Solar News Archiv März 2009

 




 

Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau AG bestätigt Umsatzplus von 86,1 %

Hauptsitz der Roth & Rau AG in Hohenstein-Ernstthal.
Hauptsitz der Roth & Rau AG in
Hohenstein-Ernstthal.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), unter anderem Anbieter von Produktionsanlagen für die Photovoltaik-Industrie hat am 31.03.2009 ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 2008 veröffentlicht. Im Rahmen der Bilanzpresse- und Analystenkonferenz in Frankfurt am Main bestätigte das Unternehmen die vorläufigen Zahlen. Demnach ist Roth & Rau auch im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2008 um 86,1 % auf rund 272 Millionen Euro (2007: 146 Mio. EUR). Dieser Anstieg sei vor allem auf die hohe Nachfrage nach Produktionsequipment und Technologien in der Solar-Industrie zurückzuführen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. 

Profitabilität verbessert

Die Ertragskennzahlen haben sich im vergangenen Jahr überproportional zum Umsatz verbessert, betont das Unternehmen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 122,4 % von 15,6 Mio. EUR auf 34,6 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich von 13,9 Mio. EUR auf 28,5 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge verbesserte sich somit von 10,6 % auf 12,7 % und die EBIT-Marge von 9,5 % auf 10,5 %. Neben den konsequenten Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen im Materialmanagement habe auch der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Umsatzanteil des Geschäfts mit Einzelanlagen und Softwareautomation zur Profitabilitätssteigerung beigetragen. Das den Aktionären der Roth & Rau AG zustehende Ergebnis stieg ebenfalls deutlich um 97,1 % von 11,7 Mio. EUR auf 23 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 49,2 % von 1,22 € auf 1,82 € je Aktie. Der Vorjahreswert sei unter Berücksichtigung der Erhöhung der Aktienanzahl durch die Ausgabe von Berichtigungsaktien im Rahmen der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Juli 2008 angepasst worden. In Einklang mit der langfristigen Wachstumsstrategie soll wie schon in den vergangenen Jahren auf eine Dividendenzahlung für das abgelaufene Geschäftsjahr verzichtet werden. Der erwirtschaftete Gewinn soll, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre, thesauriert werden und dem Unternehmen damit für die Finanzierung der geplanten Investitionen zur Verfügung stehen.


Strategische Meilensteine für das weitere Wachstum erreicht

Die Roth & Rau AG hat ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen im vergangenen Jahr gezielt ausgebaut. Durch die Akquisition der AIS Automation Dresden GmbH, die Beteiligung an der SLS Solar Line Saxony GmbH sowie die Übernahme der TECNOFIMES S.R.L ist der Konzern nun in der Lage, zirka 65 % statt wie bisher rund 45 % der Prozessschritte in der Wertschöpfungskette mit eigenen Produkten abdecken zu können. "Mit den getätigten Akquisitionen haben wir 2008 wichtige strategische Meilensteine erreicht. Wir haben damit unsere führende Marktposition weiter ausgebaut und sind nun optimal positioniert, um von dem langfristigen Wachstum des Photovoltaikmarktes profitieren zu können", erklärte Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

Ein weiterer strategischer Schwerpunkt lag 2008 auf dem Ausbau der internationalen Service- und Vertriebsstruktur mit der Konzentration auf künftige Wachstumsregionen in der Photovoltaik. Zu Beginn 2009 ist Roth & Rau damit bereits in den USA, China, Korea, Singapur und Indien vertreten. Weitere Tochtergesellschaften sollen folgen. Damit mache sich der Konzern zunehmend unabhängig von regionalen Entwicklungen und forciere den Ausbau des hochprofitablen Wartungs- und Ersatzteilgeschäfts. Die stärkere internationale Präsenz wird auch in dem Anstieg der Exportquote dokumentiert: 86,5 % des Umsatzes wurden 2008 mit Kunden im Ausland erwirtschaftet, 2007 waren es 59,0 %.


Aktueller Rückgang der Nachfrage nach Solar-Produkten – langfristiger Wachstumstrend intakt

Der weltweite konjunkturelle Abschwung wird sich im Jahr 2009 weiter fortsetzen, heißt es in der Pressemitteilung. Davon werde auch die Entwicklung der Solarindustrie betroffen sein. Roth & Rau rechnet vor diesem Hintergrund im laufenden Geschäftsjahr mit einem Rückgang der Nachfrage nach Solar-Produkten und damit auch nach Produktionsequipment. Mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten sowie schlechtere Konditionen würden sich kurzfristig ebenfalls negativ auf die Investitionsbereitschaft der Kunden auswirken. Langfristig sei der Wachstumstrend in der Solar-Branche jedoch intakt. Experten rechneten mit einem erneuten Anstieg des Wachstums ab dem Jahr 2010. "Im Kampf gegen den Klimawandel führt kein Weg an der Solarenergie vorbei. Deshalb legen wir in den kommenden Jahren einen strategischen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Wir begegnen so dem steigenden Innovations- und Kostendruck unserer Kunden, den Solarzellenherstellern, und leisten einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom und den damit verbundenen enormen Wachstumspotenzialen", erklärte Bovenschen.


Prognose für das laufende Jahr bekräftigt

Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2009 das operative Geschäft der Roth & Rau AG beeinflussen werde, sei der Konzern mit einem Auftragsbestand zum Stichtag 31. Dezember 2008 in Höhe von 213 Mio. EUR (2007: 201 Mio. EUR) und liquiden Mitteln in Höhe von 92 Mio. EUR (2007: 63 Mio. EUR) gut gewappnet. Zudem entwickelte sich die Auftragslage im neuen Geschäftsjahr bislang zufriedenstellend. Bis zum 25. März 2009 seien bereits neue Aufträge in Höhe von 44,7 Mio. EUR eingegangen, die etwa 40 Mio. EUR zum Konzernumsatz 2009 beitragen werden. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Bovenschen die getroffene Prognose für das laufende Jahr: "Wir rechnen im Jahr 2009 mit einem Umsatz von 245 Mio. EUR bis 270 Mio. EUR und einer weiteren Steigerung der Profitabilität. Darüber hinaus verfolgen wir konsequent das Ziel, unsere Marktposition auszubauen und weitere Marktanteile hinzu zu gewinnen.“

31.03.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarmodul-Hersteller aleo solar AG verstärkt Präsenz in Griechenland

Mit 12.400 Solarmodulen von aleo ist die Freiflächen-Anlage in Thiva einer der größten Solarparks in Griechenland.
Mit 12.400 Solarmodulen von aleo ist die
Freiflächen-Anlage in Thiva einer der größten
Solarparks in Griechenland.

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) wird im April 2009 ein Vertriebsbüro in Athen eröffnen und stellt sich damit auf eine deutliche Zunahme von Photovoltaik-Installationen in Griechenland ein. "In den zurückliegenden 18 Monaten hat unser Vertriebsleiter für Griechenland sehr erfolgreich die Marke 'aleo' im jungen griechischen Photovoltaik-Markt positioniert", sagt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG.   "Die zentralen Aspekte unserer Philosophie sind Qualität, Service und Mehrwert. Die aleo-Partner in Griechenland honorieren das." Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 20 bis 25 Megawatt seien im vergangenen Jahr auf dem griechischen Festland und den Inseln installiert worden, berichtet aleo. Damit betrage der Marktanteil der aleo solar AG rund 15 Prozent. Aufgrund einer langen Liste teilweise schon genehmigter Projekte erwartet aleo solar eine Vervielfachung des Marktes in diesem Jahr und richtet sich darauf ein, die starke Position auszubauen. Der Director Market Development, Christopher Dunne, ergänzt: "Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden griechischen Projektentwicklern, der Unterstützung von projektfinanzierenden Banken und dem Verständnis des Zusammenspiels von Behörden und Energieversorgern sind wir in diesem jungen Markt bereits bestens bekannt."


2 Megawatt- Freiflächenanlage mit aleo-Modulen in Thiva; Sonderprogramm zur Förderung von Aufdachanlagen

Der griechische Photovoltaik-Markt wird von zwei Säulen getragen: dem Freiflächen- und dem Aufdachanlagenmarkt. So wurde zum Beispiel eine der größten Freiflächenanlagen in der Gemeinde Thiva (50 Kilometer nördlich von Athen) mit 2 Megawatt aleo-Modulen S_03 ausgerüstet. Dieses Projekt wird von der LBBW Landesbank Baden-Württemberg finanziert. Aber auch der Markt für Aufdachanlagen nimmt Fahrt auf: für das Jahr 2009 wurde ein Sonderprogramm zur Förderung von Aufdachanlagen im Umfang von 750 Megawatt aufgelegt. In diesem Marktsegment weist die aleo solar AG langjährige Expertise auf. Die Rahmenbedingungen im griechischen Einspeisegesetz sind sehr gut, so dass Projektentwickler, Installateure und Fachhändler dieses Marktsegment intensiv ausbauen können. Die aleo solar AG ist zum dritten Mal in Folge auf der Messe "Ecotec" vom 3. bis 6. April in Athen vertreten (Stand: Halle 4/G1).


31.03.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

centrotherm photovoltaics wächst 2008 kräftig

centrotherm bietet Solar-Technologie vom Polysilizium über die Ingotherstellung bis zum Wafer.
centrotherm bietet Solar-Technologie vom
Polysilizium über die Ingotherstellung bis
zum Wafer.

"Wir bestätigen unser vorläufiges Ergebnis". Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren), zeigt sich bei der Vorlage des Berichts für 2008 mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Der Umsatz des Technologie- und Dienstleistungsanbieters für die Herstellung von Solar-Silizium und Solarzellen stieg von 166,2 Millionen Euro auf 374,7 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis (EBIT) wurde mehr als verdoppelt und belief sich - ohne Berücksichtigung der Kaufpreiseffekte aus den Akquisitionen - auf 55,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung dieser Effekte betrug das EBIT 43,5 Millionen Euro (Vorjahr: 21,1 Mio. Euro).   Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte) stieg auf 57,5 Millionen Euro (Vorjahr: 21,5 Mio. Euro) und die EBITDA-Marge auf 15,3 Prozent (Vorjahr: 12,9 Prozent). Die EBIT-Marge ohne Effekte aus den Akquisitionen (Kaufpreisallokationen) liegt bei 14,9 Prozent (Vorjahr: 12,7 Prozent) und bei 11,6 Prozent inklusive dieser Effekte.

"Alle Wachstumsziele, die wir uns für 2008 vorgenommen hatten, haben wir erreicht", betont Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstandes von centrotherm photovoltaics. "Es gibt aber weitere Gründe, warum das zurückliegende Geschäftsjahr trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise für uns ein erfolgreiches Jahr war. Durch die Akquisitionen einiger Spezialanbieter konnten wir unsere Strategie, Schlüsselequipment und -technologie in den Konzern zu integrieren, konsequent umsetzen, uns den Zugriff auf Schlüsseltechnologien sichern und weltweit anerkannte Technologen für uns gewinnen."

centrotherm photovoltaics verfügt über eine eigene, integrierte Forschung und Entwicklung zur Produktion von Silizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen. 2008 wurden sämtliche F&E-Aktivitäten konzernweit restrukturiert und gebündelt. Durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit sollen weitere Effizienzsteigerungen bei der Produktion erreicht werden. Robert M. Hartung: "Alle unsere Aktivitäten, ob Akquisitionen, der Bau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Blaubeuren oder die Kooperationen mit den weltweit führenden Forschungseinrichtungen in der Photovoltaik, dienen unserem Ziel, die Watt-Peak-Preise zu reduzieren, um Solarstrom wettbewerbsfähig mit den fossilen Energieträgern zu machen. Diesem Ziel sind wir 2008 einen entscheidenden Schritt näher gekommen."


Große Marktpotenziale in Nordamerika und China

Neben den Übernahmen verschiedener Spezialanbieter hat centrotherm photovoltaics im Berichtszeitraum internationale Service- und Vertriebsstandorte in Taiwan, in den USA und in Italien gegründet. Nordamerika dürfte sich künftig zu einem der größten Märkte für Photovoltaik entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das Anfang 2009 in den USA verabschiedete Konjunkturpaket enthält unter anderem Maßnahmen, die der Förderung von Solar-Projekten zugute kommen. Aber auch China gewinne an Attraktivität: Das chinesische Finanzministerium plane die Subventionen für Photovoltaik-Anlagen drastisch anzuheben. Anders als in Europa sollen die Gelder nicht pro produziertem, sondern pro installiertem Watt fließen, wodurch vor allem die Installation neuer Anlagen günstiger wird. Dank ihrer starken Marktposition in China habe centrotherm photovoltaics gute Chancen, von diesen Maßnahmen zu profitieren, denn zum Kundenstamm des Unternehmens zählten namhafte chinesische Solarzellen-Hersteller.

Der Auftragsbestand belief sich nach Angaben des Unternehmens zum 31. Dezember 2008 auf 990,2 Millionen Euro (Vorjahr: 462,7 Mio. Euro). Davon würden derzeit bereits rund 20 Prozent abgearbeitet. Etwa 60 Prozent der Aufträge sollen voraussichtlich 2009 realisiert werden und seien daher im aktuellen Geschäftsjahr umsatz- und ergebniswirksam.


Umsatz soll trotz des schwierigen Marktumfeldes auf 500 bis 550 Millionen Euro steigen

"Aufgrund unseres hohen Auftragsbestandes gehen wir auch für 2009 von einem deutlich zweistelligen Wachstum aus und erwarten trotz des schwierigen Marktumfeldes einen Umsatz von 500 bis 550 Millionen Euro. Gleichzeitig wollen wir unser EBITDA weiter steigern", sagt Oliver M. Albrecht. Derzeit registriere centrotherm photovoltaics vor allem Investitionen in Technologie und Equipment für die Siliziumproduktion. Kunden investierten jetzt, um bei Projektlaufzeiten von bis zu 36 Monaten - für die Errichtung einer Siliziumfabrik - vom langfristig positiven Trend in der Photovoltaik zu profitieren. Auch bei der Dünnschicht-Photovoltaik sieht centrotherm photovoltaics für 2009 und 2010 positive Signale.

In der Siliziumproduktion hat die Gesellschaft im März 2009 einen weiteren Meilenstein erreicht und mit "First Silicon Out" die Leistungsfähigkeit ihrer Siliziumreaktoren bestätigt. Am Produktionsstandort von Asia Silicon (Qinghai) Co., Ltd. hat das Unternehmen erfolgreich sein erstes Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und erstmals Silizium produziert. 2006 hatte centrotherm photovoltaics begonnen, sich breiter aufzustellen und den Geschäftsbereich Solarsilizium, in dem Technologie und Dienstleistungen für die Produktion von Solarsilizium angeboten werden, zusätzlich zum Kerngeschäft Solarzelle auszubauen.


Liquidität erlaubt, Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren

"Das Geschäftsjahr 2009 ist gut angelaufen: In den ersten drei Monaten hat centrotherm photovoltaics Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 390 Millionen Euro aus Asien und Europa unterzeichnet", heißt es in der Pressemitteilung. "Unsere komfortable Liquiditätssituation macht es möglich, unser Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren", sagt Oliver M. Albrecht. "Wir werden uns auch künftig darauf konzentrieren, Solarenergie wettbewerbsfähig zu machen, indem wir durch Innovationen bei Technologie und Produktionsprozessen Kostensenkungspotenziale heben."
Der Geschäftsbericht steht zum Download bereit auf den Internetseiten des Unternehmens im Investor Relations-Bereich.

31.03.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SMA Solar Technology AG bestätigt Rekordergebnisse für Geschäftsjahr 2008

SMA-Wechselrichter haben einen weltweiten Marktanteil von rund 38 %.
SMA-Wechselrichter haben einen
weltweiten Marktanteil von
rund 38 %.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal bei Kassel) veröffentlicht am 31.03.2009 mit ihrem Geschäftsbericht den Konzernabschluss 2008 sowie den Einzelabschluss für die AG. Die heute veröffentlichten Ergebnisse liegen leicht über den am 19. Februar 2009 gemeldeten vorläufigen Zahlen und am oberen Ende der Umsatzprognose des Vorstands (650 - 690 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die SMA partizipierte im Geschäftsjahr 2008 überproportional am weltweiten Wachstum des Photovoltaik-Marktes. Während der PV-Gesamtmarkt laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) um rund 100 % auf zirka 5,7 Gigawatt (GW) wuchs (Vj.: 2,8 GW), steigerte die SMA ihre abgesetzte PV-Wechselrichter-Leistung um etwa 130 % auf 2,2 GW (Vj.: 950 MW). Dies entspreche einem weltweiten Marktanteil von rund 38 % (Vj.: ca. 34 %).  Der Konzernumsatz konnte 2008 auf 681,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden (Vj.: 327,3 Mio. Euro). Der Umsatzanteil der Auslandsmärkte hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2008 auf über 42% deutlich erhöht (Vj.: 29%).



Ergebnis je Aktie von 1,06 Euro auf 3,44 Euro gesteigert

Im vierten Quartal 2008 erzielte SMA einen Umsatz von 162,3 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 35,6 Millionen Euro. Damit lag die EBIT-Marge im letzten Quartal bei 21,9 %. Im Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2008 verbesserte SMA die EBIT-Marge deutlich auf 24,6 % (Vj.: 18,1 %). Der Konzernüberschuss verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr von 36,8 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 119,5 Millionen Euro 2008. Bei einer Zahl von 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag 31.12.2008 liegt das Ergebnis je Aktie bei 3,44 Euro (Vj., umgerechnet auf 34,7 Mio. Aktien: 1,06 Euro). Auch die Net Working Capital Quote konnte zum Ende des Berichtszeitraums deutlich verbessert werden. SMA reduzierte die Net Working Capital Quote zum Bilanzstichtag 31.12.2008 auf 11,4 % (Vj.: 18,1 %).

Zum Bilanzstichtag 31.12.2008 beträgt der Bestand an Liquiden Mitteln und Wertpapieren 261,0 Millionen Euro. Abzüglich der langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergibt sich ein Nettofinanzvermögen von 239,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 59,8 %. SMA ist somit mittelfristig solide finanziert.

Der Geschäftsbericht sowie der Einzelabschluss 2008 stehen auf der Unternehmenswebsite zum Abruf bereit unter http://www.SMA.de/IR/Finanzberichte



31.03.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Hersteller ersol bestätigt profitables Wachstum im Jahr 2008

Grundsteinlegung der ersol Solar Energy AG in Arnstadt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Grundsteinlegung der ersol Solar Energy AG in
Arnstadt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die ersol Solar Energy AG (ersol), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, bestätigt mit der Vorlage der testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2008 ihre vorläufigen Angaben zum Umsatz (2008: 309,6 Millionen Euro; Vorjahr: 160,2 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs auf 70,7 Millionen Euro (Vorjahr: 22,3 Millionen Euro); die EBIT-Marge lag bei 22,8 Prozent, nach 13,9 Prozent im Vorjahr. Auch das Finanzergebnis entwickelte sich positiv, sodass in der Folge das EBT (Ergebnis vor Steuern) nahezu verfünffacht werden konnte. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag im Berichtszeitraum bei 4,39 Euro. 2007 hatte der Wert - beeinflusst durch die Kapitalerhöhung im Sommer 2007 und belastet durch erhöhte Aufwendungen für Zins- und Währungssicherungsgeschäfte - 0,85 Euro betragen. 

Exportquote deutlich größer als 50 Prozent

Mehr als die Hälfte seines Umsatzes - 55,5 Prozent - erwirtschafte das Photovoltaik-Unternehmen im Ausland: 27,9 Prozent in Europa (außerhalb Deutschlands), 13,7 Prozent in Japan, 10,1 Prozent in China, 3,5 Prozent in Nordamerika sowie 0,3 Prozent in übrigen Ländern. 44,5 Prozent der Umsätze wurden im Inland erzielt. Die Exportquote lag 2008 um 4,6 Prozentpunkte höher als in 2007 (50,9 Prozent).


Starkes Mitarbeiterwachstum begleitet Unternehmensentwicklung

Konzernweit waren für ersol zum Ende des letzten Jahres 1.270 Mitarbeiter tätig. 2008 hat die Gruppe 468 neue Arbeitsplätze geschaffen und damit die 1.000-Mitarbeiter-Marke überschritten. Die Personalaufwandsquote - der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung - betrug im Berichtsjahr 12,0 Prozent. Die rückläufige Quote (2007: 13,4 Prozent) wurde vor allem durch die Erschließung von Synergieeffekten aus der zunehmenden Integration der einzelnen Fertigungsstufen sowie die Auslastung der neu geschaffenen Produktionskapazitäten sichergestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Unternehmensbereiche weiterhin durch Kapazitätsausbau geprägt

Trotz der leicht rückläufigen Geschäftsentwicklung im vierten Quartal sei 2008 ein erfolgreiches Geschäftsjahr für das Segment ersol Silicon, heißt es in der Pressemitteilung, Insgesamt profitierte die ersol Tochter SRS Inc. von einer weiterhin weltweit starken Nachfrage nach Sortierungs- und Ätz-Services. Im Bereich ersol Wafers setzte sich im Jahr 2008 die positive Entwicklung des Vorjahres fort: So konnte der Polysiliziumeinsatz pro Watt Ausgangsleistung weiter reduziert werden. Gleichzeitig war das Jahr von den starken Produktionserweiterungen geprägt. Die Nominalkapazitäten konnten bis Jahresende 2008 wie geplant von 120 Megawatt (MWp) auf 180 MWp gesteigert werden. Darüber hinaus seien 2008 bereits Maßnahmen für die weiteren Ausbauschritte der Produktionskapazität auf 280 MWp nominal bis Ende 2009 eingeleitet worden.


Bis 2012 sollen rund 530 Millionen Euro am Standort Arnstadt investiert werden

Der Bereich ersol Solar Cells war in 2008 durch das Hochlaufen der zweiten Solarzellen-Fertigung, der Cell Fab 2 in Arnstadt, geprägt. In der zweiten Jahreshälfte konnte dort die Kapazität durch Optimierungen planmäßig auf nominal 140 MWp erhöht werden, so dass nun über insgesamt 220 MWp Nominalkapazität in beiden Zellfabriken zur Verfügung stehen. ersol will gemeinsam mit der Bosch-Gruppe die Fertigungskapazitäten für kristalline Ingots, Wafer, Solarzellen und Module am Standort Arnstadt erweitern. Dafür sollen bis 2012 rund 530 Millionen Euro investiert werden. Der Start der Produktion ist für Anfang 2010 vorgesehen. Der weitere Ausbau an diesem Standort steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass die eingeplanten Fördermittel von der EU-Kommission genehmigt werden.


40 MWp Nominalkapazität für Dünnschicht-Module

Die ersol Thin Film GmbH, deren Dünnschicht-Aktivitäten im Bereich ersol Modules organisiert sind, hat Anfang 2008 erfolgreich die Produktion und den Vertrieb amorpher Photovoltaik-Module gestartet und verfügt über 40 MWp Nominalkapazität. Die Produktionsleistung betrug 2008 bereits 20 MW. Gemeinsam mit den ersol-Vertriebspartnern wurden viele Solarprojekte sowohl in der Freifläche als auch Aufdach-Anlagen realisiert. Das neu entwickelte "Nova-T plus"-Modul sei bereits im letzten Quartal 2008 gut am Markt angenommen.

Zusätzlich zu den kristallinen Handelsaktivitäten hat die ersol Crystalline Modules GmbH (vormals: aimex-solar GmbH), ebenso im Bereich Modules angesiedelt, 2008 ein Modultechnikum aufgebaut. Neben dem Handelsgeschäft bereitet sich der Bereich Modules weiterhin sowohl personell als auch technisch auf den Ausbau des Modulgeschäfts vor. 2009 plant die ersol Gruppe, eine Produktionsstätte für kristalline Solarmodule zu errichten.


Vorstandsvorsitzender von Hebel: Aktuelle Marktlage und Preisdruck bei Solarzellen und -modulen gehen auch an ersol nicht spurlos vorüber

"2008 war für ersol ein sehr gutes Jahr, in dem wir den erwarteten großen Sprung bei Umsatz und Ergebnis erreicht haben. Auch in Zukunft verfolgen wir gemeinsam mit unserem Hauptaktionär Bosch ambitionierte Pläne. Allerdings geht die aktuelle Marktlage - mit einem hohen Druck auf die Preise für Solarzellen und -module – auch an ersol nicht spurlos vorbei. Aber ersol ist in der guten Lage, dass es auf langfristige etablierte Verbindungen mit Kunden bauen kann. Auf Basis dieser stabilen Partnerschaften werden wir gemeinschaftlich mit unseren Kunden die aktuell sicher schwierige Situation meistern. Auf der Kostenseite unternimmt ersol permanente Anstrengungen, um die Produktionskosten weiter zu senken und damit mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom zu herkömmlichem Strom zu erreichen", so Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG.

Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das Jahr 2008 liefert der Geschäftsbericht 2008 der ersol Solar Energy AG der Internetseite: http://www.ersol.de/investorrelations/berichtepraesentationen/



31.03.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Befestigungssystem SUNOVA MCG 2.0 für Sunfilm Photovoltaik-Module erfüllt IEC 61646

Die SUNOVA AG (Grasbrunn) hat mit dem "Membrane-Connected-Glass"-System (MCG 2.0) ein effizientes Befestigungssystem für Sunfilm-Module mit aufgeklebter Montageschiene für Flachdach Leichtdächer entwickelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Es verbinde hervorragende statische Eigenschaften, schnelle Montage, äußerst geringen Materialbedarf und die Abstimmung auf Folienabdichtungen von Flachdächern. Rechtzeitig zum Serienstart der Module mit Silizium Tandem-Technologie wurde durch die Ingenieure im SUNOVA Technology Center STC in Bernsdorf das nun serienreife MCG 2.0 System für Module der Sunfilm AG mit aufgeklebten Montageschienen entwickelt.  MCG 2.0 baut auf dem im Markt bereits bewährten MCG 1.0-System der SUNOVA AG auf. Das Besondere daran sei, dass die Folien-Dachabdichtung nicht durchdrungen und keine zusätzliche Auflast benötigt werde. Mit 21 kg/m² sei es ideal für moderne Leichtdach-Konstruktionen im Industriehallenbau geeignet. Durch die flachdachparallele Verlegung werde eine sehr effektive Flächennutzung erreicht. Die effiziente Silizium-Dünnschichttechnik bringe auch bei dieser Ausrichtung hohe Erträge.


Standfestigkeit des Systems von der TU bestätigt

Die Wind-Sogkräfte werden laut Hersteller durch den zum Patent angemeldeten Kunststoff-Profilhalter in die Dachabdichtung eingeleitet. Die benötigte Zugfestigkeit der Profilhalter wurde laut SUNOVA AG durch Versuche an der TU Darmstadt nachgewiesen. Im Windkanal der TU Aachen sei die Standfestigkeit dieses Systems überprüft und bestätigt worden. Die statische Dimensionierung des Systems erfolgt durch SUNOVA AG und aufgrund der Produktstatik auf Basis der DIN 1055-4 (2005-3), die für Deutschland, Spanien und Italien entwickelt wurde.

Die Montageschienen werden in die Quick-Fix Auflage eingeschoben und mit den passenden Klemmen sicher fixiert. Durch diese optimierte Montagetechnik verringere sich der Zeitaufwand um mehr als 30% gegenüber der Vorgänger-Generation. Das SUNOVA MCG 2.0 System, mit Quick-Fix Befestigern und den Modulen von Sunfilm, erfüllt nach dem Test des EuroTest Laboratori die Anforderungen der IEC 61646.


31.03.2009   Quelle: SUNOVA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVA AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

WOC erwirbt 1,7 Megawatt-Bestands-Solarpark in Spanien

Solarpark in der Nähe der Ortschaft Castuera (Teilansicht).
Solarpark in der Nähe der Ortschaft Castuera
(Teilansicht).

Die White Owl Capital AG (WOC), Berlin, hat am 26. März 2009 eine bestehende Photovoltaik-Freiflächenanlage in Spanien erworben. Das 1,7 Megawatt-Solarkraftwerk in der Nähe der Ortschaft Castuera, rund 350 km südwestlich von Madrid, wurde im September 2008 in Betrieb genommen. Das Unternehmen IBC Solar (Bad Staffelstein) lieferte 7.680 multikristalline Solar-Module mit Zellen von Marktführer Q-Cells. IBC Solar war auch mit der schlüsselfertigen Errichtung des Solarparks beauftragt. Die Wechselrichter stammen von der SMA Technologie AG. Der Anlagenertrag liege in dieser Region bei rund 1.525 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung, was eine Energieausbeute von rund 2,65 Millionen Kilowattstunden jährlich erwarten lasse, heißt es in der Pressemitteilung von WOC. 

2008 wurden in Spanien Solarparks für mehr 12 Milliarden Euro errichtet

Die Finanzierung des Solarparks erfolgt über den ersten Solarenergie-Publikumsfonds von WOC, den WOC Nachhaltigkeits Fonds 01. Zahlreiche private Investoren hätten sich über diesen geschlossenen Fonds am Betrieb von Solarkraftwerken in Spanien beteiligt. Da der Solarpark Castuera zum Zeitpunkt des Erwerbs bereits an das Stromnetz angeschlossen war, tragen die Anleger keine Bau- und Genehmigungsrisiken, betont WOC. "Der Erwerb von Castuera passt genau in unsere sicherheitsorientierte Strategie. Während der Boomphase in 2008 sind in Spanien Solarparks mit einem Volumen von mehr 12 Milliarden Euro erreichtet worden. Aus diesem Bestand gibt es nun eine Fülle attraktiver Kaufobjekte. Wir prüfen derzeit am Netz angeschlossene Solarparks im Umfang von mehr als 80 Megawatt und stehen kurz vor weiteren Abschlüssen", so Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG.


Attraktive Finanzierungskonditionen trotz Krise

WOC finanziere die Transaktion mit rund 70 Prozent Fremdkapital, so das Unternehmen. Fremdkapitalgeber sei ein spanisches Institut. Die vereinbarten Zinsen liegen laut WOC bei einer Darlehenslaufzeit und einer Zinsbindung von 20 Jahren unterhalb von 4,5 Prozent. "Sinnvolle Deals finden weiterhin statt und werden auch in 2009 finanziert. Wir stellen allenfalls eine reduzierte Bereitschaft der deutschen Banken bei Finanzierungen von Bestandsobjekten fest. Deshalb haben wir uns für die Zusammenarbeit mit einem spanischen Institut entschieden. Die Heimatbanken erreichen zudem eine deutlich schnellere Transaktionsgeschwindigkeit", kommentiert Tobias Pehle das Vorgehen von WOC.

31.03.2009   Quelle: White Owl Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: White Owl Capital AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bystronic liefert weltweit erste Maschine zur Applikation von hochviskosem Butyl auf Halbleiter-Dünnschichtsubstraten an Centrotherm Photovoltaics

Thermo Plastic Applikator (TPA) von Bystronic.
Thermo Plastic Applikator (TPA) von Bystronic.

Unter dem Namen horizontaler Thermoplastikapplikator (TPA) lieferte das Bystronic glass-Technologiezentrum Bystronic Lenhardt (Neuhausen-Hamberg) in der letzten Märzwoche 2009 die weltweit erste Maschine zur Applikation von hochviskosem Butyl auf Halbleiter-Dünnschichtsubstraten aus. Das süddeutsche Solar-Unternehmen Centrotherm Photovoltaics erhielt diese Anlage zur hochgenauen Butylapplikation am Rande der Substratgläser vor dem Laminierprozess. Das Butyl schütze den Halbleiter effektiv vor Feuchtigkeit, berichtet Bystronic in einer Pressemitteilung.  Mit der Markteinführung des horizontal arbeitenden TPA präsentiert die Bystronic Lenhardt GmbH die nach eigenen Angaben weltweit erste Maschine dieser Art, die im 24-Stunden-Betrieb ohne Unterbrechung arbeiten kann. Zwei Hochleistungsfasspumpen sorgten dafür, dass das zähflüssige Dichtmaterial stets verfügbar ist. Bei der Verwendung des herkömmlichen Dichtmittels aus vorkonfektionierten Butylschnüren hingegen komme es während des Materialwechsels zwangsläufig zu Produktionsunterbrechungen. Die Dosierpumpen des TPA applizieren das Material auf den Zehntelmillimeter genau, so der Hersteller.


Maschine zur Abdichtung von Halbleitern aus CaTe, CIS, CIGS, mikrokristallinem Silizium (µSi) und amorphem Silizium (aSi)

Die Technologie von Bystronic Lenhardt basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung mit der Konstruktion von Maschinen zur Isolierglasproduktion, in der man das thermoplastische Material als Abstandhalter zwischen die Glastafeln appliziert. In der Solarbranche findet die in horizontaler und vertikaler Ausführung erhältliche Maschine ihren Einsatz zur Abdichtung von Halbleitern aller Art - Cadmium-Tellurid (CaTe), Kupfer-Indium-Diselenid (CIS), Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS), mikrokristallines Silizium (µSi) oder amorphes Silizium (aSi). Die Maschine lässt sich nicht nur in neu zu erstellende Anlagen einplanen sondern auch in bestehende Systeme integrieren, betont Bystronic glass.

31.03.2009   Quelle: Bystronic glass   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bystronic glass,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Klimaschutz: Treibhausgasemissionen 2008 auf tiefstem Stand seit 1990

Treibhausgasemissionen in Deutschland sanken 2008 um fast 12 Millionen Tonnen.
Treibhausgasemissionen in Deutschland
sanken 2008 um fast 12 Millionen Tonnen.

Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase in Deutschland ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um fast 12 Millionen Tonnen gesunken; das ist ein Rückgang um 1,2 Prozent, berichten das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium (BMU) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Gesamtemissionen liegen bei 945 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten - und damit im Zielkorridor des Kyoto-Protokolls: danach muss Deutschland seine jährlichen Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 21 Prozent mindern (bezogen auf das Basisjahr 1990). Nach den jetzt vorliegenden Nahzeit-Prognosen des UBA hat Deutschland im Jahr 2008 bereits im ersten Jahr dieses Zielkorridors seine Verpflichtungen erfüllt und 23,3 Prozent Minderung erreicht.   "Selbst wenn man unterstellt, dass vermutlich 1 bis 2 Prozentpunkte dieses Rückgangs der Wirtschaftskrise geschuldet sind, so belegen die neuen Zahlen doch, dass unsere Klimaschutzpolitik greift", betont Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.


UBA-Präsident Troge: "Wir sollten uns auf dem Erreichten nicht ausruhen

"Deutschland ist Vorreiter beim Klimaschutz und hat die Kyoto-Ziele bereits drei Jahre vor der Ziellinie erreicht. Um die nun bis 2020 notwendigen Minderungen zu erreichen, müssen wir den bewährten Kurs mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz fortsetzen und verstetigen", so der Minister weiter. Den größten Anteil am deutlichen Rückgang haben laut UBA die Kohlendioxid-Emissionen: Sie sanken um 9,4 Millionen Tonnen (minus 1,1 Prozent). CO2 trug 2008 etwa mit 88 Prozent zur deutschen Treibhausgasbilanz bei. "Grund für die geringeren CO2-Emissionen ist vor allem die gesunkene Nachfrage nach Stein- und Braunkohle. Gleichzeitig kamen vermehrt emissionsärmere Energieträger - wie Erdgas und zunehmend erneuerbare Energien - zum Einsatz", sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). Er rief gleichzeitig dazu auf, mit dem Klimaschutz auch in der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nachzulassen: "Wir sollten uns auf dem Erreichten nicht ausruhen: Gerade jetzt sollten wir uns fit für die Zukunft machen – und auf Techniken setzen, die die Klimagasemissionen weiter senken", so Troge.

Beachtlich ist, dass die CO2-Emissionen um 1,1 Prozent sanken, obwohl der Primärenergieverbrauch 2008 in Deutschland um etwa 1 Prozent stieg. Ursache ist ein starker Entkopplungstrend: Während mehr flüssige Brennstoffe - vor allem leichtes Heizöl - eingesetzt wurden, gab es vor allem gegen Jahresende deutliche Absatzrückgänge bei den übrigen Brennstoffen - wie Steinkohle und Braunkohle. Letztere verursachen höhere Treibhausgasemissionen. Unternehmen und Privathaushalte setzten Erdgas ein, um Strom zu erzeugen und Räume zu beheizen. Kohle spielte hingegen im Kraftwerkssektor und in der Eisen- und Stahlindustrie eine abnehmende Rolle: Der Einsatz von Steinkohle sank um rund 7 Prozent und der von Braunkohle um etwa 3,5 Prozent gegenüber 2007. Die CO2-Emissionen folgten diesem Trend: Zuwachs bei den Mineralölen 12,7 Millionen Tonnen, Rückgänge bei Erdgas (minus 1,8 Millionen Tonnen), bei Steinkohlen (minus 11,9 Millionen Tonnen) und bei Braunkohlen (minus 6,5 Millionen Tonnen CO2).


Erneuerbare Energien ersetzen immer mehr klimaschädliche, fossile Energieträger

Der weitere Ausbau erneuerbarer Energieträger sorgte ebenfalls für Entlastung an der Klimafront. Sie ersetzen immer mehr klimaschädliche, fossile Energieträger. Erneuerbare Energien decken nun 7,4 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs. Das ist ein Plus gegenüber 2007 von 7,3 Prozent. Die Gesamtemissionen an Methan blieben 2008 insgesamt unverändert. Die Abfallbehandlung senkte ihre Emissionen um fünf Prozent. In der Tierhaltung stiegen dagegen die Methanemissionen weiter an. Beim Lachgas – es entsteht vor allem in der Landwirtschaft und der chemischen Industrie – sanken die Emissionen gegenüber 2007 um fünf Prozent. Dies geht auf Minderungsanstrengungen in der chemischen Industrie zurück.

Die Berechnungen des UBA basieren auf Angaben der Veröffentlichungen zum "Energieverbrauch in Deutschland 2008" der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen und zum "Bruttoinlandsprodukt 2008 für Deutschland" des Statistischen Bundesamtes sowie Verbandsinformationen und Expertenschätzungen. Das UBA ermittelte die Emissionen mit Hilfe vereinfachter Berechnungsverfahren. Aussagen zu den CO2-Emissionen der verschiedenen Emittentengruppen sind voraussichtlich erst nach Veröffentlichung detaillierter Angaben zum Energieverbrauch Mitte dieses Jahres möglich. Die detaillierten Ergebnisse der Treibhausgasemissionen werden erst Anfang 2010 veröffentlicht.

30.03.2009   Quelle: Umweltbundesamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU; Copyright: H.-G. Oed,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Masdar PV unterzeichnet Vertrag über komplette Lieferung von Gasen für die Photovoltaik-Produktion mit der Linde-Gruppe

Die Masdar PV GmbH, Hersteller großflächiger Dünnschicht-Solarmodule, und The Linde Group, ein weltweit führendes Gas- und Engineering-Unternehmen, haben einen langfristigen Vertrag geschlossen. Linde werde die derzeit im Bau befindliche Produktionsstätte für modernste Dünnschicht-Solarmodule von Masdar PV in Ichtershausen bei Erfurt mit Gasen beliefern, darunter beispielsweise Stickstoff, Wasserstoff, Silan, Gase für die Prozesskammerreinigung sowie Argon und Helium. Zusätzlich werde das Unternehmen ein Komplettsystem zur Speicherung und Verteilung der Gase sowie alle Dienstleistungen für das Gas-Management bei Masdar PV zur Verfügung stellen, heißt es in der Pressemitteilung der Linde Group. Derzeit entsteht die erste Produktionsstätte von Masdar PV in Ichtershausen. Ein zweites Werk wird voraussichtlich im Sommer 2010 in Taweelah bei Abu Dhabi die Produktion aufnehmen.   Masdar PV produziert zukünftig in diesen Werken großflächige Dünnschicht-Solarmodule mit einer Größe von bis zu 5,7m². Dabei gewährleistet eine innovative, silizium-basierte Dünnschicht-Technologie den Kunden ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.

"Masdar's Ziel, weltweit führend bei erneuerbaren Energien zu werden, kommt unserer eigenen Unternehmensphilosophie sehr entgegen. Wir freuen uns, als einer der Technologiepartner Masdar auf diesem Weg zu begleiten", sagt Dr. Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG. Auch bei Masdar PV sieht man der Zusammenarbeit positiv entgegen. "Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren eine starke Position im Photovoltaik-Markt einzunehmen. Dies kann uns nur mit starken Partnern wie der Linde AG gelingen, die eine konstante Versorgung mit erstklassigen Gasen für unsere Produktion sicherstellt", kommentiert Dr. Rainer Gegenwart, Geschäftsführer der Masdar PV GmbH.

30.03.2009   Quelle: The Linde Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Unternehmen SYSTAIC veröffentlicht Geschäftsbericht mit Rekordergebnis für 2008

SYSTAIC-Energiedach.
SYSTAIC-Energiedach.

Das Düsseldorfer Solartechnologie-Unternehmen systaic AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit Höchstwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Der Konzernumsatz wurde 2008 auf 199 Millionen Euro mehr als versechsfacht (Vorjahr: 31 Mio. EUR), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 10 Millionen Euro (Vorjahr: 6 Mio. EUR). Alle Geschäftsbereiche haben mit substantiellem Wachstum zur erfolgreichen Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe beigetragen: Nachdem im Vorjahr das SYSTAIC-Energiedach als marktreif präsentiert wurde, konnte das Segment Energiedachsysteme im ersten vollen Geschäftsjahr 2008 bereits beachtliche sieben Millionen Euro erzielen.  Aktuell werde die Vertriebsorganisation im Inland und in wesentlichen europäischen Märkten weiter ausgebaut und zusätzlich durch die bereits vermeldete, in der finalen Ausgestaltung befindliche Kooperation mit dem französischen Baukonzern Saint-Gobain gestärkt.


Photovoltaik-Komponenten für die Automobilindustrie

Das Segment SYSTAIC Automotive, das seit 1. April 2007 mit Übernahme von 64 % an der Webasto Solar GmbH zum SYSTAIC-Konzern gehört, konnte den Umsatz von sechs Millionen Euro im Vorjahr auf zehn Millionen Euro 2008 deutlich ausbauen. Darüber hinaus erhielt der Bereich, der aktuell einziger industrieller Lieferant von Solar-Systemen für die Automobilindustrie ist, Aufträge von einer Vielzahl europäischer und amerikanischer Fahrzeughersteller zur Entwicklung von Mustersolaranlagen für neue Fahrzeugmodelle. Die politische Diskussion um die CO2-Reduzierung und der damit verbundene Trend zu Hybrid- und Elektroautos lasse für dieses Segment mittelfristig starkes Wachstum erwarten, betont SYSTAIC.

Im Unternehmensbereich SYSTAIC Planning & Engineering wurden Planungsleistungen in Höhe von fünf Millionen Euro abgerechnet (Vorjahr: EUR 13 Mio.).Das Segment SYSTAIC-Solarkraftwerke war wesentlicher Treiber im Konzern und erzielte 2008 176 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 12 Mio. EUR). Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag im Geschäftsjahr in Spanien. Ab 2009 werden die beiden Segmente zusammengefasst und auch über die neue Tochtergesellschaft Enerparc AG abgedeckt.

"Ungeachtet der schnellen und erfolgreichen Umsetzung unseres Großauftrags im spanischen Belmez in der Region Córdoba können wir die wirtschaftlichen Früchte erst verspätet ernten. Die Schlusszahlung für die Projekte in Belmez wird vertragsgemäß im April 2009 erwartet, so dass die Bilanz zum 31. Dezember 2008 noch hohe Forderungen ausweist", erläutert SYSTAIC-Finanzvorstand Heiko Piossek die Bilanzsumme 2008. "Zwischenzeitlich erhaltene Zahlungen im ersten Quartal sowie die Schlusszahlung für das Solarkraftwerk in Belmez werden die Bilanzsumme jedoch signifikant verringern".


Gewächshäuser mit 115 MWp integrierten Photovoltaik-Systemen

Zwischenzeitlich hat SYSTAIC den Bau von Gewächshäusern mit integrierten Photovoltaik-Systemen begonnen. Dies erfolge auf Basis eines abgeschlossenen Rahmenvertrags mit der Atharv Cleantech Limited, einer Tochtergesellschaft der indischen Moser Baer Clean Energy Limited zur Realisierung von insgesamt 200 MWp in Europa. Aktuell arbeite die SYSTAIC-Tochtergesellschaft Enerparc im Rahmen dieser Vereinbarung an einem gewächshausintegrierten PV-Projekt mit einer Gesamtleistung von 115 MWp, das nach Fertigstellung die größte dachintegrierte Fotovoltaikanlage der Welt sein soll. Für die Fremdkapitalfinanzierung habe Moser Baer Cleantech Energy die Rabobank mandatiert. Der Gesamtauftrag habe, wie bereits veröffentlicht, ein Volumen von 450 Millionen Euro und das Solar-Kraftwerk soll in Teilabschnitten bis 2010 vollständig in Betrieb genommen werden. Für die Errichtung der neuen Großanlagen auf Sardinien erhalte SYSTAIC von dem Investor so genannte Meilensteinzahlungen entsprechend der Projektfortschritte. "SYSTAIC hat damit ein Konzept, künftig Kraftwerke bausynchron, d.h. ohne substanziellen eigenen Liquiditätsbedarf zu finanzieren", erklärt Piossek die künftige Vorgehensweise. Die systaic AG ist in der Wertschöpfungskette der Solarindustrie kundennah und
nicht als Commodity-Hersteller positioniert.


Starkes erstes Quartal 2009 angekündigt

"Die Marktentwicklung mit bereits deutlich reduzierten und weiter sinkenden Zell- und Modulpreisen wirkt sich auf unser Geschäftsmodell sehr positiv aus. Aufgrund der größten Projektpipeline der Firmengeschichte plant der Vorstand trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds, den bisher kommunizierten Umsatzanstieg für das Gesamtjahr 2009 um mindestens 30 % auf über 260 Millionen Euro bei einer operativen Marge von rund 7 % erfüllen zu können. Nach den bisher vorliegenden Zahlen wurde der Umsatz im ersten Quartal 2009 voraussichtlich auf 40 Millionen Euro verzehnfacht", prognostiziert Heiko Piossek abschließend.

30.03.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Deutsch-Amerikanische Energietage eröffnet: Aufschwung der erneuerbaren Energien in den USA

Info-Broschüre zum Markt der Erneuerbaren in den USA.
Info-Broschüre zum Markt der
Erneuerbaren in den USA.

Deutschland und die USA sind ideale Partner auf dem Weg in eine sichere und nachhaltige Energiezukunft. Darauf verwies Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der 1. Deutsch-Amerikanischen Energietage in Berlin. Auf der am 30.03.3009 eröffneten viertägigen Konferenz informieren sich rund 500 Experten aus Wirtschaft und Politik von beiden Seiten des Atlantiks über die aktuellen Trends auf dem US-Energiemarkt, mit besonderem Schwerpunkt auf den erneuerbaren Energien (u. a. Photovoltaik, Windenergie, Solarthermie). Zu den Rednern gehören unter anderem Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Peter Ammon und der Gesandte der US-Botschaft in Deutschland John M. Koenig.   Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).


Steinmeier fordert "Transatlantische Klimabrücke"

"Nur wenn wir transatlantisch mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien vorangehen, können wir auch andere Staaten für ein nachhaltiges Wachstumsmodell gewinnen; deswegen brauchen wir eine transatlantische Klimabrücke", betonte Steinmeier. "Knappe fossile Ressourcen und Klimawandel sind globale Herausforderungen für unsere Sicherheit und unsere Lebensqualität. Sie lassen sich nur in internationaler Zusammenarbeit meistern. Deutschland und die USA verfügen über die notwendigen Fähigkeiten, um hier wegweisende Impulse zu geben", so der Bundesaußenminister weiter.

Saubere und effiziente Energietechnologien erleben in den USA unter Präsident Barack Obama einen starken Aufschwung. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppelt werden. "Daraus ergeben sich hervorragende Exportchancen für deutsche Unternehmen", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Schließlich gehört die deutsche Branche für erneuerbare Energien in vielen Bereichen zu den Marktführern."


US-Auslandshandelskammern unterstützen deutsche Unternehmen

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist jedoch die Informationsbeschaffung zum Markteinstieg in den chancenreichen amerikanischen Markt nicht immer leicht. Ein kompetentes Netzwerk bieten da die AHK USA. "Die US-Auslandshandelskammern verfügen über eine Fülle von Programmen und Veranstaltungen, sowie ein wertvolles Netzwerk, welches es den deutschen Firmen erleichtert, die Eigenheiten des Marktes zu verstehen und dort erfolgreich zu agieren", so Kristian Wolf, Geschäftsführer der AHK USA-Atlanta.

Die 1. Deutsch-Amerikanischen Energietage stehen unter der Schirmherrschaft der Transatlantischen Klimabrücke des Auswärtigen Amtes. Mitveranstalter sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien sowie Germany Trade and Invest, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Partner der Konferenz sind der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Windenergie (BWE), Berlin Partner, der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sowie die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham). Premiumsponsor ist die SolarWorld AG; Medienpartner die Zeitung Energie & Management.

Weitere Informationen zu den 1. Deutsch-Amerikanischen Energietagen unter http://www.dae-konferenz.de/ . Eine Informationsbroschüre kann heruntergeladen werden unter www.ahk-usa.com.

30.03.2009   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AHK USA.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Suntech: Mit Pluto-Technologie 19 % Wirkungsgrad bei mono- und 17 % bei multikristallinen Solarzellen erreicht

Solarzellenforschung und -entwicklung bei Suntech.
Solarzellenforschung und -entwicklung bei
Suntech.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (San Franciscio, USA, und Wuxi, China), weltgrößter Hersteller von Photovoltaik-Modulen, berichtete am 27.03.2009, das Unternehmen habe mit der routinemäßig eingesetzten "Pluto-Technologie" monokristalline Solarzellen produziert, die einen Wirkungsgrad von rund 19 % haben. Multikristalline Solarzellen, die auf die gleiche Weise gefertigt werden, erreichten laut Suntech etwa 17 % Wirkungsgrad. Suntech habe kürzlich Solarzellen zur Überprüfung durch eine externe Institution an das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) gesandt, das bei einer monokristallinen Pluto-Zelle einen Wirkungsgrad von 18.8 % und bei einer multikristallinen Zelle 17.2 % bestätigte, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. Beide Solarzellen wurden auf der 34 MW-Pluto-Produktionslinie von Suntech mit Wafern aus Solar-Silizium gefertigt.  "Die Leistung der Pluto-Technologie begeistert uns. Wir erreichen in der Großserienproduktion beständig rund 19 % Wirkungsgrad bei monokristallinen Pluto-Zellen und zirka 17 % bei multikristallinen Zellen, verglichen mit 16,5 % und 15,5 % mit herkömmlichen Siebdruck-Verfahren", sagte der Suntechs Technikvorstand Dr. Stuart Wenham und fügte hinzu: "Das Pluto-Verfahren zeichnet sich aus durch sein Potenzial, sowohl den Wirkungsgrad monokristalliner als auch multikristalliner Solarzellen zu erhöhen. Das erlaubt es Suntech, eine breite Produktpalette von Hochleistungssolarzellen anzubieten. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere unsere multikristallinen Pluto-Module zu den leistungsfähigsten siliziumbasierten Photovoltaikmodulen der Welt zählen werden, die industriell in Großserien produziert werden."


Hoher Wirkungsgrad, Langzeitstabilität und großer Solarstromertrag

"Pluto erfüllt die wesentlichen Anforderungen der Solarindustrie: hoher Wirkungsgrad, Langzeitstabilität und großer Solarstromertrag. Und das ohne hochreineres Silizium zu erfordern. Mit Pluto-Zellen können unsere Kunden Photovoltaikflächen besser ausnutzen und die Systemkosten senken, ohne dass unsere Produktionskosten steigen. Das verschafft Suntech eine herausragende Position als Anbieter von Photovoltaik für die kommerzielle Solarstromproduktion sowie für Aufdachanlagen", betonte Suntechs Vorstandsvorsitzender Dr. Zhengrong Shi.


Universität von New South Wales erreichte mit dem Pluto-Vorgänger "PERL" einen Weltrekord-Laborwirkungsgrad von 25 %

Die zum Patent angemeldete Pluto-Technologie basiert auf dem "PERL"-Verfahren, das von der Universität von New South Wales in Australien entwickelt wurde, welche damit laut Suntech bereits einen Weltrekord-Laborwirkungsgrad von 25 % erreicht hat. Pluto könne den Solarstromertrag im Vergleich zu Solarzellen, die mit einem konventionellen Siebdruckverfahren produziert werden, um bis zu 12 % steigern. Das einzigartige Texturierungsverfahren in Verbindung mit geringerer Reflexion sorge dafür, dass den ganzen Tag mehr Sonnenlicht aufgenommen werden könne, auch indirekte Strahlung. Dünnere Metallkontakte auf der Oberfläche reduzierten zudem Verschattungsverluste. Suntechs Pluto-Technologie kann nach Angaben des Unternehmens mit unterschiedlich reinem Solarsilizium kombiniert und für viele Anwendungen und Produkttypen eingesetzt werden.

Die kommerzielle Nutzung der Pluto-Technologie ist das Ergebnis jahrelanger Forschung von Weltrang und seine Entwicklung ist ein Meilenstein für Suntech. Mit einem Forschungs- und Entwicklungsteam, in dem mehr als 350 Mitarbeiter aktiv sind, ist die Technologieentwicklung eine unserer wesentlichen Strategien zur Kostensenkung von Solarstrom bis hin zur Netparität ohne Staatliche Förderung", fügte Dr. Shi hinzu.


20 % bzw. 18 % in nächsten zwei Jahren angepeilt

Suntech geht davon aus, dass mit der Weiterentwicklung von Pluto ein Wirkungsgrad von 20 % bei monokristallinen Zellen und 18 % bei multikristallinen Zellen innerhalb der nächsten zwei Jahre erreicht werden kann. Das Unternehmen will seine 34 MW-Produktionslinie mit Pluto-Technologie in den nächsten zwei Monaten auf 100 MW ausbauen und rechnet mit der Zertifizierung der Module im zweiten Quartal 2009. Im laufenden Jahr sollen rund 50 MW ausgeliefert werden.

30.03.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Photovoltaik-Studie: Amorphes Silizium wird den Dünnschicht-Markt weiterhin beherrschen

"ASI THRU": Semitransparente Dünnschicht-
Solarmodule von SCHOTT Solar.

Laut NanoMarkets, einem Wirtschaftsanalyse-Unternehmen mit Sitz in Glen Allen im US-Bundesstaat Virginia, wird amorphes Silizium (a-Si), ein Material, das seit den späten 1970er Jahren verwendet wird, den Markt der Dünnschicht-Photovoltaik noch etliche Jahre dominieren. NanoMarkets geht davon aus, dass das Marktvolumen der Dünnschicht-Photovoltaik auf der Grundlage von amorphem Silizium von gegenwärtig 1,3 Milliarden US-Dollar (knapp eine Milliarde Euro) auf 4,1 Milliarden Dollar (rund 3 Milliarden Euro) im Jahr 2014 wachsen wird.  Das ist eines der zentralen Ergebnisse des neuesten Berichts von NanoMarkets mit dem Titel "Materials Markets for Thin-Film Silicon Photovoltaics". Die Studie ist Teil einer Serie zu den sich neu formierenden Solar-Märkten. Amorphes Silizium verbindet die Vorteile der Dünnschicht-Technologie - zum Beispiel geringerer Materialeinsatz und niedrigeres Gewicht, Flexibilität und Kostensenkungspotenzial - mit den bekannten Vorzügen einer ausgereiften Technologie mit etablierten Produktionsverfahren und bewährtem Equipment. Schon jetzt seien große Fertigungskapazitäten für a-Si-Module vorhanden und noch größere Kapazitäten im Aufbau begriffen, berichtet NanoMarkets.

Der a-Si Anteil werde im Vergleich zu anderen Dünnsichttechnologien zwar leicht abnehmen, doch nur langsam, betont NanoMarkets. Gegenwärtig hat die a-Si-Technologie einen Marktanteil von rund 54 %, bezogen auf die Umsätze. Im Jahr 2011 wird er laut NanoMarkets nur wenig geringer sein und bei 47 % liegen. Außerdem sei die Photovoltaikproduktion auf Grundlage von amorphem Silizium das Verfahren, welches die meisten Unternehmen wählen, die neu in den Dünnschicht-Markt einsteigen, da sowohl die Produktionsanlagen als auch das Material am Markt verfügbar seien.


Auf dem Weg zu Wirkungsgraden in der Größenordnung von 15 %

Die Marktchancen von Modulen auf Basis von amorphem Silizium seien bislang durch deren niedrigen Wirkungsgrad behindert worden, doch NanoMarkets ist überzeugt, dass die Weiterentwicklung von a-Si-Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad der Schlüssel sein wird, um die führende Rolle im Markt der Dünnschicht-Photovoltaik beizubehalten. Potenzial zu Steigerung der Wirkungsgrade sieht NanoMarktes in der Optimierung der Beschichtungsverfahren für Tandem-Solarzellen und Oberflächenstrukturierung der TCO-Schichten. Diese lichtdurchlässigen Schichten (Transparent Conductive Oxide) fungieren bei Dünnschicht-Siliziummodulen als Elektroden sowie als "Lichtfänger" und stellen damit eine Schlüsselkomponenten dar, deren Optierung die Absorption der Sonnenstrahlung und damit den Wirkungsgrad der Solarzellen steigern kann. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten sieht NanoMarkets im Übergang zu nanostrukturiertem Silizium, einschließlich der Verwendung von Silizium-Nanodrähten, und so genannter Quantenpunkt-Absorber, die den Weg zu Wirkungsgraden in der Größenordnung von 15 % weisen könnten.


Flexible Trägermaterialien bauen ihren Marktanteil aus

Wegen der Marktdominanz von a-Si setzen viele Dünnschicht-Hersteller auf diese Technologie, der Großteil davon produziert Module auf Glassubstraten. NanoMarkets erwartet jedoch im aktuellen Report, dass neue Unternehmen die Chance ergreifen, mit flexiblen Trägermaterialien zu arbeiten. Dieses Verfahren nutzen bereits produzierende Unternehmen kaum und NanoMarkets erwartet, dass a-Si-Zellen auf flexiblen Substraten ihren Marktanteil von im Jahr 2011 erwarteten 178,5 Millionen US-Dollar (132 Mio. €) bis 2016 auf 673,8 Millionen Dollar (rund 500 Mio. €) ausbauen.


CdtE und CIGS auf dem Vormarsch

Noch dominiert die a-Si-Technologie den Dünnschichtmarkt, aber Module auf der Grundlage von Cadmiumtellurid (CdTe) holen auf. Am Ende des Prognosezeitraums werden weitere Technologien die Dünnschicht-Photovoltaik prägen, besonders CIGS-Module (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid). Aber auch die Organische Photovoltaik und Farbstoffsolarzellen könnten eine bedeutende Rolle spielen, erwartet NanoMarkets.

Die neue NanoMarkets-Studie "Materials Markets for Thin-Film Silicon Photovoltaics" untersucht und quantifiziert die Chancen neuer Materialien für Zulieferer und Anlagenbauer als Ergebnis der Technologieentwicklung hin zur "Photovoltaik der Dritten Generation". Die Studie konzentriert sich auf die Halbleiter-Absorbermaterialien, bezieht aber auch Elektroden, die Verkapselung der Solarzellen oder Nichtleiter ein, die allesamt für die Leistung von Dünnschichtmodulen entscheidend sind. Die Studie beginnt mit einer Bestandaufnahme des Marktes für siliziumbasierte Photovoltaik und enthält auch Profile führender Zulieferer für Dünnschichtproduzenten.

Weitere Informationen: www.nanomarkets.net


30.03.2009   Quelle: NanoMarkets LC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

First Solar baut 30 MW-Solarkraftwerk für Tri-State in New Mexico

Computersimulation des Tri-State Solarkraftwerks.
Computersimulation des Tri-State
Solarkraftwerks.

Das Photovoltaik-Unternehmen First Solar Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 24.03.2009, dass es eine Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) für 25 Jahre mit der Tri-State Generation and Transmission Association Inc. (Tri-State; Westminster, Colorado) unterzeichnet hat. Demnach wird First Solar ein Freiflächen-Photovoltaikkraftwerk mit einer Nennleistung von 30 Megawatt (MW) im Nordosten von New Mexico entwickeln, ausstatten und errichten. Tri-State ist ein Stromversorger, der mehr als 1,4 Millionen Verbraucher in 44 Stromgenossenschaften sowie öffentliche Elektrizitätsbezirke in Colorado, Nebraska, New Mexico und Wyoming versorgt.   "Dieses Photovoltaik-Kraftwerk ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir erschwingliche Solarenergie-Lösungen im Kraftwerksmaßstab liefern können", sagte John Carrington, Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei First Solar. "Das Kraftwerk wird nicht nur kosteneffektiv arbeiten, sondern währen der Bauphase auch 120 bis 140 Arbeitsplätze schaffen, Treibhausgase deutlich reduzieren und genügend Strom für ungefähr 9.000 Haushalte liefern".


Stromgenossenschaften bauen erste Photovoltaikanlage im Kraftwerksmaßstab in der Region

Laut First Solar ist die Vereinbarung mit Tri-State der größte Photovoltaik-Vertrag einer Stromgenossenschaft in den USA. "Unsere Partnerschaft mit First Solar bringt mehr Abwechslung in unseren Energiemix und bedeutet einen Wertzuwachs für die Mitgliedsgenossenschaften in den vier Bundesstaaten unseres Versorgungsgebiets", sagte Ken Anderson, Exekutiv-Vizepräsident und Geschäftsführer von Tri-State. "Dieses Projekt in New Mexico zeigt, wie Elektrizitätsgenossenschaften effektive Solarprojekte im Kraftwerksmaßstab für ländliche Gegenden ermöglichen können". Laut der Pressemitteilung wird das Solarkraftwerk bis Ende 2010 fertiggestellt und die erste Photovoltaikanlage dieser Größenordnung in der Region sein. "Ich freue mich auf viele weitere derartige Projekte in New Mexico und im ganzen Land, denn wir bewegen uns von fossilen Kraftstoffen hin zu sauberer, grüner Energieerzeugung. Ich bin besonders froh, dass Elektrizitätsgenossenschaften diesen riesigen Schritt zu den erneuerbaren Energien wagen", sagte der US-Senator Jeff Bingaman, Vorsitzender der Senatskommission für Energie und natürliche Rohstoffe.

30.03.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tri-State Generation and Transmission Association Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Produktion: BTU International bringt neuen Metallisierungs-Ofen auf den Markt

Neuer Metallisierungsofen für die Solarindustrie.
Neuer Metallisierungsofen für die Solarindustrie.

Das US-Unternehmen BTU International (BTU; North Billerica, Massachusetts), Anbieter thermischer Produktionssysteme für alternative Energien und Elektronik, kündigt die Markteinführung eines neuen Metallisierungsofens namens "TRITAN" an. Laut Unternehmensangaben verfügt dieses Inline-System über ein Dreifach-Förderband, das mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten gefahren werden kann. Außerdem sei der vollständig von außen zugängliche Ofen mit einer Technologie zur Optimierung der Wellenlänge der Infrarot-Heizstrahler ausgestattet und erlaube eine zweispurige Nutzung. Das System sei für maximale Hitzeleistung, Betriebsverfügbarkeit und Durchsatz bei gleichzeitig kostengünstigem Betrieb entwickelt worden, betont BTU.  "Bei der Entwicklung des TRITAN-Ofens haben wir direkte Rücksprache mit unseren Kunden und Experten der Branche gehalten", sagte Jim Griffin, Vizepräsident Vertrieb und Service bei BTU. "Als Ergebnis haben wir eine Plattform entwickelt, die viel Interesse und Aufmerksamkeit erntet".


