Solar News Archiv Januar 2009

 




 

Nachhaltigkeit: Jedes fünfte DAX-30-Unternehmen setzt auf Ökostrom

BMU-Broschüre zur europa- weiten Ausschreibung von Ökostrom.
BMU-Broschüre zur europa-
weiten Ausschreibung von
Ökostrom.

20 Prozent der DAX-30-Unternehmen beziehen Strom aus Solar-, Bio- und Windenergie oder Wasserkraft, so die Unternehmensberatung dokeo GmbH aus Stuttgart in einer Pressemitteilung. Laut einer im Januar 2009 durchgeführten Blitzumfrage sind die Deutsche Bank AG, die Deutsche Post AG und die Postbank AG zu 100 % auf Ökostrom umgestiegen.  Grund für die Blitzumfrage sei gewesen, dass die Unternehmerische Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility, kurz CSR) und Nachhaltigkeit in aller Munde seien und sich somit auch in der Wirtschaft etwas ändern müsse. Nachhaltiges Handeln und Klimaschutz seien wichtiger als kurzfristig orientiertes Profitstreben, betonten führende Wirtschaftsvertreter und Politiker übereinstimmend. Am leichtesten auf Nachhaltigkeit umzuschalten sei die Energieversorgung, da alle Anbieter Tarife mit Strom aus regenerativen Quellen anbieten würden.


Energiebezug dokumentiert Engagement für Nachhaltigkeit und CSR

Diese Angebote griffen immer mehr Unternehmen auf, so das Ergebnis der Umfrage. Zum Beispiel die Deutsche Lufthansa, Adidas und Metro. Laut Umfrage nutzen sechs der DAX-30-Unternehmen Strom aus Bio-, Wind-, Wasser oder Sonnenenergie. Die Ergebnisse machten deutlich, dass immer mehr nachhaltig orientierte Unternehmen den Strombezug als strategisches Instrument einsetzen, sagt Wolfgang Scheunemann, Geschäftsführer von dokeo. "Seit dem Jahreswechsel deckt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ihren Strombedarf zu fast 100 % aus regenerativen Quellen, der Mobilfunkbetreiber Telefónica O2 zu zwei Dritteln und die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) zu einem Viertel. Wie ernst es ein Unternehmen mit Nachhaltigkeit und CSR meint, wird an seinem Energiebezug erkennbar werden. Es wäre ein Debakel, wenn nicht in den nächsten zwei Jahren alle DAX-30-Unternehmen auf Ökostrom umgestiegen sein sollten," so Scheunemann weiter.


Ökostrom-Informationen für Unternehmen im Internet

Eine Broschüre mit dem Titel "Beschaffung von Ökostrom - Arbeitshilfe für eine europaweite Ausschreibung im offenen Verfahren", herausgegeben vom Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) steht im Internet zum kostenlosen Herunterladen bereit unter http://www.bmu.de/energieeffizienz/downloads/doc/37939.php

31.01.2009   Quelle: Dokeo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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EUROFORUM-Konferenz: Bis 2020 könnte eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Elektroauto
Elektroauto "Mindset"

Elektromobilität, in dem von der Bundesregierung gesetzten Zielrahmen von einer Million Elektro-Autos bis 2020, ist machbar. Das ist das Fazit der EUROFORUM-Konferenz "Elektromobilität", die vom 14. bis 15. Januar 2009 in Berlin stattgefunden hat. "Deutschland darf die Chance, der Leitmarkt für Elektromobilität zu werden, nicht verschlafen", stellte Staatssekretär Ulrich Kasparick vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Auftakt der EUROFORUM-Konferenz fest.  Kasparick warnte davor, den Wettbewerb mit anderen Ländern zu unterschätzen. Im Rahmen des gerade beschlossenen zweiten Konjunkturpakets habe die Bundesregierung 500 Millionen Euro zur Förderung der Elektromobilität bereitgestellt. Mit dieser Förderung könne das Tempo der Entwicklung erhöht werden und schon bald könnten die technisch besten und bezahlbarsten Konzepte entwickelt werden.

Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien muss gewährleistet werden

Elektromobilität sei eine Frage der Fahrzeugtechnik, aber auch eine Herausforderung für Stadtplaner, die Infrastrukturen für öffentliche Ladestationen aufbauen müssten, so Kasparick. Auch die geplante Umstellung auf eine CO2-basierte Kfz-Steuer werde ihren Teil zum Erfolg der Elektromobilität beitragen. Für die Energiewirtschaft seien das Netzmanagement sowie die Gewährleistung der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien die große Herausforderung, stellte Kasparick vor rund 120 Teilnehmern fest. Das Ziel, bis 2020 eine Millione Elektro-Autos auf den Straßen zu haben, nannte Kasparick in jedem Fall darstellbar, ehrgeizigere Prognosen sollten allerdings vorsichtig betrachtet werden.

Aufgrund der großen Resonanz bietet EUROFORUM am 19. und 20. Mai 2009 eine erweitere Konferenz zur Elektomobilität in Köln an: http://www.euroforum.de/pr-elektromobilitaet09-2

Der vollständige Bericht zur EUROFORUM-Konferenz "Elektromobilität" ist zugänglich unter: http://www.euroforum.de/data/presse/PB_Elektrombilitaet_25_01_2009.pdf

31.01.2009   Quelle: EUROFORUM Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spirt Avert AG,
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28 Megawatt-Windpark "Cottbus Halde" am Netz

Windenergie-Anlagen mit mehr als 500 MW am Netz.
Windenergie-Anlagen mit mehr als 500 MW
am Netz.

Die in Regensburg, Straßburg und Prag ansässige OSTWIND-Gruppe hat am 28. Januar 2009 den Windpark "Cottbus Halde" eröffnet. Das Großprojekt mit 14 Windkraft-Anlagen und einer Leistung von 28 Megawatt (MW) stelle einen erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2009 dar, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir werden alles tun, damit das Windjahr 2009 kein 'Jahr der schlechten Nachrichten' wird", so die Unternehmensleiter Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz. Mit dem Projekt habe OSTWIND gleichzeitig die 500-MW-Marke überschritten. In den 15 Jahren ihres Bestehens hat die Unternehmensgruppe 50 Windparks mit insgesamt 376 Windenergie-Anlagen und einer Leistung von 503 MW geplant, gebaut und an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 300.000 Haushalte können daraus mit klimafreundlichem Strom versorgt werden, rechnet OSTWIND vor.  Weiter habe das Unternehmen derzeit in Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik mehr als 1.000 MW in Planung. Für Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 100 MW würden konkrete Genehmigungen vorliegen, so dass in absehbarer Zeit mit deren Baubeginn zu rechnen sei.




Erneuerbare Energien als Chance in der Krise

"Wir sind guten Mutes, dass die Windkraft der Wirtschaftskrise trotzen kann", kommentiert Wendling-Lenz den erfolgreichen Start in das neue Jahr. Dazu trage auch das Inkrafttreten des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 1. Januar 2009 und die dadurch geschaffene Planungssicherheit bei. "Gleichzeitig entdecken immer mehr Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Städte und Regionen, dass die Nutzung der Windkraft eine neue Energiequelle direkt vor der Haustür und 'in eigener Hand' darstellt", so Wendling-Lenz weiter. Erneuerbare Energien wie die Windkraft stellten gerade in der jetzigen Krisensituation eine große Chance für den heimischen Wirtschaftsstandort dar. Allein die Windbranche in Deutschland habe bis heute 90.000 krisensichere Arbeitsplätze geschaffen.


Inlandsmarkt als "Technologieschaufenster"

Gleichzeitig warnte das Unternehmen davor, die internationale Vorreiterrolle bei der Windenergie-Technologie aufzugeben bzw. nicht weiter auszubauen. "Dafür brauchen wir aber einen stabilen Inlandsmarkt als Technologieschaufenster und anspruchsvolle Ziele wie zum Beispiel das der 100-prozentigen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen", forderte Lenz. Die Nutzung der Windkraft im Binnenland mit modernen Anlagen könne dazu einen entscheidend und kostengünstig beitragen. OSTWIND sieht deshalb auch die neue bayerische Staatsregierung in der Pflicht, mehr als bisher für die Windenergie zu tun. "Über kurz oder lang", davon zeigten sich Wendling-Lenz und Lenz überzeugt, "kehrt die Energie dorthin zurück, wo sie ge- und verbraucht wird - in die Region. Deshalb gehört den regionalen Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse die Zukunft."

31.01.2009   Quelle: Ostwind Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OSTWIND Gruppe,


 

SolarWorld und SMA unterstützen HIV/Aids-Zentrum in Uganda mit Photovoltaik

SolarWorld AG und SMA statten ein HIV/Aids- Zentrum in Uganda mit einer Photovoltaik- Inselanlage aus.
SolarWorld AG und SMA statten ein HIV/Aids-
Zentrum in Uganda mit einer Photovoltaik-
Inselanlage aus.

Die SolarWorld AG (Bonn) und die SMA Solar Technology AG (Kassel/Niestetal) haben ein HIV/Aids-Zentrum in Uganda mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Das Zentrum, das bisher nur kurze Zeit am Tag über Elektrizität verfügte, wird nun zuverlässig von einer Photovoltaik-Inselanlage mit Strom versorgt. Damit sind verbesserte Rahmenbedingungen für Mitarbeiter vor Ort sowie für die Umsetzung neuer Projekte geschaffen.  Die Nichtregierungsorganisation MACI mit ihrem HIV/Aids-Zentrum im abgelegenen Adjumani im Norden von Uganda widmet sich seit mehr als 13 Jahren der Bekämpfung von HIV/Aids. 19 hauptamtliche und mehr als 100 freiwillige Mitarbeiter leisten vor Ort präventive Aufklärungsarbeit mit unterschiedlichsten Informationsangeboten und -veranstaltungen für die Bevölkerung. Sie bieten freiwillige HIV-Tests an, verrichten Pflegedienste und beraten Infizierte sowie ihre Angehörigen.


Solarstrom rund um die Uhr

Für die Arbeit von MACI ist eine zuverlässige Stromversorgung im HIV/Aids-Zentrum unerlässlich. Stromversorgung gibt es im Adjumani Distrikt jedoch - wenn überhaupt – nur rund zwei Stunden am Tag. Eine Photovoltaik-Inselanlage (5,4 kWp) mit einem Batteriespeicher, die Ende des Jahres 2008 installiert wurde, versorgt nun das Zentrum rund um die Uhr mit Solarstrom. Die Photovoltaik-Module stellte SolarWorld zur Verfügung, die eingesetzten Wechselrichter wurden von SMA gestiftet. Finanzielle Unterstützung erhielt das Projekt auch von der Deutschen Bank Initiative Plus. Angestoßen und vorangetrieben wurde das Projekt durch den Deutschen Entwicklungsdienst und das persönliche Engagement von Silvia Kreibiehl, einer Investmentbankerin der Deutschen Bank.


Solarstrom-Inselanlagen: Unabhängig von zentraler Versorgung Stromnetz

Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit müssen heute noch ohne elektrischen Strom leben. Solarstrom-Inselanlagen bieten die Möglichkeit, Elektrizität unabhängig von einer zentralen Versorgung und einem Stromnetz zu erzeugen. Mit diesen Systemen, bei denen eine Erweiterung um weitere Stromerzeuger und -verbraucher ohne größeren technischen Aufwand möglich ist, können auch entlegene, netzferne Gebiete versorgt und damit die Entwicklung dieser Regionen gefördert werden. Sowohl SolarWorld als auch SMA unterstützen weltweit gezielt die Aufbauarbeit in Krisen- und Entwicklungsländern mit modernster Solarstromtechnologie.

30.01.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG; SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Solar Millennium verschiebt Anteilsverkäufe in das laufende Geschäftsjahr - 2007/2008 unter Plan

Andasol 1: Ein Meilenstein für die erneuerbaren Energien in Europa.
Andasol 1: Ein Meilenstein für die erneuerbaren
Energien in Europa.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat nach den vorläufigen Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2008 nach IFRS ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 8 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) von etwa 6 Millionen Euro erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzern-Umsatz für das Geschäftsjahr 2007/2008 lag mit etwa 32 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau (€ 31,1 Mio.). Der vorläufige Jahresüberschuss verringerte sich aufgrund der zeitlichen Verschiebung von Anteilsverkäufen um rund 50 % gegenüber dem Vorjahr (€ 11,9 Mio.) und blieb damit unter dem Plan, der ein Ergebnis von 18 Millionen Euro bei einem Umsatz von 80 Millionen Euro vorsah.  Die Differenz gegenüber dem prognostizierten Ergebnis, hervorgerufen durch die in das laufende Geschäftsjahr verschobenen Anteilsverkäufe, werde in der laufenden Berichtsperiode 2008/2009 gesondert ausgewiesen. Der Vorstand plant für das laufende Geschäftsjahr 2008/2009 auf Konzernebene ein EBIT von 30 Millionen Euro plus einen Sondereffekt von zirka 12 Millionen Euro und einen Umsatz von 150 Millionen Euro plus einen Sondereffekt von rund 48 Millionen Euro.



Anteilsverkäufe an Kraftwerks- bzw. Projektgesellschaften konnten nicht mehr bis Ende der Berichtsperiode am 31. Oktober 2008 realisiert werden

Den Großteil an Umsatzerlösen und Ergebnis hat Solar Millennium in den operativen Geschäftsfeldern Projektentwicklung und Technologie erzielt. Maßgeblich hierfür waren Aufträge für die Projekte der solarthermischen Kraftwerke Andasol 1, 2 und 3 in Spanien sowie das Solarfeld des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat. Gegenstand der Planung seien außerdem Anteilsverkäufe an Kraftwerks- bzw. Projektgesellschaften gewesen, die unter anderem wegen noch ausstehender Gremienzustimmungen nicht mehr bis Ende der Berichtsperiode am 31. Oktober 2008 realisiert werden konnten. Der Vorstand habe im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die zunehmende Verschärfung der Finanzmarktkrise reagiert und seine Strategien zur Finanzierung der Kraftwerksprojekte neu ausgerichtet: Neben der bislang gewählten Bankenfinanzierung werde nun eine bankenunabhängige Projektfinanzierung durch den Direkteinstieg von Großinvestoren angestrebt. Für die Projekte Andasol 3 und Ibersol würden seit Längerem erfolgreich Verhandlungen mit Großinvestoren geführt. Außerdem sei die Möglichkeit zur Veräußerung von Kraftwerksprojektanteilen an Fonds geschaffen worden. Alle ausstehenden Anteilsverkäufe würden daher in der laufenden Berichtsperiode erwartet. Darüber hinaus plant der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr Einnahmen aus Aufträgen für Engineering und Anlagenbau in den Tochtergesellschaften Flagsol und MAN Solar Millennium, den Einstieg von Großinvestoren in das spanische Kraftwerksprojekt Ibersol sowie die Finanzierung und den Baubeginn der beiden Kraftwerke Andasol 3 und Ibersol.

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, erläutert die Planabweichungen: "Bei Projekten dieser Größenordnung kann es durchaus zu einer Verlagerung von Geschäftsvorfällen in die nächste Berichtsperiode kommen, wobei wir die Geschäftsentwicklung und unseren Wachstumsprozess insgesamt stringent weiterverfolgen. Wir können unser operatives Geschäft auch unter den veränderten Rahmenbedingungen der Finanzmarktkrise erfolgreich umsetzen und haben unsere Strategien bereits entsprechend ausgerichtet. Um dies transparent zu machen, werden wir die fehlenden Gewinne und Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahres als zusätzlichen Effekt neben den Zielen des laufenden Geschäftsjahres gesondert ausweisen."


Deutlich bessere Rahmenbedingungen für solarthermische Kraftwerke in den USA

Beltle sieht die Marktentwicklung äußerst positiv: "Die Nachfrage nach solarthermischen Kraftwerken steigt weltweit. Insbesondere in den USA haben sich die Rahmenbedingungen für solarthermische Kraftwerke deutlich verbessert. Zudem hat Präsident Barack Obama massive Investitionen in den Aufbau regenerativer Energieversorgung angekündigt. Die Projektpipelines von Solar Millennium sind vor allem in Spanien und den USA gut gefüllt. Zusätzliche Projekte können durch Ausschreibungen, wie z. B. in der Region des Nahen Ostens und Nordafrika, hinzukommen."

Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium, erklärt die Strategie für Projektfinanzierungen: "Solar Millennium hat sich auf die veränderten Finanzmarktbedingungen eingestellt und adäquate Strategien entwickelt, um die Handlungsspielräume zu vergrößern. Neben der bankengestützten Projektfinanzierung verfolgen wir zwei weitere Konzepte: die direkte Beteiligung von Großinvestoren mit Eigenkapital und die Platzierung von Fonds zur Finanzierung weiterer Projekte. Diese Strategien können wir flexibel einsetzen. Sie kommen auch bei unseren Kraftwerksprojekten Andasol und Ibersol zur Anwendung."

Das vollständige Ergebnis 2007/2008 wird anlässlich der Bilanzpressekonferenz Anfang März 2009 veröffentlicht.

30.01.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,


 

Photovoltaik-Spotmarkt pvXchange mit neuer Vertriebsleitung in den USA

Martin Mesmer, US-Vetriebsleiter von pvXchange
Martin Mesmer, US-Vetriebsleiter
von pvXchange

Dipl.-Ing. Martin Mesmer verantwortet seit dem 15. Januar 2009 das operative Vertriebsgeschäft von pvXchange für den nordamerikanischen Solar-Markt. Die USA würden in den nächsten Jahren zu den wichtigsten Märkten des Unternehmens zählen, so die pvXchange GmbH in einer Pressemitteilung. Mesmer leitet von Oregon und Kalifornien den Ausbau der US-Aktivität. Zuvor war er bei Intel leitender Ingenieur für die Analyse von Start-ups im Solar- und Flachbildschirmbereich. Der Spezialist für Halbleitertechnologie habe zudem asiatische Unternehmen in vielfältigen Funktionen bei der US-Markterschließung unterstützt, betont pvXchange.  Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH hat sich als ein weltweiter Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten für Geschäftskunden etabliert. 2008 vermittelte das Unternehmen nach eigenen Angaben Solarmodule mit einer Leistung von rund 100 Megawatt (MW). Dies entspreche einem Handelsvolumen von zirka 300 Millionen Euro. Mit seinem internationalen Netzwerk und ergänzenden Dienstleistungen baut pvXchange seine Position auf dem global wachsenden Markt für Erneuerbare Energien stetig aus. pvXchange ist neben Europa auch in China, Indien und den USA präsent.

30.01.2009   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange GmbH,
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Bundeskanzlerin zeichnet positives Bild der Erneuerbare-Energien-Branche

Kanzlerin Merkel: EEG sorgt für Investitionen und forciert technische Entwicklung.
Kanzlerin Merkel: EEG sorgt für Investitionen und forciert technische Entwicklung.

Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) am 29.01.2009 in Berlin war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast. In ihrer Rede vor rund 800 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien zeichnete sie insgesamt ein positives Bild für die Branche der Erneuerbaren Energien, berichtet der BEE in einer Pressemitteilung. Hier seien Investitionen dank der sicheren Rahmenbedingungen auch in Zeiten der Finanzkrise möglich.   Die Spitzen der Branche überreichten der Bundeskanzlerin ihre druckfrische Ausbauprognose. Danach gehen Unternehmen und Verbände davon aus, dass die erneuerbaren Energien 2020 bereits 47 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Die Kanzlerin würdigte die Prognose als ambitioniert und machte in ihrer Rede deutlich, dass in der Vergangenheit viele der zunächst als sehr hoch eingeschätzten Ziele übertroffen worden seien. Diese Erfahrung habe sie schon als Umweltministerin gemacht.




BEE-Präsident Dietmar Schütz dankte der Kanzlerin in seiner Ansprache für ihren Einsatz für Klimaschutz und erneuerbare Energien in den vergangenen Jahren. Mit ihrem Werben für die Reduzierung des weltweiten Treibhausgasausstoßes habe sie erheblich zur gestiegenen Wahrnehmung der erneuerbaren Energien beigetragen. Im Blick auf die Branchenprognose versprach er der Kanzlerin: "Wir stehen an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg miteinander zu verbinden. Dafür wollen und werden wir uns an unseren heutigen Aussagen zum Ausbau der erneuerbaren Energien messen lassen."


Vorrang für die erneuerbaren Energien im Stromnetz

Schütz bekräftigte die Zusage der Branche, bis 2020 über 200 Milliarden Euro zu investieren. Dafür seien allerdings Erhalt und Fortentwicklung günstiger Rahmenbedingungen notwendig. Entscheidend ist nach Ansicht des BEE dabei der Vorrang für die erneuerbaren Energien im Stromnetz. "Er ist unersetzliches Kernstück der Investitionssicherheit für unsere Branche", betonte Schütz. Dies unterstrich auch die Bundeskanzlerin. Nach ihrer Auffassung sei der Vorrang wesentliches Element des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) dessen hervorragende Leistung sei es, für private Investitionen in der Energiewirtschaft zu sorgen und damit auch die technische Entwicklung zu forcieren, so die Bundeskanzlerin.


Diskussionen über den richtigen Weg zum Ausbau der erneuerbaren Energien

Neben Angela Merkel waren auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Mitarbeiter aus Bundes- und Landesministerien sowie zahlreiche Bundestagsabgeordnete unter den Gästen des BEE. Vertreterinnen und Vertreter aller Bundestagsfraktionen erläuterten im Anschluss an die Rede der Kanzlerin im Rahmen einer Podiumsdiskussion ihre Positionen zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie seien sich mit der Branche darin einig, dass ein möglichst großer Anteil der Energieversorgung mit erneuerbaren Energien gedeckt werden müsse, betont der BEE. Für Diskussionen sorgte hingegen, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien am besten gestaltet werden solle und wie sich der verbleibende Rest der Stromerzeugung zusammensetzen werde.

Weitere Informationen zur BEE-Ausbauprognose auf dem Solarserver: http://www.solarserver.de/news/news-10116.html

30.01.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.bundeskanzlerin.de, REGIERUNGonline Bergmann.,


 

BDEW: Mehr als 15 Prozent Ökostrom in Deutschland – Windenergie wiederum Nr. 1 unter den Erneuerbaren

Die Produktion von Ökostrom in Deutschland wuchs im Jahr 2008 weiter: Erneuerbare Energien deckten mit 93,0 Milliarden Kilowattstunden gut 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs (2007: 87,9 Mrd. kWh). Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW, Berlin) aufgrund vorläufiger Zahlen. Deutschland habe durch die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent bereits deutlich übertroffen. 

0,7 % Solarstrom im Netz

"Erfreulicherweise liefern die erneuerbaren Energien schon heute einen wichtigen Anteil an der Stromerzeugung", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. An erster Stelle der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen lag 2008 nach BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie mit 6,5 Prozent (2007: 6,4 %). Es folgte die Biomasse mit 3,7 Prozent (2007: 3,1 %), welche die Wasserkraft mit 3,4 Prozent (2007: 3,5 %) auf Platz drei verdrängte. Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik, die 0,7 Prozent (2007: 0,5 %) des Stroms für die Bundesrepublik Deutschland lieferte.

30.01.2009   Quelle: BDEW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kalifornische Energiekommission fördert Forschung von Photovoltaik-Unternehmen und Universität

Solar-Dach der Universität von Santa Clara.
Solar-Dach der Universität von Santa Clara.

Das im Silicon Valley ansässige Unternehmen Act Solar, Inc. (Santa Clara, Kalifornien) berichtete am 22. Januar 2009, dass es 750.000 US-Dollar Fördermittel aus dem Public Interest Energy Research Programm (PIER) der California Energy Commission erhalten werde. Das Programm unterstützt die Energieforschung und Entwicklung sowie Demonstrationsvorhaben. Act Solar, die Santa Clara University und SolarTech (San Jose, Kalifornien) - eine Initiative für konkrete Lösungen zur Unterstützung der Solar-Industrie - planen den Aufbau mehrerer Photovoltaik-Systeme.  "Bisher hat sich die Förderung von Forschung und Entwicklung darauf konzentriert, die Investitionskosten für Material, Bauteile und Arbeit zu senken. Obwohl diese Anstrengungen wichtig sind, tragen die Steigerung und Sicherung des Solarstrom-Ertrags während der Laufzeit der Photovoltaikanlage am meisten zur Reduktion der Kosten pro Kilowattstunde bei", betont Andrew Foss, Vorstand von Act Solar. "Trotz der gegenwärtig sinkenden Preise für Material und Module wird die Solarindustrie die Netzparität (Grid Parity) nur erreichen, wenn die Systemleistung der Solarstromanlagen verbessert werden kann. Wir freuen uns, dass die Energiekommission diese Vision teilt und es Act Solar ermöglicht, unsere wichtige Arbeit weiterzuführen, damit die Kosten der Solarenergie sinken."



Energie-Managementsystem soll Modulleistung optimieren

Als wesentlicher Nutznießer der Förderung will Act Solar seine patentierte "PowerString"-Technologie mit aktivem Energiemanagement in mehreren Demonstrationsvorhaben von SolarTech einsetzen, die über Jahrzehnte Spitzenleistung bringen sollen. "Unser intelligentes Konzept ermöglicht, dass eine Photovoltaikanlage jahrzehntelang garantierte Höchstleistung bietet, fügt Foss hinzu.

SolarTech ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, ein High-Tech-Solarzentrum im Silicon Valley zu errichten, um die vielschichtigen technologischen, administrativen und finanziellen Herausforderungen bei der Entwicklung von PV-Systemen zu begegnen. PIER fördert die Energieforschung jährlich mit 84 Millionen US-Dollar, indem es mit Organisationen, Einzelpersonen, Unternehmen, Energieversorgern sowie öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtungen zusammenarbeitet.

30.01.2009   Quelle: Act Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Santa Clara University,
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COLEXON Energy AG vereinbart Kooperation für schlüsselfertige Solarstrom-Anlagen

Photovoltaik–Großprojekt der COLEXON Energy AG
Photovoltaik–Großprojekt der COLEXON
Energy AG

Die COLEXON Energy AG (Hamburg), eine der führenden Projektierungsgesellschaften für leistungsstarke Dünnschicht-Solarkraftwerke, und die tnp Mitteldeutsche Fonds Beteiligungs GmbH (tnp MFB GmbH), eine 100%-ige Tochtergesellschaft der tnp Mitteldeutsche Anlagen Leasing AG (tnp AG) haben am 27. Januar 2009 einen Rahmenvertrag über den Bau und die Abnahme schlüsselfertiger Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 15 MWp unterzeichnet. Der Rahmenvertrag sehe vor, dass COLEXON für Fondsgesellschaften der tnp MFB GmbH bis Ende 2010 Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 10 MWp errichtet, berichtet COLEXON in einer Pressemitteilung.   Die tnp MFB GmbH verpflichte sich im Gegenzug zur Abnahme von mindestens 7 bis maximal 15 MWp, je nach Höhe des zu diesem Zweck akquirierten Eigenkapitals.


Investoren setzen auf zukunftsorientierte Solarunternehmen

Resultierend aus dem Rahmenvertrag vereinbaren beide Parteien des Weiteren die zusätzliche Abnahme von 5 MWp aus dem Wiesenhof-Dachportfolio. Damit platziere COLEXON bereits Anfang 2009 etwa ein Viertel der im Dezember 2008 gesicherten Dachflächen der PHW-Gruppe. Die Dachanlagen aus dem Wiesenhof-Portfolio sollen bereits bis Ende 2009 ans öffentliche Stromnetz angeschlossen und den Investoren schlüsselfertig übergeben werden. Das Mindestumsatzvolumen der gemeinsamen Projekte beträgt laut COLEXON 40 Millionen Euro.

Beide Parteien bekunden bereits zum heutigen Zeitpunkt großes Interesse, auch über diese Vereinbarungen hinaus weitere gemeinsame Projekte zu realisieren. Thorsten Preugschas, Vorstand der COLEXON Energy AG, sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für die nachhaltig positive Entwicklung der COLEXON Gruppe: „Mit dem Rahmenvertrag haben wir einen wichtigen strategischen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit gewinnen können. Zu den gegenwärtigen Marktbedingungen setzen Investoren auf zukunftsorientierte Solarunternehmen. Wir sehen diese Kooperation daher als einen weiteren Beleg für die nachhaltige Unternehmenspolitik der COLEXON.“


Photovoltaik-Renditen unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten

Jan Treu, Vorstand der tnp Mitteldeutsche Anlagen Leasing AG, sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt für das weitere Wachstum der tnp-Gruppe: „Mit dem Rahmenvertrag haben wir COLEXON als einen wichtigen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien gewinnen können. Die Kooperation mit der COLEXON ermöglicht der tnp MFB GmbH in diesem Segment weiter zu wachsen. Mit der Investition in Solaranlagen haben Anleger die Möglichkeit, Renditen unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten zu erzielen. Die gegenwärtigen Marktbedingungen unterstützen diese Tendenz.“


COLEXON Energy AG

Die international aufgestellte COLEXON Gruppe zählt zu den führenden herstellerunabhängigen Systemintegratoren im Photovoltaik-Bereich. Das Unternehmen plant und erstellt schlüsselfertige Solarstromanlagen im In- und Ausland und ist spezialisiert auf die Realisierung ertragsreicher PV-Großprojekte (ab 100 kWp). COLEXON zeichnet sich insbesondere durch die Expertise im Einsatz von innovativer Dünnschicht-Technologie aus. Zur Zielgruppe der Gesellschaft zählen in erster Linie institutionelle Investoren sowie Bauherren aus Landwirtschaft, Industrie und öffentlicher Hand. Die Aktien der COLEXON Energy AG werden im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

29.01.2009   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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4JET präsentiert neues Lasersystem für Anwendungen in der Dünnschicht-Photovoltaik

Kantenprüfung eines Dünnschichtmoduls.
Kantenprüfung eines Dünnschichtmoduls.

Die 4JET Sales + Service GmbH (Hückelhoven) ergänzt ihr Lieferprogramm für die Dünnschicht-Photovoltaikindustrie um eine neue Maschinengeneration. Die neuen INLINE-Systeme ermöglichen unter anderem die Randentschichtung, den "P4 Isoscribe" und die selektive Perforation von semitransparenten Solarzellen für die Gebäudeintegration, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mehrere der neuen Anlagen würden derzeit an Kunden in Deutschland und den USA ausgeliefert. Die INLINE-Systeme können laut Hersteller mit unterschiedlichen Laserprozessen bestückt werden und erlauben die vollflächige Bearbeitung von Glassubstraten zur Randentschichtung, die gezielte Freilegung für semitransparente Zellen, den P4 Isolationsscribe, die Markierung oder das Bohren von Glas. 

Kunden- und anwendungsspezifische Gesamtlösungen

Die in Kooperation mit der Maschinenbau GEROLD GmbH entwickelte Maschinenplattform erlaubt nach Herstellerangeben die Bearbeitung von Glassubstraten bis zu einer Größe von 2,60m x 2,20m. Dabei werden die Substrate mechanisch vorzentriert und die Lage präzise ermittelt. Durch das von 4JET entwickelte dynamische ABC-Strahlführungssystem (Automatic Beam Control) würden Lagetoleranzen und Verbiegungen der bei Hochtemperaturprozessen beschichteten Gläser kompensiert. Die Anlagen werden je nach Anwendungsgebiet mit diodengepumpten Festkörper- oder Faserlasern ausgestattet. 4JET entwickelt dabei kunden- und anwendungsspezifisch die Prozesse und das Optikdesign zu einer schlüsselfertigen Gesamtlösung. Je nach gefordertem Durchsatz können die Module auch verkettet integriert werden, um die Taktzeit zu reduzieren oder mit wenig zusätzlichem "Footprint" Redundanzen vorzuhalten. Im Gegensatz zu anderen Maschinenkonzepten ließen sich die Bearbeitungszonen vollflächig per Software editieren und Glastoleranzen in jeder Randzone individuell ausgleichen, betont 4JET.

"Mit den INLINE-Systemen lassen sich Laserprozesse im Backend nach dem Baukastenprinzip lösen. Auch wenn die Aufgabenstellung bei der Randentschichtung, dem Isocut, oder dem Beschriften unterschiedlich sind, erfordern sie doch in jedem Fall Glashandling, die Positionierung der Strahlquelle, lasersichere Umhausungen und Peripherieprozesse wie Abgasabsaugung, Leistungsmessung, Laserkühlung, oder Integration in ein Materialfluss-System. Unsere Kunden können nun auf eine solide Anlagenbasis zugreifen und bei uns eine wirtschaftliche Gesamtlösung inklusive der entsprechenden Prozessentwicklung finden", so Jörg Jetter, Gründer und Geschäftsführer von 4JET.



29.01.2009   Quelle: 4JET Sales+Service GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 4JET Sales + Service GmbH,
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Anleger investieren 5 Millionen Euro in Solar-, Wind- und Biogasanlagen: 3-Wetter-Fonds vorzeitig vollständig gezeichnet

Photovoltaik-Kraftwerk Höhenkirchen, Teil des
Photovoltaik-Kraftwerk Höhenkirchen,
Teil des "Solarpark 2008".

Der 3-Wetter-Fonds der Green City Energy GmbH ist nur vier Monate nach dem Emissionsstart zu 100% gezeichnet worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt hätten sich rund 480 private Anleger an dem Erneuerbare-Energien-Fonds beteiligt. Damit folgten sie nicht nur dem Trend zu nachhaltigen, sachwertorientierten Anlagen, sie beteiligten sich auch an dem notwendigen und sinnvollen Ausbau von Anlagen zu Stromproduktion aus Sonne, Wind und Biogas. Der 3-Wetter-Fonds ist mit rund 17 Millionen Euro Investitionsvolumen das bisher größte Projekt in der Unternehmensgeschichte von Green City Energy. Die Photovoltaik- und Biogasanlagen sowie Windkrafträder sparen nicht nur 12.000 Tonnen Kohlendioxid ein, betont Green City Energy, sie sollen den Anlegern auch eine attraktive Rendite von prognostizierten 8 % im Jahr bieten.  Die Kombination unterschiedlicher regenerativer Energien soll dabei zum Regelfall werden – das Unternehmen plant bereits den zweiten 3-Wetter-Fonds.


Bürgerbeteiligung ermöglicht den konsequenten Umbau unserer Energieversorgung

"Finanzkrise hin oder her - nachhaltige Geldanlagen mit einem starken Fokus auf sachwertorientierte Anlageprodukte stehen bei den Anlegern hoch im Kurs", heißt es in der Pressemitteilung. Dies zeige auch der große Zulauf für den 3-Wetter-Fonds von Green City Energy. "Wir erleben durch die Finanzkrise eine starke Abkehr von spekulativen Werten hin zu Sachwerten, wie es die Energieanlagen darstellen. Mit unseren Bürgerbeteiligungsmodellen treffen wir genau den Nerv, denn immer mehr Menschen fragen nach handfesten ökologischen Anlagen, wie sie im 3-Wetter-Fonds gebündelt sind", so Geschäftsführer Thomas Prudlo. Durch ihre Investitionen in konkrete Projekte machen Bürger den konsequenten Umbau unserer Energieversorgung erst möglich. Die Vision einer 100%-igen Energieversorgung durch Sonne Wind & Co. ist für die Macher von Green City Energy nicht nur Vision, sondern Arbeitsauftrag. Das 2005 als Tochter der Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile fast 30 Mitarbeiter und plant neben dem Bau des Praterkraftwerks eine Reihe weiterer grüner Energieanlagen.


Gesellschaftliche Unterstützung für die erneuerbaren Energien ungebrochen

Die sehr hohe Akzeptanz der Anleger für den Fonds mache deutlich, dass die gesellschaftliche Unterstützung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ungebrochen ist und das Interesse für eine nachhaltige Energieversorgung breit gestreut. Green City Energy habe damit ausreichend Rückenwind, um weitere Projekte zu verwirklichen. Das Vorhaben Projekt, der 3-Wetter-Fonds II, ist bereits in der Konzeptionsphase. In diesem Jahr sollen weitere 20 - 30 Millionen Euro in nachhaltige Energieerzeugungsanlagen fließen.

29.01.2009   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy,
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Messepremiere für enerel: Komplettservice für Photovoltaik-Projekte ab 10 kWp

Solarkraftwerk in Almeria (Spanien).
Solarkraftwerk in Almeria (Spanien).

Photovoltaik-Projekte werden immer komplexer und seien für Bauherren daher am einfachsten zu bewältigen, wenn ein Anbieter mit dem nötigen Know-how die Gesamtverantwortung übernimmt. Enerel, Tochterunternehmen der Balinger relatio-Gruppe, sieht sich als Anbieter von Komplettlösungen, der auf einen großen Erfahrungsschatz und Kontakte des Mutterunternehmens zurückgreifen kann. Der Spezialist für Photovoltaik-Projekte ab 10 kWp, präsentiert sich erstmals auf der CEP-CLEAN ENERGY POWER auf der Landesmesse Stuttgart (29.01-31.01.2009). Die relatio-Gruppe hat zahlreiche international beachtete Großprojekte realisiert, wie zum Beispiel eines der größten Solarkraftwerke Europas in Almeria (Spanien) sowie eine der größten Aufdachanlagen im Südwesten Deutschlands, den Solarpark Grosselfingen.  Mit insgesamt 100 MWp installierter Wechselrichterleistung gehört relatio zu den führenden Anbietern von Photovoltaikanlagen. Ein speziell entwickeltes Projektmanagement sorgt dafür, dass enerel-Projekte ohne Zeitverzögerung effektiv vom Projektstart bis zur Inbetriebnahme durchlaufen. Jeder Tag Zeitgewinn bedeute auch eine Verbesserung der Gesamtwirtschaftlichkeit, betont das Unternehmen.


Effiziente Betriebsführung und Überwachung steigern den Solarstrom-Ertrag

Der Solarstrom-Ertrag stehe auch nach der Inbetriebnahme an oberster Stelle, betont enerel. "Viele Anbieter betrachten ihren Job als erledigt, wenn die Anlage am Netz ist. Dabei kann in der Betriebsführung der Anlage noch manches rausgeholt werden", so Geschäftsführer Bernd Bodmer. Die genaue Überwachung der Anlage und der Abgleich mit Wetterdaten und sonstigen internen und externen Informationsquellen erlaube eine effiziente Betriebsführung für Solar-Kraftwerke. Dabei könne der Kunde wählen zwischen dem Kauf der technischen Ausstattung inklusive Software "fieldMonitor" oder der Buchung des Komplettservice "fieldGuard", der auch Wartung, Reparatur und Verfügbarkeitsgarantie umfasst. Durch die Kombination von eigenem Fachpersonal und der Zusammenarbeit mit autorisierten Partnern sei enerel flexibel und schlagkräftig in jeder Projektgröße. Die gewachsenen Kontakte zu Herstellern, Energieversorgern und Behörden geben Sicherheit während der Planung und Umsetzung. Offensichtlich sei das Interesse am enerel-Partnerkonzept, das in Partnertagen der Branche vorgestellt wurde, groß: Die Veranstaltungen seien gut besucht worden, mehrere Interessenten streben die Zertifizierung als autorisierter enerel-Partner, so das Unternehmen.

29.01.2009   Quelle: enerel GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio-Gruppe,
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Weltneuheit auf der enertec 2009: Terracon Energy GmbH präsentiert Container zur autarken Energieversorgung

Autarke Stromproduktion aus Sonne und Wind.
Autarke Stromproduktion
aus Sonne und Wind.

Eine Lösung zur autarken Energieversorgung für Standorte ohne Anbindung an herkömmliche Energienetze, präsentiert die Terracon Energy GmbH (Leipzig) vom 27. bis 29. Januar 2009 auf der Leipziger Messe „enertec“ in Halle 4, Stand E20. Mit seinem umweltfreundlichen Konzept bietet das Unternehmen völlig neue Möglichkeiten - vor allem für wirtschaftlich schwach entwickelte Regionen. Und zwar ohne nachhaltig in die vorhandenen Ökosysteme einzugreifen. Der Terracon-Energiecontainer nutzt die Ressourcen wie Windkraft und Sonnenenergie, um an jedem beliebigen Standort der Welt den benötigten Strom zu erzeugen.   "Das ist Entwicklungshilfe auf saubere Art!", betont Terracon Energy. Die Windenergie-Photovoltaik-Kombination trage bei zur Sicherung der Lebensgrundlagen in schwach entwickelten Regionen (Beleuchtung, sauberes Trinkwasser, Kühlung von Lebensmitteln) sowie zur Förderung von Handel und Gewerbe.


Bis zu 15.000 Kilowattstunden Regenerativstrom im Jahr

Der Terracon Energiecontainer garantiert laut Hersteller in Kombination mit einem Dieselgenerator eine Spitzenleistung von 10 Kilowatt (kW) und eine Dauerleistung von mindestens 5 kW. Bei hundertprozentiger Nutzung regenerativer Energiequellen liefer er, je nach den Verhältnissen vor Ort, zwischen 5.000 und 15.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr - in Kombination mit dem Dieselgenerator sogar bis zu 37.000 kWh.


Vielfältige Einsatzmöglichkeiten und Standorte

Durch die Kombination von drei Solar-Modulen in Verbindung mit zwei Energiecontainern wird auf der Leipziger Messe die unabhängige Stromversorgung leistungsfähiger Mobilfunkstationen demonstriert. Als Einsatzmöglichkeiten nennt Terracon Energy unter anderem Forschungsstationen, Wasseraufbereitungsanlagen, landwirtschaftliche Bewässerungssysteme und Wetterstationen. Der Terracon Energiecontainer ist laut Hersteller die weltweit erste autarke Energieversorgung, die bis zu vier Energiesysteme vereint und für den mobilen Einsatz optimiert ist. Effizient aufeinander abgestimmte Module erlauben einen nahezu wartungs- und störungsresistenten Betrieb an jedem beliebigen Standort, betont Terracon Energy. Das erprobte Know-how ermögliche eine garantierte Laufzeit von mindestens 10 Jahren. In Verbindung mit dem hohen Wirkungsgrad des Systems, amortisierte sich die Investition innerhalb kürzester Zeit.

29.01.2009   Quelle: Terracon Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Terracon Energy GmbH,
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Das Gebäude der Zukunft: "Plus-Energie-Haus" mit Sunways Solar-Cells

Solarzellen von Sunways im
"Plus-Energie-Haus".

Anlässlich der Messe BAU 2009 in München eröffnete Bundesminister Wolfgang Tiefensee gemeinsam mit dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude das neue "Plus-Energie-Haus" – den Ausstellungspavillon zum energieeffizienten Bauen und Modernisieren. Besonders innovativ: Die überdachte Veranda mit transparenten Solarzellen von Sunways. Der transportable Ausstellungspavillon zeigt, wie sich die Energiebilanz eines Gebäudes kontrollieren lässt. Der voll funktionstüchtige Leichtbau erzeugt mehr Energie, als er verbraucht. Eindrucksvoll wird für Besucher die modernste verfügbare Technik visualisiert – von der Wärmepumpentechnologie bis zur Photovoltaik.   Eine Besonderheit ist der Einsatz der transparenten Solarzelle von Sunways im Dach der Veranda. So vereinen lichtdurchlässige Photovoltaik-Dachelemente mit transparenten Sunways Solar-Cells neben der Energiegewinnung gleich mehrere Funktionen: Regulierung von Tageslicht, Abschattung, Sonnen-, Blend- und Sichtschutz sowie Wärme- und Schallschutz.

Immer mehr Architekten, Planer, Designer und Investoren nutzen die vielseitigen Möglichkeiten der Photovoltaik und legen dabei großen Wert auf die Einzigartigkeit, berichtet die Sunways AG in einer Pressemitteilung. Dank der langjährigen Erfahrung und Innovationskraft sei Sunways der ideale Ansprechpartner für alle alltäglichen und außergewöhnlichen Projektideen. Auch Bundesminister Wolfgang Tiefensee zeigte sich beeindruckt: "Ich empfehle Ihnen: besuchen Sie das Plus-Energie-Haus vor Ort und lassen Sie sich beraten und inspirieren."


28.01.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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BEE: 2020 wird fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt

Die Erneuerbaren decken 2020 fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs.
Die Erneuerbaren decken 2020 fast die
Hälfte des deutschen Strombedarfs.

Die erneuerbaren Energien können im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Gleichzeitig ist eine sichere Versorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht hervor aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche "Stromversorgung 2020", die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien am 28.01.2008 in Berlin vorgelegt haben. "Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird 2020 das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot nur noch bei Bedarf, Brennstoffimporte und CO2-Emissionen werden entsprechend reduziert. Damit stellen wir die Stromversorgung vom Kopf auf die Füße", kommentierte Dietmar Schütz, Präsident des BEE, die Ergebnisse der Prognose.   Sowohl die aus erneuerbaren Energien produzierte Strommenge als auch die installierte Leistung zugehöriger Anlagen werde sich bis 2020 gegenüber heute etwa verdreifachen.


Erdgasverbrauch für die Stromerzeugung wird bis 2020 um zwölf Prozent sinken

Die Experten der Branche betonten, dass die Stromversorgung in Deutschland auch mit dem künftigen Strom-Mix an 365 Tagen im Jahr zu jeder Uhrzeit und bei jedem Wetter sichergestellt werden könne. Die so genannte gesicherte Leistung übertreffe die Jahreshöchstlast sogar um zehn Prozent. Anders als jüngst wieder von Protagonisten der konventionellen Energiebranche behauptet, seien dafür auch keine zusätzlichen Gasimporte notwendig. Im Gegenteil verringere sich der Erdgasverbrauch für die Stromerzeugung in der Branchenprognose bis 2020 sogar um zwölf Prozent. Das bestehende Stromversorgungssystem sei bereits viel flexibler als allgemein bekannt, betont der BEE.


Genügend Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke vorhanden

"Schon heute stehen für das deutsche Stromnetz rund zehn Gigawatt Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke zur Verfügung. Das entspricht der Leistung von zwölf Kohlekraftwerken", erläuterte Ralf Bischof, Mitglied im BEE-Vorstand und zuständig für Netz- und Systemintegration. In Zeiten hoher Stromproduktion und geringer Nachfrage könnten Wasserspeicher über Pumpen aufgefüllt und im Bedarfsfall kurzfristig für zusätzliche Stromproduktion genutzt werden. "Dazu kommen über neun Gigawatt Bioenergie-Kraftwerke, die auf Basis der Brennstoffe Biogas oder Holz einspringen können, wenn Wind und Sonne ausbleiben" so Bischof weiter.


Einsparungen in Milliardenhöhe übertreffen die Ausgaben für den Ausbau der Erneuerbaren

Die positiven Auswirkungen der Erneuerbaren Energien auf Klimaschutz, Brennstoffimporte und Arbeitsmarkt sind nach der aktuellen Branchenprognose erheblich. Schon heute trage die Branche höchst wirkungsvoll zum Klimaschutz bei. 2008 habe sie allein im Strombereich fast 87 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dieser Betrag steige bis 2020 auf über 200 Mio. Tonnen pro Jahr. Analog sinke der Bedarf an fossilen Brennstoffen und mit ihm die hohen Kosten für Importe sowie externe Kosten für Klima- und Umweltschäden. Die daraus folgenden Einsparungen in Milliardenhöhe übertreffen die Ausgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien bei weitem, betont der BEE. Hinzu komme der positive Effekt auf den Arbeitsmarkt. So werde sich die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien von heute 250000 auf mindestens 500000 im Jahr 2020 verdoppeln.

"Die Stromversorgung im Jahr 2020 ist dank des Ausbaus der erneuerbaren Energien sicher, klimaschonend und bezahlbar", schlussfolgerte BEE-Präsident Schütz aus den Eckdaten der Branchenprognose. Um den Strombedarf zuverlässig zu decken, seien weder zusätzliche Kondensationskraftwerke, noch eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke erforderlich. "Wer dennoch Sonderregelungen für Kohlekraftwerke schafft oder den Atomausstieg rückgängig machen will, greift automatisch den gesetzlich fixierten Vorrang für die Erneuerbaren Energien an und zerstört damit die Investitionssicherheit der Branche", warnte Schütz.


Politik soll Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln

Um auch nach 2020 ein weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien im Stromsektor zu ermöglichen, müsse die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehöre insbesondere der Vorrang für erneuerbare Energien, die Förderung von Kombikraftwerken und Speichern, ein intelligentes Lastmanagement sowie ein intensiverer Stromaustausch mit den Alpen- und den skandinavischen Ländern mit ihren großen Wasserspeichern.


Hintergrundinformationen im Internet

Die Langfassung der BEE-Prognose (56 S., PDF) ist im Internet zugänglich unter http://www.bee-ev.de/uploads/Branchenprognose2020_Langfassung.pdf




28.01.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Erfolg mit Solarthermie und Pellets: Paradigma steigert Umsatz 2008 um über 90 Prozent

Solarthermie-Großanlage von Paradigma.
Solarthermie-Großanlage von Paradigma.

Die Paradigma Deutschland GmbH blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2008 zurück: Gegenüber dem Vorjahr konnte das Karlsbader Unternehmen seinen Jahresumsatz allein in Deutschland um über 90 Prozent auf mehr als 80 Millionen Euro steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die größten Zuwächse gab es bei Solarthermie-Anlagen für den privaten Wohnungsbau und bei Solarwärme-Großanlagen sowie bei Holzpelletkesseln für 1- und 2-Familienhäuser sowie für größere Gebäude mit höherem Wärmebedarf.   Bei Solarwärmeanlagen verzeichnet der deutsche Marktführer bei Vakuumröhren-Kollektoren für 2008 ein Umsatzwachstum von über 70 Prozent. Bei Pelletskesseln konnte Paradigma sogar eine Steigerung von über 250 Prozent erzielen.


Marketingleiter rechnet 2009 mit weiterem Wachstum bei Solarwäremeanlagen und Pelletkesseln

Auch für 2009 sind die Umsatzerwartungen laut Paradigma Marketingleiter Jürgen Hoffmann positiv: "Wir rechnen für dieses Jahr mit einer weiteren Zunahme des Abverkaufs von Solaranlagen und Pelletkesseln. So konnte bereits in den ersten Wochen eine Steigerung des Gesamtumsatzes von über 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht werden."

Als eigenständiges Tochterunternehmen der neu gegründeten Holding Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG (REUT) ist die Paradigma Deutschland GmbH seit Jahresbeginn ausschließlich für den Vertrieb in Deutschland zuständig. Dabei übernimmt sie die Verantwortung für den gesamten Vertrieb der Marke Paradigma, für OEM-Produkte und solare Großanlagen auf dem deutschen Markt. Für diese Aufgabe stehen seit Januar drei neue Gebietsmanager und vier Mitarbeiter im Werkskundendienst zur Verfügung. Weitere Einstellungen sollen folgen.

28.01.2009   Quelle: Paradigma Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Deutschland GmbH,
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Phoenix Solar AG gibt Prognose für 2009 bekannt: deutliches Wachstum von Umsatz und EBIT geplant

Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, rechnet mit kräftigem Umsatzplus.
Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender
der Phoenix Solar AG, rechnet mit kräftigem
Umsatzplus.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus, gab am 27.01.2009 die Prognose für das Geschäftsjahr 2009 bekannt. Der Vorstand gehe von einem Konzernumsatz von rund 520 Millionen Euro und einem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 31 Millionen Euro aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das entspräche gegenüber den vorläufigen Zahlen für 2008 (380 Mio. EUR) einer Steigerung von mehr als 30 %. Über 35 Prozent der Umsätze sollen im Ausland erzielt werden.  Darüber hinaus gab der Vorstand einen langfristigen Ausblick der geplanten Unternehmensentwicklung für das Jahr 2013. Demzufolge erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von 1,5 Milliarden Euro und ein EBIT von 100 Millionen Euro. Der Umsatzanteil aus dem Ausland soll dann über 65 Prozent betragen.




Senkung der Photovoltaik-Systemkosten im Fokus

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führender Photovoltaik-Systemintegrator. Bis Juni 2007 firmierte das 1999 gegründete Unternehmen als Phönix SonnenStrom AG. Mit Gesamtumsatzerlösen von 260 Millionen Euro erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2007 ein EBIT von 22,3 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2008 geht der Phoenix Solar Konzern im In- und Ausland von einem Umsatz in Höhe von 380 Millionen Euro aus.

Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Sonnenstrom Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. In der Photovoltaik-Systemtechnik liegt der Fokus des Unternehmens auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Singapur und Australien hat der Konzern derzeit über 230 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse und im Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG gelistet.

28.01.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Dünnschicht-Photovoltaik: SANYO und Nippon Oil Corporation wollen gemeinsames Unternehmen gründen

Solarstromanlage "Solar Ark" an der
SANYO-Fabrik in Anpachi.

Die SANYO Electric Company, Ltd. (Osaka, Japan) und die Nippon Oil Corporation (Tokyo, Japan) berichteten am 23. Januar 2009, dass sie beschlossen haben, ein gemeinsames Unternehmen für die Produktion und den Verkauf von Dünnschicht-Solarmodulen zu gründen, die SANYO ENEOS Solar Co. Ltd. . Laut Pressemitteilung wird SANYO in dieses Projekt seine Solarzellen-Technologie sowie Forschungsergebnisse zur Dünnschichtphotovoltaik aus dreißig Jahren einbringen. Die Nippon Oil Corporation will ihre Technologien zur Rohstoffverarbeitung bereitstellen, zum Beispiel aus der Ölproduktion, und zudem Verbindungen zu Öl produzierenden Ländern im Mittleren Osten und anderswo nutzen, deren Märkte künftig ein großes Photovoltaik-Potenzial böten.  Das joint venture soll die Stärken der beiden Mutterunternehmen verbinden und ein weltweit führendes Produktionsunternehmen für Dünnschicht-Solarmodule werden.


Produktionskapazität von 80 Megawatt ab 2010 geplant

Mit dem wachsenden Bewusstsein des Klimawandels stelle der Wandel hin zu einer Gesellschaft, die weniger Treibhausgase produziert eine gemeinsame weltweite Herausforderung dar. Die Vereinigten Staaten würden hier politisch aktiv und machten sich dafür stark, die Sonne als saubere Energiequelle zu nutzen. Dünnschicht-Solarmodule können die Kosten für Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab senken - und dies in einem Markt in dem beide Unternehmen ein massives Wachstum erwarten. Das neue Solar-Unternehmen soll ab dem Finanzjahr 2010 mit einer Produktionskapazität von anfänglich 80 Megawatt (MW) beginnen und seine Produktionsleistung dann Schritt für Schritt unter Berücksichtigung aktueller Markttrends ausweiten. Künftige Prognosen für das Solarstrom-Geschäft gingen von einer jährlichen Produktion von weltweit einem Gigawatt (GW) bis 2015 aus, im Jahr 2020 werden rund zwei GW erwartet, heißt es in der Pressemitteilung.



28.01.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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Neuer Solarthermie-Kollektor aus Norwegen

Gebäude in Oslo mit Kollektoren von Solarnor.
Gebäude in Oslo mit
Kollektoren von Solarnor.

Das norwegische Unternehmen Solarnor AS, das solare Heizsysteme und Steuerelektronik anbietet, hat ein Solarwärme-System entwickelt, um Sonnenenergie - verglichen mit konventionellen Methoden zur Energiegewinnung – zu günstigen Konditionen anbieten zu können. Der Solarnor-Solarkollektor sei ein standardisiertes Gebäudeelement, das gängige Abdeckungsmaterialien für Dächer und Fassaden ersetzen könne, betont das Unternehmen. Die Modulstruktur ermögliche Kombinationen mit unterschiedlichsten architektonischen Lösungen.  Solarnor will architektonisch attraktive Oberflächen anbieten, die zusätzlich Energieversorger für das Gebäude liefern. In den exakt ausgelegten Solarwärme-Systemen liefere jeder Quadratmeter Kollektorfläche - je nach örtlichen Gegebenheiten - zwischen 250 und 700 Kilowattstunden Energie.



Rücklauf-System für Warmwasser und Heizungsunterstützung

Die Solarthermie-Anlage arbeitet laut Solarnor automatisch mit Hilfe einer Pumpsteuerung als Rücklauf-System (Drain back system). In Zeiten ohne Sonneneinstrahlung stoppe die Steuerung die Zirkulation und die Flüssigkeit in den Solarkollektoren fließe innerhalb von wenigen Minuten ab. Aufgrund seiner Flexibilität könne das Solarnor-System in verschiedensten Größenordnungen eingesetzt werden, von kleinen Brauchwasser-Systemen in Privathäusern bis hin zu großen industriellen oder institutionellen Systemen mit Hunderten oder Tausenden Quadratmetern Kollektorenfläche. Laut Solarnor eignet sich für ein Familienhaus am besten die Kombination eines Solarthermie-Systems zur Warmwasserversorgung und zur Unterstützung einer Fußbodenheizung. Ein vergleichsweise niedriger Preis mache den Solarnor-Kollektor attraktiv für die Nutzung in großen Anwendungen wie zum Beispiel in Hotels, Krankenhäusern, Sporthallen sowie Geschäfts- oder Industriegebäuden.

28.01.2009   Quelle: Solarnor AS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarnor AS,
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Solarenergie-Netzwerk in Luxemburg geplant: Wirtschaftsministerium fördert innovative Unternehmen

Innovat-Geschäftsführer Schares im Gespräch mit Wirtschaftminister Jeannot Krecké.
Innovat-Geschäftsführer Schares im Gespräch
mit Wirtschaftminister Jeannot Krecké.

Innovationen rund um die "Solarenergietechnik made in Luxemburg" stehen bei einem neuen Projekt für Luxemburger Unternehmen im Mittelpunkt. Wirtschaftsminister Jeannot Krecké hat dafür bereits seine Hilfe zugesagt. Zurzeit planen und bauen drei Unternehmen aus dem Großherzogtum das erste Solar-Heizkraftwerk Deutschlands. Das Pilotprojekt in Roth a. d. Our im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzt der Projektentwickler Innovat aus Berdorf zusammen mit weiteren luxemburgischen Unternehmen um. Durch die Kooperation mit der Firma SolarWood aus Foetz, dem einzigen Luxemburger Hersteller von Photovoltaik-Elementen für Hausdächer, und dem Ingenieurholzbauer Z.D.K. Langer aus Echternach sollen neue Wege im energieeffizienten Bauen, Wohnen und Sanieren beschritten werden. Umweltfreundlicher Strom und Wärme sollen mit Hilfe der Sonne in der Eifel erzeugt werden.   "Wir unterstützen derartige Projekte, weil wir der Meinung sind, dass es hier ein riesiges Potential für die Zukunft gibt", sagte Luxemburgs Wirtschaftsminister Jeannot Krecké im Rahmen einer Betriebsbesichtigung bei SolarWood in Foetz. Er will mit einem neuen Netzwerk einen gemeinsamen Aktionsplan auf den Weg bringen. "Wir haben schon verschiedene Unternehmen aus diesem Bereich unterstützt. Jetzt geht es darum, diese Firmen zusammen zu bringen. Damit wird von luxemburgischer Seite die Voraussetzung geschaffen, mit Qualität und Innovation weitere Geschäftserfolge zu erzielen", so der Minister im Gespräch mit den Unternehmern. "Wir werden in Zukunft noch einige Projekte in unserem neuen Netzwerk gemeinsam realisieren", freute sich SolarWood-Geschäftsführer Michel Unsen-Bellion über das Interesse des Wirtschaftsministers.


Solar-Heizkraftwerk soll neue Perspektiven der regenerativen Energieversorgung aufzeigen

SolarWood wird die Photovoltaik-Elemente zur Stromerzeugung im neuen Solarheizkraftwerk in Roth a. d. Our liefern. Seit rund einem Jahr arbeitet das Unternehmen mit dem Projektentwickler Innovat zusammen. "Wir sind eine starke Gemeinschaft geworden und wir ergänzen uns gegenseitig", erklärte auch Z.D.K.-Geschäftsführer Günther Langer. "Wir wollen neue Perspektiven in der regenerativen Energieversorgung aufzeigen, wo sonst nur Standards zur Anwendung kommen", beschreibt Innovat-Geschäftsführer Ewald Schares seine Investitionen. "Wir wollen die einmalige Chance nutzen, mittels eines Solarheizkraftwerkes über ein Nahwärmenetz die Wohngebäude mit Energie zu versorgen und dabei die Kosten für den Wärmebedarf auf zehn Jahre festzulegen", fügt Schares hinzu. Mit dieser Vorgabe sei das Projekt einmalig in Deutschland und ein innovatives Modell für CO2-neutrales Bauen und Wohnen. Dabei kooperiert Innovat mit weiteren erfahrenen Partnern. Die Firma Olymp aus Österreich beispielsweise habe sich seit Jahren auf den Bau von ökologischen Heizsystemen mit thermischen Solaranlagen und Wärmespeichern spezialisiert und liefere die Technik-Module für die Solarthermie.


CO2-neutrales Wohnbaugebiet mit Vakuum-Röhrenkollektoren, Wärmepumpen, hochwärmegedämmten Wasserspeichern und Photovoltaikanlage

Auf einer Fläche von rund fünf Hektar entsteht zurzeit das CO2-neutrale Wohnbaugebiet "Im Brodschrank". Am nordöstlichen Rand des Baugebietes steht bereits auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern die Bodenplatte für das erste Solarheizkraftwerk Deutschlands. In einem Systemkreislauf sollen dort schon bald Energie, Heizwärme und Warmwasser erzeugt werden. Das Herzstück wird eine thermische Solaranlage mit Vakuum-Röhrenkollektoren bilden. Der zusätzliche Einsatz von Wärmepumpen, hochwärmegedämmten Wasserspeichern sowie einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung wird den kompletten Energiebedarf für die 42 Wohneinheiten optimieren. Nur rund 11 Euro sollen die monatlichen Kosten für den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses in Roth a. d. Our betragen.

Die gemeinsame Entwicklung eines "Energiedachs", welches den gewünschten Energiemix aus Strom und Wärme kombiniert ist das Ziel des INN|SOLux Netzwerkes. Mit dieser Entwicklung sei es möglich Ein- und Mehrfamilienhäuser zu nachhaltigen und zukunfsfähigen Energie+ Häusern zu machen, heißt es in der Pressemitteilung.

28.01.2009   Quelle: regioreporter: Eifel-Saar-Mosel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: regioreporter,
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Sharp Solar-Vizepräsident Europa: "Wer im Photovoltaikmarkt der Zukunft mithalten will, muss umdenken!"

SHARP-Produktionsstätte mit Solardächern in Kameyama (Japan).
SHARP-Produktionsstätte mit Solardächern in
Kameyama (Japan).

Nach dem beispiellosen Boom der letzten Jahre muss sich die Solarstrom-Branche in Europa nun auf ein verlangsamtes Wachstum einstellen, so der Photovoltaik-Pionier Sharp in einer Pressemitteilung. Weltweit ausgebaute Produktionskapazitäten und Förderungskürzungen beeinflussten den Markt. Mit langjährigem Know-how und modernsten Produktionsstätten will sich das Technologieunternehmen Sharp die führende Position in der Solarbranche sichern. Die Photovoltaik ist in Europa in Rekordgeschwindigkeit gewachsen - und hat ihr Potenzial als erneuerbare Energiequelle der Zukunft bewiesen. War die europäische Marktsituation zuletzt geprägt von einer hohen Nachfrage nach Solarmodulen bei knapper Verfügbarkeit, ändern sich 2009 die Bedingungen für die Solarbranche grundlegend, betont Sharp. 

Erwachsen gewordene Photovoltaik stellt Produzenten vor neue Herausforderungen

In den weltweit dynamischsten Solarstrommärkten Deutschland und Spanien gälten neue Förderregelungen, welche die Absatzmärkte beeinträchtigen. Zusätzlich bedeute der weltweite Produktionsausbau eine steigende Wettbewerbsintensität: Erstmals werde das Angebot an Solarstrom-Produkten die Nachfrage übersteigen. "Die Photovoltaik ist erwachsen geworden und stellt vor allem auch uns Produzenten vor neue Herausforderungen", so Peter Thiele, Geschäftsführender Vizepräsident von Sharp Energy Solution Europe (SESE). "Jetzt wird sich zeigen, wer dem Marktwandel folgen kann. Hohe Markenqualität, modernste Produktion sowie effiziente Vertriebsstrategien sind die Schlüsselkriterien für den zukünftigen Markt. Gerade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten achten die Konsumenten stärker denn je auf die Marke und damit auf ein optimales Verhältnis von Qualität und Preis", fügt Thiele hinzu.


Investitionen auch in Zeiten der Wirtschaftskrise

"Internationale Positionierung, innovative Technologien und langfristige Investitionen - Sharp hat rechtzeitig die Weichen gestellt, um auch in einer veränderten Marktsituation die Branche zu dominieren", heißt es in der Pressemitteilung. Mit der europäischen Division Sharp Energy Solution Europe koordiniere das Unternehmen das Solarbusiness zentral von Hamburg aus und könne so zielgerichtet und effizient den Markt bedienen. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise investiere das Unternehmen in technologischen Fortschritt und nachhaltigen Ausbau: Im japanischen Sakai will Sharp 2010 die weltweit erste Gigawatt-Zellfabrik mit einer Anfangsproduktion von 480 Megawatt in Betrieb nehmen. Dort stellt Sharp mikroamorphe Dünnschicht-Solarzellen her, die durch geringen Rohstoffeinsatz und wirtschaftliche Herstellung ein großes Kostensenkungspotenzial haben. Die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) bescheinigt der Dünnschichttechnologie ein dynamisches Wachstum von momentan neun Prozent Marktanteil auf 20 Prozent in 2010.


Peter Thiele: Photovoltaikanlagen sind konjunkturunabhängig, kalkulierbar und finanzierbar

"Mit weitsichtigen Investitionen in die Zukunftstechnologien steigern wir die Effizienz unserer Module und senken die Kosten. Dünnschichtmodule sind für viele private Installationen, aber auch für Großprojekte im Aufdach- und Freiflächensegment eine gute Alternative zu herkömmlichen kristallinen Modulen. Für alle Technologien gilt: Eine Photovoltaikanlage ist ein konjunkturunabhängiges Produkt und eine sicher kalkulierbare und finanzierbare Geldanlage durch die gesetzlich geregelten und gesicherten Einspeisetarife", so Peter Thiele.


Weiterhin sichere Einspeisevergütungssysteme sowie Zunahme der Förderprogramme in Europa erwartet

In Europa unterstützen vielseitige Förderprogramme mit festen Vergütungssätzen die Nutzung erneuerbarer Energien und schaffen wichtige Voraussetzungen für den Ausbau der Photovoltaik. In Deutschland, dem weltweit größten Photovoltaikmarkt, trug die Photovoltaik laut Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) 4,3 Milliarden Kilowattstunden zur deutschen Stromerzeugung im Jahr 2008 bei - 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Europäische Parlament, die EU-Kommission und der EU-Rat stärken die erneuerbaren Energien auch in Zukunft: Die Erneuerbare-Energie-Richtlinie vom Dezember 2008 sieht den beträchtlichen Anstieg der erneuerbaren Energien von heute 8,5 auf 20 Prozent bis 2020 vor. "Dieses Ziel kann nur mit Hilfe eines starken Photovoltaikausbaus erreicht werden", so Peter Thiele. "Vor diesem Hintergrund gehen wir von weiterhin sicheren Einspeisevergütungssystemen und einer Zunahme der Förderprogramme in Europa als dem weltweit bedeutendsten Photovoltaikmarkt aus. Auch von den anstehenden Europawahlen und den Bundestagswahlen in Deutschland erwarten wir deutliche Signale für eine noch stärkere Nutzung von Solarstrom."

27.01.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Energy Solution Europe (SESE).,
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ersol Thin Film erweitert Photovoltaik-Produktpalette mit innovativem "Nova-T plus"-Dünnschichtmodul

Bisheriges Befestigungssystem (links) und neue Befestigungsvariante für Nova-T plus (rechts).
Bisheriges Befestigungssystem (links) und
neue Befestigungsvariante für Nova-T plus
(rechts).

Die ersol Thin Film GmbH, eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol, Erfurt), bringt zum Beginn dieses Jahres ein neues Dünnschichtmodul mit einer Frontscheibe aus gehärtetem Glas auf den Markt. Das auf den Namen "Nova-T plus" getaufte Photovoltaik-Modul verfüge dadurch über eine deutlich höhere mechanische Stabilität, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Dies führe zu geringeren System- und Montagekosten sowie vielfältigeren Verwendungsmöglichkeiten nun auch in herkömmlichen Aufständerungssystemen. Bei Nova-T plus handelt es sich um eine Weiterentwicklung des amorphen Dünnschicht-Moduls Nova-T. Durch die Verwendung des thermisch vorgespannten Glases (TVG) können die neuartigen Module höhere Drucklasten abfangen und sind so besser gegen Witterungseinflüsse wie Wind oder Schnee geschützt, betont der Hersteller. 

Deutliche Zeit- und Materialeinsparungen möglich

Die stärkere mechanische Festigkeit erleichtere außerdem die Installation der Panels. Während herkömmliche Dünnschichtmodule mit zwei Langklemmen und einer Mittelschiene auf der Unterkonstruktion befestigt werden müssen, genügen bei Nova-T plus vier kürzere Einzelklemmen, betont ersol. Für Anlagenbetreiber seien so neben einer deutlichen Zeitersparnis bei der Montage auch Materialeinsparungen von bis zu 25 Prozent bei der Unterkonstruktion möglich. Außerdem könne nun auch auf handels- und branchenübliche Befestigungssysteme für kristalline Solarmodule mit 4-Klemmsystem zurückgegriffen werden. "Ob Freiflächen- oder Dachanlage: Mit seiner hohen Belastbarkeit, den geringeren Systemkosten und erweiterten Anwendungsmöglichkeiten setzt Nova-T plus neue Maßstäbe für unsere Kunden", so Peter Schneidewind, Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH, zusammenfassend über die Pluspunkte des neuen ersol Dünnschichtmoduls.

27.01.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Thin Film GmbH,
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Bund fördert Wärme aus erneuerbaren Energien mit 400 Millionen Euro

Umfangreiche staatliche Förderung für Pellets und Solar.
Umfangreiche staatliche Förderung für
Pellets und Solar.

Das Bundesumweltministerium stellt im laufenden Jahr 400 Millionen Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung zur Verfügung. Mit dem so genannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarwärme-Anlagen oder Pelletheizungen gefördert. "Wir stellen dafür mehr Geld zur Verfügung als je zuvor. Damit helfen wir Hausbesitzern, sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu machen, schützen das Klima und unterstützen gerade auch das lokale Handwerk", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Gabriel zog zugleich eine positive Bilanz des Martktanreizprogramms für das vergangene Jahr: "Wir haben mit Fördermitteln in Höhe von 236 Millionen Euro insgesamt über 150.000 Investitionen in Technologien zur Produktion von Wärme aus erneuerbaren Energien ausgelöst.  Damit haben wir für ein Investitionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro gesorgt. Im laufenden Jahr wird diese auch konjunkturpolitisch bedeutsame Summe weiter steigen." Das hohe Förderniveau im vergangenen Jahr sei möglich gewesen, weil 70 Millionen Euro aus der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums in das Marktanreizprogramm geflossen sind. Erfreulich sei auch die hohe Nachfrage bei Investitionen in große Biomasseanlagen und Nahwärmenetze: Bei der KfW wurden seit Programmstart im September 2008 über 900 Kreditanträge mit einem Darlehensvolumen von mehr als 170 Millionen Euro gestellt.


Bis 2020 sollen 14 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen stammen

Die Produktion von Wärme gilt als der "schlafende Riese" unter den erneuerbaren Energien. Seit dem 1. Januar gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, mit dessen Hilfe der Anteil der erneuerbaren Energien an der Wärmeproduktion von heute sieben Prozent bis 2020 auf 14 Prozent ausgebaut werden soll. Dass eine solche Entwicklung möglich sei, habe das EEG im Strombereich bewiesen, betont das BMU.


Basisfördersätze für Neubauten werden um 25 Prozent reduziert – Bonusförderung bleibt gleich

Mit der neuen Richtlinie zum Marktanreizprogramm gelten die bestehenden Fördersätze für alle Technologien unverändert fort, um weitere Kontinuität in den Markt zu bringen. Die Mittel für den Einsatz erneuerbarer Wärme in Altbauten werden massiv aufgestockt. Lediglich für künftige Neubauten wird die Förderhöhe im Vergleich zum Altbau gesenkt. Neubauten müssen nach dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz ab 1.1.2009 eine Nutzungspflicht zum Einsatz erneuerbarer Energien erfüllen. Deshalb werden für Neubauten die bestehenden Basisfördersätze um 25 Prozent reduziert. Die Bonusförderung kann auch im Neubau in voller Höhe erfolgen. Die KfW-Förderung für große Biomasseanlagen, Tiefengeothermie, Nahwärmenetze, Biogasrohleitungen, Biogasaufbereitungsanlagen und Wärmespeicher ändert sich gegenüber 2008 nicht.

Anträge für das Marktanreizprogramm können gestellt werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (http://www.bafa.de). Bei großen Anlagen im Rahmen des KfW-Programms "Erneuerbare Energien" (http://www.kfw.de) sind die Anträge über die Hausbanken zu stellen.

27.01.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Antaris Solar bringt Photovoltaik-Großprojekt mit 1,25 MW Leistung Tschechien an das Netz

Solar-Kraftwerk (1,25 MW) in der Tschechischen Republik.
Solar-Kraftwerk (1,25 MW) in der
Tschechischen Republik.

Nach einer Bauzeit von nur sechs Wochen ging am 19. Dezember 2008 die größte Photovoltaik-Freilandanlage von Antaris Solar, Systemhaus für Photovoltaiktechnologie, im Westen der Tschechischen Republik an das Netz. Die Solarstrom-Anlage in Holysov hat eine Nennleistung von 1,244 MW, berichtet Antaris Solar in einer Pressemitteilung. Es handle sich hierbei um eine Freilandanlage mit rund 36.000 Quadratmetern. Verwendet worden seien ausschließlich Antaris-Qualitätsmodule, die bei einem umfangreichen Test des TEC-Instituts als die Besten abschnitten. Mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze in dieser Region leiste Antaris Solar einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum des Landes, heißt es in der Pressemitteilung.   Weitere Arbeitsplätze sollen durch Neuprojekte in Tschechien, Deutschland und Italien folgen. Darüber hinaus helfe das deutsche Unternehmen, Akzente im Umweltschutz zu setzen: Die CO2- Einsparung der neuen Großanlage beträgt laut Antaris Solar für die nächsten 20 Jahren über 22 Millionen Tonnen.

Die ANTARIS SOLAR-Gruppe vereint in sich mehrere Unternehmensbereiche, die von der Planung und dem Bau von Großprojekten, über Solaranlagen für Eigenheimbesitzer und als Investitions-Anlage bis hin zur Vermittlung geeigneter Dachflächen reicht. Neben dem Unternehmenssitz in Waldaschaff gibt es noch vier weitere deutsche Niederlassungen sowie drei Auslandniederlassungen in Italien, der Schweiz und in Tschechien.



27.01.2009   Quelle: ANTARIS SOLAR; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Antaris Solar,
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Absatz effizienter Heizungen und von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt sich dynamisch

2008 wurden in Deutschland mehr als doppelt so viele Solarwärme-Anlagen als im Vorjahr verkauft.
2008 wurden in Deutschland mehr als doppelt
so viele Solarwärme-Anlagen als im Vorjahr
verkauft.

Die stark gestiegene Nachfrage nach effizienter Heiztechnik und erneuerbaren Energien hat der Heizungsbranche im vergangenen Jahr eine gute Absatzentwicklung beschert. "2008 verzeichneten wir einen Strukturwandel am Heizungsmarkt: In 45 Prozent der Investitionsfälle werden heute bereits erneuerbare Energien eingekoppelt. Gegenüber 2005 ist das eine glatte Verdopplung." erläutert Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH), der fest mit einer Fortsetzung des Trends zu höherwertigen Heizungsanlagen rechnet. Der deutsche Heizungsmarkt lag 2008 mit zwölf Prozent Wachstum deutlich über dem Vorjahresniveau. Positiv auch die Entwicklung auf den Auslandsmärkten, wo die deutsche Heizungsindustrie ihre Marktführerschaft weiter ausbauen konnte. Überproportional stark wuchs der Solarthermie-Markt: 2008 konnten in Deutschland mehr als doppelt so viele Solarwärme-Anlagen als im schwachen Vorjahr abgesetzt werden.  Dies entsprach zirka 200.000 Anlagen. Aber selbst gegenüber dem sehr guten Jahr 2006 sei der Solarthermiemarkt damit um rund 30 Prozent gewachsen, betont der BDH. "Auch bei Solarthermie legen die Verbraucher Wert auf beste Technik, denn rund 60 Prozent der neu installierten Anlagen sorgen nicht nur für warmes Wasser, sondern unterstützen auch die Heizungsanlage", so BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke.


Branche erwartet weiterhin gute Nachfrage nach effizienten Heizsystemen

Der BDH führt die positive Absatzentwicklung vor allem auf die seit vergangenem Jahr verbesserten Förderangebote sowie die hohen Energiepreise zurück. Trotz Wirtschaftskrise fällt der Blick ins Jahr 2009 deshalb verhalten optimistisch aus: "In Deutschland haben wir durch die attraktiven Förderangebote weiterhin gute Investitionsbedingungen für moderne Heizungen." erklärt Jesse. "Und die Verbraucher wissen: Eine effiziente Heizungsanlage amortisiert sich nach wenigen Jahren." Die Branche erwartet daher eine weiterhin gute Nachfrage nach effizienten Heizsystemen. Der BDH erteilt energiepolitischen Strategien eine Absage, die gegen das Prinzip der Wirtschaftlichkeit zwangsweise Fern- und Nahwärmenetze fordern. Es sei bei Einsätzen unterschiedlicher Versorgungssysteme auf die jeweils ökologisch und ökonomisch beste Auswirkung zu achten, so Jesse.


Wertschöpfung bleibt in Deutschland

Der BDH unterstreicht die gesamtgesellschaftlichen Effekte einer beschleunigten Modernisierung des veralteten Heizungsbestandes in Deutschland. Hierzu betont Jesse, dass gegenwärtig nur etwa 12 Prozent der installierten Anlagen dem Stand der Technik entsprechen. Der Verband verweist auf die hohe Arbeitsintensität bei der Herstellung, der Installation und Wartung moderner Anlagentechnik. 90 Prozent der Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer energetischen Modernisierung bleiben als Wertschöpfung in Deutschland. Eine forcierte Heizungsmodernisierung würde sich deshalb als schnell wirksames Konjunkturprogramm erweisen und zugleich CO2- Emissionen und den Energieverbrauch in Deutschland drastisch senken.

27.01.2009   Quelle: BDH: Verband für Effizienz und erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Internationale Solar-Industrie begrüßt IRENA-Gründung: Signale für erneuerbare Energien weltweit auf grün

Solar-Kraftwerk mit Modulen von First Solar.
Solar-Kraftwerk mit Modulen von First Solar.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) als bedeutsamen Schritt zum Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung für die gesamte Menschheit. "IRENA wird dabei helfen, die Signale für die Erneuerbaren Energien weltweit auf grün zu stellen", ist BEE-Präsident Dietmar Schütz überzeugt. Das zeige schon die große Zahl von fast 50 Staaten, welche sich an der Gründung beteiligen. Auch die Ankündigung des neuen amerikanischen Präsidenten, massiv in erneuerbare Energien zu investieren, unterstreiche die große Bedeutung dieser Zukunftsbranche. Das Photovoltaik-Unternehmen First Solar hat die Gründung der IRENA als wichtigen Schritt zur weltweiten Förderung von Investitionen in erneuerbare Energien begrüßt. "Die Gründung von IRENA ist ein Signal an die globalen Märkte, dass erneuerbare Energien in der Politik auf lange Sicht eine hohe Priorität genießen und zeigt, dass Entscheider den Kampf gegen die globale Erwärmung ernst nehmen", erklärte Mike Ahearn, Vorstand von First Solar. 

Gegengewicht zur Atomenergie- und Energieagentur

Nach Ansicht des BEE gibt es mit der neuen Institution IRENA endlich das notwendige Gegengewicht zur Internationalen Energieagentur (IEA) und der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA), die sich vorrangig für fossile und nukleare Energieerzeugung stark machen. Schütz: "Die globalen Energie- und Klimaprobleme können wir nur mit Hilfe der Erneuerbaren Energien lösen. Diese Erkenntnis hat sich bei den bestehenden Interessenorganisationen der Energiewirtschaft noch nicht hinreichend durchgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass mit der IRENA nun ein internationaler Akteur diese Botschaft mit Nachdruck verbreitet." Insbesondere für Entwicklungsländer berge der Ausbau der erneuerbaren Energien große Chancen auf wirtschaftliche Entwicklung, ohne dabei die negativen Begleiterscheinungen teurer und klimaschädlicher Ressourcen wie Öl, Kohle und Gas einzukaufen. IRENA werde wirksame Hilfestellungen leisten und die Vernetzung zwischen Ländern, Märkten und Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien erleichtern. "Damit vergrößern sich nicht zuletzt die Exportchancen für deutsche Unternehmen, die mit ihrem technologischen Vorsprung im Bereich der Erneuerbaren Energien attraktive Angebote für den Weltmarkt bereit halten", erklärt Schütz.


First Solar: Auch die USA sollen IRENA beitreten

"Wir rufen die USA und alle anderen Nationen, die noch kein Mitglied sind, auf, IRENA beizutreten und deren Vision einer nachhaltigeren Umwelt für zukünftige Generationen aktiv zu unterstützen", sagte First Solar-Vorstand Ahearn, "Die umfangreiche internationale Unterstützung für IRENA zeigt, dass Investitionen in Alternativen zu fossilen Brennstoffen in Entwicklungsländern genauso wichtig sind wie in Industrieländern", betont Ahearn. "Wir sind zuversichtlich, dass die IRENA bei der Identifizierung und Entwicklung optimaler Bedingungen eine Schlüsselrolle spielen wird. Damit kann sie einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Investitionsanreizen für Behörden und Privatanleger in erneuerbare Energien leisten."


26.01.2009   Quelle: BEE; First Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar; Phönix Solar AG,
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SolarMarkt AG liefert Befestigungssystem für Dünnschichtmodule von Signet Solar

Signet-Module mit AluTec 42 FL.
Signet-Module mit AluTec 42 FL.

Für die großflächigen, rahmenlosen Dünnschichtmodule der Signet Solar GmbH gibt es seit Dezember 2008 eine Lösung: Das Einlegesystem AluTec 42 FL der Creotecc GmbH wurde von Signet Solar für ihre Dünnschichtmodule freigegeben. Mehrere Großhandelskunden der Freiburger SolarMarkt AG haben die Module bereits mit dem neuen Photovoltaik-Befestigungssystem verbaut. Mathias Mader, Geschäftsführer der actensys GmbH im bayrischen Weilheim ist zufrieden: "Alle reden über den neuen Dünnschicht-Boom, aber ohne ein geeignetes Montagesystem konnten wir die günstigeren Module unseren Kunden nicht anbieten. Mit dem Einlegesystem der Creotecc können wir schnell und sicher montieren. Neben dem Systempreis stimmen auch Qualität und Optik."  Module mit Backrails in Einlegeprofilen sicher gehalten

Die Doppelglas-Laminate von Signet werden werksseitig mit geklebten Stahl-Schienen ausgeliefert, so genannten Backrails Die Enden der Backrails mit den Laminaten liegen oben und unten in den Einlegeprofilen. So sei auch die von Signet Solar geforderte Absturzsicherung für die Module immer gegeben, denn Laminat und Backrails würden in den Einlegeprofilen sicher gehalten, betont Creotecc in einer Pressemitteilung. Das Creotecc-System eignet sich für Schrägdach-, Flachdach- und Freilandanlagen.

Die SolarMarkt AG hat im Frühling 2008 mit Signet Solar einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Leistung von 36 MW bis zum Jahr 2012 unterzeichnet. Die Module sind einzeln oder im System ab Februar 2009 verfügbar.


26.01.2009   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH; actensys GmbH,
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Photovoltaik: SunEdison übernimmt deutschen Projektentwickler BISS sowie Vorhaben mit 38 MW

Dr. Gerwin Dreesmann, General Manager Europa von SunEdison.
Dr. Gerwin Dreesmann,
General Manager Europa
von SunEdison.

SunEdison, Nord-Amerikas größter Anbieter von Solar Services gab am 22.01.2009 die Akquisition der BISS Business Institute Solar Strategy GmbH (BISS) mit Büros in Hamburg, Deutschland und Brescia, Italien bekannt. Mit der Übernahme verfüge SunEdison in Italien und Spanien über 38 MW Photovoltaik-Projekte in Entwicklung sowie über einen direkten Zugang zu weiteren Projektmöglichkeiten in Europa mit einem Gesamtvolumen von 300 MW, berichtet die SunEdison Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. SunEdison betreibt weltweit Solarstrom-Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 68 MW, darunter PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9 MW in Spanien. Einzelheiten zum Kontrakt und einzelnen Projekten wurden nicht bekannt gegeben. Im Zuge der Übernahme wurde BISS-Gründer Dr. Gerwin Dreesmann von SunEdison zum General Manager Europa berufen. 
Direkter Zugriff auf Projektmöglichkeiten mit einem Gesamtumfang von 300 MW

"Mit der Übernahme von BISS hat SunEdison direkten Zugriff auf Projektmöglichkeiten mit einem Gesamtumfang von 300 MW. Dies beschleunigt unsere Expansion in Europa. Dr. Gerwin Dreesmann und das BISS-Team haben einen exzellenten Ruf in Deutschland und einen einmaligen Einblick in den europäischen Markt. Uns verbindet die konsequente Fokussierung auf Qualitätssicherung in der Anlagenumsetzung und die Bereitstellung eines umfassenden Serviceangebotes. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Dr. Gerwin Dreesmann als Leiter unserer europäischen Aktivitäten", so Carlos Domenech, Vorstand für Finanzen (CFO) und das operative geschäft (COO) von SunEdison. "Seit 2008 arbeiten wir bei der Entwicklung der europäischen Aktivitäten eng mit SunEdison zusammen. Ich bin stolz, dass wir nun zum weltweiten SunEdison-Team gehören und damit unsere erfolgreiche Zusammenarbeit ausbauen. SunEdison hat als Pionier den Weg für den Direktvertrieb von Solarstrom in Nord-Amerika geebnet und entwickelt fortwährend innovative Lösungen in der Finanzierung, dem Design und dem Bau sowie im langfristigen Betrieb der Photovoltaikanlagen. Jetzt können wir diese innovativen Dienstleistungen und unsere in der PV-Branche führenden Qualitätssicherungsstandards bestehenden und neuen Kunden in ganz Europa anbieten", so Dr. Gerwin Dreesmann.

Dr. Gerwin Dreesmann, anerkannter Experte in der Analyse, Entwicklung und dem Betrieb von ertragsoptimierten Photovoltaikanlagen, gründete BISS 2007. Vor der Gründung des BISS war Dr. Gerwin Dreesmann Geschäftsführer für SunTechnics und BP Solar. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in führenden Positionen im Energiebereich.


26.01.2009   Quelle: SunEdison, LLC; SunEdison Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BISS,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau erhält Großauftrag über 26,0 Mio. € aus Korea

Roth & Rau Produktion für Solarzellen- Antireflexbeschichtungsanlagen.
Roth & Rau Produktion für Solarzellen-
Antireflexbeschichtungsanlagen.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat einen Großauftrag über die Lieferung zweier schlüsselfertiger Photovoltaik-Produktionslinien im Wert von 26,0 Millionen Euro erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Linien, die über eine Produktionskapazität von je 60 MWp verfügen, sollen ab Juni 2009 (Linie 1) bzw. November 2009 (Linie 2) an den koreanischen Solarzellenhersteller Millinet Solar geliefert werden. Dieser Großauftrag unterstreiche die Marktposition von Roth & Rau als einer der führenden Turnkey-Anbieter weltweit, heißt es in der Pressemitteilung.   "Wir konnten uns vor allem mit unserer In-Line-Technologie sowie unserer umfangreichen Erfahrung bei der Organisation und Abwicklung von Turnkey-Projekten gegen den internationalen Wettbewerb durchsetzen", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Das Millinet-Projekt wird Roth & Rau erstmals mit dem neuen Kooperationspartner Manz Automation AG abwickeln. "Durch die Zusammenarbeit mit Manz profitieren unsere Kunden von einem optimal aufeinander abgestimmten Equipment- und Technologiepaket bei hoher Kosteneffizienz. Wir freuen uns, dass wir dies bereits so schnell in einem ersten Referenzprojekt unter Beweis stellen können", zeigt sich Dr. Dietmar Roth zufrieden.


Auch 2009 wird in den Auf- und Ausbau von Photovoltaik-Produktionskapazitäten investiert

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 konnte Roth & Rau nach eigenen Angaben den Auftragseingang noch einmal deutlich steigern. Die Bestellungen summierten sich auf 269,2 Millionen Euro und verbesserten sich damit um 10,1 % gegenüber dem Vorjahr (2007: 244,6 Mio. €). Der erste Großauftrag im neuen Jahr zeige, dass auch 2009 in den Auf- und Ausbau von Produktionskapazitäten investiert wird und dass dabei vor allem Turnkey-Projekte gefragt sind. Dr. Dietmar Roth: "Mit unserer hervorragenden Positionierung und unseren technologisch führenden Produkten ist es uns trotz des schwierigen Marktumfeldes gelungen, den Millinet-Auftrag zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund sind wir optimistisch, was die Nachfrage auf mittlere Sicht betrifft. Dennoch gehen wir davon aus, dass sich die Auftragslage im ersten Halbjahr 2009 eher verhalten entwickeln wird, da einige Solarzellenhersteller ihre Investitionsvorhaben verschieben werden. Mit einer Erholung rechnen wir vor diesem Hintergrund frühestens im zweiten Halbjahr 2009."

26.01.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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CENTROSOLAR: Solarzellen-Unternehmen Itarion in Portugal soll fortgeführt werden

Qimonda-Halbleiterfabrik nahe Porto (Portugal)
Qimonda-Halbleiterfabrik nahe Porto
(Portugal)

Am 23. Januar 2009 hat die Qimonda AG (München) Insolvenz angemeldet. Die CENTROSOLAR Group AG baut derzeit mit der Qimonda Solar GmbH, einer 100% Tochter der Qimonda AG, ein Gemeinschaftswerk zur Produktion von Solarzellen auf. Dieses Gemeinschaftsunternehmen, Itarion Solar Lda, mit Sitz in der Nähe von Porto (Portugal), befinde sich planmäßig in der Phase des Aufbaus der Produktion, berichtet CENTROSOLAR in einer Pressemitteilung. Die Qimonda Solar GmbH sei bislang nicht von der Insolvenz der Muttergesellschaft betroffen. CENTROSOLAR gehe daher von der Weiterführung der Itarion Solar Lda aus.
  Seitens der staatlichen Stellen in Portugal sei Itarion als Projekt von nationalem Interesse eingestuft worden, betont CENTROSOLAR. "Die Kernmitglieder des Managements in Porto wollen, genauso wie die Technologieexperten, in jedem Fall an Bord bleiben", heißt es in der Pressemitteilung.



CENTROSOLAR will weitere Technologiepartner einladen

Für den Fall einer Folgeinsolvenz der Qimonda Solar GmbH sei CENTROSOLAR darüber hinaus bereit, Itarion allein zu übernehmen. CENTROSOLAR sei im Gespräch mit den Itarion finanzierenden Banken über die Fortführung unter etwaiger alleiniger Eigentümerschaft. Gleichwohl bleibe es das Ziel, Itarion mit einem Technologiepartner zu betreiben. CENTROSOLAR plant, in Absprache mit Qimonda Solar GmbH, Halbleiter- und Solarunternehmen als weitere Partner in Itarion einzuladen.

Sollte die Fortführung wider Erwarten scheitern, würde nach Einschätzung des Vorstands ein potenzieller Totalverlust der CENTROSOLAR-Beteiligung an Itarion einen weiteren Barmittelbedarf von bis zu 18 Millionen Euro für CENTROSOLAR bedeuten, sofern die Qimonda Solar GmbH zudem hinsichtlich der Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen ausfallen sollte. Die CENTROSOLAR Gruppe verfüge über die Liquidität, eine mögliche Belastung dieser Größenordnung hinzunehmen. Davon sei jedoch aus heutiger Sicht nicht auszugehen, da Itarion aufgrund seiner überlegenen Kostenposition sowie des durch die Erfahrungen nicht nur in Photovoltaik, sondern auch im Halbleiterbereich einzigartigen Technologieteams nach wie vor ein attraktives Investment für alle Beteiligten darstellt, betont CENTROSOLAR.

26.01.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Qimonda AG,


 

Beck Energy: 20 Freifeld-Solarkraftwerke im Jahr 2008 errichtet

Freiflächen-Solarkraftwerk von Beck Energy in Kolitzheim (1,775 MW)
Freiflächen-Solarkraftwerk von Beck Energy
in Kolitzheim (1,775 MW)

Die Beck Energy GmbH setzt mit 20 Freifeld-Photovoltaikkraftwerken, die allein im Jahr 2008 in Europa schlüsselfertig errichtet wurden, einen neuen Maßstab bei der Lieferung und Erzeugung umweltfreundlicher Energie, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit diesen Solarparks habe der Pionier beim Bau schlüsselfertiger Solarkraftwerke auf Freiflächen nicht nur erheblich zur Einsparung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) beigetragen, sondern auch bahnbrechend für die Weiterentwicklung von Solarkraftwerken gesorgt.

Die Anwendung der innovativen und bewährten Produkte der Hersteller First Solar Inc. (Dünnschichtmodule) und SMA Solar Technology AG (Wechselrichter) wurde ergänzt durch den ersten Einsatz des Großwechselrichters PADCON AMC 1600.
  Dieser Wechselrichter ermögliche eine direkte Ausspeisung in die 20kV-Netzebene und erreiche eine Ausgangsleistung von 1600 kVA unter Einhaltung der neuen BDEW Richtlinien, betont Beck Energy-



Großanlagen in Frankreich, Spanien und Deutschland

Zu den Photovoltaik-Großprojekten im Jahr 2008 zählten unter anderem Frankreichs größtes Freifeld-Solarkraftwerk in Narbonne (7 MWp), welches für die EDF EN (Électricité de France Energies Nouvelles) errichtet wurde, Spaniens größtes Dünnschicht-Solar-Kraftwerk in Darro (5,9 MWp), das mit dem Kooperationspartner Assyce Fotovoltaica S. L. gebaut wurde, und das Freifeld-Solarkraftwerk in Eckolstädt / Deutschland (8,5 MWp). Eigenentwicklungen der Beck Energy GmbH in der Planung und im Anlagenbau sowie die herausragende Zusammenarbeit mit dem Modulhersteller First Solar Inc. ermöglichten die Realisierung des Megawatt-Kraftwerkes "Eckolstädt" in nur 3 Monaten.
"Diese Leistungsfähigkeit konnte nur dank zuverlässiger Lieferanten wie First Solar Inc. und SMA Solar Technology AG erreicht werden. Professionalität und Zuverlässigkeit sind in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten wichtiger denn je, um Investitionen in richtungsweisende und umweltfreundliche Energieerzeugung auch für Anleger mit hohem Sicherheitsbewusstsein zu ermöglichen, unterstreicht Geschäftsführer Bernhard Beck.

26.01.2009   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH,
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Wirtschaftsforscher: Druck auf die Photovoltaik-Industrie wächst

Im Jahr 2009 wird sich der Druck auf die Photovoltaik-Industrie stark erhöhen, berichtet das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in der Veröffentlichung "Wirtschaft im Wandel 1/2009". Ein Blick auf die Entwicklung von Angebot und Nachfrage zeige, dass der Ausbau von Produktionskapazitäten auf allen Wertschöpfungsstufen einen Übergang vom Verkäufer- zum Käufermarkt eingeleitet habe. So werde für das laufende Jahr eine weltweite Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen im Umfang von 4,9 Gigawatt (GW) prognostiziert. Dem gegenüber stünden angekündigte Produktionsmengen von 9,2 GW (EuPD Research). Die daraus resultierenden Überkapazitäten bedeuteten eine erhebliche Steigerung des Wettbewerbsdrucks, da sie zu sinkenden Preisen sowohl im Bereich der Solarzellen als auch -module führen werden.  Die Senkung der Einspeisevergütung im Rahmen des EEG zum 01.01.2009, aber auch die Reduzierung der Fördertarife sowie die Begrenzung der Zubaukapazitäten wichtiger Märkte wie Spanien wirkten in dieselbe Richtung. Auch sie bedingten Preisreduktionen und steigerten den Wettbewerbsdruck.

Verschärft werde die Situation durch die ersten negativen Auswirkungen der Finanzkrise. Die Abnahme vereinbarter Produktionsmengen werde verschoben, schlechtere Finanzierungsmöglichkeiten bewirkten eine Verringerung der Nachfrage nach Photovoltaik-Produkten. Gestiegene Refinanzierungskosten der Unternehmen erschweren Preissenkungen. Diese Entwicklungen tragen laut IWH wesentlich zur Verschlechterung der Erwartung von Photovoltaik-Unternehmen bei.

Chancen biete der steigende Druck vor allem innovativen und effizient produzierenden Unternehmen. Sie seien in der Lage, die notwendigen Preissenkungen vorzunehmen. Spezifisches Wissen und Technologieführerschaft erlangten entscheidende Bedeutung im Wettbewerb. In diesem Zuge verstärkten sich die Anforderungen an die jeweiligen Regionen, die einen entscheidenden Beitrag zur Wissensgenerierung leisten können. Der privaten und staatlichen Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur komme daher eine zentrale Bedeutung zu. Gelinge es so, dem gestiegenen Wettbewerbsdruck zu begegnen, könne das Ziel Netzparität schneller erreicht werden, so die Hallenser Wirtschaftsforscher. Dies würde wiederum völlig neue Marktperspektiven eröffnen. Gerade wegen der Bestrebungen der EU-Kommission, den Anteil der erneuerbaren Energien in der EU bis 2020 auf 20% zu steigern, könnten Unternehmen, die diese Konsolidierungsphase der Photovoltaik erfolgreich absolvieren, mit sehr positiven Entwicklungsmöglichkeiten rechnen, so das IWH.

26.01.2009   Quelle: Institut für Wirtschaftsforschung Halle   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IRENA auf der Startrampe: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien wird am 26.01. in Bonn gegründet

Dr. Hermann Scheer spricht auf der Gründungskonferenz der IRENA.
Dr. Hermann Scheer spricht auf der
Gründungskonferenz der IRENA.

Mehr als 100 Staaten werden am kommenden Montag an der seit 1990 von EUROSOLAR immer wieder angestoßenen und schließlich von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Gründungskonferenz der International Renewable Energy Agency (IRENA) in Bonn teilnehmen. Rund 50 Staaten haben angekündigt, dem Vertrag beizutreten. Diese neue weltweite Organisation geht zurück auf eine Idee von Hermann Scheer. Der Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzende des Weltrates für Erneuerbare Energien (WCRE) hat sich seit Beginn der 90er Jahre für die Schaffung einer politischen Institution in Form einer internationalen Regierungsorganisation für erneuerbare Energien eingesetzt.  "IRENA wird Industrie- und Entwicklungsländer bei der breiten und raschen Einführung von Erneuerbaren Energien beraten und unterstützen. IRENA wird praxisnahe und konkrete Politikberatung anbieten, den Technologietransfer erleichtern und bei der Suche nach Finanzierung für Erneuerbare-Energien-Projekte Unterstützung leisten. Die Agentur wird den Austausch von Know-how fördern sowie die Ausbildung von Fachkräften vorantreiben", sagte Scheer, der während der Gründungskonferenz eine Rede halten wird. IRENA soll ein institutionelles Gegengewicht zur Internationalen Atomenergieagentur und der Internationalen Energieagentur bilden.

Die Bundesregierung hat alle Mitgliedstaaten der UN zur Gründungskonferenz der IRENA eingeladen. Regierungsmitglieder zahlreicher teilnehmender Staaten werden Stellungnahmen abgeben, für den Gastgeber sprechen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Umweltminister Sigmar Gabriel. Unter anderem Spanien, Dänemark, Frankreich, die skandinavischen Länder, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Indien, Chile, Kolumbien, Nigeria und Kenia haben angekündigt, IRENA in Bonn beizutreten. Am Tag nach der Gründungskonferenz beraten die Zeichnerstaaten über die nächsten Schritte und die ersten Aufgaben von IRENA. Dabei werden die Auswahlverfahren für den Sitz der Organisation und für den Generaldirektor festgelegt.


Langer Weg von der Initiative bis zur Gründung

1990 stellte EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer ein „Memorandum zur Einrichtung einer International Solar Energy Agency (ISEA)“ vor. 2001 veranstaltete EUROSOLAR eine Mobilisierungskonferenz für IRENA. 2004 forderten mehr als 300 Parlamentarier des Internationalen Parlamentarierforums für Erneuerbare Energien die Einrichtung von IRENA. "Der lange Weg von der Initiative bis zur Gründung von IRENA zeigt, dass oft nicht nur weiterführende Ideen nötig sind, sondern auch Ausdauer und langer Atem, um sie zu verwirklichen", so Hermann Scheer rückblickend.

Scheer weiter: "IRENA ist der denkbar wichtigste Schritt zur weltweiten Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Sofort nach dem 26. Januar kann IRENA mit der Arbeit beginnen und erste Strukturen aufbauen. Nach 19 Jahren Vorbereitungszeit darf jetzt keine Zeit mehr verloren gehen."

25.01.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Stanford startet 100-Millionen-Dollar-Initiative zur Energie-Forschung

Jane Woodward (links) stellt wachsendes Interesse der Studierenden an erneuerbaren Energien fest.
Jane Woodward (links) stellt wachsendes
Interesse der Studierenden an
erneuerbaren Energien fest.

Die kalifornische Stanford University richtet mit einem Budget von 100 Millionen Dollar ein Forschungsinstitut ein, das sich mit der Energieversorgung befassen soll, kündigte der Präsident der Universität, John Hennessy, im Rahmen einer Veranstaltung zur Bekanntgabe des Projekts an. Laut Pressemitteilung ermöglicht der 100-Millionen-Dollar-Fonds die Einrichtung eines neuen Fachbereichs und die Unterstützung von Studierenden im Aufbaustudium. Der Fonds ergänze die mehr als 30 Millionen Dollar, die derzeit jährlich für die Energieforschung in Stanford ausgegeben würden. Das neue "Precourt Institute for Energy" werde die wissenschaftliche Fachkenntnis des Campus und der ganzen Welt beanspruchen. Von den Materialwissenschaftlern, die mit effizienteren Solarzellen der Sonne mehr Strom abgewinnen wollen über nationale Bestrebungen, nachhaltige Energien zu fördern, bis zur weltweiten Suche nach Wegen, den Kohlenstoffdioxid-Anteil in der Erdatmosphäre zu verringern, werde das neue Institut an vorderster Front wirken, heißt es in der Pressemitteilung. 

Kosten der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom sowie für die Einspeisung in ein verbessertes Stromnetz senken

"Die größte erneuerbare Energiequelle ist die Sonne", erklärt Dr. Lynn Orr, der zum obersten Direktor des Instituts ernannt worden ist, das als unabhängiges Labor arbeiten wird und dem Forschungsdekan Bericht erstatten muss. "Wir müssen aber die Kosten der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom sowie die Kosten der Einspeisung in ein verbessertes Stromnetz senken. Das neue Forschungszentrum wird es uns erlauben, unseren Beitrag zur Entwicklung von neuen nanostrukturierten Materialien für die Solarenergie und die Energiespeicherung erheblich auszuweiten. Wir können dadurch an Lösungen für die Masse sozialer, wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen arbeiten, die sich durch den nötigen Übergang zu Energiesystemen mit einem großen Anteil an erneuerbaren Energien ergeben", so Orr.


Solarzellen aus dem Tintenstrahldrucker

Stanford-Professorin Jane Woodward, die auch Präsidentin der Privatfirma MAP ist, meinte bei einer Energie-Diskussion im Rahmen der Veranstaltung, dass das studentische Interesse an Kursen zum Thema Energie stark zugenommen habe. Sally Benson, Professorin vom "Global Climate & Energy Project" der Stanford University erklärte, dass es keine Energie-Engpässe auf der Erde gebe: "Was wir brauchen, sind saubere Technologien, um die vorhandenen Ressourcen auszuschöpfen, wie etwa Solarzellen, die mit einem Tintenstrahldrucker hergestellt werden können", so Benson.


