Solar News Archiv August 2009

 




 

Aus ersol Solar Energy wird Bosch Solar Energy: Einheitlicher Auftritt der einstigen ersol-Gruppe unter der Marke Bosch

Zum 1. September 2009 wird die Namensänderung der ersol Solar Energy AG in Bosch Solar Energy AG in das Handelsregister eingetragen. Den dafür notwendigen satzungsändernden Beschluss hat die Hauptversammlung am 23. Juli 2009 gefasst. Zeitgleich erfolgt die Umfirmierung der drei ersol-Tochtergesellschaften. Aus dem Ingot- und Waferhersteller ASi Industries GmbH wird die Bosch Solar Wafers GmbH. Die ersol Crystalline Modules GmbH agiert nun unter Bosch Solar Modules GmbH. Und der Dünnschichtmodul-Hersteller ersol Thin Film GmbH tritt ab sofort als Bosch Solar Thin Film GmbH auf. 

Neuer Internetauftritt unter www.bosch-solarenergy.de

"Als Bosch Solar Energy AG wird das Unternehmen zukünftig direkt vom hohen Bekanntheitsgrad, der weltweiten Präsenz, der jahrzehntelangen Tradition und den starken Attributen wie Qualität, Innovation und Kundenorientierung der Marke Bosch profitieren“, betonte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG. Sowohl inner- als auch außerhalb der Betriebsstätten wird das Erscheinungsbild des Unternehmens auf die Bosch-Optik umgestellt. Dazu wird auch ab dem 1. September 2009 die neue Webseite www.bosch-solarenergy.de freigeschaltet. Zeitgleich ändert Bosch Solar Energy sämtliche Produktbezeichnungen.

31.08.2009   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Payom Solar AG: Neue Großaufträge deuten auf weiteres Rekordjahr 2009 hin

PV-Freiflächenanlage der Payom Solar AG.
PV-Freiflächenanlage der Payom Solar AG.

Der operative Aufwärtstrend bei der Payom Solar AG (Merkendorf) hält weiter an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zur am 31. August 2009 stattfindenden Hauptversammlung kann Vorstand Jörg Truelsen von weiteren Auftragsabschlüssen berichten. Am zurückliegenden Wochenende sei ein Vertrag zum Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage in Bayern unterzeichnet worden. Das zu errichtende Solarkraftwerk hat eine Gesamtleistung von 1,5 Megawatt (MW). Allein aus diesem Kontrakt fließen Payom Erlöse in Höhe von rund vier Millionen Euro zu, betont das Unternehmen. Auch das Geschäft mit Solarstrom-Aufdachanlagen gewinne weiter an Dynamik.  Allein in der vergangenen Woche seien in dafür Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 1,5 Megawatt unterzeichnet worden, was insgesamt dazu führte, dass der bereits starke Monat Juli im August noch einmal übertroffen werden konnte. "Die aktuelle Geschäftsentwicklung übersteigt meine Erwartungen für das Gesamtjahr deutlich. Es spricht alles dafür, dass 2009 ein weiteres Rekordjahr für die Payom Solar AG wird", so Truelsen.

31.08.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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aleo solar AG liefert Photovoltaik-Module für Solarkraftwerk auf der Zugspitze

olarmodule auf dem Dach der Bergstation der Zugspitzbahn
olarmodule auf dem Dach der Bergstation der
Zugspitzbahn

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) liefert ihre Premium-Module für das höchste Solar-Kraftwerk Deutschlands: Auf der Gipfelstation der Zugspitzbahn wurden jetzt die ersten aleo-Module installiert, berichtet aleo in einer Pressemitteilung. Generalunternehmer für die Installation und Instandhaltung ist die ILIOTEC Solar GmbH, langjähriger Kunde der aleo solar AG. Die Zugspitzanlage ist eines von 30 Teilprojekten des "Solarfonds Garmisch-Partenkirchen 2011". In dem Gesamtprojekt sollen rund 1.000 Kilowatt aleo-Module auf Dächern in der Region Garmisch-Partenkirchen installiert werden. Projektpartner ist die welivit new energy GmbH, ein Tochterunternehmen der KarstadtQuelle Versicherungen und Teil der ERGO-Versicherungsgruppe der Münchner Rück.  Die aleo solar AG wird das Gesamtprojekt mit Modulen des Typs "aleo S_16", aleo "S_18" und "aleo S_24" beliefern. Auch Wechselrichter gehören zum Lieferumfang.



Module sind Schneelast, Temperaturschwankungen und hohen Windgeschwindigkeiten ausgesetzt

"Die Anforderungen an die Solarmodule in diesem Projekt sind extrem: Schneelast, Temperaturschwankungen und die hohen Windgeschwindigkeiten lassen sich nur mit Premiummodulen realisieren - unsere Wahl fiel deswegen auf aleo", sagt Stefan Dobler, geschäftsführender Gesellschafter der ILIOTEC Solar GmbH.

"Für uns ist die ILIOTEC Solar GmbH ein Fachhandelspartner der ersten Stunde", sagt Norbert Schlesiger, Gesamtvertriebsleiter der aleo solar. "Wir haben bereits viele Projekte gemeinsam realisiert und können aufgrund der Erfahrung solch anspruchsvolle Aufgaben schnell und effizient lösen."

Im September 2010 soll das Gesamtprojekt errichtet sein. Zu den Initiatoren dieses Leuchtturmprojektes zählen Christian Neureuther mit seiner Frau Rosi Mittermaier - beide unterstützen das Projekt als Solarbotschafter. Die Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen soll so eine weitgehend CO2-neutrale Veranstaltung werden.

31.08.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: welivit AG,
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Erste Solarparks für Israel: Siemens investiert 15 Millionen US-Dollar in israelisches Photovoltaik-Unternehmen Arava Power

Photovoltaik-Freiflächenanlage von Siemens in Rende, Italien.
Photovoltaik-Freiflächenanlage von Siemens
in Rende, Italien.

Siemens steigt mit 15 Millionen US-Dollar bei der Arava Power Company ein, dem israelischen Marktführer bei der Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen. Am 27. August 2009 wurde im Kibbutz Ketura ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der Siemens eine Beteiligung von 40 Prozent sichere, berichtet die Siemens AG in einer Pressemitteilung. Arava Power entwickelt, baut und betreibt Solaranlagen in Israel. "Dieses Investment ist ein weiterer konsequenter Schritt, um unsere grünen und nachhaltigen Technologien verstärkt auszubauen", sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.   "Israel ist dank der intensiven Sonneneinstrahlung und seines stetig wachsenden Energiebedarfs ein idealer Ort, um unser Solar-Geschäft weiterzuentwickeln", betont Löscher. Die Beteiligung ermögliche die Errichtung der ersten kommerziellen Solarstromanlagen in Israel überhaupt - diese sollen auf einem Areal zwischen dem Toten Meer und dem Roten Meer entstehen.


40 Megawatt Photovoltaik-Leistung in Wüstengebieten geplant

Das Investment zielt laut Siemens darauf ab, die Photovoltaik-Anlagen weitgehend mit Siemens-Know-how zu errichten, Bauteile wie zum Beispiel Wechselrichter und Transformatoren zu liefern und somit neue Aufträge zu sichern. Siemens will als Generalunternehmer das Projektmanagement einschließlich des Engineerings sowie den Bau der Sonnenkraftwerke übernehmen. Insgesamt hat das Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Errichtung von Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MWp) abgeschlossen. Als erstes Projekt soll der Bau einer Photovoltaik-Anlage mit bis zu 4,9 MW-Leistung im Kibbutz Ketura in der südlichen Wüste Israels angegangen werden. In den Wüstengebieten Negev und Arava seien weitere Photovoltaik-Anlagen bereits in Planung. Bis zum Jahr 2020 will Israel rund zehn Prozent seines gesamten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien abdecken.

Die israelische Entwicklungsgesellschaft Arava Power wurde im Jahr 2006 mit Sitz im Kibbutz Ketura/Eilat gegründet. 20 Mitarbeiter sind heute für die Tochtergesellschaft der Global Sun Power Ltd. tätig. Siemens beteiligt sich über seine Equity-Gesellschaft Siemens Project Ventures (SPV) an Arava Power. "Dies ist die bisher umfangreichste, ausländische Finanzierung für ein israelisches Solarenergie-Unternehmen", sagte Johannes Schmidt, CEO der Equity & Project Finance-Einheit der Siemens Financial Services. "Durch ihr frühzeitiges und flächendeckendes Engagement hat sich Arava Power zum führenden israelischen Solarenergie-Unternehmen entwickelt. Siemens unterstützt die Solar-Projekte vor Ort mit der kompletten Technologie sowie unserem Know-how in der Finanzierung."


Ehrgeizige Ziele für saubere Luft und erneuerbare Energien

Jonathan Cohen, CEO der Arava Power, fügte hinzu: "Siemens ist für uns der optimale Partner für Arava Power und die Grundstückspartner, um noch weitere Interessenten zur Herstellung regenerativer Solarenergie in Israel zu gewinnen. Unsere strategische Zusammenarbeit ermöglicht es unserem Land, die ambitionierten Ziele für saubere Luft und erneuerbare Energien noch schneller zu erreichen."

Der Einstieg bei der Arava Power Company ist ein weiterer Schritt, das Siemens Umweltportfolio zu stärken. Im Zusammenhang mit Umwelt-Technologien erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro, das entspricht rund einem Viertel des gesamten Siemens-Umsatzes. Bis zum Jahr 2010 beabsichtigt Siemens, den Anteil an Umwelt-Technologien auf rund 25 Milliarden Euro zu steigern. Im Juli hatte Siemens bereits angekündigt, sich an der Industrie-Initiative Desertec zu beteiligen. Hier will der Konzern gemeinsam mit weiteren Industrieunternehmen ein technisches und wirtschaftliches Konzept entwickeln, um sauberen Strom für Europa und Afrika in solarthermischen Kraftwerken in der Sahara sowie in Windparks in Nordafrika zu erzeugen.

31.08.2009   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Universität von Texas: Kostengünstige Solarzellen könnten bald wie Zeitungen gedruckt oder auf Hausdächer gesprüht werden

US-Forscher sprühen Nanopartikel auf Solarzellen
US-Forscher sprühen Nanopartikel auf
Solarzellen

Laut einer Pressemitteilung der Universität von Texas (Austin) können Solarzellen, die aus Nanopartikel-"Tinten" hergestellt werden, in absehbarer Zeit auf Dächer und Hauswände gesprüht oder kostengünstig wie Zeitungen gedruckt werden. Chemieingenieurs Brian Korgel von der Universität zu Texas (Austin). Eine Forschergruppe um den Chemieingenieur Brian Korgel hoffe, die Kosten der Solarzellen-Produktion auf ein Zehntel zu senken, indem sie den herkömmlichen und teuren Produktionsprozess der Gasphasenabscheidung in Vakuumkammern bei hohen Temperaturen ersetzen, heißt es in der Pressemitteilung der Universität.  "Das ist genau das, was zum breiten Einsatz der Solarzellen-Technologie nötig ist", sagt Korgel. "Die Sonne ist eine nahezu unbegrenzte Energiequelle, doch die aktuellen Solar-Technologien sind enorm teuer und können preislich nicht mit fossilen Brennstoffen konkurrieren", fügt Korgel hinzu. Laut Pressemitteilung hat das Team um Korgel in den vergangenen zwei Jahren an der Entwicklung einer kostengünstigen Lösung zur Photovoltaik-Produktion mit Hilfe von Nanomaterialien gearbeitet. Korgel habe hierbei mit den Professoren Al Bard und Paula Barbara vom Chemie- und Biochemie-Institut zusammengearbeitet sowie mit Professor Ananth Dodabalapur vom Institut für Elektronik und EDV. Die Forscher haben ihr Konzept kürzlich im Journal of the American Chemical Society vorgestellt.


"Gedruckte" Solarzellen-Prototypen erreichen 1 % Wirkungsgrad

Laut Pressemitteilung können die PV-Tinten von Rolle zu Rolle auf Plastikträgermaterialien oder auf rostfreien Stahl gedruckt werden. Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass es möglich ist, die Solar-Tinten auf Dächer oder Gebäude aufzubringen. "Man müsste nur das Licht absorbierende Material und ein paar weitere Schichten auftragen. Wir sind einen Schritt näher an Photovoltaik-Zellen die ganz einfach 'aufgemalt' werden können", erläutert Korgel. Die neue Technologie verwende Licht absorbierende Nanomaterialien, die 10.000 Mal dünner seien als ein menschliches Haar. Die mikroskopische Schichtdicke habe jedoch physikalische Eigenschaften, die Solarzellen mit höheren Wirkungsgraden ermöglichen sollen. Korgel hat 2002 das Unternehmen Innovalight in Kalifornien mitgegründet, das mit Photovoltaik-Tinten auf Basis von Silizium arbeitet. Dieses Mal setzen er und sein Team auf Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS), was sowohl kostengünstiger als auch weniger belastend für die Umwelt sei. "CIGS hat gegenüber Silizium einige potenzielle Vorteile", sagt Korgel. "Es handelt sich hierbei um ein Halbleitermaterial mit direkter Bandlücke, weshalb viel weniger Material zur Produktion einer Solarzelle benötigt wird. Das ist einer der wesentlichen Vorteile", betont Korgel. Laut Pressemitteilung konnte das Korgel-Team mit der neuen Technologie Solarzellen-Prototypen mit einem Wirkungsgrad von 1 Prozent herstellen. "Wenn wir einen Wirkungsgrad von 10 Prozent erreichen eröffnet dies ein großes Potenzial für die Kommerzialisierung unserer Technologie. Wenn es funktioniert, rechne ich in drei bis fünf Jahren mit der Marktreife", so Korgel und fügt hinzu, dass die Tinten halbtransparent seien, und somit auch Fensterscheiben beschichtet werden könnten, die Solarstrom erzeugen. Die Forschung werde von finanziert von der National Science Foundation, der Welch Foundation und vom Air Force Research Laboratory.

31.08.2009   Quelle: University of Texas at Austin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: University of Texas at Austin,
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Photovoltaik: US-Hersteller Suniva meldet 18 % Wirkungsgrad für Solarzellen aus Massenproduktion und baut Kapazität auf 100 MW aus

Suniva-Solarzelle
Suniva-Solarzelle

Suniva Inc. (Norcross, Georgia. USA), Hersteller kristalliner Silizium-Solarzellen berichtete am 26. August 2009 in einer Pressemitteilung, dass die Solarzellen des Unternehmens vom Typ "ARTisun" einen Wirkungsgrad von mehr als 18 % erzielen. Laut Suniva ist dies ein Rekord für Photovoltaik-Zellen, die mit dem Schablonendruck-Verfahren in Volumenproduktion hergestellt werden. Das Unternehmen berichtete außerdem, dass es eine zweite Produktionslinie in seinem Werk in Norcross in Betrieb genommen hat. Die neue Linie erweitere mit einer Kapazität von 64 Megawatt peak (MWp) die Gesamt-Produktionsleistung der Fabrik auf rund 100 MWp.  "Unsere Geschäftsstrategie ist sowohl auf schnelles Wachstum als auch auf fortwährende technologische Verbesserungen ausgelegt", sagte John Baumstark, Vorstand von Suniva. "Wir haben unser erstes Werk vor weniger als einem Jahr eröffnet. Mit unserer Produktionsausweitung starten wir heute die nächste Wachstums- und Entwicklungsphase".



20 % Solarzellen-Wirkungsgrad im Labor erreicht

Mit dem vom Gründer und Technik-Vorstand von Suniva Dr. Ajeet Rohatgi entwickelten Produktionsprozess und Fortschritten die im Forschungs- und Entwicklungslabor, konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zertifizierten Wirkungsgrad von mehr als 20 % für seine per Schablonendruck produzierten Solarzellen erreichen. Dieser Wert sei vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums bestätigt worden. Das Unternehmen plane, mit Design- und Verfahrensverbesserungen den Wirkungsgrad seiner kommerziellen Solarzellen nach und nach auf über 20 % zu steigern. Laut Pressemitteilung werden die ARTisun Solarzellen mit optimierter Metallisierungstechnologie und in einem von dem Unternehmen verbesserten Produktionsverfahren hergestellt, wodurch höchste Wirkungsgrade bei niedrigen Kosten ermöglicht würden. "Unsere Kunden erwarten qualitativ hochwertige Produkte mit hohen Wirkungsgraden bei gleichzeitig niedrigen Kosten", sagte Baumstark. "Suniva entspricht diesen Anforderungen, indem wir Solarzellen und -Module liefern, welche die Balance zwischen Energieertrag und Wirtschaftlichkeit herstellen."

31.08.2009   Quelle: Suniva Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva Inc.,
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Photovoltaik: IBC SOLAR und W-quadrat nehmen 500 kWp-Aufdachanlage im Mercedes-Benz Werk Berlin in Betrieb

Start der Photovoltaik-Dachanlage in Berlin
Start der Photovoltaik-Dachanlage
in Berlin

Am 28.08.2009 wurde eine der größten Solarstrom-Aufdachanlagen Berlins an das Stromnetz angeschlossen. Auf dem Dach des Mercedes-Benz Werks haben IBC SOLAR und W-quadrat eine Photovoltaik-Anlage installiert, die im Beisein von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit feierlich in Betrieb genommen wurde. Die Anlage versorgt rund 100 Haushalte mit Strom und trägt dazu bei, dass jährlich mindestens 250 Tonnen CO2 eingespart werden können, berichtet die IBC Solar AG (Bad Staffelstein) in einer Pressemitteilung. Die Projektpartner W-quadrat und IBC SOLAR haben seit Mai 2009 insgesamt mehr als 2.200 polykristalline Photovoltaik-Module und 48 Wechselrichter installiert.  Mit einer Nennleistung von 500 Kilowatt (kWp) ist diese Anlage die leistungsfähigste Aufdachanlage Berlins und kann mit rund 430.000 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr mindestens 100 Haushalte mit Strom versorgen. Verglichen mit konventionell produziertem Strom, können 250 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, heißt es in der Pressemitteilung.



Kommanditisten eines nicht öffentlichen Solarfonds finanzieren die Anlage

Die Planung und den schlüsselfertigen Bau der Anlage leistete die W-quadrat GmbH, die Komponenten lieferte der PV-Spezialist IBC SOLAR. Die 1,6 Millionen Euro teure Anlage wird durch einen nicht öffentlichen Solarfonds von Kommanditisten finanziert und betrieben, unter anderem IBC SOLAR und W-quadrat, die die Dachfläche des Mercedes-Benz Werks Berlin gepachtet haben. "Für uns war es eine interessante Aufgabe, dieses Projekt zu planen und zu realisieren, erklärt Günter Westermann, Geschäftsführer der W-quadrat GmbH. "Die Montage im Mercedes-Benz Werk hielt für uns einige Herausforderungen bereit: So wurde beispielsweise das Dach für die Installation zunächst saniert und der äußere Blitzschutz angepasst. Außerdem mussten wir spezielle Sicherheitsanforderungen für das Werk erfüllen. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat vorbildlich funktioniert und der Produktionsbetrieb konnte auch während der Installation problemlos regulär weiterlaufen."


Große Dachflächen für leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen

"Mit Hallendächern können Unternehmen ungenutztes Potenzial erschließen", erklärt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG. "Die großen Dachflächen eignen sich gut für leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen. Kleine und mittlere Unternehmen können die Investitionskosten der Anlage zu 100 Prozent über die KfW Förderbank finanzieren, sowie Sonderabschreibungen nutzen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Dachfläche zu verpachten. Damit leisten Unternehmen einen großen Beitrag zur umweltfreundlichen Stromerzeugung - eine Chance, derer sich viele Betriebe noch nicht bewusst sind", betont Möhrstedt.

31.08.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Spatenstich für den Bau eines 1.250 kWp-Solarparks in Neuschönau

Solarpark der Solea AG
Solarpark der Solea AG

Mit dem Spatenstich für den Bau eines Freiflächen-Photovoltaikkraftwerks mit einer Nennleistung von 1.250 Kilowatt (kWp) im Gewerbegebiet Schönanger in Neuschönau, Landkreis Freyung-Grafenau, am 26. August setzt die Solea AG (Plattling) ihr Wachstum in der Region fort. Auftraggeber des Projektes ist die Service GmbH Gemeinde Neuschönau, eine eigens von der Gemeinde Neuschönau für den Betrieb des Solarparks gegründete Gesellschaft. Auf einer Fläche von 1,5 Hektar werden in der voraussichtlich sechswöchigen Bauzeit rund 7.000 Module der Marke Solea SM verbaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Als Wechselrichter kommen 4 SolarMax 300C aus der Sputnik Engineering AG zum Einsatz. Die Aufständerungssysteme und Eindrehfundamente werden von der PV-EIWA Systemtechnik GmbH & Co. KG gefertigt. Finanzierungspartner des Projektes mit einem Investitionsvolumen von 3,8 Millionen Euro ist die Sparkasse Freyung-Grafenau.


Solarstrom für 300 Haushalte

Die jährlich produzierten rund 1.220 Megawattstunden Solarstrom werden in das Netz der E.ON Bayern eingespeist. Die Einnahmen aus dem Betrieb des Solarparks kommen direkt der Gemeinde zu Gute. Jährlich werden mit Hilfe der solaren Energiegewinnung circa 1.200 Tonnen Kohlendioxid vermieden und der durchschnittliche Stromverbrauch von ungefähr 300 Vier-Personenhaushalten gedeckt, rechnet die Solea AG vor. Die Naturparkgemeinde Neuschönau will mit dem errichteten Solarpark auch ökologisch eine Vorreiterrolle einnehmen.

30.08.2009   Quelle: Solea AG,   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solea AG,
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Photovoltaik-Module von Trina Solar liefern Solarstrom-Spitzenerträge im Desert Knowledge Australia Solar Centre

PV-Testzentrum in der australischen Wüste
PV-Testzentrum in der australischen Wüste

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Trina Solar Ltd. (Changzhou) berichtete am Mitte August 2009, dass seine Solarmodule auf Basis von monokristallinem Silizium den durchschnittlich höchsten Stromertrag aller am Desert Knowledge Australia Solar Centre (Alice Springs) getesteten Module erzielt hätten. Auf Grundlage der von dem australischen Solar-Zentrum über einen Zeitraum von 8 Monaten gesammelten, unabhängigen Daten, hätten die Module von Trina Solar unter den schwierigen Umweltbedingungen in der australischen Wüste im Vergleich zu Modulen europäischer, japanischer und US-amerikanischer Herstellern durchweg einen der ersten beiden Plätze eingenommen.  Laut Pressemitteilung wurde die Leistung ähnlich dimensionierter, am Boden montierter Solarstromanlagen unter Volllast verglichen. Desert Knowledge ist eine mit 3,1 Millionen Australischen Dollar (1,83 Euro) geförderte öffentliche Initiative, die Solar-Technologien an Anlagen im gewerblichen Maßstab demonstriert und vergleicht. Rund ein Dutzend Hersteller wurden für die Tests in der australischen Wüste ausgewählt. Live-Daten sind nach einer Registrierung per Internet zugänglich unter http://www.dkasolarcentre.com.au/

30.08.2009   Quelle: Trina Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Desert Knowledge Australia Solar Centre,
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Photovoltaik-Preisdruck aus Fernost: Hermann Scheer unterstützt deutsche Solarwirtschaft

Hermann Scheer will den Einfluss der chinesischen Solarmodulhersteller eindämmen
Hermann Scheer will den Einfluss der
chinesischen Solarmodulhersteller eindämmen

Am 21. August war Hermann Scheer (SPD), Mitglied des Bundestages und Präsident von EUROSOLAR, zusammen mit dem Bundestagskandidaten Markus Meckel (SPD) beim Solar-Systemanbieter Mp-tec zu Gast. Firmenchef Michael Preißel empfing Meckel und den "Solarpapst" Scheer, der das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf den Weg brachte, auf dem Eberswalder Firmengelände. "Die Solarindustrie konnte gerade in strukturschwachen Regionen vermehrt Arbeitsplätze schaffen. Trotz wachsender Konkurrenz aus Fernost wächst die Bedeutung der deutschen Solarwirtschaft stetig", so der mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnete Scheer, der sich für den Erhalt und den Ausbau der hiesigen Solarwirtschaft einsetzt. Derzeit bereite er ein Positionspapier vor, um den Einfluss der chinesischen Solarmodulhersteller einzudämmen, denn auch diese profitierten vom EEG.  Unter dem enormen Preisdruck gerieten immer mehr deutsche Hersteller in Not, so dass inzwischen Produktionen deutscher Hersteller ins Ausland verlegt würden, stellte Scheer fest.



Mp-tec Geschäftsführer Preißel: "Langfristig kommt es nicht nur auf den günstigsten Preis an"

Bei einem Rundgang durch Produktion und Testanlagen sprachen die SPD-Politiker über den wachsenden Preisdruck durch Photovoltaik-Unternehmen aus Fernost und über erneuerbare Energien als Jobmotor für die Neuen Bundesländer. Ende 2008 waren nach Angaben der Bundesregierung bereits rund 7.200 Mitarbeiter in der ostdeutschen Solarindustrie beschäftigt. Dazu kommen weitere 6.300 Arbeitnehmer, die bei Zulieferern, im Handel und im Handwerk angestellt sind. "Als Systemanbieter und Schnittstelle zwischen Herstellern, Handwerkern und Projektkunden kennen wir die Bedürfnisse jener ganz genau. Doch langfristig kommt es nicht nur auf den günstigsten Preis an. Wir setzen daher ausschließlich auf Verträge mit Partnern, die in Europa produzieren" so Mp-tec Geschäftsführer Preißel.

Berlin-Brandenburg ist zu einer Solarregion herangewachsen, in der zahlreiche Modulhersteller und Unternehmen der weiteren Verwertungskette wie Mp-tec ansässig sind. Die 2002 als Ein-Mann-Unternehmen gegründete Mp-tec beschäftigt heute mehr als 60 Mitarbeiter. Dabei vertreibt Mp-tec nicht nur Fremdprodukte, sondern tüftelt in der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung auch an eigenen Produkten. Mit Erfolg: 2007 erhielt das Unternehmen den Innovationspreis Berlin-Brandenburg für seine solare Nachführanlage, 2008 wurde Mp-tec als Unternehmen des Jahres ausgezeichnet und dieses Jahr als "Ausgewählter Ort 2009 im Land der Ideen" ernannt. Die offizielle Verleihung der Urkunde - überreicht durch Hermann Scheer- findet am 19. Oktober auf dem Firmengelände statt.

30.08.2009   Quelle: Mp-tec GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co.KG,
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Solarstrom für 80 Haushalte: S&F-Umwelttechnik installiert Photovoltaik-Großanlage in Mecklenburg-Vorpommern

Photovoltaik-Dachanlage der Kartoffel-Gemüse Service GmbH von oben.
Photovoltaik-Dachanlage der
Kartoffel-Gemüse Service GmbH von oben.

Mit der Inbetriebnahme der Solardachanlage der Kartoffel-Gemüse Service GmbH in Plate (Landkreis Parchim; Mecklenburg-Vorpommern) beschreitet die Kolitzheimer S&F-Umwelttechnik GmbH gemeinsam mit der Moderne Energie Systeme GmbH (MES) aus Parchim und dem Energieversorger WEMAG AG neue Wege. Die Anlage in der Nähe von Schwerin ist die erste Photovoltaik-Großanlage der WEMAG in der Region.   "Wir freuen uns, dass wir Teil dieses Pilotprojekts sind", so Carsten Köhler, Vertriebsleiter bei S&F-Umwelttechnik, der die Zusammenarbeit mit dem Schweriner Energieversorger durchweg positiv beurteilt. "In Zeiten, in denen die globale Erwärmung deutlich spürbar ist und fossile Brennstoffe immer teurer werden, wird es immer wichtiger, den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix zu steigern", betont Köhler. Das habe auch die Bundesregierung erkannt und fördere den Ausbau regenerativer Energien mit dem Gesetz zum Vorrang erneuerbarer Energien (EEG). Dort ist vorgesehen, dass Kommunen und Energieversorger bis 2020 den Anteil an regenerativen Energien bei der Stromversorgung um 30 Prozent erhöhen müssen. "Für die Region Schwerin ist mit der Anlage in Plate ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht worden", erklärt Carsten Köhler.


5.000 Photovoltaikmodule erzeugen fast 375.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

In den letzten Wochen wurde auf drei Dächern der Kartoffel-Gemüse-Service GmbH in Plate auf einer Fläche von mehr als 3.500 Quadratmetern eine Photovoltaikanlage installiert. "Keine andere Energieform lässt sich so leicht in ein Gebäude integrieren", nennt der Vertriebsleiter einen der Vorteile von Photovoltaikanlagen. Sie seien zudem geräuschlos und wartungsarm. "Außerdem braucht es keine großen Neubauten", sagt Köhler. Stattdessen könnten, wie auch in Plate, bereits bestehende Dachflächen genutzt werden. Bei der Kartoffel-Gemüse Service GmbH hat S&F-Umwelttechnik fast 5.000 Photovoltaikmodule montiert. Verwendet wurden Solarmodule, die auf der First Solar-Dünnschichtechnologie beruhen. "Mit diesen Modulen kann bis zu 15 Prozent mehr Energie produziert werden, als mit der herkömmlichen Siliziumtechnologie", betont Carsten Köhler. Vor allem die Temperaturunempfindlichkeit und das gute Schwachlichtverhalten stellten einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Modulen dar. Insgesamt sollen in Plate fast 375.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugt werden. "Mit der Anlage können wir mehr als 80 Haushalte mit regenerativem Strom versorgen", rechnet der Vertriebsleiter vor. Würde die Energie der Anlage auf herkömmliche Art produziert, entspräche dies einem Kohlendioxidausstoß von fast 290.000 Kilogramm im Jahr. Das Projekt in Plate soll nur der Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit zwischen WEMAG und S&F-Umwelttechnik in der Region Schwerin sein. "Wir werden schon bald weitere Anlagen liefern", blickt Carsten Köhler in die Zukunft.

S&F-Umwelttechnik ist eines von drei Unternehmen, die sich im Kolitzheimer Photovoltaik-Zentrum im Landkreis Schweinfurt (Unterfranken) angesiedelt haben. Zusammen mit der Beck Energy GmbH sowie der Blitzstrom GmbH wurde gemeinsam ein Standort geschaffen, von dem aus drei Bereiche der Solartechnik bedient werden: Die Blitzstrom GmbH tritt dabei vor allem als Großhändler auf, der seine Waren an das installierende Handwerk oder an Vertriebsgesellschaften, Handels- und Großhandelsketten und an Photovoltaik-Systemintegratoren liefert. Beck Energy und S&F Umwelttechnik kümmern sich zum einen um die Realisierung von großflächigen Freiflächen-Solarkraftwerken und zum anderen um die schlüsselfertige Installation von Photovoltaik-Dachanlagen. In den letzten Jahren ist die Mitarbeiterzahl im Photovoltaik-Zentrum stetig gewachsen und steht derzeit bei 350.

29.08.2009   Quelle: S&F-Umwelttechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S&F Umwelttechnik,
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Fraunhofer ISE und badenova präsentieren Projekt zur Elektromobilität

Am Fraunhofer ISE entwickelte Ladestation für Elektrofahrzeuge
Am Fraunhofer ISE entwickelte
Ladestation für Elektrofahrzeuge

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) betreuen derzeit ein Projekt zur Elektromobilität, das großen Fuhrparkbetreibern die Integration von Elektrofahrzeugen in die bestehende Fahrzeugflotte ermöglichen soll. Die badenova AG unterstützt das Projekt "Effiziente Mobilität" mit Mitteln aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz. Am 25.08.2009 präsentierten das Freiburger Solar-Forschungsinstitut und der regionale Energiedienstleister ihr gemeinsames Vorhaben am Fraunhofer ISE. Aktueller Anlass: Das weltweit erste in Großserie gebaute Elektrofahrzeug von Mitsubishi stoppte auf seiner Roadshow in Freiburg.   Im Rahmen des bis Ende 2010 laufenden Projekts "Effiziente Mobilität" analysiert das Fraunhofer ISE die existierende hybride Flotte der badenova, prüft den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen und die Nutzung erneuerbarer Energien für deren Betankung mit Strom. Ziel ist, das Potenzial für die Integration von Elektrofahrzeugen zu ermitteln und die Fahrzeugflotte nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu optimieren.


Intelligente Steuerung für Last-, Speicher- und Erzeugungsmanagement; neue Ladestation vorgestellt

"In einem ersten Schritt untersuchen wir den hybriden Fuhrpark der badenova: Ein Teil der rund 500 Benzin-, Diesel- und Erdgasfahrzeuge werden auf Auslastung und primärenergetische Aspekte überprüft. Die Ergänzung der bestehenden Fahrzeugflotte wird auf Basis der gewonnenen Daten zunächst simuliert, bevor ein reales Elektrofahrzeug zum Einsatz kommen soll", so Dr. Christof Wittwer, Leiter der Arbeitsgruppe Betriebsführung und Systemregelung sowie zuständiger Projektleiter am Fraunhofer ISE. Um ein ausgewogenes Last-, Speicher- und Erzeugungsmanagement sicherzustellen, entwickeln die Forscher des Fraunhofer ISE außerdem eine intelligente Steuerung. Da die regionale Nutzung von erneuerbaren Energien vom lokalen Windangebot und der Sonneneinstrahlung abhängt, soll die Beladung der Fahrzeugbatterien mit dieser schwankenden Einspeisung in das Verteilnetz synchronisiert werden. Gleichzeitig liefert die intelligente Steuerung wichtige Informationen zu Stromtarifen und Abrechnung. Eine Demoversion der dazugehörigen Ladestation wurde bei der Infoveranstaltung ebenfalls vorgestellt.


Solar-Forscher verfolgen ganzheitlichen Ansatz

"Als Solarforschungsinstitut ist es unser Anliegen möglichst viele Anknüpfungspunkte für den Einsatz von erneuerbaren Energien zu nutzen. Auch im Projekt 'Effiziente Mobilität' verfolgen wir diesen ganzheitlichen Ansatz", erläutert Dr. Günther Ebert, Abteilungsleiter "Elektrische Energiesysteme" am Fraunhofer ISE, die unterschiedlichen Teilaspekte des Projekts. In letzter Konsequenz wird eine Betankung der Elektrofahrzeuge mit ausschließlich erneuerbaren Energien angestrebt. Die intelligente Steuerung soll sicherstellen, dass bei kurzfristig hoher Energienachfrage der Ladevorgang möglichst verschoben wird, um in Nebenzeiten ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zu verwenden. Priorität hat dabei jedoch immer die Verfügbarkeit der Fahrzeuge.

"badenova beteiligt sich an diesem wegweisenden und vorbildhaften Projekt, weil es einen Weg aufzeigt, wie Ökologie und Mobilität miteinander vereinbart werden können", so Mathias Nikolay, Vorstand der badenova AG. "Als Stromnetzbetreiber haben wir großes Interesse daran, den Einsatz erneuerbarer Energien in ein zukunftsfähiges Netzmanagement zu integrieren. Der Innovationsfonds stellt einen Teil der dazu nötigen Forschungsmittel bereit."

Elektromobilität bei Fraunhofer:

Das Fraunhofer ISE forscht in mehreren Projekten zur Elektromobilität. Schwerpunkt der Tätigkeiten sind die Netzintegration von Elektromobilität und die Versorgung mit Erneuerbaren Energien. Im Verbund mit 32 anderen Fraunhofer-Instituten beteiligt sich das Fraunhofer ISE an der Systemforschung Elektromobilität. Das Besondere des Fraunhofer-Ansatzes: Alle Wertschöpfungsstufen der Elektromobilität werden in ihrem Zusammenspiel betrachtet und weiterentwickelt - von der Energieerzeugung, über den Transport und die Verteilung der Energie durch die Stromnetze, die Schnittstellen zwischen Stromnetz und Fahrzeug, die Energiespeicherung bis hin zu neuen Fahrzeugkonzepten mit einer neuen Infrastruktur sowie Nutzungs- und Abrechnungskonzepten.

29.08.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Filmnächte am Elbufer beenden erste Solar-Saison: Solarstrom für 623 Filme produziert

Filmnächte am Elbufer setzten auf Solarstrom.
Filmnächte am Elbufer setzten auf Solarstrom.

Mit dem Abschluss der 19. Filmnächte am 23.08.2009 ging auch die erste "Solar-Saison" bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden zu Ende. Im Veranstaltungszeitraum seien insgesamt 7.600 Kilowattstunden Solarstrom gesammelt worden, berichten die Veranstalter. Damit könnten 623 Filme auf der weltweit größten mobilen Leinwand gezeigt werden. Im Juni waren in Kooperation mit der SOLARWATT AG Solarmodule auf dem Filmnächte-Areal aufgestellt worden. Damit setzte das Open-Air-Kino-und-Konzert-Festival als erste Kulturveranstaltung in Deutschland auf Solarenergie.   Gemeinsam mit einer fünfköpfigen Studentengruppe der TU Dresden und SOLARWATT setzten die Veranstalter das alternative Energieprojekt um. 228 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 386 Quadratmetern sorgten für die Energiegewinnung. Über ein Display konnten die Filmnächte-Besucher täglich vor Ort die aktuelle Menge des gewonnenen Solarstroms ablesen.



7.600 Kilowattstunden Solarstrom trotz durchwachsenem Sommer

Joerg Polenz, Geschäftsführer der Filmnächte am Elbufer, kommentiert: "7.600 Kilowattstunden Solarstrom - und das trotz des nur durchwachsenen Sommers - sind ein fantastisches Ergebnis. Unser Dank gilt den Studenten der TU Dresden, die die Idee hatten, und unserem Partner SOLARWATT AG, ohne die wir das ambitionierte Energieprojekt nicht hätten in die Tat umsetzen können." Die Filmnächte am Elbufer planen, auch 2010 ihr Engagement für erneuerbare Energien fortzusetzen.

29.08.2009   Quelle: Filmnächte am Elbufer; Zastrow + Zastrow GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Filmnächte am Elbufer; Zastrow + Zastrow GmbH,
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Centrosolar America unterzeichnet 10 MWp-Rahmenvertrag mit Border States Electric in den USA

Solarstrom-Anlagen für Privathaushalte von CENTROSOLAR.
Solarstrom-Anlagen für Privathaushalte
von CENTROSOLAR.

Centrosolar America Inc., eine Tochtergesellschaft der CENTROSOLAR Group AG (München), hat am 27.08.2009 mit der Border States Electric (BSE) ein Vertriebsabkommen für Photovoltaik-Systeme von CENTROSOLAR unterzeichnet. BSE ist eines der größten unabhängigen Elektrovertriebsunternehmen in den USA, das seine Produkte und Dienstleistungen insbesondere an Unternehmen der Bau-, Energieversorgungs- und Fertigungsindustrie vertreibt. Im Rahmen dieses Abkommens wird BSE Photovoltaik-Module und komplette Systeme von CENTROSOLAR über BSE-eigene Standorte in Phoenix (Arizona), Albuquerque (New Mexico) und Austin (Texas) vermarkten.   Für CENTROSOLAR werde durch dieses Abkommen der wichtige Vertriebskanal des technischen Großhandels zu Photovoltaik-Installationsunternehmen erschlossen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Zusammenarbeit, die auf öffentliche, industrielle und private Photovoltaik-Projekte abzielt, soll allein bis Ende 2010 ein Auftragsvolumen von bis zu 10 Megawatt (MWp) erbringen.



Bedeutender Vertriebspartner mit 57 Standorten in 13 Staaten der USA und Mexico

Photovoltaik ist ein neuer, in den USA stark wachsender Zielmarkt des Unternehmens Border States Electric. Als Ergänzung zum bereits existierenden Angebot an Windenergie-Produkten und seinem speziellen Projektteam "Grid Solutions" baut BSE damit seine Position als Großhändler im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus. CENTROSOLAR konnte mit der BSE einen Vertriebspartner gewinnen, der mit 1.300 Mitarbeitern und 57 Standorten in 13 Staaten der USA und Mexico ein bedeutender Faktor im technischen Großhandel Nordamerikas ist. Die Firmenzentrale ist in Fargo (North Dakota).

Die CENTROSOLAR Group AG ist in Europa nach eigenen Angaben mit derzeit über 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz 2008 von rund 333 Millionen Euro einer der führenden Anbieter von Photovoltaik-Anlagen für Dächer sowie von Komponenten. Über die Hälfte seines Umsatzes erzielt das Unternehmen im Ausland. Das Unternehmen betreibt eigene Vertriebsbüros in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, der Schweiz und in den USA. Die Tochtergesellschaft Centrosolar America Inc. sei im laufenden Jahr eine der am stärksten wachsenden Vertriebsgesellschaften der Gruppe, betont das Unternehmen.

28.08.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Canadian Solar will 500-MW Photovoltaik-Projekt in China umsetzen

300 kWp-Referenzanlage von Canadian Solar in Jeong Up-si, Korea.
300 kWp-Referenzanlage von Canadian Solar
in Jeong Up-si, Korea.

Canadian Solar Inc. (Ontario, Kanada), ein vertikal integrierter Anbieter von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen, gab am 26.08.2009 bekannt, dass das Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet über die Konstruktion, Installation, Inbetriebnahme und Wartung eines 500-MW-Solar-Kraftwerkes. Die Vereinbarung mit dem Verwaltungskommittee der Baotou National Rare Earth Hi-Tech Industrial Development Zone ("CPT") in Baotou (Innere Mongolei) sieht vor, dass die Solarstromanlagen in der CPT gebaut werden. Für Projekt, das in drei Phasen unterteilt ist, seien noch der Abschluss einer Machbarkeitsstudie sowie staatliche Zulassungen erforderlich.   In der ersten Phase, die sich voraussichtlich von September 2009 bis Dezember 2011 erstrecken wird, soll ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 100 Megawatt (MW) installiert werden. In der zweiten und dritten Phase sollen Solarkraftwerke mit jeweils 200 Megawatt errichtet werden. So lange die Machbarkeitsstudie nicht abgeschlossen und die Zulassungen nicht erteilt sind, seien die Engagements nicht bindend, heißt es in der Pressemitteilung.


Chinesische Regierung will den inländischen PV-Markt vorantreiben

Fu Ren, Direktor des Verwaltungskommittees der Baotou National Rare Earth Hi-Tech Industrial Development Zone, kommentiert: "Ich bin hoch erfreut, dass Canadian Solar, ein so bekannter Anbieter hochwertiger PV-Produkte, sich bereit erklärt, in unserer Stadt ein Pilot-Solarprojekt aufzubauen. Ein Solarprojekt dieser Größenordnung in Baotou zu planen, zeigt unsere Entschlossenheit, den PV-Endanwender-Markt in China zu entwickeln und belegt unser Engagement für eine umweltfreundlichere und nachhaltigere wirtschaftliche Entwicklung in Baotou. Das Projekt spiegelt darüber hinaus auch die Bedeutung der Stadt als Handelszentrum und ihr großes Interesse an weiterem Wachstum wider."

Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und CEO von Canadian Solar, ergänzt: "Wir fühlen uns sehr geehrt und sind sehr stolz, dass Canadian Solar ausgewählt wurde, um das 500-MW-Pilot-Sonnenkraftwerk in Baotou zu bauen, zu installieren, in Betrieb zu nehmen und zu warten. Das Projekt ist ein klarer Beweis für die Entschlossenheit der chinesischen Regierung, den inländischen PV-Markt voranzutreiben. Unsere bisherigen, erfolgreichen Lieferungen hochwertiger Module für zahlreiche Sonnenkraftwerkprojekte weltweit haben sicherlich dazu beigetragen, dass wir die Baugenehmigung für dieses bedeutende
Projekt erhalten haben."

28.08.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar Inc.,


 

Konzentrator-Photovoltaik in Spanien: OPEL International und BETASOL schließen zweite Bauphase einer 440 kWp-Anlage ab

HCPV-Module und Nachführsysteme von OPEL International
HCPV-Module und Nachführsysteme von
OPEL International

OPEL International Inc. (Toronto, Kanada), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaik-Systeme (HCPV) einschließlich boden- oder dachmontierter Solar-Nachführsysteme, berichtete am 19. August 2009, sein spanisches Partnerunternehmen BETASOL habe die zweite von vier Bauphasen einer Solarstromanlage im Kraftwerksmaßstab in Spanien abgeschlossen, die nach Fertigstellung eine Nennleistung von 440 Kilowatt (kWp) haben soll. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer aktuellen Nennleistung von 220 kWp sei weltweit eine der ersten Anlagen zur kommerziellen Nutzung der HCPV, speise bereits Strom in das öffentliche Netz ein und erwirtschafte Erträge für BETASOL.   OPEL berichtet, das Unternehmen habe die Photovoltaik-Anlage seinen potenziellen Kunden aus der ganzen Welt im Rahmen einer viertägigen Veranstaltung in der spanischen Region Tarragona präsentiert, einem Standort den die Unternehmen als besonders geeignet für die Nutzung der Solarenergie bewerten. Die Veranstaltung sei weltweit die erste Demonstration einer netzgekoppelten Solarstromanlage in dieser Größe gewesen, die mit den HCPV-Modulen von OPEL ausgestattet ist.



Hoch konzentrierende PV-Systeme sollen 350 Haushalte mit Solarstrom versorgen

Das Solarkraftwerk wurde laut OPEL mit HCPV-Modulen vom Typ "Mk-I" ausgestattet, die auf zweiachsigen Nachführsystemen montiert wurden. Laut Pressemitteilung ermöglicht die Verbindung der HCPV-Module von OPEL mit Präzisions-Nachführsystemen einen höheren Stromertrag pro Quadratmeter als dies mit kristallinen Photovoltaikmodulen oder mit Dünnschicht-Technologie möglich sei. Das Unternehmen geht davon aus, dass seine Module die Solarstrom-Erträge um bis zu 40 % steigern können. Nach Fertigstellung des Solarkraftwerks soll es mehr als 350 Haushalte mit Strom versorgen. "Wir freuen uns, das wir unseren potenziellen Kunden die OPEL-HCPV-Systeme im Betrieb zeigen konnten, die in Zukunft einen großen Einfluss auf die Solartechnologie in Europa, Afrika und in anderen globalen Märkten haben werden", sagte Robert Pico, Vorstand von OPEL International. Jesus Cabetas, Geschäftsführer von BETASOL, fügte hinzu: "Unsere Partnerschaft mit OPEL ist ein herausragender Erfolg. Unsere Besucher konnten die hohen Wirkungsgrade der HCPV-Module auf zweiachsig arbeitenden Nachführsystemen erleben und erkennen, mit denen die spanischen Einspeisetarife für Investoren noch interessanter werden".

28.08.2009   Quelle: OPEL International Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPEL International Inc.,
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Photovoltaik-Hersteller Sunovia und Partner EPIR bauen Pilotproduktion aus

Blick in das Forschungslabor von Sunovia.
Blick in das Forschungslabor von Sunovia.

Das UU-Unternehmen Sunovia Energy Technologies Inc. (Sarasota, Florida) und sein exklusiver Partner EPIR Technologies Inc. (Chicago, Illinois) berichteten am 25. August 2009, dass sie das Forschungs- und Entwicklunglabor sowie die Pilotproduktion in Bolingbrook (Illinois) erweitert haben. Laut Pressemitteilung soll der Ausbau dieser Einrichtungen den Unternehmen ermöglichen, die hoch effizienten und kostengünstig zu produzierenden Konzentrator- Solarzellen aus Cadmiumtellurid auf Silizium (CdTe/Si) zu optimieren. Sobald das Verfahren ausgereift sei, könne mit der Masenproduktion in dem Werk begonnen werden, heißt es in der Pressemitteilung.   Die Partnerunternehmen berichten, dass sie außerdem ihre Einrichtungen für die Materialsynthese sowie zur Herstellung von Baugruppen auf rund 2.400 Quadratmeter erweitert haben, wovon etwa 370 Quadratmeter auf das Reinraum-Labor entfielen. Das erweiterte Werk beherbergt ebenfalls die F&E- und Ingenieurteams, deren Zahl sich während des letzten Jahres verdoppelt habe. Dr. Siva Sivananthan, Gründer und Vorstand von EPIR Technologies, sagte: "Dieses größere Labor und die erweiterte Pilotproduktionsfläche wird unsere momentan schon raschen F&E-Anstrengungen weiter beschleunigen. Wir haben diese Fabrik so ausgelegt, dass wir mit den hier vorhandenen Maschinen auch die Volumenproduktion unserer ersten CdTe/Si-Produkte durchführen können." Er fügte hinzu, dass bei der Technologie des Unternehmens Silizium als Grundlage zur Herstellung von CPV-Zellen verwendet wird, statt Germanium, das zur Produktion der herkömmlichen III-V Konzentrator-Photovoltaikzellen eingesetzt wird. Das Unternehmen könne deshalb Produktionssysteme verwenden, die bereits von Unternehmen, die integrierte Schaltungen herstellen, optimiert wurden.



500-fache Konzentration des Sonnenlichts ermöglicht Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad

Sunovia und EPIR berichten, dass sie gemeinsam an der Kommerzialisierung eines neuen Ansatzes zur Photovoltaik gearbeitet haben und nun das Fachwissen von EPIR über die Zucht von hoch-qualitativen monokristallinen CdTE-Schichten auf Silizium nutzbar gemacht werde. Laut Pressemitteilung ermöglichen die CdTe/Si-Solarzellen bei 500-facher Konzentration des Sonnenlichts einen deutlich höheren Energieertrag zu geringeren Kosten im Vergleich zu herkömmlicher Photovoltaik. Carl Smith, Vorsitzender und Vorstand von Sunovia, sagte: "Mit der Expertise von EPIR Technologies in Sachen Infrarot-Material und Sensorik konnten wir nicht die Kommerzialisierung hoch effizienter Solar-Wafer beschleunigen, sondern dies auch mit deutlich geringeren Entwicklungskosten erreichen". Laut Pressemitteilung arbeitet EPIR Technologies momentan an 20 staatlichen Aufträgen, unter anderem des US-Energieministeriums, (Department of Energy, DOE), dea US-Verteidigungsministeriums (Department of Defense, DOD) und der Missile Defense Agency. EPIR Technologies verfügt laut Sunovia momentan über Patente zur unmittelbaren Züchtung von CdTe auf integrierten Silizium-Schaltungen.

28.08.2009   Quelle: Sunovia Energy Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunovia Energy Technologies, Inc,


 

Tauber-Solar: Jetzt brennen auch BP-Module der 4er-Serie

Beispielfoto eines BP-Moduls, aufgenommen von Tauber-Solar
Beispielfoto eines BP-Moduls, aufgenommen
von Tauber-Solar

"Nachdem wir in den letzten Tagen und Wochen auf insgesamt drei Photovoltaik-Dachanlagen Brände und Hot Spots bei BP-Modulen der 2er-, 5er- und 7er-Serie feststellen mussten, erreichte uns gestern die Meldung, dass es auf einer weiteren Anlage gebrannt hat", berichtet der Photovoltaik-Projektentwickler Tauber-Solar in einer Pressemitteilung. Betroffen seien BP-Module der 4er-Serie.  "Neben den immer wieder auftretenden Hot Spots brannten in diesem Fall gleich zwölf Anschlussdosen. Dabei entstanden so hohe Temperaturen, dass die Modulverglasung weggeschmolzen ist, die Anschlussleitungen ausgeglüht sind und sich die abgeschmolzenen Anschlussdosen auf dem Blechdach wieder fanden. Beigefügte Beispielbilder vermitteln einen Eindruck von dem Brand der BP-Module und den davon ausgehenden Gefährdungen. Selbst bei der sofortigen Demontage der mangelhaften BP-Module entstanden noch mehrfach Lichtbögen", heißt es in der Pressemitteilung.


Bekanntes Problem?

"Dieses Schadensereignis erinnert in fataler Weise an die Vorfälle im Jahre 2006, als auf der Photovoltaik-Dachanlage in Bürstadt Anschlussdosen bei den BP-Modulen der 5er-Serie brannten und in der Folge einen Rückruf dieser BP-Module durch BP selbst auslöste", stellt Tauber-Solar fest. Der von BP angekündigte kostenlose Austausch dieser Module sei bis heute nicht abgeschlossen. "Sollte sich nach der bereits initiierten Untersuchung durch einen Sachverständigen zeigen, dass es sich bei dem aktuellen Brand der Anschlussdosen bei den BP-Modulen der 4er-Serie um das von den Bränden der Anschlussdosen bei den Modulen der 5er-Serie her bekannte Problem handelt, stellt sich die Frage, weshalb BP diese Module im Interesse der Vermeidung von Gefahren für Leib und Leben Dritter nicht längst aus dem Verkehr gezogen hat. Bis auf weiteres gehen wir nicht davon aus, dass BP die nach unserer Überzeugung aus den fehlerhaften Anschlussdosen resultierende Sach- und Personengefahr bereits zum damaligen Zeitpunkt kannte, aus eigennützigen wirtschaftlichen Gründen jedoch ignorierte und es somit auf die Realisierung der Brandgefahr ankommen ließ", heißt es weiter in der Pressemitteilung von Tauber-Solar. Angesichts der bislang geschilderten Schadensereignisse und deren Behandlung seien jedoch Zweifel angebracht.

"Es bleibt abzuwarten, ob und ggf. wie sich BP dieses neuerlichen Schadensereignisses annehmen wird. Tröstlich sei jedoch, so der für die Technik zuständige Geschäftsführer der Tauber-Solar-Gruppe, Thomas Schmiedel, dass von den Bränden und Schäden auf den Photovoltaik-Dachanlagen ausschließlich Module von BP betroffen seien und die auf vergleichbaren Dächern installierten und unter gleichen Bedingungen arbeitenden Module anderer Hersteller reibungslos funktionierten.

27.08.2009   Quelle: Tauber-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tauber-Solar,
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BP Solar entgegnet Tauber-Solar: Weiterer Brandvorfall nicht bekannt

Am 24. August veröffentlichte Tauber-Solar eine Pressemitteilung, in der von einem weiteren Brandvorfall in Zusammenhang mit BP Solar-Produkten berichtet wird. Im Verlauf der Meldung bringt Tauber-Solar dieses Ereignis mit seiner Darstellung zur Ursachenanalyse des Brandes auf einer Photovoltaik-Anlage in Bürstadt am 21. Juni 2009 in Verbindung. Zu dem erneuten angeblichen Brandvorfall nimmt BP Solar in einer Pressemitteilung Stellung.   "BP Solar ist von Tauber-Solar am 21. August um 9 Uhr über einen angeblichen Brandvorfall an einer Solaranlage auf dem Dach eines Speditionsunternehmens in Süddeutschland informiert worden. BP Solar nimmt die Sicherheit ihrer Kunden sehr ernst. Aus diesem Grund war bereits um 16:00 Uhr ein Hamburger Techniker von BP Solar vor Ort, um die Anlage zu inspizieren und den Vorfall zu untersuchen." Der Techniker von BP Solar habe sowohl mit einer Mitarbeiterin der Spedition als Ansprechpartnerin für die Solaranlage als auch mit weiteren Angestellten gesprochen. "Diese berichteten lediglich von einer routinemäßigen Inspektion durch Tauber-Solar zwei Tage zuvor. Niemandem vor Ort war etwas über den angeblichen Brandvorfall bekannt", heißt es in der Pressemitteilung.

"Fakten seitens Tauber-Solar liegen uns bisher nicht vor. Wir bedauern, dass Tauber-Solar den Weg über die Presse wählt, offenbar um den Fokus der Öffentlichkeit auf die eigene Darstellung der Brandursache der Bürstadt-Anlage zu richten. BP Solar ist weiterhin jederzeit zu sachlichen Gesprächen bereit", betont das Unternehmen.

27.08.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Baoding Tianwei startet Massenfertigung von Dünnschicht-Solarmodulen mit Technologie von Oerlikon Solar

Während China die Nutzung der Solarenergie vorantreibt, um seinem steigenden Energiebedarf gerecht zu werden und die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen zu reduzieren, geben Tianwei und Oerlikon Solar die Fertigstellung einer der größten Produktionsstätten für Dünnschicht-Solarmodule in China bekannt. Mit der Anlage, die vor dem geplanten Termin fertig gestellt worden sei, sollen in der Startphase des Tianwei-Projekts 500.000 Module pro Jahr produziert werden, die eine Nennleistung von insgesamt 46 Megawatt haben, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Oerlikon Solar ist mit zehn produzierenden Fabriken ein führender Anbieter im Segment Dünnschicht-Solaranlagenproduktion und erreicht nach eigenen Angaben die kürzeste Produktionseinführungszeit. Die Dünnschicht-Solartechnologie bietet gegenüber herkömmlichem Silizium einen Kostenvorteil und ermöglicht erhebliche Effizienzsteigerungen. In der Anfangsphase nutzt Tianwei Oerlikon Solars "Amorph High Performance"-Technologie. "Oerlikon Solar stellte die Anlage vor dem geplanten Termin fertig und übertraf sich an Effizienz", erklärte Ma Wenxue, General Manager von Tianwei Solarfilms Co. Ltd. "Es war unglaublich mit anzusehen, wie sich bei der Errichtung dieser hochmodernen Herstellungsanlage ein leerer Raum innerhalb von nur sechs Monaten in eine vollständige Produktionsstädte verwandelte", so Ma Wenxue weiter.


Chinesisches Finanzministerium subventioniert Solarstrom-Anlagen mit und ohne Netzanbindung

Ein schnellstmöglicher Produktionsstart sei für Tianwei von wesentlicher Bedeutung, um dem Bedarf des stark expandierenden Solarmarktes in China gerecht werden zu können, heißt es in der Pressemitteilung. Im Rahmen des am 21. Juli 2009 angekündigten Programms "Golden Sun" will das chinesische Finanzministerium die Baukosten für Solarstrom-Anlagen mit Netzanbindung zur Hälfte durch Subventionen unterstützen. Darüber hinaus sollen Anlagen ohne Netzanbindung bis zu 70 % staatlich gefördert und gegebenenfalls anfallende Übertragungskosten abgedeckt werden.


Von 50 auf 500 Megawatt in drei Jahren

Vor diesem Hintergrund rechneten Analysten damit, dass China innerhalb von drei Jahren eine installierte Photovoltaik-Leistung von 500 Megawatt (MW) erreichen könnte, heißt es in der Pressemitteilung. Im Jahr 2008 seien lediglich 50 Megawatt installiert worden. "Um neue Produktionsstätten und -anlagen termin- und kostengerecht in Betrieb nehmen zu können, hat Oerlikon Solar seine Methodik weiterentwickelt, getestet und perfektioniert", erläutert Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. "Dies ist entscheidend, um auf dem Weg zur Netzparität eine Spitzenposition einzunehmen und der herkömmlichen fossilen Energieversorgung eine saubere erneuerbare Solarenergie entgegenzustellen", so Sargent weiter.

Oerlikon Solar bietet nach eigenen Angaben die erste Dünnschicht-Silizium-Technologie, die vom TÜV Rheinland die IEC-Zertifizierung für die Technologien "Amorph Basic", "Amorph High Performance" und "Micromorph" erhalten hat. Eine Zertifizierung reduziere Verwaltungsformalitäten, garantiere Langlebigkeit und Leistung. Im Kontext verschärfter Kreditkonditionen mache eine Zertifizierung die Projekte der Kunden von Oerlikon Solar darüber hinaus berechenbarer und bankfähiger. Die Tianwei-Produktionslinie werde die TÜV-Zertifizierung voraussichtlich im September 2009 erhalten.

27.08.2009   Quelle: Baoding Tianwei SolarFilms Co. Ltd.; Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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China: Photovoltaik-Hersteller ReneSola unterzeichnet Absichtserklärung über ein 150 MW Solarkraftwerk

Xian Shou Li: China wird zum wichtigen Photovoltaik- Endkundenmark.
Xian Shou Li: China wird
zum wichtigen Photovoltaik-
Endkundenmark.

ReneSola (Jiashan, China), Hersteller von Silizium-Wafern für die Photovoltaik-Industrie, berichtete am 20. August 2009, das Unternehmen habe aufgrund einer Absichtserklärung (Letter of Intent) mit der Stadt Wuzhong in der autonomen chinesischen Region Ningxia Hui das exklusive Recht erhalten, ein netzgekoppeltes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 150 Megawatt (MW) zu bauen. Das Projekt soll insgesamt ungefähr 4,8 Milliarden Chinesischer Yuan Renminbi (CYN; 494 Millionen Euro) kosten, heißt es in der Pressemitteilung. ReneSola will 2010 nach einer Durchführbarkeitsstudie und dem Vorliegen der staatlichen Genehmigungen mit der ersten von vier Bauphasen beginnen.  "Wir freuen uns, dieses neue netzgekoppelte 150 MW-Projekt in Wuzhong ankündigen zu können. Es setzt unsere Erfolgsgeschichte bei der Zusammenarbeit mit Regionalregierungen zur Umsetzung von Projekten mit erneuerbaren Energien fort", sagte Xianshou Li, Vorstand von ReneSola. "Wir begrüßen den Wandel Chinas vom Produktionsstandort hin zu einem wichtigen und zunehmend bedeutenden Photovoltaik-Endkundenmarkt", ergänzte Xianshou Li. Das 150 MW-Solarkraftwerk soll das Portfolio nachgelagerter Projekte von ReneSola stärken. Li fügte hinzu, dass die Ningxia Hui-Region eines der sonnenreichsten Gebiete in China sei.

27.08.2009   Quelle: SOLAR ENERGY SOURCE CO.,LTD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OLAR ENERGY SOURCE CO.,LTD,
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Österreich: Solarwärme trotzt der Wirtschaftskrise

Solarthermie-Anlage in Graz
Solarthermie-Anlage in Graz

Im Gegensatz zur Photovoltaikbranche setzt sich der Boom bei Solaranlagen zur Warmwasser-Bereitung und Heizungsunterstützung in Österreich weiter fort. "Zurückzuführen ist diese ungebrochene Steigerung der Förderanträge auf die Verunsicherung der Konsumenten bei den Gas- und Ölpreisen. Lieferengpässe und hohe Preise – wie sie auch jetzt gerade wieder bei Öl zu beobachten sind – lassen viele zu Solarwärmeanlagen greifen", erläutert Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar. Auch die Branche habe ihre Hausaufgaben gemacht. "Verstärktes Marketing der Firmen, ein sehr erfolgreicher Tag der Sonne sowie eine Radiokampagne haben heuer zusätzlich zur Fortsetzung des Erfolges beigetragen", so Hackstock weiter.  Bis zu 65% mehr Förderanträge in den Bundesländern

Besonders stark haben sich die Förderanträge in Nieder- und Oberösterreich erhöht. In Oberösterreich stiegen die Anträge um 50 %, in Niederösterreich sogar um 65 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2008. Zum April 2009 wurde in Niederösterreich die Maximalförderung für Solar-Heizungen von 2.500 € auf 5.000 € erhöht, was auch die Förderanträge im zweiten Halbjahr 2009 steigen lassen wird, erwartet Austria Solar.


