Solar News Archiv Dezember 2008

 




 

Photovoltaikanlagen ab dem 1.1.2009 der Netzagentur melden

Meldepflicht für Photovoltaik-Anlagen ab 1.1.2009
Meldepflicht für Photovoltaik-Anlagen
ab 1.1.2009

Am 1. Januar 2009 tritt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Nach § 16 Abs. 2. Satz 2 sind Betreiber von Solarstromanlagen verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und Leistung der Anlage zu melden. Andernfalls ist der Netzbetreiber nicht zur Vergütung des Stroms verpflichtet. Die Bundesnetzagentur hat in ihrem Amtsblatt der Agentur (Mitteilung Nr. 795/2008, Amtsblatt 24/2008, Seite 4386) auf die Mitteilungspflichten hingewiesen. Der Bundesnetzagentur muss die installierte Leistung aller Solarmodule (Photovoltaik-Anlagen) gemeldet werden, die ab am 1. Januar 2009 neu in Betrieb gehen und für die eine Vergütung nach § 32 oder § 33 EEG gezahlt wird.  Nicht zu melden sind Photovoltaikanlagen, wenn deren Betreiber den darin erzeugten Strom ausschließlich selbst verbraucht (z. B. im eigenen Haushalt) und eine Vergütung nach dem EEG nicht erfolgt. Zu melden sind der Bundesnetzagentur nur Anlagen, bei denen das Datum der Inbetriebnahme verbindlich feststeht. Die Meldung sollte spätestens mit der Inbetriebnahme erfolgen.




Abgefragt werden folgende Daten: Straße und Hausnummer oder Flurstück des Standorts der Photovoltaikanlage; Postleitzahl und Ort oder Gemarkung; Bundesland; Name des Netzbetreibers, an dessen Netz die Photovoltaikanlage angeschlossen ist bzw. wird; neu installierte Nennleistung der Module in kWp und Tag der Inbetriebnahme der Module.Ferner ist die postalische Anschrift der Anlagenbetreiberin/des Anlagenbetreibers anzugeben.

31.12.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Consulting,

 

DUH-Bilanz zur Jahreswende 2008/2009: Mit Klimaschutz gegen die Wirtschaftskrise

DUH-Jahresbericht 2008
DUH-Jahresbericht 2008

Die Jahrhundertherausforderung Klimawandel und die Wirtschaftskrise können den überfälligen ökologischen Strukturwandel antreiben, betont die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in ihrer Bilanz für 2008 und ihrem Ausblick auf 2009. Dem Klimawende-Jahr 2007 folgte laut DUH ein Jahr großer politischer und gesellschaftlicher Verunsicherung, an dessen Ende zweierlei festgestellt werden müsse: Sich selbst überlassene globale Finanzmärkte könnten die Realwirtschaft weltweit in den Abgrund reißen und das Erschrecken über den stattfindenden Klimawandel reiche noch nicht aus, um die Politik dauerhaft auf eine konsistente Strategie hin zu orientieren, die beide Herausforderungen bewusst und gemeinsam zu bewältigen versucht. So kommentierten die Bundesgeschäftsführer Rainer Baake und Jürgen Resch die DUH Jahresbilanz 2008 bei der Vorstellung des DUH-Jahresberichts in Berlin.  Mit den "Nicht-Beschlüssen" von Poznan, dem "Flickenteppich aus Kompromissen" und einander widersprechenden Ausnahmen beim Europäischen Rat in Brüssel und schließlich der Zustimmung des EU-Parlaments zu diesem Klimapaket seien die umweltpolitischen Schlachten des Jahres 2008 geschlagen, so die DUH. Damit stehe der europäische Rahmen für den Klimaschutz bis 2020 im Wesentlichen fest. Deutschland habe seine Führungsrolle eingebüßt und werde als Bremser wahrgenommen.


Emissionsrechte müssen ab 2013ersteigert werden

Bei den CO2-Grenzwerten für die Pkw-Hersteller habe insbesondere die deutsche Autoindustrie mit Unterstützung der Kanzlerin alle ihre Forderungen durchsetzen können. Bis 2012 würden die europäischen Autokonzerne sogar die Möglichkeit erhalten, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neufahrzeuge zu erhöhen. Die Stromkonzerne seien mit ihrer Forderung, die Privilegien der klimaschädlichen Kohle zu erhalten, weitgehend gescheitert. Ab 2013 müssen sie alle Emissionsrechte ersteigern, nur in den osteuropäischen Staaten komme die vollständige Versteigerung später. Der von der Umweltseite erzeugte öffentliche Druck habe ein weiteres Aufweichen des ursprünglich in sich schlüssigen Kommissionsvorschlags verhindert. Bei der Industrie hingegen gebe es für die größten Klimasünder die größten Ausnahmen - auch dies nach einem Sondereinsatz der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Ihr Versuch die drohende Rezession und die möglichen Folgen für den Arbeitsmarkt gegen einen wirksamen Klimaschutz auszuspielen, zeuge von einer "bemerkenswerten Kurzsichtigkeit", heißt es in der DUH-Pressemitteilung.


Gesetzlicher Vorrang der Erneuerbaren in allen Stromnetzen

"Das Neue Jahr muss genutzt werden, den inkonsistenten europäischen Rahmen durch nationale Maßnahmen so auszufüllen, dass in Deutschland eine zukunftsfähige Energieerzeugung entsteht. Wir brauchen ein funktionsfähiges, widerspruchsfreies und sicheres Stromerzeugungssystem", sagt Rainer Baake. Am 1. Januar tritt die Novelle des kürzlich von allen Parteien im Deutschen Bundestag verabschiedeten Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Kraft. Der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung soll bis 2020 auf mindestens 30 Prozent verdoppelt werden. Den Erneuerbaren werde zu Recht weiterhin ein gesetzlicher Vorrang in allen Stromnetzen eingeräumt. EEG-Strom sei damit per Gesetz "Grundlaststrom", so Baake. Die Politik und die traditionelle Stromwirtschaft müssten lernen, dass ein kräftig wachsender Anteil der erneuerbaren Energien eine schrittweise Umstellung des gesamten Systems erfordere. Schwankende Einspeisungen von großen Mengen Wind- und später Solarstrom erforderten einen Kraftwerkspark, der darauf flexibel reagieren kann. Mit Atom- und neuen Kohlekraftwerken gehe das nicht. "Wenn die Politik das nicht versteht - ja sogar noch neue Kohlekraftwerke aus den Erlösen versteigerter Klimaschutzzertifikate subventionieren will - dann ist diese Strategie nicht nur absurd, sie fährt auch die in Deutschland kraftvoll begonnene Energiewende an die Wand", warnt Baake. Die Verantwortlichen in Unternehmen und Regierungen hätten jetzt die Chance, den Strukturwandel zu befördern und den Weg in eine nachhaltige Wirtschaft zu ebnen.

Der Jahresbericht weise die DUH als weiter dynamisch wachsende Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation aus, die sich auf sehr vielen umweltpolitisch relevanten Feldern zunehmend Gehör verschaffe, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bereiche Verkehr und Luftreinhaltung sowie Energie und Klimaschutz seien im vergangenen Jahr erheblich ausgebaut und die Aktivitäten deutlich ausgeweitet worden. Den Jahresbericht 2007/2008 der DUH ist als PDF-Dokument erhältlich unter der Adresse http://www.duh.de.

31.12.2008   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DUH,
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Christdemokraten gegen Atomkraft: Erneuerbare Energien sichern Arbeit und Wohlstand

Solar-Kirchendach in Schönau
Solar-Kirchendach in Schönau

"Der Klimawandel bedroht uns, unsere Kinder und erst recht das Überleben unserer Enkel massiv", warnen die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder. Der Umstieg auf erneuerbare Energien sei zu 100 Prozent möglich, bezahlbar und habe für Deutschland drei große Vorteile: Er schone unser Klima, leiste einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unseres Wohlstands und fördere die wirtschaftliche Entwicklung, heißt es in der Pressemitteilung des CDAK. Nach Eingeständnis des Nuklearkonzerns Vattenfall bremse Strom aus Windenergie den Strompreisanstieg an der Strombörse. Wenn jedoch ein massives Umsteuern unterbleibe, werde der Klimawandel weit größere wirtschaftliche Schäden verursachen als die beiden Weltkriege zusammen.  Dann würden durch die globale Erwärmung binnen weniger Jahre in den Alpen die Gletscher verschwinden und noch mehr Menschen an Strahlenkrebs erkranken. Ungefähr um das Jahr 2055 würden Nordpol und Grönland eisfrei sein. "Klimawandel und schweißtreibende, trockenheiße Sommer werden fossil und nuklear erzeugt. Damit stellen 3/4 der deutschen Stromproduktion eine konkrete Gefahr für die Zukunft dar", so der CDAK.



"100%-Ökostrom-Sylvesterknaller zünden" - christlicher Ökostrom vom Solar-Kirchendach

Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder möchten den Menschen zeigen, dass mit dem Abschied von Atomkraft und Kohle kein Komfortverzicht verbunden ist, sondern vielmehr ein Gewinn an Lebensqualität. Sie stellen ihr "Persönliches Ausstiegsprogramm für Jedermann" unter das lustvolle Motto "Abschalten & genießen". Der aktuelle Jahreswechsel sei die beste Zeit, mit guten Vorsatz zu einem seriösen Ökostromanbieter zu wechseln und zum Beispiel über die "Elektrizitätswerke Schönau (EWS)" christlichen Ökostrom vom Solar-Kirchendach zu beziehen.


EWS: Testsieger im bundesweiten Vergleich der Ökostromanbieter

Dass Ökostrom äußerst gesund ist, begründet Dr. Michael Sladek sehr anschaulich: "Statt sich über politische Bedenkenträger und Bremser zu ärgern, ist es viel gesünder, den Atomstrom-Ausstieg selbst in die Hand zu nehmen - Abschalten und genießen eben". Atomstrom-Stop sozusagen auf ärztlichen Rat. Schließlich ist Dr. med. Michael Sladek im Hauptberuf praktischer Arzt. Bei dem Unternehmen "Elektrizitätswerke Schönau (EWS)" gilt Dr. med. Sladek als geistiger Mentor. Die Atomkraftgegner in der CDU können aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Strom von den "Elektrizitätswerken Schönau (EWS)" ein ökologisch absolut einwandfreies Produkt ist. Damit erreichten die Schönauer den 1. Platz im bundesweiten Vergleich der Ökostromanbieter beim Bund der Energieverbraucher und wurden Testsieger.

Der Bund der Energieverbraucher e.V. ist eine gemeinnützige bundesweit tätige Verbraucherorganisation. 194 Kirchengemeinden und weitere kirchliche Einrichtungen, wie beispielsweise fast alle Schulen der Erzdiözese Freiburg, gehören zu den Kunden des Ökostromanbieters Elektrizitätswerke Schönau, die sogar Strom vom Solar-Kirchendach liefern. Dank dieser Spitzenposition und weitreichender Vorteile kann der entschlossene Wechsel zu den "Elektrizitätswerken Schönau (EWS)" rasch zum echten "100%-Ökostrom-Sylvesterknaller" werden.

Information zum Stromwechsel: http://www.ews-schoenau.de/jetzt-wechseln.html

31.12.2008   Quelle: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Elektrizitätswerke Schönau GmbH,
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S.A.G. Solarstrom AG hat 2008 in Deutschland rund 4 MW Photovoltaik-Leistung an das Netz gebracht

S.A.G. Solarstrom AG installierte 5.600 Photovoltaik-Module auf VW-Dächern
S.A.G. Solarstrom AG installierte 5.600
Photovoltaik-Module auf VW-Dächern

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), hat 2008 insgesamt 80 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4 Megawatt (MW) in Deutschland gebaut und an das Netz gebracht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit erhalten die Betreiber dieser Anlagen in den nächsten zwanzig Jahren 46,75 ct/kWh Einspeisevergütung pro KWh für Dachanlagen und 35,49 ct/kWh für Freiflächenanlagen. 2009 sinkt die Einspeisevergütung für neu errichtete Anlagen um 9 Prozent. Der S.A.G. Vorstand bekräftigte angesichts der zeitgerechten Fertigstellung der Projekte in 2008 die Ende Oktober angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2008.  Die S.A.G. Solarstrom AG rechne mit einem Umsatz zwischen 93 und 98 Millionen Euro sowie einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2,3 und 2,8 Millionen Euro. "Die S.A.G.-Techniker haben die Dachanlage innerhalb kürzester Zeit wie geplant installiert und ans Netz gebracht", berichtet Eckhard Wawrzyniak, Projektleiter Regenerative Energien bei VW. "Da saß jeder Handgriff. Es war in jeder Hinsicht die richtige Entscheidung, der S.A.G. Solarstrom AG den Zuschlag für die PV-Anlage zu geben". Die S.A.G. Solarstrom AG hat mit VW einen Vertrag über die Dachflächennutzung von drei Werkshallen geschlossen. Der Nutzungsvertrag war an strenge Auflagen geknüpft. Die S.A.G. hatte sich mit ihrem technischen Konzept gegenüber 15 Wettbewerbern durchgesetzt.



Allein im Dezember wurden von der S.A.G. Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,4 MW fertig gestellt und ans Netz gebracht. "Die Großprojekte wie VW wurden vorwiegend im vierten Quartal fertig gestellt", erläutert Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Die S.A.G. habe damit eine PV-Leistung von rund 4 MW errichtet. Hinzu komme das Partner-Geschäft, das im zweiten Halbjahr aufgrund der erwarteten Kürzung der Einspeisevergütung erwartungsgemäß stark gewesen sei. "Wir hatten wie erwartet ein starkes viertes Quartal und sind deshalb sehr zuversichtlich, sowohl Umsatz als auch Ergebnis für 2008 in unserem Zielkorridor zu realisieren", so Kuhlmann abschließend.

30.12.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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Suntech liefert drei Megawatt gebäudeintegrierte Photovoltaik an die Expo 2010

Der Stammsitz von Suntech in Wuxi, China
Der Stammsitz von Suntech in Wuxi, China

Suntech Power Holding (Wuxi, China), eines der weltweit führenden Solar-Unternehmen, hat laut einer Pressemitteilung den Auftrag erhalten, gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3 Megawatt (MW) für die China- und Themen-Pavillons der Weltausstellung "Expo" in Shanghai im Jahr 2010 zu liefern und zu installieren. Die Solarstrom-Projekte, welche laut Suntech die größten gebäudeintegrierten Photovoltaik-Installationen in China sein werden, sollen bis September 2009 fertig gestellt werden.  Die Expo 2010 wird unter dem Motto "Better city, better life" mit weltweiten Initiativen für eine nachhaltige Stadtentwicklung beschäftigen. Die China- und Themen-Pavillons werden von Shenergy entworfen, einem der führenden Energieunternehmen in Shanghai, heißt es in der Pressemitteilung. Die Pavillons sollen die Bedeutung des Gleichgewichts zwischen Stadtleben und Umwelt hervorheben, was die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wasser und Sonnenlicht einschließt. Die auf den Dächern montierten, 3 MW-Solarstromanlagen sollen von Suntechs eigenem Team für Photovoltaik-Gebäudeintegration geplant, entwickelt und installiert werden. Die "World Expo Shanghai 2010" wird von Mai bis Ende Oktober 2010 in Shanghai stattfinden.



"Gebäudeintegrierte Solarstromanlagen, die gewöhnliche Gebäudeteile wie Dächer und Fassaden in Stromgeneratoren verwandeln, sind der logische Schritt zur Weiterentwicklung der städtischen Umwelt. Die Entscheidung für unser Unternehmen unterstreicht Suntechs Position als weltweite Marke und unsere Rolle in der Solar-Industrie wie auch unsere Führungsposition bei integrierten Solar-Systemen in China. Es ist eine Ehre für uns, der Welt Chinas technologische Erfahrung bei erneuerbaren Energien im Rahmen der Expo zu präsentieren", erklärt Dr. Zhenggrong Shi, Vorsitzender und Geschäftsführer von Suntech.


Suntech erwartet starkes Wachstum von Chinas Solarstrommarkt

Die Nachhaltigkeit als Gegenstand der Expo zeige Chinas verstärkten Einsatz zur Nutzung der erneuerbaren Energien, heißt es in der Pressemitteilung von Suntech. Als Teil Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2005 habe China sich das Ziel gesetzt, 15 Prozent des Stroms bis 2020 aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. China plane Investitionen von 180 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien in einem Zeitraum von 15 Jahren, womit eine nachhaltige Entwicklung mit Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft und Biomasse gefördert werden soll. "Die Präsentation von zwei der weltweit größten gebäudeintegrierten Solarstromanlagen bei der 'World Expo Shanghai 2010' zeigt Chinas wachsende Anerkennung der Solarenergie, die eine Schlüsselrolle bei der Energiegewinnung und bei einer nachhaltigen Stadtentwicklung spielen wird. Mit Chinas klarem Bekenntnis zur zunehmenden Nutzung von erneuerbaren Energien sind wir zuversichtlich, dass der chinesische Solarstrom-Markt in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum erfahren wird", erklärt Zhengrong Shi.

30.12.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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IWR-Studie 2008: Erneuerbare Energien in NRW weiter auf dem Vormarsch

Neue IWR-Studie zu erneuerbaren Energien in NRW
Neue IWR-Studie zu erneuerbaren Energien
in NRW

Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie wird die regenerative Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen (NRW) auch künftig kräftig wachsen. Rund 21.000 Beschäftigte hätten im Jahr 2007 in den rund 3.200 erfassten Unternehmen Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien hergestellt, errichtet und gewartet (2006: 18.500 Beschäftigte in 3.100 Unternehmen) gearbeitet. Die Umsätze seien im vergangenen Jahr um 14,5 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro gestiegen. Diese Zahlen gehen hervor aus der aktuellen Studie "Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in NRW 2007", die das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien in Münster (IWR) im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums erstellt hat.  Die regenerative Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen sei mittlerweile industriepolitisch sehr bedeutsam, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Für die im Jahr 2007 weltweit errichteten Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 20.000 Megawatt stamme jedes zweite eingebaute Getriebe aus Nordrhein-Westfalen. Das Bundesland weise weltweit die höchste Standortdichte von Getriebeherstellern für Windkraft-Anlagen auf, wobei das Herz der Getriebetechnik für Windkraftanlagen derzeit im Ruhrgebiet schlage. Auch bei Solar-Kollektoren und -Regelungen zählten nordrhein-westfälische Unternehmen zu den europaweit führenden Herstellern. NRW könne zudem mit dem Photovoltaik-Messlabor und der Testfertigungslinie im Labor- und Servicecenter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Gelsenkirchen, dem größten Binnenland-Testfeld für Windkraftanlagen in Grevenbroich und dem Solarturm-Kraftwerk in Jülich mit Highlights einer regenerativen Energieinfrastruktur aufwarten.



Zehn Prozent des bundesweit produzierten Ökostroms kommen aus NRW

Auch habe der Beitrag erneuerbarer Energien (inklusive Grubengas) zur Strom-, Wärme- und Treibstoffversorgung in Nordrhein-Westfalen 2007 erneut zugelegt, betont das Ministerium. Im Land seien im vergangenen Jahr rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom aus regenerativen Energiequellen erzeugt worden, was einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche (2006: 8,5 Milliarden kWh). Damit würden mehr als 10 Prozent des bundesweit erzeugten Ökostroms aus Nordrhein-Westfalen stammen. Diese Menge sei größer als der gesamte regenerativ und fossil erzeugte Strom in Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen.


Landesweit Einsparungen von 15,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen

Die regenerative Wärmeerzeugung ist laut Studie gegenüber 2006 um rund 10 Prozent auf 5,6 Milliarden kWh gestiegen. Beim Treibstoff habe sei die Produktion um 13 Prozent auf rund 570.000 Tonnen bzw. 5,8 Mrd. kWh gestiegen. Durch die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien und des Grubengases sei auch der nordrhein-westfälische Beitrag zum Klimaschutz gewachsen. Landesweit seien 15, 7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart worden - 1,5 Millionen Tonnen mehr als 2006.

Die IWR-Studie "Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in NRW in 2007" ist abrufbar unter: http://www.iwr.de und http://www.wirtschaft.nrw.de.

30.12.2008   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IWR,
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San Francisco: 5 MW-Solarprojekt auf einem Wasserspeicher

Der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, lobte Mitte Dezember 2008 die San Francisco Public Utilities Commission (SFPUC) für die Genehmigung eines Photovoltaik-Projekts auf dem Dach des kürzlich zur Erdbebensicherung sanierten "Sunset Reservoirs". Mit dem Solar-Dienstleistungsunternehmen Recurrent Energy Inc. sei darüber ein Vertrag geschlossen worden, der eine Solarstrom-Gesamtleistung von 5 Megawatt (MW) vorsehe. Laut Pressemitteilung soll das Projekt bis 2010 fertiggestellt werden und das größte Photovoltaik-System in Kalifornien sein sowie das größte von einer Gemeinde durchgeführte Solar-Projekt der USA. Es soll die städtische Photovoltaik-Kapazität um mehr als 300% steigern, von 2 MW auf 7 MW.  "Dies ist ein guter Tag für San Franzisko und ein großer Schritt für die Solarenergie in Kalifornien", sagte Bürgermeister Newsom. "Mit diesem groß angelegten Projekt auf dem Dach unseres größten Wasserreservoirs werden wir unsere Solarenergie-Produktion mehr als verdreifachen und ein gutes Beispiel für ganz Kalifornien sein."


Solarstrom für öffentliche Einrichtungen

"Wir gratulieren San Francisco, dem Bürgermeister und der SFPUC zu diesem weitsichtigen, historischen Projekt", sagte der Vorstand von Recurrent Energy, Arno Harris. "Wir sind stolz , einen Beitrag zu San Franciscos sauberer Energiezukunft leisten zu können, indem wir Solar-Kraftwerke dort errichten, wo der Strom verwendet wird". Das PV-Projekt werde im Rahmen eines Power Purchase Agreements (PPA) zwischen der SFPUC und Recurrent Energy durchgeführt, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Vereinbarung werde Recurrent das Solar-Projekt finanzieren, entwickeln, errichten und betreiben. Die SFPUC werde sich im Gegenzug zur Abnahme des gesamten Solarstroms über die nächsten 25 Jahre verpflichten. Die Solar-Module für dieses Projekt sollen von der Suntech Corporation (Wuxi, China) hergestellt und geliefert werden. Der Solarstrom soll für öffentliche Gebäude und Straßenlampen in San Francisco sowie für das Allgemeine Krankenhaus, die Straßenbahn und für Schulen verwendet werden.

30.12.2008   Quelle: Pressestelle der Stadt San Francisco   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie-Hersteller Consolar startet neues Partnerprogramm für Installationsbetriebe

Kompakt-Solarwärmesystem
Kompakt-Solarwärmesystem "Solar Pur"

Auf die individuelle Unterstützung von Handwerksbetrieben setzt die Consolar Solare Energiesysteme GmbH (Frankfurt am Main) beim Verkauf und der Installation von Solarwärme-Anlagen mit der Einführung eines neuen Partnerprogramms. Laut Pressemitteilung richtet sich das Programm an Betriebe, die besonders viel Wert auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der Solarthermie-Anlagen legen. Das neue Partnerprogramm erklärt Andreas Siegemund, Consolar-Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb: "Mit dem Programm sprechen wir Installationsbetriebe an, die Umsatz mit der Solarwärme machen und die die effizientesten Anlagen auf dem Markt anbieten wollen. Das Partnerprogramm soll dabei individuell unterstützen." 



Technischer Support per Direkt-Telefonnummer

Zur technischen Beratung gibt es im Rahmen der Partnerschaft bei Consolar eine so genannte Partner-Direkt-Telefonnummer. Damit sollen Handwerksbetriebe schnell den richtigen Ansprechpartner finden, der ihnen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht. Als weiteren Service beim technischen Support biete Consolar unter anderem Planungshilfen wie Regler- und Hydraulikpläne für den Anlagenbau an, heißt es in der Pressemitteilung.


Unterstützung auch im Marketing

Um die Zertifizierung zum Consolar-Partner zu erhalten, müssen Interessenten zwei Schulungstage direkt bei Consolar absolvieren. Der zertifizierte Partner könne künftig Vergünstigungen und eine individuelle Unterstützung nutzen. Gleich zu Beginn der Partnerschaft könnten sich die Teilnehmer des Partnerprogramms den Bonus eines maßgeschneiderten, kostenlosen Marketingpaketes sichern. Partner-Sonderangebote und Verkaufsförderaktionen würden die Schaffung von Kaufanreizen beim Partner selbst oder beim Solarkunden ermöglichen, erklärt Consolar in der Pressemitteilung. Umfassende Beratung erführen Partner zudem für das ganze Geschäftsjahr bei der Planung von Marketingaktivitäten sowie bei der Durchführung von Messen und Veranstaltungen. Für die professionelle Durchführung der Veranstaltungen stünden dem Consolar-Partner Messeexponate zur Verfügung. Die Termine von Hausmessen oder Informationsabende bewerbe Consolar auf der eigenen Internetseite.

29.12.2008   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sanyo und Nippon Oil wollen bei der Entwicklung von Dünnschicht-Photovoltaik zusammenarbeiten

256,5 kW-Solarstromanlage mit SANYO-Modulen (Alfdorf, Deutschland)
256,5 kW-Solarstromanlage mit SANYO-Modulen
(Alfdorf, Deutschland)

Das japanische Ölversorgungsunternehmen Nippon Oil und der japanische Elektronikkonzern Sanyo haben in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie die Rahmenbedingungen für die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens festgelegt haben. Damit wollen die beiden Konzerne auf die erwartete Expansion und Weiterentwicklung des Markts für Dünnschicht-Solarzellen reagieren. Weitere Verhandlungen zu den Details der Zusammenarbeit sollen folgen. Innerhalb des stark wachsenden Solarstrom-Marktes seien Dünnschicht-Solarzellen künftig am kostengünstigsten, heißt es in der Pressemitteilung. Daher würden sich immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Industriezweigen für Solarzellen dieser Art interessieren und nähmen Abstand von Herstellern herkömmlicher Solarzellen.  Sanyo produziert und verkauft bereits so genannte "HIT"-Solarzellen. Diese hätten den derzeit weltweit höchsten Umwandlungswirkungsgrad unter den in Serie produzierten Solarzellen. Um sein Solar-Geschäfts weiter auszubauen, habe Sanyo die Dünnschicht-Technologie stets weiterentwickelt. Während Sanyo seine HIT-Solarmodule weiterentwickeln will, die Dünnschicht rasch zu einem zentralen Geschäftszweig zu machen, habe das Unternehmen Überlegungen angestellt, wie die nötigen Mittel und technischen Fähigkeiten bereitgestellt werden könnten. Laut Pressemitteilung haben Nippon Oil, das Dünnschicht-Solarzellen ebenfalls zu einem Kerngeschäft machen will, und Sanyo nun entschieden, die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens weiterzuverfolgen.



Dünnschicht-Solarzellen als Kerngeschäft

Nach eigenen Angaben will der Energieversorger Nippon Oil neue Produkte zu einem seiner Geschäftszweige machen wie z.B. Brennstoffzellen, Solarenergie-Produkte und Energiespeicher. Um die Dünnschicht-Technologie in großem Umfang am japanischen Markt anzubieten und in die Möglichkeiten der Technologie für die private Nutzung zu investieren, müsse das Unternehmen die kostengünstigen Dünnschicht-Silizium-Solarzellen zuverlässig bereitstellen können. Daher habe Nippon Oil erwogen, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das bereits mit der Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen begonnen hat und in der Solar-Industrie bekannt ist.



Produktion von hoch effizienten Dünnschicht-Solarzellen soll bis 2010 beginnen

Nippon Oil und Sanyo verbinden eigenen Angaben zufolge ähnliche Interessen bezüglich der Sicherung von Ressourcen und Technologien. So wollen beide bis zum Geschäftsjahr 2010 hocheffiziente, kostengünstige Dünnschicht-Solarzellen vermarkten. Zu diesem Zweck wollen die beiden Konzerne im April 2009 detaillierte Verhandlungen zur Gründung des gemeinsamen Unternehmens aufnehmen.

29.12.2008   Quelle: Nippon Oil Corporation; SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik,
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Los Angeles: Solar-Ausbauplan sieht 1,3 Gigawatt zusätzliche Photovoltaik-Leistung vor

LA's Bürgermeister Villaraigosa
LA's Bürgermeister
Villaraigosa

Der Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa, stellte Ende 2008 einen ehrgeizigen Ausbauplan vor, mit dem der Anteil der Solarenergie an der Energieversorgung von derzeit weniger als einem Prozent auf zehn Prozent im Jahr 2020 steigen soll. Der Plan sehe vor, in den nächsten zwölf Jahren Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 1,3 Gigawatt (GW) zu installieren, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Das Programm "Solar LA" setze sich aus drei Einzelplänen zusammen: Mit rund 313 Millionen US-Dollar soll zunächst ein Anreizprogramm für Hauseigentümer aufgelegt werden. Auch ein Einspeisetarif soll eingeführt werden.  Damit könnten Eigentümer von Solarstromanlagen überschüssigen Strom an den örtlichen Versorger verkaufen, das Los Angeles Department of Water and Power (LADWP). Das LADWP - der größte städtische Versorger in den USA - soll zudem niedrig verzinste Darlehen für die Anschaffung von Solarstromanlagen anbieten und will ein sogenanntes "SunShare"-Programm auflegen mit dem Anteile an Solaranlagen der LADWP erworben werden können. Durch diese Anreize sollen PV-Anlagen mit einer Kapazität von 380 Megawatt (MW) installiert werden.


Neue Solarparks mit 500 MW sollen bis 2020 in der Mojave-Wüste gebaut werden

Weitere 400 MW-Photovoltaikleistung will die Stadt selbst auf öffentlichen Gebäuden und Flächen der Stadt zubauen. Dies soll bis 2014 geschehen. Der dritte Teil des Plans sieht vor, in der an Los Angeles angrenzenden Mojave-Wüste bis zum Jahr 2020 PV-Freiflächenanlagen mit einer Leistung von 500 MW zu installieren. Die Kosten dafür werden auf rund 1,1 Milliarden USD geschätzt. Die nun bekannt gewordenen Pläne sind Teil der bereits im vergangenen Jahr gestarteten "Green LA"-Initiative. Diese sehe zudem vor, den Anteil regenerativer Energiequellen im Angebot der LADWP auf 35 Prozent zu steigern. Bislang liegt dieser Anteil laut Exportinitiative bei rund zehn Prozent.

Weitere Informationen: www.mayorlacity.org

29.12.2008   Quelle: Exportinitiative Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mayor.lacity.org,
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Enerix entwickelt Carport mit Solar-Dach

Solar-Carport von Enerix
Solar-Carport von Enerix

Die Solar-Firma Enerix Alternative Energietechnik hat einen Carport für landwirtschaftliche Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge mit einem Photovoltaik-Dach entwickelt. Der "Solarplusport" sei eine günstige und schnell zu errichtende Unterstellfläche für landwirtschaftliche Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit seinem Solardach biete er nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern produziere zusätzlich umweltfreundlichen Sonnenstrom. Durch die Einnahmen aus dem Stromverkauf finanziere er sich zu 100% von selbst und schaffe neben einer zusätzlichen Unterstellfläche eine gewinnbringende Einnahme.   Der Erlös für den erzeugten Solarstrom berechne sich nach der Höchstvergütung für Dachanlagen bis 30 Kilowattpeak (kWp) laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der Solarplusport wird als schlüsselfertiges Gesamtsystem inklusive vollständiger Installation der Photovoltaikanlage errichtet. Die Photovoltaik-Komponenten stammen laut Enerix von namhaften Herstellern und besitzen alle wichtigen Zertifikate und höchste Garantieleistungen.


In Deutschland wird die Erzeugung von Solarstrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Dieses gibt vor, dass jede Kilowattstunde Solarstrom, die in das öffentliche Netz eingespeist wird, vergütet werden muss. Damit seien Solarstromanlagen äußerst lukrativ für Ihre Betreiber, betont Enerix.

28.12.2008   Quelle: Enerix Alternative Energietechnik; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerix Alternative Energietechnik,
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Wettbewerb um die energieeffizientesten Gebäude gestartet - Tiefensee: Effizienzhäuser sparen Energie und sehen dabei gut aus

Wettbewerb prämiert Ästhetik kombiniert mit Energieeffizienz
Wettbewerb prämiert Ästhetik kombiniert
mit Energieeffizienz

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Stephan Kohler haben Ende Dezember 2008 den Bauherrenwettbewerb "Effizienzhaus- Energieeffizienz und gute Architektur" gestartet. Der mit 120.000 Euro dotierte bundesweite Wettbewerb prämiert sanierte Häuser und realisierte Neubauten, die hochwertige Architektur und energetische Qualität beispielhaft vereinen. "Eine der zentralen Aufgabe beim Bauen ist es, den Energiebedarf so gering wie möglich zu halten. Damit energieeffiziente Häuser zum Normalfall werden, muss aber auch die Gestaltung stimmen. Häuser müssen sich in ihre Umgebung einfügen und architektonisch attraktiv sein, damit sie von den Kunden akzeptiert und damit nachgefragt werden. Mit dem Wettbewerb zeigen wir, dass es bereits viele Beispiele für gute Architektur und Energieeffizienz gibt. Das soll Nachahmer finden und sich auf dem Markt durchsetzen. Effizienzhäuser sparen nicht nur Energie und Geld, sie sehen auch noch gut aus", sagte Tiefensee.  Kohler betonte die Wertstabilität energiesparender Häuser gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten: "Moderne Effizienzhäuser bieten hohen Wohnkomfort und sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Effizienzhäuser sind zukunftssichere Häuser, die nach dem Bau durch geringen Energieverbrauch und bleibenden Marktwert überzeugen. Sie bieten langfristig hohe Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung. Diese Vorteile wollen wir mit dem Wettbewerb zeigen."



EnEV-Anforderungen müssen um 30 Prozent unterschritten werden

Teilnehmen können sowohl Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern als auch Mehrfamilienhäusern. Für die Teilnahme wichtig ist, dass ein Gebäude architektonisch gut gestaltet ist, dass es innerstädtisch oder innerörtlich liegt und sich städtebaulich gut in seine Umgebung einfügt. Voraussetzung ist für sanierte Häuser, dass sie jetzt die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an einen vergleichbaren Neubau um 30 Prozent unterschreiten. Neubauten müssen mindestens den Anforderungen eines "KfW-40-Hauses" entsprechen (also nicht mehr als 40 kWh pro Quadratmeter im Jahr verbrauchen).


Einsendeschluss ist der 13. März 2009. Das Auswahlverfahren erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wählen regionale Jurys die besten Vorschläge der jeweiligen Region aus. Aus den Nominierten werden dann von einer hochrangig besetzten Jury die Bundessieger ermittelt. Die Preisverleihung findet im Juli 2009 statt. Der Wettbewerb wird unterstützt von Yello Strom GmbH, dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. und der KfW Förderbank, die sich in ihren Bereichen für Energieeffizienz einsetzen.

Alle Informationen zum Wettbewerb im Internet unter http://www.wettbewerb-effizienzhaus.de

28.12.2008   Quelle: dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.zukunft-haus.info,
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US-Softwarehersteller SAS nimmt 1 MW-Solarkraftwerk in Betrieb

Das SAS Institute Inc. (Cary, North Carolina), Anbieter von Business-Intelligence- und Business-Analytics-Software, berichtete Mitte Dezember 2008, dass sein neues Photovoltaik-Kraftwerk an das Stromnetz des Versorgungsunternehmens Progress Energy (Raleigh, North Carolina) angeschlossen wurde. "Dieses Projekt dauerte von der Idee bis hin zum fertigen Kraftwerk weniger als ein Jahr", sagte SAS-Vorstand, Jim Goodnight. "Ich hoffe dass unser Beispiel zeigt, dass eine nachhaltige Energieerzeugung nicht nur möglich ist, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll". Das Versorgungsunternehmen Progress Energy Carolinas werde laut Vereinbarung den gesamten mit dem neuen Kraftwerk erzeugten Solarstrom kaufen.   "Dies ist ein großer Fortschritt für unseren Bundesstaat", kommentiert der Vorstand von Progress Energy Carolinas. "Solarstrom wird ein immer wichtigerer Teil unseres vielfältigen Energiemix, mit dem wir der Kundennachfrage begegnen. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten und Jahren verstärkt Strom aus erneuerbaren Energien ans Netz zu bringen."


Jahr für Jahr werden 1.600 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden

Das von der SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) entwickelte Photovoltaik-Kraftwerk wurde auf gut zwei Hektar Land errichtet und soll mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt (MW) jährlich rund 1,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen und auf diese Weise zirka 1.600 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden. Dies entspreche dem CO2-Ausstoß der bei der Verbrennung von gut 6.300 Hektoliter Benzin anfallen würde, heißt es in der Pressemitteilung.

28.12.2008   Quelle: SAS Institute Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: US-Hersteller Satcon liefert Wechselrichter für 1 MW-Solarprojekt von Suntech Energy Solutions

Satcon-Zentralwechselrichter
"Power Gate Plus 500".

Die Satcon Technology Corporation (Boston, Massachusetts), Produzent von Solar-Wechselrichtern meldete am 9. Dezember 2008, das Unternehmen habe ein Partnerschaftsabkommen geschlossen mit Suntech Energy Solutions (San Franzisko, Kalifornien), einem Tochterunternehmen der Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China). Satcon lieferte die Wechselrichter für ein Solar-Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt (MW) am "North Face West Coast Distribution Center" im kalifornischen Visalia. Dieses Projekt ist laut Pressemitteilung kürzlich fertig gestellt worden und Eigentum der Recurrent Energy Inc. (San Franzisko, Kalifornien), welche die Photovoltaik-Anlage finanziert hat und nun auch eigenständig betreibe.   Das Solar-Kraftwerk ist mit Satcon- Wechselrichtern vom Typ PowerGate Plus mit einer Leistung von jeweils 500 Kilowatt worden. "Wir haben die Satcon PowerGate Plus Wechselrichter wegen ihrer Leistung und Zuverlässigkeit ausgewählt", sagte Johann Niehaus, Entwicklungschef von Suntech Energy Solutions



In den USA werden immer mehr Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab gebaut

Der Vizepräsident für Projektentwicklung bei Recurrent Energy, Sateen Bhat, ergänzte: "Wir wollen für unsere Kunden langfristige Werte schaffen, indem wir saubere Kraftwerke an jenen Orten bauen, an denen sie am dringendsten benötigt warden. Hierbei spielt die Zuverlässigkeit der Wechselrichter eine entscheidende Rolle." Pete DeGraff, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei Satcon kommentierte das Abkommen so: "Die heutige Ankündigung belegt, dass in den USA immer mehr Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab gebaut werden und zugleich den zunehmenden Bedarf für hoch entwickelte Lösungen für solche Großprojekte."

27.12.2008   Quelle: Satcon Technology Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
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SOLPOWER AG garantiert Recycling von Photovoltaik-Modulen

Die europäische Initiative PV Cycle unterstützt das Recycling von Solarmodulen
Die europäische Initiative PV Cycle
unterstützt das Recycling von
Solarmodulen

Die SOLPOWER AG(Weingarten/Ravensburg), Photovoltaik-Systemintegrator und –projektierer, verpflichtet sich zur kostenfreien Rücknahme und zum Recycling von Photovoltaik-Modulen. Die SOLPOWER AG ist Mitglied von PV CYCLE (www.pvcycle.org), einer europäischen Initiative mit Sitz in Brüssel in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe setzt sich das Solarunternehmen dafür ein, die Umwelt bei der Entsorgung von Photovoltaik-Anlagen bzw. beim Recycling geringst möglich zu belasten sowie die Wiederverwertung zunehmend wertvoller Bestandteile der Module zu verbessern. Darüber engagiert sich das Unternehmen für die Entwicklung und Implementierung von umweltfreundlichen PV-Technologien mit einem möglichst hohen Anteil wieder verwertbarer Materialen. Ab Frühjahr 2009 soll mit der praktischen Umsetzung der Modulrücknahme begonnen werden.  Geplant ist, schrittweise ein flächendeckendes Netz von Sammelstellen und Zwischenlagern aufzubauen, bevor die Module in den Recyclinganlagen verarbeitet werden, die maximal 400 Kilometer von den Endkunden entfernt sein sollten. Im PV CYCLE sind bisher 25 führende Solarunternehmen aus der ganzen Welt vertreten. SOLPOWER AG unterstütze aber als einziger Systemintegrator und PV-Anlagenbauer mit dem Schwerpunkt im Endkundengeschäft die Initiative, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Solarunternehmen könne durch sein dichtes Netz von Handwerkern und Partnern das Anliegen gezielt vorantrieben, ein flächendeckendes Recyclingsystem für Module aufzubauen.




