Solar News Archiv Juli 2009

 




 

Photovoltaik: Solarfun meldet 5 % höheren Modulwirkungsgrad durch quadratische monokristalline Zellen

Quadratische Solarzellen sollen Modulwirkungsgrad um 5 % steigern.
Quadratische Solarzellen sollen
Modulwirkungsgrad um 5 % steigern.

Die Solarfun Power Deutschland GmbH (München) präsentierte am 28. Juli 2009 die so genannte "SF²"-Serie mit quadratischen monokristallinen Solarzellen und -Modulen. Die SF² Zellen haben eine quadratische Form. Dadurch werde die gesamte Moduloberfläche genutzt und es entstünden keine Flächenverluste wie bei den typischen monokristallinen Zellen. Diese innovative Entwicklung vergrößere die lichtabsorbierende Oberfläche der Zellen, was höhere Leistungsklassen und einen 5 % höheren Wirkungsgrad ermögliche, heißt es in der Pressemitteilung.   Die Erhöhung der Modulwirkungsgrade sei Teil des umfangreichen F&E-Programms von Solarfun, dessen Ziel sei, die Zell- und Modulwirkungsgrade ständig zu verbessern.



Solarfun Power ist in China als Hersteller von Siliziumblöcken, Photovoltaikzellen und -modulen sowie als Dienstleister für die Integration von Solarstromanlagen tätig. Das Unternehmen produziert sowohl monokristalline als auch polykristalline Siliziumzellen und –module und stellt seine Module nach eigenen Angaben zu 100 % mit selbst produzierten PV-Zellen her. Solarfun verkauft seine Produkte sowohl über externe Distributoren als auch direkt an Systemintegratoren. Das Unternehmen wurde im Jahr 2004 gegründet, und seine Produkte seien gemäß den TÜV- und UL-Normen für Sicherheit und Qualität zertifiziert.

31.07.2009   Quelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.; Solarfun Power Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.,
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Photovoltaik-Systemintegrator SunEnergy Europe: Küstenstrom vor Wüstenstrom

Freiflächenanlage der SunEnergy Europe GmbH in Sprakebüll mit zweiachsiger Nachführung (Teilansicht).
Freiflächenanlage der SunEnergy Europe
GmbH in Sprakebüll mit zweiachsiger
Nachführung (Teilansicht).

Die deutsche Nord- und Ostseeküste stelle sich in der Praxis als idealer Standort für Photovoltaikanlagen heraus, betont die SunEnergy Europe GmbH (Hamburg) in einer Pressemitteilung. Bereits die reine Anzahl der Sonnenstunden liege an vielen Orten deutlich höher als im Binnenland. Da für Solarmodule in Küstennähe gleichzeitig eine beständige Windkühlung gewährleistet sei, könnten auch im hohen Norden der Republik Spitzenerträge erzielt werden. Schon seit 2007 setze sich die SunEnergy Europe GmbH im Rahmen der "Aktion Küstenstrom" dafür ein, das große solarenergetische Potential Norddeutschlands in einem ähnlichen Ausmaß zu nutzen, wie es bei der Windenergie geschehen ist.  Eine zentralisierte Solarenergiegewinnung in der Sahara, wie sie derzeit im Rahmen des DESERTEC-Projektes geplant wird, darf aus Sicht des Unternehmens nicht gegen die ambitionierte Nutzung heimischen Sonnenstroms ausgespielt werden.



Sehr gute Solarstrom-Erträge an der Küste

"Als Solarstromland wird diese Region in der Regel unterschätzt, obwohl mit dem Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog mittlerweile eine Gemeinde aus Schleswig-Holstein die bundesweite Solarbundesliga anführt", so Dr. Hartwig Westphalen, Geschäftsführer der SunEnergy Europe GmbH. "Unsere Referenzen in Norddeutschland zeigen, dass an der Küste sehr gute Erträge erzielt werden. Vor allem im Bereich der Landwirtschaft ist auf großen Dächern und Freiflächen ein enormes Potenzial vorhanden. Dieses Potenzial ist nutzbar - schon jetzt." Allein die SunEnergy Europe GmbH hat nach eigenen Angaben bis zum heutigen Zeitpunkt über 50 Megawatt Photovoltaikleistung im norddeutschen Raum umgesetzt. Während vor einigen Jahren Süddeutschland noch den bundesweiten Schwerpunkt für Investitionen in die Photovoltaik dargestellt hat, könnten im Norden nun bereits große Solarparks mit attraktiver Rendite erbaut werden, betont das Unternehmen. Auch in diesem Sektor erfahre das Hamburger Photovoltaik-Systemhaus aktuell großen Zuspruch. Von der Nordsee bis zum mecklenburgischen Bodden würden in diesem und im nächsten Jahr entsprechende Anlagen geplant und errichtet.


Wüstenstrom für die nordafrikanischen Länder; Ausbau heimischer erneuerbarer Energien so weit wie möglich vorantreiben

Mit Blick auf das DESERTEC-Projekt befürwortet SunEnergy Europe alle Anstrengungen, nordafrikanische Länder mit sauberem Strom zu versorgen. Bis jedoch der Wüstenstrom Mitteleuropa theoretisch erreichen könnte, sollte der heimische Ausbau erneuerbarer Energien so weit wie möglich vorangeschritten sein. Ein wesentlicher Beitrag könne zeitnah durch Solarstrom aus dezentralen Kleinkraftwerken bereitgestellt werden. Zu beachten sei hierbei vor allem der hohe Anteil lokaler Wertschöpfung. "Profitieren werden vor allem der Mittelstand, die Landwirtschaft und alle Bürger, die in Photovoltaikanlagen investieren", heißt es in der Pressemitteilung. "Es geht und es lohnt sich!", betont Westphalen.



31.07.2009   Quelle: SunEnergy Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEnergy Europe GmbH,
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Henning von Barsewisch ist neuer Chief Sales Officer der Concentrix Solar GmbH

Henning von Barsewisch.
Henning von Barsewisch.

Mit Henning von Barsewisch verstärkt ab September 2009 ein Experte mit langjährigen Erfahrungen im Aufbau neuer Märkte für erneuerbare Energien das Management des Konzentrator-Photovoltaik-Produzenten Concentrix Solar. Als Chief Sales Officer leitet er künftig die Ressorts Verkauf, Marketing und Geschäftsentwicklung. Der Schwerpunkt seiner Aufgaben liegt zunächst im weiteren Ausbau der internationalen Vertriebsaktivität und der Erschließung neuer Märkte für die Konzentrator-Technologie (Concentrating Photovoltaics; CPV).  Henning von Barsewisch hat in den letzten sechs Jahren die britische Tochtergesellschaft der REpower Systems AG aufgebaut, ein globaler Windkraftanlagenhersteller mit Zentrale in Deutschland. Unter seiner Leitung als Managing Director entwickelte sich das Unternehmen vom Markteintritt zu einem der führenden Turbinenlieferanten in Großbritannien mit 300 MW installierter Leistung und 60 Mitarbeitern. Zuvor war der studierte Wirtschaftsingenieur unter anderem als Vizepräsident Business Development für die Helm Tool Company, einen amerikanischen Spritzgusswerkzeughersteller, und als Berater bei Bain & Company tätig.



Erfahrungen aus der Windenergiebranche für den Ausbau der CPV

Seine neue Aufgabe sieht Henning von Barsewisch als spannende Herausforderung. "Concentrix Solar verfügt sowohl über eine hervorragende, innovative Technologie als auch über ein schlagkräftiges Managementteam und nimmt damit eine führende Stellung in der CPV-Industrie ein. Ich freue mich, mit meinen Erfahrungen aus der Windenergiebranche den eingeschlagenen Wachstumskurs von Concentrix Solar weiter voranzutreiben und somit den Unternehmensausbau zu unterstützen". Mit Henning von Barsewisch ist nun das fünfköpfige Management-Team von Concentrix Solar komplett. Hansjörg Lerchenmüller zeichnet als CEO verantwortlich für die Geschäftsführung. COO Karl Friedrich Haarburger ist verantwortlich für Produktion und Logistik. Für die Forschung, Entwicklung und Technologie ist Dr. Andreas Gombert als CTO zuständig. CFO Holger Janke verantwortet den Bereich Finanzen sowie das Kraftwerksgeschäft.


31.07.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Photovoltaik: ersol bringt mikromorphes Dünnschichtmodul "Vega"-T auf den Markt

Mikromorphes Dünnschichtmodul "Vega"-T.

Die ersol Thin Film GmbH, eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol), Erfurt, bringt mit dem Start der Serienfertigung ihr erstes mikromorphes Dünnschichtmodul mit dem Namen "Vega"-T auf den Markt. Mit der mikromorphen Technologie wird nach Angaben des Unternehmens anfangs ein Wirkungsgrad von zirka acht Prozent erreichbar sein. Mit amorphen Dünnschichtmodulen seien rund sechs Prozent Effizienz möglich. Für die nächsten Jahre sei eine Effizienzsteigerung auf über 10 Prozent im mikromorphen Modul geplant. Die Produktion bei ersol Thin Film soll in den kommenden Monaten komplett von amorphen auf mikromorphe Module umgestellt werden.  Seit Januar 2008 entwickelt ersol vorwettbewerblich gemeinsam mit der Schott Solar Thin Film GmbH, (Jena) die neuartige mikromorphe Dünnschicht-Technologie.


Zwei Schichten sorgen für Mehrleistung auf gleicher Fläche

Mikromorphe Dünnschicht-Module haben im Gegensatz zur einfachen amorphen Version einen doppelten Aufbau mit einer amorphen und mikrokristallinen Siliziumschicht. Durch die verschiedenen Strukturen nehmen beide Schichten unterschiedliche Wellenlängen des Sonnenlichts auf. So wird ein größerer Teil des Lichtspektrums der Sonne genutzt und sorgt dabei für die Mehrleistung auf gleicher Fläche im Vergleich zu amorphen Modulen. "Mit dem höheren Wirkungsgrad können gleichzeitig die flächengebundenen Systemkosten verringert werden. Damit ist die Einführung der mikromorphen Tamdemtechnologie ein wichtiger Schritt zu niedrigeren PV-Stromgestehungskosten", unterstreicht Dr. Christian Koitzsch, technologischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH, die Vorteile des neuen Panels.

Das neuartige Modul besticht laut ersol auch durch sein homogenes Erscheinungsbild. Im Gegensatz zu den dunkelbraunen amorphen Modulen sei die schwarze Oberfläche mikromorpher Module bei Endkunden gefragt, die neben der höheren Leistung einen besonderen Wert auf Ästhetik legen.


31.07.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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US-Energieversorger PG&E will 48 MW Photovoltaik-Leistung von Sempra Generation kaufen

Sempras
Sempras "El Dorado" Solarkraftwerk.

Das US-amerikanische Versorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien) berichtete am 17. Juli 2009, das Unternehmen habe einen Vertrag mit El Dorado Energy, LLC unterzeichnet. Das Tochterunternehmen von Sempra Generation (San Diego, Kalifornien) soll für den Stromversorger mit dem geplanten "Copper Mountain Solar"-Kraftwerk eine Photovoltaik-Nennleistung von insgesamt 48 Megawatt (MW) aufbauen. Dies ist laut Pressemitteilung bereits der zweite Vertrag des Versorgungsunternehmens mit Sempra Generation über die Abnahme von erneuerbarer Energie und müsse noch von der Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission; PUC) genehmigt werden.  Das von Sempra Generation geplante Solar-Kraftwerk "Copper Mountain" soll jährlich rund 100 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom produzieren, was dem Jahresbedarf von mehr als 14.000 durchschnittlichen Haushalten entspreche. Der Baubeginn sei noch 2009 geplant, mit einer Fertigstellung werde im Jahr 2011 gerechnet. "PG&E ist froh, erneut mit Sempra Generation den langfristigen Energiebedarf unserer Kunden mit umweltfreundlich erzeugtem Strom zu decken", sagte Fong Wan, Senior-Vizepräsident für Energiebeschaffung bei PG&E. "Solarstromanlagen wie das geplante Copper Mountain Solar-Kraftwerk sind ideal geeignet, um den Spitzen-Stromverbrauch zu decken".


Versorgungsunternehmen will die gesamte Nennleistung der Kraftwerke in Boulder City (58 MW) nutzen

Mit dem neuen Vertrag sowie mit der 2008 über 10 MW Photovoltaik-Leistung aus dem El Dorado Energy- Solarkraftwerks mit Sempra geschlossenen Vereinbarung , wird PG & E die gesamten 58 MW der Solarkraftwerke von Boulder City (Nevada) verwenden. "Dieser Vertrag ist für Sempra Generation ein riesiger Fortschritt bei der Entwicklung des größten Photovoltaik-Solarkraftwerks in Nordamerika", sagte Michael W. Allman, Präsident und Vorstand von Sempra Generation. "Fast eine Million Solarmodule an unseren beiden Nevada-Solarkraftwerken werden als Quellen sauberer Energie im Westen die CO2-Emissionen der Region mindern helfen", fügte Allman hinzu. Das Copper Mountain-Solarkraftwerk soll während der Bauphase ungefähr 200 Arbeitsplätze schaffen. Seit 2002 hat PG&E laut Pressemitteilung Verträge über die Deckung von 20 Prozent seines Strombedarfs mit erneuerbare Energie geschlossen.

31.07.2009   Quelle: PG&E   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sempra Generation,
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Größte Photovoltaik-Anlage Deutschlands mit deutschem CleanTech-Siegel ausgezeichnet

Solarpark Waldpolenz.
Solarpark Waldpolenz.

Zum ersten Mal wurde eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit dem CleanTech-Siegel "Applied CleanTech" des Deutschen CleanTech-Instituts ausgezeichnet. Der Energiepark "Waldpolenz" in Sachsen ist momentan mit einer Leistung von 40 Megawatt (MW) die größte Solarstromanlage Deutschlands. Damit leistet das Solar-Kraftwerk, das zudem zu den fünf größten weltweit zählt, einen erheblichen Beitrag zur Klima- und Ressourcenschonung. Verantwortlich für die Realisierung dieses Großprojektes war die juwi Holding AG, die bereits in der Vergangenheit mehrere Freiflächenanlagen umgesetzt hat, unter anderem in Deutschland, Spanien und Italien. Betreiberin ist die SachsenFonds GmbH, die sich mit Fonds an diversen erneuerbaren Energien-Projekten beteiligt. 

Versorgung von über 10.000 Haushalten mit "sauberem Strom"

Mehr als 550.000 Solarmodule sorgen für die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität. "Bei dem Energiepark Waldpolenz haben uns gleich mehrere klimaschonende Aspekte zur Verleihung des 'Applied CleanTech'-Siegels bewogen", so Philipp Wolff, Geschäftsführer der Deutschen CleanTech Institut GmbH. "Neben der Versorgung von über 10.000 Haushalten mit klimafreundlichem Strom wurde zudem das Brachgelände eines ehemaligen Militärflugplatzes für die Realisierung des Projektes genutzt", so Wolff weiter.


40 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Auf einer Fläche von 110 Hektar, was in etwa 200 Fußballfeldern entspricht, produziert die Anlage rund 40 Mio. Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Damit wird die Umwelt um rund 25.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 entlastet. "Die Auszeichnung des von uns realisierten Solarparks Waldpolenz bei Leipzig ist Ehre und Ansporn zugleich, auch künftig mit Nachdruck die Photovoltaik in all ihren Facetten in Deutschland zu nutzen. Großprojekte wie unsere Multi-Megawatt-Anlagen in Waldpolenz (40 MW) und auch Lieberose (53 MW) beweisen, dass wir mit der Kraft der Sonne direkt bei uns vor der Haustür große Mengen sauberen Strom erzeugen können und gleichzeitig ehemals militärisch genutzte Flächen sinnvoll nutzen", so Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.


1.500 Investoren für eine Beteiligung entschieden

Im April 2007 begann der Bau der Anlage und bereits Ende 2008 wurde der letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro sucht das Projekt seinesgleichen in der deutschen Photovoltaik-Landschaft. "Rund 1.500 Investoren haben sich ganz bewusst für eine Beteiligung an diesem Projekt entschieden. Diese Kapitalanlage bietet die Chance in den nächsten 20 Jahren mit staatlicher Unterstützung und gutem Gewissen eine nachhaltig attraktive Rendite zu erzielen. Und gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Das kommt bei Anlegern gut an", so Jürgen Göbel, Geschäftsführer der SachsenFonds Holding GmbH. SachsenFonds bietet seit 2001 Beteiligungen an Anlagen zur Herstellung von alternativen Energien an.


Zukunftsmarkt CleanTech; 53 MW-Anlage im Bau

"Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel 'Applied CleanTech' soll dazu beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech-Anwendungen bundesweit voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu etablieren. Durch den Bau der größten Photovoltaikanlage Deutschlands wird diesem Prozess in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet", kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung weiter. Doch die Bestmarke des Energieparks Waldpolenz dürfte in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden. So baut die juwi Holding AG auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, nördlich von Cottbus, bereits die nächste Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von 53 MW, die damit zur zweitgrößten Photovoltaikanlage der Welt wird.

31.07.2009   Quelle: DCTI - Deutsches CleanTech Institut; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Gruppe,
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Solarfun liefert 14,2 MW-Hochleistungsmodule an Tschechische Nobility Solar Projects

Solarzellen-Produktion bei Solarfun.
Solarzellen-Produktion bei Solarfun.

Die Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China) ein vertikal integrierter Hersteller von Ingots und Photovoltaik-Zellen sowie -Modulen, gab am 29. Juli 2009 bekannt, mit dem Photovoltaik-Unternehmen Nobility Solar Projects (Brno, Tschechische Republik) einen Vertrag über die Lieferung von 14,2 MW Hochleistungs-PV-Modulen während des zweiten Halbjahres 2009 geschlossen zu haben. Nobility, laut Solarfun einer der führenden Distributoren für Solar-Produkte in Osteuropa, ist offizieller Distributionspartner von Solarfun in dieser Region.  "Osteuropa, vor allem Tschechien, ist ein vielversprechender Wachstumsmarkt für Solar-Produkte. Unser Abkommen mit Nobility zeigt unsere Fähigkeit, nicht nur neue Märkte zu erschließen, sondern auch kurzfristig große Mengen an hochqualitativen Modulen mit hohen Leistungsklassen zu liefern. Nobility ist der führende Distributor für Solar-Produkte in Osteuropa und wir freuen uns, Teil dieser nachhaltig wachsenden Geschäftsbeziehung zu sein. Diese Vereinbarung spiegelt auch die Bedarfserhöhung wider, die wir für unser Geschäft für das zweite Halbjahr sehen", erklärte Peter Xie, Präsident von Solarfun.

Lubomir Bures, Vizepräsident von Nobility, ergänzt: "Diese Vereinbarung sichert Nobility einen starken, anerkannten und verlässlichen Partner für die Lieferung von Modulen. Durch diese Partnerschaft erhält Solarfun einen bedeutenden Marktanteil in Tschechien und anderen Osteuropäischen Ländern. Ohne einen starken lokalen Partner wäre dies sehr schwer zu erreichen."

31.07.2009   Quelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON stellt sein Marketing neu auf

Pawel Nowotny ist neuer Director Corporate Marketing der SOLON SE (Berlin). Als einer der international führenden Hersteller von Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Kraftwerken richte der Konzern seine Marketingaktivität neu aus, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Nowotny konnte im Laufe seiner Karriere umfangreiche Erfahrungen sowohl auf Agentur- als auch auf Unternehmensseite sammeln. Zuletzt war der 40-Jährige als Leiter Produktkommunikation für die Marke Mercedes-Benz PKW verantwortlich für den deutschen Markt. Bei SOLON SE zeichnet er verantwortlich für den gesamten Markenauftritt des weltweit tätigen Unternehmens.

30.07.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Unternehmen Sunfilm AG und Sontor GmbH starten Umsetzung ihrer Fusion

Dünnschicht-Produktionsanlage der Sunfilm AG.
Dünnschicht-Produktionsanlage der Sunfilm AG.

Die Sunfilm AG (Großröhrsdorf) und die Sontor GmbH (Bitterfeld-Wolfen), geben bekannt, dass alle Voraussetzungen für das Inkrafttreten des Zusammenschlusses der Sunfilm AG und der Sontor GmbH, einschließlich der Einverständniserklärung durch die Europäische Kommission, erfüllt sind. Das Unternehmen könne nun uneingeschränkt mit der Realisierung der Fusion beginnen, heißt es in der Pressemitteilung. Das neue Unternehmen wird den Namen Sunfilm AG tragen. "Nach Bekanntgabe der geplanten Fusion haben wir sehr positive Reaktionen von all unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Dienstleistern erhalten und uns intern intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Wir freuen uns, mit allen Beteiligten an der weiteren Gestaltung der vielversprechenden Zukunft der Silizium-Dünnschicht-Technologie zu arbeiten", sagt Wolfgang Heinze, Chief Operating Officer und Vorstandsvorsitzender der Sunfilm AG. 


Photovoltaik-Produktionskapazität von 145 Megawatt soll noch in diesem Jahr um 60 MWp ausgebaut werden

Durch den am 29. April 2009 bekanntgegebenen und am 28. Juli 2009 durch den Handelsregistereintrag vollzogenen Zusammenschluss wird das neue Unternehmen mit einer Photovoltaik-Produktionskapazität von 145 Megawatt (MWp) pro Jahr zu einem der weltweit führenden Hersteller von Dünnschicht-Modulen auf der Basis von Silizium. Von der Gesamtleistung sind 85 MWp bereits an den Standorten Bitterfeld-Wolfen und Großröhrsdorf verfügbar. Zusätzliche 60 MWp sollen noch in diesem Jahr in Großröhrsdorf in Betrieb genommen werden. Im Moment sind in dem Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt, zusätzliche Stellen sollen im Zuge der schrittweisen Inbetriebnahme der neuen Produktionskapazitäten geschaffen werden. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Sunfilm AG am Standort Bitterfeld-Wolfen werden die Innovations-Kompetenzen beider Unternehmen in der Dünnschicht-Technologie gebündelt, um die Produktentwicklung voranzutreiben und so die Geschäftsposition des neuen Unternehmens zu stärken.


30.07.2009   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Fraunhofer ISE verbessert eigenen Weltrekord: Photovoltaik-Wechselrichter mit mehr als 99 % Wirkungsgrad

Wechselrichter mit über 99 % Wirkungsgrad.
Wechselrichter mit über 99 % Wirkungsgrad.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) hat mit 99,03 Prozent einen neuen Weltrekord für den Wirkungsgrad von Photovoltaik-Wechselrichtern aufgestellt. Mit neuen Bauelementen und Verbesserungen in der Schaltungstechnik haben die Forscher damit die Verluste gegenüber ihrer eigenen Bestleistung um ein weiteres Drittel reduziert, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. "Wir verwenden jetzt Sperrschicht-Transistoren (JFETs) aus Siliciumcarbid (SiC) von der Firma SemiSouth", erläutert Prof. Dr. Bruno Burger, Leiter der Gruppe Leistungselektronik am Fraunhofer ISE, den Hauptgrund für die Verbesserung. "Außerdem haben wir die Ansteuerung der Transistoren und viele andere Schaltungsdetails optimiert."  Der Weltrekord wurde an einem kompletten PV-Wechselrichter gemessen, inklusive des Netzteils zur Eigenversorgung, eines digitalen Signalprozessor (DSP) zur Regelung, eines LCL-Netzfilters und eines Relais zur Netzkopplung.



Gesteigerte Effizienz kompensiert höheren Preis

Bei der Übertragung der Ergebnisse auf die Serienfertigung ergeben sich weitere Vorteile, betont das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme: Höhere Effizienz bedeute auch weniger Verlustwärme, kleinere Kühlkörper und kompaktere Bauweise. Diese Einsparungen würden auch helfen, den höheren Preis der neuen Bauelemente zu kompensieren. Bruno Burger: "Ich sehe ein sehr großes Potenzial für die neuen Transistoren aus Siliciumcarbid. Sie werden ständig besser und billiger, während die Kosten für passive Bauelemente, die insbesondere Kupfer und andere Metalle enthalten, stetig steigen."


Feldtests sollen die Praxistauglichkeit unter Beweis stellen

Die nächsten Schritte für die Anwendung in Serienprodukten sind weitere Tests der Bauelemente und die Anpassung der Schaltungen und Taktfrequenzen an die neuen Anforderungen. Feldtests sollen schließlich die Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Transistoren aus SiC sind laut ISE insbesondere bei höheren Sperrspannungen den heute üblichen IGBTs aus Silicium (Si) deutlich überlegen. Ausschlaggebend dafür sei die fast zehnfache Durchbruchfeldstärke und der etwa dreifache Bandabstand von SiC gegenüber Si.


1.300 Euro Mehrertrag in 10 Jahren möglich

Wechselrichter wandeln den von Solarstromanlagen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und speisen ihn in das öffentliche Netz ein. Je höher der Wirkungsgrad des PV-Wechselrichters, desto höher ist der Solarstrom-Ertrag der Anlage. Bei einer 30 Kilowatt Anlage bringt ein um 1 Prozent höherer Wirkungsgrad über 10 Jahre rund 3.000 kWh oder 1.300 Euro Mehrertrag, rechnet das ISE vor.


Förderung der Entwicklung durch das BMU

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist führend auf dem Gebiet der Photovoltaik-Wechselrichter. Vor mehr als 25 Jahren haben die Ingenieure den ersten transformatorlosen Wechselrichter vorgestellt und diese Technik bis heute stetig weiter entwickelt. Sie hat sich bei der Solarstromerzeugung inzwischen durchgesetzt. SemiSouth Laboratories Inc. ist 2002 als Ausgründung aus der Mississippi State University entstanden. Das Unternehmen ist führend bei der Entwicklung von Halbleitern auf der Basis von SiC. Die Arbeiten zur Verbesserung des Wechselrichter-Wirkungsgrads wurden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU im Rahmen des Projekts "Ultra kompakter PV-Wechselrichter mit Siliciumcarbid-Halbleitern und hohem Wirkungsgrad" gefördert.

30.07.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,


 

Marktforscher iSuppli: Volle Lager der PV-Industrie lassen weiteren Preisdruck erwarten

Die Lagerbestände der Photovoltaik- Industrie wachsen kräftig.
Die Lagerbestände der Photovoltaik-
Industrie wachsen kräftig.

Das US-Marktforschungsunternehmen iSuppli Corporation (El Segundo, Kalifornien) berichtete am 27. Juli 2009, seiner aktuellen Studie zufolge habe ein massives Überangebot an Solarmodulen in Verbindung mit einer enttäuschenden Nachfrage die durchschnittliche Lagerdauer in der Photovoltaik-Branche um 64,3 Prozent erhöht, weshalb weiterhin mit erheblichem Preisdruck zu rechnen sei. Die durchschnittliche Lagerzeit bei Solarmodul- und Solarzellen-Produzenten sowie bei Polysilizium- und Wafer-Herstellern und vertikal integrierten Solarunternehmen sei im ersten Quartal 2009 auf mehr als 121 Tage gestiegen. Dieser Wert lag laut iSuppli im Vorjahresquartal bei nur 74,2 Tagen.   "Die globale Solar-Industrie hat im ersten Quartal Lagerbestände angehäuft, die der Produktion von eineinhalb Monaten entsprechen, und das innerhalb nur eines Jahres", sagte Dr. Henning Wicht, Senior-Marktforscher für Photovoltaik (PV) bei iSuppli. "Mit der neu hinzukommenden Produktionskapazität für Polysilizium, die für dieses Jahr geplant ist, wird die PV-Branche unter zusätzlichen Preisdruck geraten, und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg".



Langfristige Vertragsverpflichtungen sorgen für steigende Lagerhaltung und sinkende Preise

Der Spotpreis für Polysilizium, den Rohstoff für Solarzellen, wird laut Schätzungen von iSuppli bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres auf 50 US-Dollar (35 Euro) pro Kilogramm sinken. Dies entspräche 72 Prozent Verfall im Vergleich zum Preis von 180 US-Dollar (126 Euro) pro Kilogramm Polysilizium Anfang 2009. Die produzierenden Unternehmen müssten mit der schwindenden Nachfrage zurechtkommen, die unter anderem wegen des Stillstands am spanischen PV-Markt ausgelöst worden sei, erläutert iSuppli. Dennoch seien Solarzellen-Hersteller wegen langfristiger Verträge verpflichtet, Lieferungen ihrer Polysilizium-Lieferanten anzunehmen. Die Polysilizium-Hersteller hätten erst kürzlich Milliarden in neue Fabriken investiert, weshalb sie allein zur Deckung der neuen Fixkosten produzieren müssten. Die mit am stärksten Betroffenen in der PV-Branche sind laut iSuppli die vollständig integrierten Unternehmen, wie REC, Yingli und SolarWorld. Solche Unternehmen produzieren Polysilizium, Wafer und Solarzellen. Die durchschnittliche Lagerdauer dieser Unternehmen ist laut iSuppli im ersten Quartal auf mehr als 161 Tage gestiegen, im ersten Quartal 2008 seien es noch 86 Tage gewesen.


Solarzellen- und Modulhersteller leiden unter Nachfragerückgang

Solarzellen- und Modulhersteller müssen ihre Lagerhaltung momentan ebenfalls deutlich erhöhen, berichtet iSuppli. Aktuell betrage die Lagerzeit hier 105 Tage, im dritten Quartal des Jahres 2008 lag dieser Wert noch bei 47 Tagen. iSuppli geht davon aus, dass dies zum Teil wegen des Drucks von Wafer- und Polysilizium-Herstellern geschieht, die von ihren Kunden die im Jahr 2007 und 2008 ausgehandelten Lieferverträge erfüllt sehen wollen. Außerdem müssten Polysilizium- und Wafer-Hersteller mit neu hinzukommenden Produktionskapazitäten großer bestehender sowie neuer Polysilizium-Produzenten rechnen. Diese Entwicklung könnte auf dieser Stufe der Wertschöpfungskette zu einem Tumult führen, wenn der Markt mit Überkapazitäten überschwemmt wird, wobei einige Unternehmen auch nur die Deckung der variablen Kosten anstrebten. In dieser Sparte erwartet iSuppli ein stetes Wachstum der Lagerhaltung, das auch im Jahr 2010 andauern soll. Weitere Informationen liefert die neue Marktforschungs-Studie von iSuppli mit dem Titel "The Next Bottleneck: How Far Will Solar Prices Fall in 2009?" Die Original-Pressemitteilung wurde unter http://www.isuppli.com/news.aspx veröffentlicht.



30.07.2009   Quelle: iSuppli Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iSuppli Corporation,
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Air Liquide beliefert XeroCoat mit Systemen für Solar-Beschichtungsanlagen

Schlüsselfertige Beschichtungsanlage von XeroCoat.
Schlüsselfertige Beschichtungsanlage
von XeroCoat.

XeroCoat Inc. (Redwood City, Kalifornien) berichtete am 29. Juli 2009, das Unternehmen habe Air Liquide Electronics US, LP (Dallas, Texas), einen weltweiten Anbieter von Gasen für die Industrie, Medizin- und Umwelttechnik und Teil der Air Liquide Gruppe, als Lieferanten für Präzisions-Auftragsysteme für Chemikalien ausgewählt. Diese sollen in den schlüsselfertigen Anti-Reflexions-Beschichtungssystemen von XeroCoat eingesetzt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Dieses System ermögliche Glasproduzenten und Kunden aus der Solar-Branche eine kostengünstige optische Hochleistungs-Beschichtung. Die neue Partnerschaft zwischen XeroCoat und Air Liquide Electronics US verbinde die Hochleistungs-Beschichtungstechnologie von XeroCoat mit der Kompetenz von Air Liquide in Sachen Chemikalienauftrag und Air Liquides globaler Industriepräsenz.  "Die Partnerschaft bedeutet für unsere Kunden, dass sie mit der innovativen Anti-Reflexions-Beschichtungstechnologie von XeroCoat und den Chemieauftragssystemen von Air Liquide den Wirkungsgrad von Solar-Anlagen steigern können", sagte Thomas Hood, Präsident und Vorstand von XeroCoat. "Wir bei XeroCoat haben einen in der Solar-Branche gut etablierten Partner ausgewählt, mit dem wir unsere schlüsselfertigen Anti-Reflexions-Auftragsysteme noch kostengünstiger fertigen und die unserer Kunden noch leichter einsetzen können".



Chemische Auftragsysteme sollen in Beschichtungsanlagen für die Solarmodul-Produktion integriert werden

Air Liquide Electronics U.S. LP ist ein Tochterunternehmen der Air Liquide Gruppe und ein führender Anbieter von besonders reinen Gasen, Analytik-Dienstleistungen und Spezialmaschinen für Gase und Chemikalien für die Solarindustrie. "Die Verbindung der Beschichtungstechnologie von XeroCoat mit den Systemen zum Auftrag von Chemikalien fügt sich gut in unsere Wachstumsstrategie, mit der wir die Bedürfnisse unserer Kunden befriedigen können, die neue Märkte und Technologien erschließen möchten", sagte Dave LeBlanc, Präsident von Air Liquide Electronics. Die Anti-Reflexions-Beschichtungssysteme können laut XeroCoat leicht in den Produktionsprozessen von Glas- und Solarmodul-Herstellern integriert werden. Laut Pressemitteilung bietet das XeroCoat-System Lösungen für Solarmodule auf Basis von kristallinem Silizium und Dünnschicht-Photovoltaik sowie für die Solarthermie, welche die Leistung von bis zu 3 Prozent steigern können.


Kooperation basiert auf Treffen während der Intersolar in München

Paul Burlingame, Director Global E&I OEM Business bei Air Liquide, hatte die Vizepräsidentin Business Development bei XeroCoat, Beth McAllister, erstmalig auf der Intersolar in München getroffen. Er sagte, er sei sehr froh über die Zusammenarbeit mit XeroCoat, weil das Unternehmen eine Systemlösung entwickelt hat die ein gutes Wachstumspotential birgt. Beth McAllister sagte: "Air Liquide ist in der Solarindustrie fest etabliert, und beliefert PV-Systemhersteller und Glasproduzenten bereits mit Gasen und Chemikalien. Zusätzlich hierzu bietet Air Liquide ein Team von Ingenieuren in den Vereinigten Staaten, die Verbringungssysteme für Chemikalien entwickeln und herstellen". XeroCoat erwartet, dass seine Anti-Reflexionsbeschichtung bis zu 3 Prozent mehr Spitzenleistung (Watt peak, Wp) ermöglichen kann, wenn sie auf dem Abdeckglas von Solarmodulen aufgetragen wird. Im Tagesverlauf sollen so zwischen 4 und 5 Prozent mehr Energieertrag möglich werden, heißt es. "Es ist großartig mit XeroCoat zu kooperieren. Die Menschen dort sind sehr freundlich und es ist eine Freude mit ihnen zu arbeiten. Man kann die Energie, den Optimismus und den Enthusiasmus eines Startup-Unternehmens förmlich spüren, was recht selten vorkommt", schloss Burlingame.

30.07.2009   Quelle: XeroCoat, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: XeroCoat, Inc.,
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Saharastrom und Wasserkraft: mit erneuerbaren Energien in die Zukunft

Die Juli-Ausgabe der GESIS-Fachinformationsreihe "Recherche Spezial" thematisiert die sozialwissenschaftlichen Aspekte der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeige sich zunehmend die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen, so das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in einer Pressemitteilung. Neben der Solar- werden auch die Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Strom zu erzeugen.  In der Bundesrepublik Deutschland lag Ende März 2009 der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiegewinnung laut GESIS bei rund 10 Prozent. Doch trotz hoher Investitionskosten und technischer Schwierigkeiten beim Stromtransport nehme die Menge der regenerativ gewonnenen Energie rasch zu. Denn der Einsatz erneuerbarer Energien biete ökologisch wertvolles Potenzial, um die schädlichen Folgeerscheinungen der fossilen Energiegewinnung zu verhindern, wie beispielsweise den Ausstoß großer Mengen von Kohlendioxid, das zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.


Die Erneuerbaren werden auf lange Sicht zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor

Ganz ohne Nachteile sei jedoch die regenerative Energiegewinnung nicht. So werfe die Erzeugung von nutzbarer Biomasse Probleme auf, dazu gehören extensiver Landverbrauch, der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel sowie die Reduzierung der Artenvielfalt. Die Vorteile scheinen bislang jedoch zu überwiegen, betont GESIS. So könnten nach Studien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bis zum Jahr 2020 über 400.000 Menschen in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt sein. Damit wachse der Sektor der regenerativen Energiegewinnung auf lange Sicht zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor heran.

"Recherche Spezial" bietet einen umfassenden Überblick zu aktuellen sozialwissenschaftlichen Literatur- und Forschungsnachweisen rund um erneuerbare Energien. Sie kann kostenfrei als PDF-Dokument heruntergeladen oder bei GESIS für einen Selbstkostenpreis von 10 € als Printversion bestellt werden unter
Die Intersolar North America 2010 wird vom 13. bis 15 Juli in San Francisco stattfinden. Video Highlights der Intersolar North America 2009, Intersolar TV sind zugänglich unter:
http://www.intersolar.us/index.php?id=tv

Photos von der Messe und dem Konferenzprogramm können hier heruntergeladen werden: http://www.intersolar.us/index.php?id=photos



29.07.2009   Quelle: Solar Promotion International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International GmbH,
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Konzentrator-Photovoltaik: SolFocus schließt Vertrag über CPV-Anlagen im Kraftwerksmaßstab

CPV-System von SolFocus.
CPV-System von SolFocus.

Das kanadische Unternehmen GreenWing Energy (Vancouver, British Columbia, Kanada) bericht, es habe mit SolFocus Inc. (Mountain View, Kalifornien) einen Vertrag über die Lieferung von Konzentratorphotovoltaik-Systemen (concentrating photovoltaics; CPV) für Großprojekte im Westen der USA geschlossen. Der Vertrag ist laut GreenWing eine wichtige Erweiterung seiner Geschäftstätigkeit auf dem wachsenden Solar-Markt. Das Unternehmen plane sein Portfolio von Windprojekten in den USA und in Kanada auszuweiten und werde außerdem SolFocus-CPV-Systeme einsetzen, sowohl in Kraftwerksprojekten mit Leistungen von 20 - 300 Megawatt als auch für größere Projekte zur dezentralen Stromerzeugung (1 - 20 MW).  Die CPV-Anlagen von SolFocus nutzen ein System patentierter reflektierender Optik, um das Sonnenlicht 650-fach konzentriert auf kleine Solarzellen zu lenken, deren Wirkungsgrad laut Unternehmensangaben mehr als doppelt so hoch ist als bei herkömmlichen Photovoltaikzellen. Laut Pressemitteilung tragen die hohen Wirkungsgrade der CPV-Technologie von SolFocus in sonnenreichen Regionen dazu bei, Netzparität zu erreichen. "Die CPV-Systeme von SolFocus haben ausgezeichnete Wirkungsgrade bewiesen", erklärte Matt Penry, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei GreenWing. "Die Wirkungsgrade sind die besten ihrer Klasse und erleichtern, verbunden mit dem Herstellungsprogramm von SolFocus, die kosteneffektive Produktion von Solarstrom". Mark Crowley, Präsident und Vorstand von SolFocus sagte: "GreenWing verfügt über ein umfangreiches Fachwissen bei der Projektentwicklung sowie der Akquise und Pflege von Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Dienstleistern. Diese Fähigkeiten sind für die in den kommenden Monaten geplante Ausweitung des SolFocus-Produktionsprogramms ausgesprochen wertvoll".

29.07.2009   Quelle: SolFocus, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus, Inc.,
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Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008: Informationen zur Solar-Forschung aus erster Hand

Die zweite Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2008 stellt die aktuellen Forschungsprojekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich "Erneuerbare Energien" vor. Die vom Projektträger Jülich (PtJ) herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht.   Im Geschäftsjahr 2008 hat das BMU 169 Projekte aus Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Solarthermie neu bewilligt. Insgesamt wurden 484 Vorhaben gefördert. Das Booklet stellt die Verbund- und Einzelprojekte in Kurzbeschreibungen vor, ergänzt durch thematische Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung. Wer tiefer gehende Informationen sucht, findet ausführliche Projektbeschreibungen im pdf-Format auf der datenbankgestützten CD-ROM.



Neuer Forschungsschwerpunkt: Stabiles Stromnetz

Das deutsche Stromnetz steht wegen stark steigender fluktuierender Einspeisung aus Photovoltaik und Wind, der Liberalisierung des Strommarktes und den zunehmenden grenzüberschreitenden Stromtransporten vor enormen Herausforderungen. Deshalb wird diesem Thema künftig ein eigener Schwerpunkt im Forschungsprogramm gewidmet. Geforscht wird an der Systemintegration von Wind- und Solarstrom, der Optimierung des Gesamtsystems und dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Inwieweit Batterien von Elektrofahrzeugen Schwankungen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ausgleichen können und damit das Stromnetz stabilisieren, ist ein weiteres Forschungsthema.

Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008 mit beiliegender CD wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben. Im Internet sind die Ausgaben 2007 und 2008 zugänglich unter http://www.forschungsjahrbuch.de.

29.07.2009   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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PNE WIND AG erhält Genehmigung für den Offshore-Windpark "Gode Wind II"

Offshore-Windparks sollen den Anteil des Stroms aus regenerativen Energien bis 2020 auf bis zu 47 Prozent steigern.
Offshore-Windparks sollen den Anteil des
Stroms aus regenerativen Energien bis
2020 auf bis zu 47 Prozent steigern.

Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG (Cuxhaven) hat am 27. Juli 2009 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Genehmigung für den Offshore-Windpark "Gode Wind II" erhalten. Damit können in diesem Projekt in der Nordsee etwa 33 Kilometer nördlich von Norderney 80 Windenergieanlagen errichtet werden. Die PNE WIND AG plane die Umsetzung dieses Projektes mit einem starken und finanzkräftigen Partner, so das Unternehmen in einer Ad hoc-Meldung. "Gode Wind II" grenzt unmittelbar an das bereits genehmigte Offshore-Windpark-Projekt 'Gode Wind I'. In den beiden Projekten können gemäß den vorliegenden Genehmigungen zusammen 160 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 800 MW errichtet werden.   Der Realisierungsbeginn für den Offshore-Windpark "Gode Wind II" werde für 2011 / 2012 angestrebt.


Erster deutscher Windpark-Projektierer mit drei genehmigten Offshore-Projekten

Mit "Gode Wind II" wurde jetzt bereits das dritte von der PNE WIND AG (früher Plambeck Neue Energien AG) entwickelte Offshore-Windpark-Projekt genehmigt. "Damit haben wir unsere hervorragende Expertise erneut unter Beweis gestellt und als erster deutscher Windpark-Projektierer für drei Offshore-Projekte die Genehmigungen erhalten", erläutert der Leiter des PNE-Offshore-Bereiches, Generalbevollmächtigter Thorsten Fastenau. Der Weg bis zur Genehmigung sei allerdings nicht leicht gewesen. Mit den ersten Überlegungen zur Planung für "Gode Wind II" sei bereits 2004 begonnen worden. Militärische Nutzungsansprüche für das geplante Gebiet hätten erst nach langwierigen Gesprächen ausgeräumt werden können, in denen sich unter anderem die Bundestagsabgeordneten Annette Faße und Enak Ferlemann für die Offshore-Planungen einsetzten.

Im Mai 2007 konnte dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als zuständiger Genehmigungsbehörde der Antrag auf Genehmigung vorgelegt werden, berichtet PNE. Parallel seien die erforderlichen, umfangreichen Untersuchungen zur Ökologie, zum Baugrund sowie zur Sicherheit des Schiffsverkehrs durchgeführt worden. Die Ergebnisse seien der Genehmigungsbehörde im November 2008 übergeben worden.


EEG-Novelle bringt Vergütung für Strom aus deutschen Offshore-Windparks auf internationales Niveau

Die zum Jahresbeginn 2009 in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verbesserte die Vergütungsregelung für Strom aus deutschen Offshore-Windparks auf ein internationales Niveau. "Damit sind Investitionen in deutsche Offshore-Windparks für internationale Investoren deutlich attraktiver und langfristig rentabel geworden", betont der Vorstandsvorsitzende der PNE WIND AG, Martin Billhardt. Die PNE WIND AG werde ihre genehmigten Offshore-Projekte jeweils zusammen mit finanzstarken Partnern realisieren und daher auch für "Gode Wind II" einen solchen Investor auswählen. Insgesamt bearbeite der Offshore-Bereich der PNE WIND AG derzeit sieben Offshore-Projekte vor den deutschen Küsten, von denen nunmehr drei bereits genehmigt seien. Damit leistet die PNE WIND AG einen erheblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn Offshore-Windparks sollen in einem erheblichen Maße dazu beitragen die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen und den Anteil des Stroms aus regenerativen Energien bis 2020 auf bis zu 47 Prozent auszubauen.

29.07.2009   Quelle: PNE WIND AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PNE WIND AG,


 

Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche informiert mit neuem Internetauftritt

Neuer Internetauftritt des BEE.
Neuer Internetauftritt des BEE.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist seit dem 22.07.2009 mit einem komplett neu gestalteten Internetauftritt online. Unter http://www.bee-ev.de präsentiert sich der Dachverband der Erneuerbaren-Branche in modernem Design und mit aktueller Technik. Entscheider aus Politik und Unternehmen finden hier ebenso wie Medienvertreter viele Argumente, Fakten und Positionen zu wichtigen Fragen der Energiepolitik. "Mit unserem neuen Internetauftritt wollen wir allen Akteuren in Politik, Medien und Branche unsere Standpunkte schnell und einfach zugänglich machen. Wir werden das Informationsangebot kontinuierlich ausbauen und uns über diesen Weg auch in die energiepolitische Diskussion im Wahlkampf einschalten", erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann zum Relaunch der Website.  


Blog setzt sich kritisch mit der Berichterstattung der deutschen Medien zur Energiepolitik auseinander

Das neue Internetangebot des BEE mache zudem deutlich, dass die erneuerbaren Energien im Zusammenspiel der einzelnen Energieträger ein leistungsfähiges Ganzes ergeben und damit Garanten für eine verlässliche Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr seien. Als Ergänzung zur Internetseite des BEE steht mit http://www.ee-blog.de ein journalistisches Angebot zur Verfügung, das sich kritisch mit der Berichterstattung der deutschen Medien zur Energiepolitik auseinandersetzt. Es wird gemeinsam vom BEE und dem Bundesverband WindEnergie (BWE) betrieben. Der Blog kommentiert, ergänzt und korrigiert Medienberichte über erneuerbare Energien und versteht sich als Stimme für die Erneuerbaren in der medialen Auseinandersetzung um den wirklich nachhaltigen Energiemix.



28.07.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.,


 

PHOTON Profi: Photovoltaik-Modulpreise fallen trotz steigender Nachfrage weiter

Spotmarktpreise für Module aus China, Indien ,Taiwan, Thailand
Spotmarktpreise für Module aus China,
Indien ,Taiwan, Thailand

Die Preise für Solarmodule sinken weiter, obwohl die Zahl der in Deutschland neu installierten Solarstromanlagen seit März stark zunimmt, berichtet das Magazin "PHOTON Profi – Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis“ in seiner aktuell erschienenen Ausgabe. In den vergangenen Jahren hätte eine starke Zunahme der Installationen zwangsläufig auch zu höheren Modulpreisen geführt, betont PHOTON Profi. In diesem Jahr sei aber alles anders: die von PHOTON Profi erhobenen Photovoltaik-Spotmarktpreise seien auch im Mai noch leicht und im Juni sogar spürbar gesunken. So seien beispielsweise die Spotmarktpreise für Module aus monokristallinem Silizium Mitte Juni 2009 auf 1,98 Euro je Watt gefallen, Anfang 2009 lagen diese laut PHOTON Profi noch bei rund 2,60 Euro pro Watt, im Mai bei rund 2,20 Euro/W.  

Modulpreise ab Werk deutlich unter den Spotmarktpreisen

Auch bei einer Betrachtung der Preise nach Regionen seien die Preise im Juni durchweg gefallen. So kosteten Module aus China, Indien, Taiwan und Thailand Anfang Juli durchschnittlich 1,85 Euro/W. Im Juni lagen die Preise noch bei knapp 2,00 Euro/W. Module aus Europa und den USA sind am Spotmarkt für durchschnittlich 2,33 Euro/W erhältlich. Erstmals veröffentlicht PHOTON Profi zusätzlich Modulpreise ab Werk. Diese lagen für kristalline Module Anfang Juli bei 1,62 Euro/W - also noch deutlich unter den Spotmarktpreisen.

Das Magazin PHOTON Profi erscheint ebenso wie "PHOTON – das Solarstrom-Magazin“ im Verlag der Photon Europe GmbH in Aachen und richtet sich besonders an Solar-Installateure und Fachpublikum mit Interesse an Praxiswissen. Ab sofort ist "PHOTON Profi“ als Kombi-Abo mit "PHOTON" erhältlich. Aboformular mit Preisangaben:
"Wir brauchen - ergänzend - ein Strompreisregime des Versorgers, das durch zeitabhängig gestaffelte Preise etc. zu einem flexibleren Konsumverhalten der Stromkunden führt. Wir brauchen außerdem intelligente elektrische Geräte, die ihren Stromverbrauch je nach Lastlage im Netz automatisch variieren. Wir brauchen des Weiteren intelligente, dezentrale Strom-Einspeisungen (etwa durch Blockheizkraftwerke, Biogas- und Photovoltaik-Anlagen), die entsprechend dem Bedarf über das intelligente Netz zugeschaltet werden. So können die gewaltigen Investitionen für ein transkontinentales Verbundnetz mit Erneuerbaren Energien durch lokale Initiativen ergänzt und effizient gemacht werden. Dezentrale Energie und Großtechnologie müssen kein Widerspruch sein", fasst Berg zusammen.

27.07.2009   Quelle: Dr. Axel Berg MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Foto: Heide Schneeberger,
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Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG steigert Absatz um 26 Prozent

Die SolarWorld AG (Bonn) hat das nachhaltige internationale Konzernwachstum im 2. Quartal 2009 fortgesetzt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 27 Prozent von 177 Millionen Euro im 1. Quartal 2009 auf 225 Millionen Euro im 2. Quartal 2009. Die konzernweite Absatzmenge stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 239 Megawatt (MW) im 1. Halbjahr 2009. Der Umsatz sank um 5,9 Prozent von 427 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2008 auf 402 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2009. Damit konnte die SolarWorld trotz der branchenweit um rund 25 Prozent gesunkenen Preise das Umsatzniveau im 1. Halbjahr 2009 weitgehend halten, betont das Unternehmen. 

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs im Vergleich zum 1. Quartal 2009 (38,9 Mio. Euro) um 5,2 Millionen Euro auf 44,1 Millionen Euro im 2. Quartal 2009. Die EBIT-Marge betrug 20 Prozent. Der Nachsteuergewinn stieg von 23,8 Millionen Euro (1. Quartal 2009) auf 27,9 Millionen Euro im 2. Quartal 2009. Für das 1. Halbjahr 2009 betrug das EBIT 83,0 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 118,5). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) von 21 Prozent im 1. Halbjahr 2009 weist eine Änderung um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (28 Prozent) auf. Der Nachsteuergewinn der fortgeführten Aktivitäten belief sich auf 51,7 (Vorjahreszeitraum: 73,7) Millionen Euro.


Umsatzprognose 2009 bestätigt: Eine Milliarde Euro

"Der SolarWorld AG ist es damit gelungen, der Preisdegression im internationalen Solarmarkt durch Kosteneinsparungen und durch deutliche Erhöhung der konzernweiten Absatzmengen aufgrund steigender Markenbekanntheit weitgehend entgegen zu wirken", heißt es in der Pressemitteilung. Die Erweiterung der Produktionskapazitäten werde weltweit planmäßig umgesetzt, da alle Produktionsstandorte in Deutschland, USA und Südkorea bei Vollauslastung an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiteten. Die Umsatzprognose 2009 über Vorjahresniveau mit einer Milliarde Euro als Etappenziel werde bestätigt.

27.07.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SOLON will die größte Aufdach-Photovoltaikanlage der Welt in Padua bauen

Sitz der SOLON S.p.A. in Italien.
Sitz der SOLON S.p.A. in Italien.

Die italienische SOLON S.p.A und das Logistikunternehmen Interporto di Padova haben am 24. Juli 2009 eine Übereinkunft zur Errichtung der weltgrößten Photovoltaik-Aufdachanlage in Padua unterzeichnet, berichtet die SOLON SE in einer Pressemitteilung. Dabei stelle Interporto di Padova 250.000 m² Dachfläche seines Logistikzentrums für den Kraftwerksbau zur Verfügung. Mit einer Nennleistung von 15 Megawatt (MWp) werde die Anlage 17 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren, heißt es in der Pressemitteilung. Baubeginn soll bereits im September dieses Jahres sein.   Die SOLON S.p.A. ist eine hundertprozentige Tochter der Berliner SOLON SE. Domenico Sartore, Vorstand der SOLON S.p.A., hob die regionale Verwurzelung der beteiligten Partner hervor: "Wir bündeln unsere Kräfte, um mit sauberem Photovoltaikstrom den Umweltschutz und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region Venetien voranzutreiben." Das Projekt soll Beschäftigung für bis zu 450 Menschen bieten. Insgesamt sollen rund 67.500 Module verbaut werden, die SOLON S.p.A. am eigenen Standort herstellt. Nach Fertigstellung soll das Kraftwerk Energie für 5.000 Haushalte liefern. Das entspreche einer Emissionseinsparung von 9.000 t. CO2 oder etwa 3.200 t. Erdöl, rechnet SOLON vor.


Mit über 15 Jahren Erfahrung im italienischen Photovoltaik-Markt erwirtschaftete die Tochter der SOLON SE nach Angaben des Mutterunternehmens im Jahr 2008 einen Umsatz von 162 Millionen Euro. Das Unternehmen mit 160 Angestellten verfüge über automatisierte Produktionslinien mit einer Gesamtkapazität von 100 MW. Als italienischer Marktführer produziert die SOLON S.p.A. Solarmodule am Standort Carmigiano di Brenta und ist Anbieter von solaren Kraftwerken.

27.07.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Wacker präsentiert neuartiges thermoplastisches Einbettungsmaterial für Photovoltaik-Module

TECTOSIL: Das transparente, nicht vergilbende Material trägt zu einem hohen Modul- Wirkungsgrad bei.
TECTOSIL: Das transparente, nicht vergilbende
Material trägt zu einem hohen Modul-
Wirkungsgrad bei.

Auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition stellt der Münchner Chemiekonzern Wacker ein neues thermoplastisches Einkapselungsmaterial für die Herstellung von Solar-Modulen vor. Die auf einem Silicon basierende elastische Kunststoff-Folie lasse sich unter Wärmeeinwirkung verformen und sei einfach und schnell zu verarbeiten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Aufgrund ihres einzigartigen Eigenschaftsprofils sei die unter dem Markennamen "TECTOSIL" erhältliche Folie gängigen Einkapselungsmaterialien deutlich überlegen. "TECTOSIL" schütz die empfindlichen Solarzellen effektiv und dauerhaft vor mechanischen und chemischen Belastungen. Das Material sei nicht-korrosiv und eigne sich für alle Modultypen. Die 24. Europäische Solarenergiekonferenz findet vom 21. bis 24. September in Hamburg statt. 