Solarwärme-Branche als verlässlicher Arbeitgeber

Nach dem Boomjahr 2008, in dem die Solarthermie-Branche massiv Personal aufgestockt hat, kann 2009 dieser Personalstand trotz Wirtschafts- und Finanzkrise gehalten werden, betont Austria Solar. Für das Jahr 2010 seien bereits Personalausweitungen aufgrund aktueller Standortinvestitionen geplant. In einigen Unternehmen konnte nach Angaben des Verbandes im ersten Halbjahr 2009 sogar zusätzliches Personal eingestellt werden, in Einzelfällen sei der Personalstand sogar um bis zu 25 % aufgestockt worden. Gefragt seien vor allem Fachkräfte, die zunehmend von traditionellen Branchen ins zukunftsträchtige Solar-Geschäft wechseln.


Solarwärme als Eckpfeiler der Energiestrategie Österreichs

Um eine langfristig positive Entwicklung der thermischen Solarenergie zu erreichen, sieht Roger Hackstock noch Handlungsbedarf: "Ein ganz wichtiger Schritt ist die Koppelung der Neubau- und Sanierungsförderungen an den Einsatz von Solarenergie. Alle Bundesländer bis auf Salzburg und Kärnten haben hier bereits Verordnungen erlassen, die beiden Bundesländer hinken der Entwicklung etwas hinterher." Mit Solarwärme könnte fast die Hälfte des Ausbauzieles der Erneuerbaren bis zum Jahr 2020 erreicht werden. Mit 2,8 Millionen. vermiedenen Tonnen CO2 könne Solarwärme mehr als ein Viertel der notwendigen Reduktion an Treibhausgasen abdecken. Voraussetzung sei die beherzte Umsetzung des Solarwärme-Fahrplans 2020 im Zuge der Energiestrategie Österreichs, der von drei Ministern unterstützt werde. Diese Strategie werde derzeit ausgearbeitet.

27.08.2009   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.O.L.I.D.,


 

Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld gehört zu den Wunscharbeitgebern des Ingenieurnachwuchses

Die SolarWorld AG (Bonn) zählt zu den Wunscharbeitgebern des deutschen Ingenieurnachwuchses. Das belegt die vom Manager Magazin veröffentlichte Studie "trendence Absolventenbarometer 2009" des Berliner trendence-Instituts. Die SolarWorld AG errang als Neueinsteiger einen überragenden 15. Platz in der "Engineering Edition", berichtet der Solarstrom-Konzern in einer Pressemitteilung. Für die insgesamt vier Editionen der Studie wurden an deutschen Hochschulen knapp 25.000 Studierende befragt, die kurz vor dem Examen stehen.  Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, kommentiert: "Unsere gewachsene Unternehmenskultur, die durch Offenheit, eine hohe Eigenverantwortung und flache Hierarchien gekennzeichnet ist, zählt zu unseren besonderen Stärken im Wettbewerb um neue hoch qualifizierte Mitarbeiter. Wir freuen uns sehr über das Ergebnis der Studie. Es beweist, dass wir inzwischen zu den bekannten deutschen Marken gehören und uns als echter Wunscharbeitgeber etablieren konnten."


2.500 Mitarbeiter weltweit

Die SolarWorld AG als höchster Neueinsteiger in der Engineering Edition entspricht nach Angaben des trendence Institutes genau den Erwartungen, die angehende Ingenieure an potenzielle Arbeitgeber haben: eine Mischung aus einer interessanten Zukunftsbranche und sozialer Verantwortungsübernahme. Die SolarWorld verfolgt nach eigenen Angaben eine nachhaltige Entwicklungsstrategie, so auch bei ihren Mitarbeitern - jede Neuanstellung sei dem Wachstum des Unternehmens angepasst, um allen Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten zu können. Im ersten Halbjahr 2009 arbeiteten weltweit mehr als 2.500 Menschen für die SolarWorld, das waren rund 25 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, heißt es in der Pressemitteilung.


Arbeitnehmer loben Fairness und Teamorientierung

Bereits 2008 hatte die SolarWorld den 57. Platz in der Studie "Deutschlands Beste Arbeitgeber" des "Great Place To Work Institute" Deutschland belegt. Dabei hatten die befragten SolarWorld-Mitarbeiter vor allem das hohe Vertrauen von Vorgesetzen in ihre Angestellten, die große Fairness und die sehr gute Teamorientierung innerhalb des Unternehmens positiv hervorgehoben. "Wir suchen selbständig denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter, die Bestehendes hinterfragen und offen sind für Neues", erklärt Asbeck. "Für die SolarWorld zu arbeiten ist mehr als nur ein Job, wir arbeiten jeden Tag daran, unsere gemeinsame Vision einer zukunftsfähigen und fairen Energieversorgung zu realisieren.“ Die SolarWorld wird weiter wachsen - auch personell. Gesucht werden vor allem Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Physik und Chemie sowie kaufmännische Fachkräfte.
Weitere Informationen sowie aktuelle Stellenangebote auch für die internationalen Standorte der SolarWorld AG gibt es unter www.solarworld.de/zukunft

27.08.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Conergy verkauft größten Solarpark Norddeutschlands an Investorengruppe

Conergy baut den Solarpark mit maßgeschneiderten Gestellsystemen aus eigener Produktion
Conergy baut den Solarpark mit
maßgeschneiderten Gestellsystemen
aus eigener Produktion

Die Conergy Deutschland GmbH (Hamburg) hat den Solarpark "Hörup" mit einer Gesamtspitzenleistung von 4,2 Megawatt (MWp) an eine Investorengruppe verkauft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk in Hörup bei Flensburg werde damit die größte zusammenhängende Photovoltaik-Freiflächenanlage in Norddeutschland, heißt es in der Pressemitteilung. An der Finanzierung des Projekts, dessen Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich liege, beteiligen sich laut Conergy insgesamt drei Investoren sowie ein Bürgersolarpark. Conergy übernimmt die Entwicklung und den Bau des Megawatt-Parks. Nach Erhalt der Baugenehmigung sei jetzt mit den Bauarbeiten offiziell begonnen worden.  "Wir begrüßen den Bau des neuen Solarparks, der Hörup in die oberste Liga der grünen Solargemeinden in Norddeutschland hebt", kommentierte Hörups Bürgermeister Joachim Janke den erfolgreichen Baustart. "Besonders freut uns, dass sich neben den drei Einzelinvestoren über den Bürgersolarpark auch viele Bürger aktiv an dem Solarpark beteiligt haben", betonte Janke. Die Installateure von Conergy werden nun umgehend mit dem Rammen der Pfosten für die Gestellsysteme beginnen. Bereits im Dezember dieses Jahres wollen die Solarexperten die Freiflächenanlage fertig gestellt und komplett an das Netz gebracht haben.


Geschäftsführer Apfel: "Der Norden taut auf"

"Der Park in Hörup ist ein Meilenstein für die Photovoltaik in Norddeutschland", freut sich auch Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. "Als Flensburger bin ich besonders stolz, dass Conergy in Hörup den Auftrag zum Bau des größten norddeutschen Solarparks erhalten hat", so Apfel weiter. Während große Solarparks bislang vorrangig an Standorten in Süddeutschland realisiert wurden, setzten nun auch norddeutsche Investoren verstärkt auf die Solarenergie: Dank der günstigen Entwicklung der Modulpreise, einer attraktiven Einspeisevergütung und vieler verfügbarer Freiflächen sei Photovoltaik für immer mehr norddeutsche Anleger und Landwirte ein attraktives Investment. "Der Norden taut auf", bestätigt Norbert Apfel. "Wir verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Nachfrage für Großprojekte im Norden und sind überzeugt, dass weitere Investoren dem Beispiel Hörups folgen werden."


55.818 Dünnschichtmodule werden jährlich mehr als vier Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen

Entscheidend für den rentablen und reibungslosen Betrieb einer Solaranlage sei vor allem die Qualität der eingesetzten Komponenten, betont Conergy. Das Unternehmen setze daher beim Bau seiner Solarparks ausschließlich Premium-Module, Wechselrichter und Gestellsysteme aus eigener Produktion sowie hochwertige Solar-Komponenten anderer namhafter Qualitätshersteller ein. Für den Solarpark in Hörup verbaut Conergy auf einer Fläche von 15 Hektar insgesamt 55.818 Dünnschichtmodule, die auf 36.505 m² maßgeschneiderten Gestellsystemen des Typs "Conergy Solar Linea" aufgestellt und mit 15 Wechselrichtern der Serie 2Conergy IPG 280" verbunden werden. Die Anlage wird laut Conergy nach der Inbetriebnahme jährlich über vier Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren - genug, um mehr als 2.000 Haushalte in Hörup und Umgebung ganzjährig zu versorgen. Davon profitiere auch die Umwelt: Über die 20-jährige Mindestlaufzeit vermeide der Solarpark CO2-Emissionen in Höhe von mehr als 60.000 Tonnen - so viel wie 10.000 Autos ausstoßen würden, wenn jedes von Ihnen einmal um die Welt führe.

26.08.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,
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Australische Photovoltaik-Forscher melden neuen Weltrekord: Solarzellen wandeln 43 % des Sonnenlichts in Strom um

Der Photovoltaik-Forscher Professor Martin Green.
Der Photovoltaik-Forscher
Professor Martin Green.

Forscher der Universität von New South Wales (Australien; UNSW) haben eine Schlüsselrolle gespielt bei der Entwicklung von Solarzellen mit einem Rekordwirkungsgrad von 43 %, berichtet die UNSW in einer Pressemitteilung. Das UNSW-Team von Professor Martin Green, Direktor des Photovoltaik- Exzellenzzentrums ARC an der UNSW, habe gemeinsam mit zwei US-Forschergruppen Stapel-Solarzellen entwickelt, die einen neuen Maßstab für die Umwandlung von Sonnenlicht in Solarstrom setzen, betont die UNSW.   "Weil das Sonnenlicht sich aus vielen Wellenlängen zusammensetzt - von hoch energetischen Ultraviolett bis hin zum Infrarot – kann eine Kombination von Solarzellen aus unterschiedlichen Materialien höhere Wirkungsgrade erreichen als einzelne Zellen", erläutert Professor Green.


Solarzellen-Kombination mit 34 % Wirkungsgrad

Professor Green und seine Kollegin Dr. Anita Ho-Baillie leiteten das Team, das eine Silizium-Solarzelle entwickelte, die das Licht im roten und infraroten Spektrum besonders effizient umwandelt. Mit dieser Solarzelle sei ein Wirkungsgrad von bis zu 46 % erreicht worden, betont die UNSW. Kombiniert mit vier weiteren Zellen, die jeweils für unterschiedliche Bereiche des Sonnenlicht-Spektrums optimiert wurden, konnten 43 % der Solarstrahlung in Strom umgewandelt werden, was einer Steigerung des bisherigen Weltrekords um 0,3 % entspreche, berichten die australischen Forscher.


25 % Wirkungsgrad mit einzelner Zelle bereits 2008 erzielt

"Unsere Silizium-Solarzelle trug wesentlich zu dem neuen Spitzenwirkungsgrad bei", betont Professor Green. Professor Stuart Wenham, Direktor des ARC, erläuterte, dass der neue Weltrekord nicht direkt vergleichbar sei mit den 25 % Wirkungsgrad, die eine einzelne Solarzelle der UNSW im vergangenen Jahr erreicht habe. Dennoch gebe der neue Rekord wichtige Hinweise auf das Potenzial der Photovoltaik. "Dieser aktuelle Rekord wurde mit Stapelzellen möglich und das Sonnenlicht wurde viel stärker auf die Zellen konzentriert, als dies bei herkömmlichen Messungen der Fall ist. Doch er zeigt, was möglich ist", fasst Professor Wenham zusammen.

26.08.2009   Quelle: UNSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UNSW,
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Photovoltaik: US-Marktforscher Gartner erwartet Aufschwung des Solar-Markts im zweiten Halbjahr 2010

Gartners Prognose für den Photovoltaik-Markt in den USA, 2009 und 2013
Gartners Prognose für den Photovoltaik-Markt
in den USA, 2009 und 2013

Das Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner, Inc. (Stamford, Connecticut) kommentierte am 24. August 2009 die beiden umfangreichen Verträge, die der Photovoltaik-Hersteller und Systemintegratror First Solar kürzlich mit US-Energieversorgern geschlossen hat. Die Vereinbarung mit Southern California Edison (SCE; Rosemead, Kalifornien) betrifft den Bau von zwei Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Nennleistung von insgesamt 550 Megawatt (MW). Die zweite Übereinkunft mit dem Los Angeles Department of Water and Power (LADWP) sieht den Bau eines 55 MW Solarkraftwerks vor.  Laut der Marktanalyse von Gartner folgen die Vorhaben von First Solar Ankündigungen weiterer Unternehmen, die Projekte auf der Grundlage von Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements, PPA) planen, wie SolarCity, SunPower, Borrego Solar Systems und Renewable Ventures. Diese Signale seien Zeichen für eine stabile Finanzierungs- und Vertrags-Basis für den US-Solarmarkt, die jedoch 2009 noch keine kräftigte Marktdynamik bewirken werde, betont Gartner. Die Marktforscher erwarten jedoch auf dieser neuen Grundlage einen Aufschwung des Photovoltaik-Marktes in den USA im zweiten Halbjahr 2010.


Politische und technische Hindernisse

Laut Gartner wird die sich nun abzeichnende Nachfrage im Solarmarkt der Vereinigten Staaten bis 2013 ein deutliches Wachstum anstoßen. Im Photovoltaik-Markt erwarten die Marktforscher zwischen 2009 und 2013 durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von 74 %. Wachstumstreiber seien verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten, besonders für Unternehmen die Strombezugsvereinbarungen anbieten. Zum anderen könnten die sinkenden Preise für Solarmodule, Systemkonfiguration und Montage sowie eindeutige staatliche Förderprogramme zum Wachstum beitragen. First Solar habe zur Erfüllung der angekündigten Verträge jedoch zwei zu Hürden überwinden: Zunächst müsse das Unternehmen sicherstellen, dass die zur Übertragung des Solarstroms erforderlichen Verbesserungen des öffentlichen Stromnetzes erfolgen, was sich sowohl wegen der technischen Komplexität als auch des politischen Kontextes als problematisch erweisen könnte. Zudem benötige First Solar die Genehmigung der Projekte der Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission; CPUC) sowie die Zustimmung des Bürgermeisters und Stadtrats von Los Angeles, die ebenfalls vielschichtige politische Fragen aufwerfen könnten.


Zahlreiche Solar-Projekte der Energieversorger erwartet

Aufgrund des ständigen Dialogs zwischen Solar-Unternehmen und Energieversorgern rechnet Gartner mit vielen Solar-Projekten von Versorgungsunternehmen in den USA. Insbesondere erwarten die Marktforscher, dass in den kommenden eineinhalb Jahren eine bedeutende Zahl von Projekten im Rahmen von Strombezugsvereinbarungen angestoßen werden, da die Energieversorger ihre Vorgaben zum Anteil der erneuerbaren Energien in ihrem Portfolio erfüllen müssen.

26.08.2009   Quelle: Gartner Inc.; Alfonso Velosa   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gartner Inc.,
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Teanaway Solar Reserve beantragt formelle Genehmigung für 75 MW Photovoltaik-Kraftwerk

Geplanter Standort des 75 MW-Solarkraftwerks im US-Bundesstaat Washington
Geplanter Standort des 75 MW-Solarkraftwerks
im US-Bundesstaat Washington

Die Projektleiter des Unternehmens Teanaway Solar Reserve, LLC (Cle Elum, Washington) berichteten am 19. August 2009, sie hätten einen wichtigen Fortschritt zur Verwirklichung einer der weltgrößten Solarstromanlagen im US-Bundesstaat Washington erzielt. Laut Pressemitteilung hat das Unternehmen bei dem Regierungsbezirk Kittitas die Genehmigung beantragt, auf einem privaten Waldstück 6,4 Kilometer nordöstlich von Cle Elum eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von 75 Megawatt (MW) zu bauen.  Der mehrere hundert Seiten umfassende Antrag beziehe sich auf die Landnutzung und ökologische Bewertung des Vorhabens. Teanaway betont, dass der geplante Standort laut umfassender ökologischer Studien ideal zur Umsetzung des Solarprojekts geeignet sei. Die Solarstromanlage werde bei minimalen Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt des Sumpfgebietes bedeutende Vorteile für den Klimaschutz haben.


Neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region

Teanaway veröffentlichte vorläufige Ergebnisse einer wirtschaftlichen Studie, laut der das Projekt während der dreijährigen Bauphase bis zu 225 und im Betrieb 35 feste Arbeitsplätze schaffen werde. Das gesamte private Investitionsvolumen soll mehr als 300 Millionen US-Dollar (210 Millionen Euro) betragen. Das Unternehmen geht davon aus, dass einige Millionen Dollar in Form von Ausgaben zur Umsetzung des Projekts sowie als Steuereinnahmen in die regionale Wirtschaft fließen werden, womit wiederum Schulen, Straßen und Krankenhäuser unterstützt werden könnten.

26.08.2009   Quelle: Teanaway Solar Reserve, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Teanaway Solar Reserve, LLC,
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Bundesumweltministerium informiert mit zwei Publikationen über erneuerbare Energien in Deutschland

Aktuelle BMU-Zahlen zu den Erneuerbaren
Aktuelle BMU-Zahlen
zu den Erneuerbaren

Mit zwei aktuellen Veröffentlichungen informiert das Bundesministerium für Umwelt ausführlich über Photovoltaik und Solarthermie, Windenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft. Die jährlich erscheinende Dokumentation "Erneuerbare Energien in Zahlen - Nationale und internationale Entwicklung" des BMU zeige auch für das Jahr 2008, dass die vielfältigen Maßnahmen der Bundesregierung gegriffen haben, so das BMU in einer Pressemitteilung. Gute Voraussetzungen für die positive Entwicklung der erneuerbaren Energien seien so geschaffen worden. 


Die Erneuerbaren decken 15,1 Prozent des Strombedarfs

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war es möglich, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch auf 15,1 Prozent zu steigern, betont das BMU. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch betrug 9,5 Prozent, damit konnten bei der Produktion von Strom, Wärme und Kraftstoffen rund 110 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden.

Erneuerbare Energien sind heute schon ein wichtiger ökonomischer Faktor. Im Jahr 2008 konnte ein Gesamtumsatz von rund 29 Milliarden Euro durch die Branche erwirtschaftet werden. Rund 280.000 Beschäftigte waren in diesem Bereich tätig. Für die kommenden Jahre wird auch hier ein weiterer Zuwachs erwartet.


Aktualisierte Infos über Technologie-Innovationen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Die bereits vom Bundesumweltministerium veröffentlichte Publikation "Erneuerbare Energien - Innovationen für eine nachhaltige Energiezukunft" liegt nun in einer aktualisierten Fassung vor. Sie informiert auf über 130 Seiten ausführlich über die Technologien der erneuerbaren Energien, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Förderinstrumente und über die ökologischen und ökonomischen Aspekte. Die Veröffentlichung bietet einen Überblick über die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten der erneuerbaren Energien, ihre Potenziale und Entwicklungsperspektiven sowie den aktuellen Stand der Technik.

Beide Publikationen des Bundesumweltministeriums können beim BMU bestellt, aber auch von der Themenseite heruntergeladen werden unter www.erneuerbare-energien.de

26.08.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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juwi weiht neuen Gebäudekomplex ein; Raum für 100 zusätzliche Arbeitsplätze

Luftaufnahme des Firmensitzes in Wörrstadt.
Luftaufnahme des Firmensitzes in Wörrstadt.

Mit großer Energie treibt die juwi-Gruppe (Wörrstadt) die Weiterentwicklung des Unternehmens voran. Nach nur fünf Monaten Bauzeit weihte der Projektentwickler Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windenergie und Bioenergie) am 22.08.2009 in Wörrstadt seinen neuen Gebäudekomplex ein. Damit schaffe juwi am Firmensitz Raum für mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Gefeiert wurde die Einweihung nach einem offiziellen Teil mit rund 400 geladenen Gästen am Nachmittag mit einem Tag der offenen Tür der sich zu einem regelrechten Volksfest entwickelte: Rund 7000 Gäste kamen in die Wörrstadter Energie-Allee 1. Direkt sichtbar wird die Erfolgsgeschichte des rheinhessischen Projektentwicklers auch im neuen Markenauftritt, den die juwi-Gründer und Vorstände Matthias Willenbacher und Fred Jung ebenfalls erstmals der Öffentlichkeit präsentierten. "Dieser Tag zeigt die ungeheure Dynamik von juwi. Erneuerbare Energien sind die Zukunft - und wir gestalten diese Zukunft maßgeblich mit", betonte Willenbacher.


Vorstand Jung will die Mitarbeiterzahl 2009 weltweit um 250 aufstocken

Erst im Juli 2008 hatte juwi den rund 360 Mitarbeiter fassenden Firmensitz in Wörrstadt bezogen. Doch das Unternehmen wächst so stark, dass der Bürokomplex bereits aus allen Nähten platzt und ein weiterer Gebäudeteil notwendig geworden ist. "Wir werden allein 2009 die Mitarbeiterzahl weltweit um 250 aufstocken. Am Firmensitz Wörrstadt wird die Mitarbeiterzahl in diesem Jahr auf bis zu 500 steigen", ergänzte Jung.

Den Zuschlag für das in ökologischer Holzbauweise gefertigte Bürogebäude hatte erneut der renommierte Holzhausspezialist Griffner aus Kärnten in Österreich erhalten. Griffner hatte auch den ersten Gebäudekomplex für juwi errichtet. Das aus drei Modulen bestehende Fertighaus gilt als das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt und wurde 2008 mit dem Deutschen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Beim Tag der offenen Tür konnten die Besucher in die Welt der erneuerbaren Energien eintauchen: Sie gingen auf einem Energieparcours auf Entdeckungsreise, ergründeten die Geheimnisse des energieeffizientesten Bürogebäudes der Welt und konnten sich an Info-Ständen über Wind-, Solar- und Bioenergie sowie über die Kampagne "100 Prozent erneuerbar" informieren.


Neuer Markenauftritt und Slogan "Die Energie ist da!"

Mit dem neuen Markenauftritt trägt die juwi-Gruppe ihrem dynamischen Wachstum Rechnung. "juwi wird so in einem wachsenden Wettbewerbsumfeld zu einer unverwechselbaren, internationalen und einheitlichen Marke. Wir wollen künftig noch intensiver als bisher dokumentieren, wofür juwi steht. Wir wollen mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig durchsetzen, gemeinsam mit den Bürgern", erläuterte Willenbacher. Der künftige Markenauftritt besteht unter anderem aus einem neuen Corporate Design mit neuem Logo, neuer Farbgebung und neuem Design der Kommunikationsmittel und dem neuen Slogan: "Die Energie ist da!"


Fred Jung: Erneuerbare Energien sind weitgehend marktreif

"Mit dem neuen Claim wollen wir zum Ausdruck bringen, dass die erneuerbaren Energien bereits heute weitgehend Marktreife erreicht haben und ihre Durchsetzung bei Leibe kein technisches Problem ist. Das Potenzial ist da, die Techniken sind da, und Unternehmen wie juwi beweisen mit zahlreichen Referenzen, dass wir schon heute auf eine klimaneutrale, sichere und unabhängige Energieversorgung umstellen können", sagte Jung.

25.08.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Australien: Regierung will 20 % Strom aus erneuerbaren Energien bis 2020

Australien bietet beste Voraussetzungen für die Windenergie.
Australien bietet beste Voraussetzungen für
die Windenergie.

Die australische Regierung hat im August 2009 ein gesetzliches Ziel für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien verabschiedet, berichtet die Auslandshandelskammer Australien (AHK) in einer Pressemitteilung. Bis zum Jahr 2020 sollen demnach 20 Prozent der erzeugten Elektrizität aus regenerativen Energien gewonnen werden. Für die Industrie eröffneten sich neue Zukunftsperspektiven, betont die AHK, denn das Gesetz werde einen "Clean Energy Boom" auslösen. Über 10 Milliarden Euro müssten investiert werden, wodurch 28.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Das gesetzliche Ziel breche Marktbarrieren und garantiere der Industrie Abnehmer für erneuerbare Energien in Australien.   Stromhändlern und Großverbrauchern werde nun vorgeschrieben, zumindest anteilig, Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Das Gesetz schaffe somit die Rahmenbedingungen für einen florierenden Wachstumsmarkt. Zuvor hatten erneuerbare Energien nur geringe Absatzchancen gegenüber dem günstigeren Brennstoff Kohle, der in Australien reichlich vorhanden ist.

Aufgrund ihres Technologievorsprungs und langjähriger Erfahrung bieten sich laut AHK deutschen Unternehmen ausgezeichnete Marktchancen in Australien. Gefragt seien jetzt Innovationen und Investitionen, die zu einem Fünftel der Stromerzeugung beitragen können. "Das Gesetz schafft ein hervorragendes Investitionsklima für erneuerbare Energien in Australien. Der Zeitpunkt ist äußerst günstig für deutsche Unternehmen, um in Australiens Energiemarkt einzusteigen", so Anja Kegel, Manager für Gschäftsentwicklung bei der AHK Australien. Unternehmen die nach Australien expandieren möchten, können sich bei der AHK Australien über die aktuelle Marktlage informieren. Angeboten wird ein Dienstleistungsportfolio, um deutschen Unternehmen einen optimalen Markteinstieg zu ermöglichen.


Biomasse, Solarstrom und Wind

Ressourcen für erneuerbare Energien gibt es in Australien im Überfluss, betont die Außenhandelskammer: Nebenprodukte der Landwirtschaft könnten als Bioenergie über ein Fünftel des Strombedarfs decken und Solarstrom könne mit 3.000 Sonnenstunden jährlich erzeugt werden. Allerdings werde erwartet, dass die Windenergie-Industrie besonders an Bedeutung gewinnen wird. Australiens Westwinddrift entlang der Südküste biete dazu die besten Voraussetzungen. Zudem sei die Technologie für die Windenergie-Nutzung bereits weit entwickelt und kompatibel mit dem australischen Verteilungsnetz.

In den nächsten Jahren müssen nach Schätzungen des australischen Industrieverbandes Clean Energy Council 20 Milliarden australische Dollar (ca. 10 Mrd. €) investiert werden, damit erneuerbare Energien ihren Anteil von 8 Prozent auf 20 Prozent erhöhen können. Die Regierung will rund vier Mrd. AUD für Förderprogramme und Großprojekte bereitstellen, darunter den Bau der geplanten weltweit größten Solaranlage im Bundesstaat Victoria.

25.08.2009   Quelle: AHK Australien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.aph.gov.au,
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Tauber-Solar berichtet von weiteren Problemen mit BP-Solarmodulen

5 MW-Solardach in Bürstadt
5 MW-Solardach in Bürstadt

Zwischenzeitlich hätten sich auch bei Photovoltaik-Modulen der 2er-Serie und der 5er-Serie von BP Solar auf anderen Photovoltaik-Dachanlagen fehlerhafte elektrische Verbindungen (so genannte Hot Spots) gezeigt, berichtet Tauber-Solar, Betreiber der weltweit größten Aufdach-Photovoltaikanlage in Bürstadt, in einer Pressemitteilung. Auf einer Anlage sei es sogar zu einem Brand gekommen, dessen genaue Ursache derzeit vom Sachverständigen untersucht werde. "Es darf aber bereits soviel gesagt werden, dass die Brandursache in den BP-Modulen selbst zu finden ist", heißt es in der Pressemitteilung von Tauber-Solar. Insbesondere seien die von BP im Zusammenhang mit dem Brand in Bürstadt zu Unrecht verantwortlich gemachten Metallbügel weder für den Brand verantwortlich, noch für die Entstehung von Hot Spots. Bei beiden Anlagen seien gänzlich andere Trägersysteme verwendet worden. 

Hot Spots als Brandursache?

Gerade den Hot Spots werde jedoch von Sachverständigen die Fähigkeit zur Lichtbogenbildung und auch zur Auslösung von Bränden zugeschrieben, betont Tauber-Solar. "Selbst wenn BP recht hätte - was nach Sachverständigenaussage nicht der Fall ist - und in Bürstadt die nämlichen Metallbügel das Schadens- bzw. Brandereignis ausgelöst haben, so würde dies nichts daran ändern, dass eben auch Hot Spots unter den genannten Umständen Brände auslösen können", so Tauber-Solar. Das von BP Solar beim Institut für Schadenverhütung (Kiel) am 09.07.2009 in Auftrag gegebene und am 06.08.2009 erstattete Gutachten treffe keinerlei Aussagen zur Fähigkeit der Hot Spots zur Brandauslösung, stellt Tauber-Solar fest. Diese Möglichkeit sei anders als bei den übrigen Sachverständigen nicht Gegenstand der Untersuchung gewesen. Das sei ein "beredtes Zeugnis über die Sorgfältigkeit der vom Institut für Schadenverhütung, Kiel, vorgenommenen Untersuchung".


Gebäudeeigentümer fordert laut Tauber-Solar den Rückbau der gesamten Photovoltaik-Anlage

"Tatsache ist, dass die Anlage in Bürstadt, die unter maßgeblicher Mitwirkung und Beratung von BP errichtet wurde, im Einvernehmen mit einem Vertreter von BP wegen vorhandener Brandgefährdung wieder außer Betrieb genommen wurde", heiß es weiter in der Pressemitteilung. "Tauber Solar würde diese Anlage im Interesse ihrer Anleger gerne so schnell wie möglich wieder in Betrieb nehmen. Da der Gebäudeeigentümer jedoch ebenfalls eine von den BP-Modulen ausgehende Brandgefahr nicht ausschließt, fordert er - aus seiner Sicht verständlich - den Rückbau der gesamten Photovoltaik-Anlage. Es wäre nun an BP, all denjenigen, die BP-Module, gleich welcher Baureihe, verwenden bzw. von ihrer Verwendung betroffen sind, in der Weise sicherzustellen, dass ihnen die Unbedenklichkeit der BP-Module rechtsverbindlich und einklagbar garantiert wird".

Tauber Solar zitiert den Geschäftsführer von BP-Solar, Matthijs Bruijnse, dass "fehlerhafte elektrische Lötverbindungen zu lokalen Hitzeentwicklungen führen können. Diese fehlerhaften Lötverbindungen jedoch weder einen Brand am Modul noch an der Unterkonstruktion auslösen können". In diesem Fall dürfte ein Einstehen hierfür gegenüber allen Betroffenen kein Problem darstellen, entgegnet Tauber- Solar. Aus diesem Grund habe sich Tauber Solar mit einem entsprechenden Aufforderungsschreiben an BP gewandt.
BP Solar hat am 21 August 2009 eine begleitende Analyse (16 S.) zur Pressemitteilung des Unternehmens vom 18. August 2009 im Internet veröffentlicht unter der Adresse

Durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung: 1.134 Kilowatt pro kWh/m2

Der "Solarfonds Garmisch-Partenkirchen 2011" ist in Form einer Kommanditgesellschaft konzipiert, an der sich private Anleger beteiligen können, die mit ihrer Investition auch einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten möchten. Der Standort Garmisch-Partenkirchen, im Süden Bayerns, ist für den Betrieb von Solarstromanlagen hervorragend geeignet: Die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung liegt bei 1.134 Kilowatt pro Quadratmeter (kWh/m2). Die Verwendung hochwertiger kristalliner Module mit einer Leistungsgarantie für mindestens 20 Jahre biete den Kommanditisten eine hohe Investitionssicherheit, betonen die KarstadtQuelle Versicherungen, die nach eigenen Angaben eine Platzierungsgarantie für das Eigenkapital in Höhe von einer Million Euro abgegeben haben.

24.08.2009   Quelle: KarstadtQuelle Versicherungen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wattner schliesst Solar-Fonds "SunAsset 1" vorzeitig

Solarpark Wilkau-Hasslau.
Solarpark Wilkau-Hasslau.

Der Solar-Kurzläuferfonds "Wattner SunAsset 1" der Wattner-Gruppe aus Köln ist deutlich schneller platziert als geplant, berichtet Wattner AG in einer Pressemitteilung. Die Zeichnungsfrist, die im Februar 2008 begonnen hatte, sollte den Planungen nach noch bis Ende dieses Jahres dauern. Doch der Fonds mit einem Platzierungsvolumen von 5 Millionen Euro konnte bereits geschlossen werden, betont das Emissionshaus. Bei 330 Anlegern betrage die durchschnittliche Einlage je Investor rund 15.000 Euro und liege damit bei dem Dreifachen der Mindestzeichnungssumme von 5.000 Euro.   Das Konzept des SunAsset 1 beruht laut Anbieter auf einer laufenden Investition des Kapitals: So seien seit 2008 bereits zwei Standorte in Betrieb genommen worden: Harrenstätte mit acht Photovoltaik-Anlagen und Stadtilm mit 15 Solarstromanlagen. Zudem seien an den Standorten Hoyerswerder und Wittmund derzeit 76 weitere Solarstromanlagen im Bau, so dass der Fonds bis dato in insgesamt rund 100 Photovoltaik-Einzelanlagen investiert habe. Nach Inbetriebnahme will Wattner die Solarkraftwerke an Investoren verkaufen, von denen umfangreiche Bestellungen vorliegen würden


"Wattner SunAsset 2" wird bereits konzipiert

Die Anleger von Wattner profitieren mit dem SunAsset 1 bis zum Verkauf der Solaranlagen aus der Einspeisevergütung für den Solarstrom und beim Verkauf an dem Erlös für die jeweilige Anlage. "Unsere Ausschüttungen im SunAsset 1 werden entsprechend unseren Prognosen in Höhe von 17 Prozent erfolgen", sagt Ulrich Uhlenhut, Vorstand der Wattner AG. Nun werde der nächste Solarfonds "Wattner SunAsset 2" konzipiert, der mit einem Volumen von 50 Millionen Euro auf den Markt kommen soll. Wie SunAsset 1 ist er als Kurzläufer konzipiert. "Die kurze Laufzeit von nur sechs Jahren ist ein Alleinstellungsmerkmal unserer Fonds im Markt", so Uhlenhut. Bei anderen Solar-Beteiligungen sei das Kapital in der Regel 20 Jahre gebunden.


Nachfrage nach Solarmodulen in Deutschland soll um 40 Prozent auf 2,1 GW steigen

Der Solarmarkt in Deutschland ist ein attraktiver Wachstumsmarkt, betont Wattner. Nach einer Studie der zur UniCredit gehörenden HVB werde Deutschland auf absehbare Zeit weltweit führend sein. Im laufenden Jahr soll die Nachfrage nach Solarmodulen der Studie zufolge um 40 Prozent auf 2,1 Gigawatt (GW) steigen. Deutliches Wachstum werde auch für die kommenden Jahre prognostiziert, etwa als Folge staatlicher Konjunkturprogramme.

24.08.2009   Quelle: Wattner Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wattner Gruppe,
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Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des Bosch-Parkhauses wird ab Dezember 250 Haushalte mit Solarstrom versorgen

Fotomontage der PV-Anlage auf dem Bosch-Parkhaus.
Fotomontage der PV-Anlage
auf dem Bosch-Parkhaus.

Die ersol Solar Energy AG (ersol), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, und die Flughafen Stuttgart GmbH (Flughafengesellschaft) beginnen am 24.08.2009 mit dem Bau einer 955 kWp-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bosch-Parkhauses in Stuttgart. 4.247 monokristalline Solarmodule sollen hier auf rund 7.000 Quadratmetern künftig Jahr für Jahr 870.000 kW/h "grünen" Strom erzeugen. Damit können jährlich etwa 250 Vier-Personen-Haushalte mit Energie versorgt werden, betont ersol in einer Pressemitteilung. Das Thüringer Unternehmen tritt erstmalig als Generalübernehmer für Photovoltaik-Großprojekte auf und ist damit für die Errichtung des Kraftwerks von der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe verantwortlich.   Gleichzeitig leitet ersol mit dem Pilotprojekt endgültig die Bosch-Ära ein. Erst kürzlich war die Umbenennung der Gesellschaft auf deren Hauptversammlung beschlossen worden.


Referenzprojekt für die künftige Bosch Solar Energy AG

"Für die zukünftige Bosch Solar Energy AG ist dies ein außergewöhnliches Referenzprojekt", betonte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender von ersol. "Bosch hatte die Namensrechte am Messeparkhaus erworben und damit den Bau der Neuen Messe Stuttgart unterstützt. An den Seiten des Parkhauses prangen mit 55 Metern Breite und acht Metern Höhe bereits die größten Bosch-Schriftzüge Europas. Jetzt kommt eine Dach-Solaranlage mit Modulen von Bosch hinzu, die zur Stromversorgung für die Beleuchtung der Schriftzüge beitragen kann."


Photovoltaik auf anspruchsvollen Dächern

Auf das Planungsteam von ersol warten nun besondere bauliche Herausforderungen. Die Dächer des sechsgeschossigen Parkhauses sind dreidimensional ausgerichtet und somit nicht gerade. 12,6 Prozent Maximalgefälle in Längsrichtung und sieben Prozent Maximalgefälle in Querrichtung stellen erhöhte Anforderungen an die Planung und Ausführung der Gesamtanlage, deren Fundamente in die Waagerechte gebracht werden müssen. Die darunterliegenden Verkehrswege erfordern zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. Als markantestes Bauwerk der Neuen Messe Stuttgart überspannt das Bosch-Parkhaus eine der am meisten befahrenen Autobahnen Deutschlands, die A8. Auf jedem der beiden Parkhausfinger sollen zukünftig acht Reihen mit Solarmodulen stehen. Sonderfundamente mit speziellen Halterungen werden der Anlage den notwendigen Halt geben und eine lange Lebensdauer gewährleisten.

Das Bosch-Parkhaus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Stuttgarter Flughafens. "Als solcher haben wir eine Vorbildfunktion", führte Walter Schoefer, Geschäftsführer der Flughafen GmbH, aus, "Mit dem Bau des Photovoltaik-Kraftwerks möchten wir ein sichtbares Zeichen für eine klimafreundliche Energieversorgung setzen. Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem Vorreiterprojekt einen starken Partner aus dem Hause Bosch an unserer Seite haben." Bis Dezember 2009 soll das Solarkraftwerk an das Netz gehen. Etwa 575 Tonnen Kohlendioxid können laut ersol dadurch jährlich vermieden werden.

24.08.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Weltneuheit: Solar-Ziegel von Panotron liefert Strom und Wärme

Auf dem Tonziegel sitzt das Photovoltaik- Modul zur Stromerzeugung. Die gespeicherte Wärme nutzt er zur Warmwasserbereitung
Auf dem Tonziegel sitzt das Photovoltaik-
Modul zur Stromerzeugung. Die
gespeicherte Wärme nutzt er zur
Warmwasserbereitung

Mit einem herkömmlichen Tonziegeldach Solarenergie zu gewinnen, diesen Wunsch vieler Hausbesitzer und Architekten soll der neu entwickelte Solar-Ziegel der Schweizer Panotron AG erfüllen. Das Panotron-Solarenergiesystem kann Strom und Wärme produzieren, berichtet der Hersteller in einer Pressemitteilung. Damit sei es weltweit das einzige mit Tonziegeln arbeitende Hybrid-System. Am 01. September wird das Unternehmen aus dem schweizerischen Kirchberg (BE) den Solar-Ziegel der Fachöffentlichkeit vorstellen.  Der Prototyp werde dann erstmals auf einem Testdach im Betrieb zu sehen sein. Die Markteinführung soll im Frühjahr 2010 erfolgen.



"Unsichtbare Solaranlage"

Die Dachziegel - flache Tonfalzziegel - sind laut Panotron AG mit leistungsfähigen monokristallinen Photovoltaik-Modulen ausgerüstet. Als Unterkonstruktion diene eine speziell entwickelte Aluminiumschiene, in der Wasser, Strom und Daten ihrer jeweiligen Bestimmung zufließen. Aus der Fußgängerperspektive betrachtet bleibe die Solaranlage fast unsichtbar. Jürg Schwarzenbach, Geschäftsführer der Panotron AG erläutert die Unternehmensphilosophie: "Wir optimieren die Optik, nicht die Erträge. Damit machen wir ein ästhetisch überzeugendes Angebot für Hauseigentümer, die neben Umweltbewusstsein auch einen hohen gestalterischen Anspruch an ihr Haus haben." Mit dem System können sich in Zukunft Ziegeldächer unauffällig mit einer Solaranlage ausgerüstet werden - auch auf denkmalgeschützten Altbauten, Gebäuden in Baugebieten mit Gestaltungssatzung und anspruchsvollen Architektenhäusern, betont die Panotron AG.


Schönheit statt Kraftwerk

"Wir sind optimistisch, mit dem System eine für Niedertemperatur-Heizungen geeignete Rücklauftemperatur zu erreichen", sagt Martin Bieri der Erfinder des Systems und Technischer Direktor der Panotron AG. Damit eigne sich das System besonders für den hoch wärmegedämmten Neubau mit Niedrigtemperatur-Heizsystemen, z. B. Fußbodenheizungen. "Der Energie-Ertrag soll den Bedarf eines Vierpersonenhaushalts decken", erklärt Jürg Schwarzenbach. Werte aus der Praxis liefere in Kürze das Testdach auf dem Gelände der Ziegelei Rapperswil (BE), die auch den passenden Dachziegel zum System produziert.

Technische Informationen über den Solarziegel stehen bereits zur Verfügung unter www.panotron.com.

24.08.2009   Quelle: Panotron AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Panotron AG,
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COLEXON sichert sich Projekt- und Grundstücksrechte für Photovoltaik-Kraftwerk mit mindestens 25 MW in Frankreich

COLEXON-Referenz: 4,64 MW Photovoltaik- Dach in Haßleben
COLEXON-Referenz: 4,64 MW Photovoltaik-
Dach in Haßleben

Die Photovoltaik-Projektierungsgesellschaft COLEXON Energy AG (Hamburg) hat mit dem Winzer de Maille de la Tour Landry einen Vertrag über die Nutzung umfangreicher Flächen und die Übertragung sämtlicher Projektrechte für den Bau von Solarstromanlagen in einer Größenordnung von mindestens 25 Megawatt (MWp) geschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit würde COLEXON nach der Übernahme der Renewagy die größte PV-Anlage der Unternehmensgeschichte errichten. Das Projektvolumen läge bei über 80 Millionen Euro. Auf dem Gelände mit knapp 650.000 Quadratmetern sollen bis Ende 2010 insgesamt rund 345.000 First Solar-Dünnschichtmodule sowie kristalline PV-Module installiert werden.  Damit könnten rund 5.300 französische Haushalte mit Solarstrom versorgt und jährlich etwa 13.500 Tonnen an schädlichen CO2-Emissionen eingespart werden. Bei der in Frankreich staatlich garantierten Einspeisevergütung von 0,33 Cent pro Kilowattstunde und den hohen Einstrahlungswerten der Region würde das Projekt mit starken Cashflows die Stabilität des Unternehmens weiter stärken, betont COLEXON.


Solar-Erträge sollen Umsatzrückgänge in der Weinbranche kompensieren

Die Fläche mit einer Größe von etwa neun Fußballfeldern liegt in dem renommierten Weinanbaugebiet Sainte-Foy-Bordeaux. Das Solar-Projekt ermögliche dem alteingesessenen Weinbetrieb in der Region Bordeaux, die Umsatzrückgänge in der französischen Weinbranche zu auszugleichen, betont COLEXON. Nach einer voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlage von 20 bis 30 Jahren könne die Fläche wieder zum Weinanbau genutzt werden. Thorsten Preugschas, Vorstand der COLEXON, kommentiert: "Der französische Markt ist einer der Schlüsselmärkte für unsere internationale Expansion. Wir haben uns mit diesem Projekt eine gute Ausgangsposition verschaffen können und gehen davon aus, dass dieses Projekt als Referenzmodell für weitere Vertragsabschlüsse dienen wird."

Der französische Solarverband ENERPLAN geht davon aus, dass sich das Photovoltaik-Marktvolumen 2009 auf voraussichtlich über 300 MWp verdoppeln wird. Damit würde das Projekt in Bordeaux fast 10 % des französischen Gesamtmarktes ausmachen, rechnet COLEXON vor. Weitere Vorhaben in Frankreich seien bereits in der Umsetzung bzw. in einer sehr konkreten Planungsphase. COLEXON hatte aufgrund der günstigen Perspektiven des französischen Solarmarktes im Dezember 2008 die Tochtergesellschaft COLEXON France SASU gegründet.

24.08.2009   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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Econ4Energy nimmt Neuentwicklung für die Photovoltaik-Anlagenüberwachung ins Produktportfolio auf

Die MAGE SOLAR GMBH (Aulendorf) Muttergesellschaft der Econ4Energy, hat heute die Produkteinführung ihres Fernüberwachungssystems für Photovoltaik-Anlagen auf dem deutschen Markt bekanntgegeben. Das vom Wechselrichterhersteller unabhängige System zur Photovoltaik-Anlagenüberwachung liefere in der Komfort-Variante exakte Ampere-Werte jedes einzelnen Strings, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Überwachung von bis zu 12 Modulsträngen ermögliche eine Fehlereingrenzung im Voraus und verkürze die Fehlersuche entsprechend.  Durch die sofortige Benachrichtigung im Störfall via Email, SMS, Fax oder Sprachnachricht würden eventuelle Ausfallzeiten minimiert und somit lange Ertragsausfälle vermieden. Da bei der Installation kein Öffnen des Wechselrichters und kein Eingreifen in den DC-Kreis notwendig seien, eignet sich "MAGE CARETEC" sowohl für Erstinstallationen wie auch Nachrüstungen.


Ertragswerte, CO2 Einsparungen sowie Reports zur Photovoltaik-Anlage per Internet

"Anlagenbesitzer müssen sicher sein, dass ihre Solarstrom-Anlage funktioniert und sich ihre Investition tatsächlich rechnet", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR. "MAGE CARETEC bietet Endkunden die Sicherheit im Fall von ertragsmindernden Störungen oder Ausfällen sofort reagieren zu können und finanzielle Einbußen so gering wie möglich zu halten."
MAGE CARETEC Kunden können über das Internet ortsunabhängig auf das MAGE Portal zugreifen und Ertragswerte, CO2 Einsparungen sowie Reports ihrer Photovoltaik-Anlage abrufen. Neben der DSL-Übertragung kann alternativ auch eine Übertragung via GSM erfolgen. Für den Fachhandwerker sei MAGE CARETEC einfach zu installieren, da vor Ort keine Konfigurationen notwendig seien, betont der Anbieter. Es müssten lediglich die Komponenten installiert werden; das System initialisiere sich über das Portal automatisch. Außerdem bestehe die Option von Wartungsverträgen, die dem Endkunden die Störungsbehebung in der vertraglich festgesetzten Frist garantieren. Das Überwachungssystem MAGE CARETEC wird ausschließlich über die Econ4Energy sowie die MAGE POWERPARTNER vertrieben. Bestellungen von MAGE CARETEC werden ab sofort entgegengenommen; die Auslieferung erfolge ab Anfang September 2009.

24.08.2009   Quelle: Econ4Energy; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie: Innovative Technik trifft Weltkulturerbe

TiSUN-Kollektoren in Granada
TiSUN-Kollektoren in Granada

Das Vier-Sterne-Hotel Alixares liegt mitten in der Altstadt von Granada, direkt gegenüber der atemberaubenden Stadtburg Alhambra. Die Gegensätze der zum Weltkulturerbe ernannten "roten Burg" und der klaren Ästhetik der Sonnenkollektoren des Tiroler Solarthermiespezialisten TiSUN treffen hier aufeinander, berichtet die TiSUN Gmbh (Söll, Tirol, Österreich) in einer Pressemitteilung. Die TiSUN-Großflächenkollektoren FA wurden am Dach des Hotels aufgestellt. Nach Berechnungen der Installateure von Assyce Ingenieros ist das in diesem Fall der effizienteste Platz. Mit einer Höhe von zwei Metern und insgesamt 400 Quadratmetern Fläche liefern die Sonnenkollektoren Warmwasser, unterstützen die Heizung und die Pool-Erwärmung.  Die Kollektoren leiten die Sonnenenergie an die vier Solar-Schichtspeicher vom Typ "Pro-Clean" mit Sphärentauscher weiter. Insgesamt fassen die vier Speicher 20.000 Liter Warmwasser und stellen dies unter anderem für 171 Gästebäder zur Verfügung.


40 Prozent solarer Deckungsbeitrag

"Dank der Großflächenkollektoren war eine rasche Realisierung des Projektes möglich und zugleich höchste Effizienz gewährleistet. Überwacht werden die TiSUN Großflächenkollektoren mit Anlagenmonitoring in Echtzeit", so die ausführenden Installateure von Assyce Ingenieros zum Projekt Alixares. Durch die Installation der TiSUN-Großflächenkollektoren, die anderen Fabrikate ersetzt haben, spare das Hotel jährlich 52.700 Liter Öl. Dies entspreche einem solaren Deckungsbeitrag von 40 Prozent. Die Kollektoren entlasten die Umwelt laut TiSUN zusätzlich um 143.746,3 Kilogramm CO2 pro Jahr.

23.08.2009   Quelle: TiSUN GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TiSUN GmbH,
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Installation von Solaranlagen im Vergleich: Aufdachmontage meist nachträglich; Dachintegration beim Neubau

Montage einer Solaranlage.
Montage einer Solaranlage.

Solarkraftwerke in der Wüste sollen die Energieprobleme der Menschheit lösen. Doch nicht nur in der Wüste Afrikas sei Solarenergie gefragt, betont das Unternehmen Braas (Oberursel) in einer Pressemiteilung. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Solaranlage auf ihrem eigenen Dach. Ob sich der Hausbesitzer für Thermokollektoren zur Warmwasseraufbereitung oder eine Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung entscheidet, er hat die Wahl zwischen zwei Montagearten: Dem Aufdach- oder Indachsystem.  Dacheindeckung und -konstruktion vor Aufdachmontage prüfen

Die Aufdachlösung empfiehlt sich bei einer nachträglichen Installation. Die Kollektoren liegen etwa 6 - 8 Zentimeter über der Dacheindeckung und werden mit Sparrenankern an der Dachunterkonstruktion befestigt. Wer sich für diese Lösung entscheidet, sollte seine Dacheindeckung und -konstruktion vorab genau prüfen, rät Braas. Denn nur ein intaktes Dach kann die zusätzliche Last tragen und gibt dem System Halt, um extremen Wetterbedingungen zu trotzen. Hinzu komme, dass eine nachträgliche Neueindeckung des Daches aufwändiger ist, da die Anlage teilweise oder komplett abmontiert werden muss. Der Vorteil: Bei Photovoltaik-Anlagen ist der Wirkungsgrad besser als bei der Indachlösung.


Geringere Wärmeverluste bei Solarthermie-Dachintegration

Die Indachlösung eignet sich besonders bei Neubauten oder Dachsanierungen. Sie wird in die Dacheindeckung integriert und ist somit optisch besser in das Gesamtbild des Daches eingebunden. Außerdem bietet die Integration im Gegensatz zur Aufdachlösung weniger Angriffsfläche für Wind und Sturm. Bei Thermokollektoren, bietet die dachintegrierte Lösung geringere Wärmeverluste. "Wer die Solaranlage zur Aufbereitung seines Warmwassers oder zur Heizungsunterstützung einsetzt, fährt mit dem Indachsystem besser", weiß Alexander Flebbe, Solarexperte bei Braas. "Wir kennen die System-Diskussion und setzen bei unseren Thermokollektoren auf integrierte Lösungen."

23.08.2009   Quelle: Braas; Monier GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Braas; Monier GmbH,
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FH-Professorin zeigt, ob und wo sich eine Solarstrom-Anlage lohnt

FH-Professorin Martina Klärle setzt sich für die Sonnenenergie ein.
FH-Professorin Martina Klärle setzt sich für die
Sonnenenergie ein.

Martina Klärle, Professorin im Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik an der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM), entwickelte mit ihrem Forscherteam eine interaktive Karte. Durch diese können Hausbesitzer über das Internet schnell, einfach und kostenlos erfahren, ob sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach lohnt. Das betreffende Haus muss lediglich angeklickt werden um zu erfahen, wie viel Strom durch eine Solarstromanlage im Jahr auf diesem Dach gewonnen werden könnte.  Auf der Grundlage einer Laserbefliegung des Wohngebietes wird dabei die Neigung, Ausrichtung und Verschattung eines jeden Hauses berechnet. Als vierte Stadt deutschlandweit - nach Osnabrück, Braunschweig und Gelsenkirchen - und als erste hessische Stadt informiert Wiesbaden seine Bürger seit dem achten Juli 2009 mit der interaktiven Karte im Internet über das Energiepotenzial ihrer Hausdächer.


Martina Klärle: 100 Prozent des Privatstrombedarfs könnten mit Sonnenenergie gedeckt werden

"Wirtschaftlich betrachtet, ist es momentan besonders lohnenswert, sich für den Kauf einer Photovoltaik-Anlage zu entscheiden", so Klärle, "die Module sind seit November 2008 um 20 Prozent günstiger, die Zinsen gesunken und der Wirkungsgrad der Anlagen wurde verbessert." Weniger als ein Prozent des Stroms wird in Deutschland aus Sonnenenergie gewonnen. Über ein Viertel des Gesamtstrombedarfs und damit 100 Prozent des Privatstrombedarfs könnten laut Klärle hingegen durch die umweltfreundliche Sonnenenergie gedeckt werden. Dies entspräche der derzeitigen von Atomkraftwerken produzierten Strommenge.


Karten für Osnabrück und Wiesbaden im Internet

Die Suchmöglichkeiten und Ergebnisse für die Stadt Osnabrück, in der das Projekt erfolgreich gestartet wurde, sind im Internet einzusehen unter www.osnabrueck.de/sun-area [Link: http://geodaten.osnabrueck.de/website/SunArea/viewer.htm]

Zum Wiesbadener Solarkataster gelangen Interessierte unter der Adresse www.wiesbaden.de/solarkataster.Link: http://www.wiesbaden.de/loader.php?menue=/die_stadt/umwelt/menue.php&aID=41101&content=/die_stadt/umwelt/solarkataster.php&werbeseite=/banner/Umwelt.php&smallbanner=

23.08.2009   Quelle: Fachhochschule Frankfurt am Main   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Frankfurt am Main,
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Solarturm-Kraftwerk Jülich: Forschungsanlage offiziell an Betreiber übergeben

Über 2000 bewegliche Spiegel konzentrieren die Solarstrahlung auf den Strahlungsempfänger (Receiver) an der Spitze des Turms.
Über 2000 bewegliche Spiegel konzentrieren
die Solarstrahlung auf den Strahlungsempfänger
(Receiver) an der Spitze des Turms.

Am 20. August 2009 wurde das solarthermische Versuchs- und Demonstrationskraftwerk Jülich (STJ) offiziell vom Generalunternehmer Kraftanlagen München an den künftigen Betreiber übergeben, die Stadtwerke Jülich. Die Technologie für das Herzstück der Anlage, der Strahlungsempfänger (Receiver), wurde beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und patentiert. Das DLR hat gemeinsam mit dem Solarinstitut Jülich Planung, Bau und Inbetriebnahme des Kraftwerks wissenschaftlich begleitet und unterstützt. Diese Zusammenarbeit wird im laufenden Betrieb zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Technologie fortgesetzt.   Das Solarturmkraftwerk wurde im Beisein von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben und des Parlamentarischen Staatssekretärs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, an die Stadtwerke Jülich übergeben.



Sonne, Dampf und Strom

Auf einer Grundfläche von zirka acht Hektar sind 2.153 bewegliche Spiegel (Heliostate) mit einer Gesamtfläche von knapp 18.000 Quadratmetern aufgestellt. Diese folgen dem Lauf der Sonne und konzentrieren die Solarstrahlung auf einen rund 22 Quadratmeter großen Receiver, der an der Spitze eines 60 Meter hohen Turms installiert ist. Der Receiver besteht aus porösen keramischen Elementen, die von angesaugter Umgebungsluft durchströmt werden. Die Luft heizt sich dabei auf etwa 700 Grad Celsius auf und gibt die Wärme anschließend in einem Abhitzekessel an den Wasser-Dampfkreislauf ab. Der dort erzeugte Dampf treibt eine Turbine an, die über einen Generator Strom produziert.


Wärmespeicher erlaubt Stromproduktion auch während Wolkendurchzügen

Das Kraftwerk wird im Nennbetrieb 1,5 Megawatt liefern. In die Anlage integriert ist ein Wärmespeicher, der sich über zwei Stockwerke des Turmes ausdehnt. In diesem Wärmespeicher befinden sich keramische Füllkörper, die von Heißluft durchströmt und dadurch erhitzt werden können. Beim Entladen verläuft der Prozess umgekehrt, der Wärmespeicher gibt seine Energie wieder ab, so dass auch während Wolkendurchzügen Strom produziert werden kann.

Mit dem Solarkraftwerk Jülich kann erstmals die in Deutschland entwickelte Technologie des Solarturmkraftwerks als Gesamtsystem demonstriert werden. "Die neue Anlage eröffnet die einmalige Chance, durch Erfahrungen in der Praxis die Technologie zur endgültigen Marktreife weiterzuentwickeln und die international führende Rolle des DLR in der Entwicklung solarthermischer Kraftwerkstechnologien weiter zu festigen", sagte Professor Hans Müller-Steinhagen, Leiter der DLR-Instituts für Technische Thermodynamik zur feierlichen Übergabe. Müller-Steinhagen weiter: "Natürlich scheint in Jülich die Sonne nicht so oft wie in Nordafrika, aber bei einem Versuchskraftwerk, in dem die Technologie weiterentwickelt werden soll, ist die gute Anbindung an die Forschungsinstitute wichtiger als der Dauerbetrieb."

Das solarthermische Kraftwerk in Jülich dient damit als Referenz für künftige kommerzielle Kraftwerke in Südeuropa und Nordafrikas, die auch beim Wüstenstromprojekt DESERTEC eine tragende Rolle spielen. Die Technologie und das Know-how, das die Forscher in Jülich gewinnen, kommen in den sonnenreichen Regionen der Erde, in denen die solarthermischen Kraftwerke ihr größtes Potenzial haben, zum Einsatz.

Neben der Rolle des Lizenzgebers für die Receivertechnologie ist das DLR auch beteiligt an der Auslegung des Heliostatenfeldes und des Receivers und an der Qualifizierung von Einzelteilen des Systems. Außerdem führte das DLR Simulationsrechnungen zur Entwicklung von Betriebskonzepten und zur Berechnung des Jahresertrags der Gesamtanlage, die für die Einschätzung der Wirtschaftlichkeit wichtig sind, durch. Das DLR kann hier auf jahrelange Erfahrungen aus seinen Entwicklungsarbeiten und den Testbetrieben solarthermischer Anlagen auf der Plataforma Solar de Almería in Südspanien zurückgreifen.


Turmstockwerk für Experimente geplant

Im Turm des Solarkraftwerkes wird das DLR mit seinen Partnern in einem Stockwerk auf etwa halber Turmhöhe eine Forschungsplattform einrichten. Hinter einer drei mal sieben Meter großen Öffnung, auf die sich die Heliostate des Kraftwerks ausrichten lassen, können die Forscher Experimente aufbauen. Geplant sind hier unter anderem Tests für neue Receiver und Experimente zur thermochemischen Herstellung von Wasserstoff durch Sonnenenergie.


Computermodell zur Echtzeit-Betriebsoptimierung

Begleitet wird das Projekt von einem mehrjährigen Forschungsprogramm, in dem neben der wissenschaftlichen Unterstützung des Kraftwerkbetriebs vor allem auch Methoden zur Betriebsoptimierung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Technologie erarbeitet werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Anlagen weiter zu verbessern. So wird beispielsweise ein volldynamisches Computermodell der Anlage entwickelt, das später eine modellgestützte Echtzeit-Betriebsoptimierung ermöglichen soll. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWME NRW) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (STMWIVT).

22.08.2009   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,


 

BEE: Elektromobilität und erneuerbare Energien sind natürliche Partner

Elektroauto
Elektroauto "Mindset"

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den Plan der Bundesregierung, die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland zu beschleunigen. Damit werde endlich ein wichtiges Zukunftsthema angegangen, das für den Hochtechnologiestandort Deutschland ein großes Marktpotential biete, betont der BEE in einer Pressemitteilung. Zudem habe die Bundesregierung in ihrem "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" ausdrücklich die angestrebte Verknüpfung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien betont. "Erneuerbare Energien und Elektromobilität sind natürliche Partner. Denn regenerativer Strom bedeutet klimafreundlichen Treibstoff für alle Elektrofahrzeuge", erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann.  

Fahrzeugbatterien als Speicher für Wind- und Solarstrom

Umgekehrt erleichtere eine Vielzahl von Fahrzeugbatterien die Integration immer größerer Mengen Strom aus erneuerbaren Quellen in das Netz. "Damit können beispielsweise temporäre Stromüberschüsse aus Wind- und Sonnenkraftwerken zusätzlich gespeichert werden", betont Klusmann. Als eine Konsequenz des Entwicklungsplanes müsse die kommende Bundesregierung deshalb regenerative Kombikraftwerke fördern und dabei Elektroautos und deren Speicherpotenzial explizit einbeziehen.

Die von der Regierung angestrebte Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 bedeute nur einen geringen Mehrverbrauch an Strom. Der könne ohne Probleme durch den Zuwachs an Erneuerbaren gedeckt werden. Allein die Steigerung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien im Jahr 2008 gegenüber 2007 lag mit rund 4,3 Milliarden Kilowattstunden mehr als doppelt so hoch als der gesamte von der Bundesregierung prognostizierte Verbrauch der Elektroflotte im Jahr 2020.

