Solar News Archiv September 2009

 




 

Photovoltaik-Hersteller Yingli gewinnt "Global Renewable Energy Award" in London

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China) ist einer der größten Photovoltaik (PV)-Anbieter weltweit und verfolgt mit seinem Geschäftsmodell das Konzept der vertikalen Integration. Der Solar-Spezialist hat nun in London den "Euromoney and Ernst & Young Global Renewable Energy Award" erhalten. Dieser Preis wird seit 2004 für einzelne Projekte sowie an Unternehmen und Personen verliehen, die sich durch besondere Leistungen und Engagement für erneuerbare Energien auszeichnen. Die Preisverleihung des "Grünen Oscars", wie er in der Branche genannt wird, fand im London Science Museum am 21. September 2009 statt.  Es wurden Preise in neun verschiedenen Kategorien verliehen, darunter "Kapitalgeber des Jahres" und "Investitionsprogramm des Jahres für den Klimawandel". Bryan Li, Yingli-Finanzvorstand, nahm im Namen von Yingli Green Energy den Preis für den "Equity Deal of the Year" im Bereich Technologie entgegen, für die erfolgreiche Zweitplatzierung von 18,390,000 ADS (American depositary shares), die dazu beitrug, das Vertrauen der Investoren in die Solar-Branche nachhaltig zu stärken.


Yingli-Finanzvorstand Li: der grünen Zukunft ein Stück näher gekommen

"Wir freuen uns sehr, als erstes chinesisches Unternehmen den prestigeträchtigsten Finanzpreis für erneuerbare Energien entgegenzunehmen", kommentierte Li. "Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, indem wir die internationalen Solarmärkte mit preisgünstigen und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Photovoltaikmodulen beliefern. Dieser Preis dient unserem Unternehmen als Bestätigung für unsere Bemühungen, einer grünen Zukunft ein Stück näher gekommen zu sein."

Yingli Green Energy arbeitet zusammen mit Partnern wie TÜV Rheinland und dem ECN-Institut, aber auch mithilfe kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung ständig an der Qualität seiner Produkte und engagiert sich für Nachhaltigkeit. Als erstes Mitglied von PV Cycle (www.pvcycle.com) engagiert sich Yingli Green Energy für die Einführung eines freiwilligen Rücknahme- und Recycling-Programms für Photovoltaik-Solarmodule, die am Ende ihres Lebenszyklus stehen.

30.09.2009   Quelle: Yingli Green Energy (YGE) Holding Co. Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Dünnschicht-Photovoltaikhersteller Odersun AG bestellt Uwe Hering in den Vorstand

Gebäudeintegrierte Photovoltaik.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik.

Die Odersun AG, Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen und -modulen, beruft Uwe Hering mit Wirkung zum 1. Oktober 2009 zum Vorstand für Vertrieb und Produktmarketing. Der studierte Elektroingenieur bringe umfassende Erfahrung aus der Halbleiterindustrie in Vertrieb, Geschäftsentwicklung und Produktmarketing in das Unternehmen ein, so Odersun in einer Pressemitteilung. Uwe Hering war international in leitenden Positionen tätig und hat zuletzt für CoreOptics Vertriebs- und Marketingaktivitäten aufgebaut sowie länderübergreifende Teams geleitet.  Die Odersun AG entwickelt und produziert flexible, siliziumfreie Solar-Produkte unter Verwendung einer weltweit patentierten und geschützten Dünnschichttechnologie. Der Produktionsprozess ermöglicht dem Unternehmen Solarzellen herzustellen, die zu Modulen in nahezu jeder Größe oder jeder Leistung zusammengefügt und kundenspezifisch flexibel als auch in Glas verpackt werden können. Diese Variabilität des Formfaktors ist insbesondere für Anwendungen der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BiPV) entscheidend.



Bedeutung von Vertrieb und Produktmarketing betont

"Wir freuen uns sehr, dass Uwe Hering zu Odersun kommt", betont Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG. "Seine Erfahrung in der Entwicklung neuer Märkte und seine Kenntnisse in der Einführung innovativer Technologien in kundenspezifische Produkte sind für uns ein großer Gewinn." Die Ansiedlung der Leitung von Vertrieb und Produktmarketing auf Vorstandsebene unterstreiche die Bedeutung dieser Bereiche für die weitere Unternehmensentwicklung der Odersun AG. "Odersun verfügt über eine einzigartige Technologie, die Basis für eine vielfältige Palette kundenspezifischer Produkte für den Solarmarkt ist. Angesichts dieses Potentials freue ich mich ganz besonders auf meine neue Aufgabe und darauf die spannende Zukunft der Odersun AG persönlich mitgestalten zu können", so Uwe Hering über seine neue Tätigkeit.


30.09.2009   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Photovoltaik: Suntech schließt erstes 10 MW-Freiflächen-Solarkraftwerk in China an das Stromnetz an

Suntech lieferte 37.000 Module für chinesisches Megawatt-Kraftwerk.
Suntech lieferte 37.000 Module für
chinesisches Megawatt-Kraftwerk.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, meldete am 30.09.2009 die Fertigstellung und den Netzanschluss des ersten 10 Megawatt-Solarkraftwerks in China. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage in Shizuishan (Autonome Region Ningxia) ist der erste Bauabschnitt eines Solar-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 50 MW, das Suntech mit seinem Partner China Energy Conservation Investment Corporation (CECIC) bis 2011 errichten will.  Neben der Lieferung der Solarmodule übernahm Suntech die Planung und Entwicklung der Anlage, an der Suntech die Minderheitsbeteiligung hält. Das PV-Kraftwerk, das von der Regierung der Region im Juni 2009 genehmigt worden war, besteht aus 37.000 Suntech-Solarmodulen und soll jährlich rund 20.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.



Suntech-Chef Shi: Ein Meilenstein für die Industrie der erneuerbaren Energien in China

Dr. Zhengrong Shi, Vorstand und Präsident von Suntech, kommentiert: "Suntech ist hoch erfreut und fühlt sich geehrt, eine führende Rolle bei der Entwicklung des ersten 10 MW-Photovoltaikkraftwerks in China zu spielen, das ein Meilenstein für die Industrie der erneuerbaren Energien in China ist. Wir begrüßen die engagierte Förderung der erneuerbaren Energien durch die chinesische Zentralregierung und die Regierung der Region. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Investoren, Projektentwicklern und Systemintegratoren wird die Solarenergie immer kosteneffektiver, und sie wird die Netzparität (grid parity) an vielen Standorten in den kommenden fünf Jahren erreichen".

Longsheng Li, Generalmanager von CECIC ergänzte: Wir sind überzeugt, dass viele große Photovoltaikanlagen mit der Technik und Systemintegration von Suntech jahrzehntelang sauberen Solarstrom in etlichen Regionen Chinas liefern können. Wir werden den Bau großer PV-Kraftwerke weiterhin aktiv unterstützen, um Treibhausgasemissionen zu senken und die mit dem Klimawandel verbundenen Probleme zu lösen."
Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, die 2009 angekündigt wurde, wollen sich Suntech und CECIC auf den Bau großer netzgekoppelter Photovoltaik-Kraftwerke, die Photovoltaik-Gebäudeintegration, die netzunabhängige Solarstromproduktion sowie Wind-Solar-Hybridprojekte konzentrieren. CECIC soll dabei für die Finanzierung und Projektentwicklung verantwortlich zeichnen, Suntech wird Komponenten liefern, die Anlagen planen, den Bau übernehmen und technische Unterstützung bieten.


30.09.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Wacker zieht sich aus dem Geschäft mit Solar-Wafern zurück; SCHOTT Solar übernimmt Wacker-Anteile am Gemeinschaftsunternehmen

Wacker konzentriert sich künftig auf die Produktion von Solar-Silizium
Wacker konzentriert sich künftig auf die Produktion
von Solar-Silizium

Die Wacker Chemie AG (München) zieht sich aus dem Geschäft mit Photovoltaik-Wafern zurück und wird ihre Anteile am Gemeinschaftsunternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH (WSS) an den bisherigen Partner SCHOTT Solar AG abgeben. WACKER und SCHOTT Solar haben sich am 30. September 2009 über die wesentlichen Eckpunkte eines Verkaufs geeinigt, berichtet die Wacker Chemie AG in einer Pressemitteilung. Grund für diesen Schritt sei die Entscheidung von WACKER, sich im Solar-Geschäft künftig ausschließlich auf die Kernkompetenz zu konzentrieren, die Herstellung von polykristallinem Reinstsilizium. Der Fokus von SCHOTT Solar dagegen liege auf den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen, der Herstellung von Solarzellen und Modulen.   SCHOTT Solar habe schon bisher den Großteil der von WSS produzierten Solar-Wafer abgenommen. Im Rahmen der Transaktion komme WACKER seinen Verpflichtungen als Gesellschafter nach und stütze WSS mit einer Reihe von Maßnahmen.



Wacker erwartet Einmalbelastung von rund 50 Millionen Euro

Insgesamt erwartet die Wacker Chemie AG aus ihrer Beteiligung an WSS eine voraussichtliche Einmalbelastung im Ergebnis vor Steuern von rund 50 Millionen Euro bei gleichzeitiger Erhöhung der Finanzschulden um etwa 65 Millionen Euro. Die entsprechenden finanziellen Vorsorgen würden im Abschluss des 3. Quartals 2009 berücksichtigt.

Konzernchef Staudigl: " Fokus auf Polysilizium bietet beste Voraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität"


"Der Fokus auf die Herstellung von polykristallinem Reinstsilizium bietet uns die besten Voraussetzungen, um langfristig im Wettbewerb zu bestehen und die hierfür erforderliche Profitabilität zu erwirtschaften“, sagte WACKER-Konzernchef Rudolf Staudigl. "Hier können wir unsere Technologieführerschaft und unsere starke Markt-position voll zum Tragen bringen.“ WACKER ist derzeit der weltweit zweitgrößte Anbieter von Polysilizium für die Solar- und Halbleiterindustrie und baue seine Produktionskapazitäten mit einem umfangreichen Investitionsprogramm gegenwärtig massiv aus, heißt es in der Pressemitteilung.

30.09.2009   Quelle: Wacker Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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Photovoltaik: ARISE stellt erste Solarzellen mit eigenem 7N+ Silizium her

Solar cell by ARISE.
Solar cell by ARISE.

Der Photovoltaik-Produzent ARISE Technologies Corporation (Waterloo, Ontario, Kanada und Bischofswerda, Deutschland) gab am 24. September 2009 bekannt, das Unternehmen habe in seiner Fabrik in Bischofswerda erstmalig Photovoltaik-Zellen mit selbst produziertem, hochreinem Polysilizium hergestellt. Die Entwicklung der Siliziumproduktion wird laut ARISE teilweise von Sustainable Development Technology Canada (SDTC) finanziert. Laut Pressemitteilung wird in dem Projekt ein neuer Ansatz zur Veredelung von hochreinem Silizium entwickelt, das für hoch effiziente PV-Zellen verwendet werden kann. Mit dem von ARISE entwickelten unternehmenseigenen Prozess könne mit einer vereinfachten chemischen Gasphasenabscheidung 7N+ hochreines Silizium (99,99999 % Reinheitsgrad) für Photovoltaik-Anwendungen hergestellt werden. Aufgrund der Fähigkeit, 7N+ hochreines Silizium herstellen zu können ist ARISE davon überzeugt, sein Ziel von Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 20 % erreichen zu können.

 


Meilenstein zur Entwicklung von Siliziumrohstoffen

Jeff Dawkins, Vizepräsident und Geschäftsführer der Abteilung PV-Silizium bei ARISE kommentiert: "Wir haben einen weiteren maßgeblichen und wichtigen Schritt für unser Projekt zur Entwicklung von Siliziumrohstoffen unternommen. Dies ist das erste Mal, dass wir unseren Siliziumraffinierungsofen (Silicon Refining Furnace) für die Herstellung von 7N+ hochreinem Silizium in einer Menge verwendet haben, die für die Herstellung von Solarzellen ausreicht. Hierbei konnten wir ein Effizienzniveau erzielen, das dem unseres Werks in Deutschland entspricht. Bei unserem bisherigen Herstellungsprozess für Solarzellen wurden Siliziumscheiben verwendet, die wir von anderen Lieferanten einkaufen."

"Die Technologie von ARISE hat das Potenzial, die Effizienz zu erhöhen und gleichzeitig die hohen Kosten der Herstellung von Solarzellen zu senken. Dies ist eines der Hauptprobleme, vor denen die Solarbranche heute steht", so Vicky J. Sharpe, Präsidentin und Vorstand von SDTC. "Die Erreichung dieses bedeutenden Meilensteins für das Projekt zur Entwicklung von Siliziumrohmaterialien stellt für die Solarbranche in Kanada und der ganzen Welt einen bedeutenden Fortschritt dar."



Erstes Programm mit Einspeisetarifen in Nordamerika als Vorbild für weitere Provinzen, Bundesländer und Städte

Ian MacLellan, Präsident der Abteilung für Photovoltaik-Systeme bei ARISE ist davon überzeugt, dass die Ankündigung der Regierung von Ontario zur Einführung von Einspeisetarifen im Rahmen des "Green Energy and Green Economy Acts" am 24. September Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien beschleunigen wird. Das gelte sowohl für kleine private Solarstrom-Anlagen als auch für gewerbliche Photovoltaikanlagen und Anlagen im Kraftwerksmaßstab. ARISE erwartet, von dem Einspeisetarifsystem Programm profitieren zu können, welches das vormalige "Renewable Energy Standard Offer Program" (RESOP) der Regierung ersetzt. Wie in der Ankündigung der Regierung beschrieben, sollen die Einspeisetarife die Amortisierung und die Wirtschaftlichkeit von Solarstromanlagen in Ontario attraktiver machen. "Das erste Programm für Einspeisetarife in Nordamerika wird anderen Provinzen, Bundesländern und Städten als Vorbild dienen. Wir erwarten außerdem, dass das Programm vermehrt Entwicklungstätigkeit und Innovationen auslösen wird, wodurch 'grüne' Arbeitsplätze geschaffen werden", sagte McLellan. Vern Heinrichs, Präsident und Vorstand des Unternehmens fügte hinzu, dass momentan einige gewerbliche und private Solar-Projekte hinsichtlich des Programms geprüft würden und die Einspeistarife die Nachfrage nach Photovoltaik in allen Marktsegmenten ankurbeln könnte.

30.09.2009   Quelle: ARISE Technologies Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ARISE Technologies Corp.,
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VDMA: Photovoltaik-Produktionsmittelhersteller steigern Umsatz im zweiten Quartal 2009 um 10 Prozent

Photovoltaik-Produktion.
Photovoltaik-Produktion.

Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Produktion in Deutschland erzielten mit 10 Prozent Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahresquartal nur noch einen leichten Zuwachs, berichtet der Investitionsgüterverband VDMA in einer Pressemitteilung. Demgegenüber sei der Auftragseingang mit 79 Prozent im Vorjahresvergleich stark eingebrochen. Asiatische und europäische Kunden hielten sich mit Aufträgen stärker zurück als zuvor. Dennoch bleibe die Exportquote mit 83 Prozent höher als im Durchschnitt des Maschinenbaus, so Ergebnisse der aktuellen Branchenstatistik des VDMA.   "Der deutliche Einbruch bei den Aufträgen kam nach dem Zwischenhoch im ersten Quartal nicht unerwartet. Der Umsatz lag zwar unter dem des ersten Quartals, kann sich aber angesichts der Investitionszurückhaltung der letzten Monate und den gemeldeten Auftragsverschiebungen sehen lassen", bestätigt Dr. Eric Maiser, Leiter des Forums Photovoltaik-Produktionsmittel im VDMA. Die Auftragsreichweite der Meldefirmen liege mit 8,5 Produktionsmonaten immer noch deutlich über VDMA-Durchschnitt. Die Inlandsaufträge bleiben laut VDMA auf dem Niveau der beiden vorangegangenen Quartale. Jüngste Aussagen der Herstellerseite für neue Investitionen in Deutschland gäben neuen Auftrieb.



Kunden fordern Solarstrom-Anlagen mit langer Lebensdauer und niedrigem Preis

Die Umsatzerwartungen der Meldefirmen liegen für das dritte Quartal auf dem Niveau des Vorjahresquartals. "Wir könnten damit 2009 im günstigsten Falle die Rekordumsätze von 2008 erreichen. Das ist zwar eine Zäsur im Vergleich zu den Steigerungsraten der letzten vier Jahre, im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist es dennoch als Erfolg zu werten", kommentiert Maiser die Erwartungen.
Die Photovoltaik-Hersteller stehen unter hohem Konkurrenzdruck und kämpfen weltweit um die Spitzenposition. Hauptfaktoren sind dabei höchste Qualität - Kunden fordern mindestens 25 Jahre Lebensdauer für Ihre Solarstrom-Anlagen - und niedrigster Preis. "Wettbewerbsfähig bleiben nur die Hersteller, die diesen Spagat in ihrer Fertigung umsetzen können. Da gibt es noch viel Raum für Investitionen, auch für existierende Photovoltaik-Konzepte. Die deutschen Maschinenbauer sind weltweit Spitze und treiben die Optimierung der Produktionstechnik massiv voran. Unsere Exportquote wird hoch bleiben", bekräftigt Maiser. Gemeinsames Ziel sei, Solarstrom wettbewerbsfähig gegenüber konventionellen Energieträgern zu machen.


Rund 100 VDMA-Mitglieder beschäftigen sich derzeit mit der Photovoltaik. Das VDMA-Forum Photovoltaik-Produktionsmittel ist die themenorientierte Zusammenarbeit der VDMA-Sparten Elektronikfertigung (Productronic), Glastechnik, Energie, Organic Electronics, Robotik+Automation, Laser-Fertigungstechnik und Photonik, Oberflächentechnik, Vakuumtechnik sowie Displays. Mit Gründung des Forums wurden die Aktivitäten der Fachzweige vernetzt und ausgeweitet, Synergien ausgenutzt und eine einheitliche Marke im VDMA geschaffen.

30.09.2009   Quelle: VDMA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien; VDMA,
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DLG und SCHOTT Solar entwickeln neuen Teststandard für Photovoltaik-Module im landwirtschaftlichen Einsatz

SCHOTT Solar und DLG testen Solarmodule speziell für den Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben.
SCHOTT Solar und DLG testen Solarmodule
speziell für den Einsatz in landwirtschaftlichen
Betrieben.

Fachleute schätzen, dass rund 20 Prozent der verkauften Solarstrom-Anlagen auf den Dächern von Landwirtschaftsbetrieben zum Einsatz kommen. Viele Landwirte fragen sich allerdings, ob Solarmodule den speziellen Anforderungen in ihren Betrieben standhalten. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) entwickelt daher ein neues, standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz. Um die Praxistauglichkeit des Tests sicherzustellen und bereits vorhandenes Know-how zu nutzen, arbeitet die DLG hierbei mit dem Solarmodulhersteller SCHOTT Solar AG zusammen.  Erste Vortests hätten bereits begonnen, Ziel sei, bis November dieses Jahres einen einheitlichen Standard festzulegen, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung.




Stallabluft und Witterung als Herausforderungen

In ihrem Testzentrum in Groß-Umstadt simuliert die DLG die besonderen Bedingungen, die Photovoltaik-Module auf Landwirtschaftsbetrieben aushalten müssen. "Ammoniakdämpfe und Staubpartikel können den Alterungsprozess von Modulen beschleunigen", erläutert Winfried Gramatte, verantwortlicher Projektleiter bei der DLG. "Je hochwertiger das Material und je exakter ein Modul verarbeitet ist, desto besser hält es Anforderungen wie Stallabluft und Witterung Stand. Nur dann kann es über lange Zeit einen hohen Ertrag bringen." Die gängigen, anerkannten Testverfahren betrachten diese Fragestellung nicht genügend, heißt es in der Pressemitteilung. Daher halten die DLG und SCHOTT Solar ein spezielles Testverfahren für die Landwirtschaft für notwendig.


Tests und Zertifizierung für Hersteller ab November 2009

Gleichzeitig könne durch ein standardisiertes Gütesiegel Vertrauen in die Produkte geschaffen und Investitionssicherheit gegeben werden. "Wir stellen der DLG das Know-how unserer Wissenschaftler und Ingenieure zur Verfügung, um ein aussagekräftiges und praxisnahes Testverfahren für die Landwirtschaft zu entwickeln", so Jürgen Fortenbacher, Leiter Produktmanagement SCHOTT Solar AG. Die Testphase soll bis November 2009 abgeschlossen sein. Danach können Hersteller von Solarmodulen ihre Produkte bei der DLG nach dem neuen Testverfahren prüfen und zertifizieren lassen.

30.09.2009   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Organische Photovoltaik: Konarka meldet Verfügbarkeit von Solarzellen für tragbare Ladegeräte

Tragbares Batterieladegerät mit OPV-Solarzellen von Konarka.
Tragbares Batterieladegerät
mit OPV-Solarzellen von Konarka.

Konarka Technologies, Inc. (Lowell, Massachusetts), Innovationsführer bei der Entwicklung und Vermarktung von Konarka "Power Plastic," einem organischen Photovoltaik-Material (OPV) , das Licht in Solarstrom umwandelt, präsentierte auf der EU PVSEC eine Reihe von Solarzellen für tragbare Ladegeräte, die ab dem vierten Quartal dieses Jahres weltweit verfügbar sein sollen.   Kommerzielle Produkte die das Konarka Power-Plastic-20-Series-Material verwenden, darunter Batterieladegeräte für Lampen, Mobiltelefone und -geräte, Tragetaschen und Café-Schirme, sollen über das Wiederverkäufer- und Partnerprogramm des Unternehmens erhältlich sein. "Als weltweit führender Anbieter organischer Photovoltaik-Technologie ist Konarka bestrebt, der steigenden Nachfrage nach persönlichen und gewerblichen Solarenergie-Lösungen gerecht zu werden", kommentierte Rick Hess, Präsident und Vorstand von Konarka. "Wir freuen uns, dass Hersteller in neuen und bestehenden Märkten unsere Solarzellen in ihre Produkte integrieren, die dadurch zu energieaufnehmenden Geräten werden, und diese für die kommerzielle Nutzung zur Verfügung stellen".




Gebrauchsgegenstände mit integrierten organischen Solarzellen

Die Power Plastic 20 Serie besteht laut Konarka aus den Produkten Power Plastic 120 (1 Watt), Power Plastic 320 (3 Watt) und Power Plastic 620 (7 Watt). Die Solarzellen werden in verschiedenen Größen mit oder ohne Anschlüsse angeboten und sollen sofort einsetzbar sein oder in ein Gerät oder ein Produkt eines Herstellers integriert werden. Laut Pressemitteilung umfassen die Photovoltaik-Produkte von Produktionspartnern Batterieladegeräte, Sonnenschirme und Tragetaschen die bis Jahresende verfügbar sein sollen. Die Solarzellen werden laut Konarka bereits ab dem vierten Quartal dieses Jahres erhältlich sein. Für das nächste Jahr plant das Unternehmen, sein Portfolio um zusätzliche Produkte für Anwendungen mit höherer und niedrigerer Spannung zu erweitern.



30.09.2009   Quelle: Konarka Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,
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Sputnik nimmt erste Photovoltaik-Anlage mit neuer Wechselrichter-Megawattstation in Betrieb

Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Megawatt- Wechselrichterstation von Sputnik.
Photovoltaik-Freiflächenanlage mit Megawatt-
Wechselrichterstation von Sputnik.

Am 23. September 2009 ging in Hemau (Kreis Regensburg) die erste Megawattstation des Schweizer Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering (Biel) in Betrieb. Der Augsburger Photovoltaik-Systemintegrator SolaStrom Systems GmbH hat die 632-Kilowatt-PV-Anlage auf einer Freifläche installiert. Der übliche Niederspannungs-Trafo (400V) wird hier nicht benötigt, stattdessen speisen zwei SolarMax-Zentralwechselrichter vom neuen Typ SolarMax 330C-SV den Solarstrom direkt in den Trafo am Mittelspannungsnetz (20 kV) ein. Bei den neuen Wechselrichtern gelang es Sputnik dank der transformatorlosen Technik, sowohl die Größe als auch das Gewicht im Vergleich zu den Vorgängermodellen um mehr als die Hälfte zu reduzieren.  Gleichzeitig haben Sputniks Entwickler den Wirkungsgrad um 1,5 Prozentpunkte erhöht und dabei auch die Kosten gesenkt. Der Investor und Systembetreiber geht davon aus, dass sich die Anlage bereits nach sieben Jahren amortisiert. Das Unternehmen erhält vom örtlichen Netzbetreiber die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz garantierte Einspeisevergütung in Höhe von 31,94 Cent für jede produzierte Kilowattstunde Sonnenstrom.



Ferngesteuert mit MaxRemote

Sputniks Kommunikationsnetzwerk MaxComm mit dem internetbasierten Datenlogger MaxWeb überwachen das Hemauer PV-System. Erstmals hat Sputnik seinen Datenlogger hier mit der neu entwickelten Softwareoption "MaxRemote" ausgestattet. Sie sorgt dafür, dass der Wechselrichter seine Leistung automatisch reduziert, sobald der Netzbetreiber das entsprechende Signal dazu sendet. Kurzzeitige Überlasten werden dadurch verhindert. Seit diesem Jahr schreiben sowohl das Erneuerbare-Energien-Gesetz als auch die neue Richtlinie für den Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft diese ferngesteuerte Leistungsreduktion vor. "An Sputniks neuer Megawattstation haben mich insbesondere die innovative Technologie und das Komplettangebot gereizt", erklärt SolaStrom-Geschäftsführer Gerald Schubert, der bereits seit 2003 SolarMax-Produkte verbaut. Allein in diesem Jahr will SolaStrom SolarMax-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von drei Megawatt installieren.




29.09.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Payom Solar AG: Prognose für 2009 schon im September deutlich übertroffen

Wie schon in den vergangenen Jahren, werde die Payom Solar AG, herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solarstrom-Anlagen, die Umsatzschätzungen der Analysten auch in diesem Jahr wieder deutlich übertreffen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Obwohl das dritte Quartal noch nicht abgeschlossen ist, sei es jetzt schon mit Abstand das Beste in der Unternehmensgeschichte.   In ihren bisherigen Schätzungen für das Jahr 2009 gingen die Analysten durchschnittlich von einem Umsatz in Höhe von 41,0 Millionen Euro aus. "Diesen Wert haben wir im September schon deutlich überschritten", erklärt Jörg Truelsen, Vorstand der Payom Solar. Für das Schlussquartal 2009 rechne der Vorstand weiter mit einer anhaltend hohen Nachfrage.

29.09.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller SOLON SE kooperiert mit Pretium Renewable Energy zum Einstieg in den israelischen Solar-Markt

Photovoltaik-Nachführsystem "SOLON Single
Axis".

Die SOLON SE (Berlin) hat mit dem israelischen Unternehmen Pretium Renewable Energy Ltd. eine Vereinbarung zur Kooperation auf dem israelischen Photovoltaik-Markt geschlossen. Der strategische Schritt erfolgte im Hinblick auf die in Kürze erwartete Einführung einer attraktiven Vergütungsregelung für Freiflächensolaranlagen in Israel, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Der Kooperationsvertrag sieht den gemeinsamen Bau großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen vor, überwiegend im Süden des Landes. Die Projektentwicklung und die Finanzierung sollen über Pretium erfolgen, die Realisierung der schlüsselfertigen Kraftwerke durch SOLON.   Derzeit befänden sich bereits verschiedene Standorte in der Evaluierung, mit der Realisierung der ersten Projekte werde für 2010 gerechnet. In den Anlagen sollen vorrangig einachsig nachgeführte Photovoltaiksysteme vom Typ "SOLON Single Axis" zum Einsatz kommen, die besonders geeignet seien für die Errichtung großer Kraftwerke auf ebenem Areal unter den geographischen Bedingungen Israels. Darüber hinaus werde Pretium SOLON in der Rolle als Generalunternehmer in Israel repräsentieren, und die beiden Unternehmen wollen gemeinsam maßgeschneiderte Kraftwerkslösungen für Investoren anbieten.


Solarstrom-Einspeisetarif soll in Israel auf große Freiflächenanlagen bis zu 5 MWp ausgeweitet werden

Die angekündigte Ausweitung des bestehenden Einspeisetarifes für Photovoltaik-Aufdachanlagen auf große Freiflächenanlagen bis zu 5 MWp installierter Leistung eröffne ein großes Marktpotenzial in Israel, betont SOLON. Die Zusammenarbeit mit Pretium als einem lokal etablierten und ausgezeichnet vernetzten Partner versetze SOLON in eine gute Ausgangsposition zum Einstieg in den israelischen Markt für große Freiflächenanlagen.

29.09.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE.,
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Solar-Fabrik AG präsentiert neue Photovoltaik-Modulserie mit hohen Leistungsklassen

Neues Photovoltaik-Modul aus der Serie 200/3A.
Neues Photovoltaik-Modul
aus der Serie 200/3A.

Im Rahmen der neuen Modulserie 200/3A bietet die Solar-Fabrik AG (Freiburg) ab sofort Module mit einer Leistung von bis zu 240 Watt an. Die Modulserie mit je 60 monokristallinen 6 Zoll-Zellen biete damit bei gleicher Größe die bisher leistungsstärksten Module im Solar-Fabrik-Portfolio. Die Leistungsklassen liegen zwischen 225 und 240 Watt. Mit einem Format von 1,667 x 0,998 m eigne sich das SF 200/3A sowohl für private Solarstrom-Anlagen auf größeren Dachflächen wie auch für Photovoltaik-Großanlagen im Megawatt-Bereich.   Durch den Einsatz von Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad seien nun auch für weitere Modulserien höhere Leistungsklassen verfügbar, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So sei die Serie SF 200A mit 60 polykristallinen Zellen in Leistungsklassen zwischen 215 – 235 Watt erhältlich. Die Serie SF 150/10A mit 72 monokristallinen Zellen gibt es mit 170-185 Watt. Kunden profitierten von den leistungsstarken Modulen, weil auf gleicher Fläche mehr Leistung installiert werden kann und der Montageaufwand sinkt, betont die Solar-Fabrik.



Photovoltaik "made in Germany" - hohe Energieerträge und 7 Jahre Produktgarantie

Bei allen Modultypen der Solar-Fabrik AG werde spezielles Solarglas mit höchster Lichtdurchlässigkeit eingesetzt. Exakt aufeinander abgestimmte Komponenten und ein ausgefeiltes Qualitätsmanagement sorgten für außerordentlich hohe Energieerträge. Der speziell entwickelte Solar-Fabrik-Rahmen sei auf das patentierte Profilink-Befestigungssystem abgestimmt. Durch versenkte Klemmprofile bleibe die Glasoberfläche spannungsfrei und biete zugleich eine ansprechende Optik. Alle genannten Module zeichnen sich auch durch eine erhöhte Belastbarkeit von 5.400 Pa (550 kg/m2) nach IEC 61215 aus.

Gefertigt wird in einer der modernsten Fertigungsstätten Europas, die erst im März 2009 eröffnet wurde. Qualitäts- und Umweltmanagement der Solar-Fabrik Modulproduktion sind zertifiziert (DIN ISO 9001 und 14001). Weil damit optimale Produktqualität "made in Germany" garantiert ist, gewährt die Solar-Fabrik für alle Module eine Produktgarantie von 7 Jahren und eine Leistungsgarantie von 25 Jahren.

29.09.2009   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG (Freiburg),
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EU PVSEC: Manz Automation AG zieht positives Resümee nach erfolgreichem Messeauftritt

Laserstrukturierung von Dünnschicht-Solarmodulen.
Laserstrukturierung von
Dünnschicht-Solarmodulen.

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat auf der "24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" in Hamburg wichtige Neuaufträge gewonnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesellschaft akquirierte nach eigenen Angaben bei der wichtigsten Photovoltaik-Branchenmesse Aufträge und Absichtserklärungen im Volumen von mehr als 5 Millionen Euro, die überwiegend im kommenden Geschäftsjahr umsatz- und ertragswirksam werden sollen. Auf der Messe zeigte sich die Solar-Branche von ihrer dynamischen Seite und verbreitete erste positive Impulse nach einem schwachen ersten Halbjahr 2009.   Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Roth & Rau AG präsentierte sich die Manz Automation auf einem der größten Stände der Ausstellung. Mit der Vorstellung der High-Tech-Maschinen in Aktion lockte die Gesellschaft eine Vielzahl interessierter und kundiger Besucher. Besonders die neuen Anlagen und Systemlösungen untermauerten den Innovationsvorsprung der Gesellschaft im direkten Wettbewerbsvergleich.




Wesentliche Steigerungen des Wirkungsgrades möglich

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zieht ein positives Resümee: "Wir sind nach wie vor weltweit führender Technologieanbieter für die Photovoltaik-Industrie, dies hat die Hamburger Messe erneut gezeigt. Unsere Stellung als Innovationstreiber der Branche haben wir mit der Vorstellung von jeweils drei neuen Produkten im Dünnschicht- und kristallinen Bereich erneut unter Beweis gestellt." Insbesondere hebt Manz die Vorteile der Anlagen aus Sicht der Solar-Hersteller hervor: "Durch Einsatz unserer Maschinen sind bei beiden Technologien wesentliche Steigerungen des Wirkungsgrades realisierbar. Gerade im aktuellen Umfeld sind modernste - und damit kosteneffiziente - Produktionslinien deshalb ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil." Im Mittelpunkt standen dabei Neuerungen, die gleichzeitig den Wirkungsgrad von Solarzellen steigern und Betriebskosten für die Solarzellen-Hersteller senken können. Mit der hochmodernen Anlage zum PSG-Ätzen für kristalline Solarzellen (cSi), bei der die Prozesstechnik in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer ISE entwickelt wurde, würden die Bruchraten der Wafer in der Anlage nochmals deutlich reduziert. Zudem sei die Anlage so konzipiert, dass im Vergleich zum Wettbewerb deutlich weniger Chemikalien erforderlich sind. Dadurch sänken die laufenden Kosten für den Betrieb der Anlage. Mit der neuen Maschine seien bereits Durchsatzraten von über 3.000 Wafern pro Stunde möglich.


Laserprozess zur Erzeugung von selektiven Emittern demonstriert

Ein besonderes Highlight präsentierte die Manz Automation mit dem Laser Multi Tool (cSi), das ebenfalls in der kristallinen Photovoltaik Anwendung findet. Diese Labormaschine macht es möglich, verschiedene Laserprozesse für Hocheffizienzzellen schnell und zuverlässig zu evaluieren und dadurch die Entwicklung neuer Zellprozesse zu beschleunigen. Auf der Messe wurde mit der Anlage "live" ein Laserprozess zur Erzeugung von selektiven Emittern demonstriert. Durch diesen Vorgang kann eine Verbesserung des Wirkungsgrads von Solarzellen um 0,5 Prozentpunkte erreicht werden, betont Manz. Viele Kunden hätten großes Interesse an diesem Prozess gezeigt, der auch nachträglich in bestehende Photovoltaik-Produktionslinien integriert werden kann. Somit könne die Rentabilität von älteren Linien deutlich erhöht werden, heißt es in der Pressemitteilung.


Neuerungen für die Laserstrukturierung von Dünnschicht-Solarzellen

In Dünnschicht-Photovoltaik (tfs) zeigte der Reutlinger Maschinenbauer vor allem Neuerungen für die Laserstrukturierung. Mit einem innovativen Reglungssystem werde eine deutlich höhere Präzision im Prozess ermöglicht, womit eine Steigerung der Effizienz der Solarmodule erreicht werde. Manz verfüge derzeit als einziger Anbieter über diese Lösung und sei daher zuversichtlich, in Zukunft seine führende Marktstellung bei Laserstrukturierungsanlagen weiter ausbauen zu können.

Mit einer weiteren Premiere, der Systemlösung zum Laserschneiden von Glassubstraten, ist der Gesellschaft ein wesentlicher Fortschritt gelungen. Neben höchster Genauigkeit, Steigerung der Prozessgeschwindigkeit und geringsten Bruchraten seien die lasergeschnittenen Substrate deutlich stabiler als ihre nach mechanischen Verfahren gefertigten Pendants. Grund hierfür sei die Vermeidung von Mikrorissen an den Schnittkanten. Die erhöhte Stabilität trage wesentlich dazu bei, die Ausfallraten durch Bruch bei installierten Solarmodulen zu verringern.

