Solar News Archiv April 2009

 




 

First Solar liefert Module für Australiens größtes Photovoltaik-Kraftwerk

First Solar produzierte insgesamt Module mit 1 GW Nennleistung.
First Solar produzierte
insgesamt Module mit
1 GW Nennleistung.

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 28.04.2009 in einer Pressemitteilung, das Unternehmen werde Solar-Module mit einer Nennleistung von einem Megawatt an das australische Unternehmen Solar Shop Australia, Pty Ltd. liefern. Die Photovoltaikanlagen, die Solar Shop auf sechs Dächern der Messe von Adelaide in Südaustralien installieren will, sollen die größte Solarstromanlage des Landes werden. Auftraggeber ist der Messeveranstalter Royal Agricultural & Horticultural Society of South Australia.   First Solar, weltgrößter Hersteller von Dünnschichtmodulen, hatte kürzlich gemeldet, dass das Unternehmen insgesamt Module mit einer Leistung von einem Gigawatt produziert und die Produktionskosten pro Watt unter einen US-Dollar gesenkt hat (98 cent/W).


Solarstrom ersetzt Elektrizität aus herkömmlichen Quellen

"First Solar ist stolz darauf, die Module für die größte Photovoltaikanlage des Landes zu liefern", kommentiert John Carrington, geschäftsführender Vizepräsident für Marketing und Geschäftentwicklung bei First Solar. "Die Australische Förderpolitik hat die Grundlagen für ein starkes Wachstum der erneuerbaren - und auch bezahlbaren - Energien geschaffen. Dazu passt die kosteneffektive Solartechnologie von First Solar perfekt." Solar Shop wird das 1 MW-Solarkraftwerk gemeinsam mit Bauunternehmen entwickeln und installieren, das jährlich rund 1.500 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden soll. Mit dem Bau der PV-Anlagen, die im dritten Quartal 2009 fertig gestellt sein sollen, soll unmittelbar begonnen werden. Der produzierte Solarstrom soll überwiegend von der Messe selbst verbraucht werden und Elektrizität aus herkömmlichen Quellen ersetzen.

"Solar Shop Australien ist begeistert, die Module von First Solar in den australischen Markt einzuführen und damit die größte Solarstromanlage in Australien zu bauen", sagte Adrian Ferraretto, Geschäftsführer von Solar Shop. "Wir haben uns für das Projekt auf dem Messegelände für Module von First Solar entschieden, weil diese die beste Lösung unter mehreren Technologien sind und den spezifischen Anforderungen des Kunden entsprechen", ergänzte Ferraretto.

30.04.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.,
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Konzentrator-Photovoltaik: OPEL International und BETASOL wollen 2.375 MW-Kraftwerk in Spanien bauen

HCPV systems by OPEL.
HCPV systems by OPEL.

OPEL International Inc. (OPEL; Toronto, Ontario, Kanada und Shelton, Connecticut, USA), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaiksysteme (HCPV) einschließlich boden- oder dachmontierter Solar-Nachführsysteme, berichtete am 21.04.2009, sein spanisches Partnerunternehmen BETASOL wolle seine HCPV-Kapazität ausbauen und habe sich eine Bankbürgschaft über mehr als 1.500.000 US-Dollar (1.187.500 Euro) für eine neues HCPV-Kraftwerk gesichert. BETASOL bewirbt sich laut Pressemitteilung momentan um die Genehmigung für dieses Solarprojekt im Kraftwerksmaßstab, das nach Fertigstellung an Investoren verkauft werden soll.   Das geplante Kraftwerk soll eine Nennleistung von insgesamt 2.375 Megawatt (MW) haben und die Region mit auf zweiachsigen Nachführsystemen montierten, hochkonzentrierenden Photovoltaikmodulen mit Strom versorgen. "Wenn wir die Genehmigungen für dieses Projekt erhalten, wird dies einen bedeutenden Fortschritt für die HCPV und die Etablierung dieser Solartechnologie in der Region bewirken, was eine große internationale Errungenschaft für OPEL bedeutet", sagte Robert Pico, Vorstand von OPEL International.


Konzentrator-Solarmodule und spanische Einspeisetarife sollen für hohe Renditen sorgen

Laut Unternehmensführung wird OPEL das Solarprojekt mit HCPV-Modulen vom Typ "Mk-I" auf unternehmenseigenen, zweiachsigen Nachführsystemen realisieren. "Das Mk-Moduldesign ist sehr kosteneffektiv und kann das Sonnenlicht mehr als 500-fach konzentrieren", sagte Pico. "Dieses Produkt hat einen doppelt so hohen Wirkungsgrad als flache Solarmodule auf Siliziumbasis und über einen mehr als dreimal so hohen Wirkungsgrad als Dünnschicht-Solarmodule. Deshalb ist es die erste Wahl für netzgekoppelte Solarsysteme . Die Verwendung der effizienten Solarmodule von OPEL in Verbindung mit den Einspeisetarifen in Spanien garantiert interessante Renditen", fügte Pico hinzu. Jesus Cabetas, Geschäftsführer von BETASOL, ergänzte: "Wir bei BETASOL sind sehr froh darüber, unsere Partnerschaft mit OPEL auszuweiten. Dieses Unternehmen ist weltweit führend bei HCPV. Die ausgezeichneten Wirkungsgrade von OPEL sind für Investoren interessant, weil sie gute Renditen für unsere spanischen Solarprojekte ermöglichen".

30.04.2009   Quelle: OPEL International Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPEL International Inc.,
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Solarthermie: "AquaSolar"-Anlage von Paradigma auf 2.300 Metern Höhe installiert

Dresdner Hütte: Solarthermie sorgt für warmes Wasser in 2.308 Metern Höhe.
Dresdner Hütte: Solarthermie sorgt für
warmes Wasser in 2.308 Metern Höhe.

Die mit 2.308 Metern höchst gelegene Paradigma "AquaSolar"-Anlage wurde nach einer fünfmonatigen Testphase Ende Februar 2009 dem Betreiber der Dresdner Hütte am Stubaier Gletscher, Hans-Jörg Hofer, übergeben. Seitdem funktioniere die Großanlage trotz ständiger Minusgrade einwandfrei und liefere warmes Wasser für die Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV), berichtet Paradigma in einer Pressemitteilung. Die hochalpine Solaranlage von Paradigma mit acht AquaSolar-Kollektoren und vier Solarspeichern hält 1.800 Liter Brauchwarmwasser für die Gäste der DAV-Hütte bereit. Im letzten Sommer geplant, im Winter installiert und nun in Betrieb genommen, setzt die Anlage neue Maßstäbe für die Versorgung abgelegener alpiner Unterkünfte.   So kann mit der Anlage auf der Dresdner Hütte rund ums Jahr der Warmwasserbedarf für die täglich bis zu 140 Schlafgäste, Ausflügler von der Stubaier Gletscherbahn und Bergsteiger oder Skifahrer gedeckt werden - kostengünstig und umweltfreundlich.


Gewöhnliches Wasser als Wärmeträger

Solaranlagen-Spezialist Christof Ruh von "Ruh Haustechnik" (Gottmadingen), der die Anlage installiert hat, kommentiert: "Eine Anlage in dieser Höhe mit gewöhnlichem Wasser als Wärmeträger zu planen war ein spannendes Projekt. Nun haben wir ein Erfolgsbeispiel, das sicher auch anderen touristischen Betrieben Mut macht, in solch unkomplizierte moderne Solartechnik zu investieren. Die glänzende Neuerung dort oben ist jedenfalls für alle ein Gewinn: die Hütte, die Natur und nicht zuletzt für uns als Planer."


Das Aqua-Prinzip: Solaranlage arbeitet wie ein Zusatzkessel

Beim "AquaSystem" setzt Paradigma konsequent nur noch Wasser als Wärmeträger ein und schützt die Kollektoren mit Niedertemperaturwärme aus der Anlage vor Frost. Aufgrund der geringen Wärmeverluste der CPC-Vakuumröhrenkollektoren ist laut Paradigma für den Frostschutz nur ein kleiner Energiebetrag von 2 bis 4 % des solaren Jahresenergieertrages notwendig. Dieser Eigenbedarf werde durch die Vorteile des Anlagenprinzips und hohe Arbeitstemperaturen mehrfach ausgeglichen. Beim AquaSystem arbeitet die Solaranlage wie ein Zusatzkessel mit frei wählbarer Temperatur. Solarwärmetauscher, Frostschutzmittel und weitere Armaturen werden überflüssig, was die Kosten deutlich senkt. Da die Anlage ohne Wärmeabnahme bedenkenlos im Stillstand stehen dürfe, können kleine, effiziente Speicher eingesetzt werden. Eine hervorragende thermische Schichtung im Speicher sowie ein minimaler Speicherbedarf sichern laut Hersteller eine extrem schnelle Verfügbarkeit der Solarwärme. Übers Jahr würden gegenüber der konventionellen Betriebsweise ca. 50 % an elektrischer Pumpenlaufzeit- und Pumpenergie eingespart.

30.04.2009   Quelle: Paradigma Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma,


 

BP Solar liefert Photovoltaikanlagen für Einzelhandelskette in Kalifornien

Photovoltaikanlage auf Dächern von Wal-Mart und Sam's Club in Chino, Calif.
Photovoltaikanlage auf Dächern von Wal-Mart
und Sam's Club in Chino, Calif.

BP Solar bestätigte am 23. April 2009, dass das Unternehmen ausgewählt wurde, Photovoltaik-Anlagen für Warenhäuser der Wal-Mart-Kette in Kalifornien zu liefern. Dieses Abkommen baue auf einer bereits bestehenden Geschäftsbeziehung zwischen dem großen Einzelhandelsunternehmen und BP Solar auf, heißt es in der Pressemitteilung. Gemäß einer für die Projekte verhandelten Strombezugsvereinbarung (Power Purchase Agreement - PPA) werde BP Solar die Photovoltaikanlagen finanzieren, installieren und warten und Wal-Mart werde unmittelbaren Zugang zu sauberem Strom haben ohne vorab Investitionskosten entrichten zu müssen. Laut BP wollen sich die Partner zunächst auf zehn bis 20 Dachanlagen an Wal-Mart-Standorten in Kalifornien konzentrieren und die Möglichkeiten für weitere Projekte untersuchen. BP erwartet, die ersten Projekte mit einer installierten Gesamtleistung von bis zu 10 Megawatt (MW), innerhalb von rund 18 Monaten abzuschließen. 
"BP freut sich, die Geschäftsbeziehung zu Wal-Mart durch diese Serie neuer Projekte zu erweitern", sagte Reyad Fezzani, Vorstand von BP Solar. "Seit mehr als 25 Jahren weisen die Solaranlagen von BP eine zuverlässige Leistung auf. Diese Zuverlässigkeit – in Kombination mit den entfallenen vorab zu entrichtenden Investitionskosten – unterstützt, die weitere Entwicklung von großen Solarprojekten in Kalifornien und andernorts voranzutreiben."

Mit der Strombezugsvereinbarung für diese Projekte erwirbt Wal-Mart sämtliche Energie, die von den Solarstromanlagen produziert wird. BP setze eigenes Kapital ein und arbeite auch eng mit externen Finanzpartnern zusammen, um den Kunden einen optimalen Wert zu bieten. Bereits 2008 hat BP Solar nach eigenen Angaben den Bau von Solarstromanlagen mit einer Leistung von 4,1 Megawatt (MW) für sieben Wal-Mart-Warenhäuser und Sam’s Clubs in Kalifornien abgeschlossen. "BP Solar ist ein großartiger Partner und wir freuen uns darauf, unsere Bemühungen auszubauen, mehr erschwingliche erneuerbare Energie in unseren Betrieben nutzen zu können", sagte Kim Saylors-Laster, Vizepräsidentin für Energie bei Wal-Mart. "In Kombination mit der langen Geschäftstätigkeit und Erfahrung von BP bieten wir eine sehr verlässliche, sichere und kosteneffektive Plattform für Großkunden, die bedeutende Investitionen in erneuerbare Energie vornehmen", ergänzte Fezzani.

30.04.2009   Quelle: BP Solar Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wal-Mart,
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Conergy legt Jahresabschluss 2008 vor; Aufsichtsrat durch Solar-Experten ergänzt

Conergy-Chef Ammer kann sich einen Preisverfall bei Solarmodulen um bis zu 30 % vorstellen.
Conergy-Chef Ammer kann sich einen
Preisverfall bei Solarmodulen um bis
zu 30 % vorstellen.

Die Conergy AG (Hamburg) hat am 29. April 2009 ihren Jahresabschluss 2008 vorgelegt. Danach stieg der Umsatz des Solar-Unternehmens im Jahr 2008, wie bereits gemeldet, um 40 % auf über eine Milliarde Euro (Vorjahr: 719 Mio. Euro). Als Folge der grundlegenden Neuausrichtung des Unternehmens belasten gleichzeitig umfangreiche Einmalaufwendungen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das mit minus 213 Millionen Euro auf Vorjahresniveau blieb, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Aufgrund der hohen Zinsbelastungen durch eine inzwischen zurückgeführte Brückenfinanzierung verschlechterte sich das Vorsteuerergebnis (EBT) auf minus 280 Mio. Euro (Vorjahr: minus 235 Mio. Euro). Darin enthalten seien Sondereffekte sowie sonstige einmalige Aufwendungen in Höhe von 172 Millionen Euro unter anderem durch Währungsverluste, den RampUp in Frankfurt (Oder) und die laufende Restrukturierung. Im fortgeführten Geschäft lag das Jahresergebnis nach Angaben des Unternehmens damit bei minus 254 Millionen Euro (Vorjahr: minus 213 Mio. Euro).   Einschließlich der inzwischen aufgegebenen Geschäftsbereiche führte dies zu einem Jahresfehlbetrag von 307 Millionen Euro (Vorjahr: minus 248 Mio. Euro).


Starker Preisverfall in der Photovoltaik-Branche; Module bis zu 30 % billiger?

"Die umfangreichen Aufräumarbeiten der letzten 15 Monate haben viel Geld gekostet. Sie entlasten Conergy aber von diesem Jahr an deutlich und geben uns eine gute Grundlage, die Finanz- und Konjunkturkrise zu meistern", sagte Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer. "Das Jahresergebnis 2008 zeigt auch die Belastung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ab dem vierten Quartal 2008 und durch die gleichzeitig stattfindende Veränderung der Märkte. In der Branche hat ein starker Preisverfall eingesetzt, der zusätzlich zu einmaligen Abwertungen geführt hat. Mittel- und langfristig verleiht diese Entwicklung Conergy aber mehr Spielraum." In der Bilanzpressekonferenz sagte Ammer, er könne sich durchaus vorstellen, dass der Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen, der bereits im letzten Quartal 2008 eingesetzt habe, bis zum Jahresende 2009 bewirke, dass Module dann bis zu 30 Prozent weniger kosten werden als vor dem Beginn des Wandels zum Käufermarkt - eine Entwicklung, die mittelfristig zur schnelleren Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom führe.


Vertrag mit Wafer-Lieferant MEMC soll angefochten werden

Belastet wurde das Ergebnis 2008 auch durch Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Liefervertrag mit dem Waferhersteller MEMC. Auf der Grundlage der seit Ende 2008 geführten Aufhebungsverhandlungen habe das Unternehmen vorsorglich eine Anzahlung in Höhe von 66 Millionen US-Dollar abgeschrieben, betont Conergy. Wie bereits berichtet, hat sich der Conergy-Vorstand nach dem Scheitern dieser Verhandlungen entschlossen, den Vertrag am Gerichtsstand New York City anzufechten. Grundlage hierfür sind eine Reihe unwirksamer, insbesondere wettbewerbswidriger Klauseln, die nach Ansicht von Conergy die Unwirksamkeit des gesamten Vertrags zur Folge haben.


Erfolgreiche Photovoltaik-Großprojekte in Spanien und Südkorea

Gleichzeitig habe Conergy auch 2008 herausragende operative Erfolge verzeichnen und damit weltweit Maßstäbe setzen können, heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem Projekt "El Calaverón" in der Region Castilla-La Mancha in Spanien wurde mit 21,1 MW einer der größten Solarparks weltweit durch Conergy geplant und umgesetzt. Auch der bislang größte Solarpark in Asien, "SinAn" in Südkorea mit einer Spitzenleistung von 24 MW, ist am Reißbrett von Conergy entstanden. Ammer: "Mit seinem auf den Vertrieb fokussierten Geschäftsmodell und dem bewährten Vertriebsnetz in 15 Ländern verfügt Conergy mit seinem einzigartigen Kundenzugang über einen Vorteil, der sich in einem Markt mit völlig neuen Vorzeichen bezahlt machen wird."


Nach schwachem Jahresauftakt Belebung im März

"Mit einer neu aufgestellten Conergy 2.0 und mit einem Markt, der zwar vorübergehend aus dem Takt geraten ist, aber grundsätzlich ein enormes Wachstumspotential aufweist, blicken wir mittelfristig positiv in die Zukunft", kommentiert Ammer die Aussichten des Konzerns. Beschleunigt durch die Finanzkrise hatte sich der weltweite Solarmarkt nach dem massiven Aufbau von Kapazitäten der Hersteller und dem Einbruch des Marktes in Spanien innerhalb weniger Wochen über den Jahreswechsel vom Verkäufer- in einen Käufermarkt gewandelt. Auch wenn diese Entwicklung das vertriebsorientierte Geschäftsmodell der Conergy langfristig bestärke, habe die Geschwindigkeit des Wandels im ersten Quartal 2009 zu einem verhaltenen Jahresauftakt geführt: Nach vorläufigen Berechnungen belief sich der Umsatz für die ersten drei Monate 2009 auf 65 Millionen Euro und liege damit 70 % unter den allerdings ungewöhnlich hohen Umsätzen des Vergleichsquartals 2008. Im ersten Quartal 2008 ergaben sich positive Sondereffekte aus den Bilanzierungsänderungen, die zum Jahresende 2007 vorgenommen wurden. Nach einem schwierigen 4. Quartal 2008, das insbesondere durch die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet wurde, zeigten sich auch die Monate Januar und Februar weiter von dieser Entwicklung beeinflusst. Im März hingegen konnte wieder eine Belebung des Geschäfts verzeichnet werden, ohne dass jedoch die vergleichsweise schlechte Entwicklung der vorangegangenen Monate ausgeglichen werden konnte.


Bernhard Milow zum Aufsichtsrat bestellt

Zum neuen Aufsichtsratsmitglied hat das Amtsgericht Berlin jetzt Bernhard Milow bestellt. Anfang des Jahres haben personelle Veränderungen im Aufsichtsrat stattgefunden, um die neuen Mehrheitsverhältnisse angemessen abzubilden. Nun verfügt die Gesellschaft mit Bernhard Milow auch im Aufsichtsrat über einen ausgewiesenen Experten, der über 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Erneuerbaren Energien - insbesondere auf dem Gebiet der Solarenergie - verfügt. Seine berufliche Laufbahn begann Milow Mitte der Neunziger beim Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart. Hiernach leitete er die Abteilung "Project Development and Monitoring" für das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V. (DLR) auf der europäischen Forschungseinrichtung für solarthermische Kraftwerkskomponenten im spanischen Almeria. Daraufhin zeichnete er bei der DLR als Programmbeauftragter für Strategie und Planung der Energieforschung verantwortlich. Seit 2007 koordiniert Bernhard Milow als Programmdirektor Energie die DLR-Energieforschung und vertritt das DLR im Bereich Energie auf nationaler und internationaler Ebene. Milow und die drei im Februar 2009 gerichtlich bestellten Aufsichtsräte sind zunächst bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 10. Juni 2009 bestellt.

29.04.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik: Sunfilm AG und Sontor GmbH fusionieren zu einem der weltweit führenden Hersteller von siliziumbasierten Dünnschichtmodulen

Sunfilm-Zentrale in Großröhrsdorf
Sunfilm-Zentrale in Großröhrsdorf

Die Photovoltaik-Hersteller Sunfilm AG (Großröhrsdorf) und Sontor GmbH (Bitterfeld-Wolfen) verbinden sich zu einem der weltweit größten Anbieter von siliziumbasierten Tandem-Dünnschichtmodulen. Das neue Unternehmen wird als Sunfilm AG firmieren. In einem sich weltweit verschärfenden Wettbewerb in der Photovoltaikindustrie werde Sunfilm damit über die entsprechende Größe und Expertise verfügen, um maßgeblich vom Wachstumsmarkt Dünnschicht-Solarmodule zu profitieren, heißt es in der Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Gesellschafter der neuen Sunfilm AG sind Q-Cells SE, Good Energies und NorSun AS.  Diese haben sich laut Pressemitteilung verpflichtet, das neue Unternehmen auf seinem künftigen Wachstumskurs zu unterstützen.



Dünnschicht-Technologie ist eines der wesentlichen Wachstumssegmente in der Photovoltaik-Industrie

Mit einer installierten Produktionskapazität von rund 85 Megawatt peak (MWp) an den beiden bestehenden Standorten Großröhrsdorf und Bitterfeld-Wolfen sowie zusätzlicher im Aufbau befindlicher Kapazität von 60 MWp am Standort Großröhrsdorf ist Sunfilm bereits einer der weltweit größten Hersteller von siliziumbasierten Tandem-Dünnschichtmodulen. "Die Dünnschicht-Technologie ist eines der wesentlichen Wachstumssegmente in der Photovoltaik-Industrie. Nach der Fusion wird die neue Sunfilm AG an diesem Wachstum maßgeblich teilhaben. Wir werden unser Unternehmen als treibende Kraft im Markt und als Technologieführer positionieren", sagt Wolfgang Heinze, Chief Operating Officer und Vorstandsvorsitzender der Sunfilm AG.


Skaleneffekte und Synergien sollen das weitere Wachstum verstärken

Sunfilms Größe und Marktposition werden es dem Unternehmen ermöglichen, trotz eines anspruchsvoller werdenden Marktes durch Skaleneffekte einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, heißt es in der Pressemitteilung. Zusätzlich verfüge Sunfilm über verschiedene Einsparpotenziale wie zum Beispiel Synergien im Einkauf oder durch die Zusammenlegung sich überschneidender Geschäftsbereiche. Die vereinte Kompetenz in Forschung und Entwicklung bilde darüber hinaus einen weiteren klaren Wettbewerbsvorteil. Dadurch könne Sunfilm die weitere Entwicklung der Dünnschichttechnologie forcieren und so die Kosten zur Erzeugung von Solarenergie mittelfristig senken. "Sunfilm wird eine Top-Position in Forschung und Entwicklung einnehmen und die Technologie noch leistungsfähigerer Solarmodule maßgeblich weiter vorantreiben", so Dr. Torsten Brammer, Chief Scientist und Mitglied des Vorstands der neuen Sunfilm AG.


Bisherige Anteilseigner unterstützen neues Unternehmen weiterhin

Q-Cells, alleiniger Eigentümer von Sontor, wird 50 Prozent der Anteile an der neuen Sunfilm halten. Q-Cells ist der weltgrößte Produzent von Solarzellen und ein weltweit führendes Photovoltaikunternehmen. "Die neue Sunfilm ist ein zentraler Baustein in Q-Cells globaler Strategie im Geschäftsfeld der Dünnschicht-Technologien", so Dr. Florian Holzapfel, für neue Technologien verantwortliches Vorstandsmitglied bei Q-Cells. "Dieser starke Zusammenschluss wird für zusätzliche Wachstumsimpulse in diesem Dünnschichtsektor sorgen."

Good Energies, ein führender globaler Investor im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, sowie NorSun AS, ein norwegischer Hersteller von hochleistungsfähigen monokristallinen Silizium-Wafern, werden ebenfalls weiterhin an Sunfilm beteiligt bleiben und unterstützen das zukünftige Wachstum des neuen Unternehmens. Good Energies wird rund 35 Prozent an dem neuen Unternehmen halten, weitere 15 Prozent entfallen auf NorSun. "In der Fusion sehen wir den besten Weg, das enorme Potenzial der Dünnschicht-Technologie bei Tandem-Modulen zu nutzen und ein führendes Unternehmen am Markt zu etablieren", sagt Dr. Sven Hansen, Chief Investment Officer bei Good Energies und Aufsichtsratsvorsitzender der Sunfilm AG.



Stärkung des Photovoltaik-Standortes Deutschland

Die neue Sunfilm AG wird über Produktionsstandorte in Großröhrsdorf und Bitterfeld-Wolfen verfügen. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum wird in Bitterfeld-Wolfen angesiedelt sein. Zurzeit beschäftigt das neue Unternehmen rund 400 Mitarbeiter. Sobald die Expansion in Großröhrsdorf abgeschlossen ist, sollen hier weitere neue Arbeitsplätze entstehen. Der Zusammenschluss beider Unternehmen soll Ende Mai 2009 rechtlich wirksam werden und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

29.04.2009   Quelle: Sunfilm AG; Sontor GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Spire Semiconductor will Solarzellen mit 42 % Wirkungsgrad für die Konzentrator-Photovoltaik entwickeln

Der US-Anlagenbauer Spire Corporation (Bedford, Massachusetts) berichtete im April 2009, dass seinem Tochterunternehmen Spire Semiconductor, LLC, vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums eine Förderung im Umfang von 3.706.359 US-Dollar (USD; 2,8 Millionen Euro) über eine Laufzeit von 18 Monaten bewilligt wurde. Die Unterstützung für das Projekt setze sich zusammen aus 2.960.850 USD (2,2 Millionen Euro) staatlicher Förderung und einer direkten Kostenbeteiligung im Umfang von 745.509 USD (563.000 Euro). Laut Vereinbarung soll Spire Semiconductor Produktionssysteme der nächsten Generation entwickeln, mit denen Dreischicht-Solarzellen auf Basis von so genannten III-V-Halbleitern mit einem Wirkungsgrad von 42 Prozent hergestellt werden können.   "Wir freuen uns, dass das NREL Spire für dieses wettbewerbsträchtige Photovoltaik-Förderprojekt mit dem Ziel ausgewählt hat, die Zeit zwischen Prototypentwicklung und Großserien-Produktion zu verkürzen. Unsere neue Technologie hat das Potenzial, um zuverlässige Konzentrator-Solarzellen mit rekordverdächtigen Wirkungsgraden zu geringeren Produktionskosten herzustellen", betonte Edward D. Gagnon, Geschäftsführer von Spire Semiconductor.


Technologieentwicklung soll Prozessplattform für industriell gefertigte Konzentrator-Solarzellen schaffen

Roger G. Little, Vorsitzender und Vorstand der Spire Corporation, sagte: "Spire ist seit 25 Jahren in der Solarbranche tätig. Die Entwicklung dieser Zellen wird unser Unternehmen in die Lage versetzen, von den wachsenden Möglichkeiten für Solarzellen auf Basis von Galliumarsenid (GaAs) für die Konzentrator-Photovoltaik zu profitieren. Unser Spire Semiconductor-Werk verfügt über die neuesten Produktionskapazitäten zur Herstellung dieser Produkte. Wir planen, System-Integratoren weltweit unsere neue Dreifach-Solarzellen namens "Triathlon" anzubieten.

29.04.2009   Quelle: Spire Semiconductor, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sharp Energy Solution Europe baut Engagement in Frankreich aus

Die "Woche der nachhaltigen Entwicklung" vom 1. bis 7. April 2009 habe gezeigt, dass in Frankreich umwelt- und klimafreundliche Projekte oberste Priorität haben, berichtet Sharp Energy Solution Europe (SESE) in einer Pressemitteilung. Davon profitiere besonders der Photovoltaik-Markt, der in den letzten Jahren kontinuierliche Wachstumsraten von mehr als 100 Prozent aufweisen konnte. Als europäische Division des Solar-Pioniers will SESE das Photovoltaik-Geschäft im europäischen Boommarkt gezielt ausbauen. Seit dem 01. Oktober 2008 steuert Sharp Energy Solution Europe (SESE) als eigene Division der Sharp Electronics Europe GmbH das gesamte pan-europäische Solargeschäft. Damit will Sharp den weltweit größten Photovoltaikmarkt, Europa, noch besser und zielgerichteter bedienen.   "Nach einem eher verhaltenen Start hat sich Frankreich auf Grund gut angelegter Förderungsprogramme und günstiger klimatischer Verhältnisse zu dem derzeit wohl dynamischsten Photovoltaik-Markt Europas entwickelt", so Peter Thiele, Geschäftsführender Vizepräsident von Sharp Energy Solution Europe. "Unser Ziel ist, im Einklang mit den ehrgeizigen Vorgaben der 'Grenelle de L’Environnement' weiter zu wachsen und unsere Position als weltweiter Vorreiter in Sachen Photovoltaik auszubauen", so Thiele weiter.


115 Milliarden Euro für erneuerbare Energien

Das französische Umweltprogramm "Grenelle de L’Environnement" (Laufzeit: 2009 – 2020) sieht Investitionen von 440 Milliarden Euro vor. 115 Milliarden Euro sollen davon in erneuerbare Energien fließen. Bis 2020 soll eine installierte Leistung von 5.400 MW (heute: zirka 200 MW) erreicht werden. Den Grundstein für den Boom der französischen Solarenergie legte das französische Umweltministerministerium im Juli 2006 mit der Festsetzung einer lukrativen Förderung beim Bau und attraktiven Garantien und Vergütungen bei der Einspeisung. Dieser Einspeisetarif setzt sich zusammen aus einer Grundvergütung für solar erzeugten Strom und einem Aufschlag für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (BIPV) – eine Besonderheit der französischen Förderung. Zudem ist die Hälfte der Materialkosten für private Solarstromanlagen bis 3 kW Größe von der Einkommenssteuer absetzbar. Weitere Anreize schafft auch die Maßgabe in vielen Bauverordnungen, Photovoltaikanlagen zu berücksichtigen.


Planungssicherheit für die Investoren

"Der französische Solarmarkt hat seit 2006 eine stürmische Entwicklung hingelegt. Mit dem jüngst verabschiedeten Umweltprogramm wird dieser Weg auch für die Zukunft fortgeschrieben. Frankreich hat Planungssicherheit für die Investoren geschaffen und gezeigt, das Nachhaltigkeit ein langfristiges Ziel französischer Politik ist. Gerade in Zeiten einer konjunkturellen Abkühlung wurden damit verlässliche Grundlagen geschaffen, um Investitionen zu fördern", erläutert Thiele.

Laut der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) waren in Frankreich 2008 bereits 2.100 Menschen direkt in der französischen Solarindustrie beschäftigt, rund 220.000 Menschen partizipierten indirekt von der Boombranche. Damit ist die Photovoltaik nicht mehr nur ein Nischenmarkt, sondern zunehmend auch ein wirtschaftlicher Faktor. "Als eines der weltweit größten Photovoltaikunternehmen wollen wir diesen Erfolg weiter fortschreiben. Vor allem im Handel sowie im Installations- und Handwerkbereich wird es Beschäftigungszuwächse in der Solarbranche geben. Wir werden unsere Beziehungen zu unseren Partnern intensivieren", erläutert Thiele.


Sharp setzt in Frankreich vor allem auf Dünnschichtmodule

Dabei setzt Sharp neben kristallinen Modulen vor allem auf Dünnschichtmodule mit einer gesteigerten Moduleffizienz von neun Prozent. Im Oktober hat Sharp in der japanischen Fabrik Katsuragi eine zweite Produktionslinie in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität von Dünnschichtzellen von zuletzt 34 auf 160 Megawatt aufgestockt. Um die Lieferwege und -zeiten in die europäischen Zielmärkte zu verkürzen, produziert Sharp seit 2004 im walisischen Wrexham kristalline Module. Derzeit verfügt die am 03. November 2008 mit dem "Wales Business and Sustainability Award" ausgezeichnete europäische Sharp Solar-Fabrik über eine Produktionskapazität von 220 Megawatt.

29.04.2009   Quelle: Sharp Energy Solution Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent Odersun benennt Peter van Bommel zum Finanzvorstand

Dünnschicht-Solarmodule der Odersun AG.
Dünnschicht-Solarmodule der Odersun AG.

Die Odersun AG, Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen und -modulen, beruft den Finanzspezialisten Peter van Bommel in den Vorstand des Unternehmens. Van Bommel verstärke die Odersun AG mit über 25 Jahren umfassender Erfahrung im Finanzbereich, darunter langjährig in leitenden Funktionen im Philips-Konzern und als Finanzvorstand bei NXP Semiconductors, berichtet die Odersun AG in einer Pressemitteilung. In dieser Zeit sei er unter anderem maßgeblich an der Übernahme der Philips-Halbleitersparte durch ein internationales Investorenkonsortium beteiligt gewesen und habe den Aufbau des neu entstehenden Unternehmens NXP Semiconductors begleitet.   2008 wurde Peter van Bommel in den Niederlanden zum Finanzvorstand des Jahres für nicht börsennotierte Unternehmen gewählt.

Die Odersun AG entwickelt und produziert flexible, siliziumfreie Solar-Produkte unter Verwendung einer weltweit patentierten und geschützten Dünnschichttechnologie. Der Produktionsprozess ermöglicht dem Unternehmen, Solarzellen herzustellen, die zu Modulen in nahezu jeder Größe oder jeder Leistung zusammengefügt und kundenspezifisch flexibel als auch in Glas verpackt werden können. Diese Variabilität des Formfaktors ist nach Angaben des Unternehmens besonders für Anwendungen der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BiPV) entscheidend.

Anfang 2009 hatte Peter van Bommel die Leitung der Finanzen der Odersun zunächst nur vorübergehend übernommen: "Odersun befindet sich in einer spannenden Phase, hat eine einmalige Technologie und internationale Investoren, die an das Unternehmen glauben und es stark unterstützen. Ich habe in den vergangenen Monaten bei Odersun eng mit dem Team zusammengearbeitet und möchte auch die weitere Entwicklung dauerhaft mitgestalten", so Peter van Bommel.

"Wir freuen uns außerordentlich über Peter van Bommels Entscheidung", betont Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG. "Mit ihm gewinnen wir nicht nur einen international äußerst erfahrenen Finanzmanager, sondern auch einen im Unternehmen bereits hoch geschätzten Kollegen." Die Berufung Peter van Bommels in den Vorstand der Odersun AG erfolgte mit Wirkung vom 22. April 2009.

29.04.2009   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Photovoltaik: Inventux Dünnschicht-Module der X-Series MICROMORPH vom TÜV zertifiziert

Inventux-Module: zertifiziert vom TÜV-Rheinland.
Inventux-Module: zertifiziert vom
TÜV-Rheinland.

Die Inventux Technologies AG (Berlin) hat beim TÜV Rheinland alle für die Zertifizierung nach IEC 61646 erforderlichen Tests erfolgreich bestanden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Inventux habe damit einen neuerlichen Meilenstein gesetzt und sei neben Sharp, Mitsubishi und Kaneka der erste europäische Hersteller mikromorpher Photovoltaik-Module, die den hohen Zertifizierungsanforderungen genügen.  "Nachdem wir Ende 2008 alle nach IEC erforderlichen Tests intern erfolgreich durchgeführt hatten und unseren Kunden ein Inventux-Produktzertifikat ausstellen konnten, freuen wir uns über die offizielle Bestätigung unserer Ergebnisse seitens des TÜV", sagt Roland Sillmann, Vorstand Technik der Inventux Technologies AG. "Das Zertifikat des TÜV hat sich in den vergangenen Jahren international als wichtigstes Qualitätszeichen etabliert. Gerade weil wir keine schlüsselfertige Fabrik zur Herstellung unserer mikromorphen Module betreiben und konsequent ein 'Best-in-Class'-Konzept bei der Auswahl unserer Maschinen und Prozesse verfolgen, belegen die unabhängigen Tests des TÜV die erstklassigen Produkteigenschaften der X-Series MICROMORPH."


Normative Anforderungen der IEC wurden bestätigt

Die ausschließlich in Deutschland produzierten Dünnschicht-Module wurden beim anerkannten TÜV Rheinland mehrere Monate lang umfangreichen Langzeittests wie beschleunigter und zyklischer Wärme- und Kältebeständigkeit, Feuchtigkeits- und UV-Beständigkeit sowie elektrischen und mechanischen Belastungsprüfungen unterzogen. Die normativen Anforderungen der IEC wurden alle erfolgreich bestätigt und in einigen Bereichen sogar übertroffen, betont Inventux. Das Produktdesign mit rückseitigen Backbars erfülle die in der Norm empfohlene Lastaufnahme von 5.400 Pascal (540 Kilogramm pro Quadratmeter). Kombiniert mit der spannungsfreien Lagerung der rahmenlosen Module im installierten Zustand werde Glasbruch ausgeschlossen und der langjährige Einsatz in Gebieten mit hoher Schnee- und Windlast möglich.

"Die aus der Serienfertigung in Berlin entnommenen und getesteten Module garantieren unseren Kunden und deren projektfinanzierenden Banken die höchsten im Markt verfügbaren Produkt- und Qualitätsstandards", so Sillmann.

Die TÜV-Rheinland Zertifizierung unterstützt die weltweite Vermarktung der schadstofffreien und zukunftssicheren Inventux Dünnschicht-Module. "Der erfolgreich abgeschlossene Qualifizierungsprozess in unserem akkreditierten Prüflabor zeigt, dass die siliziumbasierte mikromorphe Dünnschicht-Technologie den hohen Anforderungen der relevanten internationalen Standards entspricht", sagt Andreas Cox, Teamleiter Dünnschicht-Photovoltaik des TÜV Rheinland und fügt an: "Die hochmodernen und automatisierten Produktionsprozesse, die wir im Rahmen unserer Factory Inspection bei Inventux begutachten konnten, ermöglichen die komplette Rückverfolgbarkeit und eine vergleichbare Qualität eines jeden einzelnen Produktes."

28.04.2009   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Chicago: Exelon und SunPower wollen 10 MW-Solarkraftwerk im städtischen Umfeld errichten

Computersimulation des PV-Kraftwerks in Chicago.
Computersimulation des PV-Kraftwerks in
Chicago.

Die Exelon Corporation (Chicago, Illinois) und die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) berichteten am 22.04.2009, sie hätten eine Vereinbarung über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks auf einem früher industriell genutzten Gelände in der "South Side" von Chicago geschlossen. Die geplante Solarstromanlage soll die größte innerstädtische Photovoltaik-Installation der USA werden, eine Nennleistung von 10 Megawatt (MW) haben und bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Laut Pressemitteilung hängt die Umsetzung des 60 Millionen US-Dollar (46,2 Millionen Euro) Projekts davon ab, ob Exelon eine Bürgschaft im Rahmen des in den USA kürzlich beschlossenen Konjunkturpakets erhalten wird.   Dieses Paket fördert die Schaffung "grüner" Arbeitsplätze und enthält finanzielle Anreize zur Vermeidung von Treibhausgasen. Exelon versucht laut SunPower, bis zu 80 Prozent der Projektfinanzierung im Rahmen des "Energy Loan Guarantee Program Office" (LGPO) des US-Energieministeriums zu erhalten. Exelon will für das Solarkraftwerk rund 280.000 Quadratmeter ehemals industriell genutztes Gelände in der "Industrial Redevelopment Area" in West Pullman von der Stadt Chicago pachten. Laut Vertrag mit SunPower wird das Tochterunternehmen Exelon Generation das Kraftwerk besitzen und betreiben und sowohl den Solarstrom als auch die frei handelbaren Zertifikate für Solarstrom vermarkten. SunPower werde als Gegenleistung die Solaranlage entwickeln, die Komponenten herstellen und installieren.


32.800 Solarmodule sollen rund 14.000 Tonnen Treibhausgasemissionen verhindern

"Mit insgesamt fast 2.000 Megawatt Gesamtkapazität zur Nutzung der erneuerbaren Energien in unserem Portfolio, die sich zusammensetzt aus Wasserkraft, Wind, Deponiegasnutzung und Solarenergie, investiert Exelon als Teil seiner breit angelegten 'Exelon 2020'-Umweltstrategie aggressiv, aber wohlbedacht in erneuerbare Energien", sagte John W. Rowe, Vorstand und Vorsitzender von Exelon. "Als Elektrizitätsdienstleister im städtischen Raum wissen wir um die Bedeutung der richtigen Standorte. Wir freuen uns, die größte im städtischen Raum zu errichtende Solaranlage in West Pullman realisieren zu können. Wir können damit eine Gegend wiederbeleben, in der die Industrie früher florierte". Laut Pressemitteilung werden die 32.800 Solarmodule des Projekts genügend saubere und zuverlässige Energie für den jährlichen Strombedarf von 1.200 bis 1.500 Haushalten erzeugen. Dies bedeute, dass das Kraftwerk pro Jahr ungefähr 14.000 Tonnen Treibhausgasemissionen vermeide. "Heutzutage kann die PV-Technologie von SunPower überall und in allen Größen installiert werden", kommentierte Tom Werner, Vorstand von Sunpower. "Auf einem nur 280.000 Quadratmeter großen Gelände ein Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 10 Megawatt zu errichten, ist nur mit der hoch effizienten Solartechnologie von SunPower möglich, die eine höhere Leistung pro Quadratmeter bietet als Mitbewerbertechnologien".


Solar-Projekt soll während des Baus 200 Arbeitsplätze schaffen

Das Solarprojekt unterstütze die Bemühungen der Stadt Chicago, Altlasten umweltfreundlich zu gestalten heißt es in der Pressemitteilung. Das Projekt soll während der Bauphase ungefähr 200 Arbeitsplätze schaffen, wovon der lokale Arbeitsmarkt profitiere und wodurch sich auch Möglichkeiten zur Fortbildung ergäben. "Die Solarstromanlage von Exelon wird der Bevölkerung von West Pullman in vielerlei Hinsicht nutzen. Unter anderem wird die Wirtschaft gefördert, neue Arbeitsplätze werden geschaffen und das brach liegende Gelände wird nutzbar gemacht", sagte Carrie M. Austin, Stadträtin im 34. Bezirk von Chicago, zu dem West Pullman gehört. "Exelon hat sich in Chicago stets als Unternehmen mit Gemeinsinn erwiesen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit zwischen Exelon und der Kommune, um das Hochtechnologie-Solarkraftwerk in West Pullman zu realisieren". Laut SunPower können die vorgesehenen Module 50 Prozent mehr Energie als herkömmliche Solarmodule erzeugen und sollen doppelt oder gar vier mal so hohe Wirkungsgrade als Dünnschicht-Photovoltaikmodule haben.

28.04.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Solarstrom auf der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit: Aktuelle Trends und Technologien der Photovoltaikindustrie auf dem 5. PV Industry Forum

Solarkraftwerk in Kalifornien.
Solarkraftwerk in Kalifornien.

Die so genannte "Netzparität" oder "Grid Parity" ist der Zeitpunkt, an dem Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie konventioneller Strom angeboten werden kann. Marktforscher erwarten, dass dieser Zeitpunkt schon in wenigen Jahren erreicht wird. In Deutschland ist die Netzparität voraussichtlich bereits 2012 oder 2013 möglich. In extrem preissensiblen Photovoltaik-Märkten und an Standorten mit besonders hoher Sonneneinstrahlung, wie etwa in Kalifornien, kann die Netzparität sogar noch früher erreicht werden. Wie nahe die Systempreise unterschiedlicher Solarstromanlagen bereits an der Netzparität sind und in welchen Ländern sie zuerst erreicht werden kann, steht am 25. Mai im Mittelpunkt des 5. PV Industry Forums im Internationalen Congress Center München (ICM), zu dem rund 850 Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden. 

Netzparität in preissensiblen Märkten bereits in diesem Jahr möglich

GTM Research, Cambridge Massachusetts/USA, eine Tochter des Marktforschungsunternehmens Greentech Media, betont, dass die Netzparität von einer Reihe von Faktoren abhängt: angefangen bei der Modultechnologie über das Projektdesign bis hin zur Entwicklung des Strompreises. Aufgrund der Abhängigkeit der Solarstromerzeugung von den klimatischen Verhältnissen kommt dabei vor allem dem Standort eine zentrale Bedeutung zu. Durch besonders hohe Sonneneinstrahlung in Regionen wie in Kalifornien herrschen dort optimale Bedingungen für Photovoltaikanlagen.

Beschleunigt wird der Weg zur Grid Parity durch Fortschritte der Solarindustrie bei der Massenfertigung: Effizienzsteigerungen durch Automatisierung und neue Produktionskapazitäten senken die Kosten und Forschungserfolge steigern laufend den Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen.


Erst Italien, dann Deutschland und deutlich später Frankreich

In der EU ist Italien auf dem besten Weg, die Netzparität als erstes Land zu erreichen. Dort profitieren italienische Solarstromanbieter von den mit 0,23 EUR/kWh in 2007 vergleichsweise hohen Strompreisen. Steigen die Preise, wie angenommen, um durchschnittlich 6 % pro Jahr, können italienische Freilandanlagen bereits 2011 Grid Parity erreichen.

In Deutschland werden Photovoltaik-Großanlagen am schnellsten die Netzparität erreichen - nach vielen Prognosen bereits im Jahr 2012. Gegenüber kleineren Anbietern profitieren große Anlagen bei der kostengünstigen Stromerzeugung von proportional geringeren Investitionskosten. Vor diesem Hintergrund prognostiziert Greentech Media, dass kleinere dachmontierte PV-Anlagen Grid Parity erst zwischen 2013 und 2014 erreichen werden. Voraussetzung für diese Annahme ist, dass die inflationsbereinigten Netzstrompreise durchschnittlich um 6 % pro Jahr steigen. Der laufende Rückgang der Einspeisevergütung für Solarstrom fördert die Entwicklung zusätzlich: Im deutschen Markt ist der Druck zu einer effizienten Solarstromerzeugung auf Basis neuester Technologien deshalb besonders groß und die Industrie arbeitet mit Hochdruck an immer besseren Konzepten.

Frankreich hingegen ist noch weit entfernt von der Netzparität. Zum einen erschweren niedrige Netzstrompreise das Erreichen der Grid Parity: Staatliche Subventionen halten den Strompreis für den "Standardstrom" auf einem sehr geringen Niveau, das im Jahr 2007 bei nur 0,15 EUR/kWh lag. Zum anderen sollen die Einspeisetarife in den nächsten Jahren nicht weiter fallen, sondern nur entsprechend der Inflationsrate bereinigt werden. Deshalb stehen französische Solarstromerzeuger bislang weniger unter Druck, die Produktionskosten zu senken als ihre deutschen Kollegen.