Photovoltaik-Produktionssysteme für kristalline Solarzellen und Dünnschicht-Technik

Laut BTU ist der "TRITAN"-Ofen mit innovativen Heiz- und Gasversorgungstechnologien entwickelt worden, um hohe Prozessgeschwindigkeiten zu erreichen. Mit optimierten Infrarot-Wellenlängen können (Solar)-Wafer laut Pressemitteilung besonders schnell erhitzt werden. Die dafür erforderliche höhere Transportgeschwindigkeit im Heizbereich des Systems resultiere jedoch nicht in einem längeren Ofen, teilt das Unternehmen mit. Das selbst entwickelte Mehrgeschwindigkeitssystem könne die Trocknungs- und Kühlungsbereiche mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren, womit sowohl die Standfläche als auch die Betriebskosten gering gehalten würden. Die Prozesskammer sei so ausgelegt, dass das Transportband für vereinfachte Wartungs- und Servicearbeiten sowohl von oben als auch von unten erreichbar ist, heißt es in der Pressemitteilung. BTU bietet Produktionssysteme für Solarzellen sowohl auf der Basis von kristallinem Silizium (c-Si) an als auch für Dünnschicht-Solarzellen. Für die Dünnschicht-Photovoltaik kommen Systeme von BTU sowohl für Solarzellen aus CIGS (Kupfer, Indium, Gallium, Diselenid) als auch für Zellen auf Grundlage des Halbleitermaterials CdTe (Cadmium Tellurid) zum Einsatz. Öfen von BTU werden zur Metallisierung sowie für Inline-Beschichtungen genutzt.

30.03.2009   Quelle: BTU International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BTU International,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SunEnergy Europe realisiert zwei Photovoltaik-Projekte in Bulgarien

Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Sandanski (Bulgarien).
Photovoltaik-Freiflächenanlage bei
Sandanski (Bulgarien).

Die SunEnergy Europe GmbH (Hamburg) baut in Bulgarien bereits das zweite Photovoltaik-Kraftwerk für den bulgarischen Investor Venture Equity Bulgaria EAD. Ende Januar 2009 Jahres wurde eine Dünnschichtanlage mit einer Nennleistung von 100 Kilowatt (kWp) auf den Dächern mehrerer Fabrikgebäude in der Nähe von Kazanlak im Zentrum Bulgariens installiert. Der Investor beauftragte SunEnergy Europe zum zweiten Mal mit der Planung, Beratung und Lieferung der Komponenten für ein Solarprojekt in Bulgarien. Schon 2008 wurde das erste gemeinsame Vorhaben mit dem Unternehmen aus Hamburg umgesetzt. Die Freiflächenanlage bei Sandanski, an der Grenze zu Griechenland mit einer Nennleistung von 100 Kilowatt peak wurde im Januar 2009 an das Netz angeschlossen und somit offiziell als Energielieferant zugelassen.  Auch hier überzeugt das Konzept der klimaneutralen Energiegewinnung, indem, eingebettet in ein Obstanbaugebiet, mit Hilfe einer Photovoltaikanlage ökologischer Strom erzeugt wird.

Zum reibungslosen Verlauf des Freiflächenprojekts bei Sandanski sagt der Geschäftsführer von SunEnergy Europe, Dr. Hartwig Westphalen: "Von der Planung bis zur Realisierung verlief alles wie vorgesehen. Die Lieferung der Solarmodule und anderer Komponenten sowie die Installation erfolgten zügig." Für beide Projekte beträgt das Investment knapp eine Million Euro. Zwei unterschiedliche bulgarische Firmen wurden mit der technischen Ausführung und Installation beauftragt. Auf diese Weise sicherte SunEnergy Europe die Weiterentwicklung der Region durch technische Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Durch Planung und Koordination seitens SunEnergy Europe sowie die Lieferung der technischen Komponenten, konnten die Projekte termingerecht abgeschlossen werden.


25-jährige Solarstrom-Vergütung; 36,6 Eurocent pro Kilowattstunde

"Die zahlreichen Kontakte mit Investoren und Projektentwicklern - wie auf der letztjährigen Photovoltaikmesse Intersolar - spiegeln die dynamische und verlässliche Entwicklung des bulgarischen Marktes wieder", erläutert Dr. Hartwig Westphalen. "Für uns ist der bulgarische Markt von großer Bedeutung. Im April 2009 steht uns die Teilnahme an der internationalen Ausstellung für erneuerbare Energien in Sofia bevor." Das starke Interesse an Solarstromanlagen in Bulgarien geht auf das am 01.01.2007 erlassene Erneuerbare-Energien-Gesetz zur Einspeisevergütung zurück. Gesetzlich festgelegt wurde neben der Abnahmeverpflichtung eine 25-jährige Vergütung von 0,718 Lewa, dies entspricht 36,6 Eurocent, pro eingespeister Kilowattstunde Solarstrom. Die Vergütung wird für Energie aus Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von 5 Kilowatt gezahlt. Seit Jahresbeginn können außerdem Bewerbungen für direkte EU-Subventionen eingereicht werden.

29.03.2009   Quelle: SunEnergy Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Concentrix Solar erhält Innovationspreis für Wechselrichter mit integrierter Nachführung

Concentrix-Wechselrichter für nachgeführte PV-Anlagen.
Concentrix-Wechselrichter für
nachgeführte PV-Anlagen.

Die Concentrix Solar GmbH wurde von der Jury des 24. Symposiums für Photovoltaische Solarenergie (Bad Staffelstein) für ihren mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelten Wechselrichter mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Der patentierte Wechselrichter wurde speziell für die Anwendung in zweiachsigen Photovoltaik-Nachführsystemen entwickelt und gezielt auf die Bedürfnisse von Konzentrator-PV-Systemen ausgerichtet. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er auf kleinstem Raum drei wesentliche Funktionen erfüllt: als Wechselrichter, zur Nachführung und Kommunikation mit der Kraftwerksleitzentrale. Der Concentrix-Wechselrichter CX 5750 hat eine Nennleistung von 5,75 kW und laut Hersteller einen maximalen Wirkungsgrad von 96,5 % (Europäischer Wirkungsgrad: 95,5%).  Der "Flatcon"-Wechselrichter wird passiv gekühlt und wiegt 23 kg. Bisher gibt es laut Concentrix auf dem Markt keine Wechselrichter, die mit einer integrierten Ansteuerung für nachgeführte Photovoltaik-Systeme ausgestattet sind.


Das Symposium Photovoltaische Solarenergie findet jedes Jahr im Kloster Banz in Bad Staffelstein statt und gilt als das bedeutendste PV-Anwenderforum im deutschen Sprachraum. Das Symposium wird von einer Fachausstellung begleitet und fördert den Dialog zwischen Forschung, Entwicklung, Anwendung und Industrie. Ausgetauscht werden umfangreiche Informationen über den Stand der Technik sowie über aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung.

29.03.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarthermie: IVT stellt "neue Generation Solarspeicher" vor

Latento Solarspeicher am IVT-Messestand auf der ISH 2009.
Latento Solarspeicher am IVT-Messestand
auf der ISH 2009.

Die IVT (Installations- und Verbindungstechnik) GmbH & Co. KG (Rohr) präsentiert ihre neue "Latento"-Speichergeneration. Nach der ISH in Frankfurt zeigt der mittelfränkische Hersteller aus der Würth-Gruppe auch auf der Intersolar in München dem Fachpublikum seinen völlig neu konzipierten Solar-Schichtenspeicher XXL, den neuen Pufferspeicher XP sowie den neuen Warmwasserspeicher im Durchlauferhitzerprinzip mit dem Kürzel "XW". Star der neuen Speicherfamilie sei der drucklose Solar-Schichtenspeicher XXL, der als Kombispeicher sowohl für die solare Trinkwassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung mit Sonnenwärme dient. Der neue Solarthermie-Speicher arbeitet wie auch sein Vorgänger im Durchlauferhitzerprinzip, sei nun aber ausschließlich mit Wärmetauschern aus langwelligem Edelstahlwellrohr ausgestattet, dessen verbesserte Wärmeleiteigenschaft eine nahezu verlustfreie Wärmeübertragung gewährleistet, heißt es in der Pressemitteilung.  Der Speicheraufbau sorge für eine stabile Temperaturschichtung und ermögliche damit eine Wärmeaufnahme von Temperaturen ab bereits 45° C vom Sonnenkollektor oder z. B. einer Wärmepumpe.


Wärmeverluste reduziert, Speicherkapazität erhöht

Der von IVT neu entwickelte Kunststoffbehälter besteht aus nur einem Stück und enthält eine integrierte Polyurethan-Dämmung, welche die Wärmeverluste auf ein Minimum von 0,1 K/h reduziert. Der Netto-Inhalt des neuen Speichers und damit seine Speicherkapazität hat um 17 % auf komplette 500 Liter zugelegt. Für ein einfaches Handling sorgen in den Behälter integrierte Griffschalen sowie praktische Tragegurtmulden im Behälterboden. Mit 78 x 78 x 155 cm Außenmaß passt der Behälter durch jede gängige Türe. Die neuen G 1 ? Anschlüsse wurden für eine schnelle und einfache Montage am Behälterdeckel wandnah angeordnet. Der korrosionsfreie Vollkunststoffbehälter, der auch durch sein ansprechendes Design glänzt, ist kratz- und stoßfest.


Latentmaterial als "Speicherturbo"

Neben dem Solar-Schichtenspeicher Latento XXL gehört auch ein neuer Warmwasserspeicher ohne Solar-Wärmetauscher (Latento XW) sowie der Pufferspeicher Latento XP zur neuen IVT Speichergeneration. Alle Varianten des drucklosen Wärmespeichers werden mit 20 kg Latentmaterial als zusätzlichem "Speicherturbo" ausgestattet. Die neuen Speicher sollen noch im laufenden Jahr als Versionen mit 1.000 Litern Speichervolumen verfügbar sein. Auch Varianten mit 300 und 750 Litern Speichervolumen sind geplant.

Der Solar-Schichtenspeicher Latento war der erste Solarspeicher, der 2007 das Umweltsiegel "Der Blaue Engel" für herausragende Energieeffizienz erhielt. Im vergangenen Jahr hat das 1994 gegründete Unternehmen IVT mit rund 120 Mitarbeitern nach eigenen Angaben einen Umsatz von zirka 30 Millionen Euro erzielt.

29.03.2009   Quelle: IVT GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IVT,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Chinesischer Vizepremierminister besucht Solar-Labor von Applied Materials in Xi'an

Vizepremier Li Keqiang (3. v.l.) besucht
Applied's "SunFab"-Testzentrum.

Applied Materials berichtet in einer Pressemitteilung, dass der stellvertretende chinesische Premierminister Li Keqiang das Testlabor des Unternehmens für Solarmodule in Xi'an (China) besucht hat. Li Keqiang hat dort mit der Unternehmensführung über die Zukunft der Photovoltaik in China diskutiert und Solarzellen-Tests beobachtet. Außerdem besichtigte Li Keqiang das Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Laborgelände, das laut Applied die größte Solarstromanlage in der Provinz Shaanxi und eine der größten in ganz China ist.   "Der Besuch des Vize-Premierministers Li bei Applied belegt, dass die chinesische Regierung den erneuerbaren Energien eine hohe Bedeutung zuweist, ganz besonders der Solartechnologie", sagte Barry Quan, Präsident von Applied Materials in China. "Wir fühlen uns geehrt, dass er unsere Einrichtung besucht hat und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Regierungen von China und von Xi'an am Ausbau der Nutzung der Solarenergie in China zu arbeiten".


Hohes Wachstumspotenzial für Solarindustrie in China

Applied Materials hat 2007 ein Zentrum für Forschungs- und Entwicklungszentrum in Xi'an gegründet und im Jahr 2008 das "SunFab Module Reliability Testing"-Labor eröffnet. Applied sei kürzlich als weltweit größter Hersteller von Produktionssystemen für die Solarindustrie bezeichnet worden, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen habe mit dem Bau seines "Global Solar R&D Center"-Forschungs- und Entwicklungszentrums in Xi'an begonnen und weite seine Geschäftstätigkeit in China aus. "Die Gelegenheit ist günstig, dass China und die USA der Solarenergie zu größerer Bedeutung in beiden Staaten verhelfen können", sagte Charles Gay, Präsident von Applied Solar und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe für erneuerbare Energien des US-China-Forums für saubere Energien. "Mit Unterstützung der Regierung werden wir Solarenergie erschwinglicher machen und den Solarmodulmarkt in ganz China ausweiten können", fügte Gay hinzu. Das US-China-Forum für saubere Energien ist ein privat organisiertes Forum, das sich für die Zusammenarbeit der USA mit China hinsichtlich von Technologien zur sauberen Energieversorgung und bei alternativen Treibstoffen einsetzt.

28.03.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Versiko AG: Neue Energie für das Depot

Gesamtentwicklung des NEW ENERGY FUND.
Gesamtentwicklung des NEW ENERGY FUND.

Erneuerbare Energien sorgen für Wachstum. Weltweit legen Regierungen riesige Programme zur Förderung auf, allein das neue Konjunkturpaket von Barack Obama stellt fast 60 Milliarden Dollar für Umwelt und erneuerbare Energien bereit. Für vorausschauende Investoren sei dies Grund genug, mit erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit optimistisch in die Zukunft zu schauen, so die Versiko AG in einer Pressemitteilung. Prognosen gingen mittel- bis langfristig von zweistelligen Wachstumsraten aus. Die erneuerbaren Energien als Wirtschaftsmotor, auf diesen Trend setze der SARASIN M.L. SICAV NEW ENERGY FUND bereits seit dem Jahr 2000 erfolgreich. Mehrfach prämiert, habe der erste europäische Aktienfonds, der zu 100 % und weltweit in regenerative Energien investiert, in der Vergangenheit bereits Spitzenergebnisse erzielt. 

First Solar erreicht Meilenstein auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms

Der von der versiko AG (WKN 540868) Anfang 2000 initiierte NEW ENERGY FUND konzentriert sich auf innovative Technologien. Investiert werde in die gesamte Wertschöpfungskette des Energiemarkts: Beratung, Komponenten- und Anlagenbau, Energieproduktion, Handel, Distribution. Eine der größten Positionen im Portfolio ist First Solar Inc. Durch Produkt- und Prozessoptimierung ist es dem US-Unternehmen gerade gelungen, die Herstellungskosten für Photovoltaik-Module unter einen Dollar pro Watt zu senken, ein Meilenstein auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms.

Die Energiewirtschaft sei und bleibe ein spannendes Investitionsumfeld, so die versiko AG. Hier biete der SARASIN M.L. SICAV NEW ENERGY FUND Investoren Zugang zum lukrativen Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Er eigne sich vor allem als Ergänzungsanlage für private und institutionelle Anleger mit einem Anlagehorizont von mehr als fünf Jahren.


28.03.2009   Quelle: Versiko AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Versiko AG,


 

Kostenlose Broschüre zur Passivhaus-Bauweise

Broschüre zum Passivhaus.
Broschüre zum Passivhaus.

Die neue Broschüre "Das Unipor Ziegel-Passivhaus" der Ziegelwerke Leipfinger-Bader bietet laut Pressemitteilung umfassende Informationen zum Passivhaus in monolithischer Bauweise. Das Passivhaus habe einen sehr geringen Heizwärmebedarf und angesichts steigender Energiepreise könnten dadurch Nebenkosten reduziert werden. Der wärmespeichernde Mauerziegel "Unipor W07 Coriso" eigne sich dabei besonders für das Bauen nach Passivhaus-Standard, betont das Unternehmen. Er ermögliche das Errichten von Außenwänden mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,14 Watt (m²K) so dass hier eine zusätzliche Dämmung entfallen könne. Damit erfülle er gleichermaßen die Anforderungen an ökologisches und energieeffizientes Bauen. 
Ein Passivhaus in monolithischer Ziegelbauweise erweise sich für nachhaltiges und wertsteigerndes Bauen als besonders geeignet. Neben einem sehr geringen Heizwärmebedarf führe die massive Bauweise zu einer besonders langen Nutzungsdauer. Zukunftorientiertes und ökologisches Bauen werde somit möglich. Bei einem jährlichen Heizwärmebedarf von maximal 15 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und einem Jahresprimärenergiebedarf einschließlich Warmwasser von unter 40 kWh pro Quadratmeter biete das Passivhaus nicht nur energetische Vorteile: Die hoch wärmedämmenden Mauerziegel würden zudem für einen gesunden und natürlichen Wohnkomfort sorgen.

Eine effiziente Nutzung der Sonneneinstrahlung im Passivhaus ermöglichen spezielle Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gut dämmendem Rahmen. Die hohe Speichermasse massiver Ziegelwände trage zudem zur optimalen Ausschöpfung der passiven Wärmenutzung bei. Die Gebäudehülle lasse sich mit dem Unipor W07 Coriso luftdicht und wärmebrückenfrei realisieren, da das Mauerwerk mit Innen- und Außenputz eine luftdichte Ebene darstelle. Eine Lüftungsanlage sorge im Passivhaus für ständige Frischluft-Zufuhr und nutze Restwärme zur komfortablen Wohnraumheizung. Mit Hilfe eines Wärmetauschers würden über 75 Prozent der Wärme zurückgewonnen.

Aufgrund seiner bauphysikalischen Eigenschaften wurde das Bausystem als "Passivhaus geeignete Komponente" zertifiziert. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Darmstädter Passivhaus Institutes, übergab das Qualitätssiegel auf der BAU 2009 in München. Zusätzlich hat das Institut für Baubiologie in Rosenheim (IBR), das die Unipor-Mauerziegel mit Coriso-Technologie mit dem Siegel "Geprüft und empfohlen vom IBR" ausgezeichnet. Es kennzeichnet Bau-Produkte, die den Forderungen der Wohngesundheit und des Umweltschutzes gleichermaßen gerecht wwerden

Die kostenfreie Informationsbroschüre "Das Unipor Ziegel-Passivhaus" kann bestellt werden bei den Ziegelwerken Leipfinger-Bader, per Telefon (08762-7330), Fax (08762-733110) oder E-Mail (info@leipfinger-bader.de).


28.03.2009   Quelle: Leipfinger Bader KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Leipfinger Bader KG,


 

Carpevigo AG baut 1,5 MWp-Solarpark im Passauer Land

Carpevigo AG setzt für den Solarpark Hutthurm auf Technik made in Germany.
Carpevigo AG setzt für den Solarpark
Hutthurm auf Technik made in Germany.

Die Carpevigo AG (Holzkirchen) hat mit dem Bau des Solarparks Hutthurm in der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Passau begonnen. Am 25. März erfolgte mit dem 1. Spatenstich der offizielle Baubeginn für das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 1,53 Megawatt (MWp), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einer Nennleistung von 1,53 MWp (Megawatt peak) auf einer Fläche von 4,88 Hektar soll die Photovoltaikanlage 1,67 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen.   Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 477 typischen 4-Personen-Haushalten und einer CO2-Einsparung von 1.465 Tonnen jährlich. Die geplante Betriebsdauer beträgt 20 Jahre mit Verlängerungsoption. Der Solarstrom wird in das Netz von E.ON Bayern eingespeist.


Bewährte Komponenten von First Solar, SMA und PV-EIWA

Bei der Technik setze Carpevigo auf ihr bewährtes Konzept: eine Unterkonstruktion aus Stahleindrehfundamenten der PV-EIWA Systemtechnik, Dünnschichtmodule von First Solar und Wechselrichter von SMA. Der mit der gleichen technischen Konzeption realisierte Solarpark Plattling der Carpevigo AG habe im ersten vollen Betriebsjahr nach der Netzanbindung einen um 10 Prozent höheren Solarstrom-Ertrag erzielt als geplant. Als Finanzierungspartner des Projektes mit einem Investitionsvolumen von rund 6,0 Millionen-Euro hat der Projektentwickler aus dem oberbayerischen Holzkirchen die Sparkasse Passau gewonnen. Deren Vorstand Dr. Hartmann Beck betonte in seinem Grußwort anlässlich des 1. Spatenstichs, dass man bei solchen Engagements auch vor der Finanzkrise bereits auf langfristiges Engagement des Projektentwicklers und eine solide Eigenkapitalausstattung Wert gelegt hätte. Voraussetzungen, die das größte Bankinstitut im Landkreis bei der Carpevigo AG in besonderem Maße gegeben sehe. Das Geschäftsmodell der Carpevigo AG besteht darin, dass sie die realisierten Solarparks ausschließlich in den eigenen Bestand nimmt und während der gesamten Betriebsdauer bewirtschaftet.

27.03.2009   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Ausbau der erneuerbaren Energien hält den Strompreis niedrig

Ausbauprognose zur Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.
Ausbauprognose zur Stromversorgung aus
erneuerbaren Energien.

Während die fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle immer knapper und daher teurer werden, erweisen sich die unerschöpflichen erneuerbaren Energien zunehmend als Sparprogramm für die Stromversorgung: Ein aktuelles Gutachten des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE) belegt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der erneuerbaren Energien immer weiter steigt, während die Mehrkosten sinken. "Die Studie zeigt, dass ein Großteil des Stroms aus erneuerbaren Energien bereits in wenigen Jahren wettbewerbsfähig ist", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Ab 2013 werde deshalb das Fördervolumen für regenerativ erzeugten Strom kontinuierlich sinken, so das Ergebnis des Gutachtens.  Die Mehrkosten, die für den Ausbau der erneuerbaren Energien gezahlt werden müssen, betragen demnach im Jahr 2020 nur noch 0,6 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig wachse indes der Einspareffekt, weil dank der erneuerbaren Energien weniger fossile Brennstoffe importiert werden müssen.


50 % Ökostrom bis 2020

Im Jahr 2020 wird den jährlichen Mehrkosten für Erneuerbare Energien in Höhe von 2,4 Milliarden Euro fast die zehnfache Summe für vermiedene Brennstoffimporte gegenüberstehen", fasst Mayer zusammen. "Die erneuerbaren Energien halten also de facto den Strompreis niedrig. Darüber hinaus helfen sie, Umwelt- und Klimaschäden in Milliardenhöhe zu vermeiden." Das IfnE hat seine Kosten-Nutzen-Betrachtung auf Basis der Prognose "Stromversorgung 2020" erstellt, die kürzlich von der Branche der erneuerbaren Energien vorgelegt wurde. Darin wird ein weiterhin starkes Wachstum des regenerativen Anteils am deutschen Stromangebot vorhergesagt. Bis 2020 geht die Branche davon aus, knapp die Hälfte der Stromversorgung mit Solar, Wind- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Erdwärme decken zu können.


Studien im Internet

Die Ausbauprognose "Stromversorgung 2020 – Wege in eine moderne Energiewirtschaft" sowie die Kosten-Nutzen-Betrachtung "Strom aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020" sind im Internet zugänglich unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/stromversorgung2020

27.03.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar kooperiert mit RMT zum Einstieg in den Markt großer Solarkraftwerke

Photovoltaik-Produktion von Evergreen Solar in Devens (USA).
Photovoltaik-Produktion von Evergreen Solar
in Devens (USA).

Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts), Hersteller von "STRING RIBBON"-Solarprodukten mit einer selbst entwickelten, kostengünstigen Technologie zur Silizium-Waferfertigung, berichtete am 23.03.2009, das Unternehmen habe mit RMT, Inc., (Madison, Wisconsin) einen Vertrag geschlossen, um gemeinsam Energieversorgern und Projektentwicklern Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab anzubieten. RMT soll die Projektentwicklung für alle gemeinsamen Vorhaben übernehmen und Evergreen Solar wird die Solarmodule liefern. Allein im Jahr 2008 hätten Photovoltaik-Projekte eine Größenordnung von 10 bis 800 Megawatt (MW) erreicht, heißt es in der Pressemitteilung. Gegenwärtig hätten beide Unternehmen Angebote für eine Photovoltaik-Leistung von insgesamt 400 MW abgegeben, die in den kommenden fünf Jahren errichtet werden sollen, wenn Evergreen und RMT den Zuschlag erhalten. RMT hat laut Evergreen Solar in den USA bereits Vorhaben zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit einem Volumen von 3,1 Gigawatt (GW) geplant und umgesetzt und wolle nun Solaranlagen in sein Angebot aufnehmen.   Die Beziehungen des Unternehmens zu Energieversorgern sollen dabei als Grundlage der Partnerschaft mit Evergreen Solar dienen, da sie Vorhaben im Kraftwerksmaßstab anbahnen helfen.


Neue Optionen für die Stromversorger

Unser Beziehung zu RMT verschafft Evergreen Solar besseren Zugang zum Markt der großen Solarkraftwerke", sagte Terry Bailey, Senior-Vizepräsident von Evergreen Solar für Marketing und Vertrieb. "Beziehungen zu Energieversorgern und Entwicklern großer Kraftwerke können die Versorgung des Solarstrom-Marktes deutlich verbessern und helfen, die Preislücke zwischen Solar- und konventioneller Energie zu schließen während sie gleichzeitig den Kunden auf Seiten der Stromversorger neue Optionen bieten", sagte Bailey. "Wir sind stolz., mit Evergreen Solar zu arbeiten und freuen uns darauf, mit unserem Team für Solarkraftwerke überall in den Vereinigten Staaten aktiv zu werden", kommentierte Frank Greb, Vizepräsident von RMT.

27.03.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Trina Solar weiht 2,4 MW Photovoltaik-Dach in Atlantic City ein

13.400 Module auf einem Dach: PV-Anlage des Atlantic City Convention Center.
13.400 Module auf einem Dach: PV-Anlage des
Atlantic City Convention Center.

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Trina Solar Ltd. (Changzhou) berichtet, dass am 5. März 2009 ein Solarkraftwerk auf dem 'Atlantic City Convention Center' (ACCC) eingeweiht wurde, das mit 13.400 installierten Trina-Solarmodulen, die insgesamt eine Nennleistung von 2,4 Megawatt (MWp) haben, die größte auf einem einzigen Dach montierte Solarstrom-Anlage in Nordamerika sei.  Das Projekt sei bereits im Dezember 2008 fertiggestellt worden und könne rechnerisch bis zu 280 Haushalte mit Solarstrom versorgen können und somit jährlich den Ausstoß von 2.132 Tonnen CO2 vermeiden. Die Module sollen etwa ein Viertel des Energiebedarfs des Gebäudes decken und dem ACCC über einen Zeitraum von 20 Jahren Energiekosten in Höhe von 4,4 Millionen US-Dollar (3,23 Millionen Euro) einsparen, heißt es in der Pressemitteilung.


Gouverneur von New Jersey und andere hochrangige Vertreter wohnten Einweihungszeremonie bei

Jim Day, Direktor für den Vertrieb und das Marketing für Nordamerika von Trina Solar nahm gemeinsam mit Projektpartnern und geladenen Gästen sowie dem Gouverneur von New Jersy, Jon Corzing, an der offiziellen Einweihung des Solarkraftwerks teil. "Wir sind sehr froh darüber, dieses bedeutende Projekt fertiggestellt zu haben, das Atlantic City mit sauberem Solarstrom versorgt", sagte Jifan Gao, Vorstand von Trina Solar. "Wir sind stolz darauf, dass die Module von Trina Solar für dieses monumentale Projekt ausgewählt worden sind. Der Erfolg dieses Projekts beweist, dass wir große gewerbliche Solarstromanlagen ausstatten können und gleichzeitig unsere Vertriebsnetze und Projektpartnerschaften in den USA ausweiten".


27.03.2009   Quelle: Trina Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BP Solar und Siblik weiten langfristige Partnerschaft mit neuem Photovoltaik-Liefervertrag über 20 MW aus

PV-Referenzanlage von Siblik in Vorarlberg.
PV-Referenzanlage von Siblik in
Vorarlberg.

Die BP Solar Deutschland GmbH und die Siblik Elektrik GmbH & Co KG (Wien) unterzeichneten Anfang März einen dreijährigen Liefervertrag. Siblik erhalte insgesamt 20 Megawatt aus der gesamten BP Solar Produktpalette bestehend aus poly- und monokristallinen Photovoltaik-Modulen im Leistungsbereich von 5 Watt bis 230 Watt, berichtet BP Solar in einer Pressemitteilung. BP Solar und Siblik arbeiten bereits seit 10 Jahren zusammen und weiten mit diesem Vertragsabschluss die bestehende Geschäftsbeziehung aus.  "Wir freuen uns mit unserem langjährigen Vertriebspartner Siblik die bestehende Partnerschaft in Österreich und Osteuropa auszubauen. Österreich bietet eine bundesweite Einspeisevergütung. Zudem sind attraktive Investmentförderungen in den einzelnen Regionen ein wichtiger Marktanreiz. Siblik als Partner in Österreich verfügt über eine umfangreiche Marktkompetenz und den Zugang zu österreichischen Großinvestoren. Dazu zählen vor allem Energieversorger, die auch vermehrt im benachbarten süd – und südosteuropäischem Ausland Photovoltaik-Großanlagen bauen. Auf Grund garantierter Einspeisevergütungen sehen wir hier viel Potenzial mit zunehmend wachsenden Märkten", unterstreicht Jörn-Bo Hein, Sales Manager BP Solar Nordeuropa.


BP Solar-Module der "Generation Endura" besonders für schneereiche Regionen geeignet

Das Unternehmen Siblik konnte als Vertriebspartner in Österreich allein im letzten Jahr sein Geschäftsergebnis um 16 Prozent verbessern, heißt es in der Pressemitteilung. Im gleichen Zeitraum sei der Umsatz im Geschäftsbereich Photovoltaik von 15 auf 25 Prozent gestiegen. Geschäftsführer Mag. Ing. Gerhard Haider blickt positiv in die Zukunft: "Die Partnerschaft mit BP Solar eröffnet uns die Möglichkeit in den für uns strategisch wichtigen Märkten gemeinsam weiter zu wachsen. Als eines der weltweit führenden Solarunternehmen und als voll integrierter Hersteller bietet uns BP Solar ein qualitativ hochwertiges Produktportfolio." So eigne sich beispielsweise das BP Solar-Modul der "Generation Endura" besonders für die schneereichen Regionen Österreichs. Diese neue Generation von Modulen sei durch zahlreiche innovative Ausstattungsmerkmale besonders sicher, robust und langlebig. Der hoch belastbare, mit Porsche Engineering zusammen entwickelte Rahmen widerstehe über sechs Metern Neuschnee - einer Last von mehr als 600 kg.

27.03.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siblik Elektrik GmbH & Co KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Kalifornisches Kühlhaus verbindet Effizienz und Photovoltaik: Energiekosten um mehr als 75 % gesenkt

Photovoltaik-Dach des ICE-Kühlhauses.
Photovoltaik-Dach des ICE-Kühlhauses.

Am 19.03.2009 feierten die beteiligten Unternehmen die Fertigstellung des neuen, 12.500 m2 großen Kühlhauses des Unternehmens Innovative Cold Storage Enterprises, Inc. (ICE; San Diego, Kalifornien), darunter das Bauunternehmen Hamann Construction (El Cajon, Kalifornien), der Photovoltaik-Hersteller SunPower Corp. (San Jose, Kalifornien) und der Energieversorger San Diego Gas & Electric (SDG&E). Laut Pressemitteilung rechnet ICE damit, mit dem SunPower-Solarkraftwerk mit einer Photovoltaik-Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) und dem energieeffizienten Gebäudedesign seine Energiekosten um mehr als 75 Prozent zu senken.  "Dieses neue Gebäude wird vier Mal soviel Lagerfläche bieten als das alte Kühlhaus, es wird aber nur halb so viel Energie benötigen. Das Solarkraftwerk auf dem Dach wird 72 Prozent des Energiebedarfs decken", sagte Gregg Hamann, Vizepräsident von Hamann Construction und Bauleiter des Projekts. Er lobte das Montagesystem von SunPower, das ohne Durchbohrungen des Daches auskommt. Die Isolierung bleibe unberührt, was ein "cool roof"-Design erlaube. Für die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz des Gebäudeentwurfs werde es eine LEED-Zertifizierung erhalten (U.S. Green Building Council's Leadership in Energy and Environmental Design).


SDG&E fördert das Effizienzprojekt mit mehr als 225.000 US-Dollar

Laut Pressemitteilung haben sich das Hamann-Tochterunternehmen "Innovative Oil and Gas" und SDG&E die Finanzierung geteilt. Deshalb gehört beiden Unternehmen jeweils die Hälfte des Solarkraftwerks sowie der damit erworbenen Grünstrom-Zertifikate. SDG&E habe mit Hamann im Rahmen des "Sustainable Communities"-Programms zusammengearbeitet, das "grüne" Bauvorhaben, Energieeffizienz und Initiativen für erneuerbare Energien unterstützt. Mit mehr als 225.000 US-Dollar (165.000 Euro) habe SDG&E die Energieeffizienz- und Technologiemaßnahmen gefördert, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir begrüßen, dass ICE von der "California Solar Initiative" unterstützt wird und staatliche Steuervorteile zur Finanzierung seiner Hälfte des Projekts nutzen kann", sagte Hal Snyder, Vizepräsident "Customer Solutions" bei SDG&E. "Dies ist in der Tat ein Gemeinschaftsprojekt, weil die Hälfte des Solarstroms zum Vorteil unserer Kunden vor Ort direkt in das Stromnetz eingespeist wird. ICE und Hamann Construction haben 225.000 US-Dollar Förderung erhalten, damit sie ein nachhaltigeres Gebäude bauen können, das langfristig Vorteile bringt". Die Solarstromanlage wurde von SunPower entwickelt und installiert und soll jährlich rund 1,36 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.


27.03.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Phoenix Solar AG bestätigt Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2008

Der Aufsichtsrat der Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten und testierten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 gebilligt und damit die vorläufigen Zahlen bestätigt. Von Januar bis Dezember 2008 erzielte der Phoenix Solar Konzern demnach Gesamtumsatzerlöse von 402,5 Millionen Euro (Vorjahr: 260,1 Millionen Euro). Im Segment Photovoltaik-Komponenten & Systeme stieg der Umsatz auf 214,6 Millionen Euro (Vorjahr: 129,3 Millionen Euro); im Segment Solar-Kraftwerke auf 187,8 Millionen Euro (Vorjahr: 130,7 Millionen Euro).   Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz wuchs von 27,1 Prozent im Jahr 2007 auf 39,7 Prozent im Jahr 2008. Somit erzielte der Konzern im Ausland einen Umsatz von 159,7 Millionen Euro (Vorjahr: 70,4 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 33,82 Millionen Euro (Vorjahr: 22,26 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte 8,4 Prozent im Geschäftsjahr 2008 (Vorjahr: 8,6 Prozent). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte ein EBIT von 13,96 Millionen Euro und das Segment Kraftwerke von 19,86 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 6,5 Prozent bzw. 10,6 Prozent entspricht.

Nach Steuern stieg das Konzernergebnis im Berichtszeitraum auf 23,70 Millionen Euro (Vorjahr: 14,48 Millionen Euro). Auf Basis der durchschnittlichen Anzahl von Aktien stieg das Ergebnis pro Aktie von 2,38 Euro auf 3,63 Euro (unverwässert) bzw. 3,62 Euro (verwässert). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2008 lag bei 69,9 Prozent (Vorjahr: 61,4 Prozent).

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen Konzernabschluss 2008 erscheint am 23. April 2009 und kann auf der Internetseite des Unternehmens in der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

26.03.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarmodul-Hersteller aleo solar AG bestätigt vorläufige Zahlen 2008 und legt Geschäftsbericht vor

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) bestätigt mit dem am 26.03.2009 vorgelegten Geschäftsbericht für 2008 die bereits vorläufig gemeldeten Zahlen. Der Umsatz stieg demnach um fast 50 Prozent auf 360,5 Millionen Euro (Vorjahr: 242,1 Millionen Euro). Insgesamt wurden 49,3 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt (34,5 Prozent). Das EBIT stieg um über 50 Prozent auf 23,8 Millionen Euro (15,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge konnte auf 6,6 Prozent leicht angehoben werden und bleibt weiterhin solide (6,5 Prozent). Das Ergebnis je Aktie liegt bei 1,20 Euro (0,75 Euro). Fast das gesamte Jahr sei in den Produktionsstätten unter voller Auslastung produziert worden, berichtet das Unternehmen: So sei die Produktion von Solarmodulen von 88 Megawatt (MW) im Jahr 2007 auf 129 MW im Jahr 2008 gesteigert worden.   Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern stieg zum Jahresende auf 798 (555).

Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008 stimmen Jakobus Smit, den Vorsitzenden des Vorstands, sehr zufrieden: "Alle Ziele, die wir uns für 2008 vorgenommen hatten, wurden voll erreicht. So haben wir beispielsweise den Aufbau einer fast vollautomatischen neuen Produktionslinie im Stammwerk Prenzlau sowie eines modernen Hochregallagers fertig gestellt und konzernweit die Investitionen in die Kapazitätserweiterung größtenteils abgeschlossen. Damit werden uns ab dem Frühsommer 250 Megawatt Fertigungskapazität zur Verfügung stehen".


Photovoltaik-Markt wurde zum Käufermarkt; europaweiter Trend zum Aufdachanlagenmarkt

Insgesamt lassen sich laut Smit zwei Trends deutlich erkennen: "Zum einen ist 2008 das eingetreten, was wir vorhergesagt haben: Der Photovoltaik-Markt ist endgültig zum Käufermarkt geworden. Die Finanzkrise hat hier als Katalysator gewirkt. Zum anderen erkennen wir einen europaweiten Trend zum Aufdachanlagenmarkt. Die Veränderungen im spanischen Einspeisegesetz bedeuten, dass künftig auch in Spanien Photovoltaik-Anlagen auf Dächern stärker gefördert werden als Solarparks. Damit folgt Spanien Ländern wie Deutschland, Italien, Frankreich und Belgien. Mit unserer starken Marke, einem europaweiten eigenen Vertrieb und unserem Fachhändler-Netzwerk (aleo power network) sehen wir uns für diese Trends bestens gerüstet."

Für 2009 geht die aleo solar AG weiterhin von Wachstum aus. Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG, sagt: "Die Zielvorgabe für 2009 steht, wir wollen den Konzernumsatz auf mindestens 380 Millionen Euro steigern."

26.03.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SolarWorld AG meldet operativen Gewinnsprung 2008 und setzt auf internationales Konzernwachstum

SolarWorld-Vorstand mit Sprecher Asbeck (links).
SolarWorld-Vorstand mit Sprecher
Asbeck (links).

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld AG hat im Geschäftsjahr 2008 Gewinn und Umsatz konzernweit planmäßig gesteigert. Der Konzernumsatz stieg aufgrund größerer Produktionskapazitäten und kräftiger Nachfrage im In- und Ausland um 30,6 Prozent beziehungsweise 210,7 Millionen Euro auf 900,3 Millionen Euro (Vorjahr: 689,6 Mio. EUR), berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 31,1 Prozent bzw. 61,9 Millionen Euro auf 260,8 Millionen Euro (Vorjahr: 198,9 Mio. EUR). Der Konzerngewinn wuchs um 31,3 Prozent bzw. 35,4 Millionen Euro auf 148,7 Millionen Euro (Vorjahr: 113,3 Mio. EUR). Dieser Anstieg sei im Wesentlichen auf die positive Entwicklung im operativen Geschäft, die geringere Steuerbelastung infolge der Unternehmenssteuerreform 2008 in Deutschland sowie auf den Erlös aus der Veräußerung von 65 Prozent der Anteile an der Gällivare PhotoVoltaic AB (GPV) in Höhe von 13,4 Mio. Euro zurückzuführen, heißt es in der Pressemitteilung.   "Infolge unserer operativen Gewinnsteigerung wollen wir unsere Aktionäre auch in diesem Jahr am Geschäftserfolg teilhaben lassen", sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Vorstand und Aufsichtsrat werden daher der Hauptversammlung eine auf 15 Eurocent erhöhte Dividende vorschlagen." Im Geschäftsjahr 2008 konnte der Konzern seine internationale Expansion erfolgreich fortsetzen. So stieg die konzernweite Auslandsquote im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozentpunkte auf 54 Prozent (Vorjahr: 49 %). Mit der Inbetriebnahme eigener hochmoderner Produktionsstätten in Hillsboro (USA) und in Südkorea konnte der Konzern seine internationale Marktstellung im Berichtsjahr deutlich ausbauen.


Finanzielle Flexibilität für weiteres internationales Konzernwachstum

Der Konzern konnte seine gute Liquidität weiter ausbauen: Die freien Mittel beliefen sich zum Jahresende auf 836,1 Millionen Euro (Vorjahr: 792,9 Mio. EUR). Eine hohe Eigenkapitalquote von 39,7 Prozent (Vorjahr: 40,6 %) schafft zudem eine verlässliche Basis für weiteres Konzernwachstum. "Aufgrund der nachhaltigen Ertragskraft der SolarWorld sind wir im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Unsere kurz- und mittelfristigen Wachstumsziele werden wir planmäßig umsetzen. Gleichzeitig wollen wir eine strategische Liquiditätsreserve vorhalten", kommentierte Finanzvorstand Dipl.-Kfm. tech. Philipp Koecke die solide Finanzverfassung des Unternehmens. Die SolarWorld AG nutze ihre gute Bonitätseinstufung, um weitere Fremdkapitalmittel aufzunehmen. So sei am 24. März 2009 ein Konsortialkredit in Höhe von 200 Millionen Euro aufgenommen worden. Die SolarWorld habe diesen langfristigen Kredit mit einem Konsortium aus deutschen Geschäftsbanken abgeschlossen.


Ausbau der Produktionskapazitäten soll planmäßig fortgeführt werden

Auch für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des konzernweiten Wachstums. "Wir werden unsere Wachstumsgeschwindigkeit beibehalten und die beschlossenen Projekte zum Ausbau der Produktionskapazitäten planmäßig fortführen", betont Asbeck. So werde der im vergangenen Jahr eröffnete US-Standort Hillsboro weiter ausgebaut. Auf dem Gelände soll bis Ende November 2009 ein 200.000 Quadratmeter großer Neubau für Logistik, Distribution und Produktion entstehen, was einer Vergrößerung der bisherigen Gebäudefläche um 44 Prozent entspreche. Bereits heute sei SolarWorld der größte in den USA produzierende Hersteller kristalliner Solarstromtechnologie. Bis zum Jahr 2011 soll am Standort Hillsboro eine Kapazität von 500 MW erreicht werden, insgesamt sollen dann rund 1.000 Menschen dort für die SolarWorld arbeiten. In den USA erwartet der Konzern aufgrund der vom US-Präsidenten Barack Obama angekündigten Energiewende ab 2009 ein weiteres Marktwachstum.


Vorstandssprecher Asbeck: Preise werden auf dem Weg zur angestrebten Netzparität notwendigerweise fallen

"Zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden wir zudem intensiver in die Forschung und in die Weiterentwicklung unserer kraftvollen Marke SolarWorld investieren", sagte Vorstandssprecher Frank H. Asbeck. Aus Sicht des SolarWorld Managements werden die Preise auf dem Weg zur angestrebten Netzparität notwendigerweise fallen. Vor diesem Hintergrund und unter der Prämisse einer sich im zweiten Halbjahr 2009 stabilisierenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet der Vorstand mit einem Umsatz über Vorjahresniveau mit einer Milliarde Euro als nächstem Etappenziel.


Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht erreicht wieder das A+ Rating der Global Reporting Initiative

Im Berichtsjahr 2008 hat die SolarWorld bereits zum zweiten Mal einen in die Konzernberichterstattung integrierten Nachhaltigkeitsbericht erstellt und dabei den internationalen Standard der Global Reporting Initiative (GRI) angewendet. Der Bericht erreichte erneut das Berichtsniveau A+, da er extern durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie in zweiter Instanz durch die GRI auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben geprüft wurde. Darüber hinaus wurden 2008 erstmals die Nachhaltigkeitskennzahlen der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) in die Berichterstattung aufgenommen.
Flankierend zur ökonomischen Zielsetzung beziehe der Konzern zunehmend ökologische und soziale Aspekte in die Unternehmensstrategie und -steuerung ein, die zur nachhaltigen Gestaltung von Produkten und Prozessen beitragen sollen, heißt es in der Pressemitteilung. Ziel sei, über ein breit gefächertes Nachhaltigkeitsmanagement Chancen und Risiken besser zu antizipieren sowie entscheidende Innovations- und Wettbewerbsvorteile hinsichtlich der Erschließung neuer Märkte zu generieren.

26.03.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Intersolar 2009 beleuchtet den wachsenden amerikanischen Photovoltaik-Markt

Hohe Sonneneinstrahlung in den USA begünstigt den Bau von Photovoltaik- Anlagen im Kraftwerksmaßstab.
Hohe Sonneneinstrahlung in den USA
begünstigt den Bau von Photovoltaik-
Anlagen im Kraftwerksmaßstab.

Die USA sind der viertgrößte Solar-Markt der Welt - und dank verbesserter staatlicher Förderung auf dem besten Weg, diese Position weiter zu stärken. Die künftigen Entwicklungen, Perspektiven und Technologietrends des amerikanischen Photovoltaik- und Solarthermie-Marktes stehen deshalb vom 27. – 29. Mai im neuen "Intersolar U.S. Market Pavilion" im Blickpunkt der Intersolar 2009, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik. Mit dem neuen "Intersolar U.S. Market Pavilion" und der Konferenz "Solar Gigawatts for North America" am 28. Mai 2009 schlägt die Messe in diesem Jahr eine wichtige thematische Brücke über den Atlantik.  "Yes, we can!", der berühmte Wahlspruch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist auch das Leitmotiv seiner Umweltpolitik: Ziel ist, durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie, die Abhängigkeit vom Öl sowie den Ausstoß klimaschädlicher Abgase zu reduzieren. Dafür hat Obama über die nächsten zehn Jahre ein 150 Millionen Dollar schweres Förderprogramm versprochen. Die PV Group, eine Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI, stellt schon jetzt ein rasantes Marktwachstum fest - und prognostiziert, dass der amerikanische Solarmarkt auch in den nächsten Jahren deutlich wachsen wird.

Besonders für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen zeichnet sich aufgrund der großen zur Verfügung stehenden Fläche in den USA ein riesiger Markt ab. Die dynamische Branchenentwicklung der Photovoltaik und Solarthermie in den USA sind Thema des "Intersolar U.S. Market Pavilion" auf der internationalen Fachmesse für Solartechnik Intersolar.


US- Photovoltaikmarkt boomt, staatliches Konjunkturpaket stärkt Position der Hersteller

Die PV Group rechnet damit, dass die USA in absehbarer Zeit neben Deutschland und Japan zu einem der weltweit größten Photovoltaikmärkte werden. "Was das Wachstumspotential in den USA angeht, sind wir sehr optimistisch", sagt Dan Martin, Executive Vice President für die PV Group. "Die Rahmenbedingungen für die Stärke der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette waren noch nie so positiv. Jetzt besteht die Möglichkeit, dem U.S.-Markt eine bedeutende Rolle in der Produktion von Solarenergie zu verschaffen."


3 Gigawatt neue Photovoltaik-Kapazität bis 2010

Allein im laufenden Jahr prognostiziert der Verband Neuinstallationen mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt - 2010 soll die Zahl auf zwei Gigawatt steigen. Ursachen dafür sind die Ankündigung von Barack Obama, den Anteil der erneuerbaren Energien zu verdoppeln sowie das US-Konjunkturpaket, das starke finanzielle Anreize für Investitionen in Produktionsanlagen bietet: Etablierte und innovative Photovoltaikhersteller können in Form von Beihilfen oder Darlehen davon profitieren. Die Neuregelung des "Investment Tax Credits" (ITC) schafft eine achtjährige Planungssicherheit für die Photovoltaik. Sowohl private als auch kommerzielle Investoren können sich 30 Prozent der Systemkosten auf ihre Steuerschuld gutschreiben lassen.


Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab geplant

Neben der staatlichen Unterstützung ermöglichen die geographischen Besonderheiten den Boom der Photovoltaik in den USA: Etwa die Hälfte des Landes verzeichnet Sonneneinstrahlungswerte von mehr als 1.600 kWh pro m2 und Jahr - dies begünstigt besonders den Bau von Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab.


Solarthermie-Markt: hohe Wachstumsraten und riesiges Marktpotenzial

Auch der Solarthermiemarkt boomt mit der neuen Regierung: 2008 lag das Marktwachstum bei über 50 Prozent. Das Wachstumspotenzial des amerikanischen Marktes zieht europäische Solarthermie-Anbieter an. Obwohl 2007 noch drei Viertel der in den USA abgesetzten Kollektoren von einheimischen Unternehmen produziert wurden, gewinnt der Import zunehmend an Bedeutung. Die Zahl der eingeführten Flach- und Vakuumröhrenkollektoren hat sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verzehnfacht - dies ergab eine Erhebung der Energy Information Administration (EIA), der offiziellen Statistikbehörde der US-Regierung.


Günstige Rahmenbedingungen für solarthermische Großanlagen

Der Mitte Februar verabschiedete "American Recovery and Reinvestment Plan", auch Stimulus Package genannt, ermöglicht Privatinvestoren, 30 Prozent der Investitionssumme für eine solarthermische Anlage von den Steuern abzuziehen. Der US-amerikanische Dachverband für regenerative Energien "American Council on Renewable Energy" (ACORE) rechnet deshalb mit einem deutlichen Anstieg der Neuinstallation solarthermischer Anlagen. Das amerikanische Energieunternehmen Vanir Energy plant in den nächsten Monaten den Bau von Großanlagen: "Wir werden 14 Millionen US-Dollar in solarthermische Anlagen investieren", kündigt das Unternehmen aus North Carolina an. Von den günstigen Rahmenbedingungen profitieren auch Importeure aus Europa.


Informationen über den amerikanischen Solarmarkt aus erster Hand

Anlaufstelle für Aussteller, Besucher und Vertreter der Fachpresse ist der "U.S. Market Pavilion" auf der Intersolar 2009. Die 140 Quadratmeter große Ausstellungsfläche in Halle B3 bietet die ideale Plattform für alle Interessierten, die sich über den amerikanischen Solarmarkt aus erster Hand informieren wollen. Hauptaussteller ist die Solar Promotion International, eine Tochter der Solar Promotion GmbH aus Pforzheim. Diese veranstaltet vom 14. bis 16. Juli in Zusammenarbeit mit der Freiburg Management und Marketing International GmbH (FMMI) die Schwestermesse Intersolar North America in San Francisco. Weitere Ansprechpartner amerikanischer Institutionen, Verlage und Beratungsunternehmen werden den Besuchern für Informationen zur Verfügung stehen. Offizielle Partner des "Intersolar U.S. Market Pavilion" sind die American Solar Energy Society (ASES), das U.S. Department of Commerce, Greentech Media, Prometheus Institute for Sustainable Development sowie Zackin Publications.


Solar Gigawatts for North America

Ein weiteres thematisches Highlight ist die Konferenz "Solar Gigawatts for North America" am 28. Mai 2009 im ICM München. Die Konferenz im Kongressprogramm der Intersolar hat sich inzwischen zum wichtigsten Symposium für den transatlantischen Ausbau von Geschäftsbeziehungen entwickelt. Die Schwerpunktthemen behandeln Marketing, Vertrieb, Projektfinanzierung, Planung und Installation. Damit richtet sich die Konferenz auch 2009 wieder ganz klar an Solar-Profis im nichttechnischen Bereich und das Management international agierender Unternehmen. Darüber hinaus wird das Programm der Messe in diesem Jahr aktiv die Kontaktaufnahme und den Ideenaustausch zwischen amerikanischen und deutschen Fachleuten fördern.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter http://www.intersolar.de

Weitere Informationen zur Konferenz "Solar Gigawatts for North America" unter http://www.solar-gigawatts.de

26.03.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pacific Gas and Electric Company,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

EPIA-Jahresrückblick: 2008 war ein herausragendes Jahr für die Photovoltaik

2008 wuchs der PV-Weltmarkt mindestens um 5,5 GW.
2008 wuchs der PV-Weltmarkt mindestens
um 5,5 GW.

Der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA präsentierte seinen Mitgliedern am 20.03.2009 die Marktdaten für das Jahr 2008. Demnach wuchs der Photovoltaik-Weltmarkt im vergangenen Jahr um mindestens 5,5 Gigawatt (GW) gegenüber einem Zuwachs um 2,4 GW im Jahr 2007. Spanien führte den Weltmarkt an, gefolgt von Deutschland, berichtet EPIA in einer Pressemitteilung. Im 4. Workshop zum Marktpotenzial und zu den Produktionskapazitäten präsentierte EPIA ebenfalls eine globale Marktanalyse und Prognosen für die kommenden fünf Jahre. 2008 waren laut EPIA Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von nahezu 15 GW installiert; im Jahr zuvor waren es noch 9 GW.  Die Hälfte der neuen Photovoltaikanlagen wurde 2008 in Spanien errichtet (2,5 GW). An zweiter Stelle lag Deutschland mit einem Photovoltaik-Zubau von 1,5 GW. Die USA setzten den dortigen Trend fort, dort wurden 342 Megawatt (MW) neu installiert. Auf Platz vier folgt Südkorea mit einem Plus von 274 MW im Jahr 2008. In Italien wurden 260 MW neu an das Stromnetz angeschlossen. Auch Frankreich, Portugal, Belgien und die Tschechische Republik erreichten kräftige Zuwachsraten und bestätigten damit Europas führende Rolle beim Ausbau der Photovoltaik, betont EPIA. "Der Photovoltaikmarkt verändert sich, und weitere Ländern beginnen, ihn angemessen politisch zu unterstützen. Das sind gute Nachrichten für die Photovoltaikindustrie - und für die Umwelt", so EPIA-Präsident Winfried Hoffmann in seiner abschließenden Rede.


Bis zu 7 GW geschätztes Marktvolumen für 2009, abhängig von den politischen Rahmenbedingungen

EPIA stellte auch seine Marktprognosen und Erwartungen hinsichtlich des Ausbaus der Produktionskapazitäten vor. Aufgrund der gegenwärtigen Wirtschaftskrise seien im laufenden Jahr große Unsicherheiten am Weltmarkt zu erkennen, Experten schätzten jedoch, dass das Marktvolumen bis zu 7 GW erreichen könnte, wobei die Gesamtentwicklung stark von der Entwicklung in den einzelnen Ländern abhänge. Besonders die Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus in Spanien werde die Entwicklung des Weltmarktes hemmen. Die Photovoltaikindustrie hofft, dass die Nachfrage in anderen Märkten weiter wächst, in denen günstige Rahmenbedingungen bestehen, beispielsweise in den USA, Deutschland, Frankreich und in Italien. Bis 2013 erwartet EPIA ein Weltmarktvolumen von 22 GW, wenn die Politik die Solarstromproduktion adäquat fördert, zum Beispiel mit garantierten Einspeisetarifen. Im Detail wird EPIA seine Marktzahlen auf der 3. internationalen Investoren-Konferenz zur Photovoltaik am 7. und 8. April 2009 in Frankfurt präsentieren.

26.03.2009   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA; Phoenix Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarstrom für den Flughafen Köln/Bonn: 1.685 Photovoltaik-Module produzieren emissionsfreien Strom aus Sonnenkraft

PV-Anlage am Flughafen Köln/Bonn.
PV-Anlage am Flughafen Köln/Bonn.

Auf dem Dach des neuen Frachtzentrums am Flughafen Köln/Bonn wird ab dem 26.03.2009 sauberer Solarstrom produziert. Das Kölner Photovoltaik-Systemhaus Energiebau hat eine der größten PV-Anlagen im Großraum Köln/Bonn mit einer Spitzenleistung von 295 Kilowatt (kWp)Peak umgesetzt. Betrieben wird das Solarkraftwerk von der Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Kooperation mit der RheinEnergie AG, die mit diesem Referenzprojekt im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms "Energie & Klima2020" ein Signal für erneuerbare Energien setzt. Mit der Eröffnung des "Cologne Bonn Cargo Center" durch Staatssekretär Dr. Jens Baganz nimmt auch die Solarstromanlage ihren Betrieb auf. Der Flughafen Köln/Bonn setzt damit ein wichtiges energiepolitisches Zeichen und folgt dem Trend, ungenutzte Dachflächen zunehmend zur ökologischen Stromgewinnung zu nutzen.  

Versiegelte und ungenutzte Flächen einer sinnvollen Nutzung zugeführt

Bei der Anlage auf dem Dach des Frachtzentrums handelt es sich um eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage, der produzierte Solarstrom wird vollständig in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Aufdach-Anlagen auf Industriedächern bieten einen doppelten ökologischen Vorteil: Es wird nicht nur emissionsfreie Energie aus der Sonnenkraft produziert, es werden auch bereits versiegelte und ungenutzte Flächen einer sinnvollen Verwendung zugeführt. "Solarstromanlagen auf Industriedächern bieten Investoren eine nachhaltige Investmöglichkeit mit ökologischem Profil und produzieren dort Strom, wo er benötigt wird: in Industrie und Gewerbe", erklärt Projektleiter Christoph Goedecke von Energiebau.


265.400 Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Schon nach zwei bis drei Jahren wird sich die Anlage energetisch amortisiert haben, also mehr Energie produziert haben, als für ihre Herstellung benötigt wurde, betont Energiebau. Jährlich würden rund 265.400 kWh Solarstrom auf umweltfreundlichem Wege erzeugt. Das entspreche dem Stromverbrauch von zirka 85 Durchschnittshaushalten mit vier Personen. In den 20 Jahren Mindestlaufzeit wird die Photovoltaik-Anlage rund 3.200 Tonnen Kohlendioxid einsparen und damit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten.


Installation in nur sechs Wochen

Sowohl die Projektierung als auch die Bauleitung der Großanlage lag bei dem Kölner Solarstrom-Pionier Energiebau. Auf der rund 9000 Quadratmeter großen Dachfläche wurden 380 feuerverzinkte Stützen zur Befestigung der Solarstromanlage auf der Dachkonstruktion verschraubt. Eine Herausforderung für die Statiker von Energiebau waren die großen Abstände der Stützen untereinander. Das erforderte ein Befestigungssystem mit hohen Tragweiten. Yousef Saivani, Bauleiter des Projekts, erläutert die Lösung: "Die sechs bis sieben Meter langen Abstände zwischen den Stützen konnten durch die Verwendung des LORENZ Jumbo-Montagesystems überbrückt werden, das auch bei Wind, Regen und Schnee einen sicheren Halt für die Solarmodule bietet." Trotz widriger Wetterbedingungen schafften es die Solarteure der RheinSolar GmbH aus Düsseldorf und der Sonne und Strom Uli Engels GmbH aus Niederkassel, in nur sechs Wochen Installationszeit die Anlage schlüsselfertig zu übergeben.

Da es sich bei Solarstromanlagen um ein langfristiges Investitionsgut handle, seien für die Großanlage ausschließlich Produkte deutscher Hersteller mit langjähriger Produkterfahrung verwendet worden. 1.685 polykristalline Solarmodule von SCHOTT Solar produzieren jeden Tag - selbst bei bewölktem Himmel - Gleichstrom, der von den 27 Wechselrichtern der SMA Technologie AG in den netzüblichen Wechselstrom umgewandelt wird.


Solarstrom für NRW

Der Solarstrompionier Energiebau ist Gründungsmitglied der Kampagne "Photovoltaik NRW - Solarstrom für Nordrhein-Westfalen", welche Ende 2008 von der Energie-Agentur.NRW initiiert wurde. Ziel ist es, die Technologieführerschaft der hier angesiedelten Unternehmen zu unterstreichen und Photovoltaik interessierten Bürgern und Investoren näher zu bringen. Mehr als 25.000 Fluggäste täglich haben am Flughafen Köln/Bonn bei Start und Landung ab sofort die Gelegenheit, die blau strahlende Photovoltaikanlage von oben zu sehen.


26.03.2009   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

USA: Solar-Verband SEPA organisiert Bildungsreise und Schulungen für Versorgungsunternehmen

Impression von einer SEPA-Reise nach Deutschland.
Impression von einer SEPA-Reise
nach Deutschland.

Der amerikanische Solarindustrie-Verband SEPA (Solar Electric Power Association; Washington, D.C.) kündigt zwei Veranstaltungen speziell für Energieversorger an: die "Solar Fact Finding Mission" und die "Utility Solar Conference". Die erste Veranstaltung soll vom 17. bis 22. Mai stattfinden und wird eine Delegation ausgewählter Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen durch Spanien führen. Eine eigens für Versorger einberufene Konferenz soll am 28. und 29. Juli im kalifornischen San Jose stattfinden. Anmeldungen für beide Veranstaltungen sind ab sofort möglich. Während des letzten Jahres haben sich die US-Versorgungsunternehmen zu den größten und wichtigsten Kunden der Solarindustrie entwickelt, betont SEPA. Die Vorstände der Energieversorger hätten die Bedeutung der Solarenergie erkannt und sie in die Geschäftsplanung sowie in den Energiemix aufgenommen. Aus diesem Grunde habe SEPA sein Schulungsprogramm für diese Zielgruppe im Jahr 2009 ausgeweitet, berichtet der Verband.   "Da die Energieversorger ihre Optionen abwägen, Solarenergie in das Portfolio aufzunehmen, müssen mehr Foren zum Informationsaustausch geschaffen werden, sowohl in den USA als auch im Ausland", sagte die Direktorin von SEPA, Julia Hamm. "Die 'Fact Finding Mission' und die 'Utility Solar Conference' sind ausgezeichnete Gelegenheiten, um sowohl technische als auch andere wichtige Aspekte der Solarprojekte kennenzulernen", fügte sie hinzu.


"Fact Finding Mission" führt Mitarbeiter von Energieversorgern nach Spanien

SEPA will eine Delegation ausgewählter Vorstandsmitglieder sowie Manager von Versorgungsunternehmen durch Spanien führen, um die dortigen Erfahrungen mit Photovoltaik und konzentrierter Solarenergie (concentrating solar power, CSP) kennenzulernen. Laut Pressemitteilung werden die maximal 30 Teilnehmer gewerbliche Solarkraftwerke sowie Forschungsinstitute in Spanien besuchen und mit deren Vertretern sowie mit Regulierungsbehörden und Solarunternehmen Erfahrungen austauschen können.

SEPA habe im vergangenen Jahr seine erste "Solar Fact Finding Mission" in Deutschland veranstaltet, die ein großer Erfolg gewesen sei. Alle Teilnehmer hätten die Veranstaltung weiterempfohlen. David Rubin, Direktor Service Analysis bei der Pacific Gas & Electric Company (San Francisco, Kalifornien) kommentiert: "SEPA hat 2008 eine ausgezeichnete Reise für Vertreter von US-Versorgungsunternehmen durch Deutschland veranstaltet, bei der Solarkraftwerke und Solarunternehmen besucht wurden. Die Tagesabläufe waren gründlich durchgeplant, voll mit Informationen und Hintergrundwissen - und die Durchführung war reibungslos".


SEPA-Konferenz für exklusiv für Energieversorger in San Jose

SEPA berichtet, dass die zweitägige "Utility Solar Conference" ausschließlich für Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen zugänglich sei. Sie sei als Forum geplant, in dem Energieversorger Informationen und Ideen für eine funktionierende, langfristige Solarstrategie austauschen können und detailliert über verschiedene Strategien und Geschäftsmodelle beraten können. Im Umfeld der Konferenz sei keine Ausstellung geplant und nur wenige, ausgesuchte Sponsoren aus der Solar-Branche seien anwesend, teilt SEPA mit. Die Konferenz werde auf maximal 300 Personen beschränkt, es seien aber auch Veranstaltungen vor und nach der eigentlichen Tagung am 27. und 30. Juli geplant. Der gesamte Inhalt der Konferenz werde von Versorgungsunternehmen für Versorgungsunternehmen erstellt und für Mitarbeiter ausgelegt, die in diversen Funktionen eine Rolle im Solarprogramm, bei dessen Projektentwicklung oder Umsetzung spielen. Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen sind ab sofort dazu eingeladen, sich online zu registrieren unter http://www.utilitysolarconference.com.