Zudem stellte Manz eine neue Anlage für die TCO-Texturierung (tfs) vor. Dabei werden die Glassubstrate mittels Ätzung aufgeraut und so die Oberfläche des späteren Solarmoduls vergrößert. Im Ergebnis steigt der Wirkungsgrad. Bei der Entwicklung dieser Anlage profitierte Manz erneut vom Know-how und Synergien aus dem LCD-Bereich. Mit diesen technischen Meilensteinen unterstreiche die Gesellschaft ihre Technologieführerschaft bei Produktionsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule, heißt es in der Pressemitteilung.


Neuer Auftrag der Malibu GmbH & Co. KG

Ein weiterer Trend, der an Dynamik gewinne, sei der Nischenmarkt für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV). Manz könne auch hier mit Systemlösungen für die Dünnschicht-Photovoltaik die Anforderungen der Hersteller erfüllen. Mit der Malibu GmbH & Co. KG habe die Manz Automation einen Neukunden aus diesem Segment gewonnen. Hinter dieser Gesellschaft steht ein Gemeinschaftsunternehmen von E.ON und Schüco. Zudem habe ein weiterer wichtiger Kunde im Bereich der Beschichtungstechnologie eine Anlage für die Automation zur Beladung von Dünnschichtsubstraten bestellt.

"Upgrades" sollen Solar-Herstellern Freiraum verschaffen

Darüber hinaus seien kundenseitig besonders Lösungen gefragt, die bestehende Anlagen für die nächsten Monate kostengünstig wettbewerbsfähig machen. Manz stelle sich so auf die aktuellen Marktanforderungen ein und biete seinen Kunden die Möglichkeit, einzelne Maschinen innerhalb einer Produktionslinie auszutauschen bzw. zu erweitern. Dadurch können die Produktionskosten gesenkt und die Effizienz der produzierten Solarzellen und -module gesteigert werden. Diese "Upgrades" liegen laut Manz in einem Kostenrahmen von 1,5 bis 3,0 Millionen Euro und verschafften den Solar-Herstellern für eine Übergangsphase den notwendigen Freiraum.

Auch künftig will die Gesellschaft den eingeschlagenen Kurs nach Aussage von Dieter Manz fortführen. Im laufenden Jahr seien daher die Forschungsaktivitäten weiter gesteigert worden. "Wir haben uns intensiv auf die nächste Investitionswelle vorbereitet. Unsere Ingenieure haben bei der Entwicklung von hoch effizienten und hoch integrierten Maschinen neue Maßstäbe gesetzt", erläutert der Vorstandsvorsitzende die erzielten Fortschritte. "Damit haben wir die technologische Basis für einen weiteren Ausbau unserer Marktposition geschaffen."

29.09.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Sunovia meldet Photovoltaik-Weltrekord: Leerlaufspannung von CdTe-Dünnschichtsolarzellen um mehr als 45 % gesteigert

Photovoltaik-Forschung und -Entwicklung bei Sunovia.
Photovoltaik-Forschung und -Entwicklung
bei Sunovia.

Das US-Unternehmen Sunovia Energy Technologies Inc. (Sunovia; Sarasota, Florida) und sein Partner EPIR Technologies Inc. (EPIR; Chicago, Illinois) berichteten am 24.09.2009, dass sie Solarzellen mit einer und mit zwei Schichten auf der Grundlage von Cadmiumtellurid (CdTe) hergestellt haben, die den lange bestehenden Weltrekord hinsichtlich der Leerlaufspannung (UL, Voc) weit übertroffen haben. Die ein- bzw. zweischichtigen Solarzellen überträfen die höchsten je gemeldeten Leerlaufspannungen um mehr als 45 %, heißt es in der Pressemitteilung von Sunovia.   Die Partnerunternehmen sind davon überzeugt, dass der Fortschritt bei der Leerlaufspannung deshalb so bedeutungsvoll ist, weil die Strommenge, die von einer Solarzelle erzeugt wird, proportional zu der Leerlaufspannung ist. Wenn diese Spannung verdoppelt werde, bedeute dies unter sonst gleichen Bedingungen eine Verdopplung des Stromertrags, betonen die Unternehmen.



CdTe-Solarzellen sollen Wirkungsgrade von bis zu 35 % erreichen

Photovoltaik-Hersteller sollen laut Pressemitteilung nun dazu in der Lage sein, Solarzellen mit weit höheren Wirkungsgraden zur produzieren, als es mit herkömmlichen CdTe-Technologien möglich gewesen ist. Dr. Michael Carmody, Entwicklungsdirektor für Photovoltaik-Materialien bei EPIR Technologies kommentiert: "Dies sind die höchsten Leerlaufspannungen die je bei einer CdTe-basierten Solarzelle aufgezeichnet wurden. Es gibt in der Fachliteratur keinerlei Hinweis auf Daten, die unseren Messungen auch nur nahe kommen, und wir sind überzeugt, dass unsere Zweischicht-Zellen auch die ersten monolithischen Tandem-Solarzellen auf Basis von CdTe beziehungsweise anderer II-VI-Materialien sind". Er fügte hinzu,
dass er für II-VI-Tandem-Solarzellen auf Siliziumbasis Wirkungsgrade von mehr als 35 % in Massenproduktion erwartet und sie sollen deutlich günstiger zu produzieren seien als III-V Solarzellen mit drei Schichten. Carmody geht davon aus, dass II-VI-Solarzellen mit drei Schichten auf Siliziumbasis sogar noch höhere Wirkungsgrade in der Produktion erreichen können, ohne deutlich teurer zu sein.



Einfach-CdTe Solarzellen sollen mehr als 95 % der theoretisch möglichen Leerlaufspannung erzielen

Die Leerlaufspannung ist laut Sunovia bislang das am schwierigsten zu verbessernde Leistungsmerkmal von CdTe-Solarzellen. Laut Pressemitteilung haben die neuen Solarzellen auf Basis von Cadmiumtellurid beziehungsweise II-VI-Materialien Leerlaufspannungen von 1,34 Volt (Voc) bzw. 1,75 Voc bei ein- bzw. doppelschichtigen. Der Wert von 1,34 V entspreche mehr als 95 % der theoretisch möglichen Spannung für die II-VI-Legierung, die von Sunovia und EPIR verwendet wurde. Im Vergleich dazu lägen die bisher höchsten Leerlaufspannungen für CdTe-Solarzellen bei 0,91 Voc, was etwa 75 % der theoretisch möglichen Leerlaufspannung bei CdTe entspreche. Die Partnerunternehmen sind davon überzeugt, dass sie mit ihren II-VI-Solarzellen und einer Leerlaufspannung nahe des theoretisch maximalen Werts für die verwendeten Materialien, die nächste Generation hoch effizienter CdTe-Solarzellen entwickelt haben, die bei der Erreichung der Netzparität von Solarstrom helfen können.

29.09.2009   Quelle: Sunovia Energy Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunovia Energy Technologies, Inc.,
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Konzentrator-Photovoltaik: SolFocus baut CPV-Anlage mit 8,5 MW für Stromversorger Águas de Portugal

CPV-System von SolFocus.
CPV-System von SolFocus.

Das Unternehmen SolFocus Inc. (Mountain View, Kalifornien), Entwickler und Hersteller skalierbarer Konzentrator-Photovoltaik-Systeme (CPV) in denen hoch effiziente Solarzellen mit fortschrittlicher Optik verbunden werden, berichtete am 24. September 2009, das Unternehmen habe gemeinsam mit Dreen Europe (Portugal) eine Vereinbarung mit dem portugiesischen Stromversorger Águas de Portugal (ADP; Lissabon) über den Bau eines CPV-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 8,5 Megawatt (MWp) unterzeichnet.   Das Vorhaben sei Teil des Plans der ADP-Gruppe, bis 2014 mehr als 830 Millionen Euro in Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu investieren. Laut Pressemitteilung ist es das Ziel der Gruppe, mehr als 3 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken und gleichzeitig den Ausstoß von 724.000 Tonnen CO2 zu vermeidem. SolFocus habe mit dem Entwickler Dreen Europe Re-energy an dem Projekt gearbeitet und dem Versorgungsunternehmen ein Testsystem zur Verfügung gestellt. Die Projektentwicklung soll Anfang 2010 mit dem Bau eines Teilsystems mit 2 MW Nennleistung beginnen, das komplette CPV-Kraftwerk soll in den kommenden vier Jahren errichtet werden.



Solarkraftwerk soll Potenzial der CPV-Technologie demonstrieren

"Wenn die Delegierten der kommenden Klimakonferenz in Kopenhagen über die Klimaziele diskutieren werden, ist diese Vereinbarung genau zum richtigen Zeitpunkt geschlossen worden, um in fortschrittlichen Märkten wie Portugal kostengünstigen Solarstrom zu produzieren", sagte Mark Crowley, Präsident und Vorstand von SolFocus. "?Das SolFocus CPV-System mit seinem hohen Stromertrag und einem Wirkungsgrad von 25 % ist vorzügliche Lösung für ADP". Die CPV-Systeme von SolFocus nutzen ein Spiegel um das Sonnenlicht 650-fach auf eine kleine, hoch effiziente "Triple-Junction"-Solarzelle zu konzentrieren. Die CPV-Module werden in ein Nachführsystem integriert, das dafür sorgt, dass sie im Tagesverlauf stets direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Antonio Branco, Aufsichtsratsmitglied bei ADP, kommentiert: "Wir glauben, dass unsere Investition in neue Technologien wie das SolFocus CPV-System wichtig ist, um die weltweite Initiative für die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien voranzutreiben".



29.09.2009   Quelle: SolFocus Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus Inc.,


 

Norwegischer Energieversorger Statkraft will 8 Solarstrom-Anlagen von italienischem Energieversorger erwerben

Solar Utility SpA, ein Gemeinschaftsunternehmen von Pirelli Ambiente und Global Cleantech Capital, Investor in Photovoltaik-Anlagen für öffentliche, gewerbliche und industriell genutzte Gebäude, unterzeichnete am 24. September auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference (EU PVSEC) in Hamburg einen Vertrag mit dem norwegischen Energieunternehmen Statkraft AS über die Entwicklung und Übertragung von acht Photovoltaik-Projekten in der italienischen Region Puglia, die insgesamt eine Nennleistung von 20 Megawatt (MW) haben.   Laut Pressemitteilung belege diese erste Vereinbarung das Vorhaben der Unternehmen, eine führende Rolle bei der Entwicklung von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien in Italien zu spielen. Zunächst ist laut Statkraft der Bau von Photovoltaik-Anlagen in Italien geplant, wobei Statkraft zunächst Projekte mit rund 20 MW von Solar Utility übernehmen will. Die Arbeit an Ingenieursverträgen (engineering, procurement, construction, EPC) werde unmittelbar beginnen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Vereinbarung soll Statkraft ermöglichen, in Italien schneller zu wachsen. Dort werde aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung und günstiger Prognosen ein erstklassiger Markt erwartet. Die Vereinbarung bedeute für Solar Utility eine Stärkung der Position als Mitentwickler von Projekten in Zusammenarbeit mit einem etablierten Industriepartner, berichtet Statkraft.

29.09.2009   Quelle: Statkraft AS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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REC liefert Solarmodule für Photvoltaik-Aufdachanlage des Logistikzentrums der Holy AG

Dach-Photovoltaikanlage der Holy AG in Metzingen
Dach-Photovoltaikanlage der
Holy AG in Metzingen

Aufgrund der ständigen Expansion des Solar-Konzerns REC (Sandvika, Norwegen) im Marktsegment der kommerziellen Dach-Photovoltaikanlagen und des wachsenden Interesses an der Solarstrom-Produktion seitens internationaler Unternehmen wurden mehr als 4.500 REC-Solarmodule auf dem Dach des neuen Logistikzentrums der Holy AG in Metzingen installiert. Die Montage übernahm der REC-Partner Goldbeck, ein großes Bauunternehmen, das sich auf Photovoltaik-Dachanlagen für die Industrie sowie PV-Freiflächenanlagen spezialisiert hat. Die 22.000 m² große Solarstromanlageanlage auf dem Boss-Dach zählt zu den größten und leistungsfähigsten des Landes, betont REC in einer Pressemitteilung.  

Internationale Unternehmen interessieren sich zunehmend für Solarenergie

Das Solar-Kraftwerk in Metzingen etwa soll jährlich rund eine Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit die Treibhausgasemissionen um 540 Tonnen reduzieren "Diese wichtige Solaranlage unterstreicht die große Bedeutung der Installation von Solarmodulen auf den Dächern von Unternehmen", so Mr. John Andersen Jr., REC EVP & Group COO. "Wir freuen uns, dass wir bei diesem Projekt mit Goldbeck zusammenarbeiten können und sind stolz darauf, dass Hugo Boss die hochleistungsfähigen Solarmodule von REC zur Stromversorgung seines neuen Logistikzentrums ausgewählt hat." Joachim Goldbeck, Geschäftsführer von Goldbeck, ergänzt: "In der Industrie ist mittlerweile wohl bekannt, dass wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige attraktive Angebote sich nicht ausschließen und zunehmend enger zusammenfließen. Wir stellen fest, dass immer mehr internationale Unternehmen sich für Solarenergie interessieren. Gerne möchten wir weiter mit REC zusammenarbeiten. REC hat sich als qualitätsbewusster und zuverlässiger Partner erwiesen.“


28.09.2009   Quelle: REC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC,
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BUND: Schwarz-Gelb ist kein Votum pro Atomenergie; auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht im Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 keine Entscheidung für die Atomkraft und Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe, betont der BUND in einer Pressemitteilung. Stimmenzuwachs hätten zudem Parteien verzeichnet, die das Festhalten am Atomausstieg zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht hätten und die für die Ablehnung der sogenannten Grünen Gentechnik stünden.  "Die Wählerinnen und Wähler haben nicht für die Atomenergie und nicht für Gentechnik in Lebensmitteln gestimmt. Sie haben entschieden, dass in den nächsten Jahren in Deutschland keine Große Koalition regieren wird, nicht mehr und nicht weniger", kommentiert der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Die kommende schwarz-gelbe Regierung muss sich gut überlegen, ob sie die Gesellschaft mit einem Ausstieg aus dem Atomausstieg spalten oder ob sie Klimaschutz und erneuerbare Energien voranbringen will. Dasselbe gilt für die Gentechnik. Wer genmanipulierte Organismen sät, wird nicht nur in den ländlichen Regionen Widerstand ernten. Das hat die CSU in Bayern bereits schmerzhaft lernen müssen."


Hubert Weiger: Erneuerbare Energien zu hundert Prozent durchsetzen und hunderttausende neue Arbeitsplätze schaffen

Weiger weiter: "Was Deutschland jetzt braucht, ist ein Konjunkturprogramm Umweltschutz. Ökologisch kontraproduktive Subventionen müssen abgebaut, der Atomausstieg beschleunigt und der Energiesektor umgebaut werden. Mit einem solchen Programm kann es gelingen, die Erneuerbaren Energien zu hundert Prozent durchzusetzen und hunderttausende neue innovative Arbeitsplätze zu schaffen. Und beim Weltklimagipfel in Kopenhagen kann Bundeskanzlerin Angela Merkel im Dezember beweisen, dass die CDU-Wahlversprechen von mehr Klimaschutz nicht nur Lippenbekenntnisse sind."

28.09.2009   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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24. Europäische Photovoltaik-Konferenz EU PVSEC endet mit neuen Rekordzahlen

Eröffnung der Konferenz durch Direktor Peter Helm.
Eröffnung der Konferenz durch Direktor
Peter Helm.

Mit der Closing Session der internationalen Fachkonferenz endete am 25.09.2009 die 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (24th EU PVSEC) in Hamburg nach fünf Tagen. Bis Donnerstagabend waren laut Veranstalter 943 internationale Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus allen Bereichen der Photovoltaik als Aussteller vertreten und wurden an den vier Messetagen von mehr als 40.000 Teilnehmern besucht. Der Anteil der internationalen Besucher lag bei über 50%. Im Rahmen der 24th EU PVSEC wurden viele neue Trends und Entwicklungen in der Photovoltaik vorgestellt und diskutiert. Neue Zellkonzepte, ein höherer Automatisierungsgrad in der Fertigung sowie die Standardisierung standen unter anderem im Vordergrund.   Auf 65.000 Quadratmetern wurden neue Photovoltaik-Fertigungsprozesse und Produktionsanlagen für die Silizium- und Dünnschichtsolartechnik vorgestellt. Zahlreiche Aussteller präsentierten komplette Fertigungslinien in Funktion. Neueste Mess- und Regelgeräte für die Qualitätssicherung in der Zellfertigung wurden ebenfalls präsentiert. Fertigungsmuster von großen, photovoltaisch veredelten Glasscheiben haben die rasante Entwicklung in der Dünnschicht-Solartechnik unterstrichen.


Enorme Potenziale für nachhaltige Architektur

An der internationalen Fachkonferenz der 24th EU PVSEC, waren vom 21.-25. September 2009 laut Veranstalter 4.295 Experten aus der Solar-Branche beteiligt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote Speech von David Nelson, Senior Partner und Head of Design von Foster + Partners (London, UK). Nelson hat in seiner Rede zum Thema "Sustainability and the Future of the City" auf die Zielsetzungen verantwortungsvoller architektonischer Planung hingewiesen. Er hat am Beispiel der sich im Bau befindenden Null-Emissions-Stadt Masdar City in Abu Dhabi erläutert, dass der Ansatz der Nachhaltigkeit in der Architektur noch enorme Potenziale eröffnet.

Die "PV Policy Debate" zum Thema "EU Renewable Energy Directive" am Dienstag, 22. September 2009 war ein weiterer Höhepunkt der EU PVSEC. In dieser international besetzten Runde wurde der Einfluss der EU –Richtlinie zu den erneuerbaren Energien auf die europäische Photovoltaik-Industrie und auf die PV-Märkte diskutiert.


Solarenergie als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Auf dem 6th European PV Industry Forum wurden Ergebnisse der "SET-Studie für 2020 (Strategic Energy Technology Plan) der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) und AT Kearney präsentiert. Die Studie untersucht verschiedene Markt-Entwicklungsszenarien, wie die Photovoltaik im Jahr 2020 bis zu 12 % der EU-Nachfrage an elektrischem Strom decken könnte. Michael Splinter (Applied Materials) erläuterte die Sichtweise der Industrie auf diese Ziele. Hans-Josef Fell, Mitglied des deutschen Bundestags, sprach über den entscheidenden Beitrag der Einspeisevergütung an der Weiterentwicklung der Photovoltaik. In 1.300 Plenar- und Fachvorträgen sowie Posterpräsentationen wurden in der Fachkonferenz alle Themenbereiche der Photovoltaik präsentiert. Besonders interessant waren laut Veranstalter die Ausführungen über die neuen organischen Photovoltaikzellen.

Prof. Wim Sinke vom ECN Energy Research Centre of the Netherlands hat als General Conference Chairman die Konferenz geleitet und kommentiert die Veranstaltung: "Die 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition findet genau zum richtigen Zeitpunkt statt und trifft wichtige Aussagen für den PV-Sektor, sowie für Regierungen und Ihre Arbeit hinsichtlich der Ziele für 2020. Die Solarenergie ist der Schlüssel für nachhaltige Energien -global gesehen, auf europäischer Ebene und auf Landesebene. Sie ist nicht nur als Langzeit-Option zu sehen, sondern ist Teil unserer heutigen Realität und sollte einen klaren Standpunkt in Bezug auf die Maßnahmen-Pläne beziehen, einen Beitrag zu den Zielen für 2020 leisten und die Basis für weiterreichende Zielsetzungen in der Zukunft bilden. Ich bin überzeugt, dass die momentanen Probleme im PV Sektor nur eine kleine Unregelmäßigkeit innerhalb eines starken Wachstumstrends sind, der über Dekaden anhalten wird."


Entwicklung der Photovoltaik noch lange nicht zu Ende

Dr. Peter Helm, Executive Conference Director, ergänzt: "Die Entwicklung der Photovoltaik ist noch lange nicht zu Ende. Sie steht eigentlich erst am Anfang. So werden wir in den nächsten Jahren Zellkonzepte sehen, die deutlich höhere Leistungen erbringen. Die Ergebnisse in der Forschung zeigen dies deutlich. Die 24th EU PVSEC ist für die Präsentation und Diskussion dieser Entwicklungen international die wichtigste Plattform."

Dr. Heinz Ossenbrink, European Commission - Joint Research Centre, und Technical Programme Chairman betonte in seiner Rede bei der Abschlussveranstaltung der 24 EU PVSEC die großen Fortschritte in der Photovoltaik, die während der Konferenz präsentiert wurden: "Durch die positive Entwicklung in der Prozesstechnik, bei dem Materialverbrauch und bei industriellen Fertigungsanlagen werden die Kosten weiter sinken. Außerdem wurden völlig neue dynamische und innovative Konzepte präsentiert, die weitere neue technologische Entwicklungen ankündigen. Bis zur nächsten EU PVSEC in 12 Monaten werden viele Unsicherheiten, wie die Auswirkungen der "EU Renewable Energy Directive", die Finanzkrise, Bestrebungen zur Reduzierung von CO2-Gasen und auch mögliche Regierungswechsel Einfluss auf die Entwicklung der PV Solarenergie nehmen."


Folgekonferenzen im September 2010 in Valencia

Das Conference Executive Committee der 24th EU PVSEC gab während der Veranstaltung bekannt, dass die im Jahr 2010 stattfindende 25th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition gleichzeitig die 5th World Conference on Photovoltaic Energy Conversion sein wird. Diese Veranstaltung wird vom 6. –10. September 2010 in Valencia (Spanien) stattfinden (Conference: 6-10 September 2010 - Exhibition: 6-9 September 2010). Die 5th World Conference on Photovoltaic Energy Conversion vereint 3 wissenschaftliche und strategische Photovoltaik-Veranstaltungen: Die 25th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, die 36th US IEEE Photovoltaic Specialists Conference und die 20th Asia/Pacific PV Science and Engineering Conference.

28.09.2009   Quelle: 24th EU PVSEC; MetaCom Corporate Communications GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 24th EU PVSEC,
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Photovoltaik in den USA: juwi solar und PSEG Solar Source wollen Kraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 29 MW bauen

3.4 MW Solarpark von juwi in Deutschland.
3.4 MW Solarpark von juwi
in Deutschland.

PSEG Solar Source, Tochterunternehmen der Public Services Enterprise Group (PSEG; Newark, New Jersey) berichtete am 23. September 2009, das Unternehmen werde von juwi solar Inc. (Boulder, Colorado) zwei Solarstrom-Anlagen im Kraftwerksmaßstab in den US-Bundesstaaten Florida und Ohio erwerben. Laut Vereinbarung soll juwi solar die Planung, den Bau und den anfänglichen Betrieb sowie die Wartung der Photovoltaik-Anlagen übernehmen, die in den Besitz von PSEG Solar Source übergehen sollen. Das Unternehmen berichtete außerdem, dass es ein drittes Solarstrom-Projekt in New Jersey entwickle und die drei Vorhaben zusammen eine Nennleistung von knapp 30 Megawatt (MW) haben sollen.  Laut Pressemitteilung sollen die Solar-Kraftwerke bis Ende 2010 fertig gestellt sein. Im Einzelnen handele es sich um das 2,2 MW-Solarkraftwerk "Mars Solar Garden", das auf 73.000 Quadratmetern neben dem Unternehmenshauptsitz von Mars Snackfood im Westen New Jerseys errichtet werden soll. Außerdem soll ein 15 MW PV-Kraftwerk auf knapp 405.000 Quadratmetern für den städtischen Energieversorger JEA in Jacksonville (Florida) sowie ein Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 12 MW auf knapp 324.000 Quadratmetern in Wyandot (Ohio) gebaut werden. Die American Electric Power Co. (AEP) von Ohio habe in diesem Zusammenhang einen Vertrag über die Abnahme des Solarstroms und der damit verbundenen Grünstromzertifikate unterzeichnet, heißt es in der Pressemitteilung.



380.000 Dünnschicht-Solarmodule; 100 Millionen US-Dollar Investitionsvolumen

Laut Pressemitteilungen werden in den drei Photovoltaik-Freiflächenanlagen bodenmontierte Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar (Tempe, Arizona) eingesetzt. Insgesamt sollen im Rahmen der Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen US-Dollar (68 Millionen Euro) 380.000 Solarmodule installiert werden. PSEG Solar Source habe die Erneuerbaren bereits aktiv unterstützt, zum Beispiel mit einem 350 MW-Windpark vor der Küste von New Jersey und einem Druckluft-Energiespeicherprojekt, das im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Energy Storage & Power LLC (ES&P; Bridgewater, New Jersey) entwickelt wird. "Der Verkauf dieser Solar-Projekte in Florida und Ohio sowie der Bau des Mars Solar Garden sind das Ergebnis harter Arbeit der Teams von juwi Solar und von PSEG Solar Source sowie verschiedener Energieversorger, Stadtverwaltungen und bundesstaatlichen Einrichtungen", sagte Michael Martin, Geschäftsführer von juwi solar Inc.


Weitere Solar-Initiativen in New Jersey

"Wir freuen uns auf eine termingerechte Fertigstellung dieser Projekte und auf den weiteren Ausbau der Solarenergie-Erzeugung im Kraftwerksmaßstab in Nordamerika". Diana Drysdale, Leiterin der Solarsparte von PSEG Global fügte hinzu: "PSEG Solar Source wird in den ganzen Vereinigten Staaten weiter nach Möglichkeiten suchen, um den Klimawandel zu bekämpfen und um Bundesstaaten bei der Erfüllung ihrer Vorgaben für Solarstrom und erneuerbare Energien zu helfen". Zusätzlich zu seinen Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien im Kraftwerksmaßstab habe das Gas- und Stromversorgungsunternehmen PSE&G, ebenfalls Teil der PSEG-Gruppe, in New Jersey zwei Solar-Initiativen gestartet, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei handele es sich um ein 105 Millionen US-Dollar-Finanzierungsprogramm für Solaranlagen und das "Solar4All"-Programm mit einer Gesamtnennleistung von 80 MW, bei dem 200.000 Solarmodule an Strommasten montiert werden sollen.


28.09.2009   Quelle: PSEG Solar Source   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi solar inc.,
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Übernahmeangebot für aleo solar AG: Bosch verzichtet auf Mindestannahme-Bedingung; EU-Kommission gibt grünes Licht

Die Bosch-Gruppe verzichtet in ihrem laufenden Übernahmeangebot an die Aktionäre des Photovoltaik-Herstellers und -Distributors aleo solar AG auf die Bedingung, nach Abschluss des öffentlichen Übernahmeangebots mindestens 75 Prozent der Anteile an der aleo solar AG zu halten. Durch diese Änderung der Angebotsbedingungen vor dem Ende der bisherigen Annahmefrist am 28. September 2009 verlängere sich die Frist um zwei Wochen, berichtet Bosch in einer Pressemitteilung. Sie ende damit am 12. Oktober 2009, 24:00 Uhr MESZ. Die Europäische Kommission habe inzwischen die Kartellfreigabe erteilt.   Bosch bietet allen aleo-Aktionären 9,00 Euro in bar pro Aktie. Das Angebot liegt damit um 43 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Kurs der aleo-Aktie ("Xetra") während der drei letzten Monate vor der Ankündigung des Angebots am 3. August 2009. Bosch hatte im August mit der Eriksen-Gruppe, ihr nahestehenden Personen und weiteren Investoren Verträge zum Erwerb von 39,43 Prozent der Anteile an der aleo solar AG unterzeichnet. Der Kaufpreis für diese Anteile entspricht einem Preis pro Aktie von 9,00 Euro. Einschließlich von Zukäufen und angedienten Aktien hat Bosch sich damit insgesamt über 63,58 Prozent der aleo-Aktien gesichert. Damit baue die Bosch-Gruppe ihr Engagement in der Photovoltaik weiter aus und vervollständige ihre Wertschöpfungskette, betont Bosch in der Pressemitteilung.


28.09.2009   Quelle: Bosch-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SunRay und SunPower wollen den größten Solarpark Italiens bauen

SunPowers Solar-Tracker.
SunPowers Solar-Tracker.

Die Unternehmen SunRay Renewable Energy (Floriana, Malta) und SunPower Corp. (San Jose, Kalifornien) errichten ein 24 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk in Montalto di Castro (Italien). Die auf 80 Hektar ausgelegte Solarstromanlage in Montalto di Castro werde von einem Konsortium internationaler und italienischer Banken finanziert und soll bei Fertigstellung gegen Jahresende das größte in Betrieb befindliche Solarkraftwerk in Italien sein, heißt es in der Pressemitteilung.  Mit dem Bau der Anlage sei bereits begonnen worden und über 200 Arbeitsplätze vor Ort seien geschaffen worden. Der Solarstrom wird in Italiens Stromnetz eingespeist. Der Standort wird außerdem ein voll ausgestattetes Besucherzentrum haben, das sich auf die Weiterbildung der Gemeinden und der Schulkinder konzentrieren will. "Nicht nur bietet der Solarpark in Montalto die Castro kommerziellen Nutzen für die Gemeinde, er ist außerdem so konzipiert, dass er sich perfekt in die umgebende Landschaft einschmiegt und das lokale Ökosystem schützt", so Giora Salita, Leiter der Geschäftsentwicklung von SunRay. "SunPowers unübertroffene weltweite Erfahrung beim Entwurf und Bau von Solarparks wird dazu beitragen, dass das Projekt bei Fertigstellung der Stolz der lokalen Gemeinde heute und für viele Generationen in der Zukunft sein wird."


Erste Phase eines 100 MW-Solarparks

SunRay ist Entwickler und Eigentümer des Projektes und wählte SunPower, um den Solarpark zu entwerfen und zu bauen sowie den laufenden Betrieb zu betreuen und die Wartung auszuführen. SunPower installiert seine Solarmodule mit dem höchsten derzeit auf dem Markt verfügbaren Wirkungsgrad - sowie die eigene Nachführsystem-Technologie "SunPower"-Tracker an diesem Standort. Das Nachführsystem folgt der Sonne während des Tages und liefert laut SunPower bis zu 25 Prozent mehr Solarstrom als fest installierte Photovoltaik-Systeme. Dabei werde wesentlich weniger Land benötigt, betont SunPower. Dieses Projekt sei die erste Phase eines geplanten 100-Megawatt-Solarparks, der voraussichtlich 2010 voll betriebsbereit sein werde.


Beleg für Finanzierbarkeit von Solarkraftwerken

"Das Montalto di Castro-Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein für unsere Branche dar. Es bestätigt, dass Solarkraftwerke heutzutage finanzierbar sind, wenn man einen Weltklasse-Entwickler mit einem Industrieführer kombiniert, der Technologie und einmalige Erfahrung in Solarkraft-Design und –Bau anbietet", sagte Mario Riello European Verkaufsdirektor bei SunPower. SunPower hat nach eigenen Angaben weltweit Solarparks mit insgesamt über 200 Megawatt installiert, einschließlich eines 5-Megawatt-Solarparks in Tolentino (Italien) und des 18-Megawatt-Solarparks Olivenza in Spanien.



28.09.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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Photovoltaik-Systemlösung PARALEX verspricht höhere Energieausbeute sowie mehr Sicherheit und maximale Projektrendite

PARALEX kombiniert einen Niederspannungswechselrichter mit parallel verschalteten Dünnschicht-Modulen.
PARALEX kombiniert einen
Niederspannungswechselrichter mit
parallel verschalteten Dünnschicht-Modulen.

Der Photovoltaik-Spezialist Sustainable Energy Technologies Ltd (Calgary, Kanada) präsentierte auf der PVSEC in Hamburg seine innovative PARALEX-Lösung. Das für die Montage auf dem Dach ausgelegte Photovoltaik-System arbeite mit niedriger Spannung und erziele eine hohe Solarstrom-Ausbeute, berichtet Sustainable Energy Technologies in einer Pressemitteilung. PARALEX sorge für eine maximale Projektrendite und garantiere zudem höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit. Nach Angaben des Anbieters liefert PARALEX 5 - 15% höhere Energieerträge pro installierten Kilowatt Photovoltaik-Leistung im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.  PARALEX zeichne sich durch ein simples, flexibles Design aus, das ohne zusätzliche Komponenten auskommt. Somit würden auch erhöhte Installations- und Wartungskosten vermieden.



Patentierter Wechselrichter; parallele Systemauslegung

"Mit PARALEX wird jedes Dach zu einem potenziellen Solarkraftwerk, in dem jedes Modul die maximal mögliche Energie erzeugen kann", sagt Robert Bucher, Präsident und Vorstand von Sustainable Energy. "Die globale Nachfrage nach Solarsystemen steigt kontinuierlich. Mit PARALEX bietet Sustainable Energy eine Lösung an, die die Akzeptanz von Dünnschichtmodulen weiter steigern wird und deren Installation erheblich vereinfacht." PARALEX kombiniert Sustainable Energy’s patentierten Wechselrichter Sunergy mit Dünnschichtmodulen und sorge dank einer rein parallelen Systemauslegung für höchstmögliche Energieerträge, ein einfaches Systemdesign vermeide dazu noch gefährliche DC-Hochspannung.


Hoher Sicherheitsstandard für kommerzielle und öffentliche Einrichtungen

Mit PARALEX sei die Leistung eines Moduls nicht mehr - wie bei herkömmlichen Systemen - abhängig von der Leistung der anderen Module im Strang. Eine rein parallele Systemarchitektur eliminiere überproportionale Leistungsverluste, welche durch Verschattung oder Herstellungstoleranzen verursacht werden können. Auch komplexe Verschattungsanalysen gehörten dank PARALEX der Vergangenheit an. PARALEX entspricht laut Anbieter den künftigen Brandschutz-Richtlinien zum Systemdesign und biete somit den höchsten Sicherheitsstandard für kommerzielle und insbesondere öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren oder Bürokomplexe. PARALEX arbeitet mit niedrigen Spannungen im Bereich von 50 - 150 Volt im Gegensatz zu Hochspannungs-Systemen mit bis zu 1.000 Volt. Die Vermeidung gefährlicher DC-Hochspannung sei ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei Installations- oder Wartungsarbeiten, betont Sustainable Energy Technologies.

"Bei der Entwicklung von PARALEX standen die Flexibilität des Designs und ein hoher Anlagenwirkungsgrad im Vordergrund, um die Realisierung leistungsfähiger Installationen auf Dächern unter realen Einsatzbedingungen zu optimieren. Das System ist für alle Arten von Dächern ausgelegt, und der Wegfall hoher DC-Spannungen gewährleistet einen sicheren Betrieb", erläutert Brent Harris, Vizepräsident für Produktentwicklung bei Sustainable Energy Technologies. Die PARALEX-Systemlösung ist ab sofort für Kunden in Europa verfügbar.



28.09.2009   Quelle: Sustainable Energy Technologies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sustainable Energy Technologies,
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USA: Finanz- und Energieministerium stellen mehr als eine Milliarde US-Dollar für erneuerbare Energien zur Verfügung

Minister Geithner: Konjunkturhilfe für innovative Unternehmen und private Investitionen.
Minister Geithner: Konjunkturhilfe
für innovative Unternehmen und
private Investitionen.

Am 22. September 2009 waren US-Finanzminister Tim Geithner und Energieminister Steven Chu im Weißen Haus Gastgeber einer Gruppe von Entwicklern und Produzenten sauberer Energie und berichteten, wie das US-Konjunkturpaket (American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) Arbeitsplätze schafft und die Entwicklung der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen fördert. Bei dem Treffen kündigten die Minister Geithner und Chu weitere 550 Millionen US-Dollar Fördermittel im Rahmen des "1603"-Programms des ARRA an, womit die Unterstützung von Unternehmen, die in die inländische Energieproduktion investieren, auf mehr als eine Milliarde US-Dollar gestiegen sei.  Der Abschnitt 1603 des ARRA sieht für Energieproduzenten eine Bargeldförderung statt der staatlichen Steuervorteile vor. Diese Förderung soll die Machbarkeit von Projekten erleichtern, damit Unternehmen Arbeitsplätze halten und schaffen können, und es soll genügend finanziellen Rückhalt für Projekte schaffen, die ohne diese Hilfe nicht durchführbar wären. Das Energieministerium erwartet eine massive Ausweitung und Beschleunigung von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien im ganzen Land. Das Programm sieht vor, dass der Staat für bewilligte Projekte statt der Steuernachlässe 30 % der Kosten übernimmt.