Niedrigere Fertigungskosten und gleich bleibende Qualität

"TECTOSIL" ist laut Wacker eine flexible und hochtransparente, elektrisch isolierende Folie aus einem Silicon-Organo-Copolymer. Wegen seiner thermoplastischen Eigenschaften könne dieser silicon-basierte Kunststoff zeit- und kostensparend - ohne Vulkanisation und damit ohne eine chemische Reaktion - verarbeitet werden. Hierin unterscheide sich "TECTOSIL" von den gebräuchlichen Einkapselungsmaterialien. Für den Laminierprozess bedeute das: kurze Zykluszeiten und eine hohe Toleranz gegenüber örtlichen, im Laminator auftretenden Temperaturunterschieden. "TECTOSIL" Folien ermöglichen einen Fortschritt hinsichtlich niedrigerer Fertigungskosten und sorgen für eine von Modul zu Modul gleich bleibende Qualität, betont der Hersteller. In "TECTOSIL" eingekapselte Solarzellen seien optimal vor mechanischen und chemischen Belastungen geschützt. Das Material verbinde die Komponenten eines Photovoltaik-Moduls zu einem stabilen Laminat. Da es in einem sehr großen Temperaturbereich hochelastisch und äußerst flexibel sei, könne es die unterschiedlichen thermischen Ausdehnungen der im Laminat eingesetzten Materialien ausgleichen. Auf diese Weise garantiere "TECTOSIL" eine spannungsfreie Einkapselung der Solarzellen.


Keine Eintrübung, Vergilben ausgeschlossen

Ein weiterer Vorteil des neuen Polymers sei seine chemische Inertheit, die Veränderungen wie Eintrübung oder Vergilben ausschließe. Die Folie enthalte weder Katalysatoren noch korrosiv wirkende Bestandteile. Auch entstünden beim Kontakt mit Feuchtigkeit keine Stoffe, die eine Korrosion auslösen oder Oberflächen schädigen können. Somit eigne sich die Folie auch zur Einkapselung von solchen Solarzellen, die Schichten aus Verbindungshalbleitern enthalten (z. B. Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, Cadmiumtellurid) oder aus anderen chemisch hoch-empfindlichen Substanzen - etwa aus einem transparenten leitfähigen Oxid. Das Material nehme nahezu kein Wasser auf, stelle eine wirkungsvolle Feuchtigkeitsbarriere dar und bleibe dauerhaft elektrisch isolierend. Aufgrund seiner Eigenschaften ermögliche "TECTOSIL" eine hohe Qualität und eine lange Lebensdauer der Module.


"Tor zu neuen Prozesstechniken"

Als unreaktives Material lässt sich "TECTOSIL" laut Wacker problemlos handhaben. Während des Transports und der Lagerung sei keine Kühlung notwendig. Module, die mit dem neuen Einkapselungsmaterial hergestellt wurden, hätten alle in der IEC 61215 geforderten Tests bestanden. Das Material eigne sich zur Fertigung sämtlicher Modultypen und könne sowohl in Vakuumlaminatoren als auch in kontinuierlichen Prozessen verarbeitet werden. "Damit öffnet 'TECTOSIL' das Tor zu neuen Prozesstechniken", heißt es in der Pressemitteilung.

27.07.2009   Quelle: Wacker Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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EXPO Solar 2010: Der asiatische Photovoltaik-Markt wächst weiter

Die EXPO Solar 2010 wird vom 3. bis 5. Februar 2010 im Korea International Exhibition Center (KINTEX) in Südkorea stattfinden. Die Messe sei die beste Gelegenheit, aus einer Hand Zugang zum asiatischen Photovoltaik-Markt zu bekommen und entsprechende Kontakte mit asiatischen Marktakteuren zu pflegen, berichtet der Veranstalter, die Infothe Media Group, in einer Pressemitteilung. Drei Tage lang seien über 600 Unternehmen vor Ort, um sich auszutauschen und Unterstützung anzubieten. Um die Nachfrage der Region zu erkennen und Kontakt zu asiatischen Regierungen, Vertrieben, Installateuren, Projektentwicklern und Endverbrauchern zu knüpfen, sei es wichtig, dass Photovoltaik- und Zubehörhersteller auf einer führenden Fachmesse der Region präsent seien, betonten die Messeveranstalter in ihrer Pressemitteilung.  "Die EXPO Solar 2010 kann für Unternehmen, die ihre Aktivitäten in Asien ausweiten möchten, ein sehr lohnendes Ziel sein. Dies ist der Teilnahme diverser asiatischer Unternehmen aus Schlüsselländern und dem Veranstaltungsort in Südkorea mit seiner High-Tech-Innovationskraft, seiner Arbeitskraft, seiner wirtschaftsfreundlichen Infrastruktur und vor allem dem starken Engagement der Regierung, zu einem globalen Knotenpunkt für die Solarindustrie zu werden, geschuldet", erklärt Choi Jeong-Shik, Geschäftsführer der Infothe Media Group, Veranstalter der EXPO Solar und Herausgeber von InterPV, einem Journal für die globale Solarindustrie.



Solarenergie-Nachfrage verschiebt sich nach Asien

Während die weltweite Photovoltaik-Industrie derzeit turbulente Zeiten erlebe, verschiebe sich die Solarenergie-Nachfrage von Europa und den USA hin zu asiatischen Ländern, so die Messeveranstalter unter Berufung auf Erkenntnisse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Solar-Unternehmen führen laut Irina Sidneva, der Asien-Pazifik-Programmmanagerin für Energiesysteme bei Frost & Sullivan, als Hauptgrund für die derzeit schwierigen Zeiten die zurückgegangene Nachfrage nach Solarenergieprojekten in großen Märkten wie Europa und USA aufgrund der globalen Kreditkrise an. Laut der Asien-Pazifik-Industrieanalystin für Energiesysteme bei Frost & Sullivan, Suchitra Sriram, könnten die kürzlich bekannt gegebenen Konjunkturpakete in der Asien-Pazifik-Region zu neuen Nachfragewellen nach Solarenergieprojekten führen, was sich in einer Nachfrageverschiebung von traditionell starken Märkten wie Europa und USA hin zu asiatischen Schwergewichten wie China, Taiwan, Südkorea, Indien sowie Australien niederschlagen könnte. "Diese Konjunkturpakete haben großes Potenzial, die Verhältnisse in der Solarindustrie kurz- bis mittelfristig umzukehren. In China hat das 440 Milliarden US-Dollar Konjunkturpaket Solarenergie als eine der wichtigsten grünen Energieressourcen festgelegt, die in naher Zukunft weiterentwickelt werden soll. Eine Reihe von Solarenergie-Projekten im ganzen Land sind bereits im Bau. Die kommenden Solarstrom-Installationen haben das Potenzial, das ursprüngliche Ziel von 1,8 Gigawatt installierter Leistung bis 2020 um das Zehnfache zu übertreffen, wenn die Gesamtleistung in den nächsten 10 Jahren 10 bis 20 Gigawatt erreicht", so Suchitra Sriram.


Solarenergie weit oben auf der Agenda der asiatischen Regierungen

"In Taiwan wurde im April 2009 ein Antrag auf 1,3 Milliarden US-Dollar Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Installation von grünen Energie-Technologien genehmigt", so Sriram. "Als Teil dieses Antrags hat die Regierung die Entwicklung von Solarenergie-Projekten einschließlich der Installation von Asiens erster großflächiger Solarstromanlage zur Priorität erklärt." Die Länder in der Asien-Pazifik-Region seien dabei, Solarenergie neben anderen erneuerbaren Energien weit oben auf die Agenda der Regierungen zu setzen, berichten die Veranstalter der EXPO Solar in der Pressemitteilung. Das starke Bekenntnis der Regierungen, die Erforschung und Entwicklung von Solarenergie und Installationsprojekten voranzutreiben, werde gute Gelegenheiten für Unternehmen entlang der ganzen Wertschöpfungskette bieten. Mit ihrem starken Inlandsmarkt, günstigen Herstellungsanlagen und einer wachsenden Industrie würden die asiatischen Länder eine Fülle von Wachstumsmöglichkeiten für Solarenergie-Unternehmen bieten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen, sei es spannend zu beobachten, wie Asien zu einem neuen Solarenergie-Knotenpunkt heranwächst, so die Infothe Media Group.

Weitere Informationen zur EXPO Solar 2010 unter: http://www.exposolar.org


27.07.2009   Quelle: EXPO Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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In Luxemburg produzierte neue Solarzellen versprechen hohen Wirkungsgrad

Prof. Dr. Susanne Siebentritt.
Prof. Dr. Susanne Siebentritt.

Das Photovoltaiklabor der Universität Luxemburg hat seine ersten Dünnschicht-Solarzellen produziert. Sie werden aus Verbindungshalbleitern hergestellt und erreichten nach Angaben der Universität bereits einen Wirkungsgrad von 12 Prozent. Die in Luxemburg hergestellten Solarzellen basieren auf Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS). Ihr besonderer Herstellungsprozess verspricht höchste Wirkungsgrade. Die Wissenschaftler der Universität Luxemburg haben darüber hinaus noch einen anderen Solarzellentyp produziert, der aus günstigerem Material besteht, da er ohne das teure Indium auskommt und in einem preisgünstigen Galvanisierungsverfahren hergestellt wird. Diese Solarzellen erreichten einen Wirkungsgrad von 3,2 Prozent.   Das sei nahe am Weltrekord: Die weltweit beste aus diesem Material und in einem ähnlichen preisgünstigen Verfahren hergestellte Solarzelle erreichte einen Wirkungsgrad von 3,4 Prozent.


Absorber- und Pufferschicht: "das Herz der Solarzelle"

Das Photovoltaiklabor der Universität Luxemburg ist eine Gruppe von Forschern, die neue Materialien und Prozesse für Solarzellen entwickeln. Unter allen verfügbaren Dünnschichttechnologien haben Solarzellen, die auf CIGS-Halbleitern basieren, den höchsten Wirkungsgrad in Forschung und Herstellung bewiesen. "Wir können hier das Herz der Solarzellen produzieren, die Absorberschicht und die so genannte Pufferschicht", erläutert Prof. Dr. Susanne Siebentritt, Leiterin des Photovoltaiklabors. "Bei der Fertigstellung der kompletten Solarzelle unterstützen uns die Forscherkollegen des Helmholtz-Zentrums in Berlin."


Wettbewerbsfähige Wirkungsgrade

Das Photovoltaiklabor (Laboratory for photovoltaics - LPV) der Universität Luxemburg wurde im April 2007 im Rahmen des TDK Europe Lehrstuhls der Universität gegründet, einer Public-Private-Partnership, die von dem Unternehmen TDK und der Universität Luxemburg finanziert wird. "Wir haben erst vor wenigen Monaten unsere neuen Laborräume bezogen und können nun endlich die Solarzellenherstellung starten", so Prof. Siebentritt. "Unsere ersten Solarzellen zeigen bereits wettbewerbsfähige Wirkungsgrade. Ich bin sehr stolz auf mein Team."

27.07.2009   Quelle: Universität Luxemburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Luxemburg,
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Q-Cells International errichtet 50 MWp-Solarpark in Bayern

Photovoltaik-Referenzanlage mit Q-Cells-Solarzellen in Rödgen, Sachsen-Anhalt
Photovoltaik-Referenzanlage mit
Q-Cells-Solarzellen in Rödgen,
Sachsen-Anhalt

Der sachsen-anhaltinische Solarzellenhersteller Q-Cells SE und der US-amerikanische Hersteller von Siliziumscheiben MEMC Electronic Materials Inc. haben am 24. Juli 2009 die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Errichtung von großflächigen Photovoltaik-Solarparks bekannt gegeben. Beide Partner werden jeweils 50 % an dem Gemeinschaftsunternehmen halten. Das erste gemeinsame Vorhaben ist eine Solarstromanlage im bayrischen Strasskirchen, die mit einer Gesamtleistung von rund 50 Megawatt (MWp) die größte Photovoltaik-Freiflächenanlage auf Basis der kristallinen Solarzellen-Technologie in Deutschland werden soll.  Q-Cells International, eine 100%ige Tochter von Q-Cells SE, wurde mit dem Bau der Anlage beauftragt. "Mit Strasskirchen stoßen wir in eine neue Größenordnung vor und beweisen, dass wir in der Lage sind, sehr hohe Qualität in rekordverdächtig kurzer Zeit umzusetzen, sagt Dr. Marko Schulz, Vorstand der Q-Cells und zuständig für das Projektgeschäft der Q-Cells International.


Siliziumwafer von MEMC; Solarzellen von Q-Cells

Mit der Fertigstellung der Anlage und dem Anschluss an das öffentliche Stromnetz wird Ende des laufenden Jahres gerechnet. Die jährliche Stromerzeugung des Solarparks in Strasskirchen entspreche dem Stromverbrauch von rund 15.000 Haushalten, rechnet Q-Cells vor. Mit dem Solarstrom aus rund 225.000 Modulen auf einer Fläche von rund 270 Fußballfeldern (ca. 135 Hektar) werden jährlich zirka 35.000 Tonnen CO2 vermieden. Q-Cells SE und MEMC Electronic Materials Inc. haben vereinbart, das Joint Venture mit jeweils bis zu rund 70 Millionen Euro auszustatten, um die Zwischenfinanzierung während der Bauphase gemeinsam zu tragen. MEMC liefert die Siliziumwafer für das Joint Venture, aus denen Q-Cells Solarzellen fertigt. Im Anschluss ist der Verkauf des Projektes an einen Drittinvestor vorgesehen.

26.07.2009   Quelle: Q-Cells International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,


 

Energieeffizienz: Technology Review berichtet über Sensor-Verbrauchszähler für Gas, Strom und Wasser

Technology Review 09/2009.
Technology Review 09/2009.

Jahresverbrauchsangaben für Strom, Gas und Wasser helfen wenig beim Energiesparen, betont die Zeitschrift Technology Review in einer Pressemitteilung. Wer wissen will, wie viel Energie er im Moment in seinem Haushalt verbraucht, dem können nachrüstbare Sensoren Aufschluss geben. Die neuartigen Fühler messen den aktuellen Verbrauch von Strom, Gas und Wasser, schreibt das Technologie-Magazin in der aktuellen Ausgabe 8/09. Shwetak Patel, Professor für Computerwissenschaften und Elektrotechnik an der University of Seattle, hat Sensoren entwickelt, die sich in die bestehenden Hausnetze nachträglich integrieren lassen und per Bluetooth kontinuierlich Verbrauchsdaten senden.   Damit geben sie den Bewohnern jederzeit einen Überblick über ihren aktuellen Verbrauch an Strom, Gas oder Wasser.



Genaue Daten einzelner Verbrauchsquellen

Der Stromfühler wird einfach in eine Steckdose gesteckt. Anhand des charakteristischen Rauschens und der Laufzeit eines Signals im Hauptstromnetz kann er Verbrauchsquellen wie Kühlschrank, DVD-Spieler oder einzelne Lichtschalter erkennen. Den Gas- und Wasserverbrauch ermitteln hochempfindliche Druckfühler, die an die Hauptleitung angeschlossen werden. Auch hier lassen sich einzelne "Abzapfstellen" unterscheiden. Beim Wassersensor funktioniert das über kleine Druckwellen, die sich durch die Leitungen bewegen. Die Genauigkeit der Messungen beträgt laut Shwetak Patel über 90 Prozent. Er hat seine Technik bereits in neun verschiedenen Gebäuden in drei Städten gestestet, um eine Vielzahl verschiedener Leitungskonfigurationen abzudecken.

26.07.2009   Quelle: Technology Review   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technology Review,
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Ökostrom: Fehlende Regelungen erschweren Verbrauchern die Wahl

Das Heidelberger Verbraucherportal Verivox.de hat festgestellt, dass Verbraucher durch fehlende verbindliche Kriterien für Ökostromprodukte verunsichert werden. Ohne klare Definitionen sei ein Dschungel aus Zertifikaten und Gütesiegeln entstanden, in dem sich Verbraucher schnell verirren könnten, berichtet Verivox in einer Pressemitteilung. Dabei seien gute Ökostromtarife mittlerweile fast immer günstiger als die besten Angebote des örtlichen Grundversorgers. Bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr seien Ökostromtarife mit Gütesiegel im bundesweiten Durchschnitt 95 Euro günstiger als das billigste Angebot des örtlichen Grundversorgers, so Verivox. Im Vergleich mit dem örtlichen Grundversorgungstarif würden die Ökostromtarife sogar noch besser abschneiden: Bei gleichem Verbrauch seien Ökostromtarife durchschnittlich 163 Euro günstiger.  Wer sich für einen Ökostromtarif entscheide, wolle einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien leisten und den Anteil von Atomstrom und fossilen Energieträgern am Strommix in Deutschland reduzieren, heißt es in der Pressemitteilung. Verbraucher sollten jedoch vor der Wahl eine Ökostromtarifes einen Blick auf das Kleingedruckte werfen, empfiehlt das Verbraucherportal.



Unterschied zwischen Zertifikaten und Gütesiegeln entscheidend

Wichtig sei der Unterschied zwischen Ökostromzertifikaten und Gütesiegeln, erklärt Verivox. Ökostromzertifikate würden die Herkunft und die Zusammensetzung des Stroms garantieren (z. B. Strom aus Wasserkraftwerken in Norwegen). Für die Vergabe solcher Zertifikate sei nur die Stromquelle entscheidend. Diese Zertifikate könnten gehandelt werden und würden wenig über die Qualität des jeweiligen Ökostromtarifes aussagen. Darüber würden Gütesiegel Auskunft geben, bei denen in den meisten Fällen Voraussetzung sei, dass ein bestimmter Anteil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird und dass die Anlagen ein gewisses Alter nicht überschreiten.


Mehr Sicherheit durch allgemeine Richtlinien für Ökostromprodukte

Doch auch zwischen den Gütesiegeln gebe es große Unterschiede, heißt es in der Pressemitteilung. Die Zertifizierung durch eine TÜV-Gesellschaft enthalte beispielsweise neben dem Herkunftshinweis die allgemeine Auflage, dass der jeweilige Ökostromanbieter den Kostenaufschlag für Ökostromtarife nur für die Förderung erneuerbarer Energien verwenden darf. Gütesiegel wie beispielsweise das "GrünerStromLabel" würden für den ökologischen Nutzen eines Ökostromproduktes noch strengere Kriterien anlegen, erklärt Verivox. Hier sei neben dem Ausbau regenerativer Energiequellen auch die allgemeine Haltung des Stromanbieters gegenüber erneuerbaren Energien entscheidend. "Die verschiedenen Ökostromzertifikate und -gütesiegel verwirren viele Verbraucher, die bereit sind, etwas für die Umwelt zu tun. Hier könnte der Gesetzgeber Sicherheit schaffen und allgemeine Richtlinien für Ökostromprodukte einführen", so Peter Reese, Leiter für Energiewirtschaft bei Verivox.de.

26.07.2009   Quelle: Verivox GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Gabriel: "Dienstleister der Umwelttechnik-Branche sind Motor für Innovationen"

Umwelt-Dienstleistungen werden immer wichtiger, betont das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Zur Veröffentlichung erster Ergebnisse einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Dienstleister in der Umwelttechnik-Branche sind Motor für Innovationen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften, zur Energie- und Ressourceneffizienz und damit zur Wettbewerbsfähigkeit der Branche." Das gesamte Marktvolumen der Dienstleistungen in der Umwelttechnik lag laut BMU im Jahr 2008 bei 123 Milliarden Euro. Es dürfte durchschnittlich um 7,7 Prozent pro Jahr weiter wachsen. "Die große Herausforderung für den deutschen Dienstleistungssektor ist die starke Konkurrenz auf den internationalen Märkten", so Gabriel.   Während Deutschland bei Exporten von Umwelttechnologien weltweit führend sei, treffe das für die Dienstleistungen noch nicht zu. "Unser Ziel muss es sein, das vorhandene Potenzial der deutschen Umwelt-Dienstleister voll auszuschöpfen. Das Umweltministerium unterstützt diese Unternehmen mit seinen Exportiniativen dabei, stärker zu werden und in vielen Fällen auch professioneller aufzutreten", so Gabriel.


Marktvolumen der Umwelt-Dienstleistungen soll auf 300 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigen

Das Gesamtmarktvolumen der Umwelt-Dienstleistungen wird nach der Studie auf 300 Milliarden Euro im Jahr 2020 zulegen. Derzeit sind hier etwa 860.000 Menschen beschäftigt. Dies entspricht 74 Prozent aller in der Umwelttechnik-Branche beschäftigten Personen. Im Jahr 2020 wird der Dienstleistungssektor über 1,68 Millionen Beschäftigte zählen. Ein wichtiger Bereich ist die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Ihre Potenziale für die Einsparung von Energie und Ressourcen sind laut BMU immens. Das gelte für sowohl für einen niedrigeren Stromverbrauchs der IKT selbst als auch für die effizientere Steuerung von Prozessen und Anlagen. Um hier mehr zu erreichen, hat das Bundesumweltministerium "Green IT" zu einem programmatischen Schwerpunkt gemacht und unter anderem das Förderprogramm "IT goes green" aufgelegt. Ziel ist, bislang nur in kleinem Maßstab eingesetzte effiziente Verfahren weiter zu verbreiten. Im Fokus stehen dabei energie- und materialeffiziente Rechenzentrums-Infrastrukturen, innovative Lösungen bei Hard- und Software sowie der Einsatz von Thin Clients, bei denen sämtliche Anwendungen von einem Server ausgeführt werden. Dadurch sind an den Arbeitsplätzen keine voll ausgestatteten PC und keine Programminstallationen erforderlich, was Strom und Kosten spart.


Studie bietet Überblick der Dienstleistungen in der Umwelttechnik-Branche

Die Studie "Dienstleistungen in der Umwelttechnik-Branche" wird durch Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt. Sie stellt in einem ersten Überblick die Dienstleistungen in der Umwelttechnik-Branche strukturiert dar und arbeitet ihre Besonderheiten heraus. In einem Hintergrundpapier sind die wichtigsten Aussagen zusammengefasst, es ist verfügbar unter http://www.bmu.de. Die vollständige Studie wird in Kürze veröffentlicht. Sie wird sowohl als Druckversion als auch über die Homepage des BMU zur Verfügung gestellt.

26.07.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Monika Marons Bericht "Bitterfelder Bogen" erzählt die Geschichte des Photovoltaik-Konzerns Q-Cells

Monika Maron erzählt die Geschichte des Solar Valley.
Monika Maron erzählt die
Geschichte des Solar Valley.

"B. ist die schmutzigste Stadt Europas", schrieb Monika Maron in ihrem Debütroman "Flugasche" (1981). B. steht für Bitterfeld, bis heute ein Synonym für marode Wirtschaft und verkommene Umwelt. Dreißig Jahre später hat die Autorin die Stadt wieder besucht und die Spur der Veränderungen nachgezeichnet. Sie erzählt von der Wiederauferstehung einer Region, vor allem aber vom Aufbruch einiger Kreuzberger Solar-Enthusiasten in die Sachsen-Anhaltinische Provinz, wo sie eine Solarzellenfabrik mit vierzig Arbeitsplätzen bauen wollten. Die Not der einen, für die jeder Arbeitsplatz kostbar war, und der Traum der anderen schmiedete ein Bündnis, dem fast Unglaubliches gelang. Nur acht Jahre später ist Q-Cells der größte Solarzellenhersteller der Welt.   Aus der kleinen Solarzellenfabrik ist das "Solar Valley" mit dreitausendfünfhundert Arbeitern, Wissenschaftlern und Ingenieuren geworden. "Vielleicht kennen ja sogar die Ostdeutschen ihre eigenen Erfolgsgeschichten zu wenig, um stolz auf sie und sich selbst zu sein", so die Autorin.


Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt heute wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u.a. die Romane "Flugasche", "Die Überläuferin", "Stille Zeile sechs", "Animal triste", "Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte" und "Endmoränen", zuletzt erschien 2007 "Ach Glück". Für ihr erzählerisches und essayistisches Werk wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992) und dem Friedrich-Hölderlin-Preis (2003), zuletzt mit dem Mainzer Stadtschreiber-Literaturpreis 2009. Am 16. Juni 2009 erhielt Monika Maron den Deutschen Nationalpreis.


Monika Maron: Bitterfelder Bogen. Ein Bericht. S. Fischer Verlag GmbH. 176 Seiten, gebunden. ISBN 978-3-10-048828-2. € 18,95

Leseprobe unter www.fischerverlage.de.

25.07.2009   Quelle: S. Fischer Verlag GmbH.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S. Fischer Verlag GmbH,


 

Entwicklungshilfe: Energiecontainer von SOLARtec verbindet Photovoltaik und BHKW

Blick in den Energiecontainer.
Blick in den Energiecontainer.

Ein Energiecontainer versorgt das Dorf Nyakaigha in Tansania mit 1.500 Einwohnern nun netzunabhängig mit elektrischer Energie, berichtet das Freystädter Unternehmen KW Energie Technik in einer Pressemitteilung. Federführend für die Konzeption zeichne die Firma SOLARtec aus dem luxemburgischen Blaschette, das integrierte Blockheizkraftwerk komme von der KW Energie Technik. Gefördert und mitfinanziert sei das Projekt von der regierungsunabhängigen Organisation „Action pour un Monde Uni“ (AMU) und dem luxemburgischen Ministerium für Entwicklungshilfe worden, heißt es in der Pressemitteilung.   Ziel des Projektes sei die autarke, netzunabhängige Energieversorgung des tansanischen Dorfes gewesen, das etwa 130 Kilometer westlich des Victoriasees in einem ländlichen Gebiet liegt. Neben den 1.500 Einwohnern würden auch das Hospital, das Schwestern-Konvent mit Pfarrhaus und die Kirche mit Strom aus Photovoltaik und einem Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgt. Zeitgleich sei in der benachbarten Schule ein zweites autarkes Energieversorgungs-Projekt realisiert worden, so die KW Energie Technik. Dort könnten nun 700 Schüler, Lehrer und Personal auf dem Campus elektrische Energie nutzen.



Der Container enthält die gesamte Steuerung der externen Solarstromanlage

Das Herzstück des Energiekonzeptes der Firma SOLARtec ist laut Pressemitteilung ein Technik-Container mit einer Gesamtanschlussleistung von 60 kW. Der Container enthalte die gesamte Steuerung der externen Photovoltaik-Anlage; außerdem die Akkumulatoren Anlage (7,5 Tonnen) zur Speicherung elektrischer Energie, die Modul- und Batteriewechselrichter, die Systemschaltschränke für die intelligente Verbindung und Verteilung der Energie und das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Firma KW Energie Technik.


Blockheizkraftwerk für Spitzenlasten

Das gesamte System sei so ausgelegt, dass die benötigte Energie komplett von der Solarstromanlage bereitgestellt werde, berichtet die KW Energie Technik. Erst wenn die von der Sonne gelieferte Energie nicht mehr ausreiche, werde das BHKW automatisch zugeschaltet und könne somit die Versorgung sowohl nachts als auch bei lang anhaltender schlechter Wetterlage sicherstellen. "Die PV-Anlage gewährleistet die komplette Energieversorgung. Das BHKW in seiner Funktion als back-up macht die Anlage vom Wetter unabhängiger und erlaubt höhere Spitzenlasten. Die Entscheidung für das BHKW der Firma KW Energie Technik wurde auf Grund der bekannt hohen Qualität und der technischen Zuverlässigkeit getroffen. Ebenfalls sehr entscheidend war, dass der Geschäftsführer Konrad Weigel uns genau die erforderliche Lösung liefern konnte, die für die autarke Energieversorgung notwendig war", so der verantwortliche technische Leiter von SOLARtec, Jürgen Schopp.


Ausbildung von Verantwortlichen in der Dorfgemeinschaft

SOLARtec sei für die gesamte Umsetzung dieses einzigartigen Energiekonzeptes in schlüsselfertigen, speziell gedämmten Standard-See-Containern verantwortlich gewesen. Ausgewählte Personen der Dorfgemeinschaft seien ausgebildet worden, um unter Anleitung die Anlage größtenteils selbst aufzubauen. Im Dorf und in der Schule seien rund 4,7 km Erdkabel und etwa 2,5 km Lampenkabel verlegt worden. "Es war uns besonders wichtig, die Menschen im Dorf zu befähigen, die Anlage auch ohne unsere Hilfe zu betreiben, denn wir können ja nicht permanent vor Ort sein", ergänzt Jürgen Schopp. Laut Pressemitteilung ist eine zweite Anlage bereits geliefert worden, über weitere Anlagen werde bereits verhandelt.

25.07.2009   Quelle: KW Energie Technik e.K.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KW Energie Technik,
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Elektro-Kleintransporter von EcoCraft ist Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen"

EcoCarrier ist "Ort im Land der Ideen".

Der von EcoCraft-Automotive in Wunstorf bei Hannover entwickelte Kleintransporter mit Elektroantrieb "EcoCarrier" ist einer der Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen", berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnete Ehrentafel "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" sei im Juli bei einem "Tag der offenen Tür" in Wunstorf übergeben worden.   "Der ‚EcoCarrier‘ ist das erste Elektro-Nutzfahrzeug, das in Serie gefertigt wird. Mit dieser Innovation trägt EcoCraft dazu bei, dass natürliche Ressourcen eingespart werden können und sichert unserem Land eine zukunftsträchtige Position im Bereich der alternativen Antriebsmodelle", heißt es in der Würdigung. Der Elektro-Nutzfahrzeughersteller sei aus mehr als 2.000 Bewerbern ausgewählt worden. Die größte Veranstaltungsreihe Deutschlands "365 Orte im Land der Ideen" wird 2009 bereits im vierten Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" durchgeführt.



Umweltfreundlicher Kleintransporter für Handwerks- und Kommunalbetriebe

Die EcoCraft Automotive GmbH & Co. KG wurde 2006 zur Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen gegründet, so das Unternehmen. Sie verfüge in Wunstorf bei Hannover über drei Fertigungshallen mit insgesamt 2.000 Quadratmetern Fläche und beschäftige derzeit rund 25 Mitarbeiter. Das Unternehmen fertige in Zusammenarbeit mit VW Sarajevo für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Kleintransporter des Typs "EcoCarrier" mit Elektroantrieb in zwei Varianten für Liefer- und Transportlösungen ohne Smog-, Feinstaub- und Kostenprobleme für Handwerksbetriebe, Verwaltungen, Flughäfen, Brief- und Kurierdienste und Kommunalbetriebe. Der Absatzplan sieht laut Angabe von EcoCraft 400 bis 600 Fahrzeuge im Jahr 2009 und 800 bis 1.000 Fahrzeuge von 2010 an vor. Das Fahrzeug werde bundesweit über 18 Händler sowie von EcoCraft-Automotive selbst vertrieben. Mit Energiekosten zwischen 2,50 und 4,00 € je 100 km und Nullemissionen sei der EcoCarrier zugleich umweltfreundlich und wirtschaftlich.


25.07.2009   Quelle: EcoCraft-Automotive GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EcoCraft-Automotive GmbH & Co. KG
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Wissensvorsprung durch Photovoltaik-Seminare der SolarMarkt AG

Fachgerechte Montage ist Teil der Praxisseminare.
Fachgerechte Montage ist Teil
der Praxisseminare.

So günstig wie zurzeit waren Photovoltaikanlagen noch nie, betont die Freibuger SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Sinkende Modulpreise und gute Finanzierungsbedingungen schafften besonders für Eigenheimbesitzer ideale Bedingungen zum Bau von Photovoltaik-Anlagen. Die SolarMarkt AG bietet in Ihrem neuen Seminarplan für das zweite Halbjahr 2009 einen Mix aus Grundlagenschulung, Montageseminar und weiterführenden Kursen für Solar-Installateure. In Zeiten der Wirtschaftskrise und Käuferzurückhaltung sei das Seminar "Erfolgreich Verkaufen" ein besonders wichtiger Themenschwerpunkt des Programms. Um Verhandlungskompetenz zu schulen, werden dem PV-Installateur Strategien für die verschiedenen Phasen des Kundenkontakts vermittelt und im Gesprächstraining praktisch umgesetzt.  Erfahrene Referenten widmen sich in weiteren Schulungen dem Bereich "Recht, Steuern und Finanzierung" von Photovoltaikanlagen sowie der Technik von Dünnschichtmodulen. "Ob Brancheneinsteiger oder Solarprofi - die Teilnehmer bekommen den nötigen Hintergrund vermittelt, um sich auf dem Photovoltaikmarkt günstig zu positionieren", heißt es in der Pressemitteilung.

Die Freiburger SolarMarkt AG veranstaltet bereits seit 2004 Seminare rund um die Photovoltaik. Veranstaltungsorte der Seminarreihe sind der Hauptsitz in Freiburg im Breisgau sowie die Filialen in Rauschwitz/Thüringen und Aarau in der Schweiz. Das ausführliche Programm gibt es bei der SolarMarkt AG oder im Internet unter http://www.solarmarkt.com/text/138/de/seminare.html


24.07.2009   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Suntech-Vorstand Dr. Zhengrong Shi erhält renommierten World Technology Network Award

Dr. Zhengrong Shi erhielt den WTN Award für sein Engagement für Solarenergie.
Dr. Zhengrong Shi erhielt
den WTN Award für sein
Engagement für Solarenergie.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi; China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, wird abermals für seine zukunftsorientierte Forschungsarbeit mit einem renommierten Technologiepreis belohnt. Suntechs Gründer und Vorstand Dr. Zhengrong Shi erhält den diesjährigen World Technology Network Award für Energie. Die Jury würdigte vor allem Dr. Shis Einsatz für die Entwicklung innovativer Photovoltaik-Technologien und die Verbreitung der Nutzung der Solarenergie.   Der Preis wurde vom World Technology Network auf einer Gala am 16. Juli im Rahmen des "World Technology Summit" in New York vergeben. Das WTN brachte auf dieser Veranstaltung führende Persönlichkeiten aus mehr als 60 Ländern zusammen, um die Auswirkungen und die mögliche Verwendung von neuen Technologien zu diskutieren. Dabei war auch das Thema neue Energiequellen teil des Diskurses.


Photovoltaik-Technologie weltweit als saubere Energiequelle verbreiten

James P. Clark, Vorsitzender der WTN, kommentiert die Auszeichnung von Dr. Shi: "Wir sind sehr stolz darauf Dr. Zhengrong Shi für seine herausragenden Leistungen im Bereich nachhaltiger Energien auszeichnen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass sein Engagement sowohl als Wissenschaftler, als auch als Unternehmer, einen lang anhaltenden und positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben wird, und dass auch die kommende Generation davon profitiert." Dr. Shi ergänzt: "Mein Interesse und meine Forschung im Bereich der Photovoltaik-Technologie galten immer dem Ziel, die Solarenergie nicht nur in den Laboren weiterzuentwickeln, sondern weltweit als eine saubere Energiequelle zu verbreiten. Die Regierungen vieler Länder haben erkannt, wie wichtig es ist, in diesen Bereich zu investieren. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Weiterentwicklung der Photovoltaik-Technologie dazu führt, dass Solarenergie ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung wird."

24.07.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Photovoltaik: Größte Solarmodul-Fabrik der Schweiz eröffnet

Neue Solar-Fabrik (Photovoltaik) von Pramac.
Neue Solar-Fabrik (Photovoltaik) von Pramac.

Die Schweizer Unternehmen Pramac (Riazzino; CH) und Oerlikon Solar (Trübbach; CH) kündigten am 23. Juli 2009 den Start der größten Photovoltaik-Produktionsstätte der Schweiz an. Die führende "Micromorph"-End-to-End-Fertigungslösung von Oerlikon Solar ermöglichte Pramac den Produktionsbeginn nur sieben Monate nach Fertigstellung des Werkes, heißt es in der Pressemitteilung. Die Anlage nahe Locarno, in der Schweiz, soll jährlich 30 MWp (Megawatt peak) an Dünnschicht-Solarmodulen produzieren und 150 Hightech-Arbeitsplätze in der Region schaffen. "Wir freuen uns, dass wir so bald nach Fertigstellung unserer Fabrik mit der Produktion beginnen können, da wir so der schnell wachsenden Nachfrage im Solarmarkt gerecht werden können und unsere Investition so schneller Ertrag abwirft", so Paolo Campinotti, Vorstand der Pramac-Gruppe.  "Pramac profitiert von Oerlikon Solars anerkannter Technologie, der "ramp-up" Erfahrung und dem guten Ruf als zuverlässiger Partner in der Solarwelt."



Im kapitalintensiven Geschäft der Solarmodulherstellung sei es wichtig, die Zeit zwischen Baubeginn und der Aufnahme der kommerziellen Produktion und den Erträgen möglichst gering zu halten, betonen die Unternehmen. Die Implementierung einer End-to-End-Lösung könne die Dauer von Bauphase, Vorlaufzeit und Modulzertifizierung verkürzen. "Wir freuen uns darauf, Pramac beim weiteren Ausbau seiner Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen zu unterstützen", so Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar. Bei der Zusammenarbeit mit unseren Partnern engagieren wir uns dafür, Sonnenenergie wirtschaftlich und wettbewerbsfähig im Vergleich zu anderen Formen der Energieherstellung zu machen. Besonders erfreut sind wir darüber, am Start der ersten Produktionslinie von Dünnschicht-Silizium-Modulen in der Schweiz beteiligt zu sein, die auf unserer 'Micromorph'-Technologie basiert, die hier in der Schweiz, in Neuchâtel, erfunden worden ist."


Eine Viertelmillion Module pro Jahr

In dieser Phase werden in der Pramac-Fabrik rund 250.000 Solarmodule pro Jahr hergestellt werden. Die von Pramac in einem Jahr erzeugte Menge an Solarmodulen kommt der bis heute in der gesamten Schweiz verbauten Solarfläche gleich, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Oerlikon Solars Technologie zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaik können Solarmodule nach Angaben des Herstellers um 30 % günstiger gefertigt werden als mit der konventionellen Siliziumwafer-Technologie. Auf Grundlage des prognostizierten Marktwachstums plant Pramac für die nächsten Jahre eine Ausweitung der Produktionskapazität. Das Werk soll rund 150 Menschen beschäftigen und ist Pramacs erster Produktionsstandort im Solar-Bereich.


600 Megawatt Dünnschicht-Solarproduktion

Zehn Unternehmen weltweit haben seit 2006 beim Bau von Dünnschicht-Produktionsanlagen auf Oerlikon Solar gesetzt, berichtet das Technologie-Unternehmen. Die Kunden von Oerlikon Solar machten derzeit mehr als 600 Megawatt der derzeitigen Dünnschicht-Solarproduktion weltweit aus. Mehrere von ihnen hätten langfristige Lieferverträge für den Vertrieb der mit den Anlagen von Oerlikon Solar hergestellten Module geschlossen, was eine starke Marktnachfrage nach Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen zeige.



24.07.2009   Quelle: Oerlikon Solar Ltd., Trübbach   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar Ltd., Trubbach,
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Suntech und China Huadian unterzeichnen strategische Vereinbarung über Photovoltaik-Projekte mit 500 MW

Gebäudeintegrierte Photovoltaik von Suntech.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik
von Suntech.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), weltgrößter Hersteller von Photovoltaikmodulen auf der Basis von kristallinem Silizium, berichtete am 22.07.2009, das Unternehmen habe kürzlich mit der China Huadian New Energy Development Co., Ltd. (HNE) ein Strategiepapier unterzeichnet. Die Übereinkunft sehe den Bau von Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab sowie kommerzielle PV-Aufdachanlagen in den sonnenreichen Provinzen Chinas (Jiangsu und Shanghai) mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt (MW) innerhalb von drei Jahren vor.   HNE soll für die Finanzierung und Projektentwicklung verantwortlich zeichnen; Suntech will die Module für die Vorhaben liefern, die Anlagen planen und technischen Support bieten, heißt es in der Pressemitteilung.



Solarstrom für unzählige Haushalte und Unternehmen

Einzelne projektbezogene Vereinbarungen würden noch vor der Umsetzung getroffen. Unter den genannten Vorhaben befänden sich auch Projekte, die bereits von Suntech angekündigt wurden, einschließlich der geplanten Photovoltaikanlagen in den Provinzen Qinghai; Shaanxi; Ningxia, Sichuan und Jiangsu. Die Umsetzung der Vorhaben hänge ab von Machbarkeitsstudien und der Genehmigung durch die Regierung. "Wir sind erfreut über diese Zusammenarbeit mit Suntech, um Solar-Projekte in China zu entwickeln", kommentiert Zheng Fang, Generalmanager von HNE. Die Solaranlagen werden saubere erneuerbare Energie für unzählige chinesische Haushalte und Unternehmen liefern, speziell im Westen des Landes, und damit die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Wir sind überzeugt, dass Solarenergie immer wichtiger wird, um Chinas wachsenden Strombedarf zu decken".

Suntech-Präsident und Vorstand Dr. Zhengrong Shi ergänzt: Das Unternehmen China Huadian New Energy Development hat bereits ein beeindruckendes Portfolio mit Kraftwerken zur Nutzung der erneuerbaren Energien und wir sind begeistert, gemeinsam die Nutzung der Sonnenenergie voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass die Solarenergie eine bedeutende Rolle spielen wird, damit China seine Ziele für die Erneuerbaren erreicht und die Auswirkungen des Klimawandels mildert."
HNE wurde im September 2007 von der China Huadian Corporation und deren vier Tochterunternehmen gegründet, um Wind-, Wasser-, Solar-, Bioenergie-, Geothermie-, Gezeiten- und Atomkraftwerke zu entwickeln, zu finanzieren und zu bauen. HNE zeichnet verantwortlich für sämtliche Vorhaben der China Huadian Corp. im Rahmen des Clean Development Mechanism und alle Projekte mit erneuerbaren Energien.

24.07.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,


 

SOLPOWER AG nimmt neues Photovoltaik-Testlabor in Betrieb

Die SOLPOWER AG (Weingarten/Ravensburg) in Weingarten hat ihr neu ausgestattetes Labor zur Leistungsmessung von kristallinen Solarmodulen und Dünnschichtmodulen in Betrieb genommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben der produktionsbegleitenden Überprüfung der SOLPOWER-Module diene das Labor am Hauptsitz einer zusätzlichen Vermessung und Überprüfung der poly- und monokristallinen Silizium-Module. Die unter höchsten Qualitätsansprüchen produzierten Solarmodule werden mittels modernstem Messequipment vor der Warenauslieferung an den Kunden einer nochmaligen Leistungsmessung unter Standardtestbedingungen unterzogen, betont SOLPOWER.   Darüber hinaus erfolgten auch weiterhin Überprüfungen durch anerkannte Zertifizierungslabore wie TÜV, VDE oder SUPSI.



SOLPOWER Photovoltaik-Module mit einer positiven Leistungstoleranz

Das Labor ist mit einem präzisen Sonnensimulator eingerichtet, der es dem Solar-Unternehmen ermöglicht, neue Modultechniken mit höheren Wirkungsgraden zu evaluieren. Eine genaue Charakterisierung der Zellen und Module führe zu fortlaufenden Verbesserungen in der Produktion, so könne SOLPOWER den hohen deutschen Qualitätsstandard seiner Module halten und stetig verbessern. Im Rahmen der erweiterten Leistungs- und Produktgarantie für Solarstromanlagen der Marke "SOLPOWER" stelle das Labor die Auslegung der Module auf Toleranzen von bis zu +5 Watt sicher. "Da die neuen SOLPOWER Photovoltaik-Module mit einer positiven Leistungstoleranz ausgeliefert werden, garantieren wir nicht nur in jedem Fall die ausgewiesene Leistung sondern bieten unseren Kunden auch mehr Leistung für ihr Geld", so Emanuel Senz, Vorstandsvorsitzender der SOLPOWER AG.


Messgerät des amerikanischen Marktführers Spire Corp. am Hauptsitz der SOLPOWER AG installiert

Das Messgerät des amerikanischen Marktführers Spire Corp. wird von Electronic Production Partners in München geliefert und am Standort der SOLPOWER AG in Weingarten aufgebaut. "Es freut uns, neben einer Vielzahl von reinen Modulherstellern nun den ersten Hersteller von Photovoltaik-Komplettsystemen zu unserem Kundenkreis zählen zu können", so Heinrich Stenger, Vorstand der Electronic Partner Production GmbH in München und Europäischer Partner der Spire Corp. in Bedford, Massachusetts, USA. Der Sonnensimulator SPIRE 4600 SLP ist ein Single-Flash Gerät, mit dem sich neben mono- und polykristallinen Hochleistungs-Modulen auch Dünnschichtmodule in amorpher, mikromorpher oder Mehrschichttechnik vermessen lassen, gehört laut SOLPOWER mit dem "AAA"-Rating zur Referenzklasse unter den Sonnensimulatoren.

24.07.2009   Quelle: SOLPOWER AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLPOWER AG,
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Solarthermie: Kombi-Solarwärmeanlagen von Solvis überzeugen Stiftung Warentest

Flachkollektoren von Solvis lieferten den höchsten Jahresertrag im Warentest.
Flachkollektoren von Solvis lieferten den
höchsten Jahresertrag im Warentest.

Solarkollektoren als "Sonnenfänger" eines Wärmesystems haben die Aufgabe, das Sonnenlicht effizient umzuwandeln und hohe Energieerträge zu erzielen. Die Kollektoren von Solvis werden diesem Anspruch gerecht: Im Test von Kombi-Solarwärmeanlagen durch die Stiftung Warentest lieferten sie den höchsten Jahresertrag aller Flachkollektoren (Spezial Energie 2009), berichtet die Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. "Mit den sehr ertragreichen Flachkollektoren lässt sich sehr viel Gas oder Öl einsparen.", kommentierte die Stiftung Warentest das Ergebnis.  Das Herzstück eines Kollektors ist der Absorber. Solvis produziert seit 2006 selbst Absorber mit Laser-Schweißtechnik in Braunschweig. Durch das spezielle Verfahren entstehe eine dauerhafte Verbindung zwischen der selektiv beschichteten Aluminiumplatine und dem Kupferrohr. Die aufgenommene Wärme werde so effizient in den Speicher weitergeleitet. Das Laserschweißen sei ein sauberes Verfahren, das keine schädlichen Zusatzstoffe benötigt. Für eine höhere Energieausbeute wird der Großflächen-Kollektor auf Wunsch mit Antireflexglas angeboten. Die besondere Antireflex-Beschichtung erwirtschafte rund sechs Prozent mehr Leistung als herkömmliches Solarglas.



Vakuumröhrenkollektoren für begrenzte Dachflächen

Extra für die Herstellung von kleinformatigen Kollektoren hat das Unternehmen Anfang des Jahres eine automatisierte Produktionslinie mit Robotertechnik in Betrieb genommen. Diese Kollektoren sind wegen ihrer kompakten Größe auch für Dächer mit Fenstern und Gauben eine Alternative. Bei begrenzter Dachfläche oder dem Wunsch nach besonderem Design sind Vakuumröhrenkollektoren die richtige Wahl. Solvis bietet 10 Jahre Garantie auf sämtliche Kollektoren. Alle Varianten bilden in Kombination mit dem Solarheizkessel "SolvisMax" ein komplettes System, das zuständig ist für Raumwärme und Warmwasser (Testsieger Stiftung Warentest 2003 und 2009).


24.07.2009   Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG,
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Beschäftigte und Unternehmer der Branche der erneuerbaren Energien: Arbeitsplätze in der Solar-Branche schützen

Kurzfilm des Aktionsbündnisses zur Bundestagswahl.
Kurzfilm des Aktionsbündnisses zur
Bundestagswahl.

Wer den Atomausstieg kippt und Kohlekraftwerke baut, zerstört die Zukunft der erneuerbaren Energien, betont ein Aktionsbündnis des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH), das unterstützt wird von der Klima Allianz und Campact e.V. (Kampagnen für eine lebendige Demokratie). Mehr als 280.000 Menschen arbeiten bereits in der Branche der erneuerbaren Energien, betonen die Initiatoren. Im nächsten Jahrzehnt könnten hier über 220.000 weitere Arbeitsplätze entstehen. Doch es sei Gefahr im Verzug, warnen die Kampagnenteilnehmer: Die Aufkündigung des Atomausstiegs und der geplante Bau von 20 Kohlekraftwerken würden diese Erfolgsgeschichte zerstören. 


Überangebot auf dem Strommarkt könnte zur Blockade der Erneuerbaren führen

"Bleiben die Atomreaktoren am Netz und werden Kohlekraft und Erneuerbare gleichzeitig ausgebaut, entsteht ein Überangebot auf dem Strommarkt. Dann werden die Energiekonzerne den weiteren Zubau erneuerbarer Kapazitäten blockieren wo es nur geht, um nicht auf ihrem Kohle- und Atomstrom sitzen zu bleiben - indirekt durch Einflussnahme auf die Politik und direkt durch Blockade beim Um- und Ausbau der Stromnetze. Zudem werden sie eigene Investitionen in die Erneuerbaren zurückfahren", heißt es in dem Apell. Atom- und Kohlekraftwerke könnten die schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind nicht bedarfsgerecht ergänzen, da sie in ihrer Leistung unflexibel seien. Damit erneuerbare Energien zunehmend den Grundbedarf an Strom decken können, seien Investitionen in den Aus- und Umbau der Stromnetze nötig sowie die Entwicklung von Speicherkapazitäten und Kraftwerken, die ihre Leistung flexibel an Stromerzeugung und -bedarf anpassen.



Gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg und neue Kohlekraftwerke

"Mit erneuerbaren Energien können wir unsere Stromversorgung in Zukunft zu 100 Prozent abdecken, ohne das Klima aus dem Gleichgewicht zu bringen und die Risiken der Atomkraft in Kauf zu nehmen. Dafür müssen jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Wir, Beschäftigte und Unternehmer der Branche der Erneuerbaren Energien sowie Menschen, die in Zuliefer-Betrieben beschäftigt sind oder etwa als Berater, Installateure, Fachhandwerker, Planer und Ingenieure eng mit der Branche zusammenarbeiten, fordern: Nein zum Ausstieg aus dem Atomausstieg! Keine zusätzlichen Kohlekraftwerke!"

Weitere Informationen zum Appell sowie ein Kurzfilm zur Bundestagswahl unter http://www.campact.de/enb/sn1/signer

23.07.2009   Quelle: Campact e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Campact e.V.,
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USA: Sharp Solar präsentiert neue Module für private und gewerbliche Photovoltaik-Anlagen

Sharp-Modul für den US-Markt, mit weißer Rückwand.
Sharp-Modul für den US-
Markt, mit weißer Rückwand.

Die Sharp Solar Energy Solutions Group (Huntington Beach, Kalifornien), US-Tochterunternehmen der japanischen Sharp Corporation, einer der weltweit führenden Photovoltaik-Hersteller, berichtete am 15. Juli 2009, das Unternehmen habe die Solarmodule "NU-U230F3" und "NU-U235F1" in sein US-Produktsortiment aufgenommen. Laut Pressemitteilung eignen sich die neuen Module sowohl für private als auch gewerblich genutzte Solarstromanlagen, weil sie eine hohe Leistung haben und die Ästhetik optimiert wurde.   "Wir bei Sharp verbessern unser Produktportfolio ständig, wir nehmen das Feedback unserer Kunden ernst und versuchen, ihre Wünsche zu erfüllen", sagte Ron Kenedi, Vizepräsident der Sharp Solar Energy Solutions Group. "Unsere Kunden haben ein elegantes schwarzes Solarmodul gefordert, und das können wir nun liefern. Wir bieten Solar-Lösungen an, die fast für alle Anwendungen ideal sind, ob privat, gewerblich oder für Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab". Sharp Solar berichtet, das neue NU-U230F3 sei mit einer schwarzen Rückwand (Backsheet) und einem schwarzen Rahmen ausgestattet, womit eine optisch ansprechende Montage möglich werde. Das Produkt sei außerdem eines der leistungsstärksten Module für die private Anwendung, das von dem Unternehmen derzeit angeboten werde.



Module mit weißer Rückwand soll Lichtabsorption erhöhen, die Leistung und die Stromertrag steigern

Das 235 Watt starke Solarmodul "NU-U235F1" sei ideal für Hochleistungs-Solarstromanlagen, betont Sharp. Seine weiße Rückwand ermögliche zusätzliche Reflektion auf die Solarzellen, wodurch die Lichtabsorption, die Leistung und der Solarstromertrag gesteigert werden könne. Die Kunden von Sharp erhalten eine 25-jährige Garantie über die Leistung der Solarmodule, die auf fast einem halben Jahrhundert Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens gründen. Sowohl das NU-U230F3 als auch das NU-U235F1-Modul sollen noch im Juli auf den US-Markt gebracht werden.

23.07.2009   Quelle: Sharp Solar Energy Solutions Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Solar Energy Solutions Group,
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Photovoltaik: EDF und First Solar bauen Frankreichs größte Produktionsstätte für Solarmodule

First Solar will künftig auch in Frankreich produzieren.
First Solar will künftig auch in Frankreich
produzieren.

EDF Energies Nouvelles (Frankreich) und First Solar, Inc. wollen gemeinsam Frankreichs größte Fertigungsstätte für Photovoltaik-Module zu bauen. Mit einer jährlichen Kapazität von über 100 Megawatt (MWp) sollen in der Fabrik künftig Solarmodule mit der von First Solar entwickelten, hochmodernen Dünnschicht-Photovoltaiktechnologie produziert werden, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erst vor kurzem hatte die Französische Regierung erklärt, eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Energietechnologien einnehmen zu wollen, auch beim Solarstrom. Der Bau des Werkes unterstütze die Ziele der Regierung und werde mit der für das zweite Halbjahr 2011 erwarteten vollen Produktionsauslastung mehr als 300 Arbeitsplätze bieten, heißt es in der Pressemitteilung. 



EDF will die komplette Produktion in den ersten zehn Jahren abnehmen

Die Vereinbarung sieht vor, dass First Solar die Fertigungsstätte in Frankreich errichten und betreiben wird. Das Investitionsvolumen für die neue Fabrik beträgt laut Pressemitteilung mehr als 90 Millionen Euro. Mit einer anfänglich jährlichen Produktionskapazität von 100 MWp wird First Solar künftig das größte Werk zur Herstellung von Solarmodulen in Frankreich betreiben. EDF Energies Nouvelles hat zugestimmt, die Hälfte des notwendigen Kapitals beizusteuern und die Anlaufkosten der Fertigung zu tragen. Im Gegenzug will EDF Energies Nouvelles die komplette Produktionsmenge in den ersten zehn Jahren abnehmen. First Solar und EDF EN wollen den künftigen Produktionsstandort im Laufe der nächsten Monate bekanntgeben.


Wendepunkt für die Photovoltaik-Industrie

Die Investitionsentscheidung wurde im Beisein des Französischen Ministers für nachhaltige Entwicklung, Jean-Louis Borloo, bekannt gegeben. "Ich begrüße die Entscheidung von EDF Energies Nouvelles und First Solar, in den französischen Solar Sektor zu investieren und damit auch Arbeitsplätze zu schaffen. Seit der Grenelle de l’Environnement hat sich dieser Markt rasant entwickelt", sagt Borloo. "Diese Investition ist ein Wendepunkt für die Photovoltaik-Industrie und beweist, dass sich Frankreich mehr denn je in der richtigen Position befindet, um weltweit eine führende Rolle einzunehmen", betont der Minister.