26.03.2009   Quelle: SEPA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEPA,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BEE fordert Vorrang für erneuerbare Energien, auch unter Tage

Ursprünglich sollte das Bundeskabinett in seiner heutigen Sitzung über das "Gesetz zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid", kurz CCS-Gesetz, beraten. Doch wegen Unstimmigkeiten zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium wurde die Entscheidung vertagt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht darin die Chance, den Gesetzentwurf zu überarbeiten und fordert die Bundesregierung auf, bei ihren weiteren Verhandlungen folgenschwere Auswirkungen auf die erneuerbaren Energien auszuschließen.   "Für den zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien sind positive Rahmenbedingungen unerlässlich. Ähnlich wie beim Zugang zum Stromnetz muss daher der Erschließung regenerativer Energiequellen und potentieller Druckluftspeicher auch im Bergrecht ein gesetzlicher Vorrang eingeräumt werden", verlangt Dietmar Schütz, Präsident des BEE. Der CCS-Gesetzentwurf enthalte im Gegensatz dazu jedoch eine weitreichende Benachteiligung der Erneuerbaren Energien.


Ausbau der Geothermie soll nicht gestoppt werden, Entwicklung von Druckluftspeicherkraftwerken gewährleistet werden

In der gegenwärtigen Fassung könnte das Gesetz nach Auffassung des BEE dazu führen, den Ausbau der Tiefengeothermie in weiten Teilen Deutschlands auf unabsehbare Zeit zu stoppen. Ebenso würde die Entwicklung von Druckluftspeicherkraftwerken zur Verstetigung der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien großräumig und dauerhaft behindert. Statt eine flächendeckende Reservierung von Standorten für die noch völlig ungewisse CO2-Endlagerung zu befördern, müsse die Erforschung der CCS-Technik zunächst auf einige wenige Probefelder beschränkt werden. "Mit der jüngsten Novelle des EEG hat die Bundesregierung klare Anreize geschaffen, die Geothermie in Deutschland schnell voranzubringen. Das ist gut und richtig, denn diese Technik kann sowohl für Wärme- wie auch Stromproduktion genutzt werden. Den guten Ansatz darf die Regierung jetzt nicht durch ein kontraproduktives CCS-Gesetz zunichte machen, das der Endlagerung von CO2 als Abfall der endlichen Ressource Kohle Priorität einräumt und damit die Nutzung unendlich lang verfügbarer Energiequellen blockiert", mahnt Schütz.

25.03.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Greenpeace: Öl und Kohle müssen bis 2050 vollständig ersetzt werden

Weit reichende Schritte gegen den Klimawandel fordert Greenpeace anlässlich der am 26.03.2009 in Bonn beginnenden Klimaverhandlungen und der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Bislang hielten die Umweltschützer es für ausreichend, den CO2-Ausstoß der Industriestaaten um 30 Prozent bis zum Jahr 2020 zu verringern und den globalen Ausstoß bis zum Jahr 2050 zu halbieren, um das Klima zu retten. Doch nach einhelligen Aussagen der Klimawissenschaftler, die Greenpeace zusammengestellt hat - darunter Berichte des Weltklimarates (IPCC) - sei der Wandel des Klimas weitaus bedrohlicher als bislang angenommen, betont die Umweltschutzorganisation in einer Pressemitteilung.   Greenpeace fordert daher von den Industrieländern, ihre Treibhausgase um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 zu reduzieren. Weltweit müsse der Ausstoß bis zur Mitte des Jahrhunderts fast bis auf Null zurückgehen. Das bedeute, bis zum Jahr 2050 müsse aus der Nutzung von Kohle und Öl ausgestiegen werden, betont Greenpeace.


Experte Smid: Das Klima-Chaos wird uns hart treffen

"Niemand darf sich mehr Illusionen machen, das Klima-Chaos wird uns hart treffen. Allein das rasante Abschmelzen der arktischen Eismassen stellt eine wesentliche größere Bedrohung dar, als ursprünglich angenommen", sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. "Um einen sich selbst verstärkenden Klimawandel zu verhindern, müssen die CO2-Emissionen nach dem Jahr 2015 weltweit zurückgehen." Die Finanzkrise beweise, dass die Staatschefs sehr wohl in der Lage seien, sich unter Druck schnell abzustimmen und zu handeln, heißt es in der Pressemitteilung. "Der Klimawandel ist eine noch massivere Bedrohung. Jetzt müssen die letzten Chancen ergriffen werden, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern", warnt Smid.

Auch die Entwicklungsländer sollen schrittweise mit Maßnahmen zum Klimaschutz beginnen, um bis zum Jahr 2020 ihren prognostizierten Ausstoß von Treibhausgasen um 15 bis 30 Prozent zu verringern, fordert Greenpeace. Die Industrieländer müssten hierfür finanzielle Unterstützung in Höhe von jährlich mindestens 110 Milliarden Euro leisten.

In Bonn beginnen am Donnerstag internationale Klimaverhandlungen der UN. Unterhändler aus mehr als 100 Staaten beraten, welche Maßnahmen zum Schutz des Klimas die Staats- und Regierungschefs auf der großen Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen beschließen sollen. Ein zentraler Streitpunkt werden in den kommenden zwei Verhandlungswochen die Reduktionsziele für Treibhausgase der Industrieländer sein.

25.03.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Dr. Winfried Hoffmann erneut zum Präsidenten des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA gewählt

EPIA-Präsident Dr. Winfried Hoffmann.
EPIA-Präsident Dr.
Winfried Hoffmann.

Die jährliche Hauptversammlung des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA hat am 19.03.2009 einen Präsidenten gewählt: Dr. Winfried Hoffmann (Applied Materials GmbH) wird das Amt bis 2010 innehaben. Als Vizepräsident wurde Anton Milner (Q-Cells SE) gewählt. Neu im Vorstand und Geschäftsführer ist Stephan Hansen (First Solar GmbH). Auf der Hauptversammlung in Frankfurt feierte EPIA einen Meilenstein in der Entwicklung des Verbandes, der nun mehr als 200 Mitglieder zählt, und präsentierte die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre.   Zugleich konnte die seit Oktober 2008 durch den Rückzug von Ernesto Macias vakante Position des Präsidenten besetzt werden.


Die EPIA-Mitglieder sprachen sich mit einer Mehrheit von 82 % erneut dafür aus, dass Dr. Winfried Hoffmann an der Spitze des Verbandes steht. Hoffmann ist gegenwärtig Vizepräsident und Technikvorstand des Geschäftsbereichs Solar der Applied Materials GmbH. Er hat fast 30 Jahre Erfahrung in der Photovoltaikbranche. Vizepräsident Anton Milner ist Vorstandvorsitzender und Mitgründer der Q-Cells SE und seit dem Jahr 2000 in der Photovoltaikbranche aktiv.

Stephan Hansen, seit 2004 Geschäftsführer der First Solar GmbH, arbeitete zuvor drei Jahre lang in leitenden Positionen für deutsche und amerikanische Photovoltaikunternehmen. Als geschäftsführender Direktor der First Solar GmbH ist Hansen für den weltweiten Vertrieb und Service verantwortlich sowie für die strategische Entwicklung in Europa.

Dem EPIA-Vorstand gehören neben Präsident Dr. Hoffmann drei Vizepräsidenten an: Dr. Murray Cameron (Phoenix Solar AG; Boris Klebensberger (SolarWorld AG) und Anton Milner (Q-Cells SE). Direktoren sind Günther Cramer (SMA Technologie AG; Christian Langen (Sovello AG); Michael Harre (SCHOTT Solar GmbH) und Stephan Hansen (First Solar GmbH).

25.03.2009   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Siemens steigt bei italienischem Solarthermie-Spezialisten Archimede Solar Energy ein

Siemens kauft Kompetenz für solarthermische Kraftwerke.
Siemens kauft Kompetenz für
solarthermische Kraftwerke.

Siemens Energy übernimmt rund 28 Prozent der Anteile an dem italienischen Solarunternehmen Archimede Solar Energy S.p.A. (ASE) und baut damit seine Kompetenzen für solarthermische Kraftwerke aus. ASE sei der einzige Hersteller von Solarreceivern, die mit geschmolzenem Salz als Wärmeleitmedium arbeiten, betont Siemens in einer Pressemitteilung. Siemens ist nach eigenen Angaben Marktführer bei Dampfturbosätzen für solarthermische Kraftwerke. Durch die Kombination dieser beiden Technologien will Siemens die Effizienz dieser Anlagen erhöhen und die Produktionskosten für Solarstrom weiter senken. Über den Kaufpreis der Anteile haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart.  "Mit dem Einstieg bei Archimede Solar Energy untermauert Siemens seine Absicht, der führende Anbieter von Lösungen für solarthermische Kraftwerke zu werden", sagte René Umlauft, Vorstand der Siemens-Division Renewable Energy. "Der Markt für solarthermische Kraftwerke wird in den kommenden Jahren rasant wachsen und das Interesse unserer traditionellen Kunden im Energiesektor an dieser vielversprechenden Zukunftstechnologie wird immer größer." Bis 2015 wird der Markt für solarthermische Kraftwerke nach Siemens-Schätzungen zweistellige jährliche Zuwachsraten aufweisen und ein Volumen von über zehn Milliarden Euro erreichen.


Neue Fabrik für Solarreceiver soll 2010 in Betrieb gehen

Archimede Solar Energy ist ein Tochterunternehmen der Industriegruppe Angelantoni Industrie, S.p.A. und hat seinen Hauptsitz in der Stadt Massa Martana bei Perugia in Umbrien. Der Umsatz von Archimede Solar Energy, der 2008 im einstelligen Millionenbereich lag, soll nach dem Einstieg von Siemens stark wachsen. Siemens will Kapital für den schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten bereitstellen und mittelfristig die Mehrheit an dem Solarunternehmen übernehmen. "Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau einer neuen Fabrik für die Herstellung von Solarreceivern begonnen werden, die 2010 in Betrieb gehen soll", sagte Gianluigi Angelantoni, der Vorstandsvorsitzende von Archimede Solar Energy. Archimede Solar Energy ist das weltweit einzige Unternehmen, das in seinen Solarreceivern für geschmolzenes Salz als Wärmeleitmedium nutzt.


Geschmolzenes Salz statt Thermoöl als Wärmeleitmedium

Im Vergleich zu dem sonst in Parabolrinnenkraftwerken üblichen Einsatz von Thermoöl könne die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken durch die Nutzung von geschmolzenem Salz als Wärmeleitmedium deutlich erhöht werden, betont Siemens. Das Unternehmen sei bereits Marktführer bei der Lieferung von Dampfturbosätzen für solarthermische Kraftwerke. Bisher habe Siemens mehr als 40 Aufträge für diese Schlüsselkomponenten erhalten. Mit der Teilakquisition von Archimede Solar Energy werde Siemens nun sein Know-how im Dampfkreislauf für Solarkraftwerke deutlich erweitern. Gleichzeitig baue Siemens seine Position als eines der führenden Unternehmen in der regenerativen Kraftwerkstechnologie weiter aus. Komponenten für solarthermische Kraftwerke sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro erwirtschaftete, das entspricht rund einem Viertel des gesamten Siemens-Umsatzes.

25.03.2009   Quelle: Siemens-Sektor Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Archimede Solar Energy S.p.A.,


 

US- Photovoltaikhersteller Solyndra erhält Kreditbürgschaft über 535 Millionen US-Dollar

Solarstromanlage mit zylindischen Modulen von Solyndra.
Solarstromanlage mit zylindischen Modulen von
Solyndra.

Der Photovoltaik-Produzent Solyndra Inc. (Fremont, Kalifornien) berichtete am 20.03.2009, dass er als erstes Solar-Unternehmen in den USA eine Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums (Department of Energy; DoE) nach Vorgabe des Abschnitts XVII im Rahmen des "Energy Policy Act" von 2005 erhalten werde. Der kalifornische Hersteller zylindrischer Photovoltaik-Module berichtet, er will die 535 Millionen US-Dollar (392 Millionen Euro) der Finanzierungsbank des US-Finanzministeriums zum Ausbau seiner Produktionskapazität für Solarmodule in Kalifornien verwenden.   "Diese Kreditbürgschaft wurde erst durch die Führungsstärke und die gezielte Unterstützung von Präsident Barack Obama, Energieminister Steven Chu sowie der US-Regierung möglich", sagte Dr. Chris Gronet, Vorstand und Gründer von Solyndra. "Die Finanzierung durch das DoE-Kreditbürgschafts-Programm wird es uns ermöglichen, die Skaleneffekte zu erzielen, die nötig sind, um Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Wir weiten unsere Produktionskapazitäten aus, um Arbeitsplätze zu schaffen und um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken".


500 MW jährliche Produktionskapazität geplant

Laut Pressemitteilung deckt die Kreditbürgschaft etwa 73 Prozent der Kosten des Ausbauvorhabens und erlaubt es Solnydra, unmittelbar mit dem Bau einer zweiten Solarmodul-Produktion in Kalifornien zu beginnen. Nach Fertigstellung solle das "Fab 2" genannte Werk eine jährliche Produktionskapazität von 500 Megawatt (MW) haben. Über ihre Gesamtlaufzeit soll Fab 2 PV-Module herstellen, die bis zu 15 Gigawatt (GW) Solarstrom erzeugen können, heißt es in der Pressemitteilung. Nach Schätzungen von Solyndra werden zum Bau der Fabrik ungefähr 3.000 Arbeiter benötigt, der Produktionsbetrieb soll mehr als 1.000 langfristige Arbeitsplätze schaffen. "Nach Rücksprache mit unabhängigen Beratern hat das DoE eine gründliche Untersuchung und Analyse der finanziellen, technischen und rechtlichen Aspekte unseres Vorhabens durchgeführt", betont Dr. Kelly Truman, Vizepräsidentin für das Marketing, den Vertrieb und die Geschäftsentwicklung bei Solyndra. "Wir sind stolz darauf, diese umfassende Überprüfung als erstes Unternehmen bestanden zu haben und würdigen den außergewöhnlichen Einsatz der Belegschaft des DoE-Kreditbürgschaftsprogramms".



25.03.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Deutschlands größte Photovoltaikanlage in Dünnschichttechnologie auf einem Schrägdach eingeweiht

Schrägdach mit Dünnschichtmodulen in Moers.
Schrägdach mit Dünnschichtmodulen in Moers.

Mehr als 10.000 Cadmium-Tellurid-Module des Photovoltaik-Herstellers First Solar bedecken das gesamte Süddach einer ehemaligen Kohlemischhalle in Moers bei Duisburg. Die Solarstromanlage der Firma Riedel Recycling mit einer Leistung von 837 Kilowatt (kWp) installierten die Systemanbieter Solaxis GmbH und Solardach GmbH. Der jüngste Spross der Familie, Jamain Riedel, nahm die Photovoltaik-Anlage im Rahmen der offiziellen Einweihung am 21. März per Knopfdruck symbolisch in Betrieb. Die rund 120 Besucher hatten Gelegenheit, mit einer Hebebühne 30 Meter zu den Solarmodulen hinaufzufahren und sich die Wechselrichter aus der Nähe anzusehen.  Zu den Teilnehmern zählten neben den Projektpartnern, Kunden und Lieferanten sowie Bankenvertreter und der Bürgermeister der Stadt Moers, Norbert Ballhaus. Der technische Support kam von der deutschen Tochterfirma des Schweizer Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering AG. Das Unternehmen lieferte für die Rekordanlage vier Zentralwechselrichter der Marke SolarMax. "Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert. Wir freuen uns über dieses besonders schöne Referenzobjekt", erklärt Markus Thoms, Vertriebsingenieur bei der Sputnik Engineering GmbH in Neuhausen.

"Dank der Flexibilität unserer Produktpalette ist es uns gelungen, ideal auf die unterschiedlichen Dachneigungen von 36, 55 und 75 Grad einzugehen und so die maximale Ertragsausbeute der einzelnen Modulfelder sicherzustellen", erläutert Thoms. Die Sputnik-Ingenieure haben bei diesem Projekt Solarmodule gleicher Neigung zusammengefasst und auf vier verschiedene SolarMax-Wechselrichter mit Nennleistungen von 300 Kilowatt (zwei Stück), 100 Kilowatt und 30 Kilowatt geschaltet.

25.03.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,


 

Konzentrator-Photovoltaik: GreenVolts und NREL wollen Hochleistungs-Stapelsolarzellen zur Marktreife führen

CPV-System von GreenVolts.
CPV-System von GreenVolts.

Das amerikanische Solar-Unternehmen GreenVolts, Inc. (San Francisco, Kalifornien), Hersteller von Konzentrator-Photovoltaiktechnologie (CPV), berichtete am 16.03.2009, es wolle gemeinsam mit dem National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums dessen Mehrfach-Stapelsolarzellen ("inverted metamorphic multi-junction: IMM) zur Marktreife entwickeln.   Laut Pressemitteilung von GreenVolts fördert das US-Energieministerium (Department of Energy; DoE) die Weiterentwicklung der Patente des NREL durch GreenVolts mit 500.000 US-Dollar (368.000 Euro). Gemäß einer Vereinbarung über gemeinsame Forschung und Entwicklung (Cooperative Research and Development Agreement, CRADA) sollen sowohl Mitarbeiter des Unternehmens als auch des Forschungslabors an technologischen Verbesserungen arbeiten. Das NREL soll Tests und Messungen durchführen sowie Daten und Prozessinformationen liefern. Außerdem soll das Forschungslabor die Entwicklung bei GreenVolts stärken und den Technologietransfer unterstützen. GreenVolts habe zudem einen Lizenzvertrag mit dem NREL zur Kommerzialisierung der Patente unterzeichnet.


GreenVolts soll Zellen für die industrielle Großproduktion entwickeln

Ziel des Zweijahres-Vertrags sei, einen Technologietransfer der NREL-Stapelsolarzellen zu GreenVolts durchzuführen, berichtet das Unternehmen. Es beabsichtige, auf dieser Grundlage speziell für das von GreenVolts selbst entwickelte optische System optimierte Solarzellen zu entwickeln und mit seinen Partnern für die Großserienfertigung die Vermarktung der CPV-Technologie zu beschleunigen. Die Vereinbarung werde schrittweise umgesetzt werden und GreenVolts soll jeweils maßgeschneiderte und zuverlässige Zellen für eine kosteneffiziente, industrielle Großproduktion entwickeln. "Wir sind überzeugt, dass die neue IMM-Technologie die Wirkungsgrade von Solarzellen deutlich verbessern wird", sagte Dan Arvizu, Direktor von NREL. "Wir freuen uns, mit GreenVolts sowohl an der Verbesserung der Technologie als auch an deren Vermarktung arbeiten zu können".


NREL-Solarzellen erreichten bereits einen Wirkungsgrad von 40,8 Prozent

Greenvolts berichtet, dass die Stapelsolarzellen des NREL bereits den weltweit höchsten Wirkungsgrad von 40,8 Prozent erreicht hätten und weitere Verbesserungen durchaus möglich seien. Speziell entwickelte Solarzellen könnten es dem Unternehmen ermöglichen, sein CPV-System zu optimieren, den Wirkungsgrad zu erhöhen, die Zuverlässigkeit zu steigern und die Gesamtkosten zu senken. "Dies ist eine große Chance, um Fortschritte in der Solarzellen-Technologie zu erreichen", sagte Bob Cart, Gründer und Vorstand von GreenVolts. "Wir freuen uns darauf, in enger Zusammenarbeit mit dem NREL ein hochwertiges Verfahren zur kostengünstigen Produktion zu entwickeln und sicherzustellen, dass diese Technologie der nächsten Generation verfügbar ist".


25.03.2009   Quelle: GreenVolts, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GreenVolts, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bosch und ersol legen Grundstein für den Ausbau der Solar-Produktion; in Arnstadt werden 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen

Bosch baut Photovoltaik-Produktion in Thüringen aus.
Bosch baut Photovoltaik-Produktion
in Thüringen aus.

Mit der Grundsteinlegung für das neue Werk zur Produktion kristalliner Solarzellen und Module hat die Bosch-Gruppe in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Erweiterung ihrer Solarproduktion im thüringischen Arnstadt begonnen. "Diese Investition ist Teil unserer zunehmenden Aktivitäten im Bereich der regenerativen Energien. Diese gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind aus dem Energiemix der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Bosch hat dies frühzeitig erkannt und ist bereits heute ein bedeutender Anbieter für die Windkraftbranche sowie von Solarkollektoren und Wärmepumpen in der Thermotechnik", sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Mit der neuen Fertigungsstätte der Bosch-Tochter ersol werde eine zusätzliche Fertigungskapazität von bis zu 90 Millionen Solarzellen pro Jahr geschaffen.  Daraus ergebe sich mit der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von Erfurt eine Stromleistung, mit der man theoretisch die Privathaushalte dieser Stadt versorgen könne. Bis 2012 investiert Bosch in Arnstadt nach eigenen Angaben rund 530 Millionen Euro. Rund 1.100 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.


Produktionskapazität für kristalline Solarzellen und -module soll nahezu verdreifacht werden

"Thüringen ist einer der bedeutendsten Standorte der Solarwirtschaft - und dazu gehört die ersol Solar Energy AG. Sie ist Teil eines innovativen, wachstumsstarken Industriezweiges, der sich in Thüringen in den letzten Jahren gebildet hat. Und der über glänzende Perspektiven verfügt", sagte Thüringens stellvertretende Ministerpräsidentin, Birgit Diezel. In dem neuen Gebäude wird eine Produktionsstätte für kristalline Solarzellen sowie eine Modulfertigung untergebracht sein. Die ersol Solar Energy AG will durch diese Investition ihre heutige Fertigungskapazität für kristalline Solarzellen und -module auf nominal rund 630 Megawatt peak (MWp) nahezu verdreifachen und ihren Wachstumskurs kräftig fortsetzen. Zudem soll die bestehende Forschung und Entwicklung erweitert und ein neues Verwaltungsgebäude gebaut werden. Produktionsstart ist für Anfang 2010 geplant.


ersol-Chef von Hebel: Photovoltaikmarkt wird 2010 zur alten Dynamik zurückkehren

"Energietechnik steht im Fokus unserer langfristigen Strategie", betonte Dr. Siegfried Dais, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. "Denn auf Dauer werden Energiebedarf und Energiepreise erheblich steigen und Ressourcenschonung sowie Klimaschutz immer dringlichere Aufgaben unserer Gesellschaft werden. Die Nutzung natürlicher Energien und insbesondere der Solarenergie wird deshalb immer mehr an Bedeutung gewinnen", sagte Dais. Die Bosch-Tochter ersol erzielte seit 2005 Zuwachsraten von durchschnittlich rund 70 Prozent. "Wir rechnen zwar aufgrund der Finanzkrise mit einer vorübergehenden Abschwächung der Wachstumsdynamik, spätestens 2010 wird der Markt jedoch zur alten Dynamik zurückkehren", sagte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Die ersol Solar Energy AG produziert und vertreibt qualitativ hochwertige siliziumbasierte Photovoltaik-Produkte. Die ersol Gruppe besteht aus den Unternehmensbereichen Silicon, Wafers, Solar Cells und Modules. Primäres Ziel des Unternehmens ist es, sich als Hersteller von hochwertigen Silizium-Solarzellen und Dünnschicht-Solarmodulen weiter zu etablieren und überproportional am erwarteten Wachstum der Photovoltaik-Branche teilzuhaben. Mit einem vorläufigen Umsatz von rund 310 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008 gehört das Thüringer Unternehmen zu den führenden in der Solarstrombranche. Derzeit beschäftigt die ersol-Gruppe nach eigenen Angaben rund 1.300 Mitarbeiter.

24.03.2009   Quelle: Robert Bosch GmbH; ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bosch GmbH; ersol Solar Energy AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Jenoptik erhält neuen Photovoltaik-Auftrag aus Asien

Die Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung stärkt ihre Marktpräsenz in Asien und stattet eine weitere Photovoltaik-Produktionslinie für Dünnschicht-Solarzellen aus, berichtet die Jenoptik AG (Jena) in einer Pressemitteilung. Das Auftragsvolumen liege im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Mit dem neuen Auftrag positioniert sich der Jenoptik-Konzern weiter als Anbieter von Produktionslinien für die Photovoltaik-Industrie, speziell für die Herstellung von Dünnschicht-Zellen. Der neue Auftrag der JENOPTIK Automatisierungstechnik GmbH im Geschäftsbereich Laseranlagen von Anfang März umfasse eine Produktionslinie mit der kompletten Schichtstrukturierungs- und Abtragstechnik. Mit Lasern werden dabei Strukturierungen mit einer Breite von 30 bis 60 Mikrometer eingebracht. Die Produktionslinie soll im Sommer dieses Jahres ausgeliefert werden.  Die Solarzelle besteht aus mehreren hauchdünnen Schichten, die auf ein Trägermaterial aufgebracht werden. Nach jedem Schichtauftrag werden in die mikrometerdünne Schicht hochpräzise Strukturierungslinien eingebracht. Dieser Prozess werde mit "JENOPTIK-VOTANTM SOLAS"-Anlagen ausgeführt. Für jeden Strukturierungsprozess komme dabei eine speziell angepasste Technologie zum Einsatz. Dies können, je nach Schichtsystem, beispielsweise der Linienabtrag per Laser für die Basis-Metallschicht oder der mechanische Linienabtrag für die Halbleiter- und Metalloxidschichten sein. Die Randisolation könne wiederum mit dem Laser erfolgen.

Jenoptik positioniere sich mit diesem neuen Auftrag auch im laufenden Geschäftsjahr 2009 weiter als Lieferant für Serienlösungen für den Strukturierungs- und Abtragungsprozess bei der Solarzellenherstellung. Für die kommenden Monate rechne das Unternehmen mit weiteren Auftragseingängen für die Sparte Laser & Materialbearbeitung, heißt es in der Pressemitteilung. Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 und den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr will der Jenoptik-Konzern zur Bilanzpressekonferenz am Freitag, dem 27. März 2009, in Jena präsentieren.

24.03.2009   Quelle: Jenoptik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bundeskanzlerin Angela Merkel: erneuerbare Energien fördern und Arbeitsplätze schaffen

Angela Merkel im Video-Podcast: Erneuerbare Energien zielstrebig entwickeln.
Angela Merkel im Video-Podcast:
Erneuerbare Energien zielstrebig
entwickeln.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt am 24.03.2009 im thüringischen Arnstadt an der Grundsteinlegung eines Unternehmens teil, das kristalline Solarzellen für Photovoltaik-Anlagen herstellt. Deutschland habe bei erneuerbaren Energien bereits einen großen Vorsprung, betonte die Kanzlerin im Vorfeld Ihres Besuchs. "Deshalb wollen wir unsere Marktanteile nicht nur halten, sondern im Export ausbauen", sagt die Kanzlerin in ihrem aktuellen Internet-Filmbeitrag (Video-Podcast). Das gelte für Schwellenländer wie China aber auch für so große Märkte wie die der Vereinigten Staaten von Amerika, unterstreicht Merkel.  "Wenn es um Zukunftstechnologien geht, wenn es darum geht, wo Deutschland am besten abschneidet, wo wir besser sind als andere, dann sollen auch erneuerbare Energien ihren Platz haben."


Erneuerbare Energien als Weg aus der Krise

Die Kanzlerin weist auch darauf hin, dass die Produktion von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien Arbeitsplätze schaffe. Die Umwelttechnologie sei fester Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen, und um die gehe es auch in der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise. "Wenn wir den Bereich der erneuerbaren Energien zielstrebig entwickeln, dann wird es uns gelingen, stärker aus der Krise herauszukommen als wir in sie hineingegangen sind."

Der Video-Podcast der Bundeskanzlerin ist zugänglich unter der Internetadresse

Verschattung, Verunreinigungen, unterschiedliche Modultypen oder Alterung senken den Systemwirkungsgrad

Nationals "SolarMagic"-Technologie verbessert nach Angaben des Unternehmens den Wirkungsgrad und die Energieausbeute von Photovoltaikanlagen, wenn die Module Ungleichheiten aufweisen - ungeachtet dessen, ob diese durch Verschattung, Verunreinigungen, unterschiedliche Modultypen oder Alterung bedingt sind. Derartige Anpassungsfehler zwischen den Modulen könnten die Energieausbeute einer Solarstromanlage überproportional beeinträchtigen. Zum Beispiel könne sich die von einer PV-Anlage insgesamt abgegebene Energiemenge halbieren, wenn nur 10 % der Modulfläche im Schatten eines Baumes, eines Schornsteins oder eines Abluftkamins liegen. Interne Studien, die von National jüngst durchgeführt wurden, hätten ergeben, dass die "SolarMagic Power Optimizer" von National 57 % der verschattungsbedingten Energieverluste wieder hereinholten, was die Energieausbeute und den Wirkungsgrad der Solaranlage entsprechend verbessere. Die Auslieferung der SolarMagic Power Optimizer beginne in diesem Frühjahr.


Act Solar-Technologie verspricht Leistungssteigerung um 6 bis 11 Prozent

Act Solar werde nun Teil der "SolarMagic"-Familie, betont National. Die Produkte von Act Solar mit ihrer zum Patent angemeldeten Technologie steigern laut National Semiconductor die Leistung des Photovoltaik-Generators um 6 bis 11 Prozent und ergänzen die Zentralwechselrichter durch eine bedarfsentsprechende dynamische Rückführung geringer Energiemengen. Indem das Gleichgewicht des Modulfeldes insgesamt gewahrt bleibe, werde eine maximale Energieausbeute gewährleistet. Die verwendete Technik für das Power-Tracking beruhe, im Gegensatz zu den traditionellen DC-DC-Spannungswandler-Lösungen, auf dem "Injizieren" von Energie in den Modulstrang. Erste Praxistests und historische Modellrechnungen hätten ergeben, dass diese Lösung, über die Lebensdauer einer Solarstromanlage gerechnet, insgesamt 40 bis 80 Prozent mehr Energie liefern kann.


24.03.2009   Quelle: National Semiconductor Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor Corp.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Zweitgrößtes Photovoltaik-Kraftwerk auf Hawaii arbeitet mit Wechselrichtern von SMA

500 kW PV-Freiflächenanlage am Wilcox Memorial Hospital (Kauai).
500 kW PV-Freiflächenanlage am Wilcox
Memorial Hospital (Kauai).

SMA America, Inc. (Rocklin, Kalifornien), Tochterunternehmen der deutschen SMA Solar Technology AG, berichtete am 19.03.2009, dass Wechselrichter vom Typ "Sunny Central 250U" im zweitgrößten Photovoltaik-Kraftwerk des US-Bundesstaates Hawaii an einem Krankenhaus eingesetzt werden. Der größte lokale Photovoltaik-Systemintegrator Sunetric (Kailua, Hawaii) habe die Freiflächen-Solarstromanlage mit einer Nennleistung von 500 Kilowatt (kW) am Wilcox Memorial Hospital auf der Insel Kauai errichtet. Es handele sich um das erste von einem Krankenhaus errichtete Solarkraftwerk auf Hawaii, heißt es in der Pressemitteilung.   "SMA ist sehr stolz darauf, dass Sunny Central-Wechselrichter für ein so wichtiges Projekt ausgewählt worden sind", sagte Jürgen Krehnke, Präsident und Geschäftsführer von SMA America. "Für Einsatzbedingungen, bei denen einwandfreie Systemleistung und höchste Zuverlässigkeit besonders wichtig sind, war Sunny Central die logische Wahl".


2.190 Solarmodule von SunPower und drei Zentralwechselrichter von SMA

Das Solarkraftwerk soll jährlich 740.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, was dem Bedarf von rund 85 Haushalten entspreche. Die Photovoltaik-Anlage besteht aus 2.190 Solarmodulen von SunPower (San Jose, Kalifornien), die auf einem 5.700 Quadratmeter großen Gelände direkt neben dem Krankenhaus montiert sind. Drei "Sunny Central 250U"-Wechselrichter wandeln den Solarstrom in für das Krankenhaus verwendbare Elektrizität um, berichtet SMA. "Wir haben 2008 auf Hawaii mehr Photovoltaik-Leistung installiert als alle anderen Unternehmen. Die Wechselrichter von SMA wurden ausgewählt, weil wir auf deren lange Erfolgsgeschichte, die erwiesene Zuverlässigkeit und das wetterbeständige Gehäuse vertrauen", sagte Todd Georgopapadakos, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Sunetric. Neben jährlichen Einsparungen von ungefähr 250.000 US-Dollar (184.000 Euro) durch die Deckung von bis zu 52 Prozent des Strombedarfs des Krankenhauses werde das Solarkraftwerk außerdem 681 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden sowie den Ölverbrauch um 1.100 Barrel verringern.



24.03.2009   Quelle: SMA America, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA America, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Sauberes Wasser für Kinder in Kenia: Solarstrom versorgt Aufbereitungsanlage

Photovoltaik-Anlage zur Trinkwasseraufbereitung in Kenia.
Photovoltaik-Anlage zur Trinkwasseraufbereitung
in Kenia.

Die SolarWorld AG präsentierte zum Tag des Wassers am 22. März ein weiteres "Solar2World"-Projekt zur solaren Stromversorgung einer modernen Wasseraufbereitungsanlage in Kenia. Das Photovoltaik-System mit einer Leistung von 1.000 Watt betreibt eine Filteranlage, die sauberes Trinkwasser für rund 1.000 Schülerinnen einer Mädchenschule in Tonga am Viktoriasee produziert. Da ein zentrales Stromnetz nicht vorhanden ist, wurde das aus den umliegenden Bächen stammende Wasser bisher ungereinigt getrunken, was nach Auskunft der Schule wiederholt zu Durchfallerkrankungen bei den Kindern geführt hatte. Dank der SolarWorld-Module stellt die netzunabhängige Solarstromanlage nun täglich 1.000 Liter sauberes Trinkwassers bereit.  Der Projektpartner Global Nature Fund (GNF), initiierte das Projekt vor Ort und setzte es um.


Solarstrom für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung in den ärmeren Regionen der Welt

"Der Einsatz der Solarenergie für die Stromversorgung abgelegener sonnenreicher Regionen wie in Kenia ist ohne Alternative", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Die Wasseraufbereitung, Lichtversorgung und Stromgewinnung etwa von Krankenhäusern kann mit Hilfe von Solarstrom wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden." Denn in den peripheren Regionen der Weltwirtschaft wie in Afrika gebe es kaum zentrale Stromnetze. Der Ausbau der Netzinfrastruktur in den flächenreichen Staaten wäre viel zu teuer und ökologisch fragwürdig. Oft werde dort noch auf ineffiziente und umweltbelastende Diesel Generatoren zurückgegriffen. "Wir wollen mit Solar2World-Projekten auf das Potenzial der Solarenergie für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung in den ärmeren Regionen der Welt hinweisen", so Asbeck weiter.

23.03.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

First Solar produzierte Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt

First Solar-Produktion in Frankfurt/Oder.
First Solar-Produktion in Frankfurt/Oder.

Das Photovoltaik-Unternehmen First Solar, Inc., (Tempe, Arizona) berichtete am 20.03.2009, es habe seit dem Beginn der Produktion Anfang 2002 PV-Module mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt (GW) hergestellt. Es habe mehr als sechs Jahre gedauert, bis die ersten 500 Megawatt (MW) produziert worden seien und nur acht Monate um weitere 500 MW zu fertigen, betont First Solar in einer Pressemitteilung. Ende 2009 werde eine jährliche Fertigungskapazität von einem Gigawatt erreicht sein, was der Leistung eines durchschnittlichen Atomkraftwerks entspreche.  "Dieses Produktionsvolumen erlaubt uns, die Herstellungskosten rasch zu senken und damit unser Ziel zu verfolgen, Solarenergie zur bezahlbaren Alternative zu herkömmlichen Energiequellen zu machen", kommentiert Bruce Sohn, Präsident von First Solar. "Wir danken allen, die uns unterstützt haben, diesen Meilenstein zu erreichen, für ihre harte Arbeit."


23 Produktionslinien auf drei Kontinenten

First Solar startete die Produktion in Perrysburg (Ohio) auf einer einzigen Fertigungslinie und mit rund 150 Beschäftigten im Jahr 2002. Ende 2009 werden First Solar-Module mit 23 Produktionslinien auf drei Kontinenten gefertigt werden und das Unternehmen wird mehr als 4.000 Mitarbeiter beschäftigen. First Solar produziert gegenwärtig in den USA, in Deutschland und Malaysia und ist mit Niederlassungen in ganz Europa und Nordamerika präsent.


23.03.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Unternehmen Recurrent Energy übernimmt 350 MW Photovoltaik-Projekte von UPC Solar

Photovoltaik-Anlage in Marin County mit 2.358 Solarmodulen.
Photovoltaik-Anlage in Marin County
mit 2.358 Solarmodulen.

Das US-Energieunternehmen Recurrent Energy Inc. (San Francisco, Kalifornien) berichtete am 18.03.2009, es werde Aufträge für Photovoltaik-Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 350 Megawatt (MW) von UPC Solar (Chicago, Illinois) erwerben, einem Entwickler von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien. Dabei handle es sich um Solarstrom-Projekte auf dem amerikanischen Festland und auf Hawaii sowie große Photovoltaik-Kraftwerke in der kanadischen Provinz Ontario.   Recurrent Energy werde das für die Solarkraftwerke in Kanada zuständige Entwicklungsteam von UPC Solar für zur Umsetzung dieser Projekte übernehmen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in Nordamerika stelle einen großen Fortschritt für Recurrent Energy dar, denn das Unternehmen wolle seinen Anlagenbestand im kleineren Kraftwerksmaßstab zwischen 2 und 20 MW ausweiten. Recurrent Energy werde die Multi-Megawatt-Solarprojekte von UPC Solar sowohl entwickeln und finanzieren als auch betreiben. Erklärtes Ziel bis 2012 sei, Kraftwerke mit einer Nennleistung von 110 MW fertigzustellen.


Weltweite Ambitionen in Sachen saubere Energie

"Der Erwerb der Entwicklungsprojekte von UPC Solar ist ein strategischer Zug von Recurrent Energy und spiegelt unsere finanzielle Stärke und unsere Vision über das Potential von Solarenergie wider", sagte Arno Harris, Präsident und Vorstand von Recurrent Energy. "Wir freuen uns darauf, mit dem Entwicklungsteam von UPC Solar daran zu arbeiten, diese Projekte kommerziell einsatzfähig zu machen und unsere weltweiten Ambitionen in Sachen saubere Energie umzusetzen". UPC Solar ist Teil der UPC Energy Group, die nach eigenen Angaben weltweit über Kraftwerke zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen mit einer Nennleistung von mehr als 750 MW verfügt und Projekte im Umfang von 3.000 MW plant. Neben ausgezeichneten Investoren, Entwicklern und Vorstandsmitgliedern verfügt Recurrent Energy über einen guten finanziellen Rückhalt. Das Unternehmen hat eine klare, Erfolg versprechende Geschäftsstrategie für den Solarenergiemarkt, und kann damit ausgezeichnet Skaleneffekte nutzen", kommentiert David Brochu, Präsident und Vorstand von UPC Solar.

23.03.2009   Quelle: Recurrent Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Recurrent Energy, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Experten sehen die Konzentrator-Photovoltaik am Beginn der Lernkurve

CPV bündelt Sonnenlicht auf Hochleistungssolarzellen.
CPV bündelt Sonnenlicht auf
Hochleistungssolarzellen.

Auf dem zweiten Gipfel zur Konzentrator-Photovoltaik (CPV), vom 28. bis 29. April in Toledo (Spanien) referieren Juan Carlos Miñano und Pablo Benítez von LPI, einem kalifornischen Unternehmen für optisches Design, Prototypenherstellung und Produktion, über neue optische Konzepte und den Wirkungsgrad konzentrierender Photovoltaik-Systeme. Das Duo betont, die jüngste Entwicklung zeige, dass die CPV-Technologie eine großes Optimierungspotenzial habe und am Beginn der industriellen Lernkurve stehe. Miñano und Benítez sind der Ansicht, dass für den Erfolg der CPV sowohl hohe Wirkungsgrade als auch eine starke Konzentration notwendig sind, aber auch ein möglichst günstiges Verhältnis von Wirkungsgrad und Konzentration, das mit hoch entwickelten optischen Systemen zu erreichen sei. Die Verbreitung der CPV erfordere das Zusammenwirken mit Industriezweigen, die derzeit mit hohem Durchsatz bei geringen Kosten arbeiten, wie etwa der Automobilindustrie oder Halbleiterindustrie. 

Konzentrator-Photovoltaik kann Kosten der Solarstromerzeugung senken

Eines der Schlüsselelemente eines Konzentrator-Photovoltaiksystems ist das optische System, das Sonnenlicht auf eine Solarzelle bündelt. CPV-Systeme nutzen zweiachsige Nachführsysteme, um mehr Sonnenenergie einzufangen. Der hohe Energie-Output eines effizienteren Systems und die Einsparungen bei kostspieligen Halbleitern sollen der CPV-Technologie wirtschaftliche Vorteile bringen. Die Befürworter der Technologie gehen davon aus, dass die Kosten für Solarstrom aus CPC-Anlagen weiter sinken werden, da große CPV-Karftwerke die Lernkurve der Hersteller hinsichtlich der Großserienfertigung und höherer Systemwirkungsgrade vorantreiben würden. Laut Gustavo Nofuentes, Professor an der University of Jaén (Spanien), hat die Komplexität der erforderlichen, hoch präzisen Nachführsysteme im Kombination mit den anfallenden Wartungsmaßnahmen lange die Einführung kleiner CPV-Anlagen verhindert. Diese könnten nicht von der potenziellen Kostenreduzierung profitieren, die bei größeren CPV-Systemen möglich sei. "Trotz dieser Erwägungen sind einige kleinere und flachere Konstruktionen derzeit auf dem Markt erhältlich. Doch nur das Kostensenkungspotenzial großer Anlagen rechtfertigt den Aufwand für komplexe Nachführsysteme mit Blick auf die Gesamtkosten", so Nofuentes.


Optik kostet weniger als Solarzellen

Die Vorteile der Konzentration erlauben auch den Ersatz kostenaufwändiger Linsen und Spiegel, berichtet CPV Today, Veranstalter der Tagung, in einer Pressemitteilung. Entscheidend sei, das Sonnenlicht mit optischen Linsen und Spiegeln auf eine sehr kleine Hochleistungssolarzelle zu konzentrieren. Vorteilhaft sei, dass Halbleitermaterial eingespart werden könne und hoch effiziente Stapelzellen (Multi-Junction) zum Einsatz kommen können. Der wichtigste Vorteil seien die Kosten: Bezogen auf die Fläche sei die Optik in einem Konzentratorsystem günstiger als eine Solarzelle. Die Verringerung der Zellfläche könne somit die Kosten des Gesamtsystems senken. Es sei erwiesen, dass eine 1 cm²-große Solarzelle bei 500-facher Konzentration des Sonnenlichts dieselbe Menge Strom produzieren kann wie eine 500 cm² große Solarzellenfläche ohne Konzentration, betont CPV Today. Dies sei besonders bedeutsam, wenn zudem der höhere Wirkungsrad von Multi-Junction-Zellen im Vergleich zu herkömmlichen Silizium-Solarzellen berücksichtigt werde.


CPV-Systeme können kostengünstige und in der Praxis erprobte Materialen nutzen

Der zweite wesentliche Vorteil betreffe die Produktion und Betriebssicherheit, heißt es in der Pressemitteilung. Konzentratorsysteme sind mechanische Anlagen und können kostengünstige, praxiserprobte Materialien nutzen und mit industriellen Technologien gefertigt werden, die beispielsweise in der Automobil- oder Computerindustrie eingesetzt werden. Die Nutzung verbreiteter Materialien wie Glas und Aluminium für wesentliche Teile des Systems und der deutlich geringere Bedarf an Halbleitermaterial machen Konzentratorsysteme weniger anfällig für Nachschubprobleme und erlauben deren Produktion im industriellen Maßstab.

Weitere Informationen zum 2. CPV-Gipfel unter: http://www.cpvtoday.com/eu09/programme.shtml


23.03.2009   Quelle: CPV Today   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BP Solar verhandelt mit Energieversorger Long Island Power über 37 MW Photovoltaik-Leistung im Bundesstaat New York

8.8 MW Solarkraftwerk in Toledo, Spanien.
8.8 MW Solarkraftwerk in Toledo, Spanien.

BP Solar wird mit der Long Island Power Authority (LIPA), einem Energieversorger im US-Bundesstaat New York, Verhandlungen über Photovoltaik-Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 37 Megawatt (MW) führen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. BP Solar plant, zwei gewerbliche Solarstrom-Projekte im Kraftwerksmaßstab am Brookhaven National Laboratory (BNL) des US-Energieministeriums in Upton (New York) zu errichten. Beide Projekte sollen jeweils eine Nennleistung von rund 18 MW haben, wodurch die BNL-Anlagen das größte Solarkraftwerk im Bundesstaat New York würden.   "Wir sind froh, von der Long Island Power Authority zu weiteren Gesprächen über Solar-Projekte im Kraftwerksmaßstab am 'Brookhaven National Laboratory' eingeladen worden zu sein", kommentiert Mark Kerstens, Vizepräsident Vertrieb und Marketing bei BP Solar. "Dies ist ein weiterer Beleg für unser langfristiges Engagement zum Ausbau der erneuerbare Energien im großen Stil, nicht nur in New York, sondern im ganzen Land".


BP Solar geht davon aus, dass die nun beginnenden Verhandlungen über die beiden Projekte mit LIPA in einer auf 20 Jahre ausgelegten Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, kurz: PPA) münden werden, und dass es in den kommenden Monaten zum Vertragsabschluss kommen wird. Felix Taubman, der bei BP Solar für das Photovoltaik-Geschäft im Kraftwerksmaßstab in den USA verantwortlich ist, soll die Verhandlungen führen. BP Solar ist Teil von BP Alternative Energy und beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit ungefähr 2.200 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Solarenergie-Produkte für die private, gewerbliche und industrielle Nutzung.


23.03.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

RUSOL geht als Photovoltaik-Distributor an den Markt

Die Rusol GmbH & Co. KG (Weikersheim) bietet europaweit hochwertige Photovoltaik-Systeme an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Rusol arbeite ausschließlich als offizieller Vertragspartner namhafter Hersteller der Solar-Branche und ohne Zwischenhändler. Das Portfolio umfasse High-End-Photovoltaik-Module, Solar-Wechselrichter, Unterkonstruktionen und Zubehör sowie die technische und kommerzielle Beratung. Als 100-prozentige Tochter der Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH agiere Rusol eigenständig am Markt. Dank der europaweiten Vertriebs-Infrastruktur von Rutronik steht das Unternehmen in den Startlöchern, um sich als einer der führenden Distributoren für Photovoltaik zu etablieren.  RUSOL setzt auf offizielle Distributionsverträge mit führenden Herstellern. Die Kunden sollen durch langfristig planbare und zuverlässige Lieferbedingungen profitieren. Zudem sei Rusol ein greifbarer Ansprechpartner, der auch bei Qualitätsproblemen den direkten Kontakt zum Hersteller habe und die Herstellergarantien in vollem Umfang an seine Kunden weitergibt. Durch den Vertrieb ausschließlich zertifizierter Produkte und die Konzentration auf führende Hersteller stelle Rusol sicher, seinen Kunden hochwertige Komponenten zu bieten, betont das Unternehmen. Lieferverträge mit zwei bis drei Herstellern pro Produkt beziehungsweise Produktgruppe sorgten für eine breite Auswahl.


"Dank eigener Lagerhaltung kann Rusol seine Kunden auch kurzfristig bedarfsorientiert beliefern. Weitere Vorteile für die Kunden: keine Vorfinanzierung, kein Risiko", betont das Unternehmen. Den aktuellen Lagerbestand können Interessenten im Online-Katalog abfragen. Dort unterstützen nützliche Features die Kunden zudem bei der Suche nach geeigneten Produkten und Bestellabläufen.


Service vor und nach dem Kauf

Consulting-Services wie die technische und kommerzielle Beratung runden das Rusol Portfolio ab. Der PV-Spezialist unterstützt seine Kunden vor Ort bei der Entwicklung individueller Lösungen nach konkreten Vorgaben. Als herstellerunabhängiger Distributor biete Rusol stets objektive Unterstützung bei der Auswahl der Komponenten, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei greift Rusol auf das flächendeckende Distributionssystem, die Vertriebsorganisation und -erfahrung von Rutronik zurück. So stehen den Rusol Kunden bundesweit sofort das gesamte Produktportfolio und die Consulting-Services zur Verfügung. Mittelfristiges Ziel des PV-Spezialisten ist die Ausdehnung der Vertriebstätigkeit auf ganz Europa. "Mit unserem Geschäftsmodell, das auf direkte Lieferverträge mit führenden Herstellern, auf Lagerhaltung und auf kompetente Beratung setzt, verfolgen wir das erklärte Ziel, führender europaweit tätiger Distributor hochwertiger Photovoltaiklösungen zu werden", erläutert Norbert Baier, Geschäftsführer Rusol. "Wir sind uns sicher, dass wir den PV-Fachhändlern, Handwerkern und Solarteuren eine interessante und umfangreiche Palette hochwertiger Photovoltaik-Produkte bieten können. Dabei konzentrieren wir uns anfangs auf den deutschen Markt, mittelfristig werden wir unsere Vertriebsaktivitäten europaweit ausdehnen. Im Fokus stehen hier die vielversprechenden Märkte in Südeuropa."


Beratung und Produkte per Mauskick

Ab sofort bietet die Rusol über das "solarg@te" ‚"Information@one click". Nach dem Motto "Stock around the clock" sollen die Kunden von schnellen Online-Bestellungen verbunden mit einer persönlichen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung profitieren. Rusol ergänzt damit seinen Service für noch mehr Flexibilität, und um die Prozesse zu beschleunigen. So verstehe sich das solarg@te als weiteres Modul der Kundenbetreuung, die nach dem Motto "intelligente Distribution" für jede Losgröße passende Bestell-, Beratungs- und Lösungsansätze bietet. Rund um die Uhr liefert solarg@te bequem und auf einen Blick Informationen in Echtzeit und nimmt Bestellungen entgegen. Im solarg@te steht das komplette Rusol Produktportfolio zur Online-Bestellung zur Verfügung, inklusive Preise, Lagerbestände und detaillierte Datenblätter - angefangen bei Photovoltaikmodulen, über Wechselrichter, Unterkonstruktion bis hin zu Elektromaterial und Zubehör.

Hinter dem solarg@te steckt laut Rusol ein multifunktionelles Online-Tool, um 24-Stunden Bestell- und Informationsservice zu realisieren. Je genauer die Vorgaben der relevanten Parameter erfolgen, desto konkreter seien die Ergebnisse. Generell gibt es zwei Möglichkeiten, um nach Artikeln zu suchen: Eine schnelle und intuitive Suche ermöglicht die Produktgruppensuche - Bei der Auswahl einer Produktgruppe (z.B. Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Zubehör etc.) zeigt solarg@te weitere Untergliederungen auf und grenzt dadurch die Suche automatisch ein. Alternativ dazu erhalten Kunden bei der Volltext- und Teilenummern-Suche mit Hilfe der Herstellerbezeichnung, Matchcodes oder der Rusol-Artikelnummer unter "Search" ihre gewünschte Produktauswahl. solarg@te präsentiere auch mit Teilen des Produkt- oder Herstellernamens eine Übersicht relevanter Ergebnisse, betont das Unternehmen. Für zusätzliche Zeiteinsparung sorge das gängige "Look-and-Feel" von Officeanwendungen - die Ergebnisse seien übersichtlich angeordnet und damit schnell erfassbar.


22.03.2009   Quelle: Rusol GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Rusol GmbH & Co. KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Berliner Trainingszentrum bietet internationale Photovoltaik- und Solarthermie-Kurse für Manager und Ingenieure an

Die auf internationale Weiterbildung in Sachen erneuerbare Energien und Energieeffizienz spezialisierte Renewables Academy (RENAC) mit Sitz in Berlin bietet ab April wieder neue Schulungen zur Solarthermie und Photovoltaik an. Erstmalig stehen auf dem Kursprogramm auch Seminare zu solarthermischen Großanlagen, außerdem spezielle Photovoltaik-Schulungen für Vertriebspersonal, berichtet RENAC in einer Pressemitteilung. Die Kurse der RENAC richten sich je nach Schwerpunkt an Ingenieure und Techniker, aber auch an Manager, Entscheider, Finanzierer oder Projektentwickler. Inhaltlich vermittelt die RENAC sowohl Wissen zu den Technologien als auch Kenntnisse über Rahmenbedingungen, Markterschließung, rechtliche, betriebswirtschaftliche, versicherungstechnische und finanzielle Aspekte.   Die technischen Trainings zu Planung, Installation, Wartung und Qualitätsmanagement von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen (off-grid oder netzgebunden) finden im neu eingerichteten RENAC-Trainingszentrum statt. Dort stehen zahlreiche Komponenten für Solarthermie, Photovoltaik, Bioenergie, Wärmepumpe und kleine Windkraft sowie Trainingseinheiten professioneller Lehrgangsausstatter führender deutscher Hersteller für ein praxisorientiertes "hands-on" Training bereit.


TREE-Projekt für Fachkräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern

Aufgrund der internationalen Ausrichtung der RENAC wird ein Großteil der Seminare in englischer Sprache durchgeführt. Kompetenz bei der Weitergabe von deutscher Expertise in Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz hat die RENAC im kürzlich initiierten TREE Projekt (www.tree-project.de) bewiesen. Von Dezember 2008 bis Februar 2009 schulte die RENAC nach eigenen Angaben fast 300 Ingenieure und Entscheider aus insgesamt 14 Entwicklungs- und Schwellenländern.


Qualifiziertes Fachpersonal zunehmend gefragt

Erneuerbare Energien fördern Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum, auch in Zeiten der Finanzkrise. 2008 setzte die Branche allein in Deutschland rund 30 Milliarden Euro um und sicherte an die 280.000 Jobs. Die Aussichten für diesen boomenden Sektor seien auch langfristig vielversprechend, betont RENAC. Um die Potenziale der regenerativen Energiequellen effektiv und nachhaltig zu nutzen, sei zunehmend qualifiziertes Fachpersonal gefragt.

22.03.2009   Quelle: Renewables Academy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renewables Academy AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

ISH: Überzeugender Auftritt der deutschen Heizungsindustrie und starke internationale Resonanz

ISH-Sonderschau "Technologie und
Energie Forum" lockte besonders
Besucher aus dem Ausland an.

Mit einem starken Auftritt beging die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierte deutsche Heizungsindustrie das 50-jährige Jubiläum der Fachmesse ISH. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise kamen laut BDH über 200.000 Besucher nach Frankfurt. "Wir waren sehr positiv überrascht über die starke internationale Resonanz auf unsere Einladung nach Frankfurt. Dass die 50. ISH deutlich über 60.000 ausländische Experten nach Frankfurt brachte, ist der eindrucksvolle Beleg des Konzeptes, die Internationalisierung der ISH weiter voranzutreiben", so Klaus Jesse, Präsident des BDH. 

Richtige Antworten, um Kosten und Energie zu sparen

"Die ISH war in diesem Jahr besonders geprägt vom Systemgedanken und der Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien", ergänzt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. "Insbesondere die internationalen Besucher zeigten großes Interesse an dem deutschen Know-how im Bereich der bivalenten Systeme, die Effizienzsteigerungen in Kombination mit der Nutzung erneuerbarer Energien ermöglichen." Zum Ausblick für die deutsche Heizungsindustrie betont Jesse: "Der imposante Auftritt unserer Industrie lässt keinen Zweifel daran, dass wir die richtigen Antworten liefern, um Kosten und Energie zu sparen. Unsere Branche ist zuversichtlich, das Marktvolumen des Vorjahres - zumindest in Deutschland - zu halten.


Spitzentechnologien Made in Germany

Als besonders positiv bewertet Jesse den starken prozentualen Anstieg der internationalen Besucher auf knapp ein Drittel gegenüber einem Viertel bei der Vorveranstaltung. "Trotz der schwächeren Märkte im Ausland konnten wir zur ISH einen Zuwachs an ausländischen Kunden verzeichnen. Für unsere international aufgestellte Industrie ist dies eine Bestätigung dafür, dass sich die Entscheider aus aller Welt in Frankfurt den Stand der Spitzentechnologien Made in Germany abholen". Zum dritten Mal veranstaltete der BDH gemeinsam mit der Messe Frankfurt und acht Verbänden der Energiewirtschaft und der Industrie auf 450 m2 die ISH-Sonderschau "Technologie und Energie Forum". 2009 richtete sich die Sonderschau besonders an ausländische Besucher.

22.03.2009   Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BDH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neuer Edelstahl-Vakuumröhrenkollektor für Industrie, Gewerbe und große Wohnbauten

Vakuumröhrenkollektor VRK-F104 MRC.
Vakuumröhrenkollektor VRK-F104 MRC.

Vakuumröhrenkollektoren auf dem Dach sind eine effiziente Lösung, um mit der Sonne zu heizen, weil in den Übergangszeiten und im Winter die meiste Wärme benötigt wird. Das gilt nicht nur für die Wohnbebauung vom Einfamilienhaus bis hin zu Mehrfamilienhäusern, doch in der Industrie, im Hotelbau oder Gewerbe sind die Ansprüche an Solarthermie-Anlagen weit höher, weil dort ganzjährig mit Prozesswärme zur Herstellung von Produkten oder im Sommer zur solaren Kühlung gefordert werden. Solar-International hat mit dem Hochleistungs-Vakuumröhrenkollektor F-104 MRC ein Produkt entwickelt, das diesen hohen Anforderungen entspreche, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Kollektor bestehe außer den Vakuumröhren und den MRC-Spiegeln nur aus einem Material: poliertem Edelstahl.   Kontaktkorrosion die nach einiger Zeit bei einer Mischung von unterschiedlichen Metallen entstehen könne, sei somit ausgeschlossen. Das innen liegende Sammelrohr mit dem Dreikanalsystem sei einzigartig und beweglich gelagert, damit sämtliche Dehnungen aufgefangen werden und Spannungen, die zum Glasbruch führen können, völlig ausgeschlossen würden. Alle druckrelevanten Teile werden laut Hersteller einem Prüfdruck von 50 bar unterzogen, damit extrem hohe Temperaturen und auch Dampf - der in der Industrie auch teilweise gewollt ist - dem Kollektor im Dauerbetrieb nichts anhaben können.


Dämmtechnik mit NanoGel

Ganz neu sei die Dämmtechnik des VRK F-104 MRC mit NanoGel - einem Produkt der NASA - die verwendet werde, um absolut keine Feuchtigkeit anzuziehen, betont der Hersteller. "Ein extrem hoher Dämmwert und ein Schmelzpunkt von zirka. 2.100° C sowie eine Feuchtigkeitsresistenz über die gesamte Lebensdauer ohne nennenswerte Eigenwärmeverluste, machen den VRK-104 MRC zum Maßstab zukünftiger Kollektorgenerationen", heißt es in der Pressemitteilung. Eine Leistungssteigerung gegenüber marktüblichen Kollektoren werde durch die große Vakuumröhre mit 360°-Absorber (als geschlossene Doppelröhre 70mm x 1800mm) aus hochwertigem Borosilikatglas mit 3-fach-Beschichtung erzielt, in der das Vakuum nicht entweichen könne und die Absorber auch nicht zur Sonne ausgerichtet werden müssten.


Spiegel aus Hochglanzaluminium

Ein besonderer MRC-Spiegel aus witterungsbeständigem Hochglanzaluminium - im Lichtlabor auf die optimale Wölbung und Abstand zur Vakuumröhre vermessen - erhöhe die Leistung nochmals um rund 30 %. Ein Reflektor sei bei Vakuumröhrenkollektoren mit einen Absorber von 360° deshalb wichtig, weil die CPC-Spiegel auf den unteren Teil der Röhre reflektieren und somit auch diese Strahlung verwerten, Der VRK F-104 MRC, "hochglanzpoliert" passt sich laut Anbieter jedem Gebäude an und könne auch an Fassaden als Designerobjekt montiert werden. Ab Mai könne der Kollektor optional mit einem patentierten Hagelschutz ausgestattet werden. "Minimale Windlasten, eine aktive Absorberfläche von 5,16 m² und eine Bruttofläche von 4.48 m² sowie integrierte Rücklaufleitung machen den VRK F-104 MRC zu einem leistungsstarken Spitzenprodukt für Industrie, Hotel, Gewerbe und Wohnbauten, dessen Lebensdauer oft über jener der Gebäudestruktur liegt", heißt es in der Pressemitteilung. Trotz der hochwertigen Konstruktion und hoher Leistung sei der VRK-F104 MRC bezahlbar - und das mit einer Herstellergarantie von 12 Jahren. Produziert wird der VRK F-104 MRC laut Solar-International im badischen Bad Wildbad.

21.03.2009   Quelle: Solar-International Günter Riga, (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-International Günter Riga,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Studie: Heizkosten-Einsparung und Umweltfreundlichkeit sind entscheidende Aspekte bei der Heizungsrenovierung

Einflussfaktoren bei der Wahl von Heizsystemen.
Einflussfaktoren bei der Wahl von
Heizsystemen.

Für vier von fünf Befragten sind die Höhe der Heizkosten-Einsparung und die Umweltfreundlichkeit die wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl eines neuen Heizungssystems, so das Ergebnis einer repräsentativen Telefonumfrage unter 1.009 Personen, welche die Kölner Unternehmensberatung Korehnke Kommunikation mit dem Nürnberger Energiemarktforschungsinstitut mindline energy im Februar 2009 in Deutschland durchgeführt hat. Erst danach spielen die Anschaffungskosten eine Rolle sowie die Möglichkeit, Fördermittel in Anspruch zu nehmen.  Laut Studie nehmen bei der Produkt- und Markenwahl vor allem die persönliche Empfehlung durch den Heizungsfachbetrieb und der Rat von Freunden und Bekannten einen hohen Stellenwert ein. Gleichzeitig würden Kunden nicht mehr nur einer Empfehlung vertrauen, sondern nutzten zur Informationsbeschaffung verschiedene Quellen. Großen Einfluss auf die Kaufentscheidung hätten Verbraucherportale und Diskussionsforen im Internet.


Fast drei Viertel der Befragten wollen regenerative Energien nutzen

Laut Umfrage sind für 87 Prozent der Befragten die Heizkosten-Einsparungen entscheidend. Die Umweltfreundlichkeit der Heizung folgt mit 83 Prozent an zweiter Stelle. Weniger bedeutend die Anschaffungskosten (74 Prozent) und die Möglichkeit, regenerative Energien zu nutzen (73 Prozent). Staatliche Fördermittel seien lediglich für 64 Prozent ein wichtiges Entscheidungskriterium. Unabhängig von der Wohnsituation sind die Ergebnisse bei Mietern und Eigentümern nahezu deckungsgleich, so die Studie


Heizungsfachbetrieb ist erster Ansprechpartner; Anschaffungskosten spielen eine nachgeordnete Rolle

Rund zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) würden bei der Auswahl eines Heizungssystems bzw. einer Hersteller-Marke der Empfehlung des Heizungsfachbetriebes vertrauen, dicht gefolgt von persönlichen Ratschlägen von Freunden, Bekannten und Verwandten (62 Prozent). Bei den befragten Eigenheimbesitzern genießt der Heizungsfachbetrieb mit 71 Prozent einen noch höheren Stellenwert. Empfehlungen in Verbraucherportalen und Diskussionsforen im Internet würden knapp 40 Prozent der Konsumenten in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen, die Bekanntheit der Hersteller-Marke wie auch Informationen auf der Internetseite des Herstellers zu jeweils 33 Prozent. "Angesichts der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Heizkosten ist für den Kunden vor allem die Frage entscheidend, wie viel Geld mit einem neuen Heizsystem tatsächlich eingespart werden kann. Die Anschaffungskosten spielen dabei zunächst eine weniger wichtige Rolle. Aber auch weiche Faktoren wie persönliche Empfehlungen und Meinungen werden immer bedeutender. Das Internet wird hier künftig sicherlich zur Informationsbeschaffung und Meinungsbildung weiter an Gewicht gewinnen", so Katja Korehnke, Geschäftsführerin von Korehnke Kommunikation.

