Solar News Archiv Februar 2009

 




 

GEG AG präsentiert neues Photovoltaik-Indachsystem in Frankreich

Solarmodul der GEG AG.
Solarmodul der GEG AG.

Im Rahmen des diesjährigen "Salon des Energies Renouvelables", der vom 25. bis 28. Februar 2009 in Lyon stattfindet, stellt sich die Teninger GEG AG mit einer breiten Produktpalette vor. Neben der Vorstellung der GEG-Glas-Glas-Module und des GEG-Sonnenkollektors will der südbadische Hersteller und Fachgroßhändler für Solartechnik über die neuesten Wechselrichtertechnologien informieren. Höhepunkt der Unternehmenspräsentation ist ein neues Photovoltaik-Indachsystem, das mit den bereits am Markt etablierten GEG-Solarstrom-Modulen kombiniert wurde, berichtet GEG in einer Pressemitteilung.   Das neue Indachsystem der GEG AG besteht aus einem Befestigungssystem sowie den Photovoltaik-Modulen GEG 180-48/6PA und GEG 230-60/6PA. Neben der Integration auf Schrägdächern mit einem Neigungswinkel ab zehn Grad eigne sich das Indachsystem besonderes für gerahmte Standardmodule mit einer Rahmenhöhe von bis zu fünfzig Millimetern. "Die herkömmliche Dacheindeckung wird vollständig durch das Indachsystem ersetzt. Somit kommt der Photovoltaikanlage eine Doppelfunktion zu", erklärt Dietmar Gerber, Vorstand der GEG AG.


Sichere Montage durch Mehrfachauflagesystem

Die Montage der Solarmodule kann laut Hersteller in Hoch- oder Querausrichtung erfolgen. Das hochwertige und korrosionsbeständige Material biete ein Höchstmaß an Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Die formschlüssige Verbindung mit dem Montagesystem gewährleiste zudem eine spannungsfreie und sichere Lagerung der Module. Durch ein Mehrfachauflagesystem halte das patentierte und TÜV-geprüfte Indachsystem auch erhöhten Schneelasten Stand.


Indachsystem mit eigenen Solarmodulen

Die GEG AG kombiniert das Montagesystem mit den bereits 2008 am Markt etablierten, eigenen Solarmodulen. Die Module der Serie "PowerGlaz" sind in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich mit einer Nennleistung von 160 bis 185 Watt peak (Wp) sowie 205 bis 235 Wp. Sowohl das GEG Solarmodul 180-48/6PA als auch das 230-60/6PA bestehen aus Silizium-Solarzellen mit einem strapazierfähigen Aluminiumrahmen. 48 beziehungsweise 60 in Serie geschaltete polykristalline Hochleistungssolarzellen sorgen für Nennleistung von 185 bzw. 235 Wp. Die Solarzellen erreichen laut GEG AG einen Wirkungsgrad von 14,8 bis 16,1 Prozent, wobei die Leistungstoleranz der Zellen lediglich drei Prozent betrage.


Solarmodule für Einsatz in schneereichen Regionen

"Bei der Herstellung der Module werden nur modernste Materialien verwendet, die darüber hinaus eine überdurchschnittlich hohe Qualität garantieren", erläutert GEG-Vorstand Gerber. Durch die hohe statische Belastungsgrenze von 5.400 Pascal würden sich die Module auch für schnee- und windreiche Regionen eignen. Bis 10 Jahre liege die Leistungsgarantie bei 90 Prozent, anschließend bei 80 Prozent bis 25 Jahre, heißt es in der Pressemitteilung.

28.02.2009   Quelle: GEG AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEG AG,
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Solarthermie-Hersteller Consolar feierte 15-jähriges Jubiläum

Blick in die Consolar-Produktion.
Blick in die Consolar-
Produktion.

Mitte Februar hat die Consolar Solare Energiesysteme GmbH gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern am Produktionsstandort des Unternehmens in Lörrach 15 Jahre Unternehmensgeschichte gefeiert. Als Gastredner waren hochkarätige Persönlichkeiten aus der Solarbranche eingeladen, wie Eurosolar-Präsident Dr. Hermann Scheer (MdB) und Prof. Dr. Volker Wittwer, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Gegründet wurde Consolar 1994 durch die vier Ingenieure Dr. Ulrich Leibfried, Andreas Siegemund, Hans Stork und Rolf Konrad. Als Gesellschafter teilen sie sich die Verantwortung für Entwicklung, Produktion und Logistik am Standort Lörrach sowie den Vertrieb, das Marketing und die Finanzen am Standort Frankfurt am Main. Laut Consolar sind an den beiden Standorten derzeit 60 Mitarbeiter beschäftigt.   "Für das Jahr 2009 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von rund 20 bis 40 Prozent", erklärt Andreas Siegemund. Im Jahr 2008 hätte der Umsatz 6,9 Millionen Euro betragen. Die Zuversicht der Geschäftsleitung von Consolar gründe nicht zuletzt auf dem neuen Solarsystem "Solaera".



Mehr als 50 Prozent Primärenergieeinsparung möglich

"Dieses Solarsystem mit Wärmepumpe wird die Energieeinsparung bei der Wärmeabdeckung noch verdoppeln", so Siegemund. Während herkömmliche Solarthermie-Anlagen 30 bis 40 Prozent der gesamten Wärmeversorgung im Haus decken, seien mit dem neuartigen Consolar-System mehr als 50 Prozent Primärenergieeinsparung möglich. Für die Markteinführung im Frühjahr 2009 erwartet Consolar eine große Nachfrage. Schon jetzt sei das Interesse von Bauherren, Architekten und Planern an Solaera groß. Feldtestanlagen bestätigen die enorme Leistungsfähigkeit des Wärmepumpen-Systems so das Unternehmen in der Pressemitteilung.


Begeisterung für innovative Solartechnik als Motor

Consolar zeichne sich durch hohe Innovationskraft bei kompletten, hocheffizienten Solaranlagen aus, betont das Unternehmen. Dies würden renommierte Solar-Institute wie beispielsweise das Fraunhofer ISE aus Freiburg und auch Ergebnisse der Stiftung Warentest belegen. Schon ein Jahr nach der Gründung von Consolar sei 1995 der erste Warmwasser-Speicher vom Typ "Conus" in Lörrach vom Band gelaufen. "Die Begeisterung für innovative Solartechnik ist unser Motor", betont Andreas Siegemund.



28.02.2009   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,
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Energieeffizienz: Green IT kann Stromkosten halbieren

Besonders während der Wirtschaftskrise suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, um laufende Kosten zu senken. Mithilfe einer "Green IT-Strategie" können Unternehmen ihre Stromkosten für Informationstechnik um mehr als 50 Prozent senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. Den Trend zur stromsparenden Datenverarbeitung zeigen auch die auf der CeBit präsentierten Produkte und Lösungen. Wie sich Green IT schnell umsetzen und langfristig im Unternehmen verankern lässt, darüber informiert die dena im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz.  "Die energieeffiziente Technologie ist bereits auf dem Markt erhältlich", sagt dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Jetzt geht es darum, sie im Unternehmen sinnvoll einzusetzen und Energiekosten zu sparen."



Unternehmen können an drei Punkten ansetzen, um schnelle Erfolge mit Green IT zu erzielen:

1. Einsatz effizienter Bürogeräte, da ein energieeffizienter PC beispielsweise gegenüber einem ineffizienten PC bis zu 50 Prozent und mehr Strom einsparen kann. Deshalb gelte es, bei der Beschaffung neuer Geräte grundsätzlich Energieeffizienzkriterien einzubeziehen, betont die dena.

2. Energieeffizienz im Rechenzentrum, da Stromsparmaßnahmen nur niedrige Investitionen erfordern und dennoch zu spürbaren Kostensenkungen führen können. Unternehmen können zum Beispiel die Auslastung der Server oder die Lüftung und Klimatisierung des Rechenzentrums optimieren, rät die Initiative EnergieEffizienz.

3. Sensibilisierung der Mitarbeiter: Eine Voraussetzung für den Erfolg der Maßnahmen sei es, die Mitarbeiter zum Stromsparen zu motivieren, so die dena. Dies könne zum Beispiel über anschauliche Informationsmaterialien oder mit einem Prämiensystem erfolgen. Weiter ließen sich hohe Kosteneinsparungen erzielen, wenn eine längerfristige Strategie für das Unternehmen entwickelt werde, wie zum Beispiel ein Umstieg auf das so genannte server based computing. Dabei übernimmt das Rechenzentrum die Aufgaben der Arbeitsplatz-PC, so dass am Einzelarbeitsplatz ein besonders sparsamer Rechner mit geringer Rechenleistung ("Thin Client") ausreicht, der nur etwa ein Drittel soviel Strom als ein herkömmlicher PC verbraucht.


Datenbank mit Online-Ratgeber

In der Datenbank "Office-TopTen" erhalten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Informationen über die energieeffizientesten Bürogeräte. Ein ausführlicher Online-Ratgeber zeigt, wie sich Rechenzentren sinnvoll modernisieren lassen. Hilfreiche Tipps und Materialien zur Nutzermotivation runden das Angebot ab.

Die Angebote sind Teil der bundesweiten Initiative EnergieEffizienz, die von der dena und den Unternehmen E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE Energy AG sowie Vattenfall Europe AG getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

Weitere Informationen zum Online-Ratgeber unter: http://www.office-topten.de/page/index.php?11253


28.02.2009   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Solar-Kongresse und Messe für Produktionsequipment vom 4. bis 6. März in München

Auch Silizium lässt sich biegen – es muss nur dünn genug sein.
Auch Silizium lässt sich biegen – es
muss nur dünn genug sein.

Rund 300 internationale Aussteller präsentieren vom 4. bis 6. März 2009 auf der "Photovoltaik Technology Show Europe" auf 20.000 Quadratmetern Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen sowie den benötigten Vorläuferprodukten. Insgesamt werden über 10.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet, so der Veranstalter PHOTON, der weltgrößte Verlag für Solarenergie. Gleichzeitig finden vier Kongresse statt, die sich mit Solar-Silizium und Produktionstechnologien befassen sowie Investitionsmöglichkeiten und die Perspektiven der Versorgungsunternehmen thematisieren.  Auf der 6. Solarsilizium-Konferenz waren im vergangenen Jahr viele Unternehmen anwesend, die sich auf UMG-Silizium konzentrieren. Ob sich mit der Nutzung von metallurgischem Silizium ein neuer Trend abzeichnet, um welche Qualität es sich bei dem Material handelt und wer Zugang dazu hat, soll die Konferenz beantworten. Am 4. und 5. März 2009 beschäftigt sich die 4th PV Production Equipment Conference, die letztes Jahr in Shenzhen und München großen Anklang fand, mit dem aktuellen Stand der Produktionstechnik. Der erste Tag widmet sich dem kristallinen Silizium, der zweite hat den Schwerpunkt Dünnschichtmodule.


Neue Methode zur Wafer-Produktion

Über ein neues Verfahren zur Herstellung besonders dünner Solar-Wafer, das zugleich den Siliziumausschuss heutiger Sägeverfahren verhindert wird US-Unternehmen Silicon Genesis auf der 4. Photovoltaik-Equipmentkonferenz berichten. Der Prozess, bei dem Siliziumplatten per Protonen- und Laserstrahl gespaltet werden, erlaubt die Fertigung von nur 50 Mikrometer dünnen Wafern - das ist nur rund ein Viertel dessen, was bei der Herstellung von Solarzellen bislang Stand der Technik ist. Die Oberfläche dieser Siliziumfolie ist, ohne dass sie poliert wurde, um ein Vielfaches glatter als die herkömmlichen Wafer. Dass die Wafer von Silicon Genesis auch als Solarzellen funktionieren, haben sie bereits bewiesen, berichtet PHOTON in der März-Ausgabe. Auf 13,2 Prozent Wirkungsgrad sei eine Solarzelle aus einem nur 40 Mikrometer dicken Wafer im Laborversuch gekommen, zitiert PHOTON Francois J. Henley, den Präsidenten der Silicon Genesis Corp (Sigen), der am 4. März in München referiert. Ein 275 Mikrometer dicker Referenz-Wafer aus konventionellem Material, der den gleichen Zellprozess durchlaufen hatte, habe es zwar auf 14,6 Prozent gebracht, doch wenn man die Zellprozesse für die Sigen-Wafer optimieren würde, könne man noch eine Menge erreichen.


Solarzellen aus dem Tintenstrahldrucker

Das israelische Start-up-Unternehmen Xjet kündigte einen Drucker an, der die Kontakte auf der Frontseite von Solarzellen schneller, feiner und vor allem berührungslos erzeugt. Die Metallisierung per Tintenstrahldrucker erfolgt mit 100.000 Düsen, die eine Lösung mit feinsten Silberpartikeln auf Silizium-Wafer sprühen und soll die Silberpasten ersetzen, die bislang im Siebdruck aufgebracht wurden. Ofir Baharav, Geschäftsführer von Xjet, hält auf der 4th PV Equipment Conference (Part 1 – c-Si) in München am 4. März den Vortrag "Inkjet-technology: A new high-speed metalization printer".


Photovoltaik für Investoren

Investitionsmöglichkeiten in der Photovoltaik-Branche - vom Aufbau neuer Unternehmen, Fusionen und Übernahmen (M&A) über Solarkraftwerke bis hin zur klassischen Aktie oder Fondsbeteiligung – sind Gegenstand der PV Investors Conferences am 5. März. Dort geben Experten ihre Einschätzung zur Marktentwicklung, diskutieren den Stand unterschiedlicher Technologien und präsentieren Investitionsmodelle. Abgerundet werden die Konferenzen durch Präsentationen börsennotierter Solarunternehmen.


2nd Solar Electric Utility Conference

In kurzer Zeit hat sich die Photovoltaik im Kreis der Stromerzeuger etabliert. Nun gilt es, technische und nichttechnische Herausforderungen zu bewältigen. Die von PHOTON ausgerichtete Konferenz bietet am 6. März 2009 eine Diskussionsplattform für alle Akteure der Branche, von den Versorgungsunternehmen bis hin zu Photovoltaikunternehmen und Investoren.

Weitere Infos sowie Teilnahmekarten unter http://www.photon-expo.com. Soweit noch verfügbar sind Karten auch an der Tageskasse erhältlich.


27.02.2009   Quelle: PHOTON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON; Silicon Genesis,


 

ForschungsVerbund Erneuerbare Energien wählt neue Sprecher

FVEE-Sprecher Prof. Dr. Frithjof Staiß.
FVEE-Sprecher Prof. Dr. Frithjof Staiß.

Prof. Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden- Württemberg in Stuttgart wurde vom Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zum Sprecher für das Jahr 2009 gewählt. Stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Vladimir Dyakonov vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung in Würzburg. Der FVEE unterstützt das Ausbauziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2050 mindestens 50 % der Energieversorgung mit erneuerbaren Energien zu gewährleisten sowie die für 2020 definierten Meilensteine. "Wir können und wollen als ForschungsVerbund dazu beitragen, dass diese Ziele sicher erreicht und möglichst noch übertroffen werden", sagt Prof. Staiß, Sprecher des FVEE.   "Denn unsere energiepolitischen Strategien sind angesichts der Dynamik des Klimawandels und der Entwicklung an den internationalen Energiemärkten stetig zu überprüfen. Gleichzeitig muss die Spitzenstellung Deutschlands auf dem expandierenden Weltmarkt für erneuerbare Energien gefestigt werden. Dafür sind im Wahljahr 2009 in Deutschland und Europa die richtigen Weichen zu stellen. Der FVEE hat mit seinen 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen erheblichen wissenschaftlichen Vorlauf erarbeitet. Und wir können zeigen, wie die erforderlichen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aussehen müssen, damit unsere Technologien zügig in die Praxis umgesetzt werden können."


Spezialist für Energieszenarien und Markteinführungsstrategien

Frithjof Staiß ist seit 2007 geschäftsführender Vorstand des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff- Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Seine Themenschwerpunkte sind Potenzial- und Marktanalysen zu erneuerbaren Energien, Energieszenarien, Markteinführungsstrategien für neue Technologien sowie die Ausgestaltung von Förderinstrumenten und Politikberatung. Er ist Honorarprofessor an der TU Darmstadt am Fachbereich für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Der 47-jährige Wirtschaftsingenieur promovierte zur wirtschaftlichen Beurteilung der Integration von Windenergieanlagen in Kraftwerkssysteme und ist Autor von verschiedenen Fachbüchern zu erneuerbaren Energien, u. a. des Jahrbuchs Erneuerbare Energien, das 2000 Solarbuch des Jahres auf www.solarserver.de wurde und 2007 bereits in seiner 4. Ausgabe erschienen ist.


Physiker mit internationaler Erfahrung

Zum stellvertretenden Sprecher 2009 des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien wählte das Direktorium Prof. Dr. Vladimir Dyakonov. Der 45-jährige Physiker ist Vorstandsvorsitzender des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) und seit 2004 Professor für Experimentelle Physik an der Julius-Maximilians Universität Würzburg. Zuvor forschte er nach seiner Pomotion am Ioffe Institut in Sankt Petersburg an den Universitäten von Bayreuth, Antwerpen und Linz bevor er 2001 an der Universität Oldenburg in experimenteller Festkörperphysik habilitierte.


27.02.2009   Quelle: ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVEE,


 

USA: NRG Energy plant solarthermische Kraftwerke mit 500 MW Leistung

Solarthermische Kraftwerkstechnologie von eSolar.
Solarthermische Kraftwerkstechnologie
von eSolar.

Das Unternehmen NRG Energy, Inc. (Princeton, New Jersey) berichtete am 23.02.2009, dass es mit eSolar (Pasadena, Kalifornien), einem führenden Anbieter von modularer, skalierbarer Solarthermie-Technologie, einen Vertrag über den Bau von solarthermischen Kraftwerken in Kalifornien und im amerikanischen Südwesten mit einer Nennleistung von insgesamt 500 Megawatt (MW) geschlossen habe. Die geplanten Installationen sollen laut Pressemitteilung dazu in der Lage sein, bei Spitzenleistung mehr als 400.000 Haushalte mit 100% sauberem Strom zu versorgen. Das erste Kraftwerk soll laut Planung bereits ab 2011 Strom erzeugen. NRG will rund 10 Millionen US-Dollar (7,85 Millionen EUR) in die drei Solar-Projekte investieren.  Außerdem will das Unternehmen Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements, PPA) einbringen und bis zu elf Solarenergie-Module von eSolar errichten und betreiben. Das Vorhaben soll die konzentrierende Technologie (concentrating solar power, CSP) von eSolar nutzen. "Dies ist das erste Solarenergie-Projekt für NRG, und eine besonders wichtige neue Komponente unseres 'RepoweringNRG'-Programms", sagte Michael Liebelson, Entwicklungschef für erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei NRG Energy. "Indem wir unsere Kompetenz zur Konstruktion und unsere Kenntnisse der Standorte mit der innovativen CSP-Technologie von eSolar koppeln, können wir unser Portfolio für erneuerbare Energien ausweiten und gleichzeitig die Entwicklung dieser wichtigen Projekte im gewerblichen Maßstab vorantreiben", fügte Liebelson hinzu.


Modell-Kraftwerk für CSP-Technologie in Südkalifornien soll Know-how liefern

eSolar stellt nach eigenen Angaben derzeit sein erstes kommerzielles CSP-Modellkraftwerk in Südkalifornien fertig. Vom Bau dieses Solar-Kraftwerks erhofft sich eSolar Kenntnisse zur Auslegung, zur Konstruktion und zum Betrieb, die NRG eine Grundlage für Kraftwerke im gewerblichen Maßstab schaffen sollen. "Die bahnbrechenden modularen Kraftwerke von eSolar ermöglichen erstmalig, Solarstrom zu produzieren, der mit Elektrizität aus fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähig ist, weil weniger Stahl und mehr Software eingesetzt wird", sagte Bill Gross, Vorstand von eSolar. "Die umfangreiche Projektentwicklungserfahrung und der Schwerpunkt, den wir auf ein breites Portfolio für den Energiemix von NRG Energy setzen, wird zu einem beschleunigten Einsatz der CSP-Technologie in den USA beitragen". Die von dem Unternehmen selbst entwickelte Kombination von Optik und Computersteuerung in Form vorgefertigter Bauteile sowie der modulare Aufbau der Systeme ermögliche eSolar die Nutzung von Skaleneffekten. Gleichzeitig könne es sich sich auf wesentliche Gesichtspunkte wie den Preis, die Skalierbarkeit, Schnelligkeit der Installation und die Auswirkung auf das Stromnetz konzentrieren, heißt es in der Pressemitteilung.

27.02.2009   Quelle: NRG Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: eSolar Inc.,
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US-Umfrage: Photovoltaik-Installateure sehen Schatten als Hemmschuh bei der Errichtung neuer Solarstromanlagen

Verschattung eines Teils der Modulfläche kann zu überproportionalen Leistungseinbußen führen
Verschattung eines Teils der
Modulfläche kann zu überproportionalen
Leistungseinbußen führen

Die Mehrheit der Installateure von Photovoltaik-Anlagen (54 Prozent) ist der Ansicht, dass Solarstromanlagen auf Wohn- und Geschäftsgebäuden keinerlei Verschattung dulden, so das Ergebnis einer im Auftrag des Unternehmens National Semiconductor in den USA durchgeführten Studie. National Semiconductor habe die Studie in Auftrag gegeben, um Aufschluss darüber zu erhalten, wie Photovoltaik-Anlagenbauer über partielle oder zeitweise Verschattung denken, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die Umfrage unter den Installateuren von Photovoltaik-Anlagen wurde im Januar 2009 telefonisch durchgeführt. Greenberg Quinlan Rosner Research befragte insgesamt 150 Installationsunternehmen in allen Teilen der USA. Die Eigenschaften von Solar-Generatoren brächten es mit sich, dass schon eine geringfügige Verschattung von beispielsweise 10 % der gesamten Modulfläche eine überproportionale Leistungseinbuße des PV-Systems von über 50 % zur Folge haben könne, heißt es in der Pressemitteilung. Noch in diesem Frühjahr wolle National deshalb eine Technologie vorstellen, die es Installateuren und Hauseigentümern ermöglicht, Schatten zu tolerieren und bis zu 50 % der durch teilweise Verschattung hervorgerufenen Leistungsverluste wieder hereinzuholen, heißt es in der Pressemitteilung.


Die Mehrheit der Installateure plant um den Schatten herum

Schatten können baulich bedingt sein und beispielsweise durch Bäume, Schornsteine oder Gauben verursacht werden, aber auch durch Verschmutzung entstehen (Laub, Vogelkot oder Staub). Im ersteren Fall ist selbst bei korrekt installierten Solarsystemen nicht auszuschließen, dass die Sonneneinstrahlung zu bestimmten Tages und/oder Jahreszeiten behindert wird. Die von Greenberg Quinlan Rosner Research durchgeführte Umfrage ergab:
· 41 % der Installateure von Solarstromanlagen werden beim Verkauf oder im Zuge der Installation von PV-Systemen mit einem Abschattungs-Problem konfrontiert.
· Von diesen Anlagenbauern planen 87 % "häufig" oder "immer" um die Schatten herum.
· Weitere 28 % teilen dem jeweiligen Eigentümer "häufig" oder "immer" mit, dass die Installation einer Solaranlage nicht in Frage komme.


Schattenvermeidung erhöht die Systemkosten

Außerdem ergab die Studie, dass die Installateure oft kleinere Anlagen errichten, um schattige Bereiche auf dem Dach des Kunden zu meiden. Rund ein Drittel der Anlagenbauer gab zu Protokoll, die Schattenvermeidung erhöhe die Systemkosten, und viele äußerten zusätzlich, der Zeitaufwand nehme dadurch zu. Nahezu die Hälfte aller Installateure kennt nach eigenen Angaben Anlagen, deren Leistung durch Verschattung beeinträchtigt wird. "Schatten lassen sich nicht vermeiden, doch die Rechnung bezahlen die Kunden und die Installateure von Solaranlagen", sagt Ralf Münster, Direktor des Renewable Energy Key Market Segments bei National Semiconductor. "Der Markt muss unbedingt darüber informiert werden, dass Schatten nicht unbedingt das Aus für Solaranlagen bedeutet, denn die Folgen von Abschattungen lassen sich abmildern."


Neues Energiemanagement soll Schatteneinflüsse verringern und die Systemleistung um mehr als 30 % steigern

Tatsächlich werde die Stromgewinnung aus Sonnenlicht durch den Einfall von Schatten keineswegs vereitelt, betont National Semiconductor. Solarzellen-Hersteller gäben Millionen Dollar für Forschung und Entwicklung aus, um den Wirkungsgrad ihrer Produkte zu verbessern, und wenn es nur um Bruchteile eines Prozents geht. Die Behebung von unterschiedlichen Leistungsabgaben von einem Modul zum anderen - ob durch Schatten oder andere Einflüsse hervorgerufen - könne hingegen die Systemleistung um mehr als 30 % steigern. National Semiconductor will noch in diesem Frühjahr seinen "SolarMagic Power Optimizer" vorstellen - ein neues Energiemanagement-Produkt, das den strategischen Einstieg von National Semiconductor in den Photovoltaik-Markt markiere. "Mit dem Power Optimizer können Installateure mit Abschattungen fertig werden und PV-Systeme selbst auf solchen Dächern errichten, die man früher als ungeeignet betrachtet hätte, da ihre Sonneneinstrahlung als zu gering galt, um die Investitionen in ein Solar-Array zu rechtfertigen", heißt es in der Pressemitteilung.

Der Umfrage zufolge sind Installateure und Photovoltaik-Integratoren offensichtlich die Haupt-Leidtragenden der Abschattung, da sie die entstehenden Einbußen aus eigener Tasche bezahlen und nicht an ihre Kunden weitergeben. Problematisch für die Anlagenbauer seien der höhere Zeit- und Kostenaufwand für die Installation und der Verlust potenzieller Kunden, wenn nach einer zeitraubenden Besichtigung des entsprechenden Daches eine zu starke Abschattung konstatiert werden muss. "Viele Kunden registrieren Leistungseinbußen an den Solarsystemen, in die sie sehr viel Geld investiert haben", betont Münster. "Wenn die Auswirkungen partieller oder zeitweiser Abschattung durch das Nachrüsten mit Power Optimizern abgemildert werden, hilft dies zweifellos den Besitzern existierender Solarsysteme. Darüber hinaus aber wird die SolarMagic-Technologie auch zum Wachstum des PV-Markts beitragen und die Installation von PV-Anlagen auf Dächern zulassen, die man früher als ungeeignet beurteilt hätte."

27.02.2009   Quelle: National Semiconductor Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor Corporation,
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Photovoltaik-Systemhaus Energiebau gründet Niederlassung in Frankreich

Energiebau-Zentrale in Köln.
Energiebau-Zentrale in Köln.

"Energiebau France SAS" ist mit der Eintragung in das Handelsregister die dritte europäische Niederlassung der Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH. Mit dem Engagement in Frankreich setzt das deutsche Systemhaus für Photovoltaik auf einen attraktiven europäischen Wachstumsmarkt. Die Gründung der Tochterfirma folge einer schlüssigen Internationalisierungsstrategie, die auf den weiteren Ausbau des Marktanteils in Europa ziele, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der französische Photovoltaikmarkt gehört - neben Italien, Spanien und Deutschland - zu den wichtigsten Märkten in Europa. Mit Sonneneinstrahlungswerten von bis zu 1.600 kWh/m²/a weist Frankreich ein weit überdurchschnittliches Potenzial auf, Solarstromanlagen besonders wirtschaftlich zu betreiben.   Zu den Besonderheiten der französischen Gesetzgebung zählt eine herausgehobene Förderung von dachintegrierten PV-Systemen. Dieses Entwicklungspotenzial sei von Energiebau früh erkannt worden. Gebäudeintegrierte Solarsysteme hätten daher ein starkes Gewicht im Produktportfolio von Energiebau France.


Französische Unternehmensleitung mit deutschem PV-Know-how

Energiebau France SAS geht aus einer Kooperation zwischen Energiebau und dem französischen PV-Installationsbetrieb Générale Énergie hervor, der zu den Solarpionieren in Frankreich gehörte, und ist seit dem 18.02.2009 eine Tochterfirma des Energiebau-Konzerns. Das operative Geschäft der PVDistribution liegt in den Händen von Stéphane Mettler (Präsident) und Philippe Schott (Generaldirektor). Diese stehen seit vielen Jahren für Kompetenz in der Installation von Solarsystemen in Frankreich und kennen die charakteristischen Merkmale des dortigen Solarmarktes sowie die Eigenheiten französischer Dächer aus jahrelanger eigener Installationserfahrung, heißt es in der Pressemitteilung. Energiebau France SAS mit seinem Vertriebsleiter Eric Van de Loo beliefere als Großhändler Installationsbetriebe in ganz Frankreich mit sämtlichen Komponenten für netzgekoppelte und autarke Solarstromsysteme. Als Systemintegrator biete Energiebau France SAS den Fachhandwerksbetrieben Solarmodule, Wechselrichter und Zubehör von namhaften Herstellern. Mit dem Montagesystem "LORENZ" ist Energiebau Hersteller eines Gestellsystems für alle Dachtypen.

Die Konzernmutter aus Köln ist mit ihrer Lagerlogistik, den Produkten von Qualitätsanbietern und dem gewachsenem PV-Know-how "Made in Germany" eine tragende Säule des Geschäftsmodells. Mit der Kombination eines deutschen Systemhauses mit 25 Jahren Erfahrung in der PV-Branche und der Innovationskraft und Geschwindigkeit eines "Start-up" sieht sich Energiebau France SAS gut aufgestellt, um die erwartete Dynamik des französischen Solarmarktes in den kommenden Jahren mitzugestalten. "In 2010 wollen wir auch in Frankreich zu den führenden Systemhäusern gehören", so Geschäftsführer Stéphane Mettler.


Gute Förderung und günstige klimatische Verhältnisse in Frankreich

Die Internationalisierungsstrategie von Energiebau resultiere aus einer detaillierten Analyse der europäischen Märkte und folge einem nachhaltigen Wachstumskurs, betont das Unternehmen. Dafür habe Roland Burmeister, Leiter der Abteilung International Sales, den Grundstein gelegt. Seit September 2008 seien die bestehenden Auslandsaktivitäten systematisch in die Unternehmensabläufe integriert worden. Die strategische Planung sehe eine kontinuierliche Steigerung der Exportquote vor, welche die Abhängigkeit vom deutschen Markt verringere, wenngleich dieser weiterhin Kernmarkt von Energiebau bleibe. Ziel sei, die Stellung, die Energiebau als eines der führenden Systemhäuser auf dem deutschen Markt besitzt, auf den internationalen Markt zu reproduzieren. Frankreich gehöre dabei zu den Solarmärkten mit großem Zukunftspotenzial. "Der französische PV-Markt ist ein besonders attraktiver Markt in Europa, da er überproportionales Wachstum durch eine gute Förderung und günstige klimatische Verhältnisse aufweist", betont Roland Burmeister.

27.02.2009   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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3,8 MW Photovoltaik-Kraftwerk auf der Neuen Messe Stuttgart eingeweiht

Solardächer der Neuen Messe Stuttgart
Solardächer der Neuen Messe Stuttgart

Eine der größten auf Gebäuden installierten Solaranlagen der Welt ist bei Stuttgart entstanden - das Photovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy auf den Dächern der Landesmesse Stuttgart. Am 26.02.2009 ist die Anlage im Beisein von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger feierlich in Betrieb genommen worden. Das 15 Millionen Euro teure Sonnen-Kraftwerk hat eine Spitzenleistung von 3,8 Megawatt (MWp) und produziert laut Greenpeace Energy im Jahr voraussichtlich 3,45 Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Das entspreche dem Durchschnittsverbrauch von 1.100 Haushalten; die CO2-Einsparung liege bei 1.800 Tonnen im Jahr.  "Mit dem neuen Photovoltaik-Kraftwerk tritt die Anwendung der Solarenergie in Baden-Württemberg in eine neue Dimension", sagte Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei der Inbetriebnahme. "Hier zeigt sich, wie Ökologie und Ökonomie gut ineinander greifen können."




Der Bau der Neuen Messe sei damals von Kritikern als ökonomisch überzogen und ökologisch verwerflich dargestellt worden, so der Stuttgarter Regierungschef. "Den ökonomischen Wert der Messe stellt heute, eineinhalb Jahre nach der Eröffnung, kaum noch jemand in Frage. Dass die Messe nun zum Standort einer der größten, auf Dächern montierten Photovoltaikanlagen der Welt wird, macht auch ihren herausragenden ökologischen Nutzen deutlich", betonte Oettinger.


"Grüne Messe" setzt auf nachhaltige Energieversorgung

"Wir bei Greenpeace Energy setzen voll auf Solarenergie", betonte Dr. Steffen Welzmiller, Vorstand des Ökostrom-Anbieters. Noch seien die Anlagen zwar teurer. "Künftigen Generationen jedoch wird die Sonne eine sichere und kostengünstige Stromversorgung bieten - wartungsarm und unabhängig von Rohstoff-Importen", so Welzmiller. "Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir heute in die Technik investieren." Für die Neue Messe Stuttgart bedeute die Solarstromanlage "dass sich der Mut, auf innovative und nachhaltige Energien zu setzen, gelohnt hat", sagte Dr. Horst Mehrländer, Aufsichtsrat-Vorsitzender der Projektgesellschaft Neue Messe: "Heute kann auf das Gesamtkonzept einer 'grünen Messe' geblickt werden, dass mit der feierlichen Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage einen weiteren Höhepunkt erreicht hat."


IBC Solar installiert 21.132 Module auf insgesamt 27.000 Quadratmetern Dachfläche

Die Arbeit an dem 15 Millionen Euro teuren Photovoltaik-Kraftwerk begann im September vorigen Jahres. 21.132 Module wurden auf insgesamt 27.000 Quadratmetern Dachfläche installiert. "Die Herausforderung war, die Module so anzubringen, dass sie das architektonisch anspruchsvolle Gesamtkonzept der Neuen Messe Stuttgart nicht beeinträchtigen. Das ist gelungen, ohne den Messebetrieb zu stören", erklärte Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR. Das Unternehmen errichtete die Anlage als Generalunternehmer und ist für die Wartung im laufenden Betrieb zuständig. Bauherr und Betreiber ist Planet energy, eine 100-prozentige Tochterfirma des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy.

Das Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Dach der Neuen Messe Stuttgart zählt mit 3,8 Megawatt Leistung zu den größten Solardächern der Welt. In Gebäude integrierte Photovoltaik-Anlagengelten gelten als besonders umweltfreundlich, weil sie über die ohnehin vorhandenen Bauten hinaus keinen zusätzlichen Flächenbedarf haben.

26.02.2009   Quelle: Greenpeace Energy eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy eG,
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WACKER plant neue Produktions-Anlage für Poly- und Solar-Silizium in den USA

Granulares Solarsilizium.
Granulares Solarsilizium.

Die Wacker Chemie AG (München) will mittelfristig in den USA einen neuen Standort zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilizium errichten und habe hierzu ein Grundstück im U.S.-Bundesstaat Tennessee erworben, berichtet der Münchner Chemiekonzern in einer Pressemitteilung. "Wir erwarten, dass der Polysiliziumbedarf der Solar- und Halbleiterindustrie auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird", erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG. Das im Bradley County gelegene Land mit einer Fläche von etwa 220 Hektar biete ausreichend Platz für einen neuen, silizium-basierten Verbundstandort.   Der Kaufpreis für das Grundstück beträgt nach Angaben des Unternehmens knapp 20 Millionen US-Dollar. Mittelfristig beabsichtigt WACKER, in den Aufbau des neuen Standortes rund eine Milliarde US-Dollar zu investieren und dadurch etwa 500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.


Wacker will zügig Produktionskapazitäten außerhalb der Eurozone aufbauen

Die Grundstücksgröße, eine gesicherte Energieversorgung, die Verfügbarkeit von Chlor direkt vor Ort sowie die sehr gute Verkehrsanbindung seien wichtige Faktoren für die Attraktivität dieses Standortes. "Der Erwerb dieses Grundstücks ist für uns eine wichtige Voraussetzung, um im Einklang mit der Markt- und Nachfrageentwicklung zügig weitere Produktionskapazitäten außerhalb der Eurozone aufbauen zu können", erläutert Staudigl. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren laut Staudigl nicht nur die guten infrastrukturellen Voraussetzungen, sondern auch die hervorragende Unterstützung durch die lokalen Behörden und Geschäftspartner. Das mit dem Grundstückserwerb verbundene Förderpaket umfasse unter anderem die Bereitstellung der notwendigen Verkehrsanbindungen sowie die gesicherte Versorgung mit Wasser und Elektrizität. Beides seien wesentliche Voraussetzungen für die Produktion von hochreinem Polysilizium. Darüber hinaus seien in Tennessee die Strompreise besonders günstig - etwa halb so hoch wie an vergleichbaren Standorten in Deutschland. "Unsere Ansprechpartner auf allen Ebenen, sowohl im Staat Tennessee als auch in Bradley County, waren außerordentlich kooperativ und haben unser Vorhaben nach Kräften unterstützt", lobte der Konzernchef.

"Diese Ankündigung stärkt die Reputation von Tennessee als Innovationszentrum für die Entwicklung und Produktion umweltfreundlicher Technologien zur Energieerzeugung", sagte der Gouverneur des Staates Tennessee Phil Bredesen. "Ich weiß es sehr zu schätzen, dass WACKER hier investieren will und dass das Unternehmen von der Produktivität der Menschen in Tennessee überzeugt ist. Ich freue mich darüber, dass WACKER unseren Staat als Standort ausgewählt hat, um seine Position im Wachstumsmarkt Solarenergie weiter auszubauen."


Wachsende Nachfrage nach Solar-Silizium

WACKER ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von polykristallinem Reinstsilizium. Schon seit mehr als 50 Jahren produziert der Konzern Polysilizium für die Halbleiterindustrie. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Solar-Silizium hat der Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON seine Produktion Schritt für Schritt ausgebaut und beliefert seit dem Jahr 2000 verstärkt auch die Photovoltaik-Industrie.

26.02.2009   Quelle: Wacker Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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Schneller als geplant: Inventux produziert mikromorphe Photovoltaik-Module mit 115 Watt Leistung

Photovoltaik-Produktion bei Inventux in Berlin.
Photovoltaik-Produktion bei Inventux in Berlin.

Die Inventux Technologies AG (Berlin) ein Solar-Unternehmen, das im vergangenen Dezember die Serienproduktion mikromorpher Dünnschicht-Solarmodule in Betrieb nahm, hat nur zehn Wochen nach Produktionsstart schneller als geplant Module mit mehr als 115 Watt Leistung produziert. Die innovativen, mikromorphen Dünnschichtmodule mit einer Fläche von 1,4 Quadratmetern seien im Rahmen der Serienproduktion gefertigt worden berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Diese vorplanmäßige Spitzenleistung und der damit verbundene Sprung des Zellwirkungsgrades über die 8,5 %-Marke bestärkt uns darin, unseren Fokus konsequent auf die Technologieentwicklung zu richten", erklärt Roland Sillmann, Vorstand Technik der Inventux Technologies AG.   "Schneller als erwartet konnten wir die Leistungsklasse 115 Watt erreichen und liegen somit voll im Fahrplan unserer Forschungs- und Entwicklungsstrategie", ergänzt Sillmann. Inventux Module der X-Series MICROMORPH würden derzeit überwiegend in den Leistungsklassen 105 und 110 Watt vertrieben.


26.02.2009   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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US-Energieversorger PG&E startet 500 MW Solarstrom-Initiative

PG&E kauft bereits die komplette
Solarstromproduktion von Sempra Generations
10 MW-Kraftwerk "El Dorado Solar C.".

Der US-amerikanische Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien), Tochterunternehmen der PG&E Corporation, berichtete am 24.02.2009, das Unternehmen plane ein auf fünf Jahre angelegtes Programm, mit dem Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von insgesamt 500 Megawatt (MW) in seinem nord- und zentralkalifornischen Versorgungsgebiet errichtet werden sollen. Es handle sich hierbei um das umfangreichste Programm dieser Art in den USA, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Solarstrom-Initiative sieht vor, dass PG&E als Eigentümer Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von bis zu 250 MW betreibt. Zusätzlich sollen Photovoltaikanlagen mit der gleichen Nennleistung von unabhängigen Entwicklern gebaut und betrieben werden, die im Rahmen eines unkomplizierten und unbürokratischen Regulierungsverfahrens verwaltet werden sollen.  . PG&E habe seinen Vorschlag der kalifornischen Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission; San Francisco, Kalifornien) eingereicht, mit einer Genehmigung werde noch dieses Jahr gerechnet, so das Unternehmen. Sollten alle geplanten Projekte bis zum Jahr 2015 fertiggestellt sein, könnten sie jährlich mehr als 1.000 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom erzeugen, was dem Jahresverbrauch von etwa 150.000 durchschnittlichen Haushalten entspricht. Insgesamt könnte das Programm laut Unternehmensangaben mehr als 1,3 Prozent der gesamten Stromnachfrage von PG&E decken.


Lob von Gouverneur Schwarzenegger

"Ich begrüße das Engagement von PG&E und seine Investitionen in die Erzeugung von sauberem Solarstrom, womit letztendlich mehrere zehntausend Haushalte in Kalifornien versorgt werden können", sagte Gouverneur Arnold Schwarzenegger. "Diese Initiative wird Kalifornien dabei helfen, seine langfristigen Energie- und Klimaziele zu erreichen, weil es zusätzliche Kapazitäten zur Nutzung der erneuerbaren Energie so schnell wie möglich an das Netz bringt und die Entwicklung "grüner" Technologien vorantreibt. Kalifornien bleibt damit ein Vorreiter-Staat für diese stark wachsende Branche".


Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung bis zu 20 MW geplant

"Dieses Programm steht für ein beispielloses Engagement mit Kapital und Fachwissen, um unsere Kunden mit sauberer, erneuerbarer Energie zu versorgen", betonte Peter Darbee, Vorstand und Präsident von PG&E. "Während viele Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien ins Stocken geraten sind, können und wollen wir nicht einfach wie bisher weitermachen, wenn wir die Umwelt schützen und die Erwartungen unserer Kunden erfüllen wollen". Das Solarprogramm von PG&E umfasse mittlere boden- oder dachmontierte Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von typischerweise einem bis hin zu 20 MW im Versorgungsgebiet des Unternehmens. Wo es die Umstände erlauben, will PG&E die Solarkraftwerke auf eigenem Land oder in der Nähe seiner Umspannwerke selbst bauen und finanzieren, heißt es in der Pressemitteilung.


Solarverbände und -industrie begrüßen die Initiative

Sue Kateley, Geschäftsführende Direktorin des kalifornischen Solarenergie-Verbandes (California Solar Energy Industries Association; Rio Vista, Kalifornien) kommentierte: "Wir sind sehr froh, dass PG&E zusätzliche Mittel dafür einsetzt, vermehrt Solarstrom in Kalifornien zu erzeugen. Sein Engagement für Solarenergie und das wohlüberlegte Gleichgewicht zwischen privaten und vom Versorgungsunternehmen durchgeführten Projekten wird für beständiges Wachstum des Solarmarkts in Kalifornien sorgen und gleichzeitig der Umwelt, der Industrie und dem Handwerk zugute kommen". Julia Hamm, Direktorin der Solar Electric Power Association (SEPA; Washington, DC) und Scheryl Carter, stellvertretende Geschäftsführerin des Umweltverbandes Natural Resources Defense Councils (New York, NY) begrüßten die ehrgeizige Solarinitiative von PG&E ebenfalls.

26.02.2009   Quelle: Pacific Gas and Electric Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pacific Gas and Electric Company,
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Photovoltaik-Forschung: Jenaer Physiker wollen Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen auf über 20 Prozent steigern

Der Jenaer Physiker PD Dr. Heiner Metzner.
Der Jenaer Physiker PD Dr. Heiner Metzner.

Physiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeiten an Dünnschicht-Solarzellen aus dem Halbleitermaterial Cadmium-Tellurid (CdTe), die schon jetzt das größte Potenzial zur Kostensenkung in der Photovoltaik bieten. "Allerdings eröffnet diese Technologie weitere Möglichkeiten, den Solarstrom noch billiger zu machen", weiß PD Dr. Heiner Metzner, Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Photovoltaik am Jenaer Institut für Festkörperphysik. Dies könne einerseits über eine Modifikation der Zellstruktur mit dünneren Schichten, also einer besseren Materialausnutzung geschehen.  "Außerdem zeigen theoretische Überlegungen, dass der Wirkungsgrad möglicherweise noch kräftig erhöht werden kann", so der Physiker. Hier setzt ein kürzlich am Institut für Festkörperphysik der Universität Jena begonnenes Forschungsprojekt an, in dem es darum geht, die Materialeigenschaften des CdTe in den Solarzellen so zu verändern, dass dessen elektrische Leitfähigkeit erheblich steigt.


Modulwirkungsgrade bis zu 15 Prozent

"Über eine Erhöhung der so genannten p-Dotierung, also den gezielten Einbau geeigneter Fremdatome, könnte der Wirkungsgrad der Solarzelle erheblich verbessert werden", erklärt Metzner. Dann, so lassen die theoretischen Überlegungen erwarten, könnten die im Labor erreichbaren Spitzenwirkungsgrade von derzeit 16 auf über 20 Prozent gesteigert werden. "Wenn es dann noch gelingt, diese Ergebnisse in die industrielle Produktion zu übertragen, könnten die Modulwirkungsgrade von derzeit knapp 10 auf bis zu 15 Prozent verbessert werden", ist sich Metzner sicher.

Bei der Entwicklung eines modifizierten Materials spielt die Spektroskopie von Defekten eine bedeutende Rolle. Um die Mikrostruktur der Materialien zu untersuchen, können im Labor auf verschiedenen Wegen Fremdatome eingebracht werden. "Wir werden beispielsweise das CdTe-Material mit Hilfe unseres Teilchenbeschleunigers mit geeigneten Fremdatomen beschießen und genau die erzielten Effekte analysieren", erklärt Prof. Dr. Werner Wesch, Gruppenleiter der Jenaer Arbeitsgruppe Ionenstrahlphysik.


BMU fördert Photovoltaik-Forschung

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert damit bereits das zweite Projekt zu CdTe-Solarzellen am Institut für Festkörperphysik der Universität Jena. Die Gesamtfördersumme liegt bei knapp 1,8 Millionen Euro. Damit können die Jenaer Spezialisten bei ihrer Forschung auf lange Erfahrungen und eine exzellente Ausstattung zurückgreifen. Seit zehn Jahren existiert die Photovoltaik-Forschergruppe, die über eine komplette Prozesskette und Infrastruktur zur Herstellung bzw. Untersuchung der Laborzellen verfügt. Mit Hilfe der Mittel aus dem Projekt kann die Ausstattung erheblich erweitert werden. Ein leistungsfähiger Solarsimulator, mit dessen Hilfe sich die Wirkungsgrade der Zellen sehr präzise vermessen lassen und eine Depositionsanlage zur Variation der Schichtzusammensetzung kommen demnächst dazu.


Experimentelles Neuland

Die Arbeiten zur Dünnschicht-Photovoltaik am Institut für Festkörperphysik umfassen neben dem CdTe- auch das CIS (Kupfer-Indium-Selenid)-Materialsystem, zu dem aktuell ebenfalls - teilweise auch von der Industrie direkt geförderte - Forschungsprojekte laufen. "Wir betreten experimentelles Neuland und hoffen, ein effizientes und kostengünstiges Material im Labor zu 'züchten' und damit eine neuartige und hocheffiziente Solarzelle zu fertigen", so Metzner. Wenn diese Vision Wirklichkeit wird, könne die Friedrich-Schiller-Universität Jena ihre starke Position in der Photovoltaik-Forschung weiter ausbauen, ist sich der Physiker sicher.

26.02.2009   Quelle: Institut für Festkörperphysik der Friedrich-Schiller-Universität Jena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Anne Günther/FSU,
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Nutzung von Photovoltaikanlagen: Solarstrom selbst verbrauchen lohnt sich

Landwirt van Hövell nutzt seinen Solarstrom selbst.
Landwirt van Hövell nutzt seinen Solarstrom
selbst.

Raphael van Hövell gehört zu den ersten Betreibern in Deutschland, die ihre Solarstromanlage mit dem neuen Selbstverbrauchertarif des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) finanzieren. Die Bundesregierung hat die neue Vergütungsart mit der EEG-Novelle am 1. Januar diesen Jahres für Solarstromanlagen bis 30 Kilowatt Leistung eingeführt. Für jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom erhalten Anlagenbetreiber 20 Jahre lang 25,01 Cent. Zusätzlich sparen sie die Kosten für den Haushaltsstrom ein.  Um seine Mastställe im Kreis Borken zu beleuchten, zu lüften und die 1.200 Schweine zu füttern braucht van Hövell im Jahr rund 30.000 Kilowattstunden Energie. Seit Anfang Februar produziert er diese mit seiner Photovoltaikanlage (29,4 Kilowatt Nennleistung) selbst. Bereits bei den heutigen Strompreisen erhöhe sich van Hövells Gesamtgewinn in 20 Jahren um rund 10.000 Euro, weil er seinen Solarstrom nicht in das Netz einspeist, sondern selbst verbraucht, rechnet die Sputnik Engineering AG in einer Pressemitteilung vor. Steigen die Strompreise, was zu erwarten ist, fällt der Gewinn noch höher aus. Derzeit kostet Haushaltsstrom circa 20 Cent pro Kilowattstunde, zusammen mit dem Zusatztarif ergibt das 45,01 Cent - zwei Cent mehr, als es bei der Netzeinspeisung der Fall wäre. Über 20 Jahre summiert sich das zu einem Mehrgewinn in Höhe von 10.000 Euro.


Interessante Regelung für Landwirte und Einfamilienhausbesitzer

"Technisch ist die Installation dieser Solarstromanlagen völlig unproblematisch", erläutert Hans-Thomas Fritzsche, Geschäftsführer von Sputniks deutscher Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH. In van Hövells Solaranlage wurden sechs SolarMax-Strangwechselrichter von Sputnik Engineering installiert. "Man muss lediglich einen zusätzlichen Zähler einbauen, der die im Haushalt verbrauchte Menge Solarstrom erfasst. Die neue Regelung ist nicht nur für Landwirte, sondern auch für Einfamilienhausbesitzer eine wunderschöne Sache. Man produziert Strom, wenn er am teuersten ist und kauft ihn abends zum Nebentarif ein. Außerdem ist man unabhängig von Strompreiserhöhungen der Energieversorger", so Fritzsche.


Solarstrom-Direktverbrauch wirkt sich nicht auf die Einstufung eines Anlagenbetreibers als Unternehmer aus

Solaranlagenbetreiber, die ihren Strom in das Netz einspeisen, werden steuerrechtlich als Unternehmer behandelt. Sie erhalten also die 19 Prozent Umsatzsteuer, die auf die Investitionskosten entrichtet werden, vom Finanzamt zurück. Für die Selbstnutzung war diese Frage bislang ungeklärt. Jetzt hat das Bundesumweltministerium zu diesem Thema Stellung genommen. "Die Nutzung des Direktverbrauchs wirkt sich nicht auf die Einstufung eines Anlagenbetreibers als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes aus" und "führt in der Regel zu keiner finanziellen Verschlechterung für Anlagenbetreiber, die für die Einspeisung Umsatzsteuer abführen und von der Möglichkeit des Vorsteuerabzugs Gebrauch machen", zitiert Sputnik ein Hintergrundpapier des Ministeriums.

26.02.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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SunPower stellt 2,2 MW-Solarkraftwerk in Kalifornien fertig und kündigt Megawatt-Projekt in Italien an

Solarkraftwerk von LACOSAN in Kalifornien.
Solarkraftwerk von LACOSAN in Kalifornien.

Die SunPower Corporation, Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz in San Jose (Kalifornien) berichtete am 19.02.2009, dass sie gemeinsam mit der General Electric Company (GE; Stamford, Connecticut), der Regionalregierung des kalifornischen Lake County und dessen Wasseraufbereitungsbehörde (Lake County Sanitation District; LACOSAN; Lakeport, Kalifornien), Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von insgesamt 2,2 Megawatt (MW) an drei Standorten fertiggestellt habe. Die Systeme seien am örtlichen Gefängnis und auf dem Gelände zweier Wasseraufbereitungsanlagen errichtet worden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Verwaltungsbezirk Lake County verfüge nun zusammen mit dem bereits existierenden 1 MW-Solarkraftwerk über das größte kommunal betriebene Solarenergie-System Kaliforniens. Insgesamt habe das System eine Nennleistung von 3,2 MW und könne damit 94 Prozent des Strombedarfs der Bezirkseinrichtungen decken.  "Von diesen Solarkraftwerken erwarten wir, dass Steuerzahler und Stromkunden von Lake County in den nächsten 20 Jahren je nach Strompreis zwischen 1,6 und 5 Millionen US-Dollar (1,25-3,9 Millionen EUR) einsparen werden", sagte Mark Delinger von LACOSAN. Das Photovoltaik-System besteht laut Unternehmensangaben aus einem Kraftwerk mit einer Nennleistung von 602 Kilowatt (kW) an der regionalen Justizvollzugsanstalt und zwei Solarstromanlagen am "Northwest"-Abwasseraufbereitungswerk mit einer Nennleistung von insgesamt 1 MW sowie einem Solarkraftwerk mit 522 kW Leistung am Abwasseraufbereitungswerk "Southeast".


Regierungsbezirk Lake County engagiert sich für eine nachhaltige Gemeinde-Infrastruktur

Das Abwasser das LACOSAN aufbereitet, recycelt und transportiert, wird im Geothermie-Kraftwerk 'The Geysers' verwendet. Laut Pressemitteilung ist dies der weltweit größte Komplex zur geothermischen und alternativen Energiegewinnung. "Die Solar-Systeme sind ein wichtiger Teil des gesamten Energieprogramms von Lake County", sagte Denise Rushing, Vorsitzende des Verwaltungsrats. "Der Regierungsbezirk würdigt die von SunPower und GE demonstrierte Innovationskraft und bedankt sich für die Zusammenarbeit bei der Realisierung dieses Projekts". GE Energy Financial Services, ein Unternehmensteil von GE, hat das Solarkraftwerk gemeinsam mit SunPower finanziert. Beide Unternehmen werden das Solarkraftwerk als Eigentümer betreiben, und die anfallenden Grünstrom-Zertifikate und ökologischen Sondervergütungen erhalten, heißt es in der Pressemitteilung. Im Rahmen einer von SunPower entwickelten, als "Access" bezeichneten Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement; PPA), werden die Partnerunternehmen dem Regierungsbezirk und LACOSAN Strom zu festen Preisen verkaufen. Auf diese Weise schütze sich die Behörde vor langfristig steigenden Preisen für Strom zu Spitzenlastzeiten. "Lake County und LACOSAN nutzen die Vorteile des Access PPA, um emissionsfreie Solarkraftwerke ohne Vorabinvestitionen bauen und betreiben zu können", sagte Tom Werner, Vorstand von SunPower. "Wir gratulieren der Regionalregierung und dem Wasserbezirk zu ihrer fortschrittlichen Entscheidung, diese vorbildlichen Anlagen zu realisieren. Dieses Projekt demonstriert vorzüglich, dass Solarenergie für öffentliche Behörden finanziell sinnvoll ist".


SunPower will 2,2 MW-Solarkraftwerk in Italien errichten

SunPower berichtete ebenfalls, dass es einen Vertrag mit dem italienischen Unternehmen Sunshire, S.r.l., einem Tochterunternehmen von Api Nova Energie S.r.l. (Rom) unterzeichnet habe, über den Bau einer Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 2,2 MW im italienischen Tolentino. Laut Pressemitteilung ist dies das erste von der italienischen Unternehmenstochter SunPower Italia S.r.l. (Faenza / Milan, Italien) akquirierte Projekt. Es stelle die erste Phase einer Entwicklung dar, die nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2009 eine Nennleistung von insgesamt 7,1 MW aufweisen soll. "Wir freuen uns, mit Api Nova Energie gemeinsam saubere, zuverlässige Solarenergie auf den italienischen Markt bringen zu können", sagte Luca Bandini, Geschäftsführerin von SunPower Italia. Paolo Chiantore, Direktor von Sunshire, kommentierte: "Das einzigartige Fachwissen von SunPower bei der Planung und Installation von Solarkraftwerken sowie die ausgezeichnete Technologie des Unternehmens waren die wesentlichen Gründe dafür, dass wir SunPower als Partner für dieses wichtige Projekt ausgewählt haben".


26.02.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Manz Automation AG: Rekordergebnis mit Solar-Technologie

Laserstrukturierung von Dünnschicht- Solarmodulen.
Laserstrukturierung
von Dünnschicht-
Solarmodulen.