"Mit diesen Zahlen wird noch einmal deutlich: Wir brauchen auch im Falle einer rasanten Zunahme von Elektromobilen weder zusätzliche Kohlekraftwerke noch eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke. Vielmehr muss die kommende Bundesregierung einfach den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien fortsetzen und am Atomausstieg festhalten", fordert Klusmann.

22.08.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spirt Avert AG,
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Neues Internetportal erleichtert den Vergleich von Pellets-Angeboten

Pellets-Portal Pilexa
Pellets-Portal Pilexa

Pilexa.com, ein neu entwickeltes, unabhängiges Internet-Portal für Holz-Pellets, will zu mehr Transparenz am Pellets-Markt beitragen und dadurch Vorteile für Kunden, Händler und Heizkessel-Hersteller generieren. Das berichtet der Betreiber Gerold Setz, der selbst Pellets-Verbraucher ist und die komplizierte alljährliche Produktsuche verbessern will. Pilexa.com startet in Österreich und soll künftig auf weitere Länder ausgedehnt werden. Konsumenten seien nun erstmals in der Lage, bequem im Internet das für sie beste Pellets-Angebot zu ermitteln. Neben dem Preis können zusätzliche Entscheidungskriterien wie die Lieferzeit, Kundenbewertungen, das Erzeugerland oder die Empfehlung für eine bestimmte Heizkessel-Marke im Suchergebnis berücksichtigt werden. 

Initiator Setz: Angst vor einem Preiskampf ist unbegründet

Für Pellets-Händler stelle Pilexa.com einen zusätzlichen Absatzkanal dar, über den mit sehr wenig Aufwand kurzfristig auf die Marktentwicklung reagiert werden kann. Die Angst vor einem Preiskampf zerstreut Initiator Setz, mit Argumenten etablierter Suchmaschinen und Studien: "Es ist nicht anzunehmen, dass die durch Pilexa.com gewonnene Dynamik zu einem ruinösen Preiskampf führt, da die Produkt- und Servicequalität durch Kunden bewertet und für andere Nachfrager ersichtlich gemacht wird. Somit finden potenzielle Kunden mengenorientierte Discounter ebenso wie Qualitätslieferanten, die aufgrund besserer Service-Leistungen zu entsprechend höheren Preisen anbieten - und entscheiden selbst. Zudem ist es gängige Praxis, speziell im Internetvertrieb zu günstigeren Preisen anzubieten als im traditionellen, beratungs- und kostenintensiven Verkauf." Um auch Händlern ohne fundierte Internet-Erfahrung sämtliche Einstiegshürden zu nehmen, sei für Pilexa.com eine einfach zu bedienende Oberfläche zur Eingabe von Verkaufsgebiet, Lieferzeit, Mengenstaffeln, Preisen und zusätzlich relevanten Informationen geschaffen worden.


Längerfristige Preisentwicklung als entscheidendes Kriterium für den Kauf

Großes Interesse an der Etablierung von Pilexa.com bekunden laut Setz auch namhafte Kesselhersteller, die von höherer Transparenz in der Preisentwicklung des Verbrauchsmaterials profitieren können. Die Absehbarkeit der längerfristigen Preisentwicklung von Holzpellets sei das wichtigste kaufentscheidende Kriterium, wenn es um die Wahl der Heizungstechnologie geht, betont Setz. In der Pellets-Hochpreissaison 2006 habe die Branche schmerzhaft erfahren, dass sich Kunden im Zweifelsfall für eine etablierte Heizungsform wie Öl entscheiden, statt auf Pellets zu setzen. Dadurch schwächelte der Absatz von Pellets-Heizungen und in der Folge die gesamte Branche.

Interessierte Verbraucher, Pellets-Händler und Kessel-Hersteller können direkt über www.pilexa.com Kontakt aufnehmen.

22.08.2009   Quelle: Dipl.-HTL-Ing. Mag. Gerold Setz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pilexa.com,


 

First Solar und Southern California Edison schließen Vertrag über 550 Megawatt Photovoltaik-Leistung

Standorte der geplanten Solar-Kraftwerke Desert Sunlight und Stateline.
Standorte der geplanten Solar-Kraftwerke
Desert Sunlight und Stateline.

First Solar Inc. (Tempe, Arizona) und der US-Energieversorger Southern California Edison (SCE; Rosemead, Kalifornien) wollen zwei Solar-Kraftwerke in den Bezirken Riverside und San Bernardino in Südkalifornien bauen. Die Photovoltaik-Anlagen, sollen eine Gesamtnennleistung von 550 Megawatt (MW) haben, womit ungefähr 170.000 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden könnten. Laut Pressemitteilung bedürfen die Verträge noch der Zustimmung der California Public Utilities Commission.   "Southern California Edison sucht stets nach neuen Möglichkeiten, Strom aus erneuerbaren Quellen anzubieten. First Solar ist dafür ein ausgezeichneter Partner", sagte Stuart Hemphill, Senior-Vizepräsident für Energiebeschaffung bei SCE. Laut Vertrag soll First Solar zwei Photovoltaikanlagen entwickeln, die Beschaffung der Komponenten übernehmen und die Anlagen mit eigenen Dünnschicht-Solarmodulen bauen. Bei den Vorhaben handelt es sich um eine als "Desert Sunlight" bezeichnete Anlage nahe des kalifornischen Desert Centers mit einer Nennleistung von 250 MW und um ein 300 MW-Projekt namens "Stateline" im Nordosten des San Bernardino-Bezirks. Abhängig vom Ausbau des Stromnetzes und behördlichen Baugenehmigungen soll mit dem Bau des Desert Sunlight-Projekts im Jahr 2012 begonnen werden, für Stateline ist der Baubeginn 2013 geplant. Beide Solar-Kraftwerke sollen bis zum Jahr 2015 fertig gestellt sein. Die Unternehmen rechnen damit, dass die Projekte während der Bauphase mehrere hundert Arbeitsplätze an beiden Standorten schaffen werden. Nach Fertigstellung sollen die Anlagen jährlich 1,2 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Solarstrom liefern.

Solarkraftwerke sollen bei der Erreichung kalifornischer Umweltziele helfen

"Für Southern California Edison und seine Kunden Solarstrom zu produzieren, ist für uns ein bedeutenden Fortschritt auf dem Weg, sauberen, erschwinglichen und nachhaltigen Strom anzubieten", sagte John Carrington, Geschäftsführender Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei First Solar. "Diese Projekte werden Kalifornien dabei helfen, seine Ziele in Sachen erneuerbarer Energie zu erreichen und sie sind gute Beispiele für Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab, die in den USA verwirklicht werden". Kalifornien verfolgt momentan das Ziel, bis 2010 rund 20 % des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien zu decken. Der US-Bundesstaat erwägt derzeit Gesetze, die bis 2020 sogar 33 % erneuerbare Energie vorgeben sollen. Der Energieversorger SCE ist laut Pressemitteilung der größte Abnehmer von nachhaltiger Energie. Das Unternehmen habe seinen Kunden im Jahr 2008 12,6 Milliarden Kilowattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt, was 16 % der Lieferungen entspreche. Außerdem habe SCE 2008 seinen Kunden 68 % der gesamten in den USA produzierten Solarenergie zur Verfügung gestellt.

21.08.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.,
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Sovello stellt Photovoltaik-Produktportfolio auf ausschließlich positive Leistungstoleranzen um

Solarmodul-Produktion bei Sovello.
Solarmodul-Produktion bei Sovello.

Die Solarmodule der Sovello AG weisen seit dem 17. August 2009 ausschließlich positive Leistungstoleranzen von bis zu +4,99 Watt peak (Wp) oder +2,5% auf, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ein Modul, das beispielsweise 200 Watt (Wp) Nennleistung aufweist, werde also künftig mit ≥ 200 Wp bis < 205 Wp ausgeliefert, der Kunde erhalte also bis zu 4,99 Wp mehr Leistung als angegeben.   Der Markt für Solarmodule zeige eine relativ weite Spanne an spezifizierten Toleranzen, die bis zu -5% betragen können, betont Sovello. Zusatzlich zu dieser Umstellung gibt es Sovello-Module künftig in 5-Watt-Schritten: zwischen 180 und 205 Wp kann der Kunde nun also zwischen sieben verschiedenen Leistungsklassen wählen: Die Sovello "Pure Power T"-Serie gibt es in den Leistungsstufen 180, 185, 190 und 195 Wp und die "Pure Power X"-Serie mit 195, 200 und 205 Wp.

21.08.2009   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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FPE Fischer GmbH: Aluminium-Anschlussdose erhöht Sicherheit und Lebensdauer von Photovoltaik-Modulen

FPA-Anschlussdose vom Typ
FPA-Anschlussdose vom Typ
"FPEAL001"

Nach dem Brand einer Aufdach-Photovoltaikanlage aufgrund einer defekten Kunststoff-Anschlussdose und der Rückrufaktion eines großen Modulherstellers sei die Diskussion über die Sicherheit von Photovoltaik-Modulen neu entfacht, so die FPE Fischer GmbH (Leutkirch) in einer Pressemitteilung. Im Mittelpunkt stünden jetzt Anschlussdosen aus Kunststoff, in denen es aus unterschiedlichen Gründen zu einer Überhitzung mit der Gefahr eines Brandes kommen könne. Mit Blick auf die Sicherheit von Anschlussdosen - und damit der Funktionsfähigkeit der PV-Module und des gesamten Systems - habe die FPE Fischer GmbH (Leutkirch) vor zwei Jahren die erste Anschlussdose aus Aluminium auf den Markt gebracht. Das Gehäuse bestehe aus dem hochwertigen, Wärme leitenden Werkstoff und sei deshalb deutlich beständiger als die bislang verwendeten Anschlussdosen aus Kunststoff. Dadurch würden die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Photovoltaikmodulen gesteigert.   "Die Gefahr von Diodenausfällen und damit das Risiko von Leistungseinbruch, Hot-Spot und Brandgefahr sinkt signifikant - und dies bei einem Preis der Aluminium Anschlussdose der vergleichbar ist mit dem von Kunststoff Anschlussdosen führender Hersteller", heißt es in der Pressemitteilung. Die Vorteile spiegeln sich nach Angaben des Herstellers auch in den Verkaufszahlen wider: FPE konnte mit Aluminium Anschlussdosen für unterschiedliche Anwendungen den Umsatz in diesem Jahr bereits um 70 Prozent steigern.


Gefahr geht von den Kontakten aus

Schwachstelle in den Anschlussdosen seien in der Regel die Kontakte, betont FPE. Die Kontakte könnten durch schleichend eindringende Feuchtigkeit korrodieren - insbesondere weil Kunststoff im Laufe der Zeit porös oder brüchig werden kann. "Die Widerstände an den Kontakten steigen und dadurch auch die Gefahr eines Lichtbogens sowie eines Brandes innerhalb der Anschlussdose. Das Feuer kann sogar, wie jüngst passiert, auf das Gebäude übergreifen. Ob die Anschlussdosen mit Klemm-, Schraub- oder Lötverbindungen befestigt oder sogar vergossen werden, spielt hier nicht die entscheidende Rolle. Die Schwachstelle ist in jedem Fall das Material: Kunststoff", erklärt Roland Pfeffer, technischer Leiter der FPE.

Demgegenüber habe der Werkstoff Aluminium gleich mehrere Vorteile: Aluminium sei witterungsbeständig und biete Schutz vor eindringendem Wasser. Aluminium-Anschlussdosen von FPE seien mit der Schutzart IP 67 zugelassen und somit wasserdicht - eine große Herausforderung für die Konstrukteure angesichts der eingebauten Druckausgleichsmembran für einen optimalen Druckausgleich. Sollte es aufgrund fehlerhafter Kontakte oder defekter Dioden tatsächlich zu einem Brand innerhalb der Anschlussdose kommen, würden zwar die Dose und das Modul zerstört, es bestehe jedoch nicht die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf den Dachstuhl, betont FPE. Denn der Werkstoff Aluminium sei feuerfest und somit nicht brennbar.


In der Regel kein Garantieanspruch

Aus Veröffentlichungen in jüngster Zeit sei immer wieder zu entnehmen gewesen, dass sich Anwender auch nicht auf die Leistungsgarantie der Hersteller berufen können, wenn das PV-Modul aufgrund einer defekten Anschlussdose ausfällt, unterstreicht FPE. Für die Anschlussdosen gelte lediglich die gesetzliche Gewährleistung oder die herstellerabhängige Produktgarantie - wenn danach das Modul wegen eines Problems in der Anschlussdose nicht mehr funktioniere oder zerstört werde, bestehe in der Regel kein Garantieanspruch.


Wärme wird gezielt abgeleitet

Bei der Aluminium-Anschlussdose seien in einem Gehäuse im Grunde zwei gegensätzliche Prozesse integriert, erläutert FPE: die optimierte Wärmeabgabe bei gleichzeitiger elektrischer Isolierung. Technisch löse FPE diese Anforderung, indem sie die Dioden direkt an der Aluminium Anschlussdose anbringt. So könnten sie die Wärme in die Aluminiumbox ableiten, die entstehende Hitze werde dann über Kühlungslamellen an die Umgebung abgegeben. Um die elektrische Isolation zu gewährleisten, seien die Dioden mit Wärme ableitenden Silikon-Gummi-Schläuchen ummantelt. Durch die Verwendung einer Druckausgleichsmembran stellten selbst große Temperaturschwankungen kein Problem dar. Dieses innovative Verfahren gleiche den inneren Druck der Anschlussdose aus, transportiere Feuchtigkeit nach außen und verhindere dadurch zusätzlich eine Korrosion der Kontakte.

21.08.2009   Quelle: FPE Fischer GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FPE Fischer GmbH,
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Umweltministerin von Rheinland-Pfalz beruft SCHOTT Solar-Vertriebvorstand Harre in den Energiebeirat

SCHOTT Solar CSO Michael Harre
SCHOTT Solar CSO
Michael Harre

Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz hat Michael Harre, Vertriebvorstand der SCHOTT Solar AG, in den Energiebeirat berufen. Aufgabe des Beirates ist es, die Landesregierung von Rheinland-Pfalz in Energiefragen zu beraten. Harre wird dem Beirat vorerst für drei Jahre zur Verfügung stehen. "Die Energiefrage ist unsere wichtigste ökonomische, ökologische und soziale Herausforderung. Die Ziele der Landesregierung in der Energiepolitik sind es, das Klima zu schützen und Ressourcen zu sichern, aber auch die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen", sagt Michael Harre.

  Sonnenreiches Bundesland bietet beste Vorraussetzungen für die Photovoltaik

"Rheinland-Pfalz gehört bundesweit zu den Spitzenreitern bei der Nutzung von Photovoltaik. Das sonnenreiche Bundesland bietet auch beste Vorraussetzungen dafür. Ich bin gespannt auf die neuen Herausforderungen, die hier auf mich zukommen werden", so Harre weiter über seine neue Funktion im Energiebeirat Rheinland-Pfalz. "Ich freue mich sehr, dass Herr Harre meine Anfrage positiv beantwortet hat. SCHOTT Solar gehört zu den großen innovativen Akteuren für Zukunftsenergien in Rheinland-Pfalz, auf die wir stolz sind", sagte Umweltministerin Margit Conrad.

Michael Harre verantwortet als Chief Sales Officer den Vertrieb und das Marketing der SCHOTT Solar AG. Seine langjährige Erfahrung im Photovoltaik-Markt will er nun in seine Funktion als Mitglied des Energiebeirates Rheinland-Pfalz einbringen.

21.08.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Am 21. Juni 2009 kam es in Bürstadt zum Brand eines Teils der mit 5 Megawatt Spitzenleistung (MWp) weltweit größten Aufdach-Photovoltaikanlage. Bei dem Brand wurden zirka 80 Quadratmeter Modulfläche vernichtet. In Abstimmung mit dem Gebäudeeigentümer veranlassten die Betreiber, Unternehmen der Tauber-Solar-Gruppe, als sicherheitsbedingte Sofortmaßnahme eine Außerbetriebsetzung der gesamten Anlage. Zur weiteren Vermeidung von Sicherheitsrisiken würden seither auch Brandwachen eingesetzt, berichtet Tauber-Solar in einer Pressemitteilung.   Mehrere Sachverständige hätten in der Zwischenzeit die Ursachen des Brandes untersucht. Drei unabhängig voneinander beauftragte, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige seien dabei zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass mangelhafte Solar-Laminate von BP Solar ursächlich für den Brand waren, heißt es in der Pressemitteilung. Fehlerhafte elektrische Verbindungen innerhalb der BP Solar-Laminate hätten so genannte "Hot Spots" hervorgerufen und zu dem Brand geführt.


Sachverständiger: Hot-spots können im Extremfall Brandgefahr bewirken

Tauber-Solar zitiert den Sachverständigen Eckart Wiesenhütter wie folgt: "(…) wurden eine Vielzahl Module aufgefunden, welche insbesondere im Bereich der so genannten 'bus-bar' nachfolgend erläuterte Hot Spots aufweisen. (…) Ursache derartiger Hot Spots sind in der Regel fehlerhafte elektrische Verbindungen innerhalb des Moduls, welche sich unter den Bedingungen der normalen Nutzung (also hoher Stromfluss durch den String) überdurchschnittlich erwärmen und letztendlich zu einer chemischen Zersetzung der Kunststoffmaterialien der rückseitigen Isolierfolie führen. Im Extremfall können derartige fehlerhafte Verbindungen eine Überhitzung des Moduls mit der Entstehung einer entsprechenden Brandgefahr bewirken. Dem Unterzeichner sind entsprechende Schadenfälle aus der Schadenpraxis bekannt." In Anbetracht der eindeutigen Aussagen der Sachverständigen sei nicht nachvollziehbar, wie BP Solar in ihren öffentlichen Aussagen weiterhin vertreten könne, "Hot Spots" könnten keine Brandursache gewesen sein, entgegnet Tauber-Solar. Die Sachverständigen warnen laut Tauber-Solar davor, dass fehlerhafte Lötstellen in den noch auf dem Dach befindlichen BP Solar-Laminaten neben der aus ihnen resultierenden Brandgefahr auch zur Übertragung elektrischer Energie in das Modulrahmensystem führen und so eine unmittelbare Personengefährdung hervorrufen könnten.

Aufgrund der in Bürstadt durchgeführten Untersuchungen sei zu befürchten, dass die auf dem Dach verbauten Laminate der 7er-Serie von BP Solar nicht nur fehlerhafte Lötstellen und elektrische Verbindungen aufweisen. Es zeichneten sich, wie schon bei den von einem Produktrückruf von BP Solar im Jahr 2006/2007 betroffenen und ursprünglich ebenfalls in Bürstadt verwendeten Laminaten der 5er-Serie, weitere Probleme in Hinblick auf Isolationsfestigkeit und Delamination ab.


Tauber-Solar weist Vorwürfe wegen Montage- oder Installationsfehlern zurück

"Trotz mehrfacher Nachfragen von Tauber-Solar hat BP Solar die Unbedenklichkeit der in Bürstadt verbauten BP Solar-Laminate bislang nicht belegt. Öffentlich vertritt BP Solar die Auffassung, der Brand sei unter anderem auf mangelhafte Montage und Installation zurückzuführen. Dies steht im offensichtlichen Widerspruch zu den übereinstimmenden Aussagen der Sachverständigen. Die Sachverständigen haben ausdrücklich bestätigt, dass keinerlei Montage- oder Installationsfehler ursächlich zu dem Brand beigetragen haben können"; heißt es in der Pressemitteilung von Tauber-Solar. "Hot Spots" seien auch bei weiteren mit BP Solar-Laminaten ausgestatteten Photovoltaikanlagen mit anderen Träger- und Installationssystemen aufgetreten. Dies belege zusätzlich, dass Installationsfehler nicht brandursächlich gewesen sein könnten.

BP Solar habe an Konzeption und Planung der Anlage in Bürstadt maßgeblich mitgewirkt und sei während der Installationsphase durchgängig überwachend vor Ort gewesen, betont Tauber-Solar. Seit der Inbetriebnahme der Anlage in Bürstadt verfüge BP Solar über einen eigenen Zugang zum überwachenden Datensystem, so dass BP Solar jederzeit die Auswertung und Überwachung der Anlage möglich sei.

"Nach aktuellem Kenntnisstand ist nicht auszuschließen, dass BP Solar die Probleme der in Bürstadt verwendeten Laminate im Zusammenhang mit 'Hot Spot'-Effekten, Isolationsfehlern und Delamination seit Jahren bekannt sind. Aussagen von Personen, die über unmittelbar eigene Einblicke und Kenntnisse verfügen, legen diesen Schluss sogar nahe. Möglicherweise hat BP Solar die aus der Mangelhaftigkeit der Laminate folgende Brand- und Personengefährdung nicht erkannt, sie fahrlässigerweise außer Acht gelassen oder sie sogar ignoriert", so Tauber-Solar.

Tauber-Solar werde sich einer interessen- und verursachungsgerechten Einigung mit allen Beteiligten nicht verschließen, betont das Unternehmen. Die Verhandlungen gestalteten sich jedoch schwierig, weil BP Solar, wie die veröffentlichten Pressemitteilungen zeigten, die eindeutigen Aussagen der Sachverständigen zur Brandursache nicht annehme. Vorrangiges Ziel von Tauber-Solar bleibe es weiterhin, eine sichere, rasche und interessengerechte Lösung zu finden.

21.08.2009   Quelle: TAUBER-SOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tauber Solar.,
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Offizieller Spatenstich für eine der weltgrößten Solaranlagen: Photovoltaik-Kraftwerk in Köthen soll jährlich mehr als 42,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen

Mit dem Spatenstich am 19. August 2009 hat die RGE Energy AG (Frankfurt) offiziell den Bau eines der weltweit größten Solar-Kraftwerke begonnen. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtnennleistung von 45 Megawatt (MWp) wird auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Köthen (Sachsen-Anhalt) auf einer Freifläche von rund 116 Hektar errichtet, dies entspreche etwa der Größe von 162 Fußballfeldern, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei dem Vorhaben handle es sich um die größte Photovoltaik-Anlage in Sachsen-Anhalt und die weltgrößte Freiflächenanlage mit Strangwechselrichter-Konzept.   Bereits Ende des Jahres sollen die rund 205.000 kristallinen Module des Herstellers BP Solar installiert und das "Sonnenkraftwerk Köthen" an das lokale Stromnetz angeschlossen sein. Die RGE Energy AG ist sowohl für die Planung, die Finanzierung und den Bau als auch für den späteren Betrieb und die Wartung der Anlage verantwortlich. "Wir freuen uns, dass durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten ein Projekt dieser Größe in so kurzer Zeit realisiert und ein entscheidender Beitrag zur ökologischen Energieversorgung in Sachsen-Anhalt geleistet werden kann", sagt Elias Issa, Vorstandsvorsitzender der RGE Energy AG.


Musterbeispiel für ökologische Konversion

Die Solarstromanlage mit einem Investitionsvolumen von rund 133 Millionen Euro werde jährlich 42.480 Kilowattstunden grünen Strom erwirtschaften, so die RGE Energy AG. Damit können jedes Jahr rund 9.400 Vier-Personen-Haushalte versorgt und 25.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart werden. Theoretisch produziere die Solarstromanlage somit genügend Strom für die gesamte Bevölkerung von Köthen. "Die Entwicklung auf dem ehemaligen Flugplatz Köthen, die mit dem Spatenstich ihren Fortgang nimmt, ist ein Musterbeispiel für eine ökologische Konversion. Zusammen mit der bereits dort bestehenden Photovoltaik-Anlage und der Biogasanlage dürfte die Stadt Köthen eine der ersten Städte sein, die rein rechnerisch eine autarke ökologische Energieversorgung hat", freut sich der Oberbürgermeister der Stadt Köthen, Kurt-Jürgen Zander. "Sachsen-Anhalt zählt heute zu den weltweit bedeutendsten Standorten der Solarbranche", betont der Wirtschaftsstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Pleye. "Bislang ist das Land vor allem bei Produktion und Forschung gut aufgestellt. Umso erfreulicher ist es, dass durch das Sonnenkraftwerk Köthen nun auch bei der Nutzung der Photovoltaik Maßstäbe gesetzt werden. Auch dadurch wird Sachsen-Anhalt seine Position als das Land der Erneuerbaren Energien weiter ausbauen."


Ertragsgarantie von BP Solar

Für Investoren bietet das Projekt einen besonders attraktiven Sicherheitsvorteil: Der Modulhersteller BP Solar bietet eine Ertragsgarantie. Sollte die Solaranlage die garantierten Solarstromerträge nicht liefern, wird der Differenzbetrag von BP Solar ausgeglichen. Somit werden die Einnahmen der Anlage langfristig sichergestellt. "Wir sind stolz, an einem Projekt dieses Ausmaßes in Deutschland - als einem der wichtigsten Märkte für uns - beteiligt zu sein. Der Qualitätsgedanke spielt hier eine ganz besondere Rolle. Mit der in der Branche einmaligen Ertragsgarantie zusätzlich zur Modullieferung bietet BP Solar damit die höchste Wertschöpfung über die Nutzungsdauer der Anlage", erläutert Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer BP Solar Deutschland GmbH.

21.08.2009   Quelle: RGE Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Christian Senning Verpackungsmaschinen präsentiert neue, sichere Transportverpackung für Solar-Wafer und -Zellen

Neue Solarzellen-Verpackung von Senning
Neue Solarzellen-Verpackung von Senning

Die Christian Senning Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG aus Bremen, seit 60 Jahren auf den Bau von Verpackungsmaschinen für Papier- und Tissueprodukte spezialisiert, bringt eine neue Folieneinschlagmaschine auf den Markt. Mit dieser Maschinenlinie können hoch empfindliche Wafer und Solarzellen transportsicher verpackt werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Bisher würden Wafer und Zellen in Styroporboxen gelegt, mit Schaum fixiert und mit einem Styropordeckel geschlossen, erläutert Senning. Die in diesen Transportboxen ungesicherten Wafer oder Zellen könnten während des Transports sehr leicht durch Vibration, Reibung und Seitenkräfte brechen. Senning Verpackungsmaschinen bietet nun eine neuartige Verpackungsanlage an, durch welche die Wafer- und Zellenstapel mit hoher Genauigkeit geführt werden, wodurch Bruch beim Folieneinschlag und Seitenversiegeln vermieden werde.


Semi- und vollautomatische Lösung zur Verpackung von Solarzellen und -Wafern

Der Solarzellen-Stapel werde zunächst zum Schutz der Kanten und Ecken oben und unten mit Pappe abgedeckt und anschließend als Gesamtheit stramm mit Folie ummantelt, führt Jan Kuhnke, Devision Manager Solar von Senning, weiter aus. Dieser zu einer festen Einheit verbundene Stapel werde anschließend in Schaumschalen eingelegt und in eine Pappschachtel geschoben, um die Verpackung als Gesamtheit zu sichern. Senning bietet sowohl eine semiautomatische Lösung für bisherige Verpackungssysteme an als auch eine vollautomatische Lösung für das neue Senning-System. Das speziell auf die Bedürfnisse der Solarindustrie abgestimmte Senning-System wurde von dem Unternehmen als Patent angemeldet.

21.08.2009   Quelle: Christian Senning Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Christian Senning Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG,
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USA: IPC will neue Standards für Photovoltaik-Industrie entwickeln

Jack Calderon will neue Standards für die Solarindustrie anbieten
Jack Calderon will neue
Standards für die
Solarindustrie anbieten

Die Association Connecting Electronics Industries (IPC; Bannockburn, Illinois, USA) meldete am 13. August 2009, die Gründung des "IPC Solar Standards Committee", das bereits mit der Entwicklung von Industrienormen für die Polysilizium-Photovoltaikindustrie und dem Schwerpunkt der Produktion von Solarmodulen begonnen habe.  Das Gremium besteht laut IPC aus Vertretern der Unternehmen Jabil, Flextronics International, Celestica, 3M Company, Bürkle North America Inc., Christopher Associates Inc, DEK, Indium Corporation, EFD Inc., Vitronics Soltec und Lincoln International. "IPC hat sowohl die Standardisierung in der Elektronik- als auch Leiterplattenindustrie erleichtert, deshalb ist es ganz normal, dass IPC nun den Bedarf der Solarindustrie an zusätzlichen Normen angreift", erklärte Jack Calderon, Geschäftsführer von Lincoln International und Mitglied des Vorstands von IPC.


Sieben Aspekte der PV-Modulproduktion sollen standardisiert werden

Laut Pressemitteilung haben die Gremienmitglieder sieben Aspekte der Solarmodulproduktion ausgemacht, die standardisiert und genormt werden sollen. Sie umfassen unter anderem Richtlinien zur Laminierung, Akzeptanzkriterien für das Verlöten von Modulen (Tabbing- und Stringing), Methoden zum Test von Solarmodulen während der Produktion und Richtlinien für die Endkontrolle. "Es ist erstaunlich, wie viele der Produktionsschritte für Solarmodule, vom Tabbing und Stringing bis zur Laminierung, Gemeinsamkeiten mit der Produktion und Bestückung von Leiterplatten gemein haben", sagte Thomas Cipielewski, Technischer Direktor für Reinraumtechnologien bei Jabil. Er fügte hinzu, dass IPC bereits Akzeptanz- und Leistungsnormen aufgestellt habe, die vielen Technikern auf der ganzen Welt bekannt sind. "Es ist hoch interessant, die dringend benötigten Normen für diesen Teil der Solarindustrie zu entwickeln", betonte Cipielewski. Das nächste Treffen des IPC-Komitees für Solar-Standard findet statt am 30. Oktober 2009 im kalifornischen Anaheim. Unternehmen, die daran teilnehmen wollen werden gebeten, sich mit IPC in Verbindung zu setzen.

21.08.2009   Quelle: Association Connecting Electronics Industries, IPC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPC,
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Bundeskabinett: Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektromobilität werden

Elektro-Roadster
Elektro-Roadster "Tesla": Sauber unterwegs
mit Solarstrom

Die Bundesregierung hat am 19.08.2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. Der Entwicklungsplan wurde gemeinsam erarbeitet von den Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Bildung und Forschung. Hiermit habe die Bundesregierung wichtige Weichen für die Mobilität der Zukunft gestellt, so das Bundeswirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung. Ziel der Bundesregierung ist, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. 




Kopplung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien macht Elektrofahrzeuge praktisch zu Nullemissionsfahrzeugen

Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität legt Maßnahmen fest, mit denen in den nächsten zehn Jahren weitere Fortschritte bei der Batterietechnologie, der Netzintegration sowie bei der Marktvorbereitung und -einführung von Elektrofahrzeugen erreicht werden sollen. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Koppelung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien, denn erst durch den Einsatz von erneuerbaren Energien sind Elektrofahrzeuge im Hinblick auf CO2 und Schadstoffe praktisch Null-Emissionsfahrzeuge. Zudem sollen die Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen verstärkt, die Ausbildungskapazitäten bei den entsprechenden Ingenieurstudiengängen erhöht und die Potenziale der Integration der Autobatterien als mobile Speicher im Stromnetz erschlossen werden.


Forschung zu Batterien und neuen Systemansätze für Elektrofahrzeuge

Die Forschungsförderung konzentriert sich auf zwei Schlüsselthemen: zum einen die Batterie als das Herzstück künftiger marktfähiger Elektromobile und zum anderen auf die Entwicklung neuer Systemansätze für Elektrofahrzeuge, besonders unter dem Aspekt Energieeffizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Darüber hinaus wird die Bundesregierung eng mit Städten und Kommunen zusammenarbeiten, um die Infrastruktur für die Elektromobilität im öffentlichen Raum aufzubauen. Weiterhin wird neben ordnungsrechtlichen Maßnahmen, etwa der Einführung von Nutzervorteilen wie Sonderfahrspuren oder -parkplätze, auch ein Marktanreizprogramm geprüft.


Forschungs-, Optimierungs- und Vernetzungsbedarf

Deutschland startet bei der Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans und der Weiterentwicklung der Elektromobilität mit den bereits begonnenen Maßnahmen des Konjunkturpakets II von einer starken Basis. Die Technologien für elektrische Antriebe, Energiespeicher und Netzinfrastruktur sind in ihren Grundlagen entwickelt. Allerdings besteht an zahlreichen Stellen der Wertschöpfungskette noch Forschungs-, Optimierungs- und Vernetzungsbedarf. Die Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität erfordert von Anfang an eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren.

Mit der Elektromobilität setzt die Bundesregierung ihre Strategie "weg vom Öl" weiter um, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem leiste sie damit einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Ziele, die im Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) in Meseberg verankert wurden. Wichtig sei auch, die Elektromobilität im Kontext der Kraftstoffstrategie und der Hightech-Strategie (HTS) der Bundesregierung zu betrachten. Im Konjunkturpaket II hatte die Bundesregierung für die Förderung von Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität bereits Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt.

20.08.2009   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Wüstenstromprojekt Desertec: Neuer Job für Joschka Fischer?

Der frühere Außenminister Joschka Fischer ist als politischer Berater für das Wüstenstromprojekt Desertec im Gespräch, wie das in Hamburg erscheinende manager magazin in seiner neuesten Ausgabe berichtet (Erscheinungstag: 21. August). Nach Informationen aus den an Desertec beteiligten Unternehmen soll Fischer einer von drei Kandidaten für den Lobby-Posten sein. In der Desertec-Initiative haben sich unter anderem ein Dutzend Konzerne zusammengeschlossen (Siemens, RWE, Eon, Deutsche Bank, Münchener Rück). Ziel des ehrgeizigen Vorhabens ist es, ab 2020 in großem Stil Solarstrom in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel zu produzieren und gegebenenfalls bis nach Westeuropa weiterzuleiten.  Bis Ende Oktober soll für die konkrete Umsetzung des Desertec-Konzepts eine Planungsgesellschaft gegründet sein. Über die Gesellschaftsform, eine GmbH deutschen Rechts, bestehe schon weitgehend Einigkeit zwischen den Beteiligten, berichtet das laut manager magazin. Für Fischer wäre der Desertec-Posten der zweite spektakuläre Beraterjob im Energiegeschäft binnen weniger Monate. Seit Anfang Juli ist der grüne Ex-Politiker bereits für das Gaspipelineprojekt Nabucco als politischer Kommunikator im Einsatz.

20.08.2009   Quelle: manager magazin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarpark Lieberose: Größtes Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland eingeweiht

Einweihung der größten Solaranlage Deutschlands mit Bundesminister Tiefensee und dem Brandenburgischen Ministerpräsidenten Platzeck
Einweihung der größten Solaranlage Deutschlands
mit Bundesminister Tiefensee und dem
Brandenburgischen Ministerpräsidenten Platzeck

Der Solarpark Lieberose (Brandenburg) ist seit dem 20.08.2009 das größte Sonnenkraftwerk in Deutschland. Mit der gemeinsamen Montage des 560.000sten Solarmoduls haben Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder, und der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck die Anlage zum bundesweit größten Photovoltaik-Park gemacht. Das Solar-Kraftwerk, das die Wörrstädter juwi-Gruppe und First Solar nördlich von Cottbus in der Gemeinde Turnow-Preilack errichten, gilt in vielerlei Hinsicht als ein Leuchtturmprojekt der Solar-Branche. So haben die beiden Unternehmen trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ein Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 160 Millionen Euro auf den Weg gebracht, das mit einer Leistung von rund 53 Megawatt und einer Fläche von mehr als 210 Fußballfeldern die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage der Welt ist.  juwi hat mit Dünnschichtmodulen von First Solar auch die beiden bis dato größten PV-Parks Deutschlands errichtet: Waldpolenz bei Leipzig in Sachsen (40 MW) und Köthen in Sachsen-Anhalt (15 MW).


Minister Tiefensee: Ostdeutsche Solarindustrie muss sich auf ihre Stärken konzentrieren

"Der technologische Vorsprung ist ein Pfund, mit dem die ostdeutsche Solarbranche wuchern kann. Denn bei den neuen Energien ist der Kuchen noch nicht verteilt. Hier entwickelt sich Ostdeutschland zum Vorreiter. Wir wissen, es macht keinen Sinn mit China um die günstigste Fertigung zu konkurrieren. Vielmehr muss sich die ostdeutsche Solarindustrie auf ihre Stärken konzentrieren. Das sind auch das Wissen und Können, das in Unternehmen, Netzwerken, Forschungseinrichtungen und Universitäten gebündelt wird. Erst dieser Verbund, der sich nicht ins Ausland verlagern lässt, sichert auch künftig die Wettbewerbsfähigkeit. Der Solarpark in Lieberose zeigt, was deutsche Solarunternehmen erreichen, wenn sie zusammenarbeiten", sagte Tiefensee heute bei der feierlichen Einweihung des Solarparks vor mehr als 300 Gästen.


Ministerpräsident Platzeck: Vorbildfunktion in punkto Konversion

Lieberose ist aber nicht nur in Leistung und Finanzierung beispielhaft, sondern auch ein Modellprojekt der Renaturierung militärischer Liegenschaften oder sonstiger Brachflächen. "Der Solarpark ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, die Solarenergie in Brandenburg zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor auszubauen. Ich schreibe dem Solarpark Lieberose zudem eine Vorbildfunktion in punkto Konversion zu. Halbe Ewigkeiten genutzte und hoch belastete Militärflächen sind von Kampfstoffen und Munitionsresten entsorgt worden, ohne dass dabei die öffentliche Hand, die Eigentümerin des Areals ist, finanziell in Anspruch genommen wurde. Auch für einen Ausgleich der wirtschaftlichen und umweltpolitischen Interessen ist langfristig gesorgt: Nach der Nutzung als Solarpark wird die Fläche der Natur zurückgegeben", betonte der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck.


Truppenübungsplatz musste von Altlasten befreit werden

Das Projekt entsteht auf dem ehemals größten Truppenübungsplatz der Sowjetarmee. Die geringen Investitions- und Betriebskosten ermöglichen es, dem Land Brandenburg eine attraktive Pacht für das landeseigene Gelände zu zahlen. Mit dem Pachtzins wird die Sanierung des ehemaligen Truppenübungsplatzes finanziert: Das Gelände musste von Altlasten befreit werden, insbesondere der von Munitionsresten verunreinigte Boden. Nach Ablauf des Pachtvertrages kann die PV-Anlage wieder abgebaut werden. Es steht dann eine Heidefläche zur Verfügung, die - frei von Altlasten - für die Naturschutz-Ziele des Gebietes genutzt werden kann.


35.000 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr

"Wir setzen uns dafür ein, weltweit die Stromversorgung mit sauberer und kostengünstiger Solarenergie zu ermöglichen. Alleine das aktuelle Projekt wird helfen, etwa 35.000 t CO2 pro Jahr einzusparen", sagten First Solar GmbH Geschäftsführer Stephan Hansen und juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. "Wir sind zudem besonders stolz auf dieses Projekt, weil es auch in anderer Hinsicht 'sauber' ist. Es wird nicht nur saubere Energie produzieren, sondern auch dafür sorgen, dass gefährliche Munition von dem Gelände entfernt wird."


Große Solarparks als Preisbrecher

Die juwi-Tochter juwi Solar GmbH übernimmt als Generalunternehmer Planung, Logistik, Bauleitung sowie die schlüsselfertige Errichtung der Anlage, die nach der Fertigstellung an einen Investor verkauft wird. "Solarparks wie Lieberose sind für die Zukunft der gesamten erneuerbaren Energien von enormer Bedeutung. Durch ihre schiere Größe und die Massenproduktion effizienter Solarmodule wirken sie wie Preisbrecher und tragen entscheidend dazu bei, dass Strom aus Solaranlagen schnell konkurrenzfähig wird. Das erhöht die Akzeptanz der Solarenergie deutlich", ergänzten Willenbacher und Hansen.


700.000 Dünnschicht-Module im Endausbau

Bis Ende dieses Jahres soll Lieberose komplett an das Netz gebracht werden. Im voll ausgebauten Zustand werden dann rund 700.000 Dünnschicht-Module, die First Solar größtenteils im Werk Frankfurt/Oder hergestellt hat, allein mit der Kraft der Sonne pro Jahr genug klimafreundlichen Strom erzeugen, um den Bedarf von rund 15.000 Haushalten zu decken. First Solar hat nicht nur die Solarmodule für den PV-Park hergestellt, sondern sich auch an der Finanzierung des Projekts beteiligt.

20.08.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Scheuten Solar baut mit einem 1 MW-Projekt seine Präsenz im griechischen Photovoltaik-Markt aus

Referenz-Solarpark von Scheuten Solar in Belgien.
Referenz-Solarpark von Scheuten Solar in Belgien.

Scheuten Solar wird "Multisol"-Solarmodule für ein 1 MWp-Projekt in Griechenland liefern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eigentümer und Betreiber des geplanten Photovoltaik-Kraftwerks ist die Ilioependytiki S.A. Der PV-Systemintegrator Data Energy wird die fast 6.000 PV-Module installieren. Dieses Projekt sei im Moment eines der größten in Griechenland; der Bauplatz liege zwischen Tripoli und Megalopolis im südlichen Teil des Landes.   Für Scheuten Solar ist dies nach dem 2 MWp Projekt in Volos das zweite große Projekt in Griechenland. Darüber hinaus beschäftige Scheuten sich mit der Umsetzung vieler kleinerer Projekte in dem Land, heißt es in der Pressemitteilung.

Scheuten betrat Anfang 2008 den griechischen Markt und hat sich seitdem nach eigenen Angaben einen beträchtlichen Marktanteil aufgebaut, womit das Unternehmen eines der führenden Photovoltaik-Unternehmen sei, die in Griechenland aktiv sind. "Ich bin auf unseren Erfolg im griechischen Markt stolz. Dies zeigt, dass wir eine ausgezeichnete Organisation und ein starkes Netzwerk in einem Teil Europas mit großem Potential haben. Es freut uns sehr, mit Data Energy zusammen zu arbeiten, einem verlässlichen Installateur, der der Investmentgesellschaft Ilioependytiki S.A. unsere PV-Solarmodule und gleichzeitig auch Sicherheit für die langfristige Investition bietet", erklärt Evert Vlaswinkel, Vetriebsvorstand (CCO) von Scheuten Solar.

20.08.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Scheuten Solar,
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S.A.G. Solarstrom AG: Im ersten Halbjahr voll im Plan

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat ihre Umsatz- und Ergebnisziele für das erste Halbjahr 2009 mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 390.000 Euro bei einem Umsatz von 31, 6 Millionen Euro (Vorjahr: 40,2 Mio. €) trotz erheblicher Vorlaufkosten für die geplante deutliche Ausweitung der Geschäftstätigkeit im zweiten Halbjahr voll erreicht, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Da ein wesentlicher Teil der für das zweite Halbjahr geplanten Umsatz- und Ergebnissteigerungen im Geschäftsfeld Photovoltaik-Projektierung und -Anlagenbau anfallen werde, habe sich dort aufgrund des aufgestockten Personalbestands und vor dem Hintergrund der weiteren Vorlaufkosten im ersten Halbjahr 2009 ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) von minus 1,3 Millionen Euro ergeben (1. Halbjahr 2008: + 105.000 €). Der Umsatz reduzierte sich auf 16,6 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 18,8 Mio. e).


Umsatzwachstum in Deutschland; gesunkene Nachfrage aus den Auslandsmärkten

"Da sämtliche für das Gesamtjahr in Bearbeitung befindlichen Projekte planmäßig verlaufen, sind wir sehr zuversichtlich, unsere in diesem Geschäftsfeld für 2009 geplanten hohen Umsatz- und Ergebnisbeiträge zu erreichen", bestätigte Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG, die bereits im Geschäftsbericht 2008 vorgestellten Planungen. Im Geschäftsfeld Partnervertrieb ergaben sich aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen zwei gegenläufige Trends, betont das Unternehmen. Während in Deutschland mit der bereits 2008 umgesetzten Konzentration auf hinsichtlich der Qualität besonders leistungsstarke Partner ein sehr erfreuliches Umsatzwachstum erreicht werden konnte, ließ die deutlich gesunkene Nachfrage aus den Auslandsmärkten, im Vorjahr waren zudem insbesondere in Spanien noch erhebliche Handelsumsätze generiert worden, den Gesamtumsatz sinken, von 17,5 Millionen Euro auf 10,3 78 Millionen Euro. Das EBIT sank im Halbjahresvergleich jedoch nur unterproportional von minus 202.000 Euro im Jahr 2008 auf minus 427.000 Euro im Berichtszeitraum.

"Bei genauerer Betrachtung dieser Zahlen wird deutlich, dass insbesondere die erreichte Margenoptimierung im deutschen Markt die Basis für verbesserte Ergebnisse in den nächsten Monaten liefern wird", erläutert Oliver Günther, Vertriebsvorstand der S.A.G. Solarstrom. "Die neue Vertriebsorganisation mit leistungsstarken Vertriebspartnern wird daher zu einem im Gesamtjahr erneut verbesserten Ergebnis führen", so Günther. Der Erfolg der Neuausrichtung werde auch an dem Umstand deutlich, dass allein mit den zehn wichtigsten Vertriebspartnern ein Umsatz von 7,1 Millionen Euro erreicht worden sei.


Rekordergebnis bei Anlagenbetrieb und Services

Ein neues Rekordergebnis erreichte wieder einmal das Geschäftsfeld Photovoltaik-Anlagenbetrieb und Services. Bei einem Umsatzanstieg um 13,9 % von 3,1 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro habe dieses Segment aufgrund hoher technischer Kompetenz und einer auch international hervorragenden Marktstellung im ersten Halbjahr 2009 mit einem Betriebsergebnis von 541.000 Euro (1. Halbjahr 2008: 502.000 Euro) einen neuen Höchstwert erreicht.

Im Geschäftsfeld Stromproduktion wirkten sich günstigere Strahlungswerte und vorgenommene Optimierungen der betriebenen Anlagen in einem Umsatzanstieg von 1,1 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro aus. Das EBIT erhöhte sich von 634.000 Euro auf 1,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2009. Dieses Ergebnis sei durch einen Restschulderlass in Höhe von 1,2 Millionen Euro positiv beeinflusst worden, der sich nach Eintritt der entsprechenden Bedingungen aus den Darlehensvereinbarungen für einige im Rahmen des 1.000-Dächer-Programmes und des 100.000-Dächer-Programmes finanzierte PV-Anlagen ergab. Die in einem negativen EBIT resultierenden Vorlaufkosten für die Geschäftsausweitung im Geschäftsfeld Projektierung und Anlagenbau konnten so wie geplant teilweise kompensiert werden.

Erfolge bei der Finanzierung

Wichtige Fortschritte erzielte die S.A.G. Solarstrom AG im ersten Halbjahr 2009 und in den folgenden Wochen bei der Finanzierung. Vor allem mit der Anfang Juli komplett sicher gestellten Fremdfinanzierung der Orosolar GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt 24,1 Millionen Euro wurde und wird die Verfügbarkeit von Finanzmitteln erheblich verbessert. "Der sich aus dieser Vereinbarung insgesamt ergebende Liquiditätszufluss in Höhe von 22,6 Millionen Euro hat die Wachstumsmöglichkeiten der S.A.G. Solarstrom AG deutlich verbessert", so Christoph Koch, Finanzvorstand der S.A.G. Solarstrom AG.

Am 19. August 2009 konnte die S.A.G. außerdem eine Kreditzusage über 10 Millionen Euro aus dem KfW-Programm melden. Wie am Jahresanfang erläutert erwartet die S.A.G. Solarstrom nach dem planmäßig verlaufenen ersten Halbjahr ein zweites Halbjahr mit einem dynamischen Umsatz- und Ergebniswachstum. "Der Verlauf des ersten Halbjahres, die gute Finanzlage lassen ein gutes Gesamtjahr erwarten. Unsere Prognose eines zu erwartenden Umsatzvolumens von 125 Millionen Euro bis 140 Millionen Euro und eines EBIT in der Spanne von 5 Millionen Euro bis 8 Millionen Euro werden wir daher erreichen", resümiert Dr. Karl Kuhlmann.

20.08.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar- und Windbranche auf dem Weg zur Schlüsselindustrie

Das Photovoltaik-Kraftwerk (53 MW) im brandenburgischen Lieberose wird am 20.08. eingeweiht
Das Photovoltaik-Kraftwerk (53 MW)
im brandenburgischen Lieberose
wird am 20.08. eingeweiht

Der Start von drei zukunftsweisenden Solar- und Offshore-Wind-Kraftwerken innerhalb einer Woche symbolisiert die ungebrochene Dynamik der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland, betont die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressemitteilung. "Die erneuerbaren Energien bleiben in Deutschland die Zukunftsbranche mit den besten Aussichten und einer weiter kräftig steigenden Beschäftigtenzahl, so die DUH mit Verweis auf den Netzanschluss des Windparks "alpha ventus" in der Nordsee, die Eröffnung des bisher größten Photovoltaik-Kraftwerks (53 MW) im brandenburgischen Lieberose und die offizielle Inbetriebnahme des solarthermischen Demonstrationskraftwerks (1,5 MW) in Jülich am Niederrhein. 


Epochenwende am Technologiestandort Deutschland

"Mitten in der Wirtschaftskrise werden wir Zeugen einer Epochenwende, die den Klimaschutz voranbringt und das Potenzial hat, den Technologiestandort Deutschland fit für die Zukunft zu machen", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Die Entwicklung bei den klima- und umweltschonenden Energieträgern stehe in scharfem Kontrast zu den Perspektiven der traditionellen Energiewirtschaft. In den vergangenen Wochen habe die Öffentlichkeit miterleben können, mit welcher Härte die Streichung tausender Arbeitsplätze beim größten deutschen Energiekonzern E.ON vorangetrieben werde. "Das Sparprogramm wird durchgezogen, obwohl das Unternehmen allein im ersten Halbjahr 2009 trotz Wirtschaftskrise 5,7 Milliarden Euro Gewinn gemacht hat. Da wird auf Kosten der Beschäftigten die Kriegskasse gefüllt, um eine Marktdominanz abzusichern, die bisher vor allem darauf setzt, die überholten Stromerzeugungs-Strukturen auf Basis von Kohle und Uran noch eine ganze Generation fortführen zu können", so Baake.

Baake warnte die Politik, den in Deutschland dominierenden vier Energieversorgern durch eine Laufzeitverlängerung alternder Atomkraftwerke nach der Bundestagswahl weitere Zusatzprofite in zwei- bis dreistellige Milliardenhöhe zu bescheren. "So blockieren sie den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, stabilisieren die Marktmacht der Konzerne und verlieren beim Klimaschutz jede Glaubwürdigkeit", betont Baake.


Übergang in eine neue Phase der Energiebereitstellung

Die in dieser Woche neu gestarteten Kraftwerke symbolisieren nach Überzeugung der DUH den Übergang in eine neue Phase der Energiebereitstellung in Deutschland: "Eine junge Branche, die heute 280.000 Menschen beschäftigt und binnen zehn Jahren die halbe Million erreichen kann, hat ihre Nische längst verlassen - sie ist auf dem Weg zur neuen deutschen Schlüsselindustrie", sagte die Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, Cornelia Ziehm und erinnerte daran, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien in ihren Wahlprogrammen bis 2020 mindestens eine Verdoppelung der regenerativen Stromerzeugung in Deutschland von derzeit gut 15 Prozent auf über 30 Prozent anstreben. Die Branche selbst hatte kürzlich unter der Voraussetzung weiterhin günstiger politischer Rahmenbedingungen sogar 47 Prozent in zehn Jahren für realistisch erklärt.


Sinkende Modulpreise können Nachfrage nach kleinen und großen Photovoltaik-Kraftwerken anheizen

Ziehm ging auch auf die aktuellen Probleme und die einsetzende Konsolidierung in der Photovoltaik-Industrie ein, die "keine große Überraschung" seien. "Wenn eine Industrie, die in den letzten Jahren weltweit hohe zweistellige Wachstumsraten zu verzeichnen hatte, eine Atempause einlegt, ist das kein Grund zu übertriebener Aufregung", unterstreicht Ziehm. In Deutschland werde der derzeitige Druck auf die Modulpreise die Nachfrage nach kleinen und großen Photovoltaik-Kraftwerken wegen der für die Betreiber lukrativen Bedingungen sogar weiter anheizen. Das werde insbesondere im Handwerk und kleinen und mittleren Betrieben weiter viele Arbeitsplätze schaffen. Und der Zeitpunkt, zu dem die auf dem eigenen Dach produzierte Kilowattstunde nicht mehr teurer sei als die auf der Stromrechnung (so genannte Netz-Parität), verschiebe sich nach vorne. "Entscheidend wird allerdings sein, dass die Politik nicht mit einer Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und dem weiteren Zubau neuer Kohlekraftwerke den Markt für erneuerbaren Strom für Jahrzehnte verbarrikadiert", fasst Ziehm zusammen.


Weitere Informationen

Solarpark Lieberose: http://www.juwi.de/fileadmin/user_upload/Solarenergie/Lieberose_EZ_20090520.pdf
Offshore-Windpark "alpha ventus":http://www.alpha-ventus.de/index.php?id=22
Solarthermisches Kraftwerk Jülich: http://www.stadtwerke-juelich.de/swj-t/html/solarkraftwerk.html

20.08.2009   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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ET Solar liefert Module mit einer Gesamtleistung von 4,2 MW nach Italien

Module von ET Solar auf Nachführanlagen
Module von ET Solar auf Nachführanlagen

Die ET Solar Group Corp. (Nanjing, China), ein integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten (Rohlinge, Wafer, Module und Nachführsysteme) und Systemintegrator, gab Liefertransaktionen für hocheffiziente Module mit einer Leistung von insgesamt 4,2 MW an drei große gewerbliche Solarstrom-Projekte in Italien bekannt. Die sowohl bodengestützte als auch dachmontierte Photovoltaik-Anlagen umfassenden, rein gewerblichen Solar-Kraftwerke befinden sich in Prato (1,3 MW), Perugia (1,0 MW) und Imola (1,9 MW). Die ersten beiden Anlagen haben den Betrieb bereits aufgenommen, während der Netzanschluss des dritten Projekts im September vorgesehen ist, berichtet ET Solar.   Zwei Projekte seien von europäischen Grossbanken finanziert worden, die sich auf die Solarbranche spezialisiert haben.


Wachstum der italienischen Solar-Industrie in finanziell schwierigem Umfeld

ET Solar lieferte für diese Projekte polykristalline PV-Module, die ihre hohe Betriebsleistung bereits unter Beweis gestellt hätten. Über die kommerziellen PV-Projekte in der Megawatt-Größenordnung hinaus, habe ET Solar in diesem Jahr auch über eine beträchtliche Zahl hocheffizienter PV-Module auf den italienischen Markt bringen können. "Wir sind sehr erfreut, dass wir in diesem Jahr in einem finanziell schwierigen Umfeld zum soliden Wachstum der italienischen Solar-Industrie Wesentliches haben beitragen können", sagte Dennis She, Vizepräsident und Leiter des weltweiten Vertriebs von ET Solar. "Es sind insbesondere unsere Erfahrung und unsere großen Erfolge mit kommerziellen PV-Projekten im Megawatt-Bereich, die uns bestens positionieren, um zum Fortschritt dieses Marktsegments beizutragen."

20.08.2009   Quelle: ET Solar Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ET Solar Group,
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Suntech meldet neuen Wirkungsgrad-Weltrekord für multikristalline Photovoltaik-Module

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Suntechs Technikchef Wenham sieht weiteren
Spielraum zur Verbesserung von Pluto

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (WUXI, China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen auf Basis von kristallinem Silizium, berichtete am 19.08.2009, das Unternehmen habe einen neuen Weltrekord-Wirkungsgrad von 15.6 % mit handelsüblichen multikristallinen Solarmodulen erzielt. Der Rekord-Wirkungsgrad übertrifft die bisherige Bestmarke von 15,5 % (bezogen auf die Absorptionsfläche), welche die Sandia National Labs vor 15 Jahren erreicht hatten, betont Suntech in der Pressemitteilung. Das Modul sei vom unabhängigen Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE; Freiburg) in Deutschland getestet worden. Das Rekord-Solarmodul besteht aus Solarzellen, die mit Suntechs "Pluto"-Technologie aus Solar-Silizium hergestellt werden und einen Zellwirkungsgrad von mehr als 17 % haben.  Der bisherige Rekord sei mit einem rahmenlosen Solarmodul aufgestellt worden, Suntech hingegen habe den Rekord-Modulwirkungsgrad mit einem gerahmten Modul erzielt, betont das Unternehmen. Ohne Rahmen sei ein Wirkungsgrad von mehr als 17 % möglich.


Photovoltaik-Pionier Martin Green bestätigt den Rekordwirkungsgrad

Die renommierte Zeitschrift "Progress in Photovoltaics" (PIP), hat den Wirkungsgradrekord ebenfalls bestätigt. Professor Martin Green, Forschungsdirektor des ARC Photovoltaics Centre of Excellence an the Universität von of New South Wales (Australien) und Mitglied des PIP-Komitees sagte: Den Wirkungsgrad multikristalliner Solarmodule zur steigern, hat sich als besonders schwierig erwiesen. Und dies ist ein beeindruckender Fortschritt für ein derartig großes Modul eines industriellen Produzenten. Ich kann bestätigen, dass die 15,6 % der höchste Wirkungsgrad bei multikristallinen Siliziummodulen sind, der jemals in einem vom PIP anerkannten Testzentrum gemessen wurde."
Suntechs Technikvorstand Wenham: Weltrekord belegt die Leistung und Vielseitigkeit der Pluto-Technologie


Dr. Stuart Wenham, Technikvorstand von Suntech, kommentiert: "Dies ist ein herausragendes Ergebnis für Suntech, das deutlich belegt, wie vielseitig und leistungsfähig unsere Pluto-Technologie ist, die sowohl bei mono- als auch bei multikristallinen Wafern eingesetzt werden kann. Dass dieses Modul in der Serienproduktion und mit üblichem Solar-Silizium gefertigt wurde, ist ganz besonderes hervorzuheben. Die Beste Nachricht kommt zum Schluss: Wir sind überzeugt, dass es noch Spielraum für die Weiterentwicklung von Pluto gibt und loten die technischen Grenzen aus, um noch leistungsstärkere und verlässlichere Produkte auf den Markt zu bringen.
Suntech hat nach eigenen Angaben begonnen, Module auszuliefern, die mit Pluto-Technologie produziert werden. Das Unternehmen erwartet 2009, rund 10 bis 20 Megawatt zu verkaufen.

19.08.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Solar Millennium steigert Umsatz und Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode deutlich

Parabolrinnen-Kraftwerke "Andasol" in Andalusien.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) gab am 19.08.2009 ihr Zwischenergebnis bekannt. Das auf solarthermische Kraftwerke spezialisierte Unternehmen erwirtschaftete nach International Financial Reporting Standards IFRS vom 01.11.2008 bis zum 30.06.2009 einen Konzern-Umsatz von 42,5 Millionen Euro, was einem Anstieg um 245 % gegenüber dem Vorjahr entsprich (Vorjahr: 12,3 Mio. €). Damit lag der Umsatz in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 bereits deutlich über dem des gesamten Geschäftsjahres 2007/2008 von 32 Millionen Euro. Den Großteil der Umsatzerlöse hat Solar Millennium in den operativen Geschäftsfeldern Technologie und Projektfinanzierung erzielt.   Maßgeblich hierfür waren die Abarbeitung der bestehenden Aufträge für die Andasol-Projekte in Spanien sowie das Solarfeld des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat sowie der Verkauf der Anteile an der Marquesado Solar S.L. an die Solanda GmbH, an der Solar Millennium zu 38,5 % beteiligt ist. Die restlichen 61,5 % werden von der MAN Ferrostaal AG gehalten.



Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich bis zum Stichtag auf 5,9 Millionen Euro. Damit konnte der Wert zum 30.06.2008 von 1,1 Millionen Euro bereits deutlich übertroffen werden (+ 433 %). Der Jahresüberschuss der ersten acht Monate lag bei 4,6 Millionen Euro (0,3 Millionen im Vorjahr). Das ungewichtete Ergebnis je Aktie stieg auf 0,37 Euro (€ 0,03 zum 30.06.2008). Die Bilanzsumme erhöhte sich von 272,1 Millionen Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2007/2008 auf 327,9 Millionen Euro zum 30.06.2009. Die liquiden Mittel am Ende der Periode betrugen 102,0 Millionen Euro (31.10.2008: 125,1 Millionen €).


Verkauf von Andasol 3, geplanter Einstieg von Investoren in Ibersol

Für das verbleibende Geschäftsjahr strebt Solar Millennium eine ähnliche Beteiligungsstruktur wie bei Andasol 3 für das Projekt Ibersol an. Bezüglich beider Projekte, vor allem aber für Andasol 3, erwartet der Vorstand für das Gesamtgeschäftsjahr einen deutlichen Umsatzanteil aus dem Kraftwerksbau. Der bereits im letzten Geschäftsjahr geplante Verkauf der Anteile an Andasol 1 und 2 wurde mittlerweile realisiert und wird im Jahresabschluss zum 31.10.2009 planungsgemäß als Sondereffekt ausgewiesen. Durch diesen Verkauf wurden bereits nach dem 30.06.2009 erhebliche liquide Mittel freigesetzt. Mit einem Zufluss weiterer liquider Mittel wird im Zusammenhang mit dem Verkauf von Andasol 3 und dem geplanten Einstieg von Investoren in Ibersol gerechnet.


Großinvestoren steigen bei Andasol 3 ein

Insgesamt bestätigt der Vorstand die Ziele für das Gesamtgeschäftsjahr 2008/2009 mit einem Konzern-Umsatz von 150 Millionen Euro und einem EBIT von 30 Millionen Euro plus Ergebnis-Sondereffekt in Höhe von rund 12 Millionen Euro. Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium, äußert sich zufrieden: "Unser Geschäft verlief in den ersten acht Monaten seit dem 1. November 2008 insgesamt planmäßig. Auch für die verbleibende Zeit bis zum Geschäftsjahresende bin ich zuversichtlich. So konnten wir bereits kurz nach Ende der Berichtsperiode Anfang Juli die Früchte monatelanger, intensiver Vorarbeit ernten. Dazu gehören der Verkauf von Anteilen an Andasol 1 und 2 sowie der Einstieg der Großinvestoren Stadtwerke München, RWE Innogy und RheinEnergie in das Projekt Andasol 3, das sich bereits im Bau befindet. Wir haben damit abermals einen wichtigen Teil unseres Geschäftsmodells erfolgreich umgesetzt."