Sonne ersetzt Kohle und Atom

Die Zukunft des PV-Marktes skizziert Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen): "Ein nahezu unbegrenzter, selbst tragender Photovoltaikmarkt ist keine ferne Utopie. Eine stetig wachsende Nachfrage vorausgesetzt, können langfristige Kostenreduzierungen der Photovoltaikproduzenten bei gleichzeitig steigenden Preisen für konventionellen Strom die traditionelle Energiewirtschaft schon sehr bald vor enorme Herausforderungen stellen."


Grid Parity als Schwerpunktthema des 5. PV Industry Forums

Die vielen Faktoren, die bewirken, dass die Kosten von Strom aus Photovoltaikanlagen das Niveau konventionell erzeugten Stroms erreichen, beleuchtet Shyam Mehta, Senior Analyst, Global Solar Markets des Marktforschungsunternehmens Greentech Media in einem Vortrag auf dem PV Industry Forum am 25. Mai 2009. Im Anschluss an zwei weitere Impulsvorträge von Anton Milner und Eddy Blokken, Direktor für Technologie und Standards beim internationalen Halbleiterverband SEMI, folgt eine Podiumsdiskussion, die den ersten Kongresstag abschließt. Am folgenden Tag stehen die Technologien auf dem Programm, welche die Erreichung der Netzparität ermöglichen. Ein Schwerpunkt werden neu in das Programm des PV Industry Forums aufgenommene Vorträge zu Wechselrichtertechnologien und -konzepten sein, die den Themenblock Großanlagen abrunden. Mit dem umfangreichen Programm bereichert das PV Industry Forum im Jahr 2009 bereits zum fünften Mal das Rahmenprogramm der Intersolar, der weltweit größten internationalen Fachmesse für Solartechnik.

Das PV Industry Forum findet am 25. und 26. Mai 2009 im Internationalen Congress Center in München statt. 850 Teilnehmer werden auf dem zweitägigen Event erwartet.

Weitere Informationen zum PV Industry Forum und zur Intersolar 2009 unter http://www.pvindustry.de und http://www.intersolar.de

28.04.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation.,
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Energieforschungszentrum der Niederlande meldet Weltrekord-Wirkungsgrad für innovative Solarmodule

ECN-Neubau in Petten (Niederlande).
ECN-Neubau in Petten (Niederlande).

Forscher des Energy Reserach Centre of the Netherlands (ECN; Petten, Holland) berichten, das Forschungslabor habe einen auf die Absorptionsfläche bezogenen Wirkungsgrad von 16,4 Prozent mit Solarmodulen auf Grundlage von multikristallinem Silizium erreicht, was einen neuen Weltrekord für Photovoltaikmodule bedeute. Der bisherige Weltrekord sei mit 15,5 Prozent Wirkungsgrad vom Sandia National Laboratory (USA) erreicht worden. Laut Pressemitteilung wurden mehrere Module mit hoch effizienten Solarzellen ausgestattet, die mit Wafern von REC Wafer Norway (Sandvika, Norwegen) und Deutsche Solar (Freiberg) einen Wirkungsgrad von 16 Prozent erzielten.   ECN berichtet, dass die Forscher den Weltrekord mit industrieller Standardproduktionstechnik zur Verbindung und Verkapselung rückseitig kontaktierter Solarzellen erzielt haben. Der holländische Solarzellen-Hersteller Solland Solar soll die Weltrekords-Technologie als erstes Unternehmen noch in diesem Jahr in der kommerziellen Produktion einsetzen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit sei finanziert worden vom "CrystalClear"-Projekt der Europäischen Union sowie von der holländischen Regierung im Rahmen des Forschungsprogramms "SenterNovem".


Rückseitenkontaktzellen ermöglichen hohe Wirkungsgrade bei optimaler Raumausnutzung

ECN berichtet, das neue Moduldesign und der Produktionsprozess basiere auf einem Zellendesign, bei dem alle Kontakte auf der Rückseite liegen. Die Technologie verwende "Metall-Wrap-Through" (MWT)-Solarzellen, die mit leitenden Klebstoffen und einer strukturierten leitenden Folie in Modulen elektrisch verbunden sind.

Die Fertigung sei vergleichbar mit der Bestückung elektronischer Bauteile auf einer Leiterplatte. Die Leiterbahnen werden durch mit dem Laser erzeugte Löcher punktuell von der Vorder- zur Rückseite geführt. Die Stromsammelschienen (bus bars) befinden sich dann auf der Rückseite der Solarzelle, so dass die Verschaltung von mehreren Solarzellen komplett rückseitig erfolgen kann. ECN ist überzeugt, dass die MWT-Technologie einige Vorteile bietet. Zunächst könne diese Technologie den Modulwirkungsgrad deutlich steigern, da die in herkömmlichen Solarmodulen verwendeten Metallstreifen, welche die Vorderseite einer Zelle mit der Rückseite einer benachbarten Solarzelle verbinden, das eingefangene Licht teilweise blockieren. Deshalb muss zwischen den Zellen Raum gelassen werden, was zu einer geringere Packungsdichte der Solarzellen führt, und auf diese Weise den Modulwirkungsgrad mindert. Außerdem werden MWT-Zellen laut ECN mit einer leitenden Folie hergestellt, die einen geringeren Widerstand als die Metallstreifen aufweist, und ebenfalls zu einem höheren Wirkungsgrad beiträgt.


Produktionsverfahren ermöglicht Verwendung von 120 Mikrometer dünnen Wafern

Der zweite große Vorteil der MWT-Technologie ist laut ECN, dass sehr dünne und empfindliche Solarzellen verwendet werden können. Laut Pressemitteilung wurde das Weltrekord-Solarmodul aus 36 Solarzellen mit einer Dicke von nur 120 (µm) gefertigt, was im Vergleich zu den üblicherweise verwendeten 180-200 Mikrometer dicken Siliziumscheiben sehr dünn ist. Das Solarmodul sei auf industriell einsetzbaren Produktionssystemen ohne Zellverluste hergestellt worden, was den Nutzen der Technologie in Sachen Kostenreduktion widerspiegle. Dies sei durch eine Vereinfachung des Modulproduktionsprozesses möglich geworden, heißt es in der Pressemiteilung. Durch Bestückungsautomaten und Handlingsysteme in Verbindung mit leitenden Klebstoffen sei die mechanische und thermische Belastung während der Produktion minimal. ECN berichtet, dass die mit der neuen Technologie hergestellten Solarmodule verschiedene Zuverlässigkeitstests bestanden haben. Außerdem hätten Simulationen von Tests im Freien und in der Klimakammer ausgezeichnete Leistungen belegt und Standard-Zertifizierungstests seien bereits bestanden worden.

28.04.2009   Quelle: ECN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ECN.,
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Photovoltaik-Hersteller Suntech Power forscht mit australischer Universität an neuer Solarzellen-Generation

Suntech Power Holdings Co., Ltd., der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen, arbeitet künftig bei der Forschung und Entwicklung einer neuen Generation von Solarzellen mit der Swinburne University of Technology (Australien) zusammen. Ziel dieser Kooperation ist, Solarzellen wesentlich effizienter und kostengünstiger zu machen. Im Vergleich zu derzeit üblichen Solarzellen soll die neue Generation doppelt so hohe Wirkungsgrade haben und nur die Hälfte der Kosten verursachen. Die Universität im australischen Swinburne steuere drei Millionen Dollar zu diesem Projekt bei, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. Die selbe Summe investiere auch Suntech in die Zusammenarbeit.   Für das gemeinsame Projekt haben die beiden Unternehmen zudem Fördergelder beim Bundesstaat Victoria beantragt.


Nanoplasmonik-Solarzellen sollen ungefähr doppelt so effizient sein und weniger Betriebskosten verursachen als herkömmliche Zellen

Federführend in dieser Kooperation werden sowohl Professor Min Gu sein, Direktor des Zentrums für Micro-Photonik der Universität Swinburne, als auch Dr. Shi Zhengrong, Vorstand von Suntech. Dr. Shi, der ebenfalls australischer Staatsbürger ist, hat Suntech im Jahr 2001 gegründet und es bis heute zu einem weltweit führenden Solarunternehmen gemacht. Durch die Kombination wissenschaftlicher Expertise und unternehmerischer Erfahrung ist es laut Professor Gu möglich, die revolutionären Solarzellen innerhalb von fünf Jahren zu entwickeln und zu produzieren. "Wir werden uns bei dem Projekt vor allem auf die Entwicklung von Nanoplasmonik-Solarzellen konzentrieren", erklärt Professor Gu. Diese neue Technologie ermögliche eine effizientere Aufnahme der Sonneneinstrahlung durch die Nutzung eines breiteren Lichtspektrums. "Die Zellen werden dann ungefähr doppelt so effizient sein und weniger Betriebskosten verursachen als herkömmliche Solarzellen", betont Professor Gu.

Die beiden Unternehmen wollen in jeder Projektphase eng zusammenarbeiten, auch wenn die Aufgabenbereiche bereits abgesteckt sind: Die Universität in Swinburne wird vor allem die Forschung und Entwicklung leiten, während sich Suntech auf die Umsetzung und Produktion konzentriert. "Durch die enge Zusammenarbeit mit Suntech in der Forschungs- und Entwicklungsphase können wir sicherstellen, dass sich unsere Ergebnisse auch in der Produktion umsetzen lassen. Auf diese Weise werden wir in der Lage sein, die Solarzellen innerhalb von nur fünf Jahren bis zur Produktionsreife zu entwickeln", ergänzt Professor Gu.

"Diese Partnerschaft verbindet die hohe Qualität der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in Swinburne mit der Fähigkeit von Suntech, neue Technologien schnell und kosteneffizient für den Markt umzusetzen", erklärt Dr. Shi. "Nanoplasmonik ist eine Technologie, die das Potenzial hat, den gesamten Solarbereich einen bedeutenden Schritt weiter zu bringen." Der Vizekanzler der Universität Swinburne Professor Ian Young sieht in der Partnerschaft nicht nur Vorteile für die Hochschule, sondern hält auch positive Auswirkungen auf die verarbeitende Industrie in Australien für wahrscheinlich. "Die Zusammenarbeit wird große Auswirkungen auf die Forschung und Entwicklung im Solarbereich haben und viele Vorteile für die Industrie in Victoria bringen", erklärt Professor Young.

Weitere Informationen zur University of Technology unter http://www.swinburne.edu.au

28.04.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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centrotherm photovoltaics baut Silizium-Kompetenz aus: Tochterunternehmen präsentiert neuen Kristallisationsofen

Die centrotherm SiTec GmbH (Blaubeuren), eine hundertprozentige Tochter der centrotherm photovoltaics AG, geht mit einem neuen Kristallisationsofen zur Herstellung von multikristallinen Silizium-Ingots in den Markt und ergänzt damit das Leistungsangebot der centrotherm photovoltaics-Gruppe zur Ingot-Produktion. Der Hochleistungsofen zeichne sich durch einen höheren Output im Vergleich zu bisher im Markt erhältlichen Modellen aus und befinde sich bereits in der Testphase, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die aktuell erreichten Leistungsparameter übertreffen nach Angaben des Unternehmens die Erwartungen.  Neben einem deutlich optimierten Energiehaushalt biete der Kristallisationsofen eine solide Plattform für künftige modulare Erweiterungen. Die Auslieferung der ersten Kristallisationsöfen an die Kunden ist für das erste Halbjahr 2010 geplant und verspreche einen idealen Markteintrittszeitpunkt, da für 2010 eine deutliche Erholung der Märkte nach dem allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung im Zuge der weltweiten Finanzkrise prognostiziert werde.


Schon heute verzeichne die centrotherm SiTec eine stetig steigende Nachfrage nach Kristallisations- und Waferlösungen sowohl bei Einzelanlagen als auch bei kompletten Produktionseinrichtungen. Mit dem Kristallisationsofen biete die centrotherm SiTec zusätzlich Facility Design, Engineering-Dienstleistungen, Prozesstechnologie für die Kristallisation und die dafür benötigten Prozess-Schlüsselanlagen an. "Dieses umfassende Angebot beweist einmal mehr die Leistungsstärke der centrotherm photovoltaics-Gruppe, Technologie-, Prozess-Know-how und Schlüsselequipment aus einer Hand zu liefern", heißt es in der Pressemitteilung.

Im Kristallisationsofen werden in einem Quarztiegel zunächst Polysiliziumstücke bei mehr als 1.450 Grad Celsius geschmolzen. Danach wird die Siliziumschmelze, beruhend auf dem Prinzip der gerichteten Erstarrung, zu multikristallinen Ingots gefertigt. Aus diesen kristallisierten Siliziumblöcken können anschließend Säulen und Wafer gesägt werde, die zur Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen benötigt werden. Der Kristallisationsofen fasst nach Angaben des Herstellers bis zu 450 Kilogramm Polysilizium und habe eine optimierte Hot Zone für einen Quarztiegel von 880mm x 880mm x 420 mm, die für einen effizienten Silizium-Schmelzvorgang und eine optimierte Prozessführung bei der Kristallisation sorge.

"Mit unserer innovativen Entwicklungsarbeit bauen wir das Leistungsangebot der centrotherm photovoltaics-Gruppe im Siliziumbereich kontinuierlich aus", erläutert Dr. Albrecht Mozer, Geschäftsführer der centrotherm SiTec. "Der Kristallisationsofen ist ein weiterer Meilenstein unserer unternehmensinternen Produktentwicklung. Er bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung, die Siliziumkompetenz der centrotherm photovoltaics-Gruppe unter dem Dach der centrotherm SiTec zu bündeln."

28.04.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TV-Dokumentation "hitec" zeigt, was Solartechnik leistet

Solarmodule auf Trackern der Sonne nachgeführt.
Solarmodule auf Trackern der Sonne
nachgeführt.

Die "hitec"-Dokumentation "Was kostet die Sonne?" von Jörg Moll zeigt am Montag, 27. April 2009 um 21.30 Uhr auf 3sat, was Solartechnik heute schon kann. Der Film untersucht, auf welchem Weg Ingenieure in den wichtigsten Laboren der Solarenergieforschung in Deutschland, Spanien und Norwegen den Wirkungsgrad dieser umweltfreundlichen Energietechnologie in den kommenden Jahren noch steigern können. Photovoltaik-Experten wie Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI) gehen davon aus, dass Solarstrom im Jahr 2015 auf Grund technischer Fortschritte weniger kostet, als herkömmlich produzierter Strom.   "hitec" greife aber auch die kritischen Töne auf, die vor allem die Subventionspraxis bei der Solarenergie betreffen, heißt es in der Ankündigung des ZDF.


30 deutsche Forschungsinstitute und 50 Unternehmen arbeiten an Solarzellen

Deutschland zählt bei der Solartechnik zur Weltspitze, nirgendwo sonst auf der Welt findet man eine so hohe Konzentration an Know-how. Tausende neue Arbeitsplätze sind entstanden und deutsche Wissenschaftler machen mit ständig neuen Weltrekorden bei den Wirkungsgraden von Solarzellen von sich reden. 30 deutsche Forschungsinstitute und 50 Unternehmen sind in dem Segment aktiv, dem Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin attestiert, es könne mit einer Wachstumssteigerung von 50 Prozent rechnen und schon bis 2015 eine Million Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Die "hitec"-Dokumentation "Was kostet die Sonne?" gibt Antwort auf die Frage: "Steht die Solartechnik kurz vor dem Durchbruch?"

27.04.2009   Quelle: ZDF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZDF und Jens Brode,
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Solarstrom-Ernte in Norddeutschland: Technologie auf dem Prüfstand

DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde (1. Reihe, 2.v.l.) übergab die Bewilligung zum Solar-Projekt.
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde
(1. Reihe, 2.v.l.) übergab die Bewilligung
zum Solar-Projekt.

Solaranlagen auf heimischen Dächern werden immer beliebter. Aber ist Sonnenlicht gleich Sonnenlicht und eine Solaranlage wie die andere? Auf dem Dach des Osnabrücker Stadthauses soll nun untersucht werden, welche Solarmodul-Technik für Sonnenstrahlen in Norddeutschland die Beste ist. Denn im Norden mit mittlerer Sonneneinstrahlung und diffuserem Licht wird weniger Solarstrom geerntet als mit baugleichen Photovoltaik-Anlagen im Süden. Mit den Projekt-Ergebnissen könnte sich dann zeigen, welche Modul-Technik mehr Energie für den norddeutschen Raum erzeugen kann.   Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt über Osnabrücks Dächern. In luftiger Höhe übergab DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde am 27.04.2009 den Förderbescheid von rund 98.000 Euro an Dr. Annette Hammer von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.


Photovoltaik-Technologien werden zwei Jahre lang untersucht

Auf dem Stadthausdach solle eine Solarstromanlage mit sechs unterschiedlichen Modul-Technologien aufgebaut werden, um zwei Jahre lang ihre Leistung für die norddeutsche Stromernte untersuchen und vergleichen zu können. Dabei wird auf Empfindlichkeit und Temperaturverhalten für den Energieertrag bei diffusem Licht geachtet. "Für Solaranlagen im Süden bestehen solche Untersuchungen schon. Nur der Norden tappt auf diesem Feld noch im Dunklen", sagte Brickwedde.


Ergebnisse und Zwischenstände des Projektes erscheinen über Bildschirme im Foyer

Anhand der Ergebnisse ließen sich die Produkte von Solarstromanlagen-Herstellern im norddeutschen Raum besser bewerten. "Denn nicht jede Solaranlage ist wie die andere", so Brickwedde. Diese Art der klimaneutralen Stromerzeugung sei für den norddeutschen Raum nur dann richtig wirkungsvoll, wenn die dazugehörige Technik auch mit der hiesigen Sonneneinstrahlung zusammen passe. Die Fachwelt, aber auch die Öffentlichkeit sollen mehr über das Projekt erfahren. Den Besuchern sollen im Foyer des Stadthauses die Ergebnisse und Zwischenstände des Vorhabens über Flachbildschirme präsentiert werden.

27.04.2009   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU,
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Photovoltaik-Hersteller Sulfurcell erweitert den Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Sulfurcell Solartechnik GmbH mit Gerhard Stryi-Hipp (2. v.l.) und Kalman Kaufman (3.v.l.).
Der Aufsichtsrat der Sulfurcell Solartechnik
GmbH mit Gerhard Stryi-Hipp (2. v.l.) und
Kalman Kaufman (3.v.l.).

Die SULFURCELL Solartechnik GmbH (Berlin), einer der weltweit führenden Hersteller von CIS-Dünnschicht-Solarmodulen, erweitert ihren Aufsichtsrat und beruft mit Kalman Kaufmann und Gerhard Stryi-Hipp zwei international erfahrene Manager, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 2009 setze das Unternehmen den eingeschlagenen kontinuierlichen Wachstumskurs fort und steigere nach Eröffnung des neuen Produktionswerks Ende dieses Jahres die jährliche Produktionskapazität von aktuell zwei auf 75 Megawatt (MW). Der designierte Vorsitzende des Aufsichtsrats, Kalman Kaufmann, verfüge über langjährige Erfahrungen in der Halbleiterindustrie. Unter anderem verantwortete er bei Applied Materials, dem weltgrößten Anbieter und Hersteller von Produkten und Dienstleistungen in der Halbleiterindustrie, das New Business Development und die strategische Planung.   Unternehmerischen Weitblick zeige er bis heute als Gründer von Sela Semiconductors und als Chairman von Fulcrum Compound Nanomaterials, Jordan Valley und anderen Unternehmen der Halbleiterbranche.


Mit Gerhard Stryi-Hipp gewinnt Sulfurcell zudem einen Kenner der deutschen und internationalen Solar-Branche als weiteres Mitglied des Aufsichtsrates. Als ehemaliger Geschäftführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) Stryi-Hipp die Entstehung der deutschen Solarbranche maßgeblich. Im BSW verantwortete er die Geschäftsbereiche Internationale Beziehungen, Technologie sowie Forschung und Entwicklung. Ab Juli ist Stryi-Hipp als Leiter Energiepolitik beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme tätig. "Sulfurcell ist ein viel versprechendes Unternehmen, das mit einer sehr innovativen Technologie und einer klaren unternehmerischen Strategie überzeugt", erläutert der designierte Aufsichtsratsvorsitzende Kalmann Kaufmann. Gerhard Stryi-Hipp ergänzt: "Das umfangreiche technologische Know-how seiner Mitarbeiter gepaart mit einem zielstrebigen Ausbauplan lässt erwarten, dass Sulfurcell in den kommenden Jahren zu einem wichtigen deutschen Photovoltaik-Hersteller wird. Ich freue mich, Sulfurcell auf diesem Kurs begleiten zu können."

"Mit Kalman Kaufmann und Gerhard Stryi-Hipp haben wir zwei international erfahrene Solar-Experten für unseren Aufsichtsrat gewonnen“, erklärt Dr. Nikolas Meyer, CEO Sulfurcell "Von ihrem unternehmerischen und technologischen Know-how wird Sulfurcell bei der weiteren Erschließung des Weltmarktes profitieren."


Mehrere Auszeichnungen für Forschung und Produktentwicklung

Sulfurcell hat sich aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie entwickelt, ehemals Hahn-Meitner-Institut. Für seine wegweisende Forschung und Produktentwicklung ist Sulfurcell mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg im Jahr 2006. Der englische "Guardian" hat das Berliner Unternehmen kürzlich mit dem sechsten Platz unter "Europe's hottest 100 clean technology companies" geehrt.

Als Gesellschafter hat Sulfurcell eine Reihe namhafter Unternehmen, Investoren und Technologiepartner gewonnen. In der im Juli 2008 abgeschlossenen Finanzierungsrunde haben institutionelle und private Investoren nach Angaben des Unternehmens ein Kapitalvolumen in Höhe von 85 Millionen Euro bereitgestellt. Zu den Investoren gehören neben Intel Capital (Santa Clara) und Climate Change Capital (London) auch der Berliner Energie Fonds (ein gemeinsamer Investitionsfonds von Vattenfall Europe, Berlin und Gaz de France Deutschland, Berlin), Ventegis Capital (Berlin), Demeter (Paris), Zouk (London), AIG (Zürich), Bankinvest (Kopenhagen) und Masdar (New York).

Die erste Sitzung des erweiterten Aufsichtsrates findet am 28.4.2009 statt. Weitere Mitglieder sind Alex Betts, Climate Change Capital, Dr. Stephan Beyer, Ventegis Capital AG, Christof Sagasser, Vattenfall Europe AG und Raoul Arvengas, BEU Berliner Energie Umweltfonds GbR.


27.04.2009   Quelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH,
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Weltweite Solarzellen-Produktion wuchs 2008 auf 7,9 Gigawatt

Weltmarktanteile an der Solarzellenproduktion: China führt vor Deutschland und Japan.
Weltmarktanteile an der Solarzellenproduktion:
China führt vor Deutschland und Japan.

Die internationale Produktion von Solarzellen hat im Jahr 2008 um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Laut einer Umfrage des Solarstrom-Magazins Photon unter 160 Photovoltaik-Unternehmen wurden weltweit Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 7,9 Gigawatt (GW) produziert. Die deutsche Q-Cells SE konnte ihren ersten Platz unter den größten Herstellern verteidigen und China festigte seine Spitzenposition im Ländervergleich, berichtet Photon in der April-Ausgabe.   Der bevölkerungsreichste Staat der Erde bleibt im Ländervergleich nicht nur weltgrößter Hersteller von Solarzellen, Chinas Produktionszahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr obendrein mehr als verdoppelt.



Q-Cells weltweit Nummer eins

Das Photovoltaik-Unternehmen aus Thalheim führte im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge die Rangliste der weltgrößten Zellproduzenten an. Als einziges europäisches Unternehmen unter den Top 10 hat Q-Cells mit einer Jahresproduktion von 581,6 Megawatt (inklusive 11,6 MW Dünnschicht) einen Vorsprung von rund 80 Megawatt zu First Solar Inc., der Nummer zwei der Weltrangliste. Der Hersteller von Cadmiumtellurid-(CdTe-)Dünnschichtmodulen produzierte 504 Megawatt und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 152 Prozent. Platz drei belegt Suntech Power, das größte chinesische Solar-Unternehmen. Mit produzierten 497,5 Megawatt, davon 60 Prozent multikristalline und 40 Prozent monokristalline Zellen – liegt Suntech nur knapp hinter First Solar, aber zum ersten Mal vor Sharp. Suntechs Wachstum von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist nur minimal geringer als das von Q-Cells.


Jede dritte Solarzelle kommt aus China; Deutschland auf Platz zwei der Länderrangliste

Wie im Jahr zuvor war China auch 2008 das Zentrum der Solarzellenherstellung. Dort hat sich die Produktion laut Photon mehr als verdoppelt und betrug 2,6 Gigawatt. Jede dritte Zelle kam im demnach im vergangenen Jahr also aus China. Selbst die Zeiten der Produktionsverdopplungen scheinen noch nicht vorbei zu sein. Die Auskünfte der chinesischen Zellhersteller in der Photon-Umfrage lassen erwarten, dass in China im laufenden Jahr fast 5,2 Gigawatt produzieren wird. Mehr als ein Gigawatt hinter der Nummer eins liegt Deutschland. In der Länderrangliste konnte es mit 1,5 Gigawatt Japan überholen und legte im Vergleich zum Vorjahr 600 Megawatt zu.

Japan wurde im Jahr 2008 von Deutschland auf den dritten Platz verwiesen. Mehr als 300 Megawatt wurden dort zusätzlich zur Vorjahreszahl produziert: insgesamt 1,3 Gigawatt. Im Gegensatz zu Japan scheint sich Taiwan auf einem aufsteigenden Ast zu befinden. Der Inselstaat konnte seinen vierten Platz zum zweiten Mal in Folge verteidigen. Wie China hat Taiwan seine Zellproduktion im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt - mit mehr als 900 Megawatt.

Die Grafik "Woher die Zellen 2008 gekommen sind" im Großformat:
http://www.solarserver.de/images/photon_zellen_gr.gif

Die komplette Marktanalyse ist veröffentlicht unter dem Titel "Verhaltenes Lächeln auf langen Gesichtern" in Photon, April 2009 S. 54 – 71.

27.04.2009   Quelle: Photon Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photon Europe GmbH,


 

Photovoltaik-Barometer: Verfügbare Kapazität in der Europäischen Union nähert sich der 10 Gigawatt-Marke

Deutschland, Spanien und Italien sind die größten Photovoltaik-Märkte in der EU.
Deutschland, Spanien und Italien sind die
größten Photovoltaik-Märkte in der EU.

Die Europäische Union treibt die Installation neuer Photovoltaikanlagen weiter voran. 2008 betrug die neu installierte Leistung 4,6 Gigawatt peak (GWp), berichtet das von der EU-Kommission geförderte Projekt "EurObserv’ER" in einer Pressemitteilung. Dies entspreche einem Wachstum von 152 % gegenüber 2007. Mit 80 % der installierten Kapazität sei die Europäische Union weltweit führend auf dem Photovoltaikmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die neu installierte Kapazität in der Europäischen Union 2008 laut "Photovoltaik-Barometer" mehr als verdoppelt und beträgt nun insgesamt 9.533,3 MWp.  Nach vorläufigen Schätzungen wuchs die installierte Kapazität von 1.825,6 Megawatt peak (MWp) im Jahr 2007) auf 4.592,3 MWp im Jahr 2008 (+ 151,6 %). Durch diese zusätzliche Kapazität beträgt die Kapazität europaweit Damit wurde die Zahl aus 2007 annähernd verdoppelt (Anstieg: 92,9.)


16 Gigawatt Photovoltaik-Leistung im Jahr 2020

Neu im Photovoltaik-Barometer ist eine Übersicht zur Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom auf den Hauptmärkten der Europäischen Union. Weitere Themen sind die Erneuerbare-Energien-Politik für Photovoltaik in ausgewählten Ländern im Überblick sowie Porträts führender Unternehmen und eine Prognose für das Jahr 2010. EurObserv’ER erwartet, dass 2010 rund 16 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in der EU installiert sein werden.


EurObserv’ER-Barometer dokumentiert die Entwicklung der Erneuerbaren

Das Barometer ist eine regelmäßig erscheinende Publikation, die weltweit und für Europa den aktuellen Stand der erneuerbaren Energien (Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse) aufzeigt. Das nächste Barometer wird im Juni zur Solarthermie veröffentlicht.

Das EurObserv’ER Barometer ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms "Intelligent Energy Europe" von der DG TREN gefördert wird. Das Projekt wird außerdem von der französischen Agentur für Umwelt und Energie Ademe (Agence de l’environnement et de la maîtrise de l’énergie) unterstützt.

Kostenloser Download

Das zweisprachige EurObserv’ER Barometer (Französisch/Englisch) steht im PDF-Format zum Download bereit unter
http://www.eurobserv-er.org

27.04.2009   Quelle: EurObserv’ER   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EurObserv’ER,
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Photovoltaik: MECASOLAR präsentiert neuen festen Solarmodulträger und einachsige Nachführungen

MECASOLAR installiert gegenwärtig PV-Trägersysteme für 300 kW in Griechenland.
MECASOLAR installiert gegenwärtig
PV-Trägersysteme für 300 kW in Griechenland.

MECASOLAR (Tudela, Navarra, Spanien), wird im kommenden Monat zwei neue Produkte vorstellen, die von dem Unternehmen entworfen, entwickelt wurden und hergestellt werden. Es handelt sich dabei um einen unbeweglichen Träger, der für frei auf dem Boden stehende und große Photovoltaikanlagen gedacht ist sowie neue jahreszeitliche Nachführungseinrichtungen mit einer Azimutalachse. Die Markteinführung der beiden neuen Produkte erfolgt auf den Messen SOLAREXPO (Verona, Italien vom 7. bis zum 9. Mai) und der INTERSOLAR (München, 27. bis 29. Mai).   Mit der Erweiterung seiner Produktpalette gebe MECASOLAR Antworten auf alle Bedürfnisse des Photovoltaik-Markts für frei stehende Anlagen: von den Sonnenstandsnachführungseinrichtungen mit zwei Achsen - die seit 2004 hergestellt werden - bis hin zu den Nachführungseinrichtungen mit einer Achse, die nun produziert werden.


Produktionsstätten in Spanien und Griechenland; neue Werke in Italien und in den USA

Die Produktpaletten werden in den Produktionsstätten in Spanien (Navarra und Badajoz) und in Griechenland (Thessaloniki) hergestellt und zusammengesetzt und sollen später auch in Werken, deren Einweihung in Italien und den Vereinigten Staaten bis zum Ende des Jahres 2009 vorgesehen ist, produziert werden. Nach Angaben des Unternehmens will MECASOLAR im Jahr 2010 eine Produktionskapazität für unbewegliche und bewegliche Strukturen (mit einer und zwei Achsen) von 200 MW/Jahr erreichen. Mit der Einführung der beiden neuen Produkte will MECASOLAR seine führende Position auf dem weltweiten Photovoltaikmarkt stärken. Im Jahr 2008 seien zweiachsige Systeme für mehr als 140 MW Leistung produziert worden, insgesamt seien kumuliert 180 MW gefertigt worden.

Der Vertrieb, sowohl für die unbeweglichen Systeme als auch für das jahreszeitliche Nachführsystem mit einer Azimutalachse, wird exklusiv über PROINSO erfolgen, die Firma für Ingenieurwesen und Handel der Gruppe OPDE, die schon das zweiachsige System zur Sonnenstandsnachführung von MECASOLAR vertreibt.

27.04.2009   Quelle: MECASOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MECASOLAR,
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Wettbewerb "Solar Community 2009": acht Kommunen in Baden-Württemberg gewinnen

iPLON unterstützt Photovoltaik-Projekte von Kommunen in Baden-Württemberg.
iPLON unterstützt Photovoltaik-Projekte
von Kommunen in Baden-Württemberg.

Die Jurymitglieder Herrmann Scheer, Gebhard Gentner und Victor Thamburaj haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht - aber jetzt steht fest, wer die Gewinner des "Solar Community"-Wettbewerbs 2009 sind, der von der iPLON GmbH (Schwäbisch Hall) mit Sachpreisen im Wert von insgesamt 85.000 Euro dotiert wurde. Die Bewerbungen von acht Kommunen haben die Jury überzeugt. Die Preise werden auf die Gewinnergemeinden verteilt. Zusätzlich wird für jede Kommune ein Internetportal installiert, aus dem die Erträge der Photovoltaikanlagen im Gemeindegebiet hervorgehen.  

Portale und Software sollen Impulse für erneuerbare Energien geben

Victor Thamburaj, Geschäftsführer der iPLON GmbH, ist sich sicher, dass mit dem Portal und den zusätzlich zur Verfügung gestellten Softwaretools wichtige Impulse für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Kommunen gesetzt werden können. Für Thamburaj ist aber auch der Austausch der Gemeinden untereinander ein wichtiges Thema: "Einige Bürgermeister sind schon auf uns zugekommen und haben vorgeschlagen, dass sich die Kommunen untereinander besser kennenlernen sollten. Dabei unterstützten wir die Gemeinden gerne", so Thamburaj. Die Preisübergabe an die Bürgermeister der Gewinnergemeinden findet statt am 23.04.2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart / 09.00 Uhr. iPLON will den Solar Community-Preis auch im Jahr 2010 neu ausschreiben.


Die Sieger sind:

· Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis)
· Königsfeld im Schwarzwald (Schwarzwald-Baar-Kreis)
· Rosengarten (Landkreis Schwäbisch Hall)
· Gailingen am Hochrhein (Landkreis Konstanz)
· Kupferzell (Hohenlohekreis)
· Wüstenrot (Landkreis Heilbronn)
· Wolpertshausen (Landkreis Schwäbisch Hall)
· Michelbach an der Bilz (Landkreis Schwäbisch Hall)

26.04.2009   Quelle: iPLON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iPLON GmbH,


 

Centrosolar: Mit Solarstrom zu besserer Bildung

Installation der PV-Anlage in Nassoumbou.
Installation der PV-Anlage in Nassoumbou.

Das Münchner Unternehmen Centrosolar hat einer Schule in Burkina Faso eine Photovoltaikanlage gespendet. Die Solarmodule liefern Strom zur Beleuchtung zweier Klassenzimmer und für eine Lampe außen über der Eingangstür. Burkina Faso in Westafrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Anlage ist auf dem Flachdach einer Grundschule in Nassoumbou im Norden des Landes installiert, berichtet Centrosolar in einer Pressemitteilung. Das Dorf mit 2.800 Bewohnern habe keinen Zugang zum staatlichen Stromnetz, der nächste Anschluss sei 45 Kilometer entfernt. Die Photovoltaik-Anlage besteht aus drei kristallinen Modulen vom Typ "SM220S/M55", die Centrosolar speziell für netzunabhängige Solaranlagen entwickelt hat. Die 36-zelligen Panele sind 1,33 Meter lang und 0,35 Meter breit.  "In Deutschland kommen diese Module primär auf Wochenendhäusern oder Wohnmobilen zum Einsatz. In Entwicklungsländern wie Burkina Faso dienen sie der ländlichen Elektrifizierung", berichtet Frank Heise, Leiter des Bereichs "Stand Alone Systems" bei Centrosolar. Die Module sind nebeneinander in einen Metallrahmen eingelegt, der in einem 20-Grad-Winkel zum Dach steht. Als Diebstahlschutz ist der Rahmen mit dem Dach verschweißt, eine Holzkiste verschließt die Batterien.


Bessere Lernbedingungen durch elektrisches Licht

Jedes Modul hat eine Spitzenleistung von 55 Wp (Watt peak). Bei einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 12 Stunden täglich, gleichbleibend das ganze Jahr, erzeuge die Anlage 800 bis 900 Wh/d (Wattstunden pro Tag) Solarstrom, rechnet Centrosolar vor. Dies sei genug, um zwei Klassenräume mit je fünf Energiesparlampen sowie eine Außenlampe mit Strom zu versorgen. Die Schüler könnten nun auch abends Hausaufgaben machen und lernen. Auch die Lehrer würden von der Elektrifizierung profitieren, da sie im elektrischen Licht Schulstunden vorbereiten oder Arbeiten korrigieren könnten, Viele hätten dazu zu Hause keine Möglichkeit oder hätten bisher nach Sonnenuntergang nur im Licht von augenschädlichen Petroleumlampen arbeiten müssen. Solarprojekte in anderen Gegenden des Landes zeigten, dass sich die Abschlussquoten in den Schulen erheblich verbessert hätten, seit es elektrisches Licht durch Solaranlagen gibt, heißt es in der Pressemitteilung.


Beginn einer längeren Zusammenarbeit mit SEWA

Die Elektrifizierung der Schule ist ein Projekt des Vereins Sonnenenergie für Westafrika (SEWA). Der Verein arbeitet mit Zivildienstleistenden aus Deutschland, die im Rahmen des Programms Alternativer Dienst im Ausland (ADA) Solarprojekte durchführen. Die Teilnehmer übernehmen die Planung der Anlage bis hin zur Installation, wobei bei allen Projekten Einheimische mit eingebunden werden, die nach der Installation die Aufsicht der Photovoltaik-Anlage übernehmen sollen. Neben der Modulspende habe SEWA eine finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erhalten. Für Centrosolar ist das Projekt der Anfang einer längeren Zusammenarbeit mit SEWA, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung. "Nach der Spende für die Schule hat es bereits Folgeprojekte gegeben", so Projektleiter Frank Heise von Centrosolar.

26.04.2009   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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"Eagle Solar Roof" mit Solar-Dachziegeln von Suntech erhält US-Umweltpreis

Solar-Dachziegel "Eagle Solar
Roof".

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), eines der weltweit führenden Solar-Unternehmen und Eagle Roofing Products (Rialto, Kalifornien) berichteten am 08.04.2009, dass das Produkt "Eagle Solar Roof" die "50+ SMART CHOICE"-Auszeichnung erhalten wird. "Eagle Solar Roof" ist ein Dachsystem zur Photovoltaik-Gebäudeintegration (building integrated photovoltaics; BIPV), das die "SolarBlend"-Solardachziegel von Suntech nutzt.   Diese Ziegel sind in drei Farben erhältlich und können in Kombination mit den Betondachziegeln von Eagle Roofing montiert werden. auf diese Weise entsteht ein Dach, welches das Gebäude schützt und gleichzeitig Solarstrom produziert. Laut Pressemitteilung werden die Gewinner der "50+ SMART CHOICE"-Auszeichnung vom "50+ Housing Council" und dem "Sales and Marketing Council of Southern California" (Mission Viejo) ausgewählt. Die Produkte werden ausgezeichnet für "grüne" Eigenschaften wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Umweltschutz sowie für die Innovation.


Gebäudeintegrierte Photovoltaik spart Strom und steigert den Immobilienwert

Suntech betont, dass die monatlichen Einsparungen einer Solarstromanlage vom Stromverbrauch und der Sonneneinstrahlung abhängen sowie von der Größe und Ausrichtung der Solarmodule. "Heute müssen Menschen über 50 dringender als je zuvor intelligente, energiesparende Entscheidungen treffen, nicht nur zu ihrem eigenen wirtschaftlichen Vorteil, sondern auch zum Vorteil und Schutz ihrer Kinder und Enkelkinder", sagte Jay Banister, Solar- und Marketingmanager von Eagle. Leonard May, Geschäftsführer der Sparte BIPV bei Suntech ergänzte: "Das 'Eagle Solar Roof' mit den SolarBlend-Dachziegeln ist hervorragend geeignet, den ökologischen Fußabdruck eines Haushalts zu verringern und nachhaltiges Wohnen zu ermöglichen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Eagle, um Haushalten in den USA, in Kanada und in Mexiko diese und andere innovative Solarlösungen anbieten zu können". Eagle berichtete außerdem, dass es das prämierte "Eagle Solar Roof" am 16.04.2009 bei der Preisverleihung im kalifornischen Newport Beach präsentieren wird.



26.04.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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SUNSET Energietechnik feiert 30-jähriges Firmenjubiläum

Das Adelsdorfer Unternehmen SUNSET Energietechnik GmbH wurde Ende der 70er Jahre gegründet. Die Idee war damals, mit der Sonnenenergie eine umweltfreundliche, erneuerbare und kostenlose Energiequelle zu erschließen und nutzbar zu machen. Als einer der ersten Anbieter sei SUNSET mit Komplettanlagen für Solarstrom und Solarwärme am Markt aufgetreten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Doch nicht nur technisch sei wertvolle Pionierarbeit geleistet worden. Der Firmengründer Olaf Fleck sei viele Jahre als Vorsitzender des Bundesverbandes der Solarwirtschaft aktiv gewesen und habe maßgeblichen Anteil an der Formulierung, Ausgestaltung und politischen Akzeptanz des heutigen Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) und der Solarthdermie-Förderung gehabt. Das Unternehmen habe sich in den letzten Jahren zu einem branchenführenden mittelständischen Unternehmen entwickelt und realisiere Projekte weltweit, unter anderem seit 2005 im Rahmen des Solardachprojekts von Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena).  SUNSET will auch künftig im Sinne der Gründungsidee agieren und die Verbreitung und Akzeptanz der Solarenergie auch über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus vorantreiben. Die Professionalisierung der Solartechnik stehe hier an erster Stelle. Die hohen Qualitätsansprüche machten eine Fertigung erforderlich, die strengsten Qualitätsstandards unterliege. Des Weiteren würde ein flächendeckendes Händlernetz, weltweite Niederlassungen mit Vertriebspartnern die Firma zu einem starken Partner für die Branche machen.

Das Firmenjubiläum findet am 8. und 9. Mai 2009 für fast 1.000 geladene Gäste mit einer großen Feier und verschiedenen Workshops statt. Am 10.Mai 2009 wird im Rahmen der "Woche der Sonne" ein Tag der offenen Tür“ veranstaltet.

25.04.2009   Quelle: SUNSET Energietechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fähre"Sole Mio" mehrmals täglich auf dem Bodensee unterwegs

Solarfähre "Sole Mio".

Die Solarfähre "Sole Mio" bietet normalerweise vom 1. Mai bis Mitte September mehrmals täglich eine Rundfahrt auf dem Bodensee von Konstanz nach Kreuzlingen und zurück an. Aufgrund des sonnigen Wetters hat sie bereits seit Mitte April die Fahrt aufgenommen. Neben der Stadt Kreuzlingen sponsert die ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG, Systemhaus für Photovoltaik-Technologie, auch dieses Jahr wieder die Solarfähre des Bootseigners Detlef Weinschenk, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits letztes Jahr sei die Solarfähre begeistert genutzt worden.   Sie fasst zehn Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder. Zusätzlich können Fahrräder, Kinderwägen und Rollstühle befördert werden. Außerhalb der Kursfahrten kann die Solarfähre auch für private Fahrten gemietet werden. Das aus Stahl und Holz konstruierte Boot auf Katamaranbasis wird größtenteils mit Sonnenenergie angetrieben. Den dafür nötigen Strom gewinnt das Boot über Solarmodule auf der Überdachung. Neben dem hohen Freizeitwert setze dieses Angebot Zeichen in sauberer, regenerativer Umwelttechnologie, heißt es in der Pressemitteilung.

Bei ungünstigen Sonnenverhältnissen werden die Technischen Betriebe Kreuzlingen kostenlos Solarstrom zur Verfügung stellen, um damit die Akkus über Nacht wieder vollständig aufzuladen. Fahrpläne mit den Kurszeiten sind in Kreuzlingen erhältlich, Tickets direkt an Bord.

Weitere Informationen zur Solarfähre und zum Fahrplan: http://www.sole-mio.info/



25.04.2009   Quelle: ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG,
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Kraft-Wärme-Kopplung: KWK-Modellstadt Berlin und Bundesregierung ausgezeichnet

KWK-Kampagne der Berliner Energieagentur.
KWK-Kampagne der Berliner Energieagentur.

Der europäische Dachverband der Hersteller und Anwender von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, COGEN Europe, hat die Initiative KWK Modellstadt Berlin mit dem "COGEN Europe Recognition Award 2009" in der Kategorie Marktentwicklung ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand während der Jahrestagung des Verbandes in Brüssel statt. Die Initiative erhält die Auszeichnung für ihren einzigartigen Ansatz, auf breiter Ebene über Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu informieren. Die Initiative der Berliner Energieagentur (BEA) in Kooperation mit der Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft (GASAG), dem Energieunternehmen Vattenfall und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, setzt sich seit August 2008 für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Berlin ein.   Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur: "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, würdigt sie doch unser Engagement für mehr KWK in Berlin. Die Hauptstadt nimmt zwar deutschlandweit einen Spitzenplatz ein, dennoch ist es möglich und sinnvoll, den Anteil auf knapp 60 Prozent bis 2020 zu erhöhen." Ziel der Initiative KWK Modellstadt Berlin ist es, die Berliner Öffentlichkeit über die Technik und ihre Vorteile zu informieren, heißt es in der Pressemitteilung. Die Einsatzmöglichkeiten in privaten sowie gewerblich und industriell genutzten Gebäuden stünden dabei im Mittelpunkt. Darüber hinaus positioniere die Initiative Berlin konsequent als KWK-Modellstadt mit Vorbildfunktion für andere Städte und Regionen in Deutschland und im Ausland. Schirmherr der Initiative ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.


Bundesregierung setzt gezielt auf KWK

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Bundesregierung für ihren Einsatz für die Kraft-Wärme-Kopplung, berichtet die Berliner Energieagentur in der Pressemitteilung. Sie hat den "COGEN Europe Recognition Award" in der Kategorie "Policy-Entwicklung" erhalten. Deutschland hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß um 36 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Um diese Vorgabe zu erreichen, setzt die Bundesregierung gezielt auf Kraft- Wärme-Kopplung. Das im Januar in Kraft getretene novellierte Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz fördert den Neubau und die Modernisierung von KWK. Im Fokus stehen große, mittlere und kleine Anlagen. Auch das Impulsprogramm für Mini-KWK-Anlagen setzt auf Marktanreize. Durch diese Maßnahmen will die Bundesregierung den KWK-Anteil an der deutschen Stromerzeugung bis 2020 von heute 13 Prozent auf 25 Prozent verdoppeln.

Kraft-Wärme-Kopplung ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme. Die bei der Stromproduktion entstandene Wärme wird weiter zur Warmwasseraufbereitung verwendet. So nutzt Kraft-Wärme-Kopplung vorhandene Energieträger optimal aus und reduziert dadurch den Ausstoß schädlicher Klimagase. Bis zu 90 Prozent der eingesetzten Energie werden genutzt und Verluste auf ein Minimum reduziert.

