Solar News Archiv Mai 2009

 




 

Offizielle Eröffnung des Solarparks Löbnitz im Juni

Solarpark Löbnitz (1.669 kWp).
Solarpark Löbnitz (1.669 kWp).

Am 13.06.2009 ab 9 Uhr wird beim Hoffest der Landwirtschaftsgesellschaft Löbnitz mbH (Mecklenburg-Vorpommern) der Solarpark Löbnitz vorgestellt. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich die Photovoltaik-Aufdachanlage anzuschauen und Vertretern der meridian Neue Energien GmbH Fragen zu stellen. Für den richtigen Überblick steht eine Hebebühne zur Verfügung, auf der sich die Besucher den Solarpark in einer Höhe etwa 12 Metern ansehen können. Mit dem Solarpark Löbnitz, einer in Mecklenburg-Vorpommern einzigartigen Anlage, ist der meridian Neue Energien GmbH, die Projektinitiator und Betreiber ist, wieder einmal die Symbiose zwischen sauberer Energiegewinnung und Landwirtschaft gelungen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   9.540 monokristalline Solarmodule produzieren jährlich rund 1,58 Millionen kWh

Bereits im Dezember 2008 wurde der Solarpark Löbnitz mit einer installierten Leistung von ca. 1.669 kWp in Betrieb genommen. Dabei wurden in nur vier Monaten die 18 Dächer der Landwirtschaftsgesellschaft Löbnitz mbH mit einer Gesamtfläche von ca. 21.400 m² grundsaniert und mit Modulen belegt. Die Sanierung umfasste die fachgerechte Entsorgung der asbesthaltigen Dacheindeckung, etwa 400 Tonnen, die Verstärkung der Dachkonstruktion und die Neueindeckung mit modernem Trapezblech. Diese Dachflächen wurden anschließend mit rund 9.540 monokristallinen Solarmodulen belegt. Die Photovoltaikanlage wird mit einem zu erwartenden Jahresenergieertrag von etwa 1,58 Millionen kWh pro Jahr rund 510 Haushalte mit Solarstrom versorgen. Somit werden jährlich etwa 980 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Bei diesem Projekt wurde auch die lokale Wirtschaft unterstützt, da hauptsächlich Handwerksfirmen aus der Region verpflichtet wurden.

31.05.2009   Quelle: meridian Neue Energien GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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Bundestag verabschiedet Ratifikationsgesetz zur Einrichtung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)

Broschüre zur IRENA-Gründung
Broschüre zur IRENA-Gründung

Der Deutsche Bundestag hat am 28. Mai in zweiter und dritter Lesung das Ratifikationsgesetz zur Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) beschlossen. Dies teilte die CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatterin im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, Dr. Maria Flachsbarth mit. Deutschland ist einer der ersten Staaten, die das IRENA-Statut unterzeichnet haben und nun der erste, der die Ratifikation vollzogen hat. Deutschland nimmt damit weiter eine Vorreiterrolle beim Gründungs- und Aufbauprozess der Organisation ein.  "Wir unterstützen den Bundesumweltminister nachdrücklich, sich bei der Sitzung am 28. und 29. Juni 2009 in Sharm El-Sheikh um den Sitz der neuen Organisation in der Bundesstadt Bonn zu bemühen. Dies wäre eine gute Entscheidung für die weitere Entwicklung der Erneuerbaren weltweit und für den Erneuerbare-Energien-Weltmeister Deutschland", sagte Flachsbarth.




Dr. Maria Flachsbarth: "Brücke in die Zukunft"

"Die guten Erfahrungen, die Deutschland mit erneuerbaren Energien im Hinblick auf Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gemacht hat, sollen helfen, eine internationale Institution auf den Weg zu bringen, die entscheidend an der Brücke in die Zukunft mit bauen wird", so Flachsbarth. IRENA soll durch eine möglichst breit aufgestellte Gruppe großer und kleiner Staaten, Industrie- und Entwicklungsländern gegründet werden. Kernziel von IRENA ist die Förderung des weltweiten Einsatzes erneuerbarer Energien. Dazu gehören verbesserte ordnungspolitische Rahmenbedingungen für regenerative Energien durch politische Beratungsleistungen, verbesserte Technologietransfers, die Weiterentwicklung von Kompetenzen und Know-how von erneuerbaren Energien, aber auch verbesserte Informationen durch Politikforschung. IRENA ist ebenfalls zuständig für internationale Information und Kommunikation über Erneuerbare Energien sowie die Zertifizierung und Standardisierung Erneuerbarer Energie-Technologien.

Hintergrundinformationen zur IRENA (24 S. PDF) sind zugänglich unter
http://cms.irena-conference.org/downloads/IRENA_brochure_DE.pdf

31.05.2009   Quelle: Dr. Maria Flachsbarth; MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IRENA,
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U.S. Air Force produziert auf Hawaii erstmalig Wasserstoff mit Solarenergie

PV-Anlage auf der Hickam Air Force Base.
PV-Anlage auf der Hickam Air Force Base.

Die Hickam Airforce Base (Hawaii) berichtete am 20.05.2009, dass eine 1,1 Millionen US-Dollar (787.000 Euro) teure Solarstromanlage zur Versorgung einer Wasserstoff-Produktion und -Tankstelle fertig gestellt wurde. Dies sei das erste derartige System sowohl der Luftwaffe als auch im US-Bundesstaat Hawaii. Laut Pressemitteilung hat das Unternehmen Sunetric (Kailua, Hawaii) 810 Module installiert, mit denen pro Stunde 146 Kilowatt (kW) Solarstrom produziert werden können. Diese Energiemenge reiche zum Volllastbetrieb der Wasserstoffproduktion völlig aus.  "Dass der Wasserstoff nun mit Solarstrom erzeugt wird bedeutet, dass er nun ein erneuerbarer Kraftstoff ist", sagte Tom Quinn, Direktor am Hawaii Center for Advanced Transportation Technologies (HCATT).



Robustes Systemdesign rüstet Solaranlage gegen widrige Umweltbedingungen

"Solarmodule gibt es schon seit dem Weltraumprogramm in den 1950er Jahren. Dieses System wurden speziell auf die hiesigen, spezifischen Umweltbedingungen ausgelegt", ergänzte der Vizepräsident für den Anlagenbau bei Sunetric, Josh Power. Laut Pressemitteilung können die Solarmodule dem starken Wind auf Hawaii und sogar Hurrikans standhalten und bei Erdbeben bis zu Stufe 4 sicher sein. Die Verwaltung der Robins Air Force Base habe das Programm geleitet und die Finanzmittel bereitgestellt; die Einheit 15. Lufttransporteinheit wird das System betreiben und bewerten. Der per Elektrolyse erzeugte Wasserstoff dient als Treibstoff für insgesamt sieben Fahrzeuge. Die Wasserstofftankstelle werde von dem Unternehmen Hydra FLX Systems (Houston, Texas) betrieben. Der per Elektrolyse erzeugte Wasserstoff dient als Treibstoff für die Fahrzeug.

31.05.2009   Quelle: Hickam Airforce Base   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hickam Air Force Base,
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Mathematik unterstützt Forschung zur Dünnschicht-Photovoltaik

Das DFG-Forschungszentrum MATHEON nimmt teil beim Wettbewerb "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern". Nun soll innerhalb des MATHEON ein theoretischer Schwerpunkt geschaffen werden, der die mathematischen Methoden zur Dünnschicht-Photovoltaik bündelt.   Gemeinsam mit dem Juryvorsitzenden, Prof. Hans N. Weiler, gab Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 18. Mai die Gewinner des Wettbewerbs "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" bekannt. Sie erhalten jeweils eine Förderung zwischen zehn und 14 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Elf Projekte aus den neuen Bundesländern wurden für eine gezielte Förderung ihrer Forschungsarbeiten ausgewählt, darunter mit dem "Kompetenzzentrum für Dünnschicht- und Nanotechnologie in der Photovoltaik (PVcomB)", einer gemeinsamen Gründung des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZE) und der Technischen Universität Berlin, auch ein Projekt aus Berlin. An diesem Vorhaben wird auch das DFG-Forschungszentrum MATHEON beteiligt sein.


Wachsender Marktanteil der Dünnschicht-Photovoltaik

Die Photovoltaik (PV) ist die am stärksten wachsende Industrie in den neuen Bundesländern. Hier wurde 2008 über eine Milliarde Euro investiert. Insgesamt zählt die Solarindustrie im Osten derzeit rund 7.200 Beschäftigte. Hinzukommen weitere 6.300 Arbeitsplätze bei Zulieferern, Handel und Handwerk. In vielen Zukunftsszenarien wird vorhergesagt, dass die Dünnschicht-Photovoltaik innerhalb von nur fünf Jahren auf einen Anteil von 30 Prozent des gesamten PV-Marktes wachsen wird.

Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer und effizienter Technologien der Dünnschicht-Photovoltaik werden die mathematische Modellierung und numerische Simulation der komplexen Wachstumsprozesse, die resultierenden Materialeigenschaften im Nanometerbereich und vor allem auch die optischen Eigenschaften und deren Optimierung einnehmen. Die Möglichkeit, Parameterstudien der entwickelten mathematischen Modelle durchzuführen und diese direkt mit experimentellen Ergebnissen zu vergleichen, wird den gesamten Entwicklungsprozess erheblich beschleunigen. Denn damit können mögliche optimale Konfigurationen bezüglich der Materialeigenschaften vorhergesagt werden. Allerdings werden diese Aufgaben die Entwicklung und Analysis neuer mathematischer Modellgleichungen und derer numerischen Algorithmen erfordern.


Eine Million Euro für Dünnschicht-Forschung

Die dafür erforderliche Kompetenz kann das Berliner DFG-Forschungszentrum MATHEON mit seinen Forschergruppen aufweisen. Geplant ist nun, innerhalb des MATHEON einen theoretischen Schwerpunkt aufzubauen, der die mathematischen Methoden der Dünnschicht-Photovoltaik bündelt. Bereits im Oktober 2008 hatte sich ein von Dr. Barbara Wagner vom Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS) und MATHEON-Mitglied und dem Sprecher des MATHEON, TU-Professor Volker Mehrmann, gemeinsam mit Dr. Bernd Rech vom HZE und Dr. Andreas Münch von der University of Nottingham organisierter Workshop mit dem Thema Dünnschicht-Photovoltaik beschäftigt. An diesem Workshop hatten auch eine Reihe von Industrievertretern teilgenommen. Der Anteil des MATHEON an der nun zugesagten gesamten Fördersumme wird etwa eine Million Euro betragen.

31.05.2009   Quelle: DFG Forschungszentrum MATHEON Mathematik für Schlüsseltechnologien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: 30 Jahre Leistungsgarantie auf Antaris-Module

Antaris Solar: 30 Jahre Leistungsgarantie auf hauseigene Module.
Antaris Solar: 30 Jahre
Leistungsgarantie auf
hauseigene Module.

Als ein Anbieter modernster Solartechnologie in Europa bietet die in Deutschland ansässige ANTARIS SOLAR-Gruppe ihren Kunden auf hauseigene Photovoltaik-Hochleistungsmodule eine maximale Leistungsgarantiezeit von dreißig Jahren auf 80 % der Modulleistung, berichtet die Antaris Solar GmbH & Co. KG (Waldaschaff) in einer Pressemitteilung. Das Fundament dieses Qualitätsversprechens ist nach Angaben des Geschäftsführers Dr. Michael Göde, dass "ausschließlich hochwertigste Materialien eingesetzt werden, die äußerst sorgfältig verarbeitet sind und mehrere Qualitätsprüfungen erfolgreich bestehen müssen."   Die Module würden danach kontinuierlich und unter Realbedingungen vom unabhängigen TEC-Institut für technische Innovation getestet. Erst dann würden die Module in das Antaris-Programm aufgenommen. "Schließlich soll eine Solaranlage nicht nur bedienungsfreundlich, wartungsarm und maximal ertragreich funktionieren, sondern gerade auch die Module besonders langlebig sein", so Dr. Göde.




Das Unternehmen bietet zudem Module vieler namhafter Hersteller an. Deren Garantiezeit entspricht aber der branchenüblichen Leistungsgarantie von "nur" zwanzig bzw. fünfundzwanzig Jahren auf 80 % der Modulleistung. Mit dem ANTARIS SOLAR-Modul und der bislang einmalig langen Garantiezeit von dreißig Jahren will sich der deutsche Spezialist im heiß umkämpften Wachstumsmarkt Photovoltaik international positiv vom Wettbewerb abgrenzen.

31.05.2009   Quelle: Antaris Solar GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Antaris Solar GmbH & Co. KG,


 

Gabriel eröffnet Kompetenzzentrum zur Finanzierung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 11.05.2009 das neue Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien des UN-Umweltprogramms (UNEP) und der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt a. M. eröffnet. Das gemeinsame Zentrum soll weltweit Banken bei der Finanzierung von Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz beratend unterstützen und mit ihnen gemeinsam Projekte durchführen.  "Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise zwar schwieriger geworden, das mindert aber nicht die Rolle der Erneuerbaren für eine zukunftsfeste Energieversorgung. Ohne die erneuerbaren Energien wird es nicht gelingen, die schnell wachsende Weltbevölkerung umwelt- und klimagerecht mit Energie zu versorgen", sagte Gabriel.


"Ich habe mich intensiv für die Ansiedlung des neuen Kompetenzzentrums in Frankfurt eingesetzt. Das Bundesumweltministerium wird den Aufbau des Zentrums weiter unterstützen. Denn wir brauchen die Finanzmärkte, um die weltweit erforderlichen Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienztechnologien zu realisieren. Zugleich haben wir ein Interesse daran, den Bankenstandort Frankfurt durch die Ansiedlung zu stärken und mit Blick auf das Zukunftsfeld 'Carbon Finance" weiter fit zu machen", so Gabriel weiter.


Markt für Umwelttechnologien wächst; neue Arbeitplätze durch erneuerbare Energien

Der globale Markt für Umwelttechnologien einschließlich der erneuerbaren Energien wird Schätzungen zufolge bis 2020 auf drei Billionen Euro wachsen. Allein in Deutschland ist laut BMU bis 2020 mit einem weiteren Anstieg der Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren von 280.000 auf mindestens 400.000 zu rechnen. Mit Blick auf die Finanzkrise bezeichnete Gabriel die Finanzierung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen als Investitionen in reale Werte, die sich gegenüber einer schwächelnden Konjunktur als deutlich krisenfester erwiesen hätten. "Formen nicht-nachhaltiger Finanzierung sind nicht nur Ursache für die aktuelle Finanzkrise, sondern auch für die Umwelt- und Klimakrise." Es müsse gelingen Finanzströme in nachhaltige Energiesysteme zu lenken. "Diese bilden das Herz- und Kreislaufsystem jeder modernen und nachhaltigen Industriegesellschaft", betont Gabriel.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.frankfurt-school.de/sef

30.05.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Frankfurt School of Finance & Management,
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Internationale Photovoltaik-Märkte und Netzparität im Mittelpunkt des 5. PV Industry Forums

Vorstände von Applied Materials, LDK, Phoenix Solar und REC Solar sehen großes Potenzial für die Zukunft.
Vorstände von Applied Materials, LDK,
Phoenix Solar und REC Solar sehen
großes Potenzial für die Zukunft.

Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion erreichte am 26.05.2009 das 5. PV Industry Forum seinen Abschluss. Am 25. und 26. Mai trafen sich Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der internationalen Photovoltaik-Branche im Rahmen der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik Intersolar in München. Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses standen die aktuellen und künftigen Entwicklungen auf den internationalen Photovoltaik-Märkten. Für angeregte Diskussionen sorgte vor allem das Thema "Grid Parity" (Netzparität), das von Experten und Entscheidern als Meilenstein für die Marktentwicklung bewertet wird. Vorträge zu weiteren Themenschwerpunkten, wie Photovoltaik-Großanlagen, Wechselrichter oder Dünnschichtmodule rundeten das umfangreiche Kongressprogramm ab. 

Die weltweite Photovoltaik-Branche trifft sich vor der Intersolar

Hochkarätige Referenten bestimmten das Programm der zweitägigen Konferenz und stellten rund 400 Entscheidern der Photovoltaik-Branche Marktanalysen und Branchentrends vor. Die Teilnehmer der Konferenz, davon zwei Drittel internationale Besucher, kamen aus Projektmanagement, Vertrieb und Marketing. Neben den anwendungs- und marktorientierten Vorträgen bot das Kongressprogramm zahlreiche Möglichkeiten zum direkten Austausch mit den Referenten in Diskussionsrunden oder in persönlichen Gesprächen - ein Angebot, das von den Teilnehmern zahlreich angenommen wurde. Am ersten Tag des PV Industry Forums standen zunächst weltweit wichtige Photovoltaik-Märkte wie die USA, Europa und Japan im Mittelpunkt.


Netzparität von Solarstrom kann in wenigen Jahren erreicht werden

Der zweite Themenkomplex des Tages widmete sich der Netzparität, also dem Zeitpunkt, an dem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage zum gleichen Endkunden-Preis wie konventioneller Strom angeboten werden kann. Die Referenten aus dem PV Industry Forum erwarten, dass dies bereits in wenigen Jahren erreicht wird - vor allem in Regionen mit besonders hoher Sonneneinstrahlung und gleichzeitig hohen Strompreisen. Mit dem Erreichen der Grid Parity wird Solarstrom voll wettbewerbsfähig gegenüber traditionell erzeugtem Strom. Für die Solarindustrie ist dies ein wichtiger Meilenstein, der zum einen neue Märkte öffnet und zum anderen auf den bestehenden Märkten Vertriebswege und Verkaufsstrategien verändern wird. Dieses Spannungsfeld, welches das Erreichen der Grid Parity auslösen wird, wurde von den Kongressteilnehmern angeregt diskutiert. "Grid Parity will bring a significant boost to the industry, although we have to be careful and not forget that grid parity is not enough on its own", fasst Dr. Murray Cameron zusammen, Vizepräsident der European Photovoltaic Industry Association (EPIA),


Solarenergie hat das Potenzial als Gewinner aus der Wirtschaftskrise herauszukommen

Am zweiten Tag bot das PV Industry Forum insgesamt sechs fachspezifische Sessions. Die Schwerpunkte waren in diesem Jahr Photovoltaik-Großanlagen und Dünnschicht-Technologie. Den Abschluss des internationalen Branchentreffs bildete eine Podiumsdiskussion mit Vorständen von Applied Materials, LDK, Phoenix Solar und REC Solar. Sie sprachen über die Zukunft des weltweiten Photovoltaikmarktes und ihre Einschätzung der technologischen Entwicklung. Die Branchenführer waren sich einig, dass die Branche auch in der momentan angespannten wirtschaftlichen Lage großes Potential für die Zukunft hat und schätzten die künftige Entwicklung positiv ein. "Solar power has the potential to come out of the economic crisis as a winner", sagte Dr. Murray Cameron.

"One of the best reasons to visit PV Industry Forum is that the presentations and sessions are excellent, and the conference is efficiently run with plenty of time for questions. The conference is also the kickoff for Intersolar Munich, one of the world’s largest tradeshows. The tradeshow offers an excellent venue for doing business and for finding out what is happening in the industry. Back to the PV Industry Forum, I’ve watched it grow up from a half-day, to a full day to two days, and it is wonderful being part of it", kommentiert Paula Mints, Associate Director von Navigant Consulting die Bedeutung der Konferenz.

Weitere Informationen zum PV Industry Forum und zur Intersolar 2009 unter http://www.pvindustry.de und http://www.intersolar.de.


29.05.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Intersolar-Neuheit: Conergy PowerPlus mit garantiert positiver Leistungstoleranz ab 225 Wp

PowerPlus-Modul von Conergy.
PowerPlus-Modul
von Conergy.

Auf der Intersolar 2009 stellt Conergy die neue HighPerformance-Serie (225-230 Wp) seiner PowerPlus-Module vor. HighPerformance Module von Conergy halten nicht nur, was sie versprechen, sie garantieren es auch, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Alle Photovoltaik-Module der HighPerformance-Serie überzeugen durch ausschließlich positive Leistungstoleranz bis +2,5 Prozent, betont Conergy.  "Ein klarer Vorteil für den Kunden. Er erhält beim Modul in jedem Fall die ausgewiesene Leistung, für die er bezahlt hat - oder sogar mehr. Die Folge: Garantiert mehr Leistung, garantierte Sicherheit und kompromisslose Qualität 'Made in Germany'", heißt es in der Pressemitteilung.




Erhöhte Leistungsgarantie für noch mehr Ertragssicherheit

Garantiert sei in der High-Performance-Serie aber nicht nur der Ertrag, sondern auch die Leistung auf Zeit. Hierfür hat Conergy die Leistungsgarantie für diese Serie noch einmal auf 92 % für 12 Jahre maßgeblich erhöht. Für 25 Jahre - also fünf Jahre mehr als die gesetzlich vergütete Laufzeit - garantiert Conergy 80% der Anfangsleistung.



PowerPlus 5+5: Optionale Garantieverlängerung für noch mehr Solarvergnügen

Doch nicht nur bei der Leistung, auch bei den Produktgarantien bietet Conergy in Zukunft noch mehr Sicherheit für den Kunden. Mit dem Conergy Service Produkt "PowerPlus 5+5" können Kunden ihre bestehende PowerPlus-Garantie allerdings gegen Aufpreis auf 10 Jahre verdoppeln. Bis zum 31. Juli 2009 im Rahmen der Conergy Jubiläumsaktion kostenlos.

Conergy Vorstand Andreas von Zitzewitz: "Positive Leistungstoleranz, ausgeweitete Leistungsgarantien und eine verdoppelte Produktgarantie machen die PowerPlus Module der 'HighPerformance'-Serie zu herausragenden Premium-Produkten - und damit nicht nur ertragreich, sondern auch garantiert sicher. Photovoltaik ist heute lukrativer denn je. Conergy Produkte machen sie planbar, bezahlbar - und vor allem berechenbar. Damit weiß der Kunde schon heute, welche Erträge er morgen und in Zukunft zu erwarten hat."

Die High-Performance Module stellt Conergy in Frankfurt (Oder) in einer der modernsten Solarfabriken der Welt her. Die Wertschöpfungskette läuft über fünf Produktionslinien vollautomatisiert und vollintegriert unter einem Dach - vom Wafer über die Zelle bis hin zum fertigen Modul. Alle Komponenten der Module werden sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Die Conergy PowerPlus Module sind bauartzertifiziert nach den internationalen Normen IEC/EN 61215 Ed. 2 (prüft Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der Module) und IEC/EN 61730 (prüft elektrische und mechanische Sicherheit).


Ausgiebige Tests in der in Klimakammer

In der hochmodernen Technologieabteilung prüfen und testen Ingenieure die Module inklusive ihrer Komponenten ausgiebig. Nach genormten Testverfahren unterwerfen sie die Module in Klimakammern extremen Temperaturschwankungen (-40 bis +85° C) und hoher Luftfeuchtigkeit. Eine genaue Charakterisierung der Zellen und Module führt zu fortlaufenden Verbesserungen in der Produktion. Zusätzlich finden in den firmeneigenen Laboren ständig produktionsbegleitende Qualitätstests statt. So kann Conergy den hohen Qualitätsstandard seiner "Made in Germany" Module halten und stetig verbessern. Leistung und Langlebigkeit stehen bei der Weiterentwicklung der Module im Vordergrund.


29.05.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,
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BP Solar und RGE Energy AG wollen eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke der Welt bauen

BP Solar präsentierte auf der diesjährigen Intersolar in München ihre Strategie, Solarenergie wettbewerbsfähig gegenüber konventionellem Strom zu machen sowie Umsatz und Gewinn entsprechend dem Marktwachstum zu erhöhen. Als eines der weltweit führenden Solarenergieunternehmen betonte BP Solar ein starkes Interesse in Deutschland als weltweit größtem Solarmarkt. 2008 verkaufte BP Solar nach eigenen Angaben 162 Megawatt (MW) und will, soweit es die Märkte zulassen, 2009 bis zu 320 MW verkaufen.   BP Solar-Vorstand Reyad Fezzani, hob hervor, das Unternehmen biete den höchsten Wert und die niedrigsten Kosten in Cent pro Kilowattstunde über die Lebensdauer einer Solaranlage. "Das ermöglicht BP Solar neue Geschäftsabschlüsse und wir können in absehbarer Zeit eines der Top 5 Solarenergieunternehmen in den wichtigsten Märkten in Europa, USA und Asien werden."


46 MW-Solarkraftwerk in Sachsen-Anhalt geplant

BP Solar bekräftigte zudem ihr Interesse am deutschen Markt durch die Ankündigung einer partnerschaftlichen Vereinbarung mit RGE Energy AG (Frankfurt) über eines der weltweit größten Solar-Projekte. Die über 46 Megawatt Peak (MWp) große Anlage soll in Köthen in Sachsen-Anhalt entstehen. Dabei sollen rund 210.000 kristalline Photovoltaik-Module von BP Solar mit einer Nennleistung von je 220 Watt (Wp) geliefert und durch die RGE Energy AG eingebaut werden. Das Projekt in Köthen sei Teil einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, welche die Installation von Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 66 Megawatt (MW) umfasse. Dies gaben Reyad Fezzani und Elias Issa, Vorstand der RGE Energy AG, auf der weltweit größten Solarmesse "Intersolar" in München bekannt.

Der Projektstart ist für das dritte Quartal 2009 geplant, derzeit laufe das Genehmigungsverfahren. Bis Ende des Jahres sollen alle BP Solar-Module installiert sein. Die geplante Solarstromanlage wird pro Jahr voraussichtlich 43.000 Megawattstunden (MWh) grünen Strom erzeugen. Damit können jährlich etwa 11.500 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt und zirka 25.600 Tonnen CO2 eingespart werden. Aufgrund der hohen Qualitätsstandards, die RGE als Projektentwickler erfüllte, biete BP Solar eine Ertragsgarantie für die gelieferten Solarmodule.

29.05.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Weltgrößte Dünnschicht-Solarmodule von Signet Solar vom TÜV-zertifiziert

Dünnschicht-Solarmodule von Signet Solar.
Dünnschicht-Solarmodule von Signet
Solar.

Signet Solar, Produzent von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, gab am 27.05.2009 bekannt, dass der TÜV Intercert den SI-S1 Photovoltaik-Modulen von Signet Solar die Zertifizierung nach IEC 61646 und IEC 61730 erteilt hat. Damit seien nun alle Solarmodul-Formate, die das Unternehmen produziert, vom TÜV-zertifiziert. Die SI-S1-Module, die mit Abmessungen von 2,20 m x 2,60 m fast Schaufensterformat erreichen, haben beim TÜV Intercert alle für die IEC 61646 sowie 61730-Zertifizierung notwendigen Tests erfolgreich bestanden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Signet Solar sei damit der weltweit erste Hersteller ultragroßer Dünnschicht-Module, die den hohen Qualitätsanforderungen des TÜV Intercert genügen. 



Zertifikate garantieren Produkt- und Qualitätsstandards

Der Zertifizierung vorausgegangen waren umfangreiche elektrische und mechanische Belastungsprüfungen der Signet Solar-Module über mehrere Monate hinweg sowie eine Vor-Ort-Inspektion der Produktionsstätte im sächsischen Mochau. Dabei wurden alle Produktionsschritte genauestens unter die Lupe genommen und freigegeben. Der TÜV habe besonders die in der Produktionslinie installierten Inline-Qualitätskontrollen hervorgehoben, die er in dieser Form bisher noch nicht gesehen habe. "Wir freuen uns, dass wir die TÜV-Zertifizierung nun erfolgreich abgeschlossen haben. Die IEC-Zertifikate nach 61646 und 61730 garantieren Käufern und Projektfinanzieren, dass unsere Dünnschicht-Solar-Module höchsten internationalen Produkt- und Qualitätsstandards entsprechen", betonte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH.

"Grundlage unserer Produktqualität", so der Geschäftsführer weiter, "ist ein striktes Qualitätsmanagement, das alle Produktionsschritte gewissenhaft von der Materialeingangskontrolle bis zur finalen Produktfreigabe überprüft und begleitet. So können unsere Kunden sicher sein, dass jedes Modul, das unser sächsisches Werk verlässt, die Voraussetzungen für 30 Jahre Produktlebensdauer erfüllt, wovon 25 Jahre garantiert werden."

29.05.2009   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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Kongress Solar Summit 2009 thematisiert Zukunftsthema "Solares Bauen"

Energieeffizientes Bauen steht bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen zunehmend im Vordergrund. Ab 2019 sollen alle neu gebauten Gebäude ihre Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen, so sieht es der Richtlinienvorschlag der Brüsseler Kommission vor, der auch vom Industrie- und Energieausschuss des Europäischen Parlaments gebilligt wurde. Zur Erreichung dieser Energie- und Klimaschutzziele ist die Nutzung der gebäudetechnischen Potenziale von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien unumgänglich, insbesondere der Solarenergie. Welche neuen Methoden und Techniken es gibt, um die Kraft der Sonne bestmöglich für die Energieeffizienzsteigerung in Gebäuden nutzbar zu machen, thematisiert der internationale Kongress "Solar Summit 2009" vom 14. bis 16. Oktober in Freiburg.  Die dreitägige Veranstaltung widmet sich dem solaren und energieeffizienten Bauen und beschäftigt sich mit den äußerst wichtigen und dringlichen bautechnischen Herausforderungen zur Integration von Solarenergie (Solarthermie und Photovoltaik) in Gebäude.


Gebäudeintegrierte Photovoltaik und Solarthermie unter den Schwerpunkten

Architekten, Planer, Bauträger und Hersteller sowie Vertreter aus Forschung und Solar-Branche können sich über vielfältige Fragestellungen bei der Integration von erneuerbaren Energien in Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungsbedingungen informieren und austauschen. In über 20 Vorträgen werden international anerkannte Experten aus der Solar- und Baubranche neue technologische Entwicklungen und Lösungen zum solaren Bauen umfassend erläutern sowie erfolgreiche Bauprojekte vorstellen. Themenschwerpunkte des Kongresses sind unter anderem Null-Energie-Häuser, gebäudeintegrierte Photovoltaik, gebäudeintegrierte Solarthermie und multifunktionale Gebäudefassaden.

Unter dem Vorsitz von Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Dr. Hans-Martin Henning, Abteilungsleiter Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer ISE, werden auch in diesem Jahr hochkarätige Referenten aus aller Welt auf dem Kongress vertreten sein, darunter Dr. Winfried Hoffmann (Vizepräsident und Technikvorstand Energy and Environmental Solutions, Applied Materials GmbH & Co . KG; Präsident der European Photovoltaic Industry Association, EPIA); Dr. Werner Brinker (Vorsitzender des Vorstandes, EWE Aktiengesellschaft); Dr. Mark Snow (Faculty of the Built Environment, University of New South Wales, Sydney, Australia); Prof. Mattheos Santamouris (National and Kapodistrian University of Athens); Prof. Dr. Karsten Voss (Fachbereich Architektur, Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung, Bergische Universität Wuppertal); Stephen Selkowitz (Head Building Technologies Department, Lawrence Berkeley National Laborator) und Andreas Wagner (Geschäftsführer, Wagner & Co. Solartechnik GmbH).


Rahmenprogramm mit Posterausstellungen und "Freiburger Solarnacht"

Auch in diesem Jahr bietet der Kongress neben zahlreichen interessanten Vorträgen und Diskussionsrunden ein attraktives Rahmenprogramm. In einer Fachposterausstellung werden die Teilnehmer, die sich für den internationalen Wettbewerb "Solar Decathlon 2010" qualifiziert haben, ihre Projekte für das Solar-Haus der Zukunft vorstellen. Der Wettbewerb wird vom Spanish Ministry of Domestic Buildings und dem U.S. Energieministerium organisiert. Universitäten aus der ganzen Welt sind eingeladen, Wettbewerbsbeiträge einzureichen für Gebäude, die ihre Energie ausschließlich über die Sonne beziehen. Ziel dieses Projektes ist es, Forschung und universitäre Verbreitung von Wissen zu Themen des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens zu fördern.

Ein weiteres Highlight ist die umfangreiche Posterausstellung zum BMWi-Preis "Architektur mit Energie": Hoher Komfort bei minimalem Energiebedarf, niedrige Betriebskosten und effiziente Technologien vereint in herausragender Architektur. Das waren die Maßstäbe für Gebäude der Zukunft, die bei der mit 100.000 Euro dotierten Auszeichnung "Architektur mit Energie" 2009 erstmalig gesucht wurden. Innovative Bauherren, Architekten oder Fachingenieure wurden aufgerufen, ihre Neubau- oder Sanierungskonzepte einzureichen und sich um das Preisgeld und eine mögliche Förderung als Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Forschungsschwerpunkt "Energieoptimiertes Bauen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zu bewerben. Die umfangreiche Posterausstellung und eine Begleitbroschüre zeigen die zehn Preisträger des Wettbewerbs.

Am Donnerstag, den 15. Oktober lädt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zur traditionellen "Freiburger Solarnacht" im Institutsgebäude ein. Seit nunmehr sechs Jahren ist die Freiburger Solarnacht ein beliebter Treffpunkt und ein ideales Net-Working-Event für die Solarbranche.

Weitere Informationen sowie eine detaillierte Programmübersicht ab Anfang Juni 2009 unter http://www.solar-summits.com

29.05.2009   Quelle: Messe München GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Messe München GmbH,
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dena-Förderübersicht EU 27 Photovoltaik: Großbritannien und Malta erhöhen Vergütung für Solarstrom

Photovoltaik-Förderübersicht EU 27.
Photovoltaik-Förderübersicht
EU 27.

In Großbritannien gelten seit April 2009 neue Bestimmungen rund um das Zertifikatehandelssystem, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). So seien die Berechnungsgrundlagen für Zertifikate unter anderem dahingehend verändert worden, dass sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik erhöht. In Malta sei das Subventionsprogramm für Privathaushalte überarbeitet worden und biete in seiner neuen Form erhöhte Fördersätze und ein Beihilfeprogramm.  Auch Zyperns Photovoltaik-Förderprogramm ist laut Exportinitiative nach einer Überarbeitung der Richtlinien wieder geöffnet. Die Mai-Ausgabe 2009 der dena-Förderübersicht EU-27 Photovoltaik informiert zudem über weitere Neuerungen in Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.


dena-Förderübersichten mit rechtlichen Rahmenbedingungen und Kontaktmöglichkeiten

Aktuelle Informationen über Photovoltaik-Förderprogramme und rechtliche Rahmenbedingungen in den EU-Mitgliedsländern liefert eine neue Ausgabe der dena-Förderübersichten in kompakter tabellarischer Form. Besonders nützlich für den individuellen Gebrauch sind die in der Übersicht aufgezeigten Kontaktmöglichkeiten. Die dena-Förderübersichten EU-27 werden quartalsweise aktualisiert und herausgegeben. Preis: ab 420,- Euro zzgl. gesetzl. MwSt.

Weitere Informationen: www.eupd-research.com

26.05.2009   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
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SANYO entwickelt HIT-Solarzellen mit weltweit höchstem Wirkungsgrad von 23,0 Prozent

HIT-Solarzelle von SANYO
HIT-Solarzelle von SANYO

SANYO Electric Co., Ltd. (SANYO) gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass es den vom Unternehmen selbst gehaltenen Rekord für den weltweit höchsten Wirkungsgrad der Energieumwandlung bei Solarzellen aus kristallinem Silizium in praxisgeeigneter Größe (mind. 100 cm2) gebrochen und mit den selbst entwickelten photovoltaischen HIT-Solarzellen einen Wirkungsgrad von 23,0 Prozent (bisher 22,3 Prozent) unter Laborbedingungen erreicht hat. HIT steht für "Heterojunction with Intrinsic Thin layer" und damit für eine Solarzelle, die aus einem Wafer aus monokristallinem Silizium besteht, der von zwei ultradünnen Schichten aus amorphem Silizium umgeben ist. Aufgrund modernster Fertigungsverfahren sei dieses Produkt innerhalb der Branche konkurrenzlos im Hinblick auf Leistung und Wert, heißt es in der Pressemitteilung. 

Mit dieser Leistung schaffe SANYO als erster Hersteller von Photovoltaik-Produkten einen Wirkungsgrad für Solarzellen mit praxisgeeigneter Größe von 23 Prozent unter Laborbedingungen und festige so die führende Position seiner HIT-Solarzelle, die für ihren hohen Wirkungsgrad bekannt ist. Ziel des Unternehmens ist, den unter Laborbedingungen erzielten Erfolg in die Massenproduktion umzusetzen und weitere Verbesserungsmöglichkeiten des Wirkungsgrades bei der Energieumwandlung sowie der Kosten- und Materialeinsparung zu erreichen.

Neue Technik ermöglicht hohen Wirkungsgrad

Die Verbesserung der Qualität der Heterojunction (Halbleiterübergang aus a-Si- und c-Si-Schichten) von HIT-Solarzellen ermöglicht durch ihren Aufbau einen verringerten Rekombinationsverlust der Elektrode, berichtet SANYO. Erreicht werde dies dadurch, dass auf der Vorder- und Rückseite der Strom erzeugenden dünnen Schicht aus monokristallinem Silizium (c-Si) Schichten aus hochwertigem ultradünnem amorphem Silizium (a-Si) aufgebracht werden. SANYO sei es jüngst gelungen, die Qualität des Halbleiterübergangs in der HIT-Solarzelle mit einem Verfahren zu steigern, bei dem eine höherwertige a-Si-Schicht auf das c-Si-Substrat aufgebracht und gleichzeitig die Oberfläche der c-Si-Schicht vor Beschädigung geschützt wird. Das Ergebnis sei eine Erhöhung der Leerlaufspannung (Voc) von 0,725 V auf 0,729 V gewesen.


Verringerter optischer Absorptionsverlust

Bei der Solarzelle ist es das Ziel, das auf die Oberfläche treffende Sonnenlicht unter möglichst geringem Absorptionsverlust bis zur c-Si-Schicht, der Strom erzeugenden Schicht, zu lenken. Bei der HIT-Solarzelle bestand die Herausforderung darin, den optischen Absorptionsverlust in der a-Si-Schicht, welche die Vorder- und Rückseite der c-Si-Schicht bedeckt, sowie in der lichtdurchlässigen Leitschicht zu senken. Ursachen des optischen Absorptionsverlustes waren die Absorption des kurzwelligen Sonnenlichts durch die a-Si-Schicht und die des langwelligen Sonnenlichts durch die lichtdurchlässige elektrisch leitfähige Schicht. SANYO hat das Know-how entwickelt, um den optischen Absorptionsverlust sowohl in der a-Si-Schicht als auch in der lichtdurchlässigen Leitschicht zu verringern. Das Ergebnis war eine Erhöhung des Kurzschlussstroms (Isc) von 39,2 mA/cm2 auf 39,5 mA/cm2.


Reduzierung des ohmschen Verlustes

Bei der Solarzelle wird der erzeugte elektrische Strom durch die Gitterelektrode an der Oberfläche gesammelt und abgeleitet. Durch Verbesserung des Druckverfahrens konnte SANYO einen niederohmigeren Werkstoff zum Einsatz in der Gitterelektrode und ein höheres Aspektverhältnis realisieren. Auf diese Weise wurde erfolgreich der ohmsche Widerstand verringert, der auftritt, wenn die Gitterelektrode von Strom durchflossen wird. Im Ergebnis wurde der so genannte Füllfaktor von 0,791 auf 0,80 verbessert.

Getreu seiner Unternehmensvision "Think GAIA" treibt SANYO mit Nachdruck die Ausweitung seines Solargeschäfts voran und setzt sich dafür ein, eine Gesellschaft auf der Grundlage sauberer Energie zu schaffen. Diesmal konnten gleichzeitig mit der Steigerung des Wirkungsgrades bei der Energieumwandlung auch deutliche Fortschritte bei der Senkung der Produktionskosten für Photovoltaik-Systeme sowie eine Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen wie Silizium erzielt werden.

26.05.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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Photovoltaik: Suntech präsentiert hoch effiziente Pluto-Technologie auf der Intersolar

Suntech forscht an neuen PV-Technologien
Suntech forscht an neuenPV-Technologien

Suntech Power Holdings Co., Ltd. weltgrößter Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, stellt auf der Intersolar 2009 seine hoch effiziente Pluto-Technologie vor. Monokristalline Solarzellen, die mit dieser Technologie serienmäßig produziert wurden, erreichten einen Wirkungsgrad von rund 19 Prozent. Multikristalline Solarzellen, die auf die gleiche Weise gefertigt werden, kamen auf etwa 17 Prozent. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) bestätigte nach der Überprüfung einiger Pluto-Module die hohen Wirkungsgrade. Die getesteten Solarmodule stammen aus der neuen 34 MW-Pluto-Produktionslinie 


Texturierungsverfahren sorgt dafür, dass mehr Sonnenlicht in Solarstrom umgewandelt werden kann

Die zum Patent angemeldete Pluto-Technologie basiert auf der "PERL"-Technology, die von der Universität New South Wales in Australien entwickelt wurde. In Labortests erreichte diese Technologie laut Suntech bereits einen Wirkungsgrad von 25 Prozent und stellte damit einen neuen Weltrekord auf. Die Pluto-Technologie sei in der Lage den Solarstromertrag im Vergleich zu Solarzellen, die mit einem konventionellen Siebdruckverfahren produziert werden, um bis zu 12 Prozent steigern. Das besondere Texturierungsverfahren der Zelloberfläche führe zu einer geringeren Reflexion und sorge so dafür, dass mehr Sonnenlicht im Tagesverlauf in Solarstrom konvertiert werden kann - das gelte auch für indirekte Strahlung. Dünnere Metallkontakte auf der Zelloberfläche reduzierten zudem Verschattungsverluste.

"Wir sind von der Leistung der Pluto-Technologie wirklich begeistert. In der Großserienproduktion erreichen wir hiermit rund 19 Prozent Wirkungsgrad bei monokristallinen Zellen und zirka 17 Prozent bei multikristallinen Zellen, verglichen mit 16,5 und 15,5 Prozent bei Zellen mit herkömmlichen Siebdruck-Verfahren", erklärt Dr. Stuart Wenham, Technikvorstand bei Suntech, und fügt hinzu: "Das Pluto-Verfahren zeichnet sich vor allem durch sein Potenzial aus, sowohl den Wirkungsgrad von monokristallinen als auch von multikristallinen Solarzellen signifikant zu erhöhen. Damit kann Suntech eine komplette Produktpalette von Hochleistungssolarzellen anbieten."

Dr. Zhengrong Shi, Vorstand von Suntech kommentiert die neue Technologie so: "Pluto erfüllt alle wichtigen Anforderungen der Solarindustrie: Die Technologie bietet einen hohen Wirkungsgrad, dauerhafte Stabilität und einen großen Solarstromertrag. Mit den Pluto-Zellen können unsere Kunden ihre Photovoltaikflächen besser ausnutzen und die Systemkosten so senken. Da die Produktionskosten für diese Zellen jedoch nur unwesentlich steigen, eignen sie sich hervorragend für die kommerzielle Solarstromproduktion sowie für Aufdachanlagen".

"Die kommerzielle Nutzung der Pluto-Technologie ist das Ergebnis jahrelanger Forschung auf höchstem Niveau. Pluto ist ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte und zeigt welchen hohen Stellenwert die Technologieentwicklung bei Suntech hat. Mit einem Forschungs- und Entwicklungsteam, das mehr als 350 hoch qualifizierte Wissenschaftler umfasst, engagiert sich Suntech besonders für die Technologieentwicklung zur Kostensenkung von Solarstrom. Das erklärte Ziel bleibt die Netzparität ohne staatliche Förderung", fügte Dr. Shi hinzu. Neben der Technologieentwicklung widme sich das Forschungsteam auch vielen anderen Bereichen, wie etwa der Entwicklung von gebäudeintegrierten Modulen und der Optimierung von Materialien und Komponenten. Ziel sei, mit denProdukten genau die Marktanforderungen zu treffen und technologisch zu führen.


Wirkungsgrad von 20 % (monokristalline Zellen) bzw. 18 % (multikristalline Zellen) innerhalb der nächsten zwei Jahre angestrebt

Suntech will die Pluto-Technologie stetig weiterentwickeln und rechnet mit einem Wirkungsgrad von 20 Prozent bei monokristallinen Zellen und 18 Prozent bei multikristallinen Zellen innerhalb der nächsten zwei Jahre. Das Unternehmen plant, seine 34 Megawatt Produktionslinie für die Pluto-Technologie weiter auszubauen und erwartet die Zertifizierung der Module innerhalb der nächsten Wochen. Im laufenden Jahr sollen rund 50 MW der Pluto-Module ausgeliefert werden.

26.05.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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SolarEdge präsentiert neues Photovoltaik-Energieumwandlungssystem auf der Intersolar 2009

Photovoltaik-Energieumwandlungssystem von SolarEdge.
Photovoltaik-Energieumwandlungssystem
von SolarEdge.

SolarEdge Technologies (Hertzlia, Israel), ein neu gegründetes Unternehmen zur innovativen Sonnenenergie-Umwandlung, gab am 22.05.2009 bekannt, dass sein Photovoltaik-Energieumwandlungssystem zum ersten Mal auf der Intersolar 2009 in München vorgestellt werden wird. Der Vorsitzende von SolarEdge, Vorstandsvorsitzende und Gründer Guy Sella referiert im Vorfeld der Messe am 26. Mai um 14:50 auf dem PV Industry Forum über die Erfolge der Architektur verteilter Solarstrom-Systeme.   Obwohl die Solarindustrie enorme Schritte zur Senkung der Kosten pro installiertem Watt PV-Leistung unternommen habe, indem der Wirkungsgrad der Solarzellen erhöht wurde sowie durch andere Neuerungen, seien traditionelle PV-Installationen nach wie vor eingeschränkt, so SolarEdge in einer Pressemitteilung. Zentralisierte Architektur und Einschränkungen durch Standard-Design verursachten Energieverluste in Höhe von durchschnittlich zwanzig Prozent pro Solarfeld und führten zu schlechter Dachausnutzung, Sicherheitsproblemen bei der Wartung und im Brandfall sowie zu ungenügenden Präventionsmaßnahmen gegen Modul-Diebstahl. Außerdem ermögliche die derzeitige Architektur kein ausreichendes Monitoring der Modul- und Systemlevel, um die Probleme zu identifizieren und die Performance zu verfolgen.


Modulintegriertes Photovoltaik-Energieumwandlungssystem soll Komplexität und Kosten reduzieren

Auf der Intersolar 2009 werde SolarEdge das erste modulintegrierte Photovoltaik-Energieumwandlungssystem vorstellen, das in praktisch allen Arten von Solarpanelen eingebettet werden kann, die heute erhältlich sind. Die auf Modul- und Systemebene kombinierte Lösung ermögliche maximale Energieerzeugung über den solaren Lebenszyklus hinweg, während Komplexität und Kosten dramatisch gesenkt würden. Im Gegensatz zu zentralisierter Architektur, welche die Energie jedes Moduls nicht optimieren könne, führe einzig SolarEdge ein MPP-Tracking für jedes Modul einzeln durch, während die Kommunikation über die bestehenden Energieleitungen erfolge, so das Unternehmen. Systembesitzer könnten sich über wesentlich höhere Energieerträge freuen, während Installateure die Kosten reduzieren und die Dachausnutzung maximieren könnten, was insgesamt zu niedrigeren Solarstrompreisen führen werde.

"Wir freuen uns sehr, mit führenden Unternehmen auf dem Markt zusammen zu arbeiten und können es nicht erwarten, der Industrie endlich unseren einzigartigen ganzheitlichen Ansatz vorzuführen", sagte Guy Sella, "Durch das Ansprechen der Probleme, die die Industrie übersehen oder als unvermeidbar angesehen hat, reduziert SolarEdge die Lebensdauerkosten der PV-Energie, macht so PV erschwinglicher und ebnet einen schnelleren Weg zur Netzparität", kündigte Sella an.

Modulhersteller und Systemintegratoren sind eingeladen, SolarEdge in Halle B4, Stand 302 zu besuchen oder eine Demonstration mit dem Unternehmen zu vereinbaren. Kontakt: intersolar@solaredge.com


25.05.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarEdge.,
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APS, Starwood Energy und Lockheed Martin wollen 290 MW Solar-Kraftwerk in Arizona bauen

Die Starwood Energy Group Global, LLC (Greenwich, Connecticut), ein privates Unternehmen, das überwiegend in die Energieinfrastruktur investiert, und der Energieversorger Arizona Public Service Co. (Phoenix, Arizona) berichteten am 22.05.2009, die Unternehmen hätten als Grundlage für den Bau eines solarthermischen Kraftwerks eine Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) unterzeichnet. Die Anlage soll rund 120 Kilometer westlich von Phoenix errichtet werden und eine Nennleistung von 290 Megawatt (MW) haben. Laut Pressemitteilung soll das Projekt namens "Starwood Solar I" bis 2013 fertig gestellt werden und dann eines der größten jemals gebauten Solarthermie-Kraftwerke der Welt sein, das Solarenergie auch speichern kann. Die Strombezugsvereinbarung sieht vor, dass APS die gesamte von Starwood Solar I   erzeugte Energie bezieht, womit nach Schätzungen des Unternehmens ungefähr 73.000 Stromkunden versorgt werden können. Die Anlage soll in den Besitz eines Tochterunternehmens von Starwood Energy übergehen. Die weltweit agierende Lockheed Martin Corporation (Bethesda, Maryland) soll für die Entwicklung, die Beschaffung und den Bau des CSP-Kraftwerks sowie für dessen Betrieb und Wartung verantwortlich sein.


Parabolrinnen-Technologie zur Stromerzeugung

Starwood Solar I wird laut Pressemitteilung aus mehr als 3.000 Parabolrinnen-Kollektoren mit einer Länge von jeweils 100 Metern bestehen, die auf 7,6 Quadratkilometern Land montiert werden. Die Kollektoren werden dem Lauf der Sonne nachgeführt. Ein Absorberrohr nimmt die konzentrierte Strahlung auf und überträgt sie an eine durchströmende Wärmeträgerflüssigkeit zur Produktion von Dampf, mit dem in herkömmlichen Turbinen Strom erzeugt wird. Laut APS soll die Wärme auch gespeichert und nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt zur Stromerzeugung genutzt werden. Das Projekt sei ein unmittelbares Ergebnis der Partnerschaft zwischen Starwood Energy und Lockheed Martin zum Bau von Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab. "Unser Fachwissen bei Entwicklung und Produktion qualifiziert uns, dieses Projekt erfolgreich zu realisieren. Hierfür wenden wir die ausgezeichneten Lösungen bei Systementwicklung und Integration an, die wir allen Kunden anbieten", sagte Chris Myers, Vizepräsident für Solarenergie-Programme bei Lockheed Martin. "Unsere Finanzierung, die Expertise von Lockheed Martin und der Willen von APS, seinen Kunden kostengünstige, nachhaltig erzeugte Energie anzubieten, werden ein Solarkraftwerk ermöglichen, das den Bürgen von Arizona über viele Jahre hinweg nutzen wird", kommentierte der Vorstand von Starwood Energy, Brad Nordholm.

25.05.2009   Quelle: Lockheed Martin Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

SYSTAIC-Neuheiten auf der Intersolar 2009: Eigennutzung von Solarstrom; photovoltaische Kraft-Wärme-Kopplung

Systaic-Energiedach liefert Solarstrom und –wärme.
Systaic-Energiedach liefert
Solarstrom und –wärme.

Die systaic AG (Düsseldorf) hat sich seit jeher auf die gestalterisch und bautechnisch sinnvolle Anwendung von Photovoltaik konzentriert. Dafür wurde das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen mit zahlreichen Architekturpreisen ausgezeichnet - in der Photovoltaikbranche alles andere als selbstverständlich. Auf der Intersolar präsentiert SYSTAIC Lösungen für eine bessere Nutzung des Solarstroms - sei es in Gebäuden, in Verbindung mit solaren Kraftanlagen oder Automobilen. SYSTAIC folge hier einem anderen Ansatz als der Verbesserung der Netzversorgung, wie sie aktuell unter Begriffen wie "Smart Meters" oder "intelligente Netze" diskutiert wird, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für den Verbraucher sei es nicht sinnvoll, den Solarstrom erst in das Netz zu speisen und dann zu laufend steigenden Stromkosten für seinen Eigenbedarf zurückzukaufen - ganz abgesehen von umweltrelevanten Systemverlusten im Netz.   SYSTAIC setze deshalb auf Lösungen, die dem Verbraucher eine bessere Eigennutzung seines Solarstroms ermöglichen.


Raumwärme und Warmwasser per Wärmepumpen

Neu und zum ersten Mal auf der Intersolar zu sehen ist, wie in Verbindung mit dem SYSTAIC-Energiedach eine photovoltaische Kraft-Wärme-Kopplung realisiert wird. Wo Sonnenlicht in Strom gewandelt wird, entsteht Hitze, die bei herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen ungenutzt der Umwelt zugeführt wird. Sie wird bei systaic stattdessen für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser genutzt. Dies geschehe ohne großen Aufwand durch Zuführung der Abluft in ein Wärmepumpensystem, so das Unternehmen. Durch die Temperaturerhöhung arbeite die Wärmepumpe wesentlich effizienter - also mit geringerem Stromverbrauch - als bei üblichen Luft- Wasser-Systemen. Die Jahresarbeitszahl, das Verhältnis des Stromverbrauchs zur Wärmeerzeugung, ist beim SYSTAIC-System um mehr als 70 % höher als es in den Förderungsrichtlinien für Wärmepumpen verlangt wird, heißt es in der Pressemitteilung.

"Diese bessere Nutzung entscheidet auch über die Qual der Wahl bei Solarinstallationen", erklärt Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Photovoltaik oder stattdessen zusätzlich thermische Kollektoren? Photovoltaik ist die bessere Lösung, die alles liefert - Strom und Wärme. In dem besonderen Fall auch noch Raumkühlung, wenn im Hochsommer statt der Umweltabwärme die Raumwärme als 'Quellwärme' für die Erzeugung von Warmwasser genutzt wird. Diese wird bei dem Prozess zu Gunsten des Wassers abgekühlt."


Powermanagement mit Online-Anbindung an aktuelle Wetter- und Tarifentwicklung

Solche Systeme müssen bedarfsgerecht gesteuert werden, der Fachmann spricht von Powermanagement. SYSTAIC bindet auch Aspekte der Energiespeicherung, Energieerzeugung, des Energieaustauschs mit Autobatterien und tarifliche Vergleiche ein. "home@systaic" wurde dieses Systems wegen der Online-Anbindung an aktuelle Wetter- und Tarifentwicklungen genannt. Dieses Steuerungsinstrument erlaube dem Verbraucher, seinen Haushalt optimal auf seine Solarstromproduktion anzupassen - was weit über die nur netzoptimierenden "Smart Meters" hinausgeht.


Das Schiebedach als Photovoltaik-Generator

Raumkühlung realisiert SYSTAIC auch in einem anderen Bereich des täglichen Lebens, nämlich in Automobilen: Mit dem Tochterunternehmen Webasto Solar ist der Geschäftsbereich SYSTAIC Automotive der weltweit einzige industrielle Hersteller von Solarlösungen fürs Auto. 37.000 Fahrzeuge, unter anderem von Audi, VW und Mercedes, wurden alleine im vergangenen Jahr mit den Photovoltaik-Generatoren von SYSTAIC ausgestattet. Sie sorgen dafür, dass der PKW auch im ausgeschalteten Zustand mit kühler Frischluft versorgt wird und unterstützen damit die Klimaanlage - eine komfortable und Sprit sparende Energielösung. Dem Intersolar-Publikum zeigt SYSTAIC, wie weit die Entwicklung von Solardächern für das Auto mittlerweile ist und wie eine Fahrzeug-Batterie das Stromnetz des Hauses unterstützen kann. Beispielhaft wird die Visualisierung eines der spektakulärsten Modelle des automobilen Premium-Segments in Szene gesetzt: Der Mercedes-Benz BlueZERO. Das innovative Konzeptfahrzeug wurde von SYSTAIC Automotive mit einem neu entwickelten Solardach ausgestattet. Dieses basiert auf Dünnschichttechnologie, ist transparent und speist den Elektromotor des Fahrzeugs mit Sonnenstrom.

"Im Gegensatz zu allen anderen Solarunternehmen vermarktet SYSTAIC keine Komponenten, sondern innovative Anwendungslösungen für das tägliche Leben in Gebäuden und Fahrzeugen", erläutert Michael Pack. "Solarprodukte auf Messen sind für Kunden zumeist nichtssagend und reizlos; Aussagen über Effizienz, Wirkungsweise und Optik der eingesetzten Systeme erschließen sich kaum. Wer wirklich wissen möchte, wie er die beste und schönste Form der solaren Gebäudeintegration erreicht, sollte sich auf dem Messestand der systaic AG informieren. Unsere Kunden profitieren zudem im aktuellen Marktumfeld von den deutlichen Überkapazitäten und stark gesunkenen Preisen für Solarzellen und Module."


Gewächshäuser als Solarstrom-Kraftwerke

Auch im ganz großen Stil produziert SYSTAIC Sonnenstrom: Zusammen mit dem Tochterunternehmen Enerparc hat sich die systaic AG auf photovoltaische Kraftwerke mit einer Mindestgröße von 10 Megawatt spezialisiert - genügend Energie, um tausende von Haushalten zu 100 % mit Elektrizität zu versorgen. Ein aktuelles Projekt: SYSTAIC integriert Photovoltaikmodule in Gewächshäuser. So entsteht eine sinnvolle Symbiose aus alter und neuer Flächennutzung. Gezeigt wird die neue Kraftwerkstechnologie auf dem SYSTAIC-Messestand in einer 3D-Visualisierung.

SYSTAIC auf der Intersolar 2009: Halle B6, Standnummer 580.


25.05.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Consolar mit Solarthermie-Technologieneuheit auf der Intersolar

Solar-Heizung SOLAERA.
Solar-Heizung SOLAERA.

