in Emmendingen.
PV-Fassade in Emmendingen.

Seit kurzem ist die erste und bisher einzige an einer Hausfassade installierte Photovoltaik-Anlage in Emmendingen (Baden) am Netz. Die Stadtwerke Emmendingen (SWE) nutzen die Fassade ihres neuen Betriebsgebäudes zur umweltschonenden Stromerzeugung. Die optisch und funktionell in die Außenfassade integrierte Solaranlage wird laut SWE jährlich rund 8.600 Kilowattstunden Solarstrom liefern. Die Fassaden-Anlage besteht aus 60 effizienten Solarmodulen mit einer Spitzenleistung von je 205 Watt, woraus sich eine Gesamtleistung von 12,3 Kilowatt ergibt. Während ihrer Laufzeit vermeidet die Photovoltaik-Anlage laut SWE rund 165 Tonnen CO2-Emissionen.   In Kombination mit einem Erdgas-Blockheizkraftwerk sowie einer Erdgas-Wärmepumpe und ausgefeilter Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung werde der CO2-Ausstoß weiter reduziert.



Bürger-Solar-Projekt ermöglicht Solarstrom-Produktion ohne eigenes Dach

Bürgern, Unternehmen, Vereinen und sonstigen Organisationen bieten die SWE die Möglichkeit, sich an einem Bürger-Solar-Projekt finanziell zu beteiligen und in rentable Klimaschutzmaßnahmen zu investieren - auch ohne eine eigene Dachfläche. Zur Umsetzung dieses Projekts gründet die SWE eine eigene Gesellschaft. Die erste Solarstrom-Anlage mit 62 kWp wird auf dem Dach einer Schule installiert, mit einer Modulfläche von rund 500 m2 und einer Stromproduktion von etwa 59.000 Kilowattstunden pro Jahr. Der in das Netz eingespeiste Sonnenstrom wird von SWE nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über einen Zeitraum von 20 Jahren vergütet.

22.11.2008   Quelle: Stadtwerke Emmendingen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Utopia-Konferenz für nachhaltiges Leben: Solar- und Ökostromaktivisten mit Utopia Awards ausgezeichnet

Die Preisträger der Utopia Awards.
Die Preisträger der Utopia Awards.

500 Experten aus Wirtschaft, Forschung, Medien und Gesellschaft trafen sich am 16. November 2008 in Berlin zur ersten Utopia-Konferenz mit dem Titel "10 - A toolbox for the next 10 years". Auf Einladung der Utopia-Stiftung versammelten sich Fachleute aus der ganzen Welt, um interdisziplinäre Lösungsmöglichkeiten für die kommenden Herausforderungen zu diskutieren und Ansätze für ein nachhaltiges Leben aufzuzeigen. "Wir wissen, dass wir jetzt ein Zeitfenster von maximal 10 Jahren haben, um die entscheidenden Weichen zu stellen und unseren Kindern die Zukunft zu sichern. Fangen wir damit an," sagte Claudia Langner, Vorstand der Utopia-Stiftung bei der Eröffnung der Konferenz. Die ersten Utopia Awards erhielten unter anderem der Ökostromversorger Elektrizitätswerke Schönau GmbH, die ethisch-ökologisch ausgerichtete GLS Bank. Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) erhielt den Publikumspreis für das "DESERTEC"-Konzept zur Solar- und Windstromerzeugung in den Wüsten rund um das Mittelmeer sowie zum Elektrizitätstransport (Hochspannungsgleichstromübertragung) nach Europa. 

"Green New Deal" als Weg für die Zukunft

Als Fazit riefen die Veranstalter der Konferenz einen "Green New Deal" aus. "Viele schlaue Köpfe waren heute hier, die sich schon lange mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auseinander setzen. Utopia wird weiter networken, Zeichen setzen, laut sein und sich bemerkbar machen. Unsere Kinder haben sich das verdient" so Claudia Langer. Im Internet können Verbraucher sich über die 10 Punkte des Programms informieren, dessen Name sich an die Wirtschafts- und Sozialreformen des US-Präsidenten Roosevelt in den 1930er Jahren anlehnt, und online den Green New Deal unterzeichnen. Außerdem soll der Green New Deal allen Bundestagsabgeordneten vorgelegt werden. Die Wähler können über eine "Watchlist" nachverfolgen, ob die Kandidaten ihres Wahlkreises den Green New Deal unterzeichnet haben.


Experten zeigen neue Lösungen

Den Auftakt der Utopia-Konferenz machte Greg Craven, Highschool-Lehrer aus Oregon, der laut Utopia mit seinem Aufruf, gegen den Klimawandel aktiv zu werden, über das Internetportal Youtube mehr als 7 Millionen Menschen erreicht hat. Des Weiteren stellte Dr. Amory B. Lovins, Vorstand des Rocky Mountain Institute in Colorado und Träger des Alternativen Nobelpreises die technischen Möglichkeiten anhand seines eigenen Hauses vor, das komplett ohne Heizungssystem auskomme, obwohl es in den Rocky Mountains auf einer Höhe von 2.200 Meter liege und dort Temperaturen bis zu minus 46 Grad Celsius vorkämen. "Wir brauchen uns nicht dafür entschuldigen, dass wir da sind. Wir müssen nicht die Vergangenheit verwalten, sondern die Zukunft gestalten.

Wenn wir es richtig anstellen, können auch 20 Milliarden Menschen auf der Erde leben," so Dr. Michael Braungart, Professor für Verfahrenstechnik an der Universität Lüneburg und Direktor eines interdisziplinären Masterprogrammes für Stoffstrom-Management, der Produkte unter dem Gesichtspunkt der Öko-Effektivität entwickelt welche die "Lifestyle-Produkte" der Zukunft seien. "Jeder einzelne kann ein Aktivist sein und wir haben jetzt alle Möglichkeiten in der Hand etwas zu bewegen. Es gibt so viele Gelegenheiten sich von der Couch zu erheben und etwas zu unternehmen," so die Hollywood-Schauspielerin Daryl Hannah.


Hintergrundinformationen zu www.utopia.de

www.utopia.de startete am 8. November 2007 unter dem Motto "Kauf Dir eine bessere Welt" als erste unabhängige Konsumenten-Plattform für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Ziel sei, den Verbrauchern beim Kauf nachhaltiger Produkte Orientierung zu geben und Impulse gegenüber Handel und Industrie zu setzen, so die Initiatoren. Daneben baut Utopia auf eine aktive Gemeinschaft auf, die miteinander diskutiert, praktische Tipps gibt sowie von Experten ausgewählte nachhaltige Produkte und Unternehmen bewertet. Zum jetzigen Zeitpunkt hat Utopia nach Angaben der Betreiber bereits mehr als 28.000 Mitglieder.

Weitere Informationen zum DESERTEC-Konzept:
Solarstrom aus der Wüste statt Wüste in Deutschland: Erneuerbare Energien im transeuropäischen Verbund.


22.11.2008   Quelle: Utopia AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Utopia AG,
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RWE Innogy weitet Windenergie-Geschäft in Polen aus

RWE Innogy hat sich den Zugang zu drei weiteren Windkraft-Projekten in Polen mit einer installierten Leistung von insgesamt 150 Megawatt (MW) gesichert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Standorte mit jeweils 50 Megawatt geplanter Leistung liegen in Nordpolen. RWE Innogy habe darüber einen Vertrag mit einem polnischen Projektentwickler abgeschlossen. Alle drei Projekte befinden sich noch in einer frühen Phase der Entwicklung. Nach jetzigem Planungsstand sei ab 2011 mit einer Genehmigung dieser Windparks zu rechnen. "Der polnische Windmarkt ist einer der interessantesten in Europa und hat großes Entwicklungspotenzial. Deshalb freue ich mich, dass unser organisches Wachstum hier gut voranschreitet", betonte Roy Schwarzer, Leiter Wind Onshore bei RWE Innogy.   Bereits im September dieses Jahres hatte RWE Innogy die Rechte an der Entwicklung weiterer Windparks in Polen mit einem Volumen von rund 300 Megawatt installierter Leistung erworben. Auch diese Projekte liegen in den für die Windenergienutzung attraktiven Regionen Masuren, Pommern sowie in der Provinz Großpolen. Nach erfolgreicher Genehmigung könnte ab 2010 mit der Errichtung der Anlagen begonnen werden.


Bis 2010 sollen in Polen 10,4 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden

Insgesamt entwickelt RWE Innogy derzeit in Polen Windkraftprojekte mit einer geplanten installierten Gesamtleistung von 730 Megawatt. Die ersten beiden Windparks sollen bereits 2009 in Suwalki (Masuren) und Tychowo (Westpommern) errichtet werden. Bis zum Jahr 2010 müssen die Energieversorger in Polen 10,4 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien decken. Bis 2020 soll dieser Wert auf mindestens 15 Prozent steigen. Um das Ziel zu erreichen, müssten bis 2010 nach Berechnung des polnischen Netzbetreibers PSE 4.000 Megawatt Windstrom-Leistung an das Netz angeschlossen werden. Die Anschlussleistung von Windstrom liegt laut RWE Innogy zurzeit bei rund 400 MW.

22.11.2008   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Signet Solar produziert erstes Megawatt Dünnschicht-Module und startet den Vertrieb

Photovoltaik-Produktion von Signet Solar in Dresden.
Photovoltaik-Produktion von Signet Solar in
Dresden.

Die Signet Solar GmbH, Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, hat seit dem offiziellen Fertigungsstart als weltweit erster Käufer einer Applied Materials-Fertigungslinie vom Typ "SunFab" im European Headquarter in Mochau (Deutschland) das erste Megawatt produziert und die Auslieferung an Kunden begonnen. Die ersten Dünnschicht-Module werden an die alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Hannover ausgeliefert, berichtet Signet Solar in einer Pressemitteilung.  Alfasolar entwickelt kostengünstige und leistungsfähige Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien. "Zu einem Preis, der die Kosten für unsere Kunden weiter senken wird, liefert uns Signet Solar extra-große Dünnschicht-Solarmodule. Ab Dezember werden diese einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern leisten", sagte Martin Denz, Geschäftsführer der alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH.



Produktionskapazität in Mochau soll bis Ende 2009 auf 130 MW steigen

Bedeutende Vertragspartner seien neben der alfasolar Vertriebsgesellschaft mbh bekannte Photovoltaik-Systemanbieter wie die Phönix Solar AG, die Soleg GmbH, die Goldbeck Solar GmbH und die SolarMarkt AG. Die Produktionsstätte von Signet Solar in Mochau habe nun die volle Produktionskapazität von 20 MW pro Jahr erreicht. Um bereits bestehende Lieferverträge im Umfang von mehr als 400 Millionen Dollar erfüllen zu können, plant Signet Solar die Erweiterung der Produktionskapazität am Standort Mochau auf 130 MW bis Ende des Jahres 2009.


10.000 Module mit einem Wirkungsgrad von 6,25 Prozent produziert

Nur wenige Wochen nach Start der Serienproduktion hat Signet Solar bereits mehr als ein Megawatt Dünnschicht-Module produziert. "Mit der Auslieferung der Module an unsere Kunden haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht", betonte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Wir arbeiten an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Technologie, um durch Effizienzsteigerungen Kostensenkungen an unsere Kunden weitergeben zu können." Durch Partnerschaften mit Applied Materials, Systemintegratoren und Stromversorgern sei Signet Solar zum einem führenden Produzenten und Anbieter von Dünnschicht-Solarmodulen geworden. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 10.000 Module mit einem Wirkungsgrad von 6,25 Prozent produziert. In Mochau beschäftigt Signet Solar derzeit 140 Mitarbeiter. Ihre Zahl soll auf 400 wachsen, sobald die Erweiterung der Produktionskapazität auf 130 MW erreicht ist.


21.11.2008   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: signet solar inc.,
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Photovoltaik: Sputnik verdoppelt Produktionskapazität für SolarMax-Stringwechselrichter auf 100.000 Stück

Neue Sputnik-Produktionsstätte in Biel.
Neue Sputnik-Produktionsstätte in Biel.

Seit Anfang des Jahres verkauft die Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) die neue Photovoltaik-Stringwechselrichterserie SolarMax S. In kürzester Zeit seien die Geräte zum Bestseller geworden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Um die hohe Nachfrage decken zu können, wird Sputnik Anfang 2009 eine neue Produktionsstätte in Biel eröffnen. "Mit dem Kauf des neuen Gebäudes ist es uns gelungen, kurzfristig eine gute Lösung für das weitere Wachstum zu finden und die Produktionskapazität unserer SolarMax-Stringwechselrichter zu verdoppeln", erklärt Sputnik-Geschäftsleiter Philipp Müller.  Das neue Gebäude im Längfeldweg ist nur fünf Kilometer von der Schweizer Firmenzentrale am Höheweg entfernt. Auf einer Nutzfläche von 6.600 Quadratmetern bietet es genügend Platz für Sputniks rasante Expansion. Jedes Jahr kann der Schweizer Wechselrichterhersteller dort bis zu 100.000 Stringwechselrichter fertigen.

Bis Ende 2009 sollen in der neuen Fertigung 80 Personen mit der Produktion, der Reparatur, der Arbeitsvorbereitung, dem Einkauf und der Logistik beschäftigt sein. Die SolarMax-Zentralwechselrichter wird Sputnik weiterhin in der Ringstraße in Nidau (Schweiz) herstellen. Dabei hält das Unternehmen an seinem bewährten Outsourcing-Konzept fest und vergibt Aufträge an spezialisierte Fertigungsunternehmen in der Schweiz, was mehr als 170 weitere Arbeitsplätze sichere. Im Höheweg in Biel konzentriert Sputnik sich fortan auf die Entwicklung, das Marketing, den Vertrieb, das Qualitätsmanagement sowie Personal und Finanzen.


Konzentration auf Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen

Die Sputnik Engineering AG wurde 1991 von Christoph von Bergen und Philipp Müller gegründet und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf die Entwicklung, den Vertrieb und die Wartung von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen. Mit der SolarMax-Baureihe bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Biel (Schweiz) eine breit gefächerte Produktpalette mit Strangwechselrichtern für Wohnhäuser und Zentralwechselrichtern für Solar-Kraftwerke an. Sputnik Engineering beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 200 Mitarbeiter am Schweizer Firmenhauptsitz sowie in den Tochterunternehmen in Neuhausen (Deutschland), Madrid (Spanien), Mailand (Italien) und Paris (Frankreich). 2009 will das Unternehmen SolarMax-String- und Zentralwechselrichter mit einer Gesamtleistung von 420 Megawatt (MW) fertigen.

21.11.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Centrosolar erweitert Angebot für netzunabhängige Solarstromanlagen

Meeresboje mit Solarmodulen.
Meeresboje mit Solarmodulen.

Die Centrosolar AG, eine Tochtergesellschaft der Centrosolar Group AG, will ihr Angebot an Solarmodulen und Solarstromanlagen für die autarke Stromversorgung, den so genannten Offgrid-Betrieb, weiter ausbauen. Laut einer Pressemitteilung wurden 2008 bereits rund 15.000 Photovoltaik-Module für die netzunabhängige Stromversorgung (Solarstrom-"Inselanlagen") verkauft. Am neuen Produktionsstandort in Wismar sollen 2009 mindestens 24.000 Solarmodule zum Einsatz in Inselanlagen hergestellt werden.   Die Centrosolar AG will mit der Erweiterung der international gestiegenen Nachfrage entsprechen. Spektakulärstes Einsatzgebiet der Offgrid-Module ist die kürzlich in Betrieb gegangene Tsunami-Frühwarnanlage in Indonesien, deren Meeresbojen mit Centrosolar-Solarmodulen aus Wismar ausgestattet sind.


Solar-Home-Systems: Photovoltaik für Gebäude und Einrichtungen ohne Stromnetzanschluss sowie für den mobilen Einsatz

Die unter der Markenbezeichung "Solara" von der Centrosolar AG vertriebenen Solarstrommodule und -anlagen für den netzunabhängigen Einsatz würden bislang vor allem zur Solarstromversorgung auf dem Meer verwendet. Bei der Nutzung auf Booten, Plattformen und Bojen seien die besonders widerstandsfähigen und effizienten Produkte seit über einem Jahrzehnt marktführend, heißt es in der Pressemitteilung. Einsatzgebiete zu Lande sind Wohnmobile, Telematikeinrichtungen oder so genannte Solar-Home-Systems (Inselanlagen) zur Elektrifizierung von kleineren Wohngebäuden.


Markt für Inselanlagen wächst

Die Centrosolar AG sieht sich mit ihren Produkten für Photovoltaik-Inselanlagen als Teil eines Zukunftsmarkts mit großem Wachstumspotenzial, besonders in aufstrebenden Wirtschaftsnationen mit hoher Bevölkerung, wie etwa Indien und China. Weltweit leben rund zwei Milliarden Menschen ohne Stromversorgung. Aber auch in Europa seien rund 300.000 Häuser ohne Stromanschluss und würden bislang durch Stromgeneratoren (Benzin, Diesel) mit Energie versorgt, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem böten sich verkehrstechnische Einrichtungen, Straßenlampen, Wohnmobile, Bojen und Boote für eine autarke Solarstromversorgung an.

21.11.2008   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Phoenix Solar AG sichert sich weiteres Wachstum durch Konsortialfinanzierung in Höhe von 150 Millionen Euro

Das internationale Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar AG, sichert die weitere Wachstumsfinanzierung der Gruppe über einen Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dem Konsortium gehören die bisherigen Hausbanken des TecDAX-Unternehmens und ein neues Kreditinstitut an. Der Vertrag wurde am 20.11.2008 von den Konsortialbanken und Finanzvorstand Sabine Kauper in München unterzeichnet. Der Kredit soll der Working Capital-Finanzierung der Phoenix Solar-Gruppe sowie der Finanzierung des Aval- und Akkreditivbedarfs dienen und habe eine Laufzeit von drei Jahren, heißt es in der Pressemitteilung.  "Der trotz Krise an den internationalen Finanzmärkten gelungene und überzeichnete Abschluss beweist das Vertrauen der Konsortialbanken in das zukunftsweisende Geschäftsmodell der Phoenix Solar AG", so Sabine Kauper.

21.11.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BSW-Solar: Bernhard Hofmann und Matthias Willenbacher neu in den Vorstand gewählt

Neue BSW-Solar-Vorstände Willenbacher und Hofmann (Obere Reihe 3. bzw. 4. v.l.)
Neue BSW-Solar-Vorstände Willenbacher und
Hofmann (Obere Reihe 3. bzw. 4. v.l.)

Bei der diesjährigen Vorstandswahl des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden der bisherige 1. Vorsitzende Georg Salvavoser, der 2. Vorsitzende Helmut Jäger und der Kassenwart Werner Koldehoff in ihren Ämtern bestätigt. Sie werden dem Verband für weitere zwei Jahre vorstehen. Neu in den insgesamt achtköpfigen Vorstand gewählt wurden Klaus-Bernhard Hofmann, Leiter Politik und Kommunikation des Schott-Konzerns, und Matthias Willenbacher, Mitbegründer und Vorsitzender der Juwi Holding AG.   In ihren Ämtern bestätigt wurden Claudio Fischer-Zernin-Schmitt von Nordsolar e. V. als Vertreter des Solarhandwerks, Frank Asbeck, Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, und Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON. Ausgeschieden aus der Vorstandsriege sind Matthijs Bruijnse (BP Solar) und Anton Milner, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG.

Fachverband für Solarthermie und Photovoltaik

Der Bundesverband Solarwirtschaft ist die Vertretung von rund 700 Solarunternehmen entlang der gesamten solaren Wertschöpfungsstufe. Nach dem Ausscheiden von Geschäftsführer Gerhard Stryi-Hipp aus der bisherigen Doppelspitze zum 31. Dezember 2008 führt Carsten Körnig die Verbandsgeschäfte zukünftig allein. Der Verband entstand vor rund drei Jahren aus der Fusion der Verbände UVS - Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft und BSI - Bundesverband Solarindustrie und ist weltweit der größte solare Fachverband. In den Sparten Solarwärme (Solarthermie) und Solarstrom (Photovoltaik) setzt sich der Verband mit Sitz in Berlin für die Grundlagen des weiteren Wachstums ein. Diese Arbeit umfasst die konstruktive Begleitung von Gesetzgebungsverfahren (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG, und Erneuerbare-Wärme-Gesetz, EwärmeG) und die Erschließung neuer Geschäftfelder wie beispielsweise der solaren Mobilität.


Juwi-Gründer neu im Vorstand des BSW-Solar

"Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Die Kraft der Sonne zu nutzen, ist ein ganz zentraler Baustein in der künftigen Energieversorgung. Um die Klimakatastrophe noch zu verhindern, muss die Wende zu 100 Prozent erneuerbaren Energien gelingen - so schnell wie möglich. Dazu muss sowohl die solare Stromerzeugung und Wärmegewinnung als auch die solare Elektro-Mobilität massiv ausgebaut werden", betont Willenbacher. Der Physiker leitet zusammen mit Fred Jung seit 1996 die juwi-Gruppe mit Sitz im rheinland- pfälzischen Wörrstadt. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro für die Projektentwicklung von Windparks zu einer weltweit tätigen Gruppe mit rund 400 Mitarbeitern und 400 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Heute ist juwi in allen Geschäftsfeldern der erneuerbaren Energien aktiv: Dazu zählen neben Solar- und Bioenergie auch Wind- und Wasserkraft sowie die Geothermie. Die Solarsparte ist der wichtigste Umsatzträger des Unternehmens. Bislang hat juwi nach eigenen Angaben über 800 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 200.000 Kilowatt realisiert. Willenbacher verfolgt gemeinsam mit Fred Jung das Ziel einer vollständig regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien. Die juwi-Kampagne "100 Prozent erneuerbar" ist Ausdruck dieser Zielsetzung.

21.11.2008   Quelle: BSW-Solar; juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Mehr als 100 Millionen Euro Forschungsförderung für erneuerbare Energien; Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008 erschienen

Forschungsinfos zu Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Solarthermie.
Forschungsinfos zu Photovoltaik,
Windenergie, Geothermie und Solarthermie.

Angesichts knapper werdender Ressourcen fossiler Energieträger und deren negativer Einflüsse auf das Klima trägt die Forschung zu erneuerbaren Energien und deren Einsatz dazu bei, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu unterstützen. 2008 hat das Bundesumweltministerium (BMU) deshalb mehr als 100 Millionen Euro zur Forschungsförderung in diesem Bereich zur Verfügung gestellt. Mehr als 40 % davon entfallen auf die Photovoltaik, rund ein Drittel auf die Windenergie, der Rest auf die Geothermie und Solarthermie. Die derzeit laufenden Forschungsprojekte des BMU werden in dem gerade erschienenen "Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008" vorgestellt. Die neue Veröffentlichung (CD mit Begleitheft) wird herausgegeben vom Projektträger Jülich (PTJ) und vom FIZ Karlsruhe redaktionell betreut. Die Online-Version wurde vom FIZ Karlsruhe konzipiert und entwickelt. 

300 Projekte auf CD-ROM; Recherche auch im Internet möglich

Das Forschungsjahrbuch bietet Kurzbeschreibungen der knapp 300 Verbundprojekte. Die datenbankbasierte CD-ROM ermöglicht eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführende Links und enthält ausführliche Projektbeschreibungen im PDF-Format. Ergänzt werden die Projekt-Informationen durch thematische Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung. Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben. Die Online-Nutzung des Forschungsjahrbuchs ist möglich unter http://www.forschungsjahrbuch.de.



21.11.2008   Quelle: FIZ Karlsruhe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuartige Solarzellen aus Berlin-Adlershof: Staatssekretär Müller weiht Solar-Fabrik für Dünnschicht-Photovoltaik ein

Dünnschicht-Module von GSE.
Dünnschicht-Module von
GSE.

Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU), hat am 19.11.2008 in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. "Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen. Rund 3.800 Megawatt Leistung wurden insgesamt in Deutschland in Betrieb genommen. Mehr als 75 Unternehmen produzieren Solaranlagen in Deutschland. Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller. 

100 neue Arbeitsplätze durch ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro

Die neue Solarfabrik des Unternehmens Global Solar Energy verfügt über eine Produktionskapazität von 30 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt laut BMU rund 30 Millionen Euro. Dadurch entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze. Für die Herstellung der Solarzellen wird die Materialkombination Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) verwendet. Die Materialschichten werden auf eine flexible Stahlfolie aufgebracht.

Der Inlandsumsatz mit erneuerbaren Energien hat sich laut BMU im Jahr 2007 auf rund 25 Milliarden Euro gesteigert. Im Jahr 2007 stammten etwa 14,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Damit eile die Branche allen Zielsetzungen und Prognosen voraus. Insgesamt seien 2007 rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden. Ohne die Nutzung erneuerbarer Energien wären die gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher, betont das Bundesumweltministerium. Insgesamt sind mittlerweile etwa 250.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2004 wurden damit rund 90.000 Arbeitsplätze neu geschaffen.

21.11.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy,
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Conergy-Gruppe verkauft größten Solarpark an der US-Ostküste

Conergy-Solarpark in Pennsylvania.
Conergy-Solarpark in
Pennsylvania.

Die Conergy Gruppe (Hamburg) hat über ihr Tochterunternehmen EPURON die mit einer Nennleistung von drei Megawatt (MW) größte Solarstromanlage der US-Ostküste verkauft, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Das "Exelon Conergy Solar Energy Center" befindet sich auf der 6.600 Quadratmeter großen Deponie des Abfallentsorgers "Waste Management G.R.O.W.S." außerhalb Philadelphias. Die Ingenieure von Conergy USA planten und installierten das System. EPURON bestritt die Finanzierung. Käufer sei ein langfristig orientierter Investor, heißt es in der Pressemitteilung. Den im Exelon Conergy Solar Energy Center erzeugten Solarstrom nimmt der US-Energieversorger Exelon Generation LLC im Rahmen eines langfristigen Abnahmevertrags ab. 

17.000 Module erzeugen jährliche 3.700.000 kWh Solarstrom

Der Solarpark ist laut Conergy der größte östlich des Mississippi. Auf der Deponie wandeln 17.000 Solarmodule Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Die jährliche Gesamtleistung von 3.700.000 kWh reiche aus, um über 400 Haushalte in Pennsylvania mit sauberer, umweltfreundlicher Energie zu versorgen. Zugleich vermeide der Conergy-Park in Pennsylvania über die nächsten 20 Jahre rund 50.000 Tonnen des Treibhausgases CO2, 100 Tonnen Stickoxide und 300 Tonnen Schwefeloxide. "Mit dieser Vereinbarung bieten wir unseren Kunden jetzt auch CO2-freie Energie an. Für unser Unternehmen ist die Solarenergie - neben der Kernenergie, gesteigerter Energieeffizienz und weiteren alternativen Energiequellen - die richtige Antwort auf den Klimawandel", so Ken Cornew, Geschäftsführer Exelon Power Team.


Meilenstein im US-Markt

"Mit dieser Anlage haben wir einen weiteren Meilenstein im US-Markt erreicht. Zugleich zeigt das Projekt, dass mittlerweile auch US-Energieversorger Solarparks für sich entdeckt haben", so Sarah Hetznecker, Leiterin der Projektentwicklung bei Conergy USA. "Die Partnerschaft zwischen Exelon, Waste Management und der Conergy ist ein großer Schritt hin zur Energieunabhängigkeit und sauberer Stromproduktion."


Conergy – einer der Marktführer im boomenden US Markt

In den USA sind die Voraussetzungen für die Nutzung umweltfreundlicher Energien heute besser denn je: Erst kürzlich hat die US-amerikanische Regierung ihr steuerliches Anreizprogramm für Solaranlagen um weitere acht Jahre verlängert. Auch gilt die neue US-Regierung als klarer Befürworter der erneuerbaren Energien. Weitere Investitionen und weiteres Wachstum in den USA werden die Folge sein, betont Conergy. "Solarenergie ist ein sicheres und verlässliches Investment und gleichzeitig eine gute Absicherung gegen steigende Energiekosten. Das 'Exelon Conergy Solar Energy Center' trotz der derzeitigen Kapitalmarktkrise finanziert und verkauft zu haben zeigt, dass Solarenergie mehr denn je eine attraktive Anlagemöglichkeit für Investoren darstellt", so Kim McLawhorn, Vorstand von Conergy USA. "Conergy?s Kernkompetenz ist die plangemäße Entwicklung, Installation und Finanzierung solcher Solarprojekte. Mit hunderten von entwickelten Solaranlagen in den USA und tausenden weltweit, verfügen wir über den nötigen Erfahrungsschatz, um zusammen mit dem anziehenden US-Markt hier weiter zu wachsen."

20.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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WACKER SCHOTT Solar treibt Kapazitätsausbau für Solar-Wafer voran

Konventioneller Wafer und Brick.
Konventioneller Wafer und Brick.

Die WACKER SCHOTT Solar GmbH (Jena), ein Gemeinschaftsunternehmen der Wacker Chemie AG (München) und der SCHOTT Solar AG (Mainz), kündigte auf der Branchenkonferenz "9. Forum Solarpraxis 2008" in Berlin an, den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten für Solarwafer aus polykristallinem Silizium weiter voranzutreiben. Das neue Werk am Standort Jena (Thüringen) hatte im April diesen Jahres nach nur sechsmonatiger Bauzeit mit der Produktion begonnen und werde in den nächsten Wochen wie vorgesehen eine Nennkapazität von 50 Megawatt (MW) pro Jahr erreichen. Damit erhöhe sich bis zum Jahresende die Gesamtkapazität von WACKER SCHOTT Solar auf 120 MW pro Jahr.   Bislang hat WACKER SCHOTT Solar am Standort Jena 160 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weitere 30 Arbeitsplätze kamen am Standort Alzenau (Bayern) hinzu. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gegenwärtig rund 350 Mitarbeiter. Bis Ende 2009 soll die Zahl der Beschäftigten auf fast 500 steigen.


Weitere Waferproduktion am Standort Jena

Im August 2008 hat WACKER SCHOTT Solar, ebenfalls am Standort Jena, mit den Bauarbeiten für die Erweiterung seiner Kapazitäten für die Kristallzucht begonnen. Die Erdarbeiten für den neuen Betrieb sind inzwischen abgeschlossen, mit dem Rohbau wurde bereits begonnen. In diesem Betrieb sollen multikristalline Siliziumblöcke gezüchtet werden, die dann anschließend in Solarwafer gesägt werden. Wie das Unternehmen darüber hinaus bekannt gab, laufen bereits die ersten Maßnahmen zur Einrichtung einer weiteren Waferproduktion am Standort Jena. Für dieses so genannte "Werk Jena 3" mietet WACKER SCHOTT Solar ein bestehendes Gebäude auf dem Gelände der SCHOTT AG in Jena an. Bis Ende 2009 soll die Jahreskapazität von WACKER SCHOTT Solar auf 275 MW steigen und bis 2012 ein Gigawatt erreichen.


Langfristige Lieferverträge laufen zum Teil bis 2017

"Der zügige Ausbau unserer Produktionskapazitäten ist eine wesentliche Voraussetzung, um die hohe Nachfrage unserer Photovoltaik-Kunden bedienen zu können", betonten die Geschäftsführer von WACKER SCHOTT Solar, Dr. Patrick Markschläger und Axel Schmidt. "Ein großer Teil unserer Fertigungskapazität ist durch langfristige Verträge mit ausgewählten Kunden verkauft. Die Vereinbarungen laufen zum Teil bis 2017."

20.11.2008   Quelle: WACKER SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WACKER SCHOTT Solar GmbH,
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Anton Milner, Chef des Photovoltaik-Unternehmens Q-Cells, ist "Ökomanager des Jahres 2008"

Anton Milner ist "Ökomanager des Jahres
2008".

Der Vorstand der Q-Cells SE, größter eigenständiger Solarzellen-Konzern der Welt, Anton Milner, ist von der Umweltstiftung WWF Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin "Capital" zum "Ökomanager des Jahres 2008" gekürt worden. Das Unternehmen, das 1999 mit einem Business-Plan quasi aus dem Nichts startete, beschäftigt heute 2.300 Mitarbeiter und setzt 1,4 Milliarden Euro um. Es ist an der Börse knapp zwei Milliarden Euro wert. Für WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes sorgt unter anderem Q-Cells dafür, dass in wenigen Jahren Solarstrom preislich mit konventionell erzeugter Elektrizität fast gleich ziehen kann: "Ohne den Ausbau der Solar-Technologie werden wir den Kampf gegen den Klimawandel nur schwer gewinnen. Da leistet Q-Cells entscheidende Pionierarbeit", betont Brandes.  "Ökomanager des Jahres" ist auch Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstandes der Faber-Castell Aktiengesellschaft mit Sitz in Nürnberg. Ein Sonderpreis ging an Stephan Wrage von der Hamburger SkySails GmbH, die ein Zugdrachen-Antriebssystem für Frachtschiffe entwickelt hat.


Q-Cells: Solarzellen für alle

Neun Jahre nach der Gründung ist Q-Cells nicht nur ein Riese auf dem Solarzellen-Markt, sondern auch das erfolgreichste Unternehmen der neuen Bundesländer. Der Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler Anton Milner, Brite mit deutschem Vater, entschied sich 1999, Chef des Unternehmens zu werden, und gründete mit drei Freunden die Q-Cells AG. Unkonventionell im Auftreten und Umgang pflegt man bei Q-Cells eine besondere Unternehmenskultur: Smarts als Dienstwagen, die "taz" in der Auslage beim Pförtner und regelmäßige Betriebsfeiern, auf denen der Zusammenhalt beschworen wird. Wirtschaft sagt Milner, sei ein Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. Und nur durch den gemeinsamen Willen, sich für eine bessere Welt einzusetzen, sei man inzwischen so weit gekommen.


Anton Milner: "Klimaschutz entwickelt sich trotz Finanzkrise zum globalen Thema"

2001 machte Q-Cells mit 80 Mitarbeitern einen Umsatz von 17 Millionen Euro, für 2009 peilt Milner mehr als zwei Milliarden Euro an und wird dann voraussichtlich rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. "Die Wachstumsperspektiven sind riesig", freut er sich, "Der Klimaschutz entwickelt sich trotz Finanzkrise zum globalen Thema". In weiser Voraussicht sicherte sich der Firmenlenker Silizium-Lieferungen schon bis ins Jahr 2018, denn nach Europa wird jetzt ein Werk in Malaysia gebaut, um Schwellenländer wie Indien und andere asiatische Staaten besser beliefern zu können. Nächster Wachstumsmarkt ist die USA, denn durch die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten erwartet Anton Milner dort einen großen Schub in der Umweltpolitik. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen neue, sehr viel flachere Halbleiter, die gesamte Kraftwerke betreiben und mit denen ganze Wüstenregionen bestückt werden könnten. Neben dem schon ohnehin ökologischen Unternehmenszweck unternimmt Q-Cells umfangreiche Maßnahmen zum Klimaschutz wie die Senkung des Energieverbrauches pro produzierter Einheit. Der Energiebedarf soll bis 2009 zu 90 Prozent aus Ökostrom gedeckt werden und die Zulieferer werden auf die Einhaltung von Umweltstandards hin auditiert.

Die Umweltstiftung WWF Deutschland und "Capital" vergeben die Auszeichnung "Ökomanager des Jahres" seit 1990 an herausragende Unternehmer und Manager, die sich um die Umwelt verdient machen. Die Preisträger wie Babykost-Hersteller Prof. Dr. Claus Hipp, Versandhauschef Dr. Michael Otto, Hans-Dietrich Winkhaus, langjähriger Chef des Waschmittelkonzerns Henkel, der Adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer oder Bosch-Chef Franz Fehrenbach verbinden gekonnt und überzeugend Ökologie und Wirtschaftlichkeit.

Alle Informationen im Internet unter http://www.capital.de/oekomanager

20.11.2008   Quelle: G+J Wirtschaftsmedien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Deutscher Solarindustriepreis 2008 für Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner und den SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber

Helmut Jäger (BSW-Solar), Tanja Gönner, Ulrich Kelber, Georg Salvamoser (BSW-Solar)
Helmut Jäger (BSW-Solar), Tanja Gönner,
Ulrich Kelber, Georg Salvamoser (BSW-Solar)

Mit der Verleihung des Deutschen Solarindustriepreises 2008 ehrte die deutsche Solarwirtschaft am 19. November in Berlin die Landespolitikerin Tanja Gönner (39) und den Bundespolitiker Ulrich Kelber (40) für ihre Verdienste um den Ausbau der Solarenergie-Nutzung. "Die jungen Politiker Tanja Gönner und Ulrich Kelber erkennen die enormen ökonomischen und ökologischen Chancen der Solarenergie für unser Land und tragen dazu bei, Deutschland durch moderne Gesetzesinitiativen im Umwelt- und Energiebereich zukunftsfähig zu machen", lobte Georg Salvamoser, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), die Träger des ideellen Preises in seiner Laudatio. 



Jeder fünfte Solarthermie-Kollektor ist in Baden-Württemberg installiert

Tanja Gönner (CDU), Umweltministerin aus Baden-Württemberg, erhielt die höchste Auszeichnung der deutschen Solar-Branche in der Kategorie Solarthermie für die erfolgreiche Gesetzesinitiative für ein Erneuerbare-Wärme-Gesetz in ihrem Bundesland. Das Gesetz verpflichtet Gebäudeeigentümer seit Frühjahr 2008 zum Einsatz erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung. Bauherren neuer Wohngebäude, für die ab dem 1. April 2008 das Bauverfahren eingeleitet wurde, sind gesetzlich verpflichtet, 20 Prozent des Wärmebedarfs z.B. aus Solarthermieanlagen zu decken. Ab 2010 soll eine ähnliche Verpflichtung auch im Falle der Heizungssanierung im Wohnungsbestand gelten. Die Gesetzesinitiative von Tanja Gönner in Baden-Württemberg war nach Einschätzung des BSW-Solar auch ein wichtiger Impuls für das im Sommer dieses Jahres im Bundestag beschlossene Bundeswärmegesetz, das ab dem 1. Januar 2009 die Nutzung erneuerbarer Energien beim Neubau nun auch bundesweit vorschreibt.
Landesministerin Gönner äußerte sich erfreut über die Auszeichnung und erklärte: "Wir sehen uns darin bestätigt, den Klimaschutz bei der Wärmeversorgung voranzubringen." Baden-Württemberg sei ein Land mit großer Solartradition. Mit dem Wärmegesetz habe das Land beim Klimaschutz eine bundesweite Vorreiterrolle eingenommen. "Mit der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudesektor wird ein wichtiger Beitrag geleistet, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid dauerhaft zu vermindern." In Baden-Württemberg seien Solarthermieanlagen mit über 1,88 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche installiert. Diese produzierten etwa ein Fünftel der bundesweit erzeugten Solarwärme.


EEG-Novelle berücksichtigten technologischen Fortschritt und gibt der Solarstromindustrie ausreichend Spielraum für Investitionen

Als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion hat sich der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber im Rahmen der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) erfolgreich und mit Augenmaß dafür eingesetzt, dass die Investitionsbedingungen für Solarstromanlagen und die Photovoltaikindustrie in Deutschland attraktiv bleiben, so der BSW-Solar. Die im Rahmen der EEG-Novelle ausgehandelten Konditionen zur Rückführung der Solarförderung/Einspeisevergütung berücksichtigten den technologischen Fortschritt der deutschen Solarstromindustrie und gäben der Branche ausreichend Spielraum für die notwendigen Investitionen zum Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Energieträgern. Kelber betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung der Solarstrom-Förderung im Wettbewerb mit fossilen Energien: "Anstatt weiter auf eine unberechenbare Atomkraft und ineffiziente Kohle- und Erdölkraftwerke zu setzen, gilt es durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen den Ausbau erneuerbarer Energien weiter fördern. Nur so kann Deutschland seine Spitzenposition an den Weltmärkten für solares Hightech ausbauen und viele Tausend neue Arbeitsplätze schaffen."
Der Deutsche Solarindustriepreis des BSW-Solar wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Bisherige Preisträger sind der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus für sein herausragendes Engagement zum Ausbau der Solarindustrie im Freistaat (2005), die KfW-Bankengruppe für die erfolgreiche Durchführung des 100.000 Dächer-Solarstrom-Programms (2003) und der Grünen-Politiker Hans-Josef Fell für seine Verdienste um die Initiierung des EEG in Deutschland (2001). Die Veranstaltung wird in diesem Jahr unterstützt von Sharp und der Deutschen Bank. Der Bundesverband Solarwirtschaft repräsentiert rund 700 Unternehmen der Solarbranche und ist damit der größte nationale Solarverband der Welt. Die deutsche Solarbranche zählt inzwischen rund 60.000 Beschäftigte und verzeichnete im letzten Jahr einen Umsatz in Höhe von sieben Milliarden Euro.

20.11.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Upmann,
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Öffentliche Forschungsförderung für Solarzellen senkt Kosten der Photovoltaik

Präzisionsmessung eines 3 m2 großen Solarmoduls (290 W)
Präzisionsmessung eines 3 m2
großen Solarmoduls (290 W)

Das Statusseminar Photovoltaik 2008 des Bundesumweltministeriums am 11. und 12. November in Berlin belegte die wachsende Innovationskraft der deutschen Solar-Forschungsinstitute. Durch die öffentliche Forschungsförderung gelinge, die Forschungsprozesse zu rationalisieren, die Herstellungskosten in der Industrie zu senken und damit die Spitzenstellung Deutschlands zu sichern, berichtet der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) in einer Pressemitteilung. Der FVS und die Solar-Industrie empfehlen, dieses erfolgreiche Instrument in Zukunft weiter auszubauen. Denn auf dieser Basis werde Solarstrom alle 7 - 10 Jahre um den Faktor 2 kostengünstiger und damit schrittweise wettbewerbsfähig - zunächst mit dem Strompreis für private Haushalte, künftig auch mit den Stromgestehungskosten herkömmlicher fossil oder nuklear befeuerter Großkraftwerke. 



40 Millionen Euro vom Staat stimulieren weitere Forschungsgelder aus der Wirtschaft

Auf Einladung des Bundesumweltministeriums (BMU) wurden die Ergebnisse von 33 Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der Photovoltaik vorgestellt und diskutiert. Dabei zeigte sich, dass Deutschland im weltweiten Maßstab nach wie vor eine Spitzenstellung einnimmt. Dies sei einer kontinuierlichen und wachsenden Forschungsförderung zu danken, die insbesondere das BMU aber auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jährlich zur Verfügung stellen, betont der FVS. Die Fördermittel aus dem Bundesumweltministerium für die Photovoltaik betragen im Jahr durchschnittlich 40 Millionen Euro, die weitere umfangreiche Forschungsgelder aus der Wirtschaft nach sich ziehen. Zusätzlich investiert die Photovoltaik-Industrie rund 150 Millionen Euro in eigene Forschungsmaßnahmen sowie in Forschungsprojekte an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.


Innovationen sichert Spitzenstellung der Forschung und Entwicklung

Prof. Dr. Eicke Weber, Sprecher des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS) und Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), führt aus: "Den Forschungsinstituten gelingt es, den Forschungsprozess immer rationeller zu gestalten, um kostengünstiger Innovationen zu generieren und um die Spitzenstellung der Forschung und Entwicklung in Deutschland im weltweiten Wettbewerb aufrecht zu erhalten. Die wachsende Innovationskraft der Forschung und Entwicklung bewirkt eine raschere Senkung der Herstellungskosten von Solarzellen und unterstützt damit die Spitzenstellung der deutschen Wirtschaft im Bereich der Photovoltaik."


Netzwerk zwischen Industrie und Forschungsinstituten

Dr. Winfried Hoffmann, Geschäftsführer der Applied Materials GmbH & Co. KG und Präsident der European Photovoltaic Industry Association (EPIA), betont: "Dank der im internationalen Vergleich substantiellen Forschungsförderung durch BMU und BMBF ist es in Deutschland gelungen, ein exzellentes Netzwerk zwischen Industrie, anwendungsnahen Forschungsinstituten des FVS und Universitätsforschung aufzubauen. Damit wird eine schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in industrielle Produkte mit dem einhergehenden Aufbau hochqualifizierter Arbeitsplätze in einer Zukunftsindustrie demonstriert."

Dr. Ralf Lüdemann, Geschäftsführer der SolarWorld Innovations, verweist darauf, dass die Photovoltaik eine der wichtigsten Hochtechnologien ist und erläutert: "Sie steht unter hohem Innovationsdruck, um der Energie- und Klimapolitik eine nachhaltige Lösung zur Verfügung zu stellen. Die umsichtige und verlässliche Politik des BMU im Bereich der Forschungs- und Entwicklungsförderung hat mit dazu beigetragen, die Bedeutung deutscher Firmen und des Fertigungsstandortes Deutschland zu entwickeln und zu sichern. Dieses erfolgreiche Instrument gilt es in Zukunft weiter auszubauen."


Erfolge: innovative Herstellungsverfahren für klassische und Dünnschicht-Solarzellen

Für die Kooperation von Forschung und Wirtschaft wurden viele erfolgreiche Beispiele vorgestellt: Die Umsetzung innovativer Herstellungsverfahren für kristalline Silizium-Solarzellen, die von Fraunhofer ISE und ISFH entwickelt wurden, der Aufbau Europas erster Produktionslinie für amorphe und mikrokristalline Silizium- Tandem-Dünnschicht-Solarzellen und die hoch automatisierten Fertigungslinien bei Q Cells, SCHOTT Solar und SolarWorld. Die weltweit einzigartigen Fertigungslinien für effiziente CIS Module bei Würth Solar und Sulfurcell entstanden in Kooperation mit dem ZSW bzw. dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Die Module bei SONTOR werden mit Anlagen von Applied Materials hergestellt, die Prozesse verwenden, die am Forschungszentrum Jülich entwickelt wurden.

An rund 50 Prozent der Projektpräsentationen des Statusseminars waren Institute des ForschungsVerbunds Sonnenenergie beteiligt. In Zusammenarbeit mit Universitäten und Industrieunternehmen werden Themen der Grundlagenforschung wie photovoltaische Materialen und der Verbesserung des Wirkungsgrads von Silizium- und Dünnschichtsolarzellen bearbeitet und die Entwicklung neuer Produktionstechnologien und einer netzkompatiblen Systemtechnik für den Anwender vorangetrieben.

Weitere Informationen: http://www.fv-sonnenenergie.de

20.11.2008   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Brixen: 3. ENERGY FORUM zur Solar-Architektur am 09. und 10. Dezember

Im Mittelpunkt des 3. ENERGY FORUM vom 09.-10.12.2008 in Brixen (Südtirol) steht die Optimierung des thermischen und visuellen Komforts von Gebäuden mit ansprechenden architektonischen, wirtschaftlich interessanten und gleichzeitig energieeffizienten Lösungen. Insbesondere erörtert werden die neuesten Entwicklungen der Photovoltaik, Solarthermie und Tageslichtnutzung sowie deren multifunktionale Anwendungen in der Gebäudehülle in mehreren Themenblöcken: Am Dienstag, 09.12.08, stehen Design, Funktionen und Innovationen der gebäudeintegrierten Photovoltaik (Building Integrated Photovoltaics; kurz BIPV) auf dem Programm. Die intelligente Gebäudehülle und ganzheitliches Planen mit regenerativen Energien sind Thema am Mittwoch, den 10.12.08. 


BIPV-Marktstudie zeigt Perspektiven in Europa

Eine Marktstudie zur gebäudeintegrierten Photovoltaik, die das Economic Forum im Dezember anlässlich des 3. ENERGY FORUM zur Solararchitektur am 09. Dezember in Brixen (Südtirol) veröffentlichen wird, beleuchtet das Marktpotenzial der gebäudeintegrierten Photovoltaik und die Barrieren bei der Markterschließung in Europa. Viele der befragten Hersteller wünschen sich mehr Schulungen von Architekten, Planern und Bauunternehmen. Die Industrie ist sich einig, dass der BIPV-Markt wachsen wird. Bereits heute registriert sie zunehmendes Interesse von Architekten und Planern. Auch dass BIPV ein Massenprodukt werden könnte, ist für sie vorstellbar. Chancen räumt die Industrie dabei am ehesten Deutschland, Frankreich, Italien und den USA ein. Für den Optimismus sorgt das weltweite Wachstum der Photovoltaik, an dem die BIPV, wenn auch weiterhin mit kleinen Prozentzahlen, ihren Anteil haben wird. Auch die jüngsten Entwicklungen in den USA (Investment Tax Credit) werden dem PV-Markt starke Impulse liefern. Und global wirken neue Energieeinspeisegesetze sowie Verordnungen für Alt- und Neubauten, welche die Nutzung erneuerbarer Energien vorschreiben, als treibende Kräfte, wovon auch die BIPV in Europa profitieren kann. Das Internetportal www.solarserver.de wird in Kooperation mit dem Economic Forum eine Zusammenfassung der Studie als Solar-Report publizieren, die am 24.11.2008 veröffentlicht wird.