25.04.2009   Quelle: Berliner Energieagentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Berliner Energieagentur GmbH,


 

Windenergie in Deutschland: BKW und juwi gründen Gemeinschaftsunternehmen

Windkraft- und Photovoltaikanlagen im juwi-Energiepark Morbach.
Windkraft- und Photovoltaikanlagen im
juwi-Energiepark Morbach.

Die BKW FMB Energie AG (BKW, eines der bedeutendsten Energieunternehmen der Schweiz) und die juwi Gruppe, ein führender Projektentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien, sind eine strategische Partnerschaft eingegangen und haben das Gemeinschaftsunternehmen BKWind gegründet. Ziel der Partnerschaft sei, in den nächsten Jahren mehrere Windparks zu planen, zu realisieren und zu betreiben, berichtet juwi in einer Pressemitteilung. Mit dieser Partnerschaft wollen sowohl die Energieversorgerin BKW als auch juwi ihre Marktposition stärken.   Beide Partner wollen die Nutzung der neuen erneuerbaren Energien im großen Stil voranbringen, um auf diese Weise die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu verringern.



200 MW Gesamtleistung bis 2015 geplant

Eine sehr attraktive Option stelle der Ausbau der Windenergie dar. In diesem Sinne wollen die Partner bis 2015 an unterschiedlichen Standorten in Deutschland Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von rund 200 Megawatt (MW) gemeinsam planen und bauen. "juwi erbringt sämtliches Know-how, das für die Planung, Errichtung und den dauerhaften Betrieb von Windanlagen notwendig ist. Die BKW bringt ihre Erfahrung im Energiemanagement und der Stromvermarktung ein. Damit ergänzen sich beide Partner optimal", sagt Samuel Leupold, Leiter Energie International und Handel der BKW. Die gemeinsame neue Gesellschaft BKWind wird die künftigen Anlagen betreiben. Im Laufe des Sommers 2009 soll sie, unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung, ihren operativen Betrieb aufnehmen.

"Kooperationen zwischen Energieversorgern und Projektentwicklern sind wichtig für die erneuerbaren Energien. Der gemeinsame Bau und Betrieb der Anlagen bringt uns einer dezentralen und damit unabhängigen, preiswerten und sicheren Versorgung mit sauberer Energie einen guten Schritt näher", erklärt Manfred Jakobs, Geschäftsführer juwi Netzwerk GmbH & Co. KG.


Erstes Projekt gestartet

juwi und BKW beabsichtigen bereits, ihr erstes gemeinsames Projekt zu realisieren. In Landkern, Rheinland-Pfalz, soll ein Windpark mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt (vier Turbinen mit je 2 MW Leistung) entstehen. Dieser wird jährlich rund 16 Gigawattstunden (16 Millionen Kilowattstunden) Strom produzieren. juwi hat bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 12.4 Mio. Euro. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich im Juli 2009.


BKW versorgt mehr als eine Million Menschen mit Strom

Die BKW-Gruppe ist mit einem Umsatz von 3.496 Millionen Schweizer Franken (2008) und einem Energieabsatz von 26 Terawattstunden (TWh) eines der bedeutendsten Energieunternehmen der Schweiz. Sie beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter und deckt alle Stufen der Stromversorgung ab: von der Produktion über Transport und Handel bis hin zum Vertrieb. Direkt und indirekt über ihre Vertriebspartner versorgt die BKW mehr als eine Million Menschen mit Strom. Die BKW ist heute in der Schweiz die führende Produzentin von Strom aus Photovoltaik, Windenergie, Kleinwasserkraft und Biomasse. Sie erzeugt in ihren Kern- und Wasserkraftwerken insgesamt rund 10 TWh CO2-armen Strom. In Deutschland hat die BKW 2008 den Windpark Bockelwitz (Sachsen) erworben. In Italien besitzt sie acht Wasserkraftwerke und ist an einem Gaskombikraftwerk beteiligt.

Weitere Informationen: http://www.bkw-fmb.ch


24.04.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Gruppe,
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Investitionsvolumen "grüner" Beteiligungen beträgt aktuell 1,4 Milliarden Euro

Die greenValue GmbH, Betreiberin des gleichnamigen unabhängigen Informationsportals teilt in einer Pressemitteilung mit, dass das kumulierte Investitionsvolumen von Beteiligungen in den Bereichen Umweltschutz und erneuerbare Energien zum 22. April 2009 mehr als 1,4 Milliarden Euro beträgt. Eine Auswertung der greenValue GmbH habe ergeben, dass gegenwärtig 44 Beteiligungen angeboten werden. Acht Beteiligungen werden als Genussrechte oder stille Beteiligungen ausgegeben, die verbleibenden 36 als Kommanditbeteiligungen. Mit mehr als 20 Prozent des Investitionsvolumens bestimmen Photovoltaik-Beteiligungen das Bild.   Sie errichten und betreiben ihre Solarstrom-Projekte in Deutschland, Spanien und Italien. Knapp 17 % der Investitionen sollen in Waldfonds fließen. Sie erwerben und bewirtschaften Waldbestände vorwiegend in Osteuropa, Nord- und Mittelamerika.



Sieben Jahre greenValue - Informationsportal erhält neues Erscheinungsbild

Im siebten Jahr des Bestehens hat die greenvalue-Webseite erneut ein neues Erscheinungsbild erhalten. "Mit dem neuerlichen Relaunch haben wir die Übersichtlichkeit weiter verbessert. Private und institutionelle Investoren, Finanzdienstleister und Medienvertreter erhalten schnell einen Überblick über aktuelle Investitionsangebote", erklärt greenValue Geschäftsführer Daniel Kellermann. Seit wenigen Monaten ist die "Internationale Projektbörse" aktiviert. "Institutionellen Investoren und Projektplanern bieten wir eine Plattform für Kapital- und Projektgebote", so Kellermann. Aufgenommen werden können Projekte in verschiedenen Entwicklungsphasen, von der Projektidee bis hin zum schlüsselfertigen Energieprojekt


Die Grafik zur aktuellen Verteilung des Investitionsvolumens kann heruntergeladen unter http://www.greenvalue.de/greenvalue_marktuebersicht_ee_beteiligungen.jpg

24.04.2009   Quelle: greenValue GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Konzentrator-Photovoltaik: Concentrix Solar setzt erfolgreich neues Tracking-System in spanischem Kraftwerk ein

FLATCON-Module auf Abengoa-Trackern in Puertollano.
FLATCON-Module auf Abengoa-Trackern
in Puertollano.

Die Installation der "FLATCON"-Systeme für das Konzentrator-Photovoltaik-Kraftwerk in Castilla-La Mancha ist abgeschlossen, berichtet die Concentrix Solar GmbH in einer Pressemitteilung. Concentrix Solar hat erstmalig in einem CPV-Kraftwerk ein neues Tracking-System im Rahmen des ISFOC-Projektes in Puertollano (Spanien) eingesetzt. Die Nachführeinheit stammt vom Concentrix Solar-Partner und Investor Abengoa Solar und sei speziell für den Einsatz mit Concentrix Solars FLATCON-Modulen angepasst worden. Damit habe Concentrix Solar nun Nachführsysteme von zwei unterschiedlichen Herstellern für den Einsatz seiner hocheffizienten Konzentratormodule qualifiziert.   Das Tracking-System von Abengoa Solar zeichne sich durch ein besonders robustes Antriebssystem und eine hohe Windsteifigkeit aus. Vorab hatte Concentrix Solar den Tracker erfolgreich mit einem Demo-System getestet. Im November 2008 installierte Concentrix Solar ein System auf einem Abengoa-Testgelände in Sevilla. Das Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentracion (ISFOC) bestätigte Concentrix Solar im März 2009 für diesen Testtracker eine Nennleistung von 13,3 Kilowatt (kW). Die erfolgreiche Anpassung des Abengoa-Trackers für einen Einsatz mit FLATCON-Modulen sei eine wichtige Erfahrung und ein weiterer Schritt für die kommerzielle Umsetzung großer Kraftwerksinstallationen, heißt es in der Pressemitteilung.


27 Tracker von Pairan ausgestattet, elf Nachführsysteme von Abengoa

In Puertollano sind nun elf dieser Systeme im Einsatz. Insgesamt installierte Concentrix Solar in einer dreimonatigen Bauphase 38 Systeme. 27 Systeme sind mit Trackern der Firma Pairan ausgestattet. Die elf Abengoa-Systeme haben eine nominale Leistung von 143 kW und sind mit den neuen "CX-75-Modulen" von Concentrix Solar bestückt. Mit diesem neuen Tracking-System sei die Leistung pro Einheit mehr als verdoppelt worden. Damit ist die Installation der Kraftwerkseinheit für das ISFOC-Projekt in Puertollano (Spanien) erfolgreich abgeschlossen. Die 38 Systeme von Concentrix Solar mit einer Leistung von 300 kW sind die erste fertiggestellte Kraftwerkseinheit auf dem zweiten Gelände in Puertollano. Dort sollen insgesamt 1,3 Megawatt (MW) installiert werden. Das Projekt hat ein Volumen von knapp 8 Millionen Euro und wird zu 65 Prozent von der Europäischen Union finanziert. Bereits im September 2008 war das erste Feld mit 200 kW installierter Leistung fertig gestellt worden. ISFOC koordiniert den Bau des ersten größeren Solarkraftwerks in Europa, bei dem hoch effiziente III-V-Stapelsolarzellen zum Einsatz kommen. Dabei werden an verschiedenen Standorten in der Provinz Castilla-La Mancha in Spanien insgesamt 3 MW Nennleistung errichtet. Concentrix Solar hat hierfür insgesamt 500 kW zur Verfügung gestellt.

24.04.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,


 

Fraunhofer IPM entwickelt prozessintegrierte Messtechnik für die Photovoltaik

Solarmodul-Hersteller wollen möglichst viele Schritte bei der Herstellung von Photovoltaik-Modulen kontrollieren und regeln. Für diese Anforderung entwickelt und optimiert das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg optische Messtechniksysteme, die in die Inline-Produktionskontrolle eingebunden werden können. Mithilfe von optischer Messtechnik können beispielsweise bei der Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen die Abscheidungs- beziehungsweise Strukturierungsprozesse einzelner Schichten geregelt oder Fresnel-Linsen bei Zellen für die Konzentrator-Photovoltaik exakt positioniert werden. Optische Messtechnik kommt jedoch auch in der Qualitätssicherung von Solarmodulen zum Einsatz, beispielsweise um versteckte Delaminationen von Zwischenschichten zu detektieren. 

Messungen für Produktion und Qualitätskontrolle

Schnelle pixelparallele Kameras können schon während der bei der Solarzellenherstellung üblichen Laserbearbeitung - beim Schneiden, Bohren und Strukturieren - dafür sorgen, dass diese Prozesse fehlerfrei ablaufen und eine Funktionsprüfung am Ende überflüssig ist. Hohe Taktraten der Bildverarbeitung von 10 kHz erlauben es, selbst hochdynamische Prozesse nicht nur zu beobachten, sondern auch zu regeln. Neben der Produktion ist für Photovoltaik-Hersteller aber auch die Qualitätskontrolle von großer Bedeutung. Nur mit der richtigen Messtechnik kann der Hersteller kostengünstig eine gleichbleibend hohe Qualität garantieren. Dies gilt sowohl beim Eingang von Zulieferprodukten, als auch beim Ausgang von fertigen Solarmodulen. Beispielsweise ist die versteckte Delamination von Zwischenschichten ein entscheidender Qualitätsparameter des Moduls, der sich optisch prüfen lässt.


Präsentation bei der Control 2009 in Stuttgart

Das System wird vom Fraunhofer IPM am Messestand der Fraunhofer-Allianz Vision (Halle 1, Stand 1502) bei der Control 2009 in Stuttgart, 5. bis 8. Mai, präsentiert. Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.


Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de


24.04.2009   Quelle: Fraunhofer-Allianz Vision   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Allianz Vision,
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Erlangen beschreitet neue Wege zur Förderung der Solarthermie im Gebäudebestand

Nach einem Bürgerantrag hat der Stadtrat von Erlangen Anfang 2009 ein Solaranlagen-Förderprogramm beschlossen, das bereits kurz nach der Verabschiedung ausgeschöpft war. Die Bürgerinitiative "Sonne nutzen auf jedem Dach" betont, dass Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizungsunterstützung eine ideale und kostengünstige Möglichkeit sind, schnell etwas für Klimaschutz in Erlangen zu unternehmen. "Jedes neue Haus sollte daher Sonnenkollektoren haben! Aber auch für bestehende Gebäude, kann Solarthermie nachgerüstet werden. Um die etwas höheren Kosten im Vergleich zum Neubau auszugleichen, setzen wir uns für eine kommunale Unterstützung ein", so der Verein Sonnenenergie Erlangen e.V. 

Kumulation mit BAFA-Zuschüssen macht Solaranlagen noch interessanter

Der städtische Solarthermie-Zuschuss wird in Erlangen ausschließlich für Bestandsbauten gezahlt und verdoppelt in etwa die BAFA-Zuschüsse (Marktanreizprogramm), wodurch sich die höheren Kosten im Vergleich zum Neubau etwas reduzieren. 100 Euro je Quadratmeter Absorberfläche gab es bislang für Solaranlagen zur Heizungsunterstützung und 60 Euro für reine Warmwasser-Solaranlagen. Im Gegensatz zur Förderung der Stadt München (200 Euro/m2) werde in Erlangen die Kombination mit BAFA-Zuschüssen nicht ausgeschlossen, was sich als Investitionsanreiz deutlich bemerkbar machte, betont die Bürgerinitiative.


Ein klares Signal aus der Bevölkerung

Nach dem Beschluss im Februar sei das Budget von 20.000 Euro innerhalb kurzer Zeit erschöpft gewesen, berichtet Sonnenenergie Erlangen. Neue Anträge würden im Moment auf eine Warteliste gesetzt; insgesamt seien bereits Förderanträge mit einem Umfang von 60.000 Euro beim Umweltamt eingegangen. Die Bürgerinitiative wertet dies als klares Signal aus der Bevölkerung und fordert nun, den finanziellen Rahmen des Programms auf 250.000 Euro pro Jahr auszuweiten. Im Vergleich zur Automobil-Abwrackprämie, die auf Erlangen heruntergerechnet rund 6 Millionen Euro betrage, sei die geforderte Höhe der Solar-Förderung mehr als nur angemessen, betont die Bürgerinitiative. Wir hoffen, dass die Politik sich im Rahmen des Nachtragshaushaltes bald entschließt, aufzustocken, so ein Sprecher der Bürgerinitiative.

Weitere Information finden sich auf Internetseiten der Bürgerinitiative unter http://www.sonne-nutzen-auf-jedem-dach.de


24.04.2009   Quelle: Sonnenenergie Erlangen e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Automatisierungsspezialist ACI-ecotec konzentriert sich auf Entwicklung und Fertigung kompletter Photovoltaik-Produktionssysteme

ACI-ecotec-Geschäftsführer Karl-Heinz Menauer.
ACI-ecotec-Geschäftsführer
Karl-Heinz Menauer.

Die in St. Georgen im Schwarzwald ansässige ACI-ecotec GmbH & Co. KG, bislang überwiegend Technologieanbieter für die Automobilzulieferindustrie richtet sich strategisch neu aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Statt wie bisher Lösungen für das Punktlöten zu produzieren, sehen die Gesellschafter, Professor Dr.-Ing. Wolfgang Schmutz und Dr.-Ing. Johann Dorner, sowie Geschäftsführer Dipl.-Ing. Karl-Heinz Menauer die Zukunft des Unternehmen in der Entwicklung und Fertigung kompletter Produktionssysteme, in erster Linie für die Photovoltaik- , die Automobilzuliefer- und die Elektronikindustrie. ACI-ecotec arbeite mit Hochdruck an innovativen Entwicklungen, um Photovoltaik-Produktionsprozesse für die Waferfertigung und Zellherstellung sowie zur Produktion von Dünnschicht- und kristallinen Modulen zu optimieren, heißt es in der Pressemitteilung.   Ergebnisse dieser Arbeit seien unter anderem das patentierte System "ecoSplit" zur vollautomatischen Wafer-Stückelung. Bei minimierter Bruchrate erhöhe es den Durchsatz der Siliziumwafer in der Produktion deutlich, heißt es in der Pressemitteilung.


Systeme zur Optimierung von Produktionsprozessen

Zu mehr Sicherheit bei der Verarbeitung, dem Transport und der Lagerung von Silizium-Solarzellen und –wafern trage auch das Transportsystem "ecoCarrier" bei. Mit der vollautomatischen und hoch flexiblen Kontaktierungslinie für Dünnschichtmodule "ecoContact" sei ACI-ecotec ein weiteres weltweites "First" gelungen. "Durch neue Technologien ermöglicht ecoContact die gesamte Kontaktierung eines Moduls in weniger als 40 Sekunden“, beschreibt Karl-Heinz Menauer einen Vorteil der patentierten Anlage. Darüber hinaus würden die Schwarzwälder mit verschiedenen Partnern auch schlüsselfertige Lösungen entwickeln.


Neue Kapazitäten und Herausforderungen

Im Herbst 2009 will die ACI-ecotec ein neues Büro- und Produktionsgebäude in Zimmern bei Rottweil beziehen. Zusätzliches Wachstum erwarten Gesellschafter und Geschäftsführer nicht nur in der Weiter- und Neuentwicklung von Lösungen für die Photovoltaik- und Automobilindustrie, sondern auch der Erschließung von Technologien wie der Brennstoffzellentechnik oder der Kunststoffelektronik.

24.04.2009   Quelle: ACI-ecotec GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACI-ecotec GmbH & Co. KG,
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Conergy weiht Photovoltaik-Anlage auf eigenem Fabrikdach ein

1.800 Solarmodule
1.800 Solarmodule "Conergy PowerPlus" auf
dem Fabrikdach in Frankfurt

Die Conergy SolarModule GmbH & Co. KG errichtete auf dem Dach ihrer Fabrik in Frankfurt (Oder) eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von 378 Kilowatt (kWp). Auf der Dachfläche von 7.700 Quadratmetern verbaute eine örtliche Installationsfirma in der Rekordzeit von nur zehn Werktagen insgesamt 1.800 Solarmodule vom Typ "Conergy PowerPlus", berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Der Solarstrom werde direkt in das hauseigene Stromnetz eingespeist und intern verbraucht. Insgesamt soll die Anlage mehr als 331.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen.  Dies entspreche der Menge des jährlichen Stromverbrauchs von 90 Haushalten. Mehr als 5.600 Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 können laut Conergy durch den Betrieb der Anlage über die 20-jährige Laufzeit eingespart werden.



Conergy-Töchter Mounting Systems und voltwerk liefern Gestellsystem und Wechselrichter

Die auf dem Dach verbauten kristallinen "Conergy PowerPlus"-Module, wurden komplett in Frankfurt (Oder) entwickelt und werden auch dort produziert. Sie seien selbst bei anspruchsvollen Umweltbedingungen leistungsstark und langlebig, betont der Hersteller. Das Aufdachgestellsystem, das speziell an die Dachgegebenheiten angepasst wurde, lieferte die Mounting Systems GmbH. Die Wechselrichter sowie die Steuerung der Anlagenüberwachung stammen von der voltwerk GmbH. Beide Unternehmen sind Töchter der Conergy AG.

"Mit unserer Photovoltaik-Anlage setzen wir ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiegewinnung und für den Klimaschutz in der Region. Wir sehen uns als Vorbild, um verstärkt zur Etablierung und Nutzung von regenerativen Energien beizutragen", kommentiert Mathias Kamolz, Werksleiter und Geschäftsführer der Conergy SolarModule GmbH & Co. KG.

23.04.2009   Quelle: Conergy SolarModule GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy SolarModule GmbH & Co. KG,
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Roth & Rau AG übernimmt Servicedienstleister Ortner cleanroom logistic systems GmbH

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat am 23. April 2009 den Kaufvertrag zur Übernahme der Ortner cleanroom logistic systems GmbH ("Ortner"; Dresden), unterzeichnet. Die Übernahme erfolge zum nächstmöglichen Termin, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. Ortner ist auf die Installation, Instandhaltung und Betriebsführung von Produktionsanlagen in der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie spezialisiert. Die besonderen Stärken liegen laut Roth & Rau bei der Installation und Inbetriebsetzung von automatischen Handlingsystemen für kristalline und Dünnschicht-Produktionslinien sowie in der Instandhaltungskoordination und Analyse von Produktionsprozessen zur Minimierung von Ausfallzeiten und Reduzierung von Kosten.  Das Unternehmen verfüge dafür über langjährige Erfahrungen aus der Halbleiterindustrie. Das Management der Ortner cleanroom logistic systems GmbH soll das operative Geschäft des Unternehmens auch weiterhin führen.


Dr. Dietmar Roth: zunehmende Nachfrage nach Servicedienstleistungen

Im Geschäftsjahr 2007/2008 (Stichtag 30. September) erwirtschaftete Ortner laut Roth & Rau einen Umsatz in Höhe von 6,1 Millionen Euro bei hoher Rentabilität. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. "Mit dieser Akquisition baut Roth & Rau ihre Servicekapazitäten signifikant aus und stärkt damit das hochprofitable und stark wachsende Wartungs- und Ersatzeilgeschäft", heißt es in der Pressemitteilung ."Wir verzeichnen eine zunehmende Nachfrage nach Servicedienstleistungen bei unseren Kunden. Mit dem Aufbau weiterer Kompetenzen und Kapazitäten in diesem Bereich erweitern wir unser Produkt- und Leistungsspektrum als einer der führenden Technologie- und Equipmentanbieter in der Photovoltaik", erläuterte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

23.04.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Volkswagen setzt auf Solarenergie: 3,3 MW Photovoltaik-Kraftwerk in Wolfsburg in Betrieb

Volkswagen hat am 21. April 2009 die größte Photovoltaik-Anlage Norddeutschlands in Betrieb genommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk befindet sich auf dem Dach des Wolfsburger Volkswagen-Werks und hat die Größe von sechs Fußballfeldern. Die Nutzung regenerativer Energien sei ein wichtiger Teil des Umweltengagements von Volkswagen, heißt es in der Pressemitteilung. "Volkswagen setzt sich nachhaltig für regenerative Energien ein. Mit der neuen Solar-Anlage am Standort Wolfsburg sparen wir über 1.600 Tonnen CO2 im Jahr ein, sagte Werksleiter Siegfried Fiebig zum Start der Anlage. Insgesamt wurden 21.400 Solarmodule mit einer Fläche von 41.500 Quadratmetern verbaut, die Leistung beträgt rund 3,3 Megawatt.   Mit dem gewonnenen Solarstrom können rechnerisch rund 740 Vier-Personen-Haushalte das ganze Jahr über versorgt werden.



Konventionelle Glasmodule und innovative Solar-Folien

Neben herkömmlichen Glasmodulen werden in der Anlage auch innovative Folienmodule eingesetzt. Mit nur 2,2 Kilogramm pro Quadratmeter sind diese Module um ein Vielfaches leichter als konventionelle Solarmodule. Ihre flexible Bauweise ermöglicht außerdem die Belegung der runden Werksdächer. Ein weiterer Vorteil: Musste man bei älteren Anlagen einen Neigungswinkel von 30 Grad exakt einhalten, reichen nun schon zehn Grad, um die ganze Sonnenkraft aufzunehmen. Volkswagen hat die Anlage in Zusammenarbeit mit der Freiburger S.A.G. Solarstrom AG und der WG-Projektmanagement errichtet. Die Vergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom teilen sich die Partner.

23.04.2009   Quelle: Volkswagen AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Taiwan: Photovoltaik-Produzent GET zertifiziert "SunFab"-Produktionslinie von Applied Materials

Großformatige Module reduzieren Montageaufwand und -kosten.
Großformatige Module reduzieren
Montageaufwand und -kosten.

Green Energy Technology Inc., Ltd. (GET; Kuanyin, Taiwan) hat seine "SunFab"-Produktionslinie zur Herstellung der größten Dünnschicht-Photovoltaikmodule in Taiwan zertifiziert, berichtet der US-Anlagenbauer Applied Materials, Inc. (Santa Clara, Kalifornien) in einer Pressemitteilung. Die Fertigungslinie im taiwanesischen Tao Yuan habe die abschließenden Tests mit Modulwirkungsgraden sowie Solarstromerträgen von Weltrang, bei hohem Produktionsdurchsatz bestanden.  "Um am Solarmarkt erfolgreich zu sein, müssen Produktionskosten gesenkt werden, indem die beste Technologie eingesetzt und Produktionserfahrung genutzt wird", sagte Hurlon Lin, Präsident von GET. "Das ist genau das, was wir mit unserer SunFab-Produktionslinie getan haben. Wir haben die fundierte Erfahrung von Green Energy in Sachen Produktion mit der fortschrittlichen Technologie, der Prozesskontrolle und dem Service von Applied verbunden, um mit unserer Fabrik neue Maßstäbe zu setzen".


Großformatige Dünnschicht-Solarmodule für Photovoltaik-Kraftwerke

Laut Pressemitteilung hat GET Ende 2008 mit der Testproduktion der Module auf der SunFab begonnen und konnte bereits nach weniger als fünf Monaten mit der Serien-Produktion der 5,7 Quadratmeter großen Module starten. Das Unternehmen könne nun Module für große gewerbliche Dachprojekte und Solarparks im Kraftwerksmaßstab liefern. "Applied verfügt über 20 Jahre Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit führenden taiwanesischen Unternehmen der Halbleiter- und Flachdisplay-Branche und wir sind sehr froh darüber, dass die Zertifizierung der 'SunFab' gemeinsam mit Green Energy in Südost-Asien erfolgt ist", sagte Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident und Vorstand des Unternehmensbereichs Dünnschicht-Solar Displays bei Applied Materials. "Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Green Energy ermöglichte uns, sehr schnell mit der Produktion zu beginnen und wir sind zuversichtlich, dass diese Fabrik weiterhin eine ausgezeichnete Leistung bringen wird".


23.04.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials Inc.,
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US-Marktforschungsunternehmen Gartner: Nachgelagerte Märkte gewinnen im Photovoltaik-Markt an Bedeutung

Laut Gartner beherrscht SunEdison den US-Photovoltaikmarkt mit einem Anteil von 28 %.
Laut Gartner beherrscht SunEdison den
US-Photovoltaikmarkt mit einem Anteil
von 28 %.

Das führende US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner Inc. (Stamford, Connecticut), berichtete am 14.04.2009, dass seine jüngste Marktanalyse der Solarindustrie auf eine weiter wachsende Rolle der Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements, PPAs) hindeute. Am 31.03.2009 hatte SunEdison (Beltsville, Maryland) gemeldet, als erster Eigentümer bzw. Betreiber von Photovoltaik-Kraftwerken mehr als 100 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom geliefert zu haben.  Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben über 450 Millionen US-Dollar zur Projektfinanzierung von verschiedenen Investoren aufgebracht. Gartner glaubt, dass die Ankündigung von SunEdison die wachsende Bedeutung von Photovoltaik-Strombezugsvereinbarungen widerspiegelt. Die Solarindustrie sei auf der Suche nach Geschäftsmodellen mit hohem Ertragspotenzial und besseren Vertriebskanälen zur Erschließung des US-Marktes.


Systemanbieter verlieren im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld an Bedeutung, Finanzierung führt zu Engpässen

Die Kräfteverhältnisse in der Solarindustrie haben sich laut Gartner im späten dritten Quartal des Jahres 2008 verschoben, als die Wirtschaftskrise den Markt empfindlich traf. Es werde erwartet, dass die Preise für Solarzellen und für Rohsilizium weiter sinken, und die Photovoltaik-Produzenten in sämtlichen Regionen gleichzeitig die Erweiterungspläne für Produktionskapazitäten streichen. Die Marktanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Produzenten und deren Investoren hoffen, dass das Konjunkturpaket in den USA oder eine steigende Nachfrage in Europa den Markt wieder ankurbelt. Etablierte Solar-Produzenten konnten 2007 und während der ersten drei Quartale 2008 noch selbst entscheiden, welche Kunden sie zu welchen Geschäftsbedingungen beliefern und z. B. Anzahlungen fordern. In diesem Zeitraum waren laut Gartner auch neu gegründete Unternehmen in der Lage, Produkte ohne Preisdruck und mit der Aussicht auf den Markt zu bringen, auch Kunden zu finden. Gartner geht davon aus, dass sich nun die Finanzierung als Engpass für die Branche erweist und Unternehmen mit Zugriff auf Kapital die Geschäftsbedingungen diktieren können. Finanzierungsunternehmen würden bestimmen, welche Technologien sie akzeptieren oder ablehnen. Diese Entscheidung hänge sowohl davon ab, wie ausgereift die jeweiligen Technologie ist als auch von der Überlebensfähigkeit der Produzenten. Diese Marktsituation bedeute, dass PPA-Unternehmen, die Solarstrom im Rahmen von Strombezugsvereinbarungen verkaufen (wie z.B. SunEdison, Solar Power Partners, MMA Renewable Ventures, SolarCity, Tioga Energy, etc.), eine wesentliche Rolle für den Erfolg der Photovoltaik in den USA spielten.


Etablierte Produzenten und neue Unternehmen sind gefordert, die Anforderungen der PPA-Unternehmen zu erfüllen

Obwohl die PPA-Unternehmen auch von der Kreditkrise betroffen sind, sieht Gartner für diese Stromlieferanten Chancen einer verbesserten Projektfinanzierung. Wenn es den PPA-Unternehmen gelingt, ihre Finanzierung auszubauen, werden sie laut Gartner in naher Zukunft die Geschäftsbedingungen in der Photovoltaik-Branche diktieren können. Deshalb rät Gartner sowohl den etablierten Herstellern von Solarzellen, Wechselrichtern oder Überwachungssystemen als auch jungen Unternehmen, die Ansprüche der PPA-Unternehmen ernst zu nehmen und gleichermaßen auf den potenziellen Ertrag und die Risikominimierung hinzuarbeiten. Hauptautor der jüngsten Gartner-Studie ist Alfonso Velosa.


23.04.2009   Quelle: Gartner, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gartner, Inc.,
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Photovoltaik-Produzent Signet Solar sichert sich Wachstumsfinanzierung durch Ostsächsische Sparkasse Dresden

Signet Solar-Chef Ziegenbalg (l.) vor einem Dünnschicht-Großmodul.
Signet Solar-Chef Ziegenbalg (l.)
vor einem Dünnschicht-Großmodul

Der anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise zum Trotz ist es dem Solarmodulhersteller Signet Solar (Mochau) gelungen, mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden einen neuen Finanzierungspartner zur Sicherung der langfristigen Entwicklung des Unternehmens zu gewinnen. Im Rahmen der Zusammenarbeit richte die Ostsächsische Sparkasse Dresden den Fokus der Zusammenarbeit nicht nur auf die Betreuung des operativen Geschäfts, sondern unterstütze auch Kunden von Signet Solar bei der Finanzierung von Solarinstallationen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Vertrag, der die langfristige Finanzierung des Betriebsmittelbedarfs für Signet Solar vorsehe, sei bereits im März 2009 geschlossen worden.   Vor allem die weiteren Ausbaustufen des Produktionsstandortes in Mochau bei Dresden seien ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Partnerschaft. Die Finanzierung der Ostsächsischen Sparkasse erfolgte mit umfassender Unterstützung des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit schnell und unkompliziert. Ebenso soll sich künftig die Finanzierung von Solar-Projekten mit Dünnschicht-Modulen von Signet Solar gestalten; erste Kundenanfragen hierfür lägen der Sparkasse bereits zur Prüfung vor.


130 MW Produktionskapazität geplant; 240 Mitarbeiter sollen eingestellt werden

"Der Abschluss beweist das Vertrauen der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in das zukunftsweisende Geschäftsmodell der Signet Solar. Wir haben einen regional verwurzelten und dabei sehr leistungsfähigen Partner gefunden, der uns auch in turbulenten Zeiten stark und verlässlich zur Seite stehen wird", kommentiert Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH den Vertragsabschluss. Signet Solar produziert in Mochau bei Dresden Dünnschicht-Solarmodule mit Abmessungen von bis zu 2,20 m x 2,60 m. In Sachsen beschäftigt das Photovoltaik-Unternehmen nach eigenen Angaben zurzeit 160 Mitarbeiter. Ihre Zahl soll auf 400 wachsen, sobald die Erweiterung der Produktionskapazität auf 130 Megawatt (MW) erreicht ist.


23.04.2009   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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Erneuerbare Energien zur Stromerzeugung weltweit auf Wachstumskurs: Deutsche Branche kann 2020 einen Weltmarktanteil von 13 Prozent erreichen

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist weltweit ein starker Wachstumsmarkt, von dem besonders deutsche Unternehmen profitieren. Das Weltmarktvolumen für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke wird sich von knapp 60 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf rund 275 Milliarden Euro im Jahr 2020 mehr als vervierfachen. Der Anteil der deutschen Branche an diesem Umsatz wird 2020 rund 13 Prozent oder 35,6 Mrd. Euro betragen. Das sind die ersten Ergebnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und der Deutschen Messe, die am 22.04.09 auf der HANNOVER MESSE als weltweit wichtigster Industriemesse vorgestellt wurden. Damit werde Erneuerbare-Energie-Technik aus Deutschland in elf Jahren einen ähnlichen Anteil am Weltmarkt haben, wie heute der deutsche Maschinenbau, heißt es in der Pressemitteilung. 

Stabile Förderbedingungen des EEG fördern nachhaltige Investitionen

"Die deutsche Branche ist für den internationalen Ausbau der Erneuerbaren Energien hervorragend positioniert. Der mehrjährige Vorsprung in der technischen Entwicklung und die Erfahrung in der Umsetzung von Projekten wird hiesigen Unternehmen einen erheblichen Anteil am weltweiten Umsatz mit Erneuerbaren Energien sichern", unterstreicht BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann. Die gute Ausgangslage deutscher Unternehmen beruhe vor allem auf stabilen Förderbedingungen für den Stromsektor, die mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geschaffen wurden. Diese würden weltweit von immer mehr Ländern kopiert, um nachhaltige Investitionen zu fördern. "Damit können die erneuerbaren Energien den Klimaschutz weltweit voranbringen und gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung der Wirtschaftskrise leisten", so Klusmann weiter.


Windenergieanlagen-Umsatz von rund 82 Milliarden Euro erwartet

Exemplarisch für die Entwicklung der erneuerbaren Energien präsentierten der BEE und die Deutsche Messe am 22.04.09 erste Detailergebnisse der Wirtschaftsstudie zur Solar- und Windenergie. Danach ist 2020 allein für Windenergieanlagen inflationsbereinigt ein weltweiter Umsatz von rund 82 Milliarden Euro zu erwarten. Mit mehr als 20 Milliarden Euro kann davon ein Viertel von deutschen Unternehmen realisiert werden. Hinzu kommen Umsätze aus Projektierung, Netzanschluss, Betrieb und Wartung. "Der Vorsprung deutscher Technologie macht sich in der Windindustrie schon heute mit einer Exportquote von weit über 70 Prozent bezahlt. Sie schafft damit 70.000 Arbeitsplätze in Deutschland allein für den Auslandsmarkt", erklärt Ralf Bischof, Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie (BWE).


Photovoltaik kann den Umsatz bis 2020 verachtfachen

In der Photovoltaik-Industrie fällt das Wachstum noch stärker aus. Der weltweite Umsatz wird laut Studie 2020 rund 60 Milliarden Euro betragen und damit eine Verachtfachung gegenüber 2005 aufweisen. Der Umsatz deutscher Unternehmen wird sich im selben Zeitraum von 1,8 Milliarden Euro auf 12,3 Milliarden steigern. Die deutsche Photovoltaik-Branche kann dabei auf ein sehr gut ausgebautes Netz von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zurückgreifen. Außerdem profitiert sie auf dem internationalen Markt von der vielfältigen Erfahrung mit zahlreichen heimischen Solarprojekten.

Die große Bedeutung der Erneuerbaren Energien zeigt sich auf der diesjährigen Hannover Messe mit rund 400 Ausstellern zu diesem Thema. Auch die erstmals in diesem Jahr präsentierte Leitmesse Wind unterstreicht das große Potential dieser zukunftsweisenden Branche.

22.04.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE); Deutsche Messe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundeskanzlerin legt Grundstein für erstes Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 21.4.09 in Anwesenheit des Ministerpräsidenten Platzeck (Brandenburg) den Grundstein für das weltweit erste industrielle Hybridkraftwerk gelegt. Mit dem Projekt wird ein Gesamtkonzept für die sichere und nachhaltige Versorgung mit erneuerbaren Energien praktisch umgesetzt. Das Kraftwerk gleicht die Energieerzeugung verschiedener erneuerbarer Energiequellen an den schwankenden Abnahmebedarf von Verbrauchern an. Dafür sorgt ein neuartiges Zusammenspiel von Windenergie, Biogas und CO2-frei hergestelltem Wasserstoff, der als Speichermedium und Energieträger dient.  Die Gesamtinvestitionen für alle am Vorhaben beteiligten Anlagenteile betragen über 21 Millionen Euro, berichtet der Projektentwickler ENERTRAG AG aus der Uckermark, eines der führenden europäischen Windkraftunternehmen. Technologiepartner sind die FH Stralsund, die TU Braunschweig, die BTU Cottbus, die Total Deutschland GmbH und der Deutsche Wasserstoff-Verband.


Bundeskanzlerin Merkel: "Zukunftsweisendes Projekt"

"Es freut mich, dass ein Unternehmen aus der Uckermark dieses zukunftsweisende Projekt eines vernetzten Kraftwerkes entwickelt hat. Für eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung wird das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Energiespeichern von entscheidender Bedeutung sein. Für die Herausforderung einer bedarfsgerechten Einspeisung von erneuerbaren Energien hat die ENERTRAG AG mit dem Hybridkraftwerk eine innovative Lösung gefunden", so die Bundeskanzlerin.


Ministerpräsident Platzeck: "Hybrid-Technologie bringt Brandenburg voran"

"Die neue Hybrid-Technologie wird für die Energiebranche ein großer Fortschritt sein und Brandenburg als Energieland und als Ort innovativer Lösungen weiter voranbringen. Mit dem entstehenden Kraftwerk wird eine sichere und nachhaltige Versorgung aus Windenergie möglich, indem durch die Zwischenspeicherung des Windstroms eine vom schwankenden Windangebot unabhängige und planbare Leistungseinspeisung in das Stromnetz ermöglicht wird. Diese Innovation aus Brandenburg hat beste Aussichten, über unsere Landesgrenzen hinaus zum Erfolgsmodell zu werden", kommentiert Matthias Platzeck das ENERTRAG-Projekt.


Energielieferung unabhängig vom Windangebot

Das ENERTRAG-Hybridkraftwerk unterscheidet sich wesentlich von anderen Forschungsprojekten, die bis heute das Zusammenspiel der unterschiedlichen Anlagenteile nur virtuell simuliert haben. ENERTRAG verbinde hingegen erstmalig die Windkraft-, Biogas- und Wasserstoffanlage physikalisch. Somit können reale Betriebserfahrungen und Auswirkungen auf das Übertragungsnetz gesammelt werden, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Stromerzeugung im ENERTRAG-Hybridkraftwerk übernehmen drei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 6.000 Kilowatt (kW). Produzieren die Windkraftanlagen mehr Strom als aktuell nachgefragt wird, nutzt der 500kW-Elektrolyseur den nicht bedarfsgerecht erzeugten Strom zur Produktion von klimaneutralem Wasserstoff. Der Wasserstoff wird anschließend gespeichert. In windschwachen Zeiten oder bei besonders hohem Energiebedarf wird er mit dem vor Ort produzierten Biogas gemischt und in zwei Blockheizkraftwerken wieder in Strom und Wärme umgewandelt. Damit ist das Hybridkraftwerk in der Lage, unabhängig vom Windangebot Energie bedarfsgerecht zu liefern. Ein weiterer Vorteil des von der ENERTRAG gewählten Konzeptes ist, dass bis zu 70 % des in den Blockheizkraftwerken benötigten Biogases durch Wasserstoff ersetzt werden können. Auf diese Weise kann je nach Angebotssituation der Biomasse die Anlage optimiert werden.


Hybridkraftwerk sorgt für CO2-neutrale Mobilität

Jörg Müller, Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der ENERTRAG Aktiengesellschaft, begründet das Engagement seines Unternehmens: "Mit unserem Hybridkraftwerk kann Windenergie auf wirtschaftliche Art und Weise gespeichert werden. Außerdem schließen wir die Lücke zwischen erneuerbaren Energien und energieeffizienter Mobilität: Nur regenerativ erzeugter Wasserstoff ermöglicht nachhaltig eine wirtschaftliche CO2-neutrale Mobilität." Wird Wasserstoff hingegen mittels konventionell erzeugtem Strom oder aus fossilen Ressourcen hergestellt, entsteht bei seiner Herstellung CO2 in großem Umfang. Die CO2-Bilanz kann in diesem Fall sogar ungünstiger ausfallen, als bei Nutzung der fossilen Energieträger direkt in den jeweiligen Motoren.


Großtechnische Speicherung der Windenergie volkswirtschaftlich vertretbar

ENERTRAG-Vorstand Werner Diwald ergänzt: "Mit erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff ist nicht nur ein klimafreundlicher und ein flexibler Energieträger, er bietet in Verbindung mit dem konventionellen Erdgasnetz auch die beste Option zur Langzeitspeicherung großer Energiemengen aus erneuerbaren Energieanlagen. Das in Deutschland bestehende Erdgasnetz mit seinen Speichern könnte bereits jetzt Wasserstoff speichern, mit dem man 60% des jährlichen Stromverbrauchs in Deutschland erzeugen könnte. Damit ist auch widerlegt, dass eine großtechnische Speicherung der Windenergie volkswirtschaftlich nicht vertretbar wäre.

ENERTRAG erzeugt Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Das unabhängige Energieunternehmen plant, errichtet und betreibt Anlagen zur Energieerzeugung, entwickelt Energietechnologien sowie Finanzprodukte und verfügt über ein umfangreiches Servicenetzwerk für Windkraftanlagen in Deutschland. Bei ENERTRAG arbeiten derzeit rund 390 Menschen. Der Jahresumsatz beträgt nach Unternehmensangaben rund 250 Millionen Euro, die gesamte Investitionssumme rund eine Milliarde Euro.

22.04.2009   Quelle: ENERTRAG AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Conergy-Aufsichtsrat leitet rechtliche Schritte gegen ehemalige Vorstände des Solar-Unternehmens ein

Auf Basis einer vom Aufsichtsrat der Conergy AG in Auftrag gegebenen Untersuchung hat der Aufsichtsrat der Conergy AG verschiedene Pflichtverletzungen des Altvorstands festgestellt und in seiner Sitzung am 20. April 2009 beschlossen, gegen die ehemaligen Vorstände des Unternehmens Schadensersatzansprüche geltend zu machen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig werde der Aufsichtsrat der im Juni 2009 stattfindenden Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, dem für das Geschäftsjahr 2007 verantwortlichen Vorstand unter Vorsitz von Hans-Martin Rüter die Entlastung zu verweigern. Der Aufsichtsrat habe diese Maßnahmen im Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre eingeleitet, weil unternehmerische Fehlentscheidungen und Pflichtverletzungen die Conergy-Gruppe in eine die Existenz gefährdende Situation manövriert hätten, heißt es in der Pressemitteilung.   Der Aufsichtsrat will mit den betroffenen Personen des Altvorstands umgehend Vergleichsgespräche aufnehmen. Sollten diese scheitern, will der Aufsichtsrat entsprechende Schadensersatzklagen erheben.


"Historische Fehlentscheidungen"

Die Conergy AG war Ende des Geschäftsjahrs 2007 in eine akute Finanzkrise geraten und hat in den letzten fünf Quartalen bis Ende 2008 einen addierten Nettoverlust von über 500 Millionen Euro erlitten; im Wesentlichen aus der Aufarbeitung historischer Fehlentscheidungen. So seien Bilanzierungsfehler bereinigt und eine Vielzahl von gerade erst erworbenen oder gegründeten, verlustreichen Gesellschaften außerhalb des Kernbereichs mit zum Teil hohen Verlusten veräußert oder geschlossen worden. Dies betraf insbesondere die Produktionsaktivitäten im Bereich Wind. Darüber hinaus wurden auch etwa 1.000 Mitarbeiter abgebaut. "Viele dieser historischen Fehlentscheidungen belasten die Gesellschaft noch heute: so etwa der in Preis und Volumen vom Altvorstand völlig überdimensioniert abgeschlossene Liefervertrag mit der US-amerikanischen MEMC, dessen Auflösung der Solarkonzern jetzt anstrebt und bilanziell 2008 berücksichtigt hat", heißt es in der Pressemitteilung. Seit Januar 2008 sei das Unternehmen massiv umorganisiert und neu ausgerichtet worden, um wieder in die Gewinnzone zu kommen.

Nikolaus Krane scheidet nach abgeschlossener Reorganisation der EPURON aus dem Conergy-Vorstand aus

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat sich mit dem Vorstandsmitglied Nikolaus Krane auf die Auflösung seines Vertrages mit Wirkung zum Ablauf des 30.04.2009 verständigt. Beide Parteien trennen sich nach Angaben des Unternehmens einvernehmlich. Mitte des letzten Jahres hatte Conergy mit der Umsetzung des umsatzstarken Photovoltaik-Großprojektgeschäfts von der EPURON in die Sparte Conergy PV begonnen - und damit alle Downstream-Photovoltaik-Aktivitäten der Gruppe unter einem Dach zusammengefasst. Seitdem wird dieser Gesamtbereich von Vorstandsmitglied Philip von Schmeling verantwortet. Krane, der bis zu dieser Umsetzung das Großprojektgeschäft der EPURON führte, habe in den letzten Monaten diese Neuordnung aktiv begleitet. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Reorganisation habe sich auch der Zuschnitt des Vorstandsressorts der EPURON grundlegend geändert. Der etwas mehr als 100 Mitarbeiter zählende Bereich umfasst heute noch die Technologien Wind- und Bioenergie sowie solarthermische Großprojekte. Dieser Bereich berichtet künftig an den Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter.