Auf der diesjährigen Intersolar, die vom 27. bis zum 29. Mai in München stattfindet, präsentiert die Consolar Solare Energiesysteme GmbH (Frankfurt) in Halle B1 am Stand 221 die neue Solar-Heizung SOLAERA, welche die komplette Wärmeversorgung eines Hauses abdeckt und Mitte 2009 in Serie gehen soll. Hausbesitzer können laut Consolar mit der umweltfreundlichen Technologie über 50 Prozent an Primärenergie und CO2-Emission im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen und über 70 Prozent CO2-Emission verglichen mit Luftwärmepumpen einsparen und sogar bei Dunkelheit solare Energie gewinnen.   Zudem demonstriert Consolar auf der Intersolar mit dem Referenzprojekt "Antarktika", dass Solarwärmenutzung überall möglich ist, auch unter den härtesten Bedingungen: Die belgische Vertretung des Herstellers hocheffizienter Solarwärmeanlagen hat die weltweit erste CO2-emissionsfreie Polarstation "Princess Elisabeth" mit Solarthermie-Anlagen ausgerüstet. Die Solarwärmesysteme von Consolar versorgen das Team der belgischen Forschungsstation bei Wind und Wetter mit solarer Wärme und Warmwasser.


Technologie-Innovation: SOLAERA

Auf der Intersolar können Messebesucher am Consolar-Stand eine Technologieneuheit des Herstellers begutachten: Mit der Entwicklung der Solarheizung SOLAERA, die Mitte des Jahres in Serie geht und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE, Freiburg) ausgearbeitet, umfassend getestet und patentiert wurde, ist Consolar eine Innovation in der Solarthermie gelungen. Die platzsparende Lösung besteht aus Hybridkollektoren, einer Wärmepumpe, einem Latentwärmespeicher auf Wasser-Eis-Basis sowie einem Kombispeicher und ermöglicht mit umweltfreundlicher Technologie erstmals die komplette Wärmeversorgung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses nach EnEV (Energieeinsparverordnung)-Standard. 85 Prozent der benötigten Nutzwärme für Heizung und Warmwasser werden mit SOLAERA rein solar erzeugt - nur rund 15 Prozent Strom sind nötig, um die Wärmepumpe des Systems zu betreiben. Sofern sich die Hausbesitzer beim Strom ebenso für regenerative Energien entscheiden, steht erstmals der Vision vom komplett emissionsfreien Haus nichts mehr im Weg.


Emissionsfreie Forschung in der Antarktis

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts von Consolar liegt auf dem aktuellen Projekt "Antarktika". Die erst kürzlich von der International Polar Foundation (IPF) eröffnete belgische Klimaforschungsstation "Princess Elisabeth“ in der Antarktis ist die weltweit erste durchgängig CO2-emissionsfreie Polarstation. Zwei Solarwärmeanlagen von Consolar versorgen das Team mit Warmwasser und Trinkwasser. Bei der Wahl des Kooperationspartners überzeugte Consolar durch die langjährige Expertise in der Entwicklung hocheffizienter Solarwärmeanlagen. Denn die Anlagen müssen extremen Wetterbedingungen standhalten: Temperaturen bis zu 50 Grad unter dem Gefrierpunkt und Windböen mit Geschwindigkeiten bis 250 Stundenkilometer sind in der Antarktis an der Tagesordnung. Die bei dem Projekt zum Einsatz kommenden Röhrenkollektoren halten diesen Herausforderungen problemlos stand. Die Wärmespeicher in der Station zeichnen sich zudem durch einen äußerst geringen Wärmeverlust aus - eine Entwicklung, für die Consolar mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" ausgezeichnet wurde.

25.05.2009   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,


 

MAN und ZSW entwickeln neue Technologie zur Erdgasproduktion aus erneuerbaren Energien

Prototyp von ZSW und MAN: Salzschmelzereaktor zur Erzeugung von Erdgassubstitut.
Prototyp von ZSW und MAN:
Salzschmelzereaktor zur
Erzeugung von
Erdgassubstitut.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und die MAN Turbo AG entwickeln derzeit ein neues Verfahren zur Gewinnung von Erdgassubstitut aus erneuerbaren Energien. Ein neues Reaktorkonzept wandle Rohgas aus der Biomassevergasung in Erdgassubstitut (SNG; Substitute Natural Gas) um. Auch Wasserstoff aus der Elektrolyse von Überschussstrom, etwa aus Windkraftanlagen, könne auf diese Weise nach Zugabe von Kohlendioxid in Erdgas-Ersatz umgewandelt werden, berichtet das ZSW in einer Pressemitteilung.   Der Prototyp-Reaktor von ZSW und MAN baue auf dem bewährten Rohrbündelreaktor auf und sei speziell an die Bedürfnisse der erneuerbaren Energien angepasst worden. Bis zu 500 Grad heißes, wasserstoffreiches Gas aus der Biomassevergasung oder aus Windstromelektrolyse und CO2 wird im Reaktor katalytisch in Erdgassubstitut umgewandelt. Die Kühlung übernimmt eine Salzschmelze. Sie gibt der Technik den Namen: Salzschmelzereaktor. Die Technologie sei durch ihre modulare Bauweise leicht auf größere Einheiten übertragbar. Nach erfolgreichem Laborbetrieb haben die Partner Mitte Mai den Prototyp des Reaktors auf der Chemiemesse "Achema" vorgestellt. Die Technik zur Herstellung des Biomasse-Rohgases, das AER-Verfahren (Absorption Enhanced Reforming) stammt vom ZSW.


Erdgassubstitut kann im Versorgungsnetz oder an Erdgastankstellen genutzt werden

"Der Energiemix der Zukunft wird mehr und mehr erneuerbare Energien enthalten, deshalb steigt der Bedarf nach neuen Speichertechniken. Sie gewährleisten eine konstante Energieversorgung, unabhängig von wetterbedingten Schwankungen. Die neue Technik macht aus Wasserstoff und Kohlendioxid ein Erdgassubstitut, das wie herkömmliches Erdgas im Versorgungsnetz oder an Erdgastankstellen genutzt werden kann", so Dr. Michael Specht, Leiter der Abteilung Regenerative Energieträger und Verfahren am ZSW. Die Beteiligten erwarten eine baldige Umsetzung in ein kommerzielles Produkt. Nützlich werde die Technik für alle sein, die regeneratives Erdgas in das Erdgasnetz einspeisen wollen, besonders Energieversorger.

Die Technik für die Rohgasherstellung stammt aus dem ZSW. Das AER-Verfahren nutzt neben Holz auch Biomassereststoffe als Ausgangsmaterial. Hinzu komme eine flexible Anpassung des entstehenden wasserstoffreichen Rohgases an die weitere Verwendung - zur Kraft-Wärme-Kopplung, zur Wasserstoffnutzung oder wie im aktuellen Fall zur Herstellung von Erdgassubstitut, so das ZSW.

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, energiepolitische Systemanalyse, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Widderstall und Ulm sind derzeit rund 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro.


25.05.2009   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,


 

Elektromobilität: Rallye SOLPOWER E-MIGLIA rund um den Bodensee geplant

Elektro-Spider: Prototyp des Herstellers Mileworks.
Elektro-Spider: Prototyp des Herstellers
Mileworks.

Als Hauptsponsor für die erstmalig stattfindende Ausstellung für nachhaltige Mobilität vom 21. bis 24. Mai 2009 in Friedrichshafen gab das Photovoltaik-Unternehmen SOLPOWER AG (Weingarten) in Zusammenarbeit mit "the electric avenue" seine Pläne für die Austragung einer Rallye mit Elektrofahrzeugen im Frühsommer 2010 rund um den Bodensee bekannt. Der Motorsport-Wettbewerb unter dem Namen "SOLPOWER E-MIGLIA" soll länderübergreifend als Gleichmäßigkeits-Rallye durchgeführt werden. Als Aufhänger der Rallye dient der auf den Messen in Friedrichshafen ("electric avenue") und der Intersolar 2009 in München der breiten Öffentlichkeit vorgestellte Prototyp des Herstellers Mileworks. Basierend auf dem "Rudolph Perfect Spyder" wird das Auto als Elektrofahrzeug produziert und mit dem Verkaufsstart im Frühjahr 2010 bei der Rallye mit anderen E-Mobilen teilnehmen.   Geplant ist nach Aussage des Geschäftsführers Steffen Borngräber von Mileworks, "sowohl die industrielle Fertigung, als auch ein Manufakturbereich in dem exklusive Kleinserien gefertigt werden und zu dessen Betätigungsfeld auch Forschung und Entwicklung zählt. Die Basisversion bieten wir zu einem Preis von 60.000,- € mit einer Reichweite von rund 200 Kilometer an."

Die Rallye findet unter der organisatorischen Leitung des ehemaligen Enduro-Weltmeisters Herrn Richard Schalber statt. Mit Start in Friedrichshafen bei der the electric avenue Expo 2010 werden die rund um den Bodensee angelegten Automobilmuseen als Etappenziele dienen. Damit möchte die SOLPOWER E-MIGLIA 2010 an die automobile Tradition anknüpfen und zugleich auch den Weg in die mobile Zukunft aufzeigen.


Zukunftstechnologien: Photovoltaik und Elektroantrieb

Der Vorstandsvorsitzende der SOLPOWER AG, Emanuel Senz, begründet das Sponsoring mit den Worten: "Die gesellschaftliche Akzeptanz für Elektrofahrzeuge ist im entscheidenden Maße von der Verbindung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen, aber auch von einer dynamischen und zuverlässigen Konzeption der Autos abhängig. Mit der Rallye wollen wir eben diese beiden Aspekte in die Öffentlichkeit tragen und für eine nachhaltige Mobilität werben." Der Prototyp und das Konzept der Rallye wird auch auf der Intersolar vom 27. bis 29. Mai vorgestellt werden. Mit den weltweit geplanten Serienproduktionen von Elektrofahrzeugen wird sich auch der Strombedarf erhöhen. Mit Strom aus regenerativen Energien, wie zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen, wird ein Elektroauto zum echten Nullemissionsfahrzeug. Hier liegt ein großes Potenzial für eine langfristige Verringerung von C02-Emissionen und einen nachhaltigen Umbau der Energieerzeugung.


SOLPOWER E-MIGLIA steht für eine neue Energiekultur

Das Thema "Elektromobilität" stellt nicht nur alle beteiligten Unternehmen vor eine technologische Herausforderung, sondern erfordert auch eine neue Energiekultur in der Gesellschaft zu verankern, betont SOLPOWER. Als Wegbereiter der Solarenergie bringe die SOLPOWER AG durch die Ausrichtung auf das Endkundengeschäft, neben dem technologischen Know-how auch die langjährige Erfahrung der Kundenansprache mit. "Unser Ziel als Vertriebsunternehmen ist es, mit unserem Engagement auf die Ganzheitlichkeit der Solarversorgung hinzuweisen, die perspektivisch mit dem Bau einer Solardachanlage verbunden ist", betont Emanuel Senz. Das starke Wachstum der regenerativen Energien in den vergangenen Jahren zeige, wie schnell Zukunftsvisionen zur Realität werden und die Entlastung der Städte und Ballungsräume von Schadstoffen, Feinstaub und Lärm durch den Bau von Elektrofahrzeugen in nicht allzu ferner Zukunft erreicht werden könne. "Die Zukunftstechnologie Solarenergie und Elektroantrieb gehören daher zusammen, zumal die Batterien geparkter Elektrofahrzeuge in das Stromnetz eingebunden werden können und als Pufferspeicher für die Energieerzeugung aus Solaranlagen dienen. Elektrofahrzeuge können somit als Regelenergiekraftwerk und Speichermedium für den wachsenden Anteil an Wind-, Biomasse- und Photovoltaikstrom zu einem wesentlichen Puzzlestück des Energieversorgungssystems werden" erläutert Senz.


24.05.2009   Quelle: SOLPOWER AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mileworks; SOLPOWER AG,
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Enerqos und ESP präsentieren neue Parkplatzüberdachung mit Photovoltaik

Wetterschutz und Photovoltaik: Flexa Solar Parking.
Wetterschutz und Photovoltaik: Flexa Solar
Parking.

Enerqos, ein führendes italienisches Photovoltaik-Unternehmen, und ESP, italienischer Spezialist für metallische Montagesysteme für Solarstromanlagen, haben in einer Pressemitteilung ein neues gemeinsames Produkt vorgestellt: "Flexa Solar Parking", eine multifunktionale Solar-Überdachung. Die Konstruktion dient sowohl als Wetterschutz für geparkte Autos als auch zur Produktion von Solarstrom. Das Photovoltaik-System könne an jeden Parkplatz angepasst werden, so dass verfügbare Oberflächen optimal genutzt werden könnten, betonen die Hersteller. Laut Pressemitteilung ermöglicht die Flexibilität des Überdachungssystems die Nutzung auf verschiedenste Weise, wie beispielsweise zum Schutz der Autos vor Sonne und Hagel oder zur Montage auf Gewächshäusern.   "Enerqos ist stets auf der Suche nach neuen Lösungen, um unseren Kunden möglichst hohe Erträge aus ihren Photovoltaik-Anlagen zu ermöglichen, während gleichzeitig der verwendete Platz eine Modernisierung erfährt", erklärt Giorgio Pucci, Direktor für Verkauf und Marketing bei Enerqos. "Unsere Partnerschaft mit ESP ist das Ergebnis einer grundlegend strategischen Entscheidung, die uns den Entwurf von innovativen und ansprechenden Lösungen für unsere Kunden ermöglicht."


"Durch das einfache Design kann Flexa Solar Parking komplett in jeden umweltbedingten oder architektonischen Kontext integriert werden", erläutert Fabrizio Piomboni, Direktor von ESP. "Das Flexa Solar Parking bietet zahlreiche Vorteile: die Gestaltung von überdachten Parkflächen, die Optimierung von Flächen und ihrer Produktivität sowie Einsparungen bei Stromrechnungen. Für viele Unternehmen ist dieses leicht zu integrierende, ausgeklügelte System die perfekte architektonische Lösung, um den Einsatz für die Nutzung und Gewinnung von erneuerbaren Energien zu demonstrieren."


Passend für alle örtlichen Gegebenheiten

Laut Enerqos gibt es zwei Varianten des Flexa Solar Parking. Die erste Variante sei für den Einsatz unter allen möglichen örtlichen Bedingungen entworfen worden. Sie soll zudem härtesten klimatischen Bedingungen wie Schnee, Wind oder Regen widerstehen können. Die Höhe der 2 bis 3,5 Meter hohen Pfeiler kann dem jeweiligen Gebäude entsprechend angepasst werden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Entwurf der Pfeiler sei das Ergebnis einer sorgfältigen Prüfung gewesen, um eine einfache Zufahrt für Autos ohne eine Blockierung der Türen zu ermöglichen. Mittels einer Balken-Konstruktion tragen die Pfeiler eine Metallplatte aus Solarstrompaneelen. Die Schräglage der Platte erhöhe den Ertrag der Solarstrompaneele, so Enerqos.


15 Solarstrompaneele sorgen für 3,3 Kilowattstunden Strom

Jede Metallplatte bietet laut Enerqos Platz für zwei Autos und besteht aus 15 Photovoltaik-Paneelen, die eine Produktion von 3,3 Kilowattstunden Solarstrom ermöglichen. Alle Bestandteile des Flexa Solar Parking seien verzinkt, um den bestmöglichen Schutz vor Korrosion zu bieten. Die zweite Variante, "Flexa Solar Parking II" sei mit einer Doppelabdeckung ausgestattet und biete Platz für sechs Autos, berichtet Enerqos in der Pressemitteilung.


24.05.2009   Quelle: Enerqos AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerqos plc,


 

Plus-Energie-Haus mit Photovoltaik von SCHOTT Solar gastiert in Berlin

Das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt siegte beim Solar Decathlon 2007.
Das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt
siegte beim Solar Decathlon 2007.

Das Plus-Energie-Haus - initiiert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) – steht nun auf dem Washingtonplatz in Berlin. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffneten es am 18. Mai 2009. Gelegen zwischen Spree und Hauptbahnhof ist das preisgekrönte Haus bis zum 30. September dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Das Modellprojekt der TU Darmstadt informiert die Besucher über alle Aspekte des nachhaltigen und solaren Bauens und zeigt, wie ästhetische, innovative und energie-effiziente Architektur aussehen kann. Schulklassen, Studenten, Eigenheimbesitzer und Architektur-Interessierte können sich vor Ort unter anderem über die Photovoltaik-Lösungen von SCHOTT Solar informieren - denn diese sorgen für Energie im zukunftsweisenden, nachhaltigen Haus. 

Solar-Lamellen liefern Strom, spenden Schatten und schützen die Privatsphäre

Alle Außenwände, das Dach sowie die verbauten Fenster sind hoch wärmedämmend. Die äußerste Schicht des Plus-Energie-Hauses besteht aus Schiebeelementen aus Eichenholz mit eingelassenen Solar-Lamellen, einer Photovoltaiklösung der SCHOTT Solar AG. Sie liefern Solarstrom und spenden ganz nebenbei auch noch Schatten und schützen die Privatsphäre. "Als Teilsponsor haben wir dieses Projekt gerne unterstützt, da es eindrucksvoll zeigt, wie Häuser der Zukunft gestaltet sein können. Wir sind davon überzeugt, dass die Gebäudehülle einen immer größeren Beitrag zur Energieversorgung eines Hauses leisten muss. In Zeiten knapper werdender fossiler Rohstoffe ist Solarenergie eine echte Alternative", so Roland Neuner, Leiter Vertrieb Gebäudelösungen bei der SCHOTT Solar AG.

Das Konzept und der Prototyp des Plus-Energie-Hauses der TU Darmstadt entstand im Rahmen des internationalen Wettbewerbs Solar Decathlon 2007, ausgeschrieben vom US-Energieministerium. Die TU Darmstadt konnte sich als einzige deutsche Universität für diesen Zehnkampf der Solar-Häuser qualifizieren und erhielt gleich den ersten Preis. Das Plus-Energie-Haus wurde der Öffentlichkeit erstmals im Januar 2009 in München präsentiert und war auf dem Marienhof zu sehen. Den Sommer verbringt es nun in der Hauptstadt.

24.05.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Solarstrom von Conergy reduziert Kosten für Wasserversorgung in Kalifornien

South San Joaquin Irrigation District.
South San Joaquin Irrigation District.

Energie und Wasser sind in Kalifornien knapp und teuer. Der von Conergy installierte Robert O. Schulz Solarpark im South San Joaquin Irrigation District (SSJID) senkt die Kosten für beide Rohstoffe erheblich. Mit der Photovoltaik-Anlage (1,6 MWp) könne die lokale Wasserbehörde, die dort eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für 155.000 Menschen betreibt, ihre Stromkosten ab jetzt jährlich um rund 400.000 US-Dollar senken, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Diese Kostensenkung will die Behörde künftig auch beim Wasserpreis an ihre Kunden weitergeben - und zugleich mit sauberem Strom und sauberem Wasser auch ökologisch punkten.   "Die Stabilisierung unserer Energiekosten war das Hauptziel des Projekts. Speziell in den heißen Sommermonaten schießen die Stromkosten schnell in die Höhe", sagt Don Battles, Director von SSJID-Utility Systems. Die Erträge und die exakt kalkulierbaren Kosten der Solaranlage bieten für den SSJID dabei eine wirksame Absicherung gegen stetig steigende Energiepreise. Durch die Einspeisung des Solarstroms in das öffentliche Netz erwartet die Bewässerungsbehörde jährliche Einsparungen in Höhe von rund 400.000 US-Dollar gegenüber Strom aus konventionellen Kraftwerken.


Förderung durch kalifornische Solar-Initiative

Weitere, einmalige Investitionsbeihilfen in Höhe von 4 Millionen US-Dollar erhält die Behörde im Rahmen des "California Solar Initiative Program", das Anlageninvestitionen mit bis zu 30 % fördert. Die niedrigeren Kosten für die Stromversorgung kommen unmittelbar den Verbrauchern zu Gute, da sich dieser Effekt positiv in der Rechnung für die lokale Wasserversorgung niederschlägt. "Die Kunden im South San Joaquin Irrigation District profitieren von einem der modernsten Photovoltaik-Projekte weltweit", sagt David Vincent, Western U.S. Project Director von Conergy. "Das Bemühen der Bewässerungsbehörde, neue Wege zu finden, um Wasser so kostengünstig wie möglich aufzubereiten, ist ein Segen für die Kunden - und ein Fingerzeig für andere Bewässerungsbehörden, speziell in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten."


Wasserbehörde will erfolgreiche Zusammenarbeit mit Conergy fortsetzen

Die Robert O. Schulz Solar Farm vereint kristalline Photovoltaik-Technik mit Dünnschicht-Modulen auf einem nachgeführten Gestellsystem. Damit sei das Projekt das weltweit erste nachgeführte System mit Dünnschicht-Modulen in dieser Größenordnung. Gegenüber unbeweglichen Anlagen erzielen diese Systeme laut Conergy einen Mehrertrag von bis zu 15 %, "Die Kombination von Dünnschicht mit einem Nachführsystem steigert den Energieertrag in staubigen oder bewölkten Gegenden. Das begeistert nicht nur uns, sondern auch Wirtschafts- und Umweltpolitiker in Washington, D.C.", kommentiert SSJID-General Manager Jeff Shields die innovative Lösung. "Die Zusammenarbeit mit Conergy setzen wir gerne fort, damit wir diesen Ansatz gemeinsam weiter vorantreiben können."

Der Solarstrom wird in einer Wasseraufbereitungsanlage eingesetzt, welche die Wasserversorgung eines 55.000 Hektar großen Landstreifens zwischen San Francisco und dem Yosemite-Nationalpark gewährleistet. Die Anlage stellt täglich rund 150 Millionen Liter Trinkwasser zur Verfügung und versorgt damit 155.000 Einwohner in mehreren Städten des Bezirks.

23.05.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert O. Schulz Solar Farm.,
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Bayerns erster "Solarbahnhof" in Betrieb: Photovoltaikanlage auf dem Landshuter Bahnhof

Seit dem 8. Mai 2009 wird die Dachfläche des Landshuter Bahnhofs zur Erzeugung von Solarstrom genutzt. Mit diesem Pilotprojekt hat die Deutsche Bahn als umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleister gemeinsam mit der Firma Pansolar einen weiteren Schritt unternommen, um Umweltschutz nachhaltig sicherzustellen. Auf einer Anzeigentafel in der Empfangshalle können die Bahnhofsbesucher und Fahrgäste die erzeugte Strommenge und das eingesparte CO2 ablesen. "Wir freuen uns heute den Startschuss für den Landshuter Bahnhof als eine Art 'Solarbahnhof' geben zu können", so Helmut Zöpfel, DB-Bahnhofsmanager. Auf ca. 650 m² Dachfläche hat die Firma Pansolar 405 Photovoltaikmodule installiert, die jeweils eine Leistung von 75 kWp (Kilowatt peak) haben.   Bei einer durchschnittlichen jährlichen Sonneneinstrahlung von knapp tausend Stunden würde die Photovoltaikanlage ca. 75.000 kWh Solarstrom erzeugen. Durch die Nutzung dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung werden pro erzeugter Kilowattstunde ca. 0,8 Kg CO2/Jahr eingespart. Dies bedeutet für die Anlage in Landshut eine CO2-Einsparung in Höhe von ca. 60 Tonnen pro Jahr.


Solarstromanlagen auf mehr als 30 Bahnhofsdächern geplant

"Das Projekt Solarbahnhof in Landshut ist ein richtungweisender Schritt. Zum einen tragen wir damit dazu bei, die Vorreiterrolle Bayerns im Bereich erneuerbare Energien weiter auszubauen, zum anderen können wir mit einem starken Partner die umweltfreundliche Solarenergie im großen Umfang einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung leisten. Mit der Deutschen Bahn haben wir einen Partner gefunden, der uns die Möglichkeit gibt, auch bundesweit die Photovoltaik als zukunftsträchtige und wirtschaftliche Energieversorgung weiter voranzutreiben" so Harald Eckert, Geschäftsführer der PANSOLAR GmbH&CoKG zum aktuellen Projekt. Mittelfristig sollen in Bayern über 30 Bahnhofsdächer mit Solarstromanlagen ausgestattet werden. Zu den nächsten Projekten gehören die Bahnhöfe in Mering, Plattling, Traunstein, Bad Reichenhall, Freilassing, Berchtesgaden, Passau und Neumarkt. Prominentestes Beispiel für die Erzeugung von umweltfreundlicher Solarenergie ist der Berliner Hauptbahnhof auf dessen Dach seit Mitte 2002 Strom erzeugt wird. Die Deutsche Bahn führt unter dem Namen "DB Eco Program" eine bundesweite Umweltoffensive mit dem ambitionierten Klimaschutzziel durch: Bis 2020 soll konzernweit der spezifische CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2006 um 20 Prozent gesenkt werden. Weitere Informationen zur Umweltoffensive sind im Internet abrufbar unter http://www.dbecoprogram.com.

23.05.2009   Quelle: Deutsche Bahn AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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NREL setzt Tintenstrahldrucksysteme von iTi Solar in der Solarzellenforschung ein

Nahaufnahme der Tintenstrahl-Druckstation.
Nahaufnahme der Tintenstrahl-Druckstation.

Das Unternehmen iTi Solar (Boulder, Colorado) berichtete am 22.04.2009, das National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums nutze die Tintenstrahldruck- und Sprühtechnologie von iTi Solar zur Entwicklung kostengünstiger Fertigungsverfahren und Materialien für die Photovoltaik. Die Senkung von Materialkosten sowie die Vermeidung ineffizienter Prozesse, die mit der Tintenstrahldruck-Methode ermöglicht würden, seien ein wichtiger Aspekt des Forschungsprojektes am NREL. iTi Solar betont, dass die Tintenstrahldruck-Technologie als vielseitig anwendbare, präzise Druckmethode zur Verbesserung von Produktionsprozessen eingesetzt werden kann und Kosten für Substrate, Material und Kapital eingespart werden können. 

Tintenstrahldruck ermöglicht präzise Tropfenvolumen und genaue Platzierung

Die Beschichtungssysteme, die NREL einsetzt, sollen mit Tintenstrahldruck und mit Sprühtechnologien eine digital gesteuerte Aufbringung verschiedener Flüssigkeiten ermöglichen. iTi Solar betont, dass der Tintenstrahldruck sowohl die Herstellungskosten von Solarzellen auf Siliziumbasis, Dünnschicht-Photovoltaik und Zellen der nächsten Generation senken könne. "Der Tintenstrahldruck ist eine interessante Alternative zu vielen bestehenden Beschichtungsmethoden und könnte zur Produktion qualitativ hochwertiger Solarzellen zu geringeren Kosten beitragen", sagte Dr. Maikel van Hest, Wissenschaftler im NREL. "Nach einer weltweiten Ausschreibung haben wir uns für die Tintenstrahl- und Sprühtechnologien von iTi Solar entschieden". Laut Pressemitteilung konzentriert sich ein Großteil der gegenwärtigen Forschung auf die Dünnschicht-Photovoltaik, weil mit ihr im Vergleich zu Silizium kostengünstigere Substrate verwendet werden und Solarmodule auf verschiedenen Oberflächen aufgebracht werden können, zum Beispiel auf Dachziegeln oder Mobiltelefonen.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Prozessen für die Beschichtung, der Kathodenzerstäubung und der Ätztechnik, ist der Tintenstrahldruck nach Unternehmensangaben ein additiver, direkter Beschichtungsprozess. Die Platzierung von Tropfen könne digital gesteuert werden, sodass nur die notwendige Menge präzise aufgebracht wird. Weil die Tintenstrahldruck-Methode kontaktfrei arbeitet, wird das Material laut iTi Solar weniger beschädigt und hoch effiziente, aber zerbrechliche Trägermaterialien können verwendet werden. "Wir glauben, dass die Tintenstrahldruck-Technologie in Verbindung mit flexiblen Dünnschichtsubstraten am vielversprechendsten ist, um die Produktionskosten für Solarzellen zu senken und die Nutzung von Solarstrom voranzutreiben", sagte Dr. Ross Mills, Vorstand, Gründer und Technologie-Vorstand der iTi Corporation. Die "Atmospheric Processing Platform" des NREL sei eine fortschrittliche, multifunktionale Produktionslinie mit integrierten Vakuumprozessen, Materialanalysen, Tintenstrahldruck- und Sprühstationen, die sich in atmosphärisch kontrollierten Kammern befinden.

23.05.2009   Quelle: iTi Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iTi Solar,
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Phoenix Solar AG: Hauptversammlung beschließt Dividendenausschüttung und stimmt der Verschmelzung mit der Phoenix Solar Energy Investments AG zu

Die Aktionäre der Phoenix Solar AG (Sulzemoos), eines im TecDAX notierten international führenden Photovoltaik-Systemhauses, kamen am 19. Mai zur Ordentlichen Hauptversammlung 2009 im Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck zusammen. Die Aktionäre stimmten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Ausschüttung einer Dividende von 0,30 Euro je Stückaktie mit einer Mehrheit von 99,97 Prozent zu.   Die Ausschüttung der Dividende erfolgte am 20. Mai durch die Zahlstelle. Mit etwa 300 Aktionären und Gästen sei die Veranstaltung gut besucht worden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Während der Beschlussfassung habe die Präsenz 36,57 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals von 6.684.500 Euro betragen.

Ferner stimmten die Aktionäre der Aufhebung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und der Erteilung einer neuen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit 92,82 Prozent zu. Die Beschlussfassung über die Anpassung der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats erhielt 99,91 Prozent Zustimmung. Die erforderliche Dreiviertelmehrheit zur Änderung der Anmeldefrist zur Hauptversammlung in Vorausschau auf das zu erwartende Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie wurde mit 99,99 Prozent der Stimmen erreicht.


Photovoltaik-Projektentwickler wird Teil der Phoenix Solar AG

Letzter Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung war die Zustimmung zur Verschmelzung der Phoenix Solar Energy Investments AG (PSI) mit der Phoenix Solar AG. Die Phoenix Solar Energy Investments AG wurde bereits im Jahr 2002 vollständig von der Phoenix Solar AG übernommen. Die PSI verantwortet die Entwicklung großer Solarkraftwerke im In- und Ausland und deren Vertrieb an Finanzinvestoren. Sie arbeitet eng mit dem Kraftwerksbau der Muttergesellschaft zusammen. Zudem verwaltet die PSI Photovoltaikanlagen in einer eigenen Tochtergesellschaft. Hintergrund der Verschmelzung ist die Verschlankung von Strukturen und Prozessen im Phoenix Solar Konzern. Mit 99,99 Prozent der Stimmen wurde die für den Beschluss erforderliche Dreiviertelmehrheit der stimmberechtigten Präsenz von der Hauptversammlung erreicht.

22.05.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hauptversammlung der SolarWorld AG beschließt Deckelung der Vorstandsgehälter; Vorstandschef Asbeck: Grid Parity ab 2012

Solarstrom wird 2012 Netzparität erreichen.
Solarstrom wird 2012 Netzparität erreichen.

Die Aktionäre des Photovoltaik-Unternehmens SolarWorld AG haben auf der zehnten ordentlichen Hauptversammlung ihrer Gesellschaft ein Zeichen für eine angemessene Höhe von Managergehältern in Deutschland gesetzt. Die Hauptversammlung, auf der über 1.000 Aktionäre und Aktionärsvertreter anwesend waren, ist dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand gefolgt und hat eine Begrenzung der Bezüge jedes Vorstandsmitglieds auf das Zwanzigfache des Brutto-Durchschnittseinkommens im Konzern beschlossen. Gastredner und Wirtschaftsrechtsexperte Prof. Dr. Marcus Lutter würdigte die Initiative der Unternehmensführung vor der Hauptversammlung "als historisches Ereignis ohne Vorbild in der Geschichte der Bundesrepublik".   Es sei richtig, "die Entscheidung über eine Begrenzung in die Hände des Eigentümers, also der Aktionäre in ihrem Organ Hauptversammlung zu legen. Wir können stolz sein auf die Verwaltung dieses Unternehmens". Der Vorschlag sei auch richtungweisend für eine funktionierende Wirtschaftsgesellschaft. Dazu der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Claus Recktenwald: "Die Organe der SolarWorld bekennen sich seit der Gründung vor zehn Jahren zu Augenmaß und Bodenhaftung. Das war auch unsere Motivation, gegen gesetzgeberischen Aktionismus anzutreten und selbst aktiv zu werden. Dass der Vorstand der SolarWorld AG hier vorangeht, ist einmal mehr richtungweisend."


Dividendenkontinuität als Ausdruck solider Verfassung

Die Hauptversammlung beschloss außerdem zum neunten Mal in Folge die Ausschüttung einer Dividende. Die Erfolgsbeteiligung der Aktionäre für das Geschäftsjahr 2008 beträgt 0,15 Eurocent (Vorjahr: 0,14). Die Ausschüttung erfolgt am 22. Mai 2009. Der größte Teil des Bilanzgewinns der Aktiengesellschaft wird in die Gewinnrücklagen eingestellt und stärkt damit die Kapitalbasis des Konzerns. SolarWorld Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck nannte die "Dividendenanhebung mit Augenmaß" einen Ausdruck für die "solide Verfassung unseres Unternehmens". Die finanzielle Stärke der SolarWorld sei ein Schlüssel zum Erfolg. "Finanzielle Solidität sichert unsere Investitionsvorhaben und ist ein wichtiger Baustein unserer Qualitätsorientierung. Damit haben wir eine starke Marke geschaffen, die uns eine Top-Position im Markt sichert."


Vorstandschef Asbeck: Grid Parity von Solarstrom ab 2012

Die Vertriebsoffensive der "Dachsparkasse" sei vor diesem Hintergrund ein großer Erfolg, betont Asbeck: "Qualitativ hochwertige Solarstromtechnologie bietet solide und dauerhafte Renditen vom Dach. Diese Verlässlichkeit wissen unsere Kunden zu schätzen." Die SolarWorld Qualität bewährt sich auch im Umfeld nachgebender Preise als Stabilitätsfaktor. Die notwendige Preisdegression im Markt wird laut Vorstandschef Asbeck dazu führen, dass Solarstrom vom Dach ab 2012 nicht mehr teurer sein wird als konventioneller Strom aus der Steckdose (Netzparität; Grid Parity).

Die Hauptversammlung stimmte sämtlichen weiteren Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu. Ihrer hohen Zufriedenheit mit der Unternehmensführung und seines höchsten Kontrollorgans gaben die Aktionäre durch eine überwältigende Zustimmung zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat Ausdruck, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

22.05.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Preisträger der "International Solar Technology Awards" werden auf der Intersolar 2009 in München ausgezeichnet

International Solar Technology Awards (cellaward)
International Solar Technology Awards (cellaward)

Photovoltaics International, eine führende Fachpublikation mit Nachrichten und Informationen über Produktionsverfahren für die Solarindustrie, berichtete am 20.05.2009 gemeinsam mit dem Veranstalter der "International Solar Technology Awards", dass die Nominierung für die so genannten "Cell Awards" abgeschlossen ist und veröffentlichte die Liste der möglichen Preisträger. Die Preisverleihung wird am 28.05.2009 um 17:00 Uhr am Stand 658 in der Halle A3 auf der Intersolar in München stattfinden.   Eingeladen sind die nominierten Unternehmen, die Jurymitglieder sowie Gäste der Messe. Eine Kurzpräsentation aller vorgeschlagenen Preisträger soll während der Dauer der Intersolar in der "Tech Arena" der PV Group in Halle A3 stattfinden.

Für die "International Solar Technology Awards" wurden in acht verschiedenen Kategorien nominiert:

"Green Solar Manufacturing Award":

- Flex-F 80 Onsite Fluorine Generator, Linde
- Edwards Spectra Z 3000

"Best Region for Manufacturing Solar Technologies":

- Solar Valley, IMG Saxony
- Silicon Border - Mexicali
- State of Oregon

"Best Technology for Si Feedstock and Wafer Processes":

- VINSPEC SP Inline process control for AR's on PV wafers, Tec5
- Solaicx CZ manufacturing

"Best Process Technology for c-Si Cell Lines":

- Sunbox Silane free coating system, Sixtron
- Ventura, Advent
- BTU Meridian In-Line Diffusion

"Best Technical Product for Module Assembly":

- PV Cell Ribbon and Bus Bar Methodology, EFD
- Cookson - Alpha PV ribbon
- Komax - Xcell Stringer

"Best Technical Product for Thin-Film Module Manufacturing":

- KAI 1200 PECVD system, Oerlikon Solar
- AMAT Sunfab
- Veeco thermal Deposition Sources

"Industry Choice Award":

- Meridian In-Line Diffusion System, BTU
- IMG Saxony - Solar Valley
- Sixtron - Sunbox Silane Free

Detaillierte Beschreibungen der nominierten Unternehmen und ihrer Technologien können abgerufen werden auf der Internetseite www.cellaward.com. Photovoltaics International ist eine Fachpublikation, die Entscheider mit Informationen über Prozesse zur Produktion von Solarzellen, Modulen und Dünnschichtphotovoltaik versorgt. Photovoltaics International sammelt und veröffentlicht Nachrichten und fundierte technische Informationen über seine Internetseite PV-Tech.

22.05.2009   Quelle: Photovoltaics International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaics International,
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SANYO präsentiert zweiseitiges Photovoltaik-Modul "HIT Double" für den europäischen Markt

HIT Double-Modul von SANYO
HIT Double-Modul
von SANYO

Die SANYO Component Europe GmbH, ein Tochterunternehmen der SANYO Electric Co. Ltd., stellt mit HIT Double ein neues zweiseitiges Photovoltaikmodul vor, das ab Oktober 2009 im europäischen Markt verfügbar sein wird. Das neue Produkt ist eine Weiterentwicklung von SANYO's bereits eingeführter Weltneuheit "HIT Double". Zu sehen ist das HIT Double-Modul am SANYO-Stand Nr. 480 in Halle A2 auf der diesjährigen Intersolar (Neue Messe München, 27. bis 29. Mai 2009).  Als erstes Produkt dieser Art entwickelte SANYO bereits 1998 HIT Double, das die Vorteile der HIT-Solarzellen nutzt und sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Solarstrom erzeugt. Das ursprüngliche Produkt wurde aus Solarzellen mit 104 Millimeter Seitenlänge gefertigt und im Jahr 2006 unter der Produktbezeichnung HIP-200DA3 (200W) im US-amerikanischen Markt eingeführt.






Zweiseitiges Photovoltaikmodul mit höherer Energieeffizienz und Leistung

Mit "HIT-205DNKHE1" hat SANYO nun ein neues HIT Double-Modell für den europäischen Markt entwickelt, das aus insgesamt 72 Solarzellen mit 125 Millimeter Seitenlänge besteht, die in sechs Reihen mit je zwölf Solarzellen angeordnet sind. Mit einer Nennleistung von 205 Watt erreicht das Modul laut Hersteller eine um etwa 2,5 Prozent höhere Nennleistung gegenüber den US-Modellen.


Optimiertes Modul-Design ermöglicht höhere Energieausbeute auf der Rückseite

Durch den optimierten Abstand der Solarzellen untereinander sowie zum Aluminiumrahmen des Photovoltaikmoduls konnte SANYO die nutzbare Lichtmenge erhöhen, die zwischen Rahmen und Zellen aufgenommen werden kann. Dadurch lassen sich sowohl die Leistung, als auch die nutzbare Menge an Sonnenlicht bei der Montage an Fassaden und anderen Stellen steigern, heißt es in der Pressemitteilung. Zusätzlich seien der Schattenwurf des Aluminiumrahmens reduziert und der Rahmen aktiv in die Energiegewinnung mit einbezogen worden. Durch die silberne Farbgebung erhöhten sich zudem die reflektierenden Anteile des Rahmens und tragen so zur höheren Energieausbeute auf der Rückseite des Moduls bei.


Die Vorteile von HIT Double auf einen Blick

1. Auf Grund der Konstruktion der HIT-Solarzellen zwischen zwei Glasplatten kann auch auf der Rückseite des Moduls Solarstrom erzeugt werden.

2. Das Modul eignet sich insbesondere für die Montage auf Flachdächern, wo sich Winkel und Höhe der Installation leicht einstellen lassen. So kann Umgebungslicht, das auf die Rückseite des Moduls trifft, in Elektrizität umgewandelt werden.

3. Um die Leistung auf der Rückseite des Moduls zu erhöhen, kann das Dach weiß gestrichen und so die Lichtreflexion gesteigert werden. Damit lasse sich im Vergleich mit einem herkömmlichen Modul vom Typ NKHE eine jährlich um bis zu 20 Prozent höhere Energieausbeute erreichen.

22.05.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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SCHOTT Solar und UmweltBank vereinfachen Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen

UmweltBank akzeptiert die Photovoltaik-Anlage als Kreditsicherheit.
UmweltBank akzeptiert die Photovoltaik-Anlage
als Kreditsicherheit.

Das Solar-Unternehmen SCHOTT Solar AG kooperiert seit 2004 mit der UmweltBank AG (Nürnberg) bei der Finanzierung von Solarstromanlagen. Eine zum Januar 2009 gestartete Initiative ist seit Ende April 2009 mit einem Online-Beratungstool im Internet vertreten. Die Servicepartnerschaft macht die Finanzierung von Solaranlagen deutlich schneller und einfacher für den Kunden, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Ziel der nun erweiterten Partnerschaft sei, dem Kunden den Weg zur Finanzierung einer Photovoltaikanlage weiter zu vereinfachen: Die UmweltBank akzeptiert die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach als Sicherheit für den Kredit.  Eine Grundschuldbestellung beim Notar ist nicht mehr notwendig. Damit sind Solarstromanlagen bereits mit einem geringen Eigenkapitalanteil wirtschaftlich sicher finanzierbar.


Umweltbank akzeptiert SCHOTT Solar-Anlage als Sicherheit

Im Internet erhält der Kunde einen Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten seiner SCHOTT Solar-Anlage und kann ein Finanzierungsangebot anfordern. "Wir haben großes Vertrauen in die Leistung und die Qualität der Module von SCHOTT Solar, das zahlt sich für den Kreditnehmer durch die günstigen Konditionen aus, die wir auf SCHOTT Anlagen geben können", betont André Hückstädt, Abteilungsleiter Solarfinanzierung der UmweltBank AG. Michael Harre, Chief Sales Officer der SCHOTT Solar AG, ergänzt: "Die Konditionen für eine Investition in eine Solaranlage waren nie günstiger als heute. Unseren Partnern und Kunden bieten wir noch einen zusätzlichen Service an, der die Finanzierung weiter vereinfacht. Damit kann sich der Betreiber dauerhaft gute Renditen sichern."

22.05.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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LBBW im Geschäft mit Photovoltaik und Windenergie weiter auf Erfolgskurs

Von der LBBW finanzierter Solarpark in Griechenland.
Von der LBBW finanzierter Solarpark in
Griechenland.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wächst im Projektfinanzierungsgeschäft mit erneuerbaren Energien. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 verzeichnete die Bank nach eigenen Angaben ein Neugeschäftsvolumen von mehr als 700 Millionen Euro. "Auch unter schwierigen Marktbedingungen hat sich die neue Geschäftsfeldstrategie der LBBW im Segment der erneuerbaren Energien bewährt", sagte Harald Zenke, der bei der LBBW die "Strukturierten Finanzierungen" verantwortet. Beim Neugeschäftsvolumen 2008 entfielen auf das Segment Windenergie rund 200 Millionen Euro. Mit einem Portfoliovolumen von insgesamt einer Milliarde Euro gehört die LBBW zu den größten Finanzierern von Windenergieprojekten in Europa. Im Segment Photovoltaik erwirtschaftete die LBBW im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Neugeschäftsvolumen von etwa 500 Millionen Euro.  Insgesamt hat die Bank bisher mit Finanzierungen von knapp 900 Millionen Euro die Entwicklung der Solartechnik in ganz Europa gefördert. "Wir setzen im Projektfinanzierungsgeschäft mit erneuerbaren Energien vor allem auf Transaktionen, die wir als Bank selbst arrangieren. Hier haben wir mit rund 40 Deals die Planung deutlich übertroffen", betonte Zenke.

Die LBBW ist seit über 15 Jahren im Projektfinanzierungsgeschäft mit erneuerbaren Energien tätig. Insgesamt verbuchte die Bank hier bisher ein Kreditvolumen von mehr als 2 Milliarden Euro. Im Rahmen der im vergangenen Jahr verabschiedeten neuen Geschäftsfeldstrategie will die LBBW in diesem Segment deutlich wachsen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen das Portfolio mehr als verdoppelt und die Investitionsvorhaben nach ganz Europa sowie Asien und Nordamerika ausgeweitet werden.

Auch in diesem Jahr wird die LBBW wieder mit einem eigenen Stand auf der Leitmesse der Solartechnikbranche, der Intersolar, vertreten sein. Mehr als 40.000 Besucher und etwa 1.300 Aussteller werden vom 27. bis zum 29. Mai 2009 in München erwartet. Die LBBW wird im Rahmen ihres Messe-Auftrittes in Halle 6 am Stand B6.274 präsent sein.

22.05.2009   Quelle: LBBW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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ENN Solar Energy: Markteintritt in Deutschland mit neuen Photovoltaik-Dünnschichtmodulen in Tandem Junction-Technologie

5.7m2 Dünnschichtmodul von ENN Solar Energy
5.7m2 Dünnschichtmodul von
ENN Solar Energy

Zur Messe Intersolar kommt die ENN Solar Energy Co., Ltd., Tochterunternehmen des größten privaten Energieversorgers in China, mit neuen Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen auf den deutschen Markt. Die Tochter der ENN Group, produziert Dünnschichtsolarmodule der neuartigen Tandem Junction-Technologie. Die Produktion erfolgt auf der "SunFab"-Line von Applied Materials. Die Module haben eine Größe von bis zu 5,7m² und bieten dadurch Kostenvorteile. Derzeit beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben 250 Mitarbeiter, davon rund 30 in Forschung & Entwicklung. Nach Deutschland und Europa plane ENN Solar im Juli auch den Markteintritt in Nordamerika, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Das Solarunternehmen wurde im November 2007 in Langfang (bei Peking) gegründet. Den Ramp-up schaffte das Unternehmen in einer Rekordzeit von nur fünf Monaten. Mit der Massenproduktion seiner Solarmodule will ENN Solar Ende Juni starten und Ende des laufenden Jahres eine Produktionskapazität von 60 Megawatt (MW) erreichen.

"Bis zum Jahr 2011 planen wir die Kapazität von ENN Solar auf 500 MW zu erweitern, abhängig von der weiteren Marktentwicklung. Wir wollen damit Technologie- und Kostenführer in der Tandem Junction Dünnschichttechnologie werden", erklärt Dr. Rick Wan, General Manager von ENN Solar. "Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Effizienz der Module zu steigern und die Kosten zu senken. Unser Ziel ist es, den Wirkungsgrad innerhalb der nächsten drei Jahre auf über 10 Prozent zu heben. Gleichzeitig werden wir die Kosten der Solarmodule um mindestens 30 Prozent im Vergleich zum aktuellen Niveau senken." Das F&E-Team von ENN Solar besteht aus mehreren hoch qualifizierten Experten aus den USA, die auch an der Entwicklung der Produktionslinie beteiligt waren.

Die Module lassen sich für die verschiedensten Anwendungen einsetzen: von klassischen Aufdachanlagen über Indachlösungen oder Fassadenintegrationen bis hin zu Freiflächen-Solarparks. Für den Vertrieb der Solarmodule in Deutschland hat ENN Solar etablierte deutsche Partner gewonnen.

Hochleistungsmodule durch innovative Tandem Junction-Technologie

ENN Solar produziert seine Solarmodule, die eine Größe in der neuartigen Tandem-Junction-Technologie: Bei dieser Technologie werden zwei übereinander liegende Schichten aus amorphem und mikrokristallinem Silizium auf das Trägermaterial aufgebracht. Die Schicht aus amorphem Silizium absorbiert die kurzen Lichtwellenlängen, die andere Schicht nimmt das längerwellige Licht auf. Dadurch wandeln die Solarzellen die Sonnenenergie auch bei weniger günstigen Bedingungen effizient in Solarstrom um, zum Beispiel bei tiefem Sonnenstand oder bewölktem Himmel. Die Energieausbeute pro installiertem Kilowatt ist deshalb deutlich höher als bei konventionellen Solarzellen. Dieser Effekt sei im Wirkungsgrad der Solarzellen von ENN Solar von mehr als acht Prozent nicht berücksichtigt, da der Wirkungsgrad nur Aufschluss über die Energieausbeute bei idealen Bedingungen gibt, betont das Unternehmen.

Schon bei der Produktion lege ENN Solar Wert auf Umweltschutz: Das Produktionsverfahren der Solarmodule von ENN Solar sei umweltfreundlich. In den Modulen würden keine giftigen Materialien verwendet. Auch die Energie-Rücklaufzeit der Module von ENN Solar sei richtungsweisend für die Branche: Sie betrage im Schnitt ein Jahr und liege damit deutlich unter dem herkömmlicher Solarmodule.

Internationales Know-how

ENN Solar bündelt internationales Know-how. So fertigt es seine Photovoltaikmodule auf der "SunFab"- Produktionslinie von Applied Materials, Inc. aus den USA. Dabei handelt es sich um Chinas erste integrierte Fertigungslinie zur Herstellung von Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen mit einer Fläche von 5,7 m2. Die SunFab-Linie setzt einen neuen industriellen Maßstab: Mit der Fertigungslinie können sehr niedrige Herstellungskosten pro Watt erreicht werden. Module, die mit der SunFab hergestellt werden, erfüllen die strengen Anforderungen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) und auch der TÜV hat bereits die Zertifizierung abgeschlossen. Neben der SunFab setzt ENN Solar auch bei der Produktion auf das beste international vorhandene Know-how: KUKA-Roboter aus Deutschland, Glasträger aus Japan und Anschlussdosen aus der Schweiz.

ENN Solar als Teil der ENN-Gruppe

ENN Solar ist eine Tochter der ENN-Gruppe, Chinas größtem privaten Energieversorger. Die ENN Gruppe mit Sitz in Langfang wurde 1989 gegründet, beschäftigt heute rund 26.000 Mitarbeiter und betreut fast 40 Millionen Kunden. Die Gruppe verfolgt langfristig eine "grüne Strategie" und hat sich nun zunehmend auf die Produktion von sauberer Energie spezialisiert. So stellte sie im Jahr 2007 das erste Pilotverfahren zur Umwandlung von Kohle in Gas im Rahmen eines emissionsfreien Prozesses vor. ENN Solar ist ein weiterer Baustein der grünen Strategie der ENN Group.

21.05.2009   Quelle: ENN Solar Energy Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ENN Solar Energy Co., Ltd.,
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Rusol präsentiert Photovoltaik-Vertriebskonzept und -komponenten auf der Intersolar

Die Rusol GmbH & Co KG (Weikersheim), europaweit tätiger Distributor für hochwertige Photovoltaik-Lösungen, präsentiert den Besuchern der Intersolar 2009 ihre Produkte, ihr Servicekonzept und ihr Vertriebsmodell. Das breite Portfolio an hochwertigen Photovoltaik-Produkten umfasst PV-Module, Wechselrichter, Unterkonstruktionen und Zubehör von namhaften Unternehmen. Rusol konzentriert sich ganz auf Photovoltaik und unterstützt seine Kunden - Solarteure, PV-Fachhändler und Handwerker - auch mit individueller Beratung und der eCommerce-Plattform "solarg@te".  Am Stand stehen der Rusol Geschäftsführer Norbert Baier und sein Team für Gespräche bereit: "Nicht nur das Thema Energie boomt, sondern auch unser europaweites Distributionskonzept stößt in der Branche auf großes Interesse. Seit Dezember vergangenen Jahres haben wir unser Vertriebsnetz auf die Key Countries Frankreich, Italien, Österreich, Spanien und Tschechien ausgedehnt."


Aerodynamisches Photovoltaik-Aufbausystem

Als Höhepunkt am Messestand ist ein neues aerodynamisches Aufbausystem ohne Dachdurchdringung geplant - eine ideale Lösung für nahezu alle Flachdächer. Das aus Edelstahl und Aluminium gefertigte System eignet sich laut Rusol für PV-Module in gerahmter Bauweise oder als Laminat, überzeuge mit geringem Platzverbrauch und optimaler Ausnutzung der Dachfläche. Dank der modularen Aufbauweise sei es sehr flexibel - bestehende Dachaufbauten lassen sich einfach umbauen, betont Rusol. Das System sei mit Windkanaluntersuchungen auf alle auftretenden extremen Windverhältnisse ausgiebig getestet und für sehr gut befunden worden. Dank seiner optimierten Bauweise könne Regenwasser unterhalb abfließen. Das System sei statisch geprüft, eine projektbezogene Einzelstatik ist auf Wunsch erhältlich.


"Stock around the clock"

Vom neu eingerichteten multifunktionellen Onlinetool "solarg@te"können sich Besucher am Messestand an einem Online-Terminal überzeugen. Die eCommerce Plattform bietet passende Bestell-, Beratungs- und Lösungsansätze für jede Losgröße. Nach dem Motto "Stock around the clock" liefert es rund um die Uhr Informationen in Echtzeit, z. B. zum Lagerbestand und zur Verfügbarkeit, es nimmt Bestellungen entgegen und rundet damit die Kundenbetreuung ab. Mit der technischen und kommerziellen Beratung unterstützt Rusol bei der Entwicklung individueller Lösungen nach konkreten Vorgaben. Als herstellerunabhängiger Distributor biete der PV-Spezialist stets objektive Unterstützung bei der Auswahl der Komponenten, betont das Unternehmen.


Europa im Visier

Rusol strebt einen deutlichen Ausbau des europaweiten Geschäfts an, dabei kann es auf die flächendeckende, europaweite Vertriebs-Infrastruktur der Muttergesellschaft Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH zurückgreifen, in die das Unternehmen seit 2008 integriert ist. Dank der etablierten Präsenz von Rutronik stehe Rusol in den Startlöchern, um sich als einer der führenden Distributoren für Photovoltaik zu etablieren. Rutronik ist bereits im europäischen Spitzenfeld der Distributoren für elektronische Bauelemente. Das 1973 gegründete Unternehmen in Privatbesitz beschäftigt nach eigenen Angaben europaweit über 1.150 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von 600 Millionen Euro in der Gruppe.

Rusol auf der Intersolar: Halle B4 Stand 277

21.05.2009   Quelle: Rusol GmbH&Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarparc AG will 2009 Solar-Kraftwerke mit 30 Megawatt Nennleistung bauen

"Suntrack"-Nachführsysteme.

Die Solarparc Aktiengesellschaft (Bonn) wird im laufenden Jahr moderne Photovoltaik-Kraftwerke in Süddeutschland mit einer Gesamtkapazität von mehr als 30 Megawatt Spitzenleistung (MWp) errichten und an das Stromnetz anschließen. Das kündigte der Vorstand des Unternehmens auf der Hauptversammlung an. Größtes Einzelprojekt ist ein 20 MWp-Kraftwerk im bayerischen Mengkofen, mit dessen Bau im 2. Halbjahr begonnen werden soll. Ein 5,6 MWp starkes Solarkraftwerk in Biederbach und ein 1,6 MWp Solarpark in Greding (Greding II) befinden sich bereits im Bau. Dazu kommt ein 2 MWp-Solarpark in Ballstadt. Ferner werde im Juni mit der Genehmigung eines weiteren 2 MWp-Solarparks in Eging gerechnet.  Die Kraftwerke werden mit modernster Solarstromtechnologie aus dem Hause der Muttergesellschaft SolarWorld AG ausgerüstet, teilweise mit Nachführsystemen vom Typ "Suntrac", welche die Module automatisch nach dem Stand der Sonne ausrichten.


Zum dritten Mal in Folge wird eine Dividende ausgeschüttet

Die Solarparc Aktiengesellschaft will die neuen Kraftwerke teils an institutionelle Investoren veräußern und teils in den Eigenbestand aufnehmen. "Mit interessierten Investoren befinden wir uns im Dialog", sagte Susanne Asbeck-Muffler, Vorstand Finanzen der Solarparc Aktiengesellschaft. "Parallel arbeiten wir kontinuierlich an neuen Solarparkprojekten, die wir im eigenen Hause entwickeln und projektieren oder bei entsprechender Güte von Dritten zukaufen." Die Hauptversammlung der Solarparc Aktiengesellschaft vom 19. Mai 2009 hat die Ausschüttung einer Dividende von 0,10 Euro je Aktie beschlossen (Vorjahr: 0,20). Damit zahlt die Gesellschaft ihren Aktionären zum dritten Mal in Folge eine Erfolgsbeteiligung. Die Ausschüttung erfolgt am 20. Mai 2009. Der Vorstand bekräftigte seine Absicht, die Politik der Dividendenkontinuität auch in Zukunft fortzusetzen. Daneben hat die Hauptversammlung allen weiteren Tagesordnungspunkten mit 100 Prozent zugestimmt.
Die Solarparc Aktiengesellschaft plant, baut, betreibt und veräußert regenerative Großanlagen. Mit einem Volumen von mehr als 44 MW zählt sie zu Deutschlands größten Betreibern von Solarkraftwerken. Großaktionär der Gesellschaft ist mit 29 Prozent die SolarWorld AG.

21.05.2009   Quelle: Solarparc Aktiengesellschaft; SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Neuerburg und Morbach sind Sieger im Bundeswettbewerb "Klimaschutzkommune 2009"

Energielandschaft Morbach.
Energielandschaft Morbach.