Lösung des Energieproblems durch Forschung

"Universitäten wie Stanford müssen ihr ganzes Talent auf die größten Probleme konzentrieren, mit denen die Welt zu tun hat", erläuterte Präsident John Hennessy vor der feierlichen Zeremonie zur Bekanntgabe der Institutsgründung. "Die Energieproblematik ist sicherlich eine der Herausforderungen, die eine Bedrohung für unsere Wirtschaft, für die nationale Sicherheit und - durch die Nutzung fossiler Rohstoffe - für unsere Umwelt darstellt. Deren Bewältigung erfordert Forschung für eine Vielzahl an Herausforderungen, wie Energieeffizienz, Entwicklung und Einsatz von erneuerbaren Energiequellen, um die Auswirkungen der Nutzung von fossilen Energiequellen zu reduzieren."


25.01.2009   Quelle: Stanford University   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stanford University,
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Holz als alternative Energiequelle: VDI-Technikforum zur energetischen Biomasseverwertung im März 2009

Energetische Biomasse-Verwertung hat oft auch ökonomische Vorteile.
Energetische Biomasse-Verwertung
hat oft auch ökonomische Vorteile.

Holz und Holzreste sind ökologisch vorteilhafte Brennstoffe, deren Nutzung in Mitteleuropa derzeit politisch und finanziell vielfältig gefördert wird. Für kleine und mittlere Betriebe der Holz- und Sägeindustrie sind zudem von Heizöl- und Gaspreis unabhängige Wärmenutzungskonzepte realisierbar. Auch für Kommunen gibt es Lösungen, um mit Holz und anderer Biomasse kostengünstig und versorgungssicher zu heizen oder über Fern- und Prozesswärme Anliegerwohnungen und Anrainerbetriebe mit umweltverträglich erzeugter Energie zu beliefern. Das Technikforum "Energetische Biomasseverwertung im kommunalen und gewerblichen Bereich" vermittelt Kenntnisse sowohl zum Stand der Technik als auch zur Planung, Finanzierung und Genehmigung der Anlagen in Deutschland, Österreich und Schweiz.  Die Veranstaltung des VDI-Wissensforums findet am 11. und 12. März 2009 in Salzburg statt.


Kraft-Wärme-Kopplung und Energieeinsparung

Themen des Technikforums sind unter anderem die Entwicklung des Biomasse-Brennstoffmarktes im Hinblick auf die EU-Klimaschutzpolitik und die Änderungen bei den gesetzlichen Vorschriften zur Luftreinhaltung und Abfallentsorgung. Erfahrene Experten erläutern, welche Anlagentechnik zur effizienten Emissions- und Feinstaubminderung eingesetzt werden kann und wie die Vorteile der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Kraft-Wärme-Kopplung und Energieeinsparung genutzt werden können. Ein weiterer Inhalt des Forums sind Maßnahmen, welche die Effizienz von Biomasse-Fernwärme-Anlagen steigern. Ebenfalls wird praxisnah vermittelt, was bei der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf Biomasse zu beachten ist.
Anmeldung und Programm unter http://www.vdi-wissensforum.de


25.01.2009   Quelle: VDI Wissensforum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDI,


 

Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen gründet Projektgesellschaft

PEM-Brennstoffzellen-Stacks.
PEM-Brennstoffzellen-Stacks.

Ein Unternehmen, das sich ausschließlich Projekten zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie widmet, ist das Ziel der hessischen Initiative H2BZ. Mit ihrer Tochtergesellschaft will die Brennstoffzelleninitiative nicht nur Projekte anstoßen, sondern auch deren Umsetzung begleiten und unterstützen. "Wir sind froh darüber, diesen Schritt vollzogen zu haben. Mit der H2BZ Projekt GmbH haben wir nun einen Rahmen geschaffen, in welchem wir Anwendungen für Wasserstoff und Brennstoffzellen in Hessen demonstrieren und zugleich unseren Mitgliedern einen Mehrwert bieten können", so Professor Birgit Scheppat, Vorstandsvorsitzende der H2BZ-Initiative Hessen. Die neu gegründete H2BZ Projekt GmbH biete vielfältige Unterstützung für interessierte Unternehmen in Hessen und auch außerhalb.  Die Palette der Dienstleistungen reiche von der Vorbereitung von Projekten, über die Beantragung von Fördermitteln auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene bis hin zum kompletten Projektmanagement. Gerade die kleineren und mittelständischen Unternehmen hätten nicht die personelle Kapazität, sich neben der technischen Entwicklungsarbeit auch zusätzlich den administrativen Erfordernissen beispielsweise der Fördermittelbeantragung zu widmen, heißt es in der H2BZ-Pressemitteilung.

"Über Wasserstoff und Brennstoffzellen wird schon zu lange diskutiert, wir wollen mit unserer Projekt GmbH allen aktiven Unternehmen helfen, mit wettbewerbsfähigen Produkten und Konzepten auf den Markt zu kommen", sagt der Geschäftsführer der H2BZ Projekt GmbH, Alfred Stein. "Echtes Unternehmertum und Innovationen sind hier gefragt und wir haben alle Möglichkeiten in der Hand, Ihnen zum Erfolg zu verhelfen!“

Weitere Informationen und Kontakt unter http://www.H2BZ-Projekt.de.


24.01.2009   Quelle: Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hüttenberger Produktionstechnik Martin GmbH,
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Vestas erhält Großauftrag für 67 Windenergieanlagen à 3 MW in Rumänien

Windenergieanlagen V90-3.0 MW in den USA.
Windenergieanlagen V90-3.0 MW in den USA.

Vestas Central Europe hat einen Auftrag über 67 Windenergieanlagen vom Typ "V90-3,0 MW" in der rumänischen Region Constanta von S.C. Ewind S.R.L. und S.C. Wind Power Park S.R.L. erhalten. Der Vertrag umfasse die Lieferung, Installierung und Inbetriebnahme der Turbinen sowie einen Servicevertrag über mehrere Jahre Laufzeit, berichtet Vestas in einer Pressemitteilung. Diese Windturbinen sollen für insgesamt zwei Projekte im Laufe von 2009 und 2010 nach Constanta geliefert werden.   "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Vertrag. Dieser neu abgeschlossene Vertrag verdeutlicht einmal mehr die positive Entwicklung des Windenergiemarktes in den osteuropäischen Ländern. Besonders erfreut sind wir aber auch darüber, dass dieser Vertrag der erste große für uns in Rumänien ist. Der Auftrag bestätigt unsere Erwartungen für diesen Markt. Zudem begrüßen wir die zukünftige Kooperation mit S.C. Ewind und S.C. Wind Power Park sehr und freuen uns über das Vertrauen unserer Partner in Vestas' Technologie", so Hans Jørn Rieks, Geschäftsführer, Vestas Central Europe.

Die beiden Projekte würden umgesetzt von einer der bedeutendsten Firmen auf diesem Gebiet, Monsson Alma S.R.L. aus Constanta, Rumänien, heißt es in der Pressemitteilung. "Vestas ist der ideale Partner für uns. Wir freuen uns auf eine vertrauenswürdige Zusammenarbeit mit unserem neuen Geschäftspartner", erklärt der General Manager von Monsson Alma für Projektentwicklung.



24.01.2009   Quelle: Vestas Central Europe; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Vestas Central Europe,


 

Umweltministerium Baden-Württemberg rät zur Altbausanierung

Anfang 2009 liegt der Heizölpreis mit rund 55 Euro für 100 Liter um 25 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr. Die freigewordenen finanziellen Mittel sollten Hausbesitzer für Investitionen zur Energieeinsparung einsetzen, rät Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Wer die günstige Gelegenheit jetzt etwa für die Dämmung der Fassade oder des Dachs nutze, sei bei erneut steigenden Preisen im Vorteil. Geringere Heizkosten und ein höherer Wohnkomfort würden in der Regel die Chancen bei Vermietung und Verkauf erhöhen und auch die Eigennutzung attraktiver machen, heißt es in einer Pressemitteilung.  Der niedrige Ölpreis ist nach Ansicht von Experten vor allem eine Folge der globalen Wirtschaftskrise. Da die Nachfrage sinkt, fällt auch der Preis. Unterdessen warnt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) vor knapperen Ölreserven, auch wenn derzeit der Verbrauch zum ersten Mal in der Geschichte zurückgehe. Das Maximum der Erdölförderung könne sogar bereits 2020 erreicht sein.


Ölpreis: Nach dem Absturz kommt der Anstieg

Endet der wirtschaftliche Abschwung, befürchtet die Internationale Energieagentur (IEA) einen Barrelpreis von über 150 US-Dollar in den nächsten Jahren. "Eines ist sicher: Über kurz oder lang wird der Ölpreis wieder steigen", sagt Dr. Volker Kienzlen, Leiter der Klimaschutz- und Energieagentur Baden Württemberg. "Um sich davor zu schützen, lohnt es sich, mit dem gesparten Geld etwa eine neue Fassadendämmung zu finanzieren." Auch kleinere Investitionen seien sinnvoll: Etwa eine besser dämmende, dicht schließende Wohnungstür. Wer den Trend jetzt verschlafe, dem fehlten beim nächsten Höhenflug des Ölpreises verfügbare Finanzmittel. Welche Techniken für den Einzelfall geeignet sind, können qualifizierte Energieberater einschätzen.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer unabhängig über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Ziel ist eine qualifizierte Sanierung des Altbaubestandes. Das Programm wird umgesetzt von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe. Tipps für Effizienzmaßnahmen im Altbau gibt es bei Zukunft Altbau kostenfrei unter 08000 12 33 33 oder unter http://www.zukunftaltbau.de


24.01.2009   Quelle: Solar Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WAI Wilhelm Architekten und Ingenieure / Gerhard Kuhn, Freier Architekt,


 

SOMONT GmbH erhält Auftrag über 14,5 Millionen Euro vom Solar-Konzern REC

Stringer-Lötautomat für Solarzellen von Somont.
Stringer-Lötautomat für Solarzellen von
Somont.

Die SOMONT GmbH (Umkirch, Deutschland), eine hundertprozentigeTochter der 3S Industries AG (Lyss, Schweiz), erhält von der Renewable Energy Corporation ASA (REC) den Zuschlag zur Lieferung von String-Lötautomaten des Typs RAPID, berichtet die 3S Industries AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Maschinen im Gesamtwert von 14,5 Mio. Euro sollen nach Singapur geliefert werden, wo der Solar-Konzern REC eine neue, integrierte Photovoltaik-Produktion von Weltrang errichtet.   Dieser Verkaufsabschluss sei ein weiterer, wichtiger Meilenstein in der langjährigen Kundenbeziehung von Somont mit dem norwegischen Solarkonzern REC. REC setze den Maschinentyp RAPID wie auch schon Maschinen der Vorgängergeneration bereits erfolgreich zur hochwertigen industriellen Produktion von Solarzellen-Strings und deren Konfektion im 3-Schichtbetrieb ein. Der RAPID bringe hohe Leistungen pro Stunde bei äußerst geringem Zellbruch, heißt es in der Pressemitteilung.


Solar-Fabrik in Singapur wird 1.300 neue Arbeitsplätze schaffen

REC ist ein weltweit führender Produzent von Polysilizium (Solar-Silizium) und Wafern sowie Pionier in der globalen Industrie der erneuerbaren Ressourcen. Der Aufbau der neuen Solarfabrik in Tuas, Singapur erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase investiere REC rund 1,5 Milliarden Euro in das neue Werk und schaffe 1.300 Arbeitsplätze vor Ort. Die Produktion soll im ersten Quartal 2010 beginnen und bis 2012 sollen Kapazitäten aufgebaut werden für Wafer mit 740 Megawatt (MW), Solarzellen (550 MW) und Solarmodule (590 MW). Die hochwertigen String-Lötautomaten seien ein integraler Bestandteil der neuen vollautomatischen Linien für die Solarmodul-Produktion und damit wichtiger Teil des Kapazitätsaufbaus in Phase eins des Tuas-Projekts, berichtet die 3S Industries AG. "Die neue Fabrik in Tuas ist ein zukunftsweisendes Modell für den effizienten Gebrauch der sauberen, unerschöpflichen Sonnenenergie", sagt Gerd Knoll, Geschäftsführer von Somont. "Wir sind stolz darauf, dass wir dieses fortschrittliche Projekt mit unserer Technologie unterstützen dürfen." Die neuen String-Lötautomaten sollen von Somont bis Ende November 2009 schrittweise ausgeliefert werden. Der Auftrag umfasse auch verschiedene Service- und Schulungsleistungen.

23.01.2009   Quelle: 3S Industries AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOMONT GmbH,
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Umweltwirtschaftsbericht: Umweltschutz wird als ökonomischer Faktor immer wichtiger

Umweltwirtschaftsbericht 2009.
Umweltwirtschaftsbericht 2009.

Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) haben am 16. Januar 2009 den ersten Umweltwirtschaftsbericht veröffentlicht. Die gemeinsame Veröffentlichung zeige die enge Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie sowie die neue Rolle der Umweltpolitik, betonen BMU und UBA in der gemeinsamen Pressemitteilung. "Der Umweltwirtschaftsbericht hilft, die Diskussionen um das Verhältnis von Umwelt und Wirtschaft zu versachlichen. Angesichts der doppelten Herausforderung durch Wirtschafts- und Klimakrise brauchen wir gerade jetzt solide und klare Entscheidungsgrundlagen für eine ökologische Industriepolitik", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Umweltschutz werde als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger, so der Minister.  Mehr als fünf Prozent der Industriegüterproduktion in Deutschland entfielen 2007 auf Umweltschutzgüter. Deutschland sei beim Handel mit Umweltschutzgütern Weltspitze. Das schlage sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder, da die Umweltjobs boomen würden: Fast 1,8 Millionen Menschen fänden in Deutschland hier Brot und Arbeit, mit weiter steigender Tendenz. Der Bericht belege auch, dass sich Umweltschutz auszahle - gerade auch angesichts langfristig steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie der großen Bedeutung der Energie- und Materialkosten im verarbeitenden Gewerbe.


Erneuerbare-Energien-Gesetz volkswirtschaftlich kostenneutral

Umweltschutzanforderungen würden Unternehmen innovativer machen, und damit fit für die Zukunft. Umweltschutz sei volkswirtschaftlich eine lohnende Investition, denn er verringere Umweltschäden, deren Kosten die Gesellschaft ansonsten zu tragen hätte. So erreichten beispielsweise die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vermiedenen Umweltschäden bereits heute die gleiche Größenordnung wie die zusätzlichen Kosten der Förderung erneuerbarer Energien für die Volkswirtschaft. In rund zehn Jahren werde der Nutzen doppelt so groß sein wie die Zusatzkosten, betont das BMU


Ökologie soll zur Ökonomie des 21. Jahrhunderts werden

In den Märkten der Zukunft eröffnen sich für innovative Unternehmen gewaltige Chancen. Damit deutsche Unternehmen weltweit und dauerhaft erfolgreich sein können, müssten sie in ihren Unternehmensstrategien berücksichtigen, dass die Ökologie zur Ökonomie des 21. Jahrhunderts werde. Umweltpolitik sei heute auch Innovationspolitik, Investitionspolitik, Beschäftigungspolitik und vorausschauende Standortpolitik. "Umwelt und Wirtschaft sind kein Gegensatz - wer auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss sich frühzeitig auf neue Herausforderungen wie den Klimaschutz und knapper werdende natürliche Ressourcen einstellen. Die Umweltpolitik muss diesen Prozess beschleunigen, indem sie Umweltinnovationen fördert und Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten umweltfreundlicher Produkte und Techniken beseitigt", so der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge.

Der Umweltwirtschaftsbericht 2009 ist im Internet als PDF-Dokument zugänglich unter http://www.bmu.de/wirtschaft_und_umwelt/downloads/doc/42923.php



23.01.2009   Quelle: BMU, UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,


 

Bundestag: Bau von Solarkraftwerken in der Sahara als Energie-Alternative denkbar

Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.
Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.

Angesichts der Lieferausfälle bei Erdgas aus Russland werde für Fraktionen und Bundesregierung die Nutzung der Sonnenenergie interessanter, so der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung halte den Bau von Solarkraftwerken in der Wüste Sahara langfristig für eine Alternative zur verstärkten Nutzung des Erdgases. Das Risiko von Lieferausfällen werde verringert, und auch ökologisch sei die Maßnahme sinnvoll, so die Regierung am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss.  SPD-Fraktion und Linksfraktion hatten auf Überlegungen hingewiesen, in der Wüste Sahara in Nordafrika Solarkraftwerke zu bauen. Dies könne der Industrie große Aufträge bringen, so die Linksfraktion. Auch die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fragte nach Alternativen in der Energieversorgung. Die Unionsfraktion bezeichnete Solarkraftwerke in der Sahara als "interessante Variante", erklärte aber zugleich, sie wolle am bisherigen Energiemix für die Versorgung in Deutschland festhalten. Nach Angaben der Regierung gibt es Überlegungen in Deutschland, Frankreich und Ägypten, in der Sahara in größerem Umfang Solarkraftwerke zu bauen und den Strom nach Europa zu liefern.

Weitere Information zu Solarkraftwerken in den Wüsten: Solarserver-Report 2/2007

23.01.2009   Quelle: Deutscher Bundestag (hib/HLE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium.,
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Solar Millennium AG erwirbt Anteile am Kraftwerksprojekt Ibersol von NEO Energía

Parabolrinnen-Kraftwerke "Andasol" in
Andalusien.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat 50 Prozent der Anteile an der spanischen Projektgesellschaft Ibersol Electricidad Solar Ibérica S.L. von NEO Energía erworben, einem Tochterunternehmen der Energías de Portugal S.A. (EDP). Solar Millennium beabsichtige, Mitte 2009 mit der Realisierung des geplanten 50 Megawatt- Parabolrinnen-Kraftwerks zu beginnen und befinde sich bereits in Verhandlungen mit Großinvestoren über deren Projektbeteiligung, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Technologie für das Solarkraftwerk Ibersol soll von der Solar Millennium-Tochter Flagsol GmbH (Köln) geliefert werden.   Weiterhin sei geplant, dass auch der Kraftwerksbau innerhalb der Solar Millennium-Gruppe verantwortet wird. Diese Aufgabe soll die MAN Solar Millennium GmbH übernehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen mit MAN Ferrostaal. Nach dem Transfer besitzt Solar Millennium nun 100 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft. Zur Sicherstellung der Kraftwerksfinanzierung soll der überwiegende Anteil an der Projektgesellschaft Ibersol Electricidad Solar Ibérica S.L. an Großinvestoren weiterverkauft werden.


Andasol 1 bis 3: die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas

Beim Projekt Ibersol handelt es sich um das vierte Parabolrinnen-Kraftwerk, das Solar Millennium in Spanien entwickelt. Anders als die Vorgängerprojekte Andasol 1 bis 3 am Fuße der andalusischen Sierra Nevada wird das Kraftwerk Ibersol in der spanischen Region Extremadura entstehen. Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, plant zahlreiche weitere Solarkraftwerke auf der iberischen Halbinsel: „Mit den Andasol-Kraftwerken haben wir in Südspanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt. Auch in den nächsten Jahren bleibt Spanien für uns ein wichtiger Markt. Hier haben wir zahlreiche Projekte in der Pipeline. Mit Projekten einer Kraftwerksleistung von weltweit insgesamt über 2.000 Megawatt setzen wir somit unsere Wachstumsstrategie konsequent fort.“

23.01.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Gebäudeintegrierte Photovoltaik setzt architektonische Akzente: GEG AG stellt Fassadenprojekt fertig

Solar-Fassade in Loßburg.
Solar-Fassade in Loßburg.

Die Integration der Photovoltaik auf oder in die senkrechte Gebäudefassade eröffnet nicht nur Herstellern und Händlern der Solar-Branche neue Möglichkeiten, betont die Die GEG AG (Teningen) in einer Pressemitteilung. Besonders in Zeiten der globalen Klimaerwärmung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, in denen immer mehr Verbraucher an einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger nachdenken, böten Photovoltaik-Fassaden auch für Architekten in gestalterischer Hinsicht interessante Perspektiven. Die GEG AG und die Hans Eisele GmbH aus Glatten stellten kürzlich das Photovoltaik-Fassadenprojekt der ARBURG GmbH + Co. KG in Loßburg fertig.   Die GEG AG mit Sitz im süddeutschen Teningen realisierte das Fassadenprojekt in Kooperation mit der Hans Eisele GmbH aus Glatten. Die Photovoltaikanlage wurde auf der Südfassade als architektonische Integrationslösung für das neue Kundencenter installiert, das der Spritzgießmaschinenhersteller ARBURG derzeit an seinem Stammsitz in Loßburg baut. Ziel des Unternehmens war, die große Fassadenfläche nicht nur technisch, sondern durch den Glascharakter der Module gleichzeitig auch architektonisch aufzuwerten.


144 Solarwatt-Module und vier Sunny Boys von SMA

Insgesamt wurden 144 nach Maß gefertigte Module vom Typ Solarwatt M125-32 GEG LK 124 Wp opak montiert, die auf einer Fläche von 162 Quadratmetern für eine Gesamtleistung von 17,856 Kilowatt (kWp) sorgen. Die eingesetzten Photovoltaikmodule bestehen aus einem ESG-Glasverbund mit einer eingebetteten Photovoltaikzelle. Die Rückseiten sind standardmäßig schwarz beschichtet. Für die Umwandlung des Gleichstroms der Module in netzkompatiblen Wechselstrom entschied sich die GEG AG für vier Wechselrichter vom Typ SMA Sunny Boy 3800 der SMA Technologie AG. Die Photovoltaikmodule wurden mittels des geschützten Haltesystems AL-Wall von Längle Glas Befestigungssysteme fixiert, wodurch keine Bohrung oder Fräsung der Glaselemente erforderlich waren.


Durchdachtes Hinterlüftungssystem

Des Weiteren weisen die einzelnen Module Maße von 1.490 mm Breite x 755 mm Höhe auf. Außerdem sind die Module fächerförmig angeordnet und erfüllen mit einer Stärke von 15 mm die statischen Voraussetzungen, um auch punktartig an hohen Gebäuden befestigt werden zu können. "Bei der Planung der Anlage müssen elektrotechnische Anforderungen, das thermische Verhalten der Gebäudefront sowie die Statik und Windlast des Gebäudes berücksichtigt werden. Auch ein genau durchdachtes Hinterlüftungssystem ist nötig, um die Fassade vor Feuchtigkeit zu schützen", so Dietmar Gerber. Die schuppenförmige Anordnung der Module hat den Vorteil, dass die Module von allen Seiten optimal hinterlüftet werden. Jedes einzelne Modul bekommt Frischluft ab. Die daraus resultierende Kühlung sorgt für einen erhöhten Wirkungsgrad der gesamten Anlage. Da die Module in einem Neigungswinkel zwischen 88 Grad und 89 Grad beinahe senkrecht in den Glashaltern stehen, kann die Sonne besser auf die Elemente einwirken. Die Effizienz der Anlage werde nachhaltig gesteigert, heißt es in der Pressemitteilung.


Gebäude mit Photovoltaik kreativ und vielfältig gestalten

Projektbeispiele aus oder mit photovoltaischen Modulen gibt es bereits seit Jahren. Dennoch sind sich Architekten, Projektleiter und Bauherren noch zu wenig über die vielfältigen Integrations- und Gestaltungsmöglichkeiten bewusst. Dabei spielen gerade für Architekten energetische Aspekte bei modernen Gebäudeentwürfen eine übergeordnete Rolle, betont Gerber. Die Solarmodule werden dabei zu Komponenten, die neben der Stromerzeugung auch typische Funktionen der Gebäudehülle übernehmen. "Die Photovoltaik ermöglicht es, Gebäude kreativ und vielfältig zu gestalten und durch die emissionsfreie Energienutzung gleichzeitig die Atmosphäre zu schützen", erklärt Dietmar Gerber, Gründer und Vorstand der GEG AG. Um jedoch eine optimale Planung und Umsetzung garantieren zu können, sei es notwendig, dass Architekten und Solartechniker bereits im Vorfeld eng zusammenarbeiten. In Kaltfassaden bilden die Module die Außenwandbekleidung, während sie in Warmfassaden die komplette Außenhaut ersetzen. Sofern die statischen Voraussetzungen gewährleistet sind, kann eine Solarstromanlage auf oder in fast jeder Fassade installiert werden. Als besonders wirtschaftlich erweisen sich laut GEG AG großflächige Photovoltaikanlagen auf Brandwänden oder Glasfassaden. Bei Fassadenmodulen handelt es sich in der Regel nicht um Module "von der Stange", sondern um teure Maßanfertigungen, die allerdings über Jahre hinweg selbstständig Einnahmen erwirtschaften können. Somit relativieren sich die hohen Investitionskosten mit der Zeit.

Aus technischer und gestalterischer Sicht erweise sich die Einbindung einer Photovoltaikanlage im Zuge eines Neubaus und Sanierung von Altbauten sowie die Sanierung von Fassadenobjekten als beste Lösung, da die Anlage bereits in die komplette Planung mit einbezogen werden kann, so die GEG AG. Somit könne gegebenenfalls auf ein günstigeres Standardmodul zurückgegriffen werden. Eine nachträgliche Installation habe meist zur Folge, dass nur der Einsatz einer Maßanfertigung möglich ist.

23.01.2009   Quelle: GEG AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEG AG,
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Solarthermie: PowerSol präsentiert neuen Vakuumröhrenkollektor R5-200/15

Vakuumröhrenkollektor R5-200/15, Detailansicht.
Vakuumröhrenkollektor R5-200/15,
Detailansicht.

Solarthermie-Vakuumröhrenkollektoren erreichen im Vergleich zu Flachkollektoren nicht nur wesentlich höhere Temperaturen, sondern sind aufgrund ihrer Konstruktion auch wesentlich platzsparender. Welche Vorteile Vakuumröhrenkollektoren der neuesten Generation gegenüber ihrem Wettbewerb bieten, stelle der neue Kollektor "R5-200/15" unter Beweis, so die PowerSol GmbH (Hannover) in einer Pressemitteilung. Der R5-200/15 vereine perfektioniertes Design und hohe Leistung mit effektiver Energieersparnis. Neben dem geringeren Platzbedarf und spürbar reduzierten Energiekosten zeichne sich der R5-200/15 durch ein innovatives, flexibles Montagekonzept aus, das die Montagezeiten und damit die Installationskosten für den Kunden
deutlich senke.
  Mit dem neuesten Modell der R5-200er Serie bleibe PowerSol der Produktstrategie treu, höchste Qualität und Leistung im innovativen Design "Made in Germany" zu attraktiven Preisen anzubieten.


Flexible und einfache Montage auf Flach- und Schrägdächer; optisch ansprechende Fassadeninstallationen

Souverän bei jeder Wetterlage und mit nur minimalen Windlasten präsentiere sich der R5-200/15 mit einer Aperturfläche von 1,512 m2 und einer Bruttofläche von 2,50 m2 (2165 x 1155 x 150 mm) in einem neuen adaptiven Befestigungssystem. Dieses erlaube eine äußerst flexible und einfache Montage für Flach- und Schrägdach sowie für optisch ansprechende Fassadeninstallationen. Die harmonisch auf das Röhrendesign abgestimmte Kollektorbox verfüge über eine integrierte hochtemperaturbeständige Isolation. Das Schmutz abweisende Rundglas, eine erhöhte UV-Beständigkeit sowie die Antireflexbeschichtung der Röhren steigern die Leistungsaufnahme laut Hersteller spürbar und erhöhen zusätzlich die Lebensdauer der Röhren. Die Austauschbarkeit der einzelnen mit Koaxialanbindung ausgestatteten Röhren überzeuge dabei ebenso wie die Dehnbarkeit der Röhren für eine optimale Ausrichtung.

Die optimale Modulgröße stelle einen weiteren Mehrwert des R5-200/15 dar. Zusätzliche Hilfsmittel, wie zum Beispiel Spiegel zur Verstärkung der Lichtaufnahme seien daher überflüssig. Über Präzisionssteckverbinder erfolge die Aufnahme der thermischen Ausdehnung. Der optimale RE-Wert garantiere eine perfektionierte Durchströmung des gesamten Kollektorsystems. "Mit dem R5-200/15 bringt PowerSol einen 'State of the Art'-Röhrenkollektor in den Markt, der sich auszahlt - für den Umweltschutz und für das eigene Energiekonto", heißt es in der Pressemitteilung.


23.01.2009   Quelle: PowerSol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PowerSol GmbH,
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MP-TEC präsentiert nächste Generation des Photovoltaik-Montagesystems Quick-Line

Quick-Line-Montagesystem von MP-TEC.
Quick-Line-Montagesystem von MP-TEC.

Um Solarstromanlagen fachgerecht zu installieren, legen Handwerker und Installateure bei der Wahl eines Montagesystems besonderen Wert auf Vielseitigkeit, schnellen und einfachen Aufbau sowie die hochwertige Verarbeitung der Materialien. So auch der deutsche Solarsystemanbieter MP-TEC (Eberswalde), der ab Januar 2009 die neueste Generation des Quick-Line-Montagesystems auf den Markt bringt. Die auf dem Baukastenprinzip basierende Quick-Line-Produktfamilie hat mit neuen Grund- und Einlegeprofilen, Klemmen, Dachhaken und Befestigungselementen Nachwuchs bekommen: Insgesamt stehen durch die Erweiterung 16 verschiedene Profilgrößen sowie vier verschiedene Typen Modulklemmen zur Verfügung, mit denen sowohl Aufdach, Flachdach-, Fassaden- sowie Freilandanlagen errichtet werden können.   Durch die Vielfalt der Dachbefestigungen gewährleiste Quick-Line die Montage auf jeder beliebigen Dachkonstruktion bzw. -eindeckung, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.


Flexibel einsetzbar: Gestellsystem im Baukastenprinzip

Bei der Entwicklung des seit 2005 bewährten Systems standen Langlebigkeit und Qualität der einzelnen Komponenten, vielseitige Einsatzmöglichkeiten, einfache Montage und effiziente Lagerhaltung im Vordergrund, betont der Hersteller. Ergebnis sei ein flexibel einsetzbares Gestellsystem, das im Gegensatz zu klassischen Montagesystemen auch Basis für Solar-Carports und Nachführanlagen sein kann. Neu sei, dass alle Grundprofile über einen Kanal für den Nutenstein verfügen. Dieser ermögliche die Fixierung der Module in allen Einbaulagen und bleibe dabei trotzdem verschiebbar. Die neuen Quick-Line-Einlegeprofile vereinfachen und verkürzen die Modulmontage, egal ob es sich dabei um gerahmte oder rahmenlose Module handelt, betont MP-TEC.

Geringer Montageaufwand spreche für das modulare Gestellsystem Quick-Line, denn es sei für alle international gängigen Modul- und Kollektortypen einsetzbar und DEKRA-zertifiziert. Alle Komponenten bestehen aus hochwertigem, witterungsbeständigem Aluminium und rostfreiem Edelstahl. "Quick-Line wurde entwickelt, um mit einem universellen System Solaranlagen individuell zu projektieren und fachgerecht zu montieren. Auf diese Weise sind Überspannweiten bis zu 5,25 Meter möglich und das bei einer minimalen Anzahl von Montageelementen. Dank der flexiblen Zusammenstellung ist das modulare Quick-Line-System somit vom Einfamilienhaus bis zum Großprojekt einsetzbar", heißt es in der Pressemitteilung.

23.01.2009   Quelle: mp-tec GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mp-tec GmbH & Co. KG,
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Solarzellen des Piccard-Projekts SOLAR IMPULSE im Härtetest auf dem Jungfraujoch

Photovoltaik-Tests unter Extrembedingungen.
Photovoltaik-Tests unter
Extrembedingungen.

Die für das im Bau befindliche Solarflugzeug von Bertrand Piccard vorgesehenen Solarzellen haben sich in ersten Witterungs- und Höhentests in 3.580 Metern Höhe auf dem Jungfraujoch bewährt und hohe Wirkungsgrade von über 22 Prozent ausgewiesen. Durchgeführt werden dieses Tests seit letztem Dezember von der BKW FMB Energie AG (BKW) zusammen mit der von ihr geführten Gesellschaft Mont-Soleil (GMS). Gestützt auf ihre langjährige Erfahrung in der Photovoltaik haben die BKW- und GMS-Solarspezialisten in den vergangenen drei Jahren verschiedene Entwicklungsarbeiten für das Projekt SOLAR IMPULSE von Bertrand Piccard geleistet.  Unter Einsatz der seit 1992 im Internationalen Testzentrum Mont-Soleil (Berner Jura) gewonnenen Erkenntnisse erproben BKW und GMS seit Ende 2008 mit einer besonderen Messeinrichtung die Solarzellen des geplanten Sonnenflugzeugs unter äußerst harten Witterungsbedingungen auf 3.580 Metern Höhe, also fast der Hälfte der maximalen Flughöhe des Solarflugzeuges.


Wirkungsgrad 50 Prozent höher als bei konventionellen Solarzellen

Während der Testzeit gab es auf dem Jungfraujoch extrem starke Temperaturschwankungen und Sturmwinde von rund 250 Stundenkilometern, berichtet BKW in einer Pressemitteilung. Die ersten Testergebnisse zeigten, dass der Wirkungsgrad bei verschiedenen Temperatur- und Einstrahlungsbedingungen mehr als 22 Prozent betrage, also rund 50 Prozent höher liegt als bei konventionellen Solarzellen. Die eingesetzten, ultradünnen monokristallinen Silizium- Hochleistungszellen zeichneten sich durch eine hohe Effizienz aus. Bereits früher hat die BKW zugunsten von SOLAR IMPULSE Studien über die hochliegenden Cirrus-Wolken (2005/2006) und über den Energiefluss zwischen den Solarzellen und den Batterien (2006/2007) durchgeführt.

22.01.2009   Quelle: BKW FMB Energie AG (BKW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BKW FMB Energie AG,
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10 Megawatt-Solarpark in Schwaben offiziell eingeweiht

10 MW-Solarpark nahe Ulm.
10 MW-Solarpark nahe Ulm.

In einer Rekordzeit von weniger als vier Monaten hat die Gehrlicher Solar AG auf Gut Helmeringen (Lauingen) den größten Solarpark Schwabens mit einer Gesamtspitzenleistung von zehn Megawatt (MWp) errichtet und im Dezember 2008 an das Stromnetz angeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Am 20. Januar wurde das Photovoltaik-Kraftwerk in Gegenwart von Landrat Leo Schrell (Dillingen) und des Ersten Bürgermeisters von Lauingen, Wolfgang Schenk, offiziell eingeweiht. Für die Solarstromanlage auf einer Ackerfläche von dreißig Hektar haben achtzig Mitarbeiter 135.648 Photovoltaik-Module, zehn Zentralwechselrichter und 5.000.000 Einzelteile verbaut sowie 300 Kilometer Kabel verlegt.   "Mit der zügigen Umsetzung dieses ehrgeizigen Projektes haben wir Maßstäbe in unserer Branche gesetzt", freut sich der Gründer und Vorstandsvorsitzende Klaus Gehrlicher, der für die Umsetzung des Projektes mit einem Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro die Stadtwerke München als Mitgesellschafter gewonnen hat.


Die Vorteile einer umweltschonenenden Stromversorgung nutzen

Die unmittelbar in Sichtweite des Atomkraftwerkes Gundremmingen errichtete Photovoltaikanlage versorgt laut Gehrlicher jährlich rund 4.000 Haushalte der Region mit Sonnenstrom und spart dabei rund 7.400 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr ein. Zudem erwirtschaften die Parkbetreiber bei einer Einspeisevergütung von 35,49 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom für mehr als zwanzig Jahrn eine attraktive Rendite, heißt es in der Pressemitteilung.


Das Potenzial der Freiflächen-Photovoltaik ausschöpfen

Der Solarpark auf Gut Helmeringen ist in der Region Nordschwaben - nach den Solarparks Tapfheim, Gundelfingen und Lutzingen-Unterliezheim - das vierte und leistungsstärkste Sonnenkraftwerk der Gehrlicher Solar AG. Weitere regionale Projekte setzt Gehrlicher derzeit unter anderem in Deisenhofen um. "Wir freuen uns sehr über die wachsende Akzeptanz der Photovoltaik und darüber, dass die Verantwortlichen in der Region Schwaben die wichtige Funktion der Solarenergie für eine umweltschonende Stromversorgung und damit für den Klimaschutz frühzeitig erkannt haben", so Klaus Gehrlicher.

Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk freute sich in seiner Einweihungsrede auch über die wirtschaftlichen Vorteile, die der Solarpark mit sich bringt: "Wir sind damit als Gemeinde bekannt, die sich für eine umweltschonende Energiegewinnung einsetzt. Zudem erhalten wir Gewerbesteuereinnahmen und unsere örtlichen Handwerker erhalten zusätzliche Aufträge." Dillingens Landrat Leo Schrell betonte die Notwendigkeit einer umweltschonenden Energiegewinnung: "Im Hinblick auf die begrenzten Vorräte fossiler Energien, steigende Energiepreise und einen weiterhin hohen Energiebedarf ist für unsere Region die Solarenergie eine langfristige Alternative der Energieversorgung."

Die Gehrlicher Solar AG plant, baut, betreibt, wartet und finanziert Photovoltaikanlagen. 2008 gehörte das Unternehmen zu "Bayerns Best 50". Die bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller würdigte die Preisträger als Garanten für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Freistaats.

22.01.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Solar Millennium AG beginnt mit Realisierung des "Blauen Turms" - Land Nordrhein-Westfalen fördert mit 7,1 Millionen Euro

Visualisierung des
"Blauen Turms".

Die Solar Millennium AG (Erlangen) beginnt mit dem Bau eines Demonstrationsprojekts zur Gewinnung von Wasserstoff und Strom aus der nachhaltigen Verwertung regenerativer Reststoffe ("Blauer Turm") in der Stadt Herten. Wichtiger Teil der Finanzierung des Blauen Turms sei die jetzt bewilligte Projektförderung in Höhe von rund 7,1 Millionen Euro der Landesregierung Nordrhein-Westfalen an die Projektgesellschaft H2Herten GmbH. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beträgt laut Solar Millennium rund 24,6 Millionen Euro. Der Blaue Turm in Herten soll Straßenbegleitgrün aus dem Ruhrgebiet als Eingangsstoff nutzen und hieraus ein sauberes, wasserstoffreiches Produktgas herstellen, das sowohl zu Wasserstoff aufbereitet als auch zur Stromerzeugung in einem Blockheizkraftwerk genutzt werden soll.   Rund 12.000 Haushalte und somit etwa ein Drittel der Haushalte der Stadt Herten können laut Solar Millennium mit der Anlagenleistung von 13 Megawatt (thermisch) mit nachhaltig produziertem Strom versorgt werden. Der zusätzlich produzierte Wasserstoff soll dem Wasserstoffkompetenzzentrum bereitgestellt werden - ein Vorhaben der Stadt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche "Auf Ewald", in das der Blaue Turm konzeptionell eingebunden ist.


Ausbau des Technologieportfolios soll Betrieb solarthermischer Kraftwerke rund um die Uhr ermöglichen

Solar Millennium verfolgt mit der Investition in diese Technologie zugleich das Ziel, die Betriebszeit solarthermischer Kraftwerke durch Hybridbetrieb deutlich zu erhöhen und eine Stromproduktion rund um die Uhr zu ermöglichen. Dabei werden sowohl Solarenergie als auch sauberes Produktgas, das so genannte Blaue Gas, aus der Verwertung regenerativer Reststoffe genutzt. Auf diese Weise können die Kraftwerke klimafreundlich und zuverlässig dazu beitragen, einen größeren Anteil der Nachfrage in Stromnetzen zu decken.

"Der rund 40 Meter hohe Blaue Turm an der Autobahn A2 wird Symbol für den Wandel des Ruhrgebiets durch Nutzung von Zukunftstechnologien hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energiestruktur sein. Da der Blaue Turm anders als bei den bekannten Technologien der Biomassenutzung regenerative Reststoffe verwertet und dabei sehr unterschiedliche Eingangsstoffe nutzen kann, ergeben sich weltweit vielfältige Standortpotenziale. Bei dem Projekt in Herten handelt es sich um eine international bedeutende Referenzanlage.", erläutert Dr. Henner Gladen, Technologievorstand von Solar Millennium. Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, sieht große Chancen in der Kopplung solarthermischer Stromerzeugung mit der Technologie des Blauen Turms: "Ein entscheidender Vorteil solarthermischer Kraftwerke gegenüber anderen erneuerbaren Energien ist die Möglichkeit, durch den Einsatz thermischer Speicher auch dann Strom zu produzieren, wenn die Sonne nicht scheint, jedoch ein hoher Strombedarf vorhanden ist. Durch die Kombination solarthermischer Stromerzeugung mit dem Blauen Gas im Hybridbetrieb können wir diesen Vorteil nun noch stärker ausbauen."

Die Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben, wird am 21.01.2009 den Bewilligungsbescheid über die Projektförderung offiziell übergeben. Die Grundsteinlegung des Blauen Turms in Herten findet im Februar 2009 statt. Nach der nun vorliegenden Förderzusage sollen die letzten noch erforderlichen Genehmigungen zeitnah eingeholt werden. Die Realisierungszeit beträgt laut Solar Millennium rund ein Jahr.


Nachhaltige Gewinnung von Wasserstoff und Strom aus Straßenbegleitgrün der Region

Die Verwertung regenerativer Reststoffe zur Erzeugung von Energie oder Wasserstoff beruht auf dem Prinzip der gestuften Reformierung. Dabei werden die Eingangsstoffe durch Thermolyse bis auf einen geringen Feststoffanteil in Gas umgewandelt. Das entstehende Gas wird durch Reformierung zu einem sauberen, klimaneutralen Produktgas, dem "Blauen Gas", veredelt. Die Reaktionswärme für Thermolyse und Reformierung wird im Wesentlichen durch Verbrennung aus dem Feststoffanteil gewonnen. Das Blaue Gas kann unter anderem zur Wasserstoff- und Stromerzeugung genutzt werden. Der Blaue Turm ist eine so genannte Multifeedstock-Technologie. Das heißt, dass sehr unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden können, beispielsweise Grünschnitt, Straßenbegleitgrün, Olivenkerne oder Hühnermist.

Weitere Informationen: http://www.solarmillennium.de/upload/pdf/Technologiebeschreibung_BlauerTurm.pdf



22.01.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Entech Solar stellt Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk für kalifornischen Wasserversorger fertig

1,1 MW Solarstromkraftwerk im Valley Center Municipal Water District.
1,1 MW Solarstromkraftwerk im Valley
Center Municipal Water District.

Entech Solar Inc. (Ewing, New Jersey, vormals WorldWater & Solar Technologies), Entwicklungs- und Vertriebsunternehmen für Solar-Systeme, meldete am 5. Januar 2009, dass sie ein Solarstromkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 1,1 Megawatt (MW) für den Valley Center Municipal Water District (VCMWD) aus dem kalifornischen Valley Center fertiggestellt habe. Das Photovoltaik-System ist Eigentum der Solar Power Partners, Inc. (SPP; Mill Valley, Kalifornien), die es finanziert hat und auch betreibt. Das Kraftwerk soll jährlich 2,1 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom für den Wasserbezirk erzeugen und somit etwa 20% des Stromverbrauchs der größten Pumpstation decken. Das Projekt wurde im Rahmen eines so genannten Power Purchase Agreements (PPA) durchgeführt. VCMWD musste keine Investitionen tätigen, verpflichtete sich jedoch dazu, die gesamte in dem Kraftwerk produzierte Strommenge über den Vertragszeitraum von 25 Jahren abzunehmen.   "Ich freue mich, die termingerechte Fertigstellung unseres PV-Kraftwerks in Valley Center ganz nach Kundenwunsch verkünden zu können" sagte Frank Smith, Vorstand von Entech Solar. "Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass wir großen gewerblichen Kunden branchenführende Solartechnologie anbieten können, wie wir es bereits am Denver International Airport und am Fresno Yosemite International Airport bewiesen haben."


Grünes Projekt vorteilhaft für Wasserbezirk und beteiligte Unternehmen

"Solar Power Partners ist bei diesem interessanten Solarprojekt stolz auf die Zusammenarbeit mit Entech Solar und Valley Center. Diese Anlage ist ein vorzügliches Beispiel dafür, was erreicht werden kann wenn Wasserbezirke Solarstrom nutzen und erneuerbare Energien unterstützen", sagte Alexander von Welczeck, Präsident und Vorstand von Solar Power Partners. "Nach fast drei Jahren mit Verhandlungen, Planung und der Durchführung ist es sehr schön, endlich dieses 'doppelt-grüne' Projekt ins Leben zu rufen", sagte Gary Arant, Geschäftsführer des Valley Center Municipal Water Districts. "Dies wird unserer Behörde und unserer Gemeinde langfristige finanzielle Vorteile einbringen und außerdem eine Senkung der CO2-Emissionen bewirken - deshalb ist es doppelt-grün". Zusätzliche Partner des Projekts waren unter anderem das Unternehmen Sharp Solar (Mahwah, New Jersey), welches die Solarmodule lieferte, sowie Xantrex Technology Inc. (Burnaby, British Columbia, Kanada), ein Tochterunternehmen des deutschen Unternehmens Schneider Electric (Ratingen), welches die Wechselrichter stellte.

22.01.2009   Quelle: Entech Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Entech Soler Inc.,
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Gutes Wetter für das Solar- und Wind-Kraftwerk? Erste Fachtagung für Energiemeteorologie

Virtuelles Institut liefert Daten für Solar- und Windenergie.
Virtuelles Institut liefert Daten für Solar- und
Windenergie.

Wie viel Leistung ein Windpark oder ein Solar-Kraftwerk bringt, hängt von Windverhältnissen und Sonneneinstrahlung ab – und damit vom Wetter. Wie Wettervorhersagen für Energieversorger in Zukunft noch präziser werden können, das erörtern Wissenschaftler der Universität Oldenburg und Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Industrie bei der ersten Fachtagung für Energiemeteorologie vom 20. bis zum 22. Januar 2009 im bayrischen Grainau. Auf der Tagung geht es vor allem darum, Verfahren vorzustellen, welche die für den Energiesektor relevanten meteorologischen Informationen besser und schneller zur Verfügung stellen. Diskutiert werden auch neue Forschungsansätze an der Schnittstelle zwischen Energieforschung und Meteorologie. Je mehr Windparks und Solar-Kraftwerke zur Stromversorgung beitragen, so Marion Schroedter-Homscheidt, Meteorologin beim Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR, desto wichtiger sei für Kraftwerksbetreiber und Energieversorger das Wissen, welche Wind- oder Solarleistung zu welcher Zeit zu erwarten ist. 

Informationen, die für die Wettervorhersage bislang keine Rolle gespielt haben

Abhängig von Wetter und Klima sind nicht nur die Erträge aus Wind- und Sonnenenergie, sondern auch aus den erneuerbaren Energien Wasserkraft und Bioenergie. Zudem schwankt der tägliche Energiebedarf der Verbraucher je nach Temperatur und Witterungslage und ist damit ebenfalls ein Thema der Tagung. Als anwendungsorientiertes Forschungsfeld richtet sich die Energiemeteorologie nach den Bedürfnissen der künftigen Energieversorgung. Dabei geht es unter anderem um Informationen, die in der Meteorologie für die Wettervorhersage bislang keine Rolle gespielt haben. "Für Offshore-Windparks sind beispielsweise die Windgeschwindigkeiten in 50 bis 150 Metern Höhe wichtig; dort wurden in der Vergangenheit kaum Daten erhoben", erläutert Dr. Detlev Heinemann, Leiter der Arbeitsgruppe Energiemeteorologie an der Universität Oldenburg. "Die durch Windturbulenzen verursachten Materialbelastungen sind wesentlich für die Lebensdauer von Windenergieanlagen. Hierzu wissen wir noch zu wenig."


Virtuelles Institut für Energiemeteorologie

Ziel sei, die Auswirkungen von Wetter und Klima auf das gesamte Energieversorgungssystem möglichst genau zu beschreiben und vorherzusagen. Zu diesem Zweck haben sich Oldenburger Wissenschaftler mit Experten des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) und der DLR-Institute für Physik der Atmosphäre und Technische Thermodynamik zu einem interdisziplinären, virtuellen Institut für Energiemeteorologie (vIEM) zusammengeschlossen.

Weitere Informationen: http://www.energiemeteorologie.de/index.html

21.01.2009   Quelle: Universität Oldenburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
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Indien: Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionslinie des Technologiekonzerns Moser Baer bereit zur Herstellung extra großer Solarmodule

Das SunFab-Technologiezentrum von Applied Materials.
Das SunFab-Technologiezentrum von
Applied Materials.

Der weltweit aktive Technologiekonzern Moser Baer (Neu Delhi, Indien) berichtete am 21.01.2009, dass sein Photovoltaik-Tochterunternehmen bereit sei zur Produktion von Dünnschichtmodulen am Standort Greater Noida. Die Zertifizierung der "SunFab"-Dünnschichtfertigungslinie des kalifornischen Anlagenbauers Applied Materials, Inc. sei bereits erfolgt. Mit der Zertifizierung sei sichergestellt, dass die SunFab"-Produktionslinie sämtliche Anforderungen an die Fertigung, den Modulwirkungsgrad und den Energieertrag der Module erfüllt. "Der Produktionsbeginn ist sowohl ein Meilenstein für Applied Materials als auch für Moser Baer, den ersten Kunden, der eine SunFab-Linie von Applied Materials erwarb", heißt es in der Pressemitteilung. Die Single-Junction-Fertigungslinie mit einer Kapazität von 40 Megawatt ist die größte Dünnschichtproduktionsanlage in Indien. Nach Herstellerangaben ist dies zugleich die weltweit höchste Kapazität zur Produktion von 2,2 mal 2, 6 Meter großen Solarmodulen. 

Den Traum von der Solarenergie Wirklichkeit werden lassen

Deepak Puri, Vorsitzender und geschäftsführender Direktor von Moser Baer kommentiert: " Moser Baer verfolgt eine differenzierte Strategie im wachstumsstarken Photovoltaik-Geschäft und der Start der SunFab-Linie ist von großer Bedeutung bei unserem Bestreben, den Traum von der Solarenergie Wirklichkeit werden zu lassen. Mit der Dünnschichtlinie werden wir unsere Produktionskapazität deutlich ausweiten und unsere Kunden mit Modulen versorgen. Die enge Zusammenarbeit mit Applied hat uns in die Lage versetzt, unsere Fabrik in Greater Noida rasch hochzufahren". Mike Splinter, Präsident und Vorstand. von Applied Materials fügt hinzu: "Wir sind hoch erfreut, dass wir die Anlage bei diesem wichtigen Kunden freigeben konnten, die erste SunFab-Linie in Indien. Besonders danken wir Moser Baer als erstem SunFab-Kunden für seine Unterstützung bei unserm Bestreben zur Kostensenkung von Solarstrom durch den Einsatz von 5,7m2 großen Substraten.


Bewährte Technologie aus der LCD- und Halbleiterindustrie

Die SunFab-Linie ist eine vollständig integrierte Photovoltaik-Produktion, die eine herausragende Produktionstechnologie bietet, einschließlich fortschrittlicher Verarbeitungstechnik und Ausrüstung sowie weiterer unterstützender Technologien. Die damit hergestellten PV-Module sind von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) hinsichtlich der Leistung (IEC 61646) und der Modulsicherheit (IEC 61730) unter extremen Einsatzbedingungen zertifiziert. "Diese wichtige Zusammenarbeit ermöglichte die erste fortschrittliche Dünnschicht-Solarfabrik in Indien, auf Grundlage der bewährten Technologie von Applied Material, die aus der LCD- und Halbleiterindustrie stammt", sagte Dr. Rajiv Arya, Vorstand von Moser Baer Photovoltaic. "Mit unserem Produktions-Know-how verbunden mit der Technologie von Applied Material werden wir innovative Photovoltaikprodukte liefern, welche den Strompreis deutlich senken und eine kosteneffiziente Lösung zur sauberen Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen darstellen".