Power Purchase Agreement mit dem Energieversorger Southern California Edison

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, ergänzt: "Bei Andasol 3 zeichnet Solar Millennium über ein Gemeinschaftsunternehmen mit MAN Ferrostaal, der MAN Solar Millennium GmbH, und in Zusammenarbeit mit der spanischen Duro Felguera S.A. erstmals für den Kraftwerksbau verantwortlich. Spannende Aufgaben erwarten uns auch in den USA, wo wir mittlerweile ein Power Purchase Agreement mit dem Energieversorger Southern California Edison von bis zu drei solarthermischen Kraftwerken mit einer Leistung von jeweils 242 MW unterzeichnet haben. In Ägypten werden wir Ende 2009 den Aufbau des Solarfeldes abschließen. Langfristige Perspektiven in den Wüstenregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens eröffnet darüber hinaus die Desertec-Industrie-Initiative, deren Auftaktveranstaltung am 13. Juli in München stattfand. Ich freue mich, dass wir als Solar Millennium Gruppe an einer so wichtigen Wende der globalen Energiewirtschaft mitarbeiten."

Der Konzern-Zwischenbericht der Solar Millennium AG nach IFRS zum 30. Juni 2009 kann heruntergeladen werden auf den Internetseiten des Unternehmens.

19.08.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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First Solar erhält Auftrag für 55 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Kalifornien

Photovoltaik-Kraftwerk mit Modulen von First Solar in Nevada.
Photovoltaik-Kraftwerk mit Modulen von
First Solar in Nevada.

Der US-Photovoltaik-Hersteller First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 18.08.2009 in einer Pressemitteilung, das Unternehmen habe einen Vertrag über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 55 Megawatt (MW) geschlossen mit dem Amt für Wasser und Energie in Los Angeles. First Solar soll das Solar-Kraftwerk "Niland" im kalifornischen Imperial County planen, mit Dünnschichtmodulen ausstatten und errichten.   Der Baubeginn ist für Anfang 2010 geplant, die Inbetriebnahme soll 2011 erfolgen. Voraussetzung für den Bau sind die Genehmigung durch den Stadtrat von Los Angeles und den Imperial-Bezirk.

19.08.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.,
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Photovoltaik: BP Solar gibt erste Erkenntnisse zur Brandursache des "Sonnenfleck"-Solardachs in Bürstadt bekannt

"Sonnenfleck"-Solardach, Bürstadt

"Nach gründlicher Untersuchung des Brandvorfalls am 21. Juni 2009 an der 'Sonnenfleck'-Solardachanlage in Bürstadt, bei dem 0,2 Prozent der Solarmodule beschädigt wurden, veröffentlichen wir nun unsere ersten technischen Erkenntnisse zur Brandursache", sagt Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer von BP Solar Deutschland. "Aufgrund von Brandzehrung, Löscharbeiten und anschließenden Aufräumarbeiten gestaltete sich die Ermittlung der Brandursache in den letzten Wochen außerordentlich schwierig. Dennoch haben wir auf dem Dach deutliche Hinweise gefunden, dass nicht die von BP Solar gelieferten Produkte den Brand verursachten, sondern die Brandursache wahrscheinlich auf Planungs-, Anlagendesign-, Projektierungs- und Installationsfehler zurückzuführen ist", so Bruijnse.  
"Im Laufe der Untersuchungen kam es am 30. Juni 2009 im Beisein von Technikern zu zwei weiteren kleinen Bränden, die allerdings von selbst wieder verlöschten. Ähnlich dem ursprünglichen Brandvorfall, ereigneten sich diese Brände in einem bestimmten Installationsbereich. Eindeutige Ursache hierfür waren hervorstehende Metallbügel einer Blitzschutzinstallation, die Teil des ursprünglichen Daches ist und unter den Solarmodulen im Firstbereich verläuft. Dies verstößt gegen unsere Installationsanweisungen und auch gegen anerkannte Branchenpraktiken, da diese Metallbügel gegen die freizuhaltende Rückseitenfolie drückten. Durch Beschädigung der Rückseitenfolie kam es zweimal zu einem Kurzschluss mit anschließendem Schmorbrand", erläutert Bruijnse.

Laut Begutachtung durch das von BP Solar beauftragte Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, befanden sich viele dieser Bügel zu dicht an den stromführenden Zellen oder hatten bereits deren rückseitige Isolation beschädigt. Der Experte komme in seinem Gutachten auch mit Blick auf das Brandspurenbild zu folgendem Schluss: "Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der ursprüngliche Brand durch die Beschädigung eines Moduls durch einen Bügel (…) entstanden ist", zitiert BP Solar.


Kritik am Betreiber Tauber-Solar

Darüber hinaus habe BP Solar bei der Inspektion weitere gefährliche Installationsmängel vorgefunden, heißt es in der Pressemitteilung. Bruijnse kritisiert das Tauber-Solar-Management, das die Solaranlage im Auftrag der Eigentümergesellschaften betreibt, und das trotz mehrfacher Aufforderung keine Betriebsüberwachungsdaten der Anlage für Analysen seitens BP Solar zur Verfügung gestellt habe. Anhand der aufgezeichneten Daten der Wechselrichter, die automatisch auf einem lokalen PC gespeichert werden, könnten Fehler der Anlage rechtzeitig identifiziert werden, so dass eine gezielte Wartung umgehend erfolgen könne. "Es liegt der Verdacht nahe, dass die Wartung nicht angemessen durchgeführt wurde", meint Bruijnse und fügte hinzu: "Wären die Informationen für uns verfügbar gewesen, hätte dies den Untersuchungsprozess zur Brandursache enorm erleichtert."


BP Solar- Geschäftsführer Bruijnse: "Hot spots" können keinen Brand auslösen

Tauber-Solar Management sehe hingegen die Ursache des Brandes in so genannten "hot spots" (fehlerhafte elektrische Lötverbindungen), berichtet BP Solar in der Pressemitteilung. "Es ist zwar richtig, dass fehlerhafte elektrische Lötverbindungen zu lokalen Hitzeentwicklungen führen können. Diese fehlerhaften Lötverbindungen können jedoch weder einen Brand am Modul noch an der Unterkonstruktion auslösen", entgegnet Bruijnse. Die 35-jährige Erfahrung von BP Solar habe gezeigt, das es keine Hinweise dafür gebe, dass "hot-spots" in Laminaten ein Feuer entwickeln könnten. Darüber hinaus habe BP Solar das Phänomen der so genannten "hot spots" zum wiederholten Male nachvollzogen und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass bei der Entstehung von "hot spots" kurzzeitig auf kleiner Fläche Temperaturen von 150° bis 200° C erreicht werden, ohne dass sich eine Flamme daraus entzünden könnte. Die Intensität und Dauer der Erwärmung sei daher nicht geeignet, das Modul oder die Dachhaut zu entzünden.


Matthijs Bruijnse: "Wir bleiben weiterhin gesprächsbereit"

"Unabhängig von der Brandursache haben wir mit Tauber-Solar Management in den letzten Wochen eng zusammen gearbeitet um einen gemeinsamen Kompromiss für den Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme der Solaranlage zu finden", betont Bruijnse. BP Solars einziges Interesse sei, einen Beitrag zur Sanierung des einzigartigen Solardach-Projektes zu leisten - auch im Interesse der vielen Investoren. "Wir halten unsere Hand in Richtung Tauber ausgestreckt und sind für Gespräche weiterhin offen", so Bruijnse.

Hintergrund

BP Solar lieferte 2004/2005 rund 30.000 Solar Laminate (ungerahmte Module) an activ solar Energietechnik - als einen der Partner in der Projektgemeinschaft Sonnenfleck-tts-Bürstadt - für das Projekt "Sonnenfleck", die seinerzeit größte Solardach-Anlage der Welt. Diese Projektgemeinschaft ließ die Laminate rahmen und verantwortete oder beauftragte als Betreiber der Anlage deren Design, technische Planung sowie die anschließende Installation und Wartung. Das Management von Tauber-Solar betreibt die Solarstromanlage im Auftrag der Eigentümergesellschaften (Tauber Solar 3, Tauber Solar 4 und Tauber Solar 5). Der Brandvorfall vom 21. Juni ereignete sich im vierten Bauabschnitt. Auf den ersten beiden der vier Bauabschnitte des "Sonnenfleck"-Projektes wurden laut BP Solar Laminate eines anderen Typs geliefert. Die Laminate der ersten beiden Bauabschnitte ließ BP Solar selbst im Jahr 2007 unter anderem aufgrund eines möglichen Fehlverhaltens der dort eingebauten Anschlussdosen auf eigene Kosten zum Teil austauschen. Es gibt laut BP Solar keine Hinweise darauf, dass der Brand auf dem "Sonnenfleck" im Juni 2009 im Zusammenhang mit einem solchen Problem steht.

19.08.2009   Quelle: Deutsche BP AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tauber Solar,
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Photovoltaik: Bayerisches Unternehmen baut neues Solarmodul-Werk in Südthüringen

Extentec-Geschäftsführer Passarelli, Ministerpräsident Althaus, Hauptgesellschafter Müller und Geschäftsführer Tölle (v.l.n.r.)
Extentec-Geschäftsführer Passarelli,
Ministerpräsident Althaus, Hauptgesellschafter
Müller und Geschäftsführer Tölle (v.l.n.r.)

Thüringen erhält eine weitere Solar-Fabrik. Wie Ministerpräsident Dieter Althaus am 18.08.2009 in der wöchentlichen Regierungspressekonferenz bekanntgab, wird die Extentec GmbH mit Stammsitz im bayerischen Elchingen (Landkreis Neu-Ulm) eine Fabrik zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen im südthüringischen Queienfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) errichten. Dazu investiere das Unternehmen 48,8 Millionen Euro und schaffe mehr als 140 Arbeitsplätze.  Mit Blick auf die geplante Ansiedelung des Solarzellen-Werks begrüßte Ministerpräsident Althaus die Investition als "starkes Signal gegen die Krise". "Das schafft neue Perspektiven für die Region Südthüringen und wird nachhaltig zur Stärkung des aufstrebenden Solarstandorts Thüringen beitragen", betonte der Ministerpräsident. Zur Unterstützung der Investition übergab der Regierungschef zugleich einen Förderbescheid über 14,2 Millionen Euro an Extentec-Geschäftsführer Rainer Tölle.




Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen ab 2011

Die Bauarbeiten für das neue Solarmodulwerk in Queienfeld sollen voraussichtlich bereits im Oktober 2009 beginnen. Ab Anfang 2011 sollen dann Dünnschicht-Solarmodule mit einer Jahreskapazität von 24 Megawatt (MWp) produziert werden. Dabei setze das Unternehmen auf eine neuartige Produktionstechnologie, die Kostenvorteile von bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Herstellungsverfahren ermögliche, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem plane das Unternehmen, in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen der Region den Wirkungsgrad der produzierten Solarmodule von anfänglich 8,5 auf 10 Prozent zu steigern.
Geschäftsführer Tölle begründete die Entscheidung für den Standort Thüringen mit den guten Rahmenbedingungen für die Solarwirtschaft. Neben der guten Betreuung durch das Land seien vor allem die Fördermöglichkeiten, die gute Verkehrsanbindung und die Fachkräfteverfügbarkeit ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung gewesen. Das Unternehmen plant, seinen Hauptsitz während der Investitionsphase nach Thüringen zu verlegen. Die Extentec GmbH wurde im Dezember 2008 gegründet.


5.000 Beschäftigte in der Thüringer Solarbranche tätig erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro

Derzeit sind 50 Photovoltaik-Unternehmen in Thüringen ansässig, welche die gesamte Wertschöpfungskette vom Wafer bis zum Solarmodul abdecken - darunter viele global agierende Unternehmen wie PV Crystalox, die Bosch Solar AG, die Wacker Schott Solar GmbH, Schott Solar GmbH, Masdar oder die Sunways AG. Insgesamt sind inzwischen fast 5.000 Beschäftigte direkt oder indirekt in der Thüringer Solarbranche tätig, die einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaften.

19.08.2009   Quelle: Thüringer Staatskanzlei   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Thüringer Staatskanzlei,
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Union will das Erneuerbare-Energien-Gesetz um eine Marktprämie ergänzen

Dr. Joachim Pfeiffer, Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Energiefragen.
Dr. Joachim Pfeiffer, Koordinator
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
für Energiefragen.

"Die Union möchte das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht abschaffen, sondern um eine Marktprämie ergänzen - anders lautendende Behauptungen entbehren jeder Grundlage", erklärten der stellvertretende Vorsitzende Michael Meister (MdB) und der Koordinator in Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Joachim Pfeiffer (MdB) anlässlich von Behauptungen, die Union wolle das EEG abschaffen. "Durch diese Ergänzung können die erneuerbaren Energien ein echter und starker Wettbewerber auf dem Strommarkt werden. Leider hat sich der Koalitionspartner und auch Teile der Branche diesem Vorschlag verschlossen", so die Unionspolitiker in einer Pressemitteilung. Die Union werde dieses Ziel jedoch auch in der nächsten Legislaturperiode wieder aufnehmen und konsequent verfolgen. 



Prämie soll Anreize für Betreiber zum Verkauf von Strom an der Börse schaffen

"Die Einführung der Marktprämie würde der von der Monopolkommission kritisierten Tatsache, dass die vorrangige EEG-Einspeisung zu einer Verstopfung des Marktes führe, entgegenwirken", so die Unionspolitiker. Die Prämie schaffe zusätzliche Anreize für Betreiber von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, ihren Strom direkt an der Börse zu verkaufen. Das sorge für mehr Wettbewerb an den Strommärkten. "Die SPD hat sich zwar formal auf Verhandlungen eingelassen, lehnte allerdings bis zuletzt das Kompromissangebot der Union ab. Wir werden uns jedoch auch zukünftig für eine qualitative Verbesserung der Förderung von erneuerbaren Energien einsetzen. Denn das gibt den erneuerbaren Energien den nötigen Impuls auf dem Weg zur Konkurrenzfähigkeit gegenüber fossilen Brennstoffen", betonen Meister und Pfeiffer.


19.08.2009   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag,
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centrotherm photovoltaics meldet erfolgreiches Anlaufen der Silizium-Produktion bei weiterem Kunden in China

centrotherm photovoltaics bietet u.a. Schlüsselequipment für die Fertigung von Solarsilizium.
centrotherm photovoltaics bietet
u.a. Schlüsselequipment für die
Fertigung von Solarsilizium.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) berichtet von einem weiteren Erfolg im Geschäftsbereich Silizium: Beim Kunden Shaanxi Tianhong Silicon Industrial Corporation im chinesischen Xian habe die centrotherm SiTec GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, eine Anlage zur Produktion von Polysilizium in Betrieb genommen. Die Gesellschaft, in der centrotherm photovoltaics seit Herbst 2008 ihre Silizium-Kompetenz bündelt, erstellte das Fabrikkonzept, entwickelte den Prozessfluss und begleitete Planung und Umsetzung. Auch das Schlüsselequipment stammt aus Blaubeuren.  Die erste Ausbaustufe sei auf eine jährliche Produktion von rund 1.250 Tonnen Polysilizium angelegt. Künftig soll in Mikroelektronik-Qualität produziert werden, wie sie vor allem für die Chip-Fertigung benötigt wird, aber auch in Solarzellen zum Einsatz kommt.


Siliziumprojekte trotz derzeit schwierigem Marktumfeld

"Dieses Projekt, bei dem wir für Shaanxi Kernleistungen im Zusammenhang mit dem Aufbau einer kompletten Silizium-Fabrik erbracht haben, stellt für uns einen Meilenstein dar", sagt Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics. "Shaanxi ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Siliziumprojekte auch im derzeit schwierigen Marktumfeld durchgeführt werden.

Erst im März 2009 hatte centrotherm photovoltaics ihr erstes Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und am Standort eines asiatischen Kunden erstmals Silizium produziert. Dr. Albrecht Mozer, CEO und CTO der centrotherm SiTec, betont: "Mit der Realisierung dieses Projekts zeigen wir, dass wir den kompletten Prozess, von der Konzeption und Planung, über die Bereitstellung und Installation des Schlüsselequipments bis hin zur Inbetriebnahme aus einer Hand liefern können." centrotherm photovoltaics unterstreichr mit diesem zweiten Erfolg in Asien ihre Kompetenz in der Siliziumproduktion und bestätige das Potenzial dieses Geschäftsbereiches.

19.08.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Voltweb: Neues Internetportal zur Analyse von Photovoltaik-Anlagen

Voltweb-Tagesansicht
Voltweb-Tagesansicht

Die Hamburger voltwerk electronics GmbH, internationaler Hersteller von Strang- und Zentralwechselrichtern, bietet ihren Kunden ab sofort ein neues Internetportal zur Analyse und Überwachung von Photovoltaik-Anlagen mit Solar-Komponenten von Voltwerk an. Das Voltweb-Portal sei eine komfortable Lösung, die dem Anlagenbetreiber jederzeit eine Vielzahl an Komponenten- und Leistungsdaten der Solarstromanlage im Internet-Browser zur Verfügung stelle. Eine Installation von zusätzlicher Software sei nicht notwendig. Detailauswertungen ertragsrelevanter Parameter sowie Soll-Ist-Vergleiche werden laut voltwerk übersichtlich grafisch dargestellt. Komme es zu Abweichungen von den vorher festgelegten Toleranzen im Soll-Ist-Vergleich, würden der Anlagenbetreiber sowie optional weitere Personen sofort informiert, z. B. Service-Techniker.   "Das Voltweb-Portal lässt sich intuitiv bedienen und gibt unseren Kunden jederzeit die Kontrolle über alle relevanten Vorgänge in ihrer PV-Anlage und somit eine maximale Betriebssicherheit. Darüber hinaus haben wir viel Wert auf die grafische Visualisierung gelegt, so dass die nachhaltige Energiegewinnung erlebbar und transparent wird", erläutert Steffen Elster, Leiter Produktmanagement bei der voltwerk electronics GmbH.


Bequemer Export der Leistungsdaten, kostenloser Testzugang

Anlagenbesitzer können der Voltweb-Gemeinde Einsicht die Leistungsdaten geben und sogar ein Foto ihrer PV-Anlage online stellen. Um die Daten weiter zu verarbeiten, lassen sich diese bequem exportieren, betont voltwerk. Damit sich Interessenten von den umfassenden Anwendungsmöglichkeiten überzeugen können, steht ein kostenloser Testzugang zur Verfügung. Besucher der 24. EU PVSEC werden vom 21. bis zum 24. September 2009 in Hamburg auf dem Stand der Voltwerk (B7 in Halle 22) das Internetportal live ausprobieren können.

19.08.2009   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: voltwerk electronics GmbH,
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Photovoltaik: Neustart für die COLEXON Energy AG an der Frankfurter Wertpapierbörse

Nach der erfolgreichen Übernahme der Renewagy-Gruppe durch die COLEXON Energy AG (Hamburg) wurden am 18.08.2009 weitere 12.628.800 in die bestehende Notierung der COLEXON-Aktie zum Handel im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Nach der Billigung des Wertpapierprospekts für die Zulassung der neuen Aktien durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 13. August 2009, verdreifache sich damit das Grundkapital der COLEXON auf 17.744.557 Euro, berichtet der Photovoltaik-Systemintegrator in einer Pressemitteilung. 
Ergänzung des Projekt- und Handelsgeschäfts um den Eigenbetrieb von Solar-Kraftwerken

Entgegen dem Tenor der aktuellen Berichterstattung über Krisenzeiten in der Solarbranche habe sich COLEXON mit ihrer Konzentration auf lukrative und nicht in Asien substituierbare Wertschöpfungsstufen wie Engineering, Projektierung, Einkauf, Installation und Anlagenbetrieb erfolgreich positioniert, betont das Unternehmen. Durch die Übernahme habe sich COLEXON eine gute Ausgangsposition in der Wachstumsbranche verschafft. Thorsten Preugschas, Vorstand der COLEXON kommentiert: "Mit der Übernahme von Renewagy übernehmen wir eine Vorreiterrolle in der Solar-Branche. Durch die Ergänzung unseres Projekt- und Handelsgeschäfts durch den Eigenbetrieb von Solarkraftwerken haben wir an Stabilität gewonnen. Mit der 'neuen COLEXON' können wir dem Kapitalmarkt ein Geschäftsmodell präsentieren, das eine ausbalancierte Kombination aus eigenen Investitionen in Solarkraftwerke und die Errichtung von Solarparks für Investoren umfasst."

COLEXON profitiere hierbei von den starken Preisrückgängen von Modulherstellern und sieht sich ideal für diese Marktsituation positioniert. Anders als viele Mitbewerber sei COLEXON nicht durch Investitionen in Modulfabriken und entsprechenden Auslastungsdruck belastet. Die Unternehmensgruppe realisiere nicht nur ein anorganisches Wachstum durch die Übernahme, sondern erwarte auch weiterhin organisch im In- und Ausland zu wachsen. Das Photovoltaik-Projektgeschäft der COLEXON werde von der deutlich höheren Eigenkapitalausstattung und den staatlich garantierten Cashflows aus der Einspeisevergütung im Eigenbetrieb weitere Unterstützung erhalten. Beides sollte der COLEXON einen besseren Zugang zu Fremdkapital bieten. Die aus der Weltfinanzkrise auftretende Finanzierungsproblematik dürfte COLEXON nach Einschätzung des Vorstands daher wenig treffen als andere Unternehmen.


Weite Teile der Wertschöpfungskette der Solarindustrie abgedeckt

COLEXON und Renewagy versprechen sich durch den Zusammenschluss aber auch, von qualitativen Synergie-Effekten zu profitieren. "COLEXON ist führend in der Planung und Entwicklung von großen PV-Aufdachanlagen. Die Kompetenz von Renewagy liegt in der Finanzierung und dem Betrieb dieser Kraftwerke. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen decken wir nun weite Teile der Wertschöpfungskette der Solarindustrie ab", sagte Tom Larsen, Vorstand der Renewagy A/S. Die Übernahme sei für COLEXON ein wichtiger Schritt, um sich als führender unabhängiger Anbieter von Solarstrom am Markt zu etablieren.
Der Vorstand verspricht sich durch die Übernahme eine langfristige Stärkung der COLEXON-Aktie. "Durch die Erhöhung der Liquidität der Aktie, den größeren Aktionärsstamm und eine erhöhte Research Coverage wird die Aktie langfristig an Stabilität und Attraktivität für Anleger gewinnen", heißt es in der Pressemitteilung. Der Vorstand werde das neue Modell der COLEXON in den nächsten Monaten im Rahmen von Kapitalmarkt-, Messeveranstaltungen und Roadshows präsentieren, um weitere strategische Investoren für die 'neue COLEXON' zu gewinnen.

18.08.2009   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesverband Solarwirtschaft: Photovoltaik-Nachfrage zieht wieder an

Carsten Körnig. Photovoltaik- Branche wird spätestens 2010 weltweit auf ihren Wachstumspfad zurückkehren.
Carsten Körnig. Photovoltaik-
Branche wird spätestens 2010
weltweit auf ihren Wachstumspfad
zurückkehren.

Die Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen wird nach jüngsten Prognosen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) in diesem Jahr in Deutschland und in einigen wichtigen Exportmärkten trotz der Finanz- und Konjunkturkrise wachsen. Nach einem eher schwachen ersten Halbjahr verzeichne die Mehrzahl der Solar-Unternehmen derzeit eine spürbare Geschäftsbelebung und rechne mit einem weiteren Anziehen der Nachfrage, so die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsklimaindex des BSW-Solar. Dieser konnte im zweiten Quartal um knapp zehn Punkte zulegen.   Spätestens 2010 wird die Photovoltaik-Industrie nach Einschätzung der Branche weltweit wieder auf ihren Wachstumskurs zurückkehren. Von dieser Entwicklung werde Deutschlands Solarindustrie trotz eines verschärften internationalen Wettbewerbs weiter profitieren. Dazu trügen ihr Technologievorsprung, eine hohe Qualität, ein erhebliches Fachkräftepotenzial und insbesondere die Stärke Deutschlands im Maschinen- und Anlagenbau bei, betont der Solar-Verband.



Deutliche Belebung der Nachfrage; Preise für Solarstromanlagen seit Ende 2008 um mehr als 20 Prozent gesunken

Im letzten Jahr konnten deutsche Photovoltaikhersteller laut BSW-Solar ihre Produktion um rund 65 Prozent steigern. Ihr Umsatz wuchs von sechs auf zehn Milliarden Euro und wurde zur Hälfte im Ausland realisiert. Zu einem inzwischen nahezu ausgeglichenen Exportsaldo trugen auch die besonders großen Absatzerfolge der Photovoltaik-Zuliefererindustrie bei, so die Ergebnisse einer jüngsten Marktstudie von EuPD Research im Auftrag des BSW-Solar. Im letzten Jahr wurden in Deutschland demnach rund 150.000 Solarstromanlagen mit einer Spitzenleistung von 1,5 Gigawatt (GW) neu installiert. Auch für dieses Jahr rechnet der BSW-Solar mit einem Wachstum der neu installierten Solarstromleistung in Deutschland im zweistelligen Prozentbereich. Nach einem eher schleppenden Jahresauftakt verzeichnet der Verband in den letzten Wochen wieder eine deutliche Belebung der Nachfrage. Zwar verzögerten sich weiterhin einige Großprojekte durch die Finanzkrise, 80 Prozent des inländischen Marktes sei davon aber nicht betroffen. Eigenheimbesitzer und Landwirte zeigen sich weiterhin sehr investitionsfreudig. Dazu trage bei, dass die Preise für Solarstromanlagen seit Ende letzten Jahres um mehr als 20 Prozent gesunken sind, so dass sich die Investition auf einer Vielzahl geeigneter Dachflächen derzeit rentiere.


Kräftiges Wachstum auch in Italien und den USA erwartet; Photovoltaikmarkt in Frankreich und China könnte sich verdoppeln

Im Zusammenhang mit der Intensivierung weltweiter Klimaschutzmaßnahmen registriert die Solarbranche auch in den meisten Auslandsmärkten ein spürbares Marktwachstum. So rechnet der BSW-Solar bis zum Jahresende 2009 in Italien mit einem Absatzplus in Höhe von 20 - 30 Prozent, in den USA von mindestens 40 Prozent. In Frankreich und China werde sich der Photovoltaikmarkt binnen eines Jahres mindestens verdoppeln, so die Erwartung der dortigen Solarverbände. Davon werden auch deutsche Solarunternehmen profitieren können, ist sich der BSW-Solar sicher. Nur in Spanien werde der Markt aufgrund einer Verschlechterung des dortigen Förderprogramms in diesem Jahr voraussichtlich deutlich schrumpfen. Die dadurch ausgelösten Absatzeinbußen hatten in den letzten Monaten maßgeblich zu einem verschärften Wettbewerb und in der Folge starken Preissenkungen im internationalen Photovoltaikmarkt geführt.


BSW-Solar-Geschäftsführer erwartet Solarboom in den USA und in China

Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: "Aufgrund des Marktrückgangs in Spanien und der Finanzkrise blieb das Auslandsgeschäft in den letzten Monaten hinter den Erwartungen zurück und trübte einige Geschäftsberichte. Trotz der Konjunkturdelle rechnen wir 2009 in Deutschland jedoch mit einer wachsenden Nachfrage. Derzeit entstehen weltweit viele neue Absatzmärkte. Spätestens 2010 wird unsere Branche deshalb auch weltweit wieder auf ihren Wachstumspfad zurückkehren. Einen regelrechten Solarboom erwarten wir dann insbesondere in den USA und in China. Der Ausbau der Solarenergie geht weiter und Deutschlands Solarwirtschaft wird davon profitieren!"

18.08.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Photovoltaik: Conergy eröffnet zusätzliche Produktionslinien in der Solarfabrik in Frankfurt (Oder)

Conergy-Produktionsstätte für Solarmodule in Frankfurt (Oder).
Conergy-Produktionsstätte für Solarmodule
in Frankfurt (Oder).

Die Conergy Solarmodul-Fabrik in Frankfurt (Oder) fährt ihre Produktion weiter hoch und nimmt zusätzlich zwei Zell- und zwei Modullinien in Betrieb, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Am 19. August weiht Brandenburgs Wirtschaftsminister die Bänder vor Ort feierlich ein. Mit der Inbetriebnahme werde der Modul-Output am Standort mindestens verdoppelt. Damit trage Conergy der weltweit steigenden Nachfrage nach den in Frankfurt (Oder) produzierten PowerPlus Premium Modulen Rechnung, heißt es in der Pressemitteilung.  So habe Conergy Anfang August die beiden spanischen Solarparks "Almudema" und "Los Pilones" mit einem Gesamtvolumen von vier Megawatt an die spanische Solaer S.L. verkauft. Die Parks bestücke Conergy in den nächsten Wochen mit 19.000 Solarmodulen vom derzeit besonders gefragten Typ "Conergy PowerPlus 220". Diese werden jetzt auf den neuen Werkslinien in Frankfurt (Oder) eigens für die Megawatt-Parks produziert. Weitere Großprojekte, bei denen die PowerPlus Module zum Einsatz kommen, seien in Planung. "Made in Germany" aus Frankfurt (Oder) bewähre sich seit längerem auf zahlreichen deutschen Dächern wie internationalen Solarparks - so zum Beispiel im spanischen 21 MW-Solarpark "El Calaveron", den Conergy mit insgesamt 92.000 PowerPlus Premium Modulen ausstattete.

Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG, sieht mit dem Hochfahren der Produktion in Franfurt (Oder) die Entscheidung zur Fokussierung des Conergy Portfolios auf vor allem eigene PowerPlus Premium Module bestätigt: "Früher, als Module rar und teuer waren, stand das Thema Verfügbarkeit klar im Vordergrund. Inzwischen fragt der Kunde viel stärker nach Qualität. In unserem Modul-Mix haben wir uns in jüngster Zeit immer mehr auf Produkte aus eigener Fertigung konzentriert und dabei alle Vorteile der integrierten Wertschöpfung genutzt. Wie man sieht mit Erfolg: PowerPlus liefert 'echtes Made in Germany' - und damit qualitativ hochwertige, langlebige und sichere Photovoltaik. Das honorieren auch unsere Kunden. Deren gesteigerter Nachfrage nach Qualitätsprodukten kommen wir in Frankfurt (Oder) jetzt mit Erhöhung der Auslastung nach."


Wirtschaftsminister Junghanns: Brandenburg ist die Nummer 1 in der Solarmodulproduktion

Am 19. August 2009 wird Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns die Produktionslinien feierlich in Betrieb nehmen. Mit einem symbolischen Knopfdruck wird er dann im Beisein von Martin Patzelt, dem Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), die neuen Linien einweihen. "Der Markt für Erneuerbare Energien nimmt wieder Fahrt auf", sagte Minister Junghanns, wenngleich sich Conergy - wie die gesamte Branche - nach wie vor gegen die Unwägbarkeiten der Finanzkrise stemmen müsse. "Im Bundesvergleich ist Brandenburg bereits heute die Nummer 1 in der Solarmodulproduktion. Conergy leistet seinen Beitrag dazu, dass Brandenburg diese Spitzenposition halten und noch weiter ausbauen kann", betonte Junghanns. Es freue ihn sehr, dass die Solarmodule des Unternehmens nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland nachgefragt seien.


Hoch automatisierte Produktion großer Modulmengen soll Stückkosten senken

Die Conergy Solarfabrik in Frankfurt (Oder) zählt zu den weltweit modernsten Produktionsstätten für hochwertige Solarmodule. Die voll integrierte und hoch automatisierte Produktion in Deutschland vom Sägen des Grundstoffs Silizium über die Solarzelle bis hin zum fertigen Modul minimiere nicht nur Ausfall- und Bruchraten - sie sorge vor allem für qualitativ hochwertiges 'Made in Germany', betont Conergy. Zusätzlich machten die in den Modulen verbauten Qualitätskomponenten PowerPlus besonders langlebig und robust. Bereits in jüngster Vergangenheit habe das Team um die Geschäftsführer Mathias Kamolz und Michael Erler bei den bestehenden Linien Ausbeute, Effizienz und Materialkosten optimiert und setze so neue Maßstäbe in Sachen Produktion und Qualität. In Zukunft sollen in Frankfurt (Oder) drei von vier Zell-Linien und drei von fünf Modul-Linien in Betrieb sein. Das bedeute nicht nur ein Mehr an Modulen für den Kunden, sondern vor allem ein Mehr für Frankfurt (Oder) und die Conergy Gruppe. Denn mit Hochfahren des Werks sinken naturgemäß auch die Stückkosten in der Produktion, betont das Unternehmen.


18.08.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON: Konzernumsatz um 71 % gesunken; positiver operativer Cashflow im zweiten Quartal

Der Berliner Photovoltaik-Hersteller SOLON SE veröffentlichte am 18. August 2009 den Zwischenbericht zum 30. Juni 2009. Die ersten sechs Monate des Jahres seien durch eine im Jahresvergleich deutlich geringere Nachfrage nach Solartechnik geprägt gewesen sowie durch einen starken Rückgang der Verkaufspreise, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Während die Nachfrage nach Solarmodulen im zweiten Quartal spürbar angezogen habe, leide der Markt für solare Kraftwerkstechnik in Folge der Finanzkrise weiter unter der stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Projektfinanzierungen für größere Photovoltaik-Projekte. 

Photovoltaik-Komponenten legen zu, Systemtechnik rückläufig

Die nach wie vor angespannte Marktsituation spiegelt sich in den vorgelegten Unternehmenszahlen der SOLON SE wider: So lag der Konzernumsatz mit 119,4 Millionen Euro 71 % unter dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 410,6 Mio. Euro). Die Gesamtleistung ging in den ersten sechs Monaten des Jahres um 69 % auf 136,6 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 446,9 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2009 wurden insgesamt 39 Megawatt (MW) produziert, davon 21 MW im zweiten Quartal. Der Anteil der im Berichtszeitraum im Segment Photovoltaik-Komponenten erwirtschafteten Konzernerlöse stieg auf 67 %, während der Anteil des Segments Systemtechnik am Konzernumsatz auf 33 % zurückging. Der Anteil der im Ausland erzielten Konzernumsätze lag bei 48 %.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf minus 42,7 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 37,0 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf minus 52,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 31,5 Mio. Euro). In den Ergebnissen sind jeweils Sondereffekte in einem Umfang von -30,3 Millionen Euro aufgrund des starken Rückgangs der Verkaufspreise im ersten Halbjahr enthalten. Diese resultieren aus der Abwertung von Vorräten sowie aus dem Abverkauf von Lageraltbeständen unter Herstellungskosten.


Insolvenz der Silicium de Provence S.A.S. und Wertberichtigung österreichischen Blue Chip Energy GmbH belasten das Ergebnis

Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum minus 74,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 4,3 Mio. Euro). Hierin enthalten sind Einmalbelastungen aus der Abwertung von Beteiligungen in Höhe von minus 64,9 Millionen Euro. Diese betreffen zum einen Belastungen aus der Insolvenz der Silicium de Provence S.A.S. Zum anderen führte die Neubewertung der indirekt gehaltenen Beteiligung an der österreichischen Blue Chip Energy GmbH zu einer Wertberichtigung in Höhe von rund 12 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 110,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 17,9 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte aus der Abwertung von Beteiligungen ergibt sich ein bereinigtes Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von minus 45,2 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei minus 3,61 Euro (Vorjahreszeitraum: 1,43 Euro).


Positiver operativer Cashflow in Höhe von 29,3 Millionen Euro im zweiten Quartal

Der weitere Abbau von Forderungen aus dem Spanien- und Italiengeschäft sowie der Rückgang des Vorratsbestandes führten zu einer Verringerung des Working Capital gegenüber dem ersten Quartal 2009 sowie zu einer deutlichen Verbesserung des operativen Cashflow. Dieser verbesserte sich zum 30. Juni 2009 auf minus 10,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: -27,4 Mio. Euro). Im zweiten Quartal konnte ein positiver operativer Cashflow in Höhe von 29,3 Millionen Euro erwirtschaftet werden (Vorjahreszeitraum: 18,0 Mio. Euro).

Die Nettoverschuldung wurde trotz gegenläufiger Effekte aus Investitionstätigkeit in Höhe von rund 11 Millionen Euro im zweiten Quartal leicht zurückgeführt. Mit den Kredit gebenden Banken sei eine Vereinbarung über die gegenwärtige Finanzierung getroffen worden. Parallel würden derzeit Gespräche mit dem Ziel geführt, die Konzernfinanzierung auf mittelfristige Sicht zu sichern. Diese soll dem Konzern die Optimierung und Weiterentwicklung seiner Geschäftstätigkeit in einem nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ermöglichen.


Restrukturierungsprogramm gestartet

Als Antwort auf die schwache Unternehmensentwicklung seit Jahresbeginn habe SOLON im zweiten Quartal mit Unterstützung externer Berater ein umfassendes Restrukturierungsprogramm eingeleitet. Dieses umfasse sowohl verschiedene strategische Maßnahmen als auch Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur des Unternehmens, darunter die Fokussierung der Produktions- und Vertriebsaktivitäten auf die Kernmärkte Deutschland, Italien und USA, verschiedene Personalmaßnahmen (Abbau von Leih- und Zeitarbeitskräften, Einführung von Kurzarbeit an mehreren Konzernstandorten, Verzicht auf variable Gehaltsbestandteile durch das Management und große Teile der Belegschaft) sowie die Prüfung einer möglichen Ausgliederung der österreichischen Produktionsgesellschaft SOLON Hilber Technologie GmbH. Ziel der genannten Maßnahmen ist es, Kosteneinsparungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro zu erzielen, die erstmalig im Jahr 2010 wirksam werden sollen, und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem anhaltend schwierigen Marktumfeld zu stärken. So seien im ersten Halbjahr 2009 die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (ohne Währungsaufwendungen und Restrukturierungsaufwendungen) um rund 22% gesenkt worden.


Nachfragebelebung bei Solarmodulen für private und größere gewerbliche Aufdachanlagen

Das Unternehmen rechnet mit einer weiteren Belebung des Geschäfts im Jahresverlauf. Das Komponentengeschäft von SOLON profitiere von der spürbaren Nachfragebelebung nach Solarmodulen für private und größere gewerbliche Aufdachanlagen, insbesondere in Deutschland, wo das Segment im zweiten Quartal 2009 den Umsatz im Jahresvergleich deutlich steigern konnte. Das Geschäft mit Kraftwerkstechnik hingegen leide weiter unter der eingeschränkten Verfügbarkeit von Krediten zur Finanzierung großer Solarprojekte. Jedoch zeichne sich auch hier ein allmähliches Anziehen der Nachfrage ab. So konnte SOLON kürzlich mehrere größere Aufträge mit neuen Kunden melden. Durch den Abschluss von Verträgen mit dem kalifornischen Energieversorger PG&E und dem norwegischen Unternehmen Statkraft sei es SOLON zudem gelungen, Zugang zu einem neuen Kundensegment zu finden, das international zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aufgrund der üblichen Vorlaufzeiten für Großprojekte würden sich die neuen Aufträge allerdings überwiegend erst ab dem Jahr 2010 umsatzseitig auswirken.


Vorstand verzichtet auf Prognose

Angesichts des weiter schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes hält es der Vorstand für angemessen, weiter auf eine aktuelle Prognose zu den Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2009 zu verzichten. Der vollständige Zwischenbericht der SOLON SE zum 30. Juni 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

18.08.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: DEGERenergie bestückt 3 MW-Solarpark auf Sizilien mit 2.660 Nachführsystemen

Photovoltaik-Nachführsysteme von DEGERenergie.
Photovoltaik-Nachführsysteme von
DEGERenergie.

DEGERenergie (Horb a.N.) wird bis Ende des Jahres 2.660 Photovoltaik-Nachführsysteme vom Typ "TOPtraker 8.5" nach Sizilien liefern. Sie werden in der Provinz Agrigent zum Einsatz kommen, wo derzeit ein Drei-Megawatt-Solarpark entsteht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Auftrag an DEGERenergie komme vom Generalunternehmen Martifer Solar Italia, einem Tochterunternehmen der portugiesischen Martifer-Gruppe. Besitzer des neuen Solarparks ist das Unternehmen Amplio Solar.  Das Photovoltaik-Kraftwerk soll Anfang kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen und werde mehr als 1.660 Familien mit Solarstrom versorgen können und den Ausstoß von jährlich mehr als drei Tonnen CO2 einsparen.


Größter Solarpark auf Sizilien und zugleich eine der größten Solarstromanlagen Italiens

Der neue Solarpark ist laut DEGERenergie das größte Projekt seiner Art auf Sizilien und eine der größten Solarstromanlagen in Italien. Er wird auf rund 13 Hektar Ackerland entstehen und in dieser Region mit hoher Arbeitslosigkeit nicht nur für Sonnenenergie, sondern auch für Arbeitsplätze sorgen. "Die Arbeiten werden ein halbes Jahr in Anspruch nehmen - genug, um im Zeitplan zu bleiben", sagt Pedro Pereira, Generaldirektor von Martifer Solar Italia: "Als wir unseren Vaglio-Solarpark in Basilicata aufbauten, waren wir damit in weniger als drei Monaten fertig. Jetzt haben wir mehr Erfahrung und sind effizienter, so dass wir absolut sicher sind, dass wir diesen Park innerhalb der vorgegebenen Zeit fertig stellen werden."


Auslieferung hat bereits begonnen

Die ersten TOPtraker wurden bereits von DEGERenergie ausgeliefert, bis Ende des Jahres wird der Hersteller aus Horb am Neckar insgesamt 2.660 Systeme nach Sizilien liefern. Um den Umweltvorschriften der dortigen Behörden zu entsprechen, werden die Anlagen nicht wie üblich auf Betonfundamenten stehen, sondern mit speziell entwickelten Stahlkonstruktionen im Untergrund verankert. Laut Alberto Dalla Rossa, Geschäftsführender Direktor von Amplio Solar, ist der jetzt in Angriff genommene Solarpark das erste von zahlreichen Projekten seines Unternehmens, die im Laufe des Jahres 2010 entstehen und zusammen eine Nennleistung von rund 100 Megawatt haben sollen.


18.08.2009   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Organische Photovoltaik: Solarmer erhält Entwicklungsauftrag zur Leistungssteigerung organischer Solarzellen

OPV-Modul von Solarmer.
OPV-Modul von Solarmer.

Die FlexTech Alliance (Adelphi, Maryland, USA), eine öffentlich-private Forschungsgemeinschaft der Industrie und des Forschungslabors der US-Armee, die sich mit der Entwicklung elektronischer Displays und mit der Wertschöpfungskette flexibler Leiterplatten beschäftigt, berichtete am 12. August 2009, sie habe Solarmer Energy Inc. den Auftrag erteilt, leistungsstarke Polymere für die organische Photovoltaik (OPV) zu entwickeln. Solarmer ist Entwickler von transparenten, leichten und biegsamen OPV-Solarmodulen aus Kunststoff mit Sitz im kalifornischen El Monte. Die neue Photovoltaik-Technologie von Solarmer soll zum Beispiel in tragbarer Elektronik, bei der gebäudeintegrierten Photovoltaik (building integrated photovoltaics; BIPV) und in Textilien verwendet werden können.  "Der aktuelle Stand der Technik ermöglicht es, im Labor OVP-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 6.8 % sowie 6 x 6 Zoll große Photovoltaikmodule mit einem Wirkungsgrad von 3,9 % herzustellen", erklärt Gang Li, Vizepräsident für Technologieentwicklung bei Solarmer Energy. "Wir planen Hochleistungsmodule mit Wirkungsgraden von bis zu 8 % im Labor und von bis zu 6 % für 6 x 6 Zoll große Solarmodule zu erreichen, was eine Verbesserung um mehr als 30 % bedeuten würde", ergänzt Li.



Neue Schichtmaterialien sollen OPV-Technologie verbessern

Zu den Vorteilen der organischen Photovoltaik zählen eine größere Farbvielfalt, bessere Leistung bei wenig oder indirektem Licht, günstige Rohstoffe und geringes Gewicht bei gleichzeitig relativ einfacher Fertigung mit Druck- und Beschichtungssystemen, die große Mengen produzieren können. Außerdem sei die OPV leicht skalierbar und erfordere einen relativ geringen Kapitaleinsatz, heißt es in der Pressemitteilung. "Obwohl die Wirkungsgrade der OPV im Vergleich zu anderen Solarzellen niedrig sind, gehen wir davon aus, dass die Entwicklung von Solarmer der Branche dabei helfen wird, höhere Modulwirkungsgrade zu erzielen", so Mike Idacavage, Forschungsbeauftragter bei Cytec Industries Inc. und Mitglied des Technik-Rats bei FlexTech. "Der technische Ansatz dieses Projekts ist die Entwicklung und Synthese neuer und besserer photoaktiver Schichten, die in Plastik-Solarzellen verwendet werden können und leichter zu verarbeiten sein werden", ergänzt Idacavage.


18.08.2009   Quelle: FlexTech Alliance   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarmer Energy, Inc.,
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Nordex übergibt bisher größten US-Windpark (62,5 MW)

Nordex-Windenergieanlage 2500 kW.
Nordex-Windenergieanlage 2500 kW.

"Highland", der bislang größte Nordex-Windpark in den USA ist fertig gestellt: Für den amerikanischen Projektentwickler EverPower Wind Holdings, Inc. hat Nordex in Pennsylvania 25 Windenergieanlagen der Baureihe N90/2500 High-Speed an das Netz gebracht. Der Standort befindet sich bei Krayn, im Südwesten des US-Bundesstaates. Die insgesamt installierte Nennleistung beträgt 62,5 MW. Damit kann "Highland" pro Jahr rund 20.000 US-Haushalte mit sauberem Strom versorgen und den Ausstoß von 115.000 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxid vermeiden. "Highland" ist einer der ersten Windparks in den USA mit Turbinen der Nennleistung 2,5 MW.   Die durchschnittliche Größe der Anlagen, die im Jahr 2008 in den Vereinigten Staaten errichtet wurden, lag laut Nordex bei rund 1,7 MW und die aller bislang installierten Turbinen gerade einmal bei 750 kW.



US-Windenergiekapazität soll sich bis Ende 2013 mehr als verdreifachen

Künftig wird Nordex USA die 2,5-MW-Windenergieanlagen direkt vor Ort herstellen: Die Bauarbeiten für das Fertigungswerk in Jonesboro (Arkansas) haben bereits begonnen - ein wichtiger Schritt, um die wachsende Nachfrage auf dem US-Markt zu bedienen. Experten zufolge soll sich die installierte Kapazität (Dezember 2008: 25.237 MW) bis Ende 2013 mehr als verdreifachen. Mit der neuen Produktionsstätte in Jonesboro und einem erfahrenen Team in der Zentrale in Chicago (Illinois) will Nordex USA dazu erheblich beitragen. Das Unternehmen hat bereits einen weiteren Großauftrag gewonnen: Für den Kunden BP wird es 60 Anlagen vom Typ "N90/2500" liefern.


Mehr als 1.000 Windturbinen der 2,5-MW-Familie am Netz

James Spencer, Geschäftsführer von EverPower Renewables kommentiert: "Die Fertigstellung des Windparks "Highland" ist für uns ein bedeutendes Ereignis. Wir haben uns bei diesem Projekt für die N90/2500 entschieden, weil sie ein bewährtes europäisches Produkt ist. So hat Nordex in Europa bereits mehr als 1.000 Turbinen der 2,5-MW-Familie ans Netz gebracht. Mit der N90/2500 erhöhen wir die Leistungsdichte im Nordwesten der USA, wo wir derzeit viele Projekte entwickeln. Wir freuen uns darauf, Nordex-Turbinen in weiteren Windparks einzusetzen."


18.08.2009   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Sommertour "Vorfahrt für Erneuerbare Energien": Bundestagskandidaten bekennen Farbe zur Energiepolitik

Björn Klusmann vor dem Infomobil.
Björn Klusmann vor dem Infomobil.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) startet heute gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien die Sommertour "Vorfahrt für Erneuerbare Energien". Bis zur Bundestagswahl am 27. September wird das Tour-Team bundesweit rund 15 Wahlkreise besuchen und vor Ort über Entwicklung und Potenziale der regenerativen Energien informieren. Dazu gibt es öffentliche Podiumsdiskussionen mit den Wahlkreiskandidaten über die energiepolitischen Ziele ihrer Parteien. Zum Auftakt der Tour kommt das Infomobil der Erneuerbaren, das mit reinem Biodiesel fährt, am 17.08.2009 in den Wahlkreis Ostholstein. Tagsüber steht es für Interessierte am Markt von Eutin und vor dem Rathaus in Oldenburg (Holstein). Abends diskutieren die Wahlkreiskandidaten im Oldenburger Gewerbezentrum.  "In der nächsten Legislaturperiode werden wichtige Weichenstellungen vorgenommen: Geht der Umbau zu einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis heimischer Erneuerbarer Energien weiter oder wird das Rad mit zusätzlichen Kohlekraftwerken und länger laufenden Kernreaktoren zurückgedreht? Wir wollen mit unserer Tour erreichen, dass die Kandidaten in den Wahlkreisen in der Energiepolitik Farbe bekennen und die Menschen erfahren, für welche der beiden Optionen sich ihre Volksvertreter im Falle eines Wahlsieges einsetzen", erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann.


Bundestagskandidaten besuchen Windparks, Solar-Unternehmen, Biokraftstoffhersteller, Biogasanlagen und Zulieferbetriebe

Auf der Sommertour besuchen Repräsentanten der erneuerbaren Energien gemeinsam mit den örtlichen Bundestagskandidaten erfolgreiche Unternehmen der Branche in den Wahlkreisen. Darunter sind Windparks, Solarunternehmen, Biokraftstoffhersteller, Biogasanlagen und Zulieferbetriebe. Klusmann: "Damit wollen wir den Kandidaten die positiven Effekte der Erneuerbaren ganz konkret zeigen. Als dezentrale Technologien tragen sie in ihrer Region zur Wertschöpfung bei, schaffen Arbeitsplätze und ermöglichen dauerhaft eine sichere und bezahlbare Energieversorgung."

Für den Biokraftstoff des Infomobils auf Sommertour sorgt der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), ein Mitglied des BEE. Alle Informationen zur Sommertour unter http://www.bee-ev.de/Energiepolitik/Bundestagswahl-2009.php.


17.08.2009   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V,
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Mehrzahl der Direktkandidaten gegen Atomkraft und Gentechnik; BUND überprüft Umweltprofil prominenter Bundestagskandidaten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die knapp 1.500 Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zur Gentechnik in der Landwirtschaft befragt. Etwas mehr als 75 Prozent der Direktkandidaten, die bisher am BUND-Check teilgenommen haben, lehnen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken ab, darunter 11 Kandidaten der Union und 10 der FDP. 56 Prozent sprechen sich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus, darunter 28 Kandidaten der FDP, 49 der SPD und 19 der Union.   76 Prozent aller Kandidaten sind für den Verzicht auf Gentechnik in der Landwirtschaft - darunter 26 der Union und 20 der FDP.


Große Mehrheit der Kandidaten gegen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken

Ein bunteres Bild ergibt ein Blick auf die Antworten aller Kandidaten: Olaf Bandt, Direktor Politik und Kommunikation des BUND: "Es ist erfreulich, dass eine große Mehrheit der Kandidaten gegen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft ist. Und es ist erfreulich, dass sich bei der SPD, der Union und der FDP zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten finden, die in drei zentralen Fragen der Umweltpolitik weiter sind als ihre
Parteiführung."

Rund zwei Drittel (973) haben bislang am BUND-Kandidatencheck teilgenommen; darunter prominente Kandidaten wie Frank-Walter Steinmeier und Ulla Schmidt, Jürgen Trittin und Claudia Roth, Guido Westerwelle und Dirk Niebel, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch, Ursula von der Leyen und Annette Schavan. Von den 31 prominenten Bundesministern, Partei- und Fraktionsvorsitzenden, Spitzenkandidaten sowie Schattenkabinettsmitgliedern und Generalsekretären, die geantwortet haben, seien fast alle auf Parteilinie, betont der BUND. Lediglich Verkehrsminister Tiefensee und Finanzminister Steinbrück seien - anders als ihre Partei - für Gentechnik in der Landwirtschaft.


Regionale Ergebnissen für Augsburg, Aachen, Salzgitter und Stuttgart

Am häufigsten haben mit 87 Prozent die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen geantwortet, dicht gefolgt von der SPD mit 83 Prozent. 72 Prozent der Direktkandidaten der Linken und 51 Prozent der FDP beteiligten sich ebenfalls. Eine geringere Bereitschaft, den Wählern Auskunft zu geben, zeigten die Kandidaten der Union. Von ihnen stellten sich bislang erst 35 Prozent dem BUND-Kandidatencheck. In mehr als der Hälfte der Wahlkreise wurden zudem Fragen mit besonderem regionalen Bezug gestellt. Mit den Ergebnissen können sich die Wähler in Augsburg und Aachen, in Salzgitter und Stuttgart und ein genaueres Bild vom umweltpolitischen Profil der Kandidaten in der Region machen.

Der BUND-Kandidatencheck im Internet: http://www.bund.net/kandidatencheck

Der Promicheck online:

Technologie von Oerlikon Solar erfährt weitere Dynamik

Neben der Expansion in andere Märkte meldet Oerlikon Solar neue Bewegung in den bestehenden Absatzgebieten: Mehrere Kunden hätten neue Abnahmeverträge für die Lieferung von Solarmodulen aus end-to-end-Produktionsanlagen von Oerlikon Solar bekannt gegeben. HelioSphera (Griechenland) kündigte die Unterzeichnung eines langfristigen Liefervertrags mit Techno Spot an, einem großen italienischen Händler für Solarmodule und -komponenten. Im Rahmen dieser Vereinbarung will HelioSphera zwischen 2009 und 2010 mindestens 9 MW "Micromorph"-Dünnschichtmodule liefern. Ausserdem teilte die deutsche Sinosol AG mit, dass sie mit zwei Oerlikon Solar-Kunden aus Taiwan Verträge über insgesamt 68 MW abgeschlossen habe. "Zur Jahresmitte sehen wir eine eindeutige Verbesserung der Marktbedingungen für die Solarindustrie. Mittel- bis langfristig zeigt sich eine Zunahme der Nachfrage nach erneuerbarer Energie im Allgemeinen und nach Solar-Photovoltaik-Anwendungen im Speziellen", stellt Krüger fest.

Nach einer jüngst veröffentlichten Studie von New Energy Finance war bei den weltweiten Neuinvestitionen in saubere Energie im zweiten Quartal 2009 eine Erholung festzustellen, zitiert Oerlikon Solar. Mit 24,3 Milliarden US-$ erreichten sie fast die doppelte Höhe des ersten Quartals. Laut New Energy Finance sei dieser Aufwärtstrend im zweiten Quartal durch Investitionen in die Anlagenfinanzierung großer Solar- und Windenergieprojekte getrieben worden.

17.08.2009   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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DisplaySearch: Produktionskapazität für Solarzellen steigt dieses Jahr um 56 %, trotz sinkender Photovoltaik-Nachfrage

Charles Annis: Solarzellen- Produktionskapazität wächst um 56 %.
Charles Annis: Solarzellen-
Produktionskapazität
wächst um 56 %.

DisplaySearch (Austin, Texas), ein weltweit aktives Marktforschungsunternehmen das sich bislang auf den Displaymarkt spezialisiert hatte, berichtete am 11. August 2009, das Unternehmen biete ab sofort auch Studien über die Solar-Branche an. Mit der Veröffentlichung des "Quarterly PV Cell Capacity Database & Trends Reports" stelle das Unternehmen seinen Kunden erstmals seine Photovoltaik-Datenbank und unternehmenseigene Analysen bereit. Im aktuellen Bericht für das dritte Quartal 2009 prognostiziert DisplaySearch, dass die Produktionskapazität für Solarzellen 2009 um 56 % wachsen und 17 Gigawatt erreichen wird. Die installierte Fertigungsleistung, die 2005 noch bei 2,3 GW lag, wird laut DisplaySearch pro Jahr durchschnittlich um 49 % steigen und 2013 höher sein als 42 GW. 


Angebotsüberhang bedingt Preisverfall; Aufschwung der Photovoltaik-Branche ab 2011 erwartet

"Die Nachfrage nach Photovoltaik-Modulen wird 2009 um 17 % sinken, aber weil im letzten Jahr so viele Anlagen zur Herstellung von Solarzellen bestellt wurden, rechnen wir dieses Jahr mit einem Wachstum der Produktionskapazität um 56 %", sagte Charles Annis, Vizepräsident für Produktionsforschung bei DisplaySearch und Autor der Studie. "Die Nachfrage und das Produktionsvolumen bewegen sich in entgegengesetzten Richtungen, deshalb ist die Photovoltaik-Branche gegenwärtig mit einem massiven Angebotsüberhang konfrontiert, der einen starken Preisdruck zur Folge hat. Das könnte das Ende einiger Solarzellen-Hersteller bedeuten, ganz besonders von Unternehmen, die Dünnschicht-Solarzellen auf Basis von amorphem Silizium herstellen. Die Photovoltaik-Industrie wird jedoch die Überkapazität mit der erwartungsgemäß steigenden Nachfrage im kommenden Jahr sowie im Zuge des ab 2011 erwarteten Aufschwungs der Branche ausgleichen können", erläutert Annis.


FirstSolar, Q-Cells und Suntech an der Spitze

Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie sind, dass China in Zukunft die beherrschende Region für die Solarzellen-Produktion sein wird und dass die Dünnschicht-Technologie bis 2013 rund 30 % der gesamten Solarzellen-Produktionskapazität ausmachen wird, im Vergleich zu 20 % im Jahr 2009. Laut DisplaySearch ist FirstSolar gegenwärtig der größte Solarzellenhersteller, mit mehr als einem Gigawatt installierter Kapazität. Q-Cells und Suntech folgten an zweiter Stelle. DisplaySearch erwartet, dass diese und weitere führende Photovoltaik-Hersteller in den kommenden vier Jahren umfangreiche Investitionen tätigen werden. Bis 2013 werden die drei genannten Unternehmen, gemeinsam mit JA Solar, Motech, REC, SunPower, Yingli, Showa Shell Solar (falls das Unternehmen seine geplante 1 GW CIGS-Fabrik baut) und Sharp die Top-10-Solarproduzenten sein, die gemeinsam mehr als 16 GW beziehungsweise 38 % der für 2013 vorhergesagten Produktionakapazität von mehr als 40 GW erreichen, erwartet DisplaySearch.

17.08.2009   Quelle: DisplaySearch   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DisplaySearch,
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Frankreich investiert kräftig in die Solarenergie; Regierung verfolgt ehrgeizige Ausbaupläne

First Solar will mit EDF Dünnschichtmodule in Frankreich produzieren.
First Solar will mit EDF Dünnschichtmodule
in Frankreich produzieren.

Auf der Feier zum Start eines Gemeinschaftsunternehmens von EDF Energies Nouvelles und des amerikanischen Solarmodulherstellers First Solar, das eine Photovoltaik-Fabrik in Frankreich errichten soll, bestätigte der französische Minister für Ökologie und Energie, Jean-Louis Borloo, am 23. Juli 2009 erneut das ehrgeizige Ziel der franzosischen Regierung, Frankreich zum Weltmarktführer in Sachen erneuerbare Energien zu machen. Diese Investitionen sollen zu einer wettbewerbsfähigen Erzeugung von Solarstrom führen, wobei Borloo ebenfalls die Bedeutung weiterer regenerativer Energieformen betonte (Windkraft, Biomasse, Erdwarme). Der Minister wies darauf hin, dass "ausländische Investitionen in Frankreich gut sind, die Entwicklung der eigenen Technologien in Frankreich jedoch noch besser". 




Stromversorger EDF soll gebäudeintegrierte Solarstromanlagen unterstützen

Viele bedeutende Forschungszentren schlossen sich 2006 innerhalb des französischen Instituts für Solarenergie (INES) zusammen. Borloo wandte sich in diesem Zusammenhang mit der Bitte an EDF, den franzoöischen Sektor der gebäudeintegrierten Solarstromanlagen zu unterstützen, der von den Unternehmen Photowatt und Tenesol (einer gemeinsamen Tochtergesellschaft von EDF und Total) angeführt wird.
Was die "internationale Strategie" zur Forderung der nichtfossilen Energien betrifft, so hängt diese von der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) ab, deren Hauptsitz in Masdar City (Abu Dhabi) liegt und die von der Französin Helene Pelosse geleitet wird, einer ehemaligen Mitarbeiterin von Borloo, so die Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland in ihrer Pressemitteilung.



EDF und First Solar investieren 90 Millionen Euro in Modulproduktion

Diese politischen und industriellen Initiativen gehen laut Botschaft Hand in Hand mit der vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy am 9. Juni 2009 während seiner INES-Besichtigung erläuterten Strategie. Frankreich, das seine Politik fast vollständig auf die Kernenergie ausgerichtet und die anderen Energieformen auf das Notwendigste reduziert hatte, will seinen Rückstand nun wieder aufholen. Ziel des Vorhabens von EDF und First Solar ist der Bau einer Fabrik, die mit Dünnschichttechnik Solarmodule mit einer Anfangsleistung von 100 Megawatt (MW) pro Jahr herstellen wird. Durch die neue Fertigungsstrecke sollen 300 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 90 Millionen Euro und entfällt zu jeweils 50 % auf die Partner. Mike Ahearn, Vorstandsvorsitzender von First Solar, und Paris Mouratoglou, Generaldirektor von EDF EN, begrüßten die Initiative des französischen Staates, der die notwendigen Voraussetzungen zur Umsetzung dieses Projektes geschaffen hat: Vorgabe künftiger Leistungen (5.400 MW im Jahr 2020) und Garantie für die Unternehmer, dass der Stromeinspeisestarif von EDF so lange stabil bleibt, bis die Branche auch ohne Subventionen auskommen kann.