Sonnenenergie-Nutzung bereits im architektonischen Entwurf berücksichtigen

Die Solararchitektur berücksichtigt Sonnenenergie bereits im Entwurf: die Gewinnung und Nutzung von Energie, wie auch die Materialien zur Speicherung von Wärme prägen von Anfang an den Planungsprozess. "Sonnenhäuser" sind schon lange technisch möglich und werden angesichts ständig steigender Energiepreise in wirtschaftlicher Hinsicht immer interessanter. Doch in der Baupraxis spiegle sich diese Erkenntnis nicht wieder, betont Andreas Karweger, Geschäftsführer des Economic Forum Ltd. Veranstalter des 3. ENERGY FORUM. Oft werde unter energieeffizientem Bauen lediglich ein wärmegedämmter, kompakter Baukörper verstanden, der eine geringe Hüllfläche mit kleinen Fenstern aufweist (Prinzip Thermosflache). Das Credo der Architekten "form follows function" werde auf diese Weise ad absurdum geführt.


Photovoltaik und Solarthermie können Betriebskosten eines Gebäudes deutlich reduzieren

Wirtschaftlich interessante Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn Systeme zur aktiven Solarenergiegewinnung wie Photovoltaik und Solarthermie nicht zusätzlich auf das Dach montiert oder aufgeständert werden, sondern als integraler Bestandteil des Gebäudes und der Anlagentechnik bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. So lassen sich die Betriebskosten eines Gebäudes deutlich reduzieren. "Leider werden die so genannten Lebenszykluskosten eines Hauses zu selten betrachtet, also diejenigen Kosten, die nicht nur die Baukosten sondern auch den Gebäudebetrieb über Jahrzehnte betrachten, so Karweger. Bauherren und Immobilienkäufer ließen sich bei ihren Investitionsentscheidungen noch zu sehr von niedrigeren Baukosten "blenden" und vergäßen dabei den Energieverbrauch eines Gebäudes. Langfristig würden sie teuer für ihre Kurzsichtigkeit bezahlen - heiße es doch im Englischen so treffend: "The bitterness of a poor quality remains longer than the sweetness of a low price."


Solar-Systeme werden zunehmend in Gebäudekomponenten integriert und in den Bauprozess eingegliedert

In Zukunft soll die Photovoltaik laut Karweger nicht mehr separat ausgeschrieben, sondern in die Fassadenausschreibung integriert werden, auch um Schnittstellenproblemen vorzubeugen und eine klare Verantwortungsübertragung zu erreichen. Der Fassadenbauer werde mit einem Subunternehmen des Elektrohandwerks zusammenarbeiten, das die Systemverantwortung für die Photovoltaik übernimmt. Auch würden Solar-Systeme mehr und mehr in Gebäudekomponenten integriert und in den Bauprozess eingegliedert. Voraussetzung hierfür sei, dass diese Komponenten den gleichen Anforderungen und Standards genügen wie die ersetzten Bauelemente. Solarmodule erfüllen bereits heute hohe Anforderungen bezüglich Funktionssicherheit und Beständigkeit; sie sind für die Verwendung im Freien konzipiert und haben Garantiezeiträume von bis zu 25 Jahren. Die Photovoltaik-Zertifizierungstests berücksichtigen Umwelteinflüsse wie Temperaturwechsel, UV-Beständigkeit, Sturm- und Hagelfestigkeit. Die Funktionsfähigkeit als Wetterschutz ist somit ebenfalls gegeben.

Workshops zur Photovoltaik und Tageslichtplanung

Speziell für Architekten und Ingenieure bietet der Veranstalter des Energy Forums zur Solar-Architektur zwei Workshops an: "Projektierung eines gebäudeintegrierten Photovoltaik-Systems am Beispiel einer Glasfassade mit amorphen Siliziumzellen" findet statt am Montag, 08.12.08. Die Anforderungen an eine professionelle Tageslichtplanung werden am Donnerstag, 11.12.08, behandelt.

Die Tagung und die Workshops richten sich an Architekten, Ingenieure, Planer, Baufirmen, Hersteller und Energiemanager. Die Teilnahmegebühr beträgt € 480 zzgl. MwSt. und umfasst die Konferenzdokumentation, zwei Mittagessen und die Kaffeepausen. Die Teilnahmegebühr für einen der beiden Workshops beträgt € 120 zzgl. MwSt.

Weitere Informationen: http://www.energy-forum.it

20.11.2008   Quelle: Economic Forum Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: gmp Architekten; BP,
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BP Solar schließt Photovoltaik-Produktionsstandort in Australien

BP Solar meldete am 18. November 2008, dass die Produktion von Solarzellen am Standort im Sydney Olympic Park (Australia) Ende März 2009 eingestellt werden soll. Das Unternehmen werde künftig verstärkt in großen Werken in so genannten Billiglohn-Ländern produzieren, um die Endkundenpreise für Solarenergie zu senken, heißt es in der Pressemitteilung. Das Verkaufs- und Marketingteam von BP Solar bestehe weiterhin, aber ungefähr 200 Arbeitsplätze werden in der Fabrik verloren gehen.   "Solar-Energie muss so günstig werden, dass sie im Vergleich zu herkömmlichem Strom aus dem Netz wettbewerbsfähig wird", sagte Reyad Fezzani, Vorstand (CEO) von BP Solar. "Um dies zu erreichen, müssen wir die Produktivität steigern und Kosten einsparen", betont Fezzani.


Solar-Fabrik in Sydney nicht mehr wettbewerbsfähig

"Wir haben alle Optionen für unser Werk in Sydney in Erwägung gezogen, aber wegen seines Standorts, des Mangels an Expansionsmöglichkeiten und der Mietverträge ist es einfach nicht mehr wettbewerbsfähig: die meisten modernen Photovoltaik-Fabriken sind bis zu zwanzig Mal so groß wie unsere Niederlassung in Sydney, und wir sind dem globalen Wettbewerb ausgesetzt", erklärt Fezzani die Entscheidung für die Werksschließung. "Wir bedauern sehr, dass die Schließung den Verlust von Arbeitsplätzen bedeutet. Ich danke der Belegschaft von BP Solar am Standort Sydney Olympic Park für den langjährigen Einsatz für das Unternehmen", fügt Fezzani hinzu. Weltweit investiere BP ungefähr 1,5 Milliarden US-Dollar in alternative Energien, Baustoffe und Energieprojekte mit niedrigem CO2-Ausstoß. Laut Fezzani spielt BP Solar innerhalb der Unternehmensgruppe auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien eine große Rolle, müsse jedoch auch um Investitionen kämpfen und profitabel sein. Unter schwierigen Rahmenbedingungen und bei verstärktem Wettbewerb auf dem Solar-Markt habe BP klar Schwerpunkte gesetzt und höre auf die Wünsche seiner Kunden.

19.11.2008   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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COLEXON Energy AG weiht Thüringens größte Aufdach-Solarstromanlage mit Dünnschicht-Technologie ein

Am 19. November 2008 weihen Christian Carius (MdL) und Dr. Hartmut Schubert (MdL), beide energiepolitische Fachsprecher im Thüringer Landtag, offiziell Thüringens größtes Aufdach-Solarkraftwerk mit 3,04 MWp Leistung ein. Mit einer Nennleistung von mehr als drei Megawatt (MWp) zählt die Solarstrom-Anlage in Waldeck zu den TOP 10 ihrer Art in Deutschland. Thüringen mache damit seinem Ruf als einem der führenden Solarstandorte alle Ehre, betont die COLEXON Energy AG in einer Pressemitteilung. Im Anschluss an die symbolische Eröffnungszeremonie können die Gäste die knapp 42.000 Module des Kraftwerks aus nächster Nähe besichtigen. Nach drei Monaten Bauzeit hat die COLEXON Energy AG die Dünnschicht-Solarstromanlage in Waldeck/Thüringen mit einer Spitzenleistung von 3,04 Megawatt Peak planmäßig in Betrieb genommen. Das Auftragsvolumen des Projektes beträgt nach Angaben des Unternehmens rund elf Millionen Euro.   Als Vertragspartner und Investor agiert die dänische Renewagy A/S, Verpächter der Dachflächen ist die Alfra Geflügel GmbH Landwirtschaftliche Besitz KG. Auf 52 Stalldächern der Alfra Geflügel GmbH Landwirtschaftliche Besitz KG wurden insgesamt 41.880 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar - Weltmarktführer der innovativen Dünnschicht-Technologie - installiert. Insgesamt beträgt die bebaute Dachfläche zirka 33.000 Quadratmeter. Unter der Bauleitung von COLEXON waren dabei zu Spitzenzeiten rund 50 Handwerker vor Ort. Die Anlage produziert laut COLEXON jährlich 2,8 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was einer geschätzten jährlichen Einsparung an CO2-Emissionen von rund 2.500 Tonnen entspreche .

19.11.2008   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld AG plant Übernahmeangebot für deutsche Opel-Standorte und Umbau zum "grünen" Automobilkonzern

SolarWorld-Chef Asbeck will weg vonAutomotive- und hin zu Sunmotive-Konzepten
SolarWorld-Chef Asbeck will weg vonAutomotive-
und hin zu Sunmotive-Konzepten

Der Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG (Bonn) plant, dem US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) das Angebot zu unterbreiten, die vier deutschen Werke und das Entwicklungszentrum der Adam Opel GmbH in Rüsselsheim zu übernehmen, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Dafür könne die SolarWorld AG Opel Barmittel in Höhe von 250 Millionen Euro und Bankkreditlinien von 750 Millionen Euro vorbehaltlich einer Bundesbürgschaft bereitstellen. Der bisher ausschließlich in der Solar-Technologie aktive Konzern würde damit Opel zum ersten "grünen" europäischen Autokonzern weiterentwickeln, heißt es in der Pressemitteilung.  Kernvoraussetzung für die Abgabe des Angebotes zur Übernahme sei die komplette Trennung aus dem GM-Konzern und eine Ausgleichszahlung von 40.000 Euro pro deutschem Arbeitsplatz (insgesamt eine Milliarde Euro). An den vier deutschen Opel-Standorten soll nach Vorstellung der SolarWorld AG künftig neben der nachhaltigen Weiterentwicklung der erfolgreichen Baureihen eine neue Fahrzeuggeneration mit energieeffizienten und emissionsarmen Antrieben produziert werden.




Effiziente Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor für das Auto der Zukunft

Das europäische Entwicklungszentrum in Rüsselsheim arbeitet bereits an Lösungen für zukunftsfähige Elektrofahrzeuge wie dem "Volt". Mit dem Umbau der Produktpalette soll der traditionsreiche deutsche Autobauer laut SolarWorld künftig insbesondere Elektro- und Hybridfahrzeuge anbieten und Typen neuester Technologie wie z.B. "extended-range" Elektrofahrzeuge, die Elektro- und Verbrennungsmotor hoch effizient kombinieren. Die SolarWorld AG hatte bereits vor zwei Jahren in einem ähnlichen Fall die Solarsparte des Shell-Konzerns mit einer Kompensationszahlung von 100 Millionen Euro übernommen, diese an Standorten in den USA modernisiert und im laufenden Jahr nach eigenen Angaben in die schwarzen Zahlen geführt.


Solar betriebene Elektrofahrzeuge bestreiten erfolgreich Rennen

"Nachhaltigkeit ist ein umfassendes Konzept. Die Herausforderungen des Klimaschutzes und des Marktes lassen sich nur durch einen Übergang von Automotive- zu Sunmotivekonzepten bewältigen", sagte SolarWorld-Chef Frank H. Asbeck. Der Konzern arbeite bereits seit einigen Jahren an der Entwicklung und Erprobung von Elektrofahrzeugen, die mit Solarenergie erfolgreich Rennen bestreiten.

19.11.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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SCHOTT Solar erhält Großauftrag über Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 35 Megawatt aus Italien

SCHOTT Solar liefert 35 MW Photovoltaik-Module nach Italien.
SCHOTT Solar liefert 35 MW Photovoltaik-Module
nach Italien.

SCHOTT Solar wird in den nächsten Jahren Module mit einer Gesamtleistung von 35 Megawatt (MW) an das italienische Photovoltaik-Unternehmen Enerpoint S.p.A. (Desio) liefern, berichtet der Photovoltaik-Hersteller in einer Pressemitteilung. Damit verlängerten die beiden Unternehmen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit, die letztes Jahr begann, heißt es in der Pressemitteilung von SCHOTT Solar. Der Vertrag umfasse eine stetig steigende Lieferung von polykristallinen Silizium-Modulen, die in den kommenden Jahren voraussichtlich eine Gesamtleistung von 35 Megawatt erreichen werde. Durch diesen Großauftrag werde Enerpoint offizieller Händler von SCHOTT Solar Modulen in Italien.   "Enerpoint macht große Fortschritte durch Partnerschaften mit erfahrenen Photovoltaikunternehmen, die stetig expandieren. Dass Enerpoint sein Know-how und seine Ziele mit den besten internationalen Lieferanten auf dem Markt teilt, ist ein erneuter Beweis für das Engagement von Enerpoint, Produkte zu einem extrem hohen Standard anzubieten", kommentiert Rocco Viscontini, President und Managing Director bei Enerpoint.

"Italien ist von den aufstrebenden Märkten in Europa einer der vielversprechendsten. SCHOTT Solar ist froh, ihre langfristige Partnerschaft mit Enerpoint auszubauen; ein Unternehmen, mit dem gleichen Verständnis von Qualität und Service für den Kunden", sagt Michael Harre, Chief Sales Officer bei SCHOTT Solar. Die Beziehung zwischen SCHOTT Solar und Enerpoint fuße auf gemeinsamen Werten wie exzellentem Service, hohen Qualitätsstandards und der Leidenschaft für die Photovoltaik.

19.11.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Neue Sarasin-Studie zur Solar-Industrie: Stürmische Zeiten vor dem nächsten Hoch

Langfristprognose für den weltweiten PV-Markt (jährlicher Zubau in GW).
Langfristprognose für den weltweiten PV-Markt
(jährlicher Zubau in GW).

Die Photovoltaik-Industrie (PV) befinde sich in einer Übergangsphase, so die Bank Sarasin in einer Pressemitteilung. Globale Unterstützungsprogramme nähmen ab, der Polysiliziummangel entschärfe sich und der Anteil der Dünnschichtmodule wachse dank Kostenvorteilen deutlich. Das übergeordnete Ziel der Solarbranche, Energie zu konkurrenzfähigen Preisen zu erzeugen - und zwar ohne staatliche Unterstützung - scheine greifbar. Damit wäre die Netzparität (grid parity) erreicht und die Nachfrage würde ungeahnte Wachstumsraten ermöglichen. Für den PV-Markt erwartet die Bank Sarasin bis 2012 eine durchschnittliche globale Zuwachsrate von 48 % und bis 2020 einen Anstieg des globalen Marktvolumens auf 125 Gigawatt (4 GW im Jahr 2008) neu installierter PV-Anlagen.   Hierbei spielten solare Großanlagen eine bedeutende Rolle und würden bereits vermehrt direkt von Stromversorgern finanziert, heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig bleibe der Markt für thermische Solarkollektoren bis auf weiteres schwankend. Mit dem Titel "Solarenergie 2008 – Stürmische Zeiten vor dem nächsten Hoch" ist soeben die neue Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin & Cie AG erschienen. Sie vergleicht und bewertet die Aussichten der Technologien, Märkte und Unternehmen im Bereich der Solarenergie beziehungsweise die Anwendungsgebiete Photovoltaik (PV), Solarthermie und solarthermische Kraftwerke (CSP). Die Autoren gehen der Frage nach, welches die Solartechnologien der Zukunft sind und wer für die neuen Herausforderungen am besten gerüstet ist.


Photovoltaik-Dünnschichttechnologien gewinnen Marktanteile

Spezielles Augenmerk richtet die Studie auch auf die Material sparenden Dünnschicht-Technologien sowie neue attraktive Märkte. Die Ausbaupläne sind beeindruckend: Nach Einschätzung der Bank Sarasin werden diese Technologien ihren Marktanteil bis 2012, von heute 12 % auf 23 % steigern können. Ihr heute noch geringerer Wirkungsgrad von 7 bis 11 % dürfte durch niedrigere Kosten sowie eine steilere Lernkurve kompensiert werden. Die fünf Unternehmen mit den attraktivsten Perspektiven in diesem Bereich seien First Solar, Sharp, Calyxo (Q-Cells), United Solar Ovonics und Sunfilm.


Italien und Tschechische Republik als attraktive neue Märkte

Damit sich das Wachstum der PV-Industrie auf hohem Niveau fortsetzen kann, sind künftig neue Märkte erforderlich, außerhalb von Deutschland, Japan, den USA und Spanien, die bislang dominierten. Der Brennpunkt des Marktes für PV-Großanlagen wird sich laut Sarasin-Studie 2009 von Spanien und Deutschland in Richtung Italien und Tschechische Republik verlagern. Zudem könnten auch Griechenland und Frankreich zu neuen spannenden Märkten heranwachsen. Dies stütze den Solarmarkt grundsätzlich breiter ab und sei für das weitere Wachstum der Branche unerlässlich.


Schweizer Solarmarkt bleibt klein

Mit rund 13 % pro Jahr wächst der Schweizer Solarmarkt trotz der neu eingeführten kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) deutlich langsamer als der Weltmarkt. "Mit besseren nationalen Marktbedingungen könnte die Schweizer Solarindustrie ihre Forschungsaktivitäten und ihre hervorragende technologische Ausgangslage noch besser umsetzen", ist Matthias Fawer überzeugt, der Autor der aktuellen Sarasin-Solarstudie,. "Ein starker Heimmarkt hilft, praktische Erfahrungen zu sammeln, um die internationale Präsenz zu stärken. Eine Plafonierung der Unterstützung für erneuerbare Energien bringt nicht die gewünschte stabile und nachhaltige Entwicklung eines inländischen Marktes. Dies haben schon Beispiele in Italien und Spanien gezeigt." Mechanismen, die ohne Begrenzung, dafür mit einer kontinuierlichen Degression der Vergütungssätze für Neuanlagen funktionieren, könnten laut Fawer sinnvoller sein. Damit würde ein zusätzlicher Anreiz für die Entwicklung wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen gesetzt. Letzteres hat die Schweizer Lösung schon integriert. "Die Volumenausweitung ist jedoch fundamental für die Beschleunigung der Kostendegression. Die Kontingentierung der Solarenergie sollte deshalb", so Fawer, "von der Politik im Sinne einer Abrundung der kostendeckenden Einspeisevergütung noch einmal überdacht werden."


Marktsituation drückt Aussichten für 2009

Aufgrund der Kreditkrise, der Anzeichen einer Abschwächung des realen Wirtschaftswachstums sowie der veränderten Rahmenbedingungen für die PV-Industrie erwartet die Bank Sarasin für 2009 nur eine installierte PV-Leistung von 4,8 GW bzw. eine Zuwachsrate von 17 %. Ab 2010 sei jedoch wieder mit einer Beschleunigung des Marktes zu rechnen, so dass von 2007 bis 2012 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 48 % erreicht werde. Europa wachse in dieser Periode zurückhaltender, um nur 34 % pro Jahr. Bis 2020 prognostiziert die Bank einen Anstieg des globalen Marktvolumens auf 125 GW neu installierter PV-Anlagen. Dies entspreche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 2012 bis 2020 von 28 %.


Stromversorger als wichtiger Treiber für Solar-Großanlagen

Als eine kostengünstige Technologie zur zentralen Stromerzeugung haben sich solarthermische Kraftwerke (CS-Anlagen) etabliert. Ihnen erwächst jedoch zunehmend Konkurrenz durch PV-Großanlagen. Für beide Technologien gibt es allerdings unterschiedliche Anwendungsbereiche. Für 2012 geht die Sarasin-Studie von einer kumulierten CSP-Kraftwerksleistung von 5,5 GW aus. Dies entspricht einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 44 % pro Jahr. Im Zuge der Kreditkrise werde die Finanzierung solcher Solarkraftwerke zu einem entscheidenden Faktor. Hier träten in Zukunft vermehrt Stromversorgungsunternehmen im Markt auf. Sie können von einem verstärkten Trend zu Investitionen im Infrastruktursektor profitieren und mit ihrer Größe und Bonität eine günstigere Finanzierung erhalten.


Solarwärme: wenig Profit aus der Klimadiskussion

Thermische Solarkollektoren, die unter allen Solar-Technologien weltweit am meisten Energie erzeugen, zeigten 2007 ein Wachstum von 16 %. Bis 2020 nimmt Sarasin ein durchschnittliches Solarthermie-Wachstum von 20 – 25 % an. Während der chinesische Solarkollektorenmarkt ungehindert und ohne staatliche Unterstützung wächst, erlebt Europa starke Schwankungen. Hier sank die neu installierte Solarkollektorenleistung 2007 um 9 %. Trotz der Diskussion betreffend Klimawandel und den hohen Energiekosten hat sich das Marktwachstum nicht beschleunigt.


Solarunternehmen: Wachstumskraft und geringe Verschuldung wichtig

In diesen turbulenten Zeiten sei für die Solarunternehmen eine solide Finanzierung entscheidend, betont die Bank Sarasin. Q-Cells, REC und First Solar liegen in der Sarasin-Unternehmensbeurteilung ganz vorne. Hingegen wiesen viele chinesische Unternehmen eine überdurchschnittlich hohe Verschuldung auf. Im Allgemeinen steige jedoch das Interesse der konventionellen Industrie an den Solarunternehmen, wie die jüngste Übernahme von Ersol durch Bosch widerspiegelt.

Dünnschicht- Photovoltaik als Wachstumstreiber

2007 wurden Dünnschichtmodule mit rund 460 MW Leistung hergestellt. Dies sind über 12 % der gesamten Produktion von PV-Modulen. Rund 60 % der Dünnschichtproduzenten verfolgen die amorphe/mikromorphe (a-Si/μc-Si)-Technologie, 30 % die Kupfer-Indium-(Gallium)-Diselenid (CIS, bzw. CIGS)- und 10% die Cadmiumtellurid (CdTe)-Technologie. Die Ausbaupläne für Dünnschicht-Technologien sind beeindruckend. Sarasin erwartet eine Expansion der Produktion auf rund 1 GW im Jahr 2008 und 5,6 GW im Jahr 2012. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 65 %. Die a-Si/μc-Si-Technologie werde dabei 2010 rund die Hälfte der Produktion von insgesamt 4 GW ausmachen. Einige Unternehmen könnten bis dann den Anschluss an den momentanen Marktführer First Solar schaffen.

19.11.2008   Quelle: Bank Sarasin & Cie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SARASIN,
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Enerqos und ESP präsentieren neue Photovoltaik-Nachführanlage "Solar Totem"

Nachführung Solar Totem von Enerqos und ESP
Nachführung Solar Totem von
Enerqos und ESP

Enerqos, ein Anbieter schlüsselfertiger Solar-Systeme und –anlagen mit Sitz in Mailand, präsentiert gemeinsam mit der italienischen Firma ESP, Anbieter für Planung und Bau von Metallgestellen für Photovoltaik-Systeme, die neue Solar-Nachführanlage "Solar Totem" anlässlich der PV Tech, der 5. Internationalen Messe zum Thema Photovoltaik vom 25. - 28. November 2008 in Mailand. Die innovative Photovoltaik-Nachführanlage Solar Totem wird dem Publikum auf dem Stand von Enerqos vorgeführt. Das über zwei Bewegungsachsen fernbedienbare Nachführsystem zählt laut Hersteller zu den modernsten auf dem Markt verfügbaren Solar-Trackern.   "Es war uns ein Anliegen, ein vollkommen neuartiges Nachführsystem auf den Markt zu bringen. Unser Solar Totem ist unter Mitarbeit von Enerqos realisiert worden, um den Anforderungen von Systemintegratoren zu genügen. Die gemeinsamen Erfahrungen haben zu erheblichen Verbesserungen hinsichtlich Struktur und Montage beigetragen", sagt Fabrizio Piomboni, Direktor von ESP.

Maximale Ausnutzung der Sonneneinstrahlung durch exakte Verfolgung des Sonnenstands

"Die Hauptneuerung ist, dass jeder einzelne Totem über eine Trägerfrequenzanlage (TFA/PLC - Powerline Communication) mit astronomischer Uhr gesteuert wird, die durch Verfolgung des Sonnenstands eine maximale Ausnutzung der Sonneneinstrahlung ermöglicht und folglich auch eine optimale Positionierung der beiden Achsen. Eine andere Besonderheit ist, dass der Totem in seinen Steuerungs- und Betriebsbauteilen völlig autonom ist. Er kann über Schnittstellen mit der Außenwelt via Internet für Datenerfassung, Bewegungsfernsteuerung, Instandhaltung und Modifikation des Betriebsprogramms verbunden werden", betont Piomboni.

Nach einer Testphase im ESP-Labor sei man zu einer ersten "echten" Installation übergegangen, in einem der Photovoltaikkraftwerke, die derzeit von Enerqos gebaut werden. "Dies ermöglichte uns, auch in realen Situationen die Beständigkeit und Qualität dieses Produktes zu überprüfen und nachzuweisen. All unsere Erwartungen wurden erfüllt", bestätigt Stefano Goracci, Enerqos-Vizepräsident für den Bereich Operations und führt fort: "Der Solar Totem zeigt bereits in der Aufbauphase absolute Vorzüge. Dank seines Bodenbefestigungssystems konnte er alle Montagerekorde schlagen. Wir werden ihn mit Sicherheit bei unseren künftigen Anlagen in ganz Europa weiterverwenden".

Der Schirm, der die Kollektoren trägt, ist nicht durchgängig, sondern von regelmäßigen Schnittpunkten unterbrochen (segmentierte Struktur). Dies gewährleiste eine Absorption der durch Gewicht und Wind auf den Schirm einwirkenden Spannungen auf Ebene des Gestells selbst und verhindert so Risse und Verschiebungen der Photovoltaik-Paneele, betont Enerqos. Der Solar Totem sei flexibel hinsichtlich der Installation, wodurch sich mehrere Befestigungstechniken für die einzelnen Pfeiler ergäben. Daher könne je nach Anforderungsschwerpunkt (schnelle Montage, Kosten, Mindeststandards bzgl. Bodenwiderstand) eine unterschiedliche Aufbauweise gewählt werden, bei stets identischen Basiseigenschaften und gleichbleibender Kohärenz des Photovoltaik-Kraftwerks.

19.11.2008   Quelle: Enerqos   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerqos,
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Sozialer Wohnungsbau zieht Heizkostenbremse mit Solarthermie und Gasbrennwerttechnik

Vakuum-Röhrenkollektoren in Kaufbeuren.
Vakuum-Röhrenkollektoren in Kaufbeuren.

Bis vor kurzem wurden die beiden Mietshäuser in der Obermayer Straße 24-26 in Kaufbeuren noch mit vier 60 kW-Gaskesseln aus dem Jahr 1981 beheizt. Bei anhaltend steigenden Gaspreisen wurde diese veraltete Heiztechnik für den Bauträger und die 28 Mietparteien mit der Zeit richtig teuer. Darum beauftrage die Gemeinnützige Baugenossenschaft Kaufbeuren e.G. den Fachhandwerksbetrieb Josef Klaus GmbH aus Lauchdorf mit der Planung und Installation einer modernen, für größere Wohngebäude geeigneten Energiespar-Kombination aus Solarwärmeanlage und Gasbrennwerttechnik. Bei der aus acht Hochleistungs-Vakuumröhrenkollektoren bestehenden Solarthermie-Anlage für die sozialen Wohnungsbauten handelt es sich um das mit dem Bundesinnovationspreis ausgezeichnete "AquaSystem" des Herstellers Paradigma. Dabei dient normales Heizungswasser als Wärmeträger, wodurch eine einfache und direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz möglich ist.   Die Anlage mit einer Bruttokollektorfläche von 39,3 Quadratmetern, die auf der Dach-Westseite der Wohnhäuser installiert wurde, dient zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung. Von Paradigma stammen auch die neue Gasbrennwert-Kaskade mit zwei 110 kW "Modula"-Kesseln, zwei 800 Liter-Pufferspeicher sowie der 500 Liter fassende Warmwasser-Schichtenspeicher.



Die neue Heizungsanlage der beiden Mehrfamilienhäuser spart nach Berechnungen von Paradigma in 20 Jahren rund 44.104 Kubikmeter Gas ein. Das entspricht einem Energiepreis von 0,04 Euro pro Kilowattstunde, also 0,40 Euro pro Kubikmeter Gas. Somit würden die eingesparten Energiekosten bis 2028 zirka 100.000 Euro betragen. Darüber hinaus werde durch diese umweltverträgliche Wärmekombination der Ausstoß von rund 88 Tonnen CO2 vermieden. Für die Bewohner soll es keine sanierungsbedingte Mieterhöhung geben. Somit können sie ihre Wohnungen während der kalten Jahreszeit bedarfsgerecht beheizen, ohne künftig unbezahlbare Heizkostenabrechnungen fürchten zu müssen.

Im Rahmen der Gesamtsanierung der Wohnanlage Kaufbeuren mit insgesamt 78 Wohneinheiten wurden noch weitere Mietshäuser in der Wagenseilstraße 17 und der Obermayer Straße 28-30 mit Solaranlagen und teils mit Gasbrennwert-Kaskade ausgestattet. Auch für die Gemeinnützige Baugenossenschaft Kaufbeuren e.G. hat sich die Investition in renditefähige große Solaranlagen plus Gasbrennwerttechnik gelohnt. Bei einer Solaranlage beginnt mit dem Tag ihrer Abschreibung zugleich der kostenlose Energiebezug für viele Jahre. "In 20 Jahren wird sich beispielsweise der Gewinn aus der Anlage Obermayer Straße 24-26 auf rund 78.400 Euro belaufen, wobei sie sich bereits nach 8,7 Jahren amortisiert hat. Die effektive Verzinsung der Investitionskosten, also der effektive Endpreis, liegt durch die eingesparten Energiekosten bei 9,1 Prozent", heißt es in der Pressemitteilung.

19.11.2008   Quelle: Paradigma   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: paradigma,
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Starkes Quartalsergebnis untermauert angehobene Gesamtjahresprognose der S.A.G. Solarstrom AG

Sitz der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg.
Sitz der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg.

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) konnte nach der Neuausrichtung ihr Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 auf 2,1 Millionen Euro steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Vorjahreszeitraum war das Betriebsergebnis mit minus 2,1 Millionen Euro noch negativ. Der Umsatz konnte im Berichtszeitraum auf 64 Millionen Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode mehr als verdreifacht werden (Q1-Q3 2007: 19, 9 Mio. EUR). Die positive Geschäftsentwicklung sei von allen Geschäftssegmenten getragen worden, betont das Unternehmen. Überproportionalen Anteil hätten jedoch die Segmente Photovoltaik-Projektierung und Anlagenbau sowie Großhandel und Partnervertrieb. Die Projektierung und der Bau von Photovoltaikanlagen wuchs von 7,5 Millionen Euro (Q1-Q3 2007) um mehr als 245 % auf 26 Millionen Euro (Q1-Q3 2008).   Der Großhandel und Partnervertrieb wuchs um mehr als 325 % von 7,4 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 31,6 Millionen Euro 2008. Der Geschäftsbereich Anlagenbetrieb und Services wuchs um 38 % auf 4,6 Millionen Euro (Q1-Q3 2008) und die Solarstrom-Produktion verzeichnete einen Zuwachs um 15 % auf knapp 1,8 Millionen Euro.

Die EBIT-Marge stieg nach Angaben des Unternehmens von minus 10,2 % im Vorjahreszeitraum auf 2,7 % (Q1-Q3 2008). Der Vorstand bekräftigte deshalb seine am 30. Oktober angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2008. Die S.A.G. erwartet nun einen Umsatz von 93 - 98 Millionen Euro (zuvor 70 - 75 Mio. EUR) und ein EBIT zwischen 2,3 und 2,8 Mio. (zuvor 1,5 - 2 Mio.EUR).


Wachstum trotz des schwierigen Finanzierungsumfelds erwartet

"Planmäßig wird das dritte Quartal den weitaus stärksten Ergebnisanteil zum Gesamtjahresergebnis 2008 beitragen, weil wir insbesondere in dieser Periode einige Projekte mit hohem eigenen Wertschöpfungsanteil umsetzen konnten", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. "Wir sind zuversichtlich, dass wir trotz des schwierigen Finanzierungsumfeldes auch in 2009 weiter profitabel wachsen werden. Die Aussichten für die Photovoltaik-Branche sind mit zweistelligen Wachstumsprognosen trotz gesunkener Einspeisevergütung nach wie vor hervorragend." Für 2009 plant das Unternehmen einen Umsatz zwischen 125 bis 140 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 5 und 8 Millionen Euro. Jedoch sei auch die Planung der S.A.G. von der Banken- und Finanzkrise sowie der daraus resultierenden europaweiten Wirtschaftskrise überschattet, heißt es in der Pressemitteilung.

18.11.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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SolarWorld AG erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis: Photovoltaik-Konzern gleich in zwei Kategorien erfolgreich

SolarWorld wird für nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet.
SolarWorld wird für nachhaltiges Wirtschaften
ausgezeichnet.

Die SolarWorld AG erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Mit dem Preis für "Deutschlands nachhaltigste Produktion 2008" und der Nominierung als "Deutschlands nachhaltigste Marke" wird der Solarstrom-Technologiekonzern als einziges Unternehmen gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet. Der Preis unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler wird auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag am 5. Dezember offiziell verliehen werden. Die Jury honoriert die konsequente Ausrichtung der SolarWorld AG auf nachhaltige Produkte, nachhaltige Produktion und nachhaltiges Engagement. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG kommentiert: "Nachhaltigkeit ist der Kern unseres Geschäftsmodells. Mit unseren Produkten ermöglichen wir es den Menschen weltweit und dauerhaft, sauberen Strom zu erzeugen". Der Nachhaltigkeitsgedanke setzt sich im unternehmerischen Handeln fort. "Ganz bewusst setzen wir auf eine integrierte Produktion und konzentrieren uns auf Hightech-Standorte mit höchsten Umwelt- und Sozialstandards", so Asbeck weiter.   Hinzu komme das nachhaltige Engagement des Unternehmens, beispielsweise bei der Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten in Afrika, die mit Solarstromtechnologie ausgestattet werden und damit in entlegenen Gebieten erstmals eine verlässliche Energieversorgung ermöglichen.

Mit dem Nachhaltigkeitspreis werden Unternehmen und Marken ausgezeichnet, die in vorbildlicher Weise wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Umweltschutz verbinden. Insgesamt beteiligten sich im Wettbewerb 350 Unternehmen - darunter auch die Hälfte der DAX-30-Unternehmen. Zu den Ausrichtern zählen der Rat für Nachhaltige Entwicklung, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Wuppertal Institut. Die Jury setzt sich aus 15 Experten zusammen, darunter der ehemalige Direktor des UN-Umweltprogramms und Bundesumweltminister, Prof. Klaus Töpfer, der Leiter des Potsdam-Institutes, Prof. H. J. Schellnhuber, und der Leiter des Rates für nachhaltige Entwicklung, Dr. Volker Hauff.

Weitere Informationen unter http://www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de

18.11.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.deutscher-nachhaltigkeitspreis.de,
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Photovoltaik-Unternehmen SolarMarkt AG hebt Prognose für 2008 deutlich an

Vorstände der SolarMarkt AG: G. Elbrecht, W. Leithold, U. Kessler (v.l.n.r.).
Vorstände der SolarMarkt AG: G. Elbrecht,
W. Leithold, U. Kessler (v.l.n.r.).

Der Photovoltaik-Ausrüster und Anlagenbauer SolarMarkt AG meldet ein Ergebnis von 57,46 Millionen Euro konsolidiertem Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2008. Bereits im ersten Halbjahr erzielte die Freiburger SolarMarkt AG nach eigenen Angaben ein Wachstum von 68 % im Vergleich zum Vorjahr. Jetzt kann sie sogar eine Steigerung von 107 % im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Jahres 2007 verzeichnen. Damit habe sich der Umsatz im In- und Ausland im Berichtszeitraum mehr als verdoppelt. Starken Anteil am Wachstum haben die 2007 gegründeten Töchter. Die Filialen erzielten fast 25 % Prozent des Gesamtumsatzes. Vor allem ThinkSolar mit Sitz in Kalifornien profitiere von der aufstrebenden Solarbranche in den USA, betont die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Auch das internationale Geschäft durch die Schweizer Tochter habe die Erwartungen übertroffen.   "Die Nachfrage nach Qualitätsmodulen und PV-Systemen in 2008 ist enorm", kommentiert Vorstandsvorsitzender Walter Leithold, "unsere Prognose für das Gesamtjahr 2008 können wir deutlich anheben. Wir gehen jetzt von einem Gesamtumsatz von über 80 Millionen Euro in 2008 aus."

Die SolarMarkt AG zählt in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaikausrüstern und Großprojektierern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und gehört in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außerdem in Spanien, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Im kompletten vergangenen Jahr wurden weltweit Waren im Wert von insgesamt 44 Millionen Euro umgesetzt.

18.11.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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BSW-Solar: Solarwirtschaft erwartet 2008 neue Zubau-Rekorde

Produktion solarthermischer Röhrenkollektoren
Produktion solarthermischer
Röhrenkollektoren

Für 2008 prognostiziert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ein Wachstum der neuinstallierten Solarstrom-Leistung von mindestens 35 Prozent und ein Absatzplus bei der Solarthermie von 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatz von Solar-Heizungen werde sich im laufenden Jahr mit rund 1,6 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche gegenüber 2007 verdoppeln - und das trotz des Schattens der globalen Finanzkrise. "Die Solarbranche zeigt in diesem Jahr eine starke Performance und erarbeitet sich eine gute Position für 2009", sagt Verbandsgeschäftsführer Carsten Körnig.  Auch für das kommende Jahr rechnet der BSW-Solar mit einem anhaltenden Branchenwachstum. Der Großteil der Verbandsmitglieder gehe vorerst von keinen gravierenden Auswirkungen der Finanzkrise auf ihre Geschäftstätigkeit aus, darauf deuteten unter anderem die jüngst vorgelegten Ausblicke der börsennotierten Photovoltaik-Unternehmen hin. Die in diesem Jahr neuinstallierte Photovoltaik-Leistung wächst laut BSW-Solar auf rund 1,5 Gigawatt (GW), ein Plus von 35 Prozent gegenüber 1,1 GW im Vorjahr. Der Finanzkrise und sinkenden Subventionen zum Trotz erwartet der BSW-Solar auch 2009 ein weiteres Anziehen der Nachfrage. Zuversichtlich stimmen den Verband ein nahezu ungebremster technologischer Fortschritt und sinkende Herstellungskosten.



EEG wirkt als Konjunkturstütze für die Branche und sichert die Kreditvergabe im Projektgeschäft

"Signale aus Industrie und Handwerk deuten darauf hin, dass die Preise für Solarstromanlagen im kommenden Jahr deutlich sinken werden. Die Preise für Solarstrom vom eigenen Dach nähern sich in Siebenmeilenstiefeln den herkömmlichen Stromtarifen für den privaten Verbraucher", so Körnig. Im Rahmen einer aktuellen Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat der Bundestag beschlossen, die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom aus neu installierten Solarstromanlagen ab 1.1.2009 um rund acht Prozent zu senken.

"Die Zahlen bei Photovoltaik und Solarthermie zeigen, dass unsere Unternehmen bis jetzt vergleichsweise gut durch die Finanzkrise kommen und das Interesse der Bürger an sauberer Solarenergie ungebrochen ist. Vermutlich kann die Branche sogar von den in Krisenzeiten üblichen Investitionen in Sachwerte profitieren", so Körnig. Stabilisierend wirke auf jeden Fall das Erneuerbare-Energien-Gesetz als Konjunkturstütze für den Sektor und als Sicherheit bei der Kreditvergabe im Projektgeschäft. Solaranlagen erreichen durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung einen "Return on Investment" in der zweiten Hälfte ihrer Laufzeit und exakte Ertragsprognosen vereinfachen die Kreditvergabe. Weitere Marktimpulse sollen von dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz ausgehen, das den verpflichtenden Einsatz regenerativer Energien bei Neubauten ab dem kommenden Jahr vorsieht.

Da jedoch nicht auszuschließen sei, dass eine negative Konjunkturentwicklung infolge der Finanzkrise im kommenden Jahr auch die Solarbranche erreicht, appelliert Körnig an die Politik: "Um Unsicherheit aus dem Markt zu nehmen, sollte die Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien ablegen. Es wäre fatal, wenn einzelne Politiker unter dem Vorwand der Finanzkrise die Klimaschutzziele aufs Eis legen wollen. Die Solarbranche ist einer der wenigen Wirtschaftszweige, die auch unter dem Eindruck der Finanzkrise investiert, Arbeitsplätze schafft und Deutschlands Spitzenposition bei Cleantech weltweit stärkt. Ein schneller Ausbau Erneuerbarer Energien ist ein gewaltiges Konjunkturprogramm."
Derzeit arbeiten rund 60 000 Menschen in der deutschen Solarbranche bei Produzenten, Zulieferern, Projektierern, im Großhandel und in Handwerksunternehmen. Immer mehr Länder bieten attraktive Absatzmärkte für Solartechnik made in Germany. In den nächsten zwölf Jahren rechnet der Verband mit einem Anstieg der Exportquote bei der Photovoltaik von derzeit 46 auf 75 Prozent. Neben neuen Märkten wie Italien und der Tschechischen Republik rücken die USA verstärkt in das Visier der exportorientierten Solarunternehmen.
Bis Mitte dieses Jahrhunderts können nach Einschätzung des BSW-Solar bis zu ein Drittel des Strom- und Wärmebedarfs durch Solarenergie bereitgestellt werden.

18.11.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Photovoltaik: Marktforschungsinstitut iSuppli erwartet 2009 den Wechsel zum Käufermarkt für Solar-Silizium

Der Markt für Solar-Silizium wird sich deutlich verändern.
Der Markt für Solar-Silizium wird sich deutlich
verändern.

Die Preise für Polysilizium, das Rohmaterial für Solarzellen, werden wegen eines Ungleichgewichts von Angebot und Nachfrage im Jahr 2009 und in den Folgejahren sinken, so Marktforschungsinstitut iSuppli Corp. (El Segundo, Kalifornien) in einer Pressemitteilung. Das weltweite Silizium-Angebot, werde sich 2009 verdoppeln, die Nachfrage jedoch nur um ungefähr 34 % wachsen. Obwohl die Gesamtnachfrage 2009 weiter größer sein werde als das Gesamtangebot werde das stärkere Wachstum des Silizium-Angebots einen Preisverfall auslösen, nachdem noch im Jahr 2008 Spitzenpreise erzielt werden konnten, heißt es in der Pressemitteilung.   Unter anderem aufgrund der Nachfrage nach Solar-Produkten sei der Bedarf an Silizium und Wafern seit 2005 so stark gewachsen, dass Anbieter in den vergangenen drei Jahren sowohl die Preise als auch die Vertragsbedingungen hätten diktieren können, betont iSuppli. Diese Geschäftsbedingungen seien 2008 sogar verstärkt worden, einem Jahr in dem der Spotmarkt-Preis für ein Kilogramm Silizium bis zu 500 US-Dollar (USD) betrug, gegenüber 200 US-Dollar im Vorjahr. Der Preis für Siliziumwafer stieg 2008 auf 13 USD und mehr.

Wachsender Wettbewerb auf Anbieterseite könnte Preisverfall auslösen

iSuppli erwartet, dass die durchschnittlichen Spotmarkt-Preise für Polysilizium im Verlauf des kommenden Jahres deutlich sinken könnten, auf rund 200 US-Dollar pro Kilogramm. Für spätestens Anfang 2010 wird wegen der Etablierung neuer Wettbewerber auf dem Markt für Polysilizium ein Angebotsüberhang vorhergesagt, eine Entwicklung die für weiter sinkende Preise sorgen werde. So könnten die Spotmarkt-Preise im Jahr 2010 auf etwa 100 US-Dollar pro Kilogramm sinken, heißt es in der Pressemitteilung. "Der enorme Unterschied zwischen der stark gewachsenen Zahl von Polysilizium-Anbietern im Vergleich zu den Photovoltaik-Kunden ein deutliches Ungleichgewicht in der Versorgungskette auslösen", sagt Dr. Henning Wicht, Senior Director und Hauptverantwortlicher für den Bereich Photovoltaik bei iSuppli. 2007 seien über 90 % des Silizium-Angebots von nur sieben Unternehmen produziert worden, und zwar von Hemlock Semiconductors, Corp. (Hemlock, Michigan), Wacker Chemie AG (München), REC (Oslo, Norwegen), Tokuyama (Tokyo, Japan), MEMC Electronic Materials, Inc. (St.Peters, Missouri), Mitsubishi Electric Corp. (Tokyo, Japan) und von der Sumitomo Corp. (Tokyo, Japan). Für 2009 hätten jedoch über 60 andere Unternehmen angekündigt, mit Produktion von Polysilizium zu beginnen, wodurch Angebot und Nachfrage sich deutlich unterscheiden würden.


Angebotsüberhang für 2010 erwartet; Polysilizium-Preise könnten merklich sinken

"Die Versorgungskette für Photovoltaik-Produkten ist unausgereift und unflexibel, und das wird für Unbeständigkeit und Ausschuss sorgen", erklärt Wicht. "Wir von iSuppli schätzen, dass die Versorgungskette aktuell zu mehr als 90 % auf Lieferverträgen beruht, die fest ausgehandelt sind und einer verändernden Nachfrage nicht angepasst werden können. Das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in der Versorgungskette wird, zumindest über einen längeren Zeitraum, kaum zu erreichen sein, was in den nächsten zwei Jahren für extreme Ausschläge bei Beständen und Preisen sorgen wird. Danach wird das Angebot die Nachfrage so stark übertreffen, dass alle Verträge und Verkaufskanäle neu organisiert werden müssen", fasst Wicht zusammen. Die Probleme innerhalb der Versorgungskette würden zudem zu einer Zeit auftreten, in der der Markt ein stark wächst. Die Produktionskapazität für Solarzellen auf der Basis von Silizium-Wafern wird laut iSuppli von 6,2 Gigawatt (GW) im Jahr 2007 auf 17.8 GW im Jahr 2010 und auf 27,5 GW im Jahr 2012 wachsen. Die Produktion von Polysilizium werde jedoch noch schneller wachsen, nämlich von 5,7 GW im Jahr 2008 auf 19,4 GW im Jahr 2010 und 2012 sogar 37,6 GW erreichen.


Zunehmende Eigenproduktion von Wafern durch Solarzellen-Hersteller erwartet

Die fallenden Preise und der erwartete Angebotsüberhang von Polysilizium könnten laut iSuppli Wafer-Herstellern nutzen, die das Solar-Silizium einkaufen. Dennoch könnte der Markt für reine Photovoltaik-Wafer ein immer weniger lukratives Geschäft werden. "Das Geschäft mit SolarWafern ist ebenso verlockend wie gefährlich", fügt Wicht hinzu. "Das aktuelle Geschäft wird angetrieben von Gewinnen aus dem Verkauf von knappem Polysilizium. Tatsächlich ist die Produktion eines Wafers technisch sowohl Siliziumproduzenten als auch Solarzellen-Herstellern möglich. Möglicherweise werden Unternehmen aus beiden Bereichen selbst Wafer produzieren und versuchen, die Gewinnspannen dieses Schrittes der Versorgungskette zu minimieren", so Wicht. Ab 2012 könnte sich der Solarwafer-Markt nach einem vollständigen Preisverfall wieder stabilisieren, erwartet iSuppli.

18.11.2008   Quelle: ISuppli Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker-Chemie AG,
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EREC-Fahrplan für die Erneuerbaren bis 2020: Industrie kann mehr leisten als 20 %

EREC-Fahrplan für die Erneuerbaren bis 2020.
EREC-Fahrplan für die
Erneuerbaren bis 2020.

Im Forum der EU-Ratspräsidentschaft zu erneuerbaren Energien am 17.11.2008 präsentierte EREC eine Technologie Roadmap, die zeigt, wie das EU-Ziel erreicht werden kann, dass erneuerbare Energien 20 % des Gesamtverbrauchs in Europa decken. Das Forum wurde veranstaltet vom Europäischen Rat für erneuerbare Energien (EREC) und der französischen Behörde für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME). EREC skizziert indem Technologie-Fahrplan den Weg, auf dem die Erneuerbare-Energien-Industrie die 20 %-Marke bis zum Jahr 2020 erreichen will. Die Berechnungen der Industrie beruhen laut EREC auf einem machbaren Wachstumsszenario für die verschiedenen Technologien. Einige Industriezweige hätten mittlerweile wesentlich ehrgeizigere Prognosen erstellt und zeigten, dass das 20%-Ziel sogar übertroffen werden könne, betont EREC in einer Pressemitteilung.   "Die Industrie ist bereit, die nötigen Technologien zu liefern. Wir können bis 2020 - je nach dem Fortschritt der Energieeffizienz - zwischen 33 and 40 % des europäischen Strombedarfs decken" sagt Prof. Arthouros Zervos, Präsident des EREC. Außerdem könnten dann 25 % der Wärme aus regenerativen Quellen kommen und Biokraftstoffe 10 % des Treibstoffbedarfs decken.