21.01.2009   Quelle: Moser Baer India Ltd.; Applied Materials Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials Inc.,
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Neues Photovoltaik-Gesetz in Griechenland verabschiedet: Einspeisetarife bleiben zwei Jahre unverändert, Degression ab 2012 geplant

Photovoltaik-Kraftwerk von Phoenix Solar (944 kWp) nahe Thessaloniki.
Photovoltaik-Kraftwerk von Phoenix Solar
(944 kWp) nahe Thessaloniki.

Das griechische Parlament hat am 15.01.2009 ein neues Gesetz zur Solarstrom-Förderung beschlossen, berichtet der Photovoltaik-Verband Hellenic Association of Photovoltaic Companies (HELAPCO). Laut HELAPCO bleiben die Einspeisetarife für Solarstrom in den kommenden beiden Jahren unverändert, eine Senkung der Vergütung (Degression) sei ab August 2010 vorgesehen. Es sei jedoch möglich, eine Übereinkunft über den Netzanschluss zu schließen und auf diese Weise die höhere Solarstrom-Vergütung zu sichern und weitere 18 Monate bis zur Fertigstellung der Photovoltaik-Anlage zu gewinnen. "Das heißt, dass die Einspeisetarife praktisch bis Anfang 2012 unverändert bleiben", betont HELAPCO.   Solarstrom der auf griechischen Inseln produziert wird, wird mit 0,50 Euro pro Kilowattstunde vergütet (Anlagen < 100 kWp) beziehungsweise mit 0,45 Euro/kW (Anlagen > 100 kWp). Für Strom aus Photovoltaikanlagen auf dem Festland werden 0,45 Euro/kW bezahlt (Anlagen < 100 kWp) bzw. 0,40 Euro/kW (Anlagen >100 kWP).


Förderung für mehr als drei Gigawatt beantragt

Die bereits vorliegenden Förderanträge sollen bis Ende 2009 bewilligt werden. Laut HELAPCO beläuft sich deren Volumen auf eine Nennleistung von mehr als drei Gigawatt (GWp). Die Regelung für neue Projekte sei noch immer unbekannt. Gegenwärtig werden laut HELAPCO keine Anträge angenommen. Projektierer neuer Anlagen hätten jedoch die Möglichkeit, ein Unternehmen zu kaufen, das einen positiven Förderbescheid erhalten hat.


Zuschuss in Höhe von 40 Prozent für Investitionen von mehr als 100.000 Euro bleibt erhalten

Zusätzlich zu den Einspeisetarifen für den Solarstrom wird auch künftig ein Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der Baukosten gewährt. Voraussetzung hierfür ist, dass mindestens 100.000 Euro investiert werden. Ein zusätzliches Programm für Photovoltaik-Dachanlagen soll im Laufe des Jahres eingeführt werden und zielt auf einen Zubau von Anlagen mit 750 Megawatt (MWp). Der zeitliche Rahmen sei jedoch noch nicht bekannt. Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Dachanlagen soll 20 Jahre lang bezahlt werden; Zuschüsse sind nicht vorgesehen. Mit dem neuen Gesetz wurde auch ein Ausschreibungsverfahren für Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Leistung vom mehr als 10 Megawatt (MWp) eingeführt, dessen Details im Laufe des Jahres erwartet werden.

21.01.2009   Quelle: HELAPCO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phönix Solar AG,
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Photovoltaik: ThinkSolar realisiert eine der größten Flachdachanlagen in Kalifornien

Solarstrom-Dachanlage der Lithographix Inc. in Hawthorne.
Solarstrom-Dachanlage der Lithographix Inc.
in Hawthorne.

ThinkSolar, US-Tochterunternehmen der Freiburger SolarMarkt AG, hat eine der größten Photovoltaik-Flachdachanlagen in Kalifornien gebaut. ThinkSolar errichtete die schlüsselfertige Solarstrom-Anlage mit einer Leistung von 650 Kilowatt (kWp) mit Modulen von Schott Solar auf dem Dach der Lithographix Inc. Seit 18.12.2008 speist die Anlage ins öffentliche Stromnetz ein, berichtet die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Lithographix ist laut SolarMarkt eine der führenden Druckereien in den USA und die erste Betreiberin einer Photovoltaikanlage in ihrer Branche. Die Dachfläche auf dem Gebäude der Lithografix in Hawthorne beträgt über 20.000 m². Die Flachdachanlage besteht aus 2.240 Modulen Schott ASE300, 6 Wechselrichtern von Solectria und dem Montagesystem UniRac.  Mit dem Großmodul ASE 300 von Schott Solar wurde das laut SolarMarkt derzeit größte Standardmodul mit 2,4 m² Modulfläche verbaut. Mit dem erzeugten Strom aus der Sonne können jährlich 390 amerikanische Haushalte versorgt werden. Lithografix deckt rechnerisch 30 % ihres Energiebedarfs durch den regenerativ erzeugten Strom und kann so ihre CO2-Emission um 630 Tonnen pro Jahr reduzieren. Die eingesparte CO2-Menge entspricht dem jährlichen Ausstoß von 125 PKW.



Sonnenland USA investiert verstärkt in regenerative Energien

Elmar Niewerth, Geschäftsführer von ThinkSolar freut sich: "Immer mehr Unternehmen interessieren sich in den USA für nachhaltiges Wirtschaften, regenerative Energien und ihrem CO2-Fußabdruck. Es ist spannend, das Umdenken der amerikanischen Industrie mit zu erleben und mit zu gestalten. Die geplanten Förderprogramme der Ära Barack Obama werden den 'grünen' Trend noch verstärken." Der Ertrag von Photovoltaikanlagen ist in Kalifornien besonders hoch. Dort liegt die jährliche Sonneneinstrahlung bei 2.200 Kilowattstunden pro Quadratmeter. In Mitteleuropa können im Vergleich durchschnittlich nur etwa 1.100 kWh/m² genutzt werden.
ThinkSolar wurde im März 2007 in Oakland, Kalifornien gegründet. Geschäftsführer ist Elmar Niewerth, der lange Zeit in Freiburg in der Solar-Branche tätig war. Im September 2007 hat er eine weitere Niederlassung in San Antonio, Texas eröffnet. Nachdem 2007 ein Umsatz von einer Million Dollar erwirtschaftet wurde, rechnet die SolarMarkt-Tochter für 2008 mit einem kräftigen Umsatzwachstum auf nahezu neun Millionen Dollar. Für ThinkSolar sei dies der Durchbruch auf dem US-amerikanischen Markt, heißt es in der Pressemitteilung.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaikausrüstern und Großprojektierern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außer in den USA auch in Spanien, Italien und der Schweiz vertreten. Nach vorläufigen Wirtschaftsdaten wurden 2008 nach Angeben des Unternehmens weltweit Waren im Wert von über 90 Millionen Euro umgesetzt.

21.01.2009   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Photovoltaik in Afrika: Isofotón baut 1.215 netzgekoppelte Solarstrom-Anlagen in Marokko

Photovoltaikanlage von Isofotón in Algerien.
Photovoltaikanlage von Isofotón in
Algerien.

Isofotón, Photovoltaik-Marktführer in Spanien, hat eine Ausschreibung in Marokko gewonnen für den Bau von 1.215 netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen, die an das Stromnetz der Städte Errachidia und Ben Guerir angeschlossen werden sollen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Pilotprojekt namens Chourouk ONE ist Teil einer Initiative des nationalen Stromversorgers (Office National d’Électricité; ONE), mit der Solarstromanlagen in Städten errichtet werden. Die Initiative wird von Spanien finanziell unterstützt, der spanische Ministerrat hat der Finanzierung im Rahmen eines Darlehens des Afrikanischen Entwicklungsfonds (FAD) zugestimmt. Isofotón ist verantwortlich für die Lieferung und Installation der Solarstromanlagen mit Nennleistungen zwischen jeweils 500 und 1.000 kWp. Die installierte Gesamtleistung soll 724.000 kWp erreichen.   Das spanische Unternehmen wird 1.000 Photovoltaik-Anlagen in der Stadt Errachidia und 200 Anlagen in Ben Guerir errichten sowie weitere 15 Solarstrom-Systeme an Standorten der ONE in folgenden Provinzen: Agadir, Ben Slimane, El Kelaa des Sraghnas, Errachidia, Essaouira, Guemim, Khemisset, Laayoune, Ouarzazate, Rommani, Oujda, Settat, Ouled Nemaa, Tata und Tiznit.


Photovoltaik-Pionierarbeit in Nordafrika

"Das ist ein Pioniervorhaben im Norden Afrikas - und es wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit den Stromversorger, die Kunden sowie den Lieferanten und Installateur verbinden", betont Isofotón in der Pressemitteilung. Mit diesem Projekt können private Haushalte, die eine Solarstromanlage installieren, einen Teil ihrer Solarstromerträge von der Stromrechnung abziehen, weil die PV-Anlage Eigentum von ONE ist und der Stromversorger das Dach mietet.


Insgesamt 200.000 Solarstromanlagen geplant

Das Gesamtvolumen des ONE-Programms umfasst 200.000 netzgekoppelte Solarstromanlagen auf Dächern sowie drei Freiflächen-Solarparks mit 110, 10 und 3 Megawatt Leistung. Die ersten 1.215 Anlagen werden von Isofotón installiert. Das Unternehmen hat bereits ein Leuchtturmprojekt auf dem Dach der ONE-Bezirksdirektion in Casablanca abgeschlossen.

21.01.2009   Quelle: Isofotón S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton,
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Konzentrator-Photovoltaik: OPEL International und BETASOL wollen 440 kW-Solarkraftwerk in Spanien bauen

Konzentrator-Module "Mk-I" HCPV von OPEL
International.

OPEL International Inc. (Toronto, Kanada), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaik-Systeme (high concentrating photovoltaics, HCPV) und anderer Solar-Produkte berichtete am 14. Januar 2009, das Unternehmen habe die ersten HCPV-Module an das spanische Unternehmen BETASOL geliefert. Die Module sind für ein Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 440 Kilowatt (kW) vorgesehen, berichtet OPEL International in einer Pressemitteilung. Nach Fertigstellung soll das Photovoltaik-Kraftwerk kostengünstigen Solarstrom liefern, mit dem der Bedarf von mehr als 500 Haushalten gedeckt werden kann. BETASOL ist ein spanisches Unternehmen, das große Solarkraftwerke installiert und anschließend an Investoren verkauft. Das neue Solarkraftwerk besteht aus Solarmodulen, die auf Nachführsystemen installiert sind und Solarenergie in Strom umwandeln. Die Lieferungen von OPEL International hätten bereits im Dezember 2008 begonnen und die Fertigstellung des Projekts sei für das erste Quartal des Jahres 2009 geplant.   "Die Installation der 440 kW-Module ist eines der ersten bedeutenden Projekte im HCPV-Markt und ein großer Fortschritt für OPEL", so Robert Pico, Vorstand von OPEL International. "Wir sind froh über unsere neue und wachsende Partnerschaft mit BETASOL, und werden in naher Zukunft über unsere Erfolge mit dieser führenden Solartechnologie berichten können.“


Mehr als 500-fach konzentriertes Sonnenlicht

"Wir bei BETASOL sind sehr zufrieden mit der Partnerschaft mit OPEL, einem der weltweit führenden Hersteller von HCPV-Produkten. Der deutlich gesteigerte Modulwirkungsrad von OPEL garantiert eine attraktive Kapitalrendite unserer spanischen Solarprojekte", betont Jesus Cabetas, Geschäftsführer von BETASOL. OPEL International liefert für das Projekt hoch konzentrierende Photovoltaik-Module vom Typ "Mk-I", die das Sonnenlicht mehr als 500-fach konzentrieren und auf Nachführsystemen montiert werden. Diese Module seien eine höchst kosteneffektive Lösung und entsprächen damit der neuen Struktur der spanischen Einspeisetarife für Solarstrom, betont OPEL International. "Durch den Einsatz der energieeffizienten Module von OPEL erwarten wir eine positive Bilanz des Projekts", so Robert Pico. OPEL International plane, 2009 mit weiteren spanischen Partnern Solarkraftwerke auf der iberischen Halbinsel zu errichten.


21.01.2009   Quelle: OPEL International Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Siemens liefert 123-MW- Industriedampfturbine für solarthermisches Kraftwerk in Kalifornien

Solarturm-Kraftwerke bündeln Sonnenlicht mit nachgeführten Spiegeln.
Solarturm-Kraftwerke bündeln
Sonnenlicht mit nachgeführten
Spiegeln.

Siemens Energy (Erlangen) hat im Dezember 2008 den Auftrag zur Lieferung eines Dampfturbosatzes für das erste kommerzielle Solarturm-Kraftwerk in den USA erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auftraggeber sei BrightSource Energy Inc., ein Projektentwickler für solarthermische Kraftwerke. Der Dampfturbosatz mit einer Leistung von 123 Megawatt (MW) soll im "Ivanpah Solar Complex" von BrightSource in der südkalifornischen Mojave-Wüste zum Einsatz kommen. Ab Ende 2011 soll das Kraftwerk 35.000 Haushalte mit sauberem Solarstrom versorgen. Siemens liefert für BrightSource eine Industriedampfturbine des Typs SST-900 mit Zwischenüberhitzung, die speziell an die besonderen Herausforderungen der Solartechnologie angepasst worden sei.  Bei der Solarturm-Technologie wird das Sonnenlicht von einzeln nachgeführten Spiegeln (Heliostaten) gebündelt und direkt auf einen Empfänger an der Spitze eines Turms reflektiert. Die Heliostaten werden in einem asymmetrischen Bogen um den Turm errichtet. Der Empfänger an der Spitze des Turmes produziert Wasserdampf mit einer Temperatur von 550 Grad Celsius. Der unter Druck stehende Dampf wird die Turbine antreiben, bevor er zurück zum Kessel geht. Dort wird er erneut erhitzt und durchströmt dann die Niederdruckturbine. Durch die Zwischenüberhitzung erhöhe sich die Effizienz des Kraftwerks bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen, betont Siemens Energy. Darüber hinaus könne die Turbine auch bei Lastschwankungen flexibel betrieben werden und zeichne sich durch schnelle Anfahrzeiten aus.


Solarenergie ist ein wichtiger Teil des Umweltportfolios von Siemens

"Bei den erneuerbaren Energiequellen wird die Solarenergie langfristig die höchsten Wachstumsraten aufweisen", sagte Markus Tacke, Vorstand der Siemens-Business Unit Industrial Applications, Steam Turbines. "Mit unserer großen Erfahrung bei der Optimierung von Dampfturbinen für solarthermische Kraftwerke haben wir uns am Markt als führender Anbieter etabliert." Solarenergie sei ein wichtiger Teil des Umweltportfolios von Siemens, mit dem der Konzern im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 19 Milliarden Euro erzielte.

Siemens ist nach eigenen Angaben Marktführer bei Dampfturbinen für solarthermische Kraftwerke und hat bislang bereits mehr als 45 Aufträge für speziell angepasste Dampfturbinen mit einer Leistung von 1,5 MW bis 123 MW erhalten. Im Oktober 2008 konnte Siemens den Auftrag über die Lieferung einer 19-MW-Industriedampfturbine für das Solarturm-Kraftwerk "Solar Tres" in Spanien bekannt geben, nachdem Siemens bereits rund 40 Turbinen für Parabolrinnenkraftwerke in Südspanien lieferte.

Der Siemens-Sektor Energy ist ein weltweit führender Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2008 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy nach Angaben des Unternehmens einen Umsatz von rund 22,6 Milliarden Euro und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 33,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis betrug 1,4 Milliarden Euro. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2008 rund 83.500 Mitarbeiter.


21.01.2009   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy, Inc.,
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Intersolar verstärkt 2009 Förderung junger Solar-Unternehmen: vergünstigte Konditionen für die Marktführer der Zukunft

Die Intersolar unterstützt auch 2009 die jüngsten Unternehmen der Branche.
Die Intersolar unterstützt auch 2009 die
jüngsten Unternehmen der Branche.

Die Intersolar, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, unterstützt auch 2009 die jüngsten und innovativsten Unternehmen der Branche: Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Intersolar damit den Innovationsstandort Deutschland. Die bereits im letzten Jahr mit großem Erfolg gestartete Initiative wird 2009 noch mehr Newcomern die Chance auf eine Messeteilnahme zu vergünstigten Bedingungen eröffnen, berichten die Messeveranstalter. Das Förderkonzept des BMWi soll jungen deutschen Unternehmen die Teilnahme an internationalen Leitmessen in Deutschland zu vergünstigten Bedingungen ermöglichen - wie zum Beispiel auf der Intersolar.  Als Mitaussteller am Gemeinschaftsstand des BMWi auf der Intersolar 2009 finden innovative deutsche Solarunternehmen eine internationale Plattform, um ihre Produkte und ihr Know-how zu präsentieren. Das BMWi übernimmt dabei 80 Prozent der Kosten für Standmiete und Standaufbau und ermöglicht so auch den kleinsten Unternehmen der Branche einen professionellen Auftritt auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik.


Mindestens 15 Unternehmen am Gemeinschaftsstand des BMWi

Auf der Intersolar wird der Gemeinschaftsstand der geförderten Unternehmen 2009 gut 300 Quadratmeter belegen und damit etwa 20 % größer sein als im Vorjahr. 2009 werden mindestens 15 hoch innovative Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi erwartet. Teilnehmen dürfen Unternehmen, deren Fokus produkt- und verfahrensmäßige Neuentwicklungen oder Verbesserungen der Solarthermie, der Photovoltaik oder zum solaren Bauen sind. Sie müssen jünger als zehn Jahre alt sein, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro haben.

Teilnahmebedingungen für das Förderprogramm können auf den Internetseiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Bereich Wirtschaftsförderung eingesehen werden. Unternehmen, die am geförderten Gemeinschaftstand auf der Intersolar 2009 in München teilnehmen wollen, können sich jederzeit an die Solar Promotion GmbH wenden: krakowski@intersolar.de

Weitere Informationen: http://www.intersolar.de

20.01.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Umwelt-Staatssekretär wirbt auf dem Weltenergie-Gipfel in Abu Dhabi für IRENA

Business am Rande des World Future Energy Summit.
Business am Rande des World Future Energy
Summit.

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat am 19.01.2009 beim World Future Energy Summit in Abu Dhabi konkrete Fortschritte beim Klimaschutz gefordert: "2009 wird ein Schlüsseljahr für ein gemeinsames Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft beim Klimaschutz. In der kommenden Woche werden wir in Bonn die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) gründen. Im Dezember trifft sich die Welt zur Klimakonferenz in Kopenhagen. Wir können also in diesem Jahr entscheidende Fortschritte für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Energieversorgung machen."  Nach dem erfolgreichen Auftakt 2008 findet der World Energy Future Summit in Abu Dhabi in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Es ist die weltweit größte Konferenz zur Zukunft der globalen Energieversorgung. Die Veranstalter erwarten rund 15.000 Teilnehmer zu der dreitägigen Veranstaltung. Zu den prominenten Teilnehmern gehören EU-Kommissar Piebalgs und der ehemalige britische Premierminister Blair.


Internationale Agentur für erneuerbare Energien soll dem Ausbau der Erneuerbaren weltweit neuen Schub verleihen

Staatssekretär Machnig forderte in seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie eine konsequent am Klimaschutz orientierte Energiepolitik, in deren Mittelpunkt die Verbesserung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien stehen müssten. Machnig warb um breite Unterstützung bei der Gründung und beim Aufbau der von Deutschland initiierten Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA). IRENA soll dem Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit neuen Schub verleihen. Als Sprachrohr der erneuerbaren Energien soll IRENA Industrie- und Entwicklungsländer praxisnah beraten und unterstützen.


Zahl der Arbeitsplätze im Feld der erneuerbaren Energien soll sich bis 2020 mindestens verdoppeln

Machnig verwies zudem auf die in Deutschland erzielten Erfolge. So seien die erneuerbaren Energien massiv ausgebaut und damit 250.000 neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen worden. Diese Zahl werde sich bis 2020 mindestens verdoppeln. Insgesamt arbeiten im Umweltbereich in Deutschland 1,8 Millionen Menschen, mit weiter steigender Tendenz. "Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise bietet die Umwelttechnologie große wirtschaftliche Chancen - besonders für die hervorragend aufgestellte deutsche Industrie", betonte Machnig. Machnig lobte das Engagement der Vereinigten Arabischen Emirate für eine nachhaltige Energieversorgung. Obwohl die Vereinigten Arabischen Emirate zu den Ländern mit den größten Öl- und Gasreserven gehören, verfolgen sie eine engagierte Politik im Bereich der erneuerbaren Energien. Daraus ergäben sich auch Chancen für die deutsche Industrie.

Deutschland ist auch auf der die Konferenz begleitenden Messe mit zahlreichen Unternehmen aus der Energie- und Umweltbranche vertreten. Bei einem Messerundgang sprach Machnig mit mehreren Unternehmen über die Situation auf den Weltmärkten und ihre Exportperspektiven. Bei einem Empfang am deutschen Pavillon der Messe hob Machnig die führende Rolle der deutschen Industrie bei erneuerbaren Energien sowie Effizienz- und Umwelttechnologien hervor. Dies sei nicht zuletzt ein Erfolg der konsequenten deutschen Klimaschutz- und Umweltpolitik.



20.01.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: worldfutureenergysummit.com,
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centrotherm photovoltaics-Tochterunternehmen liefert optische Messsysteme an ersten Gigawatt-Kunden

Photovoltaik-Prüfsystem GP Solar Inspect.
Photovoltaik-Prüfsystem GP Solar Inspect.

Die GP Solar GmbH, ein Tochterunternehmen der centrotherm photovoltaics AG, hat den ersten Großauftrag erhalten, berichtet centrotherm photovoltaics in einer Pressemitteilung. Insgesamt seien bereits rund 135 Meßsysteme für den Einsatz in mehr als 25 Photovoltaik-Produktionslinien weltweit verkauft worden. Für einen führenden europäischen Solarzellenhersteller statte das Unternehmen eine in Südostasien entstehende Gigawatt-Fabrik mit den optischen Messsystemen der GP Solar Inspect-Reihe aus. Diese kamerabasierten Systeme, auch Vision-Systeme genannt, kommen in der Qualitätskontrolle bei der Wafer-, Solarzellen- und Modulproduktion zum Einsatz.   Durch spezielle Beleuchtungseinheiten erziele GP Solar eine deutlich optimierte Messgenauigkeit. Die Systeme seien aufgrund des modularen Softwareaufbaus sehr gut an unterschiedliche Kundenbedürfnisse anzupassen.


Leistungsmerkmale machen GP Solar Inspect besonders für die Photovoltaik-Fertigung im Gigawattmaßstab interessant

Darüber hinaus weisen sie laut Hersteller zusätzliche Leistungsmerkmale auf, die sie besonders für Kunden in der Gigawatt-Fertigung interessant machen: Eine voll automatisierte Kalibrierungsfunktion ermögliche deutliche Effizienzsteigerungen in der Produktion. Während des Produktionsprozesses werde die Kalibrierung permanent online überwacht und garantiert so eine gleichbleibende Produktqualität. Einstellungen müssten zudem nicht mehr an jeder einzelnen Produktionslinie vorgenommen werden, sondern ließen sich von einer Linie exakt auf andere übertragen. Die Daten aus der Produktion werden bei den GP Solar Inspect-Messsystemen zentral verwaltet und erlauben eine deutlich optimierte Datenauswertung. Internetgestützt lassen sie sich nahezu in Echtzeit weiterverarbeiten und ermöglichen so den Aufbau einer Qualitätsüberwachung über Ländergrenzen hinweg. Damit tragen die Messsysteme bei international tätigen Unternehmen zusätzlich zu einer nachhaltigen Steigerung der Qualität und somit der Wettbewerbsfähigkeit bei. Die Qualitätsparameter der GP Solar Inspect-Systeme stehen außerdem schon während der Inbetriebnahme der Produktion zur Verfügung und versetzen den Kunden in die Lage, neue Zelllinien in kürzester Zeit hochzufahren.

"Mit den Vision-Systemen der GP Solar setzen wir neue Maßstäbe, denn nur höchste Zuverlässigkeit und Steuerbarkeit der Messsysteme ermöglichen gleichbleibende und garantierte Qualität in der Zellproduktion. Das ist bei Kleinserien wichtig und bei der Großproduktion unverzichtbar, um kostenoptimiert zu fertigen", erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Geschäftsführer der GP Solar. "Der Erfolg der GP Solar Inspect-Reihe bestätigt nicht nur die starke Entwicklungsleistung unseres Konstanzer Tochterunternehmens, sondern steht auch für das hohe Innovationspotenzial innerhalb der gesamten centrotherm-Gruppe."

20.01.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GP Solar GmbH,
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Sunways AG: Neue Polysilizium-Anlage bei LDK Solar in Betrieb

Sunways-Solarzellen
Sunways-Solarzellen

LDK Solar, chinesischer Wafer-Hersteller und Projektpartner der Sunways AG (Konstanz) für den Bau und die Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung von Polysilizium in China, hat mit der Silizium-Produktion begonnen, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Erste erfolgreiche Abscheidungen seien zwischenzeitlich durchgeführt worden. Im weiteren Ablauf werde die Anlagenabstimmung noch verfeinert und die Qualität des hergestellten Solar-Siliziums weiter erhöht. Die Versorgung der Solarzellenproduktion der Sunways AG mit multikristallinen Silizium-Wafern von LDK Solar werde somit wie erwartet in den kommenden Wochen beginnen.  Die Liefermengen von LDK Solar sollen im Rahmen des 2007 geschlossenen zehnjährigen Vertrages 2009 kontinuierlich steigen und zusammen mit den Volumen aus weiteren Lieferverträgen voraussichtlich ab Herbst diesen Jahres zu einer Vollversorgung der Produktionskapazitäten der Sunways AG führen. Die in den kommenden Monaten zusätzlich benötigten Rohstoffmengen will die Sunways AG über den Spotmarkt beziehen. Dort habe sich das Angebot an hochwertigem Solarsilizium zu attraktiven Preisen in den letzten Wochen spürbar erhöht, betont der Photovoltaik-Hersteller.






Auf Basis der jetzt anlaufenden langfristigen Rohstoffversorgung und der damit verbundenen nachhaltigen Kostenentlastung will die Sunways AG ihr Unternehmenswachstum ab 2009 weiter forcieren und die Ertragssituation ab dem laufenden Jahr nachhaltig verbessern.

20.01.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Photovoltaik: IPHT-Wissenschaftler stellen dem Licht ideale Fallen

Silizium-Nanodrähte.
Silizium-Nanodrähte.

Die Entwicklung neuer und kostengünstiger Nanomaterialien für Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad ist das Ziel eines neuen vom Institut für Photonische Technologien (IPHT; Jena) koordinierten EU- Projektes mit Partnern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Finnland, Slowenien und den USA. Das Projekt ROD_SOL (rods for novel solar cells) unter der Leitung von PD Dr. Silke Christiansen wird von der Europäischen Union mit 2,9 Millionen Euro gefördert. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Optimierung von Silizium Nanorods (Säulen aus Silizium, deren Durchmesser etwa dem 70.000sten Teil der Dicke eines menschlichen Haares entspricht) auf preisgünstigen Substraten wie Glas oder Kunststofffolien. Diese Nanorods dienen als nahezu ideale "Lichtfallen" für die Energiewandlung von Licht in Solarstrom.  Das IPHT ist maßgebend an allen Arbeitspaketen der Materialherstellung, Materialintegration in Solarzellen-Konzepte sowie Material- und Bauelementecharakterisierung beteiligt. Nach S-PULSE, Photonics4Life, High-EF und FIBLYS ist ROD_SOL das fünfte Projekt, das im Rahmen des 7. europäischen Forschungsrahmenprogramms am IPHT koordiniert wird. Drei dieser Projekte sind von Dr. Christiansen eingeworben worden und laufen unter ihrer Leitung oder unter der von PD Dr. Fritz Falk. Am 21.Januar findet beim Industriepartner Aixtron AG in Aachen die Auftaktveranstaltung des EU-Projektes statt.


Nano-Säulen sollen Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen auf über 15 % steigern

In Zeiten steigender Rohstoffpreise ist es notwendig, kostengünstige erneuerbare Energiequellen zu entwickeln. "Die Photovoltaik ist da ein wichtiges Standbein, da Sonnenenergie in nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung steht" betont Arbeitsgruppenleiterin Christiansen. Mit den bisher hauptsächlich verwendeten Solarzellen (so genannten Siliziumwaferzellen) kann großtechnisch ein Wirkungsgrad von mehr als 18 Prozent erreicht werden. Allerdings erfordert die Herstellung solcher Waferzellen selbst einen hohen Energie- und Materialeinsatz. Im Rahmen von ROD_SOL will nun ein Konsortium aus Industrie und Forschungsinstituten den Weg in eine künftige Produktion von neuen, kostengünstigeren und energieeffizienteren Dünnschicht-Solarzellen bereiten. Mit Nanorod- Schichten von nur wenigen tausendstel Millimetern "Dicke" könne die Effizienz von heute rund 10 Prozent auf mehr als 15 Prozent gesteigert werden, wenn das Material entsprechend optimiert wird, erläutert Physikerin Christiansen.


Weltweite Kooperation zur Optimierung der Nanorod-basierten Solarzelle

Forscher der maßgeblichen europäischen Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Materialwissenschaften sowie eine der weltweit führenden Gruppen auf dem Gebiet der Nano-Photonik, Plasmonik und Photovoltaik aus den USA wollen in den nächsten drei Jahren an der Entwicklung und Optimierung der Nanorod-basierten Solarzelle arbeiten. So ist zum Beispiel der Durchmesser der Silizium-Nanorods entscheidend für die Effizienz der Lichtabsorption. Des Weiteren ist die Umsetzung in technisch realisierbare Solarzellen-Konzepte ein wesentliches Thema der gemeinsamen Arbeit.


Weitere Informationen unter http://www.ipht-jena.de

20.01.2009   Quelle: Institut für Photonische Technologien ( IPHT), Jena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPHT,
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Kalifornischer Hersteller von Photovoltaik-Systemen für kommerzielle Flachdächer baut Position in Europa aus

Solar-Dach mit PV-Modulen von Solyndra.
Solar-Dach mit PV-Modulen von Solyndra.

Solyndra, Inc., kalifornischer Hersteller von Photovoltaik-Systemen für kommerzielle Flachdächer, hat seinen europäischen Unternehmenssitz in Holzkirchen bei München eröffnet. Damit reagiere das Unternehmen auf die starke Nachfrage für seine innovativen Photovoltaik-Systeme (PV), die einen Durchbruch bei der Solarenergieertragsleistung von gering geneigten und Flachdächern bedeute, heißt es in der Pressemitteilung. Clemens Jargon, Geschäftsführer und Vizepräsident EMEA der Solyndra GmbH, zeichnet für den Verkauf und Service in den europäischen Ländern mit aktiven PV-Märkten, wie Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich verantwortlich. "Gewerbedächer in Europa bieten ein riesiges Potenzial für die Erzeugung von Solarenergie und ihre Bedeutung nimmt in vielen Ländern dank vorteilhafter Einspeisesubventionen ständig zu", erklärt Chris Gronet, Vorstand und Gründer von Solyndra.  "Mit diesem Schritt können wir unsere Kunden in Europa besser unterstützen und in der Entwicklung des europäischen Energiemarktes eine größere Rolle spielen, im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft."


Mehr Solarstrom auf Flachdächern von Gewerbebauten ernten

Das speziell zur Installation auf gering geneigten und Flachdächern konzipierte Dünnschicht-PV-System von Solyndra besteht aus von den Unternehmen selbst entwickelten zylindrischen Solar-Modulen, die nach Angaben des Herstellers verglichen mit herkömmlicher Photovoltaik-Technologie mehr verfügbares Sonnenlicht aufnehmen und auf den Flachdächern von Gewerbebauten deutlich mehr Solarstrom erzeugen. Zusätzlich lasse sich das leichte PV-System von Solyndra dank seines einfachen Horizontalmontagematerials und einzigartiger Luftströmungseigenschaften der Solarmodule unvergleichlich schnell und wirtschaftlich installieren, betont das Unternehmen.


Fraunhofer-Institut ISE bestätigt Solarstrom-Erträge

Die Module von Solyndra verfügen über die komplette Zertifizierung für Solarstromanlagen in Europa sowie unabhängig erstellte Leistungsbestätigungen zahlreicher Institutionen. Die Module verfügen über die Produktzertifikate der International Electro Technical Commission (IEC) sowie die GSE-Qualifizierung für das italienische Einspeisetarifsystem. Das Fraunhofer-Institut ISE in Freiburg habe für die Energieertragsleistungsfähigkeit des Solyndra-PV-System eine unabhängige Bestätigung erstellt und mit Felddaten aus vielen verschiedenen internationalen Anlagen verglichen. Solarprojektentwickler und Investoren können das Fraunhofer Institut ISE mit ihren präzisen, unabhängig erstellten Prognosen für die Berechnung der Energieertragsleistung der Solyndra-Systeme nutzen, heißt es in der Pressemitteilung.

Solyndra hat derzeit nach eigenen Angaben einen Auftragsbestand von mehr als 1,5 Milliarden US-Doller und liefere bereits im zweiten Jahr an Kunden in Europa und den USA aus. Das Unternehmen arbeitet in Europa sowohl mit führenden Solar-Integratoren wie zum Beispiel Phoenix Solar und GeckoLogic in Deutschland als auch mit dem führenden internationalen Dachmaterialhersteller und Dachbedeckungsdienstleister Carlisle Energy Services zusammen.

20.01.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra, Inc.,
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Tata Power prüft Machbarkeit von Solar- und Geothermie-Kraftwerken im indischen Bundesstaat Gujarat

PV-Produktion bei Tata in Indien.
PV-Produktion bei Tata in Indien.

Die Tata Power Company Ltd. (Mumbai, Indien), das größte private integrierte Energieunternehmen Indiens, berichtete am 12. Januar 2009, dass es mit der Regierung des westlichen indischen Bundesstaates Gujarat Absichtserklärungen unterzeichnet habe. Darin verpflichte sich das Unternehmen, die Machbarkeit eines Geothermie-Kraftwerks mit einer Leistung von 5 Megawatt (MW) an einem geeigneten Standort zu prüfen sowie ein Photovoltaik-Kraftwerk mit ebenfalls 5 MW in Gujarat zu entwickeln. "Wir sind sehr froh über diese strategische Zusammenarbeit mit der Regierung von Gujarat. Sie stärkt unser Portfolio an erneuerbarer Energie, eröffnet uns jedoch auch Möglichkeiten, unsere Präsenz am wachsenden indischen Energiemarkt auszuweiten. Wir freuen uns auf die Synergien, die durch diese Zusammenarbeit freigesetzt werden", kommentiert Geschäftsführer von Tata Power, Prasad Menon.   Geothermische Energie ist die natürlich im Erdinneren vorhandene Hitze, die typischerweise 10 - 50 Grad Celsius pro Kilometer Tiefe zunimmt. Bei der als Enhanced Geothermal Systems (EGS) bezeichneten Technologie wird diese Hitze aus mehr als 4.000 Meter tiefem Granit durch die Zirkulation von Wasser in einem künstlich angelegten Reservoir extrahiert. Das auf diese Weise erhitzte Wasser wird dann unter Druck an die Oberfläche geleitet wo Wärmetauscher und herkömmliche Turbinen daraus Strom erzeugen.


Gemeinschaftsunternehmen mit BP Solar plant Ausbau der Produktionskapazität

Tata Power arbeitet in der Solar-Branche unter anderem in einem Gemeinschaftsunternehmen mit BP Solar, einem der größten Solarunternehmen der Welt. Tata BP Solar India Ltd. sei indischer Marktführer in der Photovoltaik-Technologie mit einem Umsatz von ungefähr 10,2 Millionen Euro. Fast 75 % der Produkte würden exportiert, hauptsächlich nach Europa und in die USA. Die Wachstumspläne des Unternehmens umfassen die Erweiterung der Modul-Fabrik und eine Intensivierung der Geschäftstätigkeit im Inland. Tata Power ist nach eigenen Angaben das größte private, integrierte Energie-Unternehmen Indiens mit einer installierten Leistung von 2.300 MW und in der Geothermie, Wasserkraft, Solar- und Windenergie tätig.


20.01.2009   Quelle: Tata Power Company Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tata Power Company Limited,
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Schüco steigert Umsatz um mehr als 20 Prozent

Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup ließ sich das 2° Concept von Dirk U. Hindrichs erklären.
Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup ließ sich das
2° Concept von Dirk U. Hindrichs erklären.

2008 war für die Schüco International KG erneut ein erfolgreiches Jahr, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der führende Anbieter von Aluminium-, Solar-, Stahl- und Kunststoffsystemen für innovative und energieeffiziente Gebäudehüllen erlöste nach eigenen Angaben erstmals einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Allein in den letzten zwölf Monaten sei der Umsatz trotz international schlechterer Rahmenbedingungen um 400 Millionen Euro gewachsen. Dies entspreche einer Steigerung von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zweistellige Umsatzwachstum sei nachhaltig durch die anhaltende, international geführte Klimadiskussion getragen worden, heißt es in der Pressemitteilung.   Schüco erreichte hier mit seinem Leitbild "Energy² - Energie sparen und Energie gewinnen" starke Aufmerksamkeit. Durch Wärmedämmung und Automation wird der Energieverbrauch von Gebäuden deutlich gesenkt; mit dem gleichzeitigen Einsatz von Photovoltaik und Solarthermie wird die Fassade zum eigenständigen Kraftwerk, das Strom, Wärme oder sogar Kälte erzeugt. Ende 2008 waren mehr als 5.500 Mitarbeiter für die Schüco-Gruppe weltweit tätig; auf Deutschland entfielen davon rund 3.600 Mitarbeiter.

"Umwelt und Klima kennen keine nationalen Grenzen. Das Sparen von Energie, die effizientere Nutzung von Energie und die Suche nach neuen klimaneutralen Energiequellen ist ein Weltthema jenseits aller konjunkturellen Hochs und Tiefs," ist Dirk U. Hindrichs überzeugt, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG.


Solar-Sparte trägt rund ein Drittel zum Ergebnis bei

Der Geschäftsbereich Solar konnte 690 Mio. Euro umsetzen und steuerte damit erstmals mehr als 30 Prozent zum Gesamterlös der Schüco-Gruppe bei. Schüco zähle damit heute zu den größten deutschen Solarunternehmen und biete mit Wärme, Kälte und Strom aus der Sonne eine in der Branche einzigartige Bandbreite, betont das Unternehmen. Die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise erschwere die Prognose für das laufende Jahr. Gleichwohl bleibe das energieeffiziente Bauen national wie international die wichtigste
Aufgabe.

19.01.2009   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Schüco International KG",
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Norbert Apfel neues Mitglied der Geschäftsführung der Conergy Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung der Conergy Deutschland GmbH erhält Verstärkung: Mit Norbert Apfel (49) habe das Hamburger Solar-Unternehmen eine weitere renommierte Führungskraft für die Leitung des Deutschland-Vertriebs an Bord geholt, berichtet die Conergy Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Der gebürtige Wuppertaler bringe für die Position des Managing Directors mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung im Vertriebsgeschäft mit. Zuletzt war Apfel als Regionalleiter mit Gesamtprokura für die Firma ISS-VATRO tätig, ein Dienstleistungsunternehmen im Facility Management.   Weitere Stationen seiner Karriere waren die Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der Conergy-Tochter SunTechnics, Europa-Vorstand bei der Kompan a/s (Spiel- und Sportlösungen) sowie die Vertriebsleitung der Oticon GmbH (Hörgeräte).


Photovoltaik bleibt wichtigster Kernmarkt des Unternehmens

Norbert Apfel verantwortet seit dem 1. Januar 2009 das operative Vertriebsgeschäft der Conergy Deutschland für den nationalen Photovoltaik-Markt, der nach wie vor den wichtigsten Kernmarkt des Unternehmens darstellt. In dieser Funktion leitet Apfel den laufenden Produkt- und Systemvertrieb für alle Vertriebskanäle und unterstützt darin die bestehende Geschäftsführung mit Jochen Kirmaier (General Manager Central Europe) und Claas Fierlings (Commercial Director). "Wir freuen uns sehr, mit Norbert Apfel einen ausgewiesenen Experten im Bereich Vertrieb und Marketing gewonnen zu haben. Herr Apfel vereint langjährige Vertriebserfahrung mit einem hohen Maß an Marketing Know-how - mit ihm sind wir ab sofort bestens aufgestellt, um unsere Kundenansprache weiter zu optimieren und wichtige Weichenstellungen in 2009 zu meistern", so Kirmaier.

Jochen Kirmaier, seit Dezember 2007 Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH, will sich fortan stärker als bisher der Weiterentwicklung der anderen Photovoltaik-Märkte in seinem Zuständigkeitsbereich widmen. Dies betrifft vor allem Italien und Tschechien.

19.01.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Manz und Roth & Rau AG wollen zusammenarbeiten

Be- und Entladezelle zur Solar- zellenfertigung.
Be- und Entladezelle zur Solar-
zellenfertigung.

Die Manz Automation AG (Reutlingen) und die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) planen, die bisherigen Geschäftsbeziehungen zu intensivieren und künftig in in wichtigen Bereichen zusammenzuarbeiten. Die beiden im TecDAX notierten Unternehmen haben 19. Januar 2009 eine grundsätzliche Einigung über den Abschluss einer entsprechenden Rahmenvereinbarung getroffen, berichtet Manz in einer Ad-hoc-Mitteilung. Diese Vereinbarung werde derzeit vorbereitet und soll kurzfristig unterzeichnet werden. Insbesondere soll die Zusammenarbeit bei schlüsselfertigen Produktionslinien zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen intensiviert werden.   Durch die Zusammenführung der jeweils spezifischen Leistungen und Produkte der Partner in den Produktionslinien sollen mittelfristig alle Prozessschritte durch die Kooperationspartner abgedeckt werden, um den Kunden ein optimal aufeinander abgestimmtes Equipment- und Technologiepaket anbieten zu können. Die Kooperationspartner wollen dadurch ein neues Konzept im Markt für Turnkey-Produktionslinien anbieten, um Kostenvorteile zu nutzen und weitere Wachstumspotenziale zu erschließen.


Technologie-Support durch das Solar-Forschungsinstitut der University of New South Wales

Mittelfristig planen die beiden Unternehmen die Markteinführung einer neuen Generation von Turnkey-Produktionslinien. Diese sollen die Fertigung von kristallinen Silizium-Solarzellen mit deutlich höheren Wirkungsgraden ermöglichen und den Solarzellen-Herstellern erhebliches Kosteneinsparungspotenzial bieten. Die Forschungs- und Entwicklungsteams beider Unternehmen wollen zu diesem Zweck eng zusammenarbeiten. Technologische Unterstützung werde dabei das renommierte Solar-Forschungsinstitut der University of New South Wales leisten, mit dem die Roth & Rau AG bereits im Dezember 2008 ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet hat. "Die Kooperation ist ein strategisch wichtiger Meilenstein. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen im Aufbau von Produktionslinien für kristalline Silizium-Solarzellen orientieren wir uns noch stärker am Bedarf unserer Kunden, die den Marktanforderungen gerecht werden und dem aufkommenden Kostendruck effektiv begegnen müssen", erklärt Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG.


Effizienz der Produktionslinien zur Herstellung kristalliner Solarzellen soll deutlich verbessert werden

Zusammen verfügen die beiden Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit über 19 Vertriebs- und Servicestandorte. Dies ermögliche künftig einen noch umfangreicheren Kundenservice und kürzere Reaktionszeiten. Manz betont: "Durch die Zusammenarbeit werden wir die Leistungsfähigkeit und Effizienz unserer Produktionslinien für die Herstellung kristalliner Solarzellen deutlich verbessern. Dadurch versprechen wir uns, gemeinsam weitere Kundenkreise und damit ein nachhaltiges Wachstumspotenzial für beide Gesellschaften zu erschließen." Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, ist von dem Potenzial der Kooperation überzeugt: "In Kooperation mit der Manz Automation sind wir zukünftig in der Lage, den gesamten Produktionsprozess für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen mit den Produkten beider Partner abzudecken. Die zu erwartenden Synergieeffekte und optimierten Abstimmungsprozesse, insbesondere in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Service, führen dazu, dass wir unseren Kunden künftig noch effizientere und kostengünstigere Lösungen anbieten werden."

19.01.2009   Quelle: Manz Automation AG; Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Masdar baut erstes netzgekoppeltes Solarstrom-Kraftwerk in der MENA-Region

Computersimulation der Stadt Masdar.
Computersimulation der Stadt
Masdar.

Masdar, Abu Dhabi’s Initiative zur Nutzung erneuerbarer Energien, berichtete am 15.01.2009, dass der Bau des ersten Photovoltaik-Kraftwerks in der Region Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA) bereits im Gange sei. Das PV-Kraftwerk soll zunächst Solarstrom für die Baumaßnahmen im Zuge der Errichtung von Masdar City liefern und anschließend das Masdar Institut versorgen, welches Ende 2009 eröffnet werden soll. Das Photovoltaik-Kraftwerk auf dem neuesten Stand der Technik werde zudem sauberen Strom für die Verwaltung von Masdar liefern, heißt es in der Pressemitteilung. Überschüssiger Solarstrom werde in das Stromnetz von Abu Dhabi eingespeist und ermögliche den dortigen Verbrauchern erste Erfahrungen mit erneuerbaren Energien. 
Je zur Hälfte Dünnschicht- und Silizium-Module

Die 10 Megawatt-Anlage, bestehend aus 50 % Dünnschichtmodulen und 50 % Modulen auf der Basis von kristallinem Silizium, soll laut Masdar jährlich rund 17.500 Megawattstunden (MWh) Solarstrom erzeugen und 15.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Eine einzelne Kilowattstunde Ökostrom entspreche einem vermiedenen Kohlendioxid-Ausstoß von 0,8 Gramm, abhängig vom Zustand des Stromnetzes der Region und der jeweiligen Energiequelle. Nach der Installation aller 87.777 Photovoltaik-Module soll das Krftwerk an das Stromnetz angeschlossen werden, das von dem Systemintegrator Enviromena Power Systems mit Sitz in Abu Dhabi entwickelt wurde.


Internationale Zusammenarbeit und Wissenstransfer

"Dieses 10 MW-Kraftwerk ist ein kühner Schritt, die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region kräftig voranzutreiben. Es ist das Fundament auf dem Masdar City errichtet werden wird - und es belegt die Machbarkeit und Attraktivität weiterer Kraftwerke", kommentiert Dr. Sultan Al Jaber, Vorstand of Masdar. "Noch wichtiger ist, dass wir damit lokale Unternehmen ermutigen, weltweite Partnerschaften einzugehen und den Wissenstransfer als wesentliches Element des Abu Dhabi Plans anstoßen, der bis 2030 umgesetzt werden soll."


"Eine der kosteneffizientesten Solarstromanlagen der Welt"

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 50 Millionen US-Dollar und einer Nennleistung von 10 Megawatt werde das Kraftwerk die kosteneffizienteste Solarstromanlage der Welt, bezogen auf den prognostizierten Solarstrom-Ertrag, betont Masdar in der Pressemitteilung. Sami Khoreibi, Präsident und Vorstand von Enviromena fasst zusammen: "Als wir dieses Kraftwerk für Masdar entwickelt haben, konzentrierten wir uns auf Komponenten von Weltrang und arbeiteten zugleich mit ansässigen Unternehmen. Im Einklang mit Madars Zielen wird dieses kostengünstige Solar-Kraftwerk für den Einsatz der Photovoltaik werben - in der Region und auch darüber hinaus. Als ortansässiges Unternehmen schätzen wir die Gelegenheit, die Masdar uns geboten hat sowie das Vertrauen in unsere Fähigkeiten.


CO2-freie, 100% regenerativ versorgte Industriestadt

Den Entwurf einer CO2-freien, zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgten Industriestadt stellte das bekannte Londoner Architekturbüro Foster und Partner im Rahmen der Finanzmesse "Cityscape Abu Dhabi 2007" vor. Mit dem Projekt in Masdar (Emirat Abu Dhabi) soll eine ganze Stadt vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Auf einer Fläche von 640 Hektar sollen im Endausbau bis zu 47.500 Menschen wohnen und arbeiten.

19.01.2009   Quelle: Masdar Initiative   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar Initiative,
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USA: SEPA veröffentlicht Studie zur solaren Strombeschaffung von Energieversorgern

SEPA-Report "Solar Electricity in the Utility
Market".

Die amerikanische Solar Electric Power Association (SEPA) mit Hauptsitz in Washington, DC, hat einen Bericht zur Beschaffung von Energieversorgungsunternehmen veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel "Solar Electricity in the Utility Market" ist der erste Teil einer Reihe von Forschungsberichten, die 2009 erscheinen sollen. Der Report, der die groß angelegte Solarstrom-Beschaffung durch Stromversorgungsunternehmen verbessern soll, bietet laut einer Pressemitteilung von SEPA neue Anregungen für künftige Projektvermittlungen.  2008 seien neue Photovoltaik-Projekte und solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 5.000 Megawatt gemeldet worden und bedingt durch die Verlängerung des amerikanischen Steuerfreibetrags ITC (Investment Tax Credit) werde ein bedeutendes Wachstum des Marktes erwartet. Zusätzlich zur Verlängerung der Steuergutschrift ermögliche der überarbeitete ITC Stromversorgerunternehmen erstmals, die Gutschrift sowohl für bestehende Solarstromprojekte als auch für Investitionen zu nutzen. Dadurch könne vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Rezession eine entscheidende Quelle zur Kapitalfinanzierung neuer Projekte geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Auswirkungen der Verlängerung des Bundessteuerfreibetrags, kombiniert mit der Ausweitung der weltweiten Herstellung von Solarstromprodukten, rapide sinkenden Kosten und Preiskurven sowie der bundesstaatlichen und staatlichen Umweltpolitik bilde eine Basis für solare Innovationen der Energieversorger in beispiellosem Ausmaß. Außerdem werde davon ausgegangen, dass sich der potenzielle Effekt des neuen Markstimulationsprogramms der Regierung mit seiner deutlichen Gewichtung auf erneuerbaren Energien tief greifend auswirken wird.


Verbesserungen der Projektplanung

"Die vergangenen Jahre waren geprägt von einer nie da gewesenen Zahl groß angelegter Solarenergie-Projekte“, erklärt Julia Hamm, Geschäftsführerin der SEPA. "Für die Entwicklung eines Solarenergievorhabens müssen vor allem zu Beginn viel Zeit und Ressourcen aufgewendet werden. Angebotsanfragen, Verhandlungen und Vertragsabschlüsse verlaufen im Hintergrund, sind aber entscheidend für den Gesamterfolg der zusätzlichen Solarstrom-Produktion. Der neue Bericht zielt auf Verbesserungen in diesen frühen Phasen der Projektplanung mittels der Identifizierung von gemeinsamen Erwartungen und Vereinbarungen der beiden Industriezweige ab."


Neue Beschaffungswege für Solarstrom

Laut Pressemitteilung basiert der neue Forschungsbericht auf den Ergebnissen zweier Studien. Die eine habe sich mit herkömmlichen Methoden der Beschaffung von Solarstrom im großen Maßstab durch den Energieversorger-Markt befasst, während eine parallele Studie neue Methoden zur Solarstrom-Beschaffung erforscht habe. Der erste Teil des Berichts analysiere den traditionellen Prozess, was Standardausschreibungen von Energieversorgungsunternehmen einschließe, auf die Entwickler von Solarenergie-Projekten antworten. Die Antworten werden dann von den Mitarbeitern des Energieversorgungsunternehmens ausgewählt und vertraglich festgeschrieben. Der zweite Teil des Berichtes betrachtet neue Beschaffungswege, die von der Bündelung des Stromeinkaufs der Energieversorger bis hin zu interaktiven Auktionen reichen, bei denen der Preis dynamischer ausgehandelt wird als bei einer einzelnen Ausschreibung.