Die Verbandsgemeinde Neuerburg und die Gemeinde Morbach sind im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Klimaschutzkommune 2009" in Berlin für vorbildliche Klimaschutzprojekte ausgezeichnet worden. "Dies ist eine weitere Anerkennung für das große Engagement rheinland-pfälzischer Kommunen bei dem Klimaschutz und dem Ausbau einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung", gratuliert Umweltministerin Margit Conrad. In Morbach produzieren auf dem Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots zurzeit 14 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 28 Megawatt, eine 500 Kilowatt-Biogasanlage sowie ein Hackschnitzelheizwerk mit einer Anschlussleistung von einem Megawatt CO2-neutral Energie. Die bestehenden Freiland-Photovoltaikanlagen wurden auf eine Leistungskapazität von 1,1 Megawatt (MWp) erweitert.  Allein mit der installierten Windkraft können jährlich zwischen 40 und 45 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und 13.000 Haushalte versorgt werden, betont das Umweltministerium von Rheinland-Pfalz.


Morbach erhält bereits zum vierten Mal eine bundesweite Auszeichnung

Für die Gemeinde Morbach ist dies bereit die 4. bundesweite Auszeichnung. 2006 wurde ihr über die Teilnahme am Bundeswettbewerb "Bundeshauptstadt im Klimaschutz " der Titel "Klimaschutzkommune 2006" verliehen - als eine von bundesweit 78. Weitere Ehrungen waren der Deutsche Solarpreis 2007 sowie die Berücksichtigung als "Ausgewählter Ort" 2008 in dem Bundesprojekt "Deutschland - Land der Ideen".


Kreise, Städte und Gemeinde setzen Klimaschutz konkret um

Die Verbandsgemeinde Neuerburg legt in ihrem Nachhaltigkeitsprogramm besonderes Augenmerk auf die klimaschonende Energieerzeugung. Als "Klimaschutzprojekt 2009" ausgezeichnet wird der Einbau einer Holzpelletheizung in der Grundschule Körperich, mit der in einem Nahwärmenetz auch eine Sporthalle und der Kindergarten mit Wärme versorgt werden. Dem Heizungstausch ging eine umfangreiche energetische Sanierung der Schule voraus, die eine Fassadendämmung, moderne Isolierglasfenster und ein energiesparendes Beleuchtungskonzept umfasst. Die Energieeinsparung für den Gebäudekomplex Schule-Kindergarten-Sporthalle beträgt 36 Prozent. Umweltministerin Conrad: "In den Kreisen, Städten und Gemeinden wird Klimaschutz konkret vor Ort umgesetzt. Für die Landesregierung haben deshalb die Kommunen einen zentralen Stellenwert bei der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts für Rheinland-Pfalz." Auch das Engagement der Verbandsgemeinde Neuerburg für Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien fand bereits bundesweit Beachtung. Im Dezember 2008 wurde sie von der Agentur für Erneuerbare Energien als "Kommune des Monats" ausgezeichnet.

In dem Wettbewerb "Klimaschutzkommune 2009" wurden bundesweit neben insgesamt 6 Siegerkommunen 10 vorbildliche kommunale Klimaschutzprojekte ausgezeichnet, unter ihnen Morbach und die VG Neuerburg. Insgesamt hatten 58 Kommunen teilgenommen.

Weitere Informationen unter http://www.klimaschutzkommune.de

21.05.2009   Quelle: Umweltministerium von Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Gruppe,
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Forschungszentrum Jülich erzielt erneut Weltrekord mit Brennstoffzellen

Brennstoffzellenforschung in Jülich.
Brennstoffzellenforschung in Jülich.

Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich setzen eine neue Bestmarke bei einer vielversprechenden Energietechnologie: Gleich zwei Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Stapel (Stacks) erreichen eine Betriebsdauer von 15.000 Stunden. Heiße Kandidaten für den künftigen Einsatz in Gebäuden, Kraftwerken und Fahrzeugen sind Hochtemperatur-Brennstoffzellen mit Festelektrolyt (englisch: Solid Oxide Fuel Cells, SOFCs). Sie wandeln chemische Energie direkt und effizient in Strom um - damit sparen sie Ressourcen und vermeiden Emissionen. Gefördert mit Projektmitteln der EU, wurden im Forschungszentrum Jülich "Stacks" der Generation 3 aufgebaut.   Bei der in Jülich verfolgten sogenannten planaren Technik werden in diesen Stacks die einzelnen Zellen aufeinander gestapelt, um eine höhere Spannung zu erreichen.


Längere Lebensdauer qualifiziert SOFCs für Fahrzeuge und Gebäudeheizung

Wissenschaftler des Instituts für Energieforschung (IEF) und der Zentralabteilung Technologie (ZAT) haben nun zwei solcher Stacks erfolgreich über jeweils 15.000 Stunden betrieben. "Dabei lieferten sie im Schnitt eine Leistung von 0,4 Watt pro Quadratzentimeter, etwa das Doppelte, was heute in kommerziellen Systemen vorgesehen ist", sagt Dr. Robert Steinberger-Wilckens, Leiter des Projekts "Brennstoffzelle" am Forschungszentrum. Für den Einsatz in Fahrzeugen reichen bereits 5.000 bis 10.000 Stunden aus, für eine stationäre Stromversorgung sind aber Betriebszeiten von über 40.000 Stunden notwendig. "Wir sind dem Ziel, solche Betriebszeiten zu realisieren, wieder ein gutes Stück näher gekommen", freut sich Steinberger-Wilckens.

"Zudem haben wir die Langläufer-Stacks bei vergleichsweise geringen 700 °C betrieben - dadurch altern die Zellen langsamer", so Steinberger. Die Alterung oder Degradation einer Brennstoffzelle wirkt sich als allmählicher Verlust an Leistung aus - ähnlich wie bei Batterien. Bemerkenswert ist bei den Jülicher Stacks, dass die Degradation der Zellen über die bisher erreichte Laufzeit lediglich zehn Prozent betrug. Gemeinhin wird das Lebensende eines Stacks bei 20 Prozent Leistungsverlust angesetzt. Gelingt es also, die Stacks ungestört noch weiter zu betreiben, haben sie theoretisch das Potenzial, 30.000 Stunden zu schaffen - eine für Stacks dieser Bauart bisher für unerreichbar gehaltene Betriebszeit. Damit wären sie für rund vier Jahre ununterbrochenen Betrieb qualifiziert; bei unterbrochener Betriebsweise, z. B. in der Gebäudeheizung, entspräche das sogar einer Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren.

Hintergrund des Jülicher Erfolgs: Leistungsfähigere Zellen mit präzise aufgebrachten dünnen Funktionsschichten ermöglichten ein Senken der Betriebstemperatur. Außerdem vermindern der von Jülich entwickelte spezielle SOFC-Stahl CroFer (ThyssenKrupp) und der im EU-Projekt Real-SOFC qualifizierte Stahl ITM (Plansee) zusammen mit entsprechenden Schutzschichten die Freisetzung von Korrosionsprodukten und verlängern damit die Lebensdauer.

Das Projekt Real-SOFC wurde mit Unterstützung der EU von 2004 bis 2008 durchgeführt. 26 Partnerinstitutionen trugen zum Erfolg des Projektes bei, u.a. Firmen wie Topsoe Fuel Cells, Wärtsilä, RollsRoyce, H.C.Starck, HTCeramix und Hexis, sowie Forschungsinstitutionen wie CEA (FR), ECN (NL), VTT (FI), DTU Risø (DK), Imperial College (UK) und EMPA (CH).

Weitere Informationen: http://www.fz-juelich.de/ief/ief-pbz


21.05.2009   Quelle: Forschungszentrum Jülich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Forschungszentrum Jülich,


 

Neue Messe für nachhaltige Mobilität: The electric avenue Expo

Elektro-Roadster "Lampo".

Vom 21. bis 24. Mai 2009 stehen neue alternative Antriebe im Mittelpunkt der Ausstellung "the electric avenue Expo" auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Die Messe präsentiert sowohl Autos und Zweiräder als auch ein Schiff mit elektrischem Antrieb. Sponsor der Ausstellung für nachhaltige Mobilität ist die Solpower AG aus dem oberschwäbischen Weingarten, die mit nach eigenen Angaben über 16.000 fertig gestellten Solaranlagen zu den Wegbereitern in der Solarbranche gehöre.  Auf 2.000 Quadratmetern zeigen die 32 Aussteller Elektro- und Hybridautos, Elektromobilitäts-Projekte, Elektro-Motorräder, -Roller und -Fahrräder, einen Photovoltaik-Carport mit Ladesäule, Solarboote, Batterietechnologie, Dienstleistungen und Zubehör. "Obwohl weltweit von Konzepten für eine nachhaltige Mobilität gesprochen wird, ist der Informationsbedarf noch immer enorm. Dafür braucht es anschauliche Expo-Konzepte und mit 32 Ausstellern setzen wir als eine der ersten Messen in Deutschland auf dieses Zukunftsthema", so Roland Bosch, Leiter der Geschäftsentwicklung der Messe Friedrichshafen.


Probefahrten von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb

Für Aufmerksamkeit auf der Messe soll der "Tesla Roadster" als erster serienreifer Sportwagen mit Elektroantrieb sorgen. Die zwei Schweizer Unternehmen Protoscar und BRUSA präsentieren den Elektro-Roadster "Lampo" sowie den Elektro-Roadster "Spyder". Auf einer 800 Meter langen Strecke an den Messehallen können die Besucher folgende Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausprobieren: Elmoto, Vectric VX-1, Tesla Roadster, CityEL, TWIKE, Lampo und Citysax. Die Probefahrten finden täglich von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 15 bis 16 Uhr statt. Während der kompletten Öffnungszeiten können auf dem Bike-Parcours in Halle A2 Fahrräder mit elektrischem Antrieb getestet werden.

Einen besonderen Parkservice bieten die Messeorganisatoren mit der Aktion "Power-Parkplatz für Elektroautos". Besucher, die mit einem E-Fahrzeug anreisen, können dieses direkt in der Messehalle B5 parken und laden. Die Tageskarte für beide Messen ist für 12 Euro erhältlich, ermäßigter Eintritt 9 Euro.

Weitere Informationen unter: http://www.tea-expo.de

21.05.2009   Quelle: Messe Friedrichshafen GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Protoscar; BRUSA,


 

KfW Entwicklungsbank ist Spitzenreiter bei der Finanzierung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern

Von der KfW Entwicklungsbank gefördertes Erdwärme-Kraftwerk in Kenia.
Von der KfW Entwicklungsbank gefördertes
Erdwärme-Kraftwerk in Kenia.

Mit Finanzierungen in Höhe von 340 Millionen Euro ist die KfW Entwicklungsbank weltweit größter Finanzier von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern. Das haben neueste Berechnungen von REN21 ergeben, einem Netzwerk zur Förderung der erneuerbaren Energien in Paris. Die Berechnungen sind im Global Status Report von REN21 veröffentlicht. Demnach hat die KfW Entwicklungsbank im Jahr 2008 sogar die Weltbank überrundet, die bisher auf Platz eins gelegen hatte. Die neuesten Zahlen von REN21 sprechen für sich: Im Auftrag der Bundesregierung sagte die KfW Entwicklungsbank im Jahr 2008 insgesamt 340 Millionen Euro für Investitionen in erneuerbare Energien (ohne große Wasserkraft) zu. Die Weltbank hingegen brachte im selben Jahr 280 Millionen US-Dollar für die Finanzierung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern auf (ohne große Wasserkraft). 


Finanzierung von Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie

"Die KfW Entwicklungsbank steht den Entwicklungs- und Schwellenländern auch in Zeiten der Finanzkrise beim Einsatz von modernen Energietechnologien zur Seite", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Die KfW Entwicklungsbank finanziert Windparks genauso wie die Nutzung von Solarenergie (Solarthermie und Photovoltaik), Biomasse oder Wasserkraftwerke und Geothermie. Zur Finanzierung setzt sie zu größten Teilen Mittel aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie eigene Mittel ein.

Zusätzlich stehen erstmals seit 2008 weitere Mittel aus dem Bundesministerium für Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zur Verfügung, die als Entwicklungshilfe angerechnet werden. Im Rahmen der Internationalen Klimainitiative (IKI) stellt die KfW als Partner des BMU zusätzliche Mittel in Form von zinsgünstigen Darlehen bzw. Zuschüssen für Investitionen in den Klimaschutz, insbesondere für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Anpassungsmaßnahmen an vom Klimawandel betroffenen Entwicklungsländern bereit.

Weitere Details zur aktuellen Studie von REN21 unter http://www.ren21.net/globalstatusreport/g2009.asp


20.05.2009   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KfW,
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Photovoltaik-Weltrekord: Stuttgarter Forscher erreichen 19 Prozent Wirkungsgrad bei laserprozessierten Solarzellen

Sebastian Eisele (r.) und Tobias Röder, Doktoranden am IPE, mit einer laserprozessierten Solarzelle.
Sebastian Eisele (r.) und Tobias Röder,
Doktoranden am IPE, mit einer
laserprozessierten Solarzelle.

Das Institut für Physikalische Elektronik (IPE) der Universität Stuttgart arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich an der Entwicklung von neuen Prinzipien und Herstellprozessen für Solarzellen. Jetzt ist den Doktoranden Sebastian Eisele, Tobias Röder zusammen mit Dr. Jürgen Köhler am IPE von Prof. Jürgen H. Werner ein neuer Coup gelungen: Die Gruppe habe mit dem Laser eine Solarzelle aus kristallinem Silizium hergestellt, die einen Wirkungsgrad von 19 Prozent hat, berichtet die Universität Stuttgart in einer Pressemitteilung. Bisherige "laserdotierte" Solarzellen hatten nur einen Wirkungsgrad von 16 Prozent. Der industrietaugliche Prozess eigne sich besonders für noch dünnere Solarzellen.  Bei der Herstellung von Solarzellen ist es in der Industrie bisher üblich, Siliziumscheiben bei hohen Temperaturen in einem so genannten "Diffusionsofen" mit dem für die Funktion der Solarzelle entscheidenden "pn-Übergang" zu versehen, einem Materialübergang in Halbleiterkristallen.


Laserpuls heizt Siliziumschicht der Solarzelle in einer Tiefe von weniger als einem Millionstel Meter auf etwa 2.000 Grad Celsius auf

Die Stuttgarter Wissenschaftler dagegen erreichen diesen Übergang mit einem gepulsten Laser. Hierzu wird auf die Oberfläche einer Siliziumscheibe, die den elektrischen Strom durch Defektelektronen leitet (p-Typ) leitet, zunächst eine hauchdünne Phosphorschicht aufgebracht. Anschließend heizt ein zirka eine Milliardstel Sekunde kurzer Laserpuls die Siliziumschicht in einer Tiefe von weniger als einem Millionstel Meter auf etwa 2.000 Grad Celsius auf. Das Phosphor an der Oberfläche mischt sich mit dem bei dieser Temperatur flüssigen Silizium und wird dann in Sekundenbruchteilen in das kristallisierende Silizium eingebaut. So konvertiert der Phosphor an der Siliziumoberfläche das ursprüngliche p-Typ Silizium in den n-Typ (normale Elektronen) und bildet den pn-Übergang.


Neues Verfahren soll Herstellungskosten von Solarzellen weiter senken

Für die Qualität der Solarzelle ist entscheidend, dass der Laser nur auf einen etwa fünf Tausendstel Millimeter breiten (aber einige Zentimeter langen) Streifen fokussiert ist; nur so gelingt die Herstellung des "pn-Übergangs" in dem patentierten Verfahren völlig defektfrei. Der entscheidende Herstellprozess der Solarzelle dauert an jeder Stelle nur etwa 100 Milliardstel Sekunden. Der Laser wird deshalb Schuss für Schuss im zeitlichen Abstand von weniger als einer zehntausendstel Sekunde über die Oberfläche der Siliziumscheibe gerastert. So ist es möglich, auch große Solarzellenflächen in sehr kurzer Zeit zu bearbeiten. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Solar-Unternehmen arbeitet das IPE jetzt an der Industrialisierung des Prozesses, der die Produktionskosten von Solarzellen weiter senken soll.


Forschungsziel: Netzparität von Solarstrom

Der weltweite Photovoltaikmarkt ist inzwischen auf etwa 50 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr angewachsen. Über 90 Prozent der verkauften Solarmodule bestehen aus nur rund 180 Mikrometer dünnen Scheiben aus kristallinem Silizium. Durch ständige Steigerungen der Produktionsmengen, der Wirkungsgrade, immer noch dünnere Zellen und durch die Entwicklung neuer, kostengünstiger Produktionsprozesse sinken die Herstellkosten der Zellen und Module ständig. Ziel der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist es, bis etwa im Jahr 2015 die Produktionskosten von Solaranlagen so weit zu senken, dass Photovoltaikstrom nur noch etwa 20 Cent/Kilowattstunde kostet. Dann wäre Solarstrom zum gleichen Preis zu haben wie der "Strom aus der Steckdose" (Netzparität).

20.05.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Stuttgart,


 

Suntech liefert Solarmodule für 1 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in der Schweiz

Suntech wird Module für ein Megawatt- Photovoltaikkraftwerk in der Schweiz liefern.
Suntech wird Module für ein Megawatt-
Photovoltaikkraftwerk in der Schweiz liefern.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von kristallinen Solarzellen und Photovoltaikmodulen, berichtete am 18.05.2009, das Unternehmen werde den Schweizer Photovoltaik-Systemintegrator Sunergic SA (Vevey) mit Modulen für eine Solarstrom-Anlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt beliefern. Das Solarkraftwerk soll für den Enegieversorger Services Industriels de Geneve (SIG; Le Lignon) errichtet und eine der größten Photovoltaik-Anlagen der Schweiz werden, heißt es in der Pressemitteilung.   "Die Schweiz bekennt sich eindeutig zur Förderung nachhaltiger Energiequellen und wir freuen uns, mit dem Partner Sunergic Solarstrom in den Energiemix zu bringen", sagte Jerry Stokes, Vizepräsident für Strategie und Geschäftsentwicklung bei Suntech. "Mit unserer neuen Europazentrale in Schaffhausen wollen wir die Möglichkeiten für den Bau weiterer Solaranlagen in der Schweiz ausloten, aber auch in weiteren neuen Märkten in Europa". Der Vorstand von Sunergic, C. Hennard, ergänzte: "Wir freuen uns, das wir die Ausschreibung für das SIG-Solarprojekt gewinnen konnte und sind überzeugt, dass die Qualität und das Ansehen der Marke Suntech uns hierbei positiv ausgezeichnet hat. Mit diesem Erfolg sind wir gut aufgestellt, um als führendes Unternehmen im Schweizer Solarmarkt auftreten zu können. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte mit Suntech".

20.05.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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Photovoltaik-Netzeinspeisung: Power Reducer Box von SMA erfolgreich im Einsatz

Die Power Reducer Box von SMA.
Die Power Reducer Box von SMA.

Seit Anfang 2009 müssen sich große Photovoltaik-Anlagen am Einspeise- und Netzsicherheitsmanagement beteiligen. Mit der Power Reducer Box hat die SMA Solar Technology AG als erster Hersteller von Beginn an eine marktreife Lösung angeboten. Inzwischen seien schon eine Vielzahl von Geräten erfolgreich im Einsatz, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Von einer 210 kW-Anlage bis zum derzeit zweitgrößten PV-Kraftwerk Deutschlands mit knapp fünfzehn Megawatt Leistung übermittelt die von SMA entwickelte Power Reducer Box die Steuerbefehle des Netzbetreibers zuverlässig an die Wechselrichter. Die Bilanz der ersten vier Monate sei durchgehend positiv, betont SMA: Die Power Reducer Box lasse sich sowohl in vorhandene als auch in neue Photovoltaik-Anlagen problemlos integrieren.   Die Sollwerte zur Einspeiseleistung würden in maximal 60 Sekunden von den Wechselrichtern umgesetzt. Und die Betreiber können sich im Sunny Portal von SMA jederzeit über die aktuellen Sollwertvorgaben informieren. Wie die bisherige Erfahrung zeigt, sind PV-Anlagen von kurzzeitigen Leistungsbegrenzungen aber nur in Ausnahmefällen betroffen. Für den Anlagenbetreiber entscheidend: Die Power Reducer Box erfüllt sämtliche Anforderungen des EEG zum Einspeisemanagement sowie die Vorgaben der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie zum Erzeugungs- bzw. Netzsicherheitsmanagement.


Power Reducer Box kann alternativ zur Vorgabe von Blindleistungswerten genutzt werden

"Mit der Power Reducer Box verteidigen wir einmal mehr den Anspruch, Technologieführer in der PV-Systemtechnik zu sein", so Roland Grebe, künftiger Vorstand für Entwicklung. "Unsere Ingenieure sind bei der Entwicklung der Power Reducer Box sogar noch einen Schritt weiter gegangen, als bisher gefordert. Sie lässt sich alternativ auch zur Vorgabe von Blindleistungswerten nutzen. In Kombination mit den entsprechenden SMA-Wechselrichtern wie dem Sunny Mini Central oder dem Sunny Central unterstützt das Gerät damit schon heute die nächste Stufe des Netzmanagements: die statische Spannungsstützung durch Blindleistungseinspeisung." Zudem sei es bei der Entwicklung der Power Reducer Box von vornherein darum gegangen, nicht nur eine technisch überzeugende Lösung anzubieten, sondern auch eine einfache Installation und Integration des Gerätes zu ermöglichen.


Funktion und Vorteile

In der Regel kommt ein Funk-Rundsteuerempfänger zum Einsatz, der die Sollwertvorgaben des Netzbetreibers per Langwellenfunk empfängt und weitergibt. Die Power Reducer Box wertet dieses Signal kontinuierlich aus, protokolliert jede Änderung und sendet entsprechende Steuerbefehle per Netzwerk an den SMA-Datenlogger "Sunny WebBox". Dort werden die Sollwertvorgaben ebenfalls protokolliert und über den Feldbus an die Wechselrichter weitergeleitet. Die Lösung von SMA biete dem Betreiber dabei mehrere Vorteile, heißt es in der Pressemitteilung:

1. Sichere Kontrolle: Alle Statusänderungen werden zweifach protokolliert. Auf Wunsch werden die Daten vom SMA-Datenlogger "Sunny WebBox" automatisch an das kostenlose "Sunny Portal" übertragen und sind damit weltweit abrufbar.

2. Einfache Installation: Bei Auslieferung sind die vier gängigen Begrenzungswerte bereits voreingestellt, lediglich die IP-Adresse der anzusteuernden WebBox muss noch eingetragen werden. Wie die Sunny WebBox lässt sich auch die Power Reducer Box per Webinterface konfigurieren - bei entsprechender Netzwerkverbindung weltweit über das Internet. Dabei können den 16 möglichen Eingangssignalen beliebige Leistungswerte der Wechselrichter zugeordnet werden - für den Fall, dass der Netzbetreiber mehr als vier Regelstufen oder andere Werte verwendet.

3. Optimierung des Ertrags: Zu beachten sei zudem, dass der prozentuale Sollwert auf Basis der Anschlussleistung und nicht aus der Momentanleistung der Anlage berechnet werde, erläutert SMA. Beträgt die Momentanleistung wetterbedingt nur die Hälfte der Anschlussleistung, wirke sich eine 60-Prozent-Abregelung daher faktisch nicht aus. Ebenfalls gefordert werde eine Einrichtung zur Abfrage der Ist-Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber - de facto werde dieser Wert aber rechnerisch ermittelt oder von einem entsprechenden Lastgangzähler abgerufen.

4. Leichte Skalierbarkeit: Jede Power Reducer Box steuert bis zu 30 Sunny WebBoxen an, die wiederum mit bis zu 50 Wechselrichtern kommunizieren können. Mit einem einzelnen Gerät lassen sich so PV-Kraftwerke mit bis zu 1.500 Wechselrichtern bedienen.

Die Power Reducer Box kann aber noch mehr, betont SMA: Entsprechend den Forderungen der Mittelspannungsrichtlinie erhöhe sie die Leistungs-Sollwerte der Wechselrichter beim Wiederzuschalten nicht schlagartig, sondern schrittweise um zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens zehn Minuten speise die PV-Anlage dann wieder mit der maximal verfügbaren Leistung ein. "Daneben lassen sich auch externe Blindleistungsvorgaben mit der Power Reducer Box verarbeiten: Die Befehlstabelle für die 16 möglichen Eingangssignale erlaubt nämlich nicht nur die Eingabe von Leistungsgrenzwerten, sondern auch die Vorgabe des Verschiebungsfaktors cos phi", so Roland Grebe vor dem Hintergrund künftiger Anforderungen. Mit der Power Reducer Box könne demnach auch die variable Einstellung der Blindleistung realisiert werden. Ein weiterer Pluspunkt im Hinblick auf die demnächst verbindlichen Anforderungen der Mittelspannungsrichtlinie im Rahmen der statischen Netzstützung.


Hintergrund: Netzsicherheitsmanagement nach EEG und Mittelspannungsrichtlinie

Laut §6 und §11 der EEG-Novelle sowie der ebenfalls seit Anfang 2009 gültigen BDEW-Mittelspannungsrichtlinie müssen sich große Photovoltaik-Anlagen im Fall einer Netzüberlastung ferngesteuert vom Netzbetreiber abregeln lassen. In der Regel verwendet man vier Begrenzungs-Stufen von 100, 60, 30 und 0 Prozent der Anschlussleistung, die Vorgaben müssen innerhalb von 60 Sekunden von den Wechselrichtern umgesetzt werden.

20.05.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,


 

KYOCERA liefert Photovoltaik-Module für den neuen Toyota Prius

Solarzellen von Kyocera auf dem Dach des Toyota Prius.
Solarzellen von Kyocera auf dem Dach des
Toyota Prius.

Die Kyocera Corporation hat am 19. Mai 2009 bekanntgegeben, dass sie die PV-Module für das Solar-Lüftungssystem des neuen Toyota Prius liefern wird. Dabei handelt es sich um ein optionales Ausstattungsmerkmal für das neue Hybridmodell, das am 18. Mai in Japan von der Toyota Motor Corporation (nachfolgend "Toyota" genannt) vorgestellt wurde. Das Photovoltaik-System dient zur Belüftung des Wageninnenraums während das Fahrzeug tagsüber geparkt ist. Das Gebläse wird mit dem Solarstrom betrieben, den Photovoltaik-Solarmodul auf dem Wagendach erzeugt. Dieses Ausstattungsmerkmal ermöglicht daher sogar in der heißen Jahreszeit die automatische Regulierung der Temperatur im Wageninneren. 

Solarmodule für ein weltweit führendes und ausgezeichnetes Umweltauto

Für das Produkt hat Kyocera spezielle Qualitätskontrollen eingeführt. Mittels strenger Tests könne Kyocera die Hitzebeständigkeit, die Vibrations- und Stoßfestigkeit sowie weitere Aspekte sicherstellen, die gewährleisten, dass die Qualität den Standardanforderungen für im neuen Prius verwendete Komponenten entspricht, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Für die Herstellung dieses Moduls habe Kyocera eigens eine neue Produktionsanlage errichtet, in der darauf spezialisierte Ingenieure eine sorgfältige Fertigung gewährleisten. Der Prius zählt zu den weltweit führenden und ausgezeichneten Umweltautos. Kyocera ist stolz darauf, dass man durch die Lieferung der Solarmodule für den Prius den Besitzern dieses Wagens weltweit eine neue Funktion für den Gebrauch von Solarmodulen bieten kann.


Solarzellen von Kyocera verwenden eine einzigartige Technologie

Das Design der Solarmodule für das Dach des neuen Prius-Modells musste hohe ästhetische Erwartungen erfüllen. Seit 2002 bietet Kyocera weltweit leistungsstarke Solarzellen mit der einzigartigen Technologie des reaktiven Ionen-Ätzens (RIE) an. RIE ist eine Technologie, bei der mittels Plasma und reaktiven Gasen die Oberfläche der Zellen mit mikroskopisch kleinen Rillen versehen wird. Dank dieser winzigen Rillen können die Solarzellen auch das Sonnenlicht aufnehmen, das von der Oberfläche reflektiert wird, wodurch Leistungs- und Umwandlungsfähigkeit gesteigert werden. Gleichzeitig weisen die Module nun eine einheitliche, dunkel-marineblaue Farbgebung auf. Daher entspricht dieses Produkt den Kundenwünschen, nicht nur in Sachen Leistung, sondern auch mit seinem eleganten Äußeren. "Kyocera wird weiterhin Leistungssteigerungen und die vollständige Ausschöpfung des Potenzials der Solarenergie auf allen Ebenen anstreben", erklärte Mitsuru Imanaka, Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH. "Durch eine verbreitete Nutzung unserer verlässlichen, hochwertigen Produkte wollen wir weltweit zum Umweltschutz beitragen."


Integriertes Photovoltaik-Produktionsverfahren ermöglicht Qualitätsverbesserung, Leistungssteigerung und Kostensenkung

1982 begann Kyocera mit der erfolgreichen Serienproduktion polykristalliner Silizium-Solarzellen mittels Gießverfahren, was sich heute als Standard zur Produktion von Solarsystemen durchgesetzt hat. Seit jeher führt Kyocera sämtliche Produktionsschritte selber im Hause durch, von der Beschaffung der Rohstoffe über das Gießen und Sägen des Siliziums bis zur Produktion der Wafer für die Zellenproduktion und dem Zusammenbau der Solarmodule. Dank des integrierten Produktionsverfahrens ist es Kyocera möglich, bei jedem Schritt des Verfahrens, einschließlich dem Schmelzen und Gießen der Rohstoffe, Verbesserungen vorzunehmen. So wird eine Steigerung der Gesamtqualität durch Qualitätsverbesserungen, Leistungssteigerung und Kostenreduktion möglich. Um seine Produkte den Anforderungen verschiedener Gebiete anzupassen, hat Kyocera weltweit Solarmodul-Montagewerke in den wichtigsten Märkten aufgebaut. Den europäischen Markt beliefert Kyocera von seinem Werk im tschechischen Kadan aus.

20.05.2009   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,
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Photovoltaik: Gouverneur Paterson kündigt 100 MW-Solarprojekt im US-Bundesstaat New York an

Solardach der NYPA auf dem Dach des Gun Hill Road Busdepots.
Solardach der NYPA auf dem Dach des Gun Hill
Road Busdepots.

Am 15.05.2009 kündigte der Gouverneur von New York, David A. Paterson, das größte Photovoltaikprojekt des US-Bundsstaates mit einer Nennleistung von insgesamt 100 Megawatt (MW) an. Er erwarte, dass es dazu beitrage, die regionale Energienachfrage zu decken, die Entwicklung von Solar-Technologien voranzutreiben und die Wirtschaft mit neuen, "grünen" Arbeitsplätzen in Schwung zu bringen. Laut Pressemitteilung ergänzt die neue Initiative ein kürzlich vom Gouverneur angekündigtes und von dem Versorger Long Island Power Authority (LIPA) durchgeführtes Solarprojekt mit einer Nennleistung von 50 Megawatt (MW).  Gemeinsam sollen die Photovoltaik-Projekte eine Nennleistung von insgesamt 150 MW erreichen, womit New York der Bundesstaat mit der zweithöchsten Photovoltaikkapazität der USA würde. "Die heutige Ankündigung bedeutet einen wichtigen Schritt hin zur Erfüllung der Quotenvorgaben für erneuerbare Energien (Renewable Portfolio Standards) für New York und wird die Energieunabhängigkeit unseres Staates verstärken", sagte Gouverneur Paterson. "Die 100 MW-Solarprojekte an unseren Schulen, städtischen und gewerblichen Gebäuden sowie anderen Standorten im staatlichen Besitz werden dabei helfen, New York als führende Kraft der neuen Volkswirtschaft auf Basis erneuerbarer Energien auszuzeichnen und gleichzeitig "grüne" Arbeitsplätze vor Ort schaffen".


NYPA soll öffentlich-private Partnerschaft in die Wege leiten

Der Energieversorger New York Power Authority (NYPA) soll laut Pressemitteilung eine öffentlich-private Partnerschaft für den Bau boden- oder dachmontierter Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 100 MW starten. Die NYPA fordert Unternehmen auf, Vorschläge zu unterbreiten, um das regionale wirtschaftliche Entwicklungspotenzial bei der Photovoltaikproduktion und -montage zu nutzen. Senator Darrel J. Aubertine, Vorsitzender des Energiekomitees, sagte: "Diese öffentlich-private Partnerschaft wird den Arbeitsmarkt in Upstate New York beleben, wenn sie das Potenzial zur Produktion und Montage von Solaranlagen sowie bei deren Bau, Betrieb und Wartung ausnutzen kann."


Dezentralisierte Stromproduktion und -verteilung soll getestet werden

Zusätzlich zur Solarstrom-Produktion soll das Projekt der NYPA Aufschlüsse über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer Stromproduktion im großen Stil an dezentralen Standorten liefern. Laut Pressemitteilung soll die dezentrale Solarstromproduktion untersucht werden, weil sie einen Ausbau der Verteilungsnetze aufschieben könnte. Unter den Gratulanten zur neuen Solar-Initiative waren die New York Solar Energy Industries Association (NYSEIA), die Organisation Citizens Campaign for the Environment (CCE), das Network for New Energy Choices, der US-Industrieverband Solar Electric Power Association (SEPA) und die Alliance for Clean Energy (ACE NY). Die 100 MW Nennleistung sollen laut NYPA ausreichen, um rund 15.000 Haushalte mit Solarstrom zu versorgen. Das "45 by 15"-Programm von Gouverneur Paterson sieht vor, dass bis 2015 insgesamt 45 Prozent der Energie des Bundesstaates aus erneuerbaren Quellen stammen. Laut Schätzungen wird das Programm 50.000 neue Arbeitplätze in New York schaffen.

20.05.2009   Quelle: www.ny.gov   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.ny.gov,
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SUNOVA testet Dünnschichttechnologie für industrielle Flachdächer

Photovoltaik-Testdach der SUNOVA AG.
Photovoltaik-Testdach der SUNOVA AG.

Die SUNOVA AG (Grasbrunn) hat die von ihr entwickelten modernen Dünnschicht-Solarsysteme auf einem Testfeld installiert. In Ettringen, westlich von München, wird dabei der Einfluss der Ausrichtung sowie der Modul-Technologie unter allen praktischen Rahmenbedingungen erforscht. Für die aufgeständerten wie dachparallel verlegten Photovoltaik-Systeme sind Wechselrichter- und Systemtechnik immer gleich gewählt, um die Aussagefähigkeit der Testdaten vergleichbar zu halten.   Installiert sind Silizium-Tandem-Module von Sunfilm und Sontor, CIGS-Module von Solibro und flexible, dachbahnintegrierte amorphe Module. Zum Vergleich sind Wettbewerbsmodule mit Multikristalliner- und Dünnschichttechnik verbaut. Die Wechselrichter kommen aus dem Hause Danfoss, die Messtechnik von Papendorf.



Analyse des unterschiedlichen Teillast- und Temperaturverhaltens

Jede Modultechnologie ist jeweils sowohl als SUNOVA MCG-System flachdachparallel als auch mit 30° Neigung und Südausrichtung verbaut. Neben den Ertragsdaten wird die Einstrahlung und Modultemperatur für jede Modul-Technologie im 10-Minuten-Rytmus gemessen und abgespeichert. Diese wahrscheinlich einzigartige Testanlage ermöglicht es den Ingenieuren von SUNOVA, die Einflüsse des unterschiedlichen Teillast- und Temperaturverhaltens der Technologie genau zu analysieren und wissenschaftlich auszuwerten. Damit wird das Know-how der SUNOVA System-Ingenieure weiter verbessert.

Gerade jetzt, da industrielle Flachdächer für die Solarnutzung immer mehr Bedeutung erlangen, seien die Erkenntnisse aus der Testanlage für die SUNOVA -Kunden ein weiterer starker Wettbewerbsvorteil, betont das Unternehmen. Insbesondere bei internationalen Großprojekten zeige sich, dass Produktqualität, Projekt- und gerade auch Systemkompetenz von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit sind.


20.05.2009   Quelle: SUNOVA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVA AG,
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Chinesisches Photovoltaik-Unternehmen ReneSola will Solardächer mit 80.400 Quadratmetern in der Provinz Zhejiang bauen

Waferproduktion bei ReneSola in China.
Waferproduktion bei ReneSola in China.

ReneSola Limited (Jiashan, China), Hersteller von Siliziumwafern für die Photovoltaik-Industrie, berichtete am 13.05.2009, das Unternehmen habe von der Provinzialregierung von Zhejiang die Genehmigung für gebäudeintegrierte Solarstromanlagen (building integrated photovoltaics; BIPV) erhalten. Laut Pressemitteilung sollen Solarmodule, mit einer Gesamtfläche von 80.400 Quadratmetern geplant, auf Regierungsgebäuden im Jiashan-Bezirk montiert werden. Das Projekt müsse jedoch noch vom Ministerium für Finanzen, Wohnungen und Stadtentwicklung genehmigt werden.   Das dachmontierte BIPV-Projekt mit einem Investitionsvolumen von 160 Millionen Chinesischer Yuan Renminbi (CYN; 17.316 Millionen Euro) soll teilweise mit Fördergeldern in Höhe von 15 CYN pro Watt installierter Photovoltaik-Leistung (1,62 Euro/W) finanziert werden, die vom chinesischen Finanzministerium im März 2009 angekündigt worden waren.


Regierung von Zhejiang will bis 2012 Solar-Projekte mit 50 MW verwirklichen

ReneSola berichtet, dass es außerdem mit einer regionalen Bank über die Finanzierung verhandle und mit einer Förderung der Regionalregierung rechne. "Wir sind sehr froh über die Genehmigung für das erste BIPV-Projekt der Region durch die Zhejiang-Regierung", sagte Xianshou Li, Vorstand von ReneSola. "Dieses Projekt, die nationalen und regionalen Subventionen sowie die Zusicherung der Regierung von Zhejiang, bis zum Jahr 2012 Solarenergie-Projekte mit einer Nennleistung von 50 Megawatt (MW) umzusetzen, belegen das wachsende Engagement, die Solarenergie auf nationaler und regionaler Ebene zu fördern".


20.05.2009   Quelle: ReneSola Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ReneSola Limited,
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Solar-Kampagne "Woche der Sonne" verschafft der Branche Rückenwind

Sven Plöger gab den Startschuss für die weltweit größte Solarkampagne.
Sven Plöger gab den Startschuss für die
weltweit größte Solarkampagne.

Die Branchenkampagne "Woche der Sonne" des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erreicht die Zielgerade mit einer Rekordbeteiligung von mehr als 5.000 Veranstaltungen und schreibt im Krisenjahr "schwarze Zahlen". Solarthermie- und Photovoltaikunternehmen unterstützen die Woche der Sonne und setzen der Krisenstimmung mit Erfolg eine bundesweite Informationskampagne für Solarenergie entgegen, berichtet der BSW-Solar in einer Pressemitteilung. Handwerker, Installateure, Energieberater, Kommunen und Solarinitiativen informierten vom 09. bis 17. Mai in tausenden Kommunen vor Ort über die Möglichkeiten der privaten Nutzung von Solarstrom und Solarwärme.   Neben Fakten zur Technik, Förderung und Finanzierung begeisterten die Veranstaltungen viele hunderttausende Besucher mit Spaß am Thema Sonnenenergie. Ob Sonnenfest, Beratertag oder Solarbootrennen, für jeden Geschmack war etwas dabei. In Ahlen nahm Louis Palmer Solarbegeisterte mit auf eine Spritztour in seinem Solarmobil, in Hannover feierten tausende Besucher das 12. Hannover Solarfest und im Albert-Schweizer Bad in Heidenau konnten Besucher die solaren Duschen des Freibads testen.


"Für eine komplexe und hoch spezialisierte Technik brauchen wir konkrete Bilder, die die Menschen faszinieren. Die Gestaltung der eigenen Energieversorgung haben die Bürger selbst in der Hand. Das muss den Menschen bewusst gemacht werden", erklärt Emanuel Höger, Projektleiter der Woche der Sonne. "Umso mehr freue ich mich über den großen Erfolg dieser Aktionswoche." Solarinitiativen, Solarhandwerker und Kommunen informieren seit dem Kampagnenstart 2007 bereits zum dritten Mal bundesweit über die Möglichkeiten der privaten Nutzung von Solarstrom und Solarwärme. 2007 startete die Aktionswoche mit 1.600 Veranstaltungen und wurde 2008 mit 2.500 registrierten Veranstaltungen erfolgreich weitergeführt. 2009 hat die Woche der Sonne mit 5.000 Veranstaltungen ihr Potenzial im Vergleich zum Vorjahr nochmals verdoppelt. Unterstützt wird die Kampagne dabei von einer Vielzahl von Unternehmen der Solarbranche, die gemeinsam das Ziel einer solaren Energieversorgung verfolgen.

Die Woche der Sonne vereint als Branchenkampagne wichtige Marktteilnehmer. Es bestehen strategische Partnerschaften zwischen den Unternehmen der Solarbranche, den Zentralverbänden des Handwerks ZVEH (Elektro), ZVSHK (Sanitär, Heizung, Klima) und ZVDH (Dachdecker), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie einer Vielzahl von Umwelt- und Solarverbänden, wie z.B. dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Das Bundesumweltministerium unterstützt die Woche der Sonne, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist Schirmherr.

Zum zweiten Mal finden in diesem Jahr vom 15. bis 22. Mai die "European Solar Days" statt. In insgesamt 16 Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Spanien, Norwegen, Italien, Slowenien, Schweiz, und die Niederlande werden zeitgleich Solarveranstaltungen durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Kommission. Wer sich über die Woche der Sonne hinaus für die Solarenergie interessiert, findet weiterhin alle wichtigen Informationen dazu auf http://www.woche-der-sonne.de.


19.05.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Woche der Sonne,
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Phoenix Solar AG errichtet Megawatt-Photovoltaikkraftwerk für Energieversorgungsunternehmen

Baustelle des Megawatt-Solarparks in Kenn.
Baustelle des Megawatt-Solarparks in
Kenn.

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDax notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, errichtet in Kenn im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz, für die Enovos Gruppe ein Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 5,8 Megawatt. Der Baubeginn sei bereits erfolgt, die Inbetriebnahme des Solarkraftwerks ist Ende Juli 2009 geplant, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einem erwarteten jährlichen Energieertrag von mehr als 5.800.000 Kilowattstunden Solarstrom können jährlich rund 1.650 Haushalte versorgt werden. Die Phoenix Solar AG ist bei diesem Megawattprojekt für Planung und Bauausführung verantwortlich. Die Projektentwicklung der Freiflächenanlage erfolgte durch den Bürgerservice Trier, der in der Region außerordentlich gut vernetzt ist.  Bereits seit 2007 arbeiten der Bürgerservice Trier und Phoenix Solar in der Region zusammen. Aus dieser Kooperation sind bislang Solarkraftwerke mit über 12 Megawatt Spitzenleistung in Longuich, Riol, Kinderbeuern und Hasborn entstanden. Diese produzieren umweltfreundlichen Strom für jährlich rund 3.600 Haushalte.


Enovos Gruppe investiert in Solarstrom

Neben der Projektentwicklung wird der Bürgerservice Trier als Unterauftragnehmer von Phoenix Solar die Erdarbeiten sowie die Bepflanzung und Flächenpflege übernehmen. Der Netzanschluss und damit zusammenhängende Elektroarbeiten werden durch die in der Region für die Energieversorgung zuständigen Stadtwerke Trier ausgeführt. "Als moderner Energieversorger sehen wir uns in der Verantwortung, in erneuerbare Energien zu investieren, mit dem Ziel, diesen Bereich als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld zu etablieren. Wir freuen uns, mit dem Bürgerservice Trier einen leistungsstarken regionalen Partner und mit der Phoenix Solar AG einen kompetenten Partner bei der Umsetzung des ersten Photovoltaik-Kraftwerks der Enovos Gruppe gefunden zu haben. Bei der Wahl des Anlagenbauers haben die hohe Professionalität und Erfahrung der Phoenix Solar AG den Ausschlag gegeben", meint Nestor Didelot, Geschäftsführer der SKW Kenn GmbH und zuständig für erneuerbare Energien in der Enovos Gruppe.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit der Enovos Gruppe einen Energieversorger zu unseren Kunden zählen. Besonders bedanken möchte ich mich für das hohe persönliche Engagement der handelnden Personen und die hervorragende und transparente Zusammenarbeit", so Ralph Schneider, Vorstand der Phoenix Solar Energy Investments AG.

19.05.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bürgerservice Trier,
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S.A.G. Solarstrom AG: Nach erstem Quartal auf Kurs

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat im ersten Quartal 2009 planmäßig ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von minus 341.000 Euro (Vorjahr: +277 T€) bei einem Umsatz von 9,719 Millionen Euro (Vorjahr: 10,475 Mio. €) erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Stichtagsbedingt seien im 1. Quartal des Vorjahres noch Erträge teilrealisierter spanischer Projekte enthalten gewesen. Das leicht gesunkene Ergebnis reflektiere auch, dass die Organisation der S.A.G. im Gegensatz zum Vorjahr auf die im Gesamtjahr geplante erhebliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit ausgerichtet wurde, heißt es in der Pressemitteilung.  Hierzu gehöre ebenfalls der bereits jetzt aufgebaute Lagerbestand. Trotzdem bestehe aufgrund der flexiblen Lieferverträge für die S.A.G. kein Abschreibungsbedarf bei Modulen. Im Geschäftsjahr 2009 werde, bedingt durch die Umsetzungszeiten der bearbeiteten Projekte, das zweite Halbjahr einen maßgeblichen Teil des Jahresumsatzes und -ergebnisses beisteuern.


Erhebliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen bei Photovoltaik-Projektierung und Anlagenbau erwartet

Wegen des geplanten größeren Umsatzanteils des zweiten Halbjahres reduzierte sich insbesondere der Umsatz des Geschäftsfeldes Photovoltaik-Projektierung und Anlagenbau von 5,730 Mio. € im Vorjahresquartal auf 4,428 Mio. € im ersten Quartal 2009. Entsprechend verminderte sich auch das EBIT von 216.000 € auf minus 495.000 €. "Gerade in diesem Geschäftsfeld erwarten wir in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 erhebliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Wir bereiten die entsprechenden Projekte in mehreren europäischen Ländern mit großer Sorgfalt vor und treiben sie voran. Aus heutiger Sicht haben wir daher ein umsatzstarkes zweites Halbjahr zu erwarten“, so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.


Erfolg mit Partnervertrieb

Durchaus positiv entwickelte sich einmal mehr der Partnervertrieb. Mit der bereits 2008 umgesetzten Konzentration auf hinsichtlich Qualität besonders leistungsstarke Systempartner wurde der Umsatz im traditionell schwächeren ersten Quartal auf 3,222 Mio. € (Q 1 2008: 2,732 Mio. €) gesteigert. Entsprechend verbesserte sich auch das EBIT im Quartalsvergleich von minus 186.000 € 2008 auf minus 103.000 € in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Der Erfolg der Neuausrichtung zeige sich auch in dem Umstand, das mit 3,205 Mio. € Umsatz fast der gesamte Segmentumsatz auf die 20 wichtigsten Vertriebspartner entfiel. "Auch in diesem Geschäftsfeld können wir für das Gesamtjahr mit erheblichen Umsatzzuwächsen und einem erneut verbesserten Ergebnis rechnen", so Oliver Günther, Vertriebsvorstand der S.A.G. Solarstrom AG.


Vorsichtige Marktbelebung im zweiten Quartal 2009 erwartet

Als verlässlicher Ertragsbringer erwies sich einmal mehr das Segment Anlagenbetrieb und Services mit einem von 195.000 € auf 203.000 € verbesserten EBIT. Auch der Umsatz wurde von 1,570 Mio. € auf 1,615 Mio. € gesteigert. Ebenfalls stabil verlief die Entwicklung des Geschäftsfeldes Stromproduktion: Bei einem Umsatz von 454.000 € (Q 1 2008: 443.000 €) wurde ein EBIT von 54.000 € (Q 1 2008: 52.000 €) erreicht. Wie bereits bei der Vorstellung des Jahresabschluss 2008 erläutert, rechnet die S.A.G. Solarstrom nach einem planmäßig schwächeren ersten Quartal 2009 mit einer vorsichtigen Belebung im zweiten Quartal 2009. Gründe hierfür seien neben den schlechten Witterungsbedingungen zu Jahresanfang insbesondere die aktuellen Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Großprojekten. "Der Finanzmarkt verfügt derzeit über ausreichende Projektfinanzierungskapazitäten, jedoch kommt es regelmäßig zu erheblichen Verzögerungen bei Kreditentscheidungen von Banken. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir diese Finanzierungen sichern, um damit die Voraussetzungen für unser geplantes Wachstum zu schaffen", so Christoph Koch, Finanzvorstand der S.A.G. Solarstrom AG.

"Wenn die Finanzierungsgespräche erfolgreich zum Abschluss kommen, haben wir nach dem Verlauf der Projektplanung und aufgrund der Erfolge der Restrukturierung allen Grund, unsere Prognose eines zu erwartenden Umsatzvolumens von 125 Mio. € bis 140 Mio. € und eines EBIT in der Spanne von 5 Mio. € bis 8 Mio. € zu bestätigen“, so Dr. Karl Kuhlmann abschließend.

19.05.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Arbeitsmarkt-Untersuchung: Erneuerbare Energien legen trotz Wirtschaftskrise zu

Solar- und Windbranche bieten die meisten offenen Stellen.
Solar- und Windbranche bieten die meisten
offenen Stellen.

Die Zahl der Stellenangebote im Arbeitsfeld der erneuerbaren Energien ist im ersten Quartal 2009 gegenüber den Vorjahren weiter gestiegen. Im Vergleich mit 2008 gab es rund ein Viertel mehr offene Stellen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Wissenschaftsladen Bonn und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) zum Start der bundesweiten Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien in Gelsenkirchen vorstellten. "Damit hat sich die Aufwärtsentwicklung trotz Wirtschaftskrise nun im vierten Jahr fortgesetzt", sagte Theo Bühler, Arbeitsmarktexperte des Wissenschaftsladens Bonn, der erstmals 2006 im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Arbeitsmarkt erneuerbare Energien untersuchte. "Während die Gesamtwirtschaft in ihrer tiefsten Krise steckt, ist die Branche der erneuerbaren Energien weiterhin ein verlässlicher Jobmotor in Deutschland", kommentiert Dietmar Schütz, Präsident des BEE.   Die erneuerbaren Energien seien Klimaschützer Nummer eins. Angesichts der großen Klimaschutzprogramme weltweit sei auf diese Jobs auch in Zukunft Verlass. Bis 2020 rechnet der BEE für Deutschland mit 500.000 Arbeitsplätzen in der Branche. Das sind 220.000 mehr als heute.


Falsche Biokraftstoffpolitik muss korrigiert werden

"Wer in der Politik nun überlegt, den Ausbau der erneuerbaren hierzulande zu bremsen, gefährdet damit viele tausend Arbeitsplätze, mahnt Schütz. So seien Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und zusätzliche Kohlekraftwerke nur mit einer Einschränkung des Vorrangs für erneuerbare Energien machbar und daher ein Jobvernichtungsprogramm. Verlässliche Rahmenbedingungen forderte BEE-Präsident Schütz auch für die Wärmeversorgung und den Verkehr. Die Experten des Wissenschaftsladen Bonn hätten kaum noch Stellenanzeigen im Bereich Biokraftstoffe nachgewiesen. Dies sei Folge falscher Entscheidungen der Politik, so Schütz: "Die Fehler der Biokraftstoffpolitik müssen korrigiert werden und dürfen sich in keinem Feld der erneuerbaren Energieversorgung wiederholen.


Dynamik in den Bundesländern: Verlierer NRW


Nicht alle Regionen profitieren gleichermaßen von der Dynamik der Erneuerbaren, zeigt die Untersuchung. Die meisten Stellenangebote gibt es danach in Niedersachsen (14 Prozent), Rheinland-Pfalz (12,9) und Baden-Württemberg (11,2). Für das Land NRW, in dem immerhin rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung lebt, konnten die Experten des Wissenschaftsladen nur 6 Prozent der Stellenangebote verzeichnen. Damit bleibe NRW wie schon im gesamten Verlauf der Vorjahre deutlich unter dem Durchschnitt. Henning Mümmler von der Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien NRW kommentiert: "Neben strukturellen Ursachen mangelt es in NRW bisher vor allem am politischen Willen, ehrgeizige Klimaschutzziele zu formulieren und die bestehenden Hemmnisse für den Ausbau der Wind- und Bioenergie zu beseitigen. Diese Politik hat in der Vergangenheit potenzielle Investoren abgeschreckt." Statt sich zu der mittelständisch geprägten Branche der erneuerbaren Energien öffentlich als Wachstumsmotor zu bekennen, habe sich die NRW-Regierung wiederholt für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken eingesetzt, kritisiert Mümmler.


Fachkräfte: Wen die Unternehmen suchen

In 45 Prozent der Stellenangebote, ergab die Analyse des Wissenschaftsladen werden Ingenieure gesucht. Knapp 32 Prozent der Stellenangebote richten sich an Techniker, Facharbeiter bzw. Handwerker. Auffällig dabei sei, so Bühler, dass sich die Unternehmen zunehmend für Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung öffneten: So würden häufiger als früher sowohl Ingenieure als auch Techniker aufgefordert, sich auf die selbe Stelle zu bewerben. Stark gefragt sind in der Wachstumsbranche darüber hinaus Kaufleute (17 Prozent der Stellenangebote) sowie Naturwissenschaftler (13 Prozent).

Ausbaubedarf besteht bei den Unternehmen der Erneuerbaren vor allen in Service und Montage sowie bei der Planung und Beratung, ergab die Analyse. Rund 70 Prozent der Stellenangebote kommen aus der Solar- und Windbranche. Bühler: "Die Mehrheit der Unternehmen sucht weiterhin Personal mit Berufserfahrung. Relativ viele Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien sprechen inzwischen aber auch wenig erfahrene Fachkräfte an und versuchen, diese über Weiterbildungen an das Unternehmen zu binden." Das heißt: Die Erneuerbaren sind weiterhin offen für qualifizierte Quereinsteiger, z.B. aus anderen Branchen.

Milan Nitzschke, Leiter nachhaltige Unternehmensentwicklung der SolarWorld AG, zum Start der Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien: "Wir finden kaum Leute, die auf Anhieb fit für die Branche sind und zudem zu unserer Unternehmenskultur passen." Mehr als 250 neue Mitarbeiter will SolarWorld, einer der Weltmarktführer für Photovoltaik, in diesem Jahr an seinen deutschen Standorten Freiberg und Bonn noch einstellen - und einarbeiten. "Wir suchen engagierte Ingenieure und kaufmännische Fachkräfte, die offen sind für Neues, bei anstehenden Aufgaben aktiv mit anpacken und unsere Vision einer lebenswerten solaren Welt mit realisieren möchten".

Das Hintergrundpapier "Arbeitmarktmonitoring Erneuerbare Energien 2009"ist veröffentlicht unter http://www.jobmotor-erneuerbare.de/download/monitoring2009.pdf

19.05.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wissenschaftsladen Bonn, Bundesverband Erneuerbare Energie,
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Dünnschichthersteller Abound Solar beliefert juwi Solar mit Photovoltaik-Modulen der nächsten Generation

Blick in die Produktion bei Abound Solar.
Blick in die Produktion bei Abound Solar.

Abound Solar (ehemals AVA Solar; Loveland, Colorado), ein Hersteller von preiswerten Dünnschichtmodulen für Photovoltaik-Anlagen, und juwi Solar, einer der weltweit führenden Projektentwickler von Solaranlagen mit Sitz in Wörrstadt (Rheinland-Pfalz), haben einen langfristigen Vertriebsvertrag unterzeichnet. "Wir freuen uns sehr, mit juwi Solar zusammenzuarbeiten, um so unsere kostengünstigen Dünnschichtmodule zum Einsatz bringen zu können. Juwi ist einer der führenden Projektentwickler großflächiger Solaranlagen und kann uns aufgrund seiner internationalen Bedeutung bei unseren ambitionierten Wachstumsplänen unterstützen", sagt Pascal Noronha, Vorstand von Abound Solar.   "Wir sind stolz, dass Abound Solar als strategischer Partner ausgewählt wurde, um die Kunden von juwi mit branchenführenden Lösungen zu beliefern."


"Wir haben viele neu entwickelte Solartechnologien geprüft und sind davon überzeugt, dass Abound Solar ein Spitzenlieferant im Photovoltaik-Bereich sein wird - mit Modulen, die unseren strengen Anforderungen an kosteneffektive Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gerecht werden", sagt Lars Falck, Geschäftsführer der juwi Solar GmbH. "Diese Vereinbarung wird juwi ermöglichen, weltweit noch mehr große Photovoltaikanlagen zu entwickeln und so unser Wachstum fortzusetzen."

Abound Solar wurde 2007 gegründet, um ein spezielles und geschütztes Verfahren zur Herstellung von Dünnschichtmodulen zu vermarkten. Aufbauend auf 15 Jahren Entwicklungserfahrung an der Colorado State University und mit der Unterstützung des National Renewable Energy Laboratory entwickelte Abound Solar nach eigenen Angaben ein stabiles, wirtschaftliches und umfassendes Verfahren zur Produktion von Solarmodulen, das die Kosten der Erzeugung von Solarstrom deutlich senken soll. Vor kurzem begann das Unternehmen die gewerbsmäßige Produktion in der Fertigungsanlage in Longmont in Colorado.