Zwei Millionen Arbeitsplätze bis 2020

Der EREC und seine Mitglieder gehen davon aus, dass 20 % ein realistischer Anteil sind, wenn eine entsprechende Förderpolitik fortgesetzt und ausgebaut wird, dies würde konkret bedeuten, dass alle EU-Mitgliedsstaaten ihre EE-Potenziale weiter ausschöpfen und in die zukunftsweisenden Technologien zu deren Nutzung investieren. "Der Ausbau aller erneuerbaren Energien und eine ausgewogene Mischung bei der Produktion von Wärme und Kälte, Strom und Biokraftstoffen wird den Beginn eines wirklich nachhaltigen Energie-Mixes für Europa garantieren. Langfristig stabile politische Rahmenbedingungen sind der Schlüssel dafür", sagt EREC-Generalsekretärin Christine Lins. Dies sei nicht nur wichtig für eine sichere Energieversorgung und den Klimaschutz in der EU, sondern auch, um die führende Rolle der europäischen EE-Industrie zu sichern, die gegenwärtig mehr als 400.000 Menschen beschäftigt und jährlich über 40 Milliarden umsetzt, ergänzt Lins. "Wir sind überzeugt, dass die Industrie bis 2020 zwei Millionen Arbeitsplätze bieten kann", ergänzt Lins.


EE-Richtlinie soll so schnell wie möglich in Kraft treten

"Die Ankündigung der 20/20/20-Zeile durch die Staatschefs im März 2007 war ein erster und wichtiger Schritt, der zeigte, dass ein entscheidener Umstieg auf erneuerbare Energien erforderlich ist. Jetzt ist es höchste Zeit den zweiten Schritt zu tun: die nötigen Gesetze zu verabschieden und Instrumente einzusetzen, damit die Zeile erreicht werden und auf diese Weise Europas Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu demonstrieren. Die Richtlinie für erneuerbare Energien muss so schnell wie möglich in Kraft treten", fast Zervos zusammen.


Finanzkrise keine Rechtfertigung für Untätigkeit

Die Cleantech-Industrie und die in ihr getätigten Investitionen haben laut EREC immer wieder bewiesen, dass sie sowohl hohe Qualität produzieren als auch langfristige Gewinne ermöglichen kann. Die gegenwärtige Finanzkrise sei daher keine Rechtfertigung, in Sachen Klimaschutz untätig zu sein, sondern eher eine Chance sowohl der weltweiten finanziellen als auch der globalen ökologischen Krise zu begegnen. Was wir brauchen ist ein neues ökonomisches Paradigma. 'Business as usual' funktioniert nicht mehr. Der Kampf zwischen dem Umweltschutz und der wirtschaftlichen Entwicklung ist vorbei". Wir müssen nachhaltige Märkte für die Zukunft schaffen, als Basis eines gedeihenden Europa", stellt Lins fest.

Die Techologie-Roadmap ist verfügbar unter www.erec.org: Englisch und Französisch

18.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EREC.,

 

Grüne streben 100% erneuerbare Energien bis 2030 an

Der Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen hat am 14.11.2008 mit überwältigender Mehrheit einen sehr weit reichenden Beschluss für erneuerbare Energien gefasst. Angestoßen wurde die Debatte durch einen Antrag von Hans-Josef Fell (MdB), Christine Scheel (MdB), Silvia Kotting-Uhl, Cornelia Behm (MdB), Bettina Herlitzius (MdB), Wolfgang Strengmann- Kuhn (MdB), Astrid Schneider und anderen. In diesem Antrag wurde für Deutschland das Ziel einer vollständigen Deckung des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 gefordert, bis 2040 soll dies auch für die Wärmeversorgung sowie den landgestützten Verkehr gelten.   Bundesvorstand, Fraktionsvorstand und andere hatten diesen Vorgaben einen Antrag entgegengesetzt, in dem lediglich die bisherige Zielvorstellung von 40 % erneuerbaren Energien bis 2020 für die Stromversorgung bekräftigt werden sollten.


Europaweite Umstellung auf Erneuerbare Energien bis 2040

Nach langer, intensiver und kontroverser Debatte schlug Jürgen Trittin eine Zusammenführung der unterschiedlichen Positionen vor. Mit dem Vorschlag von Trittin seien die Vorgaben sogar noch weitgehender gefasst worden, berichtet Hans-Josef Fell MdB und zitiert Trittins Formulierung. "Europa hat sich verpflichtet alles zu tun, dass die globale Erwärmung auf 2° begrenzt wird. Dafür muss der CO2-Ausstoss der Welt halbiert werden. Für Europa heißt dies, 80 % Reduktion bis 2050. Spätestens dann müssen wir 100 % unserer Energie erneuerbar bereitstellen. Wir streben an, dieses Ziel bereits 2040 zu erreichen. Deshalb werden wir uns anstrengen, Strom 2030 komplett erneuerbar zu erzeugen."

Damit habe sich die Grüne Partei mit großer Geschlossenheit und in aller Deutlichkeit erneut an die Spitze der ökologischen Bewegung gesetzt, betont Fell. Der verabschiedete Antrag wird veröffentlicht unter www.hans-josef-fell.de

18.11.2008   Quelle: Hans-Josef Fell (MdB); Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Donauer startet Photovoltaik-Projektgeschäft mit 1,4 MW-Anlage in Spanien

PV-Großanlage in Spanien mit Montagesystem von Donauer und Evergreen-Solarmodulen
PV-Großanlage in Spanien mit Montagesystem
von Donauer und Evergreen-Solarmodulen

Das erste Photovoltaik-Großprojekt von Donauer Solartechnik ist erfolgreich in Spanien an das Netz gegangen, berichtet die Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH in einer Pressemitteilung. Die Freiland-Photovoltaikanlage in Vila-Sana (Region Lleila) hat eine Leistung von rund 1,4 Megawatt (MW). Die portugiesische Niederlassung Donauer Solar Systems unterstützte den Kunden bei der Projektierung und Realisierung und übernahm die Lieferung der Solarmodule und des Montagesystems. Die Anlage wird pro Jahr rund 1,9 Millionen kWh emissionsfreien Solarstrom produzieren, heiß es in der Pressemitteilung. Das erspare der Umwelt jährlich etwa 1.150 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. Donauer lieferte 7.167 polykristalline Evergreen-Module mit einer Leistung von je 190W und unterstützte den Investor bei der Dimensionierung des Montagesystems.  Auf einer Fläche von 260.000 Quadratmetern kommt das von Donauer selbstentwickelte Montagesystem INTERSOL zum Einsatz. Es ist speziell für die Aufstellung im Freiland konzipiert und zeichnet sich laut Hersteller durch hohe Materialqualität und schnelle Montage aufgrund des Baukastenprinzips aus. Zwölf Wechselrichter von SMA speisen den Strom in das spanische Netz ein. Die Investitionssumme des Photovoltaik-Kraftwerks beträgt laut Donauer Solartechnik rund 7,7 Millionen Euro.



Niederlassung in Portugal realisiert Photovoltaik-Kraftwerke

Die portugiesische Niederlassung Donauer Solar Systems ist im portugiesischen und spanischen Solarmarkt aktiv. Der Standort in Venda do Pinheiro bei Lissabon existiert seit 2005, momentan sind dort 13 Mitarbeiter beschäftigt. Donauer Solartechnik weitet derzeit sein Engagement im europäischen Projektgeschäft gezielt aus und will in Zukunft verstärkt schlüsselfertige Großprojekte planen und bauen.

17.11.2008   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH,
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Konzentrator-Photovoltaik: SolFocus kündigt CPV-Systeme mit einem Modulwirkungsgrad von 25 % an

Konzentrator-Photovoltaik-System von SolFocus.
Konzentrator-Photovoltaik-System von
SolFocus.

Das Unternehmen SolFocus stellte am 14.11.2008 mit dem System "SolFocus 1100S" seine jüngste Lösung zur Konzentrator-Photovoltaik (CPV) vor. Das neue CPV-System erreiche einen Modulwirkungsgrad von 25 % und gehöre damit zu den Solarstrom-Systemen mit der höchsten Energiedichte und -ausbeute, die derzeit erhältlich sind, berichtet SolFocus in einer Pressemitteilung. Der SolFocus-Kunde EMPE Solar werde das 1100S-System in dem vor kurzem angekündigten, großtechnischen 10-Megawatt-Projekt einsetzen, das die Leistungsstärkste CPV-Anlage in Europa werden soll. Das SolFocus-1100S-System verbinde äußerst effiziente Solarzellen (Wirkungsgrad knapp 40 %) mit hoch entwickelter Optik und biete auf diese Weise skalierbare und zuverlässige Lösungen zur Erzeugung kostengünstiger und erneuerbarer Energie.   Im Rahmen der CPV-Bauweise des Unternehmens kommt ein Spiegeloptik-System zum Einsatz, welches das Sonnenlicht 500-fach auf kleine Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad konzentriert. Das SolFocus-1100S-System benötige im Vergleich zu herkömmlichen Photovoltaik-Modulen nur etwa ein Tausendstel des aktiven, teuren Solarzellenmaterials, betont SolFocus. Darüber hinaus hätten die in den CPV-Systemen von SolFocus eingesetzten Zellen gegenüber herkömmlichen Siliziumzellen einen mehr als doppelt so hohen Wirkungsgrad, so dass Kostenparität mit fossilen Energieträgern schneller erreicht werden könne.

Nachführfunktion ermöglicht an Spitzenlastzeiten angepasste Solarstromproduktion

SolFocus kombiniert die CPV-Module mit einem firmeneigenen, hochentwickelten Nachführsystem, das die Solar-Anlage im Tagesverlauf nach dem Stand der Sonne ausrichtet. Das Nachführverfahren sei speziell für die Einbindung der 1100-CPV-Module entwickelt worden und stelle ein hoch integriertes und leistungsoptimiertes System dar. Die Nachführfunktion des SolFocus-1100S-Systems ermöglicht laut Hersteller eine ideal an Spitzenlastzeiten angepasste Energieerzeugung. "Durch die kontinuierliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit der CPV-Systeme lässt SolFocus die Innovationskurve steil nach oben ansteigen, während die Kostenkurve nach unten abfällt", so Roberto de Diego, Präsident von SolFocus Europe. "Dank der hohen Effizienz des SolFocus-1100S-Systems können unsere Kunden saubere, zuverlässige Energie mit nur geringem Platzbedarf und niedrigen Lebenszeitkosten nutzen."


SolFocus-Vorstand Conley: CPV-Technologie kann die weltweite Energiegewinnung verändern

"Wir haben jetzt den Punkt erreicht, an dem die CPV-Technologie sich zu einer umwälzenden Kraft innerhalb der Branche entwickeln und uns den Weg weisen kann, wie wir die weltweite Energiegewinnung in Zukunft verändern können", ergänzte Gary D. Conley, Vorstand von SolFocus. Die CPV-Solarmodule von SolFocus sind laut der kalifornischen Energiekommission als einzige Module der CPV-Technologie berechtigt, Fördergelder im Rahmen der kalifornischen Solarinitiative CSI (California Solar Initiative) zu erhalten. Die Module werden hauptsächlich aus leicht verfügbaren und kostengünstigen Grundstoffen wie Aluminium und Glas hergestellt, so dass die Systeme zu über 95 Prozent recyclingfähig sind, betont SolFocus. Die CO2-Belastung bei der Herstellung sei ebenfalls sehr gering und die Investition verspreche eine schnelle Energierücklaufzeit.

17.11.2008   Quelle: SolFocus   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus,
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BaFin billigt Wertpapierprospekt des Solar-Unternehmens Conergy -Kapitalerhöhung wird durchgeführt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat am Abend des 14. November 2008 den Wertpapierprospekt der Conergy AG für ein Kapitalerhöhung gebilligt. Damit kann der Hamburger Solar-Konzern seine Kapitalerhöhung über rund 400 Millionen Euro durchführen. Im August hatten die Aktionäre der Conergy AG auf der Hauptversammlung diese Kapitalerhöhung mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Hiernach konnte sich das Unternehmen mit 25 kritischen Aktionären einigen, die Widerspruch gegen die Kapitalerhöhung eingelegt hatten. Danach erfolgte die Eintragung des Beschlusses ins Handelsregister. Mit der Übernahme der Kapitalerhöhung durch die Banken Credit Suisse und Dresdner Kleinwort sowie der Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin stehe einer erfolgreichen Durchführung der Kapitalerhöhung jetzt nichts mehr im Wege, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. 
Vorstandvorsitzender Ammer: "Wir haben unsere wesentlichen Hausaufgaben gemacht und sind auf gutem Weg, wieder Geld zu verdienen"

"Der Hauptversammlungsbeschluss sowie die vollständige Übernahme der Kapitalerhöhung durch Credit Suisse und Dresdner Kleinwort zeigen erneut das Vertrauen, das Aktionäre und Banken in uns und unsere Restrukturierung haben", so Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG. "Bei Ihnen und auch den beiden Family Offices, die bereits heute Festbezugserklärungen über insgesamt 137 Millionen Euro abgegeben haben, möchte ich mich für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanken. Aber auch bei unseren Kunden und Lieferanten, die uns in dieser harten Zeit die Treue gehalten haben. Wir haben jetzt alle notwendigen Mittel und Voraussetzungen, um Conergy weiter neu auszurichten und schon bald wieder ertragreich zu machen. Dies wollen wir unverändert mit aller Kraft und Detailfreude angehen", so Ammer weiter.


Emissionserlöse in Höhe von insgesamt 399,3 Millionen Euro geplant

Im Zug der Kapitalerhöhung von rund 400 Millionen Euro sollen 363.000.000 neue Aktien zu einem Bezugspreis von je 1,10 Euro ausgegeben werden. Die Bezugsfrist soll am 18. November beginnen und am 2. Dezember 2008 enden. Der Emissionserlös wird laut Conergy insgesamt 399,3 Millionen Euro betragen. "Wir haben unsere wesentlichen Hausaufgaben gemacht und sind auf gutem Weg, wieder Geld zu verdienen. Deswegen trauen wir uns diesen Schritt auch in einem schwierigen Börsenumfeld zu. Denn wir haben dafür die Unterstützung der Banken und Kern-Aktionäre", betont Dieter Ammer.


Festbezugserklärungen über 148 Millionen Euro

So werde die Leemaster Ltd., gehalten von Dr. Otto Happel, einem der gegenwärtigen Conergy Aktionäre, die Kapitalerhöhung unterstützen. Happel kommentiert: "Mit der Kapitalerhöhung kann Conergy das Kapitel der finanziellen Unsicherheit abschließen und verschafft sich wieder die notwendige Luft zum Atmen. Diesen Kurs werde ich mit einer Beteiligung an der Transaktion unterstützen." Zudem werde ein weiteres Family Office, die Athos Service GmbH, gehalten von der Familie Strüngmann, an der Kapitalerhöhung teilnehmen, berichtet Conergy. Insgesamt würden diese beiden Investoren im Rahmen der Kapitalerhöhung neue Aktien im Wert von insgesamt 137 Millionen Euro zeichnen. "Als einer der beiden Gründungsaktionäre der Conergy AG möchte auch ich mich über mein bestehendes Engagement hinaus mit weiteren 11 Millionen Euro an der Kapitalerhöhung beteiligen. Ich glaube an das Unternehmen und möchte das auch zeigen! Jetzt wollen wir Fremdkapital abbauen, die Zinsbelastung reduzieren und den Spielraum für unser weiteres Wachstum nutzen. Und gerade wegen dieser Kapitalerhöhung werden wir alle weiteren Möglichkeiten der Verbesserung der Conergy AG nutzen", so Ammer weiter.

Die Kapitalerhöhung sei einer der letzten großen Bausteine, mit dem Conergy seine im November 2007 begonnene Neuausrichtung auf das Solargeschäft unterstützt. Die Mittel daraus will Conergy zur Tilgung des Brückenkredits in Höhe von 240 Millionen Euro sowie für einen Teil der Tilgung der syndizierten Kreditlinie nutzen. Des Weiteren will der Solar-Konzern die Zuflüsse zur Fortsetzung des Restrukturierungsprogramms und für das geplante Wachstum in den Jahren 2009 und 2010 verwenden.

17.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent Kyocera will Produktion bis März 2012 auf jährlich 650 Megawatt steigern

PV-Dach mit Kyocera-Modulen (STADE DE SUISSE, Wankdorf Bern).
PV-Dach mit Kyocera-Modulen (STADE DE
SUISSE, Wankdorf Bern).

Die Kyocera Corporation wird 2009 mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarzellen in Yasu (Japan) beginnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Kyocera plant, damit die Photovoltaik-Produktionsmenge bis 2012 von aktuell 300 Megawatt (MWp) pro Jahr auf 650 Megawatt zu steigern. Die neue Anlage soll bereits im Frühjahr 2010 mit der Fertigung starten. Die neue Anlage wird mit der bereits bestehenden großen Produktionsanlage in Yohkaichi (Japan) das Zentrum der Solarzellen-Herstellung von Kyocera bilden. Es werden dort ausschließlich Rückkontakt-Solarzellen aus multikristallinem Silizium produziert werden, die mit 18,5 Prozent Laborwert einen der weltweit höchsten Wirkungsgrade verzeichnen können.   In Europa ist Kyocera mit einer Produktionsstätte zur Modulmontage in Kadan (Tschechien) vertreten, wo Solarmodule der KD-Serie hergestellt werden, die sich durch eine hohe Effizienz bei gleichzeitig großer Witterungsbeständigkeit auszeichnen.

Die Produktionsmenge seiner Montagestätten, die auch in Mexiko, China und Japan liegen, will Kyocera ebenfalls erhöhen. Aufgrund staatlicher Subventionierungsprogramme und einträglicher Einspeisevergütungen steige zurzeit gerade in Europa die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen rapide. Aus diesem Grund errichtete Kyocera insbesondere in Deutschland und Spanien in der jüngsten Vergangenheit bereits mehrere große Solarstromanlagen. "Durch die vermehrte Nutzung von Sonnenenergie werden immer mehr Menschen zum Erhalt unserer Umwelt beitragen können", so Mitsuru Imanaka, Präsident der Kyocera Fineceramic GmbH. "Mit unseren über 30 Jahren Erfahrung arbeiten wir unentwegt daran, Photovoltaik-Systeme jedermann zugänglich zu machen, indem wir Produkte liefern, die den Anforderungen des Marktes entsprechen."

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 189 Tochtergesellschaften (1. April 2008) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen. Mit 66.496 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2007 nach eigenen Angaben einen Netto-Jahresumsatz von rund 8,16 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solar-Komplettsysteme.

17.11.2008   Quelle: Kyocera Fineceramic GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Deutscher Laser-Hersteller 4JET steigt in den US Solarmarkt ein

Prüfung der Randentschichtung von Dünnschichtmodulen.
Prüfung der Randentschichtung von
Dünnschichtmodulen.

Die 4JET GmbH (Hückelhoven), Hersteller von Lasersystemen für die Dünnschicht-Photovoltaik, expandiert in den nordamerikanischen Markt. Noch vor Jahresende sollen erste Anlagen für die Randentschichtung von Dünnschichtmodulen und die Bearbeitung von Molybdän an einen amerikanischen Hersteller ausgeliefert werden, berichtet 4JET in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig habe 4JET eine Vertriebs- und Servicekooperation mit der all4-GP Inc. (Los Angeles, Kalifornien) begründet. all4-GP soll den Vertrieb in der amerikanischen PV-Industrie übernehmen und den Kundendienst mit technischem Personal unterstützen.  4JET ist Hersteller von Lasersystemen zur Bearbeitung technischer Oberflächen. Seit der Gründung im Jahr 2006 hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben zu einem führenden Hersteller von Lasersystemen für die Randentschichtung von Dünnschicht-Solarzellen entwickelt.


Das Unternehmen liefert auch Lasersysteme für andere industrielle Reinigungsaufgaben und produziert gepulste CO2-Laser zur Oberflächenbearbeitung. Am Standort Hückelhoven arbeitet ein Team von Physikern und Ingenieuren sowohl an der Entwicklung der Laserprozesstechnik, als auch an der Integration der Prozesse in schlüsselfertige Produktionsanlagen für den industriellen Einsatz. all-4 GP mit Sitz in Los Angeles hat laut 4JET ein Servicenetzwerk, das sich über die gesamten Vereinigten Staaten erstreckt und vertritt unterschiedliche Lieferanten anspruchvoller Maschinen und Technologien. Das Unternehmen ziele dabei insbesondere auf Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen.

17.11.2008   Quelle: 4JET Sales+Service GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 4JET Sales+Service GmbH,
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Großes Photovoltaik-Dach mit 270 kW-Dünnschichtanlage soll in Weihai (China) gebaut werden

Geplantes Dünnschicht-Photovoltaikdach in Weihai.
Geplantes Dünnschicht-Photovoltaikdach
in Weihai.

Die Weihai China Glass Solar Co., Ltd. hat gemeinsam mit ihrem Partner China Singyes Solar Technologies Holdings Ltd. den Auftrag erhalten für den Bau des Solar-Dachs des Kulturzentrums der Stadt Weihai in der chinesischen Provinz Shandong, berichtet CG Solar in einer Pressemitteilung. Nach Angaben des Unternehmens soll die Solarstromanlage eines der wichtigsten Demonstrationsobjekte des chinesischen Bau- und Finanzministeriums zur Nutzung der erneuerbaren Energien werden. Das Solar-Dach soll eine Fläche von 6.300 Quadratmetern bedecken und eine Nennleistung von 270 Kilowatt (kWp) haben. 45 Wechselrichter vom Typ " KACO Powador 4501xi" werden den Solarstrom in das Netz einspeisen. CG Solar rechnet mit einer jährlichen Solarstrom-Produktion von mehr als 320.000 kWh.  Das Vorhaben in Weihai sei ein weiteres Großprojekt von CG Solar, nachdem bereits eine PV-Anlage auf dem Bahnhof von Qingdao realisiert worden sei. Nach ihrer Fertigstellung werde die Solarstromanlage in Weihai das Solardach der U-Bahnstation Stillwell in New York als größte Dünnschichtanlage auf der Basis von amorphem Silizium ablösen, betont CG Solar in der Pressemitteilung.

Weihai China Glass Solar Co., ist ein chinesich-amerikanisches Gemeinschaftsunternehmen. Es erforscht, entwickelt und produziert Dünnschichtmodule aus amorphem Silizium, Materialien zur PV-Gebäudeintegration (BIPV) und Photovoltaik-Kraftwerke. Nach eigenen Angaben betreibt CG Solar eine Fertigungslinie für Dünnschichtmodule mit einer Kapazität von 5 Megawatt und eine weitere Linie für BIPV-Produkte. Bis Ende 2008 soll die Produktion auf 12 MW hochgefahren werden, bis 2010 sind 100 MW geplant, darunter auch Produkte auf der Grundlage von mikromorphem Silizium.

17.11.2008   Quelle: Weihai China Glass Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Weihai China Glass Solar Co., Ltd.,
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Neues Nachschlagewerk für Profis und Einsteiger: Photovoltaik-Anlagen professionell planen und installieren

Schwerpunkt des Buches ist die Planung eines Solarkraftwerks.
Schwerpunkt des Buches ist die
Planung eines Solarkraftwerks.

Fossile Rohstoffe wie Öl oder Gas sind bald aufgebraucht, die Sonnenenergie ist jedoch nach groben Schätzungen noch fünf bis sechs Milliarden Jahre verfügbar. Doch bevor man den eigenen Solarstrom ernten kann, sind neben technischen auch finanzielle und versicherungsrechtliche Fragen zu klären. "Mit 'Photovoltaikanlagen professionell planen und installieren' aus der Reihe Energietechnik bietet der Autor Jürgen Brück ein umfassendes und praxisnahes Nachschlagewerk für Einsteiger und Profis, Privatleute und Unternehmen, für Grundlagen-Interessierte und Praktiker", kündigt der Franzis-Verlag die Neuerscheinung an.   Wer eine Solaranlage aufbauen möchte, ist mit vielen Fragen konfrontiert. Das beginnt mit einem Dickicht an Fördermöglichkeiten, wirft versicherungsrechtliche Probleme auf und endet mit vielen technischen Fragen zur Planung und zum Aufbau eines Solar-Kraftwerks. Autor Jürgen Brück gibt umfassend Antwort auf all diese Fragen.

Auch wer sich zunächst grundsätzlich über Photovoltaik informieren möchte, wird fündig. Grundlagen der Photovoltaik werden für den Laien verständlich erklärt. Wie wird aus Sonnenergie Strom? Welche Anlagen, welche Module sind auf dem Markt? Für die optimale Nutzung von Solarmodulen genügt es nicht, mit der vom Hersteller angegebenen Nennleistung zu rechnen. Faktoren wie schwankende Sonneneinstrahlung, Standort, Jahreszeiten oder Neigungswinkel sind von Anlage zu Anlage verschieden und müssen berücksichtigt werden. Wann sich die klassische Autobatterie, wann ein Solar-Akku als Stromspeicher empfiehlt - auch diese Frage wird geklärt.


Systematische Planung aller Standortvarianten

Schwerpunkt des Buches ist jedoch die systematische Planung eines Solarkraftwerks, ob groß oder klein, ob netzgekoppelt oder als Insellösung. Alle Standortvarianten werden beleuchtet: auf geneigten Dächern, auf Flachdächern, auf Hausfassaden ebenso wie als freistehende Anlagen. Stehen die Rahmenbedingungen und Module fest, geht es an die fachgerechte Installierung. Jürgen Brück erklärt alle Montageschritte im Detail anhand zahlreicher Abbildungen. Und er sagt auch, wann ein Fachbetrieb hinzugezogen werden sollte oder muss.


Muster-Berechnungen für Investoren

Listen von Förderprogrammen für Solarstromanlagen gebe es viele, so der Verlag. Als echtes Nachschlagewerk bietet das Buch zu jedem Fördermodell Eckdaten und detaillierte Muster-Berechnungen sowie Muster-Tilgungspläne. Damit könne jeder Investor sofort abschätzen, welche finanzielle Belastung langfristig auf ihn zukommt. Ebenso praxisnah seien die Informationen zu Versicherungen, Finanzamt und den örtlichen Energieversorgern, die schon bei der Planung bedacht werden sollten.

"Photovoltaikanlagen professionell planen und installieren" ist ab sofort im Handel und unter http://www.franzis.de erhältlich.

16.11.2008   Quelle: FRANZIS BUCH & SOFTWARE VERLAG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Franzis-Verlag,
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"PowerGuy": Neues Ladegerät für Solarstrom aus der Hosentasche

"Solar-Power Pack SPX.1000".

Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit bringt die PIRCH AG (Unterschleißheim) mit PowerGuy die nächste Generation eines netzunabhängigen Ladegeräts für mobile Elektrokleingeräte auf den Markt. Das "Solar-Power Pack SPX.1000" folge dem "Green Power"-Prinzip und beweise, dass sich mit neuster Technologie selbst beim Laden von Handys oder MP3-Playern CO2 einsparen lasse, so der Anbieter in einer Pressemitteilung. Eine Besonderheit des SPX.1000 sei, dass es neben der Ladefunktion für fast alle Handys, MP3-Player, PDAs, XDAs, iPods/Iphone, Digitalkameras, portable Playstation, etc. auch ein mobiles Power Pack sei. Das Zentrum des nur 110 Gramm leichten Geräts ist ein 1.000 mAh starker Lithium Ionen Akku, der sich neben der Aufladung über USB auch über das integrierte Premium-Solarmodul aufladen lässt. Einmal aufgeladen, hält er die gespeicherte Energie laut Hersteller bis zu 90 Tage.  Das mobile Power Pack verlängere die Betriebszeit der transportablen Elektrokleingeräte um mehrere Stunden und die Ladung des Endgerätes erfolge durch die patentierte Ladeelektronik genauso leistungsvoll und schnell, wie am eigenen PC oder an der Steckdose. Der "Multi-Set"-USB-Ausgang ermögliche Plug&Play, das heißt, dass ohne spezielle Adapter auch die Original-Ladekabel von MP3-Playern oder Ipods-Iphone verwendet werden könnten, so der Hersteller. Das Solar Power Pack, wird im stabilen Aluminiumgehäuse geliefert, das auch den erweiterten Outdooreinsatz ermöglicht. Über 5 LED kann man jederzeit den Ladezustand des Geräts ablesen. Das "PowerGuy Solar-Power Pack SPX.1000" ist sofort ab einem Endkundenpreis inkl. MwSt. von 39,90 EUR im gut sortierten Fachhandel oder über die Webseite http://www.powerguy.de verfügbar. Alternativ bietet PowerGuy das SPX.1000 auch ab einer Stückzahl von 50 Stück als Werbegeschenk mit eigenem Logo an.

16.11.2008   Quelle: PIRCH AG Power.Guy Mobility Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PIRCH AG,
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SCHOTT Solar engagiert sich im BMBF-Entwicklungsprojekt für Organische Photovoltaik

Organische Dünnschichtsolarzellen (OPV), von Konarka.
Organische Dünnschichtsolarzellen (OPV),
von Konarka.

Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor kurzem bekannt gab, wird ein zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt eines Konsortiums mehrerer namhafter Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen mit knapp 2 Millionen Euro jährlich über eine Laufzeit von vier Jahren unterstützt. Die SCHOTT Solar AG und die Merck KGaA als Konsortialführerinnen dieses Vorhabens werden zusammen mit den weiteren Partnern flexible organische Solarzellen und Solarmodule entwickeln. Beteiligt an dem Vorhaben sind Konarka Technologies (Nürnberg), VARTA Microbattery GmbH (Ellwangen) sowie Institute der Universitäten Ilmenau, Karlsruhe, Oldenburg und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart.  

Wirkungsgrad soll mindestens 10 Prozent erreichen

Der Innovationsantrieb dieses Vorhabens liegt in einer deutlichen Steigerung des Wirkungsgrades auf mindestens 10 Prozent gegenüber heute bekannten Ansätzen zu organischen Solarzellen. Ein weiteres Ziel ist, die Produktion dieser hocheffizienten Zellen mittels kostengünstiger Druckverfahren zu demonstrieren. Diese Lösungen sollen dann echte Alternativen zu den bekannten anorganischen Solarzellen und -modulen darstellen. Die Partner des Projektes bringen jeweils ihre Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette vom Entwicklungsdesign über OPV-Materialien, die Herstellung von Solarzellen und -modulen bis hin zur Anwendung im Endprodukt ein. Die SCHOTT Solar AG wendet an dieser Stelle Ihre 50jahrige Erfahrung in der Markt- und Produktentwicklung der Photovoltaik an. Merck nutzt hier auch sein Forschungszentrum Chilworth, im englischen Southampton, wo bereits organische halbleitende Materialien erfolgreich entwickelt und kommerzialisiert werden.


Kommerzielle Nutzung ab 2012 geplant

Erste wirtschaftlich verwertbare Ergebnisse sollen der Planung zufolge bereits 2012 zur Verfügung stehen. Zum Beispiel könnten flexible Solarzellen Anwendung finden für die externe Stromversorgung von mobilen Geräten oder Beleuchtungssysteme bis hin zu funktionalisierten Textilien oder einer integrierten Stromversorgung für transportable Gebäude.

16.11.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,
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Bundesforschungsministerin informiert sich bei centrotherm photovoltaics über Innovation in der Solar-Branche

High-tech für die Photovoltaik-Produktion aus Blaubeuren.
High-tech für die Photovoltaik-Produktion
aus Blaubeuren.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Anette Schavan, nutzte ihren Besuch am 7.11.2008 bei der centrotherm photovoltaics AG, um sich über Forschung, Innovation und technischen Fortschritt in der Solarzellenproduktion zu informieren. In Begleitung des Blaubeurer Bürgermeisters Jörg Seibold besichtigte die Ministerin das Unternehmen, das sich als führender Anbieter von Technologie und Dienstleistungen für die Herstellung von Solarsilizium, Solarzellen und Dünnschichtmodule international einen Namen gemacht hat. Neben der Besichtigung der modernen Produktion erhielt Frau Dr. Schavan eine Führung durch das im Frühjahr 2008 fertig gestellte Photovoltaik-Technikum und verschaffte sich damit einen Einblick in die Forschungs- und Entwicklungsleistung der centrotherm photovoltaics. Das Unternehmen hat mit dem neuen Technikum ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum geschaffen, in dem unter anderem Reaktoren für die Siliziumproduktion getestet und optimiert werden und eine komplette Pilot-Fabrikation zur Herstellung von Dünnschichtmodulen untergebracht ist.  Allein im ersten Halbjahr 2008 hat centrotherm photovoltaics nach eigenen Angaben rund 7,5 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das entspreche mehr als fünf Prozent des Gesamtumsatzes der Gesellschaft, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Prozesstechnologie für den kompletten Herstellungsprozess von der Siliziumproduktion bis zur Solarzelle

Im Gespräch mit dem Technologievorstand Dr. Peter Fath konnte sich die Ministerin vom hohen Innovationspotenzial der Blaubeurer überzeugen: Durch die Verbindung von Anlagenbau und Prozesstechnologie, ist centrotherm photovoltaics heute in der Lage, den kompletten Herstellungsprozess von der Siliziumproduktion bis zur Solarzelle unter einem Dach abzubilden. Durch kontinuierliche Entwicklungsarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette leistet das Unternehmen so einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Produktionskosten in der Photovoltaik und damit zur Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom. "Forschung und Entwicklung haben in Deutschland eine lange Tradition. Sie sind der Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationspotenzial und damit für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland", so die Ministerin. "Das Beispiel der centrotherm photovoltaics zeigt eindrucksvoll, zu welchen Leistungen wir in der Weiterentwicklung regenerativer Energien fähig sind, wenn Unternehmen vorausschauend handeln und auch nach Erreichung eines Zieles nicht aufhören, nach immer besseren Lösungen zu suchen."


Fertigung und Forschung ausschließlich in Deutschland

Die Ministerin würdigte darüber hinaus das regionale Engagement der centrotherm photovoltaics: Obwohl das Unternehmen schon heute einen Großteil seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, fertigt und forscht centrotherm photovoltaics ausschließlich in Deutschland. Derzeit entstehen an den Standorten in Blaubeuren und Dresden ein Kunden- und Informationszentrum sowie zusätzliche Produktionsflächen. Dazu Dr. Peter Fath: "centrotherm photovoltaics ist in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gewachsen. Das verdanken wir nicht allein der wachsenden Bedeutung der Solarenergie sondern auch dem hochqualifizierten Know-how unserer Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung erfordert Können, Mut und Weitblick – Eigenschaften, die bei uns groß geschrieben werden, denn nur so können wir gemeinsam Zukunft gestalten."

15.11.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Gabriel startet Haussanierer-Wettbewerb "Wärme aus Erneuerbaren Energien"

Kampagne "Mehr Wert - Wärme
aus Erneuerbaren Energien".

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rufen auf zur Teilnahme an dem Wettbewerb "Mehr Wert - Wärme aus Erneuerbaren Energien". Bis zum 15. März 2009 können sich private Hausbesitzer, die ihre Heizungsanlage saniert haben und erneuerbare Energien nutzen, an dem Wettbewerb beteiligen. Den Gewinnern winken Sach- und Geldpreise im Wert von insgesamt 40.000 Euro. "Erneuerbare Energien haben enorme Potenziale gerade bei der Wärmeversorgung von Gebäuden. Wir wollen den Anteil der Wärme aus erneuerbaren Energien bis 2020 verdoppeln. Wer jetzt auf erneuerbare Energien umschaltet, macht sich unabhängiger von zukünftigen Energiepreissteigerungen und leistet einen wertvollen Beitrag für die Umwelt und die Lebensqualität nachfolgender Generationen", so Gabriel, der Schirmherr des Wettbewerbs. 

Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomasseheizung und Kombinationen

Teilnehmen können Eigentümer, die eine Heizung mit erneuerbaren Energien in ihr vor 1995 gebautes Haus nachträglich integriert haben. Das Bundesumweltministerium und die dena prämieren die besten und schönsten Projekte und Ideen in den Kategorien Solaranlage, Wärmepumpe, Biomasseheizung und Kombination mit Einbindung verschiedener erneuerbarer Energien. Wichtig sind die Energieeffizienz des Gebäudes und eine gelungene Integration der erneuerbaren Energien in Technik und Architektur. dena-Geschäftsführer Stephan Kohler betont: "Gerade im Gebäudebestand bieten sich viele wirtschaftliche Energiesparmaßnahmen an. Der Großteil der Anlagen in den deutschen Heizungskellern ist veraltet. Wer seine Heizung erneuert, dabei erneuerbare Energien einsetzt und sein Gebäude gleich mit dämmt, gewinnt mehrfach: Er wohnt behaglicher, bezahlt weniger Energiekosten und hat den Wert seiner eigenen vier Wände nachhaltig erhöht. Wir wollen mit dem Wettbewerb Beispiele zeigen, die Ideen und Anregungen für nachfolgende Sanierer liefern."

In jeder Kategorie ist der 1. Preis mit 3.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 1.500 Euro und der 3. Preis mit 500 Euro. Das Online-Antragsformular gibt es auf der Webseite http://www.zukunft-haus.info/mehrwert. Teilnehmer können dort ihre Gebäudedaten übertragen.

15.11.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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IBC SOLAR baut Kooperation mit Hochschule München weiter aus

IBC-Testanlage für Photovoltaik-Systeme und Komponenten.
IBC-Testanlage für Photovoltaik-Systeme
und Komponenten.

Das Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR (Bad Staffelstein) hatte am 11. November 2008 im Rahmen eines Studientags 50 Studenten des Studiengangs "Regenerative Energien" der Hochschule München eingeladen. Das Unternehmen bot den Erstsemestern die Möglichkeit, sich frühzeitig über das Berufsfeld des Photovoltaik-Projektingenieurs zu informieren und nutze die Gelegenheit, sich als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Neben dem Einblick in die IBC SOLAR AG konnten sich die Studienanfänger auf der firmeneigenen Testanlage über Langzeitstudien zu Photovoltaik-Modulen informieren.   "Die praktische Ausbildung steht bei unserem Studiengang "Regenerative Energien und Energietechnik" im Vordergrund. Sie soll Studenten nicht nur theoretische Kenntnisse vermitteln, sondern auch deren praktischen Nutzen der Photovoltaik aufzeigen. Außerdem liegt mir als Vorstand des Solarenergiefördervereins der Fortschritt der Photovoltaik besonders am Herzen", sagt Prof. Dr. Ing. Gerd Becker von der Hochschule München, der diese Initiative leitet . "Für unsere Studenten bieten solche Informationstage darüber hinaus eine wertvolle Möglichkeit, neue Tätigkeitsbereiche für sich zu erschließen", so Becker weiter.


Kooperation bietet Plattform für späteren beruflichen Einstieg

Bereits in der Vergangenheit habe IBC SOLAR eng mit der Hochschule München zusammengearbeitet, indem sie regelmäßig Diplomanden und Praktikanten aus München aufnehme. Schon mehrere IBC-Mitarbeiter seien auf diesem Weg in das Unternehmen übernommen worden, so zum Beispiel der stellvertretende Technikleiter oder auch Mitarbeiter in Spanien. "Durch mein Praktikum bei IBC SOLAR habe ich damals nicht nur erste Erfahrungen mit der Solartechnik gesammelt, sondern auch ein zukunftsträchtiges Arbeitsfeld für mich entdeckt. Jetzt arbeite ich seit fast sieben Jahren bei IBC SOLAR in der technischen Abteilung. Die Intensivierung unserer Kooperation mit der Hochschule München kann ich nur unterstützen", sagt Markus Maier, stellvertretender Leiter Technische Abteilungen. "Dadurch helfen wir Studenten bei ihrer späteren Berufswahl und gewinnen selbst motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeiter", so Maier weiter.

15.11.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Solar-Unternehmen Conergy: Umsatz in den ersten 9 Monaten um 65 % gesteigert - eingeleitete Kapitalerhöhung soll Zinsbelastung senken

Conergy-Chef Ammer:
Conergy-Chef Ammer:
"2009 neu durchstarten"

Der Hamburger Solars-Spezialist Conergy AG ist auch im 3. Quartal 2008 dynamisch gewachsen und hat weiter Fortschritte bei seiner Neuausrichtung gemacht. Gegenüber dem Vorjahr steigerte das Unternehmen im 3. Quartal 2008 seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 27 % auf 235 Millionen Euro. Damit verbesserte Conergy in den ersten neun Monaten 2008 seinen Umsatz auf 817 Millionen Euro, ein Plus von 65 % gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Bruttomarge konnte Conergy im Jahresvergleich von 13 % auf 15 % verbessern, heißt es in der Pressemitteilung. Dies und Erfolge bei den umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen verhelfen Conergy zu einem verbesserten operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von minus 29 Millionen Euro (Vorjahr: minus 67 Mio. Euro).  Bereinigt um Einmalaufwendungen sei das EBITDA im 3. Quartal mit 3 Millionen Euro wieder leicht positiv. Auch in den ersten neun Monaten 2008 habe vor Einmal- und Sondereffekten mit 5 Millionen Euro ein positives EBITDA erzielt werden können.



Einmal- und Sonderaufwendungen in Höhe von minus 13 Millionen Euro schlagen sich auch im 3. Quartal 2008 auf das operative Ergebnis (EBIT) nieder. Dennoch konnte dieses mit minus 15 Millionen Euro gegenüber der Vorjahresperiode (minus 27 Millionen Euro) deutlich verbessert werden. Auch das kumulierte EBIT der ersten neun Monate 2008 fiel mit minus 48 Mio. Euro besser aus (Vorjahr: minus 75 Mio. Euro). Nach Steuern und Zinsen, die aufgrund des hohen Fremdkapitalanteils eine starke Belastung darstellen, resultiert daraus ein Ergebnis für das fortzuführende Geschäft von minus 40 Millionen Euro im 3. Quartal 2008 (Vorjahr: minus 19 Millionen Euro) und von minus 98 Millionen Euro für die ersten neun Monate 2008 (Vorjahr: minus 51 Mio. Euro). Unter Einbeziehung der aufgegebenen Geschäftsbereiche beträgt das Ergebnis nach Steuern für das 3. Quartal 2008 minus 78 Millionen Euro (Vorjahr: minus 20 Mio. Euro) und für die Neunmonats-Periode minus 144 Millionen Euro (Vorjahr: minus 53 Mio. Euro).

Der Vorstandsvorsitzende Dieter Ammer ist zufrieden: "Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, die trotz Restrukturierung den Kunden nicht aus dem Blick verloren hat. Und auch bei der Neuausrichtung unseres Unternehmens kommen wir gut voran. So konnten wir - die Sonder- und Einmalaufwendungen außen vor gelassen - Zug um Zug operativ wieder bessere Ergebnisse berichten."

Wachstum in allen Segmenten – EPURON legt um 56 % zu

Innerhalb der Gruppen-Segmente steigerte EPURON im 3. Quartal den Umsatz um 56 % auf 50 Millionen Euro. EPURON ist 2008 verantwortlich für die Planung und Umsetzung von Großprojekten in den Bereichen Photovoltaik, Wind, Concentrated Solar Power und Bioenergie und profitierte im Berichtsquartal vor allem vom Abschluss von zwei Dünnschicht-Projekten mit einer Gesamtkapazität von rund 9 MW.


Photovoltaik-Plus um 21 %

Im Segment Conergy PV, in dem ab 2009 alle Photovoltaik-Aktivitäten einschließlich der Großprojekte gebündelt sind, hat das Unternehmen seinen Umsatz im 3. Quartal um 21 % auf 185 Millionen Euro verbessert. Hier schlagen sich maßgeblich Verkaufserfolge in Spanien, Italien und Asien nieder. Der größte Solarpark Asiens in Südkorea wurde inzwischen um 4,4 Megawatt (MW) auf 24 MW erweitert und erfolgreich an das Netz gebracht.

Conergy habe auch im 3. Quartal wichtige Weichen im Rahmen seines Restrukturierungsprogramms gestellt: Aus dem Silizium-Liefervertrag mit MEMC erhalte das Werk in Frankfurt (Oder) erstmals Wafer, die Geschäftsfelder seien neu geordnet, nicht zum Kerngeschäft zählende Geschäftsfelder weitgehend abgestoßen und die Strukturen innerhalb der Gruppe deutlich vereinfacht. Für das Werk in Frankfurt (Oder) prüfe Conergy nach der Beendigung der Verhandlungen mit LG Electronics weiterhin alle Optionen.


Stärkung des Eigenkapitals

Die positiven operativen Ergebnisse wurden auch im dritten Quartal immer noch von der hohen Zinsbelastung des Unternehmens beeinflusst. Aus diesem Grund hat Conergy die Kapitalerhöhung von rund 400 Millionen Euro beschlossen. Am 14. November 2008 erwartet die Gesellschaft die für den Wertpapierprospekt nötige Billigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sobald diese vorliegt, können die 363.000.000 neuen Aktien im Rahmen des noch zu veröffentlichenden Bezugsangebots zu einem Bezugspreis von 1,10 Euro je neuer Stückaktie angeboten werden. Der Emissionserlös soll insgesamt 399,3 Millionen Euro betragen Die Bezugsfrist beginnt voraussichtlich am 18. November 2008 und endet am 2. Dezember "Mit der Kapitalerhöhung stärken wir unsere Bilanz entscheidend und machen damit einen großen Schritt in Richtung einer nachhaltig stabilen Finanzierung. Damit verschaffen wir uns die finanzielle Flexibilität, die wir brauchen, um uns voll auf unser Downstream-Geschäft zu konzentrieren", sagt Dieter Ammer. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung will Conergy zur Tilgung des Brückenkredits in Höhe von 240 Millionen Euro sowie für einen Teil der Tilgung der syndizierten Kreditlinie nutzen. Des Weiteren sollen die Zuflüsse zur Fortsetzung des Restrukturierungsprogramms und für das geplante Wachstum in den Jahren 2009 und 2010 verwendet werden.


Dieter Ammer: "der weltweite Solarmarkt ist und bleibt intakt"

Dieter Ammer stellt fest: "Auch wenn sich in Zukunft durch das veränderte Kreditklima in einzelnen Vertriebskanälen Verschiebungen ergeben - der weltweite Solarmarkt ist und bleibt intakt. Conergy profitiert von einer loyalen Kundenbasis und bietet ihr führende Solarprodukte. Die verbesserte Finanzstruktur erlaubt uns, 2009 neu durchzustarten. Wir im Unternehmen sind stolz, jetzt endlich einen der letzten großen Schritte unserer Restrukturierung umsetzen zu können. Gerade wegen dieser Kapitalerhöhung werden wir weiter jede Möglichkeit zur operativen Verbesserung nutzen."

14.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Solland Solar will 97 Millionen Euro in neue Linie zur Solarzellen-Produktion investieren

Solarzellen von Solland Solar.
Solarzellen von Solland Solar.

Die Kraft der Sonne soll durch eine neue Solarzellen-Generation von Solland Solar (Heerlen, Niederlande) künftig noch effizienter als bislang in elektrischen Strom verwandelt werden. Möglich machten dies die so genannten Sunweb-Solarzellen, welche die Effizienz der Energiegewinnung bei gleichbleibenden Produktionskosten signifikant steigern, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der niederländische Energiekonzern Delta, mit 90 Prozent Mehrheitseigner von Solland Solar, plant jetzt Investitionen in Höhe von 97 Millionen Euro für den Bau einer vierten Produktionsline bei Solland Solar, auf der dieser neue Solarzellentyp hergestellt werden soll. Solland Sollar ist mit derzeit 400 Mitarbeitern größter Arbeitgeber im grenzüberschreitenden European Science and Business Park AVANTIS. Der Investitionsvorschlag der Delta-Geschäftsführung sei vom Aufsichtsrat der Delta bereits angenommen worden und stehe am 15. Dezember auf der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung bei Delta, heißt es in der Pressemitteilung.   Anschließend entscheiden die Gesellschafter von Solland Solar über den Vorschlag. Die definitive Investitionsentscheidung wird für Anfang 2009 erwartet.

Bei dem von Solland Solar entwickelten neuen Solarzellentyp befinden sich die Stromanschlüsse auf der Rückseite, so dass die Frontseite heller bleibt und die Zellen auf der Rückseite verbunden werden. Allein hierdurch steige die Energieausbeute bereits um zwei Prozent. Mit einer spezielle Kupferfolie werden diese Anschlüsse zu einem Modul verklebt und müssen nicht mehr wie bisher zeitaufwändig verlötet werden. Zugleich steige der Wirkungsgrad auf 9 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung.