Innovative Ansätze für Energieversorgungsunternehmen

Mike Taylor, SEPA-Direktor für Forschung und Bildung, erklärt: "Einige dieser neuen Ansätze sind getestet worden und der Bericht beschreibt genau die Erfolge und Nachteile. Andere Praktiken, die geprüft worden sind, könnten in der Solarstrom-Beschaffung angewendet werden, aber vielleicht nicht von einem Energieversorger beziehungsweise nicht bei der Projektentwicklung von Anlagen zur Energiegewinnung. Der Bericht bietet neue Ansätze für Energieversorger, die gewillt sind, über der Tellerrand zu schauen, wenn sie sich mit diesen interessanten und sich rapide entwickelnden Unternehmen und Technologien befassen." Die jährliche Serie von Forschungsreporten ist laut Pressemitteilung eines von vielen Bildungsprogrammen der SEPA, das Stromversorgern, Solar-Unternehmen und andere Interessengruppen anspricht, um die Solarenergie als ernst zu nehmenden Wirtschaftszweig merklich voranzutreiben, während Solarenergie in der sich wandelnden Energielandschaft gleichzeitig immer besser zu nutzen und profitabler werde.

Der komplette 117-seitige Bericht ist Internet verfügbar unter:
www.solarelectricpower.org.


19.01.2009   Quelle: Solar Electric Power Association (SEPA)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEPA,
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Mit der Sonne kühlen: DGS-Seminar zur solaren Klimatisierung für Planer und Ingenieure

Solar-Röhrenkollektoren zur Klimatisierung des Universitätsklinikums Freiburg.
Solar-Röhrenkollektoren zur Klimatisierung
des Universitätsklinikums Freiburg.

Die Nutzung von Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung hat sich in Europa etabliert und ist Stand der Technik. In jüngster Zeit gewinnt auch die Nutzung der Solarenergie zur Gebäudeklimatisierung sowie die Kälteerzeugung mit Solarthermie-Anlagen immer größeres Gewicht. Darüber informiert am 19. und 20. Februar 2009 Dipl. Ing. Carsten Hindenburg im Max-Taut-Oberstufenzentrum "Versorgungstechnik" in Berlin-Lichtenberg.  Der Dozent verfügt über 10 Jahre Erfahrung in Forschung, Entwicklung und Planung von Anlagen solarer Klimatisierung. Hintergrund für das wachsende Interesse am "Solar Cooling" sind der massive Ausbau von Kompressionskälteanlagen und damit einhergehend die zunehmenden Schwierigkeiten, die Spitzenlast in den Stromnetzen zu decken. Zu den Vorzügen der solaren Klimatisierungstechniken zählt zudem, dass das Angebot an Solarstrahlung und die Nachfrage zeitlich sehr gut übereinstimmen. Die Forschung- und Entwicklung in Deutschland hat in den letzten Jahren einige neue Anbieter und Systeme in den Markt gebracht, die in ersten Anwendungen gute Ergebnisse zeigen.


Offene sorptive Verfahren und geschlossene thermodynamische Prozesse

In dem Seminar wird eine Übersicht über die unterschiedlichen Verfahren der Nutzung von Solarenergie zur Kühlung bzw. sommerlichen Raumklimatisierung gegeben, wobei der Schwerpunkt auf thermisch angetriebenen Verfahren liegt. Es werden sowohl offene sorptive Verfahren als auch geschlossene thermodynamische Prozesse diskutiert, welche die durch thermische Solarkollektoren bereitgestellte Wärme für den thermischen Antrieb nutzen. Der Planung dieser Anlagen wird besonderer Raum gewidmet. Bereits im Dezember 2008 wurde ein solcher Kurs in München durchgeführt. und von allen Teilnehmern wurde er mit guten Noten bewertet, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in der Ankündigung der Veranstaltung.

Seminar "Solare Klimatisierung"; 19. und 20. Februar 2009; Max-Taut-Oberstufenzentrum “Versorgungstechnik“; Fischerstraße 36; 10317 Berlin-Lichtenberg. Referent: Dipl. Ing. Carsten Hindenburg
Der Dozent verfügt über 10 Jahre Erfahrung in Forschung, Entwicklung und Planung von Anlagen solarer Klimatisierung; Seminargebühr incl. Skript: 690 EURO; maximal 20 Teilnehmer. Es wird ein Zertifikat der DGS erstellt und ausgegeben.

Anmeldungen bei: DGS LV Berlin BRB; Tel. + 49 (0) 30 29 38 12 60; Fax: + 49 (0) 30 29 38 12 61; Email: lvd@dgs-berlin.de

19.01.2009   Quelle: DGS LV Berlin BRB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Universitätsklinikum,
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Siebdruck-Kompetenz für die Photovoltaik: JRT Photovoltaics stellt Führungsteam vor

JRT-Führungsteam, Uwe Bitzenhofer, Markus Bau und Klaus Messmer (v.l.).
JRT-Führungsteam, Uwe Bitzenhofer,
Markus Bau und Klaus Messmer (v.l.).

Die im September 2008 gegründete JRT Photovoltaics GmbH & Co. KG entwickelt und vermarktet innovative Anlagenkonzepte für die Herstellung kristalliner Solarzellen. Die Gründung der JRT Photovoltaics sei die logische Konsequenz des Engagements von Thieme im boomenden Photovoltaik-Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits in den letzten Jahren hatte Thieme gemeinsam mit Jonas & Redmann eine auf dem Siebdruckverfahren basierende, vollautomatische Metallisierungslinie für kristalline Solarzellen zur Marktreife entwickelt; bei JRT Photovoltaics sollen nun die Entwicklung der Metallisierungs- und Handling-Technologien für die partielle Beschichtung auf kristallinen Solarzellen vorangetrieben und das kundenorientierte Leistungsspektrum erweitert werden.  

Erfahrene Experten an der Spitze

Die Führung des neuen Unternehmens übernimmt Markus Bau als Geschäftsführer. Der 38-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) bekleidete zuvor die Position des Technischen Leiters bei Thieme und war in dieser Funktion maßgeblich an der technischen Entwicklung der Metallisierungslinie beteiligt. Neben Markus Bau wechselt ein weiterer führender Mitarbeiter von Thieme zu JRT: Klaus Messmer (50), langjähriger Vertriebsleiter Drucksysteme Industrie, übernimmt die Vertriebsleitung bei JRT. In seiner früheren Funktion hatte er entscheidenden Anteil daran, dass sich Thieme erfolgreich im Photovoltaik-Markt etablieren konnte - dieser Aufgabe soll sich Messmer nun in seiner neuen Verantwortung bei JRT Photovoltaics widmen.

Auch der künftige Service-Leiter von JRT kommt von Thieme: Der 36-jährige Uwe Bitzenhofer war zuvor als Service-Spezialist für die Industrie bei Thieme tätig. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Druck- und Steuerungstechnik stellt Bitzenhofer zusammen mit seinem Team eine kompetente Hilfeleistung für die JRT-Kunden sicher. Auch räumlich werden Thieme und JRT bis auf Weiteres eng verbunden bleiben: Firmensitz der JRT Photovoltaics ist das südbadische Teningen, in dem auch Thieme beheimatet ist.

Die gemeinsame Tochter des Teninger Siebdruckmaschinenherstellers GmbH & Co. KG und des Berliner Automations-Spezialisten Jonas & Redmann wird von erfahrenen Experten aus dem Hause THIEME geführt und gebündelt das Know-how und die Markterfahrung zweier starker Partner gebündelt: Die THIEME GmbH & Co. KG genießt als Technologie- und Marktführer bei Flachbett-Siebdruckanlagen weltweit einen hervorragenden Ruf, während sich die Jonas & Redmann Automationstechnik GmbH als Automatisierungspartner der Photovoltaik-Industrie einen Namen gemacht hat.

19.01.2009   Quelle: JRT Photovoltaics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JRT Photovoltaics,
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Forsa-Umfrage: Investition in erneuerbare Wärme wird als lohnende Geldanlage in unsicheren Zeiten betrachtet

Forsa-Umfrage: Lohnt sich Heizen mit erneuerbaren Energien?
Forsa-Umfrage: Lohnt sich Heizen mit
erneuerbaren Energien?

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise sehen drei Viertel aller Haus- und Wohnungseigentümer im Umstieg auf Solarthermie-, Holzpellet- oder Erdwärmeheizungen eine lohnende Investition. Auch der seit 1. Januar geltenden Nutzungspflicht für Wärme aus regenerativen Quellen für Neubauten steht eine große Mehrheit der Befragten positiv gegenüber. Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien.  "In Zeiten einbrechender Börsenkurse sind viele Verbraucher verunsichert und fragen sich, wie viel ihr Erspartes in ein paar Jahren noch wert sein wird", kommentiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, die Umfrageergebnisse. "Eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien ist deshalb für die meisten Haus- und Wohnungsbesitzer eine sichere Geldanlage, die sich dauerhaft rechnet", so Mayer weiter.


Beträchtliche Einsparungen möglich

Die Umfrage ergab, dass jeder fünfte Haus- und Wohnungseigentümer bereits stolzer Besitzer einer Wärmepumpe, Solarthermie- oder Holzpelletheizung ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei Miets-, Gewerbe- und Industriegebäuden noch großer Nachholbedarf besteht. Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten deutschen Wärmeerzeugung betrug im Jahr 2008 erst 7,3 Prozent. Ein weiteres Fünftel der Befragten plant laut Forsa-Ergebnissen in den nächsten fünf Jahren den Kauf einer regenerativen Heizungsanlage. "Wer in Erneuerbare Wärme investiert, schont mittelfristig seinen Geldbeutel, erhöht den Verkaufswert seines Hauses und tut gleichzeitig noch etwas für den Klimaschutz. In einem durchschnittlichen Haushalt entfällt etwa ein Drittel der Energiekosten auf die Heizung - da ist einiges an Einsparungen möglich", fasst Jörg Mayer zusammen.


80 Prozent der Befragten befürworten Nutzungspflicht für Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme

Die Bundesregierung will den Ausbau erneuerbarer Wärme mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz voranbringen, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist. Es sieht vor, dass für alle Neubauten ein Mindestanteil des Wärmeenergiebedarfs aus Sonnenenergie, Biomasse (z. B. Holz) oder Erdwärme gedeckt werden muss. Ziel ist, die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten zu verringern und das Klima zu entlasten. Laut Umfrage stehen 80 Prozent der Befragten dieser Nutzungspflicht positiv gegenüber.

Die repräsentative Blitzumfrage wurde von der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen GmbH in der zweiten Januarwoche 2009 durchgeführt. Befragt wurden 502 Haus- und Wohnungseigentümer in Deutschland. Weitere Informationen zu den Ergebnissen unter http://www.unendlich-viel-energie.de/de/waerme

18.01.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Forsa / Agentur für Erneuerbare Energien,
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Canadian Solar stellt Solarstromanlage für italienisches Weingut fertig

Der Photovoltaik-Hersteller Canadian Solar Inc. (CSI, Toronto, Kanada) berichtete am 23. 12. 2008, dass sein italienischer Kunde Arco Energy (Ripalimosani, Italien) ein erstes Vorhaben mit CSI-Modulen fertiggestellt habe. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 700 Kilowatt (kW) sei im Barlo-Weingut im italienischen Asti errichtet worden. "Dies ist das erste einer ganzen Reihe von Projekten in Italien, die wir mit Arco Energy umsetzen werden. Es ist besonders bemerkenswert, dass dieses Vorhaben trotz der aktuellen Stimmung auf dem globalen Kreditmarkt finanziert und fertiggestellt werden konnte. Das beweist, dass Solar-Investitionen von Banken und Anlegern als relativ sicher eingeschätzt werden", kommentiert Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar.   "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Canadian Solar als langfristigem, zuverlässigem Zulieferer hochwertiger Produkte", sagte Marco Pulitano, Vorstand von Arco. "Zusätzlich hat uns bei Canadian Solar gefallen, dass das Unternehmen eine ausgeglichene Geschäftsbilanz hat und den nötigen finanziellen Rückhalt aufweisen kann, um Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden einhalten zu können."

18.01.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Donauer Solartechnik eröffnet Vertriebsbüro in Tschechien

Photovoltaik wird in Tschechien immer interessanter.
Photovoltaik wird in Tschechien immer
interessanter.

Das bayerische Solarunternehmen Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH hat zum 1. Januar 2009 ein Vertriebsbüro in der Tschechischen Republik eröffnet. Die neue Niederlassung in Breclav liege in der Region mit der landesweit höchsten Sonneneinstrahlung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Donauer bietet als Fachgroßhändler hochwertige Photovoltaikmodule, Montagesysteme und Solarthermie-Produkte an. Neben dem Großhandelsgeschäft mit gewerblichen und privaten Kunden sollen schlüsselfertige Photovoltaik-Großanlagen einen Schwerpunkt bilden. "Durch die Eröffnung des Vertriebsbüros haben wir einen wichtigen Schritt gemacht, um auf dem tschechischen Markt erfolgreich zu sein", so Rudolf Donauer, Geschäftsführer des Gilchinger Solarunternehmens.   "2008 ist der Markt stark gewachsen und auch für dieses Jahr erwarten wir eine weitere Steigerung. Davon möchten wir profitieren und unseren Kunden als verlässlicher Partner einen hohen Qualitätsstandard bieten."


Neue Einspeisetarife sorgen in Tschechien für Photovoltaik-Wachstum um 300 %

Der tschechische Markt ist 2007 durch die neu eingeführten Einspeisetarife für Investoren attraktiv geworden. Ende 2007 wurden netzgekoppelte Photovoltaik-Systeme mit einer Gesamtleistung von 3,9 Megawatt (MW) installiert, bis Ende 2008 voraussichtlich 16 MW, berichtet Donauer. Für dieses Jahr sei mit einer weiteren Expansion des PV-Marktes zu rechnen. Donauer Solartechnik entschloss sich deshalb, die eigene breite Produktpalette gewerblichen Kunden in Tschechien anzubieten. Die Kunden sollen von den Vorteilen des Solargroßhändlers profitieren, der, seit 1995 im Markt, auf große Erfahrung zurückblicken kann. Gut ausgebildete Mitarbeiter unterstützen bei der Planung und Dimensionierung von PV-Anlagen und beraten zu allen technischen Fragen. Langjährige Beziehungen zu Herstellern garantierten eine hochwertige Produktpalette zu guten Konditionen.

18.01.2009   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH,
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Epson weiht Photovoltaik-Anlage im nordrhein-westfälischen Meerbusch ein

400 m2 Photovoltaik auf dem Dach von Epson Deutschland.
400 m2 Photovoltaik auf dem Dach von
Epson Deutschland.

Der Drucker- und Projektorenhersteller Epson Deutschland GmbH hat am 12. Januar 2009 im Beisein von Bürgermeister Dieter Spindler eine neue Solarstromanlage auf dem Dach der Unternehmenszentrale in Meerbusch eingeweiht. Die 400 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage soll künftig mehr als 45.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom pro Jahr erzeugen. Diese Energiemenge entspreche etwa 13 Prozent des eigenen Strombedarfs oder dem Verbrauch von rund neun Einfamilienhäusern, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Bereits im Vorjahr habe Epson mit der Umstellung der Energieversorgung auf Ökostrom aus dem Laufwasserkraftwerk Trier ein grünes Ausrufezeichen gesetzt. Mit der neuen PV-Anlage erzeugt Epson nun selbst grünen Strom, der in das Stromnetz eingespeist wird, und trägt damit nach eigenen Angaben zur Senkung des weltweiten CO2-Ausstoßes um 27 Tonnen bei.


"Umweltvision 2050": CO2-Ausstoß soll um 90 Prozent sinken

Seit mehreren Jahren setzt sich der Drucker- und Projektorenhersteller Epson für ein nachhaltiges Wirtschaften ein und verfolgt im Rahmen seiner globalen "Umweltvision 2050" weltweit verbindliche Ziele. "Epson strebt bis zum Jahr 2050 eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 90 Prozent an. Mit unserem 7-Punkte-Plan setzen wir kontinuierlich Umweltmaßnahmen um, die der Erreichung dieser Ziele dienen", erläutert Henning Ohlsson, Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH. Mit der nun installierten Photovoltaik-Anlage folge Epson konsequent dem eingeschlagenen "Green Way". Dabei trete nicht nur die Unternehmensführung als treibende Kraft auf. Der Vorschlag zur Energiegewinnung mit Solarzellen sei aus den Reihen der Mitarbeiter gekommen. "Wir sind stolz auf unsere Belegschaft, die vorbehaltlos hinter unserem ökologischen Engagement steht und zum Wohle der Umwelt gemeinsam an einem Strang zieht. Dieses Beispiel steht für unsere Philosophie, selbst bestehende Umweltkonzepte stets zu optimieren und neue ökologische Ansätze in das Unternehmen einfließen zu lassen", so Ohlsson weiter.

17.01.2009   Quelle: Epson Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Epson Deutschland GmbH,
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Nachwachsende Rohstoffe: Motorsport mit Biodiesel und Karosserie aus Bioverbundwerkstoffen

Smudo
Smudo "gibt Stoff" mit Biodiesel und
–Verbundwerkstoffen.

Smudo, der Frontmann der Musikgruppe "Die Fantastischen Vier", zählt schon seit längerem zum festen Starterfeld des traditionellen ADAC 24-Stunden-Rennens und der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zählte Smudo mit dem Einsatz von Biodiesel seit 2003 schon zu den Pionieren des ökologischen Rennsports, so gingen er und sein Teamchef, der frühere DTM-Pilot Thomas von Löwis of Menar, in der gerade abgelaufenen Saison noch einen Schritt weiter. In einem weltweit bislang einmaligen Projekt wurde die Karosserie des eingesetzten Rennwagens fast vollständig aus Bioverbundwerkstoffen gefertigt.  Mit Unterstützung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e. V. und finanzieller Förderung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium wurde so aus einem konventionellen Ford Mustang ein echtes BioConcept-Fahrzeug, das eindrucksvoll zeigt, wohin die Entwicklung beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Automobilbau noch gehen kann.


Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Statt schwerem Stahl oder dem im Rennsport weit verbreiteten kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff (Carbon) besteht die "Außenhaut" von Smudos Rennwagen aus einem hochfesten und überaus leichten Material, das vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Das Prinzip, bei dem Gewebe aus Flachs, Hanf oder Baumwolle mit dem Biokunststoff Leinölacrylat zu stabilen Bauteilen verbunden wird, ist einfach. Die Herstellung erfordert jedoch erhebliches technisches Know-how. Im Fall von Smudos "BioConcept-Car" stammt dieses Know-how vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Braunschweiger Invent GmbH, die sich schon seit längerem mit der Herstellung von Verbundwerkstoffen konventioneller und biologischer Art beschäftigt.

"Vom Motorsportlichen her gibt es keine Vor- oder Nachteile durch den Einsatz der Biozutaten. Das ist ja auch unsere Message. Wir wollen zeigen, was heute schon alles im Straßenverkehr möglich wäre", so Smudo, der im Jahr 2009 wieder mit einem komplett neuen BioConcept-Car an den Start gehen wird. "Wir arbeiten über den Winter an der Weiterentwicklung des Projektes gemeinsam mit einem großen europäischen Automobilhersteller", sagt Teamchef Thomas von Löwis. Das Interesse der Automobilindustrie sei verständlich, betont die FNR, denn in Bioverbundwerkstoffen stecke erhebliches Potenzial für die Zukunft, weil sie dazu beitragen könnten, bei Autos Gewicht und damit Kraftstoff zu sparen.

Weitere Informationen zum BioConcept-Car: http://www.fourmotors.com

17.01.2009   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FNR,


 

Physikalisch-Technische Bundesanstalt untersucht den Einfluss der Sonne auf das Erdklima

Mikrosatellit PICARD misst solare Aktivität.
Mikrosatellit PICARD misst solare Aktivität.

Der Mikrosatellit PICARD soll Antwort geben auf die Frage, welchen Einfluss die Sonne auf die irdische Klimaänderung hat. Er hat in diesem Jahr seine Umlaufbahn in 700 Kilometern über der Erde erreicht. An Bord wird eine Reihe von Filterradiometern sein, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) geeicht wurden. Sie sind Bestandteil des so genannten PREMOS-Moduls, das die totale Bestrahlungsstärke der Sonne und die spektrale Verteilung der Strahlung messen wird. Darüber hinaus erwarten die Wissenschaftler Auskunft über die zeitlichen Schwankungen dieser Parameter.  Sechs dieser zwölf Filterradiometer werden die Sonnenstrahlung im ultravioletten Spektrum messen, der vermutlich einen besonders großen Einfluss auf das Erdklima hat, so die PTB in einer Pressemitteilung.


Kooperation mit französischer Raumfahrtagentur und Physikalisch-Meteorologischem Observatorium in Davos

Die PICARD-Forschungsmission liegt in den Händen der französischen Raumfahrtagentur und soll Erkenntnisse über den solaren Antrieb des irdischen Klimas liefern sowie das Wissen von der Physik der Sonne und ihrer inneren Struktur erweitern. Mindestens zwei Jahre lang wird der Kleinsatellit bei seinem Flug um die Erde Daten erfassen. Konzipiert wurde das PREMOS-Modul (Precision Monitoring of Solar Variability) im Physikalisch-Meteorologischen Observatorium Davos / World Radiation Center. Die von den Filterradiometern mit geringer Unsicherheit im All gemessene ultraviolette Solarstrahlung soll eine weitere Grundlage für die meteorologische Bewertung des Klimawandels bieten.

17.01.2009   Quelle: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CNES,


 

ForschungsVerbund Sonnenenergie heißt künftig ForschungsVerbund Erneuerbare Energien

Forschung an einer Silizium-Beschichtungs- anlage am Forschungszentrum Jülich.
Forschung an einer Silizium-Beschichtungs-
anlage am Forschungszentrum Jülich.

Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS), eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute in Deutschland auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, hat sich umbenannt. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung erforschen und entwickeln die Mitgliedsinstitute neue Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Der neue Name FVEE soll zeigen, dass der Verbund sich für alle Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien engagiert. Neben der Photovoltaik und der Solarthermie - die im engeren Sinne unter den Begriff "Sonnenenergie" fallen - forschen die Mitgliedsinstitute zum Beispiel auch in den Bereichen Geothermie, Biomasse, erneuerbare Kraftstoffe und Windkraft.  Für den ForschungsVerbund ist es von besonderer Bedeutung, das gesamte Energieversorgungssystem in seiner Komplexität zu erfassen, um Wirkungszusammenhänge zu erkennen und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Hierzu tragen die Aktivitäten der Mitgliedsinstitute zur Systemtechnik, zum Netzmanagement, zur Speicherung und zur Energieeffizienz erheblich bei.


Zentraler Ansprechpartner für Forschung, Wirtschaft und Politik

Der neue Name soll nach innen und außen mehr Transparenz der vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenzen schaffen. Die Umbenennung sei ein strategisch wichtiges Signal, dass der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien bei Fragen zu allen Erneuerbaren einer der zentralen Ansprechpartner ist für Forschung, Wirtschaft und Politik, heißt es in der FVEE-Pressemiteilung.

16.01.2009   Quelle: FVEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FZJ,
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Prämierte Solar-Architektur: SYSTAIC erhält erneut einen Architekturpreis

SYSTAIC-Messestand auf der BAU 2009.
SYSTAIC-Messestand auf der BAU 2009.

Zur Halbzeit der BAU 2009, Europas bedeutendster Fachmesse für Architektur, Materialien und Systeme, meldet das Solartechnologie-Unternehmen SYSTAIC eine hervorragende Resonanz auf sein neues Energiedachsystem. Die erstmalig vorgestellte Verbindung von photovoltaischer Stromerzeugung, Wärmebedarfsdeckung durch gezielte Zuführung der Energieeinheiten-Abwärme und solarer Mobilität sei auf großes Interesse gestoßen, berichtet SYSTAIC in einer Pressemitteilung. Außerdem wurde das Unternehmen mit einem weiteren Architekturpreis ausgezeichnet. Prämiert wurde SYSTAIC mit dem von der Gesellschaft für Know-how-Transfer und der Zeitschrift AIT auf der BAU vergebenen "Innovationspreis Architektur und Bauwesen". Es ist bereits das zweite Mal, dass dieser Preis SYSTAIC zugesprochen wurde.   Michael Pack, Vorsitzender des Vorstands der systaic AG, nahm die Urkunde entgegen und bedankte sich bei der Jury: "Es ist alles andere als selbstverständlich, dass ein Unternehmen der Photovoltaik-Branche zum wiederholten Mal mit einem Architekturpreis prämiert wird. Wir nehmen diese Auszeichnung dankbar als Bestätigung dafür an, dass unser hochästhetisches Energiedach in Design und Effizienz praktisch konkurrenzlos ist."


Vorstandsvorsitzender Pack: Energiesystem kann den gesamten Jahresbedarf an Strom und Wärme decken

Auf einer Pressekonferenz stellte Michael Pack die Details zum erweiterten SYSTAIC Energiedach vor und betonte: "Sie können mit unserem Energiesystem schon heute den gesamten Jahresbedarf an Strom und Wärme decken. Dass wir zudem unsere hohe Kompetenz im photovoltaischen Automobilbereich integrieren, ist die folgerichtige Strategie für den aufstrebenden Markt der Elektro-Fahrzeuge." Das hohe Publikumsaufkommen sei flankiert worden vom enormen Interesse der Medien: Sowohl zahlreiche Vertreter der Bau- und Architektur-Fachpresse als auch Redaktionsteams der größten deutschen Publikumsmedien wie Deutschlandfunk, N-TV, Bayrischer Rundfunk und RTL in München hätten bereits vom Messestand der systaic AG berichtet. Dieser steht noch bis zum 17. Januar 2009 in Halle B3 der Neuen Messe München, Standnummer 510.

16.01.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik-Module aus der "SunFab"-Produktionslinie von Applied Materials nach IEC-Standard zertifiziert

Blick in die "SunFab".

Applied Materials, Inc. (Santa Clara, Kalifornien) meldete am 15.01.2009, dass sowohl Dünnschichtmodule mit einer als auch mit zwei Schichten (Single- beziehungsweise Tandem-Junction), die mit der "SunFab"-Produktionslinie hergestellt werden, den strengen Anforderungen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) hinsichtlich der Leistung (IEC 61646) und der Modulsicherheit (IEC 61730)) unter extremen Einsatzbedingungen entsprechen. Diese Zertifizierung erlaube es den Kunden von Applied Materials, die Zertifizierung ihrer eigenen Module und den Markteintritt zu beschleunigen, heißt es in der Pressemitteilung.   "Die IEC-Zertifizierung gilt weltweit als anspruchsvollster Standard für die Photovoltaik", sagte Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Unternehmensbereichs Dünnschicht Solar und Flachbildschirme. "Dass wir diesen Meilenstein erreicht haben, belegt unser Engagement für den Erfolg unserer Kunden und bestätigt die Leistungsfähigkeit unserer Single- und Tandem-Junction-Technologie sowie des integrierten Produktionsprozesses", betont Thakur.



Für die IEC Zertifizierung werden die Module einer Reihe von rauen Tests unterzogen, um den jahrelangen Einsatz bei wechselnden klimatischen Einflüssen zu simulieren, zum Beispiel bei extremen Temperaturen, Wind und Nebel sowie hinsichtlich weiterer Faktoren, die ebenfalls Einfluss auf die langfristige Zuverlässigkeit haben können. IEC 61646 ist der Standard für die Leistung der Dünnschichtmodule, IEC 61730 regelt die Modulsicherheit unter extremen Einsatzbedingungen. Beide Zertifikate beziehen sich auf die gesamte erwartete Lebensdauer eines Moduls.

Module auf 5,7m2 großen Substraten


Die gründlichen Tests der SunFab-Module erfolgten durch den TÜV Saarland und erstreckten sich sowohl auf die Single-Junction-Module als auch auf die leistungsstärkeren Tandem-Junction-Module. Letztere werden mit einem Format von 1,1 x 1,3 m laut Applied Materials am häufigsten installiert. Vier Module in dieser Größe können in der SunFab aus Substraten mit jeweils 5,7m2 gefertigt werden, um effizient und kostengünstig zu produzieren. Die Zertifizierung der 5,7m2 großen Module erwartet Applied Materials in der ersten Hälfte des Jahres 2009.

16.01.2009   Quelle: Applied Materials Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie: kräftige Gewinne im Jahr 2007, deutliche Verluste 2008

Der aus den 30 weltweit größten Solar-Unternehmen bestehende Aktienindex "PPVX" ist im Jahr 2007 um 153 Prozent gestiegen, berichtet der ÖKO-INVEST-Verlag (Wien) in der Ankündigung einer neuen Studie. Manche Einzelaktien wie beispielsweise jene von First Solar stiegen sogar um bis zu 795 Prozent. Im Jahr 2008 ist der PPVX jedoch um fast 70 Prozent gefallen - nur die mehrheitlich vom Bosch-Konzern übernommene Ersol-Aktie kam auf ein Plus von 51%. In den letzten 6 Jahren (2003-2008) lieferte der PPVX den Investoren rund 645 % Wertzuwachs, zehnmal mehr als seine "fossile" Messlatte, der Erdölaktien-Index AMEX Oil, der auf ein Plus von rund 64 % kam.  PV-Aktien seien nach der starken Kurskorrektur 2008 wieder attraktiv bewertet, doch nicht jede Solaraktie sei deswegen schon kaufenswert, betont ÖKO-INVEST. Immer deutlicher trenne sich hier Spreu und Weizen.


Mehr chinesische als deutsche Aktien im PPVX

2007 kamen viele asiatische PV-Unternehmen an die Börse, so dass der PPVX nun mehr chinesische (40 % inkl. Taiwan) als deutsche Titel (27 %) enthält. In Deutschland zähle die Solar-Industrie nach wie vor zu den dynamischsten Wachstumsbranchen, hebt ÖKO-INVEST hervor. Mehr als 50.000 Mitarbeiter in über 10.000 Betrieben (inkl. Installateure) hätten 2007 den Jahresumsatz über die Marke von 5 Milliarden Euro gebracht. Der internationale PPVX-Index habe Anfang 2009 eine Börsenkapitalisierung von über 30 Milliarden Euro erreicht.

Eine Analysten-Studie zu den 30 Solaraktien PPVX und 70 weiteren börsennotierten - und noch nicht notierten – Solaraktien bietet der ÖKO-INVEST-Verlag an. Sie enthält Einzelanalysen deutscher und Schweizer Aktien (von centrotherm photovoltaics über Q-Cells und SolarWorld bis zu Solon); Peer-Group-Kennzahlentabellen; Eine Einschätzung der internationalen PPVX-Titel (von Canadian Solar über First Solar und Suntech Power bis zu Yingli); Einen Überblick über rund ein Dutzend geplante Börsengänge (von Carpevigo AG über Nanosolar bis zur Schott Solar AG) sowie weitere rund 60 schon gelistete Solartitel (von 3S Swiss Solar Systems AG bis XsunX).


Erscheinungstermin: 26. Januar 2009; Umfang: ca. 108 Seiten (DIN A 4); Autoren: Max Deml (Wien) und Hilmar Platz (München); Stand der Informationen: Ende Januar 2008

Die Studie kann für 38,50 Euro (inkl. Versand gegen Rechnung) bestellt werden beim ÖKO-INVEST-Verlag; Schweizertalstr. 8-10/5, A-1130 Wien; E-Mail: oeko-invest@teleweb.at

16.01.2009   Quelle: ÖKO-INVEST-Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Foster’s Wine Estates nehmen größte Photovoltaik-Anlage in einem US-Weingut in Betrieb

Photovoltaik-Dachinstallationen der Beringer Vineyards.
Photovoltaik-Dachinstallationen der Beringer
Vineyards.

Perpetual Energy Systems (PES; Harrison, New York), Entwickler und Finanzier von Solarenergie-Systemen, und Foster’s Wine Estates Americas (Foster’s; Napa, CA), Tochterunternehmen der australischen Foster’s-Gruppe, berichteten am 7. Januar 2009, dass vier Photovoltaikanlagen in US-Weingütern in Betrieb genommen wurden. Das größte Solarkraftwerk eines US-Weinguts wurde auf dem Gelände von Beringer Vineyards installiert und hat eine Gesamtleistung von 1,34 Megawatt (MWp), berichten PES und Foster’s Wine Estates in einer Pressemitteilung. In Asti, dem Schwesterweingut von Beringer arbeite das drittgrößte System seiner Art mit einer Nennleistung von 1, 15 MW MWp. Alle vier Photovoltaik-Dachinstallationen sollen jährlich insgesamt rund 3,85 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. PES hat die Solarstromanlagen sowohl errichtet als auch finanziert und nehme dafür Steuervorteile in Anspruch (energy tax credits program), die eine Investition von Foster’s überflüssig machten.  Als Finanzier bleibe PES im Besitz der Solaranlagen, der Grünstrom-Zertifikate (renewable energy credits – REC) sowie der Zertifikate für vermiedene Treibhausgasemissionen, deren Höhe auf der Grundlage des tatsächlich produzierten Solarstroms berechnet wird. "Es ist uns eine Ehre, mit Foster’s das größte Solarenergie-Projekt eines US-Weinguts errichtet zu haben", sagte Laurance Friedman, Vizevorsitzender von Perpetual Energy Systems. "Erneuerbare Energien spielen in der Wirtschaft eine immer größere Rolle. Durch diese Zusammenarbeit kann Foster’s seine Energiekosten senken und zugleich seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen".


Solarenergie schützt die Umwelt - und sorgt für guten Wein

Das Photovoltaik-Kraftwerk von Foster’s ist auf eine Laufzeit von 25 Jahren angelegt und Foster’s wird in dieser Zeit den Solarstrom günstiger beziehen können. "Dies ist eine gute Lösung für uns, um das Richtige für die Umwelt zu tun", sagte Scott Weiss, Geschäftsführer von Foster’s Americas. "Mit den Solaranlagen in unseren Weingütern schützen wir das vorzügliche Klima, das es uns erlaubt, Weltklasse-Weine zu produzieren und gleichzeitig saubere Energie zu erzeugen. Dies ist ein großartiges Beispiel für Nachhaltigkeit; es ist gut für die Umwelt, für unsere Gemeinde und für unser Unternehmen." Die Photovoltaikanlagen werden auf ungefähr 37.000 Quadratmetern Dachfläche errichtet und vermeiden ungefähr 900 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr, heißt es in der Pressemitteilung.

Mitentwickler des Projekts waren die Bright Group, Inc. (Napa, CA), die das Solar-Projekt der Foster’s Wine Estates im März 2007 gestartet hatte, sowie der Photovoltaik-Systemintegrator Stellar Energy Solutions (Healdsburg, CA), der als Bauunternehmer für die Installationen zuständig war.


16.01.2009   Quelle: PES; der Foster’s Wine Estates   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Foster’s Wine Estates; PES,
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VDI-Fachtagung zur effizienten Energiespeicherung im März 2009 in Fulda

Effiziente Energiespeicherung, eine Schlüsselaufgabe bei der Energieversorgung.
Effiziente Energiespeicherung, eine
Schlüsselaufgabe bei der Energieversorgung.

Elektrische Energiespeicher für effiziente Anwendungen sind das Thema einer Tagung, die das VDI Wissensforum am 25. und 26. März 2009 in Fulda anbietet. Die Veranstaltung bietet eine Plattform zum Austausch über künftige Anwendungen und technische Anforderungen an die Energiespeichertechnik sowie Lösungen innovativer Speichersysteme. Elektrischen Energiespeichern komme beim effizienten Umgang mit der knappen Ressource Energie sowohl bei der Energieversorgung als auch der Elektromobilität eine Schlüsselaufgabe zu, betont der VDI. Temporäre Überkapazitäten müssten effizient gespeichert und bei Bedarf schnell abgegeben werden können. Das gelte für große Mengen in stationären Speichern, zum Beispiel zur Zwischenspeicherung regenerativer Energien mit dem Ziel der Netzstabilisierung, aber auch für kleinere Mengen beispielsweise bei Batterien in elektrischen Antrieben.  Hier versprechen weiterentwickelte Speicher mit hoher Leistungs- und Energiedichte den Durchbruch bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Relevant sei die Tagung für Anlagen- und Netzbetreiber in der Energieversorgung sowie Hersteller und Entwickler von modernen Speichersystemen sowie moderner Antriebe.


Diskussion über Netzlösungen mit Stromspeichern für Windenergie, Photovoltaik-Hybridsysteme und Smart Grids

Ein Thema wird der Entwicklungsstand von chemischen, mechanischen und magnetischen Speichersystemen für elektrische Energie sein. Dazu stellen Referenten aktuelle Analysen der Energie- und Leistungsdichte sowie der Punkte Sicherheit, Lebensdauer, Zyklenfestigkeit, Kosten und Serienreife vor. Berichte über den aktuellen Entwicklungsstand von "SuperCaps", Nickelmetallhybridspeichern und Lithium-Ionen Akkus zeigen neue Lösungen auf. In diesem Zusammenhang werden auch elektrische Speichersysteme für Elektrostraßenfahrzeuge und Ansätze der Netzintegration vorgestellt. Netzlösungen mit Stromspeichern für Windenergie, Photovoltaik-Hybridsysteme und Smart Grids stehen zur Diskussion. Weitere Themen sind die stabile Stromversorgung sicherheitsrelevanter Anwendungen sowie die Versorgung netzferner, autarker Systeme.

Die Tagung "Elektrische Energiespeicher" findet am 25. und 26. März 2009 in Fulda statt. Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/ElektrischeSpeicher oder VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 (211) 62 14-201, Telefax: -1 54.


16.01.2009   Quelle: VDI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDI,
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Bundesregierung unterstützt Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien

Informationen zur Gründung der IRENA.
Informationen zur Gründung der IRENA.

Auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat das Bundeskabinett am 14.01.2008 beschlossen, den Vertrag über die Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) am 26. Januar 2009 zu unterzeichnen und die Resolution zur Gründung einer Vorbereitungskommission anzunehmen. Diese Kommission soll die Weichen für einen schnellen Aufbau der Agentur stellen. Die Gründung der Agentur war gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Bundesentwicklungsministerium in enger Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt vorangebracht worden.   Am 26. Januar findet in Bonn die Konferenz zur Gründung von IRENA statt. Bisher haben über 80 Staaten ihre Teilnahme zugesagt. Knapp die Hälfte davon will den Gründungsvertrag unterzeichnen. Die Bundesregierung wird von Bundesumweltminister Gabriel, Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier vertreten.


Potenzial der erneuerbaren Energien weltweit erschließen

Ziel der von Deutschland, Spanien und Dänemark angestoßenen und von einer Vielzahl von Ländern unterstützten Initiative ist, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit voranzubringen und als Sprachrohr der erneuerbaren Energien sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer praxisnah zu beraten und zu unterstützen. IRENA soll eine treibende Kraft bei der zügigen Umstellung auf die Nutzung der erneuerbaren Energien werden. Die Lücke zwischen dem enormen Potenzial erneuerbarer Energien und deren aktuell relativ geringen Marktanteil am Energieverbrauch soll weltweit geschlossen werden. Damit werde die Agentur einen wichtigen Beitrag zur Außen- und Sicherheitspolitik sowie Klima- und Entwicklungspolitik leisten, betont das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung.


Bundesregierung macht sich für Bonn als Sitz der IRENA stark

Bereits einen Tag nach der Gründungskonferenz findet - ebenfalls in Bonn - mit der Tagung der Vorbereitungskommission das erste Treffen aller Zeichnerstaaten statt. Die Bundesregierung will sich auch dafür einsetzen, dass IRENA in Bonn angesiedelt wird. Das Kabinett beauftragte das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium damit, ein Bewerbungsangebot auszuarbeiten und bis Ende April dieses Jahres einzureichen.

Weitere Informationen zur IRENA liefert die Gründungsbroschüre (24 S, PDF). Sie kann heruntergeladen werden unter http://www.irena.org/downloads/IRENA_brochure_DE.pdf


15.01.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.irena.org,


 

Creotecc liefert Einlegesystem für rahmenlose Photovoltaik-Module von Signet Solar

Signet Module montiert mit AluTec 42 FL.
Signet Module montiert mit AluTec 42 FL.

Mit dem neuen System AluTec 42 FL der Creotecc GmbH können rahmenlose Dünnschichtmodule von Signet Solar durch Einlegetechnik sicher montiert werden. Das System eignet sich für Doppelglas-Laminate mit rückseitig angebrachten Aussteifungen, so genannten Backrails, die bis an den Glasrand laufen, berichtet Creotecc in einer Pressemitteilung. Signet Solar habe im Dezember 2008 das Montagesystem AluTec 42 FL freigegeben und liefere auf Anfrage die Module mit den werkseitig passend aufgeklebten Backrails (Modultyp SI S4-XX.A6). Das System eignet sich laut Creotecc für Schrägdach-, Flachdach- und Freilandanlagen.   Durch die Einlegetechnik sei die von Signet Solar geforderte Absturzsicherung für die Module immer gegeben, denn Laminat und Backrails würden in den Einlegeprofilen sicher gehalten. Die Befestigung der Module durch rückseitiges Verschrauben der Backrails mit einer Unterkonstruktion entfalle. Nach Abschluss der Montage bleibe das empfindliche Glas weitgehend frei von befestigungsbedingten mechanischen Spannungen und Deformationen.


Sicher, schonend und schnell montiert

Vor dem Einlegen der Module werden Kantenschutz-Elemente auf das Glas gesteckt. Auf Backrails aus Stahl werden zur galvanischen Trennung von den Aluminium-Profilen isolierende EPDM-Gummis aufgeklebt. Das vorbereitete Modul kann dann hochkant zwischen zwei horizontal verlaufende Profilschienen eingelegt werden. Dazu wird das Modul erst mit der Oberkante aufgelegt und nach oben in die Schiene eingeschoben, anschließend mit der Unterkante aufgelegt und nach unten in die Schiene heruntergezogen. Die benötigte Unterkonstruktion ist vom Dach (Schräg-/Flachdach) bzw. Standort (Freiland) abhängig und kann ebenfalls von Creotecc passend geliefert werden.


System für die neue Generation größerer Dünnschichtmodule

"Unsere bewährte AluTec-Einlegetechnik für gerahmte Standardmodule wurde hier mit dem ebenfalls sehr erfolgreichen System AluTec FL für kleinformatige rahmenlose Module kombiniert. Das Ergebnis ist ein vollwertiges System für die neue Generation von größeren Dünnschichtmodulen, das alle Anforderungen der mechanischen Belastungstests nach IEC-Norm erfüllt", freut sich Thomas Nickel, Geschäftsführer von Creotecc. Signet Solar fertigt auf der Basis von a-Si-Dünnschichttechnik seit Oktober 2008 Doppelglas-Laminate mit 5,7 m² (Auslieferung derzeit als Viertelmodul mit 110 x 130 cm an ausgewählte Kunden). Bis Mitte 2010 rechnet das Unternehmen mit einer Produktionskapazität von 130 MWp für den europäischen Markt.

Creotecc ist ein RAL-zertifizierter Hersteller von Montagesystemen. Die Produkte basieren auf über 20 Jahren Erfahrung in der Solarbranche. Gemeinsam mit Handwerk, Industrie und unabhängigen Instituten werden die Montagesysteme fortwährend optimiert und den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Creotecc unterstützt auch bei der Planung und begleitet Projektentwickler während des Anlagenbaus. Ziel des Unternehmens ist es, die Montagezeiten bei hoher Systemqualität weiter zu minimieren.

15.01.2009   Quelle: Creotecc GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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Fraunhofer ISE meldet Photovoltaik-Weltrekord: 41,1% Wirkungsgrad für Mehrfach-Solarzellen

Weltrekordsolarzelle mit einer Fläche von 5,09 mm2 (Ga0.35In0.65P/ Ga0.83In0.17As/Ge)
Weltrekordsolarzelle mit einer Fläche von 5,09
mm2 (Ga0.35In0.65P/ Ga0.83In0.17As/Ge)

Forscher am Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme (ISE, Freiburg) haben für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom erstmals einen Wirkungsgrad von 41,1% erzielt, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. Hierzu wurde das Sonnenlicht 454-fach auf eine fünf Quadratmillimeter kleine, so genannte Mehrfachsolarzelle aus den III-V-Halbleitern Gallium-Indium-Phosphid/Gallium-Indium-Arsenid/Germanium (GaInP/GaInAs/Ge) konzentriert. "Wir sind mehr als glücklich über diesen Durchbruch", sagt Dr. Frank Dimroth, Leiter der Arbeitsgruppe III-V-Epitaxie und Solarzellen am Fraunhofer ISE. "Das ganze Team hat zu jeder Zeit an unser Konzept der metamorphen Dreifach-Solarzelle geglaubt und den Erfolg durch seine langjährige engagierte Arbeit ermöglicht", so Dimroth weiter.  Am Fraunhofer ISE werden seit 1999 so genannte metamorphe Mehrfachsolarzellen entwickelt, eine spezielle Art der Solarzellen aus III-V-Halbleiterkombinationen.


Kristalldefekte in einem Bereich der Solarzelle lokalisiert, der nicht elektrisch aktiv ist

Es handelt sich dabei um Zellen aus Ga0.35In0.65P/Ga0.83In0.17As auf GaAs- oder Ge-Substraten. Diese Materialien sind besonders optimal für die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom geeignet, sie lassen sich aber nur mit Hilfe eines Tricks - des metamorphen Wachstums - miteinander kombinieren. Der Grund ist, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Mehrfachsolarzellen ihre Struktur so beschaffen ist, dass die Halbleiter nicht denselben Abstand der Atome im Kristall, die sogenannte Gitterkonstante, besitzen. Dies erschwert das Wachstum von III-V Halbleiterschichten mit hoher Kristallqualität, da sich an den Übergängen von Materialien mit unterschiedlicher Gitterkonstante Spannung bildet, die zur Ausbildung von Versetzungen und anderen Kristalldefekten führt. Den Forschern am Fraunhofer ISE ist es jetzt gelungen, dieses Hindernis zu überwinden. Sie konnten die Defekte in einem Bereich der Solarzelle lokalisieren, der nicht elektrisch aktiv ist. So bleiben die aktiven Bereiche der Solarzelle weitgehend defektfrei - eine Voraussetzung für das Erreichen höchster Wirkungsgrade.


Solarzellenstruktur dem Sonnenspektrum auf der Erde exakt angepasst

"Dies ist ein besonders gutes Beispiel dafür, wie die Kontrolle von Kristalldefekten in Halbleitern zu einem Durchbruch in der Technologie führt", kommentiert Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. Dieses metamorphe Kristallwachstum erlaubt es den Forschern nun, einen weitaus größeren Bereich an III-V Halbleiterverbindungen für das Wachstum ihrer Mehrfachsolarzellen zu nutzen. Bei diesen höchst effizienten Strukturen ist es entscheidend, das Sonnenspektrum durch eine geeignete Wahl der das Sonnenlicht absorbierenden Materialien in drei gleich große Spektralbereiche aufzuteilen. So generieren alle Teilzellen den gleichen Strom. Dies ist ein wichtiges Argument für eine seriell verschaltete Solarzelle, in der der Strom des Bauelements letztlich immer durch den kleinsten Strom einer Teilzelle limitiert wird. Durch die Wahl der metamorphen Ga0.35In0.65P/ Ga0.83In0.17As/Ge Materialien konnte erstmals eine Solarzellenstruktur gewählt werden, welche unter dem terrestrischen Sonnenspektrum exakt stromangepasst ist. Dies macht die Struktur für die solare Energieumwandlung so effizient - ein wichtiger Grund für das Erreichen der hohen Wirkungsgrade. Bei 454-facher Sonnenlichtkonzentration erreichten die Freiburger Forscher den Weltrekord von 41,1% Wirkungsgrad. Selbst bei noch höherer, 880-facher Sonnenkonzentration konnten sie immer noch eine Effizienz von 40,4 % messen.


Photovoltaik-Konzentratorsysteme mit hohen Wirkungsgraden sollen Stromgestehungskosten rasch senken

Die hoch effizienten Mehrfachsolarzellen finden ihren Einsatz in photovoltaischen Konzentratorsystemen (CPV) für Solarkraftwerke in Ländern mit viel direktem Sonnenlicht. Das Fraunhofer ISE arbeitet zusammen mit den Unternehmen Azur Space in Heilbronn sowie Concentrix Solar GmbH in Freiburg, um die neue Technik so schnell wie möglich konkurrenzfähig zu machen. "Die hohen Wirkungsgrade unserer Solarzellen sind der effektivste Weg, die Stromgestehungskosten für konzentrierende Photovoltaiksysteme zu senken", so Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter am Fraunhofer ISE "Wir wollen erreichen, dass die Photovoltaik so schnell wie möglich mit herkömmlichen Verfahren der Stromerzeugung konkurrieren kann - hier sind wir mit unseren neuen Ergebnissen einen guten Schritt voran gekommen!"

Die Forschung an III-V Mehrfachsolarzellen für die konzentrierende Photovoltaik wurde am Fraunhofer ISE in den vergangenen 15 Jahren zunächst durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dann auch durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziell unterstützt. Auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) trug mit mehreren Doktoranden-Stipendien zum Erfolg bei.

15.01.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme (ISE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme (ISE),
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PHOTON-Netzbetreiberstatistik 2007: Photovoltaik in Deutschland wuchs um 38 Prozent

Photovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy in Toedtenried (Bayern).
Photovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace
Energy in Toedtenried (Bayern).

Im Jahr 2007 wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von mindestens insgesamt 1.150 Megawatt (MW) neu installiert, damit ist der Markt deutlich gewachsen. Das geht hervor aus einer Statistik, die das Solarstrom-Magazin PHOTON im Januar 2009 auf der Grundlage von Zahlen der Stromnetzbetreiber aktualisiert hat. Der Photovoltaik-Zubau im Einzugsgebiet von 39 Netzbetreibern, die PHOTON nicht geantwortet haben, ging nicht in diese Statistik ein, da PHOTON keine Hochrechnung durchführt. Der tatsächliche Zubau 2007 dürfte somit höher als die genannten 1.150 MW gewesen sein. Der Monitoring-Bericht der Bundesregierung ging von rund 1,1 GW aus.   Im Vergleich zu 2006 wuchsen die Neuinstallationen laut PHOTON um 315 MW beziehungsweise um 37,7 Prozent. Zum Stichtag 31. Dezember 2007 waren demnach Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 3.953 Megawatt am Netz. Sie lieferten 0,56 Prozent des deutschen Stroms. Im Jahr 2006 waren es noch 0,42 Prozent gewesen, berichtet PHOTON.


58 % des bundesweiten PV-Zubaus 2007 in Bayern und Baden-Württemberg

Wie in den Vorjahren wurden die meisten neuen Solarstrom-Anlagen 2007 in Bayern errichtet (+ 426 Megawatt). Die bayerischen Photovoltaikanlagen lieferten 1,7 Prozent des Stroms im Freistaat, im Bundesdurchschnitt waren es nur 0,56 Prozent. Den zweiten Platz unter den Bundesländern belege Baden-Württemberg mit einem Zubau von 245 MW. Nordrhein-Westfalen kam mit 119 Megawatt Zubau im Jahr 2007 auf Platz drei.

Im Zuge der damaligen Diskussion über die Höhe der Solarstrom-Einspeisevergütungen hatte der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) berichtet, dass der Neubau von PV-Anlagen im Gebiet der EnBW Transportnetze AG in den Jahren 2006 und 2007 um jeweils 10 % zurückgegangen sei. Diese Auswertung zeige, dass ab dem Jahr 2005 sowohl die Zahl der in Betrieb gegangenen PV-Anlagen als auch die neu installierte Gesamtleistung deutlich zurückgegangen sei, betonte der SFV, der eine weitere Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom vor diesem Hintergrund als unverantwortlich bezeichnete: newsa2008m02.html#news8446

Weitere Informationen:

PHOTON-Netzbetreiberstatistik (Excel-Tabelle): www.photon.de

Monitoringbericht der Bundesregierung: http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/14513.pdf

15.01.2009   Quelle: Photon Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy eG,
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US-Unternehmen Advanced Solar Photonics baut Dünnschicht-Photovoltaik-Fabrik

ASP Stammsitz in Lake Mary, Florida.
ASP Stammsitz in Lake Mary, Florida.