"Wir wollen ein nachhaltiges Lebenszyklusmanagement in der Industrie etablieren von der Produktion bis zum Kunden. Durch unser Engagement bei PV CYCLE setzen wir uns für ein in sich stimmiges EU-weites Rücknahmesystem ein, das ein effizientes und ökonomisch sinnvolles Management der PV-Anlagen ermöglicht", so der Vorstandsvorsitzende Emanuel Senz. Mit der freiwilligen Initiative zum Aufbau eines Recyclingsystems nehme die SOLPOWER AG als PV-Anlagenbauer eine Vorreiterrolle im deutschen Markt ein und biete ihren Kunden die Sicherheit einer umweltfreundlichen Entsorgung der PV-Anlagen.

27.12.2008   Quelle: SOLPOWER AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLPOWER AG,
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Nachhaltigkeit: Kurzfilm-Wettbewerb "Tatort Erde" ausgeschrieben

Die Aktion Mensch, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) haben gemeinsam am 11. November 2008 den Wettbewerb "Tatort Erde" gestartet. Gefragt sind Statements, Aktionen und Konzepte für ein zukunftsfähiges Miteinander in Form von Kurzfilmen und Antworten auf die Frage: "Was kann ich heute für morgen tun – in meiner Nachbarschaft, in der Region oder global?" Die Ideen sollen die Welt verträglicher für die Natur und gerechter für den Menschen machen sollen. Ob humorvoll, dokumentarisch oder kunstvoll, der Phantasie der Filmschaffenden sind keine Grenzen gesetzt.   "Einen Fußgängertag initiieren? Mit Freunden einen Wald pflanzen? Sich gegen Hunger engagieren? Jeder kann Regie führen für eine solidarische Zukunft", betonen die Veranstalter des Wettbewerbs in einer Pressemitteilung.

Teilnehmen können Einzelne oder Gruppen; die Filme dürfen maximal 15 Minuten lang sein. Alle Beiträge können bis zum 30. April 2009 auf das Videoportal "dieGesellschafter.de" hochgeladen werden. Ab Mai 2009 wählt eine Jury die besten zehn Kurzfilme aus. Die Regisseure dieser Beiträge gewinnen die Teilnahme an einem professionellen Filmworkshop. Außerdem werden die Gewinnerbeiträge auf DVD produziert.


Internetplattform dieGesellschafter.de: 7.000 Förderanträge für neue Initiativen

"In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" Mit dieser Frage ist die Gesellschafter-Initiative der Aktion Mensch im März 2006 an die Bevölkerung herangetreten. Mittlerweile habe sich die Internetplattform dieGesellschafter.de mit rund 2,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern und mehr als 200.000 Beiträgen zu einem wichtigen politischen Diskussionsforum in Deutschland entwickelt. Die Aktion Mensch sucht gemeinsam mit 90 Partnerorganisationen auch praktische Antworten: Knapp 7.000 Förderanträge für neue Initiativen seien bisher eingegangen. Außerdem steht im Internet eine kostenlose Freiwilligen-Datenbank bereit, die den Kontakt zwischen interessierten Ehrenamtlichen und gemeinnützigen Organisationen herstelle.

Neue Studie veröffentlicht: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt"

Des Weiteren weisen die vier Organisationen in der Pressemitteilung daraufhin, dass sie die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" herausgegeben haben. Sie wollen damit eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, was Deutschland dazu beitragen kann, die Zukunft weltweit fair zu teilen.

Weitere Informationen:
Kurzfilm-Wettbewerb: http://dieGesellschafter.de/tatorterde
Studie: "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt": http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/zukunftsfaehiges_deutschland/die_studie/

27.12.2008   Quelle: BUND, Aktion Mensch, Brot für die Welt, EED   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.diegesellschafter.de,

 

Photovoltaik: Erstes Energiedach von SYSTAIC in Portugal am Netz

Photovoltaik-Dach in Brogueira (Portugal).
Photovoltaik-Dach in Brogueira (Portugal).

Das erste Energiedach der systaic AG in Portugal wurde unter der Leitung der portugiesischen SYSTAIC-Architektin Raquel Arnaut in kürzester Zeit geplant, errichtet und an das Stromnetz angeschlossen, berichtet das europaweit tätige Photovoltaik-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf in einer Pressemitteilung. Seit Ende 2007 fördert die portugiesische Gesetzgebung den Ausbau solarer Technologien. Demnach erhalten die Eigentümer der noch in diesem Jahr angeschlossenen Photovoltaik-Systeme mit einer Leistung von bis zu 3,68 Kilowatt (kWp) eine Solarstrom-Einspeisevergütung von 0,65 Euro pro kWh.   Diese Vergütung gilt für das Installationsjahr sowie für die fünf darauf folgenden Jahre. Das SYSTAIC Energiedach ist von der portugiesischen Generaldirektion für Energie (CERTIEL) als sogenannte Micro Production Unit (maximal 3,68 kWp) zertifiziert worden. Dementsprechend sei das SYSTAIC-Energiedach in Brogueira für eine Gesamtleistung von 3,64 kWp ausgelegt worden, so das Unternehmen. "Die portugiesische Auslegung der EU-Richtlinie ist wie für SYSTAIC gemacht und wird uns bei der Markterschließung gute Chancen eröffnen" kommentiert Vorstand Hans-Jörg Hölzenbein.



Solarstrom sowohl zur privaten Nutzung als auch zur Netzeinspeisung


Die vollständige Installation des SYSTAIC Energiedaches - vom Abdichten des Dachstuhls bis hin zur Verschaltung der Photovoltaik-Einheiten mit dem SYSTAIC eigenen Click&Connect-System - sei bereits Ende Oktober in nur fünf Tagen fertig gestellt worden. Jetzt, da der Eigentümer den Vertrag mit dem portugiesischen Energieversorger unterschrieben hat, kann der selbst produzierte Solarstrom sowohl privat genutzt als auch in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Mit der Umsetzung der Europäischen Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz wird die Verwendung von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Portugal ab 2009 für alle Gebäude Pflicht. Dies mache Portugal zu einem starken Wachstumsmarkt, in dem die systaic AG auch in Zukunft weitere Projekte realisieren will, heißt es in der Pressemitteilung.

26.12.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,

 

Klimaschutz: Photovoltaik-Hersteller Suntech unterstützt "The Climate Group"

Solarstrom-Netzparität als Lösungsansatz gegen den Klimawandel.
Solarstrom-Netzparität als
Lösungsansatz gegen den
Klimawandel.

Das chinesische Solar-Unternehmen Suntech Power Holdings Co., Ltd. ist der unabhängigen Non-Profit-Organisation "The Climate Group" beigetreten, welche mit Regierungsbehörden und Unternehmen zusammenarbeitet, um eine schadstoffärmere Wirtschaft zu ermöglichen. Suntech will die Kosten für Solar-Systeme weiter reduzieren und sich damit für die flächendeckende Verbreitung von Photovoltaik-Anlagen einsetzen. Dies soll dazu beitragen den Ansteig von Treibhausgasen aktiv zu bekämpfen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   "The Climate Group ermöglicht es uns, mit sehr engagierten und intelligenten Menschen in Sachen Umweltschutz zusammenzuarbeiten. Gemeinsam entwickeln wir praktische Lösungen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Suntech investiert sehr viel Geld in innovative Solartechnologie, da wir das Erreichen der Netzparität als eines der wichtigsten Ziele ansehen, um einen globalen Lösungsansatz gegen den Klimawandel zu entwickeln", so Dr. Zhengrong Shi, Vorstandsvorsitzender von Suntech.



Solar-Technologie soll Verbrauch herkömmliche Energieträger in China senken

Laut dem aktuellen Bericht der Climate Group mit dem Titel "China's Clean Revolution" ist China führend beim Einsatz der Wasserkraft und auf Platz fünf bei der Windenergie. Außerdem produzierten chinesische Unternehmen Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 820 Megawatt pro Jahr 2007. Chinas Energieverbrauch sei im Vergleich zur Energieproduktion zwischen 1980 und 2005 um 60 Prozent gesunken, zitiert Suntech den Bericht. Ziel sei, von 2006 bis 2010 weitere 20 Prozent einzusparen. Solar-Technologie soll wesentlich dazu beitragen dieses Ziel zu erreichen.

"Dass wir Suntech als neues Mitglied für The Climate Group gewinnen konnten, untermauert den festen Willen Chinas, die saubere Revolution anzuführen. Ich hoffe, dass Suntechs führende Marktposition und die Philosophie des nachhaltigen Arbeitens mit innovativen, hochwertigen Solarprodukten bald auch vielen anderen chinesischen Unternehmen als Vorbild dienen werden", so Changhua Wu, übergeordneter Direktor für China bei The Climate Group.

Weitere Informationen: http://www.theclimategroup.org/

26.12.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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Forsa-Umfrage: Mehrheit wünscht Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Energien

97 % für den Ausbau der Erneuerbaren.
97 % für den Ausbau der Erneuerbaren.

Die übergroße Mehrheit der Deutschen spricht sich für einen raschen Ausbau der regenerativen Energien aus. Den Wunsch, den Strombedarf in Deutschland mittel- bis langfristig komplett aus erneuerbaren Energiequellen zu decken, teilen drei Viertel der Bundesbürger. Dies gilt auch, wenn die dafür notwendigen Anlagen in der Nachbarschaft der Befragten errichtet werden. Die insgesamt hohe Akzeptanz der Stromerzeugung aus Wind, Sonnenlicht (Photovoltaik) und Biomasse ist bei denjenigen Menschen überdurchschnittlich hoch, die erneuerbare Energien bereits aus ihrem eigenen Wohnumfeld kennen. Dies sind die Kernaussagen einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts unter knapp 3.000 Bundesbürgern.   Dabei handelt es sich um die Neuauflage einer Analyse aus dem Jahr 2007, beauftragt durch die Agentur für Erneuerbare Energien. Deren Geschäftsführer Jörg Mayer betont: "Die aktuelle Umfrage hat die Ergebnisse vom vergangenen Jahr bestätigt: Wie schon 2007 halten weit über 90 Prozent der Bundesbürger den Ausbau Erneuerbarer Energien für wichtig oder sogar sehr wichtig. Das beweist, dass der Wunsch nach regenerativer Energieversorgung kein konjunkturabhängiges Modethema ist. Die Menschen setzen gerade auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit auf die Erneuerbaren Energien und wünschen sich einen klaren Kurs in Richtung Vollversorgung."


Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien basiert häufig auf der Unkenntnis ihrer Vorteile

Die Umfrage zeigt, dass die Bürger nicht nur prinzipiell einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung wünschen, sondern auch die dafür erforderlichen Anlagen im eigenen Wohnumfeld mehrheitlich akzeptieren. "Wer erneuerbare Energien aus der Nachbarschaft kennt, bewertet sie sogar deutlich positiver als der Durchschnitt. Im Umkehrschluss gilt: Die Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien basiert häufig auf der Unkenntnis ihrer Vorteile. Dazu kommt noch der Preiseffekt: Wenn der Strom dadurch günstiger wird, steigt etwa die Bereitschaft zur Akzeptanz von Windrädern im eigenen Umfeld auf mehr als 70 Prozent", kommentiert Jörg Mayer.


"In der Mitte der Gesellschaft angekommen"

Die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien bis hin zur vollständigen Stromversorgung aus regenerativen Quellen wird von Anhängern aller relevanten politischen Parteien mit großer Mehrheit gewünscht. "Das zeigt uns: Die erneuerbaren Energien sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen", so Jörg Mayer. "Die Politik darf nun in ihrem Bemühen nicht nachlassen, den Strukturwandel in unserer Energieversorgung erfolgreich fortzuführen."

Weitere Ergebnisse und ausführliche Hintergrundinformationen zur aktuellen Umfrage im Internet: www.unendlich-viel-energie.de

25.12.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FORSA, Agentur für Erneuerbare Energien,
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Conergy bestellt Dr. Andreas von Zitzewitz zum neuen Vorstandsmitglied

Der Aufsichtsrat des Solar-Unternehmens Conergy AG (Hamburg) hat Dr. Andreas von Zitzewitz (48) mit Wirkung vom 1. Januar 2009 zum Vorstandsmitglied bestellt. In dieser Funktion wird er für die Ressorts Produktion, Einkauf und Supply Chain sowie die Sparte Components verantwortlich sein. Dr. von Zitzewitz, der seit dem 01. März 2008 bei der Conergy Solarmodule GmbH tätig ist, hat bisher die Sparte Components mit den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Photovoltaik-Modulen, Solar-Wechselrichtern und Gestellsystemen geleitet, die er auch weiterhin führen wird.  Er übernimmt seinen neuen Verantwortungsbereich Einkauf und Supply Chain von Philip von Schmeling, der sich als Chief Sales Officer (CSO) künftig ausschließlich auf den für Conergy zunehmend wichtiger werdenden Vertrieb und das Marketing konzentrieren wird.

"Wir freuen uns, mit Andreas von Zitzewitz einen ausgewiesenen Experten für Produktion, Einkauf und Supply Chain in den Vorstand aufgenommen zu haben. Zusammen mit seinem Team hat Herr von Zitzewitz in den vergangenen zehn Monaten einen erheblichen Beitrag zum erfolgreichen Ramp-up in Frankfurt (Oder) und zur Ausgründung der voltwerk electronics GmbH (Wechselrichter) und der Mounting Systems GmbH (Gestellsysteme) geleistet", sagte Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

24.12.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Carpevigo AG: dachgestützte Photovoltaik-Anlagen mit 440 kW realisiert

Die Carpevigo AG (Holzkirchen) bringt kurz vor der Jahreswende dachgestützte Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 440 Kilowatt (kWp) an das Netz. Der Projektentwickler mit Sitz im oberbayerischen Holzkirchen setze damit eine Doppelstrategie um, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Solarparks ab einer Leistung von einem Megawatt (MW) in Südeuropa würden ergänzt durch Dachanlagen ab 100 kWp in Deutschland. Bei den Dachflächen liege der Fokus auf landwirtschaftlichen und kommunalen Liegenschaften.  Die jetzt fertig gestellten dachgestützten Solarstromanlagen befinden sich an drei Standorten in Oberbayern. Rund 255 kW beträgt die Leistung einer Anlage, die auf vier Dachflächen eines landwirtschaftlichen Anwesens in Feldkirchen nahe München realisiert wurden. 62 kW leistet eine Anlage auf der Mehrzweckhalle der Straßenmeisterei Bad Tölz. 126 kW beträgt die Leistung einer Anlage auf einer Lagerhalle in Ruhstorf im Landkreis Passau.


Anlagenbestand steigt auf 6 MWp

Das Investitionsvolumen für die dachgestützten Photovoltaik-Anlagen, die auf eine Betriebsdauer von zunächst 20 Jahren ausgelegt sind, liegt bei nach Angaben des Unternehmens bei rund zwei Millionen Euro. Die Anlagen werden im Rahmen der Investitionsreihe API des Holzkirchener Unternehmens gebaut. Alle Anlagen werden in den eigenen Bestand genommen und von der konzerneigenen Verwaltungsgesellschaft Carpevigo Management GmbH während der gesamten Betriebsdauer bewirtschaftet. Deren Anlagenbestand habe sich binnen Jahresfrist auf 16 Anlagen mit einer Leistung von rund sechs Megawatt verdoppelt. Für 2009 habe die Carpevigo Management GmbH bereits Neuverträge über die Verwaltung von Anlagen mit einer Leistung von 10 Megawatt unterzeichnet.

2009 will Carpevigo zwei weitere Solarparks in Oberbayern mit einer kumulierten Leistung von 4,2 Megawatt realisieren. Ebenfalls in Oberbayern sollen bis zur Jahrmitte zwei dachgestützte Anlagen mit einer Leistung von 400 und 450 kW gebaut werden. Für das 3. Quartal ist die Fertigstellung von Solarparks in Italien mit einer Leistung von bis zu 3 MW geplant. Die Finanzierung der Projekte erfolge aus Eigenmitteln sowie über bereits genehmigte Kreditlinien der Hausbanken.

24.12.2008   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarstromanlage verschönert das Weihnachtsfest im SOS-Kinderdorf Vari in Griechenland

Solarstrom-Verkauf schafft beständiges Einkommen für das Kinderdorf.
Solarstrom-Verkauf schafft beständiges
Einkommen für das Kinderdorf.

Ein besonderes Photovoltaik-System wurde im SOS-Kinderdorf in Vari (Griechenland) gemeinsam von den Unternehmen BP Solar, RSEnergy, SMA und PPC Renewables installiert. Die Solarstromanlage, die mehr als 2. 000 kWh pro Jahr produzieren wird, wurde auf dem Dach des zentralen Verwaltungsgebäudes montiert. Die Module wurden von BPSolar gestiftet, der Wechselrichter und das komplette Überwachungssystem von SMA Hellas. Das Montagesystem, das Projektmanagement, die Planung und Installation hat RSEnergy Griechenland gestiftet. PPC Renewables hat den Stromzähler und den Netzanschluss übernommen.   Die Eröffnung im feierlichen Rahmen fand am 19. Dezember statt. Vertreter der vier Unternehmen betonten die Wichtigkeit solcher Pilotprojekte und den Effekt, den sie auf das Verständnis von Kindern für Erneuerbare Energien haben. Das installierte Photovoltaik-System vermeidet jedes Jahr rund zwei Tonnen CO2 und wird dem Kinderdorf 20 Jahre lang ein beständiges Einkommen aus den Stromerlösen bieten. Außerdem werden die Kinder die Möglichkeit haben mehr über erneuerbare Energien zu lernen. Eine Anzeige am Eingang des SOS Dorfes zeigt die aktuelle erzeugte Energie und die vermiedenen CO2-Emissionen.



Im aktiven Teil der Eröffnungsfeier nahmen die SOS-Kinder an einem Solarquiz teil, welches die Bedeutung der erneuerbaren Energiequellen und Nachhaltigkeitsaspekte in spielerischer Weise vermittelte. Das SOS Kinderdorf in Vari nahe Athen wurden 1982 eröffnet und war das erste SOS Kinderdorf in Griechenland. Heute beherbergt es 53 Kinder. SOS Kinderdörfer ist die weltweit größte Kinderhilfsorganisation und in mehr als 124 Ländern aktiv. Die Organisation hat in 50 Jahren mehr als einer Millionen Kindern weltweit geholfen, wobei 70.000 Kinder vollständig von den SOS-Kinderdörfern abhängig sind, um eine freundliche und warme Familienumgebung zu genießen.


Mehr Informationen über das Projekt "A Christmas Charity SOS Vari" und das System sind auf der Projektseite im Internet zu finden:
www.sunny-portal.com

24.12.2008   Quelle: RSEnergy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA,
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Solar-Unternehmen Priogo veröffentlicht Kinderbuch zum Klimaschutz

Klimaschutz-Kinderbuch von Priogo.
Klimaschutz-Kinderbuch von Priogo.

Die Priogo GmbH aus Zülpich hat das Buch "Priogo und die Mutmachmücke" veröffentlicht. Es erzählt Kindern ab drei Jahren auf anschauliche Weise von den Abenteuern des Drachen Priogo, der ein "drachenmäßig" gutes, aber klimaschädliches Leben führt. Das Buch zeigt seinen jungen Lesern, wie man Ressourcen bewusster nutzen kann, ohne sie zu verängstigen. "Wir wollen Kindern Mut machen und ihnen zeigen, dass sie auf nichts verzichten müssen, solange sie nur aufmerksam mit ihrer Umwelt umgehen", erklärt David Muggli, Geschäftsführer der Priogo GmbH, auf dessen Idee das Werk basiert. "In 50 bis 80 Jahren wird es kein Öl mehr geben. Die Kinder von heute bekommen diesen Wandel mit", ergänzt der Solar-Unternehmer.  Für das Konzept und den Text konnte David Muggli die Kinderbuchautorin Sandra Kurz gewinnen. Die ansprechenden Zeichnungen stammen von der Illustratorin Annette Rzepka. Das 44 Seiten starke Buch ist im Westfalen Verlag erschienen und kostet 7,90 Euro. Sandra Kurz: Priogo und die Mutmachmücke. Westfalen Verlag, 2008. 44 Seiten, 7,90 Euro, ISBN: 978-3-88918-112-1.

24.12.2008   Quelle: Priogo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Priogo GmbH,
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Solarstrom für die World Games 2009 in Taiwan - dank Schweizer Know-how

Fotomontage, World Games 2009 Stadion mit PV-Modulen.
Fotomontage, World Games 2009 Stadion
mit PV-Modulen.

Noch vor Jahresende sollen die Bauarbeiten am neuen Hauptstadion für die World Games 2009 im taiwanesischen Kaohsiung beendet sein. Die neue, architektonisch eindrucksvolle Sportarena ist auch Taiwans bisher größte Photovoltaikanlage - ausgerüstet mit Solarmodulen, die vom taiwanesischen Solarmodulhersteller Lucky Power Technology Co., Ltd. mit Maschinen und Know-how der 3S Swiss Solar Systems AG (Lyss; Schweiz) gefertigt wurden. Das Stadion ist laut der 3S Swiss Solar Systems AG weltweit die größte Sportstätte, die mit eigenem Solarstrom versorgt wird. Der japanische Architekt Toyo Ito plante das hochmoderne Stadion nach den ökologischen Anforderungen eines "Green Buildings". 8.844 Solar-Module sind auf einer Fläche von 14.155 m2 in die Dachkonstruktion der Sportanlage integriert.   Das einzigartige Solar-Dach, das der Form eines Wasserlaufs nachempfunden ist, kann in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung 75 % des Energiebedarfs der 55.000 Zuschauer fassenden Anlage decken. An wettkampffreien Tagen wird der erzeugte Strom in das Netz eingespeist. Das neue Stadion ist die Hauptwettkampfstätte der World Games 2009: Internationale Sportler aus über 90 Nationen werden im kommenden Juni unter der imposanten Dachkonstruktion, die gleichzeitig ein Solarkraftwerk ist, ihre Kräfte messen.

Produktionsausrüstung und Erfahrung aus der Schweiz

Der taiwanesische Modulhersteller Lucky Power Technology, der die Spezialmodule für das große Bauprojekt lieferte, ist langjähriger Kunde der 3S Swiss Solar Systems AG. Die Solarmodule für das Stadion in Kaohsiung wurden auf einer Produktionslinie gefertigt, die einen vollautomatischen Stringer des Herstellers Somont, eine manuelle Lay-Up-Station und eine vollautomatische Laminierstrasse der 3S Swiss Solar Systems AG sowie einen vollautomatischen Modultester von Pasan enthält. Neben den Produktionsanlagen lieferte die 3S Swiss Solar Systems AG vor allem auch wichtiges Know-how nach Taiwan. "Mit der 3S als Partner verfügen wir nicht nur über hervorragendes Produktionsequipment. Das fundierte Wissen über die Modulproduktion und die Erfahrungen im Bereich der integrierten Photovoltaik der Schweizer haben uns ermöglicht, zum führenden taiwanesischen Modullieferanten gerade auch für derart anspruchsvolle Projekte zu werden", sagt Henry Hu, Geschäftsführer der Lucky Power Technology Co. Ltd.

Das Projekt des "grünen" Stadions stoße in Taiwan und im gesamten asiatischen Raum auf sehr positive Resonanz, heißt es in der Pressemitteilung. Das Großprojekt verbinde auf eindrucksvolle Weise ökologischen Anspruch, alternative Energieproduktion und hohe architektonische Qualität.

23.12.2008   Quelle: 3S Industries AG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pressebox,
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Europäische Solarwärme-Technologieplattform zeigt, wie Solarthermie zur Energiequelle Nummer eins in Europa werden kann

Strategische Forschungsagenda für die Solarthermie in Europe
Strategische Forschungsagenda für
die Solarthermie in Europe

Eine strategische Forschungsagenda für die Solarthermie (SRA) wurde am 19.12.2008 in Brüssel vorgestellt. Das Papier, das von mehr als 100 Experten der Europäischen Solarwärme-Technologieplattform (ESTTP) erstellt wurde, beschreibt die Forschung und Infrastruktur, die erforderlich sind, um das Ziel zu erreichen, 50 Prozent der Energie für Heizung und Klimatisierung mit solarthermischen Anlagen bereitzustellen. Ein Entwicklungsplan zeigt die gesellschaftlich-politischen Rahmenbedingungen, die dazu erforderlich sind. "Die Solarthermie kann viel mehr liefern als nur warmes Wasser für den Haushalt", betont der ESTTP-Vorsitzende Gerhard Stryi-Hipp. "Schon heute sind Solarthermie-Kombianlagen für die Brauchwassererwärmung plus Heizungsunterstützung in Zentral- und Mitteleuropa weit verbreitet. Doch um das 50 %-Ziel zu erreichen, müssen neue Systeme entwickelt und eingesetzt werden."  Die ESTTP hatte ihre Ziele bereits 2006 in ihrer Solarthermie 2030-Vision formuliert. Seither haben zahlreiche Experten aus Industrie und Forschung an der strategischen Forschungsagenda (SRA) gearbeitet, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Aktive Solar-Häuser, die Sanierung mit Solarthermieanlagen, solarthermische Prozesswärme für Industrie und Gewerbe sowie die solare Nahwärmeversorgung sind die zentralen Komponenten der SRA, mit denen die Solarwärmenutzung rasch wachsen soll.


Effiziente Wärmespeicher, Weiterentwicklung der solaren Klimatisierung und Hochtemperatur-Solarkollektoren

Eine der wichtigsten Herausforderungen ist die Entwicklung von kompakten, effizienten Langzeitwärmespeichern. Solche Solar-Speicher würden es ermöglichen, die im Sommer gespeicherte Wärmeenergie auch im Winter kostengünstig zu nutzen. Die Energiedichte von Batterien wurde in den letzten Jahren deutlich gesteigert und auf diese Weise wurden zahlreiche neue Anwendungen möglich, von der Stromversorgung für Computer und Kommunikationstechnik bis hin zum Automobil. Bei der Wärmeversorgung könnte der Verbrauch herkömmlicher Energieträger deutlich gesenkt werden, wenn neue und billige Speichertechnologien breit zum Einsatz kommen, die mit so genannten Phasenwechselmaterialien oder thermochemischen Prozessen arbeiten. Grundlagenforschung ist zudem erforderlich zur Verbesserung der solaren Klimatisierung, für Höchstleistungskollektoren und für die solare Trinkwasseraufbereitung.



Solarwärme als Schlüssel zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele

Das Lenkungskomitee der ESTTP forderte sowohl die europäischen Institutionen als auch die nationalen Regierungen am 15.12.2008 in Brüssel auf, die Forschungsförderung für die Solarthermie aufzustocken. "Die Vorteile einer verstärkten Nutzung der Solarwärme sind enorm", betont Stryi-Hipp. "Die Erforschung und Entwicklung der nächsten Generation von Solarthermie-Systemen zu unterstützen, muss für sämtliche Regierungen in Europa Vorrang haben, weil die Solarwärme der Schlüsse ist, um das Ziel zu erreichen, den Anteil der Erneuerbaren bis 2020 auf 20 % zu steigern." Bei seinem Treffen in Brüssel diskutierte das Lenkungskomitee auch eine mögliche Erweiterung der Plattform um die Biomasse und Geothermie mit Vertretern aus den entsprechenden Industriesektoren.

Technologie-Plattformen sind Instrumente der Europäischen Kommission, um die Technologieführerschaft zu sichern. Die ESTTP wurde vom europäischen Solarwärme-Industrieverband ESTIF und von der EUREC Agency im Mai 2006 gegründet

Die strategische Forschungsagenda (SRA) kann heruntergeladen werden in einer englischen Langfassung (123 S.) mit einer Zusammenfassung unter

Solar Decathlon 2010 erstmals auf europäischem Boden

Technologiepartner der Bergischen Universität bei dem Projekt ist das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Kooperationen mit der für das Projekt relevanten Industrie werden zurzeit regional und überregional aufgebaut. Ziel des "Solar Decathlon" ist, Forschung und universitäre Verbreitung von Wissen zu Themen des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens zu fördern. Nach drei Ausgaben des Wettbewerbs in Washington wird der Solar Decathlon nun erstmals auf europäischem Boden - in Madrid - veranstaltet. Ausgeschrieben wurde er vom spanischen Ministerium für Wohnungsbau in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Energieministerium und der Technischen Universität Madrid. Schirmherrin ist die spanische Wohnungsbauministerin Beatriz Corredor. Mit der Bergischen Universität wurden für den Solar Decathlon Hochschulen aus Großbritannien, Spanien, Finnland, Frankreich, den USA, Brasilien, Mexiko, China und Israel ausgewählt.

21.12.2008   Quelle: Bergische Universität   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,
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Solar-Council in Phoenix/Arizona mit deutscher Beteiligung

M. Deiter, Senior Client Manager von First Solar (links) und Fred Kehler (B5 Solar).
M. Deiter, Senior Client Manager von
First Solar (links) und Fred Kehler (B5 Solar).

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zu den Steuerkrediten für Solar-Investitionen (Investment Tax Credits, kurz: ITC) am 3. Oktober 2008 wurde die wichtigste Grundlage für einen potenziellen Photovoltaik-Boom in den USA geschaffen. Nach Kalifornien will jetzt auch das sonnenreiche Arizona in die Solarwelt starten. An einem wegbereitenden "Solar-Council" beteiligte sich auch eine Delegation der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH (Wustermark) auf Einladung des Veranstalters, berichtet Havelland-Wind in einer Pressemitteilung. Die amerikanische Stadt Phoenix liegt in einem extrem sonnenreichen Gebiet des US-Bundesstaates Arizona. Seit den 1980iger Jahren wächst die Phoenix unaufhaltsam und ist inzwischen die fünftgrößte Stadt der USA. Wichtige und international erfolgreiche Unternehmen haben hier ihren Firmensitz oder Produktionsstätten. Zu ihnen zählt auch der in Frankfurt/Oder produzierende Dünnschichtmodulexperte First Solar.   Seit Ende der 1990iger Jahre koordiniert das Greater Phoenix Economic Council (GPEC) die wirtschaftliche Entwicklung des Großraums. In dieser Funktion organisierte die GPEC erstmals vom 7. bis 11.November 2008 ein Photovoltaik-Treffen mit internationaler Beteiligung.


Solar-Council in Phoenix

Auch die brandenburgische B5 Solar by Havelland-Wind GmbH erhielt aus dem fernen Phoenix eine Einladung zu dem Treffen. Die etwa 80 Teilnehmer des Solarstrom-Councils waren überwiegend Vertreter und Endscheider der Wirtschaft und der Regierung von Arizona sowie der Bank of America und der wichtigsten Solarstromproduzenten der USA. Nur vier der Council- Teilnehmer kamen aus Europa.


312 Sonnentage jährlich, ideale Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen

Die Region um Phoenix zählt mit durchschnittlich 312 Sonnentagen zu den sonnenreichsten Regionen der USA. Daher bestehen ideale Voraussetzungen für die intensive Nutzung der Sonnenenergie. Dieser Möglichkeit will sich die Politik des Bundesstaates Arizonas in nächster Zukunft intensiv widmen und für Investoren attraktive Rahmenbedingungen schaffen. "Das Interesse an deutschem Solarstrom-Know-how war auf dem Treffen sehr groß", freut sich Fred Kehler, Geschäftsführer der B5 Solar by Havelland-Wind GmbH. "Die Amerikaner machen keinen Hehl daraus, dass sie in Sachen Sonnenenergienutzung von uns noch einiges lernen können. Das wollen sie auch unbedingt und das werden sie auch mit amerikanischen Engagement und Pioniergeist angehen."


Arizona, ein neuer Player am Solarmarkt?

"Eine äußerst gelungene Veranstaltung zur Popularisierung des Photovoltaikgedankens mit klarer Formulierung ehrgeiziger Ziele für Arizona", kommentiert Fred Kehler, "man kann sehr gespannt sein wie die 'Macher' in Arizona den geplanten Ausbau der Solarstromgewinnung in ihrem Lande angehen werden." Nach seiner Meinung wird auch im fernen Europa sehr bald mehr über die Bemühungen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie in Arizona zu erfahren sein. Spätestens dann werde nach der langen Zeit der Stagnation in Sachen Photovoltaik in den USA die Aufholjagd um die friedliche "solare Weltherrschaft" beginnen. "Unser Unternehmen wird die zu erwartenden Veränderungen in den USA und dabei besonders die Entwicklung in Arizona sehr genau beobachten", so Fred Kehler, " Dank der inzwischen sehr guten Kontakte können wir dann sofort und zielgerichtet reagieren!"

21.12.2008   Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: B5 Solar by Havelland- Wind GmbH,
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DRS-Fernsehen präsentiert Solar-Taschen von Seesolar in der Serie "Der Mensch als eigenes Kraftwerk

Solar-Tasche "Spacy".

Das Schweizer Fernsehen SF zeigte in seiner Sendung "10 vor 10" die Solartasche "Spacy" des Herstellers SeeSolar. Unter dem Motto "Was kommt nach dem Öl" sei die Tasche ein gelungenes Beispiel dafür, das der Mensch bereits heute für seine mobilen Geräte ein schickes kleines tragbares Solarkraftwerk nutzen kann. Die Redaktion charakterisiert die mit Solarzellen ausgestattete Tasche "Spacy" als besonders anwenderfreundlich, funktional und schick.  In der Energie-Serie des DRS hat Redakteurin Daniela Lager einen Ausflug in die Energiezukunft gemacht und kam zu dem Ergebnis, theoretisch könnte der Mensch bereits heute seinen privaten Stromverbrauch Verbrauch lokal decken – mit seinem eigenen Kraftwerk.


"Elektronisch mobil ohne Steckdose"

Das Unternehmen Seesolar entwickelt seit Anfang 2008 Taschen, die mit Photovoltaik-Modulen ausgerüstet sind. Mit den "Solar Bags" sind die Nutzer elektronisch mobil ohne eine Steckdose zu brauchen. In den Taschendeckel wird gegenwärtig ein 1,5 Watt-Solarmodul integriert. Zudem ist die Tasche ausgerüstet mit einem elektronischen Akku als Zwischenspeicher, der dazu dient Endgeräte wie I-Pod, Handy, PDA etc. mit der entsprechenden Stromspannung zu versorgen. Als "mobiles Büro" habe SeeSolar im Sommer 2008 eine Tasche entwickelt, in die zusätzlich ein kleines "Solarkraftwerk" für den Laptop eingesteckt werden kann und die nur ca. 900 Gramm wiege, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

21.12.2008   Quelle: Seesolar; Agentur: Karrer Kommunikation Karrer Kommunikation; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Seesolar,
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KfW Förderbank weitet Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus

Die KfW Förderbank baut ihre Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms "Wohnraum Modernisieren" werden ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des Programms "CO2-Gebäudesanierung" möglich. 

Höhere Zuschüsse im CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer zum Beispiel sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme erhalten, maximal 2.500 EUR. Gleichzeitig erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme, max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt werden.

"Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12 Milliarden Euro gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze gesichert werden", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter http://www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.

20.12.2008   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Mobilfunk: Ericsson will Mobilfunknetzwerke außerhalb der Ballungszentren mit Ökostrom versorgen

Solarstrom für ländliche Regionen.
Solarstrom für ländliche Regionen.

Die Ericsson GmbH, weltweiter Anbieter von Telekommunikationsanlagen und Dienstleistungen, prognostiziert in einer Pressemitteilung, dass im Jahr 2013 rund 6,5 Milliarden Teilnehmer Mobilfunk nutzen werden. Gegenwärtig gibt es etwa 3,7 Milliarden Teilnehmer. Ungefähr 90 Prozent Wachstum erwartet Ericsson in Entwicklungsmärkten, in denen mehr als die Hälfte der Bevölkerung außerhalb von Städten wohnt. Der Aufbau von Mobilfunknetzwerken in ländlichen Gebieten ohne Stromnetz oder mit unzuverlässigen Energieversorgungsnetzen stelle eine Herausforderung für die Energieversorgung dar, betont Ericsson. Das Unternehmen will dieses Problem mit einer Kombination aus erneuerbaren Energiequellen, z.B. Wind- und Bioenergie, energieeffizienten Produkten sowie der Optimierung von Netzwerkenergie lösen.   Diese Technologie unterstütze Telekommunikationsbetreiber dabei, erschwingliche, gewinnbringende und nachhaltige Kommunikationsdienste für Entwicklungsmärkte zu entwickeln und zu liefern. Ericsson habe bereits im Jahr 2000 eine Solar-Lösung zur Energieversorgung eines marokkanischen Mobilfunk-Betreibers eingesetzt. Daneben seien die Windenergie und Biobrennstoffe Beispiele alternativer Energiequellen für Mobile Netzwerke außerhalb des herkömmlichen Stromnetzes.

"An der Spitze von Innovationen zu stehen ist entscheidend für Ericsson, um die Position als Marktführer zu halten", so Ulf Ewaldsson, Vizepräsident und Leiter des Produktbereichs Funk bei Ericsson. "Ich bin natürlich stolz darauf, Teil eines Unternehmens zu sein, das hinter Technologien wie Bluetooth steht und den Standard für die Mobiltechnologie GSM setzt, die von der Hälfte der Weltbevölkerung zum Telefonieren genutzt wird, sowie die Entwicklung der vierten Generation des Mobilfunks anführt. Aber wir müssen auch daran denken, wie die Mobilfunknetzwerke betrieben werden, so dass alle Zugang zu Kommunikationsdiensten haben, unabhängig davon, ob dieses in einer großen entwickelten Stadt oder in einem entlegenen Dorf in einem Land mit schwacher Infrastruktur der Fall ist."


Hybrid-Lösung mit U-Boot-Batterien versorgen Mobilfunk-Netzwerk

Da energiebezogene Ausgaben, einschließlich der Kosten für Diesel, in einigen Märkten bis zu 50 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Netzwerks ausmachen könnten, sei der nächste Schritt nach Einführung der Infrastruktur, einen kosteneffizienten täglichen Betrieb zu sichern. "Ein Beispiel einer Lösung, die wir implementiert haben, um Milliarden von Teilnehmern außerhalb von Stadtgrenzen Mobilfunk anzubieten, ist die Einführung einer einzigartigen Hybrid-Lösung, für die wir U-Boot-Batterien benutzen, die immer wieder aufgeladen werden können, um so ein Mobilfunk-Netzwerk zu versorgen",, so Ewaldsson. "Diese Lösung spart ca. 10.000 Liter Diesel pro Funkstandort und Jahr, was 40 bis 50 Prozent des benötigten Diesels entspricht. Dies summiert sich zu einer großen Menge Treibstoff, die in einem Mobilfunk-Netzwerk mit Hunderten oder Tausenden dieselbetriebener Funkstandorte eingespart werden kann".

Die Entwicklung "grüner" Lösungen zum Aufbau von Mobilfunk-Netzwerken sei der Schlüssel, um Milliarden Teilnehmer zu erreichen, die noch nie Zugang zu Kommunikationsdiensten hatten, betont der Mobilfunkanbieter. Und der Nutzen solcher Lösungen sei zweifach, da zum einen die Telekommunikationsbetreiber kosteneffiziente Mobilfunk-Netzwerke aufbauen und betreiben könnten, und zum anderen gehe die Umwelt als Gewinner daraus hervor, da weniger fossiler Brennstoff zum Betreiben der Mobilfunk-Netzwerke benötigt werde.