19.05.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abound Solar, Inc.,
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Balinger Photovoltaik-Unternehmen relatio präsentiert auf der Intersolar Ende Mai gleich drei Neuheiten

Der Balinger Photovoltaik-Spezialist relatio PV präsentiert auf der Intersolar von 27. bis 29. Mai in München seine Neuheiten. "Einfacher ans Netz", lautet der Slogan des Unternehmens, das sich auf die Einspeisung von Solarstrom aus Photovoltaik-Großprojekten spezialisiert hat. Auf der Branchenleitmesse Intersolar stellt relatio PV gleich drei brandneue Produkte vor. Die erste Neuheit ist das Dienstleistungspaket "fieldCheck". Dahinter verbirgt sich eine gründliche Überprüfung, die PV-Anlagen herstellerunabhängig auf Herz und Nieren untersucht.  Das Service- und Beratungsbündel biete dem Betreiber einer PV-Anlage neue Möglichkeiten, betont relatio: Er erhalte mit ausgeklügelter Messtechnik eine Fülle von Daten, die ihm bislang verborgen geblieben sind. Beispielsweise werden Module auf Negativströme untersucht, eine Verschattungsanalyse hilft dabei, Probleme ausfindig zu machen - und zwar bevor sie eine Anlage weniger rentabel machen. Denn der Ertrag einer großen Photovoltaikanlage hänge von vielen Faktoren ab. Genau diese durchleuchte fieldCheck und halte sie in einem Beratungsbericht fest. Auch ein Maßnahmenkatalog mit konkreten Vorschlägen zur Anlagenoptimierung gehöre dazu.


fieldLog: Mehr Ertrag dank Echtzeit-Daten

Das zweite neue Produkt heißt fieldLog. Die Hardware-Lösung trägt dazu bei, PV-Anlagen störungsfrei arbeiten zu lassen, da sie für eine lückenlose Datendokumentation und die Steuerung des Parks verantwortlich zeichnet. Während herkömmliche Datenlogger in erster Linie Wechselrichter-Daten lesen und weitergeben, messe fieldLog die Ströme an verschiedenen Punkten des Systems und decke frühzeitig potenzielle Verluste und Fehlerquellen auf - egal ob bei Modulleistung oder Netzeinspeisung. Abrufbar sind die Daten in Echtzeit und aus der Ferne - auf diese Art und Weise hat der Betreiber seine Anlage stets im Blick.


fieldMonitor 3.0: Anlagen-Betriebsführung der "dritten Generation"

Die dritte Premiere feiert FieldMonitor 3.0, die neue Version der Software-Lösung für die Betriebsführung großer PV-Anlagen - eine Betriebsführungs-Warte mit voll integrierter Feldüberwachung. Zahlreiche neue Ausstattungsmerkmale wie ein Ticketsystem zur Störungsverfolgung, das integrierte Dokumentenmanagementsystem und die einfache Einbindung externer E-Mail und CRM-Systeme machen fieldMonitor 3.0 zum aktiven und komfortablen Steuerungsinstrument für das professionelle Anlagenmanagement.

Der Anlagenbetreiber kann lückenlos verfolgen, was an seiner PV-Anlage zu welcher Zeit passiert, zum Beispiel ob und wann eine Störungsmeldung entgegengenommen wurde oder ob und wann der Servicetechniker aktiv wurde. Auf diesem Weg erfährt der Betreiber auch zuverlässig, wenn alles Notwendige erledigt ist. Dokumente und Informationen können direkt per E-Mail ans System gesendet werden. Mithilfe einer enthaltenen Ticketnummer ordnet fieldMonitor alle Daten zu Tickets, Projekten und Betreibern zu.

19.05.2009   Quelle: Relatio PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erfinder arbeiten an Zukunft der Solarenergie: steigende Anmeldezahlen beim Patentamt

Umweltschutz und insbesondere Solartechnologie werden als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger, betont das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in einer Pressemitteilung. Anhand der Patentanmeldungen beim DPMA lasse sich die Innovationsfreude der Industrie verfolgen: In der Solartechnik gebe es trotz weitgehend ausgereifter Technik seit Jahren steigende Anmeldezahlen. Vor allem aus dem Ausland erhalte die Behörde immer mehr Anmeldungen. Viele Erfindungen betreffen die Halbleiterbauelemente (Photovoltaik) und die Befestigung von Solaranlagen auf Dächern, so das DPMA. 


Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) auf der Intersolar

Wie Unternehmer aus der Solarbranche ihre Innovationen schützen und damit eine Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens legen können, erfahren sie am Messestand des Deutschen Patent- und Markenamts auf der Intersolar. Die Messe findet vom 27. bis 29.05.09 in München statt. Am Stand B6.159 informiert das Amt über seine Dienstleistungen und Anmeldeverfahren für Patente, Marken und Muster. Als deutsches Kompetenzzentrum für gewerbliche Schutzrechte bietet das Amt wirksamen Schutz für Erfindungen, Marken und Design. Erfinder und Kreative erhalten so wirksame Instrumente, um ihr geistiges Eigentum vor Nachahmern zu schützen.

Weitere Informationen zur Messe unter http://www.intersolar.de, zum Deutschen Patent- und Markenamt unter http://www.dpma.de.

18.05.2009   Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Hersteller Suntech plant Photovoltaik-Produktion in den USA

Suntech will künftig auch in den USA produzieren.
Suntech will künftig auch in den USA
produzieren.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaikmodulen, berichtete am 11.05.2009, das Unternehmen wolle in den USA Produktionskapazitäten für seine Solar-Produkte aufbauen. Das Unternehmen sehe sich gegenwärtig nach geeigneten Standorten in verschiedenen US-Bundesstaaten um, an denen ein Produktions- und Vertriebszentrum für eine permanente Präsenz von Suntech innerhalb der Vereinigten Staaten errichtet werden soll. Die Standortentscheidung hänge von der regionalen Förderung der industriellen Photovoltaik-Produktion und von langfristig gültigen, gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Erweiterung des Solarmarktes ab, heißt es in der Pressemitteilung.  "Verschiedene positive Entwicklungen haben uns davon überzeugt, den Schritt nach Nordamerika zu wagen, besonders die stark wachsende Nachfrage von Versorgungsunternehmen nach Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab, die wachsende Anzahl von Bundesstaaten, die Förderprogramme für Solarsysteme anbieten, sowie das staatliche Konjunkturpaket. Sie alle werden für ein langfristiges, stetiges Nachfragewachstum sorgen", kommentiert Dr. Zhengrong Shi, Vorstand von Suntech. Das Unternehmen erwartet mit dem Bau von Produktionsstätten in der Nähe von Absatzmärkten deutlich Logistikkosten einsparen zu können. Gleichzeitig könnten die Treibhausgasemissionen beim Transport durch kürzere Lieferwege reduziert werden, und bessere Lieferbedingungen angeboten werden.

18.05.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Neue Studie: Landwirte setzen auf die Photovoltaik

Photovoltaikanlage auf landwirtschaftlichem Betrieb.
Photovoltaikanlage auf landwirtschaftlichem
Betrieb.

Deutsche Landwirte werden in diesem Jahr mehr Sonnenenergie ernten als in den Jahren zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) in Auftrag gegebene Studie "Photovoltaik in der Landwirtschaft." Demnach werden allein in diesem Jahr 285 Megawatt Photovoltaik-Leistung den Weg auf landwirtschaftliche Scheunendächer finden, das entspricht laut BSW-Solar einem prognostizierten Wachstum von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar, freut sich über die Studien-Ergebnisse: "Wenn Landwirte jetzt Solarstrom verstärkt nachfragen, ist das ein aussagefähiger Indikator für den gesamten Solarstrommarkt. Diese Kundengruppe ist äußerst preissensibel und investiert traditionell nur bei einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis." 


14 Prozent aller Landwirte wollen in eine Solarstromanlage investieren

Durch die Preissenkungen für Photovoltaikanlagen zu Beginn des Jahres um rund 10 Prozent sei die Anschaffung einer Photovoltaikanlage derzeit besonders attraktiv und verspreche jährliche Renditen oberhalb der meisten Finanzinstrumente, betont der BSW-Solar. Eine Solarstromanlage erhält über 20 Jahre eine garantierte Einspeisevergütung und verliert auch über viele Jahre kaum an Wert. Derzeit planen 14 Prozent aller Landwirte eine konkrete Investition in eine Solarstromanlage, zwei Drittel stehen einer Investition offen gegenüber. Neben den finanziellen Vorteilen stehen bei der Kaufentscheidung Umweltaspekte und die verlässliche staatliche Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Mittelpunkt der Kaufentscheidung.

Landwirtschaftsbetriebe bilden seit Jahren ein großes und stabiles Kundensegment mit einem Marktanteil von 20 Prozent. Allein die landwirtschaftlichen Dächer haben ein Flächenpotenzial, um insgesamt rund 22 Gigawatt Solarstromleistung aufzunehmen. Damit könnten Landwirte rechnerisch 3,5 Prozent der gesamten deutschen Stromerzeugung durch Photovoltaik von ihren Dächern übernehmen.


Viele freie Stall- und Scheunendächer im Norden Deutschlands

Traditionell kommt Solarenergie besonders stark in landwirtschaftlichen Betrieben Süddeutschlands zum Einsatz. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den östlichen Bundesländern gibt es dagegen noch viele freie Stall- und Scheunendächer. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Photovoltaik in den kommenden Jahren in der Landwirtschaft auch nördlich des Mains verstärkt zum Einsatz kommen wird.

Anbieter und Dienstleister für den landwirtschaftlichen Bereich stellen auch dieses Jahr auf der INTERSOLAR aus. Die internationale Branchenleitmesse findet vom 27. – 29. Mai in München statt. Trotz der allgemeinen Wirtschaftslage rechnen die Veranstalter 2009 mit einem Ausstellerrekord. Der Bundesverband Solarwirtschaft ist Exklusivpartner der INTERSOLAR und am Stand 110 in Halle B2 vertreten.

Die Studie Photovoltaik in der Landwirtschaft wird vom Bundesverband Solarwirtschaft e. V. gemeinsam mit EuPD Research und der Solarpraxis AG herausgegeben und kann im Onlineshop von EuPD Research bezogen werden: http://shop.eupd-research.com/. Mitglieder des BSW-Solar erhalten einen Rabatt von 10 Prozent.

18.05.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik: SolarWorld feiert Richtfest für Waferfabrik

Fertigung von Solar-Wafern.
Fertigung von Solar-Wafern.

Die SolarWorld AG feiert am 18.05.2008 mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und vielen Gästen aus Region und Wirtschaft Richtfest ihrer neuen Fertigungsstätte für Solar-Siliziumwafer im Freiberger Industriegebiet Ost. Dort entsteht eine Produktionsstätte für Photovoltaik-Wafer nach modernsten Standards mit einer Endkapazität von einem halben Gigawatt pro Jahr. Wafer sind hauchdünne Siliziumscheiben, die das Kernstück der solaren Stromerzeugung bilden. Zu Solarzellen und -modulen verarbeitet könnten allein mit dieser Jahresproduktion der neuen Waferfertigung eine halbe Million Menschen mit Solarstrom versorgt werden, betont SolarWorld in einer Pressemitteilung. Mit einem Volumen von 350 Millionen Euro sei das Investitionsprojekt eines der größten des Solarstromkonzerns.  "Dank unserer Entwicklungsarbeit und neuester technischer Prozesse werden wir Wafer besonders ressourcen- und kosteneffizient produzieren können", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. Damit setze der Konzern den Weg kontinuierlicher Effizienzsteigerung fort, der sich auch im laufenden Jahr mit weiteren Kostensenkungen bemerkbar machen werde. "Der Tag, an dem Solarstrom vom Dach für den Verbraucher billiger wird als Strom aus der Steckdose, rückt immer näher", so Asbeck. Dabei setze der Technologieanbieter auf Qualität. "Hohe Qualität sorgt für hohe Erträge, auch finanziell. Hochwertige Solartechnologie lässt Dächer zu soliden Dachsparkassen werden."


Freiberger Waferkapazität soll 2010 ein Gigawatt erreichen

Die polykristallinen Silizumwafer werden sowohl von Solarzellenherstellern weltweit als auch in der eigenen Zellfertigung zu Solarzellen weiterverarbeitet. Mit der neuen Fabrik wird der SolarWorld-Konzern Ende 2010 allein am Standort Freiberg über eine Waferproduktionskapazität von einem Gigawatt verfügen. Gemessen am heutigen Weltmarkt wird dann jede fünfte Solarzelle aus einem Freiberger Wafer gefertigt. Gleichzeitig schafft das Unternehmen 450 neue Arbeitsplätze und festigt damit seine Stellung als größter industrieller Arbeitgeber im Landkreis Mittelsachsen. Derzeit beschäftigt der Konzern in Freiberg mehr als 1.500 Menschen. "Diese Investition ist ein Bekenntnis zum Standort Freiberg mit seinen hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeitern, der guten Infrastruktur und der Vernetzung in Forschungsclustern", so Prof. Dr. Peter Woditsch für die SolarWorld AG.

"Die Entscheidung der SolarWorld AG, ihren Standort in Freiberg um eine hochmoderne Fertigungshalle zu erweitern, ist ein großer Tag für Sachsen, insbesondere für Freiberg und die Unternehmensmitarbeiter. Siliziumwafer und Solarmodule made in Saxony sind ein Qualitätsprodukt, und gerade in der Region Freiberg schlägt das Herz für diese Hochtechnologie. Innovative Unternehmen, hochqualifizierte Fachkräfte sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen haben in den vergangenen Jahren entscheidend zu wachsenden Umsatz- und Beschäftigtenzahlen in der sächsischen Photovoltaik beigetragen. Ich gehe fest davon aus, dass sich dieses Wachstum mittelfristig um ein Vielfaches fortsetzen wird", sagt Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.


Ressourcen schonende und kosteneffiziente Fertigung

Ein zusätzliches Beispiel für die Ressourcen schonende und kosteneffiziente Produktionsweise der neuen Fertigung ist die vollständige Rückgewinnung der Abwärme aus der Produktion zur Heizung des Gebäudes. Auf dem Dach des 300 Meter langen neuen Komplexes entsteht zudem eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von einem Megawatt, die den Strombedarf von 1.000 Einwohnern decken kann.

18.05.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,


 

FDP-Parteitag für Erhalt des EEG; BEE begrüßt parteiübergreifendes Bekenntnis zum Fördersystem für erneuerbare Energien

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Entscheidung des FDP-Bundesparteitags vom 17.05.2009 in Hannover, sich im Wahlprogramm für den Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auszusprechen. Nach kontroverser Debatte unterstütze eine knappe Mehrheit der Delegierten den Antrag des Bundestagsabgeordneten Horst Meyerhofer, das ursprünglich im Wahlprogamm vorgesehene Mengensteuerungsmodell zu streichen und mit dem EEG weiterhin auf das effizienteste Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien im Stromsektor zu setzen, berichtet der BEE in einer Pressemitteilung. 

Mittelständische Wirtschaft in Deutschland profitiert vom EEG

"Mit dem verabschiedeten Wahlprogramm erkennen auch die Liberalen endlich Wirksamkeit und Effizienz des EEG an. Damit gibt es nun quer durch alle Parteien im Bundestag ein klares Bekenntnis zu diesem Förderinstrument, das inzwischen weltweit viele Nachahmer gefunden hat", zeigt sich BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann erleichtert. Erst das EEG habe dafür gesorgt, dass große Mengen privaten Kapitals in den Ausbau der erneuerbaren Energien geflossen seien. Davon habe in erster Linie die mittelständische Wirtschaft in Deutschland profitiert. "Das haben wohl auch viele Delegierte in der FDP so gesehen und sich deshalb für den entsprechenden Änderungsantrag entschieden", folgert Klusmann.

18.05.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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RWenergy GmbH: Solar-Nachführsystem "s:wheel" ermöglicht vollkommen verschattungsfreie Module und Mehrertrag von bis zu 30 Prozent

Solar-Kraftwerk mit s:wheel-Nachführung.
Solar-Kraftwerk mit s:wheel-Nachführung.

Die RWenergy GmbH (Schwandorf), ein Fullservice-Anbieter für die Photovoltaik-Nachführsysteme vom Typ "s:wheel" und "s:track" sowie für die Freiflächenaufständerung "s:fix", bietet mit dem zum Patent angemeldeten "s:wheel" (kurz für sun:wheel - Sonnenrad) ein industriell gefertigtes, hoch variables Solar-Trackingsystem für mittlere bis große Solarkraftwerke. Es kombiniere die Vorteile einer fest stehenden Anlage mit dem Solarstrom-Mehrertrag einer Nachführung, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Unser Produkt ist weltweit einzigartig", sagt Dipl. Ing. (FH) Andreas Fleischmann, Geschäftsführer der RWenergy GmbH. In zehn Minuten Intervallen werde das Rad dem Stand der Sonne nachgeführt, so dass die Photovoltaikzellen jederzeit optimal ausgerichtet sind.   Bei einer installierten Leistung bis 36 kWp werde eine Steigerung des Jahresertrags der Photovoltaikmodulen um bis zu 30 Prozent gegenüber stationären Anlagen erreicht. Während andere Nachführsysteme mit dem Problem der gegenseitigen Verschattung der Module zu kämpfen hätten, sorge die von der RWenergy GmbH entwickelte Steuerungssoftware sowohl in den frühen Morgen- als auch den späten Abendstunden für vollkommen verschattungsfreie Module. Damit habe das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Photovoltaik Markt, heißt es in der Pressemitteilung.


Nachführsystem ist weniger windanfällig und schöpft vorhandene Fläche besser aus

Das Nachführsystem s:wheel - bestehend aus einem Drehgerüst auf dem die Solarzellen befestigt sind - zeichne sich vor allem auch durch seine sehr geringe Bauhöhe aus, die bei unter zwei Metern liegt. Damit sei das bodennahe System weitaus weniger windanfällig. Ein weiterer Vorteil des s:wheel" ergebe sich aus der optimalen Ausschöpfung der vorhandenen Fläche, denn die einzelnen Räder könnten je nach Bedarf so aufgestellt werden, dass der Platzbedarf minimal ist. Mit s:wheel sei somit eine individuelle Anpassung an die lokalen Gegebenheiten möglich.


25 Jahre Garantie in Kombination mit einem Wartungsvertrag

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWenergy verfügen über langjährige Erfahrung in internationalen Großprojekten sowie in der Entwicklung von Produktionsanlagen für die Automobilindustrie, betont der Hersteller. Daher basiere s:wheel auf tausendfach in der Automobilindustrie eingesetzten Komponenten und Konstruktionsprinzipien. Im Grunde handelt es sich um "bewegten Stahlbau", erklärt Andreas Fleischmann. Obwohl es extremen Wetter- und Umwelteinflüssen wie Hitze, Regen, Staub oder Sand ausgesetzt ist, garantiert die RWenergy GmbH eine störfreie Betriebszeit weit über den Einspeisezeitraum hinaus. In Kombination mit einem Wartungsvertrag bietet das Unternehmen eine Garantieleistung von 25 Jahren an.

Die 2006 gegründete RWenergy GmbH mit Sitz in Schwandorf ist Teil der in verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft tätigen Unternehmensgruppe Rädlinger. Die beiden Geschäftsführer Werner Rädlinger, dessen Initialen sich auch in der Namensgebung der Firma widerspiegeln, sowie Andreas Fleischmann leiten das Unternehmen. Produziert wird nach wie vor im Maschinenbauwerk von Rädlinger am Hauptsitz in Cham. In Schwandorf befinden sich das Logistik- und Vertriebszentrum sowie ein Prototyp des s:wheel, das dort in 80 Metern Höhe auf dem Dach einer ehemaligen Rauchgasentschwefelungsanlage steht. Nachdem die RWenergy GmbH mit dem s:wheel auf große Nachfrage vor allem auf dem spanischen Solarmarkt mit Projekten unter anderem in Barcelona, Madrid und Toledo gestoßen sei, wachse das Interesse auch in Frankreich, Italien sowie im sonnigen Kalifornien. Neben dem Ausbau der Produktpalette will man nach und nach den gesamten mediterranen Markt erschließen.

18.05.2009   Quelle: RWenergy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWenergy GmbH,
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Enerqos und Foresight Solar unterzeichnen Kooperationsvertrag über 4 MW-Solarparks in Apulien

Nachführsystem
Nachführsystem "Solar Totem" von Enerqos
und ESP.

Der italienische Photovoltaik-Systemintegrator Enerqos, einer der größten italienischen Anbieter von schlüsselfertigen Solarstromanlagen, hat in einer Pressemitteilung die Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrages mit Foresight Solar LPP, einem Tochterunternehmen des englischen Foresight Italia Fund, bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung sollen im italienischen Apulien vier neue Solarparks mit einer Gesamtleistung von 4 Megawatt (MWp) entstehen. Eine der Photovoltaik-Anlagen soll mit dem gemeinsam von Enerqos und dem italienischen Metallgestellhersteller ESP entwickelten, zweiachsigen Nachführsystem "Solar Totem" ausgestattet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Alle vier Photovoltaik-Kraftwerke sollen mit dem Betriebssystem "Osiride PVE" versehen werden, das von Samares, einem von Enerqos geführten IT-Unternehmen patentiert worden sei. Das System ermögliche eine Leistungsoptimierung und eine Reduzierung der Betriebs- und Wartungskosten von Photovoltaikanlagen, so Enerqos.  "Der Vertrag mit Foresight ist der erste in einer längeren Serie. Wir planen gemeinsam die Installation von Dutzenden Megawatt Solarstromleistung in den nächsten drei Jahren", erklärt Giorgio Pucci, Vizepräsident für Verkauf und Marketing bei Enerqos. "Diese Partnerschaft mit Foresight stärkt die Verbindung zwischen Enerqos und der Finanzwirtschaft", ergänzt Bruno Pavesi, Vizepräsident für Finanzen bei Enerqos.


Italienischer Photovoltaik-Markt wächst kräftig

"Der Solarstrommarkt erfährt ein starkes Wachstum und zieht weiterhin großes Interesse von Investoren auf sich. Gemeinsam mit Enerqos, einem Marktführer in Konstruktion und Betrieb von Solarstromanlagen, können wir das wachsende Ansehen von Foresight als wichtigem Akteur am Photovoltaik-Markt in Italien stärken", kommentiert Giovanni Terranova von Foresight.

18.05.2009   Quelle: Enerqos Plc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerqos Plc.,
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Photovoltaik-Hersteller Yingli ist erstes chinesisches Mitglied von PV CYCLE

PV CYCLE engagiert sich für das Recycling von Solarzellen.
PV CYCLE engagiert sich für das Recycling
von Solarzellen.

Die Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (Baoding, China), vertikal integrierter Photovoltaik-Hersteller, berichtete am 11.05.2009, das Unternehmen sei der Recycling-Initiative PV CYCLE beigetreten. Als 40. Mitglied und gleichzeitig als erstes chinesisches Unternehmen unterstütze Yingli die in Brüssel ansässige Organisation, die sich für eine freiwillige Rücknahme und die Wiederaufbereitung von Photovoltaik-Modulen einsetzt. Arbeitsgruppen von PV CYCLE erarbeiten derzeit Zielvorgaben für die Sammlung und das Recycling durch die Photovoltaikindustrie auf Grundlage freiwilliger Vereinbarungen zwischen den Mitgliedern.   "Yingli Green Energy will bei der Suche nach einer wirklich nachhaltigen Energielösung führend sein, bei welcher sowohl der Energieverbrauch als auch der ökologische Einfluss der Photovoltaik-Produktion reduziert werden. Die Mitgliedschaft bei PV CYCLE untermauert unser Engagement gegenüber unseren Kunden, Regulierungsinstanzen und Aktionären, und ermöglicht es uns gleichzeitig einem globalen Team führender Kräfte in unserer Industrie beizutreten, die sich ebenfalls für die Bekämpfung des Klimawandels einsetzen", sagte Liansheng Miao, Vorsitzender und Vorstand von Yingli Green Energy.


Recycling von Solarmodulen überwiegend erst in 10 bis 15 Jahren erforderlich

"Wir hoffen, dass die Anstrengungen von Yingli Green Energy zur Minderung ökologisch negativer Effekte bei der Photovoltaik-Produktion auch andere asiatische Produzenten dazu ermutigen wird, auf eine nachhaltigere Solarindustrie hinzuwirken", sagte der Geschäftsführer von PV CYCLE, Jan Clyncke. "Solarmodule sind meist mehr als 25 Jahre haltbar, in denen sie saubere, erneuerbare Energie liefern. Die ersten nennenswerten Solaranlagen wurden in den frühen 1990er Jahren montiert, weshalb ein vollständiges Recycling ausgemusterter Solarmodule erst in 10 bis 15 Jahren nötig wird". Yingli Green Energy sei seit dem 29.04.2009 Mitglied von PV CYCLE. Nach Unternehmensangaben spiegelt dies einen weiteren Schritt hin zur Entwicklung nachhaltiger Energielösungen in der gesamten Wertkette der Photovoltaik wider. PV CYCLE wurde im Jahr 2007 gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Versprechungen der Photovoltaikindustrie hinsichtlich einer freiwilligen Rücknahme alter Solarmodulen Nachdruck zu verleihen. Laut Pressemitteilung ist die Ausarbeitung der Rahmenvorgaben im fortgeschrittenen Stadium und sollen laut Planungen der Europäischen Kommission noch im Frühling 2009 zur offiziellen Anerkennung vorgelegt werden.


18.05.2009   Quelle: Green Energy Holding Company Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV CYCLE,
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Pasan entwickelt Spitzentechnologie zur solaren Energieversorgung von Satelliten

Pasan entwickelt seit 25 Jahren Sonnen-Simulatoren für die Solar- Industrie.
Pasan entwickelt seit 25 Jahren
Sonnen-Simulatoren für die Solar-
Industrie.

Die Pasan SA (Neuchâtel, Schweiz), eine hundertprozentige Tochter der 3S Industries AG, hat für Thales Alenia Space, den führenden Entwickler von Satelliten und Komponenten für die Raumfahrttechnik, einen speziellen Solarmodul-Tester entwickelt. Das neue Gerät simuliere die Eigenschaften der Sonne im Weltraum mit höchster Genauigkeit. Damit werde gewährleistet, dass für die Energieversorgung der Satelliten nur die leistungsfähigsten Photovoltaik-Module zum Einsatz kommen, was die lange Lebensdauer der Satelliten sichere, heißt es in der Pressemitteilung. Von der neu entwickelten Hochtechnologie profitieren auch "irdische" Kunden, denn das Wissen aus dem Projekt fließt direkt in die Entwicklung neuer Photovoltaik-Produktangebote ein - insbesondere in die Dünnschichttechnologie. 

Hochleistungs-Solarzellen im Weltall

Thales Alenia Space testet mit der neuen Technologie von Pasan die Leistungsfähigkeit von Solarmodulen, die Satelliten im Weltall mit der notwendigen Energie versorgen sollen. Genaueste Tests sind der Garant für einen langjährigen reibungslosen Betrieb der teuren Satelliten, die in der Regel zwischen 10 und 15 Jahren im Einsatz sind. Mit Wirkungsgraden von rund 40 % müssen die Solarzellen im Weltall eine im Vergleich zu herkömmlichen Modulen deutlich höhere Leistung bringen. Schon kleinere Leistungseinbussen der Module können dazu führen, dass die Funktion der Satelliten nachhaltig beeinträchtigt wird, was zu enormen Kosten bei den Betreibern führen kann.

Thales Alenia Space testet üblicherweise die Leistung von Referenzmodulen mit der Hilfe eines Ballons auf einer Höhe von ca. 10 000 m. Mit dem neuen Tester von Pasan kann das Spektrum der Sonne im Weltraum genauestens simuliert werden, was neu äußerst verlässliche Modultests ganzer Serien am Boden ermöglichte. Thales Alenia Space setzt bei ihren Satelliten so genannte Triple-Solarzellen ein, die aus drei aufeinander gestapelten Zellen aus unterschiedlichen Halbleitern bestehen. Das Testen der speziellen Hochleistungssolarzellen bei den Konditionen, die im Weltraum herrschen, verlangt einen Tester, der sowohl bei der Homogenität als auch beim Spektrum überdurchschnittlich gut ist.

Der neuentwickelte Tester blitzt bis zu 20m2 große Module mit einer Lichtstärke, die 1,4 mal stärker ist als das Licht auf der Erde. "Wir sind stolz darauf, dass wir diese Anwendung für den Weltraum erfolgreich entwickeln und zum Auftakt unseres Jubiläumsjahrs 2009 an Thales Alenia Space ausliefern konnten", sagt Andreas von Känel, technikvorstand von Pasan. "Das gewonnene Wissen lebt in unseren Geräten für konventionelle Anwendungen weiter", so von Känel.

Pasan entwickelt seit 25 Jahren Tester für Forschung und industrielle Anwendungen. Aufgrund der einzigartigen Qualität des Lichtspektrums sowie äußerst hoher Uniformität und Stabilität erreichen Kunden mit Sonnen-Simulatoren von Pasan weltweit und neuerdings auch im All höchste Messgenauigkeit, betont das Unternehmen.

17.05.2009   Quelle: 3S Industries AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pasan SA,
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Photovoltaik-Produzent Suntech weitet Engagement in Europa aus

Suntech-Zentrale in Wuxi (China).
Suntech-Zentrale in Wuxi (China).

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaikmodulen aus kristallinem Silizium, plant seine Verkaufs- und Marketingaktivität in Europa zu erweitern und die Zahl seiner Vertriebs- und Marketingmitarbeiter in den nächsten drei bis sechs Monaten zu verdoppeln. Auch in Bezug auf die Europazentrale von Suntech gibt es Neuigkeiten: Diese wurde von London nach Schaffhausen in der Schweiz verlegt. Der Umzug nach Schaffhausen sei Teil der Unternehmensstrategie zur Zentralisierung der regionalen Aktivitäten. Zudem will das Unternehmen so den lokalen Kundendienst für die stark wachsende Zahl von europäischen Kunden ausweiten. "Der europäische Markt macht etwa 80 Prozent unseres Geschäftes aus und hat das Potenzial auch in den nächsten Jahren weiter stark zu wachsen", erklärte Zhengrong Shi, Vorstand von Suntech.   "Suntech hat in Europa ein sehr gutes Team für die Bereiche Vertrieb, Kundendienst und technische Unterstützung aufgebaut. Trotzdem möchten wir in diesen Bereich weiter investieren, um sicher zu stellen, dass unsere Kunden den bestmöglichen Support bekommen. Deshalb planen wir die Zahl unserer Mitarbeiter in Europa in den nächsten drei bis sechs Monaten zu verdoppeln."

"Schaffhausen liegt direkt in der Nähe der wichtigsten und bereits etablierten Solarmärkte wie Deutschland, Frankreich und Italien. Auch die neuen Märkte in Griechenland und Portugal sowie weitere Länder in Zentraleuropa lassen sich von hier aus gut betreuen. Aus diesem Grund war Schaffhausen die perfekte Wahl für unsere Europazentrale. Von hier aus können wir den lokalen Service ausbauen und bestehende, sowie neue Kunden noch intensiver betreuen", fügt Shi hinzu. "Das gute Ansehen der Schweiz als globales Finanzzentrum und die international erfahrenen Mitarbeiter sind eine gute Basis für unsere weiteren Aktivitäten in Europa.

"Wir haben viel Zeit mit der Suche nach einem geeigneten Ort für unsere Europazentrale verbracht und waren sehr beeindruckt von der Unterstützung des Kantons Schaffhausen", sagt Jerry Stokes, Vizepräsident für Strategie und Geschäftsentwicklung bei Suntech Europe. "Die zentrale Lage und die exzellente Verkehrsanbindung waren zudem wichtige Faktoren für unsere Entscheidung."

"Die Schweizer Regierung kündigte außerdem erst kürzlich ein Förderprogramm für Photovoltaik an. Wir wollen natürlich auch in der Schweiz eine ebenso führende Marktposition erlangen, wie wir sie in vielen anderen Ländern Europas bereits haben", fügt Stokes hinzu. Im Rahmen des europäischen Geschäftsausbaus will Suntech sein Team neben der Schweiz auch in den wichtigen Ländern Deutschland, Frankreich, Griechenland, Spanien und Osteuropa mit erfahrenen Spezialisten aus Sales, Marketing, technischem Kundendienst und Produktmanagement verstärken. Interessenten können ihre Bewerbung an folgende E-Mail Adresse senden: recruitment@suntecheurope.com oder für weitere Details die Karriereseite der Homepage von Suntech besuchen.

17.05.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Solarthermie: TiSUN treibt Internationalisierung im europäischen Osten voran

Indach-Solakollektoren von TiSUN.
Indach-Solakollektoren von TiSUN.

Das Tiroler Solarthermie-Unternehmen TiSUN erweitert seinen Wirkungsbereich in Osteuropa und verpflichtet im Zuge der Expansion in den Exportländern lokale Partner. Ab Mai betreut Mag. Ruslan Korytny die Vertragshändler für den Vertrieb der TiSUN Produkte in Russland, der Ukraine, Kasachstan, Usbekistan, Weißrussland, Moldawien und Georgien und wird TiSUN auch in der Firmenzentrale in Söll/Österreich unterstützen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. TiSUN beweise, dass der Markt für Solarsysteme nicht nur im Süden, sondern auch in nördlichen und osteuropäischen Ländern vorhanden sei.  Aljans-SV GmbH übernehme den Vertrieb der TiSUN Solarsysteme für die Ukraine. Mit knapp 46 Millionen Einwohnern habe die Ukraine ein enormes Potenzial an Kunden, das TiSUN nutzen wolle, um Solarkollektoren, Solar-Schichtspeicher, Wärme- und Heizungsspeicher und jegliche Komponenten für Solar-Systeme zu verkaufen, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung.


Eintritt in den russischen Solarwärme-Markt

TiSUN kooperiert laut Pressemitteilung auch mit ENSO International, einem russischen Unternehmen mit Sitz in Moskau und Sotschi, wodurch sich TiSUN den Eintritt in den russischen Markt sichern will. NachAngabe des Unternehmens hat dieser Markt ein beachtliches Volumen für Sonnenkollektoren. "Wir wollten uns nicht nur in Moskau positionieren. Sotschi ist der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 und es gibt dort momentan ein hohes Bauaufkommen. TiSUN verfolgt die Strategie der Internationalisierung, um Marktschwankungen auszugleichen und unsere Basis in Tirol weiter zu stärken. Somit sichern wir Arbeitsplätze und können uns weiter ausschließlich auf Solarsysteme für die raue Wirklichkeit fokussieren", erläutert Robin M. Welling, Geschäftsführer TiSUN GmbH, den Schritt in den europäischen Osten.


17.05.2009   Quelle: TiSUN GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TiSUN GmbH,


 

VARTA präsentiert neues Solar-Ladegerät für Umweltbewusste

Solar Charger von VARTA.
Solar Charger von VARTA.

Sommerzeit ist Outdoorzeit. Aber auch auf Reisen oder bei Ausflügen möchte man sich auf seine elektronischen Begleiter allzeit verlassen können. Schließlich soll der MP3-Player auch noch am letzten Abend des Campingwochenendes die Lieblingssongs abspielen. Und nichts ist schlimmer, als wenn das Mobiltelefon auf einer längeren Fahrt aus dem Sommerurlaub keine Power mehr hat. Mit dem neuen "Solar Charger" von VARTA gibt es jetzt eine einfache Lösung für diese Probleme. Über den USB-Ausgang versorgt er durch die eingelegten Akkus mobile Geräte mit frischer Energie.   Um die Akkus wieder aufzuladen wird der Solar Charger einfach aufgeklappt, in die Sonne gelegt und schon startet der Ladevorgang. Und an Regentagen oder abends wird einfach der Laptop über den USB-Eingang zum Powerlieferanten umfunktioniert.

"Mit dem neuen Solar Charger setzen wir auf eine besonders umweltfreundliche Innovation, die gleichzeitig den Kunden die größtmögliche Flexibilität bietet. Nachhaltige Produkte liegen momentan im Trend. Die Konsumenten suchen nach Alternativen, die regenerative Energien nutzen, und leben ihr Leben wesentlich umweltbewusster als in der Vergangenheit. Daher sind wir sicher, dass dieses neue Ladegerät einen attraktiven Mehrwert für den Handel bietet", so Peter Werner, Senior Marketing Director Batteries und International Key Account Coordinator bei VARTA. Ab Juni 2009 kommt der Solar Charger zum Preis von 39,99 Euro in den Handel. Im Lieferumfang inbegriffen sind sowohl zwei "Ready2Use"- Akkus der Größe AA als auch sechs Lade-Adapter für die gängigsten Handys (inklusive des neuen EU Standard-Steckers Micro USB) und mobilen Geräte.

16.05.2009   Quelle: VARTA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VARTA AG,


 

Energieeffizienz: Zwei Deutsche Teams unter den ersten Zehn beim Shell Eco-Marathon

Shell Eco-marathon 2009, Eurospeedway Lausitz, Mai 2009.
Shell Eco-marathon 2009, Eurospeedway
Lausitz, Mai 2009.

Unter großem Jubel der 197 angetretenen Teams ging am 9. Mai 2009 der 25. Shell Eco-Marathon Europa am EuroSpeedway in der Lausitz zu Ende. Am Start waren auch 18 deutsche Teams, welche nach schwacher Halbzeit noch zulegen konnten. Ziel des Shell Eco-Marathons ist, mit einem Liter Treibstoff die größtmögliche Strecke zurückzulegen und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich auszustoßen. Unter den Top 10 landete die Fachhochschule Trier auf dem vierten Platz mit 3.178 gefahrenen Kilometern und die Technische Universität Chemnitz auf Platz neun mit einer Streckenleistung von 2.469 Kilometern. "Wir wussten, das da noch was geht", sagt Nino Wagner, vom Team Fortis Saxonia der TU Chemnitz, die mit ihrem Ökomobil Sax 3 angetreten waren.  

ETH Zürich hält den bisherigen Rekord: 3.836 Kilometer mit einem Liter Super

Den Sieg im Gesamtwettbewerb sicherte sich erneut das Team der Technischen Oberschule Saint-Joseph La Joliverie aus Nantes mit einer Streckenleistung von 3.771 Kilometer. Damit konnten die Franzosen zwar ihr bisheriges Bestergebnis verbessern, nicht aber den Rekord der ETH Zürich aus dem Jahr 2005 in Höhe von 3.836 Kilometern knacken. Das ECO Team der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, fuhr nach ihrem Eco-Marathon Debüt im letzten Jahr diesmal bereits auf Rang 18. Bei ihrer ersten Teilnahme schaffte es das Nicolaus August Otto Berufskolleg aus Köln ins Mittelfeld. "Damit hätten wir im Leben nie gerechnet", sagte Teamleiter und Eco-marathon-Neuling Norbert Janiszewski.


Gestartet wird beim Eco-Marathon in zwei Kategorien: Prototypen und UrbanConcepts. Während der Konstruktionsphantasie bei den Prototypen keine Grenzen gesetzt sind, ist bei den UrbanConcepts Straßentauglichkeit Pflicht. Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, ist über das Ergebnis seiner Studenten sehr erfreut: "Ich gratuliere dem Team und bin froh, dass es - wie im vergangenen Jahr - auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt." Mit dem Shell Eco-Marathon unterstreiche Shell sein Ziel, nachhaltige Mobilität zu sichern. "Ich bin sehr stolz darauf, dass sich der Shell Eco-marathon zu einer führenden Bühne zur Präsentation von Innovationen effizienter Mobilität entwickelt hat", sagt der Vorsitzende von Royal Dutch Shell, Jeroen Van der Veer. "Wenn es darum geht, die Herausforderungen der umweltpolitischen Ziele zu meistern, brauchen wir kreative und innovative Ideen dringender denn je", sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, Schirmherr des 25. Shell Eco-Marathon und Ehrendoktor der TU Chemnitz.

16.05.2009   Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH, Technische Universität Chemnitz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Shell Deutschland Oil GmbH,


 

Energieversorger PG&E fördert Solar-Bildung an kalifornischen Schulen mit 250.000 US-Dollar

Das Solar Schools-Programm fördert Photovoltaikanlagen von öffentlichen Schulen.
Das Solar Schools-Programm fördert
Photovoltaikanlagen von öffentlichen Schulen.

Der US-amerikanische Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien) berichtete am 07.05.2009, das Unternehmen plane 23 Schulen in seinem Versorgungsgebiet mit insgesamt 250.000 US-Dollar im Rahmen seiner "Bright Ideas"-Initiative zu fördern. Das Programm soll den Schulbezirken helfen, den Energieverbrauch zu senken, Kosten einzusparen und Schülern ökologische Verantwortung nahezubringen. Laut Pressemitteilung ist das Programm Teil der umfassenderen "Solar Schools"-Initiative des Unternehmens und soll das Wissen über erneuerbare Energien in nord- und zentralkalifornischen Schulen fördern.   PG&E plant für das Jahr 2009, qualifizierten Lehrern, Schulleitern und Gebäudeverwaltern bis zu 10.000 US-Dollar (7.370 Euro) Fördermittel bereitzustellen. Damit will das Unternehmen Maßnahmen unterstützen, wie beispielsweise pädagogisch wertvolle Solar-Projekte, Energie- und Umweltprogramme für Jugendliche, Klassenfahrten zu den Themen erneuerbare Energien und Naturwissenschaft sowie ökologische Verbesserungen an Schulgebäuden. Außerdem sollen Fortbildungsmaßnahmen für Erwachsene von der finanziellen Förderung profitieren.


200.000 Schüler haben bereits am "Solar Schools"-Programm teilgenommen

Ophelia Basgal, Vizepräsidentin für Bürgerprogramme und Gemeinschaftsinitiativen bei PG&E, kommentiert: "Diese Schüler lernen, wie sie einen guten Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien und zum Kampf gegen den Klimawandel leisten können. Wir danken den teilnehmenden Schulen für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit". Laut Pressemitteilung werden mit dem "Solar Schools"-Programm von PG&E Photovoltaik-Anlagen an öffentlichen Schulen, Fortbildungen zur Solarenergie, Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrpersonen und die "Bright Ideas"-Beihilfen finanziert. Seit Beginn des Programms im Jahr 2004 haben Anteilseigner von PG&E laut Pressemitteilung mehr als 8 Millionen US-Dollar (5,9 Millionen Euro) für das Programm aufgebracht. In mehr als 125 Schulen haben nach Schätzungen von PG&E bisher bereits ungefähr 200.000 Schüler daran teilgenommen. Das Unternehmen berichtet, dass es für die Kurse und bei der Bereitstellung der Infrastruktur mit führenden Organisationen aus der Solarindustrie und dem Bildungswesen zusammenarbeitet. Das preisgekrönte "Solar Schools"-Programm sei landesweit für seine erzieherischen Wert und für die Förderung erneuerbarer Energien ausgezeichnet worden.



16.05.2009   Quelle: Pacific Gas and Electric Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pacific Gas and Electric Company,
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Photovoltaik-Hersteller ersol: Umsatzrückgang wegen allgemein rückläufiger Nachfrage, Finanzkrise und deutlicheren saisonalen Effekten

Die ersol Solar Energy AG (ersol), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz von 32,4 Millionen Euro gegenüber 52,4 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, so das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die geringen, jahreszeitlich bedingten Installationen von Solarstromanlagen in Deutschland konnten im vergangenen Quartal nicht von anderen Märkten wie Spanien kompensiert werden. Zudem machte sich in Deutschland eine Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten für Photovoltaikanlagen bemerkbar, denn diese spekulierten auf einen weiteren Preisverfall bei Solarstromprodukten, betont ersol. 
Der Rohertrag erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2,6 Millionen Euro auf 27,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 25,2 Millionen Euro). In die Entwicklung des Rohertrags fließen neben der rückläufigen Umsatzentwicklung die deutliche Erhöhung des Bestandes an Fertigerzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen um 40,1 Millionen Euro sowie die erhöhten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren infolge der mengenmäßigen Produktionsausweitung ein. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Berichtszeitraum beträgt 3,2 Millionen Euro gegenüber 7,7 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Dabei wird der Anstieg des Rohertrags durch die erhöhten Personalaufwendungen aufgrund gestiegener Mitarbeiterzahlen und den Anstieg der anderen Aufwendungen überkompensiert. Neben diesen Aufwandssteigerungen aus mengenmäßiger Produktionsausweitung kommen erhöhte Abschreibungen infolge der vorhergehenden Erweiterungsinvestitionen hinzu. Die EBIT-Marge hat sich entsprechend um 5,0 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 14,8 Prozent) verringert.


Prognose korrigiert

Die ersol Gruppe rechnet aufgrund der internationalen Finanzkrise und dem aktuell vorherrschenden Überangebot mit einer Abschwächung der Wachstumsdynamik in der Solarbranche und einer nur schrittweisen Entspannung der Marktlage. "Aufgrund des schwachen ersten Quartals 2009 sowie der nur zögerlichen Erholung der Marktsituation müssen wir unsere Gesamtjahresprognose für 2009 anpassen. Während wir bisher einen Umsatz von mehr als 420 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 80 und 90 Millionen Euro prognostizierten, erwarten wir nun einen Umsatz von 330 bis 380 Millionen Euro bzw. ein EBIT von 30 bis 60 Millionen Euro. Damit wird ersol auch seine geplante Prognose für 2010 mit einem Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro und einem EBIT von mehr als 150 Millionen Euro unterschreiten. Wesentliche Gründe für diese Korrektur unserer Prognose sind die generell schwierige Marklage, die allgemeine Nachfrageschwäche verbunden mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen und das aufgrund der Finanzmarktkrise schwächere Projektgeschäft. Diese Marktlage wirkt sich auch auf unseren Absatz und damit unser Umsatz und Ergebnis aus. Aufgrund unserer hohen Qualität und ausgezeichneten Technikposition sehen wir uns dennoch gut für die kommenden Jahre gerüstet", so Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, zum Ausblick auf die folgenden Monate.

Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen der ersol Solar Energy AG für die ersten drei Monate 2009 enthält die am 15.05.2009 veröffentlichte Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG auf des Internetseiten des Unternehmens unter: http://www.ersol.de/investorrelations/berichtepraesentationen

15.05.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fabrik AG fokussiert sich nach Umsatzeinbruch auf den Kernbereich Solarstromsysteme

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von 22,529 Millionen Euro erzielt (Vj.: 53, 102 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug minus 289.000 Euro (Vj.: 519.000 €). Das 1. Quartal 2009 sei geprägt durch Fokussierung auf den deutschen Solarmarkt, der jedoch witterungsbedingt schwächer als im Durchschnitt der vergangenen Jahre ausgefallen sei. Der spanische Markt sei aufgrund der novellierten Förderung erwartungsgemäß deutlich rückläufig. Die Solar-Fabrik allerdings profitiere von fallenden Preisen im Zuliefererbereich, weil die Gesellschaft überwiegend keine langfristig bindenden Verträge unterzeichnet habe. 
Der Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 31. März 2009 21,573 Mio. € (Vj.: 34,893 Mio. €). Trotz des Rückgangs der Umsätze sowie der Abschwächung der Rohmarge von 10,7 % auf 9,3 % habe sich das Segmentergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 2,685 Mio. € um 785.000 € auf minus 1,900 Mio. € verbessert. Infolge des Einbruchs im Silizium-Markt sowie der zum 31. März 2009 erfolgten Insolvenzanmeldung der GEWD Ltd. seien im Segment "Wafer" die Umsatzerlöse von 18,181 Mio. € um 17,267 Mio. € auf 914.000 € zum 31. März 2009 gesunken. Durch die Rücknahme von Warenlieferungen an Lieferanten gegen Erteilung von Gutschriften konnten zum Jahresende 2008 gebildete Rückstellungen für belastende Verträge zwischenzeitlich ergebniswirksam aufgelöst werden. Als Folge belaufe sich das Segmentergebnis auf 1,588 Mio. €.


Gewinn mit Solarzellen; ausgeglichenes Ergebnis bei Wafern

Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte im ersten Quartal 2009 einen Gewinn in Höhe von 303.000 € (Vj.: minus 126.000 €). Für das Gesamtjahr werde ein positives Ergebnis erwartet, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das Segment "Waferaufbereitung" hat ein ausgeglichenes Ergebnis (Vj.: 82.000 €) erreicht. Für das Gesamtjahr werde ebenfalls mit einem positiven Ergebnis gerechnet.


Auftragsbestand für 2009 bereits jetzt bei mehr als 80 MWp

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise verfügt die Solar-Fabrik AG nach eigenen Angaben gegenwärtig über einen Auftragsbestand von mehr als 80 MWp. Ziel sei, die Produktions- und Absatzmenge gegenüber 2008 im zweistelligen Prozentbereich zu steigern und im europäischen Solarmarkt Marktanteile zu gewinnen. Am Ende des 1. Quartals 2009 hat die Solar-Fabrik ihr drittes Werk in Freiburg in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität auf 130 MWp erhöht. Diese Fertigungslinie ist hoch automatisiert und sei Garant für die Steigerung der Produktivität. Die Solar-Fabrik rechnet bei hoher Planungssicherheit für das angelaufene Geschäftsjahr mit einer EBIT-Marge von mindestens 3 % im Segment Solarstromsysteme.


15.05.2009   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sputnik und Sunflow weihen Photovoltaik Megawattanlage auf 20 ehemaligen NATO-Bunkern ein

Solarstromanlage in Markt Taschendorf (Teilansicht).
Solarstromanlage in Markt Taschendorf
(Teilansicht).

Mit einer Gesamtleistung von einem Megawatt zählt die Solarstromanlage auf dem ehemaligen Munitionsdepot Markt Taschendorf zu den größten Photovoltaik-Kraftwerken in Franken. 27 Wechselrichter des Schweizer Herstellers Sputnik Engineering AG wandeln den Strom der 5.700 Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom um. Die Solarmodule erzeugen jährlich rund eine Million Kilowattstunden Solarstrom, was für 400 Haushalte reicht. Am 16. Mai haben der Systemanbieter Sunflow und der Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering das Vorzeigeobjekt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.  Nach der feierlichen Eröffnungsrede präsentierte Sunflow sein neu entwickeltes Nachführsystem, das den Ertrag von Solarstromanlagen laut Hersteller um bis zu 30 Prozent steigert. "Wir haben dieses System zusammen mit der Hochschule Amberg-Weiden speziell für Industriedächer entwickelt", erklärte Sunflow-Geschäftsführer Stephan Riß. Bei diesen Dächern muss man verschiedene statische und konstruktive Besonderheiten berücksichtigen: Weil die Dächer sehr leicht sind, vertragen sie keine großen Belastungen. Außerdem darf das Sonnensegel nicht zu groß sein, damit es vom Wind nicht beschädigt werden kann. "Wir haben ein leichtes, aber stabiles System gebaut", so Riß. Eine Testanlage soll noch in diesem Monat an der Hochschule Amberg-Weiden in Betrieb gehen.


Stränge aus drei verschiedenen Modultypen mit SolarMax-Wechselrichtern verschaltet

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Chancen und Nutzen von regenerativen Energien in strukturschwachen Regionen. Pierre Kraus, Vertriebsingenieur bei Sputniks deutscher Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH, hielt einen Vortrag mit dem Thema "SolarMax – die flexiblen Wechselrichter". "Die SolarMax-Wechselrichter haben einen sehr breiten Eingangsspannungsbereich", sagte Kraus. "Daher konnten wir bei der Solaranlage in Markt Taschendorf problemlos Stränge aus drei verschiedenen Modultypen mit den Wechselrichtern verschalten. Weil die SolarMax-Wechselrichter zudem in einem großen Temperaturbereich arbeiten und das Gehäuse über die Schutzart IP54 verfügt, musste Sunflow keine Löcher in die Bunkerdächer bohren, um die Geräte zu verkabeln, sondern konnte die Wechselrichter an einem geeigneten Außenbereich platzieren." Als weitere Vorteile nannte Kraus das geringe Gewicht der transformatorlosen Geräte und die hohe Verfügbarkeit. "Der Zentralwechselrichter SolarMax 35S zählt zu den ersten echt dreiphasigen transformatorlosen Geräten auf dem Markt. Weil dreiphasige Wechselrichter weniger Energie zwischenspeichern müssen, konnten wir auf Elektrolytkondensatoren verzichten. Bei der neuen SolarMax-S-Serie setzen wir ausschließlich Folienkondensatoren ein. Sie erhöhen die Lebensdauer, weil sie im Unterschied zu Kondensatoren, die mit flüssigen Elektrolyten arbeiten, nicht austrocknen."

15.05.2009   Quelle: Sputnik Engineeing AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunflow AG,
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Europaweite Solar-Initiative gestartet: 16 Länder beteiligen sich 2009 an den European Solar Days

Die European Solar Days finden vom 15. bis 22. Mai statt, europaweit werden von Handwerkern, Energieberatern, Solar-Initiativen, Kommunen und Schulen Veranstaltungen rund um die Solarenergie durchgeführt. Ziel ist, auf die Sonnenenergie als eine nachhaltige und saubere Energiequelle aufmerksam zu machen und ihre Vorteile gegenüber den begrenzten Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle zu zeigen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. beteiligt sich mit der "Woche der Sonne" (09.-17. Mai) und übertrifft mit über 5.000 Veranstaltungen den bundesdeutschen und europäischen Veranstaltungsrekord. "Die Suche nach alternativen und erneuerbaren Energiequellen ist aktueller denn je", so Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, im Grußwort zu den European Solar Days.  "Im globalen Kampf gegen die Erderwärmung sind die europäische Union und das Europäische Parlament Vorreiter", bekräftigte Pöttering. Im Dezember 2008 wurde mit der Verabschiedung des Energie- und Klimapakets durch das EU-Parlament der Energieumbau in Europa auf den Weg gebracht. Ziel der Maßnahmen ist es den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent des Gesamtenergiemixes zu steigern sowie die CO2-Emmissionen um 20 Prozent zu reduzieren. Die Initiative der Europäischen Solartage geht damit Hand in Hand mit den politischen Bemühungen um einen höheren Anteil an Erneuerbaren Energien in Europa.


"Woche der Sonne" ist erfolgreichste Kampagne der europäischen Bewegung

Als Teil der European Solar Days ist in Deutschland die "Woche der Sonne" (9.-17. Mai) bundesweit aktiv. Die Solar-Kampagne hat in Deutschland erneut den Teilnehmerrekord gebrochen und ist damit die erfolgreichste Kampagne dieser europäischen Bewegung. "Mit über 5.000 Veranstaltungen haben wir die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr noch einmal verdoppelt", freut sich Emanuel Höger, Projektleiter der "Woche der Sonne". Neben Deutschland mit über 5.000 Veranstaltungen, ist Frankreich mit 1.139, Österreich mit 422, Italien mit 380, die Schweiz mit 206, sowie Spanien, Slowenien, Portugal, die Niederlande, Ungarn, Schweden Norwegen Polen, Belgien, Kroatien und das Vereinigte Königreich dabei.

Die European Solar Days bringen die Entscheider aus Solarthermie und Photovoltaik zusammen. Sie werden koordiniert von der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und in enger Zusammenarbeit mit der European PhotoVoltaic Industry Association (EPIA) sowie 25 Organisationen auf nationaler und europäischer Ebenen durchgeführt. Gemeinsames Ziel aller Veranstalter ist es, die Solarenergie in Europa zu verbreiten und alle europäischen Länder in die Aktivitäten der European Solar Days mit einzubinden.

Alle Informationen zu den European Solar Days sind nachzulesen unter: http://www.solardays.eu

Alles zur deutschlandweiten "Woche der Sonne" gibt es unter: http://www.woche-der-sonne.de

15.05.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: European Solar Days,
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Photovoltaik: Wechselrichter-Hersteller SMA trotz Umsatzrückgang profitabel

Vorstand geht langfristig von einem Wachstum des Photovoltaik-Marktes aus.
Vorstand geht langfristig von einem Wachstum
des Photovoltaik-Marktes aus.

Die SMA Solar Technology AG (SMA; Niestetal) legt am 15.05.2008 ihren Quartalsfinanzbericht für Januar bis März 2009 vor. Die SMA erzielte demnach im ersten Quartal 2009 trotz rückläufiger Umsätze ein positives Ergebnis. Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern profitierte klar von der hohen Flexibilität seines Geschäftsmodells und der einzigartigen Positionierung im Solarmarkt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In Folge der rückläufigen Marktentwicklung im ersten Quartal ging der Umsatz gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 25 % auf 86,7 Millionen Euro zurück (Vj.: 115,1 Mio. Euro). Dies entspricht einer verkauften Wechselrichterleistung von 243 Megawatt (Vj.: 331 MW). SMA erzielte in den ersten drei Monaten ein positives EBIT von 6,0 Millionen Euro (Vj.: 24,3 Mio. Euro).  Die EBIT-Marge liegt in Q1 bei 6,9 % (Vj.: 21,1 %). Der Konzernüberschuss betrug 5,5 Millionen Euro (Vj.: 17,3 Mio. Euro). Zum Ende des Berichtszeitraums am 31. März 2009 weist die SMA ein Ergebnis je Aktie von 0,16 Euro aus (Vj.: 0,50 Euro, umgerechnet auf 34,7 Mio. Aktien). Die Net Working Capital-Quote konnte auch zum 31. März 2009 mit 13,6 % (31.12.2008: 11,4 %) erfolgreich auf niedrigem Niveau gehalten werden. Damit erreichte die SMA einen deutlich besseren Wert als die angestrebte Net Working Capital-Quote von 16 bis 18 %. Die Bilanz weise zum Quartalsende eine solide Struktur auf, betont SMA. Mit einem Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren von 222 Millionen Euro könne die SMA das künftige Wachstum finanzieren.




"Bei einem Marktanteil von zirka 38 % in 2008 hängt die Geschäftsentwicklung der SMA unmittelbar von der schwer prognostizierbaren Entwicklung des weltweiten Photovoltaikmarktes ab. Wir produzieren daher nur auftragsbezogen. Unser Fertigungskonzept erlaubt es uns, die Kapazitäten schnell auf die entsprechende Nachfrage anzupassen", erläutert Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA, "So konnten wir trotz des Umsatzrückgangs das erste Quartal profitabel abschließen. Mit der im April in Betrieb genommenen Wechselrichterfabrik in Kassel haben wir diesen Wettbewerbsvorteil weiter ausgebaut und sind gut auf eine wachsende Nachfrage vorbereitet."


SMA treibt Internationalisierung weiter voran

Mit den neu gegründeten Gesellschaften in der Tschechischen Republik und Belgien ist SMA nun in elf Ländern auf vier Kontinenten vertreten. Weitere Gesellschaften sind für die Vereinigten Arabischen Emirate und Portugal geplant. Die Auslandsmärkte hatten im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen weiter steigenden Anteil am Gesamtumsatz. So lag der Auslandsanteil in den ersten drei Monaten bei rund 52,5 % (Vj.: 39,8 %).