Advanced Solar Photonics (ASP; Lake Mary, Florida), Hersteller von Systemen zur Laserbeschriftung, Oberflächenbehandlung und Kantenbearbeitung von Solarzellen, meldete am 8. Januar 2009, das Unternehmen habe ein größeres werk bezogen, in dem eine Dünnschicht-Solarmodulfabrik auf einer Fläche von knapp 30.000 Quadratmetern entstehen soll. Der erste Spatenstich für das als "SolarFabT" bezeichnete Werk soll 2009 gesetzt werden, bis Ende 2010 soll die Produktionskapazität laut Pressemitteilung bis zu 40 Megawatt (MW) betragen, eine weitere Kapazitätserweiterung sei möglich. Die Solar-Fabrik in Florida wird laut ASP rund 200 "grüne" Arbeitsplätze schaffen. In der "SolarFabT" will ASP Dünnschichtmodulen vom Typ "SunPanelsT" entwickeln, die skalierbar und bis zum Jahr 2011 wettbewerbsfähig sein sollen. SolarFabT werde die erste Fabrik für Solarmodule in Florida sein, heißt es in der Pressemitteilung.  "Wir kennen uns gut mit Produktions- und Konstruktionssystemen aus, denn wir haben uns in den letzten zehn Jahren intensiv damit beschäftigt. Wir haben diese Branche lange beobachtet und sind nun bereit, eine vollständige Lösung anzubieten die wettbewerbsfähig ist und die zur Revolutionierung des Photovoltaik-Marktes beitragen wird", sagte Edgardo Rodriguez, Vizepräsident des Vertriebs bei ASP. Das Unternehmen arbeite stetig daran, die Produktionskosten gering zu halten und nutze eine patentierte Technologie, um die Kosten von Dünnschicht-Solarzellen pro Kilowatt zu reduzieren.



15.01.2009   Quelle: Advanced Solar Photonics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ASP,
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Kleine und mittlere Feuerungsanlagen: Heizungsbranche fordert strengere Grenzwerte für Feinstaub

Pellets brennen sauber und verursachen wenig Staub.
Pellets brennen sauber und verursachen
wenig Staub.

Mit dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und dem Deutschen Energie-Pellet-Verband (DEPV) fordern die wichtigsten Wirtschaftsverbände aus dem Heizungssektor die Bundesregierung auf, die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) noch in dieser Legislaturperiode zu novellieren. Damit verbunden wären strengere Grenzwerte für die Feinstaubemissionen für neue Heizungen wie auch entsprechende Regelungen für alte Feuerungsanlagen. Diese müssen nachgerüstet oder stillgelegt werden, wenn sie nicht den gesetzlichen Standard erreichen. Anders als bei der Automobilindustrie seien die Hersteller moderner Heizungen und von Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien an strengeren Grenzwerten interessiert, betonen die Verbände in ihrer Pressemitteilung. 

Mehr als drei Millionen veraltete Heizungsanlagen

In Deutschland sind mehr als drei Millionen Heizungsanlagen älter als 20 Jahre und damit nicht mehr auf dem Stand der Technik. Die nach Auffassung der Verbände längst überfällige Verabschiedung der 1. BImSchV könne einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz sowie zur Auflösung des Modernisierungsstaus leisten. Die Heizungs- und EE-Branche erhofft sich dabei einen deutlichen Wettbewerbsvorteil aufgrund des Technologievorsprungs Deutschlands in der Umwelt- und Heizungstechnologie.


Moderne Holz- und Pelletfeuerungen pauschal vorverurteilt

Vor allem der Energieträger Holz leide zudem darunter, dass aufgrund von Feinstaubemissionen alter Öfen auch moderne Holz- und Pelletfeuerungen pauschal vorverurteilt würden, betonen die Verbände. Neben der Solarwärme-Branche seien deshalb auch die Hersteller moderner Holzfeuerungen an strengen Feinstaub- und Abgasgrenzwerten interessiert. Industrie und Verbraucher benötigten nun Planungssicherheit und Orientierung für anstehende Investitionsentscheidungen in Form einer verabschiedeten Verordnung.


Verunsicherung der Verbraucher soll vermieden werden

Im Falle eines Scheiterns der 1. BImSchV-Novelle ist nach Einschätzung der Verbände in den Kommunen bei der Umsetzung der EU-Feinstaub-Richtlinie mit einem Wildwuchs an unterschiedlichen Luftreinhaltungsregelungen zu rechnen. Dies würde zu einer Verunsicherung der Verbraucher und einer Investitionszurückhaltung führen und letztlich das Klimaziel der Bundesregierung gefährden, wonach im Jahr 2020 mindestens 14 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden sollen. Da sich die Feinstaubemission aus der Holzverbrennung allein durch saubere neue Feuerungsanlagen nicht deutlich senken lässt, wurde in der 1. BImSchV neben Feinstaubgrenzwerten auch eine Regelung für Altanlagen (Gültigkeit ab 1.1.2015) aufgenommen. Deren Bestand liegt derzeit nach Angaben der Verbände bei etwa 14 Millionen Feuerstätten (Öfen und Kamine) auf Holzbasis, im Vergleich dazu gibt es nur rund 700.000 Holzheizungen. Ältere Holzfeuerstätten verfügen über ein deutlich höheres Emissionsniveau und sind für rund 2/3 der Emissionen aus der Holzverfeuerung verantwortlich. Technische Lösungen für die Nachrüstung solcher emissionsreicher Einzelraumfeuerstätten sind bereits verfügbar, ebenso Förderprogramme.

15.01.2009   Quelle: Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH); Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar); Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV),


 

Phoenix Solar AG erweitert Rahmenvertrag mit KGAL auf Investitionsvolumen von 375 Millionen Euro

Der Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG (Sulzemoos), hat am 14.01.2009 den mit der KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL, Grünwald) im September 2007 geschlossenen Rahmenvertrag um mindestens 150 Millionen Euro für das Jahr 2011 erweitert und verlängert. Die Vertragsparteien vereinbarten, dass die Phoenix Solar Gruppe Photovoltaik-Großkraftwerke im Auftrag der KGAL entwickelt und als Generalunternehmer errichtet, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Für den Zeitraum von 2009 bis 2011 betrage das Investitionsvolumen nunmehr mindestens 375 Millionen Euro.  Die Zielmärkte für den Bau der Kraftwerke seien Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich sowie künftig auch andere Länder mit geeigneten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Photovoltaikanlagen.


14.01.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fachmesse Intersolar 2009 bricht bereits jetzt den Flächenrekord des Vorjahres

Intersolar 2009: Mehr Fläche, mehr Aussteller.
Intersolar 2009: Mehr Fläche, mehr Aussteller.

Am 27. Mai öffnet die Intersolar 2009 ihre Pforten, die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik. Doch schon jetzt wächst die Messe über die Grenzen der Intersolar 2008 hinaus. Zuletzt belegten die Aussteller auf der Intersolar 2008 in sieben Hallen insgesamt 76.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Dieser Vorjahresstand wurde bereits im Dezember erreicht und lässt die Veranstalter hoffnungsvoll auf die Intersolar 2009 blicken. Dann sind 100.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in neun Hallen geplant. Bereits im letzten Jahr konnte die Intersolar ein Flächenwachstum von 120 % verzeichnen - ein absoluter Rekord, der zum großen Teil den neuen Möglichkeiten auf der Neuen Messe München geschuldet war, wo die Intersolar 2008 nach den erfolgreichen Jahren in Freiburg erstmals stattfand. Mit dem erneuten Wachstum von geplanten 31 % auf insgesamt 100.000 m2 stärkt die Intersolar erneut ihre Position als weltweit größte Fachmesse für Photovoltaik und Solarthermie.  Damit bestätigt sie auch ihren Status als die internationale Leitmesse für Solartechnik. Die Veranstalter rechnen damit, dass die gesamte Fläche in zwei bis drei Monaten komplett ausgebucht sein wird.

"Wir begrüßen die aktuellen Zahlen und sehen der Intersolar 2009 mit Spannung entgegen. Mit der jetzt erreichten Größe spiegelt die Intersolar auch die internationale Bedeutung der Branche wider, die auch im kommenden Jahr maßgeblich wachsen wird. Die Entwicklung zeigt uns, dass wir mit unserem Messekonzept auf dem richtigen Weg sind", kommentiert Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim), einem der beiden Veranstalter der Intersolar 2009.


Optimal segmentierte Branchenansprache auf der Intersolar 2009

Ein solches Wachstum muss natürlich auch thematisch und organisatorisch auf der Messe abgebildet werden. Die klare Gliederung in die Bereiche Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen erleichtert Ausstellern und Besuchern die Orientierung auf der Messe. Auf der kommenden Veranstaltung wird darüber hinaus auch die Photovoltaik-Produktion und -Technologie gestärkt. Auf der Intersolar 2009 steht den Ausstellern dazu erstmals eine eigene Halle zur Verfügung, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Vorgestellt wird das neue Segment gemeinsam mit der PV-Group, einer auf die Photovoltaik spezialisierten Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI. "Wir sind uns sicher, mit dieser Struktur und der damit verbundenen optimierten Zielgruppenansprache auch qualitativ den nächsten Schritt im Wachstum der Intersolar genommen zu haben", so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, dem weiteren Veranstalter der Intersolar. "Das Feedback, das wir bislang durch die Aussteller erhalten haben, bestätigt uns eindeutig im eingeschlagenen Weg."


"PV Industry Forum" und "European Solar Thermal Energy Conference" im Vorfeld

Auch im kommenden Jahr wird darüber hinaus die Struktur der internationalen Solartechnik im Konferenz- und Rahmenprogramm der Messe mit maßgeschneiderten Angeboten adressiert. Auf dem fünften jährlich veranstalteten "PV Industry Forum" am 25. und 26. Mai 2009 treffen sich die internationalen Experten der Photovoltaik-Branche zum fachlichen Austausch. Ebenso werden auf der vierten "European Solar Thermal Energy Conference" estec2009, die ebenfalls am 25. und 26. Mai 2009 stattfindet, die wichtigsten aktuellen Themen der Solarthermie-Branche auf internationaler Ebene beleuchtet. Darüber hinaus wird auch 2009 wieder die Konferenz "Solar Gigawatts for North America" im Vorfeld der Intersolar 2009 stattfinden. Zu den Veranstaltungen im Kongress- und Rahmenprogramm der Intersolar 2009 werden über 2.000 Fachbesucher aus Europa, Asien, Afrika und Amerika erwartet.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 und zum begleitenden Kongress- und Rahmenprogramm im Internet unter http://www.intersolar.de

14.01.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Roth & Rau AG und Innovalight installieren weltweit erste Pilotlinie zur Solarzellen-Produktion mit Silizium-Tintenstrahldruck-Technologie

Solarzelle von Innovalight.
Solarzelle von Innovalight.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) und Innovalight, Inc. (Sunnyvale, Kalifornien) haben die Installation der weltweit ersten Produktionslinie für Solarzellen auf der Basis einer Silizium-Tintenstrahldruck-Technologie abgeschlossen, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. Bereits im November und Dezember 2008 sei die Funktionsfähigkeit dieser bei Innovalight im kalifornischen Sunnyvale gebauten und installierten ersten Pilotfertigungslinie hergestellt worden. "Im Verbund mit herkömmlicher Silizium-Solarzellentechnologie bietet die Siliziumdruckplattform von Innovalight ein überzeugendes Kostensenkungspotenzial", so Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.  "Die Kombination der hohen Fertigungskompetenz von Roth & Rau mit der Silizium.-Nanotechnologie von Innovalight birgt ein enormes Marktpotenzial", fügte er hinzu. Die Pilotlinie verbinde die Vorzüge und Kostenvorteile der kristallinen Silizium-Wafer-Technologie mit der hochwertigen Siliziumdrucktechnologie zur kostengünstigen Produktion leistungsfähiger Solarzellen.


Produktionskapazität kann bei Bedarf stufenlos auf mehrere 100 MWp ausgebaut werden

Roth & Rau installierte den Großteil der Solarzellenfertigungsanlagen, in welche die eigens entwickelte Tintenstrahldruckplattform und Siliziumtintenproduktionssysteme von Innovalight integriert wurden. Diese bei Innovalight installierte erste Pilotfertigungsplattform verfügt laut Pressemitteilung über eine Produktionskapazität von 10 Megawatt (MWp) und lässt sich bei Bedarf stufenlos auf mehrere 100 MWp ausbauen. "Roth & Rau ist ein hervorragender Kooperationspartner", sagte Conrad Burke, Präsident und Geschäftsführer von Innovalight. "Das Unternehmen bringt seine hohe Fertigungskompetenz in die Weiterentwicklung unserer Technologie zur Marktreife ein", fügte er hinzu.

14.01.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovalight, Inc.,
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DUH, SolarWorld, LichtBlick und B.KWK: Wahljahr 2009 entscheidet über Energiewende

DUH-Jahresbericht 2008 zum Klimawandel.
DUH-Jahresbericht 2008 zum
Klimawandel.

"Das bevorstehende Wahljahr 2009 entscheidet darüber, ob Deutschlands Weg in ein neues, auf Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz basierendes Energiesystem fortgesetzt werden kann oder ob sich noch einmal die strukturkonservativen Verfechter der Alt-Energien Atomkraft und Kohle durchsetzen". Auf diese Alternative haben in Berlin mit dem Solar-Unternehmen SolarWorld und dem Ökoenergiehändler LichtBlick zwei führende Unternehmen, mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) ein Industrieverband und mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eine Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hingewiesen. In einer gemeinsamen Presseerklärung stellen die Beteiligten fest, dass der eingeschlagene Weg zu einem neuen Energiesystem von einem breiten gesellschaftlichen Spektrum getragen wird. "Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland versteht erneuerbare Energien und die Ausrichtung auf mehr Energieeffizienz als Teil der Lösung unserer großen Zukunftsprobleme, wie Klima- und Ressourcenkrise. Dieselbe Mehrheit sieht Atomkraft und neue Kohlekraftwerke als Teil des Problems. Trotzdem steht 2009 ein beinharter Machtkampf über unser zukünftiges Energiesystem bevor", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. 

Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke würde Ausbaudynamik der erneuerbaren Energien bremsen

So bedeute die von den vier dominierenden Energiekonzernen angeschobene Debatte über einen Ausstieg aus dem Atomausstieg nicht nur den faktischen Bruch der von ihnen selbst vor wenigen Jahren verhandelten und unterzeichneten Ausstiegsvereinbarung. Sie werde auch unter der falschen Prämisse des Klimaschutzes geführt. "Unter den Bedingungen des gerade im Dezember beschlossenen EU-Emissionshandels hätte eine Laufzeitverlängerung der 17 verbliebenen deutschen Atomkraftwerke entgegen der Propaganda der AKW-Betreiber und ihrer Lautsprecher in der Politik auf den Klimaschutz überhaupt keinen Einfluss", betont Baake. Denn die bis 2020 EU-weit festgelegte Obergrenze erlaubter CO2-Emissionen sei gleichzeitig auch die Untergrenze. 2020 werden in Europa Emissionszertifikate für 1.720 Mio. Tonnen CO2 an Energiewirtschaft und Industrie versteigert bzw. ausgegeben. Jede CO2-Einheit, die wegen eines Weiterbetriebs deutscher Atomkraftwerke über die EU-Zielvorgaben hinaus eingespart würde, werde dann anderswo in Deutschland oder einem anderen EU-Land zusätzlich emittiert. Weil aber selbst die CDU nach dem Wortlaut ihres Parteitagsbeschlusses von Anfang Dezember 2008 "keinen Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland" wolle, werde eine Laufzeitverlängerung bestehender Altmeiler im Ergebnis nur die Ausbaudynamik der erneuerbaren Energien bremsen.


"Jedes zusätzliche Großkraftwerk wäre ein Angriff auf die Vorrangregelung für erneuerbare Energien."

Der Leiter Nachhaltige Unternehmensentwicklung der SolarWorld AG, Milan Nitzschke, wies darauf hin, dass erneuerbare Energien und unflexible Großkraftwerke nicht zusammenpassen. "Braunkohle- und Atomkraftwerke verstopfen zeitweise geradezu das deutsche Stromnetz und verhindern, dass sauberer Strom aus Sonne und Wind zu 100 Prozent eingespeist werden können", so Nitzschke. "Jedes zusätzliche Großkraftwerk wäre ein Angriff auf die Vorrangregelung für erneuerbare Energien." Demgegenüber biete der bisherige Atomkonsens für die erneuerbaren Energien Investitionssicherheit. So werde die wegfallende Atomstromerzeugung Jahr für Jahr durch den Ausbau erneuerbarer Energien mehr als nur ausgeglichen. In den nächsten zehn Jahren könnten erneuerbare Energien Kohle und Kernenergie von Platz Eins der deutschen Stromerzeugung verdrängen. Das sei dauerhaft billiger, sicherer und sauberer. Zudem würden Wertschöpfung und Arbeitsplätze im eigenen Land bleiben. Bedingung sei, dass das Rad der Energiepolitik nicht zurückgedreht werde.


Wettbewerb in den Energiemärkten nötig

Ohne Rahmenbedingungen, die wirklichen Wettbewerb in den Energiemärkten garantieren, fresse sich die Energiewende immer wieder fest, sagte Gero Lücking, Mitglied der Geschäftsleitung des Hamburger Ökoenergiehändlers LichtBlick. "Neue Player müssen im Markt Fuß fassen können, um die notwendigen Innovationen gegen die etablierten Konzerne durchsetzen zu können. Neutrale Strom- und Gasnetze sind dafür die Grundvoraussetzung".


Förderprogramm für Fern- und Nahwärmenetze soll Arbeitsplätze sichern

Der Vizepräsident des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung, Professor Klaus Traube, forderte die Bundesregierung auf, im Rahmen ihrer Konjunkturhilfen für die angeschlagene Wirtschaft, den Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen stärker als bisher geplant zu fördern. "Ein Förderprogramm für Fern- und Nahwärmenetze sichert Arbeitsplätze, modernisiert die Infrastruktur und dient wie kaum eine andere Einzelmaßnahme dem Klimaschutz", sagte Traube. Außerdem könne das im soeben verabschiedeten Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung festgeschriebene Ziel, die Stromerzeugung aus hocheffizienten KWK-Anlagen bis 2020 auf 25 Prozent zu verdoppeln, so eher erreicht werden. Traube wandte sich entschieden gegen den Bau einer neuen Generation klimaschädlicher Kohlekraftwerke, die ausschließlich Strom erzeugen und so weniger als die Hälfte der eingesetzten Energie nutzen. Traube: "Jedes dieser Kraftwerke verringert die Wahrscheinlichkeit, dass wir das von der Bundesregierung angestrebte KWK-Ziel von 25 Prozent wirklich erreichen."


Ungewöhnliche Allianzen für Erneuerbare und Effizienz

DUH, SolarWorld, LichtBlick und B.KWK kündigten an, dass die Verfechter der Energiewende in Deutschland sich im Wahljahr 2009 regelmäßig in jeweils angemessener Zusammensetzung gemeinsam in die energiepolitischen Debatten einbringen wollen: "Die Akteure der Energiewende werden sich zu Wort melden und auch in ungewöhnlichen Allianzen für Erneuerbare und Effizienz werben", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Baake.


14.01.2009   Quelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH), LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH & Co. KG, SolarWorld AG, Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DUH,
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SunEdison startet umfangreiches Solar-Programm mit Immobilien-Konzern Developers Diversified

Der US-Solarenergie-Dienstleister SunEdison LLC (Beltsville, Maryland) berichtete am 7. Januar 2009, dass er ein umfangreiches Photovoltaik-Programm ins Leben gerufen habe, das gemeinsam mit dem Real Estate Investment Trust (REIT) Developers Diversified Realty (DDR; Cleveland, Ohio) durchgeführt werden soll, der Einkaufszentren entwickelt und bewirtschaftet. Laut Vereinbarung werde SunEdison die Möglichkeit haben, Solarstrom-Systeme auf mehr als 200 Einkaufszentren in 24 US-Bundesstaaten sowie in Puerto Rico zu errichten. Die Photovoltaikanlagen sollen auf einer Gesamtfläche von rund 2,8 Millionen Quadratmetern installiert werden. Die Photovoltaik-Gesamtleistung des Programms soll bis zu 259 Megawatt (MW) betragen, kündigt SunEdison in einer Pressemitteilung an. Sobald eine Photovoltaikanlage fertig gestellt ist, kann Developers Diversified Solarstrom für allgemein genutzte Flächen kaufen. Außerdem sollen die Mieter der Einkaufszentren die Möglichkeit haben, den erzeugten Solarstrom zu geringeren Preisen als üblich zu beziehen und damit Energiekosten einzusparen. 
"Developers Diversified ist ein fortschrittliches Immobilienunternehmen und versorgt seine Mieter durch dieses große Stromerzeugungsprogramm mit sauberer Solarenergie und schützt so gleichzeitig die Umwelt", sagte Brian Jocolick, Geschäftsführer von SunEdison Americas. "Dies ist eine gute Möglichkeit für Developers Diversified und für seine Mieter Kosten einzusparen. Außerdem wird eine durchschnittliche Solarstromanlage im Rahmen des Programms ungefähr 4,5 Millionen Kilogramm CO2-Emissionen einsparen helfen", ergänzte Jacolick. Developers Diversified Realty besitzt und betreibt etwa 720 Einkaufszentren beziehungsweise Liegenschaften, auf den Shoppingcenter gebaut werden können in 45 US-Bundesstaaten sowie in Puerto Rico, Brasilien, Russland und Kanada.

14.01.2009   Quelle: SunEdison LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuer Dienstleister mit erfahrenem Team für Kundengewinnung im Bereich der erneuerbaren Energien

Susanne Krause, Geschäftsführerin Pier 3 Marketing
Susanne Krause,
Geschäftsführerin
Pier 3 Marketing

Nur wer die vielfältigen und regional höchst unterschiedlichen Kundenwünsche beim Vertrieb regenerativer Energiesysteme genau kennt, kann sein Angebot punktgenau und erfolgreich darauf ausrichten, betont die Pier 3 Marketing GmbH in einer Pressemitteilung. Dies gelte für Hersteller, Großhändler, Systemintegratoren wie auch Installateure. Dieses Wissen und darüber hinaus viele Jahrzehnte Erfahrung im Marketing und Vertrieb auf Agentur-, Medien- und vor allem Kundenseite bieten die drei Gründer der pier 3 Marketing GmbH aus Hamburg. Das auf den Vertriebsaufbau, Vertriebsunterstützung und Marketingkommunikation für erneuerbare Energien spezialisierte Team biete einen einzigartigen Rundum-Service für Photovoltaik, Solarwärme, Geothermie, Wind- und Bioenergie.  Das Angebot reicht von der Strategieentwicklung für den Aufbau und zur Unterstützung von Vertriebsorganisationen über die Konzeption von Maßnahmen zur Kundengenerierung bis zur Realisierung erfolgreicher Online- wie auch Offline-Projekte.



Branchenerfahrung plus Marketing und Vertrieb

"Das Wissen um die Kundenwünsche und -bedürfnisse in den verschiedenen Zielgruppen ist die Pflicht im Wettbewerb der Anbieter. Das Beherrschen der Kür, nämlich die erfolgreiche Positionierung des eigenen Angebotes beim Kunden, ist eine der Herausforderungen der Zukunft", erklärt Susanne Krause, Geschäftsführerin und Mitgründerin von Pier 3 Marketing. Sie hat die Problematik auf Industrieseite selbst erlebt: "Viele Unternehmen scheuen sich nach wie vor, dafür externe Dienstleister zu nutzen, weil sehr spezielle Kenntnisse der Branche erforderlich sind. Wir werden die Verbindung unserer Erfahrung auf dem deutschen und internationalen Märkten in den erneuerbaren Energien und Know-how in Marketing und Vertrieb zukünftig zum Nutzen unserer Kunden einsetzen", fügt die Diplom-Kommunikationswirtin hinzu, die dabei auf eine langjährige Praxis zurückblicken kann. Susanne Krause war von 1998 bis 2008 als Director Marketing der Conergy Tochter SunTechnics für den internationalen Aufbau in 17 Ländern verantwortlich. Zwischen 2001 und 2004 leitete sie das europäische Vertriebsnetz.

Die Drei sind ein eingespieltes Team: Andrea Westermann kennt als ehemalige Global Marketing Managerin des Systemintegrators die Kundenwünsche und hat vielseitige Erfahrung bei der erfolgreichen Markteinführung regenerativer Hybrid- und Stand-Alone-Systeme sowie bei der Vermarktung von Großanlagen im Bereich Asia/Pacific gesammelt. Thorsten Peters hat als Head of Global Creative Services acht Jahre Text, Grafik und Internet verantwortet und rundet damit das ganzheitliche Experten-Know-how ab. Die Gründer schließen damit die Lücke zwischen Fachwissen in Marketing/Vertrieb und den im Bereich regenerativer Energien notwendigen Branchenkenntnissen.

14.01.2009   Quelle: Pier 3 Marketing GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pier 3 Marketing GmbH,
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AZUR Solar präsentiert "DuoSolar"-System für Photovoltaik und Solarthermie auf der BAU 2009

Solar-Carport in Bad Saulgau
Solar-Carport in Bad Saulgau

Als Messeneuheit 2009 stellt die AZUR Solar GmbH aus Wangen im Allgäu die AZUR "DuoSolar"-Technologie auf der Messe BAU 2009 in Müchen vor. Das System nutzt die Photovoltaik auch thermisch, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das AZUR-Duo-Solar-Modul kann laut Anbieter in unterschiedlicher Weise betrieben werden: Im Photovoltaik- & Heizmodus, also bei kombinierten PV- und Heizanwendungen, kann die Temperatur des Kühlmittels bis 60° C steigen. Mit der Erhöhung der Eingangstemperatur der Heizpumpe werde somit ein deutlich höherer Wirkungsgrad des Heizsystems erreicht. Bei der anderen Variante, dem Betrieb im hoch effizienten Bereich, steige der Wirkungsgrad des photovoltaischen Solarmoduls um bis zu 20 %, wenn die Temperatur der Kühlflüssigkeit niedrig gehalten wird, heißt es in der Pressemitteilung.  "Energieeffizientes Bauen, eines der Leitthemen der Bau 2009, war noch nie so aktuell wie heute. Wir legen großen Wert darauf, in diesem Bereich unsere Lösungen zu präsentieren", erklärt Bernd Sauter, Geschäftsführer der AZUR Solar GmbH. Zu den seitens der Messeveranstalter thematisierten Fragen der steigenden Energiepreise, abnehmender Rohstoff-Ressourcen wolle AZUR Solar mit eigenen Lösungen einen Beitrag leisten. Sauter: "Unsere Systeme dienen der Nachhaltigkeit in ökonomischer wie ökologischer Hinsicht".



Unterkonstruktionen von AZUR Solar am Beispiel eines Carports

Mit seinen Photovoltaik-Unterkonstruktionen bietet AZUR Solar die passende Befestigung für Module in jedem Einsatzbereich, gleichermaßen auf Privathäusern, Wirtschaftsgebäuden oder Industriehallen. Als Beispiel für neue Aufständerungsmöglichkeiten aus jüngster Zeit kann eine große Carportanlage für Caravans dienen, die am Rande eines Golfplatzes in Bad Saulgau errichtet wurde und große Aufmerksamkeit in der Fachwelt weckte. Der Carport besteht aus Solarmodulen, die jährlich 640.000 KWh Solarstrom erzeugen. Sie bieten in Verbindung mit dem Carport 190 PKW sowie 30 Reisemobilen Platz. Die speziell entwickelte Unterkonstruktion führt das Wasser ab und macht eine zusätzliche Dachhaut überflüssig, betont AZUR Solar.


Kooperation mit Wechselrichter Diehl Ako

AZUR Solar beschäftigt derzeit 50 Mitarbeiter und sieht sich als zuverlässiger Komplettanbieter: Das Großhandelsunternehmen bietet Produkte für Handwerk, Bauwirtschaft und Fachhandel sowie Planung, Beratung und spezielle Lösungen. Kooperationen mit innovativen Unternehmen, beispielsweise im Bereich der Zelltechnologie, und mit weiteren Partnern der Solarbranche sollen den Kunden als Fachkompetenz oder in Form von Lieferkonditionen zugute kommen. So auch die Zusammenarbeit mit der Diehl Gruppe bzw. dem Teilkonzern Diehl Controls/Diehl AKO, dem in Wangen ansässigen, bekannten Markenhersteller aus der Hausgeräteindustrie. Im Bereich "Alternative Energien" entwickelt, produziert und vertreibt Diehl Wechselrichter, die ein wichtiges Element des AZUR Solar-Portfolios darstellen. Durch das Gesamtangebot aller notwendigen Komponenten für die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht, kombiniert mit umfassender Beratung, sieht sich AZUR Solar in einer Vorreiterrolle in der Solarbranche.

14.01.2009   Quelle: AZUR Solar GmbH; (open pr)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar GmbH; AES,
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Photovoltaik-Handelsplattform pvXchange gründet Aktiengesellschaft

pvXchange-Geschäftsführer Kai Malkwitz
pvXchange-Geschäftsführer
Kai Malkwitz

Der nach eigenen Angaben führende Spotmarkt für Solartechnik, pvXchange, richtet seine Unternehmensstruktur neu aus. Seit dem 16. Dezember 08 ist die pvXchange international N.V. gegründet. Die Aktiengesellschaft mit Sitz in Maastricht (Niederlande) bündelt künftig alle Geschäftsbereiche der Solartechnik-Experten. Die pvXchange GmbH (Berlin) führt weiterhin das operative Geschäft der internationalen Solar-Handelsplattform durch, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Die N.V. bietet uns einen größeren finanziellen und operativen Spielraum. In Zukunft können wir unter dem Dach der Holding weitere Geschäftsfelder betreiben, Investoren und Mitarbeiter beteiligen sowie am Kapitalmarkt gelistet werden", erläutert Kai Malkwitz, Geschäftsführer pvXchange GmbH, die Gründe zur Umstrukturierung des Unternehmens.  pvXchange will mit dem neu gewonnenen Potenzial seine internationale Expansion vorantreiben und weitere neue Online-Dienstleistungen für Solartechnik ermöglichen. 2008 vermittelte das Unternehmen nach eigenen Angaben Solarmodule (Photovoltaik) mit einer Leistung von rund 100 Megawatt. Dies entspreche einem Handelsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Mit seinem internationalen Netzwerk und ergänzenden Dienstleistungen baut pvXchange seine Position auf dem global wachsenden Markt für erneuerbare Energien stetig aus. pvXchange ist neben Europa auch in Asien und den USA präsent.

13.01.2009   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange GmbH,
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Photovoltaik: Yingli Green Energy schließt Liefervertrag mit GOLDBECK Solar

Solar-Module von Yingli auf dem Dach des Fußballstadions in Kaiserslautern
Solar-Module von Yingli auf dem Dach
des Fußballstadions in Kaiserslautern

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China), ein vertikal integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten, meldete am 5. Januar 2009, das Unternehmen habe einen Liefervertrag mit dem deutschen Photovoltaik-Systemspezialisten GOLDBECK Solar GmbH (Hirschberg) geschlossen, der sich auf Anwendungen auf Industriegebäuden spezialisiert hat. Laut Vereinbarung werde Yingli Green Energy im Jahr 2009 mindestens 15 Megawatt PV-Module an GOLDBECK Solar liefern. Außerdem sei vertraglich vereinbart worden, dass GOLDBECK Solar bei Bedarf im Jahr 2009 zusätzlich Photovoltaik-Module im Umfang von bis zu 58 MW von Yingli Green Energy beziehen kann.  "Wir freuen uns darüber, Yingli als einen Hauptlieferanten gewonnen zu haben", sagte Joachim Goldbeck, Geschäftsführer von GOLDBECK Solar. "Unser Ziel ist, unseren Kunden hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Eine unserer Hauptstrategien zur Erreichung dieses Zieles ist es, mit branchenführenden Anbietern wie Yingli zusammenzuarbeiten und unsere Kunden so langfristig zu binden."

Liansheng Miao, Vorstand von Yingli Green Energy ergänzte: "Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit GOLDBECK Solar im Jahr 2009. Mit den Kostenvorteilen und Qualitätssicherungs-Kapazitäten unseres vertikal integrierten Unternehmens können wir zuverlässige, hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Dies entspricht auch der Strategie, unseren Kunden immer hochwertigere Produkte anzubieten. Wir sind sicher, dass diese Anstrengungen dazu beitragen werden, unsere Marke breiter und gründlicher bekannt zu machen.

13.01.2009   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited,
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Schüco 2° Concept für intelligente Gebäudehüllen wird auf der BAU 2009 präsentiert

Voll integrierte Energiefassade mit transparenten Photovoltaik-Modulen
Voll integrierte Energiefassade mit
transparenten Photovoltaik-Modulen

Nachhaltige Lösungen für höhere Energieeffizienz bei niedrigeren CO2-Emissionen zeigt die Schüco International KG an ihrem Messestand auf der BAU 2009. Im Mittelpunkt der Neuerungen steht das "Schüco 2° Concept", mit dem die Gebäudehülle durch flexible Layer-Technologie äußeren wie inneren Gegebenheiten bestmöglich angepasst wird. Sowohl in der Energiebilanz des Gebäudes als auch beim Komfort für den Nutzer werde so stets das Optimum erreicht, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch das 2° Concept leiste Schüco einen nachhaltigen Beitrag gegen den drohenden Klimawandel. Allein bei Gebäuden lassen sich dadurch laut Schüco bis zu 80 Prozent Kohlendioxid-Emissionen einsparen. Das Ziel findet sich im Titel des neuen Konzepts wieder: Angestrebt wird, die Klimaerhöhung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. 


Wärmedämmung, Sonnenschutz und Photovoltaik

Das Schüco 2° Concept schone Umwelt und Klima - und weist dabei selbst viele Parallelen zur Natur auf, betont das Unternehmen. Denn wie die Natur, die sich tags wie nachts sowie an veränderte Jahreszeiten anpasst, sei auch die neue Gebäudehülle konzipiert. Ein heißer Augusttag erfordere grundsätzlich andere Eigenschaften als eine kalte Dezembernacht - Schüco 2° Concept reagiere darauf adaptiv. Je nach individuellem Bedarf, Tages- oder Witterungsbedingungen lassen sich lichtdurchlässige Funktionselemente vor die entsprechenden Fensteröffnungen schieben. Diese Funktionselemente dienen im Wechselspiel zum Beispiel der Wärmedämmung, dem Sonnenschutz und der Energiegewinnung mit Photovoltaik. Ziel sei, Schüco 2° Concept bis 2011 serienreif zu entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung.

"Unser Ziel ist es, mit Systemen, die sich durch den Doppeleffekt 'Energie sparen und Energie gewinnen' auszeichnen, einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunft unserer Lebens- und Umwelt zu leisten. Mit Schüco 2° Concept ist uns schon heute ein Meilenstein für die Gebäudehülle von morgen gelungen", so Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. "Schüco stellt sich der Verantwortung für Umwelt und Mensch. Die Begrenzung der Klimaerhöhung auf letztendlich zwei Grad ist eine deutliche Vorgabe, der wir uns verpflichtet fühlen."

Welche Innovationskraft Schüco in Bezug auf energieeffiziente Gebäudehüllen besitzt, werde am Beispiel der E2 Fassade deutlich. Auf der BAU 2007 noch als Prototyp zu sehen, habe die Innovation, die als perfekte Schnittmenge von Design-Welt und Technik-Welt gelte, auf der diesjährigen Fachmesse ihre Marktreife erreicht. Erste Objekte würden bereits umgesetzt.

13.01.2009   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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Tochter der Phoenix Solar AG erwirbt Projektgesellschaft mit Rechten in Italien

Phoenix Solar-Referenzkraftwerk La Solana (Spanien, 6,5 MW)
Phoenix Solar-Referenzkraftwerk La Solana
(Spanien, 6,5 MW)

Die Phoenix Solar Energy Investments AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Photovoltaik-Systemintegrators Phoenix Solar AG (Sulzemoos), hat am 13.01.2009 mit sofortiger Wirkung sämtliche Geschäftsanteile an der Scarlatti Srl., mit Sitz in Eppan an der Weinstraße (Italien) übernommen. Scarlatti halte unter der aufschiebenden Bedingung der endgültigen Baureife Geschäftsanteile an vier Projektgesellschaften, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Diese Projektgesellschaften entwickeln laut Phoenix Solar AG insgesamt fünf Vorhaben zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Sizilien mit einer Spitzenleistung von insgesamt rund 27 Megawatt (MW).  Im Falle der erfolgreichen Projektentwicklung ist der Bau der Anlagen in den Jahren 2009 und 2010 geplant. "Dies ist bis dato das größte zusammenhängende Projektpaket für die Phoenix Solar Gruppe auf dem italienischen Markt", heißt es in der Pressemitteilung.


13.01.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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WestLB-Studie prognostiziert Stagnation der Photovoltaik-Märkte

Solarpark in Spanien
Solarpark in Spanien

"Der Photovoltaik-Sektor dürfte 2009 nach langen Boomjahren ins Stolpern geraten, wenn sicher geglaubte Absatzlieferverträge in Preisen und Liefervolumina als Antwort auf eine schwächere Nachfrage adjustiert werden", so das Fazit einer Untersuchung der WestLB vom Januar dieses Jahres. Die Analysten erwarten wegen der sinkenden Auslastung der Produktionskapazitäten einen "massiven Margendruck" über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Kernmärkte Deutschland und Spanien werden nach den Erwartungen der WestLB-Analysten wohl kein Wachstum mehr generieren. Zwar eröffneten Regionen wie die USA, Tschechien, Japan, oder Frankreich neue Chancen. "Wegen der allgemeinen Abatzschwäche in Zeiten der Kreditklemme reichen diese unseres Erachtens nicht für ein Gesamtvolumenwachstum, so dass wir bei der neu installierten Kapazität Stagnation erwarten", heißt es in der WestLB-Studie "Erneuerbare Energien". 


Neue Märkte gesucht

Nachdem Deutschland und Spanien mit dem Greifen neuer reduzierter Einspeisevergütungen nicht mehr das "Hyperwachstum" liefern könnten, stelle sich die Frage, ob andere Märkte den Nachfrageeinbruch ausgleichen könnten. Fraglich sei, ob die Märkte in den USA, Tschechien, Japan und Frankreich jedoch allein das Wegbrechen von Neuinstallationen von einem Gigawatt in Spanien kompensieren können, welches durch die Einführung der jährlichen Begrenzung subventionierter Neuinstallationen in Spanien bedingt ist. "Unser Optimismus in Bezug auf ein globales Volumenwachstum ist daher trotz neuer attraktiver Anreizmechanismen wie Steuererleichterungen oder neu eingeführter Einspeisesysteme für 2009 gedämpft", heißt es in der Studie, die das Volumen der PV-Marktes auf rund vier Gigawatt schätzt.


Hoffnung auf 2010

Eine positivere Perspektive sehen die Analysten ab 2010, wenn sich Kreditprobleme und Konsumentenzurückhaltung durch drastische Preissenkungen bei Photovoltaik-Systemen gelegt haben könnten. Die vor allem 2008 hochgefahrenen Produktionskapazitäten sollten indessen die Nachfrage deutlich übersteigen und durch die teilweise schwache Auslastung auf die 2009er Margen drücken, erwarten die Analysten. Am besten abgesichert sieht die WestLB die Wachstumsraten der Hersteller von Photovoltaik-Produktionsanlagen, da bestehende Aufträge konsequent abgebaut würden. Ein Risiko machen die Analysten hier aus - mit Blick auf die Wachstums- und Schrumpfungsgrenzen 2010 - wenn die Photovoltaik-Branche eine Pause bei Neukapazitäten einlege.


Schwung für solarthermische Kraftwerke

Bessere Aussichten räumt die WestLB dem Markt für solarthermische Kraftwerke ein. Nachdem die ersten Referenzprojekte an das Netz gegangen sind und neue Märkte mit Investitionsanreizen locken, rechnet die Studie mit dem Einstieg großer Versorger, welche ihre Erzeugungsportfolios um Erneuerbare-Energien-Kapazitäten erweitern müssen, um staatliche Quotenvorgaben zu erfüllen. "Dieser Kundenschwerpunkt, dessen Nachfrage weniger zins- und finanzierungselastisch als die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen sein dürfe, sollte dem solarthermischen Markt Schwung geben, der im Photovoltaiksektor 2009 fehlen könnte", so die Studie.

13.01.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Corporación Energíaj,
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Photovoltaik-Hersteller Sovello AG schließt langfristige Vertriebspartnerschaften

String-Ribbon-Technologie zur Produktion von Silizium-Bänden
String-Ribbon-Technologie zur
Produktion von Silizium-Bänden

Die Sovello AG, PV-Modulhersteller aus Thalheim in Sachsen-Anhalt, hat mit drei deutschen Photovoltaik-Großhändlern langfristige Vertriebspartnerschaften vereinbart, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die im vierten Quartal 2008 unterzeichneten Lieferverträge haben nach Angaben des Unternehmens Laufzeiten von drei bis fünf Jahren und sehen die Belieferung von "Sovello Pure Power"-Modulen aus kristallinem Silizium mit einem Gesamtvolumen von über 120 Megawatt peak Modulleistung vor. Bei den drei Vertriebspartnern von Sovello handle es sich um die EWS GmbH & Co. KG mit Sitz in Handewitt (Schleswig-Holstein), die PV5 Solarconcept GmbH (Kleinostheim bei Aschaffenburg) und die Soleg GmbH (Zwiesel).  Mit der EWS GmbH & Co. KG, Fachgroßhändler und Planungsbüro für Photovoltaik, Solarthermie und Holzpelletheizungen, sei ein Vertriebspartnerschaftsvertrag mit fünf Jahren Laufzeit (2009 - 2013) über ein Volumen von rund 50 MWp abgeschlossen worden, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen sei Marktführer in Norddeutschland und biete auch Kunden in Dänemark, Schweden und Nordostdeutschland Photovoltaik-Anlagen und andere Systeme zur regenerativen Energiegewinnung an.

Ein weiterer Partner der Kooperation, die PV5 Solarconcept GmbH, fungiert als Fachgroßhändler für Solarstrom-Anlagen und bietet seine Produkte Kunden aus Handwerk und Handel im Rhein-Maingebiet, Bayern sowie in Spanien und Italien an. Der Liefervertrag mit der PV5 Solarconcept GmbH wurde über vier Jahre (2009 - 2012) abgeschlossen und steht für ein Mengenvolumen von etwa 40 MWp.

Mit der Soleg GmbH wurden "Sovello Pure Power"-Modullieferungen für zunächst drei Jahre (2009 - 2011) vertraglich vereinbart. Dabei handelt es sich um ein Volumen von rund 30 MWp Modulleistung. Die Soleg GmbH ist Großhändler und Systemanbieter für Solarstrom und Solarwärme und tritt auch als Generalunternehmer für Großprojekte in Süddeutschland, der tschechischen Republik und Italien auf.


"String Ribbon"-Verfahren spart Energie und Silizium

Die Sovello AG, mit Sitz im Süden von Sachsen-Anhalt entstand aus der ehemaligen EverQ GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, Deutschland), der REC ASA (Sandvika, Norwegen) und Evergreen Solar Inc. (Marlboro, USA). Das Unternehmen produziert Solarmodule auf Grundlage eines speziellen, von Evergreen Solar patentierten Produktionsverfahrens "String Ribbon"-Wafer und -Zellen, aus denen die leistungsstarken Pure Power Module hergestellt werden. Mit dieser Technologie verbrauche die Sovello AG im Produktionsprozess bis zu 50 % weniger Energie und Silizium im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsmethoden und nehme dadurch einen Spitzenplatz in der Nachhaltigkeitsbilanz in der Solarindustrie ein, betont das Unternehmen.

Christian Langen, Vorstand für Marketing und Vertrieb der Sovello AG, ist mit den Vertragsabschlüssen kurz vor Jahresende äußerst zufrieden: "Wir freuen uns sehr, für unsere hochwertige Produkte 'made in Germany' starke und erfahrene regionale Partner gewonnen zu haben, die mit uns den Weg zum nachhaltigsten Solarunternehmen weltweit beschreiten wollen. Bei den langfristig angelegten Kooperationen werden wir unseren Fokus auf kundenorientierte Produktweiterentwicklung richten und mit entsprechenden Marketingmaßnahmen den Vertrieb unserer Partner unterstützen".

13.01.2009   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Meyer Burger Technology AG erhält Großauftrag vom Solar-Konzern SolarWorld

Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung
Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung

Die Meyer Burger Technology AG (Baar, Schweiz) hat den Zuschlag erhalten für die Lieferung von Drahtsägen an den deutschen Solar-Konzern SolarWorld AG. Das Auftragsvolumen betrage mehr als 40 Millionen Schweizer Franken, berichtet Meyer Burger in einer Pressemitteilung. Die Drahtsägen sollen im Rahmen der Produktionserweiterung der SolarWorld-Werke geliefert werden. Der Versand der Hightech Drahtsägen beginnt laut Meyer Burger ab dem zweiten Quartal 2009. Die weiteren Auslieferungen sollen bis Ende 2010 gestaffelt erfolgen.  SolarWorld gehört zu den führenden Solar-Unternehmen weltweit und hat sich vom Handelsunternehmen zu einem Solarkonzern mit integriertem solaren Wertschöpfungsprozess entwickelt. SolarWorld forscht, entwickelt, produziert und recycelt entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Im Rahmen einer Kapazitätserweiterung in der Waferherstellung werden die Werke in Freiberg (Deutschland) ausgebaut.




SolarWorld-Produktionsausbau auf 500 MW

SolarWorld will die Produktionskapazität für das Werk in Freiberg bis Ende 2010 auf rund 500 Megawatt erweitern. Die Hightech-Drahtsägen von Meyer Burger seien ein bedeutender Teil dieses Kapazitätsausbaus, heißt es in der Pressemitteilung. Als weltweit aktiver Konzern schätz SolarWorld die internationale Erfahrung im Bereitstellen von voll integrierten Waferproduktionssystemen der Meyer Burger AG. Beide Unternehmen wollen gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Energieversorgung leisten.

13.01.2009   Quelle: Meyer Burger Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meyer Burger Technology AG,
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Solarenergie als Innovationsbeschleuniger der Bauwirtschaft: 2008 wurden 170.000 Solarstrom- und 190.000 Solarwärme-Anlagen in Deutschland installiert

Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus
Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus

Auf der am 12. Januar 2009 in München unter dem Motto "die Zukunft des Bauens" eröffneten europäischen Leitmesse BAU 2009 bildet die Solarenergie einen Themenschwerpunkt mit rund 50 Ausstellern rund um das solare Bauen. Die BAU spiegelt damit die in den vergangenen Jahr exponentiell gewachsene Bedeutung der Solarenergie am Bau wider. Rund acht Prozent aller deutschen Wohngebäude verfügen mittlerweile über eine Solarstrom- oder Solarwärmeanlage, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-SOLR). Im vergangenen Jahr kamen laut BSW-Solar rund 170.000 neue Anlagen zur Stromerzeugung (Photovoltaik) und 190.000 Anlagen zur Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung (Solarthermie) hinzu.  Durch die für Neubauten ab Januar 2009 geltende Verpflichtung zum Einsatz regenerativer Heizsysteme werden Solarwärme-Anlagen mittelfristig zum festen Bestandteil eines Hauses und tragen damit zu einer sicheren, umweltschonenden und kostendämpfenden Wärmeversorgung bei.



Bonus für selbst genutzten Solarstrom

Auch das zu Jahresbeginn in Kraft getretene novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sendet wichtige Impulse an den Hausbau. Erstmals erhalten Hausbesitzer seit diesem Jahr einen garantierten Bonus von 25 Cent je Kilowattstunde selbst genutztem Solarstrom. Bislang galt die Vergütung ausschließlich für den in das öffentliche Netz eingespeisten Solarstrom. Der neue Eigennutzungsbonus wird Innovationen in der Haustechnik anschieben, ist der BSW-Solar überzeugt. "Intelligentes Lastenmanagement wird für moderne Häuser immer relevanter. Wir werden technische Innovationen erleben, durch die der selbst erzeugte Solarstrom effektiv zu den Tageszeiten verbraucht werden kann, in denen das Kraftwerk auf dem eigenen Dach im Überfluss produziert", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

Für das Jahr 2020 geht der Verband von einer nahezu verzehnfachten Solarstrommenge in Deutschland aus und regenerativ beheizte Häuser sollen zunehmend unabhängiger von unsicheren Importenergien machen. Von diesem Zuwachs profitierten mehrere am Bau beteiligte Gewerke wie Dachdecker, Elektrotechniker und Betriebe aus dem Bereich Sanitär Heizung und Klima. Auch für Architekten und Fachplaner werde das solare Bauen zu einem neuen Geschäftszweig.

Der Bundesverband Solarwirtschaft ist auf der BAU 2009 am Stand 505 in Halle B3 vertreten. In einem Workshop auf der Messe informiert der BSW-Solar über moderne Gebäudekonzepte und neue Materialien für das solare Bauen.

12.01.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/SunTechnics,
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Photovoltaik: ersol und Renusol entwickeln spezielle Aufständerung für "Nova-T"-Dünnschichtmodule

Photovoltaik-Aufständerung von Renusol.
Photovoltaik-Aufständerung von Renusol.

Die ersol Thin Film GmbH (Erfurt), eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol, Erfurt) und die Renusol GmbH, ein Unternehmen der CENTROSOLAR Group AG (München), haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam ein spezielles System zur Aufständerung von ersol Dünnschichtmodulen der Nova-T-Serie zu entwickeln. Als Basis des neuen Systems soll die bewährte Konstruktion von Renusol zur Flachdachaufständerung von kristallinen Solarmodulen dienen, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Erstmalig werde das patentierte Aufständerungssystem dann auch in Kombination mit den ersol Dünnschichtmodulen im Format 1,30 x 1,10 Meter verfügbar sein. Das innovative Renusol-Flachdach-Montagesystem erlaubt unter anderem eine Installation der Solarmodule auf Dächern von Industrie- und Wohnbauten ohne Durchdringung der empfindlichen Dachhaut.   Dafür wird eine Kunststoffwanne mit Kies oder Steinplatten beschwert und mit einem Photovoltaik-Modul bestückt. Bisher war dieses System ausschließlich für gerahmte kristalline Photovoltaik-Module ausgelegt.


Zusatzfunktionen für das rahmenlose Glas-Glas-Laminat

Hauptziel der Entwicklungsallianz ist die Anpassung des erprobten Aufständerungssystems an die Besonderheiten der amorphen Nova-T-Dünnschichtmodule ersols. Dazu muss die Konstruktion nicht nur in Höhe und Größe angeglichen, sondern auch mit verschiedenen Zusatzfunktionen wie den passenden Halterungen für das rahmenlose Glas-Glas-Laminat und für eine allseitige Lagerung der Dünnschicht-Panele, sowie einer integrierten Abrutschsicherung ausgestattet werden. Die optimale statische Abstimmung von Kunststoffwanne und Solarmodul verspricht attraktive Systemkosten verbunden mit einem geringen Montageaufwand.


Photovoltaik-Lösungen für bisher vernachlässigte Flächen

"Das in Zusammenarbeit mit ersol entwickelte Aufständerungssystem soll sich besonders für große Flachdächer mit hoher Resttragfähigkeit eignen. Zusätzlich ist ein Einsatz in großen Freiflächenanlagen denkbar", so Michael Kübsch, Geschäftsführer von Renusol. Erste Prototypen würden derzeit auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Bereits im Sommer dieses Jahres soll das Aufständerungssystem serienmäßig verfügbar sein. "Mit diesem abgestimmten Konzept aus Modul und Aufständerung können wir in Zukunft ein sehr wettbewerbsfähiges System anbieten, um auf bisher vernachlässigten Flächen Photovoltaik-Lösungen anbieten zu können", so Dr. Christian Koitzsch, Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH.

12.01.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renusol GmbH,
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SYSTAIC präsentiert neues Energiedachsystem: Wärme als Nebenprodukt der Solarstrom-Produktion

Abwärme bei der Stromproduktion wird mit Wärmepumpe für Heiz- und Warmwasserbedarf genutzt.
Abwärme bei der Stromproduktion wird
mit Wärmepumpe für Heiz- und
Warmwasserbedarf genutzt.