20.12.2008   Quelle: Ericsson GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ericsson GmbH,
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Hochschule Esslingen präsentiert neu entwickelten HydroSmart mit Brennstoffzellentechnik

Projektleiter Martin Ziegler (3.v.l) erklärt den Hydrosmart.
Projektleiter Martin Ziegler (3.v.l)
erklärt den Hydrosmart.

Die Entwickler des Instituts für Brennstoffzellentechnik an der Hochschule Esslingen haben am 18.12.2008 das künftig mit Wasserstoff angetriebene Fahrzeug "HydroSmart" vorgestellt. Nach 15-monatiger Planungs- und Konstruktionsphase soll der HydroSmart bei internationalen Wettbewerben im nächsten Jahr renommierte Preise gewinnen, so wie es das Vorgängerprojekt, der "Hydrofight-Roller" getan hat, heißt es in einer Pressemitteilung. Im März 2009 soll das Brennstoffzellen-Fahrzeug an der nächsten Michelin Challenge Bibendum teilnehmen.  Das Projektteam um die Esslinger Hochschulprofessoren, Prof. Hugo Gabele, Leiter des Instituts für Brennstoffzellentechnik, Prof. Ferdinand Panik mit dem Fachgebiet Brennstoffzelle, Alternative Fahrzeugkonzepte, Simultaneous Engineering und Projektleiter Martin Ziegler müssen bis dahin den eigentlichen Brennstoffzellenantrieb noch einbauen. Im Moment fährt der HydroSmart per Elektroantrieb. Das werde später auch teilweise der Fall sein, denn durch die geschickte Kombination aus Brennstoffzelle und einem speziell entwickelten Akku-Pack könne Energie gespart werden und je nach Bedarf gespeichert oder abgegeben werden. Eine ausgefeilte Technik ermögliche in bestimmten Situationen - beim Bergabfahren zum Beispiel - sogar Energie zurückzugewinnen und wiederum speichern.

Während der Entwicklungszeit sei die Leistung des bereits in den vergangenen Jahren entwickelten Systems erheblich gesteigert worden. Mit einem 60 kW/Spitze 90 kW-Elektro-Motor und einem 60kW/20kW-Lithium-Ionen-Pack Marke Eigenbau sei es in dieser Form einzigartig. 704 flache Akkus wurden in Reihe geschaltet und speichern Energie. Die Probefahrt durch Esslingen haben der Projektleiter Martin Ziegler und Christian Mohrdieck von der Daimler AG gemacht.


Junge Entwickler interessieren sich für neue Antriebstechniken

"Das Interesse der Studierenden an alternativen Antrieben ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen", so Prof. Ferdinand Panik. Die jungen Entwickler beschäftigen sich viel mit der Zukunft und haben erkannt, dass neue Antriebstechniken für kommende Generationen wichtig seien. So sei ein "Roll-Out" ein "ganz besonderes Ereignis", sagt Prof. Ferdinand Panik. Er dankte den Sponsoren und Partnern, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre: Allen voran die Daimler AG, in deren Auftrag der HydroSmart entwickelt wurde. Aber auch die Unternehmen EuroEngineering, Brusa, Getrag, Ballard, Smart und dem Reva Energy Team waren an der Entstehung des Prototyps beteiligt.

Neben den Firmenvertretern und interessierten Studierenden hat sich einer den HydroSmart ganz genau angeschaut und war von den Vorträgen der Entwicklergruppe sichtlich beeindruckt: Prof. Johann Tomforde. Er gilt als der "Urvater des Smart". Unter seiner Leitung entstand der erste Smart Fortwo, der 1998 auf den Markt kam. Als Plattform für den Hydrosmart der Hochschule diente das aktuelle Modell, das einige Zentimeter länger ist. "Platz, den wir gut brauchen konnten", freut sich Projektleiter Martin Ziegler.

20.12.2008   Quelle: Hochschule Esslingen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Esslingen,

 

juwi-Gruppe und Immobilienkonzern SEGRO schließen Vereinbarung zum Bau von Dach-Solarstromanlagen

Photovoltaik-Anlage von juwi auf Gewerbedach.
Photovoltaik-Anlage von juwi auf
Gewerbedach.

Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) und SEGRO plc. (London/Paris), einer der führenden europäischen Immobilienkonzerne, gehen beim Klimaschutz gemeinsame Wege und schließen dazu weit reichende Vereinbarungen: In einem ersten Schritt haben der Wörrstädter Projektentwickler von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der Londoner Anbieter von Gewerberaumlösungen jetzt einen Vertrag zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf einem SEGRO-Gebäude in Frankfurt unterzeichnet. Dem für Anfang 2009 geplanten Referenzprojekt bei neckermann.de sollen künftig noch viele weitere Solarstrom-Anlagen auf SEGRO-Objekten in Europa folgen, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Eine entsprechende Absichtserklärung sei jetzt ebenfalls unterzeichnet worden. SEGRO verfüge allein in Deutschland über Gewerbeflächen von rund einer Million Quadratmetern. "Das SEGRO-Engagement ist beispielhaft. Nur wenn auch Unternehmen dazu bereit sind, auf den Dächern ihrer Liegenschaften PV-Anlagen errichten lassen, kann die Wende zu einer sauberen, preiswerten, preisstabilen und unabhängigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien gelingen", betont Lars Falck, Geschäftsführer der juwi Solar GmbH.

Das Referenzprojekt (rund 7.000 Quadratmeter Dachfläche) bei neckermann.de in Frankfurt wird eine Leistung von 160 Kilowatt (kWp) haben und soll jährlich 150.000 Kilowattstunden Solarstrom in das allgemeine Stromnetz einspeisen und damit den Jahresbedarf von knapp 50 Haushalten decken. Darüber hinaus spare die Anlage jährlich 115 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ein. "Wir wollen mit der Kooperation ein Zeichen setzen. Jeder kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Außerdem zeigt das Projekt, dass Klimaschutz sich für Unternehmen sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht lohnt", ergänzt Inès Reinmann, Managing Director SEGRO Continental Europe.

19.12.2008   Quelle: juwi-Gruppe; SEGRO plc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg gründet länderübergreifendes Netzwerk

TSB-Studie "Das Technologiefeld
Energie in der Region Berlin-
Brandenburg".

Am 10.12.2008 wurde in Anwesenheit von über 30 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Photovoltaik-Branche aus Berlin und Brandenburg ein länderübergreifender Arbeitskreis ins Leben gerufen. "Damit legen wir den Grundstein für ein Branchennetzwerk, das den Austausch zwischen Forschungsinstitutionen und Unternehmen der Region intensivieren wird", sagt Ulrich Meyer, Energieexperte bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), die das Branchentreffen im Berliner Rathaus gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH initiiert hatte.  "Wenn es uns gelingt, forschende und produzierende Unternehmen über die Ländergrenze hinweg, eng miteinander zu verknüpfen, kann die Region ihre Stellung als Produktionsstandort für Photovoltaik-Systeme weiter festigen. Das Netzwerk ist die Basis dafür, so Dr. Oliver Lang, Geschäftsführer der Solarc Innovative Solarprodukte GmbH - eines der Mitglieder des neuen Arbeitskreises.


Neuansiedlung von Unternehmen soll die Wertschöpfungskette ergänzen

Mit dem neu formierten Photovoltaik-Netzwerk sollen unter anderem Innovationsvorhaben beschleunigt, vorwettbewerbliche Forschungsthemen entwickelt, die Internationalisierung vorangetrieben und die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Dazu zählt auch die Neuansiedlung von Unternehmen, welche die Wertschöpfungskette positiv ergänzen. "Die Sitzung hat gezeigt, dass die Qualifikation und die Verfügbarkeit des Fachkräftenachwuchs für die Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert besitzt", erläutert Boris Safner, der Koordinator für das Handlungsfeld Photovoltaik und Bereichsleiter Energie bei der TSB Innovationsagentur. "Wir wollen uns daher auch mit diesem Thema intensiver beschäftigen und nach geeigneten Lösungen suchen."


3.700 Menschen arbeiten in der Photovoltaik-Branche in Berlin und Brandenburg

Die Photovoltaik-Initiative ist ein Resultat der gemeinsamen Innovationsstrategie von Brandenburg und Berlin. Unter der Federführung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf wurden dabei Zukunftsfelder definiert, in denen die Hauptstadtregion ein führender Standort im internationalen Wettbewerb werden soll. Die Energietechnik ist eines der fünf gemeinsamen Zukunftsfelder. In der Photovoltaik-Branche sind in Berlin und Brandenburg derzeit rund 3.700 Menschen beschäftigt. Interessierte Unternehmen der PV-Branche aus Berlin und Brandenburg sind eingeladen, sich in die länderübergreifenden Aktivitäten einzubringen.

Seit der konstituierenden Sitzung haben 24 Unternehmen ihre speziellen Wünsche und Themenvorschläge schriftlich mitgeteilt, darunter beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter folgender Unternehmen: AEE AG, BAE Batterien GmbH, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie - Landesverband Berlin Brandenburg, First Solar, Ib vogt GmbH, IFG GmbH, IHP GmbH, Inventux Technologies AG, Jonas & Redmann Photovoltaics Production Solutions, KBE Elektrotechnik GmbH, BTU Cottbus - Energieverteilung und Hochspannungstechnik, Newport Spectra-Physics GmbH, Photovoltaik Institut Berlin AG, Photovoltaik Kompetenzzentrum Berlin PVComB, Service Elektronik, Solarc GmbH, Solardynamic GmbH & Co. KG i.Gr., solarSYNERGY.Berlin, Solon AG, Sulfurcell GmbH, SUNfarming GmbH & Co. Kg, TU-Berlin - Innovationszentrum Energie und Forschungsplanung.

In der TSB-Schriftenreihe "Studien zu Technologie und Innovation in Berlin" ist im REGIOVERLAG Berlin die Untersuchung "Das Technologiefeld Energie in der Region Berlin-Brandenburg" erschienen. Weitere Informationen: www.technologiestiftung-berlin.de/

19.12.2008   Quelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TSB Innovationsagentur Berlin GmbH,
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Modulhersteller aleo solar schließt für 2009 bereits Verträge über mehr als 25 MW ab

aleo solar-Module auf einer Werft am Chiemsee.
aleo solar-Module auf einer Werft am Chiemsee.

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) meldet für das kommende Jahr bereits Verträge mit einem Volumen von mehr als 25 Megawatt (MW) in Europa. Mit einer Reihe von Fachhändlern, Installateuren und Solarteuren in den europäischen Kernmärkten seien Verträge über die Lieferung von aleo-Modulen unterzeichnet worden, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Derzeit umfasse der Kundenkreis der aleo solar AG europaweit mehr als 400 Installations- und Fachhändler-Betriebe sowie spezialisierte Solarteure. Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, zeigt sich zuversichtlich: "Für 2009 lässt sich bereits eine Kontinuität im Geschäft erkennen, obwohl die höhere Degression der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel in Deutschland eine Herausforderung für alle Marktteilnehmer ist."

 


Umsatzziel 2009: 380 Millionen Euro

Aber auch international sei die Nachfrage ungebrochen hoch. "Italien, Belgien, Frankreich, Griechenland und Tschechien entwickeln sich sehr gut", erklärt Willers. Die aleo solar sieht europaweit einen Trend zum Geschäft mit kleineren und mittelgroßen Aufdach-Anlagen. Photovoltaik-Anlagen würden für sicherheitsbewusste Anleger immer attraktiver. Investitionen in Solar-Systeme werden in Deutschland zudem durch die Kreditangebote der KfW-Bank unterstützt. Erst vor wenigen Tagen hatte aleo solar bekannt gegeben, den geplanten Jahresumsatz für das Jahr 2008 von 330 Millionen Euro zu übertreffen. Für 2009 geht die aleo solar AG von einem Gesamtumsatz von 380 Millionen Euro bei einer soliden EBIT-Marge aus.

19.12.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Technikerschule Butzbach weiht Solar-Klimaanlage ein

Technikerschule Butzbach.
Technikerschule Butzbach.

Am 15.12.2008 wurde die erste Anlage zum ganzjährigen, energieeffizienten Klimatisieren von Seminarräumen an einer bundesdeutschen Schule eingeweiht. Die Energie zum Antrieb der solaren Klimatisierungsanlage produzieren hauptsächlich innovative, von reinem Wasser durchflossene Vakuumröhrenkollektoren. Die Solar-Klimaanlage ist gleichermaßen für Forschungs-, Schulungs- und Demonstrationszwecke gedacht. Sie präsentiere aber auch Techniken, mit denen sich sehr schnell ganze Wirtschaftszweige entwickeln könnten, heißt es in der Pressemitteilung der Technikerschule. Mit der Anlage wird das Prinzip des Campingkühlschranks großtechnisch umgesetzt und der fossile Brennstoff Gas durch die Sonne ersetzt. Wärme wird im Sommer in Kälte umgewandelt und die Solarwärme wird im Winter auch direkt zum Heizen genutzt.  Im Sommer wird zudem die Luftfeuchte kontrolliert und damit werden behagliche Raumbedingungen für effektives Lernen geschaffen. Die Anlage verfügt über ein 60 Quadratmeter großes Solarkollektorfeld, das zwei Absorptionskältemaschinen antreibt und das Gebäude über Lüftungsanlagen und Kühldecken klimatisiert.

Mit Absorptionskältemaschinen kann auch die Überschusswärme von solarthermischen Kollektoren, Blockheizkraftwerken sowie von Fernwärmenetzen im Sommer genutzt werden, was erhebliche Strom- und CO2-Einsparungen möglich macht. Im Ökohaus der Technikerschule Butzbach werden auf einem Bildschirm aktuelle Messdaten der neuen Anlage angezeigt. Die Messergebnisse sollen bis Ende 2010 wissenschaftlich erhoben, ausgewertet und im Jahresforschungsbericht der Bundesregierung dargestellt werden. Darüber hinaus wird die Anlage ab 2009 direkt in die Ausbildung der Umweltschutztechniker einbezogen und fortlaufend regelungstechnisch optimiert. Die Studierenden wurden bereits aktiv in die Planungs- und Umsetzungsphase einbezogen.

Gefördert wurde das Projekt durch das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) im Rahmen des Bundesprogramms "Solarthermie2000plus". Der Projektträger Jülich (PTJ) führt im Auftrag des BMU die finanzielle Abwicklung und Überwachung durch. Für die Gesamtkonzeption zeichnete Hindenburg Consulting verantwortlich, deren Inhaber auch einen Lehrauftrag an der Technikerschule in Butzbach innehat. Die Firmen IGT GmbH (Ausführungplanung und Bauleitung), Gräser GmBH (Installation), Zehnder (Kühldecken), Paradigma (Solarkollektoren) und Sonnenklima (Absorptionskältemaschinen), ZFS rationelle Energietechnik GmbH (Messtechnik) haben die Entstehung der Anlage aktiv begleitet.

19.12.2008   Quelle: Technikerschule Butzbach   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technikerschule Butzbach,
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DEGERenergie stellt neue hoch belastbare Solar-Tracker vor

Solar-Tracker von DEGERenergie.
Solar-Tracker von DEGERenergie.

Die DEGERenergie GmbH mit Sitz in Horb a.N. bietet ab sofort zwei neue Nachführsysteme für Photovoltaik-Anlagen. Die Geräte vom Typ "DEGERtraker 3000HD" und "5000HD" seien speziell für den Einsatz in Starkwindzonen konzipiert, berichtet der Hersteller in einer Pressemitteilung. Die Bezeichnung "HD" steht für "heavy duty" (hoch belastbar). Das von DEGERenergie eigens entwickelte neue Auslegungstool sorge dafür, dass damit bestückte Solarstromanlagen selbst extremen Windlasten trotzen. So halte bereits die Grundkonfiguration Windgeschwindigkeiten bis zu 170 km/h problemlos stand - eine großzügig ausgelegte Sicherheitsreserve sichere die Anlagen gegen stärkere Spitzenböen ab.  Durch eine individuelle Auslegung lasse sich der Windgeschwindigkeits-Maximalwert auf bis zu 300 km/h erhöhen - die zusätzliche Sicherheitsreserve nicht eingerechnet. Damit lassen sich die Systeme laut DEGERenergie ab sofort beispielsweise auf Hochsee-Inseln und an sonstigen exponierten Einsatzorten betreiben.

Mit bis zu 25 Quadratmetern Modulfläche ist das Modell DEGERtraker 3000HD für eine Leistung zwischen 2.500 und 3.800 Watt (Wp) ausgelegt. Das Modell DEGERtraker 5000HD bringt eine Leistung von 4.000 und 6.400 Wp bei bis zu 40 Quadratmetern Modulfläche. Für beide Modelle sind Mastversionen zur Freiflächen-Aufstellung oder für die Montage an Gebäuden verfügbar. Das neue Hochleistungs-Auslegungstool setzt DEGERenergie ab sofort auch in seinen bisherigen Systemen ein.


Sonnenenergie weltweit nutzbar machen

"Die Sonne liefert uns ein Vielfaches mehr an Energie als wir verbrauchen", erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie. "Unser Ziel ist es, diese Energie weltweit möglichst überall nutzbar zu machen - denn das ist nach meiner Überzeugung einer der effizientesten Wege, aktiven Umweltschutz zu betreiben. Mit unserer neuen Generation von Nachführsystemen erschließen wir die Nutzung der Solarenergie auch für Gebiete, in denen dies bisher nicht möglich war. Darüber hinaus fördern wir mit den neuen Systemen den Gewinn bringenden Einsatz von Photovoltaik-Anlagen, indem wir die Installation an Gebäuden ermöglichen." In vielen Ländern wird die Produktion von Solarstrom an Gebäuden höher vergütet als auf Freiflächen.

19.12.2008   Quelle: DEGERenergie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie GmbH,
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Europaparlament verabschiedet Klimaschutzpaket

Applied Materials CTO Hoffmann: EU- Richtlinie schafft zahlreiche neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze.
Applied Materials CTO Hoffmann: EU-
Richtlinie schafft zahlreiche neue und
hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Das Europäische Parlament in Brüssel hat am 17.12.2008 die Weichen für die energetische Zukunft in Europa gestellt. Mit der Abstimmung im Parlament ging der elfmonatige Verhandlungs- und Gesetzgebungsprozess zu Ende. Das Klimaschutzpaket bestätigt das Ziel der EU, bis zum Jahr 2020 zwanzig Prozent des europäischen Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken, genauso wie die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und eine Verbesserung der Energieeffizienz um jeweils zwanzig Prozent. Der Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Applied Materials, Inc. begrüßt die Verabschiedung des Klimaschutzpaketes und besonders die darin enthaltene Richtlinie zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien.   Dr. Winfried Hoffmann, Vizepräsident und Chief Technology Officer (CTO) von Applied Materials, äußerte sich zufrieden mit der erreichten Einigung: "Dieses Paket hilft in vielerlei Hinsicht: Erstens dient es der Umwelt durch weniger Verschmutzung und führt dadurch zu einer saubereren Zukunft. Zweitens wird der Markt der erneuerbaren Energien mit den mittelfristigen Zielen klar definiert und drittens hilft es der Industrie, zahlreiche neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen."

Auf Grundlage der EU-Richtlinie müssen die Mitgliedsstaaten ihre nationalen Ziele nun erreichen, indem sie bis 2020 entsprechend erneuerbare Energien fördern. Das bedeute eine Stärkung nationaler Förderprogramme, mehr Investitionssicherheit und einen Abbau administrativer Hürden. Mit der Verabschiedung des Klimaschutzpaketes bekomme die Photovoltaik-Technologie die Möglichkeit, ein entscheidender Teil sauberer und nachhaltigerer Energieversorgung in Europa zu werden, betont Applied Materials in seiner Pressemitteilung.

19.12.2008   Quelle: Applied Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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Italienische Phoenix Solar-Tochter RED 2002 srl wird zu Phoenix Solar srl

Gebäudeintegrierte Solarstromanlage von RED 2002.
Gebäudeintegrierte Solarstromanlage von RED
2002.

Renewable Energies Development 2002 srl (RED 2002), die italienische Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG, wird ab 01. Januar 2009 in Phoenix Solar srl umbenannt. Mit diesem Schritt stärke die Muttergesellschaft die Marke Phoenix Solar und die italienische Tochter könne langfristig von dem Know-how und der Bekanntheit des international agierenden Solar-Unternehmens profitieren, heißt es in der Pressemitteilung. Die Phoenix Solar AG ist einer der weltweit führenden Photovoltaik-Systemanbieter mit einem europäischen Vertriebsnetz für Komponenten & Systeme sowie Expertise im Bau von Solar-Kraftwerken bis in den Multi-Megawatt Bereich.   Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Sulzemoos bei München und Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, Griechenland, Singapur und Australien. Nach einer strategischen Beteiligung an RED 2002 im Jahr 2006 hat Phoenix Solar im Juli 2008 ihren Anteil auf 100 Prozent erhöht. Die Namensänderung zum 01. Januar sei die logische Konsequenz der weltweiten Internationalisierungs- und Markenstrategie des Unternehmens. Es sei Ziel von Phoenix Solar, weltweit mit einer Marke aufzutreten.

"Wir sehen im italienischen PV-Markt ein enormes Potenzial. Gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen wollen wir in Italien kräftig wachsen und unseren Marktanteil konsequent erweitern", erläutert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG. "RED’s Kenntnisse des italienischen Marktes und die Kompetenz und Erfahrung von Phoenix Solar ergänzen sich ideal", so der Geschäftsführer von RED 2002, Domenico Inglieri. "Unser hoch motiviertes Team freut sich darauf, in Zukunft als Teil der international tätigen Phoenix Solar Gruppe die solare Zukunft in Italien mit zu gestalten."

18.12.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RED 2002 Srl.,
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Signet Solar errichtet nächste Photovoltaik-Produktionsstätte im US-Bundesstaat New Mexico

Im Juni 2008 präsentierte Signet Solar das erste XXL-Dünnschicht-Modul.
Im Juni 2008 präsentierte Signet Solar
das erste XXL-Dünnschicht-Modul.

Bill Richardson, Gouverneur von New Mexico und Signet Solar Inc., Produzent von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, gaben am 16. Dezember 2008 den Investitionsstart für die erste nordamerikanische Produktionsstätte des Unternehmens in Belen, NM (nahe Albuquerque) bekannt. Die Produktionsstätte, deren Inbetriebnahme für Ende 2010 geplant ist, soll in der ersten Ausbaustufe eine jährliche Produktionskapazität von 65 Megawatt (MW) haben – genug, um damit rund 20.000 Haushalte mit Energie versorgen zu können. Signet Solar investiert nach eigenen Angaben in die erste Ausbaustufe 200 Millionen Dollar und folge damit dem strategischen Kurs der lokalen Produktion für lokale Märkte.   "Seit 2002 widmet sich meine Behörde der Aufgabe, New Mexico zum Mittelpunkt der erneuerbaren Energien im Südwesten Amerikas zu machen. Die langfristige Verpflichtung von Signet Solar in New Mexico unterstreicht unser Ansehen als Impulsgeber im Bereich der erneuerbaren Energien", sagte Gouverneur Bill Richardson. "In einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit wird dieses Vorhaben hunderte, dringend benötigte Arbeitsplätze, schaffen. Es bestätigt zudem die führende Rolle New Mexicos beim Aufbau des neuen Energieprogramms des zukünftigen Präsidenten Obama in den nächsten zehn Jahren."


Ausbau der Produktionskapazität soll langfristig 600 neue Arbeitsplätze schaffen

Der geplante Ausbau der Produktionskapazität in Richtung 300 MW pro Jahr auf knapp sechs Hektar Produktionsfläche, werde langfristig 600 neue Arbeitsplätze schaffen und stelle für Signet Solar den strategischen nächsten Schritt in den US-Markt dar, betont das Unternehmen. "Für die Expansionspläne von Signet Solar, den wachsenden amerikanischen Markt für erneuerbare Energien zu adressieren, ist New Mexico ist eine hervorragende Ausgangsbasis", sagte Rajeeva Lahri, Vorstand und Gründer von Signet Solar. "Unter der Führung von Gouverneur Richardson hat New Mexico Verpflichtung gegenüber den erneuerbaren Energien durch öffentlich-rechtliche Partnerschaften übernommen und wird qualifizierte Arbeitskräfte und weltweit führende Forschungseinrichtungen aufbauen."


280 Hektar großes Solarkraftwerk in der Region geplant

Signet Solar ist das erste Unternehmen, das eine Produktionsstätte im insgesamt 2.400 Hektar großen Industriegebiet in Rancho Cielo errichtet. Die Gemeinde Rancho Cielo beabsichtigt, mit Dünnschicht-Solarmodulen von Signet Solar ein knapp drei Quadratkilometer großes Solar-Kraftwerk zu errichten, mit dem ein Großteil des Energiebedarfs von Rancho Cielo gedeckt werden soll. "Wir freuen uns, dass durch die Partnerschaft mit Signet Solar zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in Belen entstehen, und wir die Möglichkeit haben, eine nachhaltige grüne Stadt in New Mexico aufzubauen", so Jim Foster, geschäftsführender Gesellschafter bei Coast Range Investments. Signet Solar ist das erste Unternehmen der Photovoltaikbranche, das auf Basis von Silizium Dünnschichttechnologie ultragroße Solarmodule in Serie produziert. Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich im Silicon Valley, Menlo Park, Kalifornien.


Kapazität des Mutterwerks in Deutschland soll bis Mitte 2010 auf 130 MW steigen

Das Mutterwerk des Unternehmens bei Dresden (Sachsen) fertigt und liefert seit Oktober 2008 weltweit Module der Groesse 5.7 m2 an ausgewählte Kunden aus. In Deutschland sind zur Zeit 160 Mitarbeiter in der 11.000 Quadratmeter großen Fertigung beschäftigt. Der Ausbau des ersten Standortes von Signet Solar zum zentralen Forschung- und Entwicklungszentrum der Firmengruppe sowie als Fertigung für den europäischen Markt sei im Zeitplan und werde Mitte 2010 mit einer Produktionskapazität von 130 MWp und 400 Angestellten abgeschlossen sein.

Kunden von Signet Solar installieren nach Angaben des Unternehmens derzeit in Deutschland Solarstromanlagen im Bereich von 10 kW - 2 MW. Die ultragroßen Module von Signet Solar eignen sich besonders für Solarfarmen, große kommerzielle Anlagen, gebäudeintegrierte Photovoltaik und die Elektrifizierung von Gebieten ohne Stromnetzzugang.

18.12.2008   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar,
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SCHOTT Solar AG steigert Umsatz um rund 70 %; EBIT wächst überproportional

Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT in Aznalcóllar.
Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT
in Aznalcóllar.

Die SCHOTT Solar AG schließt das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem Rekordergebnis ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesellschaft habe dabei alle wesentlichen Finanzkennzahlen deutlich verbessert und liege mit Ihrer Expansion in beiden Geschäftsbereichen weiter voll im Plan. Die SCHOTT Solar AG konnte nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (1. Oktober 2007 bis 30. September 2008) ein deutliches Umsatzwachstum von rund 70 % auf 482 Millionen Euro verzeichnen (Vorjahr: 283 Mio. Euro*). Gleichzeitig verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) überproportional auf 52 Millionen Euro (Vorjahr: 9 Mio. Euro*). Das Unternehmen beschäftigte zum 30. September 2008 an Standorten in Deutschland, Spanien, der Tschechischen Republik und den USA 1.650 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.037 Mitarbeiter). Die SCHOTT Solar AG ist nach eigener Einschätzung der führende Anbieter von Receivern für Solar-Kraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sowie integrierter Anbieter von Photovoltaik-Produkten. 

Photovoltaik- und CSP-Produktionskapazität erweitert

"Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr unsere Unternehmensstrategie konsequent umgesetzt und sind mit unserer einzigartigen Positionierung in den Geschäftsbereichen Concentrated Solar Power und Photovoltaics für die Zukunft gut gerüstet", betonte Vorstand Dr. Martin Heming. Die Produktionskapazitäten im Geschäftsbereich Photovoltaik seien plangemäß erweitert worden. So wurde die kristalline Zell- und Modulproduktionskapazität auf 185 Megawatt (Vorjahr: 135 Megawatt) bzw. 170 Megawatt (Vorjahr: 90 Megawatt) ausgebaut. Auch die Dünnschicht-Produktionskapazität wurde deutlich auf 35 Megawatt gesteigert (Vorjahr: 3 Megawatt). Im Geschäftsbereich Concentrated Solar Power (CSP; solarthermische Kraftwerke) stieg die Kapazität durch die erste Produktionslinie am neuen Standort in Aznalcollàr, Spanien, auf insgesamt 400 Megawatt.

Für das Geschäftsjahr 2008/09 geht die SCHOTT Solar AG von einem weiter starken Umsatzwachstum und einer positiven Ergebnisentwicklung aus. Allerdings werde die Gesamtentwicklung der Solarbranche im Jahr 2009 erheblich von den momentan schwer prognostizierbaren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise abhängig sein, heißt es in der Pressemitteilung.

* Die gekennzeichneten Vergleichsangaben für das Geschäftsjahr 2006/2007 geben die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und die Kapitalflussrechnung der SCHOTT Solar AG so wieder, als wäre die SCHOTT Solar CSP GmbH bereits seit Beginn des Geschäftsjahres 2006/2007 und nicht erst mit wirtschaftlicher Wirkung ab dem 1. Oktober 2007 eine Tochtergesellschaft der SCHOTT Solar AG. Der Geschäftsbereich Concentrated Solar Power, der von der SCHOTT Solar CSP GmbH und deren spanischer Tochtergesellschaft betrieben wird, wurde erst im Geschäftsjahr 2007/2008 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2007 in SCHOTT Solar eingebracht.

18.12.2008   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,

 

IBC SOLAR und Enercoop errichten 13 MW-Solarkraftwerk im spanischen Crevillente

13,2 MW-Solarpark in Crevillente (Spanien).
13,2 MW-Solarpark in Crevillente (Spanien).

IBC SOLAR (Bad Staffelstein), eines der weltweit führenden Systemhäuser für Photovoltaik, hat gemeinsam mit dem spanischen Energieversorger Grupo Enercoop ein leistungsstarkes Solar-Kraftwerk in Crevillente, nahe Alicante errichtet. Das Projekt wurde in drei Phasen realisiert. Der erste Teilabschnitt mit einer Leistung von 6,2 MWp speist bereits seit Dezember 2007 Solarstrom in das spanische Stromnetz ein. Dieses Kraftwerk wurde im Jahr 2008 bis September um zwei weitere Anlagen erweitert und verfügt nun insgesamt über eine Nennleistung von 13,2 Megawatt (MWp) und kann damit rund 4.000 spanische Haushalte mit Strom versorgen. 

Knapp 60.000 Solarmodule versorgen rund 4.000 Haushalte mit Strom

Bereits 2006 hatte IBC SOLAR erste Gespräche mit Enercoop geführt und die Zusammenarbeit begonnen. Dabei war IBC SOLAR für die Bauleitung sowie für die Konzeption der Anlagen-Kommunikation und des Kühlkonzepts für das Wechselrichtergebäude verantwortlich. Nach Beendigung der Planungsphase lieferte IBC SOLAR im April 2007 die ersten Module, die in mehreren Bauphasen nach und nach installiert wurden. IBC SOLAR stellte im vergangenen Jahr für diesen ersten Teil des Solarparks mehr als 27.000 leistungsstarke polykristalline Solar-Module für die 6,2 MWp-Anlage in Crevillente bereit.

Seit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage im Dezember 2007 unterstützt die sonnenverwöhnte Region um Alicante die spanische Energieversorgung mit Strom aus Sonnenlicht. Inzwischen hat IBC SOLAR das Solarkraftwerk um zwei weitere Teilbereiche erweitert und kann nun mit seinen 13,24 MWp Nennleistung circa 4.000 Haushalte versorgen. Für die beiden zusätzlichen Teilbereiche wurden über 31.400 PV-Module von IBC SOLAR installiert. Das Gebiet um das schnell wachsende Alicante erfährt durch den Tourismus und seine aufstrebende Industrie einen stetigen wirtschaftlichen Aufschwung. "Die Zusammenarbeit mit Grupo Enercoop hat sehr gut funktioniert", betont IBC SOLAR-Projektleiter Frank Müller. "Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, wie zuverlässig und effizient Solarparks umweltfreundlichen Strom erzeugen können. Trotz der gesetzlichen Deckelung für weitere PV-Anlagen auf 500 Megawatt pro Jahr hoffen wir, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können."

18.12.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller Auria Solar startet Pilotproduktion von mikromorphen Solarmodulen

Auria Solar produziert mit Equipemnt von Oerlikon Solar.
Auria Solar produziert mit Equipemnt von
Oerlikon Solar.

Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), weltweiter Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarmodule, gab am 17. Dezember 2008 bekannt, dass Auria Solar als erster asiatischer Kunde mit der Produktion von "Micromorph"-Modulen beginnt. Dank der intensiven Zusammenarbeit zwischen Oerlikon Solar und Aurias engagiertem Konstruktions- und F&E-Teams habe die Produktion der Micromorph-Module in kürzester Zeit gestartet werden können - weniger als vier Monate nach Lieferung der Anlage im August 2008. Die volle Produktion soll im 1. Quartal 2009 beginnen, mit einem jährlichen Volumen von über 60 Megawatt (MWp).   Dies bringe Auria Solar seinem Ziel einen großen Schritt näher, bis 2012 eine jährliche Produktionskapazität von 500 MWp aufzubauen, heißt es in der Pressemitteilung von Oerlikon Solar. Die Geschäftsleitung von Auria zeigte sich äußerst zuversichtlich, dass schon ab 2009 erste Einnahmen erwirtschaftet werden, da die Produktion bereits heute voll ausgebucht sei.


"Um sich im globalen Dünnschicht-Markt erfolgreich durchzusetzen, braucht man innovative und führende Technologie, bewährte End-to-End-Produktionsanlagen und umfassenden Kundenservice. Diese Voraussetzungen ermöglichen es erst, die Produktion so zügig und effizient wie möglich aufzubauen und zu erweitern", sagt Dr. Chi-Yao Tsai, Vorstand von Auria Solar. "Oerlikon Solar vereinigt all diese Eigenschaften am überzeugendsten und hat beständig gezeigt, dass das Unternehmen nicht nur über bewährte Technologie verfügt, sondern auch über die Fähigkeit, Anlagen extrem pünktlich zu liefern und erfolgreich hochzufahren."


Zweite, mikrokristalline Absorberschicht steigert den Wirkungsgrad

Die Oerlikon eigene Micromorph-Technologie steigert den Wirkungsgrad von Solarzellen erheblich, indem es eine zweite mikrokristalline Absorberschicht in die amorphe Siliziumschicht (a-Si) einbaut. Diese wandelt die Energie des Rot- und Nah-Infrarot-Spektrums um, wodurch laut Oerlikon Solar Steigerungen des Wirkungsgrades von bis zu 50 % erzielt werden können. Zugleich werde die Modulleistung erheblich gesteigert, was eine kostengünstige Panelproduktion ermögliche.


Massenfertigungstechnologie hilft, Solarstrom wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen

"Die Fähigkeit von Oerlikon Solar, Produktionslinien rasch auszuliefern, ist ab sofort in Asien und Europa etabliert. Kombiniert mit unserer signifikant reduzierten Markteinführungszeit ist dies ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal, welches uns von unserer Konkurrenz abhebt", sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar. "Unsere weltweit führenden Produktionslösungen kombinieren ausgereifte Massenfertigungstechnologie mit unerreichten Stückzahl- und Leistungsgarantien, wodurch wir unseren Kunden ein weltweit einzigartiges Leistungsportfolio anbieten. Der Produktionsstart bei Auria Solar als erster asiatischer Micromorph-Produzent, stellt damit einen weiteren Meilenstein in Oerlikon Solars Ziel dar, Solarenergie als eine alternative, nachhaltige Energielösung wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen", so Sargent weiter.

18.12.2008   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Auria Solar,
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Neuer Bericht der EU-Kommission: Solarmodul-Produktion wuchs 2007 um 60 % - Photovoltaik-Marktvolumen soll bis 2020 auf etwa 40 Milliarden Euro wachsen

Photovoltaik-Statusreport des JRC.
Photovoltaik-Statusreport des JRC.

Das Forschungszentrum der EU-Kommission (Joint Research Centre, JRC) veröffentlichte am 11.12.2008 seinen neuesten Photovoltaik-Statusbericht. Der "Photovoltaics Status Report" verbindet die Analyse von aktuellen Daten zur internationalen Photovoltaik-Produktion und Installationszahlen für 2007 mit Informationen über strategische und politische Entwicklungen bis zum September 2008. Die ersten Ergebnisse zeigen ein jährliches Wachstum der Photovoltaikproduktion um durchschnittlich 40 % in den vergangenen fünf Jahren und einen Spitzenwert von 60 % im Jahr 2007. In diesem Jahr wurden in Deutschland rund 100.000 Gebäude mit Solarstromanlagen ausgestattet, was einem Umsatz von rund 5,7 Milliarden Euro entspricht. Die weltweite Solarstrom-Produktion beziffert der Report mit rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh), wovon die Hälfte auf die EU entfällt.   Solarstrom hat zwar nur einen Anteil von 0, 2 % an der europäischen Elektrizitätsversorgung, doch er vermeidet damit immerhin rund vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Förderprogramme und technischer Fortschritt senkten die Kosten der Photovoltaik, betont das JRC. Das Marktvolumen wird nach Einschätzung der Forscher bis 2020 auf etwa 40 Milliarden Euro steigen, während die Preise für die Verbraucher weiter sinken.


Günstige Perspektiven für die Solarenergie

Das Photovoltaik-Wachstumsszenario für Europa, basierend auf Daten aus den Jahren 2001 bis 2007 sowie auf der Grundlage von Analysen der Förderpolitik und der Investitionen, prognostiziert, dass im Jahr 2010 rund 15 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugt werden. Das entspricht 0,5 der Stromproduktion in den 27 EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 oder in etwa dem Stromverbrauch von Slowenien. Laut Studie wird China im Jahr 2012 rund 27 % der weltweiten Produktionskapazität für Solarzellen haben (zirka 42.8 GW), gefolgt von Europa mit 23 %, Japan (17 %) und Taiwan (14 %).

Der Photovoltaic Status Report 2008 kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://re.jrc.ec.europa.eu/refsys.

18.12.2008   Quelle: JRC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JRC,
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China Sunergy schließt Solarzellen-Liefervertrag über 22 Megawatt mit deutschem Modulhersteller Solarwatt

Solarzellen-Production bei China Sunergy.
Solarzellen-Production bei China Sunergy.

Der Solarzellen-Hersteller China Sunergy Co., Ltd. (Nanjing, China) berichtete am 10. 12. 2008, das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem Solarmodul-Produzenten Solarwatt AG (Dresden) unterzeichnet, der im Jahr 2009 eine Solarzellen-Lieferung mit einer Gesamtkapazität von 22 Megawatt (MW) vorsehe. Entsprechend der Vereinbarung werde China Sunergy die Solarwatt AG beginnend im Januar 2009 kontinuierlich mit hoch effizienten Solarzellen zu festen Preisen versorgen, bis eine Gesamtkapazität von 22 MW erreicht wird.   "Ich bin froh über diesen Vertragsabschluss mit Solarwatt, einem Marktführer im dynamischsten Solar-Markt der Welt", sagte Dr. Ruennsheng Allen Wang, Präsident und Vortstand von China Sunergy. "Trotz des unsicheren Wirtschaftsklimas haben wir wichtige Verkaufsverträge mit Marktführern in Schlüsselmärkten schließen können. Bis der Markt wieder transparenter ist, sind wir wirtschaftlich gut aufgestellt", ergänzte Wang.

18.12.2008   Quelle: China Sunergy Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: China Sunergy Co., Ltd.,
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Australien: Regierung gibt Förderprogramm für erneuerbare Energien frei, "Sonnenstaat" Queensland schaltet auf Solarstrom um

Premierminister Kevin Rudd: Erneuerbare Energien können künftig eine wichtige Rolle spielen.
Premierminister Kevin Rudd: Erneuerbare
Energien können künftig eine wichtige Rolle
spielen.