EDF will bis 2012 rund 500 MW Photovoltaik-Kapazität installieren

Pâris Mouratoglou, Chairman of the Board von EDF Energies Nouvelles, kommentiert: "Dieses Abkommen ist ein strategischer Meilenstein unseres Konzerns und bekräftigt unsere Ambitionen künftig weltweit führend im Bereich Solarenergie zu werden." Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr 500 Millionen Euro an Kapital aufgebracht, um seine Expansion im Photovoltaik-Sektor voranzutreiben. EDF EN hat sich selbst zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2012 eine PV-Stromerzeugungskapazität von 500 MWp zu installieren. "Um in Frankreich zu der Entwicklung eines großen Solar-Marktes beitragen zu können, müssen wir eine wettbewerbsfähige Versorgung sicherstellen", so Mouratoglou. "Wir haben bereits einige erfolgreiche Projekte mit First Solar Modulen verwirklicht. Die jetzt getroffene strategische Vereinbarung ist das Ergebnis eines vertrauensvollen Verhältnisses und birgt für beide Unternehmen neues, vielversprechendes Potenzial", so Mouratoglou weiter.

Mike Ahearn, Präsident und Vorstand von First Solar: "Die Investitionsentscheidung zugunsten Frankreichs zeigt einmal mehr das große Potenzial des Landes im Bereich Solarenergie. Wir glauben fest an den Erfolg des Projektes und vertrauen in die von der französischen Regierung geschaffenen Voraussetzungen. Im Zuge der Grenelle de l’Environnement wurden Rahmenbedingungen gesetzt, um erneuerbare Energien zu fördern und Solarstrom gegenüber konventionell gewonnenen Strom wettbewerbsfähig zu machen."


Langfristige Verpflichtungen der französischen Regierung und Engagement von EDF EN als Standortkriterien

"Mit dieser Entscheidung von First Solar und EDF EN setzen wir ein Zeichen unseres gemeinsamen Einsatzes und Engagements für die Zukunft des Solarstroms", so Ahearn. "Präsident Nicolas Sarkozy setzt auf langfristige Rahmenbedingungen, um eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft sicherzustellen - sowohl für Frankreich als auch für andere Teile der Welt. All jene Länder, welche die notwendigen Marktbedingungen schaffen, um Solar- und andere erneuerbare Energien wettbewerbsfähig zu machen, werden den größten langfristigen Nutzen erzielen, nämlich höhere Investitionen aus dem privaten Sektor, technologische Innovationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Hauptgründe, dass First Solar sich entschieden hat in Frankreich zu investieren, sind einmal die langfristigen Verpflichtungen der französischen Regierung um Rahmenbedingungen für einen stabilen Solar-Markt zu schaffen. Der zweite Hauptgrund ist EDF EN’s Einsatz um den französischen Markt zu fördern und ihn weiterzuentwickeln", sagt Ahearn.

Die First Solar-Produktionsstätte soll auch eine Anlage zum Recyceln von Solarmodulen enthalten. Es wird Frankreichs erste Anlage dieser Art sein und in Europa die einzige Recyclinganlage für Solarmodule außerhalb Deutschlands.

23.07.2009   Quelle: First Solar, Inc. EDF-EN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Österreich: Solarwärme wird zum Standard

Solarwärme ist Standard in den Wärmeversorgungs- konzepten des Bauträgers Neue Heimat Tirol.
Solarwärme ist Standard in den
Wärmeversorgungskonzepten des Bauträgers
Neue Heimat Tirol.

Solarthermie-Anlagen sind in sieben von neun österreichischen Bundesländern bereits Voraussetzung für die Förderung von Neubauten, in drei Bundesländern auch bei der Sanierung und beim Heizungstausch, berichtet der Verband Austria Solar in einer Pressemitteilung. Bund und Länder einigten sich bereits Ende 2008 auf strengere Klimaschutzauflagen bei der Vergabe von Wohnbauförderungsgeldern. Brennwert-Heizkessel, die mit Gas oder Öl betrieben werden, müssen bei Neubauten mit einer thermischen Solaranlage kombiniert werden. "Damit soll zumindest in den Monaten mit hoher Sonneneinstrahlung die Warmwasserbereitung und Heizung aus erneuerbarer Energie erreicht werden", kommentiert Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar.   Von dieser Kombination könne nur abgesehen werden, wenn lagebedingt der Einbau einer Solaranlage technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll möglich ist. In der Steiermark, Oberösterreich, Vorarlberg und Wien gelte die Solar-Voraussetzung auch für Gebäude mit Wärmepumpen, es sei denn sie werden mit Ökostrom oder einer hauseigenen Photovoltaik-Anlage versorgt.



Solar-Vorgaben in fast ganz Österreich umgesetzt

Seit Juli 2009 ist die neue Solar-Regelung in fast ganz Österreich umgesetzt, Kärnten und Salzburg werden mit entsprechenden Gesetzesänderungen im Herbst folgen. In den Bundesländern Tirol, Wien und Vorarlberg sei man einen Schritt weiter gegangen, betont Austria Solar: Auch bei umfassender Sanierung von Gebäuden und Austausch alter Heizkessel ist die Kombination mit einer Solarwärmeanlage Fördervoraussetzung. Auch im Burgenland wurde die Regelung auf die Gebäudesanierung ausgeweitet, Einfamilienhäuser sind jedoch generell ausgenommen. Einen Überblick zu allen Bestimmungen gibt es unter http://www.solarwaerme.at/Marktstatistik.


Attraktive Solarförderung im Eigenheim

Für eine sechs Quadratmeter große Solaranlage zur Warmwasserbereitung im Eigenheim gibt es zwischen 600 und 1.700 Euro, je nach Bundesland. Eine fünfzehn Quadratmeter große Solaranlage zur Heizungsunterstützung wird von den Bundesländern mit 1.050 bis 3.480 Euro gefördert. Fast jede zweite Gemeinde Österreichs gewährt einen zusätzlichen Zuschuss zur Landesförderung. Darüber hinaus kann eine Solaranlage als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgesetzt werden, womit etwa 300 Euro Steuern gespart werden können. "Unterm Strich werden Solarwärmeanlagen mit bis zu 30 Prozent gefördert", betont Austria Solar. Einen Überblick über alle Solarförderungen für Eigenheime bietet das klima:aktiv Programm solarwärme unter http://www.solarwaerme.at.


Besonders hohe Solar-Förderung für Mehrfamilienhäuser in Vorarlberg, Kärnten, Niederösterreich und Salzburg

"Auch die Errichtung von thermischen Solaranlagen im Geschoßwohnbau wird von den Ländern gefördert, zumeist mit bis zu 30 % der anerkannten Investitionskosten", betont Ewald Selvicka, Leiter des Bereiches Mehrfamilienhaus im klima:aktiv Programm solarwärme. Solaranlagen werden sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen finanziell unterstützt. Art und Höhe der Förderung sind je nach Bundesland unterschiedlich. In Vorarlberg, Kärnten, Niederösterreich und Salzburg ist die Fördersituation besonders günstig. Durch zusätzliche Ökopunkte und verbesserte Rückzahlungskonditionen bei Installation von Solaranlagen liege der finanzielle Vorteil über die gesamte Finanzierungsperiode in der Höhe der Investitionskosten der Solaranlage, so der Solar-Verband. Auch in den anderen Bundesländern seien die Wohnbauförderrichtlinien im Neubau und in der Sanierung mittlerweile so angepasst worden, dass die Sonne als Wärmequelle für Warmwasser und Heizung auch im Mehrfamilienhausbereich in Zukunft immer öfter genutzt wird. Einen Überblick der Förderung für Mehrfamilienhäuser samt Ansprechstellen bietet das klima:aktiv Programm solarwäme unter http://www.solarwaerme.at/Geschosswohnbau.



23.07.2009   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Neue Heimat Tirol,
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Scope e-Knowledge Center veröffentlicht ersten Bericht zu Photovoltaik und geistigem Eigentum

Das Scope e-Knowledge Center (Scope), ein Unternehmen für Content- und Wissensdienste mit Sitz in Chennai (Indien) hat seine "GoGreen"-Reihe der "Thought Leadership"-Initiative gestartet mit einem Bericht über die Photovoltaik-Industrie und -Märkte ("Solar Photovoltaic Cells [SPVC] Market - A Market & IP Perspective"). R.Sivadas, Vorstand von Scope, kommentiert: "Im Rahmen der sozialen Verantwortung unseres Unternehmens haben wir beschlossen, dass wir auf unsere eigene Weise zur Initiative für grüne Energie beitragen sollten. Als führender Anbieter von Patentforschung und Geschäftsanalysen ist es der beste Weg, wenn wir wertvolle Einblicke in grüne Energie für unsere weltweite Zielgruppe bereitstellen."  Der Bericht gebe detaillierte Einsichten aus der Perspektive von Patenten und des Marktes über Schlüsselpatente sowie der Vorkämpfer in diesem Technologiefeld und beleuchte wechselnde Tendenzen in den innovativen Technologieentwicklungen.


Schlüsselakteure, Technologie und geistiges Eigentum

Der Bericht bietet laut Scope weiterhin eine geographische Übersicht über die Technologie, das damit verbundene geistige Eigentum und die Schlüsselakteure in diesem Umfeld. Zusätzlich gebe es eine detaillierte Technologie- und Branchenübersicht über die Solar- und Photovoltaiktechnologie. Sivadas fügt hinzu: "Entgegen anderen Berichten enthält dieser Bericht neben dem Überblick über die Branche auch eine detaillierte Auseinandersetzung über das geistige Eigentum. Ich bin mir sicher, dass dies von Spezialisten für geistiges Eigentum, F&E-Leitern und -Technologen sehr begrüßt wird." Der kostenpflichtige Bericht (in PDF-Format) ist zusammen mit einer Kurzfassung und einer Inhaltsangabe verfügbar unter: http://www.scopeknowledge.com/Orderform.aspx

23.07.2009   Quelle: Scope e-Knowledge Center   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Centrosolar zeigt auf der EUPVSEC neues Photovoltaik-Konsolensystem mit Unisolar-Laminaten für Flachdächer

Aufdach-Befestigungssystem
Aufdach-Befestigungssystem "TF Multi
Professional".

Die Centrosolar AG hat ein neues Photovoltaik-System für Flachdächer entwickelt. Der Solar-Spezialist stellt das System auf Basis von Dünnschichtlaminaten erstmalig vom 21. – 24.09.2009 auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EUPVSEC) in Hamburg vor. Centrosolar ergänzt mit der Neuentwicklung das bisherige Dünnschichtangebot, das PV-Anlagen für neue oder zu sanierende Dächer beinhaltet. Das System "TF Multi Professional" kann auf bestehende Dächer installiert werden, berichtet der Hersteller. Bei der Neuentwicklung handelt es sich um ein Aufdach-Befestigungssystem mit Unisolar-Laminaten.  Es besteht aus einem 5.600 mm langen und 455 mm breiten, gekanteten Aluminium-Profilblech, auf das Dünnschicht-Laminate mit einer Neigung von elf Grad dauerhaft aufgebracht werden. Durch die Aufständerung können deutlich höhere Erträge erzielt werden, als bei einer Flachdachmontage, betont Centrosolar. Die Installation erfolgt durch ein Hutschienenbefestigungssystem, welches auf nahezu jede Kunststoff-Dachbahn verlegt werden kann. Dachdurchdringungen sind nicht erforderlich. Weiterer Vorteil von TF Multi Professional ist das geringe Eigengewicht: mit nur fünf Kilogramm pro Quadratmeter ist es auch für Leichtbaudächer mit geringen Lastreserven geeignet.

Das System hat eine Nennleistung von 144 Wp. Die verwendeten Unisolar-Laminate bestehen aus Triple-Junction-Solarzellen, mit denen auch bei hohen Temperaturen und diffuser Lichteinstrahlung sehr gute Energieerträge erzielt werden können. TF Multi Professional ist ab September lieferbar. Centrosolar geht davon aus, dass der Zertifizierungsprozess bis dahin abgeschlossen ist. Das neue System kann auf der EUPVSEC auf dem Centrosolar-Stand in Halle B6, Stand 40, besichtigt werden.

23.07.2009   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Finanztest: Investition in Photovoltaik-Anlage lohnt sich

Finanztest 08/2009.
Finanztest 08/2009.

Solarstromanlagen kosten im Vergleich zum Ende des letzten Jahres zehn bis zwanzig Prozent weniger und machen dank staatlicher Förderung gute Gewinne, so die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Laut Berechnungen von Finanztest können Hauseigentümer mit einer Solarstromanlage in vielen Fällen eine Rendite von 5 bis 8 Prozent erzielen - und das nahezu risikolos. Entscheidend seien der Anlagepreis und die Solarstrom-Ausbeute. "Bei Solarstromanlagen gibt es große Preisunterschiede, daher ist es sinnvoll, sich ein Komplettangebot inklusive Montage bei mehreren Installateuren einzuholen. Wie hoch die Einnahmen ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der geografischen Lage, der Ausrichtung und der Neigung des Dachs", heißt es in der Pressemitteilung der Stiftung Warentest. 


Solarstrom-Einspeisevergütung und günstige Förderkredite

Für den produzierten Solarstrom bekommen Anlagebetreiber viel Geld, betont Finanztest. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet den örtlichen Netzbetreiber jede Kilowattstunde Solarstrom, die in das Netz einspeist wird, für 43,01 Cent abzukaufen. Diese Vergütung ist dem Anlagebetreiber im Jahr der Inbetriebnahme und für weitere 20 Jahre sicher. Seit Jahresbeginn erhalten Hauseigentümer auch eine Vergütung von 25,01 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Dazu kommen die ersparten Stromkosten. Steigen die Strompreise, wird der Eigenverbrauch immer rentabler. Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, profitiere außerdem von Steuervorteilen und günstigen Förderkrediten, so Finanztest.
Der ausführliche Bericht ist veröffentlicht in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter http://www.test.de/solarstrom.

22.07.2009   Quelle: Stiftung Warentest   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Warentest,
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Solar-Unternehmen Conergy: Dr. Andreas von Zitzewitz zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt

Dr. Andreas von Zitzewitz.
Dr. Andreas von
Zitzewitz.

Der Aufsichtsrat der Conergy AG (Hamburg) hat Dr. Andreas von Zitzewitz zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Damit stelle das Kontrollgremium bereits heute die Weichen für die Zeit nach Ablauf des regulären Mandats des Vorstandsvorsitzenden Dieter Ammer ab dem 31. Juli 2010 und schaffe Kontinuität, klare Strukturen sowie Sicherheit in der Nachfolge, heißt es in der Pressemitteilung. Dr. Andreas von Zitzewitz ist seit März 2008 bei Conergy und seit Januar 2009 Mitglied des Vorstands und zeichnet verantwortlich für Produktion, Einkauf und Logistik sowie die Sparte Photovoltaik-Komponenten.  Der gebürtige Stuttgarter begann seine Karriere bei Siemens in der Forschung & Entwicklung und übernahm dort bereits mit 35 Jahren die Leitung des Speicherprodukte-Bereichs. Mit 39 wurde er als Chief Operating Officer (COO) in den Vorstand des Halbleiterherstellers Infineon berufen und verantwortete das operative Geschäft des börsennotierten Unternehmens.


Management-Kontinuität auch nach Ablauf des Mandats von Dieter Ammer

Aufsichtsratsvorsitzender Eckhard Spoerr kommentiert: "Mit der Ernennung von Dr. von Zitzewitz zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden würdigen wir seine hervorragenden Leistungen als Vorstand vor allem beim Aufbau von Frankfurt (Oder) sowie bei der Neuorganisation und Professionalisierung der Bereiche Einkauf und Logistik. Zugleich folgen wir damit der Empfehlung von CEO Dieter Ammer und schaffen bereits frühzeitig und langfristig Management-Kontinuität für die weiteren Jahre - auch nach Ablauf des Mandats von Herrn Ammer." Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer ergänzt: "Dr. von Zitzewitz bringt das mit, was dieses Unternehmen auch in der Zukunft brauchen wird: klare Analytik, hohe Umsetzungskraft und eine starke Führung. Ich freue mich, mit ihm dieses weitere Jahr gestalten zu können."


22.07.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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US-Marktforscher zur Intersolar North America: Optimismus trotz schwieriger Marktlage

Intersolar North America 2009.
Intersolar North America 2009.

Gartner Inc. (Stamford, Connecticut), ein US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, veröffentlichte am 20. Juli 2009 eine Zusammenfassung seiner Eindrücke von der Intersolar North America, die vom 14.-16. Juli 2009 gleichzeitig mit der Semicon West im Moscone Center in San Francisco stattfand. Die bedeutendsten Unternehmen der Photovoltaik-Branche seien entweder als Aussteller oder als Besucher der Messe präsent gewesen, so Gartner in einer Pressemitteilung. Trotz kurzfristiger Herausforderungen der PV-Industrie registrierten die Gartner-Analysten James Hines und Alfonso Velosa bei den Intersolar-Teilnehmern sowohl eine merkliche Begeisterung als auch große Erwartungen, im starken Gegensatz zu einer eher bedrückten Stimmung auf der Semicon West.   Gespräche mit Vertretern von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik bestätigten laut Gartner, dass der Markt im laufenden Jahr schwach bleibe, eine Nachfrageerholung aber bereits für das Jahr 2010 erwartet wird. Laut Pressemitteilung beherrschten vier Themen die Messe: Fortwährender Preisdruck entlang der ganzen Beschaffungskette; Finanzierungshilfen der PV-Modulhersteller, um die Nachfrage anzukurbeln, das Warten auf den Fluss von Finanzmitteln aus dem Konjunkturprogramm und ein besonders großes Interesse an Wechselrichtern und Systemlösungen für die Stromumwandlung für PV-Systeme.


Niedrigere Modulpreise für Silizium-Photovoltaik erhöhen Druck auf Dünnschicht-Hersteller

Die Solarmodulpreise sind laut Gartner weiter stark gesunken, es sei jedoch eine geringe Erholung der Nachfrage erkennbar. Die auf der Messe gehandelten Preise seien deutlich niedriger gewesen als die von den Marktforschern für den Beginn des Jahres vorhergesagt worden waren. Markenprodukte seien zwischen 2,25 US-Dollar (1,58 Euro) und 1,80 USD (1,26 Euro) gehandelt worden, die Produktpreise weniger bekannter Unternehmen hätten sich zwischen 1,90 USD (1,33 Euro) und 1,50 USD (1,05 Euro) bewegt. Die Spot-Preise für Polysilizium blieben laut Gartner relativ konstant bei 60 USD (42,15 Euro) pro Kilogramm und verschiedene Quellen bestätigten einen deutlichen Angebotsüberhang, der vermutlich auch im Jahr 2010 andauern werde. Deshalb rechnet Gartner mittelfristig nicht mit steigenden Preisen für Polysilizium. Die niedrigen Preise bedeuten laut Gartner, dass auch Dünnschicht-Modulhersteller einem steigendem Preisdruck ausgesetzt sind. Sinkende Preise in der Beschaffungskette für Silizium-Photovoltaik verringern die Kostenvorteile der Dünnschicht-Module und Gartner erwartet, dass Dünnschicht-Produzenten in den kommenden Quartalen mit geringeren Gewinnspannen arbeiten müssen und einem erheblichem Preisdruck ausgesetzt sein werden. Viele neue Unternehmen in dieser Sparte werden laut Gartner nicht überleben.


EPC- und PPA-Unternehmen genießen starke Verhandlungsmacht und können sich die günstigsten Konditionen aussuchen

Laut Messeanalyse scheinen sich die Finanzierungsmöglichkeiten langsam zu verbessern: Dies sei aber kurzfristig nicht genug, um die Marktdynamik zu verändern, so die Marktforschung. Der Begriff "Bankability" scheine momentan das Schlüsselwort der Solarbranche zu sein und die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens sei das wesentliche Kriterium von Vertragsabschlüssen für neue Projekte. Laut Gartner ist eine neue Entwicklung, dass größere Modulhersteller ihren Kunden Produkte auf Kreditbasis anbieten und für die Finanzierung von Solar-Projekten sorgen. Für die Analysten war es offensichtlich, dass Unternehmen, die EPC- (engineering, procurement, construction) und PPA- (power purchase agreement) Dienstleistungen anbieten, in der Lage waren, nach Projekten mit den vorteilhaftesten Vertragsbedingungen Ausschau zu halten. Die PV-Branche gehe davon aus, dass die Förderung im Rahmen des US-Konjunkturpakets ein positives Signal geben wird, sich aber wegen der langen Projektentwicklungszeit erst 2010 deutlich auf den Markt auswirken wird. Die staatlichen Darlehen sind für Unternehmen mit denen Gartner gesprochen hat nicht so interessant, weil sie keine beschleunigte Abschreibung enthalten. Die Unternehmen wollen eher von den Steuerkrediten für Solarinvestitionen (investment tax credit, ITC) und Kreditbürgschaften Gebrauch machen, um ihre PV-Projekte voranzutreiben. Es werde erwartet, dass PPA-Unternehmen diese Bürgschaften in Anspruch nehmen, um damit Kapitalkosten zu senken.


Wechselrichter am meisten diskutiert

Wechselrichter und Systemlösungen zur Umwandlung von Strom waren laut Gartner die wesentlichen Themen der Aussteller auf der Intersolar, wovon viele entweder gut finanzierte Startups oder Tochterunternehmen großer Halbleiterunternehmen sind. Gespräche mit Endkunden hätten gezeigt, dass keines der Systeme den Markt dominiert. Die Analysten zeigten sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich der Entwicklung der Branche, doch der Markt werde relativ klein bleiben. Die erwartete Konsolidierung werde großen Unternehmen zu Gute kommen, die Unternehmen mit Schlüsseltechnologien aufkaufen können. Große, bereits etablierte Verkäufer hätten gegenüber Startups wegen ihrer besseren "Bankability" einen Vorteil, doch es bleibe ein Markt mit viel Wettbewerb. Laut Gartner ist noch nicht abzusehen, welche Technologie sich durchsetzen wird.


22.07.2009   Quelle: Gartner, Inc. (Jim Hines and Al Velosa)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International.,
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Eneco übernimmt Ecostream; Ecostream führt Geschäfte am deutschen Solar-Markt fort

Photovoltaik-Referenzanlage
"Hornachuelos" (Spanien) von
Ecostream (1,84 MWp).

Die niederländische Eneco Holding N.V. hat die Unternehmensaktivität der Ecostream Germany GmbH übernommen, berichtet Eneco in einer Pressemitteilung. Bislang sei Ecostream Teil der Unternehmensgruppe Econcern gewesen, die Ende Mai zahlungsunfähig geworden sei. Mit Eneco als neuem Eigentümer könne das Unternehmen seine Geschäfte nun wie gewohnt fortführen, betont Eneco. Eneco zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Energiedienstleistern in den Niederlanden. Mit seiner integrierten Vertriebsstrategie habe sich das Unternehmen vor allem auf die Produktion und Lieferung von Strom, Gas, Wärme sowie auf den Handel mit Energie und ähnlichen Produkten und Dienstleistungen spezialisiert. In den kommenden Jahren will sich Eneco noch stärker als nachhaltiges Energieunternehmen positionieren und dazu umfangreiche Investitionen in erneuerbare Energien tätigen.  


Europäischer Systemanbieter für Photovoltaik-Anlagen

Der Kauf von Ecostream sei dabei ein strategisch wichtiger Schritt, um die Kompetenzen im Bereich Solar weiter auszubauen. Jeroen de Haas, CEO von Eneco: "Wir sind froh darüber, dass Eneco in Zukunft auf die Erfahrungen von Ecostream Deutschland zurückgreifen und damit seine Aktivitäten am deutschen Markt weiter ausbauen kann. Die Übernahme ist eine weitere Stärkung unserer Nachhaltigkeitsstrategie." Ecostream gilt als einer der führenden Systemanbieter von Photovoltaik-Anlagen in Europa. Das Unternehmen verfüge sowohl über große Erfahrungen, Fachwissen und Marktkenntnisse als auch über ein spezialisiertes Team und ein gut funktionierendes Netzwerk an Partnern, unterstreicht Eneco. "Uns bietet die Übernahme schlicht die Chance, unsere erfolgreichen Geschäftsaktivitäten fortzuführen und auch in Zukunft unsere Positionierung als einer der führenden Systemanbieter und Projektpartner im Solarmarkt zu behaupten," so Peter de Bree, Geschäftsführer von Ecostream. De Bree weiter: "Wir haben in Eneco einen starken neuen Eigentümer gefunden, der diesen wichtigen Weg mit uns gehen wird." Ecostream stehe für Qualität und ganzheitliche Lösungen aus einer Hand - von der Akquisition geeigneter Dachflächen für ein Photovoltaiksystem bis hin zu Bau und Betrieb der Anlage. In Deutschland konzentriere sich das Unternehmen vor allem auf die Planung und den Bau von Großprojekten im gewerblich-industriellen Bereich.

22.07.2009   Quelle: Ecostream Germany GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecostream Germany GmbH,
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Photovoltaik: BP Solar und meridian Neue Energien schließen Modulliefervertrag über fünf MW

Solarpark Delitzsch (Sachsen).
Solarpark Delitzsch (Sachsen).

Die Unternehmensgruppe meridian Neue Energien GmbH und BP Solar Deutschland GmbH meldeten am 17. Juli 2009 den Vertragsabschluss über Modullieferungen mit einem Umfang von insgesamt 5 Megawatt (MW). Die Photovoltaik-Module von BP Solar seien für fünf Aufdachprojekte geplant, die sich bereits im Bau befänden und im August dieses Jahres in Betrieb gehen sollen. Vier Solarstromanlagen werden auf landwirtschaftlichen Gebäuden in den neuen Bundesländern installiert. Ein weiteres Projekt wird laut BP Solar auf einem Großdach der Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach realisiert.  "Wir freuen uns mit unserem neuen Partner meridian Neue Energien auf eine langfristige, strategische Zusammenarbeit. meridian ist ein breit aufgestelltes Unternehmen, das die komplette Wertschöpfungskette im Rahmen der Projektierung von Photovoltaikanlagen abdeckt", kommentiert Jörn-Bo Hein, BP Solar Sales Manager Nordeuropa. "Diese geplanten Projekte zeigen einmal mehr, wie wichtig der deutsche Markt für BP Solar ist."


Solar- statt Asbestdächer

Die meridian Neue Energien knüpft mit den aktuellen Projekten an ihr Geschäftsmodell an, das die Sanierung von mit Asbest belegten Dächern enthält. Sämtlicher Asbest werde vor der Installation der Photovoltaik-Anlagen entsorgt und die Dachflächen anschließend erneuert. Der Dachbesitzer profitiere durch die Wertsteigerung des Gebäudes. Im Gegenzug könne meridian die Dachfläche für mindestens 20 Jahre zur Stromerzeugung nutzen. Henry Bolz, Geschäftsführer der meridian Neue Energien, unterstreicht: "Unsere strategische Zielsetzung ist es den Bestand an selbst projektierten Photovoltaikanlagen kontinuierlich zu erweitern und uns auf diese Weise langfristig zu einem regenerativen Energieversorger zu entwickeln. Als Solar-Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung und einer breiten Produktpalette ist BP Solar für diese langfristige Ausrichtung ein optimaler Kooperationspartner.“

22.07.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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Windenergie-Anlagen: Grünes Licht für Nordex-Werksneubau in den USA

Windenergie-Anlagen von Nordex.
Windenergie-Anlagen von Nordex.

Der Aufsichtsrat der Nordex AG (Hamburg) hat für den geplanten Werksneubau in den USA grünes Licht gegeben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Noch in dieser Woche sollen die Bauarbeiten im "Craighead Technology Park" in Jonesboro (Arkansas) beginnen. "Wir freuen uns, dass wir nach sorgfältiger Planung den ersten Spatenstich setzen und unseren Plan verwirklichen können", so Ralf Sigrist, Geschäftsführer der Nordex USA, Inc. "Das neue Werk ist ein Meilenstein auf unserem Weg, zukünftig 20 Prozent vom Konzernumsatz in den USA zu erzielen." 

8.500 Megawatt (MW) neue Windenergie-Leistung erwartet

Prognosen zufolge werden die Vereinigten Staaten auch im Jahr 2010 der größte Windenergiemarkt der Welt sein. Rund 8.500 Megawatt (MW) neuer Windenergie-Leistung sollen dort an das Netz gehen, dies entspricht 23 Prozent der weltweit erwarteten neuen Kapazität. Durch das Werk in Arkansas will Nordex seine Wettbewerbsfähigkeit in den USA verbessern und den Wachstumskurs stützen. Seit 2004 ist das Unternehmen nach eigenen Angaben um über 50 Prozent pro Jahr expandiert. Sigrist: "In den USA sehen wir eine enorme Nachfrage für Windenergie, die wir mit hochwertigen Anlagen aus Jonesboro decken können."

Das US-Werk soll in zwei Bauphasen entstehen. Zunächst steht die Turbinenmontage auf dem Programm, später eine Rotorblattproduktion auf dem gleichen Gelände. Die Montagehalle soll schon im nächsten Jahr in Betrieb gehen und ist auf eine Jahreskapazität von 300 Turbinen ausgelegt, was einer Leistung von 750 MW entspricht. Beide Werke sollen im Jahr 2014 auf Volllast kommen.

Der erste Bauabschnitt umfasst eine Hallenfläche von über 10.000 Quadratmetern plus 4.300 Quadratmeter Büro- und Schulungsflächen. Die Gesamtinvestition beträgt 100 Millionen US-Dollar, davon betreffen rund 40 Millionen US-Dollar das Montagewerk. In der Endausbaustufe wird Nordex in Jonesboro bis zu 700 Fachkräfte beschäftigen.


Zukunftsarbeitsplätze in der Umwelttechnologie

"Besonders in Zeiten nachlassender wirtschaftlicher Dynamik ist es erfreulich, wenn Zukunftsarbeitsplätze entstehen", sagte Mike Beebe, Gouverneur von Arkansas. "In unserem Bundesstaat ist die Zahl der Jobs im Sektor Umwelttechnologie deutlich schneller gestiegen als im Arbeitsmarkt insgesamt und Nordex trägt zu dieser positiven Entwicklung bei." Schon in der Bauphase soll das der Fall sein. Sämtliche Arbeiten werden lokal vergeben und sichern damit 250 bis 300 Arbeitsplätze in der Region. Zudem will Nordex in den nächsten drei bis vier Jahren alle Vorleistungen von lokalen Lieferanten beziehen.

Die Trainingsakademie hat für Nordex einen hohen Stellenwert: "In den USA ist die Windindustrie noch relativ jung. Da die Herstellung von Windenergieanlagen spezialisierte Fachkräfte erfordert, werden wir unsere Mitarbeiter hier von Grund auf schulen", so Joe Brenner, Produktionschef für Nordex USA. "Die wichtigste Ressource, in die wir Zeit und Geld investieren, ist unser Personal." Um qualifizierte Leute zu rekrutieren, plant Nordex zudem eine Partnerschaft mit der Universität Arkansas.


Windenergie als bedeutende Energiequelle für den Bundesstaat

Nordex ist überzeugt, dass Windenergie in Arkansas eine zunehmend wichtige Rolle spielen wird. Sigrist: "Wir wollen zeigen, dass Wind nicht nur ein Jobmotor ist, sondern auch eine bedeutende Energiequelle für den Bundesstaat. Was gut für die Umwelt und die Wirtschaft ist, findet in der Politik eine breite Zustimmung. Wir sind zuversichtlich, dass ein verbindliches nationales Ziel für den Anteil erneuerbarer Energie (RPS) eine Mehrheit finden wird."

21.07.2009   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Photovoltaik-Großwechselrichter: Sputnik bringt Megawattstation auf den Markt

Der Schweizer Hersteller von Solar-Wechselrichtern Sputnik Engineering AG (Biel) bringt im Oktober 2009 einen neuen Zentralwechselrichter auf den Markt. Das Gerät namens SolarMax 330C-SV (SV steht für special voltage) leistet 330 Kilowatt und arbeitet im MPP-Bereich zwischen 450 und 800 Volt. Bis zu drei SolarMax 330C-SV können in einer Megawattstation zusammengefasst werden, die dann direkt in das Mittelspannungsnetz einspeist.   Mit dem Servicepaket "MaxControl" können Anlagenbetreiber die Standardgarantie verlängern und sich sicher sein, dass Sputnik Anlagenfehler 20 Jahre lang sofort erkennt und behebt, berichtet der Hersteller in einer Pressemitteilung. Präsentiert wird die Megawattstation erstmals im Rahmen der Europäischen Photovoltaikkonferenz EU PV SEC, die Ende September in Hamburg stattfinden wird.



Kosten um 15 Prozent gesenkt

Sputnik hat bei dem neuen Zentralwechselrichter SolarMax 330C-SV auf einen Transformator verzichtet. Diese Technologie habe sich bereits bei sämtlichen Stringwechselrichtern des Schweizer Herstellers und den neuen Zentralwechselrichtern der SolarMax-S-Serie bewährt. "Mit der transformatorlosen Technik ist es uns gelungen, Größe und Gewicht des Geräts um mehr als die Hälfte zu reduzieren und die Kosten um 15 Prozent zu senken", erklärt Michael Ernst, der bei Sputnik die Entwicklung der Zentralwechselrichter leitet. Der SolarMax 330C-SV bringe nur noch 1.200 Kilogramm auf die Waage. Ein weiterer Vorteil der transformatorlosen Technologie sei der hohe Wirkungsgrad: Das neue Gerät erreiche 98 Prozent.


Anforderungen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie erfüllt

Wie alle SolarMax-Wechselrichter ist auch das neue Gerät vom TÜV bauartgeprüft. Außerdem erfüllt der SolarMax 330C-SV die Anforderungen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie (Richtlinie für den Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen), die seit Januar 2009 in Deutschland gilt.




21.07.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Intersolar North America: tesa tape tritt in Solar-Markt ein

tesa bietet Klebebänder und Folien für die Solar-Industrie an.
tesa bietet Klebebänder und Folien für die
Solar-Industrie an.

Während der Intersolar North America stellten führende Mitarbeiter des Unternehmens tesa tape, Inc. (Charlotte, North Carolina), Tochter des weltweit führenden Herstellers von Klebebändern tesa SE, das wachsende Produktsortiment für die Solar-Industrie vor. Laut Pressemitteilung ist der Einstieg in den Markt erneuerbarer Energien Teil einer weltweiten Unternehmensstrategie und Umweltinitiative.  Das Angebot umfasst laut tesa eine Vielzahl von Klebebändern für verschiedene Bauteile eines Solar-Moduls. Für den Produktionsprozess seien spezielle doppelseitige Klebebänder entwickelt worden, um verschiedene Teile wie Solarzellen, den Modulrahmen oder die Anschlussbox zu befestigen. tesa berichtet, dass diese spezialisierten Klebstoffe und Folien für die Lebensdauer eines Solarmoduls ausgelegt sind. Die Produkte seien für verschiedene Anwendungen in verschiedenen Stärken und mit diversen Klebeigenschaften erhältlich.


Neuartige, zerstörungsfreie Glasbeschriftungslösung zur Kennzeichnung von Solarmodulen

Laut tesa wächst mit der Solar-Produktion auch der Bedarf an Beschriftungs- und Kennzeichnungsmethoden für die Bestandteile der Solarmodule. Deshalb habe das Unternehmen gemeinsam mit Panasonic Electric Works ein System zur Kennzeichnung und Beschriftung von Modulen und Bauteilen entwickelt. In Verbindung mit dem "SunX LP-V-LTVC Laser" von Panasonic können mit einem speziell entwickelten Transfer-Verfahren Identifikations- und Markierungszeichen direkt auf Solarzellen und Glas aufgebracht werden. Das neue Produkt mit dem Namen "6926 Laser Transfer Film-Contrast" (LTF-C) sei mit Nanopartikeln ausgestattet, die mit einem Laser aktiviert werden. Laut Pressemitteilung sind die so erzeugten Markierungen dauerhaft, resistent gegenüber ultravioletter Strahlung und zerstörungssicher und können eindeutige Identifikationszeichen enthalten. Laut Jens Böttcher, Internationaler Produktmanager für Markierungen und Sicherheit bei tesa ist diese neuartige Markierungslösung auf der Intersolar North America sehr gut angenommen worden.


Klebebänder für die Modulproduktion

Das Unternehmen bietet außerdem Klebebänder für andere Anwendungen an, bei denen Bauteile gesichert oder geschützt werden müssen. So müssen die Solarzellen und Laminierungsschichten während der Laminierung am richtigen Platz gehalten werden, die Moduloberfläche muss für die Verpackung, die Lagerung und den Transport geschützt werden und verschiedene Kabel müssen gebündelt und gesichert werden. Hierfür seien laut tesa spezielle einseitig klebende Bänder entwickelt worden.




21.07.2009   Quelle: tesa tape, inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: tesa tape, inc.,
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COLEXON weiht größtes Photovoltaik-Aufdachkraftwerk in Brandenburg ein

4,64 MWp-Photovoltaik-Dach in Haßleben.
4,64 MWp-Photovoltaik-Dach in Haßleben.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und COLEXON-Vorstandschef Thorsten Preugschas haben am 16.07.2009 offiziell das weltgrößte Aufdach-Solarkraftwerk mit First Solar-Dünnschichtmodulen eingeweiht. Mit dem Bau des Kraftwerks mit einer Nennleistung von 4,64 Megawatt (MWp) in Haßleben bricht COLEXON zum dritten Mal in Folge den Weltrekord in diesem Segment, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf insgesamt rund 193.000 m2 der bis dato nicht genutzten Dachflächen einer Schweinemastanlage wurden 64.000 Photovoltaik-Dünnschichtmodule installiert. Die belegte Modulfläche entspricht dabei einer Größe von mehr als zehn Fußballfeldern.   Aus Kosten- und Effizienzgründen wurden 10.000 der insgesamt 64.000 zu installierenden Module per Lastenhubschrauber auf das Dach befördert. Die Dünnschichtmodule stammen aus der brandenburgischen Produktionsstätte von First Solar, dem Weltmarktführer für innovative Dünnschicht-Technologie.



Die Photovoltaikanlage erzeugt laut COLEXON rund 4,4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr, womit jährlich mehr als 1.000 brandenburgische 4-Personen-Haushalte versorgt werden können. Für den Investor könne daraus mit der garantierten Einspeisevergütung von 43,99 Cent/kWh ein Erlös von über 1,9 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet werden, rechnet COLEXON vor. Gleichzeitig entspreche die produzierte Strommenge einer geschätzten jährlichen Einsparung an CO2-Emissionen von rund 3.900 Tonnen. Eine Erweiterung der Anlage durch COLEXON um zirka 1,2 Megawatt, was einer Größe von mehr als dreieinhalb Fußballfeldern entspricht, sei bereits mit COLEXON vereinbart.

'Wir freuen uns, mit der Realisierung der Anlage in Haßleben einen positiven Beitrag für die Region sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht geleistet zu haben", so Thorsten Preugschas, Vorstandsvorsitzender der COLEXON Energy AG. "Die Nutzung von Dachflächen bietet hervorragende Möglichkeiten, die emissionslose Energiegewinnung in Deutschland einen großen Schritt voranzubringen. Wir unterstreichen mit diesem Vorzeigeprojekt erneut unsere Kompetenz als einer der führenden Projektierer großer Dünnschicht-Aufdachanlagen."

Zu den geladenen Gästen der Einweihungsfeier zählten u. a. Lokal- und Landespolitiker, Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen sowie Pressevertreter. Die Gäste konnten im Rahmen einer Führung die Anlage des Solarkraftwerks aus nächster Nähe besichtigen. Neben der Besteigung des Daches ermöglicht ein bereitstehender Hubwagen zudem die Betrachtung der Solaranlage aus luftiger Höhe. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns zeigte sich überzeugt, dass dieses Projekt ein hervorragendes Beispiel ist, das auch an anderer Stelle Schule machen wird. Er würdigte das Projekt als einen wichtigen Meilenstein für die Stärkung der regenerativen Energien in der Region Brandenburg. "Dieses Projekt", so Junghanns "sorgte für die Belebung unseres Standorts sowohl durch die Schaffung von Arbeitsplätzen als auch durch die Investition von mehr als 20 Millionen Euro.'

COLEXONs Strategie, sich als Projektierer auf die innovative und effiziente Dünnschicht-Technologie zu fokussieren, erweise sich einmal mehr als günstige Voraussetzung, den derzeit schwierigen Marktbedingungen zu begegnen, so das Unternehmen. Die Auftragsbücher seien entgegen dem Branchentrend gut gefüllt. Weitere Projekte in einer Größenordnung von 7,44 MWp befänden sich derzeit im Bau.

21.07.2009   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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juwi-Gruppe startet Solar- und Wind-Großprojekte in den USA

M. Willenbacher und F. Jung, Gründer und Vorstände der juwi-Gruppe.
M. Willenbacher und F. Jung, Gründer und
Vorstände der juwi-Gruppe.

Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) baut mit großem Elan ihr Geschäft in Nordamerika aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Südosten des Bundesstaates Nebraska will der Projektentwickler seinen ersten großen Windpark auf nordamerikanischem Boden errichten. Mit einer Leistung von 60 Megawatt (MW) soll er sogar das bislang größte Wind-Projekt von juwi insgesamt werden. 40 Windräder mit einer Leistung von jeweils 1,5 Megawatt sollen ab 2010 jährlich rund 200 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen und damit den Jahresbedarf von rund 80.000 Einwohnern in der Region decken.   Die Weichen für die "Flat Water Wind Farm" seien jedenfalls gestellt: Mit dem regionalen Energieversorger Omaha Public Power District (OPPD) habe die amerikanische juwi-Tochter "Flat Water Wind Farm LLC" einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement) vereinbart, wonach OPPD über eine Laufzeit von 20 Jahren den gesamten Strom des Windparks kauft und ins Netz einspeist.


Stromabnahmeverträge für Photovoltaik-Parks unterzeichnet

"Das ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt und für unsere Aktivitäten in den USA insgesamt. Nachdem US-Präsident Barack Obama die Energiewende eingeleitet hat, bietet der Markt immense Chancen für die erneuerbaren Energien. Diese Chancen wird juwi nutzen; wir haben viele Projekte in der Pipeline", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Vor wenigen Wochen hat bereits die Solar-Tochter juwi Solar in den USA mit regionalen Energieanbietern Stromabnahmeverträge für Photovoltaik-Parks unterzeichnet und sich die Projektrechte gesichert: In Ohio soll eine 12-Megawatt-Anlage errichtet werden, in Florida ein 15-Megawatt-Park.


Mehr als 1.000 Megawatt neue Wind- und Solarstrom-Kapazität geplant

Insgesamt plant juwi, in den kommenden Jahren in den USA Wind- und Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt ans Netz zu bringen. Die Vereinigten Staaten werden für juwi damit zu einem der wichtigsten Märkte. Auch für OPPD ist Flat Water das bislang größte Windenergie-Projekt. "Seit Generationen gibt das Land den Menschen in der Region Nahrung. Nun wird zusätzlich der Wind die Energie für den Strombedarf der Zukunft bereitstellen", freut sich Fred Ulrich, Vorstandsvorsitzender von OPPD.


Mehrere Photovoltaik-Großprojekte mit jeweils mehr als 10 Megawatt

Neben Flat Water plant juwi, in den kommenden drei Jahren in den USA noch weitere Windparks ans Netz zu bringen: beispielsweise in Minnesota (ca. 20 Megawatt), in Ohio (ca. 50 Megawatt) und in Kansas. Das Kansas-Projekt soll mit bis zu 130 Megawatt mehr als doppelt so groß werden als Flat Water und seinen Standort ebenfalls in den weiten Ebenen im Herzen der USA haben. In der Photovoltaik hat juwi in Nordamerika eine Reihe von Großprojekten in der Pipeline, die eine Leistung von jeweils über 10 Megawatt haben. Aktuell baut juwi Solar US in New Jersey eine Freiflächen-Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt.



20.07.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Umfrage: Mehrheit der Deutschen hat wenig Vertrauen in die Sicherheit der Atomkraftwerke

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Nutzung der Kernenergie in Deutschland haben 15 % der Deutschen gar kein Vertrauen und 40 % nur geringes Vertrauen in die Sicherheit der Atomkraftwerke. 38 % der Befragten haben großes Vertrauen und 6 % sehr großes Vertrauen in die Atomenergie, so die ARD in einer Pressemitteilung.  Ein Blick auf die Parteizugehörigkeit der Befragten ergibt laut einer Umfrage des ARD-Morgenmagazins vom 17.07.2009 folgendes Bild in Hinsicht auf das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Atomanlagen: FDP: 66 % großes Vertrauen, 32 % geringes Vertrauen Union: 61 % großes Vertrauen, 39 % geringes Vertrauen Linke: 42 % großes Vertrauen, 58 % geringes Vertrauen SPD: 33 % großes Vertrauen, 65 % geringes Vertrauen Grüne: 24 % großes Vertrauen, 76 % geringes Vertrauen Dies ergab die Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins.

20.07.2009   Quelle: ARD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Konzentrator-Photovoltaik: Concentrix Solar setzt neue Modulgeneration CX-75 in den USA ein

Concentrix Solars Demosystem auf dem Gelände der Universität San Diego.
Concentrix Solars Demosystem auf dem
Gelände der Universität San Diego.

Die Concentrix Solar GmbH arbeitet mit der Universität Kalifornien/San Diego (UCSD) zur Installation eines Testsystems mit Konzentrator-Photovoltaik (CPV) in Kalifornien zusammen. Gemeinsam wurde ein CPV-System mit einer Leistung von 5,75 Kilowatt (kWp) auf dem Gelände der Universität in San Diego installiert und in Betrieb genommen, berichtet Concentrix Solar in einer Pressemitteilung. Ziel des gemeinsamen Projektes ist, die neue Modulgeneration unter den Einstrahlungsbedingungen in Kalifornien zu testen und eine Referenz in den USA insbesondere für die amerikanischen Kunden zu schaffen.   "Die USCD ist ein idealer Partner für eine Zusammenarbeit, da sie bereits über mehrjährige Erfahrung im Bereich Photovoltaik verfügt und als eine der ersten amerikanischen Universitäten begonnen hat, in großem Stil PV-Anlagen für die Eigenversorgung zu installieren. Darüber hinaus ist der Standort des Demosystems auf dem 'UCSD’s East Campus Energy Park' mit seiner Lage in der Nähe des internationalen Flughafens sehr gut für unsere Kunden erreichbar", so Projektleiterin Inka Heile. "Wir sind zuversichtlich, dass unsere neue Modulgeneration unter den optimalen Bedingungen hervorragende Ergebnisse liefern wird".



Hohe Temperaturen und Einstrahlung im Südwesten der USA ideal für CPV-Technologie

Die neue, optimierte Modulgeneration CX-75 mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 27,2 Prozent wird bereits erfolgreich bei einem kommerziellen Kraftwerk in Spanien eingesetzt. "Wir verzeichnen mittlerweile auch aus den USA eine massive Nachfrage nach unserer Technologie. Unsere CPV-Technologie ist auf Grund des großen sommerlichen Energiebedarfs, der hohen Temperaturen und der hohen Einstrahlung ideal für die Staaten im Südwesten der USA geeignet", so Concentrix-Vorstand Hansjörg Lerchenmüller. "Wir werden daher unsere Kapazitäten weiter ausbauen und uns zukünftig verstärkt auch im US-amerikanischen Markt engagieren". Seit Anfang des Jahres ist Concentrix Solar bereits mit Martin Mesmer, Director Business Development US, vor Ort vertreten. Der studierte Elektroingenieur ist seit 1993 in der PV-Branche tätig und arbeitete mehrere Jahre in Nordamerika und Asien. Er ist in San Diego, Kalifornien, angesiedelt und leitet und koordiniert die Vertriebsaktivitäten von Concentrix Solar vor Ort.

20.07.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Solarthermie: Neue Rotex-Solar-Produktion ermöglicht Preissenkung von 20 Prozent

Solarkollektor-Produktion bei Rotex.
Solarkollektor-Produktion bei Rotex.

Anfang Mai 2009 wurde die Fertigungslinie für die neue Generation der Rotex Solaris-Kollektoren in Betrieb genommen, berichtet die ROTEX Heating Systems GmbH (Güglingen) in einer Pressemitteilung. Die neue Kollektorproduktion sei das Ergebnis einer eng verzahnten Entwicklung von Produkt und Fertigungsanlagen, mit dem Ziel Kosten zu senken und die Produktionskapazität zu erhöhen. Das neuartige Herstellungsverfahren reduziere den Arbeitsaufwand pro Kollektor von knapp einer Stunde auf 18 Minuten, was die Produktion von mehr als 100.000 Kollektoren pro Jahr im Dreischichtbetrieb ermögliche.   Ebenso erweise sich die Produktion als äußerst flexibel. Minimale Rüstzeiten erlaubten die Fertigstellung auch kleinerer Losgrößen.




Die montagefreundliche Konstruktion des Kollektorgehäuses senke den Aufwand für die Produktion deutlich, betont das Unternehmen. Statt auf aufwändige Schraub- und Nietverbindungen, setzten die Rotex-Entwickler auf robuste und dennoch schnell zu realisierende Pressverbindungen. Zudem sei der Produktionsablauf durch die rahmenlose Glasmontage zeit- und kostenoptimiert worden. Diese Konstruktionsänderung machte eine Teilautomatisierung des Gesamtprozesses erst möglich. Dank des optimierten Herstellungsverfahrens kommt Rotex bei den neuen Kollektoren mit erheblich weniger Verpackungsmaterial aus. So entfallen große Teile der Entsorgungskosten für den Endkunden. Weiterhin ermöglicht die schlanke Produktion eine Senkung des Verkaufspreises um mehr als 20 Prozent.


Schlanke Materialwirtschaft, direkte Versorgung aus dem Container

Die Materialversorgung nach dem "Kanban"-System gewährleiste eine erhebliche Verschlankung der notwendigen Materialwirtschaft. Und auch durch eine direkte Materialversorgung vom Container an die Produktion ließen sich erhebliche Logistikkosten einsparen. Der Wirkungsgrad der Solarkollektoren und der Gesamtnutzen der Anlage seien nicht nur bezüglich einer maximalen Wärmeausbeute optimiert worden. "Fachhandwerker dürften ohne Zweifel auch die schnelle und sichere Montage auf dem Dach mittels eines Stick- & Klicksystems schätzen. Denn dadurch kommt man in luftiger Höhe mit wenigen Schrauben aus. Dank des perfektionierten drucklosen Systems entfallen sonst notwendige Komponenten wie Ausdehnungsgefäß, Überdruckventil, Manometer und Wärmetauscher, was Geld und wertvolle Energie beim Betrieb der Anlage spart", heißt es in der Pressemitteilung. Wer auf Grund der baulichen Gegebenheiten kein druckloses System installieren kann, müsse nicht auf die hochwertige Solarthermie von Rotex verzichten: Die neuen Solaris-Kollektoren lassen sich auch als Drucksystem einrichten, so der Hersteller. Dann könne jedoch nicht auf die oben genannten Bauteile verzichtet werden.


20.07.2009   Quelle: ROTEX Heating Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROTEX Heating Systems GmbH,
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SolarConsult AG bietet neues Photovoltaik-Modul mit 10-jähriger Garantie an

Modul SC 170 M.
Modul SC 170 M.

Die SolarConsult AG (Freiberg am Neckar) bietet ab sofort ein neues Premium-Photovoltaikmodul mit einer 10-jährigen Produktgarantie an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In das neue Solarmodul "SC 170 M" seien die Erfahrung aus mehr als sieben Jahren Systemintegration und aus Jahrzehnten in der Modulherstellung "Made in Germany" eingeflossen. Die Garantie werde ohne Aufpreis gewährt. Sie gelte für alle Module dieses Typs, die ab dem 1. August 2009 in Europa ausgeliefert werden. Der Freiberger Photovoltaik-Anbieter knüpft laut eigener Aussage damit an seine Philosophie an, den Fokus immer auf eine werthaltige Investition seiner Kunden zu legen.  SolarConsult unterstütze damit neue Maßstäbe im europäischen Photovoltaik-Markt und schaffe für Investoren zusätzliche Planungssicherheit. Die herausragenden Eigenschaften des Moduls seien neben den harten Prüfkriterien, die doppelt so hoch angesetzt würden, als vom TÜV vorgeschrieben, vor allem die innovative Zelltechnologie mit verbessertem Schwachlichtverhalten, die robuste Anschlussdose mit drei Bypass-Dioden und nicht zuletzt die homogene Farbgebung im edlen Nadelstreifenlook, so SolarConsult in der Pressemitteilung. Außerdem seien großzügige Ränder zwischen Zellen und Modulrahmen eingerichtet worden, die Ertragsverlusten durch Schmutzablagerungen vorbeugen würden.



Strenge Kriterien in der Produkt-Entwicklung für stabile Erträge über Jahrzehnte

"Die SolarConsult AG steht für Kompetenz in der Photovoltaik", sagt Marten Zotner, Generalleiter Technik und Produktmanagement bei der SolarConsult AG. "Wir haben höchsten Anspruch an unsere Produkte. Das sind wir unseren Kunden schuldig, die zu Recht große Erwartungen in uns setzen. Für viele Kunden ist es schließlich die größte Investition ihres Lebens. Die überdurchschnittlichen und stabilen Erträge über Jahrzehnte können nur durch Komponenten gewährleistet werden, die unseren eigenen strengen Kriterien gerecht werden."


20.07.2009   Quelle: SolarConsult AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarConsult AG,
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Endspurt: Bewerbungsschluss für Deutsche und Europäische Solarpreise 2009 am 31. Juli

Für herausragende innovative und kreative Leistungen bei der Verbreitung und Nutzung erneuerbarer Energien verleiht EUROSOLAR e.V. auch in diesem Jahr die Deutschen und Europäischen Solarpreise. Bewerbungen und Vorschläge können nur noch für kurze Zeit bei EUROSOLAR eingereicht werden. Am 31. Juli 2009 wird die Bewerberliste geschlossen. Die Deutschen und Europäischen Solarpreise werden seit 1994 für herausragende Projekte und an Personen verliehen, die beispielhaft für die Nutzung erneuerbarer Energien wirken.   Für die Europäischen Solarpreise werden der Jury neben den direkt eingegangenen Bewerbungen auch Vorschläge der verschiedenen EUROSOLAR-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden. Aus allen Bewerbungen werden dann die Preisträger der Europäischen Solarpreise ermittelt.



Neun Kategorien; Plaketten für private Betreiber, Bildungseinrichtungen und 100 %-Kommunen

Um die Breitenwirkung erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen, werden die Preise in mehreren Kategorien vergeben:

- Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke
- Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
- Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
- Solares Bauen und Stadtentwicklung
- Medien
- Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien
- Bildung und Ausbildung
- Eine-Welt-Zusammenarbeit
- Sonderpreis für herausragendes persönliches Engagement

In folgenden Kategorien werden außerdem mit Plaketten ausgezeichnet:

- Private Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
- Schulen und Bildungseinrichtungen
- 100%-Kommunen

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldeformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger unter


20.07.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eurosolar,
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Beta-Version des Photovoltaik-Planungsprogramms plan4[solar]PV ab Oktober erhältlich

3D-Ansicht verlegter Module in plan4[solar]PV.
3D-Ansicht verlegter Module in plan4[solar]PV.