Das Solartechnologie-Unternehmen SYSTAIC stellt zur internationalen Messe BAU 2009 in München erstmals ein Energiedachsystem vor, das den Jahresbedarf eines Haushalts an Strom und Wärme vollständig deckt, berichtet die systaic AG in einer Pressemitteilung. Die Abwärme bei der Stromproduktion werde genutzt und über eine Wärmepumpe für den Heiz- und Warmwasserbedarf aufbereitet. Neu und einzigartig sei auch die Einbindung der solaren Mobilität, die eine jährliche Fahrleistung von 10.000 km durch Solarstrom ermöglichte. Die systaic AG mit Hauptsitz in Düsseldorf ist auf effiziente und ästhetische Solarstrom-Lösungen spezialisiert.   Mit dem Tochterunternehmen Webasto Solar, einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Webasto AG, ist SYSTAIC weltweit der einzige Serienproduzent von Photovoltaik-Modulen für Autodächer. Neben dem PKW-Solardach ist das Energiedach für Gebäude das bekannteste, vielfach ausgezeichnete SYSTAIC-Produkt.




Akkumulator eines Elektroautos als mobiler Speicher

Auf der internationalen Messe BAU 2009 werden erstmals beide Anwendungsbereiche zu einem wohngerechten Gesamtsystem vereinigt. Kern der Verbindung beider Lebensbereiche, Wohnen und Fahren, ist der Akkumulator des Elektroautos, der mit überschüssiger Elektrizität aufgeladen werden und dem Gebäude bei temporärer Unterdeckung auch Strom zur Verfügung stellen kann. Somit übernehme der PKW als mobiler Speicher Funktionen, welche bislang nur vom öffentlichen Stromnetz geleistet werden können. Diese Synergie zwischen dem SYSTAIC Energiedach und dem mobilen Akkumulator bringe deutliche ökonomische Vorteile, betont SYSTAIC. Das photovoltaische Energiedach werde hinsichtlich der Anzahl der SYSTAIC-Energieeinheiten der Haushaltsgröße so angepasst, dass die jährliche Reichweite des Elektro-Automobils durchschnittlich 10.000 km beträgt.

Das mehrfach mit Architekturpreisen prämierte SYSTAIC-Energiedach werde zudem um die Funktion der photovoltaischen Wärmeerzeugung erweitert: Anstelle von separaten Wärmekollektoren wird laut SYSTAIC durch gezielte Zuführung der Abwärme der SYSTAIC-Energieeinheiten in ein optimiertes Wärmepumpensystem die Energie für Raumwärme und Warmwasser generiert. Die im Sommer notwendige Raumluftkühlung ergebe sich praktisch "nebenbei". Bereits 33 SYSTAIC-Energieeinheiten machen laut Hersteller einen Zwei-Personen-Haushalt im Jahresdurchschnitt unabhängig von Wärme aus fossilen Brennstoffen, Strom aus dem Netz und helfen bei der Einbindung eines Elektro-PKW auch, Treibstoff zu sparen.


Selbst verbrauchter Solarstrom wird seit Jahresbeginn mit rund 25 Cent pro Kilowattstunde vergütet

"Unser neues System rechnet sich hervorragend", erklärt Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Elektro-Autos gibt es schon heute und bald als Serienfahrzeuge, Photovoltaik auf Autodächern ist bereits Realität, und hier hat SYSTAIC eine einzigartige Kompetenz. Gleiches gilt für den Hausdach-Bereich: Die seit Anfang Januar 2009 geltende Novelle des Energie-Einspeise-Gesetzes bestimmt, dass selbst verbrauchter Solarstrom mit zirka 25 Euro-Cent pro Kilowattstunde vergütet wird, was plus eingesparter Netzstromkosten die Einspeisevergütung übersteigt. Bei ständig weiter steigenden Netzstrompreisen, mit denen wir rechnen müssen, wird sich die Gesamtvergütung entsprechend erhöhen. Die Kunden können so ihre Investitionen in die SYSTAIC-Solarlösungen zeitnah amortisieren und bleibende Vermögenswerte schaffen."


Solarstrom in Urlaubszeiten verkaufen

Ein weiterer Clou des neuen Energiedachsystems: Der Verbraucher kann sich künftig entscheiden, ob er den eigenproduzierten Strom zu bestimmten Zeiten lieber verkaufen, speichern oder direkt nutzen möchte. In Urlaubszeiten schalte er beispielsweise einfach auf den Verkaufsmodus, erläutert SYSTAIC. So lasse sich das Energiemanagement optimieren. SYSTAIC baut somit auf die Errungenschaften des hochästhetischen Energiedachs und biete erstmals auch eine nachgeschaltete Systemtechnologie zur Verbrauchssteuerung und Energiespeicherung an. Der SYSTAIC-Messestand auf Europas bedeutendster Fachmesse für Architektur, Materialien und Systeme befindet sich in Halle B3, Stand 510.

12.01.2009   Quelle: SYSTAIC AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik in Bulgarien: Sinosol-Gruppe will Kraftwerke mit 50 MWp bauen

Solarpark mit Komponenten von Sinosol.
Solarpark mit Komponenten von Sinosol.

Gemeinsam mit dem Projektentwickler Plovdiv Solar Ltd. hat die chinesisch-deutsche Sinosol-Gruppe eine Vereinbarung für die Errichtung von Solarparks auf einem 330 Hektar großen Gelände nahe der Kleinstadt Lyubimets unterzeichnet, berichtet Sinosol in einer Pressemitteilung. Das Gelände liege in Südbulgarien nahe der Grenze zur Türkei und Griechenland. In der ersten Phase lägen Genehmigungen der Behörden und des Energieversorgers für eine Photovoltaik-Leistung von 50 Megawatt (MWp) vor. In der Endausbaustufe soll die Solarstrom-Anlage eine Gesamtleistung von bis zu rund 80 MWp haben.   Das zusammenhängende Grundstück sei für den Bau des PV-Parks in mehrere kleinere Einheiten von je fünf MWp unterteilt worden. Die 5 MWp-Parks werden laut Sinosol jeweils einzeln an institutionelle Investoren verkauft. Der Baubeginn für das erste Vorhaben ist Mitte 2009 geplant.

Die Sinosol-Gruppe übernimmt für das Gesamtprojekt die technische Planung, die Lieferung aller Komponenten sowie die schlüsselfertige Realisierung und den Betrieb. Die Plovdiv Solar Ltd. besitze die Grundstücke und habe sämtliche erforderlichen Genehmigungen zur Errichtung und Stromeinspeisung bei den lokalen Behörden eingeholt. Interessierte Investoren können ab Februar bei der Sinosol AG ein Projektexposée anfordern.

12.01.2009   Quelle: Sinosol AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Plovdiv Solar Ltd.,
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LDK Solar korrigiert Geschäftsbericht für das vierte Quartal 2008 und senkt Prognose für 2009

Die LDK Solar Polysilizium-Anlage in Xinyu City soll bis Mitte 2009 ihre volle Kapazität erreichen.
Die LDK Solar Polysilizium-Anlage in Xinyu City
soll bis Mitte 2009 ihre volle Kapazität erreichen.

LDK Solar, chinesischer Hersteller von Solar-Wafern, hat einen aktualisierten Rückblick auf das vierte Quartal 2008 vorgelegt. Basierend auf vorläufigen Daten für das vierte Quartal rechne LDK Solar mit Einnahmen in Höhe von 425 bis 435 Millionen US-Dollar, Wafer-Verkäufen mit einem Volumen von 245 bis 255 Megawatt (MW) sowie mit einer Bruttogewinnmarge von 10 bis 13 %, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der überarbeitete Geschäftsbericht vergleicht diese Zahlen mit den zuvor angestrebten Zielen für das vierte Quartal 2008, die Einnahmen von 555 bis 565 Millionen US-Dollar, Wafer-Umsätze mit einem Umfang von 260 bis 270 MW und eine Bruttogewinnmarge von 18 bis 21% vorsahen.  Nach Angaben des Unternehmens hat die Herstellungskapazität Ende 2008 1.460 MW erreicht. Während des vierten Quartals 2008 sei die Nachfrage gesunken, da die Kunden vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise und angespannter Kreditmärkten ihre Lieferungen auf 2009 verschoben hätten. Der Rückgang der gesamten Waferverkäufe sei zum Teil durch vermehrte OEM-Lieferungen (Original Equipment Manufacturer) ausgeglichen worden.




2009 geprägt von niedrigeren Verkaufserlösen und geringerem Auftragsvolumen

Das Unternehmen berichtet in der Pressemitteilung von Verzögerungen bei der Inbetriebnahme einer Anlage mit einer geplanten Produktionskapazität von 1.000 Tonnen Polysilizium. Während der Optimierungsprozess länger als erwartet gedauert habe, sei die Produktion nun angelaufen und die Anlage soll ihre volle Herstellungskapazität Mitte 2009 erreicht haben. Der Aufbau der 15.000-Tonnen Polysilizium-Anlage verlaufe planmäßig und LDK Solar erwarte einen Produktionsstart im zweiten Quartal 2009. Als Ergebnis dieser Entwicklungen, die das weltweite Geschäftsfeld betreffen, rechne LDK Solar für das Geschäftsjahr 2009 mit niedrigeren Durchschnittserlösen und einem niedrigeren Wafer-Liefervolumen als erwartet. Die veränderten Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 sehen Einnahmen zwischen 2,3 bis 2,5 Milliarden Dollar vor, Wafer-Lieferungen mit einem Umfang von 1,57 bis 1,67 Gigawatt (GW) sowie eine auf das Jahr umgerechnete Wafer-Produktionskapazität von 2,3 GW bis Ende 2009. Die Bruttogewinnmarge soll zwischen 22 und 27 % liegen; die Produktion ein Volumen von 3000 bis 5000 Tonnen Polysilizium erreichen.


LDK Solar will seine Wachstumsstrategie weiter verfolgen

"Gegen Ende des vierten Quartals haben wir einen Geschäftsrückgang erlebt, verursacht durch die derzeitige weltweite Finanzkrise", erklärt Xiaofeng Peng, Vorsitzender und Geschäftsführer von LDK Solar. Trotz des schwierigen Marktumfeldes bleibe das Unternehmen bei seiner Wachstumsstrategie. "Wir glauben, dass unsere Wettbewerbsposition als größter und preisgünstigster Wafer-Hersteller in der Solarindustrie uns einen Wettbewerbsvorteil sichern wird, wenn wir uns in diesen turbulenten Zeiten behaupten müssen. Wir befinden uns mit liquiden Mitteln in Höhe von 380 Millionen Dollar und einem bislang ungenutzten Kreditrahmen in Höhe von insgesamt mehr als 850 Millionen Dollar weiterhin in einer guten finanziellen Position und werden unser vorsichtiges Ressourcen-Management beibehalten“, kündigte Xiaofeng Peng an. Mit einem großen Auftragsüberhang sei das LDK Solar bis 2009 weiterhin voll ausgelastet.
LDK Solar will die endgültigen Zahlen für das vierte Quartal und die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 Ende Februar oder Anfang März veröffentlichen.

12.01.2009   Quelle: LDK Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LDK Solar Co., Ltd.,
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Photon: Unsicherheit über Photovoltaik-Förderung in Italien wächst

Staatssekretär Cosentino kündigte Änderungen der Photovoltaik-Förderung an
Staatssekretär Cosentino
kündigte Änderungen der
Photovoltaik-Förderung an

Zum 1. Dezember 2008 waren in Italien Solarstrom-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 232 Megawatt (MW) installiert, berichtet das Solarstrom-Magazin Photon in einem vorab im Internet veröffentlichten Bericht aus der kommenden Januarausgabe. Anfang des vergangenen Jahres waren es erst 60 Megawatt. Der überwiegende Teil der neu errichteten Anlagen (116 MW) fällt unter die novellierte Einspeiseverordnung "Conto Energia", die im Februar 2008 in Kraft getreten ist.

Doch die Zukunft des italienischen Einspeisetarifs, der an das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angelehnt ist und das Wachstums treibt, sei mehr als ungewiss, betont die PHOTON. Hinzu kämen noch die Hürden der italienische Bürokratie.
  Das Magazin berichtet von einer großen Ungewissheit hinsichtlich des Bestands des Conto Energia. Der ehemalige und aktuelle Regierungschef Berlusconi, während dessen Oppositionszeit das Gesetz verabschiedet wurde, sei bekanntermaßen kein Freund der erneuerbaren Energien. "Da wundert es nicht, dass die erste Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Conto Energia schon am 3. Dezember kam - und es war keine gute. Nicola Cosentino, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, kündigte an, dass das Conto Energia demnächst novelliert und die Photovoltaik-Förderung davon besonders betroffen sein werde. Details nannte er dabei nicht“, kommentiert Stefano Eleuteri, Chefredakteur der italienischen Photon-Ausgabe.


Rückwirkende Steuer erschwert langfristige Kalkulation von Freiflächenanlagen

Weiter berichtet PHOTON von einer möglichen Steuer für Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die als Produktionsstätten für elektrischen Strom jährlich Immobiliensteuern an die Kommunen zu zahlen haben. Die so genannte Imposta Comunale sugli Immobili (ICI), gilt laut PHOTON sogar rückwirkend für alle Anlagen, die 2008 auf Ackerflächen gebaut wurden und werde von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich erhoben. Sie variiere gegenwärtig zwischen vier und sieben Prozent des Anlagenwertes. Über einen Zeitraum von 20 Jahren werde damit eine ein Million Euro teure Photovoltaikanlage mit Steuern in Höhe von 80.000 bis 140.000 Euro zusätzlich belastet, rechnet die PHOTON vor. Zudem könne die Zentralregierung den minimalen und maximalen Steuersatz jederzeit ändern, und die Kommune dürfe die Steuerschraube jederzeit bis zum Maximum anziehen.

Der komplette Beitrag "Die Sorgen wachsen: Der italienische Einspeisetarif ist bedroht, außerdem macht eine neue Steuer Ärger" ist im Internet zugänglich unter http://www.photon.de/photon/pd-2009-01.pdf

12.01.2009   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.camera.it/,
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Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar baut Kapazität seiner Fabrik in Devens (USA) aus

Photovoltaik-Produktion von Evergreen Solar in Devens (USA)
Photovoltaik-Produktion von Evergreen Solar
in Devens (USA)

Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts), Hersteller von Photovoltaik-Modulen, berichtete am 5. Januar 2009, das Unternehmen habe im vierten Quartal 2008 Produkte mit einer Kapazität von insgesamt 8,5 Megawatt (MW) aus seinem Werk in Devens sowie Produkte mit einer Gesamtleistung von 3,7 MW aus dem Werk in Marlboro ausgeliefert. Das Unternehmen meldete außerdem, dass die Produktionsstätte in Devens alle rechtlichen Genehmigungen erhalten habe und die volle Kapazität von 40 MW pro Quartal in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 erwartet werde. "Trotz zunehmend schwierigerer Rahmenbedingungen, die im Dezember zum Beispiel in Form des Preisdrucks und geringerer Nachfrage erkennbar wurden, haben wir im vierten Quartal 2008 Produkte im Umfang von mehr als 12 MW ausgeliefert, 8,5 MW davon stammten aus unserem Werk in Devens", sagte Richard M. Feldt, Vorstand und Präsident von Evergreen Solar. 

"Weil wir unseren Zeitplan für das Werk in Devens einhalten konnten, haben wir ab dem 31. Dezember 2008 die Produktion der Pilotlinie in Marlboro eingestellt. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben werden am Produktionsstandort Devens weitergeführt, ohne die laufende Produktionskapazität zu beeinflussen."


Gemeinkosten und Liquiditätsbedarf sollen sinken

Laut Pressemitteilung haben nahezu alle Beschäftigten der Fabrik in Marlboro nach Devens gewechselt, um dort an der zweiten Ausbauphase zu arbeiten. Das Unternehmen will bis zum 31. März 2009 ungefähr 350.000 US-Dollar Abfindungen an jene Mitarbeiter zahlen, die nicht nach Devens versetzt werden konnten. In den nächsten 12 Monaten würden außerdem Kosten für Aufräumarbeiten, Dispositions- und Umzugskosten im Umfang von ungefähr drei bis fünf Millionen US-Dollar anfallen. Evergreen Solar geht davon aus, dass die Schließung des Pilot-Standorts Marlboro sowie eine bessere Auslastung der Maschinen und Anlagen im Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie am Produktionsstandort Devens die Gemeinkosten senken und den Liquiditätsbedarf senken wird.

12.01.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Solarmodul SUNOVATION wird als "Produkt des Jahres 2009" ausgezeichnet

SUNOVATION-Modul an einer Bushaltestelle
SUNOVATION-Modul an einer Bushaltestelle

Die innovativen Solarmodule der Sunplastics GmbH (Elsenfeld) unter der Markenbezeichnung "SUNOVATION" vereinen in besonderer Weise Funktion, Kreativität und Design, bestätigte die Jury der Initiative "pro-K" im Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Unter den Konsumgütern wird das SUNOVATION-PV-Modul die Auszeichnung "Produkt des Jahres 2009" erhalten, berichtet Sunplastics in einer Pressemitteilung. Sunplastics fertigt Photovoltaik-Module zur Stromerzeugung auf Basis von hochwertigen Kunststoffen (Plexiglas / Makrolon). Dabei werden vorwiegend kristalline Solarzellen in einem Spezialgel zwischen zwei meist transparenten Kunststoffplatten eingebettet. Die Module können durch diesen Sandwichverbund mechanische Lasten gut aufnehmen und sind gleichzeitig - im Gegensatz zu Glasmodulen - bruchsicher und biegsam.  Damit stehen dem Kunden vielfältige Varianten zur Umsetzung seiner Idee zur Verfügung. Ob in Form, Materialwahl oder Farbe, die Bandbreite von Individuallösungen ist sehr groß. Es können transparente, getönte oder verschiedenfarbige Module in ebener und sogar sphärisch gebogener Form hergestellt werden. Dabei werden üblicherweise kristalline Solarzellen eingesetzt, aber auch Dünnschichtsolarzellen sind möglich.




Durch den Einbau einer speziellen Verbindertechnik zur Kontaktierung der Solarzellen untereinander, werde auch die Lebensdauer der Module in gebogener Form nicht beeinträchtigt, betont der Hersteller. Dies zeigten SUNOVATION-Module, die bereits seit elf Jahren störungsfrei im Betrieb sind. Durch Variation des Abstandes der Zellen und/oder den Einsatz teiltransparenter Solarzellen lässt sich zudem die Lichtdurchlässigkeit individuell gestaltet.


Geringeres Gewicht und Einsatz in mobilen Anwendungen

Ein großer Vorteil bietet sich im Vergleich zu Standard-Glas-Glas-Modulen unter anderem in der Verringerung des Modulgewichtes um bis zu zwei Drittel. Besonders für Anwendungen bei architektonisch anspruchsvollen Projekten wie Lichtkuppeln, Fassaden und Stadiondächern seien die Module oftmals die einzig mögliche Lösung, wie z. B. beim aktuellen Projekt der Sunplastics, dem Bau des Innenrings des Weserstadiondaches.

Aber auch für mobile Anwendungen im (Fahrzeuge, Boote) sowie in der Stadtmöblierung (Bushaltestellen, Schilder etc.) seien die Module hervorragend geeignet, da sie auch Vandalismus, Stöße sowie Seewasser sehr gut Stand halten. "Wir bieten dem Kunden Lösungen für die Umsetzung von individuellen Photovoltaik-Anwendungen, für die bei der Verwendung von Standard-PV-Modulen auf Glasbasis natürliche Grenzen gegeben sind", so Immanuel Möbius, einer der beiden Geschäftsführer der Sunplastics GmbH.

11.01.2009   Quelle: Sunplastics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunplastics GmbH,
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Erstes "echtes" Elektroauto auf Berliner Straßen unterwegs

Elektroauto
Elektroauto "Mindset"

Europas erstes, rein für die Elektromobilität entwickeltes Auto wird am 15. Januar 2009 zum ersten Mal auf öffentlichen Straßen fahren. Chefingenieur Stephan Hartmann von der Schweizer Mindset AG wird mit dem "Mindset" eine erste öffentliche Probefahrt rund um den Berliner Tiergarten machen. Den Paradigmenwechsel, den die Schweizer Entwickler mit Mindset vorantreiben wollen, erläutert Prof. Paolo Tumminelli von der Spirt Avert AG auf der Euroforum-Konferenz "Elektromobilität", die am 14. und 15. Januar 2009 im Maritim Hotel in Berlin stattfindet. Die Konferenz will die Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen für Energieversorger und Netzgesellschaften aufgreifen und einen Überblick über die politischen Initiativen zum Ausbau und zur Förderung der Elektromobilität geben.  Die Bundesregierung hat im November die Eckpunkte eines "Nationalen Entwicklungsplans für Elektromobilität" vorgestellt. Der zuständige Staatssekretär für Kraftstoffstrategie und nachhaltige Mobilität, Ulrich Kasparick vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, wird bei der Konferenz die Rolle von Elektroautos im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms der Bundesregierung vorstellen. Außerdem erläutert Kasparick die Anreizsysteme für die Energie- und Automobilwirtschaft, heißt es in der Pressemitteilung. Aus Sicht des Umweltministeriums wird Franzjosef Schafhausen den Beitrag beschreiben, den Elektroautos zum Klimaschutz und zur Reduktion von Feinstaub, Schadstoffen und Lärm leisten können.


Erste Ladestationen in Berlin

Eine wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz und Durchdringung des Marktes mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen sei der flächendeckende Aufbau einer Infrastruktur, die es ermöglicht, Batterien schnell und zuverlässig wieder aufzuladen, heißt es in der Pressemitteilung der EUROFORUM Deutschland GmbH. Im Rahmen des Projektes "e-mobility Berlin" werde der Energieversorger RWE 500 Stromladepunkte in Berlin einrichten. Über die Rolle von Energieversorgungsunternehmen beim Aufbau der Infrastruktur soll außerdem Prof. Dr. Martin Wietschel vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung sprechen. Die Folgen der Elektromobilität für die Netzstabilität und die Bedeutung intelligenter Zähler wird Gregor Hampel von der Vattenfall Europe Distribution Berlin GmbH aufzeigen. Auf die Möglichkeiten der Batterietechnik und die Lebensdauer und Zahl der Entladezyklen sowie Kosten, Verfügbarkeit und Serienreife wird Dr. Andreas Gutsch von der Li-Tec Battery GmbH & Co. KG eingehen. Ferner werden Carolin Reichert von der RWE AG, Dr. Peter Asmuth von der Stadtwerke Aachen AG, Dr. Jörg Kruhl von der E.ON Energie AG sowie als Vertreter der Automobilbranche auch ein Vertreter von Toyota sprechen.
Das vollständige Konferenz-Programm ist abrufbar unter: http://www.euroforum.de/ots-elektromobilitaet09

11.01.2009   Quelle: EUROFORUM Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spirt Avert AG,


 

Solarpark Löbnitz: Dachsanierung und Installation der Photovoltaik-Aufdachanlage abgeschlossen

Solarpark Löbnitz
Solarpark Löbnitz

Nach der erfolgreichen Sanierung von 18 Dächern der Landwirtschaftsgesellschaft Löbnitz mbH mit einer Gesamtfläche von rund 21.400 Quadratmetern, wurden Ende 2008 zirka 9.500 polykristalline Solarmodule installiert, berichtet die meridian Neue Energien GmbH in einer Pressemitteilung. Die Sanierung umfasste die fachgerechte Entsorgung der asbesthaltigen Dacheindeckung, die Verstärkung der Dachkonstruktion und die Neueindeckung mit modernem Trapezblech. Die Photovoltaik-Anlage werde mit einem zu erwartenden Solarstrom-Jahresertrag von 1.580.000 Kilowattstunden etwa 500 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen. Somit würden jährlich knapp 1.000 Tonnen CO2 Emissionen vermieden. 



Beitrag zur regionalen Wertschöpfung

Wie in den Projekten zuvor, sei auch bei diesem Projekt die lokale Wirtschaft unterstützt worden, da hauptsächlich Handwerksfirmen aus der Region verpflichtet wurden, betont die meridian Neue Energien GmbH. Betreiber der Anlage ist eine eigens gegründete Gesellschaft der meridian Gruppe. "Wie schon in vielen Projekten zuvor gelang der meridian Neue Energien GmbH mit diesem Projekt einmal mehr die Symbiose zwischen sauberer Energiegewinnung und Landwirtschaft", heißt es in der Pressemitteilung.

11.01.2009   Quelle: meridian Neue Energien GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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Schüco will mit Leitmotiv "Energy2" weltweit Maßstäbe setzen

Auf dem Dach des STC montierte Solarkollektoren und PV-Module
Auf dem Dach des STC montierte
Solarkollektoren und PV-Module

Die Schüco International KG, seit 1951 als Spezialist für Gebäudehüllen tätig, möchte mit dem Leitmotiv "Energy2 - Energie sparen und Energie gewinnen" zeigen, dass sich Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg nicht widersprechen. Das weltweit agierende Unternehmen will mit diesem Konzept neue Maßstäbe setzen. Durch Wärmedämmung und Gebäudeautomation werde der Energieverbrauch deutlich reduziert, betont Schüco in einer Pressemitteilung. Mit Photovoltaik, Solarthermie und Technologien zur Wärmerückgewinnung werde die Gebäudefassade zum eigenständigen Kraftwerk, das Strom und Wärme sowie bei Bedarf auch Kälte erzeugt.  Die Nutzung umweltfreundlicher, erneuerbarer Energien gehöre seit vielen Jahren zum Grundverständnis des Unternehmens, das modernste Gebäude- und Fassadensysteme unter dem Aspekt des Energiesparens und -gewinnens realisiert, heißt es in der Pressemitteilung. Umweltbewusst senke Schüco aber nicht nur Emissionen: Bei Fassaden, Glasdächern, Fenstern und Türen sowie in der Sonnenenergie könne Schüco mit seinem langjährigen Know-how gewinnbringende Vorteile schaffen. Über sinkende Energiekosten, dauerhaft höhere energetische Effizienz und praktizierte Nachhaltigkeit steigerten die Lösungen von Schüco den Wert jeder Immobilie.




Optimale Energiebilanz durch Energy2

Einen Beleg für die Umsetzung des Energy2-Leitbildes habe Schüco 2007 nach nur zwölf Monaten Bauzeit am deutschen Stammsitz realisiert: Das Schüco Technology Center (STC) in Bielefeld weise eine herausragende Energiebilanz auf, die durch die Kombination baulicher Maßnahmen, von der transparenten, hoch wärmegedämmten Gebäudehülle, die gleichzeitig Energie gewinnt, über eine effiziente Nachtauskühlung bis zu einem Beleuchtungskonzept mit viel Tageslicht erreicht worden sei. Das innovative Gebäude emittiert laut Schüco im laufenden Betrieb rund 50 Prozent weniger Kohlendioxid als vergleichbare herkömmliche Gebäude.

Mehr als fünf Jahrzehnte Kompetenz und Know-how haben Schüco laut Pressemitteilung bei Fenstern, Türen und Fassaden zum europäischen Marktführer gemacht. Zudem habe Schüco frühzeitig die Bedeutung der Solarenergie-Nutzung erkannt, diesen Trend in sein Produktportfolio integriert und sich in diesem Segment ebenfalls zu einem führenden Anbieter entwickelt.

10.01.2009   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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DUH beruft Dr. Peter Ahmels zum Leiter des neu aufgebauten Bereichs erneuerbare Energien

Dr. Peter Ahmels
Dr. Peter Ahmels

Die Bundesgeschäftsführung der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) hat den langjährigen früheren Präsidenten des Bundesverbandes Windenergie (BWE), Dr. Peter Ahmels, zum Leiter des neu aufgebauten Bereichs Erneuerbare Energien berufen.

Ahmels soll sich an der Spitze eines vierköpfigen Teams von Umwelt- und Energiefachleuten der naturverträglichen Integration von immer mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das sich wandelnde Stromnetz widmen. Die Netzintegration erneuerbarer Energien gilt derzeit als zentrale Herausforderung für die Energiewende in Deutschland.
  "Wir freuen uns außerordentlich, mit Peter Ahmels einen national wie international ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien für unser Team gewonnen zu haben. Schon während seiner früheren Tätigkeit als Präsident des Bundesverbands Windenergie hat er sich stets um einen fairen Interessenausgleich an der Schnittstelle zwischen Umwelt- und Naturschutz bemüht. Grade seine persönliche Glaubwürdigkeit wird ihm und uns bei den vor uns liegenden Herausforderungen sicher zu Gute kommen", erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake.




International anerkannter Fachmann für erneuerbare Energien

Ahmels ist promovierter Landwirt und Windkraft-Pionier der ersten Stunde. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit als Präsident des Bundesverbandes Windenergie (1997 bis 2007) hat sich die in Deutschland installierte Windenergieleistung bis heute auf über 23.000 Megawatt (MW) nahezu verzehnfacht. Gleichzeitig bewirtschaftete der Vater von vier Söhnen weiter den elterlichen Hof bei Hooksiel in Ostfriesland, wo er auch mit Chinaschilf als Energierohstoff und Hanf als Baustoff experimentierte. Dort drehen sich auch zwei Windräder. Ahmels hatte über die Jahre neben seiner Position im BWE in zahlreichen europäischen und weltweit tätigen Windenergievereinigungen leitende Funktionen inne und war über viele Jahre auf Kongressen innerhalb und außerhalb Europas als Referent präsent. Vor seinem Engagement bei der DUH arbeitete Ahmels zuletzt im In- und Ausland als freier Berater für erneuerbare Energien.

10.01.2009   Quelle: Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Windenergie,


 

Energiespar-Portal "HeizCheck" jetzt auch in türkischer Sprache

Den interaktiven HeizCheck gibt es ab sofort auch in einer türkischen Version, berichtet die co2online gGmbH, Projektträgerin der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz", in einer Pressemitteilung. Damit soll der größten Migrantengruppe Deutschlands in ihrer Muttersprache ermöglicht werden, die Werte der Heizkostenabrechnung mit Daten ähnlicher Gebäude zu vergleichen, zu bewerten und Handlungsempfehlungen abzurufen. Die zentrale Botschaft des HeizChecks ist, dass durch Energieeinsparung auch Geld gespart werden kann.  "Jeder zweite Haushalt in Deutschland verbraucht doppelt so viel wie nötig, weil Heiz- und Dämmtechnik hoffnungslos veraltet sind und durch undichte Fenster der Wind pfeift", so Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.




750.000 Nutzer des HeizChecks seit 2004

Laut co2online haben seit 2004 rund 750.000 Nutzer des HeizChecks aussagekräftige Ergebnisse rund um Heizkosten und Energieverbrauch erhalten. Er sei damit der am häufigsten genutzte Ratgeber der Klimaschutzkampagne. Ein vorgefertigtes Anschreiben mit den Testergebnissen für die Hausverwaltung erleichtere den erforderlichen Dialog zwischen Mieter und Vermieter, sollten die eigenen Daten oberhalb der energetisch einwandfreien Werte liegen. Bestehe Handlungsbedarf, nennt der Ratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de betroffenen Mietern und Hausbesitzern weiterführende Beratungsstellen vor Ort.


Jeder zehnte Vermieter modernisiert

Zusätzlich erfahren interessierte Eigentümer, mit welchen zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen Staat, Bundesländer, Kommunen und Energieversorger die Modernisierung eines Hauses fördern. Eine aktuelle Nutzerbefragung habe ergeben, dass mehr als die Hälfte das Ergebnis an ihren Vermieter weiterleite. Jeder zehnte Vermieter reagiere darauf mit mindestens einer Modernisierungsmaßnahme. Der Ratgeber ist einer von insgesamt 13 verschiedenen interaktiven Energiespar-Ratgebern der Klimaschutzkampagne rund um das Heizen, den Strom und die Mobilität. Seit Kampagnenstart im Juli 2004 habe die Kampagne mit ihren verschiedenen Ratgebern mehr als 2,3 Millionen Online-Beratungen abgeschlossen.

Der Heizcheck auf türkisch ist zugänglich unter: http://www.klima-sucht-schutz.de/heizcheck-tuerkisch.0.html

10.01.2009   Quelle: co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gGmbH,


 

Solarmodul-Hersteller aleo solar AG gewinnt neue Kunden in Tschechien

Solarmodule von aleo auf einem Wohnhaus
Solarmodule von aleo auf einem Wohnhaus

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) erweitert ihren Absatz in Europa: Für den Hersteller von Premium-Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Systemen biete die Tschechische Republik attraktive Marktbedingungen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit mehreren Projektentwicklungs- und Installationsunternehmen seien in den letzten Wochen Photovoltaik-Anlagen realisiert worden. Mitte Dezember ging im nordböhmischen Roudnice nad Labem eine Solarstrom-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von 366 Kilowatt an das Netz. Weiterhin seien mehrere Installateure beliefert worden, um Aufdachanlagen zu errichten. 



Attraktive Rahmenbedingungen in Tschechien strahlen positiv auf Osteuropa aus

Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, bescheinigt dem Photovoltaik-Markt in Tschechien ein großes Potenzial: "Mit einer Einspeisevergütung von 0,53 Euro/kWh (13,46 CZK) garantiert über 20 Jahre bietet Tschechien attraktive Rahmenbedingungen. Auch in 2009 werden um die 0,50 Euro/kWh gezahlt. Den Endkunden gibt die gesetzliche Unterstützung für die Erneuerbaren Energien ausreichend Investitionssicherheit." Für die aleo solar AG sieht Smit damit eine sehr gute Perspektive: "Die positive Entwicklung der Rahmenbedingungen für Photovoltaik in Tschechien strahlt positiv auf Osteuropa aus. Wir werden unseren Vertrieb in Osteuropa verstärken, das bringt in den kommenden Jahren weitere Schubkraft für unser Auslandsgeschäft."

09.01.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik-Spotmarkt pvXchange schließt 2008 mit neuem Rekord ab

Martin Schachinger: Sinkende Modulpreise sorgen für härteren Wettbewerb
Martin Schachinger: Sinkende
Modulpreise sorgen für härteren
Wettbewerb

Der nach eigenen Angaben weltweite Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten, pvXchange, setzt sein Wachstum ungebremst fort. Mit einem Handelsvolumen von rund 300 Millionen Euro seien im vergangenen Jahr über einhundert Prozent mehr Waren als noch 2007 über den Spotmarkt für Solartechnik gehandelt worden, berichtet die pvXchange GmbH in einer Pressemitteilung. Rund die Hälfte aller Solarmodule sei in Projekten in Spanien, Frankreich und Italien eingesetzt worden. "Wir erklären uns den Zuwachs an Transaktionen über unser Online-Portal hauptsächlich durch die Erfahrungen der Marktteilnehmer, dass in Zeiten des raschen Wandels der kurzfristige Handel mit Modulen wirtschaftlicher und risikoärmer ist, als sich in langfristigen Lieferverträgen zu binden", so Geschäftsführer Martin Schachinger.  Dieser Trend spiegle sich auch in der deutlich gestiegenen Zahl der Kunden von pvXchange wider, die mittlerweile bei fast 3.000 liege. pvXchange habe seinen Vertrieb in Europa und Übersee weiter ausgebaut, da der Stellenwert von Märkten wie Italien, Frankreich, den USA und Indien zunehme.




Das Unternehmen sieht auch für dieses Jahr gute Perspektiven. "Viele Modul-Anbieter werden sich eine eigene, aufwändige Vertriebsstruktur bald nicht mehr leisten können. Mit unseren schlanken Strukturen und Kundenbetreuern in allen wichtigen Regionen bieten wir da klare Vorteile", erläutert Schachinger. Grund für den härteren Wettbewerb seien die sinkenden Modulpreise. Verursacht würden diese durch eine Änderung der deutschen und spanischen Einspeisungstarife sowie den gleichzeitig rasanten Kapazitätszuwachs in der weltweiten Photovoltaik-Produktion.

Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH hat sich als Vermittler von Solarmodulen für Geschäftskunden etabliert. Mit seinem internationalen Netzwerk und ergänzenden Dienstleistungen baut pvXchange seine Position auf dem global wachsenden Markt für Erneuerbare Energien stetig aus. pvXchange ist neben der EU auch in Asien und den USA präsent.

09.01.2009   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller Suntech erreicht ein Gigawatt Produktionskapazität für Solarzellen und -module

1 MW-Photovoltaikfassade von Suntech in Wuxi
1 MW-Photovoltaikfassade von Suntech
in Wuxi

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), nach eigenen Angaben größter Photovoltaik-Modulhersteller der Welt, feierte am 08.01.2009 den Ausbau seiner Fertigungskapazität für Solarzellen und -module am Unternehmenssitz in Wuxi auf ein Gigawatt. Das Unternehmen berichtete zudem, es habe sein neues Hauptquartier eröffnet, in das netzgekoppelte Photovoltaik-Module mit einer Leistung von einem Megawatt (MW) integriert wurden: die größte gebäudeintegrierte Solarstromfassade der Welt. "Wir sind sehr stolz darauf, das weltweit erste Photovoltaikunternehmen zu sein, das eine Produktionskapazität von einem Gigawatt erreicht hat", sagte Suntech-Präsident und Vorstand Dr. Zhengrong Shi. 

"Seit unserer Gründung haben wir uns darauf konzentriert, rasch Produktionsstätten von Weltrang zu errichten, die den wachsenden globalen Bedarf nach Ökostrom decken können. Dieser Meilenstein ist das Verdienst aller Suntech-Mitarbeiter, die unermüdlich auf das allgemeine Ziel hingearbeitet haben, kosteneffektive Solaranlagen weltweit verfügbar zu machen", ergänzte Shi.


Größte netzgekoppelte Solar-Fassade der Welt

Suntech meldete auch die Eröffnung seines neuen Unternehmenssitzes in Wuxi, eines Bauwerks auf dem neuesten Stand der Technik. In das Gebäude mit einer Fläche von 18.000 Quadratmetern ist die laut Suntech größte netzgekoppelte Solarstromfassade integriert, mit mehr als 2.552 halbtransparenten Modulen vom Typ "Light Thru" und mit einer jährlichen Solarstrom-Produktion von mehr als einer Million Kilowattstunden. Mit dem Solarstrom werden nach Berechnungen von Suntech jährlich mehr als 600 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Zudem seien für den Stammsitz energieeffiziente Baumaterialien verwendet worden, werde die Erdwärme zur Klimatisierung genutzt, die Beleuchtung durch Bewegungsmelder gesteuert und das Trinkwasser wieder aufbereitet. Die Megawatt-Solarfassade wurde von Suntechs eigenem Systemintegrationsteam installiert, das bereits eine Reihe komplexer Gebäudeintegrationen durchgeführt hat, unter anderem eine vorgehängte Fassade mit einer Leistung von 120 kW am Jingya-Hotel in Peking und eine transparente 800 kW-Anlage am Flughafen von Wuxi.


Ein weiterer Schritt zum Ausbau des chinesischen Solarmarktes

"Wir sind überzeugt, dass die Photovoltaik-Gebäudeintegration der richtige Weg ist, um ökologisch zu bauen. Und unser neues Hauptquartier ist ein herausragendes Beispiel, wie Solarsysteme nahtlos in moderne und ansprechende Gebäude integriert werden können", sagte Shi. "Der Anschluss der PV-Fassade an das Netz ist ein weiterer bedeutender Schritt zum Ausbau des chinesischen Solarmarktes. Derzeit werden etliche Projekte entwickelt, wie beispielweise das 3 MW-Solardach für die World Expo Shanghai 2010. Weitere Projekte in der Größenordnung von 10 MW in der Stadt Dunhuang (Provinz) Yunnan sowie in der Provinz Qinghai sind ausgeschrieben oder befinden sich in einem frühen Planungsstadium. Diese Solarprojekte spiegeln Chinas Engagement für erneuerbare Energien und die wachsende Dynamik des heimischen Solarmarktes", kommentiert Shi.

09.01.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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pvresources Jahresbericht 2008: Große kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerke mit mehr als 3.200 MWp am Netz

Weltmarktanteile großer Photovoltaik-Kraftwerke Ende 2008
Weltmarktanteile großer Photovoltaik-Kraftwerke
Ende 2008

Weltweit wurden am Ende des Jahres 2008 mehr als 1.700 Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von 200 Kilowatt (kWp) oder höher betrieben. Die kumulative Leistung dieser Anlagen übersteigt nach Angaben des Solarserver-Partnerportals pvresources.com 3.200 Megawatt (MW). Über 800 Solarkraftwerke mit einer Leistung von mehr als einem MW waren Ende 2008 im Betrieb beziehungsweise im Testbetrieb. Auf Spanien entfallen nach ersten Zahlen von pvresources rund 63 % der Gesamtleistung aller Anlagen mit 200 kW oder mehr. Nennenswerte Marktanteile haben neben Deutschland (650 MW, 20 %) auch die USA (230 MW, 7%), Korea (knapp 100 MW, 3%), Portugal (60 MW, 2%) und Italien (knapp 60 MW, 2%). Die installierte Leistung im dritten und vierten Quartal des vergangenen Jahres hat in Spanien ein Gigawatt (GW) erreicht.  Im Vergleich mit dem Jahr 2007 ist die Leistung der großen PV-Anlagen in Spanien 2008 um mehr als das siebenfache gestiegen. Ende 2007 lag sie bei zirka 270 MW, Ende 2008 bei rund 2.020 MW.



Neue Megawatt-Solarparks in der Tschechischen Republik und in Frankreich

Innerhalb der EU war eine positive Tendenz der Marktentwicklung auch in der Tschechischen Republik und in Frankreich zu beobachten. In der Tschechischen Republik sind im Jahr 2008 mehrere Megawatt-Solarparks fertiggestellt worden. Eine 7 MW-Anlage ging Ende des Jahres in Frankreich in Betrieb. Obwohl Spanien im vergangenen Jahr eindeutiger Schwerpunkt der Marktentwicklung war, wurden auch in Deutschland weitere große Photovoltaik-Anlagen gebaut. So hat die juwi Holding AG, zum Beispiel im Dezember Solarkraftwerke in Brandis (40 MW) und Koethen (15 MW) fertiggestellt.

Weitere Informationen: http://www.pvresources.com

09.01.2009   Quelle: www.pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SolarWorld ist Deutschlands wachstumsstärkstes Unternehmen

SolarWorld AG: Wachstumsstärke durch integrierte Photovoltaik-Produktion
SolarWorld AG: Wachstumsstärke durch
integrierte Photovoltaik-Produktion

Der Bonner Photovoltaik-Produzent SolarWorld AG ist Deutschlands wachstumsstärkstes Unternehmen 2008. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Bain & Company für die Zeitschrift Wirtschaftswoche. Das Blatt hebt in seiner aktuellen Ausgabe die Konzentration des Unternehmens auf das Kerngeschäft Solarstrom-Technologie und die Abdeckung der kompletten Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum fertigen Solarmodul als Erfolgsfaktoren hervor. In der Betrachtung von Rendite, Eigenkapitalrentabilität, Wachstum und Umsatz hat sich die SolarWorld AG damit laut Bain & Company an die Spitze von 280 börsennotierten Unternehmen in Deutschland gesetzt.  Das Hauptgeschäft der SolarWorld AG sind Solarstrom-Anwendungen für Hausdächer und für Großanlagen in Deutschland, Europa und dem künftigen Wachstumsmarkt für Solarenergie, den USA.


Solarstrom für 142 Dörfer in China

Gleichzeitig fördert die SolarWorld auch den Zugang zu Energie in netzfernen Regionen in aller Welt. So hat das Unternehmen jetzt im Westen Chinas für die solare Elektrifizierung von mehr als einhundert Dörfern gesorgt, die bisher von der Stromversorgung abgeschnitten waren. 29.000 Menschen aus insgesamt 142 Dörfern in den dünn besiedelten Provinzen Xinjiang, Qinghai und Yunnan erhalten damit erstmals Zugang zu Elektrizität. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China hat die SolarWorld AG jedes dieser Dörfer mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Insgesamt summiert sich die solare Kraftwerksleistung der SolarWorld-Anlagen nach Angaben des Unternehmens auf 1,2 Megawatt (MW). Der Solarstrom-Konzern habe damit sein internationales Off-Grid-Geschäft weiter gestärkt, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Kraftwerke sorgen laut SolarWorld jährlich für die Produktion von rund 1,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, der vor allem für die Beleuchtung und den Betrieb von kleineren elektrischen Geräten, Radios und Fernsehern in den insgesamt 7.300 Haushalten verwendet wird. "Das Projekt in China zeigt, dass auch in größerem Umfang abgelegene Regionen mit Solarstrom versorgt werden können. Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung werden so erstmals möglich gemacht", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

09.01.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Suntech und a+f stellen zwei Megawatt-Solarkraftwerke in Spanien fertig

Solarpark in Alange (Spanien)
Solarpark in Alange (Spanien)

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen, hat Ende 2008 zwei Solarkraftwerke in Spanien fertig gestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese Solarparks sind in Zusammenarbeit mit der a+f GmbH (Würzburg), einer Tochterfirma der GILDEMEISTER Gruppe (Bielefeld) entstanden. Die Solarstrom-Anlagen in Alange und Alconera haben eine Gesamtleistung von 8,5 bezeigungsweise 7,4 Megawatt (MWp). Suntech stellt etwa 50 Prozent der verwendeten Module zur Verfügung, die auf mehr als 450 Photovoltaik-Nachführsystemen installiert wurden, den "a+f SunCarriern".  Die einarmigen Solar-Tracker steigern die Effizienz der Module laut Pressemitteilung um bis zu 32 Prozent im Vergleich zu starr installierten Solarsystemen. Zusammen liefern die beiden Sonnenkraftwerke genug Strom für etwa 9.300 spanische Haushalte, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem würden jährlich rund 19.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.


"Unsere SunCarrier-Nachführsysteme eignen sich hervorragend für die sehr leistungsfähigen Solarmodule von Suntech", erklärt Dr. Rico Wojanowski, geschäftsführender Direktor bei a+f. "Die Kombination der beiden Produkte erlaubt es uns, die vorhandene Fläche optimal zu nutzen, um eine hocheffiziente Solaranlage zu errichten und so tausende Haushalte mit Energie zu versorgen", betont Wojanowski.

Jerry Stokes, Präsident von Suntech Europa, kommentiert: "Dieses Solarprojekt zeigt eindrücklich das Potenzial von Kooperationen innerhalb der Wertschöpfungskette. Partnerschaften wie diese ermöglichen es leistungsfähige und nachhaltige Energielösungen zu realisieren. Unser Fokus auf höchste Qualität und Effizienz ist dabei das wichtigste Rezept für unseren Erfolg in Europa."


Suntech will 2009 Module mit einer Gesamtleistung von etwa 230 Megawatt nach Südeuropa exportieren

Suntech pflege viele Partnerschaften mit führenden Photovoltaik-Distributoren und Projektentwicklern in Spanien, Italien und Griechenland, betont das Unternehmen. Das garantiere auch künftig die Zuverlässigkeit und den hohen Wirkungsgrad der Solarmodule. Im Jahr 2009 will Suntech Solarmodule mit einer Gesamtleistung von etwa 230 Megawatt nach Südeuropa liefern.

09.01.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sonnenkraftwerk Haus: BSW-Solar veranstaltet Seminar zum solaren Bauen - Restplätze verfügbar

Die Nutzung der Sonnenenergie in Gebäuden wächst rasant. Über acht Prozent aller Wohngebäude in Deutschland nutzen mittlerweile die umweltfreundliche Solarenergie zur Stromerzeugung oder Wärmegewinnung. Der Siegeszug der Solarenergie im Wohnungsbau stellt dabei völlig neue Anforderungen an Architektur und Planung. Neuartige Konzepte integrieren bereits jetzt die Energieerzeugung in den Gebäudeentwurf. Moderne Materialien ermöglichen den architektonisch anspruchsvollen Einsatz von Solar-Komponenten in der Gebäudehülle. Am 13. und 14. Januar 2009 bietet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) im Rahmen der Messe BAU 2009 Planern, Architekten und interessierten Fachbesuchern einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der Solartechnik in Gebäuden und zeigt gelungene Praxisanwendungen von Photovoltaik- und Solarthermiesystemen.  Namhafte Solar-Architekten wie Peter Bachschuster und Georg Dasch präsentieren in München ihre aktuellen Projekte. Daneben stellen führende Solarunternehmen ihr Produktportfolio vor. Interessenten können sich noch für beide Seminartage beim BSW-Solar anmelden. Ansprechpartner ist Stefan Küßner, Tel.: 030 29 777 88-16. E-Mail: kuessner@bsw-solar.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 €/ Person zzgl. USt. Das Seminarprogramm und das Anmeldeformular sind zugänglich unter http://www.solarintegration.de. Der BSW-Solar ist auf der BAU 2009 in Halle B3 am Stand 505 vertreten.

08.01.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Solar-Fabrik AG: Neuer Vorstandsvorsitzender Günter Weinberger im Amt

Günter Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG
Günter Weinberger,
Vorstandsvorsitzender
der Solar-Fabrik AG

Der neue Vorstandsvorsitzende des Photovoltaik-Unternehmens Solar-Fabrik AG (Freiburg), Dipl. Ing. Günter Weinberger, stellte sich bei seinem Antritt am 7. Januar 2009 den Mitarbeitern und der Presse vor. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hatte kurz vor Weihnachten einen Führungswechsel angekündigt. Die Solar-Fabrik werde im Frühjahr in Freiburg eine dritte Produktionsstätte für Solarstrom-Module in Betrieb nehmen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hintergründe des Führungswechsels erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende Alfred T. Ritter: "Der Aufsichtsrat war seit Juli auf der Suche nach einer Verstärkung des Vorstands, vor allem auch mit einem stärker technisch ausgeprägten Background. Nachdem die Wahl auf Herrn Günter Weinberger als zukünftigen Vorstandsvorsitzenden gefallen war, wurde Herrn Christoph Paradeis, der diese Position bisher innehatte, die Position des Finanzvorstands angeboten. Dieser bat jedoch um seine Entlassung. Der Aufsichtsrat bedauert diese Entscheidung."  Der neue Vorstandsvorsitzende Weinberger war nach verschiedenen Führungspositionen bei Siemens und Infineon seit 2002 Vorstandsvorsitzender des US-Mobilfunkunternehmens Sandbridge Technologies. Zu seiner neuen Tätigkeit bei der Solar-Fabrik AG erklärt er: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Chancen, die dieser zukunftsorientierte und internationale Photovoltaik-Markt bietet. Wie die jüngste Vergangenheit zeigt, erfordert das dynamische Wachstum ständig die höchste Aufmerksamkeit des gesamten Managements. Ich freue mich darauf, die Solar-Fabrik AG zusammen mit dem gesamten Team in eine erfolgreiche Zukunft zu führen."

08.01.2009   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Solar-Unternehmen Odersun AG verstärkt Managementteam und beruft Hein van der Zeeuw zum Vorstandsvorsitzenden

Solarzellen-Produktion der Odersun AG
Solarzellen-Produktion der Odersun AG

Die Odersun AG, Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen, Photovoltaik-Modulen und -Anwendungen, gab am 7. Januar 2009 die Berufung von Dr. Hein van der Zeeuw zum Vorstandsvorsitzenden bekannt. Der promovierte Physiker war 26 Jahre in der Halbleiterindustrie sowie in der Herstellung elektronischer Baukomponenten tätig und ist ehemaliges Vorstandsmitglied von NXP Semiconductors, der 2006 ausgegründeten Halbleitersparte des Philips-Konzerns. Hein van der Zeeuw soll Odersun in der Wachstumsphase führen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Seine Berufung folge auf eine Reihe wichtiger Meilensteine, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren erreicht habe, dazu zählten der Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept) gefolgt vom Bau einer ersten kommerziellen Photovoltaik-Produktionslinie sowie die Aufnahme von 61 Millionen Euro finanzieller Mittel, unter anderem für den Bau der 30 Megawatt-Produktionsstätte des Unternehmens. 


"Die Berufung Hein van der Zeeuws ist der Beginn einer spannenden neuen Ära, die es uns ermöglicht verstärkt strategische Maßnahmen zum Wachstum des Unternehmens zu ergreifen und so die Voraussetzungen für langfristigen Erfolg zu schaffen", so George Powlick, Aufsichtsratsvorsitzender der Odersun AG. "Mit Dr. van der Zeeuws Erfahrung und strategischem Gespür in Verbindung mit Odersuns einzigartiger Technologie und herausragendem Team, können wir Odersun zu einer führenden Kraft im Markt aufbauen."