"Nikolaus Krane hat seit 1999 den Ausbau der Conergy Gruppe mit begleitet und besonders den Bereich der regenerativen Großprojekte und damit auch den Windbereich zu einem der führenden in der Branche ausgebaut. Der stark verminderte Personal- und Umsatzumfang rechtfertigten für ein schlank aufgestelltes Unternehmen wie Conergy kein weiteres, eigenes Vorstandsressort mehr. Herr Krane und der Aufsichtsrat haben daher gemeinsam und einvernehmlich beschlossen, sich auf die Auflösung des Vertrages zu verständigen", kommentiert der Conergy-Vorstandsvorsitzende Dieter Ammer.

22.04.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Trina Solar schließt Lieferverträge über 42 MW mit deutschen Unternehmen

Trina Solar Limited (Changzhou, China), ein integrierter Photovoltaik-Hersteller, berichtete am 20.04.2009, das Unternehmen habe für das laufende Jahr drei Verträge mit deutschen Unternehmen über die Lieferung von Photovoltaik-Modulen mit einer Kapazität von insgesamt 42 Megawatt (MW) geschlossen. Unter anderem handele es sich auch um Solarmodule für die Bull Solar GmbH, ein Tochterunternehmen der Bull Holding AG (Bergheim). Die Lieferverträge seien im ersten Quartal 2009 geschlossen worden, und spiegeln laut Unternehmensangaben die beständige Nachfrage etablierter deutscher Kunden nach den Produkten von Trina Solar wider.   "Wir sind froh über die stetig wachsende Nachfrage in so etablierten Solarmärkten wie Deutschland", sagte Arturo Herrero, Vizepräsident für den Vertrieb und das Marketing bei Trina Solar. "Mit unseren hochwertigen, kostengünstigen Produkten rechnen wir mit höheren Marktanteilen sowohl in etablierten Absatzmärkten als auch in Wachstumsmärkten wie Australien, den Beneluxländern, China, Frankreich, Griechenland, Korea und den USA". Trina Solar Limited wurde 1997 gegründet und habe eine lange Geschichte als Vorreiter der Photovoltaik-Branche, heißt es in der Pressemitteilung.

22.04.2009   Quelle: Trina Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Vom Bergwerk zum Solarpark: Stadt Hungen startet Vergabeverfahren für beispielhaften Photovoltaik-Park; Investitionsvolumen rund 10 Mio. EUR

Auf einer ehemaligen Bergbauhalde im Ortsteil Trais-Horloff der hessischen Stadt Hungen soll nach dem Willen der städtischen Gremien ein Solarpark entstehen. Dazu wurde jetzt der Startschuss für das europaweite Vergabeverfahren gegeben. Im elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union (EU) sind die Rahmenbedingungen für das so genannte Verhandlungsverfahren eingestellt. Interessierte Unternehmen können ab sofort die Ausschreibungsunterlagen anfordern. Gesucht wird ein Unternehmen, das den Solarpark selbst betreibt oder in Kooperation mit der Stadt Hungen errichten und betreiben will.   Das Besondere an der vorgeschlagenen Konzeption für das europaweit bekanntgemachte Verhandlungsverfahren ist, dass neben der Realisierung des geplanten Solarparks auch die Gründung einer gemeinsamen Betreiber-GmbH sowie die Betriebsführung im Wettbewerb angefragt werden. Bürgermeister Klaus Peter Weber freut sich darüber, dass Hungen mit dieser Vorgehensweise eine Vorreiterrolle für die Stärkung erneuerbarer Energien übernommen hat. Hintergrund ist, dass die Stadtverordnetenversammlung den neuen Betriebszweig "Stromerzeugung mit Photovoltaik" in das Tätigkeitsgebiet des Eigenbetriebs "Stadtwerke Hungen" aufgenommen hat. Er soll neben der Forcierung des Bau von Solarstrom-Dachanlagen auch einen Solarpark auf dem städtischen Grundstück realisieren.


Drei kommunale Solar-Dächer und ein Photovoltaik-Park geplant

Für Dachanlagen seien sämtliche im städtischen Eigentum befindlichen Dachflächen durch externe Sachverständige auf ihre Eignung zur Errichtung einer Photovoltaikanlage geprüft worden, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Nach Auswertung sei festgestellt worden, dass unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit drei Dächer als geeignet anzusehen sind. Im Haushalt der Stadtwerke seien entsprechende Mittel vorgesehen. Die Betriebskommission werde die Maßnahmen nach Genehmigung des Haushalts beauftragen. Der Ausschreibung für den Solarpark war eine Machbarkeitsstudie vorangegangen, die eine wirtschaftliche Umsetzung grundsätzlich für möglich hält. Darauf erarbeitete ein Projektteam die Konzeption und die Unterlagen für die Ausschreibung. Neben den Vertretern der Stadt gehören zu der Expertengruppe Dipl. Ing. Armin Uhrig von der Ingenieurgesellschaft Müller mbH aus Schöneck, die Vergaberechtsspezialisten Wolfgang Trautner und Christof Schwabe aus dem Frankfurter Anwaltsunternehmen SNP Rechtsanwälte, der Elektroplaner Rauschenberg Ingenieure aus Burghaun und der wissenschaftliche Betreuer Prof. Dr. Rehm von der Fachhochschule (FH) Gießen-Friedberg.

Interessierte Unternehmen können die Veröffentlichung im EU Supplement ansehen und die Teilnahmeanträge bei der Stadt Hungen
anfordern:

Strombezugsvereinbarung als Basis

Nach einer Vereinbarung, die den Bau eines großen Solarsystems erschwinglicher macht, gehört die Solaranlage der Dome-Tech Inc., einem Tochterunternehmen der Carrier Corporation (Farmington, Connecticut), die das System auch betreibt. Laut Pressemitteilung wird Dome-Tech den Solarstrom im Rahmen einer über 20 Jahre abgeschlossenen Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) an Merck verkaufen. Das Projekt sei sowohl finanziert worden durch eine Initiative des "New Jersey Clean Energy"-Programms als auch mit Steuervorteilen im Rahmen des "U.S. Federal Solar and Renewables Tax Credit"-Programms sowie durch das "Readington Township Planning Board", berichtet das Unternehmen. "Ich begrüße die Anstrengungen von Merck in Sachen Umweltschutz außerordentlich", sagte Jon S. Corzine, Gouverneur von New Jersey. "New Jersey bietet eines der besten Solar-Programme des Landes und dieses Projekt aus dem privaten Sektor ist eine vorzügliche Ergänzung unserer eigenen Initiativen um die Energiezukunft unseres 'Garden State' zu sichern und zu stärken".


Pharmaunternehmen engagiert sich für Umweltschutz und erneuerbare Energien

Merck berichtet, das Unternehmen habe sich zu einer Reduktion von Treibhausgas-Emissionen um 12 Prozent bis zum Jahr 2012 im Vergleich zum Basiswert aus dem Jahr 2004 verpflichtet. Ein Solarprojekt in der Größenordnung des PV-Kraftwerks der Niederlassung in Whitehouse Station könne rund 1,089 Tonnen CO2-Emissionen verhindern. Das Solarkraftwerk sei auf einem gut 30.300 Quadratmeter großen Gelände errichtet worden und die Module verfolgen den Lauf der Sonne über den Tag hinweg. Der Solarstrom soll ungefähr 7,5 Prozent des Bedarfs der Merck-Niederlassung decken. Merck berichtet, dass es die Auszeichnung "Green & Sustainable Energy" des Hunterdon County Planning Boards (Flemington, New Jersey) für das Solarprojekt erhalten hat. Außerdem sei es kürzlich von der US-Umweltschutzagentur (EPA) mit dem "2009 ENERGY STAR Sustained Excellence Award" für dauerhaftes Engagement in Sachen Umweltschutz ausgezeichnet worden.

22.04.2009   Quelle: Merck & Co., Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Merck & Co., Inc.,
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juwi und First Solar realisieren trotz der Finanzkrise den zweitgrößten Solar-Park der Welt (53 MW)

Nach dem Solarpark Waldpolenz (40 MW) nehmen juwi und First Solar ein 53 MW- Projekt in Angriff.
Nach dem Solarpark Waldpolenz (40 MW)
nehmen juwi und First Solar ein 53 MW-
Projekt in Angriff.

Trotz der schwierigen Lage an den Finanzmärkten haben die Wörrstädter juwi Gruppe und First Solar eines der weltweit bedeutendsten Solarstrom-Projekte unter Dach und Fach gebracht: Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose nördlich von Cottbus (Brandenburg) wollen der rheinlandpfälzische Projektentwickler von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der Hersteller von Solarmodulen ein Photovoltaik-Kraftwerk bauen, das mit einer Leistung von 53 Megawatt (MW) und einer Grundfläche von 162 Hektar die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage der Welt werden soll und in Deutschland den ersten Rang belegen wird.   Lieberose sei aber nicht nur in Leistung und Finanzierung beispielhaft, sondern auch ein weit über Deutschland hinaus strahlendes Modellprojekt der Renaturierung militärischer Liegenschaften, die mit Kampfmitteln belastet sind, heißt es in der Pressemitteilung.


700.000 Dünnschichtmodule

Die juwi Solar GmbH übernimmt als Generalunternehmer Planung, Logistik, Bauleitung, Errichtung und Betrieb der Anlage. juwi bringt auch die gesamten Projektrechte ein. First Solar liefert die PV-Module - insgesamt rund 700.000 modernste Dünnschichtmodule, die im Werk Frankfurt/Oder hergestellt werden. juwi hat mit Dünnschichtmodulen von First Solar auch die beiden bis dato größten PV-Parks Deutschlands errichtet: Waldpolenz bei Leipzig in Sachsen (40 MW) und Köthen in Sachsen-Anhalt (15 MW).


Investitionsvolumen größer als 160 Millionen Euro

Zur Umsetzung des Projektes haben juwi und First Solar ein umfassendes Finanzierungskonzept entwickelt: Das Fremdkapital, das rund 80 Prozent des Investitionsvolumens beträgt, kommt von einem Bankenkonsortium bestehend aus KfW IPEX Bank, Bremer Landesbank, DZ Bank, Landesbank Hessen- Thüringen (Helaba) und NordLB, die sich ihrerseits wieder über zwei Förderbanken refinanzieren. Das Eigenkapital werde zunächst von juwi und First Solar über Mezzanine-Darlehen finanziert, berichten die Unternehmen. Ingesamt hat der PV-Park, der in den nächsten Monaten an einen Investor verkauft werden soll, ein Investitionsvolumen von über 160 Millionen Euro. "Der Solarpark Lieberose unterstreicht die Vorzüge von Investments in Erneuerbare-Energien-Anlagen: Sie sind unschlagbar sicher und bieten berechenbare Renditen. Projekte mit solchen Vorzeichen sowie bereits zu 100 Prozent gesicherter Fremdfinanzierung sind bei Financiers sehr begehrt", betont juwi-Vorstand Fred Jung.


Sauberer Solarstrom und aktiver Naturschutz

Auch in punkto Umweltschutz ist Lieberose beispielhaft. "First Solar setzt sich dafür ein, weltweit die Stromversorgung mit sauberer und zugleich kostengünstiger Solarenergie zu ermöglichen. Auf den PV-Park Lieberose sind wir in zweierlei Hinsicht sehr stolz: Er wird nicht nur saubere Energie produzieren, sondern auch dafür sorgen, dass gefährliche Munition von dem Gelände entfernt wird", sagt Stephan Hansen, Geschäftsführer der First Solar GmbH. "Lieberose ist ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von Klimaschutz, High-tech und aktivem Naturschutz", umschreibt juwi-Vorstand Matthias Willenbacher den Modellcharakter des Konzeptes. Das Land Brandenburg verpachtet das Gelände von ca. 300 ha an den Anlagenbetreiber, dafür können die Flächen mehr als 20 Jahre zur Erzeugung von sauberem Solarstrom genutzt werden. Durch eine Einmalzahlung und die Pacht an das Land wird die Kampfmittelräumung finanziert. Nach Ablauf der solaren Nutzung wird die PV-Anlage wieder abgebaut. Somit steht eine Heidefläche für die Naturschutz-Ziele des Gebietes zur Verfügung - frei von Kampfmitteln - und kann durch Pflege dauerhaft erhalten werden.

Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt. Matthias Platzeck, Ministerpräsident von Brandenburg, betont, dass Lieberose ein ökologisches Vorzeigeobjekt für die Konversion von ehemaligen Militärflächen ist. "Solche Projekte helfen uns, die Wunden des Kalten Krieges zu heilen und gleichzeitig nachhaltig unsere ehrgeizigen Ziele im Bereich Erneuerbare Energien zu erreichen", erklärt Platzeck. "Der Solarpark ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit einer energiewirtschaftlichen Ansiedlung eine zivile Nachnutzung ehemaliger Militärflächen ohne zusätzliche finanzielle Belastung des Landes als Eigentümer dieser Flächen gelingen kann", ergänzt Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke.


Jährlich rund 35.000 CO2-Ersparnis

Das neue Solarstromkraftwerk, dessen Standort zwischen den Orten Lieberose und Turnow-Preilack im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg liegt, soll pro Jahr rund 53 Millionen Kilowattstunden (kWh) sauberen Strom produzieren, was in etwa dem Bedarf von rund 15.000 Haushalten - also einer kleinen Stadt - entspricht. Die Grundfläche hat eine Ausdehnung von mehr als 210 Fußballfeldern. Das Solarkraftwerk wird zudem jährlich rund 35.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, bis Ende 2009 soll die Anlage komplett fertig gestellt sein. "Wollen wir die Klimakatastrophe noch verhindern, muss die Umstellung auf erneuerbare Energien gelingen – so schnell wie möglich. PV-Parks wie Lieberose sind dazu unerlässlich. Sie belegen, zu welch großen Leistungen die Solarenergie bereits heute imstande ist", betont juwi- Vorstand Willenbacher. Solche Großprojekte sind auch für die Zukunft der gesamten erneuerbaren Energien von enormer Bedeutung. "Durch die schiere Größe und die Massenproduktion effizienter Solarmodule wirken sie wie Preisbrecher und tragen entscheidend dazu bei, dass Strom aus Solaranlagen schnell konkurrenzfähig wird. Das erhöht die Durchsetzungskraft und die Akzeptanz der Solarenergie", fügt Lars Falck, Geschäftsführer juwi solar GmbH hinzu.

21.04.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Gruppe.,
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Photovoltaik: Mikromorphe Inventux-Technologie erzielt Wirkungsgrad-Sprung mit 120 Watt-Modulen

Die Inventux Technologies AG (Berlin), ein Solar-Unternehmen, das im vergangenen Dezember die Serienproduktion für mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule in Betrieb nahm, hat abermals schneller als geplant Module mit mehr als 120 Watt Leistung produziert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die schadstofffreien und zukunftssicheren mikromorphen Dünnschichtmodule seien im Rahmen der Serienproduktion in Berlin gefertigt worden. Roland Sillmann, Technik-Vorstand der Inventux Technologies AG, erklärt zur neuerlichen Bestleistung: "Unser Team aus Prozess- und Anlagenspezialisten verfügt über umfassendes Know-how, um den Wirkungsgrad kontinuierlich zu steigern. Bezogen auf die Zellfläche ist uns mit der Leistungsklasse 120 der Wirkungsgrad-Sprung über die 9 %- Marke gelungen." Inventux Module der X-Series MICROMORPH werden derzeit überwiegend in den Leistungsklassen 110 und 115 Watt vertrieben.

21.04.2009   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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aleo solar AG liefert Module für 2 MW-Solarpark in Bayern

aleo liefert 2 MW Module nach Bayern.
aleo liefert 2 MW Module nach Bayern.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) wird Solarmodule für einen 2 Megawatt-Solarpark im bayerischen Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen) liefern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Solarkraftwerk soll voraussichtlich im Juli an das Netz gehen, die Baugenehmigung sei erteilt. Es werden 9.180 Module des Typs aleo S_18 auf einem festen Montagesystem der Firma Krinner (Straßkirchen, Landkreis Straubing-Bogen) installiert. Pro Jahr wird mit einem Solarstrom-Ertrag von 2.050.000 Kilowattstunden gerechnet.   Der Betreiber und Projektentwickler, die GSW Gold SolarWind Management GmbH in Aiterhofen, bietet bevorzugt ortsansässigen Bürgern eine Beteiligung ab 5.000 Euro an dem Solarpark Geiselhöring an. Der Solar Fonds sei bereits voll gezeichnet, heißt es in der Pressemitteilung. Die GSW betreibt laut aleo solar insgesamt 56 Windkraftanlagen und 38 Bürgersolarstromanlagen. Das Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien habe bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.000 Kilowatt installiert.


aleo wird auch Wechselrichter liefern

"Wir haben uns auch beim Solarpark Geiselhöring für Solarmodule von aleo solar entschieden, um unseren Investoren die größtmögliche Sicherheit zu geben. Die Zuverlässigkeit und die Qualität der aleo-Module sichern über viele Jahre hohe Erträge", sagt GSW-Gründer und Geschäftsführer Josef Gold. Die aleo solar AG, einer der größten Solarmodulhersteller Europas, setzt auf die dauerhafte Partnerschaft mit Projektentwicklern, Fachhändlern und Installateuren. "Wenn ein erfahrener Partner wie die GSW über viele Jahre mit uns zusammenarbeitet, bestätigt das unsere Philosophie", so Norbert Schlesiger, Vertriebsleiter der aleo solar AG. "Wir bieten unseren Kunden Qualitätsmodule für höchste Ansprüche und umfassenden Service." Für den Solarpark Geiselhöring werde die aleo solar AG als weitere Systemkomponenten auch Wechselrichter liefern.

21.04.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG.,
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Solar-Unternehmen Conergy: Jahresabschluss festgestellt; Konzernergebnis verschlechtert; weitere Risiken im Ergebnis 2008 berücksichtigt

Der Aufsichtsrat der Conergy AG (Hamburg) hat am 20. April 2009 den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 in der vom Vorstand vorgelegten Form gebilligt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz liegt demnach, wie in den vorläufigen Zahlen Anfang März bereits bekanntgegeben, bei 1.006 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 40 % im Vergleich zum Vorjahr (719 Mio. Euro). Im Verhältnis zu den am 5. März 2009 vorgelegten vorläufigen Zahlen hat sich das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 54 Millionen Euro auf minus 213 Millionen Euro verschlechtert (2007: minus 213 Mio. Euro).   Die Ergebnisverschlechterung beruhe auf nicht liquiditätswirksamen Abwertungen bzw. Rückstellungen, heißt es in der Pressemitteilung. Da Conergy eine, notfalls auch gerichtliche, Aufhebung des bestehenden Liefervertrages mit MEMC Electronic Materials, Inc. anstrebe, seien in diesem Betrag Wertberichtigungen von Anzahlungen enthalten, die Conergy bereits Mitte 2008 im Rahmen des geschlossenen langfristigen Waferliefervertrags geleistet hatte. Dies führe zu einer entsprechenden Verschlechterung des Ergebnisses.


Auflösung des Wafer-Liefervertrags mit MEMC angestrebt

Die ursprünglich für den 27. März 2009 angekündigte Veröffentlichung des Jahresabschlusses musste wegen anhaltender Verhandlungen mit der MEMC Electronic Materials, Inc. verschoben werden, die entgegen den Erwartungen noch zu keinem Ergebnis geführt haben, so die Conergy AG. Aufgrund des deutlich veränderten wirtschaftlichen Umfelds, insbesondere des sehr kurzfristigen Umschwungs von einem Verkäufer- in einen Käufermarkt, hatte Conergy Anfang des Jahres Gespräche mit MEMC mit dem Ziel einer Neuverhandlung des abgeschlossenen Waferliefervertrags aufgenommen. Da außerdem rechtliche Zweifel an der Durchsetzbarkeit bestimmter Vertragsbestimmungen und der Gültigkeit des Vertrages insgesamt aufgekommen seien, habe der Aufsichtsrat der Conergy am 20.04.2008 den Vorstand dazu ermächtigt, notfalls den Liefervertrag noch im April gerichtlich anzugreifen, sollte es in den nächsten Tagen nicht zu einer einvernehmlichen Lösung kommen. Der Vorstand habe daher in dem am 20.04.2008 festgestellten Jahresabschluss bereits die geleisteten Anzahlung aus Vorsichtsgründen abgewertet. Zusätzlich seien die erwarteten Kosten eines Rechtsstreits als Aufwand berücksichtigt worden. Parallel dazu sollen die Verhandlungen mit dem Ziel weitergehen, den Liefervertrag gegen Verbleib der getätigten Anzahlungen bei MEMC bei gleichzeitigem Abschluss eines neuen Liefervertrages mit einer einjährigen Laufzeit einvernehmlich aufzuheben. Auch wenn zwischen den Parteien ein gemeinsames Verständnis über diese Regelung herrsche, sei es noch zu keiner bindenden Vereinbarung gekommen, deren Zustandekommen auch nicht sicher vorausgesagt werden könne, heißt es in der Pressemitteilung.

Mit diesen Neuverhandlungen führe der Vorstand konsequent die Restrukturierung der Conergy Gruppe fort. Die Aufhebung des Vertrags mit MEMC wäre zwar mit hohen einmaligen Kosten verbunden, würde aber neue Optionen für die Zukunft eröffnen. "Die Ertragskraft von Conergy steht für uns an erster Stelle", sagte Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG. "Der von dem alten Vorstand abgeschlossene Vertrag mit MEMC bildet in keiner Weise den sehr starken Verfall in den Marktpreisen für Wafer ab. Zudem haben wir starke Zweifel an der rechtlichen Vertragsstruktur. Die mit einer solchen Vertragsauflösung verbundenen hohen Kosten würden wir in Kauf nehmen, da sie zum einen ohne Cashauswirkung sind und zum anderen Conergy künftig nachhaltig auf ein höheres Ertragsniveau bringen würden. Natürlich würden wir eine einvernehmliche Lösung vorziehen."

Im fortzuführenden Geschäft schrieb das Unternehmen damit nach eigenen Angaben 2008 einen Jahresverlust von jetzt 254 Millionen Euro (Vorjahr: minus 213 Mio. Euro). Inklusive der aufgegebenen Geschäftsbereiche belief sich der Jahresfehlbetrag auf 307 Millionen Euro (Vorjahr: minus 248 Mio. Euro). Den vollständigen Konzernabschluss will Conergy am 29. April 2009 vorlegen.


Umsätze im 1. Quartal 2009 unter Vorjahresniveau

Der Jahresauftakt verlief für die Conergy Gruppe noch unter den Erwartungen, berichtet das Unternehmen. Nach vorläufigen Berechnungen belief sich der Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 65 Millionen Euro. Dies entspräche einem Rückgang um 70 % gegenüber den allerdings ungewöhnlich hohen Umsätzen des Vergleichsquartals 2008. Nach einem schwierigen 4. Quartal 2008, das insbesondere durch die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet wurde, zeigten sich auch die Monate Januar und Februar weiter von dieser Entwicklung beeinflusst. Im März hingegen sei wieder eine Belebung des Geschäfts verzeichnet worden, ohne dass jedoch die vergleichsweise schlechte Entwicklung der vorangegangenen Monate ausgeglichen werden konnte. Dementsprechend gehe der Vorstand nicht davon aus, dass das Umsatzniveau von 2008 in diesem Jahr gehalten werden kann. Dies sei zusätzlich durch eine Umstellung des Geschäftsmodells der Epuron bedingt, die zwar zu einem geringeren Umsatz, gleichzeitig aber zu höheren Bruttomargen führen werde. Der vollständige Bericht zum 1. Quartal 2009 soll am 14. Mai 2009 erscheinen.

21.04.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: US-Unternehmen Advent Solar meldet Wirkungsgrad-Meilensteine für Silizium-Solarzellen

Photovoltaik-Produktion bei Advent Solar.
Photovoltaik-Produktion bei Advent Solar.

Advent Solar, Inc. (Albuquerque, New Mexico), Technologieanbieter für die Produktion von Solarzellen und -modulen, berichtete am 14.04.2009, das Unternehmen habe seine "Ventura Solar Technology" auf alle Siliziumarten ausgeweitet, so dass nun multikristallines, monokristallines oder hochreines metallurgisches Silizium (Upgraded Metallurgical Grade; UMG) zur Herstellung von Solarzellen verarbeitet werden könne. Advent Solar betont, die Ventura-Technology sei ein übergreifendes Fertigungsverfahren, das sich von der Zelle bis zum Modul erstrecke und Photovoltaikherstellern maximale Flexibilität zum Markteintritt ermögliche. Laut Pressemitteilung können die Produzenten nun die Silizium-Lösung wählen, welche Preis- und Leistungsanforderungen ihrer Kunden am besten erfüllt.  "Die Solarindustrie, die auf Siliziumbasis produziert, ist in einem Kreislauf gefangen, in dem immer geringere Fortschritte hinsichtlich der Wirkungsgrade erzielt werden und gleichzeitig höhere Entwicklungskosten anfallen", sagte Fares Bagh, Vizepräsident für Technologieentwicklung bei Advent Solar. "Advent Solar konzentriert sich darauf, die herkömmliche Strategie zu durchbrechen, indem wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Nun haben wir einen Meilenstein mit unserem skalierbaren Produktionsprozess erreicht, mit dem hoch effiziente Solarzellen aus mono- oder multikristallinem Silizium sowie aus gereinigtem metallurgischen Silizium hergestellt werden können.


Wirkungsgrade von renommierten Instituten bestätigt

Advent Solar berichtet, dass es mit seiner neuen Produktionstechnologie überdurchschnittliche Wirkungsgrade auf Zellebene erreicht hat und dies zu branchenführenden Kosten. Herkömmliche Solarzellen auf Grundlage von monokristallinem Silizium haben nach Angaben des Unternehmens einen Wirkungsgrad von 18,2 Prozent, multikristalline Zellen erreichten 17,2 Prozent und Solarzellen aus UMG-Silizium kamen auf 16,56 Prozent. Das Unternehmen betont, dass diese Wirkungsgrade in Ringversuchen vom Fraunhofer ISE, vom NREL (National Renewable Energy Laboratory) und von den Sandia Labs bestätigt wurden. "Die Solarindustrie ist sich heute noch nicht einig, welche Technologie langfristig dominieren wird: Silizium oder Dünnschicht", sagte Peter Green, Präsident und Vorstand von Advent Solar. "Gegenwärtig beherrscht Silizium den Markt, aber die Dünnschichttechnologie hat deutliche Fortschritte erzielt. Die jüngsten Fortschritte der Ventura-Technologie zur Verarbeitung des kostengünstigsten UMG-Siliziums schließt die Lücke zwischen den geringen Kosten der Dünnschicht-Photovoltaik und den höheren Wirkungsgraden von Silizium-Solarzellen, indem sie das Branchenziel von einem US-Dollar pro Watt auf Zellenniveau mit einer hervorragenden Leistung erreicht". Advent Solar vertreibt die Produktionstechnologie, die nach Angaben des Unternehmens außerordentlich hochwertige Module fertigt, in einem Lizenzverfahren.

21.04.2009   Quelle: Advent Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advent Solar, Inc.,
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Dünnschicht-Photovoltaik: AEE realisiert Referenz-Dachanlage mit EPV-52 Modulen

Solarstromanlage mit EPV-Modulen auf dem Dach der EPV-Produktion in Senftenberg.
Solarstromanlage mit EPV-Modulen auf dem
Dach der EPV-Produktion in Senftenberg.

Die EPV Solar Germany GmbH mit Sitz in Senftenberg hat im Dezember 2008 die Produktion ihrer neuen Dünnschichtmodule vom Typ "EPV-5x" aufgenommen. Die ersten Module aus der eigenen Produktion wurden direkt auf dem eigenen Hallendach installiert. Die Dachanlage mit einer Gesamtleistung von 200 Kilowatt (kW) ging bereits zum Jahresende 2008 in Betrieb und unterstützt die Produktion seitdem mit umweltfreundlichem Solarstrom aus den eigenen Modulen. Als Wechselrichter kamen IG Plus 150 von Fronius zum Einsatz. Planer, Errichter und Eigentümer der Anlage ist die AEE Aktiengesellschaft für Erneuerbare Energien mit Sitz in Frankfurt am Main, die auch bereits als Initiator, Planer und Errichter für den Bau der Modulfabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von 30 MW verantwortlich war.   Bereits bei der Planung der Halle konnte daher darauf geachtet werden, dass die sechs nach Süden ausgerichteten Sheddächer eine möglichst kostengünstige Errichtung der PV-Anlage zulassen.


AEE plant, auch in künftigen Projekten EPV-Module zu verbauen. "Wir kennen diese Module bis ins kleinste Detail und sind überzeugt von ihrer Qualität und langfristigen Ertragsstärke", so AEE-Vorstand Jürgen Döring. Bereits seit 1994 realisiert AEE Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien, vor allem der Wasserkraft und zur Stromproduktion mit Photovoltaik. Dabei deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von der Projektentwicklung über Finanzierung, Realisierung und den Betrieb aus einer Hand ab.

21.04.2009   Quelle: Aktiengesellschaft für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AEE.,


 

Centrosolar America steigt mit US-Bauunternehmen "The Austin Company" in den Markt gewerblicher Photovoltaik-Dächer ein

Centrosolar und Austin bieten Photovoltaik- Dächer in den USA an.
Centrosolar und Austin bieten Photovoltaik-
Dächer in den USA an.

The Austin Company (Cleveland, Ohio), ein internationales Tochterunternehmen des Baukonzerns Kajima USA (Rochelle Park, New Jersey), und Centrosolar America, Inc. (Scottsdale, Arizona), Tochterunternehmen der Centrosolar Group AG (München), berichteten am 09.04.2009, die Unternehmen hätten einen über mehrere Jahre laufenden Vertrag geschlossen, um gemeinsam Photovoltaikanlagen für Gewerbekunden in Nordamerika anzubieten.  "Austin hat sich stets nach Technologie-Partnern umgeschaut, die für bestehende Gebäude neuen Nutzen bringen können. Die Kunden von Austin in den USA suchen zuverlässige Lösungen, um ihre Energiekosten und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Gemeinsam mit Centrosolar können wir unseren Kunden dafür eine führende Technologie anbieten. Diese Strategie funktioniert prima für alle Beteiligten", sagte Mike Pierce, Senior-Vizepräsident der Austin Company.


Deutsches Unternehmen bietet schlüsselfertige Photovoltaikanlagen in den USA

Ron Tovella, Präsident und Vorstand von Centrosolar America, ergänzte: "Austin hat eine hundertjährige Erfahrung in der Architekur und am Bau. Das spielt eine wichtige Rolle am Markt. Wir sind überzeugt, dass die Gewerbekunden von Austin den Wert hochwertiger Photovoltaik-Anlagen auf ihren Dächern zunehmend würdigen und werden unsere Marktpräsenz in den USA ausbauen, damit Solarstromanlagen erschwinglicher werden". Centrosolar betreibe in Europa ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Pohlen Bedachungen GmbH & Co. KG (Geilenkirchen), das mehrere schlüsselfertige Photovoltaikanlagen in verschiedenen europäischen Ländern fertig gestellt habe. Centrosolar will seine neuen US-Kunden mit Fachwissen zu schlüsselfertigen Projekten unterstützen.



21.04.2009   Quelle: Centrosolar America, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar America, Inc.,
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Photovoltaik-Meilenstein für Sunfilm und Applied Materials: weltweit erste "SunFab"-Produktionslinie für Tandem-Dünnschichtmodule zertifiziert

Die SunFab im Einsatz bei Sunfilm.
Die SunFab im Einsatz bei Sunfilm.

Der Photovoltaik-Hersteller Sunfilm AG (Großröhrsdorf, Deutschland) und der Anlagenbauer Applied Materials (Santa Clatra, Kalifornien) meldeten am 20.04.2009, dass die weltweit erste Produktionslinie für Dünnschicht-Tandemsolarmodule bei Sun Film nach Industriestandard zertifiziert wurde. Die Fertigungslinie, auf der 5.7m2 große Glas-Substrate zu Photovoltaik-Modulen verarbeitet werden, habe die letzten Tests durchlaufen, die bestätigen, dass Wirkungsgrade von bis zu 8 % erzielt werden. Auch die Tests für den Solarstromertrag und die jährliche Produktionsleistung seien erfolgreich abgeschlossen worden.  Auf der Produktionslinie werden nun mit der Großserienproduktion begonnen. "Wir freuen uns, gezeigt zu haben, dass die Tandem-Technologie für großformatige Module skaliert werden kann und dass diese Module mit höherem Wirkungsgrad in Stückzahlen produziert werden können, die sie ideal zum Einsatz in Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab machen", sagte Mike Splinter, Vorsitzender and Vorstand von Applied Materials.

"Das Hochfahren der SunFab-Tandemlinie ist sowohl in wirtschaftlicher als auch in technischer Hinsicht ein wichtiger Schritt. Und es ist ein weiterer Fortschritt der die Solarindustrie bei ihrem Bestreben, die Art und Weise zu ändern, wie Energie erzeugt wird", so Splinter weiter. "Dies ist ein Meilenstein beim Aufbau unserer Fabrik", kommentiert Sunfilms Technikvorstand und Vorstandsvorsitzender Wolfgang Heinze. "Die Ingenieurteams von Sunfilm und Applied Materials haben intensiv zusammengearbeitet, um die Performance auf dieses Niveau zu bringen. Wir sind sehr stolz, die erste zertifizierte Tandem-Produktionslinie der Welt zu haben."


Spitzentechnologie in die industrielle Produktion überführt

"Das ist ein herausragender Erfolg sowohl für Sunfilm als auch für Applied. Er beweist unsere hervorragende Technologiekompetenz und Fähigkeit, für den Erfolg unserer Kunden zusammenzuarbeiten", sagte Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Unternehmensbereichs Dünnschicht Solar und Flachbildschirme von Applied Materials. "Spitzentechnologie rasch in der Produktion umzusetzen ist unsere Stärke. Und dieser Meilenstein ein weiterer Beleg dafür, dass wir die Tandem-Technologie schnell vom Labor auf kommerzielle Produktion übertragen können."


Modulleistung von 115 Wp bis rund 450 Wp

Die Tandem-Dünnschichtmodule kommen im Vergleich mit herkömmlichen Silizium-Modulen (kristallin) mit einem Fünfzigstel des Rohstoffs aus. Mit Tandem-Technologie, besonders großen Trägermaterialien (5,7m2) und Großserienfertigung will Sunfilm eine große Bandbreite von Kundenwünschen abdecken und sowohl Module im vollen und halben Format als auch Module mit einem Viertel der möglichen Fläche fertigen. Ein Viertel-Modul (1,4 m2) leistet laut Hersteller bis zu 115 Wp; ein Vollmodul bringt rund 450 Wp. "Das sind gute Nachrichten für unsere bestehenden und künftigen Kunden", sagte Dr. Sicco W.T. Westra, Entwicklungschef von Sunfilm. "Jetzt können wir große Stückzahlen produzieren. Mit einer jährlichen Gesamtproduktionskapazität von mehr als 120 MWp mit dieser Linie und mit einer zweiten, die wir später in diesem Jahr starten, sind wir am Markt gut aufgestellt", betont Westra.

20.04.2009   Quelle: Applied Materials Inc.; Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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EPIA: Photovoltaik-Industrie trotz Wirtschaftskrise bereit für weiteres Wachstum

Photovoltaik-Kraftwerke: Wachstumpotenzial trotz Wirtschaftskrise
Photovoltaik-Kraftwerke: Wachstumpotenzial
trotz Wirtschaftskrise

Die Sprecher auf der 3. internationalen Investorenkonferenz des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA bestätigten, dass die Finanzkrise auch an der Photovoltaik-Branche nicht spurlos vorübergeht. Die Finanzierung mittlerer und großer PV-Kraftwerke würde mehr Zeit als je zuvor beanspruchen, berichtet EPIA in einer Pressemitteilung. Die Konferenzteilnehmer betonten aber auch, dass die Grundlagen des Photovoltaik-Sektors intakt, wenn nicht sogar besser geworden seien angesichts des Preisverfalls der Module zwischen 10 und 20 % seit Anfang 2009. 




"Kreditklemme" bremst Photovoltaik-Aktivitäten

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Unwägbarkeiten hätten alle Banken das Kreditvolumen eingeschränkt und davon sei auch die Photovoltaikbranche betroffen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Projektfinanzierung erweise sich nun als große Herausforderung für die Industrie. 2008 hätte die Fremdkapitalfinanzierung rund vier Wochen gedauert, heute seinen es im Durchschnitt acht bis zehn Wochen. Da die Risiken anders wahrgenommen würden, engagierten sich zum einen weniger Banken und zum anderen bevorzugten sie kleinere Projekte mit einem Investitionsvolumen von weniger als 50 Millionen Euro. Da sich die Marktbedingungen nicht einheitlich entwickelten, seien die Preise für Photovoltaik von zentraler Bedeutung. Unternehmen, die die Preise senken können und Technologieführer werden demnach am erfolgreichsten sein. Experten bestätigen auf der Konferenz auch, dass hochwertige Photovoltaik-Projekte, die alle gesetzlichen Anforderungen von der Planung bis zum Betrieb erfüllen, nach wie vor finanziert würden.

"Finanzierungen sind möglich, doch man muss realistisch bleiben", betonte Christian T. Junior von der Commerzbank. Die Investoren seien wegen der eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten sehr wählerisch, doch sie werteten die Photovoltaik noch immer als vorzügliche Chance, sowohl für Investitionen in Projekte als auch in Unternehmen. Energieversorger wie z.B. EWE betonten zudem das riesige Potenzial der Photovoltaik und ihren Willen sich verstärkt zu engagieren.


Ein verlässliches, kalkulierbares und überschaubares Risiko

Da die staatlichen Förderprogramme (überwiegend in Form garantierter Einspeisetarife) langfristige Investitionssicherheit gewährleisteten und aufgrund der Garantien der Modulhersteller sei die Photovoltaik eine Investition mit geringem Risiko, betont EPIA. "Die Photovoltaik ist eine bewährte Technologie, die Lebensdauer der Module beträgt zwischen 25 und 40 Jahre, die wirtschaftliche Amortisation hingegen ist meist in 8 bis 12 Jahren möglich. Investitionen in die Photovoltaik sind sicher, verlässlich und berechenbar. Wir wissen, wie viel Solarstrom in 25 Jahren produziert werden wird und wie viel Einspeisevergütung zu erwarten ist. Deshalb können wir die Einnahmen für 20 bis 25 Jahre berechnen", heißt es in der Pressemitteilung. "In eine Solarstromanlage zu investieren ist, als ob man ein Auto kauft, dessen Tank immer voll ist", betonte Hubert Aulich von dem Unternehmen PV Crystalox Solar.


Module folgen wieder der Lernkurve

Wegen der Siliziumknappheit habe sich die Photovoltaik hinsichtlich der Preisentwicklung in den letzten drei bis vier Jahren oberhalb der Lernkurve bewegt. Doch der sichtbare Anstieg der Polysiliziumproduktion habe nun die Preise deutlich sinken lassen und damit auch die Gesamtkosten der siliziumbasierten Technologie. Außerdem reagiere die Solarindustrie auf das Überangebot an Modulen. In Folge seien die Preise seit Jahresanfang um zehn bis 20 Prozent gesunken, was eine sehr erfreuliche Entwicklung für die gesamte Photovoltaik sei. Es sei offensichtlich, "dass die Photovoltaik nun wieder der Lernkurve folgt", sagte EPIA-Präsident Dr. Winfried Hoffmann.

Die Photovoltaikindustrie hofft, dass sich die Finanzierungsmöglichkeiten in den kommenden Monaten wieder verbessern. Die Photovoltaik bleibe auf jeden Fall stark, die Industrie bemühe sich weiterhin um Preissenkungen und erwarte, dass bestehende Märkte stärker erschlossen und neue Märkte hinzukommen werden, heißt es in der Pressemitteilung. EPIA betont in diesem Zusammenhang, dass die europäische PV-Industrie sich einig sei, dass Solarstrom im Jahr 2020 bis zu 12 % des europäischen Elektrizitätsbedarfs decken kann und die Photovoltaik damit ein wichtiger Energielieferant wird. "Mit unserem Engagement und mit angemessenen Rahmenbedingungen können wir die Kosten von Solarstrom jährlich um 8 % senken. Das bedeutet eine Halbierung alle acht Jahre - und ist für die Investoren mehr als verlockend", fasste Hoffmann zusammen.

Die zweitägige Investorenkonferenz am 7. und 8. April 2009 in Frankfurt wurde gemeinsam mit der Deutsche Börse-Gruppe organisiert. Die Präsentationen sind im Internet zugänglich unter http://www.pvinvestmentconference.org/index.php?id=18

20.04.2009   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA; BP Solar,
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SunEdison nahm 2008 in den USA 86 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 25,5 MW in Betrieb

SunEdson installierte für Staples PV-Anlagen mit mehr als 1,1 MW
SunEdson installierte für Staples
PV-Anlagen mit mehr als 1,1 MW

SunEdison LLC (Beltsville, Maryland), Nordamerikas größter Anbieter von Solar-Dienstleistungen gab am 13.04.2009 bekannt, dass das Unternehmen im vergangenen Jahr mit der Installation von 86 Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Gesamtnennleistung von 25,5 Megawatt (MW) einen Rekord aufgestellt hat. Alleine im vierten Quartal 2008 habe das Unternehmen 37 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,7 MW in Betrieb genommen. Zum großen Teil zu diesem Erfolg hat laut SunEdison die Finanzierung durch Wells Fargo & Company beigetragen.  Ein neueres Beispiel für eine Investition von Wells Fargo sei ein von SunEdison und Q-Cells (Bitterfeld-Wolfen) fertiggestelltes Solar-Projekt auf dem Dach eines Vertriebszentrums des US-Büromaterialspezialisten Staples im kalifornischen Rialto. Diese Solarstromanlage mit insgesamt 1.960 Modulen aus Solarzellen und einer Nennleistung von von 441 Kilowatt (kWp) werde von SunEdison betrieben.


Trotz schwieriger Lage auf dem Finanzmarkt wird weiter in Solarenergie investiert

"Wells Fargo hat den langfristigen Wert der Unterstützung erneuerbarer Energien erkannt. Unsere fortschrittlichen Überwachungs- und Kontrolltechnologien ermöglichen sowohl unseren Partnern als auch unseren Kunden vollständige Transparenz und zeigen, wie viel Stromkosten mit Solarstrom eingespart werden", sagte Carlos Domenech, Vorstand von SunEdison. "Trotz der wirtschaftlichen Umstände wird Wells Fargo weiterhin landesweit in Solar-Projekte investieren, weil diese Investitionen unseren Kunden eine zuverlässige, kosteneffektive Stromversorgung sichern und Unternehmen Zugriff auf sauberere Energiequellen ermöglichen Wir freuen uns, das Wachstum der Branche auch künftig zu unterstützen", sagte Barry Neal, Direktor für Umweltfinanzierungen bei Wells Fargo.

20.04.2009   Quelle: SunEdison LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison LLC,
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Photovoltaik-Produktion: GEROLD und 4JET präsentieren Komplettlösung für die Dünnschichtmodulfertigung

GEROLD und 4JET bieten Komplettlösung zur Dünnschichtmodulfertigung
GEROLD und 4JET bieten Komplettlösung
zur Dünnschichtmodulfertigung


Die Maschinenbau GEROLD GmbH & Co. KG (Nettetal) und die 4JET Sales + Service GmbH (Alsdorf) bieten im Verbund eine Komplettlösung für die Randentschichtung und Kontaktierung von Dünnschicht-Solarzellen an. Dabei zeichne 4JET für die Randentschichtung mit Lasertechnik sowie die teilweise notwendige mechanische Freilegung von Molybdän-Kontaktstellen auf CIGS-Modulen verantwortlich, während GEROLD vollautomatische Kontaktierungslösungen einbringe. Letztere arbeiten wahlweise auf der Basis der Verbindungsverfahren Kleben, Schweißen oder Löten, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die verketteten Anlagen seien modular aufgebaut und für Scheibenformate bis zu 2.200 x 2.600mm ausgelegt. Die Lösungen seien bereits heute bei Herstellern von a-Si-, CdTe- und CIGS-Solarzellen im Einsatz.
 

Molybdän-Freilegung

Dieser Prozess-Schritt bei der Verarbeitung von CIGS-Solarzellen legt die auf das Glas aufgebrachte Molybdänschicht frei, in dem das Halbleitermaterial und die TCO-Deckschicht mit einem präzisen und verschleißarmen Werkzeug entfernt werden. Die typischerweise einige Millimeter breiten Streifen liegen entlang der kurzen oder der langen Substratseiten. Die von 4JET entwickelten MEX Systeme erlauben laut Hersteller eine präzisere Bearbeitung als bisher eingesetzte Bürst- oder Strahlverfahren. Durch die Verwendung mehrerer Bearbeitungsköpfe lassen sich die Taktzeiten moderner CIGS-Fertigungsstraßen problemlos einhalten, betont das Unternehmen.


Laserrandentschichtung

Dieser Prozess kann entweder mit einer Roboter- oder einer INLINE Anlage von 4JET durchgeführt werden. Ein kurzpulsiger Laser entfernt dabei das gesamte Schichtpaket aus Front- und Rückkontakt sowie Halbleiter, um eine hochohmige Glasoberfläche im Randbereich der Substrate herzustellen.


Kontaktierung

Für die Kontaktierung bietet GEROLD die Automatisierung der drei gängigen Verfahren an: Das Kleben mit Silberleitpaste oder Bändern, Ultraschallschweißen oder Lötverfahren. Die Kontaktbahnen lassen sich dabei nach Unternehmensangaben mit einer Präzision von +/- 0,1 mm applizieren. Die Geschwindigkeiten liegen bei 50mm/s.

4JET und GEROLD projektieren diese value-add-Produktionszelle gemeinschaftlich, um ihren Kunden eine Komplettlösung mit weitreichenden Synergieeffekten zu bieten. Reibungsverluste zwischen zwei qualitätskritischen Prozessschritten würdem so eliminiert.