Finanzministerium kündigt 550 Millionen US-Dollar im Rahmen des 1603-Programms an

"Dieses Konjunkturprogramm ist beispielhaft für eine Partnerschaft zwischen dem staatlichen und dem privaten Sektor", sagte Finanzminister Geithner. "Unsere Konjunkturhilfe zielt nicht nur unmittelbar auf Finanzengpässe innovativer Unternehmen, sie kurbelt auch private Investitionen in Gemeinden quer durch das Land an. Davon profitieren sowohl die Erneuerbare-Energien-Industrie als auch unsere Wirtschaft insgesamt". Das Finanzministerium kündigte für qualifizierte Projekte die Freisetzung einer zweiten Runde von Fördermitteln im Umfang von 550 Millionen US-Dollar an. Das 1603-Programm soll die Erneuerbare-Energien-Branche unmittelbar unterstützen, indem es die Verfügbarkeit von Projektkapital erhöht. Laut Pressemitteilung waren bei der Versammlung des US-Finanz- und Energieministeriums mehrere Unternehmen anwesend, die im Rahmen des Programms gefördert wurden: Cardinal Fastener, GE Energy, Gamesa, Solyndra, und Vestas Americas. "Diese Investitionen sind sehr wichtig um sicher zu stellen, dass Amerika für die Zukunft Arbeitsplätze in der Branche sauberer Energien schafft. Mit amerikanischen Arbeitern und amerikanischen Innovationen können wir die Welt auf dem Weg hin zu einer neuen Industriellen Revolution bringen, hin zu sauberer Energie", sagte Energieminister Chu.


28.09.2009   Quelle: www.energy.gov   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.energy.gov,
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Photovoltaik: SANYO führt 220-Watt-HIT-Module mit hohem Wirkungsgrad in den europäischen Markt ein

Neues HIT-Modul von SANYO.
Neues HIT-Modul von SANYO.

Ab Dezember 2009 wird die SANYO Component Europe GmbH, ein Tochterunternehmen der SANYO Electric Co. Ltd., ihr neues 220-Watt-HIT-Photovoltaikmodul in Europa auf den Markt bringen. Mit 17,4 Prozent verfüge das Modul über das weltweit höchste Wirkungsgradniveau, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SANYO habe für das Modell den Wirkungsgrad seiner firmeneigenen HIT-Technologie beim 215-Watt-Vorgängermodul noch einmal verbessert. Die HIT-Solarzelle ist ein Hybridmodell mit einer ultradünnen amorphen Siliziumschicht über einem kristallinen Siliziumsubstrat. 

Produktionskapazität soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 auf 600 Megawatt erweitert werden

SANYOs HIT-Solarzellen zeichnen sich laut Hersteller durch hohen Wirkungsgrad, gute Temperatureigenschaften und beidseitige Energieerzeugung aus. Die gesamte Modulpalette verfüge über einen Wirkungsgrad von 16 Prozent oder mehr, was im Vergleich zu herkömmlichen kristallinen Modulen mit Wirkungsgraden zwischen 12 und 14 Prozent einen erheblichen Vorteil biete. So könne auf der gleichen Installationsfläche jährlich bis zu 45 Prozent mehr Solarstrom erzeugt werden, erläutert SANYO mit Verweis auf das Ergebnis einer Testanlage des Unternehmens in München mit einer 30°-Neigung und Ausrichtung nach Süden. Als Antwort auf die starke Marktnachfrage plant SANYO zudem die Produktionskapazität für seine HIT-Solarzellen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 auf 600 Megawatt zu erweitern; bereits zum Ende des Fiskaljahres 2008 war sie auf 340 Megawatt ausgebaut worden. Die neu entwickelten 17,4 Prozent HIT-Photovoltaikmodule werden zuerst auf dem europäischen Markt eingeführt.





27.09.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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MAN Ferrostaal spendet Solar-Dach für Schule in Palästina

MAN Ferrostaal finanziert im Rahmen einer Spende an die Schule Talitha Kumi bei Beit Jala (Palästina) eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. In einem Schulterschluss von Politik und Wirtschaft wird das Projekt im Rahmen des Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) kofinanziert und von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordiniert.  MAN Ferrostaal trägt den Großteil der Gesamtkosten der Solarwärmeanlage, die bei rund 170.000 Euro liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die deutsche Schule Talitha Kumi liegt in der palästinensischen West Bank, unweit der israelischen Grenze. Derzeit werden rund 900 Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Glaubensrichtungen in der Schule unterrichtet. Talitha Kumi wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Ein besonders belastender Posten im Budget der Schule sind die hohen Betriebskosten des Gebäudekomplexes, vor allem die Kosten für Heizung und Warmwasser.


Initiative "Zukunft für Palästina" von Bundesaußenminister Steinmeier und dem palästinensischen Premierminister Dr. Salam Fayyad

"Die Spende gibt MAN Ferrostaal die Möglichkeit, sich an einer Stelle gesellschaftlich zu engagieren, wo dies unmittelbar wirkt", begründet Dr. Matthias Mitscherlich, Vorstandsvorsitzender von MAN Ferrostaal, die Entscheidung die Anlage zu spenden. "Talitha Kumi hilft Kindern und Jugendlichen in einer schwierigen Region ein normales Leben zu leben, eine gute Schulbildung zu bekommen, eine Berufsausbildung zu absolvieren und sogar Zugang zur Universität zu erlangen. Gelebter gegenseitiger Respekt, Toleranz und ein Miteinander aller Konfessionen spielen dabei eine wichtige Rolle." Mit der Spende bekommt MAN Ferrostaal gleichzeitig die Gelegenheit, ihren Geschäftsbereich Solar im Nahen Osten sichtbar zu machen. Der Anstoß für das Projekt geht zurück auf die Initiative "Zukunft für Palästina" von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und dem palästinensischen Premierminister Dr. Salam Fayyad.


dena-Chef Kohler: Ideale Bedingungen für Solartechnologie

Aus Sicht von Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), ist der Nahe Osten für Solartechnologie-Projekte von besonderem Interesse: "Hier bieten viele Länder ideale Bedingungen: Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sowie ein stetig steigender Energiebedarf und eine ganzjährig intensive Sonneneinstrahlung. Die Anlage für Talitha Kumi zeigt anschaulich, welche Lösungen mit Sonnenenergie in der Region realisierbar sind. Das dena-Solardachprogramm ist eine ideale Plattform, um die positiven Wirkungen der solaren Energienutzung in wirtschaftlicher, klimapolitischer und sozialer Hinsicht darzustellen und zu kommunizieren. Es zeigt insbesondere die immensen Möglichkeiten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesen Ländern."

Die Installation der Solaranlage in Talitha Kumi findet planmäßig im September und Oktober 2009 statt. Die Inbetriebnahme folgt in der ersten Dezemberhälfte. An der feierlichen Einweihung werden neben der Schulleitung und dem Vorstand von MAN Ferrostaal, der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH und Vertreter der beteiligten Bundesministerien teilnehmen sowie Mitglieder der palästinensischen Autonomiebehörde und Mitarbeiter des Berliner Missionswerks.

27.09.2009   Quelle: MAN Ferrostaal AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Auswärtiges Amt.,
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Solar-Architektur: Photovoltaik-Impulse von der Raumfahrt bis zur Masdar-City

Prof. Jürgen Claus.
Prof. Jürgen Claus.

Die Weltraumforschung war Impulsgeber für die Entwicklung leistungsfähiger Photovoltaik. Und auch heute noch kann die terrestrische Architektur sich das ein oder andere bei der Weltraumarchitektur abschauen, berichtet der Münchner Künstler und Autor Prof. Jürgen Claus in der Zeitschrift SONNE WIND & WÄRME (13/2009). Claus beschreibt darin den "solaren Korridor" vom Weltall auf die Erde.   Bereits der Raumfahrtpionier Hermann Oberth hatte klare Vorstellungen: Die Weltraumstation wird, so schrieb er 1954, von verschiedenen Raumschiffen aus gebaut. Um elektrischen Strom zu haben, bringen Astronauten einen Hohlspiegel als Teil einer Sonnenkraftanlage mit. Oberth (1884-1989), Visionär und Pragmatiker, war aber bereits 1926 weiter gegangen. Sein damals veröffentlichter und exakt berechneter Weltraumspiegel war gedacht als Portal für die irdische Energiegewinnung. Eine Fläche von 12.500 m² sollte das Sonnenlicht auf die Erde reflektieren.



Solare Kraftwerke im Orbit oder auf allen Dächern?

Heute schätzt die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA), dass sie bis 2030 solare Kraftwerke im Orbit stationieren wird, die 1 GW Solarenergie über Laser oder Mikrowellen zur Erde senden sollen. Nicht jedem gefällt diese Idee. Doch am JAXA-Forschungszentrum arbeiten bereits 180 Wissenschaftler daran. Man will unter anderem ein neuartiges Material finden, dass Sonnenlicht effizient in Laserlicht wandelt. Die Herausforderungen, auch aufgrund der Größe des Solarprojektes, sind immens - und das ist es, was solche Innovationen anfeuert. Von Beginn an waren Weltraumforschung und Solarenergie verbunden wie siamesische Zwillinge. Der Weltraum-Ingenieur Hans Ziegler (1911-1999) plädierte 1954 für eine terrestrische Lösung: "Die Belegung aller Dächer der Städte und Gemeinden würde ausreichen, um den gesamten Bedarf an elektrischer Energie für das Land zu decken.


Weltraumstationen als Mikromodelle einer energetisch hochleistungsfähigen Architektur

50 Jahre später mag man ihm Recht geben, betont Prof. Jürgen Claus Allerdings gehe es nicht allein darum, einen Modul-Transfer auf Dächer vorzunehmen. Er bezieht sich dabei auf den Münchener Architekten Thomas Herzog, der die "Charta für Solararchitektur" herausgebracht hat: Bauten seien "thermodynamische Gesamtsysteme". Es gehe um ein neuartiges, grundsätzliches Durchdenken der Energiekonzepte im Bau. Und das laufe nicht ohne strukturelle, ästhetische und technische Forschung und Innovation ab. Hier kommt wieder das Potenzial der Weltraumstationen und solar betriebenen Satelliten ins Spiel: Sie sind Mikromodelle einer energetisch hochleistungsfähigen Architektur und stellen zugleich ein Experimentierlabor neuartiger Zellen- und Modultechniken dar.


Photovoltaik-Forschungsstation am Kleinen Matterhorn

So spricht man nicht ohne Grund von "Weltraum-Architektur". Eine Keimzelle dazu hat sich um den britischen Architekten Richard Horden gebildet, der, wenn er nicht in seinem Londoner Büro war, an der TU München unterrichtet hat. Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Technik + Architektur Luzern entwarfen seine Studenten ein Modell für eine temporäre, energieautarke Forschungsstation für das Kleine Matterhorn (rund 4.000 m ü.NN). Bei möglichen Windgeschwindigkeiten von 280 km/h lässt sich hier von einem senkrecht am Fels angebrachten "statischen Flugkörper" aus Aluminium und kohlefaserverstärktem Kunststoff sprechen.
Das "peak_lab" ist gänzlich mit aufgedampften Photovoltaik-Zellen versehen, die das im Innern vierstöckige Gebäude versorgen. Jürgen Claus berichtet von weiteren gebauten oder projektierten Solararchitekturen, die einen innovativen Maßstab setzen.


Solarer Hochhausbau

Vom Dach ihres Büros in Brooklyn, das sie im Jahr 2000 nach 15 Jahren Manhattan bezogen hatten, können die Architekten Gregory Kiss und Colin Cathcart einen 264 m hohen Wolkenkratzer sehen, das Condé Nast Gebäude nahe am Times Square. Für das Condé Nast haben Kiss und Cathcart sieben Stockwerke mit PV-Dünnschichtmodulen realisiert. Damit wurde mitten im modernen Babylon ein Zeichen gesetzt. Ein Denk-Zeichen, zunächst im Labor, ist der Turm 2020, der neue ökologische, urbanistische und energetische Standards setzen soll. Um alle ökologischen Parameter des Hochhausbaus zeitgemäß zu interpretieren, erhielt das Architekturbüro Kiss + Cathcart vom amerikanischen National Building Museum den Auftrag, ein solches Gebäude zu entwerfen. Sonne und Wind sollen 100 % des Energiebedarfes decken. Architekt Kiss ist mit einer simplen Dachaufstellung der Solarmodule nicht zufrieden: "Ästhetik ist untrennbar von der Funktion. Wir müssen die Solartechnologie als strukturelles Element benutzen. Sie muss Teil einer allgemeinen Design-Sprache werden".


Urbanisierung mit hoher Energieeffizienz und erneuerbaren Energien

Im Moment werden die Weichen für eine Neuausrichtung von Stadtplanung beziehungsweise Urbanisierung in Richtung hoher Energieeffizienz und entschlossenem Einsatz erneuerbarer Energien gestellt, die positiv und hoffnungsvoll stimmen, fasst Prof. Claus zusammen. "Das ist auch dringend erforderlich, angesichts der Zahl von 180.000 Menschen, die weltweit täglich in die Städte ziehen".

Im Emirat Abu Dhabi ist mit der auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzten Masdar-City eine weitergehend CO2-neutrale
Stadt geplant, die 50.000 Einwohner mit erneuerbaren Energien versorgen soll. Für die gebäudeintegrierte Solarenergie stehen ab 2010 Dünnschicht-Fabrikationsanlagen in Ichtershausen bei Erfurt und in Taweelah, Abu Dhabi, zur Verfügung. So könnte also die Luxusversion einer künftigen Stadt nach dem "One-Planet-Prinzip" entstehen, das den Bewohnern Ressourcen, Energien und Fläche nach einem "Weltschlüssel" gewährt. Der prognostizierten Entstehung von 23 Riesen-Megalopolen mit jeweils über 10 Millionen Einwohnern in den nächsten sechs Jahren ist allein damit allerdings nicht zu begegnen, fast Prof. Jürgen Claus zusammen.

Weitere Informationen:

Abu Dhabi: http://www.masdar.ae
Architekturbüro Kiss + Cathcart: http://www.kisscathcart.com
Architekturbüro Richard Horden: http://www.hcla.co.uk
Jürgen Claus: http://www.juergenclaus.de
peak_lab, Richard Horden: http://www.light.ar.tum.de



27.09.2009   Quelle: Jürgen Claus; SONNE WIND & WÄRME   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jürgen Claus,
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IBC SOLAR AG vernetzt sich mit Photovoltaik-Projektentwickler KPM SUN

KPM SUN Referenz-Solarkraftwerk Beneixama (Alicante).
KPM SUN Referenz-Solarkraftwerk
Beneixama (Alicante).

Der Photovoltaik-Systemintegrator und -Distributor IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat im September Anteile am Projektierer KPM SUN erworben, berichtet IBC Solar in einer Pressemitteilung. Die KPM SUN ist auf die Entwicklung, Projektierung und Vermarktung von Photovoltaik-Parks spezialisiert. Durch die Zusammenarbeit will IBC SOLAR sein internationales Großprojektgeschäft ausbauen. Die KPM SUN-Gruppe sei eine Gründung langjährig erfahrener Photovoltaik-Spezialisten, die europaweit erfolgreich PV-Projekte entwickelt und vermarktet haben, betont IBC SOLAR.   Die geschäftsführenden Gesellschafter der KPM SUN-Gruppe, Stefan Kasterka, Dr. Peer Piske und Martin Müller könnten auf 100 MWp installierte Leistung und erfolgreich realisierte Einzelprojekte mit bis zu 20 MWp verweisen. Die Kernkompetenzen der KPM SUN umfassen internationale Projektentwicklung, Projektmanagement, Vermarktung und Betrieb von Photovoltaikkraftwerken, sowie den nachgelagerten Service für Betrieb und Wartung.




Referenzprojekt Beneixama

Vor zwei Jahren projektierten die Manager der KPM SUN in Beneixama in der spanischen Provinz Alicante ein Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 20 MWp im Wert von 125 Million Euro. Auf einer Fläche von zirka 500.000 Quadratmetern, was etwa 71 Fußballfeldern entspricht, wurde von 2006 bis 2007 das bis dahin größte Photovoltaikkraftwerk der Welt errichtet. 100.000 Module liefern seitdem Sokarstrom für mehr als 12.000 Haushalte. Dadurch können pro Jahr 30.000 Tonnen CO2 eingespart werden, über die Laufzeit von 25 Jahren rund 750.000 Tonnen. "Mit KPM SUN haben wir einen Spezialisten mit Kompetenz für die Projektentwicklung und Vermarktung großer Solarkraftwerke gewonnen", erläutert Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG. "Durch die Anteile an KPM SUN werden wir unser Großprojektgeschäft weiter ausbauen und die internationale Position der gesamten IBC SOLAR-Unternehmensgruppe stärken. Dieser strategische Schritt wird uns langfristig weitere Marktanteile sichern - gerade im Großprojektgeschäft."

26.09.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City Solar AG.,
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Solarthermie: Niedrigenergiehaus in Regensburg erfüllt Baustandard von 2020

Baustandard von 2020: Niedrigenergiehaus in Regensburg.
Baustandard von 2020: Niedrigenergiehaus
in Regensburg.

In Regensburg wurde das "Haus der Zukunft" eingeweiht, ein Gemeinschafts-Projekt der SONNENKRAFT GmbH, der Fabi Architekten (Regensburg), des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme (Freiburg) und der Hochschule Regensburg, Fachbereich Architektur. Bei dem Konzept handle es sich um ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 175 m², berichtet SONNENKRAFT in einer Pressemitteilung. Darin werde bereits heute der zu erwartende Baustandard von 2020 erfüllt. Der Energieverbrauch sei vergleichbar mit einem Plusenergiehaus. Ziel des Projektes ist, zu zeigen, dass ein erschwingliches Haus mit geringem Energieverbrauch, einem solaren Heizsystem und attraktiver Architektur mit derzeit verfügbaren Produkten zu realisieren ist.   SONNENKRAFT hat sich auf Systemlösungen für Heizung, Warmwasser und Brauchwassererwärmung spezialisiert und verfügt über ein europaweites Vertriebsnetzwerk sowie Niederlassungen in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Österreich und Dänemark.


Europaweite Umsetzung des Konzepts

Das Konzept des Niedrigenergiehauses werde in mehreren europäischen Ländern unabhängig voneinander umgesetzt, betont SONNENKRAFT in der Pressemitteilung. Die Ergebnisse stünden im direkten Vergleich. Zum Einsatz kommen derzeit am Markt verfügbare Produkte, wobei die Technik harmonisch in das attraktiv gestaltete Gebäude mit seinem offenen und freundlichen Design integriert wird. Das Haus soll für einige Zeit als Demonstrations- und Schulungsobjekt genutzt und die Nutzung und deren Ergebnisse zwei Jahre lang dokumentiert werden.


CO2-Belastung macht Nutzung erneuerbarer Energien dringend erforderlich

"Die Marke SONNENKRAFT hat den Trend zur Solarthermie wesentlich getragen. Die wirtschaftliche Nutzung von Solarenergie gewinnt europaweit rasant an Bedeutung. Globale Probleme wie die steigende CO2-Belastung machen es dringend erforderlich, sich mit erneuerbarer Energie auseinanderzusetzen", so Rainer Höfer, Geschäftsführer von SONNENKRAFT Deutschland. Das Unternehmen werde seine Innovationsführerschaft auch in den nächsten Jahren nachhaltig ausbauen. SONNENKRAFT ist die Hauptmarke von General Solar Systems, einem Tochterunternehmen der zur VKR Gruppe gehörenden Solar-CAP A/S, Dänemark.


26.09.2009   Quelle: Sonnenkraft GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SONNENKRAFT GmbH,
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TU Berlin: Startschuss für Experimentalhaus mit regenerativer Energietechnik und Solarthermie

Wettbewerbssiegerin und Architektin Gertraud Zwiens mit ihrem Modell.
Wettbewerbssiegerin und Architektin
Gertraud Zwiens mit ihrem Modell.

Rund 300.000 Euro hat die Technische Universität Berlin aus eigenen Mitteln investiert, um ihren Studierenden mit einem neuen Experimentalgebäude qualitativ hochwertige und anschauliche Lehre zu bieten, so die Hochschule in einer Pressemitteilung. Am 30. September 2009 wird nach einiger Vorbereitungszeit auf dem TU-Südcampus der Grundstein für den Bau gelegt, der demonstrieren soll, wie sich zeitgemäße und funktionale Architektur mit dem neuesten Stand der Gebäude- und Klimatechnik verbinden lassen. In dem Haus aus Glas und Holz mit rund 130 Quadratmetern Grundfläche, die in einen Seminarraum und einen Technikraum aufgeteilt sind, sollen besondere Vorhaben zur regenerativen Energietechnik durchgeführt werden.   Gebäude hätten heute einen hohen Bedarf an Primärenergie, so die TU Berlin. Zunehmend seien somit die Entwicklung und der Einbau regenerativer Technologien gefragt, um zu heizen und zu klimatisieren. Mit dem Experimentalgebäude will die TU Berlin daher möglichst viele Varianten von Energiekonzepten erlebbar machen. Entsprechend sei das Haus technisch nicht auf ein bestimmtes Energiekonzept ausgerichtet, sondern es würden unterschiedliche Varianten integriert, um Vergleiche zu ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung der Universität. Insbesondere die Wärmeerzeugung und -verteilung sowie die klimatischen Auswirkungen der Fassadengestaltung oder auch lichttechnische und akustische Aspekte sollten veranschaulicht werden.


Ein Haus für die Lehre voll neuer Technik

Das Haus wird Sonnenkollektoren (Solarthermie) erhalten, Heiz- und Kühltechnik für Decken und Böden, austauschbare Fassaden mit verschiedenen Glasarten, einen automatischen Sonnenschutz, Lenksysteme für Tageslicht sowie ausgeklügelte Beleuchtungsmethoden. Geplant sind auch eine Wärmepumpe mit zwei je 100 Meter tief reichenden Erdsonden, ein Brennwertgerät sowie eine Adsorptionskälteanlage. Mehrere Unternehmen seien als Sponsoren gewonnen worden. Auch sie würden von der Forschung profitieren. Hier könnten sie ihre neuesten Entwicklungen und Prototypen testen lassen. Innen und auf dem Dach des Gebäudes soll außerdem modernste Messtechnik mit Zugang zum Internet installiert werden.


Beteiligung von Studierenden an der Planung

Bereits während der Planung und Errichtung wird das Projekt der Lehre zugute kommen, so die TU Berlin. Mit Studien- und Diplomarbeiten seien Studierende im Hauptstudium aus den Bereichen Architektur, Energie- und Prozesstechnik an den Planungen beteiligt. Koordiniert werde die Errichtung des Gebäudes von Dr.-Ing. Birgit Müller, der stellvertretenden Leiterin des Fachgebiets Heiz- und Raumlufttechnik, (Hermann-Rietschel-Institut) der TU Berlin, unterstützt von der Bauabteilung der TU Berlin. Zu verdanken sei die neue Errungenschaft für die TU-Lehre der Initiative "Offensive Wissen durch Lernen – OWL". Im Jahr 2006 habe die TU Berlin dieses 10-Millionen-Euro-Programm aufgelegt und damit einen Wettbewerb für innovative, die Lehrsituation verbessernde Projekte angestoßen.


Architektin Gertraud Zwiens gewinnt Wettbewerb für Studierende

Mehr als 150 Projekte aus allen Bereichen der Lehre seien schließlich als förderungswürdig ausgewählt worden. Eines der größten davon sei das Experimentalgebäude gewesen. Zunächst sei daraufhin ein Realisierungswettbewerb unter den Studierenden ausgeschrieben worden, den die damals angehende Architektin Gertraud Zwiens für sich entscheiden konnte, heißt es in der Pressemitteilung. Ihr "C-Gebäude", so die Jury damals, vereine die gestalterischen, technischen und konstruktiven Anforderungen durch ein einziges Gebäudeelement. Das umklammernde "C" sei architektonische Gestalt, Tragstruktur, Technikraum, Doppelboden, Montagefläche und Anstellwinkel für die Dachkollektoren in einem und funktioniere auch isoliert für sich.

Die Grundsteinlegung findet am Mittwoch, 30. September 2009 statt, um 14 Uhr an der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, auf dem Parkgelände hinter dem Hauptgebäude (zwischen Ernst-Ruska-Haus und TU-Mensa).


26.09.2009   Quelle: Technische Universität Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Berlin/Dahl,
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Solarpark Oberlar wird größte Photovoltaik-Anlage in NRW

Solarpark Oberlar.
Solarpark Oberlar.

In Troisdorf bei Siegburg/Bonn entsteht derzeit auf einer Fläche von 80.000 m2 das größte Solarkraftwerk in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Gesamtleistung von 3,5 Megawatt wird die Freilandanlage "Solarpark Oberlar" etwa 1.000 Haushalte in der Region mit Solarstrom versorgen. Die 15.500 Module stammen von der Solar-Fabrik AG; Planung und Installation übernimmt die F & S solar concept. Nach der Fertigstellung soll die Anlage 3.290.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr liefern und damit einen bedeutenden Beitrag zur Grundversorgung durch erneuerbare Energien leisten.  Pro Jahr können so mehr als 2.200 Tonnen des Klimagases CO2 eingespart werden, heißt es in der Pressemitteilung der Solar-Fabrik AG.


Freiburger Solar-Fabrik liefert 15.500 Solarmodule

Auftraggeber für den Solarpark Oberlar sind die Stadtwerke Troisdorf. "Wir wollten nicht länger 'nur' Energieversorger sein, sondern mit innovativen Maßnahmen zur Energiewende beitragen", erläutert Peter Blatzheim, Geschäftsführer der Stadtwerke. "Für Planung und Anlagenbau haben wir mit der F & S solar concept einen erfahrenen Projektierer beauftragt." F & S solar concept übernahm auch die umfangreichen Analyse- und Planungs und sorgte für einen fließenden Bauablauf. Bei den eingesetzten Photovoltaik-Komponenten habe man sich für Produkte aus deutscher Fertigung entschieden, weil deren Zuverlässigkeit und Langlebigkeit die Erträge des Solarparks maßgeblich bestimmten. Herzstück der Anlage sind die fast 15.500 Solarmodule, die aus der Freiburger Solar-Fabrik stammen. "Mehr als 13 Jahre Erfahrung, eine der modernsten Fertigungsanlagen für Module, deutsche Qualitätskriterien und die hohen Garantien des Herstellers haben uns überzeugt", so Georg Schmiedel, Geschäftsführer der F & S solar concept.

25.09.2009   Quelle: F & S solar concept GmbH; Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Fraunhofer-Forscher Andreas Bett erhält Becquerel-Preis für Entwicklung der Photovoltaik-Konzentratortechnologie

Verleihung des Becquerel-Preises an Dr. Andreas Bett, 2. v.L.
Verleihung des Becquerel-Preises
an Dr. Andreas Bett, 2. v.L.

Im Rahmen der "24th European Photovoltaic Solar Energy Conference" hat die EU-Kommission Dr. Andreas Bett mit dem Becquerel-Preis geehrt. Dr. Bett ist Abteilungsleiter "Materialien - Solarzellen und Technologie" und Stellvertretender Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. In seiner Nominierung habe das Preiskomitee Betts Verdienste für die Photovoltaik-Konzentratortechnologie (CPV) hervorgehoben, vor allem seine Pionierarbeit bei der Entwicklung von monolithischen Kaskadensolarzellen, heißt es in der Pressemitteilung des ISE.   Die zu den hochrangigsten Solar-Auszeichnungen zählende Ehrung ist benannt nach dem französischen Wissenschaftler Alexandre Edmond Becquerel, der 1839 den photovoltaischen Effekt entdeckt hat. Die Preisverleihung fand am 21. September 2009 statt, anlässlich der größten europäischen Photovoltaikkonferenz PVSEC in Hamburg.


Wichtiger Beitrag zur Marktreife der Konzentrator-Photovoltaik

Mit Hilfe einer Methode zum so genannten gitterfehlangepassten Kristallwachstum hat Betts Team am Fraunhofer ISE im Januar 2009 einen Weltrekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent erzielt. Auch seine Arbeiten auf dem Gebiet der Charakterisierungstechnik sowie der Entwicklung von Simulationswerkzeugen für Konzentrator-Solarzellen wurden mit der Auszeichnung gewürdigt. Vor allem habe die Jury die erfolgreiche Entwicklung des FLATCON-Prinzips betont, mit dem Andreas Bett zur Marktreife der Photovoltaik-Konzentratortechnologie beigetragen hat. Bett ist Mitgründer der ISE-Ausgründung Concentrix Solar GmbH, die heute diese Technologie erfolgreich vermarktet.


Seit 22 Jahren am Fraunhofer ISE

Der 1962 in Furtwangen geborene Andreas Bett hat an der Universität Freiburg Physik und Mathematik studiert und anschließend an der Universität Konstanz promoviert. Dem Fraunhofer ISE gehört er seit 1987 an. Ab 1993 hat er die Gruppe "III-V-Epitaxie und Solarzellen" geleitet und 2007 die Leitung der Abteilung "Materialien - Solarzellen und Technologie" übernommen. Seit Juli 2009 gehört der Becquerel-Preisträger und einer von zwei Stellvertretenden Institutsleitern zudem der Führungsspitze des Fraunhofer ISE an. Andreas Betts Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung und Epitaxie von Mehrfachsolarzellen aus III-V-Halbleitern, die Entwicklung von Konzentratormodulen und Konzentratorsystemen sowie Analyse und Charakterisierung der Zellen und Module.


Mehrere Rekorde mit Stapelsolarzellen erzielt

Andreas Bett verfügt über ein hohes internationales Renommee in der Forschung an III-V-Halbleitern und der Konzentrator-Systementwicklung. Im Rahmen zahlreicher internationaler Kooperationen hat er mit seinem Team am Fraunhofer ISE mehrere Rekordergebnisse für Stapelsolarzellen erzielt. Bett gehört dem Normungskomitee IEC TC82 WG7 an, das Standards für die Konzentratortechnologie erarbeitet. Als Mitglied der "Working Group 3" der Europäischen Photovoltaik-Plattform wirke er an der strategischen Forschungsagenda und dem Implementierungsplan für die Photovoltaik-Technologie mit.

Der Becquerel-Preis wurde in diesem Jahr zum siebzehnten Mal vergeben. Dr. Andreas Bett ist nach Institutsgründer Prof. Adolf Goetzberger und Prof. Joachim Luther (Institutsleiter bis 2006) der dritte Wissenschaftler des Fraunhofer ISE, der diese Auszeichnung erhält.

25.09.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.,
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Freising: Isofoton modernisiert Autobahn-Schallschutzwand mit 600 kW Photovoltaik-Anlage

Photovoltaik-Module als Schallschutzwand.
Photovoltaik-Module als
Schallschutzwand.

Im Auftrag der Stadtwerke Freising lieferte Isofoton S.A., der größte Solarmodul- und -zellhersteller Spaniens, mehr als 2200 monokristalline Photovoltaik-Module, um diese an der Autobahn A 92 bei Freising als solare Schallschutzwand zu installieren. Die frei stehende Anlage in der Nähe des Münchner Flughafens, genannt "PV Soundless Barrier", hat eine Gesamtleistung von 600 Kilowatt. Mitte September wurde das letzte Modul installiert und das Modernisierungsprojekt abgeschlossen, berichtet Isofoton in einer Pressemitteilung.   "Wir haben Isofoton beauftragt, Module zu liefern um die bereits bestehende Solaranlage zu erweitern und sie mit Isofoton-Modulen neuester Technologie zu modernisieren. Damit erwarten wir eine Maximierung des Ertrages", sagt Andreas Voigt, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH. Je nach Sonneneinstrahlung gehen die Betreiber von einem jährlichen Solarstrom-Ertrag zwischen 500 000 und 600 000 Kilowattstunden aus. Damit könnten bis zu 180 Haushalte versorgt werden.




Weniger CO2; Schutz vor Verkehrslärm

Durch die Nutzung der Sonnenenergie können jährlich mehr als 550 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Neben Aspekten der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes trugen auch soziale Gesichtspunkte zur Entscheidung für die Investition bei. Denn das hohe Verkehrsaufkommen auf der A 92, bedingt durch die Nähe zum Münchner Flughafen, sorgt rund um die Uhr für einen konstanten Lärmpegel. Damit profitieren von der 1,2 Kilometer langen Anlage auch die etwa 45 000 Einwohner der Stadt Freising.



25.09.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A./Gerhard Blank (Fotograf),
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EPIA: Solarstrom ist ausschlaggebender Faktor, um das Ziel von 20 % aus erneuerbaren Energien zu erreichen

EPIA-Studie "SET for 2020".

Solarstrom trotze der Finanzkrise und entwickle sich zum unangefochtenen Schlüsselfaktor im Spurt um die Erreichung der Energie- und Umweltziele Europas, betont der Europäische Photovoltaik-Industrieverband (EPIA) in einer Pressemitteilung. "Wie in unserem 'SET for 2020'-Report angegeben, sind und bleiben die Fundamente der Solarindustrie stark", erklärte EPIA-Generalsekretär Adel El Gammal beim 6. Europäischen Photovoltaik-Industrieforum am 23. September in Hamburg.  Bis die so genannte Netzparität erreicht ist (jener Moment in dem Solarstrom mit konventionellen Strompreisen wettbewerbsfähig ist), benötige die Solarindustrie für die nächsten 3 bis 9 Jahre unterstützende und ehrgeizige rechtliche Richtlinien, so El Gammal.




12 % Solarstrom-Anteil bis 2020

Teilnehmer am diesjährigen Solarindustrieforum diskutierten die Ergebnisse und Erkenntnisse aus "SET for 2020", eine von EPIA beauftragte Studie durchgeführt vom Managementberatungsunternehmen AT Kearney. Mit der Unterstützung durch rechtliche Richtlinien und Änderungen im Aufbau und der Arbeitsweise von Verteilernetzen, kann Solarstrom demnach bis zu 12 % der europäischen Energienachfrage decken. Dieses Wachstumsszenarium wird wesentlich dazu beitragen, den Rückstand zum Ziel von 20 % aus erneuerbaren Energien bis 2020 aufzuholen, betont EPIA.


Einspeisetarife führen zu Kostensenkungen in der Solarindustrie

Teilnehmer betonten den Erfolg von Einspeisetarifmodellen, wie sie in Deutschland, Frankreich und Italien angeboten werden. Sie stellen die Grundlage für den Aufbau eines starken, wachsenden Solarenergiesektors dar, treiben kontinuierliche Kostensenkung voran und beschleunigen wesentlich das Erreichen von Netzparität. "Im Hinblick auf die UN-Klimawandel Konferenz in Kopenhagen, müssen Vertreter der Europäischen Union die Entwicklung der Solarenergie vorantreiben, um ihre Energie- und Klimaziele erreichen zu können", sagte El Gammal. "Wenn Europa sein 20% Ziel für erneuerbare Energien bis 2020 erreichen soll, müssen EU Mitgliedsstaaten der Solarenergie eine zentrale Rolle in ihren nationalen Erneuerbare Energien Aktionsplänen zuschreiben“, ergänzte Winfried Hoffmann, Präsident von EPIA.


Nachhaltigkeit ist das Motto der europäischen Solarindustrie

Teilnehmer begrüßten die starke Unterstützung der Industrie für hohe Nachhaltigkeitsstandards (wirtschaftlich, ökologisch und sozial) entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie das Engagement für die Förderung von "Best Practice" und fairen Wettbewerbsbedingungen. Hohe Standards fördern Investitionen und Innovationen, welche Schlüsselfaktoren für eine wettbewerbsfähige europäische Solarindustrie sind. Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie hat Europa an die technologische Spitze geführt. Es müsse nun dafür Sorge getragen werden, dass alle Unternehmen durch fairen Wettbewerb ihr Wachstum vorantreiben können, betont EPIA. "Wir fordern von unseren europäischen Regierungen das Engagement, alle notwendigen Maßnahmen, die eine schnelle Entwicklung von Solarenergie ermöglichen, bereitzustellen. Das Erreichen von Europas Klimazielen benötigt einen drastischen Anstieg in der Energieproduktion durch erneuerbare Quellen", folgert Hoffmann.
Mehr Informationen zu SET unter http://www.setfor2020.org/


25.09.2009   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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EU-Forschungsstelle: Photovoltaik-Produktion 2008 weltweit fast verdoppelt

Weltweite Solarzellen/Solarmodulproduktion von 1990 bis 2008.
Weltweite Solarzellen/Solarmodulproduktion
von 1990 bis 2008.

Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (Joint Research Centre, JRC) hat im September 2009 ihren achten jährlichen Statusbericht zur Photovoltaik veröffentlicht (Annual Photovoltaics Status Report). Die Photovoltaik-Produktion ist demnach im Jahr 2008 weltweit auf 7,3 Gigawatt (GW) gestiegen. Das entspreche einem Wachstum um 80 % im Vergleich zum Vorjahr, so das JRC in einer Pressemitteilung. In Europa stieg die Solarzellenproduktion von 1,1 GW auf 1,9 GW. Die installierte Leistung verdreifachte sich auf 4,8 GW.   Spanien stand mit einer Verfünffachung von 560 MW im Jahr 2007 auf 2,5 GW bis 2,7 GW im Jahr 2008 an der Spitze. Die weltweit kumulativ installierte Photovoltaik-Kapazität lag bei 15 GW. Daran war Europa mit über 60 % (9,5 GW) beteiligt. Die PV-Stromerzeugungskapazität bezieht sich auf die unter Testbedingungen gemessene "Spitzenleistung".



Marktanteil der europäischen PV-Produktion lag 2008 bei 26 %

Die vom JRC-Institut für Energie (IE) erstellte Studie gibt einen Überblick über laufende Forschungen, Produktion und Markteinführung in diesem Sektor. Aus dem Bericht geht hervor, dass die europäische PV-Produktion seit 1999 im Schnitt um 50 % pro Jahr gestiegen ist. Der Marktanteil lag 2008 bei 26 %. Im Hinblick auf die Stromerzeugung lag der Anteil der Photovoltaik am europäischen Endstromverbrauch im Jahr 2008 bei etwa 0,35 %.


Globale Trendwende bei Investitionen in erneuerbare Energien

Anfang 2009 waren weltweite Investitionen in erneuerbare Energien von der Finanzkrise betroffen, aber jetzt sind Anzeichen für eine starke Aufholbewegung sichtbar, betont die JRC. Der Bericht vermerkt einen erheblichen Investitionsrückgang in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 (-10 % im dritten; -23 % im vierten Quartal), der bis ins erste Quartal 2009 anhielt (-47 % im Vergleich zum vierten Quartal 2008). Im zweiten Quartal habe der Trend jedoch begonnen sich umzukehren (+83 % im Vergleich zum ersten Quartal 2009).

Weitere Schlüsselergebnisse des Berichts:

- 2008 war China bei der Produktion von Solarzellen mit einer Jahresproduktion von etwa 2,4 GW weltweit führend, gefolgt von Europa mit 1,9 GW, Japan mit 1,2 GW und Taiwan mit 0,8 GW. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte China bis 2012 über etwa 32 % der weltweiten Produktionskapazitäten verfügen.

- Immer mehr Produzenten drängen auf den Markt. Deshalb ist der Marktanteil der zehn größten PV-Hersteller von 80 % im Jahr 2004 auf 50 % im Jahr 2008 gesunken.

- Dünnschichtsolarmodule erreichten 2008 einen Marktanteil von 12 bis 14 %.

- PV-Konzentratortechnologie (Concentrating photovoltaics, CPV) ist ein aufstrebender Markt mit einer installierten Gesamtnennleistung von etwa 17 MW im Jahr 2008.

Der achte Annual Photovoltaics Status Report ist im Internet zugänglich unter der Adresse: http://re.jrc.ec.europa.eu/refsys/


Grafik zur PV-Produktion im Großformat




25.09.2009   Quelle: JRC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Navigant [Min 2009], PV News [Pvn 2009] und JRC-Analyse).,
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Europaweit einheitliche Outdoor-Messungen für Photovoltaik-Module

IWES-Teststand für Photovoltaik-Module.
IWES-Teststand für Photovoltaik-Module.

Das Kasseler Fraunhofer IWES und DERlab e.V. präsentierten auf der weltweit größten Solarstromkonferenz EU PVSEC erstmals europaweit einheitliche Outdoor-Messungen für Solarmodule. Weil einheitliche Standards bisher fehlten, sei ein standortspezifischer, direkter Produktvergleich bislang nicht möglich gewesen, betont das IWES in einer Pressemitteilung. Das Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und seine europäischen Projektpartner im Exzellenznetzwerk DERlab haben nun Standards und Messmethoden für die Langzeitmessung von Solarmodulen entwickelt. 


Langzeitmessungen für Solarmodule europaweit harmonisiert

Der von den DERlab-Partnern (European Distributed Energy Resources Laboratories) entwickelte Qualitätsstandard basiert auf vereinheitlichten Prüfmethoden und Datenformaten sowie einheitlichen Verfahren zur Auswertung und zur Dokumentation. "Wir haben unsere Langzeitmessungen für Solarmodule europaweit harmonisiert", erklärt Dr. Philipp Strauß, Bereichsleiter am Fraunhofer IWES und Vorstandsvorsitzender des DERlab e.V. "Bei unseren Messungen untersuchen wir nicht nur den standortspezifischen Ertrag, sondern auch den Einfluss von Witterungsbedingungen auf die Modulleistung". In parallel laufenden Feldtests messen die Forscher die Solarmodule unter realen Bedingungen an den verschiedensten europäischen Standorten. Ein weiteres Modul dient als Referenz und wird im Dunkeln gelagert.


Sehr hohe Messgenauigkeit

Für die automatischen Messungen, die mindestens ein Jahr dauern sollten, hat das Fraunhofer IWES die Messkarte ISET MPP-Meter entwickelt. "Alle 15 Sekunden zeichnet sie den Kurzschlussstrom und die Leerlaufspannung sowie den Strom und die Spannung im optimalen Arbeitspunkt (MPP) des Solarmoduls auf", erklärt Dr. Norbert Henze, Leiter Anlagen- und Messtechnik am Fraunhofer IWES. "Außerdem misst sie die für den exakten Vergleich notwendige Bestrahlungsstärke und die Modultemperatur". Im Minutentakt erfasst die Messkarte die gesamte Strom/Spannungskennlinie. Die Messunsicherheit ist laut IWES deutlich kleiner als 1 Prozent. Kundenspezifisch bieten die DERlab-Partner weitere Messleistungen an.



25.09.2009   Quelle: Fraunhofer IWES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IWES.,
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CleanTech-Studienreihe: DCTI veröffentlicht ersten Band zur Solarenergie

DCTI-Studie zur Solarenergie.
DCTI-Studie zur Solarenergie.

Das Deutsche CleanTech Institut (DCTI; Bonn) hat den ersten, kostenlosen Berichtsband einer insgesamt 20-bändigen Studienreihe veröffentlicht, die sich mit den Arbeitsfeldern der deutschen CleanTech-Branche beschäftigt. Der erste Studienband widmet sich der Solar-Industrie. Neben der Photovoltaik werden auch die Industriezweige Solarthermie und Konzentratortechnik hinsichtlich ihrer Entwicklung und künftigen Potenziale beleuchtet. In allen drei Bereichen sind deutsche und europäische Unternehmen führend und treiben den CleanTech-Gedanken maßgeblich voran, betont das DCTI in einer Pressemitteilung. 


CleanTech "made in Germany"

Allein in Deutschland sind laut DCTI mehr als 75.000 Arbeitnehmer in der Solar-Branche tätig und setzten im vergangenen Jahr rund 9,5 Milliarden Euro mit Solartechnik "made in Germany" um. Hier zeige sich, dass der Einsatz von sauberer Technologie nicht nur einen ökologisch nachhaltigen Effekt hat, auch ökonomisch entwickle sich die CleanTech-Industrie zunehmend zu einer relevanten Größe. Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich und milliardenschwere Investitionen in Forschung, Entwicklung und Standortsicherung allein in Deutschland sollen dazu beitragen, dass die Branche auch langfristig eine internationale Spitzenposition hält. Mit seiner Arbeit will das DCTI dieser Entwicklung Rechnung tragen und die Verbreitung des CleanTech-Gedankens in Deutschland und in der Welt fördern.



Öffentliches Bewusstsein schaffen

"Ziel der Studienreihe ist es, die Öffentlichkeit über die unterschiedlichen Technologiezweige und Arbeitsfelder aufzuklären und den Diffusionsprozess dieses Wachstumsmarktes voranzutreiben. Deutschland ist heute führend in der Entwicklung, Produktion und im Einsatz sauberer Technologien", erklärt Philipp Wolff, Geschäftsführer des DCTI. Mit dem Studienband Solarenergie soll daher im ersten Schritt eine Branche vorgestellt werden, die in erheblichem Maße Anteil am weltweiten Einsatz neuer, ressourcenschonender Technologien habe und eine wahre Erfolgsgeschichte vorweisen könne, so Wolff weiter.

Neben den Grundlagen der Technologie werden im Berichtsband auch die wichtigsten Ländermärkte für Photovoltaik, Solarthermie und Konzentratortechnik vorgestellt und in Grundzügen analysiert. Ergänzt wird die Analyse des CleanTech-Segments durch Interviews mit Vorständen und Führungskräften der Branche. Insgesamt haben 15 CleanTech-Treiber ihre Einschätzungen beigesteuert.



Kostenloser Download der Studie

Der Studienband Solarenergie ist ab sofort kostenlos auf der Website des Deutschen CleanTech Instituts und auf den Internetseiten der Partnerunternehmen erhältlich. Eine ausführliche, begleitende Berichterstattung zur Solarenergie bietet die aktuelle Ausgabe des DCTI-Medienpartners "WirtschaftsWoche". Der erste Band "Solarenergie" der CleanTech-Studienreihe (PDF, 152 S.) kann heruntergeladen werden unter http://www.dcti.de.

25.09.2009   Quelle: Deutsches CleanTech Institut GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DCTI,
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Größte Photovoltaik-Anlage der E.ON in Tschechien; SOLARWATT installiert 3,4 MWp in Südmähren

Am 15. September wurde in der Nähe des 60-Einwohner-Ortes Honêtice in Südmähren die bisher größte Solarstromanlage im Netzgebiet der E.ON in Tschechien eröffnet, berichtet die SOLARWATT AG (Dresden) in einer Pressemitteilung. Auf einer Fläche von 8 Hektar wurden 14.175 monokristalline Solarmodule der SOLARWATT AG vom Typ M220-60 GET AK mit einer Gesamtleistung von 3,4 Megawatt (MWp) installiert.   7,5 km Gestellsystem und 50 km Kabel wurden verbaut. Investor ist die tschechische Firma Elgen A.S.

24.09.2009   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Anlagenbauer Roth & Rau AG: Photovoltaik muss durch neue Technologien langfristig wettbewerbsfähig werden

Dr. Roth: Kritik an hoher Einspeisevergütung für Solarstrom berechtigt; vorschneller Abbau gefährlich.
Dr. Roth: Kritik an hoher Einspeisevergütung
für Solarstrom berechtigt; vorschneller Abbau
gefährlich.

"Die langfristigen Perspektiven der Solarindustrie sind nach wie vor ausgezeichnet", betonte der Vorstandsvorsitzende des börsennotierten Technologieproviders für Solaranlagen, Roth & Rau AG, Dr. Dietmar Roth, am 24.09.2009 im Rahmen eines Pressegesprächs auf der 24. Europäischen Photovoltaik-Solarenergie Konferenz und Ausstellung in Hamburg. Der Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen und zahlreiche andere Studien gingen davon aus, dass Solarstrom langfristig einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Voraussetzung hierfür, so Roth, sei die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms, die nur durch kosteneffizientere Technologien erreicht werden könne. 


Solarstrom könnte 2050 so bedeutsam wie Gas oder Erdöl sein

In einer aktuellen Studie schätzt der Beirat den Anteil nachhaltiger Energien am globalen Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2100 auf über 50 Prozent. Bei der Umverteilung des weltweiten Energiemixes räumt das Wissenschaftliche Beratergremium der Solarkraft die weitaus größten Entwicklungsmöglichkeiten unter allen bisher verwendeten Technologien ein. Im Jahr 2050 könnte Solarstrom demnach so bedeutsam sein wie Gas oder Erdöl. Das jährliche Wachstum der solar-elektrischen Energiekonversion schätzt der Beirat der Bundesregierung auf 30 Prozent ein.


Dietmar Roth: Von einer Krise der deutschen Solarindustrie kann nicht die Rede sein

Zur aktuellen Standort-Diskussion in der Solarindustrie sagte Roth, es sei notwendig, ins Ausland zu expandieren, um die günstigen Produktionskosten - gerade in Asien - zu nutzen. Die chinesischen Anbieter hätten in den letzten Jahren technologisch deutlich aufgeholt. Dennoch könne von einer Krise der deutschen Solarindustrie nicht die Rede sein: "Zwar gibt es derzeit in Deutschland Überkapazitäten. Die deutsche Solarindustrie kann jedoch durchaus mithalten, wenn sie mit modernsten Produktionsanlagen Solarzellen effizienter herstellt", sagte Roth.


Japan und China technologisch sehr gut aufgestellt

Roth betonte, dass Deutschland zwar zu den technologisch führenden Ländern gehöre, aber vor allem Japan und seit neuestem auch China großes Potenzial hätten und technologisch sehr gut aufgestellt seien. "Insgesamt wird der Solarmarkt aber auch weiterhin ein globaler Markt sein, dem sich jeder Anbieter stellen muss", erklärte Roth, dessen Unternehmen derzeit cirka 50 Prozent seiner Anlagen nach China verkauft. Es sei wichtig, so Roth, dass Deutschland den Vorsprung als Technologiestandort beibehalte, da sich die Massenproduktion nach Asien verlagern werde.


Roth: Mit sinkenden Kosten kann die Einspeisevergütung nach und nach zurück genommen werden

Die derzeit wachsende Kritik an der hohen Einspeisevergütung für Solarstrom sei zwar berechtigt, so Roth. Der Vorstandsvorsitzende des Technologieproviders warnte jedoch vor einem vorschnellen Abbau: "Mit effizienteren Solarmodulen und kostengünstigeren Technologien können wir dafür sorgen, dass die Kosten für die Herstellung des Solarstroms weiter sinken. Mit sinkenden Kosten kann auch die Einspeisevergütung nach und nach zurück genommen werden, ohne die Entwicklung dieser jungen Industrie in Deutschland zu gefährden."


Anfragen und Absichtserklärungen aus neuen Märkten deutlich gestiegen

Der Umsatz der Roth & Rau AG ist nach Angaben des Unternehmens im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 103,7 auf 117,0 Millionen Euro gestiegen. Allerdings habe sich der Auftragseingang gegenüber den beiden letzten Jahren abgeschwächt, so Roth. Dafür seien jedoch die Anfragen und Absichtserklärungen insbesondere aus neuen Märkten deutlich gestiegen. "Im Mittelpunkt stehen für uns derzeit die Entwicklung der Modulpreise und die Verfügbarkeit neuer Technologien, um kostengünstiger zu produzieren", sagte Roth. Nur mit dieser Strategie könnten Unternehmen der Solarindustrie langfristig ihr Wachstum sicherstellen.

24.09.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV Group,
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Opel erweitert europäische Solar-Offensive: Baubeginn für Photovoltaik-Anlage mit 13 MW in Rüsselsheim

Mit Tauber-Solar und SOLON baut Opel seine Solarstrom-Initiative aus.
Mit Tauber-Solar und SOLON baut Opel seine
Solarstrom-Initiative aus.

Gemeinsam mit den Unternehmen Tauber-Solar und SOLON SE baut Opel seine Initiative zur regenerativen Stromgewinnung aus. Opel-Aufsichtsratsvorsitzender Carl-Peter Forster gab am 21.09.2009 im Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch den Baubeginn von Solarstromanlagen an den deutschen Standorten Rüsselsheim und Kaiserslautern bekannt. Zusammen mit dem spanischen Werk in Saragossa soll auf diese Weise ein großer europäischer Verbund von Photovoltaik-Kraftwerken entstehen. Auch für das Werk Bochum und weitere europäische Opel-Standorte prüfe das Unternehmen derzeit den Bau solcher Kraftwerke. 


Nachhaltige Energiegewinnung und umweltfreundliche Mobilität

Vor dem Adam Opel-Haus in Rüsselsheim ist der erste Vorbote der Opel-Solaroffensive schon zu sehen: ein "SOLON Mover" - ein auf einem Betonfundament frei stehendes Photovoltaik-System, das sich auf zwei Achsen nach dem jeweiligen Sonnenstand ausrichtet und so maximalen Solarstromertrag ermöglicht. Die Vorbereitungen zur Installation von Solarmodulen auf den Werksdächern laufen laut Opel bereits seit Anfang Juli, noch im Spätherbst sollen die ersten PV-Module montiert werden. Insgesamt 225.000 Quadratmeter solle die Photovoltaik in Rüsselsheim einnehmen, die SOLON SE wird die Anlage mit Modulen ausstatten. Die Gesamtleistung des hochmodernen Photovoltaik-Kraftwerks wird 13 Megawatt (MW) betragen.

Wir haben mit unserem ersten Solardach-Kraftwerk in Saragossa durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mit der Ausweitung unserer Solarinitiative setzen wir ein weiteres Zeichen für die nachhaltige Energiegewinnung und umweltfreundliche Mobilität, so Carl-Peter Forster. Auf der IAA in Frankfurt präsentiere Opel den Ampera, das innovative Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite (E-REV). Es soll noch 2011 auf den Markt kommen und sei in seiner Funktion als Energiespeicher der ideale Verwerter für Solarstrom, betont Opel.


Effizient und umweltschonend: Solarstrom für die Insignia-Produktion

In Zusammenarbeit mit der Stadt Rüsselsheim, Elektrounternehmen, Dachdeckerfirmen und Lieferanten für das Dichtungsmaterial organisiert die Tauber-Solar Energie- & Wärmetechnik GmbH den Bau des Dachkraftwerks. "Es gibt sehr viele große und energetisch ungenutzte Dachflächen. So kann die Photovoltaik ihre ganze Stärke entfalten: Aufwertung von Gebäuden durch nachhaltige Stromerzeugung und das Ganze ohne Risiko für den Dachbesitzer", unterstreicht Tauber-Solar-Geschäftsführer Dr. Leonhard Haaf.


Photovoltaik-Strom wird dort produziert, wo er benötigt wird

Das intelligente Gesamtkonzept der Photovoltaik-Anlage ermögliche die optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. Die Planung sowie die Lieferung der Solarkomponenten übernimmt die SOLON SE. Das Berliner Unternehmen wird künftig auch als Betreiber der Anlage agieren. Zum Einsatz kommen hocheffiziente Solarmodule aus deutscher Produktion. "Das Projekt zeigt den Vorteil der Photovoltaik. Der Strom wird dort produziert, wo er benötigt wird. Wir freuen uns, Opel als Partner für erneuerbare Energien gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass dieses beispielgebende Projekt zur Nutzung von Großdachflächen Schule machen wird", sagte Anke Hunziger, Vorstandsmitglied der SOLON SE.


12,35 Millionen Kilowattstunden jährlich

Die im Werk Rüsselsheim jährlich erzeugte Solarstrom-Menge wird rund 12,35 Millionen Kilowattstunden (kWh) betragen. Der Solarstrom wird in das Stromnetz des Werks eingeleitet. Nicht benötigter Strom gelangt in das örtliche Netz. Allein das Rüsselsheimer Photovoltaik-Kraftwerk soll die CO2-Emissionen um circa 7.500 Tonnen pro Jahr senken. "Das aktuelle Solarprojekt vereint für uns drei wichtige Aspekte: Es ist effizient, dient der umweltfreundlichen Energiegewinnung und stellt einen weiteren entscheidenden Schritt hin zur ‚grünen’ Elektromobilität dar", fasst Carl-Peter Forster die Vorzüge zusammen.

24.09.2009   Quelle: Adam Opel GmbH; Tauber-Solar-Energie- und Wärmetechnik GmbH; SOLON SE.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Adam Opel GmbH,
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Photovoltaik-Produktion: Linde zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung der CO2-Bilanz von Solarzellen

Von der reinen Kostenbilanz zur CO2-Bilanz: Das ist vor dem Hintergrund der PV SEC, der weltweit größten Photovoltaik-Konferenz (21. bis 25. September in Hamburg), das Anliegen der Linde Gases Division. Der Geschäftsbereich der Linde Group ermutigt die Hersteller von Dünnschichtmodulen, ihren Fokus von der "Grid Parity", der Netzparität von Solarstrom, hin zur "Green Parity" zu verschieben. Während die Welt gegen den Klimawandel kämpft und die Solarenergie die Netzparität bereits fast erreicht hat, sollte die Photovoltaik-Branche nach Einschätzung von Linde nun die CO2-Bilanz der Produktion von Photovoltaik-Modulen verbessern, um wirklich grüne Energie zu liefern.   Bei ihren Bemühungen, die Produktionskosten zu reduzieren, dürfen die Hersteller nicht in Versuchung geraten, kostengünstigere Lösungen anzuwenden, ohne deren Einfluss auf die langfristige Nachhaltigkeit der Photovoltaik-Branche zu berücksichtigen, betont Linde in einer Pressemitteilung. Nach Angaben des National Renewable Energy Laboratory (NREL, USA) amortisieren sich sowohl Zellen aus kristallinem Silizium als auch Dünnschicht-Silizium-Module mit Blick auf die CO2-äquivalenten Emissionen innerhalb von etwa drei bis vier Jahren. Das ehrgeizige Ziel für Dünnschichtmodule beträgt ein Jahr.


Fluor kann das Treibhausgas Stickstofftrifluorid bei der Reinigung der Prozesskammern in der Produktion von Dünnschicht-Modulen ersetzen

Linde hat die gesamte Produktion und Beschaffungskette für Dünnschichtmodule aus der Materialperspektive überprüft und die Möglichkeit ausgemacht, CO2-äquivalente Emissionen durch den Einsatz von Fluor (F2) spürbar zu reduzieren. Fluor kann bei der Reinigung der Prozesskammern das Treibhausgas Stickstofftrifluorid (NF3) ersetzen, das für die globale Erwärmung 17.200-mal so gefährlich ist wie CO2. Linde schätzt, dass sich allein durch die Umstellung von NF3 auf F2 die Amortisierungszeit von Dünnschichtmodulen spürbar um bis zu zwei Jahre verringern lässt. Dean O’Connor, Leiter Marktentwicklung und Technologie Electronics bei Linde Gases, kommentiert: "Linde steht für Technologien und Produkte, die wirtschaftlichen Nutzen mit nachhaltiger Entwicklung vereinen. Jetzt, da die Netzparität immer mehr Realität wird, müssen wir als Industrieunternehmen unsere Anstrengungen darauf richten, die CO2-Bilanz der Herstellung von Solarzellen zu verbessern. Umweltfragen dominieren weiterhin die globale Agenda und 'Green Parity' ist ein unumgänglicher neuer Schwerpunkt für Lieferanten und Hersteller."


Seminar 24. September von 14:30 bis 17:45 Uhr im CCH Kongresszentrum Hamburg

Auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference diskutiert Linde Gases in Hamburg dieses Thema mit Branchenexperten von M+W Zander, Oerlikon, Suniva, Malibu und EuPD Research in einem Seminar mit dem Titel: "From Grid Parity to Green Parity - Nachhaltigkeit in Zeiten hohen Kostendrucks". Linde wird in dem Seminar Methoden vorstellen, mit denen sich der Produktionsprozess nachhaltiger gestalten lässt, und dabei Aspekte des Fab-Designs und der Auswahl von Anlagen und Material berücksichtigen. Zudem stehen Praxisbeispiele von Zellen- und Modul-Herstellern zur Diskussion. Das Seminar findet am Donnerstag, den 24. September von 14:30 bis 17:45 Uhr im CCH Congress Centre in Hamburg statt.

Als Vorreiter im Streben der Europäischen Elektronikindustrie nach einer nachhaltigen Herstellung von Dünnschichtmodulen und Halbleitern liefert Linde bereits Technologien für die Fluor-Erzeugung vor Ort an STMicroelectronics und Malibu und kann nach eigenen Angaben mehr als 25 Installationen weltweit vorweisen. Linde hat sich als führender Anbieter von Gasen und Chemieprodukten für Hersteller von Dünnschicht-Silizium-Solarzellen etabliert und beliefert mehr als die Hälfte aller Projekte in der Branche. Mit fast 40 Prozent Marktanteil verfügt Linde auch über eine starke Position im Bereich kristallines Silizium. Linde ist in wichtigen Märkten wie Deutschland, Spanien, China, Taiwan und Indien in führender Position.

24.09.2009   Quelle: The Linde Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Oerlikon Solar-Kunde Tianwei SolarFilms schließt einen der größten Verträge in der Geschichte der Dünnschichtsilizium-Photovoltaik

Nur drei Wochen nach dem offiziellen Produktionsbeginn hat Oerlikon Solars chinesischer Kunde Tianwei SolarFilms zusammen mit Thailand Green Energy Co., Ltd. einen der größten Verträge in der Geschichte der Dünnschichtsilizium- Photovoltaik unterzeichnet, berichtet Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Der Vertrag sehe vor, dass Tianwei SolarFilms die schnell wachsenden Märkte in Südostasien mit Dünnschichtsilizium-Solarmodulen mit einer Gesamt-Nennleistung von 70 Megawatt (MW) beliefern soll.  "Wir sehen schon jetzt immense Marktchancen für unsere hochmodernen Photovoltaik-Solarmodule. Unsere Entscheidung für den klaren Marktführer Oerlikon Solar zahlt sich bereits heute aus", erklärt Ma Wenxue, der General Manager von Baoding Tianwei SolarFilms Co., Ltd.

"Wir beglückwünschen Tianwei zum Abschluss dieses wegweisenden Vertrags. Er demonstriert einerseits eindrücklich, wie rasch der Markt für Solarenergie in Asien wächst und andererseits, wie in kürzester Zeit die Produktion von Dünnschichtsilizium-Solarmodulen dank unserer bestechenden Technologie hochgefahren werden kann", kommentiert Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. Sie ergänzt: "Dieser Abschluss repräsentiert den jüngsten Meilenstein auf unserem Weg, Solarenergie wirtschaftlich zu machen. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden bei seinem schnellen Kapazitätsausbau tatkräftig zu unterstützen."

Oerlikon Solar hat bei Tianwei SolarFilms die "amorph IHIGH PERFORMANCE"-Technologie installiert, bei der in den Produktionslinien ein spezielles Hochleistungsverfahren zur Front- und Rückkontaktierung zum Einsatz kommt. Mittels LPCVD-Verfahrens (Niederdruckdampfabscheideanlagen) wird eine transparente TCO-Schicht (leitfähige Schicht) erzeugt, die herkömmlichen Methoden überlegen sei, betont Oerlikon Solar. Die Eigenschaften dieser Schicht bezüglich Lichtübertragung und Lichtstreuung seien wichtige Voraussetzungen für die Effizienz, mit der das Solarmodul Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln kann.


24.09.2009   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Branche trauert um den Solar-Pionier Georg Salvamoser

Solar-Pionier Georg Salvamoser
Solar-Pionier Georg Salvamoser

Die Solar-Branche trauert um den in der Nacht zum 21.09.2009 im Alter von 59 Jahren verstorbenen Solarunternehmer Georg Salvamoser. Salvamoser zählte zu den Pionieren der Solartechnik, ist Träger des Deutschen Umweltpreises und gründete die Solar-Fabrik in Freiburg. Im November 2007 hatte Salvamoser den 1. Vorsitz des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übernommen, der mit rund 800 Mitgliedsunternehmen die Interessen der Deutschen Solar-Branche vertritt. Für seine außergewöhnlichen Leistungen bei der Entwicklung und Markteinführung der Solarenergie und sein visionäres unternehmerisches Handeln wurde Georg Salvamoser 1998 unter anderem mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.   Sein herausragendes Engagement für die Photovoltaik fand Niederschlag in wichtigen Gesetzesinitiativen für den Ausbau Erneuerbarer Energien wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm.


Gründung der Solar-Fabrik in Freiburg 1996

Der 1950 in Garmisch-Partenkirchen geborene Salvamoser zählt zu den Pionieren der Photovoltaik-Branche. Der Kaufmann und Wirtschaftsinformatiker gab 1991 seinen Posten als Werksleiter beim Fertighaushersteller Okal auf und machte sich in der Solar-Branche selbständig. 1996 gründete er die Solar-Fabrik in Freiburg und baute sie zu einem international erfolgreichen Solarunternehmen aus. 2002 brachte er die Solar Fabrik AG als eines der ersten Solarunternehmen an die Börse. 2007 legte er seinen Vorstandsvorsitz in der Solar-Fabrik nieder, investierte seine Kraft aber weiter in die Branche, ganz besonders in die Zusammenführung der ehemals 3 Solarverbände BSE, BSI und UVS.


Engagement für den praktischen Aufbruch in das Solarzeitalter

Über sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement in den Vorständen solartechnischer Unternehmensverbände, zuletzt seine Präsidentschaft im Bundesverband Solarwirtschaft e.V., trug Georg Salvamoser in den letzten 10 Jahren maßgeblich dazu bei, Deutschland zum Weltmarktführer der Solarstromtechnologie auszubauen. In einem Beileidsschreiben an die Familie würdigt Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des BSW-Solar die Verdienste des Verstorbenen: "Wir verdanken Georg Salvamoser den praktischen Aufbruch ins Solarzeitalter. Seine Energie und die Sonne in seinem Herzen haben uns alle ermutigt, die Einheit von Ökonomie und Ökologie als machbare Zukunft zu sehen. Auch die Menschen, die sich ihm noch nicht anschließen konnten, hat er tief beeindruckt."

24.09.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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S.A.G. Solarstrom AG erweitert Aktienrückkauf um 500.000 Aktien

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen, hat am 23. September 2009 beschlossen, im Rahmen der Hauptversammlungs-Ermächtigung vom 13. Juli 2009 das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm zu erweitern und bis zum Jahresende weitere maximal 500.000 eigene Aktien zurückzukaufen. Nachdem bereits in der Zeit vom 2. Juli 2009 bis zum 10. Juli 2009 15.378 Aktien erworben worden waren, hatte das Unternehmen am 17. Juli 2009 beschlossen, bis zum 15. Oktober 2009 bis zu 300.000 weitere eigene Aktien zu erwerben.   Bis zum Ablauf des 22.09.2009 Tages seien im Rahmen dieses Aktienrückkaufprogramms bereits 278.408 Aktien erworben worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 7.735 Aktien davon wurden im August 2009 zur Bedienung von Wandlungsrechten eingesetzt. Demnach hatte die S.A.G. Solarstrom AG mit Ablauf des gestrigen Tages insgesamt 286.051 eigene Aktien im Bestand.

Für die unabhängige Durchführung des nunmehr beschlossenen Aktienrückkaufprogramms wurde erneut die CloseBrothers Seydler Bank, Frankfurt/Main, beauftragt. "Das laufende Rückkaufprogramm auf dem derzeit günstigen Kursniveau erlaubt es uns, bei strategischem Bedarf auf eigene Aktien zurückgreifen zu können. Wie schon im August geschehen, können wir die Aktien zudem auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten verwenden. In diesen Fällen wird eine Verwässerung vermieden", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Die im Rahmen des Rückkaufes erfolgten Transaktionen werden wöchentlich jeweils montags auf der Homepage der S.A.G. Solarstrom AG bekannt gemacht.

24.09.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ISE-Studie: Leistung von REC-Solarmodulen höher als bei Produkten führender chinesischer und europäischer Hersteller

REC-Solarmodule im Leistungstest.
REC-Solarmodule im Leistungstest.

Der Solar-Konzern REC meldete am 21. September 2009 die Ergebnisse einer vom Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE) durchgeführten Studie. REC-Solarmodule erzielten in einem einjährigen Leistungstest bessere Ergebnisse als die Module zweier führender Hersteller, zitiert REC das Institut. Die Studie wurde von REC veranlasst. Die Studie zeige auch, dass durch die Nutzung der "Sunarc2"-Antireflektion des Modulglases die Energieausbeute erhöht werden kann.   Zwölf Monate lang untersuchte das Fraunhofer Institut die Leistung von zwei Modulreihen mit REC-Modulen, einer Modulreihe eines führenden europäischen Herstellers und einer weiteren Modulreihe eines führenden chinesischen Herstellers. Während des Tests lieferten die REC-Module laut Pressemitteilung eine um 4,8 % höhere Leistung als die chinesischen Module und eine 1 % höhere Leistung als die europäischen Module.



Leistungsverhältnis als Qualitätsmaßstab für Module

"Die höhere Leistung führt zu einer höheren Erzeugung von Elektroenergie und bringt dem Inhaber des Systems mit REC-Modulen bares Geld", so Åsmund Fodstad, Vice President Sales & Marketing. REC garantiert für seine Module 25 Jahre lang die Ausgangsleistung. Das Leistungsverhältnis werde durch Vergleich der Nennleistung entsprechend dem Typenschild eines Solarmoduls mit der Ist-Leistung des Systems berechnet. Das Leistungsverhältnis gelte allgemein als bester Qualitätsmaßstab für ein Modul, weil dabei alle Komponenten und deren Zusammenwirken berücksichtigt werden.


Höherer Wirkungsgrad durch entspiegeltes Glas

Die Studie des Fraunhofer Instituts zeigte auch, dass die anti-reflektiven Modulgläser von REC die Energieausbeute und das Leistungsverhältnis erhöhen. Bei dem Test wurden zwei Modulreihen identischer REC-Module verglichen, ein Modul mit entspiegeltem Glas und eines mit normalem Glas. Die Module mit dem entspiegelten Glas ergaben ein höheres Leistungsverhältnis als die Module mit unbehandeltem Glas. Durch die Entspiegelung wird die Reflexion auf der Glasoberfläche reduziert, so dass mehr Sonnenlicht zu den Solarzellen gelangt, die in Solarstrom umgewandelt wird. Die Beschichtung wird bei allen Modulen vorgenommen, die REC seit 2007 produziert.

"Diese Studie bestätigt, dass die Anti-Reflektionsbehandlung des Glases bei den REC-Modulen zu der ausgezeichneten Leistung bei einer Vielzahl von Lichtverhältnissen beiträgt", betont Fodstad. Die REC-Module seien für Bedingungen mit geringer Sonneneinstrahlung wie Sonnenaufgang und -untergang optimiert, das heißt, sie lieferten schon früh am Morgen Strom und dies bis zum späten Abend.


24.09.2009   Quelle: REC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC,
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CENTROSOLAR Group AG baut Großdach-Solarstromanlagen für den "DCM-Solarfonds 3"

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten DCM-Solarfonds von 2007 ist die CENTROSOLAR Group AG (München) jetzt auch Projektpartner des DCM-Solarfonds 3 geworden. Die Besonderheit dieses Fonds sei, dass der Anleger nicht in einen einzelnen Solarpark investiert, sondern in ein risikodiversifiziertes Portfolio von Anlagen an verschiedenen Standorten, berichtet CENTROSOLAR in einer Pressemitteilung. Der DCM Solarfonds 3 sei auf neun ausgewählte Photovoltaik-Großdachanlagen von deutschen ALDI-Logistikzentren mit einer Gesamtkapazität von rund 8 Megawatt (MWp) ausgelegt, die planmäßig noch in diesem Jahr ans Netz gehen sollen.   Neben DCM wirken CENTROSOLAR, Pohlen Bedachungen GmbH und das Joint Venture zwischen CENTROSOLAR und Pohlen, die Centroplan GmbH, sowie das Fraunhofer Institut bei diesem Großprojekt mit.


250.000 Quadratmeter auf Logistikzentren von Aldi Süd und Aldi Nord

CENTROSOLAR übernimmt die Auswahl und Lieferung der Solar-Module und weiterer Komponenten wie Wechselrichter oder Unterkonstruktionen. CENTROPLAN ist für die Projektierung und administrative Abwicklung, die Pohlen Gruppe für die Montage der Anlagen zuständig. Die DCM Deutsche Capital Management AG führt den Fonds und sorgt für die Vermarktung. Das international führende Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE übernimmt die Qualitätssicherung der Anlagen. Auch bei dem DCM Solarfonds 1 hatte dieses Team sehr erfolgreich zusammengearbeitet und Großdachsolaranlagen in Deutschland errichtet, deren Einspeiseergebnisse über Plan liegen, betont CENTROSOLAR. Die neun nach Effektivitätskriterien ausgewählten Flachdächer mit einer Gesamtfläche von rund 250.000 Quadratmetern sind Logistikzentren, die von Aldi Süd und Aldi Nord gepachtet wurden. Pohlen Bedachungen führt für die kommenden 20 bzw. 25 Jahre die Wartung der Dächer durch und verschafft damit auch dem Verpächter volle Betriebssicherheit. Die Wiederauflage dieser erfolgreichen Zusammenarbeit zeige einerseits das wieder erwachte Interesse an fremdfinanzierten Photovoltaik-Großprojekten als auch die hohe Kompetenz der Kooperationspartner, heißt es in der Pressemitteilung.