Deutlich positivere Geschäftsentwicklung für das zweite Quartal 2009 erwartet

Nach einem schwächeren ersten Quartal geht der Vorstand der SMA für das zweite Quartal 2009 von einer deutlich positiveren Geschäftsentwicklung aus. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 wird eine Umsatzsteigerung von mindestens 65 % auf etwa 145 bis 165 Mio. Euro erwartet. Langfristig geht der Vorstand von einem Wachstum des Photovoltaik-Marktes aus, für 2009 kann er jedoch einen leichten Rückgang der weltweiten Nachfrage nicht ausschließen.

15.05.2009   Quelle: SMA Solar Technology   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,


 

Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau AG startet erfolgreich ins Jahr 2009

Die Gründer des Unternehmens: Dr. Dietmar Roth, Dr. Bernd Rau, Dr. Silvia Roth (v.l.n.r.).
Die Gründer des Unternehmens: Dr. Dietmar Roth,
Dr. Bernd Rau,
Dr. Silvia Roth (v.l.n.r.).

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) konnte den Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2009 trotz des schwierigen Marktumfelds um 50,5 % von rund 44 Millionen Euro auf zirka 66 Millionen Euro steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Den größten Teil des Umsatzes (41,7 Mio. €) erzielte das Unternehmen durch Exporte nach Asien. Insgesamt belief sich der Auslandsanteil auf 89,0 % nach 90,6 % im Vorjahr. Alle drei Geschäftsbereiche haben im ersten Quartal zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen: Der Umsatz im Geschäftsbereich Photovoltaik verbesserte sich um 33,6 % von 42,3 69 Mio. € auf 56, 4 Mio. € und verteilte sich zu 51,9 % auf Turnkey-Produktionslinien für kristalline Silizium-Solarzellen, zu 36,6 % auf Einzelequipment für die kristalline Photovoltaik und zu 11,6 % auf Equipment für die Dünnschichttechnologie.   "Im Turnkey-Geschäft haben wir von den höheren Auftragseingängen in den vergangenen Monaten aus den Wachstumsmärkten profitiert. Die Verschiebungen geplanter Kapazitätserweiterungen bei unseren Bestandskunden wirkten sich hingegen negativ auf den Umsatz im Bereich Einzelequipment aus. Diese Entwicklung bekräftigt unsere Erwartung, dass wir auch im Gesamtjahr einen höheren Anteil des Turnkey-Geschäfts am Gesamtumsatz sehen werden" , erklärte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Der Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie trug 2,5 Mio. € oder 3,8 % zum Konzernumsatz bei (2008: 643.000 €). Im dritten Geschäftsbereich Sonstige, der das Wartungs- und Servicegeschäft, Softwareprodukte und weitere Produkte und Dienstleistungen enthält, stieg der Umsatz akquisitionsbedingt von 1,0 Mio. € auf 7,2 Mio. €.


Profitabilität gesteigert

Roth & Rau konnte die Gewinnmargen im ersten Quartal 2009 erneut verbessern. Insgesamt erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 83,4 % von 5 Mio. € auf 9,2 Mio. € und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 60,5 % von 4, Mio. € auf 7,1 Mio. €. Damit stieg die EBITDA-Marge von 11,4 % auf 13,9 % und die EBIT-Marge von 10,1 % auf 10,7 %. "Dafür waren vor allem die umfangreichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie die Integration von Dienstleistungsanbietern in den Konzern verantwortlich, die aufgrund ihres Geschäftsmodells eine höhere Personalaufwandsquote zugunsten einer niedrigeren Materialaufwandsquote aufweisen"


Prognose bestätigt

Der Roth & Rau Konzern liegt mit den erreichten Quartalsergebnissen in Bezug auf die Prognose für das Gesamtjahr im Plan. "Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Jahresverlauf und halten an unserer Prognose fest, im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz zwischen 245 Mio. € und 270 Mio. € zu erwirtschaften sowie die Gewinnmargen gegenüber 2008 zu verbessern", sagte Finanzvorstand Carsten Bovenschen und stützt sich dabei auch auf die aktuelle Auftragslage. Der Auftragsbestand zum 31. März 2009 belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 194 Mio. € (2008: 222 Mio. €). Darüber hinaus lägen derzeit Absichtserklärungen in Höhe von rund 87 Mio. € vor, bei denen die Vertragsverhandlungen zum Teil sehr weit fortgeschritten seien. Der Auftragseingang entwickelte sich im ersten Quartal 2009 aufgrund der Investitionszurückhaltung in Folge der allgemeinen konjunkturellen Abkühlung wie erwartet rückläufig. Insgesamt gingen neue Bestellungen in Höhe von rund 46 Mio. € ein damit 30,7 % weniger als im Vorjahresquartal (2008: 66 Mio. €).


Strategischer Ausblick

"Wir werden die konjunkturelle Schwächephase gezielt dazu nutzen, den Roth & Rau Konzern effizienter und schlagkräftiger aufzustellen und uns gleichzeitig in den wichtigsten Zukunftsmärkten optimal zu positionieren" erklärte Dr. Dietmar Roth. Ein Schwerpunkt werde dabei auf der Entwicklung und Vermarktung von Anlagen und Turnkey-Produktionslinien für die Cadmiumtellurid-Dünnschichttechnologie liegen. Auf der 3rd International Photovoltaic Power Generation Conference & Exhibition in Shanghai, die vom 6. bis 8. Mai 2009 stattfand, sei Roth & Rau damit auf sehr großes Interesse gestoßen. Darüber hinaus werde sich das Unternehmen auf den Ausbau des hochprofitablen Service- und Wartungsgeschäft konzentrieren. Dazu trage neben der weiteren Auslandsexpansion auch die jüngste Übernahme der Ortner cleanroom logistic systems GmbH bei, einem Spezialisten für die Installation, Instandhaltung und Betriebsführung von Produktionsanlagen.

Der ausführliche Quartalsbericht ist zugänglich im Bereich Investor Relations auf den Internetseiten des Unternehmens

15.05.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Solarthermische Kraftwerke in den USA: PG&E und BrightSource unterzeichen Verträge über 1.310 MW

Solarthermie-Technik von BrightSource Energy.
Solarthermie-Technik von BrightSource Energy.

Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien) berichtete am 13.05.2009, das Unternehmen habe mit dem Hersteller BrightSource Energy, Inc. eine Reihe von Verträgen über den Bau solarthermischer Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1,3 Gigawatt (1.310 MW) geschlossen. Diese Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements; PPA) umfassen sieben Kraftwerksprojekte und treten an die Stelle der im April 2008 mit BrightSource geschlossenen Verträge, die bis zu 900 MW Solarthermie-Kapazität vorsahen. Das erste solarthermische Kraftwerk mit 110 MW soll vertragsgemäß im Jahr 2012 die Produktion in Ivanpah (Kalifornien) aufnehmen.   BrightSource soll die Solar-Kraftwerke, so schnell es die Genehmigungsverfahren und die Infrastruktur erlauben, bauen und in Betrieb nehmen. Zusammen sollen die sieben geplanten Kraftwerke jährlich rund 3,666 Gigawattstunden Strom erzeugen, was dem Bedarf von 530.000 durchschnittlichen Haushalten entspricht. "Die heute angekündigten solarthermischen Kraftwerksprojekte belegen das Engagement von PG&E zur Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien für unsere Kunden in Kalifornien", sagte John Conway, Senior-Vizepräsident für die Energieversorgung bei PG&E. "Durch die Verträge mit BrightSource können wir Sonnenenergie ernten, um den Bedarf unserer Kunden an heißen Sommertagen zu decken, genau dann wenn er am größten ist."


BrightSource energy liefert Technik für effiziente Solarstrom-Produktion

"Die heutigen Übereinkünfte spiegeln den technischen Meilenstein wider, den unser Team im vergangenen Jahr erreicht hat", kommentiert John Woolard, Vorstand von BrightSource Energy. "Unsere Technik wird der Maßstab für eine effiziente Solarstromproduktion sein. Wir sind begeistert, den Kunden mit PG&E und weiteren führenden Unternehmen mehr zuverlässige erneuerbare Energie zu liefern". Seit 2002 hat PG&E nach eigenen Angaben Verträge geschlossen, die dafür sorgen sollen, dass mehr als 20 % des Stroms künftig aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden.

15.05.2009   Quelle: Pacific Gas and Electric Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy Inc.,
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Windenergie-Prognose "FirstLook" jetzt auch für Europa, Asien und Australien erhältlich

Beispiel einer Solarstrahlungskarte von FirstLook.
Beispiel einer Solarstrahlungskarte von
FirstLook.

Die 3TIER Environmental Forecast Group, Inc. (3TIER; Seattle, Washington), globaler Anbieter von Informationsdienstleistungen rund um erneuerbare Energien, meldete Ende April 2009, dass die "FirstLook Assessment Reports" des Unternehmens ab sofort für zusätzliche Regionen verfügbar sind. Laut Pressemitteilung enthalten diese Reports Modelldaten zu den Wind-Ressourcen in den USA, Kanada und Mexiko und sind nun auch für West- und Osteuropa verfügbar sowie für einen große Teile Asiens und Australiens.  3TIER berichtet, dass die neuen Datensätze sowohl mit Messungen als auch auf Grundlage einer über 10 Jahre angesetzten statistischen Simulation erzeug werden. "Die 'FirstLook Assessment Reports' geben detaillierte Informationen über die Windressourcen an diversen Standorten. So haben wir die Lücke zwischen einer rein hypothetischen Erkundung auf der einen Seite und faktischen Messungen auf der anderen Seite geschlossen", sagte Kenneth Westrick, Gründer und Vorstand von 3TIER. "Mit unserer nun für einen größeren Teil der Erde einsetzbaren wissenschaftlich fundierten Bewertungssoftware tragen wir dazu bei, die Entwicklungszeit für Windkraftprojekte in den neuen Regionen zu verkürzen. Bisher gab es keine zuverlässigen Datensätze über die Windressourcen in diesen Gebieten". Die Erweiterung der Software der Eröffnung neuer Unternehmensniederlassungen von 3TIER in Deutschland, Indien und Australien.


Daten zu Solar- und Windressourcen nun auch für Dritte verfügbar

3TIER gab bekannt, das Unternehmen biete ab sofort eine Schnittstelle namens "FirstLook API" für eine Anwenderprogrammierung an, mit der Dritte FirstLook-Lizensen nutzen können. Laut Pressemitteilung sind wissenschaftlich fundierte Datensätze die Grundlage für die "FirstLook Prospecting"-Anwendung, eine online verfügbare Software mit Zugriff auf dynamische, hoch aufgelöste Landkarten zu Solar- und Windressourcen möglich ist. "Mit 'FirstLook Prospecting' können Unternehmen ihre Kunden besser über die Solar- und Windressourcen vor Ort aufklären und fundierte Entscheidungen über die Ausstattunhg und Montage von Systemen zu Nutzung der erneuerbaren Energien treffen und auch Kapitalrenditen präziser vorhersagen", sagte Westrick. "FirstLook API" erlaube den Zugriff auf grundlegende Informationen über Wind- und Solarenergieressourcen, und biete darüber hinaus zusätzliche Daten, die der Öffentlichkeit nicht frei zugänglich sind. "Unternehmen können ihren Kunden mit dem 'FirstLook API' einen Mehrwert bieten und besser auf sie zugeschnittene Systemlösungen anbieten", sagte Westrick.


15.05.2009   Quelle: 3TIER Environmental Forecast Group, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3TIER Environmental Forecast Group, Inc.,
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Bundeskabinett beschließt Geothermie-Bericht

Die Nutzung der tiefen Erdwärme (Geothermie) kann künftig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und einer zukunftsfesten Energieversorgung leisten, so das Fazit eines Berichts zur Geothermie, den das Kabinett am 13.05.2009 auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschlossen hat. "Die Bundesregierung hat geeignete Rahmenbedingungen geschaffen, um Erdwärme verstärkt nutzen zu können. Unsere gesetzlichen Regelungen und Fördermaßnahmen werden zu einer deutlichen Marktbelebung führen", so Gabriel. Bis zum Jahr 2020 sollen etwa 280 Megawatt Leistung zur geothermischen Stromerzeugung installiert sein, das Vierzigfache der gegenwärtig installierten Kapazität.   Bei einer Leistung von etwa 5 Megawatt pro Kraftwerk entspricht dies mehr als 50 neuen Kraftwerken. Diese Kraftwerke haben das Potenzial, rund 1,8 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr zu erzeugen. Für die Wärmeerzeugung wird erwartet, dass 2020 insgesamt 8,2 Milliarden Kilowattstunden aus Anlagen der tiefen Geothermie erzeugt werden können. Nach 2020 wird mit einer Beschleunigung des Wachstums und einer installierten elektrischen Leistung von 850 Megawatt bis 2030 gerechnet.


Rahmenbedingungen verbessert, Risiken reduziert

Die Nutzung der tiefen Erdwärme steckt noch in den Anfängen: Derzeit sind in Deutschland drei Heizkraftwerke zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung in Betrieb sowie weitere 10 Heizwerke, die Wärmenetze versorgen. Die Bundesregierung hat durch eine Reihe von Maßnahmen die Rahmenbedingungen für Geothermieprojekte erheblich verbessert und die Risiken reduziert: Im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurden die Einspeisevergütungen für Strom, der aus Erdwärme produziert wird, erhöht und neue Boni eingeführt. Das zum 1. Januar 2009 in Kraft getretene neue Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bildet für die Wärmeerzeugung eine geeignete Grundlage. Im Marktanreizprogramm wurde die Förderung speziell durch das neue Kreditprogramm zum Fündigkeitsrisiko erweitert und verbessert. Eine kontinuierliche Forschungsförderung sorgt für eine Verringerung der technischen und geologischen Risiken.

Nach Branchenangaben sind durch die aktuellen Gesetzesänderungen und die neuen Förderbedingungen im Marktanreizprogramm rund 20 Projektplanungen im vergangenen Jahr mit einem Investitionsvolumen von voraussichtlich rund 200 Millionen Euro neu angestoßen worden. Damit sind insgesamt etwa 180 Erlaubnisse und Bewilligungen zur Aufsuchung von geothermischen Ressourcen erteilt. Mit den deutschen Erfahrungen und weltweit großen Potenzialen für Geothermieprojekte in einem Temperaturbereich bis etwa 170 Grad Celsius entstehen mittel- bis langfristig für deutsche Unternehmen gute Exportchancen.

In dem Geothermiebericht werden Empfehlungen ausgesprochen, die Rahmenbedingungen für den Ausbau der tiefen geothermischen Nutzung weiter zu verbessern. Dazu gehören u. a. eine umfassende Überprüfung der Wirksamkeit und des Zusammenspiels der Förderinstrumente, insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzkrise. Zudem soll die Forschung mit dem Schwerpunkt im Bereich der petrothermalen Geothermieprojekte ausgebaut werden. Bei diesen Projekten wird nicht Thermalwasser für die Energieproduktion genutzt, sondern direkt die Wärme aus dem heißen Untergrundgestein. Handlungsbedarf gibt es auch beim Zugang zu geologischen Daten. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern sind Bohrdaten bestehender Bohrungen in Deutschland nicht offen zu legen. Hier müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden.

Der Bericht wird dem Bundestag zur weiteren Beratung übersandt.

Hinweis: Der Geothermiebericht kann heruntergeladen werden unter http://www.erneuerbare-energien.de

15.05.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC meldet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2009

Michael Pack: "SYSTAIC
profitiert von stark ge-
sunkenen Preisen für
Solarzellen und -module".

Das Düsseldorfer Solartechnologie-Unternehmen systaic AG legte 14.05.2009 den Zwischenbericht zum ersten Quartal vor. Umsatz und Ergebnis liegen demnach über den konzerninternen Prognosen. Der Konzernumsatz übertraf mit knapp über 50 Millionen Euro den Wert des Vorjahres (3,5 Mio. Euro) um ein Vielfaches. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 2,3 Millionen Euro (Q1 2008: minus 2,8 Mio. Euro). Die nachhaltig positive Entwicklung im Unternehmensbereich SYSTAIC-Solarkraftwerke sei ein wesentlicher Grund für die gute Geschäftsentwicklung im Konzern, betont das Unternehmen.   Der Umsatz erreichte 48,4 Millionen Euro und lag damit um ein Vielfaches über dem Vorjahreswert (Q1 2008: 0,2 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse im Segment SYSTAIC Energiedachsysteme seien saisonal bedingt im ersten Quartal niedrig. Sie betrugen 0,3 Millionen Euro und lagen unter dem Vorjahreswert (Q1 2008: 1,2 Mio. Euro).



Die Automobilbranche strebt in zunehmendem Maße nach regenerativer Antriebsenergie für Elektro- und Hybridfahrzeuge. SYSTAIC ist ein industrieller Anbieter von Photovoltaik-Lösungen für PKW. Der Lage in der Automobilbranche und dem damit einhergehenden Nachfragerückgang nach Neufahrzeugen konnte sich aber auch der Bereich SYSTAIC Automotive nicht entziehen. Der Umsatz im ersten Quartal 2009 betrug in diesem Segment 1,4 Millionen Euro (Q1 2008: 2,2 Mio. Euro). Seit einigen Wochen würden jedoch wieder steigende Abrufzahlen verzeichnet, die für Mai und Juni 2009 bereits annähernd das Vorjahresniveau erreichten.


Umsatz- und Ergebnisprognose mit 30 % Wachstum bestätigt

Zahlreiche Entwicklungsaufträge lassen mittelfristig deutliches Wachstum erwarten, heißt es in der Pressemitteilung. "Im Gegensatz zu beinahe allen anderen Solarunternehmen vermarktet SYSTAIC keine Komponenten, sondern innovative Anwendungslösungen für Kunden", erläutert Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Daher profitieren wir im aktuellen Marktumfeld von den deutlichen Überkapazitäten der Hersteller und stark gesunkenen Preisen für Solarzellen und -module". Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 könnten zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt werden: Der Vorstand gehe unverändert davon aus, den Umsatz um mindestens 30 % auf über 260 Millionen Euro bei einer operativen Marge von rund 7 % steigern zu können.



14.05.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Q-Cells SE begibt garantierte Wandelanleihe mit Fälligkeit 2014

Der Vorstand der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat am 14.05.2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Ausgabe einer garantierten Wandelschuldverschreibung ("Wandelanleihe") beschlossen. Die Wandelanleihe wird von der Q-Cells International Finance B.V., einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Q-Cells, begeben und durch die Q-Cells garantiert. Die Wandelanleihe soll institutionellen Investoren im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens zum Kauf angeboten werden. Das Bezugsrecht der Altaktionäre der Q-Cells, die Wandelanleihe zu zeichnen, wurde ausgeschlossen. Die Q-Cells plant, den Emissionserlös aus der Begebung der Wandelanleihe zu nutzen, um die Bilanz und die Liquidität des Unternehmens weiter zu stärken.  Dadurch werde sie in die Lage versetzt, ihre starke Wettbewerbsposition zu behaupten und flexibel auf die durch das gegenwärtige Marktumfeld geschaffenen Herausforderungen zu reagieren.

Das geplante Emissionsvolumen beträgt 225 Millionen Euro. Q-Cells hat sich das Recht vorbehalten, das Emissionsvolumen um rund 40 Millionen Euro zu erhöhen. Der anfängliche Wandlungskurs werde voraussichtlich 35 % über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Q-Cells Aktie im XETRA vom Beginn des Angebots bis zum Zeitpunkt der Preisfestlegung liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf Basis des Schlusskurses an der Deutschen Börse vom 13. Mai 2009 und der Höhe der Wandlungsprämie sowie unter der Annahme der maximalen Emissionsgröße würde die Wandelanleihe in bis zu 11.125.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) der Q-Cells SE wandelbar sein. Abhängig von der endgültigen Preisfestsetzung und dem endgültigen Emissionsvolumen kann sich diese Anzahl verändern. Die Laufzeit der Wandelanleihe beträgt voraussichtlich 5 Jahre. Sie wird voraussichtlich zu 100 % des Nennbetrages am Valutatag begeben (nach gegenwärtigem Stand voraussichtlich am 26. Mai) und wird voraussichtlich mit einem Kupon von 5,00 % bis 6,25 % (halbjährliche Zahlung) ausgegeben. Sofern nicht zuvor gewandelt, wird die Wandelanleihe zu 100 % des Nennbetrages bei Fälligkeit zurückgezahlt.

Es ist beabsichtigt, die Zulassung der Wandelanleihe zum Handel am Offenen Markt der Börse Frankfurt zu beantragen, die Emission ist jedoch nicht abhängig von einer solchen Zulassung. Citi und Morgan Stanley agieren als Joint Lead Managers und Joint Bookrunners für die Emission sowie Commerzbank, UBS Investment Bank, UniCredit Group (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG) und WestLB AG als Co Lead Managers. Gemäß der allgemeinen Marktstandards bei Emissionen von Wandelanleihen werden Citi und Morgan Stanley institutionellen Investoren den Erwerb von Q-Cells-Aktien mittels Aktienleihe anbieten.

14.05.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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aleo solar AG: Zuversicht trotz Umsatzeinbruch

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 einen Umsatz in Höhe von 30,6 Millionen Euro erwirtschaftet (1. Quartal 2008: 69,0 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz rund 35 Prozent. Das EBIT lag bei minus 4,8 Millionen Euro (5,0 Mio. Euro) und sei von nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen in der Vorratsbewertung geprägt. Das Ergebnis je Aktie beträgt minus 0,43 Euro (0,26 Euro). Die produzierte Leistung beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf 11,3 Megawatt (29,7 Megawatt).   "Durch die anhaltend schlechten Neuigkeiten zur gesamtwirtschaftlichen Lage, den ungewöhnlich langen und harten Winter insbesondere in Deutschland und den erwarteten Wegfall des spanischen Marktes ist die Zahl der Neuinstallationen insgesamt zurückgegangen", erklärt Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG.

Für den weiteren Jahresverlauf ist Bögershausen zuversichtlich: "Der gute Auftragseingang verdeutlicht das weiterhin hohe Interesse an unseren Premium-Solarmodulen und die damit verbundene grundsätzliche Attraktivität von hohen Investitionen in die Photovoltaik. In den bestehenden PV-Märkten wird der Vertrieb verstärkt, um im Rahmen des aleo power networks dezentral ein Höchstmaß an Kundennähe gewährleisten zu können. In stark wachsenden Märkten wie den USA zeichnen sich für aleo solar positive Entwicklungen ab."

Die Jahresprognose 2009 mit einem Umsatz von mindestens 380 Millionen Euro wird aufrecht gehalten.


14.05.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld: Quartalszahlen bestätigen gemeldetes Umsatzplus und anhaltendes Wachstum

SolarWorld-Chef Asbeck: Komplette Wertschöpfung ist die richtige Strategie.
SolarWorld-Chef Asbeck: Komplette
Wertschöpfung ist die richtige Strategie.

Der Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage des Quartalsberichtes ihre vorab gemeldeten Zahlen. Der Konzernumsatz stieg nach Angaben des Unternehmens im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 Prozent auf 176,3 Millionen Euro (Vorjahr: 167,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte im 1. Quartal 39,2 Millionen Euro (Vorjahr, operativ: 39,1 Mio. Euro). Das Konzernergebnis legte von Januar bis März um 26,5 Prozent auf 23,8 Millionen Euro zu (Vorjahr, operativ: 18,8 Mio. Euro). "Wir haben mit unserer kompletten Wertschöpfung vom Silizium zum Qualitätsmodul der Marke SolarWorld die richtige Strategie gewählt", sagte Vorstandssprecher Frank H. Asbeck.   "Zudem erlaubt es unsere Kostenstruktur, die Preisdegression, die dem Wettbewerb zu schaffen macht, im Wesentlichen aufzufangen und aktiv den Solarstrompreis in Richtung Netzparität zu begleiten."


Richtfest für neue Waferproduktion am Standort Freiberg

Mit Blick auf die Bilanz präsentiert sich der SolarWorld Konzern zum 1. Quartal solide und stark. Die Eigenkapitalquote liegt mit 40,1 Prozent auf einem weiterhin hohen Niveau (31.12.2008: 39,7). Die freie Liquidität betrug zum 31. März 2009 690,8 Millionen Euro. Ausgestattet mit dieser guten Kapitalbasis hält die SolarWorld AG im Geschäftsjahr 2009 unverändert an ihrer Wachstumsstrategie fest. Am Montag, den 18. Mai, feiert der Konzern Richtfest für die neue Waferproduktion am Standort Freiberg. Mit Produktionsbeginn Anfang 2010 wird die Kapazität der gesamten Freiberger Waferfertigung auf 750 MW steigen, ab 2011 auf 1 GW, dabei werden in Sachsen 350 Millionen Euro investiert. Auch der Ausbau des US-amerikanischen Standortes Hillsboro gehe planmäßig voran, berichtet SolarWorld. Ende des Jahres soll dort das neue Logistik- und Produktionsgebäude bezugsfertig sein.

Parallel dazu ist auch die Mitarbeiterzahl der SolarWorld AG weiter gestiegen: Zum Stichtag (31. März 2009) beschäftigte der Konzern weltweit 2.518 Menschen, das ist eine Steigerung um acht Prozent in den ersten drei Monaten 2009. Allein am Standort Freiberg werden durch die neue Waferfertigung in Zukunft rund 450 neue Arbeitsplätze entstehen.


Erfolg mit Kampagne zur solaren "Dachsparkasse"

Als wichtiger Wettbewerbsvorteil habe sich im 1. Quartal auch die große Bekanntheit der Marke SolarWorld bewiesen, betont das Unternehmen. Vor allem im Kernmarkt Deutschland konnte der Umsatz im Handelssegment unterstützt durch die erfolgreiche bundesweite Kampagne der solaren "Dachsparkasse" deutlich gesteigert werden. Frank H. Asbeck: "Unsere Kunden kaufen nicht nur eine Solarstromanlage und das zu besten Preisen, sondern mehr als 30 Jahre Produktionserfahrung, eine 25-jährige Leistungsgarantie und die sichere Gewissheit, dass unsere Module von uns umweltfreundlich recycelt werden."


14.05.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik-Equipmentanbieter centrotherm photovoltaics: Ergebnis im ersten Quartal mehr als verdoppelt

Vorstandssprecher Hartung: Innovation als Schlüssel für den Markt.
Vorstandssprecher
Hartung: Innovation
als Schlüssel für den
Markt.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) ist sehr erfolgreich in das Geschäftsjahr 2009 gestartet: Der Umsatz des Technologie- und Equipmentanbieters für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen stieg im ersten Quartal 2009 von 67,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 131,0 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Kaufpreisallokationen konnte mit 18,5 Millionen Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) sogar mehr als verdoppelt werden. Die Marge erhöhte sich auf 14,1 Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 12,6 Prozent.   Unter Berücksichtigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen betrug das EBIT 14,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) von 11,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) betrug im ersten Quartal des laufenden Jahres 19,5 Millionen Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro).


Starker Auftragseingang im ersten Quartal 2009

Der erfolgreiche Beginn des neuen Jahres spiegle sich auch in den Auftragseingängen des Unternehmens wider. Im ersten Quartal seien neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 416,4 Millionen Euro (Vorjahr: 282,4 Mio. Euro) unterzeichnet worden - mehr als jemals zuvor in den ersten drei Monaten eines Jahres. Der Auftragsbestand lag nach Unternehmensangaben zum 31. März 2009 bei rund 1,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 677,4 Mio. Euro). "Dass wir trotz der schwierigen Marktlage neue Aufträge gewinnen und über einen so umfangreichen Auftragsbestand verfügen, stimmt uns mehr als zuversichtlich, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2009 zu erreichen", sagt Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics. "Wir halten daher an unserem für 2009 geplanten Umsatzwachstum auf 500 bis 550 Millionen Euro bei einer Steigerung unseres EBITDA fest."


Meilensteine in den ersten drei Monaten 2009

Einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte erreichte centrotherm photovoltaics im März 2009. Mit der Meldung "First Silicon Out" bestätigte das Unternehmen die Leistungsfähigkeit seiner Siliziumreaktoren: Am Produktionsstandort eines asiatischen Kunden wurde erfolgreich Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und erstmals Silizium produziert. Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics: "Wir wollen die Effizienz beim Herstellungsprozess nun kontinuierlich verbessern, um für unsere Kunden die Kosten weiter zu reduzieren." Allein in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe centrotherm photovoltaics Aufträge für die Produktion von rund 5.000 Tonnen Silizium unterzeichnet. Hartung: "Die große Nachfrage und unser Erfolg in diesem Geschäftsbereich bestätigen unsere Entscheidung, unser Leistungsangebot zusätzlich zum Kerngeschäft Solarzelle zu erweitern. Zudem verschafft uns unser Technologie- und Turnkey-Konzept weitere Wettbewerbsvorteile." Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren das Angebot durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette ergänzt und sich als Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen etabliert. Im ersten Quartal 2009 wurde centrotherm photovoltaics außerdem beauftragt, zwei schlüsselfertige Produktionslinien für die Fertigung von Solarzellen mit einer Kapazität von 100 Megawatt sowie eine Produktionslinie für die Herstellung von Dünnschichtmodulen mit einer Kapazität von 50 Megawatt zu liefern.

Das Unternehmen aus dem schwäbischen Blaubeuren verfügt in allen Geschäftsbereichen über eigene, integrierte Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E). "F&E soll auch künftig ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie bleiben", betont Hartung: "Wir begreifen technologische Innovationen als einen Schlüssel, um uns langfristig am Markt zu behaupten."

Der Zwischenbericht zum 31. März 2009 steht zum Herunterladen im Investor Relations-Bereich der Internetseiten des Unternehmens bereit.


14.05.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Solar-Unternehmen Conergy meldet deutlich bessere Kostenstrukturen und Margen im 1. Quartal 2009

Conergy-Solarpark in Föhren bei Trier.
Conergy-Solarpark in Föhren bei Trier.

Bei dem Hamburger Photovoltaik-Unternehmen Conergy AG haben die Krise auf den weltweiten Finanzmärkten, der Marktwandel der PV-Industrie sowie ein vergleichsweise langer und niederschlagsreicher Winter im 1. Quartal 2009 zu einem Umsatzrückgang um 69 % auf 64,6 Millionen Euro geführt (Vorjahresperiode: 207,2 Mio. Euro). Trotz dieses Rückgangs konnte Conergy sein operatives Ergebnis (EBIT) im 1. Quartal 2009 mit minus 20,6 Mio. Euro (Vorjahr minus 25,6 Mio. Euro) um 5 Millionen Euro verbessern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auch das Nettoergebnis nach Steuern sei in diesem Zeitraum dank wesentlich strafferer Kostenstrukturen mit minus 27,9 Millionen Euro gegenüber minus 42,9 Millionen Euro im Vorjahr deutlich besser ausgefallen.  Ammer: "Schwieriger Start ins Jahr, aber Kosten nach Reorganisation besser im Griff"

"Neben vielen Mitbewerbern hatte auch Conergy einen schwierigen Start ins neue Jahr. Die Folge war ein Umsatzeinbruch, der auch für uns enttäuschend war. Die gute Nachricht trotz all dem ist: Die Restrukturierung wirkt. Wir haben unsere Kosten jetzt besser im Griff", kommentiert der Conergy-Vorstandsvorsitzende Dieter Ammer. Insbesondere die um rund 30 % verringerten Personalaufwendungen und der Abbau von Wechselkursrisiken durch den Rückzug aus einer Reihe von Märkten schlagen sich laut Ammer positiv auf das Ergebnis nieder. Auch habe Conergy restrukturierungsbedingte Rechts- und Beratungskosten reduziert.

Damit habe Conergy trotz des massiven Umsatzrückgangs seine Margen deutlich verbessern können. So sei auch dank positiver Einmaleffekte die Bruttomarge erheblich gestiegen, von 17,5 % auf 29,3 %. Zwar lasse sich in den Folgequartalen eine solche Marge in dieser Größenordnung wohl nicht durchgängig erwarten. Jedoch zeige die generelle Margenverbesserung, dass die Restrukturierung bei Conergy in die richtige Richtung gehe.


Operative Erfolge in Deutschland und Kalifornien

Trotz der schwierigen Marktsituation konnte Conergy von Januar bis März 2009 einige operative Erfolge verzeichnen. Anfang März wurde im Beisein der rheinland-pfälzischen Ministerin für Umwelt, Margit Conrad, einer der größten Dünnschichtparks der Welt eingeweiht. Betreiber des Parks in Föhren sind die Stadtwerke Trier. Auch in Frankfurt (Oder) konnte Conergy ein größeres kommunales Projekt gewinnen. Für eine kommunale Trinkwasseranlage in Kalifornien hat Conergy im South Joaquin Irrigation District eine Photovoltaikanlage errichtet, die den Strom zur Aufbereitung von rund 150 Millionen Litern Trinkwasser täglich liefert.

Ammer: "Im März haben wir bereits eine leichte Belebung des Marktes gesehen. Spätestens für die 2. Jahreshälfte erwarten wir ein deutliches Anziehen des Geschäfts." Conergy rechnet aufgrund der weltweiten Rezession nicht damit, den Vorjahresumsatz zu erreichen. Der Vorstand erwarte aber weiter gute Wachstumschancen für die Photovoltaik.

14.05.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,


 

Phoenix Solar AG: Finanzkrise und Preissenkungen bei Solarmodulen dominieren das Quartalsergebnis

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt am 14.05.2009 die Zahlen zum 31. März 2009 vor. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2009 verzeichnete der Phoenix Solar-Konzern einen Rückgang der Gesamtumsatzerlöse um 11,8 Prozent auf 36,7 Millionen Euro (Q1 2008: 41,6 Millionen Euro). Der Auslandsanteil an den Gesamtumsatzerlösen lag bei 5,4 Prozent, gegenüber 16,0 Prozent in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Trotz eines harten und langen, bis Ende März andauernden Winters, stieg der Umsatz im Segment Photovoltaik-Komponenten & Systeme um 13,5 Prozent auf 28,5 Millionen Euro (Q1 2008: 25,1 Millionen Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Der Anteil des Segments an den Gesamtumsatzerlösen beträgt damit 77,7 Prozent (Q1 2008: 60,3 Prozent). In Deutschland stiegen die Umsätze im Quartalsvergleich sogar deutlich um 33,8 Prozent von 20,1 auf 26,9 Millionen Euro.


Finanzkrise verzögert Projektfinanzierungen

Das Geschäft mit Solarkraftwerken wurde maßgeblich von der weltweiten Finanzkrise beeinträchtigt, da es zu Verzögerungen bei Projektfinanzierungen kam. Phoenix Solar stellte im ersten Quartal ein bereits 2008 begonnenes Kraftwerk in Dachmontage fertig und konnte lediglich mit dem Bau eines neuen Freilandprojekts beginnen. Entsprechend niedrig war der Umsatz im Segment Solar-Kraftwerke nach den ersten drei Monaten 2009. Er sank um 50,3 Prozent, von 16,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 8,2 Millionen Euro. Der Umsatzanteil des Segments reduzierte sich auf 22,3 Prozent (Q1 2008: 39,7 Prozent).


Abwertungen des Lagerbestands belasten das EBIT

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im ersten Quartal 2009 bei minus 7,44 Millionen Euro nach 0,36 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) ist im ersten Quartal typischerweise niedrig, lag aber mit minus 20,3 Prozent deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q1 2008: 0,9 Prozent). Belastet wurde das EBIT insbesondere durch Abwertungen des Lagerbestands in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Diese resultierten aus stark gefallenen Verkaufspreisen, insbesondere für im Jahr 2008 bezogene Waren.

Auch das Konzernergebnis nach Steuern lag im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich niedriger und betrug im Berichtszeitraum -5,98 Millionen Euro (Q1 2008: 0,59 Millionen Euro). Bei 6.684.500 Aktien errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von minus 0,89 Euro (Q1 2008: 0,10 Euro).


Auftragsbestand mit 248 Millionen Euro über Vorjahresniveau

Erfreulich entwickelte sich die Eigenkapitalquote. Sie stieg von 41,8 Prozent im Vorjahr auf 54,2 Prozent zum Quartalsende. Der Auftragsbestand stieg ebenfalls deutlich um 121 Prozent seit Jahresbeginn von 112 Millionen Euro auf 248 Millionen Euro zum 31. März 2009. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt die Steigerung rund 7 Prozent (Q1 2008: 231 Millionen Euro). Für das Segment Komponenten & Systeme lagen nach Angaben des Unternehmens zum Quartalsende Aufträge in Höhe von 154 Millionen Euro vor (Q1 2008: 88 Millionen Euro), was einem Anstieg von 75 Prozent entspricht. Im Segment Kraftwerke sank der Auftragsbestand im Vorjahresvergleich um rund 34 Prozent auf 94 Millionen Euro (Q1 2008: 143 Millionen Euro).


Finanzierungsstau bei großen Photovoltaik-Kraftwerken scheint sich aufzulösen

"Mit Beginn des zweiten Quartals scheint sich der Stau für die Finanzierung von großen Photovoltaik-Kraftwerken langsam aufzulösen. Einigen Kunden von Phoenix Solar liegen inzwischen Finanzierungszusagen für Solarkraftwerke vor, so dass der Kraftwerksbau mit Beginn des zweiten Quartals die Bauaktivitäten wieder aufnehmen konnte", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Nachfrage im Segment Komponenten & Systemen entwickelt sich im zweiten Quartal weiterhin positiv. Auch die Auslieferungen stiegen spürbar an, nachdem sich das Wetter Ende März verbesserte. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der erwarteten
Marktentwicklung, insbesondere in Deutschland, hält der Vorstand an seiner im Januar abgegebenen Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2009 mit einem Konzernumsatz von rund 520 Millionen Euro und einem Konzern-EBIT von rund 31 Millionen Euro fest.

Der Quartalsbericht zum 31. März 2009 erscheint am 14. Mai 2009, und kann auf der Internetseite des Unternehmens in der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

14.05.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Unternehmen glänzen trotz Wirtschaftskrise mit Innovationen

Gartner Prognose für den Photovoltaik-Markt in US-Dollar.
Gartner Prognose für den
Photovoltaik-Markt in US-Dollar.

Das US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner Inc. (Stamford, Connecticut), berichtete am 11.05.2009, dass jüngste Ankündigungen von Unternehmen neue Entwicklungen in der Solar-Industrie widerspiegeln, die für ein Wachstum der Branche sorgen können. So habe das Unternehmen Skyline Solar kürzlich sein "High Gain Solar"-System angekündigt und Unirac ein neues Montagesystem für Solarmodule auf den Markt gebracht. Außerdem seien die mikromorphen Dünnschicht-Solarzellen auf Siliziumbasis von Oerlikon Solar kürzlich vom TÜV Rheinland nach IEC zertifiziert worden.  Während die Photovoltaik-Industrie von der Wirtschaftskrise in Form eines schrumpfenden Marktes und sinkender durchschnittlicher Verkaufspreise betroffen sei, zielen die aktuellen Innovationen laut Gartner auf die Senkung der Systemkosten, indem sie entweder die Leistung von Solarstromanlagen erhöhen oder die Kosten der Systemkomponenten verringern. Sinkende Verkaufspreise und Verbesserungen der Solarstromanlagen werden die Gesamtkosten für Photovoltaik-Systeme laut Schätzungen von Gartner bis zum Jahr 2013 jährlich um 10 Prozent reduzieren.


Drei Ansätze zur Kostensenkung

Die Ankündigungen der Solarbranche zeigen laut Gartner drei Wege zur Kostensenkung von Photovoltaikanlagen: höhere Leistung, einfachere Montage und ein umfassendes Gesamtkonzept. Laut Studie sind die Solar-Technologien von Oerlikon Solar und von Applied Materials ein Beispiel dafür, wie die Steigerung der Solarmodul-Wirkungsgrade, geringere Kosten für Wechselrichter und die gesamte Anlage sowie deren Montage zur Kostensenkung beitragen können. Laut Gartner können bemerkenswerte Verbesserungen der Systemmontage wie das neue Komzept von Unirac sowohl die Montagezeit als auch den Materialeinsatz verringern und so die Kosten einer Solaranlage effektiv senken. Weiter sei ein umfassender Systemansatz wichtig zur Kostensenkung der Photovoltaik. Laut Gartner haben beispielsweise Skyline Solar und SolFocus einen eher ganzheitlichen Ansatz verfolgt, mit dem sowohl die Kosten für das Material als auch der Arbeitsaufwand gesenkt und gleichzeitig der Solarstromertrag erhöht werden kann. Zusätzlich setzen Photovoltaik-Unternehmen Technologien aus der Automobilindustrie ein, um Fertigungskosten zu senken und die Systeme einfacher zu gestalten, berichtet Gartner.


Chancen für die Solar- und Halbleiterindustrie

Gartner ist überzeugt, dass nicht nur die Systemkosten, sondern auch die Kosten des Solarstroms entscheidend sind. Die Herausforderungen hinsichtlich der Leistung, der Montage und des Anlagenkozepts eröffnen laut Studie ein großes Potential für Unternehmen aus der Halbleiterindustrie. Zum Beispiel stellten neue "Mikro"-Wechselrichter sowie kostengünstige drahtlose Systeme zur Überwachung einzelner Modulstränge oder Module zur Optimierung des Systems und zur Reduktion des Wartungsbedarfs interessante Geschäftsmöglichkeiten dar.

14.05.2009   Quelle: Gartner, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gartner, Inc.,
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Sonnige Aussichten für die Karriereplanung: Intersolar baut Angebot für Absolventen und Arbeitssuchende aus

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Die Solarbranche ist auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten einer der stärksten Jobmotoren in Deutschland. Über 70.000 Menschen waren laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) im Jahr 2008 allein in Deutschland in der Solar-Branche tätig - Tendenz steigend. Diese Entwicklung wird von der Intersolar in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.), der SolarWorld AG und der SMA Solar Technology AG unterstützt, indem sie Arbeitgeber und Arbeitssuchende auf dem Job & Karriere Forum auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik Intersolar zusammenbringt. Aufgrund der enormen Nachfrage in den vergangenen beiden Jahren bietet die Intersolar vom 27. bis zum 29. Mai 2009 auf der Neuen Messe München diesmal noch mehr Platz für die Stellenbörse und die persönliche Karriereberatung.  

Experten des F.A.Z.-Stellenmarkts zeigen, wie man sich einem künftigen Arbeitgeber optimal präsentiert

Ob Schulabgänger, Hochschulabsolvent, Spezialist oder Führungskraft - das Job & Karriere Forum in Halle B3, am Stand B3.210 ist die richtige Anlaufstelle für alle, die sich für einen Ein- oder Aufstieg in der Solar-Branche interessieren. Neben zahlreichen Stellenangeboten bietet das Forum nicht nur eine Plattform für Arbeitssuchende und Solar-Unternehmen, die qualifizierte Arbeitskräfte suchen, sondern auch eine individuelle Karriereberatung. Interessierte Besucher können vor Ort Gespräche mit den Experten des F.A.Z.-Stellenmarkts führen und erfahren, wie man sich einem künftigen Arbeitgeber optimal präsentiert. Zusätzlich stehen Personalverantwortliche aus Unternehmen der Solarindustrie für Fragen rund um die Karriereplanung zur Verfügung. Die SolarWorld AG und die SMA Solar Technology AG unterstützen das Forum als Sponsoren und informieren mit eigenen Ständen über Trends und berufliche Perspektiven.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit der SolarWorld AG und der SMA Solar Technology AG zwei hochkarätige Partner für das Job & Karriere Forum gewinnen konnten. Gerade die Bewerberinnen und Bewerber profitieren von diesen beiden Partnern, die wertvolle Einblicke und Informationen über mögliche Arbeitsstellen aus erster Hand geben können.", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH.


Stellenangebote im Internet und auf der Messe

Wenige Wochen vor Messebeginn warten ausgeschriebene Stellen auf den Internetseiten der Intersolar (www.intersolar.de) und des F.A.Z.-Stellenmarkts (www.fazjob.net) darauf, besetzt zu werden. Während der Messe können sich Interessierte zudem über die Aushänge an den Jobboards über weitere Stellenausschreibungen informieren. Zusätzlich stehen den Messebesuchern Computerterminals zur Verfügung, um die Jobangebote online einzusehen und auszudrucken. "In den vergangenen Jahren haben wir sowohl von Bewerbern und Bewerberinnen als auch von Ausstellern positive Resonanz zum Job & Karriere Forum bekommen. Es freut uns, dass wir dieses Jahr eine größere Fläche für das Forum bereitstellen können und Unternehmen und Arbeitssuchenden noch mehr Raum bieten, um in einer ungezwungenen Atmosphäre persönliche Gespräche zu führen.", sagt Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen zur Intersolar 2009 und dem Job & Karriere Forum unter http://www.intersolar.de im Kongress- und Rahmenprogramm sowie auf http://www.fazjob.net


14.05.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Europäischer Gerichtshof mit Solar-Modulen von Kyocera ausgestattet

Teilansicht der Solarstromanlage des Europäischen Gerichtshofs.
Teilansicht der Solarstromanlage des
Europäischen Gerichtshofs.

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg, amtlich der "Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft", hat sich bei der Ausstattung seines neuen Palais mit einer Photovoltaik-Anlage für Kyocera entschieden. Der japanische Technologie-Konzern ist seit mehr als 30 Jahren einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der Photovoltaik und stellt alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten her. Auf dem Dach des neuen Palais wurden 2.262 Module des Typs "KC175GH-2P" mit einer Gesamtleistung von 400 Kilowatt (kWp) installiert. Die Anlage wurde bereits im Dezember 2008 fertig gestellt. Der erwartete Solarstromertrag liegt bei 360.000 Kilowattstunden pro Jahr.   Mitsuru Imanaka, Europapräsident von Kyocera: "Wir sind stolz darauf, dass die Aufdachanlage auf dem Europäischen Gerichtshof mit Modulen von Kyocera bestückt wurde. Dieses Vertrauen in unsere Produkte bekräftigt unser Streben nach bester Qualität. Dabei werden wir von unserem Vorsatz angetrieben umweltfreundliche Produkte und Technologien zu entwickeln, die sowohl umwelttechnische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten."


Solarzellen-Produktion seit 1975

Die Kyocera Corporation ist Pionier im Solarenergiemarkt und begann bereits im Jahr 1975 mit der Entwicklung von Solarzellen. Mit dieser langjährigen Erfahrung beherrscht das Unternehmen alle Produktionsschritte auf höchstem Niveau, von der Wafer- und Zellfertigung bis hin zur Modulmontage und sichert somit den hohen Qualitätsstandard. 2009 startet Kyocera mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarzellen in Yasu (Japan) und plant damit die Solarproduktionsmenge bis 2012 von aktuell 300 Megawatt pro Jahr auf 650 Megawatt zu steigern.

14.05.2009   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,
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EUROSOLAR veröffentlicht Landkarten mit geplanter CO2-Pipeline und vermuteten CO2-Endlagerstätten

Geplante CO2-Pipeline.
Geplante CO2-Pipeline.

EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer warnt davor, die Technologie der Abscheidung und Verpressung des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) weiter zu betreiben und aus Steuergeldern mitzufinanzieren: "RWE behauptet in der Eigenreklame, voRWEg zu gehen, ist aber in Wahrheit auf einem IrRWEg", sagte Scheer am 12.05.2009 in Berlin. "Der Transport quer durch unser Land und die unterirdische Endlagerung von Kohlendioxid sind eine Bedrohung der Zivilisation über Jahrtausende. Das CO2 darf nie wieder heraus! Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Abenteuerspielplatz von RWE und Vattenfall." Auf einer Landkarte, die im Internet veröffentlicht ist (www.eurosolar.org), stellt EUROSOLAR schematisch dar, wo die CO2-Rohrleitung entlang geführt werden könnte. Berührt wären 30 Landkreise vom Rhein-Erft-Kreis bis zum schleswig-holsteinischen Nordfriesland sowie 32 Bundestagwahlkreise.   In einer zweiten Karte ist skizziert, in welchen Landstrichen die Interessenten an Abtrennung und Endlagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken - hautsächlich RWE und Vattenfall - unterirdische Speichermöglichkeiten vermuten. Hiervon sind laut EUROSOLAR 63 Landkreise betroffen. Die von EUROSOLAR erstmals öffentlich als Landkarten sichtbar gemachten Planspiele beruhen auf Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie des Informationszentrums Klima (IZ Klima), heißt es in der EUROSOLAR-Pressemitteilung.


CO2-Pipeline von Nordrhein-Westfalen bis an die Nordsee

Nach den Plänen soll die CO2-Pipeline von einem RWE-Braunkohlekraftwerk in Hürth bei Köln durch teilweise dicht besiedelte Gebiete Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens und Schleswig-Holsteins bis an die Nordsee vor der Insel Sylt oder in Richtung Ostsee nach Ostholstein verlaufen, berichtet EUROSOLAR. Durch ein mehrere hundert Kilometer langes, einen halben Meter dickes Rohr wolle der Energiekonzern tonnenweise CO2 in bis zu tausend Meter tiefe unterirdische Endlager pumpen. Vattenfall betreibt bereits ein Pilotprojekt in der Nähe von Potsdam.


Hermann Scheer: unterirdische CO2-Speicher behindern erneuerbare Energien

"Unsere Absicht ist, frühzeitig darauf hinzuweisen, in welchen Regionen und Orten sich Proteste und Widerstand gegen die Absichten der Energiekonzerne erheben werden", erläuterte EUROSOLAR-Präsident Scheer. Auf keinen Fall dürfe durch die Erkundung und Erprobung einer Endlagerung von Abscheidungen fossiler Brennstoffe die Gewinnung von Erdwärme blockiert werden. "Es wäre fatal, mit risikoreichen unterirdischen Giftspeichern eine überholte Energieversorgung aus unflexiblen Großkraftwerken fortzusetzen und die Kohle zu privilegieren. Stattdessen müssen wir erneuerbaren Energien Vorrang einräumen und zukunftsweisende Entwicklungen wie die Geothermie voranbringen, die aber durch unterirdische CO2-Speicher behindert würde", betont Scheer.

Die Karten sind veröffentlicht unter

13.05.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR.,


 

Centrosolar Group AG veröffentlicht Quartalsergebnisse: Vorjahresumsatz trotz Finanzkrise nahezu gehalten

Deutliche Umsatzsteigerungen, unter anderem in Frankreich, der Schweiz (Endkunden z. T. in Belgien) und in den USA glichen bei der CENTROSOLAR Group AG im 1.Quartal 2009 zum großen Teil den Spanienboom des Vorjahresquartals aus. Insgesamt konnte nach Angaben des Unternehmens ein Umsatz von 61,7 Millionen Euro erreicht werden, was mit 7 % Rückgang nur knapp unter dem Vorjahreswert von 66,4 Millionen Euro lag. Der systematische Vertriebsaufbau in Europa und den USA zahle sich gerade in der Finanzkrise aus, betont CENTROSOLAR in einer Pressemitteilung.   Der lang anhaltende Winter und die internationale Wirtschaftskrise haben in der Photovoltaik-Branche zu einer reduzierten Nachfrage bei gleichzeitig gestiegenem Angebot geführt. Die Folge waren Preissenkungen im Zelleneinkauf und Solaranlagenverkauf.


Einmaleffekte Abwertung und Abverkauf der Solarmodul-Lagerbestände von 2008 verursachen negatives Quartalsergebnis

Die einmalige Abwertung der verbleibenden Lagerbestände aus dem Jahr 2008 zum Quartalsende um zirka 4 Millionen Euro, aber auch der zwischenzeitliche Verkauf aus diesen vergleichsweise hoch bewerteten Lagerbeständen drückten bei der CENTROSOLAR den Rohertrag gegenüber dem Vorjahr von 14,6 Millionen Euro auf einmalig nur noch 6,7 Millionen Euro. Die Übernahme von 1,3 Millionen Euro Anlaufkosten für das geplante Solarzellen-Werk Itarion Solar verminderte ebenfalls das operative Ergebnis. Dementsprechend lag der Konzernüberschuss nach Steuern mit 6,3 Millionen Euro im negativen Bereich, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch Gewinne in Höhe von 1,6 Millionen Euro verbucht werden konnten. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei minus 6,0 Millionen Euro gegenüber 5,8 Millionen Euro im Vorjahresquartal.


Einkaufsvorteile im zweiten Halbjahr

Die Umsatzentwicklung im witterungsbedingt besonders schwachen ersten Quartal sei positiv zu werten, der Verlust durch einen Einmaleffekt zu erklären, heißt es in der Pressemitteilung. Dennoch bleibe die CENTROSOLAR Group AG hinsichtlich ihrer Prognose vorsichtig und gehe nur von einem Jahresumsatz aus, der ungefähr in der Höhe des Vorjahres liegen wird. CENTROSOLAR habe sich nicht durch Langfristverträge beim Zellenbezug gebunden und sei deshalb nach Abgang der alten Lagerbestände in der Lage, die günstigere Einkaufssituation zur Verbesserung der Wettbewerbsposition zu nutzen. Deshalb könne von einem positiven operativen Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr ausgegangen werden, das jedoch unterhalb des Vorjahreswertes liegen werde.


Verhandlungen mit potenziellen neuen Partnern für das Joint Venture Itarion

Für das Itarion Solarzellenwerk werden laut CENTROSOLAR augenblicklich intensive Gespräche mit potenziellen Nachfolgern für die Qimonda Solar GmbH als Joint Venture-Partner geführt. Aufgrund der Unterstützung durch die Hauptlieferanten, Finanzierungspartner und staatliche portugiesische Stellen seien Fortschritte erzielt worden. Mit einem endgültigen Ergebnis könne voraussichtlich im Laufe des 2. Quartals gerechnet werden.
Der vollständige Quartalsbericht kann auf den Internetseiten des Unternehmens abgerufen werden.

13.05.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways liefert Photovoltaik-Zellen für Webasto Solar-Schiebedächer

Solar-Schiebedach mit Sunways-Solarzellen.
Solar-Schiebedach mit Sunways-Solarzellen.

Mehr als 3,5 Millionen Solar-Zellen hat die Sunways AG seit Anfang 2005 für die Automobilindustrie hergestellt. In Konstanz fertigt das Unternehmen die monokristallinen Zellen für Solar-Schiebedächer des renommierten Automobilzulieferers Webasto, die unter anderem in Fahrzeugen der Marken Audi, Maybach und Bentley zum Einsatz kommen. Die Sunways-Zellen werden aus einem einzigen Siliziumkristall gefertigt und bestechen durch eine edle und homogene Optik, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Sie seien nicht nur hoch effizient, sondern erfüllten auch höchste ästhetische Ansprüche und seien deshalb für den Einsatz im Automobilbereich besonders geeignet. 

Solarstrom betreibt die Lüftung und schont die Batterie

Die Solar-Zellen werden in die Glasfläche des Schiebedachs integriert und wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Die so erzielte Solarenergieleistung von etwa 40 Watt wird genutzt, um die im Fahrzeug integrierte Lüftung zu betreiben und so im abgestellten Fahrzeug einen permanenten Luftstrom zu erzeugen. Die Batterie wird hierbei nicht belastet. Die Innenraumtemperatur liegt dadurch um bis zu 20 Grad Celsius tiefer als bei unbelüfteten Fahrzeugen - ein Vorteil, der sich insbesondere in den heißen Sommermonaten auszahlt: Bereits beim Einsteigen herrscht im Pkw ein angenehmes Innenraumklima. Hitzestau kann auch bei höheren Außentemperaturen gar nicht erst entstehen, da permanent frische Umgebungsluft ins Wageninnere befördert wird.


Mehr als 3,5 Millionen Solar-Zellen für die Automobilindustrie

Ein weiterer Vorteil: Durch das niedrigere Temperaturniveau arbeitet die Klimaanlage effektiver, was zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs beiträgt. "Die monokristallinen Solar-Zellen von Sunways erfüllen in punkto Optik und Leistung optimal die extrem hohen Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie. Mit mehr als 1,3 Millionen Solar-Zellen im Jahr 2008 und über 3,5 Millionen Solar-Zellen insgesamt, die Sunways seit 2005 für die Automobilindustrie hergestellt hat, sind wir Weltmarktführer in diesem Segment", so Michael Groll, Leiter Marketing bei Sunways.


Produkte für Elektromobilität in der Prototypenphase

Aktuell werden bei Sunways neue Denkweisen und Ansätze zum Einsatz von Solarenergie bei Elektrofahrzeugen entwickelt - neue Produkte in diesem Segment sind bereits in der Prototypenphase. Das Unternehmen präsentiert das innovative Webasto Solar-Schiebedach mit Sunways-Zellen vom 27. bis 29. Mai auf der Intersolar 2009 in München (Halle B4, Stand 150 / 153).

13.05.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Q-Cells-Quartalsbericht: Umsatz gesunken; personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt

Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.
Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat den Bericht zum 31. März 2009 vorgelegt. Das Gesamtproduktionsvolumen lag demnach mit 154,4 MWp in etwa auf dem Niveau des Vorquartals (Q4 2008: 156,2 MWp) sowie deutlich oberhalb des Vorjahresquartals (Q1 2008: 117,2 MWp). Mit 150,8 MWp machte die Produktion kristalliner Solarzellen den Großteil des gesamten Volumens aus. Die Produktion der voll konsolidierten Dünnschichtbeteiligungen erreichte 3,6 MWp. Der Konzernumsatz des ersten Quartals nach Konsolidierung betrug 224,8 Millionen Euro und lag damit ca. 17 % unterhalb des Vorjahresquartals (Q1 2008: 269,7 Mio. Euro). Die Gesamtleistung in den ersten drei Monaten belief sich auf 282,2 Millionen Euro (Q1 2008: 264,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 14,7 Mio. Euro (Q1 2008: 58,9 Mio. Euro). 