Der australische Premierminister Kevin Rudd und die Premierministerin des Bundestaates Queensland, Anna Bligh, inspizierten am 14. 12. 2008 die Fortschritte des Solar-Kraftwerks in dem abgelegenen Ortes Windorah im Südwesten des Landes. Laut einer Pressemitteilung beträgt das Investitionsvolumen für dieses Projekt 4,5 Millionen Australische Dollar (AUD; 2.19 Mio. EUR). Das neue Solar-Kraftwerk wurde im Rahmen des australischen "Renewable Remote Power Generation"- Programms finanziert, und macht Windorah zur ersten Gemeinde, die in Queensland Solarenergie zur Stromerzeugung nutzt. Premierminister Rudd kündigte an, dass die Regierung in den kommenden 18 Monaten finanzielle Mittel im Umfang von 500 Millionen AUD (ca. 244 Mio. EUR) für den "Renewable Energy Fund" (REF) zur Verfügung stellen werde, um Investitionen zu fördern.   Rudd kündigte weiter an, dass 100 Millionen AUD (ca. 49 Mio. EUR) für die Jahre 2008 und 2009 bereitstünden, und weitere 400 Millionen AUD (ca. 196,5 Mio. EUR) für die Jahre 2009 und 2010. Der REF sei ins Leben gerufen worden, um die Kosten für Demonstrationsanlagen zu senken und Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu entwickeln. Diese Technologien könnten laut Rudd in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle zur Energieversorgung von Australien sowie für die Energiesicherheit des Landes spielen.


Australische Regierung fördert Projekte mit erneuerbarer Energie

Der "Renewable Energy Fund" umfasst Programme für Energietechnologie-Demonstrationsanlagen und Forschungsvorhaben sowie für Bio-Kraftstoffe und Erdwärme-Projekte. Premierminister Rudd erwartet, dass die staatliche Förderung Solar-Projekte und andere Vorhaben zur Nutzung der Erneuerbaren vorantreibt, die Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig das australische Klimaschutzprogramm "Carbon Pollution Reduction Scheme" unterstützt. Zusätzlich zum REF werden in Australien verschiedene Großprojekte im Rahmen des "Renewable Remote Power Generation"-Programms mit mehr als 50 Millionen AUD (ca. 24,6 Mio. EUR) unterstützt, die laut Pressemitteilung in Australien Investitionen für Projekte im Umfang von über 107 Millionen AUD (52.5 Mio. EUR) ausgelöst haben.


Große Parabolschüsseln versorgen abgelegenes Dorf mit Solarstrom

Das neue Solar-Kraftwerk in Windorah verwendet Parabolspiegel mit einem Durchmesser von 14 Metern, die das Sonnenlicht bündeln. Die Spiegel folgen mit Hilfe eines Nachführsystems dem Lauf der Sonne vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Laut Pressemitteilung ist das Kraftwerk mit einer neuartigen Software ausgestattet, die Wolken erkennen und vorhersagen könne und bei Bedarf ein Batteriesystem aktiviere, um die Stromversorgung sicherzustellen, bis die Wolke weiterzieht. Nachts und an Tagen mit bedecktem Himmel versorgen Diesel-Generatoren den Ort mit Strom. Alle fünf Parabolspiegel haben letzte Woche erstmals gemeinsam Solarstrom produziert, in das örtliche Netz eingespeist und auf diese Weise ungefähr 60 Haushalte und Unternehmen versorgt.


Solarkraftwerk könnte an einem sonnigen Tag das ganze Dorf versorgen

Unter idealen Bedingungen mit langer Sonnenbestrahlung und mit wenig Staub in der Luft könnte das Solarkraftwerk tagsüber genügend Strom für das gesamte Dorf produzieren und alle 100 Einwohner versorgen, heißt es in der Pressemitteilung. Solarenergie könnte die Stromversorgung der abgelegenen Orte in Australien revolutionieren, die nicht an das Elektrizitätsnetz angeschlossen sind und bisher mit Dieselgeneratoren versorgt werden. Die Landesregierung von Queensland habe mit dem Versorgungsunternehmen Ergon Energy (Rockhampton, Queensland, Australien) mehr als 3, 5 Millionen AUD (ca. 1.72 Mio. EUR) in das Solarkraftwerk in Windorah investiert. Zusätzlich habe die australische Regierung rund eine Million AUD (ca. 490.000 EUR) für dieses Projekt im Rahmen des "Renewable Remote Power Generation"-Programms beigesteuert, das vom Energieministerium Australiens durchgeführt wird. Das Solarkraftwerk in Windorah soll jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Solarstrom produzieren, den Dieselverbrauch um zirka 100.000 Liter senken und 300 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeiden. Ingenieure werden das System bis Februar 2009 testen, dann soll das Solarkraftwerk offiziell in Betrieb genommen werden.

18.12.2008   Quelle: Regierung von Australien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Regierung von Australien,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON stockt Beteiligung an italienischem Start-up Estelux auf

Die Berliner SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke, hat ihre im Juni 2008 erworbene strategische Beteiligung von 19,5 Prozent an dem italienischen Start-up-Unternehmen Estelux s.r.l. auf 100 Prozent aufgestockt. Die Anteile werden von der italienischen SOLON-Tochter SOLON S.p.A. gehalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die im Jahr 2007 gegründete Estelux plant die Errichtung eines Werkes zur Herstellung von Solar-Silizium im norditalienischen Ferrara. Die Produktionsstätte soll im ersten Ausbauschritt eine Jahreskapazität von 4.000 Tonnen haben; der Start der Produktion ist für Ende 2010 vorgesehen.   Das Gelände sei für den Baubeginn vorbereitet, die Detailplanung stehe kurz vor dem Abschluss, heißt es in der Pressemitteilung. Die Gesamtinvestitionssumme wird laut SOLON rund 400 Millionen Euro betragen. Für das erste Quartal 2009 werde die Erteilung der Baugenehmigung erwartet. Danach soll die Ansprache weiterer Investoren erfolgen. Dieses Engagement diene dazu, die Rohstoffbasis von SOLON zu verbreitern und dem Unternehmen langfristig Zugang zu zusätzlichen Mengen an Solarsilizium bzw. Solarzellen zu sichern.

17.12.2008   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Suniva eröffnet Solarzellen-Fabrik im US-Bundesstaat Georgia

Gouverneur Perdue, CEO Baumstark und Technik-Chef Shea prüfen einen Stapel Solarzellen.
Gouverneur Perdue, CEO Baumstark und
Technik-Chef Shea prüfen einen Stapel
Solarzellen.

Suniva Inc. (Norcross, Georgia), Produzent von Solarzellen auf der Basis von monokristallinem Silizium, hat am 11. Dezember 2008 die erste Solarzellen-Fabrik im Südwesten der USA im Rahmen eines Festakts offiziell eröffnet. Das Unternehmen will an dem Standort bis Ende 2009 mehr als 100 "grüne" Arbeitsplätze schaffen, bei vollständiger Auslastung der Fabrik im Jahr 2010 sollen noch mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Bei der Einweihungszeremonie würdigte der Gouverneur von Georgia, Sonny Perdue, die Bedeutung des Unternehmens für die Wirtschaft und die energiepolitische Position des Bundesstaates in den USA:   "Die Patente von Suniva stammen aus den Labors der technischen Hochschule Georgia Tech und Suniva ist ein erstklassiges Beispiel dafür, wie Georgia ein führende Rolle in den USA spielen kann, indem es Kräfte von öffentlichen Institutionen und privater Wirtschaft bündelt. Mit dem Energy Innovation Center und dem Bioenergy Corridor hat Georgia seine Unterstützung der sauberen Energieproduktion unterstrichen, und die neue Fabrik von Suniva macht uns zu einem der ersten Bundesstaaten, die Solarzellen produzieren", betonte Perdue.


Staatlich-private Zusammenarbeit erleichtert das Wachstum

Die Eröffnung der Solarzellen-Fabrik fand in einer Umbruchphase der amerikanischen Energiepolitik statt. Der designierte Präsident Barack Obama plant mit seinem Übergangsteam, die Branche der erneuerbaren Energien als Teil des Hilfspakets für die Wirtschaft zu fördern. Als Unternehmen, dessen bedeutendste Technologie in einem staatlich gefördertem Labor entwickelt wurde, ist Suniva ein Beispiel dafür, wie staatlich geförderte Initiativen die Gründung von Unternehmen in den USA unterstützen kann. Auf diese Weise werde die Nutzung erneuerbarer Energien erleichtert und beschleunigt, heißt es in der Pressemitteilung. Der Firmengründer und Technikvorstand von Suniva, Dr. Ajeet Rohatgi, ist gleichzeitig auch Gründer des University Center of Excellence for Photovoltaic Research and Education (UCEP; Atlanta, Georgia) an der Georgia Tech Universität, die vom US-amerikanischen Energieministerium (Department of Energy, DoE) finanziert wird. "Obwohl Suniva kaum ein Jahr alt ist, ist die heutige Eröffnungszeremonie die Krönung zwanzigjähriger Arbeit“, sagte Dr. Rohatgi. "Mein Lebenswerk, die Solartechnologie voranzutreiben, wurde nur möglich mit staatlicher Unterstützung in Zusammenarbeit mit Georgia Tech".

17.12.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva Inc.,
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Australischer Vertriebspartner von SCHOTT Solar gewinnt zum dritten Mal in Folge einen Preis für saubere Energieproduktion

Solar-Lärmschutzmauer im australischen Bundesstaat Victoria.
Solar-Lärmschutzmauer im australischen
Bundesstaat Victoria.

Der Energieminister des australischen Bundesstaates Victoria hat zwei Solarstromanlagen mit SCHOTT Solar-Modulen für ihr hervorragendes Design und ihre vorbildliche Installation ausgezeichnet. Auf der Clean Energy Council-Konferenz in Melbourne wurde Going Solar, ein australischer Vertriebspartner von SCHOTT Solar, in diesem Jahr gleich mit zwei Awards für die beste netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage über bzw. unter 5 Kilowatt (kW) Leistung ausgezeichnet. Einen der begehrten Preise erhielt Going Solar 2008 für die erste Strom produzierende Lärmschutzmauer Australiens. Der Wall entlang des viel befahrenen Verkehrsknotenpunktes Tulla-Calder im Bundesstaat Victoria schützt die Anwohner nicht nur vor Lärm, sondern erzeugt auch noch die nötige Energie für die Straßenbeleuchtung entlang dieses Autobahnabschnitts.   Den oberen Abschluss der Mauer bilden 210 Dünnschicht-Paneele von SCHOTT Solar, die auf einer Länge von 500 Metern nebeneinander angeordnet sind. Knapp 25 kW Strom produziert die Lärmschutzmauer laut SCHOTT Solar.

Zwei Aspekte haben die Jury an diesem Projekt besonders beeindruckt, wie Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender und CEO von SCHOTT Solar, erläutert: "Die solare Lärmschutzwand ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Solarenergie in verschiedene Arten von Bauwerken integrieren lässt. Sie zeigt, auf welche Weise Umweltaspekte auch im Straßenbau noch mehr Berücksichtigung finden können. Darüber hinaus ist die Anlage sehr clever konstruiert: Sie ist so angelegt, dass kaum Schatten auf die Module fällt. Die Stromausbeute ist dadurch optimal."

Auch beim zweiten ausgezeichneten Projekt kamen PV-Module von SCHOTT Solar zum Einsatz: In Williamstown, ebenfalls im Bundesstaat Victoria gelegen, installierte Going Solar auf dem Neubau eines Wohnhauses eine Solarstromanlage mit einer Leistung von knapp 3 kW. In Zusammenarbeit mit dem Kunden und dem Architekten hat das Unternehmen dank detaillierter Vorbereitung ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Bereits in der Planungsphase des Gebäudes haben die Verantwortlichen berücksichtigt, dass Kabel, Zähler und Wechselrichter installiert werden müssen. So konnten diese Komponenten direkt beim Bau des Wohnhauses angebracht werden und der Bauherr hat dadurch Zeit und Geld bei der Installation eingespart.


Erfolgreiche Zusammenarbeit

"Wir freuen uns sehr mit Going Solar. Die Awards haben uns einmal mehr in unserer Partnerwahl bestätigt. Denn nur Partnerunternehmen mit dem gleichen Qualitätsanspruch können die optimale Leistung aus unseren Modulen herausholen", erklärt Heming. SCHOTT Solar und Going Solar arbeiten bereits seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen.

Die Siegerehrung fand auch 2008 im Rahmen der jährlich stattfindenden Clean Energy Council-Konferenz in Melbourne statt. Das Clean Energy Council ist durch den Zusammenschluss des australischen Wirtschaftsrats für nachhaltige Energie (BCSE) und der australischen Gesellschaft für Windenergie (Auswind) entstanden und vergibt jährlich vier Awards. In diesem Jahr wurden die Preise von Peter Bachelor, dem Energieminister des australischen Bundesstaats Victoria und Minister für Gemeindebauvorhaben verliehen. Die Jury sucht jedes Jahr nach innovativen, umweltverträglichen und gut dokumentierten Systemen, die hervorragende Leistungen in Design und Installation bei netzgekoppelten Stromanlagen darstellen. Der SCHOTT Solar Partner Going Solar hatte bereits im Jahr 2006 und 2007 die Awards für die besten netzgekoppelten Solarstromanlagen gewonnen.

17.12.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Going Solar,
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Obama beruft Regierungsteam für Energie und Umwelt - Nobelpreisträger Dr. Steven Chu wird Energieminister

Dr. Steven Chu ist designierter US-Energieminister.
Dr. Steven Chu ist designierter US-Energieminister.

"Die Zukunft unserer Wirtschaft und die nationale Sicherheit sind untrennbar mit einer Herausforderung verbunden: der Energieversorgung", sagte der künftige US-Präsident Barack Obama am 15.12.2008 bei der Vorstellung seines Teams für die Energieversorgung und den Umweltschutz. Neuer Energieminister wird der Physik-Nobelpreisträger Dr. Steven Chu. Lisa Jackson, derzeit Umweltministerin des Bundesstaates New Jersey wird neue Chefin der US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency; EPA).  "Das Team, das ich ausgewählt habe besteht aus führenden Experten und Managern, die ihre einzigartigen Fähigkeiten einbringen, um den großen Herausforderungen zu begegnen. Sie sind bereit, die Regierung zu reformieren und dabei zu helfen, unsere Wirtschaft zu verändern, damit die Bürger wohlhabender werden, die Nation sicher ist und die Erde geschützt wird", fügte Obama hinzu.

Solar-, Wind- und Bioenergie als neue Grundlage der Energieversorgung

Obama betonte, er sei nicht der erste Politiker, der enorme Anstrengungen zum Klimaschutz und zur Energieunabhängigkeit versprochen habe. "Doch dieses Mal muss es ganz anders werden. Das ist keine Aufgabe für die Regierung allein, sondern für uns alle", betonte Obama. "Eine neue Energiewirtschaft zu schaffen, bedeutet nachhaltige gemeinsame Arbeit, denn die Grundlage unserer Energieunabhängigkeit findet sich hier in Amerika: es ist die Solar-, Wind- und Bioenergie, es sind neue Technologien, es sind die Innovationen unserer Wissenschaftler und Unternehmer - und es ist die Art und Qualität, wie wir arbeiten", sagte Obama. "Das sind die Quellen, aus den wir schöpfen müssen, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und eine neue Wirtschaft zu gestalten.

17.12.2008   Quelle: change.gov   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: change.gov,

 

Intersolar und PV Group kooperieren im Bereich Photovoltaik-Produktion

Gemeinsam mit der weltweit tätigen PV Group verstärkt die Fachmesse Intersolar 2009 ihr Angebot für Aussteller im Bereich der Photovoltaik-Produktion. Auf der Intersolar 2009 steht den Unternehmen der Branche erstmals eine eigene Halle zur Verfügung, um Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Gleichzeitig hält mit der hochkarätigen "PV Production and Technology Conference" eine neue begleitende Tagung Einzug in München, welche die aktuellsten und wichtigsten Branchenthemen thematisieren wird. Die bisher getrennten Branchen der industriellen Halbleiterproduktion und der Photovoltaik wachsen immer mehr zusammen und profitieren gegenseitig von den Vorteilen eines großen internationalen Marktes sowie von dem gemeinsamen Know-how. Das Ergebnis dieses Prozesses sind Effizienzsteigerungen und sinkende Preise für Photovoltaik-Produkte.   Für die PV Group der SEMI und die Intersolar war es daher nur konsequent bei der Intersolar 2009 ihre Kräfte zu bündeln. "Wir freuen uns, mit der PV Group einen international anerkannten Partner für den Bereich Photovoltaik-Produktion und Automatisierung gewonnen zu haben. Mit der neuen Kooperation können wir unser Angebot für die produzierende Industrie in diesem Bereich ausweiten und dem Bedarf der Branche auf der Intersolar 2009 optimal gerecht werden", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim), einer der beiden Veranstalter der Intersolar 2009.



Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, weiterer Veranstalter der Intersolar, sieht großes Potential in der Zusammenarbeit: "Als internationale Leitmesse wollen wir für unsere Aussteller und Besucher die gesamte Wertschöpfungskette der Solartechnik auf dem neuesten Stand abbilden. Durch die Kooperation mit der PV Group leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Branche weltweit und damit auch zu ihrem weiteren Wachstum".

Die PV Group ist eine Initiative der SEMI, des internationalen Halbleiterverbandes für produzierende Unternehmen und adressiert innerhalb des Verbandes speziell den Bereich Photovoltaik-Produktion.


Wachstumsmarkt Photovoltaik Produktion

Im Jahr 2007 setzte die europäische Photovoltaik-Branche insgesamt 5,5 Milliarden Euro um und die Tendenz ist weiter steigend. Gleichzeitig hat sich der Preis von Photovoltaik Modulen, gemessen an den Kosten je installiertem Watt, in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert. Diese Entwicklung ist zum einen der ständig steigenden Energieeffizienz moderner Photovoltaikmodule zu verdanken. Zum anderen tragen aber auch neue Technologien in der Fertigung sowie das Wachstum und die weitere Vernetzung der Branche zur Reduktion der Kosten bei. Eddy Blokken, Director Technology and Standards der SEMI: "Im Zuge der Kooperation mit der Intersolar können wir die Vernetzung der Branche international noch besser abbilden und die Unternehmen bei der weiteren Optimierung der Produktion unterstützen. Langfristig sinken damit auch die Preise für photovoltaisch erzeugten Strom noch weiter. Nach wie vor ist die 'Grid Parity' - also der Zeitpunkt zu dem photovoltaisch gewonnener Strom zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden kann - unser langfristiges Ziel für die Branche."

Die Aussteller begrüßen die Initiative und sehen darin attraktive Möglichkeiten, ihren Messeauftritt zu stärken. Urs Waelchli, Vize-Präsident von INFICON kommentiert "Die gemeinsame Initiative von SEMI und Intersolar, den Ausstellern im Bereich Photovoltaik Produktion und Technologie eine eigene Halle zur Verfügung zu stellen, trifft den Bedarf der Branche und ermöglicht es uns, die weltweit wichtigsten Entscheidungsträger der Photovoltaikbranche zu erreichen. Wir sind uns sicher, dass die brandneuen, innovativen Themen und Ideen auf den Fachkonferenzen und Symposien der Intersolar 2009 das weitere Wachstum der Branche optimal fördern werden."

"Für Applied Materials zählt die Intersolar zu den wichtigsten Terminen der Photovoltaik Branche weltweit", meint Charlie Gay, Vizepräsident und Geschäftsführer der Solar Business Group von Applied Materials Inc. (Santa Clara/USA). "Sie bietet uns eine exzellente Plattform, um unsere Technik vorzustellen, die bei photovoltaisch erzeigtem Strom deutlich zur Kostensenkung pro Watt beiträgt. Wir können dort die große Bandbreite unserer Lösungen für alle Bereiche der Produktion optimal darstellen. Wir freuen uns sehr, dass SEMI und Intersolar für den Bereich der Photovoltaik Produktion und Technologie kooperieren und so eine eigene Halle ermöglichen."

Der Leiter Solar Business bei Linde, Dean O'Connor, sagte: "Aus Sicht von Linde wird das Themenfeld PV Produktion und Technik und insbesondere das Thema der wichtigsten Rohstoffe in diesem Bereich durch die Kooperation der SEMI PV Group und der Intersolar mehr Aufmerksamkeit erfahren. Darüber hinaus wird durch die Branchenöffnung auch die Standardisierung und ihre weitere Entwicklung stärker thematisiert werden."

Maßgeschneiderte Angebote für die Photovoltaik-Branche beim PV Industry Forum

Neben dem erweiterten Angebot für Photovoltaik-Unternehmen begrüßt die Intersolar 2009 auf dem fünften jährlich veranstalteten "PV Industry Forum" am 25. und 26. Mai 2009 die Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der weltweiten Photovoltaik-Branche.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter http://www.intersolar.de

17.12.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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CLUB OF ROME: Das DESERTEC-Konzept schafft Klimaschutz, günstigen Strom und Arbeitsplätze

Max Schön, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME.
Max Schön, Vorsitzender der
Deutschen Gesellschaft CLUB
OF ROME.

"Ökologie und Ökonomie sind keine unvereinbaren Gegensätze. Sie gegeneinander auszuspielen ist sinnlos. Dass führende Politiker dies momentan regelmäßig trotzdem versuchen, ist kurzsichtig und unverantwortlich", findet der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft des CLUB OF ROME, Max Schön. "Es ist schlicht falsch, dass wir die Klimaschutzziele nur auf Kosten des Wirtschaftswachstums erreichen können. Die Frage, die wir beantworten müssen, ist vielmehr: Mit welchen Mitteln schaffen wir es? Wir dürfen nicht ausschließlich auf CO2-Vermeidung und dauerhaft unwirtschaftliche regenerative Energiequellen setzen. Wir müssen an Lösungen arbeiten, die möglichst schnell große Teile der benötigten Energie aus effizienten regenerativen Quellen bereitstellen können", betont Schön. Mit dem "DESERTEC"-Konzept existiere ein solcher Lösungsvorschlag. 

Technologien vorhanden und teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz

Innerhalb von rund 30 Jahren könnten über 80 Prozent der Stromversorgung Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens aus regenerativen Energien erfolgen, so die Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die dem DESERTEC Konzept zu Grunde liegen. Die internationale Vernetzung und Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere von Wasserkraft, Windkraft und von Strom aus solarthermischen Kraftwerken in Südeuropa, dem Nahen Osten und Nordafrika könne dies leisten. Alle dafür notwendigen Technologien seien vorhanden und teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz. "Wer die Individualmobilität durch Elektroautos retten will, der muss auch den nötigen Strom klimafreundlich und günstig produzieren können - und das geht am besten dort, wo viel Wind weht und viel Sonne scheint", ist sich Max Schön sicher.


Mittelmeer-Solarplan ist ein erster Schritt

Woran es derzeit noch mangele, sei der politische Wille, Energiepolitik als internationale Aufgabe zu begreifen. Die europäischen Regierungen müssten einerseits ein internationales Hochspannungs-Gleichstromnetz schaffen und andererseits gemeinsam mit den Regierungen Nordafrikas und des Nahen Ostens Rahmenbedingungen schaffen, die Anreize und Sicherheit für Investitionen in Solarthermische Kraftwerke und die nötige Energie-Infrastruktur bieten. Mit der Gründung der Union für das Mittelmeer und dem Beschluss eines Mittelmeer-Solarplanes seien erste Schritte in diese Richtung getan worden.

"Nun müssen wir die nächsten Schritte in Angriff nehmen! In 6 Stunden fällt soviel Sonnenenergie auf die Wüsten dieser Welt wie die Menschheit in einem Jahr an Energie verbraucht. Solarthermische Kraftwerke, wie sie derzeit in Spanien gebaut werden, können hieraus dank Wärmespeichern Tag und Nacht Strom gewinnen, und das deutlich günstiger als Photovoltaik. Und mit Hochspannungs-Gleichstromleitungen könnte der Strom verlustarm über tausende Kilometer transportiert werden. Nur: wir müssen dieses riesige Potential auch nutzen!" sagt Max Schön. Ab 2009 soll die derzeit in der Gründung befindliche DESERTEC-Foundation weitere Studien organisieren und das Thema in Politik und Öffentlichkeit tragen.


Hintergrundinformationen:
http://www.DESERTEC.org/de

Hintergrundinfos zum Mittelmeer-Solarplan:
standpunkt.html#punkt

17.12.2008   Quelle: DESERTEC Marketing   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CLUB OF ROME,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech und deutsche a+f GmbH stellen zwei Solar-Kraftwerke in Spanien fertig

Solarkraftwerk mit Suntech-Modulen in Spanien.
Solarkraftwerk mit Suntech-Modulen
in Spanien.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen meldete am 4. 12. 2008 die Fertigstellung zweier spanischer Photovoltaik-Kraftwerke, die das Unternehmen gemeinsam mit der a+f GmbH (Würzburg) errichtet hat. Die a+f GmbH ist ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns (Bielefeld) und stellt Nachführanlagen für Photovoltaik-Systeme. Laut Pressemitteilung hat Suntech ungefähr die Hälfte aller Module für einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt (MWp) in Alange sowie für ein 7,4 MWp-Projekt in Alconera geliefert.   Die Module seien auf mehr als 450 a+f-Nachführsysteme vom Typ "Sun Carrier" montiert, die den Wirkungsgrad der Solarstromanlagen um bis zu 32 % im Vergleich zu fest aufgeständerten Systemen erhöhen, heißt es in der Pressemitteilung.


"Unsere SunCarrier-Nachführtechnologie eignet sich perfekt für die international anerkannten Solarmodule von Suntech. Die Verbindung dieser beiden Produkte erlaubt eine optimale Auslastung der verfügbaren Flächen und garantiert einen hohen Solarstromertrag, mit dem tausende Haushalte versorgt werden können", so Dr. Rico Wojanowski, Geschäftsführer der a+f GmbH. Jerry Stokes, Präsident von Suntech Europe, ergänzt: "Diese Solar-Projekte verdeutlichen das Potenzial der Zusammenarbeit von Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette, das sehr effiziente und nachhaltige Lösungen zur Energiegewinnung ermöglichen kann. Suntech produziert hochwertige Solarprodukte, die hohe Erträge liefern, was unserer Marke in Europa einen guten Ruf verschafft hat." Suntech sei bereits Partnerschaften mit verschiedenen Solar-Projektentwicklern und Vertriebsunternehmen in Spanien, Italien und Griechenland eingegangen. Suntech rechne in Südeuropa für das Jahr 2008 mit einem Liefervolumen von insgesamt 230 Megawatt (MW).

17.12.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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M+W Zander erhält Auftrag für Planung und Bau einer 90 MW-Dünnschicht-Solarmodulfabrik

Der Anlagenbauer M+W Zander hat von einem Tochterunternehmen der Q-Cells AG den Generalübernehmer-Auftrag für die Planung und den Bau einer Solarmodulfabrik erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Fertigungsstätte im "Solarvalley" Thalheim soll über eine Photovoltaik-Produktionskapazität von 90 Megawatt (MWp) verfügen und Solarmodule auf Basis einer Dünnschicht-Technologie herstellen. Diese Technologie zeichne sich durch ein besonders hohes Effizienzpotenzial aus. Zum Fabrikkomplex gehören neben dem Produktionstrakt auch Lager-, Technik- und Bürobereiche. Die Auslieferung der Module soll im vierten Quartal 2009 beginnen.   Die M+W Zander Gruppe bietet ihren Kunden weltweit ein ganzheitliches "life-cycle"-Spektrum für High-Tech Produktions- und Infrastrukturanlagen inklusive aller erforderlichen Service- und Modernisierungsleistungen. Der Kundenkreis umfasst hauptsächlich führende Elektronik-, Photovoltaik , Pharma-, Chemie-, Automobil- und Kommunikationsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten. In verschiedenen Marktsektoren wie beispielsweise Halbleiter, Photovoltaik und Pharma zählt das Unternehmen zu den Marktführern. Die MWZ Beteiligungs GmbH, Stuttgart, steuert als Holdinggesellschaft die weltweite Aktivität der Gruppe, die nach eigenen Angaben mit rund 3.800 Mitarbeitern in den drei Hauptgeschäftsbereichen Facility Solutions, Process Solutions und Product Solutions im Geschäftsjahr 2007 rund 1,63 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

17.12.2008   Quelle: M+W Zander Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Conergy Deutschland bringt drittgrößten Dünnschichtpark der Welt an das Netz

Die Conergy Deutschland GmbH, einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen rund um die Solarstromerzeugung, hat die Bauarbeiten für den derzeit drittgrößten Dünnschichtpark der Welt in Trier (Rheinland-Pfalz) erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Auftrag der Stadtwerke Trier (SWT) errichtete das Solar-Unternehmen den Photovoltaik-Park mit einer Gesamtspitzenleistung von 8,4 Megawatt (MW) schlüsselfertig in nur sechsmonatiger Bauzeit.  Mit der Fertigstellung des letzten Teilabschnitts konnte das Solarkraftwerk am 16. Dezember 2008 komplett an das lokale Stromnetz angeschlossen werden. Das Investitionsvolumen des Megawatt-Projekts beläuft sich laut Conergy auf rund 30 Millionen Euro.


112.500 Dünnschichtmodule auf 40.000 Gestellsystemen

Insgesamt verbauten Conergy-Experten für die Photovoltaik-Anlage auf einer Freifläche von 25.000 Quadratmetern über 112.500 Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar. Diese wurden auf 40.000 Gestellsystemen vom Typ "Conergy Solar Linea" aufgestellt und mit 28 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 300K verbunden. Die Anlage produziert laut Conergy fortan jährlich über neun Millionen Kilowattstunden Solarstrom - genug, um über 2.400 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig zu versorgen. Zugleich spare der Betrieb des Solarparks über die 20-jährige Mindestlaufzeit CO2-Emissionen in Höhe von 100.000 Tonnen ein.

"Wir freuen uns über die schnelle Umsetzung des Projekts und sind stolz, dass unsere Anlage ab sofort umweltfreundlichen Strom für Haushalte in Trier und Umgebung produziert", sagte Rudolf Schöller, verantwortlicher Projektleiter bei SWT. "Aufgrund der großen Nachfrage hatten wir nicht damit gerechnet, noch in diesem Jahr alle Module zu bekommen", betont Schöller. Der Solarpark wurde von Conergy in Rekordzeit fertig gestellt und noch in diesem Jahr zum lukrativen Einspeisetarif von 35,49 Cent pro Kilowattstunde an das öffentliche Netz gebracht - so profitieren die Parkbetreiber über 20 Jahre lang von einer attraktiven Rendite.

"Das Projekt zeigt, dass jetzt auch Energieversorgungsunternehmen die Photovoltaik für sich entdeckt haben", so Conergy Deutschland-Geschäftsführer Jochen Kirmaier. "Solarenergie ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktkrise ein sicheres und gefragtes Investment. Entscheidend sind neben attraktiven Einspeisetarifen vor allem qualitativ hochwertige Solarsysteme“, erklärt Kirmaier. Conergy plant und baut seit über zehn Jahren Photovoltaik-Anlagen jeder Größenordnung und hat für seine Produkte und Services in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge das Qualitätssiegel des TÜV Rheinland erhalten. Als Downstream-Unternehmen kommt Conergy vor allem seine Herstellerunabhängigkeit zugute: Der Konzern ist auf keine bestimmte Modul-Technologie festgelegt und kann im Bereich der Dünnschicht- und kristallinen Technologie für jeden Bedarf die passende Photovoltaik-Lösung anbieten", so Kirmaier weiter.

16.12.2008   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuer Rekord beim Photovoltaik-Zubau in Spanien: 2,5 GW Ende 2008

8,4 MW-Solar-Kraftwerk "Isla Mayor", Spanien.

Zum Jahresende korrigiert Spanien einmal mehr die Rekordzahlen beim Zubau von Solarstrom-Anlagen im Kalenderjahr 2008 nach oben, berichtet das Marktforschungsunternehmen EuPD Research. Laut der Nationalen Energieagentur CNE (Comisión Nacional de Energía) sollen bis Ende diesen Jahres Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2,4 Gigawatt (GW) in Spanien gebaut worden sein, ein Korrekturfaktor sei bereits eingerechnet. Alle Schätzungen der Vormonate würden sich damit einmal mehr als "zu konservativ" erweisen. Wurde von Marktexperten, Unternehmen und Behörden noch bis zum 3. Quartal eine Marktgröße von insgesamt 1,5 GW für realistisch gehalten, müssen die Vorhersagen nun noch einmal mal deutlich angehoben werden. 

Marktzahlen angepasst: EuPD Research rechnet mit 2,6 GW

Auch EuPD Research hat aufgrund der neuen Bekanntmachungen seitens der staatlichen Energieagentur seine Prognosen zum Marktwachstum an die neuen Vorgaben aus Spanien angepasst. "Angesichts der Tatsache, dass der CNE im Oktober lediglich ein Zwischenstand bei den Installationen gemeldet wurde, können wir davon ausgehen, dass zum Jahreswechsel weitere 100 MW installiert sein werden", schätzt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD Research.

"Es ist schon erstaunlich, was für einen Ansturm die Anpassung der Solarförderung in Spanien ausgelöst hat. Nach vormals 1,5 GW die für den Markt ursprünglich mal prognostiziert wurden, liegen wir in Spanien inzwischen um ein Gigawatt über den Erwartungen", erklärt Florian Schmidt, verantwortlicher Projektmanager für den spanischen Photovoltaikmarkt bei EuPD Research. Bis Jahresende, so die aktuelle Prognose der Studie "The Spanisch Photovoltaic Market 2007/2008" von EuPD Research, dürfte die tatsächlich installierte Leistung in Spanien dann bei 2,5 GW liegen.


Warnung vor "unnötiger Panikmache"

In wieweit der Markt im kommenden Jahr von seinem eigenen Erfolg eingeholt wird, darüber gehen die Ansichten auseinander. Während die einen eine völlige Implosion des Marktes befürchten und von einem Bruchteil des derzeitigen Marktwachstums ausgehen, hält EuPD Research an seinen Prognosen fest. "Unsere Analysten rechnen weiter damit, dass der Deckel von 500 MW im nächsten Jahr voll ausgeschöpft wird", sagt Markus A.W. Hoehner, CEO von EuPD Research. Alles andere sei "unnötige Panikmache".

16.12.2008   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Dow Corning will mehrere Milliarden US-Dollar investieren, um die globale Solar-Industrie zu bedienen

Die Dow Corning Corporation (Hemlock, Michigan, und Clarksville, Tennesse, U.S.A.), kündigte am 15 Dezember 2008 an, mehrere Milliarden Dollar zu investieren, um die schnell wachsende Photovoltaik-Industrie mit entscheidenden Materialien beliefern zu können. "Dow Corning und unser Joint Venture Hemlock Semiconductor hoffen, damit eine existenzfähige Solarindustrie-Sparte hervorbringen zu können, die neue, gutbezahlte Arbeitsplätze, saubere Energietechnologien und eine Wiederbelebung der Wirtschaft schafft", sagte Stephanie A. Burns, Dow Cornings Vorstandsvorsitzende und Präsidentin. "Wir setzen unsere Ressourcen, Know-how und Technologien ein, weil wir davon überzeugt sind, dass die Solar-Technologie eine große Chance bietet sowohl für saubere Energie als auch für Wirtschaftswachstum", betonte Burns. Dow Corning will mit der Produktion von hochreinen Monosilanen beginnen, einem wichtigen Spezialgas zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen und Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD).   Diese Investition umfasse den Bau einer neuen Monosilan-Produktionsstätte in Hemlock (Michigan) in direkter Nachbarschaft des Polysilizium-Werkes der Hemlock Semiconductor Corporation, heißt es in der Pressemitteilung.

Neue Produktionskapazitäten für Monosilane und Polysilizium

"Wir tätigen diese erhebliche Investition, um als führender Lieferant von Monosilanen für die Dünnschichtsolartechnologie unser Rohstoffangebot zu erweitern und damit unsere Position als Lieferant von Materialien mit hoher Wertschöpfung für die Solarindustrie zu stärken", betonte Eric Peeters, Global Executive Director Dow Corning Solar Solutions. Die Investition umfasse ebenfalls bis zu drei Milliarden Dollar für die Dow Corning Joint Ventures Hemlock Semiconductor Corp. und Hemlock Semiconductor LLC. Die beiden Unternehmen sollen den Produktionsbetrieb von Hemlock Semiconductor Corp. in Michigan erweitern und gleichzeitig ein neues Werk in Clarksville (Tennessee) bauen, um die Produktionskapazität für Polysilizium zu erhöhen - das Grundmaterial zur Herstellung der meisten Solarzellen und Photovoltaikmodule. Mit dem Bau beider Polysilizium-Erweiterungen sowie des neuen Monosilan-Werkes werde unverzüglich begonnen.

Die angekündigten Investitionen sollen Dow Cornings Rolle in der Entwicklung der beiden gebräuchlichsten Typen von Solar-Modulen stärken: kristalline und Dünnschicht-Photovoltaikmodule. Kristalline Photovoltaikmodule basieren auf dünnen Scheiben aus kristallinem Silizium (so genannte Wafer) als wichtigstem Halbleitermaterial. Dünnschicht- Photovoltaikmodule werden durch die Ablagerung einer dünnen Siliziumschicht, aktiviert durch Monosilane, auf die Oberfläche eines anderen Materials aufgetragen, zum Beispiel auf Glas. "Die Opportunität und der Bedarf an Solarenergie ist so groß, dass wir viele verschiedene Solartechnologien brauchen werden, um die weltweite Nachfrage zu decken", sagte Peeters. "Dow Corning beabsichtigt, Alternativen über die gesamte Reihe von Solartechnologien zu bieten, und Kunden die Freiheit zur Innovation zu gewähren", so Peeters weiter.


Neue Verfahren zur Kostensenkung, mehr Polysilizium für den Markt

Bereits im September 2008 führte Dow Corning ein Herstellungsverfahren unter Verwendung von innovativen Siliziummaterialien ein - die Dow Corning PV-6100 Encapsulant-Serie - welche die Produktionsraten für Photovoltaikmodule erheblich erhöhen und dadurch die Kosten pro Watt Solarenergie effektiv senken.
Im Juni 2008 hatte die Hemlock Semiconductor Corporation die Inbetriebnahme einer Kapazität zur Produktion von 9.000 metrischen Tonnen in seinem neuesten Polysilizium-Werk am Standort Hemlock angekündigt. Diese Erweiterung war Teil einer in den Jahren 2005 und 2006 angekündigten 500 Millionen US-Dollar-Investition, die in mehreren Phasen durchgeführt worden sei. Die jährliche Kapazität von Hemlock Semiconductor Corporation soll bis Ende 2008 auf etwa 19.000 metrische Tonnen steigen, und die Hemlock Semiconductor Gruppe sieht vor, jedes Jahr Kapazitäten für bis zu 10.000 metrische Tonnen Polysilizium bis zur Fertigstellung der angekündigten Erweiterungen zuzubauen.

Dow Corning gehört zu gleichen Teilen der Dow Chemical Company und Corning Incorporated. Das Unternehmen erzielt nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte des jährlichen Umsatzes außerhalb der USA.

16.12.2008   Quelle: Dow Corning   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wechselrichter-Hersteller KACO und Deutsche Solargesellschaft realisieren Photovoltaik-Kraftwerk mit 1,6 MW in Spanien

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH und die DS Deutsche Solargesellschaft mbH haben im Südosten Spaniens den Solarpark "Calasparra" mit einer Leistung von 1,59 Megawatt (MW) fertig gestellt. Der Ort Calasparra liegt 80 km westlich von Murcia in der gleichnamigen Region, die zu den sonnenreichsten Gegenden der Iberischen Halbinsel gehört. Die Solarstromanlage besteht aus 15 Photovoltaik-Nachführsystemen mit einer Leistung von jeweils 106 Kilowatt (kWü). Unabhängige Ertragsprognosen gingen konservativ gerechnet von einem Solarstrom-Jahresertrag von rund 1.900 kWh je installiertem Kilowatt Leistung aus, heißt es in der Pressemitteilung. Das entspreche der Stromversorgung von etwa 3.000 Personen jährlich. 