24.09.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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MAGE SOLAR expandiert am Standort Aulendorf: Baubeginn des neuen Logistikzentrums, Verwaltungsgebäude in Planung

Solarpark mit Mage-Modulen in Kirchroth (Bayern; 1,4 MW).
Solarpark mit Mage-Modulen in Kirchroth
(Bayern; 1,4 MW).

Die MAGE SOLAR GMBH (Aulendorf), Teil der weltweit agierenden MAGE-Gruppe, hat am 15. September 2009 die Erweiterung des Unternehmenssitzes am Standort Aulendorf bekannt gegeben. Der Bau eines neuen Logistikzentrums sowie eines Verwaltungsgebäudes bestätigen den Wachstumskurs des Unternehmens, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Bauarbeiten des Hochregallagers haben kürzlich begonnen und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Auf einer Fläche von über 1.400 Quadratmetern werden künftig alle Photovoltaik-Komponenten des Sortiments zur Auslieferung in ganz Deutschland bereit stehen.   Der Bezug des Logistikzentrums wird für November dieses Jahres angestrebt. Bereits in Planung sei zudem ein Verwaltungsgebäude mit einer Bürofläche von über 800 Quadratmetern mit dessen Bau noch 2009 begonnen werden soll. Die Investitionssumme liegt nach Angaben des Unternehmens im 7-stelligen Euro-Bereich.

"Aufgrund des starken Wachstums der MAGE SOLAR ist die Erweiterung des Unternehmenssitzes dringend nötig, um die Arbeitsbedingungen und den Service weiterhin auf höchstem Niveau zu halten", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. "Die Stadt Aulendorf bietet unserem Unternehmen ideale Voraussetzungen für zukünftige Entwicklungen und erweist sich damit erneut als idealer Standort im Herzen Europas." Seit Unternehmensgründung verzeichnet die MAGE SOLAR GMBH nach eigenen Angaben stetiges Wachstum. Als einer der attraktivsten Arbeitgeber der Region weise das Solar-Unternehmen einen kontinuierlichen Mitarbeiterzuwachs auf. So sei die Mitarbeiterzahl allein in diesem Jahr von 54 im Januar auf aktuell 79 gestiegen, einschließlich 5 Auszubildenden.


24.09.2009   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,
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Neue Anstöße in der Klimadebatte: Dänemark startet mit Google die "Climate Change Web Plattform"

Dänemarks Außenministerium gab am 22.09.2009 im Namen der dänischen Regierung, der Gastgeberin der UN-Klimakonferenz 2009 (COP15), die neue Zusammenarbeit mit dem globalen Internetunternehmen Google bekannt. Ziel der Kooperation ist, das weltweite Engagement bezüglich des Klimawandels vor und während der COP15, die im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird, zu verstärken. Teil dieser Zusammenarbeit sind eine Reihe von Internet-Initiativen. 


"Raise your voice" ("Erhebe deine Stimme") auf YouTube

Dänemark wird den Nutzern des Internet-Videoportals YouTube die Gelegenheit bieten, anderen ihre Gedanken zum Klimawandel mitzuteilen und sich auf der Klimakonferenz Gehör zu verschaffen. Die Nutzer können über den Kanal mit ihren Meinungen und Fragen einen Beitrag leisten und sich die Videos von Meinungsmachern in Sachen Klimawandel ansehen und entsprechend darauf reagieren. Der Kanal ermöglicht es den Anwendern außerdem, Videos anzusehen, die einen Blick hinter die Kulissen der Konferenz werfen. Während der COP15 werden den Führern dieser Welt, die auf der Konferenz zusammentreffen, Videos gezeigt. Sie haben danach die Gelegenheit, ihre Meinung direkt am Veranstaltungsort der Konferenz aufzuzeichnen.


Visualisierung des Klimawandels auf Google Earth

Dank der bereitgestellten Daten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC), der "UN Framework Convention on Climate Change" (UNFCCC) und der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft konnte Google auf Google Maps und Google Earth die Entwicklung des Klimawandels visualisieren. So können sich die Anwender z. B. Visualisierungen zu Treibhausgasemissionen in den jeweiligen Regionen und die zu erwartenden Folgen des Klimawandels ansehen sowie an kommentierten virtuellen Rundgängen zur Verringerung und Anpassung teilnehmen.


Gemeinsamer Einsatz für das Klima

Eine Reihe verschiedener Organisationen engagieren sich im Vorfeld der COP15 für die Öffentlichkeitsarbeit. Um alle diese Kampagnen zu vereinigen, können die Nutzer von Dänemarks "Raise your voice"-YouTube Kanal auch andere wichtige Kampagnen besuchen, u. a. die offizielle "Seal the Deal" Initiative der UN, UNICEFs Jugendkampagne "Unite for Climate", die Hopenhagen Kampagne, Prince Charles' Rainforest Projekt und die Tck Tck Tck-Kampagne.

Zusätzlich zu den oben angeführten Aktivitäten, die in Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Google durchgeführt werden, werden Google und CNN während des COP15 eine globale Townhall-Debatte führen, die vom Fernsehen übertragen wird. Von daher werden Fragen, die beim "Raise your voice" YouTube Kanal eingereicht werden, an ein weltweites Publikum übertragen werden.


Premierminister Lars Lokke Rasmussen startet Kooperation am 22.09.

Der dänische Premierminister Lars Lokke Rasmussen wird am 22. September 2009 während des UN Klimagipfels in New York den Startschuss für die Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Google geben. Videos der Veranstaltung werden auf dem COP15 "Raise your Voice" YouTube Kanal zu sehen sein. Auf dem YouTube Kanal werden auch "Call to Action"("Protestaktion")-Videos von Seiner königlichen Hoheit, dem Kronprinzen von Dänemark, und des dänischen Premierministers Lars Lokke Rasmussen zu sehen sein.

Weblinks:

COP15 "Raise your voice" ("Erhebe deine Stimme) YouTube Kanal: http://www.youtube.com/cop15

Google Earth Visualisierung zum Klimawandel: http://www.google.com/cop15

COP15.dk - Neues zum Klimawandel und Informationen zur Klimakonferenz: http://www.cop15.dk COP15 "Climate Thinkers Blog": http://www.blog.cop15.dk

COP15 auf Twitter: http://www.twitter.com/cop15

COP15 auf Facebook: http://www.facebook.com/cop15


23.09.2009   Quelle: Ministry of Foreign Affairs of Denmark   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COP15.,
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Suntech verbessert seinen eigenen Weltrekord für den Wirkungsgrad eines multikristallinen Solarmodul

Suntech CTO Dr. Stuart Wenham: Pluto ist die leistungsstärkste multikristalline Silizium-Technologie der Welt
Suntech CTO Dr. Stuart Wenham:
Pluto ist die leistungsstärkste multikristalline
Silizium-Technologie der Welt

Suntech Power Holdings Co., Ltd., weltweit führender Hersteller von Photovoltaikmodulen (PV-Modulen) aus kristallinem Silizium, hat alle bisherigen Rekorde für den Wirkungsgrad eines multikristallinen Solarmoduls gebrochen und damit die selbst aufgestellte Bestmarke aus dem vergangenen Monat noch übertroffen, Der neue Rekord-Wirkungsgrad von 16,53 Prozent (allein auf der Absorptionsfläche) wurde vom unabhängigen Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE geprüft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Suntechs Weltrekord-Modul aus multikristallinem Silizium setzt "Pluto"-PV-Zellen ein, von denen jede einzelne Zelle einen Wirkungsgrad von über 17 Prozent erzielt.   Im August hatte Suntech bereits den bisherigen Rekord von 15,5 Prozent gebrochen, der vor 15 Jahren von Sandia National Labs aufgestellt worden war. Der neueste Rekord liegt deutlich über den bisherigen Höchstwerten und bestätige erneut, dass Suntechs multikristalline Solarmodule mit Pluto-Zellen die höchsten Wirkungsgrade der Welt aufweisen, heißt es in der Pressemitteilung."Wir freuen uns darüber, dass sich unsere Pluto-Technologie als die leistungsstärkste multikristalline Silizium-Technologie der Welt durchgesetzt hat", sagt Dr. Stuart Wenham, Chief Technology Officer bei Suntech. "Dieser Erfolg zeigt, dass es möglich ist, erstklassige Forschung und Entwicklung und geringe Produktionskosten in einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodell zu vereinen. So lässt sich der weltweit wachsende Energiebedarf zukünftig durch saubere alternative Energien decken."

"Das Rekord-Modul von Suntech mit einem Wirkungsgrad von 16,53 Prozent ist gegenüber anderen Photovoltaik-Technologien auf Basis von multikristallinem Silizium deutlich im Vorteil. Es hat einen neuen Maßstab für hochleistungsstarke, multikristalline Solarmodule gesetzt", kommentiert Dr. Martin Green, Forschungsdirektor des ARC Photovoltaik Centre of Excellence an der University of New South Wales in Australien und Mitglied des Komitees der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Progress in Photovoltaik.

Zu der Frage, welche Technologie nötig ist, um die multikristallinen Pluto-Solarzellen in Massenproduktion herstellen zu können, referiert Dr. Zhengrong Chi, Vorstand von Suntech, auf der 24. Europäischen Photovoltaik Solar Energie Konferenz und Ausstellung im CCH Kongresszentrum in Hamburg am 23.09.2009.

23.09.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Neue Photovoltaik-Wechselrichterfamilie für kommerzielle Solarstrom-Kraftwerke; Siemens will Marktanteile deutlich ausbauen

Neue PV-Wechselrichterreihe "Sinvert PVM".

Der Markt für Photovoltaik-Anlagen soll gemäß einer aktuellen Studie von IMS Research bis 2013 um mindestens 30 Prozent pro Jahr wachsen, wobei davon ausgegangen wird, dass der Anteil mittlerer und großer Anlagen (Commercial und Power Plant Segment) überproportional steigt. "Um diesen Wachstumsmarkt zu adressieren, erweitern wir unser bestehendes Produktangebot um die neue leistungsfähige PV-Wechselrichterreihe Sinvert PVM für Anlagen im Commercial Segment", sagte Karlheinz Kaul, CEO der Siemens Business Unit Systems Engineering, anlässlich der Siemens-Fachpressekonferenz zur Messe EU PVSEC in Hamburg.   Das neue Siemens-Angebot richtet sich an den PV-Anlagenbauer sowie den gewerblichen PV-Endanwender, der typischerweise Wechselrichter für Aufdachanlagen von Scheunen, Schulen und Industriedächern oder auch Freiflächen nachfragt.




Die Sinvert PVM-Wechselrichter sind zunächst mit Leistungen von 10, 13 und 17 Kilowatt (kW) verfügbar. Eine Erweiterung auf 20 kW ist in Vorbereitung. Die Wechselrichterfamilie zeichne ein Spitzenwirkungsgrad von 98,0 Prozent aus, der über einen großen Leistungsbereich erzielt wird, betont Siemens in einer Pressemitteilung. Der "europäische Wirkungsgrad" liege um die 97,5 Prozent. Der hohe Wirkungsgrad über den großen Leistungsbereich sichere dem Anwender hohe Anlagenerträge. Die Siemens-Produkte liefern laut Hersteller ihre volle Leistung bis maximal 50 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Der Aufbau der neuen Wechselrichter sei robust und langlebig: Die Sinvert-PVM-Geräte, mit geringem Gewicht von nur zirka 40 Kilogramm und kompaktem Aufbau, kommen ohne externe Lüfter aus und sind mit Schutzklasse IP65 für den Indoor- und Outdoor-Einsatz geeignet. Standardmäßig bietet Siemens in Deutschland fünf Jahre Gewährleistung. Aufgrund der leistungsmäßig gestaffelten Gerätefamilie seien beliebige Anlagengrößen realisierbar. Die Geräte können in allen isoliert aufgebauten PV-Feldern sowohl mit kristallinen als auch mit Dünnschicht-Solarmodulen eingesetzt werden, so der Hersteller.

23.09.2009   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens AG,
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Photovoltaik: Oerlikon Solar meldet über 10 Prozent stabilisierten Wirkungsgrad bei Solarzellen aus amorphem Silizium

Dünnschicht-Photovoltaik- Produktionsanlage von Oerlikon Solar
Dünnschicht-Photovoltaik-
Produktionsanlage von Oerlikon Solar

Oerlikon Solar, weltweit führender Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium- Photovoltaik (PV) gab am 22. September 2009 bekannt, einen neuen Wirkungsgradrekord auf amorphem Silizium (a-Si PV-Zellen) erreicht zu haben. Aktuelle Prüfergebnisse, die vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) bestätigt und anerkannt worden seien, zeigen stabilisierte Wirkungsgrade von über 10 Prozent. Dieses Ergebnis bedeute einen neuen Weltrekord bei amorphem Silizium, betont Oerlikon Solar.   Der F&E-Gruppe von Oerlikon Solar in Neuenburg sei es gelungen, Zellen mit durchgehend gleichen Wirkungsgraden in Rekordhöhe zu reproduzieren, was eindrucksvoll die Stabilität und Wiederholbarkeit des Herstellungsverfahrens zeige.



Grundlage für "Micromorph"-Module mit stabilen Wirkungsgraden von mehr als 10 Prozent

"Diese Leistung verdeutlicht auf beeindruckende Art und Weise Oerlikon Solars Fähigkeit, die Dünnschicht-Silizium Solartechnologie rasch in Richtung Netzparität voranzubringen", erklärt Vorstand Jeannine Sargent. Ein hoher Zellwirkungsgrad bei amorphem Silizium sei ein wichtiger Faktor sowohl für die amorph "HIGH PERFORMANCE" als auch für die "Micromorph"-Technologie. Diese Leistung der Rekordzellen belege die Vorteile der Oerlikon Solar Dünnschicht-Siliziumtechnologie; die ehrgeizige F&E-Roadmap des Unternehmens sei damit erneut bestätigt worden. Aufgrund der hoch entwickelten Beschichtungsanlagen und des immensen Prozess-Know-hows erreiche Oerlikon Solar ein optimiertes Zellendesign, mit dem höhere Wirkungsgrade ermöglicht werden. Der jüngst erzielte Wirkungsgradrekord bei a-Si-Zellen diene als Grundlage für die Produktion von "Micromorph"-Modulen mit stabilen Wirkungsgraden von 10 Prozent und höher.

Rekordergebnisse sollen auf die Massenproduktion übertragen werden

Der neue Rekord sei das aktuellste Ergebnis des laufenden Entwicklungsprogramms von Oerlikon Solar und untermauere die Rolle des Unternehmens als Technologie- und Marktführer, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir haben erfolgreich mehrere innovative Änderungen an zentralen Prozessen durchgeführt, was zu diesem neuen Rekord eines stabilisierten Zellwirkungsgrads führt. Dieser stellt einen historischen Meilenstein in der amorphen Silizium Solartechnologie dar", erklärt Dr. Johannes Meier, Technikvorstand Thin Film bei Oerlikon Solar: "Wir sind zuversichtlich, dass unsere Fähigkeit Rekordergebnisse wiederholt zu erzielen bald auch auf die Massenproduktion übertragen werden kann."


Netzparität in geeigneten Regionen bis Ende 2010 angestrebt

Dünnschicht-Silizium bietet Kostenvorteile gegenüber herkömmlichem kristallinem Silizium und zeigt immer beeindruckendere Wirkungsgradsteigerungen, betont Oerlikon Solar. Das Unternehmen nehme in diesem schnell wachsenden Markt eine einzigartige Position ein. Bis heute hat Oerlikon Solar nach eigenen Angaben Produktionsanlagen mit einer Gesamtkapazität von über 450 Megawatt (MW) geliefert. Alle Kunden hätten ihre bezüglich Technik und Vermarktung gesetzten Ziele problemlos einhalten können. Oerlikon Solar strebt bis Ende 2010 die Inbetriebnahme der ersten Produktionsanlagen für Photovoltaikmodule an, die - in geeigneten Regionen - Solarmodule herstellen können, die im Vergleich zu konventionellen Energiequellen wettbewerbsfähig sind.

23.09.2009   Quelle: Oerlikon Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar Ltd.,
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Phoenix Solar AG gründet Tochtergesellschaft in Frankreich

Phoenix-Solarpark in Castilla La Mancha, Spanien.
Phoenix-Solarpark in Castilla La Mancha, Spanien.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat in Frankreich eine Tochtergesellschaft gegründet. Die Phoenix Solar SAS mit Sitz in Lyon wird ihre Geschäftsaktivitäten ab Anfang Oktober 2009 aufnehmen. Frankreich gilt als attraktiver Solarmarkt mit großem Wachstumspotenzial. Nach nur 11 Megawatt Spitzenleistung (MWp) im Jahr 2007 wurden 2008 bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Spitzenleistung von rund 105 MWp verbaut, betont Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Für das Jahr 2010 erwartet das Unternehmen ein Marktwachstum auf fast 300 MWp. Frankreich könnte damit einige südeuropäische Märkte überflügeln. 


Enormes Wachstumspotenzial für Frankreich erwartet

Das französische Einspeisegesetz sieht derzeit attraktive Solarstrom-Einspeisevergütungen für das Festland in Höhe von 0,3 € pro Kilowattstunde (kWh) und in den Übersee-Departements und -Territorien (DOM-TOM) in Höhe von 0,4 €/kWh vor. Zusätzlich gibt es eine Vergütung für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen in Höhe von 0,25 €/kWh für Anlagen auf dem Festland, bzw. 0,15 €/kWh in den DOM-TOM. Die Einspeisevergütung wird, wie in Deutschland, 20 Jahre lang bezahlt. Weitere Anreize bieten Steuererleichterungen, beispielsweise in Form von Einkommensteuer-Gutschriften. Ziel der Regierung ist, dass bis zum Jahr 2020 die erneuerbaren Energien 20 Prozent zur Energieversorgung beitragen, für die Photovoltaik beträgt das Ziel 5.400 Megawatt insgesamt installierte Leistung im Jahr 2020.

Die französische Tochtergesellschaft wird nach dem bewährten Geschäftsmodell der deutschen Mutter arbeiten und sowohl Photovoltaik-Komponenten & Systeme (Handelsgeschäft) als auch das Kraftwerksgeschäft abdecken. Da Phoenix Solar bereits seit 2008 Geschäftsbeziehungen mit französischen Installationsbetrieben unterhalte, werde die neu gegründete Tochtergesellschaft bereits auf ein bestehendes Vertriebshändlernetz aufbauen können.

Als Geschäftsführer der neu gegründeten Phoenix Solar Tochter wurde Bernard Mormiche bestellt. Der 51-jährige Franzose hat einen Abschluss als Master of Business Administration und verfügt über langjährige Vertriebserfahrung, zuletzt als Vertriebsleiter Europa eines führenden französischen Maschinenbauunternehmens. "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe", sagt Mormiche, "und auch darauf, meinen Beitrag zu leisten, Phoenix Solar im aufstrebenden französischen Photovoltaikmarkt zu positionieren."

"Wir haben Lyon als Standort für Phoenix Solar ausgewählt, da die Regionen Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d'Azur zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen Frankreichs gehören", so Ulrich Reidenbach, Vertriebsvorstand der Phoenix Solar AG.

23.09.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Platz für Autos und Photovoltaik-Anlagen: Erster Solarpark in Bad Hersfeld eröffnet

Solarpark Bad Hersfeld: Solarstrom vom Parkplatz.
Solarpark Bad Hersfeld: Solarstrom vom
Parkplatz.

In Bad Hersfeld (Hessen) wurde Anfang September der erste Solarpark der Stadt feierlich eröffnet. Der Solarpark Bad Hersfeld wurde initiiert von der Stadt Bad Hersfeld sowie projektiert und gebaut vom Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien aus Alheim. Auf dreieinhalb Hektar befinden sich dort 73 zweiachsige Photovoltaik-Nachführsysteme mit einer Nennleistung von jeweils 8,28 Kilowatt (kWp), die bereits vollständig an Investoren verkauft worden seien. Der Solarpark Bad Hersfeld liefert nach Angaben des Kompetenzzentrums insgesamt etwa 750.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.   Die Gesamtinvestitionssumme betrage 3,2 Millionen Euro. Der Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, Hartmut H. Boehmer, und Lars Kirchner, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Erneuerbare Energien nahmen den Solarpark feierlich in Betrieb.



Doppelnutzung als Parkplatz und zur Solarstrom-Produktion

Der Solarpark ist in einen Parkplatz eines großen amerikanischen Internetbuchhändlers integriert, der in Bad Hersfeld sein neues Logistikzentrum errichtet hat. Parkplatz und Photovoltaik-Anlage wurden in enger Abstimmung geplant und gebaut. Speziell für diese Doppelnutzung erhielten die "Sonnen-Systeme"-Nachführungen in einer Sonderkonstruktion besonders hohe Masten. So ergab sich unter Berücksichtigung aller Stellungen der Photovoltaik-Generatorflächen eine Durchfahrtshöhe von 3 Metern. Als positiver Effekt dienen die Nachführungen den parkenden Autos als praktische Schattenspender. An den Masten der Nachführungen wurden für die Nachtstunden zudem Außenlampen zur Parkplatzbeleuchtung angebracht. Alle Beteiligten lobten den Zweitnutzen, den die PV-Anlage aufweist, heißt es in der Pressemitteilung. Auf diese Weise seien zwei flächenintensive Nutzungen kombiniert und wertvolle Gewerbefläche doppelt verwendet worden.


Vernetzte Kommunikation von astronomischer Steuerung und Wechselrichter

Erstmals wurde im Solarpark Bad Hersfeld ein neuer Wechselrichter der SMA Solar Technology AG eingesetzt, der speziell auf die Anforderung der "Sonnen-Systeme"-Nachführung ausgelegt wurde. Die Nachführungen verfügen bereits über eine astronomische Steuerung von SMA, die vollständig in die SMA-Kommunikation der Wechselrichter integriert wird. Die Betreiber der Anlagen erhoffen sich durch die neue Technik noch etwas mehr Stromertrag als in den Prognosen errechnet.

Im Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien firmieren drei Unternehmen unter einem Dach. Die K.D.S Solarpark initiiert Beteiligungsanlagen und verwaltet Solarparks im In- und Ausland. Das Unternehmen Elektro Kirchner installiert Photovoltaikanlagen sowie Nachführsysteme. Die "Sonnen-Systeme" Projektgesellschaft produziert und vertreibt zweiachsige Nachführsysteme und realisiert Turnkey Projekte im Ausland.



23.09.2009   Quelle: Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien,
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SCHOTT Solar verlängert Leistungsgarantie für Photovoltaik-Module

Montage eines Photovoltaik-Moduls.
Montage eines Photovoltaik-Moduls.

Die SCHOTT Solar AG führt ihre Qualitätsstrategie fort und erweitert die Garantiebedingungen für ihre Solarstrommodule: Ab sofort gibt das Unternehmen 25 Jahre Leistungsgarantie für Glasfolienmodule sowie ganze 30 Jahre für Doppelglasmodule. Ergänzend zu neuen Garantielaufzeiten hat SCHOTT Solar eine so genannte durchgehende Plustoleranz eingeführt. Das bedeutet, dass alle Module einer Leistungsklasse mindestens die Nennleistung erbringen.  Diese Maßnahmen erhöhen die Wirtschaftlichkeit für die Betreiber von Photovoltaikanlagen deutlich und unterstreichen die Premium-Qualtität von SCHOTT Solar, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für diese Entscheidung sprechen handfeste Gründe, wie Vorstandsvorsitzender und CEO Dr. Martin Heming berichtet: "SCHOTT Solar blickt auf eine 51-jährige Tradition in punkto Solarmodule zurück. Viele unserer Anlagen sind seit Jahrzehnten mit stabil hohen Leistungswerten in Betrieb. Wir testen doppelt so hart, wie es der Branchenstandard vorschreibt. Die ausgezeichneten Ergebnisse, die wir dabei erzielen, zeigen, dass wir zu recht großes Vertrauen in die Qualität unserer Produkte haben. Mit der erweiterten Leistungsgarantie soll nun auch der Kunde noch mehr von seiner Entscheidung für SCHOTT Solar profitieren." Die erweiterten Bedingungen gelten für jene Produkte, die das Lager des Unternehmens seit dem 24. August 2009 verlassen haben.



Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme bestätigt hervorragende Werte im Dauertest

Die Bestätigung für den hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens kommt von renommierter Stelle: Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) untersucht eine Solarstromanlage von SCHOTT Solar im Dauertest und bescheinigt hervorragende Werte. Auf dem Dach des Institutsgebäudes in Freiburg läuft die Anlage seit 24 Jahren und zeigt dabei eine extrem geringe Degradation von durchschnittlich nur 5,5 Prozent. "Für den Kunden heißt dies in der Praxis: Jahrzehnte verlässliche Leistung und damit hohe Erträge", betont SCHOTT Solar.

23.09.2009   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Erster Spatenstich für Photovoltaik-Modultechnologiezentrum des Fraunhofer-CSP soll mitteldeutscher Solar-Branche zusätzlich Schub verleihen

Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik, Halle/Saale.
Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik,
Halle/Saale.

Sachsen-Anhalt investiert weiter in die Solar-Forschung, um den Technologievorsprung heimischer Unternehmen langfristig zu sichern. Mit dem ersten Spatenstich gab Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff am 17.09.2009 gemeinsam mit Vertretern der Fraunhofer-Gesellschaft sowie dem Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH, Rudolf Lamm, den offiziellen Startschuss für den Bau des neuen Modultechnologiezentrums im "Dow ValuePark" in Schkopau. Auf rund 2.000 Quadratmetern sollen dort ab Ende 2010 neuartige Verfahren zur Photovoltaik-Modulintegration sowie Aufbau- und Verbindungstechnik entwickelt werden.  Das Modultechnologiezentrum wird mit insgesamt 12,8 Millionen Euro von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Es ist Teil des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP, das 2007 von den Fraunhofer-Instituten für Werkstoffmechanik IWM (Halle) und für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) gegründet wurde.



Verbesserung der gesamten Wertschöpfungskette zur Produktion von Silizium-Solarzellen

"Bei der heimischen Produktion von Zellen und Modulen muss der Faktor Qualität im Vordergrund stehen. Geringere Herstellungskosten und ein höherer Wirkungsgrad sind die Schlüssel, um konkurrenzfähig zu bleiben", sagte Haseloff. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Forschung und Entwicklung zu forcieren, um mit neuen Innovationen im Aufschwung die Nase vorn zu haben." So werde das Fraunhofer-CSP mit dem dazu gehörigen Modultechnologiezentrum die gesamte Wertschöpfungskette zur Produktion von Silizium-Solarzellen verbessern.


Minister Haseloff: Photovoltaik bleibt langfristig ein Wachstumsmarkt und Sachsen-Anhalt ein wichtiger Produktions- und Forschungsstandort

Haseloff: "Mit der Photovoltaik- und Solarindustrie ist es uns in Mitteldeutschland gelungen, eine neue, zukunftsfähige Industriebranche zu etablieren. Diese Unternehmen haben ihre Headquarter-Funktionen bei uns und investieren viel in Forschung und Entwicklung und damit in die Zukunft. Die mit der Vergabe von Fördermitteln verbundenen Auflagen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sind nicht nur eingehalten, sondern in der Regel weit übertroffen worden. Die neue Forschungsinfrastruktur wird der Solarbranche in Mitteldeutschland zusätzlichen Schub geben." So habe die derzeitige Krise zwar deutliche Spuren bei den Solarunternehmen hinterlassen. Langfristig bleibe die Photovoltaik aber ein Wachstumsmarkt und Sachsen-Anhalt ein wichtiger Produktions- und Forschungsstandort. Neben neuen Innovationen seien auch eine steigende Zahl von Institutsausgründungen, Neugründungen sowie Unternehmensansiedlungen im Umfeld des Fraunhofer CSP zu erwarten.

23.09.2009   Quelle: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer CSP,
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Photovoltaik: 3S-Gruppe präsentiert auf der EUPVSEC Innovationen zur Solarmodulherstellung

Der Solar-Konzern 3S (Lyss, Schweiz) präsentiert mit den drei Unternehmen Somont, 3S Swiss Solar Systems und Pasan seine neuen Entwicklungen auf der Europäischen Photovoltaik-Konferenz und Ausstellung in Hamburg vom 21.09. – 25.09.2009: hoch automatisierte schlüsselfertige Produktionslinien, den CERTUS Stringer, automatische Laminierstrassen sowie ein neues Verfahren. "Alle Produkte der 3S Gruppe ermöglichen bei der Herstellung von Solarmodulen höchste Wirtschaftlichkeit durch eine einzigartige Kombination aus Prozesssicherheit, schnellen Taktzeiten und maximaler Uptime bei gleichzeitig hervorragender Qualität des Endproduktes", so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  3S bietet Herstellern von Solarmodulen schlüsselfertige Produktionslinien in verschiedenen Automationsgraden aus einer Hand an. Neue vollautomatisierte Lösungen ersetzen bisher bekannte Fertigungsverfahren und vereinfachen diese. Daraus resultieren Produktionslinien modernster Technologie mit höchsten Verfügbarkeitsraten und tiefem Wartungsaufwand. 3S entwickelte unter anderem neue automatisierte Lösungen für das Kantenschneiden, das Rahmen setzen und die Montage der Anschlussdose. Das automatische Vermessen und Markieren des Glasses erlaube einen vereinfachten Produktionsverlauf und die präzise Nachverfolgung der Module.

Der neue Somont-Stringer CERTUS sei die richtige Wahl für Produktionskapazitäten von 50 - 100 MW pro Jahr, heißt es in der Pressemitteilung des Solar-Konzerns. Durch das modulare Konzept des CERTUS kann die Anlage laut Hersteller exakt an die gewünschte Kapazitätsanforderung angepasst werden. CERTUS integriere alle Systemkomponenten am front-end der Produktionsanlage zur Herstellung von Solarmodulen: neue, modernste Technik für den Stringer-Lötautomaten, in-line Testeinheit für Strings, lay-up der Strings zu einer Matrix, Querverschaltung und das Lay-up der gesamten Matrix auf die Glasplatte.

Pasan entwickelte den neuen in-line Stringtester HighLIGHT SIC (String inline control) für den neuen CERTUS Stringer in enger Zusammenarbeit mit Somont. Das Gerät erlaubt eine Qualitätsprüfung für jeden String, bevor er in das Lay-up zur Matrix geht. Der HighLIGHT SIC sei die Lösung für eine kostensparende Kontrolle im Verlauf des Prozesses der Modulproduktion, so das Unternehmen.

Die 3S NG-Laminierstrassen bauen auf der erprobten 3S-Technologie für die Verkapselung von Solarmodulen auf. Diese neue Generation von Laminierstrassen verbinde höchste technische Verfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und niedrigste "Total Costs of Ownership" (TCO). Mit dem 3S Duplex Prozess werden laut Anbieter kürzeste Zykluszeiten bei der Produktion von kristallinen und Dünnfilm-Modulen erreicht. Durch ein schnelleres Erhitzen des Solarmoduls und präziseste Temparaturkontrolle steige der Durchsatz im Vergleich zum Standardprozess des Laminierens um mehr als 200%.


Mobiles Solarlabor zur Qualitätssicherung von Photovoltaikanlagen vor Ort

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) präsentieren gemeinsam mit Pasan in Hamburg das weltweit erste mobile Solarlabor. Es ist mit einem hochgenauen Modultester von Pasan ausgerüstet. Mit dem neuen Messbus können Solarmodule mit Maßen bis zu 1.90 x 2.00 m direkt vor Ort gemessen werden, bevor sie definitiv in eine Solarstromanlage eingebaut werden. Das innovative Konzept dient der Qualitätssicherung bei Photovoltaikanlagen, mit dem Ziel, deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Zudem verkürzt es die Logistikprozesse und erhöht die Flexibilität.

Messebesucher finden den Messestand der 3S Industries AG vom 21. bis 24. September am Stand 40 in Halle B5.

22.09.2009   Quelle: 3S Industries AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EU PVSEC: Bosch Solar Energy präsentiert neue Modulprototypen

Solarmodul auf Basis schwarzer monokristalliner Silizium-Solarzellen.
Solarmodul auf Basis schwarzer monokristalliner
Silizium-Solarzellen.

Kurz nachdem die ersol Solar Energy AG in Bosch Solar Energy AG umbenannt wurde, präsentiert sich das Unternehmen erstmals in Bosch-Optik auf einer großen Photovoltaik-Fachmesse mit seinen hocheffizienten kristallinen und Dünnschicht-Produkten. "Nach der Umfirmierung und der Corporate Design-Umstellung Anfang September werden wir uns der Fachwelt auf der Europäischen Photovoltaik-Ausstellung das erste Mal als Bosch-Tochter mit dem entsprechenden Erscheinungsbild darstellen können", sagte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG, zum Messeauftritt in Hamburg (21. bis 24 September). Bosch wird auf der EU PVSEC (European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) auch drei Prototypen neuer kristalliner und Dünnschicht-Module vorstellen.   So soll das Dünnschicht-Produkt-Portfolio mittelfristig um ein mikromorphes Modell mit Rahmen erweitert werden. Erstmals stellt das Unternehmen dieses Produkt vor, das mit seinem thermisch vorgespannten Frontglas über eine mechanische Belastungsfähigkeit von 2.400 Pascal verfügt und mit lediglich 16 Kilogramm im Vergleich zu den bei Dünnschicht üblichen Glas-Glas-Laminaten (25 Kilogramm) ein erheblich niedrigeres Gewicht hat. Zudem kann es mit herkömmlichen, auf dem Markt etablierten Montagesystemen befestigt werden.


Komplett schwarzes Photovoltaik-Modul für besondere Ansprüche

Darüber hinaus wird ein "Low-Voltage-Konzept" vorbereitet, das aufgrund seiner niedrigen Spannung einen geringeren Verkabelungsaufwand für Installateure darstellt. "Wir reagieren damit auf aktuelle Kundenbedürfnisse und haben deshalb für dieses Modul mittelfristig die Serienreife geplant. Dieser Modultyp ist gerade wegen seiner besonderen Eigenschaften für stark geneigte und nicht optimal zur Sonne ausgerichtete Dächer prädestiniert", so Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG. Unter den neuen Modulprototypen ist auch der eines kristallinen Solarmoduls auf Basis schwarzer monokristalliner Silizium-Solarzellen. Mit einem schwarz eloxierten Rahmen und einer schwarzen Rückseitenfolie erscheint dieses Modul komplett in schwarzem Design und erfüllt die speziellen optischen Ansprüche in einer besonderen architektonischen Umgebung.


Demonstration eines MWT-Moduls

Bosch Solar Energy präsentiert zudem seine ersten mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg entwickelten monokristallinen "MWT-Rückseitenkontaktzellen" (Metal-Wrap-Through-Solarzelle) in einem leistungsfähigen Panel. Bei diesem Zellkonzept werden die vorderseitigen Busbars auf die Rückseite verlegt, sodass auch noch die bisher durch breite Bahnen "verschattete" Fläche der Solarzelle für die Umwandlung des Sonnenlichtes in elektrischen Strom genutzt wird, was den Wirkungsgrad der Solarzellen steigert. "Auf diese erfolgreich verlaufende Projektarbeit sind wir schon ein wenig stolz, schließlich sind wir bisher die einzigen, die das MWT-Zellkonzept mit monokristallinen Wafern umsetzen konnten", beschrieb Dr. Hans-Joachim Krokoszinski, Leiter des Bereiches Engineering Crystalline Cells, die ersten Entwicklungsergebnisse im Bereich der MWT-Rückseitenkontaktzelle. Die abschließende Projektphase zur Optimierung der Kontaktstruktur und der Prozessparameter hat jetzt begonnen.