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum und damit ein neues Rekordergebnis. Auf Basis vorläufiger Zahlen steigerte die Manz-Gruppe die Umsatzerlöse von 71,3 Millionen Euro im Vorjahr um rund 232 % auf 236,5 Millionen Euro. Allein das vierte Quartal 2008 trug 77,4 Millionen Euro zu den Umsatzerlösen bei (Vorjahr: 24,5 Mio. €), berichtet Manz in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig erzielte Manz bei der Gesamtleistung nahezu eine Verdreifachung auf 234,8 Millionen Euro (Vorjahr: 81,5 Mio. €). Grundlage dieser positiven Entwicklung sei nicht nur ein starkes operatives Wachstum im Solar-Bereich, sondern auch die erfolgreiche Integration der drei im Geschäftsjahr 2008 akquirierten Unternehmen.   Dadurch seien sowohl das Produktportfolio um neue Technologien als auch die Produktionskapazitäten deutlich erweitert worden.


141,5 Millionen Euro Umsatz mit Solar-Equipment

Wachstumstreiber war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr der Geschäftsbereich "systems.solar", in dem die Umsätze von 51,1 Millionen Euro auf 141,5 Millionen Euro zulegten. Das Segment "systems.lcd" lieferte mit 46,5 Millionen Euro ebenfalls einen deutlichen Beitrag zum Umsatz (Vorjahr: 8,7 Mio. €), insbesondere aufgrund der seit April 2008 konsolidierten Manz Intech Machines Co., Ltd. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg von 10,0 Millionen Euro auf rund 28,6 Millionen Euro und erreichte damit ebenfalls nahezu eine Verdreifachung. Dabei resultierte im vierten Quartal 2008 ein operatives Ergebnis von 9,8 Millionen Euro. In Relation zu den erzielten Umsatzerlösen gleicht dies für das Gesamtjahr 2008 einer EBIT-Marge von 12,1%.


Dieter Manz: Nach Bewältigung der Wirtschaftskrise wieder an die deutlichen Wachstumsraten der Vergangenheit anknüpfen

Über das Rekordjahr 2008 zeigt sich der Vorstandsvorsitzende, Dieter Manz, hoch erfreut: "Wir haben im letzten Jahr wichtige strategische Meilensteine erreicht. Hierzu zählen der erhebliche Kapazitätsausbau sowie die Integration innovativer Technologien in unser Produktportfolio. Dies ist die Voraussetzung, um unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen!" Gleichzeitig ist Manz optimistisch für die Zukunft: "Wir werden die bevorstehenden Herausforderungen meistern und sind sehr zuversichtlich, nach Bewältigung der Wirtschaftskrise wieder an unsere deutlichen Wachstumsraten der Vergangenheit anknüpfen zu können. Dafür bilden unsere ausgeprägte Forschungs- und Entwicklungskompetenz, langjährige Partnerschaften und unsere starke internationale Marktposition die entscheidende Grundlage!"


Photovoltaik wird langfristig einen wesentlichen Anteil am globalen Energiemix haben

Der Auftragsbestand der Manz-Gruppe belief sich nach Angaben des Unternehmens zum 31.12.2008 auf rund 107 Millionen Euro, wovon der Großteil noch im Geschäftsjahr 2009 umsatz- und ertragswirksam werde. Langfristig werde die Photovoltaik einen wesentlichen Anteil am globalen Energiemix zur Sicherstellung der Energieversorgung einnehmen. Für die kommenden Jahre prognostizierten Experten der Solar-Branche daher wieder deutlich steigende Zuwachsraten. Als führender Anbieter von Systemlösungen in der Automation, Qualitätssicherung, Laserprozesstechnik und Nasschemie sei Manz Automation daher sehr gut positioniert, um von diesem Markttrend deutlich profitieren zu können.

25.02.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau AG steigert Umsatz auf rund 272 Millionen Euro

Roth & Rau Produktion für Solarzellen- Antireflexbeschichtungsanlagen.
Roth & Rau Produktion für Solarzellen-
Antireflexbeschichtungsanlagen.

Das Geschäftsjahr 2008 stand für den Roth & Rau-Konzern erneut im Zeichen des Wachstums. Der Umsatz des Anbieters von Plasmaprozess-Systemen und Produktionsanlagen für die Antireflexbeschichtung von Solarzellen für die Photovoltaikindustrie wuchs nach vorläufigen Berechnungen um 126 Millionen Euro auf rund 272 Millionen Euro und lag damit 8,8 % über dem prognostizierten Wert von 250 Millionen Euro. Wesentlicher Umsatztreiber war unverändert das Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen für die Photovoltaik-Industrie. Hier profitierte Roth & Rau von der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Produktionsanlagen für die Solarzellenfertigung.  Auch auf der Ertragsseite konnte Roth & Rau deutlich zulegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich von 14 Millionen Euro auf 28 Millionen Euro. Die EBIT-Marge kletterte von 9,5 % im Jahr 2007 auf 10,4 % im abgelaufenen Geschäftsjahr und konnte den Zielwert von 10,0 % damit deutlich übertreffen. Die Profitabilitätssteigerung sei im Wesentlichen auf die konsequenten Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen im Materialmanagement vor allem bei Turnkey-Projekten und auf den gestiegenen Umsatzanteil des Geschäfts mit Einzelanlagen und Softwareautomation zurückzuführen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Diese Entwicklungen drückten sich vor allem in der von 81,0 % auf 75,4 % gesunkenen Materialaufwandsquote aus. Deutlich gestiegen ist hingegen der Personalaufwand, der sich auf 20 Millionen Euro nach 8 Millionen Euro im Vorjahr belief. Hierin spiegelt sich der weitere Ausbau der Personalkapazitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr wider. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 10 Millionen Euro auf 22 Millionen Euro (2007: 12 Mio. €). "2008 war ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für uns. Wir haben nicht nur unsere Umsatz- und Ergebnisziele übertroffen sondern auch unsere Marktposition in den wichtigsten Kernmärkten gefestigt und in bestimmten Bereichen sogar ausgebaut. Zudem haben wir wesentliche strategische Meilensteine erreicht. Mit dem Ausbau unseres internationalen Service- und Vertriebsnetzwerks und der Erweiterung unseres Produktportfolios um weitere Wertschöpfungsschritte haben wir die Basis für das langfristige weltweite Wachstum geschaffen", sagt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.


Erster Turnkey-Großauftrag über 26 Millionen Euro von Millinet Solar

Mit einem Auftragsbestand zum 31. Dezember 2008 in Höhe von 213 Mio. € und liquiden Mitteln von rund 92 Mio. € ist Roth & Rau nach eigenen Angaben gut für das neue Geschäftsjahr gerüstet. Auch wenn zumindest im ersten Halbjahr 2009 eine Abkühlung der Nachfrage im Photovoltaik-Markt zu erwarten sei, blickt Dr. Roth vorsichtig optimistisch in die Zukunft: "Einen ersten Turnkey-Großauftrag über 26 Millionen Euro konnten wir im Januar von Millinet Solar gewinnen. Dies zeigt uns, dass wir als einer der führenden Anbieter in diesem Bereich sehr gut positioniert sind, um auch in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich agieren zu können."Insgesamt gingen in den ersten Wochen des neuen Jahres bereits Aufträge in Höhe von 41 Millionen Euro ein. "Auch was die Finanzierung unserer strategischen Vorhaben 2009 angeht sind wir gut aufgestellt. Durch die Erlöse aus der Kapitalerhöhung im April 2008 und den Abschluss des Konsortialkreditvertrags haben wir uns frühzeitig den nötigen finanziellen Spielraum gesichert", ergänzt Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

"Eine Aussage zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 ist zum jetzigen Zeitpunkt, insbesondere vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen restriktiven Kreditvergabeverhalten der Geschäftsbanken, noch mit vielen Unsicherheiten behaftet. Auf Basis unseres Auftragsbestands, der mit etwa 140 bis 150 Millionen Euro zum Konzernumsatz 2009 beitragen wird, gehen wir nach konservativen Berechnungen für das Gesamtjahr 2009 von einem Umsatz im Bereich zwischen 245 und 270 Millionen Euro aus, wobei es unser erklärtes Ziel ist, Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig arbeiten wir an einer weiteren Verbesserung der operativen EBIT-Marge. Wir werden die Investitionsbereitschaft im Bereich der Photovoltaik in den nächsten Monaten genau beobachten und bei neuen Erkenntnissen die Umsatz- und Ergebnisplanung für das laufende Geschäftsjahr konkretisieren", erklärt Bovenschen.

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 sowie detailliertere Informationen zum Geschäftsverlauf werden mit dem Geschäftsbericht am 30. März 2009 veröffentlicht.


25.02.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Photovoltaik-Meilenstein: First Solar unterschreitet Modulproduktionskosten von einem US-Dollar pro Watt

First Solar-Module auf einem Dach in Duisburg
First Solar-Module auf einem Dach in Duisburg

Der Photovoltaik-Hersteller First Solar, Inc. (Tempe, Arizona, USA) hat am 24.02.2009 bekanntgegeben, die Produktionskosten für Solar-Module im vierten Quartal auf durchschnittlich 0,98 US$ (ca. 0,76 Eurocent) pro Watt gesenkt zu haben. Die symbolische Marke von einem US-Dollar pro Watt ist damit zum ersten Mal von einem Solarenergie-Unternehmen unterschritten worden. "Diese Errungenschaft stellt einen Meilenstein in der Entwicklung nachhaltiger Energielösungen in der Solarindustrie dar", sagte Mike Ahearn, Vorstand von First Solar. "First Solar ist stolz, den Weg in eine saubere und kostengünstige Energieversorgung mit Sonnenenergie zu weisen, und damit eine echte Alternative zu fossilen Ressourcen anbieten zu können", ergänzte Ahearn.  First Solar hat seine kommerzielle Produktion im Jahre 2004 aufgenommen. Seither ist die Produktionskapazität um etwa 2.500 Prozent auf über 500 Megawatt (MW) im Jahr 2008 gewachsen. 2009 soll die jährliche Kapazität noch einmal auf über ein Gigawatt (GW) verdoppelt werden. Dies entspreche der Leistung eines durchschnittlichen Atomkraftwerks, betont First Solar in der Pressemitteilung Diese Steigerungen gehen mit einer rapiden Kostensenkung einher. Die Produktionskosten sind seit 2004 von über 3 US-Dollar pro Watt um mehr als zwei Drittel auf unter einen US-Dollar pro Watt reduziert worden. First Solar ist zuversichtlich, dass weitere Kostensenkungen auf der Basis des noch nicht ausgeschöpften Potenzials von First Solars Technologie und Herstellungsprozesses möglich sind.


Herstellerverantwortung über den gesamten Produktlebenszyklus

First Solar ist nicht nur bestrebt, Solarenergie günstiger zu machen, sondern verfolgt auch ambitionierte Umweltziele, betont das Unternehmen. First Solar übernimmt die Herstellerverantwortung über den gesamten Produktlebenszyklus. First Solar-Module verfügen laut Hersteller im Vergleich zu allen anderen Technologien über die beste CO2-Bilanz. Zudem hat das Unternehmen branchenweit das erste umfassende und vorfinanzierte Rücknahme- und Recyclingprogramm etabliert. Die Ausgangsstoffe der zurückgenommenen Module können bereits zu 90 % wiederverwertet werden.


Zukunftsorientierte Förderung ermöglichte den Produktionsausbau und damit die Kostensenkungen

Mike Ahearn verweist ausdrücklich auf die unterstützende Rolle der Regierungen in Deutschland und anderen Ländern: "Ohne zukunftsorientierte politische Programme zur Förderung der Solarenergie wären wir nie in der Lage gewesen, so stark in den Produktionsausbau zu investieren und damit die erzielten Kostenreduktionen zu erreichen", sagte er. "First Solars Fokus auf die Reduzierung der Produktionskosten wird weiteres Wachstum auch in Zeiten sinkender Förderung ermöglichen. Schon heute zahlen sich die Investitionen aus, da sie eine umweltschonende Energieversorgung forcieren und tausende neue und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen."


Solarenergie kann eine bedeutende Rolle bei der erfolgreichen Bekämpfung des Klimawandels spielen

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Solarindustrie,“ sagte Ken Zweibel, der langjährige Begleiter der Solarbranche und frühere Leiter des "Thin Film Partnership Program" des U.S. National Renewable Energy Laboratory (NREL), der gegenwärtig als Director des Institute for the Analysis of Solar Energy an der George Washington University tätig ist. "Um der Klimaproblematik sinnvoll zu begegnen, brauchen wir Energietechnologien, die günstig und skalierbar sind und über den gesamten Produktlebenszyklus geringe Umweltauswirkungen haben. Mit dieser Ankündigung liefert First Solar einen weiteren Beweis, dass Solarenergie in der Lage ist, eine bedeutende Rolle bei der erfolgreichen Begegnung des Klimawandels zu spielen."


Photovoltaik-Kraftwerke werden ohne Wasser, Luftemissionen oder Abfallströme betrieben

First Solar produziert Solarmodule mit einer fortschrittlichen Halbleitertechnologie und bietet umfassende Photovoltaik-Lösungen, die die Kosten für Solarstrom erheblich reduzieren. Indem das Unternehmen saubere, erneuerbare Elektrizität zu wettbewerbsfähigen Preisen ermöglicht, liefert es eine wirtschaftliche und umweltverantwortliche Alternative zur traditionellen Stromerzeugung auf der Basis fossiler Brennstoffe. Die Photovoltaik-Kraftwerke von First Solar werden ohne Wasser, Luftemissionen oder Abfallströme betrieben. First Solar setzte den Maßstab für umweltverantwortliches Produktlebenszyklusmanagement, indem es das branchenweit erste umfassende Rücknahme- und Recyclingprogramm für Solarmodule eingeführt hat. Von der Rohstoffbeschaffung bis zur Rücknahme und zum Recycling am Ende des Lebenszyklus konzentriert sich First Solar auf die Entwicklung kosteneffizienter Lösungen für erneuerbare Energien, die die Umwelt schützen.

25.02.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.; SF Umwelttechnik GmbH,
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Photovoltaik: Japanischer Modulhersteller Kyocera baut neue Solar-Fabrik in China

Erster Spatenstich für die neue Kyocera-Fabrik in China.
Erster Spatenstich für die neue Kyocera-Fabrik
in China.

Das japanische Technologieunternehmen Kyocera (Kyoto, Japan), Hersteller von Photovoltaik-Produkten, berichtete am 20.02.2009, dass es eine neue Solarmodul-Fabrik an seinem chinesischen Standort Tianjin City errichten werde, um die Produktionskapazität seines dort ansässigen Tochterunternehmens Kyocera Solar Energy Co., Ltd. (Kyocera Tianjin Solar) auszuweiten. Laut Pressemitteilung wurde der Bau des neuen Werks zeitlich auf die steigende Solarzellen-Produktionskapazität abgestimmt, die Kyocera bis März 2012 auf insgesamt 650 Megawatt (MW) ausweiten will. Kyocera Tianjin Solar soll hauptsächlich Solarmodule für den asiatischen Absatzmarkt produzieren. Die Fertigungskapazität des Werks soll von aktuell 60 MW bis 2011 um das vierfache erweitert werden, auf insgesamt 240 MW.  Der Baubeginn des neuen Werks sei für April 2009 geplant. Bis zum Frühjahr 2010 soll die Solar-Fabrik fertig gestellt sein, wenn alles planmäßig verläuft. Dann soll die gesamte Produktion nach und nach in das neue Werk verlagert werden.


Ausweitung der Produktionskapazität für den asiatischen Solarmarkt

Am 18.02.2009 fand der symbolische ersten Spatenstich für den Bau der neue Produktionsstätte auf einem Gelände neben der bestehenden Fabrik statt. Kyocera sei im Jahr 2003 das erste japanische Unternehmen gewesen, das eine Solarmodulfabrik in China in Betrieb nahm, weil es das Wachstum des asiatischen PV-Marktes vorhergesehen hatte, heißt es in der Pressemitteilung. Gemeinsam mit den Produktionsstätten der Kyocera-Gruppe für Solarmodule in Japan, Mexiko und der Tschechischen Republik stellt Kyocera Tianjin Solar als eines der vier weltweiten Produktionszentren PV-Module für die führenden asiatischen Märkte in Japan, Südkorea und China her. Kyocera will seine Produktionskapazität der Nachfrage nach PV-Produkten anpassen und seine Solar-Sparte weiter ausbauen, betont das Unternehmen.


25.02.2009   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation.,
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SOLON SE steigert Umsatz auf mehr als 800 Millionen Euro

Solar-Kraftwerk mit SOLON-Technologie.
Solar-Kraftwerk mit SOLON-Technologie.

Die Berliner SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaik-Systemen für solare Großkraftwerke, legte am 24. Februar 2009 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vor. Danach gehörte das Unternehmen im zurückliegenden Jahr erneut zu den am stärksten wachsenden Solarunternehmen in Deutschland, heißt es in der Pressemitteilung. SOLON steigerte die Produktionsmenge gegenüber dem Vorjahr nach eigenen Angaben um 49 % auf 176 MWp (2007: 118 MWp).   Der Konzernumsatz stieg um 62 % auf 815 Millionen Euro (Vorjahr: 503,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 60 Millionen Euro, eine Steigerung um 70 % gegenüber dem Vorjahr (2007: 35,2 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug 32 Millionen Euro, ein Plus von 50 % (2007: 21,3 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie verbesserte sich auf 2,55 Euro (2007: 2,07 Euro).



Photovoltaik-Produktionskapazität auf 450 Megawatt ausgebaut

Aktuell verfügt der SOLON-Konzern über fünf Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Italien und USA, deren Produktionskapazität im abgelaufenen Jahr auf insgesamt 450 MWp erweitert wurde, berichtet das Unternehmen. Der stärkste Ausbau habe an den Standorten Greifswald und Carmignano/ Italien stattgefunden. Die Zahl der Mitarbeiter an allen Standorten erhöhte sich im Jahresverlauf auf 886.


Vorstand will Prognose für das Geschäftsjahr 2009 erst im Jahresverlauf abgeben

"Aus Sicht des Unternehmens bietet sich für das Jahr 2009 und die folgenden Geschäftsjahre das Potenzial für weiteres Wachstum. Vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Lage und der noch nicht verlässlich abschätzbaren Entwicklung wichtiger Märkte (USA, Südeuropa) ist die Visibilität für das laufende Jahr jedoch weiter eingeschränkt", heißt es in der Pressemitteilung. Daher halte es der Vorstand für angemessen, erst im Jahresverlauf eine aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2009 abzugeben. Der vollständige Geschäftsbericht 2008 der SOLON SE soll am 2. April 2009 veröffentlicht werden und steht dann auf der Internetseite des Unternehmens zur Verfügung.



25.02.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Sonne+Wind Beteiligungen AG kauft Anteile des Berliner Photovoltaik-Produzenten SOLARC

Ausschnitt aus der Produktpalette von SOLARC.
Ausschnitt aus der Produktpalette von
SOLARC.

Die Sonne + Wind Beteiligungen AG aus Berlin erwirbt mehr als ein Viertel der Anteile der SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH, berichtet die von der versiko AG initiierte Kapitalbeteiligungsgesellschaft in einer Pressemitteilung. "Wir statten die SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH mit dem nötigen Kapital aus, um die nächsten Projekte in industriellem Maßstab zu ermöglichen und das Wachstum zu beschleunigen", kommentiert Sonne + Wind-Vorstand Alexander Romahn. SOLARC ist ein Photovoltaik-Unternehmen mit Sitz in Berlin. Es entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige, innovative Photovoltaik-Produkte und -systeme im unteren bis mittleren Leistungsbereich - von einfachen Stromversorgungssystemen bis zu kompletten Privatkunden- und Industrieprodukten.   Bekannt geworden ist SOLARC durch die Eigenentwicklung des Design-Solarmixers "SoLait100", der seit 1998 weltweit im Handel ist. Das Gerät arbeitet ohne Batterie und Stromanschluss, allein mit der Kraft der auf ihm angebrachten Solarzellen. Der Solarquirl schäumt beispielsweise Milch auf oder rührt Salatdressings an. Er ist das erste funktionsfähige solarbetriebene Küchengerät weltweit. Eine Akkuladung reicht, um Milch für 100 Tassen Cappuccino aufzuschäumen.


Photovoltaik-Kleinmodule, Einstrahlungsmessgeräte und Solarladegeräte

SOLARC stellt auch hocheffiziente Photovoltaik-Kleinmodule her, die in einem automatisierten Herstellungsverfahren in hohen Stückzahlen gefertigt werden. Zudem hat SOLARC innovative Einstrahlungsmessgeräte entwickelt sowie Solarladegeräte. Ein weiteres Standbein ist die Entwicklung von spezifischen Lösungen für Kunden. Das Unternehmen, im August 1997 in Berlin gegründet, pflegt enge Verbindungen zu wissenschaftlichen Instituten, wie z. B. dem Hahn-Meitner Institut, der TU und der FHTW Berlin sowie dem Fraunhofer Institut IZM.

Die Sonne + Wind Beteiligungen AG investiert in wachstumsstarke und an Nachhaltigkeit orientierte Unternehmen, die regenerative Energiequellen nutzen. "Wir sind überzeugt, dass Unternehmen, die ein entsprechendes Produktsortiment haben, besonders vom weltweiten ökologischen Bewusstsein profitieren werden. Beteiligungen daran werden ein überproportionales Wertwachstum erleben", erklärt Sonne + Wind-Vorstand Romahn. Die Sonne+Wind Beteiligungen AG ist seit Juni 2008 börsennotiert.

25.02.2009   Quelle: Sonne+Wind Beteiligungen AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH,
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Photovoltaik: Solar-Kraftwerk mit 2,8 MW auf dem Dach einer Autobahn-Einhausung kurz vor der Vollendung

2,8 MW Photovoltaik-Leistung auf dem Dach einer Autobahn-Einhausung.
2,8 MW Photovoltaik-Leistung auf dem
Dach einer Autobahn-Einhausung.

16.000 Photovoltaik-Module sorgen künftig für die sinnvolle Nutzung einer 2,7 Kilometer langen Freifläche an der Autobahn A3. In der Nähe der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg errichtet das Elektrizitätswerk Goldbach-Hösbach auf dem Dach einer Autobahn-Einhausung eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 2,8 Megawatt. Damit kann rechnerisch der Jahresstrombedarf von 600 Haushalten umweltfreundlich gedeckt werden. In einer öffentlichen Ausschreibung der Autobahndirektion Nordbayern hatte sich das Elektrizitätswerk Goldbach-Hösbach die Betreiberrechte gesichert. Die auf 11 Millionen Euro geschätzten Investitionskosten werden sich voraussichtlich innerhalb von 16 Jahren amortisieren, heißt es in der Pressemitteilung von Evergreen Solar.   Die Photovoltaikanlage Goldbach-Hösbach wird zu den größten deutschen Solar-Kraftwerken zählen. Die Installation der Solar-Module des Herstellers Evergreen erfolgt durch die Ralos GmbH aus Aschaffenburg, die außer in Deutschland auch in Spanien, Italien, Portugal und Großbritannien als Solarunternehmen tätig ist.


Autobahnnetz bietet große Flächen zur Erzeugung von Solarstrom

Aufgrund ihrer Leistung und auch ihres Standorts gelte die Anlage in Goldbach-Hösbach als eines der derzeit renommiertesten Solarstrom-Projekte in Deutschland, betont Evergreen Solar. "Es zeigt, wie kreativ und zielorientiert Behörden, Betreiber und Entwickler heute mit Solarenergie umgehen", sagt Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH. Theoretisch existiere im Autobahnnetz eine große Zahl von Flächen zur Erzeugung von Solarstrom, zum Beispiel an Schallschutzwänden oder auf Brücken. Sollte das Beispiel an der A3 Schule machen, könne der deutsche Anteil an Solarstrom deutlich steigen, so Rusch. Die Chancen dafür stehen gut. "Der politische Wille zur Förderung regenerativer Energien ist grundsätzlich da", erklärt Günther Kleiner, zuständig für Brücken, Ingenieur- und Hochbau bei der Autobahndirektion Nordbayern. Seine Behörde prüft daher Möglichkeiten, weitere brachliegende Flächen an Autobahnbauten zur Erzeugung von Solarenergie zu nutzen. Vor einer Ausschreibung der Autobahndirektion müssen allerdings verschiedene Kriterien erfüllt sein. Die Autobahn-Einhausung bei Aschaffenburg sei für die Installation einer Solarstromanlage geeignet, weil alle betrieblichen Belange gewährleistet blieben und gleichzeitig Lage, Alter und Zustand des Bauwerks für die Errichtung des Solarkraftwerks sprächen, begründet Kleiner.


Solarzellen mit niedrigen CO2-Emissionswerte bei der Herstellung und kurzen Energieamortisationszeiten

Die in Goldbach-Hösbach installierten Anlagen setzen auch in punkto Umweltschutz Maßstäbe. Aufgrund eines in der Branche einzigartigen Herstellungsverfahrens zeichnen sich die eingesetzten Solarmodule des deutsch-amerikanischen Solartechnologieherstellers Evergreen Solar durch besonders geringe CO2-Emissionswerte bei der Herstellung und kurze Energieamortisationszeiten aus. Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Langjährige Erfahrung in der Photovoltaik-Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges, patentiertes Produktionsverfahren für die Herstellung der "String Ribbon"-Module. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Wafer im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

24.02.2009   Quelle: Evergreen Solar Inc   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Roth & Rau AG plant Einstieg in die Dünnschicht-Photovoltaik auf Cadmiumtellurid-Basis

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat am 23. Februar 2009 mit einem Anteilskauf- und Abtretungsvertrag sämtliche Geschäftsanteile der CTF Solar GmbH (Kelkheim) vom Management und der Beteiligungsgesellschaft Murphy&Spitz Green Capital AG erworben. Es sei ein Kaufpreis in Höhe eines einstelligen Millionen-Euro-Betrags vereinbart worden, der vom Erreichen vertraglich festgelegter Zielvereinbarungen bis 2012 abhängt, berichtet Roth & Rau AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die CTF-Solar GmbH verfüge über das Know-how zur Fertigung von schlüsselfertigen Produktionslinien zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen auf der Basis von Cadmiumtellurid (CdTe-Solarmodule).  Roth & Rau plane, in Zukunft als Generalunternehmer CdTe-Turnkey-Produktionslinien anzubieten und dabei ihre umfangreichen Erfahrungen mit Turnkey-Linien für die kristalline Solartechnologie zu nutzen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.


Alleinstellungsmerkmal im Dünnschichtmarkt

Roth & Rau will künftig nicht nur das Projektmanagement verantworten sondern auch die Beschichtungsanlagen für die Abscheidung des Cadmiumtellurids fertigen. Diese seien zum einen Schlüsselkomponenten im gesamten Produktionsprozess und stellten mit rund 58 % auch den größten Anteil an den Investitionskosten der gesamten Produktionslinie dar. "Mit diesem strategischen Know-how-Erwerb erschließt sich Roth & Rau ein Alleinstellungsmerkmal im Dünnschichtmarkt und baut ihr Geschäftsmodell signifikant aus", betont das Unternehmen in der Ad-hoc-Mitteilung. Derzeit gebe es noch keinen Equipmentlieferanten, der CdTe-Beschichtungsanlagen oder komplette Turnkey-Lösungen in diesem Bereich anbietet. Die Markteinführung der Turnkey-Produktionslinien sei bereits für 2009 vorgesehen.

24.02.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Konzern Q-Cells SE legt Zahlen für 2008 vor: Umsatz steigt um 46 % auf 1.251,3 Mio. Euro

Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.
Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht. Die Produktion kristalliner Solarzellen konnte im vergangenen Jahr auf 570,4 Megawatt peak (MWp) und damit um etwa 47 % gegenüber 2007 gesteigert werden (Vorjahreszeitraum: 389,2 MWp), berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Die Produktion aller Beteiligungen an Unternehmen, die Dünnschicht-Solarmodule fertigen, lag nach Angaben des Konzerns bei insgesamt 15,4 MWp, die voll konsolidierten Unternehmen der Q-Cells trugen hierzu rund 4 MWp bei. Damit belief sich die Gesamtproduktion des Konzerns auf rund 574 MWp. Der Umsatz stieg im Jahr 2008 um 46 % auf 1.251,3 Millionen Euro (Vorjahr: 858,9 Mio. Euro), das Projektgeschäft der Q-Cells International trug hierzu 91,9 Millionen Euro bei (2007: 13,5 Mio. Euro).   Im vierten Quartal betrug der Konzernumsatz damit 319,4 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung von 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal.


Ziele für das operative Geschäft erreicht

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Jahr 2008 insgesamt 205,1 Millionen Euro (2007: 197,0 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhten Anlaufkosten für die (voll konsolidierten) neuen Technologien erreichte die Q-Cells im Kerngeschäft (inklusive des Sondereffektes der "Ramp-up"-Kosten für die Fabrik in Malaysia) ein EBIT von 224,4 Millionen Euro und damit eine EBIT-Marge von etwa 17 %. Das operative Ergebnis im vierten Quartal, das stark durch die Absatzkrise zum Jahresende beeinflusst wurde, lag damit bei 32,2 Millionen Euro für den Konzern beziehungsweise 35,3 Millionen Euro für das Kerngeschäft. Die im Dezember vergangenen Jahres korrigierten Ziele für das operative Geschäft konnten damit erreicht werden, betont das Unternehmen.


Konzern rechnet unverändert mit einem Produktionsvolumen zwischen 800 MWp und 1 GWp

Der Jahresüberschuss im Jahr 2008 erhöhte sich auf 190,5 Millionen Euro, er liegt damit rund 28 % über dem Wert des Vorjahres (148,4 Mio. Euro). Das Projektgeschäft Q-Cells International habe bereits im ersten vollen Geschäftsjahr einen positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von 6,4 Millionen Euro zum Konzernergebnis beisteuern können. Ohne den Ergebnisbeitrag aus der Beteiligung an der Renewable Energy Corporation ASA (REC) belief sich das Jahresergebnis der Q-Cells auf etwa 140,2 Millionen Euro (2007: 127,1 Mio. Euro). Für das laufende Jahr rechnet die Q-Cells SE unverändert mit einem Produktionsvolumen im Konzern zwischen 800 MWp und 1 GWp. Inklusive des Umsatzbeitrags des stark wachsenden Projektgeschäfts der Q-Cells International, die Projekte zwischen 100 und 200 MWp in Planung habe, werde ein Konzernumsatz zwischen 1,7 und 2,1 Milliarden Euro angestrebt (bisherige Zielsetzung 1,75 bis 2,25 Mrd.
Euro).


Neuer Vorstand für Sales & Systems berufen


In Anbetracht der Weiterentwicklung des Unternehmens sowie der weiteren Globalisierung und Ausdifferenzierung des Photovoltaikmarktes wird der bisherige Vorstand um ein weiteres Vorstandsmitglied ergänzt. Der Aufsichtsrat der Q-Cells hat Dr. Marko Schulz mit Wirkung zum 1. April zum fünften Vorstand für den Bereich "Sales & Systems" bestellt. Der 44jährige, der unter anderem 13 Jahre bei McKinsey Projekte im Bereich des Energie- sowie öffentlichen Sektors federführend begleitet hat, ist seit Juli 2007 als Geschäftsführer der Q-Cells International für das Projektgeschäft im Konzern zuständig.

Eine Präsentation zu den vorläufigen Zahlen 2008 steht unter Investor Relations auf den Internetseiten der Q-Cells SE bereit.

24.02.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Photovoltaik-Hersteller ersol: profitables Wachstum im Jahr 2008

ersol-Chef Holger von Hebel: ehrgeizige Pläne mit neuem Hauptaktionär Bosch
ersol-Chef Holger von Hebel: ehrgeizige
Pläne mit neuem Hauptaktionär Bosch

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück: Der Konzernumsatz konnte im Vergleich zu 2007 nahezu verdoppelt werden, er stieg von 160,2 Millionen Euro auf 309,6 Millionen Euro um 93,3 Prozent, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Umsatzwachstum gehe insbesondere auf den Hochlauf von langfristigen Lieferverträgen zurück. Getrieben worden sei die Umsatzentwicklung durch eine Steigerung der Zellproduktion auf 123 Megawatt (2007: 53 MWp Output, 2006: 40 MWp Output) sowie die Aufnahme der Produktion von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen mit einem Output in Höhe von 20 MWp.  Die durch die Finanzmarktkrise hervorgerufenen Verzögerungen bei Kundenprojekten im dritten und vierten Quartal 2008 führten zu einer leicht schwächeren Entwicklung des Umsatzes der Dünnschichtmodule im zweiten Halbjahr, heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt sei die Umsatzentwicklung des Konzerns jedoch äußerst positiv.


Betriebsergebnis wächst um 216,4 Prozent; Ergebnis vor Steuern
nahezu verfünffacht

Zugleich konnte 2008 auch das operative Ergebnis mehr als verdreifacht werden, betont ersol. Hatte das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2007 noch bei 22,3 Millionen Euro gelegen, so erreichte es im Berichtsjahr 70,7 Millionen Euro - eine Steigerung um 216,4 Prozent. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) belief sich auf 22,8 Prozent (2007: 13,9 Prozent) und überschreitet die strategische Plangröße von 20,0 Prozent deutlich. Auch das Finanzergebnis entwickelte sich positiv, sodass in der Folge das EBT (Ergebnis vor Steuern) nahezu verfünffacht werden konnte. "2008 war für ersol ein sehr gutes Jahr, in dem wir den erwarteten großen Sprung bei Umsatz und Ergebnis erreicht haben. Auch in Zukunft verfolgen wir gemeinsam mit unserem neuen Hauptaktionär Bosch ambitionierte Pläne", erklärt Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die vorläufigen Geschäftszahlen des Thüringer Photovoltaik-Unternehmens.


"Alte Dynamik" des Photovoltaik-Marktes spätestens 2010 erwartet

ersol geht aufgrund der Finanzmarktkrise von einer vorübergehenden Schwächung der Wachstumsdynamik auf Angebots- und Nachfrageseite aus. Spätestens 2010 rechnet ersol wieder mit der Rückkehr zur "alten Dynamik". Langfristig würden regenerative Energien definitiv eine starke Rolle spielen und die Photovoltaik darin ihren Platz haben, betont das Unternehmen. Beim Umsatz für 2009 gehe ersol trotz der aktuell schwierigen Marktlage von einem Output von rund 180 MWp Solarzellen und zirka 30 MWp Dünnschichtmodulen aus. Zusammen mit den anderen Unternehmensbereichen erwartet ersol einen Umsatz in Höhe von über 420 Millionen Euro. Für 2010 werden mit dem Hochlauf der neuen Solarzellen-Produktion Erlöse in Höhe von mehr als 700 Millionen Euro prognostiziert. Aufgrund erheblicher Vorlaufkosten für den weiteren Ausbau sowie des zunehmenden Preisdruckes am Markt werde für 2009 ein moderater Anstieg des EBIT auf 80 bis 90 Millionen Euro erwartet.


Ambitionierte Wachstumspläne der ersol Gruppe bis 2012

Auch in den Jahren 2009 bis 2012 stehen die Weichen bei ersol weiterhin auf Wachstum. "Gemeinsam mit Bosch planen wir, die kristallinen Fertigungskapazitäten bis Ende 2010 auf 520 MWp und bis Ende 2012 auf rund 630 MWp zu erweitern. Aber auch unser zweiter Technologiebereich, Dünnschicht-Module, wird sich weiterentwickeln. Ebenfalls bis zum Jahresende 2012 - abhängig von Meilensteinen - beabsichtigen wir, seine Kapazitäten auf rund 200 MWp auszubauen", erläutert von Hebel die künftigen Schritte der ersol Gruppe. So sollen Solarzellen-Fertigungskapazitäten und eine Fabrik für kristalline Module - eine Genehmigung der Fördermittel durch die EU vorausgesetzt - am Standort der Cell Fab 2 in Arnstadt entstehen. ersol plant bis 2012 rund 530 Millionen Euro in den Ausbau des kristallinen Bereichs zu investieren. Für die Erweiterung im Dünnschicht-Bereich liege bereits die Genehmigung der EU über Fördermittel zum Ausbau des Standortes Erfurt vor.


Holger von Hebel: "Produktion bis 2012 bereits jetzt zu über 60 Prozent verkauft"

"In 2008 konnten wir den 1.000sten Mitarbeiter bei ersol willkommen heißen. Bereits 2010 wird unsere Belegschaft auf über 2.000 angewachsen sein. Dies werden wir trotz eines intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Mitarbeiter erreichen", gibt sich von Hebel optimistisch. Zur Absicherung dieses Zukunftsszenarios habe ersol auch 2008 neue, langfristige Lieferverträge geschlossen, welche die Versorgungssicherheit von ersol weiter garantieren. Auch auf der Kundenseite baue ersol auf eine langfristige Auftragsstruktur: So seien 2008 Verträge mit fünf Langfristkunden abgeschlossen worden. Zum 31. Dezember 2008 belief sich der Auftragsbestand des ersol Konzerns für Solarzellen und Dünnschichtmodule nach Angaben des Unternehmens auf rund 4 Milliarden Euro gegenüber rund 3 Milliarden Euro im Vorjahr. "Mit Hilfe dieser abgeschlossenen Kundenkontrakte ist unsere Produktion bis 2012 bereits jetzt zu über 60 Prozent verkauft", so Holger von Hebel abschließend.

Die ersol AG will den vollständigen Jahresabschluss 2008 wie geplant am 31. März 2009 veröffentlichen.

24.02.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Vorstand des Solar-Ausrüsters Applied Materials zeigt sich auf jährlichem Analystentag zuversichtlich

Die "SunFab" von Applied Materials eröffnet neue
Dimensionen der Dünnschicht-Photovoltaik.

Am 18. Februar 2009 veranstaltete Applied Materials Inc. (Santa Clara, Kalifornien) in New York seinen alljährlich stattfindenden Analystentag. Der Vorstand des Unternehmens beriet darüber, wie Applied Materials seine finanzielle Position in der aktuellen Wirtschaftskrise halten, gleichzeitig aber auch in Forschung und Entwicklung investieren kann, um seine führende Rolle bei kristallinem Silizium, Dünnschicht-Photovoltaik und weiteren Produkten für Energie und Umwelt zu sichern.   "Weil wir den Herausforderungen der Wirtschaftskrise und dem Wachstumsrückgang der Industrie vorausschauend begegnen und gleichzeitig in die Zukunft investieren, demonstriert Applied Materials, dass das Unternehmen dazu in der Lage ist langfristig zu bestehen und am Markt zu gewinnen", sagte der Präsident und Vorstand Mike Splinter. "Wir haben eine ausgeglichene Jahresbilanz, großartige Produkte und Technologien sowie die einzigartige Fähigkeit, unseren Kunden mit Innovationen die Möglichkeit zu geben, ihre Produkte auf industriellem Weltniveau herzustellen. Mit diesen Stärken positioniert sich Applied Materials ganz vorne in der Solarindustrie, einer der aktuell spannendsten Branchen."


VLSI Research sieht Applied im Jahr 2008 als größten Anbieter von Produktionsmaschinen für PV-Zellen

Laut Pressemitteilung von Applied Materials sieht das Marktforschungsunternehmen VLSI Research Inc. (Santa Clara, Kalifornien) Applied Materials als den weltweit größten Anbieter von Systemen für die Solarzellen-Produktion im Jahr 2008. Applied war erst im Jahr 2006 in diesen Markt eingestiegen. Mark Pinto, Technik-Vorstand und Generalmanager des Geschäftsbereichs Energie- und Umweltsystem von Applied Materials, betonte: "Applied Materials ermöglicht die Nutzung der Photovoltaik in großen Solar-Kraftwerken, indem wir die Kosten der Solarstrom-Produktion auf ein niedriges Niveau senken. Unser Unternehmen arbeitet daran, dass Versorgungsunternehmen Solarstrom zu gleichen oder geringeren Preisen als herkömmlich produzierte Elektrizität liefern können". Pinto betonte, dass das Hochfahren der Photovoltaik-Produktion und deren Nutzung im großen Stil der Schlüssel sei, um Solarstrom wettbewerbsfähig mit Elektrizität aus fossilen Brennstoffen zu machen.


SunFab Dünnschicht-Module im Jahr 2008 erfolgreich

"Mit bisher mehr als 100.000 auf Anlagen vom Typ "SunFab" produzierten Dünnschicht-Modulen wächst dieser Geschäftsbereich weiterhin rasant. Drei SunFab-Kunden produzieren bereits im industriellen Maßstab, 14 Produktionslinien befinden sich momentan im Bau, wovon acht bereits Module herstellen", sagte Randhir Thakur, Generalmanager der Sparte Dünnschicht Solar und Displays. "Wir haben wichtige Zertifizierungen für unsere Module erhalten und haben uns schnell entlang der Lernkurve bewegen können. Unsere Zykluszeiten werden kürzer und die Produktivität steigt". Manfred Kreschbaum, Generalmanager von Applied Global Services, ergänzte: "In diesen schwierigen Zeiten sind die Serviceleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, sehr wichtig. Wir beraten, wie in deren SunFabs Kosten eingespart und die Produktivität erhöht werden kann. Unsere Beratungssparte expandiert, weil Kunden aus der Halbleiter-, Dünnschichtmodul- und Solar-Branche unser Fachwissen und unsere breite Produktpalette nutzen wollen."

24.02.2009   Quelle: Applied Materials Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials Inc.,
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US-Photovoltaikhersteller Konarka sichert sich 5 Millionen Dollar Finanzierung für Produktionsausweitung

Photovoltaik-Dünnfilm "Power Plastic" von Konarka.

Konarka Technologies, Inc. (Lowell, Massachusetts), ein führendes Unternehmen in der Entwicklung und Vermarktung von so genanntem photovoltaischem "Power Plastic", einem Material, das Licht in Energie umwandelt, berichtete am 18.02.2009, dass es im Zusammenhang mit seinem kürzlich in New Bedford eröffneten Werk ein Darlehen in Höhe von insgesamt fünf Millionen US-Dollar (3,9 Mio. EUR) erhalten habe. Laut Pressemitteilung ist der langfristige Kredit Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen des "Emerging Technology Funds" (ETF) der Massachusetts Development Finance Agency (Boston, Massachusetts) sowie der "Business Expansion Initiative" (BEI) des Massachusetts Renewable Energy Trusts.   Mit der Eröffnung des Produktionsstandorts New Bedford im Oktober 2008 hatte Konarka seine Präsenz in dem US-Bundesstaat ausgeweitet. Hierfür war eine ehemals von Polaroid für Forschung und Produktion fortschrittlicher Drucktechnik genutzte Fabrik zur Entwicklung und Kommerzialisierung des Power Plastic-Materials umgebaut und nachgerüstet worden. "Mit der Kreditvergabe demonstriert unser Bundesstaat sein Engagement für die breit angelegte Ausweitung der Solar-Technologie und die Schaffung 'grüner' Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft", sagte Howard Berke, Vorstand und Mitgründer von Konarka. "Wir danken für die bständige Unterstützung durch den Renewable Energy Trust und die Finanzierungsbehörde für Entwicklung von Massachusetts. Die Mittel werden wir zur Ausweitung unserer Produktionskapazität und Aufrüstung unserer Anlagen verwenden".


Ergebnisse der Grundlagenforschung ermöglichen den Gebrauch kostengünstiger Trägermaterialien aus Kunststoff

Der Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, kommentierte: "Massachusetts könnte sich mit seinen umfangreichen Ressourcen und seinem technologischem Fachwissen zu einem globalen Zentrum für alternative und erneuerbare Energien entwickeln - und Konarka unterstützt unser Engagement für eine saubere Energiezukunft. Ich bin besonders froh darüber, dass Konarka in unserem Bundesstaat Arbeitsplätze in der Branche der erneuerbaren Energien schafft". Konarkas Dünnfilmtechnologie geht auf die Arbeit von Dr. Sukant Tripathy und Dr. Alan Heeger zurück. Heeger, Forschungschef von Konarka, hatte im Jahr 2000 den Nobelpreis für Chemie erhalten. Aus der Grundlagenforschung beider Wissenschaftler resultierte Konarkas technologische Branchenführerschaft mit umfangreichen internationalen Rechten auf geistiges Eigentum. Insgesamt hält das Unternehmen nach eigenen Angaben über 300 Patente, einschließlich der Rechte für ein Produktionsverfahren, das den Gebrauch kostengünstiger Trägermaterialien aus Kunststoff bei relativ niedrigen Temperaturen ermöglicht. Als Ergebnis dieser Innovationen hat Konarka nach eigenen Angaben Finanzierungen im Umfang von mehr als 150 Millionen USD (117 Millionen EUR) sowie rund 20 Millionen USD (15,6 Millionen EUR) staatliche Fördermittel aus den USA und Europa erhalten.

24.02.2009   Quelle: Konarka Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,
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SCHOTT Solar investiert in Fachkräftenachwuchs und kooperiert mit Berufsschule in Aschaffenburg

Berufsschullehrer lernten die Herstellung von Solarmodulen kennen.
Berufsschullehrer lernten die Herstellung
von Solarmodulen kennen.

Die SCHOTT Solar AG (Mainz) unterstützt die Berufsschule I und die Technikerschule für Elektrotechnik in Aschaffenburg bei der Ausbildung elektrotechnischer Fachkräfte für Photovoltaik-Anlagen. Dazu stellt das Solar-Unternehmen sowohl eine Sachspende für den Unterricht als auch sein Know-how zur Verfügung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Künftig können die Schüler an SCHOTT Solar-Modulen erproben, was es mit der Energie aus der Sonne auf sich hat. Darüber hinaus erstellen die Lehrer gemeinsam mit SCHOTT Solar Experimentierkoffer und Material für den Unterricht.   Beides soll der Berufsschule I im Frühsommer zur Verfügung stehen. Ergänzt wird die Zusammenarbeit durch Vorträge von SCHOTT Solar-Experten in den Klassen. Sie werden den Schülern aus der Praxis berichten, was bei der Installation von Solaranlagen zu beachten ist. Zunächst waren die Lehrer an der Reihe: Zwölf Kollegen besuchen am 19.02.2009 eine Weiterbildungsveranstaltung, die SCHOTT Solar organisiert hat. Bei einem professionellen Installateurstrainer erhielten sie einen Überblick über die neuesten Branchenentwicklungen, lernten in der Alzenauer Produktion die Herstellung von Solarmodulen kennen und eigneten sich neues Wissen über deren optimale Installation an, das sie an ihre Schüler weitergeben können.



"Powertraining" mit Praxisbezug

"Der starke Praxisbezug ist sicherlich das herausragende Element unserer gemeinsamen Projekte", freut sich Schulleiter Anton Kunkel auf die Zusammenarbeit mit SCHOTT Solar. Fachbetreuer Walter Büttner ergänzt: "Das hilft uns dabei, die Schüler optimal auf den Berufsalltag vorzubereiten. Und genau das ist ja eine wesentliche Aufgabe der Berufsschullehrer." Deshalb werde die Kooperation von allen Kollegen des Fachbereichs Elektrotechnik nachhaltig unterstützt. Besonders freut sich der Fortbildungsbeauftragte des Fachbereichs über das Zustandekommen des "Powertrainings" bei dem Unternehmen in Alzenau.


Experimentierkoffer und das Unterrichtsmaterial von leXsolar

SCHOTT Solar investiert nach eigenen Angaben mehrere tausend Euro in die Kooperation mit der Berufsschule Aschaffenburg. Ein professioneller Partner, die leXsolar GmbH, steht zur Seite, um die Experimentierkoffer und das Unterrichtsmaterial zu erstellen. Ein Investment, das sich lohnt, ist Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Heming überzeugt: "Solarenergie ist die Energieform der Zukunft. Sie hat das Potenzial, uns unabhängig von Kohle, Gas und Öl zu machen. Mit unseren Solarmodulen leisten wir einen Beitrag dazu - dabei ist es wesentlich, dass diese fachgerecht installiert werden. Daher sind die Fachhandwerker vor Ort, die die Anlagen auf den Dächern installieren, wichtige Partner von und für SCHOTT Solar. Wir wollen die Installateure so früh und intensiv wie möglich unterstützen. Der Nachwuchsbedarf an qualitätsbewussten Solarinstallateuren nimmt weiter zu. Unsere Zusammenarbeit mit der Berufsschule Aschaffenburg in der Nähe unseres Standortes Alzenau ist eine hervorragende Gelegenheit, um für geeigneten Nachwuchs zu sorgen."

24.02.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar.,
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Greenpeace fordert jährlich 110 Milliarden Euro für den Klimaschutz

Angesichts des Finanztreffens von europäischen Staats- und Regierungschefs im Bundeskanzleramt protestieren 30 Greenpeace-Aktivisten am 22.02.2009 für eine bessere Finanzierung des Klimaschutzes. Auf einem Banner vor dem Kanzleramt war zu lesen: "Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!" Greenpeace fordert die europäischen Staatschefs auf, Verantwortung zu übernehmen und deutlich mehr Geld als bisher für internationale
Klimaschutzprojekte freizugeben. "Wirtschaftskrise und Klimakrise können gemeinsam gelöst werden, wenn die Industrienationen jetzt massiv in erneuerbare Energien investieren. Auch müssen die Entwicklungsländer beim Klimaschutz finanziell unterstützt werden", sagt Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid.
  "Die Technologien und das Geld sind vorhanden, aber noch fehlt der politische Wille zum Wandel. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss hier vorangehen und eine Führungsrolle übernehmen."


Erneuerbare Energien und den Schutz der Wälder in Entwicklungsländern finanzieren

Nach Berechnungen von Greenpeace müssen von den Industrienationen künftig jedes Jahr mindestens 110 Milliarden Euro aufgebracht werden, wenn der Klimawandel nicht völlig außer Kontrolle geraten soll. Auf Europa entfällt ein Anteil von 35 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen vor allem erneuerbare Energien und der Schutz der Wälder in Entwicklungsländern finanziert werden. Auch müssen weltweite Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels, wie zum Beispiel Deiche gegen Sturmfluten, ergriffen werden, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung. "Wer zur Rettung der Banken hunderte von Milliarden Euro bereit stellt, doch zur Rettung des Planeten jeden Cent zweimal umdreht, macht sich unglaubwürdig und handelt fahrlässig", so Smid. "Europa kann nur glaubhafte Klimaverhandlungen führen, wenn die Europäische Union ihren CO2-Ausstoß deutlich reduziert und zugleich den Klimaschutz in den Entwicklungsländern massiv finanziell unterstützt."

In den kommenden Monaten werden die Weichen für einen erfolgreichen Abschluss der im Dezember stattfindenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen gestellt. Knackpunkt der Verhandlungen seien konkrete finanzielle Zusagen der Industrieländer, betont Greenpeace. Auch die drastische Verringerung der Kohlendioxidemissionen und der Schutz der verbliebenen Urwälder spielen eine wichtige Rolle, betont die Umweltschutzorganisation. Über 20 Prozent der weltweiten Klimagase entstehen laut Greenpeace durch die Vernichtung der Wälder.

23.02.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

PV Industry Forum zeigt internationale Photovoltaik-Trends

Mehr als 650 Photovoltaik-Experten aus 54 Ländern besuchten das PV Industry Forum 2008.
Mehr als 650 Photovoltaik-Experten aus
54 Ländern besuchten das
PV Industry Forum 2008.

Die künftigen Entwicklungen, Perspektiven und Technologietrends des internationalen Photovoltaik-Marktes stehen im Mittelpunkt des 5. PV Industry Forums am 25. und 26. Mai 2009 im Internationalen Congress Center München (ICM). Die Produktionskapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaikindustrie wachsen. Die sich daraus ergebenden Kostensenkungspotenziale und die Veränderung politisch-ökonomischer Rahmenbedingungen insbesondere in Deutschland und Spanien beeinflussen die Zukunft des internationalen Photovoltaikmarktes. Im Jahr 2008 erlebte die Photovoltaik-Branche die Fortsetzung des Booms von 2007.  



Kräftiges Wachstum im Jahr 2008

In Deutschland wuchs die insgesamt installierte Leistung aller Solarstromanlagen von 3,8 Gigawatt peak (GWp) im Jahr 2007 auf rund 5,3 GWp im Jahr 2008. Als das Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2000 erstmals in Kraft trat, kam der Gesamtbestand gerade mal auf 100 Megawatt Peak (MWp). Auch die weltweit neu installierte Solarstrom-Kapazität hat sich 2008 auf rund 4 GWp nahezu verdoppelt. Deutschland kann, mit einem Weltmarktanteil von 20 Prozent, sein hohes Niveau und somit seinen Platz unter den Markführern behaupten. Rund zwei Drittel der weltweit betriebenen Photovoltaik-Großanlagen speisen Solarstrom in das spanische Netz ein. Die USA waren mit 7 Prozent, Korea mit knapp 3 Prozent, sowie Portugal und Italien mit 2 Prozent am Weltmarkt beteiligt.


Ein Markt im Wandel

Für 2009 prognostizieren Marktforscher und Analysten eine in etwa gleiche Rate neu installierter Anlagen wie 2008. Die Gründe für das gebremste Wachstum werden vornehmlich in der internationalen Wirtschaftskrise und einer Beschränkung der staatlichen Solarstromförderung in Deutschland und Spanien gesehen. Der dynamische Ausbau der Produktionskapazitäten auf allen Stufen der Wertschöpfungskette resultiert in einer Vergrößerung des Modulangebots. Als Ergebnis zeichnen sich eine deutliche Senkung der Preise und die Entwicklung vom Anbieter zum Käufermarkt ab - der Wettbewerb nimmt zu. Der erhöhte Innovationsdruck könnte die Kostenreduktion und Effizienzsteigerungen von Solarstrom-Systemen besonders an guten Standorten wie in den Wüsten der USA und im Süden Europas beschleunigen. Das US-Marktforschungsinstitut iSuppli erwartet zusätzlich, dass sich das weltweite Angebot bei dem in der Vergangenheit knappen Rohstoff Silizium 2009 verdoppeln wird. Bisher werden 90 Prozent aller Solarzellen auf Silizium-Basis hergestellt. Der Angebotszuwachs führt zu einer weiteren Entspannung an der Kostenfront.

Die staatliche Solarstrom-Förderung in Deutschland und Spanien, den bisher erfolgreichsten Photovoltaikmärkten der Welt, wurde Anfang 2009 reduziert. Laut der aktuellen WestLB-Studie "Erneuerbare Energien", sind besonders die Dünnschichttechnologien von den veränderten förderpolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Spanien betroffen. Dünnschichttechnologie ist die Herstellungstechnik dünner Solarzellen, die direkt auf ein kostengünstiges Material wie Glas, Metall- oder Plastikfolie abgeschieden werden. Aufgrund der Möglichkeit, besonders großflächige Solarmodule herzustellen, werden sie vor allem in Solarparks eingesetzt. Solarparks speisen den gewonnenen Solarstrom in die nationalen Stromnetze ein und sind damit von der Begrenzung der Solarstromförderung direkt betroffen.


Gemischte Aussichten 2009

Auch wenn die Modulpreise im kommenden Jahr voraussichtlich sinken werden, können die niedrigeren Investitionskosten die Reduzierung der staatlichen Vergütung in Deutschland und Spanien wahrscheinlich nicht völlig ausgleichen. Es könnte deshalb angesichts der momentanen konjunkturellen Lage schwieriger sein, Abnehmer für die wachsende Zahl von Photovoltaikmodulen zu finden als in den vergangenen Jahren.

Die aktuellen Entwicklungen bedingen mittelfristig jedoch auch positive Impulse für den internationalen Photovoltaikmarkt Die Industrie wird weitere Kostenreduktionspotenziale mit verstärktem Engagement erschließen. Gleichzeitig werden die Hersteller ihre Aktivitäten in neuen und viel versprechenden Märkten wie den USA, Italien, Frankreich, Griechenland, Tschechien oder Japan verstärkt ausbauen. Außerdem wächst der Markt für Dünnschichtphotovoltaik trotz veränderter Rahmenbedingungen weiter. Das ressourcensparende Produktionsverfahren, sowie neue hochgradig automatisierte und zum Teil schlüsselfertig gelieferte Produktionslinien verschaffen der Dünnschichtphotovoltaik ökonomische Vorteile gegenüber der traditionellen Silizium-Technologie. Bei der Gebäudeintegration, die beispielsweise in Frankreich mit deutlich höheren Solarstrom-Vergütungssätzen belohnt wird, können Dünnschichtmodule vor allem ästhetisch punkten: transparente Lösungen und homogene Oberflächen eröffnen hier zahlreiche gestalterische Möglichkeiten. Die meisten Studien gehen davon aus, dass der Marktanteil der Dünnschichtmodule bis 2010 auf 20 bis 25 Prozent steigen wird.


Internationale Photovoltaiktrends auf dem 5. PV Industry Forum

Möglichkeiten eines erfolgreichen Handelns angesichts der aktuellen Entwicklungen der Branche werden auf dem 5. PV Industry Forum vom 25. - 26. Mai 2009 diskutiert. Zusätzliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind die Erreichung der Grid Parity sowie Fortschritte in der Entwicklung kristalliner Siliziummodule und der Dünnschichtphotovoltaik. Aber auch Technologiethemen wie die aktuelle Entwicklung konzentrierender Photovoltaiksysteme oder die Solarstromproduktion im industriellen Maßstab werden im Rahmen der Veranstaltung erörtert. Ein weiterer Fokus liegt auf Wechselrichtertechnologien. Das Forum ist eine internationale Plattform für Experten und Entscheider aus Industrie, Forschung und dem Finanzdienstleistungssektor. 850 Teilnehmer werden auf dem zweitägigen Event erwartet. Es findet am 25. und 26. Mai 2009 im Internationalen Congress Center in München statt. Auch 2009 bereichert das PV Industry Forum, bereits zum fünften Mal, das Rahmenprogramm der Intersolar, der weltweit größten internationalen Fachmesse für Solartechnik. Das 5. PV Industry Forum wird gemeinsam von der Solar Promotion GmbH, Pforzheim, und der PSE AG, Freiburg, veranstaltet. Ideelle Träger des PV Industry Forums sind der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena).