Führende Rolle in der Photovoltaik-Gebäudeintegration angestrebt

"Odersun ist bestens dafür aufgestellt im neu entstehenden und schnell wachsenden Markt der Gebäudeintegration (BIPV - Building integrated Photovoltaics) eine führende Rolle zu übernehmen", sagt Hein van der Zeeuw. "Ich freue mich darauf, mit Odersuns hochqualifiziertem und sachkundigem Team zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen verfügt über eine klare Vision und innovative Technologie. Ich bin von der Dynamik und der Entschlossenheit konkurrierende Technologien hinter sich zu lassen tief beeindruckt."

Dr. van der Zeeuw folgt auf Ramin Lavae Mokhtari, der die Entwicklung der Odersun AG vom Forschungsinstitut zum Wirtschaftsunternehmen mit fundierten Produkt- und Technologievorteilen entscheidend geprägt hat. Mokhtari werde Odersun Ende Januar verlassen, jedoch dem Unternehmen als Anteilseigner und in beratender Funktion verbunden bleiben, so das Unternehmen.

08.01.2009   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Erste Technologiekonferenz zur Solarwärme im Februar 2009

Informationsbroschüre zur 1. Solarthermie-Technologiekonferenz
Informationsbroschüre zur
1. Solarthermie-Technologiekonferenz

Am 10. und 11.02.2009 findet in Berlin die erste Solarthermie-Technologiekonferenz unter dem Motto "Innovationen in der Solarthermie beschleunigen" statt. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) veranstaltet die Konferenz im Rahmen der Arbeiten der Deutschen Solarthermie-Technologieplattform (DSTTP). Die Konferenz will die großen Entwicklungspotenziale der Solartechnologie zur Erwärmung von Trinkwasser, Beheizung von Gebäuden, Erzeugung von Prozesswärme für gewerbliche Anwendungen und zur solar unterstützten Kühlung aufzeigen und zur Verstärkung der Forschungsaktivitäten beitragen. Erwartet wird die Teilnahme von 200 Experten aus Industrie und Forschung. Die Konferenz wird gefördert vom Bundesumweltministerium (BMU).  "Das Ziel der Europäischen Union, den Anteil erneuerbarer Energien in Europa bis 2020 auf 20 Prozent anzuheben und der deutschen Bundesregierung, den Anteil im Wärmebereich auf 14 Prozent zu verdoppeln, ist nur erreichbar, wenn die Solarwärme einen wichtigen Teil übernimmt. Voraussetzung hierfür ist aber eine rasche Weiterentwicklung der Solarthermie-Technologie", so Gerhard Stryi-Hipp, Leiter der DSTTP. Die Solarthermie sei zwar schon heute ausgereift, doch um die Kosten zu senken und neue Anwendungsfelder zu erschließen sei eine deutliche Verstärkung der Forschungsaktivitäten erforderlich. Bislang sei das Entwicklungspotenzial der Solarthermie-Technologie stark unterschätzt worden.



50 Prozent des Wärmebedarfs bis 250 C sollen langfristig mit Solarthermie gedeckt werden

Die Solarthermie-Technologieplattformen auf deutscher und europäischer Ebene erarbeiten derzeit Forschungsstrategien, die das Ziel verfolgen, langfristig 50 Prozent des Wärmebedarfs bis 250 C mit Solarwärme zu decken. Die Europäische Plattform hat nach zweijähriger Arbeit ihre Strategie im Dezember 2008 veröffentlicht, das deutsche Strategiedokument soll bis zur Konferenz im Februar vorliegen.

Themen der Konferenz sind u. a. Innovationen in der Solarthermie, neue Materialien, Kostenreduktionsmöglichkeiten und die Forschungspolitik. Präsentations- und Ausstellungsmöglichkeiten für Firmen und Institute bestehen insbesondere bei den beiden Innovationsforen für Industrie und Forschung auf die sich Unternehmen im Rahmen eines "Call for Innovations" bis zum 11. Januar 2009 noch bewerben können. Die Konferenz soll auch zu einer verstärkten Kooperation von Forschungsinstituten und Industrie beitragen. Sie wird organisiert vom BSW-Solar in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg und dem Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart. Kooperationspartner sind der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (ehemals Forschungsverbund Sonnenenergie) und der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). Konferenzort ist das Hilton Hotel am Gendarmenmarkt in Berlin.


Infomaterial im Internet



Das Informationsblatt "Innovationen in der Solarthermie beschleunigen" kann heruntergeladen werden unter
"Dies ist ein bedeutender Schritt bei der Entwicklung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien", kommentierte Michael W. Allman, Präsident und Vorstand von Sempra Generation. "Er zeigt die Anstrengungen von Sempra Generation und anderen Stromversorgern im Westen der USA, den Herausforderungen des Klimawandels mit verlässlichen, erneuerbaren Energien zu begegnen. Die Größe und Leistungsfähigkeit dieses neuen Solarkraftwerks belegt eindeutig, dass wir Photovoltaik-Anlagen in einem Maßstab bauen können, die den Stromversorgern helfen, die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren zu erreichen.

06.01.2009   Quelle: First Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar,
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Plus-Energie-Haus mit Photovoltaik von SCHOTT Solar in München zu besichtigen

Solar Decathlon-Siegerhaus 2008 (TU Darmstadt).
Solar Decathlon-Siegerhaus 2008
(TU Darmstadt).

Parallel zur europäischen Leitmesse für Architektur, Materialien und Systeme zieht das Plus-Energie-Haus auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) am 12. Januar 2009 auf den Marienhof in München. Das preisgekrönte Haus der TU Darmstadt zeigt, wie innovatives und energieeffizientes Bauen aussehen kann und ergänzt somit das Angebot der diesjährigen BAU, die unter dem Leitthema "Energie-effizientes Bauen" steht. Vor Ort können sich interessierte Besucher unter anderem über die Photovoltaik-Lösungen von SCHOTT Solar informieren - denn diese sorgen für Solarstrom in dem zukunftsweisenden Haus.   Die äußerste Schicht des Plus-Energie-Hauses besteht aus Schiebeelementen aus Eichenholz mit eingelassenen Solar-Lamellen, einer Photovoltaiklösung der SCHOTT Solar AG. Sie liefern Solarstrom und spenden ganz nebenbei auch noch Schatten und schützen die Privatsphäre. "Als Teilsponsor haben wir dieses Projekt gerne unterstützt, da es eindrucksvoll zeigt, wie Häuser der Zukunft gestaltet sein können", so Roland Neuner, Leiter Vertrieb Gebäudelösungen bei der SCHOTT Solar AG.


Solar-Decathlon-Haus auf Tour in Deutschland

Das Konzept und der Prototyp des Plus-Energie-Hauses der TU Darmstadt entstand im Rahmen des internationalen Wettbewerbs Solar Decathlon 2007, der vom US-Energieministerium ausgeschrieben wurde. Die TU Darmstadt konnte sich als einzige deutsche Universität für diesen Zehnkampf der Solar-Häuser qualifizieren und erhielt gleich den ersten Preis.

Seit fast einem Jahr ist das Decathlon Haus mit seiner Ausstellung in verschiedenen Städten auf Tour - nun wurde auf Initiative des BMVBS mit dem Plus-Energie-Haus ein zweites, etwas größeres Haus gebaut. Es wird voraussichtlich bis zum 15. April 2009 auf dem Marienhof in München zu sehen sein. "Wir sind davon überzeugt, dass die Gebäudehülle einen immer größeren Beitrag zur Energieversorgung eines Hauses leisten muss. In Zeiten knapper werdender fossiler Rohstoffe ist Solarenergie eine echte Alternative", betont Roland Neuner von SCHOTT Solar.

06.01.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,
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Klimaschutz in den Medien: Gabriel antwortet umweltbewusster Puppenmama im Radio

Gabriel lobt Klimaschützerin Virginia.
Gabriel lobt Klimaschützerin Virginia.

In einem Rundfunkspot antwortet Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einer umweltbewussten Puppenmama aus der bekannten Radiokampagne "Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf" persönlich. Darin gratuliert Gabriel der 5-jährigen Virginia aus Berlin zu ihrem vorbildlichen Klima-Engagement. Die kleine Klimaschützerin hatte Gabriel und alle Bundesbürger via Radio aufgerufen, gemeinsam das Klima zu retten. Sie habe dafür schon mal ihr Puppenhaus unter anderem mit Energiesparlampen, Solaranlage, lambdagesteuerter Pelletheizung und Fenstern mit Wärmeschutzverglasung ausgestattet.  Beeindruckt von so viel Engagement biete der Bundesumweltminister der kleinen Klimaschützerin - allerdings mit einem "hörbaren Augenzwinkern" - im Spot glatt seine Nachfolge an, heißt es in der BMU-Pressemitteilung. Selbstverständlich versäume er bei der Gelegenheit auch nicht, alle "großen" Hausbesitzer auf das aktuell auf zwei Milliarden aufgestockte Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung hinzuweisen, so das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung.


Gabriel: Klimaschutz beginnt schon bei den Kleinsten

Der Bundesumweltminister freute sich über das umweltbewusste Spotmotiv "Puppenhaus", das als Sieger aus einem Wettbewerb unter den Radiohörern hervorging und als Teil einer Imagekampagne pro Radio bundesweit ausgestrahlt wird. Klimaschutz beginne schließlich im Kleinen und schon bei den Kleinsten, so Sigmar Gabriel bei der Produktion des 30-Sekunden-Spots in seinem Ministerium, bei der er auch auf die fünfjährige Sprecherin des Puppenhaus-Spots, Virginia aus Berlin, traf. Gabriel: "Glückwunsch an den Autor und Hörer Andreas Strobl aus Wolkertshofen, der mit seiner prämierten Textidee das wichtige Thema Klimaschutz so sympathisch und wirkungsvoll ins Gespräch gebracht hat."


Radiospots im Internet

Der prämierte Radiospot "Puppenhaus" ist Teil der im Januar 2007 gestarteten Imagekampagne für Radio, die flächendeckend im gesamten Bundesgebiet sowohl auf öffentlich-rechtlichen als auch privaten Hörfunksendern zum Einsatz kommt. Auftraggeber ist die 2005 von führenden Privatradiounternehmen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemeinsam gegründete Gattungsinitiative und Marketing-Plattform "Radiozentrale". Die Funkkampagne wurde entwickelt von der Hamburger Kreativschmiede Grabarz & Partner und umgesetzt von Studio Funk. Die 30-Sekünder "Puppenhaus" und "Umweltminister" laufen wie ihre Vorgängermotive im Werbeblock.

Die beiden Spots von Sigmar Gabriel und der kleinen Virginia stehen auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums zum Download zur Verfügung: http://www.bmu.de.

06.01.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU; dieAckenhausens,


 

ACCIONA nimmt größtes Photovoltaik-Kraftwerk der Welt in Portugal in Betrieb

Solarpark Amareleja (46 MWp).
Solarpark Amareleja
(46 MWp).

Das Unternehmen ACCIONA Energy hat ein Solar-Kraftwerk mit einer Photovoltaik-Spitzenleistung von 46 Megawatt (MW) in Amareleja (Moura, Portugal) in Betrieb genommen. ACCIONA habe in die Solarstromanlage - die größte ihrer Art weltweit - rund 261 Millionen Euro investiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach Angaben von ACCIONA kann der Solarpark jährlich rund 93 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren, was rechnerisch den Elektrizitätsbedarf von mehr als 30.000 portugiesischen Haushalten deckt. Zudem vermeide das Solarkraftwerk pro Jahr 89.383 Tonnen CO2-Emissionen, welche bei der Verbrennung von Kohle freigesetzt würden, um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen. Der Solarpark sei in der Rekordzeit von nur 13 Monaten erreichtet worden, betont ACCIONA. 
262.080 Solarmodule auf 250 Hektar

Der Solarpark erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 250 Hektar im Gebiet der Gemeinde Moura, Region Alentejo, nahe der spanischen Grenze. Die Solarmodule sind auf 2,520 Nachführsystemen vom Typ "Buskil" montiert, die ACCIONA selbst herstellt. Jeder dieser Solar-Tracker hat eine Fläche von 142 Quadratmetern. Die Buskil-Tracker sind 13 Meter lang und 10,87 Meter breit, darauf befinden sich 104 polykristalline Silizium-Module (170 bzw. 180 Wp). Insgesamt sind 262.080 Module installiert, die der Sonne einachsig nachgeführt werden.

ACCIONA zähle zu den international führenden Projektentwicklern für die Nutzung erneuerbarer Energien und der neue Solarpark stärke die Position des Unternehmens bei der Nutzung der Solarenergie, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. In Spanien hat ACCIONA nach eigenen Angaben 68 MW Photovoltaik-Leistung installiert und solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von 100 MW befänden sich im Bau. In den USA besitzt ACCIONA mit Nevada Solar One (64 MW) das weltgrößte solarthermische Kraftwerk, das in den letzten 17 Jahren gebaut wurde.

Das Solarkraftwerk Amareleja gehört ACCIONA zu 100 %. Im Januar 2007 erwarb ACCIONA das Gesamtkapital von Amper Solar, dem Unternehmen, das die Baurechte besaß, von dessen Anteilseignern Gemeinde Moura (88 %), Comoiprel (2 %) und dem Beratungsunternehmen Renatura Networks(10%).


Tochterunternehmen ACCIONA Solar baut Solarparks

Der Solarpark in Amareleja wurde von ACCIONA Solar gebaut, einem Tochterunternehmen von ACCIONA Energy. Durchschnittlich waren 150 Mitarbeiter beim Bau beschäftigt, in Spitzenzeiten sogar fast 500. ACCIONA Solar hat nach eigenen Angaben 68 MWp in Spanien installiert, den größten Teil in Solarparks (huertas solares).

Der Solarpark trägt dazu bei, die Ziele der portugiesischen Regierung für die Energieversorgung zu erreichen, welche Photovoltaik-Installationen von 150 MWp vorsehen. Amareleja hat daran einen Anteil von rund 30 %. Das Solar-Kraftwerk schaffe Arbeit und Wohlstand in der Region und sei eine wichtige Referenz für die Entwicklung der Photovoltaik, betont ACCIONA.

05.01.2009   Quelle: ACCIONA Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACCIONA Solar,
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Leitstudie 2008 zeigt den Weg in eine nachhaltige Energieversorgung

Vor allem Offshore-Windkraft und Photovoltaik werden kräftig wachsen
Vor allem Offshore-Windkraft und
Photovoltaik werden kräftig wachsen

Die Leitstudie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) vom Deutschen Zentrumcfür Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt wurde, zeigt, dass die erneuerbare Energien und Energieeffizienz die wichtigsten Technologiebereiche sind, die eine klimaverträgliche Energiezukunft in Deutschland gewährleisten sollen. Eines der zentralen Ergebnisse ist, dass Strom aus erneuerbaren Energien um das Jahr 2020 auch ohne Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wettbewerbsfähig sein wird. Weiter zeigt die Studie, dass in der Wärmeversorgung ein deutlicher Strukturwandel erfolgen muss. Insbesondere in Gebäuden könne mit neuen Technologien ein Beitrag von 75 % zur CO2-Minderung erreicht werden.  Die Leitstudie 2008 zeigt auch, welche Hindernisse überwunden und welche technologischen Herausforderungen gemeistert werden müssen. Große Wachstumspotenziale haben laut Studie die Offshore-Windenergie, die Photovoltaik und die Solarthermie. Forschung und Entwicklung seien unabdingbare Voraussetzungen für das Erreichen des Ziels der Bundesregierung 50 % des Energieverbrauchs bis 2050 auf der Basis erneuerbarer Energien zu gewährleisten, betont der Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS) in seinem Newsletter.


Die Gesamtfassung der Leitstudie 2008, eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die wesentlichen Ergebnisse für Entscheidungsträger sind im Internet zugänglich unter www.FV-Sonnenenergie.de/politik/solar-argumente/

05.01.2009   Quelle: FVS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU; FVS,
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Internationale Photovoltaik-Geschäftsreise erforscht Marktpotenzial in Indien

Impression einer Geschäftsreise von SolarPlaza nach China
Impression einer Geschäftsreise von
SolarPlaza nach China

Der Online-Photovoltaik-Marktplatz und Kongressveranstalter "SolarPlaza (Rotterdam, Niederlande) führt vom 16. - 20.02.2009 eine internationale Geschäftsreise nach Indien durch. Ziel der Handelsmission sei, das Potenzial des Solarstrom-Marktes in Indien zu erkunden, auf dem Photovoltaik-Hersteller hohe Gewinne erzielen könnten, heißt es in der Pressemitteilung. In Indien, einem der am schnellsten ökonomisch wachsenden Entwicklungsländer, hätten gegenwärtig rund 400 Millionen Menschen keinen Zugang zum Stromnetz. Mit rund 300 Sonnentagen pro Jahr könnte die Solarenergie die wichtigste Energiequelle des Landes werden, das gegenwärtig nach Wegen sucht, seinem Energiemangel zu begegnen.  Einige Projekte im Kraftwerksmaßstab seien bereits vorgeschlagen worden, darunter ein Solar-Kraftwerk auf einer Fläche von 35,000 km² in der Wüste Thar. Damit sollen 700.000 bis 2.1 Millionen Megawatt erzeugt werden, berichtet SolarPlaza.



Indiens Solarmarkt als Chance für die Solarindustrie

Laut SolarPlaza sind aktuell nur 1.748 Megawatt Solarstrom-Leistung in Indien installiert, doch das Land benötigt insgesamt eine jährliche Stromkapazität von 1,3 Millionen Gigawatt. "Indien setht naoch ganz am Anfang", sagt Johan Trip, Geschäftsführer des Photovoltaik-Portals und Solar-Kongressveranstalter. "Die Welt muss mehr über Indiens Solarmarkt erfahren, er eröffnet riesige Chancen für die Solarindustrie. Zweck der Geschäftsreise ist, Solarindustrie-Experten, Photovoltaik-Unternehmen und Projektentwickler zusammenzubringen", so Trip. SolarPlaza werde den Teilnehmern einen tiefen Einblick in den indischen Photovoltaik-Markt bieten und zudem über indische Hersteller wie Moser Baer, Solar Semiconductor und XL Telecom informieren.


Regierung fördert den Aufbau einer Solarwirtschaft in den kommenden Jahren

Die Förderung seitens der Indischen Regierung ziele auf die Schaffung einer Solarindustrie und habe Unternehmensgründungen angestoßen, die zum Aufbau einer Solarwirtschaft in den kommenden Jahren beitragen könnten. SolarPlaza organisiert Besuche in Solar-Fabriken in Bangalore, Hyderbad und Neu Delhi an. Zusätzlich werden zwei Konferenzen veranstaltet, welche die wachsenden Chancen auf dem indischen Markt thematisieren. Vertreter der globalen Solarwirtschaft werden Gelegenheit haben, Geschäftsbeziehungen zu indischen Unternehmen zu knüpfen und Repräsentanten der Energiewirtschaft zu treffen.

05.01.2009   Quelle: SolarPlaza   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarPlaza,
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Erneuerbare Energien machen Netzausbau notwendig und benötigen Anreize für regenerative Kombikraftwerke und Speicher

Das Kombikraftwerk verbindet Windparks, Solarstromanlagen, Biogasanlagen und einen Pumpspeicher
Das Kombikraftwerk verbindet Windparks,
Solarstromanlagen, Biogasanlagen und
einen Pumpspeicher

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), der Bundesverband WindEnergie (BWE) und die Gesellschaft für Netzintegration (GENI) Ende Dezember 2008 in Berlin auf einer gemeinsamen Fachkonferenz zur Integration erneuerbarer Energien in die Stromversorgung den völlig unzureichenden Zustand des Stromnetzes kritisiert. Vertreter der erneuerbaren Energien forderten von Netzbetreibern und Politik konkrete Schritte für einen schnellen Ausbau des Stromnetzes sowie Anreize für regenerative Kombikraftwerke und die Erschließung neuer Speicher. Nur so könne die wachsende Menge an Strom aus Erneuerbaren Energien tatsächlich vollständig für die Stromversorgung genutzt werden. "Schon heute muss immer wieder auf CO2-frei produzierten Strom verzichtet werden, weil das Stromnetz nicht ausreichend auf den Ausbau Erneuerbarer Energien vorbereitet ist", beschreibt BEE-Präsident Dietmar Schütz die derzeitige Situation.  Dieses Problem werde sich noch verschärfen, da der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von heute etwa 15 Prozent auf deutlich über 35 Prozent im Jahr 2020 steige. "Der Umbau unserer Energieversorgung bedeutet wirksamen Klimaschutz und kurbelt die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig an. Technische Hindernisse müssen deshalb so schnell wie möglich beseitigt werden", verlangte Schütz.


Übergang von großen, fossil befeuerten Kraftwerken zu vielen dezentralen Anlagen mit erneuerbaren Energien

Da insbesondere Wind- und Sonnenenergie ihren Strom witterungsabhängig liefern, muss das Stromnetz aus Sicht der Verbände entsprechend angepasst werden und eine Verknüpfung mit steuerbaren Bioenergiequellen und Energieverbrauchern erfolgen. "Die bestehenden Speicherkapazitäten müssen stärker auf das Windangebot ausgerichtet und zusätzliche Investitionen in neue Speicherkapazitäten getätigt werden", fordert Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE). Jörg Müller, Vorsitzender der Gesellschaft für Netzintegration (GENI), beschrieb die Herausforderung so: "Unsere Energieinfrastruktur war bisher auf große, fossil befeuerte Kraftwerke ausgerichtet. Jetzt wird dieser Kraftwerkspark Schritt für Schritt umgebaut und durch viele dezentrale Anlagen ersetzt, die sich aus erneuerbaren Energien speisen. Diese müssen in die Lage versetzt werden, in Verstetigung der Stromproduktion und neue Speicher wie beispielsweise Wasserstoff zu investieren."


EEG-Bonus für regenerative Kombikraftwerke

Neben dem notwendigen Netzausbau sahen die Konferenzteilnehmer einen Lösungsansatz für die Netzintegration des Stroms aus erneuerbaren Energien in Anreizen für regenerative Kombikraftwerke, wie sie die zum Jahresbeginn in Kraft tretende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in einer Verordnungsermächtigung vorsieht. Solche Kombikraftwerke schalten Wind- oder Solaranlagen mit steuerbaren erneuerbaren Energien und Stromverbrauchern zusammen und erhalten dafür einen finanziellen Bonus. "Dieses Instrument hilft den Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen, ihre Einspeisung kontinuierlicher zu gestalten und so das Stromnetz zu entlasten", erläuterte BEE-Präsident Schütz.

05.01.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.kombikraftwerk.de,
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Nippon Oil entwickelt Photovoltaik-System zur ergänzenden Stromproduktion auf Ozean-Schiffen

NYK und Nippon Oil Corporation wollen den Antrieb von Schiffen mit Solarstrom unterstützen
NYK und Nippon Oil Corporation wollen
den Antrieb von Schiffen mit Solarstrom
unterstützen

Als Teil der industriellen Bemühungen zur Senkung des CO2-Ausstoßes von Schiffen auf den Meeren, haben sich die japanische Schifffahrtsgesellschaft Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK) und das japanische Ölversorgungsunternehmen Nippon Oil laut einer Pressemitteilung darauf geeinigt, ein Energieversorgungssystem zu entwickeln, das mit Solarenergie zum Antrieb von Schiffen beitragen soll. Die Installation eines Photovoltaik-Generators mit einer Leistung von rund 40 Kilowatt (kW) sei eine Weltneuheit, heißt es in der Pressemitteilung. Der Generator soll zur Ergänzung der bereits bestehenden Energieproduktion auf großen Schiffen genutzt werden.  NYK habe sich wegen des starken weltweiten Drucks auf Unternehmen dafür stark gemacht, die globale Erwärmung durch Forschung und Entwicklung von nachhaltig umweltfreundlichen Schiffen zu bekämpfen. Das Engagement des Unternehmens umfasse Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien im gesamten Transportwesen auf den Meeren. Nippon Oil habe sich bereits für die Unterstützung des Marktes für Solarstrom-Anlagen eingesetzt und die Entwicklung entsprechender Produkte fortgesetzt.



Gemeinsames Öko-Projekt startet mit neuem Autotransportschiff

Um gemeinsam den Klimawandel zu bekämpfen, hätten NYK und Nippon Oil entschieden, ein Ökoprojekt ins Leben zu rufen, heißt es in der Pressemitteilung. Erstes Ergebnis soll ein neues Autotransportschiff sein, dessen Fertigstellung im Dezember 2008 geplant ist. Die Installation von Solarstromanlagen auf Schiffen sei bislang auf den Wohnbereich der Crew beschränkt gewesen, da die Außenbereiche der Schiffe rauen Umwelteinflüssen ausgesetzt seien, die Salzwasserschäden und ständige Vibrationen mit sich bringen könnten. Im Rahmen des Projekts wollen NYK und Nippon Oil ein 40 kW-Photovoltaiksystem testen, das auf dem Autotransportschiff installiert und mit dem an Bord befindlichen 440 Volt-Stromnetz verbunden werden soll.


Unterstützung aus der Autoindustrie

Als Teil seiner Unternehmensstrategie, Umweltbelastungen zu reduzieren, die durch den Herstellungs- und Betriebszyklus von Autos entstehen, hat sich die Toyota Motor Corporation entschieden, die Initiative von NYK und Nippon Oil als Auftraggeber von Frachtschiffen zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen will damit die CO2-Emissionen beim Seetransport von Autos senken.

04.01.2009   Quelle: Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK Line); Nippon Oil Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NYK/ Nippon Oil Corporation,
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Neues Gesetz bringt die erneuerbaren Energien in den Neubau

Solarwärmeanlagen auf Neubauten
Solarwärmeanlagen auf Neubauten

Am 1. Januar 2009 trat das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - (EEWärmeG) in Kraft. Der Gesetzgeber verfolgt mit dem EEWärmeG das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Warmwasserbereitung und Heizung von Gebäuden zu erhöhen. "Die Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren wird sich positiv auf die Klimabilanz des Landes auswirken und gleichzeitig einen zusätzlichen Schub für die Bau- und Energieeffizienzbranche bringen", erklärte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Zudem verringere sich damit die Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger. Das EEWärmeG schreibt vor, dass die Eigentümer von Neubauten, die ihren Bauantrag nach dem 31. Dezember 2008 gestellt haben, einen Mindestanteil des Wärmeenergiebedarf für das Gebäude für Heizung und Warmwasser anteilig mit erneuerbaren Energien decken müssen.  Bauherrn haben dabei die Wahlfreiheit zwischen Solar-Anlagen zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung, einer Holzpelletheizung, Wärmepumpen oder einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Das neue Gesetz gilt für die meisten Wohn- und Nichtwohngebäude.


In Folge der neuen Regelung soll sich bis zum Jahr 2020 der Anteil regenerativer Energiequellen bei der Bereitstellung thermischer Energie für Gebäude auf 14 Prozent erhöhen. Die Anforderungen des EEWärmeG lassen sich alternativ erfüllen durch den Einsatz von Nah- und Fernwärme mit einem Anteil von 50 Prozent aus erneuerbaren Energien, Abwärme, und/oder Kraft-Wärme-Kopplung, ein Blockheizkraftwerk oder durch einen verbesserten Wärmeschutz (15 Prozent besser als von der Energieeinsparverordnung vorgegeben) der Gebäudehülle. "Der Schwerpunkt des Gesetzes liegt auf dem Einsatz erneuerbarer Energien. Diese Ersatzmaßnahmen bieten sich aber an, wenn zum Beispiel kein sinnvoller Einsatz von Techniken zur Nutzung der Erneuerbaren möglich ist", erklärt Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher von der EnergieAgentur.NRW.
Die Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen hat bereits im Frühjahr 2008 mit der "Energie- und Klimaschutzstrategie Nordrhein-Westfalen" ein Programm vorgelegt, mit dem Nordrhein-Westfalen in Deutschland eine Schrittmacherfunktion in der Energieversorgung und beim Klimaschutz übernehmen will. Zu den Zielen der Landesregierung zählt unter anderem eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien. Ministerin Thoben: "In diesem Zusammenhang wird Nordrhein-Westfalen das neue EEWärmeG konsequent umsetzen und es gleichzeitig zum Anlass nehmen die Aktivierung der weitaus größeren Potenziale im Gebäudebestand durch geeignete Maßnahmen zu erreichen."

04.01.2009   Quelle: EnergieAgentur.NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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3sat-Dokumentationsreihe "hitec" mit drei Sendungen zu Energiefragen

Solarzellen liefern künftig Strom für die Klimatisierung von Autos
Solarzellen liefern künftig Strom
für die Klimatisierung von Autos

Auch wenn der Rohölpreis gerade tief steht, ist Energie das Thema der Stunde und wohl auch der Zukunft. Wo die Energie in Zukunft herkommt und mit welchen Energieträgern der Mensch in den kommenden fünf Jahrzehnten sein modernes Leben bestreitet, beantworten drei Dokumentationen, die im Januar auf 3sat gesendet werden. Es gilt, die letzten Rohölvorkommen auszunutzen, während gleichzeitig Forscher nach Alternativen zu den fossilen Brennstoffen suchen. Keine leichte Aufgabe, denn neue Energieträger sollen nicht nur umweltfreundlich und technisch verwendbar, sie sollen auch kostengünstig sein. In der Übergangsphase zu alternativen Energieträgern kann moderne Technik auch noch so einigen Fortschritt bewirken. Autos beispielsweise werden in den kommenden Jahren immer häufiger Elektroautos sein.  Doch wie kommt der Strom in den Tank? Wie wird er gespeichert? Viele Fragen, auf die Forscher noch mehr Antworten haben. "hitec" stellt am Montag, 19. Januar, 21.30 Uhr, in "Die neuen Elektroautos" von Jörg Moll die wichtigsten Innovationen für Elektroantriebe vor und zeigt, wie man das Betanken von Elektroautos in Zukunft beschleunigen und das Speichern des Stroms verbessern könnte.



"Bunkern für den Ernstfall" und "Auf der Jagd nach deutschem Erdöl"

Um Versorgungskrisen zu vermeiden, möchte Deutschland große Erdöl- und Erdgasreserven vorhalten. 90 Tage sollen zum Beispiel die deutschen Erdölvorräte halten. "hitec" zeigt am Montag, 26. Januar, 21.30 Uhr, die Reportage "Bunkern für den Ernstfall" von Stefan Lütke Wissing über den enormen Aufwand, der hierzulande betrieben wird, damit Erdöl und Erdgas möglichst sicher und in großen Mengen eingelagert werden kann Was Erdöl anbelangt, sprechen manche Wissenschaftler davon, dass die weltweiten Ölreserven in 100 Jahren aufgebraucht sein werden, andere glauben, es seien nur 40. Fakt ist: Erdöl ist endlich und der Höhepunkt der Fördermenge könnte schon überschritten sein. Umso ehrgeiziger suchen deutsche Geologen und Ingenieure nach neuen Ölquellen und nach Methoden, bestehende Lagerstätten besser auszubeuten. Allen ist klar: In Zukunft wird das technologische Know-how der Experten darüber entscheiden, wie viel Öl tatsächlich noch gefördert werden kann. Längst werden deshalb Gebiete zu Experimentierfeldern der Forscher, die bislang außerhalb des Fokus lagen: deutsche Ölquellen. Die "hitec"-Dokumentation "Auf der Jagd nach deutschem Erdöl" von Michael Fräntzel begleitet Montag, 2. Februar, 21.30 Uhr, die Bohrungen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer auf der Bohrinsel "Mittelplate" und zeigt die Arbeit der heimischen Energiesucher. Die Förderung ist dort extrem teuer, doch die Öl-Nachfrage ist so groß, dass sich neue Fördertechniken lohnen könnten.

Sendetermine:

Montag, 19. Januar 2009, 21.30 Uhr: Die neuen Elektroautos. Revolution unter der Haube. Erstausstrahlung.

Montag, 26. Januar 2009, 21.30 Uhr: Bunkern für den Ernstfall. Deutschlands Öl- und Gasreserven.

Montag, 2. Februar 2009, 21.30 Uhr: Auf der Jagd nach deutschem Öl. Erstausstrahlung.

04.01.2009   Quelle: 3sat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZDF; Andreas Weise,
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Fachkräftemangel statt Krise: Erneuerbare-Energien-Branche sucht Ingenieure und Studienabgänger

Fachkräfte für Energietechnologie sind gefragt
Fachkräfte für Energietechnologie
sind gefragt

Während die Bundesagentur für Arbeit stark steigende Arbeitslosenzahlen für 2009 prognostiziert, haben Hochschulabsolventen in der Energiebranche geradezu paradiesische Berufsperspektiven, berichtet das Magazin "Handelsblatt Junge Karriere" in seiner Januar-Ausgabe. Vor allem die großen Stromkonzerne, Stadtwerke und Spezialisten für Solar- und Windenergie-Anlagen wollen Nachwuchskräfte einstellen, berichtet das Magazin. "Die Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern", sagt Klaus Hansen, Energie-Experte der Personalberatung Ray & Berndtson in Handelsblatt Junge Karriere. "Besonders gute Karten haben Ingenieure. Sie können sich ihren Arbeitgeber praktisch aussuchen und schon nach kurzer Zeit Führungsaufgaben übernehmen."  Gefragt seien vor allem Energietechnik-Ingenieure für Positionen als Technischer Leiter oder Projektmanager. Ebenso begehrt seien Mitarbeiter, die in der Konstruktion, Produktion oder der Forschung und Entwicklung arbeiten können, berichtet das Magazin weiter.


Deutsche Technologie führend am Weltmarkt für Wind-, Solar- und Biomasseanlagen

Der Sektor befinde sich im Umbruch: Große Energieversorger wollten einerseits neue Geschäftsfelder erobern, müssten sich parallel einem zunehmenden Wettbewerb stellen und arbeiteten außerdem daran, ihre bestehenden Kraftwerke effizienter und klimafreundlicher zu machen. Zum anderen gelten deutsche Anlagenbauer mit Expertise in Sachen erneuerbare Energien weltweit als technologisch führend und wollen ihre Position am Weltmarkt für Wind-, Solar- und Biomasseanlagen weiter ausbauen. Zudem suchen auch die zahlreichen Stadtwerke Deutschlands talentierten Nachwuchs, der die Infrastruktur in den Kommunen auf dem neuesten Stand hält.


Windenergie- und Photovoltaik-Unternehmen beschäftigen mehr als 120.000 Mitarbeiter

"Großer Vorteil von Energiekonzernen, Stadtwerken und Anbietern regenerativer Energien: Die weltweite Rezession wird sie deutlich weniger treffen als Unternehmen anderer Branchen", heißt es in der Pressemitteilung des Handelsblatt-Magazins. "Im Moment sieht es so aus, dass das Wachstum trotz Konjunkturkrise anhält", sagt Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energien. Das gelte auch für das Wachstum der Mitarbeiterzahlen. Im Moment beschäftigen die deutschen Unternehmen der grünen Energiesparte mehr als 250.000 Menschen. Bis zum Jahr 2020 soll sich diese Zahl verdoppeln, bis 2030 geht der Verband sogar von 710.000 Arbeitsplätzen aus. Die meisten Arbeitsplätze in der Branche bieten derzeit Windkraftunternehmen. Sie beschäftigen laut einer Erhebung des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) mehr als 84.000 Menschen in Deutschland. Danach folgen Photovoltaik-Unternehmen mit knapp 39.000 und Biomasseunternehmen mit über 31.000 Mitarbeitern.

Mehr Informationen über Jobchancen in der Energiebranche stehen in der Januar-Ausgabe von Handelsblatt Junge Karriere, die am 19. Dezember 2008 erschienen ist.

03.01.2009   Quelle: Handelsblatt; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Handelsblatt; pressebox,
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NABU zeichnet Bundeswirtschaftsminister Glos mit dem "Dinosaurier des Jahres 2008" aus

"Die unbeliebteste Trophäe Deutschlands"

Der Naturschutzbund NABU hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos mit dem "Dinosaurier des Jahres 2008" geehrt - "Deutschlands peinlichstem Umweltpreis". "Trotz aller Warnungen vor den ökonomischen Folgen des Klimawandels hat sich Bundeswirtschaftsminister Glos als hartnäckiger Bremsklotz in Sachen Klima- und Umweltschutz hervorgetan", begründete NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl. Die Öko-Bilanz von Glos sei katastrophal: Beim Kernstück der europäischen Klimapolitik - dem Handel mit Verschmutzungsrechten - habe sich der Minister von Anfang an dafür ausgesprochen, dass die Stromkonzerne und möglichst viele Industriezweige auch in Zukunft alle Berechtigungsscheine zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase kostenlos erhalten.  Wider besseres Wissen habe er gezielt Verunsicherung in der Bevölkerung über eine angebliche Stromlücke geschürt, um die zunehmenden Proteste und Vorbehalte gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke aufzuweichen und für die Atomenergie zu werben. "Gar nicht zu reden von der blödsinnigen Forderung nach einem Billigtarif für Atomstrom", so der NABU in einer Pressemitteilung.



Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung blockiert

"Es ist schamlos, wie vehement der Bundeswirtschaftsminister als verlängertes Sprachrohr der Atomlobby für diese Steinzeit- und Risikotechnologie kämpft und gleichzeitig den Ausbau der hoch effizienten Kraft-Wärme-Kopplungstechnik blockiert. Statt Großkraftwerke auf Basis von Atomkraft und Kohle brauchen wir dezentrale Anlagen für die Strom- und Wärmeversorgung, den Ausbau erneuerbarer Energien und wirksame Maßnahmen für mehr Energieeffizienz", forderte Tschimpke. Der Bundeswirtschaftsminister solle sich lieber Gedanken darüber machen, wie die Atomkonzerne stärker an den Mehrkosten der Atomenergie beteiligt werden können. "Sowohl bei der Suche nach einem geeigneten Endlager für den wachsenden Atommüllberg als auch bei der Sanierung von Altanlagen wie der Asse sollten die Stromkonzerne finanziell in die Pflicht genommen werden", erklärte der NABU-Präsident.


Die Förderung zukunftsträchtiger Wirtschaftszweige und Technologien dem Umweltministerium überlassen

Der Bundeswirtschaftsminister sei auch zu weiten Teilen dafür verantwortlich, dass das Energie- und Klimapaket der Bundesregierung so verwässert worden sei, dass sich damit die notwendige Reduzierung der Treibhausgase in Deutschland um 40 Prozent bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 nicht erreichen lasse. Die Förderung zukunftsträchtiger Wirtschaftszweige und Technologien überlasse Glos lieber dem Umweltministerium und dessen Klimaschutzinitiative, kritisiert der NABU. "Hätte er sich mit seiner Forderung durchgesetzt, auch die Energiekonzerne weiterhin mit kostenlosen Emissionsrechten zu beschenken, dann stünden jetzt sogar noch weniger Mittel für innovative Umwelttechnologien zur Verfügung", erläuterte Tschimpke. Mit Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise sei ihm außer Steuersenkungen für Umwelt- und Klimasünder nichts eingefallen. Im Gegenteil, als einer der ersten habe er die Klimaschutz-Auflagen für die Autoindustrie in Frage gestellt und damit ein wichtiges Instrument zur Senkung des Schadstoffausstoßes im Verkehr torpediert.

"Herr Glos hat sich die Trophäe redlich erarbeitet. Leute wie er sind schuld daran, dass eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaftspolitik in Deutschland immer wieder auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird", so der NABU-Präsident.

Mit dem "Dinosaurier des Jahres", der aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch die Summe ihres Gesamtwerkes in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben. Weitere prominente Dino-Preisträger sind u.a. der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerhard Sonnleitner sowie Air Berlin-Chef Joachim Hunold, der die Trophäe im vergangenen Jahr erhielt.

03.01.2009   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NABU,
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BMWi: 2008 war ein erfolgreiches Jahr für die Energieforschung

Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008
Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien
2007/2008

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat im Jahr 2008 mehr als 200 neue Projekte zur Erforschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Energieeffizienz-Technologien gefördert. Damit seien Forschungsinvestitionen in Höhe von 230 Millionen Euro angestoßen worden, so das Ministerium in einer Pressemitteilung. Das BMWi leiste so einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Energieversorgung Deutschlands. Die Förderpolitik des Bundeswirtschaftsministeriums konzentriere sich vor allem auf die strategisch wichtigen Bereiche "Moderne Kraftwerkstechnologien einschließlich CO2-Abtrennung und Speicherung", "Brennstoffzellen/Wasserstoff", "Energieoptimiertes Bauen" sowie "Energieeffizienztechnologien in Industrie und Gewerbe".  Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit der "Speicherung elektrischer Energie" einen neuen Schwerpunkt ins Leben gerufen. So wurden im Verbundprojekt "Linacore" unter Federführung der Robert Bosch GmbH grundlegende Arbeiten zur Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie vorangetrieben. An den Gesamtkosten des Vorhabens von 21 Millionen beteiligt sich das Bundeswirtschaftsministerium mit rund 12 Millionen.



Intensivere Forschungskooperation mit der Wirtschaft geplant

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage sei für 2009 eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie in Forschung und Entwicklung geplant, heißt es in der BMWi-Pressemitteilung. Gerade in Krisenzeiten seien Stetigkeit und Berechenbarkeit der Politik wichtig. Forschung und Entwicklung von Energieeffizienztechnologien müssten weiter ausgebaut werden. Das BMWi will im Jahr 2009 wie vorgesehen zusätzliche 15 Millionen Euro bereitstellen, um im angesichts abnehmender Ressourcen, steigender Preise und gestiegener Anforderungen an den Klimaschutz die technologische Entwicklung für eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energiepolitik zu forcieren. Auch die Beteiligten in der Wirtschaft seien zu mehr Engagement in den nächsten Jahren aufgerufen.

Weitere Informationen: Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008: http://www.forschungsjahrbuch.de

03.01.2009   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FIZ Karlsruhe,


 

Äthiopien: Solare Entwicklungshilfe trägt Früchte, Stiftung Solarenergie eröffnet vier neue Solar-Center

Solarstrom für Dörfer in Äthiopien
Solarstrom für Dörfer in Äthiopien

Die Stiftung Solarenergie (Merzhausen) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. "Mit der Eröffnung von vier neuen Solar-Centern, der Fachkräfteausbildung an der 'International Solar Energy School' und der Fertigstellung des dritten Solardorfes haben wir den Ausbau der Solarenergie in den ländlichen Regionen Äthiopiens weiter vorangetrieben", freut sich Harald Schützeichel, Vorstand der Stiftung Solarenergie. Ziel der Stiftung Solarenergie ist es, Licht in die Hütten der Menschen zu bringen und ein tragfähiges Solarhandwerk in Äthiopien aufzubauen. Seit 2005 arbeitet die Stiftung in Äthiopien und hat hier die bisher größten Solar-Projekte in Ostafrika realisiert. "Licht bedeutet für die Menschen in Afrika eine Chance zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung", erklärt Schützeichel. Im Rahmen des Projekts "Licht für Bildung" hat die Stiftung Solarenergie im Oktober 2008 das dritte Dorf mit Solarlicht ausgestattet.  Äthiopische Elektroinstallateure, die von der Stiftung ausgebildet wurden, haben die Anlagen installiert. "Damit haben mehr als 10.000 Menschen in unserer Projektregion Zugang zu Strom und können dank des Solarlichts auch abends lernen und arbeiten", so Schützeichel.




Solar-Center bieten Komplett-Service

Um die Solarenergie auch in anderen Regionen Äthiopiens zu etablieren, hat die Stiftung Solarenergie vier neue Solar-Center errichtet. Die Solar-Center bieten einen Rundum-Service: Beratung, Planung, Finanzierung, Installation und Wartung von Solaranlagen. Das Angebot richtet sich an die ländliche Bevölkerung, die in Äthiopien vorwiegend in Hütten (Tukuls) lebt. Ziel der Stiftung Solarenergie ist es, in den nächsten fünf Jahren ein äthiopienweites Netzwerk mit rund 50 Solar-Centern aufzubauen. Die Leitung der Solar-Center übernehmen ausgebildete äthiopische Fachkräfte, die an der "International Solar Energy School" zum "Rural Solar Energy Technician" ausgebildet werden. "Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wollen wir die Eigeninitiative der Menschen vor Ort stärken. Nur so kann ein eigenständiges Solarhandwerk im Land entstehen und wachsen", erklärt Schützeichel.


Finanzierung neuer Photovoltaik-Anlagen mit Krediten aus dem "Revolving Fund"

Im Zuge der Eröffnung der Solar-Center hat die Stiftung Solarenergie den "Revolving Fund" entwickelt, ein nachhaltiges Finanzierungskonzept, das den Menschen vor Ort die Möglichkeit bietet, eine Solaranlage zu finanzieren. Das Prinzip ist einfach: Wer auf dem Dach seiner Hütte eine Solarstromanlage installieren lässt, erhält einen Kredit. Der Anlagenbesitzer kann die Anschaffungskosten über einen Zeitraum von mehreren Jahren abbezahlen. Die Raten fließen in den Revolving Fund und stehen damit für die Finanzierung neuer Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung. "Die Menschen vor Ort benötigen nicht unsere Almosen. Mit der Schaffung eines Revolving Fund wirken einmal eingesetzte Investitionen über Jahrzehnte. Der Revolving Fund fördert Eigeninitiative und setzt auf die Dynamik von Anreiz und Nachhaltigkeit", resümiert Schützeichel.

02.01.2009   Quelle: Stiftung Solarenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Solarenergie,
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Greenpeace: Die Klimakrise ist gefährlicher als die Wirtschaftskrise

"Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise. Es drohen Orkane und Überschwemmungen, Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis - die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. "Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten. 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden."  Deutschland hat erklärt, 40 Prozent weniger CO2 im Jahr 2020 auszustoßen als 1990. Doch dies werde mit den derzeitigen Maßnahmen nicht gelingen, kritisiert die Umweltschutzorganisation. Denn im Jahr 2008 habe es erhebliche Rückschläge gegeben: Die EU-Regierungschefs hätten mit ihren im Dezember beschlossenen Maßnahmen zum Klimaschutz enttäuscht. Besonders Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihr Engagement aufgegeben und bewerte die Interessen einiger Wirtschaftsbranchen höher als die Bewältigung der Klimakrise.


Umwelt und Wirtschaft nicht gegeneinander ausspielen

"Umweltschutz und Wirtschaftswachstum dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es muss wesentlich mehr in erneuerbare Energien, in Gebäudedämmung, in energiesparende Elektrogeräte und effiziente PKW investiert werden. Hier liegen die Chancen für neue Arbeitsplätze und Exporte", sagt Behrens. Die Regierung sollte zudem klima- und umweltschädliche Subventionen abbauen. Derzeit fördere sie Umweltzerstörung mit jährlich 42 Milliarden Euro, etwa durch die Nicht- oder Geringbesteuerung von klimaschädlicher Kohle. Der Atomausstieg dürfe nicht aufgeweicht werden, sondern sollte 2015 abgeschlossen sein, also deutlich schneller als bislang geplant, fordert Greenpeace. "Atomkraft kann das Klima nicht retten", heißt es in der Greenpeace-Bilanz zur Klimapolitik des Jahres 2008.


Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 müssten die Staaten konkrete Ziele vereinbaren, den Ausstoß von CO2 wirksam zu verringern. "Diese Konferenz muss als eine der wichtigsten internationalen Begegnungen eingeschätzt werden, die jemals stattgefunden haben wird. Die USA müssen sich dort endlich zu einem wirksamen Klimaschutz verpflichten", erklaert Behrens.

Die Klimakampagne von Greenpeace hat sich 2008 gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke gerichtet. 25 Kohlekraftwerke sind in Deutschland geplant, sechs in Bau. Greenpeace ist gegen die großen Spritfresser der deutschen Autohersteller und gegen ihre steuerliche Bevorzugung als Dienstwagen vorgegangen. Ein wichtiger Erfolg: Auf dem UN-Gipfel zum Schutz der Artenvielfalt (CBD) konnte Greenpeace ein Finanzierungsprogramm zur Rettung der Urwälder anstoßen.

02.01.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Energieverbrauch 2008 gestiegen - Windenergie legt 5,5 % zu

Energiebilanz 2008: Plus bei Öl, Kernenergie und Wind
Energiebilanz 2008: Plus bei Öl, Kernenergie
und Wind

Trotz hoher Preise ist der Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2008 um über 2 Prozent gestiegen, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in einer Pressemitteilung. Vor allem Wärmeenergien sowie einige erneuerbare Energieträger verbuchten kräftige Zuwächse. Die erneuerbaren Energien erhöhten ihren Anteil am Primärenergieverbrauch leicht auf 7,3 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Der Beitrag der Wasserkraftwerke stagnierte auf Vorjahresniveau und der Beitrag der Windkraftanlagen stieg nach einem schwachen Ergebnis in den ersten neun Monaten insgesamt um 5,5 Prozent.  Nach ersten Berechnungen der AGEB stieg der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2008 auf rund 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) (14 062 PJ). Das waren zwei Prozent oder 10 Mio. t SKE mehr als im Vorjahr. Zur höheren Nachfrage nach Wärmenergien trugen vor allem die im Vergleich zum Vorjahr kühleren Temperaturen bei.



Mineralölverbrauch um rund 5 Prozent gestiegen

Am stärksten profitierte der Ölverbrauch vom Anstieg des Energiebedarfs. Der Verbrauch an Mineralöl stieg um rund 5 Prozent auf knapp 166 Mio. t SKE. Der Anteil des Mineralöls am gesamten Energieverbrauch erhöhte sich um knapp 1 Prozent auf 34,6 Prozent. Diese Entwicklung ist laut AGEB insbesondere auf die stark gestiegene Nachfrage nach leichtem Heizöl zurückzuführen. Dem Nachfrageanstieg um 32 Prozent in diesem Jahr steht ein Rückgang von 34 Prozent im Vorjahr gegenüber. 2007 hatten viele Verbraucher beim leichten Heizöl eine starke Kaufzurückhaltung geübt. Diesel- und Flugkraftstoff verzeichneten wegen guter Verkehrskonjunktur 2008 einen Bedarfszuwachs von 3,2 sowie 1,6 Prozent. Die anderen Mineralölprodukte lagen dagegen überwiegend im Minus.


5,7 Prozent mehr Atomstrom

Der Erdgasverbrauch nahm im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um knapp 3 Prozent auf 109,5 Mio. t SKE zu. Die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung im ersten Halbjahr steigerte die Nachfrage bei den privaten Haushalten. Der industrielle Erdgasverbrauch stagnierte vor dem Hintergrund der konjunkturellen Eintrübung. Dagegen erhöhte sich der Erdgaseinsatz zur Stromerzeugung um rund 8 Prozent. Der Verbrauch an Steinkohle fiel im Jahre 2008 um etwas mehr als 6 Prozent auf 63,3 Mio. t SKE zurück. Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 55,3 Mio. t SKE.

02.01.2009   Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen,
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Solar Millennium veröffentlicht vorläufiges Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahrs erst Ende Januar

Solar Millennium: entwickelt Kraftwerke mit Parabolrinnen-Technologie
Solar Millennium: entwickelt Kraftwerke
mit Parabolrinnen-Techno

Die Solar Millennium AG (Erlangen), ein global tätiges Unternehmen mit dem Schwerpunkt solarthermische Kraftwerke, wird das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2007/2008 Ende Januar 2009 bekannt geben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Grund für diese zeitliche Abweichung gegenüber der ursprünglich vorgesehenen Veröffentlichung im Dezember 2008 seien noch ausstehende Gremienzustimmungen zum Verkauf von Anteilen an den Andasol-Kraftwerken an einen Solar-Fonds.  Die Anteilsveräußerung trage neben erzielten Erlösen aus den Geschäftsfeldern Projektentwicklung und Technologie in erheblichem Maße zum Erreichen des prognostizierten Ergebnisses nach Steuern für das Geschäftsjahr 2007/2008 von 18 Millionen Euro auf Konzernebene bei. Sollten sich die Gremienzustimmungen weiter verzögern, würden sich Umsatz und Ergebnis aus dieser Transaktion in das laufende Geschäftsjahr 2008/2009 verlagern und das geplante Ergebnis erhöhen.

Solar Millennium hat in Spanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt und mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer Leistung von über 2.000 Megawatt befinden sich nach Angaben des Unternehmens weltweit in Planung. Regionale Schwerpunkte sind derzeit Spanien, USA, China und Nordafrika. Außerdem entwickelt das Unternehmen Aufwind-Kraftwerke mit dem Ziel, auch deren Marktreife zu erreichen.

02.01.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,


 

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