25 Jahre lang 45,51 Cent je kWh Solarstrom

Ähnlich wie in Deutschland sind auch in Spanien die Einspeisevergütungen gesetzlich geregelt. Der Solarpark Calasparra ist im "Register Stromerzeuger im besonderen Vergütungsregime" (REPE) eingetragen. Deshalb erfolgt die Vergütung nach dem alten Real Decreto 661/2007. Dies bedeute gegenüber der aktuellen Gesetzgebung eine höhere Vergütung von 45,51 Cent je kWh über einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Vergütungshöhe ist zudem an die Entwicklung des spanischen Lebenshaltungskostenindexes gekoppelt und damit vor der Inflation geschützt.


8.000 Solon-Module, 15 SunCarrier und 40 Powador-Wechselrichter

Im Solarpark Calasparra sind insgesamt knapp 8.000 polykristalline Solon-Module vom Typ P220/6+ verbaut. Sie werden mit dem SunCarrier der a+f GmbH der Sonne nachgeführt, was einen Mehrertrag von mindestens 20 Prozent gegenüber einer unbeweglichen Anlage erwarten lasse. Bei den eingesetzten Wechselrichtern handelt es sich um 40 "Powador 33000xi Park", die speziell für Solarparks entwickelt wurden und mit 97,4 Prozent einen hohen Wirkungsgrad erzielen. Ihr Kühlkonzept mit separat verkapselter Elektronik und bedarfsgesteuerter Lüftung eigne sich besonders für die staubige und heiße Gegend bei Murcia.

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH ist weltweit einer der größten Hersteller von Wechselrichtern zur Netzeinspeisung. Die Produktpalette der Powador-Linie umfasst ein lückenloses Leistungsspektrum für Anlagen vom Einfamilienhaus bis hin zu Megawatt-Solarparks. Die DS Deutsche Solargesellschaft mbH ist ein Spezialanbieter für geschlossene Beteiligungen an Photovoltaik-Anlagen bzw. Solarparks. Das Heilbronner Unternehmen hat in diesem Jahr in Spanien nach eigenen Angaben Solarparks mit einer Gesamtleistung von 6,5 MW erstellt.

16.12.2008   Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Systemhaus MHH und Hyundai Heavy Industries schließen Kooperationsvertrag

HiS-M-Module von Hyundai.
HiS-M-Module von Hyundai.

Die Tübinger MHH Solartechnik GmbH und die koreanische Gesellschaft Hyundai Heavy Industries Co. gehen ab 2009 gemeinsame Wege. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags ist MHH der erste Distributor der hochwertigen Solarmodule der Serie HiS-M in Deutschland, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hyundai Heavy Industries zählt zu den größten multinational operierenden Konzernen Koreas. Bekannt als der weltweit größte Schiffsbauer ist das Unternehmen in einer Vielzahl von Industriezweigen aktiv und engagiert sich seit einigen Jahren erfolgreich in der Photovoltaik. Bereits heute werden die hochwertigen Solarzellen und Solarmodule der Serie HiS-M im eigenen Haus gefertigt.   Dank einer langfristig gesicherten Rohstoffversorgung im heimischen Markt steht den ambitionierten Photovoltaik-Ausbauplänen laut Hyundai Heavy Industries nichts mehr im Wege. Zum Einstieg in den deutschen Markt ab 2009 hat sich Hyundai Heavy Industries für eine Partnerschaft mit dem Tübinger Systemhaus MHH Solartechnik entschieden. Die multikristallinen und texturierten Solarmodule der Serie HiS-M erfüllen alle nationalen und internationalen Qualitätsstandards und überzeugen durch ihre extrem hohe Fertigungsqualität, heißt es in der Pressemitteilung. Die Module erreichen einen Wirkungsgrad bis 14 Prozent bei einer minimalen Leistungstoleranz von nur +/- 3 Prozent.


Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001

"Wir haben sehr genau geprüft, mit welchem Partner wir Kooperationsverträge für 2009 schließen. Hyundai Heavy Industries hat uns in zweierlei Hinsicht überzeugt: ihr hoher Qualitätsanspruch und Zertifizierungen nach ISO9001 und ISO14001 sowie eine zuverlässige Planbarkeit hinsichtlich Belieferung. Wir freuen uns auf die neue und langfristige Zusammenarbeit und sind davon überzeugt, dass wir damit unseren Kunden beste Qualität zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis anbieten können“, meint Günter Haug, Geschäftsführer der MHH Solartechnik GmbH.

16.12.2008   Quelle: MHH Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hyundai Heavy Industries,
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BEE: Erneuerbare Energien bleiben trotz Finanzkrise Wachstumsbranche – "Banken müssen jetzt mitziehen"

Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen sieht die Branche der Erneuerbaren Energien keine grundsätzliche Bedrohung ihrer Entwicklung durch die schlechte weltwirtschaftliche Lage. "Als Rückgrat einer nachhaltigen Energieversorgung liefern wir unverzichtbare Produkte, können in den meisten Bereichen auf sichere Rahmenbedingungen setzen und haben durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Akteure eine breite Risikostreuung", so der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Björn Klusmann, am 15.12.2008 bei dem von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anberaumten Spitzengespräch. Dennoch gelte es aufgrund der aktuellen Finanzkrise bestehende Risiken abzuwenden, die vor allem in schlechteren Konditionen bei der Kreditvergabe lägen, betont der BEE. 

Kritik an Kreditvergabepraxis der Banken

Die Verbände der Erneuerbaren Energien verlangten von der Regierung im Gegensatz zu anderen Branchen keine Milliardenprogramme. Sie betonten dagegen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für mehr Wachstum, wie sie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Stromsektor im Wesentlichen garantiere. Diese gelte es zu optimieren und insbesondere den Banken klar zu vermitteln. Klusmann: "Es fehlt nicht etwa an Vertrauen in unsere Branche. Es sind vielmehr die Banken, die einander nicht trauen. "In der Folge zögen sich einzelne Geldinstitute bereits aus Projekten zurück, Kreditlaufzeiten und Zinsbindungen würden verkürzt und höhere Eigenkapitalanforderungen gestellt. Das verschlechtere die Bedingungen für die Investoren und belaste sowohl Großprojekte wie auch den Mittelstand. "Die Banken müssen jetzt mitziehen und Probleme bei der Finanzierung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien abwenden. Sonst könnten kurzfristige Friktionen des Finanzmarktes das langfristige Wachstum der Branche bremsen", warnte Klusmann.


KfW Fördergrenze soll angehoben werden

Der BEE begrüßte beim dem Spitzengespräch die Ankündigung der KfW, ihre Fördergrenze für Projekte der Erneuerbaren Energien von 10 auf 50 Millionen Euro anzuheben. "Damit werden auch Projekte mittlerer Größenordnung ermöglicht", lobte Klusmann. Wichtig sei aber, das entsprechende Sonderprogramm auch über das Jahr 2009 hinaus fortzusetzen. Im Wärme- und Kraftstoffsektor könnten Regierung und Parlament jenseits der Banken schnell zu besseren Rahmenbedingungen beitragen. "Mit einer Rücknahme der geplanten Absenkung der Biokraftstoffquote kann der Bundestag noch verhindern, dass Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro zu Nichte gemacht werden", mahnt Klusmann eine Korrektur der Biokraftstoffpolitik an, die vor dem Hintergrund der Finanzkrise umso wichtiger sei. Um Erneuerbare-Energien-Heizungen schneller voranzubringen, müssten alle Projekte die volle Förderung erhalten, die über den Mindeststandard des Gesetzes hinausgehen. Klusmann: "Jeder Euro Fördermittel löst im Heizungskeller und auf dem Dach ein Vielfaches an Investitionen aus."

15.12.2008   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Gabriel zum EU-Klimapaket und zur Richtlinie für die Erneuerbaren: Europa hält Kurs

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßt die Einigung in Brüssel zum Ausbau der erneuerbaren Energien. "Das ist ein zentrales Element des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs am 11./12. Dezember, bei dem das Klimapaket der EU beschlossen wurde. Die Einigung ist auch ein wichtiges Signal für die internationale Klimaschutzpolitik. Die Europäische Union bekräftigt die ehrgeizigen Ausbauziele, die im vergangenen Jahr unter der deutschen Ratspräsidentschaft vereinbart wurden: Bis zum Jahr 2020 werden 20 Prozent des Endenergieverbrauchs in der Europäischen Union aus Erneuerbaren stammen. Neben der Steigerung der Energieeffizienz ist der massive Ausbau der erneuerbaren Energien das zweite Element unserer Doppelstrategie für den Klimaschutz", so der Bundesumweltminister. 
Stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren in Europa

"Deutschland muss den Anteil der Erneuerbaren auf 18 Prozent steigern. Das ist ehrgeizig, aber mit den bereits verabschiedeten Instrumentarien zu schaffen. In die Richtlinie werden auch die von uns schon so lange geforderten Nachhaltigkeitskriterien für den Einsatz von Biomasse aufgenommen. Ingesamt haben wir uns in allen entscheidenden Punkten durchgesetzt und mit dafür gesorgt, dass Europa seiner Vorreiterrolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien gerecht wird. Mit der Einigung gibt es stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa - und damit die Chance für Hunderttausende neue Arbeitsplätze. Bereits heute arbeiten 250.000 Menschen in Deutschland im Bereich erneuerbare Energien", sagte Sigmar Gabriel.

Mit der neuen EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien wird der Beschluss des Europäischen Rates vom März 2007 umgesetzt, den Anteil erneuerbarer Energie am EU-Endenergieverbrauch von 8,5 Prozent im Jahr 2005 bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent auszubauen. Dazu werden allen Mitgliedstaaten konkrete Ziele vorgegeben, die sich an der Ausgangslage, an den vorhandenen Potenzialen und an der Wirtschaftskraft orientieren. Deutschland wird seinen Anteil demnach von knapp 6 Prozent im Basisjahr 2005 auf 18 Prozent im Jahr 2020 steigern. Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, mit nationalen Aktionsplänen gegenüber der Kommission darzustellen, wie die Ziele erreicht werden sollen.


"Flexible Kooperationsmechanismen" über nationale Grenzen hinaus

Die Richtlinie lässt den Mitgliedstaaten die erforderliche Flexibilität, um ihre unterschiedlichen Potenziale durch effektive nationale Fördersysteme optimal zu nutzen. Außerdem werden so genannte "flexible Kooperationsmechanismen" eingeführt: Die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, Investitionen in anderen Mitgliedstaaten zu fördern und auf die eigenen nationalen Ziele anzurechnen. Dies schafft Anreize für Staaten, die kostengünstige Potenziale in anderen Ländern nutzen wollen: Windenergie an den Küsten, Bioenergie in vorwiegend agrarisch orientierten Mitgliedsstaaten oder Solarenergie in sonnenreichen Ländern.

Mit den flexiblen Instrumenten konnte Deutschland, unterstützt von der Mehrheit der Mitgliedstaaten, eine wesentliche Forderung gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag durchsetzen. Dieser zielte auf eine EU-weite Einführung eines Handels mit Zertifikaten für erneuerbare Energien ab. Ein solcher Handel hätte Investitionsunsicherheit, steigende Strompreise durch ungerechtfertigte Mitnahmeeffekte und einen Wettlauf um die höchsten Subventionen in Europa zur Folge gehabt.


Grundlage für die Umsetzung des Mittelmeer-Solarplans geschaffen

Die Richtlinie sieht vor, dass auch Investitionen in Ländern außerhalb der EU auf das nationale Ausbauziel angerechnet werden können. Dadurch wird eine konkrete Grundlage für die Umsetzung des "Solarplans" im Rahmen der Union für das Mittelmeer geschaffen. Mit dem "Solarplan" soll das große Potential an Sonnenenergie in den Ländern Nordafrikas erschlossen werden.

Mit der neuen EU-Richtlinie soll zudem auch der Anteil an erneuerbaren Energien im Verkehrssektor auf zehn Prozent im Jahr 2020 gesteigert werden. Durch die Einbeziehung von Elektrofahrzeugen, die mit erneuerbarem Strom betrieben werden, wird die Entwicklung einer wichtigen Zukunftstechnologie angestoßen. Von deutscher Seite wurde allerdings bis zuletzt kritisiert, dass die Anrechnung von Biokraftstoffen auf das 10-Prozent-Ziel unabhängig von deren Beitrag zum Klimaschutz erfolgt.

Ein Hintergrundpapier zu der Richtlinie steht im Internet unter www.bmu.de.



15.12.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwirtschaft begrüßt EU-Richtlinie zu erneuerbaren Energien

Produktion von Solarthermie-Flachkollektoren bei SOLVIS.
Produktion von Solarthermie-Flachkollektoren
bei SOLVIS.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die Einigung des Europäischen Parlamentes mit den EU-Mitgliedstaaten über eine Richtlinie für erneuerbare Energien, die den Anteil der Erneuerbaren bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent anheben soll. "Diese Entscheidung macht den Weg für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Europa endgültig frei", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Die Richtlinie erhöht die Investitionssicherheit für die Solarindustrie erheblich und ist ein wichtiger Schrittmacher für das mittel- bis langfristige Marktwachstum der Branche in Europa. Der Export deutscher Solartechnik wird davon profitieren."   Die Solarenergie wird nach Einschätzung des BSW-Solar im Strom- und Wärmesektor einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der neuen Ausbauziele leisten können. Derzeit exportieren deutsche Solarunternehmen bereits rund 50 Prozent ihrer Produktion, einen Großteil davon ins europäische Ausland.


Das EEG wird ausdrücklich als geeignetes Förderinstrument genannt

Die EU setzt bei ihren politischen Instrumenten für den Ausbau erneuerbarer Energien auch auf erfolgreiche Markteinführungsstrategien, die von den Mitgliedstaaten bereits umgesetzt werden. Deutschlands wichtigster Marktöffner, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), wird von der europäischen Richtlinie ausdrücklich als geeignetes Förderinstrument genannt. Körnig: "Die zeitweise erwogene Einführung eines europaweiten Zertifikatehandels für erneuerbare Energien, welcher die Solarbranche bedroht hätte, ist damit vom Tisch. Die Richtlinie stärkt nationalen Einspeisetarifen den Rücken." Die nationalen Förderinstrumente sollen auch nach einer 2014 geplanten Überprüfung der Direktive Bestand behalten.

Ein wichtiger Etappensieg ist nach Einschätzung des BSW-Solar auch, dass erstmals die solare Wärme- und Kältegewinnung Eingang in das europäische Recht finden sollen. Carsten Körnig: "Auch beim solaren Heizen kann die Richtlinie einen Wachstumsschub auslösen. Die europäischen Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, Regelungen für eine verstärkte Nutzung in Gebäuden zu erlassen. Auch wenn wir uns hier noch deutlichere Formulierungen gewünscht hätten, bringt uns der Kompromiss ein ganzes Stück weiter."

Neben den für alle 27 EU-Mitgliedsstaaten verbindlichen Ausbauzielen gewährt die Richtlinie den erneuerbaren Energien garantierten Netzzugang in ganz Europa, fordert Mitgliedstaaten auf, nationale Aktionspläne für die Einführung regenerativer Energien zu erlassen sowie administrative Hemmnisse bei der Realisierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen abzubauen. Formal müssen am Freitag die europäischen Staats- und Regierungschefs der Richtlinie noch zustimmen, genauso wie das europäische Parlament voraussichtlich in der kommenden Woche. Die Direktive werde in Europa eine wichtige Rolle beim Ausschöpfen des großen Solarpotenzials spielen, betont der BSW-Solar. Die Solarbranche strebt an, bis 2020 rund 10 Prozent des europäischen Strombedarfs aus Solarenergie zu decken.

15.12.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Solvis,
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Conergy-Tochter EPURON und GE gründen ersten grünen Fonds im Asien-Pazifik-Raum: 200 Millionen Euro Investitionsvolumen geplant

Gemeinsam mit GE hat die Conergy-Tochter EPURON den ersten "grünen" Fonds im Asien-Pazifik-Raum gegründet. Über Ihre Tochterunternehmen GE Energy Financial Services und EPURON Pte. Ltd. Singapur wollen sich beide Unternehmen im "Renewable Energy Trust Asia" (RETA) nachhaltiges Wachstum sichern. Der Fonds werde sich ausschließlich auf den Betrieb Erneuerbarer-Energien-Projekte in der Region konzentrieren - darunter Photovoltaik- und Windparks, Biogas- und Biomasseanlagen sowie kleine Wasserkraftwerke, berichtet EPURON in einer Pressemitteilung. RETA werde seine Projekte vor allem auf den insgesamt 5,5 Milliarden Euro schweren Erneuerbare-Energien-Märkten in Indien, Südkorea und den ASEAN Staaten betreiben. Binnen fünf Jahren will der Fonds Projekte mit insgesamt rund 200 Megawatt und einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro realisieren. 
GE Financial Services wird mit einem Anteil von 80 Prozent Hauptinvestor des Fonds, heißt es in der Pressemitteilung. EPURON halte die restlichen 20 Prozent und agiere als Fonds-Manager. EPURON ist für die Projektentwicklung, die Fremdkapitalfinanzierung, die Hardwarebeschaffung sowie die Bauüberwachung verantwortlich. Nach Fertigstellung der Projekte verwaltet EPURON die Assets für den Fonds. Neben EPURON Projekten kann RETA auch Projekte Dritter akquirieren und betreiben. Mit ersten Investitionen will der Trust nächstes Jahr beginnen. GE Financial Services werde unter Kostenteilung über die jeweils angetragenen Investitionen entscheiden. Über weitere finanzielle Details sei Stillschweigen vereinbart worden.

RETA als Antwort auf die Herausforderungen der Kapitalmarktkrise
"Mit diesem anspruchsvollen Anlageinstrument können wir in Zukunft noch mehr Erneuerbare-Energie-Projekte in der Region rentabel umsetzen. Diese sichern dem Fonds stabile, vorhersehbare Cashflows und bilden damit - gerade in Zeiten volatiler Finanzmärkte - eine besonders interessante Anlageklasse für Investoren. Durch die enge Partnerschaft mit GE wissen unsere Projektentwickler in den asiatischen Ländern von Beginn an, welche Anforderungen des Fonds die Projekte erfüllen müssen. Dadurch können wir unsere Ressourcen zielgerichtet und effizient einsetzen", so EPURON-Geschäftsführer Joachim Müller. Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer fügt hinzu: "Im 'Renewable Energy Trust Asia' kombinieren wir EPURONs Projektentwicklungs- und Finanzierungsexpertise mit den weltweit unübertroffenen Ressourcen von GE Energy Financial Services, was die Origination, Strukturierung und Durchführung großvolumiger Finanzierungen sowie den Zugriff auf technologisches Know-How und modernsten Technologien betrifft. So schaffen wir eine dauerhafte Partnerschaft zwischen zwei, in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern erfahrenen und hoch spezialisierten Partnern. RETA ist eine Antwort auf die Herausforderungen, denen wir uns im Zuge der Kapitalmarktkrise stellen müssen. Dieser erste ‚grüne’ Fonds in der Region Asia-Pacific und die Zusammenarbeit mit GE dienen als mögliches Vorbild für künftige Erneuerbare Energien Projekte der Conergy Gruppe auch in anderen Regionen."


RETA erweitert GEs Angebot an Erneuerbaren Energien

GE Energy Financial Services hat laut Conergy AG weltweit bereits mehr als 4 Milliarden US-Dollar?in erneuerbare Energien investiert. Singapur-Geschäftsführer James Berner sieht in dem Trust mit EPURON eine völlig neue Wachstumsplattform: "Mit EPURON haben wir bei RETA einen erfahrenen Projektentwickler an unserer Seite - und werden schon bald ein vielschichtiges Projektportfolio vor Ort in Asien zusammenstellen. RETA erweitert einmal mehr unser Angebot an Erneuerbaren Energien und stützt damit GE’s 'ecomagination'-Wachstumsstrategie. Im Rahmen von ecomagination investieren wir in die Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Technologien, die unseren Kunden helfen, ihren ökologischen und finanziellen Herhausforderungen erfolgreich zu begegnen, und damit auch das Wachstum von GE steigern." Sobald der Trust ein ausreichendes Investitionsvolumen erreicht hat, soll RETA in Singapur an die Börse (Singapore Exchange Securities Trading Limited – SGX-ST) gebracht werden. Damit wäre "RETA" der erste voll fokussierte, börsennotierte Erneuerbare Energien-Fonds im Raum Asien-Pazifik.

15.12.2008   Quelle: Die EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bosch baut Solar-Produktion bei der ersol aus: rund 1100 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen

ersol-"Cell Fab" 2 mit Photovoltaik-Kraftwerk.

Die Bosch-Gruppe will gemeinsam mit der ersol Solar Energy AG die Fertigungskapazitäten für kristalline Solarzellen und Module am Standort Arnstadt in Thüringen erweitern. Dafür sollen bis 2012 rund 530 Millionen Euro investiert werden, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Der ersol-Aufsichtsrat habe entsprechenden Plänen des ersol-Vorstands zugestimmt. "Die Investition unterstreicht unser strategisches Ziel, unser Engagement rund um die regenerativen Energien in den kommenden Jahren kräftig auszubauen", sagte Dr. Siegfried Dais, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und Vorsitzender des Aufsichtsrats der ersol Solar Energy AG. Die Robert Bosch GmbH hatte im Sommer dieses Jahres die Mehrheit an dem Erfurter Photovoltaikspezialisten übernommen, der waferbasierte Siliziumsolarzellen und Dünnschichtmodule entwickelt, fertigt und vertreibt. 

Baubeginn noch im Dezember 2008 - über 1.100 neue Arbeitsplätze

Die ersten Erdarbeiten sollen bereits in den kommenden Tagen beginnen. Geplant ist eine große Produktionsstätte für kristalline Solarzellen in Arnstadt, sowie der Aufbau einer Modulfertigung, ein neues Verwaltungsgebäude und eine Erweiterung der bereits bestehenden Forschung und Entwicklung. Der Start der Produktion ist für Anfang 2010 vorgesehen. Insgesamt werden nach aktueller Planung über 1.100 neue Arbeitsplätze durch diese Investition entstehen. Bereits heute beschäftigt ersol in Erfurt und Arnstadt rund 1.200 Mitarbeiter. "Dies ist ein wichtiges Signal für die Region gerade in diesen wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten", sagte der Ministerpräsident des Landes Thüringen, Dieter Althaus. Bund und Land wollen das Projekt unterstützen. Die beantragten Fördermittel sollen sich auf gut 10 Prozent der Gesamtinvestitionen belaufen und sind aufgrund dieser erklärten Unterstützung fester Bestandteil der Investitionsplanung. Hier stehe allerdings noch die Zustimmung der EU-Kommission aus. Eine Entscheidung wird für das Frühjahr 2009 erwartet. Die Finanzierung erfolge über Bosch-Konzerndarlehen und durch Eigenmittel von ersol.


Fertigungskapazität soll verdreifacht werden

Die ersol Solar Energy AG will durch diese Investition ihre heutige Fertigungskapazität für kristallinen Solarzellen auf eine Nominalkapazität von rund 630 Megawatt peak nahezu verdreifachen und ihren Wachstumskurs kräftig fortsetzen. Schon in den ersten neun Monaten dieses Jahres wurde nach Angaben des Unternehmens ein Umsatz von 214 Millionen Euro erzielt - doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Mitarbeiter ist gleichzeitig von rund 700 auf inzwischen mehr als 1.200 an den drei Standorten in Erfurt und Arnstadt gestiegen. Für dieses Jahr wird ein Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro und für 2009 von mehr als 400 Millionen Euro erwartet. "Wir haben mit der Finanzkraft von Bosch und unserer außerordentlich engagierten Belegschaft alle Voraussetzungen für eine sehr positive Entwicklung", betonte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG.


Bosch baut Geschäft mit erneuerbaren Energien weiter aus

Die Bosch-Gruppe bietet neben der Photovoltaik zahlreiche weitere Systeme zur Nutzung regenerativer Energien an. So liefert beispielsweise Bosch Rexroth Getriebe- und Antriebstechnik für Windenergieanlagen, entwickelt effiziente Antriebskonzepte für die noch junge Meeresenergiegewinnung und bietet mit hydraulischen Verstellsystemen zukunftsweisende Lösungen für solarthermische Kraftwerke. Bosch Thermotechnik bedient als Marktführer in dem dynamisch wachsenden Markt die Nachfrage nach Elektrowärmepumpen und ist ein führender Hersteller von Solarkollektoren für die Warmwasseraufbereitung. Insgesamt erwartet Bosch, ersol mit eingerechnet, für dieses Jahr einen Umsatz mit Produkten zur Nutzung der regenerativen Energien von rund 1,2 Milliarden Euro.

15.12.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Concentrix Solar weiht seine erste industrielle Produktionslinie für Konzentrator-Photovoltaik in Freiburg ein

Neue Produktionslinie von Concentrix Solar zur industriellen Fertigung hoch effizienter Konzentrator-Module.
Neue Produktionslinie von Concentrix Solar
zur industriellen Fertigung hoch effizienter
Konzentrator-Module.

Seit September 2008 produziert die Concentrix Solar GmbH ihre Konzentrator-Module mit einer neuen, vollautomatisierten Produktionslinie mit einer jährlichen Produktionskapazität von 25 Megawatt (MW) in Freiburg. Gebäude und Infrastruktur seien bereits so ausgelegt, dass Concentrix Solar seine Fertigungskapazitäten schnell auf 100 Megawatt (MW) erweitern kann, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt stehen Concentrix Solar 4.000 Quadratmeter Produktions- und Dienstleistungsfläche zur Verfügung. Im Rahmen einer offiziellen Einweihungsfeier am 12. Dezember 2008 öffnete Concentrix Solar erstmalig die industrielle Fertigung für eine Gruppe geladener Gäste.   Concentrix Solar nimmt mit seiner vollautomatisierten Fertigung weltweit einen Spitzenplatz unter den Produzenten von Konzentrator-Photovoltaik-Modulen ein: "Der Aufbau einer vollautomatisierten Fertigung für Konzentrator-Module mit industriellem Durchsatz ist ein Meilenstein für uns und auch für die Konzentrator-Photovoltaik", betont Geschäftsführer Hansjörg Lerchenmüller. "Trotzdem ist dies erst der Anfang und nur der Einstieg in die industrielle Produktion. Unser Ziel ist es, weiter schnell zu wachsen, damit wir mit unserer Technologie möglichst schnell Grid Parity erreichen. Wir sind hierbei auf einem guten Weg."

Durchschnittlicher Modulwirkungsgrad von 27,2 Prozent

Concentrix Solar produziert seit Oktober eine neue Modulgeneration, die deutlich kosteneffizienter ist und nochmals höhere Wirkungsgrade erreicht. Externe Messungen am Fraunhofer ISE bestätigten einen neuen durchschnittlichen Modulwirkungsgrad von 27,2 Prozent. Typische Siliziummodule erreichen hingegen nur etwa 13 bis 14 Prozent. Concentrix Solar nutzt für seinen Modulbau kostengünstige Maschinen aus der Elektronik, der Leiterplatten- und Isolierglasfertigung. "Mit der Inbetriebnahme der industriellen Fertigung haben wir den entscheidenden Schritt vom Start-up zu einem erfolgreichen Industrieunternehmen vollzogen" so Technik-Chef Karl Friedrich Haarburger, verantwortlich für den Aufbau der neuen Linie.


2009 sollen 40 neue Mitarbeiter eingestellt werden

Concentrix Solar produziert zurzeit mit fast 60 Mitarbeitern und will im nächsten Jahr die Mitarbeiterzahl auf 100 aufstocken. Das Unternehmen plant, im Zuge des weiteren Ausbaus des Schichtbetriebs weitere qualifizierte Fachkräfte für Elektronik und Elektrotechnik einzustellen. Zusätzlich stellt Concentrix Solar Techniker für den Kraftwerksbau sowie Technologen und Ingenieure für den Bereich Entwicklung ein. Um eine dauerhafte Ansiedelung in Freiburg zu ermöglichen, unterstützte die Stadt Freiburg Concentrix Solar bei der Suche nach einem Standort und einer geeigneten Immobilie. Concentrix Solar wählte nicht zuletzt deshalb Freiburg als Produktionsstandort, weil das Unternehmen hier auf ein hervorragendes Netzwerk lokaler Partner zurückgreifen kann. Das Unternehmen arbeitet insbesondere mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sehr eng zusammen an künftigen Weiterentwicklungen der "FLATCON"-Technologie.

15.12.2008   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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MIT-Forscher steigern den Wirkungsgrad von Solarzellen um bis zu 50 %

Peter Bermel vom Forschungslabor für Elektronik des MIT.
Peter Bermel vom Forschungslabor für
Elektronik des MIT.

Laut einer Pressemitteilung hat ein Team von Physikern und Ingenieuren am Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit Computersimulationen und Labortests neue Wege zu einer höheren Effizienz von Photovoltaik-Zellen beschritten. Durch Computermodellierungen und mit einer Vielzahl von hoch entwickelten Prozessen zur Chip-Herstellung hätten die Wissenschaftler eine Antireflektionsbeschichtung an der Vorderseite von extrem dünnen Silizium-Folien angebracht. Auf der Rückseite sei eine neuartige Kombination von mehrlagigen, reflektierenden Beschichtungen sowie einem fest angeordneten Liniennetz - ein so genanntes Beugungsgitter - installiert worden. Auf diese Weise habe die Leistung der Solarzellen um ganze 50 Prozent gesteigert werden können.  "Die sorgfältig konstruierten Beschichtungen auf der Rückseite der Solarzelle bewirken, dass das Licht länger innerhalb der dünnen Silizium-Folie hin- und her wandert, was ihm mehr Zeit gibt, Energie zu sammeln und Solarstrom zu produzieren. Ohne diese Beschichtungen würde das Licht sofort wieder in die Umgebung reflektiert werden", erklärt Peter Bermel, der als Post-Doktorand im Forschungslabor für Elektronik am MIT arbeitet.


Tausende Computersimulationen kamen zum Einsatz

"Es ist entscheidend, sicherzustellen, dass jeder Lichtstrahl, der in die Beschichtung eintritt, einen langen Weg innerhalb des Siliziums zurücklegt", erläutert Bermel weiter. "Die Frage dabei ist, welchen Weg Licht zurücklegen muss, damit eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass es absorbiert wird, lose Elektronen in Bewegung bringt und folglich Strom produziert wird." Das Team habe damit begonnen, tausende Computersimulationen durchzuführen. So seien verschiedene Arten, Linien in einem Gitter anzuordnen sowie unterschiedlich dünnes Silizium getestet worden sowie die Menge und Stärke reflektierender Beschichtungen auf der Rückseitenoberfläche. "Wir nutzen unsere Simulationsprogramme, um den Gesamtwirkungsgrad zu optimieren und den Energieertrag zu maximieren", meint Peter Bermel.


50 Prozent mehr Sonnenlicht in Strom umgewandelt

"Der simulierte Vorgang fiel in deutlich besser aus als bei jeder anderen Strukturierung und verspricht für eine Zwei-Mikrometer-Schicht einen Effizienz-Zuwachs um 50 Prozent bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom", betont Lionel Kimerling, Professor für Materialkunde und Technik, der das Projekt leitete. Die Simulationen seien dann in realen Tests im Labor bestätigt worden. "Der letzte und wichtigste Beitrag zum Projekt war die bedingungslose Hingabe des Absolventen Lirong Zeng in der Abteilung für Materialkunde und Technik, der die Struktur verfeinerte und herstellte", so Kimerling. "Die Experimente haben die Vorhersagen bestätigt und die Ergebnisse riefen beträchtliches Interesse seitens der Industrie hervor".

Die Arbeit der Wissenschaftler sei nur ein erster Schritt hin zur Produktion einer marktreifen, verbesserten Solarzelle, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu sei eine weitere Feinabstimmung mit zusätzlichen Simulationen und Labortests notwendig. Anschließend müsste an der Entwicklung von Herstellungsprozessen und Materialien gearbeitet werden. "Wenn der Photovoltaik-Markt weiterhin stabil bleibt, ist eine Markteinführung innerhalb der nächsten drei Jahre möglich", meint Lionel Kimerling.


Großes Potenzial für Einsparungen

Das MIT Deshpande Center hat das Projekt laut Pressemitteilung des MIT für eine "i-team"-Studie ausgewählt, um das Marktpotenzial zu bewerten. Das Team habe den möglichen Einfluss der effizienteren Dünnschicht-Technologie für Solarzellen analysiert und dabei sowohl bedeutende, zusätzliche Nutzeffekte bei der Herstellung als auch bei der Stromversorgung von ländlichen Regionen mit netzunabhängigen Photovoltaik-Anwendungen und auch bei der netzgekoppelten Solarstromproduktion festgestellt. Auch das Einsparpotenzial sei vielversprechend, da die qualitativ hochwertigen kristallinen Silizium-Trägermaterialien, die für herkömmliche Solarzellen verwendet werden, die Hälfte des Preises ausmachen würden. Die Dünnschicht-Solarzellen in der neuen MIT-Variante benötigen nur ein Prozent des Siliziums, das für konventionelle Solarzellen erforderlich ist, erklärt Peter Bermel.

15.12.2008   Quelle: MIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Foto: Donna Coveney,
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NanoMarkets kündigt neue Forschungsberichte zu CIGS-Solarzellen und Organischer Photovoltaik an

NanoMarkets Märkte für fCIGS und OPV.
NanoMarkets Märkte für fCIGS und OPV.

NanoMarkets, ein Wirtschaftsanalyse-Unternehmen mit Sitz in Glen Allen im US-Bundesstaat Virginia, hat in einer Pressemitteilung für Januar 2009 die Publikation zweier neuer Forschungsberichte zur Solar-Industrie angekündigt. Das Unternehmen beobachtet und analysiert Marktentwicklungen bei der Verwendung neuer Rohstoffe zur Herstellung von Solarzellen. NanoMarkets hat zahlreiche Berichte zu organischen, dünnschichtigen Halbleitern und deren und Anwendungen sowie zur mit Druckverfahren hergestellten Elektronik veröffentlicht.
In einen jüngst veröffentlichten Bereicht mit dem Titel "Materials Markets for Thin-Film and Organic Photovoltaics" hatte NanoMarkets prognostiziert, dass das Marktvolumen für Dünnschichtmaterialien von gegenwärtig 841,5 Millionen US-Doller bis 2010 auf 1,8 Milliarden Dollar steigen werde, im Jahr 2012 fast 2,9 Milliarden erreiche und 2015 etwa bei 3,8 Milliarden Dollar liegen werde.
  Dies ergebe sich überwiegend aus der Entwicklung des amorphen Siliziums, das gegenwärtig einen Marktanteil von 59 % habe, aber auch alternative Materialien würden größere Marktanteile gewinnen und könnten im Jahr 2015 rund 50 % ausmachen. Einer der beiden neuen Forschungsberichte mit dem Titel "Materials Markets for CIGS Photovoltaics" konzentriert sich auf das Marktpotenzial der so genannten CIGS-Technologie für Solarzellen. Diese Technologie, die auf der Verwendung von Kupfer, Indium, Gallium und Selen basiert, hat laut Pressemitteilung große Potenziale für die Photovoltaik, stelle aber auch eine der größten Herausforderungen in der Dünnschicht-Technologie dar. Im Mittelpunkt des Berichts von NanoMarket stehe die Analyse und quantitative Einschätzung der Marktpotenziale, die sich für Rohstoff-Zulieferer und Photovoltaik-Hersteller als Ergebnis bestehender und in der Entwicklung befindlicher CIGS-Rohstoffen eröffnen.

Laut NanoMarkets behandelt der Bericht vorrangig CIGS-Absorber-Rohstoffe, decke aber auch unter anderem Elektroden, Verkapselungen und Dielektrika (nicht oder nur schwach leitende Materialien) ab, da diese für die Leistungsfähigkeit der CIGS-Photovoltaik entscheidend seien. Am Anfang des Forschungsberichts stehe eine umfassende Übersicht über den Stand der Technik bei CIGS-Materialien und deren Herstellung. Der Schwerpunkt des Berichts liege jedoch auf Geschäftsmöglichkeiten und weniger auf technischen Fragestellungen, heißt es in der Pressemitteilung. Der Bericht enthalte zudem Strategieprofile führender CIGS-Material-Zulieferer und informiere über Aktivitäten aufstrebende Herstellern von CIGS-Solarmodulen im Hinblick auf das eingesetzte Material.


Entwicklung organischer Materialien für die solare Stromerzeugung

Der zweite Bericht von NanoMarkets heißt "Organic Photovoltaics Materials Markets: 2009-2016" und beschäftigt sich mit organischen Rohstoffen für die Solarstromerzeugung. Der Bericht liefert eine Einschätzung der Märkte für die Organische Photovoltaik (OPV). Außerdem biete er Vergleiche von reiner OPV, die kleine Moleküle und hautsächliche Polymere verwendet, mit Hybrid-Anwendungen, die auf besonders hoher Lichtempfindlichkeit basieren. Enthalten seien zudem die neuesten Erkenntnisse aus Forschung, Entwicklung und Vermarktung von Elektroden, Verkapselungen, Trägermaterialien sowie der photoaktiven Materialien.

Der Bericht thematisiere die Entwicklungen auf der Rohstoffebene, welche die Vermarktung von Organischer Photovoltaik beeinflussen. "Organic Photovoltaics Materials Markets: 2009-2016" sei besonders wertvoll für Strategieplaner und Marketingmanager, für Rohstoff-Zulieferer aller Art, für Energieversorger, für Display- und Blitzschutzhersteller sowie für die Entwickler der OPV-Technologie selbst, betont NanoMarkets in der Pressemitteilung.

Details zu beiden Berichten mit Inhaltsverzeichnissen und Leseproben sind verfügbar unter: http://www.nanomarkets.net.


15.12.2008   Quelle: NanoMarkets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NanoMarkets,

 

Messerückblick "Enertech 08": "Der griechische Markt braucht einen Ruck"

Messechef Papadiotis, Minister Folias, Unternehmer Garis und Botschafter Schultheiss (v.l.) eröffneten die Messe.
Messechef Papadiotis, Minister Folias,
Unternehmer Garis und Botschafter
Schultheiss (v.l.) eröffneten die Messe.

Zum dritten Mal seit 2006 fand vom 20. bis 24. November 2008 die Messe Enertech 2008 und die Photovoltaic 2008 in Athen statt. Rund 200 Unternehmen aus 12 Ländern, vorwiegend aus Deutschland, Spanien Italien, China und Frankreich präsentierten auf etwa 14.000 Quadratmetern Produkte und Dienstleistungen für den Solar-Markt in Griechenland. Die zirka 11.000 Besucher kamen laut Messeleitung unter anderem aus der Industrie, dem Hotelwesen und dem verarbeitenden Gewerbe. Deutschland war mit seinem "German Pavillion" und China mit seinem "Center of Renewable Energy Sources – CRES" vertreten. "Die internationale Messe ENERGY-PHOTOVOLTAIC 2008 zählt zu den herausragenden Veranstaltungen dieses Jahres in Griechenland. Und wie bereits vor zwei Jahren haben mehr als 20 deutsche Unternehmen teilgenommen", sagte der Deutsche Botschafter in Griechenland, Dr.Wolfgang Schultheiss.  "Außerdem hat sich dieses Jahr erstmals das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Stand beteiligt und über neueste technologische Entwicklungen informiert", so der Botschafter weiter.