23.02.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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US-Marktforscher erwarten Bereinigung des weltweiten Solar-Marktes, aber auch langfristiges Wachstum für verbleibende Unternehmen

LUX Research erwartet, dass das Angebot am Solarmarkt im laufenden Jahr doppelt so groß ist als die Nachfrage.
LUX Research erwartet, dass das Angebot
am Solarmarkt im laufenden Jahr doppelt
so groß ist als die Nachfrage.

Das unabhängige Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lux Research Inc. (Boston, Massachusetts) erwartet eine Bereinigung der globalen Photovoltaik-Märkte. Die neueste Analyse von Lux Research mit dem Titel "Finding the Solar Market's Nadir" (Auf der Suche nach der Talsohle des Solarmarktes) erwartet 2009 ein Angebot an Solarzellen und -modulen, das doppelt so groß ist wie die Nachfrage. Der Gesamtmarkt schrumpft laut Prognose von 36 Milliarden US-Dollar (28,4 Mrd. EUR) und 5,5 Gigawatt (GW) im vergangenen Jahr auf 29 Milliarden Dollar (22,9 Mrd. EUR) beziehungsweise 5,3 GW im Jahr 2009. Die Marktanalyse behandelt auch die Frage, die sich Produzenten und Investoren aus der Solarbranche momentan stellen: Wo und wie bald wird der Markt die Talsohle erreicht haben.  "Ein Angebotsüberhang am Solarmarkt hatte sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet, die Bereinigung fiel wegen der Wirtschaftskrise aber heftiger als erwartet aus", kommentiert Ted Sullivan, Senior Analyst bei Lux Research und Hauptautor der Studie. "Um ihre Lager zu räumen werden Zulieferunternehmen die Zell- und Modulpreise um 25 Prozent oder mehr senken. Das bedeutet kurzfristig eine Marktbereinigung, die mit Unternehmensschließungen einhergeht, aber auch dass die Solarenergie wettbewerbsfähiger wird und dass sich der Markt erholen kann und für weiteres Wachstum vorbereitet wird".


Angebotsüberhang bei Solarzellen und -modulen führt zum Verdrängungswettbewerb

Für die Studie habe Lux Research die Marktgröße und die Nachfragevorhersagen im Vergleich zu der im September 2008 veröffentlichten Analyse aktualisiert und habe die Prognosen mit der wirtschaftlichen Planung verschiedener Unternehmen verglichen, berichtet das Marktforschungsunternehmen in einer Pressemitteilung. Hierfür seien Anbieter von Rohstoffen, Produzenten von Solarzellen und -modulen, Entwickler von Technologien hoch konzentrierender Photovoltaik, Hersteller von Dünnschicht-Siliziummodule, Cadmium Tellurid-Modulhersteller (CdTe), Entwickler von Modulen auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS/CIS) sowie Solarwärme-Systemanbieter befragt worden. Als eines der Hauptergebnisse der Studie erwartet Lux Research 2009, dass die Produktionskapazität für Solarzellen und -module mit 10,4 GW die Nachfrage um das Doppelte übersteigt, was zum Untergang von Unternehmen führen könne. Nur die Besten würden diese Marktbereinigung überleben können, heißt es in der Pressemitteilung. Die Verfügbarkeit von Silizium werde immer weniger von Bedeutung sein, weil die Modulhersteller zunächst ihre Vorratslager räumen wollten. Die sich aus diesen Entwicklungen ergebenden deutlichen Preissenkungen werden laut LUX Research bis 2011 abflachen, die Solarenergie aber wettbewerbsfähiger machen und weiteres Marktwachstum ermöglichen, heißt es. Für 2013 erwarten die Forscher von Lux Research ein Marktvolumen von 70 Milliarden Dollar (55,3 Mrd. EUR) beziehungseise 18,5 Gigawatt.


Kräftiges Wachstum der Dünnschicht-Photovoltaik erwartet

Lux Research geht davon aus, dass kristallines Silizium den Photovoltaik-Markt im Jahr 2009 nach wie vor dominieren wird, auch wegen der relativ einfachen Finanzierbarkeit dieser Technologie. Die Marktforscher rechnen jedoch damit, dass die konkurrierenden Dünnschicht-Technologien auf Grundlage von amorphem Silizium oder CdTe stark wachsen. Die CIGS-Technologie werde ebenfalls zu den Gewinnern zählen, obwohl viele Unternehmen aufgeben müssten, heißt es in der Pressemitteilung. Während der spanische Solarmarkt schrumpfe, sei zu erwarten, dass letztendlich Deutschland der größte europäische Nachfragemarkt wird. Das Wachstum des amerikanischen Marktes hänge indessen stark von dem kürzlich unterzeichneten Konjunkturpaket ab. "Letztes Jahr haben wir mit Recht vorhergesagt, dass ein Angebotsüberhang für Solarmodule und die schwindende Projektfinanzierung zu einer Marktbereinigung führen werden", sagte Sullivan. "Nun prognostizieren wir, dass der Preisverfall für Solarmodule nachlässt, und dass sich die Nachfrage erneut ausdehnen wird. Das wird die Grundlage für eine stärkere Verbreitung der Technologie schaffen". Die jüngste Marktanalyse ist Teil des "Solar Intelligence Service" von Lux Research, der laufend Studien über Markttrends und Vorhersagen zur Solarbranche sowie Berichte über neue Technologien anbietet.

23.02.2009   Quelle: Lux Research Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LUX Research "Finding the Solar Market's Nadir",
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Texas: Energieversorger Oncor startet Photovoltaik-Förderprogramm

Das regulierte texanische Versorgungsunternehmen Oncor Electric Delivery Company, LLC (Dallas, Texas) berichtete am 16. 02.2009, dass seine erste Solarenergie-Initiative offiziell gestartet habe: das Photovoltaik-Förderprogramm "Take a Load Off, Texas". Mit der Solarstrom-Förderung will Oncor eine stärkere Nutzung der Solarenergie in Texas unterstützen, neue Arbeitsplätze für erfahrene Installateure schaffen und Solarstromanlagen erschwinglicher machen. Das PV-Programm von Oncor bietet ausgewählten Hauseigentümern, Unternehmen und staatlichen Einrichtungen finanzielle Unterstützung zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen. Oncor erwart, das im Rahmen des 16 Millionen US-Dollar Programms (ca. 12,8 Mio. EUR) ungefähr 1.4000 neue Solarstrom-Systeme installiert werden.   Ausschließlich Privathäuser, Unternehmen und staatliche Einrichtungen, die bereits von Oncor mit Energie versorgt werden, dürfen an dem Förderprogramm teilnehmen. "Das 'Take A Load Off, Texas-Programm" ist ein spannendes, innovatives Projekt und das erste seiner Art für Oncor. Mit dem sowohl in Texas als auch in den gesamten Vereinigten Staaten gewachsenen Interesse an der Solar-Industrie ist das PV-Programm von Oncor die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt", sagte Michael Stockard, Direktor für Energieeffizienz-Programme bei Oncor.


,46 Förderung pro Watt installierter Photovoltaik-Leistung

Das Programm von Oncor werde neue Photovoltaikanlagen pro installiertem Watt Gleichstrom-Leistung mit 2,46 USD (1,96 EUR) fördern, die für Privateigentümer geltende Obergrenze liege bei 24.600 USD (19.600 EUR). Diese Obergrenze für alle anderen Solarstrom-Systeme liege bei 246.000 USD (196.000 EUR), berichtet Oncor in der Pressemitteilung. Die meisten privat betriebenen Solarsysteme haben nach Angaben des Stromversorgers eine Leistung zwischen einem und zehn Kilowatt (kW) Strom, gewerbliche und staatlich betriebene Solarstromanlagen weisen bis zu 100 kW Nennleistung auf. Größere Installationen wolle Oncor ebenfalls in Erwägung ziehen. Das PV-Programm von Oncor sei eine von 12 neuen Initiativen, die das Unternehmen im laufenden Jahr für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz ins Leben rufen möchte. "Oncor will seinen Kunden dabei helfen, kreative Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu entwickeln, um die Umwelt zu schützen und Emissionen zu senken", sagte Stockard. "Das PV-Programm wird Verbrauchern die Vorteile des Betriebs von Photovoltaik-Systemen verdeutlichen". Oncor war im November 2008 vom texanischen Industrieverband für erneuerbare Energien für seine führende Rolle bei der Entwicklung des PV-Programms für Texas ausgezeichnet worden.


23.02.2009   Quelle: Oncor Electric Delivery Company, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oncor Electric Delivery Company, LLC,
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Photovoltaik: JA Solar baut strategische Allianz mit BP Solar aus und schließt Solarzellen-Liefervertrag über 175 MW

Solarmodule von JA Solar.
Solarmodule von JA Solar.

Der Photovolatik-Hersteller JA Solar Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China) berichtete am 12. 02.2009, das Unternehmen habe im Rahmen seiner im November 2008 angekündigten Erweiterung der Zusammenarbeit mit BP Alternative Energy Holdings Ltd. einen Liefervertrag mit dessen Tochterunternehmen BP Solar International, Inc. (Frederick, Maryland) geschlossen. Der Vertrag sehe vor, dass JA Solar an BP Solar 2009 monokristalline und multikristalline Solarzellen im Umfang von zunächst 175 Megawatt (MW) liefert. Das Abkommen könne bei Bedarf auf ein Volumen von bis zu 360 MW ausgeweitet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Gemäß bestehender Vereinbarungen liefere JA Solar bereits Solarzellen an BP.   "Wir sind sehr froh, unsere Beziehung zu BP Solar im Jahr 2009 und darüber hinaus ausweiten zu können", sagte Samuel Yang, Vorstandsvorsitzender von JA Solar.

"Wir werden unsere Geschäftsbeziehungen innerhalb der Beschaffungskette sowie unsere Kompetenz bei der Photovoltaik-Produktion wirksam einsetzen, um das Wachstum von BP Solar zu stärken und seine solide Marktposition zu untermauern. BP Solar verfügt über einen breiten Kundenstamm, einen guten Markennamen und weit reichende Verkaufs- und Marketingressourcen in Photovoltaik-Schüsselmärkten. Deshalb rechnen wir mit Synergien, mit denen beide Partner ihre jeweiligen Marktanteile vergrößern können. Wir glauben, dass sich die Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit BP Solar positiv auf unser Geschäft für 2009 und in den folgenden Jahren auswirken wird," fügte Yang hinzu.

23.02.2009   Quelle: JA Solar Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JA Solar Holdings Co., Ltd.,
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Körperwärme oder Solarzellen bei geringer Beleuchtung können Batterien ersetzen

Winziger, weltweit einzigartiger Spannungswandler, der mit Eingangs- spannungen ab 20 mV arbeiten kann.
Winziger, weltweit einzigartiger
Spannungswandler, der mit Eingangs-
spannungen ab 20 mV arbeiten kann.

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelten einen weltweit einzigartigen Spannungswandler, der mit minimalen Eingangsspannungen ab 20 Millivolt (mV) arbeiten kann. Kleinste aus der Umwelt gewonnene Energien betreiben damit elektrische Kleinstverbraucher. Einen mp3-Player, der nie mehr an die Steckdose muss? Der Jogger, der sich Puls- und Atemfrequenz beim Sport einfach auf einem Armband anzeigen lässt? Beides ist keine Zukunftsmusik, sondern gegenwärtiger Stand der Fraunhofer-Forschung. Den benötigten Strom gewinnen diese Geräte zum Beispiel aus der menschlichen Körperwärme. Bei 2° C Temperaturunterschied wie beispielsweise zwischen menschlicher Haut und Raumklima liefert ein zwei Mal zwei Zentimeter großer Thermogenerator zusammen mit dem neuen Spannungswandler "IC" bis zu 4 Milliwatt. Weitere ausreichende Energiequellen für den IC wären Solarzellen (Photovoltaik) bei geringer Beleuchtung oder Brennstoffzellen.   Wird die so gewonnene Energie über längere Zeit gesammelt und in einer Batterie gespeichert, können damit auch größere Energieverbraucher wie mp3-Player oder PDA betrieben werden, so das Fraunhofer IIS in einer Pressemitteilung.

Der lediglich 1,5 mm x 1,5 mm große IC versorgt kommerzielle Elektronik wie Sensoren, drahtlose Funk-Sendeempfänger und Displays mit Spannungen von z. B. 3,3 Volt. Der Wirkungsgrad liegt dabei laut IIS je nach Last und Eingangsspannung bei 30 bis zu 80 Prozent. Dies sei weltweit die erste Lösung, die mit nur 20 Millivolt Versorgungsspannung auskommt. Solch kleine und entsprechend günstig herzustellende Spannungswandler seien in vielen Anwendungsgebieten von großem Vorteil, wie in der Medizintechnik, bei Gebäude-, Kraftfahrzeug- und Automatisierungstechnik und in der Logistik.

Der Spannungswandler entstand innerhalb des Fraunhofer-Projekts "Thermoelektrische Nanokomposite ". Dieses zielt ab auf die Entwicklung von Thermogeneratoren speziell zur dezentralen Energieerzeugung für autarke Sensor-/Aktor-Netzwerke. Hierzu werden Lösungsansätze zur Herstellung von hoch effizienten polykristallinen thermoelektrischen Materialien und Bauelementen realisiert, sowie die für den Einsatz als Thermogenerator notwendigen hoch integrierten elektronischen Schaltungen entwickelt.

Weitere Informationen unter http://www.iis.fraunhofer.de

22.02.2009   Quelle: Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS),
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RWE Innogy gewinnt Ausschreibung für die Planung eines 900 MW-Offshore-Windparks vor Schottland

Fundamentlegung für einen Offshore-Windpark.
Fundamentlegung für einen
Offshore-Windpark.

RWE Innogy und SeaEnergy (Aberdeen) haben am 17.02.2009 von der britischen Krone (Crown Estate) grünes Licht für die Planung zum Bau eines rund 900 MW-Offshore-Windparks erhalten. SeaEnergy renewables ist spezialisiert auf Meeres- und Offshore-Wind-Technologie. Der ausgewiesene Standort liegt rund 15 Kilometer vor der Ostküste Schottlands. Über ihr englisches Tochterunternehmen npower renewables hatte RWE Innogy in den vergangenen Monaten gemeinsam mit SeaEnergy an dem Auswahlverfahren zur Vergabe von potenziellen Offshore-Wind-Feldern vor der schottischen Küste teilgenommen. Die zuständige Behörde habe nun beide Unternehmen als bevorzugte Bieter für das ausgewiesene Areal an der Mündung des Flusses Tay vor dem schottischen Regierungsbezirk Angus bestätigt, berichtet RWE Innogy in einer Pressemitteilung.  "Wir freuen uns über den Ausgang dieses Bieterverfahrens. Das ausgewiesene Gebiet zeichnet sich durch hervorragende Windverhältnisse aus. Zudem ergänzen sich SeaEnergy und RWE Innogy hervorragend bei der weiteren Entwicklung des Projekts. Beide Unternehmen verfügen über profunde Erfahrungen im Offshore-Windsektor", erklärt Kevin McCullough, COO von RWE Innogy.

SeaEnergy war zum Beispiel an Planung und Bau des schottischen Demonstrationswindparks Beatrice beteiligt, der in 45 Meter Wassertiefe installiert wurde. RWE Innogy ist in Großbritannien stark im Offshore-Windgeschäft vertreten. Neben dem bestehenden 60-MW-Windpark North Hoyle vor der walisischen Küste wird das Unternehmen dort in diesem Jahr bereits sein zweites Windkraftwerk Rhyl Flats mit 90 MW installierter Leistung in Betrieb nehmen. Der ebenfalls vor Wales geplante Offshore-Windpark Gwynt y Môr soll mit 750 MW weltweit einer der größten seiner Art werden. Anfang November hatte RWE Innogy 50 Prozent an dem vor der ostenglischen Küste gelegenen Offshore-Windpark Greater Gabbard erworben, der nach Fertigstellung in voraussichtlich 2011 über insgesamt 500 MW verfügen soll.


Gigawatt-Windkraftwerks Innogy Nordsee 1 vor Juist geplant

Auch vor der kontinentaleuropäischen Küste will RWE Innogy das Offshore-Windgeschäft weiter vorantreiben. So plant das Unternehmen in Deutschland 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Juist den Bau des rund 1.000 MW Windkraftwerks Innogy Nordsee 1 und in den Niederlanden soll vor der nordholländischen Küste der 300-MW-Offshore Windpark Tromp Binnen entstehen. Insgesamt entwickelt RWE Innogy an mehreren Standorten in den Niederlanden Windkraftprojekte auf See mit einer Erzeugungskapazität von 2.000 MW.


22.02.2009   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWE Innogy,


 

Bauen 2009: Neue Energie-Gesetze haben Einfluss auf die Planung

Kompendium zur Haustechnikplanung.
Kompendium zur Haustechnikplanung.

Neue Gesetze, Marktanreize, Fördermittel und Investitionsprogramme sowie innovative Produkten eröffnen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten im Bauwesen. Dort werden heute die Weichen gestellt für eine Zukunft, in der wirtschaftlicher Aufschwung und nachhaltiges Wirtschaften sich bedingen. Hier bilden eine Reihe von Maßnahmen des Gesetzgebers die neuen Rahmenbedingungen, auf die sich der Bausektor aktuell einzustellen hat. Wie rasch die damit verbundenen Neuerungen sich auswirken, ist entscheidend abhängig von der Geschwindigkeit ihrer Umsetzung - sowohl bei Neubauten aber vor allem im Gebäudebestand. Die Planungspraxis sei derzeit geprägt von den noch nicht abgeschlossenen deutschen, europäischen und internationalen Normanpassungen und dem technischen Fortschritt im Bauwesen insbesondere bei der Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik sowie den regenerativen Systemen, berichtet die Forum Media Group GmbH in einer Pressemitteilung. Mit dem 1. Januar 2009 sind eine Reihe neuer Gesetze und Verordnungen in Kraft getreten, die Auswirkungen auf die Planung haben.  

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Seit dem 1. Januar 2009 gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das den Ausbau erneuerbarer Energien in Gebäuden voranbringen soll. Eine wesentliche Neuerung sind Vorgaben für die Wärmeversorgung von Neubauten mit regenerativen Energien. Ein Anteil erneuerbarer Energien zum Heizen, gewonnen mit solarthermischen Anlagen, Wärmepumpen oder Pelletheizungen wird im Neubau zur Pflicht. Solarkollektoranlagen können bei richtiger Auslegung einen nennenswerten Anteil an der Heizwärme- und Warmwasserversorgung in Gebäuden liefern. Die Voraussetzungen für einen funktional und wirtschaftlich zufriedenstellenden Einsatz von Solaranlagen gehen von der Bedarfsbestimmung bis zur Bemessung, Auswahl und Kombination der Anlagenkomponenten bis hin zur hydraulischen Einbindung und Regelung. Solarthermische Anlagen in Gebäuden werden in der Regel in Ergänzung zu einer Heizungsanlage eingesetzt. In der Verknüpfung beider Anlagensysteme besteht nach wie vor ein großes Optimierungspotenzial. Das einfache Prinzip "Viel bringt viel!" greife wie die Praxis zeigt in diesem Fall nicht, dazu sei das Zusammenwirken der Anlagenteile zu komplex. Hier gelte es, die unterschiedlichen Lösungen der Anbieter ingenieurmäßig zu vergleichen, indem Stärken und Schwächen wie Speichernutzungsgrad, Zapfrate und schließlich eingesparte Jahresbrennstoffmenge in Relation zu den Investitionskosten bewertet werden.


Wärmepumpen oder Pelletkessel: Regenerative Heizsysteme mit unterschiedlichen Eigenschaften

Während bei Holz als Brennstoff örtliche Emissionen im Zuge der Feinstaubbetrachtung besonders zu beachten sind, stehen bei Wärmepumpen Fragen der Energieeffizienz und der technischen Machbarkeit in Verbindung mit unterschiedlichen Heizsystemtemperaturen im Vordergrund. Gerade bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden lohnt es sich, die Gegebenheiten mit ihren jeweiligen Anforderungen im Einzelfall genau zu analysieren. Soll z. B. nur der Wärmeerzeuger, nicht aber die Heizkörper erneuert werden, gehören der Wärmeschutzstandard des Gebäudes neben den Vorlauftemperaturen des Heizsystems zu den kritischen Punkten der Entscheidungsfindung und Planung.


Novelle der Heizkostenverordnung

Die Neufassung der Heizkostenverordnung ist am 01.Januar 2009 in Kraft treten. Stärker als bisher kann der Verbraucher durch sein Verbrauchsverhalten über die novellierte Heizkostenverordnung künftig seine Heizkostenrechnung beeinflussen.


Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Das zum 1. Januar 2009 in Kraft getretene Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz schafft die Voraussetzungen dafür, dass die kombinierte Nutzung von Strom und Wärme weiter ausgebaut wird. Ob in großen Kraftwerken oder Ein- und Zweifamilienhäusern, Kraft-Wärme-Kopplung soll als Schlüsseltechnologie dazu beitragen, dort, wo Strom produziert wird, entstehende Abwärme bestmöglich zu nutzen.


Mehr Geld für Energieberatungen

Für Energieberatungen wurden die Fördermittel des Bundesministeriums im Bundeshaushalt 2009 auf 15 Millionen Euro aufgestockt. Damit sollen bestehende Programme stärker gefördert werden: - die Energieberatung der Verbraucherzentralen - "Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden" - Energieberatung in kleinen und mittleren Unternehmen durch Erweiterung der Förderung um Stromberatung und Thermografiegutachten


EnEV 2009 und Energieeinsparungsgesetz (EnEG 2009)

Mit dem EnEG kann die Bundesregierung Verordnungen zum Energieeinsparen in Gebäuden erlassen. Das EnEG wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 in Kraft treten. Damit wird die Bundesregierung eine verschärfte EnEV 2009 verordnen. Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) bleibt so lange gültig, bis die novellierte EnEV 2009 in Kraft tritt. Sie soll den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich um etwa 30 Prozent senken. Der Termin für das In-Kraft-Treten ist voraussichtlich im Herbst 2009.


Weitere Informationen unter: http://www.forum-verlag.com/haustechnik sowie in dem Werk

21.02.2009   Quelle: Samsung Electronics Co. Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Samsung,
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Hamburger Umwelttechniker erhält VDI-Preis für Forschung zur Solarthermie

VDI-Preisträger Sebastian John.
VDI-Preisträger Sebastian John.

Den Preis für umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten 2008 erhält Sebastian John von der Fakultät "Life Sciences" der HAW Hamburg. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 20. April 2009 während des Business-Talks des VDI auf der Hannover Messe. John studierte Umwelttechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Er schrieb seine Diplomarbeit über die "Optimierung von Isolierverglasungen für den Einsatz in Hochleistungsflachkollektoren anhand von energetischen mechanischen Untersuchungen". John untersucht in seiner Arbeit über Solarthermie-Kollektoren den Einfluss des Abstands zwischen Absorber und unterer Glasscheibe sowie den des Abstands beider Glasscheiben auf die mechanischen Belastungen der Verglasung. Er prüft die energetischen Verluste über der transparenten Abdeckung und optimiert sie experimentell.  Zusätzlich betrachtet der Verfasser die Wärmeverluste anhand von in der Literatur bekannten Wärmetransportgleichungen theoretisch und vergleicht sie mit seinen versuchsweise ermittelten Ergebnissen.

Die Jury hat die ingenieurmäßige, umfassende und vielschichtige Auseinandersetzung des 27-Jährigen mit dem Thema überzeugt. Er bearbeite es sowohl theoretisch als auch experimentell einschließlich einer Fehlerbetrachtung. Dabei komme der Verfasser zu fundierten wissenschaftlichen Ergebnissen. Eine ausgezeichnete äußere Form mit übersichtlicher Formeldarstellung und guter Lesbarkeit runden die Arbeit ab, lobt die Jury. Der Preis der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) für hervorragende umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten wird jedes Jahr ausgeschrieben, um den Ingenieurnachwuchs zur fördern. Er umfasst eine Geldprämie von 1.500 Euro und eine Urkunde. Die Ausschreibungsunterlagen für den Preis 2009 können schon jetzt angefordert werden bei der VDI-GEU, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf (Tel. 0211/6214-415, Fax, -124, kut@vdi.de).

Weitere Informationen unter http://www.haw-hamburg.de

21.02.2009   Quelle: VDI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HAW,
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"RegEn Köln 2009" informiert über erneuerbare Energien und Energiespartechnik beim Hausbau

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt die Nutzung erneuerbarer Energien in allen Neubauten bereits seit dem 1. Januar 2009 verbindlich vor. Die Ausstellung und Informationsveranstaltung "RegEn Köln 2009", die am 9. und 10. Mai 2009 zum 6. Mal in der IHK Köln stattfindet, informiert über den Einsatz erneuerbarer Energien und Energiespartechnik. Wer heute sein Gebäude optimal saniere, könne bis zu 75 Prozent seines Energiebedarfes sparen, betonen die Veranstalter in der Ankündigung.   Die Beratung zur Senkung klimaschädlicher Energieverschwendung in Gebäuden und Kostenoptimierung durch intelligenten Einsatz moderner Technologien stehe daher im Mittelpunkt der Veranstaltung "RegEn Köln 2009".

Zahlreiche fachkundige Unternehmen und Organisationen hätten ihre Teilnahme angekündigt und kompetente Fachleute aus der Kölner Region werden mit einem breiten Spektrum an aktuellen Informationen rund um die erneuerbare Energien und das Energiesparen bereitstehen. Der Eintritt und der Besuch der Vorträge sind kostenfrei. Im Vortrags- und Rahmenprogramm könnten sich die Besucher z. B. über energiesparende Dachdämmsysteme, den Einsatz von Wärmepumpen sowie das Heizen mit Solarenergie oder Holz informieren.


350 Millionen staatliche Fördermittel stehen bereit

Auch wie der private oder gewerbliche Einsatz erneuerbarer Energien oder Energiespartechnologien finanziell vom Staat gefördert wird, könnten sich die Besucher vor Ort individuell ausrechnen lassen. Die Mittel im Marktanreizprogramm zur Förderung dieser umweltfreundlichen Maßnahmen (MAP) wurden bereits 2008 deutlich auf 350 Millionen Euro erhöht, für 2009 sei eine weitere Steigerung der Fördermittel vorgesehen.

Veranstalter ist die gemeinnützige Kölner Gesellschaft für Alternativ-Energie Projekte e.V. (GAP), die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Deshalb erhalten alle Aussteller der diesjährigen Veranstaltung einen Rabatt auf die Standmiete, wenn Sie gleichzeitig einen Eintrag in der Neuauflage der Info-Broschüre "RegEn-Energie Berater" buchen. Im September findet zusätzlich die "RegEn Düsseldorf 2009" statt.

Weitere Informationen unter: http://www.regen-energieportal.de/

21.02.2009   Quelle: Kölner Gesellschaft für Alternativ-Energie Projekte e.V   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Unternehmen IBC SOLAR beruft Norbert Hahn in den Vorstand

IBC Solar-Vorstand Norbert Hahn.
IBC Solar-Vorstand
Norbert Hahn.

Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat Norbert Hahn in den Vorstand berufen. In der neuen Position leitet Hahn weiterhin den Vertrieb und das Marketing und übernimmt Aufgaben der operativen Geschäftsführung.   Der 52-jährige Diplom-Betriebswirt ist bereits seit 2002 bei IBC SOLAR als Bereichsleiter für Vertrieb und Marketing verantwortlich. Davor hatte Norbert Hahn unterschiedliche Positionen im Vertrieb und Marketing bei Abu-plast und Hewi inne. Bei IBC SOLAR hat er maßgeblich dazu beigetragen, das dreistufige Vertriebsmodell des Photovoltaik-Spezialisten auf- und auszubauen. Als Vorstand für Vertrieb und Marketing hat er sich zum Ziel gesetzt, die Markenbekanntheit zu steigern und das Geschäft von IBC SOLAR national und international auszubauen. "In den fast sieben Jahren seiner Betriebszugehörigkeit hat Norbert Hahn einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg von IBC SOLAR geleistet. Insbesondere unsere guten Beziehungen zu den Fachhändlern und Installateuren verdanken wir seinem Engagement", erklärt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender und Gründer der IBC SOLAR Unternehmensgruppe.


Weltweit mehr als 60.000 Photovoltaik-Anlagen installiert

IBC SOLAR ist eines der weltweit führenden Photovoltaik-Unternehmen, das Komplettlösungen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht bietet. Das Unternehmen deckt das komplette Spektrum von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe von Solarkraftwerken ab. IBC SOLAR hat nach eigenen Angaben weltweit bereits mehr als 550 Megawatt (MWp) Photovoltaik-Leistung in mehr als 60.000 Photovoltaik-Anlagen implementiert. Der Umfang dieser Anlagen reicht von großen Photovoltaik-Kraftwerken und Solarparks, die Strom ins Netz einspeisen, bis hin zu Systemen für netzunabhängige Stromversorgung. IBC SOLAR vertreibt seine Photovoltaik-Komponenten und -Systeme über ein dichtes Netz von Fachpartnern. Als Generalauftragnehmer plant und realisiert der Photovoltaik-Spezialist solare Großprojekte. Durch Wartung und Monitoring stellt IBC SOLAR eine optimale Leistung der PV-Parks sicher.

20.02.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Sharp Solar-Botschafter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther beim ExtremWetterKongress

Sharp Solar-Botschafter Mittermaier und Neureuther.
Sharp Solar-Botschafter Mittermaier und
Neureuther.

Das Institut für Wetter- und Klimakommunikation GmbH veranstaltet vom 19. bis 21. Februar 2009 den vierten ExtremWetterKongress in Bremerhaven. Die Sharp Electronics (Europe) GmbH unterstützt den Kongress unter anderem mit den prominenten Solar-Botschaftern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Im Rahmen des Vortragsprogramms diskutieren neben den Solar-Botschaftern Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Politik über Klimaänderungen und die Möglichkeiten, mit Hilfe von Photovoltaik das Klima zu schützen. Der ExtremWetterKongress soll als größter europäischer Kongress zu diesem Thema einem breiten Publikum die Ursachen, Folgen und Hintergründe der Klimaänderung präsentieren.   Mit einer Podiumsdiskussion und der offiziellen Pressekonferenz am Eröffnungstag nehme das erfolgreiche Sportlerpaar gleich an zwei Programmpunkten des ExtremWetterKongresses teil, betont Sharp in der Pressemitteilung. "Die globale Erderwärmung aufzuhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zeit", sagt Christian Neureuther. "Dabei geht es vor allen Dingen um ein Umdenken in der Energiepolitik - es gibt keine Alternative zu erneuerbaren Energien. Photovoltaik ist eine der besten Möglichkeiten, das Klima zu schützen. Wir wollen das Bewusstsein dafür schärfen und die Nutzung von Solarstrom weiter vorantreiben." Rosi Mittermaier ergänzt: "Als Betreiber von mehreren Photovoltaik-Anlagen stehen wir zu hundert Prozent hinter dieser umweltfreundlichen Art der Stromerzeugung. Sharp ist einer der weltweit führenden Hersteller von Solarprodukten und ein idealer Partner für unser Umweltengagement."


Gigawatt-Solarfabrik wird in Sakai, Japan, gebaut

Daneben ist Sharp auch mit einem Vortrag über ein solares Großprojekt auf dem Kongress vertreten. Kenichi Takahashi, Manager von Sharp Energy Solution Europe (SESE), stellt Sharps Industriekomplex des 21. Jahrhunderts im japanischen Sakai vor. Dort soll die weltweit erste Gigawatt-Solarzellenfabrik entstehen, in der ab 2010 sowohl Dünnschicht-Solarmodule als auch LCD-Panels produziert werden sollen. Sharp will mit der Errichtung einer 28 Megawatt Solarstromanlage auf den Fabrikdächern und dem benachbarten Gelände die Stadt Sakai in ihren Plänen unterstützen, eine Metropole mit geringem CO2-Ausstoß zu werden. "Mit hoher Innovationskraft und großen Investitionen setzt Sharp hier ein deutliches Zeichen für Photovoltaik als Zukunftsenergie. Dieses Großprojekt wird auch über die Grenzen Japans hinaus als Vorbild fungieren und zeigen, wie ein Großwirtschaftsraum nachhaltig entwickelt werden kann", so Takahashi.

Weitere Informationen zum ExtremWetterKongress unter: http://www.extremwetterkongress.de

20.02.2009   Quelle: Institut für Wetter- und Klimakommunikation GmbH; Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Massenproduktionsanlage von Sun Well Solar (Taiwan) schneller als geplant in Betrieb

Sun Well Solar startet Massenproduktion von Dünnschichtmodulen.
Sun Well Solar startet Massenproduktion
von Dünnschichtmodulen.

Oerlikon Solar (Trübbach; Schweiz) und Sun Well Solar (Taipeh; Taiwan), eine Tochtergesellschaft von CMC Magnetics, gaben am 19.02.2009 bekannt, dass die volle Produktionskapazität der 40-MW-Produktionslinie für amorphe Dünnschichtsilizium-Solarmodule von Sun Well Solar einen Monat früher als geplant erreicht wurde. Die Anlage arbeitet mit der innovativen auf LPCVD beruhenden TCO-Technologie mit Front- und Rückkontakt, die ihre Eignung für die Massenproduktion in den vergangenen sechs Monaten klar unter Beweis gestellt habe, heiß es in der Pressemitteilung. Die durchschnittliche Stromerzeugung der Module lag nach Angaben von Oerlikon Solar über den vertraglich vereinbarten Zielen.   Im Oktober 2008 habe Sun Well zusätzlich die IEC-Zertifizierung durch den TÜV Rheinland erhalten. Mit Erreichung der vollen Fertigungskapazität starte nun gleichzeitig die erste End-to-End- Installation einer Oerlikon-Produktionslinie für Dünnschichtsilizium-Solarmodule die volle Produktion.


Täglich laufen mehr als 1.250 Module vom Band

Alle 50 Sekunden verlässt ein Photovoltaikmodul die Fertigungslinie von Sun Well Solar, berichten Oerlikon Solar und Sun Well Solar in ihrer Pressemitteilung. Das bedeute, dass täglich mehr als 1.250 Module beziehungsweise eine Photovoltaik-Leistung von 110 Kilowatt (kW) produziert werde. In der derzeitigen Phase der jungen und rasch wachsenden Branche für Dünnschichtsilizium-Solarmodule entspreche diese Leistung von etwa 10 Prozent der weltweiten Modulproduktion, womit Sun Well in Asien in der Branche zu einem der größten Produzenten aufsteige. Oerlikon Solar und Sun Well gaben bereits Pläne für den weiteren Ausbau der Produktionskapazität von Sun Well bekannt. "Unsere Entscheidung für die Nutzung der Technologie von Oerlikon Solar wurde durch die schneller als terminlich vereinbarte Fertigstellung unserer ersten Dünnschichtfertigungsanlage in beeindruckender Weise untermauert", sagte Bob Wong, Vorsitzender von CMC Magnetics. "Vor allem bei dieser schwierigen Marktlage muss unsere Produktionsleistung die kostengünstigste der Branche sein."


Wichtiger Test für die Oerlikon-Technologie

Während des gesamten Projekts standen dem Oerlikon Solar-Expertenteam erfahrene Sun Well Ingenieure zur Seite. Diese perfekte Kooperation habe es ermöglicht, dass alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert und alle vereinbarten Ziele termingerecht erreicht wurden, betonen die beiden Unternehmen. "Das war unser erstes End-to-End-Projekt und gleichzeitig ein sehr deutlicher Test für unsere Technologie sowie für unsere Umsetzungsfähigkeiten", erklärte Jeannine Sargent, Vorstandsvorsitzende von Oerlikon Solar. "Das Team hat alle Erwartungen übertroffen und ich bin sehr stolz auf diese Arbeit. Durch diese Leistungen demonstrieren wir den Kunden, dass wir unsere gegebenen Versprechen halten."


Front- und Rückkontakt-Technologie plus transparente Halbleiterschicht

Für dieses Projekt setzte Oerlikon Solar eine spezielle, leistungsstarke Front- und Rückkontakt-Technologie in der Fertigung ein. Dabei wird mithilfe eines LPCVD-Prozesses (Low Pressure Chemical Vapor Deposition) eine transparente, leitfähige TCO-Schicht (Transparent Conductive Oxide) erzeugt, die laut Oerlikon Solar allen herkömmlichen Methoden überlegen ist. Die Lichtdurchlässigkeit- und -streuungseigenschaften dieser Schicht seien ein entscheidender Faktor für die Effizienz, mit der das Solarmodul Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann. Die hervorragende Leistungsfähigkeit der Photovoltaikmodule von Sun Well und die erstklassige Anlagenproduktivität seien ein klarer Beweis dafür, dass die TCO-Technologie von Oerlikon Solar serienreif und bereit sei für die Größenordnung, die die Branche verlangt. "Für Oerlikon Solar ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel, Sonnenenergie wirtschaftlich nutzbar zu machen", betont Sargent.

20.02.2009   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sun Well Solar,
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Neue Methode zur Spaltung von Glas und anderen zerbrechlichen Materialien in der Photovoltaik-Produktion

Dünnschicht-Laserschneidesystem "Fantom
G8T".

Advanced Solar Photonics (ASP), ein US-amerikanisches Unternehmen, das auf die Entwicklung von Lasergeräten zur Herstellung von Solar-Modulen, Dünnschicht-Solarzellen und anderen Solarprodukten spezialisiert ist, hat in einer Pressemitteilung die Einführung seines neuen Produkts "Zero Width Laser Cutting Technology" (ZWLCT) gemeldet. Dieser Prozess sei eine kontaktfreie Methode, um Glas und andere nicht-metallische, zerbrechliche Materialien auf Molekülebene zu schneiden. Dies geschehe mit hoher Geschwindigkeit, ohne Materialverluste und ohne Splitter oder andere Bruchstücke, die in der herkömmlichen Schneidetechnologie vorkommen, heißt es in der Pressemitteilung.   Das präzise Schneiden von Glas und anderen Trägermaterialien sei schon immer ein Problem für die Solarindustrie gewesen, betont ASP. In den letzten Jahren hätten sich zwei Schneidemethoden durchgesetzt: mechanisches Ritzen oder Sägen sowie das Schneiden per Laser. Das starke Wachstum der Solar-Industrie habe neue Ansprüche an diese Schneidetechnologien mit sich gebracht. ASP setzt ZWLCT in seinem Dünnschicht-Laserschneidesystem "Fantom G8T".


Belastbares Solar-Glas für raue Klimaverhältnisse

"Die 'Zero Width Laser Cutting Technology' kann zur präzisen Trennung von Glas bei Produktionsgeschwindigkeiten eingesetzt werden, die bisher nicht möglich waren, und mit Kantenbeschaffenheiten, die bislang in keinem anderen Prozess erreichbar waren. Das bearbeitete Glas ist mechanisch vier bis fünf Mal stärker belastbar und hat unversehrte Kanten, die eine zusätzliche Kantenbearbeitung unnötig machen", erklärt Edgardo Rodriguez, Vize-Präsident für den Verkauf bei Advanced Solar Photonics. "Der Einsatz dieser patentierten Methode unterstützt die Belastbarkeit des Glases bei extremen Änderungen der Tag- und Nachttemperaturen in den rauen Klimaverhältnissen in der Wüste, indem die Stabilität des Glases erhalten wird. Auf diese Weise wird seine langfristige Belastbarkeit sicher gestellt.

Laut Pressemitteilung erlaubt die Zero Width Laser Cutting Technology eine größtmögliche Mikroriss-Tiefe in der verdeckten Glasschicht, ohne dass das Glas bricht. Wenn dieses Verfahren angewendet wurde, kann das menschliche Auge keine Veränderungen in der Glasbeschaffenheit erkennen. Wenn man jedoch ein wenig Druck darauf ausübt, wird es entlang der Schneidelinie brechen. Entlang der Spaltlinie weist das Glas keine besonderen Schäden auf und hat die beste Kantenqualität, die keine weitere Bearbeitung nötig macht", erklärt ASP in der Pressemitteilung.

20.02.2009   Quelle: Advanced Solar Photonics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advanced Solar Photonics,
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Solarwärme: Irisches Unternehmen meldet Spitzenwirkungsgrad für Vakuumröhrenkollektoren

Vorkonfektionierter Röhrenkollektor von Surface Power.
Vorkonfektionierter Röhrenkollektor
von Surface Power.

Das irische Solar-Unternehmen Surface Power (Mayo, Irland) berichtete am 5. Februar 2009, dass seine Solarthermie-Kollektoren einen höheren Wirkungsgrad als Produkte führender Mitbewerber aufwiesen. Dies hätten unabhängige Tests bestätigt, die im Rahmen einer Zertifizierung durch den TÜV Rheinland durchgeführt worden waren, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen plane in den kommenden 12 Monaten mit der Produkteinführung und dem internationalen Vertrieb 20 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nach sechs Jahren Entwicklung und Tests hätten die neuen Vakuum-Röhrenkollektoren das Potenzial, private und gewerbliche Warmwasser-Kosten um bis zu 70 Prozent zu senken, wenn die Wärmedämmung des Gäudes aktuellen Standards entspreche. Laut Surface Power haben die Tests in einem Falle morgens und abends einen um 131 Prozent höheren Wirkungsgrad als ein vergleichbares Produkt ergeben, tagsüber habe dieser Wert bei 76 Prozent gelegen.   Der Unternehmensgründer und Vorstand von Surface Power, John Quinn, setzt mit dem neuen Produkt im Jahr 2009 auf Wachstum und will neue Arbeitsplätze schaffen. "Der Markt für Solarthermie-Produkte umfasste 2008 über eine Milliarde Dollar und ist seit 1998 um 300 Prozent gewachsen. Nach der Veröffentlichung unserer Leistungsdaten Ende Dezember haben wir allein im Januar über 400 Anfragen aus den USA erhalten," sagte Quinn.


Einfache Installation, Einsatzschwerpunkt bei der Sanierung

Surface Power erwartet in den nächsten drei Jahren einen starken internationalen Markt für die energetische Sanierung. Dies bedeute ein großes Wachstumspotenzial, weil das Unternehmen ein vorkonfektioniertes Vakuumröhrenkollektorsystem anbiete, das schneller und günstiger installiert werden könne als vergleichbare Produkte. "Unsere Solarmodule wurden mit 52 anderen Produkten verglichen, die alle die prestigeträchtige Zertifizierung "Solar Keymark" erhalten haben - und unsere Ergebnisse sind ausgezeichnet", betonte Quinn. "Unsere Kollektoren sind speziell für die Sanierung entwickelt worden, aber auch für Neubauten geeignet. Sie sind besonders für irische Klimabedingungen mit Wind, Regen und Wolken ausgelegt". Quinn glaubt, dass die Kosten pro Kilowatt der größte Vorteil der neuen Kollektoren seien und in Verbindung mit einer geeigneten Wärmedämmung bis zu 70 Prozent Ersparnis möglich wird. "Es ist hoch erfreulich, das Ergebnis einer Produktentwicklung und den kräftigen Anstieg der Anfragen aus Renovierungsmärkten in Europa und den USA mitzuerleben. Wir entwickeln momentan einige andere Produkte die wir im Jahresrhythmus auf den Markt bringen werden," fügte Quinn hinzu.

20.02.2009   Quelle: Surface Power   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Surface Power,
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Strategische Partnerschaft: Xantrex liefert Photovoltaik-Wechselrichter an BP Solar in den USA

GT-Wechselrichter von Xantrex.
GT-Wechselrichter von
Xantrex.

Xantrex Technology Inc. (Vancouver, Canada), Tochterunternehmen von Schneider Electric (Ratingen; Deutschland), berichtete am 17. 02 2009, dass es einen Vertrag mit dem amerikanischen Solarsystem-Anbieter BP Solar (Frederick, Maryland) geschlossen hat. Er sehe vor, dass Xantrex Wechselrichter für private netzgekoppelte Photovoltaikanlagen liefert, die gemeinsam mit den Solarsystemen von BP Solar einem breiten Händlernetzwerk in Nordamerika angeboten werden sollen. BP Solar habe Xantrex als Anbieter von Wechselrichtern nach ausgedehnten Recherchen am Markt sowie Kostenschätzungen ausgewählt, heißt es in der Pressemitteilung.   "Die Zusage von BP Solar, die GT-Wechselrichter von Xantrex zusammen mit den Solarenergie-Komplettsystemen für Wohnungen und Privatgebäude anzubieten weitet unseren Anteil am Solarmarkt aus", sagte Ted Campbell, Präsident und Vorsitzender von Xantrex. "Wir hoffen, dass diese Liefervereinbarung sich auch auf unsere autarken und gewerblichen Wechselrichter ausdehnen wird".


Netzwerk speziell geschulter und zertifizierter Handwerker

Xantrex hat seinen Hauptsitz im kanadischen Vancouver und unterhält Niederlassungen in den USA, Deutschland und in Spanien. Außerdem ist es Teil eines Gemeinschaftsunternehmens in China. Die "Home Solutions"-Systeme von BP Solar bestehen aus den dachmontierten Photovoltaik-Modulen von BP Solar und Xantrex GT-Solarwechselrichtern. Laut Pressemitteilung werden sie von einem Netzwerk speziell geschulter und von BP Solar zertifizierten Handwerkern installiert. "Wir sind davon überzeugt, dass die Wechselrichter von Xantrex den hohen Qualitätsansprüchen für unsere Solarprodukte genügen werden. Dieser strategische Liefervertrag wurde wegen der geprüften Produktqualität und wegen des langfristigen Engagements von Xantrex in der Produktentwicklung geschlossen", betonte Bill Poulin, Direktor für Produktentwicklung und Service bei BP Solar.


20.02.2009   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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SMA Solar Technology AG erzielt Rekordergebnis und beschließt Erweiterung des Vorstands

Vorstand der SMA Solar Technology AG mit Sprecher Cramer (2. v.l.).
Vorstand der SMA Solar Technology AG
mit Sprecher Cramer (2. v.r.).

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal/Kassel) hat das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte mit neuen Umsatz- und Ergebnisrekorden abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach vorläufigen Zahlen konnte SMA aufgrund der hohen Nachfrage nach Photovoltaik-Wechselrichtern den Umsatz von 327 Millionen Euro im Vorjahr auf rund EUR 680 Millionen Euro im Jahr 2008 mehr als verdoppeln. Das EBIT stieg nach Angaben des Unternehmens im Berichtszeitraum um zirka 170 % auf über 160 Millionen Euro (Vj.: EUR 59 Mio.). Damit verbesserte SMA die EBIT-Marge von 18 % im Jahr 2007 auf über 24 %. Angesichts der exzellenten Geschäftsentwicklung wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von EUR 1,00 je Aktie vorschlagen. Den vollständigen Jahresabschluss will SMA auf der Bilanzpressekonferenz am 31. März 2009 in Frankfurt am Main vorstellen.  "Wir haben in 2008 ein hervorragendes Geschäftsergebnis erzielen und gleichzeitig unsere Markt- und Technologieführerschaft ausbauen sowie unseren Exportanteil steigern können", erklärte Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG.



Preisdruck bei Solarmodulen

Die weitere Entwicklung der Photovoltaik-Märkte sei angesichts der Finanzmarktsituation derzeit nur schwer einschätzbar, heißt es in der Pressemitteilung. In den letzten Monaten habe sich der Markt für Photovoltaik-Module immer mehr von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt mit einer deutlichen Preisreduktion bei den Modulen gewandelt. Die Hersteller von Wechselrichtern wie SMA seien von dieser Entwicklung jedoch nicht betroffen, da in diesem Marktsegment bereits von Beginn an intensiver Wettbewerb herrschte. SMA habe sich frühzeitig sehr gut auf diese Wettbewerbsbedingungen eingestellt.


Frühzeitige Positionierung in neuen Märkten

"Der Photovoltaik-Markt wird sich insbesondere im Hinblick auf technologische Innovationen zur Kostenreduzierung und auf zunehmende Internationalisierung dynamisch weiterentwickeln. SMA wird daher den Bereich Forschung und Entwicklung weiter ausbauen und sich frühzeitig in neuen Märkten mit dem Anspruch der Marktführerschaft positionieren", so Günther Cramer weiter. "Um hierfür die erforderlichen zusätzlichen Managementressourcen bereitzustellen, werden wir den Vorstand mit Führungskräften verstärken, die sich über mehrere Jahre in Leitungsfunktionen bei SMA bewährt haben." Der Aufsichtsrat beschloss daher heute eine Erweiterung des Vorstands von vier auf fünf Mitglieder sowie eine teilweise Neuverteilung der Vorstandsressorts.


Die Unternehmensgründer Günther Cramer und Peter Drews werden zudem ihre im August 2009 auslaufenden Vorstandsverträge bis 2011 verlängern. Mit dieser Entscheidung gewährleisten sie volle Kontinuität in der Führungsebene. Im Rahmen dieser Anpassungen wird das Vorstandsressort für Strategie und Entwicklung aufgeteilt. Vorstandssprecher Günther Cramer wird sich künftig auf die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie sowie auf das Ressort Personal konzentrieren. Beide Bereiche sind für die langfristig erfolgreiche Zukunft von SMA von entscheidender Bedeutung.


Roland Grebe wird neuer Entwicklungsvorstand; Finanzvorstand Reiner Wettlaufer will in den Aufsichtsrat wechseln

Neuer Entwicklungsvorstand wird Dipl.-Ing. Roland Grebe (48 Jahre), der seit 24 Jahren bei SMA tätig ist und derzeit als Bereichsleiter die Entwicklung wichtiger Produktlinien vorantreibt. Durch die Berufung eines Vorstands mit dem alleinigen Verantwortungsbereich Entwicklung schafft SMA beste Voraussetzungen für die geplante Kapazitätserweiterung der Forschung & Entwicklung und für den weiteren Ausbau der Technologieführerschaft. Finanzvorstand Reiner Wettlaufer hat sich zudem entschieden, aufgrund seiner persönlichen Lebensplanung seinen Vorstandsvertrag nicht zu verlängern und sich auf der Hauptversammlung 2009 zur Wahl in den Aufsichtsrat zu stellen. Er wird dem Unternehmen langfristig als Aufsichtsrat und als einer der Hauptaktionäre verbunden bleiben.

"Reiner Wettlaufer hat SMA gemeinsam mit den beiden anderen Gründern unter großem persönlichen Einsatz zu einem der besten Unternehmen in der Photovoltaik-Branche aufgebaut", sagte Dr. Erik Ehrentraut, Vorsitzender des Aufsichtsrats. "Er hat den Finanzbereich in allen Entwicklungsphasen des Unternehmens, namentlich in den Zeiten extremen Wachstums und internationaler Expansion, vorbildlich geführt und war darüber hinaus maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung des erfolgreichen Börsengangs im Juni 2008 beteiligt. Der Aufsichtsrat dankt ihm für seine große Leistung und sein persönliches Engagement über 28 Jahre."


Pierre-Pascal Urbon künftig für die Finanzen zuständig

Seine Position übernimmt Pierre-Pascal Urbon, derzeit Vorstand für Vertrieb, Marketing und Investor Relations. Der ausgewiesene Finanz- und Kapitalmarktexperte wird das Ressort Finanzen mit der Verantwortung für Investor Relations verbinden. Als Nachfolger von Pierre-Pascal Urbon als Vorstand für Vertrieb und Marketing wird Dipl.-Ing. Marko Werner (45 Jahre) neu in den Vorstand berufen. Marko Werner ist seit 22 Jahren bei SMA tätig und verantwortete als Senior Vice President bisher unternehmensweit den Vertrieb.

Der Vorstand der SMA Solar Technology AG wird somit ab dem 11. Juni 2009, dem Tag nach der Hauptversammlung, aus den folgenden fünf Mitgliedern bestehen: Günther Cramer (Sprecher; Strategie & Personal), Peter Drews (Operatives Geschäft), Roland Grebe (Entwicklung), Pierre-Pascal Urbon (Finanzen & Investor Relations) sowie Marko Werner (Vertrieb & Marketing).

Die Vorstände Günther Cramer und Peter Drews haben zudem angekündigt, dass sie sich nach Ablauf ihres neuen Zwei-Jahres-Vertrages im Jahr 2011 zur Wahl in den Aufsichtsrat stellen werden. Alle Unternehmensgründer werden der Gesellschaft als Großaktionäre verbunden bleiben und auch langfristig ihre Aktienanteile halten. Auch in der erweiterten Vorstandsbesetzung will SMA die Erfolgstrategie des Unternehmens konsequent weiterverfolgen, die geprägt ist durch ein vollständiges Produktspektrum, die klare Technologieführerschaft, eine weltweite Präsenz mit Vertriebs- und Serviceniederlassungen sowie eine hohe Flexibilität in der Fertigung.

19.02.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Vorstand der SMA Solar Technology AG mit Sprecher Cramer (2. v.l.).,
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Spanischer Photovoltaik-Hersteller T-Solar startet Serienproduktion der weltgrößten Dünnschicht-Solarmodule mit Equipment von Applied Materials

Silizium-Modulbeschichtung bei T-Solar.
Silizium-Modulbeschichtung bei T-Solar.

Das Unternehmen T-Solar Global S.A. (Orense, Spanien) berichtete am 18.02.2009, es habe mit der industriellen Fertigung der weltweit größten Dünnschichtmodule auf seiner Produktionslinie vom Typ "SunFab" von Applied Materials begonnen. Die 5,7m² großen Photovoltaik-Module eignen sich besonders für Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab und können deren Installationskosten im Vergleich zu kleineren Modulen um rund 20 % senken, betont Applied Materials in einer Pressemitteilung. Die "SunFab"-Linie sowie die darauf gefertigten Module seien von Intercert zertifiziert, was sowohl die erreichten Standards bei der Herstellung als auch hinsichtlich des Modulwirkungsgrades und Solarstrom-Ertrags sicherstelle.   "Unsere hochwertigen, voll zertifizierten Module erlauben uns, den wachsenden Markt für große kommerzielle Solarstromanlagen und Solarparks in Europa zu bedienen", betont Juan Laso, Generalmanager von T-Solar und Präsident des spanischen Photovoltaik-Industrieverbandes (Photovoltaic Enterprise Association; AEF). "Wir haben in die unserer Auffassung nach beste Technologie und Ausrüstung investiert, um Solarmodule herzustellen, die uns ermöglichen, die Kosten für Solarstrom stetig zu senken."


Jährlich Module mit 700,000m² und 45 MW

T-Solar will mit der SunFab-Linie jährlich Module mit einer Gesamtfläche von 700,000m² produzieren, was einer Photovoltaik-Leistung von 45 Megawatt (MW) entspricht. Bei Bedarf soll die Kapazität um 40 % gesteigert werden. Weitere Verbesserungen des Wirkungsgrades und Kostensenkungen seien zu erwarten, heißt es in der Pressemitteilung. T-Solar und Applied Materials haben einen Service-Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit geschlossen, der feste Betriebskosten vorsieht und das Produktionsvolumen weiter steigern soll. Mit dem "SunFab Performance Service" will Applied Materials eine enge und langfristige Beziehung zu seinem Kunden eingehen und gemeinsam die Laufzeit der Fabrik, die Qualität der Produkte und den Ertrag verbessern. "Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit T-Solar diesen Erfolg erzielt haben", sagt Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident der Dünnschicht- und Solar-Sparte von Applied Materials. "Unsere Zusammenarbeit bei dieser Fertigungslinie ist ein weiterer Schritt dazu, das Potenzial der Dünnschichttechnologie zu nutzen und die Kosten von Solarstrom zu reduzieren.

Die SunFab-Linie von T-Solar soll auch nach ISO 9000, ISO 14000 und EMAS zertifiziert werden, was das Qualitätsmanagement und die umweltfreundliche Produktion regelt. Außerdem entspreche sie den europäischen Sicherheits- und Gesundheitsstandards (OSHA). T-Solar ist Mitglied von PV Cycle, dem europäischen Verband für die Entsorgung und das Recycling von Photovoltaik-Produkten.