Mehrheitseigner Delta AG plant 200 neue Arbeitplätze

"Solarenergie gehört die Zukunft", so Überzeugung von Peter Boerma, Vorstand der Delta AG. Deshalb investierte Delta in den letzten Jahren in erheblichem Umfang in Solarenergie. Seit Anfang 2007 hält der Konzern über eine Mehrheitsbeteiligung von 55 Prozent an Delta Solar BV und auch 90 Prozent der Anteile an Solland Solar Energy Holding BV. Der jetzt geplante Bau der vierten Produktionslinie bei Solland Sollar sei der Startschuss zur Produktion der neuen Sunweb-Zellen. Diese Produktionserweiterung schaffe bis zu 200 neue Arbeitsplätze bei Solland. René Seijben, Vorstand des European Science and Business Park AVANTIS wertet den geplanten Ausbau als weiteren Meilenstein für AVANTIS. "Die erfolgreiche und planmäßige Entwicklung von Solland Sollar belegt das Potenzial dieses Standorts an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Lage auf der deutsch-niederländischen Grenze erschließt dem wachstumsstarken Solarzellenproduzenten Zugriff auf Märkte, Forschung und Arbeitskräfte beider Länder. Für AVANTIS ist dies ein wichtiger Erfolg im Kompetenz-Cluster für erneuerbare Energien".

14.11.2008   Quelle: AVANTIS European Science and Business Park; Solland Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solland Solar,
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SolarWorld AG: Quartalszahlen bestätigen vorab gemeldetes Umsatz- und Gewinnplus

Die SolarWorld AG bestätigt mit der Vorlage des Quartalsberichtes ihre gemeldeten vorläufigen Zahlen. Demnach stieg der Umsatz des Photovoltaik-Konzerns im 3. Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahr um 47,2 Prozent auf 238,3 Millionen Euro (Vorjahr: 161,9 Mio. EUR) und nach den ersten neun Monaten um 41,6 Prozent auf 665,4 Millionen Euro (Vorjahr: 470,1 Mio. EUR). Zu diesem Anstieg habe der Ausbau des internationalen Handelsgeschäftes beigetragen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Auslandsquote legte von Januar bis September um 11 Prozentpunkte auf 59 Prozent zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 3. Quartal um 67,4 Prozent auf 90,8 Millionen Euro und in den ersten neun Monaten um 51,7 Prozent auf 209,3 Millionen Euro.   Das Konzernergebnis legte von Juli bis September um 18,1 Prozent auf 36,1 Millionen Euro und seit Jahresbeginn um 56,3 Prozent auf 123,3 Millionen Euro zu.


Liquidität und Investitionen wachsen

Mit Blick auf die Bilanz präsentiert sich der Konzern zum 3. Quartal solide und stark. Die Eigenkapitalquote liegt mit 40,3 (31.12.2007: 40,6) Prozent auf einem unverändert hohen Niveau. Die freie Liquidität stieg nach Angaben des Unternehmens gegenüber dem Jahresende 2007 um mehr als 38 Millionen Euro auf 831 Millionen Euro. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich dank des operativen Gewinnwachstums in den ersten neun Monaten auf 208,4 Millionen Euro (Vorjahr: 165,6 Mio. Euro). Die Investitionen summierten sich auf 179 Millionen Euro (Vorjahr: 84 Mio. Euro) und reflektieren den Aufbau der integrierten Zell- und Waferfertigung in den USA. Die SolarWorld habe die Bilanz um alle derzeit absehbaren Kapitalmarktrisiken bereinigt, heißt es in der Pressemitteilung. Durch den Ausbau des internationalen Geschäftes stieg die Zahl der bei SolarWorld beschäftigten Menschen seit Jahresbeginn um 236 auf 2.254. Die Auftragslage im externen Wafergeschäft habe sich im 3. Quartal weiter erfreulich entwickelt. Durch Neuabschlüsse sei der langfristige Auftragsbestand auf sieben Milliarden Euro gestiegen.

14.11.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SMA Solar Technology AG bestätigt Umsatzsteigerung und hebt Prognose für 2008 an

SMA-Vorstandssprecher Cramer erhöht Prognose für 2008.
SMA-Vorstandssprecher Cramer erhöht
Prognose für 2008.

Die SMA Solar Technology AG (SMA) hat mit der Vorlage des Finanzberichts zum 3. Quartal 2008 ihre bereits am 5. November 2008 gemeldeten Quartalszahlen bestätigt. Danach verzeichnete SMA auch im dritten Quartal 2008 eine sehr positive Geschäftsentwicklung. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach SMA Photovoltaik-Wechselrichtern im In- und Ausland steigerte SMA den Umsatz im dritten Quartal um rund 120 % auf 226,7 Millionen Euro (Vorjahr: 102,8 Mio. EUR. Somit erzielte die SMA Solar Technology AG in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 140 % auf 519,3 Millionen Euro (Vj.: 216,5 Mio. EUR).   Die Auslandsmärkte hatten auch im dritten Quartal einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Auslandsanteil bei rund 42 % (Vj.: 28%). Im dritten Quartal 2008 erzielte SMA ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 63,1 Millionen Euro und verbesserte damit das EBIT im Berichtszeitraum Januar bis September 2008 auf 131,8 Millionen Euro (Vj.: 38,2 Mio. EUR). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 25,4% (Vj.: 17,6%). In den ersten drei Quartalen stieg der Konzernüberschuss auf 93,9 Millionen Euro. Im Periodenvergleich entspricht dies rund einer Vervierfachung (Vj.: EUR 23,4 Mio.). Bei 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag 30.09.2008 erzielte die SMA im Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie von EUR 2,71.


Umsatzstärkstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte

"Die hohe Nachfrage nach SMA-Wechselrichtern und das damit verbundene hervorragende Quartalsergebnis bestätigen unsere einzigartige Positionierung als Technologieführer bei PV-Wechselrichtern. Wir haben in 2008 das bisher umsatzstärkste Geschäftsjahr erreichen sowie unseren Marktanteil ausbauen können. Hierzu trägt auch unsere zunehmende Internationalisierung bei", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA. "Durch zahlreiche Innovationen im Bereich der Systemtechnik haben wir von Beginn an eine führende Rolle in der PV-Branche eingenommen und die Entwicklung der Photovoltaik entscheidend mit geprägt. Unsere Produkte stehen seit Jahren für Zuverlässigkeit und einfache Installation zu wettbewerbsfähigen Preisen. Wir werden unsere Technologieführerschaft durch verstärkte Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung weiter ausbauen und weiterhin neue und innovative Produkte auf den Markt bringen", so Cramer weiter.


Verdopplung des Umsatzes erwartet

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal erhöht der Vorstand der SMA seine Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2008 auf 650,0 bis 690,0 Millionen Euro. Damit rechnet der Vorstand mit einer Verdopplung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Die EBIT-Marge werde voraussichtlich zwischen 23 % und 25 % liegen, heißt es in der Pressemitteilung.

"Die zukünftige Entwicklung des Photovoltaik-Marktes ist derzeit nur schwer abschätzbar. SMA ist als Weltmarktführer bei PV-Wechselrichtern an die Entwicklung des PV-Marktes gekoppelt", erklärt Cramer weiter. "Aufgrund unserer hohen Flexibilität bei der Fertigung, unserer kurzen Lieferzeiten, unseres hohen Marktanteils und unserer konsequenten Internationalisierung sind wir allerdings hervorragend aufgestellt, um auf alle Entwicklungen der Märkte reagieren zu können. So erwarten wir auch für 2009 eine weiterhin positive Entwicklung des Photovoltaik-Marktes und damit auch der SMA."

14.11.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Unternehmen ersol verdoppelt den Umsatz

ersol-Chef von Hebel hält am Umsatzziel von über 300 Millionen Euro für 2008 fest.
ersol-Chef von Hebel hält am Umsatzziel von
über 300 Millionen Euro für 2008 fest.

Der Photovoltaik-Hersteller ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Konzernumsatz auf 214,6 Millionen Euro steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Er lag damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 101,5 Prozent höher (9 Monate 2007: 106,5 Millionen Euro). Dieses Wachstum lasse sich im Wesentlichen auf die planmäßige Mehrbelieferung mit Silizium bzw. Solar-Wafern (Silizium-Scheiben) sowie auf die erfolgreiche Auslastung der neu geschaffenen Fertigungskapazitäten zurückführen. Bei der Umsatzverteilung zeige sich die steigende Bedeutung der internationalen Märkte für die ersol Gruppe. So lag die Exportquote nach Angaben des Unternehmens bei 63,1 Prozent und sei gegenüber dem Vorjahr um 16,7 Prozentpunkte gestiegen (9 Monate 2007: 46,4 Prozent).   Im Quartalsvergleich konnte die ersol Gruppe den Umsatz von 36,7 Millionen Euro im 3. Quartal 2007 auf 84,8 Millionen Euro, im 3. Quartal 2008 - also um 131,1 Prozent - steigern.

Niedrigere Vorlaufkosten, Skaleneffekte und erstes Umsätze der ersol Thin Film GmbH

Mit 46,1 Millionen Euro konnte das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) nahezu verdreifacht werden (9 Monate 2007: 16,0 Millionen Euro). So übertrifft das EBIT zum 30. September 2008 das EBIT des gesamten Geschäftsjahres 2007 um mehr als das Doppelte. Damit erhöhte sich die EBIT-Marge auf 21,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (9 Monate 2007: 15,0 Prozent) relativ um 43,3 Prozent, so dass der ersol Konzern in den ersten neun Monaten 2008 die Ziel-EBIT-Marge von 20 Prozent überschritten hat. Diese positive Entwicklung sei unter anderem durch niedrigere Vorlaufkosten in den Bereichen Wafers und Solar Cells, Skaleneffekte sowie erstmals im Berichtszeitraum erzielte Umsätze der ersol Thin Film GmbH bedingt.

Das Ergebnis nach Steuern (Nettogewinn) betrug in den ersten neun Monaten 2008 laut ersol 27,4 Millionen Euro und damit 294,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (9 Monate 2007: 6,9 Millionen Euro). Das Erreichen der Ziel-EBIT-Marge und die erhebliche wachstumsbedingte Ergebnisverbesserung machten die ersten drei Quartale 2008 zum erfolgreichsten Berichtszeitraum der ersol Unternehmensgeschichte, heißt es in der Pressemitteilung. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag im Berichtszeitraum bei 2,69 Euro, das verwässerte Ergebnis bei 2,68 Euro. Die entsprechenden Vorjahresergebnisse konnten damit um 289,9 Prozent bzw. 288,4 Prozent übertroffen werden (9 Monate 2007: 0,69 Euro unverwässertes Ergebnis je Aktie; 0,69 Euro verwässertes Ergebnis je Aktie).


Gesamtjahresprognose im Wesentlichen unverändert

In den ersten neun Monaten wie auch im weiteren laufenden Geschäftsjahr wurden die Kapazitäten für Wafer und Solarzellen ausgebaut und sollen auch weiter ausgebaut werden. Am Jahresende sollen bei Wafern 180 MWp, in der kristallinen Solarzellenfertigung 220 MWp und bei der ersol Thin Film 40 MWp Nominalkapazität zur Verfügung stehen. Nach Vollendung der ersten drei Quartale 2008 habe sich an der Gesamtjahresprognose von ersol nichts Grundsätzliches geändert. "In den zurückliegenden Quartalen konnten Umsatz und Ergebnis aufgrund der planmäßig gestiegenen Rohmateriallieferungen und steigender Produktionsmengen kontinuierlich gesteigert werden. Auch für das folgende Quartal erwarten wir eine leichte Steigerung. Die laufenden Kapazitätsausbauten in allen Segmenten sowie der Produktionsstart der Dünnschicht-Technologie sind erfolgreich verlaufen. Durch Verzögerungen bei Kundenprojekten, hervorgerufen unter anderem durch die Finanzmarktkrise, geriet der Vertrieb von Dünnschicht-Modulen im dritten Quartal ins Stocken. Trotz dieses Einflusses halten wir an unserem Umsatzziel von über 300 Millionen Euro für das gesamte Jahr 2008 fest", so Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG zur weiteren Geschäftsentwicklung. "Wir erwarten ein operatives Ergebnis (EBIT) von zirka70 Millionen Euro und bewegen uns damit im Rahmen der bisherigen Prognose", so
von Hebel weiter.

Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2008 liefert der Zwischenbericht zum 30. September 2008, der auf der ersol-Internetseite veröffentlicht ist.

14.11.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy,
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Trina Solar entwickelt Module auf Grundlage von metallurgischem Silizium

Jifan Gao: UMG-Module erreichen den erwarteten Wirkungsgrad von rund 14%.
Jifan Gao: UMG-Module erreichen den
erwarteten Wirkungsgrad von rund 14%.

Trina Solar Limited, ein integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten mit Sitz in Changzhou (China), berichtete am 11.11.2008, das Unternehmen habe eine neue, vollständig auf gereinigtem metallurgischen Silizium (Upgraded Metallurgical Grade; UMG) basierte Produktgruppe entwickelt. UMG ist ein hochreines, so genanntes solar grade-Polysilizium, das Wirkungsgrade ermöglichen soll, die vergleichbar mit Solarzellen aus dem üblicherweise verwendeten, teureren Polysilizium seien, hieß es in der Pressemitteilung. UMG als Ausgangsmaterial für Solarmodule ermögliche jedoch deutlich geringere Produktionskosten. Die Produkteinführung sei Teil von Trina Solars Strategie, die Produktpalette auszubauen, auch um den expliziten Kundenwunsch nach günstigeren Solar-Systemen zu erfüllen. Trina Solar ist nach eigenen Angaben einer der ersten vertikal integrierten Solar-Hersteller, die eine eigenes UMG-Produkt anbieten.   "Wir freuen uns über die Fortschritte beim Design und der Entwicklung des neuen Produkts sowie bei der technischen Bewertung und den Zuverlässigkeitsprüfungen, die wir seit dem Beginn Mitte 2007 erreicht haben, kommentiert Jifan Gao, Vorsitzender und Vorstand von Trina Solar.


Interne Entwicklung, Tests und Produktion ermöglichen ausgereiftes Solar-Produkt

"Dieser Fortschritt ist das Ergebnis selbst entwickelter Verfahren, die nicht zuletzt aufgrund unserer vom Rohmaterial bis zum Modul vollständig integrierten Produktion möglich wurden. Das ist die Grundlage für Effizienzvorteile sowohl hinsichtlich der Technologie als auch der Qualitätskontrolle", erläutert Gao. "Die UMG-basierten Produkte erfüllen unsere Erwartungen an den Wirkungsgrad vollkommen. Aktuell liegt dieser bei rund 14 %", betont Gao. "Der Kostenvorteil ergibt sich auch aus niedrigeren Siliziumkosten. Unsere Kunden haben den wirtschaftlichen Vorteil alternative Module auswählen zu können, die im Vergleich zu unseren hocheffizienten Standard-Modulen einen deutlich geringeren Investitionsaufwand erfordern. Unsere Produktentwicklung erstreckte sich von ersten Fertigungsprobeläufen und beschleunigten Testverfahren im Labor bis hin zu Leistungstests unter realen Einsatzbedingungen, bevor die kommerzielle Produktion begann", fügt Gao hinzu.


Erste UMG-basierte Module sollen im vierten Quartal 2008 auf dem Markt sein

Laut Trina Solar werden die UMG-Produkte mit bestehenden Produktionslinien hergestellt werden. Ausgestattet mit einer Garantie für 2 Jahre sollen sie als eigene Marke verkauft werden. Erste Verkäufe würden im vierten Quartal 2008 erwartet, die Produktion soll 2009 stetig ausgebaut werden.

14.11.2008   Quelle: Trina Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Ltd.,
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Business Institute Solar Strategy: Photovoltaik-Investments trotzen der Finanzkrise

Dr. Dreesmann: Qualitätssicherung sichert Erträge von PV-Anlagen.
Dr. Dreesmann: Qualitätssicherung
sichert Erträge von PV-Anlagen.

Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten suchten Privatanleger und Investoren nach alternativen Geldanlagen und Investitionsmöglichkeiten, betont die Business Institute Solar Strategy GmbH (BISS) in einer Pressemittelung. Investitionen in Photovoltaik-Projekte würden dieses verstärkte Bedürfnis nach sicheren und überschaubaren Investments erfüllen, betont das BISS. "Bei Kapitalanlagen in Photovoltaik-Projekte weiß der Anleger, dass er in ein reales Produkt und in eine politisch gewollte Zukunftstechnologie investiert, und die Wertentwicklung lässt sich verlässlich prognostizieren", so Dr. Gerwin Dreesmann, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger BISS Business Institute Solar Strategy GmbH. Voraussetzung für eine hohe und stabile Rendite sei jedoch eine effiziente Qualitätssicherung, die alle Planungs- und Produktionsschritte umfasst.  Dreesmann warnt vor unüberlegten Investitionen. "Nach wie vor herrschen große Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Planung und Wartung von Anlagen als auch der Leistungsfähigkeit der Komponenten."


Qualitätssicherung als Voraussetzung für stabile Erträge

Das von dem Business Institute Solar Strategy entwickelte Qualitätssicherungsinstrument QInvest-Solar hingegen garantiere Qualität auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Die Folge: Die Performance Ratio steige und damit auch die solaren Erträge - im Mittel um sechs Prozent, betont das BISS. Die QInvest-Solar-zertifizierten Anlagen der Tauber Solar GmbH beispielsweise zeichneten sich durch stabile Renditen aus und lieferten deutlich mehr Erträge als vergleichbare Anlagen.


Projektentwicklungen in Deutschland zunehmend interessant

Je deutlicher die Konsequenzen der Finanzkrise werden, umso klarer stellten sich die Vorteile von Investments in Photovoltaik-Projekte heraus. Dreesmann verweist auf die im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelte 20-jährige Abnahmegarantie für Solarstrom sowie die fixen Tarife. Die für 2009 beschlossene Senkung der Vergütung für Solarstrom aus Dachanlagen um 8 Prozent wird durch die künftig fallenden Modulpreise voraussichtlich mehr als abgefedert. Damit würden auch Projekte in Deutschland immer attraktiver. Der BISS-Geschäftsführer bemerkt schon jetzt eine gestiegene Nachfrage von potenziellen Anlegern. Als Reaktion auf die aktuellen Rahmenbedingungen habe die BISS Business Institute Solar Strategy GmbH ihre Suche nach geeigneten Dachflächen in Deutschland verstärkt, um sie über Pachtverträge für die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie zu nutzen.

14.11.2008   Quelle: BISS Business Institute Solar Strategy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BISS,
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Neue EU-Norm für Holzpellets ab 2009

Holzpellets bald europaweit normiert.
Holzpellets bald europaweit normiert.

Mit einer neuen europäischen Norm verschärfen sich im kommenden Jahr die Qualitätsanforderungen an Holzpellets, die in immer mehr Häusern zum Heizen genutzt werden. Wie die Fachzeitschrift Solarthemen berichtet, steht die einheitliche EU-Norm kurz vor der Vollendung. Sie soll die bestehenden nationalen Normen ablösen. "Für Verbraucher wird dies Vorteile bringen", erklärt Solarthemen-Chefredakteur Guido Bröer. Denn Holzpellets, welche die neue Norm erfüllen, würden noch umweltfreundlicher und zuverlässiger für Wärme im Haus sorgen als dies bereits bislang der Fall gewesen ist.   Nur in einigen Ausnahmefällen hätten Holzpellets für Ärger gesorgt, weil sie nicht gut verbrannten. Vor zwei Jahren hatten die Solarthemen solch eine Pannenserie erstmals öffentlich gemacht, als schlechte Chargen der kleinen Holzpresslinge bei der Verbrennung Schlacke gebildet und eine Reihe von Heizkesseln lahm gelegt hatten. Seitdem hat die Branche ihre Qualitätsbemühungen verstärkt. Wenn die neu gefasste Norm CEN/TS 14961 für feste Biobrennstoffe kommt, werden alle nationalen Normen für Pellets wie die österreichische Ö-Norm und die deutsche DIN verschwinden.

Qualitätszeichen wie das DIN-plus-Label, das durch den freiwilligen Zusammenschluss von Herstellern entstanden ist, dürfte es zwar weiterhin geben. Allerdings müssen deren Kriterien an die neue Norm angepasst werden. Bei wichtigen Qualitätskenngrößen für Holzpellets wie Abrieb und Aschegehalt würden die Grenzwerte anspruchsvoller, zitieren die Solarthemen den österreichischen Experten Martin Englisch vom Forschungsinstitut ofi: "Der Grenzwert für den Aschegehalt bleibt bei der EU-Norm zwar auch bei 0,5 Prozent. Doch die Prüftemperatur wird von 815 Grad Celsius auf 550 Grad Celsius abgesenkt, was den Aschegehalt erhöht."

14.11.2008   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Westerwälder Holzpellets GmbH,
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aleo solar AG steigert Umsatz in ersten neun Monaten 2008 um 61,6 Prozent auf 256,2 Millionen Euro

Produktion Prenzlau, Automatisches Verlöten der Solarzellen im Stringer.
Produktion Prenzlau, Automatisches
Verlöten der Solarzellen im Stringer.

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) setzt sein starkes Wachstum fort. In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 hat das Unternehmen seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 61,6 Prozent auf 256,2 Millionen Euro gesteigert (Vergleichszeitraum 2007: 158,6 Mio. Euro). Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz 53,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde um 68,2 Prozent erhöht und lag bei 18,0 Millionen Euro (10,7 Mio. Euro); die EBIT-Marge blieb mit 7,0 Prozent stabil (6,8 Prozent). Das Ergebnis je Aktie konnte mit 0,94 Euro fast verdoppelt werden (0,49 Euro). Die produzierte Leistung wurde auf 95,8 Megawatt erhöht, was gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum einer Steigerung von 53,0 Prozent entspricht. 

Photovoltaik-Aufdachanlagen in Spanien und Italien im Trend

Das Geschäft im deutschen Heimatmarkt entwickelte sich weiter positiv und konnte um 12,1 Prozent auf einen Umsatz von 119,9 Millionen Euro ausgebaut werden (Vorjahreszeitraum: 107,0 Mio. Euro). Der internationale Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 164,0 Prozent auf 136,3 Mio. Euro gesteigert werden. In Spanien wird die neue spanische Einspeiseregelung im kommenden Jahr dezentrale Aufdachanlagen begünstigen und die aleo solar AG rechnet dort mit einer weiterhin starken Marktposition. In Italien werde die positive Entwicklung ebenfalls anhalten. Auch Italien ist laut aleo solar ein klassischer Aufdachanlagenmarkt. Der Kundenstamm werde durch das spezielle Fachhändler-Programm "aleo power network" kontinuierlich vergrößert. Mit der eigenen Niederlassung in Treviso und einem flächendeckenden Vertrieb sei die aleo solar AG gut auf dieses Wachstum vorbereitet.

Auch in Frankreich erwartet der Vorstand aufgrund sich abzeichnender Änderungen bei der Einspeiseregelung attraktivere Vergütungen für Aufdachanlagen. Zudem wachse das Geschäft des Unternehmens in Griechenland, Belgien und Tschechien. Mit der Fortschreibung der Steueranreize in den USA könne sich auch dieser Markt sehr positiv entwickeln. Der Investment-Tax-Credit (Einkommensteuer-Kredit) für Solaranlagen wurde um acht Jahre verlängert. Entscheidend werde sein, mit welcher Priorität der neue Präsident den Ausbau erneuerbarer Energien angehen wird, heißt es in der Pressemitteilung.


Wachstumsimpulse vom Maßnahmenpaket der deutschen Bundesregierung erwartet

"Unsere Stärken sind die Premiumqualität der aleo-Module und ein eigener Vertrieb für das Geschäft mit kleineren und mittelgroßen Aufdachanlagen", sagt Uwe Bögershausen, Vorstandsmitglied und CFO der aleo solar AG. Da Einspeisevergütungen staatlich garantiert sind, würden Photovoltaikanlagen außerdem für sicherheitsbewusste Anleger immer attraktiver. Zudem gingen weitere Wachstumsimpulse vom Maßnahmenpaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" aus, das das Bundeskabinett beschlossen hat. In Deutschland werde dies weiter unterstützt durch die Kreditangebote der KfW-Bank.


Produktionskapazität soll im kommenden Jahr 250 Megawatt erreichen

Der Ausbau der Produktionskapazitäten in Prenzlau auf 180 Megawatt ist nach Angaben des Unternehmens nahezu abgeschlossen, in Gaomi (China) werde der Ausbau auf 50 Megawatt schneller erreicht, so dass die Gesamtproduktionskapazität der aleo solar-Gruppe zusammen mit der Kapazität am Standort in Santa María de Palautordera (Spanien) im kommenden Jahr 250 Megawatt betragen werde. Für das Jahr 2008 erwartet der Vorstand der aleo solar AG ein starkes Jahresendgeschäft und einen Umsatz von mindestens 330 Millionen Euro bei einer weiterhin soliden EBIT-Marge. Für das Jahr 2009 wird die Prognose von 380 Mio. Euro Umsatz bekräftigt.

13.11.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Phoenix Solar AG meldet erneut Umsatz- und EBIT-Rekord

Photovoltaik-Kraftwerk der Megawatt-Klasse von Phoenix Solar in Griechenland.
Photovoltaik-Kraftwerk der Megawatt-Klasse
von Phoenix Solar in Griechenland.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erneut ein Rekordergebnis vor. Darauf hin hebt der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr an. Vom 1. Juli bis zum 30. September 2008 konnte der Phoenix Solar-Konzern seine Gesamtumsatzerlöse im In- und Ausland nach eigenen Angaben mehr als verdoppeln. Diese stiegen von 73,2 Millionen Euro im dritten Quartal 2007 auf 149,3 Millionen Euro im dritten Quartal 2008 (plus 104 Prozent). Zu dem Umsatzsprung habe das Segment Solar-Kraftwerke durch ein starkes Auslandsgeschäft mit Gesamtumsatzerlösen von 80,9 Millionen Euro (Q3 2007: 43,9 Millionen Euro) und das Segment Komponenten & Systeme mit 68,4 Millionen Euro (Q3 2007: 29,3 Millionen Euro) beigetragen.  Im dritten Quartal wurden 53 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal 2008 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 85 Prozent von 9,5 Millionen Euro auf 17,6 Millionen Euro. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) liegt mit 11,8 Prozent auf hohem Niveau (Q3 2007: 13,0 Prozent). Der Konzernperiodenüberschuss wurde von 5,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 13,8 Millionen Euro mehr als verdoppelt (plus 134 Prozent).


Auslandsgeschäft wächst um 330 Prozent

Von Januar bis September 2008 stiegen die Gesamtumsatzerlöse des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 128 Prozent auf 301,1 Millionen Euro (Q1 – Q3 2007: 132,0 Millionen Euro). Davon entfielen 52 Prozent, das sind 155,5 Millionen Euro, auf Auslandsumsätze (Q1 – Q3 2007: 27 Prozent). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnete das Auslandsgeschäft damit einen Zuwachs von 330 Prozent. Das Segment Komponenten & Systeme erzielte nach neun Monaten einen Umsatzsprung von 108 Prozent und stieg auf 137,2 Millionen Euro (Q1 – Q3 2007: 66,0 Millionen Euro). Das Segment Kraftwerke kam um 148 Prozent voran (Q1 – Q3 2008: 163,9 Millionen Euro, Q1 – Q3 2007: 66,0 Millionen Euro). Das EBIT sprang nach neun Monaten um 223 Prozent auf 29,1 Millionen Euro (Q1 – Q3 2007: 9,0 Millionen Euro) und übertraf damit bereits die bisherige Jahresprognose. Die EBIT-Marge in den ersten neun Monaten liegt damit bei hohen 9,7 Prozent (Q1 – Q3 2007: 6,8 Prozent). Das Konzernergebnis nach Steuern vervierfachte sich im Neunmonatsvergleich von 5,4 Millionen Euro auf 21,9 Millionen Euro. Daraus errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von 3,27 Euro (Q1 – Q3 2007: 0,89 Euro). Die Eigenkapitalquote stieg von 33,2 Prozent auf 52,1 Prozent am Stichtag.

Gegenüber dem Vorjahresvergleichswert stieg der Auftragsbestand laut Phoenix Solar AG von 134 Millionen Euro auf 275 Millionen Euro zum 30. September 2008. Davon stammen 199 Millionen Euro aus dem Segment Kraftwerke und 76 Millionen Euro aus dem Segment Komponenten & Systeme. Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand belaufe sich auf 132 Millionen Euro. Für das Jahr 2009 lägen im Kraftwerkssegment bereits Aufträge über 34 Millionen Euro vor.

Vor dem Hintergrund des sehr erfolgreichen Geschäftsverlaufs, der Nachfrage in beiden Segmenten und des hohen Auftragsbestands hebt der Vorstand - trotz der schwer prognostizierbaren Entwicklung auf den Finanzmärkten - die Prognose für das Geschäftsjahr 2008 erneut an. Bei nunmehr geplanten Gesamtumsatzerlösen von 380 Millionen Euro wird ein EBIT von rund 33 Millionen Euro erwartet.

Der Quartalsbericht zum 30. September 2008 kann auf der Internetseite des Unternehmens in der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

13.11.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Solar-Fabrik AG: Produktionsausbau im Plan; 70 % Wachstum des Modulabsatzes erwartet

Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG in Freiburg.
Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG
in Freiburg.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) will im kommenden Geschäftsjahr 2009 mindestens 70 % mehr Solarmodule verkaufen. Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien sowohl mit Blick auf die Beschaffung als den Absatz Verträge für das Jahr 2009 geschlossen werden, die hohe Auslastungsquoten der Kapazitäten versprechen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Derzeit baut die Solar-Fabrik in Freiburg eine dritte Produktionsstätte für Solarstrom-Module. Der Ausbau der neuen, vollautomatischen Fertigungslinie liege voll im Plan, so das Unternehmen. Das Werk soll im ersten Quartal 2009 in Betrieb genommen werden. Damit erhöht sich die Fertigungskapazität der Solar-Fabrik AG um 60 Megawatt (MW) auf insgesamt 130 MW.   Der notwendige Finanzrahmen für die geplante Expansion sei durch die im Vorjahr abgeschlossene strukturierte Finanzierung gesichert.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 erzielte die Solar-Fabrik nach eigenen Angaben eine Exportquote von 54,3 %. Bereits im kommenden Jahr soll der Anteil exportierter Module die 60 %-Marke übertreffen. Insbesondere in den asiatischen Ländern und in Spanien seien hohe Steigerungsraten erreicht worden. Daneben habe es deutliche Zuwächse in den Märkten Frankreich und Belgien gegeben. 2009 würden aus heutiger Sicht neben Deutschland die Länder Frankreich, Italien und die Benelux-Staaten die wichtigsten Märkte sein, so die Solar-Fabrik AG. Die Produktpalette soll um spezifische Länderprodukte erweitert werden.


Vorbereitungen für den Markteintritt in den USA

Nach der Wahl von Barack Obama zum amerikanischen Präsidenten werde allgemein erwartet, dass auch in den USA ein sehr großes Marktvolumen entstehe, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solar-Fabrik AG hat bereits eine Tochtergesellschaft in den USA und treffe Vorbereitungen für den Markteintritt. Das Unternehmen erwartet auch im kommenden Geschäftsjahr deutliche Umsatz- und Ertragssteigerungen. Da die bisher getätigten Investitionen dynamisch steigende Amortisationsraten aufwiesen, strebe die Solar-Fabrik mittelfristig über alle Geschäftsfelder des Unternehmens eine EBIT-Rentabilität von über 8 % an.

13.11.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells: Umsatz +61 %; EBIT +32 %; Prognose bestätigt

Q-Cells legte in den ersten drei Quartalen 2008 kräftig zu
Q-Cells legte in den ersten drei Quartalen
2008 kräftig zu

Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat den Bericht zum 30. September 2008 veröffentlicht. Die Produktion stieg nach Angaben des Unternehmens in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 um 63 % auf 417,0 Megawatt peak (MWp) (9 Monate 2007: 256,6 MWp). Bei vergleichbarer Produktionskapazität lag das Produktionsvolumen im dritten Quartal mit 153,5 MWp damit leicht über dem des Vorquartals (146,5 MWp), heißt es in der Pressemitteilung. Der Umsatz für die ersten neun Monate erhöhte sich laut Bericht um 61 % auf 931,9 Millionen Euro (9 Monate 2007: 577,1 Mio. Euro). Für das dritte Quartal bedeutet dies einen Umsatzzuwachs von zirka 14 % gegenüber dem Vorquartal. Ohne Berücksichtigung der Anlaufkosten aus den neuen Technologien habe die Q-Cells SE in den ersten drei Quartalen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 189,1 Millionen Euro erzielt.  
Ergebnis im dritten Quartal durch Lieferkürzungen beeinflusst

Unter Berücksichtigung dieser Anlaufverluste belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die Gruppe auf 172,9 Millionen Euro (Steigerung um 32 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Das EBIT im dritten Quartal betrug 59,2 Millionen Euro ohne bzw. 53,8 Millionen Euro unter Berücksichtigung der Anlaufkosten. Hauptgrund für den Rückgang des operativen Ergebnisses im dritten Quartal seien erhebliche Kürzungen von Waferlieferungen des größten Zulieferers REC, in deren Folge kurzfristig teurere Spotmengen zugekauft werden mussten, betont Q-Cells.

Die EBIT-Marge für das Kerngeschäft betrug in den ersten neun Monaten rund 21 % (Konzern: 18 %) bzw. im dritten Quartal ca. 17 % (Konzern: 15 %). "Ohne den Einfluss der Minderlieferungen wäre die EBIT-Marge im dritten Quartal stabil bei etwa 22 % für das Kerngeschäft bzw. 20 % für die Gruppe gewesen", heißt es in der Pressemitteilung.

Der Periodenüberschuss für die ersten neun Monate (nach Minderheitenanteilen) belief sich auf 155,7 Millionen Euro (9 Monate 2007: 111,2 Mio. Euro) bzw. auf 124,7 Millionen Euro ohne Berücksichtigung der Effekte aus der Beteiligung an der REC (9 Monate 2007: 84,2 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 40 bzw. 48 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Periodenüberschuss für das dritte Quartal betrug 73,5 Millionen Euro und stieg damit um 166 % gegenüber dem zweiten Quartal. Ohne REC-Effekte erzielte das Unternehmen ein Periodenergebnis in Höhe von 49,9 Mio. Euro (+32 % gegenüber dem Vorquartal).


Weiterhin EBIT von rund 260 Millionen Euro für das Jahr 2008 geplant

Die Q-Cells SE bekräftigt für das laufende Jahr das Ziel eines Produktionsvolumens im Kerngeschäft von ca. 585 MWp (zzgl. Produktionsvolumen aller Dünnschichtbeteiligungen von 10 bis 20 MWp). Aufgrund der positiven Entwicklung des Projektgeschäftes Q-Cells International hebt das Unternehmen die Prognose für den Konzernumsatz leicht auf ca. 1,35 Milliarden Euro an (bislang 1,325 Mrd. Euro). Trotz der gekürzten Waferlieferungen im dritten Quartal bestätigt das Unternehmen das Ziel für das operative Ergebnis (EBIT) in Höhe von rund 260 Mio. Euro für das Jahr 2008. Der Jahresüberschuss für die Gruppe soll sich insbesondere aufgrund des erhöhten Ergebnisbeitrages der REC (36 Mio. Euro statt bislang 23 Mio. Euro) nunmehr auf etwa 215 Millionen Euro belaufen (bislang ca. 200 Mio. Euro).


Wachstum des Produktionsvolumens für die Jahre 2009 und 2010 in Höhe von zirka 70 % p.a. abgesichert

Für 2009 erwartet die Q-Cells SE ein Produktionsvolumen im Konzern von mehr als einem Gigawatt (GWp). Weiterhin bekräftigt die Q-Cells SE die Umsatzprognose für das Jahr 2009 in Höhe von zirka 2,25 Milliarden Euro. Darüber hinaus seien zum jetzigen Zeitpunkt Ausbaustufen finanziert, die im Jahr 2010 ein Produktionsvolumen in Höhe von etwa 1,8 GWp ermöglichen sollen. Damit sei für die beiden Folgejahre bereits ein durchschnittliches Wachstum des Produktionsvolumens in Höhe von ca. 70 % p.a. abgesichert. Würden zusätzliche Finanzierungsmittel eingeworben, sei auch ein höheres Gesamtproduktionsvolumen (inklusive Dünnschichtbeteiligungen) von etwa 2,5 GWp im Jahr 2010 möglich.

Der Bericht zum 30. September und eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen auf den Internetseiten der Q-Cells SE im Investor Relations-Bereich zum Download bereit.

13.11.2008   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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SunPower und Ecoware schließen Vertrag über Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 130 Megawatt

SunPower-Module und Nachführsystem auf der Nellis Air Force Base (14 MW).
SunPower-Module und Nachführsystem
auf der Nellis Air Force Base (14 MW).

Die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solar-Modulen und Photovoltaik-Systemen, meldete am 10. November 2008 die Unterzeichnung eines Vertrages mit dem italienischen Solar-Systemintegrator Ecoware, S.p.a (Padua, Italien). SunPower werde Ecoware laut Vereinbarung in den nächsten vier Jahren Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von mindestens 130 Megawatt (MW) liefern, heißt es in der Pressemitteilung. Die Lieferungen sollen im ersten Quartal 2009 beginnen. "Wegen der steigenden Strompreise bieten sich langfristige Wachstumsmöglichkeiten für Solarenergie in Italien und in Europa, was auch SunPower erkannt hat", sagte Howard Wenger, Präsident der "Global Business Units" bei SunPower. "Die hoch-effizienten Solarmodule von SunPower verbessern den Energieertrag und werden so die Nettokosten der Nachführsysteme von Ecoware verringern", ergänzt Wenger.   Ecoware ist ein italienischer Anbieter schlüsselfertiger Photovoltaik-Kraftwerke und stellt zweiachsige PV-Nachführsysteme her. Es hat laut SunPower bereits einige Solar-Parks in Italien geplant und gebaut, und plane die Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit im süd- und osteuropäischen Markt.


Höherer Energieertrag mit SunPower-Modulen erwartet

"SunPower's hoch effiziente Solar-Module maximieren den Energie-Ertrag jedes unserer selbst entwickelten Nachführsysteme um bis zu 50 % im Vergleich zu herkömmlichen Solar-Modulen", sagte Leopoldo Franeschini, Präsident von Ecoware. "Die reichlich verfügbare Sonne Italiens sowie die gute Förderung von Solarstrom ermöglicht es uns als führendem Solar-Integrator, das Geschäft in Italien erheblich auszuweiten,“ fügte Franeschini hinzu.

13.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Photovoltaik-Montagesystem INTERSOL mit neuer verstellbarer Aluminium-Dreieckstütze

Aluminium-Dreieckstütze INTERSOL.
Aluminium-Dreieckstütze INTERSOL.

Die Donauer Solartechnik GmbH bietet mit INTERSOL für Flach- und Schrägdächer ab sofort neue Dreieckstützen zur Montage von Solarmodulen an. Handwerker profitierten von einer verbesserten Statik und einer höheren Variabilität des gewünschten Einstellwinkels, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Aluminium-Dreieckstütze sei das Ergebnis einer eingehenden Analyse hinsichtlich Statik, Montagefreundlichkeit und Kosteneffizienz.  Die Dreieckstütze lässt sich laut Donauer Solartechnik auf vier unterschiedliche Neigungswinkel einstellen. Durch diese Flexibilität würden die meisten Montagemöglichkeiten abgedeckt und der Bedarf an kostenintensiveren Sonderdreieckstützen entfalle. Die verstellbare Dreieckstütze wird vormontiert geliefert und ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Zwei Varianten stehen zur Verfügung, dabei bestimmt die örtliche Beanspruchung die zu wählende Profilstärke. Für geringe statische Belastungen empfiehlt sich die Dreieckstütze aus verschraubten L-Winkeln. Bei mittleren und hohen Wind- und Schneelasten bietet sich die Ausführungsvariante aus verschraubten T-Profilen an. Die vom Modulhersteller vorgeschriebenen Befestigungsbereiche können für nahezu alle Modultypen problemlos eingehalten werden, betont der Anbieter.

Die Dreieckstütze ist für Flachdächer mit und ohne Kiesschüttung einsetzbar. Die Dachhaut werde dabei nicht beschädigt, so der Hersteller. Für Schrägdächer mit geringer Neigung sei das Einstellen unterschiedlicher Winkel ideal, um die Module optimal aufzuständern. Die Anordnung der Dreieckstützen ist abhängig von der Ausrichtung des Gebäudes. Die Module können in Richtung Traufe und Giebel oder bei nordseitigen Dächern Richtung First aufgeständert werden.

Alle INTERSOL-Komponenten, darunter auch die Dreieckstütze, sind durch den TÜV Rheinland zertifiziert und bieten Sicherheit nach den neuesten ISO-Normen. Eigene kontinuierliche Material- und Windkanaltests gewährleisten dauerhaft gleichbleibende Qualität, auf die INTERSOL zwölf Jahre Garantie vergibt. Zusätzlich bietet INTERSOL einen umfassenden Beratungsservice. Bauingenieure und Bautechniker unterstützen Kunden, Handwerker und Monteure bei der Auswahl des Montagesystems und statischen Fragestellungen.

Donauer Solartechnik vertreibt das selbst entwickelte Montagegestell unter dem Markennamen INTERSOL. Die Produkte basieren auf über 14 Jahren Erfahrung in der Montagegestelltechnik. Das Montagesystem ist für alle Arten der Modulbefestigung geeignet, so unter anderem für Schrägdächer, zur Freilandaufstellung, für Großanlagen und Nachführsysteme. Neben den Montagesystemen von INTERSOL bietet Donauer ergänzende Produkte anderer namhafter Hersteller.

13.11.2008   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik GmbH,
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Schletter GmbH nimmt 1,3 MW-Photovoltaikanlage auf ihrem Neubau in Betrieb

1,3 MW-Solarstromanlage auf dem Dach der Schletter GmbH.
1,3 MW-Solarstromanlage auf dem
Dach der Schletter GmbH.

Im Frühjahr 2008 hatte die Schletter GmbH (Kirchdorf/Haag), Metallbaubetrieb und Hersteller von Solar-Montagesystemen, die Einweihung ihres neuen Firmenstandorts gefeiert. Nachdem das Unternehmen mittlerweile den Hauptanteil des Umsatzes mit Photovoltaik-Montagesystemen generiere, sei es naheliegend gewesen, auch auf dem eigenen Dach eine Solarstromanlage zu installieren. Diese PV-Anlage wurde Ende Oktober in Betrieb genommen und speist in das Netz des regionalen Versorgers "Kraftwerke Haag" ein. Aufgrund der Dacheindeckung sei eine dachparallele Montage mit Dünnschicht-Modulen als wirtschaftlichste Variante gewählt worden, mit über 18.000 Modulen und 109 dezentralen Wechselrichtern habe eine installierte Leistung von mehr 1,3 Megawatt realisiert werden können, heißt es in der Pressemitteilung.   Nach ersten Berechnungen beziehe der Metallbaubetrieb mit dieser Anlage im Schnitt rund 70 % des gesamten in der Produktion benötigten Stroms aus Sonnenkraft. Zusammen mit einem demnächst installierten Hackschnitzel-Heizkessel werde man dem Ziel einer fast autarken Energiebilanz aus regenerativen Energieträgern somit recht nahe kommen.

In Betrieb genommen wurde die Anlage vorerst ohne große Einweihungsfeier. "Wir sind stolz auf unsere eigene Photovoltaikanlage, aber viele Installateure brauchen gerade wieder zur hektischen Zeit vor dem Jahresende noch Planungsunterstützung und natürlich auch Ware", so Firmenchef Ludwig Schletter "Wir werden uns deshalb darauf konzentrieren, unseren Kunden jetzt den Service zu bieten, den sie dringend brauchen und das Feiern lieber auf später verschieben!", so Schletter weiter. Anlässe zum Feiern würden nicht auf sich warten lassen, denn eine weitere Ausbaustufe des Firmengeländes um rund 10.000 Quadratmeter sei bereits im Bau.

13.11.2008   Quelle: Schletter Solar Montagesysteme; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schletter GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON weiter auf Wachstumskurs

Nachgeführte Solarstrom-Anlagen (SOLON-Mover).
Nachgeführte Solarstrom-Anlagen (SOLON-
Mover).

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, veröffentlichte am 12.11.2008 ihren Zwischenbericht zum 30. September 2008. Der Konzernumsatz stieg demnach in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 91 % auf 637,0 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 333,9 Mio. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens um 81 % auf 667,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 367,7 Mio. Euro). Insgesamt wurden im SOLON-Konzern von Januar bis September 2008 Solarmodule mit einer Leistung von 128 Megawatt (MWp) produziert.   Der Anteil des Segments Systemtechnik am Konzernumsatz lag im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 unverändert bei 56 %, während 44 % der Umsatzerlöse im Segment Komponenten erwirtschaftet wurden. Der Anteil der im Ausland erzielten Konzernumsätze lag weiterhin bei über 80 %. Zu dieser Entwicklung beigetragen habe insbesondere die starke Nachfrage nach Solartechnik in Spanien und Italien, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 58,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 32,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 49,4 Millionen Euro, eine Steigerung um 84 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 26,9 Mio. Euro). Die Ergebnismargen bezogen auf den Konzernumsatz lagen bei 9,2 % (EBITDA) bzw. 7,8 % (EBIT). Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug 27,3 Millionen Euro. Gegenüber dem um Sondereffekte bereinigten Konzernergebnis nach Minderheiten der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2007 entspricht dies einer Steigerung um 78 % (Vorjahreszeitraum bereinigt: 15,3 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich auf 2,18 Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 1,59 Euro).


Ausbau der konzernweiten Produktionskapazitäten auf 500 MWp nahezu abgeschlossen

Das anhaltend starke Wachstum des SOLON-Konzerns spiegle sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahl wider: Zum 30. September 2008 waren 891 Mitarbeiter für SOLON tätig. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 37 %. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 geringfügig auf 4,2 %. Der Ausbau der konzernweiten Produktionskapazitäten an den Standorten Deutschland, Italien und USA auf 500 MWp zum Jahresende sei nahezu abgeschlossen, berichtet das Unternehmen. Kürzlich wurde die neue Produktionsstätte in Tucson (Arizona) eingeweiht.


Finanzkrise wirft Schatten auf den globalen Photovoltaik-Markt

Die globale Finanzkrise und die daraus resultierenden Risiken für die Weltwirtschaft hätten die Aussichten für die Entwicklung des weltweiten Photovoltaikmarktes deutlich vermindert. Erste Auswirkungen auf das Investitionsklima und damit auf die Nachfrage nach Photovoltaikprodukten seien bereits zu verzeichnen. Aufgrund dieser veränderten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen habe das Management des Unternehmens aus Vorsichtsgründen die Prognose für das Gesamtjahr 2008 sowie die Erwartungen für 2009 wie folgt angepasst: Für das Jahr 2008 werde nunmehr ein Konzernumsatz zwischen 800 und 850 Millionen Euro erwartet bei einer EBIT-Marge von über 7 %. Dies entspreche einem erwarteten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um mindestens 60 %. Damit werde die SOLON AG das Jahr 2008 erneut als eines der wachstumsstärksten börsennotierten Solarunternehmen in Deutschland abschließen. Für das kommende Jahr erwartet das Unternehmen angesichts des schwierigeren Marktumfelds nunmehr eine Umsatzsteigerung auf über eine Milliarde Euro sowie eine Ziel-EBIT-Marge von über 6 %.

Der vollständige Zwischenbericht der SOLON AG zum 30. September 2008 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

12.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Conergy verkauft drittgrößten Photovoltaik-Dünnschichtsolarpark der Welt an deutsches Emissionshaus

Solarpark
Solarpark "Igling-Buchloe

Die Conergy AG (Hamburg) hat die Solarparks "Igling-Buchloe" und "Neuhaus" an ein deutsches Emissionshaus verkauft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Parks seien fertig gestellt und speisten Strom ins öffentliche Netz ein. Projektiert und entwickelt hat beide Anlagen die Conergy Tochter EPURON, die Finanzierung erfolgte durch eine deutsche Landesbank. Mit einer Gesamtleistung von rund 5,8 Megawatt (MW) ist die bayerische Photovoltaik-Anlage "Igling-Buchloe" laut Conergy der drittgrößte Dünnschichtpark der Welt. 78.210 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar liefern mit einer Modulfläche von 56.311 Quadratmetern dort täglich umweltfreundlichen Solarstrom.   Dieser wird über 20 Conergy-Wechselrichter in das öffentliche Netz eingespeist. Mit ihren insgesamt 183.000 Quadratmetern ist die Anlage ungefähr so groß wie 25 Fußballfelder.