Das Softwareunternehmen GASCAD 3D Technologie GmbH mit Sitz im österreichischen Wels konnte mit der erstmaligen Präsentation der Beta-Version von plan4[solar]PV auf der Intersolar 2009 in München das Interesse vieler Besucher wecken, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Software können Installateure Photovoltaik-Anlagen planen. Die Auslieferung der freien Händlervariante der Beta Version kündigt GASCAD für Oktober dieses Jahres an.   Das Programm werde dann in zwei verschiedenen Varianten erhältlich sein. GASCAD 3D Technologie will eine "Light"-Version sowie eine "Professional"-Version anbieten, welche es auch ermögliche, einen Montageplan, einen Einreichplan und eine Modulverschaltungsskizze zu erstellen.



Umfassende Planung einer Photovoltaik-Anlage per 3D-Software

Was beide Versionen laut Hersteller gemeinsam haben, ist die einfache und intuitive Bedienung, die es jedem ermögliche nach einer kurzen Einarbeitung in 10 Minuten eine komplette, technisch richtig konfigurierte Photovoltaikanlage inklusive eines Angebots zu erstellen. Je nach Version enthalte die plan4[solar]PV-Software unter anderem eine Wirtschaftlichkeits- und eine Ertragsprognose, eine Wechselrichterauslegung, die Ermittlung des Montage- und Befestigungssystems aufgrund von Windsog- und Schneelastberechnung nach DIN 1055, eine automatische Modulverlegung sowie ein 3D-Planungsmodul zur Ermittlung und Darstellung der Module, heißt es in der Pressemitteilung.


Premium-Version für Großhändler

Zusätzlich zur freien Händlerversion will GASCAD 3D Technologie für die Großhändler der Photovoltaikbranche eine Premium-Version anbieten. Kunden wie EST Energie & Solartechnik GmbH, Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH und FR-Frankensolar GmbH habe hier der Vorteil einer umfassenden Standardlösung überzeugt, in die sie ihr spezielles Know-how einfließen lassen können, erklärt GASCAD.

19.07.2009   Quelle: GASCAD 3D Technologie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GASCAD 3D Technologie GmbH,
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Der Photovoltaik-Distributor als Solutions Provider: Rusol-Seminare "Alles aus einer Hand"

Als "Solutions Provider" unterstützt der Photovoltaik-Distributor Rusol (Weikersheim) seine Kunden aktiv mit Gesamtlösungen. Zur Vereinfachung der Geschäftsprozesse bietet Rusol maßgeschneiderte Beratung - angefangen bei den Produkten, über die Finanzierung bis hin zum Leasing. Das Ziel seien passgenaue Gesamtlösungen, die nicht nur technische Anforderungen erfüllen, sondern auch kommerziellen Aspekten Rechnung tragen, betont die Rusol GmbH und Co. KG in einer Pressemitteilung. In dem Seminar "Alles aus einer Hand" präsentieren ausgewählte Photovoltaik-Hersteller, Partner und Rusol-Spezialisten an drei Terminen im Juli ihre Leistungen für Fachhändler, Fachhandwerker und Solarteure.   Auf dem Programm stehen Produktnews und technische Besonderheiten rund um PV-Module, Wechselrichter und Unterkonstruktionen, Details zu Blitz- und Überspannungsschutz, Informationen über das Leasing bis hin zur Vermittlung von Finanzierungspartnern. Mit nur einem Ansprechpartner für alle Leistungen bedeute das Gesamtpaket "Alles aus einer Hand" enorme Zeitersparnis für die Rusol-Kunden, so das Unternehmen.

Die Termine sind: 21.7. Pforzheim/Nöttingen, 23.7. München, 28.7. Jena und 30.7. Ratingen. Beginn ist jeweils um 08:15 Uhr, die Vorträge enden um 15:00 Uhr. Danach können sich die Teilnehmer auf der begleitenden Hausmesse über die Produkte und Leistungen der Hersteller bzw. Partner informieren. Eine Wiederholung ist für Oktober in Weikersheim geplant. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich bei der Ansprechpartnerin Katharina Link unter mailto:katharina_link@rusol.com.

Im Produktportfolio von Rusol sind nur qualifizierte Produkte und Originalware direkt vom Hersteller, betont der Distributor. Die Unterstützung umfasse auch das "Design-In" mit Hilfe von Simulations- und Produkt-Kalkulationsmodellen. Die Beratungskompetenz in Kombination mit dem eCommerce-Tool solarg@te erlaube Rusol, auf die unterschiedlichen Anforderungen einzugehen und in enger Zusammenarbeit mit den Kunden passgenaue Lösungen anzubieten. Rusol punkte zudem mit Liefersicherheit dank Lagerhaltung, Margensicherheit und Zugriff auf Herstellergarantien.

19.07.2009   Quelle: Rusol GmbH und Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Strom aus Abwärme: Freiburg ist Vorreiter in der Thermoelektrik

Ein Auto wie dieser Prototyp mit thermoelektrischer Nutzung der heißen Abgase könnte bis zu 7 Prozent Benzin einsparen.
Ein Auto wie dieser Prototyp mit
thermoelektrischer Nutzung der heißen
Abgase könnte bis zu 7 Prozent Benzin
einsparen.

Vom 27. bis 30. Juli 2009 präsentiert sich Freiburg wieder einmal als Vorreiter in Sachen Energie-Technologie: Die "Green City" begrüßt mehr als 500 Experten aus rund 40 Ländern zur weltweit bedeutendsten Thermoelektrik-Tagung. Gastgeber ist das Freiburger Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, an dem Deutschlands größte Thermoelektrik-Arbeitsgruppe die Entwicklung zum effizienten und alltagstauglichen Abwärme-Recycling weiter vorantreibt. Im Vergleich zu Photovoltaik und Solarthermie ist die Thermoelektrik in der breiten Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt. Experten aus Forschung und Industrie wissen jedoch: Die Nutzung von Abwärme durch thermoelektrische Energiewandler birgt große Potenziale für Wirtschaft und Umwelt.   Wenn es gelingen würde, die ungenutzte und im Übermaß anfallende Abwärme für die Umwandlung in elektrischen Strom nutzbar zu machen, ließen sich nicht nur großtechnische Prozesse optimieren, sondern auch der Wirkungsgrad eines Automotors deutlich erhöhen. Die Abwärme wäre damit der weltweit größte Energiemarkt.




Zwei Drittel des in Automobilen verbrannten Kraftstoffs verpuffen ungenutzt als Wärme

In Zeiten immer knapper werdender Rohstoffe ist Energiesparen angesagt. Viele technische Prozesse nutzen die eingesetzte Energie jedoch zu weniger als einem Drittel. Das gilt insbesondere für Automobile: Dort verpuffen zwei Drittel des Kraftstoffs ungenutzt als Wärme. Etwa 30 Prozent gehen über den Motorblock und andere Bauteile verloren, weitere 30 bis 35 Prozent im Abgas. In Freiburg treffen sich nun über 500 Experten aus Industrie und Wissenschaft, um über das Ernten der ungenutzten Abwärme von Autos, Maschinen und Kraftwerken mit Hilfe der Thermoelektrik zu diskutieren. Das sich das lohnt, steht außer Frage: Rüstet man z. B. alle der rund 50 Millionen Fahrzeuge in Deutschland mit einem Thermoelektrischen Generator (TEG) zur Nutzung der Abwärme aus, könnte die CO2-Bilanz Deutschlands durch die Treibstoffeinsparungen um einige Millionen Tonnen jährlich senken. Das entspricht einer Energieersparnis von 10 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr und damit der Menge, die ein Kernkraftwerk pro Jahr bereitstellt, rechnet das IPM vor.


Thermoelektrische Generatoren

Thermoelektrische Generatoren (TEGs) verwandeln Wärme in elektrische Energie, indem sie ein Temperaturgefälle nutzen. Je größer die Temperaturunterschiede, desto mehr Strom können sie produzieren. "Beim Auto beträgt der Temperaturunterschied zwischen Abgasrohr und Kühlflüssigkeitsleitung bis zu mehreren Hundert Grad Celsius", sagt Harald Böttner, Leiter der Abteilung Thermoelektrische Systeme am Fraunhofer IPM. Diesen großen Unterschied nutzen TEGs aus: Durch den Wärmefluss zwischen den heißen Abgasen und der kalten Seite an einer Kühlleitung getrieben, wandern elektrische Ladungsträger - und es fließt Strom. "TEGs könnten einen beträchtlichen Anteil des Strombedarfs im Auto decken und senken nach Angaben der Kfz-Industrie den Spritverbrauch um fünf bis sieben Prozent", sagt Böttner.


Tagung - ICT2009/ECT2009

Vom 27. bis 30. Juli 2009 findet im Freiburger Konzerthaus die 28th International Conference on Thermoelectrics zusammen mit der 7th European Conference on Thermoelectrics statt. Über 500 Experten aus rund 40 Ländern diskutieren über aktuelle Forschungen und den Stand der Anwendung. Die Konferenz wird am 27. Juli vom baden-württembergischen Wirtschaftsminister Pfister eröffnet.

Weitere Informationen: http://www.ict2009.its.org



19.07.2009   Quelle: Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik IPM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPM,
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Agentur für Erneuerbare Energien schreibt Kreativwettbewerb aus

Kreative Köpfe sind gefragt beim Wettbewerb IDEE.
Kreative Köpfe sind gefragt beim Wettbewerb
IDEE

Die Berliner Agentur für Erneuerbare Energien hat in einer Pressemitteilung zum Kreativwettbewerb "IDEE" aufgerufen. Gesucht werden Kampagnenideen, die überzeugen und überraschen, erneuerbare Energien wirksam vermitteln und zum Umdenken anregen. Mitmachen kann jeder und jede - als Preise winken insgesamt 3.000 Euro sowie Probefahrten mit dem Elektro-Sportwagen Tesla. Die Kampagnen sollen vermitteln, dass Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Geothermie frischen Wind in die Energieversorgung bringen und dass erneuerbare Energien für Klimaschutz, verlässliche Energieversorgung, sichere Arbeitsplätze und eine krisenfeste Wirtschaftsentwicklung stehen.   Diese Vorteile gekonnt darzustellen, sei die Kernaufgabe beim Kreativwettbewerb IDEE, so die Agentur für Erneuerbare Energien.



Sämtliche Formate können eingereicht werden

Die eingereichten Beiträge müssen sich als Elemente für Kampagnen zu erneuerbaren Energien eignen. Dies umfasst sämtliche Formate - von Texten, Plakatmotiven oder Videoclips bis hin zu Projektideen oder Vorschlägen für Aktionen und Veranstaltungen. Die Gewinner werden von Kommunikationsexperten und Unternehmern aus der Branche der erneuerbaren Energien ausgewählt. Die drei besten Ideen erhalten eine Prämie von je 1.000 Euro. Unter allen Teilnehmern werden außerdem fünf Fahrten mit dem Elektro-Sportwagen Tesla verlost. Preisgelder und Probefahrten stellt die juwi-Gruppe zur Verfügung, ein Unternehmen, das Kraftwerksprojekte mit erneuerbaren Energien entwickelt. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2009.

Die Berliner Agentur für Erneuerbare Energien ist eine Non-Profit-Organisation, die von den Unternehmen und Verbänden der Erneuerbare-Energien-Branche getragen und durch die Bundesministerien für Umwelt und für Landwirtschaft unterstützt wird. Ihre Aufgabe ist, über die Chancen und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien aufzuklären.

Informationen, Wettkampfregeln und Anmeldeformular zum Wettbewerb unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/idee


18.07.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,


 

Brennstoffzellen-Fachforum f-cell wartet mit zahlreichen internationalen Referenten auf

John Tak, Präsident des kanadischen
Brennstoffzellenverbandes, referiert
auf der "f-cell".

Am 28. und 29. September veranstalten die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zum neunten Mal das Brennstoffzellen-Fachforum "f-cell". Viele internationale Vortragshighlights erwarten die Teilnehmer des Forums im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Neben europäischen Fachleuten würden zahlreiche Experten aus den USA, Kanada und aus Japan referieren. Erstmals stehe auch ein Vortrag aus Indien auf dem Programm.  Über den Stand der Dinge bei der Entwicklung und Markteinführung von Brennstoffzellen in Europa sollen Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), und Philippe Vannson, Leiter der Projektgruppe zur Durchführung des Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking in Brüssel, berichten. "Anschließend ist es besonders spannend zu hören, was auf anderen Kontinenten aktuell passiert. So international wie dieses Jahr war das f-cell-Programm noch nie", so Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse.



Auswirkungen des Regierungswechsels in den USA auf die Brennstoffzellen-Industrie

Aus Nordamerika reisen laut Pressemitteilung der Geschäftsführer des US Fuel Cell Council, Robert Rose, und die Geschäftsführerin der California Fuel Cell Partnership, Catherine Dunwoody, an. Sie sollen über die Auswirkungen der Obama-Regierung auf die amerikanische Brennstoffzellen-Industrie berichten und einen aktuellen Überblick über die wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf kalifornischen Straßen geben. John W. Tak, Präsident und Geschäftsführer des kanadischen Verbandes Canada Hydrogen & Fuel Cells in Vancouver, werde "Hydrogen Village" vorstellen - ein Public-Private-Partnership-Projekt, das im Großraum Toronto die nachhaltige Kommerzialisierung von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen vorantreibt.


Umstellung von einer Million Fahrzeugen auf Wasserstoffbetrieb in Indien

Erstmalig gastiert dieses Jahr auch ein Referent aus Indien bei der f-cell, berichten die Veranstalter. Dr. R.K. Malhotra, Geschäftsführer für Forschung und Entwicklung bei der Indian Oil Corporation (IOC) im indischen Haryana soll über die Anstrengungen berichten, die sein Land seit 2006 im Rahmen der "National Hydrogen Energy Roadmap" unternimmt, um insgesamt eine Million Fahrzeuge auf den Betrieb mit Wasserstoff umzustellen. Beiträge zu den Fortschritten bei der Entwicklung und bei Tests von Brennstoffzellen-Fahrzeugen würden neben Dr. Rittmar von Helmholt von General Motors, Katsuhiko Hirose von Toyota, Dr. Akihiro Iiyama von Nissan, Fabian Ottmann von Honda und Dr. Hiroshia Tanaka von Daihatsu beisteuern.


Ein-Kilowatt-Brennstoffzellenheizgeräte in rund 3.000 japanischen Privathaushalten

Im Bereich der stationären Anwendung werde der Vortrag von Kunihiro Nishizaki von Tokyo Gas ein weiteres Highlight bieten, so die f-cell-Veranstalter. In Japan seien bereits Ein-Kilowatt-Brennstoffzellenheizgeräte am Markt erhältlich und in rund 3.000 Privathaushalten im Einsatz. Wie die Vermarktung der Technologie in Japan funktioniert, soll Branchenberater Takehiko Kato, Präsident der interlink corporation aus Osaka in seinem Vortrag, erklären.

Weitere Infos unter: http://www.f-cell.de



18.07.2009   Quelle: Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse/ Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH,


 

Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC steigert Umsatz um 73 Prozent

Michael Pack: Erfolgreich auch in der Finanzmarktkrise.
Michael Pack: Erfolgreich
auch in der Finanzmarktkrise.

Das Düsseldorfer Solar-Unternehmen systaic AG meldet, nach vorläufigen Berechnungen, für das erste Halbjahr 2009 deutliche Verbesserungen bei den wichtigsten Kennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz sei in den ersten sechs Monaten um 73 Prozent auf 121 Millionen Euro gestiegen (Vorjahresperiode: 70 Millionen Euro). Das EBIT (operatives Ergebnis) erhöhte sich auf 4 Millionen Euro (H1 2008: 3 Millionen Euro). Auch der Free Cashflow (nach Investitionstätigkeit) konnte laut systaic erheblich verbessert werden: Lag er von Januar bis März 2009 noch bei minus 11 Millionen Euro, so wurde im zweiten Quartal ein Free Cashflow von 38 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit errechne sich für das erste Halbjahr ein positiver Wert von 27 Millionen Euro.  Trotz der deutlichen Geschäftsausweitung sei es SYSTAIC gelungen, die Konzernbilanz und das Arbeitskapital im ersten Halbjahr um jeweils rund ein Drittel zu reduzieren. Die Bilanzsumme sei seit 31. Dezember 2008 von 226 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro zum 30. Juni 2009 gesunken. Dazu habe wesentlich die Reduzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen seit dem letzten Jahresabschluss um inzwischen 164 Millionen Euro beigetragen.


Die im Juni 2009 erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Eigenkapitals gewesen: Es betrug zum 30. Juni dieses Jahres 66 Millionen Euro (31. Dezember 2008: 51 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote verdoppelte sich gegenüber dem Wert am 31. Dezember 2008 von 22 Prozent auf 44 Prozent. SYSTAIC verfüge damit über eine solide Eigenkapitalquote und eine gesunde Bilanzstruktur, betont das Unternehmen. "Es gibt mehrere Gründe, warum es der systaic AG gelingt, sich auch in Zeiten der Finanzmarktkrise positiv vom Wettbewerb in der Solarbranche abzusetzen. Wir profitieren u. a. von den günstigen Modulpreisen, die sich seit letztem Sommer halbiert haben. Auch der Bau von gebäudeintegrierten Solardächern bei Gewächshäusern ermöglicht uns schneller zu wachsen. Da bei solchen Projekten keine Umwidmung von Agrarland nötig ist, sind die Genehmigungszeiten kürzer", erläutert Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, die Vorteile des SYSTAIC-Geschäftsmodells. "Dem Projektentwickler, für den SYSTAIC derzeit auf Sardinien Anlagen baut, liegen bereits Einspeisegenehmigungen für ein Volumen von 150 Megawatt peak vor. Dies entspricht einem Gesamtumsatz von rund 600 Millionen Euro. Die niedrigen Preise führen dazu, dass die Nachfrage der Investoren nach solchen Solarsystemen in allen europäischen Ländern steigt", erklärt Pack. "SYSTAIC verfügt dabei über exzellente und langjährige Kontakte zu erstklassigen Investoren."




17.07.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Solarthermische Kraftwerke: Solar Millennium schließt geplante Anteilsverkäufe von Andasol 1 und 2 ab

Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.
Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat erneut erfolgreich Anteile an von ihr entwickelten solarthermischen Kraftwerken veräußert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die von der Solar Millennium Gruppe gehaltenen Anteile an den Kraftwerksgesellschaften von Andasol 1 und 2 in Höhe von jeweils 25 Prozent seien am 16.07.2009 an die spanische ACS/Cobra-Gruppe verkauft worden, die in der Vergangenheit schon die übrigen Anteile an diesen beiden Kraftwerksprojekten von Solar Millennium erworben hatte. Mit dem Anteilsverkauf erziele Solar Millennium den für das laufende Geschäftsjahr vorgesehenen Ergebnis-Sondereffekt in Höhe von rund 12 Millionen Euro. Dieser Sondereffekt habe sich aus der Planabweichung des Vorjahres ergeben.   Zugleich werde damit das ursprünglich vorgesehene Fondskonzept für Andasol 1 und 2 nicht weiterverfolgt. Mit dem Verkauf der Anteile verbessere sich die gute Liquidität der Solar Millennium AG nochmals deutlich, betont das Unternehmen. Über die Details des Kaufvertrags sei Stillschweigen vereinbart worden.



Solarstrom für eine halbe Million Menschen

Bei den Projekten Andasol 1 und 2 handelt es sich um die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas, die von der Solar Millennium AG initiiert und entwickelt wurden. Beide Anlagen sind bereits fertig gestellt und speisen Solarstrom in das spanische Hochspannungsnetz ein. Zusammen mit dem Solarkraftwerk Andasol 3, das Solar Millennium gemeinsam mit Stadtwerke München, RWE Innogy, RheinEnergie und MAN Ferrostaal realisiert, werden die Andasol-Kraftwerke rund eine halbe Million Menschen mit umweltfreundlichem Solarstrom versorgen. Die Technologie für das Solarfeld liefert bei allen drei Kraftwerken die Solar Millennium Tochter Flagsol GmbH (Köln). Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium: "Der Anteilsverkauf von Andasol 1 und 2 an unseren spanischen Projektpartner ist für uns der erfolgreiche Abschluss unserer ersten beiden Projekte in Europa. Von der ACS/Cobra-Gruppe, die beide Kraftwerke zusammen mit Solar Millennium realisiert hat, lag uns für die zum Verkauf anstehenden Anteile das attraktivste Angebot vor. Somit können wir abermals mit dem Verkauf von Anteilen an Kraftwerksgesellschaften einen wichtigen Teil unseres Geschäftsmodells erfolgreich umsetzen."


Finanzvorstand Mayer: Projektpipeline in den USA gut gefüllt; Engagement für Desertec

"Mit der erfolgreichen Transaktion und der dadurch nochmals deutlich verbesserten Liquiditätslage sind wir bestens gerüstet für die Umsetzung der nächsten Kraftwerksprojekte", sagt Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium. "Spanien ist für uns weiterhin ein wichtiger Markt, in den wir auch zukünftig investieren werden. Aber auch in den USA, dem nächsten großen Markt, ist unsere Projektpipeline gut gefüllt. Darüber hinaus setzen wir unsere Internationalisierungsstrategie auch durch die Entwicklung von Solarkraftwerksprojekten in weiteren Ländern zielstrebig um. Insofern ist es konsequent, dass die Solar Millennium-Gruppe ihre Kompetenzen in die Desertec Industrial Initiative einbringt. Für uns ist Desertec ein wichtiger Eckpfeiler für die sichere und wirtschaftliche Energieversorgung Europas und Nordafrikas."



17.07.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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US-Unternehmen Premier Power schließt Verträge über mehr als 1 MW Photovoltaik-Dächer in Spanien

Solar-Dach mit Solyndra-Modulen.
Solar-Dach mit Solyndra-Modulen.

Der Photovoltaik-Systemintegrator Premier Power Renewable Energy (El Dorado Hills, Kalifornien) berichtete am 14.07.2009, das Unternehmen habe im Juni mehrere Verträge über den Bau von Solarstrom-Dachanlagen in Spanien mit einer Gesamtleistung vom mehr als einem Megawatt (MW) unterzeichnet. Die kommerziellen Solar-Kraftwerke sollen mit kristallinen Modulen von General Electric und zylindrischen Modulen von Solyndra ausgestattet werden. Die Dächer von Gewerbebauten bilden laut Premier Power das größte Marktsegment der Photovoltaik in Spanien. 


Gewerbliche Solar-Dächer werden wichtigstes Marktsegment

"Wir sehen weiterhin großes Wachstumspotenzial in Spanien", sagt Bjorn Persson, Geschäftsführender Vizepräsident von Premier Power für Europa". Denn die Nachfrage nach PV-Dachanlagen und gebäudeintegrierten Solarstrom-Systemen, die leicht in die bestehende Infrastruktur eingebunden werden können, sei groß. "Der Markt der gewerblichen Aufdach-Anlagen wird vermutlich das wichtigste Segment in Spanien werden, da rund 60 % der Zielvorgaben für Solaranlagen in Spanien verfehlt werden. Die strategische Entscheidung, uns seit der Gründung vor zwei Jahren auf Aufdachanlagen zu konzentrieren, verbunden mit unserer weltweiten Erfahrung und Kompetenz, versetzt uns in eine günstige Position, um die Marktchancen zu nutzen und unsere führende Rolle im spanischen Markt auszubauen".


17.07.2009   Quelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.,
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Photovoltaik: Conergy präsentiert "Conergizer" zur online-basierten Auslegung von Solarstromanlagen

PV-Planung mit dem "Conergizer".

Ab sofort bietet das Solar-Unternehmen Conergy Installateuren und Endkunden mit dem "Conergizer" ein internetbasiertes Hilfsmittel speziell zur Planung von Photovoltaik-Aufdachanlagen. Mit anschaulichen Dachplänen, Stücklisten und Rentabilitätsberechnung sei der Conergizer eine optimale Unterstützung für das Kundengespräch, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Software könne einfach und bequem von zu Hause aus, im Büro und unterwegs genutzt werden und liefere schnell überzeugende Ergebnisse. Der PV-Planer benötigt für die Freischaltung lediglich einen Internetanschluss.  "Der Conergizer setzt ab sofort neue Standards bei der Planung von Photovoltaik-Anlagen", sagt Anke Johannes, Marketingdirektorin der Conergy Deutschland GmbH. "Durch die integrierte Funktion eines Anlagenplaners und Wirtschaftlichkeitsrechners ist der Conergizer leicht zu handhaben und ermöglicht Profis wie Laien eine individuelle und fachgerechte Systemplanung", so Anke Johannes weiter.



Planung von PV-Systemen mit Wirtschaftlichkeitsberechnung

In wenigen Schritten führt der Conergizer eine systematische Planung für PV-Systeme durch. Zunächst zeigt das Tool grafisch die gewünschte Modulanordnung und fügt automatisch entsprechende Wechselrichter-Verschaltungen hinzu. Der Nutzer des Tools erhält anschließend eine komplette Stückliste für die Angebotserstellung und hat so jederzeit einen Überblick über die eingesetzten Komponenten. Darüber hinaus führt der Conergizer auf Wunsch durch Angabe finanzieller Parameter eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durch - so sieht der künftige Anlagenbetreiber auf einen Blick, wie sich seine Anlage langfristig rechnet.


Standard- und Profi-Version

Der Conergizer ist ab sofort in zwei Ausführungen erhältlich: Die Standard-Version ist allen Interessenten frei zugänglich und umfasst das gesamte Produktportfolio der Conergy Deutschland GmbH, inklusive eigener Photovoltaik-Module, Solar-Wechselrichter und Gestellsysteme. Conergy Partner erhalten Zugriff auf eine erweiterte Profi-Version, in die auch PV-Komponenten weiterer Hersteller eingepflegt werden können. "So garantiert der Conergizer die individuelle Planung von Photovoltaik-Systemen für jeden Bedarf. Das bedeutet für den Kunden ein Mehr an Flexibilität und Information und für den Anlagenplaner: früher Feierabend!", heißt es in der Pressemitteilung.

Der Conergizer kann nach Registrierung kostenlos online getestet werden unter http://www.conergizer.de


17.07.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,


 

Photovoltaik-Seminare mit viel Praxis bei Centrosolar: Programm für das zweite Halbjahr erschienen

Das Schulungszentrum am Centrosolar- Standort Paderborn.
Das Schulungszentrum am Centrosolar-
Standort Paderborn.

Centrosolar bietet auch im zweiten Halbjahr Schulungen und Symposien zur Photovoltaik an. Das Angebot richte sich an Profis und Einsteiger der Solartechnik, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Besonders für die zweite Zielgruppe habe das Centrosolar die Seminarinhalte überarbeitet. In Zukunft werde es neben theoretischen Inhalten Zeit für die praktische Umsetzung geben. Den Teilnehmern stehen dafür speziell angefertigte Dachmodelle zur Verfügung, an denen Solarmodule installiert oder Montagesysteme getestet werden können.   Das Programm des zweiten Halbjahrs umfasst sechs Veranstaltungen, die einen großen Themenbereich von unterschiedlichen Technologien bis hin zur Projektfinanzierung abdecken.



Seminare auf unterschiedliche Ansprüche der Handwerker zugeschnitten

Die Seminare sind reine B2B-Veranstaltungen und nicht für den privaten Bauherren konzipiert, betont Centrosolar. Zu den Teilnehmern im ersten Halbjahr gehörten Dachdecker, Installateure und Planer. "Die Herangehensweise der unterschiedlichen Handwerke an das Thema PV ist völlig unterschiedlich, ebenso der Wissenstand. Wir versuchen deshalb, möglichst homogene Gruppen zu bilden, damit wir alle Teilnehmer da abholen können, wo sie stehen. Im ersten Halbjahr haben wir zum Beispiele spezielle Seminare angeboten, zu denen ausschließlich Dachdecker zugelassen waren", so Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketingvorstand bei Centrosolar.


Symposium "Park&Charge@Sol"

Weiter im Programm bleiben die Fachsymposien, die Centrosolar regelmäßig durchführt. Hierbei werden aktuelle Themen aufgegriffen und von Experten vorgestellt. "Die große Resonanz im ersten Halbjahr hat uns gezeigt, dass wir bei der Themenwahl das richtige Gespür für aktuelle Trends hatten", berichtet Organisator Willi Ernst, Beirat der Centrosolar Group AG. "Die beiden Veranstaltungen zu den Themen Dünnschichttechnik und Solare Mobilität waren restlos ausverkauft." Das nächste Symposium findet im November statt und befasst sich mit solarer Infrastruktur für solare Mobilität. Unter dem Titel "Park&Charge@Sol" werden Konzepte für Parkplatzüberdachungen mit Solarmodulen diskutiert, die zum Wetterschutz von Fahrzeugen dienen und gleichzeitig Solarstrom zur Ladung von E-Fahrzeugen produzieren könnten. Darüber hinaus geht es um den Beitrag der Photovoltaik zur Netzintegration und den "Smart Grids" der Zukunft.

Der Seminarplan mit Terminübersicht steht auf der Website zur Verfügung (Bereich Seminare). Der Preis für ein eintägiges Seminar beträgt 65 Euro, für zweitägige Veranstaltungen 95 Euro. Veranstaltungsort ist das Seminarzentrum des Unternehmens in Paderborn.

17.07.2009   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG.,
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Berlins größte Solarstromanlage eingeweiht: Mp-tec liefert 3 500 Quadratmeter Photovoltaik-Module

Im Beisein von Herman Scheer, Präsident von Eurosolar und Träger des Alternativen Nobelpreises sowie des Berliner Wirtschaftssenators Harald Wolf, weihten die Berliner Wasserbetriebe am 15.07.2009 den Ausbau von Berlins größter Solarstromanlage im Wasserwerk Tegel ein. Bereits Ende Juni ging die mehr als 5.400 Quadratmeter große Photovoltaikanlage der Berliner Wasserbetriebe an das Netz. Für die Erweiterung lieferte der Eberswalder Solarsystemanbieter und Projektpartner Mp-tec mehr als 3.500 Quadratmeter First Solar-Module. Das Großprojekt soll die Klimaschutzziele des Landes Berlin unterstützen. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 560 Kilowatt (kWp) wurde um 367 kWp erweitert und sei Berlins größte Solaranlage, so der Projektpartner Mp-tec.   Sie erzeuge 537 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr, genug um die Wasserversorgung für 26.000 Menschen zu sichern. Zudem werden durch die Anlage jährlich 475 Tonnen CO2 vermieden.



TU Berlin und Naturschutzbehörde untersuchen den Einfluss von Photovoltaikanlagen auf die Vegetation

Die Anlage dient neben der Stromerzeugung auch wissenschaftlichen Zwecken: In enger Abstimmung mit der TU Berlin und der unteren und oberen Naturschutzbehörde der Senatsverwaltung Berlin soll der Einfluss von Photovoltaikanlagen auf die Vegetation erforscht werden. Harry Rauch, Projektleiter für erneuerbare Energien von den Berliner Wasserbetrieben, plante und koordinierte das Projekt sowie die beteiligten Unternehmen: "Der Zeitplan war sehr eng gestrickt. Innerhalb von nur drei Monaten wurde die gesamte Anlage gebaut. Daher war es umso wichtiger, zuverlässige Partner zu haben."

Die Berliner Wasserbetriebe, ein teilprivatisiertes Unternehmen, hätten eine besondere Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft, so der Projektleiter. Daher war es für sie naheliegend, nicht nur in erneuerbare Energien zu investieren, sondern auch ein Unternehmen aus der Region mit der Umsetzung der Anlage zu beauftragen. So könne zugleich die Umwelt geschützt und die regionale Wirtschaft gestärkt werden.

Derzeit prüfen die Berliner Wasserbetriebe den weiteren Einsatz von Solarenergie. Auch Mp-tec Geschäftsführer Michael Preißel hätte gegen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit nichts einzuwenden: "Wir freuen uns, dass sich die Berliner Wasserbetriebe bei der Auftragsvergabe für uns entschiedenen haben und sehen möglichen gemeinsamen Projekten positiv entgegen."



16.07.2009   Quelle: mp-tec GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mp-tec GmbH & Co.KG,
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3sat extra: Atomkraft – Fluch oder Segen? Diskussion mit Eurosolar-Präsident Hermann Scheer und Staatssekretär Machnik

Moderator Ingolf Baur.
Moderator Ingolf Baur.

Die Panne im Trafohaus des Kernkraftwerks Krümmel und die Frage nach der Sicherheit des Atommülllagers Asse haben Dynamik in die seit über 30 Jahren währende Diskussion über das Pro und Contra der Atomkraft gebracht. Sah man 2002 mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie, dem so genannten Atomkonsens, das Ende der Kernkraftwerke in Deutschland schon beschlossen, ist die Debatte heute so lebendig wie nie. Die Argumente: Atomkraft sei preiswert, CO2-neutral und - vor allem bei deutschen Kernkraftwerken - sicher, sagen die Einen. Atomkraft sei gefährlich und wegen der ungelösten Frage der Endlagerung unverantwortlich, sagen die Anderen. Jetzt nutzt auch die Politik die Frage der Kernenergie, um sich im Wahlkampf zu positionieren. 


Dokumentation "Was kostet die Sonne?" im Anschluss

3sat ändert am Donnerstag, 16. Juli, um 21.00 Uhr sein Programm und sendet "3sat extra: Atomkraft – Fluch oder Segen?" über die Frage, welche Rolle die Atomkraft für die Energieversorgung der Zukunft spielen kann. Im Anschluss, um 21.30 Uhr, sendet 3sat die "hitec"-Dokumentation "Was kostet die Sonne?" über den Stand der Solarenergieforschung.

Klimawandel und Strompreis lassen offenbar bei vielen Menschen die großen Bedenken gegen Atomstrom in den Hintergrund treten. Abgeschriebene Atomkraftwerke produzieren billig Strom, argumentieren sie. Aber macht das den Strom auch für die Endverbraucher billiger? Oder ist es nur eine lukrative Einnahmequelle für die Kraftwerksbetreiber? Moderne Kraftwerke sind wesentlich sicherer als alte Meiler, sagen Kraftwerksbetreiber und plädieren für einen Ausstieg aus dem Ausstieg. Doch Reaktorsicherheitsexperten bleiben trotz verbesserter Technik skeptisch und zählen selbst neueste Kraftwerke zur sogenannten Hochrisikotechnik. Und nach wie vor ungelöst ist das Problem der Endlagerung für den atomaren Müll. Risikoentwarnung? Aussteigen oder weiterlaufen lassen, eine wieder aktuelle Frage.

3sat-Moderator Ingolf Baur diskutiert diese Fragen im "3sat extra"-Studio mit Matthias Machnik (Staatssekretär im Bundesumweltministerium), Hermann Scheer (Präsident Eurosolar), Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, DIW) und Karl A. Theis (Geschäftsführer VGB Powertech).



16.07.2009   Quelle: 3sat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZDF und Klaus Weddig,


 

75 MW-Solarpark im US-Bundesstaat Washington geplant

Geplanter Standort der "Teanaway Solar
Reserve".

Das Unternehmen Tenaway Solar Reserver LLC, (Cle Elum, Washington) berichtete am 09. Juli 2009, dass es einen Solarpark (Photovoltaik-Freiflächenanlage) auf 1,6 Quadratkilometern Fläche nördlich von Cle Elum im US-Bundesstaat Washington, errichten will. Die "Tenaway Solar Reserve" soll eine Gesamtleistung von 75 Megawatt (MW) haben und rund 45.000 Haushalte mit Solarstrom versorgen. Laut Pressemitteilung ist dies das größte Photovoltaik-Vorhaben, das jemals im Nordwesten der USA vorgeschlagen wurde. Das geplante Solar-Kraftwerk werde auf breiter Basis unterstützt und werde hunderte neue Arbeitsplätze schaffen, betont Tenaway.   Maria Cantwell, Senatorin von Washington, kommentiert: "Der US-Bundesstaat Washington ist führend beim Wandel hin zu einer Wirtschaft auf der Grundlage sauberer Energie und ich bin stolz darauf, dass unser Staat Standort eines der größten Solar-Kraftwerke der Nation werden wird. Dieses bahnbrechende Projekt wird Arbeitsplätze bei der Installation und Herstellung schaffen, hunderte von Millionen Dollar Investitionen nach Zentralwashington bringen, und unseren Bürgen emissionsfreie Elektrizität ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe liefern".


Standort für die Produktion von 400.000 Modulen gesucht

"Dies ist genau die Art von Unternehmung, die wir im Bundesstaat Washington ansiedeln wollen", betont Rogers Weed, Direktor des neu gegründeten Handelsministeriums von Washington. "Es zeigt unser Engagement für erneuerbare Energien als Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft, mit dem Arbeitsplätze geschaffen werden können und mit dem unsere Energiezukunft gestaltet wird". Der Projektentwickler Teanaway Solar Reserve, LLC berichtet, dass das Unternehmen mit verschiedenen internationalen Modulherstellern verhandle und verschiedene Standorte geprüft würden, an denen die 400.000 Module für das Projekt hergestellt werden sollen. Der Solarstrom soll nach Fertigstellung der Anlagen im Herbst 2011 in das Netz eingespeist werden. "Dieses Projekt eröffnet der Region enorme Möglichkeiten", sagt Jamse Gaudino, Präsident der Central Washington University. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk Kittitas County und der Universität bedeutet, die sich mit Solar-Forschung und -Entwickung beschäftigt.

16.07.2009   Quelle: Teanway Solar Reserve, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Teanway Solar Reserve, LLC,
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Energy Conversion Devices schließt Liefervertrag über 10 WM Dünnschicht-Laminate mit inovateus Solar

Photovoltaikanlage mit
Photovoltaikanlage mit "UNI-SOLAR"-
Laminaten.

Das US-Photovoltaikunternehmen Energy Conversion Devices, Inc. (Rochester Hills, Michicgan; ECD), Hersteller von selbst entwickelten Solar-Laminaten auf der Basis von amorphem Silizium berichtete, es habe einen Vertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MW) mit dem Systemintegrator Inovateus Solar geschlossen. Laut Vertrag werde Inovateus bis Ende 2011 von ECD bis zu 10 MW "UNI-SOLAR"-Laminate beziehen, berichtet ECD in einer Pressemitteilung.  "Dieser neue Abschluss mit Inovateus ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir mit unseren Vertriebspartnern zusammenarbeiten, um die UNI-SOLAR-Laminate als Spitzenprodukt für Photovoltaik-Dächer zu etablieren, sagte Mark Morelli, Präsident und Vorstand von Energy Conversion Devices Energy Conversion




Solar-Laminate zur Photovoltaik-Gebäudeintegration

Inovateus will die UNI-SOLAR-Laminate zur Dachintegration kommerzieller Photovoltaikanlagen verwenden (BIPV). "Wir freuen uns, dass unsere Zusammenarbeit mit United Solar Ovonic ausgeweitet wird. Die 10 MW sind ein eher konservativer Ansatz, vermutlich werden wir viel mehr installieren", ergänzte T.J. Kanczuzewski, Geschäftsführender Vizepräsident von Inovateus Solar.



16.07.2009   Quelle: Energy Conversion Devices, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inovateus Solar,
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LDK Solar erwirbt Mehrheit an italienischem Photovoltaik-Systemintegrator Solar Green Technology

PV Anlage von Solar Green Technology.
PV Anlage von Solar Green Technology.


Das Unternehmen LDK Solar Co., Ltd. (Xinnyu City, China und Sunnyvale, Kalifornien), Hersteller von multikristallinen Solar-Wafern für die Photovoltaik, berichtete am 14.07.2009, es habe die Mehrheit der Unternehmensanteile der Solar Green Technology S.p.A. ("SGT") gekauft, eines PV-Integrators mit Sitz in Mailand. LDK Solar habe 70% der SGT-Aktien übernommen.
  Mit dieser Investition will LDK Solar seine Präsenz im italienischen Solarmarkt verstärken und zusätzliche Projekte durchführen. SGT werde neue Vorhaben akquirieren und die Projekte technisch unterstützen, die schlüsselfertig errichtet werden sollen.



Verstärktes Engagement in Italien

"Wir sind begeistert von der Übernahme der Mehrheit an Solar Green Technology", sagte Xiaofeng Peng, Vorsitzender und Vorstand von LDK Solar. SGT habe umfangreiche Erfahrung im italienischen PV-Markt. Dies erlaube LDK Solar, neue Projekte in einem der wachstumsstärksten und lohnendsten Märkte umzusetzen. Giuseppe Truglio, einer der Gründer von Solar Green Technology, betonte, mit LDK arbeite SGT an einigen bedeutenden Photovoltaik-Kraftwerken in Italien und Europa.


16.07.2009   Quelle: LDK Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Green Technology,
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Konzentrator-Photovoltaik: Spire und NREL wollen Solarzellen mit 42 % Wirkungsgrad entwickeln

NREL und Spire wollen Konzentrator- Solarzellen mit 42 % Wirkungsgrad herstellen.
NREL und Spire wollen Konzentrator-
Solarzellen mit 42 % Wirkungsgrad
herstellen.

Das National Reneweable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums (DOE) berichtete am 07. Juli 2009, dass es auf Grundlage eines so genannten "Photovoltaic (PV) Technology Incubatore Awards" einen Vertrag Spire Semiconductor, LLC einen Vertrag mit 18 Monaten Laufzeit geschlossen habe. Demnach soll das Unternehmen gemeinsam mit NREL Dreischicht-Solarzellen für die Konzentrator-Photovoltaik herstellen, die einen Wirkungsgrad von 42 Prozent aufweisen sollen.  Laut Vertragsvereinbarung werde Spire Semiconductor hierfür Finanzmittel im Umfang von insgesamt 3.706.359 US-Dollar (2.651.000 Euro) erhalten, die sich zusammensetzen aus 2.960.850 US-Dollar (2.118.000 Euro) Förderung des US-Energieministeriums und 745.509 US-Dollar (533.343 Euro) direkter Kostenbeteiligung. Martha Symko-Davies und Brian Keyes von NRELs "National Center for Photovoltaics" werden das Projekt laut Pressemitteilung leiten.



Neue Technologie soll Wirkungsgrad-Rekord mit GaAs-Solarzellen ermöglichen

Spire Semiconductor berichtet, das Unternehmen werde bei der Suche nach geeigneten Produktionsprozessen für zuverlässige Konzentrator-Solarzellen eine neue Technologie anwenden, die rekordverdächtige Wirkungsgrade bei geringen Produktionskosten ermöglichen soll. Das Unternehmen will von den wachsenden Möglichkeit für Stapel-Solarzellen auf Basis von Galliumarsenid (GaAs) in der Konzentrator-Photovoltaik profitieren, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Spire unterstützt das "PV Incubator"-Programm Partnerschaften zwischen dem NREL und der Privatwirtschaft, um neue Technologien für erneuerbare Energien schneller auf den Markt zu bringen. Der Schwerpunkt liege auf Bereichen mit hoher Tragweite, die für die Skalierfähigkeit einer Technologie von Bedeutung sind. "Unternehmen können gemeinsam mit den Experten von NREL forschen und die Kapazitäten unseres Labors nutzen, wodurch das Risiko der Durchführbarkeit eines Projekts gemindert wird. Forschungs- und Entwicklungshürden können auf diese Weise rascher genommen werden, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Leistung und Zuverlässigkeitsvorgaben erzielt werden können, steigt deutlich", sagt Symko-Davies.

15.07.2009   Quelle: NREL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NREL,
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Weltweit führende Unternehmen der Solar-Industrie treffen sich auf der Intersolar North America

Die Intersolar ist Treffpunkt der weltweiten Solarbranche
Die Intersolar ist Treffpunkt der
weltweiten Solarbranche

Die Intersolar North America öffnet zum zweiten Mal ihre Pforten in San Francisco. Bereits jetzt ist sie eine der größten Fachmessen für Solartechnik in den USA. Vom 14. bis 16. Juli 2009 werden über 15.000 Besucher zur Messe und den begleitenden Kongressen im "Moscone Center" erwartet. Auch 2009 findet die Intersolar North America zusammen mit der SEMICON West statt, die zur gleichen Zeit ebenfalls im Moscone Center veranstaltet wird. Partner der Messe ist die "PV-Group", die internationale Photovoltaik-Initiative des Halbleiterverbands SEMI. Insgesamt präsentieren sich 560 Solarunternehmen aus 23 Ländern in San Francisco. Die Firmen kommen aus allen Bereichen der stetig wachsenden Solar-Industrie, die schon heute weltweit mehr als 35 Milliarden Euro jährlich umsetzt. 


Saubere Energiegewinnung für alle

Neben den 560 internationalen Ausstellern und den zahlreichen Besuchern der Messe werden 170 Branchenexperten als Referenten auf insgesamt 25 Konferenzen sprechen. Einer von Ihnen ist der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, der am ersten Messetag die Eröffnungskonferenz einleitete: "Wir sind glücklich, die Intersolar North America hier in San Francisco, zu beherbergen, denn unsere Stadt zählt zu den führenden Standorten bei der Produktion von Technologien zur sauberen Energiegewinnung", sagte Newsom. "Die Intersolar bietet der örtlichen und der weltweiten Solarwirtschaft die Gelegenheit, den Markt weiterzuentwickeln und auf das Ziel einer emissionsfreien Energieproduktion für alle hinzuarbeiten". Die verschiedenen Konferenzen behandeln vor allem die Netzparität von Solarstrom, politische Rahmenbedingungen auf föderaler und staatlicher Ebene, technologische Innovationen und die Weiterentwicklung des nordamerikanischen Marktes.


Intersolar North America verdreifacht ihre Größe

Aufgrund der starken Nachfrage konnte die Intersolar North America 2009 zwei weitere Hallen im Moscone Center für die Aussteller öffnen und die Ausstellungsfläche im Vergleich zum Vorjahr auf 30.000 Quadratmeter nahezu verdreifachen. Auch das Rahmenprogramm profitiert von dem Wachstum: Eine große Zahl von Vorträgen auf der Neuheitenbörse der Messe stellt neueste Technologien, innovative Unternehmen sowie Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in der Industrie vor. "Sowohl die Messe als auch das Konferenzprogramm sind viel schneller gewachsen, als wir uns das vor zwei Jahren hätten vorstellen können", sagte Prof. Dr. Eicke Weber, Vorsitzender des Konferenzkomitees der Intersolar North America und Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. "Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und den vielen anderen Herausforderungen, denen die Solarindustrie heute gegenübersteht, haben die Unternehmen hier auf der Intersolar North America eine besondere Gelegenheit: voneinander zu lernen und internationale Geschäftsbeziehungen für den Auf- und Ausbau Ihrer Unternehmen zu knüpfen."


Schwesterveranstaltung größten und etabliertesten Fachmesse für Solartechnik weltweit

Die Intersolar North America bietet Unternehmen aus allen Bereichen der Solartechnik eine einmalige Plattform für den internationalen Austausch. Dadurch unterstützt die Messe das Wachstum der Unternehmen, die Ausbildung der Mitarbeiter in der Industrie und die Entwicklung internationaler Vertriebsstrategien. Sie verschafft einen Überblick über weltweite Märkte und Förderprogramme und zeigt Perspektiven auf für die Zukunft der Solarenergie. De Intersolar North America 2009 findet statt vom 14. bis 16. Juli im Moscone Center West in San Francisco. Die Messe wurde 2008 als Schwesterveranstaltung der Intersolar in München ins Leben gerufen, der größten und etabliertesten Fachmesse für Solartechnik weltweit. Die Intersolar North America wird gemeinsam veranstaltet von der Solar Promotion International GmbH, Pforzheim und der Freiburg Management and Marketing International (FMMI) GmbH, Freiburg.

Weitere Informationen unter http://www.intersolar.us/

15.07.2009   Quelle: Solar Promotion International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller aleo solar verzeichnet im zweiten Quartal einen kräftigen Umsatzsprung

aleo-Vorstandsvorsitzender Smit: Trendwende geschafft
aleo-Vorstandsvorsitzender Smit:
Trendwende geschafft

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg), Produzent hochwertiger Solarmodule für den deutschen und internationalen Markt, konnte den Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem Umsatz des ersten Quartals um 185 Prozent auf 87,5 Millionen Euro erhöhen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Damit befindet sich die aleo solar AG im zweiten Quartal wieder auf dem Umsatzniveau des Vorjahres. "Mit einem Halbjahresumsatz von 118 Millionen Euro haben wir nach einem verhaltenen Start die Trendwende geschafft", kommentiert Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG.   "Unsere Strategie als Premiumhersteller mit Fokus auf den solaren Fachhandel, einem starken Vertrieb und einer starken Marke zahlt sich aus. Damit sind wir auch in einem stärker werdenden Wettbewerb bestens positioniert."





Kosten von Photovoltaik-Anlagen stärker gesunken als die Einspeisevergütung

"Die Nachfrage nach unseren Premiumprodukten ist ungebrochen hoch", ergänzt Gesamtvertriebsleiter Norbert Schlesiger. "Die Kosten für komplett installierte Photovoltaik-Anlagen sind stärker gesunken als die Degression in der Einspeisevergütung. Daraus ergibt sich eine sehr hohe Profitabilität für die Betreiber." Der Bericht mit den endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2009 wird voraussichtlich am 13. August veröffentlicht.

15.07.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Bessere Alterungstests für Solarmodule auf Europas größtem Photovoltaik-Testfeld

Der neue Solar-Tracker von vorne.
Der neue Solar-Tracker von vorne.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat auf der Schwäbischen Alb das europaweit größte Testgelände für Solarmodule um einen neuen Prüfstand erweitert. Auf dem Testfeld "Widderstall" bei Merklingen wird ein Solar-Tracker mit Spiegeln künftig beschleunigte Alterungstests im Freiland vornehmen. Die Technik sei weltweit einmalig, berichtet das ZSW in einer Pressemitteilung. Die Module werden einer dreifachen Strahlungsmenge ausgesetzt. Der Betriebsstart des Trackers für Module mit einer Seitenlänge von bis zu 1,90 Metern fiel zusammen mit dem 20jährigen Jubiläum des Testgeländes am 12. Juli.  Zu den Gästen zählte unter anderem die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Annette Schavan.


Solar-Teststand bewirkt drei- bis vierfache Alterung

Mit dem starken Marktwachstum der Photovoltaik steigt auch der Bedarf nach unabhängigen Testverfahren. Sie helfen den Herstellern, ihre Produkte hinsichtlich Leistung und Lebensdauer zu optimieren. Der ZSW gefertigte Solar-Teststand zur beschleunigten Modulalterung wird horizontal und vertikal nachgeführt und konzentriert das Sonnenlicht durch vier große Spiegel auf die zu testenden Module. "Damit wird eine drei- bis vierfache Alterung bewirkt. Das hat sonst kein Prüfzentrum", sagt Dr. Michael Powalla, Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik und Mitglied des Vorstandes am ZSW. Neben der höheren Strahlungsmenge wirke auf das Modul auch eine stärkere Temperatur- und Strombelastung als unter normaler Einstrahlung, so Powalla. Von den Ergebnissen versprechen sich die Forscher eine bessere Vorhersage der Lebensdauer von Solarmodulen.


Freifeld-Alterungstests sollen weitere Aufschlüsse über langfristige Zuverlässigkeit geben

Solarmodule zeichnen sich im Vergleich zu anderen technischen Produkten durch sehr lange Garantiezeiten aus - typisch sind 25 Jahre. Diese Einschätzung über die langfristige Zuverlässigkeit gründet auf Laborprüfungen, die jeder Modultyp für die Zertifizierung durchlaufen muss. Wie schnell ein Modul jedoch unter verschiedenartigen, realen Betriebsbedingungen wirklich altert, sei bislang nicht ausreichend erforscht, so das ZSW. Hinzu komme, dass die meisten Anlagen noch nicht in die kritischen Jahre gekommen sind. Beschleunigte Freifeld-Alterungstests wie mit dem neuen Tracker am ZSW sollen hier weitere Aufschlüsse geben. "Investoren und Hausbesitzer wollen eine sichere und möglichst hohe Rendite", berichtet Michael Powalla. "Für die Photovoltaik-Hersteller ist die Langzeitstabilität von Solarmodulen daher eine zentrale Testgröße." Auf dem neuen Outdoor-Prüfstand könnten auch die jüngst vermehrt auf dem Markt angebotenen Großmodule mit einer Kantenlänge von 1,90 Meter getestet werden, so Powalla weiter.


Solar-Tests seit 1989

Das Testgelände Widderstall bei Merklingen gehört zu den am besten ausgerüsteten Testfeldern für die Photovoltaik-Forschung. Das Testfeld ist die größte Einrichtung seiner Art in Europa und zählt auch zu den ältesten. Hier werden seit 1989 in einer der strahlungsreichsten Gegenden Deutschlands kristalline Standard-Siliziummodule, Dünnschicht-Module, Dach- und Fassadeninstallationen in Langzeittests dem rauen Albklima unterworfen. Hinzu kommen Untersuchungen zur baulichen Integration und optimalen Verschaltung. Auch Vergleichstests verschiedener PV-Technologien und den Abgleich mit den Ergebnissen aus den Labortests führen die ZSW-Forscher im Auftrag von Industrie und öffentlicher Hand durch.

Der neue Tracker vervollständigt das Angebot des ZSW. Inzwischen erforscht und entwickelt das Institut entlang der kompletten Photovoltaik-Produktionskette. Dazu gehören neue Solarzellenmaterialien, bessere Produktionsmethoden für Zellen und Module sowie die Qualifizierung von fertigen Modulen oder ganzen PV-Anlagen.

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, energiepolitische Systemanalyse, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Widderstall und Ulm sind derzeit rund 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro.

15.07.2009   Quelle: ZSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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MECASOLAR will Solar-Nachführsysteme in den USA produzieren

Montagesystem für fest installierte Photovoltaikanlagen von Mecasolar.
Montagesystem für fest installierte
Photovoltaikanlagen von Mecasolar.

Das Unternehmen MECASOLAR (Navara, Spanien) berichtete am 08. Juli 2009, es werde ein neues Werk in San Francisco eröffnen, um 1- und 2-achsig bewegliche Photovoltaik-Nachführsysteme und Unterkonstruktionen für fest installierte Solarstromanlagen zu fertigen. Die Produktionsstätte soll im ersten Quartal 2010 mit voller Kapazität fertigen können. Mit diesem Vorstoß wollen MECASOLAR und die Mutterorganisation OPDE (Navara, Spanien) ihr fortwährendes Interesse am US-Markt demonstrieren. Das Unternehmen unterhält bereits eine Vertriebsniederlassung in San Francisco.   MECASOLAR wird vom 14. bis 16. Juli an der Intersolar North America in San Francisco teilnehmen und in Halle 1 am Stand Nummer 9753 seine Produkte präsentieren. Neben den beiden 2-achsigen Nachführsystemen werden auch zwei neue Produkte gezeigt. Dabei handelt es sich um ein "Fixed Structures" genanntes Montagesystem für bodenmontierte, große Photovoltaik-Kraftwerke. Das zweite neue Produkt heißt "1-Axis Azimutz Seasonal Tracker". Laut MECASOLAR soll es helfen, die Nachfrage des Photovoltaik-Marktes nach Systemlösungen für Freiflächen zu decken.