22.09.2009   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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M+W Zander übergibt Solarmodul-Fabrik an Q-Cells Tochter Solibro

Der Anlagenbauer M+W Zander (Stuttgart) hat am 30. Juli 2009 eine neue Solarmodulfabrik termingerecht an die Q-Cells Tochter Solibro übergeben. Anlässlich der Endabnahme am Standort Thalheim (Sachsen-Anhalt) sagte Solibro-Geschäftsführer Dr. Johannes Segner: "Wir sind mit der Leistung von M+W Zander sehr zufrieden." Der Anlagenbauer war als Generalübernehmer für Planung und Bau der Fabrik verantwortlich.   Trotz einer unvorhergesehenen dreiwöchigen Winterpause hatte M+W Zander den vorgegebenen Budget- und Zeitrahmen einhalten können. Im Januar 2009 hatten Temperaturen von bis zu minus 29 Grad Celsius dafür gesorgt, dass alle Betonierungsarbeiten eingestellt werden mussten. Die dadurch entstandene Zeitverzögerung konnte im Verlauf des Projekts jedoch aufgeholt werden.


90 Megawatt CIGS-Modulproduktionskpazität pro Jahr

Die nun fertig gestellte Fabrik hat eine Jahresnennleistung von 90 Megawatt (MW). Auf einer Produktionsfläche von rund 15.000 Quadratmetern - das entspricht in etwa der Fläche von zwei Fußballfeldern - können dort Dünnschicht-Solarmodule auf Basis der CIGS-Technologie hergestellt werden. Diese Technologie verfügt über ein besonders hohes Effizienzpotenzial beim Wirkungsgrad. Solibro fertigt heute bereits Module mit einem Wirkungsgrad größer 12 Prozent.


22.09.2009   Quelle: M+W Zander   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik: SolarEdge eröffnet europäischen Unternehmenssitz in Dresden

Photovoltaik-Energieumwandlungssystem von SolarEdge.
Photovoltaik-Energieumwandlungssystem
von SolarEdge.

SolarEdge Technologies Inc. (Hertzlia, Israel), Hersteller innovativer Solar-Energieumwandlungssysteme, berichtete am 18. September 2009, das Unternehmen habe ein neues Büro in Dresden eröffnet. Die neue Niederlassung soll europäisches Vertriebs- und Kundendienstzentrum für die Photovoltaik-Überwachungs- und Optimierungssysteme des Unternehmens werden. "Deutschland war lange Zeit Vorreiter bei der Entwicklung der europäischen Solar-Industrie und hat die Technologie von SolarEdge rasch aufgegriffen. Deshalb ist es stimmig, dass SolarEdge seinen europäischen Hauptsitz im größten Photovoltaik-Markt der Welt ansiedelt", sagte Zvi Lando, Vizepräsident für Vertrieb bei SolarEdge.   Das Unternehmen berichtet, dass seine Energieumwandlungs- und Überwachungssysteme bekannte Leistungsprobleme von Photovoltaik-Anlagen löst, wie zum Beispiel Ertragseinbußen aufgrund von Verschattungen oder aufgrund von Fehlern in der Elektronik der Stromleitungen zwischen den Modulen.



Photovoltaik-Leistungsoptimierung auf Modulebene zur Maximierung des Systemertrags

Laut Pressemitteilung bietet SolarEdge eine andere Lösung als zentralisierte PV-Architekturen, indem es die Leistung jedes Moduls in einer Solarstromanlage einzeln optimiert. Nach Angaben des Unternehmens führt SolarEdge das so genannte MPP-Tracking (Maximum Power Point) für jedes Modul durch, die Kommunikation erfolge über die bestehenden Stromleitungen, um die Leistung auf Modulebene sichtbar zu machen und zu kontrollieren. SolarEdge unterhält bereits strategische Partnerschaften mit der SCHOTT Solar AG (Mainz) und der Gehrlicher Solar AG (Neustadt / Coburg). "Dieser Standort wird uns erlauben, unsere dynamiasche Vertriebsstrategie und Serviceleistungen für unsere Kunden und Partner in Schlüsselmärkten wie Deutschland und dem Rest von Europa schnell und gründlich umzusetzen", fügte Lando hinzu.


22.09.2009   Quelle: SolarEdge Technologies Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Fraunhofer ISE entwickelt neue Photovoltaik-Technologien; n-Typ-Silizium-Solarzellen mit höchsten Wirkungsgraden

4 Zoll-Wafer mit sieben 4 cm² großen n-Typ Silizium-Solarzellen mit Wirkungsgraden bis zu 23.4%.
4 Zoll-Wafer mit sieben 4 cm² großen n-Typ
Silizium-Solarzellen mit Wirkungsgraden bis
zu 23.4%.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) haben neue Verfahren und Zellkonzepte zur Herstellung von Silizium-Solarzellen mit n-Typ-Basis entwickelt. Damit werden höhere Wirkungsgrade und Photovoltaikerträge auch für kommerzielle Solarzellen möglich, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. Der Prototyp habe einen Wirkungsgrad über 23 % erreicht. "Die meisten kommerziellen Silizium-Solarzellen haben heutzutage eine p-Typ-Basis", beschreibt Gruppenleiter Dr. Martin Hermle vom Fraunhofer ISE den Unterschied zum Stand der Technik. "Doch das für die am ISE entwickelten neuartigen Solarzellstrukturen verwendete n-Typ-Silizium hat für die photovoltaische Stromgewinnung günstigere Eigenschaften wie eine hohe Toleranz gegenüber den meisten Verunreinigungen.  Für die Praxis bedeutet das entweder eine höhere Effizienz oder geringere Herstellungskosten, da man mit preisgünstigem Silicium arbeiten kann". Hinzu komme, dass vor allem p-Type-Czochralski (Cz) Silizium unter der lichtinduzierten Degradation leide, ein Effekt, der bei der Verwendung von n-Typ-Silicium nicht auftrete.



Aluminiumoxid als Vorderseitenpassivierung

Silizium-Solarzellen bestehen aus zwei unterschiedlich dicken Bereichen, die sich in der Leitfähigkeit unterscheiden: n steht für negativ, p für positiv. Der dickere Bereich, das Trägermaterial (Substrat), wird als Basis bezeichnet und gibt der Zelle den Namen, zum Beispiel p-Typ bei herkömmlichen Solarzellen. Sie haben eine p-leitende Basis und eine dünne n-leitende Schicht, den Ladungsträger sammelnden Emitter. Bei n-Typ Solarzellen ist der Emitter also p-dotiert, was entweder durch eine Bor-Diffusion oder eine Einlegierung von Aluminium erreicht werden kann. Schon seit geraumer Zeit wird mit n-Typ-Silizium als Basismaterial experimentiert. Doch die Fertigungstechnik war bisher sehr aufwändig. Das Hauptproblem z. B. für die Umsetzung von n-Typ Solarzellen bei denen sich der Emitter auf der dem Licht zugewandten Seite befindet, war bisher die Passivierung dieses meist Bor-dotierten Emitters. Mit konventionellen Schichten wie Siliziumoxid (SiO2) oder Siliziumnitrid (SiNx) ist eine optimale Passivierung solcher Oberflächen nicht zu erreichen. Durch die Verwendung von Aluminiumoxid (Al2O3) als Vorderseitenpassivierung wurde dieses Problem in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Eindhoven gelöst.


23,4 % Wirkungsgrad auf 2 x 2 Quadratzentimetern

Jan Benick, Doktorand in der Gruppe für hocheffiziente Silizium-Solarzellen, ist es gelungen, mit einem speziell für die n-Typ-Zelle entwickelten Hocheffizienz Zellprozess, der die Bor-Diffusion zur Emitterherstellung nutzt, 23,4 % Wirkungsgrad auf 2 x 2 cm² zu erreichen. Das ist der höchste Wirkungsgrad, der bisher für diesen Zelltyp erreicht wurde. Mit deutlich einfacheren, industrienahen Prozessschritten und der Verwendung eines Siebdruck-Prozesses zur Erzeugung des einlegierten Aluminium-Emitters, gelang es Christian Schmiga, Projektleiter in der Gruppe für hocheffiziente Silizium-Solarzellen, bereits 18,2 % Wirkungsgrad auf 12.5 x 12.5 cm² zu erreichen. Am Fraunhofer ISE wird nun konsequent an der Weiterentwicklung der Prozesstechnologie für n-Typ Solarzellen gearbeitet, damit eine industriell umsetzbare Silizium-Solarzelle mit Wirkungsgraden über 20% rasch realisiert werden kann.

22.09.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Klimaschutz: EREC und Greenpeace rechnen mit 8 Millionen Arbeitsplätzen durch erneuerbare Energien und Effizienz

Report "Working for the Climate".

Wenn die Regierungen der Welt auf der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember eine entschiedene Resolution verabschieden und damit ein deutliches Signal für Investitionen in eine grüne Zukunft setzen, könnte die Erneuerbare-Energien-Industrie bis 2030 rund 6,9 Millionen Arbeitsplätze bieten. Das ist ein Ergebnis eines Berichts von Greenpeace International und dem Europäischen Rat für Erneuerbare Energien (European Renewable Energy Council; EREC), der am 14. September 2009 veröffentlicht wurde. Die Organisationen berichten, dass ein Umstieg von Kohlekraftwerken hin zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030 nicht nur 10 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen vermeiden, sondern zusätzlich 2,7 Millionen Arbeitsplätze schaffen könnte.  Auf der anderen Seite wird erwartet, dass die weltweite Kohleindustrie, in der momentan ungefähr 4,7 Millionen Menschen beschäftigt sind, bis 2030 durch die Rationalisierung in Kohleminen mehr als 1,4 Millionen Arbeitsplätze einsparen wird. Laut Pressemitteilung basiert der Bericht "Working for the Climate: Renewable Energy & The Green Job [R]evolution" auf der "[R]evolution"-Studie von Greenpeace sowie Forschungsergebnissen des Institute for Sustainable Futures (ISF) an der University of Technology in Sydney, Australien.


Erneuerbare Energien können wegfallende Arbeitsplätze in der Kohleindustrie mehr als ausgleichen

Bis 2030 könnten laut Bericht 6,9 Millionen Menschen in der Erneuerbare-Energien-Industrie arbeiten; weitere 1,1 Millionen Arbeitsplätze könnten durch Effizienzverbesserungen bei elektrischen Anwendungen geschaffen werden. "In Europa arbeiten bereits 450.000 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Industrie, die mehr als 45 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung erbringen. Unsere Untersuchungen belegen, dass erneuerbare Energien der Schlüssel zur Lösung der Klima- und Wirtschaftskrise sind", sagte Christine Lins, Generalsekretärin des Europäischen Rats für Erneuerbare Energien (EREC). "Die führenden Köpfe der Welt können allein durch die Investition in erneuerbare Energien sowohl die globale Wirtschaftskrise als auch den Klimawandel angehen", ergänzt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace International. "Für jeden Arbeitsplatz, der in der Kohleindustrie verloren geht, schafft die 'Energie [R]evoution' drei neue Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien. Wir haben die Wahl zwischen 'grünen' Arbeitsplätzen und Wachstum, oder Arbeitslosigkeit und ökologischem und sozialem Zusammenbruch". Der vollständige Bericht kann im Internet heruntergeladen werden unter http://www.greenpeace.org/international/press/reports/working-for-the-climate



22.09.2009   Quelle: EREC; Greenpeace International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EREC; Greenpeace International,
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Wechselrichter-Hersteller SMA auf der EU PVSEC: Ausbau des Technologievorsprungs; neue Produkte für den Weltmarkt

Der neue dreiphasige Sunny Tripower.
Der neue dreiphasige Sunny Tripower.

Den Vorsprung in der Systemtechnik weiter ausbauen, um die Anwenderfreundlichkeit kontinuierlich zu erhöhen, lautet das Motto des weltweit größten Wechselrichter-Herstellers SMA für die 24. Europäische Photovoltaik-Konferenz. Mit dem Sunny Boy 3000HF ergänzt SMA seine neue Wechselrichter-Generation für den Weltmarkt. Auf Basis neuester SMA Technik bieten die Wechselrichter die höchsten Erträge für galvanisch trennende Geräte der Leistungsklassen von 2000 W, 2500 W und 3000 W, heißt es in der Pressemitteilung.  


Schlankes Gehäuse, einfaches Montagekonzept: der Sunny Boy 3000HF

Zusätzlich sei bei der Entwicklung des Designs der Fokus u. a. auf die speziellen Gebäudevoraussetzungen in den USA gelegt worden: Durch das steckbare Erdungsset beispielsweise könne der Wechselrichter einfach und sicher geerdet werden - ohne dass der Installateur den Deckel öffnen muss. Einem ähnlichen Konzept folgt auch die steckbare Kommunikationsschnittstelle des voraussichtlich ab erstem Quartal 2010 erhältlichen neuen Solar-Wechselrichters: Die Standardeinheit wird mit jedem Gerät ausgeliefert, inklusive "Bluetooth", und kann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden. Und der weite Eingangsspannungsbereich von 175 bis 700 Volt (bzw. bis 600 Volt in den USA) sorge nicht zuletzt für eine außergewöhnlich flexible Anlagenauslegung.

"Mit der Entwicklung des Sunny Boy 3000HF haben wir unseren technologischen Vorsprung wieder ein Stück ausbauen können. Für unsere Kunden und die Anlagenbesitzer zahlt sich diese systematische Entwicklungsarbeit aus: durch die kontinuierliche Reduzierung der spezifischen Preise und einen sich ständig erhöhenden Installations- und Bedienkomfort", so Vorstandssprecher Günther Cramer.


Sunny Tripower: Geringe Investitions- und Installationskosten - hohe Betriebs- und Ertragssicherheit

Ebenfalls in Hamburg vertreten: der voraussichtlich ab Ende 2009 erhältliche Sunny Tripower. Er bietet eine Vielzahl an integrierten Funktionen aus der PV-Systemtechnik. So verfügt das Gerät zum Beispiel über eine elektronische String-Sicherung, eine selbst lernende String-Ausfallerkennung und einen integrierbaren Überspannungsschutz. Alle Geräte seien zudem auf die Einspeisung von Blindleistung ausgelegt, betont SMA. Damit können sie sich gemäß BDEW-Richtlinie zuverlässig am Netzmanagement beteiligen.


Effizienter Betrieb verschatteter PV-Anlagen mit "OptiTrac Global Peak"

Die neue OptiTrac-Version wurde speziell für solche Photovoltaik-Anlagen entwickelt, bei denen Teilverschattungen unvermeidlich sind. Das Problem: Werden einzelne Module eines Modul-Strings verschattet, entstehen auf der Leistungskennlinie des Strings plötzlich mehrere "lokale" MPPs (Maximum Power Point = Punkt maximaler Leistung). Für den MPP-Tracker des Wechselrichters kommt es nun darauf an, möglichst immer den PV-Generator am tatsächlichen, "globalen" Punkt maximaler Leistung zu betreiben und sich nicht auf ein lokales Leistungsmaximum einzustellen. "Im Gegensatz zu den heutigen Standard-MPP-Trackingverfahren erreichen wir genau das mit der neu entwickelten OptiTrac-Version, die dem sicheren Auffinden des globalen Leistungsmaximums in verschatteten PV-Anlagen dient", erläutert Technologievorstand Roland Grebe. Der ständige Betrieb im globalen Maximum erhöhe wiederum den Energieertrag eines teilverschatteten Strings merkbar und sorge auf diese Weise für einen optimalen Betrieb der teilverschatteten PV-Anlage.

Über neueste SMA-Technologien, die ganz im Zeichen des maximalen Kunden- und Anwendernutzens stehen, können sich Besucher am SMA Stand (Halle B4, Stand G74) in Hamburg vom 21. bis 24.09.2009 informieren.



22.09.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Suntech bringt neues 60-Zell-Photovoltaikmodul für Wohnhäuser und gewerblich genutzte Gebäude auf den Markt

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, bringt ein multikristallines Modul mit 60 Solarzellen unter dem Produktnamen "Wd" auf den Markt. Die neue Modulreihe weise eine positive Höchstleistungstoleranz von 0/+5 Watt auf, die dafür sorge, dass alle Wd-Module die angegebene Nennleistung erzielen oder sogar noch übertreffen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Das neue 60-Zell-Modul wiegt nur etwa 20 Kilogramm und ist ideal für Kunden, die viel Platz auf Ihrem Dach haben, aber keines der schwereren 72-Zell-Module anbringen möchten", sagt Andrew Beebe, Vizepräsident für weltweite Produktstrategie von Suntech. "Wir haben sehr hohe Qualitätsansprüche und verwenden nur hochwertige Komponenten. Nachdem das Modul unser 52-stufiges Prüfverfahren erfolgreich durchlaufen hat, sind wir überzeugt, dass dieses Modul eines der zuverlässigsten auf dem Markt sein wird. Außerdem ist es auch für extreme Wetterverhältnisse geeignet. Dieses Produkt spiegelt unser Engagement wider, Solarlösungen zu entwickeln, die den sich verändernden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Dies erreichen wir, indem wir eg mit unseren Kunden zusammenarbeiten und ihr Feedback in unsere Entwicklungen einbeziehen", so Beebe weiter.


Präsentation der Wd-Modulreihe auf der EU PVSEC in Hamburg

Die 60-Zell-Wd-Modulreihe wird in zwei Leistungsstufen mit 220 und 225 Watt erhältlich sein. Diese Serie ergänze Suntechs Portfolio perfekt und schließe die Lücke zwischen dem multikristallinen 54-Zell- und dem 72-Zell-Modul, indem sie dem Kunden die Möglichkeit eines leichten aber leistungsstarken Moduls für Wohnhäuser und gewerblich genutzte Gebäude bietet. Zusätzlich zur positiven Höchstleistungstoleranz von 0/+5 Watt verfügen die neuen Module über eine nach den aktuellen IP67-Kriterien genormte Anschlussdose mit thermischer Isolation, vier Millimeter dickem Glas und einem langlebigen und leicht zu installierenden 50 Millimeter Aluminiumrahmen. Suntechs Ziel, die verlässlichsten Module auf dem Solarmarkt herzustellen, zeige sich einerseits in der 25-Jahre-Garantie auf die Wd-Modulreihe. Andererseits erhielt die neue 60-Zell-Reihe das IEC 5400Pa-Zertifikat, welches Widerstandsfähigkeit der Module gegenüber hoher Windstärke und Schneelast bescheinigt. Die Wd-Modulreihe ist bereits für den Fachhandel verfügbar. Gezeigt werden die Module bei der diesjährigen Europäischen Photovoltaik Solarenergie Konferenz und Messe (PVSEC) vom 21. bis 24. September am Suntech-Stand B7/75 im CCH Congress Centre Hamburg.

21.09.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BP Solar präsentiert Produkte und Innovationen auf der 24. Europäischen Photovoltaik-Konferenz

Auf der diesjährigen Europäischen Photovoltaik Konferenz (21. bis 25. September) und begleitenden Ausstellung (21. bis 24. September) in Hamburg präsentiert BP Solar einen Auszug aus der aktuellen Produktpalette und lädt Besucher zu einer "Zeitreise" sowie zu Fachgesprächen rund um die Photovoltaik ein. Ausgestellt wird das 60-zellige Modul der "Generation Endura" und als neueste Produktentwicklung die "Mono 4"-Serie mit neuem T-Rahmen. Der von BP Solar entwickelte, hoch belastbare Modulrahmen sei auch bei Anwendung in Einlegesystemen für eine Belastung von 5400Pa zertifiziert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Das Modul sei damit geeignet für Montagen in Regionen mit hohen Schnee- und Windlasten. Das Anti-Reflexglas sichere nachweislich bis zu vier Prozent höhere Energieerträge jährlich. Des Weiteren präsentiert BP Solar erstmals den Prototyp eines neuen 144-zelligen Hochleistungsmoduls der "Poly 3"-Serie. Die Ausstattung mit Halbzellen ermögliche höhere Energie- und Leistungserträge. Das Modul sei vorrangig für den Einsatz im Projektbereich entwickelt worden und erreiche Leistungsklassen von 280 Watt bis 300 Watt. Die Markteinführung ist im Laufe des Jahres 2010 geplant.


"Zeitmaschine" zeigt Alterungsprozess eines BP Solar-Moduls über 25 Jahre

Einen besonderen Schwerpunkt am Messestand bilden Produktqualität und Haltbarkeit von BP Solar Modulen in Relation zur Lebensdauer einer Solaranlage. So habe der Standbesucher beispielsweise die Möglichkeit, in einer Zeitmaschine seinen Alterungsprozess über 25 Jahre mit dem eines BP Solar-Moduls zu vergleichen und dabei interessante Unterschiede festzustellen. Zudem stellt eine an die Wand projizierte Sonnenuhr BP Solar-Themen wie Testverfahren, Garantien und Services, Verlässlichkeit, Partnerschaften und Projekte anschaulich dar und soll die Aufmerksamkeit des Standbesuchers auf eine begleitende Bildschirmpräsentation lenken, an der er sich über diese Themen informieren kann.

"Wir freuen uns sehr, unsere Kunden und alle anderen interessierten Besucher in diesem Jahr in unserer Heimatstadt bei der größten Photovoltaik-Fachveranstaltung Europas begrüßen zu dürfen. Wir nutzen die Ausstellung, um über unsere Produkte und unser Unternehmen zu informieren und laden Besucher herzlich ein, mit unseren internationalen Kollegen Inhalte rund um das Thema 'Photovoltaik' zu diskutieren", sagt Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer der BP Solar Deutschland GmbH.

21.09.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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juwi rüstet Stadion in Verona mit Photovoltaik-Anlage aus; bis 2012 PV-Anlagen mit insgesamt 2.500 Megawatt geplant

Photovoltaik-Anlage auf dem Stadion in Verona.
Photovoltaik-Anlage auf dem Stadion in Verona.

Im Stadion von Verona wird künftig nicht nur hochklassiger Fußball gespielt, sondern auch mit der Kraft der Sonne sauberer Strom erzeugt: Die juwi-Gruppe (Wörrstadt in Rheinland-Pfalz) errichtet auf dem Dach des Stadio Bentegodi in Verona eine Ein-Megawatt-Photovoltaik-Anlage, die jährlich rund eine Million Kilowattstunden CO2-freien Solarstrom erzeugen soll, was dem Jahresbedarf von gut 300 Haushalten entspricht. Die Anlage in Verona ist nur eines von vielen Projekten, die die Solar-Experten von juwi auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference (PV SEC) in Hamburg präsentieren. Weltweit will das Unternehmen bis 2012 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2.500 Megawatt umsetzen. 


Internationale Photovoltaik-Projekte sollen 2011 überwiegen

Die PV-Anlage auf dem Fußballstadion soll noch dieses Jahr an das Netz gehen und ist bereits das zweite große Projekt der italienischen juwi-Tochter juwi Energie Rinnovabili Srl in Verona. Parallel errichtet das Unternehmen auf den Dächern der Großmarkthallen eine eigene 1,7-Megawatt-Anlage, die jährlich knapp 1,8 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom erzeugt und damit eine der größten Solaranlagen Italiens ist. Außer in Italien plant, baut und betreibt juwi PV-Anlagen auch in den wichtigen Märkten USA, Frankreich, Tschechien, Griechenland und Spanien. "Das internationale Geschäft bietet sehr gute Perspektiven. Es wird in den nächsten Jahren noch kräftiger wachsen als unsere Aktivitäten im Inland, so dass spätestens 2011 die internationalen Projekte überwiegen werden", erklärt Lars Falck, Geschäftsführer der juwi Solar GmbH, zur PV SEC in Hamburg.

Aber auch in Deutschland legt das Unternehmen kräftig zu. So steht der Solar-Spezialist kurz vor der Vollendung des Solarparks Lieberose bei Cottbus, der mit einer Leistung von 53 Megawatt die größte PV-Anlage Deutschlands und die zweitgrößte der Welt ist. Insgesamt hat das Unternehmen für 2010 in Deutschland Projekte mit einer Leistung von über 150 Megawatt in der Pipeline.


"Von Krise nichts zu spüren"

"Von Krise ist bei uns nichts zu spüren, im Gegenteil. Die Nachfrage der Investoren steigt durch die Finanzkrise sogar, weil Solaranlagen eine der sichersten Alternativen zur langfristigen Geldanlage darstellen. Juwi Solar genießt auf Grund seiner Zuverlässigkeit sowie der hohen Qualität und Kompetenz bei den Geschäftspartnern im In- und Ausland größtes Vertrauen - davon profitieren wir", betont Falck. In den USA steht das Unternehmen vor der Realisierung seines ersten großen Solarparks: Baustart für die Zehn-Megawatt-Anlage in Salem Township nahe Upper Sandusky im Norden Ohios ist im November, 2010 soll sie ans Netz gehen und rund 6.000 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen. In Nordamerika plant juwi darüber hinaus eine Reihe weiterer Solar-Großprojekte, die jeweils eine Leistung von mehr als zehn Megawatt haben. Fertig gestellt ist bereits eine Zwei-Megawatt-Anlage in New Jersey. Bis Ende 2010 will juwi in den USA Projekte mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt errichten.


Megawatt-Anlagen in Tschechien, auf Korsika in Griechenland und Italien

Auch in Tschechien hat der Solar-Spezialist erfolgreich Fuß gefasst: So ist vor kurzem die 1,6-Megawatt-Anlage Polesovice feierlich in Betrieb genommen worden. Darüber hinaus steht ein Drei-Megawatt-Projekt in Bohunovice im Ostteil des Landes kurz vor seiner Vollendung; Ende des Jahres soll es bereits ans Netz gehen. Weitere Planungen für Tschechien umfassen über 20 Megawatt im Jahr 2010. Auf Korsika baut juwi aktuell die größte PV-Anlage Frankreichs: Der Solarpark Rapale im Norden Korsikas hat eine Leistung von knapp acht Megawatt und soll Anfang 2010 den Betrieb aufnehmen. Auf dem Festland befindet sich eine Reihe von Solaranlagen in der Entwicklung. Griechenland bietet mit einem erwarteten Zubau von bis zu 300 Megawatt pro Jahr für die Solarbranche ebenfalls gute Perspektiven. juwi Solar hat in diesem viel versprechenden Markt bereits mehrere Anlagen errichtet und will in den beiden kommenden Jahren Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 30 Megawatt realisieren. In Spanien will das Unternehmen in den kommenden beiden Jahren Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 40 Megawatt umsetzen. Der italienische Markt bietet nicht nur in Verona großes Potenzial. So hat juwi Energie Rinnovabili Srl Verträge unterzeichnet, wonach in Italien bis 2010 Projekte mit einer Gesamtleistung von über 60 Megawatt realisiert werden sollen. "juwi ist weltweit immer stärker gefragt. Deshalb suchen wir sowohl für unsere Zentrale in Wörrstadt als auch für unsere internationalen Niederlassungen rund um den Globus neue Mitarbeiter", so Falck weiter.


juwi Solar auf der European Photovoltaic Solar Energy
Conference in Hamburg vom 21. bis 25. September 2009: Messestand B1G/5.

21.09.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Solar-Branche investiert zehn Milliarden Euro am Standort Deutschland

Solarmodul-Produktion der aleo Solar AG.
Solarmodul-Produktion der aleo Solar AG.

Die Solarstrom-Branche investiert in den nächsten vier Jahren rund zehn Milliarden Euro am Standort Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Photovoltaik-Branchenumfrage von EuPD Research im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Im Zeitraum 2010 bis 2013 sollen zehn Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Photovoltaik-Produktion fließen, eine Milliarde Euro allein in Forschung und Entwicklung.  Die Solarbranche will mit den Investitionen in Solarfabriken und Vertriebsnetze ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt stärken. Deutschlands Solarwirtschaft wird damit rund 14 Prozent ihres Umsatzes in die weitere Expansion und Steigerung ihrer Innovationskraft stecken. Zum Vergleich: Die Investitionsquote der konventionellen deutschen Energiebranche ist mit rund sieben Prozent nur halb so hoch. Bereits in diesem Jahr werden trotz Konjunkturkrise von der deutschen Photovoltaikbranche Expansionsvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro realisiert, betont der BSW-Solar.



Eine Milliarde für Forschung und Entwicklung

Doch nicht allein moderne Produktions- und Vertriebssysteme sollen die Spitzenposition der deutschen Solarstrombranche sichern, sondern der Vorsprung in Technologie und Know-how. Deshalb investiert die Branche bis 2013 in Forschung und Entwicklung mit einer Milliarde Euro doppelt so viel, als in den letzten vier Jahren. Auf allen Stufen der Wertschöpfungsketten soll die Produktivität weiter erhöht werden, um eine größtmögliche Kostensenkung bei gleichzeitiger Steigerung der anerkannten deutschen Spitzenqualität zu erreichen. Rund 50 Forschungsinstitutionen in Deutschland arbeiten in weit über 100 laufenden F&E-Projekten daran.


Solarstrom soll in wenigen Jahren wettbewerbsfähig sein

Gemeinsames Ziel ist es, Solarstrom in wenigen Jahren wettbewerbsfähig mit konventionellem Strom zu machen. "Bis dahin bleiben stabile politische Rahmenbedingungen zur Absicherung der geplanten Milliardeninvestitionen notwendig, ebenso wie attraktive Förderanreize für den Verbraucher. Sie bieten der weitgehend mittelständisch geprägten Branche und dem Bürger die notwendige Planungssicherheit für Produktion und Installation von Solarstromanlagen," sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Für den Verbraucher werden die Kosten von klimafreundlichem Solarstrom vom eigenen Hausdach spätestens 2015 unter das Tarifniveau konventioneller Stromanbieter fallen, so die Einschätzung des Energieexperten. Eine Solarförderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) macht die Installation von Solarstromanlagen schon heute attraktiv. Aufgrund deutlicher Preissenkungen ist die Nachfrage in den letzten Wochen sprunghaft gestiegen.

Aktuelle Branchendaten:

Derzeit beschäftigt die deutsche Photovoltaik-Branche laut BSW-Solar rund 54.000 Arbeitnehmer. Allein 2008 wurden über 10.000 Jobs in Industrie, Handel und Handwerk neu geschaffen. Der industrielle Umsatz belief sich im letzten Jahr auf rund 9,5 Milluarden Euro und wuchs gegenüber 2007 um etwa 60 Prozent. Die Exportrate lag bei rund 50 Prozent.

21.09.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo Solar AG,
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Photovoltaik: Neuer Rekord-Modulwirkungsgrad mit Solarzellen von Q-Cells (15,9 %)

Photovoltaik-Module mit Solarzellen von Q-Cells.
Photovoltaik-Module mit Solarzellen von Q-Cells.

Pünktlich zur PVSEC zeigt die Q-Cells SE, was in ihren Zellen steckt: Den Technologen im Solar Valley Thalheim ist es gelungen, mit multikristallinen Photovoltaik-Zellen der nächsten Generation ein Solar-Modul mit einem Wirkungsgrad von 15,9 % zu konstruieren. Für Solarzellen, die nach industrieüblichen Standards in der Massenproduktion gefertigt wurden, sei das Weltrekord, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Das Modul mit einer Leistung von 249 Watt sei bereits vom unabhängigen Fraunhofer ISE in Freiburg, getestet und zertifiziert worden. Entstanden ist es im Q-Cells eigenen Modultestzentrum in Thalheim, wo ein Team seit knapp einem Jahr die Wechselwirkungen an der Schnittstelle von Solarzelle und Modul erforscht.   Mit Investitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro hatte Q-Cells 2008 ein Technikum errichtet, in dem unter anderem eine Modultestlinie untergebracht ist. Die dort gewonnenen Erkenntnisse werden gebündelt und den Kunden zur Verfügung gestellt.



Multikristalline Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 17 %

Damit seien die Kunden in der Lage, das Potential der Zellen von Q-Cells noch besser als bislang auszuschöpfen, was zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit von Zell- und Modulhersteller führe. Q-Cells erweitere damit sein bereits bestehendes Service-Angebot um eine weitere wesentliche Komponente. Bereits heute hebe sich das Dienstleistungsangebot der Thalheimer unter anderem durch einen einzigartigen After-Sales-Service vom Wettbewerb ab. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 17 % zählen die Zellen der neuen Generation, die in den bestehenden Produktionslinien von Q-Cells produziert wurden, zu den derzeit Besten multikristallinen Solarzellen.


Markteinführung der multikristallinen Zellen der neuen Generation - 2010

Nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten wird mit der Markteinführung der neuen Hochleistungszelle im Jahr 2010 gerechnet. Bis dahin geht Q-Cells von weiteren Wirkungsgradsteigerungen aus. "Die jetzt erzielten Wirkungsgrade sind erst der Anfang. Wir freuen uns natürlich über diesen Erfolg, immerhin ein Weltrekord. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen bestätigt uns das, weiterhin an unserem starken Technologiefokus festzuhalten. Wir unterstreichen damit die technologischen Möglichkeiten und Vorteile, über die wir bei Q-Cells und generell auch in einem Land wie Deutschland verfügen. Vor allem gegenüber Herstellern aus Niedriglohnländern mit hoch standardisiertem Equipment verbessern wir damit unsere Wettbewerbsfähigkeit. Darauf setzen wir natürlich auch in Zukunft", sagt Anton Milner, Vorstandsvorsitzender von Q-Cells SE.

21.09.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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US-Marktforscher iSuppli erwartet weiteres Wachstum des kalifornischen Photovoltaik-Markts

iSuppli-Prognose des prozentualen Photovoltaik-Zubaus in Kalifornien und weltweit.
iSuppli-Prognose des prozentualen
Photovoltaik-Zubaus in Kalifornien und weltweit.

Laut einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens iSuppli Corporation (El Segundo, Kalifornien) wird sich die in Kalifornien neu installierte Photovoltaik-Leistung 2009 im Vergleich zu 2008 mehr als verdoppeln. iSuppli geht davon aus, dass der kalifornische Solarmarkt der weltweiten Krise auf den Photovoltaik-Märkten wegen des US-Konjunkturprogramms trotzen kann. Die Photovoltaik-Kapazität in Kalifornien wird laut Prognose im Jahr 2009 um 120,1 % wachsen. Gleichzeitig erwartet iSuppli, dass das Wachstum des globalen PV-Markts 26,9 % geringer sein wird als 2008. Das herausragende jährliche Wachstum des kalifornischen Photovoltaikmarkts werde auch im Jahr 2010 andauern, in dem mit einer Erholung des weltweiten Solarmarkts gerechnet wird.   "Die Wirtschaftskrise hat den Photovoltaikmarkt stark beeinflusst", kommentiert Dr. Henning Wicht, Leitender Marktforscher für Photovoltaik bei iSuppli. "Die Kreditfinanzierung von Solarkraftwerken für gewerbliche Kunden und Investoren wurde in Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Regionen der Welt deutlich erschwert. Vor dem vierten Quartal 2008 konnten wir in diesen Märkten noch stetiges Wachstum verzeichnen", betont Wicht.



"Sonnenstaat" Kalifornien: Photovoltaik-Zubau steigt von 38 MW auf 77 MW

Das US-Konjunkturprogramm (American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) und die Steuerkredite für Solar-Investitionen (Solar Investment Tax Credit. ITC) aus dem Jahr 2008 haben laut Wicht den Bau neuer Solarstromanlagen in den USA erleichtert. Diese staatlichen Programme ermöglichen die Rückerstattung von 30 % der Projektkosten und Kreditbürgschaften für kommerzielle Solar-Projekte. Die Förderprogramme werden laut iSuppli dabei helfen, negative Impulse am US-Photovoltaikmarkt auszugleichen. Besonders Kalifornien konnte laut iSuppli von der staatlichen Förderung profitieren, weshalb selbst in der schlimmsten Phase der Kreditkrise weitere Solarstromanlagen gebaut wurden. Im ersten Quartal 2009 stieg die installierte Photovoltaik-Kapazität Kaliforniens auf 77 MW, im Vorjahreszeitraum waren es noch 38 MW. Außerdem wurde im zweiten Quartal 2009 ein Anstieg der Anträge für Steuervorteile auf 65 MW ermittelt, wobei nur die Hälfte des Quartals als Datenbasis berücksichtigt wurde. "Dies ist ein sehr ermutigendes Zeichen für den Solarmarkt und besonders vorteilhaft für Investoren, die von den neuen bundesweiten Steuervorteilen profitieren wollen", sagt Wicht. Es sei außerdem ein Anreiz für private Photovoltaik-Installation, die von der höheren Förderung im Rahmen der California Solar Initiative (CSI) Gebrauch machen könnten". Insgesamt rechnet iSuppli für 2009 mit 350 MW neu installierter Photovoltaik-Kapazität in Kalifornien, was alle anderen US-Bundesstaaten weit übertrifft. In allen anderen Bundesstaaten würden 2009 nur 132 MW neu installiert.