20.04.2009   Quelle: Maschinenbau GEROLD GmbH & Co. KG, 4JET Sales+Service GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Maschinenbau GEROLD GmbH & Co. KG, 4JET Sales+Service GmbH,
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Nordhessens größter Solarpark (1,2 MWp) wird feierlich eröffnet

Astronomisch nachgeführte Solarbäume im Solarpark Edertal-Lieschensruh
Astronomisch nachgeführte Solarbäume
im Solarpark Edertal-Lieschensruh

In nur vier Monaten wurde Nordhessens größter Solarpark in Edertal-Lieschensruh errichtet und in Betrieb genommen, berichtet das Kölner Photovoltaik-Systemhaus Energiebau Solarstromsysteme GmbH in einer Pressemitteilung. Über 150 "Solarbäume" mit einer Gesamtleistung von 1,2 MWp erzeugen seit Jahresende 2008 umweltfreundlichen Solarstrom und decken nun mit moderner und effizienter Technik rechnerisch den durchschnittlichen Tagesbedarf von mehr als 450 Haushalte mit dem durchschnittlichen Tagesbedarf an Elektrizität.  Trotz des engen Zeitplans von September 2008 bis zur Fertigstellung Ende Dezember 2008 konnte die Solarpark Edertal GmbH die Arbeiten rechtzeitig abschließen und den Solarpark durch den regionalen Energieversorger abnehmen lassen. Die Inbetriebnahme erfolgte somit planmäßig zum zugesagten Termin vor Jahresende. "Die enge Abstimmung mit den am Projekt beteiligten Unternehmen und Lieferanten und die sorgfältige Planung haben einen reibungslosen Ablauf ermöglicht", so beschreibt die Projektleiterin Hannelore Arendt die effektive Durchführung.


Nachgeführte Anlagen für maximalen Ertrag

Energiebau lieferte für den Solarpark den weitaus größten Teil der Anlagenkomponenten, bestehend aus zweiachsigen aktiven Nachführsystemen, Solarmodulen und Wechselrichtern. Die eingesetzte Technik wurde den Gegebenheiten des Geländes entsprechend gewählt: Im Solarpark Edertal-Lieschensruh kommen zwei verschiedene Typen von Tracking-Systemen zum Einsatz. 75 der 150 nachgeführten Anlagen verfügen über eine astronomische Nachführung - die übrigen 75 Tracker sind mit einer sensorischen Nachführung ausgestattet. Die Modulflächen werden fortwährend nach dem Stand der Sonne ausgerichtet, so dass die Tracker im Vergleich zu statischen Anlagen einen Mehrertrag von bis zu 40% erzielen können. Die unterschiedliche Nachführungstechnik macht sich auch in der weiteren Durchführung bemerkbar, denn es kommen verschiedene Wechselrichter des Marktführers SMA zum Einsatz (SMA 7000HV und 7000TL). Auch in punkto Solarmodule gibt es Unterschiede: die sensorisch nachgeführten Tracker sind mit 42 Solarmodulen des Typs Suntech 175 ausgestattet, die astronomisch nachgeführten "Bäume" mit 30 Modulen des Typs Suntech 270. Beide Typen verfügen über eine Modulfläche von rund 60 m². Mit dieser Ausstattung habe die Tracker jeweils eine Leistung von 8,1 kWp bzw. 7,35 kWp.


Solarenergie bewegt

Das starke Engagement der Gemeinde Edertal und der Solarpark Edertal GmbH hat maßgeblich zur regionalen Entwicklung zur Solargemeinde Edertal beigetragen. Nach Inbetriebnahme des neuen Solarparks konnte die Gemeinde Edertal - sportlich gesehen - in der Solarbundesliga auf den ersten Platz der Landeswertung vorrücken. Laut Pressemitteilung werden nun durch die beiden Solarparks im Edertal rund 2.000 MWh/Jahr Solarstrom erzeugt. "Der neue Solarpark ist ein gutes Beispiel für sichere und zukunftsfähige Investitionen“, so der Geschäftsführer der Solarpark Edertal GmbH Alexander Eysert, und er fügt hinzu: "Es gibt bereits jetzt schon einige Interessenten, die sich für die Durchführung vergleichbarer Projekte in Nordhessen stark machen.!


Offizielle Eröffnung am 24. April

Am 24. April 2009 wird der Solarpark Edertal-Lieschensruh feierlich eröffnet. In Anwesenheit der am Projekt beteiligten Unternehmen, der politischen Vertreter und Investoren werden die Tore des Bürgersolarparks erstmals offiziell geöffnet. Am 25./26. April 2009 haben auch interessierte Besucher die Möglichkeit, sich über das Projekt vor Ort ausführlich zu informieren. Aktuelle Informationen zu dem Solarpark Edertal-Lieschensruh sowie zu weiteren Projekten gibt es im Internet unter: www.solarpark-edertal.de.

19.04.2009   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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Atom- und Kohlestrom als "Öko-Strom" umdeklariert - Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen

Unter dem Namen "Ökostrom" werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen, berichtet Greenpeace in einer Pressemitteilung. Dies sei das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie des Energiewissenschaftlers Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken. Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basierten demnach lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen wie RECS-Zertifikaten (Zertifikate zur Kennzeichnung von Strom aus erneuerbaren Energien). Dabei kaufe ein Stromunternehmen zum Beispiel in Skandinavien billige Zertifikate für Öko-Strom aus Wasserkraft, nicht jedoch den Strom selbst. In Deutschland werde dann der konventionelle Strom mit den Zertifikaten zu Öko-Strom umdeklariert, heißt es in der Pressemitteilung. 

Ökostrom gibt es nicht zum Nulltarif

"Viele Energiekonzerne betreiben nichts anderes als Greenwashing", sagt Andree Boehling, Energie-Experte von Greenpeace. "Wenn ganze Städte, so wie es in Kassel, Friedrichshafen und Saarbrücken der Fall war, ohne Aufpreis über Nacht auf Öko-Strom umstellen, sollten die Kunden stutzig werden. Jedem muss bewusst sein, dass es Ökostrom nicht zum Nulltarif gibt. Schließlich ist er mit zusätzlichen Investitionen in umweltfreundliche Kraftwerke verbunden."


Investitionen in neue Öko-Kraftwerke und detaillierte Informationen unerlässlich

Die Greenpeace-Studie nennt zwei zentrale Kriterien für echte Ökostrom-Angebote: Investitionen des Stromanbieters in neue Öko-Kraftwerke und detaillierte Informationen über die tatsächliche Herkunft des Stroms. Die Studie empfiehlt auch die Einführung eines einheitlichen Labels für Öko-Stromprodukte. Das heutige Nebeneinander verschiedener Zertifikate sei laut Studie zu verwirrend. Bis es ein solches Label gibt, sollten Öko-Stromkunden ihren Anbieter genauer unter die Lupe nehmen. "Es gibt mittlerweile sehr viele Trittbrettfahrer auf dem Strommarkt. Besonders dreist versucht der Energiekonzern RWE, seine Kunden hinters Licht zu führen", so Boehling, "wer glaubt, Atomstrom sei ökologisch, ist auf die gezielte Kampagne der Atomlobby reingefallen." RWE werbe in einer groß angelegten Kampagne für einen so genannten Pro Klima'-Tarif, bei dem Atomstrom als Öko-Strom angepriesen werde.

Guter Ökostrom wird laut Studie von Unternehmen angeboten, die nachweislich alle Anstrengungen auf den Ausbau umweltfreundlicher Kraftwerke, ohne Atom- und Kohlestrom lenken. Informationen und Empfehlungen von Ökostromanbietern gibt es bei "Atomausstieg selber machen", einer Initiative zahlreicher Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen.

19.04.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kostal Solar Electric mit neuen Photovoltaik-Wechselrichtern auf Intersolar 2009

Kostal-Wechselrichter
Kostal-Wechselrichter "Piko".

Mit dem neuen Anspruch "Intelligent verbinden" wird sich die KOSTAL Solar Electric GmbH (Freiburg i. Br.) auf dem Gemeinschaftsstand (B4.310) mit Kostal Industrie Elektrik vom 27. bis 29. Mai auf der Intersolar 2009 in München präsentieren. Die ideale Verbindung der beiden Kostal-Gesellschaften unter einem Dach unterstreiche die Firmen-Philosophie, heißt es in einer Pressemitteilung. Kostal Solar Electric wurde 2006 gegründet und ist für den internationalen Vertrieb der "Piko Solar"-Wechselrichter verantwortlich.  Kostal Industrie Elektrik mit Sitz in Hagen produziert bereits seit 1998 Baugruppen und komplette Einheiten für die Solarmodul-Anschlusstechnik Der Kostal-Wechselrichter "Piko" wurde ebenfalls in Hagen entwickelt. Neben Produkten und Anwendungen stehen fachlicher Gedankenaustausch, persönliche Dialoge und Wissenstransfer im Mittelpunkt des Messekonzepts, erklärt das Unternehmen.


Neuheiten 2009

Zur Intersolar 2009 wird Kostal sein Portfolio um einen neuen Leistungsbereich erweitern: die Kostal Wechselrichter Piko 3.0 und Piko 3.6. Diese erstmals einphasigen Wechselrichter seien eine intelligente Verbindung für den überwiegend internationalen Markt, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Darüber hinaus werden neue Produktmerkmale wie integrierte Lasttrennschalter, ein neues Lüftungskonzept sowie ein neuer Eingangsspannungsbereich präsentiert. "Unser Ziel ist es, Erfahrung, Wissen und Qualität intelligent zu verbinden. Langfristige Kundenbeziehungen, Werte und Tradition sind die Erfolgsfaktoren, die eine starke Gemeinschaft ausmachen und den Kunden einen besonderen Mehrwert bieten", so Werner Palm, Geschäftsführer der Kostal Solar Electric.

Kostal präsentiert sich auf der Intersolar 2009 in Halle B4 am Stand 310.

19.04.2009   Quelle: Kostal Solar Electric GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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VDE-Studie: Windenergie könnte 2020 den Energiebedarf aller Autos decken

Brennstoffzellen-Hybridfahrzeug
Brennstoffzellen-Hybridfahrzeug

Benzin und Diesel ade - laut einer VDE-Studie könnte die Windenergie im Jahr 2020 den Energiebedarf aller Autos decken. Der Alltags-Mobilitätsbedarf könnte rein elektrisch mit sogenannten Plug-In-Hybridfahrzeugen gedeckt werden. Große stationäre Wasserstoffspeicher in Küstennähe könnten außerdem Energie aus Offshore-Windparks aufnehmen. Der Wasserstoff ließe sich je nach Bedarf wieder verstromen oder aber in Hybrid-Elektrofahrzeugen für mehr Reichweite einsetzen, heißt es in der Pressemitteilung des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. Elektroautos könnten so bei einem Großteil der jährlich mehr als 60 Milliarden Autofahrten in Deutschland Benzin und Diesel ersetzen und damit Bestandteil des Stromnetzes werden, so die Prognose der Studie.  "Elektrofahrzeuge können zum Lastmanagement beitragen und so den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen", sagt Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel, Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft im VDE. "Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien massiv zu steigern. Allerdings stellt immer mehr Strom aus regenerativen Energien mit ihrer stark schwankenden Erzeugung die Stabilität der Versorgung vor große Herausforderungen. Die vorhandene Infrastruktur ist heute nicht für so große Mengen unregelmäßig einspeisender Energie ausgelegt", so Kreusel weiter.



Brennstoffzellenhybridfahrzeuge als langfristige Alternative

Für den Technologiestandort bieten sich große Chancen. Sechs von zehn VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen erwarten von E-Mobility/Elektroautos wichtige Impulse für die Wirtschaft. Für eine Markteinführung kommen zunächst Plug-in-Hybridfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterie und zusätzlichem Verbrennungsmotor in Frage. Langfristig favorisieren die Experten jedoch das "Brennstoffzellenhybridfahrzeug" (Kombination von Batterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle). Diese Variante ist effizienter, kann an jeder Steckdose betankt werden und vergrößert umweltfreundlich die Reichweite. Um eine flächendeckende Infrastruktur für die Betankung von Brennstoffzellenhybridfahrzeugen zu schaffen, bedarf es nach Ansicht des VDE einer konzertierten Aktion von Energie- und Kraftstoffversorgern, Fahrzeugindustrie und öffentlicher Hand. So könnten durch eine gezielte Anschubfinanzierung das hohe Risiko der Anfangsinvestitionen - insbesondere für die Tankstellen - gemindert und Kaufanreize für den Bürger geschaffen werden.


Anreizprogramme nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erforderlich

Aber auch in Forschung und Entwicklung sowie in die industrielle Basis von Speichersystemen müsste schnellstmöglich investiert werden. Denn im internationalen Vergleich hinken Deutschland und Europa Nordamerika, Japan und Australien hinterher. "Wir müssen die Forschung erheblich intensivieren, um Deutschland einen Platz im Markt für Speicher zu sichern", warnt VDE-Präsidiumsmitglied Kreusel. Denn wenn die neuen Speichertechnologien den Sprung in den Markt nicht schnell genug schaffen, könnte sogar der Ausbau der erneuerbaren Energien auf halber Strecke liegen bleiben. Neben direkter Forschungsförderung für die Anwendung von Speichertechnik plädiert der VDE daher für Anreizprogramme nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Mehr unter www.vde.com.


VDE/ZVEI-Forum "Life needs Power"

Wie weit sind wir in Sachen Energieeffizienz? Können wir uns ohne Kernkraft und Kohle mit Strom versorgen? Ist das integrierte Energie- und Klimaprogramm gut gemacht oder nur gut gemeint? Und wie sieht es mit dem Klimaschutz in der Finanzkrise aus? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des Forums "Life Needs Power" vom Monta, 20. April 2009 bis Donnerstag, 23. April, von 10 bis 17 Uhr, in Halle 12, Stand C06. Auf dem Forum diskutieren Experten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Industrie und Politik, darunter am Dienstag, 21. April, VDE-Präsident und ABB-Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Joachim Schneider sowie der Vorsitzende der Energietechnischen Gesellschaft im VDE, Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel, über neueste Technologien und Anwendungsszenarien für die Zukunft. Das Energieforum wird gemeinsam vom Energietechnischen Gesellschaft im VDE (ETG)und ZVEI organisiert.

18.04.2009   Quelle: VDE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Greenpeace-Studie: Stromkonzerne blockieren Ausbau der erneuerbaren Energien; Investitionen fließen weiter in Atom- und Kohlestrom

Die Energiekonzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW vernachlässigen trotz Energie- und Klimakrise den Ausbau der erneuerbaren Energien und setzen vorrangig auf Atom- und Kohlestrom, so die Umweltorganisation Greenpeace in einer Pressemitteilung. Dies belege eine Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IOeW) im Auftrag von Greenpeace. Der Anteil von Wind, Biomasse, Erdwärme und Photovoltaik (ohne alte Wasserkraftanlagen) am Kraftwerksmix der vier Stromriesen liege derzeit nur bei 0,1 bis 1,7 Prozent, während er im Bundesdurchschnitt 10,8 Prozent betrage. Auch in den Konzernplanungen spielen die erneuerbaren Energien laut Studie mit maximal 10 bis 15 Prozent der Gesamtinvestitionen eine untergeordnete Rolle. "Grosse Energiekonzerne blockieren mit ihrer Selbstbedienungsmentalität entscheidende Schritte für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit", sagt Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace.  "Sie verschleppen den Umbau der Energieversorgung und schaden mit monopolartigen Gewinnen dem Standort Deutschland. Auch die millionenschweren PR-Kampagnen können darüber nicht hinwegtäuschen."


Ökostrom wir vor allem von Stadtwerken, Mittelständlern und Privathaushalten eingespeist

Zwar erzeugten die Konzerne, die allein 80 bis 90 Prozent der deutschen Stromproduktion beherrschen, im Jahr 2007 zwischen 2 und 20 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, doch seien dies vor allem alte Wasserkraftanlagen. Strom aus Wind, Biomasse, Erdwärme und Sonne sei vorwiegend von unabhängigen Stadtwerken, Mittelständlern und Privathaushalten eingespeist worden. E.on und RWE kündigten nun Milliardeninvestitionen in erneuerbare Energien an, die tatsächlichen Summen bleiben aber mit unter 10 Prozent (E.on) und etwa 15 Prozent (RWE) an den Gesamtinvestitionen weit hinter den Erfordernissen zurück, kritisiert Greenpeace. "Die Konzerne betreiben vor allem den Ausbau von Großkraftwerken, um so ihre marktbeherrschende Position bei der Stromerzeugung zu festigen und hohe Gewinne zu erzielen", heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig könnten sie durch ihr Monopol bei den Übertragungsnetzen den notwendigen Ausbau der Netze blockieren.


Greenpeace fordert unabhängige Netzgesellschaft

Für ein konsequentes Wachstum der erneuerbaren Energien und fairen Wettbewerb auf dem Energiemarkt fordert Greenpeace die Einrichtung einer unabhängigen Netzgesellschaft, an die alle großen Energieversorger ihre Übertragungsnetze abgeben müssen. Zudem sollten laut Greenpeace die größten Konzerne E.on und RWE dazu verpflichtet werden, Stadtwerksbeteilungen und Großkraftwerke zu veräußern und keine weiteren Großkraftwerke mehr zu bauen. "Den erneuerbaren Energien kommt eine herausragende Bedeutung für das Klima und die deutsche Wirtschaft zu, weil sie Klimaschäden reduzieren, bezahlbare Energie dauerhaft sichern und Beschäftigung schaffen. Wenn die Stromkonzerne das Wachstum der erneuerbaren Energien zusätzlich mit der Verschleppung des Netzausbaus blockieren, muss die Politik RWE und Co. zerschlagen und damit die oligopolen Strukturen auf den Energiemärkten auflösen", so Böhling.

18.04.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neues Wasserstoffmodul von WS Reformer im Leistungsbereich 1 - 2 kW

FLOX-Fuel Processing Modul für Brennstoffzellensysteme (1-2 kW)
FLOX-Fuel Processing Modul für
Brennstoffzellensysteme (1-2 kW)

Zur diesjährigen Hannover Messe präsentiert die Renninger WS Reformer GmbH eine neue Generation besonders kompakter einbaufertiger Wasserstofferzeuger im 1-kW Segment. Das "Fuel Processing Module" (FPM) richte sich an Brennstoffzellen-Systemanbieter, die sich nicht dem Risiko des ungelösten Problems der flächendeckenden Wasserstoffversorgung aussetzen wollen, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung stoße die ultra-kompakte Einheit die Tür zu Anlagen in der Baugröße herkömmlicher wandhängender Brennwertthermen auf. Das "Multi-Fuel"-Wasserstoffmodul in Verbindung mit der Brennstoffzelle biete außerdem sowohl mit regenerativen als auch verfügbaren fossilen Kraftstoffen eine versorgungssichere Ergänzung zur autarken Stromversorgung mit Photovoltaik-Anlagen.  Bei der Entwicklung habe die Kostensenkung an erster Stelle gestanden, heißt es in der Pressemitteilung. Eine kompakte Bauform, die Gewichtsoptimierung (<30kg) sowie "Design-for-manufacturing" seien die Basis für das Erreichen der Zielkosten. Alle Systemkomponenten - Entschwefelung, Luft- und Gasversorgung sowie Wasseraufbereitung - würden komplett montiert mitgeliefert. Die Regelung sei mit nur einem Temperaturregelkreis denkbar einfach. Konstruktions-, Engineering- und Montageaufwand beim Systemintegrator würden dadurch drastisch reduziert, erklärt WS Reformer. Erprobungen auf dem Prüfstand über 5.000 Stunden sowie bis zu 1.000 Betriebsstunden in diversen Brennstoffzellensystemen bei hunderten start-stops ohne Ausfall würden die Produktreife demonstrieren.


70% höhere Leistungsdichte in Hochtemperatur-PEM Systemen

In Verbindung mit einer Hochtermperatue-PEM-Brennstoffzelle biete das neue Wasserstoffmodul gegenüber der Niedertemperatur-PEM-Variante eine um 70 % höherer Leistungsdichte, heißt es in der Pressemitteilung. Den bekannten Vorteilen der Hochtemperatur-PEM Technologie durch die Kostenreduktion und den robusten Betrieb mittels Reduzierung der Zahl der Systemkomponenten sowie Auskoppelung von Wärme auf höherem „nutzbarem“ Niveau füge WS Reformer damit einen weiteren hinzu. Bei geringem Einbauvolumen von, einer Lastspreizung von 15 - 100% und schnellem Lastwechsel bei gleich bleibendem CO-Gehalt unter 1 % könnten mit dem Wasserstoffmodul HT-PEM-Brennstoffzellenstapel bis 2,5kW Bruttoleistung bedient werden. Neben der Mikro-KWK-Anwendung würden der Brennstoffzelle damit die Marktsegmente dezentrale Stromerzeuger und "Battery-Range-Extender" für Kleinfahrzeuge eröffnet.


Lieferant und Entwicklungspartner für kundenspezifische Lösungen

"Wir sehen in der WS Reformer GmbH ein langfristiges Investment mit großem Potential, das organisches Wachstum durch konsequentes Agieren an vorderster Front des Marktes erzeugt", beschreibt Gesellschafter und kaufmännischer Geschäftsführer Dr. G. Schönfelder die Firmenstrategie. "Mit unserer mehr als sechsjährigen Erfahrung und über 50 ausgelieferten Reformern verschiedener Leistung haben wir gelernt, worauf es bei der Fertigung aber auch im Brennstoffzellengesamtsystem ankommt. Kundenspezifische Anpassungen und ein 'up-scaling' auf bis zu 20 kW Systemleistung stellen kein Problem dar. Im Rahmen von F&E-Programmen bearbeiten wir mit Erfolg die Reformierung von flüssigen Kraftstoffen", umreißt Geschäftsführer Dr.-Ing. Hans-Peter Schmid das Kompetenzportfolio.

18.04.2009   Quelle: WS Reformer GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WS Reformer GmbH,
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VDMA: Photovoltaik-Zulieferer melden Umsatzverdopplung für 2008

Photovoltaik-Maschinenbauer setzten 2008 rund 2,3 Milliarden Euro um
Photovoltaik-Maschinenbauer setzten 2008
rund 2,3 Milliarden Euro um

Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Industrie in Deutschland erzielten mit 94 Prozent Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr ein Rekordergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008, berichtet der VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. Die Exportquote erhöhte sich laut VDMA auf 81 Prozent, wobei Asien allein die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht. Dies zeigt die aktuelle Quartalsstatistik, die der VDMA separat für die Branche erstellt.  Der Auftragseingang der Meldefirmen sank zwar in der zweiten Jahreshälfte auf 60 Prozent der beiden ersten Quartale, der Auftragsbestand bleibt aber auf hohem Niveau.




Schwierigere Finanzierung bremst Photovoltaik-Großprojekte

"Die allgemeine wirtschaftliche Lage und die schwieriger gewordene Finanzierung von Solar-Großprojekten schwächen die Wachstumsdynamik der Photovoltaik 2009. Das bremst derzeit Investitionen und geht nicht spurlos an den Maschinenbauern im Photovoltaik-Sektor vorbei", erläutert Dr. Eric Maiser, Leiter des Forum Photovoltaik-Produktionsmittel im VDMA. "Dennoch sind die Firmen mit einer Auftragsreichweite von 10,5 Monaten im Vergleich zur Entwicklung im VDMA-Durchschnitt sehr gut aufgestellt. Außerdem erwarten wir, dass die Investitionen bald wieder anziehen. Denn einerseits ist der Kostendruck auf die Hersteller gewachsen und andererseits steigt die Nachfrage nach Solarstrom in den USA, Europa sowie Emerging Markets durch Ausweitung von Programmen und Neueinsteiger", betont Maiser.


Umsatz der Photovoltaik-Maschinenbauer 2008 auf 2,3 Milliarden Euro gewachsen

Der VDMA erhebt Auftragseingangs- und Umsatzzahlen für die Branche Photovoltaik-Produktionsmittel seit 2005. Danach haben die Photovoltaik-Maschinenbauer in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Die Gesamtbranche ist nach Einschätzung des VDMA auf ein Umsatzvolumen von 2,3 Mrd. Euro (2008) gewachsen. Die deutschen Maschinenbauer erwirtschaften so etwa die Hälfte des weltweiten Umsatzes in diesem Bereich. Sie sind auch technologisch führend. Strategische Partnerschaften ermöglichen es den Firmen, nicht nur innovative Speziallösungen, sondern auch komplette schlüsselfertige Anlagen zu liefern.
Viele Photovoltaik-Maschinenbauer können die Zäsur in diesem Jahr verstärkt nutzen, um ihr Technologieportfolio weiter zu entwickeln. Die Champions unter Ihnen planen weitere Akquisitionen. "Damit sind die Firmen, die die Krise meistern, für das langfristige Wachstum, das die Netzparität erwarten lässt, auch im internationalen Wettbewerb bestens gerüstet", glaubt Maiser.

17.04.2009   Quelle: VDMA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Imagebroschüre Zulieferer der Photovoltaik; SCHILLER AUTOMATION GmbH & Co. KG,
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TÜV Rheinland: Nur zertifizierte Solarmodule nutzen; Photovoltaik kann sich bereits nach rund zehn Jahren rechnen

Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland
Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland

Mehr als zwei Millionen Haushalte in Deutschland nutzen bereits die Sonne als kostenlose Stromquelle. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach wird der Hauseigentümer selbst zum Energielieferanten und schont damit Umwelt und Geldbeutel. Doch Vorsicht: "Bei der Vielzahl von Herstellern kann der Laie schnell den Überblick verlieren", sagt Jörg Althaus, Fachmann für regenerative Energien bei TÜV Rheinland. Bei der Anschaffung lohne es sich, auf das internationale Qualitätssiegel gemäß IEC zu achten. Vergeben wird es vielfach von den TÜV Rheinland-Experten, die nach eigenen Angaben derzeit 70 Prozent aller Hersteller weltweit zertifizieren. Eine Übersicht der weit über 200 zertifizierten Hersteller finden Interessenten im Internet unter www.tuv-pv-cert.de.  "Wer mehrere tausend Euro investiert, hat damit die Gewissheit, dass die Anlage effizient arbeitet und lange hält", betont Althaus.


Montage an einem Tag; Amortisation nach 10 bis 15 Jahren

Rund 20.000 Euro kostet eine 32 Quadratmeter große Photovoltaikanlage im Schnitt, die den Strombedarf eines Vier-Personen-Haushalts deckt. "Die Module lassen sich innerhalb eines Tages und in der Regel ohne eine spezielle Baugenehmigung installieren", sagt der Solarexperte. Unter optimalen Bedingungen - das heißt bei Dächern mit Südlage, die einen Neigungswinkel zur Sonne von 30 Grad haben - zahle sich die Investition nach 10 bis 15 Jahren aus. Wenn das Dach spitzwinkliger ist oder teilweise im Schatten liegt, ist der Wirkungsgrad der Module geringer. Auch dann kann sich aber eine solche Anlage rechnen. "Der Eigentümer erhält pro Kilowattstunde selbst genutzten Strom 25,01 Cent vom Stromversorger", erklärt Althaus. Alternativ kann er den erzeugten Strom gegen eine Vergütung auch in das örtliche Stromnetz einspeisen.

Ein weiterer Anreiz für eine eigene Photovoltaikanlage sind die zinsgünstigen Darlehen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Informationen dazu finden sich unter http://www.solarserver.de/kfw_programm.html#solarstrom

TÜV-Übersicht der zertifizierten Hersteller: www.tuv-pv-cert.de (Rubrik "geprüfte PV-Module").

17.04.2009   Quelle: TÜV Rheinland Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland Group,
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Abound Solar eröffnet erste Produktionsanlage für CdTe-Dünnschicht-Solarmodule

Blick in die Produktion bei Abound Solar.
Blick in die Produktion bei Abound Solar.

Abound Solar, Inc. (bisher AVA Solar; Loveland, Colorado), Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen eröffnete am 14. April 2009 die erste Produktionsanlage für Hochleistungs-Solarmodule in Longmont, Colorado. Dank eines neuartigen Herstellungsverfahrens würden die Produktionskosten von Solarmodulen künftig bedeutend sinken, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier sprachen neben EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer auch Robert F. Kennedy Jr. und Bill Richter, der Gouverneur von Colorado. Die vollautomatische Anlage, die mehr als 300 neue Arbeitsplätze schaffen werde, verwandle in einem firmeneigenen, kontinuierlichen und einreihigen Verfahren Glas innerhalb von weniger als zwei Stunden in ein Solarmodul auf Grundlage des Halbleiters Cadmiumtellurid (CdTe).   Andere Hersteller stellten Solarmodule mit kostspieligeren und vielschichtigeren Verfahren her, die eine teure maschinelle Ausstattung erfordern, heißt es in der Pressemitteilung. Mit voller Kapazität werde die jetzt völlig betriebsfähige Anlage Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt (MW) pro Jahr produzieren. Abound Solar vereinfache damit das Herstellungsverfahren von CdTe-Modulen, erweitere rasch die Herstellungskapazität und senke somit den Preis von Solarstrom.




"Die heutige Eröffnung unserer Anlage ist ein Wendepunkt für Abound Solar. Wir haben jetzt die gewerbliche Produktionsphase erreicht und können so in dem ständig wachsenden Markt mit der Nachfrage von Solar-Integratoren und anderen Kunden mithalten", sagt Abound Solar-Vorstand Pascal Noronha. "Wir haben uns gut positioniert, um hochleistungsfähige, kosteneffektive Solarmodule zu liefern, die die weltweite Nutzung umweltfreundlicher Energie beschleunigen werden.

Abound Solar wurde gegründet, um einen fortgeschrittenen Produktionsprozess von Dünnschicht-Solarmodulen rentabel zu gestalten, so das Unternehmen. Basierend auf 15 Jahren Forschung an der Colorado State University und mit Unterstützung des National Renewable Energy Laboratory (NREL) habe Abound Solar ein robustes, kommerzielles und kontinuierliches Solarmodul-Herstellungsverfahren entwickelt, das den Preis der Solarstromerzeugung drastisch reduzieren werde.

17.04.2009   Quelle: Abound Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abound Solar Inc.,
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SMA auf der Intersolar: Weltweit von Kilowatt bis Megawatt

SMA Solar-Wechselrichter: vom Kilowatt bis zum Megawatt.
SMA Solar-Wechselrichter: vom Kilowatt
bis zum Megawatt.

Solar-Wechselrichter und Überwachungslösungen von Kilowatt bis Megawatt: ein Konzept, das die SMA Solar Technology AG auf der Intersolar 2009 mit zahlreichen Neuheiten dokumentiert. Von der Innovationsstärke des weltweit führenden Herstellers von Solar-Wechselrichtern können sich Besucher am SMA-Stand 230 in Halle B4 und im Außenbereich (FG 110) überzeugen. Zu den Neuheiten, die SMA auf der Intersolar vorstellt, gehört zum Beispiel der Zentral-Wechselrichter "Sunny Central 630HE". Mit einem Spitzenwirkungsgrad von 98,6 Prozent, der integrierten "Combiner Box" und einem hohen Eingangspannungsbereich trägt er zur Reduzierung der gesamtem Systemkosten bei. Zudem erfüllt er schon heute die ab Mitte 2010 gültigen Anforderungen der BDEW-Richtlinie (Mittelspannungsrichtlinie). Zwei Sunny Central HE lassen sich wiederum zu einer Medium-Voltage-Station verbinden, die SMA im Außenbereich der Intersolar (FG 110) präsentiert. 
Aktives Netzmanagement

Auch die neuen Sunny Tripower 10000TL, 12000TL, 15000TL und 17000TL sind auf die Einspeisung von Blindleistung ausgelegt. Damit können sie sich gemäß BDEW-Richtlinie zuverlässig am Netzmanagement beteiligen. Zudem bieten die SMA Wechselrichter der neuen dreiphasigen Baureihe dank des neuen Multi-String-Konzepts maximale Flexibilität bei der Anlagenauslegung. Ein umfassendes Sicherheitskonzept unter anderem mit String-Ausfallerkennung, elektronischer String-Sicherung und integrierbarem Überspannungsschutz sorgt zudem für hohe Verfügbarkeit und trägt zur Senkung der Anlagenkosten bei. Aktiv am Netzmanagement beteiligen sich ebenfalls die Sunny Mini Central 9000TL, 10000TL und 11000TL mit "Reactive Power Control". Sie sind die Lösung, wenn das Energieversorgungsunternehmen fordert, Blindleistung am Einspeisepunkt bereit zu stellen. Die "Power Reducer Box" ermöglicht dem Betreiber, seine Anlage gemäß EEG und Mittelspannungsrichtlinie an das Netz zu bringen. Dies umfasst u.a., dass der Netzbetreiber die Leistung der PV-Anlage kurzfristig im Rahmen des Netzmanagements ferngesteuert begrenzen kann. Die Sunny WebBox überträgt die Daten auf Wunsch automatisch zum Sunny Portal - der Anlagenbetreiber wird also umgehend über die Vorgaben des Netzbetreibers informiert.


Bluetooth auch für kleinerer Hausdachanlagen

Unter dem Motto "SMA Bluetooth - Intelligenter vernetzt" stellt SMA auf der Intersolar auch den neuen Sunny Beam mit Bluetooth vor. Für Betreiber kleinerer Hausdachanlagen ist das elegante Tischgerät die perfekte Überwachungslösung: kein Installationsaufwand, einfach zu bedienen und preisgekrönt für sein Design. Ebenfalls per Bluetooth kommuniziert die kostenlose Überwachungssoftware Sunny Explorer mit den Wechselrichtern. Jeder PC bzw. jedes Notebook mit Bluetooth, das die Systemvoraussetzungen erfüllt, lässt sich so zur drahtlosen Kontrolle und Parametrierung einsetzen.


Sunny Backup-System zur Eigennutzung von Solarstrom

Im Bereich Off-Grid hat SMA mit dem seit Beginn des Jahres erhältlichen Sunny Island 2012 seine Produktpalette im unteren Leistungsbereich vervollständigt. Interessierte Besucher können sich am SMA Stand auch über das innovative Sunny Backup-System informieren. Als Ergänzung zur PV-Anlage schaltet das in verschiedenen Set-Größen erhältliche System bei Netzausfall innerhalb von Millisekunden automatisch auf Inselstromversorgung um. Durch die Einbindung eines kleinen Batteriespeichers könne das Sunny Backup-System zudem nach Erreichen der sogenannten Netzparität beim Thema "Eigennutzung von Solarstrom" eine wichtige Rolle spielen, so Vorstandssprecher Günther Cramer. Der Sunny PRO Club, das erfolgreiche SMA Partnerprogramm für Solar-Fachhandwerker, zählt mittlerweile über 500 Mitglieder in ganz Deutschland und ist auch in den USA erfolgreich angelaufen. Wer sich über Club-News informieren und mehr über das Angebot erfahren möchte, findet kompetente Ansprechpartner und umfassendes Material ebenfalls am SMA Stand auf der Intersolar.

17.04.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,


 

US-Unternehmen Solar Thin Films kauft ungarische BudaSolar Technologies

Der Dünnschicht-Photovoltaikhersteller Solar Thin Films, Inc. (Dix Hills, New York) und sein Tochterunternehmen KRAFT Elektronikai Zrt. (Kraft) mit Sitz in Budapest berichteten am 08.04.2009, dass sie vereinbart haben, BudaSolar Technologies Co. Ltd., ebenfalls mit Sitz Budapest, zu erwerben. Das Management gehe davon aus, dass die Transaktion dem erweiterten Unternehmen zusätzliche Expertise verschaffe und die Auftragslage verbessern wird.   "Wir bringen ein hoch qualifiziertes Team aus Ingenieuren und Technikern zusammen und freuen uns besonders auf die gemeinsame Arbeit mit Dr. Istvan Krafcsik, der Kraft vor mehr als 10 Jahren gemeinsam mit Dr. Laszlo Farkas gegründet hat", sagte ein Vertreter des Unternehmens. "Dr. Krafcsik ist ein renommierter Wissenschaftler mit ausgezeichneter Erfahrung in der Photovoltaik-Branche. Er hat unser bestehendes Sortiment bereits verbessern können". Abhängig von den Geschäftsbedingungen soll Kraft 100 Prozent der BudaSolar-Aktien erwerben und den BudaSolar-Aktionären 49 Prozent des Stammkapitals zur Verfügung stellen. Das Geschäft soll so schnell wie möglich, spätestens jedoch bis zum 30.04.2009 abgeschlossen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen teilt mit, dass noch nicht sicher sei, ob das Geschäfts tatsächlich wie geplant vonstatten gehen wird.


Zusammenschluss zweier Teams erfordert Reorganisation

Laut Pressemitteilung hat Kraft mit Dr. Istvan Krafcsik als Vorstand und mit Attila Horvath als Geschäftsführer der Kraft-Tochter BudaSolar Arbeitsverträge über 5 Jahre abgeschlossen. Solar Thin Films berichtet, dass sein Vorstand, Peter Lewis, von diesen Aufgaben zurücktreten, und statt dessen als Vizepräsident der Unternehmenssparte Produktionssysteme und Dünnschicht tätig werde soll, damit er sich besser auf die neuen, wachsenden Geschäftsbereiche konzentrieren kann, die mit dem geplanten Kauf von BudaSolar einhergehen. "Wir sind froh darüber, zwei sich ergänzende Teams zusammenzuführen, die beide bedeutendes Fachwissen über Produktionssysteme und -prozesse für die Herstellung und Installation von schlüsselfertigen a-Si Produktionslinien aufweisen. Unser Prozess ermöglicht die vielleicht weltweit am kostengünstigsten erhältliche Solarmodule", sagte Bob Rubin von Solar Thin Films. "Wir sind zuversichtlich, dass die Aufträge beider Unternehmen sowie unsere Marketinganstrengungen mittelfristig positive Ergebnisse bringen werden".


Unternehmensziele: Produktneuheiten, solide Auftragslage und "schlüsselfertige" Produktionslinien für amorphes Silizium

"Ich bin stolz über den Fortschritt, den wir mit Kraft erzielt haben. Wir haben uns vom Systemanbieter zu einem Unternehmen entwickelt, das schlüsselfertige Produktionslinien für amorphes Silizium anbietet", sagte Lewis. "Während der letzten 18 Monate haben wir unsere Produktpalette und unsere Qualitätssicherungsprogramme deutlich verbessert und unsere Marketinganstrengungen darauf konzentriert, vollständige, schlüsselfertige Produktionslinien zu verkaufen. Sobald der Aktientausch und die Verbindung der Teams von Kraft und BudaSolar abgeschlossen sein wird, werden wir uns auf Produktneuheiten und auf die Ausweitung unseres Vertriebs konzentrieren". Im Zuge der Reorganisation des Unternehmens wird Bob Ruben auch die Funktion des Vorstands übernehmen, wobei er sich hauptsächlich um die Erweiterung des Geschäftsbereichs Solar außerhalb der Geschäftsbereiche Kraft und Solar Thin Power von Solar Thin Films konzentrieren wird, heißt es in der Pressemitteilung.

17.04.2009   Quelle: Solar Thin Films, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Soleos Solar GmbH plant für 2009 den Kauf von Suntech-Modulen mit einer Gesamtleistung von 30 MW

Soleos Solar will 2009 Suntech-Modulen mit einer Gesamtleistung von 30 MW beziehen.
Soleos Solar will 2009 Suntech-Modulen mit
einer Gesamtleistung von 30 MW beziehen.

Der Photovoltaik-Systemanbieter Soleos Solar GmbH (Bornheim-Sechtem) und der Hersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. haben ihre Geschäftsbeziehungen weiter ausgebaut. Beide Unternehmen teilen mit, dass Suntech in der ersten Hälfte des Jahres 2009 ein Mindestkontingent von 6 Megawatt (MW) an Soleos liefern wird. "Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Suntech weiter auszubauen. Suntech hat einen sehr guten Ruf als Hersteller von qualitativ hochwertigen Modulen. Um der steigenden Nachfrage in europäischen Ländern wie beispielsweise Deutschland, Frankreich, Spanien oder Belgien gerecht zu werden, möchten wir von Suntech im Laufe des Jahres 2009 ein Gesamtvolumen von bis zu 30 MW abnehmen", kommentiert Soleos-Geschäftsführer David Mabille. 

Als Systemanbieter von Photovoltaik-Elementen ist Soleos europaweit aktiv, um Solarstromanlagen kundenspezifisch zu planen und zu projektieren. Dabei legt das Unternehmen besonders großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit seinen Hauptlieferanten. Denn Vertrauen spiele eine große Rolle, um eine gute Partnerschaft mit den Herstellern aufbauen und erhalten zu können. David Mabille zeigt sich äußerst zufrieden: "Für uns ist es essenziell, einen starken und zuverlässigen Partner, wie beispielsweise Suntech, an unserer Seite zu haben und den Kunden infolgedessen qualitativ hochwertige Produkte anzubieten."

Jerry Stokes, Geschäftsführer von Suntech Europe, stellt fest: "Bei der Entwicklung von Solarprojekten wird weltweit vermehrt auf Beständigkeit von Qualität und Leistungsfähigkeit gesetzt - zwei Attribute gleichbedeutend mit der Marke Suntech. Soleos ist einer unserer starken Partner in Europa und wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit diesem Schritt weiter auszubauen."

16.04.2009   Quelle: SOLEOS Solar GmbH; Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Trina Solar stellt 4,7 MW Photovoltaik-Kraftwerk in Italien fertig

4,7 MW Solarktaftwerk in Serravalle Scrivia, Italien.
4,7 MW Solarktaftwerk in Serravalle Scrivia, Italien.

Trina Solar Limited (Changzhou, China), ein integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten, berichtete am 14.04.2009, das Unternehmen habe ein Solarkraftwerk mit einer Photovoltaik-Nennleistung von 4,7 Megawatt (MW) fertiggestellt, das von dem italienischen Investment-Unternehmen ErgyCapital S.p.A. (Mailand) entwickelt worden war. Trina berichtet, es habe alle Photovoltaikmodule für das Solarkraftwerk in Serravalle Scrivia (Piemont, Italien) geliefert.   Laut Pressemitteilung handelt es sich bei der überwiegend auf Dächern installierten Solarstromanlage mit insgesamt 38.000 Quadratmetern Solarmodul-Fläche um das aktuell größte gebäudeintegrierte Photovoltaik-Kraftwerk in Italien, Die Anlage soll jährlich rund fünf Gigawattstunden (GWh) Solarstrom produzieren, wodurch die Umwelt um 2.267 Tonnen CO2-Emissionen entlastet werde.


Weitere Photovoltaik-Projekte geplant

"Wir sind froh, gemeinsam mit ErgyCapital das größte auf einem einzigen Dach montierte Solarprojekt Italiens verwirklicht zu haben. Diese PV-Anlage ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die zahlreichen künftigen Projekte, die wir mit ErgyCapital realisieren wollen", sagte Arturo Herrero, Vizepräsident für den Vertrieb und das Marketing bei Trina Solar. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit etablierten italienischen Investment-Unternehmen wie ErgyCapital, das sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Gleichzeitig stärken wir unsere in Italien bereits etablierte Marken, indem wir in den kommenden Jahren effiziente und saubere Solarenergie anbieten".

16.04.2009   Quelle: Trina Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Ltd.,
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First Solar will 48 MW Photovoltaik-Kraftwerk für Sempra Generation in Nevada bauen

Sempra-Kraftwerk nahe Boulder City mit Modulen von First Solar
Sempra-Kraftwerk nahe Boulder City
mit Modulen von First Solar

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 15.04.2009, das Unternehmen habe mit dem Stromversorger Sempra Generation einen Vertrag über den Bau eines Freiflächen-Solarkraftwerks mit einer Photovoltaik-Nennleistung von 48 Megawatt geschlossen. Das PV-Kraftwerk soll die 10 MW-Anlage nahe Boulder City (Nevada) ergänzen, die First Solar bereits 2008 errichtet hat. Mit dem Bau soll laut First Solar noch im laufenden Jahr begonnen werden. Nach der für 2010 geplanten Fertigstellung werde das 58 MW-Solarkraftwerk vermutlich die größte Photovoltaikanlage in Nordamerika sein, heißt es in der Pressemitteilung.   "Wir freuen uns, dass wir das 10 MW-Projekt auf 58 MW ausbauen können und die Anlage dann mehr als fünf Mal so groß sein wird. Das bringt uns voran bei unserem Bestreben, sauberen und bezahlbaren Solarstrom zu liefern", sagte John Carrington, Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei First Solar.


Wie die bestehende 10 MW-Solarstromanlage soll auch das 48 MW-PV-System in der Nähe des Sempra-Kraftwerks "El Dorado" gebaut werden, rund 40 Meilen südöstlich von Las Vegas. Der Energieversorger Sempra will die Anlage in eigener Regie betreiben. Die Umsetzung des Vorhabens hängt laut Pressemitteilung davon ab, ob Sempra eine Strombezugsvereinbarung mit einem Kunden schließen kann. Die Genehmigung der staatlichen und lokalen Behörden stehe noch aus.

16.04.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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US-Energieversorger Florida Power & Light und Kitson & Partner planen eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke der Welt

Computersimulation der "Babcock Ranch".

Der amerikanische Immobilienkonzern Kitson & Partners (K&P; Palm Beach Gardens, Florida) berichtete am 10.04.2009, das Unternehmen habe mit dem Stromversorger Florida Power & Light Company (FPL; Arcadia, Florida) einen Vertrag über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks (75 MW) in Babcock Ranch unterzeichnet, das eine der größten Solarstromanlagen der Welt werden soll. Laut Pressemitteilung handelt es sich bei Babcock Ranch um eine neue Stadt, die auf einer Fläche von 69 Quadratkilometern errichtet werden soll und nach ihrer Fertigstellung weniger Energie benötigen soll als das FPL-Solarkraftwerk vor Ort erzeugen kann. Deshalb könnte dies die erste Gemeinde werden, die vollständig mit emissionsfreiem Solarstrom versorgt wird.   K&P berichtet, dass die Babcock Ranch mit einem intelligenten Stromnetz (smart grid) ausgestattet werden soll, mit dem Haushalte und Unternehmen ihren Stromverbrauch besser werden kontrollieren können und das auch für eine effizientere Energieverteilung sorgt. Alle neuen Häuser und Geschäfte der Stadt sollen nach den Vorgaben des Florida Green Building Councils für Energieeffizienz zertifiziert werden.