Operatives Ergebnis im Kerngeschäft in Q1 trotz Umsatzrückgang leicht oberhalb des Q4-Ergebnisses

Das Kerngeschäft der Solarzellenproduktion konnte trotz der schwierigen Situation aufgrund der starken Saisonalität zu Beginn des Jahres ein deutlich positives operatives Ergebnis erwirtschaften. Bei einem Umsatz von 238,1 Millionen Euro (Q1 2008: 269,0 Mio. Euro/Q4 2008: 250,1 Mio. Euro) und einer Gesamtleistung von 280,6 Millionen Euro betrug das EBIT 33,0 Mio. Euro (EBIT-Marge ca. 12 %). Damit lagen sowohl das operative Ergebnis als auch die EBIT-Marge trotz des Umsatzrückgangs leicht über den Werten des vorangegangenen Quartals (Q4 2008: 31,9 Mio. Euro/11 %). Das Periodenergebnis lag mit 18,9 Millionen Euro ebenfalls leicht oberhalb des Q4-Ergebnisses (15,9 Mio. Euro). Im Ergebnis des Zellenbereiches seien darüber hinaus Anlaufkosten des neuen Produktionsstandortes in Malaysia in Höhe von ca. 2,5 Millionen Euro enthalten, betont das Unternehmen. Der Umsatz des Zellbereiches enthalte teilweise Verkäufe an das Projektgeschäft der Q-Cells International, die im Konzernumsatz konsolidiert wurden.


Erfolgreicher Start für Q-Cells International; operativer Verlust bei Neuen Technologien

Auch das Projektgeschäft der Q-Cells International ist im ersten Quartal mit einem Umsatz von 84,6 Millionen Euro erfolgreich in das Jahr 2009 gestartet. Der Erlös lag damit bereits fast auf Höhe des Gesamtjahres 2008 (91,9 Mio. Euro). Die Q-Cells International erwirtschaftete ein EBIT von 9 Millionen Euro und damit eine EBIT-Marge von ca. 10 %. Neben der Konsolidierung konzerninterner Umsätze und Ergebnisbeiträge hatten die Neuen Technologien einen wesentlichen Einfluss auf das operative Ergebnis des Konzerns. Insgesamt fiel bei den voll konsolidierten Beteiligungen in den ersten drei Monaten ein operativer Verlust von 10,0 Millionen Euro an (Periodenergebnis minus 6,9 Mio. Euro). Das Beteiligungsergebnis der at-equity-konsolidierten Unternehmen (ohne REC) betrug minus 14,5 Millionen Euro, wozu in erster Linie eine Abschreibung auf den Beteiligungsansatz der Solaria in Höhe von 9,4 Millionen Euro beitrug.

Der anteilige Ergebnisbeitrag der REC-Beteiligung belief sich auf 4,7 Millionen Euro. Aufgrund des auch im ersten Quartals weiter gesunkenen Aktienkurses der REC wurde eine ergebniswirksame Abschreibung auf den Buchwert der REC in Höhe von 387,0 Millionen Euro vorgenommen (Buchwert der Beteiligung zum Ende Q1 2009: 668,5 Mio. Euro). Die (nicht liquiditätswirksamen) Abschreibungen auf die Beteiligungen an REC und Solaria führten zu einem Konzernfehlbetrag im ersten Quartal in Höhe von 391,9 Millionen Euro. Bereinigt um diese beiden außerordentlichen Abschreibungen erwirtschaftete die Q-Cells im ersten Quartal 2009 ein Periodenergebnis in Höhe von 4,5 Millionen Euro (Q1 2008 54,4 Mio. €; Q4 2008 34,9 Mio. €).


Verkauf des REC-Anteils sichert Finanzierung und steigert die Eigenkapitalquote

Mit dem Verkauf des REC-Anteils in der vergangenen Woche für rund 530 Millionen Euro wird der Differenzbetrag zwischen Buchwert zum Ende des ersten Quartals 2009 und Verkaufserlös im zweiten Quartal ergebniswirksam abgeschrieben. Durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf konnte nicht nur die Finanzierung des Unternehmens sichergestellt werden, sondern auch die Eigenkapitalquote nach der Rückführung des Überbrückungskredites auf ca. 65 % erhöht werden. Somit sei das Unternehmen weiterhin sehr stabil aufgestellt, heißt es in der Pressemitteilung.


Prognose für das Gesamtjahr schwierig; Projektgeschäft soll überproportionalen Beitrag zum Umsatz leisten

Aufgrund des weiterhin unsicheren Marktumfeldes im Zusammenhang mit Finanzierungsrestriktionen insbesondere für größere Photovoltaik-Anlagen sei es zur Zeit unverändert schwierig, eine genaue Prognose für das Gesamtjahr abzugeben, so Q-Cells. Bei einem Produktionsvolumen von 600 bis 800 MWp (bislang 800 MWp bis 1 GWp) scheine gegenwärtig ein Konzernumsatz zwischen 1,3 und 1,6 Milliarden Euro möglich (bisherige Zielsetzung 1,7 bis 2,1 Mrd. Euro). Das Projektgeschäft der Q-Cells International soll mit Installationen von mehr als 150 MWp (bislang: 100 bis 200 MWp) einen überproportionalen Beitrag zum Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr leisten.


Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Die Hauptversammlung der Q-Cells SE wählt am 18. Juni 2009 aufgrund der im letzten Jahr erfolgten Rechtsformwandlung in eine SE einen neuen Aufsichtsrat. Dr. Thomas van Aubel, derzeit Aufsichtsratsvorsitzender, sowie sein Stellvertreter, Dr. Dinnies J. von der Osten, werden für eine Wahl zum Aufsichtsrat nicht mehr zu Verfügung stehen, berichtet das Unternehmen. Beide wollen sich in Zukunft verstärkt ihren anderen Investments widmen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, sein langjähriges Mitglied Marcel Brenninkmeijer, Verwaltungspräsident der Good Energies AG, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden zu wählen. Außerdem sollen zwei erfahrene Industrie-Experten den Aufsichtsrat verstärken, namentlich Prof. Menno Harms, der für viele Jahre das Deutschlandgeschäft von Hewlett Packard leitete, und Andrew Lee, der bei Good Energies in der Projektfinanzierung tätig ist. Zusammen mit Marcel Brenninkmeijer und Richard Kauffman wird er damit das dritte von Good Energies nominierte Aufsichtsratsmitglied von Q-Cells.


Good Energies will sich noch stärker bei Q-Cells engagiern

Der Wechsel im Aufsichtsrat spiegle die Absicht von Q-Cells und Good Energies wieder, in Zukunft noch stärker zusammenzuarbeiten, um die internationalen Wachstumsziele des Unternehmens auch im aktuellen, alle Marktteilnehmer herausfordernden Umfeld besser erreichen zu können. Good Energies werde als langfristig orientierter Investor das Engagement bei Q-Cells somit weiter ausbauen. Seit der ersten Investition im Jahr 2002 arbeite Good Energies eng mit dem Management von Q-Cells zusammen.


Vom Start-up mit vier Mitarbeitern zum größten Solarzellenhersteller der Welt

Dr. van Aubel und Dr. von der Osten haben das Unternehmen seit Gründung im Jahre 1999 als Investor bzw. Venture Capital Investor der ersten Stunde und als Aufsichtsratsmitglieder begleitet. Während ihrer Amtszeit haben sie das Unternehmen von einem Start-up mit vier Mitarbeitern in Thalheim über den Börsengang und die Mitgliedschaft im TecDax bis zum größten Solarzellenhersteller der Welt mit derzeit 2.500 Mitarbeitern weltweit geführt. Q-Cells dankt beiden für das besonders hohe Engagement sowie die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten zehn Jahre.

Der Bericht zum 31. März 2009 sowie eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen unter Investor Relations auf den Internetseiten der Q-Cells zum herunterladen bereit

13.05.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Photovoltaik-Produzent Skyline Solar startet mit schwach konzentrierenden Solarstrom-Systemen

Nachgeführte, schwach konzentrierende PV-Systeme von Skyline Solar.
Nachgeführte, schwach konzentrierende
PV-Systeme von Skyline Solar.

Skyline Solar (Mountain View, Kalifornien), Hersteller von so genannten "High Gain Solar"-Photovoltaikanlagen (HGS) für gewerbliche, industrielle und staatliche Energieversorgungsunternehmen, berichtete am 04.05.2009, das Unternehmen habe wichtige Meilensteine bei der Finanzierung, Kundenakquise und Technologie erreicht und beginne nun offiziell mit seiner Geschäftstätigkeit. Skyline Solar berichtet, dass mit seinen HGS-Solarmodulen an sonnigen Standorten die Leistung und Haltbarkeit von Silizium-Solarmodulen erreicht würden, und das zu Kosten, die mit Dünnschichtmodulen vergleichbar seien.  Die einachsig nachgeführten HGS-Systeme sind mit metallischen Spiegeln ausgestattet, die das Sonnenlicht auf Bänder mit monokristallinen Solarzellen bündeln. Laut Skyline Solar werden nur kostengünstige Komponenten verwendet, die in großen Mengen verfügbar sind (Silizium-Solarzellen und and Aluminium).


Finanzierung durch "Solar America Initiative" des US-Energieministeriums gesichert

Gleichzeitig berichtete Skyline Solar es habe ein erstes Demonstrations-Kraftwerk in San Jose gebaut und mit der Testproduktion in den USA und in Asien begonnen. Das Unternehmen habe nach einem Jahr erfolgreicher Zuverlässigkeits- und Systemtests auch die nötigen Zertifizierungsverfahren eingeleitet. Laut Pressemitteilung konnte Skyline Solar 24,6 Millionen US-Dollar (18,5 Millionen Euro) Kapitalinvestitionen von New Enterprise Associates (NEA; Menlo Park, Kalifornien) sowie andere finanzielle und strategische Investoren gewinnen und sich eine Finanzierung über die "Solar America Initiative" des US-Energieministeriums sichern.


Mehr als zehn mal soviel Energieertrag pro Gramm Silizium

"Das Auswahlverfahren für die 'Solar America Initiative' war hart umkämpft und wir sind uns sicher, Unternehmen ausgewählt zu haben, welche die Solarbranche vorwärts bringen werden", sagte Martha Symko-Davies, Forschungsleiterin am National Renewable Energy Laboratory (NREL). "Wir waren von dem Gesamtkonzept von Skyline Solar sehr beeindruckt, das viele Elemente hoch effizienter Solartechnologien in einem eleganten Systemdesign vereint und herkömmliche Produktionsprozesse für großformatige Systeme skalierbar macht. Skyline ist eines der ersten Unternehmen, das 'High Gain Solar' innerhalb der nächsten 18 Monate wettbewerbsfähig machen kann". Skyline Solar betont, mit seinem HGS-Produktionsprozess könnten Module gefertigt werden, die in sonnigen Gegenden pro eingesetztem Gramm Silizium 10 Mal mehr Strom als herkömmliche Flachmodule produzieren können und eine branchenführende Energiedichte erreichen würden.

Die HGS-Module verbinden laut Unternehmensangaben geprüfte Siliziumzellen, haltbare Reflektormaterialien und einachsige Nachführsysteme in einer leicht zu montierenden Solarstromanlage. Laut Pressemitteilung besteht das System überwiegend aus leicht verfügbaren Materialien, die weltweit aus der Photovoltaik- und Automobil-Industrie zu beziehen seien. Skyline Solar ist davon überzeugt, dass seine HGS-Technologie der schnellste Weg hin zur Grid Parity sei. "Skyline Solar verfolgt einen innovativen, ausgeklügelten Ansatz, mit dem man die Leistung und die Zuverlässigkeit von Photovoltaik auf Basis von Silizium bei gleichzeitig geringeren Produktionskosten erhält", kommentiert Mark Perry von NEA.


HGS-Technologie als Beitrag zur Grid Parity

Skyline Solar geht davon aus, gut für das prognostizierte Wachstum des Solarmarktes aufgestellt zu sein. Das Unternehmen könne die Produktivität der Photovoltaik auf Siliziumgrundlage steigern und gleichzeitig Kosten senken, weil es Materialien spare. Die HGS-Technologie von Skyline Solar soll im Vergleich zu Anlagen mit herkömmlichen Flachmodulen 90 Prozent weniger Silizium und 66 Prozent weniger Teile benötigen. "Skyline Solar konzentriert sich auf ein einziges Ziel: den Einsatz der Solarenergie zu beschleunigen, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe spürbar zu mindern. Dies erfordert eine schnelle Erreichung der Netzparität und eine stark verbesserte Skalierbarkeit von Solaranlagen", sagte Bob MacDonald, Vorstand von Skyline Solar. "Wir konzentrieren uns auf die tatsächliche Systemleistung unter realen Bedingungen und wollen Solarstrom zu den branchenweit geringsten Kosten anbieten. Wir sind überzeugt, dass wir die Kosten für Solar-Integratoren, Projektentwickler und Finanzierungsunternehmen senken können. Gleichzeitig bieten wir eine einfacherer Systemmontage und können Solaranlagen mit hohen Erträgen bei geringem Wartungsbedarf anbieten".

13.05.2009   Quelle: Skyline Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Skyline Solar,
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Dünnschicht von Signet Solar ganz groß: alfasolar nimmt 78 kW-Photovoltaikanlage in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb

Teilansicht der Anlage mit Modulen von Signet Solar.
Teilansicht der Anlage mit Modulen von
Signet Solar.

Am 27. März 2009 wurde in Kavelstorf bei Rostock die erste Dünnschicht- Solarstromanlage mit Modulen des deutschen Herstellers Signet Solar in Betrieb genommen. Diese Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 77,78 Kilowatt (kWp) und wurde von der ATA Werbetechnik GmbH aus Stralsund auf den Dächern der Pockrandt Formular + Werbedruck GmbH errichtet. Die Anlage wurde vom Systemanbieter alfasolar aus Hannover dimensioniert und geliefert. Im Gegensatz zu vielen anderen Dünnschichttechnologien basieren Signet Solar–Module auf umweltfreundlichem, amorphem Silizium, betont alfasolar in einer Pressemitteilung.   So seien sie einfach zu recyceln. Die Technologie ermögliche selbst bei diffusem Licht einen hohen Energieertrag. Die Dünnschichtmodule seien ideal für Dächer mit geringer Neigung. Sie eigneten sich besonders für industrielle sowie landwirtschaftliche Dächer und erwirtschafteten eine hohe, sichere Rendite. Zum Einsatz komme auch das von alfasolar speziell für Signet-Solarmodule entwickelte Montagesystem A2.


Daten der Anlage im Internet

"Diese zukunftsweisende und umweltweltfreundliche Technologie im Zusammenhang mit einer hohen Rendite haben mich überzeugt", kommenztiert Kai Pockrandt, Geschäftsführer der Pockrandt Formular + Werbedruck GmbH. Am 04. Mai 2009 wurde der Solarlog 800e zur Überwachung der Anlage von alfasolar installiert. Ab sofort können die Daten der Anlage abgerufen werden unter http://solarlog.alfasolar.biz/pockrandt.



13.05.2009   Quelle: alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH,
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US-Photovoltaik-Hersteller Solyndra unterzeichnet Vertrag über 189 Millionen US-Dollar mit niederländischem Systemintegrator SunConnex

Flachdach-Photovoltaiksystem von Solyndra.
Flachdach-Photovoltaiksystem von Solyndra.

Solyndra, Inc., Hersteller innovativer proprietärer Photovoltaik-Systeme zur Optimierung der Solarstromproduktion auf kommerziellen Flachdächern, hat mit SunConnex B.V., einem Solar-Integrator aus Amsterdam, eine neue langfristige Vertriebsvereinbarung unterzeichnet. Der Euro-basierte Vertrag über rund 189 Millionen US-Dollar laufe bis 2013, berichtet Solyndra in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarung mit SunConnex erhöhe Solyndras vertraglich gesicherten Auftragsbestand auf fast 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Solarpaneele für diese Aufträge werden in Solyndras Fabriken in Fremont und Milpitas in Kalifornien produziert.   "Wir freuen uns sehr, diese Geschäftsbeziehung mit SunConnex bekanntzugeben. Die Expertise des Unternehmens in den BENELUX-Staaten sowie in ganz Europa wird ein deutliches Wachstum in einem der gefragtesten Märkte für Solar erzielen", sagt Chris Gronet, Gründer und CEO von Solyndra. "Wir gehen davon aus, dass durch die einfache und schnelle Installation der Solyndra-Systeme SunConnex bedeutend mehr kommerzielle Flachdächer schnell und effizient mit Solarsystemen ausstatten kann."


Mehr Solarstrom bei geringeren Installationskosten

Solyndras Dünnfilm-PV-System generiert laut Hersteller auf typischen leicht geneigten kommerziellen Flachdächern bedeutend mehr Solarstrom pro Jahr bei weitaus geringeren Installationskosten als bei herkömmlichen PV-Flachmodultechnologien. "Wir wollen innovative Produkte zu vernünftigen Preisen anbieten. Solyndras einzigartiges Design passt hervorragend zu unserer Strategie", sagt Kie Tan, CEO und Mitbegründer von SunConnex. "Mit dem Solyndra-System können unsere Kunden mehr kWh an Energie von einem beliebigen Flachdach aus erzeugen – bei branchenweit führender Wirtschaftlichkeit. Ein weiteres Plus ist, dass das Montagesystem das Dach nicht durchdringt und damit unseren Kunden die Gewissheit gibt, dass ihr Dach niemals lecken wird."

13.05.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra, Inc.,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON beendet erstes Quartal 2009 mit Verlust

Die Berliner SOLON SE veröffentlichte am 12. Mai 2009 ihren Zwischenbericht zum 31. März 2009. Danach ist das erste Quartal des Jahres hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der lange, strenge Winter in Süddeutschland habe sich negativ auf die Nachfrage nach Solarstromanlagen ausgewirkt, ebenso wie die nach wie vor deutlich eingeschränkte Verfügbarkeit von Mitteln zur Finanzierung größerer Photovoltaik-Projekte, heißt es in der Pressemitteilung. In diesem schwachen Marktumfeld ging der Konzernumsatz der SOLON SE im ersten Quartal um 76 % auf 38,3 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 161,6 Mio. Euro). Die Gesamtleistung sank um 64 % auf 70,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 195,5 Mio. Euro). Das Unternehmen habe frühzeitig auf den Nachfragerückgang reagiert und die Produktion an allen Standorten seit Jahresbeginn deutlich zurückgefahren.   So seien im ersten Quartal lediglich Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 18 MWp produziert worden. 61 % der Umsatzerlöse des ersten Quartals wurden nach Angaben des Unternehmens im Segment Photovoltaik-Komponenten erwirtschaftet, während der Anteil der Systemtechnik am Konzernumsatz auf 39 % zurückging. Der Anteil der im Ausland erzielten Konzernumsätze lag bei über 50 %.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf minus 16,2 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 15,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf minus 20,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 12,5 Mio. Euro). Das um Einmaleffekte aus der Abwertung von Beteiligungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro bereinigte Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 18,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 6,9 Mio. Euro). Das bereinigte Ergebnis pro Aktie reduzierte sich auf minus 1,48 Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 0,55 Euro).


Modulnachfrage zieht an; Projektfinanzierung bremst Kraftwerksanlagen

Während die Nachfrage im Solarmodulgeschäft im zweiten Quartal bereits wieder angezogen habe, sei das Geschäft mit Photovoltaik-Kraftwerksanlagen weiter durch die nach wie vor angespannte Lage im Bereich der Projektfinanzierung beeinträchtigt, betont SOLON. Aus diesem Grund sei davon auszugehen, dass SOLON das zweite Quartal ebenfalls mit einem negativen Ergebnis abschließen wird. Durch die drohende Abschreibung der Investition in das französische Siliziumprojekt "SilPro" werde das Quartalsergebnis voraussichtlich zusätzlich belastet.

"Unter der Voraussetzung, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Jahresverlauf aufhellt und sich auch die Situation im Finanzierungssektor wieder normalisiert, ist für die zweite Jahreshälfte mit einer Belebung der Nachfrage in beiden Geschäftsfeldern zu rechnen", heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts der andauernden Unsicherheiten hält es der Vorstand jedoch für angemessen, erst im weiteren Jahresverlauf eine aktuelle Prognose zu den Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2009 abzugeben. Der vollständige Zwischenbericht der SOLON SE zum 31. März 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Herunterladen zur Verfügung.

12.05.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarpark Sprendlingen eingeweiht: Solar-Module folgen der Sonne und erzeugen so ein Drittel mehr Strom als andere Anlagen

Solarpark Sprendlingen.
Solarpark Sprendlingen.

Im bundesweiten Vergleich belegt Rheinland-Pfalz bei der Photovoltaik (installierte Leistung pro Einwohner) und bei der Solarwärme-Erzeugung pro Dachfläche Platz drei, berichtet das Umweltministerium des Landes. In der "Woche der Sonne", die noch bis zum 17. Mai auf die Solarenergie aufmerksam macht, weiht Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege am 12.05.2009 eine weitere Vorbild-Solaranlage offiziell ein: Der Solarpark Sprendlingen ist die größte Photovoltaik-Freiflächensolaranlage in Rheinland-Pfalz, in der die Solar-Module dem Stand der Sonne automatisch folgen. So werde im Vergleich zur konventionellen Installation 35 Prozent mehr Solarstrom erzeugt, betont die Umweltstaatssekretärin in einer Pressemitteilung. 

Im Endausbau werden knapp 3.000 Module rund 750.000 kWh Solarstrom jährlich erzeugen

Der Solarpark Sprendlingen wurde auf dem Gelände der ehemaligen Industriemülldeponie errichtet, welche die Kreisverwaltung Mainz-Bingen im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz betreut. Die Kreisverwaltung verpachtete zwei an die Deponie angrenzende Flächen an die Betreibergesellschaft SolarStrom-DZwei KG der GEDEA-Ingelheim GmbH, auf denen der Solarpark in zwei Ausbaustufen errichtet wird. Die erste Ausbaustufe wurde Ende 2008 fertig gestellt und produziert seitdem Solarstrom. Mit der Fertigstellung der zweiten Ausbaustufe wird in der zweiten Jahreshälfte 2009 gerechnet. Mit dem Endausbau werden knapp 3.000 PV-Module 750.000 kWh Solarstrom jährlich erzeugen - genug für über 200 Haushalte.


Wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

"Der Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Industriemülldeponie Sprendlingen, ist ein weiterer Baustein auf unserem Weg, die nachhaltige und Klima schonende Energieerzeugung im eigenen Land auszubauen, den Anteil Erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern", stellt Umweltstaatssekretärin Kraege fest. "Die Nutzung der Sonnenenergie zur Strom- und Wärmeversorgung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Die Erneuerbaren Energien sind die Brücke in eine von dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der dauerhaften Versorgungssicherheit geprägten Energiezukunft. Wir haben das Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2020 auf 30 Prozent des Stromverbrauchs zu steigern. Hierzu ist es notwendig, die Nutzung aller regenerativen Energien konsequent weiterzuentwickeln."

Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen hat beschlossen, als "Null-Emissions-Gemeinde" unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Energieversorgung der Gemeinde soll auf einem breiten Mix der erneuerbaren Energien basieren. Neben der Windkraft und der Erdwärme sollen dabei insbesondere die Biomasse und die Sonnenenergie zur Strom- und Nutzwärmeerzeugung genutzt werden. Der Ausbau der Photovoltaik in der Verbandsgemeinde durch den Solarpark Sprendlingen ist ein wesentlicher Baustein zur Umsetzung des Vorhabens.

12.05.2009   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEDEA-Ingelheim GmbH,
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SCHOTT Solar eröffnet weltweit erste kombinierte Solar-Produktion in den USA

Photovoltaik-Fertigung in Albuquerque.
Photovoltaik-Fertigung in Albuquerque.

SCHOTT Solar feierte am 11. Mai 2009 die Eröffnung einer Fertigungsanlage für Photovoltaik-Module und Receiver für solarthermische Kraftwerke in Albuquerque, New Mexico (USA). Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben über 100 Millionen US-Dollar in die neue Produktionsstätte mit zunächst 350 neuen Arbeitsplätzen. Rund ein Jahr nach dem ersten Spatenstich ist damit die erste Phase des auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Projektes abgeschlossen. Gemeinsam mit Vertretern der US-Regierung, des Staates New Mexico sowie der Region Albuquerque weihten Repräsentanten von SCHOTT Solar die neue Produktionsstätte ein. Dabei lobten Regierungsvertreter das Projekt als leuchtendes Beispiel für die regionale und nationale Wirtschaft.   "Diese Anlage ist ein Beleg dafür, dass kluge Politik Arbeitsplätze schaffen und Investitionen anregen kann", kommentierte der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson. "SCHOTT Solar hat das große Potenzial für Solarenergie in den USA und speziell in New Mexico erkannt. Das Unternehmen festigt damit seine führende Position bei Technologien, die diese unbegrenzte Energiequelle nutzen."


Investitionsrahmen von nahezu 500 Millionen US-Dollar geplant

Das Unternehmen rechnet aufgrund des wachsenden Marktes für erneuerbare Energien in den USA mit einer steigenden Nachfrage nach solaren Technologien. Die neue Anlage sei daher auf nachhaltiges Wachstum in beiden Fertigungsbereichen ausgerichtet. Langfristige Pläne sehen eine Erweiterung der Produktionsfläche auf rund 75.000 m² vor. Die Mitarbeiterzahl soll auf 1.500 steigen. Der Investitionsrahmen hierfür beträgt laut SCHOTT Solar nahezu 500 Millionen US-Dollar. "Heute ist ein großer Tag für SCHOTT", erklärte der Vorsitzende des Vorstandes der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer. "Mit der Einweihung dieser Produktionsstätte unterstreicht SCHOTT Solar erneut seine Position als Global Player auf dem Gebiet der Solartechnologie. Außerdem belegt diese strategische Investition unser Bekenntnis zum nordamerikanischen Markt."


Auf künftige Entwicklungen vorbereitet

Die neue Anlage in Albuquerque ist die weltweit erste Produktionsstätte, in der sowohl Photovoltaik-Module als auch Receiver für solarthermische Kraftwerke gefertigt werden. In der ersten Phase soll eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 85 MW für Photovoltaik-Module erreicht werden. Die gefertigten Module des Typs SCHOTT Solar Poly 225 haben eine Nennleistung von 225 Watt und eignen sich aufgrund ihrer Größe und Haltbarkeit insbesondere für den Einsatz auf öffentlichen Gebäuden und Schulen.

Zusätzlich werden in Albuquerque erstmals in den USA auch Receiver für die solarthermische Kraftwerkstechnologie (CSP - Concentrated Solar Power) gefertigt. Die Produktion findet zunächst an zwei Linien statt. Damit lassen sich Parabolrinnen-Kraftwerke mit einer jährlichen Leistung von bis zu 400 MW ausstatten. Die Receiver von SCHOTT Solar sind das Herzstück der innovativen solarthermischen Kraftwerkstechnologie. Sie bestehen aus einem speziell beschichteten Absorberrohr, das in ein vakuumdichtes Glasrohr eingebettet ist. Die Receiver befinden sich in der Brennlinie von rinnenförmig angeordneten Parabolspiegeln, die permanent dem Tageslauf der Sonne nachgeführt werden und das Licht auf die Receiver konzentrieren. Die eingefangene Sonnenstrahlung erhitzt ein im Absorberrohr strömendes Thermoöl. Dieses wird über einen Wärmetauscher geleitet, in dem Dampf produziert wird, der dann in Turbinen Strom ohne CO2-Emissionen erzeugt.

Die Fertigungsprozesse in Albuquerque sind bereits auf die Umsetzung künftiger Innovationen bei den Receivern vorbereitet. So wurden während der Einweihung durch SCHOTT Solar verschiedene Prototypen einer neuen Receiver-Generation vorgestellt, die über andere Maße verfügen bzw. für alternative Wärmeträgermedien ausgelegt sind. Damit wird es möglich, die Effizienz von Parabolrinnen-Kraftwerken zu steigern und damit die Kosten der industriellen Solarstromerzeugung weiter zu senken. "Produkte von SCHOTT Solar sind weltweit für ihre hohe Qualität und Haltbarkeit bekannt", erklärte Dr. Martin Heming, President und Chief Executive Officer (CEO) von SCHOTT Solar. "Energiekosten waren schon immer unberechenbar, doch Energie von SCHOTT Solar ist zuverlässig, konstant und hat stabile Preise."


Solar: eine leistungsfähige Energiequelle

Die Eröffnung der Anlage von SCHOTT Solar in Albuquerque ist ein Symbol für den wachsenden Appetit der USA auf erneuerbare Energiequellen. Präsident Obama hat sich verpflichtet, das Portfolio des Landes an erneuerbaren Energien in drei Jahren zu verdoppeln. Dabei spielt die Solarenergie eine herausragende Rolle. "Investitionen in Solarenergie sind heute der richtige Schritt. Wir schaffen stabile Arbeitsplätze in einer Industrie, von der jeder Amerikaner und das gesamte Land profitiert", kommentierte Dr. Gerald J. Fine, President und CEO von SCHOTT North America. Die Anlage von SCHOTT Solar in Albuquerque ist die erste Produktionsstätte für Solartechnologien, die nach dem offiziellen Inkrafttreten des U.S.-Konjunkturprogramms, dem American Recovery and Reinvestment Act, eröffnet wurde.

In nur einer Stunde überschreitet die Energiemenge, die von der Sonne auf der Erdoberfläche auftrifft, den Energieverbrauch der gesamten Menschheit für ein ganzes Jahr. Die Wüste im Südwesten der USA ist besonders gut geeignet, um das volle Potenzial dieser nahezu unerschöpflichen Energiequelle nutzbar zu machen.

12.05.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar; Alexander Sell.,
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Solarthermie: IPB präsentiert neue Kollektoren mit Isolierglas

Seitenansicht des Isolierglas-Kollektors mit einer Gesamtdicke kleiner 5cm.
Seitenansicht des Isolierglas-Kollektors
mit einer Gesamtdicke kleiner 5cm.

Eine einzigartige Konstruktion von Solar-Kollektoren mit Isolierglastechnik soll die Produktionskosten senken, eine effiziente Wärmedämmung ermöglichen und gleichzeitig eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten im Fassaden- und Dachbau eröffnen. Auf der Intersolar 2009 wird die IP Bewertungs AG den Isolierglaskollektor erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die neue Technologie revolutioniere die Bauweise thermischer Solarkollektoren durch die Integration eines Absorberblechs in den Isolierglasverbund, heißt es in der Pressemitteilung.  Die innovative Bauweise dieser neuen Klasse thermischer Kollektoren verzichte auf das Rahmenkonstrukt und setze Glas als tragendes Element ein. Der Einsatz der Isolierglastechnik ermögliche eine Erhöhung der Wärmedämmung und damit eine Steigerung des Gesamtwirkungsgrades. Das neue Design erweitere das Anwendungsgebiet auf alle Bereiche des Dach- und Fassadenbaus. Durch den neuartigen Aufbau könnten Kollektorstärken von weniger als fünf Zentimetern erreicht werden.


Durchdachte Konstruktion als Kostenbremse

Die extrem flache und kompakte Bauweise ermögliche die einfache Installation auf dem Dach oder in der Fassade und senkt gleichzeitig die Montagekosten. Der Isolierglaskollektor könne somit auch auf großen, bisher nicht nutzbaren Flächen eingesetzt werden. "Ein weiterer Vorteil ist die Entlehnung der neuen Fertigungstechnologien aus den automatischen Produktionsprozessen der Isolierglasindustrie, sodass bei der Herstellung der Module die Produktionskosten stark gesenkt werden", erläutert Stephan Lipfert, Vorstand der IP Bewertungs AG. Um die Technologie individuell anzupassen, seien weitere Investitionen geplant. Gemeinsam mit interessierten Isolierglas- und Kollektorherstellern werde auf diese Weise eine optimale Markteinführung noch in diesem Jahr gewährleistet. Partner hierfür sollen auf der Intersolar gefunden werden.

Die Patente zur innovativen Bauweise von Solarkollektoren sind Eigentum der ZYRUS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die IP Bewertungs AG (IPB) berät Patentverwertungsfonds bei der Auswahl von zukunftsfähigen Patenten und unterstützt sie bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung. Das Hamburger Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der Zentrale in Hamburg 80 Mitarbeiter. Die meisten der Naturwissenschaftler und Ingenieure arbeiten im Patentmanagement und sind in beratender Funktion für Patentverwertungsfonds tätig. Die IPB berät ihre Mandanten in allen Fragen rund um die Patentbewertung und -verwertung.


Der Isolierglaskollektor auf der Intersolar

Die Experten der IP Bewertungs AG stellen diese und sechs weitere Technologien auf der Intersolar 2009 vor: Messe München, vom 27.-29. Mai 2009 Halle B6, Stand 153.

12.05.2009   Quelle: IP Bewertungs AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IP Bewertungs AG,
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OPEL International stellt neues Photovoltaik-Nachführsystem vor

Photovoltaik-Nachführsystem
Photovoltaik-Nachführsystem "TF-500"
von OPEL International Inc.

OPEL International Inc. (Toronto, Kanada), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaiksysteme (HCPV) sowie boden- oder dachmontierter Solar-Nachführsysteme, präsentierte am 06.05.2009 sein neues zweiachsiges Tracking-System "TF-500" für große Solarstromanlagen. Vertreter des Unternehmens sind davon überzeugt, dass die Fertigung dieser Systeme in den USA nicht nur für kürzere Lieferzeiten für nordamerikanische Kunden sorgen wird, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und zu einer "grünen" Volkswirtschaft beitragen wird.  Das TF-500 wird laut Unternehmensangaben hauptsächlich von Charles J. Dickgiesser & Co., Inc. (Derby, Connecticut) produziert und sei das größte zweiachsige Solar-Nachführsystem im Produktspektrum von OPEL. "Die Produktion von Nachführsystemen in Connecticut verwirklich die von Präsident Obama angestrebte 'grüne Volkswirtschaft' und schafft Arbeitsplätze in dem US-Bundesstaat, von dem aus OPEL sein operatives Geschäft organisiert", sagte Robert Pico, Vorstand von OPEL International Inc.


Tracker-Nennleistung mit den HCPV-Modulen bis zu 7.560 Watt

Photovoltaikmodule können laut OPEL in Verbindung mit einer zweiachsigen Nachführung bis zu 40 Prozent mehr Solarstrom erzeugen, weil damit zu jeder Tageszeit der ideale rechte Winkel zwischen den Sonnenstrahlen und der Moduloberfläche eingehalten werden kann. "Wir haben Dickgiesser hohe Forderungen bezüglich Preis, Qualität und Lieferzeiten gestellt, die das Unternehmen alle erfüllen konnte", kommentiert Ed Linke, Direktor für den Maschinenbau bei OPEL die Entscheidung zur Auftragsvergabe. Ray Gildea, Werksingenieur bei Charles J. Dickgiesser & Co. ergänzte: "Während in der aktuellen Wirtschaftslage viele Branchen schrumpfen, bietet die Solar- und Windindustrie in Zukunft über viele Jahre ein großes Wachstumspotential". OPEL berichtet, das TF-500 Nachführsystem sei eigens für Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab entworfen worden. Laut Pressemitteilung kann jeder TF-500-Tracker mit herkömmlichen Photovoltaik-Modulen bestückt eine Nennleistung von insgesamt 6.400 Watt erreichen; mit den "Mk-I"-HCPV-Modulen von OPEL sogar 7.560 Watt peak.

12.05.2009   Quelle: OPEL International Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPEL International Inc.,
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DuPont eröffnet Photovoltaik-Forschungszentrum in China

DuPonts Photovoltaik-Forschungszentrum in Shanghai.
DuPonts Photovoltaik-Forschungszentrum
in Shanghai.

Das Unternehmen DuPont hat am 04.05.2009 in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai (China) ein neues Technologiezentrum zur Materialforschung für den schnell wachsenden Markt für Photovoltaik auf Grundlage von kristallinem Silizium eröffnet. DuPont rechne bis 2012 mit einer Verdreifachung seines Photovoltaik-Umsatzes, der dann laut Schätzungen ungefähr eine Milliarde US-Dollar (746.000 Millionen Euro) erreichen soll. Laut Pressemitteilung wurden bisher 25 Millionen US-Dollar in das Zentrum investiert. Das neue Technologiezentrum bestehe aus drei Labors zur Erforschung von Prozessen wie der Fertigung von Photovoltaik-Modulen aus Solarzellen, der Photovoltaik-Metallisierung sowie für Zuverlässigkeitstests fertiger PV-Module.  Das Zentrum soll Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen sowie technischen Support für chinesische Industriekunden anbieten. Douglas Muzyka, Präsident von DuPont Greater China, sagte: "Mit diesem Zentrum können wir noch enger mit unseren PV-Kunden zusammenarbeiten, um technischen Support zu leisten und um den Bedarf an neuen Technologien und Materialien am Markt zu decken. Durch diese Partnerschaften werden wir Solarmodule mit höheren Wirkungsgraden herstellen, die länger haltbar sind und die Solarenergie für jedermann als gangbare Alternative ermöglichen".


Innovationen für längere Haltbarkeit und höheren Wirkungsgrad von PV-Modulen

Das PV-Technologiezentrum sei mit Testsystemen ausgestattet, die mit den Produktionslinien seiner Kunden vergleichbar sind, berichtet DuPont. Das Unternehmen gehe davon aus, dass es so systematischere Produktbewertungen durchführen, Probleme schneller aufzeigen und Materialien entwickeln kann, die zur Leistungsmaximierung beitragen werden. Das Zentrum soll ein technischer Brennpunkt werden, der den chinesischen Markt mit anderen Netzwerken der Region sowie mit dem globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum von DuPont, der "Experimental Station" in den USA, verbindet. "DuPont Photovoltaic Solutions verstärkt seine Kompetenz, Innovationen zu schaffen welche die Haltbarkeit und den Wirkungsgrad von PV-Modulen erhöhen und gleichzeitig die Kosten pro Watt senken", sagte Marc Doyle, Global Business Direktor von DuPont Photovoltaic Solutions.

Das China R&D Center befindet sich im Zhangjiang-Industriepark in Shanghai, einem der nationalen chinesischen Technologieparks der exklusiv für Hochtechnologien und innovative Unternehmen bestimmt ist. Das Zentrum soll den Technologietransfer und Forschungspartnerschaften zwischen DuPont und führenden chinesischen und asiatischen Universitäten und Forschungseinrichtungen anstoßen.


Neue Solarzellen-Verkapselung hilft bei der Produktion von BIPV-Dachziegeln

DuPont Photovoltaic Solutions (Wilmington, Delaware) berichtete, das Unternehmen SYSTEM Photonics S.p.A. nutze Verkapselungsfolien der Serie die "PV5300" zur Produktion von Solar-Dachziegeln für die gebäudeintegrierte Photovoltaik (building integrated photovoltaic, BIPV). Diese Verkapselungsfolien bestehen laut Unternehmensangaben aus durchsichtigen, besonders robusten thermoplastischen Kunststoffen (Ionomeren) und sollen Stabilität, Haltbarkeit von Solarmodulen erhöhen und die Kosten senken. "Unser technischer Schwerpunkt liegt bei der Photovoltaik und insbesondere bei robusten Solardachziegeln, die nahtlos in Dächer integriert werden können", sagte Gianluca Aiazzi, Vorstand von SYSTEM Photonics. Laut Pressemitteilung bestehen die Dachziegel des Unternehmens aus Solarzellen die zwischen zwei 35 Mikrometer dünnen Schichten durchsichtiger Verkapselungsfolien eingebettet und auf ungefähr einen Meter breiten Keramikziegeln aufgetragen sind. Diese BIPV-Ziegel seien mit einem speziellen Glas mit geringem Eisengehalt abgedeckt, das ebenfalls in die neuen Verkapselungsfolien eingebunden wird. Das Produkt wird nach Unternehmensangaben von Robotern in automatisierten Vakuum-Laminatoren zusammengepresst und mit Hitze versiegelt. Die neuen Verkapselungsfolien von DuPont seien steifer als vergleichbare Produkte, weshalb robustere Solarmodule produziert würden gleichzeitig eine automatisierte Folienverarbeitung ermöglicht werde.


12.05.2009   Quelle: DuPont Microcircuit Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DuPont Microcircuit Materials,
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Online-Photovoltaikforum erstmals auf der Intersolar

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr das Photovoltaikforum auf der Intersolar in München vertreten sein, der größten internationalen Messe der Solar-Branche. In den letzten Jahren habe sich das unter www.photovoltaikforum.com erreichbare Forum zu einem zentralen Treffpunkt für Kommunikation, Wissenstransfer und Unterhaltung entwickelt und zähle gegenwärtig mehr als 20.000 registrierte Nutzer, berichtet der Betreiber. Es biete die Gelegenheit, sich frühzeitig über Trends in der Photovoltaik-Branche zu erkundigen und Informationen aus erster Hand zu bekommen, nämlich von Betreibern. Dem aufgeschlossenen und kommunikativen Charakter des Forums und seiner Nutzer entsprechend soll auch in München der Slogan "Wir reden über die Zukunft" in die Tat umgesetzt werden.  
Beratung, Meinungsaustausch und Infos zur Entwicklung der Online-Community

Die Besucher werden die Möglichkeit haben, den Betreiber Jürgen Haar sowie einen Teil seiner Moderatoren persönlich kennenzulernen und das Gespräch mit unabhängigen Betreibern von Photovoltaikanlagen zu suchen: Insbesondere Jürgen Haar als Betreiber des europaweit größten Solarforums verkörpere mehr und mehr einen Knotenpunkt, bei dem Informationen über neueste Trends und Entwicklungen aus allen Bereichen der Solarbranche zusammenlaufen, heißt es in der Pressemitteilung. Unterstützend werden den Vertretern des Forums der Versicherungsexperte Gerd Rosanowske sowie der Steuerfachmann Dr. Stefan Rode zur Seite stehen. Beide beteiligen sich regelmäßig engagiert an Forumsdiskussionen. Zusätzlich zur persönlichen Beratung und zum Meinungsaustausch wird auf der Intersolar die Vorführung der Forumsplattform selbst sowie einiger Entwicklungen der Online-Community im Mittelpunkt stehen: Das Photovoltaikforum zeichnet unter anderem verantwortlich für eine mittlerweile über 6.000 Module umfassende Moduldatenbank, ein Photovoltaik-Wikipedia sowie den Solarrechner. Immer interessiert sei man in München zudem daran, Kontakte zu Photovoltaik-Firmen herzustellen. Der Stand des Photovoltaikforums wird sich in Halle B6 (Stand 632) befinden. In den nächsten Tagen werden überdies 20 Eintrittskarten für die Intersolar verlost auf
http://www.photovoltaikforum.com/ftopic27281.html.

11.05.2009   Quelle: Jürgen Haar; Photovoltaikforum   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaikforum.,
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Solar-Expertenforum "SolarFreax" auf der Intersolar in München

SolarFreax, ein Expertenforum für Photovoltaik und Solarthermie veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal ein gemeinsames Treffen auf der Fachmesse Intersolar in München. Über 2.400 Mitglieder sind bei dem als Diskussionsforum gestarteten virtuellen Treffpunkt der Solarbranche registriert. "Wir sind dem Wunsch unserer Mitglieder nachgekommen, sich nicht nur in der virtuellen Welt auszutauschen," sagt Daniel Köpf, Mitgründer von SolarFreax. "Über den gemeinsamen Dialog sind Beziehungen entstanden, die jetzt real ausgebaut werden können. Viele SolarFreax sind als Aussteller oder Fachbesucher auf der Intersolar vertreten. So hat sich die Gelegenheit geboten, dort ein zwangloses Treffen zu organisieren." führt Köpf fort.  Die Mitglieder von SolarFreax können im Rahmen des Ausstellerabends der Intersolar am ersten Messetag bestehende Kontakte pflegen und ausbauen, neue Kontakte herstellen oder Marktinformationen und Fachwissen diskutieren.

SolarFreax ist ein Informations-, Wissens- und Kontaktpool, um qualifizierte Antworten auf Fragen oder geeignete Ansprechpartner rund um die Solartechnik zu bekommen. Weitere Akteure aus der Solarbranche sind eingeladen, das Portal zu nutzen, als Leser, mit Fachbeiträgen und Veranstaltungshinweisen sowie als Diskussionsteilnehmer. SolarFreax nutzt die Plattform XING und erfordert eine kostenlose Registrierung. Das Forum ist im Internet zugänglich unter
http://www.SolarFreax.de

11.05.2009   Quelle: Daniel Köpf, SolarFreax   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarFreax.,
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Photovoltaik: Conergy Deutschland weiht Dünnschichtpark der Megawattklasse in Trier ein

Solarpark Föhren (8,4 MW).
Solarpark Föhren (8,4 MW).

In Föhren bei Trier hat die Conergy Deutschland GmbH am 8. Mai 2009 gemeinsam mit den Stadtwerken Trier (SWT) den mit 8,4 Megawatt Leistung (Mwp) siebtgrößten Solarpark der Welt mit Dünnsichtmodulen offiziell eröffnet. Der Park war bereits im Dezember 2008 erfolgreich fertiggestellt worden und produziert seitdem zuverlässig Solarstrom für die Region Trier. Im Beisein von rund 200 Gästen aus Wirtschaft und Politik sowie zahlreichen Journalisten nahm Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz, das Solarkraftwerk mit dem symbolischen Druck auf den roten Knopf offiziell in Betrieb.  Weitere Ehrengäste der Veranstaltung waren Klaus Jensen, Oberbürgermeister der Stadt Trier, Günther Schartz, Zweckverbands-Vorsitzender des Industrieparks Region Trier (IRT) sowie SWT-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck. In ihrer Begrüßungsansprache betonte Umweltministerin Margit Conrad: "Rheinland-Pfalz setzt auf den umfassenden Ausbau der heimischen, vor allem der brennstoff- und damit emissionsfreien Energien Sonne, Wind und Erdwärme sowie der klimaneutralen Bioenergie. Hierzu brauchen wir umfangreiche Investitionen, vor allem die der Energieversorger vor Ort. Mit ihrer Investition in diesen Solarpark leisten die Stadtwerke Trier nicht nur einen Beitrag zum Ausbau der regenerativen Eigenerzeugung, sondern auch zum Klimaschutz sowie zur langfristigen Energieversorgungssicherung", so die Staatsministerin.


Mehr als 112.500 Dünnschichtmodule produzieren jährlich rund neun Millionen Kilowattstunden Solarstrom

Nach den offiziellen Programmpunkten hatten die Gäste Gelegenheit, die Freiflächenanlage bei einer Shuttle-Busfahrt selbst zu begutachten. Für den Park verbauten Conergy-Experten auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern insgesamt über 112.500 Dünnschichtmodule des Herstellers FirstSolar. Diese wurde auf 40.000 Gestellsystemen vom Typ Conergy Linea aufgestellt und mit 28 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 300K verbunden. Die Anlage produziert jährlich über neun Millionen Kilowattstunden sauberen Strom - genug, um über 2.400 Haushalte in Trier und Umgebung ganzjährig zu versorgen. Bereits in den ersten 100 Betriebstagen erwirtschaftete das Sonnenkraftwerk laut Conergy mehr als eine Million Kilowattstunden Solarstrom. Davon profitiert auch die Umwelt: Denn über die 20-jährige Mindestlaufzeit spart der Solarpark CO2-Emissionen in Höhe von über 100.000 Tonnen ein.


Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür

Auch Dr. Olaf Hornfeck, Vorstand der Stadtwerke Trier, zeigte sich erfreut über die Fertigstellung des Solarparks: "Mit dem Projekt stellen wir uns den ökologischen Herausforderungen der heutigen Zeit und auch unserer Verantwortung als Energieversorgungsunternehmen - denn Klimaschutz beginnt für uns vor der eigenen Haustür", so Hornfeck zur Motivation der SWT für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Region. "Das Solarkraftwerk ist ein Projekt mit vielen Gewinnern. Denn es trägt nicht nur zum dringend notwendigen Klimaschutz bei, sondern fördert zugleich in besonderem Maße die regionale Wirtschaft", betonte Klaus Jensen, Oberbürgermeister der Stadt Trier und Verwaltungsvorsitzender der SWT. Günther Schartz, Verbandsvorsitzender des Industrieparks Region Trier (IRT), ergänzte: "Der IRT als innovativer und anspruchsvoll gestalteter Unternehmensstandort erfährt durch diesen modernen Solarpark eine erfreuliche Aufwertung. Das Projekt steht für die optimale Verbindung von Wirtschaftlichkeit und regenerativer Energieerzeugung - damit wachsen Stromerzeugung und Stromabnahme auf kürzestem Weg zusammen", so Schartz.


Photovoltaik als sichere und gefragte Investition

"Wir sind stolz, in Trier ein so wichtiges Projekt realisiert zu haben und freuen uns, dass die Stadtwerke auf uns als erfahrenen und einen der weltweit größten Anbieter und Projektentwickler von Solartechnologie vertraut haben", so Conergy Deutschland-Geschäftsführer Norbert Apfel. "Das Projekt zeigt, dass auch die Energieversorgungsunternehmen zunehmend in der solaren Stromerzeugung aktiv werden. Gerade in der aktuellen Finanzkrise entdecken viele neue Kundengruppen, dass die Photovoltaik ein sicheres und gefragtes Investment darstellt", erklärte Apfel.

Die Stadtwerke Trier, Betreiber des Solarkraftwerks, gewährleisten die Stromversorgung für über 100.000 Einwohner in der Region. Während dieser Strom bislang überwiegend von Großwasserkraftwerken in Österreich bereit gestellt wurde, setzten die Stadtwerke jetzt auch auf Solarstrom, der regional erzeugt und direkt verbraucht wird. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass noch mehr Energieversorger dem Vorbild der Stadtwerke Trier folgen und ebenfalls ihren Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten werden", so Apfel.

11.05.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SWT-AöR.,
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Concentrix Solar präsentiert Konzentrator-Photovoltaik auf der Intersolar

Concentrix Solar nimmt erstmalig als Aussteller an der Intersolar teil, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik. Die Concentrix Solar GmbH wird ihre neue "FLATCON"-Modulgeneration CX-75 mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 27,2 Prozent vorstellen. Seit September 2008 produziert das Freiburger Unternehmen die neue Modulgeneration mit seiner vollautomatisierten 25-Megawatt-Linie, die auf die Produktion von 50 Modulen in der Stunde ausgelegt ist. Inzwischen fertige Concentrix Solar im Mehrschichtbetrieb, berichtet Concentrix Solar in einer Pressemitteilung.   Geschäftsführer Hansjörg Lerchenmüller ist zufrieden: "Dass wir es geschafft haben, unsere Rekord-Wirkungsgrade auch in der neuen Serienproduktion zu implementieren, ist ein bedeutender Entwicklungsschritt für uns. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Wirkungsgrade noch weiter steigern können und bereits in zwei bis drei Jahren Modulwirkungsgrade von 30 Prozent erreichen werden".


Vorträge auf dem PV Industry Forum und im Kongressprogramm der Messe

Concentrix Solar wird nicht nur seine neue hoch effiziente Modulgeneration, sondern auch seinen kürzlich beim 24. Symposium für Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein prämierten Wechselrichter CX-6 vorstellen. Der patentierte Wechselrichter wurde speziell für die Anwendung in zweiachsigen Nachführsystemen entwickelt und gezielt auf die Bedürfnisse von Konzentrator-Systemen ausgerichtet. Darüber hinaus wird Concentrix Solar, vertreten durch seinen Technikvorstand Dr. Andreas Gombert, im Rahmen zweier Veranstaltungen über Concentrix Solars Felderfahrungen mit der FLATCON-Technologie berichten. Andreas Gombert wird am 26. Mai auf dem PV Industry Forum einen Vortrag halten. Zusätzlich nimmt er am 29. Mai bei einer Veranstaltung von Greentech Media mit dem Titel "Concentrating Solar Power" als CPV-Experte und Referent teil. Beide Veranstaltungen finden im International Congress Center München (ICM) statt.

Concentrix Solar wird seine Kraftwerkstechnologie vom 27.-29. Mai 2009 auf der Intersolar in München in Halle A1 am Stand A1.478 präsentieren.

11.05.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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China startet Förderprogramm für große gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen

Ende März 2009 hat das Finanzministerium der Volksrepublik China ein Förderprogramm für Solarstromanlagen ins Leben gerufen, mit dem Module an oder auf Gebäuden und einer Nennleistung von mindestens 50 Kilowatt ab sofort mit bis zu 20 Yuan (2,21 Euro) pro Watt installierter Leistung bezuschusst werden. Freiflächenanlagen sind von der Förderung ausgeschlossen. Des Weiteren werden spezifische Anforderungen an die eingesetzten Komponenten gestellt, berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON. Module auf Basis von monokristallinem Silizium müssen Wirkungsgrade von mindestens 16 Prozent aufweisen, multikristalline Module 14 Prozent und Dünnschichtmodule 6 Prozent.  Die genaue Höhe der Zuschüsse richte sich nach dem "Grad der Integration in das Gebäude", zitiert PHOTON das chinesische Finanzministerium. Von einer Obergrenze der Förderung (Deckel) für den Zubau oder die zur Verfügung stehenden Gelder sei in der Ankündigung des Ministeriums nicht die Rede. Die Förderung werde aber jedes Jahr neu bewertet.


Umfang und Effekte des Förderprogramms unklar

In einem PHOTON-Interview bezeichnete Junfeng Li, Generalsekretär des chinesischen Industrieverbandes für erneuerbare Energien (CREIA), das Papier des Ministeriums als "seltsames Dokument". Darin seien viele sonderbare Dinge zu finden und dennoch sei es nicht besonders detailliert. Junfeng Li, der auch Direktor des Energieforschungsinstituts ERI ist, das bei der nationalen Kommission für Entwicklung und Reform NDRC angesiedelt ist, stellt fest, dass niemand wisse, wie viel Geld zur Verfügung stehen wird. Prognosen, denen zufolge mit dem Programm ein Zubau von 100 Megawatt an Photovoltaikleistung angestoßen werden könnte, hält Li für wenig verlässlich: "Niemand kann sagen, wie viel Kapital zur Verfügung stehen wird, um die Installation von Solaranlagen zu fördern. Wenn jemand behauptet, er wüsste es, ist das ein Gerücht", so der CREIA-Generalsekretär in der Mai-Ausgabe der PHOTON.


Ein guter Anfang, aber nicht perfekt

Für die Volksrepublik China, in der im Jahr 2008 Solarzellen mit einer Nennleistung von 2,6 Gigawatt hergestellt wurden, käme zwar ein Ausbau in dieser Größenordnung nahezu einer Verdoppelung der derzeit installierten Gesamtleistung von etwa 140 Megawatt gleich, doch Li erwartet nicht, dass sich der Absatz der chinesischen Photovoltaik-Produzenten deutlich in Richtung Inlandsmarkt verschieben wird. "Wenn die Hersteller die Chance haben, alles zu exportieren, werden sie dies zweifellos tun". Li fordert unter anderem, die Bevorzugung von gebäudeintegrierten Solaranlagen zu streichen und auf unnötige Standards zu verzichten. Er zeigte sich aber zufrieden, dass die Regierung das Papier überhaupt auf den Weg gebracht und endlich eine Förderung für den Markt eingeführt habe. Das sei zwar nicht perfekt, aber ein guter Anfang.

Das komplette Interview ist veröffentlicht in der PHOTON (5/2009, S. 14).

11.05.2009   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TEC-Institut meldet überraschende Forschungsergebnisse zu Aufständerungswinkeln von Photovoltaik-Modulen

TEC-Institut untersucht Aufständerungswinkel von PV-Modulen.
TEC-Institut untersucht Aufständerungswinkel
von PV-Modulen.

Das TEC-Institut für technische Innovationen in Waldaschaff (Bayern) hat im Auftrag von ANTARIS SOLAR in Langzeitstudien Erkenntnisse zur Ertragsmaximierung bei der Ausrichtung von Photovoltaik-Modulen bei Flachdächern gesammelt. Es testet derzeit in Langzeitmessungen die Energieerträge von polykristallinen und Dünnschicht-Solarzellen unter verschiedenen Neigungswinkeln und Ausrichtungen. Die Testreihen laufen bereits seit Oktober 2007 und soll mindestens bis zum Frühjahr 2010 fortgesetzt werden. Die bisherigen Messungen ergaben, dass sich zwar die polykristallinen Solarzellen so verhielten wie es nach den verschiedenen Einstrahlungs-Schablonen einschlägiger Institutionen zu erwarten war, jedoch hätten sich bei amorphen Dünnschicht-Solarzellen deutliche Abweichungen ergeben, die weit ungünstiger ausgefallen seien, als nach der gängigen Expertenmeinung bislang zu erwarten gewesen sei.   Die gewonnenen Erkenntnisse würden näher untersucht, so Dipl.-Ing. (FH) Zentgraf, Leiter der Forschungsabteilung für Photovoltaik.


Aufständerung nicht unbedingt erforderlich; Ertragsprognose ratsam

Laut Zentgraf sind die Resultate auch als Entscheidungshilfen bei der Planung eventueller Aufständerungen auf schwach geneigten Dächern interessant: "Es sieht ganz danach aus, dass man bei Dächern mit flacher Neigung auf eine kostspielige Aufständerung der Photovoltaik-Anlage verzichten kann", sagt Zentgraf.

Fazit sei, dass jeder, der mit seiner Solarstromanlage einen optimalen Jahresertrag erzielen will, sich vorab über den benötigten Neigungswinkel und die Ausrichtung seiner Photovoltaik-Module informieren sollte. Dazu biete sich eine Ertragsprognose an - eine Sache von weniger als einer Stunde auf den derzeit laufenden Photovoltaik-Kalkulationsprogrammen und ein Muss im Angebot eines jeden Photovoltaik-Unternehmens.


Die zwischenzeitlichen Ergebnisse dieser Untersuchungsreihe sind nachzulesen auf der Homepage des TEC-Institutes für technische Innovationen unter

08.05.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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"Woche der Sonne" startet mit Teilnehmerrekord: TV-Meteorologe Sven Plöger gibt Startschuss für weltweit größte Solar-Kampagne

Solarberatung auf dem Fußballstadion.
Solarberatung auf dem Fußballstadion.