Mit 3,3MW ein wenig kleiner ist der komponentengleiche Solarpark "Neuhaus" in Baden-Württemberg. Auch hier hat die Conergy-Gruppe 44.937 First Solar-Module mit einer Gesamtfläche von 32.354 Quadratmetern installiert und 12 Conergy-Wechselrichter verbaut. Gemeinsam haben beide Dünnschichtparks nach Angaben des Unternehmens eine Gesamtleistung von rund 9 MW - damit versorgen sie rechnerisch knapp 3.000 Haushalte täglich mit umweltfreundlichem Strom.


Dünnschicht-Module immer beliebter

Dünnschicht-Solarmodule haben noch vor wenigen Jahren am Markt kaum eine Rolle gespielt. Mittlerweile sind sie eine echte Alternative zu Modulen aus kristallinen Silizium-Solarzellen und werden von Conergy immer stärker auch in Großprojekten eingesetzt. Allein im ersten Halbjahr 2008 machten Dünnschichtmodule beim Hamburger Solarkonzern rund 25 % Prozent seiner in Europa verkauften und installierten Gesamtleistung aus. Die von Conergy genutzten First Solar-Module haben schon seit Längerem Großserienreife erreicht, sie lassen sich deshalb kostengünstig produzieren und sind nicht vom Rohmaterial Silizium abhängig. Mit der Nutzung dieser Technologie sichere Conergy den konsequenten Ausbau regenerativer Projekte auch in Zeiten von Engpässen auf dem Siliziummarkt, heißt es in der Pressemitteilung. Gerade in Deutschland würden die Dünnschichtmodule in Zukunft einen noch größeren Zuwachs erfahren.

12.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik: Oerlikon Solar führt "Amorph High Performance"-Technologie in den Markt ein

Oerlikon Solar verbessert Photovoltaik-Produktionsanlagen.
Oerlikon Solar verbessert
Photovoltaik-Produktionsanlagen.

Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), Hersteller von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarmodule, gab am 11.11.2008 die Einführung seiner nächsten Technologiegeneration bekannt: "Amorph High Performance". Mit der bisherigen Technologie "Amorph Basic" wurden nach Angaben des Unternehmens bereits über 500.000 Photovoltaik-Module produziert. Nun habe Oerlikon Solar in punkto Modulleistung einen Sprung nach vorn gemacht. Mit einem stabilisierten Wirkungsgrad von mehr als 7 % habe die Leistung um 16 % erhöht werden können. Gleichzeitig sei die Produktionskapazität ohne nennenswerte Kostensteigerung um mehr als 50 % gewachsen. Dadurch sei die Wirtschaftlichkeit dieser wachstumsträchtigen PV-Technologie weiter erhöht worden. Darüber hinaus habe Oerlikon Solar bereits die erforderliche TÜV-Zertifizierung erlangt.   "Die Fähigkeit, sich als Marktführer zertifizierter, innovativer PV-Technologie zu positionieren ist ein weiterer Beweis für unseren erfolgreichen Aufbau einer skalierbaren, technologisch führenden Organisation. Damit sind wir in der Lage, technische Fortschritte sehr zeitnah an unsere Kunden weiterzugeben und in erfolgreiches Business zu übersetzen", sagte Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar.


Bei dem neuen a-Si-Modul kommt eine von Oerlikon Solar eigens entwickelte TCO-Schicht (TCO = Transparent Conductive Oxide) aus Zinkoxid zum Einsatz. Sie trage durch einen besseren Lichteinfang zur Leistungssteigerung des Solarmoduls bei. Wie wichtig es sei, die Modulkonstruktion aus Systemsicht zu optimieren, werde mit dieser Technologiegeneration bewiesen. Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Modulschichten habe entscheidende Auswirkung auf die Systemleistung.


Leistungsverbesserung und Kostensenkung

Durch die Optimierung entscheidender Prozessschritte der End-to-End-Produktionsanlagen konnte der Durchsatz deutlich gesteigert werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die aus der ersten Anlagengeneration gewonnenen Erfahrungen zahlten sich bereits heute aus: klar gesteigerte Ausbeute, Erhöhung der Produktionszeit und optimierte Taktzeit. Insgesamt habe die Anlagenkapazität durch diese Verbesserungen um erstaunliche 50 Prozent gesteigert werden können - ohne nennenswerte Erhöhung der Gesamtkosten. Der daraus resultierende Kostenvorteil pro Watt sei beachtlich. "Wir wissen heute, dass die von uns verwendete Modulgröße von 1,4 m2 die größtmögliche Flexibilität gibt, um den Fertigungsprozess laufend zu verbessern", kommentierte Dr. Jürg Henz, Leiter des Geschäftsbereichs Thin Film.


Umfangreiche Testreihen

Der TÜV-Rheinland bestätigt, dass Oerlikon Solar alle erforderlichen Prüfungen für die Zertifizierung der Dünnfilm-Silizium-Module "Amorph High Performance" bestanden hat. Es wurden alle Kriterien in Bezug auf die Leistung (IEC 61646:2008) und die Modulsicherheit (IEC 61730-1:2004/61730-2:2004) erfüllt. Mit der als "Master-Zertifikat" ausgestellten TÜV-Bescheinigung kann Oerlikon Solar allen Kunden der End-to-End-Produktionsanlage eine kürzere Produkteinführungszeit anbieten. Es ist nach Anagaben des Unternehmens die zweite Zertifizierung in diesem Jahr. Dies unterstreiche sowohl Technologieführerschaft als auch Wirtschaftlichkeit der Oerlikon Solar End-to-End-Fertigungstechnik. Dr. Henz wies auf die Investition hin, die diese Zertifizierung ermöglichen: "In den vergangenen Monaten haben wir beachtliche Fortschritte in der Entwicklung eines skalierbaren, leistungsstarken und preiswerten PV-Modulproduktionssystems erzielt. Die Zertifizierung durch den TÜV ist nun der Beweis für diesen Erfolg, der unseren Kunden zugleich großen Nutzen bringt." Die Zertifizierung gelte weltweit und sei nur einer der Grundpfeiler der stabilen Plattform, auf der Oerlikon Solar seine Produkte und Dienstleistungen weiter ausbaut.

Oerlikon Solar hat sich bereits als einer der Marktführer bei Produktionsanlagen für die Dünnschicht-Silizium-Technologie etabliert. Nun beweise das Unternehmen, dass die Qualität der zweiten Generation ebenso robust und haltbar ist, wie die der ersten, heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig eröffne sie völlig neue Kosten-/Leistungsdimensionen. Oerlikon Solar setze weiter auf Fertigungstechniken, die sich durch lange Haltbarkeit und Produktsicherheit auszeichnen und dabei gleichzeitig alle erforderlichen Normen erfüllen: Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Ziel, das sich Oerlikon Solar gesteckt hat: Solarenergie, wirtschaftlich konkurrenzfähig, nutzbar zu machen.

12.11.2008   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Stipendienprogramm für internationalen Wissenstransfer zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz: Bewerbungsfrist endet am 30.11.

Renewables Academy vermittelt Wissen über die Erneuerbaren.
Renewables Academy vermittelt Wissen
über die Erneuerbaren.

Mit dem durch die Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums geförderten TREE-Projekt unterstützt die Renewables Academy (RENAC) AG mit einem mehrstufigen Seminarkonzept den Wissenstransfer in Sachen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz aus Deutschland in 13 Länder in Südamerika, Afrika und Asien. Insgesamt 400 Entscheider aus Politik und Privatwirtschaft sowie Ingenieure werden in der ersten Projektphase jeweils ein Woche lang im RENAC-Trainingszentrum in Berlin geschult. Interessenten können sich noch bis zum 30.11.08 bei der RENAC für ein TREE-Seminarstipendium in Berlin bewerben.  Das Projekt TREE (Transfer Renewable Energy & Efficiency) leistet durch Wissenstransfer einen wichtigen Beitrag zum Kapazitätsaufbau in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern und hilft so weltweit erneuerbare Energien und den effizienten Umgang mit Energie voranzubringen", beschreibt Michael Müller, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, die Seminare, die zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 stattfinden. Deutsche Unternehmen sind dazu eingeladen, ausländische Geschäftspartner über diese Möglichkeit zu informieren. Das Bewerbungsformular steht zum Herunterladen bereit unter http://www.tree-project.de.


Qualifizierungen in Solarthermie und Photovoltaik; Kurse zu solarthermischen Kraftwerken

TREE ist ein Stipendienprogramm, welches die Reisekosten, Unterbringung und die Seminarkosten umfasst. "Das Programm richtet sich an Teilnehmer, die das erworbene Wissen in bestmöglicher Weise in ihrem Beruf, in Politik oder Wirtschaft umsetzen können", sagt Berthold Breid, Vorstand der RENAC. Für den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen bedarf es vielfältiger Voraussetzungen: Entscheidungsträger erhalten einen Überblick zu Technologien, Kosten, Finanzierung, Rahmenbedingungen und Implementierungsstrategien. Die Kurse unterstützen Entscheider bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und bei Energieeffizienzmaßnahmen im eigenen Land und bieten den Austausch mit Vertretern anderer Länder. Für Ingenieure werden Qualifizierungen für die Technologien Solarthermie, Photovoltaik im Netzbetrieb oder als Inselsystem angeboten. Die Teilnehmer erhalten theoretische und praktische Planungs- und Installationskenntnisse im RENAC-Trainingszentrum. In einigen Ländern werden direkt vor Ort Kurse zu solarthermischen Kraftwerken angeboten.


Online-Plattform mit Fernkursen

Im Frühjahr 2009 wird es einen weiteren einwöchigen Vertiefungskurs in Berlin geben und über das ganze Jahr 2009 Fernkurse über eine Online-Plattform, sowie die Möglichkeit zu individuellen Beratungsgesprächen. TREE-Stipendienplätze werden jedoch nur bis zum 30.11.08 vergeben. Die Renewables Academy mit Sitz in Berlin bietet Aus- und Weiterbildung zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. In den - auf Deutsch oder Englisch stattfindenden - Kursen im RENAC-Trainingszentrum können die Teilnehmer technisches und nicht-technisches Wissen erwerben.

Weitere Informationen:
http://www.tree-project.de
http://www.renac.de

12.11.2008   Quelle: Renewables Academy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RENAC AG,
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VR LEASING will Landwirten mit Photovoltaik und Biogas neue Technologiefelder erschließen

Landwirte und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft können mit Leasing sprichwörtlich neue Energie(n) gewinnen, so die VR LEASING-Gruppe in einer Pressemitteilung. Als erster Anbieter im Markt integriere VR LEASING die Förderprogramme der Landwirtschaftlichen Rentenbank (LRB) in ihre Leasingkonzepte. Auf der Agrarmesse EuroTier 2008 in Hannover stellt die VR LEASING dazu ein Pilotprojekt im Bereich erneuerbare Energien vor und präsentiert sich vom 11. bis 14. November 2008 in Halle 26. Regenerative Energien bergen für die Agrarwirtschaft hoch interessante, vielfach noch ungeahnte Potenziale, heißt es in der Pressemitteilung. Von den Landwirten konsequent praktizierter Klimaschutz schone nicht nur die Umwelt, er zahle sich auch wirtschaftlich aus. Die gestiegenen Energiepreise und die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fixierten Einspeisevergütungen lieferten dabei entscheidende Anreize und Investitionssicherheit. Beste Voraussetzungen also, geeignete Dachflächen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage zu nutzen und die "Abfallprodukte" aus der Tierhaltung in einer Biogasanlage energetisch zu verwerten. 

Neue Handlungsspielräume durch Investitionen in Technologien zur Energiegewinnung

Ab einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro bietet die VR LEASING spezifische Leasingangebote für Anlagen dieser Art. Und ab einem Investitionsvolumen von 125.000 Euro könne ein leistungsstarkes Leasingpaket unter Einbeziehung des Rentenbank-Förderprogramms "Energie vom Land" geschnürt werden. "Wir erarbeiten für jeden Landwirt ein genau auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Leasingmodell, das die Vorteile des Förderprogramms gleich mit einschließt", erläutert Horst A. Leonhardt, Leiter Energie & Umwelt bei der VR LEASING. Die Finanzierungsalternative Leasing eröffne bei Investitionen in Technologien zur Energiegewinnung interessante Handlungsspielräume, denn bestehende Kreditlinien bei der Hausbank blieben unberührt. Auch Grundschulden würden nicht verlangt, weil sich die Leasingzahlungen über die Erträge der Anlagen tragen. Und die neuen Rentenbank-Förderprogramme machten eine Leasingfinanzierung zusätzlich attraktiv. Schon heute sei die VR LEASING ein wichtiger Finanzierungspartner von Landwirten und Agrarunternehmen. Der Eschborner Spezialfinanzierer prüfe aktuell sogar eine Ausdehnung des Angebots auf landwirtschaftliche Maschinen und Anlagen.


Beantragung und komplette Abwicklung der Förderung

"Unser Angebot ist eine hochinteressante Alternative zu den bisherigen Förderkrediten", erklärt Leonhardt. Doch interessierte Landwirte profitierten nicht nur von den besonders günstigen Leasingkonditionen, die durch die Einbindung des Rentenbank-Förderprogramms entstünden. So übernehme die VR LEASING auch die Beantragung und komplette Abwicklung der Förderung. Dazu Leonhardt: "Wer das Zukunftsfeld Energiegewinnung für sich erschließen will, findet bei uns ein großes Branchen- und Objekt-Know-how sowie umfassende Leistungen aus einer Hand. Dazu gehört zum Beispiel der Abschluss einer Allgefahrenversicherung, die auch gegen Nutzungsausfall schützt." Zudem hätten die Finanzierungsexperten auch neueste Marktentwicklungen und die daraus resultierenden Vorteile für ihre gewerblichen Kunden im Blick. Wer sich auf der Messe EuroTier 2008 zu seinem Wunschprojekt und den entsprechenden Fördermöglichkeiten informieren möchte, dem stehen die Experten aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund mit Rat und Tat zur Seite.

12.11.2008   Quelle: VR LEASING-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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12 Kommunen für den effizienten Einsatz von Energie mit dem European Energy Award ausgezeichnet

Neubau mit thermischer Solaranlage und Erdwärmepumpe in Bonn.
Neubau mit thermischer Solaranlage
und Erdwärmepumpe in Bonn.

Gleich zwölf Städte und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen erhielten am 7. November 2008 von Wirtschaftsministerin Christa Thoben im Gelsenkirchener Wissenschaftspark den "European Energy Award" für ihre beispielhaften Anstrengungen zur Senkung des kommunalen Energieverbrauchs. Preisträger waren Borgentreich, Burscheid, Dortmund, Emmerich, Gelsenkirchen, Havixbeck, Lohmar, Niederzier, Rommerskirchen und Willich. Bonn und Senden wurden mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet, der höchsten Kategorie in diesem Wettbewerb.   "Ich freue mich über die Anerkennung der zukunftsweisenden Energiekonzepte der zwölf Kommunen. Gerade Städte und Gemeinden haben eine wichtige Vorbildfunktion gegenüber Unternehmen und Verbrauchern. Sie können durch effektive Schritte den Energieverbrauch senken und das Klima entlasten. Die dadurch eingesparten Mittel stehen dann für andere wichtige Aufgaben zur Verfügung", erklärte Ministerin Christa Thoben heute bei der Siegerehrung.


Effizienter Umgang mit Energie und Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen

Der European Energy Award (eea) wird an europäische Städte und Gemeinden verliehen, die sich erfolgreich an einem Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren zum schonenden Energieeinsatz beteiligt haben. Ziel ist es, durch den eea den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energien in den Kommunen zu erhöhen. In NRW wurden von den mittlerweile über 75 am eea teilnehmenden Kommunen in den vergangenen Jahren bereits 17 Städte und Gemeinden mit dem Preis ausgezeichnet. Die EnergieAgentur.NRW organisiert im Auftrag des Wirtschaftsministeriums das Energiemanagementverfahren "European Energy Award" für Nordrhein-Westfalen. Alle Kommunen haben eine Fülle von Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt.


Bonn: Einbindung erneuerbarer Energien in die Versorgungsstruktur; Senden: Holzpelletkessel vermeidet 470 Tonnen CO2 pro Jahr

In Bonn ist der Klimaschutz längst fester Bestandteil des Standortmarketings. So werden bei auf Vorhaben bezogenen Bebauungsplänen, Entwicklungsmaßnahmen und beim Verkauf stadteigener Grundstücke Energiekonzepte erstellt, sobald mehr als 50 Wohneinheiten auf den Flächen entstehen sollen. Dabei werden unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Nahwärmeversorgung und die Einbindung erneuerbarer Energien in die Versorgungsstruktur geprüft.
Senden, nahe Münster (Westfalen) punktete kräftig mit dem neuen Schwimmbad "Cabrio". Dabei war Ziel, ein Bad zu errichten, das mit seinen CO2-Emissionen 20 Prozent unter dem Wert vergleichbarer Bäder liegt. Dazu wurde das "Cabrio" an einen Wärmeverbund mit einer Mehrzweckhalle, einer Doppelturnhalle sowie einem Umkleidegebäude angeschlossen. Zentrum des Wärmeverbundes sind ein 840-kW-Holzpelletkessel für die Grundlast, sowie zwei Gaskessel mit einer Leistung von je 336 kW für den Spitzenlastbetrieb. Der Heizwärmebedarf des Bades liegt bei 2,6 Millionen Kilowattstunden, die CO2-Einsparung des Holzheizkessels beträgt gegenüber einer Gasheizung fast 470 Tonnen pro Jahr.

12.11.2008   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energieagentur:NRW.,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau setzt strategische Ziele trotz Finanzkrise um

Roth & Rau, Spezialist für Plasma- und Ionenstrahltechnologie.
Roth & Rau, Spezialist für Plasma- und
Ionenstrahltechnologie.

In zahlreichen Einzelgesprächen auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt am Main bekräftigte der Vorstand der Roth & Rau AG, unter anderem Produzent von Photovoltaik-Produktionsanlagen, seine strategischen Ziele. "Wir sind hervorragend positioniert und verfügen über ausreichend finanziellen Spielraum, um sowohl unser operatives Geschäft als auch unsere geplanten strategischen Investitionen finanzieren zu können", erklärte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Durch die im April 2008 durchgeführte Kapitalerhöhung und den ebenfalls im April abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag verfügte die Gesellschaft zum 30. September 2008 über liquide Mittel in Höhe von rund 126 Millionen Euro und habe sich die Finanzierungskonditionen für die nächsten fünf Jahre gesichert. "Unser wichtigstes Ziel ist es, den Anteil unserer Produkte in der Wertschöpfungskette zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen signifikant zu erhöhen. Dadurch können wir die technologischen Parameter unserer Turnkey-Produktionslinien weiter verbessern und unsere Marktposition langfristig ausbauen", so Dr. Roth weiter.  

Übernahme des italienischen Equipment-Herstellers Tecnofimes

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sei Ende vergangener Woche gelungen: Die Roth & Rau AG werde zum 1. Januar 2009 die Tecnofimes S.r.l. mit Sitz in Monza, Italien, übernehmen. Tecnofimes ist ein Anbieter von Produktionsequipment für thermische Prozesse wie Diffusion und Firing die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen. Gemeinsam sollen künftig neuartige In-Line-Diffusionsöfen entwickelt und bei Roth & Rau produziert werden. Mit Diffusion und Firing integriere die Gesellschaft zwei weitere Prozessschritte, die neben der Antireflexbeschichtung einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe des Wirkungsgrads kristalliner Silizium-Solarzellen haben. "Mit der Übernahme der Tecnofimes gewinnen wir das entscheidende Know-how in einem weiteren wesentlichen Technologiesegment. Damit können wir künftig 65 % statt heute ca. 45 % aller Produkte und Dienstleistungen im Produktionsprozess kristalliner Silizium-Solarzellen anbieten“, sagte Finanzvorstand Carsten Bovenschen.


Ion-Tech GmbH wird ab 2009 Teil von Roth & Rau

Darüber hinaus wird die Roth & Rau AG zum 1. Januar 2009 die Ion-Tech GmbH mit Sitz in Hohenstein-Ernstthal übernehmen. Die Übernahme des nahe stehenden Unternehmens soll eine klarere Konzernstruktur schaffen und dazu beitragen, den Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie (PIB) neu zu strukturieren, heißt es in der Pressemitteilung. Ion-Tech ist im Rahmen der Komponentenfertigung für den Geschäftsbereich PIB tätig. Der Umsatz der Ion-Tech belief sich laut Roth & Rau AG im Geschäftsjahr 2007 auf weniger als eine Million Euro. Als Kaufpreis seien 700.000 Euro vereinbart worden. Gesellschafter der Ion-Tech sind bislang die Unternehmensgründer der Roth & Rau AG Dr. Dietmar Roth, Dr. Bernd Rau und Dr. Silvia Roth sowie der Leiter des Geschäftsbereichs PIB Dr. Michael Zeuner. "Mit der Eingliederung der Ion-Tech GmbH sichern wir uns den Zugriff auf für uns wesentliche Technologien und schützen uns gleichzeitig vor möglichen Lieferengpässen", erläuterte Dr. Roth diesen Schritt. "Neben dem Zukauf von Schlüsseltechnologien stärken wir auch kontinuierlich unsere eigene Technologiekompetenz. Wir haben in den vergangenen Monaten unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten intensiviert. Dabei haben wir zum einen neue vielversprechende Projekte begonnen und zum anderen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich erhöht. Die Entwicklung zukunftsweisender Produkte und Anlagen ist zentraler Bestandteil unserer langfristigen Wachstumsstrategie", sagte Bovenschen.


Erster Großauftrag für Produktlinie MAiA

Eine der wesentlichen Produktentwicklungen, die in den vergangenen Monaten auf den Markt gebracht wurde, ist die Produktlinie MAiA. Dabei handle es sich um eine neue Generation von Anlagen zur Einführung neuer Solarzellentechnologien. Die modifizierte Anlagenserie zeichne sich vor allem durch ihre Flexibilität im Aufbau und in den Anwendungsbereichen aus: In Form eines "Baukastensystems" könnten neue Plasmatechnologien wie zum Beispiel die beidseitige Beschichtung von Solarzellen oder die Verwendung neuer Schichtmaterialien separat oder in Kombination umgesetzt werden. Der erste Großauftrag für acht MAiA-Anlagen sei für insgesamt 29 Millionen eingegangen. "Wir freuen uns, dass wir mit unserer neuen Produktlinie MAiA ein weiteres technologisch führendes Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht haben und damit unsere Technologiekompetenz unterstreichen können. Nachdem wir bereits auf der Messe in Valencia sehr positives Feedback bekommen haben, bekräftigt dieser Auftrag die hohe Nachfrage nach diesem Produkt", freut sich Dr. Roth. Die Installation der Anlagen sei für das zweite Quartal 2009 vorgesehen.

Der Vorstand bestätigte außerdem die auf vorläufiger Basis bereits veröffentlichten Quartalszahlen. Der vollständige 9-Monatsbericht 2008 ist auf der Internetseite der Gesellschaft verfügbar.

11.11.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Conergy-Gruppe schließt Finanzierung für drei spanische Megawatt-Solarparks ab

Solar-Kraftwerk El Calaverón (Castilla-La Mancha).
Solar-Kraftwerk El Calaverón
(Castilla-La Mancha).

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung für die spanischen Photovoltaik-Großprojekte Manzanaras, Herrera und Chinchilla durch die HSH Nordbank hat die Conergy-Gruppe über ihr Tochterunternehmen EPURON jetzt alle 2008 realisierten Großprojekte in Spanien finanziert, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Die Solarparks, darunter auch das im Juni verkaufte 21,2 MW-Projekt El Calaverón, seien rechtzeitig und plangemäß errichtet und somit noch zum lukrativen Einspeisetarif von 45 Cent pro kWh an das öffentliche Netz gebracht worden. Dies sichere den künftigen Betreibern eine attraktive Rendite, betont Conergy. Mit insgesamt vier realisierten und finanzierten Großprojekten, die nach Angaben des Unternehmens ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 218 Millionen Euro umfassen, sei die Conergy-Gruppe 2008 einer der erfolgreichsten Projektentwickler und -finanzierer auf der iberischen Halbinsel. 
"Solarparks sind gerade in der momentan angespannten Kapitalmarktsituation ein gefragtes Investment. Wir spüren eine unveränderte Nachfrage nach unseren Produkten", so Nikolaus Krane, Leiter der Projektentwicklung bei der Conergy AG. "Entscheidend für die Attraktivität der Produkte sind neben gesicherten und attraktiven Einspeisetarifen auch qualitativ hochwertige Solarsysteme. Hier haben wir als langjähriger Marktteilnehmer mit großer Expertise im Projektentwicklungs- und -finanzierungsbereich einen großen Vorteil", so Krane weiter.


Solarparks mit insgesamt 6 MW am Netz

Die drei Anlagen mit einer Leistung von jeweils zwei Megawatt befinden sich in der spanischen Region Castilla-La Mancha. Alle Anlagen sind mit einem zweiachsigen Photovoltaik-Nachführsystem ausgestattet entweder vom Typ "Conergy SolarOptimus" (Chinchilla 1) oder mit Pairan-Modellen (Manzanares und Herrera). Diese erzeugen laut Conergy jährlich rund 12,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Conergy ist bereits seit 2004 im spanischen Solarmarkt aktiv und hat seitdem über seine Tochterfirma EPURON Großanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 45MW gebaut und finanziert.

11.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Mitglieder europäischer Parlamente verabschieden Budapester Erklärung zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Am 7.11.2008 hat das vom Europäischen Forum für Erneuerbare Energien (EUFORES) organisierte interparlamentarische Treffen (IPM8) mehr als 60 Abgeordnete aus dem Europäischen Parlament und den nationalen Parlamenten von 19 EU-Mitgliedsstaaten zusammengebracht. Die Parlamentarier diskutierten in zwei Gesprächsrunden die Verhandlungen zum Stand der neuen europäischen Rahmenrichtlinie für erneuerbare Energien (RES) und den Stand der nationalen Aktionspläne zur Energieeffizienz (NEEAP). Die Versammlung tagte im ungarischen Parlamentsgebäude und beschloss die Budapester Erklärung 2008 zur künftigen Politik im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Die Abgeordneten fordern eine klare und ehrgeizige Rahmenrichtlinie und definierten die wichtigsten Anforderungen an die Förderpolitik in der EU.  Im Einzelnen verlangen die Parlamentarier die Einführung, Überwachung und Verbesserung von Energieeffizienzmaßnahmen, die bereits in den jeweiligen nationalen Plänen aufgelistet sind, und darüber hinaus eine zweite Runde zur Verbesserung der nationalen Aktionspläne zu Energieeffizienz.


Die Abgeordneten betonen, dass erneuerbare Energien und Energieeffizienz besonders in der gegenwärtigen Finanzkrise unterstützt werden müssen. Die Verantwortlichkeit der EU und die Glaubwürdigkeit ihrer umweltpolitischen Ziele gelte es ebenso zu stärken. Erneuerbare Energiequellen und Effizienz könnten die Energieversorgung sichern, die Abhängigkeit von Importen senken, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Auswirkungen des Klimawandels mildern.

Die Budapester Erklärung in englischer Sprache kann heruntergeladen werden unter http://www.solarserver.de/budapest_declaration_2008.pdf

11.11.2008   Quelle: EUFORES - the European Forum for Renewable Energy Sources   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltik-Produzent Suniva startet Solarzellen-Produktion am Standort Norcross (USA)

Suniva Inc. (Atlanta, Georgia), Hersteller von Solarzellen auf der Basis von monokristallinem Silizium, meldete am 4. November 2008 den Start seiner neuen Fertigungslinie im Werk Norcross (Georgia), mit einer Spitzenkapazität von 32 Megawatt (MWp). Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, im kommenden Jahr eine weitere Produktionslinie mit doppelter Produktionskapazität in Betrieb nehmen zu wollen. Die erwartete Gesamtkapazität der Niederlassung Norcross würde damit auf 96 MWp steigen, heißt es in der Pressemitteilung. Die aktuelle Produktionslinie mit 32 Megawatt (MW) Kapazität wurde für die Produktion von Sunivas "ARTisun"-Solarzellen entwickelt, die zur Endmontage an Modulhersteller wie z. B. die Solon AG (Berlin) und Titan Energy Systems LTD. (Andrah Pradesh, Indien) geliefert werden sollen. Diese beiden Unternehmen allein sollen Lieferverträge im Umfang von mehr als einer Milliarde US-Dollar mit Suniva unterzeichnet haben.  

Weiterführung der Partnerschaft mit der deutschen centrotherm photovoltaics AG

Suniva beabsichtigt die Fortführung der Partnerschaft mit der centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren), die für das Design und die Integration der zweiten Produktionslinie verantwortlich sein soll. Suniva will in seiner Fabrik in Norcross bis zum Jahr 2010 eine Gesamtkapazität von 175 MWp erreichen, womit viele so genannte "cleantech"-Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden sollen. "Die eigens für Suniva konzipierten Produktionslinien von centrotherm ermöglichen es uns, Solarzellen nach neuestem Stand der Technik produzieren zu können. Die Linien sind aber auch flexibel genug, um künftige Innovationen gegebenenfalls leicht integrieren zu können", sagte John Baumstark, Vorstand von Suniva. "Unsere Partnerschaft mit dem Branchenführer centrotherm photovoltaics erlaubt es uns, unsere Produktion schnell und gewissenhaft zu planen, um bestehende Verträge zu erfüllen und der künftigen Marktnachfrage begegnen zu können", fügte Baumstark hinzu.


Neueste Forschung und Innovationen verwirklicht im Produktionsprozess

Sunivas Produktionsprozess wurde entwickelt am Center of Excellence for Photovoltaics des Georgia Institute of Technology’s University (UCEP; Atlanta, Georgia). Es optimiere verschiedene Schritte des Solarzellen-Produktionsprozesses und ermöglicht laut Suniva die Produktion von Solarzellen mit marktführenden Wirkungsgraden. Das National Renewable Energy Laboratory (NREL; Golden, Colorado) habe dieses Jahr bestätigt, dass die von Suniva im Labor produzierten Solarzellen einen Wirkungsgrad von über 20 Prozent aufweisen konnten. Dies bedeute einen Weltrekord auf dem Gebiet der per Druckverfahren hergestellten "low-cost" Solarzellen. Langfristig werde Sunivas Ansatz die Kosten für Solarstrom so weit senken, dass er mit Strom aus fossilen Quellen konkurrieren könne. "Als Systemlieferant für Suniva haben wir schnell das Potenzial dieses Unternehmens als Anbieter marktführender Solarzellen erkannt und sind stolz auf diese Zusammenarbeit, die in vollständiger Wettbewerbsfähigkeit münden kann", sagte Dr. Peter Fath, Technikvorstand von centrotherm photovoltaics AG.

11.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IBC SOLAR sichert sich Grundstücke für 38 Megawatt-Solarkraftwerke in Norditalien

Das Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR (Bad Staffelstein) hat in der norditalienischen Region Friaul Grundstücke gesichert, auf denen Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 38 Megawatt peak (MWp) entstehen sollen. Bis Ende des Jahres erwartet das Unternehmen den positiven Abschluss der Genehmigungsphase für das erste Projekt mit 11 MWp, für die bereits eine Einspeisegenehmigung vorliegt, heißt es in der Pressemitteilung. Investoren könnten sich ab sofort bei IBC SOLAR über Anlage- und Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Die Erteilung der Baugenehmigungen erwartet IBC SOLAR für Ende des Jahres und geht deshalb von einem Baubeginn im Frühjahr 2009 aus.   Für die restlichen Flächen der Projektstandorte in Norditalien bereite IBC SOLAR derzeit die Anträge auf Genehmigung vor.

Umfangreiche Planungssicherheit hinsichtlich der Förderung von Solarprojekten biete das in Italien verbindliche Solar-Fördergesetz "Conto Energia", das für Freiflächenanlagen eine Einspeisevergütung von 0,36 €/kwh über einen Zeitraum von 20 Jahren vorsieht, betont IBC Solar. Als Projektentwickler und Generalauftragnehmer liege von der Planung, über die Genehmigung, Finanzierung, bis hin zur Installation und dem nachträglichen Monitoring alles in der Hand von IBC SOLAR.

"Neben dem Heimatmarkt Deutschland und dem Aufbau des spanischen Projekt-Marktes in den letzten Jahren, expandiert IBC SOLAR nun auch nach Italien", erklärt Rudolf Sebald, Leiter der technischen Abteilungen bei IBC SOLAR. "IBC SOLAR verfügt seit 1982 mit mehr als 50.000 Anlagen und 350 MWp installierter Leistung über langjährige Erfahrungen im Bereich Photovoltaik. Dadurch können wir bei Großprojekten die Erträge durch eine den regionalen Verhältnissen angepasste Planung optimieren. Für Investoren bedeuten höhere Energieerträge mehr Gewinn. Allein in den letzten drei Jahren haben wir 20 Großprojekte gewinnbringend realisiert."

11.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesgerichtshof definiert Photovoltaikanlagen an und auf Gebäuden

Am 29. Oktober gab der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein neues Urteil zur Solarstrom-Einspeisevergütung nach § 11 Abs. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2004 (EEG) bekannt. Laut einer Pressemitteilung des BGH setzt die in § 11 Abs. 2 EEG aufgestellte Erfordernis wonach die Anlage "ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht" sein muss, voraus, dass das Gebäude die Anlage über seine Statik trägt. Nur wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, wird die Zahlung einer höheren Einspeisevergütung von mindestens 57,4 Cent pro Kilowattstunde bei Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt gewährt. Das Gebäude müsse als Tragegerüst die Hauptsache bilden, von dem die darauf oder daran befestigte Anlage in ihrem Bestand abhängig ist, heißt es in der Pressemitteilung.   Der BGH hat zudem entschieden, dass diejenigen Anlagen nicht unter § 11 Abs. 2 EEG fallen, die eine eigenständige, von einem Gebäude unabhängige Tragekonstruktion aufweisen und bei denen das damit zusammenhängende Gebäude erst dadurch entstanden ist, dass die Tragekonstruktion selbst überdacht wurde.


Tragekonstruktionen mit Doppelfunktion

Hintergrund der Entscheidung des BGH ist ein Fall, in dem die Tragekonstruktion von Solarmodulen zugleich Unterstände für Hühner bietet. Die Klägerin betreibe auf einem Gelände für die Freilandhaltung von Hühnern 69 solcher Konstruktionen, heißt es in der Pressemitteilung. Sie vertrete die Auffassung, es handle sich um Solaranlagen, für die sie nach § 11 Abs. 2 EEG eine erhöhte Vergütung für den eingespeisten Solarstrom beanspruchen könne. Das Landgericht hat die auf Zahlung der erhöhten Vergütung gerichtete Klage abgewiesen. Auf die Berufung der Klägerin hin änderte das Oberlandesgericht das erstinstanzliche Urteil ab und verurteilte die Beklagte antragsgemäß. Die vom Berufungsgericht im Anschluss zugelassene Revision der Beklagten hatte Erfolg.

Nach den Feststellungen des Berufungsgerichts entsprechen die Photovoltaik-Anlagen der Klägerin nicht den im § 11 Abs. 2 EEG vorgegebenen Voraussetzungen. Die Anlagen seien nicht in ihrem Bestand von dem Tragegerüst eines die Hauptsache bildenden Gebäudes abhängig. Vielmehr sei das Tragewerk selbst darauf ausgerichtet, ohne Zwischenschaltung einer Trägerkonstruktion für ein Gebäude die Photovoltaikmodule unmittelbar zu tragen. Somit könne der eingespeiste Strom nicht nach § 11 Abs. 2 EEG mit einem erhöhten Tarif vergütet werden.

11.11.2008   Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Brandenburg, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein gewinnen Bundesländerpreis für erneuerbare Energien

Technologieförderung und Standortpolitik machen erneuerbare Energien zum Jobmotor.
Technologieförderung und Standortpolitik
machen erneuerbare Energien zum Jobmotor.

Brandenburg, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sind die führenden Bundesländer in Sachen erneuerbare Energien. Das ist das Ergebnis der ersten umfassenden Vergleichsstudie, die heute von der Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin vorgestellt wurde. Die Ministerpräsidenten der drei Länder bekommen dafür stellvertretend den Bundesländerpreis für erneuerbare Energien, den "Leitstern 2008", verliehen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben alle Bundesländer einem Leistungsvergleich in rund 50 Bereichen unterzogen. Daraus ist die bisher umfangreichste Datenbank zu erneuerbaren Energien auf Länderebene entstanden, mit Informationen zu Wirtschaftseffekten, politischen Rahmenbedingungen sowie zu Anteilen und Zubauraten einzelner Technologien. Die Forscher haben zudem die erfolgreichsten Politikmodelle auf Länderebene ermittelt. 
"Bundesländer, die auf ambitionierte Ziele, konsequente Technologieförderung und effektive Standortpolitik setzen, liegen im föderalen Wettbewerb vorn", stellt Prof. Frithjof Staiß fest, Vorstand des ZSW. "Für den Gesamtsieg waren wie beim Leichtathletik-Zehnkampf kontinuierliche Leistung und Stehvermögen in allen Disziplinen gefragt", so Staiß bei der Präsentation der Studie weiter. "Brandenburg ist in den ausschlaggebenden Kategorien Teil der Spitzengruppe. Das beschert dem Land am Ende den Gesamtsieg."


Brandenburg: führender Produktionsstandort für Photovoltaik und Spitzenreiter beim Ausbau der Windenergie

"Die Energieerzeugung ist traditionell unsere Stärke und wird es mit den Erneuerbaren Energien auch weiterhin bleiben“, betont Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck. Bis 2020 soll ein Fünftel des Primärenergieverbrauchs des Landes durch Solar- und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie gedeckt werden. Brandenburg ist ein führender Produktionsstandort für Photovoltaik-Technik und Spitzenreiter beim Ausbau der Windenergie. Außerdem arbeiten Brandenburger Unternehmen und Forschungseinrichtungen intensiv daran, die gesicherte Leistung erneuerbarer Energien zu verbessern. "Deshalb freue ich mich sehr über die Auszeichnung Brandenburgs als bestes Bundesland für Erneuerbare Energien", so Platzeck weiter. "Das bedeutet aber nicht, dass wir uns auf diesen Erfolgen ausruhen. Die Potenziale sind auch in Brandenburg noch nicht ausgeschöpft".


Baden-Württemberg überzeugt durch Förderung erneuerbarer Wärme; Schleswig-Holstein verfolgt die erfolgreichste Standortpolitik

Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein gehören ebenfalls zu den Spitzenreitern des Bundesländervergleichs und haben den "Leitstern 2008" in Teildisziplinen gewonnen: Baden-Württemberg überzeugt vor allem durch seine ambitionierte Förderung erneuerbarer Wärme. Schleswig-Holstein verfolgt die erfolgreichste Standortpolitik für erneuerbare Energien und führt das Ranking bei Unternehmensansiedlungen, Forschung und Technologieentwicklung an.

Die Studie verdeutlicht, dass in strukturschwächeren Bundesländern die positiven Wirtschafts- und Arbeitsplatzeffekte durch erneuerbare Energien besonders spürbar sind. Zudem zeigt der Bundesländervergleich, dass die Potenziale für die Nutzung aller Erneuerbarer Energien über ganz Deutschland gleich verteilt sind. In der Verwandlung dieser Chancen in Erfolge zeichnet sich aber ein uneinheitliches Bild ab: Während Bayern, Baden-Württemberg und Hessen beispielsweise im Einsatz erneuerbarer Wärme vorn liegen, werden die Potenziale der Windenergie hier bisher nur zu einem geringen Teil genutzt.


Untersuchung zeigt, dass alle Bundesländer die erneuerbaren Energien verstärkt ausbauen müssen

"Alle Bundesländer haben die Anlage zum Spitzensportler", kommentiert Dietmar Schütz, Vorstand der Agentur für Erneuerbare Energien und Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie, die Vergleichsstudie. "Deshalb sind auch alle gleichermaßen dafür verantwortlich, die deutschen und europäischen Klimaschutzziele und den notwendigen Strukturwandel in der Energieversorgung zu erreichen", so Schütz weiter. Eine wichtige Schlussfolgerung der Untersuchung sei, dass alle Bundesländer die erneuerbaren Energien verstärkt ausbauen müssen. "Das bedeutet auch, Blockadehaltungen aufzugeben", betont Schütz. "Schließlich profitieren alle Bundesländer von mehr Unabhängigkeit von endlichen Ressourcen und von dauerhaft stabilen Energiepreisen."


Weitere Informationen im Internet

Ausführliche Hintergrundinformationen, die interaktive Ergebnis-Datenbank mit Deutschlandkarte sowie die komplette Studie "Best Practice für den Ausbau Erneuerbarer Energien" sind zugänglich unter http://www.leitstern2008.de.

10.11.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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Photovoltaik-Unternehmen Sunways steigert Konzernumsatz im 3. Quartal und optimiert Rohstoffversorgung

Sunways-Vorstand Burkhardt (links) gibt die Unternehmensleitung ab.
Sunways-Vorstand Burkhardt (links)
gibt die Unternehmensleitung ab.

Die Sunways AG (Konstanz), Hersteller von Solarzellen, Solar-Wechselrichtern und Photovoltaik-Systemen, steigerte im dritten Quartal den Umsatz um 11 Prozent auf 68,6 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch deutlich nachgegeben: um 70 Prozent auf 0,6 Millionen Euro. Wie erwartet sei das Ergebnis auch im dritten Quartal 2008 noch durch hohe Rohstoffkosten belastet. Hinzu kämen Personal- und Betriebskosten, die in erster Linie auf den Ausbau der Photovoltaik-Produktionsstätte in Arnstadt zurückzuführen seien. Der Quartalsüberschuss lag laut Sunways AG mit 0,2 Millionen Euro auf gleichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum.   Im Segment Solarzellen erzielte die Sunways AG im dritten Quartal nach eigenen Angaben Umsätze in Höhe von 19,2 Millionen Euro (Vorjahr: 23,1 Millionen Euro). Das EBIT sank von 1,6 Millionen Euro im dritten Quartal 2007 auf minus 0,7 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Der Geschäftsbereich Solarsysteme und -projekte sei auch im abgelaufenen Quartal wieder der Wachstumsträger gewesen, betont das Unternehmen: Gemessen am dritten Quartal 2007 stieg der Umsatz um 28 Prozent auf 49,5 Millionen Euro. Das EBIT wuchs deutlich überproportional auf 1,3 Millionen Euro. Damit konnte das Segment-EBIT des Vorjahreszeitraumes von 0,4 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden.


Rechtliche Unsicherheiten bremsten Nachfrage in Spanien

Das Auslandsgeschäft stieg im dritten Quartal 2008 verglichen mit dem Vorjahresquartal um 65 Prozent. Insgesamt lag der Auslandsanteil am Quartalsumsatz der Sunways bei 18 Prozent. Gemessen am dritten Quartal 2007 stieg der Auslandsanteil um rund sechs Prozentpunkte an. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2008 sei der Auslandsumsatz der Sunways jedoch aufgrund der im dritten Quartal bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die Weiterführung des Einspeisegesetzes in Spanien gesunken. Trotz deutlich gestiegener Umsätze in den europäischen Kernmärkten Italien und der Schweiz habe der Umsatzrückgang in Spanien im dritten Quartal 2008 nicht ausgeglichen werden können.

In den ersten neun Monaten 2008 erreichte die Sunways AG ein Umsatzvolumen von 184,4 Millionen Euro. Der im Vergleich zum Neunmonatszeitraum 2007 um 22 Prozent gestiegene Umsatz wurde vom überdurchschnittlichen Wachstum im Segment Solarsysteme und -projekte getrieben: Gemessen an den ersten neun Monaten 2007 wuchs das Systemgeschäft in der Neunmonatsperiode 2008 um 41 Prozent auf 125,1 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Solarzellen entwickelte sich seit Jahresanfang 2008 schwächer. Der Umsatz gab im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2007 um vier Prozent auf 59,3 Millionen Euro nach. Das Konzern-EBIT verringerte sich in den Monaten Januar bis September 2008 auf 2,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 3,6 Millionen Euro). Das Nettoergebnis blieb mit 0,9 Millionen Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode stabil.


Rohstoffversorgung bis zur Produktionsauslastung gesichert

Zur weiteren Optimierung der Materialversorgung hat die Sunways AG im Oktober 2008 einen Vertrag mit der Swiss Wafers AG abgeschlossen. Der Vertrag umfasse die Lieferung von insgesamt 115 Megawatt Solar-Wafern im Zeitraum von 2009 bis 2016, heißt es in der Pressemitteilung. Ende 2007 hatte die Sunways bereits einen Vertrag mit LDK Solar über die Lieferung von insgesamt 1.000 Megawatt Silizium-Wafern über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschlossen. Erste Lieferungen aus diesem Abkommen werden für Ende 2008 / Anfang 2009 erwartet. Mit diesen beiden Rohstofflieferverträgen und dem ab Januar 2009 gültigen Langzeitliefervertrag mit der Deutschen Solar schaffe die Sunways AG die Voraussetzungen für die vollständige Materialversorgung ihrer erweiterten Produktionskapazitäten von 116 Megawatt in Konstanz und Arnstadt. Mit dem Abschluss des Vertrages mit Swiss Wafers verbessere die Sunways AG ihre Ausgangslage für ein forciertes profitables Wachstum ab 2009 nochmals.


Wechsel im Vorstandsvorsitz und Vorstandserweiterung

Nach Ende des Berichtszeitraumes kündigte die Sunways AG eine Vorstandsneuzuordnung und Erweiterung an. Roland Burkhardt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Sunways AG wird die Unternehmensleitung dem bisherigen Finanzvorstand, Michael Wilhelm, zum 1. Januar 2009 übergeben. Wilhelm wird künftig sowohl die Strategie als auch die Finanzen der Sunways AG verantworten. Roland Burkhardt wird das Vorstandsressort Technologie mit Forschung und Entwicklung übernehmen. Diese Veränderung im Vorstandsvorsitz werde keinerlei Einfluss auf die Eigentumsverhältnisse der Sunways AG haben, heißt es in der Pressemitteilung.

Zusätzlich bestellte der Aufsichtsrat der Sunways AG Jürgen Frei per 17. November 2008 als Vorstand für das neu geschaffene Ressort Vertrieb und Marketing. Mit erweiterten Kompetenzen ausgestattet, wurde zum 1. November 2008 Jörg von Strom als neuer Chief Operating Officer (COO) und Nachfolger von Ralph Kienzler berufen. Von Strom wird die Bereiche Einkauf, Supply Chain Management und Produktion verantworten.

10.11.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Gründerin der Elektrizitätswerke Schönau erhält internationale Auszeichnung als "Social Entrepreneur 2008"

Ursula Sladek macht Bürger zu grünen Stromproduzenten.
Ursula Sladek macht Bürger zu
grünen Stromproduzenten.

Ursula Sladek, Gründerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS), ist als eine von weltweit 200 "Social Entrepreneurs" in das Fördernetzwerk der führenden Organisation für Sozialunternehmertum, Ashoka, aufgenommen worden. Sie hat sich in einem mehrstufigen, nationalen und internationalen Auswahlprozess allein in Deutschland gegen rund 300 Mitbewerber durchgesetzt, weltweit wurden mehr als 7.000 Kandidaten begutachtet. Am 19. November wird sie in München als Social Entrepreneur geehrt. Frau Sladek erhält von Ashoka Beratungsleistung und Verbindungen zu Sozialunternehmern in 60 Ländern, damit sie die Erfolgsrezepte hinter den EWS - die Stärkung dezentraler Energieproduktion und die Beteiligung der Bürger an der Energieversorgung - weltweit verbreiten kann. 

Bürgerbeteiligung an der Energieproduktion stärkt demokratische Strukturen

Ashoka zeichnet jedes Jahr weltweit die talentiertesten Social Entrepreneurs aus - Menschen, die unternehmerisches Denken mit sozialen, gemeinnützigen Zielen verknüpfen und bahnbrechende Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln. Das bekannteste Mitglied des Ashoka-Netzwerks ist Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. "Ursula Sladek ist von Ashoka ausgewählt worden, weil sie durch ein einzigartiges Konzept der Bürgerbeteiligung demokratische Strukturen stärkt und die Nutzung umweltfreundlicher Energien vorantreibt", sagt Konstanze Frischen, Geschäftsführerin von Ashoka in Deutschland. "Sie macht Bürger zu unabhängigen, grünen Stromproduzenten." Ursula Sladek kommentiert: "Die Aufnahme durch Ashoka bedeutet für mich eine große Ehre, und die Möglichkeit, noch weitaus mehr Menschen für unsere Ideen zu begeistern als bisher." Mit der Auszeichnung von Ursula Sladek fördert Ashoka den ersten Social Entrepreneur aus Baden-Württemberg. In Deutschland werden von der Organisation seit 2005 mittlerweile 20 Sozialunternehmer unterstützt.