Stadtentwicklung soll 20.000 langfristige Arbeitsplätze schaffen

Laut einer kürzlich von dem Marktforschungsunternehmen Fishkind & Associates (Orlando, Florida) durchgeführten Studie kann Babcock Ranch langfristig 20.000 Arbeitsplätze für ein breites Branchenspektrum und für alle Einkommensklassen schaffen. Mehrere tausend zusätzliche, aber befristete Arbeitsplätze sollen während der nächsten 20 Jahre am Bau und in verwandten Branchen entstehen. "Ich glaube, dass saubere Energie und eine nachhaltige Entwicklung die Zukunft für die amerikanische Wirtschaft sind", sagte Syd Kitson, Vorsitzender und Vorstand von K&P. "Babcock Ranch wird ein lebendiges Testgelände für Unternehmen, Angestellte und Familien, die dazu bereit sind, von Innovationen zu profitieren. Kein anderer Ort in den Vereinigten Staaten wird in einer derartigen Dichte neue Arbeitsplätze, Technologien, Energiesparmaßnahmen wirtschaftlichen Fortschritt vereinen". Der Erste Spatenstich sei für Ende 2009 geplant, jedoch abhängig von der Zustimmung der Behörden in Florida. Der Bau des Stadtkerns ist für Mitte 2010 geplant, heißt es in der Pressemitteilung. "FPL hat sich das nötige Gelände, die regionale Baugenehmigung und die Einspeiseerlaubnis für das 75 Megawatt-Projekt gesichert und könnte nach Erhalt der bundesstaatlichen Genehmigungen bereits Ende 2009 mit dem Bau beginnen", sagte Eric Silagy, Entwicklungsvorstand bei K&P. "Wir glauben, dass Großprojekte wie Babcock Ranch den Menschen in Florida deutliche ökologische Vorteile bringen, dass sie nachhaltig Arbeitsplätze schaffen und die regionale Wirtschaft ankurbeln können". Babcock Ranch solle demonstrieren, dass eine lebendige und florierende Gemeinde ohne Luft- und Wasserverschmutzung möglich ist.

16.04.2009   Quelle: Kitson & Partners   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kitson & Partners,
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Deponiebrachen solar nutzen: relatio entwickelt Konzept für Photovoltaik-Kraftwerke auf problematischen Flächen

Solarpark "Galgenweiher" mit
flüssig gekühltem Wechselrichter.

Seit gut drei Monaten produziert der Solarpark "Galgenweiher" mit einer Nennleistung von 1,12 Megawatt (MWp) auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Hechingen (Baden-Württemberg) umweltfreundlichen Solarstrom. Grund für den reibungslosen Ablauf der Montage und die rasche Fertigstellung des Solar-Kraftwerks ist das von der relatio PV GmbH & Co. KG entwickelte Konzept zur solaren Nutzung stillgelegter Deponien. Das Baugelände des Solarparks ist alles andere als üblich. Technik und Logistik stellten besondere Anforderungen an das Projektmanagement, sowohl wegen des schwierigen Baugrunds als auch aufgrund des komplexen Genehmigungsverfahrens. 
Flüssig gekühlter Wechselrichter: relatio erwartet die heißen Monate mit Spannung

Ein Highlight in Hechingen ist jedoch - außer der rekordverdächtig kurzen Bauzeit - die erste "iBOX" mit flüssig gekühltem Wechselrichter. Bisher hat sich dieser laut relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer gut bewährt; die Hauptbewährung folgt jedoch im Sommer. Von daher erwartet relatio die heißen Monate mit Spannung. Das Konzept, ausgediente Deponien solar zu nutzen, hat sich für die Balinger PV-Spezialisten bereits in Ringgenbach(Landkreis Sigmaringen) und im Solarpark Schneeweiderhof (Landkreis Kusel) bewährt. Noch vor dem Sommerurlaub 2009 soll eine weitere Deponie Solarstrom liefern: Ein Projekt im Landkreis Tauberbischofsheim stehe kurz vor der Realisierung, berichtet relatio.

16.04.2009   Quelle: relatio PV GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV GmbH & Co. KG,
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Kanadischer Solarmodulhersteller will 25 MW-Solarkraftwerk in der indischen Provinz Punjab bauen

(Links: P2 Sola-CEO Raj-Mohinder Gurm und; Parkash Singh Badal, Chefminister von Punjab (3.. v.l.):
(Links: P2 Sola-CEO Raj-Mohinder Gurm und;
Parkash Singh Badal,
Chefminister von Punjab (3.. v.l.):

Der Photovoltaik-Hersteller P2 Solar, Inc. (Surrey, British Columbia) berichtete am 07.04.2009, das Unternehmen habe der Regionalregierung der indischen Provinz Punjab Pläne für ein Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 25 Megawatt (MW) unterbreitet. P2 Solar habe am 20.03.2009 die staatliche Genehmigung für den Bau der Photovoltaik-Anlage erhalten, heißt es.   Ab dem 20.05.2009 wollen beide Parteien einen Vertrags über das Projekt ausarbeiten, der laut P2 Solar eine Strombezugsvereinbarung (Power Purchase Agreement, PPA) mit einer Laufzeit von 33 Jahren enthalten wird. Raj-Mohinder Gurm, Vorstand von P2 Solar kommentierte: "Wir sind besonders froh darüber, gemeinsam mit der Regierung an der Stromversorgung Indiens arbeiten zu dürfen. Der erste Bauabschnitt mit einer Nennleistung von 25 MW ist Teil eines Plans, ein größeres Kraftwerk in der Provinz Punjab zu bauen. Dieses Projekt wird von anderen indischen Provinzen mit Interesse beobachtet. Wir danken allen Behörden, die auf sämtlichen Regierungsebenen an der Verwirklichung dieses Vorhabens mitgewirkt haben, und freuen uns auf eine langjährige Zusammenarbeit".

16.04.2009   Quelle: P2 Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: P2 Solar, Inc.,
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Berner Solar-Unternehmen gewinnt einen der bedeutendsten Umweltpreise der Welt

Ausschließlich solar beheiztes Mehrfamilienhaus in Oberburg (CH).
Ausschließlich solar beheiztes Mehrfamilienhaus
in Oberburg (CH).

Für den Bau des ersten zu 100 Prozent solar beheizten Mehrfamilienhauses Europas erhält das Oberburger Solarunternehmen Jenni Energietechnik AG den "Energy Globe
Award". Das im bernischen Oberburg gebaute Solar-Mehrfamilienhaus wurde im Rahmen des Treffens der EU-Umweltminister in Prag am 13.04.2009 mit einem der begehrten "Energy Globe Awards" ausgezeichnet. Insgesamt waren 769 Projekte aus 111 Länder nominiert. Das Solar-Mehrfamilienhaus wurde als bestes Schweizer Projekt auszeichnet und war zudem unter den 15 weltweit besten Projekten. Auf dem Dach des Mehrfamilienhauses sind Sonnenkollektoren installiert, die den Solarspeicher im Gebäude aufheizen. Von der gespeicherten Wärme können die acht Wohnungen auch im Winter vollständig mit Warmwasser versorgt und beheizt werden
  Da die Sonne gratis scheint, haben die Mieter niedrige Nebenkosten. Zudem müssen sie sich nicht vor steigenden Energiekosten fürchten.

"Der Energy Globe Award ist für unser Unternehmen ein Riesenerfolg", sagt der Geschäftsleiter Josef Jenni. Trotz Wirtschaftskrise liegen die Umsätze des Unternehmens aktuell über dem Vorjahr. "Viele Eigenheimbesitzer wollen lieber eine Solaranlage installieren, als Autos oder Aktien zu kaufen", so Jenni.

15.04.2009   Quelle: Jenni Energietechnik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,
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Wind Energy Market 2009: Neue Marktübersicht mit Windpotenzialkarten

neue Marktübersicht zur Windenergie
neue Marktübersicht
zur Windenergie

Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Produzent von Windstrom weltweit. Vor allem die mittel- und norddeutschen Bundesländer decken hohe Anteile Ihres Stromverbrauchs aus klimafreundlicher Windenergie: Sachsen-Anhalt (37,2% Windstrom), Mecklenburg-Vorpommern (34,4%), Schleswig-Holstein (33,5%), Brandenburg (29,8%) und Niedersachsen (18,8%). Diese können in den nächsten Jahren vor allem durch das "Repowering" (Ersatz alter Anlagen durch neue und leistungsfähigere Windturbinen) noch erhöht werden. Aber auch die Bundesländer und Regionen im Süden Deutschlands können von der dezentralen Windenergie profitieren, wenn sie die enormen Potenziale vor Ort zu erschließen beginnen. Wind Energy Market 2009 -der kompetente Almanach der Windbranche -zeigt dies sehr deutlich.  



Wissen, woher der Wind weht: Die Marktübersicht 2009

Bereits zum 19. Mal veröffentlicht der Bundesverband WindEnergie (BWE) e.V. diese umfassende Marktübersicht der deutschen Windbranche. Neben Artikeln zur Technik der Windenergieanlagen und deren optimalen Auslegung stehen vor allem die Potenziale der Windenergie im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe.
Erstmals werden Windpotenzialkarten der deutschen Bundesländer auf 120 Metern über Grund sowie die Ertragsdaten von 1.000 Windenergieanlagen über einem Megawatt Leistung publiziert (jeweils für die Jahre 2007 und 2008). Damit vermittelt die BWE-Marktübersicht einen guten Einblick in Potenziale und mögliche Erträge an deutschen Windstandorten. Mit den Windpotenzialkarten können gerade im Binnenland neue attraktive Standorte erschlossen werden. Eine Postleitzahl-Karte erlaubt die schnelle Zuordnung der Standorte in Deutschland. Abgerundet wird die Marktübersicht durch Fachartikel zum deutschen- und internationalen Markt. Ein besonderes Augenmerk liegt in dieser Ausgabe auf dem wachsenden Markt von Kleinwindanlagen.


Volkswirtschaft profitiert von der Windenergie

Die aktuelle Marktübersicht des Bundesverbandes WindEnergie stellt die Leistungsfähigkeit der Windbranche sowie ihre immer noch enormen Potenziale in Deutschland unter Beweis. "Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise kann unser Land von der wachsenden Windbranche und ihrer Wirtschaftskraft profitieren", sagt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. "Die BWE-Marktübersicht zeigt einerseits den aktuellen Stand der Windenergietechnik, andererseits die immensen Potenziale und Kompetenzen im Windland Deutschland."

Aus dem Inhaltsverzeichnis der Marktübersicht "Wind Energy Market 2009":

- Entwicklung des Windmarktes Deutschland 2008
- Neue effiziente Technologien zur Windenergienutzung
- NEU: Windpotenzialkarten für alle Bundesländer
- NEU: Betriebsergebnisse von 1.000 Windkraftanlagen für 2007 und 2008
- Technische Auslegungsparameter von Windenergieanlagen
- Vergleich der europäischen Windmärkte
- Der wachsende Markt der Kleinwindanlagen
- Reiche Windernte im Binnenland


"Wind Energy Market 2009"; Paperback, 250 Seiten, Gewicht: 650 g: - ISBN: 978-3-9806657-1-1; Preis: 39,00 EUR / 29,00 EUR (für BWE-Mitglieder) inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten; - Mengenrabatte ab 5 Bestellungen;- Bestellungen: bestellung@wind-energie.de

Weitere Informationen unter: www.wind-energie.de

15.04.2009   Quelle: Gröschel_Geheeb_ Responsible Branding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gröschel_Geheeb_ Responsible Branding GmbH,


 

Silicium de Provence, eine indirekte Beteiligung der SOLON SE, geht in ein gerichtliches Vergleichsverfahren

Baustelle der Solarsilizium-Fabrik in St. Auban.
Baustelle der Solarsilizium-Fabrik in St. Auban.

Für das Unternehmen Silicium de Provence S.A. (SilPro), an dem die SOLON SE (Berlin) über das Gemeinschaftsunternehmen SOL Holding AG eine indirekte Beteiligung hält, hat am 7. April 2009 das zuständige französische Handelsgericht ein gerichtliches Vergleichsverfahren (redressement judiciaire) nach französischem Recht angeordnet, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. SilPro erhalte somit zwei Monate Zeit, um mit verschiedenen potenziellen Kreditgebern eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Die Maßnahme sei nötig geworden, da die weitere Finanzierung für das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen aufgrund der aktuellen Finanzkrise nicht sichergestellt werden konnte. SilPro mit Sitz in Saint Auban (Frankreich) sollte solares Polysilizium herstellen. Der Produktionsstart für die noch im Bau befindlichen Anlagen war für 2011 geplant. 

SOLON SE ist über die 48-prozentige Beteiligung an der SOL Holding AG betroffen, welche wiederum 70 Prozent an SilPro hält,. Zweiter Anteilseigner an der SOL Holding ist mit 52 Prozent die niederländische Gruppe Econcern. Weitere Anteilseigner an SilPro sind mit 30 Prozent die Photon Power Industries (PPI) und über die PPI die EDF Energies Nouvelles, die über eine indirekte Beteiligung von 12,8 Prozent verfügt. Für die SOLON SE bedeute dieses Verfahren eine mögliche Wertberichtigung im Beteiligungsergebnis von 40 Millionen Euro.

15.04.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Econcern-Gruppe,


 

Photovoltaik: Erste Solartankstelle mit Modulen von Evergreen Solar in Frankfurt eröffnet

Klein, fein, vorbildlich: Solartankstelle in Frankfurt.
Klein, fein, vorbildlich: Solartankstelle in Frankfurt.

Frankfurt am Main bietet umweltbewussten Verkehrsteilnehmern einen neuen Service: Die Batterien strombetriebener Fahrzeuge können kostenlos an einer von sechs Steckdosen der "traffiQ"-Verkehrsinsel mit Solarstrom aufgeladen werden. 18 Evergreen Solar-Module auf dem Dach der Anlage mit einer Leistung von jeweils 190 Watt (Wp) produzieren an sonnigen Tagen bis zu 21 Kilowattstunden Solarstrom. Umgerechnet kann mit dieser Energiemenge ein E- Scooter jährlich bis zu 115.000 Kilometer zurücklegen.   Die Investitionskosten von 65.000 Euro teilen sich die Projektpartner Ralos GmbH, Mainova AG, traffiQ GmbH, Umweltforum Rhein Main e.V., Frankfurter Sparkasse, Velotaxi M. Graf, Rossel-Display GmbH & Co. KG sowie das Goethe Gymnasium Frankfurt am Main. "Die neue Solartankstelle sorgt für mehr Mobilität und schont gleichzeitig die Umwelt. Wir freuen uns über die Beteiligung an diesem zukunftsweisenden Projekt“, erklärt Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH.



Solarenergie ermöglicht umweltfreundliche Mobilitätskonzepte

Das Pilotprojekt habe Modellcharakter und werde sicher auch in anderen Städten Nachahmer finden, betont Rusch. Auch Umweltdezernentin Dr. Manuela Rottmann hofft auf Nachahmer des Solarprojekts: "Solartankstellen wären eine tolle Sache für Firmen, die ihren Beschäftigten mehr als nur Auto- oder Fahrradplätze anbieten wollen." In jedem Fall lenkt die neue Solaranlage das Interesse der Öffentlichkeit auf Solarenergie und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte. Die Ladevorgänge der diversen E- Mobile werden sich in Zukunft täglich vor den Augen zehntausender Passanten vollziehen. Gute Voraussetzungen also, um für umweltfreundlichen Solarstrom zu werben. Fahrzeugbesitzer können den Service während ihrer Shoppingtour nutzen. Sie ist werktags von 9 bis 20 Uhr geöffnet, samstags von 9.30 bis 18.00 Uhr.



"String Ribbon"-Module mit besonders kurzen Energieamortisationszeiten

Die in Frankfurt verwendeten Solarmodule des deutsch-amerikanischen Herstellers Evergreen Solar zeichnen sich durch eine besonders hohe Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz aus. Dank eines patentierten Produktionsverfahrens weisen die "String Ribbon"-Module besonders geringe CO2-Emissionswerte und kurze Energieamortisationszeiten auf. Die Leistungsfähigkeit der Module beweist eine eigens installierte Anzeigentafel. Bürger und Investoren können darauf jederzeit den tagesaktuellen Stromertrag der Solartankstelle ablesen.

Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solar-Branche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges, patentiertes Produktionsverfahren für die Herstellung der String Ribbon-Module.
Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Wafer im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

15.04.2009   Quelle: Evergreen Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar GmbH,
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Solar and Environmental Technologies Corp. erhält Preis für die Entwicklung solarthermischer Kraftwerke

Skizze eines CENICOM-Systems (Ausschnitt).
Skizze eines CENICOM-Systems (Ausschnitt).

Am 20. März erhielt das Unternehmen Solar and Environmental Technologies Corp. ("Solar ETC") bei der in Monaco veranstalteten Konferenz für aufkommende Technologien "CleanEquity Monaco 2009" den ersten Preis für hervorragende Leistungen bei der Entwicklung von Umwelttechnologien. Die Auszeichnung wurde Solar ETC für seine "CENICOM"-Sonnenenergietechnologie mit Langzeitspeicher verliehen. CENICOM ist laut Hersteller ein hoch entwickeltes, Sonnenenergie konzentrierendes, thermisches System mit einem (einige Tage haltenden) Langzeitspeicher, das bei Bedarf in der Lage sei, mit dem öffentlichen Stromnetz vergleichbaren Strom zu liefern.   Das Unternehmen habe den Bau eines 146-kW-Vorführprojekts für das solarthermische Kraftwerk in seinem Betrieb in Tianjin (China), inzwischen abschließen können, heißt es in der Pressemitteilung von Solar ETC. Die feierliche Inbetriebnahme soll Anfang Mai 2009 erfolgen.

Die Preisverleihung wurde in erster Linie von Innovator Capital Ltd. ausgerichtet. Die Preise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der technologischen Umweltforschung, für die Entwicklung herausragender Umwelttechnologien und für herausragende Leistungen bei der Vermarktung von Umwelttechnologien wurden vor Abschluss der Konferenz vergeben. Fürst Albert II. von Monaco überreichte die Auszeichnung den Vertretern der preisgekrönten Unternehmen.

CleanEquity Monaco ist eine jährlich stattfindende Konferenz, welche die Entwicklung von Umwelttechnologien für den weltweiten Markt fördert. Die Veranstaltung bietet einer Reihe junger und auch etablierter Unternehmen der Umwelttechnologie aus aller Welt eine Plattform, über die sie ihre hochentwickelten Technologien und Produkte einem aus institutionellen und privaten Investoren und der Presse bestehenden Publikum vorstellen und präsentieren können. Als eines der 37 geladenen Unternehmen präsentierte Solar ETC sein patentiertes CENICOM-System.

15.04.2009   Quelle: Solar and Environmental Technologies Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar ETC,
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TÜV NORD zertifiziert Photovoltaik-Komponenten

TÜV NORD zertifiziert Module nach EN 61730-1, EN 61730-2, EN 61215 und prEN 62109-1.
TÜV NORD zertifiziert Module nach EN 61730-1,
EN 61730-2, EN 61215 und prEN 62109-1.

Photovoltaik-Module und Leistungswechselrichter sind die wichtigsten Komponenten in der Solartechnik, mit der direkt aus Sonnenenergie Strom gewonnen werden kann. Damit die auf dem Markt angebotenen Produkte auch den Anforderungen der Produktnormen sowie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, bietet TÜV NORD CERT jetzt die Baumusterprüfung und Zertifizierung der PV-Bauteile an.   Durch die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen im Stromeinspeisungsgesetz und im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich die Zahl der Photovoltaikanlagen in Deutschland erheblich vergrößert. Ob auf Dachflächen oder Parkscheinautomaten: Photovoltaik-Module gehören inzwischen zum Alltag in der Umwelt und ihre Zahl steigt weiter.


Baumusterprüfung und Zertifizierung von Modulen und Wechselrichtern

Um die Sicherheit der Anlagen zur gewährleisten, engagiert sich TÜV NORD CERT jetzt in der Baumusterprüfung und Zertifizierung von Solarstrom-Modulen und den dazu gehörenden Wechselrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen. Die Baumusterprüfungen basieren auf den europaweit gültigen Normen EN 61730-1, EN 61730-2, EN 61215 und prEN 62109-1.


Prüfsiegel auch als Orientierungshilfe für Endverbraucher

Für Hersteller und Importeure von Photovoltaikmodulen und Wechselrichtern oder für Komplettsystemanbieter stehe damit ein TÜV NORD-Prüfzeichen zur Verfügung, das signalisiere, dass das jeweilige Produkt geprüft wurde, dass die Fertigungsstätte begutachtet worden sei und dass der Herstellungsprozess kontrolliert ablaufe. Damit werde das Prüfsiegel auch zu einer wichtigen Orientierungshilfe, die dem Endverbraucher bei seiner Kaufentscheidung hilft, betont der TÜV NORD. Die Zertifizierungsdienstleistung wird von TÜV NORD CERT in Zusammenarbeit mit einem spanischen Partnerunternehmen angeboten, das sich seit über 15 Jahren mit dieser Thematik intensiv und erfolgreich beschäftige.

Angesichts steigender Energiepreise und sinkender Produktionskosten für Solarzellen sei in Zukunft mit der Ausweitung der Photovoltaik-Technologie zu rechnen - schließlich genügten in Deutschland rein theoretisch zwei Prozent der Gesamtfläche um mit der heute verfügbaren Technologie die derzeit insgesamt benötigte elektrische Energie zu produzieren, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Zertifizierung wird auch Thema auf der bevorstehenden Hannover Messe (20. bis 24. April), wo TÜV NORD in Halle 13 (Stand C 41) Technologien zur Nutzung der erneuerbare Energien in den Mittelpunkt der Information stellt, wie zum Beispiel die Photovoltaik

15.04.2009   Quelle: TÜV NORD Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Führendes internationales Webportal Top50-Solar mit neuen Funktionen und in neuem Design

Die "Top50-Solar", das als "Tor zur Welt der Erneuerbaren Energien" bekannte Internetportal und Firmenverzeichnis, erweitert sein Angebot um neue Funktionen und präsentiert sich im neuen, modernen Design. Das Webportal bereitet die schnell zunehmenden Informationen zur Solarenergie und zu den erneuerbaren Energien übersichtlich auf und ermöglicht seinen Nutzern einen schnellen Zugang zu gesuchten Informationen. In der neuesten Version bietet Top50-Solar Firmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien noch bessere Möglichkeiten, sich den täglich mehr als 3.000 Besuchern von Top50-Solar zu präsentieren.  Zu den wichtigsten Neuerungen zählt unter anderem ein modernes Design mit benutzerfreundlicher und einfacher Navigation. Das Firmenverzeichnis mit Teilnehmer-Detailseite (kostenlos) umfasst das Firmenlogo und ausführliche Informationen zum Teilnehmer auf einer separaten Teilnehmer-Detailseite. Neue Suchfunktionen sind die Stichwortsuche plus Tags (Kategorisierung der Firmeneinträge zur schnellen und zielorientierten Suche nach Stichwörtern), eine geographische Suche (Darstellung der Ergebnisse nach allen Such- und Sortierkriterien in Landkarten) sowie "Solar Search" (neue Suchmaschine speziell für erneuerbare Energien).

14.04.2009   Quelle: Top50-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Top50-Solar,
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Photovoltaik: Fraunhofer ISE startet Pilotprojekt zur Optimierung von Solarzellen

130 µm dünne, flexible Solarzelle mit 18 % Wirkungsgrad.
130 µm dünne, flexible Solarzelle
mit 18 % Wirkungsgrad.

Im September vergangenen Jahres hat das Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen eines Wettbewerbs das "Solarvalley Mitteldeutschland" zum "Spitzencluster" gekürt. Nach Bewilligung der Einzelprojekte ging vor wenigen Wochen am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE das Pilotprojekt des Spitzenclusters an den Start. Das Freiburger Forschungsinstitut arbeitet für das regional ausgerichtete Spitzencluster an der Optimierung von Solarzellen und deren Herstellung. Im größten Einzelprojekt des Spitzenclusters spielen die Materialeinsparung, also die Herstellung dünnerer Zellen sowie die Steigerung des Wirkungsgrads eine wesentliche Rolle. Ziel des Projekts "xµ-Zellen" ist es, Verfahren für die Herstellung von 130 Mikrometer (µm) dünnen Wafern (Zeithorizont zwei Jahre) und für 80 µm dünne Wafer (Zeithorizont fünf Jahre) auf Flächen von mindestens 12,5 x 12,5 cm² zu entwickeln.   Um diese Meilensteine zu erreichen, haben die beteiligten Unternehmen und Institute das Fraunhofer ISE als wissenschaftlichen Partner ausgewählt. Die Freiburger Forscher haben auf diesem Gebiet bereits mehrere Wirkungsgradrekorde mit kleinen Laborsolarzellen erzielt, darunter den mit 20,4 % auf einer Fläche von 1 cm² bislang weltbesten Wert für eine multikristalline Silizium-Solarzelle.


Machbarkeit der industriellen Produktion besonders dünner Solarzellen auf hohem Leistungsniveau demonstriert

"Wir freuen uns sehr, als größter Forschungs- und Entwicklungspartner im Projekt 'xµ-Zellen' gemeinsam mit unseren langjährigen Kunden aus Mitteldeutschland jetzt das Tempo in Richtung 'grid parity' für Solarstrom noch beschleunigen zu können", so Dr. Ralf Preu, Abteilungsleiter PV Produktionstechnologie und Qualitätssicherung am Fraunhofer ISE. "Im Rahmen der produktionsnahen Prozessierung haben wir mit den beteiligten Partnerunternehmen des Spitzenclusters bereits in der Vergangenheit gute Erfolge erzielt", erläutert Preu. Insgesamt sind am Fraunhofer ISE rund 200 Mitarbeiter in diesem Forschungsbereich tätig. Im EU-geförderten Projekt Crystal Clear hat das Fraunhofer ISE vor Kurzem zusammen mit SolarWorld 130 µm dünne Solarzellen (12,5 x 12,5 cm²) mit einem stabilen Wirkungsgrad von 18,0 % im Demonstrationsmaßstab hergestellt. "Hiermit konnten wir erstmalig die Machbarkeit der industriellen Produktion solch dünner Zellen auf hohem Leistungsniveau demonstrieren. Auf diese Erfahrungen wollen wir nun aufbauen und die Industriepartner dabei unterstützen, auf dünnen Siliciumscheiben mit neuen Zellstrukturen und Prozesstechnologien zu noch höheren Wirkungsgraden aufzubrechen."


Der Solarstrom soll spätestens 2015 günstiger sein als Elektrizität aus der Steckdose

Die Zellentwicklung des Spitzenclusters ist eingebettet in weitere Projekte zur Wafer- und Modultechnologie. Die wissenschaftliche Gesamtkoordination des Vorhabens liegt beim Fraunhofer Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle, einer Kooperation des Fraunhofer- Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Halle sowie des Fraunhofer- Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Ein Ziel des Verbunds "Solarvalley Mitteldeutschland" aus 27 Unternehmen sowie 12 Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Kostensenkung für Solarstrom. Der Strom vom Dach soll spätestens 2015 günstiger sein als Strom aus der Steckdose. Eine der wichtigsten Stellschrauben für kostengünstigere Solarstromproduktion ist die Zelltechnologie. Aufgrund seiner internationalen Ausnahmestellung und seiner Erfahrung in diesem Bereich wurde das Fraunhofer ISE als strategischer Partner beteiligt.

14.04.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells als "Business of the Year" ausgezeichnet

Q-Cells macht das "Business of the Year".

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat den renommierten European Business Award 2009 in der Kategorie "Business of the Year" gewonnen. Mit diesem Preis sollen herausragende Leistungen und Innovationskraft innerhalb der europäischen Unternehmenslandschaft anerkannt und gefördert werden. Als "Business of the Year" werden Unternehmen ausgezeichnet, die außergewöhnliche Finanzergebnisse, starkes Wachstum und Marktführerschaft in ihrem Bereich mit innovativen Geschäftsstrategien verbinden. Gegründet 1999, ist die Q-Cells SE heute einer der größten Hersteller von Solarzellen weltweit.   Im Jahr 2008 hat das Unternehmen mit gegenwärtig etwa 2.500 Mitarbeitern mono- und multikristalline Solarzellen sowie Dünnschicht-Module mit einer Gesamtleistung von 574 Megawatt (MWp) hergestellt. Mehr als 250 Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten bei Q-Cells daran, die Technologie weiterzuentwickeln. Neben den Aktivitäten im Kerngeschäft produzieren mehrere Tochterunternehmen der Q-Cells SE seit Mitte 2008 Photovoltaik-Module auf der Basis verschiedener Dünnschicht-Technologien. Mit der Q-Cells International GmbH ist das Unternehmen darüber hinaus auf dem Geschäftsfeld der Planung und Entwicklung großer Photovoltaik-Anlagen tätig. Die Q-Cells SE baut eine Produktion in Malaysia, hat Niederlassungen in Hongkong, China und Japan, ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (QCE; WKN 555866) und im deutschen Technologie-Index TecDAX gelistet.


Die Preisverleihung fand am Dienstag, den 7. April in Rom statt. Die hochkarätig besetzte Jury für diese Kategorie bestand aus Peter Brabeck-Letmathe, Präsident des Verwaltungsrates und ehemaliger Vorstand der Nestlé S.A., Gilbert Ghostine, Geschäftsführer von Diageo Continental Europe, sowie den ehemaligen Staatspräsidenten von Bulgarien und Estland, Petar Stoyanov, und Arnold Rüütel.

14.04.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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US-Marktforscher erwarten stetiges, aber begrenztes Wachstum der gebäudeintegrierten Photovoltaik

Photovoltaik-Fassade in Tübingen.
Photovoltaik-Fassade in Tübingen.

Spezielle Förderung und ästhetische Vorteile sind die Grundlage für den Markt der Photovoltaik-Gebäudeintergration (building integrated photovoltaics; BIPV) und für dessen bescheidenes aber konstantes Wachstum. Auch künftig werde dieser Markt innovativen, branchenübergreifenden Herstellern und Dienstleistungsunternehmen gute Chancen bieten, so das Marktforschungsinstitut Lux Research (Boston, Massachusetts) in einer Pressemitteilung. Eine neue Studie zum BIPV-Markt belege, dass der Mangel an Industrienormen, die überwiegende Kleinserienproduktion und der erhebliche Wettbewerb mit herkömmlichen gebäudemontierten Photovoltaikanlagen (building applied photovoltaics, BAPV) das Wachstum des aktuell 1,7 Milliarden US-Dollar (1,38 Mrd. Euro) umfassenden BIPV-Markts bis 2013 beschränken wird.   Die zur Gebäudeintegration verwendeten Photovoltaik-Elemente unterscheiden sich in Form und Funktion grundlegend von anderen Baumaterialien. BAPV bezeichnet die umfangreichere Klasse von Photovoltaik-Produkten die auf oder an Gebäuden montiert werden, wie zum Beispiel die herkömmlichen, dachmontierten PV-Kraftwerke. Die Studie von Lux Research, "Laying the Foundation for Building Integrated Photovoltaics" will anhand einer fundierten Analyse wertvolle Erkenntnisse liefern für Unternehmen, die Baustoffe, chemische oder Photovoltaik-Produkte herstellen.


Kleiner Markt bietet Chancen für Spezialisten

Die Studie informiert über die Chancen eines BIPV-Markteintritts, potenzielle Kandiaten für strategische Partnerschaften, die Marktentwicklung, neue erfolgversprechende Technologien und analysiert, wie herkömmliche und Dünnschicht-Solartechnologien sich für spezielle Anwendungen im Wettbewerb werden behaupten können. "Der Markt ist noch zu klein, um für Großunternehmen von zentralem Interesse zu sein, aber wir sehen gute Chancen für Technologieanbieter, die BIPV-Bauteile mit ästhetischen Vorzügen liefern können statt mit niedrigen Preisen zu punkten", so Johanna Schmidtke, Analystin bei Lux Research und Hauptautorin der Studie. "Dies gilt auch für Architekten und Spezialisten für Gebäudefassaden, die sich von anderen abheben und gleichzeitig die Aufmerksamkeit für BIPV steigern können". Lux Research berichtet, dass seine Datenbank relevanter Photovoltaik-Anbieter und Informationen aus 29 zusätzlichen Interviews die Grundlage der Analyse und einen umfassenden Bericht über den BIPV-Markt bilden.


BIPV-Markt am Scheidepunkt

Lux Research geht davon aus, dass die gegenwärtig hohen Preise und der Mangel an Normen die Verbreitung der gebäudeintegrierten Photovoltaik verlangsamen werden und die kundenspezifischen in Kleinserien gefertigten Produkte die Industrie behindern werden. Die hohen Preise werden das Wachstum des Marktes für BIPV auf maximal 5,7 Milliarden US-Dollar (4,31 Mrd. Euro) im Jahr 2013 - entsprechend einer installierten Leistung von 694 Megawatt -beschränken, was einen Anteil von 3,7 Prozent am gesamten Solarmarkt bedeute. Laut Lux Research können geeignete Regelwerke, verbesserte Baumaterialien und Dienstleistungen die Nachfrage nach BIPV ankurbeln. Normen müssen laut Studie die Doppelrolle von BIPV-Produkten berücksichtigen, die gleichzeitig Bauelemente und Solarstrom-Technologie sind. Damit könnten Probleme gelöst werden, die durch Maßanfertigungen oder höhere Preise bedingt sind. Mittelfristig erwartet Lux Research jedoch, dass die herkömmlichen Technologien den Markt beherrschen werden. Solarmodul-Hersteller schließen laut Lux Research die Lücke zur BIPV in Sachen Ästhetik und Anbieter von gebäudeintegrierten Systemen seien gezwungen, ihre Gewinnmargen zu senken. "BIPV nähert sich einem Wendepunkt", sagt Schmidtke. "Entweder wird sie weiterhin als hoch spezialisierter, ästhetischer Nischenmarkt langsam wachsen, oder es wird ihr gelingen, die Lücke zwischen der Photovoltaik und der Bauindustrie zu schließen. Letzteres erfordert Industrienormen, Innovationen und Investitionen, bietet jedoch auch echte Wachstumsmöglichkeiten für gut aufgestellte Unternehmen".


14.04.2009   Quelle: Lux Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Krise erreicht Cleantech: Investitionen in "grüne" Technologie weltweit um 44 % zurückgegangen

Michael Liebreich: Die Branche ist unter die Räder geraten.
Michael Liebreich: Die Branche ist
unter die Räder geraten.

Die neuesten verbindlichen Zahlen des Marktforschungsunternehmens New Energy Finance belegen, dass die Investitionen in Technologien zur sauberen Energieproduktion im ersten Quartal 2009 auf 13,3 Milliarden US-Dollar schrumpften. Das entspreche einem Rückgang um stattliche 44 % gegenüber dem vierten Quartal des vergangenen Jahres beziehungsweise von 53 % bezogen auf das erste Quartal 2008, berichtet New Energy Finance in einer Pressemitteilung. Insgesamt wurden 2008 nach Zahlen von New Energy Finance rund 155 Milliarden US-Dollar in den Cleantech-Sektor investiert, 2007 waren es rund 148 Milliarden. Ausgehend vom ersten Quartal 2009 sei ein sehr stark beschleunigtes Wachstum erforderlich, damit in den verbleibenden drei Monaten der Vorjahreswert erreicht werden kann, betont New Energy Finance.   Es habe bis zum ersten Quartal 2009 gedauert, bis die Finanzmarktkrise und die Rezession auch die Investitionen in erneuerbare Energien, klimaschonende Technologien und Energieeffizienz eingeholt hätten, so die Analysten von New Energy Finance. Trotz der mittel- und langfristigen Wachstumschancen litten diese Wirtschaftsbereiche unter einem dramatischen Rückgang der Finanzierung durch die Banken und der prekären Lage an den Börsen. Zwar seien weltweit mehr als 150 Milliarden für die saubere Energieproduktion bereitgestellt worden, doch diese Fördermittel seien nicht schnell genug geflossen, um die Finanzierungslücken rechtzeitig zu schließen.



Projektfinanzierungen für Solar- und Windparks oder Biokraftstoff-Produktionsanlagen um 44 % zurückgegangen

Der beispiellose Rückgang der Neuinvestitionen im ersten Quartal 2009 hat laut New Energy Finance zwei Gründe: der erste und wichtigere sei die deutlich gesunkene Aktivität der Investoren. Als zweite Ursache nennt New Energy Finance, dass sich viele Verhandlungen aufgrund der Lage an den Finanzmärkten länger als normalerweise hinzögen und deshalb nicht im ersten Quartal abgeschlossen worden seien. Der größte Posten unter den Investitionen in Cleantech-Projekte sind die Projektfinanzierungen, wie beispielsweise Solar- und Windparks oder Biokraftstoff-Produktionsanlagen. Sie sanken im ersten Quartal 2009 unter 11,5 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang um 44 % gegenüber dem letzten Quartal 2008 entspreche beziehungsweise der Hälfte im Vergleich zum ersten Quartal 2008.

Risikokapital und private Beteiligungen blieben im vergangenen Jahr konstant, weil Fonds neue Mittel in expandierende Technologieunternehmen investierten, die sich möglicherweise auch positiv an den Börsen auswirkten. Im ersten Quartal 2009 nahmen diese Beteiligungsformen jedoch im Vergleich zum 4. Quartal 2008 um 22 % ab und erreichten mit 1,8 Milliarden US-Dollar den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Als schwächstes Marktsegment erwies sich die Börse. Die Anleger investierten im ersten Quartal 2009 weniger als 100 Millionen US-Dollar in Unternehmen die sich ausschließlich mit Ökoenergie beschäftigen, obwohl einige andere Unternehmen, die zum Teil oder auch gar nicht in Sachen Cleantech aktiv sind, ihre Finanzierung erfolgreich verbessern konnten.


Politik in den USA und anderswo muss sicherstellen, dass die Fördermittel sofort fließen

Michael Liebreich, Vorstand von New Energy Finance, kommentiert: "Grüne Förderprogramme lassen zwar das Licht am Ende des Tunnels für Cleantech-Unternehmen erkennen, doch mittlerweile ist die Branche unter die Räder geraten. Die Zahlen verdeutlichen, dass die Politik in den USA und anderswo sicherstellen muss, dass die Fördermittel sofort fließen und nicht erst in einem Jahr. Weitere Maßnahmen sind geboten, zum Beispiel, dass staatliche Banken das Kreditvolumen erhöhen, dass Investitionen in Cleantech von der Einkommenssteuer befreit werden oder dass Rahmenbedingungen für 'grüne' Anleihen geschaffen werden. Das alles kann dazu beitragen, dass investiert wird. Viele mittelfristig angelegte Förderprogramme sind bereits in Kraft, einschließlich Einspeisetarifsysteme und ordnungsrechtliche Vorgaben für erneuerbare Energien sowie eine entsprechende Steuergesetzgebung. Die Förderung wird zu sehr betont, jetzt muss sich die Politik den Bedürfnissen der Investoren widmen."



14.04.2009   Quelle: New Energy Finance Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: New Energy Finance Limited,


 

US-Hersteller Satcon präsentiert Powergate-Wechselrichter und neue Stromrichterarchitektur auf der Intersolar

Wechselrichter "PowerGate Plus"
150 kW.

Als ein führender Anbieter von Netzstromlösungen für Photovoltaik-Großanlagen präsentiert sich die Satcon Technology Corporation mit neuen Produkten auf der Intersolar 2009. Das US-Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 62,5 Millionen Dollar und einer 23-jährigen Geschichte, baut derzeit sein europäisches Geschäft aus und stellt in diesem Kontext seine Produkt-Highlights auch dem deutschen Publikum vor. Dabei stehe die Effizienz von Solarstrom-Großanlagen im Zentrum der Ausstellungspalette, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als die branchenweit erste komplett netzfähige Stromrichterarchitektur für PV-Großanlagen revolutioniere Satcons neustes System "Solstice" die Stromerzeugung mit herkömmlicher Solartechnologie. Solstice steigere gegenüber Anlagen mit Standardwechselrichtern die Gesamtstromerzeugung um fünf bis zwölf Prozent.   Satcons "PowerGate Plus"-Wechselrichter für Solarstromanlagen erhöhen die Stromerzeugung laut Hersteller durch eine Kombination von intelligenter Systemarchitektur, fortschrittlicher Steuerung, industrietauglicher Ausführung und optimierter Lebensleistung und maximieren so die Gesamtrentabilität von kommerziellen PV-Großanlagen.


PV-Dachanlage in Spanien und Großprojekte in Tschechien und der Slowakei ausgerüstet

"Wir bauen unsere globale Präsenz kontinuierlich aus und können dabei in Asien und Europa bereits auf eine starke Position aufbauen", sagt Steve Rhoades, Präsident und Vorstand der Satcon Technology Corporation. So seien in Europa 2008 eine der größten PV-Dachanlagen bei General Motors in Saragossa (Spanien) installiert und Großprojekte in Tschechien und der Slowakei gemeinsam mit Europas größtem privatem Stromversorger Energy21 umgesetzt worden. Gleichzeitig will Satcon seine Herstellungs-, Lager- und Servicekapazität ausbauen, um auf dem wettbewerbsintensiven europäischen Markt konkurrieren zu können. "Wir haben uns vorgenommen, eine umfassende Präsenz in Europa aufzubauen", so Rhoades.


3-Jahres-Vertrag über 330 MW mit Ecostream geschlossen

Satcon gab am 08.04.2009 den Abschluss eines 3-Jahres-Vertrages über 330 MW mit Ecostream bekannt. Ecostream ist einer der weltweit größten Anbieter von Systemen für eine nachhaltige Energiegewinnung und gehört zur Econcern-Gruppe. Der Vertrag sieht vor, dass Ecostream von Satcon Lösungen für die regenerative Stromerzeugung erhält, darunter Photovoltaik-Wechselrichter der PowerGate Plus Serie. Ecostream will die Wechselrichter der PowerGate Plus-Serie zur Steigerung der Systemleistung und der Gesamtrentabilität von kommerziellen und großtechnischen Photovoltaikanlagen nutzen. "Um unseren Kunden langfristig den bestmöglichen Werterhalt und höchste Renditen garantieren zu können, müssen wir ihnen schlüsselfertige Systeme von höchster Qualität mit der besten verfügbaren Technologie liefern", so Ecostream-Geschäftsführer Steven Pleging. "Durch unsere Partnerschaft mit Satcon erhalten wir den Zugang zu Systemoptimierungslösungen mit modernsten Leistungsmerkmalen, höchster Effizienz und erprobter Zuverlässigkeit."

14.04.2009   Quelle: Satcon Technology Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
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Rekordbeteiligung bei der Woche der Sonne erwartet: bundesweite Infoveranstaltungen und Aktionen zur Solarenergie

Woche der Sonne vom 9. bis 17. Mai.
Woche der Sonne vom 9. bis 17. Mai.

Für die Woche der Sonne vom 9. bis 17. Mai sind fünf Wochen vor Start bereits 1.700 Veranstaltungen gemeldet. "Das deutet auf eine Rekordbeteiligung in diesem Jahr hin", freut sich Projektleiter Emanuel Höger vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). "Wir sind zuversichtlich, die Teilnehmerzahlen aus den Vorjahren zu toppen." Zum dritten Mal finden bundesweit Solarfeste, Tage der offenen Tür, Vorträge und Ausstellungen statt, um über die Vorteile und Möglichkeiten von Solarwärme und Solarstrom zu informieren. Letztes Jahr gab es insgesamt 2.500 Veranstaltungen, darunter auch eine Solarkochschule, solare Spaziergänge und Radtouren. Die Woche der Sonne ist Teil der European Solar Days, die in zehn europäischen Ländern im Mai gefeiert werden.   In Deutschland steht die Solarwoche unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und wird vom BSW-Solar organisiert. Die Aktionswoche bietet Handwerkern, Kommunen, Solarinitiativen und lokalen Akteuren eine zentrale Plattform für Informationsveranstaltungen und solares Marketing. Unterstützt wird die Woche der Sonne von Handwerksverbänden aus den Bereichen Heizung, Sanitär und Elektro, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie weiteren Verbänden aus dem Bereich Haustechnik, Umweltschutz und Solarenergie.


Informationen im Internet

Auf der Internetseite der Kampagne finden sich weitere Informationen sowie eine detaillierte Veranstaltungsübersicht. Interessierte Akteure können ihre Veranstaltung dort registrieren. Sie erhalten Hilfe bei der Planung ihres Events sowie kostenloses Kampagnenmaterial, wie z.B. Pressemappen und die Aktionszeitung. Darüber hinaus können sie weitere Werbematerialien wie Plakatausstellungen, solar gebrautes Sonnenbier oder T-Shirts bestellen: http://www.woche-der-sonne.de/

13.04.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Italienischer Photovoltaik-Produzent Helios startet zweite 30 MW-Produktionslinie für Solarzellen

Solarzellen von Helios Technology.
Solarzellen von Helios Technology.

Die Helios Technology S.p.A. (Carmignano di Brenta, Padua) hat mit einer Produktionsleistung von 60 Megawatt (MWp) ihr Ausbauziel erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Fertigungsleistung sei erreicht worden, nachdem kürzlich die zweite Produktionslinie am Standort Carmignano di Brenta hochgefahren wurde, wo bereits seit dreißig Jahren für den Photovoltaik-Weltmarkt produziert wird. Helios, einer der Markführer in Italien, produziert nach eigenen Angaben seit 1981 Solarzellen und -module, gehört seit 2006 zur Kerself-Gruppe und hat zudem eine Modulfertigung mit 50 MWp gestartet, welche die volle Kapazität im Laufe des Jahres erreichen soll.  Beide Solarzellen-Fertigungslinien arbeiten laut Helios rund um die Uhr und produzieren mono- bzw. polykristalline Zellen mit Wirkungsgraden über 16.5 % (polykristallin) bzw. 17.5 % (monokristallin). Auf der neuen Modulfertigungslinie werden Module mit jeweils 60 poly- bzw. monokristallinen Zellen gefertigt. Besonderen Wert lege Helios auf eine umweltfreundliche Produktion, heißt es in der Pressemitteilung. Aus diesem Grund werde ein patentiertes Produktionsverfahren angewendet, das den Wasserverbrauch minimiere und Umweltbelastungen vermeide.


13.04.2009   Quelle: Helios Technology S.p.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Helios Technology S.p.A.,
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Solar-Pionier Adolf Goetzberger unter Finalisten für den Preis "European Inventor of the Year 2009"

Prof. Adolf Goetzberger.
Prof. Adolf Goetzberger.

Prof. Adolf Goetzberger, der Gründer des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, ist unter den Finalisten für den "European Inventor of the Year 2009". Das Europäische Patentamt (EPA) und die Europäische Kommission haben im März 2009 die zwölf Nominierten für den diesjährigen Preis bekannt gegeben. Unter den ausgewählten Erfindungen dominieren die Themen Energie, Umwelt und Gesundheit. Die endgültige Entscheidung um den prestigeträchtigen Preis, der in die vier Kategorien Industrie, KMU/Forschung, außereuropäische Staaten sowie Lebenswerk unterteilt ist, fällt anlässlich der feierlichen Preisverleihung am 28. April 2009 in Prag. Die Jury würdigt Adolf Goetzberger als Vater der kommerziellen Nutzung der Solarenergie und als Gründer des heute größten europäischen Forschungsinstituts für Solarenergie Fraunhofer ISE in Freiburg.   Mit seinen Forschungen und Publikationen habe er den Grundstein zur alternativen Energiegewinnung durch Sonnenenergie gelegt.