19.02.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: T-Solar Group,
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Dünnschicht-Photovoltaik: centrotherm photovoltaics erhält Auftrag für eine 50 Megawatt-Produktionslinie für CIGS-Module

centrotherm photovoltaics: kräftiges Wachstum mit Photovoltaik-Equipment.
centrotherm photovoltaics: kräftiges Wachstum
mit Photovoltaik-Equipment.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) hat einen Auftrag im Geschäftsbereich Dünnschicht erhalten: Die Illies Renewables GmbH (Hamburg) hat eine 50 Megawatt-Produktionslinie für Dünnschichtmodule auf Basis der CIGS-Technologie für ihren Produktionsstandort in Magdeburg-Rothensee bestellt, berichtet centrotherm photovoltaics in einer Pressemitteilung. Das Auftragsvolumen liege bei über 60 Millionen Euro. Die Auslieferung der Linien soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010 beginnen. Illies Renewables ist eine Projektentwicklungsgesellschaft im Bereich der erneuerbaren Energien. "Wir freuen uns, Illies Renewables beim Einstieg in die Dünnschicht-Technologie zu begleiten", sagt Hans Autenrieth, Mitglied des Vorstandes der centrotherm photovoltaics AG. "Dieser Auftrag ist für uns auch eine weitere Bestätigung, mit CIGS auf eine zukunftsweisende Technologie gesetzt zu haben."  CIGS ist derzeit die Dünnschicht-Technologie mit dem höchsten Wirkungsgrad. Dieser liegt in der Forschung aktuell bei über 20 Prozent.


Vorläufige Zahlen bestätigen positive Geschäftsentwicklung 2008

centrotherm photovoltaics hat im Geschäftsjahr 2008 ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortgesetzt: Der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsanbieters für die Herstellung von Solar-Silizium und Solarzellen stieg im vergangenen Jahr um mehr als das Doppelte auf rund 375 Millionen Euro (Vorjahr: 166 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde ebenfalls mehr als verdoppelt. Es stieg - ohne Berücksichtigung der Kaufpreiseffekte aus den Akquisitionen - auf rund 56 Millionen Euro und unter Berücksichtigung dieser Effekte auf rund 44 Millionen Euro (Vorjahr: 21 Mio. Euro).

Trotz der globalen Finanzkrise verzeichnete centrotherm photovoltaics im vierten Quartal 2008 einen Umsatz von rund 138 Millionen Euro (Vorjahr: 75 Mio. Euro). Der Auftragseingang im vierten Quartal betrug nach Angaben des Unternehmens 123 Millionen Euro (Vorjahr: 211 Mio. Euro). Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2008 auf 990 Millionen Euro, wovon sich bereits rund 20 Prozent in der Abarbeitung befinden. Etwa 60 Prozent der Aufträge werden voraussichtlich 2009 realisiert und sind daher im aktuellen Geschäftsjahr umsatz- und ergebniswirksam.


Deutlich zweistelliges Wachstum trotz des schwierigen Marktumfeldes erwartet

Vom Auftragsbestand entfielen 445 Millionen Euro auf den Geschäftsbereich Solarzelle und 496 Millionen Euro auf den Bereich Silizium. Im Dünnschichtbereich lagen Aufträge in Höhe von 49 Millionen Euro vor. Aufträge, die in die Kategorie schlüsselfertige Produktionslinien ("Turnkey") fallen, machten rund 33 Prozent des Auftragsbestandes aus. 67 Prozent verteilten sich auf Spezial- und Einzelequipment aus allen drei Geschäftsbereichen. Die Gesellschaft geht für 2009 von einem deutlich zweistelligen Wachstum aus und erwartet trotz des schwierigen Marktumfeldes einen Umsatz von 500 bis 550 Millionen Euro. Die hohe Liquidität von derzeit rund 162 Millionen Euro sei eine gute Basis dafür, dass centrotherm photovoltaics das Wachstum aus eigener Kraft finanzieren kann.

19.02.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Photovoltaik-Produzent aleo solar AG steigert Umsatz im Geschäftsjahr 2008 um knapp 50 %

aleo-Finanzvorstand Bögershausen bekräftigt ehrgeizige Ziele.
aleo-Finanzvorstand Bögershausen bekräftigt
ehrgeizige Ziele.

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) meldet nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von rund 360,5 Millionen Euro. Der Vorjahresumsatz von 242,1 Millionen Euro sei somit um fast 50 Prozent gesteigert worden, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Insgesamt wurden nach Angaben des Unternehmens 49,3 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt (Vorjahr: 34,5 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 23,8 Millionen Euro (Vorjahr: 15,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) blieb mit 6,6 Prozent weiterhin solide und liege damit im Rahmen der Erwartungen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.   Das Umsatzziel von mindestens 330 Millionen Euro wurde bereits im November 2008 übertroffen. Der Geschäftsbericht 2008 mit den endgültigen Zahlen wird voraussichtlich am 26. März 2009 veröffentlicht.


Premium-Module im Direktvertrieb

Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, bekräftigt die ambitionierten Ziele: "Die Zielvorgabe für 2009 steht - wir wollen den Konzernumsatz auf mindestens 380 Millionen Euro steigern." Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, ergänzt: "Wir sehen uns in der strategischen Ausrichtung bestätigt: aleo solar fokussiert auf die Produktion von Premium-Modulen. Mit einem eigenen Direktvertrieb sprechen wir gezielt Fachhändler, Installateure, Solarteure und Projektentwickler an. Mit unserer starken Marke sehen wir uns bestens gerüstet für den Käufermarkt 2009."

19.02.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik-Hersteller alfasolar eröffnet im Frühjahr 2009 seine erste Solarmodulproduktion in Niedersachsen

Photovoltaik-Referenzanlage mit Modulen von alfasolar.
Photovoltaik-Referenzanlage mit Modulen
von alfasolar.

Der deutsche Photovoltaik-Spezialist alfasolar errichtet am Standort Hannover eine neue, hoch automatisierte Produktionslinie für kristalline Silizium-Solarmodule mit einer Fertigungskapazität von 20 Megawatt (MWp). 40 Arbeitsplätze werden neu geschaffen, berichtet die alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH in einer Pressemitteilung. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2009 geplant. Noch in diesem Jahr soll eine Produktionsmenge von 12 MWp erreicht werden. Bereits 2001 hat alfasolar seine erste Fertigungslinie im nordschwedischen Gällivare in Betrieb genommen. 2009 sollen dort weitere 5 MWp mit Strom aus Wasserkraft produziert werden.  "Mit dieser Investition in Zeiten der Krise setzen wir ein Zeichen, dass mit regenerativen Energien, innovativen Produkten mit Höchstwirkungsgraden und gesundem mittelständischem Unternehmergeist Wachstum möglich ist", kommentiert Martin Denz, Geschäftsführer und Inhaber der alfasolar.

Die alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Hannover wurde 1993 gegründet. Sie hat sich als Systemhaus, Großhandel und Modulhersteller international einen Namen gemacht. Derzeit werden nach Angaben des Unternehmens 41 % des Umsatzes im Ausland erzielt. Mit über 15 Jahren Markterfahrung arbeite alfasolar beständig daran, innovative Lösungen für ihre Kunden zu entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem alfasolar "Pyramid"-Solarmodul sei es gelungen, das leistungsfähigste polykristalline Solarmodul der Branche zu produzieren.

19.02.2009   Quelle: alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH,
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Entwicklungsbüro iPLON schreibt Wettbewerb "Solar Community 2009" für Gemeinden in Baden-Württemberg aus

iPLON unterstützt Photovoltaik-Projekte von Kommunen in Baden-Württemberg
iPLON unterstützt Photovoltaik-Projekte
von Kommunen in Baden-Württemberg

iPLON, ein Entwicklungsbüro aus Schwäbisch Hall mit starken Wurzeln in der industriellen Automatisierung und Optimierung hat sich in den letzten Jahren immer stärker im Bereich der erneuerbaren Energien engagiert. Im vergangenen Jahr hat iPLON das Projekt "Energy, Environment & Social Responsibility" gestartet, mit dem der Gesellschaft die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien aufgezeigt werden sollen. Deshalb hat sich iPLON zur Ausschreibung es "Solar Community Preises 2009" speziell für Kommunen in Baden-Württemberg entschlossen.  Zu den Vorzeigeprojekten von iPlon gehört das Controlling eines 1,28 MWp-Solarparks bei Schwäbisch Hall, die Überwachung der über 50 Solaranlagen des energieZENTRUMS der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall sowie umfangreiche Lösungen für Internetportale für Photovoltaikanlagen.


Sachpreise für großes Engagement und gute Ideen

Die Ausschreibung ist mit Sachpreisen im Wert von 85.000 Euro dotiert und soll vor allem kleinen und mittleren Kommunen zu Gute kommen, deren Engagement für die Photovoltaik noch ausbaufähig ist. Mit den Preisen möchte iPLON einen zusätzlichen Anreiz für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der Verwaltung gerade in diesen Kommunen schaffen. Anders als bei anderen Solarpreisen wird nicht nach Zahl der installierten Anlagen pro Einwohner "abgerechnet", besonders gefordert sind stattdessen Engagement, Ideen, Konzepte und Kreativität. Im Rahmen einer einjährigen Monitoringphase werden die Kommunen von iPLON begleitet und deren Fortschritte und Ideen veröffentlicht. Regelmäßige Treffen in den Siegergemeinden und vor allem auch zentrale Treffen sollen den Austausch der Kommunen untereinander stärken und neue Ideen transportieren.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15.03.2009 - ein Workshop zur Antragstellung wird am 26. Februar stattfinden. Weitere Informationen zu dem Preisausschreiben stehen zum Abruf
bereit unter www.community.iplon.de

19.02.2009   Quelle: iPLON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iPLON GmbH,
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REpower und RWE Innogy vereinbaren größten Rahmenvertrag der Offshore-Windindustrie

Maschinenhaus der Windenergieanlage 5M: so groß wie ein Doppelhaus
Maschinenhaus der Windenergieanlage
5M: so groß wie ein Doppelhaus

Die REpower Systems AG (Hamburg) und die RWE Innogy GmbH (Essen) haben am 18. Februar 2009 einen Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 250 Offshore-Windenergieanlagen vom Typ REpower 5M/6M vereinbart. Mit einem potenziellen Volumen von rund zwei Milliarden Euro stellt dieses Rahmenabkommen einen der größten Verträge in der Geschichte der Windindustrie dar und sei gleichzeitig der größte Vertrag zur der Offshore-Windenergienutzung, berichtet die REpower Systems AG in einer Pressemitteilung. "Mit diesem Vertrag unterstreichen wir einmal mehr deutlich, dass RWE Innogy auch in Zeiten der Finanzkrise ein hohes Investitionstempo hält", kommentiert Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy. Die Lieferung der ersten 30 Offshore-Windenergieanlagen vom Typ REpower 5M werde voraussichtlich bereits im Jahr 2011 erfolgen. In den Jahren 2012 bis 2015 soll das Liefervolumen kontinuierlich gesteigert werden.  Die Anlagen sollen zu einem überwiegenden Teil in dem geplanten Windpark Innogy Nordsee 1 eingesetzt werden, der 40 Kilometer nördlich der Insel Juist entstehen soll. Durch die große Entfernung zum Festland werde der Windpark von der Küste aus nicht sichtbar sein, heißt es in der Pressemitteilung.


Windstrom für rund 780.000 Haushalte

Kevin McCullough, Geschäftsführer (COO) von RWE Innogy kommentiert: "Innogy Nordsee 1 ist ein extrem anspruchvolles Projekt. 40 Kilometer nördlich der Insel Juist wollen wir 150 bis zu 180 Windturbinen der 5- bzw. 6- Megawattklasse in eine Wassertiefe von 26 bis 34 Meter setzen. Mit rund 1.000 MW wird der Park rechnerisch rund 780.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Zudem wird der Rahmenvertrag helfen, weitere Projekte aus unserer Offshore-Pipeline zum Beispiel in UK oder den Niederlanden zu realisieren. Da ist es gut, einen so erfahrenen und innovativen Partner wie REpower an unserer Seite zu haben."


5M-Serienfertigung in Bremerhaven

"Wir haben zu einem sehr frühen Zeitpunkt in das technologisch anspruchsvolle Offshore-Geschäft investiert. Viereinhalb Jahre nach Errichtung der ersten 5M sind wir heute mit 17 Onshore und Offshore installierten 5M-Turbinen Marktführer im Bereich Multimegawattanlagen, die seit Ende 2008 in unserem neuen Produktions- und Logistikzentrum in Bremerhaven in Serie gefertigt
werden", fügt Matthias Schubert hinzu, Technologievorstand der REpower Systems AG.


Eines der größten Windkraftprojekte vor der deutschen Küste

Per Hornung Pedersen, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG, ergänzt: "Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit RWE eines der größten Windkraftprojekte vor der deutschen Küste realisieren zu können. Insbesondere in diesen Zeiten ist dies ein positives Signal für die gesamte Windindustrie. Nach vollständiger Realisierung wird Innogy Nordsee 1 maßgeblich zu den Klimazielen der Bundesregierung und der Europäischen Union beitragen können."


Eine der größten und leistungsfähigsten Windenergieanlagen der Welt

Mit einer Nennleistung von 5 bzw. 6 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 126 Metern gehört die 5M bzw. 6M zu den größten und leistungsfähigsten Windenergieanlagen der Welt. Der Rotor besteht aus drei Rotorblättern von je 61,5 Metern Länge und überstreicht die Fläche von zwei Fußballfeldern, das Maschinenhaus hat die Abmessungen eines Doppelhauses. Aktuell errichtet REpower die ersten drei Maschinen der 6M in einem Onshore-Projekt an der dänischen Grenze.

19.02.2009   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG,


 

Photovoltaik-Systemanbieter Soleos Solar will Verkaufsaktivität auf Osteuropa ausweiten

PV-Modul "Soleos Line".

Der in Bornheim-Sechtem ansässige Solarstrom-Systemanbieter Soleos Solar GmbH expandiert seit Januar 2009 auch nach Tschechien, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Durch steigende Preise der herkömmlichen Energieträger und die Erhöhung der Einspeisevergütung wird es immer interessanter, sich auch stärker auf neue und zukunftsweisende Märkte, wie beispielsweise Tschechien, zu konzentrieren", kommentiert David Mabille, Geschäftsführer von Soleos. Soleos habe bisher bereits kleinere Solarstromanlagen nach Tschechien verkauft und plane auch künftig, den Vertrieb von vorrangig kleineren und mittleren Photovoltaik-Komplettsystemen von 5 kW bis 100 kW in die tschechische Republik auszuweiten. Neben der unternehmenseigenen Modulreihe "Soleos Line" bietet das Unternehmen europaweit auch Module von Suntech Power und NexPower an. 

Bulgarien, Rumänien und Ungarn im Visier

Die Soleos Solar GmbH beabsichtigt, auch in weiteren osteuropäischen Märkten aktiv zu werden. Neben Tschechien will das Unternehmen seine Verkaufsaktivitäten ebenfalls auf Bulgarien, Rumänien und Ungarn ausweiten. David Mabille verweist auf das steigende Umweltbewusstsein und ein damit einhergehendes Umdenken in der Bevölkerung. "Dadurch ist es möglich, in Zeiten der Klimakrise wichtige Impulse für einen stetig wachsenden Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa zu geben".


Speziell an den Markt angepasste Wechselrichter

Darüber hinaus sind alle Wechselrichter von KACO new energy von 1,5 kW bis 150 kW im Sortiment erhältlich, welche speziell an den tschechischen Markt angepasst seien. Durch besondere Einspeiseregeln der nationalen Stromversorger müssen die Netzparameter abgestimmt werden, erläutert Soleos. Außerdem seien beispielsweise Displayinformationen und Bedienungsanleitungen in der jeweiligen Landessprache verfügbar. "Für uns ist es sehr wichtig, auch neue Märkte zu erschließen, dauerhaft präsent zu sein und hochwertige Produkte anzubieten. Wir gehen davon aus, dass der tschechische Solarmarkt weiterhin wächst. Diesen Boom möchten wir gerne nutzen, um langfristige Partner zu gewinnen", resümiert Sandra Tabourin, Vertriebsleitern bei Soleos.

18.02.2009   Quelle: SOLEOS Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLEOS Solar GmbH,
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3,4 MWp Solarpark mit innovativer Technologie wird in Sachsen-Anhalt eingeweiht

Solarpark Zahna (Teilansicht).
Solarpark Zahna (Teilansicht).

Die AC Energy GmbH & Co. KG (Herzberg), ein in Brandenburg ansässiger Photovoltaik-Systemintegrator, weiht am 19. Februar 2009 eine Dünnfilm-Freiflächenanlage mit Modulen auf der Basis von amorphem Silizium (a-Si) in Zahna nahe Wittenberg offiziell ein. AC Energy errichtete den Photovoltaik-Park mit einer Gesamtspitzenleistung von 3,4 Megawatt (MWp) schlüsselfertig, das Investitionsvolumen des Megawatt-Projekts liegt nach Angaben des Unternehmens bei rund 11 Millionen Euro. Mit dem Solarpark können rund 800 Haushalte versorgt und über 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden", heißt es in der Pressemitteilung.   "Wir sind stolz auf den schnellen Aufbau der Freilandflächen-Anlage, der trotz der winterlichen Verhältnisse einmalig gewesen ist. Dabei hat das von uns entwickelte Ständersystem für rahmenlose Dünnfilm-Module geholfen, mehr als 21.000 Module in nur 30 Tagen zu montieren und in Betrieb zu nehmen", betont Dr. Tilo Uhlig, Geschäftsführer der AC Energy.


39.000 Dünnschichtmodule und 747 Wechselrichter

Dass die Module auf dem Ständersystem verklebt wurden, habe es AC Energy ermöglicht, den Solarpark in dieser Bauzeit zu realisieren. Der Park wurde bereits zum Jahresende an das öffentliche Netz gebracht und ist eine der größten Dünnfilm-Freiflächenanlagen in Sachsen-Anhalt. Insgesamt verbaute AC Energy über 39.000 Dünnfilmmodule und 747 Wechselrichter seit dem Baubeginn im Oktober 2008 auf der 12 Hektar großen Freilandfläche. In dem Solarpark werden rahmenlose a-Si Dünnfilm-Module der SunWell Solar Corporation mit dezentralen Wechselrichtern der vom Typ "Matrix Power Systems" (Diehl/Ako) und einem eigens von AC Energy entwickelten Ständersystem miteinander verbunden. Innovativ sei, dass die rahmenlosen Module auf den Ständern verklebt werden, ein vom TÜV für AC Energy zertifiziertes Verfahren, welches sich nicht nur positiv auf die Bauzeit sondern auch auf die Versicherungsprämien auswirke. Der Solarpark wurde über die Beratungs- und Finanzierungsgesellschaft Odeon Capital Management GmbH mit einer innovativen Leasinglösung finanziert.

18.02.2009   Quelle: AC Energy GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AC Energy GmbH & Co. KG,
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Deutsche Bank schließt Refinanzierung von vier Photovoltaik-Kraftwerken auf Mallorca für 70 Millionen Euro ab

Die Deutsche Bank hat die langfristige Refinanzierung von vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 8,3 Megawatt (MWp) abgeschlossen. Die Solarstromanlagen auf Mallorca sind fest installiert und profitieren von dem alten spanischen Einspeise-Tarifsystem gemäß königlichem Erlass RD 661. Das 70 Millionen Euro-Projekt wurde von der Deutsche Erneuerbare Energien GmbH (DEE), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, entwickelt und während der Bauphase zwischenfinanziert. Die Deutsche Bank fungierte während der Bauphase als Bauträger und Eigenkapitalgeber sowie als Finanzberater, Konsortialführer und Agent für die langfristige Fremdfinanzierung. Das Eigenkapital wurde bei einem spezialisierten Fonds für erneuerbare Energien platziert.   Die Deutsche Bank wurde in Rechtsfragen durch Linklaters beraten, bei technischen Angelegenheiten durch Fichtner und bei Versicherungsfragen von Marsh.


900 Millionen Euro in Solar- und Windenergieprojekte investiert

"Die Deutsche Bank investiert bereits seit mehr als zehn Jahren im Bereich erneuerbare Energien. Diese viedr Photovoltaik-Anlagen sind einmal mehr eine Investition in die Zukunft und stehen in einer ganzen Reihe nachhaltiger Investments der Deutschen Bank", sagte Dr. Thomas Rüschen, Leiter des Bereichs Asset Finance & Leasing der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank hat sich mit Finanzierungslösungen dieser Art bereits an mehr als 30 Projekten zur Nutzung der Wind- und Solarenergie beteiligt, heißt es in der Pressemitteilung. Das Investitionsvolumen dieser Projekte liege bei rund 900 Millionen Euro.

18.02.2009   Quelle: Deutsche Bank   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SANYO will neue Fabrik zur Produktion seiner HIT-Solarzellen in Nishikinohama bauen

Photovoltaik-Anlage
Photovoltaik-Anlage "Solar Ark" am
SANYO-Produktionsstandort in Anpachi

Die SANYO Electric Co., Ltd. (SANYO; Tokyo) berichtete am 16.02.2009, das Unternehmen werde die Produktionskapazität für HIT-Solarzellen erweitern, indem sie neue Fertigungsanlagen innerhalb des Produktionsstandorts Nishikinohama (Kaizuka City, Osaka) errichte. Dort werden bereits die von SANYO selbst entwickelten HIT-Solarzellen produziert, um den weltweiten Bedarf an Photovoltaik-Technik zu decken. Mit dem Neubau soll im Februar 2009 begonnen werden, berichtet SANYO in einer Pressemitteilung. Mit der Fertigstellung rechnet der Photovoltaik-Produzent im Oktober 2009. Mit Blick auf den Markt soll die Fertigung dann unmittelbar starten, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Außerdem sei ein weiterer Ausbau der Produktionskapazität vorgesehen, heißt es in der Pressemitteilung.  Gegenwärtig werden die HIT-Zellen sowohl in Nishikinohama als auch in Shimane produziert (Shimane SANYO Electric; Unnan City, Shimane Prefecture). Die gesamte Kapazität liegt laut SANYO bei 340 Megawatt (MW). Mit dem Ausbau in Nishikinohama sowie neuen Fertigungslinien in der Solar-Fabrik in Shimane soll die Kapazität zur Solarzellenherstellung bis zum Ende des Finanzjahres 2010 auf insgesamt 600 MW steigen.



Photovoltaik-Kapazität soll bis 2020 zwei Gigawatt erreichen

Von der Neuauflage des japanischer Photovoltaik-Förderprogramms für private Haushalte erwartet SANYO ein erneutes Wachstum des Marktes. Auch die Solar-Förderung in Europa und Amerika sorge für Anreize zum Ausbau der Photovoltaik und für mittel- bis langfristige Wachstumsmärkte. "SANYO plant, das Solargeschäft mit seinen HIT-Solarzellen und -modulen weiter auszubauen, um bis 2020 eine Kapazität von zwei Gigawatt (GW) zu erreichen", heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem will SANYO gemeinsam mit der Nippon Oil Corporation neue Kapazitäten für Dünnschicht-Photovoltaik aufbauen.

18.02.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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Australische Hauptstadt Canberra und Umland führen Einspeisetarif für Solar- und Windstrom ein

Australian Capital Territory will attraktive Solarstrom-Einspeise- vergütung einführen.
Australian Capital Territory will
attraktive Solarstrom-Einspeise-
vergütung einführen.

Simon Corbell, Minister für Energie des australischen Hauptstadtterritoriums (ACT) rund um die Metropole Canberra, hat Details zur ersten Stufe eines Strom-Einspeisetarifsystems für Privathaushalte und kommerzielle Produzenten von Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen bekanntgegeben. Laut einer Pressemitteilung beginnt der Abstimmungsprozess zu diesem Modell am 1. März 2009. "Im vergangenen Jahr hat die Labour-Regierung des ACT das Stromeinspeisegesetz eingeführt. Nun gebe ich eine Reihe von Änderungen des Gesetzes bekannt, um seine Handhabung zu verdeutlichen und seine Wirkung für Privathaushalte und Geschäftshäuser am 1. März dieses Jahres zu ermöglichen", erklärte Simon Corbell. Anders als bei anderen Modellen in Australien, sollen die Bürger nach diesem Entwurf eine Vergütung für jede Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Energien erhalten und nicht nur für den Überschuss, nachdem der Eigenverbrauch abgezogen wurde.   Im Moment sei das Modell beschränkt auf Solar- und Windenergie, aber das Ministerium will sicherstellen, dass es auf neue, in der Entwicklung befindliche Technologien ausgeweitet werden kann. "Der Einspeisetarif im Hauptstadtterritorium ist der großzügigste im ganzen Land. Die Labourregierung ist zuversichtlich, dass dies ein starkes Wachstum von Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien in Haushalten und Geschäftshäusern führen wird", betont Minister Corbell. "Ich freue mich, bekanntgeben zu können, dass für Anlagen, die mit erneuerbaren Energien arbeiten, 50,05 australische Cent pro Kilowattstunde (ca. 0,26 EUR) ohne Mehrwertsteuer gezahlt werden. Das ist das 3,88-fache des normalen Strompreises."


Einspeisetarif soll in zwei Schritten eingeführt werden

Die ACT-Regierung hat beschlossen, den Einspeisetarif für Solar- und Windstrom in zwei Stufen einzuführen, heißt es in der Pressemitteilung. Stufe 1 wird Privathaushalte und Besitzer von Geschäftshäusern zum Bezug der Einspeisevergütung berechtigen, die Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt (kW) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Die Durchschnittsgröße der Anlagen von Privathaushalten betrage 1,5 kW. Ab einer Leistung von 30 kW sollen auch große Gebäude wie Einkaufszentren, Bürokomplexe und Lagerhäuser zum Empfang der Einspeisevergütung berechtigt sein. Stufe 2 werde die Einführung der Vergütung für die Stromerzeugung im größeren Maßstab erlauben, betont der Minister. Es sei allerdings noch eine Reihe von Fragen zu klären, beispielsweise, der finanzielle Einfluss auf die Stromverbraucher im ACT, ein angemessener Höchstpreis für unterschiedliche Größenordnungen der Stromerzeugung oder jährliche Förderobergrenzen (Zuwachsdeckelungen).


Einspeisetarif spielt eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels

"Ich erwarte, dass die Detailregelungen für Stufe 2 im Juni dieses Jahres bekannt gegeben werden, damit diese zum ursprünglich im Gesetzentwurf geplanten Termin am ersten Juli in Kraft treten kann", erklärt Simon Corbell. "Mit der Einführung dieses Modells können sich die Bewohner des ACT stärker an der Senkung des Treibhausgasausstoßes beteiligen und Canberra zur Solarenergie-Hauptstadt Australiens machen. Die Strategie der Regierung des ACT zum Klimawandel, benannt als 'Weathering the Change', ist Ausdruck unserer Vision zur Reaktion auf den Klimawandel - und der vorgeschlagene Einspeisetarif spielt eine Schlüsselrolle dabei", betonte der Minister.

18.02.2009   Quelle: Australian Capital Territory (ACT), Ministerium für Energie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Australian Capital Territory,
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Oelmaier Technology präsentiert Photovoltaik-Wechselrichter mit Hochsetzregeler für erweiterten Eingangsspannungsbereich

Photovoltaik-Wechselrichter der PAC-S- Serie von Oelmaier Technology.
Photovoltaik-Wechselrichter der
PAC-S-Serie von Oelmaier
Technology.

Der Wechselrichterhersteller Oelmaier Technology GmbH aus dem schwäbischen Ochsenhausen liefert ab sofort seine neue Wechselrichterserie PAC-S an seine Fachpartner aus. Diese Wechselrichter basieren auf den transformatorlosen Basisversionen der Wechselrichterserie PAC und weisen mit 2, 3, 4 und 5 kW die gleichen Leistungsstufen auf. Durch den Einbau eines Hochsetzreglers werde der Eingangsspannungsbereich (Umpp) von 330 V bis 600 V bei den Basisgeräten PAC auf jetzt 200 V bis 600 V erweitert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies schaffe eine hohe Flexibilität bei der Zusammenstellung der Photovoltaik-Module zu Strängen und vereinfache die Auslegung von PV-Systemen für Planer und Installateure.   So könne der PAC S beispielsweise kleinere Modulfelder mit geringer Strangspannung effektiv in das Gesamtsystem integrieren.


Zusammenschaltung zu einem vorkonfektionierten "PAC Tower" spart Zeit und erleichtert die Installation

"Auch die neuen Wechselrichter der Serie PAC-S sind gegenüber den vermehrt auftretenden Störungen im Elektrizitätsnetz überaus robust. Zusammen mit dem ganzheitlichen MPP-Trackingverfahren, kombiniert aus den Vorteilen verschiedener Algorithmen, werden so höchste Solarerträge gewonnen", heißt es in der Pressemitteilung. Auf die Wechselrichterserie PAC-S gewährt Oelmaier Technology eine Herstellergarantiezeit von acht Jahren, die auf Wunsch gegen Aufpreis bis auf 20 Jahre verlängert werden kann. Die PAC-S-Serie verfügt über ein intuitiv zu nutzendes Grafik-Display. Das kompakte Design sowie die Anschlussoptionen ermöglichen eine einfache Installation. Die Schutzart IP 65 sowie das optional erhältliche Kühlsystem "coolPAC" erlauben den Einsatz der Wechselrichter selbst unter schwierigsten Umgebungsbedingungen. Eine Zusammenschaltung mehrerer PAC-S und PAC Geräte zu einem vorkonfektionierten "PAC Tower" erleichtere den Installateuren die Montage und biete einen erheblichen Zeitvorteil. Eine umfangreiche Palette an Monitoringsystemen (logPAC) und eine schnelle und exakte Software für die Anlagendimensionierung (PACdimension) runden das Angebot ab.

18.02.2009   Quelle: Oelmaier Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oelmaier Technology GmbH,
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USA: PPL EnergyPlus wird Grünstrom-Zertifikate von Photovoltaik-Produzent SunPower kaufen

SunPower plant "Johnson & Johnson",
New Jersey; 739 kW.

Die SunPower Corp., (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, berichtete am 13. Februar 2009, dass PPL EnergyPlus seine Grünstrom-Zertifikate des US-Bundesstaates New Jersey kaufen werde. Das Tochterunternehmen der PPL Corporation (Allentown, Pennsylvania), welches sich mit dem Marketing und dem Handel von Energie befasst, habe einen 10 Jahres-Kaufvertrag über die so genannten New Jersey Solar Renewable Energy Certificates (NJ SRECs) unterzeichnet, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Vertrag wird PPL EnergyPlus die NJ SRECs erwerben, die von SunPower für seine Solarstromanlagen erhalten wird.   SRECs sind frei handelbare Zertifikate für Solarstrom. Für jede mit einem Photovoltaik-System produzierte Megawattstunde (MWh) Solarstrom wird ein Zertifikat ausgestellt, das getauscht oder verkauft werden kann. Laut Pressemitteilung von SunPower ist der Kaufvertrag unmittelbares Ergebnis einer Änderung der Solarenergie-Förderprogramme von New Jersey. Der US-Bundesstaat hatte kürzlich von staatlichen Darlehen und Beihilfen auf ein marktbasiertes System mit Grünstromzertifikaten umgestellt. SunPower will mit dem Verkaufserlös der SRECs in New Jersey bis 2010 Solarstrom-Projekte mit ungefähr 2,5 MW Nennleistung finanzieren.


Förderung mit staatlichen Anreizprogrammen und über den Markt

New Jersey sei mit mehr als 3.500 installierten Solar-Systemen mit einer Gesamtnennleistung von 69 MW einer der am schnellsten wachsenden Solarenergie-Märkte der USA, heißt es in der Pressemitteilung. "Mit New Jerseys neuem Programm werden Preise und Vertragsbedingungen für SREC am freien Markt ausgehandelt", sagte Tom Leyden, Geschäftsführer der Trenton-Niederlassung von SunPower. "PPL EnergyPlus spart Kosten für die Erfüllung von Vorgaben zu erneuerbaren Energie ein und beweist mit diesem langfristigen Kaufvertrag sein gesellschaftliches Engagement. Obwohl dieser Vertrag nur für einen Bruchteil der in den kommenden Jahren in New Jersey installierten Solarsysteme verantwortlich sein wird, ist er Beweis dafür, dass der Handel von Grünstromzertifikaten den Bau von sauberen und zuverlässigen Solarprojekten erleichtern kann". SunPower hat bereits mehrere Solar-Kraftwerke in New Jersey gebaut. "Der Ausbau staatlicher Anreizprogramme für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit in Verbindung mit den Vorteilen des Marktes ist ein gutes Rezept", sagte Gene Alessandrini, Senior-Vizepräsident für Marketing bei PPL EnergyPlus. "Für PPL ist dies ein gutes Geschäft, weil es unser Portfolio erneuerbarer Energie erweitert und die Produktion von Ökostrom fördert".

18.02.2009   Quelle: SunPower Corp   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Johnson & Johnson, New Jersey - 739 kW,
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Zuwachs bei EUROGLAS: Solarglas-Produktion schafft 50 neue Arbeitsplätze

Modell der Solarglas-Produktionsstätte in Haldensleben.
Modell der Solarglas-Produktionsstätte in
Haldensleben.

Ab Mai 2009 wird EUROGLAS am Standort Haldensleben Solarglas produzieren und will damit am zukunftsorientierten Solarmarkt teilhaben. Das hochwertige Glas mit hoher Energietransmission werde in einer zur Zeit im Bau befindlichen Produktionsstätte veredelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die 200 Meter lange und 70 Meter breite Produktionsstätte ist seit Ende September 2008 im Bau. Im neuen Werk sollen künftig auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern täglich mit hochmoderner Technik mehr als 400 Tonnen Glas für Anwendungen in der Solar-Industrie veredelt werden. Das mit Transformationsschichten versehene Front- und Trägerglas wird unter dem Namen "EUROWHITE Solar" weltweit an Photovoltaik-Dünnschichtmodulhersteller verkauft. 
50 neue Arbeitsplätze entstehen nach Angaben des Unternehmens bis Mai 2009. In einer ersten Phase seien 10 Mitarbeiter zum 01.02.2009 eingestellt worden. Die Tätigkeitsbereiche sind dabei breit gefächert: sie reichen von Führungsaufgaben, bis zu Kommissionierung und der Kontrolle von Qualitätsstandards. Bis zur Eröffnung des Werkes unterziehen sich die neuen Kollegen einer umfassenden Einarbeitung im Glas Trösch-Verbund am Standort in Nördlingen. Dort werden sie an den auf neuester Technik basierenden Anlagen mit dem Schwerpunkt auf Einscheibensicherheitsglas ausgebildet und profitieren vom Know-how der Glas Trösch-Experten.


Flachglas-Fertigung an drei europäischen Standorten

EUROGLAS, eines der größten Glas herstellenden Unternehmen in Europa, wurde 1993 gegründet und ist ein Zusammenschluss von fünf unabhängigen mittelständischen Unternehmen der Glasverarbeitung. Die drei Werke der EUROGLAS in Haldensleben (D), Osterweddingen (D) und Hombourg (F) produzieren mit rund 650 Mitarbeitern Floatglas, extraweißes Glas für Solaranwendungen, Verbundsicherheitsglas, Brandschutzglas und beschichtete Gläser für Anwendungen im Bereich des Wärme- und Sonnenschutzes.

17.02.2009   Quelle: Euroglas GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROGLAS GmbH,
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Mit Sonnenwärme kühlen: Solare Klimatisierung als zukunftsweisender Trend auf der Solarwärme-Konferenz estec2009

Kollektorfeld zur solaren Klimatisierung des Audi-Ausbildungszentrums in Ingolstadt.
Kollektorfeld zur solaren Klimatisierung des
Audi-Ausbildungszentrums in Ingolstadt.

Zukunftsmärkte wie die solare Klimatisierung gehören zu den "heißen" Themen der 4. Europäischen Solarthermie-Konferenz estec2009, die vom 25.- 26. Mai in München stattfindet. Die estec ist die größte internationale Konferenz zur Solarwärme und ein internationales Forum für Industrie, Verbände, Forschung und Politik. Wie die letzte estec im Jahr 2007 wird die Veranstaltung im Vorfeld der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik veranstaltet, der Intersolar.   Die Nachfrage nach Kühlgeräten wächst rasant. Dieser Zuwachs treibt den weltweiten Strombedarf nach oben, besonders in den wärmeren Klimazonen. Damit wächst zugleich das Interesse an innovativen, energiesparenden Technologien wie der Solarthermie. In der Regel wandeln solarthermische Systeme Sonnenenergie in nutzbare Wärme um. Diese Wärmeenergie kann jedoch auch zum energiesparenden Klimatisieren von Räumen eingesetzt werden.


Steigende Strompreise wecken das Interesse an alternativer Kühlung

Der Absatz von Klimatisierungssystemen bis 5kW Kühlleistung hat sich weltweit zwischen 2002 und 2007 von 44 auf 75 Millionen Geräte fast verdoppelt. Dieser wachsende Bedarf an Kühlleistung und die steigenden Stromkosten wecken das Interesse an innovativen und nachhaltigen Technologien, wie der Gebäudeklimatisierung durch Solarthermie. Konventionelle Klimaanlagen weisen einen sehr hohen Stromverbrauch auf. Zudem werden sie nicht nur aufgrund problematischer Kältemittel wie FCKW sondern auch im Hinblick auf die anfallenden CO2-Emissionen zunehmend kritisch bewertet. Solarthermische Gebäudekühlung hingegen greift auf natürliche Ressourcen zurück und schont die Umwelt.


Sonnenkollektoren liefern die Antriebsenergie

Bei solarer Klimatisierung wird die Antriebsenergiequelle nicht wie bei einer herkömmlichen Kältemaschine aus dem Stromnetz bezogen, sondern von der Sonne geliefert. Die solare Wärme wird mit Hilfe von Sonnenkollektoren gewonnen. Grundlage der solarthermisch betriebenen Kühlung ist der thermochemische Vorgang der Sorption. Die Nutzkälte wird entweder durch die Anreicherung des verdampften Kältemittels (in der Regel Wasser) an einen Feststoff (Adsorption) oder durch die Aufnahme des Kältemittels in ein Lösungsmittelgemisch (Absorption) erzeugt. Anschließend wird durch die Zufuhr der Solarwärme das Kältemittel wieder aus der Lösung oder dem Feststoff ausgetrieben, damit der Kreislauf von vorne beginnen kann.

In der Regel kommt dabei Wasser als umwelt- und klimatechnisch unbedenkliches Kältemittel zum Einsatz. Solare Klimatisierung spart damit nicht nur Strom, sondern ist außerdem eine effiziente Klimaschutzmaßnahme. Zudem müssen Gebäude vor allem während der heißen Mittagsstunden in südlichen Regionen gekühlt werden. Ein weiterer Vorteil der solaren Klimatisierung ist also, dass die Sonneneinstrahlung dort am stärksten ist, wo der höchste Klimatisierungsbedarf besteht.


Experten werten hohe Investitionskosten und lange Amortisationszeiten als überwindbare Herausforderungen

1,4 bis 2 Kilowattstunden Solarwärme sind für die Produktion von einer Kilowattstunde Nutzkälte nötig. Da die Solarwärme nicht teuer von einem Stromanbieter erworben werden muss, ist der Wirkungsgrad aber kein wirkliches Hindernis für die neue Technologie. Die momentan noch hohen Investitionskosten und die folglich langen Amortisationszeiten stellen die solare Klimatisierung vor überwindbare Herausforderungen. "Steigende Strompreise und mehr und mehr erfolgreich laufende Systeme versprechen diesem Sektor mittelfristig eine exzellente Perspektive", bilanzieren die europäischen Wissenschaftler der auf der estec2005 gegründeten European Solar Thermal Technology Plattform (ESTTP).


estec 2009 - Trends und Herausforderungen der europäischen Solarthermie-Branche

Die Perspektive der solaren Klimatisierung und andere Zukunftsfragen stehen im Zentrum der 4. Europäischen Solarthermiekonferenz estec2009. Sie wird organisiert von der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), der europäischen Vereinigung der Solarindustrie und findet vom 25. - 26. Mai 2009 im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Die estec ist in ihrer Art einmalig. Sie ist die größte internationale Tagung weltweit, die ihren Blick ausschließlich auf das solare Heizen und Kühlen richtet. Die estec2009 bietet den Entscheidern der Branche aus Industrie und Handel sowie Verbands- und Politikvertretern Fachvorträge über technologische Trends sowie globale und nationale Marktentwicklungen. Auch Zeit und Raum für Networking ist gegeben - über Europas Grenzen hinaus. Denn die Veranstalter erwarten rund 600 Fachleute aus über 50 Ländern weltweit. Die ESTIF präsentiert eine wachsende Industrie, die jährlich rund zwei Milliarden Euro Umsatz macht und mehr als 30.000 Arbeitsplätze in Europa sichert - Tendenz steigend.

Die erneute Kooperation mit der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik, der Intersolar 2009, bietet innovativen Solarthermiefirmen über die Konferenz hinaus die Möglichkeit sich einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und sichert beiden Veranstaltungen und den beteiligten Unternehmen die optimale internationale Aufmerksamkeit.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter http://www.intersolar.de.

Weitere Informationen zu ESTIF und der estec2009 unter http://www.estif.org bzw. http://www.estec2009.org

17.02.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec2009,
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USA: Solar-Industrie sieht große Chancen durch das Konjunkturpaket und will 67.000 Stellen schaffen

Solarenenergie schafft Arbeitsplätze in den USA.
Solarenenergie schafft Arbeitsplätze in
den USA.

"Wir begrüßen die Anstrengungen der führenden Politiker im Kongress um einen Kompromissvorschlag, mit dem das Staatliche Konjunkturpaket unsere schwache Wirtschaft stimulieren kann", kommentierte Rhone Resch, Präsident und Vorstand des US-Solarverbandes (Solar Energy Industries Association; SEIA) am 12.02.2009 Meldungen, denen zufolge Einigkeit hergestellt worden sei über den so genannten American Recovery and Reinvestment Act 2009. Präsident Obama hat die beiden Herausforderungen für Amerika benannt: Arbeitsplätze schaffen und in unsere Zukunft investieren. Dieses Konjunkturpaket scheint beiden Zielen gerecht zu werden", fügte Resch hinzu. " Die Regelungen für die Solarenenergie werden uns erlauben, Arbeitskräfte einzustellen, sie eröffnen Chancen für kleine und mittlere Unternehmen und sie bringen die Wirtschaft in Schwung. Wir gehen davon aus, dass die Solarwirtschaft allein im laufenden Jahr 67.000 Stellen schafft.  In den nächsten beiden Jahren werden es sogar insgesamt 119.000 neue Arbeitsplätze sein. Damit können Amerikaner wieder an die Arbeit gehen und Solarmodule installieren, Komponenten fertigen oder Solarkraftwerke konstruieren", betonte Resch.


Investitionsanreize, sichere Kredite und Steuernachlässe

Laut Resch sind drei Maßnahmen im Konjunkturpaket wesentlich für die Solar-Branche: Erstens das "Renewable Energy Grant"-Programm, das Investitionszuschüsse in Höhe von 30 % für Solar-Projekte vorsieht, die in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden, einschließlich Vorhaben im Kraftwerksmaßstab. "Dies ist eine bedeutende Alternative zu den Steuerkrediten, die bei dem gegenwärtigen Wirtschaftsklima nicht so funktionieren werden, wie es der Kongress beabsichtigt", erklärte Resch. Zweitens garantiere das Programm zur Vergabe von Krediten (Loan Guarantee Program) die Finanzierung von Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien und der Solartechnologie. Und drittens unterstütze der 30%-ige Steuerkredit für Investitionen Unternehmen, die Komponenten herstellen oder Liegenschaften bereitstellen wollen.

17.02.2009   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEIA,
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Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik als "Erfolgsgeschichte" und "Ausgewählter Ort der Ideen" ausgezeichnet

Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik, Halle/Saale.
Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik,
Halle/Saale.

Mit dem im Aufbau befindlichen Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik CSP, einem weltweit einmaligen Kristallisations- und Materialanalysezentrum für den Photovoltaik-Werkstoff Silizium, ist am 15.02.2009 eine weitere Einrichtung als "Erfolgsgeschichte - Made in Sachsen-Anhalt" ausgezeichnet worden. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff enthüllte ein 480 x 480 cm großes Banner an der Außenfassade eines Institutsgebäudes am Standort Halle/Saale. Der Text "2:1 für Solar Valley." verweist darauf, dass im Fraunhofer CSP zwei Institute ihre Kompetenzen für die Photovoltaik bündeln: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle und Freiburg und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Gleichzeitig wurde das Fraunhofer CSP im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Deutschland - Land der Ideen" als "Ausgezeichneter Ort 2009" prämiert.   "Deutschland - Land der Ideen" ist eine Initiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Sie zeichnet mit diesem Projekt 365 Orte aus, die für Innovation und Ideenreichtum stehen.


Im Osten geht auch technologisch die Sonne auf

"Das Fraunhofer CSP wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2011 der zentrale Forschungsdienstleister für Solar-Unternehmen in Mitteldeutschland. Aber bereits jetzt ist das Forschungszentrum eine Erfolgsgeschichte - Made in Sachsen-Anhalt, weil es die Attraktivität unseres Landes für Neuansiedlungen innerhalb dieser Zukunftsbranche deutlich steigert", betonte Haseloff. "Das CSP trägt dazu bei, dass im Osten auch technologisch die Sonne aufgeht." Nur durch gemeinsame anwendungsorientierte Forschungsprojekte könne der Innovationsvorsprung der heimischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb auf lange Sicht gehalten werden.

"Das Fraunhofer CSP stellt sich mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer großen Herausforderung in der Photovoltaikbranche: Wir wollen daran mitarbeiten, dass die alternative Energie zu gleichen Preisen wie konventioneller Strom angeboten wird. Dass wir für unsere Innovationsfreude heute doppelt ausgezeichnet werden, freut uns sehr", sagte Prof. Gerhard Willeke zur Eröffnung der Auszeichnungsveranstaltung.


Forschungsleistungen für Solarunternehmen Vernetzung mit der Industrie

Das Fraunhofer-Center CSP wird von Professor Gerhard Willeke und Dr. Jörg Bagdahn gemeinsam geführt. Schwerpunkte der Arbeiten sind die Siliziumkristallisation, die Herstellung dünner Siliziumwafer, Beschichtungstechnologien, Modulfertigungstechnologien sowie die chemische, mechanische, elektrische und optische Analyse von Materialien der Photovoltaik. Das Fraunhofer CSP wird Forschungsleistungen für die regionalen Solarunternehmen anbieten und frühzeitig die Vernetzung mit der Industrie und den weiteren Forschungseinrichtungen der Region herstellen. Der Aufbau des CSP an den Standorten Halle und Schkopau wird mit 60 Millionen Euro von EU, Land und Fraunhofer Gesellschaft gefördert.


Länder und Wirtschaft fördern Solar-Forschung

Erst im vergangenen Herbst wurde die Initiative "Solar Valley Mitteldeutschland" als eines von fünf Spitzenclustern in Deutschland ausgezeichnet. Damit verbunden sind Forschungsgelder in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren. Hinzu kommen 10 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt, 10 Millionen Euro vom Land Thüringen und 20 Millionen Euro vom Land Sachsen. Die Wirtschaft wird weitere 40 Millionen Euro kofinanzieren. 29 Solarunternehmen sowie 14 Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt - darunter das Fraunhofer-Center CSP in Halle - haben sich zum "Solar Valley Mitteldeutschland" zusammengeschlossen, um ihre Potentiale zu bündeln.

17.02.2009   Quelle: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer CSP,
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Envire Solar AG erwirbt erste Solaranlage in Griechenland

Envire Solar setzt auf Photovoltaik im Süden.
Envire Solar setzt auf Photovoltaik im
Süden.

Die Envire Solar AG (Berlin), nach eigenen Angaben Deutschlands erste Publikumsgesellschaft für den Betrieb von Solarstromanlagen in Südeuropa, hat ihre erste Photovoltaik-Anlage in Griechenland auf der Insel Rhodos erworben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Es handle sich um eine Freiflächen-Solarstromanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt (kWp), die bis spätestens 31.05.2009 schlüsselfertig in Betrieb genommen werden soll. Das Investitionsvolumen beträgt laut Envire Solar AG 680.000 Euro, hinzu komme ein staatlicher Förderzuschuss in Höhe von 40 % der Investitionssumme.   Griechenland bietet eine der höchsten Einspeisevergütungen in Europa, die nach dem derzeit gültigen griechischen Einspeisegesetz 0,50 Euro/kWh für einen Zeitraum von 20 Jahren beträgt.


Jährlich 1.600 kWh pro kWp prognostiziert

Auf Basis der prognostizierten Stromproduktion von jährlich 1.600 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWh/kWp) und der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung erwartet die Envire Solar AG jährlich rund 80.000 Euro Einnahmen aus dem Solarstrom-Verkauf. "Die Wirtschaftlichkeitsprognose des Projekts ergibt eine Rendite von deutlich über 15 %", heißt es in der Pressemitteilung. Zur Sicherung der Investition würden nur TÜV-zertifizierte Komponenten eingesetzt, deren einwandfreier Betrieb durch langjährige Garantien und umfassende Versicherungen sowie eine laufende Überwachung der Anlage gewährleistet werde.


Ausgabe von Solaraktien noch bis 25.02.2009

Zur Finanzierung des Eigenkapitalanteils habe die Envire Solar AG im Dezember 2008 eine nicht-öffentliche Kapitalerhöhung mit einem Volumen von 144.300 neuen Aktien beendet. Um die Finanzierung weiterer rentabler Projekte zu sichern, führt die Gesellschaft noch bis zum 25.02.2009 eine öffentliche Kapitalerhöhung mit bis zu 1,55 Millionen neuen Aktien durch, an der sich interessierte Anleger weiterhin beteiligen können. Das Wachstum der Envire Solar AG erfolge durch den stetigen Zukauf von Solaranlagen an verschiedenen südeuropäischen Standorten. Diese breite Streuung mindere das Betriebsrisiko erheblich und sichere die Wertsteigerung der Aktie, so das Unternehmen. Das erfahrene Management besitze durch hervorragende Branchenkontakte einen optimalen Zugang zum Markt und könne so möglichst sichere und hohe Renditen für Investoren erzielen. Die Referenzanlage der Envire Solar AG in Süddeutschland produziere seit der Inbetriebnahme im Mai 2007 bereits deutlich besser als vorausberechnet. Die Übernahme weiterer aussichtsreicher Solarparks in Südspanien stehe kurz vor dem Abschluss.

17.02.2009   Quelle: Envire Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Envire Solar AG,
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Photovoltaik: SMA und Q-Cells International schließen umfassenden Liefervertrag für Zentral-Wechselrichter

SMA Zentral-Wechselrichter.
SMA Zentral-Wechselrichter.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) und die Q-Cells International GmbH (Bitterfeld-Wolfen) haben einen Vertrag über die Lieferung von SMA-Zentralwechselrichtern unterzeichnet. Der Rahmenvertrag umfasse die Lieferung von Wechselrichtern der Produktpalette "Sunny Central" und habe einen Umfang von rund 100 Megawatt (MW) Wechselrichterleistung, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. Die Zusammenarbeit zwischen dem international agierenden Projektentwickler Q-Cells International, einer Tochtergesellschaft der Q-Cells SE, und dem Weltmarktführer bei PV-Wechselrichtern SMA soll sich auf die Realisierung von Solar-Kraftwerken in ganz Europa erstrecken. Länderschwerpunkte sollen Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich werden.  "Mit Stringüberwachung, Mittelspannungseinspeisung und einfacher Installation sind die Zentral-Wechselrichter von SMA eine leistungsstarke Lösung für Solar-Kraftwerke. Sie verfügen über höchste Wirkungsgrade sowie über größte Zuverlässigkeit und sind damit besonders wirtschaftlich", heißt es in der Pressemitteilung. So habe beispielsweise der neue Sunny Central 630HE einen Wirkungsgrad von über 98 Prozent und könne damit den Energieertrag der Solarkraftwerke steigern. Eine weitere Besonderheit sei die Möglichkeit der Komplettierung zu einer anschlussbereiten Systemlösung: Dabei können zwei Sunny Central schlüsselfertig mit Mittelspannungstrafo und -schaltanlage in einer Betonkompaktstation als Komplettlösung direkt an das Mittelspannungsnetz angeschlossen werden.


Wechselrichter 630HE erfüllt schon heute die ab Mitte 2010 gültigen Anforderungen der Mittelspannungsrichtlinie

"SMA verfügt über eine langjährige internationale und landesspezifische Erfahrung bei der Realisierung von Großprojekten mit Zentral-Wechselrichtern", erklärt SMA Vorstandsmitglied Pierre-Pascal Urbon. "Als Weiterentwicklung unserer erfolgreichen HE-Serie bieten wir mit dem neuen Sunny Central 630HE erstklassige Technologie und konnten durch eine Reihe von Innovationen eine weitere Reduzierung des spezifischen Preises erreichen. Darüber hinaus erfüllt der 630HE bereits heute die ab Mitte 2010 gültigen Anforderungen der Mittelspannungsrichtlinie und kann auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Netzregelung leisten." "Neben der innovativen Technologie und der hohen Wirtschaftlichkeit der SMA Zentral-Wechselrichter hat uns insbesondere auch die Möglichkeit, die Zentral-Wechselrichter als Komplettlösung zu erwerben, überzeugt. Und durch die weltweiten Niederlassungen von SMA erhalten wir einen umfassenden Service vor Ort", begründet Dr. Marko Schulz, Geschäftsführer der Q-Cells International GmbH, die Entscheidung für den Rahmenvertrag mit SMA.

16.02.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik: SolarWorld ist Photon-Testsieger; "Dachsparkasse" mit Top-Ertrag

SolarWorld-Modul.
SolarWorld-Modul.

Die SolarWorld AG ist Testsieger der aktuellen Qualitätsstudie der Fachzeitschrift Photon. In einem Langzeittest haben die Solarstrommodule der SolarWorld AG mehr Strom erzeugt als alle Wettbewerbsprodukte und damit die Spitzenposition erlangt (normierter Jahresertrag pro installiertem kWp: 1,063 kWh). "Das bestätigt unsere Orientierung an Qualität und Effizienz" zeigt sich Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, erfreut. "Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass mit den Produkten der SolarWorld AG die Rendite vom Solardach stimmt. Insbesondere in Zeiten der Finanzkrise ist eine solche Dachsparkasse eine solide und nachhaltige Kapitalanlage", so Asbeck weiter.  Die SolarWorld-Produkte gehören nicht nur zu den effizientesten, sondern seien auch die nachhaltigsten der Branche, betont der Hersteller in einer Pressemitteilung. Ende des letzten Jahres wurde der Konzern mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2008 für die nachhaltigste Produktion in Deutschland ausgezeichnet.



Effizienz soll Schule machen

Effiziente Solarstromtechnologie soll nach dem Willen des Unternehmens auch im Wortsinn Schule machen. Als Flankierung des öffentlichen Konjunkturprogramms bietet die SolarWorld AG Schulen eine solare Aufbauprämie von 2.500 € für die Installation einer Solarstromanlage an. Zusätzlich stellt das Unternehmen den Schulen Anzeigedisplays und Lehrmaterialien kostenlos zur Verfügung. "Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm müssen zukunftsorientiert angelegt werden", fordert Frank H. Asbeck. "Bildung und solare Energieerzeugung sind dafür die ideale Kombination." Die solare Aufbauprämie wird Installateuren gewährt, die nach Ausschreibung einer Schule eine SolarWorld-Anlage mit einer Leistung ab 10 Kilowatt peak realisieren.

16.02.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Southern California Edison und BrightSource Energy unterzeichnen umfangreichste Solar-Verträge der Welt über 1,3 GW Leistung

Solarthermisches Kraftwerk mit LPT 550-Technologie von BrightSource
Solarthermisches Kraftwerk mit
LPT 550-Technologie von
BrightSource

Der US-Energieversorger Southern California Edison (SCE; Rosemead, Kalifornien) und BrightSource Energy (Oakland, Kalifornien) haben sich über den Bau einer Reihe von solarthermischen Kraftwerken geeinigt, die insgesamt eine Leistung von 1.300 Megawatt (MW) haben sollen, berichtet BrightSource Energy in einer Pressemitteilung. Das würde rechnerisch ausreichen, um knapp 845.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.  "Mit diesen Verträgen erweitern wir unser Portfolio für erneuerbare Energien, das ohnehin das größte in den USA ist, beträchtlich", sagte Stuart Hemphill, Vorstand und Präsident des Geschäftsbereichs "Alternative Power" bei SCE. "Mit der innovativen Solar-Technologie werden wir zudem unsere Position als größter Käufer von Solarstrom ausbauen", fügte Hemphill hinzu.


Sieben Projekte mit einer Gesamtleistung von 1,3 GW sollen jährlich 3,7 Milliarden Solarstrom erzeugen

"Diese bahnbrechende Übereinkunft belegt den wachsenden Bedarf an Strom aus solarthermischen Kraftwerken, die im großen Stil Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen können", ergänzt John Woolard, Vorstand von BrightSource Energy. "Wir freuen uns, gemeinsam mit Southern California Edison daran zu arbeiten, zuverlässig saubere und wettbewerbsfähige Energie zu liefern". Die Verträge, die noch von der kalifornischen Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission) genehmigt werden müssen, sehen sieben Projekte mit einer Gesamtleistung von 1,3 Gigawatt (GW) vor. Das erste solarthermische Kraftwerk mit einer Leistung von 100 MW soll in Ivanpah (Kalifornien) errichtet werden und Anfang 2013 in Betrieb gehen. BrightSource Energy erwartet, das dieses Solar-Kraftwerk jährlich rund 286.000 Megawattstunden (MWh) Solarstrom produzieren wird. BrightSource soll die Anlagen vertragsgemäß bauen und so schnell in Betrieb nehmen, wie es die Genehmigungsverfahren und die Infrastruktur erlauben, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der insgesamt geplanten Leistung von 1,3 GW könnten pro Jahr rund 3,7 Milliarden kWh Solarstrom erzeugt und mehr als zwei Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, was rechnerisch der Stilllegung von mehr als 335.000 Automobilen entspräche, betont BrightSource in der Pressemitteilung.