Vorreiter für grüne Energie in Deutschland

Ursula Sladek hat bereits in den neunziger Jahren - vor der gesetzlichen Liberalisierung - durch ihre Bürgerinitiative das Preismonopol auf dem Energiemarkt gebrochen. Sie hat gezeigt und vorgelebt, dass Bürger die Produktion und den Vertrieb von Elektrizität selbst in die Hand nehmen können. Die Elektrizitätswerke Schönau, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Michael ins Leben rief, waren und sind der Vorreiter für grüne Energie in Deutschland. Sie beliefern mehr als 75.000 Kunden direkt mit kernkraftfreiem Strom und spornen andere Anbieter dazu an, ebenfalls Produkte aus regenerativen Quellen zu offerieren. Statt möglichst viel Strom zu verkaufen, hilft Ursula Sladek ihren Kunden, möglichst viel Energie zu sparen. Darüber hinaus verfolgt sie eine große Zukunftsvision: die dezentrale, umweltfreundliche Produktion und Einspeisung von Energie. Sie ermöglicht es Privathaushalten ebenso wie kleinen Betrieben und Kommunen, durch Solaranlagen oder Mikro-Blockheizkraftwerke, die im Keller installiert werden können, Selbstversorger zu werden und ihre Überproduktion zurück ins Netz einzuspeisen. Die Energieeffizienz der kleinen Kraftwerke liegt bei 90%. Zum Vergleich: große Kohlekraftwerke haben eine Energieeffizienz von 30 bis 40%, der Rest geht als Wärme verloren. Ihr Ziel ist, dass bis 2050 fast 100% aller Energie in Deutschland aus grünen, energieeffizienten Quellen stammt.

10.11.2008   Quelle: Ashoka Deutschland gGmbH; Elektrizitätswerke Schönau GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWS,
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Phoenix Solar AG baut 2,3 Megawatt-Solarkraftwerk für die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm

220 kW-Solarstrom-Anlage in Neu-Ulm (Phoenix Solar AG, 2004)
220 kW-Solarstrom-Anlage in Neu-Ulm
(Phoenix Solar AG, 2004)

Im Auftrag der SWU Energie, einer 100-prozentigen Tochter der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, errichtet die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) derzeit auf den Dächern der EvoBus GmbH in Neu-Ulm eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 2,3 Megawatt. Das Kraftwerk soll rund 650 Haushalte mit umweltfreundlichem Solarstrom versorgen. Zudem werde der Ausstoß von jährlich rund 2.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden, der bei der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen entstehen würde, heißt es in der Pressemitteilung der Phoenix Solar AG.  Die Ulmer Niederlassung des international führenden Photovoltaik-Systemhauses ist verantwortlich für Planung, Bau und Betriebsführung von Photovoltaik Großkraftwerken bis in den Multi-Megawatt-Bereich. Bereits im Jahr 1997 hat das Team um Technikvorstand Manfred Bächler für die SWU eine fassadenintegrierte Photovoltaikanlage auf deren Betriebshof installiert.



13.500 Solarmodule auf 14 Dächern

Für das bis dato größte Aufdach-Solarkraftwerk der Phoenix Solar AG, das auf einer Produktionshalle der EvoBus GmbH errichtet wird, werden rund 13.500 kristalline Solarmodule auf 14 Sheddächern mit einer Fläche von zirka 18.000 Quadratmetern montiert. Phoenix Solar plant, die Anlage im Dezember fertig zu stellen, so dass das Kraftwerk noch in diesem Jahr umweltfreundlichen Strom ins Netz der SWU einspeisen kann. Die Finanzierung erfolge über ein Beteiligungskonzept der SWU, mit dem die eigenen Stromkunden angesprochen werden.

10.11.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Martifer Solar installiert Megawatt-Solarpark in Italien

Solarpark in Vaglio di Basilicata
Solarpark in Vaglio di Basilicata

Martifer Solar, Tochterunternehmen der portugiesischen Martifer-Gruppe, hat den Bau seines ersten Photovoltaik-Kraftwerks in Italien abgeschlossen. Das Unternehmen mit Sitz in Mailand errichtete den Solarpark in einer Bauzeit von weniger als drei Monaten, berichtet Martifer Solar in einer Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk, bestehend aus 21 einzelnen, der Sonne nachgeführten Photovoltaik-Systemen in Vaglio di Basilicata hat eine Gesamtleistung von 1,016 Megawatt (MWp). Damit kann laut Martifer Solar der Strombedarf von 450 Haushalten gedeckt werden und gleichzeitig würden jährlich 2.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.  Laut Martifer Solar sind die Anlagen in der Provinz Potenza die größten Photovoltaik-Kraftwerke in der Region Basilicata und verdoppeln die bislang in Potenza installiert Kapazität zur Stromerzeugung. Außerdem zählten die Anlagen zu den zehn größten netzgekoppelten Solarstromanlagen Italiens, womit Martifer an die Spitze der Photovoltaik-Systemintegratoren Italiens aufgerückt sei.


Weitere Megawatt-Projekte geplant

Pedro Pereira, Regionalmanager von Martifer Solar in Italien, betont, das Unternehmen habe die Herausforderung gemeistert, das Solar-Kraftwerk noch zu den Bedingungen der alten Einspeisevergütung ('vechio conto energia') an das Netz zu bringen und damit seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt: "Von Anfang an haben wir dieses Projekt wegen seiner engen zeitlichen Vorgaben als Herausforderung begriffen, denn trotz unserer Erfahrung im spanischen Markt handelt es sich um unser erstes Vorhaben in Italien. Nach dem wir das geschafft haben, sind wir für weitere Aufgaben in Italien vorbereitet und wollen ein ganze Reihe von Megawatt-Projekten umsetzen". Martifer Solar ist seit Januar 2008 im italienischen Photovoltaik-Markt präsent, einem der am schnellsten wachsenden Solarstrom-Märkte weltweit.

10.11.2008   Quelle: Martifer Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Martifer Solar,
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Neue Fabrik von Silicon Genesis startet Produktion von 150 µm dünnen Solar-Wafern

Muster der ersten "PolyMax"-Solarwafer.

Silicon Genesis, US-amerikanischer Hersteller technischer Trägermaterialien (engineered substrates), berichtete am 06.11.2008, das Unternehmen habe mit der Fertigung der ersten "verschnittfreien", nur 150 Mikrometer (µm) dünnen Solar-Wafer begonnen, die 125 x 125 Millimeter groß sind. Die Produktion von Wafern mit 156 mm Kantenlänge werde in Kürze beginnen. In der Pilotfertigung in San Jose sollen erste Muster der so genannten PolyMax-Wafer produziert und das Fertigungsverfahren weiterentwickelt werden, um Großserien zu produzieren. Das PolyMax-Verfahren dient zur effizienten Herstellung von Wafern mit einer Stärke zwischen 150 µm und 50 µm aus Siliziumblöcken (Ingots). Mit der neuen Fabrik könne Silicon Genesis die Produktion der innovativen, besonders dünnen PolyMax-Photovoltaiksubstrate schneller hochfahren, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die neue Produktionsstätte demonstriere SiGens stetige Bemühungen, mit der Pilotlinie bis zum Frühjahr 2009 Muster im größeren Umfang zu fertigen.


SiGen-Vorstand Henley: PolyMax-Verfahren kann Trend zur Dünnfilm-PV umkehren

Laut Silicon Genesis können die 150 µm dünnen Wafer von Solarzellenherstellern sofort in bestehenden Produktionsanlagen verarbeitet werden. Auf Grundlage des verschnittfreien Verfahrens zur Waferherstellung sei es möglich die Kosten zu senken und den Siliziumverbrauch zu halbieren, betont Silicon Genesis in der Pressemitteilung. "Die Herstellung von 150 µm-Wafern mit der neuen Pilotlinie wird die Fertigungskapazität deutlich erhöhen und sie ist ein Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie", sagt Francois Henley, Präsident und Vorstand von Silicon Genesis. "Mit unseren Solar-Wafern, die nicht mehr gesägt werden müssen, geht eine Kostensenkung einher, die sich auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirkt. Wir gehen davon aus, dass dieses Verfahren die Produktionskosten so deutlich reduzieren kann, dass sich der gegenwärtige Trend zur Dünnfilm-Photovoltaikproduktion umkehren wird", so Henley weiter. Silicon Genesis hat an einer anderen Produktionsstätte bereits 50 µm-Wafer hergestellt und auf der 23rd European Photovoltaic Conference in Valencia (Spanien) präsentiert.

10.11.2008   Quelle: Silicon Genesis Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Silicon Genesis Corp.,
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Rensselaer Polytechnic Institute will biochemisches Forschungszentrum für Solar-Technik gründen

Wie Pflanzen Licht in chemische Energie umwandeln.
Wie Pflanzen Licht in chemische Energie
umwandeln.

Das "Baruch ’60 Center for Biochemical Solar Energy Research" soll Teil des 1824 von Stephen Van Rensselaer gegründeten Rensselaer Polytechnic Institute (Troy, New York) werden. Laut einer Pressemitteilung vom 29. Oktober plant das künftige Zentrum "bis dato beispiellose Forschung" auf dem Gebiet der biochemischen Solar-Technologie. Namensgeber Thomas R. Baruch, Gründer und Geschäftsführer von CMEA Ventures (San Francisco, Kalifornien) und Absolvent des Rensselaer-Abschlussjahrgangs von 1960, half mit einer Spende, um die Gründung des Zentrums voranzutreiben. Forscher sollen nun neue Solar-Technologien entwickeln, und zwar indem sie die weltweit leistungsfähigsten Systeme zur Energieumwandlung studieren: Pflanzen.   Ziel der neuen Institution ist, die Vorgänge der Photosynthese besser zu verstehen und auf dieser Grundlage neue Technologien zu entwickeln, welche die Effizienz der Natur nachahmen sollen.


Bahnbrechende Photovoltaik-Technologie durch Imitation der Natur erwartet

"Wir freuen uns darüber, in Tom Baruch einen Partner gefunden zu haben, der die Vision von Rensseleaer ebenso versteht wie die dringende Notwendigkeit, innovative und visionäre Wege einzuschlagen, um den weltweiten Energiebedarf zu decken", sagte die Rektorin von Rensselaer, Shirley Ann Jackson. "Das Zentrum wird unser Forschungsnetzwerk für Energiefragen weiter ausweiten, welches eigens etabliert worden ist. Die in der Grundlagenforschung erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse über die Wirkungsweise der ursprünglichen Solar-Module - nämlich der Pflanzen - sowie technologische Innovationen werden Forschern für die Entwicklung hochgradig effizienter Solar-Technologien rund um den Globus bereit stehen", fügte Jackson hinzu. Der Spender, Thomas Baruch ergänzte: "Ich hoffe, dass dieses Zentrum die etablierte Forschungsarbeit von Rensselaer im Bereich Energie ausweiten kann, und dass die Studenten und Dozenten des Rensselaer Instituts eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Photovoltaik-Technologie spielen werden. Die hiesige Infrastruktur gekoppelt mit dem hier vorhandenen Talent ermöglichen meiner Meinung nach die richtige Mischung aus Ideen und Innovationen, die in der Entwicklung ausgereifter Solar-Technologien münden wird, die höhere Effizienzen ermöglichen werden, als sie momentan am Markt erhältlich sind", fügte Baruch hinzu.


Vielschichtige wissenschaftliche Probleme sollen gemeinsam gelöst werden

Das Forschungszentrum solle Fachbereiche verschiedener Disziplinen und Forschungshintergründe vereinen, heißt es in der Pressemitteilung. Anfänglich konzentriere sich die Forschung auf Molekular- und Biochemie, um den Umwandlungsprozess von Sonnenstrahlen in Energie in den Pflanzen näher zu beleuchten, erklärte Rensselaer-Vorstand Robert Palazzo. "Die Forschung wird sich anfänglich darauf konzentrieren zu erfahren, wie Pflanzen die Energie aus der Sonne so effizient verwenden können", fügte er hinzu. "Dieses Wissen kann dann als Information dienen, mit der vollständig neue Technologien zur solaren Energiegewinnung entwickelt werden könnten." Johnathan Dordick, Direktor des "Center for Biotechnology and Interdisciplinary Studies", sieht auch gute Möglichkeiten für die Entwicklung neuer photoabsorbierender Technologien: "Ultimativ werden biomimetische Designs in natürliche biologische Systeme integriert werden, um dann messbare, effiziente und breit anwendbare Lösungen für die Umwandlung von Licht in verwendbare, lagerfähige Energie zu ermöglichen. Dies könnte die Energieproduktion revolutionieren und unsere Zukunft als nachhaltige Gesellschaft sichern."


Künstliche Photosynthese zur Deckung des Energiebedarfs

In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass K.V. Lakshmi, Professor für Chemie und Biochemie am Rensselaer Institute, im ersten grundlegenden Schritt die extrem komplizierten Vorgänge der Photosynthese zu verstehen suche. Lakshmi hat bereits zusammen mit Professor James Kempf sowie mit Professor Mark Platt, Professoren der Chemie und Biochemie, zur Wirkung des pflanzlichen Protein-Komplexes gearbeitet, der für die Photosynthese verantwortlich gemacht wird. Diese fundamentalen Kenntnisse sollen im nächsten Schritt Professor Peter Dinolfo, Professor für Chemie, Biochemie und Molekularchemie, sowie den Forschern aus anderen Fakultäten, von der Biologie bis zur Chemietechnik, dabei helfen, einen synthetischen Vorgang zu entwickeln der angelehnt an das Beispiel der Natur Energie aus Licht erfassen und nutzbar machen soll. "Was wir benötigen ist eine fachübergreifende Wissenschaft, welche die Kenntnisse von Chemie, Biologie und Physik zu vereinen im Stande ist, damit technologische Innovationen solarer Energienutzung für das 21. Jahrhundert möglich werden", fügte Lakshmi hinzu.

10.11.2008   Quelle: Rensselaer Polytechnic Institute   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ruhr-Universität Bochum.,
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HR PERSONAL CONSULTING: Qualifizierte Arbeitskräfte für die Photovoltaik bleiben auch in Zeiten der Krise knapp

Die Finanzkrise sei keine Solarkrise, betont die HR PERSONAL CONSULTING GmbH (Dresden) mit Verweis auf die Fachpresse, welche auch weiterhin davon ausgehe, dass die Nachfrage auch 2009 das Angebot an Photovoltaik-Produkten übertreffen werde. Photovoltaikanlagen stellten gerade in diesen Zeiten einen sicheren Hafen für Kapitalanlagen dar. HR PERSONAL CONSULTING teile diese Einschätzung, betont das auf die erneuerbaren Energien spezialisierte Personalberatungsunternehmen in einer Pressemitteilung. In Erwartung eines weiteren Wachstums der Photovoltaik-Industrie und des damit einhergehenden steigenden Bedarfs an qualifizierten Arbeitnehmern sieht HR PERSONAL CONSULTING für die nächsten ein bis zwei Jahre keine deutlichen Veränderungen der Personalmarktsituation in Deutschland. Aus Sicht der Industrie werde die Lage angespannt bleiben. Laut HR PERSONAL CONSULTING zeigen Mikrotrends, dass vor allem Führungskräfte für Technik und Vertrieb sowie Ingenieure und Naturwissenschaftler besonders gefragt sein werden. 

Führungskräfte gesucht

Technische Geschäftsführer (Chief Technology Officers) beziehungsweise einschlägig erfahrene Leiter der Forschung und Entwicklung werden laut HR PERSONAL CONSULTING eine rare "Spezies" und damit schwer zu finden sein. Gleiches gelte zum Beispiel für Einkaufsleiter/innen, die wissen, wie und wo sie die benötigten Photovoltaik-Materialien und -Komponenten zur richtigen Zeit in der erforderlichen Qualität bekommen. Auch für Marketing & Sales-Manager, die wissen, wie man Märkte entwickelt, und für Finanzchefs (CFOs), die innovative Lösungen zur Finanzierung von Projekten entwickeln, werde ein steigender Bedarf erwartet. Es gibt laut HR PERSONAL CONSULTING jedoch auch Managementpositionen, bei deren Besetzung ein Unternehmen von der aktuellen Personalmarktlage profitieren kann: Bei Werk- und Produktionsleitern könnte eine leichte Entspannung auf dem Kandidatenmarkt einsetzen - falls Solarunternehmen bereit sind, auf die steigende Anzahl verfügbarer Talente aus der Halbleiter- oder Automobilindustrie zurückzugreifen. Verhältnismäßig leichter dürfte sich vorübergehend die Suche nach Führungskräften für das Personalwesen oder die Informationstechnologie gestalten, da hier typischerweise kein bestimmter Branchenhintergrund gefordert ist.


Ingenieure und Naturwissenschaftler: Köpfe knapper als Silizium

Ingenieure, Physiker und Chemiker stehen im Mittelpunkt jedes PV-Unternehmens - und der deutschen Industrie im Allgemeinen. Ende Oktober diesen Jahres waren laut HR PERSONAL CONSULTING 96.000 Ingenieursstellen in Deutschland aus Mangel an Fachkräften unbesetzt. Besonders für ländliche Regionen finden sich nur schwer geeignete Kandidaten. "Der aktuelle Stellenabbau in der Halbleiterbranche mag den PV-Firmen für eine kurze Weile zugute kommen; auf die Dauer dürften sich die Herausforderungen ans Recruitment eher noch verschärfen, wie übereinstimmend alle Branchenverbände (so jüngst der VDE) prognostizieren", heißt es in der Pressemitteilung. Gemäß dem Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit werde bis 2017 mit einem Mangel an über 200.000 Ingenieuren zu rechnen sein.


Fachkräften und gewerbliche Arbeitern eher verfügbar

Zeitarbeiter werden laut HR PERSONAL CONSULTING die ersten sein, die die allgemeine Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Angestellte mit befristeten Verträgen würden folgen. Darum könnten PV-Unternehmen in den nächsten zwei Jahren von einer merklichen Entspannung des Personalmarktes profitieren.


10.11.2008   Quelle: HR PERSONAL CONSULTING GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarregion Kassel: Solar-Dach für die neue Berufsschule in Wolfhagen eingeweiht

Am 30.Oktober 2008 wurde in Wolfhagen (Hessen) eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 193 Kilowatt (kWp) in Betrieb genommen. "Das ist ein großer Schritt für die Solarregion Kassel, für das Wolfhager Land und für ganz Hessen", stellte Landrat Dr. Udo Schlitzberger bei der Einweihung der Solarstromanlage für die Herwig-Blankertz-Schule in der ehemaligen Wolfhager Pommernkaserne fest. "Auf einer Gesamtfläche von 4.800 Quadratmetern wurden 7.224 Module eingesetzt, deren erzeugter Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird“, so der Landrat weiter. Die Photovoltaik-Module erzeugen laut Schlitzberger jährlich rund 150.000 Kilowattstunden Solarstrom, was einem Einspeiseertrag von 70.000 Euro pro Jahr entspräche.   Die Kosten von ungefähr 1,2 Millionen Euro sollen sich in rund 20 Jahren amortisiert haben.


Neue Schule wird zum Teil unter das Solardach gebaut

Das Projekt sei von regionalen Unternehmen umgesetzt worden, betont der Landrat. So seien die Solar-Module von der ENERGY Glass GmbH geliefert, von Solartechnik Stiens GmbH & Co. KG aus Kaufungen installiert worden und die Wechselrichter stammen von der SMA AG in Niestetal. "Die Nutzung der ehemaligen Panzerhalle als Solardach für die neue Berufsschule zeigt anschaulich, dass es von Vorteil sein kann, bestehende Bausubstanz für eine intelligente architektonische Lösung nutzen zu können", so Dr. Schlitzberger weiter. Die Schule werde in Modulbauweise zum Teil unter das Solardach gebaut und könne voraussichtlich im Februar 2009 in ihre neuen Gebäude umziehen.

09.11.2008   Quelle: Landkreis Kassel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Internet-Studie zur Wahrnehmung der Energiebranche: Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind Stärken der Ökostromanbieter

Trotz millionenschwerer Kommunikationskampagnen der vier großen Energieversorger seien die Ökologie und Nachhaltigkeit die Domäne der Ökostromanbieter, berichtet die Kuhn, Kammann und Kuhn AG, Agentur für Wirtschaftkommunikation, in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu den "großen Vier" würden die drei untersuchten Ökostromanbieter mit sehr emotionalen und positiven Attributen belegt, was ihre hohe Glaubwürdigkeit in diesen Themenfeldern unterstreiche, so eines der Ergebnisse der Untersuchung, die KKK AG auf der Analyse von mehr als einer halben Million Meinungsäußerungen in Blogs, Foren und auf Websites beruht.   Beobachtet wurden E.ON, Vattenfall, RWE und EnBW, die Vorstände und die Discount-Töchter der vier Großversorger, die Ökostrom-Anbieter Lichtblick, Naturstrom, EWS sowie ausgewählte regionale Anbieter (Mainova, Rheinenergie, Stadtwerke München). Die KKK AG betont, dass es große Unterschiede zwischen der von den Unternehmen gewünschten und der realen Wahrnehmung gebe.


Atomenergie wird weiterhin als Risiko gewertet

Die Bemühungen des Atomforums, die Kernenergie als CO2-freie Energie der Zukunft zu positionieren, treiben laut Untersuchung im Internet noch keine Blüten. Atomenergie werde weiterhin als Risiko gesehen, und das Argument der CO2-freien Energie werde als unseriös empfunden, heißt es in der Pressemitteilung.


Teure Öko-Kampagnen mit mäßigem Erfolg

Von den "großen Vier" sind laut Studie nur zwei Unternehmen klar profiliert: RWE und E.ON. Während E.ON den Ruf als innovatives Technologie-Unternehmen genieße, falle RWE vor allem durch unternehmenspolitische Aspekte auf und werde mit Begriffen wie Übernahme, Monopol und Profit verbunden. Vattenfall und EnBW wiederum könnten in der Masse ihrer Botschaften im Internet kein klares Profil entwickeln. Die Wahrnehmung der Vorstände entspricht im Internet dem Ruf der Unternehmen. Auch hier stehen laut Studie E.ON und RWE im Mittelpunkt. Wulf Bernotat als Vorstand von E.ON werde mit sachlich-anerkennenden Eigenschaften beschrieben, die der technologischen Positionierung der Marke E.ON entsprechen. Ganz anders verhalte es sich bei RWE-Vorstand Jürgen Großmann: Mit ihm würde vor allem Begriffe verbunden, die sich wie im Wahrnehmungsprofil des Unternehmens RWE auf machtpolitische Aspekte beziehen. Die Studie zeige, wie sehr die Vorstände den Ruf ihres Unternehmens beeinflussen.


eprimo punktet bei der Ökologie

Den stärksten Charakter und eine Art emotionale Bindung zum Kunden habe unter den drei Discount-Anbietern nur yello Strom aufgebaut. Der "gelbe Strom" genieße sehr hohe Glaubwürdigkeits- und Sympathiewerte. E wie hingegen sei grundsätzlich wenig präsent, werde aber als zuverlässig und stabil angesehen. eprimo punkte vor allem beim Thema Ökologie und nehme noch vor E wie einfach den zweiten Platz ein.

Detaillierte Ergebnisse der Studie sind zugänglich unter http://www.kkk-ag.de

09.11.2008   Quelle: Kuhn, Kammann & Kuhn AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neues Biomasse-Nahwärmenetz in Rheinland-Pfalz

Am 31. Oktober 2008 hat Margit Conrad, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplungs-Offensive des Landes ein Biomasse-Nahwärmenetz in der Ortsgemeinde Konken im Westpfälzer Bergland eröffnet. "Es steht beispielhaft für ein schlüssiges kommunales Energiekonzept im ländlichen Raum", lobte die Ministerin die Akteure vor Ort. Das Umweltministerium hat den Aufbau des Nahwärmenetzes in Konken mit einem Zuschuss von mehr als 101.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten für das Nahwärmenetz belaufen sich nach Angaben der Stadtwerke Kusel GmbH auf rund 560.000 Euro. "In der Gemeinde Konken wird vorbildlich demonstriert, welche Möglichkeiten die effiziente Ausnutzung regional verfügbarer Biomasse für die Strom- und Wärmeerzeugung bietet", stellte Ministerin Conrad fest.  

Wärme für 40 Neubauten und weitere Häuser im Ortskern

Konken hat im Neubaugebiet "Breitwies/Im Flur" 40 Grundstücke erschlossen, die einen Anschluss an die Nahwärmeversorgung haben. Das Nahwärmenetz umfasst die 40 Häuser im Neubaugebiet sowie weitere Gebäude im Ortskern (z. B. Gebäude der Kirchengemeinde), eine Heizzentrale sowie eine 1,2 Kilometer lange Zuleitung von der Biogasanlage eines landwirtschaftlichen Betriebs zur Heizzentrale. Das Nahwärmenetz wird energieeffizient betrieben. Die Biogasanlage liefert bei einer Wärmeleistung von 119 kWth etwa 70 Prozent der jährlich benötigten Wärmeenergie. Nach Abschluss des Ausbaus rechnen die Stadtwerke jährlich mit rund 880.000 kWh bei einer Gesamtleistung von 532 kW Nutzenergie. Zusätzliche Erdgasbrenner zur Deckung der Spitzenlast haben eine Gesamtleistung von 600 kW. Die Biogas-Anlage, deren Abwärme in das Nahwärmenetz eingespeist wird, gehört zu einem landwirtschaftlichen Hof. Das Biogas wird durch Vergärung von Mais und Grünschnitt sowie von Exkrementen einer Zuchtsauen- und Schweinemastanlage gewonnen. Das Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk verstromt. Die dabei anfallende Wärme wird zu rund einem Drittel für den Betrieb der Biogasanlage verwendet, die restlichen zwei Drittel fließen in das Nahwärmenetz.

Künftige Bauherren verpflichten sich zum Anschluss an das Nahwärmenetz. Das sei wichtig für die Wirtschaftlichkeit und die ökologische Wirkung, heißt es in der Pressemitteilung. Auf sie kommen Anschlusskosten von 6.500 Euro zu - etwas mehr als die Kosten für eine Erdgas-Brennwertheizung, aber weniger als eine Ölheizung kosten würde. Längerfristig lohne sich die Investition in jedem Fall. "Der Einsatz heimischer Energien bedeutet immer eine sichere Kostenbasis. Wer mit erneuerbaren Energien plant, macht sich ganz oder ein gutes Stück weit unabhängig von der Entwicklung auf den Weltrohstoffmärkten", so Umweltministerin Conrad.

Der künftige Nahwärmepreis in Konken setzt sich aus zwei Anteilen zusammen: einem auf 10 Jahre festen Preis für das Biogas (70 Prozent) und einem Erdgaspreis (30 Prozent), welcher der allgemeinen Preisentwicklung folgt. Damit sei eine gute Kalkulierbarkeit gewährleistet, heißt es in der Pressemitteilung. Weitere Vorteile für die Nahwärme-Nutzer ergäben sich aus dem geringen Platzbedarf für den Anschluss sowie geringem Betriebs- und Wartungsaufwand. Durch die Nutzung der regenerativ erzeugten Nahwärme werde für die künftigen Bauherren der Zugang zu Fördermitteln für energieeffizientes Bauen erleichtert, betont das Umweltministerium.


Stadtwerke investieren in Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmenetze

"Wir wollen den Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent steigern; Ende 2007 lag dieser im Land bei ca. 11,5 Prozent. Der technologische Fortschritt beschleunigt sich und damit steigt die Wirtschaftlichkeit der Wärme- und Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Entscheidend sind dabei große Stadtwerke, die in Fernwärme- und Nahwärmenetze und in eine starke industrielle Kraft-Wärme-Kopplung investieren. Die Stadtwerke Kusel reihen sich hier ein. Sie eröffnen mit ihrer Initiative in Konken Möglichkeiten, die für die ganze Region Vorbildcharakter besitzen", so die Ministerin weiter.

08.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

BP Solar spendet Photovoltaik-Anlage für künftigen "UmwelterlebnisPark" in Hamburg

Installation der BP Solar-Module.
Installation der BP Solar-Module.

Die Deutsche BP AG (Geschäftsbereich BP Solar) unterstützt das Umweltzentrum in Hamburg Karlshöhe mit einer Solarstromanlage, die eine Nennleistung von rund 22 Kilowatt (kWp) hat. Die Photovoltaikanlage mit 128 polykristallinen BP Solar-Modulen der Poly 3-Serie wurde am 4.November 2008 in Betrieb genommen. Die Module wandeln das Sonnenlicht direkt in Strom um und ersparen der Umwelt laut BP Solar über die gesamte 30-jährige Lebensdauer der Anlage 382 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen. Besucher des UmwelterlebnisParks können die Solarstromanlage ab sofort auf dem Scheunendach des Umweltzentrums besichtigen.   "Als lokal ansässiges Solar-Unternehmen hat uns das Projekt 'UmwelterlebnisPark' der Stadt Hamburg begeistert. Mit dem Bau der Solaranlage wollen wir den zukünftigen Besuchern die Solarenergie näher bringen", sagt Matthijs Bruijnse, Geschäftsbereichsleiter BP Solar Nordeuropa.


Auf einem Display können die Besucher die Auswertungen der Solarstrom-Daten ablesen. Gleichzeitig werden die Leistungsdaten der Solarstromanlage per Funksteuerung an ein EDV-System übertragen und können somit jederzeit in Echtzeit verfolgt werden. Die Installation der Solaranlage übernahm das Unternehmen BALTICSOLAR GmbH aus Lübeck.


Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Alltag

"Wir freuen uns sehr darüber, dass BP Solar unser Vorhaben, das Hamburger Umweltzentrum von Grund auf zu modernisieren und einen 'UmwelterlebnisPark' mitten in der Großstadt zu schaffen, tatkräftig unterstützt", sagte Dieter Ohnesorge, Geschäftsführer der Hamburger Klimaschutzstiftung. Die Solaranlage stehe am Anfang von weiteren geplanten Projekten. "Wir wollen den Besuchern Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Alltag näher bringen. Erneuerbare Energien sind hier ein zentrales Thema und wir werden die Expertise von BP auch über den Bau der Solaranlage hinaus nutzen", ergänzt Ohnesorge.


Natur, Energie und Klimaschutz erleben

Das Umweltzentrum in Hamburg arbeitet seit Jahren mit den örtlichen Vereinen und Arbeitsgruppen zur Umweltbildung zusammen. Eine Erlebnisausstellung zum Themenkomplex "Natur, Energie, Klimaschutz" steht im Mittelpunkt des künftigen UmwelterlebnisParks. Für die Ausstellung soll in den nächsten zwei Jahren ein ehemaliges Stallgebäude energetisch saniert und ausgebaut werden. "Ich bin selbst Vater von drei Kindern und die vorgesehene Mischung aus Erlebnispark mit zusätzlichen Erläuterungen scheint mir ein Erfolgsrezept zu sein. Unser nächster Familienausflug in den 'UmwelterlebnisPark' ist auf jeden Fall schon geplant", betont BP Geschäftsbereichsleiter Bruijnse weiter.

08.11.2008   Quelle: Deutsche BP Aktiengesellschaft, Geschäftsbereich BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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abakus solar AG errichtet schlüsselfertiges Photovoltaik-Projekt für komplette Siedlung in Essen

Installation einer PV-Anlage auf dem Dach eines Wohnhauses der Immeo Wohnen GmbH.
Installation einer PV-Anlage auf dem
Dach eines Wohnhauses der Immeo
Wohnen GmbH.

Die abakus solar AG (Gelsenkirchen) baut im Auftrag der Immeo Wohnen GmbH in der Essener Humboldtsiedlung als Generalunternehmer schlüsselfertige Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 300 Kilowatt (kWp). Für Immeo, ein Unternehmen, das allein im Großraum Rhein-Ruhr über 47.000 Wohnungen betreut, seien in einem Pilotprojekt materialeffiziente Lösungen für typische 3-4 stöckige Wohnblocks entwickelt worden, berichtet abakus solar in einer Pressemitteilung. Die netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen sollen noch in diesem Jahr an das Netz gehen.  Als Teil eines übergeordneten Qualitätskonzeptes garantiere die abakus solar AG einen Mindestenergieertrag, neben den einschlägigen Referenzen und der langjährigen Erfahrung ein wichtiges Kaufargument für den Investor. Durch die lokale Verankerung der abakus solar AG in der Region Rhein-Ruhr seit 1995 würden außerdem Wartung- und Reparatur innerhalb kürzester Zeit sichergestellt. Das neue Projekt im Ruhrgebiet diene als Vorbild für ähnliche Kooperationen in der nahen Zukunft.

Der direkte Zugriff auf die Modulproduktion des abakus-Partners "a2peak" für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) und Standardmodule sichere die Logistik für die Lieferung und Installation der rund 1.400 Solarmodule bis Dezember 2008, betont abakus solar. Das Gemeinschaftsunternehmen "a2peak" produziert laut abakus solar in einer hochmodernen, flexiblen Fertigung am High-Tech-Standort Taiwan seit Ende 2007 neben Standard PV-Modulen auch hochwertige Glas-Glas-Module.

08.11.2008   Quelle: abakus solar AG, (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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CENTROSOLAR Group AG: Quartalszahlen lassen Planüberschreitung für das Gesamtjahr erwarten

Montage von CENTROSOLAR-Großflächen- modulen in Spanien.
Montage von CENTROSOLAR-Großflächen-
modulen in Spanien.

Die CENTROSOLAR Group AG (München) hat in den ersten drei Quartalen 2008 ein überplanmäßiges Umsatz- und Ergebniswachstum erwirtschaftet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 78 % des für das Gesamtjahr geplanten Umsatzes und 85% des prognostizierten Betriebsergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) seien bereits nach Abschluss des 3. Quartals erreicht worden. Für das Gesamtjahr 2008 hat das Solar-Unternehmen eine Umsatzsteigerung auf 310 Millionen Euro (+40 %) und ein operatives EBITDA Ergebnis von 22 Millionen Euro (+50%) prognostiziert. Die vorliegenden Ergebnisse ließen nun eine Überschreitung der Prognose erwarten, heißt es in der Pressemitteilung.   Der Umsatz lag nach Angaben des Unternehmens zum 30.9.2008 bereits mit 242,7 Millionen Euro um 57,1 % und das EBITDA mit 19,1 Millionen Euro sogar um 71,7 % über den Q3-Vorjahreswerten. Der Anteil des im Ausland realisierten Umsatzes wurde mit 58 % gegenüber 33% im Vorjahreszeitraum fast verdoppelt.


Die Auswirkungen der Finanzkrise seien noch schwer abzuschätzen, so die CENTROSOLAR Group AG. Sicher sei jedoch, dass die fundamentalen Treiber der Photovoltaik, insbesondere die Einspeisevergütungen in immer mehr Ländern, nicht beeinträchtigt seien. Auf der Finanzierungsseite könne CENTROSOLAR sogar melden, dass Kredite und Kreditlinien noch während der letzten vier Wochen ausgeweitet wurden. Auch der Auftragseingang bei CENTROSOLAR sei weiterhin auf sehr hohem Niveau.


Segment Solar Integrated Systems: Markengetriebenes Wachstum im In- und Ausland (Exportanteil 58 %)

Im Segment der Photovoltaik-Komplettanlagen konnte der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2008 um 50 % auf 177,6 Millionen Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBITDA) wuchs auf 9,8 Millionen Euro (Vorjahr.: 7,2 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte sogar mehr als verfünffacht werden und stieg von 0,7 Millionen Euro auf über 4,0 Millionen Euro. Ein wesentlicher Treiber dieser Geschäftsentwicklung sei die Synergie aus der Fusion der Kernunternehmen, deren Marken im Konzernverbund eigenständig weitergeführt werden. Zudem sei CENTROSOLAR auch bei der Erschließung der Märkte außerhalb Deutschlands sehr gut vorangekommen und habe seinen Exportanteil auf 58 % (Vorjahr: 33%) erhöhen können. Auch in Deutschland sei innerhalb des 3. Quartals ein Umsatzplus von 12 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum realisiert worden. Vor allem aber sorgte das Anfang 2007 mit dem Partner Pohlen Bedachungen gestartete internationale Projektgeschäft mit mittleren und großen Industriedächer-Photovoltaikanlagen für eine hohe Wachstumsdynamik, betont CENTROSOLAR. Zur langfristigen Sicherung des hier drastisch gestiegenen Bedarfs an hochwertigen Solarmodulen "Made in Germany" habe CENTROSOLAR das eigene Werk in Wismar zur wohl größten deutschen PV-Modulfabrik ausgebaut und werde ab Ende 2009 im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit Qimonda einen Anteil seines Solarzellenbedarfes auch über eine eigene Fertigung decken.


Segment Solar Key Components: Umsatz - (+79%) und Ergebnis (+134%) gesteigert

Das Geschäftssegment der PV Schlüsselkomponenten zeigte ein noch stärkes Umsatzwachstum und zudem eine überproportionale Ergebnissteigerung. So stieg das EBITDA um 134 % auf 9,5 Millionen Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR) bei einem Umsatzwachstum von 79,2 % auf 65,1 Millionen Euro (Vorjahr: 36,4 Mio. EUR). Grund für diese weit über dem Branchendurchschnitt liegenden Steigerungswerte sei die durch Patente bedingte Alleinstellung bei Kunststoff-Befestigungssystemen und dem nanobeschichteten Antireflex-Solarglas, unterstreicht CENTROSOLAR. Mit Umsatzsteigerungen von über 100 % habe sich die auf Dachbefestigungssysteme spezialisierte Tochtergesellschaft als ein internationaler Marktführer etabliert. Aber auch das antireflexbeschichtete Solarglas aus dem Hause Centrosolar Glas werde mehr und mehr zum Standard für Qualitätsmodule namhafter Hersteller. Durch eine mittlerweile verdreifachte Produktionskapazität könne jetzt der in der gesamten PV-Branche stark gestiegene Bedarf nach Antireflexglas bedient werden.

Der Quartalsbericht Q3/2008 ist auf den Internetseiten des Unternehmens abrufbar.

07.11.2008   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Photovoltaik: 1,512 Megawatt-Solarpark im Landkreis Kusel fertig gestellt

Solarpark Eßweiler.
Solarpark Eßweiler.

Die EUROSOL GmbH (LUDWIGSHAFEN) hat im Auftrag der Pfalzwerke AG eine der größten Freiflächen-Photovoltaikanlagen des Landes Rheinland-Pfalz fertig gestellt und den Solarpark am 31. Oktober 2008 in Betrieb genommen. Auf einer Gesamtfläche von 3 Hektar wurde bei Eßweiler im Landkreis Kusel, auf dem Gelände einer ehemaligen Grünschnittdeponie ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,512 Megawatt (MW) errichtet. Mit der Anlagenleistung können durchschnittlich 400 Haushalte über das Jahr mit Solarstrom versorgt werden, berichtet EUROSOL in einer Pressemitteilung. EUROSOL realisierte dieses Projekt in einer knapp zweimonatigen Bauzeit. "Für die Stromerzeugung aus Sonnenlicht sorgen 8.640 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer durchschnittlichen Einzelleistung von 175 Wp", erklärt EUROSOL Geschäftsführer und Wirtschaftsingenieur Andreas Fürst.   Der erzeugte Gleichstrom wird mit drei Zentralwechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und über 3 Transformatoren in das Mittelspannungsnetz eingespeist. Die PV-Module sind auf speziellen Modultischen aufgeständert, um den optimalen Ertrag aus dem Sonnenlicht herauszuholen. "Die komplette Projektierung und der Bau des Solarparks wurde von der EUROSOL GmbH im Auftrag der 'Neuen Energie Pfälzer Bergland', der Betreibergesellschaft des Parks, die aus der 'Pfalzwerke AG' und dem Landkreis Kusel besteht, gebaut", wie Dipl. Physiker Frank Illner von EUROSOL erläutert.

Die EUROSOL GmbH war mit der gesamten Umsetzung des Projektes als Generalunternehmer beauftragt und ist für die schlüsselfertige Übergabe verantwortlich. Nach der Inbetriebnahme des Solarparks wird die EUROSOL GmbH die Betriebsführung und das satellitengestützte Monitoring übernehmen, sowie die notwendige Wartung für den reibungslosen Anlagenbetrieb durchführen.

07.11.2008   Quelle: EUROSOL GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOL GmbH,
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Saubere Energie aus Wind, Biogas und Sonne: Green City Energy startet "3-Wetter-Fonds"

PV-Anlage von Green City in Puchheim.
PV-Anlage von Green City in Puchheim.

Der alternative Energiedienstleister Green City Energy (München) will rund 17 Millionen Euro investieren und realisiert das bislang größte Projekt in der Geschichte des Umweltunternehmens verwirklichen. Wie im Namen angedeutet, verpreche der Energiemix bei jedem Wetter ein attraktives Ergebnis für die Anleger: 12 Photovoltaik-Anlagen in Süddeutschland, zwei Windkraftanlagen sowie zwei Biogasanlagen sind vorgesehen. Insgesamt sollen mit diesen Kraftwerken rund 20 Millionen Kilowattstunden kWh ökologischer Strom produziert werden. Über 7.500 Haushalte können auf diese Weise mit sauberem Strom versorgt werden, heißt es in der Pressemitteilung.   Die im 3-Wetter-Fonds enthaltenen Energieanlagen seien zum Teil bereits realisiert, befänden sich aktuell im Bau oder wie der Windpark in fortgeschrittenem Planungsstadium: Der Windpark soll insgesamt 18 ENERCON Anlagen mit jeweils 2 MW Leistung umfassen. Beste Windverhältnisse (7,4 m/s), gesetzlich gesicherte Rahmenbedingungen, erfahrene Projektpartner und ein umfassendes Sicherheitskonzept seien starke Argumente für eine Beteiligung an zwei dieser Anlagen im Rahmen des 3-Wetter-Fonds.


12 Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 Kilowatt

Die Biogasanlagen in Schönsee und Berthelsdorf zeichnen sich laut Green City Energy durch langfristige Wärmenutzungskonzepte und eine Zusammenstellung hochwertiger Anlagenkomponenten aus. Langfristige Lieferverträge garantierten eine sichere Energieproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen. 12 Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 Kilowatt (kWpeak) komplettieren den 3-Wetter-Fonds. Unter anderem wurden Dünnschichtmodule des Marktführers First Solar in Kombination mit Wechselrichtern des Qualitätsherstellers SMA auf sonnenreichen Dächern in Süddeutschland verbaut. Das größte Sonnenkraftwerk steht wenige Kilometer von München in Höhenkirchen und hat eine Leistung von 342 kWp. Dafür wurden über 5.000 Module auf vier Dächern installiert.


"Raus aus der Spekulation - rein in die Erneuerbaren Energien"

"Wir erleben durch die Finanzkrise eine starke Abkehr von spekulativen Werten hin zu Sachwerten, wie es die Energieanlagen darstellen. Mit unserem neuen 3-Wetter-Fonds treffen wir auf ein gutes Umfeld, denn immer mehr Menschen fragen nach handfesten ökologischen Anlagen, wie sie hier gebündelt sind", so Geschäftsführer Thomas Prudlo. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seien die Einnahmen dauerhaft gesichert und sehr gut kalkulierbar. Nicht zuletzt deshalb hätten sich die Investitionen in grüne Geldanlagen in den letzten Jahren verzehnfacht und betrügen nun 19,1 Milliarden Euro.

Wie auch bei den vergangenen Bürgerbeteiligungsanlagen können sich Interessierte Bürger auch an diesem Vorhaben beteiligen. Insgesamt 1.000 Anteile zu je 5.000,- Euro sollen ausgegeben werden. Dabei werde bei einer Laufzeit von rund neun Jahren eine Rendite von 8 Prozent erzielt, verspricht die Green City Energy GmbH.

07.11.2008   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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Solar-Fabrik AG steigert Umsatz in den ersten neun Monaten 2008 um mehr als 54 %

Sitz der Solar-Fabrik AG in Freiburg
Sitz der Solar-Fabrik AG in Freiburg

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 54 % auf rund 159 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 103 Mio. EUR), berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 4 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,2 Mio. EUR), was eine Steigerung um mehr als 5 Millionen Euro bedeute. Bereinigt um Währungskursverluste in Höhe von 2,3 Millionen Euro betrage das EBIT sogar 6,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2,2 Mio. EUR). Dieser Ergebnisswing verdeutliche die Erfolgswirksamkeit der vollzogenen Umstrukturierungs- und Expansionsmaßnahmen eindrucksvoll, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.   Im Segment Solarstromsysteme hat die Solar-Fabrik nach eigenen Angaben in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 einen Gesamtumsatz von rund 130 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 63 Mio. EUR). Der Geschäftsbereich erwirtschaftete dabei im dritten Quartal ein positives EBIT von 1,9 Millionen Euro. Das sei somit in Bezug auf Umsatz und Ergebnis das beste Quartal der Unternehmensgeschichte. Mit der Neustrukturierung dieses Segments sei damit nach knapp zwei Jahren der erwünschte Turnaround gelungen.



Das Segment Solar-Wafer erwirtschaftete ein EBIT in Höhe von 4,4 Millionen Euro (Vorjahr: 4, 2 Mio. EUR). Die EBIT-Marge im Segment Wafer sei damit bei leicht rückläufigem Umsatz in Höhe von 47,2 Millionen Euro nach neun Monaten 2008 auf 9,3 % gestiegen (Vorjahr: 8,1 %).

Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte in den drei Quartalen 2008 mit minus 22.000 Euro ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis (Vorjahr: minus 471.000 Euro). Das Segmentergebnis habe sich damit um rund 449.000 Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Für das Gesamtjahr werde nach wie vor ein leicht positives Ergebnis erwartet.

Das Segment "Waferaufbereitung", das derzeit noch zu nahezu 100% konzerninterne Leistungen erbringe, habe ein Segmentergebnis von 296.000 Euro erzielt (Vorjahr: 529.000 Euro). Die Planungen für das letzte Quartal 2008 sähen erstmals signifikante Drittumsätze vor. Es werde daher mit einer deutlichen Ergebnissteigerung gerechnet.

Im Falle anhaltender Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro bis zum Jahresende werde dies zusätzlich positives Ergebnispotenzial bedeuten, das sich bis zu rund 2 Millionen Euro in der Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Jahres niederschlagen könne, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Ferner sorge auch die anhaltend hohe Nachfrage für weiterhin volle Kapazitätsauslastung sowie steigende Umsatz- und Ertragszahlen im letzten Quartal. Nochmalig, signifikante Umsatz- und Ertragssteigerungen erwarte die Solar-Fabrik ab dem kommenden Geschäftsjahr.

07.11.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer wird Ehrenprofessor in Shanghai

Dr. Hermann Scheer
Dr. Hermann Scheer

Der Senat der Tongji-Universität in Shanghai (China) hat Dr. Hermann Scheer (64), SPD-Bundestagsabgeordneter und Präsident von EUROSOLAR e.V., den Titel eines Ehrenprofessors verliehen. Scheer erhält diese Auszeichnung "in Würdigung der langjährigen Aktivitäten und Publikationen zur politischen Ökonomie und nachhaltigen Entwicklungsstrategie sowie seiner Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Europa“, wie ihm die Universität schriftlich mitteilte. Die Verleihung der Ehrenprofessur wird Mitte Dezember 2008 in der Tongji-Universität stattfinden.   Die Tongji-Universität wurde 1907 von dem Arzt Erich Paulun als deutsche Medizinschule in Shanghai gegründet. Heute ist sie mit rund 55.000 Studierenden eine der renommiertesten und größten Universitäten Chinas. 1996 wurde Bundeskanzler Helmut Kohl von der Tongji-Universität mit einer Ehrenprofessur ausgezeichnet. 2002 erhielt Bundeskanzler Gerhard Schröder von ihr den Ehrendoktortitel.

07.11.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR e.V.,

 

TÜV Rheinland: Grundsteinlegung für neues Photovoltaik- und Solarthermie-Prüfzentrum

Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland.
Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland.

Der TÜV Rheinland errichtet auf dem Gelände der Hauptverwaltung in Köln-Poll das nach eigenen Angaben weltweit modernste Prüfzentrum für Solarmodule und -kollektoren zur Strom- und Warmwassererzeugung. Der unabhängige Prüfdienstleister investiere rund vier Millionen Euro in den Neubau und hochmoderne technische Einrichtungen zur Kontrolle von Sicherheit, Qualität und Energieeffizienz bei Photovoltaik-Modulen und Solarkollektoren, berichtet die TÜV Rheinland Holding AG in einer Pressemitteilung. Rund 70 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen weltweit lassen ihre Produkte in den Laboratorien von TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten, so das Unternehmen. Ab Sommer 2009 sollen im neuen Testzentrum über 40 Experten arbeiten.   "Die Solarbranche wächst in Deutschland und weltweit um 30 Prozent jährlich. Das gilt für die Herstellung von Modulen ebenso wie für die Nutzung der Sonnenenergie selbst. Unser Ziel ist es, durch die Kontrolle hoher Qualitätsstandards den Ausbau regenerativer Energien weiter zu fördern", sagte bei der Grundsteinlegung für das neue Laborzentrum der Vorstandsvorsitzende der TÜV Rheinland Group, Professor Dr.-Ing. Bruno O. Braun.