Wachstumsprognose für Italien auf 580 MW angehoben

Kalifornien ist nicht die einzige Region, in der laut iSuppli der Bau von Photovoltaik-Anlagen vorangetrieben wird. Die italienische Regulierungsbehörde Gestione Servizi Electriche (GSE) habe bereits im April 2009 berichtet, dass im Jahr 2008 rund 338 MW Photovoltaik-Leistung in Italien installiert worden seien. Dieser Wert sei deutlich höher als die von iSuppli prognostizierten 220 MW. Deshalb habe das Marktforschungsunternehmen seine Prognose für die für Italien zu erwartende PV-Kapazität für 2009 von 350 MW auf 580 MW angehoben. Laut neuester Daten von iSuppli sowie auf Grundlage der Ankündigungen von Unternehmen wird weltweit mit einem Photvoltaik-Zubau von rund 4 Gigawatt (GW) gerechnet. Den größten Anteil wird laut iSuppli Deutschland haben (1,5 GW), in Italien rechnen die Marktforscher mit 580 MW. Von Spanien, Kalifornien und Japan kommen laut iSuppli jeweils auf 300 - 400 MW. Weitere Informationen über die aktuellen Trends auf dem PV-Markt liefert die neueste Studie von iSuppli mit dem Titel "Photovoltaic System Installation Demand in California, Italy Bolster Forecast". Die Original-Pressemitteilung ist veröffentlicht unter http://www.isuppli.com/news.aspx.

21.09.2009   Quelle: iSuppli Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iSuppli Corporation,
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Solarthermie: Arcon Solvarme weist auf große Potenziale in Kommunen hin

Solarthermie-Kollektorfeld im dänischen Braedstrup mit 8.000m² Kollektorfläche.
Solarthermie-Kollektorfeld im dänischen
Braedstrup mit 8.000m² Kollektorfläche.

Arcon Solvarme, Spezialist für solarthermische Großanlagen aus dem dänischen Skørping, macht in einer Pressemitteilung auf Möglichkeiten aufmerksam, die eine Nahwärmeversorgung mit Solarthermie für Städten und Gemeinden bietet. Arcon Solvarme baut nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren Solarthermie-Kollektorfelder der Megawattklasse. Interessant seien diese Anlagen speziell für kommunale Vorhaben, da Bundes- und Landesregierungen die Energieeffizienz und die Versorgung mit Nahwärme fördern wollen. Hier liege bei Kommunen eine besondere Verantwortung, da sie mit ihrer Planungshoheit Grundlagen für die Energieversorgung neuer Siedlungsgebiete oder ganzer Stadtteile schaffen könnten, heißt es in der Pressemitteilung.  Die Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben, habe vor zwei Jahren bereits in Aussicht gestellt, dass Gemeinden und Städte die Möglichkeit bekommen sollen, einen Anschluss- und Benutzungszwang für Einrichtungen zur Versorgung mit Nahwärme und ähnliche dem Klima- und Ressourcenschutz dienende Einrichtungen vorzuschreiben. In der Gemeindeordnung könnte dies Eingang finden.



Aufbau und Wartung der Anlagen mit minimalem Aufwand

Arcon Solvarme bietet Planung, Entwicklung und Konstruktion der Anlagen aus einer Hand an. Die Installation werde mit Fachkräften vor Ort geplant. Die Spezialanfertigungen aus Skørping seien nahezu wartungsfrei. Aufbau, Rohrverlegungen, Verbindungen - der Aufwand sei auf ein Minimum reduziert. Der stabile Rahmen der Kollektoren sei zudem selbsttragend, so Arcon. Das Besondere an den Arcon-Kollektoren sei ein Polytetrafluorethylenfolie, die zwischen Absorber und Anti-Reflex-Glas eingesetzt wird. Sie minimiere die Wärmeverluste an der Vorderseite. Arcon arbeite seit mehr als 20 Jahren erfolgreich mit diesem Verfahren. Der Absorber des aktuellen HT-SA-Modells sei mit einem Nickeloxid-Film beschichtet. Das Spezialglas mit dem Anti-Reflex-Effekt maximiere die eindringenden Sonnenstrahlen und steigere die Leistung - unabhängige Forschungsinstitute hätten ein Plus von bis zu zwölf Prozent ausgerechnet. Zusammen mit der 75 mm-Rückwandisolierung mache es den Kollektor zu einem der leistungsfähigsten Europas, betont Arcon in der Pressemitteilung.


Zahlreiche Referenzprojekte in der Warmwasserversorgung

Arcon weist auf seine große Erfahrung in der Warmwasserversorgung mit Solarthermie hin. Vorzeigeprojekt in der Megawattklasse sei das dänische Marstal-Fernheizwerk. 1996 und 2002 habe Arcon insgesamt 18.300 Quadratmeter Kollektorfläche installiert, die es zusammen auf 12,8 Megawatt (MW) Nennleistung bringen. Die gewonnene Sonnenenergie wird in das Nahwärmenetz der Stadt eingespeist. Damit würden rund 30 Prozent des gesamten Wärmebedarfs der 1.250 Haushalte mit ihren rund 3.000 Bewohnern über das ganze Jahr gedeckt. In Aerøskøbing sei eine 4.900 Quadratmeter große Solarthermie-Anlage mit 1.400 Kubikmeter großem Speichertank entstanden, heißt es in der Pressemitteilung. Die gewonnene Energie, 2,1 Megawattstunden, decke 16 Prozent des Wärmebedarfs für 550 Haushalte mit etwa 1.300 Bewohnern. Im Sommer seien es bis zu 90 Prozent. Zahlreiche weitere Blockheizwerke, die Versorgung von Feriencentern, Volkshochschulen, Seniorenheimen und den Komplexen von Wohnungsbaugesellschaften gehören zu den Referenzprojekten, so Arcon.


Aktivität in Deutschland

Doch nicht nur im eigenen Land sei Arcon aktiv gewesen, berichtet das Unternehmen. Im deutschen Neckarsulm seien mehrere Kollektorenfelder mit Arcon-Produkten errichtet worden, die nach Angabe des Unternehmens bis zu 50 Prozent des Wärmebedarfs eines Stadtteils mit etwa 3.000 Bewohnern decken. In Friedrichshafen sei in den vergangenen Jahren der Sonnenenergie-Stadtteil Wiggenhausen gewachsen. Gut 2.000 der insgesamt 2.800 Quadratmeter Kollektorfläche stammten aus dem Produktionsbetrieb in Skørping. Die Kollektoren sind auf den Dächern eines Wohnkomplexes in der Stadt am Bodensee installiert.

21.09.2009   Quelle: Arcon Solvarme   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ARCON/BfC,
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Yingli Green Energy präsentiert Produkt- und Leistungsspektrum auf Photovoltaik-Messe in Hamburg

Die Yingli Green Energy Holding Company Limited (NYSE: YGE), einer der größten Photovoltaik-Anbieter weltweit, präsentiert ihr Produkt- und Leistungsspektrum auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Exhibition (PVSEC) vom 21.-24. September 2009 in Hamburg. Das weltweit agierende Unternehmen verfolgt mit seinem Geschäftsmodell das Konzept der vertikalen Integration und deckt auf diese Weise mit seinen Produkten die komplette Wertschöpfungskette ab. "Unsere interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet kontinuierlich und mit großem Erfolg an der Optimierung unserer Produkte, daher freuen wir uns besonders darauf, das Ergebnis als Aussteller bei der diesjährigen PVSEC präsentieren zu können", erklärt Stuart Brannigan, Managing Director bei Yingli Green Energy Europe.   Zu den Highlights würden eine verbesserte Moduleffizienz von bis zu 14,4 Prozent, ein erhöhter Wirkungsgrad der Solarzellen von mehr als 16 Prozent sowie ein brandneues TÜV-Zertifikat über die Belastbarkeit der Solarmodule für Schneelasten von bis zu 5.4KPa zählen, so das Unternehmen.


Qualitätssicherung durch strategische Partnerschaft mit dem TÜV Rheinland

Auch die strategische Partnerschaft von Yingli Green Energy mit dem TÜV Rheinland zeige bereits konkrete Resultate, heißt es in der Pressemitteilung. Der TÜV Rheinland führe regelmäßig Betriebsinspektionen am Unternehmensstandort im chinesischen Baoding durch, um dort die Produktionsabläufe, Testverfahren und Kalibrierungsprozesse zu prüfen. Der TÜV unterstütze das Unternehmen zudem bei den Zertifizierungen im Vorfeld neuer Produkteinführungen. Damit gewährleiste Yingli Green Energy maximale Produktqualität und erstklassige Sicherheitsstandards. Sämtliche IEC-Zertifizierungen seien unter www.tuv.com bei Eingabe der ID Nummer 24426 einsehbar. Neben der strategischen Partnerschaft mit TÜV Rheinland habe Yingli Green Energy auch seine Kooperation mit dem Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) intensiviert. Ziel sei die Entwicklung und Vermarktung neuer hocheffizienter Solarzellen, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung. Konkret entwickelt würden in einem gemeinsamen Projekt in Baoding hocheffiziente N-type Siliziumzellen mit der Bezeichnung PANDA. Die erhöhte Energieeffizienz dieser Zellen soll sich unter anderem in niedrigeren Kosten für Solarstrom niederschlagen.


Inbetriebnahme der Produktionsstätte für Polysilizium

Die weltweit steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Solarmodulen habe sich für Yingli Green Energy in diesem Jahr bereits konkret ausgezahlt: Im Juli dieses Jahres habe das Unternehmen seine Produktionsvolumina bereits um 200 MW (Megawatt) auf eine jährliche Kapazität von 600 MW erweitert, heißt es in der Pressemitteilung. Yingli Green Energy setze nun seine Strategie, die komplette Wertschöpfungskette ins Unternehmen zu integrieren, zum Ende des Jahres konsequent fort: Ende 2009 soll am Standort Baoding eine eigene Produktionsstätte für Polysilizium, Fine Silicon, in Betrieb gehen. Sämtliche Produktionsprozesse würden sich dann unter einem Dach befinden, was nicht nur Kosten spare, sondern sich auch positiv auf die Energiebilanz im Unternehmen auswirken und gleichzeitig Ressourcen schonen könne. Yingli Green Energy will mit diesen Schritten seine Marktposition unter den Topanbietern der Photovoltaik-Branche weiter ausbauen und stärken.


21.09.2009   Quelle: Yingli Green Energy Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Positives Image für ehemalige Mülldeponie: Solarpark im Schwarzwald gewinnt Strom aus der Sonne

Solarpark Rexingen.
Solarpark Rexingen.

Auf der ehemaligen Mülldeponie des Landkreises Freudenstadt nahe Horb-Rexingen produziert das Unternehmen DEGERenergie Solarstrom für rund 800 Vier-Personen-Haushalte. Photovoltaik-Module, die dem Lauf der Sonne folgen, fangen im Solarpark Rexingen mehr Energie ein als starr installierte Module. Der schwäbische Unternehmer Artur Deger hat aus dieser Idee ein Unternehmen gemacht, das heute nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Nachführsystemen für Solarstromanlagen ist. 66 Photovoltaik-Nachführsysteme hat das Unternehmen DEGERenergie auf der ehemaligen Deponie am Rande des Schwarzwalds installiert. Sie erzeugen nach Angaben des Unternehmens jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Solarstrom - genügend, um rund 800 Vier-Personen-Haushalte komplett mit Elektrizität zu versorgen.  


Dabei spielt die Technologie von Artur Deger eine nicht unwesentliche Rolle. Denn durch die patentierte, sensorgesteuerte Nachführung von DEGERenergie zapfen die Solarmodule der Sonne nach Angaben des Unternehmens rund 40 Prozent mehr Energie ab als starr installierte Photovoltaik-Anlagen Ohne diese optimierte Nachführung würde die Ausbeute nicht für 800, sondern nur für rund 570 Haushalte reichen, betont DEGERenergie in einer Pressemitteilung.


Sensorsteuerung passt sich schwierigem Gelände an

Im Falle der Rexinger Deponie galt es, mit einem weichen Untergrund und unebenem Gelände klar zu kommen. "Wir haben deshalb überwiegend unsere kleineren einachsigen Systeme vom Typ "TOPtraker 8.52 installiert und sie auf oberirdische Fundamente gesetzt", erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie. Wenn sich das Gelände im Lauf der Jahre senke oder ungleichmäßig setze, ließen sich die Fundamente problemlos korrigieren. 54 TOPtraker stehen in Rexingen. Jeder von ihnen ist für bis zu 8,5 Quadratmeter Modulfläche und eine Solarleistung bis zu 1.290 Watt (Wp) ausgelegt. Zusätzlich hat DEGERenergie zwölf zweiachsige Systeme vom Typ DEGERtraker 7000NT am Nordhang der Deponie installiert. "Hier brauchten wir wegen der Nordausrichtung größere Anlagen mit höheren Masten. Diese haben wir mit großflächigen Betonfundamenten zwei Meter tief im Erdreich fixiert". Der DEGERtraker 7000NT ist für bis zu 60 Quadratmeter Modulfläche konzipiert und bringt damit bis zu 9.000 Wp Leistung.

Vor allem zweiachsige Systeme wie der 7000NT spielen bei einem Untergrund, der sich noch setzt, den Vorteil der patentierten, intelligenten Steuerung aus. Artur Deger: "Wenn sich der Boden so verändert, dass unsere Anlagen in Schräglage kommen, dann gleicht die Sensorsteuerung dies einfach aus - wir können so eine Neigung von 20 oder sogar 30 Grad ohne irgendwelche baulichen Maßnahmen neutralisieren. Die Steuerung richtet die Modulfläche dennoch immer punktgenau aus." Das von Artur Deger entwickelte Steuermodul DEGERconecter wurde im Jahr 2001 mit dem Erfinderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.


Großes Interesse bei Deponie-Betreibern

Ein solch effizienter Umgang mit Energie bringt nicht nur höhere Erträge, er verkürzt auch die Amortisationszeit und sorgt für eine günstige Umwelt/Energie-Bilanz. Artur Deger: "Mit unseren Nachführsystemen hat ein Solarpark wie der in Rexingen nach rund drei Jahren so viel Energie aus der Sonne gewonnen wie für die Herstellung der gesamten Anlage - also die gesamte Infrastruktur mit Betonbauten, Stahlkonstruktionen und Verkabelung - verbraucht wurde."

"Die Betreiber stillgelegter Deponien, in der Regel Städte, Gemeinden oder Kreise, stehen einer Nutzung des Geländes als Solarpark meist sehr aufgeschlossen gegenüber", weiß Firmenchef Deger. "Schließlich überträgt man damit einem sonst kaum nutzbaren Gelände eine wirklich sinnvolle Aufgabe und nimmt vom Parkbetreiber sogar noch Pacht ein. Vom Imagegewinn ganz zu schweigen."

Dies bestätigt auch Udo Großwendt, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Freudenstadt, Besitzer der Deponie in Rexingen: "Die Aufstellung von Solarmodulen auf der inzwischen stillgelegten Deponie ist eine der wenigen Möglichkeiten der Flächennutzung nach Beendigung des Deponiebetriebs." Außerdem profitiere der Landkreis "von einem jährlichen Entgelt für die in Anspruch genommene Fläche und der Tatsache, dass für uns die landschaftsgärtnerischen Pflegearbeiten im Bereich der Module entfallen."

DEGERenergie auf der 24. EU PVSEC (21. – 25. September 2009)
European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition
Halle B4U, Stand 87





20.09.2009   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Auto mit Solar-Dach: Solarion versorgt Volkswagen "E-Up!" mit Solarstrom

Volkswagen-Konzeptfahrzeug "E-Up!"
erhält ein Solar-Dach.

Die Leipziger Solarion AG beteiligt sich laut einer Pressemitteilung an der Entwicklung des Elektroautomobils "E-Up!", das vom Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, auf der gegenwärtig stattfindenden 63. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main als Weltpremiere vorgestellt wurde. Die Solarion AG entwickelt, produziert und vermarktet Dünnschichtsolarmodule auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS). Das 1,4 m² große Dach des Konzeptfahrzeugs E-Up! soll als gewölbtes Solarmodul ausgelegt und mit Folien-Solarzellen von Solarion bestückt werden.  Die neuartigen hoch flexiblen, ultraleichten und unzerbrechlichen Solarzellen von Solarion könnten äußerst kosteneffizient hergestellt werden und ermöglichen laut Solarion durch ihre einzigartigen Eigenschaften völlig neue Gestaltungsspielräume im Automobildesign.


Solarstrom für das Bordnetz

Die Photovoltaik-Zellen sollen Solarstrom in das Bordnetz einspeisen, die Batterie aufladen und im Stand die Fahrzeuglüftung versorgen, um den Innenraum zu kühlen, erklärt Solarion in der Pressemitteilung. "Wir sind stolz, dass unser innovatives Produkt einen wichtigen Beitrag zur Elektromobilität und zur Vermeidung von klimaschädlichem CO2 liefern kann", sagt Vorstandschef Karsten Otte. Solarion, spezialisiert auf Technologieentwicklung von Dünnschichtsolaranwendungen im Bereich der Gebäudeintegration, erweitert mit diesem Engagement im Automobilbereich sein Produktportfolio.


20.09.2009   Quelle: Solarion AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Volkswagen AG,
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Solarthermie auf der Insel Rügen: Bis zu 1.800 Sonnenstunden liefern kostenlose Wärme

Solarthermie-Anlage auf Rügen.
Solarthermie-Anlage auf Rügen.

Tradition und Moderne verbinden prachtvolle Bäderarchitektur und innovative Solarthermie-Anlagen im Ostseebad Sellin. Die Ferienwohnungen "Fortuna" in Sellin auf Rügen decken fast zwei Drittel ihres Gesamtenergiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen, berichtet das Unternehmen IMMOSOLAR in einer Pressemitteilung. In den Sonnenscheinbilanzen der Wetterdienste liegen insbesondere die Orte auf den Inseln Hiddensee und Rügen regelmäßig vorne. Während sich bei wechselhaftem Wetter auf dem Festland starke Wolken bilden, bleibe es auf den Inseln meist weniger bewölkt und sonnig - und das vor allem im Sommer. An manchen Tagen verwöhne die Sonne die Gäste 16 Stunden lang.   Etwa 1.800 Sonnenstunden pro Jahr kommen so auf Rügen zusammen. Zum Vergleich: Der Mittelwert der Sonnenscheindauer in Deutschland liegt bei etwa 1.550 Stunden. Von der vielen Sonne auf Rügen profitieren nicht nur die Gäste, sondern auch die Hoteliers und Besitzer von Pensionen und Ferienwohnungen: Wer die Wärme der Sonne einfängt und die Energie clever nutze, spare nicht nur Geld, sondern signalisiere seinen Gästen auch Umweltbewusstsein und Engagement für die Region, heißt es in der Pressemitteilung.



Mit Solarwärme die Gesamtenergiekosten um mehr als ein Drittel senken

Als Andreas Gohs, Besitzer der "Fortuna Ferienwohnungen", vor knapp drei Jahren eine weitere Modernisierung anging, gehörte für ihn auch gleich ein zukunftssicheres Gebäudeenergiekonzept dazu: "Wir achteten von Anfang an auf den Einsatz von erneuerbaren Energien", betont Gohs und hat allen Grund dazu: Zwei Jahre später kann er eine Reduzierung der Gesamtenergiekosten von mehr als einem Drittel melden. Um das zu erreichen, setzte Gohs auf das international tätige Unternehmen IMMOSOLAR für die Symbiose aus weiterhin unverfälschtem Baustil mit einer ausgefeilten Technik, die reibungslos in das bestehende System eingefügt werden sollte. Vor der Renovierung wurden die beiden Gebäude lediglich über einen zentralen Gasbrenner versorgt. Um Energie und letztendlich Kosten einzusparen, installierte IMMOSOLAR eine thermische Solaranlage mit einer 40 Quadratmetern Kollektorfläche zur Brauchwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung. Damit die Gäste möglichst immer solarthermisch erwärmtes heißes Wasser zum Duschen und Waschen haben, wurde der 400 Liter-Warmwasserspeicher der vorhandenen Anlage um einen Einschub-Wärmetauscher ergänzt. Zusätzlich sorgen zwei Kombispeicher dafür, dass das von der Sonne erhitzte Wasser möglichst niemals ausgeht: An warmen Tagen wird nicht nur der bestehende Warmwasserspeicher, sondern auch die beiden Kombispeicher erhitzt. Die beiden Speicher mit einem Fassungsvermögen von je 1.050 Litern enthalten zwei Glattrohrwärmetauscher, die zusammen eine große Übertragungsfläche für die Solarenergie ergeben. Ein weiterer Wärmetauscher aus Edelstahl wärmt das Trinkwasser vor, die weitere Erwärmung erledigt dann der Brauchwasserspeicher.

Damit das System so effizient und so zuverlässig wie möglich läuft, sorgt der IMMOSOLAR Energy Controler DN 32 für eine intelligente solare Beladung der Speicher: So lassen sich die Speicher nacheinander oder gleichzeitig in drei Temperaturebenen beladen. In der ersten Ebene wird immer der Brauchwasserspeicher als erstes. Die zweite Ebene versorgt den ersten Pufferspeicher, die dritte Ebene den zweiten Pufferspeicher. Die schichtweise Beladung gewährleistet eine maximale Energieentnahme.


Intelligente Steuerung erhöht Energieeffizienz und Zufriedenheit der Gäste

Wie wichtig die intelligente Steuerung für das Gesamtsystem ist, zeigt sich auch im Frühling und Herbst: Dann scheint auf Rügen tagsüber noch viel Sonne, während es abends und nachts mitunter empfindlich kühl wird. Die Gäste wollen in einer wohlig warmen Wohnung sitzen und schalten die Heizung ein. IMMOSOLAR legte das System für die Ferienwohnungen "Fortuna" so aus, dass die solarthermische Energie auch für die Heizungsunterstützung genutzt werden kann: Eingebaute Fühler messen die aktuelle Rücklauftemperatur aus dem Heizsystem und vergleichen diese mit der Temperatur des Pufferspeichers. Übertrifft die Temperatur des Pufferspeichers die Heizrücklauftemperatur, so schaltet ein Dreiwegeventil den Rücklauf über die Pufferspeicher. Das energiesparende Ergebnis: Die Temperatur des Heizungswassers wird solarthermisch angehoben, das Brennwertgerät wird entlastet.


63 Prozent solare Deckung

"Im besten Falle merken die Gäste keinen Unterschied", freut sich Gohs, "aber wir spüren den Unterschied in unseren signifikant reduzierten Energiekosten." Als nächstes plant Gohs die Erweiterung der Anlage um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die weitere enorme Einsparungen am Gasverbrauch bringen soll. Bei einer bisherigen solaren Deckung von 63 Prozent und einer Energieeinsparung von 1685 m³ Gas spare der Besitzer der Ferienwohnungen Fortuna schon jetzt nicht nur Kosten, sondern trage auch zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei, beton IMMOSOLAR. Mit jährlich eingesparten 3200 kg CO2 sehe Gohs auch hier neues Potenzial, um Gäste zu gewinnen: "Unsere Gäste fühlen sich wohl hier - nicht nur, weil auf Rügen so viel Sonne scheint, sondern weil wir auch etwas für die Umwelt tun."

20.09.2009   Quelle: IMMOSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IMMOSOLAR.,
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Fränkisches Unternehmen baut Photovoltaik-Referenzanlage für die Stadt München

PV-Anlage der Ruderregatta Oberschleißheim.
PV-Anlage der Ruderregatta Oberschleißheim.

Die PerfectSolar GmbH, ein junges, expandierendes Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg, installiert für die Stadt München eine Solarstromanlage auf den Bootshallen und Verwaltungsgebäuden der Ruderregatta Oberschleißheim. Das Leistungszentrum für Rudern und Kanu in Oberschleißheim feierte bereits Ende letzten Jahres das Richtfest für den ersten großen Bauabschnitt einer Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 410 kWp Leistung. Nun wurde auch der zweite Bauabschnitt mit 164 kWp auf den Verwaltungsgebäuden in Betrieb genommen. Zuständig für die Planung, Installation und Instandhaltung ist die PerfectSolar GmbH aus dem fränkischen Eckental. Auf einer Gesamtfläche von 14.000 Quadratmetern wandeln rund 4.000 Photovoltaikmodule der eigenen Marke "PerfectSolar" Sonnenlicht in Solarstrom um.  Das Solar-Kraftwerk produziert laut PerfectSolar nach Fertigstellung im Jahr rund 600.000 Kilowattstunden (kWh) Strom - genug um rund 300 Haushalte mit klimafreundlicher Energie zu versorgen.



Nanobeschichtung macht Module haltbarer

Die Stadt München, Eigentümer der Dächer und Gebäude, geht somit beispielhaft voran bei der Nutzung erneuerbarer Energien und ist Vorbild für Umweltschutz und CO2-Minderung. Die PerfectSolar GmbH hat die Anlage nach Fertigstellung an den Münchner Rück-Solarfonds verkauft, für den die PerfectSolar GmbH als Generalunternehmer Solarprojekte realisiert. Die PerfectSolar GmbH entwickelt und vertreibt Solarmodule mit Nanotechnologie unter der Marke "PerfectSolar". Im Gegensatz zu nachträglich aufgebrachten Beschichtungen, werde die Nanobeschichtung bei PerfectSolar-Modulen direkt während des Produktionsprozesses aufgebracht, berichtet das Unternehmen. Diese Art der Veredelung der Glasoberfläche sei bis zu drei Mal haltbarer und beständiger. Sie biete damit den perfekten Schutz und reduziere die Glasverschmutzung. Die TÜV und CE (IEC 61730) zertifizierten mono- und polykristallinen Solarmodule erfüllen den europäischen Qualitätsstandard und haben Anschlussboxen und Kabel aus deutscher Herstellung (Tyco).



19.09.2009   Quelle: PerfectSolar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PerfectSolar GmbH,
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Wissenschaftspark AVANTIS: Solarstrom-Tankplätze sorgen für nachhaltige Mobilität

Solar-Tankstelle im European Science and Business Park AVANTIS.
Solar-Tankstelle im European Science
and Business Park AVANTIS.

Auf dem Gelände des European Science and Business Park AVANTIS wurden jetzt die ersten beiden Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit je zwei Ladeplätzen errichtet. Eine dieser Elektrotankstellen wird von der Stawag gesponsert. Die Zweite, "PowerPark Solar Filling Station" genannt, wird von AVANTIS gestellt und zeichnet sich durch folgende Besonderheit aus: Auf dem Dach der einem Carport ähnlichen Tankstelle befinden sich Photovoltaik-Module, deren Solarstrom in Ruhezeiten in das Stromnetz eingespeist wird.   Laut Herstellerangaben liegt der tägliche Output der Station in Abhängigkeit von dem jeweiligen Standort bei 3 kWh. Diese Station sei die erste ihrer Art, die auf dem europäischen Festland installiert wird, heißt es in der Pressemitteilung. Künftig werden beide Anlagen durch AVANTIS selbst betrieben.




Schlüsseltechnologie der Zukunft

Entwickelt wurde die Glaskonstruktion auf dem Dach der PowerPark Station von der Firma Hermans Techniek im niederländischen Kaatsheuvel. Das so genannte PowerGlaz bietet im Gegensatz zu herkömmlichen Solarmodulen flexiblere Einsatzmöglichkeiten bei Gebäuden. René Seijben, Vorstand von AVANTIS, freut sich über die Vorreiterrolle, die der grenzüberschreitende Gewerbe- und Wissenschaftspark in Sachen innovativer Lösungen einnimmt: "Elektromobilität durch Strom aus erneuerbaren Energien ist aus unserer Sicht eine Schlüsseltechnologie für den Verkehr der Zukunft." AVANTIS verknüpft mit der Elektrotankstelle Wohnen, Arbeiten und Mobilität auf nachhaltige Weise. Wird das Fahrzeug über Nacht oder während der Arbeitszeit nicht benötigt, kann die gewonnene Energie für Aufladeprozesse genutzt werden. Doch das Projekt hat aus Sicht von René Seijben noch einen weiteren entscheidenden Pluspunkt: Es passt optimal in das Portfolio der Kompetenz-Cluster Automotive und Energy.

Die offizielle Eröffnung der beiden Stationen fand im Rahmen der Veranstaltung zum ersten Spatenstich des Stadtviertels von Morgen statt. Am 9. September weihten Dr. Peter Asmuth, Vorstand des Aachener Energiedienstleisters Stawag, und René Seijben die Tankstellen ein. Neben verschiedenen Workshops für Kinder hatten die Besucher Gelegenheit zu Testrundfahrten in Elektrofahrzeugen, um sich selbst ein Bild zu machen.



19.09.2009   Quelle: AVANTIS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AVANTIS,
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Studie: Zahl der Teilnehmer auf dem Solar-Markt wird bis 2015 drastisch sinken

goetzpartners-Studie erneuerbare Energien.
goetzpartners-
Studie erneuerbare
Energien.

Der Photovoltaik-Markt werde bis 2015 von starken Konsolidierungseffekten geprägt, berichtet das Beratungsunternehmen goetzpartners MANAGEMENT CONSULTANTS (München) in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Solarzellen- und -modulhersteller werde um 40 % sinken. Gleichzeitig werde sich der Marktanteil der Top 10 von heute 44 % auf 57 % im Jahr 2015 erhöhen. Langfristige Gewinner seien nur jene Unternehmen, die ihre bereits heute starke strategische und/oder finanzielle Position konsequent zur Entwicklung weiterer Wettbewerbsvorteile nutzten und den Konsolidierungsprozess aktiv betreiben werden.   Zu diesen Ergebnissen kommt goetzpartners in einer aktuellen Analyse von 100 internationalen Solarzellen- und -modulherstellern. Die Unternehmensberatung stützt ihre Studie auf die Finanzkennzahlen der analysierten Firmen sowie Marktdaten und hat diese in Planszenarien bis 2015 hochgerechnet.

Die Solarindustrie steht unter erheblichem Druck: Viele Unternehmen, die stark auf Wachstum ausgerichtet waren, sind im jetzigen schwierigen Marktumfeld mit Überkapazitäten und zunehmendem Preisdruck nicht mehr in der Lage, ihre hohen Finanzierungskosten zu tragen. "Die Solarzellen- und -modulhersteller leiden neben dem schwierigen Energiemarktumfeld auch kapitalmarktseitig unter hohen Abschlägen in den Multiples und einer fundamental nicht zu erklärenden Wertlücke", so Michael Sanktjohanser, Gechäftsführnder Direktor und Leiter der Service Line Energy bei goetzpartners.


Stärken und Schwächen von 100 internationalen Solarzellen- und -modulherstellern

goetzpartners hat ermittelt, dass in der Konsolidierungsphase von 2010 bis 2015 insgesamt 40 % der Unternehmen vom Markt verschwinden werden, entweder auf Grund von Akquisitionen (77 %) oder aber durch Konkurs (23 %). "Langfristige Gewinner kaufen in dieser Phase zu und bauen ihre strategischen und finanziellen Stärken weiter aus. Schwach aufgestellte Unternehmen haben keine Überlebenschance", sagt Günther Schermer, der als Partner bei goetzpartners für die Studie verantwortlich zeichnet. In ihrer Studie hat goetzpartners 100 internationale Solarzellen- und -modulhersteller entlang ihrer aktuellen Stärken und Schwächen in fünf Status-Clustern qualifiziert und daraus die entsprechenden strategischen Handlungsoptionen für die Konsolidierung abgeleitet.


Goetzpartners-Typologie der Solar-Unternehmen:


- Der "Neureiche": Als aktuell neuer Marktteilnehmer mit gutem Management verfügt er über eine noch starke finanzielle Verhandlungsposition, jedoch nur wenige strategische Ressourcen. Weil seine Finanzkraft schwindet, muss er rasch zukaufen, da ihm ansonsten nur der Ausstieg aus dem Markt bleibt.

- "Das glückliche Paar/Der glückliche Junggeselle": Dieser Marktteilnehmer ist gut etabliert, mit starker finanzieller Verhandlungsposition und gut entwickelten strategischen Ressourcen. Für ihn gilt es, die bestehende Position zu sichern bzw. weiter zu verbessern. Allianzen mit "Aschenputteln" können kleine operative Lücken schließen.

- Die "Ballkönigin": Sie ist neu im Markt, hat aber Defizite im Management des Unternehmens und leidet unter Ertragsschwäche. Sie verfügt bei geringer finanzieller Verhandlungsmacht über gut entwickelte strategische Ressourcen. Um weiter eigenständig bleiben zu können und finanzielle Lücken zu schließen, sollte sie sich "als Braut" für Investoren und gegebenenfalls weitere selektive Akquisitionen schmücken bzw. parallel dazu ihre strategischen Vorteile als "Shared Services" am Markt anbieten.

- Der "Ewige Zweite" hat sich in den vergangenen ein bis zwei Jahren nicht weiterentwickelt. Er verfügt über eine schlechte Verhandlungsposition und bescheidene strategische Ressourcen. Um die internen Strukturen zu verbessern und strategische Lücken zu schließen, sollte er mit Hilfe externer Investoren "Ballköniginnen" akquirieren oder in die Verbesserung der strategischen Position investieren.

- Das "Aschenputtel" hat die schlechteste Ausgangsposition von allen Marktteilnehmern, sie verfügt weder über nennenswerte finanzielle Verhandlungsmacht noch strategische Ressourcen. Um weiter im Markt zu bleiben, müssen kurzfristig Allianzen mit "Glücklichen Junggesellen" umgesetzt werden. Ansonsten ist mit dem Exit aus dem Markt zu rechnen.


Allianzen und Akquisitionen als Chance

"Für alle Unternehmen gilt: Jetzt handeln und sorgfältig prüfen, welchen Mehrwert Allianzen bzw. Akquisitionen bieten. Je eher und besser die Unternehmen vorbereitet sind, desto größer die Chance auf eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung", so Sebastian Olbert, Manager in der Industry Line Energy.



18.09.2009   Quelle: goetzpartners   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: goetzpartners,
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centrotherm photovoltaics auf der EU PVSEC: Neuer Diffusionsofen; Produkt-Updates für Silizium & Wafer

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) präsentiert sich mit ihren Tochterunternehmen vom 21. bis zum 24. September 2009 auf der "24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" (EU PVSEC) in Hamburg. Der international führende Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen nutzt die Photovoltaik-Messe, um aktuelle Entwicklungen und Produkt-Updates vorzustellen. Das Unternehmen stellt unter anderem eine neue Generation Rohröfen für Diffusion und Oxidation mit einer um 25 Prozent erhöhten Kapazität vor: Durch Prozessoptimierung und Veränderungen in der Ofenkonstruktion steige die Zahl der Wafer, die unter atmosphärischen Bedingungen in einem Prozessrohr verarbeitet werden, heißt es in der Pressemitteilung.   Die neue Ofengeneration zeichne sich darüber hinaus durch vereinfachte Automatisierung und ein schlankeres Design aus. Damit folge centrotherm photovoltaics auch beim Schlüsselequipment der konzernweiten Forschungs- und Entwicklungs-Roadmap, die eine kontinuierliche Senkung der Systemkosten pro Watt peak beim Kunden zum Ziel hat. Die Öfen seien ab sofort verfügbar. Ein erster Kundenauftrag sei bereits unterzeichnet worden


Produkt-Update Silizium & Wafer: Neue Version des Kristallisationsofens

Die centrotherm SiTec GmbH, eine hundertprozentige Tochter, in der die centrotherm photovoltaics AG ihre Siliziumkompetenz bündelt, hat ihren im April 2009 vorgestellten Kristallisationsofen zur Herstellung von multikristallinen Ingots weiter optimiert. Der Hochleistungsofen wird um eine dritte, unabhängige Heiz- und Kontrolleinheit erweitert. Damit können deutlich kürzere Prozesslaufzeiten von durchschnittlich 56 Stunden, eine höhere Prozessstabilität und eine gesteigerte Durchsatzleistung von 7,5 Megawatt peak (MWp) pro Jahr erzielt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die neue Version des Kristallisationsofens eigne sich besonders für den Einsatz innerhalb integrierter, schlüsselfertiger ("Turnkey") Photovoltaik-Produktionslinien. Durch verringerte Installationskosten und bessere Energieausnutzung trage der Kristallisationsofen dazu bei, die Betriebskosten für den Kunden nachhaltig zu senken. Mit dem Kristallisationsofen bietet die centrotherm SiTec zusätzlich Facility Design, Engineering-Dienstleistungen, Prozesstechnologie für die Kristallisation und die dafür benötigten Prozess-Schlüsselanlagen an. Dieses umfassende Angebot beweise einmal mehr die Leistungsstärke der centrotherm photovoltaics-Gruppe, Technologie-, Prozess-Know-how und Schlüsselequipment aus einer Hand zu liefern, betont das Unternehmen.