Solarthermie-Technologie von BrightSource

BrightSource Energy setzt die selbst entwickelte Technologie vom Typ "Luz Power Tower 550 (LPT 550)" ein. Diese Anlagen nutzen tausende von kleinen Spiegeln (Heliostate), um das Sonnenlicht zu konzentrieren und damit Dampf mit hohen Temperaturen zu erzeugen, mit dem eine konventionelle Turbine zur Stromproduktion angetrieben wird. Um kostbares Wüstenwasser zu sparen, arbeite das LPT 500-System mit einer Luftkühlung, um den Dampf wieder in Wasser umzuwandeln. Das Wasser werde wieder in den umweltfreundlichen geschlossenen Kreislauf eingespeist, betont BrightSource. Das voll integrierte System soll höchste Wirkungsgrade mit den niedrigsten Investitionskosten verbinden, welche die Industrie derzeit erreichen kann. Für seine Technologieführerschaft wurde BrightSource Energy kürzlich als einziges Solar-Unternehmen vom Weltwirtschaftsforum als "Technologiepionier 2009" ausgezeichnet. BrightSource Energy wurde geehrt für seinen Beitrag zu Einsparung fossiler Energieträger und für die Produktion kostengünstiger, verlässlicher Energie aus Sonnenlicht. "Der Fortschritt beim Wirkungsgrad, den das LPT 550-System erreicht hat, resultiert aus drei Jahrzehnten Erfahrung unseres Team in der Entwicklung solarthermsicher Kraftwerke", betont Tom Doyle, Senior-Vizepräsident für die Projektentwicklung bei BrightSource Energy.


SCE ist US-Marktführer in Sachen erneuerbare Energien

Southern California Edison ist nach eigenen Angaben gegenwärtig der größte Käufer von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den USA und hat im Jahr 2007 mehr als 80 % des in den Vereinigten Staaten erzeugten Ökostroms zur Versorgung seiner Kunden bezogen. Die 12.5 Milliarden 2007 aufgekauften Kilowattstunden machen nach Angaben des Energieversorgers rund 16 % des Energieportfolios von SCE aus. Aktuell habe SCE genügend Verträge geschlossen oder befinde sich in Verhandlungen, mit deren Erfüllung 20 % der Kunden oder sogar mehr mit Ökostrom beliefert werden könnten. In jüngster Vergangenheit habe SCE zudem zwei Verträge über Windenergieprojekte geschlossen, einen davon im Januar mit Puget Sound Energy über eine Kapazität von zwei Milliarden Kilowattstunden in den nächsten beiden Jahren. Die Windkraftanlagen sollen in Columbia und im Bezirk Kittitas (Washington) realisiert werden. Das zweite Wind-Projekt soll gemeinsam mit AES Mountainview verwirklicht werden und umfasst Windparks mit einer Gesamtleistung von 66, 6 MW auf dem San Gorgonio-Pass nahe Palm Springs. Der diesbezügliche 10-Jahres-Vertrag sei bereits im November 2008 geschlossen worden.

Zusätzlich habe SCE weitere Verträge im Rahmend es so genannten Expanded Standard Contract-Programms geschlossen, das sich auf Anlagen mit einer Leistung von weniger als 20 MW bezieht. Mit dem Förderprogramm sollen kleinere Anlagen gebaut werden, die dazu beitragen die ehrgeizigen staatlichen Vorgaben in Sachen Umweltschutz und Energieversorgung zu erfüllen. Es ermöglicht, den Betreibern den Strom einfacher und schneller an die Energieversorger zu verkaufen. Insgesamt umfasse das Energieportfolio von SCE derzeit Kapazitäten für 1.137 Megawatt Windkraft; 906 MW Geothermie; 356 MW aus Solarenergie; 185 MW Biomasse und 332 MW aus der Kleinen Wasserkraft.

16.02.2009   Quelle: BrightSource Energy Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy, Inc.,
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Sonnige Aussichten für organische und gedruckte Photovoltaik

OPV-Pilotlinie bei Konarka
OPV-Pilotlinie bei Konarka

Als Stromquelle für mobile Computer eignen sich organische Solarzellen schon heute. Damit sie in Zukunft auch auf Dächern und an Häuserfassaden zum Einsatz kommen können, suchen die Hersteller nach Wegen, den Wirkungsgrad und die Lebensdauer der photovoltaischen Kleinkraftwerke zu erhöhen. Aktuelle Trends und neueste Entwicklungen werden vom 23. bis 25. Juni 2009 auf der LOPE-C in Frankfurt am Main zu sehen sein, berichten die Veranstalter der Konferenz "Large-area, Organic & Printed Electronics Convention" mit begleitender Ausstellung in einer Pressemitteilung.  An Energie mangelt es der Erde nicht. Schließlich schickt die Sonne in 30 Minuten mehr Energie auf den Planeten als alle Menschen gemeinsam in einem Jahr verbrauchen. Auch der Platz, um diese Strahlen einzufangen, ist im Überfluss vorhanden, da sich selbst in dicht besiedelten Städten Hausdächer und Gebäudefassaden als nutzbare Flächen anbieten. Dennoch lasse sich die Sonnenenergie bislang an dieser Stelle noch nicht optimal nutzen, weil herkömmliche Solarzellen aus Silizium nur mit hohem Aufwand zu integrieren und in der Herstellung noch zu kostspielig seien, heißt es in der Pressemitteilung.



Organische Photovoltaik für weniger als 50 Eurocent pro Watt peak

Organische Solarzellen (OPV) könnten dieses Dilemma lösen. Sie bestehen aus einer leichten und biegsamen Trägerfolie, die mit Kunststoffen, so genannten Polymeren, bedruckt werden. Da sich Polymere in Flüssigkeiten lösen und in Abhängigkeit von ihrer chemischen Zusammensetzung isolierende, halbleitende oder leitende Eigenschaften bieten, eignen sie sich dazu, elektronische Bauelemente wie Transistoren, organische Leuchtdioden (OLED) oder Photozellen in kontinuierlichen Druckprozessen äußerst preiswert herzustellen. "Die organische Photovoltaik hat das Potenzial, in wenigen Jahren für Kosten von weniger als 50 Eurocent pro Watt peak produziert zu werden", sagt Christoph Brabec, Technikchef des US-Unternehmens Konarka Technologies Inc. Mit Watt peak (Wp) wird die Spitzenleistung von Photovoltaikzellen bei der maximal möglichen solaren Einstrahlung bezeichnet. "Damit wäre die organische Photovoltaik wesentlich günstiger als vergleichbare Technologien", betont Brabec.


Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt

Der Herstellungsprozess für gedruckte Solarzellen gleicht dem klassischen Massendruck im "Rolle-zu-Rolle"-Verfahren. Hier wird beispielsweise ein Endlos-Papier von einer Rolle abgewickelt, beim Lauf durch mehrere, mit Tinte benetzte Walzen bedruckt und schließlich auf eine zweite Rolle aufgewickelt. "Für gedruckte Solarzellen stehen analoge Verfahren kurz vor der Serienreife", sagt Brabec. "Dabei arbeiten wir typischerweise mit Folienbreiten von bis zu 66 Zentimetern. Die Länge der Produktionsdurchläufe kann bis zu einigen hundert Metern betragen." Im Oktober 2008 hat Konarka die nach eigenen Angaben weltweit größte Fabrik für druckbare Solarzellen in New Bedford (Massachusetts) eröffnet. Pro Jahr sollen hier in Zukunft Zellen mit einer Gesamtkapazität von einem Gigawatt peak von der Rolle laufen. Eine Leistung, die dem 1,5 fachen der Leistung eines typischen Steinkohlekraftwerkes entspreche. Ihre Praxistauglichkeit hätten die biegsamen Leichtgewichte inzwischen beim US-Militär und den Gehäusen von mobilen Kommunikationsgeräten unter Beweis gestellt. Im zivilen Alltag sollen sie daher schon bald auch die Akkus von Mobiltelefonen, Notebooks oder MP3-Playern kontinuierlich mit Strom versorgen und die Betriebszeiten der Geräte damit auch fernab jeder Steckdose verlängern. In Zukunft sollen gedruckte Solarzellen aber auch auf Hausdächern und Gebäudefassaden zum Einsatz kommen, wo der Strom in großen Mengen erzeugt und anschließend in öffentliche Netze gespeist werden kann.

Die Organic Electronics Association (OE-A), die als Arbeitsgemeinschaft des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und mit mehr als 100 Mitgliedsunternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der organischen und gedruckten Elektronik repräsentiert, hat bereits eine Anwendungs- und Technologie-Roadmap erstellt. Diese sieht vor, dass photovoltaische Solarzellen für Hausfassaden, aber ohne Netzeinspeisung ab 2010 erhältlich sein werden. Entsprechende Modelle mit Netzeinspeisung wiederum sollen ab 2015 erhältlich sein. Die Hersteller müssen bis dahin vor allem zwei Herausforderungen meistern: die Lebensdauer der Module sowie die Effizienz der Stromerzeugung deutlich erhöhen. Beide Kenngrößen hängen vor allem von der Prozesstechnik sowie von der Qualität und vom Zusammenspiel der Systemkomponenten Folie und Tinte ab.



Wirkungsgrade von sieben Prozent in Sicht

Zurzeit liegt der Wirkungsgrad der organischen und gedruckten Solarmodule im Massendruck bei rund drei Prozent. Das bedeutet: Um eine Schreibtischlampe mit 60 Watt zum Leuchten zu bringen, muss das Sonnenlicht auf eine verhältnismäßig große Modulfläche von rund zwei Quadratmetern fallen. Diese Fläche entspricht einem durchschnittlichen Zimmerfenster. Forschungseinrichtungen und Hersteller arbeiten daher daran, den Wirkungsgrad organischer Solarzellen mittelfristig mehr als zu verdoppeln. So haben die Kooperationspartner IMEC (Belgien) und Plextronics Inc. (USA) angekündigt, bis zum Jahr 2012 Module mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von sieben Prozent bei einer Lebensdauer von fünf Jahren zu entwickeln.

"Die größte Herausforderung bei der Entwicklung solcher Hochleistungsmodule besteht darin, die absorbierenden und die elektrisch leitenden Materialien zu optimieren", erklärt Jim Dietz, Vizepräsident der Geschäftsentwicklung bei Plextronics. "Bei Tandem-Modulen, bei denen zwei Zellen aus unterschiedlichen Materialien übereinander geschichtet werden, bekommen wir es sogar mit einem neuen Grad an Komplexität zu tun."


LOPE-C zeigt Trends und Technologien

Weitere Trends zur organischen und gedruckten Elektronik werden zu
sehen sein auf der LOPE-C, (Large-area, Organic & Printed Electronics Convention), die als Konferenz mit begleitender Ausstellung vom 23. bis 25. Juni 2009 im Congress Center der Messe Frankfurt am Main stattfindet. Auf Einladung der OE-A treffen sich bei dieser Weltpremiere Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, um sich über die Chancen, Produkte und Entwicklungen in der organischen und gedruckten Elektronik auszutauschen.

Weitere Informationen zur organischen und gedruckten
Elektronik bzw. zur "LOPE-C" unter http://www.lope-c.com

16.02.2009   Quelle: Messe Frankfurt Ausstellungen GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,


 

New Jersey: Stromversorger PSE&G will 773 Millionen US-Dollar in Solarenergie-Programm mit 120 MW investieren

PSE&G-Monteur Ryan installiert ein Solarmodul
PSE&G-Monteur Ryan installiert ein
Solarmodul

New Jerseys größtes Gas- und Stromversorgungsunternehmen, die Public Service Electric and Gas Company (PSE&G; Newark, New Jersey), berichtete am 10. Februar 2009, dass es bei der Regulierungsbehörde die Genehmigung eines Solarenergie-Programm im Umfang von 773 Millionen US-Dollar (ca. 600 Millionen Euro) beantragt habe. Im Rahmen des Programms sollen Gemeinden und Haushalte im Versorgungsgebiet Solarstrom-Kapazitäten von insgesamt 120 Megawatt (MW) aufbauen. Das Programm "Solar 4 All" soll die Finanzen von Gemeinden und Landkreisen entlasten und bisher wenig erschlossene Flächen zur Produktion von Solarstrom nutzbar machen.  Laut Pressemitteilung wird PSE&G die Vorhaben sowohl finanzieren als auch betreiben und bei der Umsetzung mit erfahrenen Photovoltaik-Projektentwicklern, Installateuren und Herstellern zusammenarbeiten.


Programm soll die Umweltschutz- und erneuerbaren Energie-Vorgaben des US-Bundesstaates unterstützen

Die Initiative werde die Solar-Infrastruktur von New Jersey ausweiten und erfülle fast sieben Prozent der staatlichen Vorgaben für erneuerbare Energien bis 2020 (Renewable Energy Portfolio Standards). Die 120 MW-Solarstromkapazität werden laut PSE&G jährlich 1,7 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß vermeiden, was der Stilllegung von fast 310.000 Autos in einem Jahr entspreche. "Wir haben unser Programm so ausgelegt, dass jedermann die Vorteile der Solarenergie nutzen kann", sagt Ralph LaRossa, Präsident und Geschäftsführer von PSE&G. "Das Programm trägt zur Umsetzung der ehrgeizigen Vorgaben bei, die sich New Jersey in Sachen Umweltschutz und erneuerbare Energien gesetzt hat, und unterstützt gleichzeitig die Solarindustrie des Bundesstaates". Wenn alles planmäßig umgesetzt werde, könnten mit den Investitionen mehrere hundert "grüne" Arbeitsplätze in New Jersey geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Investitionen sollen sich laut PSE&G innerhalb von 15 bis 20 Jahren amortisieren.


Solarstrom für Privatkunden, öffentliche Einrichtungen und den sozialen Wohnungsbau

"Solar 4 All" umfasst vier Teilprogramme: Mit dem "Neighborhood Solar"-Programm, das Investitionen in Höhe von 264 Millionen USD (ca. 205 Millionen Euro) erfordern wird, sollen rund 40 MW Photovoltaikleistung an ungefähr 200.000 Strommasten und Straßenlaternen installiert werden. Insgesamt 273 Millionen USD (ca. 211 Millionen Euro) sollen in das "Local Government Solar"-Programm (43 MW) fließen, das die Installation von Solarkraftwerken auf Dächern öffentlicher Schulen und Gebäude ermöglichen soll. Das dritte Programm, "Centralized Solar", wird für eine installierte Leistung von 35 MW Investitionen von 221 Millionen USD (ca. 171 Millionen Euro) erfordern. Damit sollen zum einen Freiflächen-Solarkraftwerke sowie Anlagen auf Gebäuden mit einer Kapazität von 25 MW errichtet werden, zum anderen sind Installationen mit insgesamt 10 MW auf Brachland, Flächen von gemeinnützigen Organisationen und in unerschlossenem Gelände vorgesehen. Das als "HMFA/Affordable Housing Solar" bezeichnete Programm werde bis zu 15 Millionen USD (ca. 12 Millionen Euro) umfassen, womit Einrichtungen des sozialen Wohnungsbaus dachmontierte Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von 2 MW erhalten sollen. Den Großteil der Installationen sollen Fremdfirmen durchführen. Projektentwickler, Modulhersteller und Photovoltaik-Installateure sollen im Rahmen von Ausschreibungen gefunden werden.

16.02.2009   Quelle: PSE&G   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mark Lovretin/PSEG,
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"Solar Summit 2009": Internationaler Kongress zum solaren Bauen im Oktober in Freiburg

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE ist Partner des Solar Summit 2009
Das Fraunhofer Institut für Solare
Energiesysteme ISE ist Partner
des Solar Summit 2009

Knapp 40 Prozent der gesamten Endenergie werden in der EU in Gebäuden verbraucht, überwiegend in Form fossiler Brennstoffen. Das immer aktueller werdende Energieproblem, die Finanzkrise sowie die sich verschärfenden Umweltschutzanforderungen stellen die Baubranche vor immer neue Herausforderungen und energieeffizientes und solares Bauen zunehmend in den Vordergrund, berichtet die Messe München GmbH in der Ankündigung des "Solar Summit 2009". Gefragt seien neue Technologien, mit denen die Energieeffizienz im Gebäudebestand erhöht sowie die Umweltbelastung und die Energiekosten gesenkt werden können. Das solare Bauen steht im Mittelpunkt des internationalen Kongresses vom 14. bis 16. Oktober 2009 im Konzerthaus Freiburg, der nun bereits zum zweiten Mal stattfindet.  Führende Vertreter der Wissenschaft und Industrie stellen die neuesten technologischen Entwicklungen aus der Solarenergie-Forschung sowie innovative Baukonzepte und Projektideen zum solaren und energieeffizienten Bauen vor. Mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden bietet der Kongress einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Solartechnik in Gebäuden. Viele Solar-Technologien in Freiburg, der "Green City", in Gebäuden realisiert und bieten den Kongressteilnehmern praktische Einblicke.



Gebäudehülle zur Ernte von Solarenergie nutzen

"Solarenergie wird zukünftig eine Schlüsselrolle bei der Deckung des Energiebedarfs von Gebäuden spielen - vor allem bei Gebäuden mit hoher energetischer Effizienz", sagt Dr. Hans-Martin Henning, Abteilungsleiter Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Die Gebäudehülle als Schnittstelle zwischen Innenraum und Außenwelt stelle große Flächen bereit, die zur Ernte von Solarenergie genutzt werden können. Die Umwandlung der Solarstrahlung kann in unterschiedliche Nutzenergien erfolgen: Wärme, Strom oder auch Kälte. Auf der Konferenz Solar Summit 2009 "Solar Buildings - Building Integrated Energy Supply Systems Using the Sun as Energy Source" wird die Integration von Solartechnik in Gebäude und die Gebäudehülle umfassend thematisiert. Dabei spielen ästhetische, konstruktive, architektonische und systemtechnische Gesichtspunkte eine Rolle. Die Konferenz stellt eine Plattform dar für einen Austausch aller Beteiligten - Architekten, Bauindustrie, Planer sowie Forschung & Entwicklung.

Die erfolgreiche Premiere der Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" im Oktober 2008 zum Thema Photovoltaik, bei der über 230 Teilnehmer aus 25 Ländern begrüßt werden konnten, bestätigt die Notwendigkeit einer hochqualifizierten Diskussions- und Informationsplattform für die Solarbranche. Der Kongress 2009 ist ein optimales Forum, um sich über aktuelle Marktgeschehnisse sowie über künftige Entwicklungen zu informieren. Des Weiteren bietet die Veranstaltung eine ideale Möglichkeit, um Kontakte zu anderen Entscheidern der internationalen Solarbranche zu knüpfen.

Veranstaltet wird der Kongress von der Messe München GmbH in Partnerschaft mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie mit der FWTM - Freiburg, Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH. Als Veranstalter der Weltleitmesse BAU, die im Januar 2009 abermals Rekordergebnisse verbuchen konnte, kommt der Messe München eine besondere Kompetenz für das Thema des diesjährigen Kongresses zu.

16.02.2009   Quelle: Messe München GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISE,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Clear Skies Solar projektiert Solar-Kraftwerk in der kalifornischen Mojave-Wüste

Clear Skies Solar, Inc. (Mineola, New York, USA), Anbieter von schlüsselfertigen Solar-Kraftwerken, berichtete am 4. Februar, 2009, das Unternehmen habe mit der Projektierung eines Photovoltaik-Kraftwerks im kalifornischen Cantil begonnen. Das rund 11 Millionen US-Dollar (8,6 Millionen EUR) teure Projekt soll auf rund 140.000 Quadratmetern Land errichtet werden, das dem Unternehmen gehört, und eine Nennleistung von 3,2 Megawatt (MW) haben. Vor drei Monaten sei das Vorhaben wegen finanzieller Unsicherheiten ins Stocken geraten. Seitdem seien jedoch die Preise für Dünnschicht-Module um bis zu 30% gesunken und das Solarkraftwerk werde in Cantil nun in Angriff genommen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Der erste Spatenstich ist im dritten Quartal 2009 geplant.   "Obwohl dieses Projekt kleiner als ursprünglich geplant ausfallen wird, bietet es Investoren wegen des Einsatzes der Dünnschicht-Technologie eine höhere Rendite, die im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld gefragt ist", sagte Ezra Green, Vorstandsvorsitzender von Clear Skies Solar. Technische Fortschritte bei der Dünnschicht-Photovoltaik und sinkende Modulkosten seien bedeutende Faktoren für die wirtschaftliche Durchführbarkeit des Projekts.


Nähe zu einem Umspannwerk als Standortvorteil

Laut Clear Skies Solar ist die Nähe des geplanten Solarkraftwerks zu einem Umspannwerk einzigartig und verbessere die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Das Solarkraftwerk soll in einem unerschlossenen Teil der kalifornischen Wüste errichtet und von Clear Skies Solar 20 Jahre lang gewartet und betrieben werden. "Weil dieser Teil der Mojave-Wüste besonders intensive Sonneneinstrahlung, keine Luftverschmutzung, minimalen Niederschlag und einen steten Wind zur Kühlung der Solarmodule aufweist, erwarten wir, dass bis zu 10 % mehr Energie produziert werden kann als industrielle Strahlungsmodelle im Internet vorhersagen. Das, verbunden mit geringen Installationskosten und sinkenden Modulpreisen macht das kalifornische Cantil-Projekt zu einer attraktiven Investition. Clear Skies Solar will in den kommenden Wochen bekanntgeben, welcher Lieferant die Solarmodule bereitstellen soll.

15.02.2009   Quelle: Clear Skies Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Potsdamer Forscher arbeiten an der Produktion von Wasserstoff mit Sonnenlicht und Kohlenstoffnitrid

Kohlenstoffnitrid sorgt dafür, dass sich Wasserstoff bildet, wenn Wasser mit Sonnenlicht bestrahlt wird.
Kohlenstoffnitrid sorgt dafür, dass sich
Wasserstoff bildet, wenn Wasser mit
Sonnenlicht bestrahlt wird.

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben laut einer Pressemitteilung einen Weg gefunden, auf dem sich Wasserstoff einfach und kostengünstig herstellen lässt. Der Energieträger lasse sich aus Wasser gewinnen, indem die Wissenschaftler es mit Sonnenlicht bestrahlen und dabei ein Kohlenstoffnitrid als preiswerten Photokatalysator einsetzen. Bislang seien für solche Reaktionen immer anorganische Halbleiter in Kombination mit teuren Edelmetallen wie Platin nötig gewesen. Wasserstoff ist energiereich, sauber und - in seiner Verbindung mit Wasser - quasi unbegrenzt verfügbar. Bislang sei seine Herstellung mit Schwierigkeiten verbunden gewesen, so die MPI-Forscher.  Wasserstoff werde als der Energieträger der Zukunft angesehen. In einem Kilogramm Wasserstoff stecke etwa dreimal soviel Energie wie in einem Kilogramm Erdöl, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem entstünden keine Schadstoffe, sondern ausschließlich Wasser, wenn Energie aus Wasserstoff gewonnen werde, zum Beispiel in Brennstoffzellen. Wasserstoff kommt auf der Erde jedoch nur in Form von Verbindungen vor, wie beispielsweise im Wasser. Um mit Wasserstoff Energie zu erzeugen wird er in seiner reinen Form gebraucht, im besten Fall produziert mit regenerativen Energiequellen wie etwa dem Sonnenlicht.


Kohlenstoffnitrid als preiswerter Photokatalysator

Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung sei nun mit einem der ältesten künstlichen Polymere, das Chemiker kennen, ein Schritt in die richtige Richtung gelungen. Sie hätten ein Kohlenstoffnitrid genutzt, das Justus Liebig schon 1834 erstmals herstellte und Melon nannte, um Wasserstoff mit Hilfe des Sonnenlichtes aus Wasser zu erzeugen. "Das Besondere an Kohlenstoffnitrid ist, dass es in Wasser selbst bei extrem sauren und basischen Bedingungen stabil ist. Außerdem kann es sehr einfach und kostengünstig hergestellt werden", erklärt Dr. Xinchen Wang, dessen Arbeitsgruppe die Experimente in Zusammenarbeit mit der Universität Tokio und der Fuzhou Universität in China vorgenommen hat.


Wasserstoffherstellung ohne Nutzung von Edelmetallen

Das Kohlenstoffnitrid nutze das Sonnenlicht, um Wasserstoff aus dem Wasser herauszulösen, berichtet das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in der Pressemitteilung. Eine Substanz, die Chemiker als Opferreagenz bezeichnen, nehme dabei den Sauerstoff des Wassers auf. Der Clou dabei sei, dass die Potsdamer Chemiker auf Edelmetalle wie etwa Platin verzichten könnten. Aus dem Reaktionsgefäß der Potsdamer Forscher sprudelten laut Angabe des Instituts allerdings pro Stunde nur vier Mikromol Wasserstoff. Deshalb wollen Xinchen Wang und seine Mitarbeiter nun die Effizienz des Kohlenstoffnitrids steigern, indem sie dessen aktive Oberfläche vergrößern.


Zerlegung von Wasser in einem Schritt

"Für technische Anwendungen wäre es optimal, wenn wir Wasser in einem Schritt in Wasserstoff und elementaren Sauerstoff zerlegen könnten", erklärt Wang. Dann kämen die Chemiker ohne Opferreagenz aus, das bislang den Sauerstoff aufnimmt. Das hieße aber, sie müssten den Sauerstoff oxidieren, wie es Pflanzen in der Photosynthese können. Auch das sollte mit Kohlenstoffnitrid als einzigem Hilfsmittel möglich sein, wie Berechnungen der Forscher ergeben haben. In Experimenten brauchen sie dafür bislang aber noch einen zusätzlichen Katalysator. Nun wollen die Wissenschaftler um Wang daran arbeiten, die Produktion von Wasserstoff und Sauerstoff in einem geeigneten Aufbau zu kombinieren. Gelingt ihnen dies, wäre die Wasserspaltung perfekt und Wasserstoff seiner Rolle als wichtiger Energieträger der Zukunft ein Stück näher, heißt es in der Pressemitteilung.


15.02.2009   Quelle: Max-Planck-Gesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung.,
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Oberflächennahe Geothermie 2008: Verkaufszahlen stiegen um 28,5 %

Kostenlose Broschüre für Bauherren.
Kostenlose Broschüre für
Bauherren.

Oberflächennahe Erdwärme-Systeme breiten sich im deutschen Heizungsmarkt immer mehr aus, berichtet die Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V. (GtV-BV) in einer Pressemitteilung. Im Jahr 2008 habe die Branche einen Anstieg der Verkaufszahlen um 28.5% verzeichnet, was 34.450 installierten Neuanlagen entspricht. Damit setzte die Branche nach Angaben des Verbandes im vergangenen Jahr rund 850 Millionen Euro um und sicherte mindestens 7.000 Arbeitsplätze. Die Gesamtzahl der mit Grundwasserbrunnen, Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden und ähnlichen Systemen versorgten Gebäude erhöhte sich hierzulande auf fast 150 000. Halte das Wachstum an, werden im Jahr 2009 im Bundesdurchschnitt zweistellige Marktanteile im Neubaubereich erreicht, so der GtV-BV.  Wie schnell sich der Heizungsmarkt umstellt, zeige auch der Vergleich mit 1998. Vor zehn Jahren wurden lediglich 3.720 Anlagen abgesetzt. Was folgte war eine Dekade beständigen Kapazitätsausbaus mit einer mittleren jährlichen Zuwachsrate von fast 25 %, eine Entwicklung, die sich nach Ansicht des Fachverbandes auch im kommenden Jahrzehnt fortsetzen wird.


Länderregelungen für Bestandsbauten erforderlich

"Der Wärmemarkt stellt sich um", so Burkhard Sanner, Leiter der Sektion Oberflächenahe Geothermie des GtV-BV. "Öl und Gas werden immer mehr daraus verschwinden. Ihr Platz wird zunehmend von den erneuerbaren Energien eingenommen, insbesondere von der Geothermie." Weniger rasch geht es mit der Erdwärmenutzung bei der Sanierung voran. Pro Jahr werden zirka 500.000 Heizungsanlagen erneuert. Ältere Gebäude sind jedoch oft nicht für den Einsatz sparsamer Niedertemperatursysteme wie der oberflächennahen Geothermie eingerichtet. Um hier nennenswerte Anteile zu erreichen, müssten nicht nur Erdwärmeanlagen dafür optimiert werden. Dringend erforderlich seien daneben Länderregelungen für Bestandsbauten, die das EEWärmeG ausdrücklich zulässt, fordert der GtV-Bundesverband Geothermie.


Kostenloser Leitfaden "Erdwärmesonden - Tipps für Häuslebauer"

Ausdrücklich weist der GtV-BV die Verbraucher darauf hin, bei der Auftragsvergabe keine Kompromisse an die Qualitätsansprüche zu machen. Nur qualifizierte Unternehmen sollten mit der Durchführung der Arbeiten betraut werden. Beim GtV-Bundesverband ist ein kleiner kostenloser Leitfaden "Erdwärmesonden - Tipps für Häuslebauer" erhältlich, der wichtige Ratschläge und Hinweise enthält, die man bei einer Entscheidung beachten sollte. Was ist bei der Auswahl der Wärmepumpe zu berücksichtigen? Was gehört zu einer korrekt installierten Erdwärmesonde? Wie sieht das mit behördlichen Genehmigungen aus? Woran erkennt man einen seriösen Anbieter? Das kleine Heft habe sich zu einem Renner entwickelt, betont der Verband. Inzwischen seien mehr als 70.000 Exemplare der Broschüre verteilt worden. Sie kann bezogen werden über die Geschäftsstelle des GtV-BV oder über das Internet: http://www.geothermie.de

15.02.2009   Quelle: GtV-BV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GtV-BV,


 

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz: Beratung für Neubauten per Mausklick

Neuer Energiespar-Ratgeber informiert über Heizkosten im Neubau.
Neuer Energiespar-Ratgeber informiert
über Heizkosten im Neubau.

Der Energiespar-Ratgeber "Heizkosten im Neubau" der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online gGmbH ermöglicht einen schnellen Vergleich der Kosten von Heizsystemen für Neubauten. Er berücksichtigt dabei die Bestimmungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG), das Anfang des Jahres in Kraft getreten ist. Das neue Gesetz verpflichtet die Hauseigentümer bei Neubauten zum Klimaschutz: Bauherren müssen den Energiebedarf ihres Hauses für die Raumheizung und das Warmwasser ab sofort anteilig mit erneuerbaren Energien decken. Diese Forderung kann erfüllt werden mit Bioenergie, Solarthermie, Geothermie oder Umweltwärme.  Das Gesetz gilt zusätzlich und parallel zur jeweils gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV). Ersatzweise steht es Hauseigentümern frei, Maßnahmen zu ergreifen, die ähnlich klimaschonend wirken. Dazu zählen Kraft-Wärme-Kopplung, Dämmmaßnahmen und die Nutzung von Wärme, die aus Nah- oder Fernwärmenetzen kommt.


Online-Infos zu Investitionen, Verbrauchs- und Betriebskosten

Der neue Energiespar-Ratgeber ist im Internet zugänglich. Nutzer können schnell und unkompliziert die Höhe der nötigen Investitionen sowie der laufenden Verbrauchs- und Betriebskosten in Erfahrung bringen. Zudem wird ein individuell günstiges und klimafreundliches Heizsystem angezeigt. Außerdem nennt der Energiespar-Ratgeber regionale Adressen von Handwerkern und Energieberatern. "Heizkosten im Neubau" ist einer von 13 interaktiven Energiespar-Ratgebern von co2online, welche auch Projektträgerin der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" ist. Seit dem Start im Juli 2004 habe die Kampagne mit ihren verschiedenen Ratgebern mehr als 2,3 Millionen Online-Beratungen durchgeführt und somit zur Vermeidung von knapp 1,8 Millionen Tonnen CO2 beigetragen, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Ratgeber im Internet: http://www.klima-sucht-schutz.de/neubau.0.html


14.02.2009   Quelle: co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gGmbH,
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EU-Kommission zeichnet deutsches Wasserstoff-Projekt für den öffentlichen Nahverkehr aus

Wasserstoffbus in Berlin, ("Green Goal"-
Initiative).

Die Europäische Kommission hat Preise für die innovativsten Projekte zur nachhaltigen Energieproduktion und -nutzung vergeben. Für Deutschland erhielt das Projekt "HyFLEET:CUTE, PE International" aus Leinfelden-Echterdingen in der Kategorie "Demonstrations- und Verbreitungsprojekte" eine Auszeichnung. Bei dem Projekt handelt es sich um das weltweit größte Demonstrations-, Forschungs- und Verbreitungsprojekt für Busse mit Wasserstoffantrieb. An dem Projekt, bei dem 47 Busse auf drei Kontinenten eingesetzt werden, waren 31 Partner aus der Industrie, von Regierungsstellen und Hochschulen sowie Beratungsunternehmen beteiligt.  Die Preisverleihung ist fester Bestandteil der Europäischen Woche für nachhaltige Energie und der Kampagne "Sustainable Energy Europe". Die Preise sollen Beispiele für besonders bemerkenswerte, ehrgeizige und innovative Initiativen im Bereich nachhaltige Energie ins Rampenlicht rücken und die gelungensten Projekte auszeichnen. Gleichzeitig sollen sie als Inspiration für die Entwicklung der neuesten europäischen Initiativen im Energiebereich dienen. Die Preise können an Projekte aus der EU, aber auch an internationale Teilnehmer und Partner verliehen werden. Dieses Jahr nahmen über 250 Projekte am Wettbewerb teil. Die Preise in fünf Kategorien gingen an 6 Projekte.

Weitere Informationen zur Europäischen Woche der nachhaltigen Energie unter http://www.sustenergy.org
Informationen zum Projekt: http://www.global-hydrogen-bus-platform.com/

14.02.2009   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TOTAL Deutschland GmbH,
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Opel präsentiert Elektro-Fahrzeug "Ampera" auf dem Genfer Salon

Opel Ampera.
Opel Ampera.

Das neue Elektroauto mit verlängerter Reichweite von Opel hört auf den Namen Ampera. Vorgestellt wird der fünftürige, viersitzige Opel Ampera auf dem Genfer Autosalon vom 5. bis 15. März 2009. "Mit dem Ampera bietet Opel als erster europäischer Hersteller seinen Kunden ein Auto mit Elektroantrieb und einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern", so Alain Visser, Marketingchef von GM Europe.  Voltec, die innovative GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheide sich wesentlich von anderen Elektro-Antriebskonzepten. Kurze Strecken bis 60 Kilometer lege der Ampera rein elektrisch zurück - mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird. Auf längeren Strecken erfolge der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. So eigne sich der Ampera besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden: Beispielsweise legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.

Weitere Informationen zum Opel Ampera gibt es am 3. März auf dem Genfer Salon.


14.02.2009   Quelle: Adam Opel GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Adam Opel GmbH,


 

SolarWorld AG: Wachstum prognosegenau um mehr als 30 Prozent im Jahr 2008

Photovoltaik-Produktion bei SolarWorld.
Photovoltaik-Produktion bei SolarWorld.

Die SolarWorld AG hat im Geschäftsjahr 2008 das nationale wie internationale Solargeschäft nachhaltig ausgebaut, berichtet der Photovoltaik-Konzern in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der Konzernumsatz legte vor dem Hintergrund kräftiger Nachfrage gegenüber dem Vorjahr prognosegenau um mehr als 30 Prozent auf 900 Millionen Euro zu (Vorjahr: 690 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs ebenfalls um über 30 Prozent auf 260 Millionen Euro (Vorjahr: 199 Mio. EUR) und reflektiert das Wachstum des Solar-Konzerns entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Jahresüberschuss erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens analog um 33 Prozent auf 150 Millionen Euro (Vorjahr: 113 Mio. EUR).  Bereinigt um Sondereffekte steigerte der Konzern das EBIT um 49 Prozent auf 254 Millionen Euro (Vorjahr: 171 Mio. EUR) und das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten um 39 Prozent auf 132 Millionen Euro (Vorjahr: 95 Mio. EUR). Der Januarumsatz 2009 habe trotz der montageunfreundlichen Temperaturen den des Vorjahreszeitraums übertroffen und deute auf eine weiterhin intakte Investitionsbereitschaft für Solarstromtechnik hin, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.


13.02.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Wachstum mit Photovoltaik: CENTROSOLAR Group AG übertrifft Planung für 2008 deutlich

Hauptsitz der CENTROSOLAR Group AG in München.
Hauptsitz der CENTROSOLAR Group AG
in München.

Mit Höchstwerten bei Umsatz und Ergebnis hat die CENTROSOLAR Group AG nach vorläufigen Berechnungen das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz stieg demnach im Jahr 2008 überplanmäßig um mehr als 50 % auf 331,8 Millionen Euro (2007: 220,3 Mio. EUR). Anfang des Jahres hatte das Solar-Unternehmen noch einen Umsatz von 310 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Rund 73 % des Umsatzes wurde mit Photovoltaik-Anlagen erwirtschaftet, die an Handwerker vertrieben und auf Dächern installiert wurden.  Rund 27 % des Umsatzes wurden mit Schlüsselkomponenten für die Solar-Branche erzielt, wie beispielsweise Modulbefestigungssystem und Solarglas. Der überwiegende Teil des Umsatzes wurde nach ersten Hochrechnungen im Ausland generiert.

Auch das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich deutlich um 44 % auf 21,6 Millionen Euro und konnte die Prognose von 22 Millionen Euro im Wesentlichen erfüllen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs sich um den Faktor 2,5 auf 12,2 Millionen Euro (2007: 4,8 Mio. EUR). Das Nachsteuerergebnis verdreifachte sich von 1,4 Millionen Euro auf nunmehr 3,9 Millionen Euro. Die geprüften Ergebnisse sollen zur Jahresabschlusskonferenz am 20. März 2009 veröffentlicht werden.

Die CENTROSOLAR Group AG ist mit derzeit über 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz 2008 von 331 Millionen Euro einer der führenden Anbieter von Photovoltaik-Anlagen für Dächer sowie von Komponenten in Europa. Das Programm umfasst PV-Komplettsysteme, Module sowie Befestigungssysteme und Solarglas. CENTROSOLAR verfügt über PV-Modulproduktionswerke in Wismar (Deutschland) und Doesburg (Niederlande) sowie ein Solarglaswerk in Fürth (Deutschland). Das Unternehmen betreibt eigene Vertriebsbüros in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden und in den USA.


13.02.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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EUROSOLAR kritisiert die "Roadmap Energiepolitik 2020" des Bundesumweltministers: Ausbauziele für erneuerbare Energien zu konservativ

Hermann Scheer: Nein zu Laufzeitverlängerungen für AKW und neuen Kohlekraftwerken.
Hermann Scheer: Nein zu Laufzeitverlängerungen
für AKW und neuen Kohlekraftwerken.

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e. V., deren Präsident der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer ist, wertet die "Roadmap Energiepolitik 2020" als einen Wegweiser in die prinzipiell richtige Richtung: Eine Energieversorgung jenseits von Atomenergie und fossilen Energien. Das in der "Roadmap" angegebene Ausbauziel für die erneuerbaren Energien von 30 Prozent bis 2020 im Stromsektor bleibe jedoch hinter den tatsächlich gegebenen Möglichkeiten zurück, kritisiert EUROSOLAR in einer Pressemitteilung. 

40 Prozent Ökostrom bis 2020 möglich

Seit 2000, dem Jahr des Inkrafttretens des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), sei der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung von vier auf 16 Prozent gewachsen - also um 12 Prozent in nur acht Jahren, erinnert EUROSOLAR. "Allein in den Jahren 2007/2008 stieg der Anteil um fünf Prozent. Schon die Fortsetzung dieses Ausbautempos innerhalb der nächsten zwölf Jahre würde einen Stromversorgungsanteil erneuerbarer Energien auf über 40 Prozent ergeben", heißt es in der Pressemitteilung. Selbst dieses Ausbautempo ließe sich noch weiter beschleunigen, wenn "willkürliche Genehmigungsverweigerungen" bei Standorten politisch beseitigt würden, wie sie besonders in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen bestehen, so EUROSOLAR weiter.


EUROSOLAR: Weder Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch neue Großkohlekraftwerke sind erforderlich

Die Ausbaumöglichkeiten seien nicht zu trennen von der Frage, ob Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke (wie es Union und FDP fordern) oder neue, große Kohlekraftwerke erforderlich sind. EUROSOLAR kommt hier zu einem entschiedenen "Nein". Voraussetzung sei aber, dass der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien von der Politik mutig weiter vorangetrieben wird. Das tatsächliche Ausbaupotenzial der erneuerbaren Energien in Verbindung mit dem beschleunigten Ausbau dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung führe zu klaren Schlussfolgerungen: weder seien Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch Investitionen in neue große Kohlekraftwerke mit finanziellen Amortisationszeiten von über 40 Jahren energiewirtschaftlich erforderlich oder sinnvoll.

13.02.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR e. V,
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Timex-Gruppe weiht größtes Freiflächen-Solarkraftwerk Connecticuts ein

Photovoltaik-Freiflächenanlage nahe der Timex-Zentrale in Middlebury.
Photovoltaik-Freiflächenanlage nahe der
Timex-Zentrale in Middlebury.

Am 5. Februar, 2009 hat der Schmuck- und Uhrenhersteller Timex Group USA (Middlebury, Connecticut) ein Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Gelände seiner Unternehmenszentrale in Middlebury eingeweiht. Laut Pressemitteilung des Unternehmens ist das PV-System mit 800 Modulen die größte Freiflächenanlage des Bundesstaates Connecticut und möglicherweise sogar des gesamten Nordwestens der USA. Das insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar (1,9 Millionen EUR) teure Kraftwerk auf dem Gelände des Uhrenherstellers besteht aus 27 Solarmodul-Reihen, jedes Modul hat eine Nennleistung von 244 Kilowatt (kW). Die Anlage soll jährlich 285.439 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, was dem Bedarf von etwa 30 durchschnittlichen Haushalten in Connecticut entspreche, heißt es in der Pressemitteilung.   Während der auf 25 Jahre geschätzten Laufzeit werde das Solarkraftwerk die Umwelt um ungefähr 3.000 Tonnen CO2-Emissionen entlasten. Finanziert wurde das Projekt über Steuernachlässe und durch die Unterstützung des Connecticut Clean Energy Fund (CCEF) im Umfang von 920.000 US-Dollar (714.000 EUR).


Strom aus Sonnenlicht reduziert den ökologischen Fußabdruck

Zur Durchführung des Projekts verpflichtete die Timex Gruppe das Unternehmen Solar Works Inc., das inzwischen als Alteris Renewables Inc. (Wilton, Connecticut) firmiert. "Seit unserem ersten Treffen mit der Timex Group war offensichtlich, dass das Unternehmen sich der Reduktion seines CO2-Fußabdrucks verpflichtet hat", sagte Ron French, Präsident von Alteris. Bei der Einweihung waren Vertreter der kommunalen, bundesstaatlichen und nationalen Politik ebenso zugegen wie Repräsentanten von Alteris Renewables, des CCEF und Mitarbeiter von Timex. Hans-Kristian Hoejsgaard, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Timex-Gruppe sagte, das Projekt werde die Energieeffizienz des Unternehmenshauptsitzes verbessern und sei ein wichtiger Teil der unternehmerischen Anstrengungen Energie einzusparen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. "Für das Ziel, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, ist die Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität ein wichtiger Bestandteil" sagte Hoejsgaard. "Während der von uns prognostizierten Systemlaufzeit von 25 Jahren gleicht die Solarstromanlage Emissionen aus, die beispielsweise 11,8 Millionen vermiedenen Autobahnkilometern oder den positiven Effekten der Pflanzung von fast 31.000 Bäumen entsprechen", fügte er hinzu.

13.02.2009   Quelle: Timex Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Timex Group/Todd Atkinson.,
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"Woche der Sonne" eröffnet die Solar-Saison in Deutschland

Start der Solar-Woche 2008 in Berlin.
Start der Solar-Woche 2008 in Berlin.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ruft zu Beginn der Solar-Saison zum dritten Mal zu bundesweiten Solarenergie-Aktionen in der Woche vom 9. bis 17. Mai auf. Während der "Woche der Sonne" werden in vielen tausend Städten und Kommunen in ganz Deutschland Informationsveranstaltungen zur Solarenergie stattfinden. Handwerker, Solarinitiativen, Kommunen und andere lokal tätige Akteure sind dazu aufgerufen, vor Ort Aktionen im Rahmen der "Woche der Sonne" durchzuführen. Die größte Solarkampagne Deutschlands hat das Ziel, über die Vorteile der Strom- und Wärmeerzeugung mit Solarenergie zu informieren und für den Ausbau der Solarenergie im privaten und kommunalen Sektor zu werben. Der BSW-Solar unterstützt die lokalen Solarveranstaltungen mit Informationsmaterial, Ideen und Konzepten.   Im Kampagnenjahr 2008 wurden bereits 2.500 Veranstaltungen bundesweit durchgeführt. Auch in diesem Jahr wird mit einer Rekordbeteiligung von mehreren tausend Veranstaltungen während der Aktionswoche gerechnet. Die "Woche der Sonne" ist Teil der Europäischen Solartage, die am 15. und 16. Mai zeitgleich in vielen europäischen Ländern stattfinden.


Photovoltaik-Markt um 35 Prozent gewachsen; Solarthermie legt mehr als 100 Prozent zu

"Wir erwarten, dass sich in diesem Jahr wieder mehrere hunderttausend Besucher bei der Woche der Sonne über die klimaschonende Solarenergie informieren werden", erklärt Emanuel Höger, Projektleiter der Woche der Sonne. "Der Markt ist im vergangenen Jahr bei der Photovoltaik um 35 Prozent und bei der Solarthermie um mehr als 100 Prozent gewachsen - ein Zeichen dafür, dass immer mehr Bundesbürger die Solarenergie als sichere Investition begreifen. Wir gehen davon aus, dass die Woche der Sonne mit der Branche weiter wächst", so Höger weiter. Während der Aktionswoche finden in ganz Deutschland Vortragsveranstaltungen, Solarfeste, Infostände, Tage der offenen Tür bei Handwerksbetrieben und Solaranlagenbetreibern, Ausstellungen in Rathäusern und Banken, Schulprojekte und vieles andere mehr statt. Mitmachen können alle, die sich vor Ort für die verstärkte Nutzung der umwelt- und klimafreundlichen Solarenergie engagieren möchten. Der BSW-Solar stellt dafür professionelle Informations- und Werbematerialien zur Verfügung: Solarzeitungen und großformatige Plakatausstellungen zu Solarstrom und Solarwärme sowie Ankündigungsplakate, Postkarten und Luftballons.
Unterstützt wird die Solarkampagne von den Zentralverbänden des Handwerks ZVSHK (Sanitär, Heizung, Klima), ZVEH (Elektro) und ZVDH (Dachdecker), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie einer Vielzahl von Umwelt- und Solarverbänden, wie z.B. der Deutschen Umwelthilfe. Das Bundesumweltministerium fördert die Woche der Sonne, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist Schirmherr.


"European Solar Days" in zahlreichen EU-Ländern

Zum zweiten Mal finden in diesem Jahr am 15. und 16. Mai die Europäischen Solartage statt, die "European Solar Days". In Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Spanien, Norwegen, Italien, Slowenien, der Schweiz und den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern werden zeitgleich Solarveranstaltungen durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Kommission.

Auf den Internetseiten der Kampagne besteht ab sofort die Möglichkeit, Veranstaltungen zur Woche der Sonne 2009 zu registrieren. In Kürze können dort auch die Informationsmaterialien zu Solarwärme und Solarstrom bestellt werden. Interessierte Bürger finden dort auch die Veranstaltungen in ihrer Region.
Weitere Informationen rund um die Woche der unter http://www.woche-der-sonne.de/

13.02.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Windenergie-Markt in den USA wuchs 2008 um mehr als 8.300 MW

Jährliches Wachstum der Windenergieleistung in den USA (blau) und kumulativ in MW.
Jährliches Wachstum der Windenergieleistung
in den USA (blau) und kumulativ in MW.

Mit der Neuinstallation von insgesamt 8.358 Megawatt (MW) Windenergieleistung im Jahr 2008 hat die Wind-Industrie der Vereinigten Staaten von Amerika alle bisherigen Rekorde gebrochen, berichtet der Amerikanische Windenergie-Verband (American Wind Energy Association; AWEA) in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig gab die AWEA zu bedenken, dass die Entwicklung im laufenden Jahr wegen der andauernden Finanzkrise unsicher sei. Das bedeutende Wachstum, das die Industrie im Jahre 2008 erzielt habe, steigerte die gesamte Windenergie-Kapazität um 50 % und sei für Investitionen von rund 17 Milliarden US-Dollar verantwortlich. Dies mache die Windenergie gemeinsam mit dem Erdgas landesweit zu einer der wichtigsten neuen Energiequellen. Seit Ende 2008 bewegten sich sowohl die Finanzierung von Projekten sowie die Aufträge für Turbinenteile auf ein geringes Niveau hin, was zum Abbau von Arbeitsplätzen in der Windturbinen-Branche geführt habe.   "Unsere Zahlen sind sowohl erfreulich als auch ernüchternd", sagte die Geschäftsführerin der AWEA, Denise Bode. "Das Ergebnis der U.S. Windenergie-Industrie im Jahr 2008 bestätigt, dass diese Branche einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt hat. Sie ist bereit, auf das vom Präsidenten vorgegebene Ziel hinzuwirken, die installierte Leistung zur Nutzung der erneuerbaren Energien innerhalb von drei Jahren zu verdoppeln. Gleichzeitig ist jedoch offensichtlich, dass die Finanzkrise sich stark auf neue Windenergie-Projekte auswirkt. Wir beobachten bereits Arbeitsplatzverluste in Bereichen, in denen die Windenergie am vielversprechendsten für die Wirtschaft sein könnte: nämlich bei der Fertigung von Systemen. Schnelles Handeln ist deshalb unbedingt gefragt, um den Schwung der Industrie aufrechtzuerhalten, damit Arbeitsplätze geschaffen werden, wir unser Land sicherer machen und unseren Kindern ein stabileres Klima hinterlassen können."


In den fünf besten US-Bundesstaaten sind jeweils mehr als 1.000 MW Windenergie-Leistung installiert

Die 2008 fertig gestellten Windenergieprojekte machen nach vorläufigen Schätzungen der AWEA 42 % der in den USA im vergangenen Jahr neu installierten Kapazität zu Nutzung erneuerbarer Energien aus. Mit diesen Windenergieanlagen können rechnerisch mehr als zwei Millionen Haushalte versorgt werden sowie knapp 44 Millionen Tonnen CO2-Emmissionen vermieden werden, betont die AWEA. Allein die von der Windindustrie im vierten Quartal an das Netz gebrachte Leistung von 4.112 MW, übertreffe bereits die Kapazität der bislang jährlich neu installierten Anlagen, mít Ausnahmen des Jahres 2007. Insgesamt ist in den Vereinigten Staaten eine kumulierte Leistung von 25.170 MW installiert, womit fast sieben Millionen Haushalte mit sauberer, unerschöpflicher und im eigenen Land produzierter Energie versorgt werden könnten. Iowa hat mit seinen 2.790 MW installierter Windenergie-Kapazität Kalifornien (2.517 MW) übertroffen. Die fünf hinsichtlich der Kapazität führenden Staaten sind Texas (7,116 MW), Iowa (2,790 MW), Kalifornien (2,517 MW), Minnesota (1,752 MW) und Washington (1,375 MW). Oregon ist in die Gruppe der Bundesstaaten aufgestiegen, in denen mehr als 1.000 MW Windenergieleistung installiert ist. Die AWEA schätzt, dass aktuell 85.000 Menschen in der Windindustrie beschäftigt sind, eine Zahl die sich vor einem Jahr noch auf 50.000 belief. Arbeitsplätze finden sich in so verschiedenen Bereichen wie bei der Produktion von Turbinenteilen, dem Bau und Installation von Windturbinen, im Turbinen-Betrieb und bei der Wartung, sowie rechtlichen und werblichen Dienstleistungen.


Wachstum der Industrie verlangsamt sich wegen schwieriger Finanzierung von Windenergie-Projekten

Die AWEA rechnet damit, dass einige Arbeitsplätze verloren gehen werden, wenn die Finanzierung neuer Projekte nicht schnell wieder gesichert wird. Das Wachstum habe aber auch neue Arbeitsplätze bei Produzenten geschaffen. So sei der Anteil der in den Vereinigten Staaten hergestellten Zuberhörteile von 30 % im Jahr 2005 auf ungefähr 50 % im Jahr 2008 gestiegen. Hersteller von Windturbinen und Zulieferunternehmen haben in den letzten beiden Jahren 70 neue Werke beziehungsweise Erweiterungen oder Neubauten gemeldet. Damit seien in 2008 unmittelbar 13.000 neue Jobs geschaffen worden. Dennoch melden Windturbinenhersteller und Zulieferer wegen der schwachen Auftragslage Arbeitsplatzverluste. "Es besteht die Hoffnung, dass Rahmenbedingungen, wie die im Wirtschaftspaket enthaltenen Maßnahmen zur Verbesserung der Steuervorteile, schnell Gesetz werden. So können Gelder freigesetzt werden, um weitere Projekte zu realisieren", betont Bode. Sie fordert die neue US-Regierung dazu auf, langfristige Gesetze zur Förderung erneuerbarer Energien zu erlassen, um eine saubere Energiewirtschaft zu ermöglichen.


13.02.2009   Quelle: AWEA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AWEA,
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BMU präsentiert den Fahrplan zur klimafreundlichen, sicheren und preisgünstigen Energieversorgung ohne Atomstrom

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU) hat am 12.02.2009 ein Gesamtkonzept zur Energiepolitik bis zum Jahr 2020 vorgestellt. "Die Roadmap ist eine seriös durchgerechnete Handlungsanweisung, mit der wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern können. Wir zeigen damit, wie wir Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise zusammenbringen", sagte Machnig bei einer Veranstaltung in Berlin. "Wir werden den Anteil der erneuerbaren Energien bei der Stromversorgung bis 2020 auf über 30 Prozent ausbauen, den Atomausstieg umsetzen und uns für effizientere fossile Kraftwerke einsetzen", sagte Machnig. Durch Einsparmaßnahmen wie die energetische Gebäudesanierung und durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien lasse sich der fossile Wärmebedarf bis 2020 um ein Viertel senken.  "Auch im Verkehrsbereich liegen noch große Potenziale. Mit Hilfe effizienterer Technologien, durch den Einsatz von nachhaltigen Biokraftstoffen und durch eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene lassen sich die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrsbereich bis 2020 um mindestens 20 Prozent reduzieren", sagte der Staatssekretär.


Enormer Handlungsbedarf bei der Energieeffizienz

Während vor allem bei der Förderung der erneuerbaren Energien bereits viel erreicht worden sei, bestehe bei der Energieeffizienz enormer Handlungsbedarf, betont Machnig. Die Bundesregierung habe sich darauf verständigt, die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber dem Jahr 1990 zu verdoppeln. "Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, müssen wir den Strombedarf bis 2020 um 11 Prozent reduzieren. Dafür brauchen wir effizientere Kraftwerke - und wir müssen für mehr Effizienz in der Nachfrage sorgen. Deshalb brauchen wir ein Energieeffizienzgesetz, das diesen Namen auch verdient. Es muss zusätzliche Impulse für Energiedienstleistungen und wirtschaftliche Energieeffizienzmaßnahmen geben. Außerdem wollen wir, dass in energieintensiven Betrieben ein Energiemanagement eingeführt werden muss", sagte Matthias Machnig.


Broschüre im Internet oder per Post

Die "Roadmap Energiepolitik 2020. Neues Denken – Neue Energie" konzentriert sich auf die zehn wichtigsten energiepolitischen Handlungsfelder. Dabei wird das bislang Erreichte analysiert und konkret aufgezeigt, was bis zum Jahr 2020 noch zu tun ist. Die Roadmap kann im Internet eingesehen und bestellt werden unter http://www.bmu.de

12.02.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Klimaneutraler Online-Handel: Solar-Spotmarkt pvXchange installiert eigene Photovoltaik-Anlagen

pvXchange: Solarstrom für Server.
pvXchange: Solarstrom
für Server.

Der führende Spotmarkt für Solartechnik, pvXchange, hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2010 seine komplette geschäftliche Aktivität klimaneutral umzusetzen. Ein wesentlicher Schritt sei die erste eigene Solarstromanlage, die im Dezember 2008 auf dem Hausdach eines Mitarbeiters im Norden von München installiert wurde. Weitere Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 200 kWp sollen im Laufe des Jahres folgen, berichtet pvXchange in einer Pressemitteilung. Laut einer Studie des Bundesumweltministeriums ist das Internet gegenwärtig für etwa zwei Prozent des deutschen Stromverbrauchs verantwortlich, da z. B. Rechenzentren für das weltweite Datennetz viel Energie benötigen. Welchen Anteil der Online-Handel daran hat, ist unbekannt.  Fest stehe nur, dass durch die virtuelle Warenvermittlung zum Beispiel umweltbelastende Fahrten zu Kundengesprächen sowie der Transport und die Herstellung von Katalogen vermieden werden.