Weitere Informationen zur Studie und Download: http://www.korehnke-kommunikation.de/download/AuswahlHeizungen2009.pdf

21.03.2009   Quelle: Korehnke Kommunikation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Korehnke Kommunikation,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Allianz gleicht CO2-Emissionen des Fuhrparks durch Investition in türkische Windenergie-Anlagen aus

Windkraft ist eine wichtige Alternative zu fossilen Energieträgern.
Windkraft ist eine wichtige Alternative
zu fossilen Energieträgern.

Die 344 Dienstwagen der Allianz-Gruppe fahren seit Februar 2009 klimaneutral, berichtet der Versicherer in einer Pressemitteilung. Die von den Firmenwagen verursachten CO2-Emissionen im Umfang von rund von 1.445 Tonnen würden seither durch eine Investition in den türkischen Windpark "Yuntdag" ausgeglichen. Ende Februar wurde das Unternehmen für dieses Engagement von dem weltweiten Emissionshandelsunternehmen First Climate (Germany) GmbH ausgezeichnet.  Das Unternehmensziel der Allianz-Gesellschaften sei weltweit, den CO2-Ausstoß bis 2012 um mindestens 20 Prozent zu verringern, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Allianz ist Yuntdag der derzeit zweitgrößte türkische Windpark. Er umfasse 17 Windenergienanlagen, die jedes Jahr 160.834 Megawattstunden (MWh) Strom produzierten. Die Anlage trägt dazu bei, den in der Türkei hauptsächlich aus fossilen Energieträgern erzeugten Strom durch regenerative Energien zu ersetzen.


Versicherungskunden sollen weltweiten Emissionshandel nachvollziehen können

Außerdem sei die Allianz auch auf der Produktseite tätig: "Mit ECOmotion haben wir seit 2007 ein 'grünes Produkt' ergänzend zur Autoversicherung im Angebot, das die Neutralisierung des individuellen CO2-Ausstoßes ermöglicht. Hierdurch kann jeder Autofahrer wie gewohnt mobil bleiben und gleichzeitig die Umwelt schützen", erklärt Volker M. Berger, Produktmanager ECOmotion bei der Allianz Versicherungs AG. Der dafür erhobene Betrag fließe weltweit in bekannte CO2-Minderungsprojekte nach dem vom WWF mitentwickelten "Gold Standard". Der Preis des Zertifikats richte sich nach Autotyp und jährlicher Kilometerleistung - für einen VW-Golf beispielsweise seien dies rund 30 Euro im Jahr. "Auf unserer Internetseite können Kunden verfolgen, was mit dem Geld passiert und wir erklären die Bedeutung der einzelnen Investitionen. Uns ist sehr wichtig, dass der Sinn des weltweiten Emissionshandels für den Kunden nachvollziehbar wird - in Summe gesehen ist es egal, wo auf der Welt wir das Klima schützen", so Berger weiter.

21.03.2009   Quelle: Allianz Deutschland AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Allianz AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Fabrik AG eröffnet hochmoderne Photovoltaik-Produktion in Freiburg

PV-Produktion bei der Solar-Fabrik AG in Freiburg.
PV-Produktion bei der Solar-Fabrik AG in
Freiburg.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg i. Br.) eröffnet am 20.3.2009 eine neue Produktionsstätte zur Fertigung von Solarstrom-Modulen in Freiburg. Der neue Standort steigere die Gesamtkapazität um 60 Megawatt (MW) auf insgesamt 130 MW und garantiere weiter steigende Qualität, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Bereits zum Jahresbeginn 2009 war nahezu die gesamte Produktionsmenge des Jahres verkauft", erläutert Günter Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG. "Mit dem neuen Werk bedienen wir die wachsende Nachfrage unserer Kunden nach Qualitätsmodulen. Der hohe Automatisierungsgrad steigert Effizienz und Produktivität und erlaubt eine weitere Erhöhung der Qualitätsstandards." 

Die neue Halle bietet mit 15.000 m2 genügend Raum für einen Ausbau auf bis zu 200 MW Kapazität. In der ersten Ausbaustufe wurden 60 MW realisiert. Im Werk III entstehen zunächst 60-70 Arbeitsplätze. Der weitere Ausbau ist für das kommende Jahr ins Auge gefasst. Das neue Werk im Freiburger Industriegebiet Hochdorf ist für den Vorstand der Solar-Fabrik AG ein klares Bekenntnis zum Standort Freiburg.


Vollautomatische Produktionsanlagen steigern die Produktivität

Bei der neuen Fertigungslinie kommt modernste Technologie zum Einsatz. "Wir haben das Konzept für die Linie zusammen mit einem der Marktführer bei vollautomatischen Produktionsanlagen für die Photovoltaik entwickelt", erklärt Andreas Blochel, Leiter Fertigungs- und Prozesstechnologie: "Alle Bestandteile der Linie sind state of the art. Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit Weltmarktführern, deren Anlagen sich in der Solar-Fabrik bereits bewährt haben."

Technologische Neuerungen sind unter anderem eine automatische Querverlötung sowie ein innovatives Anschlussdosenkonzept. Die Steuerung der Fertigungsanlage erfolgt über ein "Manufacturing Execution System", über das alle Betriebs-, Prozess- und Materialverbrauchsdaten online abrufbar sind. Durch das automatisierte Handling der empfindlichen Solarzellen sinkt die Bruchrate. Eine erhöhte Taktzahl, kürzere Durchlaufzeiten, höhere Prozess- und Prüfsicherheit steigern die Produktivität. Die voll integrierte Lagertechnik mit zahlreichen Verladerampen bietet Kunden und Lieferanten schnellen und sicheren Abwicklungsservice.

20.03.2009   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CENTROSOLAR meldet Rekordergebnis für 2008: Umsatz plus 51%, EBIT mehr als verdoppelt

Solarmodulproduktion bei CENTROSOLAR.
Solarmodulproduktion bei CENTROSOLAR.

Mit Höchstwerten bei Umsatz und Ergebnis hat die CENTROSOLAR Group AG das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz stieg demnach im Jahr 2008 überplanmäßig um 51 % auf einen neuen Unternehmensrekord von 332,6 Millionen Euro (2007: 220,3 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 43 % auf 21,4 Millionen Euro. Das nach Zinsen und Steuern EBIT stieg um 152 % auf 12 Millionen Euro (2007: 4,8 Mio. EUR). Der Gewinn pro Aktie konnte von 0,10 Euro auf nunmehr 0,31 Euro erhöht werden. Aufgrund ihrer guten Positionierung im Bereich der stärker geförderten Dachanlagen geht CENTROSOLAR auch 2009 von einer weiteren Mengensteigerung aus, die allerdings aufgrund der aktuellen Entwicklung der Wafer-, Zell- und Modulpreise zu einem wertmäßigen Umsatzniveau in der Größenordnung des Vorjahres führen dürfte, heißt es in der Pressemitteilung.  

Moderater Ausblick auf 2009 aufgrund von Einmaleffekten

Das gestartete Optimierungsprogramm, der Produktionsanlauf von Itarion und insbesondere der Abbau von Lagerbeständen im ersten Quartal würden zu Sonderbelastungen führen. Daher werde übergangsweise das operative Ergebnis positiv, aber unterhalb des Vorjahreswertes prognostiziert. Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise unterliege die Prognose hinsichtlich der Ertrags- und Finanzlage einer untypisch hohen Unsicherheit. "Die in 2009 gelegten Grundlagen dienen dazu, die operative Ergebnismarge ab 2010 durch schlankere Strukturen und günstigeren Solarzelleneinkauf nachhaltig über die bisher erreichten Niveaus zu heben", heißt es in der Pressemitteilung.


Detailinformationen 2008 und Ausblick 2009

Gemäß den bekannt gegebenen Jahresergebnissen konnte die CENTROSOLAR Group AG ihren Jahresumsatz überplanmäßig von 220,3 Millionen Euro auf einen neuen Rekordwert von 332,6 Millionen Euro steigern (+ 51 %). Dabei konnte der Auslandsumsatz von 33 % auf 54 % erhöht werden. Da die CENTROSOLAR Group AG auf den Abschluss langfristiger Zelllieferverträge verzichtet habe, habe die Rohmarge gemessen am Umsatz aufgrund der schwierigen Beschaffungssituation im vergangenen Jahr nicht vollständig verteidigt werden können und sank von 21,0 % auf 19,3 %. Durch Effizienzsteigerungen bei den Vertriebs- und Gemeinkosten sei dieser Rückgang fast vollständig kompensiert worden, so dass die operative Marge (EBITDA) weiterhin zwischen 6 und 7 % liege. Die im Vorjahresvergleich höheren operativen Abschreibungen von 3,2 Millionen Euro (2007: 1,7 Mio. EUR) wurden durch den Rückgang der IFRS 3-Abschreibungen von 8,6 Millionen Euro auf 6,2 Millionen Euro ausgeglichen, so dass das EBIT 2008 mit 12 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (4,8 Mio. EUR) mehr als verdoppelt werden konnte. Die Erlöse pro Aktie stiegen trotz der Kapitalerhöhung im vergangenen Jahr von 0,10 Euro auf 0,31 Euro.


Segment Solar Integrated Systems

Das Segment der Photovoltaik-Komplettanlagen mit dem Schwerpunkt Wohn- und Industriedächer konnte Umsatzerlöse in Höhe von 241 Euro verzeichnen, was einem Umsatzwachstum von 44 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Wesentlicher Treiber dieses Wachstums sei die Entwicklung der Unternehmensaktivitäten in Spanien, Frankreich und Italien gewesen. So habe der Anteil der Auslandsumsätze von 25 % auf 49 % fast verdoppelt werden können. Die aufgrund der kurzfristigen Beschaffungsstrategie hohen Zelleneinkaufspreise im ersten Halbjahr und Abwertungen von Lagerbeständen zum Ende des 2. Halbjahres belasteten jedoch die Rohmarge, so dass die operative Profitabilität des Segments trotz Effizienzsteigerungen bei den Personal- und sonstigen Aufwendungen mit einem EBITDA von 8,2 Millionen Euro (Vorjahr 9,5 Mio. EUR) hinter den Erwartungen zurück blieb. Daher sei nun ein Optimierungsprogramm zur Sicherung der Absatzmärkte und Senkung der Vertriebs- und Gemeinkosten eingeleitet worden.


Segment Solar Key Components

In dem Segment Solar Key Components konnte der Umsatz mit Dritten um 74 % von 52,4 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 91,4 Millionen Euro gesteigert werden. Der 2007 begonnene Ausbau der Produktionskapazitäten für Solarglas sowie die erfolgreiche Vermarktung von Speziallösungen für Dachbefestigungssysteme habe diese weit über dem Branchendurchschnitt liegende Steigerung ermöglicht. Das EBITDA dieses Segmentes erhöhte sich sogar um 140 % von 5,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 13,3 Millionen Euro 2008.


Ausblick

Die eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten und die verminderten Vergütungssätze für Freilandanlagen werden das Wachstum des Photovoltaik-Marktes in 2009 verlangsamen, betont CENTROSOLAR. Das Unternehmen selbst gehe jedoch aufgrund seiner Fokussierung auf die international stärker geförderten Dachanlagen und die verbesserte Situation auf den Beschaffungsmärkten von einer anhaltend hohen Mengensteigerung im Jahr 2009 aus. Die aktuellen Reduktionen der Wafer-, Zell- und Modulpreise werden die Auswirkungen dieses Mengenwachstums auf den Umsatz allerdings einschränken, heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt erwartet CENTROSOLAR für 2009 daher einen ähnlich hohen Umsatz wie im Rekordjahr 2008. Das laufende Jahr werde allerdings Sonderbelastungen im Segment Solar Integrated Systems bringen. Das gestartete Optimierungsprogramm, der Produktionsanlauf des neuen Solarzellwerkes Itarion und auch der Abbau beziehungsweise die bei anhaltenden Preisrückgängen erforderliche weitere Abwertung von Lagerbeständen im ersten Quartal würden in 2009 übergangsweise das operative Ergebnis belasten. Durch schlankere Strukturen und günstigeren Solarzelleneinkauf sollen jedoch die Grundlagen geschaffen werden, die operative Ergebnismarge ab 2010 nachhaltig über das bisher erreichte Niveau zu heben. Auch für den Fortgang des Gemeinschaftsunternehmens mit der Qimonda Solar GmbH werde in Kürze Klärung erwartet, so dass diese Unsicherheit den Aktienkurs nicht mehr belasten dürfte.

20.03.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bundesverband Geothermie wehrt sich gegen Verdrängung der Erdwärme-Nutzung durch CCS-Vorhaben

Der GtV-Bundesverband Geothermie fordert entscheidende Nachbesserungen an dem von Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Bundesumweltministerium (BMU) vorgelegten Gesetzentwurf zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) vom 23.02.2009. "Der Entwurf ist eine inakzeptable Privilegierung der Kohlendioxidablagerung gegenüber der Entwicklung der Tiefengeothermie. Der Vorrang der erneuerbaren Energien darf nicht zu Gunsten der Absicherung der Kohleverstromung zurückgestellt werden", fordert so Präsident des GtV - Bundesverband Geothermie, Hartmut Gaßner. Nach dem BMU-Leitszenario 2008 soll der Beitrag der Geothermie zur Energieversorgung (Strom und Wärme) auf über 5 % im Jahr 2020 auf 16 % bis 2050 wachsen. Die installierte Leistung zur geothermischen Stromerzeugung soll von derzeit unter 5 Megawatt (MW) auf 850 MW im Jahr 2030 steigen.   Das soll zunächst auf der Basis der bereits etablierten hydrothermalen Geothermie-Kraftwerke erreicht werden, die aus Warmwasser-Aquifern gespeist werden. Später sollen petrothermale Kraftwerke hinzukommen, die Energie aus sehr tiefem heißem Gestein nutzen. Darin liegen laut Bundesverband die größten Potenziale, da die Nutzung nicht auf das Vorkommen von Warmwasser-Aquifern beschränkt, sondern nahezu überall möglich sei. Bisher sei allerdings erst eine Pilotanlage in Betrieb.

Mit dem geplanten CCS-Gesetz drohe die geplante Entwicklung der Tiefengeothermie zu Gunsten der Kohlendioxidablagerung verdrängt zu werden, heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes. Der Kohlendioxidablagerung würden schon im Untersuchungsstadium umfangreichen Privilegien gegenüber anderen Nutzungen wie der Geothermie eingeräumt werden. So sollten Anträge auf Geothermiefelder zugunsten der Untersuchung zur Kohlendioxidablagerung zurückgestellt werden. Während in Geothermiefeldern die Untersuchung zur Kohlendioxidablagerung möglich bleibe, wird jegliche Geothermienutzung in einem Untersuchungsfeld zur Kohlendioxidablagerung ausgeschlossen. Der Flächenbedarf der CCS-Technologie sei enorm, betont der GtV-Bundesverband Geothermie. Ein wirksamer Schutz der Geothermie sei nicht gewährleistet.


Klares Bekenntnis zum Vorrang erneuerbarer Energien nötig

Hierzu der Präsident Hartmut Gaßner: "Mit dem CCS-Gesetz können uneingeschränkt Untersuchungsgebiete reserviert werden, auf denen jegliche Entwicklung von Geothermie über Jahre oder Jahrzehnte ausgeschlossen wird. Dies selbst dann, wenn eine tatsächliche Kohlendioxidablagerung niemals wirtschaftlich möglich sein wird. Betroffen hiervon ist nicht nur die Geothermie, auch die Entwicklung von Druckluftspeicherkraftwerken, denen künftig ein wichtiger Beitrag zur Verstätigung der Stromeinspeisung insbesondere aus der Windenergie beigemessen wird." Um das zu verhindern, müsse die Untersuchung zur Kohlendioxidablagerung auf wenige Demonstrationsfelder in einem gesetzlich näher zu bestimmenden Umfang beschränkt werden. Erneuerbare Energien wie Geothermie dürften nicht beeinträchtigt werden. Notwendig sei ein klares Bekenntnis zum Vorrang erneuerbarer Energien, mit denen bereits die Entstehung von Kohlendioxid vermieden und nicht - wie bei CCS - für die zur Abscheidung, zum Transport und zur Verpressung notwendige Energie noch mehr Kohlendioxid erzeugt wird.

"In der jetzigen Fassung ist das CCS-Gesetz ein Gesetz zum Schutz der Kohleverstromung und gegen die Entwicklung der Geothermie. Der erstrebte Ausbau der erneuerbaren Energien kann nur erreicht werden, wenn hier an entscheidenden Punkten nachgebessert wird", betont der GtV- Bundesverband Geothermie

Der komplette Text der Stellungnahme des GtV- Bundesverband Geothermie ist zugänglich unter:
http://www.geothermie.de/wissenswelt/gesetze-verordnungen-recht.html


20.03.2009   Quelle: GtV- Bundesverband Geothermie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Intersolar 2009 mit umfangreichem Kongress- und Rahmenprogramm

Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik öffnet vom 27.-29. Mai 2009 erneut in München ihre Pforten. Auch in diesem Jahr kommen die Besucher aus aller Welt auf Ihre Kosten: Zum einen präsentieren die Aussteller auf der Neuheitenbörse die aktuellsten Trends und Produkte. Zum anderen werden innovative Unternehmen auch 2009 mit dem Intersolar AWARD geehrt. Außerdem bietet das Job- und Karriere-Forum zahlreiche Stellenangebote und individuelle Betreuung durch erfahrene Berufs- und Karriereberater vor Ort. Mit dem Intersolar U.S. Market Pavilion und der Konferenz "Solar Gigawatts for North America" schlägt die Intersolar eine thematische Brücke über den Atlantik. Zusätzlich ermöglicht ein attraktives Kongressprogramm, die gezielte Information über die verschiedensten Themen der Solar-Branche.   Die Intersolar hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als internationale Leitmesse etabliert und konzentriert sich auf Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen. In diesem Jahr wird das Angebot der Messe darüber hinaus erstmals um eine eigene Halle für Photovoltaik-Produktion und -Technologie ergänzt. Insgesamt begrüßen rund 1.300 Aussteller in neun Hallen auf 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Besucher aus aller Welt. Dies entspricht, verglichen mit dem Jahr 2008, einem Flächenwachstum von 30%.


Aktuelle Trends und Produkte auf der Neuheitenbörse

Wer sich über die aktuellsten Trends und neuesten Produkte der internationalen Solarbranche informieren will, ist auf der Neuheitenbörse der Intersolar 2009 in Halle B3 richtig. Die Aussteller der Fachmesse stellen in jeweils fünfzehnminütigen Vorträgen ihre Innovationen vor. Danach stehen die Spezialisten der jeweiligen Unternehmen für weitere Informationen zur Verfügung.


Netzwerken auf dem Job- und Karriere-Forum

Die Solarwirtschaft ist einer der stärksten Jobmotoren in Deutschland. Aus diesem Grund bringt die Intersolar erneut Arbeitgeber und Arbeitsuchende auf dem Job- und Karriere-Forum in Halle B3 zusammen. Es bietet zahlreiche Stellenangebote und eine individuelle Betreuung. Experten informieren über Trends und berufliche Perspektiven speziell in der Solarindustrie. Das Job- und Karriere-Forum bietet somit Personalverantwortlichen, Bewerberinnen und Bewerbern Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen und Informationen über eine mögliche Arbeitsstelle aus erster Hand zu erhalten. Die beteiligten Unternehmen präsentieren sich im Rahmen der Jobbörse und sind mit ihren Ansprechpartnern auf der Intersolar 2009 vertreten.


Die USA im Fokus der Intersolar

Im Jahr 2009 richtet die Intersolar verstärkt Ihren Blick auf den US-amerikanischen Solarmarkt. Der Intersolar U.S. Market Pavilion, eine 140 qm große Ausstellungsfläche in Halle B3, bietet eine Plattform für alle Interessierten, die sich über den amerikanischen Solarmarkt aus erster Hand informieren wollen. Hauptaussteller ist die Solar Promotion International, eine Tochter der Solar Promotion GmbH aus Pforzheim. Diese veranstaltet vom 14. bis 16. Juli in Zusammenarbeit mit der Freiburg Management und Marketing International GmbH (FMMI) die Intersolar North America in San Francisco. Weitere Ansprechpartner amerikanischer Institutionen, Verlage und Beratungsunternehmen werden den Besuchern für Informationen zur Verfügung stehen. Offizielle Partner des US-Pavillon sind die American Solar Energy Society, das U.S. Consulate General/ U.S. Commercial Service, Greentech Media und Zackin Publications.

Ein weiteres thematisches Highlight ist die Konferenz "Solar Gigawatts for North America" am 28. Mai 2009 im ICM München. Die Konferenz im Kongressprogramm der Intersolar hat sich inzwischen zum wichtigsten Symposium für den transatlantischen Ausbau von Geschäftsbeziehungen entwickelt. Sie behandelt Marketing, Vertrieb, Projektfinanzierung, Planung und Installation. Damit richtet sich die Veranstaltung auch 2009 wieder ganz klar an Solar-Profis im nichttechnischen Bereich und das Management international agierender Unternehmen.


Vielseitiges Kongressprogramm zur Photovoltaik und Solarthermie

Die Intersolar 2009 wird von einem abwechslungsreichen Kongressprogramm begleitet. Eine Vielzahl Foren, Workshops und Konferenzen bieten die Gelegenheit, sich umfassend über aktuelle Trends und Marktentwicklungen des internationalen Solarmarkts zu informieren. So vermittelt der Workshop "Thermische Solaranlagen" praxisnah und auf verständliche Weise Wissen über die Funktionsweise und den Stand der Technik sowie die Auslegung, Planung und den Bau von Solarwärmeanlagen.

Das Fachforum "PV-Anlagen: Erträge-Erfahrungen-Versicherungen-Steuern-Recht" thematisiert garantierte Erträge, Betriebserfahrungen und Diebstahlsicherungen von netzgekoppelten PV-Anlagen. Den Teilnehmern werden Versicherungsmöglichkeiten für Solarstromanlagen im In- und Ausland, sowie steuerliche Aspekte und Gestaltungsmöglichkeiten bei Photovoltaikanlagen erklärt.

Auch die European Solar Thermal Conference (estec2009) und das PV Industry Forum bereichern 2009 erneut das Kongressprogramm der Intersolar. Im Focus der estec2009 stehen in diesem Jahr unter anderem die derzeitigen und künftigen Märkte, neueste technologische Innovationen und die jüngsten Entwicklungen in Sachen Förderpolitik. Sie wird veranstaltet von der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), der europäischen Vereinigung der Solarindustrie. Auf dem 5. PV-Industry Forum werden die Möglichkeiten eines erfolgreichen Handelns angesichts der sich wandelnden Marktbedingungen in Europa im Bereich der Photovoltaik diskutiert.

Die "5th SMET Advanced PV Technology Conference" beschäftigt sich in diesem Jahr unter anderem mit den Fragen: "Wie kann die Photovoltaikindustrie wettbewerbsfähig werden und bleiben? Ist die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung ausreichend, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Kosten pro Watt zu minimieren?" In fünf Sitzungen, verteilt über zwei Tage können sich an der PV-Herstellung Interessierte zu diesen und anderen Themen auf internationaler Ebene informieren und austauschen


Weitere Informationen zur Intersolar 2009 unter http://www.intersolar.de.



20.03.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

DESERTEC Foundation stellt Solar-Konzept für die Mittelmeerregion vor

Gerhard Knies, Max Schön und Prince Hassan bin Talal (v.l.) präsentierten das Solar-Konzept bereits im Europäischen Parlament.
Gerhard Knies, Max Schön und Prince Hassan
bin Talal (v.l.) präsentierten das Solar-Konzept
bereits im Europäischen Parlament

Die kürzlich gegründete DESERTEC Foundation präsentierte am 17. März 2009 in Berlin vor über 300 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihren Vorschlag für eine globale Energiewende. "Sauberer Strom aus den Wüsten der Erde kann innerhalb weniger Jahrzehnte einen erheblichen Beitrag zu Klima- und Energiesicherheit leisten. Besonders die Region rund um das Mittelmeer würde, wie es das DESERTEC Konzept vorsieht, wirtschaftlich wie humanitär von der Nutzung der Sonnen- und Windkraft in den Wüstengebieten profitieren", sagte Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome und Aufsichtsratsmitglied der DESERTEC Foundation. Studien des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) hätten gezeigt, dass die Wüsten der Erde in weniger als sechs Stunden soviel Energie von der Sonne empfangen, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht. "Mit anderen Worten: Energie ist im Überfluss vorhanden", stellt Club of Rome-Mitglied Dr. Gerhard Knies, Physiker und Aufsichtsratsvorsitzender der DESERTEC Foundation, klar.   "Die Frage, die wir lediglich beantworten müssen, ist: Wie kann man diese Energie hinreichend kostengünstig in nutzbare Energie wie Strom umwandeln und zu den Verbrauchern transportieren? Die DESERTEC Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, diese Frage zu beantworten."


Konzentrierende Solarthermie und Photovoltaik könnten mehr als die Hälfte des globalen Stromverbrauchs decken

Mit dem DESERTEC Konzept sei dazu ein wichtiger Schritt getan. Es begegne wirksam zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte: Energiemangel, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit, drastische Reduktion des CO2-Ausstoßes u. v. m. Gleichzeitig biete das Konzept neue Wohlstands- und Entwicklungsperspektiven für bisher wirtschaftlich wenig entwickelte Regionen sowie vielversprechende Wachstumsbereiche für wirtschaftlich führende Länder, heißt es in der Pressemitteilung. Nach den Studien des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) können in den Wüstengebieten der Erde solarthermische Kraftwerke (engl. Concentrating Solar-Thermal Power Plants; kurz: CSP) sowie möglicherweise andere Technologien, wie beispielsweise konzentrierende Photovoltaik, aus der Solarstrahlung in spätestens 40 Jahren deutlich mehr als die Hälfte des dann anfallenden weltweiten Strombedarfs wirtschaftlich decken. Man müsste nur etwa 0,3% der weltweiten Wüstenflächen mit Kollektorfeldern bebauen, um den heutigen globalen Strombedarf von 18.000 Terawattstunden pro Jahr zu decken, rechnet die DESERTEC Foundation vor. Pro Mensch entspreche das etwa zwanzig Quadratmeter Wüste. Bei entsprechender Bereitschaft der Politik, jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, könnte eine Umsetzung des DESERTEC Konzepts vielleicht sogar schon in weniger als 30 Jahren erreicht werden.

20.03.2009   Quelle: DESERTEC Foundation Initiative des CLUB OF ROME; Büro Hamburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DESERTEC Foundation,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Unternehmensberatung W&P: Die sonnigen Zeiten für die Photovoltaik sind vorbei

Unternehmens- berater Johannes Spannagl.
Unternehmens-
berater Johannes
Spannagl.

Erstmals in ihrer Geschichte korrigiere die deutsche Solar-Branche nach dem Rekordjahr 2008 und zweistelligen Wachstumsraten ihre Prognosen für das Jahr 2009 deutlich nach unten, berichtet die Münchner Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P) in einer Pressemitteilung. Zusätzlich zu den aktuellen Konjunkturengpässen, wachse die Photovoltaik-Industrie derzeit aus den Kinderschuhen heraus und müsse sich den Herausforderungen eines reifen Marktes stellen. Laut W&P zwingen Trends, wie die Nachfrageverschiebung weg von Deutschland und hin zu internationalen Märkten, der drastische Subventionsrückgang sowie die Konsolidierung des Marktes die Unternehmen jetzt dazu, radikale Maßnahmen zu ergreifen, die ihre Zukunftsfähigkeit sichern. 

W&P- Geschäftführer Spannagl: Deutscher Anteil am Photovoltaik-Weltmarkt wird bis 2020 unter 10 % sinken

So prognostizieren die Experten bei W&P massive Marktverschiebungen. Demnach wird der etablierte, deutsche Photovoltaikmarkt ab 2009 zwar weiterhin wachsen, aber auf Grund abnehmender Förderung stark an Dynamik verlieren. "Wir gehen davon aus, dass Deutschland mit einem derzeitigen Marktanteil von knapp 50 Prozent am Weltmarkt bis 2020 enorm an Bedeutung verlieren wird", so Johannes Spannagl, Mitglied der Geschäftsleitung bei W&P. "Zu diesem Zeitpunkt wird der deutsche Markt deutlich weniger als 10 Prozent darstellen und hinter den ostasiatischen Ländern, den USA und Australien deutlich zurückfallen."


Internationalisierung deutscher Photovoltaikproduzenten zwingend notwendig

Zwar erwirtschaften die meisten deutschen Photovoltaik-Unternehmen bereits mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Der Fokus habe sich bisher aber hauptsächlich auf Spanien konzentriert - einen Markt der sich durch Reduzierung der Subventionen ähnlich wie Deutschland stark rückläufig entwickle, heißt es in der W&P-Pressemitteilung. Die fortgesetzte und umfassende Internationalisierung der deutschen Photovoltaikproduzenten sei somit zwingend notwendig. Für Spannagl hat neben der Identifikation und Priorisierung der Wachstumsmärkte auch die Professionalisierung der Marketing- und Vertriebsfunktion besondere Bedeutung: "Bisher führten attraktive Subventionen dazu, dass Anbietern die Produkte regelrecht aus den Händen gerissen wurden. Mit veränderten Marktgegebenheiten müssen Photovoltaik-Unternehmen ihr Angebot gezielt im Handel, Handwerk und bei Endkunden platzieren." Dazu gehöre eine klare Differenzierung und Priorisierung der Produktleistung, professionelles Kundenmanagement sowie gezieltes "Push-Marketing". Für viele Unternehmen seien genau dies bis dato
ungewohnte Aufgaben.


Erstmals ein "echter Markt" für die Photovoltaikindustrie

Hinzu komme, dass der äußerst fragmentierten Photovoltaik-Branche ein starker Konzentrationsprozess bevorstehe, der durch die sinkende Investitionsbereitschaft in der Finanzkrise noch verschärft werde. Durch den deutlichen Nachfragerückgang, der mit einem Kapazitätsaufbau der letzten Jahre kollidiere, entstehe erstmalig ein starkes Überangebot und damit ein "echter Markt" für die Photovoltaikindustrie: Abnehmer stellten Preisvergleiche an und verstärkten somit Preis- und Margendruck auf der Anbieterseite. Dies zwinge die Unternehmen zu Preissenkungen und hohen Abschreibungen auf die Lagerbestände. "In Summe führen diese Faktoren zu einem klaren Ergebnis: Sinkende Gewinne und - im schlechtesten Fall - erste Verluste", so die Münchner Unternehmensberater.

Um diese Konsolidierungsphase dennoch als Gewinner zu überleben, sind Unternehmen laut W&P jetzt zu einschneidenden Veränderungen gezwungen. Der Fokus müsse ab sofort auf einer klaren Wettbewerbsdifferenzierung sowie Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen liegen. Mögliche Stellhebel seien neben Professionalisierung von Marketing & Vertrieb vor allem die Kostenoptimierung und Flexibilisierung entlang der Wertschöpfungskette. "Nur wer sich jetzt proaktiv den verschärften Marktanforderungen stellt, an den richtigen Stellen Kosten einspart, aber in die Professionalisierung des Unternehmens investiert, kann die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung als Chance nutzen und sich gegenüber dem Wettbewerb durchsetzen", so das Fazit von Spannagl.

20.03.2009   Quelle: Dr. Wieselhuber & Partner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dr. Wieselhuber & Partner GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Xantrex bringt Wechselrichter-Stationen für Photovoltaik-Großanlagen auf den nordamerikanischen Markt

Xantrex Technology Inc. (Vancouver, Kanada) kündigte am 10.03.2009 in einer Pressemitteilung den Vertrieb seiner Solarstrom-Einspeisestationen (Solar Power Conversion Substation; (SPCS) in Nordamerika an. Dabei handle es sich um ein vorverkabeltes System, das typischerweise aus Wechselrichtern von Xantrex, Gleichstrom-Verbindungsboxen, Transformatoren sowie einem Mittelspannungsschalter besteht, die in einem vorgefertigten Gehäuse integriert sind, das die Geräte vor Umwelteinflüssen schützt. Das Paket sei eigens für die wachsende Nachfrage nach großen netzgekoppelten Solarkraftwerken sowie umfangreichen gewerblichen Photovoltaikanlagen entwickelt worden, betont Xantrex.   "Mit dem SPCS können unsere Kunden bei der Elektroinstallation Kosten sparen und von Solarstromanlagen bis zu 15 % schneller fertigstellen", sagte Ruy Wodrich, bei Xantrex für die Geschäftsentwicklung zuständiger Direktor. "Elektrische Systemkomponenten wie gehabt vor Ort zu verkabeln ist häufig ineffizient und schwierig, weil die Produkte verschiedener Anbieter aufeinander abgestimmt werden müssen. Weil wir die Wechselrichter in ein Gehäuse integrieren und die Umgebung kontrolliert werden kann, können unsere Produkte auch unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden, wie beispielsweise in Wüsten, wo künftig viele Photovoltaik-Großprojekte errichtet werden sollen".


Zusatzoptionen zur Kontrolle und Sicherheit

Xantrex Produkte wandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom bei niedriger Spannung in Wechselstrom um. Laut der Pressemitteilung wandelt der im SPCS integrierte Transformator den Wechselstrom so um, dass er direkt in das Stromnetz eingespeist werden kann. Das Unternehmen bietet außerdem verschiedene Erweiterungen für das Paket an, wie eine Klimakontrolle, Sicherheitsoptionen, String- und andere Überwachungsanwendungen sowie Stromzähler.

20.03.2009   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Energieeinsparungsverordnung verabschiedet

"Die Bundesregierung hat heute die Novelle der Energieeinsparverordnung verabschiedet und damit einen weiteren Meilenstein zur Verbesserung der Energieeffizienz in Deutschland gesetzt," berichtete die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl am 18.3.2009. "Die Energieeinsparungen im Gebäudebereich, die wir mit dieser Verordnung angestoßen haben, leisten einen erheblichen Beitrag zur Sicherung unserer Energieversorgung und zum Klimaschutz. Für die Verbraucher werden sich die Maßnahmen durch geringere Energiekosten bemerkbar machen", so Wöhrl weiter. Im Mittelpunkt der Neuregelungen stehen die Anhebung der energetischen Anforderungen an Neubauten und wesentliche Änderungen im Gebäudebestand um durchschnittlich 30 Prozent.  Weitere zentrale Aspekte sind die Dämmung ungedämmter, begehbarer, oberster Geschossdecken bis Ende 2011 und die langfristige, stufenweise Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen ab dem Jahr 2020 in bestimmten Gebäuden (abhängig insbesondere von der Größe des Gebäudes bzw. der Zahl der Wohneinheiten und der Dämmqualität des Gebäudes). Außerdem sollen der Vollzug der Energieeinsparverordnung gestärkt und Anreize zum vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien gegeben werden.


Energieverbrauch in Gebäuden soll deutlich gesenkt werden

Die Neuregelungen sind zentrale Elemente der Energiespar- und Klimapolitik der Bundesregierung. Mit der Energieeinsparverordnung 2009 setzt die Bundesregierung für den Gebäudebereich die Eckpunkte aus dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm in die Tat um. Der Anteil des Gebäudesektors am gesamten Energieverbrauch, der derzeit noch bei mehr als 40 Prozent liegt, kann mit den Neuregelungen deutlich gesenkt werden, betont das Bundeswirtschaftsministerium. Die Neuregelungen berücksichtigten dabei den Grundsatz der wirtschaftlichen Vertretbarkeit und würden rund sechs Monate nach der Verkündung in Kraft treten, um den Baubeteiligten eine angemessene Anpassungszeit zu ermöglichen.

19.03.2009   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE bestätigt Zahlen für das Geschäftsjahr 2008: Umsatzplus von 46 %, 861 neue Arbeitsplätze

Photovoltaik-Referenzanlage mit Q-Cells- Solarzellen in Rödgen, Sachsen-Anhalt.
Photovoltaik-Referenzanlage mit Q-Cells-
Solarzellen in Rödgen, Sachsen-Anhalt.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) legte 19. März 2009 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Main ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2008 vor. Das Unternehmen bestätigt damit seine vorläufigen Geschäftszahlen vom 24. Februar 2009. Mit einem Photovoltaik-Produktionsvolumen im Kerngeschäft von 570,4 Megawatt (MWp) sei die Q-Cells SE auch im vergangenen Jahr der weltweit größte Solarzellenhersteller gewesen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz erhöhte sich laut Q-Cells um 46 % auf 1.251,3 Millionen Euro (Vorjahr: 858,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT), das im vergangenen Geschäftsjahr deutlich stärker durch die Anlaufkosten der neuen Technologien sowie des neuen Produktionsstandortes in Malaysia belastet worden sei, wuchs um 4 % auf 205,1 Millionen Euro (2007: 197,0 Mio. Euro).   Der Jahresüberschuss belief sich nach Angaben des Unternehmens insgesamt auf 190,6 Millionen Euro und konnte damit um rund 28 % gegenüber dem Vorjahreswert von 148,3 Millionen Euro gesteigert werden.


Solarzellen-Produktionskapazität auf rund 760 MWp erhöht

Ohne den Ergebnisbeitrag aus der Beteiligung an der Renewable Energy Corporation ASA (REC) belief sich das Jahresergebnis auf 140,3 Millionen Euro (127,2 Mio. Euro). Auch im vergangenen Jahr konnte die Q-Cells damit ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen. Neben der Inbetriebnahme des letzten Teilabschnittes der Linie V im ersten Halbjahr konnte am Standort Bitterfeld-Wolfen im vierten Quartal des vergangenen Jahres bereits die sechste Solarzellen-Produktionslinie in Betrieb genommen werden, so dass sich die gesamte Kapazität auf rund 760 MWp erhöhte. In der neuen Fabrik in Malaysia, mit deren Bau im zweiten Quartal 2008 begonnnen wurde, soll die Herstellung der ersten Solarzellen im zweiten Quartal des laufenden Jahres anlaufen.


Dünnschicht-Produktion bei Solibro und Sontor

Neben dem Ausbau im Kerngeschäft haben zwei der Dünnschichttöchter bzw. -beteiligungen im vergangenen Jahr erfolgreich die Massenproduktion aufgenommen. Sowohl die Sontor GmbH als auch die Solibro GmbH haben im vierten Quartal 2008 ihren Ramp-up erfolgreich fortgesetzt. Ebenfalls im vierten Quartal hat Solibro mit dem Ausbau der Kapazitäten auf insgesamt 135 MWp begonnen (derzeit etwa 30 MWp). Konzernweit konnte die Q-Cells mit ihrem Ausbau insgesamt 861 neue Arbeitsplätze schaffen, insgesamt beschäftigte das Unternehmen zum Ende des letzten Jahres damit 2.568 Mitarbeiter.

Der Geschäftsbericht 2008 sowie eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen zum Download zur Verfügung im Investor Relations-Bereich des Internetauftritts der Q-Cells SE.

19.03.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar Millennium bestätigt Jahresüberschuss von € 6,2 Millionen bei einem Umsatz von € 32,0 Millionen

Andasol 1, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas, hat den Testbetrieb aufgenommen.
Andasol 1, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk
Europas, hat den Testbetrieb aufgenommen.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) legte am 18.03.2009 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in München den testierten Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007/2008 vor und bestätigte die Ende Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Das Unternehmen erreichte demnach im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2008 einen Konzern-Umsatz nach IFRS von 32,0 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau von 31,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss betrug 6,2 Millionen Euro. Er verringerte sich aufgrund der zeitlichen Verschiebung von Anteilsverkäufen um knapp die Hälfte gegenüber dem Vorjahr (11,9 Millionen Euro) und blieb damit unter dem Plan, der ein Ergebnis von 18 Millionen Euro bei einem Umsatz von 80 Millionen Euro vorsah, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die Differenz gegenüber dem prognostizierten Ergebnis, hervorgerufen durch die in das laufende Geschäftsjahr verschobenen Anteilsverkäufe an Kraftwerks- bzw. Projektgesellschaften, werde in der laufenden Berichtsperiode 2008/2009 gesondert ausgewiesen. Der Vorstand bestätigt für das laufende Geschäftsjahr 2008/2009 seine Planung auf Konzernebene mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 30 Millionen Euro plus einen Sondereffekt von zirka 12 Millionen Euro und einen Umsatz von 150 Millionen Euro plus einen Sondereffekt von rund 48 Millionen Euro.


Liquidität und Eigenkapitalquote gestiegen

Das Betriebsergebnis (EBIT) im abgelaufenen Geschäftsjahr lag mit 11,3 Millionen Euro folglich ebenfalls unter dem EBIT des Vorjahres (16,4 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,53 Euro (1,20 Euro 2006/2007). Zum Bilanzstichtag (31.10.) erhöhten sich sowohl die liquiden Mittel von 87,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 125,1 Millionen Euro als auch die Eigenkapitalquote von 27 auf 38 Prozent deutlich. Die Mitarbeiterzahl stieg zum Bilanzstichtag um über 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 150 Vollzeitkräfte.


Solarthermische Kraftwerke Andasol 1, 2 und 3 in Spanien; Hybridkraftwerk in Ägypten

Solar Millennium erzielte den Großteil der Umsatzerlöse in den operativen Geschäftsfeldern Projektentwicklung und Technologie. Maßgeblich hierfür waren Aufträge für die Projekte der solarthermischen Kraftwerke Andasol 1, 2 und 3 in Spanien sowie das Solarfeld des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat. Gegenstand der Planung waren außerdem Anteilsverkäufe an Kraftwerks- bzw. Projektgesellschaften der Andasol-Kraftwerke in Südspanien, die unter anderem wegen noch ausstehender Gremienzustimmungen nicht mehr bis Ende der Berichtsperiode realisiert werden konnten, so das Unternehmen. Die ausstehenden Anteilsverkäufe verschieben sich daher in die laufende Berichtsperiode. Anteilsverkäufe an von Solar Millennium entwickelten Kraftwerksprojekten seien Bestandteil des Geschäftsmodells und hätten in den Vorjahren wesentlich zum Erreichen der geplanten Umsätze und Jahresüberschüsse beigetragen. Auch im laufenden Geschäftsjahr seien diese Gegenstand der Planung.


Einstieg eines Großinvestors in das Projekt Ibersol bis Mitte 2009 erwartet

So strebe Solar Millennium durch den Direkteinstieg von Großinvestoren eine bankenunabhängige Projektfinanzierung als eine weitere Option neben der bislang gewählten Bankenfinanzierung und der im letzten Jahr vorbereiteten Möglichkeit zur Veräußerung von Kraftwerksprojektanteilen an Fonds an. Für die Projekte Andasol 3 und Ibersol würden seit Längerem erfolgreich Verhandlungen mit Großinvestoren geführt. So rechne der Vorstand für das Projekt Andasol 3 innerhalb der nächsten Wochen mit einem Abschluss. Das zu seinen Schwesterprojekten Andasol 1 und 2 im Wesentlichen baugleiche Solarkraftwerk soll bis Anfang 2011 fertig gestellt sein. Der Einstieg eines Großinvestors in das Projekt Ibersol und der anschließende Baubeginn werden bis Mitte 2009 erwartet. Außerdem soll nun der vom Vorjahr verschobene Verkauf von Anteilen an den Solarkraftwerken Andasol 1 und 2 realisiert werden. Dieser Anteilsverkauf werde innerhalb der nächsten Wochen stattfinden.

Darüber hinaus plant der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr Einnahmen aus mehreren Aufträgen für Engineering und Anlagenbau in den Tochtergesellschaften Flagsol und MAN Solar Millennium. Dies betrifft das Solarfeld des Kraftwerks Kuraymat in Ägypten, die Andasol-Projekte, insbesondere die Fortführung der Bauarbeiten an Andasol 3, und den Baubeginn von Ibersol in Spanien sowie den Bau eines Fremdprojekts. Schließlich werde mit dem frühen Einstieg von Investoren in ein bis zwei Projekte in den USA gerechnet.


Vorstandsvorsitzender Beltle: Der nächste große Markt sind die USA


"Aufgrund der fortgeschrittenen Verhandlungen erwarte ich den Abschluss mehrerer Verträge. So werden wir die aus dem Vorjahr verschobenen Verkäufe von Kraftwerksanteilen zeitnah nachholen. Auch für Andasol 3, wo wir unsere Projektfinanzierung den veränderten Rahmenbedingungen des Finanzmarktes erfolgreich angepasst haben, erwarte ich in Kürze den Abschluss, um dann auch unser viertes Kraftwerksprojekt in Spanien, Ibersol, im Sommer beginnen zu können. Die Nachfrage nach solarthermischen Kraftwerken steigt weltweit. Der nächste große Markt sind die USA. Aufgrund der Infrastrukturförderung von Barack Obama werden wir dort die Umsetzung von Kraftwerken aus unserer gut gefüllten Projektpipeline forcieren", kommentiert der Vorstandsvorsitzende von Solar Millennium, Christian Beltle.


Solarkraftwerke in den USA können bis zu 30 Prozent aus Bundesmitteln finanziert werden

Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium, ergänzt: "Wir verfolgen unseren Wachstumsprozess stringent weiter. Bei der Finanzierung unserer Solarkraftwerke mit Investitionsvolumina von mehreren hundert Millionen bis zu einer Milliarde Euro stehen uns verschiedene Optionen zur Verfügung: Neben der bankengestützten Projektfinanzierung ist die direkte Beteiligung von Großinvestoren mit Eigenkapital und die Platzierung von Fonds möglich. Außerdem können 2010 bei Baubeginn von Solarkraftwerken in den USA bis zu 30 Prozent des Kraftwerks aus US-Bundesmitteln finanziert werden. Um den mit der Projektentwicklung und -finanzierung verbundenen, vorübergehend erhöhten Kapitalbedarf zu decken, werden wir weiterhin auch Unternehmensanleihen begeben." Zu den verschobenen Verkäufen an Kraftwerksprojekten erläutert Mayer: "Wir werden die fehlenden Gewinne und Umsatzerlöse des abgelaufenen Geschäftsjahres als zusätzlichen Effekt neben den Zielen des laufenden Geschäftsjahres gesondert ausweisen, um transparent zu machen, dass sich hier ein Geschäftsereignis in die neue Berichtsperiode verschoben hat."

Der vollständige Geschäftsbericht mit dem Konzern-Jahresabschluss 2007/2008 steht zum Herunterladen bereit unter www.SolarMillennium.de

19.03.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

ACCIONA will weitere solarthermische Kraftwerke in Spanien bauen

Solarthermisches Kraftwerk.
Solarthermisches Kraftwerk.

Das spanische Unternehmen ACCIONA Energy S.A. (Sarriguren,) meldet den Baubeginn seines dritten solarthermischen Kraftwerks in Majadas de Tiétar (Cáceres). In das Parabolrinnen-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 50 Megawatt (MW) sollen 237 Millionen Euro investiert werden, berichtet ACCIONA in einer Pressemitteilung. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2010 geplant. Das dritte von ACCIONA errichtete 50 MW-Kraftwerk in Spanien wird die gleiche Technologie nutzen wie das solarthermische Kraftwerk "Nevada Solar One" (64 MW), dass seit Juni 2007 in den USA am Netz ist, heißt es in der Pressemitteilung.   Außerdem sei der Baubeginn eines vierten 50 MW-Kraftwerks namens "Palma del Rio I" für Juni 2009 geplant, berichtet ACCIONA. Das Unternehmen will in Spanien bis zum Jahr 2010 Solarthermie-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von bis zu 200 MW installieren und die Entwicklung dieser Technologie im Rahmen des spanischen "Renewables Plan" vorantreiben, der bis 2010 eine Solarthermie-Kapazität von 500 MW vorsieht.


Bis zu 400 Arbeitsplätze im Kraftwerksbau

Das Solar-Kraftwerk in Majadas wird, wie andere von ACCIONA in Spanien verwirklichte Projekte, die Parabolrinnen-Technologie verwenden, die mit "Nevada Solar One" bereits erfolgreich getestet wurde. Das Solarthermie-Kraftwerk soll auf 135 Hektar Land errichtet werden und das Sonnenlicht mit 192.000 Spiegeln konzentrieren. Die Parabolspiegel bündeln das Sonnenlicht auf so genannte Solar-Receiver (Röhrenkollektoren), in denen eine Flüssigkeit zirkuliert, die auf über 200° C erhitzt wird und Wasserdampf erzeugt, der eine herkömmliche Turbine und einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. ACCIONA geht davon aus, dass das Projekt die wirtschaftliche Entwicklung der Provinz Cáceres mit der Schaffung von 350 Arbeitsplätzen während des Baus und 31 dauerhaften Arbeitsplätzen zum Betrieb der Anlage ankurbeln wird. Das Genehmigungsverfahren für ein fünftes 50 MW-Kraftwerk namens "Alvarado II" habe bereits begonnen, heißt es in der Pressemitteilung.

19.03.2009   Quelle: ACCIONA Energy S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACCIONA Energy S.A.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SunEdison schließt Photovoltaik-Projektfinanzierung über 20 Millionen US Dollar mit Union Bank ab

Solarpark Xcel Energy Alamosa (USA).
Solarpark Xcel Energy Alamosa (USA).

SunEdison, nach eigenen Angaben Nordamerikas größter Betreiber von Photovoltaik-Anlagen mit weltweit 80 MW installierter Leistung, hat einen Vertrag zur Projektfinanzierung mit einem Umfang von 20 Millionen US Dollar mit der Union Bank, N.A., abgeschlossen. Die Vereinbarung sei bereits im Februar unterzeichnet worden, das Kapital werde zweckgebunden zur Finanzierung von zwei Solarstrom-Projekten bereitgestellt, darunter die Installation von Solar-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 Megawatt (MW) für die Stadt Rifle in Colorado. Die PV-Systeme können laut SunEdison ohne Vorkosten für die Betreiber betrieben werden. SunEdison finanziere und installiere die Anlagen und habe langfristige Vereinbarungen über Service- und Wartungsdienstleistungen abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   "Trotz eines Abschwungs im US-amerikanischen Tax Equity Markt konnte SunEdison aufgrund seiner einzigartigen Investorenbeziehungen innovative Finanzmodelle entwickeln, die unseren bestehenden sowie unseren neuen Investoren umgehend einen konkreten Mehrwert bringen", so Carlos Domenech, Geschäftsführer und Finanzvorstand von SunEdison.

Lance Markowitz, Senior Vice President der Union Bank, N.A., ergänzt: "Wir freuen uns, ein zweites Projekt mit SunEdison abgeschlossen zu haben. SunEdison ist eines der führenden Unternehmen bei der Entwicklung von qualitativ hochwertigen PV-Projekten und für uns bereits ein bewährter Partner." Die Union Bank, N.A. hat ebenfalls SunEdison's 8.2 MW Photovoltaik-Kraftwerk in Alamosa (Colorado) finanziert. "Aufgrund der hochentwickelten Monitoring- und Service-Plattform wird für die Solar-Anlagen im SunEdison-Bestand, für 2008 ein Ergebnis von über 100 Prozent erwartet. Somit können Investoren beständige und risikoarme Renditen generieren", heißt es in der Pressemitteilung.

19.03.2009   Quelle: SunEdison   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Windenergie: juwi und µ-Sen bauen Zusammenarbeit aus und Rahmenvertrag zur Zustandsüberwachung von WEA

Prozessüberwachung am Kupolofen.
Prozessüberwachung am Kupolofen.

Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt in Rheinland-Pfalz und die Rudolstädter µ-Sen GmbH in Thüringen stellen ihre Zusammenarbeit auf ein noch tragfähigeres Fundament: Die juwi Service & Technik GmbH, eine Tochter des Spezialisten für erneuerbare Energien, und µ-Sen schließen einen neuen weitreichenden Rahmenvertrag über die Lieferung von Condition Monitoring (CM)-Systemen zur Zustandsüberwachung der mechanischen Hauptkomponenten des Antriebsstranges (Lager und Getriebe) von Windenergieanlagen (WEA), berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Rahmenvertrag laufe bis 2011 und umfasse den kompletten Service von der entsprechenden Hard- und Software bis hin zum Technologietransfer zur täglichen CM-Überwachung der Anlagen.  "juwi hat schon früh erkannt, welches Potenzial für den Betreiber ein professionell eingebundenes CM bietet. Modernes CM bedeutet so für juwi neben der bisherigen obligatorischen Fehler-Früherkennung auch die Einbindung neuer Messgrößen wie etwa die Online-Unwuchtmessung, die sowohl zur Ertragssicherung als auch zur Ertragserhöhung beiträgt", sagt Rolf Heggen, Geschäftsführer der juwi Service & Technik GmbH.


CM Systeme vermieden Kosten von rund 1,5 Millionen Euro

"Wie die Analyse der Jahre 2007 und 2008 ergab, sind allein bei den Betreibern der von juwi Service & Technik betreuten WEA durch unsere CM Systeme insgesamt Kosten von ca. 1,5 Millionen Euro vermieden worden", erklärt Holger Fritsch, Prokurist der µ-Sen. So habe beispielsweise bei einer WEA (1,5 MW) ein möglicherweise Monate dauernder Stillstand vermieden werden können, indem die Leistung der Anlage gezielt um rund 50 Prozent gedrosselt und gleichzeitig die weitere Schadensentwicklung durch das installierte CM System genau beobachtet worden sei. "Das ist nicht nur mit Blick auf die Erträge wichtig, sondern fördert auch die Akzeptanz von Windenergie allgemein", so Heggen.

Die über 250 WEA (Leistung mehr als 350 MW), welche die juwi Service & Technik GmbH im In- und Ausland betreut, werden künftig größtenteils zusätzlich zur vorhandenen Fernüberwachung mittels CM Systemen via Internet überwacht. Alle Informationen fließen in die Datenbank von juwi ein, deren Ausbau weiter vorangetrieben werden soll. "Bei Auffälligkeiten können wir so schnell und effizient an deren Beseitigung arbeiten. Insgesamt ermöglicht der Einsatz zertifizierter, herstellerunabhängiger CM Systeme gerade auch bei Gewährleistungsauslauf eine bessere Durchsetzung der Betreiberinteressen", führt Heggen weiter aus.

19.03.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: µ-Sen GmbH.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

M+W Zander erhält Auftrag für Biomasse-Kraftwerk "Blauer Turm"

Visualisierung des "Blauen
Turms".

Der Anlagenbauer M+W Zander (Stuttgart) ist von der Projektgesellschaft H2Herten GmbH, einem Unternehmen der Solar Millennium Gruppe, mit Planung, Einkaufsmanagement, Bauüberwachung und Inbetriebnahme einer innovativen Kraftwerksanlage beauftragt worden. Der 42 Meter hohe "Blaue Turm" entsteht als Demonstrationsprojekt im nordrhein-westfälischen Herten. Ende dieses Jahres soll die Inbetriebnahme anlaufen. Der "Blaue Turm" kann regenerative Reststoffe, wie sie beispielsweise beim Schnitt von Straßenbegleitgrün anfallen, in Strom und Wasserstoff umwandeln. Dadurch spare die Anlage jährlich rund 17,8 Millionen Kubikmeter Erdgas und 15.000 Tonnen Kohlendioxid ein, heißt es in der Pressemitteilung von M+W Zander.  Mit der Planung der Anlage habe M+W Zander bereits begonnen. Der Blaue Turm soll rund 12.000 Haushalte in Herten mit umweltfreundlich erzeugter Elektrizität versorgen. Bei einer Leistung von 13 Megawatt (thermisch) erzeugt die Anlage mit dem Eingangsmaterial bis zu 5 Megawatt elektrische Energie. Der zusätzlich erzeugte Wasserstoff soll einer noch zu errichtenden Tankstelle für wasserstoffbetriebene Busse und PKW zur Verfügung gestellt werden.


Produktgas lässt sich zur Wasserstoff- und Stromerzeugung nutzen

Die Technologie des Blauen Turms beruht auf dem Verfahren der gestuften Reformierung, bei dem die Brennstoffe zunächst durch Pyrolyse in ein Gas umgewandelt werden. Dieses Gas wird anschließend durch Reformierung unter Zugabe von Wasserdampf zu einem kalorisch hochwertigen Produktgas veredelt. Es lässt sich für die Wasserstoff- und Stromerzeugung nutzen. Die für die Pyrolyse und Reformierung benötigte Reaktionswärme erhält die Anlage durch die Verbrennung des bei der Pyrolyse entstehenden Biokoks. Dank seiner Multi-Feedstock-Technologie lässt sich als Brennstoff neben Grünschnitt nahezu jede Biomasse einsetzen, so dass diese Technologie weltweit eingesetzt werden kann.

18.03.2009   Quelle: M+W Zander Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Vorstand der SYSTAIC-Tochtergesellschaft Enerparc AG ist komplett

Photovoltaik-Projekt der Enerparc AG: Gewächshäuser werden Solarkraftwerke.
Photovoltaik-Projekt der
Enerparc AG: Gewächshäuser
werden Solarkraftwerke.

Nachdem das Düsseldorfer Solar-Unternehmen SYSTAIC zum Jahresende 2008 die Tochtergesellschaft Enerparc AG gegründet und Frank Müllejans als Finanzvorstand (CFO) eingesetzt hatte, sind jetzt auch die weiteren Vorstände ernannt worden: Mit Christoph Koeppen (Vorstandsvorsitzender; CEO) und Stefan Müller (Operatives Geschäft; COO) seien zwei weitere Fachgrößen der Branche als Vorstände gewonnen worden, berichtet SYSTAIC in einer Pressemitteilung. Enerparc soll innerhalb der SYSTAIC-Gruppe künftig den wachsenden Bereich der Errichtung von Solarstrom-Kraftwerken abdecken.  Das auf Photovoltaik-Großanlagen ab zehn Megawatt spezialisierte Unternehmen beginnt derzeit, auf Sardinien das größte Solarstromkraftwerk der Welt mit einer geplanten Leistung von 125 Megawatt zu realisieren .


Christoph Koeppen ist Vorstandsvorsitzender

Christoph Koeppen (36), MBA und Diplom-Ingenieur, ist seit zehn Jahren in der Solarbranche tätig, zunächst als Projekt-Manager bei BP Solar, dann dort als Project-Sales-Manager für den deutschsprachigen Raum, später für den mitteleuropäischen Raum. In dieser Funktion verhandelte er Lieferverträge für große Solar-Projekte und stellte deren Realisierung sicher. In den Jahren 2004 und 2005 leitete er die weltweite Projektentwicklung für Photovoltaik bei der Voltwerk AG. Im Jahr darauf wurde Christoph Koeppen General Manager bei SunTechnics, wo er einen Geschäftsbereich mit über 500 Mitarbeitern und rund 300 Mio. Euro Umsatz verantwortete. Ende 2007 wechselte er als Director Global Large Projects zur Conergy AG. Koeppen überwachte dort den Bau von Solar-Großkraftwerken rund um den Globus mit einem Volumen von insgesamt über 100 MWp. Bei der Enerparc AG übernimmt er ab sofort die Position des Vorstandsvorsitzenden (CEO).


Stefan Müller leitet das operative Geschäft

Dipl.-Ing. Stefan Müller (41) arbeitet seit 15 Jahren in der Solarbranche. Seine Laufbahn begann er 1997 bei BP Solar, wo er später die Leitung des Sales Office für Mitteleuropa übernahm. Im Jahr 2001 ging Stefan Müller zu TATA BP Solar nach Indien und baute ein internationales Back-Office-Team auf. Zwei Jahre später übernahm er die Rolle als Project Delivery Manager im europäischen Management des Unternehmens und war für Ausführung und das Design von Großkraftwerken im Wert von 200 Mio. Euro verantwortlich. 2005 wechselte er zur Conergy-Gruppe, wo er als Managing Director Singapur unter anderem sämtliche Erneuerbare-Energien-Themen in Asien in seinem Verantwortungsbereich hatte. Seit März 2009 fungiert er bei der Enerparc AG als Vorstand (COO).


Frank Müllejans verantwortet die Finanzen

Der CFO der Enerparc AG, Dipl.-Kaufmann Frank Müllejans (43), verfügt über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Mergers & Acquisitions sowie strukturierte Finanzierung. Er weist eine achtjährige Expertise in der Solarbranche vor. Bei der ersol Solar Energy AG wurde Frank Müllejans 2002 zum Finanzvorstand berufen. Er organisierte maßgeblich den erfolgreichen Börsengang des Unternehmens im September 2005 sowie dessen weitere Finanzierung bis Ende 2006. Seit 2007 betreute er technologieorientierte Firmen im Bereich der Seed- und Wachstumsfinanzierung.


André Sandvoss übernimmt die Beschaffung

Zudem wurde mit André Sandvoss (30) als neuem "Head of Global Purchasing" der Enerparc AG und der systaic AG eine weitere Schlüsselposition besetzt. Sandvoss arbeitete zuletzt in Hamburg und Shanghai und war für die Beschaffung von Solarmodulen in Asien verantwortlich. Mit mehr als vier Jahren Erfahrung im Photovoltaik-Markt und hervorragenden Kontakten zu allen wesentlichen Lieferanten verfüge André Sandvoss über beste Voraussetzungen zur Leitung des Einkaufs für die stark steigende Auftragspipeline der Unternehmensgruppe, heißt es in der Pressemitteilung.

18.03.2009   Quelle: SYSTAIC AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerparc AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Gabriel begrüßt Beitritt Indiens zu IRENA: Deutliches Signal für die erneuerbaren Energien

Botschafterin Meera Shankar unterzeichnet die Beitrittserklärung Indiens zur IRENA.
Botschafterin Meera Shankar unterzeichnet die
Beitrittserklärung Indiens zur IRENA.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den Beitritt Indiens zur neuen Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) als ein starkes Signal für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung begrüßt. "Mit diesem Schritt Indiens bekommen die erneuerbaren Energien einen weiteren Push. Auch Indien wird damit die Chancen der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit sowie wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung forciert nutzen. Als ökonomisch stark wachsendes Schwellenland kann Indien mit seinem Beitritt auch für andere Länder ein Vorbild sein", so Gabriel. Indien hat am 17.03.2009 als 77. Gründungsmitglied in Berlin das IRENA-Statut unterzeichnet. Gleichzeitig sagte Indien zu, für das verbleibende 2. Halbjahr 2009 einen Beitrag zum Budget der Organisation in Höhe von mehr als 110.000 US-Dollar zu zahlen.   Mit der Unterschrift ist Indien, wie alle anderen Signatarstaaten auch, Mitglied der Vorbereitungskommission für den Aufbau der Organisation. Diese Kommission wird im Juni über den Gründungsdirektor bzw. die Gründungsdirektorin und den Sitz der Agentur entscheiden.