Bereits fünf Millionen Bundesbürger nutzen die Kraft der Sonne. Damit es noch mehr werden, startet am 09.05.2009 die weltweit größte Solar-Kampagne "Woche der Sonne". Sven Plöger, Klimaexperte und TV-Meteorologe, verspricht vom 09.-17. Mai eine sonnige Woche in ganz Deutschland mit über 4.800 Veranstaltungen rund um die Solarenergie. Bürger erfahren auf regionalen Informationsveranstaltungen, wie sie mit der Sonne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, Energiekosten sparen und eine sichere Rendite auf ihrem Dach erwirtschaften können. "Mit Solarenergie sind nicht nur gute Aussichten für diese Woche garantiert", weiß Sven Plöger.   "Wirft man einen Blick in die Zukunft ist klar, dass die erneuerbaren Energien das einzige Mittel sind, den Kampf gegen den menschengemachten Anteil am Klimawandel zu gewinnen. Sonnenenergie liegt dabei im Rennen weit vorne. Sie liefert uns 5.810 Mal so viel Energie, wie wir derzeit global verbrauchen. Es gilt also, die Sonne mit ihrem Angebot noch stärker anzuzapfen."


Mehr als 4.800 Veranstaltungen informieren über Solarstrom und Solarwärme

Solarinitiativen, Solarhandwerker und Kommunen informieren vor Ort über die Möglichkeiten der privaten Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie. Ob Sonnenfest, Beratertag oder Solarbootrennen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Unterstützt wird die Woche der Sonne bereits zum dritten Mal durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und die Schirmherrschaft von Sigmar Gabriel. Die Aktionswoche in Deutschland wird veranstaltet vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) unter anderem in Kooperation mit Handwerks-, Umweltverbänden sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Sie ist Teil der European Solar Days, die in 14 europäischen Ländern vom 15.-22. Mai durchgeführt werden.

Das Interesse an Solarenergie wächst weiter. 2008 wurden über 300.000 neue Solaranlagen auf deutschen Dächern installiert. Rund fünf Millionen Bundesbürger leben inzwischen in Gebäuden, die über eine eigene Solaranlage zur Wärme- oder Stromgewinnung verfügen. "Preissteigerungen bei Strom- und Wärme sowie der Klimawandel lassen Millionen Verbraucher umdenken. Eine attraktive finanzielle Förderung und gesunkene Solaranlagenpreise führen dazu, dass die Nachfrage trotz Wirtschaftskrise weiter wächst", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). "Die Vorteile von Solarstrom und Solarwärme leuchten immer mehr Bundesbürgern ein. Die Aktionswoche verschafft Verbrauchern einen einfachen Zugang zu allen noch fehlenden Information rund um das Thema Solarenergie".

Alle Veranstaltungen zur Woche der Sonne 2009 sind im Veranstaltungskalender gelistet unter www.woche-der-sonne.de

08.05.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WdS,
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Forschungsinstitut ZSW erzielt mit 19,6 % einen Europa-Rekord beim Wirkungsgrad von CIS-Dünnschicht-Solarzellen

Teststreifen mit 15 CIS-Solarzellen und Rekordzelle in der Mitte.
Teststreifen mit 15 CIS-Solarzellen
und Rekordzelle in der Mitte.

Neue Fortschritte der Dünnschicht-Photovoltaik werden ihren weiteren Vormarsch beschleunigen. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat eine bisher nur im eigenen Technikum mögliche, effizientere Beschichtungstechnik auf die vorindustrielle Produktion übertragen, berichtet das ZSW in einer Pressemitteilung. Mit einem mehrstufigen Durchlaufprozess in der automatisierten Beschichtungsanlage erreichte das Institut mit 19,6 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz: CIS oder CIGS) einen neuen Europarekord. 

Voraussetzungen für Kostensenkung und Wirkungsgradsteigerung geschaffen

"Das Besondere unseres Erfolgs ist nicht die Höhe des Wirkungsgrads an sich", sagt Dünnschichtexperte Dr. Michael Powalla, Mitglied im Vorstand am ZSW. "Entscheidend ist die Tatsache, dass wir Solarzellen und Kleinmodule mit einer CIS-Anlage fertigen, die alle Prozessschritte auf einer Fläche von 30 Zentimeter mal 30 Zentimeter im vorindustriellen Maßstab realisiert. Das schafft gleichzeitig die Voraussetzungen für Kostenreduktion und Wirkungsgradsteigerung. Für eine solche produktionsnahe Anlage bedeuten die 19,6 Prozent auf einer aktiven Zellfläche von knapp 0,5 Quadratzentimetern sogar einen Weltbestwert." Die neuen Ergebnisse wurden vom Fraunhofer ISE zertifiziert. Nicht jede produzierte Zelle weise den neuen Rekordwirkungsgrad auf, so das ZSW. Zudem habe eine Solarzelle stets einen etwas höheren Wirkungsgrad als ein verschaltetes, verkapseltes und mit einer Anschlussdose ausgestattetes Modul: Marktübliche CIS-Dünnschichtmodule verfügten derzeit über einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 11 bis 12 Prozent. Der neue Rekord zeige jedoch das Potenzial der CIS-Technik für eine kostenreduzierte, effiziente Photovoltaik auf.


Wirkungsgrade von 14 bis 15 Prozent bei kommerziellen Modulen möglich


Heute werden etwa bei Würth Solar Module mit einer Effizienz von 12 Prozent im Mittel gefertigt. Michael Powalla geht davon aus, dass in den nächsten Jahren Wirkungsgrade von 14 bis 15 Prozent auch im kommerziellen Modul erzielt werden können. Bei der Entwicklung von CIS-Dünnschichtmodulen ist das ZSW international führend. Das Institut brachte die alternative Solarstromtechnik zusammen mit dem Unternehmen Würth Solar zur Industriereife. Würth Solar startete 2006 die damals weltweit erste Großserienproduktion von CIS-Solarmodulen in Schwäbisch Hall. Die Kapazität beträgt inzwischen 30 Megawatt pro Jahr. Das ZSW begleitet weiterhin die Produktion.

Bislang werden noch knapp 90 Prozent aller Solarzellen aus kristallinem Silizium gefertigt. Doch die Dünnschichttechnik holt auf: Der Anteil an der gesamten installierten Photovoltaik-Leistung betrug 2008 rund 12 Prozent. Für 2010 werden 20 bis 30 Prozent prognostiziert.

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Widderstall und Ulm sind derzeit rund 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro.

08.05.2009   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Evergreen Solar will mit Jiawei in China Solar-Wafer und Photovoltaik-Module produzieren

Nahaufnahme der "String Ribbon"-Produktion.

Der Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts), berichtete am 30.04.2009, das Unternehmen habe einen Rahmenvertrag mit dem chinesischen Solar-Produzenten Jiawei Solar Co. (Jiawei; Wuhan) und der Wuhan Donghu New Technology Development Management Committee unterzeichnet. Laut Pressemitteilung wurde vereinbart, dass Evergreen Solar in der Stadt Wuhan ab dem zweiten Quartal des Jahres 2010 mit der Fertigung seiner "String Ribbon"-Silizium-Wafer beginnt. Der Vertrag sehe vor, dass die Fertigung in einem gepachteten Werk stattfinden soll, das auf dem Gelände von Jiawei gebaut wird. Jiawei soll mit den in China produzierten Wafern Solarmodule unter dem Markennamen Evergreen Solar herstellen.   Laut Evergreen Solar hat die Regierung von Wuhan zugesagt, sich mit anderen chinesischen Regierungsorganen um staatliche Fördermittel zu bemühen und sich unter anderem für Bankbürgschaften oder andere Finanzierungsquellen einzusetzen. Zunächst soll das neue Werk eine Produktionskapazität von 100 Megawatt (MW) haben, die beteiligten Unternehmen planen jedoch bis zum Jahr 2012 eine Ausweitung auf ungefähr 500 MW.


Solarmodul-Produktionskosten sollen bis 2012 auf einen US-Dollar pro Watt gesenkt werden

"Wir freuen über die Partnerschaft mit Jiawei und die Unterstützung des Wuhan Management Committee", sagte Richard M. Feldt, Präsident und Vorstand von Evergreen Solar. "Unsere 100 MW-Waferfabrik wird ungefähr 40 bis 50 Millionen US-Dollar kosten, wir bemühen uns aber um eine Finanzierung für ungefähr zwei Drittel dieser Summe, wodurch die von uns zu tragende Kapitalinvestition bei ungefähr 15-20 Millionen Dollar liegen wird". Sobald die Fabrik ab Ende 2010 ihre volle Produktionskapazität von vierteljährlich 25 MW erreicht haben wird, sollen Produktionskosten für die in China produzierten Solarmodule laut Schätzungen von Evergreen Solar pro Watt bei ungefähr 1,40 bis 1,50 US-Dollar (1,05-1,13 Euro) liegen. "Wir glauben, dass wir bis 2012 die Produktionskosten auf ungefähr 1,00 US-Dollar pro Watt werden senken können," fügte Feldt hinzu.


08.05.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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USA: Solar EnerTech gründet Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischem Siliziumproduzenten

Der Photovoltaik-Hersteller Solar EnerTech Corporation (Menlo Park, Kalifornien) berichtete am 28.04.2009, das Unternehmen habe mit einem der führenden Produzenten von Rohstoffen für die Photovoltaik in China, der Jiangsu Shunda Semiconductor Development Co. Ltd. (Jiangsu Shunda; Yangzhou, China) ein Joint Venture zur Ausweitung seiner weltweiten Geschäftstätigkeit und speziell zur Markterschließung in den USA gegründet. Laut Pressemitteilung handelt es sich bei Jiangsu Shunda um einen der größten Polysilizium- und Wafer-Produzenten Chinas, der über eine jährliche Produktionskapazität von rund 1.500 Tonnen Polysilizium verfügt. Das amerikanische Gemeinschaftsunternehmen soll "Shunda-SolarE Technologies, Inc." heißen und Anfang Mai 2009 mit seiner Geschäftstätigkeit beginnen.   Das Joint Venture werde die Stärken von Jiangsu Shunda bei der Polysilizium- und Waferproduktion mit der fortschrittlichen Solarzellentechnologie und den Geschäftsverbindungen von Solar EnerTech in den USA verbinden, heißt es in der Pressemitteilung. Das vertikal integrierte Unternehmen soll im US-Markt Polysilizium, Ingots, Wafer, Solarzellen und Solarmodule anbieten sowie Solarstromanlagen installieren.


Managementverantwortung wird von Geschäftspartnern geteilt

Solar EnerTech berichtet, das Unternehmen habe 700.000 US-Dollar (528.000 Euro) bezahlt und Jiangsu Shunda habe eine Millionen US-Dollar (754.000 Euro) in die Gründung des neuen Unternehmens investiert. Laut Pressemitteilung wird Jiangsu Shunda 55 Prozent der Unternehmensanteile halten und Solar EnerTech 35 Prozent. Die restlichen 10 Prozent sollen in den Besitz des Managements übergehen. Yunda Ni, Präsident von Jiangsu Shunda zum Vorstandsvorsitzenden des neuen Unternehmens berufen, Leo Young, Vorstand von Solar EnerTech, wird sein Stellvertreter. Der Aufsichtrat wird aus fünf Personen bestehen, drei sollen von Jiangsu Shunda, und zwei von Solar EnerTech für diese Aufgabe abgestellt werden. Der Vorstandsvorsitzende für Shunda-SolarE Technologies soll in naher Zukunft ernannt werden. Leo Young sagte: "Wir sind sehr froh über die Gründung dieses Joint Ventures mit Jiangsu Shunda, einem sehr erfolgreichen Polysilizium-Produzenten in China. Wir verfügen mit diesem Joint Venture über eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Erschließung des amerikanischen Marktes. Gemeinsam können wir den US-Solarmarkt besser durchdringen und Shunda-SolarE als eine führende Marke für qualitativ hochwertige Solarprodukte und Service etablieren.

08.05.2009   Quelle: Solar EnerTech Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Module von Sovello: Platz 1 beim Halbjahresergebnis im Langzeittest des TÜV Rheinland

Solarzellen-Produktion der Sovello AG
Solarzellen-Produktion der Sovello AG

Die Solarmodule des deutschen Herstellers Sovello AG mit Sitz in Thalheim (Sachsen-Anhalt) schnitten beim Langzeittest "Energy Yield 2008" des TÜV Rheinland zur Halbjahresbilanz am besten ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach Ablauf von sechs Monaten (April – September 2008) lag das von Sovello in den Wettbewerb geschickte Modul unter 17 getesteten Photovoltaikmodulen auf Platz 1 und erzielte damit den höchsten spezifischen Energieertrag unter allen am Wettbewerb teilnehmenden Konkurrenzprodukten.  Der Langzeittest des TÜV Rheinland, dessen Halbjahresergebnisse erst kürzlich veröffentlicht wurden, hat eine Laufzeit von zwölf Monaten und genießt in Deutschland aufgrund seiner wissenschaftlichen Testmethoden bei gleichzeitig realistischen Umgebungsbedingungen sehr hohe Anerkennung. "Die guten Testergebnisse beweisen die überdurchschnittlich hohen Erträge, die mit Sovello Modulen erzielt werden können", freut sich Sovello Vertriebsvorstand Christian Langen.

Ökonomisch-ökologisch ausgewogenes Produktionsverfahren

Die Sovello AG ist nach eigenen Angaben einer der größten voll integrierten PV-Modulhersteller der Welt und zeichne sich durch hohe technologische Innovationskraft aus. Am Produktionsstandort Thalheim in Sachsen-Anhalt werden STRING RIBBON-Wafer und Zellen hergestellt, die zu Sovello "Pure Power" PV-Modulen verarbeitet werden. Durch ihr ökonomisch-ökologisch ausgewogenes Produktionsverfahren erziele die Sovello AG die beste CO2-Bilanz und Energieamortisationszeit im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten anderer Hersteller; dadurch werde die Umwelt besonders nachhaltig geschont, betont der Hersteller. Seit Produktionsbeginn im Jahr 2006 wurden in Thalheim nach Unternehmensangaben bereits mehr als 150 MW an PV-Modulen von Sovello hergestellt.


"Beim Einsatz unserer 'Made in Germany"-Module in PV-Dachanlagen aller Größenordnungen sind die erzielbaren Renditen derzeit hervorragend", betont Langen. Pure Power PV-Module der T-Serie und X-Serie seien beim TÜV offiziell registriert und nach den relevanten Normen IEC EN 61215 und IEC EN 61730 zertifiziert. Mehr Informationen zur Leistungsfähigkeit von Sovello-Modulen erhalten Besucher der Intersolar in München (27.-29. Mai 2009) in Halle A1/Stand 150.

07.05.2009   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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Payom Solar AG schließt Modul-Liefervertrag über 20 MW

Die Payom Solar AG (Merkendorf) hat einen Rahmenkaufvertrag im Umfang von 20 Megawatt (MW) mit der Yingli Green Energy Holding Company Ltd. ("Yingli") geschlossen, der die stark gesunkenen Preise für Photovoltaik-Module berücksichtige, bericht Payom Solar in einer Pressemitteilung. Vorstand Jörg Truelsen geht davon aus, dass er aufgrund der derzeit großen Nachfrage bis zum Jahresende 2009 die gesamten 20 MW aus diesem Vertrag verbauen kann.  Allein mit den erwarteten Erlösen aus diesem Kontrakt werde Payom den kompletten Umsatz aus dem Geschäftsjahr 2008 übertreffen. Neben einem im März gemeldeten Projekt mit einem Volumen von 2,1 MW soll auch eine geplante 5 MW-Anlage mit kristallinen Modulen von Yingli projektiert werden. Dieser Rahmenvertrag versetze die Payom Solar AG in die Lage, auch große Projekte im In- und Ausland zu realisieren. "Der Vertrag mit Yingli ermöglicht uns in diesem Jahr erneut einen sehr großen Wachstumsschritt", so Jörg Truelsen.

07.05.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium begibt aufgrund der dynamischen Marktentwicklung in den USA neue Anleihe

Parabolrinnen-Kraftwerk von Solar Millennium.
Parabolrinnen-Kraftwerk von Solar Millennium.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) begibt ab dem 05.05.2009 eine Unternehmensanleihe in Höhe von 40 Millionen Euro. Das Unternehmen reagiere damit auf die dynamische Marktentwicklung in den USA, wo sich unter der Regierung von Präsident Barack Obama die regulativen Rahmenbedingungen zum Bau von solarthermischen Kraftwerken grundlegend verbessert haben. Der Erlös der Anleihe soll vor allem für Investitionen im Vorfeld der Realisierung solarthermischer Kraftwerke in den USA verwendet werden.   Die Anleihe, die von Solar Millennium selbst vertrieben wird, kann bis zur Erreichung der Vollplatzierung gezeichnet werden, längstens jedoch bis zum 04.05.2010. Mit einem Zinssatz von 6,75 % p.a. und einer Laufzeit von fünf Jahren biete die Anleihe des Erlanger Unternehmens attraktive Konditionen und eine nachhaltige Investition in eine Solartechnologie mit sehr guten Marktchancen, heißt es in der Pressemitteilung.


Rahmenbedingungen für Solarenergie haben sich unter Präsident Barack Obama grundlegend verbessert

Die regulativen Rahmenbedingungen für den Bau von solarthermischen Kraftwerken in den USA haben sich in den letzten Monaten entscheidend verbessert. Bereits im Oktober 2008 wurden hohe Steuererleichterungen für Investoren in solarthermische Kraftwerke gesetzlich verankert. Zahlreiche Bundesstaaten haben im Rahmen von so genannten Renewable Portfolio Standards (RPS) die Energieversorger zudem verpflichtet, verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen. In den USA sind in erster Linie die südwestlichen Staaten mit Direktnormalstrahlungswerten von bis zu 2.700 Kilowattstunden pro Quadratmeter für den Bau von solarthermischen Kraftwerken prädestiniert.

Der Initialzündung für den US-amerikanischen Solarmarkt vom letzten Jahr folgt unter Präsident Barack Obama nun eine zukunftsweisende und sehr umfangreiche weitere Förderung: Das US-Konjunkturpaket vom Februar 2009 sieht einen bedeutenden Teil der Mittel in Höhe von 790 Milliarden US-Dollar für die Förderung regenerativer Energien vor. Es besteht die Möglichkeit, unmittelbare Zuschüsse aus US-Bundesmitteln in Höhe von bis zu 30 Prozent der jeweiligen Investitionssumme zu erhalten.


USA als nächster Boommarkt für solarthermische Kraftwerke

Solar Millennium ist seit mehreren Jahren mit einem Tochterunternehmen am US-amerikanischen Markt präsent und will aufgrund dieser frühzeitigen Positionierung die Chancen der jetzt erfolgten Weichenstellung effizient nutzen. Solar Millennium verfüge in den USA über eine gut gefüllte Projektpipeline und habe sich für den Bau solarthermischer Kraftwerke geeignete Landflächen für Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 5.000 Megawatt gesichert, betont das Unternehmen. Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium AG, erläutert: "Die Entwicklung in den USA ist überaus erfreulich. Nie zuvor wurde der Ausbau von Solarenergie derart umfangreich vorangetrieben. Mehrere Projekte von Solar Millennium mit insgesamt rund 1.500 Megawatt Leistung wurden von den Energieversorgern bislang in die engere Wahl gezogen. Die USA werden auch dank der weitsichtigen Politik von Barack Obama unser nächster Boommarkt und unsere Anleihezeichner können zusammen mit uns davon profitieren!"


Emissionserlös vor allem für Investitionen im Vorfeld der Realisierung solarthermischer Kraftwerke in den USA

Neben Investitionen im Vorfeld der Realisierung solarthermischer Kraftwerke soll der Emissionserlös der Anleihe zur Vorfinanzierung von Schlüsselkomponenten mit langen Lieferzeiten dienen, wodurch eine schnelle Realisierbarkeit der Kraftwerke ermöglicht werde, sowie nachrangig der Finanzierung des erforderlichen Eigenkapitals für das erste US-Projekt, mit dessen Bau Ende 2010 begonnen werden soll.


07.05.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik-Unternehmen SolarMarkt AG steigert Umsatz 2008 um 112%

Spiegelung in der SolarMarkt-Zentrale in Freiburg.
Spiegelung in der SolarMarkt-Zentrale
in Freiburg.

Die SolarMarkt AG (Freiburg) als Großhändler und Projektierer von Photovoltaikanlagen blickt auf das bisher umsatzstärkste Geschäftsjahr 2008 zurück, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einem konsolidierten Umsatz von 93 Millionen Euro verzeichne die Aktiengesellschaft eine Umsatzsteigerung von 112 % im Vergleich zu 2007 und damit ein Rekordergebnis seit Bestehen. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hätten die Tochtergesellschaften in Thüringen, Italien, der Schweiz und in den USA.  Ihr Beitrag am Gesamtumsatz liegt laut SolarMarkt AG im Jahr 2008 bei 24 %, also 21,9 Millionen Euro. Die Umsätze im Ausland konnten auf 13,1 Millionen Euro gesteigert werden.


Fortsetzung des positiven Trends erwartet

Das Geschäftsvolumen im Handel stieg deutlich. Im Projektgeschäft seien 2008 auch international mehrere gewerbliche Großanlagen errichtet worden. Zum Beispiel entstanden in Norditalien zwei gewerbliche Großanlagen und in den USA wurde eine Flachdachanlage für Lithografix realisiert. Erstmals wurden auch in Griechenland und Belgien mehrere Freilandanlagen gebaut. Die SolarMarkt AG erwartet eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung auch für 2009. Im hohen Auftragsbestand spiegle sich das wachsende Interesse von Endkunden und Investoren wider. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 25 %.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaik-Ausrüstern und Großprojektierern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren.

07.05.2009   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Q-Cells schließt Platzierung ihrer REC-Aktien ab und nimmt rund 530 Mio. Euro ein

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat am 6. Mai 2009 die Platzierung von 84.956.767 Aktien der Renewable Energy Corporation ASA (REC) zu einem Preis von 55 Norwegischen Kronen (NOK) erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Dadurch fließen dem Unternehmen Mittel in Höhe von etwa 530 Millionen Euro zu. Damit habe Q-Cells seine gesamten Anteile an REC verkauft, die ca. 17,2 % des Aktienkapitals der REC entsprachen.  Ein Teil des Nettoerlöses aus dem Verkauf der REC-Aktien werde zur Rückzahlung der derzeitigen Inanspruchnahme des Brückenkredites verwendet (360 Mio. Euro). Konsortialbanken für die Platzierung waren Citigroup, Morgan Stanley, ABG Sundal Collier, Dresdner Kleinwort/Commerzbank und UniCredit Group.

07.05.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwärme trotzt konjunktureller Kälte; Geschäftsklima in der Solarthermiebranche verbessert

Bei Ritter Solar in Dettenhausen.
Bei Ritter Solar in Dettenhausen.

Die deutsche Solarwärmebranche trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal stieg der Absatz bei den heimischen Kollektorenherstellern gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Das Geschäftsklima in der Branche verzeichne insgesamt eine spürbare Aufwärtsbewegung im Vergleich zum Jahresende 2008. "Der positive Trend in der Solarthermie entgegen der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung freut uns natürlich sehr", so Helmut Jäger, zweiter Vorsitzender im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). "Wir führen die Aufwärtsbewegung unter anderem auf die 'Abwrackprämie' für Altheizungen zurück." Beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solar unterstützten Brennwert- oder Pelletkessel erhalten Eigenheimbesitzer je nach Größe der Anlage einen bis zu vierstelligen Investitionskostenzuschuss.   Zu einem positiven Marktumfeld trägt auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bei. Seit Januar 2009 schafft es im Neubausegment verbindliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Wärme.


10,5 Prozent mehr Umsatz als im ersten Quartal 2008

Demgemäß konnten die deutschen Kollektorenhersteller laut einer Erhebung des BSW-Solar und des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) im ersten Quartal 2009 eine Bruttokollektorenfläche von 215.000 Quadratmetern absetzen. Das bedeutet ein Absatzplus von 10,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2008. Knapp die Hälfte der Solarthermie-Unternehmen beurteilt ihre gegenwärtige Lage als gut bis sehr gut. 51 Prozent rechnen mit einer günstigen Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. Der BSW-Solar erhebt im Geschäftklimaindex "Solar" regelmäßige Zahlen unter einem festen Kreis von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.


2,7 Terawattstunden Solarwärme pro Jahr

Die deutsche Solarwärmebranche beschäftigte laut BSW-Solar 2008 rund 25.000 Menschen und verzeichnete einen Jahresumsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro. Derzeit sind nach Angaben des Verbandes in Deutschland rund 1,3 Millionen Solarthermieanlagen in Betrieb, die laut eines Kurz­gutachtens des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württtemberg (ZSW) 2008 rund 2,7 Terawattstunden Solarwärme produzierten.

Welche Möglichkeiten Solarwärme bietet, können Interessierte vom 9. bis 17. Mai in der bundesweiten "Woche der Sonne" erfahren. Hier informieren Betriebe, Unternehmen und Vereine auf über 4.700 Veranstaltungen über die Potenziale der Solarenergie. Eine Übersicht über die Veranstaltungen gibt es unter http://www.woche-der-sonne.de.

07.05.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Staiger,
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US-Energieministerium fördert Solar-Forschungszentrum der Arizona State Universität

Devens Gust, Direktor des Energy Frontier Research Center an der ASU.
Devens Gust, Direktor des
Energy Frontier Research
Center an der ASU.

Die Arizona State University (ASU) meldete am 30.04.2009, die Hochschule werde eines der 46 vom Weißen Haus in Aussicht gestellten Forschungszentren beherbergen, wie US-Präsident Barack Obama angekündigt hatte. Laut Pressemitteilung soll das Energy Frontier Research Center (EFRC) zur Photosynthese forschen, dem Prozess mit dem Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandeln.   Das US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) werde das EFRC fünf Jahre lang mit insgesamt ungefähr 14 Millionen US-Dollar (10,6 Millionen Euro) fördern, heißt es in der Pressemitteilung. "Diese Einrichtungen werden die enormen Talente und Fähigkeiten unserer Wissenschaftler mobilisieren, um Fortschritte auf dem Weg zu durchführbaren Lösungen zum umfassenden Ersatz fossiler Treibstoffe zu ermöglichen", kommentierte US-Energieminister Steven Chu. "Wenn wir die wissenschaftlichen Prinzipien verstehen, die der Photosynthese zugrunde liegen, eröffnen sich uns neue, ökologisch vertretbare Möglichkeiten zur Nutzbarmachung von Energiequellen der Zukunft", ergänzte R.F. Shangraw Jr., Vizepräsident für Forschung und Wirtschaft an der ASU.


Nachahmung der Photosynthese zur Wasserstofferzeugung

Die ASU berichtet, sie habe ein erstklassiges Team von Wissenschaftlern zusammengestellt, welche die verschiedenen Aspekte der Photosynthese mehr als 15 Jahre lang untersucht hätten. Die Wissenschaftler wollen die chemischen und biochemischen Vorgänge verstehen und mit ihren Erkenntnissen Systeme zur Umwandlung von Sonnenenergie entwickeln. "Diese staatliche Förderung wird uns erlauben, ein vollständiges System zu entwerfen, mit dem Sonnenlicht zur Produktion sauberer Brennstoffen wie zum Beispiel Wasserstoff genutzt werden kann", sagte Devens Gust, Professor für Chemie und Biochemie am College of Liberal Arts and Sciences der ASU, der Direktor des neuen Forschungszentrum wird. Laut Pressemitteilung ist das erklärte Ziel der Einrichtung, ein synthetisches System zu entwickeln, mit dem Wasser effizient und kostengünstig in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten werden kann. Die Universität ist davon überzeugt, dass die Nutzung der Sonnenenergie für diesen Prozess der einzige Weg ist, den weltweiten Energiebedarf zu decken. Auf Grundlage der Prinzipien der Photosynthese wollen die Wissenschaftler künstliche Katalysatoren für die Lichternte sowie ein vollständiges System zur Wasserstoff-Produktion mit Sonnenlicht entwickeln. "Das Zentrum an der ASU wird nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern diese auch in Technologien umwandeln, die im Alltag genutzt werden können", sagte Gust.


ASU-Campus soll 3,3 MW-Solarstromanlage erhalten

Die Universität will auf ihrem westlichen Gelände ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 3,3 Megawatt (MW) bauen, das genügend Solarstrom erzeugen soll, um fast den gesamten Energiebedarf zu decken, kündigte David Brixen an, Übergangs-Vizepräsident der technischen Dienste der Universität. Das Projekt sei Teil der zweiten Phase eines hochschulinternen Umweltprogramms. "Die neue Solaranlage ist eine bedeutende Investition in unseren Campus", betonte ASU-Präsident Michael Crow. Laut Pressemitteilung soll das Solarkraftwerk hauptsächlich auf Freiflächen errichtet werden, teilweise sollen die Solarmodule auch auf überdachten Parkplätzen montiert werden. Die Anlage soll bis Dezember 2009 fertig gestellt sein. Laut Pressemitteilung sind die Unternehmen Independent Energy Group, APS Energy Services und Carbon Free Technology an den Solarprojekten der Universität beteiligt.

07.05.2009   Quelle: ASU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ASU,
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Planungshandbuch Solarthermie: Neue Viessmann Publikation für Fachhandwerker, Planer und Architekten

Kostenloses Planungshandbuch Solarthermie von Viessmann.
Kostenloses Planungshandbuch
Solarthermie von Viessmann.

Die Integration von Solarthermie in Heizungsanlagen setzt – neben genau aufeinander abgestimmten Komponenten – eine fachgerechte Anlagenplanung voraus, um einen maximalen Wärmeertrag zu erzielen. In über 30 Jahren Entwicklung und Produktion effizienter Systeme zur Nutzung von Solarenergie hat Viessmann einen reichen Erfahrungsschatz aufgebaut, der mit einem neu erschienenen Planungshandbuch sowohl Fachhandwerkern als auch Planern, Architekten sowie Auszubildenden kostenlos zugänglich gemacht wird.   Auf 200 Seiten werden die wesentlichen Grundlagen für Planung, Errichtung und Betrieb von thermischen Solaranlagen zur Trinkwasser- und Schwimmbadwassererwärmung, zur Heizungsunterstützung sowie zur solar gestützten Kälteerzeugung beschrieben und erläutert. Dabei werden Solaranlagen praktisch jeder Größenordnung berücksichtigt.



Neben der ausführlichen Beschreibung der verschiedenen Anlagenkomponenten behandelt das Buch alle wesentlichen Aspekte der Auslegung und Montage der einzelnen Bauteile. Das Kapitel "Stagnation und sicherheitstechnische Einrichtungen" erklärt ausführlich Berechnungsregeln für die Auslegung von Membran-Ausdehnungsgefäßen, die aufgrund neuester Forschungsergebnisse von Viessmann entwickelt worden seien, um im Stagnationsfall eine besonders hohe Eigensicherheit der Anlage zu gewährleisten. Tabellen, farbige Diagramme und Grafiken zu den einzelnen Themen veranschaulichen die Erläuterungen. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Hinweise zur Ausschreibung von größeren Solaranlagen im Anhang vervollständigen die Ausführungen.

Das neue Planungshandbuch Solarthermie (194 S.) kann nach der Registrierung als Marktpartner kostenlos als PDF-Datei von der Viessmann Homepage heruntergeladen werden.

07.05.2009   Quelle: Viessmann Werke GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Viessmann Werke GmbH & Co KG,
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Q-Cells will bis zu 85 Millionen Aktien der Renewable Energy Corporation verkaufen

Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen
Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) will bis zu rund 85 Millionen Aktien der Renewable Energy Corporation ASA (REC) platzieren, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Die Beteiligung der Q-Cells (84.956.767 Aktien) entspreche zirka 17,2 % des Aktienkapitals der REC. Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich Preis und Höhe der Transaktion werde im Anschluss an das Bookbuilding-Verfahren getroffen. Der Nettoerlös der REC-Aktienplatzierung soll zur Rückzahlung der derzeitigen Inanspruchnahme verwendet werden und reduziere gleichzeitig den bisherigen Rahmen des Konsortialkredites (500 Millionen Euro). Citigroup, Morgan Stanley, ABG Sundal Collier, Dresdner Kleinwort/Commerzbank und UniCredit Group sind Konsortialführer für diesen Verkaufsprozess. 


Nettoverschuldung und Zinsaufwand sollen deutlich gesenkt werden - REC bleibt wichtiger Lieferant und Partner

Durch diese Transaktion erwartet Q-Cells für das laufende Geschäftsjahr eine erhebliche Reduktion der Nettoverschuldung und des Zinsaufwandes. Die vorzeitige Rückzahlung der Schulden führe zu einer Zinsentlastung von bis zu 20 Millionen Euro für das laufende Jahr. Damit werde Q-Cells deutlich flexibler bei der Finanzierung aktuell geplanter Investitionen und erlange einen größeren Spielraum für die langfristige Wachstumsfinanzierung des Unternehmens. REC werde nach dem Verkauf dieses Aktienpaketes auch weiterhin ein wichtiger Partner für Q-Cells bleiben, heißt es in der Pressemitteilung. Das norwegische Unternehmen ist einer der Hauptlieferanten von Q-Cells für Solarwafer. Daneben sind REC und Q-Cells gemeinsam mit Evergreen Solar Anteilseigner des Gemeinschaftsunternehmens Ventures Sovello AG.

06.05.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Schweizer Solar-Konzern "3S Industries" expandiert nach Asien

Der 3S Industries-Konzern (Lyss, Schweiz) Hersteller von Produktionsanlagen zur Fertigung von Solarmodulen, setzt seine internationale Expansion fort und eröffnet Tochtergesellschaften in Hongkong und Singapur sowie ein Büro in Kunshan (China). Bestehende und neue Kunden des Solarkonzerns profitieren ab sofort von kürzeren Wegen und einer direkten Betreuung vor Ort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erstmals präsentieren sich alle drei Unternehmen des Solarkonzerns auch gemeinsam auf der 3. International SNEC Photovoltaic Power Expo, der derzeit wichtigsten Messe der Branche in China.  Nach den USA werden in Hongkong, China und Singapur neue Standorte eröffnet, die einen kundennahen Vertrieb und Service in den asiatischen Wachstumsmärkten ermöglichen. Die 3S Gruppe bietet ihren Kunden in Asien Stringer, Laminierstrassen, Tester und schlüsselfertige Linien für die Produktion von Solarmodulen an.


Konzentration auf die amerikanischen und asiatischen Märkte

"Bisher haben wir aufgrund von Kapazitätsengpässen vor allem die sehr hohe Nachfrage in Europa bedient. Jetzt konzentrieren wir uns verstärkt auf die amerikanischen und asiatischen Märkte, denen ein großes Wachstum vorhergesagt wird", kommentiert Patrick Hofer-Noser, Vorstand der 3S Industries AG. Zentrale für die Aktivität in Asien ist die neue Niederlassung in Hongkong, die von Michael Raber geleitet wird. Raber bringe aus seiner 12-jährigen Tätigkeit in Asien Marktkenntnisse, Erfahrungen im Bereich der erneuerbaren Energien und des Maschinenbaus sowie wichtige Beziehungsnetzwerke vor Ort mit. Die neue Asienzentrale der 3S befindet sich in einem Wissenschaftspark, der sich derzeit zu einem wichtigen Zentrum der Solarbranche in China entwickle.

Auf der 3. Internationalen SNEC Photovoltaic Power Expo in Shanghai stellen die drei Unternehmen des Solarkonzerns, Somont, 3S Swiss Solar Systems und Pasan vom 6. bis 8. Mai an einem gemeinsamen Stand aus. Messebesucher können sich dort über die neuesten Entwicklungen beim Stringen, Laminieren und Testen informieren und die von 3S angebotenen schlüsselfertigen Produktionslinien kennenlernen. Besucher finden die 3S Industries am Stand T636C in Halle E6.

06.05.2009   Quelle: 3S Industries AG; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesverband Erneuerbare Energie wählt neuen Vorstand; Dietmar Schütz als Präsident bestätigt

BEE-Präsident Dietmar Schütz.
BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Die Mitglieder des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) haben am 04.05.09 in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmig wurde dabei der langjährige Bundestagsabgeordnete und frühere Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz im Amt des Präsidenten bestätigt. Als Vizepräsidenten repräsentieren im BEE-Vorstand die Vielfalt der Branche künftig Hermann Albers (Präsident Bundesverband WindEnergie), Hartmut Gaßner (Präsident Bundesverband Geothermie), Carsten Körnig (Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft), Doris Meyer (Vizepräsidentin Bundesverband der Deutschen Wasserkraftwerke) und Josef Pellmeyer (Präsident Fachverband Biogas).  Außerdem gehören dem Vorstand weitere elf Vertreterinnen und Vertreter aus den BEE-Mitgliedsverbänden an.


Dietmar Schütz: Noch einige Hürden auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbarer Energie

"Unser langfristiges Ziel ist 100 Prozent erneuerbare Energie für Deutschland. Auf dem Weg dahin gibt es allerdings noch einige Hürden zu nehmen", erklärte BEE-Präsident Dietmar Schütz nach seiner Wahl. Die nächste stehe unmittelbar bevor. Denn die alte Energiewirtschaft versuche im Vorfeld der Bundestagswahl, ihre überholte Strategie von fossil-atomaren Großkraftwerken mit aller Macht in die nächsten Jahrzehnte hinüberzuretten. "Wir werden den Menschen in den kommenden Monaten klarmachen, dass längere Laufzeiten für Atomkraftwerke und zusätzliche Kohlemeiler den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien stoppen", kündigte Schütz an. Damit würden Klimaschutz, Versorgungssicherheit und viele tausend Arbeitsplätze in Deutschland leichtfertig aufs Spiel gesetzt.


Ausbau der Erneuerbaren trotz oder gerade wegen der weltweiten Finanzkrise

Der internationale Wettbewerb um den Ausbau der erneuerbaren Energien sei spätestens mit dem klaren Bekenntnis der neuen amerikanischen Administration zu den Erneuerbaren und den ehrgeizigen Ausbauzielen in China voll in Gang gekommen - und das trotz oder gerade wegen der weltweiten Finanzkrise. "Jetzt muss Deutschland unbedingt am Vorrang für Erneuerbare Energien festhalten und alles für deren schnelles Wachstum im eigenen Land tun. Nur so können wir auch künftig als Technologieführer und Exportweltmeister von dieser Branche profitieren", mahnt Schütz. Zudem seien die Erneuerbaren Energien bei schwindenden Ressourcen und steigenden Klimaschutzanforderungen die einzige vernünftige Option für eine dauerhafte, sichere und bezahlbare Energieversorgung.

06.05.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutscher Bundestag,
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Photovoltaik: US-Unternehmen Solyndra und Satcon starten strategische Partnerschaft

Solyndra-Paneele sind leicht zu transportieren.
Solyndra-Paneele sind leicht zu transportieren.

Satcon (Boston, Massachusetts), Hersteller von Produkten zur dezentralen Energieversorgung im Kraftwerksmaßstab sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien, und Solyndra (Fremont, Kalifornien), Produzent selbst entwickelter Photovoltaiksysteme zu optimierten Nutzung gewerblicher Dachflächen, kündigten am 30.04.2009 an, dass sie künftig gemeinsam Lösungen zur Solarstrom-Produktion entwickeln und vermarkten wollen. Im Rahmen der Übereinkunft wollen beide Unternehmen die Photovoltaiksysteme von Solyndra vertreiben, die mit Industrie-Wechselrichtern von Satcon kombiniert werden. Außerdem wollen die Partner an neuen Technologien arbeiten, mit denen große gewerbliche und industrielle Solarstromanlagen hinsichtlich der Auslegung, Installation und Rendite verbessert werden sollen, heißt es in der Pressemitteilung.  Die Partnerschaft der innovativen Unternehmen in der kommerziell genutzten Photovoltaik soll die Basis bilden für eine langfristige Zusammenarbeit und die Solarstromproduktion in den kommenden Jahren wesentlich verändern, betont Solyndra. Mit der Vermarktung der hoch effizienten Solarpaneele von Solyndra und der leistungsfähigen Wechselrichterpalette von Satcon wollen die Partner Synergien nutzen, die sich aus den spezifischen Beiträgen zum Photovoltaikmarkt ergeben.

Die PV-Systeme von Solyndra ermöglichen nach Angaben des Unternehmens maximale Solarstromerträge durch die Kombination der einzigartigen Photovoltaik-Röhrenmodule mit einem flexiblen Systemaufbau, der eine maximale Nutzung der Dachfläche erlaube. Satcon biete die breiteste Wechselrichterpalette am Markt an, die maßgeschneiderte Lösungen mit hohem Wirkungsgrad und gesteigerter Systemleistung sicherstelle.

"Durch unsere Zusammenarbeit mit Satcon können wir die jeweiligen Technologien verbinden und unseren Kunden die größtmögliche Systemleistung bieten", sagte Solyndra-Vorstand Dr. Chris Gronet. "Solyndra ist eines der führenden innovativen Unternehmen, die kommerzielle Solardächer ausstatten", ergänzte Steve Rhoades, Präsident und Vorstand der Satcon Technology Corporation. "Wir sind begeistert, mit Solyndra eine optimierte Lösung für gewerbliche Dächer anzubieten und für den nächsten Innovationsschub auf dem Photovoltaikmarkt zu sorgen".



06.05.2009   Quelle: Satcon Technology Corporation; Solyndra Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra Inc.,
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Wärme aus erneuerbaren Energiequellen sparte 2008 rund 3,5 Milliarden Euro Heizkosten

Mit erneuerbarer Wärme sparen Haushalte bis zu 750 Euro pro Jahr.
Mit erneuerbarer Wärme sparen
Haushalte bis zu 750 Euro pro Jahr.

Wer seine Wohnung mit erneuerbarer Wärme beheizt, senkt seine Heizkosten deutlich: Im Durchschnitt über alle deutschen Haushalte lagen die Verbrauchskosten einer mit erneuerbaren Energieträgeren betriebenen Heizung im vergangenen Jahr um etwa 750 Euro niedriger als jene einer Heizung auf Basis von Heizöl, Erdgas oder Kohle. Die meisten "Wärmewechsler" tauschen ineffiziente und kostenintensive Anlagen gegen Holz- und Pelletheizungen, Solarthermie-Anlagen oder Wärmepumpen aus. Deshalb sparte diese Gruppe 2008 de facto sogar noch mehr ein: 3,5 Milliarden Euro beziehungsweise rund 888 Euro pro Haushalt.   Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Kurzgutachten des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW), das Ende April in Berlin vorgestellt wurde. "Mit der verstärkten Nutzung regenerativer Wärme ist also nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz verbunden", erläutert der Leiter des ZSW, Prof. Dr. Frithjof Staiß. "Gleichzeitig können die einzelnen Haushalte auch erhebliche Einsparpotenziale erschließen. So rechnet sich die Investition in erneuerbare Heizungssysteme in wenigen Jahren."


Politiker und Prominente steigen um

Bisher beträgt der Anteil der rneuerbaren Energien am privaten Wärmeverbrauch etwa 12 Prozent. "Viele Verbraucher wissen einfach noch zu wenig über die Vorteile und technischen Fortschritte der regenerativen Wärme. Dabei war der Wärmewechsel noch nie so attraktiv wie heute", betont Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Agentur für Erneuerbare Energien startet deshalb das neue Online-Infoportal www.waermewechsel.de. Es bietet einen interaktiven Heizungsplaner, praxisnahe Tipps und persönliche Erfahrungsberichte rund um erneuerbare Wärme. "Der Umstieg auf erneuerbare Wärme wird vom Staat großzügig bezuschusst", informiert Dr. Georg Nüßlein. Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag setzt auch privat auf erneuerbare Wärme: "Bei mir zu Hause heizt eine Erdwärmepumpe das Brauchwasser und die Zimmer. Sie ist zuverlässig, sparsam und schützt das Klima."

Eine Einschätzung, der sich auch Monika Griefahn, kultur- und medienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, anschließen kann: "Ich setze auf die Kraft der Sonne. Auf dem Dach meines Hauses habe ich Sonnenkollektoren installiert – eine Investition, die sich auch in meiner norddeutschen Heimat voll und ganz rechnet", so die ehemalige niedersächsische Umweltministerin.

Solarenergie zur Wärmegewinnung will künftig auch ARD-Wettermann Sven Plöger nutzen: "Als Meteorologe befasse ich mich jeden Tag mit den an einigen Orten dieser Welt schon heute drastischen Auswirkungen des Klimawandels. Deshalb will ich mit dem privaten Wärmewechsel meinen Beitrag dazu leisten, dass aus dem derzeitigen Klimawandel keine große Klimakatastrophe wird", so Plöger.

Passend zum Tag der Erneuerbaren Energien am 25. April 2009 startete die Agentur für Erneuerbare Energien die Kampagne "Wärmewechsel" unter Schirmherrschaft von Nina Ruge und mit Unterstützung zahlreicher Fernsehstars und Bundestagsabgeordneter.

Mehr Informationen unter http://www.waermewechsel.de

06.05.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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SUNOVA SCG 2.0: Befestigungssystem für Dünnschicht-Module Sunfilm auf Trapezblechdächern erfüllt IEC 61646

SUNOVA System SCG 2.0.
SUNOVA System SCG 2.0.

Die SUNOVA AG (Grasbrunn) hat mit dem System SUNOVA SCG 2.0 (Steel-Connected-Glass) ein effizientes Befestigungssystem zur Montage von Sunfilm-Modulen (inklusive werkseitig vormontierten backbars) auf Trapezblech-Dächern entwickelt. Das System verbindet laut Hersteller hervorragende statische Eigenschaften, schnelle Montage sowie äußerst geringen Materialbedarf und sei dabei auf die Anforderungen der Dachtechnik abgestimmt, um eine lange und sichere Betriebszeit zu gewährleisten. Sowohl die Verschraubung der Quick-Fix Auflagen von oben in die Trapezblech-Hochsicken als auch das bewährte Einschieben und Verklemmen der Sunfilm Module (inklusive werkseitig vormontierten backbars) in die Quick-Fix Auflagen führen zur sehr schnellen und rationellen Montage, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Durch diese optimierte Montagetechnik verringere sich der Zeitaufwand um mehr als 40 % gegenüber der Vorgänger-Generation. Neben der Zeiteinsparung bei der Montage werden jeweils nur zwei Quick-Fix Auflagen pro Modul benötigt, was im Vergleich zu Lösungen mit Aluminium Profilen eine erhebliche Materialeinsparung darstellt. Durch die dachparallele Verlegung werde die höchste Flächennutzung erreicht. Die effiziente Silizium-Tandem-Dünnschichttechnik sei speziell für diese Ausrichtungen bestens geeignet und bringe hohe Erträge.

Im Windkanal der TU Aachen wurde die Standfestigkeit dieses Systems überprüft und bestätigt. Die statische Dimensionierung des Systems erfolgt durch die SUNOVA AG aufgrund der Produktstatik auf Basis der DIN 1055-4 (2005-3) und der Windkanal Ergebnisse. Das System SUNOVA SCG 2.0 mit Quick-Fix Befestigern und den Modulen von Sunfilm erfüllt gemäß Tests des SUNOVA Technology Centers (STC) in Bernsdorf die mechanischen Anforderungen der IEC 61646.

Mit dem SUNOVA System SCG 2.0 wurde das breite Produktsortiment der SUNOVA AG für das Flachdach / Leichtdach weiter optimiert, um durch Kostenreduzierung das strategische Unternehmensziel der Grid Parity für Solarstrom zügig zu erreichen. Eine projektbegleitende Marktstudie habe gezeigt, dass gerade auch im Segment der Trapezblech-Dächer große ungenutzte Flächenpotentiale für eine äußerst wirtschaftliche Solarstromnutzung bestehen.

06.05.2009   Quelle: SUNOVA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVA AG,
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Hermann Scheer erhält die "Karl Böer"-Medaille für seinen bahnbrechenden Einsatz für die erneuerbaren Energien

Dr. Hermann Scheer
Dr. Hermann Scheer

Für seinen dauerhaften weltweiten Einsatz zur Verbreitung der Solarenergie-Nutzung erhält Hermann Scheer, Mitglied des Deutschen Bundestags, Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises, die "Karl Böer Solar Energy Medal of Merit 2009". Die Auszeichnung wird ihm am 7. Mai in der Gore Recital Hall des Roselle Center for the Arts an der Universität von Delaware in Newark überreicht. US-Vizepräsident Joe Biden wird an der Preisverleihung teilnehmen. Hermann Scheer, der nach dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter (1993) als zweiter Politiker und nach dem Gründer des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, Adolf Goetzberger (1997), als zweiter Deutscher mit dieser Medaille geehrt wird, hält eine Rede über die "Globale Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien". 


Medaille für bedeutende Beiträge zur Verbreitung der Sonnenenergie als alternative Energiequelle

Der Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre zu Ehren des Photovoltaik-Wissenschaftlers Karl Wolfgang Böer, langjähriges Fakultätsmitglied der Universität von Delaware und Gründer des Instituts für Energieumwandlung (Institute of Energy Conversion), verliehen von der Karl W. Böer Solar Energy Medal of Merit Stiftung. Die Medaille würdigt bedeutende und bahnbrechende Beiträge zur Verbreitung der Sonnenenergie als alternative Energiequelle. Erster Preisträger war der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter. Die Preisträger werden von einem Gremium ausgewählt, das sich aus Wissenschaftlern und Vorsitzenden von Solar-Verbänden zusammensetzt. Außerdem sind in dem Gremium ein Repräsentant des US-Energieministers, frühere Preisträger und ein Mitglied der Böer-Familie vertreten.

05.05.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Büro Hermann Scheer,
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Photovoltaik-Systemanbieter Aton-Solar bietet ab sofort auch Mitsubishi-Module an

Rerenzanlage von Aton-Solar.
Rerenzanlage von Aton-Solar.

Der Systemanbieter Aton-Solar aus Laichingen (Baden-Württemberg) hat mit Mitsubishi Electric Europe B.V. einen Vertrag über den Bezug und Vertrieb von Photovoltaik-Modulen geschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dieser strategischen Partnerschaft sieht sich Aton-Solar als Lieferant für das Fachhandwerk stärker positioniert. Mitsubishi runde als Hersteller im gehobenen Segment das Angebot von Aton-Solar optimal ab, so Geschäftsführer Michael Aigner.  Die Module von Mitsubishi sind bei Aton-Solar ab sofort lieferbar. Der Systemanbieter setzt auf die langfristige Zusammenarbeit mit Herstellern, die bereits seit vielen Jahren qualitativ hochwertige Produkte herstellen, betont Aigner: "Qualität hat bei uns oberste Priorität. So sind wir nun stolz darauf, ab sofort Partner von Mitsubishi zu sein - wir haben schließlich ein strenges Prüfverfahren absolviert." Der japanische Hersteller Mitsubishi Electric hat 30 Jahre Erfahrung in der Produktion von Solarzellen und Modulen.

05.05.2009   Quelle: Aton-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Aton-Solar,
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Gabriel: "Blitzstart" in Sachen Wärme aus erneuerbaren Quellen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat in einem IWR-Interview zu regenerativen Energien und Klimaschutz die weiteren Zukunftsperspektiven für Deutschland dargestellt. Neben dem erfolgreichen Stromsektor sei nun auch bei der regenerativen Wärmeversorgung ein "Blitzstart hingelegt" worden. Ziel sei, erneuerbare Energien in Gebäuden mit den verschiedenen Instrumenten zu fördern, den riesigen Sanierungs- und Modernisierungsstau bei der Wärmedämmung abzubauen und auf diese Weise den fossilen Wärmebedarf bis 2020 um ein Viertel zu verringern, so Gabriel.   Im Biotreibstoffsektor sieht Gabriel die Zukunft in den Biokraftstoffen der zweiten Generation und "nicht in der Rapsmühle um die Ecke". Ab 2015 sollen die Emissionen bei der Herstellung der Biotreibstoffe berücksichtigt und nur der tatsächliche Netto-Beitrag zur Treibhausgasverminderung betrachtet werden. Gabriel hebt hervor, dass erneuerbare Energien und Elektromobilität hervorragend zusammenpassen und das Elektroauto so zum echten Nullemissionsfahrzeug werde.


10.000 MW Offshore-Windstromkapazität bis 2020

Bei der Nutzung der Windenergie geht Gabriel davon aus, dass in Deutschland bis 2020 Offshore-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 10.000 Megawatt (MW) auf See installiert werden, was gleichzeitig einen Riesenschub für die maritime Wirtschaft und die Küstenstandorte bedeute. Gabriel: "Wir erschließen da ein erhebliches Potenzial für die Bereiche Arbeitsplätze, Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz." In der Forschung will Gabriel mit Blick auf die Exportnation Deutschland die Weiterentwicklung weltmarktfähiger Offshore-Windkraftanlagen unterstützen. "In der Windkraft ist Deutschland Technologieführer, und das wollen wir auch bleiben", so Gabriel. Ein weiterer Förderschwerpunkt sei die Optimierung des Stromversorgungssystems, um erneuerbare Energien besser zu integrieren. Ziel sei ein innovatives, zukunftsfähiges Energiesystem mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Projekte seien auf den Weg gebracht worden, die zeigen sollen, wie Elektrofahrzeuge zur Systemintegration erneuerbarer Energien genutzt werden können.


"Kernkraft und erneuerbare Energien passen einfach nicht zusammen"

Einer Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken erteilte Gabriel erneut eine Absage. Wie die Argumente der Stromversorger in Großbritannien untermauerten, würde eine Verlängerung den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in Deutschland massiv behindern. Gabriel: "Kernkraft und erneuerbare Energien passen einfach nicht zusammen. Es macht schon einen Unterschied, ob die großen, alten Atommeiler als Anbieter und Wettbewerber im Strommarkt bleiben oder nach und nach vom Netz gehen, wie es zwischen Bundesregierung und Energiewirtschaft vertraglich vereinbart ist".


EEG sorgt für Boom der erneuerbaren Energien zu bemerkenswert niedrigen Preisen

Für den Klimaschutz erwartet Gabriel in Kopenhagen ein Kioto-Nachfolgeabkommen, das den Klimawandel tatsächlich begrenzt und gleichzeitig von allen Staaten als fair akzeptiert wird. Diese doppelte Aufgabe müsse bis Dezember gelöst werden. Gabriel: "Einfach wird das nicht". Die in Deutschland zu beobachtende Frontstellung zwischen Emissionshandel und EEG ist laut Gabriel allerdings erstens akademisch, zweitens falsch und werde drittens gerne von denen vorgetragen, die eigentlich beides nicht wollten. Gabriel: "Den Emissionshandel brauchen wir, um international und auf EU-Ebene buchstäblich handlungsfähig zu sein, Treibhausgase bekommen damit ein Preisetikett. Das EEG wirkt auf völlig anderer Ebene. Es ist ein unglaublich wirksames Instrument, das uns den Boom der erneuerbaren Energien zu bemerkenswert niedrigen Preisen bringt." Diese Erfahrung machten alle Staaten, die ihre eigene EEG-Variante entwickelt und in Kraft gesetzt hätten.

Das vollständige Interview mit Umweltminister Sigmar Gabriel kann nachgelesen werden im aktuellen IWR-Monatsreport 05/09 "Regenerative Energiewirtschaft": http://www.iwrpressedienst.de/iwr/Monatsreport

05.05.2009   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Studie prognostiziert bis 2020 Solarthermie-Kraftwerke mit einer weltweiten Nennleistung von 25 GW

Weltweit großes Wachstumspotenzial für solarthermische Kraftwerke.
Weltweit großes Wachstumspotenzial für
solarthermische Kraftwerke.

Wegen der günstigen Entwicklung in Spanien und des großen Potenzials in den Vereinigten Staaten sei der Markt für solarthermische Kraftwerke (concentrated solar power, CSP) trotz des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds am Beginn einer Wachstumsphase, heißt es in einer neuen Studie des Industrieberatungsunternehmens Emerging Energy Research (EER; Cambridge, Massachusetts). Das Unternehmen veröffentlichte am 28.04.2009 die Studie "Global Concentrated Solar Power Markets and Strategies 2009-2020". Mit im Bau befindlichen Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt (GW) sowie weltweit geplanten Projekten im Umfang von 13,9 GW stehe die CSP-Industrie am Anfang einer soliden Wachstumsphase, betont EER.   Spanien sei mit 22 Projekten und einer Nennleistung von insgesamt 1.037 Megawatt (MW) das Zentrum der CSP-Entwicklung. Ein königliches Dekret sehe bis 2010 eine CSP-Kapazität von 500 MW in Spanien vor und sei im wesentlichen für das starke Wachstum des spanischen CSP-Marktes verantwortlich. Die spanische Einspeisevergütung werde derzeit revidiert und das Ergebnis dieser Revision wird sich laut EER deutlich auf die geplanten Solarprojekte mit einer Gesamtkapazität von 6 GW auswirken. EER erwartet, dass ein langfristiger Erfolg des spanischen CSP-Marktes entscheidend davon abhängen wird, ob die Regierung die Einspeisevergütung für Solarthermie-Kraftwerke verlängert.


Umfangreiche Solar-, Land- und Technologie-Ressourcen in den USA

"Sollte sich die Lage auf dem globalen Finanzmarkt nicht verbessern, werden schwächer aufgestellte CSP-Projekte und manche damit beschäftigte Unternehmen untergehen", sagte EER-Forschungsdirektor Reese Tisdale. "Trotzdem bleibt der langfristig positive Trend für die CSP-Technologie bestehen". Obwohl in den USA aktuell nur Solarthermie-Projekte mit einer Nennleistung von 75 MW gebaut würden, ist EER vom großen Potenzial dieses Marktes überzeugt, in dem Solarthermie-Kraftwerke mit einer Nennleistung von 8,5 GW geplant seien. "Für den US-Markt prognostizieren wir wegen seiner Solarressourcen, wegen der großen verfügbaren Flächen und aufgrund des großen Absatzmarktes das höchste Wachstumspotenzial. Auch weil sich die USA um die Reduzierung ihrer Treibhausgas-Emissionen bemüht", sagte Tisdale. EER berichtet, dass US-Versorgungsunternehmen die CSP-Technologie im Rahmen von Strombezugsvereinbarungen oder durch den Bau eigener Kraftwerke nutzten, auch um staatliche Anforderungen hinsichtlich der erneuerbaren Energien zu erfüllen. "Im amerikanischen CSP-Markt können die Vorteile der Technologie besonders von größeren, unabhängigen Energieversorgern und Projektentwicklern genutzt werden, die Zugang zu Finanzmitteln haben. Außerdem werden Unternehmen mit geprüften Technologien und solche, die sich mit den aktuellen Genehmigungsverfahren auskennen profitieren", ergänzte Tisdale.