Günstige Voraussetzungen für den Solar-Markt in Frankreich

Mouratoglou ist davon überzeugt, dass Frankreich, dank seiner Bevölkerung, seiner Technologien und der Sonneneinstrahlungsdauer die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt, um zu einem "bedeutenden Markt" aufzusteigen. Dafür ist es notwendig, die vollständige Bandbreite des Sektors abzudecken, d.h. von der Modulherstellung bis hin zur Stromerzeugung selbst. Die Länder, die massiv in die Solarenergie investieren (Deutschland, Vereinigten Staaten, China, usw.), haben damit einen neuen nationalen Industriezweig geschaffen. "Und die Verbraucher werden es bestimmt zu schätzen wissen, dass ihre Solaranlagen zum Teil im eigenen Land herstellt werden, was Zehntausende neuer Arbeitsplatze schafft", heißt es in der Pressemitteilung. "Die Kosten sind der einzige Faktor, der die Entwicklung der Photovoltaik gebremst hat. Der Industrie ist es dennoch gelungen, diese schnell zu verringern", zitiert die Botschaft eine Studie der Unternehmensberatung A. T. Kearney im Auftrag des europäischen Verbandes der Photovoltaikindustrie (EPIA). Die Autoren sind der Auffassung, dass "technische Forschritte neue Kostenreduzierungen ermöglichen werden". Ihrer Meinung nach konnten im Jahr 2020 bereits 57 % bis 76 % des Solarstroms ohne Subventionen produziert werden.


17.08.2009   Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Tokuyama will Polysilizium-Fabrik in Malaysia bauen und in den Photovoltaik-Markt einsteigen

Tokuyama produziert bislang hauptsächlich Silizium für die Halbleiterindustrie.
Tokuyama produziert bislang
hauptsächlich Silizium für die
Halbleiterindustrie.

Die Tokuyama Corporation (Tokyo, Japan) berichtete am 11. August 2009, das Unternehmen werde im Industriepark "Samalaju" im malayischen Staat Sarawak eine Fabrik zur Herstellung von polykristallinem Silizium für Solarzellen errichten. Der Baubeginn ist laut Pressemitteilung für das Frühjahr 2011 geplant, die Produktion soll im Frühjahr 2013 starten. Die 65 Milliarden Yen (479 Millionen Euro) teure Fabrik soll mit Siemens-Verfahren jährlich rund 6.000 Tonnen Silizium zur Verwendung in Solarzellen herstellen können.   Zur Vorbereitung will das Unternehmen im August 2009 die Tochtergesellschaft Tokuyama Malaysia mit Sitz in Kuching (Malaysia) gründen. Laut Pressemitteilung soll das neue Unternehmen zum Produktionsstart ungefähr 300 Menschen Arbeit bieten, wovon zirka 280 in der Region rekrutiert werden sollen.


Standort für Polysilizium-Fabrik bietet genügend Strom, Wasser, eine geschulte Arbeiterschaft sowie andere Ressourcen

Tokuyama habe polykristallines Silizium bis dato hauptsächlich für die Halbleiterindustrie produziert, wobei das Werk in Shunan City, Yamaguchi bisher der einzige Produktionsstandort gewesen sei, heißt es in der Pressemitteilung. Der Samalaju-Industriepark sei bereits im November 2008 als Standort für das zweite Werk des Unternehmens ausgewählt worden. Die Produktion von polykristallinem Silizium erfordere viel Strom, industriell verwendbares Wasser, eine geschulte Belegschaft und weitere Ressourcen, die am gewählten Standort vollständig vorhanden seien. Tokuyama berichtet, das Unternehmen habe die Herstellung von polykristallinem Silizium in seine "Jahrhundertvision" aufgenommen, und das Unternehmen arbeite am Ausbau und der Stärkung dieses Geschäftszweigs. Mit der Massenproduktion von polykristallinem Silizium in der Tokuyama-Fabrik und in dem neuen Werk in Malaysia will das Unternehmen seine Position in der Solar-Branche festigen und zusätzlich zu den Bestandskunden neue Kunden akquirieren.

17.08.2009   Quelle: Tokuyama Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tokuyama Corp.,
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Solarwärme: 3. VDI-Fachtagung "Solarthermie - Heizen und Kühlen mit der Sonne" im Oktober in Ludwigsburg

Große Solarwärmeanlage in Berlin.
Große Solarwärmeanlage in Berlin.

Mehr als die Hälfte des gesamten Energie wird für die Wärmeerzeugung benötigt, so die VDI Wissensforum GmbH in einer Pressemitteilung. Davon stammten in Deutschland nur knapp acht Prozent aus erneuerbaren Quellen. Das neue Wärmegesetz verpflichtet seit dem 1. Januar Eigentümer von neuen Gebäuden - egal ob Privatpersonen, Staat oder Wirtschaft - Erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung zu nutzen. "Die Solarthermie ist dabei eine attraktive Option für die Bauherren", so Gerhard Stryi-Hipp, Leiter der Gruppe Thermische Kollektoren und Anwendungen am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE.   Stryi-Hipp und Dr. Harald Drück vom Forschungs- und Testzentrum für Solaranlagen der Universität Stuttgart sind Leiter der Fachtagung Solarthermie 2009 am 6. und 7. Oktober in Ludwigsburg, die das VDI Wissensforum veranstaltet.


Große Solarthermie-Anlagen im Mittelpunkt

Auf dem Tagungsprogramm stehen technische Entwicklungen bei thermischen Solaranlagen und solaren Wärmespeichern sowie Nahwärmekonzepte. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Erfahrungen bei Projektierung, Installation und Betrieb großer solarthermischer Anlagen. Weitere Aspekte sind Systemlösungen für die Integration in konventionelle Wärmeversorgungsanlagen und Effizienz- und Nutzungsgradsteigerung dank der Kombination mit Wärmepumpen.

Die "Solarthermie 2009" wendet sich an Planer, Hersteller, Wohnbauträger, Energieversorger und sonstige Interessierte der Technischen Gebäudeausrüstung und Energietechnik. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Round-Table-Diskussionen am ersten Veranstaltungstag, hier diskutieren die Teilnehmer mit Experten über die aktuellen Themen der Projektrealisation.

Weitere Informationen, Tagungsprogramm und Anmeldung im Internet unter http://www.vdi.de/solarthermie.


17.08.2009   Quelle: VDI Wissensforum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V/ Upmann.,
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Neues Komplettheizsystem von SONNENKRAFT kombiniert Solarthermie und Wärmepumpe

Die Außeneinheit des SOLAR COMPLEET- Komplettheizsystems.
Die Außeneinheit des SOLAR
COMPLEET-Komplettheizsystems.

Die Regensburger SONNENKRAFT GmbH präsentiert ihr neues Komplettheizsystem SOLAR COMPLEET. Das Heizsystem nutze sowohl Solar- als auch Umweltwärme optimal, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Statt tiefer Bohrungen oder der Verlegung langer Schläuche im Garten wie etwa bei Erd-Wärmepumpen komme die Anlage jedoch mit einem Gebläse und zwei schmalen Leitungen aus, wodurch aufwändige Verlegungsarbeiten in der Erde sowie eine anschließende Neubepflanzung wegfallen würden.   Die Außeneinheit "SP-AE" sei nichts weiter als ein zweistufiges, aber hoch effizientes Gebläse, dass die Umgebungsluft zum Wärmetauscher im zentralen Pufferspeicher transportiert, so SONNENKRAFT. Dafür seien lediglich zwei Leitungen vom Außenstandort zur Anlage im Hausinneren zu verlegen. Die SP-AE arbeite sehr geräuscharm, schon wenige Meter vom Wohnhaus entfernt sei sie kaum noch wahrnehmbar, heißt es in der Pressemitteilung.



Kompakte Bauweise und einfache Installation

SOLAR COMPLEET sei kompakt, nehme wenig Platz in Anspruch und lasse sich unauffällig aufstellen, so der Hersteller. Damit sei die SOLAR COMPLEET geradezu ideal für Sanierungen. Das Heizen mit Sonnen- und Umweltwärme sei bisher nur mit aufwändigem Zusammenschluss zweier unabhängiger Systeme möglich gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. SOLAR COMPLEET vereine die Energie aus der Sonnen- und Umweltwärme auf effiziente Weise. Das Heizungssystem erreiche die hohen Jahresarbeitszahlen von Sole-Wärmepumpen, sei aber wesentlich einfacher zu installieren. Durch das einzigartige "Plug & Flow"-Prinzip würden sich äußerst geringe Montagezeiten ergeben.


16.08.2009   Quelle: Sonnenkraft GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SONNENKRAFT/BfC,
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KfW: Neue Förderstandards für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Künftig werden sechs KfW-Effizienzhausstandards gefördert. (Angaben in % eines vergleichbaren Neubaus nach EnEV 2009).
Künftig werden sechs KfW-Effizienzhausstandards
gefördert. (Angaben in % eines vergleichbaren
Neubaus nach EnEV 2009).

Die KfW Bankengruppe ^HAT ihre Förderprogramme an die am 01.10.2009 in Kraft tretende Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst. Nach der EnEV richten sich die energetischen Vorgaben für Neubauten und umfassende Sanierungen in Deutschland. Sie ist die rechtliche Grundlage der KfW-Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren. "Die KfW-Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren bleiben auch unter den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter sehr attraktiv", so Dr. Axel Nawrath, Vorstand der KfW Bankengruppe. "Wir haben die Anforderungen mit sehr viel Augenmaß angepasst und nur soweit, wie es der gesetzliche Rahmen erfordert."   Die Struktur der Förderung und die Programme selbst würden zum 01.10.2009 im Wesentlichen unverändert bleiben, heißt es in der Pressemitteilung der KfW. Einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung sei weiterhin das "KfW-Effizienzhaus". Die KfW übertrage die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009, so die KfW in der Pressemitteilung. Dabei würden die energetischen Anforderungen weitgehend gleich bleiben: Ein KfW-Effizienzhaus 70 dürfe zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen.


Zusätzliche Förderstufen ab Oktober

Neu hinzu kommen laut KfW im Oktober zusätzliche Förderstufen. Die derzeitigen energetischen Förderniveaus würden auch nach dem 01.10.2009 zu den heutigen Sätzen gefördert. Ein Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) soll nun zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009) und weiterhin in der Kreditvariante mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem Zuschuss von 17,5 % gefördert werden. Mit dem Jahresprimärenergiebedarf und dem spezifischen Transmissionswärmeverlust (Anforderung an die Gebäudehülle) des Gebäudes sei wie bisher anhand von nur zwei Kriterien auf den ersten Blick erkennbar, welchen energetischen Standard ein gefördertes Gebäude erfülle, heißt es in der Pressemitteilung der KfW.


Ab 2010 neue Förderstufe "Effizienzhaus 55" für Neubauten

Anfang 2010 soll die neue Förderstufe Effizienzhaus 55 für Neubauten eingeführt werden, so die KfW. Während einer dreimonatigen Übergangszeit bis zum 30.12.2009 seien Anträge sowohl nach den bisherigen als auch nach den neuen Standards uneingeschränkt möglich. Damit würde eine weitgehende Planungssicherheit für die Investoren gewährleistet. Die Förderstufen KfW-Effizienzhaus 130 in der Sanierung und KfW-Effizienzhaus 85 im Neubau will die KfW in einer Übergangsphase zeitlich befristet anbieten, voraussichtlich bis zum 30.06.2010.


16.08.2009   Quelle: KfW Bankengruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KfW,


 

Deutsche Bahn und Photovoltaik-Unternehmen SOLON kooperieren für emissionsfreien Bahnverkehr

SOLON-Solar-Tankstelle.
SOLON-Solar-Tankstelle.

In Anwesenheit von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wurde am 10. August 2009 im brandenburgischen Kirchmöser das Startzeichen für eines der modernsten Bahntechnologie-Kompetenzzentren der Welt gegeben. Die SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von Photovoltaik-Kraftwerken, ist einer von neun Industriepartnern, die gemeinsam mit zwei Forschungsunternehmen das Ziel eines emissionsfreien Bahnverkehrs mit DER Deutschen Bahn vorantreiben wollen.  Die Deutsche Bahn will damit langfristig auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken auf einen emissionsfreien Schienenverkehr umstellen, um so insgesamt die umweltfreundlichste Transportkette anzubieten. Dr. Frank-Walter Steinmeier hat als Mentor der Initiative die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.



SOLON SE bringt Kompetenz in Sachen solare Mobilität ein

Im so genannten DB Eco Rail Center sollen künftig energieeffiziente und innovative Technologien für den emissionsfreien Bahnverkehr entwickelt, erprobt und für den Serieneinsatz vorbereitet werden. DB-Konzernchef Dr. Rüdiger Grube sagte, in Kirchmöser werde man energieeffiziente und innovative Technologien einsatzfähig machen. Hier könnten die Partner gemeinsam entwickeln und Komponenten aus ihren Labors holen und auf die Schiene setzen. Die SOLON SE wurde angesprochen, ihre Kompetenz zum Thema solare Mobilität einzubringen, die sie bereits durch verschiedene Projekte zu Lande und zu Wasser unter Beweis gestellt hat. So entwickelt und vertreibt das Berliner Solar-Unternehmen unter anderem Photovoltaik-Ladestationen (Solar-Tanksetellen) für Motorroller, die mit klimafreundlichem Solarstrom betankt werden.


16.08.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit und SolarWaterWorld tauften das erste solare Fahrgastschiff der Hauptstadt

Solarkatamaran C60.
Solarkatamaran C60.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit setzte am 12. August 2009 ein deutliches Signal für den Ausbau der klimafreundlichen Mobilität und taufte das erste Photovoltaik-Fahrgastschiff der Hauptstadt, das allein mit Solarstrom fährt, auf den Namen "SOLON". Das gleichnamige Berliner Solar-Unternehmen ist Namensgeber und lieferte zugleich die 24 Solarmodule, die mit 5,6 Kilowatt Leistung (kWp) auf dem Dach des Bootes für die nötige Antriebsenergie sorgen.  Die SolarWaterWorld AG als Hersteller und Betreiber der "SOLON" bedient zugleich die weltweit erste Solar-Tankstelle für Eelektroboote in Berlin-Köpenick und hat mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Forschung und Entwicklung der Solarschifffahrt.



Emissionsfreie Mobilität in der Binnenschifffahrt

Der Solarkatamaran C60 bietet bis zu 60 Passagieren Platz und wird als solares Fahrgastschiff auf Berlins Gewässern für Stadtrundfahrten unterwegs sein. Das Schiff setzt damit ein sichtbares Zeichen, die emissionsfreie Mobilität auch in der Binnenschifffahrt voranzutreiben. Mit einem Prototyp dieser Baureihe wurde 2006/2007 bereits die erste Atlantiküberquerung nach New York unternommen. Die SolarWaterWorld baut und vertreibt das C60 in Serie und liefert weltweit. Als kleinere Lösung bietet das Unternehmen zudem das Modell "SunCat23" an, das führerscheinfrei gefahren und somit auch z. B. von Bootsvermietungen und in der Freizeit genutzt werden kann. Als weiterer Vorteil von solar angetriebenen Schiffen und Booten gilt, dass sie unabhängig von künftigen Kraftstoffpreissteigerungen sind: Der Eigner erwirbt beim Kauf eines Solarboots sozusagen den Kraftstoff für die gesamte Funktionsdauer mit. Die Betriebskosten dieser Boots- und Schiffstypen seien somit dauerhaft besser kalkulierbar, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der SolarWaterWorld AG.


SOLON-Chef Krupke: "Solarmobilität gehört die Zukunft"

"Wir freuen uns, dass wir mit der SOLON SE einen starken Partner haben, der sich vielfältig für den Ausbau der klimafreundlichen Solarmobilität engagiert", sagte Dipl.-Ing. Thomas Meyer, Vorstand der SolarWaterWorld AG und Experte für strömungsoptimierte, solar angetriebene Katamarane. "Solarmobilität gehört die Zukunft, ob auf der Straße, der Schiene oder zu Wasser und SOLON ist ein starker Treiber dieser Entwicklung", ergänzte Thomas Krupke, Vorstand der SOLON SE anlässlich der Taufe.


15.08.2009   Quelle: SolarWaterWorld AG; SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWaterWorld AG,
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Clean Tech Media Award 2009: Mehr Öffentlichkeit für saubere Technologien

SCHOTT Solar präsentiert Receiver für solarthermische Kraftwerke in der Berliner Clean Tech-Ausstellung.
SCHOTT Solar präsentiert Receiver für
solarthermische Kraftwerke in der
Berliner Clean Tech-Ausstellung.

Am 10. September 2009 wird der Clean Tech Media Award zum zweiten Mal im Berliner "ewerk" verliehen, berichtet der Veranstalter, die Clean Tech Media GmbH & Co. KG, in einer Pressemitteilung. Ausgezeichnet werden Protagonisten der jungen deutschen Clean Tech-Branche sowie Prominente und Medienvertreter, die durch Engagement die Popularität umweltfreundlicher Technologien fördern. Mit seiner Mischung aus technologischen Innovationen, Entertainment und Show ziele der Clean Tech Media Award ins Herz einer sich anbahnenden Entwicklung. Clean Tech brauche eine breite Öffentlichkeit und müsse bei den Menschen ankommen, so der Veranstalter.   In den kommenden Jahrzehnten würden globale Entwicklungen wie der Klimawandel und der steigende Energiebedarf die Bevölkerung vor ungekannte Herausforderungen stellen, betont Clean Tech Media. Zugleich könne Clean Tech "made in Germany" ein weltweites Erfolgsmodell werden, das auch die Binnennachfrage betreffe. Mit ihrem Anteil am Welthandel von derzeit über 16 % übertreffe die deutsche Umwelttechnik-Branche die Voraussagen vieler Branchen-Experten, heißt es in der Pressemitteilung. Unter Wirtschaftsbeobachtern gelte die Umwelttechnik als künftiges Schlüsselexportprodukt Nr. 1.



Clean Tech Media Award als Brücke zwischen Entwicklung und Anwendung

Der Clean Tech Media Award werde am 10. September im ewerk viel Innovatives auf unterhaltsame Weise präsentieren und prämieren und wolle auf diese Weise Brücken schlagen zwischen spannenden Entwicklungen im Clean Tech-Sektor und deren potenziellen Anwendern, so der Veranstalter in der Pressemitteilung. "Der Clean Tech Media Award ist ein wichtiges Instrument, dem wirtschaftlichen und ökologischen Potential der Umwelttechnologiebranche eine breite öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen", bekräftigt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel das Vorhaben. Laut Pressemitteilung wird beispielsweise die DESERTEC-Foundation vor Ort vertreten sein, die mit ihrem wegweisenden Projekt, energiereiche Wüstengebiete der Erde für die Gewinnung von Solar- und Windstrom nutzbar zu machen, für ein großes internationales Medienecho gesorgt hat. Passend hierzu werde eine neue Generation von Receivern von SCHOTT Solar vorgestellt, die für den Einsatz unter extremen Bedingungen geeignet sei.


Zahlreiche Exponate dank großzügiger Ausstellungsfläche

Dr. Gerhard Timm, Vorstand der DESERTEC-Foundation, freut sich über die Präsenz im Berlin: "Gute Ideen brauchen Foren, in denen Sie diskutiert und bekannt gemacht werden. Der Clean Tech Media Award bietet einen hervorragenden Rahmen, die Idee einer weltweiten Energiewende bis zum Jahr 2050, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen." Dank der großzügigen Ausstellungsfläche des ewerks werden außerdem erstmals "eRUF Greenster" und "Tesla", die weltweit ersten Elektro-Sportwagen, im Testvergleich zu erleben sein, Präsentiert werden darüber hinaus Brennstoffzellen und die Energie-Lounge warte mit dem Modell des Bremer Weserstadions auf, das eine Photovoltaik-Anlage bekommen soll, die 300 Haushalte mit Strom versorgen kann.


Prominente Jury

Auch die diesjährige Jury des Clean Tech Media Award sei äußerst prominent besetzt, erklärt Clean Tech Media. Ihr würden unter anderem Prof. Dr. Miranda Schreurs, Leiterin der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin und Mitglied des Sachverständigenrat für Umweltfragen, Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorstandsmitglied des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, und Prof. Dr. Alexander Michaelis, Leiter des Fraunhofer Instituts für Keramische Technologien und Systeme, angehören. Die Entscheidung der Jury über die Nominierten des Clean Tech Media Award 2009 falle Mitte August und werde im Anschluss von den Veranstaltern bekannt gegeben.

15.08.2009   Quelle: Clean Tech Media GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,


 

EU-Initiative soll vorbildliche Nutzung erneuerbarer Energien in Brandenburg präsentieren

Fred Kehler im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Harms.
Fred Kehler im Gespräch mit
Staatssekretär Dr. Harms.

Brandenburger Fachleute aus der Branche der regenerativen Energien und die brandenburgische Landesregierung wollen laut einer Pressemitteilung des Wustermarker Solar-Großhändlers und Projektentwicklers B5 Solar by Havelland Wind GmbH eine Initiative zur Verbreitung der Errungenschaften durch erneuerbare Energien in Brandenburg starten. Weiterhin soll der hohe Entwicklungsstand der regionalen Photovoltaik- und Windenergiebranche im europäischen Raum noch bekannter gemacht werden, heißt es in der Pressemitteilung. Im ersten Schritt gehe es darum, beim zuständigen EU-Kommissar eine Akzeptanz der Vorbildwirkung für erneuerbare Energien des Landes Brandenburg in Europa anhand bestimmter Regionen und der dort ansässigen Unternehmen zu erreichen.   B5 Solar hatte als Mitinitiator dieser Idee am 12. August 2009 zahlreiche Unterstützer der Initiative zu einer Kick-Off-Veranstaltung in seine Geschäftsräume eingeladen. Neben Staatssekretär Dr. Gerd Harms, Bevollmächtigter des Landes beim Bund und für Europaangelegenheiten, und Mitarbeiter der brandenburgischen Landesregierung, seien auch Entscheider der regionalen Wind- und Solarstrombranche eingeladen worden.



Brandenburger Erfahrungen und Know-how für Europa

"Wir wollen zukünftig gemeinsam mit der Landesregierung bei den zuständigen Stellen der EU 'klappern', um unsere tägliche Erfahrung interessierten Wirtschaftsleuten, Unternehmern, und Politikern aus der Europäischen Union entscheidend näher zu bringen und damit nachhaltig für uns zu werben", so Fred Kehler, B5 Solar-Geschäftsführer, in seinem Einladungsschreiben zur Kick-Off- Veranstaltung. Bei der Fertigung von Komponenten der Photovoltaik habe sich das Land Brandenburg zur ersten Adresse in Deutschland entwickelt, heißt es in der Pressemitteilung von B5 Solar. Dadurch seien mehr als 3.000 Arbeitsplätze im Land entstanden und die Tendenz sei weiterhin steigend. Inzwischen demonstrierten Photovoltaik-Produkte „made in Brandenburg“ auf allen Kontinenten der Erde vom hohen Entwicklungs- und Leistungsstand der Solarstrombranche in dem Bundesland, so B5 Solar.

Auch bei der Windenergienutzung könne das Land Brandenburg mit den meisten anderen Bundesländern erfolgreich konkurrieren, heißt es in der Pressemitteilung. Hier belege das Land hinter Niedersachsen aktuell den zweiten Platz. Mit dem Windpark „Nauener Platte“ befinde sich im Havelland der größte zusammenhängende Windpark in Europa. Immer bessere technische Lösungen und der zusehends sensiblere Umgang mit der Natur würden auch hier zukünftig für eine noch größere Akzeptanz bei der Bevölkerung sorgen.

15.08.2009   Quelle: B5 Solar by Havelland-Wind GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: wodtke media,
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Solar-Ausrüster Roth & Rau: Photovoltaik erreicht nahezu das Umsatzniveau der Vorjahresperiode

Hauptsitz der Roth & Rau AG in Hohenstein-Ernstthal.
Hauptsitz der Roth & Rau AG in
Hohenstein-Ernstthal.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), Hersteller von Photovoltaik-Produktionsanlagen, hat das erste Halbjahr 2009 mit einem Umsatzplus von 12,9 % auf 117,045 Millionen Euro abgeschlossen (2008: 103,669 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Photovoltaik sei im Jahresverlauf durch die anhaltende Investitionszurückhaltung in der Solar-Industrie geprägt gewesen, die seit dem dritten Quartal 2008 andauere. Der Geschäftsbereich Photovoltaik erreichte in den ersten sechs Monaten mit 95,188 Millionen Euro dennoch nahezu das Umsatzniveau der Vorjahresperiode (2008: 97,244 Mio. €).   Positiv entwickelte sich der Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie mit einem Wachstum um 73,0 % von 3,628 Millionen Euro auf 6, 276 Millionen Euro, was insbesondere auf größere Aufträge in der Photovoltaik-Forschung zurückzuführen sei. Der Umsatz im Geschäftsbereich Sonstige stieg akquisitionsbedingt von 2,797 Millionen Euro auf 15.581 Millionen Euro.

Die Ergebniskennzahlen haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Vor allem das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte sich überproportional zum Umsatz um 39,5 % auf 16.301 T€ verbessern, wodurch die EBITDA-Marge von 11,3 % auf 13,9 % stieg. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 12.040 T€ und verbesserte sich damit um 13,9 %. Die EBIT-Marge lag mit 10,3 % leicht über dem Vorjahreswert von 10,2 %. Die Verbesserung der Ertragskennzahlen ist im Wesentlichen auf die umfangreichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zurückzuführen.

"Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein, vor allem da die Ertragslage in diesem Jahr durch einmalige Aufwendungen beeinflusst wurde. Als Reaktion auf die nachlassende Nachfrage in den etablierten Märkten haben wir darüber hinaus in den Ausbau externer Partnerschaften in aufstrebenden Märkten investiert. Zudem ergaben sich in der aktuellen Marktlage Chancen, die wir beispielsweise mit den zuletzt getätigten Akquisitionen der Ortner cleanroom logistic systems GmbH und der Romaric Corporation genutzt haben", erklärt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.


Auftragslage durch schwieriges Branchenumfeld geprägt

Das Photovoltaik-Marktumfeld habe sich auch im zweiten Quartal nicht wesentlich verändert, betont Roth & Rau. Fallende Modulpreise und die bestehenden Überkapazitäten wirkten sich nach wie vor negativ auf die Investitionsbereitschaft vor allem der etablierten Photovoltaik-Hersteller aus. Nachfrageimpulse seien hauptsächlich aus den solaren Wachstumsmärkten gekommen und betrafen im Wesentlichen schlüsselfertige Produktionslinien. Nicht selten verzögerten sich die korrespondierenden Vertragsabschlüsse jedoch aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Projektfinanzierung. Dies spiegle sich im Auftragseingang wider, der im zweiten Quartal mit 19,569 Millionen Euro erwartungsgemäß nochmals zurückgegangen sei. Dennoch habe sich Roth & Rau damit im Wettbewerbsvergleich gut behauptet und Marktanteile hinzugewonnen, heißt es in der Pressemitteilung.

Im ersten Halbjahr summierten sich die neuen Aufträge auf insgesamt 65,162 Millionen Euro nach 181, 127 Millionen Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2009 auf 161,486 Millionen Euro (2008: 278,040 Mio. €). Für das zweite Halbjahr erkennt Finanzvorstand Carsten Bovenschen positive Signale: Es lägen zurzeit Absichtserklärungen für Equipment und Turnkey-Produktionslinien in Höhe von über 159 Millionen Euro vor, von denen für das laufende Jahr noch "Vertragsabschlüsse in einer Größenordnung von 75 Millionen Euro" erwartet würden.


Positive Signale aus China, Indien und den USA

Die operative Entwicklung in den kommenden eineinhalb bis zwei Jahren hänge stark davon ab, wie sich das konjunkturelle Umfeld und die Nachfrage in der Solarindustrie weiterentwickeln werden, wobei die Anzeichen einer Erholung derzeit durch positive Signale insbesondere aus China, Indien und den USA gestützt werden, so das Unnternehmen. "Mit unseren Halbjahreszahlen liegen wir noch im Plan. Für das Gesamtjahr 2009 ist es nach wie vor unser Ziel, einen Umsatz von 245 Millionen Euro bis 270 Millionen Euro zu erreichen und die operativen Gewinnmargen zu verbessern", bestätigt Bovenschen die Leitlinien und ergänzt: "Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bereich Forschung und Entwicklung, für den wir im ersten Halbjahr 2009 rund 7,4 % des Umsatzes ausgegeben haben. Wir nutzen die konjunkturelle Schwächephase, um den gestiegenen Anforderungen der Kunden hinsichtlich höherer Wirkungsgrade bei gleichzeitig niedrigeren Betriebskosten noch stärker zu entsprechen. Wir wollen unsere neuesten Generationen von Anlagen und Turnkey-Produktionslinien schnellstmöglich auf den Markt bringen, um so von dem langfristigen Wachstum der Solarindustrie zu profitieren."


14.08.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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PV-Anlagenbauer centrotherm photovoltaics: starkes Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2009

centrotherm ist Technologie- und Dienstleistungsanbieter für die Herstellung von Solar-Silizium und Solarzellen.
centrotherm ist Technologie- und
Dienstleistungsanbieter für die
Herstellung von Solar-Silizium und
Solarzellen.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) hat im ersten Halbjahr 2009 Rekordmarken bei Umsatz, Auftragsbestand und Equipmentlieferungen gesetzt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz des Technologie- und Equipmentanbieters für die Herstellung von Solarsilizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen stieg trotz Wirtschafts- und Finanzkrise um 88,5 Prozent von 140,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 264,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) verbesserte sich von 18,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 35,8 Millionen Euro.   Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 13,5 Prozent (Vorjahr: 13,4 Prozent). Beim operativen Ergebnis (EBIT) vor Kaufpreisallokationen erzielte centrotherm photovoltaics ein Plus von 83,3 Prozent auf 33,6 Millionen Euro (Vorjahr: 18,4 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag dementsprechend bei 12,7 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Unter Berücksichtigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen betrug das EBIT 25,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 9,8 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Die Margenentwicklung im ersten Halbjahr 2009 sei besonders durch Anlaufinvestitionen für die jeweils ersten Aufträge in den noch jungen Geschäftsbereichen Silizium und Dünnschicht geprägt, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung.

"Wir konnten auch im zweiten Quartal unseren profitablen Wachstumskurs fortsetzen, wenn auch wie erwartet etwas weniger dynamisch als im Rekordquartal Q1 2009", sagt Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics. Nachdem das erste Quartal 2009 ein Rekordquartal mit Höchstmarken bei Auftragseingang und Auftragsbestand gewesen ist, habe sich der Auftragseingang im zweiten Quartal 2009 erwartungsgemäß merklich verlangsamt. Im Zeitraum April bis Juni 2009 erhielt centrotherm photovoltaics nach eigenen Angaben Aufträge in Höhe von insgesamt 14,5 Millionen Euro. Im Auftragseingang der Vorjahresperiode (Q2 2008) waren vier Großaufträge enthalten, darunter auch der größte Solarzellen-Auftrag in der Unternehmensgeschichte. Zum 30. Juni 2009 belief sich das Auftragsbuch auf 1.010 Millionen Euro (Vorjahr: 990,2 Mio. Euro).


Anlagen mit 250 MW Produktionskapazität für Hyundai

Auch bei der Auslieferung von Einzelanlagen und schlüsselfertigen Produktionslinien hat centrotherm photovoltaics weiter Tempo vorgelegt: Neun Linien und 130 Einzelanlagen gingen an Kunden im In- und Ausland – mehr als je zuvor. Ein Erfolg im Geschäftsbereich Solarzelle konnte beim koreanischen Kunden Hyundai Heavy Industries erzielt werden. Bei dem größten Schiffsbauer der Welt realisiert centrotherm photovoltaics das bisher größte Projekt im Geschäftsbereich Solarzelle: Hier sind fünf Zell-Linien mit jeweils 50 Megawatt (MW) Produktionskapazität errichtet worden. Dabei wurden auch erstmals die "Vision"-Systeme der 100-prozentigen Tochter GP Solar eingesetzt. Die Messsysteme sind das Ergebnis der konzerneigenen Forschung und Entwicklung (F&E). "Innovation und die erfolgreiche Umsetzung unserer Großprojekte haben für uns höchste Priorität", sagt Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics, und betont: "Von Beginn an war F&E ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Das wird auch so bleiben, denn technologische Innovationen sind ein Schlüssel, um sich langfristig am Markt zu behaupten." Im ersten Halbjahr 2009 investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 11,1 Millionen Euro in F&E (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2009 fielen darüber hinaus Aufwendungen für Prozessentwicklungen und Ramp-up im Bereich Dünnschicht in Höhe von rund sechs Millionen Euro an, die nicht aktiviert wurden. Der Fokus liegt dabei auf noch schnelleren Taktzeiten in der Produktion und einer optimalen Materialausnutzung.


Fortschritte bei Solarsilizium und Dünnschichtproduktionslinien

Nachdem Anfang März 2009 mit "First Silicon Out", der Produktion des ersten Siliziums aus centrotherm photovoltaics-Reaktoren, ein Meilenstein im noch jungen Geschäftsbereich Solarsilizium erreicht worden war, hat die Gesellschaft im zweiten Quartal damit begonnen, bei einem weiteren Kunden in Asien Silizium-Equipment in Betrieb zu nehmen. Die erste Ausbaustufe ist auf eine jährliche Produktion von rund 1.250 Tonnen Polysilizium angelegt. Produziert werden soll in Mikroelektronik-Qualität, wie sie vor allem für die Chip-Fertigung benötigt wird, aber auch in Solarzellen zum Einsatz kommt. Ein Meilenstein zeichnet sich auch im Bereich Dünnschicht ab: Bei einem taiwanesischen Kunden hat centrotherm photovoltaics mit der Inbetriebnahme der ersten CIGS-Dünnschichtproduktionslinie begonnen. Bis Ende 2009 soll damit das erste und mit einer Fläche von 1,5 Quadratmeter bis dahin größte CIGS-Modul aus einer Massenfertigung produziert werden.


Umsatz soll auf 500 bis 550 Millionen Euro steigen

Auch wenn sich die Wachstumsdynamik nach dem Rekord in den ersten drei Monaten 2009 erwartungsgemäß im zweiten Quartal etwas abgeschwächt habe, sei centrotherm photovoltaics mit Blick auf das gut gefüllte Auftragsbuch und die robuste Projektpipeline weiterhin sehr zuversichtlich, betont das Unternehmen. Albrecht: "Wir bekräftigen daher für das Gesamtjahr unser geplantes Umsatzwachstum auf 500 bis 550 Millionen Euro bei einer Steigerung des EBITDA." Der Halbjahresbericht zum 30. Juni 2009 steht auf den Internetseiten des Unternehmens bereit zum Download im Investor Relations-Bereich.

14.08.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Canadian Solar meldet Ergebnis des zweiten Quartals: weniger Umsatz, aber höherer Gewinn

Referenzanlage von Canadian Solar in Ostfriesland.
Referenzanlage von Canadian
Solar in Ostfriesland.

Der Photovoltaik-Hersteller Canadian Solar Inc. (CSI; Toronto, Kanada) gab am 07.08.2009 sein ungeprüftes Finanzergebnis für das zweite Quartal 2009 bekannt sowie einen Ausblick über die erwarteten Liefermengen des dritten Quartals 2009. Der Nettoumsatz für das zweite Quartal wurde mit 114,2 Millionen US-Dollar ausgewiesen, verglichen mit einem Nettoumsatz von 212,6 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2008 und 49,5 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2009. Canadian Solar meldet einen Nettogewinn im zweiten Quartal von 17,7 Millionen US-Dollar bzw. 0,49 US-Dollar je verwässerter Aktie, verglichen mit 12,1 Millionen US-Dollar bzw. 0,41 US-Dollar je verwässerter Aktie im zweiten Quartal 2008 und einem Nettoverlust von 4,8 Millionen US-Dollar bzw. minus 0,13 US-Dollar je verwässerter Aktie im ersten Quartal 2009.  Im 2. Quartal 2009 erreichte das Liefervolumen nach Angaben des Unternehmens 48,2 MW, darunter 39,5 MW herkömmliche, polykristalline Siliziummodule, 7,0 MW selbst entwickelte Module und 1,7 MW an Solarzellen und solaren Anwendungsprodukten.


86 % Umsatzwachstum in Europa

Die Steigerungen im 2. Quartal 2009 seien aus allen regionalen Wirtschaftsräumen hervorgegangen, die für die Solarindustrie von Bedeutung sind, betont das Unternehmen. Europa sei auch weiterhin der am stärksten zur Steigerung beitragende Wirtschaftsraum. "Unsere Umsätze in dieser Region stiegen von 36,0 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 2009 um 86 % auf 66,9 Millionen US-Dollar im 2.Quartal 2009. Das Unternehmen verzeichnete zudem starke Umsatzsteigerungen in Asien und Amerika mit sequenziellen Steigerungen von 188 % bzw. 500 % gegenüber dem 1. Quartal 2009, was letztlich zu einer diversifizierten und ausgeglichenen globalen Marktverteilung führte", heißt es in der Pressemitteilung.


Wirkungsgrad der Solarzellen gesteigert

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben permanent Verbesserungen des Wirkungsgrads der Solarzellen sowie hinsichtlich der Produktionskosten erreicht. "Bei unseren neuen, hocheffizienten monokristallinen Zellen erreichen wir mehr als 18,5 % Zellwirkungsgrad in der Pilotphase der Produktion und bei der aktuellen monokristallinen Zelle aus der Serienfertigung erreichten wir einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 17,2 % im 2. Quartal 2009", so das Unternehmen. Bei den multikristallinen Zellen habe der durchschnittliche Wirkungsgrad im zweiten Quartal 2009 bei 16,1 % gelegen, bei den selbst entwickelten Zellen aus dem Niedrigkosten-Segment bei rund 15 %. "Auf der Ausgabenseite habe das Unternehmen die "Wafer-to-Module"-Verfahrenskosten für polykristalline Solarmodule von 0,71 US-Dollar/Watt im 1. Quartal 2009 auf 0,60 US-Dollar /Watt im 2. Quartal 2009 senken können.


Kostspieliger Lagerbestand abgebaut

Dr. Shawn Qu, Präsident und Vorstand von Canadian Solar, kommentiert: "Unser Umsatz im zweiten Quartal lag deutlich über den Erwartungen, da wir starke Kundenaufträge aus aller Welt verzeichnen konnten. Wir sind froh, dass wir eine konservative Finanzmanagementstrategie im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2008 und im 1. Quartal dieses Jahres gewählt haben, unter anderem durch umsichtige Lagerhaltungsmaßnahmen und umsichtiges Cashmanagement, womit wir die Lieferengpässe und Finanzierungskosten im 2. Quartal bewältigen konnten. Diese Vorteile ergaben, zusammen mit den konkurrenzfähigen Prozesskosten und der schlanken betrieblichen Struktur, eine signifikante Verbesserung unserer Brutto- und Nettomargen, und sie schaffen uns eine gute Ausgangsposition für den Erfolg der kommenden Quartale. Arthur Chien, Finanzvorstand von Canadian Solar, ergänzt: "Im 2. Quartal haben wir unseren kostspieligen Lagerbestand abgebaut. Wir verfügen nun über eine sehr gute Ausgangsposition, um einen weiteren Rückgang der Rohmaterialkosten für den Ausbau unserer Marktanteile zu nutzen. Unser aktueller Lagerbestand setzt sich primär aus Rohsubstrat, Wafern und Zellen zusammen, die wir für die Lieferungen im 3. Quartal nutzen werden."



14.08.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar Inc.,
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ersol Solar Energy AG: Ausgebliebene Trendwende im Photovoltaik-Markt belastet Halbjahresergebnis 2009

Solarmodul-Produktion bei ersol.
Solarmodul-Produktion bei ersol.

Die ersol Solar Energy AG (ersol, Erfurt), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, konnte mit dem zweiten Quartal 2009 den Konzernumsatz auf 72,9 Millionen Euro erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 129,9 Millionen Euro lag er damit um 43,9 Prozent niedriger, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der starke Einbruch lasse sich im Wesentlichen auf die generell schwierige Marktlage zurückführen - insbesondere im internationalen Geschäft - die allgemeine Nachfrageschwäche in Verbindung mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen sowie das aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise schwächere Photovoltaik-Projektgeschäft, betont ersol.   Dementsprechend zeige auch die Verteilung der Umsätze der ersol-Gruppe nach Regionen eine deutliche Abschwächung des internationalen Geschäfts. Die Exportquote sank um 55,4 Prozentpunkte von 72,6 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 17,2 Prozent im ersten Halbjahr 2009.



EBIT deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes

Der Inlandsumsatz belief sich in den ersten sechs Monaten 2009 auf 82,8 Prozent (Vorjahr: 27,4 Prozent). 9,6 Prozent der Umsatzerlöse wurden im europäischen Ausland erzielt. Die Entscheidung Spaniens, den geförderten Photovoltaik-Zubau im Jahr 2009 auf 0,5 Gigawatt (GWp) zu begrenzen, führte dazu, dass sich der Umsatzanteil auf 0,1 Prozent reduzierte (Vorjahr: 17,7 Prozent). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag mit minus 10,6 Millionen Euro deutlich unter dem des Vorjahreszeitraumes (22,4 Millionen Euro). Bei gesonderter Betrachtung des zweiten Quartals 2009 beträgt das EBIT minus 13,7 Millionen Euro, so dass der Rückgang im Wesentlichen auf die anhaltend negative Marktentwicklung zurückzuführen sei. Die EBIT-Marge reduzierte sich im gleichen Zuge von 17,2 Prozent im Vorjahreszeitraum auf minus 14,5 Prozent in den ersten sechs Monaten 2009.


Deutlicher Anstieg der Vorräte an Solarmodulen

Das Ergebnis vor Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr (18,6 Millionen Euro) auf minus 13,4 Millionen Euro deutlich zurück. Der Nettomittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit (operativer Cashflow) belief sich im ersten Halbjahr 2009 auf 70,3 Millionen Euro und erhöhte sich damit um 57,8 Millionen Euro gegenüber 12,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 sei im Wesentlichen auf das negative Betriebsergebnis sowie den deutlichen Anstieg der Vorräte aufgrund der Nachfrageschwäche bei Solarmodulen zurückzuführen, betont ersol. Demgegenüber stand eine deutliche Senkung der Zinsaufwendungen, die aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus nahezu halbiert werden konnten.


Vorstandsvorsitzender von Hebel erwartet negatives Betriebsergebnis (EBIT)

Auch an ersol gehe die aktuelle Marktlage nicht spurlos vorüber, so das Unternehmen. Anhaltender Preisdruck durch vorhandene Überkapazitäten und ein Wandel des Marktes zum Käufermarkt schlagen sich in den Kurzfristprognosen nieder. "Unsere Unternehmenszahlen 2009 werden sich deutlich schwächer entwickeln als ursprünglich angenommen. Wir erwarten nun einen Umsatz unter 300 Millionen Euro und ein negatives Betriebsergebnis (EBIT). Wesentliche Gründe für den Rückgang sind ein gegenüber 2008 rückläufiger Gesamtmarkt insbesondere durch massive Einschränkungen des spanischen Photovoltaikmarktes, die schwerste Weltwirtschaftskrise der vergangenen Jahrzehnte und das daraus resultierende erhebliche Überangebot bei Solarmodulen und -zellen, was zu einem extremen Preisdruck und letztendlich zu einem deutlichen Preisrückgang von bis zu 30 Prozent im ersten Halbjahr 2009 geführt hat. Zusätzlich schwächt die aufgrund der Finanzmarktkrise immer noch bestehende 'Kreditklemme' das weltweite Projektgeschäft", beschreibt Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender von ersol, die aktuelle Marktlage und gibt einen Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr. Dennoch blieben die mittel- und langfristigen Perspektiven der Branche positiv, da regenerative Energien und damit auch die Photovoltaik eine bedeutende Rolle im künftigen Energiemix spielen würden. Zukunftsmärkte seien neben Südeuropa insbesondere Nordamerika und Asien, allen voran China, das mit erheblicher staatlicher Unterstützung den Ausbau regenerativer Energien vorantreiben will.


Finanzierung der Ausbauvorhaben über Konzerndarlehen und mit EU-Fördermitteln

"Sicherlich stehen wir vor großen Herausforderungen, aber als hoch innovatives Unternehmen mit integrierter Wertschöpfungskette wird ersol eine wichtige Rolle im zukünftigen Photovoltaikmarkt spielen. An den Endzielen für unsere aktuellen Ausbaupläne halten wir grundsätzlich fest, lediglich der Hochlauf neuer Kapazitäten wird der kurzfristigen Nachfragesituation folgend angepasst. Die Finanzierung der Ausbauvorhaben ist über Konzerndarlehen gesichert und die EU-Fördermittel wurden uns zugesagt", ergänzt von Hebel.

Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2009 liefert der am 14.08.2009 veröffentlichte Zwischenbericht der ersol Solar Energy AG zum 30. Juni 2009 auf der Internetseite des Unternehmens.

14.08.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Wechselrichter-Hersteller SMA: positive Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal - Umsatzprognose: 680 bis 730 Millionen Euro

SMA-Vorstand blickt optimistisch auf das Gesamtjahr 2009.
SMA-Vorstand blickt optimistisch
auf das Gesamtjahr 2009.

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres geben der SMA Solar Technology AG (SMA; Niestetal) Anlass zu einem positiven Ausblick auf das Gesamtjahr 2009, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der am 14. August 2009 veröffentlichte Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2009 weist eine deutliche Belebung der Nachfrage nach SMA-Photovoltaik-Wechselrichtern im zweiten Quartal aus. Die SMA verzeichnete nach eigenen Angaben von April bis Juni im Vergleich zum ersten Quartal eine Umsatzsteigerung von 85 % auf 160,5 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse lägen im Rahmen der Erwartungen für das zweite Quartal, die der Vorstand am 15. Mai 2009 mit 145 bis 165 Millionen Euro angegeben hatte.   Das zweite Quartal trug 65 % zum Gesamtumsatz der ersten sechs Monate von 247,1 Millionen Euro bei (Vj.: 292,6 Mio. Euro). Der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr entspreche einer verkauften Wechselrichterleistung von 792 Megawatt (MW).



Nachfrage aus den USA, Australien, Belgien, Frankreich und Italien

SMA profitierte im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2009 wieder von der internationalen Präsenz und dem breiten Produktspektrum, betont das Unternehmen. SMA habe mit dieser Positionierung schnell auf regionale wie auch produktbezogene Nachfrageverschiebungen reagieren können. Der Auslandsanteil lag im Berichtszeitraum bei 43 % (Vj.: 47 %). Im Wesentlichen bestimmten die USA, Australien, Belgien, Frankreich und Italien die Nachfrage. Nachdem im ersten Quartal vor allem Wechselrichter der Produktgruppe "Sunny Boy" mit niedrigen Leistungsklassen abgesetzt wurden, verlagerte sich die Nachfrage im zweiten Quartal wieder stärker zu der Produktgruppe "Sunny Mini Central" und somit zu höheren Leistungsklassen. Auch das Großprojektgeschäft habe im zweiten Quartal wieder an Fahrt aufgenommen, heißt es in der Pressemitteilung.

SMA erzielte im zweiten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 29,0 Millionen Euro und verbesserte damit das EBIT im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2009 auf 35,0 Millionen Euro (Vj.: 68,7 Mio Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) liegt mit 14,2 % wieder im zweistelligen Bereich (Vj.: 23,5 %). Der Konzernüberschuss betrug im ersten Halbjahr 26,0 Millionen Euro (Vj.: 48,2 Mio. Euro). Bei 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag 30.06.2009 erzielte die SMA im Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie von 0,75 Euro (Vj.: 1,39 Euro).


Investitionen für neue Wechselrichterfabrik

Die Arbeitskapitalquote erhöhte sich zum 30. Juni 2009 auf 17,0 % (31.12.2008: 11,4 %) und markiere damit die Mitte des angestrebten Korridors von 16 % bis 18 %. Zum Ende des Berichtszeitraumes sei die Bilanzstruktur unverändert solide, betont SMA. Zum Bilanzstichtag 30.06.2009 beträgt der Bestand an Liquiden Mitteln und Wertpapieren 179,3 Millionen Euro (31.12.2008: 261,0 Mio. Euro). Der verminderte Barmittelbestand sei unter anderem auf Mittelabflüsse in Höhe von 30,4 Millionen Euro für Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen, insbesondere für die neue Wechselrichterfabrik.


Spezifische Preise für SMA-Wechselrichter gesunken

"Aufgrund der spürbaren Erholung des Photovoltaik-Marktes, der attraktiven Förderbedingungen in vielen Ländern und der stark gesunkenen Preise für Solarmodule blickt der Vorstand der SMA optimistisch auf das Gesamtjahr 2009 und geht von einem Marktwachstum aus", heißt es in der Pressemitteilung. Der Vorstand erwarte unter Berücksichtigung der gesunkenen spezifischen Preise für SMA-Wechselrichter Umsatzerlöse in Höhe von 680 bis 730 Millionen Euro. Das untere Ende der Prognose entspreche in etwa dem Umsatz des Vorjahres (Vj.: 681,6 Mio. Euro), das obere Ende liege um 7 % höher. Durch die Veränderung des Produktmix und veränderte Kostenstrukturen rechnet der Vorstand für 2009 mit einer EBIT-Marge zwischen 18 % und 20 %.


Vorstandssprecher Cramer: Photovoltaik ist langfristig ein Wachstumsmarkt

"Die Photovoltaik-Branche konnte sich aufgrund der weltweiten Förderprogramme weitestgehend von der Entwicklung der Weltkonjunktur abkoppeln. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass die Photovoltaik-Branche langfristig ein Wachstumsmarkt ist. Die Finanz- und Wirtschaftskrise bremst dieses Wachstum in Teilmärkten lediglich", erklärt Vorstandssprecher Günther Cramer. "Für das Jahr 2009 erwarten wir trotz der Krise ein Wachstum des Photovoltaikmarktes im Vergleich zu den 5,7 GW des Vorjahres. Eine Erholung der weltweiten Nachfrage nach Photovoltaiksystemen ist bereits deutlich spürbar. Aufgrund unserer Technologieführerschaft, unserem kompletten Produktspektrum, unserer Flexibilität und unserer weltweiten Präsenz sind wir hervorragend positioniert, um von diesem Wachstum zu profitieren."

14.08.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC setzt Wachstumstrend fort und will Geschäftsbereich Automotive massiv ausbauen

Auto-Solardächer können einen deutlichen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten.
Auto-Solardächer können einen deutlichen
Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes
leisten.

Die systaic AG (Düsseldorf) bestätigte am 13.08.2009 ihre Zahlen zum ersten Halbjahr 2009, die sie bereits am 17. Juli vorab gemeldet hat, und veröffentlichte den Zwischenbericht zum 30. Juni 2009. Umsatz (121 Millionen Euro) und EBIT (4 Millionen Euro) konnten im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres nahezu verdoppelt und im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erheblich gesteigert werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Besonders positiv zeige sich auch die Entwicklung der Bilanz und des Cashflow.  Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug nach Angaben des Unternehmens im ersten Halbjahr 2009 29 Millionen Euro (H1 2008: TEUR 390). Er sei insbesondere durch Geldeingänge aus den spanischen Projekten 2008 und durch die Reduzierung des Working Capital im zweiten Quartal beachtlich gesteigert worden. In den ersten drei Monaten dieses Jahres war er mit minus 11 Millionen Euro noch negativ.

"Seit Sommer letzten Jahres haben sich die Preise für Module in bankfinanzierbarer Qualität mehr als halbiert. Die Preise für Solarzellen entwickelten sich ähnlich. SYSTAIC profitiert in höchstem Maße von den fallenden Preisen und der steigenden Nachfrage. Wir sind, wie wir das schon mehrfach bewiesen haben, auf gutem Kurs und planen, auch weiterhin nachhaltig und schneller als der Markt zu wachsen", so Michael Pack, Vorsitzender des Vorstands der systaic AG.



SYSTAIC Automotive verstärkt Entwicklung und Vertrieb

Teil der zukunftsgerichteten Wachstumsstrategie ist ein verstärktes Engagement im Automobil-Bereich: SYSTAIC ist Pionier und weltweit einziger industrieller Produzent von Solargeneratoren für verschiedene Fahrzeugmarken. Ab September 2009 will die systaic AG diese Kompetenz ausweiten, um neue Märkte zu erschließen. Dies gelte sowohl für die Forschung und Entwicklung, die weiter zentral ausgebaut werden soll, als auch für die Produktionskapazität und den Vertrieb. Der Bereich SYSTAIC Automotive umfasst künftig die Vermarktung großer photovoltaischer Glasdächer ohne Öffnungsfunktion für PKW, Reisemobile, Busse und LKW. Den etablierten Bereich Solar-Schiebedächer übernimmt weiterhin die SYSTAIC-Tochter Webasto Solar GmbH als Zulieferer für die Webasto AG. Allein im Jahr 2008 seien Photovoltaik-Applikationen für 37.000 PKW unterschiedlicher Marken von Webasto Solar produziert worden, heißt es in der Pressemitteilung. Im Geschäftsbereich Automotive habe das Unternehmen zudem zahlreiche Forschungsaufträge erhalten. So wurde etwa das innovative Elektro-Konzeptfahrzeug "Bluezero" von Mercedes-Benz mit einem eigens entwickelten Solardach ausgestattet. "Elektromobilität ist das Zukunftsthema der Automobilindustrie. Unsere Solarapplikationen entsprechen den höchsten, von der deutschen Automobilindustrie festgelegten Qualitätsstandards und können hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten, etwa bei der Unterstützung der Antriebsbatterie, der Versorgung der Bordelektronik und beim Batteriemanagement während der Standzeiten. Zusätzlich sind wir ab 2010 in der Lage, eine GPS-Antenne in den Solargenerator zu integrieren und damit ein breites Anwendungsspektrum zu unterstützen", erläutert Michael Pack.


Großes Photovoltaik-Potenzial auf Auto-Dächern: täglich bis zu 12,5 Millionen kWh Solarstrom möglich

Fahrzeuge mit insgesamt mehr als 50 Millionen Quadratmetern nutzbarer Oberfläche sind nach Berechnungen von SYSTAIC allein in Deutschland unterwegs und könnten durch Ausstattung mit einem Photovoltaik-Dach täglich rund 12,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen - das entspreche in etwa der Leistung eines Nordrhein-Westfälischen Braunkohlekraftwerks, rechnet SYSTAIC vor. Auto-Solardächer könnten somit einen deutlichen Beitrag für geringeren CO2-Ausstoß leisten und die Reichweiten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen vergrößern. "In enger Abstimmung mit unseren Partnern aus der Automobilindustrie werden wir intelligente Lösungen für die Elektromobilität schaffen, die zukünftig zum Standard werden, genau wie die Solarzelle im Taschenrechner" kündigt Michael Pack an. "Dazu gehört auch - wie bei unserem Energiedach für Gebäude - die Nutzung der Abwärme zur Beheizung des Fahrzeugs und der Aufbau von Solarstromtankstellen", so Pack weiter.


Exklusiv-Vertrieb durch Saint-Gobain

Die Herstellung der neuen Automotive-Produkte, die für Neufahrzeuge, aber auch als Nachrüstsatz verkauft werden sollen, wird im SYSTAIC-Werk in Landsberg erfolgen. Als Vertriebspartner für diesen Bereich wurde die Saint-Gobain Sekurit France SAS gewonnen, mit der eine umfangreiche Exklusiv-Distribution vertraglich vereinbart wurde: Der international führende Entwickler und Produzent hochwertiger Glasfabrikate wird seine Expertise für die weltweite Vermarktung und den Vertrieb der von SYSTAIC neu entwickelten Automobil-Solardächer übernehmen. Der SYSTAIC-Vorstand geht davon aus, dass der Markt für automobile Solardächer mittelfristig rund zwei Millionen Fahrzeuge umfassen wird.



14.08.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik-Anlagenüberwachung jetzt auch Teil des Trainingssystems "Solartrainer profi"

Mit Solartrainer profi können ab sofort auch Versuche zum Anlagenmonitoring durchgeführt werden.
Mit Solartrainer profi können ab sofort auch
Versuche zum Anlagenmonitoring
durchgeführt werden.

Pünktlich zur 24. Europäischen Photovoltaik-Konferenz und -Ausstellung in Hamburg, wird die IKS Photovoltaik GmbH ein neues PV-Lehrmittel auf den Markt bringen. Das Trainingssystem "Solartrainer profi" für die berufliche Aus- und Weiterbildung wird um Komponenten zur Anlagenüberwachung ergänzt, berichtet IKS in einer Pressemitteilung.  Zwar arbeiten Solarstromanlagen heute sehr zuverlässig, doch unterliegen sie vielen Störgrößen und erzeugen oft nur einen Teil des erwünschten Ertrages. Nicht nur private Betreiber, sondern auch Investoren von Großanlagen haben daher verstärktes Interesse an regelmäßiger Kontrolle und permanenter Überwachung. In der Praxis wird die Bedeutung von zuverlässigen Monitoring-Systemen daher immer größer. Das heißt aber auch, dass die Anlagenüberwachung ein wichtiger Bestandteil der beruflichen PV-Aus- und Weiterbildung werden muss, betont IKS. Eine Entwicklung, die der internationale Lehrmittelhersteller mit seiner jüngsten Produktinnovation aufgegriffen habe. Wie bei allen Komponenten und Materialien des Solartrainers sei auch hier darauf geachtet worden, dass Bauteile aus der Praxis zum Einsatz kommen.


Solarstrahlungssensor plus Datenlogger

Konkret handelt es sich dabei um den bereits seit Jahren in bilanzierenden Monitoring-Systemen bewährten Solarstrahlungssensor ISET Sensor mit Datenloggersystem SOL.Connect Mouse plus. In das Trainingssystem Solartrainer profi integriert, können mit diesen Komponenten konkrete Versuche zur Überwachung bzw. Funktionsfähigkeit einer PV-Anlage durchgeführt und so Know-how zur Fehleranalyse in der Praxis erlangt werden. Das von IKS Photovoltaik entwickelte PV-Lehrsystem Solartrainer profi kommt in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowohl in Berufsschulen, Ausbildungszentren, Weiterbildungseinrichtungen wie auch in Fachhochschulen und Universitäten sowie in vielen Solarunternehmen zum Einsatz. Mit dem Trainingssystem können elektrotechnische Lehrinhalte zu Aufbau, Funktionsweise, Verschaltung sowie Installation- und Anlagentechnik von Photovoltaikanlagen vermittelt werden. Es eignet sich sowohl zur unterrichtsbegleitenden Demonstration wie auch für den Einsatz im Praktikumsversuch.

Das System besteht aus einzelnen Lehrtafeln mit Komponenten für die verschiedenen Versuchsanordnungen. Die Lehrtafeln werden nach Bedarf in den Halterahmen eingehängt und verschaltet. Die Konzeption des Systems erlaubt Versuche im Innen- und Außenbereich. Der Solartrainer ist weltweit lieferbar und wird vom Hersteller direkt vertrieben.


14.08.2009   Quelle: IKS Photovoltaik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IKS Photovoltaik GmbH,
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Photovoltaik-Systemanbieter Payom Solar meldet Auftragsboom

Wie der Vorstand der Payom Solar AG (Merkendorf) berichtet, lag der Umsatz des Photovoltaik-Systemintegrators im Monat Juli bei rund 6,5 Millionen Euro. Dies entspreche rund zwei Drittel des im gesamten ersten Halbjahr erwirtschafteten Umsatzes, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Man kann jetzt schon sagen, dass sich der positive Trend auch im August fortsetzen wird. Anfragen von Investoren, die in der Vergangenheit aufgrund von deren Zurückhaltung häufig nicht in einem Auftrag mündeten, werden nun umgesetzt", so Vorstand Jörg Truelsen. Vor allem die günstigen Modulpreise und die damit einhergehenden hervorragenden Renditeaussichten für Investoren hätten in den vergangenen Wochen für einen regelrechten Auftragsboom gesorgt.  Da der Vorstand weiterhin mit niedrigen Modulpreisen rechne, geht er derzeit davon aus, die Schätzung der Analysten für das Jahr 2009 zu übertreffen.

Die Payom Solar AG ist ein herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solarstrom-Anlagen. Das Unternehmen plant, erstellt und vertreibt Photovoltaik-Anlagen sowohl im Indach- als auch im Aufdachsegment von der Hausanlage bis zur industriellen Großanlage und übergibt diese schlüsselfertig an institutionelle sowie private Investoren und Betreiber.

14.08.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld AG bestätigt Absatzsteigerung im 1. Halbjahr 2009

Frank H. Asbeck: Forschungsinvestitionen ermöglichen Kostensenkungen.
Frank H. Asbeck: Forschungsinvestitionen
ermöglichen Kostensenkungen.

Die SolarWorld AG bestätigt mit Vorlage des Konzern-Zwischenberichtes für das 1. Halbjahr 2009 ihre vorab gemeldeten Zahlen. Das Photovoltaik-Unternehmen, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Börsenjubiläum feiert, konnte seine Absatzmenge im 1. Halbjahr 2009 auf 239 Megawatt (MW) steigern, ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzernumsatz veränderte sich im Berichtszeitraum um minus 6,0 Prozent auf 401,6 Millionen Euro (Vorjahr: 427,1 Mio. €). Trotz der branchenweit um rund 25 Prozent gesunkenen Preise sei es der SolarWorld AG zudem gelungen, eine EBIT-Marge in Höhe von 20,7 Prozent zu erreichen (Vorjahr: 27,8), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Vorstandssprecher Frank H. Asbeck kommentiert: "Dank unserer Strategie, entlang der kompletten Wertschöpfungskette zu produzieren, können wir der derzeitigen Preisdegression im internationalen Solarmarkt besser begegnen als andere."



Richtfest für neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Freiberg

Seinen Wettbewerbsvorteil will das Unternehmen künftig noch weiter ausbauen. So feiert die SolarWorld am 13.08.2009 im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, Richtfest für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum am sächsischen Standort Freiberg. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Produktion wird dort ein modernes Modul- und Zelltechnikum mit einer Gesamtfläche von 8.500 Quadratmetern errichtet. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Wafertechnikum entstehe ein europaweit einzigartiger Technologiecampus mit einer konzerneigenen Pilotlinie entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Die SolarWorld könne dadurch künftig neue Technologien noch produktionsnäher und damit besonders effizient testen, betont das Unternehmen. "Wir investieren in unsere Forschung, denn dadurch können wir unsere Herstellungsprozesse weiter optimieren und die Kosten erneut senken", sagt Frank H. Asbeck.


Ausbau der internationalen Produktionsstandorte

Auch die Entwicklung der anderen internationalen Produktionsstandorte der SolarWorld AG gehe planmäßig voran. Die neue Wafer- und Zellproduktion in Hillsboro/USA wurde im 1. Halbjahr 2009 hochgefahren, am zweiten US-Standort Camarillo konnte die Umstellung auf eine neue Modullinie abgeschlossen werden. In Südkorea hat die SolarWorld im 1. Halbjahr 2009 ihre Produktion um eine neue Linie zur Fertigung sogenannter "Rural"-Module für ländliche, netzferne Anwendungen erweitert.