Erste internationale Organisation, die sich ausschließlich den erneuerbaren Energien widmet

IRENA wurde am 26. Januar 2009 in Bonn von ursprünglich 75 unterzeichnenden Staaten gegründet. Deutschland gehörte zu den Erstunterzeichnern; der Gründungsprozess von IRENA wurde vom Bundesumweltministerium und Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt vorangetrieben. Die neue Agentur ist die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert. IRENA will die Nutzung der erneuerbaren Energien weltweit voranbringen. Ziel ist es, die Lücke zwischen dem enormen Potential der erneuerbaren Energien und deren noch relativ geringem Marktanteil am Energieverbrauch zu schließen. Schwerpunkt wird die Beratung ihrer Mitgliedsstaaten sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.irena.org

18.03.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.irena.org,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Phoenix Solar AG: 2008 war das beste Jahr der Unternehmensgeschichte; Prognosen übertroffen

Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.
Dr. Andreas Hänel,
Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.

Der Vorstand der Phoenix Solar AG (Sulzemoos), im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, gab am 18.03.2009 die vorläufigen Eckdaten des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Bei Umsatz und Ergebnis seien Rekordwerte erzielt worden. Die erst im November 2008 erhöhte Umsatz- und EBIT-Prognose wurde jeweils übertroffen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Jahr 2008 sei damit das bisher erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte.   Der Phoenix Solar Konzern erzielte nach eigenen Angaben von Januar bis Dezember 2008 Gesamtumsatzerlöse von 402 Millionen Euro (Vorjahr: 260 Millionen Euro), das entspricht einer Steigerung von 55 Prozent. Im Segment Photovoltaik-Komponenten & Systeme stieg der Umsatz um 67 Prozent auf 215 Millionen Euro (Vorjahr: 129 Millionen Euro); im Segment Solar-Kraftwerke um 44 Prozent auf 188 Millionen Euro (Vorjahr: 131 Millionen Euro). Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz wuchs von 27 Prozent im Jahr 2007 auf 40 Prozent im Jahr 2008. Somit erzielte der Konzern im Ausland einen Umsatz von 160 Millionen Euro (Vorjahr: 70 Millionen Euro).



Operatives Ergebnis um 52 Prozent verbessert

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent auf 33,8 Millionen Euro (Vorjahr: 22,3 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte 8,4 Prozent im Geschäftsjahr 2008 (Vorjahr: 8,6 Prozent). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte ein EBIT von 14,0 Millionen Euro und das Segment Kraftwerke von 19,9 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 6,5 Prozent bzw. 10,6 Prozent entspricht. Nach Steuern stieg das vorläufige Konzernergebnis im Berichtszeitraum um 63 Prozent auf 23,7 Millionen Euro (Vorjahr: 14,5 Millionen Euro). Trotz einer erhöhten Anzahl Aktien von nunmehr 6.684.500 Stück (Vorjahr: 6.077.000) stieg das Ergebnis pro Aktie von 2,38 Euro auf 3,55 Euro. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2008 lag bei 70 Prozent (Vorjahr: 61,4 Prozent).


Prognose für 2009: 520 Millionen Euro Umsatz; EBIT rund 31 Millionen Euro

Am 1. Januar 2009 lag der Auftragsbestand laut Phoenix Solar AG bei 112 Millionen Euro (Vorjahr: 109 Millionen Euro), wovon 34 Millionen Euro auf Komponenten & Systeme und 78 Millionen Euro auf Kraftwerke entfallen. Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand stieg deutlich von 42 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 107 Millionen Euro zum Jahresende 2008. Davon entfallen 34 Millionen Euro auf Komponenten & Systeme und 73 Millionen Euro auf Kraftwerke. Vor dem Hintergrund des Auftragsbestands zum Jahresbeginn und den bis dato deutlich über dem Vorjahr liegenden Auftragseingängen bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2009. Für den Phoenix Solar Konzern wird ein Umsatz von rund 520 Millionen Euro sowie ein EBIT von rund 31 Millionen Euro erwartet.

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen Konzernabschluss 2008 erscheint am 23. April 2009 und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar.de unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, herunter geladen werden.

18.03.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Konzentrator-Photovoltaik in Griechenland: SolFocus und Samaras wollen Projekt von 1,6 MWp auf 10 MWp ausweiten

CPV-Systeme von SolFocus in Spanien.
CPV-Systeme von SolFocus in Spanien.

Das Unternehmen SolFocus (Mountain View, Kalifornien) berichtete am 9.03.2009, dass es sein in Griechenland geplantes Photovoltaik-Projekt mit Konzentrator-Technologie (CPV) deutlich vergrößern werde. Im November 2008 hatte das Unternehmen angekündigt, dass es mit dem Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Samaras Group (Thessaloniki, Griechenland) einen Solarpark mit einer Nennleistung von 1,6 Megawatt (MWp) plane. Die neue Vereinbarung sehe jedoch vor, dass SolFocus und Samaras sowie das für den Ingenieurbau zuständige Samaras-Tochterunternehmen Concept den Projektumfang auf 10 MWp erweitern, heißt es in einer Pressemitteilung von SolFocus.   In den letzten vier Monaten hätten die Partnerunternehmen bereits mögliche Standorte begutachtet und mit der Planung begonnen. "Die zügige Ausweitung des Projekts wurde durch günstige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen in Griechenland möglich", so Mark Crowley, Vorstand und Präsident von SolFocus. "2009 ist tatsächlich der Beginn der Kommerzialisierung der CPV-Technologie - und Griechenland ist an der Spitze dieser Entwicklung. Wir erwarten, dass die CPV in anderen Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung in den kommenden Jahren vergleichbar wachsen wird".


30 - 50 Prozent höhere Wirkungsgrade mit Konzentrator-Technologie

Die an mehreren Standorten in Griechenland geplanten Solarstromanlagen sollen mit dem "SolFocus 1100S"-System ausgestattet werden und eine Nennleistung von 10 MWp haben. Laut SolFocus weist diese Technologie typischerweise 30 - 50 Prozent höhere Wirkungsgrade auf als herkömmliche Photovoltaik-Module. Deshalb sei damit die höchste Solarstrom-Ausbeute pro Quadratmeter möglich. "Die Samaras Group ist zuversichtlich, diese umfangreiche Projekterweiterung in Zusammenarbeit mit SolFocus umsetzen zu können", sagte Dimitrios Samaras, Präsident der Samaras Group. "Die Systeme von SolFocus können leicht skaliert werden, sie sind zuverlässig im Feldbetrieb und erstaunlich effizient. Wir freuen uns darauf, damit die Vorteile der CPV-Technologie zu beweisen." Allein im ersten Jahr der Solarstromproduktion sollen 15.900 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Der Baubeginn ist nach Angaben der Unternehmen im Sommer 2009 geplant, im Herbst dieses Jahres soll bereits Strom produziert werden.


18.03.2009   Quelle: SolFocus Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Applied Materials bringt neue Drahtsäge für die Solarzellen-Produktion auf den Markt

Neue Drahtsäge für die Solarzellen-
Produktion "HCT MaxEdge".

Der US-Anlagenbauer Applied Materials, Inc. (Santa Clara, Kalifornien), Hersteller von Fertigungsanlagen für die Photovoltaik-Industrie, brachte am 16.03.2009 die neue Drahtsäge "HCT MaxEdge" zum Schneiden von Solar-Wafern auf den Markt. Nach Angaben des Unternehmens kann dieses neue System dazu beitragen, die Produktionskosten für Solarzellen aus kristallinem Silizium (c-Si) um bis zu 0,18 US-Cent (0,14 EUR) pro Watt zu senken, wenn von einem Polysiliziumpreis von 55 US-Dollar (42 EUR) pro Kilogramm ausgegangen werde. Laut Pressemitteilung ermöglicht das "MaxEdge"-System mit seiner neuen Doppeldraht-Managementtechnologie und erweiterter Ingot-Kapazität einen höheren Produktionsausstoß als vergleichbare Modelle auf dem Markt. Gleichzeitig sei für den gleichen Megawatt-Output viel weniger Standfläche und weniger Personal erforderlich.  Das neue System soll Solarzellen-Produzenten ermöglichen, dünnere Wafer herzustellen und somit die Siliziummenge pro Wafer zu reduzieren. Dies bedeute letztlich niedrigere Kosten pro installiertem Watt Photovoltaik-Leistung, heißt es in der Pressemitteilung. Das "MaxEdge"-System produziere dünne Wafer ohne Kompromisse hinsichtlich des Produktionsoutputs, weil größere Ingots (Siliziumstangen) verwendet werden könnten, die mit dünneren Drähten bei höheren Schnittgeschwindigkeiten verarbeitet werden.


Billigere Wafer für wettbewerbsfähigen Solarstrom

Das im "MaxEdge" integrierte Doppeldraht-Managementsystem arbeitet laut Hersteller mit vier unabhängig gesteuerten Direktantrieben und einer fortschrittlichen Prozesskontrolle zur Verringerung der Drahtspannung, wodurch sowohl der Drahtabrieb, der Silizium-Ausschuss und ungeplante Maschinenstillstände minimiert würden. "Mit dem 'MaxEdge'-System konnten wir den Wafer-Output erhöhen und die Betriebskosten unserer führenden 'HCT B5'-Systeme senken, und so die beste Drahtsäge auf dem Markt noch weiter optimieren", sagte Stefan Schneeberger, Vizepräsident und Geschäftsführer des Unternehmensbereichs "Precision Wafering Systems"- bei Applied Materials. "Weil die Wafer die teuerste Komponente von Photovoltaikmodulen auf Basis von kristallinem Siliziums sind, ist es besonders wichtig, die Produktionskosten für die Waferherstellung zu senken, um die Solarenergie gegenüber herkömmlich produziertem Strom wettbewerbsfähig zu machen".

18.03.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Wechselrichter-Hersteller KACO verlängert Austauschpauschale auf sieben Jahre

KACO-Wechselrichter aus der xi-Serie.
KACO-Wechselrichter aus der
xi-Serie.

KACO new energy verlängert seine Tauschpauschale für alle neu ausgelieferten Photovoltaik-Wechselrichter der xi-Serie, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Installateure erhalten sie jetzt für fünf Jahre ab Installationsdatum statt bislang für einen Zeitraum von zwei Jahren. Wurden die Geräte bis zu vier Wochen nach der Installation bei KACO registriert, gibt es die Pauschale sogar innerhalb der vollen Garantiezeit von sieben Jahren. Für den ersten Powador-Wechselrichter bezahlt KACO nach eigenen Angaben 100 Euro netto, für jedes weitere Gerät derselben Anlage 50 Euro. Für die siebenjährige Tauschpauschale können Handwerker oder Anlagenbetreiber die Powador-Wechselrichter auf den Internetseiten des Unternehmens registrieren. 
"Wir sind von der Qualität unserer Wechselrichter überzeugt. Das Vertrauen in die eigene Stärke macht die Verlängerung möglich", begründet KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann die Serviceinitiative. Mit der Pauschale erstatte KACO new energy dem austauschenden Handwerker in vielen Fällen die Kosten. Dadurch sei sichergestellt, dass das Tauschgerät beim Anlagenbetreiber innerhalb kurzer Zeit installiert sei. So fließe schnell wieder Solarstrom in das Netz und Geld in die Kasse. Reklamationen nimmt KACO auf seiner Homepage oder telefonisch entgegen unter +49/7132/3818-660.

Während der siebenjährigen Garantiezeit lässt KACO in der Regel den kompletten Wechselrichter durch einen Installateur austauschen. Abhängig vom Baujahr erhalten Kunden ein neues oder ein aktualisiertes Gerät, das nicht älter ist als das Original, heißt es in der Pressemitteilung. Die verbleibende Garantie übertrage sich auf das Ersatzgerät. Bei Reklamationseingang bis zwölf Uhr verlasse ein Tauschgerät noch am selben Tag das Haus, bei späterer Meldung am Folgetag. Wenn das Tauschgerät eingetroffen ist, können Handwerker den Austausch von altem und neuem Gerät bei einen Kundentermin erledigen. Dadurch muss der Kunde nur einmal angefahren werden. Die Garantiebedingungen stehen ebenfalls auf der Homepage zum Download bereit. Sie gelten für das gesamte europäische Festland.

18.03.2009   Quelle: KACO new energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Capital-Studie: Längere Laufzeiten für Atommeiler bringen Zusatzgewinne von 61 Milliarden Euro

Bei einem Ausstieg aus dem Atomausstieg winken den deutschen Stromkonzernen Zusatzgewinne in Höhe von 61 Milliarden Euro, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 4/2009, EVT 19. März) unter Berufung auf eine Exklusiv-Studie des Energie-Ökonomen Prof. Dr. Wolfgang Pfaffenberger von der Bremer Jacobs-Universität. Pfaffenberger, einer der renommiertesten Branchenkenner in Deutschland, habe für 'Capital' die Wirkung steigender Strompreise ebenso untersucht wie unterschiedliche Laufzeiten für Atomkraftwerke. Im Atomgesetz ist derzeit für jeden der 17 deutschen Meiler eine Betriebsdauer von 32 Jahren festgeschrieben. Die Stromkonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall machen sich für längere Laufzeiten stark und haben laut Capital inoffiziell angeboten, die Hälfte ihrer Zusatzgewinne in einen Fonds einzuzahlen, mit dem zum Beispiel die erneuerbaren Energien gefördert werden könnten. 

Maximal 316 Milliarden Euro Zusatzprofite möglich

Bleiben die Kernkraftwerke 40 statt 32 Jahre am Netz und erreichen die Großhandelspreise für Strom laut Studie im Schnitt das Spitzenniveau der vergangenen drei Jahre, dann würden sich die Zusatzgewinne auf 61 Milliarden Euro belaufen. Im Extremfall klettern diese Zusatzprofite sogar auf 316 Milliarden Euro, wenn die Atommeiler wie in den USA 60 Jahre am Netz bleiben und der Großhandelspreis für Strom sich in den kommenden Jahrzehnten von derzeit fünf auf zwölf Cent pro Kilowattstunde erhöht, heißt es in der Pressemitteilung.

17.03.2009   Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Fachmesse Intersolar zeichnet innovationsstarke Unternehmen der Solarbranche aus

Intersolar AWARD 2009.
Intersolar AWARD 2009.

In diesem Jahr prämiert die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar zum zweiten Mal wegweisende Produkte und Dienstleistungen in den Kategorien "Photovoltaik" und "Solarthermie". Teilnehmen können Unternehmen und Institutionen, die vom 27. - 29. Mai 2009 auf der Intersolar ausstellen. Die Preisverleihung findet am 27. Mai im Rahmen eines offiziellen Festakts statt. Bewerbungen können noch bis zum 24. April 2009 eingereicht werden.  Die Intersolar ist als weltweit größte Fachmesse für Solartechnik die wichtigste Plattform für wegweisende Technologien und Neuheiten in Photovoltaik und Solarthermie. Sie dient damit als Gradmesser für die Innovationskraft der Solarbranche. Auch in diesem Jahr loben die Veranstalter, die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) den Intersolar AWARD aus. In jeder Kategorie werden die Top 10-Einreichungen nominiert. Im Anschluss ermitteln zwei unabhängige Jurys, bestehend aus Experten für Solarstrom und Solarwärme, aus den Nominierten der beiden Kategorien je drei Gewinner. "Mit dem Intersolar AWARD möchten wir neue Entwicklungen in Forschung und Technik innerhalb der Solarbranche fördern und die Innovationskraft der Unternehmen würdigen. Wir setzen damit ein Zeichen für die Zukunftsorientierung der Branche und unterstützen die Firmen, die die weitere Entwicklung der Solartechnik am entscheidendsten prägen werden", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH.

Die Gewinner werden bei der Preisverleihung im Rahmen eines offiziellen Festaktes während der Messe am 27. Mai 2009 auf der Neuheitenbörse in Halle B3 geehrt. Der AWARD verspricht eine hohe Aufmerksamkeit, da die internationale Solarbranche während der Messe ihr Augenmerk auf die Intersolar richtet. "Der Intersolar AWARD bietet den Bewerbern eine weltweite Plattform, um sich und Ihre Produkte auf einem der größten internationalen Wachstumsmärkte zu präsentieren. Im Wettstreit der unterschiedlichen technologischen Lösungen öffnet sich dabei auch ein Fenster in die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung", erklärt Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der FWTM. Zusätzlich wertet das Intersolar-AWARD-Signet das Produktmarketing der Gewinner auf.


Beurteilungskriterien: Innovationsgrad, Nutzen und Wirtschaftlichkeit

Für die Teilnahme sind Produkte und Lösungen zugelassen, die 2009 erstmals auf der Intersolar ausgestellt werden oder eine signifikante Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Messepräsentationen darstellen. Die Einreichungen sollten erprobt sein oder sich bereits in der Anwendung befinden. Außerdem sollten sie hinsichtlich ihrer Technologie und Ökonomie als besonders innovativ beurteilt werden. "Gemeinsam mit den Veranstaltern der Intersolar wollen wir technologische Exzellenz fördern", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Die Jury beurteilt die Einreichungen nach technologischem Innovationsgrad, dem Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft und der Wirtschaftlichkeit. Interessierten Unternehmen stehen die Bewerbungsunterlagen auf der Homepage der Intersolar im Bereich Aussteller-Service zum Herunterladen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 im Internet unter http://www.intersolar.de.

17.03.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarstrom: Anlagenpass sichert Qualität von Photovoltaikanlagen

PV-Anlagenpass (Ausschnitt).
PV-Anlagenpass (Ausschnitt).

Solarstromanlagen auf dem eigenen Dach werden immer beliebter. Allein im letzten Jahr wurden nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) Solarstromanlagen mit einer Leistung von 1,5 Gigawatt (GW) in Deutschland neu installiert. Insgesamt liefern nun rund eine halbe Million Photovoltaikanlagen sauberen Solarstrom. Um die hohe Qualität der Installation von PV-Anlagen für den Kunden nachweislich zu dokumentieren, hat der BSW-Solar gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) einen Anlagenpass entwickelt. Dieser dokumentiert die eingesetzten Schlüsselkomponenten einer Solarstromanlage sowie die Leistungen des Handwerksbetriebs und enthält Prüfprotokolle der Anlage.   Die Initiative kommt laut BSW-Solar bei den Installationsbetrieben bisher sehr gut an: In einer Testphase von wenigen Wochen ließen sich bereits über 200 Installationsbetriebe aus ganz Deutschland für die Vergabe des Passes registrieren.


Qualität hochwertiger Produkte dokumentiert

Mit dem Photovoltaik-Anlagenpass bestätigt der Handwerker nachvollziehbar, dass er ein qualitativ hochwertiges Produkt übergibt. Üblicherweise kann der Laie die Qualität einer Solarstromanlage nur schwer erkennen. "Der Photovoltaik-Anlagenpass schafft mehr Transparenz und Sicherheit für den Kunden", erläutert BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig die Idee des Passes. ZVEH-Geschäftsführer Bernd Dechert ist sicher, dass der Qualitätsnachweis beim Handwerk gut ankommt: "Der Photovoltaik-Anlagenpass steht dafür, dass der Handwerksbetrieb fachgerecht gearbeitet hat, die Solaranlage einwandfrei funktioniert und nach dem Stand der Technik installiert wurde."

Carsten Körnig: "Solarstromanlagen sind hochwertige Produkte mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren, vorausgesetzt es werden gute Komponenten eingesetzt und Planung und Installation erfolgen nach den Regeln der Technik. Photovoltaik genießt ein außergewöhnlich hohes Vertrauen bei den Kunden, was Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit angeht." Basis dieses Vertrauens sei ein hoher Qualitätsstandard, den Solarstromanlagen üblicherweise aufweisen. "Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt und haben deshalb gemeinsam diesen Pass entwickelt", so Körnig.

Auf der Internetseite http://www.photovoltaik-anlagenpass.de können sich interessierte und qualifizierte Handwerker registrieren lassen. Dort werden sie über eine Postleitzahlensuche von den Verbrauchern gefunden. BSW-Solar und ZVEH empfehlen Verbrauchern, künftig für jede Photovoltaikanlage einen Anlagenpass ausstellen zu lassen. Versicherer begrüßten die Initiative und rechneten mit weniger Schadensfällen. Einzelne Versicherungsunternehmen bieten laut BSW-Solar sogar eine günstigere Versicherungsprämie an, wenn ein Photovoltaik-Anlagenpass vorliegt.

17.03.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

ENN Solar produziert auf einer Fertigungslinie von Applied Materials die ersten 5.7m2 großen Tandem-Solarmodule Chinas

ENN Solar-Fabrik in Langfang, China
ENN Solar-Fabrik in Langfang, China

Die ENN Solar Energy Co., Ltd. (Langfang, China) berichtete am 16.03.2009, das Unternehmen habe Chinas erste Hochleistungs-Dünnschichtmodule mit "Dual-Junction"-Technologie produziert, bei der eine Schicht aus amorphem Silizium zur Absorption von kurzen Lichtwellenlängen mit einer Schicht aus mikrokristallinem Silizium zur Aufnahme von längerwelligem Licht kombiniert wird. Die Photovoltaik-Module werden gefertigt auf einer "SunFab"-Produktionslinie des Herstellers Applied Materials mit einer Kapazität von 60 Megawatt (MW) pro Jahr. ENN und Applied haben die neue Modulproduktion in nur fünf Monaten errichtet.  Die Fläche der PV-Module ist fast vier Mal so groß als jene herkömmlicher Solar-Paneele und die "Dual-Junction" hätten bei wettbewerbsfähigen Produktionskosten einen deutlich höheren Wirkungsgrad, heißt es in der Pressemitteilung von Applied Materials. "Indem wir den hohen Wirkungsgrad der Tandem-Technologie mit den 5.7m2 großen Trägermaterialien verbinden, können wir Module liefern, welche die Kosten pro installiertem Watt Photovoltaik-Leistung wesentlich senken können", betont der Generalmanager von ENN Solar, Dr. Rick Wan. "Die enge Zusammenarbeit mit Applied Materials hat uns in die Lage versetzt, unsere Solar-Technologie der nächsten Generation mit Produktionskapazitäten von Weltrang zu verbinden".


Spitzentechnologie plus Service

"Wir sind bestrebt, unseren Kunden Spitzentechnologie und Technologie und hervorragende Produktionsanlagen zu liefern", ergänzt Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Unternehmensbereichs Dünnschicht Solar und Flachbildschirme von Applied Materials. "Dass ENN die Produktion der Tandem-Solarmodule so schnell hochfahren konnte, ist ein hervorragendes Beispiel für die einzigartigen Möglichkeiten, die Applied Materials bietet: beispiellose Forschung und Entwicklung, Technologie und Produktionsanlagen sowie weltweiter Service und Support für unsere Kunden.

17.03.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ENN Solar Energy Co., Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Unternehmen BioSolar will organische Trägermaterialien für Dünnschichtmodule auf den Markt bringen

Biosolar entwickelt organische Rückwandfolien für PV-Module.
Biosolar entwickelt organische
Rückwandfolien für PV-Module.

BioSolar, Inc. (Santa Clarita, Kalifornien), Anbieter von Technologien zur Produktion von Photovoltaik-Trägermaterialien auf Grundlage von Pflanzenrohstoffen, berichtete am 9.03.2009, das Unternehmen plane, seine "BioBacksheet"-Technologie so zu erweitern, auszubauen, damit sie für CIGS-Module (Kupfer, Indium, Gallium und Selen) sowie CdTe-Dünnschichtmodule (Cadmium tellurid) genutzt werden kann. Laut Pressemitteilung durchlaufe die für Photovoltaik-Module auf der Basis von kristallinem Silizium (C-Si) entwickelte Technologie noch das Patentverfahren und soll für die Produktion noch verbessert werden. Das Verfahren sei entwickelt worden, um auf dem Rohstoff Öl basierende Materialien durch erneuerbare, pflanzliche Ressourcen zu ersetzen. Das "BioBacksheet" sei ein hochwertiges Trägermaterial aus Zellulose in Verbindung mit einem besonders wasserresistenten und nicht leitendem Nylonfilm aus den Samen der Ölpflanze "Wunderbaum" (engl. Castor).   "Gegenwärtig hat die Photovoltaik auf Basis von kristallinem Silizium den größten Marktanteil", so BioSolar-Vorstand Dr. David Lee, "BioSolar hat jedoch erkannt, welches Potenzial kostengünstige Dünnschichtmodule haben, insbesondere auf der Grundlage von CIGS oder CdTe. Diese Technologien werden auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt immer wettbewerbsfähiger und schon jetzt werden riesige Investitionen in sie getätigt. Viele Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaik haben bereits großes Interesse an Rückwandfolien aus 'grünen' Materialien gezeigt."


Leichtere und billigere Rückwandfolien aus pflanzlichem Material

BioSolar zitiert eine Studie des Marktforschers Greentech Media, die vorhersagt, dass "Unternehmen, die CdTe-Module herstellen, bis zum Jahr 2012 bis zu 1,5 Gigawatt fertigen werden beziehungsweise rund 6 % Weltmarktanteil erreichen werden". Diese Studie gehe außerdem davon aus, dass der Anteil der mit CIGS-Technologie produzierten Solar-Module im gleichen Zeitraum 12 Prozent erreichen könne, was einer Leistung von 3 Gigawatt entspreche. "Diese Produkte benötigen eine Rückwandfolie, die das Eindringen von Feuchtigkeit möglichst umfassend verhindert. Momentan wird dafür Glas verwendet. Das funktioniert, aber Glas ist schwer und relativ teuer", erläutert Dr. Stanley Levy, Technikvorstand von BioSolar. "Deshalb haben wir 'BioBacksheet' entwickelt, das die Solarzellen angemessen vor Feuchtigkeit schützt. Dabei handelt es sich um eine mehrschichtige Folie aus 100 Prozent recyceltem, pflanzlichem Material. 'BioBacksheet' wird sowohl günstiger als auch wesentlich leichter sein als Glas. Die Kosten sind die größte Hürde dafür, dass die Solarenergie fossile Brennstoffe ersetzt. Hersteller, welche die Kosten senken wollen, sehen sich ständig nach neuen Materialien um. Wir rechnen damit, dass unser innovatives Produkt schnell zum Standard für Rückwandfolien werden wird, zunächst für herkömmliche Module und anschließend für Dünnschichtmodule."


17.03.2009   Quelle: BioSolar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BioSolar, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

INTERSOL Solarthermie: Neue montagefreundliche Komplettsysteme mit hoher Betriebssicherheit

Solar-Pufferspeicher INTERSOL.
Solar-Pufferspeicher
INTERSOL.

INTERSOL Solarthermie bietet ab sofort eine neue Produktreihe mit vier Solarwärme-Komplettsystemen an. Sie reichen von der effizienten Warmwasserbereitung bis hin zu heizungsunterstützenden Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser. Die Solaranlagen zeichnen sich laut Hersteller Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH, durch einen minimierten Montageaufwand, geringen Platzbedarf und hohe Betriebssicherheit aus. Die Komplettsysteme seien optisch ansprechend und zuverlässig durch hochwertige und langlebige Materialien. Das vollständige Sortiment wird erstmals auf der Intersolar 2009 in München präsentiert. Die Produktreihe arbeite durchgängig mit einer innovativen Ventiltechnik für höchste Betriebssicherheit.  Durch die neue Kombination von Regelung und Ventiltechnik würden unerwünschte Schwerkraftzirkulation und Überhitzungsschäden zuverlässig verhindert. Die in die Solargruppen integrierten, vorverdrahteten Regelungen sorgen laut Donauer Solartechnik für eine schnelle, fehlerfreie und sichere Montage. Alle Stationen können entweder direkt am Speicher oder an der Wand befestigt werden. Im INTERSOL-Programm sind drei verschiedene Solargruppen - alle mit energiesparenden Pumpen für Speicher mit integrierten Wärmetauschern. Diese werden beim Warmwasser-System BLUE LINE sowie bei den Kombianlagen RED LINE COMBI und RED LINE FRESH eingesetzt.


Solarenergie optimal ausnutzen

Für die Top-Serie RED LINE FRESH MAXI hat INTERSOL ein kompaktes low-flow Schichtlademodul für bis zu 40 Quadratmeter Kollektorfläche entwickelt. Dieses Komplettsystem für höchste solare Erträge verkörpere das Maximum an High-tech in der Solarthermie, so der Hersteller. Durch eine einfache Erweiterung des Zentralspeichers mit Anbaumodulen stünden bis zu 3.000 Liter Puffer zur Verfügung. Die mehrzonige solare Beladung nutze die zur Verfügung stehende Solarenergie optimal aus, eine Schichtplatte sowie Schichtleitrohre für Heizungsrückläufe und Warmwasserbereitung machten den Speicher wärmepumpentauglich und steigerten die Energieeffizienz. "Das zusätzliche Frischwassermodul und zwei gemischte Heizkreisstationen mit Hocheffizienzpumpen verbinden sich zu einer eleganten Einheit am Speicher", heißt es in der Pressemitteilung.

17.03.2009   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

juwi-Gruppe baut für mehr als 100 neue Mitarbeiter

juwi-Unternehmenssitz in Wörrstadt.
juwi-Unternehmenssitz in Wörrstadt.

Die juwi-Gruppe wächst so kräftig, dass sie ihren erst Mitte 2008 bezogenen Unternehmenssitz im rheinland-pfälzischen Wörrstadt bereits wieder erweitert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir werden allein 2009 die Mitarbeiterzahl weltweit um 250 aufstocken. Mit einem weiteren Gebäudeteil schaffen wir in Wörrstadt Raum für über 100 zusätzliche Arbeitsplätze", so juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Den Zuschlag für den in ökologischer Holzbauweise gefertigten Bürokomplex hat erneut der Fertighausspezialist Griffner erhalten. Jetzt haben die Unternehmen den Startschuss für das Projekt gegeben. Griffner hat auch den bestehenden Gebäudekomplex für mehr als 300 Mitarbeiter errichtet.   Das aus drei Modulen bestehende Fertighaus gilt als das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt und wurde 2008 mit dem Deutschen Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet. Die juwi-Zentrale erzeugt unter anderem mit den verschiedenen Photovoltaik-Anlagen am Gebäude mehr Energie als sie verbraucht und kommt nach eigenen Angaben auf Energiekosten von zwei Euro pro Quadratmeter im Jahr.


Energieeffizienz des ersten Bauabschnitts soll noch einmal übertroffen werden

Der neue Bürokomplex soll den Auftakt zu weiteren Neubaumaßnahmen in Wörrstadt bilden und ein baugleiches Abbild des mittleren Gebäudemoduls des bereits bestehenden Firmensitzes werden. Zwei zusätzliche Büromodule, die zusammen Raum für mehr als 200 Mitarbeiter bieten, sollen zeitnah folgen. Insgesamt kann juwi dann am Standort mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigen. Beim neuen Bürokomplex will juwi die enorme Energieeffizienz des ersten Bauabschnitts noch einmal übertreffen, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. "Mit unserem bewährten Team werden wir auch dieses mal die ambitionieren Ziele von juwi im Hinblick auf Qualität, Preis und Bauzeit erreichen", verspricht Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender der österreichischen GriffnerHaus AG. Der neue Gebäudeteil in Wörrstadt ist zirka 20 Meter tief und rund 30 Meter lang. Die Einweihung soll bereits am 1. August 2009 stattfinden.


Primärenergiebedarf soll komplett aus regenerativen Quellen gedeckt werden

Die gesamte Architektur und Ausstattung des Gebäudes trägt der Philosophie einer Ressourcen sparenden Bauweise Rechnung: "Unter Verwendung von Holz als primärem Baumaterial steht dieses Objekt ganz im Einklang mit einer nachhaltigen Entwicklung. Kombiniert mit der entsprechenden Gebäudetechnik gelingt es, das gesamte Haus in einer ökologisch vorbildlichen Weise zu errichten", so Lenzinger weiter. Der Primärenergiebedarf an Wärme, Warmwasser und Elektrizität soll komplett aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Bioenergie gedeckt werden. Die perfekte Dämmung der Außenhülle verhindert außerdem einen unnötigen Wärmeverlust. Das Wasser für die optimale Klimatisierung wird zum Abkühlen über das Dach geleitet und tagsüber durch ein Röhrensystem im Fußboden verteilt. Die Planung und Entwicklung des neuen Bürogebäudes verfolgt, wie schon beim ersten Bauabschnitt, ein nachhaltiges Gesamtkonzept.


17.03.2009   Quelle: Juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BMU-Zahlen bestätigen Arbeitsplatz-Boom durch erneuerbare Energien

Die Branche der erneuerbaren Energien verzeichnet einen regelrechten Arbeitsplatzboom und trägt damit erheblich zu Wachstum und Beschäftigung in Deutschland bei, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) mit Verweis auf die am 15.03.2008 vom Bundesumweltministerium (BMU) veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der Branche. Danach ist die Zahl der Beschäftigten im Bereich erneuerbare Energien 2008 gegenüber dem Vorjahr um fast 30.000 auf rund 280.000 gestiegen. "Die erneuerbaren Energien leisten Hervorragendes für Beschäftigung und Klimaschutz in Deutschland. Deshalb müssen wir an einem klaren Ausbaupfad festhalten und die geltenden Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln", fordert Dietmar Schütz, Präsident des BEE. 

Negativbeispiel Biokraftstoffe

Was geschehe, wenn gesetzliche Regelungen kurzfristig verändert würden, zeige sich an der dramatischen Entwicklung der Biokraftstoffe, betont der BEE. Dort sei der Absatz im vergangenen Jahr eingebrochen. Entsprechend habe sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Biokraftstoffbranche um über zehn Prozent verringert, wie aus den Zahlen des Umweltministeriums hervorgehe. Schütz: "Erst die Besteuerung und die Einführung der Quotenregelung und nun die drohende Absenkung der Biokraftstoffquote: Die Politik hat die Rahmenbedingungen für die Biokraftstoffproduktion in Deutschland in kurzer Zeit mehrfach verschlechtert und so die getätigten Investitionen der Unternehmen gefährdet – mit dem Ergebnis, dass jetzt teure Kapazitäten still stehen und Arbeitsplätze abgebaut werden."


BEE fordert verlässliche Investitionsbedingungen


Der BEE warnt angesichts der "massiven Fehlentwicklung" bei den Biokraftstoffen vor nachträglichen Änderungen der Rahmenbedingungen in anderen Teilen der Erneuerbare-Energien-Branche. "Wer den gesetzlich vereinbarten Atomausstieg rückgängig machen will, stellt eine wesentliche Investitionsbedingung im Stromsektor in Frage. Das Ergebnis wäre ähnlich folgenschwer wie bei den Biokraftstoffen, mit verheerenden Folgen für Arbeitsmarkt und Klimaschutz. Wir brauchen keinen neuen Fonds aus Atomstromgeldern, sondern die konsequente Fortschreibung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, um unseren Beitrag zur klimaschonenden Stromproduktion zu leisten und noch mehr neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Verbandspräsident Schütz.

16.03.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarparc AG bringt Solar- und Windkraftwerke im In- und Ausland an das Netz

Solarpark Aidenbach (1.762,56 kWp).
Solarpark Aidenbach (1.762,56 kWp).

Die Solarparc Aktiengesellschaft (Bonn) baut ihre Position als unabhängiger Erzeuger von Strom aus regenerativen Quellen aus. Der Bau der geplanten Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 16 Megawatt (MW) sowie deren Finanzierungen seien im Geschäftsjahr 2008 planmäßig zum Abschluss gebracht worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der konzerneigene Windparkbestand wachse damit auf 56,7 MW. Das im Konsortium mit der Deutsche Bank AG und der spanischen EcoEnergias gebaute und an das Netz gebrachte 30 MWp starke Photovoltaik-Kraftwerk in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Extremadura konnte im Geschäftsjahr 2008 nicht gebucht werden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Solarparc Aktiengesellschaft stehe ein Vermarktungsanteil von 10 MWp zu.  Der Solarstrom des Photovoltaik-Großprojektes werde noch nach den alten und höheren, bis zum 28. September 2008 gewährten Einspeisetarifen vergütet, womit das Projekt unabhängig vom Zeitpunkt seiner Veräußerung in seiner Werthaltigkeit nicht gemindert werde.


Betreuung eigener und fremder Solar-Kapazitäten mit 44,4 MWp Leistung

Zum Jahresende habe die Solarparc Aktiengesellschaft zudem einen 2 MWp-Solarpark in Bayern in Betrieb genommen und zum Jahresbeginn 2009 an einen institutionellen Investor verkauft. Mit dem noch 2008 erfolgten Netzanschluss werde der für 2008 geltende EEG-Vergütungstarif gesichert. Nach dem Verkauf zeichne die Solarparc Aktiengesellschaft für die Betriebsführung des Solarkraftwerks verantwortlich. Damit betreue die Solarparc Aktiengesellschaft eigene und fremde Solar-Kapazitäten mit 44,4 MWp Leistung. Die entsprechenden Umsätze und Erträge beider Solarprojekte würden sich im Laufe des ersten Halbjahrs 2009 niederschlagen.


Positiver Jahresüberschuss und Ergebnisverschiebung in das 1. Halbjahr 2009


Der Konzernumsatz der Solarparc Aktiengesellschaft belief sich 2008 nach Angaben des Unternehmens auf 7,9 Millionen Euro (Vorjahr: 33,6 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 1,7 Millionen Euro (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR). Das Konzernergebnis belief sich auf 0,3 Millionen Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR). Das Konzernergebnis je Aktie liegt damit bei 0,05 Euro (Vorjahr: 0,31 Euro). Die Summe der stetigen Erträge aus der Stromerzeugung, aus der Betriebsführung und aus der Gewinnbeteiligung an den spanischen Solarparks ermögliche der Solarparc Aktiengesellschaft im dritten Jahr in Folge die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,20 Euro). Diesem Beschlussvorschlag werde der handelsrechtliche Bilanzgewinn der Solarparc Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 in Höhe von 0,68 Millionen Euro zu Grunde gelegt.

16.03.2009   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

PHOTON Consulting bietet Zugriff auf Marktforschungs-Datenbank zur Solar-Industrie

PHOTON Consulting LLC (Boston, Massachusetts), unabhängiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Solar-Industrie, berichtete Anfang März 2009, dass es Benutzern sein bislang internes Forschungsinstrument namens "The Wall" zugänglich machen werde. Diese Datenbank sei für ursprünglich interne Zwecke entwickelt und ausschließlich von PHOTON-Mitarbeitern benutzt worden. Mit umfassenden und gezielten Analysefunktionen sei "The Wall" ein Instrument zur Entscheidungsfindung für die Solarindustrie, so das Unternehmen. Es enthalte historische Daten der Solar-Branche sowie Prognosen für 5 Jahre zu Preisen, Produktionsvolumina, Erträgen, Kosten sowie zur Nachfrage nach Technologien auf der Basis von kristallinem Silizium (c-Si) und Dünnschicht-Technologien.   Die Datenbank erfasst laut PHOTON Consulting Informationen von mehr als 15.000 Unternehmen, modelliere 700 Unternehmen und analysiere mehr als 60 Märkte. Hieraus ergebe sich eine umfassende Datenbasis, die täglich, wöchentlich, monatlich und vierteljährlich aktualisiert wird, heißt es in der Pressemitteilung.


Aktuelle und umfassende Information zur Solarindustrie

Benutzer der Datenbank können laut PHOTON Consulting Datenbankrecherchen durchführen und per Excel-Tabellen unmittelbar Einfluss auf die Marktforschung nehmen. Zusätzlich können Benutzer die PHOTON-Datenbank für individualisierte Präsentationen nutzen, indem sie ausgesuchte Datensätze in PDF-Dateien exportieren. " 'The Wall' ist ein mächtiges und lebendiges Informationswerkzeug, das mit der Unternehmensstrategie beschäftigten Managern Zugriff nahezu auf jede Information über die Solarindustrie bereitstellt", so Michael Rogol, Geschäftsführer von PHOTON Consulting. Interessenten können sich unter info@PHOTONconsulting.com für eine Gratis-Demonstration anmelden.

16.03.2009   Quelle: PHOTON Consulting LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarthermie: 8. bundesweites Sonnenhaus-Seminar zeigt neue Perspektiven für Architekten, Planer und Bauherren

Sonnenhaus "Birnnbeck".

Das Sonnenhaus-Institut Straubing führt am 19. und 20. März in Traunstein das 8. bundesweite Sonnenhaus-Intensivseminar durch. Kooperationspartner sind der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-solar; Berlin) und das Bildungszentrum der Handwerkskammer München-Oberbayern. Echte Sonnenhäuser werden zu mehr als 50 Prozent ganzjährig mit Solarwärme versorgt. Gerade in Zeiten einer problematischen Energieversorgung, die auf Öl und Gas setzt, werde es langfristig unbezahlbar, Häuser "konventionell" zu beheizen. Sonnenhäuser hingegen böten nicht nur optimalen Wohnkomfort: Auch die Unterhaltskosten seien konkurrenzlos günstig. Damit seien solche Gebäude mehr als eine Alternative auch zu Passivhäusern, betont das Sonnenhaus-Institut in der Einladung. 

Wärme aus Solarkollektoren plus Stückholz- oder Pelletkesseln

Sonnenhäuser können über Jahrzehnte echte Beiträge zum Klimaschutz leisten, weil auf die Verbrennung von Öl, Gas oder Kohle zur Heizung verzichtet wird. CO2-neutral nachwachsendes Holz liefert die zur Vollversorgung fehlende Wärmemenge, in hochwertigen und sauberen Stückholz- oder Pelletkesseln gewonnen. Das Sonnenhaus-Intensivseminar in Traunstein zeigt neben den Grundlagen zum solaren Bauen auch die notwendige solare Heizungstechnik mit Großspeichern und Marketing-Aspekte auf. Die Referenten können auf Praxiserfahrung von über 200 Projekten im Süddeutschen Raum bei Neu- und Altbauten zurückgreifen. "Uns geht es darum, die Nutzung der Solarwärme voranzutreiben", erläutert Diplomingenieur Peter Rubeck, Geschäftsführer des Sonnenhaus-Institut e.V.

"Sonnenkollektoren können heute sehr viel mehr, als nur ein bisschen Brauchwasser erwärmen oder etwas die Heizung unterstützen. Die Technik ist ausgereift. Vielen ist das nicht bewusst. Das sind für Planer und Handwerker dreifach verpasste Chancen: für das Klima, für die eigene Auftragslage und die Kunden", so Rubeck weiter. Eine Exkursion wird den Praxisteil abrunden und führt zu Sonnenhäusern im Chiemgau, die in den letzten 2 Jahren entstanden sind. Das kostenpflichtige Seminar für Architekten, Planer, Energieberater und Handwerker wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum der Handwerkskammer München/Oberbayern durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.sonnenhaus-institut.de oder unter der Rufnummer Tel: 0176 / 24 22 64 57.

16.03.2009   Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V., Straubing   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sonnenhaus-Institut e.V.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: US-Unternehmen Veeco liefert Produktionsanlagen für CIGS-Solarmodule nach Korea

"FastFlex" web coating system by Veeco.

Veeco Instruments Inc. (Veeco; Plainview, New York), Hersteller von Systemlösungen für die Forschung sowie für die LED-, Solar-, Datenspeicherungs- und Halbleiter-Industrie, berichtete Anfang März 2009, das Unternehmen sei eine strategische Partnerschaft mit dem koreanischen Stahlproduzenten Daiyang Metal Co., Ltd. (Ansan, Südkorea) eingegangen. Laut Pressemitteilung wird Veeco Systeme zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) liefern. Daiyang habe "FastFlex"-Beschichtungssysteme im Wert von mehreren Millionen US-Dollar bestellt, um eine Produktionslinie für CIGS-Dünnschicht-Solarzellen im koreanischen Yesang zu errichten.   Diese Produktionsanlagen umfassen Beschichtungs-Systeme für die Materialien CIGS, Molybdän (Mo) und für transparente, leitende Oxide (transparent conductive oxide; TCO). Die ersten Lieferungen der Systeme sind laut Veeco im vierten Quartal 2009 geplant. Der "Daiyang Metal verfolgt einen über mehrere Jahre angelegten Plan, um mit mehreren Produktionsstandorten weltweit führend bei der Produktion von CIGS Solarzellen zu werden", sagte Chan Ku Kang, Vorstand von Daiyang. Das kurzfristige Ziel sei, CIGS-Produktionskapazitäten für 200 Megawatt (MW) in den Jahren 2010 und 2011 aufzubauen und diese bis zu einem Gigawatt im Jahr 2013 auszuweiten.

"Wir haben viel Zeit in die Prüfung von Anbietern von CIGS-Produktionssystemen investiert und wir waren in dieser Zeit besonders beeindruckt von der Unterstützung, die Veeco uns in Sachen Produktionsprozess hat zukommen lassen. Wir haben Veeco deshalb als Anbieter ausgewählt, weil sie unsere Produktions- und Technologieanforderungen heute und in Zukunft am besten erfüllen können", fügte Chan Ku Kang hinzu.


CIGS als nächste Generation der Solartechnologie

"Diese Partnerschaft ist besonders wichtig für uns, weil wir mit Daiyang als Produzent von Substraten und mit Veeco als Produktionssystem-Hersteller die Wirkungsgrade schneller steigern können. Es hat sich gezeigt, dass CIGS die nächste Generation der Solartechnologie sein wird. Ihr Vorteile im Vergleich zur Silizium-Technik sind sowohl höhere Wirkungsgarde als auch niedrigere Kosten". Laut Veeco hat das Marktforschungsunternehmen Nanomarkets ein 30-faches Wachstum der Produktionskapazitäten für CIGS-Solarzellen prognostiziert. Es soll demnach von 152 Megawatt (MW) im Jahr 2008 auf bis zu 4,9 Gigawatt (GW) im Jahr 2015 belaufen. "Dass Daiyang Veeco ausgewählt hat, belegt unsere Führungsposition bei thermischen Beschichtungssystemen. Diese werden mehr und mehr zur beliebtesten Technologie für CIGS, weil sie unseren Kunden große Produktionsmengen, geringe Herstellungskosten und effektiv günstigere Kosten pro installiertem Watt Photovolatik-Leistung ermöglichen".

16.03.2009   Quelle: Veeco Instruments Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Veeco Instruments Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

rds energies bietet Service für Akquisition neuer Flächen für Photovoltaik

Die Berliner rds energies GmbH hilft Unternehmen der Solarbranche bei der Suche nach Dachflächen für die Nutzung von Solarenergie, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit den "rds acquisition services" starte und unterstütze das Unternehmen strategische Partnerschaften und akquiriere Projektrechte, Projekte und Investoren für Windkraft, Photovoltaik und Geothermie. "Unsere rds acquisition services bündeln eine Reihe von Aktivitäten zur effizienten und erfolgreichen Suche nach geeigneten Flächen", beschreibt Eva Catrin Reinhardt, Geschäftsführerin von rds energies, das neue Konzept.   "Umfangreiche Erfahrungen aus der Projektentwicklung, professionelles Projektmanagement und unser engmaschiges Netzwerk sind die Grundlagen unserer Arbeit. Damit informieren wir gezielt mögliche Partner unserer Auftraggeber, unterbreiten ihnen interessante Angebote und beschaffen so auch größere Flächenportfolios in kurzer Zeit", so Reinhardt. Information und professionelle Akquisition neuer Flächen würden so nicht nur dem weiteren Wachstum der gesamten Solar-Branche dienen, sondern sich darüber hinaus zu Erfolgsfaktoren im schärfer werdenden Wettbewerb auf diesem Markt entwickeln.



Bessere Information von Immobilienbesitzern als Schlüssel zum Erfolg

Nur ein Bruchteil der in Deutschland für die Installation von Solaranlagen geeigneten Dächer werde heute bereits zur Energieerzeugung genutzt, betont rds energies in der Pressemitteilung. Dennoch entwickle sich die Akquisition freier Flächen zunehmend zur Hürde für die von der Solarindustrie angestrebte Ausweitung der Kapazitäten. Viele Immobilienbesitzer und -verwalter seien nach wie vor schlecht oder gar nicht über die Möglichkeiten informiert, freie Dachflächen zu verpachten und so auch ohne eigene Investitionen Erlöse aus der Nutzung der Solarenergie zu erzielen. Dem gegenüber stünden zunehmende Aktivitäten der Branche zur Akquisition neuer Flächen und ein wachsender Wettbewerb zwischen den Unternehmen, so rds energies. Die derzeit im Internet in größerer Zahl erscheinenden Dachbörsen würden allerdings allein das Problem kaum lösen. Vielmehr seien die Schlüssel zum Erfolg eine bessere Information der Immobilienbesitzer, die direkte Ansprache möglicher Partner und der Aufbau von Strukturen zur laufenden Sicherung des Nachschubs an benötigten Flächen.

16.03.2009   Quelle: rds energies GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: KAÏTO präsentiert erstes flächendeckendes Konzept zur ländlichen Elektrifizierung Afrikas

KAÏTO-Photovoltaik-Projekt.
KAÏTO-Photovoltaik-Projekt.

Auf dem 24. Symposium Photovoltaische Solarenergie im Kloster Banz (Bad Staffelstein) wurden vom 4.-5. März 2009 innovative Photovoltaik-Anwendungen vorgestellt. In der begleitenden Fachausstellung präsentierte die KAÏTO Energie AG erstmalig ihr Konzept zur ländlichen Elektrifizierung Afrikas. Zeitgleich erfolgten die ersten Pilot-Installationen in ausgewählten Dörfern im südlichen Senegal, berichtet, KAÏTO in einer Pressemitteilung. "Strom ist die Basis für den Aufbau eines lokalen Wirtschaftskreislaufs", ist Wolfgang Hofstätter, Vorstand der KAÏTO Energie AG, überzeugt. "Damit das funktioniert, liegt unser Schwerpunkt auf der produktiven Nutzung des Stroms. Nur so entstehen Betriebe und Jobs vor Ort, die Einkommen generieren, damit der Strom auch bezahlt werden kann".  Start mit Solarstrom für Licht und kleinere Akkus; flächendeckende, regionale Stromversorgung geplant

Unter ausschließlicher Nutzung erneuerbarer, lokal verfügbarer Energien sollen die ländlichen Gegenden in mehreren Stufen eine Stromversorgung erhalten. Anfangs liefern dörfliche "Energiekioske" per Photovoltaik den Strom für Licht und kleinere Akkus. Über individuelle Installationen und die Vernetzung von Dörfern soll schließlich eine flächendeckende, regionale Stromversorgung entstehen. Betrieb und Wartung der Anlagen erfolgen laut KAÏTO durch lokale Mitarbeiter.

Die KAÏTO Energie AG investiert in moderne Infrastruktur für die ländliche Elektrifizierung. Hierfür wurden Dorfstromanlagen auf Basis erneuerbarer Energien entwickelt, die KAÏTO als Energieversorger selbst betreibt.

15.03.2009   Quelle: KAÏTO Energie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KAÏTO Energie AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Öko-Heizsystem SOLAR COMPLETE erfüllt schon heute die EnEV 2012

SOLAR COMPLETE: Solarwärme plus Wärmepumpe.
SOLAR COMPLETE: Solarwärme
plus Wärmepumpe.

Eine Weltpremiere, die komplett unabhängig mache, meldet der Solarthermie-Hersteller SONNENKRAFT (Regensburg) in einer Pressemitteilung. Die "SOLAR COMPLETE"-Anlage von SONNENKRAFT, eine Kombination aus Solarwärmeanlage und Luft-Wärmepumpe erfülle schon heute die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012. Sie heizt sowohl mit Solar- als auch mit Umweltwärme.  Die novellierte Energieeinsparverordnung EnEV 2009 soll voraussichtlich im Laufe dieses Jahres in Kraft treten. Ihr Ziel ist, den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in Gebäuden um etwa 30 Prozent zu senken. Eine weitere EnEV-Novelle haben die federführenden Bundesministerien bereits angekündigt. Diese künftige EnEV 2012 soll in einem weiteren Schritt sowohl für Neubauten als auch für Modernisierungen die energetischen Anforderungen um nochmals knapp 30 Prozent verschärfen.


Komplettpaket für Solar- und Umweltwärme

Das schlage sich auch bei den relativen Kosten inklusive Zins und Inflationsrate nieder, betont SONNENKRAFT. Hier liege die SOLAR COMPLETE schon heute ganz weit vorne, denn sie erfülle nicht nur den EnEV 2012-Standard sondern liege hinsichtlich der relativen Kosten nahe bei jenen eines heutigen Standard-Heizsystems. Damit sei das Komplettpaket für Solar- und Umweltwärme die effizienteste Art umweltgemäßen Heizens. SONNENKRAFTs SOLAR COMPLETE wandelt die Energie der Sonne effizienter denn je in verwertbare Wärme um, betont der Hersteller. Sowohl die einfallenden Sonnenstrahlen als auch die Wärmeenergie der Umwelt würden optimal zur Energiegewinnung genutzt und ermöglichten so einen extrem hohen Wirkungsgrad. Dieser könne je nach Größe der Kollektorfläche noch gesteigert werden.

Dank der ausgeklügelten, steckerfertigen Bauweise gelingen auch Planung und Montage komplexer Anlagen im Handumdrehen, heißt es in der Pressemitteilung. Weil bei SOLAR COMPLETE im Außenbereich nichts weiter als eine hoch effiziente und zweistufig arbeitende Gebläseeinheit arbeite, sei der Geräuschpegel sehr niedrig. Schon bei geringem Abstand vom Haus sei davon kaum noch etwas wahrzunehmen. Die gesamte Anlage laufe geruchsfrei, da nichts verbrannt wird und keine chemischen Prozesse ablaufen.

15.03.2009   Quelle: SONNENKRAFT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SONNENKRAFT,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Windkraftanlagen: Infrarot-Thermographie macht Materialfehler von Rotorblättern sichtbar

Thermographische Aufnahme von Lufteinschlüssen (hell) in einem Rotorblatt.
Thermographische Aufnahme von
Lufteinschlüssen (hell) in einem Rotorblatt.

Forscher des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Instituts (WKI) in Braunschweig können mit der Infrarot-Thermographie Materialfehler an Rotorblättern schnell und kostengünstig aufspüren, berichtet die Fraunhofer-Gesellschaft in einer Pressemitteilung. Die Thermographie zeige beispielsweise, ob das Rotorblatt einer Windkraftanlage noch intakt ist oder winzige Luftblasen aufweist, die sich ausweiten und schließlich zum Bruch führen könnten.   Rotorblätter bestehen vorwiegend aus Glasfasern, die als Matten oder Gelege verarbeitet werden. Um ein 60 Meter langes Rotorblatt zu formen, müssen Hunderte solcher Matten plan in eine Form gelegt und im Vakuum mit speziellen Harzen imprägniert werden. Kleine Unregelmäßigkeiten können dazu führen, dass sich Luftblasen oder andere Fehler bilden. Wird das Rotorblatt den Belastungen des Alltags ausgesetzt, führen diese Fehler oft zu mechanischen Spannungen im Material, so die Fraunhofer-Forscher. Die Folge: Das Laminat kann aufreißen, die Rotorblätter frühzeitig versagen.


Präsentation auf der Hannover-Messe vom 20. bis 24. April 2009

Forscher des Fraunhofer WKI in Braunschweig machen solche Fehler sichtbar: "Die Infrarot-Thermographie ist dafür gut geeignet, denn sie ist schnell, verhältnismäßig preisgünstig und verursacht keine Schäden", erklärt Dr. Hiltrud Brocke, Projektleiterin am WKI. "Die Oberfläche wird kurz mit einem Infrarotstrahler erwärmt. Eine Spezialkamera zeigt, wie sich die Wärmefront im Material ausbreitet. Stößt die Front auf Lufteinschlüsse oder Delaminationen, staut sie sich, weil sich Wärme in Luft schlechter ausbreitet als in festem Laminat." Einige Zentimeter tief blicken die Forscher auf diese Weise in das Material hinein. "Weil die Apparatur aus Infrarotstrahler, Kamera und Rechner mobil ist, können wir während der Fertigung messen, am Ende des Transportwegs und auch an fertig montierten Windenergieanlagen", sagt Brocke. Auf der Hannover-Messe vom 20. bis 24. April zeigen die Forscher ihre Technik an einem Rotorblattabschnitt, in den sie einige typische Fehler eingebaut haben.

15.03.2009   Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer WKI,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Fronius bietet weltweit erstes, vom TÜV Süd zertifiziertes Brennstoffzellensystem an

Installation des Brennstoffzellen-Systems mit Prof. Yvon (rechts)
Installation des
Brennstoffzellen-Systems
mit Prof. Yvon (rechts)

Die Fronius-Energiezelle ist das weltweit erste, vom TÜV Süd zertifizierte mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellensystem zur emissionsfreien Stromerzeugung. Nach einer Reihe von Auszeichnungen, wie z. B. dem Klimaschutzpreis 2008 und dem Energy Globe World Award 2007, erhält die Fronius-Energiezelle nun auch eine "Auszeichnung" vom TÜV Süd, berichtet die Fronius International GmbH in einer Pressemitteilung. Das Zertifikat bestätige von unabhängiger Seite, dass das Brennstoffzellensystem die Sicherheitsstandards der DIN EN 62282-5-5 erfüllt.   Die Fronius-Energiezelle wandelt in Wasserstoff gespeicherte Energie unmittelbar in elektrische Leistung um. Der modulare und kompakte Aufbau der Fronius-Energiezelle ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum sowohl im mobilen als auch stationären Bereich. In Zukunft soll die Fronius-Energiezelle aber nicht nur den Prozess der Brennstoffzelle ausführen, sondern völlig emissionsfreien Wasserstoff erzeugen. Eine Photovoltaik-Anlage kann z.B. den Strom liefern, mit dem ein Elektrolyseur betrieben wird. Dieser spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Der Wasserstoff wird gespeichert und schließlich bei Bedarf in der Brennstoffzelle wieder in Strom umgewandelt.


Erste zertifizierte Fronius-Energiezelle in Genf installiert

Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses sei nicht nur die Produktqualität überprüft worden, sondern auch der Produktionsprozess in den Fertigungsstätten. Für die Käufer der Energiezelle hat das TÜV Süd-Zertifikat einen erheblichen Vorteil: Es vereinfacht die Anlagengenehmigung beziehungsweise Inbetriebnahme durch die zuständigen Behörden. Ohne das Zertifikat müssten sich die Anwender in der Regel die Sicherheit zusätzlich durch eine unabhängige Stelle bestätigen lassen. Bei dem Einsatz der Fronius-Energiezelle fällt dieser Aufwand weg und erspart dem Kunden so Kosten und zusätzlichen Zeitaufwand. Die erste zertifizierte Fronius-Energiezelle wurde bereits erfolgreich an der Universität Genf in Betrieb genommen, berichtet Fronius. Unter der Anwesenheit des Auftraggebers, Prof. Yvon, installierte Fronius gemeinsam mit seinem Schweizer Vertriebs- und Projektpartner‚ Muntwyler Energietechnik AG’, im Februar das Gesamtsystem.

Weitere Informationen: Photovoltaik plus Brennstoffzelle: Solare Energie mit Wasserstoff gespeichert.

14.03.2009   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,


 

RUSOL geht als Photovoltaik-Distributor an den Markt

Die Rusol GmbH & Co. KG (Weikersheim) bietet europaweit hochwertige Photovoltaik-Systeme an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Rusol arbeite ausschließlich als offizieller Vertragspartner namhafter Hersteller der Solar-Branche und ohne Zwischenhändler. Das Portfolio umfasse High-End-Photovoltaik-Module, Solar-Wechselrichter, Unterkonstruktionen und Zubehör sowie die technische und kommerzielle Beratung. Als 100-prozentige Tochter der Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH agiere Rusol eigenständig am Markt. Dank der europaweiten Vertriebs-Infrastruktur von Rutronik steht das Unternehmen in den Startlöchern, um sich als einer der führenden Distributoren für Photovoltaik zu etablieren.  RUSOL setzt auf offizielle Distributionsverträge mit führenden Herstellern. Die Kunden sollen durch langfristig planbare und zuverlässige Lieferbedingungen profitieren. Zudem sei Rusol ein greifbarer Ansprechpartner, der auch bei Qualitätsproblemen den direkten Kontakt zum Hersteller habe und die Herstellergarantien in vollem Umfang an seine Kunden weitergibt. Durch den Vertrieb ausschließlich zertifizierter Produkte und die Konzentration auf führende Hersteller stelle Rusol sicher, seinen Kunden hochwertige Komponenten zu bieten, betont das Unternehmen. Lieferverträge mit zwei bis drei Herstellern pro Produkt beziehungsweise Produktgruppe sorgten für eine breite Auswahl.

"Dank eigener Lagerhaltung kann Rusol seine Kunden auch kurzfristig bedarfsorientiert beliefern. Weitere Vorteile für die Kunden: keine Vorfinanzierung, kein Risiko", betont das Unternehmen. Den aktuellen Lagerbestand können Interessenten im Online-Katalog abfragen. Dort unterstützen nützliche Features die Kunden zudem bei der Suche nach geeigneten Produkten und Bestellabläufen.


Service vor und nach dem Kauf

Consulting-Services wie die technische und kommerzielle Beratung runden das Rusol Portfolio ab. Der PV-Spezialist unterstützt seine Kunden vor Ort bei der Entwicklung individueller Lösungen nach konkreten Vorgaben. Als herstellerunabhängiger Distributor biete Rusol stets objektive Unterstützung bei der Auswahl der Komponenten, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei greift Rusol auf das flächendeckende Distributionssystem, die Vertriebsorganisation und -erfahrung von Rutronik zurück. So stehen den Rusol Kunden bundesweit sofort das gesamte Produktportfolio und die Consulting-Services zur Verfügung. Mittelfristiges Ziel des PV-Spezialisten ist die Ausdehnung der Vertriebstätigkeit auf ganz Europa. "Mit unserem Geschäftsmodell, das auf direkte Lieferverträge mit führenden Herstellern, auf Lagerhaltung und auf kompetente Beratung setzt, verfolgen wir das erklärte Ziel, führender europaweit tätiger Distributor hochwertiger Photovoltaiklösungen zu werden", erläutert Norbert Baier, Geschäftsführer Rusol. "Wir sind uns sicher, dass wir den PV-Fachhändlern, Handwerkern und Solarteuren eine interessante und umfangreiche Palette hochwertiger Photovoltaik-Produkte bieten können. Dabei konzentrieren wir uns anfangs auf den deutschen Markt, mittelfristig werden wir unsere Vertriebsaktivitäten europaweit ausdehnen. Im Fokus stehen hier die vielversprechenden Märkte in Südeuropa."


Synergieeffekte

Die Rusol GmbH & Co KG bündelt das technische Know-how, die Produktkenntnisse und die Branchenexpertise der Photovoltaik-Spezialisten solar-direct GmbH und solar-protect GmbH. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH greift der PV-Spezialist auf das flächendeckende Distributionssystem, die Vertriebsorganisation und -erfahrung von Rutronik zurück. Rutronik ist nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Breitband-Distributoren für Halbleiter, passive und elektromechanische Bauelemente sowie Displays & Embedded Boards und Wireless Produkte. Das 1973 von Helmut Rudel in Ispringen/Deutschland gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben europaweit mehr als 1.200 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 565 Millionen Euro in der Gruppe. "Schon immer haben wir Trends und Potenziale frühzeitig erkannt und ausgeschöpft. Jetzt setzen wir als erster Distributor europaweit einen Fuß in die Solarbranche", erläutert Thomas Rudel, Vorsitzender der Geschäftsführung Rutronik. "Mit Rusol wollen wir im Bereich der Photovoltaik zum Key-Player im Markt werden."

14.03.2009   Quelle: Rusol GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Prince Charles besucht europäische Solar-Fabrik von Sharp und spricht sich für die Photovoltaik aus

Prince Charles setzt auf Nachhaltigkeit und Photovoltaik.
Prince Charles setzt auf
Nachhaltigkeit und Photovoltaik.