Ökostrom als Ausgleich für den Betrieb der Internet-Server

"Das reicht uns aber noch nicht! Neben dem Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien für unsere Büros wollen wir in Zukunft auch einen Ausgleich für den Betrieb der Internet-Server schaffen", erläutert Martin Schachinger, Geschäftsführer der pvXchange GmbH, die Umweltziele des Unternehmens. Im nächsten Schritt soll ein Programm folgen, das die Klimabelastungen durch die notwendigen Reisen der Mitarbeiter ausgleicht.

Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH hat sich als weltweiter Marktführer bei der Online-Vermittlung von Photovoltaik-Produkten für Geschäftskunden etabliert. 2008 vermittelte das Unternehmen nach eigenen Angaben Solarmodule mit einer Leistung von rund 100 Megawatt. Dies entspricht einem Handelsvolumen von ca. 300 Millionen Euro. Mit seinem internationalen Netzwerk und ergänzenden Dienstleistungen baut pvXchange seine Position auf dem global wachsenden Markt für erneuerbare Energien stetig aus. pvXchange ist neben Europa auch in Asien und den USA präsent.


12.02.2009   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sanyo,
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Solar Energie Süd stellt 3,6 Megawatt-Solarpark in Sachsen fertig

 3,6 MW-Solarpark Blumroda.
3,6 MW-Solarpark Blumroda.

Im sächsischen Borna wurden mit der Montage der letzten Photovoltaik-Module die Baumaßnahmen für den Solarpark "Blumroda" abgeschlossen. Das Solarkraftwerk mit einer Leistung von 3,6 Megawatt (MWp) wurde endgültig an das Netz angebunden, berichtet die Solar Energie Süd GmbH (Weingarten) in einer Pressemitteilung. Der Solarpark "Blumroda", der mit monokristallinen Hochleistungs-Solarmodulen von SOLPOWER errichtet wurde, ist eine der größten Freilandanlagen in Sachsen. Standort des Solarkraftwerks ist ein ehemals gewerblich genutztes Areal inmitten des Industriegebiets der Stadt Borna. Nach kompletter Fertigstellung werden laut Solar Energie Süd in dem Solarpark pro Jahr etwa 3,5 Million Kilowattstunden Solarstrom erzeugt.  Dieser Stromertrag entspricht dem Jahresverbrauch von 800 Haushalten. Das Solarkraftwerk werde damit jährlich rund 2.300 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen, betont das Unternehmen. Mit dem Bau und der Montage der Anlage seien überwiegend Betriebe aus der Region beauftragt worden.


Sonne satt: 975 kWh pro m2

"Das Kraftwerk in Borna ist dank seiner Größe und den damit verbundenen Einsparmöglichkeiten auf allen Ebenen der Systemkosten ein Beleg für die Fortschritte bei der Erschließung der Kostensenkungspotenziale in der Photovoltaik-Industrie", heißt es in der Pressemitteilung. Die solare Globalstrahlung beträgt in Borna laut DWD (Deutscher Wetterdienst) 975 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf Modulebene. Damit gehört der Standort zu den sonnenreichen Regionen Deutschlands und bietet beste Voraussetzungen für hohe Solarerträge. Die Hochleistungs-Solarmodule stammen von der SOLPOWER AG und die Wechselrichter von der SIEMENS AG.

12.02.2009   Quelle: Solar Energie Süd GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Energie Süd GmbH,
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US-Solarverband SEIA fordert klares Votum für die Solarbranche im Konjunkturpaket

Beschäftigte des Photovoltaik-Produzenten First Solar.
Beschäftigte des Photovoltaik-Produzenten
First Solar.

Der US.Solarverband SEIA (Solar Energy Industries Association) hat die US-Regierung dazu aufgefordert, im Rahmen des Konjunkturpaketes Maßnahmen zur Solarenergie aufzunehmen, die unmittelbar Arbeitsplätze schaffen und die Dynamik der Solarbranche aufrechterhalten sollen. "Keine andere Branche in Amerika hat ein ähnlich brisantes Wachstum erfahren wie die Solarindustrie in den letzten drei Jahren. Wir sind mit einem Heer von Arbeitnehmern und mit bis zum Rande gefüllten Lagerhäusern gewappnet, die Wirtschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen, wenn die Regierung geeignete Gesetze erlässt", sagte Rhone Resch, Präsident und Vorstandsvorsitzender der SEIA.  Er lobte den US-Präsidenten Barack Obama dafür, dass er den Beitrag der Solarbranche zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie deren landesweit Milliarden schwere Investitionen in Solarprojekte als Wirtschaftsmotor anerkennt. "Wenn die Regierung ein Konjunkturpaket mit den von der Branche geforderten und für die Solarindustrie wichtigen Gesetzen verabschiedet, werden wir allein im Jahr 2009 67.000 Arbeitsplätze schaffen, ein Gigawatt Solarstrom-Kapazität installieren und gleichzeitig eine Millionen Tonnen CO2-Emissionen verhindern können. Und wir sind gerade erst am Anfang, weil wir diese Zahlen im Jahr 2010 verdoppeln werden", fügte Resch hinzu.


Investitionen in erneuerbare Energien als Schlüssel zur wirtschaftlichen Erholung

SEIA beziffert die Zahl an Unternehmen der Solarbranche mit landesweit 3.400. Falls die US-Regierung bedeutende, auf die Solarindustrie zielende Gesetze erlasse, argumentiert SEIA, könnten mittelständische Unternehmen sofort Arbeitsplätze schaffen und neue Solarkraftwerke installieren, die amerikanische Gemeinden mit sauberer, erneuerbarer Energie versorgen. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass Präsident Obama, der Senat und das Repräsentantenhaus als Teil des amerikanischen Konjunkturpakets bedeutende Investitionen für Solar- und andere erneuerbare Energien anstoßen wollen. Dennoch muss die endgültige Fassung des Gesetzes die besten Versionen beider Häuser vereinen, um die Solarwirtschaft auf Trab zu halten", sagte Resch. Dan Leary, Präsident und Vorstandsvorsitzender eines mittelständischen Unternehmens namens Nexamp, bekräftigt dies: "Die Zahl unserer Mitarbeiter stieg im letzten Jahr von sieben auf 25. Ein Konjunkturprogramm mit entsprechenden Gesetzen wird für zusätzliche Solarenerige-Projekte sorgen, die wir sofort umsetzen können und die es uns erlauben werden, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen."

12.02.2009   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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NRW: Kontinuierlicher Ausbau der erneuerbaren Energien verhindert Stromlücke

Strom aus Wind: preisstabil und wirtschaftlich.
Strom aus Wind: preisstabil und
wirtschaftlich.

Von der im Januar veröffentlichten Strom-Ausbauprognose des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) gehe ein klares Signal aus, betont die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW in einer Pressemitteilung. Schreite der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voran wie bisher, werde durch den Atomausstieg keine Stromlücke in Deutschland entstehen. Laut der Studie werden die Erneuerbaren im Jahr 2020 selbst unter konservativen Annahmen 47 % des deutschen Strombedarfs decken. Im Jahr 2008 waren es laut BEE 15,3 %. Ausgerechnet Nordrhein-Westfalen als selbst ernanntes Energieland Nummer eins hinke jedoch dem Bundestrend dagegen deutlich hinterher, so die Landesarbeitsgemeinschaft.  Die Landesregierung habe sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2020 rund 20 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr (nach heutigem Stand ca. 14 % des Verbrauchs) aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Selbst von diesem wenig ambitionierten Ziel sei man in NRW noch weit entfernt: Gerade einmal 6 – 7 % des Strombedarfs in NRW würden gegenwärtig aus Erneuerbaren Energien gedeckt. Von 2006 bis 2007 stieg der Anteil nur von 5,3 % auf 6,1 %. Diese schleppende Entwicklung sei jedoch weniger auf mangelnde Potenziale der erneuerbaren Energien, als auf den mangelnden politischen Willen diese Potenziale auch vollständig zu nutzen zurückzuführen. "Die Regierungsfraktionen in NRW bekennen sich klar zu einer Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke und sehen dabei großzügig über die ungeklärte Frage der Endlagerung, limitierte Uran-Vorkommen und die reale Bedrohung eines Störfalls hinweg", kritisiert die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW.


Bundesverband Windenergie: Kernenergie ist ein Irrweg

"Die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW ermutigt die Landesregierung, ihre Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu intensivieren. Die Ergebnisse der Strom-Ausbauprognose des BEE sollten für NRW Ansporn sein, günstige Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien zu schaffen. Der Weg zurück in die Kernenergie ist ein Irrweg, hinter welchem vor allem die Gewinninteressen der konventionellen Energiewirtschaft stehen!“ sagt der Landesvorsitzende des Bundesverbandes Windenergie, Friedbert Agethen. In einem von der Agentur für Erneuerbare Energie, dem DIW Berlin und dem ZSW Stuttgart durchgeführten Bundesländer-Ranking über den Fortschritt des Ausbaus erneuerbarer Energien belegte NRW Platz 12. Nur Hessen und das Saarland schnitten von den Flächenländern schlechter ab. Besonders gerügt worden sei NRW für die administrativen Hemmnisse bei Genehmigungsverfahren für den Bau von Windenergie- und Biogasanlagen. "Diese Entwicklung ist angesichts der Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser innovativen Energieträger nicht nachvollziehbar", so Agethen weiter.


Windenergie von besonderer industriepolitischer Bedeutung

Die Wirtschaftlichkeit der Windenergie lasse sich leicht mit Zahlen belegen, so die Landesarbeitsgemeinschaft. 2008 hätte eine Kilowattstunde Strom aus Windenergie zirka 8 Cent gekostet und damit häufig unter dem an der Leipziger Strombörse gehandelten Strompreis gelegen. Ihr größter Vorteil liege jedoch in ihrer Preisstabilität: Seien die Anlagen einmal errichtet, produzierten sie zu stets gleichen Bedingungen, was Ihre Kosten wesentlich kalkulierbarer mache als die von Öl, Gas und Kohle. Dies veranlasse zunehmend auch Unternehmen in eine autarke Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zu investieren. Darüber hinaus sei die Windenergie in NRW auch industriepolitisch von besonderer Bedeutung. In den vergangenen Jahren hat die Windindustrie nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft rund 10.000 zukunftssichere und hoch qualifizierte Arbeitsplätze in NRW geschaffen, vor allem im Maschinenbau und der Elektrotechnik: Jedes zweite weltweit in eine Windenergieanlage eingebaute Getriebe stamme aus NRW. Auch die positiven Auswirkungen auf andere Industriebereiche seien beachtlich. So werde in der Windkraftindustrie heute schon mehr Stahl verarbeitet als in der traditionellen Werftindustrie. Nicht zuletzt auch die notorisch klammen öffentlichen Kassen profitierten von den auf Ihrem Gebiet aufgestellten Windenergieanlagen, denn in vielen Kommunen zahlen die Betreiber einen Großteil der Gewerbesteuer.


Intelligenter Mix aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie kann den Wegfall der Atomenergie problemlos ausgleichen

Unter klimapolitischen Gesichtspunkten gebe es zu dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und steigender Energieeffizienz ohnehin keine sinnvollen Alternativen, heißt es in der Pressemitteilung. 2008 haben die Erneuerbaren allein bei der Stromproduktion fast 87 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Dieser Betrag steigt laut BEE bis 2020 auf über 200 Millionen Tonnen pro Jahr. Analog sinkt der Bedarf an fossilen Brennstoffen und mit ihm die hohen Kosten für Importe sowie externe Kosten für Klima- und Umweltschäden. "Die Strom-Ausbauprognose des BEE zeigt deutlich, dass ein intelligenter Mix aus Wind-, Sonnen- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie den Wegfall der Atomenergie problemlos kompensieren kann. Erneuerbare Energien sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung. Es ist daher an der Zeit, auch in NRW die Weichen in diese Richtung zu stellen", sagt Agethen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Verbänden und aktiven Persönlichkeiten aus der Branche der erneuerbaren Energie in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Vorbild der Dachverbände in Bund und EU vertritt die Landesarbeitsgemeinschaft die Branche spartenübergreifend gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

12.02.2009   Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW,
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Geschäftsbereiche des Photovoltaik-Zulieferers InnoLas werden selbstständige Unternehmen

Laserstation für die Photovoltaik-Industrie.
Laserstation für die Photovoltaik-Industrie.

Die InnoLas GmbH (Krailling) hat ihre Geschäftsbereiche mit Wirkung vom 1. Januar 2009 neu organisiert und in die drei selbstständigen Unternehmen InnoLas Systems GmbH, InnoLas Semiconductor GmbH und InnoLas Laser GmbH eingebracht. Geschäftsführer von InnoLas Systems, die Laseranlagen für die Mikromaterialbearbeitung mit dem Schwerpunkt Solarzellen-Herstellung entwickelt und produziert, ist Richard Grundmüller. Das Unternehmen bietet Systeme für Silizium-Solarzellen sowie CIS- bzw. CIGS-Dünnfilm-Solarzellen.  Die auf Laseranlagen zur Wafer-Markierung spezialisierte InnoLas Semiconductor wird von Geschäftsführer Andreas Behr geleitet. Reinhard Kelnberger ist als Geschäftsführer für InnoLas Laser verantwortlich, die Laserstrahlquellen für wissenschaftliche Messanwendung und künftig auch für die Materialbearbeitung entwickelt und herstellt.

Die drei Geschäftführer wollen mit dieser Neuorganisation der seit langem intern vollzogenen Profilierung und Verselbstständigung der Einzelbereiche rechtlich und organisatorisch Ausdruck verleihen. Zugleich sollen die drei Unternehmen in den jeweiligen Zielmärkten noch deutlicher mit ihren eindeutig spezialisierten Leistungsprofilen wahrgenommen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Alle drei Unternehmen agieren als selbstständige Gesellschaften, die über ihre je eigenen Vertriebs-, Entwicklungs-, Produktions- und Serviceabteilungen verfügen. Lediglich bei den internationalen Kundenzentren in USA (InnoLas Inc.) und Südost-Asien (InnoLas South East Asia) greifen die drei Unternehmen auf gemeinsame Ressourcen zurück. Die jeweiligen Immobilien der drei GmbHs am Standort Kraillingen gehören bereits seit 2006 der InnoLas Holding GmbH.


12.02.2009   Quelle: InnoLas GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: InnoLas Systems,
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Bundesverband Solarwirtschaft: Solarstromanlage sorgt für sauberen Strom und sichere Rendite

Montage einer Solarstromanlage.
Montage einer Solarstromanlage.

In Zeiten weltweiter Finanzturbulenzen bleibe die Investition in sauberen Solarstrom eine sichere und rentable Anlage für jeden Hausbesitzer, betont der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Seit Beginn des Jahres gilt in Deutschland das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es garantiert dem privaten Betreiber einer handelsüblichen Solarstromanlage über zwanzig Jahre hinweg einen festen Einspeisetarif für den selbst produzierten Strom, wenn er diesen in das Stromnetz einspeist. 2009 darf sich der Anlagenbetreiber über 43 Eurocent je produzierter Kilowattstunde Solarstrom vom eigenen Hausdach freuen. "Dadurch kann über die Laufzeit der Anlage eine Betreiberrendite von rund sechs Prozent erzielt werden. Je nach Anlagenart und Standort hat sich die Anschaffung so bereits nach rund 14 Jahren rentiert", heißt es in der Pressemitteilung.  Mit moderner Simulationssoftware sei es möglich, die Solarerträge inzwischen sehr genau im Voraus zu berechnen. Das Betreiberrisiko beim Einsatz bewährter Technik lasse sich so auf ein Minimum reduzieren.


Solarstromvergütung mit "Frühjahrsbonus"

Wer sich früh in diesem Jahr für eine Solaranlage entscheide, werde doppelt belohnt. Zum einen seien die Preise rechtzeitig zum Jahresbeginn gesunken, zum anderen profitiere der Käufer umso mehr, je früher im Jahr er seine Anlage an das Netz bringt. Zusätzlich zu den 20 Jahren Solarstromvergütung bekommt der Besitzer einer Solarstromanlage die restlichen Monate des Inbetriebnahmejahrs extra bezahlt. Wer also gleich Anfang März 2009, wenn der Schnee auf dem Dach getaut ist, seine Anlage an Netz bringt, erhält für zusätzliche neun Monate seinen Einspeisetarif sozusagen als "Frühjahrsbonus", so der BSW-Solar.


Verbraucher haben die Zukunft der deutschen Energieversorgung in der Hand

Dr. Sebastian Fasbender vom Bundesverband Solarwirtschaft rät deshalb Interessenten jetzt zum Einstieg in die eigene Stromerzeugung: "Eine eigene Solarstromanlage bedeutet aktiven Klimaschutz, der sich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz auch finanziell rechnet. Wer im Angesicht der Finanzkrise nach einer sicheren Geldanlage sucht, ist mit Solarstrom auf der richtigen Seite. Und außerdem hat jeder Verbraucher es somit selbst in der Hand, dass die Zukunft der deutschen Energieversorgung erneuerbar ist." Die Anschaffung einer Solarstromanlage wird über das attraktive KfW-Kreditprogramm "Erneuerbare Energien" erleichtert. Es gewährt zinsvergünstigte Darlehen in Höhe von bis zu 100 Prozent netto der Investitionskosten. Das Kreditprogramm kann auch direkt über die Hausbank in Anspruch genommen werden.

11.02.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Sharp setzt auf Griechenland und sieht beste Bedingungen für einen Photovoltaik-Boom

PV-Module von Sharp.
PV-Module von Sharp.

Eine Neuregelung der Einspeisevergütungen für Solarstrom stärkt den griechischen Photovoltaikmarkt. Der Solar-Pionier Sharp will den massiven Ausbau der Photovoltaik in dem Mittelmeerland unterstützen und setzt auf Solarstrom als Wirtschaftsmotor. Mit einem großen Photovoltaik-Potenzial, und wenig installierter Solarleistung sei der griechische Solarmarkt trotz guter Einspeisevergütungen und idealer klimatischer Bedingungen erst schwach ausgebaut, so Sharp in einer Pressemitteilung. Eine Neuregelung des griechischen Photovoltaikgesetzes soll das jetzt ändern: Mitte Januar hat das griechische Parlament Änderungen zur Förderung Erneuerbarer Energien beschlossen, um dem Markt zu schnellem Wachstum zu verhelfen.   "Die Gesetzesnovellierung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Noch ist es nicht zu spät für Griechenland, an den europäischen Photovoltaikboom anzuschließen - und sich dadurch sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile zu sichern", kommentiert Peter Thiele, Geschäftsführender Vizepräsident von Sharp Energy Solution Europe (SESE).


Ideale Voraussetzungen und günstige Rahmenbedingungen

Garantierte Einspeisevergütungen von 40 bis 50 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom über 20 Jahre gehören ebenso zum griechischen Einspeistarifsystem wie der Beschluss, eine jährliche Förderbegrenzung (Deckelung) von 0,8 Gigawatt für Neuinstallationen aufzuheben. Angaben des griechischen Photovoltaikverbandes HELAPCO zufolge bleibt der Einspeisetarif bis 2010 unverändert, er unterliegt bis dahin also keiner Degression. Anlagenbauer haben zudem eine Realisierungsfrist von 18 Monaten nach Antragsbewilligung - so können sie bei einer Installation praktisch bis Anfang 2012 mit der jetzigen Vergütung rechnen. Im Laufe dieses Jahres soll zusätzlich ein Sonderprogramm für weitere 750 Kilowatt beschlossen werden, das höhere Vergütungen für Dachinstallationen vorsieht. "Vor allem die Aufhebung der Zubaugrenze ist ein großer Fortschritt und bestätigt unsere Strategie, auf Griechenland als Zukunftsmarkt zu setzen", sagt Peter Thiele. "Griechenlands Einsatz für die Photovoltaik ist gleichzeitig ein Konjunkturprogramm für das Land - Solarenergie schafft Arbeitsplätze in Herstellung, Handel und Handwerk. Im weltgrößten Solarmarkt Deutschland beispielsweise sind schätzungsweise rund 48.000 Menschen in der Solarstrombranche beschäftigt", so Thiele weiter.


Solarstromproduktion entspricht besonders dem Bedarf im Sommer und zur Mittagszeit

Nach Vorgaben der Europäischen Union muss Griechenland bis 2010 20,1 Prozent des Gesamtstrombedarfs aus erneuerbaren Energien decken - verglichen mit 12,1 Prozent im Jahr 2006. Bei zunehmendem Energiebedarf ein Ziel, das ohne den massiven Einsatz von Photovoltaik nicht zu erreichen sei, betont Sharp. Dabei habe eine starke Nutzung von Solarstrom für den Mittelmeerstaat gleich mehrere Vorteile: Neben der Reduzierung von CO2-Emissionen mache sich Griechenland unabhängig von fossilen Energieträgern. Außerdem erzeugen Solaranlagen genau dann Strom, wenn hoher Bedarf besteht: im Sommer und zur Mittagszeit benötigen Klima- und Kühlanlagen besonders viel Energie.

11.02.2009   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH,
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Wechsel im Aufsichtsrat des Solar-Unternehmens Conergy

Conergy-Chef Ammer: "Aufsichtsrat
mit profilierten und erfahrenen Köpfen
besetzt".

Als Folge der neuen Aktionärsstruktur der Conergy AG kommt es im Aufsichtsrat des Hamburger Solar-Anbieters zu Veränderungen: Dr. Dr. h.c. Andreas J. Büchting, Hans John Jetter, Alexander Rauschenbusch und Andreas Rüter haben ihr Amt zum 31. Januar 2009 niedergelegt, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Auf Antrag der Gesellschaft seien vom Amtsgericht Hamburg Andreas de Maizière, Klaus-Joachim Krauth und Norbert Schmelzle für den Zeitraum bis zur Hauptversammlung 2009 der Conergy AG als neue Mitglieder in den Aufsichtsrat bestellt worden.   Andreas de Maizière verfüge über langjährige Erfahrung im Bankgeschäft und sei lange Zeit Vorstandsmitglied der Commerzbank AG gewesen. Derzeit ist er Partner der Doertenbach & Co GmbH, Frankfurt und Mitglied mehrerer Aufsichtsräte. Auch Klaus-Joachim Krauth bringe umfangreiche Erfahrungen aus Finanzen und Controlling mit. So sei er unter anderem als Finanzvorstand bei der Hexal AG tätig gewesen. Derzeit ist er als Finanzchef (CFO) Leiter der Family Offices Athos Service GmbH. Norbert Schmelzle hat als Geschäftsführer bzw. Vorstand verschiedener Industrieunternehmen über viele Jahre insbesondere Know-how in Strategiefragen und im operativen Controlling internationaler Organisation erworben, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung der Kaefer Isoliertechnik GmbH in Bremen. Norbert Schmelzle ist heute als Unternehmensberater tätig.

"Wir freuen uns, dass wir den Aufsichtsrat mit profilierten und erfahrenen Köpfen besetzen konnten. Den Vorgängern sind wir zu großem Dank verpflichtet: Dr. Andreas Büchting, Alexander Rauschenbusch und Andreas Rüter haben das Unternehmen Conergy über viele Jahre hinweg begleitet und den Aufstieg des Unternehmens zu einem der größten Solar-Anbieter der Branche unterstützt. Das Unternehmen ist ihnen dankbar, dass sie auch in der schwierigen Zeit zu Conergy gestanden haben. Wir danken auch John Jetter, dass er dem Unternehmen während seiner Neuausrichtung und besonders während der Kapitalerhöhung mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat", sagte Dieter Ammer, Vorstandvorsitzender der Conergy AG.

11.02.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik: Sputnik Engineering garantiert einwandfreien Anlagenbetrieb an 355 Tagen im Jahr

"MaxControl": Komplettservice
mit Garantie.

Seit dem 1. Januar 2009 hat der Schweizer Wechselrichter-Hersteller Sputnik Engineering AG die garantierte Verfügbarkeit seiner SolarMax-Zentralwechselrichter auf 97 Prozent erhöht. Mit "MaxControl" können Kunden sicher sein, dass Sputniks Servicetechniker Anlagenfehler sofort erkennen und beheben, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ein einwandfreier Wechselrichterbetrieb an 355 Tagen pro Kalenderjahr sei somit gewährleistet. Bisher kam Sputnik bei Ausfallzeiten von mehr als fünf Arbeitstagen für den Ertragsausfall einer Photovoltaikanlage auf. Sollte die Solarstromanlage wider Erwarten an mehr als zehn Tagen im Jahr ausfallen, zahlt Sputnik im Sommer ab dem elften Tag jeden Tag pro Kilowatt installierter AC-Wechselrichterleistung eine Ertragsausfallpauschale von 1,80 Euro, bzw. im Winter 0,80 Euro. 



Keinerlei Zusatzkosten für Serviceeinsätze

Für eine Solarstromanlage mit einem SolarMax 300C-Wechselrichter ergebe das im Sommer eine Tagespauschale von 540 Euro. "Mit der neuen Verfügbarkeitsgarantie haben wir die Sicherheit für unsere Kunden weiter erhöht. Die klare Berechnungsformel schafft eine optimale Transparenz", erklärt Stefan Burri, Sputniks Leiter des Technischen Verkaufssupports. Der Datenreport im csv-Format, den Sputnik seinen Kunden monatlich per E-Mail zustellt, schlüsselt nicht nur die Tages- und Monatsenergieerträge, sondern auch Ausfallzeiten der Solarstromanlage auf. Für Sputniks Serviceeinsätze fallen keinerlei Zusatzkosten an, betont das Unternehmen. "Egal, ob die SolarMax-Wechselrichter in Deutschland oder in der Schweiz, in Griechenland, Spanien oder Tschechien repariert werden müssen - im MaxControl-Servicepaket sind sämtliche Arbeitszeit-, Reise- und Materialkosten enthalten", heißt es in der Pressemitteilung.


Datenlogger sendet automatisch Fehlermeldung

Damit Sputnik mögliche Anlagenfehler jederzeit sofort feststellen kann, überwacht der integrierte Datenlogger MaxWeb alle angeschlossenen Geräte. Erkennt er einen Anlagen-, Netz- oder Wechselrichterfehler, der 30 Minuten lang bestehen bleibt, sendet er automatisch Fehlermeldungen an das zentrale SolarMax-Webportal. Der MaxControl-Kunde erhält die Fehlermeldung je nach Wunsch entweder per E-Mail oder SMS. Optional informiert MaxWeb beliebig viele weitere Personen.

Ob Ertragsdaten oder Statusmeldungen -über das SolarMax Webportal können MaxControl-Kunden alle Daten der registrierten Geräte ohne Zusatzkosten jederzeit abfragen. Täglich sendet MaxWeb die Datensätze jedes SolarMax-Zentralwechselrichters und seines Zubehörs automatisch an die internetbasierte Kommunikationslösung. Zusätzlich zu den überwachten Zentralwechselrichtern können Nutzer des SolarMax-Webportals Datensätze und Statusmeldungen von bis zu zehn SolarMax-Stringwechselrichtern abfragen. Alle übrigen Leistungen wie eine garantierte Wechselrichterverfügbarkeit, die Ertragsausfallpauschale und die Servicegarantieverlängerung gelten jedoch nur für die SolarMax-Zentralwechselrichter.


Garantieleistungen für mehr als 20 Jahre

Das Rundum-Sorglos-Paket MaxControl hat eine Laufzeit von zwei Jahren und drei Monaten nach Auslieferung des SolarMax-Zentralwechselrichters. Im Anschluss können MaxControl-Kunden die Serviceleistungen um bis zu 18 Jahre verlängern. Die gesamte Laufzeit beträgt somit maximal 20 Jahre und drei Monate.

11.02.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik: Gainesville führt als erste Stadt in den USA Einspeisevergütung für Solarstrom ein

Gainesville will als erste US-Kommune Solarstrom-Einspeisung vergüten.
Gainesville will als erste US-Kommune
Solarstrom-Einspeisung vergüten.

Der Energieversorger Gainesville Regional Utilities (GRU; Gainesville, Florida) meldete am 6. Februar 2009, dass sein Vorstand, eine Kommission der Stadt Gainesville, der Einführung einer Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen zugestimmt habe. Vorbild für dieses in den USA erstmalig in Kraft tretende Programm waren laut Pressemitteilung die sehr erfolgreichen Solarenergie-Förderprogramme mit gesetzlich garantierten Solarstrom-Tarifen in Europa. Investieren Kunden von GRU im Rahmen des Programms in Photovoltaik-Systeme können sie den Solarstrom unmittelbar an GRU verkaufen. Ed Regan, stellvertretender Geschäftsführer für strategische Planung bei GRU, hatte vor dem Entwurf des Förderprogramms Deutschland besucht, um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie weitere europäische Solarstrom-Tarifsysteme kennenzulernen.   "Ein Einspeisevergütungstarif bietet Investoren einen besseren Anreiz für Solarenergie-Projekte als herkömmliche Förderprogramme, weil er ihnen 20 Jahre lang eine feste Vergütung pro Kilowattstunde Solarstrom garantiert. Das gewährleistet ein zuverlässiges und planbares Einkommen", sagte Regan. Es werde erwartet dass die Regulierungsbehörde für den Energiemarkt (Florida Public Service Kommission) dem Programm zustimme und es anschließend in Kraft treten kann. Danach können Kunden von GRU ab dem 1. März die Einspeisevergütung beantragen, heißt es in der Pressemitteilung. Betreiber von Photovoltaikanlagen, die sich in den ersten beiden Jahren beteiligen, sollen 20 Jahre lang eine garantierte Solarstromvergütung in Höhe von 0,32 US-Cent (ca. 0,25 Eurocent) pro Kilowattstunde (kWh) erhalten. Nach Schätzungen von GRU können Photovoltaik-Großprojekte auf dieser Grundlage Renditen von 5 Prozent erzielen.


EPIA unterstützt Einführung von Einspeisetarifen in den USA

Eine Delegation des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbands (EPIA) besuchte Gainesville um die Einführung des Einspeisetarifsystems zu unterstützen und um die Solarenergie in Florida zu fördern. Einige EPIA-Mitglieder hatten an einer Konferenz in Tallahassee teilgenommen, auf der Fördergesetze für erneuerbare Energien diskutiert wurden, welche die Energiesicherheit erhöhen und Arbeitsplätze schaffen sollen. Die Mitglieder von EPIA repräsentieren 80 Prozent der weltweiten Photovoltaik-Hersteller. Dr. Murray Cameron, Vorstand Operatives Geschäft von Phoenix Solar (Sulzemoos) und Vizepräsident der EPIA sagte: "Wir sehen unsere Aufgabe darin, den Solarmarkt der USA so weit zu fördern, dass er in drei Jahren der größte Markt der Welt wird. In den derzeit schwierigen wirtschaftlichen Zeiten gibt es nur wenige Investitionsmöglichkeiten, die sicherer als die Solarbranche sind".

11.02.2009   Quelle: Gainesville Regional Utilities   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GRU,
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Photovoltaik-Grundlagenforschung: Rückwärtsstrom wirft neues Licht auf Solarzellen

Oberflächenmorphologie einer Solarzelle mit Defekten entlang zweier Korngrenzen.
Oberflächenmorphologie einer
Solarzelle mit Defekten entlang
zweier Korngrenzen.

Der elektrische Durchbruch von Solarzellen ist nicht auf die Oberflächenpräparation zurückzuführen. Das zeigten jetzt Physiker der Universität Leipzig und des Photovoltaik-Herstellers Q-Cells SE aus Bitterfeld-Wolfen. Mit einer neuartigen Methode sei die Abbildung der Phänomene mit bisher unerreichter Ortsauflösung gelungen, berichtet die Universität Leipzig in einer Pressemitteilung. Die Ergebnisse sind in "physica status solidi" in einem so genannten Rapid Research Letter veröffentlicht. Was Licht absorbiert, kann auch leuchten. Dieses Prinzip nutzt die Photovoltaik, indem Solarzellen Sonnenlicht absorbieren und in elektrische Energie umwandeln. An den Solarzellen entsteht eine Photospannung, so dass der fließende Solarstrom Arbeit leisten kann. Diese Betriebsart heißt "Vorwärtsrichtung". Wird nun von außen in Vorwärtsrichtung eine Spannung an die Solarzelle angelegt, leuchtet die Solarzelle (im unsichtbaren infraroten Spektralbereich) entsprechend dem Prinzip einer Leuchtdiode. Defekte im Material werden als dunkle Bereiche direkt sichtbar, da die Lichtausbeute dort geringer ist als in den defektfreien Gebieten.   In diesen Bereichen kann die Solarzelle unter Beleuchtung auch keinen Photostrom und damit keine elektrische Leistung erzeugen.


Scharfes Bild von Defekten an Korngrenzen im multi-kristallinen Silizium

Mit der Rückwärtsrichtung in der Solarzelle setzte sich Dominik Lausch von der Abteilung Halbleiterphysik des Instituts für Experimentelle Physik II auseinander. Er beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit Solarzellen, an die er eine Spannung mit entgegengesetztem Vorzeichen anlegte, also in der so genannten Rückwärtsrichtung. Auch hier zeigte die Solarzelle charakteristische Leuchterscheinungen, nun aber ausschließlich an den Defekten, insbesondere an den im untersuchten multi-kristallinen Silizium enthaltenen Korngrenzen. Es entsteht ein sehr scharfes Bild der Lumineszenz, eine optische Strahlung durch den Übergang von Elektronen zu einem niederenergetischem Ausgangszustand. "Das ermöglicht die Lokalisierung und Identifizierung von Defekten mit vorher nicht bekannter und erreichter räumlicher Auflösung", sagt Prof. Marius Grundmann, Direktor des Institutes und Leiter der Abteilung Halbleiterphysik, der zugleich gemeinsam mit Dr. Kai Petter von Q-Cells SE Betreuer der Arbeit ist.

Die von den Forschern etablierte Methode heißt ReBEL und steht für "Reverse Bias Electroluminescence" (Elektrolumineszenz unter Rückwärtsspannung). "Die Forschungsergebnisse befördern die Photovoltaik als nachhaltige und umweltgerechte Technologie", freut sich Dr. Petter. "Unsere Firma, deren Kerngeschäft die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von leistungsfähigen Solarzellen aus mono- und multikristallinem Silizium ist, wird davon profitieren."


Wo Licht ist, ist auch Schatten

Neben dieser neuen Analysemethode für komplette Solarzellen sei die Analyse des Rückwärtsbereichs von Solarzellen auch technologisch von herausragender Bedeutung, heißt es in der Pressemitteilung. Im Normalbetrieb arbeitet die Solarzelle im Vorwärtsbetrieb. Falle jedoch auf ein Solarmodul Schatten, z. B. durch herabgefallenes Laub oder Verschattung durch einen Baum, sind die im Schatten befindlichen Solarzellen auf einmal unter Rückwärtsspannung. Halten sie dies nicht aus, fließt ein großer Strom durch den Effekt des elektrischen "Durchbruchs". Hier werden typischer Weise Ladungsträger in einem starken elektrischen Feld beschleunigt, das in der Diode innerhalb der Solarzelle entsteht. Das erzeugt neue Ladungsträgerpaare und kann so zu einem hohen, schlimmstenfalls unkontrollierbaren Strom führen, der die Solarzelle und das gesamte Modul zerstören kann (Hot-Spot-Effekt). Die Forscher haben nun herausgefunden, dass dieser Durchbruchstrom nur an bestimmten Defekten und lokal begrenzt auftritt. Zudem hänge sein prinzipielles Auftreten nicht von der Oberflächenpräparation der Solarzelle mit saurer oder alkalischer Behandlung ab, mit der die Lichteinkopplung in die Solarzelle verbessert wird (Antireflektionsschicht).

Die Ergebnisse sind in physica status solidi in einem Rapid Research Letter veröffentlicht (Dominik Lausch, Kai Petter, Holger von Wenckstern, Marius Grundmann, Correlation of pre-breakdown sites and bulk defects in multicrystalline silicon solar cells, Phys. Status Solidi RRL 3, pp. 70-72 (2009))

11.02.2009   Quelle: Universität Leipzig   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Leipzig,
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Gehrlicher Solar AG profitiert von Mittelstandsförderung

Wirtschaftsdelegation des Deutschen Bundestages bei Gehrlicher.
Wirtschaftsdelegation des Deutschen
Bundestages bei Gehrlicher.

Am 5. Februar 2008 hat der Unterausschuss "ERP-Wirtschaftspläne" des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages im Rathaus in Coburg getagt. Im Rahmen dieser öffentlichen Ausschusssitzung haben sich die Delegierten in einem Gespräch mit Vertretern der lokalen Wirtschaft und der Kommune ein persönliches Bild über die Herausforderungen und Ergebnisse der regionalen Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung aus ERP-Mitteln gemacht. Der Vorsitzende des Unterausschusses Dr. h.c. Hans Michelbach (CDU/CSU), MdB für den Wahlkreis Coburg, hatte die Delegierten zu der Reise nach Coburg und Schweinfurt eingeladen. Im Anschluss an die Tagung besuchten die Delegierten, unter denen auch Ute Berg (SPD), MdB, Horst Friedrich (FDP), MdB sowie Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), MdB, waren, die Gehrlicher Solar AG in Neustadt.  Das Photovoltaik-Unternehmen gehört zu den Mittelständlern, die im Rahmen des ERP-Innovationsprogramms gefördert werden: "Diese Förderung unterstützt uns bei der Verwirklichung unserer ehrgeizigen Ziele", bedankt sich Klaus Gehrlicher, Gründer und Vorstandsvorsitzender.


Klaus Gehrlicher: Akzeptanz umweltschonender Stromerzeugung aus Solarenergie stärken

Die Gehrlicher Solar AG plant, baut, wartet und betreibt Photovoltaik-Anlagen und ist mit Niederlassungen in Italien, Griechenland und Spanien vertreten. Der Hauptsitz sowie das Logistikzentrum von Gehrlicher befinden sich im Industriegebiet von Neustadt. Beim Besuch des Unternehmens informierte Klaus Gehrlicher die Delegierten über die Entwicklung einer eigenen Unterkonstruktions- und Verkabelungslösung für Solarstromanlagen. Zudem nahm er die Gelegenheit wahr, die Vertreter des Wirtschaftsausschusses auf die künftigen Herausforderungen hinzuweisen: "Vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Klimawandels müssen wir die Akzeptanz für erneuerbare Energien und insbesondere für umweltschonende Stromerzeugung aus Solarenergie stärken. Zudem benötigen wir noch mehr qualifizierte Fachkräfte, insbesondere Elektrotechniker", appellierte der mittelständische Unternehmer an die Anwesenden.


ERP-Kredite zur Förderung mittelständischer Unternehmen

Das ERP-Sondervermögen ist ein seit 1953 bestehendes Sondervermögen des Bundes, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verwaltet wird und aus dem Marshallplan entstanden ist. ERP-Mittel wurden in den ersten Jahren zum Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft eingesetzt, vor allem zum Ausbau des Verkehrswesens und der Energieversorgung. Seit Beendigung des Wiederaufbaus werden ERP-Kredite zur Existenzgründung sowie zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen verwendet. Die Mittel des ERP-Sondervermögens werden in der Regel als Kredite vergeben, wobei die Tilgungsleistungen und Zinsen dem Sondervermögen wieder zufließen. ERP-Kredite sind vor allem durch günstige Zinsen, lange Laufzeiten, durch den Verzicht auf Tilgungsleistungen in den ersten Jahren sowie eine jederzeitige Rückzahlungsmöglichkeit gekennzeichnet.

11.02.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Solar Decathlon Europe 2010: Die ersten Entwürfe sind abgegeben

Zehnkampf um das beste Solar-Haus.
Zehnkampf um das beste Solar-Haus.

Die HFT Stuttgart ist eine von 20 Hochschulen weltweit, die beim Solar Decathlon Europe 2010 dabei sind. Bei diesem "Solaren Zehnkampf"–Wettbewerb treten ausgewählte Hochschulteams an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie versorgtes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Die teilnehmenden Hochschulen kommen unter anderem aus Spanien, Großbritannien, den USA, Mexiko und China. In Deutschland steht die HFT Stuttgart im Wettbewerb mit drei weiteren Hochschulen. Ende Januar haben alle Hochschulteams die Pläne und Konzepte ihrer Entwürfe in Madrid abgegeben. Damit ist die erste Phase abgeschlossen und mit der zweiten Phase beginnt die Weiterentwicklung, Detailplanung und Bauvorbereitung.  An der HFT Stuttgart soll unter der Projektleitung von Professor Dr. Jan Cremers der Beweis angetreten werden, dass energieeffizientes Bauen mit einem hohen architektonischen Anspruch einhergehen kann. In interdisziplinären Teams wird ein leichtes Elementbausystem entwickelt und umgesetzt.

Der Wettbewerb sei eine hervorragende Gelegenheit, den Studierenden der HFT Stuttgart einen wichtigen neuen Baustein ihrer interdisziplinären und praxisnahen Ausbildung anzubieten, beton die Hochschule. Das Kernteam für den Beitrag der HFT Stuttgart stammt aus dem Master-Studiengang Architektur, welches den Wettbewerb kontinuierlich über seine Laufzeit bis in den Sommer 2010 bearbeiten und begleiten wird. Es wird dabei unterstützt und betreut durch zahlreiche Professoren der Fakultät Architektur und Gestaltung. Weitere beteiligte Studiengänge sind Sustainable Energy Competence (SENCE), Bauphysik, Innenarchitektur und Konstruktiver Ingenieurbau.


Förderer und Sponsoren gesucht

Momentan konzentrieren sich die Anstrengungen in der frühen Phase des Wettbewerbs besonders darauf, Förderer und Sponsoren zu gewinnen, die das Team der HFT Stuttgart mit Erfahrungswissen, Sachleistungen und auch finanziell unterstützen. Zum Abschluss des Wettbewerbs werden die Häuser aller Teams in Madrid eine Woche lang einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Neben dem Konzept, der Energiebilanz und dem Innovationsgehalt werden auch Komfort, Gestaltung, Kommunikation und Marktfähigkeit bewertet. Das Hauptziel des Wettbewerbs ist es, bei Studierenden und in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für und das Wissen um die Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens und der Nutzung regenerativer Energien zu steigern. Die Markteinführung innovativer solarer Energietechnologien soll gefördert werden.

Weitere Informationen: http://www.sdeurope.de

10.02.2009   Quelle: HFT Stuttgart   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Decathlon Europe 2010,
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Photovoltaik-Produzent Suntech erwirkt einstweilige Verfügung gegen Markenschutzrechtsverletzung

Suntech-Chef Shi wehrt sich gegen Produktpiraten.
Suntech-Chef Shi wehrt sich
gegen Produktpiraten.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi; China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen, hat in Deutschland eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen "Suntech Power Holding (Hongkong) Co., Limited" sowie zwei Distributoren erwirkt. Das genannte Unternehmen stehe in keinerlei Verbindung mit dem führenden Solarunternehmen Suntech Power Holdings Co., Ltd. aus China, heißt es in einer Pressemitteilung. Die einstweilige Verfügung verbiete es dem Unternehmen aus Hong-Kong und den Distributoren, Produkte unter dem Markennamen Suntech zu verkaufen, so die Suntech Power Holdings Co., Ltd. "Obwohl es bis jetzt nur vereinzelte Fälle gab, in denen einige Firmen Imitate unserer Produkte verkauft haben, müssen wir unsere Kunden proaktiv schützen", erklärt Dr. Zhengrong Shi, Vorsitzender und Vorstand von Suntech.   "Wir müssen nicht nur unsere Kunden, sondern auch die Marke Suntech gegenüber Firmen schützen, die unrechtmäßig Profit aus dem Markennamen und aus gefälschten Produkten schlagen", betont Shi.


Rund 1.000 Mitarbeiter sorgen für die Qualitätssicherung

"Aufgrund ständiger Qualitätskontrollen kann Suntech für seine Solarprodukte marktführende Nutzleistungen garantieren und übertrifft damit bei seinen Projekten regelmäßig die Ziele bezogen auf die gewonnene Energie", führt Dr. Shi aus. "Suntech-Produkte kommen in vielen der wichtigsten und größten Photovoltaikprojekten weltweit zum Einsatz. Wir sind sehr stolz auf unsere Erfolgsgeschichte und werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um die Integrität der Firma Suntech zu wahren", unterstreicht Shi. Mehr als 250 Ingenieure in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und mehr als 700 Mitarbeiter in der Qualitätssicherung stellen sicher, dass Suntech die marktführende Qualität der Produkte und einen hohen Wirkungsgrad garantieren kann, heißt es in der Pressemitteilung. Unabhängige Testinstitute weltweit wie TÜV, VDE, UL und ASU hätten die Qualität und Leistungsfähigkeit von Suntechs Solarprodukten bestätigt. Zudem unterliegen nach Angaben des Unternehmens alle Produktionsstandorte der ISO9000 Norm zum Qualitätsmanagement und den ISO 14000 Umweltstandards.


Datenblätter ermöglichen Überprüfung von Modulen

"Gefälschte Produkte lassen sich oft durch den genauen Vergleich des Namens oder des Logos von echten Suntech Produkten unterscheiden", erläutert der Hersteller. Die Original Logos und Bezeichnungen finden sich auf der Webseite von Suntech, auf den Datenblättern der jeweiligen Produkte. Kunden, welche die Echtheit eines Suntech Produktes überprüfen möchten, dem Hersteller über eine Fälschung melden wollen oder den Kontakt zum nächstgelegenen offiziellen Suntech Händler suchen, können Suntech kontaktieren unter services@suntech-power.com oder telefonisch unter +86 400 8888 009.

Datenblätter mit regionalen Produktinformationen bietet Suntech im Internet an unter der Adresse: http://www.suntech-power.com/en/products/products_by_region.php.

10.02.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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meteocontrol präsentiert Solarstrom-Prognose für Energieversorger auf der E-world energy & water 2009

Solarstrom-Prognose von meteocontrol.
Solarstrom-Prognose von meteocontrol.

Die meteocontrol GmbH (Augsburg), eine hundertprozentige Tochter der S.A.G. Solarstrom AG, wird vom 10. bis 12. Februar ihr Leistungsportfolio auf der E-world 2009 in Essen in Halle 2, Stand 2-429 vorstellen. meteocontrol ist auf Energie- und Wetterdatenmanagement sowie die Online-Überwachung von Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. Im Mittelpunkt des Messeauftritts werden Lösungen zum so genannten Smart Metering (intelligente Strommessung) und eine adaptive Solarstromprognose für Energieversorger stehen. Die Energiewirtschaft wird vom 10.-12. Februar in Essen Möglichkeiten der effizienten Energienutzung diskutieren. Einer der Schwerpunkte wird dabei Smart Metering als Voraussetzung für verbrauchs- und tageszeitabhängige Tarife sein, aber auch die Frage, wie sich erneuerbare Energien effizient in den Energiemix und die Prozesse der Versorger einbinden lassen. 
Leistungsprognose für Solarstromanlagen mehrere Tage im Voraus

Die meteocontrol GmbH zeigt auf der E-world mit ihrem webbasierten Energieportal eine Lösung zum Smart Metering, mit deren Hilfe Stadtwerke ihren Kunden über ein Webportal Einblick in den individuellen Verbrauch geben können. Als neue Dienstleistung für Energieversorger stellt meteocontrol eine sich anpassende Solarstromprognose vor, mit der Energieversorger die erzeugte KW-Leistung der Solarstromanlagen in ihrem Netz über mehrere Tage im Voraus prognostizieren können. Für diese Lösung greift die meteocontrol auf Daten von rund 14.000 Wetterstationen weltweit zurück sowie auf Erfahrungen in der Fernüberwachung von über 8.200 Anlagen. Als eines der führenden Unternehmen für Ertragsgutachten für Photovoltaik bündelt meteocontrol diese Erfahrung zu einem Dienstleistungsangebot, das es Energieversorgern ermöglicht, ihren solaren Anteil am Energiemix sehr viel genauer zu planen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

10.02.2009   Quelle: meteocontrol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meteocontrol GmbH,
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Neckarsulmer Wechselrichterhersteller heißt jetzt KACO new energy; neuer "Energy Cube" liefert Solar- und Windstrom

In wenigen Stunden entsteht aus dem praktisch zu transportierenden Container eine autarke Energieversorgung.
In wenigen Stunden entsteht aus dem
praktisch zu transportierenden Container
eine autarke Energieversorgung.

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH heißt jetzt KACO new energy GmbH. Der neue Name sei Ausdruck für die zunehmende Internationalisierung der Geschäftsbeziehungen seit der Unternehmensgründung im Jahr 1999, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Ausland erziele der Neckarsulmer Wechselrichterhersteller inzwischen etwa ein Drittel seines Jahresumsatzes, der innerhalb von zehn Jahren von 1,5 auf zuletzt 250 Millionen Euro gewachsen sei. Mit der Umfirmierung werde KACO auch seinen vielfältigen Kompetenzen bei den erneuerbaren Energien gerecht. Ein Beispiel sei der "Energy Cube", der erstmalig im Nordirak zur Anwendung kommt: Die hybride Energieversorgungseinheit für netzferne Gebiete ersetzt Dieselgeneratoren. Ein Wind- und Solar-Generator mit batteriegekoppeltem KACO-Inselwechselrichter garantieren eine durchgehende Stromversorgung. 

KACO-Chef Hofmann: Photovoltaik leistet wichtigen Beitrag zur Konjunktur

Weltweit gefragt seien vor allem Photovoltaik-Netzeinspeisewechselrichter, betont das Unternehmen. "Seit auch andere Länder ein Einspeisegesetz nach deutschem Vorbild eingeführt haben, ist die Solarstromerzeugung speziell in Südeuropa auf dem Vormarsch", erklärt KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann die Entwicklung auf dem internationalen PV-Markt. Der allmähliche Strukturwandel wirke sich positiv auf die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation aus. "Die Photovoltaik leistet einen wichtigen Beitrag zur Konjunktur und stellt außerdem, anders als viele Finanzmarktprodukte, eine sichere Geldanlage dar", glaubt Hofmann. Mit Humor dagegen kommentiert er den Abschied vom alten Namen: "Haben Sie schon einmal gehört, wenn Menschen aus dem nicht-deutschen Sprachraum versuchen, Gerätetechnik auszusprechen?"


Vertriebsleiter erwartet, dass Frankreich Spanien in Sachen Photovoltaik überholen wird

Im vergangenen Jahr hat KACO new energy nach eigenen Angaben Wechselrichter mit einer Leistung von 480 Megawatt (MW) verkauft. 30 Prozent davon gingen ins Ausland, Tendenz steigend. Mit über 60 Megawatt sei Spanien der wichtigste Auslandsmarkt gewesen. Für den dortigen Boom großer Freiflächenanlagen sei das Unternehmen mit seinen Zentralwechselrichtern bestens gerüstet gewesen. Inzwischen hat Madrid die Einspeisevergütung für Freiflächenanlagen auf 300 Megawatt, für Dachanlagen auf 200 Megawatt begrenzt. Deshalb rechnet Vertriebsleiter Andreas Seybold künftig mit einer neuen Rangfolge für KACO: "Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr Frankreich vor Spanien liegt. Anschließend folgen Italien, Tschechien und Griechenland."


Hybride Energieversorgungseinheit mit Photovoltaik-Generator und Windrad

Neben netz- und batteriegekoppelten Solarwechselrichtern umfasst die technologische Bandbreite von KACO new energy Wechselrichter für Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen und Konzentrator-Module, Entwicklungen zur solaren Wasseraufbereitung und zur Stromversorgung von Elektromobilen. Das zweite Standbein bilden Stromversorgungen für Bahn und Industrie. Der Energy Cube wurde zur emissionsfreien Stromversorgung in netzfernen Gebieten entwickelt. Seit einiger Zeit ist das neue KACO-Produkt im nordirakischen Erbil erfolgreich in Betrieb, der drittgrößten Stadt des Landes. Mittelpunkt der mobilen Energieversorgungseinheit ist ein KACO-Inselwechselrichter vom Typ K 3000. Sonnenlicht wird mit Hilfe eines 1,3 Kilowatt starken Photovoltaik-Generators in Strom umgewandelt und anschließend in einer Batteriebank gespeichert. Ein Windrad unterstützt das System, indem es die Solarenergie nachts oder in Monaten mit geringer Einstrahlung ergänzt. Da die Stromversorgung rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit gesichert ist, sind Dieselgeneratoren überflüssig. Auf Basis eines Containers ist der Energy Cube in nur wenigen Stunden aufgebaut, betont der Hersteller.

10.02.2009   Quelle: KACO new energy GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH.,
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San Franciscos Bürgermeister startet zusätzliches Förderprogramm für erneuerbare Energien

Bürgermeister Newsom kündigte günstige Solar- und Energieeffizienzdarlehen an.
Bürgermeister Newsom kündigte günstige
Solar- und Energieeffizienzdarlehen an

Am 2. Februar 2009 kündigte der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, das größte steuerbasierte kommunale Kreditprogramm zur Förderung der erneuerbaren Energien in den USA an. Das "San Francisco Clean Energy Loan Program" (CEL) soll Bürgern und Unternehmen der viertgrößten kalifornischen Stadt den Zugang zu Krediten erleichtern, die für Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen sowie zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden benötigt werden. Die Finanzbehörde der Stadt sucht jetzt private Partner zur Finanzierung und Durchführung des bis zu 20 Millionen US-Dollar (ca. 15,5 Millionen EUR) umfassenden Energie-Kreditprogramms.   San Franciso biete Bürgern und Unternehmen mit seinem GoSolarSF-Programm bereits die landesweit umfangreichste Förderung von Solar-Projekten. Dieses kommunale Programm, gekoppelt mit den bundesweiten Steuernachlässen (federal tax credits; FTC) sowie mit der Unterstützung im Rahmen der California Solar Initiative (CSI) könnten die Kosten einer durchschnittlichen Solar-Anlage ungefähr halbieren, heißt es in der Pressemitteilung von Bürgermeister Newsom. Seit Beginn des GoSolarSF-Programms im Juli 2008 sei die Zahl neuer Solaranlagen um 300% gestiegen.


Größtes Kreditprogramm seiner Art in den Vereinigten Staaten soll Solarenergie und Energieeffizienz fördern

Die aktuelle Krise auf dem Kreditmarkt habe dazu geführt, dass es für viele Menschen immer schwieriger werde, private Kredite oder Darlehen für auf ein Eigenheim zu bekommen, betont Newsom. Das CEL-Programm begegne diesem Umstand damit, dass es die Kredite nicht an den Schuldner, sondern an das jeweilige Gebäude binde. Dessen Bewohner sollen den Kredit mit speziellen Einkommensteuervorteilen über eine Laufzeit von 20 Jahren abzahlen. Weil dies den Geldgebern höhere Sicherheit biete, werde erwartet, dass infolge der günstigeren Wettbewerbsbedingungen mehr Kredite vergeben werden können. "Wir müssen erneuerbare Energien und energieeffiziente Gebäude für Menschen aller Einkommensgruppen erschwinglich machen", sagte Bürgermeister Newsom. "Während unser Förderprogramm für Solaranlagen mit vielen zusätzlichen Installationen sehr erfolgreich ist, wird unser neues Programm Hauseigentümern Kredite zu niedrigen Zinsen zur Verfügung stellen, mit denen Verbesserungen zur Energieeinsparung von Gebäuden durchgeführt werden können.“


Programm soll Kredite zu niedrigen Zinsen für Solaranlagen und Energie-Effizienz-Upgrades freisetzen

Das CEL-Programm von San Franciso soll GoSolarSF ergänzen, indem es Bürgern Optionen zur Restfinanzierung von Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen anbietet. Es kann aber auch zur Förderung kleiner Windenergie-Projekte und zur Energieeffizienzsteigerung genutzt werden. San Franciso will seinen Einwohnern helfen, bauliche Verbesserungen durchzuführen und Energiekosten zu senken sowie das Portfolio der Stadt für erneuerbare Energien auszuweiten. "Die Klimakrise hat unser Land zu einem Wendepunkt geführt bei dem wir Energie grundlegend anders erzeugen und nutzten müssen", sagte Bürgermeister Newsom. "Innovative öffentlich-private Partnerschaften wie beispielsweise dieses Kreditprogramm, können Wege in eine sauberere Energiezukunft weisen."