Bürokratische Hürden und damit verbundene Kosten blockieren den Bau kleiner Solarstromanlagen

Griechenland könne zwar eine positive Bilanz der Solarthermie vorweisen und belege einen der ersten drei Plätze in Europa. Fast auf allen griechischen Dächern seien Solar-Kollektoren zu sehen, berichtet Grigorios Tsogias von dem Unternehmen HELIO-ENERY O. E.. Hinsichtlich der Photovoltaik-Dachinstallationen sei die Lage jedoch trotz erneuter Gesetzesanpassungen immer noch nicht transparent. Noch immer sei unklar, welchen Teil des produzierten Solarstroms der Anlagenbetreiber selbst verbrauchen müsse und welchen er verkaufen dürfe. Problematisch für die kleinen Solarstrom-Dachanlagen seien bürokratische Hürden und die damit verbundenen Kosten. "Die ganz kleinen Anlagen werden bürokratisch leider fast wie die Freifeldanlagen mit einer Leistung bis zu 150 KWp behandelt. Der Betreiber müsste zum Beispiel eine Firma gründen, um den produzierten Strom zu verkaufen", berichtet Tsogias.


Anträge für Solarparks mit 3,5 Gigawatt gestellt

Bisher konzentrierten sich potenzielle Investoren aus diesem Grund auf Freilandinstallationen. Laut der Regulierungsbehörde für Energie (PAE) wurden etwa 7.800 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 3.430 Megawatt (MW) gestellt. Bis 2010 sollen etwa 790 MW genehmigt werden. Nach Angaben von „Hellenic Transmission System Operator S. A.“ lag die Photovoltaik-Leistung der an das Stromnetz angeschlossenen Systeme im September 2008 bei 6.363 KWp. Die erneuerbaren Energien insgesamt hatten zum gleichen Zeitpunkt einen Anteil von 2,15 an der gesamten Energieproduktion in Griechenland.


Aussteller sehen Potenzial, aber auch Hindernisse

"Der Markt braucht einen Ruck“, charakterisiert Yvonne Stehle vom Vertrieb der DEGERenergie GmbH, die zum ersten Mal in Griechenland ausstellte. Sokratis Semertzidis (DATA ENERGY ATE) betonte, dass die Investoren durch die griechische Bürokratie irritiert seien und für private Bauherren keine Anreize bestünden, in eine kleine Dachanlage zu installieren. Er appellierte an die griechische Regierung, rasch zu handeln, damit der Markt anspringt. Auch Gabriele Aicher, bei der Fronius International GmbH zuständig für Marketing und Messen, sieht ein großes Potenzial in Griechenland, teilt aber die Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung im Lande der Sonne und der Winde mit ihren Kollegen.

Optimistisch zeigte sich Angelousis, Geschäftsführer der ELESIS Electrical Solutions, eines Unternehmens, das die komplette elektrische Ausstattung und Verkabelung für Photovoltaik-Parks anbietet. ELESIS habe sein Sortiment auf diesen Markt ausgerichtet und standardisiert und biete außer Modulen und Wechselrichtern alles, was für einen Solarpark gebraucht wird.

15.12.2008   Quelle: HELIO-ENERY O. E.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: leaderexpo.gr,
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Kanadische Solarindustrie verleiht "CanSIA awards" für herausragendes Engagement von Personen und Organisationen

Der kanadische Solarindustrie-Verband CanSIA (Canadian Solar Industries Association, Toronto, Kanada), würdigte am 8. Dezember 2008 im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Solar-Konferenz besondere Verdienste von Personen und Organisationen für die Solarbranche. George Smitherman, Stellvertretender Premierminister sowie Energie- und Infrastruktur-Minister von Ontario, erhielt die Auszeichnung "Solar Leader of the Year", für seine führende nationale Rolle beim Ausbau der Solarenergie. "Viele in unserer Solarindustrie haben große Erwartungen", sagte Dave Egles, Vorsitzender von CanSIA. "Für einige ist Solarenergie die Lösung unserer Umweltprobleme, andere sehen besonders die wirtschaftlichen Chancen und wieder andere sind schlicht fasziniert von der Solar-Technologie. Wir alle sind überzeugt, dass die Solarenergie deshalb größeren Anteil an Kanadas Energieproduktion haben sollte. Die Auszeichnungen sollen diejenigen würdigen, die Solarenergie ins Rampenlicht gebracht haben", ergänzte Egles.   "Die CanSIA-Preisträger verkörpern die Überzeugung, dass Solarenergie ein großes Potential für die Zukunft von Kanada und auch weltweit birgt", betonte Elizabeth McDonald, geschäftsführende Direktorin von CanSIA.


Solarthermie- und Photovoltaik-Preisträger geehrt

Ken Traynor von der Toronto Renewable Energy Co-op (Toronto, Kanada) darf sich "Solar Industry Leader of the Year" nennen, weil seine Anstrengungen eine verstärkte Nutzung der Solar-Technologie in Kanada bewirkt haben. Al Clark von der Initiative "ecoENERGY" erhielt die Auszeichnung "Solar Public Servant of the Year", weil er Hindernisse der Nutzung von Solarenergie in Kanada ausgeräumt habe. John Lorinc wurde geehrt für die Veröffentlichung eines Textes in der Zeitschrift "Canadian Geographic" mit dem Titel "SUNPOWER, How Ontario is jump-starting the solar-energy economy". Lorinc darf sich über den Preis für die "Solar News Story of the Year" freuen. Für das Solarthermie-Projekt des Jahres wurde das Kinderkrankenhaus von Toronto ausgezeichnet. Schließlich erhielt die Carmanah Technologies Corporation (Victoria, Kanada) die Auszeichnung Photovoltaik-Projekt des Jahres für das Jean Canfield Gebäude, das geholfen habe, Solarstrom in Kanada bekannter zu machen.

14.12.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wikipedia,
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"Grüne" Beteiligungsangebote: Investitionsvolumen übersteigt die 1,5 Milliarden Euro-Grenze

Die greenValue GmbH (Nürnberg) Betreiberin des gleichnamigen unabhängigen Informationsportals teilt in einer Pressemitteilung mit, dass das kumulierte Investitionsvolumen von Umwelt- und Erneuerbare-Energien-Beteiligungen Anfang Dezember 2008 das Volumen von 1,5 Milliarden Euro deutlich überschritten hat. Eine aktuelle Auswertung der greenValue GmbH habe ergeben, dass zum Stichtag 49 Beteiligungen am Markt angeboten werden. Photovoltaik-Beteiligungen nehmen mit 23 Prozent des Investitionsvolumens die Vorreiterstellung ein, dicht gefolgt von forstwirtschaftlichen Beteiligungen.   "Diese Waldfonds notieren teils in US-Dollar und nehmen zusammen mit den Euro-Projekten etwa 16 Prozent des gesamten Investitionsvolumens grüner Beteiligungen für sich in Anspruch", kommentiert Daniel Kellermann, Geschäftsführer der greenValue GmbH, den Anteil der vergleichsweise jungen Beteiligungssparte.


Finanzierung von Photovoltaik-Parks oder Biogasanlagen

Knapp 80 Prozent aller Beteiligungen werden als GmbH & Co. KG Beteiligungen emittiert und finanzieren einzelne Umweltprojekte, beispielsweise Photovoltaik-Parks oder Biogasanlagen. Teilweise sind die Offerten auch als Portfoliofonds ausgestaltet, sie finanzieren mehrere Projekte unterschiedlicher Energiesparten. Die verbleibenden 21 Prozent am gesamten Investitionsvolumen entfallen auf festverzinsliche Wertpapiere, wie Genussrechte und Anleihen. Mit dem Kapital dieser Emissionen werden Projekte und / oder die emittierenden Unternehmen finanziert.

14.12.2008   Quelle: greenValue GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg startet Ringvorlesung zum Übergang in das Solar-Zeitalter

Das Energiezentrum Mitteldeutschland (EZM), eine neue interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, organisiert eine Ringvorlesung zum Thema "Zukunft der Energie - Energie der Zukunft". Den ersten Vortrag hält am Mittwoch, 17. Dezember 2008, Prof. Dr. Gerhard Willeke vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Das EZM wird von allen Fakultäten der Martin-Luther-Universität getragen, eine Doktorandenschule ist geplant. Das Zentrum soll den Übergang der globalen Gesellschaft in das Solarzeitalter kultur- und naturwissenschaftlich begleiten. "Die Menschheit muss ihre Ressourcen nachhaltiger nutzen als bisher, daran besteht längst kein Zweifel mehr", sagt Prof. Dr. Dietrich H. Nies, Direktor des Instituts für Biologie der MLU und Sprecher des EZM.  "Das zu lösende Problem ist ein globales, eine technologische wie auch eine ökonomische und soziokulturelle Angelegenheit. In seinen Ausmaßen kann der Prozess, der nun erfolgen muss, nur mit der 'neolithischen Revolution' und der Industrialisierung verglichen werden. Es ist damit die dritte kulturelle Revolution der Menschheit", betont Nies. Beiträge zur Problemlösung erfordern laut Nies eine intensive Zusammenarbeit zwischen den naturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Disziplinen, "wie es nur an einer Volluniversität möglich ist".


Mitteldeutschland als Modell für eine energieeffiziente Gesellschaft

Stichworte wie Photovoltaik und Biomasse sind bereits allgegenwärtig, aber neben der technischen Umsetzung neuer Formen der Energiegewinnung geraten auch Themen wie die Wirtschaftlichkeit und kulturelle Rahmenbedingungen in den Fokus. "Interessant sind dabei auch die lokalen Gegebenheiten", so Professor Nies. "Die Region Mitteldeutschland könnte als Modell dafür etabliert werden, wie durch Kombination von technischen Erneuerungen, gesellschaftlichen und politischen Maßnahmen eine energieeffiziente Gesellschaft funktionieren könnte, die ohne Einbußen in ihrer Lebensqualität auskommt. Kläranlagen und Kompostanlagen könnten Energie abgeben statt Energie zu kosten. Viele andere Ideen sind hier denkbar, sie müssen nur gesammelt, geprüft und umgesetzt werden."

Zentrale Themen des Energiezentrums Mitteldeutschland beleuchtet die Ringvorlesung, die am 17. Dezember um 19 Uhr im Audimax am halleschen Universitätsplatz beginnt. Die Ringvorlesung reicht bis in den Sommer 2009 hinein und soll im Wintersemester 2009/10 fortgesetzt werden.

14.12.2008   Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Studie: Umweltbewusstsein der Deutschen auf hohem Niveau

Neue Studie zum Umweltbewusstsein.
Neue Studie zum Umweltbewusstsein.

Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Weit über 80 Prozent der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten zukommen für die Beseitigung von Schäden oder zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, welche die Klimafolgen in Deutschland als beherrschbar einstufen, von 39 Prozent im Jahr 2006 auf 54 Prozent gestiegen.  "Dieser Optimismus verbessert die Basis für eine zielorientierte Umweltpolitik. Ich freue mich, dass immer mehr Menschen Umweltschutz als Zukunftsgestaltung begreifen und eine konsequente ökologische Modernisierung einfordern", kommentiert die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug.


Dr. Harry Lehmann, Fachbereichsleiter Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien im UBA, ergänzt: "Die Bereitschaft der Bevölkerung zum Handeln ist da. Die Politik und auch das Umweltbundesamt haben die Aufgabe, sich vermehrt einer zielgruppengerechten Umweltkommunikation zu widmen. Es ist wichtig, klare Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese müssen einfach und gut verständlich sein. Die für den Umweltschutz positive Grundstimmung in der Bevölkerung müssen wir nutzen und die Bedeutung des Umweltschutzes für die Lebensqualität der Menschen deutlich machen."


Astrid Klug: steigende Strom- und Energiepreise bergen erheblichen sozialen Sprengstoff

Auch die steigenden Energiepreise haben für die Bürgerinnen und Bürger eine hohe Bedeutung. In der vorliegenden Umfrage wurde erstmals gefragt, wie wichtig es den Menschen ist, die Verbraucherinnen und Verbraucher durch niedrigere Energiekosten finanziell zu entlasten. Die Zustimmung zu dieser politischen Aufgabe ist genau so hoch wie zur Aufgabe, die Wirtschaft anzukurbeln. Astrid Klug: "Diese Erwartungen nehme ich sehr ernst. Die steigenden Strom- und Energiepreise bergen erheblichen sozialen Sprengstoff - bis in die mittleren Schichten hinein. Deshalb sind wir mit unserer Politik, die Energieeffizienz zu erhöhen und das große Potenzial zum Einsparen von Energie zu nutzen, auf dem richtigen Weg. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen."


Konsequente Umweltschutzpolitik soll die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft verbessern

Viel Zuversicht und Vertrauen wird der technischen Innovation als Problemlösung entgegengebracht. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten, dass sich künftig durch eine konsequente Umweltschutzpolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft verbessert. Allerdings: Die Menschen schieben dabei ihre eigene Verantwortung nicht einfach weg. Die Aussage, dass wir unsere Gewohnheiten im Alltag ändern müssen, findet ebenfalls eine sehr hohe Zustimmung. In der Bevölkerung ist auch ein hohes Bewusstsein für die Bedeutung der biologischen Vielfalt vorhanden. Der Erhalt natürlicher Lebensräume ist aus Sicht von über 90 Prozent der Befragten nicht nur für die Natur, sondern auch für den Menschen lebenswichtig.


Aktuelle Studie und Vorgänger im Internet

Generationengerechtigkeit gilt als das beste Argument für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Aber auch die Bedeutung natürlicher Lebensräume für die Erholung und damit für die Gesundheitsvorsorge spielt eine wichtige Rolle. Die Befragten sehen insgesamt einen engen Zusammenhang zwischen Umweltschutz und Gesundheit. Die Umweltbewusstseinsstudie 2008 verwendet erstmals die Milieumodelle des Sinus-Instituts. Mit deren Hilfe lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die zur zielgruppenspezifischen Verbesserung der Umweltkommunikation beitragen können. Die Autoren sind Carsten Wippermann und Marc Calmbach (SINUS-Institut) sowie Silke Kleinhückelkotten (ECOLOG-Institut).

Die Studie zum Umweltbewusstsein 2008 steht im Internet zur kostenlos Verfügung unter http://www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein. Dort sind auch die Vorgängerstudien eingestellt.

13.12.2008   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UBA,
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aleo solar liefert Solarmodule für größtes Photovoltaik-Aufdachprojekt Mexikos

aleo-Module produzieren Solarstrom in Mexiko.
aleo-Module produzieren Solarstrom
in Mexiko.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) liefert Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 450 Kilowatt (kW) nach Mexiko. Die Lieferung an einen mexikanischen Projektentwickler sei zum Teil bereits auf einem Dach installiert, das einer Supermarktkette in Aguascalientes gehört, berichtet aleo solar in einer Pressemitteilung. Diese Anlage umfasst 1.056 aleo-Module vom Typ "S_16" mit je 165 Watt, aleo solar lieferte ebenfalls die Wechselrichter. Obwohl es zurzeit noch keine mit europäischen Einspeisevergütungen vergleichbare Förderung von Solarstrom in Mexiko gibt, stelle die Installation von Photovoltaik-Anlagen eine immer lukrativere Alternative dar. Solarstrom zum Selbstverbrauch lohne sich, da die Strompreise in Mexiko zuletzt deutlich gestiegen sind, betont aleo solar.   Robert Schwarzinger, Director of Business Development North America, zeigt sich zuversichtlich für die weitere Geschäftsentwicklung: "In Mexiko ist der Energiebedarf enorm hoch, gleichzeitig sind die Einstrahlungsverhältnisse optimal, so dass Photovoltaik-Anlagen zum Eigenverbrauch sich rechnen. Wir haben unseren mexikanischen Kunden optimal vorbereitet, unter anderem durch entsprechende Trainings in Deutschland. Gerade in Hinblick auf die Nutzung von Industriedächern sehen wir in Mexiko weiteres Potenzial." Der Kunde habe sich für die aleo solar AG aufgrund des fundierten Know-hows im Aufdachanlagenmarkt und der dafür nötigen hohen Produktqualität entschieden.


Günstige Marktperspektiven in den USA

In Nordamerika werden neben Mexiko die USA zunehmend interessanter für den Ausbau der Geschäftstätigkeit der aleo solar AG: Mit der Fortschreibung der Steueranreize werde sich auch dieser Markt positiv entwickeln. Der Investment-Tax-Credit (ITC) für Solaranlagen wurde um acht Jahre verlängert. Der ITC ermöglicht einem in den USA zur Steuer veranlagten Investor, bis zu 30 Prozent der Investitionssumme bei Inbetriebnahme des Solarkraftwerks von der zu entrichtenden Steuer abzuziehen. Durch die Öffnung des ITC für Energieversorgungsunternehmen wird zudem der Anreiz geschaffen, dass auch Stromversorger direkt in Solarkraftwerke investieren. Für den potenziellen Nachfrageschub aus den USA sieht sich aleo solar bestens gerüstet. So sind die Modultypen aleo S_16 und aleo S_18 bereits heute mit dem UL-Zertifikat für den nordamerikanischen Markt zugelassen.

13.12.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Harz wird Modellregion für regenerative Energien – "Energiesystem der Zukunft" gestartet

Der Landkreis Harz wird zu einer Modellregion für die Nutzung erneuerbarer Energien. In einem Modellprojekt werden im Landkreis Harz erneuerbare Energien, Elektromobilität, Verbraucher und Energiespeicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Dadurch soll Erzeugung und Verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. In Verbindung mit einer elektronischen Marktplattform ermögliche dies den beteiligten Erzeugern, Händlern, Netzbetreibern und Kunden eine ökologisch und ökonomisch optimierte Energieversorgung. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit rund 10 Millionen Euro.   "Das Projekt soll zeigen, wie die Stromversorgung optimiert werden kann und zugleich demonstrieren, dass eine zuverlässige und verbrauchernahe Stromversorgung mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien möglich ist", sagte Michael Müller, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesumweltministerium. Er übergab den Bewilligungsbescheid im Pumpspeicherwerk Wendefurth.


Umstrukturierung des Stromnetzes mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien

"Unser Energiesystem wird sich ändern. Einerseits haben wir einen immer größeren Anteil erneuerbarer Energien. Andererseits muss das bestehende Stromsystem aufgrund der Altersstruktur der Netze und des Kraftwerksparks in den kommenden Jahren umfassend modernisiert werden. Dadurch bietet sich eine gute Gelegenheit für eine Umstrukturierung zu einem flexiblen, effizienten Energiesystem mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Maßnahmen zur Modernisierung des gesamten Energiesystems und zur besseren Integration der erneuerbaren Energien werden deshalb immer bedeutsamer, betonte Michael Müller.

Diese Modernisierung wird vom Bundesumweltministerium auch aktiv unterstützt. Im Forschungsbereich erneuerbare Energien wurden im Jahr 2008 neue Projekte zur Systemintegration mit einem Fördervolumen von rund 30 Millionen Euro bewilligt. "Forschung und Entwicklung sind der Schlüssel für innovative Lösungen zur Optimierung der Stromversorgung. Hierzu leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag", sagte Müller.

Das Projekt „Regenerative Modellregion Harz“ wird vom Bundesumweltministerium gefördert im Rahmen des Förderprogramms "E-Energy: IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft" Bei "E-Energy" kooperieren Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Bundesumweltministerium (BMU) in einer ressortübergreifenden Partnerschaft. Dabei fördert das BMWi vier und das BMU zwei Projekte. Durch E-Energy soll die Stromversorgung mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) optimiert werden. Ziel des Förderprogramms ist die Erhöhung der Energieeffizienz, der Klimaverträglichkeit und der Versorgungssicherheit der Stromversorgung. Zugleich sollen neue Wachstumsmärkte und Beschäftigungsfelder erschlossen werden.

Das zweite im Rahmen von „E-Energy“ geförderte BMU-Projekt ist die "Modellstadt Mannheim". In einem großen Feldtest werden 3.000 Energieerzeuger und -verbraucher miteinander verknüpft und die Energieversorgung intelligent gesteuert.

Weitere Informationen: EEnergy - Entwicklung und Erprobung digital vernetzter Systemlösungen und Dienste zur Erhöhung der Effizienz der Energiesysteme und zur Senkung des Energieverbrauches". (PDF-Datei, 12 S.) unter www.bmwi.de.

13.12.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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8-Megawatt-Solarparks im spanischen Extremadura eingeweiht

Photovoltaik-Nachführsysteme in Extremadura.
Photovoltaik-Nachführsysteme in Extremadura.

Das spanische Unternehmen Valsolar 2006, S.L. und sein portugiesischer Geschäftspartner Cavalum SGPS, S.A. haben am 28. November in der autonomen Region Extremadura vier Solar-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt (MW) eingeweiht. Die Photovoltaik-Nachführsysteme liefern durchschnittlich 26 Gigawattstunden Energie im Jahr, was den Bedarf von rund 8.300 Haushalten deckt und 25.000 Tonnen Kohlendioxid einspart, berichtet die Sputnik Engineering AG in einer Pressemitteilung. Zur Einweihung kamen 250 Personen, darunter auch die Bürgermeister der Dörfer Fuente de Cantos, La Albuera, Don Alvaro und Montemolín, wo die Solaranlagen ihren Strom produzieren. Für die Nachführsysteme erhalten die Betreiber Valsolar und Cavalum noch die erhöhte Einspeisevergütung, die das Königliche Dekret RD 661/2007 für bis Ende September in Betrieb genommene Solarstromanlagen garantiert.   Das Dekret gewährt eine höhere Vergütung für Anlagen bis 100 Kilowatt. Valsolar und Cavalum haben die vier Solarparks daher in Teilsysteme mit je 100 Kilowatt Leistung aufgeteilt. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhalten sie 45,51 Eurocent. Ingesamt kosteten die vier Solarparks rund 40 Millionen Euro. Valsolar rechnet damit, dass sich die Kosten nach zehn Jahren amortisieren.

Bei den Wechselrichtern haben sich Valsolar und Cavalum für 100-Kilowatt-Zentralwechselrichter der Sputnik Engineering AG entschieden. "Wir wissen, dass die Geräte gut sind. Daher haben wir SolarMax-Wechselrichter gewählt", erklärt Valsolar-Unternehmenssprecherin Mónica Martins. Allein 2008 habe das Unternehmen 70 SolarMax-Wechselrichter installiert.

12.12.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik-Hersteller Sovello gewinnt den Hugo-Junkers-Innovationspreis 2008

Wirtschaftsminister Haseloff (rechts); Ted Scheidegger, CEO Sovello AG (2. v.r.).
Wirtschaftsminister Haseloff (rechts); Ted
Scheidegger, CEO Sovello AG (2. v.r.).

Die Sovello AG (ehemals EverQ GmbH), ein führendes High-Tech-Unternehmen der Solar-Industrie mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, hat beim Wettbewerb um den Hugo-Junkers-Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2008 den 1. Preis in der Kategorie "Innovativste Investitionsstrategie" gewonnen. Die Übergabe des mit 10 000 Euro dotierten Preises fand am Abend des 10.12.2008 im Rahmen einer festlichen Gala in den Franckeschen Stiftungen zu Halle (Saale) statt. Mit dem Hugo-Junkers-Innovationspreis zeichnet das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt herausragende innovative Leistungen von Unternehmen aus, die ihren Sitz in dem Bundesland mit 2,4 Millionen Einwohnern haben.  Namentlich erinnert der Preis an den Flugzeugbau-Pionier Hugo Junkers, der im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts durch seinen Erfindergeist und sein unternehmerisches Wirken im Raum Dessau weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Insgesamt 41 Unternehmen hatten sich um den 9. Hugo-Junkers-Innovationspreis beworben; elf davon kamen in die Endrunde und konnten Ihre Projekte bzw. Unternehmen in Berlin vor einer hochkarätigen Jury unter Vorsitz des Ex-Daimler-Benz-Chefs Dr. Edzard Reuter präsentieren.


Preisträger belegen Innovationsfähigkeit in Sachsen-Anhalt

"Die Zukunft unseres Landes basiert auf den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie", sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff anlässlich der Preisverleihung, während sich Juryvorsitzender Edzard Reuter von der Breite des Potenzials der für den Wettbewerb eingereichten innovativen Ideen beeindruckt zeigte. "Sie alle können heute stolz sein auf die Ergebnisse, die Preisträger und auf die Innovationsfähigkeit in diesem Land, die sich in diesem Wettbewerb so eindrucksvoll niedergeschlagen hat", so Reuter. Für die Sovello AG nahm Dr. Ted Scheidegger, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft, den Preis von Wirtschaftsminister Dr. Haseloff entgegen. "Als noch sehr junges Unternehmen freuen wir uns besonders über den Preis, der unsere Investitionen in Verbindung mit unserem raschen Wachstum honoriert", sagte Scheidegger. Noch während der Veranstaltung kündigte er an, dass das Preisgeld für Weiterbildungsmaßnahmen von Mitarbeitern der Sovello AG verwendet werden soll.

12.12.2008   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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BMU: Das EEG wird bis 2030 jährliche Investitionen zwischen 6 und 8 Milliarden Euro anstoßen

Gutachten zu Kosten und Nutzen des EEG.
Gutachten zu Kosten und Nutzen des EEG.

Der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorangetriebene Ausbau der regenerativen Stromerzeugung in Deutschland bringt erhebliche Investitionen mit sich. Einer Studie für das Bundesumweltministerium (BMU) zufolge werden bei der Umsetzung der aktuellen Ziele der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 jährlich zwischen sechs und acht Milliarden Euro investiert. Die Kosten für die einzelnen Stromkunden halten sich dabei in Grenzen, betont das BMU. In der Studie hat das Institut für neue Energien (IfnE, Teltow) berechnet, welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen die zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Neufassung des EEG auf Vergütungen, Strompreise sowie eine Reihe weiterer Größen hat. Trotz eines anhaltend kräftigen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (v. a. Windenergie, Biomasse und Photovoltaik) von derzeit etwa 15 Prozent auf rund 30 Prozent im Jahr 2020 und rund 50 Prozent im Jahr 2030 steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) laut Untersuchung nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an.  Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liege diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh. Der Anteil des EEG am Haushaltsstrompreis dürfte dabei angesichts weiter steigender Strompreise in etwa auf seinem jetzigen Niveau (rund 5,5 Prozent) bleiben.


Gutachten belegt: EEG ist nicht Treiber für die von Stromversorgern angekündigten Preiserhöhungen

Die im EEG angelegte Senkung der Vergütung (Degression) sowie voraussichtlich weiterhin deutlich steigende Kosten der fossilen Stromerzeugung sorgen laut BMU dafür, dass Strom aus erneuerbaren Energien zunehmend frei vermarktbar wird und die Mehrkosten des EEG kontinuierlich sinken. Nach dem Gutachten liegt die EEG-Umlage 2030 nur noch bei 0,2 Cent/kWh. Aufgrund der in den vergangenen Monaten sprunghaft gestiegenen Börsenstrompreise dürften EEG-Differenzkosten und Umlage im kommenden Jahr trotz des weiteren Ausbaus in einer ähnlichen Größenordnung wie ihr diesjähriger Wert liegen, heißt es in der Pressemitteilung. "Das EEG kann also nicht als Treiber für die von verschiedenen Stromversorgern angekündigten Preiserhöhungen verantwortlich gemacht werden", so das Bundesumweltministerium.


Ökostrom vermeidet fossile Energieimporte sowie externe Kosten in Milliardenhöhe

Deutlich wird in der Untersuchung darauf hingewiesen, dass die - in der Öffentlichkeit noch meist dominierende - Betrachtung der EEG-Differenzkosten allein noch keine belastbare ökonomische Bewertung der erneuerbaren Stromerzeugung ermögliche. Hierfür seien unter anderem auch wesentliche Nutzenwirkungen des EEG zu betrachten. Einige hiervon werden in der Studie exemplarisch untersucht: So erspare die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien der deutschen Volkswirtschaft fossile Energieimporte sowie externe Kosten, jeweils in Milliardenhöhe.


Gutachten im Internet zugänglich

Die Studie "Ausbau erneuerbarer Energien im Strombereich - EEG-Vergütungen, -Differenzkosten und -Umlage sowie ausgewählte Nutzeneffekte bis zum Jahr 2030"(80 S. PDF) kann heruntergeladen werden unter

Vorschläge reichen von zusätzlichen Steuervorteilen bis hin zu Gesetzen zur CO2-Reduktion

Einige von SEIAs kurz- und mittelfristigen Vorschlägen beziehen sich auf die Verbesserung der Steuervorteile für Solarenergie-Investitionen von privaten Haushalte, Unternehmen und Energieversorgern. Laut SEIA soll die neue US-Regierung vermehrt Solarstrom kaufen, das Stromnetz ausbauen und erneuern, national gültige Normen zum Anschluss von Systemen zur Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen sowie für Stromzähler erstellen. Außerdem sollen Regelungen getroffen werden, die den Versorgern Mindestanteile der erneuerbaren Energien vorschreiben, insbesondere der Solarenergie. Ein vereinfachter Zugang zu staatlichem Grund und Boden könne die Solarenergie-Nutzung auf öffentlichen Liegenschaften deutlich vereinfachen betont SEIA. Darüber hinaus fordert der Verband in der Pressemitteilung eine "Clean Energy Bank" sowie eine staatliches Einrichtung für den Ausbau der erneuerbaren Energien.


Solarbranche fordert angemessene Rahmenbedingungen zur Wirtschaftsförderung und Minderung der Klimaerwärmung

"Der designierte Präsident Obama und die neue Regierung haben versprochen, sich besonders der aktuellen Wirtschaftskrise anzunehmen. Wenn verstärkt Solarenergie genutzt wird, werden Millionen neuer Arbeitsplätze geschaffen und Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft fließen. Gleichzeitig wird eine saubere und zuverlässige Energiequelle im eigenen Land angezapft", sagte der Präsident von SEIA, Rhone Resch. "Ohne die richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wird die Solarenergie nicht schnell genug wachsen. Wir benötigen Gesetze zur Ankurbelung des Marktes, und auch um grundlegende Hindernisse aus dem Weg zu schaffen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Solarenergie auf dem gegenwärtigen Strommarkt verhindern. Wir freuen uns darauf, mit der neuen Regierung zusammenzuarbeiten um unsere Energieunabhängigkeit auszubauen und die Klimaerwärmung zu begrenzen", betonte Resch.

10.12.2008   Quelle: Solar Energy Industries Association, SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Worldwatch Institut,
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Photovoltaik-Hersteller ARISE Technologies schließt Solarzellen-Liefervertrag mit Asola

ARISE -Produktion in Bischofswerda (Sachsen).
ARISE -Produktion in Bischofswerda (Sachsen).

Die ARISE Technologies Corporation (Waterloo, Ontario, Kanada) berichtete am 3. 12 2008, dass ihr hundertprozentiges Tochterunternehmen ARISE Technologies Deutschland GmbH (Bischofswerda) einen Liefervertrag über Solarzellen unterzeichnet habe. Entsprechend der Vereinbarung, die bis zum 31. Dezember 2012 laufe, soll das Unternehmen Solarzellen an die Asola Advanced and Automtotive Solar Systems GmbH (Isseroda) liefern. ARISE werde insgesamt Solarzellen mit einer Kapazität von rund 80 Megawatt (MW) auf Grundlage einer so genannten "take-or-pay"-Vereinbarung bereitstellen.  Das Gesamtvolumen des Vertrages beträgt laut Pressemitteilung zirka 123 Millionen Euro. ARISE will die Solarzellen aus seinem neuen Werk im deutschen Bischofswerda liefern.


Dritter umfangreicher Liefervertrag wird Produktionskapazität weitgehend auslasten

"Unser neuer Vier-Jahres-Liefervertrag mit Asola Advanced Automotive Solar Systems ist aus mehreren Gründen bedeutsam für ARISE Technologies", sagte Chris Waters, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung und Marketing von ARISE. "Die Vereinbarung ist der dritte derart umfangreiche Liefervertrag für ARISE, dessen Erfüllung einen großen Anteil unsere Produktionskapazität für 2009 ausschöpfen wird. Außerdem bringt Asola Partner aus der Modulproduktion und Systemintegration mit, aus so verschiedenen Ländern wie Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Südkorea, Indien, Marokko und den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit diesem Liefervertrag erhält ARISE somit einen sehr flexiblen Kundenstamm und das ermöglicht es uns, die Solarzellen schnell in die nachfragestärksten Regionen der Welt zu senden", schloss Waters. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ARISE", sagte Reinhard Wecker, Gründer, Vorstand und Geschäftsführer von Asola. "Wir haben verschiedene potenzielle Zulieferer von PV-Zellen in Erwägung gezogen, und uns dann aus verschiedenen Gründen für ARISE entschieden. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, an unserem beiderseitigen Wachstum zu arbeiten, es hat eine Fabrik und ein Team vor Ort in Deutschland und es plant, während der Vertragslaufzeit den Wirkungsgrad der PV-Zellen zu erhöhen", betonte Wecker.

10.12.2008   Quelle: ARISE Technologies Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ARISE Technologies Corporation,
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KfW Bankengruppe fördert fast die Hälfte aller Investitionen in erneuerbare Energien

Mit den KfW-Programmen zur Förderung der erneuerbaren Energien wurden im Jahr 2007 in Deutschland Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro finanziert. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), welche die KfW Bankengruppe zur Bewertung der Fördereffekte ihrer inländischen Förderprogramme für erneuerbare Energien in Auftrag gegeben hat. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2007 rund elf Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investiert. Knapp davon hat die KfW gefördert. Bestandteil der Evaluierung waren auch die aus Bundesmitteln verbilligten Programme. Die im Jahr 2007 von der KfW geförderten regenerativen Anlagen führen über eine durchschnittliche Laufzeit von 20 Jahren zu vermiedenen Energieimporten im Gegenwert von annähernd fünf Milliarden Euro.  "Die im Inland verbleibenden Mittel tragen zur Stärkung der Binnennachfrage bei und steigern die Versorgungssicherheit Deutschlands im Energiesektor", sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.


Jobmotor Erneuerbare Energien: Über 40.000 Arbeitsplätze gesichert

Die aus den Investitionen resultierenden Klimaschutzeffekte sind beachtlich: Die im Jahr 2007 von der KfW geförderten Anlagen führen zu einer Vermeidung von rund 4,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Allein durch Produktion und Bau der im Jahr 2007 geförderten Anlagen konnten über 40.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Hinzu kommen weitere Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. "Die KfW-Förderung trägt maßgeblich zum Jobmotor Erneuerbare Energien bei und erweist sich als Innovationsmotor für eine exportorientierte Wirtschaft", sagte Irsch.

Über 70 % der Arbeitsplätze entfallen auf kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten, rund 33 % auf Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Diese Zahlen unterstreichen, dass die durch KfW-Förderprogramme unterstützten Investitionen insbesondere mittelständischen Unternehmen zugute kommen.


Studie im Internet zugänglich

Interessierte können die Studie (60 S.) herunterladen unter

Leuchtturmprojekt in der Dünnschichttechnologie

Die Bedeutung einer konsequenten Fokussierung auf High-Tech Unternehmen, die neue Spitzentechnologien zur Marktreife bringen, unterstrich auch Jeannine Sargent, Vorstandsvorsitzende von Oerlikon Solar. Im Rahmen einer Pressekonferenz bezeichnete sie Oerlikon’s strategischen Partner Inventux als Leuchtturmprojekt in der Dünnschichttechnologie: "In den vergangenen Monaten haben die Experten beider Unternehmen gemeinsam und partnerschaftlich zusammengearbeitet, um den Produktionsstart zu ermöglichen. Während dieser Zeit hat Inventux gezeigt, dass sie ein führender neuer Player im High-end Photovoltaikmarkt sind", sagte Sargent.


Kombination von amorphem und mikrokristallinem Silizium in einer oberen und unteren Zelle

Inventux werde mit der neuartigen mikromorphen Tandemtechnologie von Oerlikon in der Lage sein, den Wirkungsgrad auf über 10 Prozent zu erhöhen und Solarstrom in naher Zukunft wettbewerbsfähig zu machen, heißt es in der Pressemitteilung. Die von Inventux genutzten Technologien werden bisher erfolgreich in verschiedenen Branchen, so zum Beispiel bei der Produktion von Flachbildschirmen oder im Bereich Automotive eingesetzt. Sie wurden weiterentwickelt, um eine industrielle Serienfertigung von technologisch führenden Solarmodulen zu ermöglichen. Kern hierbei ist eine Kombination zweier unterschiedlicher Siliziummaterialien - amorphes und mikrokristallines Silizium - in einer oberen und unteren Zelle. Die obere amorphe Zelle wandelt den sichtbaren Teil des Lichtspektrums um, während die untere mikrokristalline Zelle die Energie des Sonnenlichts im nahen Infrarotbereich absorbiert. Dank der neuen mikromorphen Technologie kann so der Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen amorphen Zellen signifikant gesteigert werden.

04.12.2008   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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IBC SOLAR und SunSERVICE nehmen den ersten Megawatt-Solarpark in Bulgarien in Betrieb

Solarpark mit Kaneka-Dünnschichtmodulen in Paunovo (Bulgarien).
Solarpark mit Kaneka-Dünnschichtmodulen in
Paunovo (Bulgarien).

Das Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat mit seinem lokalen Partner SunSERVICE die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage Bulgariens errichtet. Auf der 4,5 Hektar großen Fläche in Paunovo, in der Nähe der Hauptstadt Sofia, produzieren über 13.000 PV-Module mit Dünnschichttechnologie und einer Nennleistung von über einem Megawatt (MWp) umweltfreundlichen Solarstrom für mehr als 350 Vier-Personen-Haushalte, berichtet IBC SOLAR in einer Pressemitteilung. Durch den Solarpark können im Vergleich zur herkömmlichen Energiegewinnung jährlich mindestens 900 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden werden.   Das Solar-Kraftwerk wurde von IBC SOLAR geplant, von dem bulgarischen Partner SunSERVICE installiert und von InterSol JSC finanziert.


13.365 Dünnfilm-Module und 159 SMA-Wechselrichter

Die bulgarischen Kooperationspartner hatten das PV-Systemhaus IBC SOLAR aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Projektierung von solaren Großanlagen ins Boot geholt. Um die Anforderungen der Fläche, die Wirtschaftlichkeit und den späteren Service bestmöglich zu berücksichtigen, wählte IBC SOLAR 13.365 Dünnfilm-Module des Herstellers Kaneka aus, die zusammen mit den 159 SMA-Wechselrichtern optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Montagesysteme wurden nach Vorgaben von IBC SOLAR vor Ort gefertigt, so dass ein Großteil der Wertschöpfung in Bulgarien erfolgte. So erfüllten die Systeme die IBC-Qualitätsstandards, was Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit angeht, heißt es in der Pressemitteilung.


Dünnschicht-Module liefern hohen Ertrag im Sommer und punkten bei diffusem Licht im Winter

Zur Kontrolle der Anlage hat IBC SOLAR gemeinsam mit SunSERVICE ein Video-Überwachungssystem geplant und umgesetzt, das von einem Servicegebäude aus gesteuert wird. Mit Hilfe des modernen Monitoring-Systems werden Leistung und Erträge des Solarparks kontinuierlich dokumentiert und die Investitionen in den Park langfristig gesichert. "Die Dünnschicht-Module stellen eine hohe Produktivität während der Sommerzeit sicher, und liefern auch Strom während der Winterzeit, wenn vor allem diffuses Licht vorherrscht", erklärt Rumen Christov, General Manager bei SunSERVICE. "Der Park konnte dank der präzisen Planung des deutschen PV-Spezialisten IBC SOLAR in kürzester Zeit errichtet werden."


Bis zu 40 Prozent mehr Sonneneinstrahlung als in Deutschland

Das Solarkraftwerk in der Nähe von Paunovo ist einzigartig in der Region: Es ist derzeit das größte in Bulgarien", fügt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG hinzu. "Gerade Bulgarien und auch andere Märkte in Südosteuropa sind im Bereich der regenerativen Energien noch wenig entwickelt. Dabei ist beispielsweise Bulgarien geradezu prädestiniert für Solarparks. Die Sonneneinstrahlung ist dort durchschnittlich um bis zu 40 Prozent höher als in Deutschland. Sie sorgt für hohe Erträge, die dazu beitragen können, große Gebiete mit Energie zu versorgen."