25 Jahre Arbeit für die Halbleitertechnologie

Für seine Arbeit ist Goetzberger in der Kategorie Lebenswerk nominiert. Die Auszeichnung des European Inventor of the Year steht für die menschliche Innovationskraft als Grundlage für technischen, ökonomischen und sozialen Fortschritt. Zu den früheren Gewinnern zählen der spätere Nobelpreisträger für Physik Peter Grünberg (2006) und der Entwickler des viele Leben rettenden AIDS-Cocktails, Erik De Clercq (2008). Adolf Goetzberger, der gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE und langjährigen Wegbegleitern im vergangenen Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, hat die ersten 25 Jahre seines Berufslebens der Halbleitertechnologie gewidmet. Er arbeitete bei den ersten Adressen der US-Forschung: mit dem Nobelpreisträger und Miterfinder des Transistors William Shockley in Palo Alto, Kalifornien und in den Bell Laboratories in Murray Hill, New Jersey. 1968 holte ihn dann die Fraunhofer-Gesellschaft nach Deutschland zurück, als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg. 1971 ernannte ihn die Universität zum Honorarprofessor in der Fakultät für Physik. Während seiner aktiven Tätigkeit hat er zahlreiche Diplomanden und Doktoranden betreut.


Von der Vision zum zweitgrößten Solarforschungsinstitut der Welt

Ende der siebziger Jahre begann Goetzberger dann mit der Umsetzung seiner Vision, der Planung eines Solarforschungsinstituts innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft. 1981 startete das Fraunhofer ISE mit damals 18 Mitarbeitern. Welch beharrliche Pionierleistung hinter diesem Projekt stand, ist heute nur noch schwer nachzuempfinden. Goetzberger gelang es zudem, Geld für das Energieautarke Solarhaus zu akquirieren - ein bewohntes Großlabor mit einer bis heute wegweisenden Technik. Auch die Ansiedlung des Weltdachverbands der Solarenergie ISES in Freiburg geht unter anderem auf sein Engagement zurück.

Als Prof. Goetzberger 1993 aus Altersgründen aus der Institutsleitung des Fraunhofer ISE ausschied, war das ISE bereits zum weltweit zweitgrößten Solarforschungsinstitut - nach dem National Renewable Energy Laboratory in den USA - gewachsen. Unter seinen Nachfolgern Prof. Joachim Luther, von 1993 bis 2006 und Prof. Eicke R. Weber seit 2006, entwickelt sich das Institut kontinuierlich weiter und ist mit heute 830 Mitarbeitern auch das zweitgrößte Institut innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft. Nach wie vor ist Adolf Goetzberger mit unermüdlicher Kraft für die Solarenergie tätig, er berät das Fraunhofer ISE, kommt täglich zur Arbeit und schreibt Veröffentlichungen und Patente.

Als erster Deutscher wurde Adolf Goetzberger 1983 mit dem "J.J. Ebers Award" der amerikanischen IEEE Electron Devices Society für seine herausragenden technischen Leistungen auf dem Gebiet der elektronischen Bauteile geehrt. Zu den zahlreichen solaren Ehrungen zählen: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1989), Bundesverdienstkreuz erster Klasse (1992), Achievement through Action Award (ISES, 1993), Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala (1995), Farrington Daniels Award (ISES, 1995), Karl Boer Medaille (1997), Bequerel Prize (1997), William R. Cherry Award (IEEE, 1997), Einstein Award der Solar World AG (2006), European Solar Award (EUROSOLAR, 2006).

Die diesjährige Preisverleihung des "European Inventor of the Year" findet in Prag im Rahmen des Europäischen Patentforums und der PATINNOVA 2009 statt. Ausgezeichnet werden Erfinder und Erfindungen, die in Europa einen maßgeblichen und nachhaltigen Beitrag zum technischen Fortschritt und damit auch zur wirtschaftlichen Stärkung Europas geleistet haben. Der Preis wurde von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Patentamt (EPA) 2006 gemeinsam ins Leben gerufen.

12.04.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Photovoltaik-Institut in Singapur nutzt amerikanische Simulationssoftware zur Solarzellen-Forschung

Das US-Unternehmen Synopsis Inc. (Mountain View, Kalifornien), Anbieter von Software für das Design und die Produktion von Halbleitern, berichtete am 01.04.2009, dass das Photovoltaik-Forschungsinstitut von Singapur (Solar Energy Research Institute of Singapore; SERIS) das CAD-Programm "Sentaurus" zur Unterstützung der Solarzellenforschung und -entwicklung verwendet. Laut Pressemitteilung soll die TCAD-Anwendung zunächst für die Forschung an Solarzellen auf Siliziumbasis verwendet werden. Sentaurus simuliere die Produktion sowie die Leistung von Solarzellen und soll den Forschern bei der Analyse und Optimierung aktueller und neuer Zellendesigns helfen, mit denen niedrigere Produktionskosten und höhere Wirkungsgrade erreicht werden können.   "Solarzellen sind anspruchsvolle Halbleiterbausteine. Um die Kosten für die Photovoltaik zu senken, müssen wir fortschrittliche Zellendesigns umsetzen und kostengünstige Halbleitermaterialien und Oberflächenbeschichtungen verwenden. Die mehrdimensionale Computersimulation liefert uns physikalische Erkenntnisse, und sie ist ein kraftvolles Werkzeug, um neue Designs zu erforschen und zu optimieren", sagte Professor Armin Aberle, stellvertretender Vorstand von SERIS.


Forschungszentrum soll Innovationen der Solarindustrie im asiatisch-pazifischen Raum fördern

SERIS ist das nationale Institut für angewandte Solarenergieforschung von Singapur und wird finanziert vom Singapore Economic Development Board (EDB) und der National University of Singapore (NUS). Laut Pressemitteilung liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung von Materialien, Bauteilen, Prozessen und Systemen für die Stromerzeugung mit Photovoltaik sowie energieeffizienten Bauweisen. Als Zentrum für Photovoltaik-Forschung im asiatisch-pazifischen Raum soll es Innovationen für die Branche auslösen, weil PV-Technologien eine immer wichtigere Rolle bei der Versorgung mit nachhaltiger Energie spielen. "Wir glauben, dass die Computersimulation bei der Entwicklung von Solarzellen eine große Rolle spielen wird. Die Arbeit, die SERIS mit der Sentaurus TCAD-Anwendung durchführt, liefert nicht nur die neueste Technologie, sondern gibt uns auch ein Zeitfenster für die künftige Photovoltaik-Forschung, damit wir nah an der Entwicklung dieser sich schnell wandelnden Branche bleiben und unsere diesbezüglichen Kapazitäten verbessern", sagte Dr. Howard Ko, Geschäftsführer und Senior Vizepräsident der Abteilung Silicon Engineering Group bei Synopsys.

12.04.2009   Quelle: Synopsis Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DRI Energy installiert zwei gebäudeintegrierte Photovoltaik-Kraftwerke für Einzelhandelskette Target

BIP-Module von DRI Energy.
BIP-Module von DRI Energy.

DRI Energy, (Irvine, Kalifornien), Anbieter von schlüsselfertigen Solarstromanlagen für gewerblich und privat genutzte Gebäude, berichtete Ende März, dass er Photovoltaikanlagen in die Dächer zweier Warenhäuser der US-Einzelhandelskette "Target" auf Hawaii integriert hat. Laut Pressemitteilung wurden die Niederlassungen Honolulu West und Kapolei mit Solarstromanlagen ausgestattet, die jeweils eine Nennleistung von 143 Kilowatt (kW) haben. Die aus einer Schicht bestehenden Solarmodule seien von dem Tochterunternehmen der DRI-Unternehmensgruppe DRI Commercial vollständig in Dachkonstruktion integriert worden.  Der Hauptvorteil für das Unternehmen Target sei, dass es nur mit einem Ansprechpartner verhandeln musste, sowohl für das Dach als auch für das gebäudeintegrierte Solarkraftwerk (building integrated photovoltaic; BIPV), und auch dass es für beides eine vollständige Garantie erhalten habe. DRI Energy plant, bis Anfang April 2009 eine weitere derartige Anlage auf einem Target-Warenhaus auf der 'Big Island' von Hawaii zu errichten.


Dachdecker-Unternehmen bietet gebäudeintegrierte Photovoltaik an

"DRI verfügt über die Infrastruktur, die Größe und die Reichweite, um Unternehmensketten wie Target landesweit bei der Umsetzung ihrer Ziele zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu helfen", sagte Tim Davey, Gründer und Vorstand von DRI Companies. "Wir freuen uns für Target ein langfristiger Partner zu sein, der bei der Entwicklung und dem Bau von Dächern sowie bei der Reduktion des CO2-Fußabdrucks mit Hilfe von Solarkraftwerken bereitsteht". DRI Energy ist ein vollständiges Tochterunternehmen der DRI Companies, einem Bauunternehmen, das seit 30 Jahren besteht und sich auf Dächer und auf Systeme mit erneuerbaren Energien spezialisiert hat. Zu seinen Kunden gehören Alcoa, Boeing, California Steel Industries, Costco, Home Depot, Longs Drugs, Macy's, Rite Aid, die United States Navy und viele andere, berichtet das Unternehmen. In den letzten 15 Jahren habe DRI an mehr als 200 Target-Niederlassungen in neun US-Bundesstaaten im Westen der USA Dächer installiert und ersetzt.

12.04.2009   Quelle: DRI Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DRI Energy,
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Altbausanierung: Neue Signale sollen Hausbesitzer aus dem Dornröschenschlaf wecken

Zur energetischen Sanierung gehört auch eine Solarwärmeanlage.
Zur energetischen Sanierung gehört auch eine
Solarwärmeanlage.

Der energetische Sanierungsbedarf von Altbauten im Südwesten ist enorm - ob bei Gründerzeitvillen oder Bauten aus den 1970er Jahren. Neue Gesetze und effizientere Haustechniken machen dem Sanierungsstau jetzt Beine. Allein in Baden-Württemberg gibt es rund 2,2 Millionen Wohngebäude. 70 Prozent davon wurden vor 1977 errichtet. Der größte Teil ist noch nicht saniert und hat einen vielfach höheren Heizbedarf als energetisch modernisierte Häuser. Dieser hartnäckige Sanierungsstau könnte sich jedoch schon bald auflösen, so das Umweltministerium Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Ein neues Argument für Hausbesitzer, ihren Altbau zu sanieren, ist der bundesweite Energieausweis.   Seit Januar benötigen alle Wohngebäude, die neu vermietet oder verkauft werden, dieses Gütesiegel. "Der Energieausweis macht auf einer Skala von grün bis rot das Niveau der Heizkosten transparent", sagt Claudia Rist, die Leiterin des Landesprogramms Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg.


Bundesweit einzigartige Regelung für Heizanlagen

"Mieter und Käufer werden vor der Schlüsselübergabe nun verstärkt Wohnungen mit der Farbe grün auswählen. Hier winken moderate Heizkosten und ein hoher Wohnkomfort", so Rist weiter. Einen zusätzlichen Schub bei der Altbausanierung erhoffen sich Experten vom Erneuerbare-Wärme-Gesetz der Stuttgarter Landesregierung. Für bestehende Wohngebäude wird es ab 1. Januar 2010 wirksam, sobald alte zentrale Heizkessel durch neue ersetzt werden. "In Baden-Württemberg dürfen dann in Wohngebäuden nur noch Heizanlagen eingebaut werden, die durch mindestens 10 Prozent erneuerbare Energien unterstützt werden – das ist bundesweit einzigartig", erklärt Rist.

Auch der relativ niedrige Ölpreis sei eine Chance für mehr Energieeffizienz im Altbau, ergänzt Dr. Volker Kienzlen, der Geschäftsführer der landesweit tätigen Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA). "Hausbesitzer sollten die finanziellen Mittel, die sie durch die gefallenen Energiepreise sparen, in die energetische Sanierung investieren." Wer die günstige Gelegenheit jetzt etwa für eine Fassadendämmung nutze, sei bei erneut steigenden Preisen im Vorteil. Und steigende Preise seien über kurz oder lang wieder zu erwarten. Das Energieeffizienzpotenzial in Altbauten ist groß. Oft liegt der Heizbedarf bei umgerechnet 20 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Mehr als zwei Drittel der Heizkosten könnten Hausbesitzer einsparen, wenn sie alles tun, was technisch möglich ist. Dazu zählt die Dämmung von Dächern, Wänden und Fenstern. Sind diese ungedämmt, entweichen jeweils 20 Prozent der Heizenergie, weitere fünf bis zehn Prozent gehen durch eine ungedämmte Kellerdecke verloren. "Steht eine Generalsanierung an, kann manchmal sogar das Niveau eines Passivhauses erreicht werden", so Kienzlen. "Der Heizenergiebedarf liegt dann nur noch bei 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr."


Brennwertheizungen, Holzpelletkessel können durch Solarkollektoren unterstützt werden

Soll der Energieverbrauch in diese Richtung sinken, sind neben der Dämmung der Gebäudehülle auch neue Heiztechniken nötig: Sie minimieren die Wärmeverluste von bis zu 30 Prozent auf nur noch rund acht Prozent. Dazu gehören Brennwertheizungen und Holzpelletkessel, die etwa durch Solarkollektoren (Solarthermie) gut ergänzbar sind. Die Ausgaben rentieren sich in vielen Fällen bereits nach wenigen Jahren, die Vermietungs- und Verkaufserlöse steigen.

Damit der Sanierungserfolg maximiert werden kann, rät Claudia Rist von Zukunft Altbau zu einem überlegten Vorgehen: "Dazu gehört die Einschaltung eines Gebäudeenergieberaters". Der Energieberater prüft das komplexe System Haus auf Herz und Nieren und schlägt ein optimales Sanierungskonzept vor – inklusive finanzieller Förderung.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer unabhängig über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Ziel ist eine qualifizierte Sanierung des Altbaubestandes. Das Programm wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.

11.04.2009   Quelle: Zukunft Altbau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Zukunft Altbau.,


 

Umweltministerin Margit Conrad: "Die dezentrale Energieversorgung braucht intelligente Netze"

Wind, Sonne, Geothermie, Wasserkraft und
Bioenergie benötigen "Smart Grids".

"Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung braucht Investitionen in die heimischen erneuerbaren Energien und in eine intelligente Infrastruktur. Intelligente Netze und intelligente Stromzähler werden für Netzstabilität und Transparenz für die Verbraucher sorgen", stellte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad anlässlich der Veranstaltung "Smart Grids - Eine Herausforderung für die Energieversorger und Netzbetreiber" fest. Der vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. angebotene Workshop behandelte die künftige Vernetzung der Energieversorgung und cleveres Energiemanagement. "Neben Einsparung und Effizienz sind es die heimischen erneuerbaren Energien wie Wind, Sonne, Geothermie, Wasserkraft und Bioenergie, die zunehmend unsere Energieversorgung absichern müssen", betont die Ministerin.   Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien auf mindestens 30 Prozent und die Erhöhung der verbrauchsnahen Kraft-Wärme-Kopplung auf mindestens 25 Prozent des Bruttostromverbrauchs bis 2020 finde eine Dezentralisierung der Energieerzeugung statt. Deshalb müsse die Struktur der Netze und die Netzsteuerung an die vielen dezentralen und zum Teil unregelmäßigen Einspeisungen vor allem von erneuerbaren Energiequellen angepasst werden.


"Nur über ein intelligentes Stromnetz kann eine optimierte Erzeugung mit der Nachfrage verbunden werden", so Conrad weiter. Die Zukunft brauche eine ganzheitliche, intelligente Organisation der modernen Stromnetze zur Steuerung, Lastverteilung, Speicherung und Erzeugung von elektrischer Energie. "Intelligente Netze optimieren Strommanagement und vermeiden teure Regelenergie. Sie versetzen die Stromerzeuger und die Netzbetreiber in die Lage, Strom aus den brennstoffbasierten Energien nur dann bereitzustellen, wenn diese auch tatsächlich benötigt werden. So können ineffiziente Erzeugungsspitzen vermieden und der Anteil der brennstofffreien erneuerbaren Energien maximiert werden“. Der Bund Deutscher Industrie schätzt, dass durch die Einführung intelligenter Netze weltweit circa 2.03 Milliarden Tonnen CO2 jährlich eingespart werden könnten."


Informierte Verbraucher könnten etwa 9,5 Terawattstunden (TWh) pro Jahr einsparen

Vorrangig für die Entwicklung von Smart Grids sei die Umstellung auf intelligente Zähler und die Entwicklung variabler Tarife. "Intelligente Zähler zeigen den Verbraucherinnen und Verbrauchern, wo sie Energie sparen können", so Conrad. Die e-Energy Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sieht im Haushaltsbereich Einsparpotenziale von etwa 9,5 Terawattstunden (TWh) pro Jahr, wenn die Verbraucher ihren tatsächlichen Energieverbrauch zeitnah einsehen könnten. Das entspricht der Jahresenergieproduktion von 1,25 Kraftwerken mit einer Leistung von 1.000 MW wie beispielsweise jener des Atomkraftwerks Biblis A.


Energieumstellung schafft Arbeitsplätze

Abschließend betonte die Umweltministerin: "Der Wirtschaftskrise geschuldete Energiepreissenkungen dürfen uns nicht dazu verleiten, beim begonnenen Umbau des fossilen Energiesystems hin zu einem nachhaltigen System innezuhalten. Jetzt in die Energieumstellung zu investieren, bedeutet heute Arbeitsplätze zu sichern und in Zukunft mit einer gestärkten Wettbewerbsposition auf dem Weltmarkt vertreten zu sein".


11.04.2009   Quelle: Umweltministerium Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FREEDM,


 

"Intelligenter Standby-Energiesparer" soll weltweiten Energieverbrauch in Privathaushalten um 10 % senken und jährlich das Äquivalent zur Hälfte der europäischen CO2-Emmissionen sparen

Live EDGE-Awards.
Live EDGE-Awards.

Premier Farnell plc (LSE:pfl) und seine Tochterunternehmen (Farnell, Newark, Premier Electronics, Farnell-Newark CPC und MCM), berichten, dass Pedro Rodrigues aus Portugal den "Live EDGE 2008- Electronic Design for the Global Environment"-Wettbewerb gewonnen hat. Rodrigues erhalte ein Preispaket mit einem Barpreis in Höhe von 25.000 US-Dollar sowie Unterstützungsleistungen im Wert von weiteren 25.000 USD durch Experten aus Designberatung, Marketing, Recht und Handel. Dieses Paket soll dazu dienen, den Entwurf in Richtung Herstellung voranzubringen. Bei dem siegreichen Entwurf von Rodrigues handelt es sich um einen "Intelligenten Standby-Energiesparer" - ein System, dass den Bereitschaftsbetrieb von elektrischen Geräten automatisch erkennt und den Strom abschaltet, wenn er nicht benötigt wird. 

"Bei diesem einzigartigen Stromreglerkonzept wird der Stromverbrauch mittels eines KI-Algorithmus analysiert, der in einem Hochleistungs-Mikrocontroller implementiert ist", so Pedro Rodrigues, Gewinner von Live EDGE 2008. "So kann der 'Intelligente Standby-Energiesparer' selbst dann zwischen 'Stand-by-' und 'Nicht-Standby'-Betrieb unterscheiden, wenn komplexe Stromverbrauchsmuster vorliegen, und den Strom entsprechend abschalten. Das Gerät ist mit Sensoren ausgestattet, die Veränderungen in der Umgebung registrieren und auf intelligente Weise bei Bedarf die Stromversorgung wiederherstellen."

Die Stromeinsparungen werden durch intelligente Kontrolle der Stromversorgung von Konsumartikeln wie Fernsehern und Unterhaltungssystemen erzielt, was zu einer effektiven Senkung des kumulierten Standby-Stromverbrauchs führt. "Das Konzept des 'Intelligenten Standby-Energiesparers' stellt eine radikal unterschiedliche und technisch überlegenen Methode zur Bestimmung des Stromverbrauchs dar", so Sir Peter Gershon, Vorsitzender von Premier Farnell und Live EDGE-Preisrichter. "Die Idee, einen neuronalen Netzwerk-Algorithmus einzusetzen, um das Energiesparkonzept von Rodrigues zu realisieren, ist originär und es ist klar erkennbar, dass dieses Konzept effizienter ist als konventionelle Methoden des Energiesparens."


Stromregler zum Lastmanagement von Elektrizitätsnetzen

John Tillson aus England erhält als Gewinner des Live EDGE-Wettbewerbs 5.000 USD Preisgeld für einen "PowerShift-Stromregler", der so konzipiert ist, dass er kritische Lasten im Falle eines Ungleichgewichts zwischen Versorgung und Bedarf abschaltet und so die Belastung der landesweiten Stromnetze zu Zeiten von Bedarfsspitzen mindert. Die Funktion des Systems beruht auf der Erkennung von Spitzenzeiten des Stromverbrauchs und dem nachfolgenden Abschalten aller geeigneten elektrischen Geräte, um so die Gesamtbelastung des Stromnetzes zu verringern.


Automatische Reinigung und Kühlung von Solarmodulen


Weitere 5.000 USD erhält der Gewinner Antonio Lalguna aus Spanien, der für seinen Entwurf eines automatischen Bewässerungssystems zur Verbesserung von Photovoltaik-Systemen ausgezeichnet wurde. Das Gerät zielt auf eine Optimierung der Effizienz von Solarmodulen um 30 % mittels eines Sammelsystems für Regenwasser ab, das die PV-Module automatisch reinigt und kühlt.

"Wir beglückwünschen Pedro, John und Antonio. Wir freuen uns sehr darauf, Pedro bei der Registrierung seines Entwurfs zu helfen und ihn
dabei zu unterstützen, im kommenden Jahr das Gerät vom Prototyp bis hin zur Herstellung zu entwickeln", so Harriet Green, Vorstand von Premier Farnell. "Wir glauben, dass der Live EDGE-Wettbewerb eine hervorragende Gelegenheit für Elektronik-Konstrukteure ist, ihre umweltfreundlichen Konzepte auf den Markt zu bringen. Wir sind stolz darauf, das Entwerfen von Produkten zu fördern, die einen positiven Einfluss auf das Leben von mindestens drei Milliarden Menschen weltweit haben könnten. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, unseren extrem wichtigen Entwurfsplanungs-Kunden wie Pedro Rodrigues den allerbesten Service sowie die allerbeste Technik und Unterstützung zur Verfügung zu stellen."

Der Gewinner des 2007 Live EDGE-Wettbewerbs, John Noble, hat sein Konzept bereits vollständig realisiert und rechnet damit, dass sein Produkt im weiteren Verlauf des Jahres für den Vertrieb zur Verfügung stehen wird. Weitere Informationen zu seinem Energiespar-Produkt unter: http://www.haikufan.com.

11.04.2009   Quelle: Premier Farnell Plc   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Premier Farnell Plc,
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Photovoltaik in den USA: Xcel Energy und SunPower wollen 17 MW Solar-Kraftwerk in Colorado bauen

SunPower-Tracker auf der Nellis Air Force Base (Nevada).
SunPower-Tracker auf der Nellis Air Force
Base (Nevada).

Der Energieversorger Xcel Energy (Minneapolis, Minnesota) und die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) berichteten am 07.04.2009, dass sie einen Vertrag über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 17 Megawatt (MW) im Bezirk Alamosa (US-Bundesstaat Colorado) unterzeichnet haben. Das Solar-Kraftwerk soll laut Pressemitteilung bis Ende 2010 fertig gestellt werden und dann die zweitgrößte, hoch effiziente Photovoltaik-Anlage in Nordamerika sein. Während des Baus solle sie rund 200 Arbeitsplätze schaffen.   "Wir glauben, dass die Solarstromerzeugung eine immer wichtigere Rolle dabei spielen wird, den Wünschen unserer Kunden in Colorado nach mehr erneuerbarer, sauberer Energie nachzukommen", sagte Tim Taylor, Präsident und Vorstand für des Unternehmens Public Service Co. of Colorado, einer Tochtergesellschaft von Xcel Energy. "Die Erfahrung von SunPower bei Design und Bau von Solarkraftwerken ermöglicht eine schnelle Fertigstellung dieses wichtigen Projekts".



Hoch effiziente Photovoltaik zu wettbewerbsfähigen Preisen

Das PV-Kraftwerk soll mit den Nachführsystemen von SunPower ausgestattet werden, die nach Unternehmensangaben mit der flexiblen Ausrichtung der Module in Richtung Sonne im Vergleich zu herkömmlichen Systemen einen um 30 Prozent höheren Energieertrag pro Quadratmeter ermöglichen. "Die hoch effiziente Photovoltaik-Technologie ist für Projekte im Kraftwerksmaßstab heute zu wettbewerbsfähigen Preisen zu erhalten. Sie kann schnell montiert werden, und liefert zuverlässig saubere Energie, besonders zu Spitzenlastzeiten", sagte der Vorstand von SunPower, Tom Werner. Xcel Energy sei der landesweit fünftgrößte Anbieter von Solarstrom und habe in Colorado private und gewerbliche erzeugte Photovoltaik-Kapazitäten mit einer Nennleistung von 25 MW erworben. Zusätzlich beziehe das Unternehmen Solarstrom von einem Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 8,2 MW, das sich neben der geplanten Photovoltaik-Anlage befindet. Xcel Energy gilt in den USA als das in Sachen Windenergie führende Energieversorgungsunternehmen. Laut Pressemitteilung hängt die Umsetzung des Alamosa-Projekts von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Zustimmung der Colorado Public Utility Commission und Fragen der Finanzierung.

10.04.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: U.S. Air Force,
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Hannover: 12. Solarfest "Klimaschutz live erleben" am 17. Mai

Solarenergie handfest erleben.
Solarenergie handfest erleben.

Als Teil der Aktion "Hannover autofrei erobern" findet am 17. Mai 2009 von 11 bis 18 Uhr das 12. Solarfest auf der Georgstraße in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Das Programm wird von rund 50 Ausstellern gestaltet, welche sich aus Handwerksbetrieben, Herstellern von Solar- und Heizungstechnik, Verbraucherinstitutionen und Schulen zusammensetzen, die Beratung für Hausbesitzer und interessierte Fachbesucher bieten. Kinderaktionen, Musik und schadstofffreie Bewegung sind weitere Attraktionen, die das Solarfest zum Familienfest machen.  Die Veranstalter Klimaschutzagentur Region Hannover, proKlima - Der enercity-Fonds und Umweltzentrum Hannover haben in diesem Jahr viele Höhepunkte im Programm: darunter eine Ausstellung zur Klimapolitik in den USA - und als besonderes Highlight rasante Rennen mit solar betriebenen Bobbycars, die "enercity Solar Bobbycar Challenge".


Schülerinnen und Schüler aktiv für den Klimaschutz

Nach den Solar-Rennbooten auf dem Maschsee und den Solarfahrzeugen der World Solar Challenge im letzten Jahr soll auch in diesem Jahr wieder gezeigt werden, was die Sonne alles CO2-frei bewegen kann. 10 Schulen der Region werden Photovoltaik-Bausätze und Bobbycars zur Verfügung stellen. Unter technischer Anleitung werden Schülerinnen und Schüler damit solar betriebene kleine Flitzer machen. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, aber auch das Design zählen. Beim Abschlussrennen, der "enercity Bobbycar Solar Challenge", zeigt sich dann, welches Team das effizienteste Fahrzeug gebaut hat. Schülerinnen und Schüler sind auch wieder aktiv an den Ständen ihrer Schulen. Sie informieren die Besucher über klimafreundliche Energielösungen und intelligente Experimente, sodass Klimaschutz leicht verständlich und überzeugend erklärt wird.


Tipps zum Stromsparen und zu solaren Geldanlagen

Um Solarenergie und andere erneuerbare Energieträger wie Wind und Holz geht es bei den breit gefächerten Informationsangeboten für einen verbesserten Klimaschutz. Hausbesitzer wie fachlich interessierte Besucher können sich bei den zahlreichen Fachbetrieben und Herstellern der Solar-, Heizungs- und Gebäudetechnik unverbindlich beraten lassen. Lösungen rund um klimafreundliches Heizen, Energiesparmaßnahmen, die Nutzung von Solaranlagen und die energetische Gebäudemodernisierung werden vorgestellt. Anziehungspunkte sind auch die mobilen Ausstellungen einiger Hersteller, welche in großen Trucks vorgeführt werden. Von Verbraucherinstitutionen gibt es praktische Tipps zum Stromsparen sowie Hinweise auf Förderprogramme für die Gebäudesanierung, Beratung zu solaren Geldanlagen und zum Bezug von Ökostrom.

Weitere Informationen zum Solarfest: http://www.klimaschutz-hannover.de/Solarfest.1816.0.html

10.04.2009   Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Solarfest 2009   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfest 2009,
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US-Wasserdistrikt Inland Empire Utilities Agency nimmt Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt 3,5 MW in Betrieb

Einweihung der Solar-Tracker (im Hintergrund).
Einweihung der Solar-Tracker (im Hintergrund).

Das städtische Wasserversorgungsunternehmen Inland Empire Utilities Agency (IEUA; Chino, Kalifornien) und die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, berichteten am 03.04.2009, dass Solarkraftwerke mit einer Gesamtnennleistung von 3,5 Megawatt (MW) an vier IEUA-Standorten in Chino, Ontario und Rancho Cucamonga fertiggestellt wurden. Mit den Solar-Kraftwerken will der Wasserversorger jährlich 500.000 US-Dollar (374.000 Euro) Stromkosten einsparen.   "Nach der Fertigstellung dieser Solaranlagen deckt IEUA nun fast die Hälfte seines Strombedarfs aus alternativen Energiequellen", sagte Patrick Shields, technischer Geschäftsführer von IEUA. "SunPower hat die Kraftwerke in nur fünf Monaten fertiggestellt und die hoch effiziente Technologie garantiert, dass wir den Stromertrag vor Ort maximieren können. Wir und unsere Gemeinde sind stolz auf die Solarstromanlage, die unser Engagement für nachhaltige Geschäftstätigkeit unterstreicht."


Statische und nachgeführte SunPower-Solarkraftwerke

Laut Pressemitteilung ist das Highlight der Solarkraftwerke eine 1 MW Sunpower "T20 Tracker"-Anlage direkt hinter dem Unternehmenshauptsitz in Chino. Die nachgeführten Solarmodule folgen dem Lauf der Sonne, ermöglichen nach Unternehmensangaben einen um 30 Prozent höheren Solarstromertrag als statische Photovoltaik-Systeme und sollen die Ausbeute auf der vorhandenen Fläche maximieren. Ungefähr 5 Meilen (8 km) von dem Solarkraftwerk in Ontario wurde eine weitere Anlage mit 700 kW und "Tracker"-Technologie neben einem fest installierten PV-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 137 kW errichtet. In der kleineren Anlage wurden "T10 Solar Tile"-Module von Sunpower auf der Überdachung eines Speicherbeckens installiert. Diese "Solar-Dachziegel" wurden außerdem für ein Kraftwerk mit einer Nennleistung von 624 kW am "Carbon Treatment Plant" in Chino, sowie für eine 1 MW-Anlage auf einer Kompostieranlage von IEUA im kalifornischen Rancho Cucamonga verwendet. Laut Pressemitteilung können die Solar-Dachziegel von SunPower wegen ihres Eigengewichts ohne Dachdurchbohrungen installiert werden. Die neuen Solarkraftwerke von SunPower sollen über eine Laufzeit von 30 Jahren jährlich mehr als 7,82 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.


Strombezugsvereinbarung als vertragliche Basis für Solarkraftwerke

Statt die Solarkraftwerke direkt zu erwerben habe IEUA das Projekt mit Morgan Stanley im Rahmen der so genannten "Access"-Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement; PPA) von Sunpower realisiert, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Vertrag wird der Wasserversorger den mit den Photovoltaik-Kraftwerken produzierten Strom zu festen Preisen von der SunPower Corporation erwerben, welche die Anlagen besitzen und betreiben wird. Die IEUA werde die mit den Anlagen erworbenen Grünstrom-Zertifikate erhalten. "Solarenergie ist schon heute für öffentliche Einrichtungen in Kalifornien sinnvoll", sagte Tom Werner, Vorstand von SunPower. "Unsere Technologie kann überall und in jedem Maßstab eingesetzt werden, und mit Strombezugsvereinbarungen wie unserem 'Access' sind Kapitalinvestitionen vorab nicht mehr nötig".

10.04.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inland Empire Utilities Agency.,
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First Solar schließt Kauf der Photovoltaik-Projekte von OptiSolar ab

Der Photovoltaik-Hersteller First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 03.04.2009, dass die Übernahme der Photovoltaik-Projekte von OptiSolar abgeschlossen sei. First Solar werde die geplanten Solarkraftwerke in den kommenden Jahren bauen und an Stromversorger, Energieunternehmen sowie weitere, unabhängige Energieproduzenten verkaufen. Das für die Solarkraftwerke zuständige Entwicklungsteam von OptiSolar werde mit dem Team von First Solar bei der Umsetzung der Projekte zusammenarbeiten, heißt es in der Pressemitteilung.  First Solar habe sämtliche Projekte von OptiSolar im Zuge einer Aktienübernahme im Umfang von rund 400 Millionen US-Dollar (301 Millionen Euro) erworben. Das Unternehmen will drei Millionen Stammaktien ausgeben, was einer Verwässerung um etwa 3,5 Prozent entspreche. Dies sei wegen der kürzlich erfolgten Aufwertung des Werts der Stammaktien des Unternehmens weniger als die bei Geschäftsabschluss prognostizierten fünf Prozent.

09.04.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Q-Cells und LDK Solar gründen Gemeinschaftsunternehmen für Photovoltaik-Kraftwerke in Europa und China

Q-Cells-Chef Milner will die Position des Unternehmens im Geschäftsfeld der großen PV-Kraftwerke stärken.
Q-Cells-Chef Milner will die Position des
Unternehmens im Geschäftsfeld der
großen PV-Kraftwerke stärken.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen, Deutschland) und die LDK Solar Co., Ltd. (Xinyu City, China) gründen ein Joint Venture mit dem Ziel, in Europa und China große Solarstromanlagen zu errichten und die Märkte weiter zu entwickeln. Da sich ihre Geschäftsmodelle und die jeweiligen regionalen Marktkenntnisse gut ergänzen, wollen die beiden Unternehmen Vorteile aus einer gemeinsamen Optimierung der Wertschöpfungskette und der damit erreichbaren Kostensenkung ziehen. Die ersten gemeinsamen Projekte seien bereits in Planung, und das erste 40 Megawatt-Projekt (MWp) sei bereits in Angriff genommen worden. Die Projekte des Joint Ventures sollen zu 100 % auf Solarzellen von Q-Cells und Wafer von LDK Solar zurückgreifen. Das Joint Venture verhandle bereits mit möglichen Käufern des ersten schlüsselfertigen Projekts in Europa und befinde sich in der Planungsphase für künftige Projekte im entstehenden chinesischen Markt.  Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf dem Gebiet der großen PV-Anlagen soll spezifische Projekte zu beiderseitigem Nutzen entwickeln, um dem gemeinsamen Ziel näher zu kommen, die Netzparität schnellstmöglich zu erreichen. Sie ist nicht exklusiv und umfasst nicht das gesamte Projektgeschäft der beteiligten Partner. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Joint Venture unsere Geschäftsbeziehung mit LDK Solar erweitern können", so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE. "Damit stärken wir unsere Position im wichtigen Geschäftsfeld der großen Photovoltaik-Kraftwerke."

"Wir sehen viele neue Gelegenheiten, die sich als Ergebnis unserer Partnerschaft mit Q-Cells ergeben", sagt Xiaofeng Peng, Chairman und CEO von LDK Solar. "Als führendes Unternehmen der Solarindustrie freuen wir uns sehr, dass wir dieses Joint Venture verkünden können, durch das wir neue Geschäftsfelder entwickeln".

09.04.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Masdar PV feiert Richtfest für hochmoderne Solarmodul-Fabrik

Joachim Nell (links) und Dr. Rainer Gegenwart (rechts) beim Richtfest für die Hightech-Produktionsanlage.
Joachim Nell (links) und Dr. Rainer Gegenwart
(rechts) beim Richtfest für die Hightech-
Produktionsanlage.

"Nun beginnt die Installation der Produktionsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule der neuesten Generation", sagte Dr. Rainer Gegenwart, Geschäftsführer von Masdar PV, am 8. April 2009 beim Richtfest für die Fabrik von Masdar PV in Ichtershausen. Gemeinsam mit rund 400 Mitarbeitern der Auftragnehmerseite und von Masdar PV, Nachbarunternehmen und Vertretern der Kommunen feierten die Bauherren den erreichten Meilenstein. Rund 90 Millionen Euro hat Masdar PV nach eigenen Angaben bereits in den Standort Ichtershausen nahe Erfurt investiert. Die Gesamtinvestition belaufe sich auf rund 150 Millionen Euro. Weitere 300 Millionen Euro sollen künftig in den Bau einer doppelt so großen Produktionsstätte in Taweelah, nahe Abu Dhabi, fließen. Noch im April werde die Produktionslinie von Applied Materials, teilweise mit einem Schwertransport, geliefert und anschließend installiert.  Diese Anlagen seien durch das Know-how der Masdar PV-Mitarbeiter weiter optimiert worden, um die Leistungsfähigkeit und Qualität der Module zu steigern, heißt es in der Pressemitteilung.


Zum Jahresende sollen knapp 200 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt werden

Voraussichtlich ab Oktober beginnt die Produktion der großflächigen Dünnschicht-Solarmodule, die den Kunden ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis bieten. "Seit unserer Gründung im Jahr 2008 haben wir bereits 50 Arbeitsplätze in Erfurt geschaffen! Mit der Vorbereitung auf den Produktionsstart und dem weiteren Ausbau des Standorts werden wir zum Jahresende ungefähr 190 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen. Damit schaffen wir die Basis, um mit unserem Know-how und der fortschrittlichen Technologie Masdar PV in den kommenden Jahren als einen der führenden Player im Markt für Dünnschicht-Solarmodule zu etablieren", erläuterte Joachim Nell, Geschäftsführer der Masdar PV, im Rahmen des Richtfests.


Doppelt beschichtete amorphe Silizium-Module mit 10 % höherem Wirkungsgrad als bei einfach beschichteten Dünnschicht-Modulen aus a-Si

Die Masdar PV GmbH wird Solarmodule auf der Basis von amorphem Silizium mit Dual-Junction-Technologie herstellen, deren Wirkungsgrad nach Angaben des Unternehmens um mindestens 10 Prozent höher liegen wird als bei einfach beschichteten amorphen Silizium-Modulen (a-Si). Mittelfristiges Ziel der Gesellschaft ist der Aufstieg zu einem der drei größten Produzenten von Dünnschicht-Photovoltaik. Dazu werden in einem ersten Schritt Fertigungsanlagen mit einer Kapazität von insgesamt 210 MWp in Deutschland und Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, in Betrieb genommen. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter von Masdar, Abu Dhabis facettenreicher Initiative für Zukunftsenergie initiiert von und im Besitz der Mubadala Development Company. Dabei handelt es sich um eine umfassende Investition des Emirates, welche die Entwicklung und Kommerzialisierung innovativer Technologien in den Bereichen regenerativer Energien und Nachhaltigkeit zum Ziel hat.

09.04.2009   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
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BP Solar will Kosten senken und Photovoltaik-Produktion in Spanien schließen

Photovoltaik-Produktion von BP Solar in Frederick.
Photovoltaik-Produktion von
BP Solar in Frederick.

BP Solar hat am 31.03.2009 Pläne zur Optimierung des Produktionsportfolios angekündigt, um Fertigungskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dieses Ziel soll niedrigere Liefer- und Herstellungskosten und die Fokussierung auf das Wachstum der weltweit wettbewerbsfähigsten Photovoltaik-Produktionsstandorte erreicht werden, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Als Folge daraus beabsichtige BP Solar, die Modulfertigung am Standort Frederick (Maryland) einzustellen und die Zell- und Modulproduktion in Madrid (Spanien) zu schließen. Das Silizium-Casting und -Sizing, sowie die Wafer- und Zellenherstellung sollen am Standort in Frederick verbleiben. "Wir tun dies in einer Zeit, in der Solarmärkte von den Auswirkungen der globalen Wirtschaftssituation, einem überversorgten Markt, verstärktem Wettbewerb und rasch fallenden Preisen erschüttert werden", so der BP Solar-Vorstand, Reyad Fezzani.   "Die Entscheidung ist Teil unserer langfristigen Strategie die Kosten für Solarstrom soweit zu reduzieren, dass sie dem Niveau der konventionellen Stromversorgung entsprechen."


Abbau von mehr als 600 Stellen

Die Ausgliederung der Modulfertigung in Frederick führt nach Angaben des Unternehmens zu einem Verlust von etwa 140 von 600 Arbeitsplätzen. In Spanien belaufe sich der Abbau auf zirka 480 von 575 Stellen, wovon 280 davon auf den Standort in Tres Cantos und rund 200 auf den Standort in San Sebastian de Los Reyes entfallen. "Wir bedauern die Auswirkungen dieser Geschäftsentscheidung auf unsere Mitarbeiter und das lokale Umfeld zutiefst", erklärte Fezzani. "Wir blicken an den Standorten Madrid und Frederick auf eine lange Geschäftsgeschichte zurück. In Frederick wird die hochtechnologische Herstellung von Ingots, Wafern und Zellen fortgeführt. Das Engineering, die Forschung, die Produktentwicklung, Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie auch sonstige geschäftsunterstützende Funktionen werden in Frederick und Madrid weiterhin verbleiben."


Vorstand Reyad Fezzani: "Sowohl Europa als auch die USA werden Schlüsselmärkte für Photovoltaik bleiben"

2008 unterzeichnete BP Solar eine Reihe von strategischen Vereinbarungen mit einigen qualitativ hochwertigen Wafer- und Zelllieferanten, um die eigenen Produktionskapazitäten zu ergänzen. Trotz der angekündigten Reduzierungen werde für die Jahre 2009 und 2010 ein Anstieg der globalen Gesamtproduktionskapazität von BP Solar erwartet, heißt es in der Pressemitteilung. 2009 verfügt BP Solar nach eigenen Angaben über Rohmaterialien und die Mittel zur Herstellung und zum Verkauf von 320 MW an Solarmodulen. Das bedeute einen Umsatzanstieg um 100 % gegenüber 2008. Zudem verfüge BP Solar über stabile, langfristige Verträge mit weltweit führenden Lieferanten zur Versorgung mit qualitativ hochwertigem Silizium. Mit Blick auf die weiteren Aussichten für den Solarmarkt fügt Fezzani hinzu: "Sowohl Europa als auch die USA werden Schlüsselmärkte für Photovoltaik bleiben. BP Solar bleibt seinen Kunden verpflichtet, die auch weiterhin qualitativ hochwertige Solarsysteme mit niedrigsten Kosten über die gesamte Lebenszeit erwarten. Wir sind davon überzeugt, dass ein wachsender Markt auch weiterhin die Möglichkeit bietet, Arbeitsplätze im Solarbereich zu schaffen. Drei von vier Arbeitsplätzen liegen dabei im nachgelagerten Vertrieb, der Installation und Finanzierung von Solaranlagen sowie in sonstigen unterstützenden Dienstleistungen."

09.04.2009   Quelle: BP Alternative Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Photovoltaik in Österreich: Solarwirtschaft klagt über "totale Sonnenfinsternis"

Photovoltaik Bilanzpressekonferenz 2008: Totale Sonnenfinsternis.
Photovoltaik Bilanzpressekonferenz 2008:
Totale Sonnenfinsternis.

"Die Bilanz der Photovoltaik-Wirtschaft in Österreich ist dramatisch", sagt Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Nach Recherchen des PVA wurden 2008 nur 2,9 Megawatt (MWp) PV-Leistung in Österreich neu installiert. Im internationalen Vergleich sei die Branche damit völlig abgestürzt, betont der Verband. "Für die PV-Industrie herrscht die totale Sonnenfinsternis", kommentiert Kronberger. Schuld daran sei die verfahrene Förderpolitik: "Das alte Ökostromgesetz ist noch in Kraft, funktioniert aber nicht - das neue liegt seit Monaten in Brüssel, ist völlig unzureichend und niemand weiß, ob es jemals bewilligt wird." 

Österreichische PV-Unternehmen fast 100 % auf den Export angewiesen

"Österreich hat es nicht geschafft, den Solarstrom-Boom 2008 zu nutzen. Auf Grund ungünstiger Rahmenbedingungen ist der Heimmarkt vom internationalen Trend abgekoppelt", berichtet Christoph Panhuber, Spartenleiter Solarelektronik bei dem Unternehmen Fronius. Die heimischen PV-Unternehmen seien zu fast 100 % auf den Export angewiesen. Betroffen von der "Sonnenfinsternis" seien neben den Interessenten, vor allem die Händler, Elektriker und Monteure. "Gerade jetzt im Frühjahr sollten wir für unsere Kunden die Anlagen planen und organisieren. Durch die unklare Fördersituation gehen uns laufend Aufträge verloren", berichtet der Photovoltaik-Installateur Rudolf Raymann.


Magerer PV-Zubau im Vergleich mit den Nachbarn

Österreich konnte im Jahr 2008 die PV-Leistung laut PVA nur um 2,9 MWp ausbauen und stehe nun bei insgesamt rund 30 MWp. Die Nachbarländer hätten 2008 mehr erreicht stellt der Verband fest: Deutschland: +1.500 MWp; Italien: +258 MWp; Tschechien: +51 MWp und die Schweiz: +11 MWp. Weltweit verzeichnete die Photovoltaik 2008 ein Rekord-Wachstum um 117 %. Rund 5,7 GWp wurden insgesamt neu installiert. Diese Neuanlagen liefern so viel Strom wie ein durchschnittliches AKW, betont PVA. In Europa sichere die PV-Branche mittlerweile gut 100.000 hochwertige Arbeitsplätze.