Härtetest für Solarmodule

Bereits 1995 hat die TÜV Rheinland-Gruppe im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen und es seitdem nach eigenen Angeben zum Weltmarktführer gebracht. Das neue Prüfzentrum soll mit 1.800 Quadratmetern dreimal so groß werden als das bisherige, das den Anforderungen im schnell wachsenden Markt für die Nutzung von Sonnenenergie nicht mehr gerecht werden konnte. Die Fachleute von TÜV Rheinland prüfen nicht nur die Module, sondern entwickeln zudem neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten weltweit den Aufbau von Solarkraftwerken für Kunden. Internationaler Standard ist beispielsweise eine in Köln mitentwickelte Lebensdauerprüfung, bei der Sonnenlicht und Hagelschlag ebenso simuliert werden wie Dauerregen sowie - in speziellen Klimakammern - hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen zwischen minus 40 und plus 85 Grad Celsius. Denn insbesondere das jeweilige Klima hat großen Einfluss auf Haltbarkeit und Effizienz der Module, die auch nach zwanzig Jahren ihre Leistungsfähigkeit erhalten sollen.


Freiluftversuche unter Extrembedingungen in Arizona

Neben dem großen Prüfzentrum in Deutschland errichtet TÜV Rheinland weitere Laborstandorte weltweit: Das Global Technology Assessment Center des TÜV Rheinland im japanischen Yokohama verfügt bereits seit Frühjahr 2007 über Laborprüf- und Simulationseinrichtungen für Photovoltaik-Komponenten sowie über eine große Anlage, die Langzeittests unter realen Klimabedingungen erlaubt. Weitere Testanlagen befinden sich in Shanghai/China. In den USA hat TÜV Rheinland 2008 ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Photovoltaic Testing Laboratory der Arizona State University zur Prüfung und Zertifizierung von Solarmodulen gegründet. Rund 30 Experten arbeiten für TÜV Rheinland PTL in Phoenix. In Arizona werden - ebenso wie von den Experten des TÜV Rheinland auch in Israel und Indonesien - neben Laborsimulationen Freiluftversuche unter Extrembedingungen durchgeführt: Dieser US-Bundesstaat bietet durchschnittlich 325 Sonnentage im Jahr.

07.11.2008   Quelle: TÜV Rheinland Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland Holding Aktiengesellschaft,
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Photovoltaik: US-Anlagenbauer Spire liefert 30 MW-Fertigungslinie nach Korea

Skizze einer Spi-Line-Fertigungslinie.
Skizze einer Spi-Line-Fertigungslinie.

Die Spire Corporation (Bedford; Massachusetts), weltweiter Anbieter von schlüsselfertigen Produktionslinien zur Solarzellen- und Modulproduktion meldete am 28.10.2008 den Abschluss eines Vertrags über die Lieferung einer Fertigungslinie vom Typ "Spi-Line 30C" an die Hanwha Chemical Corporation (Südkorea). Damit trete Hanwha erstmals in den Solar-Markt ein und habe sich nach langer Recherche für Spire als Partner entscheiden. "Das wird eine der modernsten Solarzellen-Fabriken in Korea", betont Spire in einer Pressemitteilung.   Spire hat nach eigenen Angaben mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Technologien zur Solarzellenproduktion, die in das schlüsselfertige System eingeflossen sei.


Produktion kann über 30 MW hinaus skaliert werden

Die "Turnkey-Linie" umfasse die komplette Ausrüstung zur Herstellung von Hochleistungs-Solarzellen. "Die Spi-Line 30C kann hoch effektive Zellen fertigen, entweder aus mono- oder multikristallinen Wafern. Zusätzlich bietet Spire ausgiebige Schulungen, sorgt für das Design der Fabrik und unterstützt den Aufbau vor Ort. Hanwha wird nach dem Aufbau und einer Testphase in der Lage sein, die Fertigung vollständig in eigener Regie zu betreiben. Die Produktion kann skaliert werden, was Hanwha erlaubt, die Kapazität über 30 MW hinaus zu steigern, wenn die Fertigungslinie erfolgreich installiert ist und die Produktionsvorgaben erfüllt sind", heißt es in der Pressemitteilung.

07.11.2008   Quelle: Spire Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spire Corp.,
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20 Jahre NORDSOLAR: Vom Pioniersclub zum professionellen Solar-Fachverband

NORDSOLAR hat Geburtstag. Am Freitag, den 14. November 2008, feiert der Verband der Solar-Fachunternehmen seine Gründung vor 20 Jahren in Springe-Eldagsen. Zur Party in Springe werden auch die Gründungsmitglieder erwartet - sie versprechen einen heiteren Blick in die Vergangenheit als Club junger Solar-Pioniere und freuen sich auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen des mittlerweile groß gewordenen professionellen Fachverbands. Die treibende Kraft der Gründungsmitglieder von NORDSOLAR e.V. war die tiefe Überzeugung, das Richtige zu tun - sie setzten Energie, Zeit und Geld ein, um Solartechnik zu entwickeln, zu bauen und zu verkaufen. Und sie leisteten erfolgreiche Überzeugungsarbeit.  Die Entwicklung von NORDSOLAR bilde die Geschichte der Solartechnik in Deutschland ab, betont der Verband in einer Pressemitteilung: Der Schwerpunkt der Pioniersarbeit lag zunächst auf der Solarthermie (Wärme aus Sonne), der fachliche Austausch war die Voraussetzung für die heute weit verbreitete Akzeptanz von Solarkollektoren auf unseren Dächern. An den heutigen Boom der Photovoltaik (Strom aus Sonne) war 1988 nicht zu denken - die ersten zaghaften Versuche mit dieser Technologie erfolgten auf der Grundlage des damals gut verkauften Fachbuchs "Das Solarzellenbastelbuch". Niemand hätte die Prognose gewagt, dass Photovoltaik im Jahre 2008 zum Exportschlager geworden sein könnte.

NORDSOLAR ist heute ein professioneller Fachverband mit 55 überwiegend norddeutschen Fachbetrieben in der Mitgliederliste. Heute wie damals steht der lebendige technische Austausch auf hohem fachlichem Niveau im Vordergrund der halbjährlichen Treffen. Aber auch energiepolitische Themen, Versicherungsfragen oder Tipps für Kalkulation und Buchhaltung, Marketingkonzepte oder Produktentwicklungen stehen auf der Tagesordnung. Die regionale Nähe der Mitglieder ermöglicht einen intensiven Kontakt und schafft das notwendige Vertrauen, um auch schwierige Themen offen besprechen und Lösungen finden zu können, die allen gerecht werden. Mit diesem Konzept will NORDSOLAR noch so manchen runden Geburtstag feiern.

Weitere Informationen unter http://www.nordsolar.de


07.11.2008   Quelle: NORDSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Deutsche Solar-Branche hofft auf eine Zeitenwende in der amerikanischen Umwelt- und Klimapolitik

SolarWorld-Niederlassung in Kalifornien
SolarWorld-Niederlassung
in Kalifornien

Die Solar-Branche in Deutschland wertet das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl als bedeutende Weichenstellung in das Solarzeitalter. Mit dem neuen Präsidenten Barack Obama verbinde sie die große Hoffnung auf die Schaffung einer transatlantischen Brücke in der Klimapolitik und der Förderung erneuerbarer Energien, so der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. "In der amerikanischen Klimapolitik ist es Zeit für den Wandel. Wir hoffen, dass es Obama gelingen wird, die größte Industrienation der Welt in das solare Zeitalter zu führen", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V.  Bereits vor der Wahl hatten die USA durch die Verlängerung der Steuervergünstigungen um acht Jahre das Fundament für den Ausbau der Solarenergie gelegt. Einzelne Bundesstaaten haben zusätzliche Fördermechanismen entwickelt oder prüfen die Einführung von Einspeisevergütungen für Solarstrom. Der amerikanische Solarverband SEIA rechnet mit einer Verdopplung der installierten Solarleistung für 2009. Bis 2010 könnte der US-amerikanische Solarmarkt mit Deutschland gleichziehen, dem derzeit größten Solar-Markt weltweit.



BSW-Solar erwartet 2010 eine Exportquote für Solartechnik von rund 56 Prozent

Für die exportorientierten deutschen Solar-Unternehmen ergeben sich daraus gute Absatzperspektiven. Viele Unternehmen sind bereits jetzt mit Produktionsstätten und Handelsniederlassungen vor Ort und wollen von dem erwarteten Nachfrage-Boom profitieren. Für dieses Jahr erwartet der BSW-Solar einen Gesamt-Auslandsumsatz von 3,2 Milliarden Euro und eine Exportquote von 46 Prozent. Für 2010 sieht der Verband ein Anwachsen der weltweiten Auslandsumsätze auf rund 5,5 Milliarden Euro bei einer Exportquote von rund 56 Prozent voraus.

06.11.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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LG Electronics beendet Verhandlungen über Joint Venture mit dem Solar-Unternehmen Conergy in Frankfurt (Oder)

Aufgrund des unsicheren Ausblicks für die Weltwirtschaft und einer veränderten strategischen Ausrichtung hat die koreanische LG Electronics (LG) die Hamburger Conergy AG darüber informiert, dass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Verhandlungen über den Erwerb der Mehrheit an dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen zur Photovoltaik-Produktion in Frankfurt (Oder) nicht weiterführen will. Das berichtet die Conergy AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. LG habe jedoch weiterhin Interesse an anderen Optionen für eine Zusammenarbeit mit Conergy als einem der führenden globalen Downstream-Player.  Conergy und LG hatten am 11. September 2008 eine unverbindliche Absichtserklärung ("Memorandum of Understanding") unterzeichnet für den gemeinschaftlichen Betrieb des Solarmodul-Produktionswerks von Conergy in Frankfurt (Oder).


Conergy-Vorstandsvorsitzender Ammer: Verbleib des Werks in der Conergy-Gruppe ist ebenfalls ein mögliches Szenario

"Trotz der LG-Entscheidung sind wir erfreut über das unveränderte Interesse des koreanischen Konzerns an weiterhin enger Zusammenarbeit mit Conergy als einem der führenden solaren Systemintegratoren. Dies bestätigt erneut unsere gewählte Downstream-Strategie. Für das Werk in Frankfurt (Oder), das zu den modernsten voll-integrierten Produktionsstätten seiner Art zählt, werden wir alle weiteren Optionen prüfen", so Dieter Ammer, Vorsitzender des Vorstandes der Conergy AG. "Neben Verhandlungen mit anderen Joint Venture-Interessenten ist unter anderem auch ein Verbleib des Werks in der Conergy-Gruppe ein für uns mögliches Szenario. Der Beginn der Wafer-Lieferungen durch MEMC seit dem 3. Quartal 2008 und das damit verbundene Hochfahren der Fabrik bis Ende 2009 ermöglichen uns zukünftig eine profitable Fertigung. Die aktuellen Planungen unseres Unternehmens berücksichtigen - wie bisher -alle sich auch durch Frankfurt (Oder) ergebenden Ertrags- und Liquiditätsauswirkungen", ergänzt Ammer.

Conergy befinde sich derzeit in einem Restrukturierungsprozess, betont das Unternehmen. In den vergangenen Monaten haben sich die Hamburger bereits von nahezu allen Aktivitäten getrennt, die nicht dem Kerngeschäft angehören, und sich aus den Auslandsmärkten zurückgezogen, die eine zu geringe Profitabilität versprechen. Mit einer Kapitalerhöhung plant das Unternehmen, kurzfristig auch seine finanzielle Basis wieder nachhaltig zu stärken.

06.11.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaik: Evergreen Solar liefert 10.000 "String Ribbon"-Module für Anlagen von Südtiroler Obstgenossenschaften

Evergreen Solar-Module auf einem Dach der Obstgenossenschaft Oveg.
Evergreen Solar-Module auf einem Dach
der Obstgenossenschaft Oveg.

Neben Deutschland, Spanien und den USA gewinnt auch Italien als Photovoltaik-Markt zunehmend an Bedeutung, berichtet der deutsch-amerikanische Solarmodul-Hersteller für Evergreen Solar in einer Pressemitteilung. So seien in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Photovoltaik-Systemintegrator Ralos drei der derzeit größten Solarstromanlagen Norditaliens realisiert worden: Auf den Lagerhallen der Obstgenossenschaften "LanafruchtOgol" und "Oveg" gingen eine 700- bzw. 409-Kilowatt-Anlage vor Kurzem pünktlich an das Netz. Ein weiteres Photovoltaik-Kraftwerk der Genossenschaft Juval mit einer Leistung von 560 kW nahm bereits Anfang Mai in Kastelbell den Betrieb auf. Etwa 10.000 String Ribbon-Module installierte Ralos Northern Italy insgesamt auf den Dächern der drei Unternehmen.  Mit dem String Ribbon-Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Solar-Wafer im Vergleich zum Ausgangsmaterial konventioneller kristalliner Solarzellen effizienter und ressourcenschonender herstellen.

"Die Äpfel werden direkt nach der Ernte auf zwei Grad Celsius abgekühlt. Wegen dieses erhöhten Energiebedarfs lohnt es sich für die Obstgenossenschaften besonders, eigene Energie herzustellen und zu nutzen", so Christoph Drewes, Geschäftsführer der Ralos Northern Italy, zu den Hintergründen der Aufträge. Neben der hohen Qualität der Module sei auch die Stabilität der Produkte für den Zuschlag entscheidend gewesen. "Die Module von Evergreen Solar halten hohen Schneelasten stand", betont Drewes. "Diese Qualitätsaspekte fließen bei unseren Kunden wesentlich in die Kaufentscheidung ein. In den Ausschreibungen mit mehr als 20 Teilnehmern konnte sich Evergreen damit durchsetzen." Weiter zeichnen sich die bis zu 195 Watt starken Module durch besonders geringe CO2-Emissionswerte und kurze Energieamortisationszeiten aus. Grund: Evergreen Solar stellt die Siliziumscheiben für seine Wafer nicht durch Sägen, sondern durch ein ureigenes Schmelzverfahren her. Das spart wertvolle Ressourcen und das Unternehmen kann aus einer bestimmten Menge Silizium etwa doppelt so viel Wafer herstellen als herkömmliche Produzenten.


Verstärktes Engagement in Europa

"Mittlerweile haben wir uns nicht nur im deutschen Markt mit unseren Produkten etabliert", erklärt Peter Rusch. Geschäftsführer von Evergreen Solar Deutschland. "Wir haben zusätzlich eine Vielzahl an sehr viel versprechenden Kooperationen mit anderen führenden Solarunternehmen aufbauen können. Dadurch wird uns - man nehme nur das Beispiel Ralos - der Weg in andere Märkte erleichtert." Zur Zeit baut Evergreen Solar sein Service-Center in Berlin aus. Das Know-how, das Evergreen im Mutterland der Solarenergie aufgebaut hat, soll bald auch in den europäischen Nachbarländern verstärkt zum Einsatz kommen.

Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solartechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und sein Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist das weltweit einzigartige, patentierte Produktionsverfahren für die Herstellung der String Ribbon-Module.

06.11.2008   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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EuPD Research: Zeichen für die Energiepolitik in den USA stehen auf Wandel

Nachgeführte Photovoltaik-Systeme auf der Nellis Air Force Base (14 MW).
Nachgeführte Photovoltaik-Systeme auf der
Nellis Air Force Base (14 MW).

Barack Obama, nach seiner Vereidigung im Januar kommenden Jahres der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat den Trend zur Entwicklung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien erkannt und setzte bereits im Wahlkampf um das Präsidentenamt mit energiepolitischen Themen Akzente, berichtet der Marktforscher EuPD Research. "Senator Obama unterstützt zum Beispiel die verpflichtende Deckelung des CO2-Ausstoßes und befürwortet, im Gegensatz zu Senator John McCain, die Auktionierung von Verschmutzungsrechten", erklärt Markus A.W. Hoehner, Gründer und Geschäftsführer von EuPD Research. "Zudem macht sich Barack Obama für die Einführung einer bundesweiten Nutzungsverpflichtung alternativer Energien, den Renewable Portfolio Standard (RPS), stark und will in den kommenden zehn Jahren rund 150 Milliarden US-Dollar in den Ausbau alternativer Energien investieren", so Hoehner weiter. 

Aufschwung durch Investment Tax Credits

"Die Zeichen für einen Wandel - vornehmlich einen energiepolitischen Wandel - stehen in den USA so gut wie nie. Auch vor dem Hintergrund des kürzlich verabschiedeten Investitionsfreibetrags, den Investment Tax Credit (ITC), dürfte der Photovoltaik-Markt in den USA nun den lange erhofften Aufschwung erfahren und zu einem tragfähigen und stabilen Wirtschaftszweig heranwachsen", sagt Sarah Endres, Projektmanagerin bei EuPD Research und Verantwortliche für den US Markt.


Solarenergie in den USA immer wichtiger

"Wenn Sie zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt würden und entscheiden könnten, welche Energieform während Ihrer Amtszeit finanziell gefördert werden sollte, wie würden Sie sich entscheiden?" - Diese Frage stellte ein US-amerikanisches Marktforschungsinstitut im Juni dieses Jahres in einer bundesweiten Online-Befragung. Das Ergebnis: rund 40 Prozent, gaben an, dass sie verstärkt auf die Förderung der Solarenergie setzen würden. Noch deutlicher waren die Ergebnisse auf die allgemeine Frage nach dem Stellenwert der Solarenergie in den USA. Immerhin 94 Prozent hielten den Ausbau und die Entwicklung des alternativen Energiezweigs für "wichtig" oder "sehr wichtig". Ein Trend, der das energiepolitische Umdenken der US Bevölkerung widerspiegelt.


Diskussion im Internet: "American Solar Boom?"

Aufgrund der jüngsten Veränderungen auf dem US-amerikanischen Markt bietet EuPD Research gemeinsam mit seinem Partner AltaTerra Research Network einen interaktiven Online-Workshop mit dem Titel "American Solar Boom? Cutting Through the Hype". Dort diskutieren Experten am 25. November 2008 die Auswirkungen der US Immobilienkrise und der weltweiten Kreditkrise auf den Solarmarkt. Die Entwicklungen des Solarmarktes präsentiert Projektmanagerin Sarah Endres vor dem aktuellen Hintergrund des ITC. Kosten: 5.00. Anmeldeschluss ist Dienstag, der 25. November 2008. Anmeldung: www.altaterra.net.

06.11.2008   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Photovoltaik-Montagesystem MHHnovotegra jetzt auch für Biberschwanz-Ziegeldächer

Das Tübinger Photovoltaik-Systemhaus MHH Solartechnik GmbH hat sein innovatives Montagesystem MHHnovotegra weiterentwickelt. Dank eines neuen Grundprofils sei es jetzt auch für Biberschwanzdächer einsetzbar und deckte damit alle Anforderungen von Ziegeldächern ab, berichtet MHH in einer Pressemitteilung. Das bewährte Montagesystem MHHnovotegra biete ab sofort noch mehr Komfort und eine hohe Stabilität, dank des einzigartigen Dachhakens, bei dem der Bügel in das Grundprofil eingedreht wird, lasse sich das System erstmals auch auf Biberschwanzdächern einsetzen. Wegen seiner schmalen Form führe der Bügel bei Biberschwanzdächern zwischen zwei Ziegeln hindurch, wenn der breite Ziegel durch einen schmaleren ersetzt wird. Dadurch würden aufwändige Flexarbeiten entfallen.  Da der Bügel nicht auf dem Dachziegel aufsetzt, werden auch keine teuren Unterlegbleche mehr benötigt, betont MHH. So könnten die gesamten Systemkosten gesenkt werden.

Zur einfachen Planung und Dimensionierung der Photovoltaikanlage gemäß DIN1055 hat das Unternehmen die Software MHHnovotegra-Planer entwickelt. In wenigen Schritten kann die komplette Anlage geplant werden, der Benutzer erhält zusätzlich eine Übersicht über die benötigten Komponenten sowie einen Ansichts- und Montageplan der Photovoltaikanlage.

Die MHH Solartechnik GmbH wurde 1991 in Tübingen gegründet und gehört damit zu den Pionieren der Photovoltaik. Der Lieferumfang umfasst alle Komponenten, die für eine Photovoltaikanlage benötigt werden. Als einer der größten Systemanbieter in Deutschland werden jährlich Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehreren Megawatt ausgeliefert. MHH betreut ihre Kunden von vier Standorten aus und ist neben Tübingen auch in München, Nürnberg und Duisburg vertreten. Im Juni 2008 wurde die französische Niederlassung MHH France S.A.S gegründet. Seit 2002 ist MHH Solartechnik hundertprozentige Tochter der Konstanzer Sunways AG, einem der führenden Hersteller von Solarzellen und Wechselrichtern.

06.11.2008   Quelle: MHH Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MHH Solartechnik GmbH,
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Erneuerbare Energien in der Schweiz: Mit dem "Oil of Emmental" 160 Millionen Franken sparen

100% Solar-Mehrfamilienhaus, Oberburg, Kanton Bern.
100% Solar-Mehrfamilienhaus, Oberburg,
Kanton Bern.

Die im Schweizer Emmental und Oberaargau benötigte Energie für Wärme (Heizung undWarmwasser), Elektrizität und Mobilität soll möglichst bald zu einem großen Teil lokal und umweltschonend erzeugt werden. Um diese Vision in die Realität umzusetzen, haben verschiedene Partner die nächste Etappe der Kampagne "Oil of Emmental" gestartet. Für Heizöl, Gas und Treibstoffe fließen nach Angaben der Kampagnenteilnehmer zurzeit jährlich rund 160 Millionen Schweizer Franken (knapp 100 Mio. EUR) an lokaler Kaufkraft allein aus dem Emmental in das Ausland. Die Initiatoren von "Oil of Emmental" wollen mit der Förderung erneuerbarer Energien die Abhängigkeit von den Erdölstaaten verringern. Gleichzeitig sollen damit die Umwelt geschont und lokale Arbeitsplätze geschaffen werden.   Die Verknappung der konventionellen Energieträger mache "Oil of Emmental" dringend nötig, damit die Energieversorgung gesichert werden kann, heißt es in der Pressemitteilung.


Solarthermie, Photovoltaik und heimisches Holz

Im Emmental kann nach Angaben des Solarthermie-Herstellers Jenni Energietechnik AG mit der direkten Sonnenenergienutzung (thermische Sonnenkollektoren, Photovoltaik sowie mit geschickt angeordneten Fenstern) ein großer Teil der Energie unmittelbar bereitgestellt werden. Zudem wachse theoretisch so viel Holz nach, dass dies zum Beheizen der ganzen Region reichen würde. Effizient eingesetzt in Kombination mit der Sonnenenergie und konsequenter Energiespartechnik sei dies auch praktisch möglich.

"Oil of Emmental" ist eine Initiative des Oberburger Solar-Unternehmens Jenni Energietechnik AG in Zusammenarbeit mit nachstehenden Partnern, zur allgemeinen Förderung erneuerbarer Energien und Energiespartechniken: Biketec AG (FLYER Elektrofahrräder; Kirchberg); Energie plus! (Langnau); Mobilität Emmental (Burgdorf) sowie rund 30 Heizungsinstallateure und Bauunternehmen.

06.11.2008   Quelle: Jenni Energietechnik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,
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Solarpower GmbH erweitert Produktpalette um Kunststoffmodulklemme für First Solar-Module

PV-Modulklemme von Solarpower.
PV-Modulklemme von Solarpower.

Die Solarpower GmbH (Plauen) hat eine neue Kunststoffmodulklemme für Dünnschichtmodule von First Solar entwickelt, welche die Gesamtaufbaukosten von Photovoltaik-Projekten entscheidend reduzieren soll. Die Klemmen sind laut Solarpower GmbH offiziell von First Solar freigegeben. Der Klemmengrundkörper und die Auflagefläche seien aus einem koextrudiertem Stangenprofil gefertigt und daher sehr wirtschaftlich in der Herstellung. Die innere Auflagefläche für das Modul besteht laut Solarpower aus weichem Kunststoffmaterial und ermögliche damit eine bruchsichere Halterung der rahmenlosen Module.  Zudem besteht das gesamte Klemmstück aus hochwertigem UV-beständigem Kunststoff, was auch den Modulklemmeneinsatz in äquatornahen Gebieten zulasse.


Kunststoffmodulklemme auch für andere Glas- und Glasdünnschichtmodule einsetzbar

Die Verbindung des Klemmengrundkörpers, zum Beispiel mit einer Pfette (Holzbalken) erfolge mittels einer Schlossschraube M8 oder M6, welche von hinten ausschließlich mit einem Spezialwerkzeug auf der Stahlkonstruktion verschraubt wird. Damit könne eine Diebstahlsicherung der Module gewährleistet werden, betont die Solarpower GmbH. Die Solarpower-Kunststoffmodulklemme diene nicht nur der Befestigung von First Solar-Modulen, sie sei ebenso für andere Glas- und Glasdünnschichtmodule einsetzbar, so der Hersteller.

06.11.2008   Quelle: Solarpower GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpower GmbH,
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S.A.G. Solarstrom AG sichert sich Photovoltaik-Modulkapazitäten für 2009

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat die am 26. September geschlossene Vereinbarung über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 36,8 Megawatt (MW) von dem chinesischen Hersteller Yingli Green Energy nun mit der offiziellen Unterzeichnung des Lieferabkommens in Baoding bestätigt. Der Vertrag enthalte eine Option auf weitere Module über dieses Volumen hinaus, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG in einer Pressemitteilung.   Das Unternehmen arbeitet seit 2005 mit dem vertikal integrierten chinesischen Modulhersteller Yingli Green Energy mit Sitz in Baoding zusammen und hat dessen TÜV-zertifizierte Module bereits in verschiedenen Projekten im In- und Ausland eingesetzt. Yingli gehöre mit einer Modulkapazität von 400 MW jährlich zu den größten PV-Modulherstellern in China. Im Rahmen einer offiziellen Vertragsunterzeichnung in Baoding sei die Vereinbarung nun bestätigt worden. Yingli werde im Jahr 2009 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 36,8 MW an die S.A.G. Solarstrom liefern.

"Yingli produziert Module, die unserem sehr hohen Anspruch an Qualität, Energieeffizienz und Langlebigkeit in jeder Hinsicht gerecht werden. Yingli gehört deshalb zu unseren bevorzugten Modullieferanten. Diese Modulkapazitäten sichern der S.A.G. Wachstumschancen für 2009", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. "Wir freuen uns, dass wir die S.A.G. in ihrem weiteren Wachstum unterstützen können", so Liansheng Miao, Präsident und Vorstand von Yingli Green Energy. "Das Auftragsvolumen dieses Vertrages ist höher als das Gesamtvolumen der an S.A.G. gelieferten Module in den letzten drei Jahren."

05.11.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium: Flüssigsalzspeicher leitet neue Ära der Solarthermie ein

Andasol 1 mit Salzspeicher
Andasol 1 mit Salzspeicher

Der Wärmespeicher des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks Europas, Andasol 1, wurde erfolgreich in Betrieb genommen, berichtet die Solar Millennium AG in einer Pressemitteilung. Mit dem Einsatz der Speichertechnologie beginne eine neue Ära der Solarenergie: Der weltweit größte thermische Flüssigsalzspeicher, der je in einer Industrieanlage eingesetzt wurde, ermögliche erstmals den planbaren Betrieb von Solar-Kraftwerken auch dann, wenn keine Sonne scheint. Der Inbetriebnahme des Speichers folge in den kommenden Tagen die Inbetriebnahme der Turbine und die probeweise Stromeinspeisung in das spanische Hochspannungsnetz. In wenigen Wochen werde Andasol 1 dann den regulären Betrieb aufnehmen. Der Wärmespeicher von Andasol 1 nimmt tagsüber einen Teil der im Solarfeld produzierten Wärme auf. Nachts oder bei Bewölkung erzeugt die Turbine mit dieser Wärme Strom. Dadurch wird die Planbarkeit der Stromproduktion deutlich erhöht. Gleichzeitig lassen sich damit die jährlichen Betriebsstunden des solarthermischen Kraftwerks laut Solar Millennium nahezu verdoppeln. 

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Grundlastfähigkeit solarthermischer Kraftwerke

"Solar Millennium setzt mit Parabolrinnen-Kraftwerken eine bewährte Technologie zur solaren Stromerzeugung ein, die durch Wärmespeicher eine völlig neue Dimension erhält. Die Speichertechnologie des ersten europäischen und weltgrößten Parabolrinnen-Kraftwerks, Andasol 1, stellt eine herausragende technische Innovation und einen sehr wichtigen Schritt auf dem Weg zur Grundlastfähigkeit solarthermischer Kraftwerke dar", kommentiert Dr. Henner Gladen, Technologievorstand der Solar Millennium AG. Die im Solarfeld erzeugte Wärme wird bei Andasol 1 in einem Flüssigsalzgemisch aus 60 % Natriumnitrat und 40 % Kaliumnitrat gespeichert. Beide Stoffe kommen unter anderem als Dünger sowie zur Konservierung bei der Lebensmittelproduktion zum Einsatz.


Ein voller Speicher treibt die Turbine rund 7,5 Stunden an

Die Wärmespeicher bestehen aus zwei Tanks von 14 Metern Höhe und 36 Metern Durchmesser mit einem Fassungsvermögen von 28.500 Tonnen Flüssigsalz. Beim Umpumpen vom "kalten" in den "heißen" Tank nimmt das Flüssigsalzgemisch bei einer Ausgangstemperatur von ca. 280 Grad Celsius zusätzliche Wärme auf, so dass es auf ca. 380 Grad Celsius erhitzt wird. Ein voller Speicher könne die Turbine rund 7,5 Stunden betreiben, was im Sommer einen nahezu 24-stündigen Betrieb des Kraftwerks ermögliche, heißt es in der Pressemitteilung. Salzschmelzen werden seit rund 60 Jahren in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt, z. B. bei der Galvanisierung.

05.11.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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centrotherm photovoltaics wird 64 Megawatt-Produktionslinie an US-Solarzellenhersteller Suniva liefern

ARTisun-Solarzellen von Suniva.
ARTisun-Solarzellen von Suniva.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) plant, die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Solarzellenhersteller Suniva Inc. 2009 fortzuführen. Bereits im vergangenen Jahr erhielt das Solartechnologieunternehmen mit Sitz in Blaubeuren den Auftrag für eine 32 Megawatt-Produktionslinie zur Herstellung monokristalliner Solarzellen. Suniva meldete Anfang November das erfolgreiche Anlaufen dieser ersten Turnkey-Linie in Norcross (Georgia) und veröffentlichte zeitgleich Pläne, die Produktionskapazität durch eine zweite Zellfertigungslinie bis Ende 2009 auf 96 Megawatt zu erhöhen. Dabei setze Suniva auch weiterhin auf bewährtes Know-how aus Blaubeuren, berichtet die centrotherm photovoltaics AG in einer Pressemitteilung.   "Mit den Turnkey-Linien von centrotherm photovoltaics sind wir in der Lage, Solarzellen nach dem neuesten Stand der Technik zu fertigen und bleiben gleichzeitig flexibel genug, um künftige Entwicklungen integrieren zu können. So sind wir bestens gerüstet, unseren bereits bestehenden Auftragsverpflichtungen nachzukommen und künftigen Marktanforderungen zu entsprechen", erläutert John Baumstark, CEO von Suniva.

In der neuen Turnkey-Linie werden centrotherm-Technologie und Produktionstechniken von Suniva nahtlos integriert, betont centrotherm. Dazu Peter Fath, Technologievorstand bei centrotherm photovoltaics: "Sunivas Entscheidung für eine zweite Turnkey-Linie spricht für das Wachstumspotenzial des US-Marktes. Als führender Anbieter von Technologie, Equipment und Dienstleistungen zur Herstellung von Solarsilizium, Solarzellen und Dünnschichtmodulen, sind wir in der Lage, dieses Wachstum aktiv mitzugestalten." centrotherm photovoltaics erzielt knapp 82 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland.

05.11.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva, Inc.,
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Gerhard Stryi-Hipp verlässt den BSW-Solar, Carsten Körnig künftig alleiniger Geschäftsführer

Gerhard Stryi-Hipp verlässt den BSW-Solar.
Gerhard Stryi-Hipp verlässt
den BSW-Solar

Gerhard Stryi-Hipp (46), Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar), verlässt den Verband zum 31. Dezember 2008. Seine Aufgabenbereiche übernimmt sein Geschäftsführer-Kollege Carsten Körnig (38) als künftig alleiniger Geschäftsführer, berichtet der Verband in einer Pressemitteilung. Beide haben in den vergangenen drei Jahren als Doppelspitze gemeinsam die Fusion und Zusammenführung der beiden Vorgängerverbände Bundesverband Solarindustrie (BSi) und Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) erfolgreich umgesetzt und den BSW-Solar zum größten Solarbranchenverband weltweit ausgebaut. Gerhard Stryi-Hipp war knapp 15 Jahre für den BSW-Solar und seine Vorgängerverbände tätig.  1994 hat er die Leitung der Geschäftsstelle des Deutschen Fachverbands Solarenergie (DFS) in Freiburg übernommen und den Verband aufgebaut. Nach Fusion mit dem Bundesverband Solarenergie (BSE) im Jahr 2003 wurde ihm die Geschäftsführung des Bundesverband Solarindustrie (BSi) in Berlin übertragen. 2006 erfolgte die Fusion zum BSW-Solar. Stryi-Hipp ist Diplom-Physiker und zeichnete im BSW-Solar für Technik und Normung sowie Internationale Beziehungen und Exportförderung verantwortlich.

Als langjähriger Marktkenner vertrat Gerhard Stryi-Hipp die deutsche Solar-Branche weltweit als Referent und in vielen Gremien, unter anderem als Vorstandsmitglied der Europäischen Solarindustrievereinigung (ESTIF) und Vorsitzender der Europäischen Solarthermie-Technologieplattform (ESTTP). Nach erfolgreichem Abschluss der Fusion zum BSW-Solar sucht Gerhard Stryi-Hipp nun neue berufliche Herausforderungen. Der Bundesverband Solarwirtschaft vertritt die Interessen von rund 700 Solarunternehmen entlang der gesamten solartechnischen Wertschöpfungskette.

05.11.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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BUND: Obama kann Umweltpolitik der USA reformieren; Kyoto-Nachfolgeabkommen ist der Prüfstein

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat hohe Erwartungen an die Präsidentschaft Barack Obamas. Der von Obama angekündigte, entschlossene Ausbau der erneuerbaren Energien und die Umgestaltung der Energie- und Autobranche hin zu mehr Effizienz und Sparsamkeit weisen laut BUND in die richtige Richtung. Zugleich mahnte die Umweltorganisation die Ratifizierung der internationalen Klima- und Artenschutzabkommen durch die Vereinigten Staaten an. Die im Dezember in Poznan und im kommenden Jahr in Kopenhagen stattfindenden Weltklimakonferenzen würden zeigen, ob die neue US-Regierung auch für eine neue Umweltpolitik stehe. Das amerikanische Beispiel habe eine große Wirkung auf die internationale Gemeinschaft, damit in einer gemeinsamen Kraftanstrengung ein effektives globales Klimaschutzabkommen erreicht werden könne. 

20 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr in den USA

Da der Durchschnittsamerikaner einen der höchsten Pro-Kopf-Energieverbräuche weltweit aufweise und damit jährlich Emissionen von über 20 Tonnen CO2 verursache, trage die amerikanische Nation eine enorme Verantwortung für die Lösung der globalen Umweltprobleme, betont der BUND. Die USA könnten mit innovativen technologischen Entwicklungen dazu beizutragen, die Energieverschwendung zu stoppen und dem Klimawandel zu begegnen.


Hubert Weiger: Schäden am Ökosystem sind irreparabel

"Auf Obama richten sich nun die Hoffnungen vieler Umweltschützer", so der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Wie alle Industriestaaten müssen auch die USA auf ein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell einschwenken. Woher sollen denn all die Rohstoffe und Energien kommen, wenn sich der so genannte 'American Way of Life', der längst auch ein europäischer und ein deutscher Irrweg ist, weltweit ausbreitet? Die damit verursachten Schäden am Ökosystem sind im Unterschied zu jenen am Finanzsystem irreparabel. Alle Staaten, und zwar zuerst die Industriestaaten, müssen konsequent und gemeinsam ins solare Zeitalter aufbrechen. Geschieht dies nicht, werden wir alle mit einem Leben auf einem immer unwirtlicher werdenden Planeten bestraft."

05.11.2008   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Konzentrator-Photovoltaik: SolFocus und EMPE Solar schließen Vertrag für ein Projekt mit 10 Megawatt Leistung

Konzentrator-Photovoltaik von SolFocus.
Konzentrator-Photovoltaik von SolFocus.

SolFocus Inc. (Mountain View. Kalifornien), Anbieter von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPV), gab am 3.11.2008 bekannt, das Unternehmen haben einen Vertrag über 103 Millionen US-Dollar (80 Mio. Euro) mit EMPE Solar (Madrid) zur Installation von Solarenergieanlagen an mehreren Standorten in Südspanien bis Ende 2010 unterzeichnet. Die CPV-Projekte haben laut SolFocus einen Umfang von mehr als 10 Megawatt (MW). Die konzentrierenden PV-Systeme von SolFocus kombinieren leistungsfähige Solarzellen mit moderner Optik, um eine hohe Ergiebigkeit der Sonnenenergie zur kommerziellen, industriellen und öffentlichen Nutzung und zu konkurrenzfähigen Preisen zu ermöglichen. Dieses CPV-Technologieprojekt werde das größte seiner Art in Europa sein und den Energiebedarf einer Stadt von etwa 40.000 Einwohnern decken können, heißt es in der Pressemitteilung. 

CPV-Projekte für das ISFOC in Spanien fertig gestellt

"Die hohe Energiedichte und Ergiebigkeit von CPV ist ein idealer Lösungsansatz für den spanischen Markt, und wird mehr saubere, zuverlässige Energie bei gleichzeitig geringer Landnutzung und niedrigen Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer der Anlage liefern", sagte Gary D. Conley, Vorstand und Vorsitzender von SolFocus. Inc. "Während wir weiterhin an Kostensenkungen arbeiten, um mit fossilen Energieträgern konkurrenzfähig zu werden, spielen hochentwickelte Partner wie EMPE Solar eine wichtige Rolle dabei, im gesamten Mittelmeerraum neue Wege zu beschreiten", so Conley weiter. Der SolFocus-EMPE Vertrag sei zustande gekommen, nachdem SolFocus erst kürzlich zwei groß angelegte CPV-Projekte für das Institute of Concentration Photovoltaic Systems (ISFOC) in Spanien fertig gestellt hat. Mit dem 3 MW-ISFOC Projekt habe SolFocus gezeigt, dass CPV dazu in der Lage ist, ehrgeizige Energieproduktionsziele zu erfüllen, wobei gleichzeitig die allgemeine Zuverlässigkeit und Effizienz des Systems unter Beweis gestellt worden sei.

"EMPE Solar ist bestrebt, nur die innovativsten Lösungen einzusetzen, um die Energiekosten für unsere Kunden zu reduzieren. SolFocus hat den Wertvorteil seiner Technologie in unserer Region unter Beweis gestellt, und wir sind zuversichtlich, dass wir damit unsere Kostenziele für eine Energieproduktion ohne Kohlenstoffe schnell erreichen werden", kommentieren Eduardo Goicoechea und Sebastian Sagues, Partner bei EMPE Solar.


Bevorzugter Einsatz in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung

Die CPV Technologie, eine rasche wachsende, marktverändernde Energietechnologie, ist überwiegend auf den Einsatz in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung ausgerichtet. Die CPV-Anlagen von SolFocus verwenden nach Angaben des Herstellers allgemein verfügbare, kostengünstige Materialien wie Glas und Aluminium. Mit Hilfe von Spiegeln und moderner Reflexionsoptik konzentrieren die Module von SolFocus die Sonnenstrahlen mit einem Faktor von 500 auf eine kleine, hoch leistungsfähige Solarzelle, was bedeutet, dass nur etwa 1/1000 des Materials benötigt werde, das für traditionelle PV-Systeme eingesetzt wird. Die SolFocus Kollektoren seien in ein hoch entwickeltes System integriert, das dem Lauf der Sonne folgt und die Solarstrom-Produktion während des ganzen Tages gestattet, womit ideale Voraussetzungen geschaffen seien, die Spitzenbedarfszeiten abzudecken.

Das SolFocus CPV System ist nach Angaben des Unternehmens zu 95% wieder verwertbar, da es überwiegend aus Aluminium und Glas besteht. In seinem ersten Betriebsjahr werde die 10 Megawatt-Anlage den Ausstoß von 27.000 Tonnen CO2 verhindern, die bei traditioneller Energieproduktion mit fossilen Brennstoffen entstehen würden. Die Technologie biete außerdem die beste CO2-Bilanz aller Solarenergieanlagen und profitiere von ausgereiften Produktionsprozessen und Werkzeugen, die in der Auto- und Elektroindustrie eingesetzt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

05.11.2008   Quelle: SolFocus Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus Inc.,
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Österreich: GREENoneTEC plant Forschungszentrum für Solarthermie und energieautarkes Wohnen

Produktionshalle von GREENoneTEC in St. Veit.
Produktionshalle von GREENoneTEC in St. Veit.

Der österreichische Solar-Hersteller GREENoneTEC Solarindustrie GmbH mit Sitz in St. Veit will ein interdisziplinäres und international ausgerichtetes Forschungszentrum im heimischen Kärnten errichten. Schwerpunkt soll der Ausbau der Technologie für energieautarkes Wohnen sein. Das österreichische Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben durch die internationale Initiative "Forschungsplatz Österreich". Arsenal Research in Wien, die Technische Universität Graz oder die Universität Wien seien wichtige Partner, berichtet GREENoneTEC. "Wir untersuchen mit unseren Forschungspartnern die Möglichkeiten, die Wasser- und Hitzebeständigkeit zu erhöhen, um die Solarthermie zum Beispiel für Prozesswärme einzusetzen. Es geht auch darum, andere, möglicherweise günstigere Werkstoffe zu finden. Die Solarbranche muss sich noch viel mehr industrialisieren", so Robert Kanduth, Geschäftsführer und Gründer von GREENoneTEC.  Deshalb werde der Solarpark in St. Veit mit einem interdisziplinären und international ausgerichtetem Forschungszentrum ausgestattet, das hauptsächlich der Grundlagenforschung dienen soll.


Mit Solarenergie kühlen und heizen

"Mit Solarenergie und der Wärmetechnik, kann man Häuser im Sommer kühlen und im Winter heizen. Für industrielle Anwendungen sind Hochtemperaturkollektoren notwendig. Wir haben hier die allerbesten Voraussetzungen. Es ist ein leichtes, die Technik soweit zu bringen, dass Häuser unabhängig von externen Quellen beheizt oder gekühlt werden," ergänzt Robert Kanduth. GREENoneTEC peilt für 2008 einen Umsatz in Höhe von 130 Millionen Euro an (2007: 75 Millionen Euro) und verfügt nach eigenen Angaben über acht Produktlinien, auf deren Basis 100 kundenspezifische Kollektormodelle produziert werden können. Die Exportquote betrage 90 Prozent wobei solarthermische Anbieter aus 25 Staaten beliefert werden. Das Unternehmen investiere vier Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, betont GREENoneTEC in einer Pressemitteilung. Ein Ergebnis davon sei ein neuartiger hoch effizienter Korrosionsschutz für die empfindlichen Solar-Absorber, der den Einsatz der Kollektoren in Meeresnähe ermögliche. Die Heatpipe-Lösung zum effizienten Wärmetransport sei bereits patentiert.


Umwelttechnologien boomen in Österreich

Umwelttechnologien mit einem Umsatz von 10,5 Milliarden Euro bei 75.000 Mitarbeitern und einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund acht Prozent seien ein stetig wachsender Wirtschaftsfaktor in Österreich, heißt es in der Pressemitteilung. Gründe dafür seien unter anderem der steuerliche Forschungsfreibetrag von 25 Prozent für Unternehmen sowie eine Forschungsprämie von acht Prozent.


05.11.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GREENoneTEC Solarindustrie GmbH,

 

US-Photovoltaik-Hersteller HelioVolt und NREL erhalten Technologiepreis des R&D Magazins

Die HelioVolt Corporation (Austin, Texas) berichtete am 23. Oktober 2008, dass sie gemeinsam mit dem National Renewable Energy Laboratory des U.S.-Ministeriums für Energie (NREL; Golden, Colorado) vom R&D-Magazin mit dem Editor’s Choice Award for Most Revolutionary Technology ausgezeichnet wurde. Den Preis erhielten NREL und HelioVolt zusätzlich zu dem vormals vergebenen R&D 100 Award, er würdigt die gemeinsam erzielten Fortschritte bei der Entwicklung eines einfacheren und schnelleren Druckverfahrens für Dünnschicht-Solarzellen.   NREL’s Beschichtungstechnologie per Tintenstrahl-Druck und der "FASST"-Druckprozess von HelioVolt wurden entwickelt, um zu einer Kostensenkung der Solarstromproduktion beizutragen.


Öffentlich-private Kooperation für innovative Solartechnologie

"Die geringeren Produktionskosten hochqualitativer Photovoltaik-Produkte erlauben einen grundlegenden Wechsel unseres Energiemixes, weg von traditionellen, umweltschädlichen Quellen hin zu erneuerbarer Energie von der Sonne. Ich bin stolz darauf, dass unsere gemeinsame Arbeit mit NREL von den R&D-Redakteuren ausgezeichnet wurde - nicht nur wegen der innovativen Forschung, sondern auch wegen ihrer realen wirtschaftlichen und ökologischen Implikationen", sagte Dr. Louay Eldada, Chief Technical Officer (CTO) von HelioVolt. R&D-Chefredakteurin Martha Walz kommentierte die Auszeichnung so: "Forscher haben während der letzten drei Jahrzehnte von einer Zeit geträumt, in der man Häuser einfach, schnell und günstig mit photovoltaik-beschichteten Materialien bauen kann, um den für das Gebäude benötigten Strom zu erzeugen. Diese Vision wird bald Wahrheit, dank des von HelioVolt und NREL entwickelten, kostengünstigen Druckprozesses für Dünnschicht-Solarzellen."

Auch Dan Arvizu, Direktor von NREL, zeigte sich erfreut über die Ehrung: "Die Dünnschicht-Photovoltaik hat mit deutlicher Kosten- und Materialreduktion bei der Erzeugung von Solarstrom bereits große Wellen in der Branche geschlagen", sagte er. "Die Zusammenarbeit des öffentlichen und privaten Sektors beschleunigt die Marktreife dieser Technologien und wir sind erfreut darüber, diese nationale Auszeichnung mit HelioVolt teilen zu können", so der NREL-Direktor weiter.


Schnellere Produktion von Dünnschicht-Solarzellen

Das "FASST"-Druckverfahren von HelioVolt erlaubt nach Angaben des Unternehmens eine im Vergleich zu anderen Methoden zehn- bis hundertmal schnellere Fertigung qualitativ hochwertiger Dünnschichtprodukte auf Grundlage von Kupfer-Indium-Gallium-Selen (CIGS). FASST könne mit Vakuumbeschichtung, Ultraschallvernebelung oder Tintenstrahldruck kombiniert werden, was hohe Flexibilität und besonders niedrige Herstellungskosten ermögliche, betont HeloVolt. Das NREL verwendet eine Tintenstrahldruck-Technologie zur Beschichtung von Dünnschicht-Solarmodulen. HelioVolt nutzt FASST sowohl für herkömmliche Photovoltaik-Module als auch für gebäudeintegrierte Produkte der nächsten Generation (building integrated photovoltaic; BIPV), FASST wird zur industriellen Produktion erstmals in der neuen Fabrik von HeliVolt in Austin (Texas) eingesetzt.