Die SolarWorld sei in allen wichtigen Solarmärkten präsent und könne deshalb besonders flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren, heißt es in der Pressemitteilung. "Zudem ist es ökologisch und ökonomisch sinnvoll, dort zu produzieren, wo die Ware auch verkauft wird und auf lange Transportwege zu verzichten. In Europa also für den europäischen Markt, in den USA für den amerikanischen und in Asien für den asiatischen", so Frank H. Asbeck. Für weltweit alle SolarWorld Standorte gelten Standards nach international identischen Konzernspezifikationen. Die Produkte sind nach anerkannten Normen wie TÜV, UL oder CE zertifiziert.


13.08.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Phoenix Solar AG: Umsatzsteigerung und ausgeglichenes Ergebnis im zweiten Quartal

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt am 13.08.2009 die Zahlen zum 30. Juni 2009 vor. Das erste Halbjahr sei durch kräftige Preisreduzierungen auf der Einkaufs- und Verkaufsseite gekennzeichnet gewesen, die zu einem gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) führten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dennoch konnte das abgesetzte Modulvolumen um 25 Prozent auf rund 53 Megawatt Spitzenleistung (MWp) gesteigert und auf dem Heimatmarkt ein Umsatzwachstum von 93,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt werden. 

Umsatz im Inland um rund 180 Prozent gesteigert

Vom 1. April bis zum 30. Juni 2009 verzeichnete der Phoenix Solar Konzern Gesamtumsatzerlöse von 115,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q2 2008: 110,2 Millionen Euro) konnte damit unter weit schwierigeren Marktbedingungen der Quartalsumsatz um 5 Prozent gesteigert werden. Es dominierte das Geschäft im Inland mit 97 Prozent Umsatzanteil oder 112,2 Millionen Euro. Nach 40,1 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres beträgt die Umsatzsteigerung rund 180 Prozent. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009 betrug die Umsatzsteigerung sogar 214,7 Prozent und verdeutlicht die stark veränderten Bedingungen des Absatzmarktes in diesem Geschäftsjahr.


Gewinnschwelle im zweiten Quartal 2009 erreicht

Im Segment Komponenten & Systeme stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2009 um 16,0 Prozent auf 50,7 Millionen Euro (Q2 2008: 43,7 Millionen Euro), was einen Anteil an den Gesamtumsatzerlösen von 43,8 Prozent ausmacht (Q2 2008: 39,7 Prozent). Der Umsatz im Segment Photovoltaik-Kraftwerke betrug 65,0 Millionen Euro und gab damit im zweiten Quartal 2009 um 2,3 Prozent nach (Q2 2008: 66,5 Millionen Euro). Der Umsatzanteil des Segments beläuft sich auf 56,2 Prozent (Q2 2008: 60,3 Prozent). Das EBIT erreichte im zweiten Quartal 2009 mit 0,1 Millionen Euro die Gewinnschwelle nach einem negativen Wert von 7,4 Millionen Euro im ersten Vierteljahr. Im Vergleich zum Vorjahresquartal blieb das EBIT aber deutlich hinter dem Wert von 11,2 Millionen Euro zurück. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) betrug auf Quartalssicht 0,1 Prozent gegenüber 10,2 Prozent im Vorjahr. Stark gefallene Verkaufspreise führten zu Margendruck auf Lagerbestandsware. Trotz eines Abbaus der Vorräte von 108 Millionen Euro am 31. März 2009 auf 81,1 Millionen Euro am 30. Juni 2009, mussten Abwertungen auf den Lagerbestand in Höhe von 3,7 Millionen Euro Ende des zweiten Quartals vorgenommen werden. Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit 1,1 Millionen Euro niedriger als im Vorjahresquartal mit 7,6 Millionen Euro.

Bezogen auf das erste Halbjahr 2009 betrugen die Gesamtumsatzerlöse im Phoenix Solar Konzern 152,5 Millionen Euro. Sie lagen damit leicht über dem Wert des Vorjahres von 151,8 Millionen Euro. Im Segment Komponenten & Systeme addieren sich die Umsatzerlöse nach sechs Monaten auf 79,1 Millionen Euro und trugen mit 51,9 Prozent zum Konzernumsatz bei (H1 2008: 68,8 Millionen Euro bzw. 45,3 Prozent). Das Segment Kraftwerke verzeichnete Umsatzerlöse von 73,2 Millionen Euro und einen Anteil von 48,1 Prozent an den Gesamtumsatzerlösen (H1 2008: 83,0 Millionen Euro bzw. 54,7 Prozent).

Im ersten Halbjahr 2009 wurde ein EBIT von minus 7,3 Millionen Euro erzielt (H1 2008: 11,5 Millionen Euro), nach Steuern betrug das Konzernergebnis minus 4,9 Millionen Euro (H1 2008: 8,2 Millionen Euro). Bei 6.684.500 Aktien errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von minus 0,73 Euro (H1 2008: 1,27 Euro). Die Eigenkapitalquote stieg von 41,4 Prozent im Vorjahr auf 49,9 Prozent zum 30. Juni 2009.


Lagerbestand weiter abgebaut

Der Auftragsbestand am 30. Juni 2009 betrug nach Angaben des Unternehmens 181,2 Millionen Euro, aufgeteilt in 95,4 Millionen Euro für das Segment Komponenten & Systeme und 85,8 Millionen Euro für das Segment Kraftwerke. Mit Beginn des dritten Quartals konnte der Lagerbestand weiter deutlich abgebaut und die Auslieferungen im Segment Komponenten & Systeme weiter gesteigert werden.

Der Quartalsbericht zum 30. Juni 2009 kann auf der Internetseite des Unternehmens in der Rubrik "Investor Relations, Finanzberichte", heruntergeladen werden.

13.08.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells kündigt nach operativen Verlusten umfassendes Maßnahmenpaket an

Q-Cells-Chef Milner will das Unternehmen sicher durch die Krise steuern.
Q-Cells-Chef Milner will das Unternehmen sicher
durch die Krise steuern.

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE hat den Halbjahresbericht zum 30. Juni 2009 vorgelegt. Nach einer deutlichen Verschlechterung des Geschäftsverlaufs für Q-Cells SE in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres stellte der Vorstand ein umfassendes Maßnahmenprogramm vor, mit dem die Ertragskraft deutlich verbessert werden soll. Wie bereits berichtet, sank der Umsatz im ersten Halbjahr von 579,5 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf 366,2 Millionen Euro. Einem Gewinn im operativen Geschäft (EBIT) von 119,1 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres steht ein operativer Verlust von 47,6 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2009 gegenüber.   Beeinflusst durch eine weitere Abschreibung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der Renewable Energy Corporation ASA (REC) im Mai fiel für das erste Halbjahr 2009 ein Periodenverlust von 696,9 Millionen Euro an.


Produktionsvolumen konstant; Nachfrage deutlich geringer

Das Produktionsvolumen ist nach Angaben des Unternehmens mit 272,2 Megawatt (MWp) gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 nahezu konstant geblieben. Im Wesentlichen sei das Geschäft negativ beeinflusst worden durch einen massiven Preisverfall bei Solarzellen und eine deutlich verringerte Photovoltaik-Nachfrage. Gegen den Trend verzeichnete das Photovoltaik-Projektgeschäft, das bei der voll konsolidierten Tochter Q-Cells International GmbH gebündelt ist, weiterhin starkes Wachstum bei der Planung und Umsetzung großer Solarparks. Das Unternehmen erzielte bei einem Umsatz von 128,0 Millionen Euro ein EBIT von 8,0 Millionen Euro im Halbjahr. Derzeit errichtet Q-Cells International unter anderem den mit rund 54 MWp bislang größten deutschen Solarpark im bayrischen
Strasskirchen.


Maßnahmenpaket zur Kapazitätsanpassung und Kostensenkung, Stärkung der Technologieposition und Sicherung der Liquiditätsreserven beschlossen

"Der Geschäftsverlauf zeigt, wie schnell und wie dramatisch sich die Märkte für uns verändert haben. Um hier rasch und umfassend gegenzusteuern, haben wir mit Q-Cells Reloaded ein dreiteiliges Maßnahmenprogramm entwickelt, mit dem wir Q-Cells an die strukturell veränderten Marktbedingungen anpassen werden. Ziel ist, mittelfristig wieder nachhaltig profitabel zu wachsen", sagt Anton Milner, Vorsitzender des Vorstandes von Q-Cells SE. Milner weiter: "Natürlich bekommen wir den Preisdruck, der aus den Überkapazitäten resultiert, und die weiterhin schleppende Finanzierung von Großprojekten als Folge der Finanzmarktkrise zu spüren. Diese Problemfelder werden wir neben weiteren im Rahmen von Q-Cells Reloaded sehr entschlossen angehen." Daneben belasten langfristige Verträge mit Wafer-Lieferanten, die sich mittlerweile nachteilig auswirken, die im internationalen Vergleich in Teilen zu teure Fertigung und vergleichsweise hohe Gemeinkosten das Ergebnis.

Das Maßnahmenpaket "Q-Cells Reloaded" sieht im Einzelnen vor, die Produktionskapazität anzupassen und Kosten zu senken, die Technologieposition zu stärken und die mittelfristigen Liquiditätsreserven zu sichern.


Kapazitätsanpassung und Kostensenkung: 500 Arbeitsplätze sollen dauerhaft wegfallen

Aufgrund des Überangebotes bei Siliziumwafern liegt der kurzfristige Marktpreis für dieses Vorprodukt seit Anfang des Jahres unterhalb des Preisniveaus, das Q-Cells mit seinen Lieferanten in den Verträgen für 2009 vereinbart hat. Daraus sei allein im ersten Halbjahr ein Wettbewerbsnachteil in Höhe von rund 50 Millionen Euro entstanden. 2010 sehen die Verträge eine Angleichung an den Marktpreis vor, so dass dieser Nachteil größtenteils entfalle. Daneben liegen laut Q-Cells die Kostenstrukturen der Produktionslinien der älteren Generation am Standort Thalheim um etwa 30 % über dem mittlerweile üblichen Niveau im internationalen Wettbewerb. Dies sei im Wesentlichen auf erhebliche Skalierungseffekte zurückzuführen, die mit größeren Linien erreicht werden können. Daher habe der Vorstand beschlossen, diese älteren Linien stillzulegen. Zusammen mit der notwendigen Senkung der Gemeinkosten über alle Bereiche werden damit nach Angaben des Unternehmens rund 500 Arbeitsplätze dauerhaft wegfallen. Zusätzlich werde das Instrument Kurzarbeit abhängig von der Marktentwicklung am Standort Thalheim weiterhin genutzt. Insgesamt soll damit eine Reduzierung der Produktionskosten um 25 % erreicht werden.


Stärkung der Technologieposition: Dünnschicht-Unternehmen im Portfolio gewinnen an Bedeutung

Q-Cells will seine Forschungsaktivitäten im Bereich der Solarzellen auf marktnahe und kurz- bzw. mittelfristig erfolgversprechende Projekte fokussieren. Zuletzt konnte bei monokristallinen Zellen ein Wirkungsgrad von 18,3 % erzielt werden. "Auf dieser Basis werden wir bis Ende 2011 einen Wirkungsgrad von 20 % in der Technologie erreichen", erläutert Gerhard Rauter, im Q-Cells-Vorstand zuständig für die Produktion. Innerhalb seines Technologie-Portfolios konzentriere sich Q-Cells künftig auf die Dünnschicht-Unternehmen Solibro (CIGS) und Calyxo (CdTe), die von Q-Cells kontrolliert werden. Dabei sei vom Vorstand von Q-Cells SE der Auftrag an Calyxo ergangen, sein technologisches Potential bis zum Jahresende in der Massenfertigung unter Beweis zu stellen. Der Wirkungsgrad der besten Dünnschicht-Module von Solibro, die seit Beginn der Massenfertigung bereits rund 9 MWp produziert hat, betrug zuletzt 11,7 %. Für den weiteren Ausbau der übrigen Beteiligungen kooperiert Q-Cells weiterhin mit Partnern außerhalb des Unternehmens.


Sicherung der mittelfristigen Liquiditätsreserven: Investitionen auf dem Prüfstand

Um bis Anfang 2011 ausreichenden Spielraum für die Übergangsphase zu schaffen, soll die Innenfinanzierung von Q-Cells gestärkt werden. Sämtliche Investitionsprojekte insbesondere für 2010 sollen dazu auf den Prüfstand gestellt und die Kapitalbindung in Projekten und Vorräten verringert werden. Gegenüber der ursprünglichen Planung erwartet Q-Cells einen verminderten Mittelaufwand von rund 300 Millionen Euro. "Mit einem deutlich strafferen Working Capital-Management in der Produktion und im Projektgeschäft reduzieren wir den Cash-Bedarf um rund 200 Millionen Euro. Bis zu 100 Millionen Euro Mittelabfluss vermeiden wir durch eine Reduzierung unseres Investitionsprogramms", sagt Dr. Nedim Cen, Finanzvorstand der Q-Cells SE.


Vorstand Milner: Maßnahmen inklusive des Personalabbaus sind unabdingbar

"Nach den großen Erfolgen in der Aufbauzeit, die wir auch einer einzigartigen Mannschaft zu verdanken haben, stehen wir heute vor großen Herausforderungen. Um Q-Cells sicher durch die Krise zu steuern und dem Unternehmen eine langfristige Perspektive am Standort Thalheim zu geben, sind die Maßnahmen inklusive des Personalbbaus unabdingbar - auch wenn uns das sehr schmerzt. Gleichzeitig werden wir im Bereich Forschung und Entwicklung, im Vertrieb und in der Dünnschicht selektiv sogar neue Stellen schaffen, um uns zukünftig wieder stärker durch einen technologischen Vorsprung vom Wettbewerb zu differenzieren", schließt Milner.

Mit dem Wandel der Photovoltaik-Märkte werden sich laut Q-Cells auch neue Segmente und Regionen eröffnen. Aufbauend auf dem Projektgeschäft von Q-Cells International, die sich als feste Größe im Markt etablieren konnte, will sich Q-Cells ergänzend zum Produktgeschäft künftig stärker im Systemgeschäft engagieren. Milner: "Wir werden eigenes System-Know-how in ausgewählten Märkten anbieten."

13.08.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Solar-Unternehmen Conergy: Umsatz im 2. Quartal gegenüber Vorquartal fast verdreifacht; Vorstand rechnet für 2009 mit operativem Verlust

Conergy-Chef Ammer: Der Photovoltaik-Markt ist nicht stark genug, um an das Rekordvolumen von 2008 anzuschließen.
Conergy-Chef Ammer: Der
Photovoltaik-Markt ist nicht stark
genug, um an das Rekordvolumen
von 2008 anzuschließen.

Dank der deutlichen Belebung des internationalen Solar-Marktes hat das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen Conergy seinen Umsatz im 2. Quartal gegenüber dem Vorquartal mit 163,4 Millionen Euro fast verdreifacht. Gleichzeitig habe Conergy seine Rohertragsmarge im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent verbessert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ein wieder positiver Netto-Cashflow aus dem operativen Geschäft von 17,3 Millionen Euro spiegle vor allem den effizienteren Umgang mit Vorratsbeständen sowie weitaus geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wieder.   Verglichen mit dem Rekordvolumen des Vorjahres registrierte Conergy im ersten Halbjahr jedoch einen deutlichen Umsatzrückgang auf 228 Millionen Euro. Gründe hierfür seien ein massiver Preisrückgang für Solarmodule und der dramatische Einbruch des spanischen Marktes, der das letzte Jahr noch zu einem außerordentlich starken Solar-Boomjahr gemacht hat. Zudem erschwerte - und erschwere noch heute - die Finanzkrise in allen Kernländern der Photovoltaik Investoren den Zugang zu Fremdkapital. Hinzugekommen sei ein rapider Modulpreisverfall um bis heute rund 30 %. Damit gerieten die Umsätze und Ergebnisse in der Branche zusätzlich unter Druck.


Personalkosten und Nettoverschuldung abgebaut

Auch bei Conergy wurde das operative Ergebnis (EBIT) als Folge dieses Umsatzrückgangs deutlich in Mitleidenschaft gezogen; es liegt mit minus 47,0 Millionen Euro unter dem Fehlbetrag der ersten Jahreshälfte 2008 (minus 33,3 Mio. EUR). Gleichzeitig konnte das Unternehmen dank der Restrukturierung sein Nachsteuerergebnis im ersten Halbjahr von minus 66,9 Millionen Euro auf minus 58,9 Millionen Euro verbessern. Darin spiegeln sich besonders der Abbau der Personalkosten um rund 27 % zum Ende Juni 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag, sowie der massive Abbau der Nettoverschuldung von 550,0 Millionen Euro auf 287,1 Millionen Euro wider. Die Eigenkapitalquote per 30.06.2009 sei mit 21,4 Prozent weiter robust, betont das Unternehmen.

"Besonders freut uns, dass wir wieder einen positiven Nettocashflow erzielen. Zudem haben sich, abgesehen von Spanien und Korea, auch unsere Märkte positiv entwickelt und liegen auf Vorjahresniveau. Das zeigt drei Dinge: Wir konnten unseren Marktanteil in den auch in Zukunft wichtigen Märkten halten. Unsere grundlegenden Wachstumstreiber sind nach wie vor intakt. Und damit gehen wir vom klassischen Muster einer weiteren Belebung im 2. Halbjahr aus", so Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG. "Auch wenn der Markt wieder anspringt, ist er aber bei weitem nicht stark genug, um an das Rekordvolumen des Jahres 2008 anzuschließen. Obwohl die Restrukturierung uns schlanker und effizienter gemacht hat, war der Umsatzrückgang zu groß, als dass wir ihn allein durch unsere letztjährigen Sparmaßnahmen ausgleichen konnten", so Ammer weiter.


Photovoltaik-Auslandsmärkte sollen auf Profitabilität geprüft werden

Conergy will diesen Strukturverschiebungen wirksam begegnen. Das Unternehmen habe deshalb Maßnahmen eingeleitet, die Conergy effizienter machen, weiter Kosten sparen sowie die Kapazität an die aktuelle Marktlage weiter anpassen sollen. Im vergangenen Monat habe Conergy im internationalen Vertrieb sein Regionalmodell abgeschafft und dadurch eine komplette Management-Ebene eingespart. Weiterhin entlasteten die gestärkten Zentralbereiche Einkauf, Logistik und Marketing künftig die Länder durch Bereitstellung einer starken Infrastruktur - die Länder könnten sich noch stärker auf ihre Vertriebsaktivitäten konzentrieren. Seine Auslandsmärkte selbst unterziehe das Solar-Unternehmen einer weiteren kritischen Prüfung auf Profitabilität. Ziel sei, wie zu Anfang der Restrukturierung verkündet, nur noch dort vertreten zu sein, wo auch profitables Geschäft stattfindet. Daneben schärfe Conergy auch seine Vertriebskanäle. Gerade der deutsche B2B-Kanal habe sich in den letzten Monaten positiv entwickelt. In Zukunft will das Unternehmen diesen Absatzkanal noch weiter stärken.



Vorstand rechnet für 2009 mit einem operativen Verlust

Conergy geht für das 2. Halbjahr 2009 von einer weiteren Belebung des Marktes für erneuerbare Energien aus. Die weltweiten politischen Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien-Märkte seien unverändert positiv. Das Unternehmen erwartet, dass der klassische Jahresverlauf - das zweite Halbjahr ist in der Branche üblicherweise deutlich umsatzstärker als das erste - auch 2009 eintrifft. Insgesamt werde das Volumen des Photovoltaik-Marktes 2009 aber unter dem des allerdings ungewöhnlich starken Vorjahres liegen. Der Vorstand gehe daher davon aus, dass das Umsatzvolumen der Conergy 2009 deutlich unter dem Vorjahr liegen wird, der relative Marktanteil aber gehalten werden könne. Als Folge des verringerten Umsatzvolumens rechnet der Vorstand dieses Jahr mit einem operativen Verlust. Ziel des Unternehmens sei, 2010 einen operativen Gewinn zu erzielen.

13.08.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Solarmodul-Hersteller aleo solar: positives EBIT im zweiten Quartal signalisiert Trendwende

aleo-Finanzchef Bögershausen: Stärken im Vertrieb und Marketing zahlen sich im Käufermarkt aus
aleo-Finanzchef Bögershausen: Stärken
im Vertrieb und Marketing zahlen sich
im Käufermarkt aus"

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 einen Umsatz in Höhe von 118,1 Millionen Euro erwirtschaftet (1. Halbjahr 2008: 159,4 Mio. Euro), berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das positive Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,6 Millionen Euro im zweiten Quartal zeige die erreichte Trendwende an. Das EBIT im gesamten ersten Halbjahr lag bei minus 2,2 Millionen Euro (11,4 Mio. Euro) und sei von Einmaleffekten aus der Bestandsbewertung in Höhe von rund 5 Millionen Euro geprägt. "Ohne diese Einmaleffekte wäre aleo solar wieder profitabel und unterstreicht damit die Flexibilität in der Kostenstruktur", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.   Das Ergebnis je Aktie beträgt minus 0,27 Euro (0,60 Euro). Die produzierte Photovoltaik-Leistung beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf 38,6 Megawatt (60,7 Megawatt).


Auslieferungen übertreffen das Vorjahresquartal

"Die Auslieferungen haben im Verlauf des ersten Halbjahres deutlich angezogen", erklärt Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands und Finanzchef der aleo solar AG. "Lagen wir im ersten Quartal noch hinter den Vorjahreszahlen, konnten wir im zweiten Quartal mit 31,5 Megawatt das Vorjahresquartal (25,6 Megawatt) bereits deutlich übertreffen. In einem hart umkämpften, aber intakten Markt gewinnen wir Anteile. Unsere Stärken im Vertrieb und im Marketing zahlen sich im Käufermarkt aus." Die aleo solar AG strebe ein organisches Wachstum an und sei davon überzeugt, die geplanten Absatzziele zu erreichen, betont das Unternehmen. Aufgrund des anhaltenden Preisverfalls lasse sich zum derzeitigen Zeitpunkt aber kaum abschätzen, zu welchem Umsatz dieses Mengenziel Ende 2009 führen wird. Da auch die Zellpreise als wichtigster Kostenfaktor sinken, könne der Rohertrag gut gesteuert werden. Eine konkrete Prognose des Ergebnisses sei vor dem Hintergrund der Finanzkrise weiterhin stark von der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. "Sollten sich diese, wie einige Experten erwarten, im zweiten Halbjahr schrittweise verbessern, wird mit einer vergleichsweise soliden EBIT-Marge gerechnet. Für das Jahr 2010 strebt die aleo solar AG weiteres organisches Wachstum an. Konkrete Ziele sollen aber erst im Laufe des zweiten Halbjahres 2009 gesetzt werden.


aleo solar North America gegründet

Die aleo solar-Gruppe setzt weiterhin auf Internationalisierung. Bis zum Ende des kommenden Jahres will das Unternehmen rund die Hälfte des Umsatzes im Ausland erwirtschaften. Um das Geschäft in Nordamerika forcieren zu können, wurde die aleo solar North America Inc. als Tochtergesellschaft gegründet, um die Vertriebsaktivitäten dort kräftig auszuweiten.

13.08.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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US-Marktforscher iSuppli erwartet massiv wachsende Solarmodul-Lager

iSuppli-Pronose der weltweiten Solarmodulproduktion in Gigawatt (kristallin und Dünnschicht)
iSuppli-Pronose der weltweiten
Solarmodulproduktion in Gigawatt
(kristallin und Dünnschicht)

Das US-Marktforschungsunternehmen iSuppli Corporation (El Segundo, Kalifornien) berichtete am 10. August 2009, seiner aktuellen Studie "Inventory Levels Threaten Suppliers" zufolge stehe ein massives Überangebot an Photovoltaik-Modulen einer enttäuschenden Nachfrage gegenüber. In der Studie sagt iSuppli voraus, dass die Solarmodulproduktion im Jahr 2009 um 14,3 Prozent auf insgesamt 7,5 Gigawatt (GW) wachsen wird, im Vergleich zu 6,5 GW im Vorjahr. Jedoch erwartet iSuppli, dass im laufenden Jahr nur Solarstromanlagen mit einer Leistung von 3,9 GW gebaut werden und die Hälfte aller 2009 produzierten Module die Lager füllen wird.  "Die Solar-Branche ist 2009 von der kollabierenden Nachfrage in Spanien betroffen, die wiederum Folge der gesenkten Obergrenze für die Förderung und veränderte Einspeisetarife war. Im Vorjahr wurden rund 50 Prozent der weltweit installierten Photovoltaik-Leistung in Spanien installiert", so Henning Wicht, Leitender Marktforscher für Photovoltaik bei iSuppli. "Dieser Nachfragerückgang führte zu vollen Lagern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, vom Rohstoff Polysilizium über die PV-Zellen bis hin zu kompletten Photovoltaikanlagen. Trotz dieser Entwicklung haben Solarmodulhersteller ihre Produktionskapazität ausgeweitet und die Lager weiter gefüllt".



Rasch wachsende Photovoltaik-Nachfrage ab 2013 erwartet

"Diese Modulschwemme wird eine langfristige Wirkung auf die Solarindustrie haben und das Überangebot wird bis 2012 bestehen", prognostiziert Wicht. In den Folgejahren könne die erwartete, rasch wachsende Nachfrage nach Solarstromanlagen die weltweite Modulproduktion sowie Lagerbestände ausgleichen. iSuppli geht davon aus, dass die Modulhersteller ihre Produktionskapazität zwischen 2011 und 2013 weniger stark ausweiten werden. Führende Solarmodul-Produzenten wie Suntech, Sharp und JA Solar expandieren laut iSuppli trotz der Weltwirtschaftskrise analog zum Wachstum der PV-Branche und scheinen nicht gewillt, ihre Solarzellen- und Modulproduktion herunterzufahren. "Trotz der Wirtschaftskrise haben viele Modul- und Solarzellen-Hersteller ihre Kapazitäten ausgeweitet, als habe die Rezession niemals stattgefunden", sagte Wicht. "Die meisten Unternehmen agieren so, um ihren Marktanteil zu verteidigen". iSuppli prognostiziert, dass Suntech im Jahr 2009 den Solarzellenhersteller Q-Cells als Marktführer ablösen wird und die Nummer eins unter den Herstellern von Zellen auf Basis von kristallinem Silizium wird. Die Unternehmen Sharp, Yingli und JA Solar werden laut iSuppli bei andauerndem Ausbau der Produktionskapazität in diesem Jahr ihre Top-5 Position am Markt halten können. Die Strategien von Anbietern, die ihre Solarzellen- und Modulproduktion der sinkenden Nachfrage angepasst haben, sind laut Marktstudie gescheitert. Dazu zählten beispielsweise Q-Cells, SunPower und BP Solar. Die Original Pressemitteilung wurde veröffentlicht unter www.isuppli.com/news.aspx.

13.08.2009   Quelle: iSuppli Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iSuppli Corp.,
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Offshore-Windstrom von der Nordsee: alpha ventus speist erste Kilowattstunden ins deutsche Stromnetz ein

Offshore-Windpark
Offshore-Windpark "alpha ventus"

Erstmals fließt Offshore-Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz: Das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), hat jetzt die ersten drei von insgesamt zwölf Windkraftanlagen des Windparks alpha ventus erfolgreich angefahren und für die regelmäßige Stromproduktion eingestellt. Die Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Alle zwölf Anlagen des Windparks, von denen fünf bereits komplett errichtet sind, werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres in Dauerbetrieb gehen, berichtet DOTI in einer Pressemitteilung. 


Vom Einstellbetrieb über den Testbetrieb zur Inbetriebnahme

"Die Windkraftanlagen 'AV 8', 'AV 9' und 'AV 12' befinden sich derzeit im so genannten Einstellbetrieb", erläutert der Gesamtprojektleiter von alpha ventus, Wilfried Hube. "Wie der Name es bereits andeutet, werden in dieser Phase alle Funktionen und elektrotechnischen Bauteile überprüft und für den späteren Dauerbetrieb justiert. Das ist vergleichbar mit der technischen Einstellung des Motors bei einem Neuwagen", so Hube weiter. Nach dem Einstellbetrieb beginnt der so genannte Probebetrieb. In dieser Phase werden die Windkraftanlagen verschiedenen Testszenarien unterzogen, zum Beispiel dem Betrieb unter Volllast bei entsprechenden Windgeschwindigkeiten. Dies ist vergleichbar mit Testfahrten bei einem Neuwagen. Die beschriebenen Testszenarien dauern bis zu mehreren hundert Stunden. Erst dann sind Windkraftanlagen dauerhaft betriebsbereit. Nach den ersten drei Anlagen sollen die weiteren, bereits errichteten Windkraftanlagen sukzessive in Betrieb genommen werden.


Windkraftanlagen von Areva Multibrid und REpower

Mit der Errichtung der Windkraftanlagen wurde Mitte April dieses Jahres begonnen, nachdem ein erster Versuch im August 2008 wetterbedingt abgebrochen worden war. Seit April seien die Arbeiten jedoch so zügig vorangekommen, dass die Errichtung des gesamten Windparks gut im Zeitplan liege, betont DOTI. Neben dem Bau und der Inbetriebnahme der sechs Windkraftanlagen "M5000"
von Areva Multibrid betreffe dies vor allem den Bau der Unterwasser-Pfahlverankerungen für die Fundamente der sechs "REpower 5M"-Windkraftanlagen, die in Kürze abgeschlossen werden sollen.


Windstromtransport per Seekabel

Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, welches das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die transpower stromübertragungs gmbh (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.

Die laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Der Link auf die Webcam ist zu finden unter http://www.alpha-ventus.de.

13.08.2009   Quelle: Deutsche-Offshore-Testfeld und Infrastruktur Gesellschaft mbH & Co KG (DOTI)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsche-Offshore-Testfeld und Infrastruktur Gesellschaft mbH & Co KG (DOTI),


 

Manz Automation AG: Umsatzrückgang bedingt durch Marktsituation der Solar-Industrie

Die Manz Automation AG, weltweiter Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat im ersten Halbjahr 2009 Umsatzerlöse von 28,28 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 101,6 Mio. €). Gleichzeitig lag die Gesamtleistung bei 38,11 Millionen Euro nach 102,44 Mio. € in den ersten sechs Monaten 2008. Der deutliche Rückgang der Geschäftsergebnisse sei vor allem durch die aktuelle Marktsituation der Solar-Industrie bedingt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch die Finanzkrise seien seit Herbst letzten Jahres nahezu alle geplanten Neu- und Erweiterungsinvestitionen in Photovoltaik-Produktionsstätten gestoppt worden.  Positive Anzeichen setzten im zweiten Quartal 2009 dagegen in der LCD-Industrie ein. Unter anderem aufgrund des chinesischen Konjunkturprogramms erhöhte sich die Nachfrage in diesem Segment spürbar. Die Auslastung in diesem Geschäftsbereich werde daher im zweiten Halbjahr bereits wieder deutlich zunehmen.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete der Konzern im Berichtszeitraum einen Rückgang auf minus 12,56 Millionen Euro (Vorjahr: 12,02 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich auf minus 12,11 Millionen Euro nach plus 11,38 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Daraus resultiert ein Periodenergebnis im Konzern von minus 9,82 Millionen Euro nach einem Überschuss von 8,82 Mio. € im Vorjahr. Dies entspricht nach den ersten sechs Monaten 2009 einem Ergebnis je Aktie von minus 2,08 € (Vorjahr: plus 2,41 €). Im selben Zeitraum verminderte sich der operative Cash Flow auf minus 2,89 Millionen Euro(Vorjahr: minus 1,21 Mio. €).

Nach dem abgelaufenen ersten Halbjahr 2009 verfüge die Gesellschaft zum Stichtag 30. Juni 2009 weiterhin über eine sehr solide Bilanz, so das Unternehmen. Mit einer Eigenkapitalquote von 77 % und liquiden Mitteln in Höhe von rund 59 Millionen Euro sieht sich die Manz Automation sehr gut gerüstet, um die langfristige Strategie auch in der derzeitigen Marktphase zielgerichtet umzusetzen. Somit sei der Konzern in der Lage, die F&E-Aktivität auch künftig mit Entschlossenheit voranzutreiben, um die notwendigen Innovationen für die nächsten Generationen von Maschinen für die Solar- und LCD-Industrie zu entwickeln.


Erschwerte Finanzierung für Photovoltaik-Produktionslinien und volle Lager

Die aktuell schwierige Marktsituation für die Photovoltaik-Industrie resultiere vor allem aus der Finanzkrise und der damit deutlich erschwerten Finanzierung für Produktionslinien und Solaranlagen, betont Manz. Zugleich hätten sich die Lagerbestände der Kunden aufgrund der fehlenden Nachfrage nach Solarmodulen deutlich erhöht. Entsprechend sei auch die Manz Automation mit Auftragsverschiebungen durch Kunden im laufenden Jahr konfrontiert, während Auftragsstornierungen bislang weitgehend ausgeblieben seien. Der Auftragsbestand belief sich zum Stichtag 30. Juni 2009 auf 87,5 Millionen Euro.



Manz: Aufschwung der Solarindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2009 weniger wahrscheinlich

"In Abhängigkeit vom schwer zu prognostizierenden Zeitpunkt bis zum wieder einsetzenden Aufschwung der Solarbranche ergeben sich für Manz verschiedene Szenarien für das Geschäftsjahr 2009. Sollten die derzeitigen Auftragsbestände in diesem Jahr vollständig von den Kunden abgerufen werden, bleibt das bisher kommunizierte Ziel, ein ausgeglichenes EBIT im Gesamtjahr 2009 zu erwirtschaften, weiterhin realistisch. Dies setzt jedoch einen kräftigen Aufschwung der Solarindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2009 voraus, dessen Wahrscheinlichkeit in den vergangenen Wochen abgenommen hat. Sollte dieser Aufschwung ausbleiben, ist ein ausgeglichenes operatives Ergebnis im Gesamtjahr nicht mehr zu erwarten", heißt es in der Pressemitteilung.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: "Wir haben die Zeichen der Zeit früh erkannt und unsere Kosten durch Kurzarbeit und Anpassung der Kapazitäten reduziert. Die im letzten Jahr getätigten Investitionen in neue Produktionsstandorte in der Slowakei, in Taiwan und in China werden uns helfen, die Kosten deutlich zu senken und unsere Wettbewerbsposition weiter auszubauen. 2009 liegt der Fokus auf Forschung und Entwicklung. Mit unseren Innovationen ermöglichen wir unseren Kunden hocheffiziente und kostengünstige Produktionsprozesse, um die gesunkenen Modulpreise kompensieren zu können. Damit wird die Manz Automation für den nächsten Innovationszyklus der Hersteller gut gerüstet sein und vom kommenden Aufschwung deutlich profitieren können."

Die Anfang des Jahres begonnene Diversifizierung in den Bereich der Produktionstechnik für Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos trägt nach Angaben des Unternehmens bereits erste Früchte und werde schon im zweiten Halbjahr 2009 einen positiven Beitrag zum Umsatz und Ergebnis leisten.

Der vollständige 6-Monatsbericht 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmens zur Verfügung im Bereich "Investor Relations"

13.08.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EU-Kommission unterstützt Investitionen der ersol-Gruppe am Photovoltaik-Standort Arnstadt

Grundsteinlegung von ersol in Arnstadt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel
Grundsteinlegung von ersol in Arnstadt
mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die ersol Solar Energy AG (ersol) hat am 12. August 2009 von der EU-Kommission die erwartete Genehmigung zur Förderung der Investitionen in die Photovoltaik-Produktion auf Basis von kristallinem Silizium erhalten. Der Freistaat Thüringen und die Bundesrepublik Deutschland hatten diese Unterstützung unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Europäischen Kommission bereits zugesagt. Mit einem Investitionsvolumen von 530 Millionen Euro werde ersol wie geplant das Fabrikgelände in Arnstadt ausbauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies umfasse unter anderem die Erweiterung der Nominalkapazität im Bereich Solar Cells in den nächsten Jahren auf 630 Megawatt (MWp) sowie der Aufbau eigener Modulfertigungskapazitäten.  Die beantragten Fördermittel belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf gut 10 Prozent der Gesamtinvestitionen und seien fester Bestandteil der Investitionsplanung. Die Finanzierung erfolge über Bosch-Konzerndarlehen und durch Eigenmittel von ersol.

"Wir freuen uns über die Zusage der Fördermittel von der Europäischen Union. Damit werden wir in den nächsten Jahren über eine halbe Milliarde Euro an unserem Fertigungsstandort in Arnstadt investieren. Wir danken insbesondere den Wirtschaftsministerien des Freistaates Thüringen und des Bundes, die sich für diese wichtige Unterstützung eingesetzt haben", kommentiert Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die positiven Nachrichten aus Brüssel.

12.08.2009   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Enel stellt Italiens größtes Photovoltaik-Kraftwerk in Montalto di Castro fertig

Enel-Solarpark in Montalto di Castro
Enel-Solarpark in Montalto
di Castro

Photovoltaik-Module mit einer Fläche von 10 Hektar und einer Nennleistung von sechs Megawatt sollen künftig in der italienischen Stadt Montalto di Castro (Provinz Viterbo) mehr als sieben Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit den Bedarf von rund 2.700 Haushalten decken. Zudem werden durch das Solar-Kraftwerk etwa 5.000 Tonnen CO2 vermieden, berichtet Enel SpA, der größte italienische Stromversorger, in einer Pressemitteilung.  Das Photovoltaik-Kraftwerk in Montalto di Castro ist mit 6 MW Nennleistung laut Enel der gegenwärtig größte Solarpark in Italien und zählt zu den größten in Europa. Die Module stammen zum überwiegenden Teil von Sharp. Die Anlage in Montalto di Castro folgt auf ein 3,3 MW-Solarkraftwerk von Enel in Serre Persano (Salerno), welches die erste italienische Solarstromanlage im Kraftwerksmaßstab war, 1993 an das Netz ging und noch immer mit voller Leistung betrieben wird.

Der Solarpark wurde vom Enel-Tochterunternehmen Enel.si geplant und errichtet. Nach Angaben des Unternehmens hat Enel.si bereits gewerbliche und private Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 80 MW gebaut.

12.08.2009   Quelle: Enel SpA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enel SpA,
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Photovoltaik-Hersteller Sunways AG: 2. Quartal zufriedenstellend; ausbleibende Nachfragedynamik führt zu Kurzarbeit

Sunways-Solarzellenfabrik in Arnstadt
Sunways-Solarzellenfabrik in Arnstadt

Im zweiten Quartal 2009 ist die Nachfrage nach Photovoltaik-Komponenten der Sunways AG (Konstanz) sowohl gegenüber dem 1. Quartal 2009 als auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zum Ergebnis hätten sowohl die preisgünstigere Rohstoffversorgung als auch die Ausnutzung von Skaleneffekten am Produktionsort Arnstadt einen positiven Beitrag geleistet, während der Druck auf die Verkaufspreise unverändert anhielt. Nach den vorliegenden Eckdaten zeichne sich insgesamt ein positives Bild der Geschäftsentwicklung des zweiten Quartals ab. Die Sunways AG will am 14. August den Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2009 vorlegen. 
Kurzarbeit angesichts Nachfrageschwäche

Nach einer bis Juni 2009 nahezu vollen Auslastung der Produktionskapazitäten führt die Sunways AG am Standort Konstanz ab Juli 2009 und in Arnstadt ab August 2009 Kurzarbeit ein. Die Anpassung der Produktionskapazitäten der Sunways AG wird aufgrund mehrerer Faktoren notwendig, so das Unternehmen. Dazu zähle die Nachfrageschwäche der KFZ-Industrie nach Photovoltaik-Spezialzellen aber auch das Ausbleiben von Investitionen in Solarparks und vergleichbare Solar-Großprojekte als Folge der anhaltenden Finanzkrise. Die Kurzarbeit werde genutzt, die Anlagen anzupassen, mit dem Ziel der Verbesserung der Qualität und der Kostenreduktion in der Produktion; ebenso könnten notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in dieser Zeit vorgenommen werden.


Ausblick für Gesamtjahr 2009 im Branchenkontext mit anhaltenden Unsicherheiten behaftet
Umsatz- und Ergebniserwartungen der Sunways AG sind für die
zweite Jahreshälfte 2009 abhängig von der weiteren Marktentwicklung und seien daher mit Unsicherheiten behaftet. Insgesamt übersteigen im PV-Markt derzeit die bestehenden sowie im Aufbau befindlichen Produktionskapazitäten die kundenseitige Nachfrage deutlich, betont Sunways. Trotz des schwierigen Branchenumfelds geht die Sunways AG aus heutiger Sicht von einer den bisherigen Erwartungen entsprechenden Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2009 aus.

12.08.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunfilm und Sunova statten deutsche und spanische Dächer mit mehr als einem MW Dünnschichtmodulen aus

Montage von Sunfilm-Dünnschichtmodulen.
Montage von Sunfilm-Dünnschichtmodulen.

Der Photovoltaik-Hersteller Sunfilm AG (Großröhrsdorf) und der PV-Systemintegrator Sunova AG (Grasbrunn) gaben am 11.08.2009 bekannt, dass Sunova verschiedene Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als einem Megawatt (MWp) mit Sunfilms Tandem-Junction-Dünnschichtmodul "Modell Q" in Deutschland und Spanien umsetzen. Das Modell Q wird im Format 1,1 x 1,3m2 in Großröhrsdorf hergestellt. Sunova hat spezielle Befestigungssysteme entwickelt, die mit der Montageschiene des Modells Q zur Installation auf bestimmten Folien- oder Trapez-Industrieflachdächern verbunden werden. Diese Befestigungssysteme, "Quick Fix" genannt (und als Patente angemeldet), seien so konzipiert, dass sie über eine hervorragende mechanische Stabilität verfügen und bei geringstem Materialbedarf schnell zu befestigen sind, heißt es in der Pressemitteilung.   "Wir glauben, dass wir durch die Kombination der Module von Sunfilm mit unseren eigenen Befestigungslösungen ein hochwertiges und wettbewerbsfähiges Produkt auf den Markt bringen", sagt Werner Innerhofer, Vorstandsvorsitzender von Sunova. "Während der Entwicklung unserer Befestigungssysteme war die Zusammenarbeit mit Sunfilm äußerst konstruktiv, und wir freuen uns nun über die positiven Rückmeldungen unserer Kunden in Hinblick auf diese Produktkombination."



Hoher Wirkungsgrad bei fast horizontaler Ausrichtung und niedriger Sonneneinstrahlung

Zusätzlich zu den Modell Q-Installationen hat Sunova nach eigenen Angaben schon über 850 kWp bei Projekten mit den "Model SN2"-Modulen aus der Sunfilm-Produktionsstätte in Thalheim realisiert. Die Tandem-Junction-Dünnschicht-Technologie eignet sich laut Hersteller besonders für industrielle Dachmontagen, da sie exzellente Energieeffizienzwerte habe, welche selbst bei fast paralleler Dachausrichtung bestehen bleiben. In dieser fast horizontalen Ausrichtung können die Module viel näher zueinander befestigt werden, während gleichzeitig die negativen Auswirkungen von Verschattung durch nebeneinander angeordnete Modulreihen vermieden werden. "Zusätzlich zu diesem Vorteil der Ausrichtung behalten unsere Module ihre Effizienz auch bei niedrigeren Einstrahlungsbedingungen, wie sie in den meisten Regionen in Deutschland anzutreffen sind", so Dr. Sicco Westra, verantwortlicher Manager für die Geschäftsentwicklung bei Sunfilm. "Letztendlich sind diese Module durch ihren niedrigen Temperaturkoeffizienten perfekt für Montagen in wärmeren Gebieten wie Spanien oder den Mittelmeerländern geeignet. Wir erwarten deshalb, dass dieses Marktsegment weiterhin erfolgreich im Fokus unserer Geschäftstätigkeit stehen wird."

12.08.2009   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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SolarWorld baut US-Geschäft aus: Neue Photovoltaik-Projekte mit Chevron realisiert

SolarWorld-Produktion in Hillsboro (Oregon).
SolarWorld-Produktion in Hillsboro (Oregon).

Die SolarWorld AG (Bonn) hat mit weiteren Projekten ihr Geschäft im Zukunftsmarkt USA ausgebaut. Allein mit dem Projektpartner Chevron Energy Solutions Co. hat die SolarWorld in Kalifornien bis heute Solarstromanlagen an öffentlichen Gebäuden mit einer Gesamtleistung von mehr als 15 Megawatt (MW) installiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neu entstanden seien Photovoltaik-Anlagen zum Beispiel am Butte Community College in Oroville. Die Kooperation mit Chevron sei ein wichtiger Schritt für SolarWorld zur Marktexpansion in Kalifornien - dem derzeit größten Solarmarkt in den USA. Daneben erhielt die SolarWorld den Zuschlag vom US-Verteidigungsministerium, ein 1,2-MW-Solarkraftwerk im Bundesstaat Colorado mit Solarmodulen auszustatten.   In diesem Projekt sollen mehr als 5.000 der neuen SolarWorld 220/230-Watt-Module verbaut werden. Durch die höhere Leistung der Module kann auf weniger Fläche ein größerer Stromertrag erzielt werden. Wie alle SolarWorld Module entsprechen sie höchsten Qualitätsanforderungen, betont der Hersteller. Die neuen Module werden am US-Standort in Camarillo (Kalifornien) gefertigt. Die Vorprodukte Wafer und Solarzelle stammen größtenteils aus der Produktion in Hillsboro (Oregon).


Frank H. Asbeck: Förderung von Solarstrom - Förderung in den USA wird voraussichtlich ab dem 4. Quartal greifen

Der US-Markt ist bereits heute die drittgrößte Absatzregion für Solarstromtechnologie weltweit. SolarWorld Vorstandsvorsitzender Frank H. Asbeck kommentiert: "Ab dem 4. Quartal 2009 wird dort die Förderung von Solarstrom voraussichtlich greifen. Mit unseren Standorten in den USA sind wir bestens auf die erwartete positive Entwicklung am US-Markt vorbereitet." Bis Ende 2010 sollen die US-Standorte weiter ausgebaut werden. "Wir werden dann jeweils über 500 MW Produktionskapazität in der Wafer- und Zellfertigung haben", so Asbeck.

Bereits im ersten Halbjahr habe SolarWorld Projekte wie eine 1-MW-Aufdachsolaranlage auf dem Konferenzzentrum (OCCC) in Florida und eine 1,2-MW große Anlage auf der Landestransportbehörde in Los Angeles (Kalifornien) in Betrieb genommen. Beide gehören momentan zu den größten Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden in den USA.



12.08.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik: Chinesischer Stromerzeuger Guodian Power und Canadian Solar kooperieren

392.645 kWp Referenzanlage von Canadian Solar in Visalia, Kalifornien.
392.645 kWp Referenzanlage von
Canadian Solar in Visalia, Kalifornien.

Der Photovoltaik-Hersteller Canadian Solar Inc. (Ontario, Kanads) meldete am 10.08.2009 den Abschluss einer breiten strategischen Kooperation mit einem der größten Stromerzeugungsunternehmen in China. Im Rahmen der umfassenden Vereinbarung wollen Canadian Solar und Guodian Power Development Co., Ltd. Photovoltaik-Kraftwerke in China entwerfen, finanzieren, errichten, betreiben und warten. LautVereinbarung wollen die beiden Unternehmen zunächst als strategische Partner in Gansu, Ningxia und der Inneren Mongolei zusammenarbeiten, um anschließend neue Märkte in weiteren Provinzen zu erschließen, heißt es in der Pressemitteilung.  Die börsennotierte Guodian Power Development Co. Ltd. ist eine Tochtergesellschaft der staatseigenen China Guodian Corporation ("Guodian"), einer der fünf größten nationalen Stromversorger Chinas. Guodian betreibt laut Canadian Solar Elektrizitätswerke in 29 chinesischen Provinzen und beschäftige mehr als 110.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, finanziert, baut und betreibt und verwaltet Stromerzeugungsanlagen und erzeugt und vertreibt Strom und Wärme. Bis Ende Juni 2009 lag die installierte Gesamtleistung Guodians laut Pressemitteilung bei 7.490 Megawatt (MW), darunter 6.687 MW aus Wärmekraftanlagen, 471 MW aus Wasserkraftwerken und 325,6 MW aus Windenergieanlagen.


Photovoltaik-Kapazität von 510 MW bis 2012 als Ziel

"Guodian Power Development Co. hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2012 in China eine installierte Photovoltaik-Kapazität von 510 MW zu erreichen", sagte Jun Miu, Vizepräsident der Guodian Power Development Co. "Darüber hinaus sind wir sehr an einer Expansion im Ausland interessiert. Die heutige Bekanntgabe der Vereinbarung mit Canadian Solar ist für eine erfolgreiche Erreichung dieses Ziels von zentraler Bedeutung. Wir freuen uns sehr darüber, einen bewährten, finanziell starken und vertrauenswürdigen Partner wie Canadian Solar zu haben, mit dem Guodian Power Development seine erheblichen Erweiterungsaktivitäten im Solarbereich vorantreiben kann. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine vollständige PV-Branchenlieferkette und eine starke Partnerschaft errichten können."


Richtlinien der chinesischen Regierung unterstützen die Photovoltaik-Branche

Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar, fügte hinzu: "Wir sind stolz darauf, Partner von Guodian Power Development zu sein und eine formelle Vereinbarung mit ihnen in China eingehen zu dürfen. Unser Ziel ist es, der führende Lieferant für die geplanten PV-Projekte Guodian Power Developments in China mit einem Umfang von 400 bis 500 MW zu werden und die Auslandsaktivitäten des Unternehmens zu unterstützen. Neueste von der chinesischen Regierung eingeführte Richtlinien zur Unterstützung der Photovoltaik-Branche haben für uns den Weg geebnet, im Rahmen der weiteren Diversifizierung unserer Umsatzbasis im chinesischen PV-Markt weiter zu wachsen. Die von Canadian Solar geplante Ausweitung seiner Modulfertigungskapazität auf 820 MW im Laufe dieses Quartals wird uns auf kurzfristiges Produktionswachstum vorbereiten."


Megawatt-Solarkraftwerke in Ningxia

Im Rahmen der Vereinbarung wollen Canadian Solar und Guodian Power Development zunächst ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das sich auf PV-Kraftwerke konzentriert. Bei den beabsichtigten PV-Kraftwerksprojekten soll Guodian Power Development Mehrheitseigentümer werden. Canadian Solar erhalte das Erstrecht, Module und Ingenieurdienstleistungen zu Marktpreisen an das Joint Venture zu verkaufen. Die Vereinbarung sieht anfänglich zwei an das Stromnetz angeschlossene PV-Kraftwerke in Ningxia vor: Ein Projekt zielt auf eine installierte Leistung von 50 MW ab, wobei die erste Phase 10 MW umfassen soll. Ein zweites Projekt soll ebenfalls in der ersten Phase 10 MW liefern, zusätzliche Erweiterungen sollen folgen. Die PV-Kraftwerke in Ningxia sollen so ausgelegt werden, dass sie ein skalierbares Modell für eine künftige Geschäftsentwicklung zwischen Guodian Power Development und Canadian Solar darstellen.



12.08.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar,
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Solarparc AG plant Photovoltaik-Fonds mit über 30 MWp Gesamtleistung

Die Solarparc AG (Bonn) setzt ihre kontinuierliche Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre fort und will weitere renditestarke Solarprojekte umsetzen. So werde der Konzern im 2. Halbjahr 2009 den Vertrieb eines Publikumsfonds mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro beginnen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solarstrom-Kraftwerke des 30 MWp starken Photovoltaik-Fonds "Solarparc Deutschland I", in denen ausnahmslos Qualitätstechnologie der Marke SolarWorld eingesetzt wird, sollen bis Ende des Jahres an das Stromnetz angeschlossen werden.   "Damit bieten wir Anlegern die Möglichkeit, sich an nachhaltigen und solide geplanten Solarparks zu beteiligen, die unabhängig von der Lage an den Finanzmärkten eine sichere und attraktive Rendite bieten", kommentiert Susanne Asbeck-Muffler, Vorstand Finanzen der Solarparc AG.

11.08.2009   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Centrosolar Q2–Zahlen: Strategische Bereinigungen führen zu Einmalverlusten; anziehendes operatives Geschäft

Die CENTROSOLAR Group AG (München) hat das von einem schwachen Marktstart und einem kontinuierlichen Preisverfall gekennzeichnete erste Halbjahr 2009 zur strategischen Bereinigung seines Unternehmensportfolios genutzt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die noch 2008 zu hohen Einkaufspreisen aufgebauten Lagerbestände an Solarzellen und -Modulen seien abgewertet und abverkauft worden. Nach der Insolvenz eines Hauptkunden des niederländischen Modulwerks in Doesburg sei die Produktion dort zugunsten des neuen und größeren Werkes in Wismar geschlossen worden. Auch das zwischenzeitlich mit einem neuen Partner verhandelte Zellenproduktions-Gemeinschaftsunternehmen mit der Qimonda AG sei endgültig abgebrochen worden.  Die vorgenommenen Lagerbestandsabwertungen und der Abverkauf der alten Lagerbestände aus 2008 reduzierte die Rohmarge im Geschäftssegment Solar Integrated Systems um einmalig etwa 10 Prozentpunkte und stellte somit eine Belastung von mehr als 9 Millionen dar, heißt es in der Pressemitteilung.

Auch alle Rückstellungen für den mit der Schließung des Werks in Doesburg verbundenen Sozialplan sowie Abwertungen auf die Vermögenswerte seien ergebniswirksam im zweiten Quartal verbucht worden. Die Übernahme von Anlaufkosten für das geplante Zellenwerk verminderte zusätzlich das operative Ergebnis um weitere 1,8 Millionen Euro. Die durch den Abbruch der Verhandlungen erforderliche vollständige Abschreibung der Beteiligung an dem Zellenwerk in Höhe von 10,1 Millionen Euro belaste hingegen das Finanzergebnis. Zudem hafte die CENTROSOLAR Group AG gemeinsam mit der Qimonda AG gesamtschuldnerisch für die Nettofinanzschulden des insolvent gegangenen Joint Ventures in Höhe von 16,5 Millionen Euro und weise vorsorglich den vollen Betrag als Finanzschulden in der Bilanz und im Finanzergebnis des zweiten Quartals aus.

Wegen all dieser einmaligen Bereinigungskosten des ersten Halbjahres ergab sich für die CENTROSOLAR Group AG ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von minus 11,3 Millionen Euro (Vorjahr plus 6,8 Mio. EUR) und ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von minus 37,1 Millionen Euro (Vorjahr plus 2,7 Mio. EUR). Bereinigt um diese Einmaleffekte wäre ein ausgeglichenes Periodenergebnis erreicht worden, betont das Unternehmen.


Umsatzsprünge in Frankreich, Benelux und den USA kompensieren weitgehend den "Spanieneffekt" des Vorjahres

Deutliche Umsatzsteigerungen unter anderem in Frankreich, den Benelux-Staaten und den USA hätten der CENTROSOLAR Group AG im ersten Halbjahr 2009 geholfen, den Spanienboom des Vorjahres weitgehend zu kompensieren. Insgesamt konnte ein Umsatz von 122,2 Millionen Euro erreicht werden (Vorjahr: 151,7 Mio. EUR), was trotz der generellen Marktschwäche des ersten Quartals nur 19 % unter dem ersten Halbjahr des Rekordjahres 2008 lag. Davon wurden rund 57 % im Ausland erzielt. Aufgrund der in Relation zum Markt guten Umsatzentwicklung im abgelaufenen Halbjahr und einer stark angestiegenen operativen Geschäftsentwicklung zu Beginn des dritten Quartals geht CENTROSOLAR daher weiterhin von einem Jahresumsatz in etwa auf Vorjahresniveau aus. Da auch die Rohmarge im Juni vor Abwertungen bereits über dem Vorjahresdurchschnitt lag, könne auch von einem positiven operativen Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr ausgegangen werden, das jedoch aufgrund der Einmaleffekte des ersten Halbjahres unterhalb des Vorjahreswertes liegen werde.


Ehrgeizige Jahresprognose bestätigt

CENTROSOLAR habe sich nicht durch Langfristverträge beim Zellenbezug gebunden und sei deshalb nun in der Lage, die günstigere Einkaufssituation zur Verbesserung der Wettbewerbsposition bzw. zur Erhöhung der Margen zu nutzen. Auch durch die strategischen Bereinigungen sei die CENTROSOLAR Group AG jetzt deutlich stärker aufgestellt, um in ihrem Kerngeschäft – der Systemintegration von PV-Dachanlagen sowie der Herstellung und dem Vertrieb von solaren Kernkomponenten wie Antireflex-Glas und Befestigungssystemen - profitabel zu wachsen.

11.08.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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eSolar nimmt 5 MW-Solarturm-Kraftwerk in Kalifornien in Betrieb

Der "Sierra SunTower" von eSolar
in Lancaster, Kalifornien.

Am 5. August 2009 nahm das Unternehmen eSolar (Pasadena, Kalifornien), Anbieter modularer, skalierbarer Solarthermie-Kraftwerke, den "Sierra SunTower" mit einer Nennleistung von fünf Megawatt (MW) im kalifornischen Lancaster in Betrieb. Das Solar-Kraftwerk mit 24.000 Spiegeln ist nach Angaben des Unternehmens die erste Solarturm-Anlage im Kraftwerksmaßstab in den Vereinigten Staaten. Sie soll dem US-Stromversorger Southern California Edison (SCE; Rosemead, Kalifornien) genügend Elektrizität liefern, um den Bedarf von mehr als 4.000 Haushalten im kalifornischen Antelope Valley zu decken.   Die eSolar-Technologie arbeitet mit tausenden Spiegeln, die das Sonnenlicht mit Hilfe von Software-Algorithmen auf einen einzigen Punkt an der Spitze eines Kollektor-Turms lenken, um die Solarwärme mit hohem Wirkungsgrad und bei geringem Platzbedarf in Strom umzuwandeln "Heute präsentieren wir die Zukunft der Solarenergie-Nutzung", sagte Bill Gross, Vorstand von eSolar. Laut Pressemitteilung wurde der Sierra SunTower in weniger als einem Jahr errichtet. Es sei das erste von mehreren geplanten Vorhaben im Antelope Valley, die mit der Technologie von eSolar gebaut werden sollen. Während der Bauphase habe das Projekt 300 Arbeitsplätze geschaffen.



Solarkraftwerke sollen die Belange des Umweltschutzes berücksichtigen

Das Solarturm-Kraftwerk wurde auf einem Privatgrundstück errichtet, das für eine intensive industrielle Nutzung ausgewiesen ist. eSolar berichtet, dass es während des Baus von der Stadt Lancaster partnerschaftlich unterstützt wurde. Laut Pressemitteilung entwickelt eSolar seine Projekte in Kalifornien ausschließlich auf bereits genutzten privaten Grundstücken, wodurch negative Umwelteinflüsse begrenzt würden und keine Genehmigungen zur Bebauung unberührter Wüste erforderlich seien. Diese Vorgehensweise sei bei Solar-Projekten im Kraftwerksmaßstab einzigartig und werde von Umweltschützern befürwortet. "eSolar zeigt, dass zur Produktion sauberer Energie keine unberührte Natur geopfert werden muss", sagte David Myers, Geschäftsführer der Wildlands Conservancy (Oak Glen, California).


Drei Solarturm-Kraftwerke in Kalifornien und New Mexico mit insgesamt 465 MW geplant

Laut Pressemitteilung wurde der "Sierra SunTower" von eSolar finanziert und entwickelt. Mit Hilfe der von dem Unternehmen entwickelten und patentierten Verfahren und vorgefertigten Bauteilen konnte es schnell fertiggestellt werden, das Kraftwerk sehr schnell gebaut werden. eSolar hatte im Februar berichtet, dass es eine Vereinbarung mit NRG Energy Inc. (Princeton, New Jersey) über den Bau von drei Kraftwerken in Kalifornien und New Mexico geschlossen habe, die zusammen eine Nennleistung von 465 MW haben sollen. Zusätzlich vergab eSolar im März eine Lizenz für rund ein Gigawatt (GW) Solarthermie-Kapazität an die ACME Gruppe mit Sitz in Gurgaon (Indien). Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger kommentierte: "Mit der Eröffnung dieses Kraftwerks beweist eSolar, dass Kalifornien in Sachen Energie und Umwelt führend ist, dass die Produktion CO2-freier Energie wirtschaftlich möglich ist und die Technologie rund um die Welt verwendet werden kann".


11.08.2009   Quelle: ESolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: eSolar,
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US-Hersteller Entech Solar entwickelt Kombi-Kollektor für Photovoltaik und Solarthermie

CPVT Modul von Entech Solar.
CPVT Modul von Entech Solar.

Entech Solar Inc. (Fort Worth, Texas), Entwickler von Technologien zur gewerblichen und industriellen Nutzung erneuerbarer Energien berichtete am 31. Juli 2009, das Unternehmen habe deutliche Fortschritte bei der Entwicklung seiner konzentrierenden Photovoltaik-Systeme gemacht. Laut Pressemitteilung hat Entech im März 2009 die Fertigung seiner ersten Produktgeneration konzentrierender PV-Systeme eingestellt und sich auf die Entwicklung seiner Produktlinie "ThermaVolt II" konzentriert. Die Herstellung und der Betrieb eines Prototypen, der sowohl Strom als auch Wärme liefert, seien bereits abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung.  Dr. Frank W. Smith, Vorstand von Entech Solar, kommentiert: "Mit der gleichzeitigen Strom- und Wärmeproduktion kann ThermaVolt II einen vier- bis fünf Mal so hohen Energieertrag als herkömmliche Photovoltaik-Systeme erzielen". Zusätzlich zu den vorhandenen Patenten für konzentrierende PV-Systeme hat Entech laut Pressemitteilung weitere Patente zum Schutz des Designs und des Herstellungsprozesses von ThermaVolt II eingereicht, auch um der Öffentlichkeit Einblicke in Produkteigenschaften und -Vorteile gewähren zu können.