Prominenter Besuch in Sharps europäischer Solar-Fabrik im britischen Wrexham: Prince Charles informierte sich vor Ort über das ökologische und ökonomische Potenzial der Photovoltaik. Seine Königliche Hoheit gratulierte der Sharp Produktionsstätte bereits im November 2008 zum "Wales Business and Sustainability Award", mit dem die Umweltmaßnahmen des Unternehmens gewürdigt werden.  "Ich bin hoch erfreut, der Sharp Manufacturing Company, Großbritannien, offiziell unsere Anerkennung aussprechen zu dürfen für ihre beispielhaften Leistungen als Vorreiter für Best Practices bezüglich Umwelt und Nachhaltigkeit und deren Umsetzung im eigenen Unternehmen", schrieb Prince Charles. Mit seinem persönlichen Besuch bekräftigte er seine Unterstützung für nachhaltige Unternehmensstrategien und die Photovoltaik als Zukunftstechnologie, für die Sharp als Innovationsführer stehe.


"Der Besuch Seiner Königlichen Hoheit ehrt uns sehr. Mit seinem Engagement für die Umwelt unterstreicht der Prince of Wales die Bedeutung nachhaltiger Produktion und erneuerbarer Energien wie der Photovoltaik. Unsere Fabrik in Wrexham symbolisiert unseren Weg zur 'Environmentally Advanced Company'. Hier produzieren wir in umweltschonender Produktion umweltfreundliche Produkte. Neben LCD-TV und Document Solutions ist Solar Systems eines unserer Hauptgeschäftsfelder. Als Solarpionier treiben wir die Nutzung der Photovoltaik weltweit voran und setzen uns dafür ein, besonders den europäischen Markt zu entwickeln und weiter auszubauen", so Toshiyuki Tajima, Geschäftsführer von Sharp Electronics Europe.


Bis zu 4.000 Solarmodule pro Tag

In der Fabrik in Wrexham fertigen 519 Mitarbeiter seit 2004 kristalline Solarmodule sowie Mikrowellengeräte für den europäischen Markt. Die erste europäische Sharp-Solarfabrik hat das Produktionsvolumen von anfänglich 20 Megawatt (MW) auf mittlerweile 220 MW gesteigert. Bis zu 4.000 Solarmodule können hier täglich hergestellt werden. Bis heute hat Sharp insgesamt mehr als zwei Gigawatt Solarzellen produziert.


70.000 Photovoltaik-Arbeitsplätze in Europa

Mit führenden Unternehmern der Region beriet sich Prince Charles über erfolgreiche Wirtschaftskonzepte in Krisenzeiten und diskutierte, wie die Politik die regionale Wirtschaft unterstützen kann. Neue Industriezweige schaffen neue Arbeitsplätze - dass diese mit umweltverträglicher Wirtschaft vereinbar sind, beweist der Erfolg umweltfreundlicher Zukunftstechnologien wie der Photovoltaik: Europa, als einer der größten Photovoltaikmärkte der Welt, bietet zirka 70.000 Arbeitsplätze in der Solarstrom-Branche.

14.03.2009   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Kyocera weiht neue Solarmodulfabrik in Mexiko ein

Präsident Calderón (links) bei der Einweihung on Kyoceras Solar-Fabrik in Tijuana.
Präsident Calderón (links) bei der Einweihung
on Kyoceras Solar-Fabrik in Tijuana.

Der Photovoltaik-Hersteller Kyocera Solar Inc. (Scottsdale, Arizona) weihte am 6. März 2009 seine zweite Produktionsstätte für Photovoltaik-Module in der mexikanischen Stadt Tijuana ein. Laut Pressemitteilung verfügt das neue, zweigeschossige Werk über 21.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Ein zusätzliches Gebäude mit 2.600 Quadratmetern Fläche verbinde das bestehende Kyocera-Werk mit dem Neubau. Die Fabrik soll nach Fertigstellung über eine Produktionskapazität von 150 Megawatt (MW) verfügen, und genügend Solarmodule herstellen können, um jährlich 42.600 Haushalte mit Solarstromanlage mit einer Nennleistung von jeweils 3,5 Kilowatt (kWp) auszustatten.  Der mexikanische Präsident Felipe de Jesús Calderón Hinojosa und weitere Regierungsvertreter nahmen an der Einweihung teil. Calderón kündigte bei dieser Gelegenheit ein umfangreiches Programm zur Förderung erneuerbarer Energien an, wobei auch Photovoltaik-Module aus Mexiko eingesetzt würden. "Kyocera ist ein deutliches Beispiel dafür, wie wir in schwierigen Zeiten aus langfristigen Visionen neue Möglichkeiten schaffen können", sagte Calderón.


Neue Fabrik Teil der weltweiten Ausweitung von Produktionskapazitäten

Saul Garcia, Präsident von Kyocera Mexicana, S.A. de C.V., würdigte den Einsatz der 500 Kyocera-Mitarbeiter bei der Erweiterung der Solarmodul-Produktion. "Die Stärke von Kyocera Mexicana liegt in der Qualität unserer Mitarbeiter. Gemeinsam arbeiten wir daran, unsere Produktionskapazität auf jährlich 150 Megawatt auszuweiten", sagte Garcia. Laut Pressemitteilung ist die neue Solar-Fabrik Teil einer auf mehrere Jahre und global angelegten Unternehmensstrategie, zur Erweiterung der Produktionskapazität. Mit geplanten Investitionen in Fabriken und Produktionsanlagen im Umfang von rund 30 Milliarden Yen (240 Millionen EUR) will Kyocera bis Ende März 2012 eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 650 MW erreichen, heißt es in der Pressemitteilung.

13.03.2009   Quelle: Kyocera Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Solar, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Seminarreihe: Centrosolar trainiert und zertifiziert Dachdecker zur Installation solarer Dachbahnen

Installation einer Solaranlage mit BIOSOL TF Membrane.
Installation einer Solaranlage mit BIOSOL
TF Membrane.

Der Photovoltaik-Hersteller Centrosolar AG hat eine neue Schulungsserie speziell für Dachdecker eröffnet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese Woche fand die erste Veranstaltung im Schulungszentrum Paderborn statt. An zwei Tagen erhielten Teilnehmer kompaktes Wissen zur Installation von solaren Dachbahnen. Bei diesen speziellen Solarmodulen sind Photovoltaik-Laminate auf Dachfolien aufgebracht, die auf Flachdächern mechanisch fixiert oder verklebt und untereinander verschweißt werden. "Unsere Dachdeckerseminare sind sehr praxisorientiert: Die Teilnehmer können vor Ort an Testständen Dachfolien selbst installieren", erklärt Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketingvorstand bei Centrosolar.  Die Seminare richten sich an Dachdeckerfachbetriebe, die sich auf eine Verlegung des Systems "BIOSOL TF Membrane" spezialisieren wollen. Dieses sechs Meter lange Solarmodul besteht aus einem Verbund von Dünnschicht-Laminaten des Herstellers United Solar Ovonic und einer TPO-Dachfolie. Ziel der Schulung ist es, den Status "zertifizierter Dachdecker" zu erlangen, der für die Verlegung von TF Membrane erforderlich ist. "Bei der Befestigung von Dachfolien sind einige Besonderheiten zu beachten, die wir in unseren Schulungen vermitteln wollen", so Wrobel. Schwerpunkt der Veranstaltung sei deshalb die Verlegung der Dachfolien, spezielle Fragen zur Photovoltaik würden am Rande beantwortet.

Die Dachdeckerschulung ist Teil eines umfassenden Seminarprogramms, mit dem Centrosolar Kunden und Interessenten Fachwissen zur Photovoltaik vermittelt. Das komplette Programm kann eingesehen werden unter http://www.centrosolar.com (Seminare). Aufgrund der großen Nachfragen stehen bereits vier weitere Termine für Dachdeckerschulungen fest. Anmeldungen können über die Website oder telefonisch vorgenommen werden (05251/500500) bei Esther Herrmann, verantwortlich für den Schulungsbereich bei Centrosolar.

13.03.2009   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

1. Mannheimer Energiewende-Infotag mit Solar-Workshop für Initiativen

1. Mannheimer Energiewende-Infotag.
1. Mannheimer Energiewende-Infotag.

Am 14.3.2009 findet ab 10 Uhr im Jugendkulturzentrum Forum in Mannheim der "1. Mannheimer Energiewende-Infotag" statt, den das Bündnis "Für die Energiewende - Nein zu Block9" ausrichtet. Teil dieser Veranstaltung wird auch der MetropolSolar-Workshop "Strategien für Erneuerbare-Energien-Initativen" sein, der gefördert wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg und der Dr. Volker Reimann-Dubbers Energiestiftung Mannheim (VRD Stiftung) für erneuerbare Energien. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr durch einen Kulturabend abgerundet. "Mit Vorträgen, Workshops, Infotischen, Filmen zum Thema wollen wir zeigen, dass wir nicht 'nur' Nein-zu-Block 9" sagen, sondern auch Alternativen aufzeigen", sagt Ursel Risch, Sprecherin des Bündnisses.  Referenten auf der Veranstaltung sind u.a.: Erhard Renz (Solar- und Windenergie, Bürstadt), Eckardt Pfisterer (Geothermie, Weinheim), Tobias Bucher (private Niedrigenergie- und Passivhäuser, Lorsch), Walter Braun (Große Plusenergiegebäude, Pfalz), Gerd Oelsner (Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Initativen, Karlsruhe), Christine Denz (Der Verein S.U.N. - Sonne für den Odenwald, Mosbach), Karlheinz Oehler (European Energy Award für Wiernsheim), Hans-Josef Fell (100 % erneuerbare Energien sind möglich, Hammelburg/Berlin), Achmed Khammas (Buch der Synergie).


"Ziel unseres Strategien-Workshops ist es, die Entwicklung von Erneuerbare-Energien-Initiativen in der Region voranzutreiben und zu professionalisieren. Dass wir ergänzend zu den hervorragenden Referenten, die wir bereits im Programm hatten, sehr kurzfristig noch die Zusage für einen Vortrag von Karlheinz Oehler erhalten haben, freut uns sehr. Er hat als Bürgermeister von Wiernsheim im Enzkreis gerade den European Energy Award in Gold erhalten", so Daniel Bannasch, Geschäftsführer von MetropolSolar Rhein-Neckar.

"Wenn sich am Wochenende im Forum Menschen aus Mannheim und der Region treffen um sich mit der bitter nötigen Energiewende zu beschäftigen, dann ist das die Fortsetzung eines langen Engagements. Bereits 1987 hatte man sich zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema im Forum getroffen. Damals organisierte dies das 'Mannheimer Energiewende-Komitee'. Angesichts des GAUs vom April 1986 in Tschernobyl hatten sich überall solche Komitees gegründet. Bis zum September 1987 gab es bundesweit bereits 300 solcher aktiven Gruppen", betont Bündnis-Sprecher Gerhard Fontagnier.

Weitere Informationen unter www.metropolsolar.de


13.03.2009   Quelle: MetropolSolar Rhein-Neckar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bündnis "Für die Energiewende - Nein zu Block 9",


 

US-Unternehmen Silicon Genesis meldet Photovoltaik-Rekord: monokristalline Silizium-Wafer mit nur 20 µm Dicke

20 µm Solarwafer von Silicon Genesis.
20 µm Solarwafer von Silicon Genesis.

Silicon Genesis (SiGen; San Jose, Kalifornien), Hersteller von Technologien zur Wafer- und Substratproduktion, berichtete am 04.03.2009 dass es erstmalig nur 20 Mikrometer (µm) dünne, biegsame Solar-Wafer hergestellt habe. Die aus monokristallinem Silizium (mono c-Si) bestehenden "Folien"-Wafer sind 125x125 mm groß und sollen laut SiGen robust und sehr flexibel sein. Es handele sich dabei weder um Dünnschicht-Solarzellen noch um Zellen für herkömmliche Wafer, betont das Unternehmen. Das neue Produkt werde deshalb als Folie bezeichnet, um seine physischen Eigenschaften als eigenständiges Material zu beschreiben.   Laut Pressemitteilung stellt die neue Errungenschaft einen wichtigen Fortschritt bei der Entwicklung der unternehmenseigenen, "verschnittfreien" Technologie "PolyMax" zum Schneiden von Waferscheiben aus Silizium-Blöcken dar. Die 20 µm dünne Solar-Folie verbinde die Vorteile des geringen Verbrauchs an Poly-Silizium in der Dünnschicht-Photovoltaik mit den potenziell hohen Wirkungsgraden von Solarzellen aus monokristallinem Silizium, heißt es in der Pressemitteilung.



Dünne PV-Folie soll neue Möglichkeiten für Solaranwendungen eröffnen und die Kosten pro Watt senken

SiGen erwartet, dass die neue Technologie zu dramatisch sinkenden Produktionskosten und im Endeffekt auch zu niedrigeren Kosten pro installiertem Watt Photovoltaik-Leistung führen wird. Die Folie aus monokristallinem Silizium sei Ergebnis der fortlaufenden Forschung und Entwicklung, die das Unternehmen bei der Herstellung von Siliziumscheiben von 50 und 150 µm auf einer Pilot-Linie erzielt habe. Diese Produktionskapazitäten sollen nun für die Entwicklung von Produktionssystemen für eine Produktion im großen Stil genutzt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Verfügbarkeit monokristalliner Solarfolien mit einer Dicke von 20 µm werde Solar-Herstellern neue Anwendungsmöglichkeiten und Formate mit einer kosteneffizienten Produktion eröffnen. Die verschnittfreie Technologie der "PolyMax"-Schneidsysteme erlaube eine sparsame Materialverwendung und die Entwicklung von dünnen, monokristallinen Silizium-Wafern und Folien. "Unsere hocheffiziente 20 µm monokristalline Wafer-Technologie eröffnet der Solarindustrie neue Möglichkeiten", sagte Francois Henley, Vorstand von SiGen. Er erwartet, dass die Flexibilität der Folien die Entwicklung verschiedener neuer Anwendungen anstößt, zum Beispiel in der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV) und für flexible PV. Das "PolyMax"-System und die damit erzielten 20 µm Substrate wurden kürzlich auf der vierten PHOTON "Photovoltaic Technology Show" in München präsentiert.

13.03.2009   Quelle: Silicon Genesis   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Silicon Genesis,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Unternehmen Mounting Systems GmbH für "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert

Indach-Montagesystem für Photovoltaik-Module.
Indach-Montagesystem für Photovoltaik-Module.

Die Mounting Systems GmbH (Rangsdorf), nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter von Gestellsystemen und Modulrahmen für Photovoltaik und Solarthermie, ist für den "Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mounting Systems ist damit eines von 3.366 Unternehmen, die von bundesweit über drei Millionen mittelständischer Unternehmen ausgewählt wurden.  Die Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft der IHK Potsdam schlug das Unternehmen für hervorragende Leistungen nach den fünf Kriterien Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation/Modernisierung, Engagement in der Region sowie Kundennähe und Service/Marketing vor.


120 Mitarbeiter produzieren Montagesysteme für Solaranlagen

Die heutige Mounting Systems GmbH wurde 1993 in Dahlewitz/Berlin gegründet. 1999 erfolgte die Übernahme durch die Hamburger Conergy-Gruppe. Seit September 2008 vertreibt die Mounting Systems GmbH ihre Produkte als eigenständige Gesellschaft am Markt. Auf der inzwischen 12.000 m² großen Produktions- und Lagerfläche arbeiten aktuell 120 Mitarbeiter. Für Geschäftsführer Stefan Spork ist die Nominierung für den "Großen Preis des Mittelstandes" eine Bestätigung für das gewählte Geschäftsmodell: "Seit einem halben Jahr stellen wir unsere Leistungsfähigkeit als eigenständiger Anbieter unter Beweis. Die Nominierung ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Unser Ziel ist es, unser Angebot stets individuell an die Kundenwünsche anzupassen und dabei weiter profitabel zu wachsen."

Bis zum 15. April hat die Mounting Systems GmbH nun Gelegenheit, ihre wettbewerbsrelevanten Angaben für die Juroren in einem Online-Portal zusammen zu stellen. Im September 2009 werden die erfolgreichsten Unternehmen ausgezeichnet.

13.03.2009   Quelle: Mounting Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mounting Systems GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Con Edison will Haushalte und Unternehmen in New York mit Solarstrom versorgen

Con Edison will Haushalte und Unternehmen in New York mit Solarstrom versorgen.
Con Edison will Haushalte und Unternehmen
in New York mit Solarstrom versorgen

Der Energie- und Wasserversorger Con Edison Company (New York City), Tochterunternehmen der Con Edison Inc., berichtete am 05.03.2009, dass er bei der Regulierungsbehörde einen Bewilligungsantrag eingereicht habe für ein auf 18 Monate angelegtes Pilotprogramm zur Erzeugung von Solarstrom für Privathaushalte und Unternehmen in New York sowie für seine eigenen Gebäude. Bis 2011 sind Solar-Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 12 Megawatt (MW) geplant.   Der Antrag unterstütze sowohl die Vorschläge der "Renewable Energy Task Force" von Gouverneur Paterson als auch die Energieziele, die in dem städtischen "PlaNYC" Programm festgehalten seien. Außerdem werde das vorgeschlagene Programm dem Bundesstaat dabei helfen, das Energieportfolio "grüner", vielfältiger und sicherer zu machen. Das Unternehmen will außerdem die aktive Solarindustrie von New York City unterstützen, indem es die häufig leicht zugänglichen Flachdächer von Privatgebäuden und Unternehmen erschließt.


Staatliche, bundesstaatliche und städtische Fördermittel sollen bei der Finanzierung des Solar-Pilotprogramms helfen

"Vom Weißen Haus über Albany bis zum Stadtrat haben wir begriffen, dass erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle dabei spielen werden, unser Land aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu befreien, CO2-Emissionen zu reduzieren und Arbeitsplätze zu schaffen", sagte Gurudatta Nadkarni, Vizepräsident Strategische Planung bei Con Edison. Das Pilotprogramm soll Daten über den Einfluss von Photovoltaik-Anlagen auf das Elektrizitätsnetz liefern und die Kosten sowie mögliche Fördermittel für Solarstrom aufzeigen. Außerdem soll es beitragen, Treibhausgase und den Verbrach fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Das Unternehmen erhofft sich weiter Aufschluss, ob seine Kunden Interesse an Solarenergie haben und will mit den Daten später größere Projekte durchführen. Wenn der Vorschlag des Unternehmens bewilligt wird, könnte das Programm mit großen Solar-Kraftwerken mit einer Nennleistung ab 200 Kilowatt (kW) bis zu 5 MW, mit kleineren Photovoltaikanlagen ebenfalls bis zu 5 MW und mit den unternehmenseigenen Solarstromanlagen bis zu 2 MW Nennleistung ermöglichen. Con Edison setzt auf finanzielle Unterstützung im Rahmen des Konjunkturpakets in Form staatlicher und städtischer Steuerbegünstigungen sowie auf Fördermittel der "Energy Research Development Authority" des US-Bundesstaates New York (NYSERDA). Die Gesamtkosten des Pilotprogramms beziffert das Unternehmen mit rund 20-25 Millionen US-Dollar (15,7-19,7 Millionen EUR). Der Vorschlag kann vollständig herunter geladen werden unter der Internetadresse http://www.coned.com/messages/solarpilot.pdf.

13.03.2009   Quelle: Con Edison Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Con Edison Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Umfrage: Klimaschutz und erneuerbare Energien haben höchste Priorität

Mehr als zwei Drittel der Deutschen wollen z.B. in Solaranlagen investieren.
Mehr als zwei Drittel der Deutschen wollen
z.B. in Solaranlagen investieren.

Die deutsche Bevölkerung macht ihrem Ruf als "Weltmeister für erneuerbare Energien" alle Ehre. Der Schutz des Klimas ist den meisten Deutschen so wichtig, dass sie aus diesem Grund in erneuerbare Energien investieren würden. Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage des Solar-Heizsystemherstellers Solvis. Knapp 70 Prozent der Deutschen möchten demnach in erneuerbare Energien investieren, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und etwas für die Umwelt zu tun. Nur 7,5 Prozent finden hingegen, dass sich die Investition in erneuerbare Energien überhaupt nicht lohnt.  Am stärksten ausgeprägt ist die Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen mit fast 75 Prozent. "Der Schutz des Klimas rückt bei vielen Menschen immer stärker in den Blickpunkt", sagt Helmut Jäger, Geschäftsführer bei Solvis. "Viele möchten selbst aktiv zum Umweltschutz beitragen und sind dafür auch bereit, entsprechende Investitionen zu tätigen."


Wert des Eigenheims steigt durch Investitionen in erneuerbare Energien

Einen großen Anreiz, auf erneuerbare Energien umzusteigen, sehen 53 Prozent der Befragten in der langfristigen Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen. Zudem zeigt der Gasstreit in Russland Spuren: 54 Prozent der Deutschen möchten in erneuerbare Energien investieren, um sich langfristig eine konstante Energieversorgung zu sichern. Den Wert der eigenen Immobilie mit umweltfreundlichen Energien zu steigern - das halten vor allem ältere Menschen für erstrebenswert. Rund ein Drittel der 50- bis 59-Jährigen meint, dass sich eine Umstellung auf saubere Energien auch deshalb lohnt, weil sich dadurch der Wert des Eigenheims maßgeblich steigern lässt.

12.03.2009   Quelle: Solvis GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solvis GmbH & Co KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Ausrüster Roth & Rau kooperiert mit der renommierten University of New South Wales

Silizium-Solarwafer.
Silizium-Solarwafer.

Als führender internationaler Anbieter für die Solar-Branche installiert die deutsche Roth & Rau AG eine moderne Produktionsanlage für Silizium-Solarzellen an der University of New South Wales (UNSW; Sydney, Australien), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die dem Industriestandard entsprechende Solar Industrial Research Facility (SIRF) ermögliche der UNSW die Entwicklung von Silizium-Solarzellentechnologien von der Laborstufe bis hin zur Serienreife. Diese innovativen Technologien sollen in Zukunft auch in die Entwicklung neuer Produkte und schlüsselfertiger Produktionsanlagen bei Roth & Rau einfließen. Die SIRF werde die erste Solar-Forschungs- und Entwicklungsanlage ihrer Art im Raum Asien-Pazifik sein.  "Wir freuen uns, dass die neue Zusammenarbeit mit Roth & Rau bei der SIRF, die auch vom Australian Solar Institute gefördert wird, die Position der führenden Solarzellenforscher Australiens in der Region Asien-Pazifik und darüber hinaus deutlich stärken wird", so der Kommentar von Dr. Richard Corkish, Leiter der UNSW School of Photovoltaic and Renewable Energy Engineering. "Erstmals wird Australien eine Anlage der Weltklasse haben, um seine führende Photovoltaik-Technologie im großen Stil zu demonstrieren, Ingenieure auszubilden und ihnen bessere Möglichkeiten im Kampf gegen die globale Klimaerwärmung zu geben."


Der Raum Asien-Pazifik gilt als Wachstumsmotor für den Photovoltaik-Markt

Professor Martin Green, Executive Research Director des ARC Photovoltaics Centre of Excellence der Universität, kommentierte: "Das ist ein großer Schritt nach vorn. Unsere Studenten bekommen Produktionserfahrung aus erster Hand und die Pilotanlage wird ein dringend benötigter Prüfstand für Forscher aus dem ganzen Land sein." Mit dieser Vereinbarung ist Roth & Rau erstmals in der Region Asien-Pazifik präsent, die als Wachstumsmotor für den Photovoltaik-Markt gilt. Dr. Dietmar Roth, Vortandsvorsitzender von Roth & Rau sagte dazu: "Wir freuen uns, diese Forschungsanlage mit unserer Solarzellen-Produktionsausrüstung und unserer umfangreichen Branchenerfahrung zu unterstützen." Die SIRF soll zur Präsentation der modernen Solarzellentechnologie für einen weltweiten Kundenstamm genutzt sowie zur Schulung von Mitarbeitern und Kunden von Roth & Rau im Hinblick auf moderne Maschinen und Prozesse genutzt werden. "Als Forschungsanlage der Weltklasse wird sie außerdem ein Magnet für erstklassige Forschungsstudenten an der UNSW sein", heißt es in der Pressemitteilung.

12.03.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Studie zur Bereinigung des globalen Photovoltaik-Marktes erwartet deutlich sinkende Modulpreise und 50 % Dünnschicht-Anteil bis 2012

"SunFab" Dünnschicht-Produktionslinie bei
Green Energy Technology (Taiwan).

Das Marktforschungsinstitut Greentech Media (Cambridge, Massachusetts; USA / München) analysiert in der Untersuchung "2009 global PV demand analysis and forecast: the anatomy of a shakeout" den Wandel vom Anbieter zum Käufermarkt und dessen Folgen. Im günstigsten Fall (Basisszenario) gehen die Marktforscher von einem globalen Photovoltaik-Wachstum von 13 % im Jahr 2009 aus, was einem Zubau von 5.091 Megawatt entspräche. Die konservative Prognose des "downside economic Szenario" hingegen erwartet dieses Jahr einen um ein Prozent schrumpfenden Weltmarkt von 4.447 MW. Gewinner der Marktbereinigung wird laut Greentech Media mittelfristig die Dünnschicht-Technologie sein, die bis 2012 einen Marktanteil von 50 erreichen könnte.  Neben dem Basisszenario entwickelten die Autoren, darunter Travis Bradford, Gründer des renommierten Prometheus Instituts (Chicago) ein integriertes Modell, das die vielfältigen Beziehungen und Variablen des komplexen weltweiten PV-Marktes hinsichtlich Angebot und Nachfrage verbindet und analysiert.


Modulpreis pro Watt wird 2010 unter die 2 Dollar-Marke fallen

Aufgrund des Überangebots auf dem Weltmarkt erwartet Greentech Media, dass der durchschnittliche Modulpreis pro Watt im laufenden Jahr unter 2,5 US-Dollar fällt und im Jahr 2010 unter der 2 Dollar-Marke liegen wird. Die Marktforscher erwarten 2009 zudem einen globalen Umsatzrückgang um 15 %: von 14 Milliarden US-Dollar auf 12 Milliarden. In den folgenden Jahren bis 2012 rechnet Greentech Media jeweils mit einem durchschnittlichen Wachstum um ein Prozent.


Dünnschicht soll noch schneller wachsen als erwartet

In einem kostensensitiven Markt, in dem Projektentwickler sich auf eine rasche Amortisation konzentrieren, können sich Dünnschichtmodule immer besser gegen Module mit weniger günstigem Preis-Leistungsverhältnis behaupten und bereits 2012 die Hälfte des Weltmarkts erobern. Bislang waren Studien lediglich davon ausgegangen, dass der Marktanteil der Dünnschichtmodule bis 2010 auf 20 bis 25 Prozent steigen könnte. Doch nicht alle Dünnschicht-Varianten können gleichermaßen punkten: Module auf der Grundlage von Cadmiumtellurid (CdTe) beziehungsweise auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS) werden laut Greentech Media Module aus amorphem Silizium verdrängen, aber nicht vollständig ersetzen.


Netzparität in preissensiblen Märkten bereits in diesem Jahr

In besonders preissensitiven Märkten erwartet Greentech Media schon im laufenden Jahr die so genannte Grid Parity (Gleichheit der Kosten von Solarstrom und Strombezugskosten der Endkunden), welche von mehreren Faktoren abhängt, zum Beispiel die Modultechnologie, das Projektdesign, der Strompreis und der Standort. Die Untersuchung rechnet damit, dass die Netzparität in Deutschland und weiteren Ländern mit Solar-Förderung 2011 oder 2012 erreicht wird. Am schnellsten wird die Grid Parity laut Analyse mit Modulen aus kristallinem Silizium auf japanischen Dächern und bei kommerziellen Dünnschicht-Dächern in Kalifornien erreicht werden.


Über Greentech Media

Greentech Media ist ein integriertes Medien- und Marktforschungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Solaranalysten publizieren unter GTM Research umfassende und datenreiche Marktberichte zu aktuellen Themen, welche die Branche bewegen. Die Marktforscher arbeiten eng mit dem Prometheus Institut for Sustainable Development und dessen bekannten Gründer, Travis Bradford, zusammen. Das Prometheus-Institut ist mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Marktforschung zur Solarenergie das bekannteste und am meisten geschätzte Forschungsinstitut, weit über Amerika hinaus. Neben monatlichen Veröffentlichungen wie z.B. dem PV-Newsletter werden laufend neue Forschungsberichte zu aktuellen Themen der Solarbranche veröffentlicht.

Weitere Informationen zu Greentech Media und zu den Research Reports: Adrian Fopp, Greentech Media; Tel. 089 206099760; E-Mail: fopp@greentechmedia.com

12.03.2009   Quelle: Greentech Media   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green Energy Technology Inc., Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Schüco präsentiert auf der ISH hoch effiziente Solar-Innovationen

Schüco Hybrid-Wärmepumpen-Paket.
Schüco Hybrid-Wärmepumpen-Paket.

Umweltschonend Energie sparen, zugleich Energie gewinnen heißt das Motto der Schüco International KG hat unter dem Unternehmensleitbild "Energy2". Im Mittelpunkt der Präsentation auf der ISH 2009 in Frankfurt stehen zahlreiche solare Neuerungen, die der drohenden Erderwärmung, verursacht durch erhöhten CO2-Ausstoß, nachhaltig entgegenwirken sollen. Der internationalen Öffentlichkeit zeigt der Komplettanbieter und Qualitätsführer im Bereich der erneuerbaren Energien erstmalig die Hybrid-Wärmepumpe. Die Innovation vereine die drei Grundelemente Solar-Kombispeicher, Luft/Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertmodul auf kleinstem Raum - in einem Hightech-Gerät, das die ideale Lösung für die Modernisierung von Heizsystemen mit erneuerbaren Energien in älteren Bestandsgebäuden sei, so der Hersteller.   Mit der Hybrid-Wärmepumpe lässt sich laut Schüco im Ein- und Zweifamilienhaus Kosten sparend der gesamte Bedarf für Heizungsbetrieb und Warmwasserbereitung decken. Die neue Hybrid-Wärmepumpe könne komplett mit regenerative Energien betrieben werden, wenn beispielsweise für das Brennwertmodul Biogas
Verwendet wird.


Nachhaltiger Klimaschutz mit System

"Die größte Energiequelle des Universums ist die Sonne - die größte Gefahr für den blauen Planeten ist die Erderwärmung, verursacht durch erhöhten CO2-Ausstoß. Schüco leistet mit seiner Clean Energy² System Technology einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und schafft die Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg seiner Partner im Schüco Network", so Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. Clean Energy² System Technology - das sei ein umfassendes und bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmtes Produktportfolio, das für die weltweiten Partner und Kunden permanent weiterentwickelt wird. Die Hybrid-Wärmepumpe ist ein Baustein der Clean Energy2 System Technology von Schüco. Zum Produktportfolio gehören neben Solarthermie und Wärmepumpentechnologie Photovoltaik-Lösungen sowie der Bereich Solare Kühlung. "Wer als Verarbeiter, Solarteur, Architekt oder Investor der technologischen Kompetenz und dem verlässlichen Service von Schüco vertraut, ist mit uns gemeinsam schon heute den entscheidenden Schritt voraus", heißt es in der Pressemitteilung.


Wärmeleittechnologie und neue Dünnschichtmodule

Zwei weitere Neuheiten stehen im Fokus des Messeauftritts. So zum Beispiel die Wärmeleittechnologie der Schüco Solarthermie-Kollektoren. Bei dieser werde in einem neuartigen Verfahren und durch besonders hohen Druck die Verrohrung mit Wärmeleitblechen bestmöglich mit dem Absorber verbunden. Neben einer herausragenden Qualität durch hohe industrielle Prozesssicherheit zeichne sich die neue Technologie unter anderem aufgrund der einzigartig hohen Wärmeleitwerte durch ein Höchstmaß an Effizienz, Langlebigkeit und ein hochwertiges Design aus, wodurch die Immobilie auch optisch aufgewertet werde.

In der Photovoltaik präsentiert der Komplettanbieter auf der Frankfurter Messe ein Dünnschichtsystem, bestehend aus Modulen, Montagesystemen und Wechselrichtern. Die neuen Module verfügen über eine aktive Schicht aus amorphem Silizium. Schüco bietet die Module mit flexiblen und effizienten Aufdach-, Flachdach- und Freiland-Montagesystemem sowie als gebäudeintegrierte Lösung an.

12.03.2009   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Initiative für Neue Energien macht sich für Windparks in Thüringen stark

Initiative will neue Energie für Thüringen.
Initiative will neue Energie für Thüringen.

Interessierte Bürger und Gemeinden Mittelthüringens sowie Windparkplaner engagieren sich künftig in der Initiative "Neue Energien für Thüringen". Die Gründung des Aktionsbündnisses wurde aus Sicht der Beteiligten notwendig, weil die Regionale Planungsversammlung Mittelthüringen den Ausbau der Windenergie derzeit vehement verhindere. So wurden in der ersten Offenlegung des Fortschreibungsentwurfes für den Regionalplan Mittelthüringen zur Ausweisung vorgeschlagene Windenergievorranggebiete ohne belegbare Begründung in der zweiten Offenlegung vom 20. November 2008 gestrichen, kritisiert das Aktionsbündnis. Dabei seien die vorgeschlagenen Gebiete ausführlich und über Jahre hinweg auf ihre Verträglichkeit hinsichtlich Umwelt, Landschaftsbild und Beeinträchtigungen für die ansässige Bevölkerung geprüft und in der ersten Offenlegung für geeignet erklärt worden. 

Streichung von Windvorranggebieten verhindert mehr als 70 Megawatt Nennleistung

Die Initiative "Neue Energie für Thüringen" wehrt sich nun gegen die Streichung der Windvorranggebiete. Ab dem 05. März 2009 informiert der interaktive Webauftritt www.neue-energie-thueringen.de über Hintergründe und Aktionen. Zudem planen die Initiatoren die Ansprache der thüringischen Öffentlichkeit sowie die Kontaktaufnahme zu entsprechenden politischen Vertretern. Durch den Wegfall der ursprünglich geplanten Projekte würden mehr als 70 Megawatt Nennleistung aus regenerativen Energiequellen nicht an das öffentliche Netz gehen. Somit müssten jährlich rund 175 Gigawattstunden Strom aus fossilen Energieträgern erzeugt werden, rechnet die Initiative vor. Dies entspräche einem zusätzlichen Ausstoß von über 112 Tonnen Kohlendioxid jährlich (Berechnungsgrundlage: mittlerer CO2-Ausstoß nach deutschem Strommix).


Langfristige regionale Wertschöpfung in der Wirtschaftskrise

Darüber hinaus würden der regionalen Wertschöpfung Investitionsvolumina von insgesamt 150 Millionen Euro fehlen, betont die Initiative. Hiervon könnten vor allem regional agierende Betriebe in hohem Maß Nutzen ziehen, da ein Großteil der Aufträge wie Wegebau, Baugrundgutachten, Fundamentbau, Ausgleichsmaßnahmen und Kabelbau grundsätzlich an ortsansässige Unternehmen vergeben werde. Auch die Gemeinden würden in Millionenhöhe für die öffentlichen Kassen vom Bau neuer Windenergieanlagen profitieren. "Erneuerbare Energien bieten eine langfristige regionale Wertschöpfung, die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise in strukturschwachen Regionen Bürgern und Gemeinden neue finanzielle Möglichkeiten aufzeigen. Zudem wirken regenerative Energien dem Klimawandel auch im Interesse zukünftiger Generationen aktiv entgegen", heißt es in der Pressemitteilung der Initiative für Neue Energien. "Von der Errichtung der Anlagen können die Gemeinden durch zusätzliche Einnahmen profitieren und engagieren sich dabei gleichzeitig noch für den Klimaschutz", erklärt Ralph-Michael Herdler, Bürgermeister der thüringischen Gemeinde Kannawurf.


Initiative "Neue Energie für Thüringen"

Unter der Leitung des im Husumer Haus der Zukunftsenergien ansässigen Entwicklers WKN Windkraft Nord AG unterstützen vor allem thüringische Gemeinden und weitere Windparkplaner die Initiative. Partnerunternehmen der WKN AG sind namentlich EnerPlan Projektentwicklung GmbH, enXco GmbH, eolica wind consult GmbH, GEWI Planungs- und Vertriebs GmbH & Co. KG, Iberdrola Renovables Deutschland GmbH und wpd think energy GmbH & Co. KG.

12.03.2009   Quelle: WKN Windkraft Nord AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WKN Windkraft Nord AG,


 

Emissionshandel und EEG gemeinsam erfolgreich: Neuer DIW-Wochenbericht stützt deutsche und europäische Klima- und Energiepolitik

In den vergangenen Wochen seien verstärkt Stimmen laut geworden, die einen Widerspruch zwischen der deutschen und europäischen Klima- und Energiepolitik ausgemacht haben wollen, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. So gebe es die Auffassung, man könne künftig auf eine Förderung der erneuerbaren Energien verzichten, da mit dem Emissionshandel eine Obergrenze für die CO2-Emissionen der Kraftwerke gesetzt sei. Dies werde im neuen Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) überzeugend widerlegt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßte das Ergebnis: "Die Vorteile der erneuerbaren Energien haben auch die EU und ihre Mitgliedstaaten erkannt. Deshalb gibt es in der EU beides: Emissionshandel und Förderung der erneuerbaren Energien. Weil das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) so erfolgreich ist, haben 20 Mitgliedstaaten eine Mindestvergütung nach deutschem Vorbild." 

Verknüpfung zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Begrenzung des CO2-Ausstoßes im Emissionshandel

Das DIW stelle klar, dass die Zweifel an der deutschen und der europäischen Klima- und Energiepolitik auf falschen Annahmen beruhten. So hätten die Kritiker wichtige energie- und klimapolitische Zusammenhänge außer Acht gelassen und aus vereinfachten Modellüberlegungen weit reichende wirtschafts- und umweltpolitische Schlussfolgerungen gezogen, heißt es in der Pressemitteilung. Sowohl das EEG als ach der Emissionshandel hätten als zentrales Ziel den Klimaschutz. Bewusst sei im Dezember 2008 eine neue EU-Richtlinie zur Förderung der erneuerbaren Energien verabschiedet worden, die Instrumente wie das EEG ausdrücklich vorsieht. "Die EU-Klimaziele bis zum Jahr 2020 basieren auf einer sinnvollen Verknüpfung zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Begrenzung des CO2-Ausstoßes im Emissionshandel: Bei der Festlegung der Gesamtemissionsmenge für die EU wurde das 20-Prozent-Ausbauziel für die erneuerbaren Energien bereits fest verbucht. Für dieses ambitionierte Ausbauziel war es wichtig, dass das EEG bereits in der Vergangenheit die bedeutenden CO2-Minderungspotenziale der erneuerbaren Energien demonstriert hat", heißt es in der Pressemitteilung. Im EEG-Erfahrungsbericht 2007 hat die Bundesregierung festgestellt, dass bislang kein anderes Instrument zu vergleichbaren CO2-Reduktionen geführt hat. Im Jahr 2007 lagen diese bei über 50 Millionen Tonnen.


EEG fördert auch die Technologieentwicklung und Markteinführung

Neben der Minderung der CO2-Emissionen sei es aber auch Aufgabe des EEG, die Technologieentwicklung und Markteinführung bei den erneuerbaren Energien zu fördern, betont das Bundesumweltministerium. Dies sei notwendig, um die langfristigen Klimaziele erreichen zu können. Darüber hinaus schonen die Erneuerbaren endliche Ressourcen und vermindern Risiken bei der Energieversorgung. So lassen sich politische Konflikte um knappe Rohstoffe vermeiden, und die Nutzung der Atomenergie wird verzichtbar. Für eine integrierte Klima- und Energiepolitik sei ein Instrumentenmix notwendig, der die einzelnen Instrumente sinnvoll verschränkt und ihre unterschiedlichen Zielrichtungen berücksichtigt, so das BMU. Neben dem Emissionshandel seien beispielsweise der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Kraft-Wärme-Kopplung oder die Erhöhung der Energieeffizienz von Bedeutung.

Der Wochenbericht 11/2009 "Förderung erneuerbarer Energien und Emissionshandel - wir brauchen beides" wird von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen ausdrücklich unterstützt. Er ist im Internet zu finden unter der Adresse http://www.diw.de

11.03.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Phoenix Solar AG: Vorstand schlägt Erhöhung der Dividendenzahlung vor

Der Vorstand der Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat am 10.03.2009 beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von 0,30 Euro pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,20 Euro). Dieser Beschluss stehe unter dem Vorbehalt der Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 sowie der Zustimmung des Aufsichtsrats, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der Vorstand begründet den Dividendenvorschlag und die Erhöhung der Dividende mit dem sehr erfolgreichen Verlauf des Geschäftsjahres 2008.  Zugleich bestätigt die Phoenix Solar AG ihr Vorhaben einer anlegerorientierten Dividendenpolitik, die dem Unternehmenswachstum und der jeweiligen Geschäftslage entspreche. Alle 6.684.500 derzeit im Handel befindlichen Aktien der Phoenix Solar AG sind dividendenberechtigt. Der endgültige Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung, die am 19. Mai 2009 stattfindet, wird mit der Einberufung zur Hauptversammlung bekannt gegeben.

11.03.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Frühjahrsbefragung 2009: Solarwärme-Branche ist optimistisch

Auf immer mehr deutschen Dächern werden Solarkollektoren installiert.
Auf immer mehr deutschen Dächern werden
Solarkollektoren installiert.

Die Solarthermie-Branche trotzt der Finanz- und Wirtschaftskrise und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Diesen Trend belegt die jährliche Branchenumfrage der Fachzeitschrift Solarthemen unter Kollektorherstellern, Großhändlern und Generalimporteuren. Die seit Jahresbeginn 2009 für Neubauten geltende Nutzungspflicht für erneuerbare Energien (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, kurz: EEWärmeG, bewertet die Mehrheit der Befragten als "sehr gut und wichtig". Die Branchenmanager wünschen sich jedoch mehrheitlich eine Ausweitung der Nutzungspflicht auf den Gebäudebestand. Die Studie erstellte der Europressedienst im Auftrag der Solarthemen. 88 Prozent der Unternehmen glauben, dass der deutsche Solarwärmemarkt 2009 die Rekordmarke von rund 2 Millionen Quadratmetern installierter Kollektorfläche aus dem Jahr 2008 nochmals übertreffen werde.  Mit einem moderaten Wachstum von 0 bis 10 Prozent rechnen 44 Prozent aller Befragten, 23 Prozent gehen für 2009 von einem Wachstum von 10 bis 20 Prozent aus und 21 Prozent erwarten einen noch höheren Zuwachs. Noch deutlich optimistischer fällt die mittelfristige Prognose für den deutschen Solarwärmemarkt aus: Innerhalb der kommenden fünf Jahre rechnet die Mehrheit (51 Prozent) mit durchschnittlichen jährlichen Steigerungsraten von 10 bis 20 Prozent, ein Drittel (33 Prozent) glaubt sogar an ein Wachstum von 20 bis 40 Prozent pro Jahr.


Auf jede dritte verkaufte Heizung kommt eine Solarwärmeanlage

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, bewertet die unabhängige Solarthemen-Umfrage als wichtiges Stimmungsbarometer der Branche: "Klima- und Ölpreisschock haben gewirkt: Auf jede dritte in Deutschland verkaufte Heizung kommt inzwischen eine Solarwärmeanlage. Allein im letzten Jahr stieg die Nachfrage um 120 Prozent. Solarheizungen sind ein ausgezeichneter Konjunkturmotor. Sie sichern Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk und sparen Heizkosten in Milliardenhöhe."


Jedes zweite Solarwärme-Unternehmen plant die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter

Gegenläufig zum Trend in der Weltwirtschaft sehen 93 Prozent der Solarwärme-Unternehmen laut der Solarthemen-Umfrage in den nächsten sechs Monaten keine Entlassungen vor, und immerhin jede zweite Firma plant für den gleichen Zeitraum sogar die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter. Befragt nach möglichen Dämpfern für die Marktentwicklung verweisen die Manager vor allem auf den zuletzt stark gesunkenen Ölpreis und die zunehmende Wirtschaftskrise. Mit dem Ölpreis fällt ein wesentliches Verkaufsargument weg und die Konjunkturkrise zwingt Haushalte dazu, ihre Ausgaben auch für Solarthermie zu überdenken.


Breite Zustimmung zur Nutzungspflicht

"Mit der seit Januar 2009 geltenden gesetzlichen Nutzungspflicht der erneuerbaren Energien zur Deckung des Wärmebedarfs bei Neubauten entsteht ein neuer Absatzimpuls für den deutschen Solarthermiemarkt", sagt Michael Forst, Geschäftsführer des Europressedienstes. Immerhin 60 Prozent der Befragten bewerteten die Nutzungspflicht mit "sehr gut und wichtig". Dennoch bestehe aus Sicht der Branche Nachbesserungsbedarf. 63 Prozent sprechen sich dafür aus, die Nutzungspflicht auch auf Altbauten auszuweiten.


Regierung soll bei der Öffentlichkeitsarbeit nachbessern

Der Aktivität der Bundesregierung zur Förderung der Solarthermie stellen die Unternehmen in diesem Jahr die Schulnote 2,8 aus. Während sowohl das Marktanreizprogramm (Note 2,2) und die Nutzungspflicht nach dem EEWärmeG (Note 2,8) mit gut bzw. befriedigend bewertet werden, ist die Branche mit der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung unzufrieden (Note 3,6). Auf die Frage nach den wichtigsten Faktoren, die den Ausbau der Solarthermie in Deutschland behindern, wurde neben harten Fakten wie Wirtschaftlichkeit und Preis einer Anlage vor allem die Verunsicherung der Bevölkerung und das zu geringe Wissen der Endkunden genannt. Damit korrelieren die Angaben mit der Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung.

11.03.2009   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Solarwärme Plus/Viessmann,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Spanischer Photovoltaik-Hersteller Isofotón unterzeichnet Vertrag über den Bau einer Modulproduktion in Ohio

Das spanische Solar-Unternehmen Isofotón S.A. (Madrid) hat über sein Tochterunternehmen Isofotón North American eine Kooperationsvereinbarung mit dem US-Bundesstaat Ohio geschlossen, um eine neue Solarmodul-Fabrik zu errichten. Die Verwirklichung des Vorhabens hänge ab von Verhandlungen über Fördermittel, den Standort und weitere Aspekte einer Kaufprüfung (due diligence), berichtet Isofotón in einer Pressemitteilung. Die Vertragsunterzeichnung markiere das Ende von Verhandlungen, die bereits 2007 begonnen hatten. Seither habe Isofotón Machbarkeitsstudien durchgeführt, um den Erfolg des Vorhabens sicherzustellen und in diesem Zusammenhang mit hochkarätigen potenziellen Partnern in mehreren Bundesstaaten verhandelt. Darüber hinaus sei die Vereinbarung der erste strategische Schritt, um Versorgungsunternehmen auszumachen, mit denen die Geschäftspläne von Isofotón in den USA entwickelt werden sollen.   Der Gouverneur von Ohio, Ted Strickland, hob die Bedeutung der Übereinkunft im Zusammenhang mit der öffentlichen Unterstützung der Photovoltaik hervor: "Wir sind hoch erfreut, dass Isofotón in Ohio expandieren will", sagte der Gouverneur. "Das würdigt unsere weltweit anerkannten Forschungskapazitäten, die weitsichtige Energiepolitik des Bundesstaates und unsere Stärke bei der Produktion".


60 Megawatt Produktionskapazität geplant

Isofotón sieht Ohio als wichtigen Partner, um im bedeutenden US-Markt zu expandieren und arbeitet zusammen mit dem Beratungsunternehmen MAPA, das sich auf den Markteintritt spanischer Unternehmen in den USA konzentriert. Die künftige Photovoltaik-Fabrik soll Solarzellen, die bei Isofotón in Malaga hergestellt werden, zu Solarmodulen weiterverarbeiten und damit die Auslastung des spanischen Werks verbessern. Die Module sind für den US-Markt vorgesehen und Isofotón erwartet künftig eine bessere Wettbewerbsfähigkeit in diesem Raum. Mit dem Bau der Fabrik soll zwischen 2010 und 2011 begonnen werden, die Produktionskapazität soll anfangs bei 60 Megawatt (MW) liegen.


Starke politische Unterstützung für die Erneuerbaren

Isofotón wertet die USA in den kommenden Jahren als einen der wichtigsten Märkte und ist dort nach eigenen Angaben seit 2004 mit ihrem Tochterunternehmen aktiv. Präsident Obama unterstütze die erneuerbaren Energie kräftig, besonders die Solarenergie, betont das Unternehmen. Unter den Bundessaaten sei Ohio bekannt für sein großes Interesse an den Erneuerbaren und das Engagement für deren Förderung. Bis 2025 will der Bundesstaat eine Gesamtleistung von 820 MW zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen installiert haben.

11.03.2009   Quelle: Isofotón S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Mitsubishi kauft von ACCIONA 34 % des Photovoltaik-Integrators Amper Central Solar

Amareleja PV plant (45.8 ;MWp).
Amareleja PV plant (45.8
;MWp).

Das spanische Infrastruktur-, Energie-, Wasser- und Dienstleistungsunternehmen ACCIONA S.A. berichtete am 4. März 2009, dass die Mitsubishi Corporation (Tokio, Japan) 34 % der Anteile des ACCIONA-Tochterunternehmens Amper Central Solar erworben habe. Amper Central Solar hat das derzeit weltgrößte Photovoltaik-Kraftwerk Amareleja (Moura; Portugal) errichtet. Im Beisein des Vorstandsvorsitzenden von ACCIONA, Jose Manuel Entrecanales, sowie des Vorsitzenden von Mitsubishi Mikio Sasaki, wurde ein Vertrag unterzeichnet, mit dem Mitsubishi auch einen Anteil am Solarpark Amareleja erwirbt. Die Unternehmen betonen, dass diese Transaktion die erste Zusammenarbeit in Sachen erneuerbare Energien sei und kündigten an, gemeinsam weitere Vorhaben zur Nutzung der erneuerbaren Energien umzusetzen und nachhaltige Entwicklungsprojekte durchzuführen.  Die Führung der Unternehmen will aus den Synergien der beiden Organisationen schöpfen, die sich aus den jeweiligen Technologien, Geschäftstätigkeiten und Standorten ergeben. Mitsubushi und ACCIONA seien sich einig, nachhaltige Energiemodelle vorantreiben zu wollen und so die Basis für eine deutliche Expansion der Branche und anderer produzierender Industriegruppen zu schaffen, heißt es in der Pressemitteilung.


45,8 MW-Solarpark Amareleja zeigt die Vorteile der Solarenergie

Mit einer Investition von insgesamt 261 Millionen Euro sei das Solarkraftwerk von Amareleja beispielhaft dafür, wie erneuerbare Energien die regionale wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben können, betont ACCIONA. Es sei das weltgrößte netzgekoppelte Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 45,8 Megawatt Peak (MWp) und produziere jährlich ungefähr 93 Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Amareleja soll helfen, die Energie- und Klimaschutzziele (E4 Energy Efficiency and Endogenous Energies) umzusetzen, damit Portugal seinen Verpflichtungen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen nachkommen kann.

11.03.2009   Quelle: ACCIONA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACCIONA,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Vermont: US-Senator Sanders kündigt Solar-Kraftwerk für Flughafen der National Air Guard an

Am Flughafen der "Air Guard" in Burlington
soll ein großes Photovoltaik-Kraftwerk gebaut
werden.

Bernie Sanders, Senator des US-Bundesstaates Vermont, ließ am 03. März 2009 verlauten, dass er für die Nationalgarde des Bundesstaates einen Zuschuss von 5 Millionen US-Dollar (4 Millionen EUR) gesichert habe, das zum größten Solarenergie-Projekt des Staates beziehungsweise eines der größten Photovoltaik-Vorhaben in den Neuengland-Staaten werden könnte. Laut Pressemitteilung befindet sich das Projekt noch in Planung, soll aber in dem Bau eines großen Photovoltaik-Kraftwerks auf dem Flughafen der Luftwaffenreserve (Air Guard) in Burlington münden, womit ein maßgeblicher Teil des Energiebedarfs dieser Einrichtung gedeckt werden soll.  "Dieses Projekt wird nicht nur der Nationalgarde von Vermont helfen die Elektrizitätsrechnung und den CO2-Fußabdruck zu senken, es wird unseren Bundesstaat auch dabei unterstützen, eine grünere Wirtschaft zu schaffen, die sich mehr und mehr auf nachhaltige Energie stützt", sagte Sanders. "Ich bin davon überzeugt, dass der Energiemix unseres Bundesstaates sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern wird und wir uns mehr auf nachhaltige Energie verlassen werden. Ich hoffe, dass dieses Projekt als Modell dafür dient und andere Vorhaben anstößt", fügte er hinzu.


Neue Energiequellen sollen Emissionen mindern, Arbeitsplätze schaffen und die geopolitische Position der USA verbessern

Sanders, Vorsitzender des neuen "Green Jobs and New Economy"-Unterausschusses des US-Senats, habe den 5 Millionen US-Dollar Zuschuss im Rahmen der Bewilligungsvorlage des US-Verteidigungsministeriums (Department of Defense, DoD) gesichert, heißt es in der Pressemitteilung. Sanders dankte dem Generalmajor und Adjutanten von Vermont, Michael Dubie, für die Unterstützung der Nationalgarde für das Projekt und ihren Willen, Vermont bei der Gewinnung nachhaltiger Energie zu unterstützen. Er betonte außerdem, dass er die Pläne von Präsident Obama zur Umwandlung des Energiesystems der Vereinigten Staaten begrüße. "Wir müssen unsere Energieeffizienz aggressiv verbessern, damit wir weniger fossile Brennstoffe benötigen, und wir müssen nachhaltige Energien wie Wind, Solar, Geothermie, Biomasse und andere weiterentwickeln. Wenn wir unsere Energiequellen ändern, werden wir nicht nur der Klimaerwärmung entgegenwirken, sondern auch unsere geopolitische Position verbessern und langfristig Millionen hoch bezahlter Arbeitsplätze im ganzen Land schaffen", fügte Sanders hinzu.

11.03.2009   Quelle: www.sanders.senate.gov   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.sanders.senate.gov,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SOLON SE erhält Innovationspreis für Photovoltaik-Indachmodul SOLON Black 160/05

Solon-Modul Black 160/05.
Solon-Modul Black 160/05.

Das Indachmodul SOLON Black 160/05 ist mit dem Innovationspreis des "24. Symposiums Photovoltaische Solarenergie" ausgezeichnet worden, berichtet die SOLON SA in einer Pressemitteilung. Das Symposium ist das älteste Solarforum in Deutschland und die wichtigste Technik-Tagung zur Photovoltaik. Die Jury wählte das SOLON Black 160/05 unter elf Bewerbungen aus. Entscheidend gewesen seien das ansprechende Design und der besondere Montagekomfort. Das SOLON Black 160/05 ist komplett schwarz und fügt sich homogen in jede Dachfläche ein. Zudem kommt es ohne herkömmliche Installationssysteme wie Unterspannbahnen, Aluschienen und Modulklammern aus. Weiterhin überzeugte die Juroren der Rahmen aus Polyurethan.  Gemeinsam mit der Bayer MaterialScience AG hat die SOLON SE ein spezielles Verfahren entwickelt, um das Solarmodul mit diesem Rahmen herstellen zu können. Die in den Rahmen eingearbeiteten Bohrlöcher ermöglichen die direkte Montage. Außerdem überlappen sich die Kunststoff-Rahmen der einzelnen Module ähnlich wie Dachziegel und machen das System so zu einem Teil der Wasser führenden Schicht; das Wasser kann somit optimal abfließen.


Das neue SOLON-Indachsystem eignet sich für Dächer mit Neigungen zwischen 22 und 60 Grad; die dazugehörigen Bleche ermöglichen eine Anbindung an alle gängigen Ziegel und Dachsteine. Das SOLON Black 160/05 erreicht laut Hersteller eine maximale Leistung von 180 Watt peak, was einem Wirkungsgrad von 14,06 Prozent entspreche. SOLON garantiert eine Leistung von 90 Prozent für die ersten zehn Jahre und von 80 Prozent für weitere 15 Jahre. Das Symposium Photovoltaische Solarenergie hat den Innovationspreis am 5. März zum neunten Mal vergeben. In der Jury saßen Vertreter des Energieversorgers Badenova AG, des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), des Solar-Unternehmens Energossa und des Forschungsinstituts Fraunhofer ISE.

10.03.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Wärmemarkt: Energieeffizienz als Strategie für eine sichere und umweltverträgliche Wärmeversorgung

Bei der Eröffnung des ISH Technologie- und Energieforums in Frankfurt diskutierten hochrangige Vertreter von Heizungsindustrie und Energiewirtschaft Perspektiven des Wärmemarkts. Die aktuelle energiepolitische Debatte ist geprägt von anspruchsvollen Klimaschutzzielen, starken Energiepreisschwankungen und zugleich von Forderungen nach mehr Importunabhängigkeit. Das Podium war sich einig: Die massive Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden ist eine wesentliche Antwort auf diese Herausforderungen.   "Wenn wir es endlich schaffen, die Modernisierungsquote veralteter Heizungsanlagen zu verdoppeln, könnten wir den Energieverbrauch für die Wärmeversorgung um mehr als 30 Prozent senken. Das spart Kosten, schont das Klima und reduziert unsere Abhängigkeit von Gas- und Ölimporten", betont Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)


Innovativere Systeme kurz vor der Marktreife; erneuerbare Energien spielen eine zunehmend wichtige Rolle

Diese Einschätzung bekräftigt Reinhard Schüler, Mitglied des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE): "Technologisch sind wir gut aufgestellt: Die verfügbaren Technologien bieten bereits ein Höchstmaß an Effizienz. Noch innovativere Systeme stehen kurz vor der Marktreife. Aber: Wir haben ein Umsetzungsproblem, den Stand der Technik auch in den Gebäudebestand zu bekommen."

Eine zunehmend wichtige Rolle bei der Wärmeversorgung spielen die erneuerbaren Energien. Schon heute werden bei 45 Prozent der neuen Heizungsanlagen auch erneuerbare Energien eingekoppelt. Allerdings gibt Prof. Dr. Christian Küchen, Geschäftsführer des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung (IWO), zu bedenken: "Auf längere Sicht werden wir nicht ohne fossile Brennstoffe auskommen. Deshalb sind Hocheffizienztechnologien wie Brennwerttechnik aber auch biogene Brennstoffe von strategischer Bedeutung für die Versorgungssicherheit."


ISH-Forum präsentiert unter anderem Spitzentechnologien Biomasse-Zentralheizungen und Solarthermie-Systeme

Auf dem ISH Technologie- und Energieforum zeigt der BDH internationale Spitzentechnologien für die Wärmeerzeugung in Gebäuden wie Brennwertkessel, Wärmepumpen, Biomasse-Zentralheizungen, solarthermische Systeme und effiziente Klima- und Lüftungstechnik. Auch werden neue Verfahren und Potenziale für die Nutzung biogener Energiequellen präsentiert.

Das ISH Technologie und Energie Forum ist vom 10. bis zum 14. März 2009 in der Galeria 1 Nord, zwischen den Hallen 8 und 9 auf dem Messegelände in Frankfurt zu sehen. Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein hochkarätig besetztes, kostenfreies Vortragsprogramm rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Weitere Informationen unter http://www.bdh-koeln.de.

10.03.2009   Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik Fab Managers Forum: Kosten senken, Innovationen vorantreiben, Netzparität erreichen

Dr. Roth (l.): Photovoltaik auf dem Weg vom Transistorradio zum iPod.
Dr. Roth (l.): Photovoltaik auf dem Weg vom
Transistorradio zum iPod.

"In der Photovoltaik haben wir gute Chancen, die Standards in Europa zu setzen", so Dr. Dietmar Roth, CEO der Roth & Rau AG, Hohenstein-Ernstthal, bei einem Pressegespräch anlässlich des 3. Photovoltaik Fab Managers Forum in Dresden. "Damit Europa auch weiterhin der Solar-Standort Nummer 1 in der Welt bleibt, ist es wichtig, dass die Innovationen wie bisher auch aus Europa kommen. So sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der Branche", betont Roth. Mehr als 200 Manager und technische Experten berieten auf dem 3. Photovoltaik Fab Managers Forum darüber, wie die Hersteller von Solarzellen und -modulen künftig noch enger mit ihren Lieferanten zusammenarbeiten können. Um kosteneffizienter zu werden, setzt die Solar-Branche verstärkt auf Standardisierung und auf Supply Chain Roth Management, die Optimierung der Liefer- und Herstellungskette. 

Sinkende Modulpreise setzen europäische Hersteller unter Druck

Ziel der Standardisierungsbestrebungen in der Photovoltaik-Industrie ist die so genannte "Netzparität". Diese wird erreicht, wenn Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie der Endverbraucherpreis von Steckdosenstrom angeboten werden kann. Die Wettbewerbsfähigkeit der PV-Industrie wird wesentlich davon bestimmt, wie schnell dieser Zeitpunkt erreicht werden kann. Vermutlich werde Solarstrom wesentlich schneller wettbewerbsfähig als bislang angenommen, heißt es in der Pressemitteilung der PV Group. Die Modulpreise seien heute deutlich niedriger als noch vor einem Vierteljahr. Module chinesischer Markenhersteller würden bereits für rund 2,30 Euro pro Watt angeboten, gut ein Drittel billiger als noch im Herbst 2008. Damit wachse der Druck auf die europäischen Anbieter, ihre Produktion zu optimieren und die Kosten deutlich zu verringern.

Die PV Group will die Branche bei diesem Prozess unterstützen. Dabei kann sie auf mehr als 30 Jahre Erfahrung aus der Mikroelektronik aufbauen. Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI) ist die weltweit führende Branchenorganisation, der Ausrüstungs- und Materiallieferanten für die Halbleiterindustrie, sowie der Hersteller von Flachbildschirmen (Flat Panel Displays) und Solarzellen beziehungsweise -modulen.


Standards für Solar-Silizium festlegen

"Der erste Standard für unsere Branche heißt Silizium", erläutert Joachim Nell, Geschäftsführer der Masdar PV GmbH, Erfurt. "Als nächstes müssen wir Standards für die Materialeigenschaften von Silizium festlegen, denn Silizium für die Solarindustrie unterscheidet sich von hochreinem Silizium in der Halbleiterindustrie. Und wir brauchen dringend speziell für die Solarindustrie entwickelte Maschinen."

"Die Standardisierung ist in bestimmten Bereichen innerhalb eines Jahres möglich", meint Dr. Hubert A. Aulich, Vorstand der PV Crystalox Solar AG, Erfurt. "Generell ist Standardisierung aber ein andauernder Prozess, der einer stetigen Optimierung unterworfen ist. Der Druck geht dabei immer von den Branchenschwergewichten aus. Nur sie haben den Einfluss, Standardisierungen für Prozesse und Technologien gegenüber den Equipmentherstellern durchzusetzen."


Internationales Netzwerk soll alle Beteiligten weltweit einbinden

"Die Festlegung von Standards ist für die Solarindustrie überlebensnotwendig", sagt Heinz Kundert, Präsident von SEMI Europe. "Doch das ist ein schwieriger Prozess, weil damit für alle Beteiligten ein hoher Aufwand verbunden ist, und weil die beteiligten Unternehmen dabei sehr unterschiedliche Interessen vertreten. Wir haben viel Erfahrung mit der Moderation solcher Prozesse. Und wir verfügen über das internationale Netzwerk, das erforderlich ist, um weltweit alle Beteiligten einzubinden. Aus diesem Grunde ist die PV Group die ideale Plattform, um auch in der Solarbranche Standards zu vereinbaren. Wir wollen damit nicht zuletzt die Unternehmen dabei unterstützen, die Kosten deutlich zu senken, um auch in einem schwierigen Marktumfeld wirtschaftlich zu arbeiten, bis es gelingt, die Netzparität zu erreichen und neue Märkte zu erschließen."