10.02.2009   Quelle: City and County of San Francisco   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City and County of San Francisco,
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Neue Solar-Dachbörse für Mittelhessen mit Tauglichkeitsprüfung für alle Projekte

Der Verein Sonneninitiative e.V. hat zusammen mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und mit Unterstützung der E.ON Mitte eine neue Dachbörse in das Internet gestellt, die Dächer im Kreis zur Solarstrom-Produktion vermitteln soll. Jedes Dach werde einzeln vor Ort vom Verein auf Tauglichkeit geprüft, betonen die Initiatoren in einer Pressemitteilung.  Die Dachbörse ist Teil der Kampagne "RegioEnergie" des Kreises. Mit dieser interaktiven Dachbörse, erläuterten Volker Klös und Christian Quast vom Verein, könnten Kontakte zwischen Investoren, die Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen suchten, und Dachbesitzern, die ihre Dachfläche vermieten wollen, geknüpft werden. "Dachbesitzer können sich in der Dachbörse via Internet eintragen und die Daten ihrer Dachfläche angeben", beschreibt Klös die Vorgehensweise. Danach prüfe der Verein das Dach auf seine Eignung. Erst dann werde das Dach für die Investoren freigeschaltet. "Der Investor kann daraufhin Kontakt zum Besitzer des Daches aufnehmen und einen Mietvertrag aushandeln", so Klös weiter.


Informationen und Mietverträge zum Herunterladen

Die Datenverwaltung und Administration übernimmt der Landkreis. Datenerfassung, Prüfung und Eingabe der Daten werden vom Verein Sonneninitiative gewährleistet, der selbst drei Dutzend große Photovoltaikanlagen in Bürgerhand betreibt, so genannte Bürgersonnenkraftwerke. Informationen rund um die Photovoltaik und eine Möglichkeit zum Herunterladen von Mietverträgen runden das Angebot für Freunde der solaren Energieerzeugung ab. Auch E.ON Mitte habe Informationen und Checklisten eingestellt, die bei der Planung einer Photovoltaikanlage unentbehrlich seien. Heißt es in der Pressemitteilung. In den ersten Wochen seit der Inbetriebnahme am 23. Januar erfreute sich die Dachbörse laut Betreibern großen Zuspruchs von kleineren und größeren Investoren, die hier nach passenden Dächern suchten. Besonders für Landwirte ergebe sich so die Chance, ihre Gebäudedächer zu vermieten, was eine kleine Zusatzeinnahme bedeute.


Landkreis stellt alle eigenen Dächer in die Dachbörse ein

Als Anfangsbestand der Dachbörse hat der Landkreis sämtliche kreiseigenen Dächer, die für eine solare Nutzung geeignet sind, 125 Stück, in die Dachbörse eingestellt. Alle diese Flächen, überwiegend auf Verwaltungs- und Schulgebäuden, sind bereits vom Verein positiv geprüft worden und werden vom Landkreis für Investoren von Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt. Landrat Robert Fischbach ist davon überzeugt, dass durch die Dachbörse weitere Flächen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gefunden werden könnten, um Solarstrom zu produzieren. "Zudem hoffen wir, dass sich jetzt noch mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen", sagte Fischbach. "Der Verein freut sich sehr über den enormen Zubau von Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren in Marburg-Biedenkopf. Jetzt kann wirklich jeder mit machen und auch ohne eigenes Dach ökologischer Energieproduzent werden", freut sich Klös.


Bürgersonnenkraftwerke als unkomplizierte Alternative

Menschen, denen eine eigene Anlage zu viel Arbeit bedeute, könnten sich auch an einem Bürgersonnenkraftwerk beteiligen. Hierbei übernehme der Verein die gesamte Abwicklung und Wartung, so dass der Besitzer sich um nichts kümmern müsse. Quast ergänzte: "Besonders gefällt mir an der Kampagne RegioEnergie und der Dachbörse, dass durch eine solches Angebot Kontakte geschaffen werden und sich Menschen finden. Alle mit dem selben Ziel: gemeinsam regional erneuerbare Energie zu erzeugen, für eine sichere und lebenswerte Zukunft.

Die Dachbörse ist im Internet zugänglich unter http://www.regio-energie.org

10.02.2009   Quelle: Sonneninitiative e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erstes "Forum Solarpraxis" in Rom übertrifft alle Erwartungen

Die "Conferenza dell’Industria Solare - Italia 2009 (CIS-IT)" sei am 6. Februar 2009 mit großem Erfolg zu Ende gegangen, berichtet die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Italien wird als einer der spannendsten Solarmärkte (Photovoltaik, Solarthermie) der nächsten Jahre gehandelt. 2008 wurden extrem hohe Wachstumsraten verzeichnet und für 2009 wird trotz Finanzkrise ein weiteres Wachstum vorhergesagt. "Wir haben mit rund 250 Teilnehmern gerechnet, tatsächlich waren aber über 450 hochkarätige Vertreter der Solar-Branche vor Ort, über die Hälfte davon aus Italien. Dies zeigt, dass unser Konferenzangebot den Bedarf an Information und Austausch im italienischen Solarmarkt sehr gut getroffen hat", erklärt Raffaele Piria, Director International Business Development bei der Solarpraxis AG.  "Das Interesse der Sponsoren war so überwältigend, dass wir nicht alle mit einbeziehen konnten. Ein hervorragendes Ergebnis für das erste Jahr", so Piria weiter.


Folgekonferenz im Februar 2010

Die italienische Solarindustrie gewinne an Tiefe und Vielfalt, der Handel mit ausländischen Marktteilnehmern werde immer bedeutender, stellen die Veranstalter des Forums fest. Bislang fehlte in Italien eine Konferenz der Solarindustrie mit dem bewährten Format des "Forum Solarpraxis". Die traditionellen Treffpunkte der Branche seien an Messen gebunden, wo ein fokussierter Informationsaustausch nur begrenzt stattfinden könne. Deswegen habe die "Conferenza dell‘Industria Solare" mit über 70 Sprechern schon beim ersten Mal ein breites Publikum von Entscheidungsträgern aus Industrie, Handel, Finanzen und Forschung angezogen. Im Februar 2010 soll die erfolgreiche "Conferenza dell‘Industria Solare" mit der zweiten Konferenz fortgesetzt werden.


09.02.2009   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Meier Solar Solutions neues Mitglied des Vereins Solarvalley Sachsen-Anhalt e.V.

Solar-Laminator von Meier Solar Solutions.
Solar-Laminator von Meier Solar Solutions.

Die Meier Solar Solutions GmbH (Bocholt), Anbieter von Laminatoren zur Verkapselung von Solarmodulen, unterstützt ab sofort den am 09. Dezember 2008 von Solar-Unternehmen, Hochschulen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gegründeten Verein Solarvalley Sachsen-Anhalt e.V. als aktives Mitglied. Der Verein mit Sitz in Halle an der Saale möchte durch seine Arbeit in erster Linie die Wissenschaft, Forschung, Anwendung und Bildung zur Photovoltaik in Sachsen-Anhalt fördern. Die Meier Solar Solutions GmbH will mit ihrem Know-how dazu beitragen, die Spitzenstellung deutscher Solartechnologien zu halten und weiter auszubauen. "Geht es um Forschung und Entwicklung und um innovative Technologien, so haben wir die Nase vorn", sagt Florian von Gropper, Vorstand von Meier Solar Solutions.   Die Technik deutscher Solarunternehmen sei weltweit führend, so von Gropper weiter. Im Zeitalter der Globalisierung sei es besonders wichtig, Synergien zu nutzen, um sich im internationalen Wettbewerb weiter behaupten zu können. "Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinsmitgliedern. Der Austausch untereinander ist besonders wichtig, um gemeinsame Interessen durchzusetzen und Innovationen voranzutreiben."

09.02.2009   Quelle: Meier Solar Solutions GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meier Solar Solutions GmbH,
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Photovoltaik: Memminger Unternehmen liefert Know-how und Solar-Straßenlampen für den Irak

Solar-Know-how von Phaesun für Ingenieure aus dem Irak.
Solar-Know-how von Phaesun für Ingenieure
aus dem Irak.

Eine sechsköpfige Delegation der irakischen Regierung besuchte ab dem 1. Februar 2008 eine mehrtägige Schulung bei Phaesun, Spezialist für netzunabhängige Photovoltaik mit Sitz in Memmingen. Die Ingenieure aus dem Irak sammelten bei Phaesun technisches Know-how. Ihr Ziel: den Irak zunehmend mit Solarstrom zu versorgen. Technische Kompetenzen sind in Ländern wie dem Irak, die nach einer längeren Krise nach wirtschaftlichem Aufbau streben, oft nur im bescheidenen Ausmaß vorhanden. Deshalb sind diese Regionen auf den Import von Wissen angewiesen, so auch auf dem Gebiet der Solartechnik. Für den Irak sei gerade die netzferne Photovoltaik besonders interessant, denn das öffentliche Stromnetz sei desolat, betont die Phaesun GmbH in einer Pressemitteilung.   Der Generaldirektor und fünf Ingenieure des irakischen Ministeriums für Elektrizität (MoE) bildeten sich aus diesem Grunde mit einem maßgeschneiderten Trainingsprogramm bei der Phaesun GmbH Bereich fort.


Workshops zur ländlichen Elektrifizierung und zur solaren Beleuchtung

Die Gäste aus dem Irak lernten, wie man Photovoltaikanlagen wartet und installiert. Außerdem erhielten sie umfassende Einblicke in neue Anwendungsmöglichkeiten der Solartechnik. "Es ist unsere Mission, den Irak flächendeckend mit Strom zu versorgen. In Memmingen haben wir wertvolle Anregungen erhalten, wie wir dieses Ziel erreichen können. Insbesondere die Workshops zur ländlichen Elektrifizierung und zur solaren Beleuchtung waren sehr hilfreich für uns", berichtet Generaldirektor Ibrahim Alalkawy. "Wegen unserer durchweg positiven Erfahrungen werden wir uns auch in Zukunft wieder für Phaesun als Partner entscheiden."


6.000 solar betriebene Straßenlampen für Bagdad

Phaesun hat 2008 im Auftrag des irakischen Ministeriums Komponenten für 6.000 solar betriebene Straßenlampen nach Bagdad geliefert. Das neu komponierte Beleuchtungssystem toleriere hohe Temperaturschwankungen und liefere auch bei geringer Sonneneinstrahlung ideale Ergebnisse, berichtet Phaesun. In diesem Jahr wolle das Ministerium erneut mehrere Tausend Straßenlampen bei Phaesun bestellen.


09.02.2009   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phaesun GmbH,
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Neues Fraunhofer-Institut für Windenergie in Bremerhaven

Broschüre "Fraunhofer-Netzwerk Windenergie".

Bis 2020 sollen in der EU 20 Prozent des Energieverbrauchs durch regenerative Energien gedeckt werden - so hat es der Europäische Rat im Dezember 2008 beschlossen. Die Windenergie habe dabei das größte Potenzial, betont das neue Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in einer Pressemitteilung. Das IWES biete Forschung und Entwicklung für die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie von der Materialentwicklung bis zur Netzintegration des Windstroms. Der Ausbau der Windenergienutzung soll vor allem auf dem Meer erfolgen. Viele Anlagenhersteller haben deshalb ihre Produktion in Küstennähe verlagert. In ihrer Nähe, in Bremerhaven, befindet sich der Sitz des IWES. Im Laufe des Jahres 2009 soll das auf die Stromversorgung aus regenerativen Quellen spezialisierte Institut für Solare Energieversorgungssysteme (ISET) an der Universität Kassel in das IWES integriert werden.  Wie alle Fraunhofer-Institute wird auch das neue Fraunhofer-Institut eng mit Hochschulen zusammenarbeiten: Neben der engen Verbindung zur Universität Kassel soll an der Universität Hannover und der Universität Oldenburg je eine Fraunhofer-Projektgruppe entstehen. Auch die Universität Bremen kooperiert mit dem IWES.


Kräftige Förderung von Bund und Ländern

Der großen Bedeutung der Windenergie entsprechend engagieren sich sowohl der Bund als auch die Länder stark für den Aufbau des IWES. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Land Bremen haben bereits die Vorgängereinrichtung des IWES, das Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT, institutionell gefördert - unter anderem durch Baumaßnahmen in Höhe von 12,8 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Land Bremen fördern derzeit den Aufbau des Rotorblattkompetenzzentrums als Teil des CWMT mit 12,6 Millionen Euro. Weiterhin stellt das BMU in den Jahren 2009 bis 2013 Projektmittel in Höhe von 25 Millionen Euro für das IWES in Aussicht. Der Bremer Senat fördert den weiteren Ausbau des IWES Bremerhaven in den Jahren bis 2014 mit 10 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen unterstützt nicht nur die Fraunhofer-Projektgruppen, sondern auch die kooperierenden Universitäten in Hannover und Oldenburg ebenfalls in zweistelliger Millionenhöhe. Den Übergang des Kasseler ISET in das IWES fördert Hessen mit 10,5 Millionen Euro und will sich mittelfristig an den Kosten eines Neubaus in Kassel beteiligen.

Der wachsende Energiebedarf der Menschheit ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart: Gefragt sind Konzepte für die sichere und ökonomische Versorgung mit umwelt- und klimafreundlicher Energie. "Wir stellen uns den Herausforderungen, entwickeln Windkraftanlagen in der Leistungsklasse über 5 MW für den rauhen Offshore-Einsatz, arbeiten an robusten Stromnetzen und vielem mehr. Was wir heute in der Forschung erreichen, kann rasch umgesetzt werden und trägt dazu bei, die Spitzenstellung der deutschen Unternehmen auszubauen", erklärt Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.


Offshore-Anlagen müssen Wind, Wetter und Wellen über Jahrzehnte trotzen

Schon heute ist Windenergie ein Wirtschaftsfaktor: Der weltweite Gesamtumsatz im Jahr 2007 betrug 15,4 Milliarden Euro. Deutsche Hersteller und Zulieferer hatten daran einen Anteil von 37 Prozent und sind Marktführer. Für das Jahr 2020 wird deutschen Unternehmen, die regenerative Energiequellen erschließen, ein Umsatz von 24 bis 30 Milliarden Euro prognostiziert. Nimmt man an, dass die Windkraft wie geplant zwei Drittel dieser Energie liefert, ergibt sich ein Umsatz von 16 bis 20 Milliarden Euro. "Angesichts des rasant wachsenden Markts verschärft sich der weltweite Wettbewerb, der die Hersteller von Windenergieanlagen zwingt, ständig Innovationen zu entwickeln, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben", ergänzt Dr. Hans-Gerd Busmann, kommissarischer Leiter des IWES in Bremerhaven. "Vor allem im Offshore-Bereich ist der Innovationsdruck hoch: Die Anlagen müssen so geplant und gebaut werden, dass sie Jahre bis Jahrzehnte Wind, Wetter und Wellen trotzen."

Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen finden am IWES kompetente Ansprechpartner: Bereits seit zwei Jahren entwickeln die Forscher Prüfverfahren für Windkraftanlagen: Das CWMT, das in dem neuen Fraunhofer-Institut IWES aufgegangen ist, hat sich auf Materialtests in großen Dimensionen spezialisiert. Um Rotorblätter untersuchen zu können, wurde eine 85 Meter lange und 25 Meter hohe Halle eingerichtet. Dr. Arno van Wingerde vom IWES betont: "Unsere Prüfeinrichtung ist eine der größten der Welt. Das Interesse der Rotorblatthersteller an einer Nutzung des Prüfstandes ist enorm hoch."

"Windkraft liefert den Löwenanteil der erneuerbaren Energie der nächsten Jahrzehnte. In Kombination mit den anderen erneuerbaren Energien, neuen Speichertechnologien und intelligenten Energiemanagementsystemen kann es uns gelingen, in 40 Jahren einen Großteil des Strombedarfs ökologisch zu erzeugen. Aber nur, wenn wir heute den Ausbau der Windkraft im Verbund mit der Solar-, Bio- und Meeresenergie massiv weiter entwickeln", erklärt Prof. Jürgen Schmid, Leiter des ISET in Kassel.

Unter dem Dach des neuen Instituts werden künftig Experten verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten: Die Ingenieure in Bremerhaven bringen ihre Erfahrungen mit Prüfung und Simulation von Materialien und Komponenten ein, während die Kasseler Forscher an elektrotechnischen Fragestellungen arbeiten. Eines ihrer Spezialgebiete ist die Integration von Windstrom in die Versorgungsnetze. "Die Gruppen ergänzen sich hervorragend", resümiert Busmann. "Gemeinsam können wir ein Kompetenzzentrum bilden, das alle Dienstleistungen von Entwicklung und Bau der Komponenten bis hin zur Betriebssteuerung und zum sicheren Netzbetrieb anbietet."

Weitere Informationen: Broschüre "Fraunhofer-Netzwerk Windenergie" (6 S. PDF).



09.02.2009   Quelle: Fraunhofer IWES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer Energie Allianz.,
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juwi trotzt weltweiter Wirtschaftskrise mit Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen

Fred Jung (links) und Matthias Willenbacher
Fred Jung (links) und
Matthias Willenbacher

Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt trotzt der weltweiten Rezession und expandiert kräftig, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Allein 2009 will das rheinland-pfälzische Unternehmen, das zu den führenden Projektentwicklern von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen zählt, weltweit rund 250 Arbeitsplätze schaffen, der Umsatz soll auf bis zu 700 Millionen Euro zulegen. Bis 2011 soll die Mitarbeiterzahl die Marke von 1.000 überschreiten und der Umsatz auf eine Milliarde Euro klettern. Damit zähle juwi zu den am stärksten wachsenden Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr konnte der Umsatz nach Angaben des Unternehmens auf 400 Millionen Euro verdoppelt werden; der Personalbestand stieg um rund 180 auf deutlich über 400 Beschäftigte. Davon entfallen auf den Stammsitz in Wörrstadt mehr als 300 Mitarbeiter. "Erneuerbare Energien bleiben trotz aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen eine Wachstumsbranche, wobei juwi noch kräftiger zulegt als der Markt", betont Vorstand Fred Jung.  Juwi wachse so stark, dass der erst Mitte 2008 bezogene Firmensitz bereits wieder erweitert werden müsse. "Die Bauarbeiten starten demnächst; Mitte des Jahres wollen wir den neuen Gebäudeteil beziehen", so Vorstand Matthias Willenbacher, der juwi gemeinsam mit Fred Jung 1996 gegründet hat. Für den Wörrstädter Firmensitz, der als das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt gilt, wurde juwi im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.


Neue Geschäftsfelder: Geothermie und Wasserkraft

Gleichzeitig steigt das Unternehmen in neue Geschäftsfelder ein: Neben Wind-, Solar- und Bioenergie will juwi künftig auch Geothermie- und Wasserkraft-Projekte realisieren. Darüber hinaus sollen Wärmeversorgung und Elektromobilität in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Juwi werde damit im Bereich der erneuerbaren Energien zu einem der wenigen Komplettanbieter weltweit. "Wir sind der festen Überzeugung, dass die Stromversorgung in wenigen Jahren vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Um 100 Prozent zu erreichen, müssen die regenerativen Energieträger massiv ausgebaut werden - und zwar alle. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen", so Willenbacher.


Gesundes Wachstum im In- und Ausland

Das Wachstum sei enorm, heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt habe juwi bis heute rund 350 Windräder mit einer Gesamtleistung von über 450 Megawatt (MW) realisiert. Rund 800 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 200 MW seien errichtet worden. "In etwa drei Jahren werden wir in der Windsparte rund 1.500 Megawatt installiert haben, im Solarbereich sogar 2.000 Megawatt", so Jung. 2008 habe juwi im Windsegment zirka 75 Megawatt und 100 Megawatt Photovoltaik-Leistung an das Netz gebracht. Verantwortlich dafür sind eine Reihe von Großprojekten wie etwa die Solarparks Waldpolenz bei Leipzig (Sachsen) und Köthen (Sachsen-Anhalt) mit 40 bzw. 15 Megawatt. Im Segment Bioenergie hat juwi ebenfalls eine Reihe von Projekten in der Pipeline. So soll in Südhessen eine Biogasanlage zur Einspeisung ins Erdgasnetz entstehen. Auch die kostengünstige Wärmeerzeugung mit Holzpellets und Holzhackschnitzel stößt auf steigende Nachfrage; insbesondere bei Firmen mit hohem Energiebedarf. "Wir erwarten sowohl bei Biogas als auch bei fester Biomasse satte Zuwachsraten. Der Umsatz wird 2009 überdurchschnittlich steigen", sagt Jung.


Kein Wachstum um jeden Preis

2009 stehen die Zeichen erneut auf Wachstum. Im Wind- und Solar-Bereich etwa ist mindestens eine Verdopplung der jährlichen installierten Leistung geplant. Die juwi-Gründer wollen aber nicht Wachstum um jeden Preis. "Wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen und schauen nicht auf die schnelle Rendite. Wir setzen nur Projekte um, die solides und gesundes Wachstum versprechen. Nur so können wir das bereits große Vertrauen unserer Geschäftspartner weiter stärken und für unsere Mitarbeiter Risiken vermeiden. Sie sind unser wichtigstes Kapital", so Willenbacher.

Noch liege der Schwerpunkt der Aktivität klar in Deutschland, die Auslandsmärkte würden jedoch immer wichtiger, betont juwi. In Costa Rica bringe juwi 2009 beispielsweise den mit 55 Anlagen größten Windpark Mittelamerikas komplett an das Netz. "Wir gehen davon aus, dass wir in zwei bis drei Jahren mehr als die Hälfte unserer Umsätze jenseits der deutschen Grenzen erwirtschaften", sagt Jung. Im Windsegment sei juwi bereits in Frankreich, Tschechien, Polen, Argentinien, USA und Lateinamerika aktiv. In der Photovoltaik sind es Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Tschechien, USA und Südkorea.


Elektromobilität nur mit sauberer Energie

Juwi will auch bei der Elektromobilität eine Vorreiterrolle übernehmen. "Elektromobilität muss die Verkehrssysteme der Zukunft prägen, doch das alleine reicht nicht. Wenn die Emissionen vom Auspuff einfach zum Kohlekraftwerk verlagert werden, dann haben wir mit Blick auf die Klimakatastrophe nichts gewonnen. Elektromobilität macht nur Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren und damit sauberen Energieträgern kommt - zum Beispiel aus Wind-, und Sonnenenergie. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen", so Willenbacher. Konkret heißt das: Juwi will so schnell wie möglich den rund 100 Wagen umfassenden Firmen-Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller umstellen, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Am Firmensitz Wörrstadt zeigt juwi, dass die Umstellung auf eine saubere Elektromobilität möglich ist.


"Solar-Tankstelle" am Unternehmenssitz

Am Firmengebäude selbst und im Umfeld des Unternehmenssitzes erzeugt juwi mit verschiedensten Photovoltaikanlagen Strom, mit dem Elektroautos an einer "Solar-Tankstelle" gespeist werden können. Dabei wurden höchst innovative Konzepte umgesetzt. So werden die Parkplätze am Firmensitz von juwi-Solarcarports überdacht, die mit Solar-Modulen bestückt sind. Die juwi-Neuheit gibt es in vielen Größen und Varianten und kann sowohl an bereits bestehenden als auch an neuen Parkplätzen errichtet werden. Mit dem Jahresertrag eines juwi-Solarcarports für beispielsweise zwölf Fahrzeuge - rund 20.000 Kilowattstunden - können diese zwölf Fahrzeuge bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer jeweils rund 12.000 Kilometer pro Jahr fahren, rechnet juwi vor.

Der Wörrstädter Unternehmenssitz von juwi mit dem energieeffizientesten Bürogebäude der Welt ist "Solar-Anlage des Monats Dezember 2008 auf dem Solarserver: anlagedezember2008.html

09.02.2009   Quelle: juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Holding AG,
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Séchilienne-Sidec weiht größte Solarstrom-Dachanlage Frankreichs auf Réunion ein

Dachanlage von Séchilienne-Sidec.
Dachanlage von Séchilienne-Sidec.

Séchilienne-Sidec, ein französisches Energieunternehmen, das thermische Kraftwerke, Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen in Europa, dem Indischen Ozean und der Karibik errichtet, hat die größte auf Dächern montierte Solarstromanlage Frankreichs eingeweiht. Die Anlage wurde in der Gemeinde Saint Pierre auf der zu Frankreich gehörenden Insel Réunion im Indischen Ozean aufgebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Installiert auf den Dächern der beiden Unternehmen CILAM und SODICO soll die Solarstromanlage mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MWp) von den günstigen meteorologischen Bedingungen der Insel profitieren.   Die Anlage ist von Société de Conversion d’Energie (SCE) installiert worden, einem auf Réunion ansässigen Tochterunternehmen der Séchilienne-Sidec-Gruppe. Auf einer Fläche von 14.815 m² wurden 9.940 Solarstrom-Module (135 Watt pro m²) installiert. Zudem wurden rund 80 km Kabel verlegt. Die gesamte Investition beziffert Séchilienne-Sidec mit 11 Millionen Euro. Laut Pressemitteilung ermöglicht der Energieertrag der Anlage eine Produktion von 2.571 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr, was dem jährlichen Verbrauch von 1.130 Haushalten in Réunion entspreche. Außerdem würde dadurch die Emission von 2.150 Tonnen CO2 vermieden.

Das Solarkraftwerk ergänze die bereits existierenden Installationen, die seit 2007 von SCE in Saint Pierre entwickelt wurden, heißt es in der Pressemitteilung. Das Photovoltaik-System sei die derzeit größte Solarstrom-Dachanlage Frankreichs mit einer installierten Gesamtleistung von 4,4 MWp, decke rechnerisch den jährlichen Stromverbrauch von 2.500 Haushalten in Réunion und vermeide den Ausstoß von 4.700 Tonnen CO2.


09.02.2009   Quelle: Séchilienne-Sidec   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Séchilienne-Sidec,
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Dreitägige Konferenzserie widmet sich im Mai 2009 der Photovoltaik-Zulieferindustrie

Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wuchs der Weltmarkt der Photovoltaik-Industrie im vergangenen Jahr auf 4.800 Megawatt (MW). Dabei lag der Marktanteil deutscher Unternehmen im Durchschnitt der Wertschöpfungsstufen bei rund 20 Prozent. Einen hohen Beitrag zum Wachstum der Solarstrom-Branche leistet die Zulieferindustrie, der sich die 5th SMET Advanced Photovoltaic Manufacturing Technology Conference widmet. Die dreitägige Konferenzserie, die von der Solarpraxis AG und der PV Group in enger Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel) sowie der Solar Promotion GmbH veranstaltet wird, findet während der Messe Intersolar vom 27. Mai bis 29. Mai 2009 in München statt. 

Neue Technologien für die Netzparität

Im Fokus der Vorträge und Diskussionen stehen aktuelle Themen für die Photovoltaik-Produktion und Zulieferindustrie wie Marktentwicklung, Liefersituation bei Materialien, Standardisierung, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung, Finanzierung und technologische Entwicklungen. Auf der Konferenz werden Trends, brisante Entwicklungen sowie Herausforderungen für die Zulieferbranche thematisiert. Ziel ist unter anderem, Antworten auf folgende Fragen zu geben: Wie beeinflussen Installation und Nutzung von Photovoltaik-Anlagen die Wahl der verwendeten Produktkomponenten und des Materials? Würden wir eine Netzparität (Grid Parity) schneller erreichen, wenn wir neue Technologien und Ideen rascher entlang der Wertschöpfungskette bekannt machen würden?

Die 5th SMET Advanced Photovoltaic Manufacturing Technology Conference richtet sich an alle Beteiligten der Photovoltaik-Industrie wie Zulieferer von Produktionsequipment und Rohstoffen, Vertreter von Zell-, Wafer- und Modulherstellern, Verbandsmitglieder, Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierer sowie Fabrikplaner. Auf der Intersolar 2009 steht den Unternehmen der Photovoltaik-Produktion erstmals eine eigene Halle zur Verfügung, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.solarpraxis.de bzw. http://www.pvgroup.org.

09.02.2009   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Neue Solartechnologien: Integration von Photovoltaik in Textilien

"Solarvorhänge" für ein
nachhaltiges Gebäudedesign.

Laut Prognosen werden Solar-Technologien trotz des derzeitig schlechten Zustands der Weltwirtschaft immer umfangreicher eingesetzt, berichtet das Forschungs- und Analyse-Unternehmen IDTechEx in einer Pressemitteilung. Abseits gängiger Anwendungen auf Dächern, in der Industrie oder in Form von Solarparks beobachte IDTechEx die zunehmende Integration der Photovoltaik durch die Textilindustrie. So sei beispielsweise Sheila Kennedy, Professorin für Architekturdesign am Massachusetts Institute of Technology (MIT), eine Spezialistin für die Integration von Solarzellen in die Architektur. Die Wissenschaftlerin entwirft flexible Photovoltaik-Materialien, welche die Energieaufnahme und -abgabe von Gebäuden verändern könnten, heißt es in der Pressemitteilung. Diese neuen Materialien, "Solartextilien" sollen wie Solarzellen in Solarmodulen funktionieren. Hergestellt aus Halbleitermaterialien, nehmen sie Sonnenlicht auf wandeln es in Strom um.  Sheila Kennedy nutzt 3-D-Modellierungs-Software für ihre Solartextil-Designs, um membranartige Oberflächen zu entwickeln, die als energieeffiziente Komponenten für Dächer und Mauern genutzt werden sollen. Solartextilien könnten auch wie Vorhänge eingesetzt werden.


Polymer-Elektronik kombiniert mit Photovoltaik aus Thüringen

Ausgehend von der Forschung und Entwicklung des "Instituts für die Technologie von künstlichen Fasern" habe sich das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) durch seine angewandte Forschung zu einer hochmodernen, weltweit bekannten Institution der Materialforschung entwickelt, berichtet IDTechEx in der Pressemitteilung. Als technisch orientiertes Institut betreibe das TITK sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung in Industrienähe. Das TITK unterstütze Innovationen kleiner und mittelständischer Unternehmen mit interdisziplinärer Wissenschaft, neuen Ideen, seiner Kenntnis der Industrie und dem Einsatz von moderner technologischer Infrastruktur. Die strategischen Forschungsfelder enthalten unter anderem Polymer-Nanocompositen und Polymer-Elektronik in Kombination mit Photovoltaik.


Schottland: Direkte Integration von Solarzellen in Textilien

Seit ihren Anfängen im Jahr 1883 hat sich die "School of Textiles and Design", ehemals "Scottish College of Textiles", auf die Ausbildung von Fachkräften für die weltweite Textil- und Bekleidungsindustrie spezialisiert und hohes Ansehen als eine der global führenden Textil-Institutionen erarbeitet. Prof. John Wilson und Dr. Robert Mather haben das Unternehmen Power Textiles Ltd. als Ausgründung der Heriott-Watt University in Edinburgh ins Leben gerufen, um ein Verfahren zur direkten Integration von Solarzellen in Textilien zu entwickeln. Das Unternehmen ist im März 2007 mit Finanzierung durch die schottische Regierung gegründet worden. Derzeit arbeitet es an einem labortechnischen Entwicklungsprozess mit der Absicht, diesen in die Produktion umzusetzen, berichtet IDTechEx. Für das Endprodukt sei eine Vielzahl von Anwendungen vorgesehen, wie beispielsweise in Unterkünften für Flüchtlingsgruppen sowie in Katastrophengebieten. Der dauerhafte Einsatz sei für die Nutzung auf Dächern und Markisen sowie für militärische Zwecke geplant.


Tagung zu Solartextilien im Rahmen der Photovoltaik-Konferenz in Dresden

Die von IDTechEx veranstaltete "Photovoltaics Beyond Conventional Silicon Europe conference", die am 7. und 8. April 2009 in Dresden stattfindet, wird auch eine Veranstaltung enthalten, die sich mit Präsentationen von führenden Institutionen wie der Michigan University, dem TITK und Power Textiles Ltd. ganz dem Thema Solartextilien widmet. Informationen zur Konferenz und Anmeldung unter: http://www.IDTechEx.com/pvEurope.

09.02.2009   Quelle: IDTechEx   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MIT,
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Michelin kündigt Europas größte Photovoltaik-Dachinstallation an

Photovoltaikanlage auf dem Michelin-Werk in Hallstadt, Deutschland.
Photovoltaikanlage auf dem Michelin-Werk in
Hallstadt, Deutschland.

Der französische Reifenhersteller Michelin will in Cuneo (Italien) Europas größtes Solardach bauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf dem Dach der Fabrikanlage in der italienischen Provinz Piemont sollen Solarmodule mit einer Gesamtfläche von mehr als 147.000 Quadratmetern installiert werden. Mit einer jährlichen Solarstrom-Produktion von annähernd zehn Millionen Kilowattstunden sollen die Solarmodule rechnerisch rund 2.000 Einwohner mit Strom versorgen, während der CO2-Ausstoß um 1.200 Tonnen jährlich gesenkt werden soll.   Laut Michelin werden in Cuneo jeden Tag etwa 1.000 Tonnen Halbfertigprodukte sowie 300 Tonnen Reifen und Reifenschläuche hergestellt. Die Solarstromanlage soll bis Anfang 2010 betriebsbereit sein. Die Anlage werde entwickelt und betrieben von dem französischen Unternehmen Frey Nouvelles Energies mit Hauptsitz in Cormontreuil, das sich auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen spezialisiert hat.


Selbstverpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung

Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt sei ein zentraler Wert sowie wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik und bilde die Grundlage für die Selbstverpflichtung zu einer nachhaltigen Entwicklung, betont Michelin. Die Senkung des CO2-Ausstoßes sei eine von sechs Strategien, die Michelin auf diesem Gebiet verfolge, um die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt zu reduzieren. Die Energierichtlinien der Unternehmensgruppe seien mit mehreren Projekten umgesetzt worden. In Deutschland sind Solarmodule auf den Dächern von vier Fabriken installiert worden und am Produktionsstandort Dundee in Schottland arbeiten zwei Windkraftanlagen. In Bassens (Frankreich) würden 20 % des Energiebedarfs durch die Verbrennung von Industrieabfällen in zwei nahe gelegenen Anlagen gedeckt, heißt es in der Pressemitteilung.


08.02.2009   Quelle: Michelin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Internetportal kommunal-erneuerbar.de ausgezeichnet

Infobroschüre "kommunal-
erneuerbar".

Die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler hat das Internetportal www.kommunal-erneuerbar.de als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet. Auf den Internetseiten bietet die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. einen virtuellen Lehrgang mit Praxisbeispielen an, um Kommunen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien zu helfen. Die Jury lobt das Informationsportal, das sich besonders an Kommunalpolitiker und Gemeindeverwaltungen richtet, als "zukunftsorientiert, innovativ, kreativ und modern".  "Die Auszeichnung freut uns sehr. Es ist ein Beleg dafür, wie wichtig die Kommunen bei der regenerativen Erneuerung der deutschen Energieversorgung sind", so Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Neben vielen praktischen Tipps stellt kommunal-erneuerbar.de regelmäßig die "Energie-Kommune des Monats" vor. Diesen Titel erhalten Modellgemeinden, die in eine zukunftsträchtige, regenerative Energieversorgung investieren und dadurch erhebliche Vorteile ernten, da erneuerbare Energien die heimische Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und unabhängig von Brennstoffimporten machen, betont die Agentur.


Immer mehr Kommunen in Deutschland setzen auf die Vorteile der erneuerbaren Energien

"Energie-Kommune" im Februar 2009 ist die niedersächsische Gemeinde Dahlenburg. Das Elektrizitätswerk Dahlenburg AG mit 25 Mitarbeitern hat in den letzten Jahren hauptsächlich in die Errichtung von Erneuerbare-Energien-Anlagen investiert. Vor allem die Wind- und Bioenergie tragen zur rechnerischen Vollversorgung der Gemeinde bei. "Im Notfall sind wir in der Lage unser Netz, an das neben Dahlenburg noch 40 weitere kleinere Ortschaften angeschlossen sind, selber mit eigenem Strom zu versorgen", betont Vorstandsvorsitzender Rolf Bannehr. "Dahlenburg steht stellvertretend für immer mehr Kommunen in Deutschland, die ganz auf die Vorteile der erneuerbaren Energien setzen. Das Infoportal kommunal-erneuerbar.de liefert wertvolle Tipps und Checklisten, wie dieser Umstieg am besten bewerkstelligt werden kann", so Mayer weiter.

Die Inhalte des Internetportals sind unter dem Titel "Erneuerbare Energien Projekte - Erfolgreiche Planung und Umsetzung" auch als Broschüre erhältlich. Sie kann in der 2., überarbeiteten Auflage bei der Agentur für Erneuerbare Energien bestellt oder heruntergeladen werden unter http://www.unendlich-viel-energie.de/de/service/mediathek/publikationen-bestellen.html

Weitere Informationen: http://www.kommunal-erneuerbar.de




08.02.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,


 

Solarstrom für 1.088 Familien: Andheri-Hilfe Bonn e.V. finanziert Photovoltaik-Anlagen auf Inseln im Ganges

Solarstrom für Flussinseln in Bangladesch.
Solarstrom für Flussinseln in Bangladesch.

Die Andheri-Hilfe Bonn e.V. unterstützt seit 2006 ein Projekt, das erfolgreich mit 6.000 Menschen auf Ganges-Inseln in Bangladesch zusammenarbeitet. 2007 wurde dort "Solarlicht" eingeführt. 414 Familien profitieren seither von der Solarenergie. Vor dem Hintergrund der starken Nachfrage nach Solarstrom kamen im September 2008 weitere 674 Haushalte hinzu. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Solarenergie-Nutzer auf 1.088 Familien, berichtet die Hilfsorganisation in einer Pressemitteilung. Bis Ende dieses Jahres sollen nun weitere 337 Solar-Anlagen (Photovoltaik) errichtet werden. Mit einer Solarstrom-Anlage können jeweils zwei Familien zwei bis drei Lampen betreiben. Das Solarmodul wird an einem Haus - an einem Bambusstamm - befestigt, und über Drähte wird eine Verbindung zwischen zwei Häusern hergestellt. 

Technische Hilfe und Garantie für Ersatzteile

Die einheimische Organisation Grameen Shakti, die 2007 den alternativen Nobelpreis erhielt, leistet technische Hilfe: Grameen Shakti installiert die Solaranlagen, führt Schulungsprogramme mit eigenen, erfahrenen Trainern durch, trägt die Reparatur- und Instandsetzungskosten für drei Jahre und gibt Garantien für die Ersatzteile. Die Familien, die von der Solarenergie profitieren, werden nach Ablauf der drei Jahre alle Kosten im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Wartung der Solar-Anlage tragen. Die bisherigen Energiekosten für das Kerosin liegen wesentlich höher als die erwarteten Kosten für den Betrieb und die Wartung der Anlage. Die Photovoltaik stellt somit saubere und sichere Energie für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung sicher.


Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit übernimmt drei Viertel der Kosten

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert 75 % der Kosten des Projekts. Den Rest tragen die Partnerorganisation vor Ort und die Andheri-Hilfe Bonn. "Für Kerosin geben viele mehr als ein Drittel ihres Haushaltseinkommens aus", so ein Bewohner der Inseln. Durch den Umstieg auf Solarenergie könnten die Haushalte viel Geld sparen und der Betrieb letztlich gesundheitsschädigender Kerosinlampen werde vermieden. Außerdem kann mit Hilfe der Solarenergie auf umweltfreundliche Art die produktive Zeit am Tag verlängert werden. "Meine Kinder sind jetzt viel besser in der Schule", sagt Aklima Begun, die seit Jahren auf einer der Inseln mit ihrem Mann und fünf Kindern lebt. Sie selbst hat einen Kredit aufgenommen, um Geflügel zu züchten. Aklima stickt abends dank Solarenergie und verdient sich so noch etwas dazu.


Weitere 90 Solarstromanlagen geplant

Der Stromanbieter Naturstrom AG aus Düsseldorf engagiert sich ebenso für das Projekt. Dem Unternehmen ist die nachhaltige Entwicklungshilfe mit der Förderung erneuerbarer Energien ein wichtiges Anliegen. "Deshalb freuen wir uns, mit der Andheri-Hilfe an dem Projekt "Solarlicht für 1088 Familien" zusammenzuarbeiten" so Geschäftsführer Oliver Hummel. Die ersten fünf Anlagen spendete die Naturstrom AG dem Dorf Khalak Mattubar Dangi, rund 90 weitere Solar-Anlagen sollen durch die Aktion "Kunden werben Kunden" mitfinanziert werden.
Weitere Informationen unter http://www.andheri-hilfe.de

08.02.2009   Quelle: Andheri-Hilfe Bonn e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Andheri-Hilfe Bonn e.V.,
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Gemeinde Estenfeld wird Partner der Solarstrom-Initiative "Ein Dach für die Wissenschaft"

Dr. Haaf, Bürgermeister Weber und Thorsten Müller.
Dr. Haaf, Bürgermeister Weber und
Thorsten Müller.

Die 2008 gegründete Photovoltaik-Initiative "Ein Dach für die Wissenschaft" nimmt für ihr erstes Projekt das Dach einer Schulturnhalle in der Gemeinde Estenfeld bei Würzburg unter Vertrag: Kommunaler Klimaschutz, universitäre Forschung und Umwelttechnologie gehen eine für alle gewinnbringende Verbindung ein, betont die Initiative in einer Pressemitteilung. Mit seiner Unterschrift hat Bürgermeister Michael Weber die Partnerschaft der Gemeinde Estenfeld mit der im Jahr 2008 gegründeten Initiative besiegelt. Die vom Universitätsbund Würzburg unterstützte Initiative sucht in der Region Main-Franken ungenutzte große Dachflächen von Unternehmen und Kommunen, um auf ihnen Solarstromanlagen zu betreiben.  Das Unternehmen TAUBER-SOLAR aus Tauberbischofsheim, bundesweit Marktführer beim Bau und Betrieb von Dachsolarstromanlagen, finanziert und installiert diese Anlagen. Für die Bereitstellung der Dachflächen erhalten sowohl der Dachbesitzer als auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg jährliche Mieteinnahmen.


Solaranlage für die Gemeinde, Unterstützung für die Wissenschaft

"Wir tragen uns im Gemeinderat schon länger mit dem Gedanken auf der Schulturnhalle eine Solaranlage zu errichten und haben bereits verschiedene Optionen durchgespielt. Es freut mich, dass wir im Rahmen der Initiative 'Ein Dach für Wissenschaft' diesen Plan nun verwirklichen und gleichzeitig auch noch die Wissenschaft unterstützen können", freut sich Bürgermeister Weber. Nach genauer statischer Prüfung wird TAUBER-SOLAR demnächst auf der Schulturnhalle in der Riemenschneiderstraße in Estenfeld eine Photovoltaikanlage mit etwa 30 Kilowatt Nennleistung errichten und betreiben und dafür in den nächsten 20 Jahren eine jährliche Miete zahlen, die sich die Gemeinde Estenfeld und die Universität Würzburg teilen werden. "Der Dacheigentümer hat keinen Aufwand und geht kein Risiko ein", betont Dr. Leonhard Haaf, Geschäftsführer von TAUBER-SOLAR. "Wir bringen die Erfahrung aus vielen erfolgreichen Projekten mit und übernehmen alle notwendigen Arbeiten von der Prüfung der Dachstatik, über die Installation, bis hin zur Finanzierung und dem Betrieb dieser Anlage. Und selbstverständlich ist die Anlage auch von uns umfassend gegen Schäden jeder Art beim Bau und Dauerbetrieb versichert."

Die Initiative "Ein Dach für die Wissenschaft" unterstützt die Forschungsstelle Umweltenergierecht der Universität Würzburg, die sich mit der Frage beschäftigt, wie angesichts des Klimawandels und der Begrenztheit der Energie-Ressourcen zukünftig eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet werden kann. An dieser Aufgabe arbeitet der Leiter der Forschungsstelle Thorsten Müller zusammen mit derzeit sechs wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Wir freuen uns sehr, dass uns die Gemeinde Estenfeld bei dieser Forschung unterstützt. Die Begrenzung des Klimawandels ist eine Überlebensfrage für die Menschheit, so dass eine langfristig planbare Finanzierung der dazu notwendigen Forschung sehr wichtig ist", gibt Müller zu bedenken.

Weber, Dr. Haaf und Müller hoffen, dass sich noch weitere Unternehmen und Kommunen der Initiative anschließen, die unter der parteiübergreifenden Schirmherrschaft der ehemaligen Absolventen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Europaabgeordneten Dr. Anja Weißgerber und den beiden Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und Walter Kolbow steht. Sie sind sich einig, dass die mit der Vertragsunterzeichnung beschlossene Partnerschaft für alle Beteiligten eine gewinnbringende Verbindung ist - vor allem auch für die Umwelt und den Klimaschutz.
Weitere Informationen unter http://www.ein-dach-fuer-die-wissenschaft.de

07.02.2009   Quelle: Initiative "Ein Dach für die Wissenschaft"; TAUBER-SOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative "Ein Dach für die Wissenschaft",


 

Bürstadt will mit "EnergieTrends+" zentraler Messestandort für innovative Technologien werden

Impression von der EnergieTrends+ 2008.
Impression von der EnergieTrends+ 2008.

Nach der erfolgreichen Premiere der Messe "EnergieTrends+" im vergangenen Jahr findet am 29. und 30. August 2009 die zweite Auflage der Messe rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ im südhessischen Bürstadt statt. Ziel sei, dass die EnergieTrends+ weiter wächst und die Stadt Bürstadt sich als zentraler Messestandort der Region für innovative und ökologische Technologien etabliert, so die Stadt Bürstadt in einer Pressemitteilung. Mit der Messegesellschaft Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG und der Kommunikationsagentur alo events hätten die Stadt und die der Kampagne "Entente Solare" zwei Spezialagenturen an ihrer Seite. Träger der Messe ist weiterhin die Stadtverwaltung.   "Der Einstieg von Mattfeldt & Sänger als Ausrichter der Messe zeigt, dass unsere Pionierarbeit bei der EnergieTrends+ 2008 erste Früchte trägt", sagt Christian Hering, Wirtschaftsförderer der Stadt Bürstadt. Die Messegesellschaft Mattfeldt & Sänger betreue rund 50 Umweltmessen in ganz Deutschland und könne auf ein umfangreiches Ausstellernetzwerk zurückgreifen. Großen Wert lege die Stadt Bürstadt allerdings auf das individuelle Profil der Messe und auf die Beteiligung des ortsansässigen Gewerbes. "Eine Fachmesse mit einem klaren Profil zieht ein interessiertes Publikum an. Das ist eine große Chance für die Gewerbetreibenden vor Ort", so Hering weiter. Neben den erneuerbaren Energien soll das Ausstellungsangebot in diesem Jahr insbesondere um die Wärmedämmung erweitert werden.


Weltgrößte Photovoltaik-Dachanlage und hochmoderne Biogasanlage arbeiten in Bürstadt

"Bürstadt zum Messestandort auszubauen macht Sinn, weil wir innovative Technologien vor Ort haben", betont der Wirtschaftsförderer Hering. So befinde sich neben der weltgrößten Photovoltaik-Dachanlage auch Deutschlands modernste Biogasanlage in Bürstadt. Ein weiterer Meilenstein sei die geplante Solarstromanlage mit einer Länge von mehr als 400 Metern an der Lärmschutzwand der Umgehungsstraße.

"Wir haben sehr schnell erkannt, dass Bürstadt hier eine gute Basis geschaffen hat, um die EnergieTrends+ zu einer Wachstumsmesse auszubauen", meint Rainer Lau, Projektleiter der EnergieTrends+ bei Mattfeldt & Sänger. Schon in diesem Jahr solle die Ausstellerzahl auf rund 50 steigen. Das Unternehmen habe sich auf die Organisation von Messen zu den Themen Umwelt, Energie und Bau spezialisiert und betreue in der Region Rhein-Main-Neckar die Umweltmessen in Mannheim, Ludwigshafen, Viernheim, Darmstadt und Neu- Isenburg. Die Pressearbeit und das Rahmenprogramm der Messe gestaltet die Agentur alo events. Die Kommunikationsagentur aus Darmstadt hat das Messekonzept der EnergieTrends+ erarbeitet und begleitet die Dachkampagne "Entente Solare" der Stadt. "Wir wollen die EnergieTrends+ zu einer festen Größe in Bürstadt etablieren, von der die gesamte Region profitiert", erklärt Ina Maywald, Geschäftsführerin von alo events.

Weitere Informationen zur EnergieTrends+: http://www.energietrendsbuerstadt2009.messe.ag/


07.02.2009   Quelle: Stadt Bürstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stadt Bürstadt,


 

Bundesverband Solarwirtschaft: 2008 war ein Rekordjahr für Solar-Heizungen

Solarkollektoren: 2008 gefragt wie nie zuvor.
Solarkollektoren: 2008 gefragt wie nie zuvor.

Die "Abwrackprämie" für alte Heizungen beflügelt die Solarindustrie, die Nachfrage nach Solarheizungen stieg im vergangenen Jahr um 120 Prozent, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Insgesamt sind in Deutschland nach Verbandsangaben bereits 1,25 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb. Allein im letzten Jahr kamen 210.000 Anlagen dazu, ein Wachstum um 120 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Auch im laufenden Jahr rechnet der Verband mit einer anhaltend hohen Nachfrage. "Dafür sprechen weiterhin attraktive staatliche Zuschüsse und die Erwartung vieler Bürger, dass die Energiepreise mittelfristig wieder auf ein hohes Niveau steigen werden", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar.   Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge plant jeder fünfte Eigenheimbesitzer den Kauf einer regenerativen Heizungsanlage in den nächsten fünf Jahren.


Bis zu 4.800 Euro Zuschuss für neuen Heizkessel

Zum Solarboom maßgeblich beigetragen haben nach Einschätzung des BSW-Solar attraktive Förderzuschüsse, die insbesondere bei der Heizungssanierung seit anderthalb Jahren als eine Art "Abwrackprämie" gewährt werden. Beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solar unterstützten Brennwert- oder Pelletkessel erhalten Eigenheimbesitzer je nach Größe der Anlage bis zu 4.800 Euro als Investitionskostenzuschuss. Die Förderung wird auch in diesem Jahr vom Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) gewährt.


Carsten Körnig: Solarthermie brach 2008 alle Rekorde

Auch das hohe Preisniveau für Erdgas und Heizöl im Jahr 2008 dürfte die Nachfrage beflügelt haben. "Der Solarmarkt 2008 brach alle bisherigen Rekorde. Nie zuvor und in keinem Land Europas wurden jemals mehr Solarheizungen installiert", betont Carsten Körnig. "Auf jede dritte in Deutschland verkaufte Heizung kommt inzwischen eine Solarwärmeanlage". 2008 wurden 2,1 Millionen Quadratmeter Solarkollektorfläche auf deutschen Dächern neu montiert. 60 Prozent der neu installierten Solaranlagen werden inzwischen zur Heizungsunterstützung eingesetzt, 40 Prozent der neuen Solaranlagen dienen ausschließlich der Warmwasserbereitung. Die Marktdaten gehen aus einer gemeinsamen aktuellen Statistik des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und des Bundesindustrieverbandes Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) hervor.

06.02.2009   Quelle: BSW-Solar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec,
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Solarthermie-Hersteller Velux will CO2-Emissionen bis 2020 halbieren

Velux will stärker zum nachhaltigen Bauen beitragen.
Velux will stärker zum nachhaltigen Bauen
beitragen.

Der dänische Gebäudekomponenten- und Solarwärmeanlagen-Hersteller Velux A/S intensiviert seine Bemühungen um den Klimaschutz mit umfangreichen Investitionen und ambitionierten Zielen. Velux will laut einer Pressemitteilung zum einen die eigenen Einflüsse auf die Umwelt reduzieren, zum anderen Verbesserungen anstoßen. "Obwohl wir fortwährend auf den effizienten Gebrauch unserer Ressourcen geachtet haben, glauben wir, dass wir noch mehr tun müssen, indem wir uns konkrete Ziele setzen. Unser Klima verändert sich und es ist nötig, die CO2-Emissionen - und damit die globale Erwärmung - zu verringern. Wir alle sind verantwortlich dafür, etwas zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme beizutragen - und wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Daher haben wir neue Richtlinien zum Klimaschutz ausgearbeitet", erklärt Jørgen Tang-Jensen, Geschäftsführer von Velux.   Velux hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß der Unternehmensgruppe von 2007 bis 2012 um 20 % und bis 2020 um 50 % zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen nach eigenen Angaben in den nächsten Jahren bis zu 400 Millionen Dänische Kronen (rund 54 Millionen Euro) in eine Reihe von Initiativen zur Verbesserung des Energieverbrauchs investieren.



Mehr Effizienz in der Produktion

Laut Pressemitteilung entstehen in der Produktion rund 95 % der gesamten CO2-Emissionen der Unternehmensgruppe. Die Initiativen zur Minderung dieses Ausstoßes sollen vorrangig auf den Energieverbrauch der Produktionsstätten abzielen. Bereits laufende und in der Planungsphase befindliche Maßnahmen zur Optimierung der Betriebsabläufe umfassen das Heizen mit Kesseln, die mit Hackspänen aus der Produktion betrieben werden, die Verbesserung der Absaugung der Hackspäne mit Druckluft sowie die Optimierung der Kompressor-Technologie. 5 % der gesamten CO2-Emissionen der Unternehmensgruppe werde von den Velux-Vertriebsgesellschaften und der Verwaltung verursacht, heißt es in der Pressemitteilung. Eine Reihe von Initiativen werde auch hier ansetzen, um den Energieverbrauch zu optimieren. Dies umfasse Energie sparende Maßnahmen, eine Revision der Nutzung von Verkehrsmitteln, eine Optimierung des Papierverbrauchs sowie so genannte "Green checks" (dt: "grüne Überprüfungen") von Arbeitsbereichen.


Visionen für das nachhaltige Bauen der Zukunft

"Abgesehen von der Ausrichtung auf die CO2-Emissionen aus der eigenen Produktion, arbeiten wir auch intensiv am Angebot von Produkten, die anderen helfen können, die CO2-Emissionen von Gebäuden zu reduzieren. Mit unseren Produkten und der Art ihrer Nutzung, möchten wir etwas zu verstärktem nachhaltigem Bauen beitragen. Wir nennen das 'Nachhaltiges Leben'. Gebäude machen 40% des gesamten Energieverbrauchs der westlichen Welt aus. Wir müssen diesen Anteil reduzieren. Daher ist es nur selbstverständlich, das wir als Hersteller von Gebäudekomponenten unseren Anteil an der Verantwortung dafür übernehmen", so Geschäftsführer Jørgen Tang-Jensen. Velux habe eine Vision für das nachhaltige Bauen der Zukunft, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung. Um diese Vision sichtbar zu machen, will Velux in den nächsten zwei Jahren mit einigen anderen Herstellern von Gebäudekomponenten kooperieren, um sechs CO2-neutrale Häuser zu bauen, mittels derer technologische Lösungen getestet werden sollen. Die Häuser sollen überwacht und ihr Energieverbrauch und die Klimaverhältnisse im Inneren gemessen werden. Die Ergebnisse würden für die künftige Produktentwicklung von Velux verwendet werden. Das Ziel des Konzepts mit dem Namen "Model home 2020" sei die Konstruktion von klimaneutralen Gebäuden mit optimalem Innenraumklima sowie guter Belüftung und Tageslichteinstrahlung.


Klimaschutz als Teil gesellschaftlicher Verantwortung

"Die Reduzierung von Auswirkungen auf das Klima sehen wir als wichtigen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen. Zudem glauben wir, dass wir durch ein verantwortungsbewusstes Verhalten auch einen Beitrag zur Sicherstellung von effizienteren und kosteneffektiveren Produktions- und Geschäftsabläufen und weiter anhaltender Marktrelevanz von Velux-Produkten sowie zur Verstärkung unseres guten Rufes leisten. Wir sind auch der Meinung, dass die Rücksichtnahme auf den Klimaschutz und der Umsatz des Unternehmens zusammenhängen – auch wenn Investitionen in den Umweltschutz sicher länger brauchen, um sich auszugleichen, als andere Investitionen", erläutert Jørgen Tang-Jensen. Zur Dokumentation des gesamten Prozesses will Velux von nun an weltweite CO2-Bilanzen der Velux-Unternehmensgruppe veröffentlichen. Die Bilanzen für 2008 sollen Ende März auf der Website des Unternehmens veröffentlicht werden.

06.02.2009   Quelle: Velux A/S   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Velux A/S,
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IRENA vertritt mehr als zweieinhalb Milliarden Menschen; Hermann Scheer: Nach Indien werden weitere Länder beitreten

IRENA Gründunsgkonferenz in Bonn.
IRENA Gründunsgkonferenz in Bonn.

Mehr als zweieinhalb Milliarden Menschen werden von der neu gegründeten Weltorganisation International Renewable Energy Agency (IRENA) vertreten. Nachdem Indien als 76. Staat der IRENA beigetreten ist, erhöhte sich die Zahl der in den Mitgliedsländern lebenden Menschen auf rund 2,68 Milliarden, berichtet EUROSOLAR in einer Pressemitteilung. "Dies ist ein überragender, von niemandem vorhergesehener Erfolg", kommentierte der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR e.V.), Hermann Scheer, am 05.02.2009 in Berlin.   "Eines nicht allzu fernen Tages, wenn die fossilen und atomaren Energien verbraucht und vollständig abgelöst sind, werden alle Menschen auf dieser Erde die erneuerbaren Energien nutzen. Es ist damit zu rechnen, dass bis zur ersten Zusammenkunft aller IRENA-Mitgliedsstaaten im Juni in Ägypten etliche weitere Regierungen beitreten."