Kombiniertes Photovoltaik- und Solarthermie-Modul für boden- und dachmontierte Anlagen

Laut Pressemitteilung soll die optische Technologie von Entech Solar mit einer speziell gewölbten Fresnel-Linse ThermaVolt II zum Durchbruch verhelfen. Mit der Linse werde das Sonnenlicht 20-fach konzentriert und auf eine Solarzelle gelenkt, wodurch nach Unternehmensangaben 95 Prozent des relativ teuren Solarzellen-Rohstoffs eingespart werden können. Das Produkt sei sowohl für Freiflächen-Solaranlagen als auch für die Montage auf Dächern geeignet. Das Modulformat von ThermaVolt II ähnelt laut Entech jenem herkömmlicher PV-Module. Die standardisierte Größe soll eine konventionelle Montage erlauben, was Händler und Installateure überzeugen soll. Zusätzlich zu dem verbesserten Design von ThermaVolt II soll der Kombikollektor in gängigen Halbleiter-Produktionsprozessen mit erprobten Standardmaschinen hergestellt werden. Somit könne die Produktion auch einfach in billigere Drittunternehmen ausgelagert werden.

11.08.2009   Quelle: Entech Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Entech Solar Inc.,
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meridian Neue Energien GmbH schließt Photovoltaik-Modulliefervertrag über 5 MW mit Yingli Solar

Referenzanlage der meridian Neue Energien GmbH.
Referenzanlage der meridian Neue Energien
GmbH.

Die meridian Neue Energien GmbH (Suhl) meldet in einer Pressemitteilung den erfolgreichen Vertragsabschluss über Modullieferungen in einem Umfang von insgesamt 5 MWp für Photovoltaik-Aufdachprojekte in Deutschland. Die Module von Yingli Solar seien für fünf Projekte vorgesehen, die im Oktober 2009 in Betrieb gehen sollen. Die Photovoltaikmodule werden auf Dächern von landwirtschaftlichen Gebäuden in den neuen Bundesländern installiert.  Für den weiteren Jahresverlauf plant die meridian Neue Energien GmbH zudem weitere Projekte in Form ähnlicher Großanlagen für den Geschäftsbereich Deutschland, die vollständig im Eigenbestand der Unternehmensgruppe verbleiben sollen.

Aus der Zusammenarbeit mit Yingli Solar verspricht sich das Unternehmen, neben der Erfahrung eines der größten Solarmodulproduzenten, individuelle Lösungen für die speziellen Anforderungen von Großdachprojekten. "Neben Preis- und Qualitätsanforderungen sind für uns als langfristiger Betreiber der Photovoltaikanlagen insbesondere auch die Garantiebedingungen und individuelle Vertragskonditionen für die Modulauswahl ausschlaggebend, die nur bei nachhaltig aufgestellten Modulherstellern die notwendige Verlässlichkeit haben", betont das Unternehmen in der Pressemitteilung.

11.08.2009   Quelle: meridian Neue Energien GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: (Solarpark Delitzsch; Sachsen),
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Kleine Riesen im Pelletsmarkt: Pelletöfen stark im Kommen

Fachbesucher der Interpellets bestaunen die Produktvielfalt bis ins kleinste Detail.
Fachbesucher der Interpellets bestaunen die
Produktvielfalt bis ins kleinste Detail.

Kaminöfen, die mit Holzpellets betrieben werden, machen nach Angaben des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) rund 10 Prozent aller installierten Pelletanlagen in Deutschland aus. Der DEPV erwartet, dass gegen Ende des Jahres rund 14.000 Pelletöfen in Deutschland installiert sein werden. Rund 700.000 Pelletöfen hingegen sind in Italien bereits installiert.  Einen umfangreichen Überblick über Pelletöfen und Pelletkessel in allen Leistungsklassen zeigt die Fachmesse Interpellets 2009: Rund 150 Aussteller präsentieren ihr breitgefächertes Angebot zu aktuellen Produkten, technischen Lösungen und Dienstleistungen rund um Holzpellets. Die Interpellets 2009 findet vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt. Unmittelbar davor, vom 6. bis zum 7. Oktober, vereint das 9. Industrieforum Pellets rund 500 Branchenexperten aus aller Welt.




Automatisches, modernes und energieeffizientes Heizen mit Pelletöfen

In verschiedenen Designs passen sich Pelletöfen allen Wünschen an, sowohl im Aussehen als auch in der Funktion: Sie erwärmen das Brauchwasser und unterstützen die Zentralheizung in der Übergangszeit oder heizen lediglich einzelne Zimmer. Die Variante der luftgeführten Pelletsöfen liefert behaglich lodernde Flammen und ist dabei leicht zu bedienen – eine Alternative zu Kaminen und Kachelöfen. Vollautomatisch transportiert eine Förderschnecke die Holzpellets aus einem integrierten Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum. Dort werden die Pellets elektrisch gezündet. Wie viel Holzpellets verbrannt werden, lässt sich über die gewünschte Heizleistung beziehungsweise die Raumtemperatur regeln. Hochwertige Pelletöfen haben eine digital-elektronische Überwachung, die das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Pelletsmenge und Betriebstemperatur steuert. "Dadurch ist der Verbrennungsvorgang exakt aufeinander abgestimmt und erzeugt geringe Emissionen und einen hohen Wirkungsgrad, was zu wirtschaftlichem und energieeffizientem Heizen
beiträgt", sagt Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets.

Auch zum Heizen ganzer Gebäude sind Pelletsöfen in der Lage: Mit so genannten Wassertaschen ausgerüstet, in denen ein Wärmetauscher steckt. Durch diesen zirkuliert Heizungswasser. Das Pelletfeuer erhitzt das Wasser und angeschlossen an das Heiz- und Warmwassersystem erwärmt der Ofen weitere Räume im Haus und auch das Brauchwasser. Ein separater Keller- oder Heizungsraum wird für diese Art der Heizung nicht benötigt. Vor allem in sanierten Gebäuden, die dem Standard eines Niedrigenergiehauses entsprechen, reicht der Pelletofen als Heizgerät aus - ebenso in neu gebauten Passivhäusern.


Gut kombiniert: Pellets- und Solarthermie

Die Hersteller bieten Pelletöfen an, die zwischen 60 und 95 Prozent ihrer Leistung zum Aufwärmen des Wassers einsetzen. Den Rest strahlt der Ofen als Abwärme ab. Weil er das auch im Sommer macht, bietet sich die Kombination mit einer Solarwärmeanlage an. Deren Flach- oder Röhrenkollektoren heizen im Sommer das Trinkwasser auf und unterstützen den Pelletofen im Frühjahr und Herbst beim Heizen. Sowohl Pelletofen als auch Solarthermie-Anlage liefern ihre Energie dann in einen Pufferspeicher.


Italien: Kurze Heizperiode, kaum Zentralheizungen – 700.000 Pelletöfen installiert

Einer der größten Märkte für Pelletsöfen ist der italienische Heizungsmarkt: Rund 700.000 stehen aktuell fast ausschließlich in italienischen Wohngebäuden. Der Grund: Zentralheizungen sind in Italien nicht üblich, die Heizperiode ist zudem mit rund 120 Tagen viel kürzer als beispielsweise in Deutschland. Auch die Pelletproduktion in Italien richtet sich ganz nach den Eigenheimbesitzern, die Pellets typischerweise in kleinen 15-Kilo-Säcken erwerben. So ist der Pelletverbrauch von 150.000 Tonnen im Jahr 2001 auf rund 800.000 Tonnen im vergangenen Jahr gestiegen. Da die Pelletproduktion mit 650.000 Tonnen den Bedarf unterschreitet, ist ein Import aus anderen europäischen Ländern notwendig.


Geld vom Staat

Staatliche Fördergelder gibt es - neben den größeren Pelletkesseln - auch für Pelletöfen. In Deutschland gibt es das "Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien" des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für Pelletöfen mit Wassertasche beträgt der Mindestfördersatz 1.000 Euro. Seit 1. Juli 2009 gibt es für luftgeführte Pelletöfen von 5 bis 100 kW pauschal 500 Euro Fördergeld – grundsätzlich allerdings höchstens 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Die Kombination mit einer Solaranlage wird zusätzlich gefördert.


Geballte Kompetenz auf Fachmesse Interpellets: Neuheiten der Pelletstechnik

Die Fachmesse Interpellets 2009 bietet vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart geballte Kompetenz rund um Holzpellets: Auskunft zu finanziellen Fördermöglichkeiten, Beratung zu Pelletöfen und -kesseln in allen Leistungsklassen in Kombination mit Solaranlagen sowie einen breiten Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der Pelletsbranche. Als wertvolle Informationsplattform vereint die Interpellets 2009 sowohl Hersteller und Händler als auch Zulieferer der Pelletsbranche, die technische Lösungen, Dienstleistungen und Neuheiten aus der Pelletstechnik zeigen. Zum begleitenden Fachkongress, dem 9. Industrieforum Pellets werden am 6. und 7. Oktober rund 500 Experten der Branche erwartet. Sie diskutieren aktuelle Trends aus den europäischen Pelletsmärkten, sowie die Herausforderungen der künftigen Entwicklungen.


11.08.2009   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Countdown bis zur Bundestagswahl - mit 50 guten Gründen für Erneuerbare Energien

An den letzten 50 Tagen bis zur Bundestagswahl stellt das Informationsportal www.unendlich-viel-energie.de jeden Tag einen guten Grund für Erneuerbare Energien vor. Ab 9. August 2009 eröffnen täglich Fakten und Argumente neue Sichtweisen auf Solar- - und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme. Geläufige Tatsachen treffen auf überraschende Einsichten, die man nicht mehr vergisst, so die Agentur für Erneuerbare Energien, welche die Sammlung erstellt hat. Zum Beispiel Grund Nummer 16: Die meisten wissenschaftlichen Prognosen haben bisher die Entwicklung der erneuerbaren Energien deutlich unterschätzt.   Ein aktuelles Gutachten vergleicht 50 der wichtigsten Szenarien für Deutschland, Europa und die Welt mit dem tatsächlich Erreichten. Das Ergebnis: Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Prognosen deutlich von der Ausbaudynamik der erneuerbaren Energien übertroffen.




Energieversorgung ganz oben auf der Tagesordnung

"Im Bundestagswahlkampf 2009 steht die Debatte um die zukünftige Energieversorgung ganz weit oben auf der Tagesordnung", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Jede Kandidatin und jeder Kandidat muss seinen Wählern im Wahlkreis dazu Rede und Antwort stehen. Unsere 50 guten Gründe zeigen: Erneuerbare Energien sind erste Wahl - dafür gibt es mehr als genug Fakten und Argumente", so Mayer weiter.

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien jeden Tag auf
http://www.unendlich-viel-energie.de.

Alle guten Gründe im Überblick: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/panorama/50-gute-gruende.html

10.08.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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Solarparc AG vervielfacht Konzerngewinn auf 4,60 Millionen Euro

Die Solarparc AG (Bonn) hat im 1. Halbjahr 2009 nach vorläufigem Stand ein Rekordergebnis erzielt und den Jahresgewinn 2008 bereits übertroffen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,01 Millionen Euro auf 6,32 Millionen Euro (1. Halbjahr 2008: 0,31 Mio. EUR) und der Nettogewinn um 4,42 Millionen Euro auf 4,60 Millionen (1. Halbjahr 2008: 0,18 Mio. EUR).   Das entspreche einem Ergebnis von 0,77 Euro je Aktie (1. Halbjahr 2008: 0,03 EUR/Aktie). Der Konzernumsatz kletterte in den ersten sechs Monaten 2009 um 27 Prozent auf 5,26 Millionen Euro (1. Halbjahr 2008: 4,15 Mio. EUR). Das Finanzergebnis verbesserte sich auf 5,25 Millionen Euro (1. Halbjahr 2008: minus 0,73 Mio. EUR).


Umsatzwachstum deutlich über Vorjahresniveau erwartet

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum und einem Gewinn deutlich über Vorjahresniveau, deren konkrete Höhe vom weiteren Geschäftsverlauf und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhänge. Hintergrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufs sei neben dem Ausbau der regenerativen Stromerzeugung und der Betriebsführung auch der Verkauf von Solarparks in Deutschland und in Spanien. Der Verkauf des deutschen Solarparks sei in den Umsatzerlösen ausgewiesen, während der Verkauf des spanischen Teilparks in den Finanzerträgen erfasst worden sei.

10.08.2009   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Dünnschicht-Photovoltaik: centrotherm photovoltaics erreicht Wirkungsgrad von 13 Prozent für die Massenproduktion

Dünnschicht-Produktions- anlage der centrotherm photovoltaics AG.
Dünnschicht-Produktions-
anlage der centrotherm
photovoltaics AG.

Der centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) ist es gelungen, den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen basierend auf eigenem Equipment und Prozess-know-how auf dreizehn Prozent zu steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. centrotherm photovoltaics habe diesen Wert mit einem für die Massenproduktion umsetzbaren Verfahren erreicht und erwarte daher Wirkungsgrade von bis zu zwölf Prozent bei seinen schlüsselfertigen Linien zur industriellen Fertigung von Dünnschichtmodulen mit einer Fläche von 1,5 Quadratmetern.   Der Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solar-Silizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid)-Dünnschichtmodulen folge so auch im Geschäftsbereich Dünnschicht dem Unternehmensziel, die Kosten pro Watt Peak zu senken. Das Unternehmen setze auf die hoch effiziente CIGS-Dünnschichttechnologie, weil es seinen Kunden damit die derzeit höchsten Wirkungsgrade bei niedrigen Produktionskosten bieten könne, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus komme das neue Verfahren zur Herstellung der CIGS-Module im Gegensatz zu anderen Herstelltechnologien ohne toxische Prozessgase aus.


Vom Labor in die Massenproduktion

"Die bereits in Laboren erzielten hohen Wirkungsgrade für Dünnschichtmodule zeigen, welches Potenzial in dieser Technologie steckt. Die Herausforderung besteht jedoch darin, den Sprung vom Labor in die Massenproduktion zu schaffen", erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand bei centrotherm photovoltaics. "Unser Vorteil bei der CIGS-Technologie liegt in einer einfachen, robusten Prozessführung und der Wahl der Verfahrensschritte, die leicht von kleinen Flächen auf größere übertragbar sind." centrotherm photovoltaics betreibt in Blaubeuren ein konzerneigenes Dünnschicht-Forschungs- und Entwicklungslabor, in dem seit 2008 eine komplette CIGS-Pilotfertigung für Dünnschichtmodule der Größe 0,1 m² steht.


Prozessführung zur effizienten Fertigung mit niedrigen Produktionskosten und gleichzeitig hohen Wirkungsgraden

Die Photovoltaik-Experten aus Blaubeuren setzen auf Dünnschicht-Module der Größe 1,5 m2, da diese bei den zugesagten Wirkungsgraden optimale Produktions- und Montagekosten böten und den Kunden damit langfristig wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen ermöglichten. Die Fertigung der als Glas-Glas-Sandwich aufgebauten Module erfolgt auf Basis eines patentierten zweistufigen Prozesses. Dieser besteht im ersten Schritt aus der Abscheidung der metallischen Schichten in Sputteranlagen. In einem zweiten thermischen Schritt erfolgt die Umwandlung in die CIGS-Kristallphase. Diese Prozessführung trägt nach Angaben des Unternehmens maßgeblich zur effizienten Fertigung mit niedrigen Produktionskosten und gleichzeitig hohen Wirkungsgraden bei. "Der Erfolg unseres noch jungen Geschäftsbereichs zeigt, dass wir mit unseren Investitionen in Forschung und Entwicklung und dem Aufbau dieses Bereichs auf dem richtigen Weg sind", so Fath.

Derzeit werde bei einem asiatischen Kunden die erste schlüsselfertige CIGS-Produktionslinie mit einer Jahreskapazität von mehr als 30 Megawatt (MW) hochgefahren, berichtet das Unternehmen. Bis Ende 2009 soll damit das erste und mit einer Fläche von 1,5 m2 bis dahin größte CIGS-Modul aus einer Massenfertigung produziert werden.

10.08.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Suntech liefert Solarmodule für 5 MW Photovoltaik-Kraftwerk in San Francisco

Computersimulation des geplanten 5 MW PV-Kraftwerks in San Francisco.
Computersimulation des geplanten
5 MW PV-Kraftwerks in San Francisco.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), weltgrößter Hersteller von Photovoltaikmodulen auf der Basis von kristallinem Silizium, berichtete am 5. August 2009, das Unternehmen werde an den Photovoltaik-Systemintegrator Recurrent Energy (San Francisco, Kalifornien) 25.000 Module für eine Solarstromanlage auf dem städtischen Wasserspeicher "Sunset Reservoir" in San Francisco liefern. Die Photovoltaik-Anlage soll ein Nennleistung von 5 Megawatt (MW) haben. Laut Vertrag sollen alle Module im vierten Quartal 2009 geliefert werden. Das Projekt sei Ende 2008 von der Regulierungsbehörde (San Francisco Public Utilities Commission; SFPUC) ausgeschrieben worden, die gesetzliche Grundlage habe Bürgermeister Gavin Newsom im Mai unterzeichnet. Nach Fertigstellung im Jahr 2010 soll das neue Solar-Kraftwerk die in San Francisco installierte Photovoltaik-Leistung mehr als verdoppeln, von aktuell zwei MW auf 7 MW.  Laut SFPUC soll dies die bis dato größte Photovoltaikanlage in Kalifornien werden. "Sowohl Suntech America als auch Recurrent Energy haben ihren Hauptsitz in San Francisco und wir sind stolz darauf, gemeinsam den Weg zu einer grünen Energiezukunft für diese großartige Stadt zu beschreiten", sagte Steven Chan, Präsident für den weltweiten Vertrieb und das Marketing von Suntech.


Standortfaktoren wichtig für den Solarstrom-Ertrag

Laut Suntech sind die hoch-effizienten Solarmodule des Unternehmens von Recurrent Energy unter Berücksichtigung des städtischen Standorts und der begrenzt verfügbaren Dachfläche ausgewählt worden, um den Solarstromertrag zu maximieren. Die Module von Suntech ermöglichten bei der Umwandlung des Sonnenlichts in Strom auch dann eine gute Leistung, wenn nur wenig oder kein direktes Licht verfügbar ist. Dies sei ein wichtiger Faktor, weil an dem geplanten Standort über das Jahr hinweg sehr unterschiedliche Wetterverhältnisse herrschten. "Das abgestimmte Systemdesign und die Suntech-Module werden es uns ermöglichen, über die Lebenszeit der Anlage einen maximalen Solarstromertrag und ökologische Vorteile zu erzielen", sagte Arno Harris, Vorstand von Recurrent Energy. "Wir erwarten, dass dieses PV-System genügend Strom für 1.000 durchschnittliche Haushalte in der Stadt produzieren kann, wodurch mehr als 109.000 Tonnen CO2-Emisssionen verhindert werden". Laut Pressemitteilung wird die Solarstromanlage im Besitz von Recurrent Energy bleiben, und auch von Recurrent betrieben werden. Der Solarstrom soll im Rahmen einer auf 25 Jahre ausgelegten Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement; PPA) an den Regierungsbezirk und die Stadt San Francisco verkauft werden. Das 5 MW-Kraftwerk soll nach ersten Berechnungen bereits im ersten Jahr 6.560.000 Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Laut Vertrag werde Recurrent Energy die gesamte Finanzierung, den Bau und den Betrieb des Projekts übernehmen.

10.08.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Recurrent Energy,
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US-Marktforscher Navigant Consulting veröffentlicht Studie über globalen PV-Markt; netzgekoppelte Photovoltaik wächst am schnellsten

Navigant erwartet Erholung des PV-Marktes ab 2011.
Navigant erwartet Erholung des PV-Marktes
ab 2011.

Navigant Consulting, Inc. (Navigant; Washington, D.C.), veröffentlichte am 05.08.2009 die Studie "Application Forecast 2008/2009 zur weltweiten Photovoltaik-Nachfrage. Laut Pressemitteilung umfasst die Untersuchung eine detaillierte Analyse des Marktes für Photovoltaik-Technologie und -Produkte, der Vertriebswege, Anwendungen, Modulgrößen und regionalen Märkte. Die Studie untersuche sowohl Industriestaaten als auch Entwicklungsländer in Nordamerika, Lateinamerika, im Asiatisch-Pazifischen Raum, in Europa, Afrika und im Nahen Osten.   In Analyse der regionalen Märkte seien wichtige Förderprogramme sowie fünf Anwendungsfelder für Solaranlagen berücksichtigt: netzgekoppelte Photovoltaik, industrielle und private Anlagen ohne Anschluss an das Stromnetz sowie Produkte zur privaten Nutzung auf oder in Gebäuden. "Für die Photovoltaik-Industrie ist das Jahr 2009 wegen des ersten Rückgangs der gesamten Nachfrage seit 35 Jahren schwierig", kommentiert Paula Mints, stellvertretende Direktorin und Chefanalystin des Photovoltaik-Programms von Navigant Consulting. "Wir beobachten aufgrund der geringeren weltweiten Nachfrage einen deutlichen Preisverfall bei Solarmodulen. Deshalb wird die Technologie erschwinglicher und die Preise für Photovoltaik-Systeme könnten sinken".


Netzgekoppelte Photovoltaik steht im Mittelpunkt

Laut Pressemitteilung enthält die 350 Seiten starke Marktstudie mehr als 170 Tabellen und Grafiken sowie detaillierte Informationen über den Einfluss von Investitionsmodellen auf den PV-Markt. Die netzgekoppelten Solarstromanlagen sind laut Navigant das größte und am schnellsten wachsende Marktsegment. Es hatte 2004 einen weltweiten Marktanteil von 80 Prozent, 2005 waren es 82 %, 2006 rund 86 % und 2008 sogar 94 %. Die höchste Dynamik unter den netzgekoppelten Anlagen entwickelten gewerbliche Installationen, meist Solarparks und dachmontierte PV-Systeme mit einer Spitzen-Nennleistung von mehr als einem Megawatt (MWp), die sich im Besitz der jeweiligen Investoren befinden. Auch aktuell sei hier ein kräftiges Wachstum zu beobachten. Unternehmen und Finanzierungsmodelle seien in dieser Sparte weiter fortgeschritten, neue Technologien würden entwickelt und viele Unternehmen für Produktion und Vertrieb würden gegründet. Bis dieser Markt vollständig ausgereift sei - was laut Navigant noch Jahre dauern kann- sei mit einem beschleunigten Wachstum der netzgekoppelten Photovoltaik zu rechnen. Das Marktvolumen der Photovoltaik ist laut Navigant gegenwärtig abhängig von der positiven Entwicklung des Segments der netzgekoppelten Anwendungen. Die vollständige Studie kann bei Navigant Consulting erworben werden.


Ein großformatiges Diagramm der Navigant-Prognose zur Umsatzentwicklung finden Sie
Conergy Spanien Chef Luis Jimenez ergänzt: "Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, mit der Solaer Gruppe in Zukunft noch enger zusammenzuarbeiten und gemeinsam weitere Solarparks im spanischen Markt zu entwickeln. Denn auch nach der Deckelung des Fördervolumens bietet Spanien für Photovoltaik nach wie vor gute Voraussetzungen. Firmen, die sauber geplante und einwandfrei ausgelegte Projekte im Registrierungsverfahren einbringen, haben stets gute Chancen, die begehrten Projektzuschläge zu erhalten. So konnte Conergy in den ersten beiden Registrierungsverfahren zur Vergabe von Großprojekten bereits einige Projekte für sich verzeichnen. Mit dem Bau dieser Großprojekte werden wir in der zweiten Jahreshälfte zügig beginnen."

07.08.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Lotus Systems erhält Multimillionen-Auftrag von deutschem Solarzellen-Hersteller

Vollautomatische Nasschemiebank
"Gemenex".

Die LOTUS Systems GmbH (Geisingen) hat den Auftrag eines großen deutschen Photovoltaik-Herstellers zur Einrichtung vollautomatischer nasschemischer Prozesslinien in der Zellproduktion erhalten. Eine langfristige Zusammenarbeit sei vereinbart worden, berichtet die Lotus Systems GmbH in einer Pressemitteilung. In Zukunft werde ein Gesamtvolumen von über 8 Millionen Euro erwartet. "Unser innovatives Maschinenkonzept hat den Ausschlag gegeben", begründet Hans Hauger, Manager New Products, warum sich Lotus Systems gegen mehrere Mitbewerber durchsetzen konnte. "Ob Ein- und Ausgabestationen, Reinigung; Ätzen und Trocknung - überall haben wir neue Details eingebaut. In der Summe bedeutet das enorm höhere Produktivität und Einsparungen bei den Medien wie Wasser, Strom, Chemie."  Die erste Anlage werde im Januar 2010 installiert.



Know-how aus der Halbleiterproduktion für die Photovoltaik

"Die Photovoltaik-Industrie braucht neue Konzepte, um die Mengen- und Kostenforderungen der Zukunft zu erfüllen", so Geschäftsführer und Firmengründer Joachim Mink. "Jede Fabrik ist anders. Wir hören dem Kunden nicht nur gut zu, wir machen auch unsere Hausaufgaben und liefern neben Innovation auch absolute Zuverlässigkeit. Dafür sorge ich persönlich." Lotus Systems bietet Nassprozess-, Chemie- und Reinigungssysteme für die Photovoltaik- und Halbleiterproduktion sowie für die Mikrosystemtechnik. Lotus Systems sei eines der ersten Unternehmen gewesen, die Know-how aus der Halbleiterproduktion auf die Photovoltaik übertrugen und so Effizienz und Durchsatz erhöhten, heißt es in der Pressemitteilung. Lotus Systems beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 100 Mitarbeiter und hat weltweit Serviceniederlassungen. Vom 21. – 24. September 2009 präsentiert sich Lotus Systems in Hamburg auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Halle B4G, Stand Nr. 57.

07.08.2009   Quelle: LOTUS Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Lotus Systems,
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Gartner kommentiert Quartalsergebnis und angekündigtes Photovoltaik-Förderprogramm von First Solar

Der Photovoltaik-Hersteller First Solar Inc. (Tempe, Arziona) veröffentlichte am 30. Juli 2009 das Ergebnis für das am 27. Juli 2009 beendete zweite Quartal. Das US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner Inc. (Stamford, Connecticut), kommentiert die First Solar-Ergebnisse: Herausragend sei der um 26 Prozent gestiegene Umsatz, die um 32 Prozent auf 290 Megawatt (MW) gesteigerte Produktionskapazität, eine Verbesserung des Modul-Wirkungsgrads auf 10,9 Prozent und die um 6,5 Prozent niedrigeren Kosten. First Solar könne nun Module für 0,87 US-Dollar (0,60 Euro) pro Watt produzieren.  Mike Ahearn, Vorstand von First Solar, habe in einer Telefonkonferenz zum Geschäftsergebnis außerdem ein Förderprogramm für den wichtigen deutschen Solarmarkt angekündigt, das Freiflächen-Photovoltaikanlagen und gewerblich betriebene Aufdach-Solarstromanlagen umfassen soll. Damit wolle First Solar sowohl dem Druck begegnen, der von den niedrigen Preisen für Solarmodule auf Basis von kristallinem Silizium (c-Si) ausgeht, als auch die Finanzierung solcher Projekte erleichtern.


Dünnschicht-Hersteller reagiert auf Preisdruck von c-Si-Modulen

First Solar hat sich laut Gartner sehr gut entwickelt, weil alle vier Produktionsstätten des Unternehmens in Malaysia bis zum Ende des zweiten Quartals ihre vollständige Kapazität erreichen konnten und das Unternehmen kontinuierlich danach arbeite, die Kosten zu senken, zum Beispiel durch den Bezug billigerer Rohstoffe, die Verlagerung der Produktion an günstigere Produktionsstandorts und einer höheren Auslastung der Fertigungslinien. First Solar habe seine jährliche Produktionskapazität auf mehr als 1 Gigawatt (GW) ausgebaut das Unternehmen expandiere nach wie vor weit über den deutschen Markt hinaus. Das Unternehmen baut laut Gartner gegenwärtig seine Projekt-Pipeline in den USA aus und ist eine wichtige strategische Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen EDF Energies Nouvelles eingegangen. Dennoch gehen die Analysten davon aus, dass die schwankenden Photovoltaik-Preise sich auch auf First Solar auswirken können, obwohl das Unternehmen bereits auf den Preisdruck der c-Si-Wettbewerber reagiert hat. Laut Gartner führen die sinkenden Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette für die Silizium-Photovoltaik dazu, dass der Preisvorteil der Cadmiumtellurid-Dünnschichttechnologie (CdTe) von First Solar schwindet. Jim Hines, Forschungs-Direktor bei Gartner, berichtet, dass die Preise für in China produzierte Module auf der Basis von kristallinem Silizium bei rund annähernd 2 US-Dollar (1,38 Euro) pro Watt liegen und dass bis Jahresende mit Preisen von 1,80 US-Dollar (1,25 Euro) pro Watt zu rechnen sei. Obwohl das Förderprogramm von First Solar auf einen Teilmarkt beschränkt sei, zeige es, dass das First Solar angemessen auf den Druck im Photovoltaik-Markt reagiere, betont Gartner.

07.08.2009   Quelle: Gartner Inc.; Jim Hines   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ANTARIS SOLAR baut zweite Photovoltaik-Großanlage in Tschechien

ANTARIS SOLAR-Referenzanlage im tschechischen Holysov.
ANTARIS SOLAR-Referenzanlage
im tschechischen Holysov.

Die ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG meldet den ersten Spatenstich für ihr zweites Solar-Großprojekt in Tschechien. Die neue 1 MW-Solarstromanlage in Stribro soll planmäßig im August dieses Jahres Sonnenkraft in elektrischen Strom umwandeln. Nach der bereits Anfang des Jahres errichteten Photovoltaik-Anlage im tschechischen Holysov mit einer Leistung von 1,25 MW sei dieses Projekt der zweite große Schritt des Unternehmens in Richtung erneuerbare Energien bei unseren östlichen Nachbarn, heißt es in der Pressemitteilung. Bei beiden Projekten handelt es sich um aufgeständerte Photovoltaik-Anlagen, die eine maximale Sonnenenergie-Ausbeute garantieren sollen.  Eingesetzt werden Wechselrichter von REFUSOL sowie Antaris-Module, die im Labor unter Realbedingungen unter 30 Modulen namhafter Hersteller als Beste getestet worden seien. Mit diesem Projekt setze Antaris Solar erneut wirtschaftliche Impulse in der Region und darüber hinaus auch ein erneutes Signal zu einer umweltschonenden Energiewirtschaft. Denn auch das neue Solar-Großprojekt in Stribro helfe, in den nächsten 20 Jahren der Umwelt 17.325 Tonnen CO2 zu ersparen. In Tschechien seien weitere größere Solarprojekte mit 3 MW und 5 MW in Vorbereitung und sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden, berichtet ANTARIS SOLAR.


07.08.2009   Quelle: ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ANTARIS SOLAR GmbH & Co. KG,
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Überangebot an Solar-Silizium: Solar-Fabrik AG verkauft die Waferaufbereitung

Mit Datum vom 6. August 2009 hat das Photovoltaik-Unternehmen Solar-Fabrik AG (Freiburg) seine 80%ige Beteiligung an der Solar-Fabrik Silicon Services Ltd. (SFSS) veräußert, die ihrerseits 100 % der Anteile an der Poseidon Solar Services Pte. Ltd. hält, berichtet die Solar-Fabrik AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Damit gebe die Solar-Fabrik das Arbeitsgebiet der Waferaufbereitung auf und setze ihren eingeschlagenen Weg der Fokussierung auf Solarstrom-Module und -systeme konsequent fort. Die Geschäftsaussichten für das Segment Waferaufbereitung hätten sich in den letzten drei Quartalen kontinuierlich verschlechtert; Ursache sei das aktuelle Überangebot an Silizium, aufgrund dessen aufbereitetes Silizium nicht mehr nachgefragt werde.  Aus der Veräußerung ergäben sich Abwertungen auf Vermögenswerte in Höhe von 3,850 Millionen Euro, die im Halbjahresfinanzbericht berücksichtigt würden. Im Rahmen der Veräußerung fließen der Solar-Fabrik AG nach eigenen Angaben insgesamt Barmittel in Höhe von rund 900.000 Euro zu.

06.08.2009   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Branchenkurzstudie zur Solarenergie in Tschechien

imoe-Studie zum tschechischen Solarmarkt.
imoe-Studie zum
tschechischen Solarmarkt.

Die Solarenergie boomt in der Tschechischen Republik, berichtet die Informationsagentur Mittel- und Osteuropa GmbH (imoe) in einer Pressemitteilung. Hauptgründe für die positive Entwicklung der Photovoltaik seien die steigenden Preise der klassischen Energien, das stärkere Umweltbewusstsein der Tschechen sowie vor allem die spürbare staatliche Förderung. Bis zum Jahre 2030 könnte die Photovoltaik in Tschechien bis zu 25 % der erneuerbaren Energiequellen bei der Stromerzeugung ausmachen, so imoe. Neben der rasanten Entwicklung der Photovoltaik-Kraftwerke im vergangenen Jahr steige zugleich auch die Anzahl kleinerer PV-Installationen auf Dächern von Familienhäusern.  Eine Marktbesonderheit in Tschechien sei der massive Absatz von unverglasten Absorbern (Solarthermie), die zur Wärmeversorgung privater Gartenbassins zum Einsatz kommen. Dies sei einmalig in Europa und erinnere eher an die Praxis in den USA, wo eine große Zahl von Privathaushalten Solarwärme-Installationen in dieser Kombination zur Erwärmung von Swimmingpools einsetze.


Anteil der Erneuerbaren Energiequellen an der Stromerzeugung soll bis 2010 auf 8 % steigen

Da sich die Tschechische Republik im Rahmen ihres EU-Beitritts im Jahre 2004 dazu verpflichtet hat, den Anteil der erneuerbaren Energiequellen an der gesamten Stromerzeugung bis 2010 auf 8 % zu steigern, wird die Nutzung erneuerbarer Energien außergewöhnlich hoch gefördert. Die aktuelle imoe-Branchenkurzstudie "Solarenergie in Tschechien" gibt einen Überblick über die Solar-Branche in Tschechien, deckt die Wettbewerbssituation beim Betrieb von Solarkraftwerken auf, durchleuchtet den Zulieferermarkt und analysiert den Absatzmarkt für Solaranlagen.

Informationen zu den imoe-Branchenkurzstudien und dieser Sonderedition sind abrufbar unter: http://research.imoe.de/solarenergie-in-tschechien.html
Die Studie ist zum Sonderpreis von 200 EUR zzgl. MwSt. erhältlich.

06.08.2009   Quelle: Informationsagentur Mittel- und Osteuropa GmbH (imoe)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Informationsagentur Mittel- und Osteuropa GmbH (imoe),
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Konzentrator-Photovoltaik: Concentrix Solar erreicht 25 Prozent Systemwirkungsgrad mit "FLATCON"-Systemen

Concentrix Solars Demo-System mit einem AC-Systemwirkungsgrad von 25 Prozent in San Diego, USA.
Concentrix Solars Demo-System mit einem
AC-Systemwirkungsgrad von 25 Prozent in
San Diego, USA.

Die Concentrix Solar GmbH (Freiburg) steigert den Systemwirkungsgrad (AC) ihrer Konzentrator-Systeme auf 25 Prozent. Der Rekordwert sei durch den Einsatz der neuen Modulgeneration CX-75 möglich geworden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zwei Wochen nach der Inbetriebnahme des Demo-Systems in San Diego (USA) und dem Aufbau neuer Systeme mit CX-75-Modulen in Puertollano (Spanien) seien unter vollen Betriebsbedingungen im Feld Systemwirkungsgrade (AC) von 25 Prozent gemessen worden. Das bedeute, dass unter Einstrahlungsbedingungen von ca. 850 W/m2 und mit einer Tracker-Apertur-Fläche von 28,8 m² über 6 Kilowatt (kW) Leistung erzielt werden, betont das Unternehmen. An besonders guten, sonnigen Tagen steige die Leistung auf nahezu 7 kW.  


Hohe Systemwirkungsgrade durch vollautomatisierte Fertigung

Da bei Konzentrator-Systemen nur die direkte Solarstrahlung genutzt werden kann, wird eine DNI (Direct Normal Irradiation) von 850 W/m² zur Definition der Nominalleistung angesetzt ("PV USA test conditions"). Dies entspreche in etwa einem Globalstrahlungswert von 1.000 W/m², der bei Silizium-PV-Systemen zur Bestimmung der Leistung zu Grunde gelegt wird. Technikchef Dr. Andreas Gombert ist zufrieden mit der Leistung der neuen Systeme: "Entscheidend für hohe Systemwirkungsgrade ist eine äußerst geringe Streuung bei den Modulen. Ein Modul muss wie das andere sein. Die Konstanz der Ergebnisse, die wir mit der vollautomatisierten Fertigung erzielen, hat unsere Erwartungen sogar übertroffen". Die neue Modulgeneration CX-75 hat laut Concentrix einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 27,2 Prozent. Die hohen Wirkungsgrade in San Diego zeigten auch, dass Konzentrator-Photovoltaik-Systeme optimal für Standorte mit hohen Umgebungstemperaturen geeignet sind, da sie bei solchen Temperaturen nur ein Drittel der Energieverluste im Vergleich zu herkömmlichen Silizium-PV-Kraftwerken aufwiesen.

06.08.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Schweizer Energieversorger EBL investiert in solarthermisches Kraftwerk in Spanien

1,4 MW-Testanlage mit Fresnel-Kollektor-Technologie in Calasparra.
1,4 MW-Testanlage mit Fresnel-Kollektor-
Technologie in Calasparra.

Der Energieversorger EBL (Liestal, Schweiz) beteiligt sich an dem 30 MW-Solarkraftwerk "Puerto Errado II" in Murcia (Spanien), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Vertragsunterzeichnung mit der Novatec Biosol AG bedeute einen wichtigen Meilenstein für die EBL-Strategie, bis ins Jahr 2020 rund 30% des unternehmensbezogenen Energieabsatzes aus neuen erneuerbaren Quellen zu beziehen. Der in dem solarthermischen Kraftwerk in Spanien erzeugte Solarstrom diene vorerst dem Verbraucher vor Ort und verbessere den europäischen Strom-Mix. Die EBL will ihren Erfahrungsvorsprung auf diesem Gebiet in der Schweiz für neue Geschäftsfelder ausnutzen, heißt es in der Pressemitteilung.  Die EBL sicherte sich nach eigenen Angaben eine Beteiligung von 85 % an Bau und Betrieb des solarthermischen Kraftwerks Puerto Errado II in Calasparra, der Region Murcia, im Südosten von Spanien.



50 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Die im Sonnengürtel von Europa gelegene Gegend weise eine der höchsten Sonnenscheinintensitäten in Europa auf und sei von daher ideal für diese Art der Energiegewinnung, betont EBL. Gebaut werde das Solar-Kraftwerk auf einer Fläche von 60 Hektar, entsprechend der Größe von rund 84 Fußballfeldern. Sie soll die direkte Sonnenstrahlung zur Erzeugung von rund 50 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr nutzen (was der Versorgung von etwa 11.000 Haushalten diene). Der Spatenstich für Puerto Errado II ist im Oktober geplant, vorbehaltlich der Entscheidung über die neue spanische Einspeisevergütung für Solarstrom. EBL rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.


Fresnel-Kollektor-Technologie von Novatec

Der Technologieentwickler und Anlagebauer Novatec Biosol AG überzeugte die EBL durch seine Innovationskraft und Qualität. 2009 erhielt das baden-württembergische Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe den Industriepreis 2009 der Hannover Messe. Novatecs Technologie stehe für einen hohen Wirkungsgrad, geringen Materialaufwand und die vollautomatische Serienfertigung der zur Anwendung gebrachten Fresnel-Kollektor-Technologie "Nova 1", betont EBL. Erprobt worden sei diese Technologie in einer Testanlage mit 1,4 MW. Die Ergebnisse bestätigten den erwartet hohen Wirkungsgrad der Anlage und deren problemlosen Betrieb. Der Einsatz einer Trockenkühlung und von wasserfreien Reinigungsrobotern in trockenen Gegenden sei ein entscheidender Vorteil gegenüber den sonst in Spanien üblichen Parabolrinnen-Kraftwerken, die jedes Jahr mehrere Millionen Liter Wasser für Kühlung und Reinigung benötigten.


150 Millionen Euro Investitionsvolumen

"Die Beteiligung an Puerto Errado II ist ein Meilenstein für einen schweizerischen Energieversorger in Spanien. Als erste Stromversorgerin der Schweiz geht die EBL auf dem Feld der Sonnenwärmekraftwerke respektive 'Concentrating Solar Power' (CSP) eine zukunftsfähige Investition ein", heißt es in der Pressemitteilung. Vom EBL-Anteil von 85 % mit einer Eigenkapitalquote von rund 57 Millionen Schweizer Franken (CHF) soll bei Zustimmung des Grossen Rats des Kantons Basel-Stadt eine Beteiligung von 31 % an die Industriellen Werke Basel IWB gehen. Einer Gesamtinvestition von 150 Millionen Euro stehe eine Einspeisevergütung von zirka 33 Eurocent/kWh gegenüber. Dies garantiere, dass das Projekt auch ökonomisch äußerst interessant sei.

06.08.2009   Quelle: EBL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EBL; Novatec Biosol AG,
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Spire liefert Solarmodul-Produktionslinie an indisches Photovoltaik-Unternehmen Sova Power

Spire bietet schlüsselfertige PV-Produktions- linien kombiniert mit Robotik von KUKA.
Spire bietet schlüsselfertige PV-Produktions-
linien kombiniert mit Robotik von KUKA.

Der US-Anlagenbauer Spire Corporation (Bedford, Massachusetts), Anbieter schlüsselfertiger Solar-Fabriken und von Maschinen zur Produktion von Photovoltaikzellen, Modulen und Solarenergie-Systemen berichtete am 30. Juli 2009, das Unternehmen habe Sova Power Limited (Durgapur, Indien) eine Photovoltaik-Modulproduktionslinie ausgeliefert. Damit steige Sova, Teil der Sova Gruppe (Kalkutta, Indien), in den Markt der erneuerbaren Energien ein und starte die Produktion von PV-Modulen in Indien. Spire habe Sova eine halbautomatische Produktionslinie für Solarmodule auf Siliziumbasis geliefert mit einer Produktionskapazität von jährlich bis zu 12 Megawatt (MW).  Spire werde außerdem die Prozesstechnologie und das Training für den Betrieb der Fabrik bereitstellen sowie bei der Zertifizierung der Module nach internationalen Normen helfen. Laut Pressemitteilung kann die Linie zu einem späteren Zeitpunkt leicht ausgebaut werden.



Rasch wachsender Solarmarkt in Indien

Roger G. Little, Vorsitzender und Vorstand der Spire Corporation kommentiert: "Unsere Fähigkeit, eine vollständige Solarfabrik sowie das Training zu liefern, um erfolgreich im Solarmarkt Fuß zu fassen, erlaubt es Unternehmen mit geringer Erfahrung in der Branche, die Solarmodul-Produktion in ihr Portfolio aufzunehmen". Sajal Das, Vorstand von Sova Power Limited ergänzt: "Wir sind sehr froh, in diesem wichtigen neuen Geschäftsfeld mit dem Branchenführer Spire zusammenzuarbeiten. Der Solarmarkt in Indien wächst rapide und Spire bietet die schnellste, effizienteste Lösung zum Markteintritt an. Wir sind zuversichtlich, dass die Erfahrung von Spire und deren überdurchschnittliche Produktionssysteme unserer neuen Photovoltaik-Produktion zum Erfolg verhelfen werden.

06.08.2009   Quelle: Spire Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spire Corporation,
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AGEB: Kräftiger Einbruch beim Energieverbrauch im ersten Halbjahr, Erneuerbare legen zu

Energiemix in den ersten sechs Monaten 2009: Erneuerbare Energien wachsen weiter.
Energiemix in den ersten sechs Monaten 2009:
Erneuerbare Energien wachsen weiter.

Der Energiebedarf in Deutschland war in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres deutlich niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in einer Pressemitteilung. Laut AGEB verminderte sich der Verbrauch an Primärenergien im ersten Halbjahr um 6 Prozent auf 6 525 Petajoule (PJ; 222,7 Mio. t SKE). Von der Entwicklung waren - abgesehen von der durch Sonderfaktoren geprägten Entwicklung beim Mineralöl - alle Energieträger betroffen. Der kräftige Verbrauchsrückgang spiegle vornehmlich die Konjunkturentwicklung wider, so die AGEB.  Massive Produktionsrückgänge in den energieintensiven Wirtschaftsbranchen führten zumindest vorübergehend zu einer nahezu parallelen Entwicklung zwischen Energieverbrauch und wirtschaftlicher Entwicklung; langfristig wird sich jedoch der Trend zur Entkopplung von Energieverbrauch und wirtschaftlicher Entwicklung nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen fortsetzen.



Zuwächse bei der Biomasse und der Solarenergie

Die kühlere Witterung in den ersten Monaten des laufenden Jahres sorgte für leichte Zuwächse bei den Heizenergien, konnte den negativen Gesamttrend aber nicht maßgeblich beeinflussen. Auch die erneuerbaren Energien leisteten im ersten Halbjahr einen geringeren Beitrag zur Energiebilanz, so die AGEB. Die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen sei witterungsbedingt um über 17 Prozent im zurückgegangen, die Wasserkraft verminderte ihren Beitrag um rund 9 Prozent. Diesen Rückgängen standen jedoch Zuwächse bei der Biomasse und der Solarenergie gegenüber.

06.08.2009   Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AGEB,
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Thüringens Wirtschaftsminister besucht neue Photovoltaik-Produktionsstätte von Masdar PV

Blick in die Produktion bei Masdar PV.
Blick in die Produktion bei
Masdar PV.

Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz besuchte am 4. August 2009 die neue Produktionsstätte der Masdar PV GmbH in Ichtershausen bei Erfurt. Dabei ließ er sich kurz vor Produktionsstart von den Geschäftsführern Dr. Rainer Gegenwart und Joachim Nell die Maschinen und das demnächst hier hergestellte Produkt erläutern: Schließlich war Thüringens Regierung mit dafür verantwortlich, dass sich Masdar PV für Ichtershausen als Standort entschied. Ab Herbst entstehen dort bis zu 5,7m² große Dünnschicht-Solarmodule der neuesten Generation.  Die Module böten Kunden das derzeit beste Kosten-Nutzen-Verhältnis am Markt, betont Masdar PV in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns, dass wir Masdar PV davon überzeugen konnten, sich in Thüringen anzusiedeln. Damit haben wir nicht nur einen starken, international agierenden Arbeitgeber für den Freistaat gewonnen, sondern auch die Position Thüringens als Solar-Region weiter gestärkt", sagte Wirtschaftsminister Reinholz. Mit dem Bau der Anlage hat Masdar PV im August 2008 begonnen. Die Produktion der großformatigen Solarmodule soll im Oktober 2009 anlaufen.



Auf dem Weg zum Top-Dünnschichtproduzenten

Bei Masdar PV freut man sich über den Zuspruch des Wirtschaftsministers und den Besuch in dem neu bezogenen Firmengebäude. "Hier füllen sich täglich die Visionen mit Leben, die durch den Spatenstich vor fast genau einem Jahr angestoßen wurden. Inzwischen arbeiten 140 Mitarbeiter für uns in Ichtershausen - 190 werden es bis Jahresende sein. Sie bilden die Basis für die enge Verbindung zwischen Thüringen und Abu Dhabi", erklärte Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand von Masdar PV. Technik-Vorstand Joachim Nell ergänzt: "Was als Idee auf dem Reißbrett konzipiert wurde, hat inzwischen Gestalt angenommen und wird künftig weiter wachsen, denn wir wollen in den kommenden Jahren weltweit in die Top-3 der Dünnschicht-Produzenten aufsteigen. Von diesem Ziel wird auch Thüringen stark profitieren und wir werden uns daher als zuverlässiger Partner in der Region etablieren."


Produktionskapazität zum Start: 40 MWp; Ausbau geplant

Die 145 x 85 Meter große Produktionshalle beherbergt die rund 350 Meter lange Produktionslinie. Im ersten Jahr entstehen hier Solarmodule im Umfang von 40 Megawatt (MWp). Diese Kapazität könne anschließend auf bis zu 85 MWp ausgebaut werden, so das Unternehmen. Auch für weitere Expansionen sei auf dem Firmengelände noch reichlich Platz: Masdar PV könne die Produktionskapazität an diesem Standort mittelfristig zwei Mal verdoppeln - auf bis zu 340 MWp. Die Bürogebäude böten mit einer Fläche von 2.100 m² schon jetzt ausreichend Platz für rund 60 Mitarbeiter.

06.08.2009   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
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BEE weist Empfehlungen der Monopolkommission zu erneuerbaren Energien und zum EEG zurück

BEE-Präsident Dietmar Schütz: Das EEG ist das wirksamste Instrument zur Förderung der Erneuerbaren.
BEE-Präsident Dietmar Schütz:
Das EEG ist das wirksamste
Instrument zur Förderung der
Erneuerbaren.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) weist die Empfehlung der Monopolkommission zur Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zurück. Das ständige, unabhängige Gremium, das die deutsche Bundesregierung auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik und Regulierung berät, hatte in seinem am 04.08.2009 vorgestellten Sondergutachten zur Wettbewerbssituation auf den Energiemärkten empfohlen, die Förderung erneuerbarer Energien statt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) künftig mit Hilfe handelbarer CO2-Zertifikate im Rahmen des Emissionshandels zu fördern. BEE-Präsident Dietmar Schütz kommentiert: "Die Monopolkommission kritisiert die Konzentration der Stromerzeugung bei vier großen Konzernen und will gleichzeitig das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen, das zahllose mittelständische Stromerzeuger geschaffen hat. Dieser Widerspruch ist grotesk und kann keine Grundlage ernst zu nehmender Energiepolitik sein. Das EEG ist das wirksamste Instrument, um die Anbietervielfalt auf dem deutschen Strommarkt zu erhöhen. 


Technologiespezifisches Förderinstrument unerlässlich

Die Einschätzung, das EEG sei überflüssig, weil es einen Emissionshandel gebe, werde auch nicht durch ständige Wiederholung richtig, weist Schütz diesen Vorschlag zurück. Zuletzt habe das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gezeigt, dass neben dem Emissionshandel ein technologiespezifisches Förderinstrument wie das EEG benötigt werde, um die volle Klimaschutzwirkung erneuerbarer Energien zu entfalten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert den Produzenten von Strom aus Wasser, Wind, Sonne, Bioenergie und Geothermie den vorrangigen Netzzugang und feste Einspeisetarife. So sorgt es für die notwendige Investitionssicherheit für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke.


EU-Kommission: Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien mit Einspeisetarifen ist kosteneffizienter und wirksamer als mit handelbaren Zertifikaten

"Jahr für Jahr kommen dank des EEG neue Stromproduzenten auf den deutschen Energiemarkt. Ein Zertifikatehandel bewirkt das genaue Gegenteil", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien hätten sich deshalb in ihren Wahlprogrammen zum Fortbestand des EEG bekannt und auch in der Fachwelt sei die Diskussion über den effizienteren Förderansatz längst entschieden. Schon vor mehreren Jahren hatte die EU-Kommission festgestellt, dass die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien in Ländern, die auf Einspeisetarife setzen, deutlich kosteneffizienter und wirksamer ist, als in Staaten, die handelbare Zertifikate eingeführt haben. Beispielsweise koste Windstrom in Großbritannien immer noch ein Vielfaches der deutschen EEG-Vergütung, weil dort auf Zertifikate gesetzt wird. In 19 von 25 EU-Mitgliedsländern und weltweit sogar mehr als 40 Staaten werden Einspeisevergütungen gezahlt, wie sie auch das deutsche EEG vorsieht.

Das EEG führe mit seinen degressiv ausgestalteten Vergütungssätzen dazu, dass Strom aus erneuerbaren Energien Jahr für Jahr kostengünstiger produziert werden muss, betont der BEE. Schon in wenigen Jahren werde daher der Mix aus erneuerbaren Energien günstiger sein als der Mix aus konventionellen Energieträgern. Das Fördervolumen für Erneuerbare Energien gehe deshalb ab 2015 schrittweise zurück, bei weiter steigender erneuerbarer Stromproduktion. Die Betreiber der Erneuerbare-Energien-Kraftwerke müssen sich dann im direkten Wettbewerb mit Anbietern von Strom aus konventionellen Quellen bewähren. Die hierfür notwendige Technologieentwicklung könnten weder der EU-Emissionshandel noch andere auf handelbaren Zertifikaten basierende Systeme leisten, so der BEE.

Der BEE ist die Interessenvertretung der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland. Als Dachverband gehören ihm 22 Fachverbänden und Organisationen mit 30.000 Einzelmitgliedern an, darunter mehr als 5.000 Unternehmen. Der BEE setzt sich in Politik und Öffentlichkeit für den zügigen Ausbau der erneuerbaren in Deutschland ein. Das Ziel des BEE lautet: 100 Prozent erneuerbare Energie für Deutschland und weltweit.

05.08.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Insolvenzverfahren für Silicium de Provence S.A.S. (SilPro) eröffnet - SOLON SE nimmt Wertberichtigung vor

Für das Unternehmen Silicium de Provence S.A.S. (SilPro), das sich seit Anfang April 2009 in einem gerichtlichen Vergleichsverfahren nach französischem Recht befand, hat das zuständige französische Handelsgerichts am 05.08.2009 das Insolvenzverfahren (liquidation judiciare) eröffnet, berichtet die SOLON SE in einer Pressemitteilung. Trotz intensiver Verhandlungen mit potenziellen Kreditgebern und Investoren sei es SilPro nicht gelungen, bis zum Ablauf der vorgegebenen Frist zu einer zukunftsfähigen Lösung zu gelangen. Das Unternehmen mit Sitz in Saint Auban, Frankreich, sollte solares Polysilizium für die Photovoltaik-Industrie herstellen.   Der Berliner Photovoltaik-Hersteller SOLON SE ist über seine strategische Beteiligung an der SOL Holding AG indirekt von der SilPro-Insolvenz betroffen und werde Wertberichtigungen im Beteiligungsergebnis in Höhe von 52 Millionen Euro vornehmen, heißt es in der Pressemitteilung. Diese resultierten aus der Abschreibung der getätigten Investitionen in Höhe von 39 Millionen Euro sowie eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von 13 Millionen Euro und werden sich im Ergebnis des zweiten Quartals niederschlagen.


SOL Holding AG wird aufgelöst; SOLON-Anteil an Blue Chip Energy beträgt mittlerweile 49 %

Die in Köln ansässige SOL Holding AG ist eine reine Beteiligungsgesellschaft, welche laut Beschluss der beiden Gesellschafter SOLON SE und Ecoventures BV ebenfalls aufgelöst werden soll. Neben den Anteilen an SilPro ist die SOL Holding an dem österreichischen Solarzellenhersteller Blue Chip Energy GmbH beteiligt. Bei Blue Chip Energy ist laut SOLON kürzlich eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Million Euro erfolgt. Die Kapitalerhöhung sei zu gleichen Teilen von den bisherigen Gesellschaftern WFE Energy Development GmbH und SOLON SE getragen worden. Damit halte die SOLON SE nunmehr direkt knapp 49 % an Blue Chip Energy.

05.08.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik und Co: Energiekarte der DGS liefert aktuelle Zahlen zur Energiewende

Die EnergyMap dokumentiert Fortschritte bei der Energiewende.
Die EnergyMap dokumentiert Fortschritte bei
der Energiewende.

Die Energiewende ist im vollen Gange, doch eigentlich weiß keiner genau, was in welcher Region bereits erreicht wurde", stellt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) fest. Die "EnergyMap" der DGS soll aufzeigen, wie nahe wir dem Ziel 100% erneuerbare Energien bereits gekommen sind. In der nächsten Ausgabe der Verbandszeitschrift SONNENENERGIE wird ausführlich über dieses Projekt berichtet. Das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) definiert die deutschen Ausbauziele bei der Stromversorgung, die der Staat erreichen will. Das EEG enthält seit neustem auch Vergütungssätze, deren jährliche Degression an den tatsächlichen Zubau von Photovoltaik-, Windenergie-, Biomasse- und Geothermie-Anlagen im Vorjahr geknüpft ist. Aus diesem Grund ist es erforderlich, zu überprüfen, was tatsächlich an EEG-Anlagen gebaut wurde. 



Verpflichtung zur Veröffentlichung durch Netzbetreiber

Diese Transparenz würde helfen, zu verhindern, dass überhöhte finanzielle Forderungen im Rahmen der EEG-Verrechnung geltend gemacht werden, betont die DGS. Schließlich dürften die Netzbetreiber die EEG-Zahlungen auf die Stromverbraucher umlegen und zwischenzeitlich handle es sich dabei bereits um Beträge in Milliardenhöhe. Aus der Sicht des Gesetzgebers sei spätestens ab der EEG-Novelle des Jahres 2004 ganz unmissverständlich geregelt, wie diese Transparenz herzustellen ist. Ein bundesweites EEG-Anlagenregister wurde beschrieben und sollte eingeführt werden. Mit der EEG-Novelle im Jahr 2008 wurde der Stellenwert der Transparenz noch einmal untermauert. Rein rechtlich müsste damit eine neue Anlage ab dem Moment des Netzanschlusses auch im Internet dokumentiert werden, so die DGS. Die gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungspflichten würden jedoch von den Stromkonzernen weiterhin extrem lax gehandhabt. Eine "unverzügliche Veröffentlichung" der Daten sei nur selten zu erkennen und in manchen Fällen seien die Meldungen im Internet-Auftritt der Netzbetreiber auch nicht gerade einfach zu finden. Dennoch könne man aus den verfügbaren Meldungen bereits sinnvolle Informationen ableiten. Für die Erstellung der "EnergyMap" greife die DGS noch auf zwei weitere Datenquellen zurück: die OpenGeoDB und die OpenStreetMap. Der aktuelle Datenbestand, aus dem die "EnergyMap" im Juli 2009 erstellt wurde, umfasse 476.441 EEG-Anlagen, 60.586 geografische Regionen und rund 1.000 Megabyte Kartendaten


Daten werden mit eigens abgestimmtem Softwaresystem aktualisiert

Unter www.energymap.info bietet die DGS seit dem 1. August 2009 eine Aufbereitung dieser Datenflut, aus der primär hervorgehen soll, wie nahe die einzelnen Regionen dem Ziel von 100-Prozent Stromproduktion aus erneuerbaren Energien bereits gekommen sind. Ab der Ebene der Städte und Gemeinden werden zusätzlich zu den statistischen Informationen auch noch alle öffentlich bekannten Daten der zugehörigen EEG-Anlagen aufgelistet. So kann nun jeder Anlagenbesitzer selber überprüfen, ob die eigene Anlage vom Netzbetreiber auch korrekt gemeldet wird.

Für die Auswertung und Überprüfung der EEG-Meldedaten wurde ein eigens darauf abgestimmtes Softwaresystem programmiert. Obwohl die Erstellung der EnergyMap nahezu vollständig automatisiert ablaufe, werde eine Aktualisierung voraussichtlich nur alle zwei Monate erfolgen. Dies liege unter anderem daran, dass die Datenformate der EEG-Meldungen sich teilweise auch ohne offensichtlichen Grund änderten und dass die Rohdaten nie 100% fehlerfrei seien und somit immer eine manuelle Überprüfung und Korrektur erforderlich werde.


Die EnergyMap steht erst am Anfang

Der von den Bürgern verlangten Transparenz beim Ausbau der erneuerbaren Energien würde derzeit nicht entsprochen, kritisiert die DGS. Die Übertragungsnetzbetreiber müssten in naher Zukunft endlich alle notwendigen Standortdaten korrekt und unverzüglich publizieren, fordert der Verband. Vor allem das Verhalten von E.ON lasse hier derzeit noch viele Wünsche offen. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie habe bereits darauf hingewirkt und werde dies weiterhin tun, dass alle EEG-Meldungen gesetzeskonform erfolgen. Hierzu sei der Verband auch im Gespräch mit der Bundesnetzagentur. Die DGS will auch in Zukunft das System der EnergyMap weiterentwickeln. So sollen in Zukunft auch Erneuerbare-Energie-Anlagen erfasst werden, die nicht durch das EEG gefördert werden. Die betrifft primär die alte Wasserkraft. "Wir wollen nicht nur für mehr Transparenz in Deutschland sorgen, sondern auch dazu beitragen, dass besonders aktive Regionen entsprechend gewürdigt und hervorgehoben werden. Doch auch in anderen Ländern gibt es erneuerbare Energien und auch in anderen Ländern will man wissen, was bereits geschafft wurde. Die EnergyMap soll internationaler werden und sie soll in Zukunft noch deutlich interaktiver werden. An guten Ideen mangelt es nicht", heißt es in der DGS-Pressemitteilung.

Weitere Informationen unter: http://www.energymap.info und http://www.openstreetmap.org/

05.08.2009   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS,
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Clark Energy Group und Acciona sollen Megawatt-Solaranlagen für die US-Armee bauen

Clark Energy und Acciona planen Megawatt-Solaranlagen für die Army.
Clark Energy und Acciona planen
Megawatt-Solaranlagen für die Army.

Clark Energy Group LLC, ein Tochterunternehmen von Clark Realty Capital (Arlington, Virginia) berichtete am 30. Juli 2009 in einer Pressemitteilung, das Unternehmen sei für den Bau der größten Solaranlagen in der Geschichte des US-Verteidigungsministeriums ausgewählt worden. Acciona Solar Power (Henderson, Nevada), Tochterunternehmen des spanischen Konzerns Acciona, werde die Clark Energy Group beim Bau und Betrieb der Solaranlagen am Stützpunkt Fort Irwin (Kalifornien) unterstützen.  Die Verwaltung des Bezirks Baltimore des Ingenieurkorps der U.S. Army habe Clark und Acciona im Rahmen des "Enhanced Use Leasing"-Programms (EUL) ausgewählt. "Diese Partnerschaft mit der Army wird unsere reichlich vorhandenen, sauberen Energiequellen nutzbar machen und die Energiesicherheit von Fort Irwin erhöhen", sagte Francis Coen, Geschäftsführer der Clark Energy Group. "Diese weitsichtige Initiative zeigt das Engagement der Armee für den Umweltschutz und die gleichzeitige Förderung des Wirtschaftswachstums".