05.11.2008   Quelle: HelioVolt Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Interpellets 2008 zieht positive Bilanz: 5.300 Besucher auf Fachmesse für Pellettechnik

Interpellets 2008: rund 14 Prozent mehr als Besucher als im Vorjahr
Interpellets 2008: rund 14 Prozent
mehr als Besucher als im Vorjahr

In der Neuen Messe Stuttgart endete am 31.10.2008 die Fachmesse Interpellets. Rund 5.300 Besucher - zirka 14 Prozent mehr als im Vorjahr - informierten sich auf der Interpellets über die komplette Bandbreite der Pellettechnik. Hersteller, Händler und Zulieferer der Pelletbranche zeigten auf 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Produkte, technische Lösungen und Dienstleistungen. Im Vorfeld der Messe konnte auch das 8. Industrieforum Pellets einen Anstieg seiner internationalen Teilnehmer verbuchen: 480 Branchenexperten aus 37 Nationen diskutierten am 28. und 29. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart aktuelle Marktentwicklungen und Techniktrends.  Die Pelletbranche zeigte, was sie zu bieten hat: In der Halle 5 der Messe Stuttgart standen LKW zur Auslieferung von Holzpellets neben Pelletieranlagen im Vorführbetrieb und einer großen Auswahl von Kesseln und Öfen. Technische Lösungen aus der Zulieferersparte ergänzten das breite Messeangebot. "Die Interpellets hat als Spiegelbild der Branche klar von der guten Stimmung im Markt profitiert", sagt Markus Elsässer vom Veranstalter Solar Promotion GmbH.



Hohe Besucherqualität – zufriedene Aussteller der Interpellets

Horst Dufner, Projektleiter der Interpellets 2008, unterstreicht: "Durchweg gut vorinformierte Fachbesucher gingen mit gezielten Vorstellungen auf die Aussteller aller Sparten zu. Dies bestätigt den klaren Fokus der Interpellets auf die gesamte Wertschöpfungskette der Pellettechnik." Barbara Pilz, Projektleiterin des 8. Industrieforum Pellets, bewertet die Resonanz auf den Fachkongress: "480 Teilnehmer aus 37 Nationen haben im Plenum und mehreren Sessions vor allem die Rahmenbedingungen des deutschen und europäischen Pelletmarktes diskutiert. Neben den Marktentwicklungen lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Brennstoffproduktion sowie den Herausforderungen von internationalem Handel und Logistik für die Pelletbranche. Dies wurde vom Fachpublikum gut angenommen."


Spezialisierung macht die Stärke der Interpellets aus

Von der aktuellen Themenvielfalt des Fachkongresses 8. Industrieforum Pellets profitierte auch die Fachmesse Interpellets, denn die Experten aus aller Welt informierten sich über Aktuelles aus der Branche bei einem Rundgang über die Messe: Christoph Erath, Geschäftsführer der Calimax Energietechnik GmbH aus Österreich sagt: "Besonders gut gefällt uns die Kopplung mit dem Kongress, dadurch hat man viel hoch qualifiziertes Publikum vor Ort, auch aus dem Ausland. Dies spiegelt sich auch in den Gesprächen am Stand wider: Diese sind durchwegs auf hohem Niveau. Außerdem ist die Messe für uns die ideale Plattform, um unsere Neuheiten zu präsentieren." Daniel M. Meier, Product Manager Biomass von der Schweizer Bühler AG stimmt zu: "Die Spezialisierung auf Pellets macht die Stärke der Interpellets aus und steigert die Qualität des Fachpublikums. Für uns verlief die Messe erfolgreich."


Kessel mit einer Leistung bis 300 kW im Trend

Ebenfalls eine positive Bilanz zieht Herbert Köstenbauer, Geschäftsführer KWB Deutschland GmbH: "Wir sind als Kesselhersteller sehr zufrieden mit der Teilnahme auf der Interpellets und verzeichnen deutlich mehr Fachbesucher als im vergangenen Jahr. Als Trend sehen wir vor allem den Kesselmarkt im mittleren Segment in der Leistungsklasse bis 300 kW in den nächsten Jahren verstärkt im Kommen. Die Interpellets ist für uns festes Datum im Messekalender, da sie eine qualitativ hochwertige Plattform ist, die wir nicht mehr missen möchten."

Die internationale Ausrichtung der Interpellets 2008 wird von Ausstellern und Besuchern gleichermaßen gelobt: Stellvertretend äußert sich Robert Banasik, Geschäftsführer der Barlinek S.A. aus Polen: "Wir haben das erste Mal auf der Interpellets ausgestellt und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hatten Fachbesucher aus den deutschsprachigen Ländern sowie aus Italien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, aber auch aus Osteuropa und den U.S.A. am Stand."

Die nächste Interpellets wird vom 7. bis 9. Oktober 2009 stattfinden, das 9. Industrieforum Pellets am 6. und 7. Oktober 2009. Veranstaltungsort ist wieder die Neue Messe Stuttgart.

04.11.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Photovoltaik: First Solar meldet Lieferverträge für Dünnschichtmodule im Umfang von 525 Megawatt

Dünnschichtmodule von First Solar.
Dünnschichtmodule von First Solar.

Der Photovoltaik-Produzent First Solar Inc. (Tempe, Arizona) kündigte am 29. Oktober 2008 einen neuen Langzeitvertrag mit Sorgenia Solar S.l.r (Rom, Italien) an sowie die Erweiterung bestehender Lieferverträge mit EDF Energies Nouvelles (Paris, Frankreich), Ecostream (Utrecht, Holland), Juwi Holding AG (Wörrstadt) und Phoenix Solar AG (Sulzemoos). Sorgenia Solar entwickelt große Solarstrom-Kraftwerke in Italien und wurde 2005 von ihrem Mutterunternehmen Sorgenia gegründet. Die neuen Verträge erweitern das Auftragsvolumen laut First Solar um insgesamt 525 Megawatt (MW), wodurch Umsätze von rund 800 Millionen US-Dollar von 2009 bis 2013 erwartet werden, wobei ein Wechselkurs von .15 pro Euro zugrundegelegt wurde.   Die Verträge seien ähnlich wie bestehende langfristige Lieferverträge strukturiert, heißt es in der Pressemitteilung.


Ausbau der Solarstrom-Produktion in ganz Europa

"Wir freuen uns über, die Zusammenarbeit mit dem italienischen Versorgungsunternehmen Sorgenia Solar, einem Unternehmen welches gut aufgestellt ist für die Entwicklung von Photovoltaik-Kraftwerken in dieser wichtigen und wachstumsstarken Region", sagte Mike Ahearn, Vorstand von First Solar. "Diese neuen Lieferverträge erlauben unseren Partnern, die Produktion von Solarstrom in mehreren europäischen Märkten auszubauen und demonstrieren gleichzeitig, wie erfolgreich First Solar enge Partnerschaften mit etablierten Photovoltaik-Systemintegratoren und -Projektentwicklern aus der ganzen Welt eingeht", fügte Ahearn hinzu.

04.11.2008   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.,
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Solarthemen: Netzanschluss von Photovoltaik-Anlagen könnte 2009 erschwert werden

PV-Anlage auf privatem Dach.
PV-Anlage auf privatem Dach.

Die Anschlussbedingungen für Anlagen zur Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien sollen sich nach dem Willen der Netzbetreiber ändern, berichtet die Fachzeitschrift Solarthemen in einer Pressemitteilung. Laut Solarthemen wollen die Betreiber der Stromnetze zwei neue Richtlinien für Niederspannungs- und Mittelspannungsnetze. Die Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern setzt dies nach einem Bericht der Fachzeitschrift unter Druck. Bereits zum 1. Januar 2009 soll eine neue, von den Netzbetreibern beschlossene Richtlinie für das Mittelspannungsnetz in Kraft treten. Doch diese widerspricht nach Recherchen der Solarthemen den Entwicklungen der Solartechnik in den vergangenen Jahren, die auf möglichst effiziente Anlagen zielt.  Diskutiert werde zudem noch die Richtlinie für den Niederspannungsbereich. Inzwischen hätten auf Betreiben der Bundesnetzagentur allerdings auch die Hersteller von Solarstromanlagen ein Wort mitzureden. Ginge es allein nach den Netzbetreibern, dann müssten selbst kleine Photovoltaik-Wechselrichter, wie sie in Solarstromanlagen auf Wohnhäusern eingesetzt werden, künftig in der Lage sein, die Spannung im Netz zu stabilisieren. heißt es in der Solarthemen-Pressemitteilung. Zu diesem Zweck müssten sie beispielsweise so genannte Blindleistung zur Verfügung stellen können, wie dies große Generatoren in herkömmlichen Kraftwerken tun.


Hersteller: Von den Netzbetreibern geforderte Eigenschaften gehen auf Kosten der Effizienz der Wechselrichter

Der Wechselrichter verbindet die Solaranlage mit dem Stromnetz indem er den von den Photovoltaikmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Die meist mittelständischen Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern wurden von den Forderungen der Stromnetzbetreiber offenbar überrascht, so die Solarthemen. Nun rege sich der Widerstand in der Branche. Die Hersteller beschwerten sich zum einen über den Zeitdruck und die Kosten für die notwendigen Entwicklungsarbeiten und Produktumstellungen. Zum anderen würden sie darauf verweisen, dass die jetzt von den Netzbetreibern geforderten Eigenschaften auf Kosten der Effizienz ihrer Geräte gingen. Die Hersteller hätten den Wirkungsgrad ihrer Wechselrichter immer weiter verbessert, indem sie unter anderem störende Blindleistung minimiert hatten, so sollten sie nun auf einen Teil der Stromausbeute verzichten, obwohl dies zum Beispiel nach Aussage des Marktführers SMA zumindest im Niederspannungsnetz in den meisten Fällen nicht sinnvoll sei.

04.11.2008   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH,
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DOLD GmbH produziert elektronische Steuerungen für Photovoltaik-Nachführsysteme

Trackersteuerungen für ein- oder zweiachsige Solar-Nachführung.
Trackersteuerungen für ein- oder
zweiachsige Solar-Nachführung.

Die DOLD GmbH in Fellbach (Baden-Württemberg) entwickelt und fertigt Trackersteuerungen für ein- oder zweiachsige Solar-Nachführungen mit der Typenbezeichnung "DOLD-STC01" und "DOLD-STC02". Damit werden Photovoltaik-Module nach dem Stand der Sonne ausgerichtet. Gegenüber fest installierten Modulen ergebe dies eine Erhöhung der Solarstrom-Ausbeute um 30 bis 40 %, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Kontinuierlich errechne die Steuerung den aktuellen Sonnenstand aus den entsprechenden GPS-Koordinaten des Aufstellungsortes, der Uhrzeit und dem Datum. So werde auch bei bedecktem Himmel der optimale Neigungswinkel (Elevation) und der Winkel in Bezug zur Südausrichtung erreicht (Azimut; bei zwei Achsen). Ein spezieller Software-Algorithmus verhindere dabei, dass sich die Module gegenseitig abschatten.   So werde auch bei flacher Sonneneinstrahlung der optimale Wirkungsgrad erreicht. Laut Hersteller können beliebig viele Solar-Tracker über ein Bussystem mit einer Zentralsteuerung verbunden werden.


Steuerung inklusive GPS-Modul und Windwächter

Im Feld können einzelne Gruppen zusammengefasst und verwaltet werden, dies habe den Vorteil, dass die Stromaufnahme bei der Nachführung aufgeteilt wird und so Fehlfunktionen durch Überlastung des Stromnetzes vermieden werden. In die zentrale Steuerung sind auch ein GPS-Modul und ein Windwächter integriert. Wird ein Tracker autark aufgestellt, kann die Steuerung auch direkt mit GPS-Modul und Windwächter ausgestattet werden. Die Steuerung ist ausgelegt für 230V AC, bis ca. 200W oder 12 bis 36V DC /5A, sie kann nach Kundenwunsch auch angepasst werden. Mit einem separaten Bedienteil (96x96x65mm) mit Grafikdisplay, kann die Steuerung flexibel konfiguriert und parametriert werden. Dold bietet auch Lösungen für Fassaden oder bewegliche Dächer.

04.11.2008   Quelle: DOLD GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DOLD GmbH,
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Deutschlands größte Pelletheizung in Remscheid installiert

Wärme aus Holzpellets für 590 Wohneinheiten.
Wärme aus Holzpellets für 590
Wohneinheiten.

Ein kommunales Wohnungsunternehmen in Deutschland geht in punkto nachhaltige Energienutzung mit gutem Beispiel voran. In Remscheid (Nordrhein- Westfalen) wurde die größte Pelletheizung gebaut, die bis dato im mitteleuropäischen Wohnbau eingesetzt wird, berichtet die Gilles Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG (Gmunden; Österreich) in einer Pressemitteilung. Ende Oktober 2008 ließ die GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft eine mit Öl betriebene Heizanlage aus den 1970er Jahren durch einen Pelletkessel vom Typ "HPKI-K 2.000" von GILLES mit einer Leistung von zwei Megawatt ersetzen. Diese Leistung ist erforderlich, um die 60 000 Quadratmeter zu beheizen, die sich auf Wohn- und Gewerbefläche verteilen.   Insgesamt werden 590 Wohneinheiten, 52 Eigentumswohnungen, 17 Eigenheime und 9 Gewerbeeinheiten mit Wärme versorgt. Die Errichtung eines Pellet-Heizwerkes in dieser Dimension bedeute auch für GILLES einen Meilenstein in der Erschließung von Ballungsräumen, betont das Unternehmen. "Für uns als GILLES- Vertriebspartner ist es eine besondere Freude, nun auch eine solche Großanlage im Westen Deutschlands als Referenz vor Ort zu haben. Wir rechnen auch mit interessanten Folgeprojekten", sagt Christoph Scherwing, der das Projekt als GILLES-Händler vor Ort begleitet hat.


190.000 Euro niedrigere Heizkosten; 2.150.000 Kilogramm weniger Kohlendioxid

Die Wohnungsgesellschaft erwartet durch die Umstellung von Heizöl auf Biomasse einen kräftigen Rückgang der Heizkosten um 190.000 Euro pro Jahr. Mindestens ebenso sei ist aber die Reduktion des klimaschädigenden CO2: 2.150.000 Kilogramm Kohlendioxid sollen der Umwelt Jahr für Jahr erspart werden. Das Großprojekt in Remscheid diene somit als absolute Referenz für einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Umgang mit Energie. Neben dieser Anlage als größte Pellet-Anlage in Deutschland, hat das Biomasseunternehmen vor wenigen Tagen in Wien (Österreich) eine 900kW-Pelletanlage als Container-Lösung an eine bekannte Druckerei gelieferr und in Betrieb genommen. Diese Anlage sei die größte ihrer Art in der österreichischen Bundeshauptstadt, heißt es in der Pressemitteilung.

04.11.2008   Quelle: Gilles Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gilles Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG,
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Kapazitätsaufbau und Umzug: Photovoltaik-Modulhersteller Solara wird Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH

Aufbau einer Fertigungslinie der Centrosolar Sonnenstromfabrik
Aufbau einer Fertigungslinie der
Centrosolar Sonnenstromfabrik

Die ehemalige Solara Sonnenstromfabrik (Wismar) erhöht ihre Produktionskapazität für Solarstrom-Module schrittweise auf jährlich 150 Megawatt (MWp) und wird am 28. November 2008 ihr neues Werk in Wismar einweihen. In diesem Kontext wurde das Solar-Unternehmen umbenannt und heißt ab dem 03.11.2008 Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH. Die Centrosolar Sonnenstromfabrik gehört zur CENTROSOLAR Group AG und stellt in Wismar Qualitätsmodule her, die weltweit vertrieben werden. Das komplett neue Werk wurde in nur sieben Monaten mit einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Millionen Euro errichtet, berichtet die CENTROSOLAR Group AG in einer Pressemitteilung.  Die Centrosolar Sonnenstromfabrik produziert vorwiegend Module auf Basis polykristalliner Solarzellen. Am neuen, größeren Standort erreiche das Unternehmen nun das fünffache der am alten Standort möglichen Kapazität. Als eine der modernsten Solarfabriken Deutschlands verfüge das Werk dazu über eine hoch automatisierte Fertigung, die voraussichtlich noch 2008 ISO-zertifiziert werden wird.

03.11.2008   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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SolarWorld steigert operatives Ergebnis um 51,8 Prozent und will die Ergebnisprognose für 2008 übertreffen

SolarWorld-CFO Koecke setzt auf Wachstum und technologischen Fortschritt.
SolarWorld-CFO Koecke setzt auf
Wachstum und technologischen
Fortschritt.

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld AG hat im 3. Quartal 2008 Umsatz und Ertrag weiter zweistellig ausgebaut. Der Konzernumsatz wuchs nach Angaben des Unternehmens im 3. Quartal um 47,2 Prozent auf 238,3 Millionen Euro (Vorjahr: 161,9 Mio. Euro) und in den ersten neun Monaten um 41,5 Prozent auf 665,4 Millionen Euro (Vorjahr: 470,1 Mio. Euro.) Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich von Juli bis September um 67,3 Prozent auf 90,7 Millionen Euro (Vorjahr: 54,2 Mio. Euro) und kumuliert per September um 51,8 Prozent auf 209,3 Millionen Euro (Vorjahr: 137,9 Mio. Euro). Der Konzerngewinn konnte laut SolarWorld AG im 3. Quartal um 17,3 Prozent auf 35,9 Millionen Euro (Vorjahr: 30,6 Mio. Euro) und in den ersten neun Monaten um 56,1 Prozent auf 123,0 Millionen Euro (Vorjahr: 78,8 Mio. Euro) gesteigert werden. Die SolarWorld AG habe damit alle derzeit absehbaren Kapitalmarktrisiken in ihrer Bilanz konsequent berücksichtigt, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   Die konzernweite Auslandsquote betrug 59 Prozent (Vorjahr: 49 %). Der Vorstand der SolarWorld AG erwartet die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2008 zu übertreffen.



Deloitte-Preis für Wachstums- und Technologiestärke

Die SolarWorld AG (Bonn) ist von der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Deloitte auch 2008 zu einem der wachstumsstärksten deutschen Technologieunternehmen gekürt worden. Der solare Technologiekonzern wurde mit zwei weiteren Unternehmen erstmals mit dem "Sustained Excellence Award"ausgezeichnet, nachdem er bereits in den Vorjahren von Deloitte zu den 50 erfolgreichsten und expansionsstärksten Technologieanbietern gewählt worden war. Die Juroren honorierten mit dem Preis neben der Wachstumsstärke der SolarWorld AG insbesondere Innovationsfähigkeit, Unternehmergeist, Mitarbeitermotivation und finanziellen Erfolg. Der Preis wurde in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin Capital, der Deutsche Börse AG und der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) verliehen.

"Wachstum und technologischer Fortschritt haben für unser auf Nachhaltigkeit fokussiertes Geschäftsmodell entscheidende Bedeutung", kommentierte Dipl.-Kfm. tech. Philipp Koecke, Vorstand Finanzen der SolarWorld AG, die Auszeichnung. "Denn nur mit Skaleneffekten und steten Effizienzfortschritten können wir zügig das Ziel der vollen Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms erreichen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Sustained Excellence Award ist eine Bestätigung und Ansporn zugleich, diesen Weg konsequent weiter zu gehen", so Koecke weiter.

03.11.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik: S.A.G. Solarstrom AG erhöht Prognose

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) habe aufgrund der guten Geschäftsentwicklung ihre Prognose deutlich erhöht, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Geschäftsjahr 2008 erwartet die S.A.G. Solarstrom AG nun einen Umsatz von 93 bis 98 Millionen Euro (bisher: 70 bis 75 Mio. €) sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,3 bis 2,8 Millionen Euro (bisher: 1,5 bis 2 Mio. €). Die positive Entwicklung werde von allen Geschäftsbereichen getragen, sei aber insbesondere auf die Erfolge aus der vertrieblichen Neuausrichtung der Projektierung und des Photovoltaik-Anlagenbaus sowie den Großhandel und das Franchising zurückzuführen, heißt es in der Pressemitteilung.   Besonders erfreulich entwickelt habe sich das Geschäftsfeld Projektierung und Anlagenbau. Neben Solar-Großprojekten in Spanien (dort wurden vor kurzem Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,9 MW in das spanische Energieregister eingetragen) seien auch wieder verstärkt Projekte in Deutschland umgesetzt worden, wie etwa die mit dem Volkswagen-Konzern vereinbarte 1,1 MWp-Dachflächenanlage in Wolfsburg. Zudem seien für das laufende Geschäftsjahr nunmehr weitere umsatz- und ergebnisrelevante Projekte in Deutschland, Spanien und Italien vereinbart worden.

"Unsere auf Qualität und Verlässlichkeit basierende Geschäftspolitik zahlt sich aus. Mit der vertrieblichen Neuausrichtung haben wir diese Vorteile auch in ein erfreuliches Wachstum umsetzen können", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Ebenfalls sehr positiv entwickelte sich der Bereich Großhandel und Franchise, der zum Jahresende über den bisherigen Planungen liegende Umsatz- und Ergebnisbeiträge beisteuern und voraussichtlich sogar ein leicht positives Ergebnis erwirtschaften werde.

Auch die beiden bereits in der Vergangenheit profitablen Geschäftsfelder Anlagenbetrieb und Services sowie Stromproduktion werden über den Planungen abschließen, betont das Unternehmen. "Die S.A.G. Solarstrom AG hat in kurzer Zeit einen eindrucksvollen Turn-Around vollbracht, der von allen Geschäftsbereichen getragen wird. Wir sind daher zuversichtlich, dass sich das Unternehmen auch in den nächsten Jahren erfreulich entwickeln wird", so Kuhlmann weiter.

03.11.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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Photovoltaik-Produzent Q-Cells bekräftigt Wachstumsprognose für 2009

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) bestätigt ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2009. Das Unternehmen strebe für das kommende Jahr ein Produktionsvolumen von mehr als einem Gigawatt peak (GWp) an, berichtet die Q-Cells SE in einer Pressemitteilung. Aufgrund der gesenkten Produktionsziele des Siliziumzulieferers Elkem Solar würden auch die vereinbarten Lieferungen an die Q-Cells SE nicht vollständig erfüllt werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Mit anderen Vertragspartnern seien jedoch bereits zusätzliche Lieferungen gesichert worden, so dass die Produktionsziele für das Jahr 2009 nicht gefährdet seinen, betont Q-Cells.  
Q-Cells hat bereits im August 2008 mit dem chinesischen Solar-Unternehmen LDK Solar Co., Ltd. eine Vereinbarung über die Verarbeitung von gereinigtem metallurgischen Silizium (umg-Si) zu Solarwafern unterzeichnet. Beginnend mit dem laufenden Jahr sollen bis 2018 rund 20.000 Tonnen metallurgisches Silizium von LDK zu Photovoltaik-Wafern weiterverarbeitet werden. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Q-Cells im Sommer 2008 die Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 mit einem Produktionsvolumen von mehr als einem Gigawatt (GWp) sowie für das Jahr 2010 von mehr als zwei GWp im Kerngeschäft (ca. 2,5 GWp inklusive Dünnschichtproduktionsvolumen).

03.11.2008   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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US-Photovoltaikproduzent HelioVolt weiht neue Dünnschichtfabrik in Austin (Texas) ein

PV-Fassaden von HelioVolt. (BIPV)
PV-Fassaden von HelioVolt. (BIPV)

Am 24.10.2008 eröffnete die HelioVolt Corporation (Austin, Texas) ihre erste Produktionsstätte zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen, eine Fabrik mit einer Grundfläche von rund 11.000 Quadratmetern. Damit werden nach Angaben des Unternehmens 160 neue Arbeitsplätze geschaffen, berichtet HelioVolt in einer Pressemitteilung. Indem es Nachhaltigkeit, neue "grüne" Arbeitsplätze und innovative Technologie verbindet, entspricht HelioVolt genau der Typ der neuen Unternehmens, die auf dem Markt der erneuerbaren Energien eine führende Rolle spielen werden – und das zum Wohle unserer Stadt", kommentiert Austins Bürgermeister Will Wynn. Diese ortsansässige Firma arbeitet hart daran, einen besseren Weg zu finden, um Sonnenenergie in Strom zu verwandeln und gibt zugleich Impulse für die Wirtschaft von Austin", ergänzte Wynn.   "Technologien für saubere und erneuerbare Energie sind die größte wirtschaftliche Chance unserer Generation. Wir bei HelioVolt sind stolz darauf dazu beizutragen, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, der Markt entwickelt wird, die Energieversorgung gesichert und die Umwelt geschützt wird", sagte Helio Volt-Gründer und Vorstand Dr. B.J. Stanbery.


CIGS-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 12 %

HelioVolt wurde 2001 gegründet. Das FASST-Verfahren, basierend auf einer Drucktechnologe für Halbleiter, erfand der Gründer, Dr. Billy J. Stanbery, ein Photovoltaik-Experte und Materialforscher. Laut HelioVolt ist FASST ein patentiertes, kostengünstiges und vielseitiges Fertigungsverfahren zur CIGS-Produktion. In der neuen Solar-Fabrik wird erstmals mit dem von HelioVolt entwickelten Verfahren im industriellen Maßstab produziert. FASST soll kostengünstige Dünnschichtmaterialien in hochwertige Endprodukte verwandeln. Laut HelioVolt liefert FASST Solarzellen aus Kupfer-Indium-Diselenid (CIGS), deren Wirkungsgrad 12 % übersteigt - die Produktionszeit liegt nach Angaben des Unternehmens bei rund sechs Minuten. Mit diesem Wirkungsgrad zählten die Module von Helio Volt zu den leistungsfähigsten auf dem Markt, betont das Unternehmen. Helio Volt nutz FASST sowohl für herkömmliche Module als auch für die nächste Generation der Photovoltaik-Gebäudeintergration (BIPV) und will die Produkte weltweit anbieten


Grüne Produkte aus einer grünen Fabrik

Die "grüne" Solarfabrik soll sowohl umweltverträglich produzieren als auch ökologisch wertvolle Produkte herstellen. Die Fertigung sei deshalb in einem zertifizierten Gebäude untergebracht, welches ausgezeichnet wurde für die Leadership in Energy Efficiency and Design (LEED) – sowohl von der Stadt Austin als auch US-Rat für grünes Bauen. Die Öko-Fabrik ist charakterisiert durch effiziente Lichtnutzung, nachhaltige Materialien, neue Fertigungsverfahren und die Wiederverwendung von Wasser.

03.11.2008   Quelle: HelioVolt Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HelioVolt Corporation,
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PHOTON-Konferenz "Second Solar": Photovoltaik fordert konventionelle Energiewirtschaft heraus

Solarkraftwerk mit Modulen von First Solar.
Solarkraftwerk mit Modulen von First Solar.

Die US-amerikanische Firma First Solar Inc. sei vielleicht das aufregendste Unternehmen der Photovoltaik-Branche, so das Fachmagazin PHOTON in der Ankündigung von drei Konferenzen, die vom 2. bis 4. Dezember 2008 in San Francisco stattfinden. Unerreicht niedrige Produktionskosten, ein gigantisches Wachstum und eine einzigartige Technologie, kennzeichneten den Photovoltaik-Hersteller mit Sitz in Tempe (Arizona) und Produktionsstätten in Perrysburg (Ohio), Frankfurt/Oder (Deutschland) sowie in Kulim (Malaysia). Der Hersteller von Dünnschichtsolarmodulen sei zudem eines der ersten Photovoltaik-Unternehmen, die in Konkurrenz zur konventionellen Energiewirtschaft treten, betont PHOTON. Wenn die Solarindustrie ihren Produktionsausbau auch nur halbwegs im geplanten Tempo umsetze, werde bereits 2012 weltweit ein Drittel aller neu gebauten Kraftwerksleistung aus Photovoltaik-Anlagen stammen, rechnet PHOTON vor.   Solarstrom lässt sich schon heute in einigen Ländern konkurrenzfähig zu Haushaltsstrom erzeugen. Ab jetzt werde jede weitere Kostensenkung neue selbst tragende Märkte erschließen, und die Konkurrenzfähigkeit werde mit jedem Jahr besser.


Zieht die traditionelle Energiewirtschaft den Kürzeren?

Bis 2020 plant die Solar-Branche, allein in Europa einen Marktanteil von 12 Prozent zu erreichen; nach PHOTON-Recherchen könnte es auch deutlich schneller gehen und erheblich mehr werden. Gleichzeitig entwickeln sich die Preise für fossile Brennstoffe praktisch unkalkulierbar. "Kurz: Die traditionelle Energiewirtschaft steht vor massiven Herausforderungen - oder, um es mit dem Titel des dritten Konferenztages zu sagen: 'Traditional Electricity Companies Are F*&$#d (TECAF)' ", charakterisiert PHOTON die Perspektiven der herkömmlichen Stromversorger in einer Pressemitteilung. Zu diesem Thema und zu weiteren Fragen veranstaltet PHOTON, der nach eigenen Angaben weltgrößte Fachverlag für erneuerbare Energien, gemeinsam mit seiner in Boston ansässigen Beratungssparte PHOTON Consulting vom 2. bis 4. Dezember 2008 unter dem Titel "Searching for the Second Solar" drei Konferenzen in San Francisco.


Welcher PV-Hersteller wird zum "Second Solar"?

PHOTON's 1st PV Start-up Conference am 2. Dezember 2008 fragt unter anderem, welcher Hersteller das Potenzial hat, eine Erfolgsgeschichte wie jene von First Solar zu schreiben. PHOTON's 1st PV Thin-film Conference am 3. Dezember 2008 diskutiert, ob die erfolgversprechendsten Kandidaten für ein zweites "First Solar" unter den Dünnschichtherstellern zu finden sind und welches der vielen Hundert Unternehmen weltweit die beste Startposition hat. Und PHOTON's 1st TECAF Conference am 4. Dezember 2008 untersucht, wie die konventionelle Energiewirtschaft auf die solare Herausforderung durch immer mehr Unternehmen vom Schlage First Solar reagieren wird. Fast unbemerkt habe sich die Stromerzeugung aus Sonnenlicht zu der am schnellsten wachsenden Branche im Energiesektor entwickelt. Nun gelte es, wirtschaftliche und technische Herausforderungen unterschiedlichster Art zu bewältigen, heißt es in der Pressemitteilung.

Weitere Informationen zu den Konferenzen unter www.photon-expo.com

03.11.2008   Quelle: Solar Verlag GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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Neuer Leitfaden zur Finanzierung von Photovoltaik-Projekten

Leitfaden für Kreditinstitute und Projektentwickler
Leitfaden für Kreditinstitute
und Projektentwickler

Mit dem Photovoltaik-Leitfaden veröffentlicht forseo inzwischen die dritte Fachpublikation dieser Art (erster Leitfaden: Thema "Biogas", 2006; zweiter Leitfaden: "feste Biomasse", 2008). Der Leitfaden liefert Entscheidern in Banken und Sparkassen ebenso wie Projektentwicklern wichtige Informationen für die Finanzierung größerer Solarstrom-Anlagen. Er verschaffe Einsteigern einen Zugang zur Photovoltaik, unterstütze bei der Projektbeurteilung und im Kundengeschäft, liefere aber auch wichtige Details für diejenigen, die bereits Erfahrung mit Photovoltaik-Projekten haben, heißt es in der Pressemitteilung. Auf insgesamt 84 Seiten werden Technologie, Energieertragsprognose, (Projekt)Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Risikomanagement erörtert.   Zahlreiche Beiträge von Dritten veranschaulichen beziehungsweise vertiefen die Inhalte. Ein kurzer Überblick zum Markt und seinem Potenzial sowie eine Checkliste, welche die Erfassung der wesentlichen Kriterien bei der Projektprüfung unterstützen sollen, ergänzen diesen Band. Eine Literatur- sowie eine Adressliste erleichtern die Suche nach weiterführenden Informationen.

Unterstützt wurde forseo von folgenden Unternehmen und Institutionen: badenova (Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz), Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Landwirtschaftliche Rentenbank, Allianz Climate Solutions GmbH, Colexon Energy AG, Fronius Deutschland GmbH, KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH, Raiffeisen Leasing AG, Sharp Electronics (Europe) GmbH - Solar Business Group, Fachmagazin "erneuerbare energien", Fachmagazin "Sonne Wind & Wärme", Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, Martin Bucher Projektentwicklungen, DZ Bank AG, EnergieAgentur.NRW, Photovoltaic Austria und Swissolar. Umfang: 84 Seiten, DIN A4 Preis: 79 Euro zzgl. MwSt.

03.11.2008   Quelle: forseo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: forseo,
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4.800 Quadratmeter Photovoltaik auf dem Carport des Golfplatzes Bad Saulgau

Solar-Carport in Bad Saulgau.
Solar-Carport in Bad Saulgau.

Die GolfPark GmbH & Co. KG Bad Saulgau (Baden-Württemberg) als Bauherr und die Alternative Energie Systeme GmbH (AES, Wangen) als ausführender Betrieb präsentierten am 18.10.2008 eine neue Photovoltaik-Lösung: Sie dient sowohl dem Klimaschutz als auch einem nachhaltigen, attraktiven Angebot für den Fremdenverkehr sowie für Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Vorgestellt wurde die Solarstrom-Anlage der GolfSports KG auf dem Platz in Bad Saulgau. Der Carport neben dem 18-Loch-Platz besteht aus Solarmodulen, die laut AES jährlich 640.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und Platz für 190 Pkw sowie 30 Reisemobile bieten.   "Unser 18-Loch-Meisterschaftsplatz liegt am Rande der Kurstadt Bad Saulgau in ca. 630 Meter Höhe direkt an der europäischen Wasserscheide Rhein / Donau. Er wurde auf einem landschaftlich reizvollen und ökologisch sensiblen Gelände von rund 85 ha inmitten natürlich vorkommender Wasserverhältnisse integriert. Als Verpflichtung hierfür haben wir uns selbst das Motto 'Symbiose zwischen Golf und Natur" gegeben". Kommentiert Winfried Kneussle von der GolfSports KG. Dieser Anspruch sei es auch, den die Gäste des Golfplatzes erwarteten, so Kneussle weiter.

Unterkonstruktion der Module macht zusätzliche Dachhaut überflüssig

Den Zuschlag für die Photovoltaik-Anlage erhielt die im nahen Wangen-Primisweiler ansässige Alternative Energie Systeme GmbH. Das Zubehör stammt vom Komplettanbieter AZUR Solar GmbH, ebenfalls aus Wangen, der Module aus europäischer Herstellung und Wechselrichter aus heimischer Produktion von Diehl AKO lieferte. Der Carport bietet 7.000 m2 Stellfläche für die Fahrzeuge und 4.800 m2 Fläche für Solarmodule. Die Ausrichtung der Module mit 180 Grad nach Süden in einer Neigung von 25 Grad trage zur hohen Solarstrom-Ernte von rund 640.000 KWh jährlich bei. Der in den Solarmodulen aus Sonnenlicht gewonnene Gleichstrom wird zur Einspeisung in das Netz von 170 Wechselrichtern von Diehl AKO in Wechselstrom umgewandelt. Die hierbei entstehende Wärme werde wiederum zum Heizen der Gebäude und zur Warmwassererzeugung genutzt, heißt es in der Pressemitteilung. Die von AES verwendete und ebenfalls in Wangen entwickelte Unterkonstruktion der Module auf dem Carport führe das Wasser ab und mache eine zusätzliche Dachhaut überflüssig. Die Unterkonstruktion wurde von AZUR Solar in Verbindung mit einem Profilhersteller entwickelt.

"Von den Gesamtkosten von fünf Millionen Euro für den Carport und zusätzliche Gebäude entfällt die Hälfte auf die Photovoltaik", führt Kneussle aus. Man rechne mit der Amortisation dieser 2,5 Millionen nach zirka zwölf Jahren durch die vom EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) garantierte Einspeisevergütung.


Parkplätze mit Photovoltaik: Innovation und Klimaschutz auf dem Golfplatz

Der selbst formulierte Anspruch sollte auch beim Ausbau der Infrastruktur des Golfplatzes gelten, betont Winfried Kneussle: "Den Carport wollten wir von Anfang an mit Solarmodulen ausstatten und so unseren ganz eigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz". Nachdem vom Deutschen Wetterdienst ideale Standortbedingungen für eine Solaranlage bescheinigt worden waren, folgte eine zweieinhalbjährige Planungs- und Genehmigungsphase mit über 30 beteiligten Ämtern. Wichtig sei gewesen, den Solar-Carport rechtlich in seiner Eigenschaft als Gebäude anzuerkennen: Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung liege seit 2008 für Gebäude um 8,5 Cent pro KWh höher als bei Freiflächenanlagen und könne so zur Amortisierung beitragen. Ein als Gebäude anerkannter Solar-Carport dieser Größenordnung auf einem Golfplatz stelle bundesweit eine Innovation dar, betont Kneussle: "Die Vision von Parkplätzen mit Photovoltaik klang für uns von Anfang an spannend. Als wir von Winfried Kneussles Idee hörten, dachten wir sofort: Dieses Projekt müssen wir unterstützen, denn hier bauen wir etwas für die Zukunft", so Bernd Sauter von der AZUR Solar GmbH.

02.11.2008   Quelle: AZUR Solar GmbH; AES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar.,
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Aus Meier Vakuumtechnik wird Meier Solar Solutions; Finanzinvestor Granville Baird steigt ein

Photovoltaik-Etagenlaminator "STACOLAM".

Die Meier Vakuumtechnik GmbH (Bocholt), Anbieter von Laminatoren zur Verkapselung von Photovoltaik-Modulen, firmiert künftig unter dem neuen Namen Meier Solar Solutions. "Mit der Umbenennung unseres Unternehmens in Meier Solar Solutions tragen wir vor allem der geplanten Internationalisierung unseres Geschäfts Rechnung", sagt Hans-Gerd Stevens, Geschäftsführer der Meier Solar Solutions GmbH. "Um zukünftig noch flexibler und schneller auf Chancen des Marktes reagieren zu können, haben wir im Sommer 2008 den Finanzinvestor Granville Baird als Partner an Bord genommen, der uns bei unserem Expansionskurs weiter begleiten wird", so Stevens.   Die Meier Solar Solutions GmbH wurde 1999 als Teil der Meier-Gruppe gegründet. Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio an Lösungen zur Verkapselung von Solarmodulen innerhalb vollautomatisierter Fertigungsstraßen. Das Unternehmen mit Standorten in Bocholt und Roßla beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 140 Mitarbeiter und erwartet im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

Neue Großaufträge auf Messe in San Diego erhalten

Mehrere Hersteller von kristallinen und Dünnschichtmodulen aus den USA und Europa hätten auf der Messe Solar Power International in San Diego (USA) Großaufträge an Meier Solar Solutions vergeben, berichtet das Unternehmen. "Das große Interesse an unseren Produkten beweist erneut die Überlegenheit unserer Technologien sowie das große Potenzial unserer Produkte und Innovationen," so Hans-Gerd Stevens, Geschäftsführer des Anlagenbauers. Insbesondere die Nachfrage nach dem Stacolam, sei überwältigend gewesen. "Die Kunden vertrauen uns und setzen verstärkt auf die jahrelangen Erfahrungen und intelligenten Konzepte unseres Unternehmens," so Stevens weiter.

02.11.2008   Quelle: Meier Solar Solutions GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meier Solar Solutions GmbH,
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Neue Solaranlagen installiert: Bergfest beim Projekt "Energieautarke Schule"

Blick vom fünften Bauabschnitt (20 kWp) zum vierten auf dem Hauptgebäude (30 kWp)
Blick vom fünften Bauabschnitt (20 kWp) zum
vierten auf dem Hauptgebäude (30 kWp)

In den vergangenen Monaten wurden drei weitere Bauabschnitte des Bürger-Solarkraftwerks Heskem installiert, berichtet der Verein Sonneninitiative e.V. in einer Pressemitteilung. Jetzt beziehe die Gesamtschule Heskem im Kreis Marburg-Biedenkopf (Hessen) schon über drei Viertel ihres Stroms aus Sonnenenergie. So soll die Schule deutschlandweit die erste werden, die 100 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren und vor Ort genutzten Quellen bezieht und somit "energieautark" ist. Mit diesem Beispiel wollen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Verein Sonneninitiative zeigen, dass eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien auch in der Praxis möglich ist.   Landrat Robert Fischbach wird die Photovoltaik-Anlagen zusammen mit den Initiatoren der Sonneninitiative am 31. Oktober, feierlich den Besitzern übergeben, klimaengagierten Bürgern aus der Gemeinde Ebsdorfergrund und dem Kreisgebiet. Diese haben laut Sonneninitiative bisher weit über ein halbe Millionen Euro in das Bürgersonnenkraftwerk investiert.

Solarstrom vom Schuldach; Wärme aus Biogas

Damit sei der größte und schwierigste Teil des Weges hin zur "energieautarken Schule" gegangen, heißt es in der Pressemitteilung. Ziel sei, im nächsten Jahr den kompletten Strombedarf der Schule mit erneuerbaren Energien zu decken. Zusammen mit der regenerativen Wärme aus einer Biogasanlage in Mölln, die von vier Landwirten aus dem Ebsdorfergrund betrieben wird, sei die Gesamtschule Ebsdorfergrund dann die erste Schule, die auf diese Weise keine fossilen Energieträger wie Kohle, Öl, Gas oder Atom mehr nutzt und auch keine Kohlendioxidemissionen mehr verursacht. Ein wichtiger Meilenstein für den Kreis, der beschlossen hatte, bis 2040 sämtliche Energie vor Ort zu erzeugen, also ebenfalls energieautark zu werden.

Insgesamt sind auf vier Dächern der Schule bisher Photovoltaikanlagen mit einer Maximalleistung von 115 Kilowatt (kWp)installiert, die den erzeugten Strom direkt in das Schulnetz einspeisen. Im nächsten Jahr soll es mit den großen Flachdächern weitergehen. "Wie schnell das geht, ist davon abhängig, wie schnell die Anlagen ihre Besitzer finden", so Volker Klös vom Verein. Wer beim sechsten oder siebten Bauabschnitt mitmachen will kann sich informieren unter 06420-839902 oder auf der Internetseite www.sonneninitiative.de.

02.11.2008   Quelle: Sonneninitiative e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sonneninitiative e.V.,
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Solarwärme: Jetzt 30.000 Hausbesitzer in Deutschland mit einer Anlage von Paradigma

AquaPaket zur Warmwasserbereitung und zum teilsolaren Heizen.
AquaPaket zur Warmwasserbereitung
und zum teilsolaren Heizen.

Paradigma meldete am 24.10.2008 die Auslieferung der deutschlandweit 30.000sten "Aqua"-Solaranlage an einen Eigenheimbesitzer in Seesen/Harz. Bei der Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, die bis Ende Oktober installiert wird, handle es sich um ein "AquaPaket CPC 45" mit zwei Vakuumröhrenkollektoren und dem Frischwasserspeicher "Optima 800", berichtet die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH in einer Pressemitteilung. Kombiniert werde die Solaranlage mit einer neuen Holzpelletheizung "Pelletti" von Paradigma für energiesparendes Heizen im Winter. Mit der Aqua-Solarwärmeanlage spare die vierköpfige Familie aus Seesen, die ihr 250 Quadratmeter großes Haus (Baujahr 1968) bislang mit einem 20 Jahre alten Ölkessel beheizte, künftig rund 4.500 Kilowattstunden Energie sowie rund 1.300 Kilogramm CO2 pro Jahr ein.   Seit 2004 nur noch Wasser als Wärmeträger

Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH hat in diesem Jahr nach eigenen Angaben deutschlandweit bereits 9.000 Solaranlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. Laut Marketingleiter Jürgen Hoffmann hält die große Nachfrage "ungebremst an". Zur Besonderheit der Aqua-Solaranlagen sagt er: "Seit Markteinführung im Jahr 2004 setzt Paradigma nur noch Wasser als Wärmeträger ein und schützt die Kollektoren mit Niedertemperaturwärme aus der Anlage vor Frost. Konventionelle Anlagen arbeiten mit einem Frostschutz-Wasser-Gemisch, das regelmäßig ausgetauscht werden muss. Der Betrieb mit normalem Heizungswasser ermöglicht eine einfache, direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz."


Einfache Erweiterung der Heizung um eine Solaranlage

Die mit dem Bundesinnovationspreis ausgezeichnete Aqua-Technologie ist fast überall sofort einsetzbar - zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung, sowohl bei der Nachrüstung als auch bei Neuanlagen. Mit diesem System sei es leichter denn je, eine bestehende Heizung mit einer umweltfreundlichen Solaranlage zu erweitern, betont Paradigma. Der vorhandene Warmwasserspeicher müsse in der Regel nicht ausgetauscht werden. Das Heizungswasser, das vom Kollektor kommt, erwärme das Trinkwasser über denselben Wärmetauscher, den auch der Heizkessel nutzt. Dem Nutzer stehe das solar erwärmte Wasser direkt und sofort zur Verfügung, da es oben in den Warmwasserspeicher geladen wird. Von dort aus wird auch das Warmwasser für den Verbrauch entnommen. Bei Neuinstallationen könne die Solaranlage optional auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.


Hochleistungskollektor arbeitet wie ein zweiter Heizkessel

Ein technisches Highlight der Aqua-Solaranlagen ist der CPC Vakuumröhrenkollektor. Dieser Hochleistungskollektor sorge auch in der Übergangszeit und im Winter für einen außerordentlich hohen Jahresenergieertrag. Dabei arbeite er wie ein zweiter eigenständiger Heizkessel und senke deutlich den Verbrauch an Öl, Gas oder Holzpellets, so der Hersteller. Alle Kollektoren sowie die komplette "Pelletti"-Baureihe von Paradigma verfügen über das Umweltzertifikat "Blauer Engel".

01.11.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH,
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Versicherer warnen: Finanzkrise darf die Risiken des Klimawandels nicht vergessen lassen

Die Versicherungsbranche weist unter Bezug auf einen Forschungsbericht darauf hin, dass es wichtig sei, die Probleme des Klimawandels trotz der momentanen weltweiten Finanzkrise anzugehen, da der Klimawandel im Jahr 2008 als die größte strategische Bedrohung der Versicherungsbranche identifiziert worden sei. "Versicherer müssen sich gewissermaßen mit zwei großen Problemen auseinandersetzen: der weltweiten Finanzkrise und der wachsenden Anfälligkeit durch die Risiken des Klimawandels", erläutert Dr. Karl Mallon, Direktor der Climate Risk Pty Ltd und Mitautor des Berichts. "Es besteht die Gefahr, dass manche einfach annehmen werden, dass die finanziellen Probleme wichtiger sind, als der Kampf gegen die Risiken des Klimawandels. Diese Denkweise ist vergleichbar mit der Herangehensweise, dass wenn einmal ein Hurrikan zugeschlagen hat, kein Grund besteht, sich für den nächsten vorzubereiten", führt Dr. Mallon weiter aus. 
Warnung vor einem Wettlauf in die falsche Richtung

Der von dem internationalen Unternehmen und Klimaspezialisten Climate Risk Pty Ltd verfasste Bericht ist Teil eines weit reichenden Risikomanagementprojekts zum Klimawandel von der Zurich Financial Services Australia. "Die Versicherungsbranche weltweit erhält fast 8 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, um Risiken zu verwalten. Schon jetzt gibt es im Bericht festgehaltene Hinweise darauf, dass Versicherer Versicherungsdeckungen von risikoreichen Gebieten zurückziehen – und das während einer Zeit, in der Unternehmen und Hausbesitzer zunehmend allgemeine Versicherungsleistungen benötigen, um mit den wachsenden Einflüssen des Klimawandels umzugehen", sagte Dr. Mallon. "Die Branche und die Gesellschaft würden hier jedoch einen Wettlauf in die falsche Richtung starten, wenn Versicherungen aufgrund von Klimawandelrisiken zurückgezogen werden", warnte Dr. Mallon.



Weißpapier mahnt, rechtzeitig gegen den Klimawandel vorzugehen

Zurich Australia hat auf der Grundlage der Forschungsergebnisse ein eigenes, branchenbezogenes Weißpapier herausgebracht und rief die Branche dazu auf, rechtzeitig gegen den Klimawandel vorzugehen. David Smith, Chief Executive von Zurich Australia, erklärte: "Versicherer, die mit ihren Kunden - oftmals über Versicherungsmakler - zusammenarbeiten, um ihre Belastbarkeit gegenüber den Gefahren des Klimawandels, wie zum Beispiel gegen Überschwemmungen oder extreme Wetterlagen, zu verbessern, haben wesentlich bessere Chancen, weniger Eigentumsschäden und versicherte Verluste zu verzeichnen, während sie ihre Prämieneinnahmen erhalten und sogar erhöhen können.


Versicherer als "gesellschaftliche Schockabsorber" für Klimawandelrisiken

Dr. Mallon erläuterte: "Ein effektiver und wirtschaftlicher Versicherungssektor ist die Grundlage einer gesunden Wirtschaft. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, unter den momentanen wirtschaftlichen Bedingungen die Risiken des Klimawandels nicht zu ignorieren. Auch wenn einige zukunftsorientierte Versicherer erste Schritte unternehmen, um die Risiken des Klimawandels rechtzeitig anzugehen, fanden wir nur eine Minderheit, die wirklich substanzielle Veränderungen vornimmt. Es wird ersichtlich, dass Versicherer immer noch einen weiten Weg bis zur Erfüllung ihrer natürlichen Rolle als gesellschaftliche Schockabsorber für Klimawandelrisiken zu gehen haben."

Weitere Informationen: Climate change white paper launched - The Zurich Report

01.11.2008   Quelle: Climate Risk Europe Pty Ltd   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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