Jährliche Produktionskapazität von 200 MW bis 2010 geplant

Laut Pressemitteilung werden die drei Produktgruppen in Werken in Spanien (Navarra und Badajoz) und Griechenland (Thessaloniki) gefertigt, ab Ende 2009 auch in den geplanten Produktionsstätten in Italien und in den USA. Mit den neuen Produkten will MECASOLAR bis 2010 eine jährliche Produktionskapazität von 200 Megawatt (MW) mit fest installierten und 1- bzw. 2-achsig nachgeführten Systemen erreichen. Die Markteinführung der beiden neuen Produkte soll die globale Marktposition bei 2-achsig nachgeführten Anlagen weiter stärken. Für dieses Marktsegment habe MECASOLAR 2008 rund 140 MW produziert, insgesamt seien 180 MW gewesen. Laut Pressemitteilung wird der Vertrieb der fest verankerten Systeme und des 1-Axis Seasonal Azimuth Tracker exklusiv von PROINSO (Navara, Spanien) durchgeführt, einem Vertriebs- und Ingenieur-Dienstleister der bereits den Vertrieb der 2-achsigen MECASOLAR Tracker übernommen hat. PROINSO sei ein führender Vertriebspartner für Module von TRINA und REC sowie internationaler Partner von SMA bei der Lieferung von Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab.



15.07.2009   Quelle: Mecasolar US   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mecasolar,
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Underwriters Laboratories verfügt nach Erweiterung über größtes unabhängiges Solar-Testlabor in Nordamerika

Zwei Mitarbeiter des Testing Lab in San Jose bereiten einen Photovoltaik-Test vor.
Zwei Mitarbeiter des Testing Lab in San Jose
bereiten einen Photovoltaik-Test vor.

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierungen mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg und München, gab am 13. Juli 2009 den Abschluss der Erweiterung seines Photovoltaik-Testlabors in San Jose (Kalifornien) bekannt. Durch die Erweiterung der Test-Kapazitäten um über 40 Prozent, sei das größte und vielseitigste Testlabor seiner Art in Nord-Amerika entstanden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  UL hat im Bereich Solar- und anderer erneuerbarer Energien, wie z. B. Wind, sowie bei der Energieeffizienz (LED) und der Speichertechnologie (große Batterien für Elektroautos) stark investiert, um die weltweit wachsende Nachfrage nach Testdienstleistungen für diese neuen Technologien zu decken. Die Investitionen umfassen neue Einrichtungen, Entwicklung von Standards, Zertifizierungsschemas und wegweisende Forschung.


Internationale Zertifizierungen für mehr als 50 Staaten auf fünf Kontinenten

Neben der Erweiterung in den USA hat UL schon Anfang 2009 eine Testeinrichtung in Suzhou (China) eröffnet und plant für 2010 die Eröffnung neuer Einrichtungen in Deutschland und Japan. Außerdem erhielt UL kürzlich die CB Testing Laboratory (CBTL)-Akkreditierung für seine Einrichtung in San Jose. Diese Akkreditierung ermöglicht UL die Erstellung von internationalen Zertifizierungen durch die Harmonisierung von technischen Anforderungen durch über 50 Staaten auf fünf Kontinenten. Sie helfe somit Herstellern zu einem schnelleren und einfacheren Marktzugang, betont UL. In den letzten Jahren ist UL ein führender Teilnehmer des IECEE CB-Scheme geblieben, dessen Hauptaugenmerk auf der Förderung des Handels durch Harmonisierung der jeweiligen nationalen mit den internationalen Standards liegt.

"Da Schätzungen davon ausgehen, dass der weltweite Solarmarkt bis 2035 10 Prozent des Stroms erzeugen wird, glauben wir mehr denn je, dass in dieser Entwicklung Sicherheit oberste Priorität genießt", sagt Jeff Smidt, General Manager von ULs Global Energy Business. "Unsere Kapazitätserweiterung in San Jose und die CBTL-Akkreditierung sind nur zwei Beispiele unserer dauerhaften Verpflichtung, weltweit einen substanziellen Beitrag zur Ausbreitung sicherer und verlässlicher Lösungen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu leisten."


Zusätzliche Test-Kammern, für kristalline und Dünnfilm-Technologien, BIPV und CPV

Die erneute Erweiterung des Photovoltaic Technology Center of Excellence in San Jose, Kalifornien, führt zu einer Laborfläche von 2.973 Quadratmetern. Die Einrichtung verfügt nun über fünf zusätzliche Kammern, die bei einer Vielzahl von Photovoltaik-Innovationen einschließlich Kristallin- und Dünnfilm-Technologien mitsamt gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) und konzentrierender Photovoltaik (CPV) eingesetzt werden können. UL testet auch Komponenten wie Photovoltaik-Steckverbinder und Anschlussboxen. Des Weiteren würden neue Mitarbeiter eingestellt, um der wachsenden Nachfrage nach Produktprüfungen gerecht zu werden, so das Unternehmen.


15.07.2009   Quelle: Underwriters Laboratories (UL)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Underwriters Laboratories (UL),
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USA: Solar-Branchenverband SEIA kritisiert Verzögerungen der Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien

Der Präsident und Vorstand des US-Solarindustrieverbandes SEIA (Solar Energy Industries Association; Washington, D.C.), Rhone Resch, kommentierte am 09. Juli 2009 die Richtlinien des US-Finanzministeriums (US Department of Treasury; DOT), zur Förderung erneuerbarer Energien, die durch das Konjunkturpaket (American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) am 17. Februar in die Wege geleitet worden waren: "Die Richtlinien des Finanzministeriums erlauben es Solarunternehmen, formell Bewerbungen einzureichen, die zu einem späteren Zeitpunkt bewilligt werden. Sobald das Finanzministerium die Anträge bewilligt, wird die Solar-Branche mehrere zehntausend Arbeitsplätze schaffen und Investitionen in erneuerbare Energien freisetzen". 

Dutzende große Solar-Projekte in der Pipeline

Die Finanzierung gewerblicher Solaranlagen, auch im Kraftwerksmaßstab, hat laut Resch unter der Unsicherheit an den Finanzmärkten sowie an den Erwartungen an das Konjunkturprogramm gelitten. Resch geht davon aus, dass nun Dutzende der geplanten, großen Solar-Projekte verwirklicht werden können. "Obwohl die heutige Ankündigung für die wirtschaftliche Erholung ein großer Schritt vorwärts ist und neuen Schwung bringt, warten wir noch immer auf die endgültigen Richtlinien für verschiedene weitere Konjunkturprogramme wie zum Beispiel die Kreditbürgschaften des Energieministeriums und die Steuervorteile für die produzierende Industrie. Diese Programme müssen vollständig umgesetzt werden, damit die Solarbranche die wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen kann", betonte Resch. Laut SEIA können die Vorgaben des Konjunkturprogramms für die Solarenergie allein im Jahr 2009 bis zu 60.000 Arbeitsplätze schaffen.


Branchenkenner fordert Verlängerung der Fristen für bestehende Förderprogramme

Resch betonte: "Weil das Finanzministerium so viel Zeit für die Veröffentlichung der Richtlinien gebraucht hat, fordern wir den Kongress auf, die Förderprogramme im Rahmen der Energie-Gesetze (energy bill), die momentan diskutiert werden, um ein Jahr zu verlängern, damit das Programm die Ziele im Hinblick auf Arbeitsplätze und Investitionen erreichen kann". Die Richtlinien des Finanzministeriums waren als Teil eines Programms geplant, das im Rahmen des ARRA ins Leben gerufen worden war. Es ermöglicht die Förderung der Investitionen in Solaranlagen, die im Jahr 2009 und 2010 in Betrieb genommen werden in Höhe von bis zu 30 Prozent der Kosten." Laut SEIA ist dieses Förderprogramm eine wichtige Alternative zu den Steuerverünstigungen im Rahmen der so genannten solar investment tax credits, die von der US-Regierung im Oktober 2008 verlängert worden waren und die laut SEIA wegen des aktuellen wirtschaftlichen Klimas nicht wie geplant greifen.


14.07.2009   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Suntech schließt strategische Abkommen für Multi-Gigawatt-Solarprojekte

Gebäudeintegrierte Photovoltaik von Suntech.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik
von Suntech.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (San Francisco, USA und Wuxi, China), weltgrößter Hersteller von Photovoltaikmodulen auf der Basis von kristallinem Silizium, berichtete am 13.07.2009, das Unternehmen habe kürzlich mehrere strategische Vereinbarungen getroffen mit den Regierungen der Provinzen bzw. Städte Shaanxi, Shizuishan, Ningxia, Qinghai und Panzhihua. Demnach sollen dort jeweils Photovoltaik-Projekte mit einer Nennleistung von 300 bis 500 Megawatt (MW) entwickelt werden, was einer Gesamtleistung von 1,8 Gigawatt entspreche, die in mehreren Schritten erreicht werden soll, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung.   Für die Umsetzung müssten noch verschiedene Genehmigungen eingeholt werden wie beispielsweise die Erlaubnis der nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und weiterer Regierungsbehörden. Weiter gelte es, Anlagenkonzepte zu entwickeln und die Finanzierung zu sichern. Die genannten Provinzen zeichneten sich alle durch ideale Voraussetzungen zur Solarstrom-Produktion aus, betont Suntech.


Megawatt-BIPV-Projekte in Huaian City und Shanghai

Die Systemintegratoren von Suntech zählen nach Angaben des Unternehmens zu den erfahrensten in China und haben bereits etliche größere Anlagen gebaut, darunter gebäudeintegrierte Solarstromanlagen am Jingya Hotel in Peking und am Flughafen von Wuxi. Gegenwärtig arbeiten Spezialisten von Suntech an einem 1,5 MW-Aufdach-Projekt in Huaian City sowie an der Gebäudeintegration von 3 MW für die Shanghai World Expo.

14.07.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Wüstenstrom: Siemens unterstützt Desertec-Initiative mit umweltfreundlicher Solar- und Wind-Technologie

Der weltweit erste 800 Kilovolt HGÜ-
Transformator von Siemens hilft beim
Bau effizienter "Stromautobahnen" und
kam erstmals in China zum Einsatz.

Siemens Energy engagiert sich gemeinsam mit weiteren Industrieunternehmen in der Desertec-Initiative, die eine nachhaltige Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika zum Ziel hat. Eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) sei am 13.07.2009 in München unterzeichnet worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Umweltfreundlicher Strom aus erneuerbaren Energien soll in solarthermischen Kraftwerken in der Sahara sowie in Windparks in Nordafrika erzeugt und in die Verbrauchszentren transportiert werden. Dafür soll ein technisches und wirtschaftliches Konzept entwickelt werden.  "Desertec ist ein visionäres Projekt, das im künftigen Energiemix einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten kann", sagte René Umlauft, Vorstand der Abteilung Renewable Energy bei Siemens Energy.


90.000 Quadratkilometer Wüste können theoretisch den weltweiten Energiebedarf decken

"Beim Projekt Desertec vereinen sich Nachhaltigkeit, Technologiekompetenz und visionäres Unternehmertum. Genau das sind unsere Stärken seit über 160 Jahren. Mit seinem breiten Portfolio von Komponenten für Solarkraftwerke über Windturbinen bis hin zur hocheffizienten Stromübertragung ist Siemens der richtige Technologiepartner für Desertec", ergänzte Umlauft. Das Potenzial ist laut Siemens enorm. Die Wüstenregionen der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. In der Sahara steht die Sonne über 4.800 Stunden im Jahr zur Stromerzeugung zur Verfügung. Zum Vergleich: Das ist etwa dreimal soviel als in Deutschland. Solarkraftwerke auf einer Fläche von 300 km mal 300 km würden ausreichen, um den gesamten weltweiten Energiebedarf zu decken. Die Desertec-Initiative zielt darauf ab, bis 2050 einen Anteil von 15 bis 20 Prozent des europäischen Strombedarfs als Solar- und Windstrom zu liefern.


Solarthermische Kraftwerke erzeugen bereits seit 20 Jahren Strom

Siemens verfügt über ein breites Spektrum an umweltfreundlichen Technologien von solarthermischen Kraftwerken über Photovoltaikanlagen bis hin zu Windenergieanlagen und der verlustarmen Stromübertragungstechnik, betont das Unternehmen. Solarthermische Kraftwerke erzeugen seit 20 Jahren umweltfreundlichen Strom und erleben derzeit einen regelrechten Boom. Bei Dampfturbinen für solarthermische Kraftwerke ist Siemens nach eigenen Angaben Marktführer. Mit der Beteiligung an der italienischen Archimede Solar verfügt das Unternehmen darüber hinaus über eine zukunftsweisende Technologie für Solarreceiver, eine weitere Schlüsselkomponente dieser Kraftwerke. Durch die Kombination beider Technologien will Siemens die Wirkungsgrade dieser Anlagen weiter erhöhen und die Produktionskosten für Solarstrom senken.


Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) über weite Strecken

Staaten wie Marokko oder Ägypten bieten auch gute Möglichkeiten für die Nutzung der Windkraft. Siemens ist einer der weltweit führenden Anbieter von Windenergieanlagen, bei Offshore-Windparks ist das Unternehmen bereits die Nummer eins. Bei Desertec müsste der in den Wüstenregionen erzeugte Strom über eine Strecke von etwa 2.000 km von Nordafrika in die Verbrauchszentren Europas transportiert werden. Derartige Entfernungen sind für die Übertragung mit Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) kein Problem. Bei einem von Siemens realisierten HGÜ-Projekt in China wird beispielsweise der Strom aus Wasserkraftwerken im Landesinneren mit einer Leistung von 5.000 Megawatt (MW) über 1.400 Kilometer in die Großstädte an der Küste übertragen. Dank dieser Stromautobahn kommen davon 95 Prozent in den Verbrauchszentren an, betont Siemens. Bei Wechselstrom-Leitungen wären es hingegen etwa 400 MW weniger - dies entspricht der Leistung eines mittleren Kraftwerks oder von 160 Windenergieanlagen. Die geringeren Übertragungsverluste ersparen der Umwelt rund drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.





14.07.2009   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy,
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Photovoltaik-Konzern Q-Cells: Schwache Marktentwicklung belastet das Ergebnis im zweiten Quartal; negatives EBIT

Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen
Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen

In Folge der weiterhin schwachen Entwicklung der weltweiten Märkte für Photovoltaik hat sich der Geschäftsverlauf der Q-Cells SE (QCE; WKN 555866) im zweiten Quartal weiter verschlechtert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ein Anziehen des Marktes in den Monaten April bis Juni, mit dem die Solar-Branche gerechnet habe, sei in der Breite für Q-Cells nicht eingetreten. Niedrigere Absatzmengen, die Verschiebung eines Großprojektes in das dritte Quartal und die fortgesetzte Abwärtsdynamik der Preise für Solarzellen führten nach vorläufigen Berechnungen zu einem verminderten Umsatz von rund 142 Mio. Euro (Vorquartal: 225 Mio. Euro) und zu einem deutlichen Einbruch des operativen Ergebnisses (EBIT) auf zirka minus 62 Millionen Euro (Vorquartal 15 Mio. Euro).  Eine kurzfristige Anpassung der Waferpreise an das niedrigere Zellpreisniveau sei bisher aufgrund bestehender Vereinbarungen mit Lieferanten nur eingeschränkt möglich gewesen. Weiterhin habe der Preisverfall im Wesentlichen zu nicht cash-wirksamen Abwertungen im Umlaufvermögen geführt.


Unsichere Marktsituation erlaubt keine verlässliche Prognose

Trotz der negativen Geschäftsentwicklung wies die Q-Cells zum 30. Juni 2009 weiterhin einen hohen Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristig verfügbaren Kreditlinien in Höhe von etwa 520 Millionen Euro aus, betont das Unternehmen. Trotz einer erwarteten saisonal bedingten Erholung des Marktvolumens im zweiten Halbjahr werde weiterhin mit einem insgesamt schwierigen Marktumfeld und einem stark von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängigen Projektgeschäft gerechnet. "Die bislang für das laufende Geschäftsjahr angenommenen Größenordnungen für Umsatz und Produktion können aus heutiger Sicht nicht mehr erreicht werden. Vor diesem Hintergrund gibt der Vorstand derzeit keine neue Umsatz- und Produktionsprognose für das laufende Geschäftsjahr ab", heißt es in der Pressemitteilung.


Vorstand kündigt umfassendes Maßnahmenpaket an

Vor diesem Hintergrund entwickle der Vorstand ein umfassendes Maßnahmenprogramm, das im Wesentlichen aus folgenden fünf Komponenten besteht: erstens einer noch stärkeren Anpassung der Kapazitäten an den Markt, zweitens die weitere Fokussierung und Reduktion der geplanten Investitionsvorhaben, drittens ein strafferes Cash Flow- und Working Capital-Management, viertens die Verschärfung und Beschleunigung des bereits bestehenden Kostensenkungsprogramms sowie schließlich eine Forcierung des Projektgeschäftes durch engere Zusammenarbeit mit ausgewählten
Finanzierungspartnern.

Nach Abstimmung mit dem Aufsichtsrat sollen Details zu dem Maßnahmenprogramm im Rahmen der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse am 13. August vorgestellt werden. Weitere Erläuterungen will der Vorstand der Q-Cells in einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren um 12.30 Uhr (MEZ) geben. Diese ist auf den Internetseiten des Unternehmens im Investor Relations- Bereich als Webcast verfügbar.

14.07.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Forschung: Subventionen und Testfabrik für Solarzellen-Folie in den Niederlanden

Nuon produziert Solarzellen von der Rolle.
Nuon produziert Solarzellen von
der Rolle.

Drei Forschungsvorschläge der Universität Utrecht in den Niederlanden und ein Forschungsvorschlag der Technischen Universität Delft werden gemeinsam Subventionen in Höhe von 1,2 Millionen Euro erhalten von der Stiftung FOM (Foundation for Fundamental Research on Matter) und dem Energieversorgungsunternehmen Nuon. Die neuen Forschungsprojekte werden im Rahmen des Joint Solar Programme (JSP) durchgeführt, das darauf abzielt, den Wirkungsgrad von Solarzellen drastisch zu steigern und die Kosten von Solarstrom erheblich zu senken. Nuon eröffnete vor kurzem eine Testfabrik zur Produktion kostengünstiger und einfach anwendbarer Solar-Folie. Diese Solarzellen sind ist eine patentierte Entdeckung, die der Universität Utrecht 1996 in Zusammenarbeit mit Akzo Nobel gelang. 


Insgesamt wurden für 13 Vorschläge 3.680.000 Euro bereitgestellt. Die Projekte der Universität Utrecht, die mit Subventionen gefördert werden, sind: Quantum-dot binary superlattice solar cells (Prof. Dr. Daniël Vanmaekelbergh und Dr. Arjan Houtepen; Technische Universität Delft); Solar concentrators based on luminescent doped nanocrystals (Prof. Dr. Andries Meijerink und Dr. Celso de Mello Donegá); Quantum dot based thin film silicon solar cells (Dr. Jatin Rath und Prof. Dr. Ruud Schropp) und Towards low cost luminescent concentrators (Dr. Wilfried van Sark und Prof. Dr. Ruud Schropp, Dr. Celso de Mello Donegá).


Testfabrik für Solarzellenfolie eröffnet

Forschungsarbeiten der Universität Utrecht haben einen wichtigen Beitrag zur Produktion flexibler Solarzellen geleistet. Am Mittwoch, dem 24. Juni, eröffnete Nuon im niederländischen Arnheim eine Testfabrik für Solarzellenfolie. Ruud Schropp, Professor für Experimentalphysik an der Universität Utrecht, ist einer der Grundleger des Konzepts und der Produktionsmethode für diese Solarzellen. Die Testfabrik ist die erste niederländische Fabrik, in der flexible Solarzellen hergestellt werden.


Solar-Folien: preisgünstig, leicht und bruchsicher

Einer der Bestandteile der Solarzellen, die derzeit den Markt dominieren, ist eine teure Siliziumscheibe. Da diese Siliziumscheibe in der Solarzellenfolie mehrere hundert Mal dünner ist, werden nicht nur die Materialkosten gesenkt, sondern zur Herstellung der Solarzellen wird auch weniger Energie benötigt. Darüber hinaus ermöglicht die Flexibilität der Solarzellenfolie eine Herstellung auf Rollen, im Gegensatz zu den heutigen Silizium-Solarzellen, die aus vielen kleinen Einheiten zusammengesetzt werden müssen. Die flexiblen Solarzellen sind bruchsicher und können dank ihrer Flexibilität auf Dächern, Sonnenschutzdächern und Textilien sowie an Fassaden einfach installiert werden. Die Solarzellen können dank ihres geringen Gewichts auch ohne hohe Kosten transportiert und ohne kostspielige Konstruktionen auf Dächern installiert werden.


Im Wettbewerb mit braunem Strom; Nanomaterialien für höhere Solarstrom-Ernte

"Wir untersuchen derzeit, wie wir die Solarzellen und den Herstellungsprozess weiter verbessern können", sagt Ruud Schropp, Professor für Experimentalphysik an der Universität Utrecht. "Wir können zum Beispiel durch die Anwendung neuer Nanomaterialien eine höhere Energieausbeute aus dem Sonnenlicht erzielen und noch kostengünstigere Technologien zur Aufbringung dünner Schichten entwickeln. Auf diese Weise wird die Energie, die mit Hilfe unserer Solarzellen erzeugt wird, in sehr naher Zukunft im Vergleich zum konventionell erzeugten Strom konkurrenzfähiger sein. Trotz des heutigen niedrigen Ölpreises kann diese Wettbewerbsfähigkeit in Ländern wie Spanien und Italien schon im Jahr 2012 erzielt werden und in Deutschland im Jahr 2015. Wir müssen allerdings wachsam bleiben, um sicherzustellen, dass das Interesse für erneuerbare Energie nicht nachlässt."

14.07.2009   Quelle: Universität Utrecht   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nuon,
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Wiesbadener Solarkataster: 35.000 Gebäude für Solaranlagen geeignet; Potenzial rund 290.000 Megawattstunden Solarstrom jährlich

Wiesbaden bietet reichlich geeignete Dächer für Photovoltaik und Solarthermie.
Wiesbaden bietet reichlich geeignete Dächer
für Photovoltaik und Solarthermie.

Mit dem Solarkataster der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden wissen Hausbesitzer mit wenigen Klicks, ob die Dachfläche ihres Hauses für eine Solarstromanlage (Photovoltaik) oder einen Sonnenkollektor für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie) geeignet ist. Auf einer im Internet zugänglichen Karte präsentiert die Stadtverwaltung das Solarenergiepotenzial der Dachflächen in Wiesbaden. Anhand der Einfärbung der Dachfläche ist die Eignung für Solaranlagen erkennbar. Für jede Dachfläche ist angegeben, auf wie viel Quadratmetern Solarstrommodule oder Kollektoren effizient installiert werden können, mit welchem Stromertrag zu rechnen ist und welches CO2–Einsparpotenzial vorliegt.   Rund 35.000 Gebäude in Wiesbaden eignen sich laut Stadtverwaltung für die Errichtung einer Solaranlage. Sie böten mit einer Fläche von über 2,2 Millionen Quadratmetern Dachfläche Potenzial für einen Ertrag von rund 290.000 Megawattstunden (MWH) Solarstrom pro Jahr. Damit ließen sich über 180 Millionen Kilo Kohlendioxid (CO2) einsparen.



Photovoltaik- und Solarthermie-Potenzial per Mausklick

Die Datengrundlagen stammen aus einer Laserscanner-Befliegung aus dem Jahre 2006, berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. Über eine Adress-Suche mit Straße und Hausnummer lässt sich das gesuchte Gebäude im Kartenfenster finden. Ein Mausklick auf den Button "Gebäudeinformation anzeigen" und die Potenziale für den Einsatz einer Solaranlage erscheinen in Tabellenform. Über die "Themenauswahl" lassen sich die Anlagenarten "Photovoltaik" und "Solarthermie" auswählen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in der Karte die Gebäudeumrisse eingefärbt. Die tatsächliche, für eine Solar-Nutzung geeignete Dachfläche ist immer nur eine Teilfläche der eingefärbten Signatur. Die Größe der Dachfläche ist in der Information angegeben. Zu beachten sei ebenfalls, dass die Daten zur Auswertung der Solar-Eignung aus dem Jahr 2006 stammen. Die Kartenaussage könne daher von der heutigen Situation abweichen, so die Stadt.

Das Solarkataster im Internet: www.wiesbaden.de/

14.07.2009   Quelle: Stadt Wiesbaden   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stadt Wiesbaden,
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Photovoltaik als Chance für Unternehmen - Augsburger Marketingstudenten analysieren den Solarmarkt

Elf Studierende der Hochschule Augsburg haben dieses Semester unter Leitung von Marketingprofessor Klaus Kellner den "Solarboom" zum Anlass genommen, um den Markt zu analysieren und Einstiegschancen für Unternehmen aufzuzeigen. Vergangene Woche wurde die Studie vorgestellt. "Es herrscht eine richtige Goldgräberstimmung am Markt", fassen die Studierenden ihre Erkenntnisse zusammen. Für Unternehmen, die nach zukunftsträchtigen Märkten suchen, gebe es eine Reihe von Einstiegsmöglichkeiten. Kein Unternehmen habe eine herausragende Stellung am Markt, weder als Produzent noch als Händler oder Installateur, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule Augsburg. 



Spätestens 2040 wird die Solarenergie unter den regenerativen Energien vorne liegen

"Die meisten Marktteilnehmer versuchen, über mehrere Stufen an den Endkunden heranzukommen", so Marketingstudent Daniel Erlinger. Das gelte vor allem für die großen Anbieter der Branche. Aber auch für kleinere Firmen eigne sich der Photovoltaik-Markt als Wachstumsoption. "Mit einem festen Kooperationspartner ist es fast ein Selbstläufer", bestätigt Michael Prem die Einschätzung seines Kollegen. Dass der Solarmarkt einmal rapide einbrechen könnte, davon gehen die Nachwuchsforscher nicht aus. "Spätestens im Jahr 2040 wird die Solarenergie auch unter den regenerativen Energien führend sein."

Weshalb sich die Studierenden der Hochschule mit der Photovoltaik auseinandersetzten, erläutert der Vizepräsident der Hochschule Augsburg, Professor Klaus Kellner: "Wir wollen unsere Studierenden zu gefragten Persönlichkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft ausbilden. Dabei geht es neben dem Erwerb von fachlichen und sozialen Kompetenzen auch und vor allem darum, dass unsere Studierenden analytische Fähigkeiten erweben, die ihnen helfen, Märkte kennenzulernen und diese für sich selbst zu erschließen.“ Dies gelte mit Blick auf die Berufschancen und die Persönlichkeitsentwicklung besonders für die nachhaltigen Wachstumsmärkte wie den Photovoltaikmarkt.

Unternehmen, die an den Ergebnissen der Studie interessiert sind, sind herzlich zu einem Beratungsgespräch eingeladen, so die Hochschule. Kontakt: Prof. Dr. Klaus Kellner; E-Mail: klaus.keller@hs-augsburg.de; Tel: 0821/55 86 32 11.

14.07.2009   Quelle: Hochschule Augsburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Strom aus der Wüste: Initiative DESERTEC gegründet

Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk
Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk

Am 13.7.2009 ist in München die Industrieinitiative DESERTEC unter Beteiligung von zwölf namhaften, vorwiegend deutschen Unternehmen gegründet worden. Sie verfolgt das Ziel, Europa und die MENA-Länder langfristig mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. In den kommenden Jahren sollen große solarthermische Kraftwerke in Nordafrika errichtet und Strom nach Europa transportiert werden. Bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre soll mit ersten Stromlieferungen begonnen werden. Die Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, nahm an der Gründungssitzung teil. "Ich begrüße die Initiative der deutschen Unternehmen in Bezug auf solare Kraftwerke in den Wüsten Nordafrikas, die auch mit einer beachtlichen Investitionsbereitschaft verbunden ist", kommentiert Staatssekretärin Wöhrl.  Eine Stromerzeugung, die das Potenzial habe, gleichzeitig CO2-frei, in großem Umfang und bedarfsgerecht verfügbar zu sein, und dabei mittel- bis langfristig wettbewerbsfähig zu werden, sei hoch interessant und verspreche viel. Zugleich eröffne das Projekt Exportchancen, denn deutsche Unternehmen seien in diesem Bereich führend, sowohl bei kompletten Kraftwerken als auch bei technologischen Komponenten, betonte Wöhrl.


Verlustarme Übertragung großer Strommengen über weite Strecken

Bei der Sitzung sprach sich Wöhrl ferner dafür aus, bei der Verteilung des Stroms die Bedürfnisse der Bevölkerung in den afrikanischen Zielländern, wo der Strombedarf in den nächsten Jahrzehnten rasant wachsen wird, besonders zu berücksichtigen. Das liege auch im Interesse der politischen Stabilität dort und der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung aus diesen Anlagen. Für den darüber hinaus anfallenden Strom, der für Lieferungen in die EU zur Verfügung stünde, werde eine völlig neue Netzinfrastruktur aus den Ländern Nordafrikas bis in die Verbrauchsregionen der EU erforderlich. Mit der breit angelegten Energieforschung, insbesondere im Bereich "Stromnetze der Zukunft" mit Schwerpunkt auf verlustarmer Übertragung großer Strommengen über weite Strecken könne das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Realisierung dieses Großprojektes beitragen. In seiner Verantwortung liege auch die geeignete Netzregulierung auf nationaler-, EU- und internationaler Ebene.


Wöhrl: Das EEG ist nicht auf Auslandsstromerzeugung anwendbar

Für den Stromimport in die EU hält Dagmar Wöhrl eine europäische Einbettung der Pläne der DESERTEC-Initiative für erforderlich sowie einen effizienten und marktgetriebenen regulatorischen Rahmen in EU und WTO für den Transport großer Strommengen über mehrere Landesgrenzen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und andere nationale Fördersysteme für erneuerbare Energien seien nicht auf Auslandsstromerzeugung anwendbar. Die Leistungsfähigkeit einzelner Staaten wäre hier auch überfordert. Die Parlamentarische Staatssekretärin fordert daher für die Finanzierung einen europäischen Ansatz.

13.07.2009   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium,
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EUROSOLAR-Präsident Scheer: Wüstenstrom für Europa ist eine Fata Morgana

Hermann Scheer: EEG statt Desertec
Hermann Scheer: EEG statt Desertec

"Das Desertec-Projekt 'Saharastrom für Nordeuropa' ist eine Fata Morgana. Die Initiatoren selbst wissen: Daraus wird nie und nimmer etwas", kommentiert Prof. Dr. Hermann Scheer (MdB), Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien die Präsentation der Münchner DESERTEC-Runde am 13.07.2009. Dabei könnte Desertec wirklich eine gute Idee sein, sagt Scheer. "Wenn es darum ginge, den Sahara-Staaten zu helfen, ihre eigene Energieerzeugung vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen, würde ich den Desertec-Plan uneingeschränkt begrüßen.  Dies wäre ein zentraler Beitrag der EU für eine stabile wirtschaftliche und soziale Perspektive der südlichen Mittelmeerländer und zugleich ein enormer Beitrag zum Klimaschutz. Aufgrund des dortigen Solar- und Windpotenzials wäre es sogar in weniger als 20 Jahren möglich, die Stromversorgung dieser Länder vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Daraus können sie erheblich höheren wirtschaftlichen Nutzen ziehen als durch Stromexporte nach Europa."


Kritik an "künstlich heruntergerechneten" Kostenschätzungen

Aus mehreren substanziellen Gründen sei das jetzt präsentierte Desertec-Konzept eines großangelegten Solarstromexports nach Europa höchst fragwürdig, kritisiert Scheer. Die erwarteten Kosten würden künstlich heruntergerechnet. Und die praktischen Reduzierungsmöglichkeiten des Baus der Stromtrassen würden grob überschätzt. "Selbst wenn der Plan, 15 Prozent des EU-Strombedarfs zu Investitionskosten von angeblich 400 Milliarden Euro realisierbar wäre, so wäre das keineswegs kostengünstiger als eine Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien innerhalb der EU selbst", so Scheer. Allein in Deutschland sei seit 2000 - also innerhalb von neun Jahren - der Stromerzeugungsanteil aus erneuerbaren Energien um 15 Prozent gesteigert worden, mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Milliarden Euro. Die Kosten pro erzeugter Kilowattstunde sinken laufend, betont Scheer.

Unbeachtet vom Desertec-Konzept blieben auch die neuen technologischen Möglichkeiten zur Speicherung von Sonnen- und Windstrom innerhalb Europas. Mit dem zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien innerhalb Europas ergebe sich die Notwendigkeit schnell zuschaltbarer dezentraler Regelkraftwerke statt des Baus von Grundlastkraftwerken in der Wüste.


Erneuerbare-Energien-Gesetz als das Gegenkonzept zu Desertec

"Die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hierzulande mit zahlreichen Produzenten wird in absehbarer Zeit zu 100 Prozent kostengünstig und flexibel möglich sein", betont Scheer. Kürzlich habe in Kassel eine Konferenz stattgefunden, bei der 90 deutsche Kommunen und Landkreise ihre konkreten Konzepte vorstellten, wie sie bis spätestens 2030 zu hundertprozentiger Stromversorgung aus lokalen und regionalen Quellen kommen. wollen "Darin steckt die Dynamik erneuerbarer Energien. Ein wahres Großprojekt, nämlich das Gegenkonzept zu Desertec, ist schon seit 2000 in vollem Gang: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das schon hundertausende Investoren hervorgebracht hat", stellt Scheer fest.

"Wer Desertec befürwortet, muss außerdem eine andere Kernfrage beantworten: wo künftig die Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien stattfindet. Es ist ein fundamentaler volkswirtschaftlicher Unterschied, ob sie dezentral produziert werden, die Wertschöpfung also dezentral erfolgt, oder durch Großkraftwerke mit konzentrierter monopolisierter Wertschöpfung", so Scheer.

13.07.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Christian Grass; Tri,
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BMU-Staatssekretär Machnig: Desertec ist ein Projekt für die Energiezukunft

"Nach Tagen, in denen über Alttechnologien diskutiert wurde, ist mit Desertec jetzt endlich ein Projekt für die Energiezukunft auf den Weg gebracht worden", sagte Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, bei der Gründungsveranstaltung des Wüstenstrom-Projekts Desertec in München. Solarthermische Kraftwerke seien ein Leitmarkt. Dies gelte nicht nur für die Sonnenländer des Südens, sondern auch immer deutlicher für Europa und insbesondere auch für Deutschland, so der Staatssekretär weiter.  "Deutschland ist auch bei dieser Zukunftstechnologie führend. Dies gilt sowohl für die Forschung als auch für deutsche Unternehmen, die eine starke Position in diesem weltweit dynamisch wachsenden Markt haben. Dies gilt es zu nutzen und auszubauen. Und zwar über Studien hinaus: Die Unternehmen greifen das nunmehr auf und müssen jetzt dazu beitragen, den Energiemix sicherer und nachhaltiger zu gestalten."


Die Bundesregierung unterstützt den Solarplan der Union für das Mittelmeer

Allein mit Solarenergie könne man in Nordafrika so viel Strom produzieren, dass der Eigenbedarf gedeckt werden kann und zusätzlich erhebliche Mengen nach Europa exportiert werden könnten, betont Machnig. "Solarthermische Kraftwerke sind eine zukunftsweisende Technologie und haben ein enormes Potenzial. Die Bundesregierung unterstützt dies von Anfang an beim Solarplan der Union für das Mittelmeer. Zusätzlich fördert BMU kontinuierlich Forschung und Entwicklung von solarthermischen Kraftwerken", erklärte Machnig. Notwendig sei jetzt ein Masterplan zur Realisierung des Projektes. In drei Jahren müssten die Entscheidungsgrundlagen für die Umsetzung vorliegen.

13.07.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SOLON SE schließt Rahmenvertrag mit norwegischem Energiekonzern Statkraft über 40 MWp

Solarpark der SOLON SE.
Solarpark der SOLON SE.

Die SOLON SE (Berlin), einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von solaren Kraftwerken, hat mit dem größten norwegischen Energieversorger Statkraft AS einen Rahmenvertrag zum Bau von Photovoltaik-Kraftwerken im Gesamtumfang von 40 MWp geschlossen und damit einen strategisch wichtigen Neukunden gewonnen. Die Solarkraftwerke werden in Spanien errichtet, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Zugleich erhalte das Berliner Unternehmen die Exklusivrechte für das Spanien-Engagement von Statkraft bei der Realisierung von Photovoltaik-Kraftwerken.   Das norwegische Energieunternehmen ist laut SOLON der europaweit größte Produzent erneuerbarer Energien. Der Rahmenvertrag laufe ab dem Jahr 2009 mit bis zum Ende der Projektrealisierung im Jahr 2011. Dabei übernehme Statkraft die Projektentwicklung vor Ort, SOLON leiste das Engineering, die Errichtung und Wartung der schlüsselfertigen Solar-Kraftwerke. Spanien sei ein wichtiger Standort für die Solarsparte von Statkraft, die sowohl eigene Projekte entwickelt als auch bereits projektierte und schlüsselfertige Solarparks erwirbt.



Mehr Photovoltaik im Statkraft-Portfolio

"Es ist eine großartige Aufgabe, Statkraft bei ihrem starken Engagement im Bereich erneuerbarer Energien zu unterstützen und das Segment Photovoltaik im Statkraft-Portfolio auszubauen", so Thomas Krupke, Vorstandsvorsitzender der SOLON SE. Olav Hetland, Senior Vizepräsident Solar Energie von Statkraft ergänzt: "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit SOLON zu Solarparks in Spanien. Der Rahmenvertrag bietet uns die Flexibilität, schnell reagieren zu können, sobald Projekte die Bauphase erreicht haben."

Statkraft baut und betreibt Wasser-, Wind-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung weiterer innovativer Energielösungen tätig, wie z. B. Solarenergie, Gezeiten- und Osmosekraftwerke. 2008 verzeichnete Statkraft laut SOLON-Pressemitteilung einen Umsatz in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern.

13.07.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE.,
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Greenpeace: Desertec-Initiative hat Modellcharakter; Unternehmen sollen entschlossen handeln

Solarthermisches Kraftwerk.
Solarthermisches Kraftwerk.

Die Gründung der Desertec-Industrieinitiative (DII) am 13.07.2009 kann nach Ansicht von Greenpeace ein Meilenstein für die weltweite Nutzung von Solarkraftwerken in Wüstenregionen werden. Die DII soll künftig die Analyse und Entwicklung solarthermischer Anlagen in den Wüsten Nordafrikas betreiben. Greenpeace fordert die beteiligten Unternehmen auf, das Desertec-Projekt mit Entschlossenheit voran zu bringen. "Die Unternehmen müssen Desertec als Alternative zu umweltschädlichem Atom- und Kohlestrom verstehen und nicht als Konkurrenz zu dezentraler Windkraft und Photovoltaik in Deutschland", heißt es in einer Pressemitteilung der Umweltschutzorganisation. 



Energie-Experte Böhling: Ausbau von Windkraft und Photovoltaik in Deutschland hat weiter Vorrang

"Die Energiekonzerne, Finanzinstitute und Anlagenbauer können die Nutzung von Wüstenstrom zu einem weltweiten Vorbild machen. Den Ankündigungen müssen deshalb schnell Taten folgen und die Vision vom Sonnenstrom aus den Wüsten darf nicht als grünes Feigenblatt verkommen", so Andree Böhling, Energie-Experte von Greeenpeace. "Die dramatische Klimaveränderung macht einen noch schnelleren Abschied von fossilen und nuklearen Energiequellen und eine breite Nutzung von Ökostrom notwendig, der zukünftig auch aus Wüstenimporten bestehen kann. Der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik in Deutschland hat aber weiter Vorrang." Dezentrale Technologien der Erneuerbaren Energien sollen zukünftig den Löwenanteil einer umweltfreundlichen Energieversorgung ausmachen.


Industriepolitische Chancen für den Standort Deutschland

Deutschland stehe vor einer Systementscheidung in der Energiepolitik, betont Greenpeace. "Setzen wir auf den schnellen und vollständigen Ausbau erneuerbarer Energien oder verbauen wir die Zukunft einer sauberen Energieversorgung mit Atom- und Kohlekraft", fragt Greenpeace. Andere Länder wie die USA und China schickten sich bereits an, Deutschland als Vorreiter im Bereich der regenerativen Energien Technologie zu überholen. Hier bieten solarthermische Kraftwerke laut einer Greenpeace-Studie neue industriepolitische Chancen für den Standort Deutschland. Heimische Unternehmen hätten beim Bau der Anlagen mit einem Marktanteil von mehr als 30 Prozent weltweit eine Spitzenstellung. Durch eine internationale Nutzung dieser Technologie könnten in hiesigen Unternehmen künftig rund 250.000 Arbeitsplätze allein beim Bau der Kraftwerke entstehen, betont Greenpeace.

"Deutsche Unternehmen haben das erforderliche Kapital und das technische Know-how, um sauberen Strom aus den Wüsten zu einem globalen Erfolgsmodell zu machen. Dies gilt gerade für Schwellenländer wie China und Indien, wo heute noch immer massenweise auf neue Kohlekraftwerke gesetzt wird", so Böhling.


Sichere Rahmenbedingungen für Investitionen in Übertragungsnetze und Solarkraftwerke gefordert

Greenpeace verlangt von der Bundesregierung, sichere politische Rahmenbedingungen für Investitionen in Übertragungsnetze und Solarkraftwerke zu schaffen. Dafür sollen Forschungsmittel und Fördergelder verstärkt von Atom- und Kohlekraftwerken in den Ausbau der erneuerbaren Energien umgeleitet werden. Die Desertec-Industrie-Initiative soll gemeinschaftlich mit den Wüstenstaaten in Afrika und dem Nahen Osten vorgehen, neben solarthermischen Kraftwerken auch andere erneuerbare Energien in das Konzept einbinden und von Beginn an die sozialen und ökologischen Folgen des Desertec-Projekts für die Regionen berücksichtigen.


13.07.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACCIONA Energy S.A.,
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IMT und BrightView Systems optimieren Produktionsprozesse für Dünnschicht-Solarzellen

Das IMT erforscht und entwickelt Dünnschicht-Solarzellen.
Das IMT erforscht und entwickelt
Dünnschicht-Solarzellen.

Das Labor für Dünnschicht-Photovoltaik am Institut für Mikrotechnik (IMT) im schweizerischen Neuchatel, einem Forschungsinstitut für siliziumbasierte Dünnschicht-Solarzellen, und das israelische Unternehmen BrightView Systems, das Lösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen in der Solarindustrie entwickelt, haben in einer Pressemitteilung ihre Zusammenarbeit angekündigt. Gemeinsam sollen Lösungen für die Optimierung der Produktion der nächsten Dünnschicht-Solarzellen-Generation eingeführt werden. Die Lösungen von BrightView Systems sollen zeitnah eingesetzt werden, um ein komplettes System zur Optimierung der Herstellungsprozesse zu entwickeln, das sowohl für Pilot-Produktionslinien als auch für die Massenproduktion von großflächigen Solarmodulen eingesetzt werden kann.  "Wir sind davon überzeugt, dass die Strategie, die Ideen, die Dynamik, das besondere Know-how und die einzigartige Herangehensweise von BrightView an Schlüsselprobleme bei Herstellungsprozessen uns ermöglichen wird, unsere Ziele zu erreichen", erklärt Professor Christophe Ballif, Leiter des IMT, das Teil der renommierten Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) ist. Indem zentrale Herausforderungen der Produktion bezüglich der Optimierung und Kontrolle von optischen und elektrischen Zelleigenschaften angegangen werden, wollen die Partner den Wirkungsgrad und die Zuverlässigkeit der Solarzellen verbessern und gleichzeitig eine hohe Produktivität bei der Massenproduktion ermöglichen. Das IMT trage zu der Zusammenarbeit mit seiner großen Erfahrung in der Charakterisierung und Modellierung von Multi-Junction-Dünnschicht-Solarzellen bei sowie mit seiner hochmodernen Fertigung und seinem Labor zum industriellen Prozesstransfer, so BrightView Systems in der Pressemitteilung.


Schnellere Einführung von effizienteren Zelltechnologien bei geringeren Herstellungskosten

"Die enge Zusammenarbeit mit dem IMT ermöglicht uns die Abstimmung unserer Lösungen zur Prozessoptimierung für bestmögliche Zellstrukturen vor ihrer Eingliederung in die Serienfertigung", erläutert Benny Shoham, Geschäftsführer von BrightView. "Das hervorragende Team am IMT ist eine der treibenden Kräfte, welche dieser Industrie neue Mittel bringt und sie zu stetig höheren Effizienzen antreibt, während unsere Lösungen entworfen werden, um Schlüsselherausforderungen in der Massenproduktion dieser hochentwickelten Strukturen anzugehen. Zusammen können wir eine schnellere Einführung von effizienteren Zelltechnologien bei niedrigeren Herstellungskosten erreichen", so Shoham.

13.07.2009   Quelle: BrightView Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IMT,


 

Neues Photovoltaik-Handelsportal SOLARFIX: Online-Spotmarkt für Handwerker und Installateure mit extrem kurzen Lieferfristen

SOLARFIX bietet PV-Komponenten und Kombinationsangebote
SOLARFIX bietet PV-Komponenten
und Kombinationsangebote

Zum 1. Juli 2009 startete die SOLARFIX GmbH mit Sitz in Mainbernheim (Unterfranken) einen Internet-Spotmarkt für Photovoltaik-Produkte. Für das installierende Photovoltaik Handwerk bietet "SOLARFIX Pro" ausschließlich verfügbare Ware mit einer durchschnittlichen Lieferzeit von zwei Tagen. "Viele Installateure sind inzwischen nicht mehr bereit, Volumenverträge mit den Herstellern abzuschließen oder sich langfristig zu binden", erklärt Robert Ohler, Business Manager von SOLARFIX. "Sie suchen eine einfache, unkomplizierte und vor allem schnelle Bezugsquelle für Komponenten und Komplettlösungen: genau das leistet SOLARFIX Pro". 




SOLARFIX: Verbindlich, zuverlässig und schnell

Das neue Photovoltaik-Online-Handelsportal (www.solarfix.com) ist kein herkömmlicher Onlineshop mit langen Lieferfristen und zeitaufwändiger Beschaffung, betont Robert Ohler. Vielmehr stelle SOLARFIX Pro einen Spotmarkt dar, für den eigens eine spezielle Softwareumgebung entwickelt wurde. "Die Ziele unseres Spotmarktes SOLARFIX Pro sind günstige Konditionen, das Angebot von ausschließlich verfügbarer Ware und die anschließende schnelle Abwicklung für unsere Kunden", charakterisiert Ohler das Portal, das sich auf die Leistungsklassen von 3 - 50 kW konzentriert. "Gesicherte Zahlverfahren einschließlich Treuhandverfahren und eine transparente Darstellung der Transportkosten in Abhängigkeit vom Zielort sowie ein kompetenter Kundenservice und die kurzfristige Lieferung von Modulen, Unterbau, Wechselrichtern, Kabeln und weiteren Komponenten machen SOLARFIX zur ersten Adresse für die zügige Umsetzung von Photovoltaik-Projekten", so Ohler weiter.


Vorteile für Hersteller und Installateure

Täglich bietet SOLARFIX aktuelle Angebote aus den Bereichen Module, Wechselrichter, Kabel und Unterbau. Darüber hinaus stehen auch verschiedene Kombinationsangebote zur Verfügung. Ein Newsletter informiert zeitnah und kundenorientiert über neue verfügbare Produkte. "Mit SOLARFIX Pro bieten wir unseren Zulieferern die Möglichkeit, ihre Produkte schnell und unkompliziert auf den Markt zu bringen. Die Installationsbetriebe profitieren von attraktiven Preisen und können aus einem durchdachten und umfangreichen Produktkatalog wählen, um ihre Kunden optimal zu versorgen", fasst Ohler zusammen.

Weitere Informationen für Installationsbetriebe unter service@solarfix.com

13.07.2009   Quelle: SOLARFIX GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie: Neuer Planungsleitfaden zu Be- und Entladesystemen für große Speicher

Experimentelle Untersuchungen an einer Schichtenladevorrichtung.
Experimentelle Untersuchungen an einer
Schichtenladevorrichtung.

Der Wärmespeicher einer solarthermischen Anlage bestimmt maßgeblich deren Systemwirkungsgrad und Wirtschaftlichkeit. Eine gute Planung minimiert die Wärmeverluste sowie den Bedarf an Nachheizenergie. Neben der Speicherhülle übernimmt dabei das Be- und Entladesystem eine Schlüsselrolle. Bei vielen Anwendungen muss demzufoge eine thermische Schichtung im Speicher aufgebaut und aufrecht erhalten werden. In einem Forschungsprojekt untersuchten Wissenschaftler der TU Chemnitz und der TU Ilmenau verschiedene Be- und Entladeeinrichtungen für mittelgroße und große Tank- sowie Erdbeckenspeicher. Auf der Basis ihrer Erkenntnisse veröffentlichten sie jetzt einen Planungsleitfaden, berichtet der BINE Informationsdienst in einer Pressemitteilung. 

Solar-Ertrag kann bis um 5 - 10% gesteigert werden

Anhand experimenteller Untersuchungen, numerischer Strömungssimulationen und Anlagensimulationen konnten die Forscher unterschiedliche Be- und Entladesysteme optimieren und weiterentwickeln. Mit den Ergebnissen habe sich das Verständnis der Speicherdynamik deutlich verbessert, heißt es in der Pressemitteilung. Die Arbeiten im Rahmen der Forschungsförderung "Solarthermie 2000plus" zeigen, dass sich der solare Ertrag in der Regel um 5 - 10% steigern lässt, wenn das Be- und Entladesystem optimiert wird. Umgekehrt kann eine fehlerhafte Beladung den solaren Ertrag soweit mindern bzw. den Nachheizbedarf erhöhen, dass "eine kritische Überprüfung der technischen Lösung erforderlich ist", so das Resümee der Forscher.

Abschlussbericht und Planungsleitfaden im Internet

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Weiterentwicklung und Optimierung von Be- und Entladesystemen für Tank- und Erdbeckenspeicher" werden im Abschlussbericht auf rund 350 Seiten detailliert erläutert. Die für die Planung relevanten Fakten fasst ein Planungsleitfaden zusammen. Dort finden sich wichtige Hinweise und Richtlinien für die Planung, Entwicklung und Auslegung von Be- und Entladesystemen.

Der Abschlussbericht ist veröffentlicht unter http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2009/0102/index.html.
Der Planungsleitfaden ist zugänglich unter http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2009/0103/index.html


13.07.2009   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Chemnitz,
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Solarhaus-Forschungsprojekt "living EQUIA" wird umgesetzt

Das von living Equia entworfene Solarhaus.
Das von living Equia entworfene Solarhaus.

Anfang Juli trafen sich die Mitglieder des Berliner Studententeams "living EQUIA" in der Universität der Künste in Berlin, um der Öffentlichkeit, den Professoren und Sponsoren die aktuellen Fortschritte und Arbeitsergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojektes zu präsentieren, berichtet living EQUIA in einer Pressemitteilung. Die konzeptionelle Ausarbeitung zum Bau eines energieeffizienten und technisch innovativen Solarhauses im Rahmen des internationalen Wettbewerbes "Solar Decathlon Europe" sei nahezu abgeschlossen und werde nun umgesetzt.  Auch aus diesem Grund seien im Mai 2009 12 Mitglieder des living EQUIA-Teams nach Madrid zum Austragungsort des Wettbewerbes gereist. In einem dreitägigen Workshop wurden das Miniatur-Hausmodell den spanischen Juroren vorgestellt, offene organisatorische Fragen besprochen und das Wettbewerbsgelände "Villa Solar" besichtigt, auf dem im Juni 2010 die Häuser aller Teilnehmer aufgebaut werden.


Kooperation der deutschen Teilnehmer am "Solar Decathlon Europe"

Darüber hinaus haben sich die vier deutschen Teilnehmer des Wettbewerbes - die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Rosenheim, die Hochschule für Technik in Stuttgart und die Bergische Universität Wuppertal auf eine Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit geeinigt, berichtet living Equia in der Pressemitteilung. Künftig würden überregionale und fachspezifische Artikel und Publikationen gemeinsam veröffentlicht und auch bei Auftritten auf Fach- und Publikumsmessen wird zusammengearbeitet. Zum Abschluss des Treffens in der Universität der Künste in Berlin wurde der Kurzfilm zum Projekt erstmals in deutscher Sprache aufgeführt.

Der Film zum Solarhaus-Projekt kann angesehen werden unter: http://www.youtube.com/watch?v=FG9MJFR_7j0



12.07.2009   Quelle: Living Equia   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: living Equia,
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Internetnutzer lassen eine Photovoltaik-Anlage wachsen; Aktion von Utopia und NaturWatt

Photovoltaik-Aktion von Utopia und NaturWatt.
Photovoltaik-Aktion von Utopia und NaturWatt.

Seit dem 07.07.2009 lassen die Nutzer von www.utopia.de eine neue Solarstromanlage entstehen. Die Utopia-Community bestimmt mit ihrem Engagement, wie groß das Solar-Kraftwerk wird und welche gemeinnützige Institution es am Ende erhält. Die Online-Aktion ist eine Kooperation des Ökostromanbieters NaturWatt mit utopia.de, dem Portal für nachhaltigen Konsum. Besucher und Mitglieder von Utopia haben zwei Möglichkeiten, die Anlage wachsen zu lassen: sie können sich in die Unterstützerliste eintragen oder zu NaturWatt-Ökostrom wechseln. Für beide Aktionen werden dem Konto der Aktion Punkte gutgeschrieben. Für jeweils 1.250 gesammelte Punkte stifte NaturWatt ein Photovoltaik-Modul, das rund 140 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugt - genug, um etwa 100 Mal Wäsche zu waschen, berichtet die NaturWatt GmbH in einer Pressemitteilung.  


Gemeinnützige Institutionen können sich um die Anlage bewerben

Bis zu 100.000 Punkte können gesammelt werden. Die geplante Photovoltaik-Anlage kann laut NaturWatt klimafreundlichen Solarstrom für mindestens vier Zwei-Personen-Haushalte erzeugen. Zum Vergleich: Die selbe Menge Energie würde, herkömmlich produziert, zirka sechs Tonnen CO2 freisetzen. Gemeinnützige Institutionen können sich auf der Aktionsseite um die Anlage bewerben. Ab dem 1. September stimmen die Nutzer zwischen den Bewerbern ab. Der Gewinner bekommt die Anlage fertig auf sein Dach montiert und profitiert mindestens 20 Jahre lang von den Vergütungen für den daraus erzeugten Strom.


Klimaschutz zum Mitmachen

"Schon seit unserer Gründung verwenden wir unsere Gewinne ausschließlich für den Ausbau erneuerbarer Energien", betont Dr. Martin Baumert, Geschäftsführer der NaturWatt GmbH. "Mit dieser Aktion wollen wir möglichst viele Menschen einbeziehen und so verdeutlichen, dass Klimaschutz ein Thema zum Mitmachen ist, bei dem jeder etwas bewirken kann."


Impulse für mehr Nachhaltigkeit

"Wir möchten engagierte Konsumenten nicht nur informieren, sondern auch animieren selbst aktiv zu werden", erklärt Meike Gebhard, Vorstandsmitglied der Utopia AG. "Aktionen wie diese bieten hervorragende Möglichkeiten, Impulse für mehr Nachhaltigkeit in den Markt zu senden."