Solarstrom aus Großanlagen wird in Bulgarien 25 Jahre lang mit 0,37 Euro /kWh vergütet

Bulgarien bietet gute Voraussetzungen für Solarenergie. Im Schnitt treffen 1.500 Kilowattstunden Sonneneinstrahlung pro Jahr auf einen Quadratmeter. Zum Vergleich: In Deutschland sind es circa 1.000 kWh jährlich. Darüber hinaus fördert die bulgarische Gesetzgebung die Einspeisung von Solarstrom ins Netz ähnlich wie in Deutschland. Anlagen ab fünf Kilowatt bekommen ihren Strom mit 0,718 Lewa, also circa 0,37 Euro vergütet. Die Laufzeit beträgt derzeit 25 Jahre.

04.12.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Greenpeace demonstriert vor dem Reichstag gegen die Klimapolitik der Bundeskanzlerin

Vor dem Reichstagsgebäude demonstrieren am 04.12.2008 acht Greenpeace Aktivisten mit einem brennenden CO2 Zeichen. Auf einem Banner steht: "Frau Merkel, ihre Politik verheizt das Klima!". Grund für die Aktion: Unmittelbar vor der heutigen Regierungserklärung zur europäischen Klimapolitik fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz nicht aufs Spiel zu setzen. "Deutschland hat sich unter Führung der Kanzlerin vom Vorreiter zum Bremser der europäischen Klimapolitik entwickelt. Angela Merkel verspielt jegliche Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz", kritisiert Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace. Scharfe Gesetzesvorlagen würden auf Druck der Industrie verwässert: Die Kanzlerin schwäche die Schadstoffgrenzwerte für die Automobilindustrie ab und wolle eine vollständige Versteigerung von Verschmutzungsrechten im Rahmen des Europäischen Emissionshandels verhindern, kritisiert Greenpeace.  Dadurch laufe die Bundesregierung Gefahr, ihr selbstgesetztes Ziel nicht zu erreichen, bis 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung.

Vor allem in den Schlüsselindustrien würden von der Kanzlerin klimafeindliche Signale gesetzt, moniert Greenpeace. Der Bau von Kohlekraftwerken werde befürwortet, die Produktion Sprit fressender Autos weiter zugelassen und durch das Fördern von Biosprit der Urwaldzerstörung Vorschub geleistet. "Angela Merkel hält an der Vergangenheit fest und versucht die bestehenden Industrien zu schützen. Das gefährdet Deutschlands Rolle als Exportnation vor allem auf dem Wachstumsmarkt der klimafreundlichen Zukunftstechnologien", so Smid.


Lob für Barack Obamas Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien

Derzeit findet im polnischen Poznan die Weltklimakonferenz statt. Der künftige Präsident der USA, Barack Obama, setze ein Zeichen für den Klimaschutz und wolle in den kommenden zehn Jahren 150 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investieren, lobt Greenpeace. Die EU zeigt sich hingegen uneinig in Fragen des Emissionshandels und blockiere damit die Verhandlungen, so die Umweltschutzorganisation. Greenpeace fordert, dass sich auch die EU aktiv für den Klimaschutz einsetzt. Deutschland spiele als eine führende Industrienation dabei eine zentrale Rolle. Nur so könne am Ende der Konferenz ein Entwurf für ein verbindliches Folgeabkommen vorliegen, das bis Ende 2009 mit der neuen US-Regierung verhandelt werden kann.

04.12.2008   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarmodul-Hersteller aleo solar AG übertrifft geplanten Jahresumsatz von 330 Millionen Euro

aleo-Vorstandsmitglieder (v.l.) Heiner Willers (COO), Uwe Bögershausen (CFO) und Jakobus Smit, Vorsitzender (CEO).
aleo-Vorstandsmitglieder (v.l.) Heiner Willers
(COO), Uwe Bögershausen (CFO) und
Jakobus Smit, Vorsitzender

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) berichtet in einer Ad-hoc-Mitteilung, dass ihr Umsatzziel von 330 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr bereits Anfang Dezember überschritten wurde. Der angestrebte Auslandsanteil in Höhe von 40 Prozent des Gesamtumsatzes werde übertroffen. Der Umsatz sei verbunden mit einer soliden EBIT-Marge, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, zeigt sich zuversichtlich: "Das Geschäft verläuft bis zum Jahresende auf hohem Niveau. Für 2009 lässt sich bereits eine Kontinuität im Geschäft erkennen, obwohl die höhere Degression der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel in Deutschland eine Herausforderung für alle Marktteilnehmer ist. Aber die neuerlichen, deutlichen Strompreiserhöhungen der Energieversorgungsunternehmen (EVU) werden dazu beitragen, dass die so genannte Netzparität (selbst erzeugter Solarstrom ist nicht teurer oder günstiger als vom EVU gekaufter Strom) in unserem Heimatmarkt noch schneller erreicht wird." 

Enormes Potenzial für Aufdachanlagen im spanischen Markt

Deutschland bleibe weiterhin Photovoltaik-Weltmeister, was die jährlich neu installierte Leistung angeht, aber auch international sei die Nachfrage ungebrochen hoch. "Italien, Belgien, Frankreich, Griechenland und Tschechien entwickeln sich sehr gut", erklärt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. "Wir konnten den erwarteten Einbruch im spanischen Markt dank unserer Strategie der Fokussierung auf das Aufdachanlagen-Geschäft in Europa gut kompensieren und sehen gerade hier ein enormes Potenzial." Dazu passe es gut, dass die aleo solar AG ihre Produktionskapazität von 100 auf 250 Megawatt vergrößere und damit für das Wachstum der nächsten Jahre gerüstet sei.

04.12.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Größtes Photovoltaik-Nachführprojekt der USA mit "Meca"-Trackern zur Hälfte fertig gestellt

Montage der Solar-Tracker in Richmond, Kalifornien.
Montage der Solar-Tracker in Richmond,
Kalifornien.

Der Photovoltaik-Systemintegrator Premier Power Renewable Energy, Inc. (El Dorado Hills, Kalifornien) berichtete am 1. Dezember 2008, dass 51 % des "Meca Tracker"-Projekts im West County Wastewater-Bezirk; Richmond (Kalifornien) fertiggestellt seien. Die Solarstromanlagen sollen ab dem 15. Januar 2009 an das Netz gehen. Das Solar-Kraftwerk besteht laut Premier Power aus 90 der landesweit größten zweiachsigen Solar-Nachführsysteme, die dem Lauf der Sonne folgen, um eine maximale Solarstrom-Ausbeute zu erzielen. Die Abwasserdeponie in Richmond sei ein überwiegend mit ätzenden Stoffen verschmutztes Feuchtgebiet, das jedoch aus Umweltschutzgründen durch die Installation der Nachführsysteme nicht beeinträchtigt werden dürfe.  Deshalb würden spezielle Fundamente errichtet, die das Gewicht der Solar-Tracker gut verteilen. Die Konstruktion von Premier erlaube eine oberirdische Installation, die das Gelände weitgehend unbeeinträchtigt lasse.


Photovoltaik-Nachführsysteme verwandeln Ödland in energieproduzierendes Gelände

"Dies ist ein großer Fortschritt für Premier Power und für die Solarstromerzeugung im Allgemeinen. Wir sind froh darüber ein Projekt umsetzen zu können, das für andere Unternehmen nicht durchführbar war. Dies sind die größten zweiachsigen Nachführsysteme des Landes - und dass sie vormals nutzloses Land in energieproduzierendes Gelände umwandeln ist etwas ganz besonderes", betonte Dean Marks, Präsident von Premier Power. Miguel de Anquin, Vizepräsident des Unternehmens kommentierte: "Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Premier Power aus seiner internationalen Erfahrung schöpft. Die Meca-Nachführsysteme werden von ET Solar (Nanjing, China) hergestellt. Wir haben sie erstmalig bei Projekten in Spanien eingesetzt und es hat sich gezeigt, dass sie die perfekte Lösung für dieses sehr komplizierte Vorhaben sind. Besonderes Lob gilt unseren Ingenieuren und Projekt-Managern vor Ort sowie unserer internationalen Tochtergesellschaft.

04.12.2008   Quelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.,
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Richtfest für Sunfilms zweite Photovoltaik Produktionsstätte

Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionslinie bei Sunfilms.
Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionslinie
bei Sunfilms.

Der Solarmodul-Hersteller Sunfilm AG (Großröhrsdorf) feierte am 2. Dezember 2008, fast genau ein Jahr nach der Einweihung seines ersten Gebäudes, das Richtfest für die zweite Produktionsstätte für Photovoltaik Module. Die Bauarbeiten für die neue 20.000 Quadratmeter große Anlage schreiten mit Hochdruck voran, so dass die neuen Ausrüstungen planmäßig Anfang 2009 installiert werden können, berichtet Sunfilm in einer Pressemitteilung. Die zweite Linie, welche sich direkt neben Sunfilms erster Produktionsstätte in Großröhrsdorf befindet, wird ebenfalls mit Anlagen von Applied Materials, Inc., (Santa Clara/USA) ausgestattet. Die Linie wird Dünnschicht-Tandem-Junction-Silizium-Module mit einer jährlichen Kapazität von über 60 MWp produzieren.  Der Beginn der Testproduktion ist für Mitte 2009 geplant, während die kommerzielle Produktion später im Jahr starten soll. Beide Anlagen werden zusammen eine jährliche Kapazität von über 120 MWp erreichen.


Siliziumbasierte Module auf 5,7 m2 großen Glassubstraten

"Sunfilm setzt somit einen neuen Maßstab in der Solar-Industrie für die weltweit ersten hocheffizienten siliziumbasierten Dünnschicht-Tandem-Photovoltaik-Module auf 5,7 m2 großen Glassubstraten", heißt es in der Pressemitteilung. Wolfgang Heinze, Sunfilms Vorstandsvorsitzender, kommentiert: "Wir sind erfreut, die Realisierung dieses wichtigen Meilenstein bekanntzugeben. Dies ist auch der richtige Anlass, allen Beteiligten zu danken, die dies ermöglicht haben. Neben Weiteren möchten wir den sächsischen Landes- und Regionalbehörden sowie der Stadt für ihre enorme Unterstützung danken. Außerdem bedanken wir uns bei unseren Planungsfirmen, Generalunternehmen und deren Sub-Unternehmen für das Einhalten des Projektplanes bei höchsten Anforderungen an die Qualität. Wir werden weiterhin mit hohem Tempo unsere Vision und Strategie umsetzen, auch unter sich gegenwärtig ändernden globalen Marktbedingungen. Wir freuen uns, besonders in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten, neue Jobs für Großröhrsdorf und die Region anbieten zu können“, fügte Herr Heinze hinzu.


Bis zu 200 weitere Arbeitsplätze

Anlässlich der Zeremonie begrüßte die Sunfilm AG unter anderem den früheren Sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Milbradt, der den 1. Spatenstich an der benachbarten ersten Produktionsstätte vollzogen hatte und weitere Gäste, die direkt am Entwurf, der Planung und Realisierung beteiligt sind wie stellvertretend für andere die ib vogt GmbH Berlin, IPRO Dresden, Eurovia VBU GmbH, Goldbeck Ost GmbH und die Wisag Service Holding GmbH & Co. KG, sowie Mitarbeiter von Applied Materials, der Sunfilm AG, Nachbarn und Anwohner. Mit der zweiten Fertigungslinie entstehen bis zu 200 weitere Arbeitsplätze für verschiedenste berufliche Qualifikationen, einschließlich weiterer zehn Ausbildungsplätze.

04.12.2008   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Solar-Laminator "Ypsator" mit internationalem Design-Preis ausgezeichnet

Solar-Laminator Ypsator (Teilansicht).
Solar-Laminator Ypsator (Teilansicht).

Nachdem die Robert Bürkle GmbH (Freudenstadt) bereits den Designpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten hat, kommen die Spezialisten für alles, was laminiert und gepresst wird, mit dem "Ypsator 2009" erstmalig zu internationalen Ehren: Die Jury des Hannover Design Forums sieht die Maschine, mit der auf mehreren Ebenen Solarmodule für die Photovoltaikindustrie hergestellt werden, als preiswürdig an. Den IF Award 2009 erhält der Ypsator in der Sparte "product design", Kategorie "Industrie und Handwerk". Gelobt wurde vor allem die Produktsprache des Ypsators. Das Gelb stehe für die Sonne und schnell werde klar, dass es sich um eine Anlage handle, die Solarmodule herstellt.   Die Strukturen der Paneele, welche die Maschine verkleidet, symbolisieren die Photovoltaik-Module, die dort laminiert werden.


Firmenchef Bender: Hightech emotionalisiert

Möglich geworden sei diese Ehrung, weil Firmenchef Hans-Joachim Bender bereits im Entwicklungsstadium der Maschine erkannt habe, dass eine strategische Ausrichtung notwendig sei, um im neuen Marktsegment Solar Fuß zu fassen, heißt es in der Pressemitteilung. Um im Boom-Markt der Ausstatter der Solarmodul-Hersteller zu punkten, bedienten sich die Freudenstädter einer Marketingstrategie, wie man sie sonst nur aus der Automobilindustrie kennt: "Wir emotionalisierten die nüchterne Hightech-Anlage", sagt Bender. Um dieses Konzept voranzutreiben, holte er sich den Industriedesigner Jürgen R. Schmid aus Ammerbuch ins Haus, der bereits mehr als 80 Designpreise verbucht, darunter viele IF Awards. Schmid entwarf die sonnengelbe Verkleidung des Ypsators. Dieser leuchte nicht nur durch seine Signalfarbe in jeder Produktionshalle, sondern glänze auch durch sein Verfahren, betont der Hersteller.


Branding mit Design, Pressearbeit und Messepräsenzen

Um die Vermarktung anzuschieben, engagierte Bürkle zudem den Namensentwickler Manfred Gotta. Der Vater der Kunstwörter "Twingo" und "Cayenne" entwickelte den Phantasienamen "Ypsator". "Mit diesem Begriff besetzen wir in der Solarbranche als erste das Feld der Anlagen zur Solarmodulproduktion", so Bender. In den Köpfen von Ingenieuren soll sich der Ypsator als Synonym für einen Laminator für Photovoltaikmodule durchsetzen. Doch pfiffiger Name und gutes Design alleine reichten nicht aus, um ein Produkt innerhalb kürzester Zeit als Marke zu etablieren, betont die Robert Bürkle GmbH. Branding funktioniere, wenn Pressearbeit und Messepräsenz hinzukommen. In einem Jahr sei der Ypsator auf allen wichtigen Branchentreffs wie etwa dem Photovoltaik-Kongress in Barcelona vorgestellt worden und habe rund 80 Veröffentlichungen erzielt, in Fachmagazinen, aber auch in internationalen Wirtschaftszeitungen.

Der "iF product design award" wird in 16 Kategorien wie Computer, Möbel oder Gebäude vergeben. Die international besetzte Jury prämiert im Bereich "Industrie und Handwerk" Maschinen, Werkzeuge und Prüftechnik. Kriterien sind Verarbeitung, Materialauswahl, Umweltverträglichkeit, Ergonomie oder Markenwert. 2009 erhalten 802 Produkte einen iF Award, von 2808 eingereichten Arbeiten von 1.025 Firmen aus 39 Ländern. 90 Awards wurden in der Sparte product design, in der auch der Ypsator antrat, vergeben. Der Wettbewerb findet seit 1953 jährlich statt.

04.12.2008   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Solar-Unternehmen Conergy schließt Kapitalerhöhung ab: Bruttoemissionserlös rund 400 Millionen Euro

Vorstandschef Ammer: „Neues Eigenkapital gibt eine robuste Kapitalstruktur für weitere Entwicklung
Vorstandschef Ammer: „Neues
Eigenkapital gibt eine robuste
Kapitalstruktur für weitere Entwicklung"

Der Hamburger Solar-Spezialist Conergy AG hat seine Kapitalerhöhung abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dem Unternehmen fließe ein Bruttoemissionserlös von 399,3 Millionen Euro zu. Damit erhalte Conergy ein Jahr nach Beginn seiner Neuausrichtung eine Kapitalstruktur, die eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung der Conergy Gruppe darstellt. "Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist selbst in diesen turbulenten Zeiten eine Kapitalerhöhung in dieser Höhe durchzuführen. Sie schafft uns eine robuste Finanzstruktur für das geplante Wachstum und bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagt Dieter Ammer, Vorsitzender des Vorstandes der Conergy AG. "Jetzt können wir uns wieder verstärkt auf unser Kerngeschäft - den Vertrieb von state-of-the-art Solar-Lösungen – konzentrieren", betont Ammer.  Das Unternehmen will mit dem Emissionserlös Finanzverbindlichkeiten zurückführen, darunter eine Brückenfinanzierung aus dem Frühjahr 2008, die Restrukturierung weiter vorantreiben und das künftige Wachstum unterstützen.



Insgesamt wurden nach Angaben des Unternehmens 363 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von 1,10 Euro ausgegeben. Das neue Grundkapital beträgt demnach 398.088.928 Euro. Die Bezugsfrist begann am 18. November und endete am 2. Dezember 2008. Die Bezugsquote in der Transaktion lag bei zirka 49,5 % entsprechend rund 179,6 Millionen neuen Aktien. Von den verbleibenden, nicht bezogenen Aktien und den Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen worden war, habe die Dresdner Bank rund 155 Millionen neue Aktien übernommen. Die Dresdner Bank beabsichtige, die Aktien weiter zu veräußern; allerdings ohne verbindlichen Zeitrahmen, gegebenenfalls im Rahmen einer M&A-Transaktion. Die restlichen, nicht bezogenen Aktien wurden von anderen Investoren insbesondere von Leemaster und Athos zum Bezugspreis übernommen.

03.12.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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First Solar stellt Solar-Dach (2 MW) für Southern California Edison fertig

2 MW-Solardach in Fontana (Kalifornien).
2 MW-Solardach in Fontana (Kalifornien).

Der Photovoltaik-Hersteller First Solar, Inc. (TEMPE, Arizona) berichtete am 01.12.2008, das Unternehmen habe ein Solarstrom-Kraftwerk mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MWp) für den US-Energieversorger Southern California Edison's (SCE) in Fontana (Kalifornien) installiert. Die Photovoltaikanlage ist das erste einer Reihe von Projekten, mit denen SCE in den kommenden fünf Jahren insgesamt 250 MW Photovoltaik-Leistung auf großen Dächern kommerzieller Gebäude in ganz Kalifornien errichten will. First Solar übernahm die Dachinstallation, stellte die Module her und lieferte weitere Systemkomponenten der Anlage. Im Rahmen einer Ausschreibung kündigte SCE an, dass First Solar auch für das zweite Projekt der 250 MW-Solardachinitiative ausgewählt worden sei, ein Solarkraftwerk mit einem Megawatt Spitzenleistung auf einem Gewerbebau in Chino (Kalifornien). 

Solardachinitiative soll 250 MW zusätzliche PV-Leistung in fünf Jahren bringen

SCE ist im Energiesektor ganz vorne mit seiner neuartigen Srategie, die Dächer gewerblich genutzter Immobilien in dicht besiedelten Gebieten zum Bau neuer Solarstromanlagen zu nutzen", sagte John Carrington, geschäftsführender Vizepräsident von SCE. "Wir wählen genau die Standorte aus, an denen die Spitzenlasten am höchsten sind", ergänzte Carrington. "Mit unserer 250 MW-Solardachinitiative bringen wir wichtige Energiequellen an das Netz, unterstützen die kalifornische Wirtschaft mit der Schaffung neuer "grüner" Arbeitsplätze und schützen die Umwelt durch den Ausbau der Photovoltaik in Kalifornien", betont Carrington.
"Diese neue Solardachinitiative ist die logische Erweiterung unserer Marktführerschaft in Sachen erneuerbare Energien", kommentiert Ted Craver, internationaler Vorsitzender und Geschäftsführer von Edison. "Wir bringen die Solartechnologie voran und finden neue Wege zur Netzintegration. Ein Programm in dieser Größenordnung kann die Solarstromproduktion grundlegend verändern. Das hilft, die Kosten zu senken und eröffnet einen neuen und wichtigen Weg, um die ökologischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen", fasst Craver zusammen.

03.12.2008   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Southern California Edison,
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Wechselrichterhersteller Fronius International GmbH startet Partnerweb

Fronius-Partnerweb: Plattform für PV-Installateure.
Fronius-Partnerweb: Plattform
für PV-Installateure.

Ab sofort bietet die Fronius International GmbH, Produzent von Photovoltaik-Wechselrichtern, eine Kommunikationsplattform im Internet, auf der umfassende Informationen und erweiterter Support für zertifizierte Handwerksbetriebe bereitgestellt werden. Das "Partnerweb" stellt Fronius-Servicepartnern in einem exklusiven Bereich der Unternehmens-Homepage spezifische Informationen zur Verfügung, die diese für die tägliche Arbeit mit der Fronius Produktpalette benötigen. Neben aktuellen Produktinformationen zu den Stringwechselrichtern der Serien Fronius IG und Fronius IG Plus sowie Komponenten zur Anlagenüberwachung erhalten Partner unter anderem Zugriff auf umfassendes Marketingmaterial, technische Konfigurationshilfen und Verkaufsleitfäden.   Zusätzlich zu technischen und vertrieblichen Angaben bietet das Fronius-Partnerweb die Kontaktdaten wichtiger Fronius-Ansprechpartner und informiert über spezielle Aktionen sowie Veranstaltungen und Schulungen. Mitglieder des Fronius-Partnerprogramms sind Photovoltaik-Installateure, die sich durch spezielle Zertifizierungskurse zum Platinentausch an Fronius-Wechselrichtern qualifiziert haben.


Intensive Kommunikation und bedarfsgerechte Information als Ziel

Mit der Online-Plattform will Fronius seine Service-Partner künftig noch effizienter unterstützen und die Kommunikation in beiden Richtungen weiter optimieren. Darüber hinaus wird Fronius das Partnerweb auch dazu nutzen, kurz und prägnant über Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen auf dem PV-Markt zu informieren. "Das Fronius-Partnerweb ist für uns ein wesentliches Mittel, um Fronius-Service Partner verstärkt in unsere Aktivitäten einzubinden. Wir schließen mit diesem zusätzlichen Angebot die Lücke zwischen der allgemeinen Informationsversorgung unserer Kunden und den von unseren Partnern gewünschten, hersteller-spezifischen Produktinformationen", so Ulrich Winter, Vertriebsleiter Fronius Deutschland GmbH. Das Fronius-Partnerweb geht in diesem Jahr in deutscher Sprache online, sprachliche Erweiterungen sind bereits in Planung.


Fronius-Webseite leitet PV-Interessierte direkt zum qualifizierten Installateur

Ebenfalls im Zuge des Partnerprogramms wurde eine interaktive Landkarte auf der Fronius-Webseite implementiert, auf welcher Fronius-Service Partner ihre Firma kostenfrei registrieren lassen können: Die FSP Web Suche. PV-Interessierte erhalten so rasch und unkompliziert die Adressen von qualifizierten PV-Installateuren in ihrer Nähe. Der Nutzen der interaktiven Landkarte liege sowohl für Fronius Service Partner als auch für Interessenten auf der Hand, heißt es in der Pressemitteilung: Service Partner erhöhten durch den Eintrag sowohl ihre Präsenz nach außen als auch ihre Erreichbarkeit. Gleichzeitig positionierten sie ihr Unternehmen als Qualitätsbetrieb. PV-Interessenten wiederum fänden mit einem Fronius-Service Partner einen kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner zur Anlagenplanung, zu PV-Wechselrichtern und Anlagenüberwachung.

Die Anmeldung und Registrierung zum Fronius-Partnerweb erfolgt online unter www.fronius.com/partnerweb.

Interessierte Installateure und Fronius-Service Partner, die noch keinen Zugang zum Partnerweb haben, können sich auch direkt an das Fronius Service Partner Team wenden unter +43 (7242) 241-5350 bzw. pv-partner@fronius.com

03.12.2008   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Solar-Fabrik AG schließt Solarzellen-Liefervertrag mit chinesischem Produzenten JA Solar über 30 MWp

Solarzellen von JA Solar.
Solarzellen von JA
Solar.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat mit der JA Solar Holdings Co., Ltd. (China) einen Vertrag zur Lieferung von Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von 30 Megawatt (MW) Leistung unterzeichnet. Der Vertrag habe zunächst eine einjährige Laufzeit, beide Unternehmen streben jedoch eine langfristige Partnerschaft an, berichtet die Solar-Fabrik AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der Vertrag sehe zunächst eine Belieferung mit monokristallinen 5-Zoll-Solarzellen vor. Das Vertragsvolumen soll aber um die Lieferung von mono- und polykristallinen 6-Zoll-Zellen erweitert werden.  "Wir freuen uns, mit JA Solar einen weiteren leistungsstarken Partner für die Rohmaterialversorgung gewonnen zu haben", sagt Christoph Paradeis, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG. "Vorausgegangene Tests bestätigen eine hervorragende Qualität der Solarzellen. Das unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch der Solar-Fabrik. Mit dem neuen Lieferanten JA Solar haben wir einen wichtigen strategischen Partner gefunden, um die zukünftigen Herausforderungen des Solarmarktes erfolgreich zu meistern", betont Paradeis.


JA Solar: beeindruckende Wachstumsraten; Produktionskapazität von mehr als 500 MWp

JA Solar, mit Sitz in China, ist laut Solar-Fabrik AG Hersteller von leistungsstarken Solarzellen und gelte als zuverlässiger Lieferant. Die Gesellschaft zeige beeindruckende Wachstumsraten und verfüge derzeit über eine Kapazität von mehr als 500 MWp. "Wir freuen uns, mit Solar-Fabrik zusammenzuarbeiten, einem der Pioniere und Qualitätsführer der internationalen Solarindustrie", erklärt Ray Wilson, Vizepräsident von JA Solar. "Die neue Geschäftsverbindung mit der Solar-Fabrik Gruppe stärkt unsere Kundenbasis im weltweiten Solarmarkt".


Solar-Fabrik will im kommenden Geschäftsjahr 70 % mehr Module verkaufen


"In einem wettbewerbsintensiven Markt hat die Solar-Fabrik mit JA Solar einen Partner gefunden, der nicht nur ein ähnliches Wachstumstempo aufweist, sondern insbesondere auch ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis bietet", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Der Vertrag eröffne der Solar-Fabrik die Möglichkeit, weitere Marktanteile zu gewinnen. Für das kommende Geschäftsjahr 2009 plant die Solar-Fabrik ein Wachstum im Modulabsatz von mindestens 70 %.

03.12.2008   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JA Solar Holdings Co., Ltd.,
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Solarthermie: erstes Parabolrinnen-Solarfeld in Ägypten wird aufgebaut

Kollektormontage in Ägypten
Kollektormontage in Ägypten

Die Montage des ersten Parabolrinnen-Solarfelds in Ägypten hat in den letzten Tagen begonnen, berichtet die Solar Millennium AG in einer Pressemitteilung. Damit nehme das in Kuraymat südlich von Kairo gelegene Hybrid-Kraftwerk Gestalt an, das sowohl solarthermische Energie als auch Erdgas nutzt. Das Kraftwerk soll nach seiner Fertigstellung im Sommer 2010 zur Sicherung der Stromversorgung der Region Kairo beitragen. Auslegung und Bau des Solarfelds werden verantwortet vom ägyptischen Generalunternehmer Orascom Construction Industries und dem deutschen Technologieunternehmen Flagsol GmbH (Köln), einer Tochtergesellschaft der Solar Millennium AG (Erlangen). Die erste Anlage dieser Art in Ägypten zeige, dass immer mehr Staaten auch außerhalb Europas auf nachhaltige Energieversorgung setzen, betont Solar Millennium.   Während in wenigen Tagen mit Andasol 1 das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas in Südspanien ans Netz gehe, gewinne die solarthermische Stromerzeugung auch im Nahen Osten und in Nordafrika deutlich an Bedeutung. Kraftwerksprojekte beziehungsweise Ausschreibungen gebe es nicht nur in Ägypten sondern unter anderem auch in Algerien, Marokko, Israel und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Damit setzten auch die ersten OPEC-Staaten auf diese Technologie, die es ermöglicht, Solarstrom in großen Mengen kostengünstig und planbar bereitzustellen. Motivation für die weltweite Neuausrichtung der Energiepolitik sei das zunehmende Bewusstsein um die begrenzten Öl- und Gasressourcen.

Sonne satt: 2.400 Kilowattstunden Direkteinstrahlung pro Quadratmeter

Das im Bau befindliche Hybridkraftwerk in Ägypten mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt (MW) gilt als wichtiges Referenzprojekt der Region. Ägypten beabsichtigt, weitere Anlagen dieser Art zu errichten und den Anteil erneuerbarer Energien deutlich auszubauen. Klaas Rühmann, Projektleiter bei Flagsol, macht die Vorteile der solarthermischen Technologie für ein nachhaltiges Energiekonzept deutlich: "Der Standort des Hybridkraftwerks 95 Kilometer südlich von Kairo am Ufer des Nils ist mit einer jährlichen Direktnormalstrahlung von über 2.400 Kilowattstunden pro Quadratmeter bestens für die Nutzung mit solarthermischen Kraftwerken geeignet. Durch den Hybridbetrieb werden gleichzeitig fossile Rohstoffe gespart und ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit gewährleistet."


Schlüsselkomponenten von Schott Solar und Flabeg

Das Solarfeld besteht aus Parabolrinnen-Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 130.000 Quadratmetern. Die 6 Meter breiten und 150 Meter langen Kollektorreihen werden segmentweise vor Ort in einer eigens dafür errichteten Montagehalle zusammengebaut. Die selbe Technologie bringt die auf diesem Gebiet weltweit führende Flagsol auch bei den südspanischen Andasol-Kraftwerken zum Einsatz. Die hochpräzisen optischen Kollektoren bestehen aus einem Stahlgerüst, auf das die Parabolspiegel und Absorberrohre befestigt werden. Diese Schlüsselkomponenten werden in Deutschland von Schott Solar und Flabeg gefertigt. Während der 10 Monate dauernden Solarfeld-Montage werden insgesamt 53.000 Spiegel benötigt.


Solarstrom für Nordafrika und Europa; Trinkwassergewinnung durch Meerwasserentsalzung

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, verweist auf die strategische Perspektive von Solarkraftwerken in Nordafrika und dem Nahen Osten; "Das Potenzial ist riesig: Mit einem sehr kleinen Teil der nordafrikanischen Wüstenfläche können solarthermische Kraftwerke nicht nur den stark steigenden Strombedarf in Nordafrika decken, sondern sauberen und günstigen Solarstrom auch nach Europa exportieren. Außerdem können die Anlagen auch zur Trinkwassergewinnung durch Meerwasserentsalzung eingesetzt werden."

03.12.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Danfoss Solar Inverters: Photovoltaik-Strangwechselrichter werden Alternative zu Zentralwechselrichtern

"TripleLynx"-Wechselrichter von Danfoss.

Die Flexibilität eines String-Wechselrichters mit den technischen Daten eines Zentralwechselrichters verbinden laut Hersteller die "TripleLynx"-Inverter aus dem Hause Danfoss. Die neue "TripleLynx"-Wechselrichterreihe habe ein hohes Maß an Aufmerksamkeit geweckt, berichtet Danfoss in einer Pressemitteilung. Die Produktpalette reiche von 10 bis 15 kW und gelte dank ihrer einzigartigen Kombination von Funktionen als sehr attraktive Alternative zu Zentralwechselrichtern. "Wir haben eine fantastische Reaktion auf die Einführung des neuen TripleLynx-Wechselrichters erlebt. Der Markt sieht ihn ohne Zweifel als wirklich gute Alternative in größeren Anlagen. String-Wechselrichter hatten zuvor nicht die technischen Daten, die denen von Zentralwechselrichtern gleich kamen. Das ist jetzt anders", betont Danfoss-Verkaufsmanger Aksel Jepsen.  Die TripleLynx-Wechselrichter verfügen laut Jepsen über eine Eingangsspannung von 1.000 V, eine Ausgangsspannung von 3 x 400 V AC und einen maximalen Wirkungsgrad von 98 %. Somit seien sie für eine große Bandbreite an Installationen geeignet. Dies gelte dann, wenn die Wechselrichter separat in der Nähe der Solarmodule platziert werden, sowie für Installationen, bei denen die Wechselrichter in der Nähe des Transformators angeordnet werden, heißt es in der Pressemitteilung.


Individuelles und schnelleres Tracking für optimale Leistung der einzelnen Modulstränge

Mehr Photovoltaik-Eingänge bieten laut Danfoss zusätzliche Flexibilität bei der Installation, da jeder Eingang über einen eigenen Tracker verfüge. Durch das individuelle Tracking werde ein genaueres und schnelleres Tracking der optimalen Leistung der einzelnen Modulstrings ermöglicht. Die Wechselrichter haben ein Gewicht von 35 kg, so dass sie leicht zu installieren und zu bedienen sind. Sie können am PV-Turm, an einer Gebäudewand oder an einem beliebigen Ort montiert werden. "String-Wechselrichter sind dem Markt bekannt, und das Konzept einfacher, kleiner, gut bekannter 'Bausteine' ist für den Markt sehr attraktiv. Es sorgt bis zum Ende für Flexibilität bei der Installation. String-Wechselrichter haben eine kurze Durchlaufzeit und werden häufig als Lagerposten geführt. Damit ist die Erweiterung einer Anlage kein Problem", erklärt Aksel Jepsen.

Europaweite Verfügbarkeit

TripleLynx-Wechselrichter werden von Distributoren in ganz Europa angeboten und als gewöhnlicher Lagerposten geführt, betont der Hersteller. Das Service-Netzwerk von Danfoss Solar Inverters bietet Kundendienst durch lokale Servicepartner und eine Service-Hotline in fünf Sprachen.

03.12.2008   Quelle: Danfoss Solar Inverters   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Danfoss Solar Inverters,
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller CNPV erhält IEC-Zertifizierung für kristalline Solarmodule

Die CNPV Dongying Photovoltaic Power Company Limited (Dongying, China), ein Solarenergie-Unternehmen mit vielfältigem Produktangebot (Rohlinge, Wafer, Solarzellen und Solarmodule), das nach eigenen Angaben äußerst effiziente und kostengünstige kristalline Photovoltaik-Solarmodule entwickelt, fertigt und liefert, gab Mitte November bekannt, dass die TÜV Rheinland Gruppe aus Köln (Deutschland) den kristallinen Photovoltaik-Solarmodulen von CNPV der Leistungsreihe 160 Wp bis 185 Wp die Zertifizierung der International Electro Technical Commission (IEC) erteilt hat.   "Die IEC61215-Ed2- und IEC61730-Zertifizierung bestätigt, dass die Bauart des kristallinen Photovoltaik-Solarmoduls von CNPV und dessen Fertigungsverfahren die strengen Anforderungen der Kommission in Bezug auf die funktionalen, mechanischen und sicherheitstechnischen Eigenschaften für eine langjährige Leistungsfähigkeit im Freien erfüllen und validiert darüber hinaus unsere verbesserten Fertigungsstandards und Prozesseffizienzen sowie unser Engagement für Betriebsleistung, Sicherheit und Stabilität", sagte B. Veerraju Chaudary, Technologie-Chef von CNPV. "Wir freuen uns, im Rahmen der weiteren Verbesserungsanstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung auch künftig eng mit der TÜV Rheinland-Gruppe und anderen internationalen Testorganisationen zusammenarbeiten zu können, damit unsere existierenden und neuen Produkte den Kundenanforderungen genügen."


"Wir sind sehr erfreut, die IEC-Zertifizierung und das Gütesiegel der TÜV Rheinland Gruppe erhalten zu haben. Dadurch werden die Möglichkeiten, auf den europäischen Märkten und in Asien Geschäfte abzuschließen, verbessert", sagte Zhang Shunfu, Vorstand von CNPV. "Zusätzlich zur kürzlich erhaltenen TÜV-Zertifizierung verfügt CNPV über alle bedeutenden internationalen SPV-Zertifizierungen, einschließlich der entsprechenden, regelmäßigen Inspektionen und der CE-Kennzeichnung usw.". Das Unternehmen betont, dass sein Fertigungsprozess nach ISO 9001:2000 zertifiziert sei und dass die UL-Zertifizierung für den für 2009 geplanten Markteintritt in Nordamerika derzeit laufe.

03.12.2008   Quelle: CNPV Dongying Photovoltaic Power Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Pionier Adolf Goetzberger ist 80 Jahre alt

Adolf Goetzberger.
Adolf Goetzberger.

Prof. Dr. Adolf Goetzberger, der Gründer des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, vollendete am 29. November 2008 sein 80. Lebensjahr, das ISE feiert mit ihm gemeinsam am kommenden Freitag, den 05.12. Adolf Goetzbergers Vision, sein Mut und seine Fachkompetenz haben entscheidend dazu beigetragen, die Solarenergie in Deutschland und der Welt salonfähig zu machen, betont das ISE in einer Pressemitteilung. Das Fraunhofer ISE ist heute nicht mehr wegzudenken aus der internationalen Solarforschungslandschaft, die Solarindustrie boomt und auf vielen Dächern sieht man Solarstrom- und Solarwärmeanlagen. Man kann sich kaum vorstellen, was es 1976 bedeutete, sich zur Solarenergie zu bekennen. Goetzberger war ein angesehener Halbleiterexperte an der Spitze eines Forschungsinstituts mit 180 Mitarbeitenden als er sich entschloss, noch einmal von vorn anzufangen - am 1.7.1981 bei der Gründung des Fraunhofer ISE mit 18 Mitarbeitenden.  Für seine Überzeugung scheute er keinen Konflikt. Als das Institut 1992 wieder einmal finanziell zu verdursten drohte, sorgte er in einer vom Fernsehen übertragenen Pressekonferenz für viel Wirbel bei den Ministerien - und sicherte so den Fortbestand des Instituts.


Nur durch sein Charisma konnte Goetzberger die skeptische Fraunhofer-Gesellschaft überzeugen, ihren guten Namen für so etwas Exotisches wie Sonnenenergie herzugeben. Seine Arbeiten über den Fluoreszenzkollektor regten die Süddeutsche Zeitung zu einem großen Artikel an: "Die Lösung aller Energieprobleme?" Ihm gelang es, die wichtigste europäische Photovoltaikkonferenz sowie den Weltdachverband der Solarenergie ISES nach Freiburg zu holen, und Geld für das Energieautarke Solarhaus einzuwerben - ein bewohntes Großlabor mit einer bis heute wegweisenden Technik. "Bei allen Spitzenleistungen ist Goetzberger als Mensch immer nahbar geblieben. Er macht von sich nicht viel Aufhebens, seine ureigene Bescheidenheit, sein Humor, sein Engagement gewinnen ihm noch heute die Herzen", heißt es in der Pressemitteilung. Sein Vorbild habe am Institut ein ganz eigenes "Wir"-Gefühl geschafen, das alle zu höchstem Einsatz anspornte.


Von der Halbleiter- zur Solartechnologie

Die ersten 25 Jahre seines Berufslebens widmete Adolf Goetzberger der Halbleitertechnologie. Er arbeitete bei den ersten Adressen der US-Forschung: mit dem Nobelpreisträger und Miterfinder des Transistors William Shockley in Palo Alto, Kalifornien und in den Bell Laboratories in Murray Hill, New Jersey. 1968 holte ihn dann die Fraunhofer-Gesellschaft nach Deutschland zurück. Bis zur Gründung des Fraunhofer ISE leitete Adolf Goetzberger das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg. 1971 ernannte ihn die Universität zum Honorarprofessor in der Fakultät für Physik. Während seiner aktiven Tätigkeit hat er zahlreiche Diplomanden und Doktoranden betreut.


Internationale Auszeichnungen

Als erster Deutscher wurde Adolf Goetzberger 1983 mit dem "J.J. Ebers Award" der amerikanischen IEEE Elektron Devices Society für seine herausragenden technischen Leistungen auf dem Gebiet der elektronischen Bauteile geehrt. Vielfältig sind die solaren Ehrungen Adolf Goetzbergers: 1989 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, 1992 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. Im August 1993 nahm er den Achievement through Action Award der ISES entgegen. 1995 erhielt Adolf Goetzberger die Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala und im selben Jahr den Farrington Daniels Award der ISES. 1997 wurde er mit der Karl Boer Medaille geehrt. Ebenfalls 1997 folgten der Bequerel Prize und der William R. Cherry Award. Im September 2006 verlieh ihm die Solar World AG den Einstein Award 2006. Im Dezember 2006 würdigte ihn EUROSOLAR mit dem European Solar Award.