Bis auch in der Solarbranche Standards für alle wichtigen Materialien und Prozesse verfügbar sind, sei noch viel Arbeit notwendig. Wir stehen noch beim Transistorradio und wollen zum iPod kommen", betont Dietmar Roth.


10.03.2009   Quelle: Masdar PV; Roth und Rau AG; PV Crystalox Solar AG; PV Group; SEMI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV Group,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Gemini Solar baut 30 MW-Solarkraftwerk für Austin Energy in Texas

2 MW PV-Kraftwerk am Denver Airport, entwicklelt von Renewable Ventures (Sharp-Modile).
2 MW PV-Kraftwerk am Denver Airport,
entwicklelt von Renewable Ventures
(Sharp-Modile).

Das Unternehmen Gemini Solar Development Company LLC (San Francisco, Kalifornien) berichtete am 5. 03.2009, dass es für das städtische Energieversorgungsunternehmen Austin Energy (Austin, Texas) ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 30 Megawatt (MW) errichten werde. Laut Pressemitteilung soll die Solarstromanlage auf 1,2 Quadratkilometern städtischen Geländes ungefähr 40 Kilometer vom Stadtzentrum von Austin entfernt gebaut werden. Der Bau des Solar-Kraftwerks werde bis zur Fertigstellung Ende 2010 ungefähr 600 Arbeitsplätze vor Ort schaffen, betont Austin Energy. Es wird dann laut Gemini genügend Solarstrom für 5.000 Haushalte liefern und jährlich ungefähr 27.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.  "Austin Energy ist führend und für Versorgungsunternehmen im ganzen Land beispielhaft", sagte Kristina Peterson, Präsidentin von Gemini. "Wir sind stolz darauf, dieses Vorzeigeprojekt durchführen zu dürfen. Es spiegelt den Willen von Austin Energy wider, verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen und ist ein großer Fortschritt für Texas als weltweit führend in Sachen Energie. Solar ist die neue, kosteneffiziente Energiequelle", fügte Peterson hinzu.


Strombezugsvereinbarung über 25 Jahre

Gemini Solar ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen dem weltgrößten Solarmodul-Hersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China) und dem Finanzierungs- und Entwicklungsunternehmen MMA Renewable Ventures (San Francisco, Kalifornien). Gemini wurde im Oktober 2008 für die Entwicklung und Finanzierung von Solarkraftwerken mit Nennleistungen von 10 MW und mehr gegründet. Das Unternehmen will das geplante Solarkraftwerk als Eigentümer betreiben und den Solarstrom im Rahmen einer für 25 Jahre abgeschlossenen Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) an Austin Energy verkaufen. Für das Kraftwerk sollen Solarmodule aus polykristallinem Silizium von Suntech auf bodenmontierten, einachsigen Nachführsystemen gruppiert werden, die zur maximalen Energieausbeute dem Lauf der Sonne von Osten nach Westen folgen. "Austin Energy demonstriert bei der Durchführung dieses historischen Projekts mit seiner Zusammenarbeit mit Gemini Solar wahre Weitsicht in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit", sagte Matt Cheney, Vorstand von MMA Renewable Ventures. "Mit der langfristigen Strombezugsvereinbarung kann Austin Energy Solarstrom erzeugen, ohne Kapitalinvestitionen für die Installation oder Aufwendungen für den Betrieb des Kraftwerks leisten zu müssen".


Austin will die Nutzung erneuerbarer Energiequelle bis 2020 deutlich ausweiten

Der Stadtrat von Austin hatte 2003 eine strategische Energiepolitik beschlossen, die Austin Energy zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Entwicklung von Projekten verpflichtet. Zentrale Vorgabe ist, bis 2010 eine Solar-Kapazität von 30 MW aufzubauen und bis 2020 rund 100 MW Photovoltaik-Kapazität zu erreichen. "Die Diversifizierung unseres Portfolios an erneuerbaren Energien ist eine unsere Schlüsselstrategien, um unsere Kunden vor den steigenden Preisen und den Schwankungen am Markt für herkömmliche Energien zu schützen", sagte der Bürgermeister von Austin, Will Wynn. "Nun, wo unser Land sich endlich den Herausforderungen der Klimaerwärmung stellt und den Wandel hin zu einer neuen Energie-Wirtschaft vollzieht, wollen wir Austin an die Spitze der Kommunen bringen".

10.03.2009   Quelle: Austin Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Austin Energy,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Erneuerbare Energien: Jahresbericht zur Forschungsförderung präsentiert Spitzentechnologie aus Deutschland

Neuer BMU-Forschungsbericht zu erneuerbaren Energien.
Neuer BMU-Forschungsbericht
zu erneuerbaren Energien.

"Erneuerbare Energien schützen das Klima, sichern die Energieversorgung der Zukunft und schaffen Arbeitsplätze am Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland. Wir entwickeln alle Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien konsequent weiter. Damit helfen wir die Kosten zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2008 zur Forschungsförderung seines Ministeriums. Im vergangenen Jahr hat das Bundesumweltministerium 169 neue Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 150 Millionen Euro bewilligt. Das ist fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Zu den Höhepunkten gehörte 2008 der Auftakt für die Forschung zum Offshore-Testfeld "alpha ventus". Ein weiterer wichtiger Schritt in der Windenergie-Forschung war die Gründung des Fraunhofer Instituts für Windenergieforschung und Energiesystemtechnik, das am 1. Januar 2009 seinen Betrieb in Bremerhaven aufnahm.  Im Bereich der Geothermie wurde ein völlig neuartiger geologischer Online-Atlas fertig gestellt. Damit können die Risiken bei geothermischen Bohrungen deutlich gesenkt werden. Und schließlich wurde zum Jahresende das solarthermische Turmkraftwerk in Jülich erfolgreich an das Netz angeschlossen.


Kostenlose Bestellung; Download im Internet

Der "Jahresbericht 2008 zur Forschungsförderung im Bereich erneuerbarer Energien" enthält viele farbige Fotos, Grafiken und Statistiken. Er kann kostenlos beim Bundesumweltministerium bestellt werden: bmu@broschürenversand.de (Artikelnummer: 2101).

Eine elektronische Version steht zur Verfügung unter: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/4595/. Ab Mai 2009 wird auch eine englische Übersetzung vorliegen.

10.03.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Eckelmann AG: Präzise Solarwafer-Inspektion im Sekundentakt

Solarwafer-Inspektionssoftware von Eckelmann.
Solarwafer-Inspektionssoftware von
Eckelmann.

Die Solarwafer-Produktion stellt hohe Ansprüche an die Qualitätskontrolle. Automatische optische Inspektion durch Machine-Vision-Systeme seien dabei von großer Bedeutung, berichtet die Eckelmann AG (Wiesbaden) in einer Pressemitteilung. Der unternehmensbereich Bildverarbeitung & Intralogistik habe ein System zur Inline-Inspektion von mono- und polykristallinen Rohwafern entwickelt, das Fehler in der Geometrie, Oberflächenfehler und Störungen in der Kristallstruktur zuverlässig erkenne. Darüber hinaus vermesse das System präzise geometrische Eigenschaften wie Kantenlängen, Eckenwinkel und Fasenlängen von quadratischen und pseudoquadratischen Silzium-Wafern. Das System ist laut Hersteller prüfmittelfähig, wobei der Nachweis der Prüfmittelfähigkeit durch vorprogrammierte Abläufe im System teilautomatisch erbracht werden könne.   "Neben Zuverlässigkeit und Präzision besticht das neue Machine-Vision-System vor allem durch die Taktzeit: Bei zwei Bildaufnahmen pro Wafer beträgt die Mess- und Auswertezeit 0,8 Sekunden", heißt es in der Pressemitteilung. Die Transportzeiten eingerechnet könnten mit dem System bis zu 3.600 Wafer begutachtet werden.


10.03.2009   Quelle: Eckelmann AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Detmar Dettmann ist neuer Vertriebsleiter des Solar-Systemanbieters Mp-tec

MP-Tec Vertriebsleiter Dettmann.
MP-Tec Vertriebsleiter Dettmann.

Seit Anfang März ist Detmar Dettmann (55), ehemaliger Geschäftsführer der Conergy Renewable Services GmbH, neuer Vertriebsleiter des Eberswalder Solarsystemanbieters Mp-tec. Dettmann war zuvor vier Jahre als Vertriebsdirektor von Aleo Solar tätig und trug dort wesentlich zum Aufbau des Geschäftes bei. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Vertrieb und umfassender Branchenerfahrung will sich Dettmann nun beim Innovationspreisträger Mp-tec auf den Ausbau des deutschen Vertriebsnetzes und den Aufbau von Vertriebswegen in internationalen Zielmärkten konzentrieren. Als nach eigenen Angaben größter Systemanbieter für erneuerbare Energien in den Neuen Bundesländern plane Mp-tec weitere Stellen im Vertrieb zu schaffen, insbesondere im nationalen Außendienst, heißt es in der Pressemitteilung.   Die Mp-tec GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz im brandenburgischen Eberswalde. Als Systemanbieter für alternative Energien ist Mp-tec europaweit Partner für Fachhändler, Großhändler und Handwerksbetriebe aus den Bereichen Solarstrom, Solarwärme, Montagesysteme, Biomasse, Erdwärme und Heiztechnik. Das 2002 von Geschäftsführer Michael Preißel gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 60 Mitarbeiter.

09.03.2009   Quelle: Mp-tec GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co. KG,


 

Rund 13.000 Besucher auf der Messe "Gebäude.Energie.Technik 2009"

174 Aussteller präsentierten Lösungen zum energieeffizienten Bauen, Sanieren und Modernisieren.
174 Aussteller präsentierten Lösungen zum
energieeffizienten Bauen, Sanieren und
Modernisieren.

Rund 20 Prozent mehr Besucher als bei der Premiere im vergangenen Jahr kamen vom 6. bis 8. März zur Gebäude.Energie.Technik 2009 in Freiburg, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Mit zirka 13.000 Besuchern seien sowohl die Erwartungen der Veranstalter als auch der 174 Aussteller übertroffen worden. Der Marktplatz Energieberatung erwies sich erneut als gelungenes und etabliertes Zentrum des Messekonzepts. Praxisbezogene Fachvorträge und Bauherren-Seminare rundeten das Angebot rund um energieeffizientes Bauen, Sanieren und Modernisieren ab. Die nächste Gebäude.Energie.Technik findet vom 5. bis 7. März 2010 statt.   Veranstalter und Aussteller der Gebäude.Energie.Technik 2009 zeigten sich rundum zufrieden. "Wir haben einen Volltreffer gelandet: Gebäude.Energie.Technik und IMMO haben sich als perfektes Messeduo ergänzt. Besonders gefragt waren Experten zu Finanzierung und Fördermitteln in der Altbausanierung und beim Neubau", betont Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM).


Gelungene Kombination von Messe und Marktplatz zur Energieberatung

Rundum im Einsatz waren die 60 qualifizierten Energieberater auf dem Marktplatz Energieberatung: Im Mittelpunkt der Gebäude.Energie.Technik 2009 liefen knapp 700 Beratungsgespräche, doppelt so viel wie im Vorjahr. Weit mehr als die Hälfte der Ratsuchenden stehen kurz vor der Umsetzung ihrer Altbausanierungsvorhaben. "Das erweiterte Angebot in Fläche und Programm der Gebäude.Energie.Technik wurde vom gut vorinformierten und motivierten Publikum hervorragend angenommen: Die Kombination von Marktplatz Energieberatung und Messe haben viele Besucher in Anspruch genommen", bewertet Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, die drei Messetage. Konkrete Fragen und aktuelle Planungsvorhaben kennzeichneten die Standgespräche und die sehr gut besuchten Vortragsreihen der Gebäude.Energie.Technik. "Viele wollen gezielt energetische Verbesserungen an ihren Gebäuden vornehmen und nutzten im Anschluss an die Beratung das breite Angebot von spezialisierten Fachhandwerkern und Unternehmen auf der Messe", so Johannes Burger, Geschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg, Mitveranstalter der G.E.T. "Der großartige Erfolg der zweiten Auflage der G.E.T ist insbesondere auch der Unterstützung der 'Strategischen Partnerschaft: Klimaschutz am Oberrhein' zu verdanken“, so Johannes Burger weiter.


Energetische Modernisierung im Alltag angekommen

Ein Highlight des letzten Messetages war der klimapolitische Frühschoppen der Handwerkskammer Freiburg, bei dem hochrangige Vertreter aus Politik und Forschung angeregt über die klimapolitischen Herausforderungen der Zukunft diskutieren. Rund 450 Besucher nahmen am Frühschoppen teil. Insgesamt 174 Aussteller präsentierten auf 10.000 Quadratmetern Produkte und Dienstleistungen zu energieeffizienter Heizungs- und Anlagentechnik, ökologischen Baukomponenten und erneuerbaren Energien. "Man spricht nicht mehr darüber, ob saniert wird, sondern wie es fachgerecht umgesetzt wird", ist Hermann Hallenberger, Vorstand der Zimmerei Grünspecht eG in Freiburg, überzeugt. "Noch vor zwei bis drei Jahren waren Hausbesitzer schwer zu überzeugen, dass 14 cm Wärmedämmung im Dach nicht ausreichen, heute wissen alle, dass es unter 24 cm nicht geht. Die unsichere Energiepreisentwicklung der vergangenen Jahre und die Klimaschutzdebatte zeigen, dass energetische Modernisierung keine Ideologie mehr, sondern im Alltag angekommen ist", so Hallenberger weiter.


Zufriedene Aussteller

Positiv äußerte sich auch Hans Berndt, Gebietsleiter Deutschland/Baden-Württemberg Süd, von Ochsner Wärmepumpen GmbH in München: "Auf einen Nenner gebracht: Gigantisch! Rund 75 Prozent unserer Besucher waren Renovierer, die vom Energieberater einen bedarfsorientierten Energieausweis ausgestellt bekamen und gezielt auf den überfälligen Heizungstausch hingewiesen wurden. Wir sind sehr zufrieden und kommen auf jeden Fall wieder."

"Die meisten Hausbesitzer fangen frühzeitig an zu überlegen, was sie zur energetischen Sanierung leisten können. Das haben uns die hochwertigen Kontakte auf der Gebäude.Energie.Technik bewiesen", sagt Gea Fraunhoffer, Diplom-Ingenieurin (FH) und Gebäudeenergieberaterin von zero-Therm Ingenieurbüro für Gebäude-Energie-Analyse, Freiburg. "Viele freuen sich, dass ihnen die Arbeit rund um Fördermittel-Anträge vom Gebäudeenergieberater abgenommen wird", erklärt Fraunhoffer.


Vorträge des Rahmenprogramms gut besucht

Gezielte Fragen und volle Besucherreihen gab es auch in den Vorträgen des Rahmenprogramms: Experten aus der Praxis informierten in rund 60 Kurzreferaten, Fachvorträgen und Nutzerseminaren über Aktuelles aus der Praxis zum Thema Energieeffizienz in Gebäuden. Auf der Immobilienmesse IMMO 2009, die am Wochenende parallel in Halle 1 stattfand, fanden rund 7.000 Bauherren, Investoren und Wohnungssuchende aktuelle Angebote zu Immobilien als Kapitalanlage und zur Altersvorsorge. Über 80 Makler, Bauträger und Finanzdienstleister boten Bestandsimmobilien und Neubauprojekte sowie die passende Finanzierung. Viele informierten sich auch in den sehr gut besuchten Fachvorträgen zu alternativem Wohnen im Alter und zum Immobilienangebot rund um Freiburg.

09.03.2009   Quelle: Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FWTM,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SunRay Renewable Energy will 25 MW-Freiflächen-Solarkraftwerk in Italien bauen

Die SunRay Renewable Energy mit Sitz auf Malta meldet in einer Pressemitteilung den Baubeginn eines Photovoltaik-Großprojekts in Italien. Der Solarpark in Montalto di Castro (Provinz Viterbo, Region Latium) werde für SunRay errichtet und soll durch das Tochterunternehmen Cassiopea PV betreiben werden. Mit zirka 80.000 Solarmodulen und einer Gesamt-Nennleistung von 24 Megawatt soll das Solarkraftwerk jährlich rund 40.000 Megawattstunden (MWh) Solarstrom erzeugen und auf diese Weise rund 22.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden, berichtet SunRay. Damit trage das Solar-Kraftwerk wesentlich zum Erreichen der italienischen Klimaziele im Rahmen des Kyoto-Protokolls bei.  Für die Bauarbeiten sollen in den ersten 12 Monaten mehr als 200 Personen beschäftigt werden, nach Fertigstellung sollen mehr als 20 Mitarbeiter das Kraftwerk 25 Jahre lang betreiben. Der Bau sorge durch den Bedarf an Ingenieuren und Spezialisten für den Landschaftsbau sowie in der Gastronomie für lokale Wertschöpfung, betont SunRay.


Neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort

Sunrays Entwicklungschef Giora Salita kommentiert: "Dieses Vorhaben ist in Übereinstimmung mit unseren Geschäftsprinzipien entwickelt worden, die vorsehen, die Wertschöpfung vor Ort sicherzustellen und auszubauen. Wir haben eng mit der Region Latium und der Provinz Viterbo zusammengearbeitet sowie mit dem Netzbetreiber Terna und vor allem mit der Bevölkerung von Montalo, die sowohl von den neuen Arbeitsplätzen als auch von zusätzlichem Umsatz in den nächsten 25 Jahren profitieren wird. Wir erwarten, dass dieses Projekt einen Trend setzen wird und erneuerbare Energien sowohl in Grundschulen auch an weiterführenden Schulen thematisiert werden, zunächst in Montalto di Castro, dann in der Region Latium und sogar darüber hinaus."


Verhandlungen mit einem weltweit führenden Photovoltaik-Systemintegrator

Obwohl der Solarpark einer der größten seiner Art in Europa werden soll, werde das Solar-Kraftwerk nahtlos an die Landschaft angepasst, betont Sunray Renewable Energy. Die Photovoltaikanlage sei entworfen worden, um das Ökosystem zu schützen, indem neue Vegetation ermöglicht wird und künftig Gras außerhalb und im Solarpark wachsen könne. "Wir befinden uns in der abschließenden Verhandlungsphase hinsichtlich der Beschaffung und Installation mit einem der weltweit führenden Photovoltaik-Systemintegratoren", sagte Yoram Amiga, Vorstand von SunRay Renewable Energy. Die Solarstrom-Produktion in Montalto di Castro werde den Verbrauch vor Ort weit übersteigen und der Solarpark könne mit der Solarstrom-Netzeinspeisung einen wichtigen Beitrag zur italienischen Stromversorgung leisten.

09.03.2009   Quelle: SunRay Renewable Energy group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Payom Solar AG startet mit Photovoltaik-Rekordauftrag in das neue Jahr

Payom Solar-Vorstand Truelsen: Solarmarkt bleibt trotz Wirtschaftskrise interessant.
Payom Solar-Vorstand
Truelsen: Solarmarkt
bleibt trotz Wirtschaftskrise
interessant.

Der Photovoltaik-Systemintegrator Payom Solar AG (Merkendorf) berichtet in einer Pressemitteilung über einen überaus erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2009. Der Gesellschaft sei es gelungen, einen bedeutenden Auftrag zum Bau einer Freiflächenanlage mit einem Gesamtvolumen von 2,1 Megawatt (MW) zu akquirieren. Damit generiere die Payom Solar AG allein aus diesem Geschäft ein Umsatzvolumen von mehr als sechs Millionen Euro, was rund 16 % des von SES Research prognostizierten Gesamtjahresumsatzes für 2009 entspreche.   Für das Gesamtjahr 2009 ist der Vorstand der Payom Solar AG aus heutiger Sicht sehr optimistisch, erneut einen Umsatz- und Ergebnisrekord zu erzielen. "Investoren können neue Anlagen durch die gefallenen Modulpreise trotz der gesunkenen Einspeisevergütungen mit einer deutlich höheren Rendite betreiben als in der Vergangenheit. Die aktuelle Auftragslage und die Anzahl der qualifizierten Angebotsanfragen lassen darauf schließen, dass trotz der Wirtschaftskrise der Solarmarkt für den Endkunden sehr interessant bleibt", so Vorstand Jörg Truelsen.

09.03.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Indien: ACME will solarthermische Kraftwerke mit einer Nennleistung von bis zu 1 GW bauen

Computersimulation eines 46MW-Moduls mit Technologie von eSolar.
Computersimulation eines 46MW-Moduls
mit Technologie von eSolar.

Das US-Unternehmen eSolar Inc. (Pasadena, Kalifornien), Hersteller von modularen, skalierbaren solarthermischen Kraftwerken berichtete am 3. März, 2009, dass die ACME-Gruppe (Haryana, Indien) in den kommenden zehn Jahren Kraftwerke mit Technologie mit einer Nennleistung von bis zu 1.000 Megawatt (MW) in Indien bauen will. Laut Pressemitteilung hat eSolar den Technologiekonzern ACME als Hauptlizenznehmer ausgewählt, der eSolar exklusiv in Indien vertreten soll.  Die Vereinbarung verbinde die Ressourcen beider Unternehmen zur vollständigen Umsetzung von Solar-Projekten von der technologischen Entwicklung über die Produktion von Systemkomponenten bis hin zum Betrieb der Kraftwerke. Laut Pressemitteilung will ACME außerdem 30 Millionen US-Dollar (23,7 Millionen EUR) in eSolar investieren. "eSolar hat es als erstes Unternehmen geschafft, Solarenergie wettbewerbsfähig mit fossilen Brennstoffen zu machen", sagte Bill Gross, Vorstand von eSolar. "Die 30 Millionen US-Dollar-Investition von ACME beweist das Vertrauen in unsere Technologie. Wir engagieren uns mit hervorragenden Partnern wie ACME, um so schnell wie möglich Solarkraftwerke rund um den Globus zu realisieren".


Bis zu 1.000 MW Solarthermie-Kapazität geplant

Die Partnerschaft mit ACME sei die erste internationale Lizenzvergabe, berichtet eSolar. Als Hauptlizenznehmer werde ACME solarthermische Kraftwerke in Indien finanzieren, errichten und betreiben, aber auch anderen Unternehmen die eSolar-Technologie zum Bau von Solarkraftwerken verfügbar machen. Laut Pressemitteilung hat ACME bereits Verhandlungen über Strombezugsvereinbarungen mit einer Nennleistung von insgesamt 250 MW geschlossen, mit dem Bau des ersten Projekts mit 100 MW Leistung soll noch in diesem Jahr begonnen werden. ACME plane in den nächsten zehn Jahren Solar-Kraftwerke mit einer Nennleistung von insgesamt bis zu 1.000 MW in Indien zu errichten, heißt es weiter. "Die Systeme von eSolar stellen eine praktikable, kosteneffiziente Lösung dar, um die wachsende Nachfrage nach Energie in Indien schnell und skalierbar zu decken", sagte Manoj Upadhyay, Vorstandsvorsitzender der ACME-Gruppe. Atul Sabharwal, Geschäftsführer des Unternehmens kommentierte: "Unsere Zusammenarbeit mit eSolar ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung des gemeinsamen Ziels, zu fossilen Brennstoffen wettbewerbsfähige Solar-Kraftwerke bereitzustellen".


09.03.2009   Quelle: eSolar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ESolar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

1. Deutsch-Amerikanische Energietage: Konferenz zum Aufschwung der regenerativen Energien in den USA

Große Solarkraftwerke liegen in den USA im Trend.
Große Solarkraftwerke liegen in den USA im
Trend.

Die erneuerbaren Energien erleben in den USA einen starken Aufschwung. US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der amerikanischen Energieversorgung innerhalb der nächsten drei Jahre zu verdoppeln. Jährlich will er 15 Milliarden US-Dollar in saubere und effiziente Energietechnologien investieren. Wie deutsche Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren können, darüber informieren die "1. Deutsch-Amerikanischen Energietage" vom 30. März bis zum 2. April 2009 in Berlin unter dem Titel "Renewable Energy Boom USA". Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA). Schirmherr der Konferenz ist Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der "Transatlantischen Klimabrücke". Er und Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg werden die Eröffnungsreden halten.   Zu den bestätigten Rednern gehören auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die Gouverneurin von Michigan, Jennifer M. Granholm, und der Präsident des American Council on Renewable Energy, Michael Eckhart.



Informationen zum Markteinstieg für Unternehmen aus den Branchen Wind-, Solar- und Bioenergie

Am ersten Tag der Konferenz liefern hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft einen Überblick über die neue US-Energiepolitik und den US-Markt für erneuerbare Energien. Darauf folgen drei Tage mit praxisnahen Informationen zum Markteinstieg für Unternehmen aus den Branchen Wind-, Solar- und Bioenergie. Mitveranstalter sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien sowie Germany Trade and Invest, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Partner der Konferenz sind der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Windenergie (BWE), Berlin Partner, der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sowie die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham). Medienpartner ist die Zeitung Energie & Management.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung stehen im Internet unter: http://www.dae-konferenz.de

09.03.2009   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarwärme: Rotex präsentiert neue Generation der Solaris-Kollektoren

Solaris-Kollektoren von Rotex.
Solaris-Kollektoren von Rotex.

Das Solarthermie-System ROTEX Solaris arbeitet als druckloses Drain-Back-System und dient zur solaren Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung ohne Frostschutzmittel. Bei den Rotex Solarkollektoren der neuen Generation sei der Wirkungsgrad weiter verbessert, berichtet die ROTEX Heating Systems GmbH in einer Pressemitteilung. In Zusammenarbeit mit dem Prüfzentrum SPF entwickelten die Solar-Spezialisten von Rotex einen Kollektor, der für eine maximale Wärmeausbeute optimiert wurde. Auch das Design der Solaris-Kollektoren wurde überarbeitet. Diese sind nun einen Zentimeter flacher und dank des abgerundeten Rahmenprofils optisch gefälliger. Durch die größere Aperturfläche erhöhe sich der Wirkungsgrad nochmals, betont der Hersteller. 

Einfache Installation

Die Solaris-Kollektoren punkten mit einem außergewöhnlich einfachen Montagesystem, betont Rotex: So lassen sich die Montageschienen durch ein innovatives Haltesystem sicher in den Dachhaken einrasten, ohne dass zusätzlich verschraubt werden muss. Die Kollektoren werden dann nur noch in die dafür vorgesehenen Sicherungshaken auf den Montageschienen eingehängt. Eine clevere Konstruktion sorge dafür, dass sich Sicherungshaken und das Gegenstück dazu an den Kollektoren praktisch nicht verfehlen können. Der Anschluss der Solarleitung und die Verbindung der Kollektoren untereinander funktioniere aufgrund eines patentierten Schnellverschlusses ebenso schnell wie sicher. Das erleichtere die Montage auf dem Dach und spare Arbeitszeit.


Druckloses Drain-Back-System

Wie bereits die Vorgängermodelle arbeitet die neue Generation der Solaris-Kollektoren drucklos. Dabei pumpt die Anlage das drucklose Speicherwasser direkt in die Solarkollektoren. Anschließend wird das gewonnene Warmwasser unmittelbar in den Speicher eingeschichtet. Der Umweg über einen Wärmetauscher entfällt. Das erhöhe den Wirkungsgrad der Solarwärmeanlage maßgeblich und spare gleichzeitig Investitionskosten, da auf teure Bauteile wie Ausdehnungsgefäß, Überdruckventil und Manometer verzichtet werden kann.


Frostschutzmittel überflüssig; Überhitzung im Kollektor ausgeschlossen

Die Solaris-Kollektoren werden nur dann mit Wasser versorgt, wenn das System auch tatsächlich Wärme aufnehmen kann, betont der Hersteller. Ist kein Wärmeertrag zu erwarten oder der Speicher vollgeladen, wird der Wasserkreislauf gestoppt und die Kollektoren entleeren sich automatisch. Das habe zwei Vorteile: Bei Frostgefahr sei nie Wasser in den Kollektoren, auf teures Frostschutzmittel könne verzichtet werden. Gleichzeitig sei eine Überhitzung und Dampfbildung im Kollektor ausgeschlossen.

Die Rotex Solaris-Kollektoren sind nach Angaben des Unternehmens für drucklosen Betrieb optimiert. Die neue Kollektorgeneration sei so ausgelegt, dass sie auch als Druckanlage installiert werden kann, sofern die baulichen Gegebenheiten einen drucklosen Betrieb nicht zulassen. In diesem Fall muss dann ein Wärmetauscher zwischengeschaltet werden, um die Wärme in den Speicher einzuschichten.


09.03.2009   Quelle: ROTEX Heating Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROTEX Heating Systems GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Von Solarthermie bis Wasserkraft: Neuer Studiengang "Erneuerbare Energien" an der Uni Stuttgart

Erneuerbare Energien und Verfahren zur Steigerung der Energieeffizienz sind gefragte Zukunftstechnologien. Die Branche zählt zu den wachstumsstärksten Wirtschaftsbereichen Deutschlands und auch auf globaler Ebene wird ihre Bedeutung zunehmen. Die Nachfrage nach qualifizierten, international ausgerichteten Ingenieurinnen und Ingenieuren im Bereich der erneuerbaren Energien steigt deshalb seit Jahren. Dieser Entwicklung trägt die Universität Stuttgart mit der Einrichtung des neuen Bachelor-Studiengangs "Erneuerbare Energien" Rechnung. Ab dem Wintersemester 2009/2010 bereitet die Uni junge Menschen auf die vielfältigen Tätigkeitsfelder dieser Wachstumsbranche vor.   Jede Form von Energiewandlung, beispielsweise in thermischen Solar-Kollektoren oder in einem Windrad, unterliegt spezifischen physikalisch-technischen Prinzipien. Diese technologische Vielfalt innerhalb der erneuerbaren Energien spiegelt der interdisziplinäre Aufbau des Studiengangs mit Modulen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik, der Informatik sowie aus der Luft- und Raumfahrttechnik wider.


21 Institute aus sieben Fakultäten arbeiten für den Studiengang zusammen. Im Grundstudium werden mathematisch- naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen gelehrt. Ab dem vierten Semester wählen die Studierenden einen der drei Bereiche "Elektrische Energiesysteme", "Thermische Energiesysteme" oder "Kinetische Energiesysteme" aus. Nach Abschluss des Bachelor-Studiengangs haben die Absolventen die Möglichkeit, ihr Studium in verschiedenen Masterstudiengängen der Uni Stuttgart zu vertiefen.

Die Studierenden lernen die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Konzepte und Technologien für den privaten, industriellen und kommunalen Bereich kennen. So können sie die Potenziale und die Wirtschaftlichkeit der Solarthermie und der Photovoltaik über die Windenergie bis hin zur Wasserkraft und Biomasse sowie deren Integration in das Energiesystem quantitativ einschätzen.


Seit mehr als einem halben Jahrhundert werden in Stuttgart erneuerbare Energien erforscht

Die Forschung zu erneuerbaren Energien, insbesondere der Nutzung von Wind- und Solarenergie, hat an der Uni Stuttgart eine lange Tradition. Anfang der 1950er Jahre entwickelten Forscher gemeinsam mit der Industrie Vorläufer moderner Windenergieanlagen. In den siebziger Jahren forschte eine Institutsgemeinschaft der Uni auf den Gebieten der Solarthermie, der Photovoltaik und der Herstellung und Speicherung von solarem Wasserstoff. Zudem wurde 2004 an der Uni Stuttgart der erste deutsche Lehrstuhl für Windenergie als Stiftungsprofessur eingerichtet und 2008 der Stiftungslehrstuhl Wasserkraft.

Weitere Informationen zum Studiengang im Internet unter http://www.ee.uni-stuttgart.de sowie bei Prof. Stefan Tenbohlen, Institut für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH), Tel. 0711/685-67870, e-mail: stefan.tenbohlen@ieh.uni-stuttgart.de

08.03.2009   Quelle: Universität Stuttgart   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Stuttgart,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Forschung: Sonnenenergie zur Erzeugung von sauberen Treibstoffen nutzen

Photosynthese und Photovoltaik können Energie für die Mobilität liefern.
Photosynthese und Photovoltaik können
Energie für die Mobilität liefern.

Die diesjährige Tagung "Light-Harvesting Processes (LHP09)" beschäftigt sich vom 10. – 14. März 2009 mit der Nutzung solarer Energie zur Produktion sauberer Treibstoffe. Prof. Dr. Alfred Holzwarth vom Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie in Mülheim a. d. Ruhr hält den Einführungsvortrag. Er wird die Forschungsziele vorstellen, die erforderlich sind, um die solare Energieversorgung der industriellen Gesellschaften in den kommenden Jahrzehnten zu ermöglichen. Die Tagung befasst sich mit der Umwandlung von Sonnenlicht in natürlichen und künstlichen Photosystemen. Die Lichtsammelkomplexe in diesen Systemen sollen künftig als Blaupausen für die Konstruktion neuartiger Solarzellen dienen, die im wesentlichen aus organischen Bestandteilen aufgebaut sind.  Prof. Holzwarth wird zum Einstieg in das Thema einen allgemein verständlichen Vortrag mit dem Titel "Harnessing Solar Energy for the Production of Clean Fuels" halten.


Sonnenenergie steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung, doch die Zeit wird knapp

Die einzige Energiequelle, die auf der Erde in nahezu unbegrenztem Umfang zur Verfügung steht, ist die Sonnenenergie. In einer Stunde erreicht mehr Sonnenenergie die Erde als für die Energieversorgung der gesamten Weltbevölkerung pro Jahr benötigt wird. Um diese Energiequelle effizient nutzen zu können, sind jedoch grundlegende Durchbrüche in Wissenschaft und Technik erforderlich. Diese Entwicklungen werden teilweise Jahrzehnte beanspruchen und somit wird die Zeit für die dringend erforderlichen Lösungen zur Sicherstellung der künftigen solaren Energieversorgung bereits jetzt knapp. Die Forschungs- und Wissenschaftspolitik in den Industriestaaten dürfe daher keine Zeit mehr verlieren, um umfassende koordinierte Forschungsprogramme zu etablieren, die zu grundlegenden wissenschaftlichen Durchbrüchen bei der Umwandlung von Solarenergie, sowohl in Elektrizität als auch in speicherbare Treibstoffe führen könnten, so Prof. Holzwarth.

Weitere Informationen: http://lhp-bayreuth.de/



08.03.2009   Quelle: Universität Bayreuth   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Bayreuth,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Westfa: "Discovery-Tour 2009" präsentiert Komplettsystem mit Wärmepumpe und Solarthermie

WESTFA-Wärmepumpe
WESTFA-Wärmepumpe
"Extrotherma".

Die Westfa GmbH (Hagen) geht vom 12. März bis zum 1. April 2009 auf Roadshow. In sieben Städten zeigt das Hagener Unternehmen seine innovativen Heizungssysteme. In einem außergewöhnlichen Ambiente können sich Kunden und Fachbesucher intensiv über die Wärmepumpe "Extrotherma", die Komplettheizung "Multitherma" und das solare Wärmepumpensystem "Therma" informieren. Mit der "Discovery-Tour" setzt Westfa in diesem Jahr auf lokale Veranstaltungen. Deutschlandweit zeigen die Hagener Solar-Profis ihre regenerativen Heizungssysteme. Mit der Präsentation von komfortablen und umweltfreundlichen Komplettlösungen stehe die Veranstaltungsreihe dabei ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig soll der exklusive Rahmen intensiven Informationsaustausch und persönliche Begegnungen ermöglichen.  Mit Therma exklusiv zeigt Westfa ein Komplettsystem für Heizung und Warmwasserbereitung, das erstmals Wärmepumpe und Solarwärme miteinander verbindet. Zudem stellt Westfa die flexible Komplettheizung Multitherma und die leistungsstarke Wärmepumpe Extrotherma vor.

So außergewöhnlich wie die Produkte ist auch das Ambiente, in dem die Westfa-Veranstaltungsreihe stattfindet. Das Unternehmen lädt seine Gäste ins Planetarium ein, ein Ort, der im wahrsten Sinne des Wortes Perspektiven zulassen und eröffnen soll. Perspektiven, die auch der mit zwei Oscars ausgezeichnete Film "Eine unbequeme Wahrheit" aufzeigt, den Westfa den Besuchern der Roadshow in einer Kurzversion zeigt. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, auf regenerative Energien zu setzen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt das durch Funk und Fernsehen bekannte Comedy-Duo "Lonely Husband".

Im Anschluss nimmt sich das Westfa-Team um Geschäftsfeldleiter Umwelttechnik Bernhard Mertel ausführlich Zeit, um Fragen zu beantworten. Ein kulinarisches Verwöhnprogramm, dem außergewöhnlichen Rahmen entsprechend, runde den Abend ab.

Die Termine der Roadshow "Discovery-Tour 2009" im März: 12.03. Bochum; 16.03 Berlin; 17.03 Jena; 23.03 Mannheim; 26.03. Hamburg; 30.03. Nürnberg. Am 1. April ist die Roadshow zu Gast in Ludwigsburg

08.03.2009   Quelle: WESTFA GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WESTFA GmbH,


 

Freiberger Solar-Kraftwerk feierte ersten Geburtstag: Solarstrom-Ertrag übertrifft Prognose

Solarstromanlage der Wörtz GmbH in Freiberg.
Solarstromanlage der Wörtz GmbH in Freiberg.

Seit einem Jahr betreibt die Maler Wörtz GmbH ihre Photovoltaik-Anlage auf dem firmeneigenen Hallendach in Freiberg am Neckar. Der dabei erwartete Ertrag aus dem Verkauf des von der Anlage produzierten Solarstroms sei von den tatsächlich erzielten Erlösen deutlich übertroffen worden, berichtet die SolarConsult AG in einer Pressemitteilung. Helmut und Olaf Wörtz ziehen eine positive Zwischenbilanz zum ersten "Geburtstag" ihrer Solarstromanlage: "Die Reduktion des CO2-Ausstoßes wie auch die Verringerung des Einsatzes fossiler Energieträger ist eines der bedeutendsten Themen unserer Zeit, aber man muss schon bei sich selbst anfangen, um da nachhaltig was zu verändern", meint Olaf Wörtz, Geschäftsführer der Maler Wörtz GmbH. Diesem Gedanken folgend sei vor gut einem Jahr deshalb eine Photovoltaik-Anlage mit 156 Solarmodulen und einer Gesamtleistung von 26,56 Kilowatt (kWp) bei der Solarconsult AG aus Freiberg am Neckar bestellt worden. 

Lohnende Investition nun noch profitabler

Wie bei den firmeneigenen Arbeitsleistungen sei auch beim Anbieter der Solarstromanlage höchstes Augenmerk auf die Qualität von Produkt und Ausführung gelegt worden. "Besonders angenehm war für uns, dass wir nach Vergabe des Auftrages keine weitere Arbeit mit diesem Projekt hatten, da die Solarconsult AG alles in einem Rundum-Sorglos-Paket für uns erledigt hat", erläutert Olaf Wörtz. Dieses Paket umfasse auch eine Prognoserechnung, um die Anlagenrentabilität absehen zu können. Die dort errechneten Erträge seien im vergangenen Jahr noch übertroffen worden, was die Investition nun noch profitabler mache. Das innovative Verschaltungskonzept basierend auf den Wechselrichtern der Baureihe "SolarInvert" mache diese PV-Anlage verschattungstolerant. Somit sei es möglich gewesen, trotz Dachaufbauten jeden Quadratmeter Dachfläche zu nutzen.

"Nach einem Jahr als 'Kraftwerksbetreiber' sind wir uns sicher, dass die Entscheidung für das Angebot der Solarconsult AG ein echter Glücksgriff für uns war", sagt Olaf Wörtz. "Leider haben wir keine weiteren Dachflächen mehr zur Verfügung, sonst würden wir sofort nachkaufen, zum einen wegen der Erträge für uns selbst und zum anderen für eine bessere Zukunft mit einer saubereren Umwelt für die nachfolgenden Generationen."


07.03.2009   Quelle: SolarConsult AG; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarConsult AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Auf dem Weg zum Nullemissions-Landkreis: Cochem-Zell ist "Energie-Kommune" des Monats

Biogasanlage im Landkreis Cochem-Zell.
Biogasanlage im Landkreis Cochem-
Zell.

Der rheinland-pfälzische Landkreis Cochem-Zell ist "Energie-Kommune" des Monats März 2009. Mit diesem Titel zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte aus und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. Cochem-Zell produziert schon heute mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als die rund 65.000 Einwohner verbrauchen. "Die erneuerbaren Energien sind ein unverzichtbarer Faktor auf dem Weg zum Nullemissions-Landkreis Cochem-Zell", betont Landrat Manfred Schnur. Einstimmig habe der Kreistag das Ziel erklärt: Cochem-Zell soll "Nullemissions-Landkreis" werden. Da in naher Zukunft nicht alle CO2-Emissionen dort eingespart werden können, wo sie entstehen, beispielsweise beim Verkehr, sollen die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz eine rechnerische Null in der Region ermöglichen.   Bis 2020 sollen bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Weitere Zielmarken und Maßnahmen werden momentan in einem Klimaschutzkonzept ausgearbeitet.


100 Kommunen stellen die Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien um

"Nur die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz, zwei Seiten derselben Medaille, leisten einen kostengünstigen Beitrag zum Klimaschutz. Das Engagement der Kommunen ist besonders wichtig für das Erreichen der anspruchsvollen Klimaschutzziele der Bundesregierung", betont Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Bekanntgabe der Energie-Kommune. Neben Cochem-Zell stellen noch über 100 weitere Kommunen in Deutschland ihre Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien um oder haben es schon getan. Drei Kommunen dieser neuen Bewegung in Deutschland werden im Film "kommunal erneuerbar - So wird’s gemacht" präsentiert. Der Film steht allen Interessenten zur Verfügung unter http://www.kommunal-erneuerbar.de.


Kongress "100 % Erneuerbare-Energie-Regionen" im Juni

Weitere Anregungen für eine solare Energiewende vor Ort gibt der Kongress "100% Erneuerbare-Energie-Regionen – Umsetzungsstrategien für Kommunen und Landkreise" am 16./17. Juni 2009 in Kassel. Städte und Gemeinden erhalten wertvolle Hinweise, was zu tun ist: von der Finanzierung, über den rechtlichen Rahmen bis hin zu Fragen der Bürgerbeteiligung. Veranstalter sind das Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet), die Agentur für Erneuerbare Energien und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Unterstützt wird der Kongress durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Schirmherr ist der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es im Internet unter http://www.100-ee-kongress.de


07.03.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.,


 

ATS bringt erste Windkraftanlage mit Hybridturm an den Start

Montage des ATS-Hybridturms.
Montage des
ATS-Hybridturms.

Der Bau der weltweit ersten Windkraftanlage mit einem ATS-Hybridturm ist abgeschlossen, berichtet Advanced Tower Systems (ATS) in einer Pressemitteilung. Der niederländische Turmbauspezialist ATS hat in Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) eine der weltgrößten Windenergie-Anlagen mit Hybridturm errichtet. Der Turm besteht im unteren Teil aus hohen, schmalen ATS-Betonfertigteilen und im oberen Bereich aus konventionellen Stahlelementen. Die Anlage erreicht laut ATS bei einer Nabenhöhe von 133 Metern eine Gesamthöhe von 180 Metern.  Errichtet und betrieben werde der Turm von der ATS Projekt Grevenbroich GmbH, an der die juwi Netzwerk GmbH &Co. KG, die Mecal Projects GmbH, die Hurks-Tochter HB Bau GmbH sowie Siemens Project Ventures (SPV) zu gleichen Teilen beteiligt sind. "Der Turm erlaubt große Nabenhöhen und damit höhere Energieerträge bei vergleichsweise niedrigen Gesamtkosten und ist zudem leicht zu transportieren", erklärt ATS-Geschäftsführer Frans Brughuis. Gegenüber der weit verbreiteten Nabenhöhe von 100 Metern bringe das ATS-System einen um rund 20 Prozent höheren Energieertrag.


Wirtschaftlicher Klimaschutz durch neues Konzept

Die höheren Aufwendungen für die Errichtung des ATS-Turms seien nach rund vier Jahren wieder ausgeglichen, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem würden nur sehr geringe Wartungskosten anfallen. Daraus resultierten über die langjährige Projektdauer gegenüber den heute marktüblichen Systemen insgesamt deutlich geringere Stromerzeugungskosten. Das spiele insbesondere an Binnenlandstandorten mit geringeren Windgeschwindigkeiten eine Rolle, so ATS in der Pressemitteilung. "Durch das neue Konzept lässt sich noch wirtschaftlicher als bisher Klimaschutz betreiben", erläutert ATS-Verkaufsmanager Johannes Bietz. Die Elemente des Hybridturms seien so konzipiert, dass keine Spezialtransporte notwendig und so auch unwegsame Standorte - wie etwa im Wald - gut zu erreichen sind.


Neue Maßstäbe in punkto Effizienz und Umsetzbarkeit

Nachdem der Betonturm Ende 2008 errichtet worden ist, sei auf dem Windtestgelände im nordrhein-westfälischen Grevenbroich nun auch das Siemens-Stahlturm-Segment installiert worden. Mit der Montage der Gondel - eine 2,3 Megawatt-Anlage aus dem Hause Siemens - und des Rotors mit einem Durchmesser von 93 Metern habe das zukunftsweisende Pilotprojekt seinen Abschluss gefunden. Im April soll die Windkraftanlage feierlich eingeweiht werden. "Wir sind stolz, unseren Teil zu dem Pilotprojekt beitragen zu können. Das innovative Konzept setzt in punkto Effizienz und Umsetzbarkeit neue Maßstäbe", sagt Gernot Ziegeldecker, Geschäftsführer der Siemens Wind Power GmbH. "Erneuerbare Energien sind für Siemens ein zentrales Thema. Der Zugang zu dieser Turmtechnologie verschafft Siemens Innovationsführerschaft", so Dr. Wolfgang Bischoff, Geschäftsführer von Siemens Project Ventures.

07.03.2009   Quelle: Advanced Tower Systems (ATS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advanced Tower Systems (ATS),


 

Solar-Unternehmen SMA zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Die SMA Solar Technology AG, Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern, wurde als einer der besten Arbeitgeber 2009 ausgezeichnet. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Great Place to Work" belegte SMA den sechsten Platz in der Kategorie der Unternehmen mit 501 bis 5.000 Mitarbeitern. Darüber hinaus erhielt SMA den Sonderpreis für Lebenslanges Lernen.  Das deutsche "Great Place to Work"-Institut ermittelt jährlich die besten Arbeitgeber in Deutschland. Die Auszeichnung steht für Glaubwürdigkeit und Fairness des Managements, Identifikation der Mitarbeiter und Teamgeist im Unternehmen. Neben der Bewertung der Personalarbeit in den Unternehmen werden im Rahmen einer umfangreichen anonymen Mitarbeiterbefragung unter anderem die Qualität der Zusammenarbeit, die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten oder die Zufriedenheit am Arbeitsplatz beurteilt. "Gute Arbeit und gute Arbeitgeber sind ein Zukunftsmodell, das unsere Volkswirtschaft stärker machen wird", erklärte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz bei der feierlichen Verleihung der Urkunden am 13. Februar 2009 in Berlin. "Die Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass sich eine gute Führung, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Unterstützung und Wertschätzung entgegenbringt, auch wirtschaftlich auszahlt", ergänzte Scholz.

"Unsere Unternehmenskultur erleichtert es den Mitarbeitern, mitzumachen und sich mit Ideen und Engagement einzubringen. Der hervorragende sechste Platz ist eine erneute Bestätigung unserer kooperativen Unternehmensführung. Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit SMA und sind stolz auf ihr Unternehmen. Dadurch bekommen wir ein Vielfaches an Leistungsbereitschaft und Kompetenz zurück. Gleichzeitig fördern wir mit unserer außergewöhnlichen Unternehmenskultur Flexibilität und Innovation, wodurch die Erfolgsstrategie von SMA wesentlich mitbegründet wird", erklärt Jürgen Dolle, Leiter des Personalmanagements bei SMA.


SMA bereits 2006 und 2008 Preisträger

Die SMA Solar Technology AG erhielt außerdem den Sonderpreis für Lebenslanges Lernen für ihr Gesamtkonzept zur Mitarbeiterentwicklung. "Durch die Etablierung einer Stabsstelle für institutionalisiertes Wissensmanagement und die Einführung eines Kompetenzmanagementsystems ist das Thema Personalentwicklung fest im Unternehmen verankert. Mit Hilfe des Bildungscontrollings in Form von beispielsweise Vorgesetztengesprächen, Tests und Evaluierungen werden die angebotenen Weiterentwicklungsmaßnahmen auf ihren Erfolg hin überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt", so die Begründung des Instituts SMA zählte bereits 2006 und 2008 zu den besten Arbeitgebern auf deutscher wie europäischer Ebene. Außerdem wurde der SMA-Vorstand im vergangenen Jahr mit dem "Deutschen Fairness Preis 2008" ausgezeichnet.



06.03.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Wechselrichter-Hersteller Fronius bietet neue Photovoltaik-Schulungen in Deutschland und Österreich an

Praxis-Training an einem Fronius-Wechselrichter.
Praxis-Training an einem Fronius-
Wechselrichter

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn hat die Fronius International GmbH, Hersteller von Batterieladegeräten, Schweißtechnik und Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen, neue Schulungstermine bis zum Sommer 2009 bekannt gegeben. Fronius bietet regelmäßig Trainings-Veranstaltungen zu diversen Schwerpunkten in ganz Deutschland an. Seminare in englischer Sprache für internationales Publikum werden am Standort in Wels/Österreich abgehalten. Das Fronius-Schulungsangebot erfreut sich nach Angaben des Unternehmens wachsender Beliebtheit - allein im Frühjahr/Sommer 2009 können Interessierte aus rund 60 Terminen auswählen. Die verschiedenen Seminartypen bieten sowohl für Photovoltaik-Einsteiger als auch für Experten die stets passenden Inhalte.   So enthält das Veranstaltungsangebot beispielsweise ein Seminar zur Vermittlung von Photovoltaik-Grundlagen und zur Vorstellung der Wechselrichter-Serie Fronius IG, ein Grundlagen-Seminar zum Service für Photovoltaik-Großanlagen inklusive Wartung oder das "Datcom-Seminar", das den Aufbau einer Photovoltaik-Anlagenüberwachung in unterschiedlichen Varianten zum Thema hat.


Bestmögliche Schulungstiefe durch Kleingruppen

Der Großteil der angebotenen Seminare findet an verschiedenen Orten deutschlandweit statt. Um eine bestmögliche Schulungstiefe zu erreichen, ist die Teilnehmerzahl auf Kleingruppen begrenzt - das Unternehmen empfiehlt daher eine rasche Anmeldung. Die Schulungen für das internationale Publikum werden in Schwerpunktwochen in englischer Sprache am Standort in Wels/Österreich gehalten. Auch hier empfehle sich aufgrund der großen Nachfrage und der begrenzten Teilnehmerzahl eine frühe Anmeldung. Die Schulungen in Kleingruppen stellen sicher, dass die Referenten auf Detailfragen und individuelle Fragen der Teilnehmer eingehen können.

Termine und weitere Informationen zu den Schulungen von Fronius unter:

05.03.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

DuPont verdoppelt Produktionskapazität für Photovoltaik-Metallisierungspasten

Solamet steigert den Wirkungsgrad von Solarzellen.
Solamet steigert den Wirkungsgrad
von Solarzellen.

DuPont Microcircuit Materials (MCM; Bristol, Vereinigtes Königreich), Tochterunternehmen von DuPont Electronic Technologies, berichtete am 25.02.2009, dass es seine Produktionskapazität ausgeweitet und die Qualitätssicherung in seinem Werk in Bristol verbessert habe. Wegen des von DuPont MCM erwarteten langfristigen Wachstums der Photovoltaik -Industrie rechne das Unternehmen mit einer deutlich erhöhten Nachfrage nach seiner Dickfilm-Metallisierungspaste und erwarte, dass Nachfrage in den kommenden fünf Jahren exponentiell steigt. Das Unternehmen habe die Produktionskapazität für diese Spezialpasten deshalb verdoppelt.  "Die 'Solamet' Dickfilm-Metallisierungspaste von DuPont erlaubt es Solarzellen-Herstellern, die Pro-Watt-Kosten deutlich zu senken indem sie höhere Umwandlungswirkungsgrade, einen größeren Produktionsertrag und einen effizienteren Einsatz von Rohstoffen ermöglicht", sagte Craig Oliver, Manager für das europäische Geschäft bei MCM. "Wir expandieren, um dem schnell wachsenden europäischen Photovoltaik-Markt zu begegnen und um die wachsende "Solament"-Produktpalette anbieten zu können, die wie unser neues an der Oberseite aufzutragendes "Solament PV159" von MCM-Forschungsunternehmen rund um den Globus entwickelt worden ist.


Verbesserungen von Reinraum-Kapazitäten für von Kunden geforderte Qualitätssicherung

Zusätzlich zur Erweiterung der Fertigungsleistung der Dickfilm-Materialien, die für verschiedene Elektronik-Anwendungen geeignet sind, plant DuPont, seine Reinraum-Kapazitäten auszubauen, um die ständig wachsenden Qualitätsanforderungen seiner Kunden zu erfüllen. "Dieses moderne Produktionswerk erlaubt es DuPont, die Erwartungen zu erfüllen und hinsichtlich verlässlicher Qualität gar zu übertreffen", betont Oliver. DuPont MCM verfüge über mehr als 40 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung und Fertigung spezieller Dickschicht-Verbindungen für elektrische Anwendungen aus den Branchen Automobil, Display, Photovoltaik, Bio-Medizin, Industrie, Militär und Telekommunikation.

05.03.2009   Quelle: DuPont MCM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DuPont Microcircuit Materials,


 

Suntech vertreibt Mikro-Wechselrichter von Enphase über sein US-Händlernetzwerk

Mikro-Wechselrichter von Enphase.
Mikro-Wechselrichter von Enphase.

Suntech America Inc. (San Francisco, Kalifornien), Tochterunternehmen des chinesischen Photovoltaik-Herstellers Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), berichtete am 02.03.2009, dass es seinem wachsenden amerikanischen Händlernetzwerk Modul-Wechselrichter des US-Herstellers Enphase Energy (Enphase; Petaluma, Kalifornien) anbieten werde. Die Mikro-Wechselrichter von Enphase werden im Unterschied zu zentralen Wechselrichtern direkt an den Halterungen jedes Solarmoduls angebracht, womit die Kosten und der Zeitaufwand für die Installation reduziert werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Sie erhöhen laut Hersteller außerdem die Flexibilität hinsichtlich der Größe der Solarstromanlage und der Positionierung der Module. Suntech hofft, seinen Händlern somit schnellere Installationen zu ermöglichen und neue Geschäftsbereiche zu eröffnen.   Enphase bietet außerdem ein Echtzeit-Überwachungssystem namens "Enlighten" an, welches per Internet Daten über die aktuelle und gesamte Systemleistung, detaillierte Informationen über jedes einzelne Solarmodul und verschiedene Datenanalysen ermögliche. "Enphase Energy hat eine sehr beeindruckende Wechselrichter-Technologie auf den Markt gebracht, mit der sich die Installation von Solarstromanlagen verändern wird. Wir wollen, dass unsere autorisierten Händler auf dem neuesten Stand sind und unseren Kunden diese neue Technologie anbieten", sagte Roger Efird, Präsident von Suntech America.


Auftrag über Mikro-Wechselrichter für 1 Megawatt Nennleistung

"Suntech bietet seinen autorisierten Händlern und Kunden Solarmodule höchster Qualität. Enphase ist bestrebt mit den Produzenten führender Technologien zusammenzuarbeiten und froh darüber, dass unsere Produkte dem Händlernetzwerk von Suntech zur Verfügung gestellt werden", sagte Paul Nahi, Vorstand von Enphase Energy. Suntech will die Mikro-Wechselrichter in den USA zusammen mit seinen Solarmodulen anbieten und Bestellungen seines Händlernetzwerks vereinheitlichen, berichtet das Unternehmen. Laut Pressemitteilung hat der erste Auftrag für Enphase Mikro-Wechselrichter ein Volumen von rund einem Megawatt (MW) Nennleistung. Ziel von Suntech sei, Solarstrom für eine wachsende Zahl von Kunden erschwinglicher und leichter zugänglich zu machen sowie mit fortschrittlichen Technologien dazu beizutragen, dass Strom aus Sonnenenergie zu einer der wichtigen Energieformen in den USA und weltweit wird.

05.03.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enphase Energy.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

PV-Group von SEMI und Yole erstellen Marktanalysen zu Photovoltaik-Produktionssystemen

Die PV Group veröffentlichte die
"Global Photovoltaic Standards Roadmap".

Die PV-Group (San Jose, Kalifornien), Teil des weltweit agierenden Industrieverbandes SEMI, der für die Branchen Mikroelektronik, Displays und Photovoltaik zuständig ist, berichtete am 26.01.2009 dass ein "Photovoltaik Equipment Data Collection"-Programm für Marktanalysen ins Leben gerufen worden sei. Das gemeinsam mit dem französischen Marktanalysen- und Strategieberatungsunternehmen Yole Développement (Lyon, Frankreich) durchgeführte Programm soll Berichte über das Verhältnis von Auftragseingang und Umsatz (Book-to-Bill) erstellen und Abonnenten mit aktuellen Informationen über den weltweiten Markt für PV-Produktionssysteme geben. Laut Pressemitteilung werden momentan Hersteller von PV-Produktionssystemen zur Mitarbeit an dem Programm gesucht. Die Untersuchungen sollen sich auf Systeme für die Produktion von Solarzellen und –modulen, Ingots, Wafer und Polysilizium konzentrieren. Jede dieser Kategorien werde aus Daten von mindestens drei Unternehmen gespeist.   "Unsere Marktanalysen für die Halbleiterindustrie haben SEMI als langfristig glaubhafte Stimme etabliert", sagte Stanley T. Myers, Präsident und Vorstand von SEMI. "Ein hoher Prozentsatz unserer Mitglieder beliefert auch die PV-Industrie, das neue Programm ist also eine logische Erweiterung unseres bisherigen Angebots. Es wird eine vollständige und weltweite Momentaufnahme der PV-Produktionsmaschinenindustrie werden".


Erste Analyse soll im Mai 2009 veröffentlicht werden

"Wir haben eine lange, gute Verbindung zu SEMI und haben früher bei Marktinformationen für die MEMS- und Nanotechnologie-Programme zusammengearbeitet", sagte Jean-Christophe Eloy, Gründer von Yole Développement. "Ich glaube diese neue Zusammenarbeit schließt eine Lücke, indem sie aktuelle und präzise Informationen über die PV-Ausrüsterindustrie bereitstellt". Die erste Untersuchung soll im Mai 2009 veröffentlicht werden, worin Daten aus dem ersten Quartal dieses Jahres aufbereitet werden. Danach will die PV-Group vierteljährlich Berichte veröffentlichen. Die Reports werden für Abonnenten gegen Gebühr erhältlich sein, wobei Mitglieder von SEMI und der PV-Group einen Nachlass erhalten. Yole Développement ist spezialisiert auf Photovoltaik, 3D Packaging, MEMS und Halbleiter sowie auf kundenspezifisches Marketing und Kommunikationsdienstleistungen. Unternehmen, die an der Teilnahme am Programm interessiert sind, sollen sich bitte bei Dan Tracy melden unter dtracy@semi.org oder bei Gaetan Rull unter rull@yole.fr.


Fahrplan für PV-Industriestandards zeigt Voraussetzungen für einen Innovationsschub und Kostensenkungen

Am 4. Februar 2009 veröffentlichte die SEMI PV-Group die "Global Photovoltaic Standards Roadmap", in der Möglichkeiten zur Kostensenkung und zur Beschleunigung von Innovationen in der Photovoltaik-Dünnschichtmodulherstellung sowie bei der Fertigung von kristallinen Silizium-Solarzellen und -modulen durch die Einführung von Industrienstandards beschrieben werden. Das Dokument wurde erstellt von einer Gruppe von Systemanbietern, Rohstofflieferanten, Solarzellen- und Modulherstellern sowie Sicherheitsexperten. "Viele Unternehmen aus der Halbleiterindustrie, die bereits die Industriestandards von SEMI anwenden, sind nun auch in der PV-Branche tätig. Diese Branche ist hoch spezialisiert und stellt ganz besondere Anforderungen an diverse Gruppen von Akteuren", sagte Dan Martin, Exekutiv-Vizepräsident von SEMI PV Business Development und SEMI Global Standards.


Die "Global Photovoltaic Standards Roadmap" ist im Internet zugänglich unter http://www.pvgroup.org/cms/groups/public/documents/web_content/ctr_026213.pdf

05.03.2009   Quelle: Yole Développement; SEMI PV Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEMI PV Group,


 

Pellet-Verband: Marktanreizprogramm muss Kontinuität wahren

Förderung für Pelletheizungen im Wohnungsbestand bleibt unverändert.
Förderung für Pelletheizungen im
Wohnungsbestand bleibt unverändert.

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung zur neuen Richtlinie für das Marktanreizprogramm zugunsten erneuerbarer Energien. Kritik äußert der DEPV allerdings an den Kürzungen der Zuschüsse für Neubauten und luftgeführte Öfen. "Die neu veröffentlichte Richtlinie des Marktanreizprogramms (MAP) führt die Förderansätze aus dem vergangenen Jahr fort und weist erfreulicherweise auf breiter Front Kontinuität auf", betonte Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbands (DEPV) am 2. März in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der MAP-Richtlinie 2009 durch das Bundesumweltministerium. Die Fördersätze samt Boni haben sich bei Pelletheizungen im Wohnungsbestand gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. 

Pelletheizungen sollen mittelfristig fünf Prozent Marktanteil erreichen

"Da der vorhandene Modernisierungsstau in den deutschen Heizungskellern aufgelöst werden muss, bleiben die Voraussetzungen für eine Erhöhung des Anteils von Pelletheizungen am Wärmemarkt weiter gut", stellte Bentele fest. Die Zielsetzung des Verbands könne mittelfristig mit fünf Prozent Marktanteil definiert werden. Die Rückmeldungen der Hersteller über den gegenwärtigen Heizungsverkauf seien gut, so der Geschäftsführer weiter. Er sei zuversichtlich, dass der Verbraucher auch in einer Wirtschaftskrise die Kombination von Einsparmöglichkeiten und Klimaschutz durch erneuerbare Energien weiter schätze.


Kritik an Kürzungen bei Neubauten und luftgeführten Pelletöfen

Für den Neubau, aber auch für luftgeführte Pelletöfen stehen dagegen Änderungen im MAP an. So wird der Fördersatz im Neubau aufgrund der gesetzlich verankerten Nutzungspflicht um 25 Prozent gekürzt. "Diese Handhabung ist bei Pelletfeuerungen nicht verständlich, denn sie erfüllen mit einer in der Regel hundertprozentigen Wärmeversorgung deutlich mehr als die gesetzlich geforderten 51 Prozent. Also gehören Pelletheizungen auch hier mit dem vollen Fördersatz unterstützt", bekräftigte Bentele. Bei luftführenden Pelleteinzelraumfeuerungen werde in der neuen Richtlinie mit der Senkung der Leistungsgrenze auf fünf Kilowatt eine Forderung des DEPV aufgegriffen.