Weitere Informationen zur Aktion unter http://www.utopia.de/naturwatt-aktion


12.07.2009   Quelle: NaturWatt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: utopia.de,


 

US-Energieministerium gewährt 43 Millionen US-Dollar Kreditbürgschaft für Schwungradspeicher-Projekt

Computeranimation eines 20 MW Schwungradspeicher-Kraftwerks.
Computeranimation eines 20 MW
Schwungradspeicher-Kraftwerks.

Die Beacon Power Corporation (Tyngsboro, Massachusetts) berichtete am 02. Juli 2009, das Unternehmen werde vom US-Energieministerium (Department of Energy; DOE) eine Kreditbürgschaft in Höhe von ungefähr 43 Millionen US-Dollar (30,9 Millionen Euro) erhalten. Laut Pressemitteilung enthält das Angebot des DOE Vertragsbedingungen für eine Bürgschaft, mit der mehr als 60 Prozent eines 20 Megawatt (MW) Schwungradspeicher-Kraftwerks in Stephentown (New York) finanziert werden sollen. Das Kraftwerk soll zur Frequenzregulierung eingesetzt werden und das Stromnetz stabilisieren und verbessern.  Der emissionsfreie Betrieb des Projekts werde im Vergleich zu derzeit verwendeten fossil befeuerten Kraftwerken, die eine ähnliche Funktion erfüllen, außerdem den CO2-Ausstoß deutlich senken. Bill Capp, Präsident und Vorstand von Beacon Power sagte: "Mit der geplanten staatlichen Förderung und mit dem Bau des Kraftwerks werden wir einen großen Fortschritt von der Entwicklungs- und Pilotbetriebsphase unserer Schwungradtechnologie hin zu deren umfassenden, kommerziellen Nutzung machen. Zunächst wird dies im Bundesstaat New York geschehen, später können derartige Kraftwerke aber auch in anderen Regionen gebaut werden. Dies bedeutet auch einen dramatischen Wandel hin zu saubereren und nachhaltigeren Methoden zur Frequenzregulierung des Stromnetzes".


Erstes kommerzielles Schwungradspeicher-Kraftwerk im großen Maßstab in den USA

Der Kredit des DOE, der von der Federal Financing Bank des US-Finanzministeriums getragen werden soll, decke mit 43 Millionen US-Dollar 62,5 Prozent der Gesamtkosten des Projekts, die auf 69 Millionen US-Dollar (49,6 Millionen Euro) geschätzt werden. Laut Pressemitteilung werden ungefähr 50 Millionen US-Dollar (35,9 Millionen Euro) allein für das Speicher-Kraftwerk und die darin befindliche Ausrüstung verwendet. Beacon berichtet, dass das Eigenkapital des Unternehmens im Umfang von 26 Millionen US-Dollar (18,7 Millionen Euro) aus einer Kombination von Bargeld, Sachleistungen und anderen Projektkosten bestehen werde. Die endgültige Kreditvergabe sei an die Erfüllung verschiedener Bedingungen und Verhandlungen gekoppelt. Edward M. Kennedy, Senator des US-Bundesstaats Massachusetts, kommentierte: "Das Stromspeicher-System von Beacon Power ist genau die Art Technologie, die das Land zur Erfüllung unserer Ziele für saubere Energien zu erfüllen und für eine sichere und nachhaltige Zukunft von großer Bedeutung. Mit der umfangreichen Unterstützung des Energieministeriums wird dieses fortschrittliche Unternehmen den Weg nach vorne aufzeigen". Bill Capp fügte hinzu: "Wir bedanken uns bei der Obama-Regierung, und besonders bei Energieminister Chu und seinem Team, sowie dem US-Kongress, für ihren Weitblick und für ihr Engagement, das Kreditvergabesystem zur Realität gemacht zu haben".



12.07.2009   Quelle: Beacon Power Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beacon Power,


 

Dächer von Berliner Schulen sollen für Solarstromanlagen genutzt werden

Photovoltaikanlage auf der Kurt-Schumacher- Grundschule in Berlin.
Photovoltaikanlage auf der Kurt-Schumacher-
Grundschule in Berlin.

Die Berliner Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow wollen die Ausstattung von Schulgebäude-Dächern mit Photovoltaikanlagen vorantreiben, berichtet die Berliner Ever Energy Group GmbH, die auf den Vertrieb und den Handel mit Photovoltaikanlagen spezialisiert ist. Für private Investoren biete sich hier eine krisensichere und renditestarke Geldanlage. Durch feste und gesicherte Einspeisevergütungen, niedrige Kreditzinsen und gesunkene Preise für Solarmodule seien Investitionen in Photovoltaik derzeit attraktiv wie nie zuvor, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow hätten deshalb im Juni die Berliner Firmen Ever Energy Group und Cleanenergies GmbH damit beauftragt, Dachflächen auf Schulgebäuden mit Photovoltaikanlagen auszustatten.



7.700 Photovoltaik-Module sollen 1,25 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren

Auf insgesamt rund 40.000 Quadratmetern Dachflächen auf 29 Schulgebäuden sollen laut Pressemitteilung Solarmodule installiert werden - das entspreche einer Fläche von etwa 6 Fußballfeldern. Die rund 7.700 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 1.390 kWp würden zusammen eine jährliche Menge von 1,25 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren und damit etwa 139.000 Tonnen CO2 einsparen. Mehr als 300 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr könnten so umweltfreundlich mit Strom versorgt werden, heißt es in der Pressemitteilung.



Zusätzliche Einnahmen für den Berliner Landeshaushalt

Bereits seit 2004 würden Dächer öffentlicher Gebäude des Landes Berlin an private Investoren zur Installation von Photovoltaik-Anlagen vergeben, so die Ever Energy Goup. Die "Solardachbörse" sei das gemeinsame Dächerangebot der Senatsverwaltungen und Bezirksämter. Die Bezirke würden mit dieser Maßnahme nicht nur ihre Klimabilanz verbessern, sondern dem Berliner Landeshaushalt auch zusätzliche Einnahmen verschaffen. Für die Schuldächer in Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow seien das etwa 15.000 Euro im Jahr. "Diese Zahlen machen deutlich, welch großes ökonomisches und ökologisches Potential in ungenutzten Dachflächen liegt", sagt Steve Neumann, Geschäftsführer der Cleanenergies GmbH, die für die Installation der Solarmodule zuständig sein wird.


Sichere Rendite für Investoren

Das Geld für die Photovoltaikanlagen auf den Schuldächern in den genannten Bezirken soll von privaten Anlegern kommen. Diese würden im Gegenzug die Einnahmen aus dem erzeugten Strom erhalten. "Allein durch die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die in diesem Jahr noch 0,43 Euro pro Kilowattstunde beträgt, können Anleger mit diesem Investment eine Rendite von mehr als 9 Prozent erwirtschaften", verspricht Matthias Streibel, Geschäftsführer der Ever Energy Group, die die Vermarktung der Dachflächen übernommen hat. "Hinzu kommen interessante Steuervorteile, denn Photovoltaikanlagen dürfen seit Januar 2009 wieder degressiv abgeschrieben werden. Das bedeutet, dass Anleger jedes Jahr 25 Prozent vom Restwert ihrer Anlage von der Steuer absetzen können", so Streibel. "Und dadurch, dass wir den kalkulierten Mindestertrag der Anlage über eine Versicherung abdecken, ist den Anlegern ihre Rendite auch dann sicher, wenn es so viel regnet, wie dieses Jahr im Juni."


11.07.2009   Quelle: Ever Energy Group GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ever Energy Group,
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Manz Automation AG wird Industriepartner für die Entwicklung von Batterien für Hybrid- und Elektroautos

Die Reutlinger Manz Automation AG, Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, weitet laut einer Pressemitteilung ihr Engagement für die industrielle Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien aus. Haupteinsatzgebiet für diese Batterien seien vor allem Elektro- und Hybridfahrzeuge. Experten rechneten auf diesem Sektor mit einem Marktvolumen für großformatige Lithium-Ionen-Batterien von über 10 Milliarden Euro im Jahr 2015 sowie mit weiteren vier Milliarden Euro für Batteriematerialien, heißt es in der Pressemitteilung. 


Produktionsforschung für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien

So hätten erst kürzlich große Automobilzulieferer bereits mit der Fertigung dieser neuen, leistungsstarken Antriebstechnik begonnen. Mercedes-Benz rechne im Jahr 2012 mit einem jährlichen Bedarf von rund 40.000 Batterien und Batteriemodulen - dieser Wert soll sich Prognosen zufolge bis 2015 nochmals mehr als verdreifachen, betont die Manz Automation AG. Im Januar 2009 sei es der Manz Automation gelungen, einen Erstauftrag für Maschinen zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien im Volumen von zwei Millionen Euro zu akquirieren. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Li-Tec Battery GmbH, an der unter anderem strategische Partner wie die Evonik Industries AG und die Daimler AG beteiligt sind, werde die Manz Automation nun zum Industriepartner der Innovationsallianz "Produktionsforschung für Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien für Elektromobilität". Durch die Beteiligung an dieser Industriepartnerschaft verschaffe sich die Manz Automation eine hervorragende Ausgangsposition, um sich auch in diesem dynamischen Wachstumsmarkt als langfristig führender Systemlieferant zu etablieren, so das Unternehmen in der Pressemitteilung.


Erforschung neuer Fertigungstechnologien

Ziel des Projekts sei, neue Fertigungstechnologien zu erforschen und auf die Anforderungen einer Großserienfertigung zu übertragen, so Manz Automation. Voraussetzung für die Elektromobilitätsmärkte sei die industrielle Produktion von Lithium-Ionen-Zellen, Batterien sowie Batteriebaugruppen in gleichbleibend hoher Qualität und die Schaffung einer nachhaltigen Versorgungssicherheit. Im Rahmen der Industriepartnerschaft würden sowohl neue, industrielle Produktionstechnologien als auch Automationslösungen vorangetrieben sowie Lösungen zur Systemintegration und Produktionsablaufplanung bei den Batteriezellenherstellern erarbeitet. Als Industriepartner in dem Forschungsprojekt werde die Manz Automation Know-how für eine Reihe zu entwickelnder Produktionsschritte einbringen, erklärt das Unternehmen.


Manz Automation erhält Auftrag in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro

Manz Automation ist nach eigenen Angaben im Rahmen der Innovationsallianz insbesondere damit betraut, Lösungen zur Herstellung des Zellstapels einer Lithium-Ionen-Batterie bis hin zur Prüfung der fertigen Zelle zu entwickeln. In diesem Zusammenhang soll Manz Automation einen Auftrag in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro für zu erbringende Entwicklungsleistungen erhalten. Gleichzeitig sei das Reutlinger Unternehmen für die Automationslösungen der Produktion verantwortlich.


Produktionstechnologien für Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien als neues Standbein

"Mit der Erforschung von Produktionstechnologien für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien erschließen wir uns ein neues, dynamisch wachsendes Geschäftsfeld als Technologieführer. Aufgrund der beträchtlichen Marktgröße für diese Technologie schaffen wir die Grundlage, neben der LCD- und der Solarindustrie ein weiteres, nachhaltiges Standbein in unserem Unternehmen aufzubauen. Gemeinsam mit unseren starken Partnern in der Innovationsallianz verschaffen wir uns einen hervorragenden Marktzugang, um davon langfristig zu profitieren", so Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation.

11.07.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windenergie: Baden-Württembergs Landeswirtschaftsminister Pfister will die Branche unterstützen

Dr. Walter Witzel: Das nächste Jahrzehnt steht im Zeichen der Fünf-Megawatt-Anlagen.
Dr. Walter Witzel: Das nächste Jahrzehnt
steht im Zeichen der Fünf-Megawatt-Anlagen.

In Baden-Württemberg soll die Nutzung der Windenergie künftig stärker vorangetrieben werden, berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Dafür sollen auch neue Standorte für Windenergieanlagen ausgewiesen werden. Dies sei der gleichlautende Wille von Landespolitikern, Unternehmensvertretern und Branchenverbänden auf dem "Ersten Branchentag der Windenergie Baden-Württemberg" in Stuttgart gewesen, der am 7. Juli im Haus der Wirtschaft stattfand, so die Agentur. Landeswirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) habe "Nachholbedarf" beim Ausbau der Windenergie eingeräumt und den Branchenvertretern seine Unterstützung zugesichert.  Er wolle mit den Bürgermeistern und den kommunalen Mandatsträgern für eine stärkere Nutzung der Windkraft werben. In diesem Zusammenhang werde er auch auf die Mitglieder der Verbandsversammlungen der Regionalverbände zugehen mit dem Ziel, die Planung weiterer Vorranggebiete anzustoßen, habe Pfister in seiner Ansprache versprochen.


Geteilte Meinungen über die Potenziale der Windenergie

Über die Potenziale der Windenergie im Südweststaat und ihren erreichbaren Anteil an der Stromerzeugung herrschten unter den rund 130 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und kommunalen Verwaltungen jedoch geteilte Meinungen, heißt es in der Pressemitteilung. Während das "Energiekonzept 2020" der Landesregierung bis zum Jahr 2020 lediglich einen Windenergieanteil von maximal zwei Prozent an der baden-württembergischen Bruttostromerzeugung anvisiere, halte der Bundesverband Windenergie (BWE) zehn Prozent für machbar. "Das nächste Jahrzehnt steht im Zeichen der Fünf-Megawatt-Anlagen, die alte, weniger leistungsstarke Windturbinen ersetzen und den Windenergieertrag vervielfachen werden", betonte der BWE-Landesvorsitzende Dr. Walter Witzel. Vertreter von baden-württembergischen Vorreiterkommunen, die bereits heute in erheblichem Umfang auf Windenergie setzen, hätten mit ihren Erfahrungsberichten diese optimistische Sichtweise bestätigt, berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien.


60 Prozent der baden-württembergischen Bevölkerung begrüßen Windenergie

Auch Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, sieht Spielraum für eine starke Erhöhung des Windenergieanteils: "Zum einen begrüßen mit über 60 Prozent der Baden-Württemberger deutlich mehr Menschen als im Bundesdurchschnitt Windenergieanlagen, auch vor der eigenen Haustür. Zum anderen ist der 14. Platz bei der Ausschöpfung des regionalen Windpotenzials im Bundesländervergleich ausbaufähig", so Mayer mit Blick auf das Ergebnis der jüngsten Vergleichsstudie aller Bundesländer. Diese fordert laut der Agentur für Erneuerbare Energien mehr baden-württembergischen Einsatz für das Erreichen der deutschen Klimaziele durch den Ausbau der Windenergie.


Windenergiebranche in Baden-Württemberg sorgt derzeit für 4.300 Arbeitsplätze

Das eintägige Treffen der Windenergiebranche in Stuttgart, veranstaltet vom Bundesverband Windenergie und der Agentur für Erneuerbare Energien, habe auch die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergiebranche für Baden-Württemberg untermauert: Mehr als 250 Unternehmen, überwiegend Zulieferer aus den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik, seien im Land für die Windenergie tätig. Damit sorge die Branche aktuell für 4.300 Arbeitsplätze und 580 Millionen Euro Umsatz, heißt es in der Pressemitteilung. Ein kleiner Ausschnitt dieser Wirtschaftskraft war in der begleitenden Ausstellung auf dem Branchentag zu sehen gewesen. Dort haben sich Windkraftzulieferer wie Liebherr, Ziehl-Abegg oder Gaugler & Lutz sowie Projektentwickler und -betreiber wie Altus, Juwi und Natenco, und mit Enercon und Vestas auch zwei internationale Marktführer im Windkraftanlagenbau präsentiert.

Weitere Informationen zum "Ersten Branchentag der Windenergie Baden-Württemberg" unter: http://www.windtag.de.



11.07.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,


 

Stadtwerke München und RWE Innogy realisieren zusammen mit MAN Ferrostaal, RheinEnergie und Solar Millennium Parabolrinnen-Kraftwerk in Spanien

Parabolrinnen-Kraftwerk.
Parabolrinnen-Kraftwerk.

Die Stadtwerke München und RWE Innogy realisieren gemeinsam mit MAN Ferrostaal, RheinEnergie und Solar Millennium das solarthermische Kraftwerk "Andasol 3" in Südspanien, berichtet die RWE AG in einer Pressemitteilung. Das Kraftwerk wurde von der Erlanger Solar Millennium AG entwickelt. Die Stadtwerke München beteiligen sich an der Projektgesellschaft Marquesado Solar S.L. mit 48,9 %. RWE Innogy und RheinEnergie halten über eine gemeinsame Vorschaltgesellschaft 25,1 % (RWE Innogy: 51 %, RheinEnergie: 49 %) an diesem Projekt. Die übrigen 26 % der Projektgesellschaft verbleiben weiterhin im Besitz einer Vorschaltgesellschaft von MAN Ferrostaal und Solar Millennium. Mit dem Bau des Kraftwerks wurde bereits begonnen. In 2011 soll das solarthermische Kraftwerk mit einer Leistung von rund 50 Megawatt in Betrieb gehen und von den Projektpartnern gemeinsam betrieben werden. 


München will als erste deutsche Großstadt alle Privathaushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgen

Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München betont: "Wir haben ein ehrgeiziges Ziel: München soll die erste deutsche Großstadt werden, in der alle Privathaushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden könnten, der in SWM eigenen Anlagen erzeugt wird. Bisher nutzen wir Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Photovoltaik. Mit unserer Investition in das Projekt Andasol 3 haben wir uns nun für eine weitere wegweisende Technologie entschieden. Das Parabolrinnen-Kraftwerk in Südspanien wird uns unserem Ziel ein großes Stück näher bringen.


RWE Innogy-Chef Vahrenholt: Wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und sicheren Energiebereitstellung

Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy ergänzt: "Die Parabolrinnen-Technologie setzt neue Maßstäbe für die solare Stromproduktion. Sie ist großtechnisch einsetzbar und erzeugt dank riesiger thermischer Salz-Speicher auch nach Sonnenuntergang zuverlässig und netzfreundlich Strom. Dadurch kann die Anlage fast doppelt soviel Stunden Strom erzeugen, wie ein Solarkraftwerk ohne Speicher. Für uns ist diese Beteiligung daher ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und sicheren Energiebereitstellung auf Basis erneuerbarer Energien."

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium: "Durch unseren frühen Markteintritt verfügen wir über umfassendes Know-how in Entwicklung und Realisierung solarthermischer Kraftwerke. Sowohl in Spanien als auch in Ägypten haben wir die Solartechnologie für die jeweils ersten Parabolrinnen-Kraftwerke geliefert. Dass wir jetzt mit vier deutschen Spitzenunternehmen an einem Strang ziehen, ist eine schöne Bestätigung unserer bisherigen Arbeit.“
Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender RheinEnergie: "Wir tragen in der rheinischen Region Verantwortung für rund 2,5 Millionen Menschen. Unsere Eigenerzeugungsbasis soll künftig neben der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung verstärkt auch auf Basis Erneuerbarer Energie erfolgen. Erst vor wenigen Tagen haben wir bundesweit 19 Windparks mit einer Leistung von über 100 MW übernommen. Mit Andasol 3 setzen wir jetzt auch auf die Zukunftstechnik Solarenergie."


Unabhängigkeit von schwankenden Öl- und Gaspreisen

Dr. Rainer Kistner, Direktor Solar Power der MAN Ferrostaal, freut sich über die neue Partnerschaft für Andasol 3: "Solarthermische Kraftwerke haben ein enormes Zukunftspotenzial. Sie sind umweltfreundlich, zuverlässig und berechenbar, weil sie von schwankenden Öl- und Gaspreisen unabhängig sind. Sie gewährleisten eine langfristige Versorgungssicherheit, was für uns das wichtigste Argument ist, uns als Investor und als Anlagenbauer zu beteiligen. Als Errichter von Kraftwerken haben wir zusammen mit unserem Technologiepartner Solar Millennium die besten Voraussetzungen, das Projekt zum Erfolg zu führen."


Kollektorfläche entspricht in etwa der Fläche von 210 Fußballfeldern

Andasol 3 ist mit rund 50 Megawatt elektrischer Leistung das dritte solarthermische Kraftwerk, das von Solar Millennium in der spanischen Provinz Granada projektiert wurde. Die unmittelbar benachbarten Projekte Andasol 1 und Andasol 2 mit ebenfalls je rund 50 Megawatt elektrischer Leistung sind bereits in Betrieb genommen worden bzw. befinden sich im Testbetrieb. Andasol 1 wurde vor einigen Tagen offiziell eingeweiht. Die nahezu baugleichen Kraftwerke werden über eine Kollektorfläche von über 1,5 Mio. Quadratmetern - das entspricht in etwa einer Fläche von 210 Fußballfeldern - verfügen und damit der größte Solarenergiestandort Europas sein. Die zu erwartende Bruttostromerzeugung pro Kraftwerk liegt bei rund 170 Gigawattstunden im Jahr. Damit können die Kraftwerke gemeinsam rund eine halbe Million Menschen jährlich mit Strom versorgen und bis zu 450.000 Tonnen Kohlendioxid1 vermeiden.


210.000 Parabolspiegel bündeln die Sonnenstrahlen

Nach Fertigstellung des Kraftwerks Andasol 3 werden rund 210.000 Parabolspiegel das Sonnenlicht auffangen. Diese riesigen gewölbten Spiegel bündeln die Sonnenstrahlen. Die dadurch erzeugte Hitze wird auf eine Wärmeträgerflüssigkeit übertragen. Mittels Wärmetauscher wird die thermische Energie schließlich an einen Wasser-/ Dampfkreislauf abgegeben. Wie in einem konventionellen Kraftwerk treibt dieser Dampf eine Turbine an. Der daran angeschlossene Generator erzeugt Strom. Durch Nutzung eines thermischen Speichers wird der Strom planbar bereitgestellt. Dieser thermische Speicher fasst 28.500 Tonnen eines speziellen Salzgemisches; seine Kapazität reicht für 7,5 Stunden Volllastbetrieb aus. Andasol 3 kann damit auch nach Sonnenuntergang zuverlässig Strom erzeugen.

Montage der Kollektoren soll in Kürze beginnen

Der Bau von Andasol 3 ist bereits im fortgeschrittenen Stadium: Die Erdbauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Derzeit werden die Fundamente für die Aufhängung der Kollektoren im Solarfeld gegossen. Die Montage der Kollektoren und der anschließende Einbau im Solarfeld beginnen in Kürze. Den Kraftwerksbau von Andasol 3 verantworten ein Gemeinschaftsunternehmen von Solar Millennium und MAN Ferrostaal sowie die spanische Duro Felguera S.A. Die Solar Millennium Tochter Flagsol liefert wie bei den Schwesterprojekten Andasol 1 und 2 die Technologie für das Solarfeld.



10.07.2009   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Langrock / Solar Millennium.,
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Phoenix Solar-Tochtergesellschaft baut Photovoltaik-Anlage auf dem Flughafen von Singapur

Montagesystem Tecto-Sun von Phoenix Solar.
Montagesystem Tecto-Sun von Phoenix Solar.

Die Phoenix Solar Pte Ltd in Singapur, eine Tochtergesellschaft der im TecDAX notierten Phoenix Solar AG, hat die Ausschreibung über die Errichtung einer Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von 250 Kilowatt (kWp) auf dem Budget-Terminal des preisgekrönten Changi Airports gewonnen, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. Das Projekt wird unterstützt durch das "Clean Energy Research and Test-bedding (CERT)"-Programm des "Economic Development Board" und das "Clean Energy Program Office", welches im August 2007 ins Leben gerufen wurde.  Ziel von CERT ist die Unterstützung von Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung von Systemen und Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien auf Regierungsgebäuden und -einrichtungen in Singapur.


Module von First Solar und REC

Für die Errichtung der Photovoltaik-Dachanlage wird Phoenix Solar Dünnschichtmodule von First Solar mit einer Nennleistung von 127 Kilowatt (kWp) und 123 kWp polykristalline Module von REC einsetzen, die Wechselrichter werden von SMA geliefert. Der Changi Airport wird der erste Flughafen in Südostasien mit einer Photovoltaikanlage sein. Es ist außerdem die erste gewerbliche Solarstromanlage in Singapur, die mit First Solar-Modulen errichtet wird. "Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem Projekt mit Phoenix Solar zusammen arbeiten", sagt John Carrington, Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei First Solar. "Im Jahre 2005 haben wir mit Phoenix Solar einen langfristigen Rahmenvertrag abgeschlossen und seither verwendet Phoenix Solar Module von First Solar in ihren Photovoltaikanlagen. Gemeinsam setzen wir uns für den weltweiten Bedarf an sauberer Energie ein."


Montagesystem "Tecto-Sun" von Phoenix Solar

REC baut gerade eine voll-integrierte Fabrik in Singapur für die Herstellung von Wafern, Solarzellen und Modulen, von denen fast 200 kWp bereits regional verbaut worden seien. Ein weiteres Projekt mit einer Spitzenleistung von 300 Kilowatt befinde sich zur Zeit im Bau. Die Solarstromanlage wird auf der Nord- und Südseite des Budget-Terminals auf einer Dachfläche von rund 2.500 Quadratmetern mit dem von Phoenix Solar entwickelten Montagesystem Tecto-Sun errichtet. Der erwartete Energieertrag der Anlage beträgt über 280.000 Kilowattstunden pro Jahr.


Leuchtturmprojekt auf internationalem Flughafen

Phoenix Solar wird auch verschiedene Sensoren zur Erfassung von Messwerten wie zum Beispiel Außentemperatur, Modultemperatur und Sonneneinstrahlung installieren. Diese Daten sollen dann in die nationale Solardatenbank eingespeist werden. Projektbeginn ist Anfang Juli 2009, erwarteter Baubeginn der Anlage durch die Phoenix Tochter in Singapur ist August 2009. "Für dieses Prestigeprojekt auf dem Budget Terminal des Changi Airport haben 19 Unternehmen ein Angebot abgegeben und wir sind stolz darauf, die Ausschreibung gewonnen zu haben. Es gibt kaum einen besseren Ort als den Changi Airport, um der internationalen Öffentlichkeit den Einsatz von Solartechnik in Singapur zu demonstrieren“, so Ulrich Reidenbach, Vertriebsvorstand der Phoenix Solar AG.

10.07.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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KfW-Programme treiben den Ausbau erneuerbarer Energien entscheidend voran

Die KfW-Programme zur Förderung erneuerbarer Energien leisten einen zentralen Beitrag zum Ausbau nicht fossiler, nachhaltiger Energieträger in Deutschland, berichtet die KfW Bankengruppe in einer Pressemitteilung. So seien über die KfW im vergangenen Jahr Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Höhe von 5,2 Milliarden Euro finanziert worden. Dies entspreche rund 40 % aller in Deutschland im Jahr 2008 getätigten Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die KfW-Förderung erneuerbarer Energien habe im Jahr 2008 dazu geführt, dass Energieimporte in einem Gegenwert von jährlich rund 240 Millionen Euro vermieden werden können.   Hochgerechnet auf die gesamte Laufzeit der neu geschaffenen Anlagen von 20 Jahren entspreche das einer Einsparung von insgesamt knapp 4,9 Milliarden Euro. Die so im Inland verbleibenden Mittel tragen zur Stärkung der heimischen Wirtschaft bei, betont die KfW.


Jahr für Jahr werden knapp drei Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden

Durch die im Jahr 2008 von der KfW geförderten Anlagen werden jährlich knapp 3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden. In den Jahren 2007 und 2008 zusammen wurden mit Hilfe der KfW-Programme die jährlichen CO2-Emissionen um rund 7,1 Millionen Tonnen reduziert, was rund 11 % der von der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen CO2-Einsparungen durch den Ausbau erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeversorgrung bis zum Jahr 2020 entspricht. Dies sind Ergebnisse des Evaluationsberichtes erneuerbare Energien 2008, den das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat.

"Die KfW Förderprogramme erneuerbare Energien leisten nicht nur einen wesentlichen Betrag, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Sie setzen darüber hinaus wichtige Impulse für Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutztechnik und für den an Nachhaltigkeit ausgerichteten Umbau unserer Energieversorgung", sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Die Bedeutung der KfW-Programme für den Ausbau der Erneuerbaren Energie zeige sich besonders deutlich bei der Stromversorgung. So seien von der im Jahr 2008 neu geschaffenen elektrischen Leistung insgesamt 58 % von der KfW gefördert worden. Bei einzelnen Energieträgern im Bereich Elektrizität sei der Anteil noch deutlich höher. Bei Windkraftanlagen etwa betrage er rund zwei Drittel, bei der Wasserkraft rund 90 Prozent.


42.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen

Durch Produktion und Bau der im Jahr 2008 durch die KfW geförderten Anlagen konnten laut Studie rund 42.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Somit trägt die KfW-Förderung weiterhin maßgeblich zum Jobmotor Erneuerbare Energien bei und erweist sich als Innovationsprogramm für eine exportorientierte Wirtschaft. Hinzu kommen jährlich mehr als 1.850 Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. Rund 72 % der Arbeitsplätze sind in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten entstanden, knapp die Hälfte davon (insgesamt 33 %) in Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Diese Zahlen unterstreichen die überaus hohe Bedeutung der betrachteten KfW-Programme für die Mittelstandsförderung.

Die Studie ist abrufbar unter www.kfw.de im Bereich

10.07.2009   Quelle: Solarmer Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarmer Energy, Inc.,
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Französischer Landwirt nimmt zweitgrößte Solarstromanlage der Bretagne in Betrieb

Solarstromanlage in Lassay-les-Châteaux.
Solarstromanlage in Lassay-
les-Châteaux.

Am 1. Juli hat der Landwirt Rémy Bresteaux in dem nordwestfranzösischen Dorf Lassay-les-Châteaux eine Photovoltaik-Anlage mit 205 Kilowatt Leistung in Betrieb genommen - die zweitgrößte in der Bretagne. Mit der Installation beauftragte Bresteaux den französischen Photovoltaik-Systemanbieter Solar Diffusion. Das Unternehmen integrierte mehr als tausend Solarmodule in zwei Hühnerstalldächer des Bauernhofs. Gebäudeintegrierte PV-Systeme werden in Frankreich besonders hoch vergütet. Der aktuelle Einspeisetarif beträgt 60 Eurocent für jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom.   Für die Finanzierung und den Betrieb der Solarstromanlage haben Bresteaux und seine Frau gemeinsam mit Solar Diffusion die Firma Solar Production Lassay gegründet. "Ab einer Investitionssumme von circa 100.000 Euro ist es in Frankreich aus steuerrechtlichen Gründen für Landwirte günstiger, ihre Solarstromanlage über eine Gesellschaft zu betreiben", erklärt Solar Diffusion-Mitarbeiter Michel Milhavet.


SolarMax-Wechselrichter und Überwachung mit "MaxWeb"

Zentralwechselrichter der Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) wandeln den Strom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom um. Solar Diffusion installiere schon seit 2007 Wechselrichter der Marke SolarMax, berichtet Sputnik Engineering in einer Pressemitteilung. "Sputnik ist unser Hauptlieferant für Wechselrichter. Wir waren immer sehr zufrieden mit der Qualität der Produkte und dem Service des Sputnik-Teams", erklärt Florian Dalibard von Solar Diffusion. In Lassay hat das Unternehmen transformatorlose Zentralwechselrichter der neuen S-Serie mit Leistungen von 20 und 35 Kilowatt installiert. Die Geräte erreichen laut Hersteller maximale Wirkungsgrade von bis zu 96,8 Prozent und wiegen nur 98 beziehungsweise 125 Kilogramm. Die Betreiber überwachen das System mit Sputniks internetbasiertem Datenlogger "MaxWeb". Das Rundum-Sorglos-Paket "MaxControl" garantiert über 20 Jahre den einwandfreien Betrieb der Solaranlage.


Photovoltaik als zweites Standbein für Landwirte

Anfang April luden die Projektpartner zu einem Tag der offenen Tür auf den Bauernhof ein. Zu den 500 Besuchern zählten Hersteller, Lieferanten, Kunden, Journalisten, Regionalpolitiker und Bankenvertreter. "Als zweites Standbein ist die Photovoltaik für Landwirte ideal", sagte Daniel Bellanger, Geschäftsführer von Solar Diffusion. "Die Installation hier in Lassay ist die zweitgrößte ihrer Art in der Bretagne und ein gutes Beispiel dafür, wie ein Landwirt seinen Gewinn durch die Nutzung von Sonnenstrom steigern kann."

Wechselrichter von Sputnik wurden bereits in zahlreichen landwirtschaftlichen Anlagen installiert. In Frankreich zählt der Schweizer Hersteller zu den führenden Anbietern. Wegen der großen Nachfrage hat das Unternehmen im vergangenen Jahr die französische Niederlassung Sputnik Engineering France S.A.R.L in Paris gegründet. "Seitdem haben wir unser Partnernetz in Frankreich massiv ausgebaut", erklärt Frankreich-Geschäftsführer Daniel Freudiger.

10.07.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik: SANYO weitet Garantie auf Module der HIT-NKHE5-Serie auf fünf Jahre aus

Photovoltaik-Modul der
"HIT-NKHE5"-Serie.

Die SANYO Component Europe GmbH, ein Tochterunternehmen der SANYO Electric Co. Ltd., verlängert die Produktgarantie für die ab Anfang Juli erhältlichen Photovoltaik-Module der "HIT-NKHE5"-Serie auf fünf Jahre. Bis jetzt hatte die Produktgarantie zwei Jahre betragen. Da sich das europäische Subventionsprogramm zur Einspeisungsvergütung von Solarstrom um mehrere neue Länder erweitere, steige die Nachfrage nach verlässlichen Modulen mit einer langen Garantie, betont das Unternehmen. SANYO reagiere mit der Garantieverlängerung auf diesen Trend.   Die verlängerte Produktgarantie gilt laut Hersteller ab sofort für alle Module der neuen HIT-NKHE5-Serie sowie für alle im Januar 2009 oder später erworbenen Module der NKHE1-Serie.



Wirkungsgrad von 23 Prozent unter Laborbedingungen erreicht

In diesem Jahr feiert die SANYO Component Europe GmbH das fünfjährige Jubiläum für den Vertrieb von Solarmodulen in Europa und kann nach eigenen Angaben bereits 1, 4 Millionen verkaufte Einheiten verzeichnen. Nach der Erreichung eines Wirkungsgrades von 23 Prozent unter Laborbedingungen arbeite SANYO nun verstärkt daran, diese Forschungsergebnisse in die Massenproduktion einfließen zu lassen, heißt es in der Pressemitteilung.

10.07.2009   Quelle: SANYO Component Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Component Europe GmbH,


 

Ningbo Solar erweitert Fertigungskapazität; jetzt acht Metallisierungslinien von DEK installiert

Metallisierungslösung PV1200 für die kommerzielle Solarzellenherstellung.
Metallisierungslösung PV1200 für die
kommerzielle Solarzellenherstellung.

Der chinesische Photovoltaik-Produzent Ningbo Solar Electric Power Co., Ltd. will seine Kapazität zur Belieferung des Weltmarkts mit Solarzellen höchster Qualität ausweiten und hat zu diesem Zweck acht Metallisierungslinien von DEK Solar erworben. Ningbo Solar habe sich nach einem längeren Bewertungszeitraum mit beeindruckenden Ergebnissen für die Implementierung weiterer PV1200-Linien von DEK entschieden, berichtet der weltweite Anbieter von Drucktechnologien der nächsten Generation inklusive Prozesssupport für Solarzellenhersteller.  Ningbo Solar habe seine erste PV1200-Linie im 2. Quartal 2008 bestellt. Die Installation erfolgte im 3. Quartal 2008 unter der Leitung des Service Manager Speed Yan, (DEK Service Manager China). Mit Unterstützung von DEKs weltweit tätigem Technikerteam sei die Installation so effizient durchgeführt worden, dass DEK die Linie in der zweiten Woche übergeben konnte. Bald nach der ersten Installation orderte Ningbo Solar weitere sieben Linien, die später im Jahr geliefert wurden.


Fertigungslinien mit hoher Druckgenauigkeit auf kompakter Stellfläche

Zur Entscheidung des Unternehmens, mit DEK Solar eine Partnerschaft einzugehen, erklärte Ningbo Solars President Zhou Jianhong: "Wir haben mehrere Optionen für eine Erweiterung der Produktionskapazität in Augenschein genommen. Unsere Entscheidung, schließlich acht Solar-Linien von DEK zu kaufen, basierte auf einer Reihe von überzeugenden Faktoren. Von großer Bedeutung war die Tatsache, dass DEK uns eine umfassende Metallisierungslösung anbieten konnte, und das mit einer Lieferzeit von einigen Wochen, anstatt von mehreren Monaten. Dies ist ein Produktivitätstreiber, der für unser Team natürlich außerordentlich attraktiv war. Zudem waren die Linien mit ihrer Six-Sigma-Prozessfähigkeit bei einer Auflösung von ±12,5 Mikrometern hervorragend geeignet, um eine sehr hohe Wiederholbarkeit und Druckgenauigkeit zu erzielen, die wir benötigen. Denn damit halten wir unsere Fertigung auf dem hohen Qualitätsniveau, für das wir weltweit bekannt sind. Andere Faktoren wie die kompakte Stellfläche der einzelnen Linien sowie DEKs Ansatz in punkto Service und Support bestätigten uns in der Überzeugung, dass dies die richtige Option war, um unsere Kunden zu unterstützen."


Vollständige Metallisierungslösung zur kommerziellen Solarzellenherstellung

Die PV1200-Linie von DEK ist eine komplette Metallisierungslösung für die kommerzielle Solarzellenherstellung. Sie kombiniert den PVP1200-Schablonendrucker mit optimierten Lösungen für das Laden/Entladen, Puffern, Prüfen und Wafer-Flipping. Die Metallisierungslinie, die für optimalen Durchsatz bei der Herstellung von hochwertigen und energieeffizienten Solarzellen ausgelegt ist, sei ebenfalls für ihre überragende Druckgenauigkeit bekannt, betont DEK. Die hohe Präzision sei ideal für die Aufbringung von Funktionen wie Vorderseitendruck unter 100 Mikrometern bis hin zu Stromschienen mit niedrigem spezifischem Widerstand und biete somit alle Fähigkeiten, die zur Bewältigung der komplexen Herausforderungen der Photovoltaik von heute notwendig sind.

10.07.2009   Quelle: DEK Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEK Solar,
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aleo solar unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Photovoltaik-Projektentwickler auf Sardinien

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) wird im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit dem italienischen Projektentwickler Sardasol S.r.l. und dem Oldenburger Projektmanagement-Unternehmen IFE Eriksen AG für das Photovoltaik-Projekt "Arborea I" 1.138 Module vom Typ "aleo S_18" mit einer Gesamtleistung von 250 Kilowatt liefern sowie die Wechselrichter für das Projekt in der Provinz Oristano. Mit dem Bau der Aufdachanlage auf einem landwirtschaftlichen Gebäude werde bereits Mitte Juli begonnen, berichtet aleo solar in einer Pressemitteilung.   "Wir freuen uns sehr, die Kooperationsvereinbarung mit den beiden sehr leistungsstarken Unternehmen IFE Eriksen AG sowie Sardasol S.r.l. mit Leben füllen zu können. Arborea I ist eine der größten Aufdachanlagen Sardiniens und wird eine entsprechende Ausstrahlungskraft haben", sagt Giovanni Buogo, Leiter der italienischen Vertriebsgesellschaft aleo solar Italia S.r.l. "Diese Aufdachanlage wird Vorbildcharakter für Folgeprojekte haben, da unser Konzept die Dachsanierung und die architektonische Integration der Photovoltaik-Anlage beinhaltet - dafür gibt es die höchste Einspeisevergütung in Italien", ergänzt Sebastian Averdung, Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung der Sardasol S.r.l.


Weitere Dachanlagen auf Sardinien geplant

Peter Forch, Vorsitzender des Vorstands der IFE Eriksen AG, fügt hinzu, dass die Kooperation mit dem Premium-Modulhersteller und Systemvertrieb aleo solar und dem italienischen Solarspezialisten Sardasol S.r.l. sehr ergebnisorientiert sei. Die Aufgabenteilung sei perfekt: aleo solar liefere die Komponenten, Sardasol entwickle das Projekt und die IFE Eriksen AG finanziere das Vorhaben. Die Kooperationspartner beabsichtigen, unmittelbar nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des ersten Projektes weitere Dachanlagen in ähnlicher Größenordnung auf Sardinien zu realisieren.

09.07.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IBC SOLAR Invest GmbH: Anleger können sich ab sofort am Solarpark Bernhardswald beteiligen

Solarpark Bernhardswald.
Solarpark Bernhardswald.

Ab 08. Juli 2009 haben Anleger die Möglichkeit, über die IBC SOLAR Invest GmbH, dem Geschäftsbereich für Solarfonds der IBC SOLAR AG, in eine Freiland-Photovoltaikanlage zu investieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ab 5.000 Euro können sich Interessenten an dem im bayerischen Bernhardswald errichteten Solarpark beteiligen. "Solarfonds ermöglichen Privatpersonen ohne Grundeigentum und ohne eigenes Dach, durch die vom EEG geregelte Einspeisevergütung bis 2029 von langfristigen und sicheren Renditen zu profitieren", betont IBC SOLAR in der Pressemitteilung. Ab sofort seien die Anteile an der IBC Solarfonds 2008 GmbH & Co. KG verfügbar. Die Freilandanlage werde in einem Zeitraum von 20 Jahren einen Gesamtertrag von rund 26 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und für Investoren eine Rendite von 7,0 Prozent erwirtschaften, so das Unternehmen. 
Gutachten rechnen mit spezifischem jährlichen Energieertrag von mehr als 1.000 kWh/kWp

Die Anlage in der Nähe von Regensburg ist der 16. Solarfonds der IBC SOLAR Invest GmbH. Aufgrund der langjährigen Erfahrung des Unternehmens in der Planung, Installation und Vermarktung von Solarfonds, habe die IBC SOLAR Invest GmbH zusammen mit der IBC SOLAR AG innerhalb weniger Wochen insgesamt 18.648 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.403,55 Kilowatt Peak (kWp) installieren können. Zwei unabhängige Gutachten kalkulieren laut IBC Solar einen spezifischen jährlichen Energieertrag von 1.044 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung, beziehungsweise 1.011 kWh/kWp. Um die Berechnung der Erträge aus dem Solarfonds auf eine solide Basis zu stellen, habe die IBC SOLAR Invest GmbH mit einem Sicherheitsabschlag von etwa 10 Prozent kalkuliert. Mit 940 kWh/kWp könne diese Anlage jedes Jahr rund 380 Durchschnittshaushalte mit einem jährlichen Energieverbrauch von etwa 3.500 kWh versorgen, rechnet IBC Solar vor.


Fonds-Anbieter rechnet mit jährlicher Solarstrom-Vergütung von rund 470.000 Euro

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird jede Kilowattstunde mit 35,49 Cent vergütet. Bei einem erwarteten Energieertrag von 940 kWh/kWp werde die Anlage jährlich eine Vergütung von rund 470.000 Euro erwirtschaften, so der Fonds-Anbieter. Die Dauer der Vergütung beträgt 20 Jahre plus die Monate des Inbetriebnahmejahres ab Netzanschlussdatum. "Durch vorzügliche Rahmenbedingungen sind Solarfonds in Deutschland eine rentable Anlageform geworden", erläutert Olaf Baumer, Geschäftsführer der IBC SOLAR Invest GmbH. "Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage haben Solarfonds entscheidende Vorteile: Sie sind unabhängig vom Aktienmarkt und bieten gute, sichere Renditechancen. Darüber hinaus tragen sie zu einer positiven Umweltbilanz bei."

09.07.2009   Quelle: IBC SOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Pelletkessel heizen zunehmend kommunale Gebäude: Praxisinformationen für Energiebeauftragte, Planer, Bauträger und Immobilienbranche auf der Interpellets 2009

Auf der Interpellets präsentiert sich die gesamte Wertschöpfungskette der Branche.
Auf der Interpellets präsentiert sich die
gesamte Wertschöpfungskette der Branche.

Holzpellets sind bei Sanierung oder dem Neubau kommunaler Gebäude zunehmend der Brennstoff der Wahl: Laut Deutschem Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) entscheiden sich immer mehr Gemeinden für Pellet-Heizanlagen, um Nichtwohngebäude wie Schulen, Kindergärten oder Stadthallen mit Wärme zu versorgen. Das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung sowie zahlreiche Fördergelder stellen Kommunen zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. "Bei einer anstehenden energetischen Gebäudesanierung wird die Entscheidung für einen Austausch der Heizanlagen dank Fördergeldern erleichtert. Zusätzlich gewährleistet die Sanierung beispielsweise von Dach, Fenstern, Fassaden und eben auch der Heizungsanlage einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb öffentlicher Einrichtungen", bewertet Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets 2009, den Trend.   Die Fachmesse Interpellets 2009 bietet Energiebeauftragten von Kommunen, Planern der Technischen Gebäudeausrüstung sowie Architekten ein breit gefächertes Angebot zu aktuellen Produkten, technischen Lösungen und Dienstleistungen rund um Holzpellets. Die Interpellets 2009 findet vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt.



DEPV sieht Trend zu großen Heizanlagen

Gerade für Gebäudetypen wie beispielsweise Stadthallen, Kindergärten, Schulen und Rathäuser sind Pellets eine interessante Alternative. Das Feuerwehrgerätehaus in Gaienhofen-Horn am Bodensee, die Kindertagesstätte "Struwwelpeter" im bayerischen Grünwald bei München oder das Freizeitbad "Cambomare" in Kempten - haben eines gemeinsam: die nötige Wärme liefern große Holzpelletkessel. Immer mehr Kommunen verlassen sich bei der Energieversorgung ihrer Liegenschaften auf den modernen Brennstoff. Der DEPV hat im vergangenen Jahr einen Trend zu großen Heizanlagen mit Wärmeleistungen von mehr als 50 Kilowatt ausgemacht. Diese werden vor allem in kommunalen und gewerblichen Projekten eingesetzt.


DEPV: Pelletheizungen amortisieren sich nach fünf bis acht Jahren

Gründe für die Investition in Pelletheizanlagen sieht der DEPV in der Kosteneinsparung beim Brennstoffkauf und den daraus resultierenden kurzen Zeiträumen der Amortisation für die Heiztechnik. Neben den ökologischen Argumenten für die Nutzung erneuerbarer Energien, sprechen auch wirtschaftliche Überlegungen für Holzpellets: Damit können Kommunen ihre Brennstoffkosten gegenüber Heizöl oder Erdgas deutlich senken, zum Teil um die Hälfte. Die Energiekosten seien besser und längerfristig kalkulierbar, da sie nicht wie die konventionellen Energieträger extrem starken Preisschwankungen unterliegen würden. Zudem amortisieren sich große Pelletanlagen nach etwa fünf bis acht Jahren, so die Expertenmeinung. "Je größer die Anlage, in die eine Gemeinde investiert, desto besser rechnet sie sich", so Horst Dufner. Denn die Kesselkosten sänken pro installiertem Kilowatt Wärmeleistung und über die hohe produzierte Wärmemenge großer Pelletheizungen wirke der Preisvorteil des Brennstoffs stärker.


Unterschiedlicher Wärmebedarf von Nichtwohngebäuden: Pelletsanlagen passen sich an

Die Planung großer Pellet-Heizanlagen ist komplex: Eine reibungslose Belieferung mit dem Brennstoff muss möglich sein. Auch die Abfuhr der Asche muss gut durchdacht sein, ebenso das Pelletslager. Dieses sollte nicht zu groß ausfallen. Experten raten aus praktischen Überlegungen, die Lager auf ein Volumen von 60 bis 100 Kubikmeter Holzpellets auszulegen. Ein Silofahrzeug liefert etwa 40 Kubikmeter Pellets. Mit dem 1,5-fachen eines Zuges hat der Betreiber bei zur Neige gehendem Brennstoffvorrat ausreichend Zeit, eine Lieferung zu bestellen. Er kann einen kompletten Zug abnehmen und das Pelletslager entsprechend kleiner und kostengünstig halten.

Wichtig sind auch die unterschiedlichen Nutzungen der Gebäude: Schulen und Kindergärten haben einen anderen Wärmebedarf als beispielsweise Stadt- oder Messehallen. Diese Wärmebedarfswerte müssen entsprechend den gültigen Regelwerken nachvollziehbar und plausibel ermittelt werden. Der Holzkessel muss dann möglichst passend zum tatsächlichen Wärmebedarf ausgelegt werden, damit er die geforderte hohe Auslastung erreicht.


Finanzielle Förderung für große Pelletsanlagen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene


Große Pelletsheizungen kommen in den Genuss staatlicher Förderung. So erhalten Biomasseheizanlagen mit Leistungen bis 100 kW über das Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen direkten Zuschuss. Für dieses Programm sind auch Kommunen antragsberechtigt, im Gebäudebestand erhalten sie einen Zuschuss von 36 Euro pro Kilowatt Wärmeleistung, im Neubau von 27 Euro pro Kilowatt. Pelletsanlagen mit mehr als 100 Kilowatt finanziert die Kreditanstalt für Wiederaufbau über ihr Programm "Erneuerbare Energien" (Programmteil 'Premium') mit zinsgünstigen Krediten. Hinzu kommen zahlreiche Förderprogramme auf regionaler Ebene.

Energiebeauftragte der Gemeinden - aber auch Planer der Technischen Gebäudeausrüstung sowie Architekten brauchen für den Entscheidungsprozess und die Sanierungsvorbereitung Fachinformationen aus der Praxis Hier helfen Fortbildungsmaßnahmen und aktuelle Informationen zum Stand der Pelletstechnik. Die internationale Fachmesse Interpellets 2009 bietet einen Überblick über das aktuelle Produkt- und Dienstleistungsangebot der Pelletstechnik: Eine Informationsplattform rund um Holzpellets. Hersteller, Händler und Zulieferer der Pelletsbranche treffen sich vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart. Auf der Interpellets 2009 zeigen sie Kessel und Öfen in verschiedenen Leistungsklassen sowie Dienstleistungen und Neuheiten aus der Pelletstechnik. Zum begleitenden Fachkongress, dem 9. Industrieforum Pellets werden am 6. und 7. Oktober rund 500 Experten der Branche erwartet.

Weitere Informationen: http://www.interpellets.de


09.07.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,


 

SOLON liefert Module für 2 MW-Photovoltaik-Kraftwerk des kalifornischen Energieversorgers PG&E

Einachsig nachgeführte SOLON-Module.
Einachsig nachgeführte SOLON-Module

Das US-amerikanische Energie-Versorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric Company (PG&E) mit Sitz in San Francisco (Kalifornien) hat die SOLON Corporation aus Tucson (Arizona) mit dem Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MWp) in Kalifornien beauftragt. Das Pilotprojekt sei Teil eines auf fünf Jahre angelegten Photovoltaik-Programms, in dessen Rahmen PG&E plant, Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 250 MWp in Kalifornien zu installieren, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung.  Die SOLON Corporation ist eine hundertprozentige Tochter der Berliner SOLON SE. PG&E ist einer der größten Gas- und Stromversorger der USA und beliefert 15 Millionen Menschen in Nord- und Zentralkalifornien. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren, an dem führende Nordamerikanische Solarfirmen teilnahmen, erhielt die SOLON Corporation den Zuschlag über die Herstellung von Photovoltaikmodulen und den Bau eines 2 MWp-Kraftwerks, das bis Dezember 2009 fertig gestellt werden soll. Die Montage wird durch das Unternehmen Silverwood Energy Inc. mit Sitz in San Diego ausgeführt werden, das laut SOLON in Kalifornien bereits über 22 MWp installiert hat.


Groß angelegte Solar-Initiative

Das Kraftwerk sei für PG&E ein Pilotprojekt, um künftig weitere Photovoltaikkraftwerke zu entwickeln. Der Versorger plane, im Rahmen seiner Solar-Initiative bis 2015 pro Jahr mehr als 1.000 Gigawattstunden Solarstrom mit Photovoltaik zu erzeugen. Damit könnten bis zu 150.000 Haushalte versorgt werden. Das Programm ist eines der größten Photovoltaik-Projekte der USA. Es setzt auf mittelgroße Kraftwerke mit einer Leistung von 1-20 MWp, die als Freiflächen- oder Dachanlagen installiert werden. Der Gewinn der Ausschreibung eröffne für die SOLON Corporation die Chance, auch bei künftigen Projekten eng mit PG&E zusammen zu arbeiten, betont das Unternehmen.

Die SOLON Corporation wurde 2007 gegründet, um den amerikanischen Markt für SOLON zu erschließen. Sie produziert dort UL-zertifizierte Solarmodule für den US-amerikanischen Markt. Underwriters Laboratories (UL) ist die amerikanische Entsprechung zum deutschen TÜV zur Überprüfung und Zertifizierung von Produkten und ihrer Sicherheit.

09.07.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Enfinity baut 10 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in China

"El Robledo": 1,428 MW-Referenzanlage
von Enfinity in Spanien.

Eine von dem belgischen Unternehmen Enfinity N.V. (Waregem) angeregte Bietergemeinschaft erhielt den Zuschlag für ein 10 MWp Photovoltaik-Projekt mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MWp) in Dunhuang (China), berichtet Enfinity in einer Pressemitteilung. Das Vorhaben sehe Investitionen in Höhe von 200 Millionen Yuan (27 Millionen Euro) vor sowie eine jährliche Solarstrom-Produktion von 16.37 Millionen Kilowattstunden und eine konzessionierte Betriebsdauer von 25 Jahren.   Ende März 2009 plante Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) eine offene Ausschreibung zur Bestätigung der On-Grid Strompreise und technischen Lösungen. Insgesamt 13 Unternehmen, darunter die größten inländischen Stromgiganten, erlangten während der Angebotsabgabe die Oberhand, berichtet Enfinity. Die Angebotspreise rangierten von 0,69 Yuan/kWh (0,071 Euro/kWh) bis 1,9 Yuan/kWh (0,196 Euro/kWh). Die durch Enfinity initiierte Bietergemeinschaft habe den Zuschlag für das Projekt mit einem Preis von 1,09 Yuan/kWh erhalten. Der staatliche Energieversorger China Guangdong Nuclear Power Group (CGNPG) und LDK Solar seien die Partner bei diesem Angebot.



Enfinity plant 500 MW Photovoltaik-Leistung in der Region Dunhuang

"Es wird erwartet, dass der Baubeginn für das Projekt in den nächsten vier Monaten erfolgt und das Projekt innerhalb der folgenden 18 Monate abgeschlossen wird", kommentierte Gino Van Neer, Gründer von Enfinity. Alle Systeme sollen auf dem Boden installierte Photovoltaik-Nachführanlagen sein. Enfinity sei gegenwärtig dabei, das Dunhuang-Gemeinschaftsunternehmen zu gründen und den Ingenieursvertrag (Engineering-Procurement-Construction, kurz EPC) zu bestätigen. In naher Zukunft will Enfinity insgesamt 500 MW PV-Leistung in der Region Dunhuang errichten, heißt es in der Pressemitteilung. "Der Zuschlag für diesen Auftrag ist ein wichtiger Meilenstein für Enfinitys internationale Expansionsstrategie und wird unser Eintrittsschein in die vielversprechenden Märkte Asiens sein", so Gino Van Neer.