Die IRENA ist am 26. Januar 2009 von zunächst 75 Ländern in Bonn gegründet worden. Darunter waren Argentinien, Chile, Deutschland, Frankreich, Italien, alle skandinavischen Staaten, Nigeria, Österreich, Polen, Spanien, Südkorea, die Türkei und die Vereinigen Arabischen Emirate. Am 30. Januar beschloss die indische Regierung, ebenfalls beizutreten. Initiator der weltweiten Erneuerbare-Energien-Agentur war der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, der als EUROSOLAR-Präsident 1990 den Anstoß dazu gegeben hatte. In der letzten Phase des Gründungsprozesses hatten sich die Bundesregierung sowie Dänemark und Spanien dafür eingesetzt. IRENA soll die Einführung und Nutzung erneuerbarer Energien weltweit beschleunigen und koordinieren.

06.02.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IRENA,


 

Sunselex GmbH: Montagestart für 63 MW-Photovoltaik-Kraftwerk bei Cottbus

SUNSELEX: Rammarbeiten bei -25°C
SUNSELEX: Rammarbeiten
bei -25°C

Den Startschuss für ein weiteres Solarstrom-Projekt der Superlative: gab Sunselex, ein international tätiger Full-Service-Anbieter für Planung, Montage, Betrieb und Wartung von photovoltaischen Freiflächen- und Dachanlagen. In Turnow-Preilack bei Cottbus soll bis Ende 2009 ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 63 Megawatt (MW) errichtet werden. In drei Bauabschnitten werde Sunselex rund 880.000 Dünnschichtmodule auf 17.600 Tischen und 70.400 Rammfundamenten installieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach der Fertigstellung werde die Anlage bei Cottbus das größte Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland sein und pro Jahr mehr als 55 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern. 

Rammarbeiten bei -25°C

Wegen der extremen Temperaturen zu Jahresbeginn sei es zu Verzögerungen beim Baubeginn gekommen, heißt es in der Pressemitteilung, aber Sunselex liege im Zeitplan. "Uns geht es nicht um Rekorde, auch wenn dieses Projekt wieder eine besondere Herausforderung ist", erklärt Sunselex-Geschäftsführer Heinz Lofner. "Wir sind bekannt für unsere Termintreue und eine präzise Fundamentierung - auch unter widrigsten Bedingungen. Um bei minus 25 Grad Rammfundamente zu setzen, bedarf es einiger Erfahrung. Dass wir aber mit jedem Untergrund und jeder Umgebung, ob Stein, Wüste oder Eis, zurechtkommen, haben wir schon bei zahlreichen Großprojekten weltweit beweisen können." Zuletzt unter anderem bei der Montage des Solarkraftwerkes Waldpolenz in Brandis bei Leipzig, das Ende 2008 ans Netz ging. In der Rekordzeit von 20 Monaten setzte Sunselex auf dem ehemaligen Militärflughafen 37.320 Fundamente und montierte 559.800 Module. Insgesamt realisierte Sunselex im Jahr 2008 nach eigenen Angaben eine Gesamtleistung von 130 MWp und sei damit der größte Solaranlagenbauer der Welt, betont das Unternehmen.


Trainingscenter bei Kaufbeuren

Das rund 150 Hektar große Gelände, auf dem Sunselex nun das Cottbuser Sonnenkraftwerk errichtet, war ehemals ein Truppenübungsplatz. Deshalb musste es im Vorfeld von Experten untersucht und von Kampfmitteln geräumt werden. "Was das Rammen der Fundamente angeht, stehen wir auf einem solchen Gelände natürlich vor besonderen Herausforderungen", erklärt Heinz Lofner. Für die Ausbildung und die ständige Weiterbildung seiner Mitarbeiter unterhält Sunselex ein eigenes Trainingscenter bei Kaufbeuren im Allgäu. Neben der Vertiefung ihrer Kenntnisse spezieller Fundamentierungs- und Montagetechniken bilden sich die Sunselex-Großanlagen-Solarmonteure hier auch im Umgang mit verschiedenen Gefahrenpotenzialen auf unterschiedlichen Geländen im In- und Ausland weiter.

06.02.2009   Quelle: Sunselex GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Canadian Solar eröffnet Photovoltaik-Forschungszentrum in China

Canadian Solar Inc. (CSI; Toronto, Canada), ein vertikal integrierter Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und kundenspezifisch gefertigten Solarprodukten, berichtete Anfang Februar 2009, das Unternehmen habe ein neues Photovoltaik-Forschungszentrum eröffnet. Ziel der Einrichtung sei, den Wirkungsgrad und den Ertrag sowohl von herkömmlichen Polysilizium-Zellen zu verbessern als auch die Effizienz der selbst entwickelten so genannten "e-Zellen" auf der Basis von gereinigtem metallurgischen Silizium (Upgraded Metallurgical Grade Silicon; UMG). CSI habe aktiv an verschiedenen Solarzellen-Technologien für einen höheren Wirkungsgrad gearbeitet. Hierfür seien Solarzellen mit selektiven Emittern, Zellen mit ausschließlich auf der Rückseite angeordneten Kontakten ("back-contact cells") und solche des N-Typs verwendet, heißt es in der Pressemitteilung.  Das neue Forschungszentrum befindet sich in dem Solarzellenwerk "Fab II" im chinesischen Suzhou und ist nach Angaben des Unternehmens die einzige akkreditierte Forschungseinrichtung für PV-Zellen-Technologie in der Jiangsu-Provinz. Momentan arbeiten 20 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker in dem Zentrum, das Unternehmen plant jedoch, dort insgesamt 38 Mitarbeiter anzustellen. Die Einrichtung habe rund 10 Millionen US-Dollar gekostet und vereine alle F&E-Einrichtungen von CSI an einem Ort.


Forschung und Entwicklung mit DuPont und Universitätsinstituten

CSI hat mit dem Unternehmen DuPont sowie den Universitäten von Toronto und Shanghai Forschungsverträge unterzeichnet. Laut Pressemitteilung soll sich die Zusammenarbeit mit DuPont hauptsächlich auf die Verbesserung von UMG-Zellen konzentrieren. "CSI hat ein vier Jahre umfassendes Forschungsprogramm zu Steigerung des Wirkungsgrads begonnen, mit dessen Hilfe in Zukunft bessere Produkte zu niedrigeren Preisen hergestellt werden können. Sowohl die UMG-Zellen für unsere e-Module als auch herkömmliche auf Silizium basierende Zellen werden von unserer Forschung profitieren", sagte Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und Geschäftsführer von Canadian Solar. "Unser Ziel ist es, in 12 Monaten den durchschnittlichen Wirkungsgrad monokristalliner Polysilizium-Zellen auf 18,5 %, und den von UMG-Zellen auf 15,5 % zu bringen.

06.02.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Workshops informieren über kosteneffiziente Beheizung von Freibädern mit Solarthermie

Kostengünstige Kunststoffabsorber machen die Poolbeheizung mit Solarenergie auch für kleine Kommunen erschwinglich.
Kostengünstige Kunststoffabsorber machen
die Poolbeheizung mit Solarenergie auch
für kleine Kommunen erschwinglich.

Sparen bedeutet nicht gleich Verzicht - manchmal genügt eine Umstellung, um die gleiche Qualität mit weniger Mitteleinsatz zu erzielen. Auch wenn die Freibadsaison noch fern scheint, können Schwimmbadbetreiber und -installateure die verbleibende Zeit nutzen, um die Nutzung der Solarenergie für ihr Heizkonzept durchzurechnen. Die DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.) und das Forschungsunternehmen ttz Bremerhaven, Koordinator und Partner in dem EU-Projekt Solpool, vermitteln in zwei Workshops anschauliche Best Practice-Beispiele. Nicht nur die technische Machbarkeit und ein Nachweis der Wirtschaftlichkeit entscheiden über den Erfolg einer Technologie. Der weiteren Ausbreitung der Solarthermie stehen vor allem Wissenslücken und eine schwache Vernetzung innerhalb der Solarbranche im Weg, betont die DGS. 

Solarenergie - ein Lichtblick für effizientes Bädermanagement

Durch den Verbrauch fossiler Rohstoffe werden nicht nur die Ökobilanz belastet sondern auch öffentliche Mittel gebunden. Hier zeigt das Projekt SOLPOOL eine lohnende Alternative auf: Besitzer und Betreiber von öffentlichen Schwimmbädern lernen in zwei Workshops - am 3. März in Erfurt und am 28. April in Bremerhaven - aus herstellerneutraler Sicht Potenziale, Fördermöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit von solarthermischen Systemen zur Beheizung von Außenpools kennen. Die Materialkosten für die Umstellung auf ein solches System sind auch für Betreiber mit geringen Finanzressourcen tragbar. Anfangsinvestitionen können bereits mittelfristig durch Einsparungen aufgefangen werden. Bei Betriebstemperaturen von maximal 32°C können in Freibädern kostengünstige Kunststoffabsorber eingesetzt werden. Das Beckenwasser fließt zur Erwärmung direkt durch den Absorber - die Anschaffung eines zusätzlichen Speichers erübrigt sich damit. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Sonnenenergie zum Höhepunkt der Badesaison zuverlässig "frei Haus" geliefert wird, die Preise für fossile Energieträger dagegen unkalkulierbar sind.

Dennoch nutzten bis 2004 erst 800 der 3.500 öffentlichen Schwimmbäder in Deutschland solarthermische Systeme zur Heizung ihrer Pools. Demgegenüber stehen Millionenausgaben, die in Deutschland jährlich für die Wassererwärmung mittels fossiler Energieträger ausgegeben werden. Dabei werden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht nur Einsparpotentiale vernachlässigt und natürliche Ressourcen verschwendet, sondern die Betreiber lassen sich auch einen beträchtlichen Imagegewinn entgehen. Eine Kommune, die mit Umweltressourcen verantwortlich umgeht, erzielt einen erheblichen Imagegewinn. Das Projekt SOLPOOL verfolgt mit den kostenfreien Workshops das Ziel, den Wissensstand über Solarthermie anzuheben und die Vernetzung der Branche zu fördern.

Weitere Informationen:

http://www.solpool.info; http://www.ttz-bremerhaven.de; http://www.dgs.de

Workshopdaten:

Datum: 3. März 2009; Zeit: 13.00 -16.00 Uhr; Ort: Messe Erfurt, Thüringen - Ausstellung 2009; Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt
Anmeldung: DGS, Antje Klauss-Vorreiter, Tel. 0 36 43 / 25 69 85
Fax: 0 36 43 / 77 95 17, vorreiter@dgs.de

Datum: 28. April 2009; Organisator: ttz Bremerhaven; Zeit: Für Betreiber: 9.00 - 12.00 Uhr; Für Installateure: 13.00 - 16.00 Uhr;Ort: Biotechnologiezentrum Bio Nord, Konferenzraum Süd,
Fischkai 1, 27572 Bremerhaven; Anmeldung: ttz Bremerhaven, Sabrina Ahrens Tel. 0 47 1 / 94 48-701, Fax: 0 47 1 / 94 48-722
sahrens@ttz-bremerhaven.de

06.02.2009   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS,
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Solarstrom: centrotherm photovoltaics zeigt im Internet den Weg zur Netzparität

Netzparität zuerst erreichbar auf Hawaii, in Australien, in Kalifornien und Portugal
Netzparität zuerst erreichbar auf Hawaii,
in Australien, in Kalifornien und Portugal

Die centrotherm photovoltaics AG stellte am 04.02.2009 in einer im Internet zugänglichen Präsentation ihr Konzept der "Grid-Parity-Fabrik" vor - ein Fabrikkonzept, mit dem schon jetzt erreicht werden kann, dass Solarstrom nicht mehr kostet, als Endkunden für Strom aus herkömmlichen Energiequellen bezahlen. Dabei handelt es sich laut centrotherm-Technologievorstand Dr. Peter Fath keinesfalls um Zukunftsmusik: "Wir sind in der Lage, durch hohe Kosteneffizienz auf allen Stufen der solaren Wertschöpfungskette, die Produktionskosten für polykristalline Module nachhaltig zu senken. Durch zusätzliche, geschickte Standortwahl sind über die nächsten Jahre hinweg weitere Einsparungen und damit ein Herstellungspreis von einem Euro je Watt möglich."  Im Dialog mit Anlegern und Pressevertretern diskutierten Dr. Fath und sein Team die Perspektiven und Kostenmodelle, die aus dieser Aussage resultieren.





"Mittelfristig überall Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Bedingungen produzieren"

Im Fokus des Publikumsinteresses stand dabei die Frage, was das für die Abhängigkeit der Photovoltaik-Branche von staatlichen Subventionen bedeutet: Grundsätzlich bezieht sich das centrotherm-Modell der"Grid-Parity-Fabrik" auf neue, noch zu bauende Fabriken. Bei der gegenwärtigen Marktdurchdringung könnten diese nicht mehr darauf vertrauen, ihre Module allein in geförderten Märkten abzusetzen, heißt es in der Pressemitteilung von centrotherm photovoltaics. Die Produktion zu Bedingungen, die Netzparität im jeweiligen Absatzmarkt garantieren, werde für neue Marktteilnehmer daher entscheidend sein. "Ziel unserer Forschung und Entwicklung ist es, mittelfristig Solarstrom überall zu wettbewerbsfähigen Bedingungen zu produzieren. Wir sind auf einem guten Weg, aber neue integrierte Fabriken wie in unserem Modell vorgestellt, werden zunächst nur einen kleinen Teil des internationalen Produktionsvolumens abdecken. Die gezielte Förderung von Solarstrom ist daher mittelfristig sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus ökologischen Gründen weiterhin sinnvoll", betont Fath.


Handfeste Zahlen hinter der Vision von wettbewerbsfähigem Solarstrom

Insgesamt verfolgten rund 40 Teilnehmer den Webcast und beteiligten sich an der Diskussion. Sowohl Privatanleger als auch institutionelle Anleger und Pressevertreter begrüßten das Engagement der centrotherm-photovoltaics. "Für Analysten war es sehr aufschlussreich mit dem Management der centrotherm photovoltaics direkt über Technologien und Kostenmodelle der 'Grid-Parity-Fabrik' diskutieren zu können und dabei zu erfahren, dass hinter der Vision von wettbewerbsfähigem Solarstrom handfeste Zahlen und wirkliches Marktinteresse stehen", betont Robert Schramm, Analyst der Commerzbank.

Die Aufzeichnung des Webcasts steht im Bereich Investor Relations zur Verfügung unter http://www.centrotherm-pv.de

05.02.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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PricewaterhouseCoopers: Solarenergie elektrisiert Investoren

PwC-Studie zur Solarwirtschaft.
PwC-Studie zur
Solarwirtschaft.

Die Solar-Branche rückt stärker in den Blickpunkt von Energieversorgern und Finanzinvestoren, berichtet Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer Pressemitteilung. Zwischen 2007 und 2008 hat sich der Gesamtwert der Fusionen und Beteiligungen (Mergers and Acquisitions, M&A) in der Solar-Wirtschaft laut Studie "Renewables Deals 2008 - Annual Review" von 1,15 Milliarden US-Dollar auf rund 5,36 Milliarden US-Dollar mehr als vervierfacht. Demgegenüber sank das Transaktionsvolumen im Bereich der erneuerbaren Energien insgesamt von rund 43,42 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf knapp 26,86 Milliarden US-Dollar. 

Weiteres Wachstum hängt ab vom Klimaschutz-Engagement der Regierungen

"Der deutliche Rückgang des M&A-Volumens ist nicht nur auf die Finanzkrise, sondern auch auf die wieder fallenden Ölpreise sowie die Unsicherheit über die Ausrichtung der globalen Klimapolitik zurückzuführen. Für Anbieter erneuerbarer Energien dürfte 2009 ein Schlüsseljahr werden. Das weitere Wachstum der Branche hängt stark davon ab, ob sich die Regierungen - insbesondere die der USA - auch in Zeiten der Rezession auf Klimaschutzziele verpflichten lassen und die alternative Energieerzeugung weiterhin subventionieren", kommentiert Manfred Wiegand, der bei PwC weltweit für die Energieversorgungsbranche verantwortlich ist.


Mehr Fusionen und Beteiligungen in Europa

Gegen den Trend verzeichnete Europa im vergangenen Jahr als einzige Region einen Anstieg der M&A-Aktivitäten. Der Gesamtwert der Transaktionen im Bereich erneuerbarer Energien erhöhte sich leicht von rund 16,96 Milliarden US-Dollar auf 17,02 Milliarden US-Dollar, die Zahl der Beteiligungen stieg von 76 auf 77. Demgegenüber sank das M&A-Volumen in Nordamerika um 40 Prozent auf rund 6,27 Milliarden US-Dollar und in der Region Asien-Pazifik sogar um 72 Prozent auf rund 1,66 Milliarden US-Dollar. Damit entfielen 2008 auf die europäische Branche annähernd zwei Drittel (63,5 Prozent) des globalen Transaktionsvolumens.


Finanzinvestoren holen auf

Die Konsolidierung im Bereich der alternativen Energieerzeugung werde maßgeblich von den großen Energieerzeugern und Finanzinvestoren vorangetrieben, betont PwC. Im vergangenen Jahr traten Anbieter erneuerbarer Energien zwar weltweit bei 30 Prozent der Transaktionen als Käufer in Erscheinung, mit 4,17 Milliarden US-Dollar erreichte ihr Anteil am M&A-Volumen aber nur 16 Prozent. Demgegenüber kauften die Energieversorgungsunternehmen für 8,46 Milliarden US-Dollar ein und verteidigten damit trotz des deutlichen Rückgangs gegenüber dem Vorjahr (22,28 Milliarden US-Dollar) ihre Führungsposition. Bemerkenswert sei das Abschneiden der Finanzinvestoren: Sie beteiligten sich 2008 mit knapp 7,58 Milliarden US-Dollar an Unternehmen der alternativen Energieerzeugung und investierten damit kaum weniger als 2007 (7,67 Milliarden US-Dollar).


Technologie wird wichtiger – traditionelle Industrie steigt in die Photovoltaik ein

Zwar entfällt der Großteil des globalen M&A-Volumens auf Übernahmen im Bereich der Energieerzeugung. Investitionen in Technologieunternehmen gewinnen jedoch an Bedeutung. So fiel das Transaktionsvolumen aus Beteiligungen an alternativen Energieversorgern von 39,38 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf 21,55 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Gleichzeitig stiegen die Investitionen in Technologieunternehmen von knapp 4,04 Milliarden US-Dollar auf 5,31 Milliarden US-Dollar. "Auch Unternehmen aus den Bereichen traditioneller industrieller Produktion steigen beispielsweise bei Photovoltaik-Unternehmen ein. Ein prominentes Beispiel ist die Übernahme der ersol Solar Energy AG durch Bosch", erläutert Rolf-Peter Stockmeyer, Partner und Leiter des Kompetenzzentrums erneuerbare Energien bei PwC.

Die Studie "Renewables Deals 2008 - Annual Review" kann kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.pwc.de/de/renewables_2008

05.02.2009   Quelle: PricewaterhouseCoopers AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PricewaterhouseCoopers AG,
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Nachgeführtes 2 MW-Photovoltaik-Kraftwerk im äußersten Norden Deutschlands eingeweiht

Teilansicht des 2 MW-Solarparks in Nordfriesland.
Teilansicht des 2 MW-Solarparks in
Nordfriesland.

Ende 2008 konnte hat die Lübecker Solar-Trak GmbH, Hersteller von Nachführungen für Solarmodule, in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Generalunternehmer SunEnergy Europe GmbH und der Firma Solar-Energie-Andresen aus Sprakebüll eine Photovoltaik-Großanlage in der Nähe der dänischen Grenze fertiggestellt. Um das Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von knapp 2 Megawatt (MW) noch im Jahr 2008 an das Netz anzuschließen, seien über 300 Nachführungen in wenigen Wochen produziert und installiert worden, berichtet Solar-Trak in einer Pressemitteilung.  "Der Einsatz der Leute war großartig. Trotz des Wintereinbruchs und heftiger Regenfälle haben wir jeden Tag genutzt und gemeinsam mit den Ingenieuren von SunEnergy Europe ein phantastisches Ergebnis erreicht", kommentiert Hans-Christian Andresen, Auftraggeber der örtlichen Installationsfirmen.


Photovoltaik gewinnt im Energiemix von Nordfriesland an Bedeutung

Frank Mauritz, Geschäftsführer der Solar-Trak GmbH ergänzt: "Der Zeitdruck war enorm. Da die Anlagen 'Made in Germany' sind, war es möglich, sie ohne große Transportzeiten im Wochenraster auf die Baustelle zu schaffen, wo sie sofort nach der Anlieferung installiert wurden." Nach nur acht Wochen Bauzeit konnte am 20. Dezember 2008 der erste Bauabschnitt mit 758 kWp offiziell eingeweiht worden. Damit wird neben Wind und Biomasse auch die Photovoltaik in Nordfriesland ein wichtiger Teil im Energiemix. Rechnerisch können mit der installierten Leistung alle Bewohner, Höfe und Betriebe des Ortes mit klimafreundlichem Strom aus Sonnenlicht versorgt werden.

SunEnergy Europe hat bereits ein Jahr zuvor die Aktion Küstenstrom gestartet, um das Potenzial der Region mit viel Sonne und viel kühlendem Wind zu nutzen. Die Investoren erwarten eine Rendite von 7 % und planen bereits weitere Projekte, heißt es in der Pressemitteilung.

05.02.2009   Quelle: Solar-Trak GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Trak GmbH,
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Neue Studie zum Beschaffungsmanagement der Photovoltaik-Installateure in Deutschland: Langjährige und regionale Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten prägen das Bild

Studie zum Beschaffungsmanagement der Photovoltaik-Installateure in Deutschland.
Studie zum Beschaffungsmanagement der
Photovoltaik-Installateure in Deutschland.

Die Zusammenarbeit von deutschen PV-Installateuren und ihren Lieferanten ist besonders durch den mehrstufigen Vertriebsweg geprägt. Mehr als zwei Drittel von ihnen greifen bei der Beschaffung von Photovoltaik-Komponenten auf einen Großhändler oder Systemintegrator zurück. Dies ergab die neue Studie "PV Installateursmonitor 2008/ 2009" des Bonner Marktforschungsunternehmens EuPD Research. Die Geschäftsbeziehungen von Installateuren zu ihren Lieferanten sind langfristig angelegt, so die Studie. Im Durchschnitt halte eine Partnerschaft sechs Jahre. Jeder Zehnte Installateur gibt sogar an, mehr als zehn Jahre mit dem jeweiligen Verkäufer zusammenzuarbeiten.   "Dabei spielt die regionale Bande eine nicht unbedeutende Rolle. So wird der überwiegende Teil der Geschäfte im Bundesgebiet abgewickelt. Insgesamt 69 Prozent der relevanten Lieferanten stammen aus Deutschland. Ein Drittel sitzt zudem im Bundesland des Abnehmers. Eher nachrangig sind die Beziehungen zu ausländischen Modullieferanten, die teilweise von deutlich weniger als zehn Prozent der Befragten genutzt werden", heißt es in der Pressemitteilung von EuPD Research.



Erstmalige Segmentierung der deutschen Photovoltaik-Installateure

Durch eine Marktsegmentierung sei es möglich, dem Problem eines heterogenen Marktes durch eine Kategorisierung in homogene Teilsegmente zu begegnen. Somit könnten die verschiedenen Bereiche gezielter mit entsprechenden Vertriebsmaßnahmen bearbeitet werden. Gerade in der Photovoltaikbranche, die sich gerade im Umbruch vom Angebots- zum Nachfragemarkt befinde, würden Marketing- und Vertriebsmaßnahmen künftig eine zunehmende Rolle spielen. Wichtig für Hersteller und Großhändler von PV-Produkten wird es dabei sein, ein effizientes Marketing auf die einzelnen Installateursgruppen umsetzen zu können. In dem "PV Installateursmonitor 2008/2009" sei eine solche Segmentierung erstmalig für die deutschen PV-Installateure durchgeführt worden.


Viele Systemintegratoren wollen einem Nachfragerückgang mit einer "Massenmarkt"- oder "Kooperationsstrategie" begegnen

Um die Segmentierung durchzuführen, wurden die Installateure nach ihrer künftigen Strategie bei einem Rückgang der Nachfrage befragt und später kategorisiert. Die Gruppenbildung fand somit nach deren Marktbearbeitungs- bzw. Positionierungsstrategie statt. Unter dieser Herangehensweise konnten insgesamt folgende fünf Segmente herausgestellt werden: Kostenführer-/ Massenmarktstrategie; Kooperationsstrategie; Desinvestitionsstrategie; Nischenstrategie und Indifferente Strategie. Auffallend bei der Segmentbildung ist laut EuPD Research der große Anteil an Systemintegratoren im Bereich der "Massenmarktstrategien". PV-Installateure, die einem Nachfragerückgang mit einer "Massenmarkt"- oder "Kooperationsstrategie" begegnen wollen, setzen sich zudem vorwiegend aus spezialisierten Solarteuren zusammen. Solarteure dominieren darüber hinaus das Segment "Nischenstrategie". Elektriker, SHKler oder Dachdecker haben hingegen laut Studie vergleichsweise häufig keine gezielten Strategievorstellungen oder tendieren zu einer "Desinvestitionsstrategie", die mittelfristig u. a. einen Rückzug aus dem PV-Geschäft berücksichtigt.


Je größer die installierte Photovoltaik-Leistung, umso eher greifen Unternehmen auf den direkten Vertrieb zurück

Installateure mit einer "Massenmarktstrategie" sind laut Studie die einzige Gruppe, die als Zulieferer den Modulhersteller, und so den direkten Vertriebsweg, bevorzugt. 60 Prozent von ihnen gaben an, mit diesen zusammenzuarbeiten. Dabei greifen sie auf die größte Zahl an Lieferanten zurück, die häufig ihren Sitz außerhalb von Deutschland, also in Asien, Europa oder den USA haben. Im Durchschnitt unterhalten sie Geschäftsbeziehungen zu acht Partnern. An dieser Stelle könne der Zusammenhang zwischen der installierten Menge und der Art des Vertriebswegs herausgearbeitet werden, betont EuPD Research. Je größer die installierte Photovoltaik-Leistung, umso eher greifen Unternehmen auf den direkten Vertrieb zurück - so wurde die Verfügbarkeit der Liefermenge bei Modulherstellern positiver bewertet als bei Großhändlern. Den größten Gegenpol hierzu bilden Betriebe mit einer "indifferenten Strategie", die zu 84 Prozent auf eine relativ geringe Zahl von durchschnittlich drei Großhändlern bzw. Systemintegratoren im Bundesgebiet oder dem jeweiligen Bundesland zurückgreifen.


Studie "PV Installateursmonitor 2008/2009"

Nach dem "PV Installateursmonitor 2007" wurden in der aktuellen Studie zum zweiten Mal die für die PV-Branche bedeutenden Installateure befragt. So gelangten im Jahr 2007 ca. 84% der Module am deutschen Markt über die wichtige Absatzmittlergruppe in den Endkundenmarkt. Die Stichprobe setzte sich dabei aus Elektroinstallations- und Dachdeckerbetrieben sowie Sanitär-Heizungs-Klima-Installationsbetrieben zusammen, von denen mehr als 300 befragt wurden. Mehr Informationen zum "PV Installateursmonitor 2008/2009":

Anlagen laminieren sowohl kristalline als auch Dünnschichtmodule

Wie sein großer Bruder ist der Ein-Etagen-Laminator mit gelben und grauen Paneelen verkleidet. Unübersehbar ist die Verwandtschaft zum Mehr-Etagen-Laminator "Ypsator", der mit mehreren Design Awards ausgezeichnet wurde. Nicht nur optisch, sondern auch technologisch haben die Maschinen etliche Gemeinsamkeiten: Beispielsweise können beide Anlagen sowohl kristalline als auch Dünnschichtmodule laminieren. Augenfällig sei außerdem der geringe Energietransfer in das Produkt während der Beschickung und besonders in der Evakuierphase, betont der Hersteller. Dadurch blieben die einzelnen Solarmodule im Produktionsprozess konstant temperiert - was den Glasbruch deutlich mindere. Erzielt werde dieser Effekt, indem sich Module und Heizplatte während Transport und Evakuierung nicht berühren.

Weiterhin werde durch eine homogene Temperaturverteilung, die durch die Beheizung der Heizplatten mit Thermoöl erreicht wird, eine optimale Prozessführung gewährleistet. Um Stillstandszeiten zu vermeiden, können zudem die Membranen schnell gewechselt werden, dabei hilft dem Bedienpersonal ein bequemer Wartungszugang. Seitdem Bürkle im November 2008 seine Forschungs- und Entwicklungsaktivität im neuen Innovationszentrum in Freudenstadt gebündelt hat, können Kunden dort Versuche auf einem "Ypsator" fahren. Das Maschinensortiment werde im Laufe dieses Jahres um einen E.A.SY-LAM ergänzt.

03.02.2009   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Schweiz: Stop für Ökostrom-Einspeisevergütung - Swissolar fordert: "Deckel weg!"

100 kW-Photovoltaik-Pilotanlage auf einer Schallschutzwand in Graubünden.
100 kW-Photovoltaik-Pilotanlage auf
einer Schallschutzwand in Graubünden.

Am 02.02.2009 teile das Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) mit, dass die Förderobergrenze (Deckel) für die kostendeckende Einspeisevergütung für sämtliche Technologien zu Nutzung erneuerbarer Energien erreicht ist. Alle Neuanmeldungen werden auf eine Warteliste gesetzt. Das bedeute, dass die 247 Millionen Franken, die bis 2030 jedes Jahr für Strom aus erneuerbaren Energien bereitgestellt wurden, bereits nach neun Monaten ausgebucht sind, kommentiert der Verband Swissolar in einer Pressemitteilung. "Tausende von Investoren, die mit ihren Solar-, Wind-, Biomasse- oder Wasserkraftwerken einen Beitrag zu einer sicheren und sauberen Stromversorgung leisten wollen, sind nun blockiert. Ihre Projekte werden auf eine Warteliste gesetzt, wobei völlig unklar ist, ob und wann ein positiver Bescheid folgen könnte", stellt Swissolar fest. David Stickelberger, Geschäftsleiter des Solar-Verbandes meint dazu: "Jetzt muss schnell gehandelt werden. Das Parlament muss noch in der Frühlingssession die Aufhebung des Kostendachs für die Einspeisevergütung beschließen".  Angesichts der wirtschaftlichen Lage weltweit und in der Schweiz seien jetzt gezielte Anstrengungen für zukunftsfähige Technologien erforderlich. Dazu zählten die Photovoltaik und andere erneuerbare Energien.


Deckel bremst Solar-Boom

Die kostendeckende Einspeisevergütung sei nachweislich das wirksamste Instrument zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien, betont Swissolar. Aber nur dann, wenn sie - wie etwa in Deutschland - nicht durch eine willkürliche Deckelung blockiert werde. Der deutsche Boom der erneuerbaren Energien habe rund 250.000 Arbeitsplätze geschaffen, während die Mehrbelastung pro Haushalt bei unter 2 Euro € pro Monat liege, betont Swissolar.

02.02.2009   Quelle: Swissolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Swissolar; Raimund Hächler, Masanserstr. 62, 7000 Chur,


 

SolarWorld: 2.500 € "solare Aufbauprämie" für Schulen; Photovoltaik als Beitrag zur energetischen Gebäudesanierung

SolarWorld fördert Sonnenenergie für Schulen.
SolarWorld fördert Sonnenenergie
für Schulen.

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld AG unterstützt das staatliche Konjunkturprogramm für öffentliche Gebäude mit einer solaren Aufbauprämie für Schulen in Höhe von 2.500 €. "Wir wollen erreichen, dass mit dem Konjunkturprogramm wirklich Maßnahmen für die Zukunft angestoßen werden. Bildung und solare Energieversorgung sind dafür die optimale Kombination. Mit unserer solaren Aufbauprämie machen wir Schulen das Angebot, die staatlichen Infrastrukturgelder als Zukunftsinvestition einzusetzen“, so Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Installateure, die nach Ausschreibung und Auftrag einer Schule eine SolarWorld-Solarstromanlage errichten, erhalten von dem deutschen Solar-Konzern eine Prämie in Höhe von 2.500 €.  Diese wird an die Schulen weitergeben. Die Auseinandersetzung mit der modernen Energiegewinnung soll didaktisch in den Unterricht eingebunden werden. Hierfür stellt das Unternehmen kostenlos Anzeigedisplays und Schulungsmaterial zur Verfügung. Mit einem speziellen Internetprogramm können die Schüler zudem jederzeit überprüfen, wie viel Strom auf dem Dach ihrer Schule produziert und wie viel Kohlendioxid dadurch vermieden wird.


Einspeisung des Solarstroms sorgt für dauerhafte Erträge

"Mit der Investition in die solare Energieversorgung leisten die Schulen nicht nur einen Beitrag zur energetischen Erneuerung ihrer Gebäude, sondern sichern sich über die Einspeisung des Solarstroms in das Netz auch dauerhafte Erträge", so Frank Asbeck weiter. Zugleich würden die Infrastrukturhilfen des Bundes für Qualitätsprodukte verwendet, deren wirtschaftliche Wertschöpfung in Deutschland verbleibt. Die Schulen könnten die Initiative unverzüglich umsetzen, da der Bau der Solaranlagen in der Regel genehmigungsfrei ist.

Die solare Aufbauprämie der SolarWorld AG für Solarstromanlagen auf Schulen gilt für Photovoltaik-Systeme mit einer Leistung von 10 Kilowatt (kWp) und mehr, soweit diese im Eigentum des Schulträgers, einer Elterninitiative oder einem Förderverein erstellt werden. Die zusätzliche Nutzung von Landesprogrammen zur Solarstromförderung und der Angebote der KfW-Förderbank sei problemlos möglich, heißt es in der Pressemitteilung.

Weitere Informationen unter http://www.solarworld.de/schulen.

02.02.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik-Hersteller SYSTAIC versechsfachte 2008 den Umsatz; Enerparc AG zur Effizienzsteigerung beim Solarkraftwerksbau gegründet

Photovoltaik-Projekt der Enerparc AG: Gewächshäuser werden Solarkraftwerke
Photovoltaik-Projekt der
Enerparc AG: Gewächshäuser
werden Solarkraftwerke

Die systaic AG (Düsseldorf) hat ihr zügiges Wachstum 2008 fortgesetzt: Der Anbieter von innovativen und effizienten Energiedächern versechsfachte nach eigenen Angaben den Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen von 31 Millionen Euro (2007) auf mehr als 200 Millionen Euro im Jahr 2008. Wichtigster Umsatzträger sei der Bau von Photovoltaik-Großkraftwerken gewesen, mit einem Anteil von rund 90 %. Auch in den strategischen Geschäftsbereichen Energiedach und Automotive stiegen die Erlöse deutlich, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Jahr 2009 plane SYSTAIC trotz ungünstiger konjunktureller Rahmenbedingungen die Fortsetzung des Wachstumskurses.  Der Vorstand erwarte einen Konzernumsatz von mindestens 260 Millionen Euro. Dies entspreche einer Steigerung von mindestens 30 % gegenüber dem Vorjahr.




Tochtergesellschaft zum Bau großer Photovoltaik-Kraftwerke

Die systaic AG hat mit der Enerparc AG eine neue Tochtergesellschaft zur effizienten Handhabung des Baus großer Solarstromkraftwerke gegründet. Dafür sei ein hochkarätiges, international erfahrenes Führungsteam gewonnen worden, welches Expertise im Bau von Solarkraftwerken mit einer Leistung von mehr als 200 Megawatt (MW) einbringe. Die Enerparc AG hat ihren Sitz in Düsseldorf. Das operative Geschäft wird von einem 20-köpfigen Expertenteam von Hamburg aus geführt. "Durch die Gründung der Enerparc AG verstärken wir unsere Marktstellung im Projektgeschäft. Die neue Tochtergesellschaft konzentriert sich mit ihrem erfahrenen Management auf das Marktsegment großer Solarparks. Dieser Schritt ist notwendig geworden, da die systaic AG aufgrund der hochqualitativen und termingerechten Realisierung großer Solarkraftwerkprojekte in Spanien das steigende Interesse von Investoren und Projektierern an immer größeren Kraftwerksanlagen auf sich zieht", kommentiert Heiko Piossek, Finanzvorstand der systaic AG.


Dächer von Gewächshäusern auf Sardinien sollen größte gebäudeintegrierte Solarstromanlage der Welt werden

Mit renommierten, finanzkräftigen Projektpartnern habe die Enerparc AG weit reichende Vereinbarungen zum Bau von gebäudeintegrierten Solarstromkraftwerken in einer Größenordnung von 125 Megawatt geschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solarmodule bilden die Dächer von Gewächshäusern, welche Enerparc ab dem Frühjahr 2009 auf Sardinien errichten wird. Damit werde die größte gebäudeintegrierte Solarstromanlage der Welt verwirklicht.


Umsatzpotenzial von 450 Millionen Euro bis Ende 2010

Bei plangemäßer Projektrealisierung ergebe sich für den SYSTAIC-Konzern ein kumuliertes Umsatzpotenzial in der Größenordnung von 450 Millionen Euro bei einer Laufzeit bis Ende 2010. Da mit den Projektpartnern so genannte Meilensteinzahlungen je nach Projektfortschritt vereinbart worden seien, könne SYSTAIC die Kraftwerke bausynchron und damit liquiditätsschonend finanzieren. Wie bereits gemeldet, hat die systaic AG ihre Kraftwerke in Spanien im vergangenen Jahr verkauft. Bis zu der im März 2009 erfolgenden Zahlung des Restkaufpreises durch den Investor, die KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL), sei mit den Banken eine Erweiterung der Kreditlinien um 18 Millionen Euro vereinbar worden, durch die die SYSTAIC-Gruppe ausreichend finanziert sei.

02.02.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Applied Materials drängt auf rasche Umsetzung von Obamas Konjunkturpaket

Mike Splinter, Präsident und CEO von Applied Materials
Mike Splinter, Präsident
und CEO von Applied
Materials

Applied Materials, Inc., Hersteller und Anbieter von Solar- und Nanotechnologielösungen mit Sitz in Santa Clara im US-Staat Kalifornien, berichtet in einer Pressemitteilung, dass sich der Präsident und Vorstand des Unternehmens, Michael Splinter, mit US-Präsident Barack Obama und den Chefs einiger der größten Unternehmen der USA im Weißen Haus getroffen hat. Hier habe man über den so genannten Amerikanischen Erholungs- und Reinvestitionsplan gesprochen. Splinter habe im Gespräch auf wichtige Aspekte der Agenda für Technologien zur sauberen Energieproduktion hingewiesen. Die Schaffung von Marktanreizen für die Nutzung der Solarenergie könne ein Weg sein, neue Arbeitsplätze zu schaffen, und die die Wirtschaft neu zu beleben, was sowohl die neue Regierung als auch der Senat und das Repräsentantenhaus des US-Kongresses beabsichtigten.  "Auf die richtige Weise aufgebaut und umgesetzt, kann das Maßnahmen-Paket zur Marktsanierung viel mehr sein als nur ein vorläufiger Finanzrettungsplan", erklärt Splinter. "Kluge Investitionen können den USA eine viel bessere Zukunft bringen, weil dadurch ein Fundament gebildet wird, auf dem eine stärkere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft geschaffen werden kann." Splinter nannte laut Pressemitteilung bezüglich der Solarenergie drei wesentliche Maßnahmen, die nun als Teil des Konjunkturprogramms zur Diskussion ständen und rasch helfen könnten, tausende Arbeitsplätze in den USA zu schaffen.


Steuernachlässe, aktive Solar-Förderung und mehr Geld für Forschung und Entwicklung

Als ersten Schritt empfiehlt Applied Materials eine befristete Steuerrückvergütung für Solarenergie-Investitionen wie auch für die Schaffung neuer Anreize zur Ansiedlung von Solar-Fabriken und zur Erweiterung der Produktionsstandorte in den USA. Als zweite notwendige Maßnahme sieht Applied Materials die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, speziell der Solarenergie, in bundesstaatlichen Projekten, was einen nahezu unmittelbaren Effekt habe, da die Bundesregierung jährlich fast sechs Milliarden Dollar für Strom ausgeben würde. Der Kongress soll für das staatliche Energie-Management-Programm baldmöglichst zehn Milliarden Dollar zur Verfügung stellen. Damit könne in den Bau und Betrieb von Solaranlagen investiert werden, um staatliche Gebäude und Flächen mit Energie zu versorgen. Zudem empfiehlt Applied Materials eine Erhöhung des Jahresbudgets für das Solartechnologie-Förderprogramm des Energie-Ministeriums auf 300 Millionen Dollar und eine Erhöhung der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Diese kombinierten Investitionen hätten das Potenzial, nicht nur die Stromrechnungen zu senken, sondern auch den CO2-Ausstoß zu verringern und tausende Arbeitsplätze zu schaffen, betont Applied Materials. Als dritte Maßnahme nennt Applied Materials eine Erweiterung des Kreditprogramms für Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien - mit dem Ziel der Gründung einer Öko-Bank. Diese Bank soll billige oder kostenlose Finanzierungen für Solarenergie-Projekte oder Projekten mit anderen erneuerbaren Energien anbieten und die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigen, heißt es in der Pressemitteilung.


"Intelligentes" Stromnetz und neue Solartechnologien


Präsident Obama hat deutlich gemacht, dass er neben dem Ausbau der Infrastruktur in Form von Brücken und Straßen hat gemacht, vom Nutzen der Schaffung einer technologischen Basis des 21. Jahrhunderts überzeugt ist, die Elemente umfasst wie zum Beispiel den Ausbau eines neuen, 'intelligenten' Stromnetzes und Breitband-Digital-Netzwerke für schnelle Übertragungswege“, betont Splinter. "Präsident Obama übernimmt eine herausragende Führungsrolle in Sachen Energieversorgung und wir freuen uns zu sehen, dass seine Vision eines neuen Amerikas auch eine konkrete Veränderung der Energieerzeugung einschließt", lobt Splinter. Das Ziel des Präsidenten, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern durch die Nutzung der Sonnenenergie zu reduzieren, könne mit Solartechnologien und Produkten, die Applied Materials in diesem Land einführe und herstelle, realisiert werden. Dies könne tausende neue Arbeitsplätze schaffen und letztlich die globale Energieversorgung grundlegend verändern, so Splinter.

02.02.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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DuPont installiert Photovoltaik-Kraftwerk mit 1.500 Solarmodulen für Forschungszentrum auf Hawaii

Freiflächen-Solarkraftwerk am Dupont- Forschungszentrum Waimea in Kauai (Hawaii).
Freiflächen-Solarkraftwerk am Dupont-
Forschungszentrum Waimea in Kauai (Hawaii).

DuPont, Hersteller von Materialien zur Produktion von Silizium-Solarzellen und Dünnschicht-Photovoltaik, berichtete am 29.01.2009, das Unternehmen habe seine größte Solarstromanlage fertig gestellt. Das Freiflächen-Solarkraftwerk des Waimea-Forschungszentrums in Kauai (Hawaii) besteht aus 1,500 Solarmodulen, der hergestellt wurden mit Materialien von DuPont photovoltaic materials und gefertigt von Evergreen Solar. REC Solar hat das Photovoltaik-System installiert. Das Solarkraftwerk erstreckt sich auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern (ein acre) und deckt laut DuPont etwa 85 % des Strombedarfs der Forschungseinrichtung.  Jährlich soll die Anlage 706.205 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen, was dem Verbrauch von 64 durchschnittlichen Haushalten entspreche. Mit dem Solarstrom vermeide das Forschungszentrum so viele CO2-Emissionen, wie zirka 100 Autos jährlich produzieren – und spare 200.000 Dollar Stromkosten. Die Anlage ging schon im Dezember 2008 in Betrieb, berichtet DuPont in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen habe bereits Photovoltaikanlagen für seine Forschungs- und Entwicklungszentren in Wilmington (Delaware) und Taoyuan (Taiwan) gebaut.



Photovoltaik-Lösungen für eine saubere Stromversorgung

Dieses Solarkraftwerk ist sowohl ein herausragendes Beispiel für unser Engagement als Lieferant grundlegender Materialien für die Solar-Industrie als auch bei der Nutzung der Sonnenenergie, sagte Marc Doyle, für den Weltmarkt zuständiger Geschäftsführer bei DuPont Photovoltaic Solutions. "Unsere Produkte tragen dazu bei, dass saubere und erneuerbare Energie konkret genutzt wird und versorgen gleichzeitig als Teil unserer Nachhaltigkeitsziele unsere Standorte mit Solarstrom." DuPont bietet eine breite Produktpalette für den Solarenergiemarkt und zählt mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Photovoltaik-Materialien zu den führenden Lieferanten der Solarwirtschaft. "Technologien von DuPont ermöglichen höhere Erträge, steigern die Effizienz und verlängern die Lebenszeit der Solarmodule", betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

02.02.2009   Quelle: DuPont Microcircuit Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DuPont Microcircuit Materials,
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WBS TRAINING AG bietet Weiterbildung zur Solar-Fachkraft und zum Projektmanager

Solar-Fachkräfte sind gefragte Spezialisten.
Solar-Fachkräfte sind gefragte Spezialisten.

Regenerativ gewonnene Energie wird in Zeiten zunehmender Verknappung und Verteuerung herkömmlicher Energieträger immer wichtiger. Auch der Bedarf an Fachkräften, die mit dem Aufbau, der Funktion und der Montage von Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren vertraut sind, sei auffallend gestiegen, berichtet die WBS TRAINING AG in einer Pressemitteilung. Diesen Trend habe das Unternehmen, ein deutschlandweit agierender Weiterbildungsanbieter, erkannt und WBS reagiere auf die starke Nachfrage mit speziellen Angeboten. Unter dem Lehrgangstitel "Montagefachkraft Solartechnik und Wärmepumpen" werden Teilnehmerinnen und Teilnehmern die marktführenden Anwendungsmöglichkeiten vermittelt. Das Weiterbildungsangebot "Projektmanager/in für alternative und erneuerbare Energien" richtet sich an Architekten, Ingenieure, Techniker oder Meister der Gebäude- bzw. Versorgungstechnik, die sich für alternative Energieanwendungen interessieren und sich beruflich neu orientieren wollen.  Die Branche der erneuerbaren Energien entwickelt sich in Deutschland zunehmend zur Leitbranche und der anhaltende Ausbau der Erneuerbaren hat zu einem deutlichen Beschäftigungszuwachs geführt. Laut Berechnungen der Arbeitsgruppe "Erneuerbare Energien-Statistik" (AGEE-Stat) des Bundesumweltministeriums ist die Zahl der Arbeitsplätze von 2004 bis 2007 in diesem Bereich um mehr als 50 Prozent gestiegen: von rund 160.000 auf 249.000. Mit dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung sollen bis 2020 weitere 150.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.


Montagefachkraft Solartechnik und Wärmepumpen

Qualifizierung zur "Montagefachkraft Solartechnik und Wärmepumpen" richtet sich an technisch und handwerklich Begabte, die Interesse an alternativen Energieanwendungen haben. Lehrgangsteilnehmer/innen sollten zudem höhentauglich sein und keine körperlichen Einschränkungen haben. Die Weiterbildungsdauer beträgt gut 3,5 Monate. Teilnehmer/innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in der Metallbranche können die Weiterbildung um die 30-tägige Metallgrundausbildung verkürzen. Neben der Vermittlung der grundlegenden Technologien des Metallbaus bilden Aufbau, Funktion und Montage von thermischen Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen die zentralen Unterrichtsinhalte. Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Handwerkskammern. Diese übernehmen die Metall-, Kunststoff- und Verbindungstechnikausbildung sowie die Rohrbe- und -verarbeitung. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung können Absolventen als Montagehelfer auf Baustellen, in Handwerksbetrieben, im Heizungsbau oder bei Herstellern und Großhändlern, die sich auf Erneuerbare Energien spezialisiert haben, tätig werden.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt bei der WBS TRAINING AG in Leipzig wird diese Weiterbildung auch bei der WBS TRAINING in Lübeck, Oldenburg und Dortmund angeboten werden. Dieses Angebot ist insbesondere für Arbeitssuchende interessant, da es durch die Bundesagentur für Arbeit mit einem Bildungsgutschein gefördert werden kann.


Projektmanager für erneuerbare Energien

Die Qualifizierung zum "Projektmanager für Alternative und Erneuerbare Energien" richtet sich an Architekten, Ingenieure oder Meister der Gebäude- bzw. Versorgungstechnik, die sich für alternative Energieanwendungen interessieren und sich beruflich neu orientieren wollen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung umfasst die Weiterbildungslaufzeit 18 bis 30 Wochen. Nach Vermittlung der theoretischen Grundlagen durchlaufen die Teilnehmenden zunächst ein Projektierungstraining. Anschließend wird das Gelernte anhand eines konkreten Projektmanagements (einschließlich Vertrieb) praktisch angewandt und vertieft. Nach erfolgreich absolvierter Prüfung erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein offiziell anerkanntes Abschlusszertifikat. Zudem besteht ergänzend die Möglichkeit, bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) die Registrierung als Energieberater zu beantragen.

Angeboten wird diese Qualifizierung zurzeit an den WBS Standorten in Berlin-Nord, Berlin-Süd, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg-Ost, Halle, Köln, Leipzig, München, Oldenburg, Ravensburg sowie Stuttgart. Weitere WBS Standorte befinden sich für 2009 in Planung. Auch dieses Angebot kann durch die Bundesagentur für Arbeit mit einem Bildungsgutschein gefördert werden.

02.02.2009   Quelle: WBS TRAINING AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar; Viessmann.,
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Photovoltaik-Hersteller aleo solar unterstützt Zukunftswerkstätten zur Solarenergie

aleo-Vorstand Willers will Schulen in Solar- Netzwerke einbinden.
aleo-Vorstand Willers will Schulen in Solar-
Netzwerke einbinden.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) will in den kommenden Jahren das Thema nachhaltige Energieversorgung in ausgewählte Partnerschulen tragen. Im Rahmen seines Sponsorings startete der Solarmodul-Produzent das Netzwerk "aleo power schools": Mit dem Innovationsspiel "Jugend denkt Zukunft" suchten 22 Schülerinnen und Schüler des Prenzlauer Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums Antworten auf die Frage: Wie sieht die Energieversorgung von Prenzlau und Brandenburg übermorgen aus? Und wo ist unser Platz in diesem Szenario? Getragen wird die Zukunftswerkstatt von der aleo solar AG, auch die Stadtwerke Prenzlau unterstützen das Innovationsspiel.   Auf einer Abschlussveranstaltung mit Politikern, Unternehmern, Eltern und Mitschülern wurden die Ergebnisse präsentiert. Zu den Innovationen, welche die Schüler entwickelt haben, zählen ein Tankstellensystem für mit Solarstrom betriebenen Elektroautos, eine Spirale zur Energiegewinnung mit Photovoltaik und Wind sowie ein Modul, das zugleich Solarstrom und -wärme produziert. "Es ist beeindruckend, welche kreativen Lösungen die Schülerinnen und Schüler in nur einer Woche entwickelt haben. Das sollte ein Ansporn für uns sein, eine zukunftsfähige Energieversorgung voranzutreiben", sagte Dr. Helaman Krause, Erster Beigeordneter der Stadt Prenzlau.


Sponsor aleo liefert Photovoltaik-Anlage zum Anfassen

Das Innovationsspiel wertete Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, als gelungenen Auftakt für die aleo power schools: "Wir unterstützen unsere Schulen im Netzwerk ganz konkret mit einer Photovoltaik-Anlage zum Anfassen sowie mit Experimentier- und Unterrichtsmaterial. Gleichzeitig wollen wir die beteiligten Gymnasien über ihre Klima- und Umwelt-AGs vernetzen, die Schulen in Niedersachsen und Brandenburg zusammen bringen. Nachhaltiges Lernen muss immer materiell, ideell und sozial ausgestaltet sein. Weitere Schulen sollen sich noch in diesem Jahr am Netzwerk beteiligen."

01.02.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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FDP: Solar-Strom aus Nordafrika nach Deutschland bringen

Die FDP will die Rahmenbedingungen schaffen, um Solar-Strom aus Nordafrika nach Deutschland zu bringen, erklärte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Michael Kauch anlässlich der Anhörung zu "Erneuerbaren Energien in Afrika" im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit am 28.01.2009. Dieser Strom könne helfen, den Energiemix vielfältiger zu machen. Das nütze der Versorgungssicherheit. Zugleich sei Solar-Strom aus den sonnenreichen Ländern ein kostengünstigerer Beitrag zum Klimaschutz als manche erneuerbare Energie aus Deutschland, so der FDP-Sprecher. Die FDP fordert die Bundesregierung auf, den Solarplan der Mittelmeerunion mit Nachdruck zu unterstützen. Er dürfe sich nicht auf Absichtserklärungen beschränken, sondern müsse konkrete privatwirtschaftliche Projekte auslösen. 

Rahmenbedingungen für den Bau einer Hochspannungsgleichstrom-Leitung nach Europa müssen geklärt werden

Nach Angaben eines Sachverständigen in der Anhörung würden in zwei bis drei Jahren die ersten solarthermischen Kraftwerke in Marokko und Algerien an das Netz gehen, heißt es in der Pressemitteilung. Politisch zu klären seien aber die Rahmenbedingungen für den Bau einer Hochspannungsgleichstrom-Leitung nach Europa, so der FDP-Politiker. "Europa muss in der Tat hinsichtlich der Finanzierung entscheiden, was uns der diskriminierungsfreie Zugang zu der Leitung wert ist. Wenn etwa Algerien die Leitung allein bezahlen würde, könnte das Land auch entscheiden, welche Produzenten ihren Strom nach Europa durchleiten dürfen. Auch innerhalb Europas sind Hausaufgaben zu machen: ein funktionierender Binnenmarkt muss durch den Ausbau von Grenzkuppelstellen hergestellt werden", fordert Kauch.

01.02.2009   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Pumpenhersteller Grundfos und SunPower weihen 1,1 MW–Solarkraftwerk ein

Die Grundfos Pumps Corporation (Fresno, Kalifornien) und die SunPower Corporation (Sunnyvale, Kalifornien) haben am 22.01.2009 ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) am Grundfos-Werk in Fresno offiziell in Betrieb genommen wurde. Das System umfasst am Boden montierte, hoch effiziente SunPower-Nachführsysteme auf einem Gelände von ungefähr 300.000 Quadtratmetern, berichtet SunPower in einer Pressemitteilung. SunPower hat die Solarstromanlage geplant und installiert, in der Solarmodule und Nachführsysteme (Solar-Tracker) kombiniert werden. Die Tracker folgen dem Lauf der Sonne und die Module können nach Herstellerangaben bis zu 25 Prozent mehr Sonnenlicht aufnehmen als herkömmliche, fest installierten Systeme, was zudem den Platzbedarf verringere.  Das Solarkraftwerk soll jährlich rund eine Million Kilogramm CO2-Emmissionen der Fabrik vermeiden, was der Stilllegung von fast 200 Autos auf kalifornischen Straßen entspräche.


Solarkraftwerk senkt Betriebskosten und verbessert die Qualität der Umwelt

"Grundfos will die Geschäftspraxis verbessern und den negativen Einfluss auf die Umwelt reduzieren", sagte David Mortensen, Senior-Vizepräsident für Finanzen und Qualitätsmanager bei Grundfos. "Dieses hoch effiziente SunPower-Solarkraftwerk wird uns helfen, die Kosten deutlich zu senken und die Qualität der Umwelt für unsere Mitarbeiter und die Bürger von Fresno zu verbessern." Achley Swearengin, Bürgermeisterin von Fresno, ergänzte: "Eines der wichtigsten Ziele in Fresno ist, die Luftqualität unserer Region zu verbessern. Ich bin sehr froh darüber, dass Grundfos als bedeutender Arbeitgeber und seit mehr als 30 Jahren führendes Unternehmen in unserer Stadt ein hoch effizientes Solarenergie-System gewählt hat, um bei seinem Werk möglichst viel sauberen Solarstrom zu produzieren."


Strombezugsvereinbarung erleichtert Finanzierung und Betrieb des Solarkraftwerks

Statt das Solarkraftwerk komplett zu kaufen, hat Grundfos das Projekt mit dem Finanzierungsunternehmen Morgan Stanley auf der Grundlage eines so genannten Power Purchase Agreements (PPA) umgesetzt. Laut Vereinbarung wird Grundfos den produzierten Solarstrom vom Betreiber und Eigentümer Morgan Stanley kaufen. Auf diese Weise könne Grundfos sofortige Einsparungen realisieren und sei gleichzeitig langfristig gegen steigende Energiepreise angesichert. Die Grünstrom-Zertifikate (renewable energy credits – REC) für die Solarstromanlage wird Grundfos erhalten. "Führende Unternehmen wie Grundfos wissen schon heute um den hohen Wert der Solartechnolgie für die Senkung der Betriebskosten und zur Reduktion von Treibhausgasen", sagte SunPower-Vorstand Tom Werner. "Im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung ist für die Solarstrom-Systeme keine unmittelbare Kapitalinvestition erforderlich und gleichzeitig sind diese eine großartige Absicherung gegen steigende Strompreise. Die effiziente Technologie von SunPower garantiert eine maximale Solarstromproduktion am Grundfos-Werk.

01.02.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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