Für Adolf Goetzberger ist Sonnenenergie "Bürgerenergie" - die Antwort auf die offenen Fragen einer nachhaltigen globalen Energieversorgung. Aus dieser Haltung schöpft er seine unermüdliche Kraft. Nach wie vor ist er kreativ tätig, er berät das Fraunhofer ISE, kommt täglich zur Arbeit, oft mit dem Rad und schreibt Veröffentlichungen und Patente. Als Prof. Goetzberger 1993 aus Altersgründen aus der Institutsleitung des Fraunhofer ISE ausschied, war das ISE bereits zum weltweit zweitgrößten Solarforschungsinstitut - nach dem National Renewable Energy Laboratory in den USA - gewachsen. Unter seinen Nachfolgern Prof. Joachim Luther, von 1993 bis 2006, und Prof. Eicke R. Weber, seit 2006, entwickelt sich das Institut kontinuierlich weiter und ist mit heute fast 800 Mitarbeitern auch das zweitgrößte Institut innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft.

03.12.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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Europäische Solarpreise 2008 für Projekte zur Autarkie mit erneuerbaren Energien

Europäische Solarpreise 2008
Europäische Solarpreise 2008

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. und die KfW-Förderbank vergeben am 03. Dezember 2008 in Berlin die Europäischen Solarpreise 2008. Die Laudatio hält Jürgen Fliege, Theologe und Publizist. Die Auszeichnungen werden verliehen von EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises. Die Europäischen Solarpreise 2008 werden in neun Kategorien vergeben. In der Kategorie "Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke" werden zwei Kommunen auf dem Weg zur Energieautarkie ausgezeichnet: die Stadtgemeinde Bruck an der Leitha (Österreich) und die Gemeinde Beckerich in Luxemburg.  Unter den industriellen, kommerziellen oder landwirtschaftlichen Betrieben/Unternehmen siegte die Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG (Deutschland) mit ihrem Erdwärme-Projekt.




Vatikan wird geehrt für Photovoltaikanlage auf der "Aula Paolo VI."

In der Kategorie Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien geht der Europäische Solarpreis 2008 an die Société d'Energie Solarie SA (SES; Schweiz) für die erste Schweizer Solarfabrik. Als lokale oder regionaler Vereine und Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien siegte Virage-énergie (Frankreich) mit dem Projket "Energiewende in der Region Nord-Pas de Calais". Der Europäische Solarpreis für Solares Bauen und Stadtentwicklung geht an den Vatikan (Stato della Città del Vaticano) für die Photovoltaikanlage auf der "Aula Paolo VI."


Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement geht an Prof. Frede Hvelplund

Der Medienpreis geht an Ilhami Arslan, Turkish Radio Television Izmir (TRT; Türkei) und würdigt seine journalistische Arbeit zu erneuerbaren Energien und Umweltschutz. In der Kategorie Transportsysteme mit erneuerbaren Energien – gewann die Solarboot-Regatta Frisian Solar Challenge (Niederlande). Die Europäischen Solarpreise 2008 in der Kategorie Bildung und Ausbildung erhalten die Tvind-Schule (Dänemark) für eine Pionierwindkraftanlage als Bildungsprojekt und die Fuhrländer AG (Deutschland) als Ausbildungsbetrieb in der Windbranche. Den Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement erhält Prof. Frede Hvelplund (Dänemark) für seinen Einsatz für eine regenerative Energieversorgung in Dänemark

Die Solarpreise werden von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung der Erneuerbaren Energien in allen verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Weitere Informationen sowie Filme zu den Preisträgern gibt es unter

www.eurosolar.org. Link:

02.12.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR e.V.,
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UN-Klimakonferenz in Posen: Öko-Institut präsentiert in Begleitveranstaltungen Vorschläge für die Fortentwicklung des CDM und stellt Optionen für die Ausgestaltung neuer Instrumente vor

Wie lassen sich Entwicklungsländer künftig verstärkt in die internationalen Bemühungen zum Schutz des Klimas einbinden? Und welche Instrumente sind dafür geeignet? Dies ist einer der zentralen Themenkomplexe auf der 14. UN-Klimakonferenz im polnischen Posen, die am Montag, 1. Dezember 2008, begann. Zur Diskussion steht dabei auch die Wirksamkeit des so genannten Clean Development Mechanism. Er ermöglicht Industriestaaten und Unternehmen, einen Teil ihrer CO2-Reduktionsverpflichtungen nicht zu Hause, sondern über die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern zu erfüllen. "Grundsätzlich ist der CDM ein sinnvolles Instrument", urteilt Lambert Schneider, Experte für internationale Klimapolitik am Öko-Institut. "Global betrachtet erzielt er jedoch keine Emissionsminderungen, sondern ist im besten Fall ein reines Nullsummenspiel für die Atmosphäre. Das sollte sich in einem künftigen Klimaregime ändern! 
Künftig nur noch eine Gutschrift über eine Tonne für zwei vermiedene Tonnen CO2?

Für jede Tonne CO2, die in einem Entwicklungsland durch ein Klimaschutzprojekt eingespart wird, darf ein Industriestaat bisher genau eine Tonne CO2 vor Ort mehr auszustoßen. "Alternativ wäre es jedoch auch möglich, nur noch einen Teil der eingesparten Emissionen mit einer Emissionsgutschrift anzuerkennen", schlägt der Wissenschaftler vor. "Wird es künftig zum Beispiel für zwei vermiedene Tonnen CO2 nur noch eine Gutschrift über eine Tonne geben, würde das Klima effektiv gewinnen." Die Auswirkungen einer solchen Weiterentwicklung des CDM werden die Wissenschaftler des Öko-Instituts auf der UN-Klimakonferenz in Posen im Rahmen eines Side-Events am 4. Dezember vorstellen.


Schärfere Kontrolle bei der Zertifizierung der CDM-Projekte gefordert

Bereits vor gut einem Jahr hatte eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag des WWF für Wirbel gesorgt, weil sie gewaltige Probleme bei der Umsetzung des CDM in der Praxis aufdeckte. Lambert Schneider reklamierte schon damals erheblichen Reformbedarf und zeigte Wege auf, wie bestehende Mängel behoben werden könnten. Sie zielen unter anderem auf eine schärfere Kontrolle bei der Zertifizierung der CDM-Projekte ab. Denn es muss nachgewiesen werden, dass die Projekte ohne die Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsgutschriften nicht verwirklicht worden wären, betont das Öko-Institut in einer Pressemitteilung. Andernfalls würden Gutschriften für Maßnahmen ausgestellt, die ohnehin umgesetzt werden und damit nicht zusätzlich Emissionen reduzieren. Dieser Nachweis der Zusätzlichkeit werde in der Praxis aber häufig nicht sauber erbracht.


Weltmarkt für Emissionsgutschriften

Neben dem CDM werden auch neue Instrumente diskutiert, wie Entwicklungsländer effektiver in ein künftiges Klimaschutzabkommen eingebunden werden könnten. So hat die EU die Einführung freiwilliger sektoraler Minderungsziele vorgeschlagen. Danach würden die betroffenen Staaten zunächst in einzelnen Sektoren freiwillige Reduktionsziele annehmen, beispielsweise in Sektoren, wo Emissionsminderungen strukturell einfach oder kostengünstig erreicht werden können. Werden diese Ziele übererfüllt, erhalten die Staaten nach dem vorgeschlagenen Konzept Emissionsgutschriften, die sie auf dem Weltmarkt verkaufen könnten. "Das wäre ein starker finanzieller Anreiz", bewertet Martin Cames, Experte für Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, diesen Ansatz.

Wissenschaftler des Öko-Instituts erarbeiten zurzeit im Auftrag des Global Wind Energy Council konkrete Optionen, wie das Konzept freiwilliger sektoraler Ziele praktisch ausgestaltet werden könnte. Zwischenergebnisse der Studie stellen die Experten während der 14. UN-Klimakonferenz in Posen im Rahmen eines Side-Events am Freitag, 5. Dezember vor.


Weitere Informationen:

- A Clean Development Mechanism (CDM) with atmospheric benefits for a post-2012 climate regime. Schneider, L.; Diskussionspapier, 2008. www.oeko.de/oekodoc/622/2007-162-en.pdf

- http://www.oeko.de/klima

02.12.2008   Quelle: Öko-Institut e.V., Büro Berlin, Institutsbereich Energie & Klimaschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SunPower stellt 18 Megawatt-Solarpark in Spanien fertig

Solarpark Olivenza in Spanien.
Solarpark Olivenza in Spanien.

Die SunPower Corporation (Sunnyvale, Kalifornien;) Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz im Silicon Valley (Kalifornien; USA) hat am 24.11.2008 die Fertigstellung des Solarparks Olivenza in Badajoz (Spanien) gemeldet. SunPower installierte den selbst entwickelten "SunPower T20 Tracker" (Solar-Nachführung) in der etwa 70 Hektar großen Freiflächen-Photovoltaikanlage. Das PV-Nachführsystem folgt dem Lauf der Sonne und steigert den Solarstromertrag laut SunPower um bis zu 30 %.   "SunPower hat umfangreiche Erfahrung mit dem Bau von Solar-Kraftwerken – und die Technologie, um die Solarstrom-Produktion zu maximieren. Das war ein zentraler Faktor zum erfolgreichen Abschluss des Projekts", betont Jose Tejada von dem Unternehmen 360 Corporate, das zum Finanzierungskonsortium gehört.


"Die neuartige Tracker-Technologie von SunPower ist Teil unserer schlüsselfertigen Solarparks", sagte Mario Riello, europäischer Verkaufsdirektor von SunPower. "Das Nachführsystem ist eine bewährte und verlässliche Lösung, um den Energieertrag zu steigern und gleichzeitig den Landverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu minimieren", betont Riello. Die erste Baustufe war bereits im Frühjahr des Jahres fertig gestellt worden und der Netzanschluss erfolgte im Juli 2008.
SunPower mit seiner Niederlassung in Madrid hat nach eigenen Angaben Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als 165 Megawatt (MW) in Spanien fertig gestellt und unterstützt unabhängige spanische Photovoltaik-Händler und -Installateure mit einem Kundendienstnetzwerk. Die weltweit erfolgten Installationen beziffert SunPower mit etwa 500, was einer Leistung von 400 MW entspreche.

02.12.2008   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Raffaele Piria in den Vorstand der ESTIF gewählt

Raffaele Piria
Raffaele Piria.

Raffaele Piria, Direktor für internationale Geschäftsentwicklung der Berliner Solarpraxis AG, ist neu im Vorstand der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF). Die Generalversammlung des europäischen Solarwärmeindustrieverbandes hat Piria am 02.12.2008 in Athen gewählt. Piria war von 2002 bis Mai 2008 bei dem europäischen Solarthermie-Verband in Brüssel zunächst als Generalsekretär und anschließend als European Policy Director tätig. Das Wahlergebnis (98 Prozent der Stimmen) zeigt den starken Rückhalt, den er in der Solarthermie-Branche genießt. Im Laufe seiner Tätigkeit bei der ESTIF hat Raffaele Piria stark zum Aufbau einer erfolgreichen Organisation beigetragen.
  Er trug entscheidend dazu bei, die erneuerbare Wärme und Kühlung auf die politische Tagesordnung in Europa zu setzen, was zur stärkeren Berücksichtigung der Solarwärme in vielen Ländern in der Energiepolitik geführt hat. Seit Juni 2008 arbeitet Raffaele Piria für die Solarpraxis AG.


Olivier Drücke ist neuer ESTIF-Präsident

Der Berliner Wissensdienstleister ist überzeugt von den starken Wachstumsperspektiven des Solarthermie-Markts. Indem die Solarpraxis AG einen Teil der Fachkompetenz und der Zeit von Raffaele Piria der ESTIF zur Verfügung stellt, möchte das Unternehmen zur Zusammenarbeit der Branche zugunsten günstiger Rahmenbedingungen und eines gesunden, expandierenden Markts beitragen. Die Solarpraxis AG gratuliert Olivier Drücke von KBB Solar Collectors, dem neuen Präsidenten der ESTIF, sowie allen neuen und bestätigten Mitgliedern des Vorstandes und des Managements zu ihrer Wahl.

02.12.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Centrosolar Group AG weiht neue Solarmodulfabrik der Superlative ein

Neue Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar
Neue Centrosolar-Sonnenstromfabrik
in Wismar

Die Centrosolar Group AG hat am 28.11.2009 nach nur zehnmonatiger Bauzeit in Wismar eine der größten deutschen Produktionsstätten für Photovoltaik-Module offiziell eröffnet. In der neuen Sonnenstromfabrik sollen ab 2010 jährlich Solarmodule mit einer Gesamt-Nennleistung von 150 Megawatt (MWp) produziert werden. Das Investitionsvolumen der neuen Fabrik beläuft sich laut Centrosolar auf rund 23 Millionen Euro. Mit dem Ausbau schafft das Unternehmen 250 neue Arbeitsplätze und wird damit zu einem der größten Arbeitgeber in Wismar.  Vorstandsvorsitzender Dr. Alexander Kirsch begrüßte zur Einweihung zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft. Darunter befanden sich Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Rosemarie Wilcken, Bürgermeisterin der Hansestadt Wismar sowie Klaus Pick, Vizepräsident des ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke).



Fünf Produktionslinien fertigen bis zu 3.000 Module pro Tag

Die neue Solarmodul-Produktion hat eine Gesamtfläche von 47.000 Quadratmetern. Täglich werden bis zu 3.000 Module vom Band laufen, die zusammen den Strombedarf von 70.000 deutschen Haushalten decken könnten. Gemessen am bisherigen Produktionsvolumen der Centrosolar Group AG in Wismar ist dies fünf Mal so viel als am alten Standort. Mit fünf Produktionslinien werden kristalline Module hergestellt, die primär für den Einsatz in Netzverbundanlagen bestimmt sind. Zudem werden Module für Inselsysteme (autarke Anlagen) gefertigt, die z. B. elektrische Verbraucher auf Booten und in Wohnmobilen mit Strom versorgen. Das neue Werk ist auch darauf ausgerichtet, Indach-Module zur Dachintegration sowie kundenspezifische Sonderanfertigungen herzustellen. Die neue Solarmodulfabrik arbeitet nahezu vollautomatisch und sichert so neben hohen Qualitätsstandards eine im globalen Wettbewerb kostengünstige Produktion. Die erste Linie im neuen Werk ist bereits im August dieses Jahres angelaufen.

Neben der neuen Produktionstechnik setzt die Centrosolar Group auch bei der Gebäudeausstattung auf Innovation und Nachhaltigkeit. Dazu gehören Abluftwärmetauscher zur Rückgewinnung der Wärme, die bei der Lamination entsteht; Wolf-Brennwerttechnik sowie eine im Bürotrakt integrierte Heizungs- und Klimadecke. Auf dem Dach der Produktions- und Lagerhalle wird in Kürze eine 300 kWp-Photovoltaikanlage errichtet.

02.12.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Group AG,
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Solar-Fonds "Wattner SunAsset 1" verkauft erste Photovoltaik-Kraftwerke; Finanzkrise sorgt für zunehmende Zeichnungen

Wattner-Solarpark "Meerane II".

Von Immobilienfonds über Schiffsbeteiligungen bis hin zu Leasingfonds kämen durch die derzeitige Bankenkrise viele Beteiligungen in Bedrängnis, müssten Berechnungen korrigieren und zum Teil Zahlungen an Anleger aussetzen, so die Wattner Kapital AG in einer Pressemitteilung. Es gebe jedoch Branchen, der die aktuelle Situation an den Märkten wenig anhaben könne. Solar-Fonds wie der "SunAsset 1" der Wattner Kapital AG seien Produkte, die jetzt besonders punkten könnten: "Unserer Beteiligung kann die Finanzkrise nichts anhaben - Anlegern bietet der SunAsset 1 im Gegenteil einen hohen Schutz durch seine überzeugenden Sicherheiten", sagt Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut.   Für komplette Unabhängigkeit von Kreditinstituten sorge zunächst die Fondskonstruktion: Der Kurzläufer des Kölner Initiators sei ein reines Eigenkapitalprodukt. Es gebe demnach keine finanzierenden Banken und somit keine externen Partner, von denen die Liquidität der Beteiligung abhänge.


EEG regelt feste Vergütung und Stromabnahme

Zudem sorge der Gesetzgeber mit klar definierten Regeln für ein hohes Maß an Sicherheit. Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist genau geregelt, dass jede Solarstrom-Anlage ab Inbetriebnahme für zwanzig Jahre - plus Rumpfjahr - eine feste Vergütung erhält und dass der grüne Strom immer vorrangig abgenommen werden muss. "Wenn Banken heute Investoren Kapital verleihen, dann vorzugsweise an Betreiber von Solaranlagen, denn da lassen sich im Gegensatz zu anderen Branchen verbindliche Einnahmen darstellen", sagt Uhlenhut.

Der Platzierungsstand des Wattner-Fonds SunAsset 1, in den Anleger bereits ab 5.000 Euro investieren können, sei inzwischen weit fortgeschritten, berichtet der Fondanbieter. Nach weniger als der Hälfte der Emissionszeit seien bereits 60 Prozent des Kapitals der Beteiligung eingesammelt worden. "Gerade in den Wochen seit der Finanzkrise zeichnen Investoren verstärkt unser Produkt", sagt Uhlenhut. Der SunAsset 1 prognostiziert eine Zielrendite von 10,5 Prozent nach der so genannten Internal Rate Of Return (IRR).

Der Fonds investiert laut Wattner Kapital AG das eingesammelte Kapital sofort, hier gebe es keinen Leerlauf. Neben dem bereits bekannten Solarpark Penig sei im November mit dem Bau einer weiteren "kleinen" Solarstromanlage im Wert von 1,4 Millionen Euro begonnen worden. Sie werde gerade in Niedersachsen errichtet und noch in diesem Jahr fertig gestellt. "Wir haben für diese Anlage bereits Käufer gefunden und befinden uns derzeit in der Endphase der Verhandlungen. Für unsere Anleger haben wir damit bereits das erste fertig gestellte Projekt gewinnbringend veräußert", sagt Wattner-Vorstand Uhlenhut. Als namhaften Partner für die Solarmodule habe der Initiator Hyundai ins Boot geholt.

02.12.2008   Quelle: Wattner AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wattner Kapital AG,
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US-Versorgungsunternehmen CPS Energy sammelt Angebote von Solarstrom-Anbietern auf unkonventionelle Weise

CPS Energy will mehr Solarstrom anbieten.
CPS Energy will mehr
Solarstrom anbieten.

CPS Energy (San Antonio, Texas), nach eigenen Angaben das größte kommunale Energieversorgungsunternehmen der USA, berichtete am 25. November 2008 in einer Pressemitteilung, dass es 36 Angebote von 24 verschiedenen Unternehmen erhalten habe, um für San Antonio in Texas bis zu 100 Megawatt (MW) Solarstrom zu produzieren. Die Angebote seien das Ergebnis einer innovativen, landesweiten Werbekampagne, die in Tageszeitungen geschaltet worden war wie zum Beispiel dem San Antonio Express-News, dem Wall Street Journal, dem Houston Chronicle, den Dallas Morning News sowie in Handels-Fachpublikationen. Laut Pressemitteilung luden mehrere hundert Unternehmen, Einzelpersonen und Energieversorger die Ausschreibungsformulare von den Internetseiten von CPS Energy herunter, um auf Kleinanzeigen zu antworten die "zur Tarnung" in der Rubrik Partnerschaften veröffentlicht worden waren.   "Wir werden die Angebote bis Dezember sichten und eine enge Auswahl treffen, um dann Vertragsverhandlungen durchzuführen", kündigte John Bonnin an, Marketing-Verantwortlicher für den Großhandel bei CPS Energy. "Wir wollen einen oder gegebenenfalls auch mehrere Verträge bis Frühjahr 2009 unterzeichnen. Die Unternehmen sollen mit dem Bau der Solarstrom-Anlagen im Herbst 2009 oder Frühjahr 2010 beginnen. Möglicherweise könnte der so erzeugte Solarstrom bereits Ende 2010 oder Anfang 2011 für die Kunden von CPS Energy fließen", fügt Bonnin hinzu.


Zusätzliche 100 MW Solarstrom für Texas

CPS Energy will aus den Angeboten eine geeignete Technologie oder eine Kombination mehrerer Technologien auswählen. Die Anbieter sollen die Solar-Kraftwerke bauen, besitzen und selbst betreiben. Der gesamte Strom werde dann von CPS Energy gekauft, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Art von Zusammenarbeit werde bereits mit Windkraftanlagen-Betreibern praktiziert. Bonnin betont, dass CPS Energy unter den gemeindeeigenen Versorgungsunternehmen auf dem Windenergie-Sektor national führend sei. "Mit den zusätzlichen 100 MW Solarstrom werden wir auch hier eine Spitzenposition einnehmen", fügte er hinzu. Das Unternehmen plane, die Abnahme des gesamten Solarstroms für 15 oder 20 Jahre zu garantieren. Die zwei Dutzend Anbieter aus den USA und aus Europa hätten Angebote für verschiedene Projekte eingereicht, die Silizium- oder Dünnschicht-Photovoltaik nutzen sollen beziehungsweise konzentrierende Photovoltaik-Systeme (CPV) oder solarthermische Kraftwerke als wesentliche Energiequelle vorsehen. Eines der angebotenen Kraftwerke würde sich laut CPS Energy über eine Fläche von mehr als 400 Hektar im Westen von Texas erstrecken und könne anderen Versorgungsunternehmen als Modellprojekt dienen. Ein anderes der angebotenen Kraftwerke mit kleineren Ausmaßen könne in unmittelbarer Umgebung von San Antonio errichtet auch zur Aus- und Fortbildung genutzt werden.


Unkonventionelle Werbekampagne bringt qualifizierte Anbieter

"Dass wir unsere Anfragen ganz unkonventionell als Partneranzeigen veröffentlicht haben, war entscheidend", sagte Bonnin. "Wir arbeiten bereits ein Jahr an dem Solar-Projekt und die Resonanz auf unsere formellen Anzeigen in Fachpublikationen war gering. Die Form der Partnerschaftsanzeigen hat dieses Mal sehr viele Anfragen gebracht und wir können aus einer Liste qualifizierter Anbieter auswählen." Die Anzeigen luden Solarstrom-Unternehmen dazu ein, die Homepage von CPS Energy zu besuchen, um dort weitere Informationen zu erhalten und Angebote übermitteln zu können. Die Werbeabteilung von CPS Energy entwickelte Partnerschaftsanzeigen mit Überschriften wie "65 Jahre alt - heißer neuer Partner gesucht", "Reif und seriös, suche neue Bindung" und "Ökologisch orientierter Texaner sucht knisternde Beziehung". "So sollte scherzhaft die Aufmerksamkeit der Leser geweckt werden, um ganz ernsthaft ein neue Stromquelle anzuzapfen, die keine Treibhausgase produziert."


Ehrgeizige Pläne für mehr Ökostrom

Momentan erhalte CPS Energy bis zu 501 MW Strom aus Windkraftwerken in der Nähe von Iraan (Texas) und Sweetwater (Texas), berichtet das Unternehmen. Das sei genügend Strom, um ungefähr 115.000 Haushalte zu versorgen. "Wir haben zum Ausbau unserer Kapazitäten für erneuerbare Energien ein ambitioniertes Ziel gesetzt", sagte Mike Kotara, stellvertretender Geschäftsführer für Energie-Entwicklung von CPS Energy. "Wir wollen einen kräftigen Anteil Solarstrom produzieren." CPS Energy habe kürzlich den geplanten Umfang der Erneuerbaren zur Deckung der Spitzenlasten von 15 Prozent im Jahr 2020 auf 20 Prozent erhöht. "Nächsten Monat geht ein 75 MW-Windkraftwerk an das Netz, was eine Verdopplung unserer Kapazität bedeutet", erklärte Kotara. "Bis 2020 werden 20 Prozent Kapazität beziehungsweise 1.200 MW erreicht, was ungefähr genauso viel ist, wie die Leistung zweier herkömmlicher Kraftwerke. Davon sollen 100 MW auf Solar-Kraftwerke und die Deponiegasverwertung entfallen."

02.12.2008   Quelle: CPS Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CPS Energy,
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Meyer Burger AG verkauft Photovoltaik-Produktionsausrüstung an WACKER SCHOTT Solar

Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung.
Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung.

Die Meyer Burger AG (Thun, Schweiz) hat mit der WACKER SCHOTT Solar GmbH einen wichtigen Auftrag für Draht- und Croppingsägen über ein Gesamtauftragsvolumen in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrages in Schweizer Franken geschlossen, berichtet Meyer Burger in einer Pressemitteilung. Die ersten Drahtsägen einschließlich der Innenlochtrennsägen sollen ab dem ersten Quartal 2009 an die WACKER SCHOTT Solar GmbH ausgeliefert werden.  In den Folgejahren sollen die übrigen Drahtsägen auf Basis eines Abrufvertrags gestaffelt ausgeliefert werden. Die Equipment-Lieferungen erfolgen im Zuge der Ausbaupläne des Gemeinschaftsunternehmens WACKER SCHOTT Solar mit Sitz in Jena. Mit diesem Auftragsabschluss unterstreiche die WACKER SCHOTT Solar GmbH die strategische Zusammenarbeit mit der Meyer Burger AG, heißt es in der Pressemitteilung. Innerhalb der "Multi-Source"-Strategie von WACKER SCHOTT Solar habe die Meyer Burger AG ihre Position als wichtiger Partner gegenüber namhaften Mitbewerbern gestärkt.


WACKER SCHOTT Solar sei von den Hightech-Trennsystemen und der Erfahrung von Meyer Burger überzeugt, hoch integrierte und automatisierte Herstellprozesse in der Wafering-Wertschöpfungskette der Photovoltaik bereit zu stellen, heißt es in der Pressemitteilung. Das gesamte Maschinenauftragsvolumen bestehend aus Draht- und Innenlochtrennsägen sei vorgesehen für eine voll integrierte Solarwafer-Fabrik mit einer Produktionskapazität von zirka einem Gigawatt im Jahr 2012.

01.12.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meyer Burger Technology AG,
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Klimagipfel (COP 14): Umweltschützer fordern ein verlässliches Fundament für Klimaabkommen ab 2012

In den kommenden zwei Wochen treffen sich im polnischen Posen mehr als 5.000 Delegierte um ein neues Klimaabkommen auf Grundlage des Kyoto-Protokolls auf den Weg zu bringen. Auch wenn der Vertrag erst im kommenden Jahr verabschiedet werden soll, warnen Umweltorganisationen davor, die Bedeutung der Konferenz zu unterschätzen. "Es geht hier nicht nur um technische Details. In Posen müssen die Pflöcke eingeschlagen werden, damit 2009 auf der Folgekonferenz in Kopenhagen ein tragfähiges Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet werden kann", betont Regine Günther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. "Die Klimakonferenz in Poznan startet mit umgekehrten Vorzeichen. Während die USA sich im Klimaschutz engagieren und - wie der zukünftige Präsident Barack Obama verspricht - Milliarden in erneuerbare Energien investieren wollen, sitzen die Bremser auf einmal in Europa", kommentiert der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. 

WWF: Frist für notwendige Maßnahmen läuft rasant ab

Die Naturschutzorganisation WWF drängt zur Eile. Man habe keine Zeit für taktisches Geplänkel, heißt es in der Pressemitteilung. Der WWF fordert von den Industriestaaten eine Reduktion der Klimagase von 25-40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990. Bis 2050 müssten die Emissionen in diesen Ländern um 80-95 Prozent sinken. Aber auch die Schwellenländer müssten einen Beitrag leisten zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Die Frist für notwendige Maßnahmen, um die globale Erwärmung bis zur Mitte des Jahrhunderts auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, laufe rasant ab. Die Zwei-Grad-Grenze gelte als Schwelle, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels halbwegs zu beherrschen. Der WWF verweist auf aktuelle Forschungsergebnisse, die zeigen, dass der Klimawandel weit härter und schneller zuschlage als bisher prognostiziert. Wissenschaftler halten ein völliges Abschmelzen des sommerlichen arktischen Packeises bis 2040 für möglich. Die Folgen für Europas Küstenregionen wären katastrophal. Szenarien, nach denen der Meeresspiegel weltweit um mehrere Meter steigen könnte, seien keine Science Fiction, betont der WWF. Dies würde eine Bedrohung von mehreren zehn Millionen Menschen weltweit bedeuten.

Der WWF drängt die Regierungen, den UN-Klimagipfel in Posen für eine unmittelbare Kursänderung zu nutzen und einen Weg aus der Krise einzuschlagen. Die Regierungen müssen sich auf Höchstwerte und die festzusetzende Senkung der globalen CO2-Emissionen bis 2020 einigen. Zudem müssen die Industriestaaten zusätzliche Investitionen für Klima schützende Maßnahmen in den Entwicklungsländern bereitstellen.


Greenpeace: "Scharfer" europäischer Emissionshandel mit vollständiger Versteigerung der Verschmutzungsrechte unerlässlich

Unmittelbar vor Poznan sei Europa über das zentrale Instrument des Emissionshandels zerstritten wie nie zuvor, stellt Greenpeace fest. "Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Sigmar Gabriel dürfen sich jetzt nicht dem Druck der Kohlelobby beugen, das würde die Vorreiterrolle Deutschlands und der EU beim Klimaschutz gefährden. Das wäre ein Fiasko für die Klimapolitik und ein fatales Signal für die angeschlagene Wirtschaft", betont Karsten Smid. Poznan könne nur ein Erfolg werden, wenn Europa aktiv seine Führungsrolle wiedererlangte. Dafür sei die Einigung für einen scharfen Europäischen Emissionshandel mit vollständiger Versteigerung der Verschmutzungsrechte unerlässlich. "Kohlekraftwerke und Klimaschutz sind wie Feuer und Eis: Sie widersprechen sich", betont Greenpeace. Poznan ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach Kopenhagen. "Wir fordern, dass am Ende der Konferenz ein Entwurf für ein verbindliches Folgeabkommen vorliegt, das bis Ende 2009 mit der neuen US-Regierung verhandelt werden kann. Klimaschutz duldet keine weiteren Verzögerungen", fasst Smid zusammen.

01.12.2008   Quelle: WWF World Wide Fund For Nature; Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Projekt "Apollon" kooperiert mit SolarTech AG

Solarzellen aus III/V-Halbleitern.
Solarzellen aus III/V-Halbleitern.

Das europäische Photovoltaik-Projekt Apollon (Multi-Aproach for high efficiency integrated and intelligent concentrating PV modules / systems) hat die SolarTec AG für eine Kooperation als Industriepartner ausgewählt. Ziel des EU-geförderten Projektes ist die Entwicklung neuer Systeme für hoch effiziente Photovoltaik-Konzentratortechologien. Die SolarTec AG habe sich gegen eine starke Konkurrenz von mehr als 400 Projektbewerbern durchsetzen können, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung Das Gesamtbudget des Projektes betrage rund 11,7 Millionen Euro, wovon 8,2 Millionen Euro von der EU getragen würden. Der SolarTec AG steht nach eigenen Angaben zusammen mit dem Tochterunternehmen ENE ein Etat von 2,1 Millionen Euro zur Verfügung, wovon 1,6 Millionen Euro von der EU stammen.  Bis 2012 soll unter der Leitung des italienischen Forschungsinstitutes Cesi Ricerca zusammen mit 13 weiteren Firmen und Instituten aus 10 Ländern ein neues, hoch effizientes Konzentratorsystem der nächsten Generation zur preisgünstigen Erzeugung von Solarstrom entwickelt werden. Die wichtigsten Partner der SolarTec AG und ihres Tochterunternehmens im Rahmen des Apollon-Projektes sind Cesi Ricerca (Mailand, Italien), Aixtron (Aachen, Deutschland), JRC (Ispra, Italien), ECN (Petten, Niederlande), Robotiker Energia (Zamudia-Bizkaia, Spanien) und ENEL (Italien).


Nutzung hocheffizienter III-V-Halbleitermaterialien aus der Raumfahrt

Im Projekt werde unter anderem an einer neuartigen, nicht abbildenden Optik (Fresnel-Linse und Prismalinse) gearbeitet, die eine hohe Konzentration, eine gute optische Effizienz und einen großen Akzeptanzwinkel miteinander verbinden soll. Ein weiterer Aspekt im Forschungsvorhaben sei die Weiterentwicklung der Mikrosolarzellen (Multi-Junction-Solarzellen) auf der Basis von aus der Raumfahrttechnologie stammenden, so genannten III-V- Halbleitern. Vor dem Hintergrund des Ziels, in der Solarstromerzeugung (Photovoltaik) Wirkungsgrade von mehr als 40% zu erreichen, werde dem Apollon-Projekt historische Bedeutung beigemessen, heißt es in der Pressemitteilung.


Entwicklung von neuen Tracking-Systemen zur Optimierung des Gesamtsystems

Neuartige Materialien für Multi-Junction-Solarzellen zur Erreichung dieses Ziels würden bei SolarTec im Labor getestet und gefertigt. Durch umfangreiche Tests im Labor und im Freien würden die Konzentrator-Module in Referenzmessungen auf Leistung, Qualität und Langlebigkeit geprüft. Von besonderer Bedeutung für diese Konzentratortechnologie ist laut SolarTec das Nachführungssystem (Tracking-System). Hier entwickle SolarTec neue, preisgünstige, aber dennoch präzise Trackingsysteme, die optimal auf die Leistung des Gesamtsystems abgestimmt seien. Die SolarTec AG sieht sich in einer verantwortungsvollen Position, in der neben der technischen Koordination des Projektes die praktische Umsetzung der Ergebnisse für die industrielle Fertigung und Vermarktung der Konzentrator-Photovoltaik im Mittelpunkt stehe.


01.12.2008   Quelle: SolarTec AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarTec AG,
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Britische Regierung kündigt Einspeisetarife für erneuerbare Energien ab 2010 an

Solarfassade des CIS-Tower in Manchester (UK).
Solarfassade des CIS-
Tower in Manchester (UK).

Das Unterhaus des britischen Parlaments plant die Einführung von Einspeisetarifen für Strom aus erneuerbaren Energiequellen ab dem Jahr 2010. Mike O’Brien, Minister für Energie und Klimawandel, hatte den Gesetzentwurf während einer Debatte am 18. November 2008 angekündigt. Die Einspeisetarife sollen Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen eine langfristige Vergütung für Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Sonne garantieren. O’Brien würdigte insbesondere die Arbeit des Abgeordneten Alan Simpson (Nottingham, Labor Partei) im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens sowie die führende Rolle des Staatsministers für Energie und Klimawandel, Edward Miliband, und die Arbeit der Organisation "Friends of the Earth" (London, UK).  Kritik an geplanter Obergrenze für die Förderung

Die britische Regierung hatte bereits im Oktober 2008 die Einführung von Einspeisetarifen für Strom aus erneuerbaren Energien zugesagt. Der damalige Entwurf sei jedoch nicht weitreichend genug gewesen, kritisiert die Umweltschutzorganisation Friends of the Earth. Einer der zentralen Kritikpunkte war die ursprünglich angesetzte Förder-Obergrenze von 3 Megawatt (MW) installierter Leistung, die nach Auffassung von Friends of the Earth mindestens 10 MW betragen soll. Außerdem wurde kritisiert, dass im Gesetzentwurf kein zeitlicher Rahmen für die Umsetzung vorgesehen sei. "Im Vereinigten Königreich arbeiten einige in Europa führende Photovoltaik-Unternehmen, deren Rolle jedoch hauptsächlich darin besteht, andere zu beliefern, statt Produkte im eigenen Land abzusetzen", sagte der Parlamentarier Alan Simpson. Er fügte hinzu, dass Einspeisetarife grundlegende Sicherheit schaffen könnten, um britischen Ideenreichtum anzuspornen und gleichzeitig Anreiz für die Erfüllung der von der EU für 2020 vorgegebenen Verpflichtungen zur Nutzung erneuerbarer Energien gäben.

Die Regierung erhöhte den "Deckel" für die Einspeisetarife von ursprünglich 3 MW auf 5 MW installierter Kapazität - halb so viel wie von Friends of the Earth gefordert. O’Brien sagte, dass die Regierung jedoch einen größeren Handlungsspielraum bei Höhe der Vergütung habe, um kleinere Projekte besser zu fördern. Charles Hendry (Wealdon; Konservative Partei) drängte darauf, ein verbindliche Laufzeit festzusetzen und nannte spanische und deutsche Einspeisegesetze als erfolgreiche Beispiele.


Tarifschema soll für "kleine" Anlagen ab 2010 gelten

Hendry forderte außerdem, dass die Einspeisetarife klar von den bestehenden, so genannten Renewable Obligation Certificates (ROCs) abgegrenzt werden müssten, denn die Einspeisetarife könnten das Zertifikatesystem beeinflussen, das in England, Wales und Schottland im Jahr 2002 und in Nordirland 2005 eingeführt wurde. Das ROC-Programm ist das zentrale Förderprogramm Großbritanniens für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Es verpflichtet Versorgungsunternehmen dazu, einen jährlich wachsenden Prozentsatz des Stroms aus regenerativen Quellen zu erzeugen. "Wir sind fest entschlossen im Jahr 2010 Einspeisetarife für kleine stromerzeugenden Systeme einzuführen", betonte Minister O’Brien.

01.12.2008   Quelle: http://www.publications.parliament.uk/   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH.,

 

Solar-Dachziegel des US-Photovoltaikherstellers Lumeta erhält Design- und Innovationspreis

Photovoltaik-Dachziegel
Photovoltaik-Dachziegel "Solar S Tile".

Lumeta, Inc. (Irvine, Kalifornien), Hersteller von Produkten zur Photovoltaik-Gebäudeintegration (BIPV) berichtete am 19.11.2008, das Unternehmen habe mit seinem Solar-Dachziegel vom Typ "Solar S Tile" die erste Runde des "Spark Design Awards 2008" in der Kategorie Öko-Design gewonnen. An dem internationalen Design-Wettbewerb beteiligten sich laut Lumeta hunderte von Designern, Architekten, Herstellern und Institutionen. Er wird vergeben für gestalterische Leistungen, die umweltfreundliche Produkte attraktiver machen. Lumetas Photovoltaik-Dachziegel lehnt sich an die Form herkömmlicher Ziegel aus Ton oder Beton an, welche er komplett ersetzt.   Lumeta will damit Vorbehalten gegen die Nutzung der Solarenergie auf privaten Dächern begegnen. Bei der Montage seien keine Eingriffe in die Dachhaut erforderlich und die Solar-Ziegel seien in den beliebtesten Farben erhältlich. Die ermögliche ein optisch ansprechendes Dach, das zugleich umweltfreundlichen Solarstrom erzeugt.


Mein Partner Brian Flaherty, Präsident von DRI Commercial, und ich haben Lumetas Produkte als unmittelbare Antwort auf die Wünsche unserer Kunden erfunden, die keine Kompromisse wollen, sondern saubere Energie und Ästhetik in Kombination, sagte Tim Davey, Vorstand des Lumeta-Mutterunternehmens DRI. "Die gebäudeintegrierten Photovoltaik-Produkte von Lumeta zahlen sich in doppelter Hinsicht aus: Sauberer Strom und ein schönes, funktionales Dach", betont Davey?. Lumeta produziert sowohl Solar-Ziegel als auch Solar-Folien, die auf Flachdächern montiert werden. "Mittelerweile werden immer mehr Solardächer gebaut - und Solar-Häuser verkaufen sich viel bessser, betont Lumeta-Geschäftsführer Stephen Torres. "Wir sind stolz, zu den Vorreitern einer Bewegung zu zählen, die eine Energiewende einläutet", fügt Torres hinzu.

01.12.2008   Quelle: Lumeta, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Lumeta, Inc.,
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