Weiteres 10 MW-Projekt genehmigt

Chinas NDRC beabsichtigt laut Enfinity ferner, einen Einspeisetarif-Richtwert von 1,09 Yuan/kWh einzuführen, wie von Enfinity vorgeschlagen. Da Enfinity das einzige an der Ausschreibung beteiligte ausländische Unternehmen gewesen sei, habe es in Asien große Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Nach dem Erfolg im Dunhuang-Project will Enfinity den Ausbau in China noch weiter vorantreiben. Diese Woche sei das erste durch Enfinity selbst entwickelte Projekt in Shizuishan (Provinz Ningxia) durch die Provinzregierung genehmigt worden. Das 10 MW-Projekt könne jetzt der NDRC zur Genehmigung des Einspeisetarifs vorgelegt werden.

09.07.2009   Quelle: Enfinity N.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enfinity N.V.,
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PHOTON veröffentlicht erste Zahlen der Bundesnetzagentur: Fast 15.000 neue Photovoltaik-Anlagen bis Ende April installiert

PHOTON-Titel 7/2009.
PHOTON-Titel 7/2009.

Die Zahl der neuen Solarstromanlagen in Deutschland hat sich in jedem der ersten vier Monate dieses Jahres mehr als verdoppelt. Das geht aus Angaben der Bundesnetzagentur hervor, bei der neue Anlagen seit Anfang 2009 registriert werden müssen, damit ihr Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet wird. Demnach wurden im Januar rund 375 neue Anlagen angemeldet, im Februar rund 1.600, im März etwa 4.000 und im April zirka 8.800. Insgesamt liege die Zahl der Registrierungen in den ersten vier Monaten somit im Bereich von 14.775, berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON in der aktuellen Ausgabe (Juli 2007). 


Bundesnetzagentur kündigt Auswertung der erhobenen Daten an

Welche Leistung insgesamt installiert wurde, konnte die Bundesnetzagentur noch nicht mitteilen. Die Behörde bereite "derzeit eine Auswertung der erhobenen Daten nach verschiedenen Kriterien vor", heißt es in einem Schreiben an die PHOTON von Anfang Juni. PHOTON hatte bei der Behörde die Herausgabe der Daten nach dem Informationsfreiheitsgesetz beantragt. Eine gleich lautende Anfrage an die Pressestelle im April war nicht beantwortet worden.

09.07.2009   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON Europe GmbH,
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pvresources Halbjahresrückblick: Deutschland wieder Marktführer bei großen Photovoltaik-Kraftwerken

Karte aus der pvresources Annual Review mit exklusiven Informationen zur Einstrahlung und installierten PV-Leistung in der Tschechischen Republik.
Karte aus der pvresources Annual Review mit
exklusiven Informationen zur Einstrahlung und
installierten PV-Leistung in der Tschechischen Republik.

Die vorläufigen Zahlen zur in der ersten Jahreshälfte 2009 installierten Leistung kommerzieller Solarstrom-Anlagen mit einer Leistung von 200 Kilowatt und mehr zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang. Das Solarserver-Partnerportal pvresources.com geht davon aus, dass in den vergangenen sechs Monaten des Jahres Großanlagen mit rund 170 Megawatt (MW) Photovoltaik-Leistung an das Netz gingen. Davon wurden mehr als 65 MW in Deutschland installiert, gefolgt von Italien (mehr als 25 MW) und den USA. Die durchschnittliche Leistung der im laufenden Jahr 2009 fertig gestellten Anlagen beziffert pvresources mit mehr als 1,5 MW. 


Tschechische Republik auf Platz 5; Abu Dhabi neu im MW-Club

Zu den neuen, wachstumsstarken Märkten in der EU zählen auch die Tschechische Republik, Frankreich und Belgien. Der tschechische Markt belegt hinsichtlich der Großanlagen mit einer kumulierten installierten Leistung von rund 27 MW derzeit den fünften Rang in der EU und entwickelte sich auch in diesem Jahr erfolgreich weiter. Kalifornien bleibt weiterhin Marktführer in der USA. Fortschritte sind aber auch in einigen anderen US Bundestaaten zu erkennen, z.B. auf Hawaii und in New Jersey. Neues Mitglied des "Megawatt-Clubs" ist Abu Dhabi, mit einer neuen 10 MW-Anlage, weitere MW-Kraftwerke sind in diesem Jahr unter anderem in Portugal, Griechenland, auf Reunion und in China an das Netz gegangen.


Trend zu Aufdachanlagen; Dünnschicht-Marktanteil wächst weiter

Nachdem 2008 Freiflächenanlagen den Markt beherrschten, zeichnet sich in diesem Jahr ein wachsender Marktanteil von Aufdachanlagen ab. Dies gilt vor allem für Spanien, aber auch für Kalifornien und Frankreich. Trotz der geringen zusätzlich installierten Leistung in der ersten Jahreshälfte erwartet pvresources in den nächsten Monaten mehr Dynamik, zumindest in der EU und Kalifornien. Neue große PV Anlagen seien in Spanien genehmigt worden, in anderen EU-Ländern, vor allem in Italien, würden intensiv neue Anlagen gebaut. Der Marktanteil von Dünnschicht-Modulen, die in PV-Großkraftwerken eingesetzt werden, wächst weiter. Die höchsten Marktanteile hat die Dünnschicht-Technologie in Deutschland und in der Tschechischen Republik. In einigen deutschen Bundesländern bzw. in den tschechischen Regionen erreicht der Marktanteil der Dünnschichttechnologien sogar bis zu 50 %.

Weitere Informationen zu großen Photovoltaik-Kraftwerken weltweit bietet die pvresources Annual Review 2008, Extended Edition.

09.07.2009   Quelle: www.pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.pvresources.com.,
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Wagner & Co präsentiert "RATIOcenter", die thermische Solar-Zentrale aus einem Guss

RATIOcenter für rationelle Solarenergie aus einem Guss.
RATIOcenter für rationelle
Solarenergie aus einem Guss.

Thermische Solaranlagen können schon lange mehr, als nur warmes Wasser bereitstellen, und bereits seit einigen Jahren sei verstärkt ein Trend hin zu Solar-Installationen mit Heizungsunterstützung zu beobachten, so der Solarthermie-Hersteller Wagner & Co. In einer Pressemitteilung. Die Systeme würden dabei immer komplexer, denn die Antwort auf die energetischen Herausforderungen der Zukunft bestehe aus der Kombination verschiedenster Teile zu einem hoch integrierten Gesamtsystem. Diesen immer umfangreicher werdenden Anforderungen trage auch die neue solare Wärmezentrale "RATIOcenter" von Wagner & Co Rechnung. Ihr liege die Philosophie zugrunde, mit ausgeklügelter Regeltechnik und intelligenter Verschaltung die Energie der Sonne bestmöglich auszunutzen. Als Schalt-, Regel- und Hydraulik-Verteilerstation sorge die kompakte Kompletteinheit für bestmögliche solare Deckungsgrade in Wohn- und Gewerbegebäuden.  


Regelfunktionen aller beteiligten Komponenten an einem Ort

Das Zusammenspiel mit Kollektorfeld, Solarspeichern und konventionellen Wärmeerzeugern wird zentral von der RATIOcenter übernommen, wobei die Regelfunktionen aller beteiligten Komponenten an einem Ort zusammengeführt sind. Flexibilität ist neben der energetischen Optimierung das Grundprinzip der RATIOcenter, betont der Hersteller. So könnten beispielsweise je nach Version drucklose oder druckbeaufschlagte Speicher beladen werden, und die Regelung kann ein oder zwei Heizkreise ansteuern. In die Heizung lasse sich die Solarenergie über Rücklaufanhebung oder per Pufferbetrieb einspeisen. Auch ein zweiter handbeschickter Wärmeerzeuger wie etwa ein Scheitholzkessel oder der Kaminofen mit Wassertasche im Wohnzimmer könne problemlos eingebunden und zentral gesteuert werden. Neben dem Bereitstellen von Warmwasser über die integrierte Frischwasserstation wird auch die Nachheizanforderung für den Pufferspeicher direkt gesteuert. Leit- und Kontrolleinheit der RATIOcenter ist der besonders anwenderfreundliche und vielseitige "SUNGOvario" - ein Regler der neuesten Generation.


Regler mit 25 Eingängen und 18 Ausgängen

Alle Funktionen des bei Wagner & Co neu entwickelten Reglers sind über die selbsterklärende grafische Touchscreen-Oberfläche mit Volltextanzeige und strukturierter Menüführung direkt zugänglich. Zusätzlich verfügt der Regler über eine kontextbezogene Hilfefunktion. Verschiedene Mess- und Bilanzierungsfunktionen, Fehleranzeigen und das Datalogging über eine Standard-SD Karte sorgen für eine zuverlässige Anlagenüberwachung und den Datenaustausch mit dem PC. So verfügt der Regler über nicht weniger als 25 Eingänge - davon alleine 15 für Temperatursensoren - sowie insgesamt 18 Ausgänge zur Ansteuerung von Geräten wie Zirkulationspumpen und elektromotorische Ventile, betont Wagner & Co.

Die Universalstation RATIOcenter ist ausgelegt für die wärmetechnische Rundum-Versorgung von Wohn- und Gewerbegebäuden bei Kollektorflächen von 10 bis 30 m2. Effizienzsteigerung durch Energiesparpumpen mit ECM-Technologie und extrem niedrige Rücklauftemperaturen in den Pufferspeicher bei der Frischwasserbereitung sind Teil des ausgeklügelten Gesamtkonzeptes. Durch die vereinfachte Bedienung und besonders durch den hohen Vorfertigungsgrad werden darüber hinaus mögliche Fehlerquellen bei der Installation weiter reduziert und eine wirtschaftliche und schnelle Montage ermöglicht. RATIOcenter von Wagner & Co steht deshalb für rationelle Solarenergie aus einem Guss, heißt es in der Pressemitteilung.



09.07.2009   Quelle: Wagner & Co   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co,
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KACO new energy: Neuer trafoloser Solar-Wechselrichter "mit Turbo"

Wechselrichter Powador 4000 supreme.
Wechselrichter Powador 4000 supreme.

Die KACO new energy GmbH bietet einen neuen 4,4-kW-Wechselrichter an, der in zwei Betriebsmodi gefahren werden kann. Dadurch können Wirkungsgrad und Solarstrom-Ertrag gesteigert werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In der Standardeinstellung arbeite der Powador 4000 supreme mit einer Taktfrequenz von 18 Kilohertz. Mittels eines Jumpers auf der Steuerplatine könne der Wechselrichter auch im "Power Boost-Mode" mit einer Taktfrequenz von 9 Kilohertz betrieben werden. Das reduziere die Schaltverluste der Leistungshalbleiter und erhöhe den maximalen Wirkungsgrad auf 97,2 Prozent.  Die Halbierung der Taktfrequenz rücke die Betriebsgeräusche in den hörbaren Bereich. Der Power Boost-Mode wird daher für Standorte empfohlen, wo diese nicht ins Gewicht fallen.



Passive Gerätekühlung für hohe Lebensdauer

Wie alle einphasigen trafolosen Wechselrichter von KACO arbeitet auch der Powador 4000 supreme mit einer Vollbrücke ohne Hochsetzsteller, so der Hersteller. Integrierter Gleichstromschalter und Schraubenklemmen erleichtern auch bei ihm die Installationsarbeiten. Eine hohe Lebensdauer garantiere zudem die passive Gerätekühlung ohne störungsanfällige Lüfter. Unterschiedlich sind die Eingangsgrößen, die das neue Gerät für bestimmte Module prädestinieren: Der MPP-Bereich reicht von 350 bis 510 Volt, die Leerlaufspannung liegt bei 600 Volt.

08.07.2009   Quelle: KACO new energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,
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US-Photovoltaikhersteller Solyndra unterzeichnet Vertrag über 238 Millionen US-Dollar mit Umwelt-Sonne-Energie GmbH

Montage der Photovoltaik-Systeme von Solyndra.
Montage der Photovoltaik-Systeme von
Solyndra.

Solyndra, Inc., (Fremont, Kalifornien) ein Hersteller von selbst entwickelten Photovoltaik-Systemen für kommerzielle Flachdächer, hat mit der Umwelt-Sonne-Energie GmbH (USE), einem deutschen Photovoltaik-Integrator aus Holzgerlingen, eine neue langfristige Vertriebsvereinbarung unterzeichnet, berichtet Solyndra in einer Pressemitteilung. Der Euro-basierte Vertrag über rund 238 Millionen US-Dollar laufe bis 2013. Die Vereinbarung mit USE erhöhe Solyndras vertraglich gesicherten Auftragsbestand auf fast 2,0 Milliarden US-Dollar. Die Solarpaneele für diese Aufträge sollen in Solyndras Fabriken in Fremont und Milpitas in Kalifornien produziert werden.  "Wir freuen uns sehr, diese Geschäftsbeziehung mit USE bekannt zu geben. USE ist ein sehr innovativer Integrator von großen Photovoltaik-Systemen, dessen starke Präsenz in Deutschland und Osteuropa, gekoppelt mit den bahnbrechenden PV-Systemen von Solyndra, die Entwicklung von erstklassigen PV-Installationen auf kommerziellen Flachdächern in diesen äußerst attraktiven Märkten beschleunigen wird" sagt Kelly Truman, Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei Solyndra.


Mehr Leistung auf großflächigen Dächern

Solyndras zylindrisches Dünnfilm-PV-System generiere auf typischen, leicht geneigten kommerziellen Flachdächern bei weitaus geringeren Installationskosten bedeutend mehr Solarstrom pro Jahr als die mit herkömmlichen PV-Flachpaneel-Technologien der Fall sei, heißt es in der Pressemitteilung. "Als ein Unternehmen, das sich auf Innovationen im Bereich Photovoltaik fokussiert, freuen wir uns wirklich sehr, diese Partnerschaft bekannt zu geben. Im Vergleich zu herkömmlichen PV-Technologien definiert die revolutionäre Technologie von Solyndra die Leistung von großflächigen Dächern hinsichtlich Installationskosten, Windlastperformance ohne Dachdurchdringung, Dachlast und Energieproduktion pro Dach komplett neu", erklärt Arnold Berens, Geschäftsführer von USE. "Solyndras innovative Geometrie der zylindrischen Module sowie die schnelle und einfache Montagetechnologie sind ein definitiver Beweis dafür, dass auch heute noch einschneidende Durchbrüche in der PV-Entwicklung möglich sind", fügt Daniel Günauer hinzu, ebenfalls Geschäftsführer von USE.


08.07.2009   Quelle: Solyndra Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra Inc.,
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US-Marktforscher sehen Milliarden-Märkte für gedruckte Photovoltaik

Metallisierungs-Drucksystem für die Photovoltaik von OTB Solar.
Metallisierungs-Drucksystem für die
Photovoltaik von OTB Solar.

Während die Märkte für gedruckte Elektronik schwächer werden, hat sich die gedruckte Photovoltaik weiter etabliert, sowohl als ernstzunehmender Markt als auch als Hoffnungsträger der Elektronik-Industrie, berichtet das US-Marktforschungsinstitut NanoMarkets (Glen Allen, Virginia). In einem neuen Forschungsbericht prognostiziert NanoMarkets bis zum Jahr 2014 ein Marktvolumen der gedruckten Photovoltaik von rund 1,4 Milliarden Euro, wovon rund zwei Drittel auf gedruckte Solarzellen entfallen sollen. Laut NanoMarkets gibt es viele Gründe, weshalb Solarzellenhersteller Druckverfahren für die Fertigung in Erwägung ziehen sollten, zum Beispiel, weil damit im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren Kapital- und Betriebskosten gesenkt werden könnten.   Anlagen zum Druck von Solarzellen seien zudem relative günstig zu erwerben und effizienter als traditionelle Fertigungslinien. Zudem könnten Druckverfahren gleichzeitig Solarzellen strukturieren und beschichten, was weitere Kostenvorteile im Vergleich zur bislang praktizierten Herstellung bedeute.


Marktvolumen für gedruckte CIGS-Solarzellen soll bis 2014 auf rund 250 Millionen Euro steigen

NanoMarkets ist überzeugt, dass Hersteller neuer Solar-Tinten bedeutende Marktchancen nutzen können. Allein der Makt für gedruckte Solarzellen auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) könne bis 2014 ein Volumen von rund 250 Millionen Euro erreichen. NanoMarkets geht außerdem davon aus, dass der Markt für gedruckte organische Solarzellen in gleichen Zeitraum die Marke von 200 Millionen Euro überschreiten wird. Da das Interesse an der gedruckten Photovoltaik sehr groß sei, eröffneten sich im diesem Anwendungsfeld neue Chancen für die Hersteller von Druckmaschinen während andere Absatzmärkte aufgrund der Wirtschaftskrise schrumpften, betont NanoMarktes.


Detaillierte Analysen der Märkte und Technologien

Der neue Report von nanoMarkets liefert nach Angaben des Unternehmens detaillierte Analysen des Marktes für gedruckte Photovoltaik sowohl hinsichtlich der Solarzellenherstellung als auch der Equipment-Produzenten und der Zulieferer. Außerdem untersuche der Bericht die Entwicklung der Photovoltaik-Druckverfahren für sämtliche Anwendungsbereiche, einschließlich der Solarzellen auf Basis von kristallinem, nanokristallinem und amorphem Silizium sowie auf der Grundlage von Cadmiumtellurid, Galliumarsenid, und CIGS/CIS sowie die Fortschritte bei Farbstoffsolarzellen und Organsicher Photovoltaik.

Zudem dokumentiere der Forschungsbericht die jüngsten Entwicklungen der wichtigsten Druckverfahren einschließlich des Siebdrucks, des Tintenstrahldrucks, des Foliendrucks sowie des Anilindrucks (flexo) und des Tiefdrucks. Die detaillierten Prognosen für die kommenden acht Jahre umfassen sowohl das Umsatzpotenzial als auch die Strategien führender Solar-Unternehmen, die mit Photovoltaik-Druckverfahren arbeiten, wie z.B. Dyesol, G24i, Innovalight, Konarka und Nanosolar.

Weitere Informationen zum Report "Printed Photovoltaics: Market Opportunities for the Materials and PV Industry-2009 to 2016" unter http://www.nanomarkets.net/.

08.07.2009   Quelle: nanoMarkets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OTB Solar,
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ET Solar Group gibt weltweiten Versicherungsschutz durch Produkthaftpflichtversicherung bekannt

ET Solar bietet eine Produkthaftpflicht- versicherung für seine Module an.
ET Solar bietet eine Produkthaftpflicht-
versicherung für seine Module an.

Die ET Solar Group Corp. ("ET Solar"), ein in Nanjing ansässiger EPC-Anbieter für Solarparks und integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten (Silizium-Blöcke und -wafer, Module und Nachführungssysteme), gab 06.07.2009 bekannt, dass Käufer der PV-Module des Unternehmens ab sofort weltweit durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert seien. Der mit dem in New York ansässigen Versicherungsmakler Aon vereinbarte Versicherungsschutz werde von der Huatai Insurance Company geleistet, einem mehrheitlich zum Versicherungsriesen ACE gehörenden Unternehmen.   ACE sei ein von Standard & Poor's mit einem Finanzrisiko von A+ bewerteter, in der Schweiz ansässiger und an der New Yorker Börse notierter, Versicherungs- und Rückversicherungsanbieter. Das Unternehmen ist laut ET Solar weltweit in über 50 Ländern tätig und insbesondere in Europa und Nordamerika präsent.


Weltweit gültige Versicherungspolice

Der Versicherungsschutz deckt laut ET SOLAR Personen- und Sachschäden ab, die durch die von ET Solar verkauften, gelieferten und vertriebenen PV-Module verursacht werden, und umfasse beträchtliche Entschädigungsleistungen. Schadensansprüche können direkt bei der nächstgelegenen Niederlassung von ACE geltend gemacht werden. Die jährlich zu erneuernde, weltweit gültige Versicherungspolice biete unmittelbaren Versicherungsschutz für die nächsten 12 Monate.


Vertriebsleiter She kündigt Versicherungsdeckung einer Produktgarantie an

Dennis She, Vizepräsident und weltweiter Vertriebsleiter von ET Solar, erklärt diese Neuigkeit: "Wir sind sehr erfreut, mit der Erweiterung unseres Kundenstammes auf den für uns wichtigsten Märkten unseren Kunden eine breite Palette wertvoller Dienstleistungen und Anreize bieten zu können, u. a. technischen Kundendienst vor Ort in Europa und Nordamerika, Lösungen zur Betriebsmittelfinanzierung, schnelle Lieferung über inländische Lager sowie diese Produkthaftpflichtversicherung. Über die Produkthaftpflichtversicherung hinaus befinden wir uns mit großen chinesischen Versicherungsgesellschaften in fortgeschrittenen Gesprächen, in denen es um die Versicherungsdeckung einer Produktgarantie geht. Wir gehen davon aus, diese innerhalb der nächsten Monaten anbieten zu können."

08.07.2009   Quelle: ET Solar Group Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ET Solar Group Corp.,
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Cleantech-Beratungsunternehmen Apricum: Türkei bietet hervorragende Chancen für Solar-Unternehmen

Die Türkei zählt zu den Ländern mit der höchsten Sonneneinstrahlung der Welt und ist mit über 70 Millionen Einwohnern eines der bevölkerungsreichsten Länder Europas. Die sich weiter industrialisierende Wirtschaft sorgt für einen stetigen Anstieg des Wohlstandsniveaus und lässt damit den Energiebedarf ständig steigen. Allein der türkische Strommarkt wachse jährlich um 7 %, berichtet das Cleantech-Beratungsunternehmen Apricum (Berlin) in einer Pressemitteilung. Das entspreche dem 3,5-fachen des Wachstums im restlichen Europa. Um unabhängiger von Energieimporten zu werden, kündigte die türkische Regierung jetzt an, die Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien zu erhöhen. Damit werde die Türkei in der nahen Zukunft zu einem sehr attraktiven Markt für die Solar-Industrie. 


"Solar Valley" als Vorbild

Insbesondere für deutsche Solarunternehmen böten sich hervorragende Chancen, von der positiven Marktentwicklung zu profitieren, betont Apricum . "Aus Gesprächen mit türkischen Unternehmern wissen wir, dass Deutschland und vor allem das mitteldeutsche 'Solar Valley' als Vorbild für die Entwicklung eines eigenen Solarmarktes gilt. Wir haben hier eine weltweit einzigartige Kombination aus solaren Forschungsinstituten, Hochschulen und Industrie, die unsere Unternehmen zu Technologie- und Marktführern gemacht hat", so Nikolai Dobrott von Apricum.

"Deutschen Unternehmen, die in den türkischen Markt einsteigen wollen, bieten sich vielfältige Möglichkeiten: vom Direktvertrieb der eigenen Produkte von Deutschland oder durch eine Vertriebsrepräsentanz, über eine strategische Partnerschaft oder ein Joint Venture bis hin zur eigenen Produktionsstätte in der Türkei", sagt Dobrott. Die diversen Optionen sollten jedoch auf ihre Eignung für das jeweilige Unternehmen hin überprüft werden. So könne beispielsweise die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner vor Ort den Markteinstieg erleichtern, da bereits vorhandene Vertriebskanäle genutzt werden können.

Die kostenlose Broschüre "Tapping into Turkey?s Solar Potential" kann per E-Mail bestellt werden: schildhauer@apricum-group.com.


08.07.2009   Quelle: Apricum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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E.ON übernimmt Photovoltaik-Projekte in Frankreich

Solarpark Le Lauzet.
Solarpark Le Lauzet.

Der Energieversorger E.ON übernimmt den französischen Photovoltaik-Projektentwickler Société Conilhac Energies S.A.S. (Conilhac). Damit setze E.ON die Entwicklung des eigenen Solar-Geschäfts in einem der bedeutendsten Solarmärkte Europas schnell und konsequent fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erst vor wenigen Wochen hatte E.ON die erste eigene Solarmodul-Fabrik bei Magdeburg sowie den ersten Solarpark in der Südfranzösischen Stadt Le Lauzet eröffnet. Dort werden modernste Photovoltaikmodule auf einer Fläche von 20 Hektar mit einer Leistung von einem Megawatt (MW) Solarstrom erzeugen; diese Leistung kann auf bis zu 5 Megawatt ausgebaut werden, wenn eine leistungsfähige Netzanbindung hergestellt ist.  Conilhac hat laut E.ON bereits erfolgreich Photovoltaik-Projekte in Südfrankreich umgesetzt und verfüge über eine gut gefüllte Pipeline mit Vorhaben unterschiedlicher Reife. Durch die Übernahme des Unternehmens gewinne E.ON kurzfristig Know-how für die Umsetzung von Solarprojekten im industriellen Maßstab.



E.ON erwartet, dass Photovoltaik E.ON im nächsten Jahrzehnt so stark wächst wie in der vergangenen Dekade

Die Photovoltaik ist der am schnellsten wachsende Bereich der Energiewirtschaft. Zwischen 2003 und 2008 hat die jährlich installierte Leistung von 600 Megawatt auf 5.600 Megawatt weltweit zugenommen, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 55 Prozent. Zwar sei die Photovoltaik heute noch die teuerste Technologie zur Nutzung der erneuerbarer Energien, angesichts der derzeitigen technischen und preislichen Entwicklung dürfte sie aber in sonnereichen Ländern schon zwischen 2015 und 2020 einen ähnlichen Reifegrad wie die Windkraft erreichen, heißt es in der Pressemitteilung. E.ON gehe daher davon aus, dass Photovoltaik im nächsten Jahrzehnt ein ähnliches Wachstum wie die Windkraft in den vergangenen zehn Jahren erleben wird. Daher entwickle E.ON schon jetzt das notwendige Know-how in dieser Technologie, die eine wichtige Rolle unter den erneuerbaren Energien und im Erzeugungsmix von E.ON spielen werde.


Acht Milliarden Euro Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien geplant

E.ON will allein bis 2011 acht Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. Ziel sei, bis 2015 über rund 10 Gigawatt (GW) Erzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien zu verfügen. Bis 2030 will E.ON seinen Strom zu 35 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewinnen, 25 Prozent davon überwiegend aus Windkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Biogas. Etwa 10 Prozent soll auf Wasserkraft entfallen. Zusammen mit der Kernkraft werde dann rund die Hälfte der E.ON-Stromerzeugung CO2-frei sein. Die andere Hälfte werde durch effiziente Kohle- und Gaskraftwerke abgedeckt.

07.07.2009   Quelle: E.ON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sinosol AG,
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Photovoltaik: Yingli liefert Module für 10 MW-Solarkraftwerk in der chinesischen Provinz Gansu

Photovoltaik-Kraftwerk mit Yingli-Modulen.
Photovoltaik-Kraftwerk mit Yingli-Modulen.

Der Photovoltaik-Hersteller Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (Baoding, China) meldete am 02. Juli 2009, das Unternehmen sei von der SDIC Huajing Power Holding Co., Ltd. (Shanghai, China), einem Tochterunternehmen der chinesischen State Development and Investment Corporation (SDIC), als Photovoltaikmodul-Lieferant für ein Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MWp) ausgewählt worden, das in Dunhuang in der chinesischen Provinz Gansu errichtet werden soll.  "Als führendes staatliches Unternehmen haben wir sowohl die Verantwortung als auch die Möglichkeit, erneuerbare Energien in China zur Realität zu machen", sagte der Geschäftsführer von SDIC Huajing, Weidong Wang. "Wir glauben, dass dieses 10 MW-Projekt zeigt, dass wir es mit diesem Ziel ernst meinen. Wir sind zuversichtlich, dass westliche Regionen wie Dunhuang große Solar-Märkte werden, weil sie fast im Überfluss mit Sonnenlicht versorgt werden und die regionalen Regierungen gegenüber Investitionen von Solarunternehmen sehr offen sind".


Chinesische Regierung bekennt sich zum Ausbau der Erneuerbaren

Liansheng Miao, Vorsitzender und Vorstand von Yingli Green Energy zeigte sich ebenfalls erfreut über die neue Partnerschaft: "Als Teil unserer Strategie, im chinesischen Markt stärker präsent zu werden, suchen wir strategische Partnerschaften mit führenden Stromversorgern, wie SDIC Huajing, deren fundierte Erfahrung im chinesischen Energiemarkt auch Kenntnisse des heimischen Solarmarktes umfassen", sagte Miao und betonte: "Darüber hinaus belegt der Start des Megawatt-Solarkraftwerks in Dunhuan, dass die chinesische Regierung es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Ernst meint."

07.07.2009   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Holding Company Ltd.,
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Auszeichnung des Wirtschaftsministeriums: Kolitzheimer Photovoltaik-Unternehmen Blitzstrom unter "Bayerns Best 50"

Blitzstrom-Geschäftsführer Daniel Ziegler (Mitte) mit Wirtschaftsminister Zeil (l.) und Ralf Broschulat.
Blitzstrom-Geschäftsführer Daniel Ziegler
(Mitte) mit Wirtschaftsminister Zeil (l.) und
Ralf Broschulat.

Das Solar-Unternehmen Blitzstrom GmbH (Kolitzheim/Unterfranken) wurde vom Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) mit der Auszeichnung "Bayerns Best 50" geehrt. Geschäftsführer Daniel Ziegler konnte den Preis am 1. Juli 2009 in München entgegen nehmen. "Blitzstrom agiert als internationaler Großhändler. Die Prinzipien des Erfolgs sind Zuverlässigkeit, Schnelligkeit, Verfügbarkeit und technisches Know-how", so der Minister in seiner Laudatio für das Kolitzheimer Unternehmen, das in der Solartechnik weltweit Geschäftsbeziehungen unterhält. "Unternehmen wie Blitzstrom sind das Herzstück der sozialen Marktwirtschaft und tragen in erheblichem Maße zum wirtschaftlichen Wohlstand Bayerns bei, betonte Zeil. 


Vorbildfunktion in wirtschaftlich schweren Zeiten

Die Blitzstrom GmbH ist eines von 50 Unternehmen in Bayern, die vom Wirtschaftsminister mit dem Gütesiegel "Bayerns Best 50" geehrt wurden. Die Auszeichnung wird an Mittelständler verliehen, die sich als besonders wachstumsstark erwiesen haben und in den letzten Jahren sowohl ihren Umsatz als auch die Zahl ihrer Mitarbeiter kontinuierlich und überdurchschnittlich steigern konnten. "Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten gewinnen solche Leistungen eine wichtige Vorbildfunktion", erklärt der Wirtschaftsminister auf der Internetseite seines Ministeriums. Die Blitzstrom GmbH sei ein wichtiger Mutmacher für andere Mittelständler und Existenzgründer.


Photovoltaik-Zentrum bündelt Kompetenzen für Solartechnik

"Wir freuen uns über die Auszeichnung und sehen sie als Bestätigung unserer Arbeit, aber auch als Anreiz auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen", betont Daniel Ziegler, der die Auszeichnung in München im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium aus den Händen von Martin Zeil und Ralf Broschulat, dem Vorstand der Ernst & Young AG, die im Auftrag des Ministeriums die Preisträger ermittelte, entgegennehmen konnte. Die Blitzstrom GmbH ist eines von drei Unternehmen, die sich im Kolitzheimer Photovoltaik-Zentrum angesiedelt haben. Zusammen mit der Beck Energy GmbH sowie S&F Umwelttechnik wurde gemeinsam ein Standort geschaffen, von dem aus drei wichtige Bereiche der Solartechnik bedient werden. Die Blitzstrom GmbH tritt dabei vor allem als Großhändler auf, der seine Waren an das installierende Handwerk oder an Vertriebsgesellschaften, Handels- und Großhandelsketten und an Systemintegratoren liefert. Beck Energy und S&F Umwelttechnik kümmern sich zum einen um die Realisierung großflächiger Freiflächen-Solarkraftwerke und zum anderen um die schlüsselfertige Installation von Photovoltaik-Dachanlagen. In den letzten Jahren ist die Mitarbeiterzahl im Photovoltaik-Zentrum stetig gewachsen, aktuell arbeiten 350 Beschäftigte in den Unternehmen.

07.07.2009   Quelle: Blitzstrom GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Blitzstrom GmbH. Foto: SX HEUSER,
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Neuer Weltrekord: Wirkungsgrad organischer Solarzellen auf 5,9% erhöht

Weltrekord: Die neue organische p-i-n- Tandemsolarzelle erzielt einen Wirkungsgrad von 5,9 %.
Weltrekord: Die neue organische p-i-n-
Tandemsolarzelle erzielt einen Wirkungsgrad
von 5,9 %.

Organische Solarzellen haben gegenüber Verbindungshalbleiter- und Silizium-Solarzellen einen enormen Vorteil: Sie sind besonders dünn, leicht und flexibel. Somit könnte sich der Organischen Photovoltaik (OPV) in Zukunft ein extrem weit reichendes Marktfeld erschließen, betont dass VDI Technologiezentrum GmbH in einer Pressemitteilung. Doch eine entscheidende Herausforderung sei zu bewältigen: Der niedrige Wirkungsgrad von bisher höchstens 5,4 % auf einer Fläche von mehr als einem Quadratzentimeter und die geringe Lebensdauer verhinderten bisher die flächendeckende Markteinführung organischer Solarzellen. Kommerzielle Hochleistungszellen aus Verbindungshalbleitern erreichen einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 30 %, herkömmliche Siliziumsolarzellen kommen auf einen Wirkungsgrad um die 15 %.  


Heliatek, BASF und TU Dresden entwickeln Tandemsolarzelle mit bestätigtem Wirkungsgrad von 5,9 % auf einer aktiven Fläche von zwei Quadratzentimetern

Erst im Juli vergangenen Jahres startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit über 16 Millionen Euro geförderte Projekt OPEG (Organische Photovoltaik zur integrierbaren Energieversorgung), und schon jetzt liegen erste, sensationelle Ergebnisse vor. Die drei Verbundpartner Heliatek, BASF und das Institut für angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden haben nun eine so genannte p-i-n-Tandemsolarzelle mit einem bestätigtem Wirkungsgrad von 5,9 % auf einer aktiven Fläche von zwei Quadratzentimetern entwickelt, berichtet das VDI Technologiezentrum. Ein neuer Weltrekord. Die neue Technologie ermögliche nun die Produktion von leichten, flexiblen, großflächigen organischen Solarzellen, die kostengünstig und mit extrem geringem Material- und Energieaufwand hergestellt werden können. Die benötigten Schichtdicken liegen im Bereich von 200 Nanometern und für einen Quadratmeter Solarzellenfläche werde nur knapp ein Gramm organisches Halbleitermaterial benötigt.


Wirkungsgrad soll auf 9 - 10 % gesteigert werden

Das geförderte Verbundprojekt läuft noch bis Juni 2011 und besteht aus insgesamt 8 Partnern (Unternehmen und Institute). Ziel des Projekts ist die Effizienz organischer Solarzellen auch durch die Erforschung neuer Materialien weiterhin zu steigern, die Lebensdauer zu erhöhen und vor allem die kostengünstige Herstelltechnik weiter zu optimieren, so dass die "Plastiksolarzellen" zu absolut marktfähigen Preisen "von der Rolle" hergestellt werden können. Bis zum Ende des Projekts verfolgen die Verbundpartner das ehrgeizige Ziel, den Wirkungsgrad sogar auf 9 - 10 % zu steigern. Das Marktpotenzial für die organischen Solarzellen ist riesig: Von mobilen Anwendungen wie beispielsweise der Energieversorgung mobiler Geräte wie Laptop-Computern oder Organizern über den Anwendungen im Freien (Solarfolien auf Zelten) bis hin zum Automobil, beispielsweise zur Stromversorgung von Radio, Klimaanlage etc. Langfristig gesehen sollen die organischen Solarzellen auch in Gebäuden Einzug halten. Hier wären Solarfolien auf Markisen denkbar oder transparente Photovoltaik-Folien auf Fensterscheiben.


Schichten aus unterschiedlichem Material absorbieren mehr Sonnenlicht

Wie der Name schon vermuten lässt, besteht eine Tandem-Solarzelle aus zwei Solarzellen. Diese beiden Solarzellen, meist aus unterschiedlichem Material, sind übereinander geschichtet. Durch diese Anordnung wird der Wirkungsgrad erhöht, was durch die Abstimmung der verschiedenen Materialien aufeinander erreicht wird, so dass ein breiteres Lichtspektrum aufgenommen werden kann. Durch eine entsprechende Bauform können die Photonen des Sonnenlichts durch Reflektion zusätzlich länger in den jeweiligen Schichten gehalten werden.

07.07.2009   Quelle: VDI Technologiezentrum GmbH, OPEG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Heliatek GmbH,
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1 MW Solarmodule von Mitsubishi versorgen Wasserpumpen auf einer Obstplantage in Kalifornien

1 MW-Photovoltaikanlage in der Obstplantage von Limoneira.
1 MW-Photovoltaikanlage in der Obstplantage
von Limoneira.

Mitsubishi Electric & Electronics USA, Inc. (Cypress, Kalifornien) und Perpetual Power (P2; Livermore, Kalifornien) berichteten am 30. Juni 2009, dass die Unternehmen vier solar betriebene Grundwasserpumpen an der Ducor Ranch des Plantagenbetreibers Limoneira Company fertiggestellt haben. Laut Pressemitteilung werden in den vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 250 Kilowatt (kWp) einachsige Nachführsysteme eingesetzt, die im Vergleich zu fest installierten Solarstromanlagen einen bis zu 15 Prozent höheren Ertrag ermöglichen sollen, indem die Module der Sonne einachsig nachgeführt werden. Insgesamt kommen die 6.400 bodenmontierten Hochleistungsmodule der Limoneira Company auf eine Nennleistung von einem Megawatt /MW). Das Obstbauunternehmen baut auf Plantagen im kalifornischen Santa Paula Zitronen, Avocados, Orangen, exotische Zitrusfrüchte, Pistazien und Kirschen an.   Die Photovoltaik-Anlagen von Limoneira sollen jährlich rund 2.300.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Perpetual Power, ein Unternehmen mit Sitz in der San Francisco Bay Area hat die vier Photovoltaikanlagen für Limoneira Company geplant und errichtet. "Solarenergie zur Bewässerung der Plantagen von Limoneira zu nutzen, ist die perfekte Ergänzung zu der bestehenden 1 MW-Solarstromanlage des Obstbauers. Die vier neuen Solarstromanlagen sparen nicht nur Kosten, sie halten auch die Luft sauber, was für dies gesamte Gemeinde von Santa Paula wichtig ist", sagte Mark Palamountain, Gründer von Perpetual Power.


Obstbauunternehmen verfügt über 2 MW Solar-Leistung

Die vier Solarstromanlagen ersetzen laut Pressemitteilung mit fossilem Kraftstoff betriebene Wasserpumpen und sollen so viel Strom erzeugen, wie ungefähr 230 durchschnittliche Haushalte in den USA jährlich verbrauchen. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem MW ergänzen das seit Oktober 2008 bestehende 1 MW-Solarkraftwerk des Unternehmens. "Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige Geschäftspraxis der Schlüssel für eine gesunde Zukunft ist und wir sind stolz darauf, auf unserem Gelände im kalifornischen Santa Paula ein weiteres Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert zu haben", sagt Harold Edwards, Präsident und Vorstand von Limoneira. "Jetzt das Richtige zu tun, ist nach unserer Erfahrung auch langfristig sinnvoll". Die Solarstromanlagen sind Besitz eines Drittunternehmens, von dem Limoneira den erzeugten Strom für durchschnittlich 0,08 US-Dollar (0.06 Euro) pro Kilowattstunde kauft, was bedeute, dass Limoneira mehr als ein Drittel weniger bezahlt als den durchschnittlichen Strompreis von 0,12 US-Dollar pro kWh (0,09 Euro/kWh) in Kalifornien. Die Photovoltaik-Anlagen sind nicht nur gut für die Umwelt, sie sollen dem Unternehmen auch jährlich 200.000 US-Dollar (143.321 Euro) Stromkosten einsparen, heißt es in der Pressemitteilung. "Limoneira hat mit der Installation von 12.000 Solarmodulen zur Bewässerung seiner Plantagen und für die Versorgung seiner Einrichtungen in weniger als einem Jahr bewiesen, dass es ein führendes Unternehmen in der Branche ist", sagt Gina Heng, Geschäftsführerin der Sparte Photovoltaik bei Mitsubishi Electric & Electronics, USA.



07.07.2009   Quelle: Mitsubishi Electric & Electronics USA, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mitsubishi Electric & Electronics USA, Inc.,
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Konzentrator-Photovoltaik: Ellis Energy Investments kauft Hersteller Pyron Solar

CPV-System von Pyron Solar.
CPV-System von Pyron Solar.

Ellis Energy Investments, Inc. (Bakersfield, Kalifornien) berichtete am 30. Juni 2009, das Unternehmen habe das Betriebsvermögen von Pyron Solar, Inc. (San Diego, Kalifornien) erworben. Pyron Solar produziere Anlagen für die Konzentrator-Photovoltaik (concentrator photovoltaics, CPV) im Kraftwerksmaßstab, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Ellis Energy Investments arbeitet Pyron Solar mit einer patentierten und leistungsstarken Konzentrator-Technologie, die es ermöglichen soll, die Energie der Sonne mit hohem Wirkungsgrad und ohne eine Größenbeschränkung hinsichtlich der Installationen umzuwandeln. Mit der einzigartigen, unternehmenseigenen Optik und Technologie hätten die Ingenieure von Pyron Solar die wesentlichen Probleme bei der breiten Nutzung der Solarenergie überwunden: den Hitzetransfer bei Solarzellen, die Windlast der Anlagen, die Verschattung, die Wartung und die Kosten. 


Pyron Solar erweitert Portfolio von Öl-Unternehmen

Ellis Energy Investments erweitert mit Pyron Solar sein Portfolio, in dem auch die Öl-Unternehmen Sierra Process Systems (Bakersfield, Kalifornien) und Global Mastics enthalten sind. Stan Ellis, Vorstand von Ellis Energy Investments kommentiert: "Wir sind sehr froh über unseren jüngsten Kauf und werden die aggressiven Wachstumspläne von Pyron Solar weiterführen. Wir sind davon überzeugt, dass Pyron Solar mit seinen technischen Errungenschaften zum führenden Unternehmen im CPV-Markt werden wird".


07.07.2009   Quelle: Ellis Energy Investments, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pyron Solar,
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Chinesischer Wafer-Hersteller LDK Solar will mit der SAEM-Kerself-Gruppe Photovoltaik-Anlagen in Italien bauen

Waferproduktion bei LDK Solar.
Waferproduktion bei LDK Solar.

LDK Solar Co., Ltd. (Xinyu City, China), Hersteller von multikristallinen Solar-Wafern, berichtete am 1. Juli 2009, das Unternehmen habe eine Vereinbarung mit dem italienischen Photovoltaik-Systemintegrator SAEM Srl (Cercola NA) geschlossen. Geplant sei der Bau von fünf Photovoltaik-Kraftwerken in Apulien mit einer Nennleistung jeweils von einem Megawatt (MW). Der Baubeginn soll im Juli 2009 erfolgen, die Anlagen sollen laut Pressemitteilung bis November fertig gestellt werden. LDK Solar berichtet, das Unternehmen werde die Siliziumwafer für das Projekt liefern und SAEM übernehme die Systemintegration.   "Wir sind sehr daran interessiert, die Präsenz von LDK Solar in Italien auszubauen", sagte Xiaofeng Peng, Vorstandsvorsitzender von LDK Solar. "Der italienische Photovoltaik-Markt ist einer der interessantesten Märkte in Europa und Schätzungen zufolge wird er in den nächsten drei Jahren deutlich wachsen". Francesco Maggi, Vorstand der SAEM-Gruppe, ergänzte: "Wir denken, dass die Partnerschaft mit LDK Solar unsere Verbindungen in der Photovoltaik-Branche stärkt, die ein großes Wachstumspotenzial aufweist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit bei weiteren Projekten und wollen die wachsenden Geschäftsmöglichkeiten in diesem Markt nutzen".

06.07.2009   Quelle: LDK Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LDK Solar Co., Ltd.,
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aleo solar erhält Folgeauftrag für schlüsselfertigen Solarpark

Photovoltaik-Freiflächenanlage in Südergellersen.
Photovoltaik-Freiflächenanlage in
Südergellersen.

Die aleo solar AG (Oldenburg) wird für einen Landwirt im niedersächsischen Südergellersen (Landkreis Lüneburg) eine Photovoltaik-Freilandanlage erweitern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. aleo solar werde den bestehenden Solarpark im Rahmen eines Auftrages zur schlüsselfertigen Erstellung um 530 Kilowatt auf 1.040 Kilowatt erweitern. Der Baubeginn soll im Herbst erfolgen. Das neue Solar-Kraftwerk soll noch in diesem Jahr an das Stromnetz angeschlossen werden. Insgesamt werden dann 5.850 Module des Typs "aleo S_16" Solarstrom produzieren und Jahr für Jahr etwa 570 Tonnen Kohlendioxid einsparen.   "Mit unseren ertragsstarken Solarmodulen rechnen sich auch Freiflächenanlagen in Norddeutschland", betont Norbert Schlesiger, Gesamtvertriebsleiter der aleo solar AG. "Im Projektgeschäft gehen wir sehr selektiv vor. Wir binden immer einen regional ansässigen, autorisierten aleo-Fachhändler mit ein. Dadurch entsteht ein echter Mehrwert für unsere Kunden."


Solarpark in der Region positiv aufgenommen

Der Betreiber, Carsten Beecken, verdopple die Leistung seiner Solaranlage wegen der hohen Wirtschaftlichkeit auf mehr als ein Megawatt, heißt es in der Pressemitteilung. Aufgrund ihrer Ertragsstärke entschied er sich erneut für Module von aleo solar: "Schon kurz nach der Inbetriebnahme des ersten Teils des Solarparks war klar, dass Kosten und Nutzen in einem sehr guten Verhältnis zueinander stehen und unsere Investition sich lohnt. Außerdem wird unser Solarpark in der Region positiv aufgenommen und ist zu einer regelrechten Attraktion geworden", sagt Beecken. Mit seiner Photovoltaik-Anlage will der Land- und Energiewirt regenerativen Strom aus der Region für die Region produzieren.

Die Kommunen und der Landkreis Lüneburg haben den Solarpark von Beginn an unterstützt. "Die Bedeutung des Klimaschutzes ist hier offenbar erkannt worden. Insgesamt wird das Interesse an klimaschonender und effizienter Energietechnik immer größer", sagt Stefan Blaurock, Geschäftsführer von ad fontes Lüneburg. Der Meisterbetrieb wird, wie schon den ersten Teil, auch die Erweiterung des Solarparks in Südergellersen installieren.

06.07.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik: Fraunhofer IPA entwickelt neue Verfahren für Selen- und Indiumschichten von CIS-Solarzellen

Schematischer Aufbau einer CIS-Solarzelle.
Schematischer Aufbau einer CIS-Solarzelle.

Die Schichttechnikspezialisten des Fraunhofer IPA haben sich zum Ziel gesetzt, die CIS-Solartechnik zu revolutionieren, indem sie den Absorber einer CIS-Solarzelle nasschemisch herstellen, berichtet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Stuttgart) in einer Pressemitteilung. Die Solarzelle aus Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) ist heute eine bekannte und häufig eingesetzte Entwicklung, um Sonnenlicht in Energie umzuwandeln. "Unser Forschungsziel ist es, den Absorber einer CIS-Solarzelle nasschemisch herzustellen", so Dr. Martin Metzner, Leiter der Abteilung Schichttechnik am Frauhofer IPA. Damit werde es möglich, auf teuere und energieintensive Verfahren zu verzichten (Hochtemperatur- und Vakuumprozesse). Durch nasschemische Prozesse könne eine effizientere und kostengünstigere Herstellungsroute realisiert werden.  Somit würde eine Fertigung ermöglicht werden, in der die CIS-Solarzelle als ein Massenprodukt hergestellt werden kann, woraus sich die Möglichkeit ergebe, dieses Produkt großflächig einzusetzen, um Energie zu gewinnen.



Metallisches Selen durch einen nasschemischen Prozess hergestellt

Aktuell wird die Kupferschicht des Absorbers durch einen galvanischen Prozess erzeugt. Die beiden anderen Schichten entstehen durch Verdampfungsprozesse im Vakuum. Für Indium gibt es heute schon Möglichkeiten der nasschemischen Abscheidung. Allerdings bestehen laut IPA noch eindeutige Haftungsprobleme auf dem Kupfer. Die galvanische Abscheidung des metallischen Selens sei bis jetzt noch nicht erfolgreich durchgeführt worden. "Es ist uns gelungen, einen Prozess zu entwickeln, bei dem metallisches Selen durch einen nasschemischen Prozess hergestellt werden kann. Außerdem konnten wir das Problem mit der Haftfestigkeit von Indium auf Kupfer lösen und somit auch diese Schicht elektrochemisch abscheiden", berichtet Dr. Metzner und fasst zusammen: "Dadurch sind wir in der Lage, einen CIS-Absorber vollständig nasschemisch herzustellen."


Schichtdickenpräzisierung für das "Rolle-zu-Rolle"-Verfahren

Die Aufnahmen mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) bestätigen, dass die Abscheidung eines CIS-Absorbers aus wässrigen Lösungen gelungen ist. Dafür wurde die Schicht in flüssigem Stickstoff gebrochen und unter dem REM untersucht. Um die Verfahren produktionsnah weiterentwickeln zu können, wurde eine Höchstpräzisionsbandanlage projektiert und realisiert. Damit ist es möglich, dass auch die Schichtdickenpräzisierung an das so genannte Rolle-zu-Rolle-Verfahren angepasst wird. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir die Möglichkeit, jeweils eine Schicht im Bandanlagenmaßstab nasschemisch herzustellen", erklärt die Wissenschaftlerin Julia Eckert. In der nächsten Zeit soll die Anlage jedoch um die fehlenden Module erweitert werden.


Forschung zur galvanischen Abscheidung von Molybdän-Rückkontakten

Zudem beschäftigt sich die Abteilung Schichttechnik auch mit der Entwicklung einer galvanischen Abscheidung für Molybdän. Molybdän wird in der CIS-Solarzelle als Rückkontakt benötigt und kann bisher nur in Vakuumverfahren erzeugt werden. "Auch bei diesem Thema konnten wir schon große Fortschritte erzielen. So kann man sagen, dass es möglich sein wird, auch diese Schicht effizienter und kostengünstiger herzustellen", verrät Julia Eckert und sieht in der gesamten Verfahrenskette auch die Basis für die Entwicklung von beispielsweise CIGSAbsorbern (Kupfer, Indium, Gallium, Selen).



06.07.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPA,
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QuantaSol entwickelt Konzentrator-Solarzelle mit Rekord-Wirkungsgrad von 28,3 Prozent

"SB-QW"-Solarzelle von QuantaSol

QuantaSol Ltd. (Kingston-upon-Thames, Vereinigtes Königreich), ein neues, unabhängiges Entwicklungsunternehmen und Hersteller von Konzentrator-Solarzellen berichtete am 30. Juni 2009, dass es erfolgreich eine Einfachsolarzelle entwickelt habe, die den weltweit höchsten Wirkungsgrad unter allen einschichtigen Zellen mit spannungskompensierenden Quantengräben (strain-balanced quantum-wells )aufweise. Die in weniger als zwei Jahren entwickelten "SB-QW"-Solarzellen seien vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unabhängig getestet worden. Hierbei sei bei einer mehr als 500-fachen Konzentration des Sonnenlichts ein Wirkungsgrad von 28,3 Prozent festgestellt worden, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. 

Hoher Wirkungsgrad und einfache Fertigung

QuantaSol berichtet, dass sein Ansatz verschiedene Nanostrukturen zweier oder mehrerer verschiedener Legierungen verbinde, um synthetische Kristalle zu erzeugen, die gegenwärtige Probleme bei der Produktion von Solarzellen überwinden und gleichzeitig den Wirkungsgrad steigern. "Unsere Technologie ist das best gehütete Geheimnis der gesamten Branche. Dies ist das erste Mal, dass ein hoher Wirkungsgrad und eine einfache Fertigung kombiniert wurden. Früher war dies das Schreckgespenst der Photovoltaik-Industrie", so Kevin Arthur, Vorstand von QuantaSol. "Wir bereiten uns heute darauf vor, schon im ersten Quartal des Jahres 2010 Mehrfach-Stapelsolarzellen mit noch höheren Wirkungsgraden zu liefern". QuantaSol wurde im Juni 2007 als eigenständiges Unternehmen aus dem Imperial College London ausgegliedert, um das geistige Eigentum der Universität zu Solarzellen zu kommerzialisieren und Entwicklern von konzentrierenden Photovoltaik-Systemen geeignete Zellen anzubieten. Die SB-QWSC-Solarzellen haben nach Angaben des Unternehmens weltweit den höchsten Wirkungsgrad unter allen Einfachsolarzellen.

06.07.2009   Quelle: QuantaSol Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: QuantaSol Ltd.,


 

USA: Repräsentantenhaus verabschiedet bundesweite Quote für erneuerbare Energien

Am 28.06. hat das US House of Representatives mit knapper Mehrheit einem Gesetzentwurf zum American Clean Energy Leadership Act (ACELA) zugestimmt, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Teil dieses Entwurfs ist die erste bundesweit verbindliche Quote (Renewable Electricity Standard – RES). Energieversorgungsunternehmen (EVU) mit einem Umsatz von mehr als 4 Millionen MWh/a müssen demnach bis 2012 6% und bis 2020 20% ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen.  

Stromerzeugung neu geplanter Atomkraftwerke wird nicht in die Basiskalkulation einbezogen

Das "US Senate Energy and Natural Resources Committee", ein Senatsausschuss, hatte am 17.06.2009 dem Entwurf noch in anderer Form zugestimmt. Im Parlament sei der Gesetzesentwurf jedoch weiter relativiert worden, berichtet die Exportinitiative. Einerseits können nun die EVU 40 % der geforderten Quote durch Energieeffizienzmaßnahmen bewerkstelligen. Außerdem wird die Stromerzeugung neu geplanter Atomkraftwerke nicht in die Basiskalkulation mit einbezogen, was die Quote stark relativieren kann. Der RES wird seit langem von den EE-Branchenverbänden gefordert, weil dieser Planungshorizonte eröffnet. Für manche Technologien erwarten Experten einen regelrechten Boom, beispielsweise für Stromerzeugung aus Abfällen der Forstwirtschaft und holzverarbeitenden Industrie. Der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erfolgte bisher auch durch bundesstaatliche Grünstromquoten (Renewable Portfolio Standards).
Weitere Informationen:

SunPower's T20 Tracker.

Das Finanzunternehmen Wells Fargo hat angekündigt kommerzielle Photovoltaik-Projekte im Umfang von bis zu 100 Millionen US-Dollar zu finanzieren, die gemeinsam mit der SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) umgesetzt werden sollen, einem Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen. Im Rahmen der Vereinbarung soll SunPower mit qualifizierten Kunden Bezugsvereinbarungen (power purchase agreements, PPA) für den Strom schließen, der in den von Wells Fargo finanzierten und von SunPower geplanten, errichteten und betriebenen Photovoltaik-Kraftwerken erzeugt wird.  Der Solarstrom soll dann zu wettbewerbsfähigen Preisen verkauft werden. Die könnten sich auf diese Weise langfristig vor steigenden Strompreisen schützen und die ökologischen und finanziellen Vorteile der Solarenergie ohne Vorab-Investitionen nutzen, heißt es in der Pressemitteilung. In den kommenden Jahren sehen wir wachsende Möglichkeiten auf den Märkten für erneuerbare Energien", sagte Barry Neal, Direktor des Geschäftsbereichs Environmental Finance bei Wells Fargo. "Wir arbeiten mit SunPower zusammen, um es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu erleichtern, sofort die Vorteile des Solarstroms zu nutzen und damit die Solarbranche zu unterstützen".