Sofortmaßnahmen sollen ausreichend Mittel bereitstellen

Vor diesem Hintergrund fordert PVA ein Ökostromgesetz nach Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), damit der Ausbau des PV-Marktes endlich auf internationales Niveau gebracht werden könne. Bis es in Österreich ein praxistaugliches und wirtschaftlich sinnvolles Ökostromgesetz gibt, müssen laut PVA ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Als Sofortmaßnahme seien im "KLI.EN-Fonds" ausreichend Mittel sicherzustellen, damit noch 2009 jeder Antragsteller die Chance habe seine Anlage wirtschaftlich zu errichten.

Die Politik sei gefordert, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die Zukunftsbranche Photovoltaik mit ihren bereits vorhandenen 1.500 Arbeitsplätzen zu unterstützen und auszubauen, appelliert der PVA.

09.04.2009   Quelle: PVA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PVA,
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Neue Strangwechselrichter von voltwerk mit 97,7 % Spitzenwirkungsgrad

Strangwechselrichter der Voltwerk VS-Serie.
Strangwechselrichter der Voltwerk VS-Serie.

Die neuen Strangwechselrichter der voltwerk VS-Serie erreichen aufgrund der patentierten VTL-Topologie einen Spitzenwirkungsgrad von 97,7 % (Europäischer Wirkungsgrad 97%) und zählen so zu den weltweit leistungsfähigsten Geräten ihrer Klasse, berichtet die voltwerk electronics GmbH, Tochterunternehmen der Conergy AG, in einer Pressemitteilung.   Die Topologie und der weite Eingangsspannungsbereich von 250 V bis 900 V ermöglichen den Anschluss aller Modultypen sowie größtmögliche Flexibilität bei der Verschaltung von Modulen. Es sei dadurch auch erstmals möglich, Anlagen mit einer Leistung bis 5 kW mit nur einem Strang zu realisieren, betont voltwerk. Das reduziere den Installationsaufwand und die Kosten, verringere auftretende Kabelverluste und steigere auf diese Weise die Effizienz der Anlage.


Innovatives Analysekonzept durch die Strom-Spannungs-Kennlinie des Solargenerators

"Mit der Voltwerk VS-Serie bieten wir eine neue Generation von Wechselrichtern an, die neben technischen Spitzenwerten auch die Optimierung des Solargenerators unterstützt", hebt Dirk Wiegmann hervor, Geschäftsführer der voltwerk electronics GmbH. "Die verfügbare Service-Software erfasst unter anderem über den Wechselrichter die U/I-Kennlinie der Anlage und erleichtert so die fehlerfreie Installation und den ertragreichsten Betrieb. So können Verschaltungsfehler, Moduldefekte und Abschattungen häufig sofort bestimmt und vor Ort behoben werden", so Wiegmann weiter.

Dank des neuen Kühlkonzepts "PowerCool" könne der einphasige Wechselrichter in einer Umgebungstemperatur bis +60° Celsius betrieben werden. Die wetterfeste Schutzklasse IP 65 ermögliche den Einsatz für Innen- und Außenmontage auch unter anspruchsvollen Umweltbedingungen. Die Wechselrichter sind laut Hersteller für den Einsatz in vielen Ländern Europas zertifiziert, wobei die Auswahl der länderspezifischen Parameter bei Inbetriebnahme vor Ort vom Installateur vorgenommen werde.

Voltwerk bietet auch speziell auf die Strangwechselrichter abgestimmte Überwachungs- und Diagnoselösungen an. Die Werksgarantie von 5 Jahren kann optional auf 10 Jahre verlängert werden und gibt so den Betreibern der Photovoltaikanlage eine sehr hohe Investitionssicherheit. Diese Garantie umfasst auch einen Austauschservice, sollte ein Defekt im Wechselrichter auftreten.

09.04.2009   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: voltwerk electronics GmbH,
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PHOTON Expo ab 2010 in Stuttgart

3,8 MW Photovoltaik-Kraftwerk auf der Neuen Messe Stuttgart.
3,8 MW Photovoltaik-Kraftwerk auf der
Neuen Messe Stuttgart.

Die internationale Messe für Photovoltaik-Produktionstechnik und die begleitenden Fachkongresse werden ab 2010 in Stuttgart ausgerichtet, berichtet die PHOTON Europe GmbH in einer Pressemitteilung. Zudem werde der Umfang der Messe erweitert. Die Fachmesse für Produktionsequipment, Module, Wechselrichter, Montagesysteme (BOS) sowie Forschung in der Solarindustrie wird im kommenden Jahr vom 27. bis 29. April stattfinden. Veranstalter der Messe und der Kongresse ist der Fachverlag PHOTON Europe GmbH.   In diesem Jahr wurde die "Photovoltaic Technology Show Europe" vom 4. bis 6. März in München veranstaltet. Die Besucherzahl der Messe und der Fachkongresse stieg laut PHOTON Europe GmbH von 7.800 erstmals auf weit über 10.000. Darüber hinaus diskutierten auf der Investorenkonferenz Vorstände der weltweit führenden Solarkonzerne die aktuelle Lage der Solarbranche. "Wenngleich manche Projektfinanzierungen momentan ins Stocken geraten, geht das Wachstum der Solarbranche trotz Finanzkrise weiter", so Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Solarstrom-Magazins PHOTON.


Schwerpunkt Maschinenbau

"Ein Schwerpunkt der Messe liegt auf dem Maschinenbau. Mit Stuttgart als neuem Standort ist die Messe nun dort, wo zahlreiche Maschinenbauer ihren Sitz haben. Mit der Erweiterung um die Bereiche Module, Wechselrichter, Montagesysteme (BOS) und Forschung tragen wir dem Wunsch der Hersteller nach einer reinen Fachmesse für den Photovoltaikbereich Rechnung. Die Messe Stuttgart ist die modernste Europas und bietet unseren Ausstellern und Besuchern zudem eine bessere Infrastruktur. Dies betrifft sowohl die Hotelkapazitäten direkt im Umfeld der Messe als auch die Erreichbarkeit der Messe mit öffentlichen Verkehrsmitteln", erklärt Philippe Welter, kaufmännischer Leiter von PHOTON, die Gründe für den Umzug nach drei stetig gewachsenen Messen in München.


Solarindustrie erwartet weiterhin Wachstum

Auf der diesjährigen Investorenkonferenz diskutierten unter anderem Vertreter der Solar-Unternehmen REC, Q-Cells, First Solar, Sunpower, Solarworld, Applied Materials, GT Solar, Yingli, Centrotherm und Suntech die aktuelle Lage der Branche. Die meisten Firmen gingen dabei von einem weiteren Wachstum aus, betrachteten die mangelnde Kreditverfügbarkeit allerdings als Wachstumshemmer. So prognostizierte beispielsweise Q-Cells-Vorstand Anton Milner der Solarindustrie weiterhin ein starkes Wachstum, allerdings nicht mehr in dem Tempo wie in den letzten drei Jahren. Investitionen in Photovoltaikanlagen seien für die Käufer aktuell sehr lukrativ. Jerry Stokes, Europa-Präsident des chinesischen Solarkonzerns Suntech, sieht sein Unternehmen auch in unsicheren Zeiten erfolgreich. Man beschäftige über 250 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung und verfüge über niedrige Fertigungskosten. Zudem würden die Preise für den Rohstoff Silizium rapide fallen.


Preise für Solarstromanlagen sinken

Steve Gyoerffy vom deutschen Photovoltaiksystemhaus Geckologic erwartet in diesem Jahr in Deutschland um rund 20 Prozent fallende Preise für Solarstromanlagen. Die Installationszahlen würden dadurch im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigen. Einigkeit herrschte bei den meisten Teilnehmern darüber, dass eine eventuelle Wachstumsdelle nur von kurzer Dauer sein werde. So sei auf der Messe das Interesse an Produktionsequipment ungebrochen gewesen, betont Philippe Welter.


08.04.2009   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy eG,
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Sputniks Photovoltaik-Strangwechselrichter für Portugal zertifiziert

Sputnik-Strangwechselrichter.
Sputnik-Strangwechselrichter.

Die SolarMax-Strangwechselrichter der Sputnik Engineering AG sind jetzt auch für den Einsatz in portugiesischen Solarstromanlagen zugelassen. Ende Februar haben die vier Geräte der SolarMax-S-Serie mit Nennleistungen von 1,8 bis 4,6 Kilowatt das offizielle Zertifikat von der portugiesischen Regulierungsstelle erhalten. "Portugal fördert insbesondere kleine Solarstromanlagen mit hohen Vergütungssätzen", erklärt Fernando Sánchez García, Geschäftsführer von Sputniks spanischer Tochterfirma in Madrid. Daher sei der portugiesische Markt vor allem für Dachanlagen mit Strangwechselrichtern interessant. Speziell für Portugal habe Sputnik soeben einen neuen Strangwechselrichter mit einer Ausgangsleistung von 3,68 Kilowatt auf den Markt gebracht.   Sputnik Engineering wird den portugiesischen Markt von Spanien aus beliefern. 2006 hat der Schweizer Hersteller die Sputnik Engineering Ibérica S.L.U. in Madrid gegründet. Auch in Spanien seien Installationen mit Strangwechselrichtern auf dem Vormarsch. Denn mit der Einführung des Königlichen Dekrets 1578/2008 im September vergangenen Jahres hat Spanien die Förderung für Neuinstallationen mengenmäßig begrenzt, was insbesondere die Zahl der Großanlagen reduzieren wird.

08.04.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik-Distributor Rusol erwartet Verknappung bei PV-Modulen aus China

Der in China zu erwartende Solar-Boom führe zwangsläufig zu starker Modulnachfrage, die sich mit Sicherheit auf die globale Marktverfügbarkeit auswirken werde, berichtet der Photovoltaik-Großhändler Rusol in einer Pressemitteilung, zumal Silizium weiterhin knapp bleibe. Aus diesem Grund rechne die Rusol GmbH und Co. KG (Weikersheim) schon in wenigen Monaten mit einem veränderten Käufermarkt. Der europaweit tätige Distributor von hochwertigen Photovoltaiklösungen warnt vor Engpässen bei Lieferanten aus China, deren wettbewerbsfähige Produkte besonders in Deutschland hohe Nachfrage verzeichneten. Erst kürzlich habe die chinesische Regierung die Voraussetzungen für einen riesigen Solarmarkt in China geschaffen - im Zuge eines Förderprogramms für PV-Module im Umfang von 3.000 US-Dollar pro installiertem Kilowatt Leistung.   "Damit bleiben für die Investoren beim Bau von Solaranlagen nur die Kosten für Wechselrichter, Unterkonstruktion und Zubehör übrig. Derzeit betrifft diese Förderung Projekte ab einer Größe von 50 kW, eine Deckelung ist noch nicht vorgesehen. Damit ist die Entstehung eines riesigen Solarmarktes in China eingeläutet", heißt es in der Pressemitteilung.


Solar-Boom auch in den USA erwartet

Parallel dazu bauen die USA, derzeit der 4.größte Solarenergiemarkt der Welt, ihre Position weiter aus. Dahinter stehen verbesserte staatliche Förderungen, wie die im Oktober 2008 beschlossene Verlängerung der Solarenergie-Förderung (Investment Tax Credit ITC) um acht Jahre. Die Öffnung des ITC für Energieversorgungsunternehmen schafft nun auch für Stromversorger den Anreiz, direkt in Solarkraftwerke zu investieren. Und Präsident Obama heize das heimische Solarzeitalter mit einem 30-prozentigen Zuschuss für erneuerbare Energien weiter an, betont Rusol. So werde in vielen Bundesstaaten über die Einführung von attraktiven Einspeisetarifen für Strom aus erneuerbaren Energien diskutiert. Analysten von Piper Jaffreys rechneten damit, dass sich der Solarmarkt in den USA bis 2010 mit 1,5 bis 2 Gigawatt (GW) hin zur Größe des deutschen Markts entwickelt. "Im Hinblick auf den Solarboom müssen sich die Kunden auf daraus resultierende Folgen einstellen: Wir rechnen mit einer Veränderung im Käufermarkt vom aktuellen Überangebot hin zu einer Verknappung, dazu kommt die anstehende PV-Saison in Deutschland", so Norbert Baier, Geschäftsführer der Rusol GmbH & Co KG. "Zudem schlägt sich eine erhöhte Nachfrage für gewöhnlich immer auf die Preise nieder. Wir empfehlen unseren Kunden deshalb, sich rechzeitig die Materialversorgung zu sichern, um alle Anfragen und Projekte termin- und budgetgerecht realisieren zu können."


Rusol will sich als einer der führenden Distributoren für Photovoltaik etablieren

Die Erschließung neuer Energiequellen erfordert leistungsfähige Produkte und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle: Rusol bündelt das technische Know-how, die Produktkenntnisse und Branchenexpertise der Photovoltaik-Spezialisten solar-direct/solar-protect GmbH. Das Unternehmen strebt einen deutlichen Ausbau des europaweiten Geschäfts an, dabei kann es auf die flächendeckende, europaweite Vertriebs-Infrastruktur der Muttergesellschaft Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH zurückgreifen, in die das Unternehmen seit 2008 integriert ist. Dank der etablierten Präsenz von Rutronik stehe Rusol in den Startlöchern, um sich als einer der führenden Distributoren für Photovoltaik zu etablieren. Rutronik ist bereits im europäischen Spitzenfeld der Distributoren für elektronische Bauelemente. Das 1973 gegründete Unternehmen in Privatbesitz beschäftigt nach eigenen Angaben europaweit über 1.200 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von 565 Millionen Euro in der Gruppe.

08.04.2009   Quelle: Rusol GmbH und Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Manz Automation AG reagiert mit Kurzarbeit und Kapazitätsanpassungen auf geänderte Marktbedingungen

Dieter Manz: Grid-Parity wird Wachstum beschleunigen.
Dieter Manz: Grid-
Parity wird Wachstum
beschleunigen.

Der Vorstand der Manz Automation AG (Reutlingen), Technologieanbieter von Systemen zur Automatisierung, Qualitätssicherung und Laserprozesstechnik für die Photovoltaik-Industrie sowie in den Bereichen Automatisierung und Nasschemie für die LCD-Industrie, hat in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart, ab Mai an den deutschen Standorten in Reutlingen und Tübingen Kurzarbeit einzuführen. Für die Dauer von vorerst sechs Monaten sehe diese Maßnahme eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 80 Prozent vor, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Weitere Reduzierungen würden der Entwicklung der Auftragseingänge angepasst.  An den Produktionsstandorten in Taiwan, China und der Slowakei sei bereits Anfang des Jahres, durch Abbau von Überstunden, Kurzarbeit und Anpassungen des Personalbestands eine deutliche Entlastung der Kostenseite realisiert worden.


Auch künftig Innovationsmotor für die Solar-Industrie

Damit reagiert die Gesellschaft frühzeitig auf die aktuelle Entwicklung der Auftragseingänge sowie die gesamtwirtschaftliche Lage. Zugleich kombiniere das Unternehmen die Kurzarbeit mit einem Programm zur intensiven Weiterbildung der Mitarbeiter. Dies stehe im Einklang mit dem geplanten Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der weiteren Optimierung der Abläufe und Prozesse. Im Ergebnis werde so die Grundlage geschaffen, um auch künftig als Innovationsmotor für die Solar-Industrie führende Automatisierungs- und Systemlösungen anbieten zu können. Gleichzeitig werde dadurch sichergestellt, dass aufgebaute personelle Ressourcen stabil bleiben und dennoch die Kostenstruktur entlastet wird. Vorstandsvorsitzender Dieter Manz: "Im Zuge einer sich normalisierenden konjunkturellen Lage rechnen wir wieder mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten in der Solarindustrie."


Vorstand: Photovoltaik-Markt bietet auch aus heutiger Sicher attraktive Wachstumsmöglichkeiten; deutlich zweistellige Wachstumsraten in der Solarindustrie möglich


Spätestens mit Beginn einer konjunkturellen Erholung rechnet der Vorstand mit einer deutlich steigenden Nachfrage im Solar-Bereich, wofür die Gesellschaft ausreichende Kapazitäten bereithalte. "Auch aus heutiger Sicht bietet der Photovoltaik-Markt attraktive Wachstumsmöglichkeiten. Sobald Projektfinanzierungen bei Endkunden wieder auf sicheren Beinen stehen, werden hocheffiziente Systemlösungen benötigt, um dem Margendruck der Solarzellen-Hersteller begegnen zu können. Denn die Branche wird von den derzeitigen Entwicklungen profitieren und mit Erreichen von Grid-Parity ein nochmals beschleunigtes Wachstum erfahren", erklärt Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG. Er ergänzt: "Aus diesem Grund wollen wir die aufgebauten personellen Kompetenzen und Produktionskapazitäten nicht wieder reduzieren, sondern setzen auf eine konsequente Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Denn im Zuge einer sich normalisierenden konjunkturellen Lage rechnen wir wieder mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten in der Solarindustrie."

08.04.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,


 

Centrosolar: 10 Jahre Garantie für Photovoltaik-Komplettsystem; Paketlösungen auf der Intersolar im Fokus

PV-Anlage mit dem Centrosolar-Paket
"Excellent".

Auf der diesjährigen Intersolar vom 27. – 29. Mai stellt Centrosolar Photovoltaik-Komplettsysteme zur Energiegewinnung aus. Im Mittelpunkt steht das Paket "Excellent". Für seine Bestandteile (Module, Wechselrichter, Montagesystem) hat Centrosolar im März die Produktgarantie auf zehn Jahre ausgeweitet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Paket Excellent besteht aus kristallinen Hochleistungsmodulen, einem Constocc II-Montagesystem, Powerstocc-Wechselrichter sowie Anschluss-Sets für Wechselrichter und DC-Stringleitungen. Die kristallinen Module werden in der Sonnenstromfabrik in Wismar gefertigt.  Centrosolar bietet das Paket in drei Leistungsklassen von 180 – 195 Wp an. Die Frontseite der 50-zelligen Module ist mit Antireflexglas ausgestattet. Die Komponenten eines Komplettpaketes sind technisch und im Design aufeinander abgestimmt, lassen aber dennoch Raum für eine flexible Paketzusammenstellung. Wird ein Wechselrichter eines anderen Herstellers gewünscht, kann gegen Aufpreis ein Gerät von SMA oder Fronius eingesetzt werden.


Montagesysteme für Auf- und Indachanlagen sowie Flachdächer

Das Constocc II-Montagesystem eignet sich für die Aufdach-Montage, welche die häufigste Installationsart darstellt. Soll die PV-Anlage nicht auf dem Dach installiert werden, sondern integriert oder auf einem Flachdach montiert werden, bietet Centrosolar als Variante die Montagesysteme Intersole und ConSole an. Bei einer Aufdach-Installation bilden die Module eine geschlossene Fläche, die zu einem ansprechenden Erscheinungsbild der Anlage beiträgt. Centrosolar bietet neben dem Paket Excellent das Komplettsystem Comfort an. Die Pakete unterscheiden sich durch unterschiedliche Module. Für Excellent gewährt Centrosolar die neue, zehnjährige Produktgarantie automatisch, bei Comfort ist diese gegen Aufpreis möglich.

Centrosolar auf der Intersolar 2009: Halle B3, Stand 410.

08.04.2009   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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GE Energy und Invenergy bauen einen der ersten Windparks mit Förderung im Rahmen des US-Konjunkturpakets

Windturbinen von GE Energy.
Windturbinen von GE Energy.

Laut einer Pressemitteilung von GE Energy (Atlanta, Georgia) wird das Unternehmen Invenergy Wind (Chicago, Illinois) eines der ersten Windenergie-Projekt mit Finanzmitteln aus dem US-Konjunkturpaket im Bezirk LaSalle (Illinois) errichten. Dies sei ein positives Zeichen für die US-Windindustrie, heißt es in der Pressemitteilung. GE Energy berichtete am 03.04.2009, das Unternehmen werde 74 Windturbinen mit jeweils 1,5 Megawatt (MW) Nennleistung liefern, um das "Grand Ridge Energy Center" auszubauen. Dieser Windpark soll nach der Fertigstellung eine Nennleistung von mehr als 110 MW haben.  "Mit einer amerikanischen Regierung, die erneuerbare Energien fördert und die Bedeutung der Energieunabhängigkeit schätzt, sind Invenergy und GE dazu bereit, einen deutlichen Beitrag zum Ausbau der Windenergie in den USA zu leisten", sagte Michael Polsky, Präsident und Vorstand von Invenergy. "Erneuerbare Energien sind gut für das Land, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch. Die USA verfügen über einen Überfluss an Windenergie, der nur darauf wartet, in Strom umgewandelt zu werden, um unseren wachsenden Bedarf zu decken", fügte er hinzu.


US-Konjunkturpaket hilft der Windindustrie, Arbeitsplätze zu schaffen

In dem US-Konjunkturpaket ("American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) sind auch Regelungen enthalten, die Anreize für Windenergie-Projekte geben. "Die Verfügbarkeit staatlicher Fördermittel löst eine neue Wachstumswelle in der amerikanischen Windindustrie aus", sagte John Krenicki, Präsident und Vorstand von GE Energy, einem der größten Windturbinen-Hersteller in den USA. "Wir ermutigen andere Unternehmen in der Windenergie-Branche, dem Beispiel von Invenergy zu folgen und Pläne für neue Windkraftanlagen umzusetzen, um die wachsende Nachfrage nach sauberer Energie zu decken". Laut Pressemitteilung hat der amerikanische Windenergie-Verband ("American Wind Energy Association"; AWEA) die Windenergie-Industrie als "Dynamo für das Wirtschaftswachstum und für die Schaffung von Arbeitsplätzen" bezeichnet. AWEA habe berichtet, dass derzeit 85.000 Menschen in der Branche beschäftigt sind, 35.000 mehr als im vergangenen Jahr.


Investitionen in die Windenergie sollen die Wirtschaft ankurbeln

"Es ist offensichtlich, dass eine starke und dynamische Windindustrie ein kraftvoller Wachstumsmotor sein kann und in Zukunft eine zentrale Roll für eine kräftige Volkswirtschaft spielen wird", sagte Krenicki. "Allein im Jahr 2008 hat die Windindustrie 17 Milliarden US-Dollar (12,7 Mrd. Euro) investiert und Windprojekte mit mehr als acht Gigawatt Nennleistung realisiert, mit denen ungefähr zwei Millionen US-Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden können". Sollte das Engagement der US-Regierung anhalten, könnte die Windenergie einen wachsenden Anteil an der US-Stromversorgung haben. "Windenergie ist gut für unsere Wirtschaft, für unsere Umwelt und für unsere Energiesicherheit", sagte Krenicki. Polsky fügte hinzu: "Mit dem Engagement unserer Regierung und mit der Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung kann unser Land auch unter den derzeit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen bewältigen".

08.04.2009   Quelle: GE Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GE Energy,
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Baden-Württembergischer Hersteller von Anlagen zur Solarmodulfertigung steigert Umsatz und baut Geschäftsfeld Photovoltaik aus

Photovoltaik-Laminator "Ypsator".

2008 war für die Robert Bürkle GmbH (Freudenstadt), Hersteller von Laminieranlagen zur Solarmodul-Herstellung das Jahr des Durchbruchs. Der Anlagenbauer erwirtschaftete nach eigenen Angaben im neuen Marktsegment Photovoltaik auf Anhieb 31 Millionen Euro Umsatz. Damit steigerten die Laminier-Spezialisten den Gesamtumsatz von 108 auf 115 Millionen Euro. Die Freudenstädter sind zwar ein junger, aber erfolgreicher Einsteiger in den Markt der Photovoltaik-Produktionsanlagen. Bis Ende 2008 verkaufte Bürkle nach eigenen Angaben dreizehn Mehr-Etagen-Laminatoren der Marke "Ypsator" und dreizehn Ein-Etagen-Laminierer "Easy-Lam".   "Zwei weitere Ypsatoren sind bestellt und werden bis zum Sommer geliefert", sagt Geschäftsführer Hans-Joachim Bender. Die Anlagen pressen Glas, Folie und Solarzellen zu kristallinen oder Dünnschichtmodulen zusammen. In Deutschland, Italien, Kanada, Taiwan und China sind mittlerweile Bürkle-Anlagen für die Solarindustrie zu finden. Mehr als 400 Megawatt Sonnenenergie speisen Solarmodule, die auf Bürkle-Anlagen hergestellt sind, pro Jahr in Stromnetze ein, rechnet das Unternehmen vor. Dass der Ypsator nicht nur technisch auf hohem Niveau ist, sondern auch ansprechend aussieht, beweisen Auszeichnungen, die ihm verliehen wurden: iF Award, red-dot Award sowie der amerikanische Preis Good Design.


Solarmodulproduktion auf mehreren Etagen

Um ihre Kompetenz auszubauen investierten die Schwarzwälder im vergangenen Jahr 5,5 Millionen Euro an den Standorten Freudenstadt, Rietberg-Mastholte und Schanghai in neue Maschinen und Gebäude. Glanzstück ist das 1000 m² große Innovationszentrum in Freudenstadt, das Kunden seit der Einweihung im November täglich aufsuchen. "Hier analysieren wir, welche Anlagenkonzepte zu den Solarmodulproduzenten passen", sagt Geschäftsführer Bender. Dabei habe sich die Strategie als richtig erwiesen, Solarmodule auf mehreren Etagen herzustellen. "Weil Hallenflächen teuer sind und der Ypsator sich in nahezu jede Werkssituation einpasst, verkauft er sich so gut", weiß der Chef. Hersteller wie Scheuten Solar und Day4Energy setzten auf Bürkle-Technologie. Sogar das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg forsche auf einem Laminator von Bürkle. Durch die enge Kopplung an die Wissenschaft und die in mehr als 20 Jahren in den Marktsegmenten Holz und Elektronik erprobte Technologie, auf Thermoöl beheizten Heizplatten zu laminieren, sichere sich Bürkle Wettbewerbsvorteile.


Solarstrom erstmals fast so billig wie Elektrizität aus herkömmlichen Kraftwerken

Im Segment Holz setzte Bürkle im vergangenen Jahr 50 Millionen Euro um. 34 Millionen Euro erwirtschaftete die Firmengruppe in der Sparte Elektronik (15 Millionen) und Service (19 Millionen). Die Exportquote lag 2008 bei 80 Prozent. Wegen der aktuell angespannten Wirtschaftslage rechnet Bender 2009 mit einem Umsatzrückgang von mehr als 30 Prozent. "Verschiedene Prognoseinstitute gehen davon aus, dass bis Mitte diesen Jahres die Photovoltaikindustrie die Talsohle durchschritten hat", sagt Bender. Zudem helfe der Branche, dass der Preis für Solarmodule schneller falle als Einspeisvergütungen sinken. Sonnenenergie sei erstmals fast so billig wie Strom aus herkömmlichen Kraftwerken, stellt Bender fest. Insgesamt rechne die Photovoltaikbranche bis 2020 mit jährlichen Wachstumsraten zwischen 20 und in Spitzen bis zu 55 Prozent. Bis Ende 2010 will Bürkle die Hälfte des Umsatzes in der Photovoltaikindustrie erzielen. Derzeit arbeiten von den 488 Mitarbeitern in Freudenstadt und Mastholte rund 100 für den Solarsektor, plus 20 Servicetechniker, die weltweit im Einsatz sind.

08.04.2009   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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UmweltBank: Geförderte Projekte wuchsen um 24,8 %, Solar-Kredite an erster Stelle

Kredite für Solaranlagen waren bei der UmweltBank 2008 gefragt wie nie.
Kredite für Solaranlagen waren bei der
UmweltBank 2008 gefragt wie nie.

Im turbulenten Geschäftsjahr 2008 konnte die UmweltBank AG (Nürnberg) dank ihres nachhaltigen Konzeptes weiter wachsen und sei von der weltweiten Finanzkrise so gut wie nicht betroffen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstituten fließen die Kundeneinlagen bei der grünen Förderbank ausschließlich in Umweltprojekte: Solar-Kredite lagen 2008 mit 47 % des Kreditvolumens an erster Stelle. 29 % entfallen auf ökologische Baufinanzierungen, 16 % auf Wind- und Wasserkraft, 8 % auf Biomasse, Biogas sowie ökologische Landwirtschaft. "Anleger fragten in der Krise vermehrt nach Sinnhaftigkeit und Sicherheit ihrer Geldanlage und wechselten gezielt zur UmweltBank", heißt es in der Pressemitteilung.  Besonders begehrt gewesen sei das täglich fällige UmweltPluskonto, gefolgt von den Spareinlagen und dem UmweltSparbrief. Deshalb sei das Anlagevolumen von 627,8 Millionen Euro um 13,5 % auf 712,2 Millionen Euro gewachsen. Das ausgezahlte Kreditvolumen belief sich nach Angaben der Bank auf 913,7 Millionen Euro, von denen rund 39 % durch öffentliche Mittel insbesondere der KfW refinanziert seien. Deshalb stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 313,0 Millionen auf 350,1 Millionen Euro an, so die UmweltBank.


Für 2009 erwartet die UmweltBank ungeachtet der Krise ein anhaltendes Wachstum. "Wir werden uns auch in diesem Jahr gesund weiterentwickeln. Bereits im 1. Quartal 2009 konnten wir 4.000 neue Kunden verzeichnen, die von unserem nachhaltigen Geschäftskonzept überzeugt sind. Für 2009 planen wir darüber hinaus eine Reihe von Genussscheinemissionen aus den Bereichen Wind, Solar und Bank und erwarten aufgrund der Ausgestaltung und der aktuellen Niedrigzinsphase eine rege Nachfrage", erklärt der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

07.04.2009   Quelle: UmweltBank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH,
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IBC SOLAR Frankreich ernennt François Montel zum Geschäftsführer und eröffnet neues Logistikzentrum

François Montel, IBC SOLAR SAS.
François Montel, IBC SOLAR SAS.

Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR hat François Montel zum Geschäftsführer der französischen Niederlassung in Le Bourget du Lac bei Lyon ernannt. IBC SOLAR SAS wurde im Mai 2006 gegründet und beliefert seither ein Netz an Fachpartnern mit schlüsselfertigen Solarstromanlagen für private Haushalte ebenso wie für große Solarparks. François Montel folgt auf Hartmut Kuehn, der als Affiliates Strategic Manager dem französischen Team weiterhin unterstützend und beratend zur Seite steht.   Er ist Teil eines dreiköpfigen Gremiums, dem auch Norbert Hahn, Vorstand Marketing und Vertrieb, und Jörg Eggsdorfer, Finanzdirektor, angehören.


Neues Logistikzentrum verkürzt Lieferzeiten

In seiner neuen Rolle weihte der 48 jährige Francois Montel am 02.04.2009 das neue Logistikzentrum von IBC SOLAR in Frankreich ein. Das 1.800 Quadratmeter große Lager zentralisiert die Waren und ermöglicht, Bestellungen an einem Ort vorzubereiten und durchzuführen. Durch das neue Logistikzentrum baut IBC SOLAR den umfangreicheren Kundenservice aus und verkürzt Lieferzeiten. Komplettsätze für Einfamilienhäuser bis 3 kW inkl. Solarmodule, Wechselrichter, Halterungen etc. können innerhalb von 15 Tagen und Lösungen für größere Dächer können in 3 bis 4 Wochen geliefert werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Photovoltaik-Markt mit enormem Potenzial

"Der französische Photovoltaik-Markt bietet enormes Potenzial, das wir weiter erschließen wollen", erklärt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender und Firmengründer der IBC SOLAR-Unternehmensgruppe. "Mit François Montel haben wir einen erfahrenen Experten gefunden, der mit seiner Marktkenntnis das Geschäft von IBC SOLAR in Frankreich vorantreiben wird."

07.04.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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aleo solar AG stärkt Vertrieb in Nordamerika und liefert Solarmodule in die USA

Im Stammwerk von aleo solar in Prenzlau werden hochwertige Solarmodule gefertigt.
Im Stammwerk von aleo solar in Prenzlau
werden hochwertige Solarmodule gefertigt.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) intensiviert ihre nordamerikanische Präsenz aufgrund des sich abzeichnenden Booms der erneuerbaren Energien in den USA, berichtet der Solarmodul-Hersteller in einer Pressemitteilung. Mit der Unterzeichnung des American Recovery and Reinvestment Act durch Präsident Barack Obama sei im Februar ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht worden, das auch den Solarmarkt stark beflügeln werde. Das Gesetz mit einem Umfang von mehr als 600 Milliarden Euro fördert das öffentliche Transportwesen, die Energieversorgung und andere Infrastrukturprojekte in den USA. Mehrere Milliarden Euro sollen in den Sektor der erneuerbaren Energien fließen, für Solaranlagen gibt es Steuererleichterungen, neuerdings auch direkte Investitionskostenzuschüsse von bis zu 30 Prozent für kommerzielle Anlagen.   Die aleo solar AG erwartet einen Boom bei Photovoltaik-Anlagen infolge der verbesserten Rahmenbedingungen: Das geplante Fördersystem ist sehr direkt: "Wer eine Solarstromanlage installiert, hält kurze Zeit später einen Scheck in der Hand, sagt Jakobus Smit. " "Wahrscheinlich wird sich der US-Markt allein in diesem Jahr auf mindestens 700 Megawatt mehr als verdoppeln. Spätestens ab 2010 wird der Solarmarkt in den USA dann richtig durchstarten. Nicht zuletzt wegen der sehr hohen Sonneneinstrahlung in weiten Teilen der USA hat die Photovoltaik dort ein enormes Potenzial", so der Vorstandsvorsitzende der aleo solar AG weiter.


174 kW Solarstromanlage auf einem Supermarkt der Walmart-Kette

"Wir werden in den Photovoltaik-Kernregionen der USA präsent sein", kündigt Smit an. Die aleo solar AG sei bereits seit 2006 mit einem eigenen Vertrieb in Nordamerika vertreten. In den vergangenen Monaten lieferte der Solarmodulspezialist nach eigenen Angaben für mehrere Aufträge im US-Staat Kalifornien sowie in Mexiko bereits 325 Kilowatt Solarmodule, die in privaten Endkundenanlagen und auf Industriedächern verbaut werden. Unter anderem sei auf einem Supermarkt der Walmart-Kette in Aguascalientes eine 174-Kilowatt-Solarstromanlage errichtet worden. "Wir liefern ertragsstarke Module und verhelfen dem amerikanischen Installateur mit Service zur Anlagenplanung bis hin zur Marketingunterstützung zu einer optimalen Performance", ist Smit überzeugt. Die autorisierten Fachhändler von aleo solar sind im aleo power network zusammengeschlossen. Sie profitieren unter anderem von der Expertise der aleo solar AG im Systemgeschäft, da neben Modulen auch Wechselrichter und Montagesysteme geordert werden können.

07.04.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Solar-Meerwasserentsalzungssystem von HelioTech mit Energy Globe Award 2009 ausgezeichnet

Preisgekröntes Solarthermie-System zur Meerwasserentsalzung.
Preisgekröntes Solarthermie-System
zur Meerwasserentsalzung.

Die HelioTech GmbH (Baldham bei München) gewinnt für ihr System zur Meerwasserentsalzung den internationalen Energy Globe Award 2009 für Deutschland. Dieses Solarthermie-System ist eine einfache und wirtschaftliche Möglichkeit, aus Meerwasser trinkbares Wasser zu gewinnen. Das System ist völlig unabhängig von jeder Strom- oder Energiequelle (Abwärme, Heizkraftwerk etc.) Alles, was das Solar Desalination System braucht, ist Sonne. Und die gibt es, wo Trinkwasser fehlt, im Überfluss: In Südeuropa, Südamerika und Südafrika, Asien und Australien. Der Energy Globe Award for Sustainability ist weltweit der bedeutendste und renommierteste Umweltpreis. Prämiert werden Projekte aus aller Welt, die Ressourcen sparsam und schonend verwenden beziehungsweise erneuerbare Energien nutzen.  Das Ziel: Erfolgreiche nachhaltige Projekte sollen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Jährlich bewerben sich rund 800 Vorhaben und Initiativen aus aller Welt um die Auszeichnung, die in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend vergeben wird. In diesem Jahr beteiligten sich 769 Projekte aus 111 Nationen. Gewinner 2009 in der Kategorie Wasser und für Deutschland ist die HELIOTECH GmbH.



Umweltfreundliche Meerwasserentsalzung ohne gigantischen Energieverbrauch

Kennzeichen des HELIOTECH-Systems sind geringe Anschaffungskosten, keine Energiekosten, keine Folgekosten, kein Wartungsaufwand und vor allem: keine Umweltschäden, wie beispielsweise bei herkömmlichen Umkehr-Osmose-Systemen zur Meerwasserentsalzung, die ganze Küstenstriche mit der ins Meer zurückgeführten Salzsole übersalzen, wodurch Fauna und Flora nachhaltig geschädigt werden. Außerdem ist deren gigantischer Energieverbrauch kaum mehr zu verantworten. Es sei mittlerweile bekannt, dass 1,1 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu trinkbarem Wasser haben und täglich 1,8 Millionen Kinder an ungenießbarem und verunreinigtem Wasser sterben, besonders in bevölkerungsreichen und küstennahen Städten und Gegenden überall auf der Welt, betont HELIOTECH. In dünner besiedelten Regionen ohne Strom und Infrastruktur werde die Trinkwasserversorgung für Millionen Menschen zum Überlebenskampf. UN, Unesco und WHO haben die Jahre 2005 bis 2015 zur Dekade des Wassers erklärt und sich in ihren Milleniums-Entwicklungszielen unter anderem zur Aufgabe gemacht, den Anteil der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu trinkbarem Wasser haben. Ein ehrgeiziges Ziel angesichts des ständig steigenden Wasserverbrauchs, der wachsenden Weltbevölkerung und der Verknappung der Ressource Wasser.


Modulleistung für ca. 50 Liter pro Tag skalierbar bis zu einem Bedarf von 30 m3/Monat

Das "Solar Desalination"-System von HelioTech ermögliche jedermann und überall den Zugang zu trinkbarem Wasser, betont der Hersteller. Mit dem System zur Trinkwassergewinnung aus Meerwasser oder versalzenem Grundwasser könnten gerade jene Menschen mit sauberem, genießbarem Trinkwasser versorgt werden, die am meisten darunter leiden: Die Bevölkerung in ländlichen Gebieten Asiens, Africa, Australien, Südamerika und auch Südeuropa. Das System ist solarbetrieben und unabhängig von jeder Stromquelle. Es liefert sofort sauberes, trinkbares Wasser ohne chemische Nachbehandlung. Die Anlage arbeitet standortunabhängig; die Modulleistung liegt bei ca. 50 Litern pro Tag. Durch Modulkombinationen ist das System skalierbar bis zu einem Bedarf von 30 m3/Monat. Die unkomplizierte Technik erfordert laut HelioTech keine Spezialisten für Betrieb oder Wartung des über Jahrzehnte zuverlässigen Systems. Geringe Investitionen würden möglich durch bewährte Materialien.

07.04.2009   Quelle: HelioTech GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HelioTech GmbH,
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Solyndra stellt Photovoltaik-Kraftwerk auf kommerziellem Flachdach im kalifornischen Livermore fertig

Solar-Dach des Livermore Cinema (132 kWp).
Solar-Dach des Livermore Cinema (132 kWp).

Solyndra, Inc., Hersteller selbst entwickelter Photovoltaik-Systeme zur Optimierung der Solarstromproduktion auf kommerziellen Flachdächern, gab am 31.03.2009 die Fertigstellung und vollständige Inbetriebnahme einer Solarstromanlage mit einer Nennleistung von 132 Kilowatt (kWp) durch SPG Solar Inc. auf dem Dach des Kinos von Cinema West in Livermore (Kalifornien) bekannt. Dieses Projekt sei eine von vielen großen kommerziellen Installationen mit PV-Systemen von Solyndra in den USA und Europa, die bereits fertig gestellt seien oder derzeit geplant und installiert würden, heißt es in der Pressemitteilung.  Das Design der PV-Systeme von Solyndra erlaube eine maximale Abdeckung sowie eine einfache Installation auf gering geneigten kommerziellen Flachdächern. Es seien weder Bohrungen in das Dach noch Ballast notwendig, um die Solar-Paneele zu befestigen. Aus diesem Grund dauerte die Installation weniger als vier Tage, betont das Unternehmen. Laut Dave Corkill, Besitzer des Livermore Cinemas, "könnte kein anderes System so viel Strom erzeugen" und "die Installation war fertig ehe wir uns versahen." Das Photovoltaik-System mit zylindrischen Modulen basiert auf Dünnschichttechnologie und soll pro Jahr einen deutlich höheren Solarstromertrag auf den für Gewerbebauten typischen Flachdächern bei gleichzeitig niedrigeren Installationskosten ermöglichen. Solyndra hat seinen Hauptsitz in Fremont (Kalifornien) und betreibt eine hochmoderne, vollautomatische Produktion mit einer Fläche von etwa 28.000 m².


Verfügbare Dachfläche maximiert; Ausrichtung der Paneele optimiert

Das Livermore-Projekt umfasste die Abdeckung einer komplexen Dachform mit vielen Bereichen, die nicht Nord-Süd ausgerichtet sind. Während herkömmliche Solarpaneele nach Süden hin hätten geneigt werden müssen, um einen erheblichen Energieverlust zu vermeiden, habe die Ausrichtung der Solyndra-Paneele nur minimalen Einfluss auf den Gesamtenergieertrag. "Mit dem Solyndra-System konnten wir die verfügbare Dachfläche maximieren, die Personal- und Installationskosten minimieren sowie die Stromproduktion steigern – somit konnten wir die Solarinvestition unseres Kunden optimieren", fügt Ted Walsh hinzu, Direktor für Geschäftsentwicklung der SPG Solar Inc.

"Die effiziente Installation sparte uns Zeit und Geld. Diese Einsparungen konnten wir an Cinema West weitergeben. Das PV-System von Solyndra entwickelt sich zu einer wirklich innovativen und ausgezeichneten Lösung für Solaranwendungen auf Flachdächern", sagt Dan Thompson, Gründer, Präsident und Geschäftsführer von SPG Solar Inc. "Die Produkte von Solyndra absolvierten problemlos die Zulassung und Abnahme und konnten einem großartigen Partner dabei helfen, seine Geschäftsanforderungen zu erfüllen", kommentiert Dr. Kelly Truman, Vizepräsident für Marketing, Vertrieb und Geschäftsentwicklung bei Solyndra.


07.04.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie-Hersteller Consolar liefert Solartechnik für erste emissionsfreie Polarstation

Röhrenkollektoren auf dem Dach der Polarstation
Röhrenkollektoren auf dem Dach
der Polarstation

Die belgische Vertretung der Consolar Solare Energiesysteme GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main hat die weltweit erste CO2-freie Polarstation "Princess Elisabeth" in der Antarktis mit Solarthermieanlagen der neuesten Generation ausgestattet. Die zwei gelieferten Solarwärmeanlagen von Consolar sorgen dafür, dass die vor Kurzem eröffnete belgische Polarforschungsstation in der Ostantarktis Heizwärme, Warmwasser und Trinkwasser aus rein erneuerbaren Energiequellen gewinnt.   Die neue Station, die als bislang einzige durchgehend auf kohlenstoffemissionsfreie Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien setzt, wurde im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft von der International Polar Foundation (IPF) für die belgische Regierung geplant, gebaut und finanziert. Im Februar 2009 nahm die Station ihre Arbeit zur Erforschung der Klimaveränderungen am Südpol auf.


Emissionsfreies Gebäude im Antarktisklima als weltweites Vorbild

Minustemperaturen bis zu 50 Grad unter Null, Windböen bis 250 Kilometer pro Stunde, absolute Dunkelheit im Winter und 24 Stunden Sonne im Sommer - diesen extremen Witterungsbedingungen müssen die Solarthermieanlagen gewachsen sein, um die Bedürfnisse des 48-köpfigen Teams in der Forschungsstation zu erfüllen. Nach umfassender Marktbeobachtung habe sich die IPF für Consolar als Lieferanten für die Solarthermie entschieden, heißt es in der Pressemitteilung. "Die langjährige Kompetenz in der Entwicklung hocheffizienter Solarlösungen hat uns überzeugt - und die Produkte von Consolar haben bereits gezeigt, was sie können, und den ersten Stürmen problemlos Stand gehalten", so Alain Hubert, President der International Polar Foundation. "Wir sind sehr stolz darauf, diese zukunftsweisende Polarstation, die nicht nur im Sinne der Klimaforschung aktiv ist, sondern auch selbst vorbildlich umweltschonend arbeitet, mit unserer Solartechnologie zu unterstützen. Dieses Projekt zeigt: Wenn es möglich ist, ein emissionsfreies Gebäude im extremen Antarktisklima zu bauen, müsste dies überall auf der Welt möglich sein", so Andreas Siegemund, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Consolar.

Die auf dem Dach der Station installierten Röhrenkollektoren haben den entscheidenden Vorteil, dass sie selbst bei sehr kalten Umweltbedingungen eine deutlich größere Wärmemenge liefern als Flachkollektoren. Aufgrund ihrer speziellen Bauweise mit unten liegenden Anschlüssen kann auch bei heftigen Stürmen eindringender Schnee nach unten abrutschen, so dass die Röhren auch bei strengem Frost keinen Schaden nehmen. Die in der Station befindlichen Wärmespeicher seien bekannt für höchste Effizienz und äußerst geringe Wärmeverluste, betont Consolar. Das Unternehmen wurde für diese Speichertechnologie mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" ausgezeichnet.


Röhrenkollektoren liefern Wärme für Trinkwasser und Heizung

Die Solaranlagen wurden Ende letzten Jahres in einer eineinhalb Monate langen Reise in die Antarktis verschifft und von dem technischen Team der IPF, das zuvor von Consolar in Brüssel umfassend mit der Technologie vertraut gemacht wurde, an der Polarstation installiert. 18 Röhrenkollektoren vom Typ TUBO 12 CPC mit drei Wärmespeichern SOLUS 560L liefern die Wärme für die Erwärmung des Trinkwassers und den Bioreaktor. Die zweite Anlage sorgt mit dem Wärmespeicher CONUS 502 und zwölf TUBO 12 CPC-Röhrenkollektoren für die Raumheizung in der Station und den Betrieb des "Snow Melter" zur Trink- und Brauchwassergewinnung durch das Aufschmelzen des Schnees.

Weitere Informationen zur International Polar Foundation: http://www.polarfoundation.org

Ein kurzes Internet-Video zeigt die Montage der Kollektoren unter