Mehr als 500 MW Leistung aus Photovoltaik und Solarthermie geplant

Laut Pressemitteilung sollen die Kraftwerke im Rahmen des EUL-Programms am Fort Irwin schrittweise errichtet werden und mehrere Technologien zur Stromerzeugung mit Nennleistungen bis zu 100 Megawatt (MW) nutzen. Das Konzept von Clark und Acciona sieht sowohl den Bau von Photovoltaikanlagen als auch den Einsatz solarthermischer Kraftwerke (concentrating solar power, CSP) im industriellen Maßstab vor. Das Solar-Projekt soll eine Nennleistung von mehr als 500 MW haben und jährlich 1.250 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren. "Fort Irwin ist stolz, dieses bahnbrechende Projekt der US-Army gemeinsam mit Clark und Acciona realisieren zu dürfen", sagte Oberst Jim Chevalier, Kommandeur von Fort Irwin. "Das geplante Solar-Kraftwerk ist das größte derartige Vorhaben in Kalifornien und zeigt das Umwelt-Engagement von Fort Irwin auf allen Ebenen". Fort Irwin liegt in der kalifornischen Mojave-Wüste, auf halbem Weg zwischen Las Vegas und Los Angeles.


Arbeitsgruppe soll Energiesicherheit der Armee erhöhen

Laut Pressemitteilung geht das Solarenergie-Projekt am Fort Irwin auf eine Initiative der Energiekommission der Armee zurück. Eine Arbeitsgruppe soll die Energiesicherheit der Truppe mit Hilfe von Sparmaßnahmen, effizienterer Energienutzung sowie der Nutzung der erneuerbaren Energien auf den umfangreichen Grundstücken der Army im ganzen Land verbessern. "Die Army sucht dringend nach Möglichkeiten wie dieser, um regenerative Energien zu nutzen und um unsere Energiesicherheit zu steigern, in enger Zusammenarbeit mit anderen Behörden und mit Unternehmen", betont Jerry Hansen, Energiedirektor der Army.

05.08.2009   Quelle: Clark Energy Group LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Clark Energy Group LLC,
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BP Solar liefert Photovoltaik-Module für 2,42 MW Solardach von FedEx in New Jersey

FedEx setzt auf Solarstrom.
FedEx setzt auf Solarstrom.

FedEx Ground (Pittsburgh, Pennsylvania), Tochterunternehmen der FedEx Corporation, berichtete am 30. Juli 2009, das Unternehmen plane den Bau der größten auf einem Dach montierten Solarstromanlage der USA an seinem Vertriebszentrum in Woodbridge (New Jersey). Laut Pressemitteilung ist dies die fünfte Photovoltaikanlage des Unternehmens und das dritte PV-Kraftwerk, das mit BP Solar realisiert wird. 12.400 Solarmodule sollen auf 13.400 Quadratmetern Dachfläche installiert werden und eine Nennleistung von insgesamt 2, 42 Megawatt (MW) haben.   Nach Fertigstellung soll das Photovoltaik-Kraftwerk jährlich ungefähr 2,6 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren und bis zu 30 Prozent des Energiebedarfs des Vertriebszentrums decken. "Wir suchen und verfolgen Möglichkeiten, unseren Energieverbrauch zu senken und unseren CO2-Fußabdruck zu mindern. Dieses Projekt ist hierbei ein großer Fortschritt"; sagte David F. Rebholz, Präsident und Vorstand von FedEx Ground.


2,6 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom sollen 1.867 Tonnen CO2 vermeiden

Laut Vertrag wird BP Solar das Solarkraftwerk bauen und betreiben, FedEx wird den Solarstrom kaufen. Laut Pressemitteilung soll die Solarstromanlage ab August 2009 gebaut und bis November fertig gestellt werden. Unter Volllast soll sie jährlich 1.867 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. FedEx berichtet, das Unternehmen unterhalte zur Sicherung der Energieversorgung und zur Verbesserung der Ökobilanz eine strategische Partnerschaft mit BP Solar. Nach eigenen Angaben betreibt FedEx Freight bereits zwei Solarstromanlagen: eine mit einer Nennleistung von 282 Kilowatt (kW) im kalifornischen Whittier und eine weitere in Fontana (Kalifornien) mit einer Nennleistung von 269 kW. Außerdem habe FedEx Express 2005 ein 904 kW Solarsystem in Oakland in Betrieb genommen, und momentan werde ein 1,4-MW Solarkraftwerk am neuen Dienstleistungszentrum für Zentral- und Osteuropa am Flughafen Köln/Bonn errichtet.



05.08.2009   Quelle: BP solar; FedEx Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FedEx Corporation,
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Carpevigo AG nimmt ein weiteres 1,5 MWp Solarstrom-Kraftwerk in Betrieb

Carpevigo-Vorstand Neureuther:
Carpevigo-Vorstand Neureuther:"Solarparks in
Bayern als Basis-Investment".

Die Carpevigo AG, ein Projektierer und Betreiber von Solar-Kraftwerken mit Sitz im oberbayerischen Holzkirchen, hat im Landkreis Passau einen weiteren Solarpark planmäßig fertig gestellt und an das Netz von E.ON Bayern angebunden. Die Anlage hat eine Leistung von 1,53 Megawatt (MWp) und soll rund 1,67 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaik-Anlage wurde in einer Bauzeit von rund drei Monaten auf einem ideal nach Süden ausgerichteten Hang am Ortsrand der niederbayerischen Gemeinde Hutthurm realisiert.   Die Solarstrahlung erreicht hier laut Carpevigo mit über 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/qm/a) einen der höchsten Werte in Deutschland. Der Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und gem. EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) mit 31,94 Euro-Cent/kWh vergütet.



Projekte mit einem Volumen von 23 MW in der Pipeline

Der Solarpark Hutthurm werde in den eigenen Bestand übernommen und während der zunächst mit 20 Jahren angesetzten Betriebsdauer von der Carpevigo Management GmbH verwaltet, heißt es in der Pressemitteilung. Bis zum Jahresende will die Carpevigo AG im so genannten Passauer Land zwei weitere Solarparks mit einer Gesamtleistung von 3,9 MWp fertig stellen. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt des Projektierers und Betreibers von Solarkraftwerken ist Italien. Insgesamt verfügt das Unternehmen nach eigenen Angeben über eine Projekt-Pipeline mit genehmigten baureifen Projekten mit einer Gesamtleistung von rund 23 MWp.

04.08.2009   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
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US-Photovoltaikhersteller Evergreen Solar schließt Vertrag über Auftragsfertigung mit Jiawei Solar in China

Modulproduktion bei Evergreen Solar in Devens (USA)
Modulproduktion bei Evergreen Solar
in Devens (USA)

Der Photovoltaik-Produzent Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts) berichtete am 30. Juli 2009, das Unternehmen habe Vereinbarungen mit Jiawei Solarchina Co., Ltd. (Shenzhen, China) und der staatlichen Investitionsgesellschaft der Wuhan-Regierung, der Hubei Science & Technology Investment Co., Ltd. (HSTIC) unterzeichnet. Laut Vertrag soll Evergreen Solar seine "String Ribbon"-Wafer in einer gepachteten Fabrik produzieren, die von Jiawei im chinesischen Wuhan errichtet wird. Jiawei soll diese Wafer dann im Auftrag von Evergreen zu Solarmodulen weiterverarbeiten, die unter der Marke Evergreen Solar verkauft werden. Laut Pressemitteilung wird Evergreen Solar die Modulfertigungskosten sowie zusätzliche Kosten für die Produktion an Jiawei bezahlen.   Die tatsächlich an Jiawei auszuzahlenden Summen sollen jährlich neu verhandelt werden. Zusätzlich verpflichte sich Evergreen Solar, 17 Millionen US-Dollar (11,8 Millionen Euro) in die Solar-Fabrik in Wuhan zu investieren, und HSTIC soll Evergreen Solar eine Finanzierung von 33 Millionen US-Dollar (22,9 Millionen Euro) zu einem Zins von 17 Prozent gewähren, den Evergreen Solar bis spätestens Juli 2014 zurückzahlen muss. Jiawei werde mit Hilfe der HSTIC-Investitionen im ähnlichen Umfang in die Fertigung von Solarzellen und -Modulen investieren. Laut Pressemitteilung soll die Produktionskapazität beim Start rund 100 Megawatt (MW) betragen. Das Werk befinde sich bereits im Bau und die Unternehmen gehen davon aus, dass die Modulproduktion im Frühjahr des Jahres 2010 beginnen kann.


Produktionskapazität soll auf 500 MW ausgeweitet werden; Kosten pro Watt sollen zwischen 1,40 und 1,50 US-Dollar liegen

Laut Vereinbarung sollen die Vertragsparteien ihre jeweilige Produktionskapazität bis zum Jahr 2012 auf ungefähr 500 MW hochfahren, wobei der zeitliche Rahmen und der endgültige Umfang der potenziellen Expansion 2010 festgelegt werden soll. Richard M. Feldt, Vorsitzender, Präsident und Vorstand von Evergreen Solar, kommentiert: "Wenn wir bis Ende 2010 eine Produktionskapazität von vierteljährlich 25 MW erreichen, rechnen wir pro Watt mit 1,40 bis 1,50 US-Dollar (0,97 – 1,04 Euro) Produktionskosten für die in China hergestellten String Ribbon-Module - wenn beide Unternehmen intensiv an der Verbesserung der Technologie und an der Senkung der Kosten arbeiten. Unser gemeinsames Ziel ist, die Wirkungsgrade und unsere Produktionsleistung so zu verbessern, dass wir bis spätestens 2012 Solarmodule für weniger als 1 US-Dollar (0,70 Euro) pro Watt herstellen können".


04.08.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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ACCIONA nimmt erstes solarthermisches Kraftwerk in Extremadura (Spanien) in Betrieb

"Alvarado I" verwendet die gleiche
Parabolrinnen-Technologie wie "Nevada
Solar One" (Bild).

Das Unternehmen ACCIONA Energy S.A. (Spanien) berichtete am 27. Juli, 2009, es habe sein erstes Solarthermie-Kraftwerk in der spanischen Stadt Alvarado (Badajoz) in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung kommt in dem 236 Millionen Euro teuren Solar-Kraftwerk "Alvarado I" die gleiche Parabolrinnen-Technologie zum Einsatz, die auch im solarthermischen Kraftwerk "Nevada Solar One" verwendet wird. In der Anlage wurden laut ACCIONA auf 130 Hektar Land 184.320 Parabolspiegel und 768 Absorberröhren montiert, die sich insgesamt auf rund 74 Kilometern erstrecken. Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2008 seien durchschnittlich 350 Arbeiter beschäftigt gewesen, 31 Mitarbeiter sorgten für den Betrieb und die Wartung des Kraftwerks.  Guillermo Fernández Vara, Präsident der Regionalregierung von Extremadura, José Manuel Entrecanales, Vorstand von ACCIONA und Miguel Celdrán, Bürgermeister von Babajoz, nahmen an der Einweihung des Solar-Kraftwerks teil.



100 Millionen kWh Solarstrom pro Jahr und 98.000 Tonnen weniger CO2

Alvarado I soll jährlich 102 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren, rund 28.000 Haushalte versorgen und ungefähr 98.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Mit der Parabolrinnen-Technologie wird das Sonnenlicht durch Spiegel auf Absorberröhren konzentriert, in denen eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert, die auf bis zu 400° C erhitzt wird. Damit wird Dampf produziert, mit dem eine herkömmliche Turbine angetrieben und auf diese Weise Strom erzeugt wird. Einer der wichtigen Vorteile solarthermischer Kraftwerke ist laut ACCIONA, dass diese die meiste Energie in Spitzenlastzeiten produzieren und damit beitrage, die entsprechend hohe Nachfrage zu decken. Neben "Alvarado I" errichte das Unternehmen derzeit drei weitere Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 50 MW in Spanien: ein Kraftwerk in Majadas de Tiétar (Cáceres) und zwei Kraftwerke in Palma del Río (Cordoba). Nach Fertigstellung komme ACCIONA in Spanien auf eine Solarthermie-Nennleistung von 200 MW, zusätzlich zu den 64 MW, die in den USA installiert sind, berichtet das Unternehmen.



04.08.2009   Quelle: ACCIONA Energy S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Evergreen Solar bietet mit der Export-Import Bank der USA zinsgünstige Kredite für Photovoltaik-Projekte im Ausland an

Modulproduktion bei Evergreen Solar in Devens (USA).
Modulproduktion bei Evergreen Solar in
Devens (USA).

Der Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts) berichtete am 28. Juli 2009, das Unternehmen biete mit der Export-Import Bank der USA (Ex-Im Bank; Washington, D.C.) für im Ausland geplante Solar-Projekte eine niedrig zu verzinsende Teilfinanzierung an, wenn Module von Evergreen Solar in den Vorhaben eingesetzt werden. Das Programm soll den Export von in den USA produzierten Produkten zur Nutzung erneuerbarer Energien ankurbeln und sei Teil der Unternehmensstrategie der Ex-Im Bank, heißt es in der Pressemitteilung. Kunden von Evergreen Solar planen nach Angaben des Unternehmens gegenwärtig Projekte mit einer kumulierten Leistung von fast 90 Megawatt (MW) und befänden sich in verschiedenen Phasen des Kreditvergabeverfahrens der Ex-Im Bank.   Die Bank biete Projektentwicklern und Eignern von Solarstrom-Anlagen Kredite auf US-Dollar-Basis mit einem festen Zinssatz von 4,9 Prozent über 18 Monate an, womit 85 Prozent der in den USA hergestellten Produkte finanziert werden könnten, und zusätzlich bis zu 30 Prozent für die Planung, die Montage, die Wechselrichter und die Montagesysteme sowie weitere beim Bau anfallende Kosten. Zusätzliche Kosten könnten bei Bedarf über weitere Kredite finanziert werden.


Zusätzliche Vorteile für internationale Kunden

"In einer Zeit, in der viele Unternehmen auf dem schwierigen Finanzmarkt Probleme mit der Finanzierung haben, hilft die Abteilung der Ex-Im Bank für erneuerbare Energien, indem sie internationalen Partnerunternehmen wichtige Kredite gewährt, was unseren Erfolg außerhalb der USA deutlich unterstützt", sagte Terry Bailey, Senior-Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei Evergreen Solar. "Unsere internationalen Kunden sind begeistert von diesem zusätzlichen Nutzen, den wir ihnen als US-Produzent anbieten können". Laut Pressemitteilung bietet die Ex-Im Bank außerdem Kreditbürgschaften an, die in allen gängigen Währungen gewährt werden können. Um sich für einen Kredit im Rahmen des Ex-Im Bank-Programms zu bewerben, sollen sich Kunden von Evergreen Solar an die Spezialisten für Kreditvergabe der Bank wenden. Die Kreditvergabe könne, je nach Art des Kredits, von wenigen Wochen bis hin zu drei Monaten dauern.


04.08.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Photovoltaik: MAGE SOLAR erweitert Produkt- und Leistungsgarantien für Solarmodule auf 10 bzw. 30 Jahre

Modul MAGE POWERTEC Plus.
Modul MAGE POWERTEC
Plus.

Die MAGE SOLAR GMBH, Teil der weltweit agierenden MAGE GROUP, hat am 01. August 2009 bekannt gegeben, die Produkt- und Leistungsgarantien ihrer Photovoltaik-Module auf 10 bzw. 30 Jahre zu erhöhen. Diese Änderung gelte für alle kristallinen Module, die ab dem 1. August ausgeliefert werden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Überzeugung des Unternehmens ausschließlich hochwertige Materialien einzusetzen sowie dessen lückenlose Qualitätskontrollen während der Fertigungsprozesse bilden laut MAGE SOLAR das Fundament dieser Langzeitgarantien, die weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gehen.   Strenge Funktionsprüfungen und internationale Zertifizierungen bestätigten die hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der MAGE POWERTEC Module. "Wir sind von der Qualität unserer Solarmodule überzeugt; die Erweiterung der Produkt- und Leistungsgarantien ist daher eine logische Konsequenz", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR.


Langzeitgarantien für sicher kalkulierbare Leistung der PV-Anlage

"Mit dieser Entscheidung untermauern wir unseren Anspruch auf Qualitätsführerschaft in der Photovoltaik-Branche und differenzieren uns ganz klar von anderen Anbietern auf dem Markt." Ihren Fachhandwerkern und weltweiten Partnern biete die MAGE SOLAR GMBH durch diese Neuerung ein starkes Instrument zur Kundengewinnung und einen wichtigen Baustein für den gemeinsamen Erfolg. "Die erweiterten Produkt- und Leistungsgarantien schaffen für Investoren zusätzliche Planungssicherheit und bestätigen Solarstromprojekte erneut als sichere und renditestarke Form der Geldanlage", heißt es in der Pressemitteilung. Dabei komme den Langzeitgarantien besondere Bedeutung zu, wenn es um die Finanzierung und sicher kalkulierbare Leistung der Solarstrom-Anlage gehe.

04.08.2009   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,
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Erneuerbare Energien schaffen jeden Tag 80 Arbeitsplätze

Beschäftigungsentwicklung in der EE-Branche im Vergleich zu anderen Branchen.
Beschäftigungsentwicklung in der EE-Branche
im Vergleich zu anderen Branchen.

Die Branche der erneuerbaren Energien ist ein zuverlässiger Jobmotor. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) beschäftigen Anlagenhersteller, Zulieferer und Planer rund 280.000 Menschen. Allein im vergangenen Jahr sei die Zahl der Arbeitsplätze um 30.000 gestiegen, das sind etwa 80 neue Arbeitsplätze pro Tag, betont die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Seit 1998 hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Branche der erneuerbaren Energien vervierfacht (+ 332 %). Im Vergleich dazu legten Wirtschaftszweige wie die Automobilindustrie in den letzten zehn Jahren nur schwach zu (+ 5 %) oder reduzierten ihre Belegschaften, wie die Textilindustrie (- 37 %) oder der Braun- und Steinkohlebergbau (- 35 % bzw. - 58 %).  Der Bedarf an Fachkräften ist im Bereich erneuerbare Energien trotz Wirtschaftskrise weiterhin hoch: Einer Untersuchung des Wissenschaftsladens Bonn zufolge ist die Zahl der Stellenangebote im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent gestiegen. Diesen Trend haben auch Universitäten und Fachhochschulen erkannt. Mehr als 250 Studiengänge setzen einen Schwerpunkt in diesem Bereich.




Neues Online-Angebot informiert über Ausbildung, Studium und Beruf

Über Studium, Ausbildung und Berufseinstieg in die Branche der Erneuerbaren Energien informiert ein neues Online-Angebot der Agentur für Erneuerbare Energien Schüler, Studierende, Berufsanfänger und Quereinsteiger. Wissenswertes zum Arbeitsmarkt der erneuerbaren Energien, Jobprofile und Unternehmensportraits geben Einblicke in die vielfältigen Berufsbilder von Solar-, und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie. Eine interaktive Karte mit Forschungsinstituten schafft Orientierung für Unternehmen, Doktoranden und wissenschaftliches Personal. Links zu Stiftungen und Förderprogrammen runden das Angebot ab.

"Die Branche benötigt gut ausgebildete Fachkräfte, die etwas bewegen wollen", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Frische Ideen sichern die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche und bringen uns den Klimaschutzzielen näher. Deshalb ist ein umfassendes Informationsangebot im Internet sehr wichtig, um Jobangebote und Bewerber zusammen zu bringen", so Mayer weiter.
Weitere Informationen und die interaktive Forschungskarte im Internet unter http://www.erneuerbare-karriere.de.



03.08.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energienb,
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SOLARFIX Agrar: Neues Photovoltaik-Handelsportal speziell für Landwirte

SOLARFIX Agrar: Photovoltaik-Spezialist für die Landwirtschaft.
SOLARFIX Agrar: Photovoltaik-
Spezialist für die Landwirtschaft.

Nach dem erfolgreichen Start von SOLARFIX Pro, dem Fachhandelsportal für Photovoltaik, ging zum 1. August 2009 mit SOLARFIX Agrar ein Internet-Angebot an den Start, das eigens auf die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Betriebe ausgerichtet ist. Das Angebot umfasst flexible und einfach zu montierende Solarstrom-Komplettanlagen. SOLARFIX Agrar bietet gesicherte Zahlverfahren sowie kurze Lieferzeiten und ist ausschließlich im Internet zugänglich.  Die in Mainbernheim (Unterfranken) ansässige Solarfix GmbH betreibt bereits das Photovoltaik Handelsportal SOLARFIX Pro, das Handel und Handwerk mit Produkten und Komponenten für die Photovoltaik (PV) versorgt.








PV-Komplettpakete mit Informationen zur Selbstmontage

SOLARFIX Agrar ist kein normaler Onlineshop, betonen die Betreiber. Das Angebot sei abhängig von den verfügbaren Photovoltaik-Komponenten und umfasse speziell zusammengestellte und vorprojektierte Lösungen, die flexibel, einfach und schnell auf landwirtschaftlichen Dachflächen verbaut werden können. "Alle benötigten Informationen werden in den Paketen zur Verfügung gestellt, so dass die Anlage direkt selbst verbaut werden kann", betont Robert Ohler, Business Manager der Solarfix GmbH. Dabei werde vor allem auf die Einfachheit der Montage und die flexiblen Auslegungsmöglichkeiten geachtet. "Die Installation kann in Eigenregie vorgenommen werden, lediglich der Anschluss an das Stromnetz muss von einem Fachmann vorgenommen werden", erläutert Ohler.



03.08.2009   Quelle: Solarfix GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfix GmbH,
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CENTROSOLAR Group AG zieht sich aus portugiesischem Joint Venture zur Produktion von Solarzellen zurück

Geplanter Sitz des Itarion-Werks nahe Porto (Portugal).
Geplanter Sitz des Itarion-Werks nahe Porto
(Portugal).

Am 31. Juli 2009, wurden in Lissabon die Verhandlungen zur Fortführung des Unternehmens Itarion Solar Lda abgebrochen, dem ursprünglich von der CENTROSOLAR Group AG und der Qimonda AG gegründeten Photovoltaik-Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von Solarzellen. Infolgedessen habe die Itarion Solar Lda Insolvenz angemeldet, berichtet CENTROSOLAR in einer Pressemitteilung. Nach der Zahlungsunfähigkeit der Qimonda AG am 23. Januar 2009 hatte sich zunächst ein Konsortium von portugiesischen Industrieunternehmen, Banken und Fonds zusammengeschlossen, um den Anteil von Qimonda zu übernehmen. Der Verlauf der Verhandlungen hat jedoch aus Sicht der CENTROSOLAR Group AG kein erfolgreiches Projekt mehr erwarten lassen.  Die zuletzt mit dem Konsortium diskutierte Lösung sei unter anderem mit zu hohen Risiken behaftet und erfordere ein deutlich höheres operatives Engagement von CENTROSOLAR, als dies in dem ursprünglich mit der Qimonda AG vereinbarten Konzept vorgesehen war, heißt es in der CENTROSOLAR-Pressemitteilung. Dies hätte die vorhandenen Management-Ressourcen zu stark vom eigentlichen Kerngeschäft abgelenkt, betont das Unternehmen.



Zahlungsplan bis 2011 ermöglicht Fortsetzung des Wachstums im Kerngeschäft; künftig Fokussierung auf Systemintegration und solare Kernkomponenten

Die Beteiligung an Itarion in Höhe von 10,1 Millionen Euro werde ohne Wirkung auf die Liquidität vollständig abgeschrieben, berichtet CENTROSOLAR. Zudem habe Itarion derzeit Netto-Finanzschulden in Höhe von 16,5 Millionen Euro, für die die CENTROSOLAR Group AG gemeinsam mit der Qimonda AG gesamtschuldnerisch hafte. Mit den finanzierenden Banken sei eine Rückführung dieses Betrages in Raten bis Mitte 2011 vereinbart worden, wodurch eine Fortsetzung des Wachstums im Kerngeschäft ermöglicht worden sei. Mit der strategischen Entscheidung für den Rückzug aus der Zellproduktion setzte CENTROSOLAR Kapazitäten frei, um sich wieder voll auf seine Stärken zu konzentrieren. Dazu zählen vornehmlich das Systemintegrationsgeschäft für Photovoltaik-Dachanlagen sowie die Herstellung und der Vertrieb von solaren Kernkomponenten wie Antireflex-Glas und Befestigungssystemen. Umsatz und Ergebnis in diesen Geschäftsbereichen entwickeln sich nach Angaben des Unternehmens seit Beginn des dritten Quartals sehr erfreulich. Auch der Auftragsbestand habe sich in den vergangenen Wochen deutlich ausgeweitet. Da durch die Entscheidung des Abbruchs keine negativen Auswirkungen auf das operative Geschäft erwartet würden, gehe CENTROSOLAR daher weiterhin von einem Jahresumsatz auf Vorjahresniveau aus, sowie von einem positiven operativen Ergebnis, das jedoch unterhalb des Vorjahreswertes liegen wird.


03.08.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Bosch will Photovoltaik-Unternehmen aleo solar AG und Johanna Solar Technology GmbH übernehmen

aleo-Solarmodulfertigung in Prenzlau
aleo-Solarmodulfertigung in Prenzlau

Der Vorstand des Solarmodul-Herstellers aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) gibt in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 03.08.2009 bekannt, dass einige Kernaktionäre, die zusammen fast 40 Prozent des Grundkapitals halten, mit der Robert Bosch GmbH Verträge über den Verkauf ihrer Beteiligungen unterzeichnet haben. Die verkaufenden Aktionäre seien eine Gruppe von Investoren rund um den Initiator und Mitgründer Marius Eriksen sowie eine dem Investor HANNOVER Finanz nahestehende Gesellschaft, die seit 2005 an aleo solar beteiligt ist. Die Transaktion stehe unter dem formellen Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung und der Erreichung der im freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot festzulegenden Mindesterwerbsschwelle von voraussichtlich 75 Prozent.  Der Kaufpreis beträgt laut aleo solar 9,00 Euro in bar pro aleo Aktie, der damit rund 33 Prozent über dem "XETRA"-Schlusskurs von Freitag, dem 31. Juli 2009 (6,78 Euro) und rund 43 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der aleo Aktie im "XETRA"-Handel während der letzten drei Monate vor Veröffentlichung der Transaktion (6,31 Euro) liegt. Im Zusammenhang mit dem Erwerb dieser fast 40 Prozent der Anteile an der aleo solar AG beabsichtige Bosch, den Aktionären der aleo solar AG ein entsprechendes freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für die verbleibenden Aktien vorzulegen.



aleo-Vorstandsvorsitzender Smit: ideale Ergänzung zur Photovoltaik-Aktivität von Bosch

Der Vorstand der aleo solar AG begrüßt die vorgeschlagene Transaktion und hält Bosch für einen exzellenten Partner. Jakobus Smit, ebenfalls Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG betont: "Wir haben uns konsequent als Premiummarke positioniert und einen starken eigenen Vertrieb aufgebaut. Es freut uns, dass Bosch dies als ideale Ergänzung zu seinen aktuellen Photovoltaik-Aktivitäten sieht, die sich im Wesentlichen auf die im vergangenen Jahr erworbene ersol stützen. In diesem Verbund werden wir den Wachstumskurs der vergangenen Jahre erfolgreich fortführen."


Hervorragende Nachricht für Prenzlau und Oldenburg

Marius Eriksen, Mitgründer und Vorsitzender des Aufsichtsrats der aleo solar AG ergänzt: "Dies ist eine Bestätigung unserer jahrelang verfolgten Strategie. Die Entscheidung von Bosch, unter dem heutigen Management sowohl den Produktionsstandort in Prenzlau als auch den Standort in Oldenburg für den deutschen und internationalen Vertrieb und das Marketing weiter auszubauen, ist eine besondere Anerkennung der Leistungen aller Mitarbeiter und des Vorstands sowie eine hervorragende Nachricht für die Städte Prenzlau und Oldenburg."


Übernahmeangebot für die Solar Technology GmbH

Bosch hat laut Ad-hoc-Mitteilung zugleich mit Gesellschaftern der Johanna Solar Technology GmbH, einen Kaufvertrag geschlossen über den Erwerb der Mehrheit an dem Hersteller von Solarmodulen auf der Basis von Kupfer, Indium und Gallium sowie Sulfid und Selen (CIGSSe) mit Sitz in Brandenburg an der Havel. Wenn das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot und die Kaufverträge vollzogen werden, werde aleo solar den Erwerb weiterer Anteile an Johanna Solar Technology GmbH nicht weiter verfolgen. aleo solar hält Bosch für einen exzellenten Mehrheitsgesellschafter bei Johanna Solar Technology GmbH, der mit seiner Technologiekompetenz die anspruchsvollen Produktionsprozesse in Brandenburg an der Havel in die optimierte Massenproduktion ideal begleiten kann.


Bosch: Einstieg in die Photovoltaik mit ersol-Übernahme im Juni 2008

Die Bosch-Gruppe ist mit dem Erwerb der ersol Solar Energy AG im Juni 2008 in die Photovoltaik eingetreten. Für das neue Geschäftsfeld Photovoltaik hat die Bosch-Gruppe in Folge den eigenständigen Geschäftsbereich Solar Energy gebildet und baut diesen seither konsequent aus. Der Erwerb der aleo solar AG sei der nächste logische Schritt, um sich als integrierter Anbieter im Markt zu positionieren, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Neben der Photovoltaik bietet die Bosch-Gruppe zahlreiche weitere Systeme zur Nutzung regenerativer Energien an. Bosch Rexroth liefert Getriebe und Antriebstechnik für Windenergieanlagen sowie hydraulische Verstellsysteme für solarthermische Kraftwerke und entwickelt Antriebskonzepte für die noch junge Meeresenergiegewinnung. Bosch Thermotechnik ist ein führender Anbieter für Elektrowärmepumpen und Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung.

03.08.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik: relatio PV projektiert Megawatt-Solarparks im Taubertal

Computersimulation des Modulaufbaus.
Computersimulation des Modulaufbaus.

In krisengebeutelten Zeiten setzen viele Menschen auf die sichere Energie der Sonne, so der Balinger Photovoltaik-Spezialist relatio PV in einer Pressemitteilung. relatio projektiere deshalb im Taubertal einen der größten Solarpark-Verbünde in Europa. Das Unternehmen habe sich bereits über Optionsverträge rund 400 Hektar Flächen und mehrere Deponiegelände für die solare Nutzung gesichert - unter anderem auch die für die geplanten Großanlagen "Ernsthof" mit rund 30 Megawatt (MW) und "Gickelfeld" mit bis zu 26,5 MW sowie einen weiteren Solarpark mit rund 15 Megawatt.   In absehbarer Zeit sollen zwischen Würzburg und Tauberbischofsheim - eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands - gleich mehrere Solarparks entstehen, die hinsichtlich der Dimension und des technischen Innovationsgrads ihresgleichen suchen, heißt es in der Pressemitteilung.


Mehr als 300.000 Module geplant

Platz finden in diesem Anlagenverbund - je nach Planungsvariante - weit über 300.000 Module mit einer Leistung von maximal 210 Watt. Der geschätzte Solarstrom-Ertrag je installiertem Kilowatt PV-Leistung (kWpeak) beträgt laut relatio rund 1.000 Kilowatt-Stunden im Jahr. Sämtliche notwendigen Genehmigungen sollen in Kürze vorliegen. "Die kommunalen Behörden haben durch ihr Engagement und ihre zügigen Entscheidungen wesentlich zum Gelingen dieses ungewöhlichen Projekte beigetragen", betont relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer. Sowohl die Bürgermeisterämter als auch das Landratsamt hätten diese zukunftsorientierten Vorhaben unterstützt. Das Projekt habe bereits mehrere potenzielle Investoren auf den Plan gerufen. Die relatio sei mit möglichen Investoren in konkreten Verhandlungen. Einer davon sei bei der großen Münchner Branchenleitmesse Intersolar an die Verantwortlichen von relatio PV herangetreten.


Geplante Maximalleistung rund 70 Megawatt

Die Projekte Ernsthof und Gickelfeld, die beide in unmittelbarer Nähe liegen, werden laut relatio zusammen mit dem dritten Projekt eine Fläche von 190 Hektar und eine Maximalleistung von rund 70 Megawatt haben. relatio PV plane, hierfür ein eigenes Umspannwerk zu errichten, um das große Angebot an Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Der Anlagenverbund soll im Jahr rund 70 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen. Das entspreche dem Verbrauch von rund 17.500 Haushalten. Die CO2-Emissionseinsparung werde sich je installiertem Megawatt auf rund 770 Tonnen pro Jahr belaufen. Der kürzlich begonnene Solarpark "Heegwald/ Dörrlesberg" soll bereits im August an das Netz gehen. Die 561-kW-Anlage gelte damit als "Startschuss" für die Reihe von Solarparks im Taubertal.


03.08.2009   Quelle: relatio PV GmbH und Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV GmbH und Co. KG,
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Industrieveteran Paul Gipe: Britische Einspeisetarife für erneuerbare Energien können Signalwirkung haben

Paul Gipe.
Paul Gipe.

Paul Gipe, Experte für Einspeisetarife und Autor mehrerer Artikel und Bücher zum Thema, veröffentlichte am 23. Juli 2009 seine Bewertung des vom britischen Energieminister Ed Miliband angekündigten Gesetzentwurfs der Labour-Regierung über Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Laut Gipe hat Miliband geschafft, was vorher undenkbar war: dass die britische Regierung Einspeisetarife als Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien nutzen will.  Gipe glaubt, dass diese Initiative weit reichende Auswirkungen in der englischsprachigen Welt haben könnte, wo ein ausgeklügeltes System von Einspeisesystemen bisher eher abgelehnt wurde, zum Teil aus ideologischen Gründen. Laut Gipes Analyse ist nun weniger Widerstand gegenüber Einspeisetarifen zu erwarten, weil Großbritannien, Ontario und Südafrika nun definitiv diese Richtung eingeschlagen haben. Die Entwickler des neuen britischen Programms haben laut Gipe ihre Arbeit ernst genommen und sich nicht für ein "falsches" Einspeisetarif-Modell entschieden, das von nordamerikanischen Interessengruppen als "FITINO" (feed-in tariffs in name only) bezeichnet wird.




Einspeisetarife "Made in Great Britain"

Der britische Gesetzentwurf über Einspeisetarife enthält laut Gipe verschiedene neue Aspekte, die ihn als "Made in Great Britain" kennzeichnen, darunter Tarife für zur Kraft-Wärme-Kopplung, gesonderte Einspeisetarife für kleine Photovoltaik-Anlagen auf privaten Neubauten und einen speziellen Tarif für Altbauten. Was für den Experten noch interessanter scheint, ist ein Mechanismus, der für Hausbesitzer und Inhaber kleiner Unternehmen Anreize schaffen soll, ihren Stromkonsum zu senken. Der komplette, von einer Photovoltaik-Anlage produzierte Strom soll nach dem britischen Modell vergütet werden. Zusätzlich soll ein Bonus von 0,05 Britischen Pfund Sterling (0,08 US-Dollar, 0,06 Euro) gewährt werden, der für jede erzeugte Kilowattstunde Solarstrom bezahlt wird, die den Eigenbedarf übersteigt. Wenn Hausbesitzer ihren Stromverbrauch senken können, werden sie in der Lage sein, mehr Strom in das Netz zu einzuspeisen, und in den Genuss des den Bonus kommen.


Ziel von 2 Prozent nicht ausreichend

Wie die erfolgreichen gesetzlichen Vorbilder würde das in Großbritannien vorgeschlagene Programm laut Gipe Einspeisetarife festsetzen, die eine Investition in kleinere Projekte zur Stromerzeugung mit geringem CO2-Ausstoß fördert. Dies stehe im deutlichen Gegensatz zu den so genannten "falschen" Einspeisetarifen, wie jenem der kalifornischen Regulierungsbehörde (California Public Utility Commissione), die als weitgehend wirkungslos gälten, weil der "Wert" der erneuerbaren Energie an die Anlage gekoppelt ist. Das Ziel des britischen Programms ist laut Gipe jedoch zu bescheiden. Es sehe bis 2020 nur eine Deckung von zwei Prozent des Strombedarfs Großbritanniens aus erneuerbaren Energien vor und soll nur Projekte fördern mit einer Leistung unter fünf Megawatt. Auf diese Weise soll das Quotenprogramm ("Renewable Obligation") des Landes geschützt werden, das bevorzugte politischen Instrument zur Förderung größerer Projekte. Das Zwei-Prozent-Ziel erfordere nur die Produktion von acht Milliarden kWh (8 Terawattstunden; TWh) pro Jahr, was im Vergleich zu den in Deutschland jährlich mit Windenergie erzeugten 40 TWh sowie 4 TWh mit Solarenergie als sehr gering angesehen wird. "Die Tarife sind für Projekte von Gemeinden oder für größere private Anlagen unangemessen", sagte David Timms, ein Aktivist der britischen Abteilung der Organisation Friends of the Earth. Die britischen Einspeisetarife sollen nach sorgfältigen Beratungen im April 2010 in Kraft treten. Gipe bemerkt abschließend: "Obwohl der Umfang der angekündigten britischen Einspeisetarife begrenzt ist, wurde dieser Gesetzesvorschlag mindestens so gut oder besser als jedes derartige amerikanische Programm konzipiert. Er macht Großbritannien weltweit zum Teil innovativer Energiepolitik". Weitere Informationen über Einspeisetarife und andere Gesetze zur Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen sind auf der Homepage von Paul Gipe zu finden: http://www.wind-works.org,

03.08.2009   Quelle: Paul Gipe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.wind-works.org,
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Montech präsentiert Lösungen für die Photovoltaik-Produktion auf der Europäischen Solarenergiekonferenz in Hamburg

Wafer-Transportbänder von Montech.
Wafer-Transportbänder von Montech.

Für den Transport sowie das Handling von Solar-Wafern, -Zellen und Carriern wird die Schweizer Montech AG auf der EU Photovoltaic-Konferenz PVSEC in Hamburg vom 21. – 25.09.2009 branchenspezifische Lösungen vorstellen. Ihr Wafer-Transportband, ein Entladetransportband, ein Transportband mit Hubeinheit, ein Vakuumband, ein Schlechtteile-Ausschleuseband, ein Prozessband sowie ein Zentrierband zeigt Montech in Halle B1G, Stand 29.   Montech vermarktet modulare Standardkomponenten für die Automatisierung anspruchsvoller Produktions- und Logistikprozesse, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Entscheidend für die Anwender ist, dass die Wafer und Zellen nicht mehr von oben angefasst werden müssen. Somit können Micro-Cracks vermieden werden", betont Gianluca Aloisi, Manager Division Conveyors bei Montech.




Wafer-Transportband für Trocken- und Nassprozesse

Das Wafer-Transportband besteht laut Montech aus einem Chassis mit zwei Gurten, deren Synchronlauf gewährleistet sei. Eventueller Waferbruch könne gut entweichen, da zwischen den Gurten genügend Zwischenraum vorhanden sei. Das Wafer-Transportband werde sowohl für Trocken- als auch für Nassprozesse eingesetzt. Aufgrund seines modularen Aufbaus könne das Transportband genau auf die Kundenwünsche hinsichtlich Breite und Länge zugeschnitten werden, heißt es in der Pressemitteilung. Auch die Abstützung des Bandes sei frei wählbar und werde individuell an die Maschine angepasst. Das komplette Band könne von oben ein- und ausgebaut werden und ein Gurtaustausch sei auch in eingebautem Zustand möglich.


Einfaches und schonendes Be- und Entladen von Carriern

Bei dem Entladetransportband handle es sich um ein Doppelgurt-Förderband, das aus einem festen und einem ausfahrbaren Teil mit einem Hub von 160 mm bestehe. Der ausfahrbare Teil fahre in den Carrier hinein und werde mit einem pneumatischen Zylinder betrieben, berichtet Montech. "Entscheidend ist, dass das Entladetransportband nur ein Paar Gurte und nur einen Antrieb benötigt und somit ein kostengünstiges sowie effizientes Produkt ist", so Aloisi. "Im Vergleich zum herkömmlichen Be- und Entladen der Carrier mit Handlingkomponenten werden die Wafer mit dem Entladetransportband schonender transportiert."


Lösung für Intralogistik

Für die Intralogistik vor, nach und zwischen den Maschinen ist laut Yves Dicke, Manager Montrac Division bei Montech, das Transportsystem Montrac die optimale Lösung: "Stossfreier Transport, autonome Steuerung und äußerste Flexibilität sorgen für einen perfekten Transport der Wafer-Carrier", erläutert Dicke.



03.08.2009   Quelle: Montech AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Montech AG,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells: Beim Kauf von Solarstromanlagen auf Qualität achten

Q-Cells-Produktion in Thalheim.
Q-Cells-Produktion in Thalheim.

Die Zinsen sind niedrig, die Förderprogramme zahlreich und die Solar-Module stark im Preis gefallen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für die Anschaffung einer Solarstromanlage, betont die Q-Cells SE in einer Pressemitteilung. Bis der erste selbst erzeugte Strom durch die Zähler und die Einspeisevergütung von derzeit 43,01 Cent pro Kilowattstunde in die Haushaltskasse fließe, stünden jedoch einige Entscheidungen an, die nicht leichtfertig getroffen werden sollten. Ob sich die Investition lohnt, hänge maßgeblich von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Solarzellen als Herzstück der Anlage ab. Käufer sollten auf Qualität setzen - bei der Auswahl des Installateurs und der Solaranlage, betont Q-Cells. Derzeit kämen besonders günstige Solarmodule auf den deutschen Markt, doch es gelte zu klären, wie es um deren Qualität bestellt ist. 


TÜV Rheinland: "Gute Qualität hat ihren Preis"

"Gute Qualität erfordert hohen technischen Aufwand - und der hat seinen Preis", zitiert Q-Cells Uwe Hupach vom TÜV Rheinland. Einige Produktionsstätten, vor allem in Asien, fertigten noch in Handarbeit. Dadurch entstünden mehr mögliche Fehlerquellen als in hoch automatisierten Fabriken. "Die Leistungsstärke der Solarzellen, die in Strängen zu einem Modul zusammengefügt werden, sollte einheitlich sein. Denn das schwächste Glied im Modul entscheidet letztlich über die Leistung", betont der TÜV-Experte. Zudem könne der so genannte "Hot-Spot-Effekt" eine deutliche Leistungsverschlechterung verursachen. Seien Zellen durch Produktionsfehler defekt, könnten sie sich im Betrieb stark aufheizen. Das könne im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Solarstromanlage führen.


Umfassendes Qualitätsmanagement im Herstellungsprozess unverzichtbar

Fehlerquellen gebe es in der Photovoltaik viele, umso wichtiger seien ausführliche Qualitätschecks. Doch nur wenige Hersteller prüften wie Marktführer Q-Cells aus Bitterfeld alle Produkte vor Markteinführung im eigenen Testcenter. Bengt Jäckel, Leiter der Test- und Zertifizierungsabteilung, will Solarstromerzeuger vor bösen Überraschungen schützen: "Einzelne Module durchlaufen bis zu 35 Teststufen. Unter Praxisbedingungen simulieren wir unter anderem Hagelbeschuss, Kälte-, Wärme- und Feuchteinwirkung." Die Q-Cells-Ingenieure arbeiten mit dem Fraunhofer-Institut ISE in Freiburg und dem Prüfinstitut VDE in Offenbach zusammen und legen die strengen IEC-Normen zugrunde. Qualitätswächter Jäckel warnt: "Manche Hersteller geben auf der Basis von Labortests erstklassige Leistungswerte an, die die Solarstromanlage dann jedoch bei wechselhaftem, typisch deutschem Wetter deutlich verfehlt."


Käufer können sich an den Qualitätssiegeln orientieren

Besonders tückisch für Hausbesitzer sei der Effekt der Degradation, bei dem neu installierte Module im Laufe ihrer Betriebszeit - üblicherweise werden hier 20 Jahre betrachtet - rund zehn Prozent des Wirkungsgrades einbüßen können. Laut Q-Cells tritt der Degradationseffekt insbesondere in den ersten Wochen nach Installation auf. Grund sei die Verarbeitung minderwertiger Rohstoffe. Indem die eingekauften Rohstoffe und Vorprodukte vor Produktionsstart sorgfältig kontrolliert würden, schließe Q-Cells Fehlerquellen schon am Anfang des Fertigungsprozesses aus. Nach jedem Produktionsschritt würden die Solarzellen auf Herz und Nieren geprüft. Auch Verschmutzungen und Materialfehler könnten zu schlechterer Leistung führen. Anlagenkäufer seien insofern gut beraten, sich an den bestehenden Qualitätssiegeln zu orientieren. Der TÜV Rheinland vergibt neben Siegeln, welche die Langzeittauglichkeit und elektrische Sicherheit bestätigen, das Gütezeichen "Power controlled", das die angegebene Nennleistung, also die Leistungsfähigkeit des Moduls, bestätigt.


Mit dem Installateur des Vertrauens zum langlebigem Produkt

Eine Orientierung ermöglichen die Leistungsklassen, die jeder Hersteller, ähnlich wie bei Haushaltsgeräten, für seine Module ausweisen muss. Sie geben Auskunft über die Leistung und lassen eine Aussage über mögliche Leistungsabweichungen der einzelnen Module zu. Ob die Module jedoch wirklich alle in der gleichen Güte Strom erzeugen oder ob der Betreiber ein "Montagsfabrikat" mit schadhaften Zellen erwische, könne der technische Laie beim Kauf nicht erkennen und sei deshalb auf eine faire Beratung durch den Installateur seines Vertrauens angewiesen. Wer sich vom Monteur Referenzanlagen zeigen lasse und auf den Hersteller der Module achte, ist seinem Traum vom selbst erzeugten Strom vom Dach einen großen Schritt nähergekommen.

02.08.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Photovoltaik: EGBM und Scheuten Solar bauen zwei Megawatt-Anlagen in Italien

"Multisol"-Modul
von Scheuten Solar.

Scheuten Solar (Venlo; Niederlande) und EGBM, ein italienischer Installateur von Photovoltaik-Systemen, melden die Unterzeichnung eines Vertrags über die Lieferung von Solarmodulen für zwei Projekte in Italien. Die Projekte sollen in Spello und Agello realisiert werden und gemeinsam eine Nennleistung von fast 2 Megwatt (MWp) haben. Für Scheuten Solar sei es das erste Mal, dass das vor kurzem eingeführte Hochleistungsmodul "Multisol" (P6-66) mit einer nominalen Höchstleistung von 250 Wp in diesem Umfang installiert wird, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zurzeit seien die Ausgrabungsarbeiten in vollem Gang; die ersten Solarmodule sollen planmäßig im September geliefert werden. Scheuten Solar werde pro Vorhaben 3.915 Solarmodule liefern.  "Ich bin stolz darauf, dass so kurze Zeit nach der Einführung unseres Hochleistungsmoduls schon der erste Vertrag unterschrieben wurde. Dies beweist, dass wir für jedes Projekt die richtigen Produkte haben. Außerdem freut es uns sehr, mit EGBM zusammen zu arbeiten, einem Familienunternehmen, das sich sehr gut um die Installation unserer Solarmodule kümmern wird", erläutert Evert Vlaswinkel, Verkaufschef von Scheuten Solar.

Nicola Stabile, Qualitätsmanager für erneuerbaren Energien von EGBM ertgänzt: "EGBM hält es für extrem wichtig, seine Partnerschaft mit einem starken und verlässlichen Unternehmen wie Scheuten Solar, dem Marktführer bei Innovationen im Solarenergiebereich, weiter zu stärken. Da EGBM gleichzeitig Installateur und Besitzer der Anlagen sein wird, hat das Unternehmen zur Gewährleistung rechtzeitiger optimaler Einnahmen denjenigen Lieferanten ausgewählt, der die beste im Markt verfügbare Technologie bietet."

02.08.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Scheuten Solar,
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AZUR Solar GmbH präsentiert Photovoltaik-Produktneuheiten mit neuem Internetauftritt

Photovoltaik-Modul mit und ohne Beschichtung AZUR 2P.
Photovoltaik-Modul mit und
ohne Beschichtung AZUR 2P.

Die AZUR Solar GmbH aus Wangen im Allgäu meldet die Einrichtung zweier neuer Internetadressen zur Präsentation ihrer beiden Neuentwicklungen "AZUR2F" und "AZUR2P". "Mit den Produkten angemessen im Internet vertreten zu sein, gehört schon lange zum Standard. Allerdings wurde die Darstellung unserer beiden Produktneuheiten AZUR 2F und AZUR 2P im World Wide Web besonders notwendig: Seit dem fulminanten Start mit diesen Innovationen auf der vergangenen Intersolar in München ist das internationale Interesse riesengroß, gerade aus dem arabischen Raum", erläutert Geschäftsführer Bernd Sauter. AZUR 2P ist eine neuartige Beschichtung für Photovoltaik-Module.   Das Beschichtungsverfahren schütze die Module und somit auch die Zellen vor externen Extremeinflüssen, wie beispielsweise vor einem Sandsturm in der Wüste, zusätzlich sei die Oberfläche wasserabweisend und besitzt selbstreinigende sowie selbstreparierende Eigenschaften, erläutert AZUR Solar.


"Powerfolie" für nahezu jedes Dach

Somit schütze AZUR 2P gegen Abrasion, also den Abrieb durch Sand, Schmutz usw., und außerdem gegen Wasser, Säuren und Laugen und damit insgesamt gegen Alterung. Die nur 1 mm dicke "Powerfolie" AZUR 2F sei ein leistungsstarkes Solarzellen-Modul, das sich auf nahezu jedem Dach anbringen lasse und bei minimalem Aufwand für eine Leistung von 92 Wp sorge. Gerade für Dächer mit großen Spannweiten oder leichter Bauweise sei die AZUR 2F-Folie mit ihrem sehr geringen Gewicht von 1 kg/qm geeignet und mache viele Flächen erst nutzbar. Das Design des Produktauftritts im Internet entspreche der revolutionierenden Wirkung der beiden Innovationen und hebe sich entsprechend von den meisten bekannten Werbelinien in diesem Bereich ab, so Bernd Sauter abschließend.



02.08.2009   Quelle: AZUR Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar GmbH,
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Photovoltaik auf Galapagos: Centrosolar-Module liefern Solarstrom für Forschergruppe der Uni Bielefeld

Solarmodule sind die einzige Stromquelle bei der Feldarbeit auf Galapagos.
Solarmodule sind die einzige Stromquelle
bei der Feldarbeit auf Galapagos.

Netzunabhängige Solar-Module von Centrosolar versorgen weltweit Hütten, Boote und Verkehrszeichen mit sauberem Solarstrom. In einem aktuellen Projekt kommen die Paneele erstmalig auf den Galapagosinseln zum Einsatz, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Universität Bielefeld untersucht im Rahmen einer Forschungsarbeit das Verhalten der Galapagos-Seelöwen. Dafür ist die Forschungsgruppe regelmäßig auf den Inseln 1.000 km westlich von Ecuador unterwegs, campiert in Zelten und beobachtet die Tiere. Die für das tägliche Leben nötigen elektrischen Verbraucher werden durch Solarmodule des Hamburger Solarunternehmens gespeist. 

Solarstrom für Akkus, Computer und Satellitentelefone

Das Projekt ist Teil des "Galapagos Sea Lion Project" in Kooperation mit dem Nationalpark Galapagos und der Charles Darwin Forschungsstation. Die Universität Bielefeld beteiligt sich mit drei Doktorarbeiten. Jana Jeglinski ist eine der Doktorandinnen und untersucht in ihrer Arbeit das Tauchverhalten der Galapagos Seelöwen. "Das Projekt erfordert eine Menge Forschungsarbeit. Wir sind zwei Mal im Jahr für mehrere Monate auf den Inseln und machen Feldarbeit", berichtet die 30-Jährige, die gerade vom zweiten Aufenthalt zurückgekehrt ist. Die Gruppe von durchschnittlich vier Forschern lebt während der Aufenthalte in Zelten auf unbewohnten Vulkaninseln, die nächste Stadt mindestens sechs Bootsstunden entfernt. Es gibt keinen Anschluss ans öffentliche Stromnetz, die einzige Möglichkeit der Stromversorgung bieten Solarmodule. "Wir benötigen Solarstrom, um Akkus, Computer und Satellitentelefone zu laden. Eine andere Stromquelle gibt es nicht", erklärt Jeglinski.


Montage nahe des Äquators ohne Aufständerung möglich

Centrosolar hat für den Einsatz im pazifischen Ozean zwei Module der S-Serie vom Typ "SM100S" geliefert, die jeweils eine Leistung von 27 Watt (Wp) haben. Dazu kommen Laderegler und Wechselrichter. Photovoltaikmodule der S-Serie hat das Unternehmen speziell für den netzfernen Einsatz entwickelt. Die Serie umfasst sieben Module in den Leistungsklassen von 12 – 125 Wp, die primär auf Booten, Wohnmobilen und zur ländlichen Elektrifizierung zum Einsatz kommen. Eine besondere Herausforderung bei dem Einsatz auf Galapagos bestand in der Montage der Anlage. Die Bielefelder Forscher haben aus Treibholz Rahmen gebaut, auf die die Module flach aufgelegt wurden. Aufgrund der Nähe zum Äquator ist diese Montage ohne Aufständerung möglich. "Zum Teil mussten wir Rahmen um die Module herum bauen, da sonst Seelöwen und Meerechsen darüber gelaufen wären und die Module womöglich zerstört hätten", berichtet ein Teilnehmer von den besonderen Herausforderungen des Projektes.

Centrosolar bietet unter der Marke Solara seit über 15 Jahren Photovoltaikmodule für den netzunabhängigen Bereich an und gehört zu den Marktführern in Europa. Der NGS-Bereich (non grid systems) umfasst drei Modullinien. Jede Linie ist auf die Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereichs (auf Booten, Wohnmobilen oder zur ländlichen Elektrifizierung) ausgerichtet.



01.08.2009   Quelle: Centrosolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar,
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Biogas: Einspeisung von Biomethan eröffnet neue wirtschaftliche Perspektiven

Bioerdgasproduktion: Computergesteuertes Anlagenmanagement, von der Waage bis zum Endprodukt.
Bioerdgasproduktion: Computergesteuertes
Anlagenmanagement, von der Waage bis
zum Endprodukt.

Die Münsteraner agri.capital GmbH, einer der größten dezentralen Energieerzeuger auf Biogasbasis in Deutschland, hat die Biogasanlage im niedersächsischen Lüchow (Kreis Lüchow-Dannenberg) erfolgreich auf Bioerdgas-Einspeisung umgestellt. Nach einer zwölfmonatigen Umbauzeit speise die Anlage seit Mitte Juli Biomethan in das Erdgasnetz der E.ON Avacon ein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Der Umbau zur Biomethan-Einspeisung bietet uns eine attraktive Alternative, um Biogasanlagen auf eine neue wirtschaftliche Grundlage zu stellen", erläutert Bernd Hugenroth, Geschäftsführer der agri.capital GmbH. "Das gilt in erster Linie für Anlagen ohne ein nachhaltiges Wärmekonzept, aber auch für Anlagen, die nach der EEG-Novellierung schlechter gestellt sind als vorher", so Hugenroth weiter.   Die Anlage sei zuvor von 70 Landwirten aus der Umgebung gemeinschaftlich bewirtschaftet worden, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der reinen Verstromung des produzierten Biogases über ein Blockheizkraftwerk habe die Anlage bisher nicht wirtschaftlich betrieben werden können. Eine zusätzliche Wärmenutzung sei wegen eines fehlenden Abnehmers vor Ort nicht möglich, so agri.capital. Die Übernahme der Biogasanlage durch die agri.capital GmbH sei im Herbst 2007 erfolgt.


Biomethan-Konzept überzeugt die bisherigen Betreiber

Das Konzept, auf die Einspeisung von Biomethan umzustellen, habe die bisherigen Betreiber, die ihre Anteile ausnahmslos an agri.capital verkauft hätten, überzeugt und diese würden sich durch langfristige Rohstofflieferverträge weiterhin "ihrer" Biogasanlage verbunden fühlen, berichtet agri.capital in der Pressemitteilung. "Die Umstellung der Anlage auf eine Biomethan-Einspeisung ist eines der ersten Projekte dieser Art und hat Modellcharakter für ein Repowering vieler Biogasanlagen in Deutschland", sagt Fred-Gunter Bade, bisheriger Geschäftsführer der Biogasanlage in Lüchow. Heute ist er Sprecher der Liefergemeinschaft und zeigt sich mit den geänderten Bedingungen sehr zufrieden: "Die neue Konstellation ist für uns als Landwirte weitaus komfortabler, da wir nicht mehr das finanzielle und unternehmerische Risiko der Anlage tragen müssen." Landwirt Horst Kaufmann ergänzt: "Darüber hinaus erzielen wir nun einen erheblich höheren Preis für die von uns gelieferten Rohstoffe."


Rohbiogas-Aufbereitung per Druckwasserwäsche-Verfahren

Die agri.capital GmbH hat nach eigenen Angaben rund drei Millionen Euro in die nun installierte Aufbereitungsanlage sowie in die Herstellung des Netzanschlusses investiert. Die gleiche Aufbereitungstechnologie setze agri.capital bereits bei seiner Bioerdgasanlage in Könnern bei Halle ein. Im so genannten Druckwasserwäsche-Verfahren werde das in der Biogasanlage produzierte Rohbiogas zunächst entschwefelt und von Kohlendioxid gereinigt. Nach der anschließenden Trocknung werde das Gas auf den Betriebsdruck des lokalen Erdgasnetzes verdichtet. Die bis Ende 2009 produzierte Gasmenge soll an die bmp greengas GmbH aus München verkauft werden, die das Bioerdgas bundesweit über eine Handelsplattform vermarkte. "Wir freuen uns, einen weiteren Produzenten in unsere Plattform einzubinden und damit die Liquidität des Biomethanmarktes zu fördern", sagt Klaus Huber, Geschäftsführer der bmp greengas.


Verbessertes Qualitätsmanagement mit regelmäßiger Analyse der Inputstoffe

Um die logistischen Abläufe zu optimieren, habe agri.capital in ein zusätzliches Fahrsilo nebst Fuhrpark investiert, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Damit werde eine zentrale Lagerung der Rohstoffe möglich, was deren hohe und gleichbleibende Qualität sicherstelle. Transport, Lagerung und Bewertung der Rohstoffe würden laut agri.capital über den Maschinenring abgewickelt, ebenso wie die Abrechnung mit den Landwirten sowie die Ausbringung der Gärreste. Darüber hinaus sei das Qualitätsmanagement verbessert worden, was unter anderem eine regelmäßige biologische Analyse der Inputstoffe umfasse.


Umbau von weiteren Biogasanlagen auf Biomethan-Einspeisung geplant

Bei agri.capital laufen bereits Planungen, weitere Biogasanlagen auf Biomethan-Einspeisung umzubauen, so agri.capital. "In diesem Bereich sehen wir großes Wachstumspotenzial für unser Unternehmen", zeigt sich Geschäftsführer Bernd Hugenroth optimistisch. "Von allen Seiten bekommen wir derzeit Anlagen und Projekte angeboten. Trotz der allgemein schwierigen Marktsituation konnten wir sowohl Geldgeber als auch Banken von unserem Geschäftsmodell überzeugen. Dadurch sind wir in der Lage, in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 300 Millionen Euro zu investieren."


01.08.2009   Quelle: agri.capital GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: agri.capital GmbH,


 

IBC SOLAR spendet für neue Stelle an der Hochschule München

Udo Möhrstedt (2. v.l.) übergibt den 50.000 Euro-Scheck.
Udo Möhrstedt (2. v.l.) übergibt den
50.000 Euro-Scheck.

Der Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR schafft laut einer Pressemitteilung mit einer 50.000 Euro-Spende eine neue Stelle im Studiengang für regenerative Energien an der Hochschule München. Der Bachelor-Studiengang "Regenerative Energien – Energietechnik" wurde im Wintersemester 2007/2008 ins Leben gerufen und bietet Studierenden innerhalb von sieben Semestern eine praxisorientierte Ausbildung rund um die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen.  Der Studiengang ähnelt im Grundstudium dem der Elektrotechnik, im Hauptstudium werden zusätzlich theoretische und praktische Kenntnisse rund um die Energiegewinnung aus Sonne oder Wind vermittelt.



Aktive Nachwuchsförderung

Die Entwicklung des Studiengangs Erneuerbare Energien und eine optimale Förderung der Studenten liege Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG, am Herzen, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. So sei nach ersten offiziellen Gesprächen im Rahmen des 24. Symposiums "Photovoltaische Solarenergie" zwischen Prof. Dr. Gerd Becker von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule München und Udo Möhrstedt im März dieses Jahres die Zusage von IBC SOLAR erfolgt, ein Jahr lang einen Projektingenieur zu finanzieren. "Die Nachwuchsförderung ist uns sehr wichtig", erklärt Udo Möhrstedt. "Deshalb arbeiten wir seit vielen Jahren mit der Hochschule zusammen. Wir tragen durch unsere Spende gerne dazu bei, die Ausbildung an der Hochschule München noch praxisnaher zu gestalten. Dort können Studierende neue Ideen entwickeln und ausprobieren, um später mit frischen Ansätzen die Technologie der erneuerbaren Energien weiterzuentwickeln."


Mehr Wasser aus Meerwasser

Im Rahmen der neu geschaffenen Stelle verstärkt Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Kopp seit Anfang Juni 2009 das Team um Gerd Becker an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Kopp hat an der Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik der Hochschule München studiert. Nun soll er für den Studiengang Regenerative Energien Praktika entwickeln und Projekte mit Studiengruppen koordinieren. Das erste große Projekt sei der "TUM Mehrwasser Wettbewerb - Mehr Wasser aus Meerwasser". Innerhalb des Wettbewerbs sollen die Studierenden energieautarke, kostengünstige Kleinanlagen zur Meerwasserentsalzung entwickeln.

"Die praktische Ausbildung steht bei unserem Studiengang Erneuerbare Energien und Energietechnik im Vordergrund", erläutert Gerd Becker von der Hochschule München. "Mit Herrn Kopp haben wir einen sehr engagierten Mitarbeiter gewonnen, der für unsere Studenten Praktika und Projekte konzipiert und koordiniert. So können unsere Studenten neue Tätigkeitsbereiche für sich ausprobieren und entdecken."

Weitere Informationen zum Bachelor-Studiengang Regenerative Energien und zum "Mehrwasser-Wettbewerb" unter: http://www.ee.hm.edu/studierende/ree/index.html;
http://www.mehr-wasser-aus-meerwasser.de


01.08.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule München.,
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