Megawatt-Solarstromanlagen an der Universität von Kalifornien für die Wasserbehörde des Western Riverside Bezirks

Die ersten Projekte, die laut Vertragsvereinbarungen finanziert werden sollen, sind eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) an der Universität von Kalifornien in Merced und ein Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1 MW für die Western Riverside County Regional Wastewater Authoriy. Beide PV-Kraftwerke sollen bis Jahresende fertig gestellt werden und mit bodenmontierten Nachführsystemen von SunPower (T20 Tracker) ausgestattet sein, die sich während des Tages zur Sonne ausrichten und so bis zu 30 Prozent mehr Strom als fest installierte Solarmodule liefern. "SunPower bietet eine leistungsfähige Solartechnologie und eine Finanzierungskompetenz, die es unseren Kunden ermöglicht, Stromkosten zu sparen. Die Partnerschaft mit Wells Fargo stärkt sowohl unsere Projektfinanzierung als die breite Nutzung der Solarenergie im großen Stil durch kommerzielle und öffentliche Kunden von SunPower in den ganzen USA", sagte Mac Irvin, Geschäftsführer der Finanzierungsgruppe von SunPower.


03.07.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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centrotherm photovoltaics: Vorstand bestätigt Prognose für 2009

centrotherm photovoltaics liefert Photovoltaik-Equipment.
centrotherm photovoltaics liefert
Photovoltaik-Equipment.

Die Aktionäre der centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) haben auf der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Juni den Kurs der Unternehmensleitung klar bestätigt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Allen Tagesordnungspunkten sei mit großer Mehrheit zugestimmt worden. Vorstand und Aufsichtsrat des Equipmentanbieters für die Herstellung von Solar-Silizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen wurden mit mehr als 99 Prozent für das Geschäftsjahr 2008 entlastet. centrotherm photovoltaics habe im Geschäftsjahr 2008 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus erzielt und seine Wachstumsziele erreicht, betont das Unternehmen. 


Kompetenz für die Errichtung voll integrierter Solar-Fabriken unter einem Dach; hoher Auftragsbestand

Außerdem setzte der Vorstand die Strategie, Schlüsselequipment und -technologie in den strategischen Geschäftsfeldern Solarzelle, Silizium und Dünnschicht zu integrieren, 2008 konsequent und erfolgreich um. Durch die getätigten Akquisitionen bündelt das Unternehmen die Kompetenz für die Errichtung voll integrierter Solar-Fabriken unter einem Dach. Für 2009 bekräftigte Finanzvorstand Oliver M. Albrecht die Umsatzprognose von 500 bis 550 Millionen Euro und die weitere Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA): "Wir sehen den hohen Auftragsbestand und die positive Entwicklung in den ersten Monaten des Geschäftsjahres als eine gute Ausgangsbasis."


Vorstandssprecher Hartung: Für die Herausforderungen der Finanzkrise gewappnet

Mit großer Mehrheit stimmten die Aktionäre der Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien sowie über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals zu. Auch der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und Wandelanleihen (Schuldverschreibungen) wurde mit großer Mehrheit zugestimmt. "Die Aktionäre haben unsere Strategie bestätigt", sagt Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics. "Die Finanzkrise stellt uns zwar vor besondere Herausforderungen, denen wir aber bisher dank unserer starken Marktposition und unserer Kapitalkraft gut begegnen konnten."


03.07.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau übernimmt Romaric Corporation in den USA

Die Solar Holding Inc., eine US-amerikanische Tochtergesellschaft der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), erwirbt 100 % der Anteile an der Romaric Corporation mit Sitz in Salt Lake City, USA. Die 2001 gegründete Romaric ist auf Fertigungsmanagementsysteme (MES) spezialisiert und verfüge über umfangreiche Erfahrungen in der Software-Automatisierung für hoch standardisierte Produktionsunternehmen, insbesondere auch in der Halbleiterindustrie, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen unter anderem AMD, Applied Materials und Intel. Mit innovativen Produkten könne Romaric schon in der Planungsphase und weit vor Fertigstellung der Bauvorhaben virtuelle Fabriken simulieren und Abläufe sowie Software-Schnittstellen testen, ohne die zu steuernde Hardware physisch zu installieren.  Als Kaufpreis sei ein niedriger, einstelliger US-Dollar-Millionenbetrag vereinbart worden, heißt es in der Pressemitteilung.


Stärkung der Präsenz im US-amerikanischen Solarmarkt

Der Roth & Rau Konzern erweitert mit der Integration der Romaric Corporation sein Produkt- und Dienstleistungsangebot für die Kunden in der Photovoltaik-Branche und stärkt gleichzeitig seine Präsenz und das Netzwerk der Standorte im vielversprechenden US-amerikanischen Solarmarkt. Romaric ist langjähriger Partner der Roth & Rau Konzerntochter AIS Automation Dresden GmbH in den USA. "Die Akquisition von Romaric fügt sich nahtlos in unsere Wachstumsstrategie ein. Wir schätzen Romaric als verlässlichen Partner in verschiedenen Projekten und sind beeindruckt von den Leistungen für Produktionsunternehmen in hoch standardisierten Märkten, wie zum Beispiel der US-Halbleiterindustrie", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.


Beitrag zur Standardisierung der Photovoltaik-Industrie

"Durch die Übernahme bauen wir unsere internationale Präsenz im Bereich Fabrikautomation aus, der als strategisch wichtiges Geschäftsfeld nicht nur für unsere Turnkey-Produktionslinien, sondern auch für die Steuerung unseres Einzelequipments von Bedeutung ist. Zusammen mit unserer Tochtergesellschaft AIS Automation Dresden wird Romaric maßgeblich zur Standardisierung der Photovoltaikindustrie in diesem Bereich beitragen", erklärt Carsten Bovenschen, Finanzvorstand der Roth & Rau AG und im Konzern ebenfalls verantwortlich für IT.

02.07.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Kraftwerk "Andasol 1" offiziell eingeweiht

Die Parabolrinnen des Solar-Kraftwerks folgen dem Lauf der Sonne.
Die Parabolrinnen des Solar-Kraftwerks folgen
dem Lauf der Sonne.

Am 1. Juli 2009 wurde das solarthermische Kraftwerk Andasol 1 in der spanischen Provinz Granada in Andalusien offiziell eingeweiht. Mit einer Nennleistung von 50 Megawatt (MW) zählt Andasol 1 zu den größten Solarkraftwerken der Welt. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) waren wesentlich an der Entwicklung von Schlüsseltechnologien beteiligt und identifizierten unter anderem mit Satellitendaten im Auftrag des Projektentwicklers Solar Millennium AG den geeigneten Standort. Außerdem trugen ihre Messmethoden zur präzisen Konstruktion der Parabolrinnen-Kollektoren bei. Andasol 1 liefert klimafreundlichen Strom für 200.000 Menschen, berichtet das DLR in einer Pressemitteilung. Dadurch kann jährlich der Ausstoß von 150.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Auf einer Gesamtfläche von fast zwei Quadratkilometern stehen über 600 Parabolrinnen-Kollektoren, von denen jeder einzelne 150 Meter lang und 5,7 Meter breit ist. Insgesamt haben die Spiegel eine Fläche von über 500.000 Quadratmetern. 


Salzspeicher ermöglichen Stromproduktion mit voller Leistung bis zu 7,5 Stunden nach Sonnenuntergang

In der Mitte des riesigen Solarfeldes befindet sich außerdem ein Wärmespeicher. Hier wird in zwei gewaltigen Tanks von 14 Metern Höhe und 36 Metern Durchmesser die überschüssige Energie während der Mittagsstunden in flüssigem Salz gespeichert. Das Salz wird durch Sonnenenergie auf bis zu 390 Grad Celsius aufgeheizt. Mit der gespeicherten Wärme kann das Kraftwerk dann bis zu 7,5 Stunden nach Sonnenuntergang noch Strom mit voller Leistung (50 Megawatt) liefern - diese Möglichkeit zur planbaren Stromproduktion ist ein wichtiger Vorteil solarthermischer Kraftwerke gegenüber beispielsweise Wind- oder Photovoltaikanlagen.

Neben diesem ersten kommerziell betriebenen Kraftwerk Andasol 1 sind bereits zwei weitere Solar-Kraftwerke am selben Ort im Bau: Andasol 2 soll noch in diesem Jahr ebenfalls 50 Megawatt liefern, Andsol 3 mit weiteren 50 Megawatt wird voraussichtlich Anfang 2011 folgen.


DLR-Forscher mit Suche nach optimalem Standort beauftragt

Im Auftrag des Projektentwicklers Solar Millennium AG übernahmen Mitarbeiter der Abteilung Solarforschung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik auf der zirka 50 Kilometer entfernten Forschungsstation "Plataforma Solar de Almería" die Suche nach einem geeigneten Standort für das Kraftwerk. Eine Entscheidungsgrundlage bildeten dabei langjährige statistische Mittelwerte der solaren Einstrahlung, die das DLR aus meteorologischen Messungen von Bodenstationen sowie aus Zeitreihen von Satellitendaten ermittelte.


Präzise Parabolspiegel steigern den Energie-Ertrag

Bei der Errichtung der Anlage durch den spanischen Baukonzern ACS kamen außerdem beim DLR entwickelte schnelle optische Messverfahren zur präzisen Fertigungskontrolle der Parabol-Kollektoren zum Einsatz. Präzise, gut ausgerichtete Parabolspiegel können den Energie-Ertrag um bis zu zehn Prozent steigern und sind damit wesentlich für die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage, betont das DLR.


Europäische Union unterstützte das 300 Millionen Euro-Kraftwerk mit fünf Millionen für die Vorbereitung und wissenschaftliche Begleitforschung

Die Entwicklung der Kollektortechnologie selber wurde vom DLR im Vorfeld in mehreren vom Bundesumweltministerium geförderten Projekten unterstützt. So wurden die Industriepartner beim Auslegen und Testen von Prototypen des Kollektors und der Absorberrohre von DLR-Mitarbeitern im spanischen Testzentrum Plataforma Solar in Almería unterstützt. Die Gesamtkosten des Kraftwerks liegen bei zirka 300 Millionen Euro. Eine wichtige Initialhilfe für das Andasol 1-Kraftwerk kam auch durch die Europäische Union, die über das Projekt Andasol fünf Millionen Euro Fördermittel für die Vorbereitung und wissenschaftliche Begleitforschung beisteuerte.


Strom aus gebündelter Sonnenenergie

Andasol 1 ist ein solarthermisches Kraftwerk und ein so genanntes Parabolrinnen-Kraftwerk. Die konzentrierenden Spiegel haben in diesem Fall die Form einer sehr langen Rinne mit parabolischem Querschnitt. Die einzelnen Elemente dieser Rinne, die Kollektoren, werden mittels Drehung um die Längsachse der Sonne nachgeführt. Dabei wird die senkrecht auf die Öffnung fallende direkte Sonnenstrahlung in einen Brennpunkt beziehungsweise einer Brennlinie etwa um den Faktor 80 konzentriert. In dieser Brennlinie verlaufen die Absorberrohre. Diese, von einem isolierenden evakuierten Glasrohr umgebenen Rohre aus Stahl nehmen mit einer Spezialbeschichtung auf der Oberfläche die Solarstrahlung besonders gut auf und wandeln sie in Wärme um. Dabei entstehen an ihrer Oberfläche Temperaturen von deutlich über 400 Grad Celsius. Durch das Innere des absorbierenden Stahlrohres fließt so genanntes Thermo-Öl, das dabei auf knapp 400 Grad erhitzt wird und die gesammelte Wärme in einen Wärmeübertrager leitet, in dem Dampf mit hoher Temperatur und Druck erzeugt wird. Wie in konventionellen Kraftwerken wird dieser Dampf einer Turbine zugeführt, die - gekoppelt an einen Generator - Strom erzeugt.

02.07.2009   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,


 

BP Solar zum Brand der Photovoltaik-Anlage in Bürstadt: keine Verletzten, Abschaltung der hat Anlage begonnen, Ursachenanalyse läuft

Am 21. Juni 2009, wurde BP Solar über den Brand auf dem Dach eines Logistikzentrums in Bürstadt informiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Vorfall habe einen kleinen Teil einer großen Solarstromanlage betroffen, die mit BP Solar-Modulen ausgestattet ist. BP Solar lieferte in den Jahren 2004 und 2005 Laminate an die Projektentwicklungsgesellschaft der Photovoltaik-Anlage in Bürstadt (Sonnenfleck). Diese zunächst rahmenlosen Module (Laminate) seien von der Projektentwicklungsgesellschaft mit einem speziellen Rahmen versehen sowie in Folge auch auf dem Dach installiert worden. Die Betriebsführung und Wartung der Solaranlage erfolge durch ein drittes Unternehmen. Die Solaranlage ist laut BP Solar in vier Abschnitte unterteilt und hat eine Gesamtleistung von fünf Megawatt (MWp). Insgesamt seien 30.000 BP Solar-Laminate unterschiedlicher Produkttypen zum Einsatz gekommen. 

Dritter und vierter Abschnitt der Solarstromanlage vom Netz genommen

Die vom aktuellen Vorfall betroffenen Laminate stammen nach Angaben des Herstellers aus der Saturn 7-Serie von BP Solar, die in den Abschnitten drei und vier installiert sind. Das lokal ansässige Installations- und Betriebsführungunternehmen der Solarstromanlage habe BP Solar über den Vorfall informiert. Es sei niemand verletzt worden. Der Schaden beschränke sich auf weniger als ein Prozent der gesamten Dachfläche, bestehend aus allen vier Abschnitten. Behördliche Ermittler und Vertreter der zuständigen Versicherung seien umgehend vor Ort gewesen. Als vorsorgliche Maßnahme sei der komplette dritte und vierte Abschnitt der Solarstromanlage vom Netz genommen worden und die Kabelverbinder seien von der Verteilerdose getrennt worden. Zusätzlich sei damit begonnen worden, alle Module, insgesamt rund 15.000 Stück, einzeln voneinander zu trennen. Ziel sei, ein etwaig verbleibendes Risiko auszuschließen bis die Ursache des Vorfalls nachvollzogen und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.


Unabhängiger Experte soll prüfen

Die Ursachenanalyse laufe derzeit und sei noch nicht abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. BP Solar habe eine eigene interne Ursachenanalyse unverzüglich eingeleitet und Untersuchungen vor Ort angestoßen. BP Solar, die Installations- sowie auch die Betriebsführungsfirma seien grundsätzlich übereingekommen, einen unabhängigen Experten mit der Untersuchung zu beauftragen. Dies soll eine objektive Analyse sicherstellen und die Untersuchungen beschleunigen. Wie schnell die Ursache geklärt werden kann, hänge von einer Vielzahl von Faktoren ab, unter anderem auch von der Verfügbarkeit der aufgezeichneten technischen Daten aus Leistungs- und Wartungsmessungen, die durch eine Drittfirma durchgeführt wurden.


Vorstand Fezzani verspricht ausreichende Klärung für alle Beteiligten

Reyad Fezzani, Vorstand von BP Solar, betonte, das sich das Unternehmen dafür einsetzt die Ursache des Vorfalls schnell zu klären: "Wir nehmen diese Angelegenheit ernst und arbeiten mit Hochdruck daran, den Untersuchungsprozess voranzutreiben und für alle Beteiligten eine ausreichende Klärung sicherzustellen." BP Solar Produkte der Saturn 7-Serie verfügen nach Angaben des Unternehmens über ein optimiertes Anschlussdosen-Design mit einem neuen Verfahren für die Befestigung und Verlötung der Anschlusskabel. Zusätzlich hätten alle Saturn-7 Laminate, die BP Solar für den dritten und vierten Abschnitt für die Solaranlage in Bürstadt geliefert hat, zuvor einen Infrarot- und Isolationstest nach IEC-Standard bestanden. BP Solar biete auf alle Produkte eine 25-jährige Leistungsgarantie, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehe. BP Solar- Module werden nach Angaben des Unternehmens umfangreichen internen Tests unterzogen, welche die IEC-Normanforderung bis zum 2,5-fachen übersteigen. Für alle BP Solar Produktionsstandorte gälten weltweite Produktions- und Teststandards, die nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert sind.

Das Unternehmen kündigte an, laufend weitere Informationen zum Status im Internet zu veröffentlichen unter http://www.bpsolar.de

02.07.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy wünscht massive Investitionen in die erneuerbaren Energien

Sarkozy will mehr Solaranlagen in Frankreich.
Sarkozy will mehr Solaranlagen in Frankreich.

Während eines Besuchs des französischen Instituts für Solarenergie (INES) in Chambery (Savoyen) äußerte sich der Staatspräsident Nicolas Sarkozy sehr nachdrücklich als Verteidiger der erneuerbaren Energien, berichtet das Bulletin Wissenschaft Frankreich (Nr. 165 –24. Juni 2009) der Französischen Botschaften in Deutschland und Österreich. Sein Kernsatz war: "Wo ein Euro für die Kernenergie ausgegeben wird, werden wir einen Euro für die erneuerbaren Energien ausgeben." Der Staatspräsident vertritt die Auffassung, dass Frankreich hinsichtlich der erneuerbaren Energien zu sehr in Rückstand geraten ist, weil man glaubte, sie wegen der Kernkraft nicht zu benötigen: "Das war ein Irrtum", betonte er.  Die Parität der Investitionen zwischen Kernkraft und erneuerbaren Energien, die er für dringend notwendig hält, hatte zum Ziel, "den Konsens bezüglich der Kernkraft zu erhalten und gleichzeitig dahin zu gelangen, dass diejenigen, die heute noch gegen die Kernenergie argumentieren, sie tolerieren".



Mehrere hundert Millionen Euro für die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien

Für Pierre Radanne, ehemaliger Präsident der Französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME), klingt dieses Gleichgewicht der Investitionen realistisch. Heutzutage erreichen die Investitionen in die Kernenergie rund 5 Milliarden Euro pro Jahr. Außerdem wurde kürzlich von der ADEME ein "Wärmekapital" (von mehreren hundert Millionen Euro) bereitgestellt, um die Nutzung der erneuerbaren Energien für die Wärmegewinnung, insbesondere auf Kollektivebene, zu fördern.
Die Industrie verhält sich hinsichtlich der Investitionen in diesen Bereich jedoch noch etwas zaghaft: die großen Industriekonzerne und Banken haben noch nicht in die erneuerbaren Energien investiert.



Keine Senkung der Einspeisetarife von Solar- und Windenergie bis 2012

Nicolas Sarkozy hat den Umweltminister Jean-Louis Borloo und die Staatssekretärin für Ökologie, Chantal Jouanno, damit beauftragt, alle bereits existierenden Förderverfahren für erneuerbare Energien zu überprüfen. Er selbst will dann in den nächsten 3 Monaten entscheiden, welche Fördermaßnahmen beibehalten und welche modifiziert werden sollen. Er wird sich des Weiteren dafür einsetzen, dass die erneuerbaren Energien künftig nur einem eingeschränkten Steuerwesen unterliegen und dass es bis zum Jahr 2012 keine Absenkung der Entgelte für die Einspeisung von Solar- und Windenergie in die Stromnetze geben wird. Als Gegenleistung wird der Staat die Hersteller von Anlagen, die "saubere" Energien nutzen, bei der Schaffung von Arbeitsplatzen unterstützen. So sind derzeit in Frankreich, im Gegensatz zu Deutschland und Spanien, die jeweils 90.000 und 45.000 Mitarbeiter im Windenergiesektor beschäftigen, nur 7.000 in diesem Bereich beschäftigt. Um die Umweltschützer zu versöhnen, schlagt der Staatspräsident vor, den Namen des Franzosischen Zentrums für Atomenergie (CEA) und des Französischen Erdölinstituts (IFP) zu ändern, damit ihre Aktivitäten für die erneuerbaren Energien deutlicher in Erscheinung treten.

Aus Wissenschaft Frankreich (Frankreich (Nr. 165 –24. Juni 2009);
Kostenloses Abonnement durch E-Mail an: sciencetech@botschaft-frankreich.de


02.07.2009   Quelle: Französische Botschaften in Deutschland und Österreich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ENERPLAN,


 

Umwelt-Wasserfonds will 14.000 Kollektoren zur solaren Wasseraufbereitung in Indonesien installieren

Pilotprojekt zur solaren Wasseraufbereitung im Kinderheim Nangahure auf der Insel Flores/Indonesien.
Pilotprojekt zur solaren Wasseraufbereitung im
Kinderheim Nangahure auf der Insel
Flores/Indonesien.

14.000 Solar-Kollektoren zur Meerwasserentsalzung will der Augsburger Unternehmer Herbert Kunze im kommenden Jahr auf der indonesischen Insel Flores aufbauen. Um dies zu finanzieren, hat er einen Umwelt-Wasserfonds aufgelegt. Jetzt hofft er auf Investoren - und mit ihm fünf indonesische Bürgermeister wie auch der dortige Landrat und der Ministerpräsident. Denn mit den umweltfreundlichen Anlagen aus Deutschland soll eine solare Wasserversorgung gestartet werden "Wenn der Fonds läuft, können die ersten fünf Kommunen ab 2010 für zirka 100.000 Einwohner regelmäßig Trinkwasser produzieren", berichtet Herbert Kunze, Geschäftsführer der Flores Solar Water GmbH. Weitere zehn Kommunen auf Flores stünden bereits auf der Warteliste.   Auch die Bewohner der Molukken und von Sulawesi seien an den Solarkollektoren interessiert. Von den 17.000 indonesischen Inseln kommen laut Kunze etwa 5.000 für das Modell in Frage - ein enormes Potenzial also.



Solarwasserzellen machen aus Meer- und Brackwasser sauberes Trinkwasser

Die patentierte Erfindung "Solar Water Cell" funktioniert ausschließlich mit Sonnenenergie: Die in Deutschland hergestellten "Solarwasserzellen" produzieren durch Destillation aus Meerwasser oder Brackwasser sauberes Trinkwasser. Trinkwasser zu erhalten bedeute in Indonesien einen täglicher Kampf, betont Kunze. Die Preise dafür seien hoch. Mit angepasster Technologie "made in Germany" lasse sich dort sinnvoll investieren. Denn mit den einfach zu betreibenden, robusten Solarwasser-Parks könnten die Indonesier ihr Trinkwasser künftig billiger produzieren. Der Wasserpreis bleibe auch am Ende der Trockenzeit konstant. Mit Meerwasser-Entsalzungsprojekten auf Flores hat Herbert Kunze bereits Erfahrung. Das Pilotprojekt wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mitfinanziert und positiv geprüft.


Umsetzung mit qualifizierten Partnern an geprüften Standorten

Mit dem Flores Solar Water Fund will der Unternehmer, der seine Entwicklung bewusst nicht an Großkonzerne verkaufen wollte, neue Wege gehen: "Gewinnmaximierung um jeden Preis ist unsere Sache nicht. Wir verteilen aber auch keine Almosen, sondern bieten Hilfe zur Selbsthilfe, die den Menschen ihre Würde lässt", erläutert Herbert Kunze. So entstehe eine Win-win-Situation: günstiges und sauberes Wasser für die Insulaner - und eine faire Rendite von über sieben Prozent für die Anleger. Die kommunalen Partner, in die der Fonds investiere, würden sorgfältig ausgesucht: "Wir besichtigen und prüfen jeden einzelnen Standort und jede Anlage persönlich. Qualifizierte Kooperationspartner vor Ort sorgen dafür, dass der Betrieb reibungslos läuft." Die Einnahmen aus dem kommunalen Wasserverkauf stellen laut Kunze den Kapitalrückfluss an die Anleger sicher.

"Unser Konzept ist stimmig und für den Anleger transparent", betont Herbert Kunze. "Für eine Mindestbeteiligung von 10.000 Euro reinigen 47 Module an 270 Tagen im Jahr 127 Kubikmeter Trinkwasser. Nun sind Investoren gefragt, die ihr Geld ethisch und ökologisch sinnvoll anlegen wollen." Weitere Informationen unter http://www.water-fund.de



02.07.2009   Quelle: Flores Solar Water GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Flores Solar Water GmbH,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Hersteller GSE zieht positive Intersolar-Bilanz

CIGS-Dünnschichtzellen von GSE.
CIGS-Dünnschichtzellen von GSE.

Global Solar Energy (GSE) ist nach eigenen Angaben eines von weltweit sechs Unternehmen, die Solarzellen im CIGS-Dünnschichtverfahren herstellen. Mit den beiden Standorten in Tucson, Arizona und in Berlin werde eine Produktionskapazität von jährlich 75 MW erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit sei GSE der größte Hersteller von CIGS-Solarzellen (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) auf flexiblem Trägermaterial. Auf der Münchner Intersolar 2009 habe GSE nicht nur seine innovativen Dünnschichtzellen mit ihren verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten präsentiert, sondern intensiv den Dialog mit anderen innovativen Akteuren in diesem Sektor geführt. Dieses ist nach dem Messe-Resümee von Vizepräsident Tim Teich auch gelungen. 

"Access to every market"

"GSE-Produkte waren eine große Attraktion, so dass wir unsere Zeit aufgrund vieler Gespräche und verschiedener Kundenmeetings gut organisieren mussten: Die Messe war für uns eindeutig besser als erwartet. Zur Zeit verlangt der Markt sehr niedrige Preise für herkömmliche Solarzellen- und Module ('tough prices'), aber gerade das ist eine Chance für GSE: Denn zusätzlich zu bisherigen Verwendungsmöglichkeiten ist Global Solar Energy ein führender Produzent von CIGS-Produkten für den Markt im Bereich BIPV (Building integrated Photovoltaics). Demzufolge hatten wir hier eine große Frequenz von Kunden und Interessenten". Wie Tim Teich weiter ausführt, produziert GSE Dünnschichtzellen auf beiden Seiten des Atlantiks. Zusätzlich zu den erwähnten Anwendungen für Gebäude durch die Integration in Außenwände oder Dächer (BIPV) könnten die "Strings" auch für die Produktion konventioneller, aber leichterer und billigerer Glasmodule verwendet werden.

Flexible, netzunabhängige Einsatzmöglichkeiten seien die dritte Produktgruppe für die GSE liefern könne. Somit habe GSE Zugang zu jedem dieser Geschäftsfelder ("Access to every market").



"Optimistisch und fest mit den Füßen auf dem Boden"

"Viele Gespräche machten die großen Herausforderungen deutlich, vor denen die traditionelle Solarindustrie derzeit steht. Vor diesem Hintergrund verschaffte uns das wachsende Interesse an kostengünstigen Solarenergieprodukten für Gebäude große Aufmerksamkeit", betont Tim Teich. "Viele Akteure haben anscheinend herausgefunden, dass man mit den flexiblen, hoch effizienten CIGS-Solarzellen von Global Solar Energy kostengünstige Produkte für den Markt schaffen kann. Ich sehe eine große Chance für die Solarindustrie in der Stromerzeugung auf Gebäuden anstatt mit großflächigen Anlagen. Hier sehen wir uns in Zukunft als führender Anbieter von kostengünstigen BIPV-Produkten. So blicken wir optimistisch und gleichzeitig fest mit den Füßen auf dem Boden in die Zukunft".


Neue Kundengruppen: Automobilbranche, Architekten und Glashersteller


Diese Überzeugung teilt Ronald Erdmann, Co-Managing Director, Global Solar Energy Deutschland: "Wir nehmen einen sehr positiven Eindruck von der Messe und viele interessante Kontakte mit. Wie erhofft konnten wir einen großen Bedarf des Marktes für unser Produktportfolio feststellen. Zu unserer Überraschung kamen die Anfragen nicht nur von 'klassischen' Solarkunden wie Modulproduzenten oder Bedachungsunternehmen, sondern auch aus Bereichen wie der Automobilbranche, von Architekten oder von Glasherstellern".



02.07.2009   Quelle: Global Solar Energy (GSE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy (GSE),


 

HZB gewinnt Ranking als beste europäische Photovoltaik-Forschungseinrichtung

HZB: Photovoltaik-Forschung von Weltrang.
HZB: Photovoltaik-Forschung von Weltrang.

Im Ranking eines internationalen Wissenschafts-Verlages zu Forschungsleistungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien schneidet das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) als beste europäische Forschungseinrichtung ab und belegt weltweit den 3. Platz. Der Verlag Elsevier untersuchte nach eigenen Angaben 3.000 Forschungseinrichtungen nach einer neuen Bewertungsmethode. Grundlage war die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu so genannten Kernkompetenzen. Diese repräsentieren die Expertise einer Einrichtung in spezifischen Forschungsgebieten. Somit wird in den Ergebnissen mit bewertet, in welchem Maße eine Institution interdisziplinäre Netzwerke innerhalb ihrer Organisation beziehungsweise des Forschungsgebietes aufgebaut hat. Die Leistung des HZB führt zusammen mit der Bewertung des Forschungszentrums Jülich (Platz vier) dazu, dass Deutschland auf dem Gebiet der Photovoltaik-Forschung in der Länderwertung hinter den USA und Japan auf Platz drei liegt.  


Dünnschicht-Photovoltaik und solare Brennstoffe als Schwerpunkte

Im Mittelpunkt der zielorientierten Grundlagenforschung des HZB steht die Entwicklung effizienter und kostengünstiger Dünnschicht-Solarzellen. Diese Solarzellen bestehen aus neuartigen Materialien wie z.B. Kupfer-Indium-Sulfid (CIS) oder organischen Absorbern, aber auch Silizium ist für den Einsatz in Dünnschicht-Solarzellen hochinteressant. Die Materialdicke bei der Dünnschichtzellentechnologie beträgt weniger als ein Hundertstel der Solarzellen, die auf Silizium-Wafern basieren. Die HZB-Wissenschaftler betreiben auf diesem Gebiet Grundlagenforschung und entwickeln Prototypen für die industrielle Anwendung. Gleichzeitig werden neue Materialkombinationen aus häufigen und umweltfreundlichen Elementen erforscht. Neben der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom befassen sich die Forscher auch mit der solaren Erzeugung von Brennstoffen (SOLAR FUELS).


Berlin: ein international anerkanntes Zentrum der Photovoltaik-Forschung

"Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser unabhängigen Bewertung einen Spitzenrang weltweit einnehmen. Dies zeigt, dass unsere Strategie, die ganze Breite der Forschung von den Grundlagen bis zur Anwendung abzudecken, zum Erfolg führt und dass wir insbesondere auch mit dem Umfeld in Adlershof und dem vom HZB und der TU-Berlin gemeinsam betriebenen Kompetenzzentrum PVcomB ein international anerkanntes Zentrum der Photovoltaik-Forschung sind", kommentiert Prof. Dr. Dr. hc Wolfgang Eberhardt, verantwortlicher Geschäftsführer des HZB für die Energieforschung.

Weitere Informationen zum Ranking und zur Evaluierungsmethode sind zu finden auf der Website von Elsefier.



01.07.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HZB,
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EUROSOLAR: IRENA ist arbeitsfähig; Hans-Josef Fell kritisiert geringen deutschen Einfluss

"Dieser Tag ist ein historisches Datum für die weltweite Energiewende. 136 Staaten haben sich zusammengefunden, um den Erneuerbaren Energien global zum Durchbruch zu verhelfen", kommentiert Hermann Scheer, Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE) und Präsident von EUROSOLAR, die Entscheidungen der Vollversammlung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) in Sharm El Sheik (Ägypten) über den Sitz und Vorsitz der Organisation. Es sei ein langer Weg bis hierher gewesen, betont Scheer: 1990 hatte EUROSOLAR erstmals die Idee für eine internationale Organisation, die erneuerbare Energien voranbringt. Auch wenn es 20 Jahre gedauert hat, bis sie gegründet wurde - Hartnäckigkeit und langer Atem hätten zu einem Ergebnis geführt, das sich sehen lassen kann.   "Ich betrachte dies auch als großen persönlichen Erfolg meines langjährigen Wirkens: Auf dem Weg zu IRENA galt es, viele Hindernisse und Zweifel zu überwinden und es war viel Überzeugungskraft nötig. Viele zweifelten lange, ob es in der internationalen Staatenwelt genug Bereitschaft geben würde, in einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien mitzuwirken, die als Gegengewicht zu den beiden internationalen Regierungsorganisationen im Energiebereich gedacht ist. Die IEA und die IAEA haben stets das Potential der Erneuerbaren klein geredet oder denunziert", so Scheer.


"Es geht hier um eine technologische Revolution"

Dass jetzt 136 Staaten bei IRENA Mitglied geworden sind widerlege alle Skeptiker. Keine andere internationale Regierungsorganisation habe bereits zu Beginn eine vergleichbare Resonanz gefunden. "Mein Optimismus hat sich praktisch bestätigt. Jetzt kommt es darauf an, sehr schnell eine leistungsfähige Organisation aufzubauen und dafür zu sorgen, dass sie mit den dafür erforderlichen Mitteln ausgestattet ist um in allen Mitgliedsstaaten politische Strategien zur schnellen Einführung von erneuerbaren Energien entstehen zu lassen. Zum Vergleich: Der deutsche Beitrag zu IRENA wird zunächst in der Summe bei etwa 7 Millionen Euro liegen - der Mitgliedsbeitrag Deutschlands allein für die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) liegt bei 25 Millionen Euro. Das ist die Größenordnung, die für IRENA nach erfolgreicher Aufbauarbeit die Messlatte sein wird, nicht nur bei uns, sondern auch bei den anderen großen Industrieländern", unterstreicht Scheer. Deutschland sei weltweiter Vorreiter bei der Verbreitung Erneuerbarer Energien und werde seine Erfahrungen in die Arbeit von IRENA einfließen lassen. Die Agentur werde auf regionale Gegebenheiten angepasste Konzepte erarbeiten und anbieten. "Es geht hier um eine technologische Revolution", sagt Scheer. "Der WCRE und EUROSOLAR werden IRENA konstruktiv begleiten und dazu beitragen, dass die neue Organisation mit hohem Tempo alle jetzigen und künftigen Mitgliedsstaaten in die Lage versetzt, sich gemeinsam an dem zentralen Zukunftsprojekt zu beteiligen, allen Menschen eine sichere Energieversorgung zu bringen und zur Minderung der Folgen des Klimawandels beizutragen".


Hans-Josef Fell: Die politische IRENA-Zentrale liegt im Erdölstaat Abu Dhabi

"Frau Merkel und Herr Gabriel haben versagt, die berechtigten deutschen Interessen durchzusetzen. Auf Grund ihres halbherzigen Einsatzes und diplomatischen Ungeschickes wurde nicht Bonn, sondern Abu Dhabi Sitzland der IRENA", kommentiert Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für Energie und Technologie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen die Entscheidungen die IRENA. Bonn erhalte zwar ein untergeordnetes Technologiezentrum, die politische Zentrale liege aber im Erdölstaat Abu Dhabi. Da die Bundesregierung sich ausschließlich auf die Durchsetzung Bonns konzentriert habe, sei nicht einmal ein deutscher Bewerber bei der Wahl zum Generalsekretär ins Rennen geschickt worden. Somit habe sich die Französin Helene Pelosse durchsetzen können. Im Vorfeld habe die Bundesregierung zu wenig Einsatz gezeigt, kritisiert Fell. So sei für Bonn als Sitz weniger Finanzausstattung angeboten, als es dem Beitrag Deutschlands für die Internationale Atomenergiebehörde in Wien entspreche.


"Trotz der vernachlässigten Interessen Deutschlands ein großer Erfolg von EUROSOLAR"

"Auch den vielen Geldversprechungen Abu Dhabis für Investitionen in Entwicklungsländern setzte die Bundesregierung nicht offensiv genug ihr eigenes 500 Millionen Programm für Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern entgegen. Obwohl Deutschland bereits höhere Leistungen erbringt, war es für Abu Dhabi leicht, mit zukünftigen Versprechungen viele Länder für sich zu gewinnen. Angesichts des schlechten Starts der IRENA bleibt nur zu hoffen, dass nun nicht auch noch die Erdölinteressen Abu Dhabis und die Atominteressen Frankreichs sich in der IRENA durchsetzen", so der Grünen-Sprecher. "Trotz der vernachlässigten Interessen Deutschlands ist die Gründung der IRENA ein großer Erfolg EUROSOLARS. Noch vor einem Jahr hatte kaum jemand angenommen, dass heute 136 Staaten der IRENA beigetreten sind. Dies sind viel mehr als in vergleichbaren Gründungsprozessen ähnlicher Regierungsorganisationen. Dies zeigt auf: Der Siegeszug der erneuerbaren Energien hat längst weltweit Fuß gefasst".

01.07.2009   Quelle: EUROSOLAR; Hans-Josef Fell MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SMA Solar Technology AG weiht weltweit größte und CO2-neutrale Fabrik für Photovoltaik-Wechselrichter ein

Solar-Wechselrichterfabrik der SMA Solar Technology AG.
Solar-Wechselrichterfabrik der SMA
Solar Technology AG.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal bei Kassel) hat am 01.07.2009 ihre neue Solar-Wechselrichterfabrik eingeweiht. Mit der Fabrik erweitert SMA die Produktionskapazität auf vier Gigawatt (GW) und baut ihre erfolgreiche Flexibilitätsstrategie konsequent aus. In seiner Eröffnungsrede erklärte Vorstandssprecher Günther Cramer, dass das Unternehmen mit der neuen Fertigung einen Trend zu CO2-neutralen Fabriken initiieren wolle. Rund 500 Gäste nahmen an der feierlichen Einweihung teil. Die Festrede hielt die Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Lautenschläger.  


Größte Solar-Wechselrichterfabrik der Welt setzt Maßstäbe

Die neue SMA-Wechselrichter-Fabrik, in der bereits seit März dieses Jahres produziert wird, setzt in jeder Hinsicht Maßstäbe: Mit einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern und einer Jahresproduktionskapazität von bis zu vier Gigawatt ist sie die weltweit größte Solar-Wechselrichterfabrik. Die Fabrik zeichnet sich aus durch eine größtmögliche Senkung des Energiebedarfs und eine höchst effiziente Ausnutzung der eingesetzten Energie. So entspricht das Gebäude unter anderem dem Niedrig-Energiehaus-Niveau. Zusätzlich wird durch Effizienzmaßnahmen im Produktionsprozess ein reduzierter Energieverbrauch der Produktions- und Testeinrichtungen erreicht. Eine optimale Tageslichtnutzung, eine intelligente Be- und Entlüftung sowie die Nutzung von Wärme- und Kältespeichern ergänzen das Energie- und Gebäudekonzept.


Photovoltaik, Biogas und Ökostrom

Der Strom- und Wärmebedarf wird mit erneuerbaren Energien gedeckt: Eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage mit rund 1,1 Megawatt (MW) Leistung und ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk erzeugen CO2-neutralen Strom. Um den kompletten Stromverbrauch der Produktion decken zu können, wird zusätzlich Ökostrom eingespeist; langfristig soll die CO2-Bilanz aber durch den Zubau weiterer Photovoltaik-Anlagen in der Region ausgeglichen werden.


Wärme und Kühlung aus erneuerbaren Energien

Die erforderliche Wärme wird ebenfalls über das biogasbetriebene Blockheizkraftwerk erzeugt. Gleichzeitig wird die Abwärme des Kompressors genutzt, der die Druckluft für die Werkzeuge und Hebevorrichtungen in der Produktion erzeugt. Der darüber hinaus erforderliche Wärmebedarf wird mit Fernwärme vom nahe gelegenen Müllheizkraftwerk gedeckt. Auch für eine ausreichende Kühlung ist gesorgt: Eine Absorptionskältemaschine nutzt die Wärme des Blockheizkraftwerks zur Kälteerzeugung.

In der neuen Fabrik wurden die Prozessabläufe bei der Produktion noch effizienter gestaltet. So können beispielsweise Fertigungslinien innerhalb kürzester Zeit auf andere Gerätetypen umgestellt oder ausgebaut werden. Dies bietet neben der ausschließlich auftragsbezogenen und lagerlosen Fertigung maximale Flexibilität.


Vorstandssprecher Cramer: Hochmoderne industrielle Produktion bereits heute klimaneutral realisierbar

"Die Wechselrichter als das Herzstück einer jeden Photovoltaik-Anlage tragen bereits maßgeblich zu einer emissionsfreien Energieversorgung bei", erläutert Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Mit unserer CO2-neutralen Wechselrichterproduktion gehen wir noch einen Schritt weiter und demonstrieren, dass eine hochmoderne Produktion im industriellen Maßstab bereits heute klimaneutral realisierbar ist. Als weltweit führender Hersteller von Solar-Wechselrichtern wollen wir an dieser Stelle einen Trend zu CO2-neutralen Fabriken initiieren."



01.07.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Q-Cells startet Photovoltaik-Marketingoffensive

Thomas Franken: Photovoltaik bringt hohen Nutzen für die Umwelt und ein außergewöhnlich sichere Rendite.
Thomas Franken: Photovoltaik bringt hohen
Nutzen für die Umwelt und ein
außergewöhnlich sichere Rendite.

Der Marktführer Q-Cells, von dem nahezu jede zehnte weltweit verbaute Solarzelle stammt, startet im Juli eine solare Marketingoffensive in Deutschland. Das Unternehmen aus dem "Solar Valley" Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, hat dafür jetzt drei Etats vergeben: Im Agenturauswahlverfahren setzten sich die Kreativagentur Heymann Brandt De Gelmini, Berlin, die Mediaagentur crossmedia, Düsseldorf, und die PR-Agentur achtung!, Hamburg, gegen ihre Wettbewerber durch und werden ab sofort für den weltweit größten Solarzellen-Hersteller aktiv. "Unsere Botschaft ist: Qualität! Wir betonen mit einem integrierten Kampagnenansatz die Positionierung von Q-Cells als Markt- und Qualitätsführer", erklärt Thomas Franken, Marketingleiter von Q-Cells.   "Noch nie war es attraktiver, sein Kapital in Grünstrom anzulegen: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage verbindet der Kunde einen hohen Nutzen für die Umwelt mit einer außergewöhnlich sicheren Rendite, die höher ist als je zuvor. Verbunden mit der Qualität, für die die Marke Q-Cells steht, wird daraus ein sehr rundes Paket. Dafür steht die Kampagne. Die Konzepte und die Kreativität der Maßnahmen der Agenturen haben uns überzeugt. Sie unterstützen unseren Ansatz und garantieren eine hohe Kommunikationseffizienz zur Erreichung unserer Kampagnenziele."


Solarstromanlagen auf privaten Dächern im Mittelpunkt

Mit der groß angelegten Offensive will Q-Cells ab dem 20. Juli seine Bekanntheit als Premium-Marke bei den Endverwendern von Solarstrom-Anlagen, im so genannten Roof-top-Segment, massiv erhöhen. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Argumente für die Entscheidung zugunsten von Produkten "Energized by Q-Cells": Qualität, Service und Verlässlichkeit. So sollen zum Auftakt TV-Spots größtmögliche Reichweite in der Kernzielgruppe Bauherren und Hauseigentümer generieren. Neben dem Fernsehen erfolgt die Platzierung in reichweitenstarken Printmedien. Unterstützt werden die Maßnahmen von einem flankierenden Online-Marketing. Alle Bestandteile der Kommunikation werden Aufmerksamkeit auf das neu aufgesetzte Solarportal www.werden-sie-stromerzeuger.de lenken. Die User werden dort in die Solarwelt eingeführt, nutzen Tools mit Informationsmehrwert und können unmittelbar Kontakt zu den Kampagnenpartnern und somit zum Installateur aufnehmen.


Marketingpakete für die Fachpartner

In enger Zusammenarbeit mit den Partnern erhalten die Fachpartner, die 84 Prozent der Photovoltaikanlagen vertreiben und eine zentrale Empfehlerfunktion für Endkunden besitzen, ein Marketingpaket für die regionale Marktansprache. Begleitet wird die Kampagne durch zielgruppenorientierte Medienarbeit mit Presseveranstaltungen, kontinuierlichem Agenda-Setting, Medienkooperationen sowie Online-PR.


Kampagne unterstützt Modulhersteller und Handwerk

Mit der integrierten Kampagne geht der Marktführer Q-Cells jetzt im weltweit lukrativsten Markt für Solarstrom in die Offensive, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Und Q-Cell beschreite damit gleichzeitig neue Wege. Denn die groß angelegte Marketingkampagne diene der Stärkung der Kunden von Q-Cells, z. B. führender Hersteller von Solarmodulen wie aleo solar AG und SOLON SE sowie deren Fachhandwerkspartnern, und sei bisher einmalig in der Solarbranche. Dabei profitierten alle Partner durch die Steigerung der Nachfrage im Segment "residential rooftop". Einige Partner wie GeckoVoltaik, IBC SOLAR, EMMVEE Solar, Day4Energy, ATERSA und LATITUDE SOLAR unterstützen die Kampagne mit eigenen Vertriebs- und Marketingmaßnahmen.

01.07.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Marktforscher iSuppli: Netzparität allein wird keinen abrupten Anstieg des Photovoltaik-Zubaus bedingen

iSupplis Prognose für den weltweiten PV-Zubau in Megawatt (Balken).
iSupplis Prognose für den weltweiten
PV-Zubau in Megawatt (Balken).

In der Solar-Industrie und unter den Investoren seien viele überzeugt, dass die so genannte Netzparität eine Trendwende am Photovoltaik-Markt auslösen wird, die zu einem besonders starken Wachstum beim Bau von Solarstromanlagen führt, berichtet das US-Marktforschungsunternehmen von iSuppli (El Segundo, Kalifornien) in einer Pressemitteilung. In diesem Zusammenhang wird Netzparität als der Zeitpunkt definiert, an dem Strom aus Photovoltaikanlagen zum gleichen Preis erzeugt werden kann wie die von Versorgungsunternehmen konventionell produzierte produzierte Elektrizität. Die Marktforscher von iSuppli gehen aber auch nach Erreichen der Netzparität nicht von einem abrupten Anstieg des Photovoltaik-Zubaus aus, da nach wie vor hohe Investitionskosten und nur langfristig zu erzielende Renditen das Wachstum weiter hemmen würden.   ISuppli ist jedoch dennoch überzeugt, dass das Photovoltaik-Wachstum in den Jahren, in denen die Netzparität erreicht wird, in verschiedenen Regionen der Welt zu niedrig angesetzt wird.


Netzparität zeichnet sich ab; kräftiges Wachstum ab 2010

Nach einem Wachstumsrückgang im Jahr 2009 rechnet iSuppli zwischen 2010 und 2013 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 72,4 Prozent für Photovoltaik-Anlagen. Die Netzparität soll in vielen Ländern zwischen 2010 und 2020 erreicht werden, dann werde mit einer jährlichen Wachstumsrate von 20 Prozent gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung. Im Gegensatz zur verbreiteten Definition der Netzparität, bezeichnet iSuppli diese als den Zeitpunkt, an dem sich eine Investition in eine Aufdach-Solaranlage innerhalb von fünf Jahren zu 100 Prozent wirtschaftlich amortisiert. "iSuppli rechnet nicht damit, dass die Netzparität einen abrupten Anstieg der Endkunden-Nachfrage bewirkt", so Dr. Henning Wicht, Senior-Direktor und Hauptverantwortlicher für die Photovoltaik bei iSuppli. "Wahrscheinlich wird sich der Markt langsam anpassen, wobei sich die Nachfrage bei Netzparität evolutionär entwickeln wird. Denn die Kunden müssen nach wie vor hohe Vorab-Investition tätigen und über einen langen Zeitraum hin auf die Amortisation warten".


Solarbranche erholt sich von der "Spanischen Grippe"

ISuppli erwartet, dass die Zahl der weltweit neu installierten Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2009 um 32,3 Prozent sinken wird. Dieser Rückgang sei jedoch bedingt durch das absehbare Schrumpfen des Marktes in Spanien. iSuppli geht davon aus, dass die Zahl der Megawatt-Projekte bereits 2010 wieder um 42,5 Prozent wachsen wird und um 73,6 beziehungsweise 68,6 Prozent in den Jahren 2012 und 2013. An verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen Strompreisen erwartet iSuppli die Netzparität nach und nach. "Das Land, das diesem Ziel wahrscheinlich am nächsten ist, ist Italien", so Wicht. "Aber auch dort dauert es momentan noch 14 Jahre, bis sich eine Solarstromanlage bezahlt macht". Netzparität im Sinne von iSuppli werde Italien nicht vor dem Jahr 2012 erreichen. Deutschland werde dies nicht vor 2018 erreichen. Im US-Bundesstaat Kalifornien hingegen hätten jene Verbraucher die Netzparität erreicht, die bereits 35 US-Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom bezahlen. Dies treffe aber nur auf eine geringe Zahl von Stromkunden zu. Für die Mehrheit der Haushalte, die durchschnittlich 22 US-Cent pro kWh bezahlt, sei die Netzparität erst in vier oder fünf Jahren in Sicht. Die Original-Meldung kann abgerufen werden unter http://www.isuppli.com/news.aspx.


01.07.2009   Quelle: iSuppli Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iSuppli,
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Kollektorhersteller und Personaldienstleister starten Programm zur Qualifizierung von Solarthermie-Monteuren

Stefan Dammann: "Montage
gut – alles gut!".

Die PowerSol GmbH (Hannover) und die Tina Voß GmbH starten am 01.11.2009 ein gemeinsames Projekt zur Qualifizierung von Monteuren für solarthermische Anlagen. Besonders angesprochen werden sollen mit dem Angebot Handwerksbetriebe und Heizungsbauer, die Montage und Inbetriebnahme von Solaranlagen für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung anbieten. Die Umsetzung der Qualifizierungsangebote und Schulungen erfolgt über die 2009 von Tina Voß mit AF Personalpartner gegründete Ausbildungspiloten GmbH. AF Personalpartner ist nach eigenen Angaben Norddeutschlands führender Anbieter für Weiterbildung im industriellen Bereich. Die Ausbildungspiloten GmbH ist ein externer Ausbildungsbetrieb für Lehrberufe und künftig auch Schulungsstätte für Solarthermie-Monteure. Für die fachliche Seite stellt die Powersol GmbH ihre Experten aus dem Stammsitz in Hannover zur Verfügung. 

PowerSol-Sprecher Dammann beklagt hohe Zahl fehlerhafter Montagen

"Mit diesem Projekt startet das bundesweit erste Joint-Venture zwischen einem Kollektorhersteller und einem Personaldienstleister im Bereich Qualifizierungsmaßnahmen", kommentiert Tina Voß, Geschäftsführerin der Tina Voß GmbH, die Pläne der beiden Hannoveraner Unternehmen. Stefan Dammann, Sprecher der PowerSol GmbH, ergänzt: "Wir arbeiten bereits seit Anfang 2009 mit der Tina Voß GmbH an Konzepten zur Qualifizierung und Schulung für unsere eigenen Mitarbeiter. Die große Zahl der fehlerhaften Montagen im Markt hat uns dazu motiviert, gemeinsam mit der Tina Voß GmbH diese Aktivitäten auszuweiten. Wir sehen uns dabei selber in der Pflicht, weil wir ständig neue und immer effizientere Kollektoren auf den Markt bringen. Die müssen richtig montiert sein, damit sie optimal genutzt werden können."



Fachgerechte Planung unerlässlich

Erst kürzlich habe der NDR in seiner Sendung "Markt" über Probleme aufgrund fehlerhafter Installation von Solarthermie-Anlagen berichtet. Solarexperte Michael Schrempel sagte in der NDR Sendung vom 22.6.2009, dass nahezu 60 % der Anlagen in Deutschland fehlerhaft eingebaut seien. Eine Annahme, die Stefan Dammann von PowerSol durchaus teilt. "Wir werden täglich mit dem Problem der fehlerhaften Montage konfrontiert. Konzeption, Zusammenbau und Montage einer Solarthermieanlage für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung erfordern Sachkenntnis und Erfahrung. Der Verbraucher geht davon aus, dass ein Fachmann alles korrekt installiert. Leider ist das aber oft nicht der Fall", so Dammann. Neben Montagefehlern wie falsch angebrachte Rohrleitungen und Fühler, ist die erste Fehlerquelle, laut Damman eine nicht fachgerechte Planung. Werde hingegen im Vorfeld vom Monteur ein so genannter Aufbauplan erstellt - wie ihn auch Michael Schrempel empfiehlt - würden dadurch viele potenzielle Fehlerquellen bereits ausgeschlossen. Die Erstellung eines solchen Aufbauplans ist laut Stefan Dammann ebenso Teil der geplanten Qualifizierung, wie die praktischen Übungen anhand von Kollektoren und Modellanlagen.


01.07.2009   Quelle: PowerSol GmbH; Tina Voß GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PowerSol GmbH,
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US-Hersteller Solar EnerTech liefert Photovoltaik-Module an das Solarzentrum Allgäu

Solarmodule von Solar EnerTech.
Solarmodule von Solar
EnerTech.

Der Photovoltaik-Produzent Solar EnerTech Corporation (Menlo Park, Kalifornien) berichtete am 26. Juni, 2009, das Unternehmen habe mit dem Photovoltaik-Systemintegrator Solarzentrum Allgäu (Altdorf) einen Vertrag über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Nennleistung von 10 Megawatt geschlossen. Laut Pressemitteilung umfasst die Vereinbarung Module im Wert von ungefähr 20 Millionen US-Dollar (14,5 Millionen Euro).  Die Lieferungen, die für Solarstromanlagen in Deutschland bestimmt sind, sollen sofort beginnen,. Das vollständige Vertragsvolumen soll bis Ende des aktuellen Kalenderjahres ausgeliefert worden sein. Das Solarzentrum Allgäu habe in den vergangenen Jahren seine Geschäftstätigkeit mit einer Spezialisierung des Vertriebs sowie der Fertigung und der Montage von Photovoltaik-Anlagen ausgeweitet, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen habe außerdem das Informations- und Beratungszentrum für Solarenergie im Allgäu mitgegründet.


Module bereits in dachmontierten Solarstromanlagen eingesetzt

Leo Young, Vorstand von Solar EnerTech kommentiert: "Dies ist ein aufregendes neues Projekt für Solar EnerTech und bringt uns in diesem Kalenderjahr wirtschaftlich nach vorne. Es zeigt, dass die Strategie aufgeht, unsere Fabrik auszubauen und die Wirkungsgrade unserer Produkte zu erhöhen. Das Solarzentrum Allgäu weiß um die Qualität unserer Solarmodule, weil wir sie in der Vergangenheit für dachmontierte Solaranlagen bereits an das Unternehmen geliefert haben". Willi Bihler, Eigentümer des Solarzentrums Allgäu ergänzt: "Die Solarprodukte von Solar EnerTech entsprechen den hohen Anforderungen an Qualität und Leistung, die wir unseren Zulieferern stellen. Sollten wir technische Probleme bei der Installation von Solarsystemen haben, ist das Team von Solar EnerTech stets sofort mit Lösungen zur Stelle". Bihler gelte wegen seiner Innovationen bei der Solaranlagen-Installation als Visionär der Branche, heißt es in der Pressemitteilung von Solar EnerTech.


01.07.2009   Quelle: Solar EnerTech Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar EnerTech,
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