Die Rückstufung der Förderung von bisher 1.000 Euro auf nunmehr 500 Euro wird vom Verband hingegen kritisch kommentiert. Diese Kürzung sei aber letztlich die Reaktion der Bundesregierung auf die Einbeziehung von Billigöfen aus Baumarktsortimenten in die Liste der förderfähigen Geräte und deren aggressive Werbung. Leider könne die Förderliste nicht auf qualitativ hochwertige Öfen begrenzt werden, heißt es in der DEPV-Pressemitteilung.



04.03.2009   Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma,


 

Deutscher Photovoltaik-Systemanbieter Soleos Solar eröffnet Büro in China

Leo Wang leitet das Soleos-Büro in Shanghai.
Leo Wang leitet das Soleos-Büro
in Shanghai.

Die Soleos Solar GmbH (Bornheim-Sechtem), Systemanbieter von Photovoltaikprodukten, erweitert ihre internationale Präsenz um ein Regionalbüro in China. Ausschlaggebend für die Niederlassung in Shanghai sind nach Angaben des Unternehmens die zunehmende Bedeutung des chinesischen Photovoltaik-Marktes und die bestehenden Kontakte zu chinesischen Herstellern. Soleos will den Standort Shanghai nutzen, um seine Verkaufsaktivität auch auf den chinesischen Markt auszuweiten. Vor allem Wechselrichter von KACO mit einer Leistung von 1,5 kW bis 100 kW sollen nach China vertrieben werden.  Dabei erweise es sich als nützlich, dass das Büro von dem chinesischen Mitarbeiter Leo Wang geleitet wird, der für Vertrieb und Qualitätskontrolle zuständig ist. Laut David Mabille, Geschäftsführer von Soleos, möchte Soleos das Potenzial des chinesischen Marktes nutzen und große Projekte realisieren. Neben den Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und Spanien baue Soleos mit dem Büro in Shanghai seine globale Orientierung weiter aus.


Kooperation mit chinesischen Modulherstellern angestrebt

Das Unternehmen will mit diesem Schritt auch die Zusammenarbeit mit chinesischen Solarmodulherstellern intensivieren und neue Kontakte knüpfen. "Nun können wir auch kurzfristig Kontakt zu Lieferanten aufnehmen, um eine enge Zusammenarbeit zu pflegen und beispielsweise geringe Lieferzeiten zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es möglich, aktuelle Marktentwicklungen schneller zu verfolgen und auf diese zu reagieren", berichtet David Mabille. Außerdem kann auf diese Weise die Qualität der Produkte bereits bei der Herstellung vor Ort kontrolliert werden. Soleos lege großen Wert auf zertifizierte Produkte, die den europäischen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Daher arbeite das Unternehmen in China mit Suntech zusammen, einem der größten Modulhersteller weltweit.

04.03.2009   Quelle: SOLEOS Solar Gmb   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLEOS Solar GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarmodul-Hersteller SOLARWATT steigert Umsatz um 50 % auf 300 Millionen Euro

Referenzanlage mit SOLARWATT-Modulen.
Referenzanlage mit SOLARWATT-Modulen

Die SOLARWATT AG (Dresden) steigerte im Geschäftsjahr 2008 ihren Umsatz auf 300 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 50 % entspricht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 20 % des Umsatzes seien im Ausland erzielt worden, wobei der Schwerpunkt auf dem spanischen Markt gelegen habe. Neben einer Stabilisierung des deutschen Marktanteils sieht Vertriebsleiter René Merdon die strategische Ausrichtung in einer Erhöhung der Exportquote auf 50 %.   "Schwerpunktländer werden Frankreich und Italien sein, für deren Markt von SOLARWATT spezielle, innovative Modulsysteme entwickelt wurden“, so Merdon. Zudem soll das Potenzial des aufstrebenden tschechischen Marktes für einen deutlichen Ausbau des Projektgeschäftes genutzt werden.

Die SOLARWATT AG mit Sitz in Dresden ist seit der Gründung im Jahr 1993 kontinuierlich gewachsen und beschäftigt nach eigenen Angaben insgesamt 480 Mitarbeiter. Seit 2005 gehört die Heilbronner SOLARWATT Cells GmbH als Entwicklungs- und Produktionsstandort für Solarzellen zum Unternehmen. SOLARWATT verfügt über eine Modulfertigungskapazität von 107 Megawatt (MWp). Zu den Produkten gehören Standardmodule für solare Kraftwerke und zur Gebäudeintegration (BIPV), Kleinmodule sowie Sondermodule für unkonventionelle Architektur. Das Leistungsspektrum der Module erstreckt sich von 2 bis 320 Watt.

04.03.2009   Quelle: SOLARWATT AG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Messe für Photovoltaik-Produktionsequipment: Aktuelle Technik macht Solarstrom wettbewerbsfähig

Aktuelle PHOTON Ausgabe mit Berichten zur Technology Show.
Aktuelle PHOTON Ausgabe mit
Berichten zur Technology Show.

Vom 4. bis zum 6. März findet in München mit PHOTON’s "4th Photovoltaic Technology Show 2009 Europe" die laut Veranstalter weltweit größte Messe für Produktionstechnik der Solarindustrie statt. Die Photovoltaik-Leistungsschau und das begleitende Konferenzprogramm seien das wichtigste internationale Forum für alle, die Maschinen zur Herstellung und Verarbeitung von Solar-Silizium, Wafern, Solarzellen und -modulen anbieten oder kaufen wollen, so der Fachverlag PHOTON in der Pressemitteilung zur Eröffnung. Mit rund 300 Ausstellern sei die Messe nahezu doppelt so groß wie im Vorjahr, bis zu 10.000 Fachbesucher werden erwartet.   Solarstrom wird viel schneller wettbewerbsfähig als bislang vermutet, betont PHOTON. So wird auf der Messe beispielsweise von einem deutschen Maschinenbauer eine schlüsselfertige Fabrik angeboten, welche kristalline Solar-Module zu Kosten von rund 1,30 Euro je Watt herstellt. Damit lassen sich in Deutschland Solarstromanlagen bauen, die Strom zu den gängigen Steckdosenpreisen produzieren.


Silizium und Module deutlich billiger

"Mit der hier gezeigten Technik lässt sich Solarstrom in vielen Ländern zum Steckdosenpreis herstellen", kommentiert Anne Kreutzmann, Chefredakteurin von PHOTON – das Solarstrom-Magazin. Aktuell seien die Preise für Solarmodule ins Rutschen gekommen, stellt PHOTON fest. Neben einem stark steigenden Angebot der Modulmenge sei der Grund dafür ein kräftig gefallener Siliziumpreis. Kostete Silizium auf dem Spotmarkt im Sommer 2008 noch rund 400 US-Dollar pro Kilogramm, sind es jetzt nur noch rund 135 Dollar pro Kilogramm. So sind beispielsweise seit Herbst 2008 die Preise für Module chinesischer Markenhersteller um teilweise bis zu 35 Prozent gefallen und liegen nun bei rund 2,30 Euro pro Watt. Auch europäische Module sind inzwischen viel preiswerter als letztes Jahr.


Keine "Kreditklemme" für private Solarstromanlagen

"Mit den derzeitigen Modulpreisen können Installateure schlüsselfertig montierte Solarstromanlagen für netto 3.500 Euro pro Kilowatt anbieten. Dieser Preis schließt sämtliches Zubehör, Montage und Netzanschluss bereits mit ein. Der Anlagenkäufer erzielt bei diesen Preisen eine Rendite von gut sieben Prozent", kommentiert Kreutzmann. Sogar zweistellige Renditen seien möglich, falls die Modulpreise noch weiter fallen sollten. "Solaranlagen dürften dann in der Finanzkrise zu einem attraktiven Investment für Hauseigentümer werden. Und da zahlreiche Banken private Solaranlagen weiterhin problemlos finanzieren, kann die Kreditklemme dem Solarboom auch nichts anhaben", so die PHOTON-Chefredakteurin.

04.03.2009   Quelle: PHOTON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Lasertechnik soll der Photovoltaik zu höherer Effizienz und Produktivität verhelfen

"Sunweb"-MWT-Solarzelle von Solland Solar,
Partner von SOLASYS.

Voraussichtlich Mitte des nächsten Jahrzehnts wird Solarstrom in Deutschland das Preisniveau herkömmlich erzeugten Stroms erreichen. Dazu müssen die Herstellungskosten der Solarzellen gesenkt und deren Wirkungsgrad verbessert werden. Neue Laserfertigungsverfahren können hierzu entscheidend beitragen, berichtet das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) in einer Pressemitteilung. Um die Machbarkeit der Laseranwendungen in der Photovoltaik nachzuweisen, kooperieren 10 Unternehmen und Institute in dem 6 Millionen Euro schweren und vom Fraunhofer- ILT koordinierten Verbundprojekt SOLASYS. Die Herstellung günstiger zu machen bei gleichzeitiger Steigerung der Zelleffizienz ist Ziel des neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Next Generation Solar Cell and Module Laser Processing Systems" ("Solarzellen-Laserbearbeitungs-Systeme der nächsten Generation", kurz SOLASYS).   SOLASYS wird von der Europäischen Union im 7. Rahmenprogramm im Themenbereich Energie gefördert. Das finanzielle Volumen des Verbundprojekts beträgt insgesamt 6 Millionen Euro, davon sind 3,5 Millionen Euro Förderung der EU. Das Projekt startete am 1. September 2008 und läuft 36 Monate. Erste Ergebnisse des Projekts werden auf der kommenden internationalen Fachmesse LASER - World of Photonics vom 15. bis 18. Juni 2009 in München präsentiert.


Rund ein Drittel der Solarstrom-Kosten entfallen jeweils auf das Material und die Herstellung von Solarzellen

Photovoltaik, die direkte Stromgewinnung aus Sonnenlicht, erfreut sich in einigen europäischen Ländern großer Beliebtheit, vor allem wegen der günstigen Einspeisetarife. Prognosen der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) gehen von einer Verzehnfachung der gesamten installierten Leistung bis 2017 aus, und dies obwohl der Solarstrom heutzutage noch deutlich teurer ist als konventionell gewonnener Strom. Die so genannte "Grid-Parity", der Zeitpunkt an dem Solarstrom und Haushaltsstrom gleich teuer sein werden, ist für Deutschland für Mitte des nächsten Jahrzehnts vorausgesagt. Die hohen Stromkosten entfallen jeweils etwa zu einem Drittel auf die Material- und die Herstellungskosten von Solarzellen. Dabei spielt auch die geringe Effizienz gängiger Solarzellen eine Rolle, die je nach Typ zwischen 6 und 16 % liegt. Wird diese erhöht, benötigt man weniger Zellen für die gleiche elektrische Leistung.

An SOLASYS ist ein Konsortium bestehend aus zehn Unternehmen und Instituten beteiligt. Dies sind Hersteller und Entwickler von Lasersystemen (Trumpf Laser GmbH und Laserline GmbH aus Deutschland) und von Maschinen (Manz Automation GmbH aus Deutschland), Forschungsinstitute (CNRS-LP3 aus Frankreich und IMEC aus Belgien), Produzenten von Solarzellen und Solarmodulen (BP Solar aus Spanien, Solland Solar aus den Niederlanden und Energy Solutions aus Bulgarien) und ein Hersteller von Strahlführungssystemen (Scanlab AG aus Deutschland). Die Leitung übernimmt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik mit Standort in Aachen auf der Basis seines langjährigen Know-hows in der Lasermaterialbearbeitung.


Laser zur Verbesserung industrieller Produktionsverfahren

Laser bieten als Werkzeug zur Materialbearbeitung zahlreiche Vorteile, zum Beispiel Berührungslosigkeit der Bearbeitung, kontrollierter Energieeintrag, hohe Geschwindigkeit und Präzision. Im Herstellungsprozess von Solarzellen werden Laser trotzdem nur sporadisch eingesetzt, etwa zur Isolation von negativem und positivem Pol der Zelle. SOLASYS zielt auf die Verbesserung aktueller Verfahren und die Integration neuer Prozesse in die industrielle Produktion ab. Dabei geht es konkret um fünf Prozesse: Hochgeschwindigkeitsbohren von mikroskopisch kleinen Durchführungen, Entfernen von dünnen Beschichtungen ohne Beschädigung des Substrats, Laserlöten der Zellverbindungen, Laserisolation von Vorder- und Rückseite sowie laserselektives Dotieren.


Bohrungen mit dem Durchmesser eines menschlichen Haares

Am Beispiel des Laserbohrens lässt sich zeigen, wie SOLASYS die Herstellungskosten für Silizium-Solarzellen senken wird. Im "Metal-Wrap-Through"-Konzept werden die metallischen Kontakte der Zellenvorderseite durch Bohrungen mit dem Durchmesser eines menschlichen Haares auf die Rückseite geführt. Dabei ist es erforderlich, bis zu 100 Bohrungen in unter einer Sekunde herzustellen. Ziel dieses Verfahrens ist die Verringerung der Abschattung durch Kontakte auf der Vorderseite zur Erhöhung der Effizienz der Zellen und die Vereinfachung der Zellkontaktierung, da die beiden elektrischen Pole auf der Rückseite liegen.

Die Verbindung mehrerer Zellen zu einem Modul soll in Zukunft ebenfalls mit Lasern geschehen. Das Laserlöten erlaubt eine exakte Kontrolle der Löttemperatur und dadurch gezielte Verfahrensoptimierungen. Weicht die Temperatur an der Solarzelle vom Soll-Wert ab, so kann die Laserleistung nachgeregelt werden, was gleichzeitig Lötstellen hoher Qualität und eine geringe thermische Belastung der Zelle ermöglicht.


Laserbearbeitung sowohl für etablierte als auch neuartige Solarzellenkonzepte

Mit den in SOLASYS erarbeiteten Methoden wird es möglich sein, auch für moderne, komplexere Zellkonzepte Prozesszeiten von einer Sekunde pro Zelle zu erreichen. Zu diesem Zweck werden Demonstrationslinien aufgebaut, welche die industrielle Machbarkeit der Laserbearbeitung zeigen werden. Von den Arbeiten in SOLASYS werden sowohl etablierte als auch neuartige Solarzellenkonzepte profitieren. Ziele sind in beiden Fällen die Erhöhung des Durchsatzes, die Reduzierung des Ausschusses und die Verbesserung der Effizienz der Solarzellen. Die ersten Ergebnisse werden einem breiten Fachpublikum auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle C2 auf der LASER 2009 in München vom 15. bis 18. Juni 2009 vorgestellt. Weitere Informationen sowie aktuelle Meldungen sind der Projekt-Webseite zu entnehmen: http://www.solasys.eu

04.03.2009   Quelle: Fraunhofer ILT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solland Solar Cells BV, Heerlen, NL,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Underwriters Laboratories expandiert weltweit und eröffnet Photovoltaik-Testlabor in China

Photovoltaik-Zertifizierung in den Underwriters Laboratories.
Photovoltaik-Zertifizierung in den
Underwriters Laboratories.

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierung mit Stammsitz in den USA sowie mit deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg und München, gab Mitte Februar 2009 die weitere globale Expansion seiner Photovoltaik-Testdienste in Suzhou (China) bekannt. Dort wurde am 26.02.2009 das "Photovoltaic Technology Center of Excellence"eröffnet. Die neue Einrichtung ist laut Underwriters Laboratories das größte Photovoltaik-Testlabor in China und bietet die Möglichkeit, sowohl nach Standards von UL als auch nach den Standards der International Electrotechnical Commission (IEC) zu testen.  Diese Ankündigung markiere einen weiteren Schritt in UL’s Mission, die Entwicklung sicherer Komponenten im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Das neue 400 Quadratmeter große Test-Labor ermögliche den Kunden aufgrund der erweiterten Test-Kapazitäten künftig noch schneller in den Markt einzutreten, betont UL. Die Einrichtung, die zunächst mit sechs Testräumen eröffnet wird, ist darauf ausgelegt 2009 noch weiter zu wachsen, wenn mehr Kapazität gebraucht wird. Nach Ansicht von Branchenexperten wird der weltweite Photovoltaik-Markt innerhalb der nächsten fünf Jahre jährlich um 15 % wachsen und damit ein Volumen von rund 25 Milliarden Euro im Jahr 2012 erreichen.

"Mehr noch als bisher müssen Hersteller jetzt nach einem vertrauenswürdigen Partner in der Zertifizierungsbranche suchen, damit Innovationen noch schneller und effizienter auf den Markt gebracht werden können", sagte Jeff Smidt, General Manager von UL’s Global Energy Business. "Mit dem Start der neuen Einrichtung können wir die Hersteller in China noch besser bedienen, da wir Ihnen das gesamte Spektrum an Test- und Zertifizierungsmaßnahmen und damit auch den weltweiten Zugang zu den wichtigsten Märkten anbieten."


Bis 2020 sollen 10 % der chinesischen Energie aus erneuerbaren Quellen stammen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das die chinesische Regierung im März 2005 verabschiedet hat, lege fest, dass 10 % der chinesischen Energie bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden müssen, was die Nachfrage des Landes nach erstklassigen Photovoltaik-Testdiensten unterstreiche, betont UL. "China ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Photovoltaik-Komponenten, wobei die Produktion kontinuierlich wächst. In der Region um Suzhou liegt der Produktionsschwerpunkt der Branche in China und das ist der Grund, warum UL seine Photovoltaik-Testkapazitäten gerade hier ausbaut", erläutert Smidt.

Das Photovoltaic Technology Center of Excellence in Suzhou, China, liegt in einem neu errichteten Hightech-Industriepark in der 98 Hengshan Road, Suzhou New Distrct. UL’s erstes Center of Excellence wurde im Juli 2008 in San Jose, Kalifornien, eröffnet. UL erweitere dieses Labor zurzeit aufgrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach Photovoltaik-Zertifizierungsleistungen.


04.03.2009   Quelle: Underwriters Laboratories (UL)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Underwriters Laboratories (UL),
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Energieversorger FPL plant 25 MW Photovoltaik-Kraftwerk im Regierungsbezirk DeSoto (Florida)

Computersimulation des "Desoto
Next Generation Solar Energy Center".

Der Stromversorger Florida Power & Light Company (FPL; Arcadia, Florida) berichtete am 26.02.2009, das Unternehmen habe mit dem Bau seines "DeSoto Next Generation Solar Energy Center" begonnen. Laut Pressemitteilung wird diese Photovoltaikanlage Florida erstmalig mit Solarstrom im Kraftwerksmaßstab versorgen. Das Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 25 Megawatt (MWp) soll bis Ende 2009 fertig gestellt werden. Für das DeSoto-Solarkraftwerk sollen 90.000 Photovoltaik-Module auf 730.000 Quadratmetern Land installiert werden, die dann Solarstrom für mehr als 3.000 Haushalte oder 20 % der Bevölkerung des Regierungsbezirks Elektrizität produzieren sollen.  Für das DeSoto Next Generation Solar Energy Center sollen Solarmodule der SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) verwendet werden, die in Nachführsysteme (Tracker) von SunPower integriert werden. Die Solarmodule auf dem Tracker folgen dem Lauf der Sonne, womit laut SunPower im Vergleich zu fest installierten Photovoltaik-Anlagen bis zu 25 % mehr Solarstrom erzeugt werden kann. "Wir sind stolz darauf, das Unternehmen zu sein das Florida mit Solarenergie im gewerblichen Maßstab versorgen wird", sagte Jim Robo, Präsident und Vorstand der FPL-Gruppe.


Solarkraftwerk soll Arbeitsplätze schaffen, Treibhausgasemissionen mindern und Steuereinnahmen bringen

Das Solar-Kraftwerk werde dem Bezirk DeSoto erhebliche wirtschaftliche Vorteile verschaffen, indem es während der Bauphase mehr als 200 Arbeitsplätze schaffe und ab Ende 2010 jährlich für Steuereinnahmen in Höhe von mehr als zwei Millionen US-Dollar (1,59 Millionen EUR) sorge. Über die Lebensdauer der Photovoltaikanlage sollen mehr als 532.000 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Außerdem könne auf die Verbrennung von 277.000 Barrel Öl sowie von 198 Millionen Kubikmetern Erdgas in Florida verzichtet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Das PV-Kraftwerk DeSoto sei eines von drei momentan in Florida im Bau befindlichen neuen Solarkraftwerken von FPL, die zusammen eine Nennleistung von 110 MW haben werden. Im Dezember 2008 habe FPL mit dem Bau eines Hybrid-Solarkraftwerks begonnen, das nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2010 eine Nennleistung von 75 MW haben soll. FPL plane eine dritte Anlage mit einer Nennleistung von 10 MW am Kennedy Space Center der NASA. "Wir stellen uns Florida als einen 'CleanTech Corridor'vor: Die gesamte Halbinsel des Bundesstaats soll mit Projekten zur Nutzung erneuerbarer und sauberer Energiequellen überspannt werden", sagte Robo.


04.03.2009   Quelle: FPL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FPL.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

centrotherm photovoltaics bestätigt Silizium-Produktionsstart bei Asia Silicon in Asien

centrotherm photovoltaics liefert Schlüsselequipment für die Fertigung von Solarsilizium.
centrotherm photovoltaics liefert
Schlüsselequipment für die
Fertigung von Solarsilizium.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) erreicht einen weiteren Meilenstein in der Silizium-Produktion und bestätigt mit "First Silicon Out" die Leistungsfähigkeit ihrer Siliziumreaktoren. Am Produktionsstandort von Asia Silicon (Qinghai) Co., Ltd. habe das Unternehmen erfolgreich sein erstes Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und erstmals Silizium produziert, berichtet die centrotherm photovoltaics AG in einer Pressemitteilung. Die erste Ausbaustufe bei Asia Silicon sei auf eine jährliche Produktionskapazität von 2.000 Tonnen angelegt. centrotherm photovoltaics lieferte dafür einen Teil des Schlüsselequipments.  Im Rahmen dieses Projektes verantwortet centrotherm photovoltaics Projektplanung, Schlüsselequipment und Prozesstechnologie. "Das erfolgreiche Anfahren der centrotherm-Reaktoren in unserer Siliziumproduktion ist ein entscheidender Erfolg und bestätigt, dass wir mit centrotherm photovoltaics auf den richtigen Partner gesetzt haben", so Dr. Tihu Wang, Vorstand von Asia Silicon. "Besonders beeindruckt hat mich die gute Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren von Asia Silicon und centrotherm photovoltaics."

Bei der Siliziumproduktion setzt centrotherm photovoltaics auf den bekannten und industriell bewährten CVD-Prozess. "Mit 'First Silicon Out' untermauern wir unsere starke Position bei Projektplanung, Design, Equipment-Aufbau und Prozesstechnologie", betont Dr. Albrecht Mozer, Geschäftsführer der centrotherm SiTec GmbH, eines hundertprozentigen Tochterunternehmens, in dem centrotherm photovoltaics ihre Siliziumkompetenz bündelt. "Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein in enger Zusammenarbeit mit unserem Kunden Asia Silicon erreicht zu haben."


03.03.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Module von Evergreen Solar erzielen höchste Bewertung im laufenden TÜV-Test

Qualitätskontrolle bei Evergreen Solar.
Qualitätskontrolle bei Evergreen Solar.

Evergreen Solar, Inc. erhält hervorragende Bewertungen in zwei unabhängig von einander durchgeführten Leistungstests für Solar-Module. Die "String Ribbon"-PV-Module der ES-Serie erzielten nach Ablauf von sechs Monaten eines einjährigen Langzeit-Performancetests die besten Bewertungen, berichtet Evergreen Solar in einer Pressemitteilung. Der Test wird vom TÜV Rheinland durchgeführt, der in Deutschland für seine rigiden Testmethoden bekannt ist. Im Testzeitraum von April bis September lieferte das Produkt von Evergreen Solar die größte Solarstrom-Ernte in Kilowattstunden (kWh) je Kilowatt installierter Photovoltaik-Leistung (kWp). Damit schnitt es von allen 14 getesteten PV-Modulen führender Hersteller am Besten ab, betont Evergreen Solar.  Ein Test der Fachzeitschrift PHOTON, dessen Ergebnisse im Februarheft 2009 veröffentlicht wurden, bescheinigt den Evergreen PV-Modulen der ES-Serie ebenfalls eine sehr hohe Bewertung. Sie lieferten über das gesamte Jahr hinweg 1.038 kWh Strom je Kilowatt installierter Leistung.


Höhere Leistung über die gesamte Systemlebensdauer

Mit der Einführung der technologisch wegweisenden "String Ribbon"-Module der Serie ES-A habe Evergreen Solar sein Erfolgsmodell weiter verbessert, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Module bringen laut Hersteller eine höhere Stromleistung, verfügen über eine reflexionsabweisende Glasbeschichtung und weisen den besten Leistungstoleranzwert der Branche auf (-0/+5 W). Sie schaffen laut Evergreen Solar mindestens 100 Prozent der angegebenen Nennleistung, was eine höhere Leistung über die gesamte Systemlebensdauer gewährleiste. Viele Wettbewerber garantierten lediglich eine Leistung von 95 bis 97 Prozent des angegebenen Nennwerts. "Diese Testergebnisse bestätigen, dass PV-Module von Evergreen Solar zu den Modulen mit der besten Performance am Markt zählen", sagte Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH. "Zugleich fällt bei unserer patentierten Technologie ein geringer Siliziumverbrauch an. Damit weisen PV-Module von Evergreen Solar die kürzeste Energieamortisationszeit und den kleinsten CO2-Fußabdruck in der gesamten Branche auf."

03.03.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Oerlikon Solar und Tokyo Electron kooperieren bei Dünnschicht-Photovoltaik

Oerlikon-Anlage zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen.
Oerlikon-Anlage zur Herstellung von
Dünnschicht-Photovoltaikmodulen.

Tokyo Electron (TEL), weltweiter Lieferanten innovativer Halbleiterfertigungsanlagen, und Oerlikon Solar, Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschichtsilizium- Photovoltaikmodule, haben Ende Februar 2009 eine strategische Kooperation bekanntgegeben. "Mit dieser strategischen Kooperation zwischen TEL und Oerlikon Solar entsteht ein neues Kraftzentrum in der Solarenergie mit direktem Zugriff auf das enorme Potenzial des asiatischen Solarmarktes. Auf einen Schlag stehen wir so zusammen mit TEL im Zentrum des asiatischen Solarmarktes", sagte Dr. Uwe Krüger, Vorstand von Oerlikon. "Durch die Kooperation mit Oerlikon Solar bietet TEL seinen Kunden ab sofort modernste Fertigungsanlagen und führenden Support. Dabei kann das Unternehmen auf die Technik- und Supportkapazitäten zurückgreifen, die es bei der Halbleiter- und Flachbildschirm-Produktionsausrüstung aufgebaut hat", so Terry Higashi,   Vorstand und Vorsitzender von Tokyo Electron Limited. Gemeinsam streben Oerlikon und TEL den deutlichen Ausbau der Dünnschichtsilizium-Photovoltaik in Teilen von Asien, Ozeanien und Japan an - Gebiete, die in Bezug auf die Nutzung und den Export von Solarenergie bereits führend seien, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung.


Produktionsanlagen, Technik und Dienstleistungen von Oerlikon Solar; Vertriebsnetz von TEL

Grundlage der Partnerschaft bilden die erprobte Photovoltaik-Technologie von Oerlikon Solar sowie das umfassende Vertriebs- und Kundendienstnetz und die Erfahrung im Halbleiterbereich des Marktführers TEL. Tokyo Electron übernimmt die exklusive Vertretung der Fertigungsanlagen für Dünnschichtsilizium-Photovoltaikmodule und End-to-End-Produktionslösungen von Oerlikon Solar in Teilen von Asien, Ozeanien und Japan. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Mitarbeiter und Dienstleistungen für Installation, Ramp-up und Kundendienst bereit. Oerlikon Solar liefert Produktionsanlagen, Technik und Dienstleistungen für Dünnschichtsilizium-Solarmodule und biete den aufstrebenden Solarmärkten damit entscheidende Kosten- und Leistungsvorteile, betont das Unternehmen. TEL bringe seinerseits mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Halbleiter- und Flachbildschirm-Branche ein. "Das etablierte Netz des Unternehmens aus Vertriebs- und Supportmitarbeitern und die bewährte Technologie von Oerlikon Solar bilden im Dünnschicht-PV-Markt eine unschlagbare Kombination", heißt es in der Pressemitteilung. "Unsere strategische Partnerschaft mit TEL zielt darauf ab, unsere sich ergänzenden Stärken dafür zu nutzen, Qualität und Marktgröße der Dünnschichtsilizium-Photovoltaik entscheidend weiterzuentwickeln, damit wir so die starke Nachfrage nach sauberen und zugleich wirtschaftlichen Energiequellen befriedigen können. Diese Partnerschaft wird unseren Kunden in den aufstrebenden asiatischen Märkten enorm zugute kommen. So profitieren unsere Kunden ab sofort von unseren führenden End-to-End-Fertigungsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule und dem umfassenden lokalen Vertriebsnetzwerk und Kundensupport von TEL", sagt Jeannine Sargent, Vorstandsvorsitzende von Oerlikon Solar.


Enormer Wachstumsmarkt

Gemäß aktueller Prognosen wird der weltweite Markt für Dünnschicht-PV-Module bis 2012 durchschnittlich jährlich um mehr als 60 Prozent wachsen. Diese Wachstumsrate ist mehr als doppelt so hoch wie die für herkömmliche kristalline Photovoltaik. Japan, der drittgrößte Solarmarkt der Welt, plant, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2050 um 60 bis 80 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Sargent: "Nach Aussagen der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) können PV-Systeme genügend Energie erzeugen, um bis 2030 fast 14 Prozent des Strombedarfs der weltweiten Bevölkerung zu decken."


In der Massenproduktion erprobt

Seit die ersten Kunden 2007 mit der Massenfertigung begonnen haben, wurden nach Angaben des Unternehmens bereits über 700.000 Module auf Anlagen von Oerlikon Solar produziert - eine schnell wachsende Zahl von Kunden sei im Begriff, die Produktion weiter auszubauen. Oerlikon Solar führte 2008 seine ersten "Micromorph"-Kunden (Inventux, Deutschland, und Auria Solar, Taiwan) zur Massenproduktion. "Micromorph" sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, die Produktionskosten für Solarenergie zu senken und Netzparität zu erreichen. Durch diese patentierte Technologie von Oerlikon Solar werde die Effizienz um bis zu 50 Prozent gesteigert, während gleichzeitig die Kosten pro Watt deutlich sinken, betont das Unternehmen.

03.03.2009   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Suntech und US-Unternehmen Eagle Roofing unterzeichnen Vertrag über Nordamerika-Vertrieb

Eagle-Solardach.
Eagle-Solardach.

Suntech Power Holdings Co., Ltd., weltweit größter Hersteller von Photovoltaik-Modulen mit Hauptsitz in Wuxi (China), und der amerikanische Solarstrom-Systemintegrator Eagle Roofing Products haben einen Vertriebsvertrag für Nordamerika geschlossen. Eagle werde SunTech-Module zur Photovoltaik-Dacheindeckung der Marke "SolarBlend" in seinem weit reichenden Netzwerk aus Partnern der Dachdecker-, Solar- und Elektrizitätsbranche als Teil seines erfolgreichen "Eagle-Solardachs" vertreiben, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Die dachintegrierten Photovoltaikmodule sind nach Angaben der Unternehmen annähernd 1,20 Meter breit, haben eine Nennleistung von 50 Watt und sind mit einem grauen oder braunen Rahmen lieferbar oder in der Rahmenfarbe Terrakotta.  Die "Solar-Dachziegel" werden voraussichtlich ab Frühling 2009 erhältlich sein. Eagle rechnet damit, mehr als 1.000 Häuser im ganzen Land mit den wasserbeständigen Solar-Dachsystemen auszurüsten.

Außerdem will das Unternehmen die Ausbildung seiner Partner für den Verkauf und die sachgerechte Installation der Dachsysteme fortsetzen, heißt es in der Pressemitteilung. „"Eagle ist stolz darauf, seinen Kunden "SolarBlend"-Module von Suntech anbieten zu können und mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, dessen Name für innovative Solartechnologien steht", erklärt Jay Banister, Eagle-Geschäftsführer für Marketing im Inland und für das Geschäftsfeld Solarenergie. "Suntech ist anerkannt als weltweit führendes Unternehmen in der Produktion von Solarmodulen und Eagle hat sich dem Ziel verschrieben, diese saubere, effiziente Energiequelle auf die Dächer von Wohnhäusern und gewerblichen Gebäuden in Nordamerika zu bringen." Nach eigenen Angaben hat Suntech kürzlich eine Technologie für integrierte Solarmodule - darunter "SolarBlend" - von dem amerikanischen Unternehmen Applied Solar Inc. lizensiert.



Rundum-Service für das Eagle-Solardach

Eagle bietet nach eigenen Angaben auch technische Unterstützung vor Ort, die Bearbeitung der Unterlagen für die staatliche Steuer-Rückvergütung und die Finanzierung sowie Vorlagen für den kompletten Zulassungsvorgang mit Stromverlaufsdiagrammen und zur Dachgestaltung an. Dieser Kundendienst ermögliche vielen fortschrittlich denkenden Solar-Partnern die Teilnahme am Vertrieb und die Installation von Photovoltaikanlagen. Ergänzend zu den "SolarBlend"-Modulen will Eagle auch die "Black-Label"-Module von Suntech vertreiben.


Kombination der Kernkompetenzen beider Unternehmen

"Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Eagle Roofing Products, durch die wir eine integrierte Solarstrom-Lösung anbieten können", erklärt Leonard May, Geschäftsleiter für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) bei Suntech. "Wir sind zuversichtlich, durch die Bündelung der Kernkompetenzen beider Unternehmen dauerhaft innovative Produkte für eine breite Zielgruppe von Partnern und deren Kunden in den USA, Kanada und Mexiko anbieten zu können."



03.03.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eagle Roofing Products,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Spanisches Forschungsinstitut IKERLAN entwickelt Photovoltaik-Module auf Trägermaterial aus Plastik

PV-Module von IKERLAN.
PV-Module von IKERLAN.

Das Technologie-Forschungszentrum IKERLAN (Alava, Spanien), ein privates und als gemeinnützig anerkanntes Institut, das Mechatronik- und Energieprodukte, erforscht und entwickelt, berichtete dass es - erstmalig in Spanien - Solarmodule auf Plastiksubstraten hergestellt hat. IKERLAN erwarte von dieser Neuerung, dass sie die Nutzung der Solarenergie revolutioniere, heißt es in der Pressemitteilung des Forschungszentrums.  Laut IKERLAN sind die wesentlichen Vorteile der neuen Module unter anderem ihre niedrigen Produktionskosten und die nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit der Rohstoffe. Die Photovoltaik-Module seien sowohl biegsam als auch transparent, was die Integration in Fenster und Markisen ermögliche, ohne Fassaden und Gebäude visuell zu beeinflussen. Das halbtransparente Modul von IKERLAN ist zirka 30 x 30 mm groß und verbindet 16 einzelne Solarzellen. Das Forschungszentrum betont, dass die neuen Module in verschiedenen Farben gefertigt werden können. Sie könnten beispielsweise als halbtransparente Fenster oder photoelektrische Vorhänge zum Einsatz kommen, die einen Teil des Lichts durchlassen und in Solarstrom umwandeln. Auch die Integration in Textilien sei vorstellbar. Auf diese Weise könnte beispielsweise tragbare Elektronik wie z. B. Mobiltelefone mit Strom aus Solarzellen versorgt werden, die in Kleidungsstücke, Taschen oder Zeltstoffe eingefügt sind.

IKERLAN wurde 1974 von einer Gruppe von Unternehmen und Institutionen gegründet, die heute die Kooperative "Mondragón Corporación" bilden. Das Institut hat nach eigenen Angaben mehr als 30 Jahre Erfahrung bei der Kombination und dem Einsatz von Mechanik, Elektronik und Datenverarbeitung sowie der Mikro- und Brennstoffzellentechnologie.


03.03.2009   Quelle: IKERLAN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IKERLAN,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Hersteller SOLON präsentiert neues Indachmodul SOLON Black 160/05

Solon-Modul Black 160/05.
Solon-Modul Black 160/05.

Auf der Erneuerbare-Energien-Messe im französischen Lyon stellte SOLON mit dem "SOLON Black 160/05" ein neues Indachmodul vor, das nach Angaben des Unternehmens ohne herkömmliche Installationssysteme montiert werden kann und ästhetisches Design mit besonderem Montagekomfort vereine. Das SOLON Black 160/05 ist aus schwarzen monokristallinen Solarzellen auf schwarzer Tedlar-Folie gefertigt. Die ebenfalls schwarzen Rahmen und Seitenbleche runden das homogene Design dieses neuen Photovoltaik-Indachsystems ab. Es eignet sich für Dächer mit Neigungen zwischen 22 und 60 Grad; die Bleche ermöglichten eine Anbindung an alle gängigen Ziegel und Dachsteine, betont SOLON.   "Die schnelle Montage des SOLON Black 160/05 wird möglich durch Bohrlöcher, die in dem neuartigen Kunststoffrahmen der Module bereits integriert sind. So kann das SOLON Black 160/05 über Montagebretter direkt mit der Dachlattung verschraubt werden; zusätzliche Unterspannbahnen, Aluschienen und Modulklammern sind nicht nötig", heißt es in der Pressemitteilung.

Zwischen den Modulen verhindern seitliche Gummis und in dem Polyurethan-Rahmen enthaltene Dichtlippen das Eindringen von Nässe. Für den Anschluss an Ziegel oder Dachsteine sorgen Seitenbleche, die zum Lieferumfang des Systems gehören. Wasser könne optimal abfließen, da die Module mit leicht überlappenden Rahmen montiert werden. Das SOLON Black 160/05 erreicht nach Herstellerangaben eine maximale Leistung von 180 Watt peak, was einem Wirkungsgrad von 14,06 Prozent entspreche. SOLON garantiert eine Leistung von 90 Prozent für die ersten zehn Jahre und von 80 Prozent für weitere 15 Jahre.

03.03.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,


 

Photovoltaik: US-Systemintegrator SunEdison eröffnet Niederlassung in Frankreich

Photovoltaik-Referenzanlage von SunEdison (1,3 MWp) in Veracruz, USA.
Photovoltaik-Referenzanlage von SunEdison
(1,3 MWp) in Veracruz, USA.

SunEdison, nach eigenen Angaben Nordamerikas größter Betreiber von Photovoltaik-Anlagen mit weltweit 80 Megawatt (MW) installierter Leistung, verstärkt seine Präsenz in Europa mit der Eröffnung einer Niederlassung in Paris. Das Unternehmen verfügt nun über Standorte in den USA, Kanada, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland. Im Gegensatz zur weltweiten aktuellen Wirtschaftsentwicklung, die durch Kostenreduzierungen und den Abbau von Arbeitsplätzen geprägt sei, entwickle sich SunEdison weiter zu einem starken wirtschaftlichen Akteur, der Arbeitsplätze schafft, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So sei die SunEdison-Belegschaft in Europa seit 2008 um über 50 Mitarbeiter gewachsen. Das Unternehmen plane noch in diesem Jahr den weiteren Ausbau auf achtzig Arbeitsplätze.  

PV-Projektpotenziale von bis zu 300 MW

Als Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Frankreich setze SunEdison auf starke lokale Partner, mit denen Kooperationsverträge abgeschlossen werden sollen. "Die Akquisition der BISS eröffnet uns in Europa Projektpotenziale in einer Größenordnung von bis zu 300 MW. Die nun unterzeichneten französischen Kooperationsverträge ermöglichen uns diese Position weiter zu festigen und auszubauen", erläutert Dr. Gerwin Dreesmann, General Manager SunEdison Europe.


Schwerpunkt Photovoltaik-Gebäudeintegration

Das Hauptziel von SunEdison in Frankreich sei, sich als eines der führenden Unternehmen für die Photovoltaik-Gebäudeintegration zu etablieren. Das Unternehmen verfüge in den USA über langjährige Erfahrung und einmaliges Know-how zur Gebäudeintegration von Solarstromanlagen. Zu den Kunden von SunEdison zählen bereits Unternehmen wie Wal-Mart und Staples sowie Institutionen wie die Landesregierung von Kalifornien. Basierend auf den Erfahrungen mit diesen Kunden und der Expertise der europäischen Kooperationspartner entwickle SunEdison Lösungen für den französischen Markt.

02.03.2009   Quelle: SunEdison Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BUSO-Solardachpreise 2009 verliehen. Fazit der Jury: "Jede Anlage ist ein Gewinn"

1. Preis für Soli fer Solardach (FASA AG in Chemnitz).
1. Preis für Soli fer Solardach (FASA AG in Chemnitz).

Bereits zum vierten Mal wurden am 28. Februar 2009 die BUSO-Solardachpreise vergeben. Eine internationale Jury aus Architekten und Journalisten hat dafür Beiträge der BUSO-Mitgliedsbetriebe aus den Kategorien Gebäude mit solarthermischen Anlagen, Gebäude mit kombinierten Anlagen (Solarthermie und Photovoltaik) und denkmalgeschützte Gebäude bewertet. Die Preise wurden im Rahmen des fünfjährigen BUSO-Jubiläums in Berlin übergeben. Mit dem BUSO-Solardachpreis 2009 wurden die gestalterisch überzeugendsten Lösungen zur Integration des BUSO-Solardaches in die Gebäude ausgezeichnet. Dabei legte die Jury besonderen Wert auf die Ästhetik und - soweit Architekten beteiligt waren - auf die Integration in die Gesamtarchitektur. Theo Boss und Winfried Klimesch, Geschäftsführer des Architekturbüros agsn, sind überzeugt, "dass jede Anlage ein Gewinn ist und ein Beitrag, die CO2-Belastung zu reduzieren."   Andreas Lohse, Chefredakteur der Zeitschrift Haus + Energie betonte, dass es zwischen Photovoltaik und Solarthermie keine Konkurrenz um die Flächen gibt. "Die Konkurrenz besteht zwischen Solartechnik und Dachziegeln" so Lohse.


Preise für Solarthermie-Dächer, Kombination mit Photovoltaik und Anlage auf denkmalgeschützem Gebäude

Der 1. Preis in der Kategorie Solarthermische Anlagen ging an Timo Leukefeld (Soli fer Solardach GmbH, Freiberg; Sachsen) für die Planung und Realisierung des Gebäudes der FASA AG in Chemnitz. Den 2. Preis erhielt Helmut Oberhuber (Oberhuber Bäder-Heizung-Solar; Tacherting (Bayern) und zwei dritte Preise gingen an Axel Hübscher (RASOLAR, Sabel, Mecklenburg-Vorpommern) und Adolf Karner (Karner Heizung-Bad-Solar, Bernstein; Österreich).

Sieger in der Kategorie Kombinierte Anlagen Solarthermie und Photovoltaik (BUSO-Plus) ist Rainer Fritz (Fritz Solar GmbH, Wiesloch, Baden-Württemberg). In der Kategorie denkmalgeschützte Gebäude gewann Jürgen Buschermöhle (Buschermöhle GmbH, Dinklage; Niedersachsen.

Die BUSO Bund Solardach eG ist die einzige länderübergreifende Solar-Genossenschaft Europas mit 124 Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

02.03.2009   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO Bund Solardach eG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarstromanlagen werden billiger und für Verbraucher noch attraktiver

Photovoltaik wird immer günstiger.
Photovoltaik wird immer günstiger.

Die Preise für Solarstromanlagen sind zum Jahresanfang 2009 gegenüber dem Vorjahr um rund acht Prozent gefallen, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Schlüsselfertige Anlagen von Qualitätsherstellern werden derzeit bereits zum Preis von rund 4.000 Euro je Kilowatt Nennleistung (kWp) angeboten - inklusive Montage. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Photovoltaik-Preismonitor" des BSW-Solar, der die Durchschnittspreise für Solarstromanlagen bis 100 Kilowatt Spitzenleistung erhoben hat. "Wer schon länger in eine Solarstromanlage für sein Hausdach investieren will, sollte jetzt handeln. Solarkunden profitieren derzeit von deutlichen Kostensenkungen bei den Solarmodulanbietern und einer attraktiven Solarförderung", kommentiert Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, die Ergebnisse des Preismonitors.   "Als Investition in den Klimaschutz und in die eigene Versorgungssicherheit machen sich Solaranlagen bei durchschnittlichen Betreiberrenditen von sechs Prozent schnell bezahlt", so Körnig weiter.


Kosten für Solarstromanlagen seit 2006 um über 20 Prozent gesunken

Ermöglicht worden sei die jüngste Kostensenkung unter anderem durch Produktionserweiterungen und Innovationsfortschritte bei der Herstellung von Solarmodulen und Solarzellen. Seit 2006 konnten die Kosten für Solarstromanlagen auf diese Weise um über 20 Prozent gesenkt werden, betont der BSW-Solar. Nach Einschätzung des Verbandes trug zudem der für Deutschland außergewöhnlich lange und harte Winter zu den Preissenkungen bei. Aufgrund der Witterungsbedingungen konnten weniger Anlagen gebaut werden, wodurch das Angebot an Solarmodulen stieg und die Preise unter Druck gerieten. Mit einsetzendem Frühjahr könnte sich der Angebotsüberhang jedoch wieder abbauen, so der BSW-Solar.


BSW-Solar: Betreiberrendite im Durchschnitt rund sechs Prozent pro Jahr

Der Betrieb einer Solarstromanlage lohne sich für den Verbraucher, erläutert der Verband: Nach rund 14 Jahren habe die Photovoltaik-Anlage die Anschaffungskosten wieder eingespielt und werfe für die Restzeit ihrer zwanzigjährigen Förderung Gewinne ab. Die Betreiberrendite unterschiede sich nach Standort und eingesetzten Modultypen, im Durchschnitt betrage sie rund sechs Prozent pro Jahr. Dazu tragen auch zinsgünstige Darlehen der KfW-Bankengruppe und anderer ökologisch orientierter Banken bei. Ein eigenes Dach ist für den Betrieb einer Solaranlage keine zwingende Voraussetzung. In immer mehr Städten gibt es Solar-Dachbörsen, bei denen Interessenten Dachflächen für ihre Solaranlage mieten können. Auch über so genannte Bürgersolaranlagen kann der Verbraucher in Solarstrom investieren, gängige Beteiligungsmodelle beginnen bereits bei 500 Euro. Der Markt für Solarstrom in Deutschland ist gewaltig. Die verfügbare Dachfläche reicht aus, um langfristig mehr als ein Drittel der deutschen Stromversorgung durch Photovoltaik bereitzustellen. Solarstrom ist eine der wenigen dezentralen Energieformen, bei der der Verbraucher seinen Strom am Ort des Verbrauchs selbst erzeugen kann.

02.03.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik in Italien: Isofoton bringt erstes Solar-Kraftwerk mit 1 MW unter dem "Conto Energia" an das Netz

1 MW-Solarkraftwerk in Acquaviva Delle Fonti.
1 MW-Solarkraftwerk in Acquaviva Delle Fonti.

Das spanische Photovoltaik-Unternehmen Isofoton hat die erste schlüsselfertige Solarstromanlage der Gesellschaft im Rahmen der Tarifregelung "Conto Energía" an das Netz angeschlossen. Das Photovoltaik-Kraftwerk "Solevivo" mit einer Leistung von einem Megawatt (MW) befindet sich in Acquaviva Delle Fonti (Bari) in der Region Puglia. Es handle sich um eine Bodeninstallation mit einer nach Süden orientierten Struktur, die mit einem Winkel von 30° optimal ausgerichtet sei, berichtet Isofoton in einer Pressemitteilung. Die Anlage bestehe aus 5.382 Solarmodulen vom Typ ISF-190/18, die in dem Forschungs- und Herstellungszentrum von Isofoton gefertigt wurden.   Sie ist unterteilt in zwei Anlagen mit je 501,6 kW und 492,48 kW. "Conto Energia" ist ein Solar-Fördergesetz, das den schnellen Ausbau der Photovoltaikbranche in Italien konsolidieren soll. Die Tarife hängen unter anderem ab von der architektonischen Einbettung und der Anlage, wobei die Vergütungstarife zwischen einem Mindestbetrag von 0,392 €/kWh und einem Höchstbetrag von 0,672 €/kWh schwanken.


Erste Anlage eines Projektbestandes mit einer Gesamtleistung von 10 MW

Isofoton Italia - die Unternehmensfiliale in Italien – übernahm den Aufbau und die Inbetriebnahme dieser Anlage, die nach Angaben des Unternehmens jährlich rund 1.000.000 Kilogramm CO2 eingespart. "Dieses ist das erste Projekt, das Isofoton 2009 angeschlossen hat und es zählt zu den ersten Photovoltaikanlagen in Pulgia. Das ist aber nur der Anfang eines bedeutenden Projektbestandes mit einer Gesamtleistung von 10 MW in Süditalien, einer Region, die über eine sehr günstige Gesetzgebung für Solaranlagen mit einer Höchstleistung von 1 MW verfügt", heißt es in der Pressemitteilung.

Isofoton ist nach eigenen Angaben der führende spanische Hersteller von Solarenergieanlagen und zentriert seine Tätigkeit auf drei unterschiedliche Technologien: Die Photovoltaik und die Kopplung hoch konzentrierter Wärme- und Solarenergie. Die Gesellschaft ist in über 60 Ländern vertreten, hat neun Filialen (Italien, USA, Bolivien, Ecuador, Dominikanische Republik, Algerien, Marokko, Senegal und China).

02.03.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Studie: Kosten für Photovoltaik-Anlagen deutlich gesunken

US-Report über Photovoltaik-Kosten.
US-Report über Photovoltaik-Kosten.

Forscher am Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab; Berkeley, Kalifornien) des US-Energieministeriums haben eine Studie über die Kosten pro installiertem Watt Photovoltaik-Leistung in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt, dass der durchschnittliche Preis von Solarstromanlagen zwischen 1998 und 2007 wesentlich gesunken ist, aber in den letzten beiden Jahren des Untersuchungszeitraums relativ unverändert blieb. Die Forscher betonen, dass die allgemeine Kostensenkung für installierte Photovoltaik-Systeme hauptsächlich auf geringere Kosten für Arbeit, Werbung, Wechselrichter und niedrigere Gemeinkosten sowie auf eine verbesserte Systemauslegung zurückzuführen sei, nicht aber auf gesunkene Modulpreise.   "Dies weist darauf hin, dass staatliche und regionale Photovoltaik-Förderprogramme wenigstens teilweise erfolgreich zur Kostensenkung beigetragen haben, weil ihre Auswirkung vermutlich nur hinsichtlich der Modulkosten gering ist", heißt es in der Studie von Ryan Wiser, Galen Barbose und Carla Petermann, Mitgliedern des Umwelt- und Energietechnologie-Programms des Berkeley Labs. Ein Ziel der Studie war, zuverlässige Informationen über die langfristigen Kosten zu erhalten und zu erfahren, ob staatliche Förderprogramme erfolgreich waren, erklärte Wiser.


Durchschnittliche Kosten pro installiertem Watt Nennleistung sanken zwischen 1998 und 2007 jährlich um 3,5 %

Für die Studie wurden 37.000 netzgekoppelte Solarstromanlagen untersucht, die zwischen 1998 und 2007 in 12 US-Bundesstaaten installiert worden waren. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die durchschnittlichen Kosten pro installiertem Watt in US-Dollar (inflationsbereinigt für 2007) von 10,50 USD (8,19 EUR) im Jahr 1998 auf 7,60 USD (5,93 EUR) im Jahr 2007 gesunken sind, was einem durchschnittlichen jährlichen Rückgang von 3,5 Prozent entspricht. Die Untersuchung zeigt weiter, dass die Kostensenkung nicht von sinkenden Solarmodul-Preisen bedingt war, sondern überwiegend von anderen Faktoren. Laut Studie deutet dies zum Teil darauf hin, dass staatliche und regionale Solarstrom-Förderprogramme relativ erfolgreich waren, um den Wettbewerb in der Branche anzukurbeln und Verbesserungen der Kostenstruktur und Effizienz bei der Montage von PV-Anlagen bewirkten. Zudem seien die Kosten von regionalen Faktoren sowie der Systemgröße abhängig. Die langfristige Kostensenkung fiel laut Studie bei kleineren PV-Systemen am deutlichsten aus, die meist an Privatgebäuden installiert werden. Die Forscher haben aber auch deutliche Skaleneffekte festgestellt: so lagen die Kosten pro Watt in den Jahren 2006 und 2007 bei Anlagen mit einer Nennleistung bis zwei Kilowatt (kW) bei 9,00 USD (7,02 EUR), für Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 750 kW jedoch bei durchschnittlich 6,80 USD (5,30 EUR). Die Kosten variierten zudem stark zwischen den untersuchten US-Bundesstaaten. Demnach kosteten zwischen 2006 und 2007 fertiggestellte Anlagen mit weniger als 10 kW in Arizona durchschnittlich 7,60 USD (5,93 EUR), in Maryland hingegen 10,60 USD (8,26 EUR) pro Watt. Die Autoren der Studie betonen, dass Kosten für Photovoltaik-Systeme durch gezielte Förderprogramme merklich gesenkt werden können.


Weniger Zuschüsse, stattdessen staatliche Steuerbegünstigung

Die Studie dokumentiert, dass die Förderung in Form direkter Zuschüsse der Bundesstaaten oder im Rahmen regionaler PV-Programme im Untersuchungszeitraum zurückging, während Anreize, wie die staatlichen Steuerfreibeträge für Investitionen (investment tax credits, ITC) an Bedeutung gewonnen haben. Wegen der Erhöhung der ITC für gewerbliche Photovoltaikanlagen im Jahr 2006 erreichte die Förderung der kommerziellen Solarstromanlagen 2007 mit 3,90 USD (3,04 EUR) pro Watt einen historischen Höchststand. Die Förderung für private Systeme lag 2007 nach Steuern durchschnittlich bei 3,10 USD (2,42 EUR) pro Watt, dem niedrigsten Stand seit 2001. Weil die Förderung privater PV-Anlagen im Untersuchungszeitraum gesunken war, blieben die Kosten seit 2001 unter dem Strich relativ konstant. Im gleichen Zeitraum sanken die Kosten für gewerbliche PV-Systeme deutlich: von 5,90 USD (4,60 EUR) pro Watt im Jahr 2001auf 3,90 USD (3,04 EUR) im Jahr 2007. Diese Kostensenkung um 32 Prozent sei hauptsächlich der steigenden ITC-Förderung zu verdanken, heißt es in der Studie, die unter anderem vom US-Energieministerium und der Clean Energy Sates Alliance (Montpelier, Vermont) finanziert wurde.

Der vollständige Bericht ist im Internet zugänglich als PDF-Dokument (42 S..) unter der Adresse: http://eetd.lbl.gov/ea/emp/reports/lbnl-1516e.pdf


02.03.2009   Quelle: Lawrence Berkeley National Laboratory   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Lawrence Berkeley National Laboratory,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarstrom für das Auto: Symposium "Solare Mobilität" bei Centrosolar

Louis Palmer und sein Solartaxi in Perth, Australien.
Louis Palmer und sein Solartaxi
in Perth, Australien.

Am 6. April 2009 veranstaltet das Photovoltaik-Unternehmen Centrosolar die Konferenz "Solare Mobilität". Bekannte Referenten wie Johannes Lackmann, Hans-Josef Fell und Franz Alt stellen neue Wege alternativer Fortbewegung vor. Im Mittelpunkt stehen Elektrofahrzeuge, welche mittlerweile das Interesse der gesamten Automobil-Branche geweckt haben. Durch das Programm führt Willi Ernst, der bei der Centrosolar-Gruppe den Bereich Innovationen und neue Technologien leitet. Thomic Ruschmeyer vom Bundesverband Solare Mobilität (bsm) gibt einen Überblick über den Stand der Entwicklung von Solar-Mobilen der verschiedenen Gattungen. Dazu zählen alle Verkehrsmittel, die wenig Energie verbrauchen, keine Abgase ausstoßen, leise sind und auf solare Energie statt Öl zurückgreifen.   Der bsm will auf das Potenzial von Solarmobilen, Elektrorollern oder Solarbooten aufmerksam machen. "Energetisch betrachtet ist die heutige, innerstädtische Nutzung des fossilen PKWs damit zu vergleichen, als wenn wir unser Handy mit einem kleinem Stromgenerator auf dem Rücken betreiben würden, um möglichst grenzenlos mobil erreichbar zu sein", so Ruschmeyer.


Citroen und Peugeot wollen E-Mobile auf Basis klassischer Fahrzeug-Plattformen bauen


Fedor Krämer, E-Mobil-Fahrer und Betreiber einer Park & Charge-Ladestation, spricht in seinem Vortrag über die Entwicklung dieser Solartankstellen. Bei dem in der Schweiz entstandenen System werden auf reservierten Parkplätzen einheitlich gekennzeichnete Stromtankstellen aufgestellt. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Bruno Kaiser von der PSA Banque berichtet von den Plänen der Automobil-Industrie, nicht nur Erdgas- und Hybrid-, sondern auch reine Elektroantriebe alltagstauglich zu machen. Der französische Konzern hat unter dem Markennamen Citroen und Peugeot bereits 10.000 Elektrofahrzeuge gebaut und prüft derzeit die Neuauflage solcher E-Mobile auf Basis seiner klassischen Fahrzeug-Plattformen.


Mit dem Solartaxi um die Welt

Ein Höhepunkt des Symposiums ist der Vortrag des Schweizers Louis Palmer, der mit seinem Solar-Mobil vier Kontinente bereiste. Von Juni 2007 bis Dezember 2008 tourte Palmer durch Europa, Asien, Amerika und Australien. Die gesamte Strecke legte er in seinem Solartaxi zurück: ein dreirädriges Gefährt mit einem sechs Quadratmeter großen Anhänger, der mit Solarzellen (850 Watt) ausgestattet war. Unterstützt von Radio, Fernsehen und Zeitungen zeigte Palmer anschaulich, wie Mobilität mit Sonnenstrom heute schon möglich ist.


Podiumsdiskussion und Besichtigungen von Solarmobilen

Das Symposium endet mit einer Podiumsdiskussion: Der Publizist Franz Alt, Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie und Technologie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Johannes Lackmann, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Biokraftstoffindustrie und ehemaliger Präsident des Bundesverbandes erneuerbare Energien, diskutieren die Bedeutung von Mobilität aus regenerativen Quellen für Gesellschaft und Industrie. Neben dem Vortragsprogramm können die Teilnehmer Solarmobile verschiedener Hersteller besichtigen: Z.B. Twike, Hotzenblitz und CityEl.

Das Symposium findet statt im Centrosolar Schulungszentrum in Paderborn und dauert von 9:00 bis 17:30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 190 Euro zzgl. MwSt, für Mitglieder des bsm 50 Euro, für Studierende 30 Euro. Anmeldungen nimmt Esther Hermann telefonisch unter 05251/500500 entgegen, sie sind auch über die Internetseite von Centrosolar möglich. Weitere Informationen und das vollständige Programm unter http://www.biohaus.de (Seminare).




01.03.2009   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Energieforschungsportal bine.info verbessert Informationsangebot und Service

bine.info: Mehr Inhalt, besserer Service.
bine.info: Mehr Inhalt, besserer Service.

Anfang 2002 startete das Energieforschungsportal bine.info. Seitdem nahm die Zahl der Nachrichten und Publikationen ebenso zu wie das Besucherinteresse: Im abgelaufenen Jahr zählten der BINE Informationsdienst knapp 800.000 Besucher. Nun wurde die Benutzerführung sowie das Informationsangebot und der Service optimiert: Die neue Webseite soll mehr Übersicht bieten und bessere Möglichkeiten schaffen, die gesuchten Informationen zu finden. Zugleich bietet BINE im Themenkontext weitere interessante Informationen an. Hervorzuheben ist das integrierte BINE-Abo, mit dem Besucher ihre Themenvorlieben und die gewünschten BINE-Publikationen festlegen können.  Die Abonnenten entscheiden, ob die Zustellung der Infos per E-Mail (mit Weblink) oder per Briefpost erfolgen soll. Das integrierte BINE-Abo können Nutzer künftig selber verwalten: Per E-Mail und persönlichem Passwort kann das BINE-Abo erweitert und den eigenen Wünschen angepasst werden.


http://www.bine.info


01.03.2009   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,


 

US-Energieversorger AEP schließt Windenergie-Strombezugsabkommen über 250 MW

US-Stromversorger AEP setzt auf Windkraft.
US-Stromversorger AEP setzt
auf Windkraft.

American Electric Power (AEP; Columbus, Ohio), einer der größten US-amerikanischen Stromversorger, berichtete am 10.02.2009, dass sein Tochterunternehmen Bezugsvereinbarungen für Strom aus Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 250 Megawatt (MW) unterzeichnet habe, um seine Kunden in Indiana, Michigan, Ohio, Virginia und West Virginia zu versorgen. Mit diesen neuen Verträgen, die eine Laufzeit von 20 Jahren haben, habe AEP seit 2007 eine Windenergie-Kapazität von 903,4 MW erworben, heißt es in der Pressemitteilung. AEP hatte sich damals das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2011 insgesamt 1.000 MW Windenergie in sein Portfolio aufzunehmen.   Sobald die Windenergie dieser neuen Verträge in das Netz eingespeist wird, werde AEP neben seinem eigenen Windpark in Texas mit einer Leistung von 310 MW auch 1.371 MW Windenergie mit Hilfe der Strombezugsabkommen anbieten können. Insgesamt verfüge das Unternehmen dann über 1.681 MW Kapazität für Strom aus Windkraft, heißt es in der Pressemitteilung.


Strombezugsvereinbarungen mit Windkraftwerk-Betreibern im Versorgungsgebiet von AEP

Das Tochterunternehmen von AEP namens Appalachian Power soll künftig Strom eines von Invenergy Wind LLC (Chicago, Illinois) zu errichtenden Windkraftwerks mit rund 100 MW in der Region LaSalle (Illinois) erwerben. AEP Ohio will Strom aus einer 100 MW-Windenergieanlage in der Region Benton (Indiana) beziehen. Von der gleichen Anlage, die von BP Wind Energy entwickelt wird, werde die AEP-Tochter Indian Michigan Power 50 MW erwerben, heißt es in der Pressemitteilung. "Seit wir vor 14 Jahren unser erstes großes Windkraftwerk in Texas errichtet haben, hat AEP die Weiterentwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quelle unterstützt, um den Strom-Mix der USA zu diversifizieren und um Treibhausgas-Emissionen zu mindern", sagte Michael G. Morris, Vorstandsvorsitzender und Präsident von AEP. "Wegen des schnellen Wachstums des amerikanischen Windenergie-Marktes waren wir in der Lage, unser ehrgeiziges Ziel von 1.000 Megawatt Windenergie in nur wenigen Jahren für unsere Kunden umzusetzen".

Verbesserung des Stromnetzes für weiteres Wachstum der erneuerbaren Energien nötig

Morris schreibt das Wachstum der erneuerbaren Energien zum Teil den bundesweiten Steuernachlässen (federal tax credits; FTC) zu. Er begrüßt das US-Konjunkturpaket und besonders die darin enthaltenen Vorschläge zur Förderung erneuerbarer Energie. "Um ein weiterhin schnelles Wachstum erneuerbarer Energie in den USA zu verwirklichen, ist ein bundesweiter Plan für ein Super-Hochspannungs-Stromnetz erforderlich, mit dem man erneuerbare Energie aus Gebieten, in denen sie reichlich und realisierbar vorhanden ist, in bevölkerungsdichte Regionen oder Spitzenlast-Zentren schaffen kann. Solch ein Plan muss eine staatliche Aufsicht über Standortwahl und eine breite Streuung der Kosten für diese weit reichenden Hochspannungs-Projekte vorsehen", betonte Morris.



01.03.2009   Quelle: American Electric Power   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: American Electric Power,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

2010 © Heindl Server GmbH