Wettbewerb der Solarthermie-Technologien im US-Markt

Während die Parabolrinnen-Technologie in Spanien momentan in mehr als 96 Prozent aller CSP-Projekte eingesetzt wird, liegt ihr Anteil bei in den USA geplanten Projekten bei nur 40 Prozent. Laut EER bestand wegen der soliden staatlichen Förderung in Spanien keine Notwendigkeit, Risiken einzugehen und neue Technologien zu testen. "Im US-Markt werden verschiedene Technologien eingesetzt, weil der starke Wettbewerb innovative Entwicklungen wie zentrale Wärmetauscher, Parabolspiegelkraftwerke und lineare Fresnel-Kollektoren begünstigt", sagte Tisdale. "Das Rennen um die beste Solarthermie-Technologie hat insbesondere in dem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld begonnen". Laut EER-Marktforschung werden Spanien und die USA wegen ihrer Ressourcen und wegen der politischen Förderung in den kommenden 10 Jahren als hauptsächliche Treiber der CSP-Technologie auftreten. Außerdem wird erwartet, dass Solarthermie-Kraftwerke im Nahen Osten, in Nordafrika und im asiatisch-pazifischen Raum an Bedeutung gewinnen.

05.05.2009   Quelle: Emerging Energy Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EER,
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Jörg Sutter ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie

DGS-Präsident Jörg Sutter.
DGS-Präsident Jörg Sutter.

Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in Aulendorf/Oberschwaben wurde ein neues Verbandspräsidium gewählt. Dipl.-Phys. Jörg Sutter (37) tritt die Nachfolge von Dr. Jan-Kai Dobelmann an, der turnusgemäß nicht zur Wiederwahl antrat und zum ersten Vizepräsidenten gewählt wurde. Im Amt bestätigt wurden Dr. Uwe Hartmann als 2. Vizepräsident, Dipl.-Ing. Antje Klauss-Vorreiter (3. Vizepräsidentin, Schatzmeisterin) und Dipl. Met. Bernhard Weyres-Borchert (4. Vizepräsident, Schriftführer). Alle wurden mit überzeugender Mehrheit der Delegierten für die kommenden zwei Jahre in ihr Amt gewählt.   Die Delegierten der DGS dankten Dr. Dobelmann ausdrücklich für sein engagiertes, erfolgreiches und ehrenamtliches Wirken an der Verbandsspitze.


Technisch-wissenschaftlicher Verband mit knapp 2.800 Mitgliedern

Jörg Sutter studierte Physik an der Universität Karlsruhe und beendete das Studium mit einer Diplomarbeit über Solarzellen am Fraunhofer ISE in Freiburg. Seit dem Jahr 2000 ist er mit einem eigenen Planungsbüro, der Energo GmbH mit Sitz in Pforzheim, in der Planung, Projektierung und beim Betrieb von größeren Solarstromanlagen tätig. Seit 2003 war Sutter bereits als Vizepräsident der DGS aktiv, die derzeit bundesweit knapp 2.800 Mitglieder hat. "Ich werde die erfolgreiche Arbeit, die mein Vorgänger mit großem Engagement geleistet hat, fortsetzen. Dazu gehört die weitere Konsolidierung unserer Zeitschrift SONNENENERGIE und der Aus- und Umbau der Internetpräsenz", so Sutter.

"Wir werden weiterhin ein wichtiger neutraler Informationslieferant für die Solarenergie sein“. Insbesondere bei der solaren Stromerzeugung hat sich der Markt, zumindest in Deutschland, ein wenig geändert. Angebot und Nachfrage haben sich mittlerweile mehr eingependelt. So gibt es für Käufer derzeit wieder eine echte Auswahl am Markt. Die Aktivitäten der DGS zum Thema Anlagenqualität, wie auch eine neutrale Beratung sind in diesem Zusammenhang, das hat die Vergangenheit gezeigt, nach wie vor erforderlich", betont Sutter.


Nationale und internationale Projekte mit Schwerpunkten Elektromobilität und Ausbildung

Weiterhin werden in enger Abstimmung des gesamten Präsidiums die nationalen und internationalen Projekte der DGS fortgesetzt. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Elektromobilität: Hier hat der Vorsitzende des Fachausschusses, Tomi Engel, mit der Erstellung der Studie "Plug-in Hybrids" Akzente gesetzt. Das Netzwerk der Solarschulen der DGS in Deutschland wurde erweitert. Insgesamt acht Berufsschulen und Weiterbildungseinrichtungen bieten heute Seminare zur Solarenergie an, darunter die Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule in Freiburg und die Solarschule in Weimar als neueste Netzwerk-Mitglieder.

Die DGS wird Ende Mai auf der Fachmesse Intersolar in München mit einem Stand in Halle 6 vertreten sein. "Dort werden wir ein Spektrum unserer Arbeit zeigen", so der neue DGS-Präsident.

Weitere Informationen: http://www.dgs.de

05.05.2009   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS.,
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Fassadenbauer Gartner eröffnet eine der größten deutschen Photovoltaik-Dachanlagen

Teilansicht der PV-Anlage von Gartner.
Teilansicht der PV-Anlage von Gartner.

Im bayerischen Gundelfingen wurde am 24.04.2009 eine der größten deutschen Photovoltaik-Dachanlagen eröffnet. Errichtet wurde die Anlage auf den Flach- und Sheddächern der Josef Gartner GmbH. Auf einer Fläche in der Größe von drei Fußballfeldern werden bei Fassadenbauer Gartner insgesamt rund 2.200 Megawattstunden Solarstrom erzeugt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Über 500 Einfamilienhäuser können so pro Jahr versorgt werden. "Für Gundelfingen und den Klimaschutz sind das sonnige Aussichten. Denn so werden jährlich über 1.600 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid eingespart", erklärte der bekannte Fernsehjournalist und Buchautor Dr. Franz Alt bei der Eröffnung des 2. Bauabschnitts. Im Januar letzten Jahres wurde der erste Bauabschnitt mit einer Modulfläche von 10.000 Quadratmetern und einer Leistung von rund 1.050 Kilowatt (kWp) abgeschlossen.   Im Unterschied zu den Dünnschichtmodulen der ersten Anlage enthält die neu eröffnete Anlage 5.516 polykristalline Module auf einer Fläche von 8.275 Quadratmetern. Die Besonderheit des 2. Bauabschnitts ist eine Unterkonstruktion aus Aluminiumprofilen, um die Dachlasten zu reduzieren. Mit dieser Konstruktion konnten die Sheddächer der Produktionshallen bei Gartner gleichzeitig saniert werden. Die neue Anlage erzeugt laut Pressemitteilung 1.111 Megawattstunden Solarstrom, mit denen etwa 325 Einfamilienhäuser jährlich versorgt werden können.


Für die Solarstromanlage hat Fassadenbauer Gartner Dächer der Produktionshallen an die Firma Walter Konzept in Ellwangen vermietet. Walter Konzept hat auch die Planung und Projektierung übernommen und den Investor vermittelt. Ecostream Germany hat die Anlage als Generalunternehmer gebaut. Angeschlossen ist sie an die Netzgesellschaft Ostwürttemberg in Ellwangen. Die neue Anlage wurde innerhalb von vier Monaten errichtet und kostete laut Gartner rund 4,7 Millionen Euro.


Solarzellen in einer Glasüberdachung in San Francisco und im Novartis-Gebäude in Basel

"Als einer der weltweit führenden Fassadenbauer beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und entwickeln neue Lösungen für umweltbewusstes und energiesparendes Bauen. Photovoltaik setzen wir vor allem im Dachbereich ein. Die Solarzellen unserer Glasüberdachung der California Academy of Sciences in San Francisco, einem der größten Naturgeschichtsmuseen der Welt, erzeugen so 213.000 kWh Energie. Auch in die Gläser der 1.500 Quadratmeter großen Dachflächen des von Frank Gehry entworfenen neuen Novartis-Gebäudes in Basel, das in diesem Jahr eröffnet wird, sind Photovoltaik-Module integriert. Zusammen mit der Fraunhofer Gesellschaft erproben wir gerade in Duisburg mehrere Fassadeninnovationen, die erneuerbare Energien aus der Nachtauskühlung und der Geothermie gewinnen. Als umweltbewusster Fassadenbauer wollen wir erneuerbare Energien natürlich auch in unserem Hauptwerk in Gundelfingen nutzen, wo rund 650 Mitarbeiter beschäftigt sind. Deshalb haben wir unsere Flachdächer vermietet und in ein Solarkraftwerk verwandelt. So erhalten wir zusätzliche Einnahmen und fördern gleichzeitig den Klimaschutz", erklärte Klaus Lother, Geschäftsführer der Josef Gartner GmbH.


3. Bauabschnitt mit weiteren 9.105 Quadratmetern geplant

Noch in diesem Jahr soll der 3. Bauabschnitt der Photovoltaik-Anlage beginnen. Für diese Anlage sollen Dünnschicht-Module mit einer Fläche von 9.105 Quadratmetern montiert werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten wären auf den Flachdächern von Gartner Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von knapp 30.000 Quadratmetern montiert.


05.05.2009   Quelle: Josef Gartner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Josef Gartner GmbH,
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Solar-Pionier Adolf Goetzberger ist "Europäischer Erfinder des Jahres 2009"

Adolf Goetzberger und EPA-Präsidentin Alison Brimelow.
Adolf Goetzberger und EPA-Präsidentin
Alison Brimelow.

Professor Dr. Adolf Goetzberger, der Gründer des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg wurde am Abend des 28. April 2009 in Prag mit dem Titel »European Inventor of the Year« für sein Lebenswerk geehrt. In Anwesenheit des tschechischen Parlamentspräsidenten Miloslav Vlček zeichneten EPA-Präsidentin Alison Brimelow und Heinz Zourek, Generaldirektor der Generaldirektion Unternehmen und Industrie, vor über 400 Gästen auf der Prager Burg insgesamt vier Erfinder aus. Adolf Goetzberger wurde für seinen Beitrag zur kommerziellen Nutzung der Sonnenenergie gewürdigt, mit dem er den Weg für Solarzellen als überzeugende Alternative zu fossilen Brennstoffen geebnet hat. 

Ideenreichtum und technologische Innovation

"Es war ein spannender Weg bis hierher", so Adolf Goetzberger. "Manchmal bin ich selbst überrascht, wie weit wir mit der Solarenergie heute schon sind und ich bin froh, dass ich lange genug lebe, um mich an den Früchten meiner Arbeit erfreuen zu können."
Der für Unternehmen und Industrie zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günter Verheugen, erklärte: "Die Preisträger sind eindrucksvoller Beleg für den menschlichen Ideenreichtum und die Bedeutung technologischer Innovation. Mit ihren Erfindungen haben sie weltweit Leben gerettet und die Umwelt geschützt. Sie haben aber mit ihrer Innovationskraft auch dazu beigetragen, in Europa Arbeitsplätze zu schaffen und die europäische
Wettbewerbsfähigkeit zu stärken."

Weitere Informationen zur Person Adolf Goetzberger: http://www.solarserver.de/news/news-10512.html



04.05.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,


 

Gabriel sieht nach Treffen in Washington frischen Wind für Klimaverhandlungen

Nach seinem dreitägigen USA-Besuch sieht Bundesumweltminister Sigmar Gabriel neue Perspektiven für die internationalen Klimaschutzverhandlungen. "Die neue Regierung unter Präsident Obama hat in punkto Klimaschutz eine 180-Grad-Wende vollzogen. Nach acht langen Jahren des Schweigens und der Passivität sind die USA wieder ein konstruktiver Partner bei den Klimaschutzverhandlungen", sagte Gabriel nach seiner Rückkehr. Auf dem zweitägigen Klimaschutz-Treffen in Washington, an dem auf Einladung von Präsident Obama die 16 Staaten mit den höchsten Treibhausgas-Emissionen teilnahmen, habe die amerikanische Regierung keinen Zweifel daran gelassen, dass sie sich ihrer Verantwortung beim Klimaschutz stellen wolle.   "Obwohl bei dem Treffen noch keine wesentlichen Fortschritte in der Sache erzielt wurden, hat die sehr intensive, offene und vertrauensvolle Diskussion den internationalen Klimaverhandlungen frischen Wind gegeben", so der Bundesumweltminister.


USA legten zum ersten Mal eigene Vorschläge zur Emissionsminderung vor

Gabriel hatte als Vertreter der Bundesregierung an der zweitägigen Veranstaltung im US-Außenministerium teilgenommen und war am Rande des Treffens als erster deutscher Fachminister mit dem neuen amerikanischen Präsidenten zusammengetroffen. Obama habe deutlich gemacht, dass er die Ergebnisse der Klimaforschung uneingeschränkt akzeptiere und auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen Ende dieses Jahres ein rechtsverbindliches Klimaschutzabkommen erreichen wolle, betont Gabriel. "Beide Positionen waren unter der Vorgängerregierung völlig undenkbar", sagte der Minister. Gabriel begrüßte, dass die USA bei dem Treffen in Washington zum ersten Mal eigene Vorschläge zur Emissionsminderung vorgelegt hätten. Allerdings sei Vieles daran noch recht allgemein und liege deutlich unter dem von der Wissenschaft vorgegebenen Anspruchsniveau. Der Interstaatliche Wissenschaftliche Klimarat IPCC fordert von den Industriestaaten, ihre Emissionen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 zu bringen. Die EU hat sich dementsprechend zu 30 Prozent Minderung verpflichtet, Deutschland sogar zu 40 Prozent Reduktion. Obama hatte demgegenüber angekündigt, die US-Emissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 zurückführen zu wollen. Die derzeit im US-Kongress beratene Gesetzesinitiative sieht eine Reduktion von 6 bis 7 Prozent unter das Niveau von 1990 vor.


Europa will die Führungsrolle beim Klimaschutz mit den USA teilen

Gabriel: "Das zeigt, dass die Führungsrolle im Klimaschutz nach wie vor bei uns Europäern liegt. Aber wir würden sie lieber heute als morgen mit den Amerikanern teilen." Der Politikwechsel in den USA mache allerdings auch den Blick frei auf andere Industrieländer, die bisher weitgehend regungslos im Schatten der amerikanischen Position versteckt haben. "Auch Russland, Japan, Kanada, Australien und andere müssen ihrer Verantwortung gerecht werden", so Gabriel. Auf Einladung Frankreichs soll im Mai dieses Jahres in Paris ein weiteres Treffen der Major Economies stattfinden. Dort sollen auch Mandate für die internationale Zusammenarbeit in einigen Schlüsseltechnologien vorbereitet werden, etwa bei Energieeffizienz, Elektromobilität und Bioenergie.

04.05.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Manz Automation AG veröffentlicht vorläufige 3-Monatszahlen 2009: Umsatzeinbruch auf schwierigem Solar- und LCD-Markt

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat im ersten Quartal 2009 nach vorläufigen Geschäftszahlen Umsatzerlöse von 16,49 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 38,61 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig realisierte die Manz-Gruppe eine Gesamtleistung von 21,30 Millionen Euro nach 37,08 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Berichtszeitraum bei minus 4,96 Millionen Euro (Vorjahr: plus 5,58 Mio. €). Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) musste ein Verlust von 4,87 Millionen Euro verzeichnet werden nach einem Gewinn von 5,58 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.   Daraus resultiert ein Periodenergebnis im Konzern von minus 4,69 Millionen Euro nach einem Periodenüberschuss von 4,24 Millionen Euro im Vorjahr. Hingegen stieg der operative Cash Flow deutlich auf 5,25 Mio. € (Vorjahr: minus 1,75 Mio. €).

Den schwachen Quartalszahlen bei Umsatz und Ertrag stehe zum Stichtag 31. März 2009 eine sehr solide Bilanz gegenüber, betont das Unternehmen. Mit einer Eigenkapitalquote von 73 % und liquiden Mitteln in Höhe von rund 70,0 Millionen Euro sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet für künftige Herausforderungen. Somit sei Manz hervorragend aufgestellt, um die Systeme der nächsten Generation für die Solar- und LCD-Industrie zu entwickeln.


Schwierige Marktsituation in der Solar- und LCD-Industrie

Grund für die rückläufigen Geschäftsergebnisse sei die derzeitig schwierige Marktsituation in der Solar- und LCD-Industrie. Im Zuge der Finanzkrise werden nach Einschätzung der Gesellschaft derzeit zahlreiche Projekte verschoben, da Kunden häufig keine Finanzierungen sicherstellen können. Entsprechend bewegten sich die Auftragseingänge in den vergangenen Monaten auf niedrigem Niveau. Aufgrund der aktuellen Marktsituation und dem Auftragsbestand von 93,00 Millionen Euro (per 31. März 2009) erwartet der Vorstand, an die Umsatz- und Ergebniszahlen des Vorjahres nicht anknüpfen zu können. Der Vorstand rechnet daher im ersten Halbjahr 2009 mit einem negativen EBIT. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2009 werde jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern angestrebt, da dann die Maßnahmen zur Kostensenkung, wie Kurzarbeit und Abbau von Überstunden, wirksam würden.


Dieter Manz: 2009 steht im Zeichen der Forschung und Entwicklung

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, sieht die Gesellschaft mittel- und langfristig dennoch sehr gut positioniert: "Für uns steht das Geschäftsjahr 2009 im Zeichen der Forschung und Entwicklung. Diese Zeit werden wir konsequent nutzen, um unsere Innovationen erfolgreich zur Marktreife zu treiben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere Technologieführerschaft dadurch weiter ausbauen und mit Abklingen der Wirtschaftskrise auf den Wachstumskurs zurückkehren können. Auf mittelfristige Sicht gehen wir davon aus, dass der Solarmarkt wieder zu seiner alten Stärke finden wird."

Der vollständige 3-Monatsbericht 2009 wird am 12. Mai 2009 veröffentlicht und steht dann auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich "Investor Relations" zum Download zur Verfügung.

04.05.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Abengoa Solar nimmt 20 MW Solarturm-Kraftwerk in Spanien in Betrieb

Solarturm-Kraftwerk von Abengoa Solar.
Solarturm-Kraftwerk von
Abengoa Solar.

Nach einer erfolgreichen dreitägigen Testphase hat Abengoa Solar S.A. (Sevilla, Spanien) am 27.04.2009 mit dem kommerziellen Betrieb seines "PS20"-Solarturm-Kraftwerks auf dem Gelände seines Tochterunternehmens Solúcar Energia, S.A., nahe Sevilla begonnen, berichtet Abengoa Solar in einer Pressemitteilung. Das Kraftwerk habe während der Tests den erwarteten Energieertrag übertroffen und das große Potenzial der Solarturm-Technologie demonstriert. PS20 ist laut Abengoa weltweit das zweite kommerziell genutzte Solarturmkraftwerk und sei im Vergleich zu dem Vorgängermodell "PS10" mit einigen technologischen Verbesserungen ausgestattet worden.   Unter anderem habe das Unternehmen den Solar-Receiver, verschiedene Kontroll- und Betriebssysteme sowie das Wärmespeichersystem deutlich verbessert, heißt es in der Pressemitteilung. Für den Bau des Kraftwerks zeichnete das Unternehmen Abener Energia, S.A. verantwortlich, eine Tochtergesellschaft von Abeinsa, Abengoa Engineering und der Industrial Construction Business Group.


Solarstrom für 10.000 Haushalte

"Dass wir während der Testphase mehr Energie als erwartet erzeugen konnten ist ein Meilenstein. Die von uns verwirklichten technischen Verbesserungen und unser gesammeltes Fachwissen haben es uns ermöglicht, mit unserer Solartechnologie einen großen qualitativen Fortschritt zu erreichen", kommentiert Santiago Seage, Vorstand von Abengoa Solar. Mit einer Nennleistung von 20 Megawatt (MW) verfüge PS20 über die doppelte Kapazität des Vorgängermodells PS10 und soll genügend sauberen Strom für 10.000 Haushalte erzeugen. So können laut Abengoa ungefähr 10.900 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, die bei der Stromerzeugung in herkömmlichen Kraftwerken anfallen würden.


1.255 Spiegel konzentrieren die Sonnenstrahlen

Laut Pressemitteilung sind in dem PS20-Solarkraftwerk 1.255 von Abengo Solar entwickelte und einzeln nachgeführte flache Spiegel (Heliostate) mit je einer Fläche von 120 Quadratmetern montiert. Sie konzentrieren die Sonnenstrahlen auf einen Wärmetauscher (Solar-Receiver), der sich an der Spitze eines 162 Meter hohen Turms befindet. Mit der Hitze des konzentrierten Sonnenlichts wird über eine Dampfturbine Strom produziert.



04.05.2009   Quelle: Abengoa Solar S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abengoa Solar S.A.,
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Solarpark Liepolding: Baubeginn für 2,6 MWp Photovoltaik-Kraftwerk im Donautal

Bauplatz des Solarpark Liepolding, Stadt Bogen.
Bauplatz des Solarpark Liepolding, Stadt Bogen.

In der niederbayerischen Stadt Bogen haben am 29.04.2009 die Bauarbeiten für den Solarpark Liepolding begonnen, berichtet die Carpevigo AG aus dem oberbayerischen Holzkirchen in einer Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Kraftwerk werde nach der für den Sommer geplanten Fertigstellung mit einer Leistung von rund 2,6 Megawatt (MWp) pro Jahr rund 2,8 Millionen Kilowattstunden Solarstrom in das Netz von E.ON Bayern einspeisen. Initiator und Bauherr des Projektes ist die Carpevigo AG. In zahlreichen Regionen Niederbayerns erreicht die Solarstrahlung Werte von 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/qm/a) und mehr.  Dies sind ausgezeichnete Voraussetzungen für die solare Stromerzeugung. Die auf die Nutzung erneuerbarer Energien und solare Stromerzeugung spezialisierte Carpevigo AG hat daher erneut einen Standort in Niederbayern für die Realisierung eines weiteren Solarparks ausgewählt. Das Unternehmen hat bereits im Jahr 2007 in Plattling, Landkreis Deggendorf, eine vergleichbare Anlage fertiggestellt. Die Erträge dieses Kraftwerks, das Ende 2007 an das Netz ging, lagen laut Carpevigo im ersten vollen Betriebsjahr 10 % über dem Plan.


Unterkonstruktion mit Stahleindrehfundamenten schont den Boden

Die neue Anlage im Ortsteil Liepolding soll pro Jahr rund 2.800 Megawattstunden Strom (MWh/a) erzeugen. Auch beim Solarpark Liepolding setzt der Projektentwickler auf eine bodenschonende Unterkonstruktion in Form von Stahleindrehfundamenten, die in den Boden "geschraubt" werden. Dabei erfolgt keine Bodenverdichtung oder -versiegelung. Durch die im Tagesverlauf wechselnde Abschattung des Bodens steigt dessen Feuchtigkeit und die Artenvielfalt nimmt zu. Über Jahre landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen erhalten so eine Ruhephase für die Regeneration. Nach der für 20 Jahre geplanten Betriebsdauer kann die gesamte Anlage rückgebaut werden. Die Technik des Solarkraftwerks Liepolding kommt vollständig aus Deutschland. Die Solarmodule, die die Solarstrahlung in elektrische Energie umwandeln, stammen aus der deutschen Produktion des US-amerikanischen Anbieters First Solar in Frankfurt/Oder. DieWechselrichter, die den von der Solaranlage erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom umwandeln, liefert die hessische SMA AG.

04.05.2009   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
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Konzentrator-Photovoltaik: SolFocus meldet 15-fache Kapazitätsausweitung seiner Fabrik für CPV-Reflektoren

CPV-Spiegel von SolFocus.
CPV-Spiegel von SolFocus.

Das Unternehmen SolFocus Inc. (Mountain View, Kalifornien), Entwickler von Konzentrator-Photovoltaik (CPV), berichtete am 23.04.2009, es habe eine erweiterte Glasreflektoren-Fabrik in Mesa (Arizona) in Betrieb genommen. Das Werk verfüge über eine neue Produktionslinie mit fortschrittlichen Systemkomponenten und die Produktionsfläche sei um mehr als 175 Prozent erweitert worden. Nun könne "Glassworks"-Fabrik jährlich 2 Millionen konzentrierende Reflektoren für eine CPV-Nennleistung von 30 MW herstellen. Die Produktionskapazität sei damit Vergleich zum Jahr 2008 um das 15-fache gestiegen, heißt es in der Pressemitteilung.   Das bereits bestehende Werk ist im Dezember 2007 mit 50 Mitarbeitern eröffnet worden und habe im Jahr 2008 rund 45.000 Spiegel produziert, berichtet das Unternehmen. Die Stadt Mesa sei wegen der neuen Fabrik ein vorzügliches Beispiel für die im US-Konjunkturpaket angelegte "new energy economy".


150 neue Arbeitsplätze in einer "grünen" Volkswirtschaft

Das Glaswerk solle bis Ende 2009 mehr als 150 Vollzeit-Arbeitsplätze schaffen, was einem Wachstum von 200 Prozent im Vergleich zu 2008 entspräche. Die Ausweitung demonstriere Nutzen lokaler wirtschaftlicher Entwicklung in Verbindung mit weltweiten Investitionen in nachhaltige Energien. SolFocus berichtet, das Unternehmen werde für die Erweiterung des Werks den im US-Konjunkturpaket verankerten 30-prozentigen Steuerfreibetrag für Investitionen in Produktionsanlagen in Anspruch nehmen. "Mesa ist ein Musterbeispiel einer Stadt, die aktiv an einer dynamischen grünen Volkswirtschaft teilhaben möchte", sagte Jason Ellsworth, Vizepräsident und Geschäftsführer der "Glassworks"-Fabrik von SolFocus. "Zusätzlich zu der Schaffung von 'grünen' Arbeitsplätzen kann Mesa langfristige und hochqualifizierte Jobs bei Montage, Betrieb und Wartung von Solaranlagen anbieten".


CPV-Technologie auf dem Weg zur Marktreife

Die in der Fabrik produzierten, konvexen Spiegel seien entscheidende Komponenten des CPV-Designs, betont SolFocus. Das Unternehmen berichtet, dass diese Spiegel Sonnenstrahlen 500-fach auf eine Solarzelle konzentrieren und Solarstrom mit branchenführenden Modul-Wirkungsgraden von 25 Prozent erzeugt wird. Die Nachfrage, die zu der Ausweitung der Produktionskapazität geführt hat, wertet SolFocus als Signal für den Übergang der CPV-Technologie aus dem Forschungs- und Entwicklungsstadium zur Marktreife. "Die Komponenten für 30 MW Photovoltaik-Nennleistung, die in diesem Werk gefertigt werden können, erlauben uns, die steigende Nachfrage nach CPV-Technologie zu decken", sagte Mark Crowley, Präsident und Vorstand von SolFocus. Regierungsorgane, Versorgungsunternehmen und große gewerbliche Projektentwickler hätten schnell erkannt, dass CPV im Vergleich zu herkömmlichen Solarstromanlagen drei Mal so hohe Wirkungsgrade bei geringerem Platzbedarf habe.


04.05.2009   Quelle: SolFocus Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus Inc.,


 

Fachleute trafen sich in Japan, um die Industrialisierung von Farbstoff-Solarzellen voranzutreiben

BIPV-Module von Dyesol.
BIPV-Module von Dyesol.

Zum ersten Mal seit ihren Anfängen im Jahr 2006 in Australien fand die "International Conference on the Industrialisation of Dye Solar Cells" (DSC-IC 2009) dieses Jahr in Asien statt, vom 22. bis zum 24. April in Nara (Japan). Dies war die dritte internationale Konferenz zur industriellen Nutzbarmachung von Farbstoff-Solarzellen (FSZ), die auf dem Erfolg bisheriger DSC-IC-Konferenzen im schweizerischen St. Gallen und im australischen Canberra aufbaut. Die Stärke und das Wachstum der Photovoltaik-Industrie in Japan in Verbindung mit den Fortschritten der Farbstoffsolarzellentechnik und -forschung innerhalb des ostasiatischen Raumes machten diese Veranstaltungsstätte zum idealen Ort, um führende Wissenschaftler, Technologen und Industrielle aus der Farbstoffsolarzellenbranche zusammenzubringen.  Im Anschluss an die offizielle Eröffnung durch den Gouverneur von Nara, ShōgoArai, gesellten sich zu den gemeinsamen Konferenzvorsitzenden, Professor Shozo Yanagida und Professor Tsutomu Miyasaka, mehr als 250 Teilnehmer, darunter ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der FSZ-Technologie aus Hochschulen, Institutionen, Regierung und Industrie. Maßgebliche, die wirtschaftliche Nutzbarmachung der FSZ-Technik anführende Fachleute aus aller Welt, einschließlich Prof. Michael Grätzel, Prof. Anders Hagfeldt, Prof. Laurence Peter, Prof. Hironori Arakawa und Dyesols Dr. Gavin Tulloch und Dr. Hans Desilvestro, fanden sich in der langen Reihe eindrucksvoller Referenten.


Neue Chancen für die Farbstoffsolarzellentechnologie

Mehr als je zuvor werde die Geschwindigkeit der FSZ-Kommerzialisierung durch dringliche weltweite Wirtschafts- und Umwelttreiber vorgegeben, heißt es in einer Pressemitteilung des australischen FSZ-Herstellers Dyesol. Erst kürzlich, beim G20-Treffen im April in London, hätten die Regierungen ihr Engagement für die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der globalen Erwärmung durch das Versprechen neuer Gesetzgebungen und Grundsätze demonstriert, und damit beträchtliche neue Chancen für die Farbstoffsolarzellentechnologie geschaffen. Die FSZ-Technik sei die am weitesten fortgeschrittene aller Technologien der dritten Generation und verheiße Lösungen, die andere Technologien nicht bieten könnten.

Die Vorteile von FSZ gegenüber herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis liegen laut Dyesol in ihren geringeren Kosten, der niedrigeren "grauen" Energie sowohl für die Fertigungsanlagen als auch für die Produktion, der höheren Stromleistung bei schlechten Lichtverhältnissen sowie der Möglichkeit als Strom erzeugende Glasfassaden und Stahldächer direkt in Gebäude integriert werden. Der weltweite Markt für Solarphotovoltaik wurde 2008 auf fast 30 Milliarden US-Dollar beziffert und wird laut Prognosen bis zum Jahr 2013 einen Umsatz in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar erreichen.
Es ist Dyesol Limited eine Freude, als Hauptsponsor der Konferenz zu fungieren.


04.05.2009   Quelle: Dyesol Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dyesol Ltd.,
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McDonald`s startet Energieeffizienz-Restaurant mit Solartechnik von Schüco

Solarkollektoren von Schüco sorgen für Warmwasser.
Solarkollektoren von Schüco
sorgen für Warmwasser.

Nach einer Entwicklungs- und Bauzeit von knapp drei Jahren öffnete am 23. April das Energieeffizienz-Restaurant (EE-Tec) von McDonald`s in Achim bei Bremen. In dem weltweit einzigartigen Testprojekt kommen modernste energiesparende Technologien und erneuerbare Energien zum Einsatz. Ein Jahr lang werden diese nun im laufenden Betrieb unter Begleitung des Freiburger Öko-Instituts getestet. Die Systemtechnik von Schüco zeichnet für die Solar-Anlagen sowie die wärmegedämmten Fenster und Türen des Restaurants verantwortlich.  Der Eingangsbereich des Achimer EE-Tec-Restaurants wird von einem markanten Solardach gekrönt. Zehn schwarz-bläulich schimmernde Dünnschichtmodule, bestehend aus amorphem Silizium mit einer Leistung von insgesamt 1,2 Kilowattpeak (kWp), wurden mittels einer Sondervordachkonstruktion deutlich sichtbar über dem Eingang montiert.


Solarthermie plus Photovoltaik

An der Seite des Gebäudes, direkt über dem Küchenbereich gelegen, wurde zusätzlich eine solarthermische Anlage installiert. Sechs SchücoSol-Kollektoren mit einer Fläche von 15 Quadratmetern in Verbindung mit einem 1.000-Liter-Speicher und einer Frischwasserstation sorgen ab sofort für warmes Wasser und bringen eine solarthermische Leistung von 85 kW. Das EE-Tec nutzt die Sonnenenergie ganz zukunftsorientiert gleich zweifach: Zur Warmwassergewinnung (Solarthermie) und zur Stromerzeugung mit Photovoltaik. Pro Jahr sollen rund 8.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugt werden. Die Gäste können dies aktuell verfolgen: Eine Anzeigetafel am Schalter informiert über die aktuelle Solarstrom-Produktion.

Doch auch dort, wo auf den ersten Blick keine Veränderung zu sehen ist, wird Energie gespart. So verfügen die Fenster (AWS 75.SI) und –Türen (ADS 75.SI) von Schüco über höchste Wärmedämmeigenschaften, verbunden mit den Vorteilen des Werkstoffs Aluminium wie Design, Langlebigkeit, Robustheit und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.


Energie sparen und Energie gewinnen

"Das EE-Tec-Testprojekt ist eine Investition in innovative Umwelttechnologie 'Made in Germany". Es zeigt auf, was mit deutscher Spitzentechnologie im Umweltbereich machbar ist und findet innerhalb unseres Unternehmens weltweite Beachtung", so Alexander Schramm, Vorstand für Standortentwicklung bei McDonald's Deutschland. "Beim Restaurant in Achim wurde unser Leitbild 'Energy² - Energie sparen und Energie gewinnen’ beispielhaft in die Praxis umgesetzt. Jedes Gebäude, das mit Solarenergie Strom und Wärme erzeugt und mit hochwärmegedämmten Fenstern und Türen kostbare Energie spart, trägt dazu bei, den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) deutlich zu senken", so Thomas Lauritzen, Pressesprecher der Schüco International KG.

03.05.2009   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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Photovoltaik-Nachführung: Solar-Trak GmbH stellt neue Steuerungsgeneration vor

PV-Nachführsystem ST2000.
PV-Nachführsystem ST2000.

Die mechanisch bewährte Baureihe des Photovoltaik-Nachführsystems ST2000 werde jetzt mit neuer Steuerung geliefert, berichtet die Solar-Trak GmbH (Lübeck) in einer Pressemitteilung. Geblieben sei das dezentrale Konzept (eine Steuerung pro Nachführung). Neu sei das nutzerfreundliche Bedienkonzept mit der Bedienung über eine PC-Anbindung. Damit können die Steuerungen bequem programmiert und in Betrieb genommen werden, betont der Hersteller.  Parameter könnten ex- und importiert werden und seien damit leicht auf andere Steuerungen zu übertragen. Für Wartung und Reparatur sei ein umfangreicher Speicher für Fehler- und Statusmeldungen vorhanden (preventive maintenance). Materialschonender Sanftanlauf sei ebenso realisiert wie ein komfortabler Auto-Offset zur Justierung. Die Steuerung ist laut Solar-Trak für die Verwendung im Netzwerk und Remote-Monitoring vorbereitet. "Selbstverständlich ist die Steuerung EMV getestet und erfüllt alle einschlägigen Normen. Erstmalig wurde diese Steuerung in einem knapp 2MW großen Solarpark im hohen Norden Deutschlands eingesetzt", heißt es in der Pressemitteilung.


03.05.2009   Quelle: Solar-Trak GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Trak GmbH,
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Neuheit auf der Intersolar: Phaesun GmbH präsentiert hoch effiziente, solar versorgte Lampen und Fernseher

Stromspar-Team: LED und Photovoltaik.
Stromspar-Team: LED und Photovoltaik.

Der Memminger Offgrid-Spezialist Phaesun GmbH präsentiert auf der Intersolar besonders effiziente, solar versorgte Lampen und Fernsehgeräte für Photovoltaik-Inselsysteme (Solar Home Systems), Gartenhäuser und Garagen. Als Exklusivpartner für Europa, Lateinamerika und den größten Teil Afrikas präsentiert die Phaesun GmbH im Rahmen der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik erstmals die neuen Beleuchtungs- und Fernsehkits des Herstellers Sundaya. Die neue Serie "Sundaya Ulitium" umfasst LED-Lampen, LCD-Fernseher und dazu passende Solarmodule sowie eine Verteilerbox für die Installation per Plug-and-play.  Der modulare Aufbau schaffe höchste Flexibilität, betont Phaesun. Das System eigne sich sowohl für Gartenhäuser und Garagen als auch für Wohnmobile und Solar Home Systems. Anwender könnten die Zahl der Lampen und der Fernseher in nahezu unbegrenzten Stückzahlen erweitern und miteinander kombinieren. Phaesun bietet je nach gewünschter Anzahl und Leuchtdauer vier verschiedene Modulgrößen zwischen drei und zwölf Watt Leistung an.


Effektive und sparsame LED-Lampen

Die LED-Lampen sind laut Phaesun extrem sparsam im Verbrauch und sehr effektiv. Für 240 Lumen Lichtleistung über sechs Stunden reichen 8 Kilojoule Energie pro Stunde aus, die ein Solarmodul mit nur drei Watt Leistung liefern kann, rechnet Phaesun vor. Dimme man die Lampe, was in drei Stufen möglich ist, benötige sie noch weniger Energie - bei 120 Lumen leuchte sie beispielsweise zwölf Stunden lang. Führend sei die LED-Lampe von Sundaya auch, was den Wirkungsgrad angeht: Während es eine Glühlampe auf ein Prozent bringe und eine Energiesparlampe auf fünf bis zehn Prozent, habe die neue LED-Lampe von Sundaya einen Wirkungsgrad von 23 Prozent.

Die Elektronik und ein Lithium-Ionen-Akku sind bereits in die Lampen und Fernseher integriert. Über die Verteilerbox kann das Solarmodul direkt an die Verbraucher angeschlossen werden. Ein Laderegler wird laut Phaesun nicht benötigt. Bei einer Leuchtstärke von 240 Lumen halte der Akku drei bis vier Jahre, bei 120 Lumen sechs bis acht 8 Jahre.

Neben der Sundaya-Ulitium-Serie stellt Phaesun auf der Messe Intersolar vom 27. bis zum 29. Mai Straßenlaternen, Batterien, Windgeneratoren und Inselwechselrichter aus in Halle B3, Standnummer 565.


03.05.2009   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phaesun GmbH,
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3S Swiss Solar Systems rüstet Sonnenkraftwerk auf dem Klein Matterhorn mit Photovoltaik aus

Für das nach neuesten Umweltstandards gebaute Restaurant "Matterhorn glacier paradise" auf dem Klein Matterhorn bei Zermatt lieferte 3S Swiss Solar Systems, eine hundertprozentige Tochter des 3S Industries AG, gebäudeintegrierte Photovoltaik. Die Module der auf knapp 4000 Meter Höhe realisierten Photovoltaik-Anlage versorgen den Restaurantbetrieb mit Solarstrom. Die hochpräzise Laminiertechnologie aus Lyss gewährleiste auch unter extremen Witterungsbedingungen eine lange Lebensdauer der Module, heißt es in der Pressemitteilung. Noch nie zuvor wurde eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage dieser Art in Europa in vergleichbarer Höhe realisiert, betont 3S Swiss Solar Systems.   Mit einer installierten Leistung von 22 Kilowatt könne auf dem Klein Matterhorn so viel Strom erzeugt werden, wie von zwölf Haushalten jährlich verbraucht wird. Dafür sorgen 108 Solarmodule von 3S Swiss Solar Systems, die auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern in die Fassade des Gebäudes integriert sind. "Die Realisierung der Solaranlage an diesem hochalpinen Standort ist ein Pionierprojekt. Es erfüllt uns mit großer Freude, dass Solarmodule aus unserem Unternehmen in Zukunft den Strom für Restaurantbesucher und Alpinisten an diesem wunderschönen Flecken Erde liefern", so Patrick Hofer-Noser, Geschäftsführer der 3S Swiss Solar Systems.


Klare Höhenluft, Reflektion durch Schnee und niedrige Temperaturen steigern den Solarstrom-Ertrag

Die Planung, Fertigung und Installation dieses einzigartigen Solarkraftwerks stand vor besonderen Herausforderungen: Auf der Höhe von 3840 Metern herrscht meist Dauerfrost und starker Wind. Dank der in diesen eisigen Höhen aber auch doppelt so hohen Sonneneinstrahlung ist der alpine Standort für eine Solaranlage optimal. Die klare Höhenluft, die Reflektion durch Schnee und die herrschenden niedrigen Temperaturen wirken sich positiv auf die Leistung von Solarmodulen aus. Angesichts der extremen Witterungsbedingungen war für die Realisierung der Photovoltaik Anlage ein Solarmodullieferant gefragt, der hochleistungsfähige Panels mit hoher Lebensdauergarantie liefern kann. "Mit ihrem hervorragenden Wissen über den Prozess der Solarmodulherstellung, weit reichenden Erfahrungen mit Projekten der gebäudeintegrierten Photovoltaik und der besten Produktionstechnologie war die 3S Swiss Solar Systems als idealer Partner für das Projekt schnell gefunden", heißt es in der Pressemitteilung. Die Photovoltaik-Experten und Technologieführer aus Lyss entwickelten und fertigten spezielle, extrem wetterfeste Solarmodule für die Fassade des Gipfelrestaurants. Mit den Laminatoren der 3S Swiss Solar Systems, die laut Hersteller eine einzigartige Temperaturhomogenität erreichen, konnten die mit insgesamt 18mm Glasstärke besonders dicken Module (fast 5fache Dicke herkömmlicher Module) unter optimalen Laminierbedingungen hergestellt werden. Verwendet wurden hoch effiziente monokristalline Solarzellen des Herstellers ersol. Durch die ästhetisch ansprechende Integration der Module in die Fassade, ergibt sich am Klein Matterhorn eine perfekte Synthese aus robuster, wetterfester Gebäudehülle und effizienter, umweltfreundlicher Stromproduktion.

Das nach modernsten Standards ("MINERGIE-P") für zukunftstaugliches Wohnen und Arbeiten gebaute Restaurant bietet 120 Sitzplätze und eine Unterkunft für 40 Gäste. Das neue Restaurant der Zermatt Bergbahnen ist ein hervorragendes Beispiel für die Reduzierung von Umweltbelastung mittels moderner, nachhaltiger Bauweise. Realisiert wurde das zukunftsweisende Photovoltaik-Projekt von Peak Architekten aus Zürich/Zermatt, dem Fassadenplanungsbüro Burri Müller Partner aus Burgdorf und der MLG Metall und Planung AG aus Bern gemeinsam mit den Bernischen Kraftwerken.

02.05.2009   Quelle: 3S Industries AG, openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Industries AG,
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IBC SOLAR auf der Intersolar 2009: Mehr Service für Fachpartner; eigene Produktlinie zur Anlagenüberwachung

IBC Solar präsentiert auf der Intersolar neuen
Service und Anlagenüberwachung "SolControl".

Auf der diesjährigen Intersolar in München (27. bis 29. Mai) steht für die IBC SOLAR AG der Service im Mittelpunkt. Der Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Spezialist hat neue Servicepakete für Fachpartner im Angebot: Ab der Intersolar können diese ihre Bestellungen online in einem neuen Produktshop vornehmen oder im neuen Werbeshop ausgearbeitete Marketingkampagnen bestellen, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus will IBC SOLAR erstmals eine eigene Produktlinie zur PV-Anlagenüberwachung vorstellen.  Das an die Wechselrichter angeschlossene System zur Photovoltaik-Anlagenüberwachung stelle die Erträge der Anlage sicher und verfüge über eine automatisierte Report-Funktion, die mehreren vordefinierten Personen weltweit die Anlagendaten übermitteln könne. Für den Fachinstallateur sei IBC "SolControl" leicht zu installieren und zu bedienen, berichtet das Unternehmen. So könne er den Ausfall von Wechselrichtern zeitnah erkennen, bevor dem Kunden Schaden entstehe. Die SolControl-Linie von IBC SOLAR stellt drei Produkttypen für jede Anlagengröße bereit - vom Einfamilienhaus bis hin zum großen Solarpark. Neben einem neu gestalteten Fachpartnerportal kündigt IBC Solar einen umfassenden Werbe- und Produktshop an. Der Werbeshop biete Fachinstallateuren Marketingmaterialien an, mit denen sie vor Ort ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten sowie Neukunden-Akquise betreiben könnten. Fertig ausgearbeitete Kampagnen soll Fachinstallateuren eine Zeitersparnis ermöglichen, da sie einzelne Aktionen lediglich personalisieren müssen.


Online-Einkauf für Fachpartner

Darüber hinaus können Fachpartner über den Produktshop ihre Einkäufe bei IBC SOLAR online erledigen, so das Unternehmen. Im Warenkorb könnten Kunden ihre aktuell ausgewählten PV-Komponenten sammeln und direkt bestellen. Im Benutzerbereich "Mein IBC SOLAR" im Fachpartnerportal seien offene Rechnungen und Lieferungen einsehbar. Durch das zusätzliche Online-Angebot will IBC SOLAR seinen Service verbessern, um noch besser auf die Bedürfnisse der Fachpartner eingehen zu können. Um die Bestellung noch einfacher zu gestalten, hat IBC SOLAR laut Pressemitteilung zudem eine Schnittstelle von seiner Planungssoftware "PV Manager" zum Produktshop geschaffen.


Monitoring-System informiert per Mobilfunk

Die neue SolControl-Linie zur Anlagenüberwachung von IBC SOLAR kann über tagesaktuelle Wetterdatensätze eine Soll-/Ist-Analyse der Anlagenerträge durchführen, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung. Optional könnten darüber hinaus Sensoren angeschlossen werden, welche die aktuellen Wetterdaten und Einstrahlungswerte messen. IBC SolControl simuliere anhand dieser Daten, wie viel Strom die Anlage theoretisch erzeugen müsste und erkenne jede Abweichung der konkreten Anlagenleistung von diesem Sollwert. Falle die Leistung ab, informiere das Monitoring-System die Photovoltaik-Fachpartner sofort über Mobilfunk, damit sie mit der Fehlersuche beginnen können. Der Vorteil sei, dass Wartungsteams weltweit über jeden Standardwebbrowser auf die Anlagendaten zugreifen und mögliche Fehlerquellen wie einen Strangausfall oder die Verschmutzung einzelner Module identifizieren könnten. IBC SolControl ist laut Hersteller kompatibel mit allen gängigen Wechselrichtern.

Vom 27. bis 29. Mai können sich Interessierte in der Neuen Messe München am Stand von IBC SOLAR in Halle B3 Stand 130 über die neuen Produkte und Servicepakete informieren.

02.05.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Solar-Mobil der Hochschule Lausitz startet beim Shell Eco-Marathon

Ein Team der Hochschule Lausitz nimmt mit einem selbst konstruierten Solar-Mobil vom 7. bis 9. Mai 2009 am Shell Eco-Marathon teil. Der weltweit größte Effizienz-Wettbewerb wird auf dem Eurospeedway Lausitz ausgetragen. Nach sechsmonatiger intensiver Arbeit konnten auf dem in den Eurospeedway Lausitz integrierten DEKRA-Testoval bereits mehrere erfolgreiche Testfahrten absolviert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule, die den Shell Eco-Marathon als offizieller Partner umfassend unterstützen wird.  So kommen etwa 120 Studierende bei der Technik, für die Sicherheit und Besucherbetreuung zum Einsatz.


Radnabenmotor wird von 209 Solarzellen angetrieben

Mit dem von einem studentischen Team aus dem Fachbereich Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau entwickelten und in der Laborwerkstatt montierten Fahrzeug mit einem Radnabenmotor und 209 Solarzellen ist die Hochschule auch direkt an dem erstmals in Deutschland ausgetragenen Effizienzwettbewerb beteiligt. Erwartet werden mehr als 3.000 Studierende in 220 Teams aus 29 Ländern. Abhängig von der Sonneneinstrahlung kann das Solar-Mobil der Hochschule Lausitz eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen. Die Diplomanden aus dem Studiengang Maschinenbau Peter Peine und Renaldo Tiebel leisteten gemeinsam mit Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schmidt sowie anderen Studierenden die maßgebliche Entwicklungsarbeit. Die Studentin der Betriebswirtschaftslehre Anne Hoffmann wird das Solar-Mobil während des Shell Eco-marathons über den Eurospeedway Lausitz steuern.


Solar-Mobil als Beispiel der praxisnahen Ausbildung

"Von der Ideenfindung über die Konstruktion, die Geldbeschaffung und den Bau des Solar-Mobils ist dieses Projekt ein sehr gutes Beispiel für die praxisnahe studentische Ausbildung an unserer Hochschule. Politische Verantwortungsträger der Region und Unternehmen haben sich erfreulicherweise sehr schnell bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen. Eine Initiative der Hochschule Lausitz wird getragen von der Region. Weitere Sponsoren sind uns herzlich willkommen", erklärt Professor Dr. Ing. Peter Biegel vom Fachbereich Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau an der Hochschule Lausitz.


Touristische Nutzung des Solar-Mobils geplant

Im Zusammenwirken mit der Stadt Senftenberg, die zu den wichtigsten Förderern des Projektes zählt, soll das weiterentwickelte Solar-Mobil auch touristisch genutzt werden, um ein Highlight für die Lausitzer Seenlandschaft zu schaffen. Voraussichtlich kann der Shell Eco-Marathon live im Internet verfolgt werden. Zusätzlich sollen in die Live-Berichterstattung Filmaufnahmen eines Teams der Hochschule Offenburg mit Interviews von Verantwortlichen und Akteuren einfließen. Weitere Informationen: http://www.eco-marathon.de


02.05.2009   Quelle: Hochschule Lausitz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Lausitz,


 

Reiner Lemoine Stiftung fördert Solarstromanlage in einem Dorf in Togo

Solarstromanlage in Balanka (Togo).
Solarstromanlage in Balanka (Togo).

Im Oktober 2008 errichtete die Reiner Lemoine Stiftung eine Solarstromanlage für die Bibliothek des Dorfes Balanka in Togo. Das System besteht im Wesentlichen aus 24 Photovoltaik-Modulen, einer großen Batterie, zwei Ladereglern und einem Wechselrichter. Die Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 5 Kilowatt (kWp) wurden von dem Berliner Photovoltaik-Unternehmen Solon SE gespendet, zu dessen Gründern auch Reiner Lemoine gehörte. Energiespeicher zur Versorgung der Bibliothek während der Nacht und bei zu geringer Sonneneinstrahlung ist eine wartungsfreie Blei-Gel-Batterie mit 50 kWh Energieinhalt. Der Speicher wird mit Hilfe von zwei Solarladereglern geladen. Ein 4,5 kW-Wechselrichter sorgt für die nötigen 230V Wechselspannung im Gebäude. Diese Komponenten wurden von der Reiner Lemoine Stiftung gespendet und von Freunden und Kollegen der Stiftung vor Ort montiert.   Die Bibliothek kann jetzt bis 20 Uhr geöffnet sein. Durch eine Service-Station zum Aufladen von Handys wurde eine neue Einnahmequelle für die Bibliothek geschaffen. Neben der gesamten Beleuchtung im Gebäude werden sechs Computer mit Solarstrom versorgt, an denen PC-Kurse durchgeführt werden. Derzeit wird daran gearbeitet, einen Internetanschluss bereitzustellen.


Ein Dorf, fast ohne Strom

Das Dorf Balanka liegt ca. 350km von der Hauptstadt Lomé entfernt und nur wenige Kilometer von der Grenze zu Benin. Die Einwohnerzahl liegt schätzungsweise bei 8.000 Menschen. Bis auf die Moschee und die Bibliothek sind die meisten Gebäude aus Lehm gebaut. Das Dorf ist weder an das Stromnetz angeschlossen noch ist es über eine asphaltierte Straße erreichbar. Die einzige Einrichtung, die dauerhaft mit Strom aus einem Dieselaggregat versorgt wird, ist ein Mobilfunkmast. Im Februar 2008 trat die Gründerin des Vereins "Bildung für Balanka", Roubatou Affo-Tenin, mit der Bitte, eine Solaranlage für die neue Bibliothek zu finanzieren, an die Reiner Lemoine Stiftung heran. Nach Begutachtung der Anfrage und nachdem sich einige Freunde und Mitglieder der Reiner Lemoine Stiftung bereiterklärt hatten, ehrenamtlich die Planung und Installation der Anlage durchzuführen, entschied sich die Stiftung, das Projekt zu fördern und eigenständig zu realisieren. Dem Bau ging eine halbjährige Planungsphase voraus, in der die Auslegung, die Beschaffung der Komponenten und deren Transport nach Togo organisiert wurden.


Reiner Lemoine Stiftung

Um das Lebenswerk des Visionärs und Solar-Pioniers Reiner Lemoine fortzusetzen, fördert die nach ihm benannte Stiftung die Forschung und Wissenschaft zur Nutzung regenerativer Energien. Darüber hinaus können Bildung, Erziehung und Entwicklungshilfe mit Bezug zu den regenerativen Energien unterstützt werden. In der Verpflichtung, dem ethischen Anspruch Reiner Lemoines gerecht zu werden, und im Bewusstsein um die gesellschaftspolitische Dimension seiner Arbeit setzt die Reiner Lemoine Stiftung das Lebenswerk ihres Gründers fort.

01.05.2009   Quelle: Reiner Lemoine Stiftung; Gröschel Geheeb Responsible Branding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reiner Lemoine Stiftung,
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NATIONAL GEOGRAPHIC präsentiert Sonderheft "Energie"

Sonderheft "Energie".

NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND berichtet in einem neuen Sonderheft über aktuelle Forschungen und innovative Ideen zum Klimaschutz. Das Heft "Energie" zeigt, dass viele zukunftsweisende Projekte und Techniken in Deutschland entwickelt werden. Biogasanlagen, Passivhäuser oder neue Ansätze für die Produktion von Biodiesel machen Mut, dass es großes Potential zur Bekämpfung des Treibhauseffekts gibt, so der Verlag in einer Pressemitteilung. Aber das Heft zeige auch, dass die aktuelle Klimasituation sehr ernst ist und schnelles, globales Handeln erfordere. Den Menschen müsse es gelingen, ihren Energieverbrauch deutlich zu drosseln, die Effizienz von technischen Anlagen und Geräten zu erhöhen und regenerative Energien viel stärker zu nutzen. Sonst drohten Klimakatastrophen, die das Leben auf der ganzen Welt drastisch verändern werden.   Für das neue Sonderheft hat die Redaktion von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND renommierte Wissenschaftler und Politiker im In- und Ausland interviewt, zahlreiche aktuelle Studien und Forschungsergebnisse analysiert und sich über neue Projekte und Techniken informiert. Diagramme, Graphiken, Karten und Fotos veranschaulichen das Klimaproblem und geben weitere Hintergrundinformationen.


Obamas Energieminister setzt auf Atomkraft und Ausbau erneuerbarer Energien

Nach Prognose der Internationalen Energieagentur könnte sich der Energiebedarf bis 2030 noch mal um fast 50 Prozent erhöhen - und damit auch der Ausstoß an Treibhausgasen. Falls das eintritt, könnte die durchschnittliche Temperatur bis zum Ende dieses Jahrhunderts weltweit um sechs Grad ansteigen. Die Folgen für die Umwelt, für die Weltwirtschaft und für die menschliche Gemeinschaft wären unabsehbar. Heftig diskutiert wird allerdings, woher diese Energie kommen soll. Denn die klassischen Energievorräte gehen zur Neige, die jährliche Förderung von Öl sinkt um etwa 6,7 Prozent, Tendenz weiter fallend. Der neue Energieminister der USA, Steven Chu, setzt auf den Ausbau der Kernenergie. Trotz aller Probleme in Bezug auf Sicherheit und Entsorgung sei die Atomkraft wesentlich besser für das Klima als die Kohle, sagt Chu im Interview. Daneben unterstützt die US-Regierung aber auch die Förderung regenerativer Energien. Neben Sonne, Wind und Wasser verspricht Biogas großes Potenzial. Forscher sagen, dass auf Basis des heutigen Verbrauchs in Deutschland bis 2030 an die 20 Prozent der Energie aus Biomasse gewonnen werden kann. Beispielhaft ist die Biogasanlage im Dorf Jühnde bei Göttingen: Dort werden durch vergärende Pflanzen in einem technischen Prozess Wärme und Strom produziert. Jühnde ist nicht nur energieautark, sondern speist sogar Strom in das öffentliche Netz ein: Im Jahr 2008 wurden 4,7 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, das Zweieinhalbfache des örtlichen Verbrauchs.


"Rückbesinnung auf den Sonntagsbraten" für Klimaschutz und Gesundheit

Besonders energiesparend sind auch intelligente Produktionsprozesse, in denen kein Müll mehr entsteht. Das Ziel sind Produkte, die nach ihrem Gebrauch vollständig wieder verwertbar sind. So leiht Shaw, der größte Teppichhersteller der Welt, seine Teppiche nur noch als Dienstleistung an seine Kunden aus und behält die Rohstoffe. Und dass Kunden nur noch mit ungiftigen Materialien in Kontakt kommen, ist ein Grundsatz für Unternehmen wie Nike oder Trigema. Auch im Verzicht liegen viele Möglichkeiten, Energie einzusparen. Die Produktion von Fleisch, besonders von Steaks und Hamburgern aus Rindfleisch, verursacht ebenso viel Treibhausgas wie das Autofahren. Die Rückbesinnung auf den Sonntagsbraten wäre demnach eine so simple wie erfolgreiche Maßnahme für den Klimaschutz - und nebenbei auch für die Gesundheit der Verbraucher.

Das Sonderheft aus der Reihe "Collector's Edition" erschien am 24. April, hat 124 Seiten und kostet 7,50 Euro.

01.05.2009   Quelle: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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