"Wir nutzen den engen Kontakt zu den Besuchern der EU PVSEC, um uns mit neuen Produkten und verbesserten Prozessen einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren und das Gespräch mit bestehenden und künftigen Kunden zu suchen", so Dr. Peter Fath, Technologie- und Marketingvorstand bei centrotherm photovoltaics. "Mit den Produktvorstellungen aus den Geschäftsbereichen Silizium und Solarzelle zeigen wir, dass Innovationen in allen Geschäftsbereichen ein wichtiges Thema sind und zu kontinuierlich verbesserten Leistungen und deutlichen Kosteneinsparungen für unsere Kunden führen."

Die centrotherm photvoltaics-Gruppe auf der EU PVSEC: Halle B7/ Stand 59: centrotherm photovoltaics AG, centrotherm SiTec GmbH, FHR Anlagenbau GmbH; Halle B7/ Stand 58: GP Solar GmbH




18.09.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Gebäudeintegration: aleo solar liefert Module für Schuldach in Frankreich

aleo-Solarmodul "S_77".

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) liefert 174 Solarmodule des Typs "S_77" für ein Photovoltaikprojekt in der süd-westfranzösischen Region Languedoc-Roussillon. Die Anlage auf der Schule in Belcaire wird eine Gesamtleistung von 31 Kilowatt (kWP) haben und vom aleo-Partner Terra Solaire installiert werden. Die aleo Module werden mit dem Montagesystem "Solrif" ausgeliefert. "Bei diesem System werden die Solarmodule vollständig in die Dächer integriert", erklärt Bruno Bronquart von Terra Solaire. "Mit einem solchen Indachsystem profitieren die Betreiber in Frankreich von der höheren Einspeisevergütung für gebäudeintegrierte Photovoltaik".  Die Region Languedoc-Roussillon zeigt beispielhaft Frankreichs gute Voraussetzungen für die solare Stromerzeugung. Pro Kilowatt Photovoltaik-Nennleistung können jährlich mehr als 1.000 Kilowattstunden Solarstrom produziert werden, betont aleo in der Pressemitteilung. Auf dem französischen Markt ist aleo solar bereits seit 2008 aktiv. "Frankreich ist für uns schon heute ein wichtiger Absatzmarkt", sagt Norbert Schlesiger, Gesamtvertriebsleiter bei aleo solar. "In der französischen Solarbranche werden insbesondere unsere qualitativ hochwertigen Module und unser Service für Installateure geschätzt."


Ehrgeizige Photovoltaik-Pläne in Frankreich

Im Juli 2009 bestätigte der französische Minister für Ökologie und Energie, Jean-Louis Borloo, das ehrgeizige Ziel, Frankreich zum Weltmarktführer in Sachen erneuerbare Energien zu machen. Photovoltaik spielt bei diesen Plänen eine Schlüsselrolle. Mit 32 bis 45 Cent je Kilowattstunde fördert die Regierung aktuell Solarstrom aus Freiflächen- und Aufdachanlagen. Gebäudeintegrierte Photovoltaik wird sogar mit 62 Cent pro Kilowattstunde unterstützt. Im Jahr 2008 betrug die installierte Photovoltaikleistung rund 105 Megawatt. Nach Berechnungen des europäischen Branchenverbandes EPIA soll sich diese Leistung schon bis 2013 auf bis zu 4.300 Megawatt vervielfachen.


18.09.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller JA Solar will Solarzellen mit Silizium-Tinte von Innovalight entwickeln

JA Solar setzt auf Innovalights Silizium-Tinte für die Massenproduktion.
JA Solar setzt auf Innovalights Silizium-
Tinte für die Massenproduktion.

Der Photovoltaik-Produzent JA Solar Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China) berichtete am 15.09.2009, das Unternehmen arbeite mit der Silizium-Tinten-Technologie von Innovalight, Inc. (Sunnyvale, Kalifornien) an einer neuen Generation von Hochleistungs-Solarzellen. JA Solar will auf seiner Forschungs- und Entwicklungs-Produktionslinie im chinesischen Yangzhou Solarzellen mit einem hohen Wirkungsgrad entwickeln, die mit Silizium-Tinte hergestellt werden. Die Kommerzialisierung dieser Zellen sei für das Jahr 2010 geplant, heißt es in der Pressemitteilung.  Innovalight konnte kürzlich für Solarzellen, die mit der Silizium-Tinte und herkömmlichen Silizium-Wafern hergestellt wurden, einen Rekord-Wirkungsgrad von 18 Prozent nachweisen. Laut Unternehmensangaben wurde dieser Wert von zwei weltweit angesehenen Prüflabors bestätigt, dem National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums und dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg.





Wirkungsgrad von Solarzellen soll auf bestehenden Produktionslinien erhöht werden

"Die Verbindung der Silizium-Tinte von Innovalight mit dem Fachwissen von JA Solar in Sachen kostengünstiger Hochvolumen-Produktion von Solarzellen ist eine sehr viel versprechende Lösung, um den Wirkungsgrad von Solarzellen mit unseren bestehenden Produktionslinien zu erhöhen", sagte Qingtang Jiang, Technikvorstand von JA Solar. Conrad Burke, Vorstand von Innovalight, fügte hinzu: "Die Leistungsfähigkeit von JA Solar und die Silizium-Tinten-Technologie von Innovalight sind eine ausgezeichnete Basis für die Produktion von Solarzellen."

18.09.2009   Quelle: JA Solar Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovalight, Inc,
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Evergreen Solar bringt Module für Photovoltaik-Inselanwendungen mit 80, 120 und 125 Watt auf den Markt

"ES-C"-Solarmodule von
Evergreen Solar und Jiawei
Solarchina.

Der Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts) meldete am 11.09.2009, dass seine Solarmodule der "ES-C"-Serie für Solarstrom-Inselanwendungen (off-grid) verfügbar seien. Laut Pressemitteilung wird das Unternehmen die Solarzellen für die neue Produktpalette liefern, die in Lizenz bei Evergreen Solars Produktionspartner Jiawei Solarchina Co., Ltd., (Hong Kong, China) gefertigt wird. Die Solarmodule haben eine Nennleistung von 80, 120 und 125 Watt und sind für das Laden von 12-, 24- oder 48-V-Batterien geeignet sowie in einer Vielzahl von Anwendungsszenarien einsetzbar.   Vor allem in heißeren Klimazonen sorge die höhere elektrische Spannung der neuen Solarmodule für eine hervorragende Batterie-Ladeleistung, betont Evergreen Solar. "Wie Evergreen-Solar-Module, die in netzgekoppelten Märkten zum Einsatz kommen, erzeugen die Module der ES-C-Serie mehr Strom bei weniger Umweltbelastung als alle anderen Solarmodule auf Siliziumbasis", heißt es in der Pressemitteilung.


Umweltfreundliche Fertigung von Solarmodulen mit patentiertem Produktionsverfahren und niedrigen CO2-Emissionswerten

"Die ES-C-Serie versetzt Evergreen Solar in die Lage, von dem expandierenden Markt für netzunabhängige Stromversorgung zu profitieren. Außerdem bauen wir damit unsere Position als führendes Unternehmen in der globalen Solarindustrie weiter aus", erklärt Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH. "Wie alle Evergreen-Solar-Produkte zeichnet sich auch die neue Modul-Serie durch besondere Leistungsmerkmale aus, die sie von Standard-Handelsware deutlich unterscheidet. Dazu zählt die besonders hohe Batterie-Ladeleistung der Module. Gleichzeitig sind wir stolz, weiter eine Führungsrolle in der umweltfreundlichen Fertigung von Solarmodulen einzunehmen. Dank eines patentierten Produktionsverfahrens weist die Fertigung unserer String-Ribbon-Module die geringsten CO2-Emissionswerte und die kürzesten Energieamortisationszeiten aller auf dem Markt erhältlichen Solarmodule auf Siliziumsbasis auf", so Rusch weiter.

Die ES-C-Solarmodule sind mit Anschlussdosen konstruiert, die verschiedene Verschaltungsoptionen ermöglichen. Der doppelwandige, hochstabile Rahmen der Solarmodule widerstehe selbst extremen Wind- und Schneeverhältnissen. Die Solarmodule haben eine fünfjährige Produktgarantie und eine 25-jährige Leistungsgarantie. Evergreen Solar nimmt Bestellungen für die ES-C-Serie ab sofort entgegen.


18.09.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Neue Bewerbungsrunde im dena-Solardachprogramm

Solar-Dächer im dena-Programm.
Solar-Dächer im dena-Programm.

Das Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sucht Solar-Unternehmen, die neue Exportmärkte erschließen wollen. Mit der Installation von Photovoltaik-, Solarthermie- oder solaren Kühlungsanlagen können sie sich optimal im Ausland präsentieren, betont die dena in einer Pressemitteilung. Die Deutsche Energie-Agentur unterstützt die Unternehmen bei der Durchführung, vom Konzept bis zur Einweihungsfeier. 45 Prozent der Projektkosten werden jeweils vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Den Rest tragen die beteiligten Solar-Unternehmen oder private Sponsoren. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2009. 


Solare Leuchttürme für Exportmärkte

Jedes Projekt umfasst die Installation einer Solaranlage auf einer repräsentativen Einrichtung. Hinzu kommen umfangreiche Marketing- und Schulungsmaßnahmen, welche die Möglichkeiten der Solartechnologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft, möglichen Kooperationspartnern und in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. So können die Unternehmen im Laufe eines Projekts die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus praktischer Erfahrung kennenlernen und den neuen Markt systematisch erschließen.

Für die bisher am Solardachprogramm beteiligten Unternehmen verliefen die Projekte sehr erfolgreich, berichtet die dena. Viele konnten dank des professionellen Einstiegs ihren Export in den jeweiligen Zielmärkten steigern, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und neue Vertriebsstrukturen entwickeln. Die Projekte erleichterten den Zugang zu staatlichen Stellen und den Kontakt zu Kooperationspartnern. Seit 2004 wurden weltweit insgesamt 22 Solardachprojekte realisiert, neun weitere stehen vor ihrer Einweihung unter anderem in Russland, Taiwan, der Türkei und Äthiopien. Das Solardachprogramm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien koordiniert. Weitere Informationen stehen im Internet unter: http://www.exportinitiative.de/solardachprogramm


18.09.2009   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena),
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Photovoltaik: GILDEMEISTER meldet "SunCarrier"-Großauftrag über 36,0 Millionen Euro

Suncarrier im Solarpark Büren
Suncarrier im Solarpark Büren

Die a+f GmbH baut ihre Marktposition in Italien zunehmend aus. Das Würzburger Unternehmen hat erneut einen Großauftrag für "SunCarrier" im Gesamtwert von 36,0 Millionen Euro erhalten, berichtet die GILDEMEISTER AG in einer Pressemitteilung. Im Auftrag eines deutschen Investors errichtet a+f in Foggia (Apulien) acht "SunCarrier"-Solarparks auf einer Fläche von 33 Hektar – das entspricht der Größe von rund 46 Fußballfeldern. Die installierte Leistung reiche aus, um 3.800 Vier-Personen-Haushalte jährlich mit Solarstrom zu versorgen. "Der italienische Markt erweist sich weiterhin als erfolgreich und zukunftsträchtig", kommentiert Thomas Petsch, Geschäftsführer der a+f GmbH.  "SkyCarrier" für äquatornahe Regionen

Das GILDEMEISTER-Unternehmen will seine Aktivität in Italien ausbauen und stehe bereits in konkreten Verhandlungen über weitere Projekte. "Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit auf Südeuropa. Den wachsenden US-amerikanischen Markt gehen wir zeitnah an", so Petsch. In Indien werde a+f "SunCarrier"-Einzelanlagen errichten. Um die Wirkungskraft der Sonne auch in äquatornahen Regionen - insbesondere im Nahen Osten - optimal zu nutzen, wurde das Nachführsystem "SkyCarrier" entwickelt. Derzeit entsteht eine Referenzanlage in Dubai. Bei der Umsetzung seiner internationalen "SunCarrier"-Marktstrategie profitiert die a+f GmbH von dem weltweit flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz des GILDEMEISTER-Konzerns.

17.09.2009   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft,
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Photovoltaik-Hersteller Solar-Fabrik: Produktion voll ausgelastet

PV-Produktion bei der Solar-Fabrik AG in Freiburg
PV-Produktion bei der Solar-Fabrik AG in
Freiburg

Alle drei Werke der Solar-Fabrik AG (Freiburg) produzieren derzeit unter Vollauslastung, um die starke Nachfrage nach hochwertigen Solarmodulen "made in Germany" bedienen zu können, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit erweise sich die im Frühjahr gestartete Vertriebsoffensive als voller Erfolg. Die als Reaktion auf die zurückhaltende Nachfrage im ersten Quartal gestartete Vertriebsoffensive steigerte nach Angaben des Unternehmens die Nachfrage nach Produkten der Solar-Fabrik seit Jahresmitte überdurchschnittlich schnell auf ein konstant hohes Niveau. Dieser Erfolg sei nicht zuletzt auch auf die Qualitätsaussage "made in Germany" zurückzuführen.   Damit einhergehend seien über 100 neue Arbeitsplätze in der Produktion geschaffen worden, ein klares Zeichen für eine wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland.




Betriebsvereinbarung erlaubt zusätzliche Wochenendschichten

Hauptpfeiler des Freiburger Fertigungsverbundes ist das neue, hochmoderne Werk 3, das seit Juli im 3-Schicht-Betrieb fertige. Um die Produktionskapazitäten optimal auszunutzen, hätten sich Geschäftsleitung und Betriebsrat der Solar-Fabrik auf eine Betriebsvereinbarung zur Jahresarbeitszeit geeinigt, die erlaubt, durch zusätzliche Wochenendschichten die Arbeitszeit flexibel an die Nachfrage anzupassen. Damit seien die Weichen für eine erfolgreiche
Zukunft der Solar-Fabrik gestellt.

17.09.2009   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Marktforscher erwarten Wachstum der Photovoltaik-Produktionskapazität in den USA um bis zu 50 %

Entwicklung und Prognose der PV-Produktions- kapazität in den USA von 2007 bis 2012 in MW. Wafer (blau), Zellen( Rot), Module (grün).
Entwicklung und Prognose der PV-Produktions-
kapazität in den USA von 2007 bis 2012 in MW.
Wafer (blau), Zellen (Rot), Module (grün).

Die Kapazität zur Herstellung von Solarzellen und -modulen in den Vereinigten Staaten wird nach einer Studie von Greentech Media (GTM) von 2008 bis 2012 jährlich um 45 % beziehungsweise 50 % wachsen, wobei die Dünnschicht-Photovoltaik mit 67 % bzw. 2,69 Gigawatt (GW) im Jahr 2012 den größten Marktanteil haben wird. Allein im ersten Halbjahr 2009 wurden in den USA mehr neue Photovoltaik-Kraftwerke angekündigt, als in den vergangenen drei Jahren zusammen. Für GTM ist dies ein sicheres Zeichen für einen kräftigen Zubau und zeigt, dass die kürzlich verbesserte Förderung und die günstigen politischen Rahmenbedingungen der Photovoltaik einen Schub verleihen werden.   Einige der neuen PV-Großkraftwerke werden von Unternehmen aus Europa und Asien gebaut werden, was das steigende Interesse ausländischer Hersteller am Einstieg in eine Produktion in USA belegt, so eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Photovoltaik-Produktion in den USA: Marktentwicklung, Förderung und Chancen entlang der Wertschöpfungskette", die GTM Anfang September veröffentlicht hat.




Elf neue Solar-Fabriken; Oregon und Kalifornien werden Schwerpunkte der Produktion

Bis 2012 rechnet GTM mit insgesamt 38 Photovoltaik-Fabriken in den USA, das sind elf Produktionsstätten mehr als Anfang 2009. In rund 20 US-Bundesstaaten werden dann Photovoltaik-Komponenten entlang der Wertschöpfungskette produziert werden, neun davon werden eine Kapazität haben, die 100 MW übersteigen wird (Oregon, Kalifornien, Arizona, New Mexico, Colorado, Michigan, Ohio, Massachusetts, New York, und Pennsylvania). Aktuell haben nur drei Bundesstaaten eine Produktionsleistung von mehr als 100 MW (Ohio, Michigan und Oregon). Das gilt auch für die Modulproduktion, die sich künftig nicht mehr auf einige wenige Staaten verteilen wird. Die Westküstenstaaten Oregon und Kalifornien werden sich in den nächsten fünf Jahren zu den Zentren der PV-Herstellung entwickeln und 2012 gemeinsam einen Anteil von 28 % an der gesamten Produktionskapazität erreichen. 59 % der Kapazität zur Wafer-Produktion wird Oregon auf sich vereinen. Kaliforniens Position wird abhängen vom Ausbau der CIGS-Kapazitäten, da die meisten Produzenten sich in diesem Bundesstaat niedergelassen haben.

Der Südwesten der USA wird vermutlich ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, wenn es gilt, die Produktion hochzufahren. Dazu tragen Fabriken in Arizona (Solon, Global Solar), New Mexico (Schott, Signet Solar, Solar Array Ventures) und Texas (Heliovolt) bei. Grund dafür ist, dass sich die Regierungen dieser Bundesstaaten entschieden haben, die Ansiedlung von Produzenten besonders kräftig zu fördern.


Kräftiges Wachstum auch bei den Zulieferern und Anlagenbauern

Das Wachstum der Photovoltaik-Produktion in den USA wird laut GTM enorme Chancen für viele Zulieferer bieten, indem es die Nachfrage anheizt nach Halbleitern, Glas und Material zur Verkapselung sowie die Nachfrage nach Produktionsanlagen. 2012 könnte die US-Photovoltaikindustrie rund 40 Millionen Quadratmeter Glas verbrauchen und das jährliche Marktvolumen für Produktionsanlagen wird laut GTM bei rund 952 Millionen Dollar liegen.

Weitere Informationen zu Greentech Media und zu den Research Reports: Silvia Christel; Greentech Media; Tel. 089 20 60 99 761;
Email: christel@greentechmedia.com



17.09.2009   Quelle: GTM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greentech Media Research; The Prometheus Institute,


 

Global Solar Energy meldet 15,45 % Wirkungsgrad für CIGS-Solarzellen

CIGS-Dünnschicht-Solarzelle von Global Solar Energy.
CIGS-Dünnschicht-Solarzelle
von Global Solar Energy.

Global Solar Energy, Inc. (Tucson, Ariona), Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid (CIGS), meldet für in der laufenden Produktion gefertigtes CIGS-Material einen Zellwirkungsgrad von 15,45 %. Dieser Wert sei vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) bestätigt worden, das zum US-amerikanischen Energieministerium gehört, betont Global Solar Energy in einer Pressemitteilung. Das NREL ist die wichtigste US-Einrichtung für erneuerbare Energien sowie Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Energieeffizienz. Darüber hinaus gibt Global Solar einen Spitzen-Wirkungsgrad von derzeit 11,7 % seiner CIGS-Stränge bekannt. Dieser Wert werde sowohl in der 35 Megawatt (MW)-Fabrik in Berlin als auch in der 40 MW leistenden US-Produktionsstätte erreicht. 

CIGS-Solarzellen in Großserienproduktion

"Damit setzt Global Solar neue Maßstäbe und trägt erneut zu einem signifikanten Fortschritt der Dünnschicht-Technologie bei", heißt es in der Pressemitteilung. Weiterhin unterstreiche das Unternehmen damit seine Führungsrolle als einziger Hersteller von flexiblen Solarzellen auf Basis der CIGS-Technologie in Großserienproduktion. "Die wissenschaftlich bestätigte Zelleffizienz von 15,45 % ist zweifellos ein bedeutender Wert bei einer so rapide erfolgenden Beschichtung auf Edelstahl-Trägermaterial während der laufenden Produktion", so Dr. Harin S. Ullal. Der Wissenschaftler ist am zum NREL gehörenden National Center for Photovoltaics beschäftigt, das im US-Staat Colorado ansässig ist. Ein Teil von Ullals Forschungsaktivitäten wurde finanziert durch das "Thin Film PV Partnership"-Programm der NREL.


Vielseitige Anwendungen, gebäudeintegrierte Photovoltaik als Zukunftsmarkt

Bereits seit mehr als fünf Jahren produziert Global Solar Energy CIGS-Dünnschicht-Solarzellen auf flexiblem Trägermaterial. Die Stärken der CIGS-Technologie - kostengünstige Produktion und hohe Effizienz - ermöglichen ihren Einsatz in gleich mehreren Produktanwendungen: Mobilen Ladegeräten, herkömmlichen Glasmodulen und den zukunftsträchtigen gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anwendungen (BIPV = building integrated photovoltaic products). Somit seien die Zellen von Global Solar die treibende Kraft in wichtigen Segmenten des wachsenden Solarmarktes.


Produktionskapazität von 4,2 auf 75 MW erhöht

"Der Meilenstein von mehr als 15 % - durch NREL wissenschaftlich bestätigt - ist tatsächlich eine phantastische Nachricht", so Michael Gering, Vorstand von Global Solar Energy. "Und noch besser ist der Wert von 11,7 % Spitzeneffizienz der CIGS-Strings während der laufenden Produktion gleich an beiden Standorten", fährt Gering fort. Ergänzend stellt er fest: "In weniger als zwei Jahren hat Global Solar seine globale Produktionskapazität von 4,2 auf 75 MW erhöht und die Effizienz seiner vielseitig verwendbaren flexiblen Photovoltaikzellen stetig gesteigert. Nicht nur unseren Kunden und Geschäftspartnern ermöglichen wir damit eine Weiterentwicklung ihrer eigenen Solarprodukte. Wir ebnen damit auch neue Wege im Markt für innovative Nutzungsformen der Solarenergie und für gebäudeintegrierte Anwendungen."

17.09.2009   Quelle: Global Solar Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy, Inc.,
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Photovoltaik-Hersteller Inventux: Mikromorphe Dünnschichtmodule unter realen Umweltbedingungen ertragsstärker als kristalline Module

Um 25 °C Modultemperatur bei 1.000 W/m2 zu erreichen, müsste die Außentemperatur - 13°C betragen.
Um 25 °C Modultemperatur bei 1.000 W/m2
zu erreichen, müsste die Außentemperatur
- 13°C betragen.

Bei der Auswahl ihrer Solarstromanlage orientieren sich die meisten Käufer an den Wirkungsgraden der unterschiedlichen Solarmodule, um daraus den Energieertrag abzuleiten. Den meisten Kunden sei allerdings nicht bekannt, dass Wirkungsgrade auf simulierten Standardtestbedingungen (Standard Test Conditions; STC) basieren, so der Modulhersteller Inventux Technologies AG (Berlin) in einer Pressemitteilung. STC liefere reine Laborwerte, die nicht den realen Umweltbedingungen (Most Frequent Conditions; MFC) entsprechen. Unter realen Umweltbedingungen sei die Performance von kristallinen Modulen deutlich schwächer als bei mikromorphen Dünnschichtmodulen, zitiert Inventux Studien und Messungen, unter anderem aus Deutschland* und Japan**. 


Durchschnittliche Sonneneinstrahlung in der Praxis niedriger als im Labor

"Auf Deutschland bezogen bedeutet das: Die 'Standard Test Conditions' (STC) gehen ganzjährig von einer direkten Sonneneinstrahlung von 1.000 W/m2 aus, ohne Bewölkung, ohne Smog usw. Diese reinen Laborwerte sind in der Realität jedoch nicht gegeben. Laut DGS, der deutschen Gesellschaft für Sonnenergie e. V., beträgt der Anteil direkter Sonneneinstrahlung in Deutschland pro Jahr nur 40 Prozent, also mehr als die Hälfte der Einstrahlung ist diffuses Licht", heißt es in der Pressemitteilung. Wie vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) ermittelt worden sei, lag die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Deutschland zwischen 400 - 800 W/m2, also deutlich niedriger als die angenommenen 1.000 W/m2 bei den simulierten "STC"-Laborwerten. Kristalline Solarmodule lieferten unter diesen Bedingungen eine reduzierte Leistung gegenüber mikromorphen Dünnschichtmodulen, die über ein erheblich besseres Schwachlichtverhalten verfügen, betont Inventux. Bei den "Standard Test Conditions" (STC) werde zudem von einer Modultemperatur von 25 °C bei 1.000 W/m2 direkter Einstrahlung ausgegangen. Da die Modultemperatur bei allen Modulen stets wesentlich höher liege als die Umgebungstemperatur, müsste in diesem Fall die Umgebungstemperatur bei ungefähr minus 13 °C liegen - und somit außerhalb der in Deutschland ermittelten Durchschnittstemperatur, betont Inventux. Die Klimaerwärmung führe aber auch in Deutschland zu eher steigenden Temperaturen. Laut Deutschem Wetterdienst lag sogar im Januar 2008 die Durchschnittstemperatur mit 3,6 °C im "Plus" und damit weit entfernt von den benötigten minus 13 °C, um die angenommene "STC"-Modultemperatur zu erreichen.


Umgebungstemperatur beeinflusst den Solarstrom-Ertrag

Bei steigender Umgebungstemperatur steigt auch die Modultemperatur, gleichzeitig sinkt die Energieproduktion jedes Moduls. "Messungen am Photovoltaik-Institut Berlin zeigen, dass kristalline Module bei steigenden Temperaturen signifikant an Leistungsfähigkeit verlieren, während mikromorphe Dünnschichtmodule wie die Inventux Module den Großteil ihrer Leistungsfähigkeit behalten", so Roland Sillmann, Vorstand Technik der Inventux Technologies AG. "Im Sommer steigt die Temperatur von Solarmodulen oft auf über 60 °C. Kristalline Module können hier schnell 20 Prozent weniger Energie liefern, während sich bei Dünnschichtmodulen die Ertragsstärke nur geringfügig verändert", so Sillmann weiter. Diese großen Differenzen in den Werten von "Standard Test Conditions" (STC) und "Most Frequent Conditions" (MFC) führten letztendlich auch zu sehr unterschiedlichen Resultaten beim Ertrag, betont Inventux.


Inventux-Finanzvorstand Rothe: höhere Renditen mit mikromorphen Dünnschichtmodulen

Das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) zeige in einer Studie, dass in Deutschland mit einer mikromorphen Dünnschicht-Photovoltaik-Anlage eine rund 7 - 10 Prozent höhere Energieausbeute pro Jahr gegenüber konventionellen kristallinen Modulen zu erzielen sei. Oliver Rothe, Finanzvorstand der Inventux Technologies AG, errechnet entsprechend höhere Renditen: "Bei einer Anlage von 10 kWp und einem Durchschnittspreis von rund 3.300 Euro pro kWp inklusive Installation können unsere mikromorphen Dünnschichtmodule rund 6,5 Prozent mehr Rendite pro Jahr gegenüber herkömmlichen kristallinen Modulen erzielen."


* Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET), Module MHI
** Studie: "Difference in the outdoor performance of bulk and thin-film silicon-based photovoltaic modules". T. Minnemoto,
S. Fukushige, H. Takakura, Ritsumeikan University, Kusatsu, Japan



17.09.2009   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Solar-Ausrüster Roth & Rau stärkt internationalen Vertrieb mit Tochtergesellschaft in Indien

Roth & Rau bietet Technologien und Produktionsequipment für die Photovoltaik-Industrie.
Roth & Rau bietet Technologien und
Produktionsequipment für die
Photovoltaik-Industrie.

Die Roth & Rau India Pvt. Ltd., Mumbai, eine 100-%ige Tochtergesellschaft der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), hat zum 1. August 2009 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Neben dem Vertrieb bilde das Angebot umfassender Service- und Wartungsleistungen dabei einen wesentlichen Schwerpunkt, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. "Die Photovoltaik-Industrie verzeichnet weltweit ein starkes Wachstum und Indien wird sicherlich in den kommenden fünf Jahren zu den größten Produzenten von Solarmodulen zählen. Mit der Roth & Rau India Pvt. Ltd. erhöhen wir unsere Präsenz und stärken unsere Marktposition in diesem vielversprechenden Wachstumsmarkt", erklärt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. 


Serviceteams in Hyderabad, Delhi und Pune geplant

Als einer der international führenden Anbieter von Technologien und Produktionsequipment für die Photovoltaik-Industrie zeichne sich die Roth & Rau AG auch durch ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit aus, die nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden über die Jahre gewachsen ist, betont das Unternehmen. Eine zunehmende räumliche Nähe und feste Ansprechpartner vor Ort sollen nun auch in Indien die Kundenbindung weiter festigen. Dazu sei außerdem der Aufbau zusätzlicher Serviceteams in Hyderabad, Delhi und Pune in den nächsten Monaten geplant.


Rainer Erdmann wird Sales Director für Europa und Asien

Auch auf Konzernebene wurde die Vertriebsorganisation gestärkt. Rainer Erdmann ist seit dem 1. September 2009 als Verkaufsdirektor verantwortlich für den Vertrieb in Europa und Asien und übernimmt damit den Aufgabenbereich von Thomas Hengst, der im Juli dieses Jahres zum Vertriebsvorstand der Roth & Rau AG bestellt wurde. Erdmann war zuvor Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Unternehmens Despatch Industries, eines weltweit tätigen Zulieferers der Photovoltaik-Industrie für Anlagen zur Durchführung thermischer Prozesse. Erdmann baute für Despatch Industries den Vertrieb in Europa und dem Mittleren Osten erfolgreich auf und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen thermische Prozesse und Turnkey-Produktionslinien für die Solarzellenfertigung.



17.09.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Korea: LG und Canadian Solar wollen Photovoltaik-Kraftwerke mit 10 MW Nennleistung bauen

Canadian Solar Inc. (Ontario, Kanada), vertikal integrierter Hersteller von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen, gab am 09. September 2009 bekannt, dass es mit dem Tochterunternehmen der LG Gruppe LG CNS Co. Ltd. (Seoul, Südkorea), eine Absichtserklärung unterzeichnet hat. Danach wollen die Unternehmen im Jahr 2010 in Südkorea Module von Canadian Solar in Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt mindestens 10 Megawatt (MW) einsetzen. Laut Pressemitteilung handelt es sich bei der Vereinbarung nicht um einen bindenden Vertrag, sie sei aber die Fortführung einer im April 2009 gemeldeten Absichtserklärung zwischen Canadian Solar und LG CNS. Die enge Geschäftspartnerschaft der beiden Unternehmen soll weiter gefestigt werden, heißt es in der Presseerklärung.  Die südkoreanische Regierung hat laut Canadian Solar kürzlich Details ihres Photovoltaik-Programms für das Jahr 2010 bekannt gegeben, in dem sowohl Einspeisetarife als auch Quotenvorgaben für erneuerbare Energien vorgesehen sind. Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar, kommentiert: "Südkorea war für Canadian Solar dieses Jahr ein guter Markt und unsere Vereinbarungen mit LG CNS spielten bei diesem Erfolg eine wichtige Rolle. Wir glauben, dass wir Projektentwicklern mit der Bündelung unserer jeweiligen Stärken in Südkorea hochwertige Dienstleistungen anbieten können". Michael Park, Vizepräsident von LG CNS fügt hinzu: "Wir freuen uns, unsere Beziehung zu Canadian Solar ausbauen zu können. Am attraktiven Solarmarkt in Südkorea können wir langfristig herausragende Lösungen anbieten, die besonders für Versorgungsunternehmen interessant sein dürften".

17.09.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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CENTROSOLAR expandiert weiter in den USA; neuer Solarsystem-Bausatz mit eigenen Markenprodukten

Photovoltaikanlage von Centrosolar.
Photovoltaikanlage von
Centrosolar.

Centrosolar America Inc., die US-amerikanische Tochtergesellschaft der CENTROSOLAR Group AG (München) mit Sitz in Arizona, erweitert ihre US-Präsenz mit einer eigenen Systemmarke und einem weiteren Vertriebsstandort. Damit werde dem deutlich gestiegenem Umsatz- und Marktwachstum in den USA Rechnung getragen, berichtet Centrosolar in einer Pressemitteilung. Mit "SunPAC" stellt Centrosolar America erstmals ein eigenes, speziell für den US-amerikanischen Markt entwickeltes Photovoltaik-Komplettsystem vor. Das Paket besteht aus aufeinander abgestimmten Hochleistungs-Solarmodulen der Marke CENTROSOLAR, zertifizierten Montagesystemen, Wechselrichtern und allem notwendigen Zubehör.   Das Systempaket enthält darüber hinaus eine Montage- und Bedienungsanleitung sowie die für die Baugenehmigung notwendigen technischen Pläne und alle durch den NEC-Kodex vorgeschriebenen Gerätekennzeichnungen. "SunPAC" eignet sich für Privathäuser und kleinere Gewerbeimmobilien mit verschiedensten Dacharten.



Neuer Vertriebsstandort im PV-Schwerpunktmarkt Kalifornien

Centrosolar America sei im 2. Quartal 2009 deutlich gewachsen und habe sich bereits in Arizona und dem Südwesten der USA eine starke Kundenbasis aus Händlern und Solarteueren aufgebaut, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen habe jetzt einen weiteren Vertriebsstandort in Pleasanton (Kalifornien) eröffnet und baue damit sein Vertriebsnetz in den USA weiter aus. Jay Johnson, der zuvor bei Akeena Solar tätig war, wird künftig als Vertriebsleiter für den Absatzmarkt Kalifornien zuständig sein.

16.09.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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PVSEC 2009: Q-Cells kündigt weltweit leistungsstärkstes Serien-Dünnschicht-Modul an

Modulproduktion Solibro SL1.
Modulproduktion
Solibro SL1.

Der Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen), einer der größten Hersteller von Solarzellen weltweit, hat in der Dünnschicht-Technologie ein leistungsstarkes Portfolio aufgebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für die 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC) vom 21. bis 25. September 2009 in Hamburg kündigen die Thalheimer das derzeit weltweit leistungsstärkste in Serie produzierte Dünnschicht-Modul an, eine verbesserte Variante des "SL1" von Solibro. Die Module erreichen laut Q-Cells ab Werk einen Wirkungsgrad von 12 Prozent.   Zudem wird erstmals der Prototyp SL2 der Fachöffentlichkeit präsentiert.



Neue monokristalline Solarzelle und neue Marken

Auch in der Solarzellensparte zeigt Q-Cells eine Neuheit: Die vollquadratische monokristalline 6-Zoll-Zelle "Q6LMX3" glänze mit einer Leistungssteigerung bis zu 5 Prozent im Modul und einer dunklen, homogenen Farbgebung. Das Unternehmen habe jüngst mit einer bundesweiten Marketingkampagne seine Bekanntheit verdoppelt. Vor dem Branchentreffen im Hamburger CCH teilt Q-Cells mit, die neue Markenstrategie konsequent fortzuführen. So gehen die Dünnschicht-Module der Tochterunternehmen, wie zum Beispiel der Solibro GmbH, in Zukunft als "Q-Cells Modules" an den Markt. Damit würden die erfolgreichen Dünnschicht-Technologien von Solibro und Calyxo unter das Markendach von Q-Cells - und damit in das Kerngeschäft - integriert.

Der Projektentwickler Q-Cells International präsentiert erstmals auf der PVSEC sein Produktportfolio sowie aktuelle Photovoltaik-Großprojekte unter der neuen Marke "Q-Cells Systems" in der Halle B6, Stand 72.

16.09.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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CETECOM ICT Services: Ab sofort auch Photovoltaik-Zertifizierung möglich

Die CETECOM ICT Services (Saarbrücken), ein Unternehmen der RWTÜV-Gruppe mit Sitz in Saarbrücken, meldet das erfolgreiche Bestehen des Akkreditierungsaudits ihres Test- und Zertifizierungsservices für Photovoltaik-Module. Damit biete die CETECOM ab sofort die Qualifizierung von Photovoltaik-Modulen nach den gängigen Standards sowohl für kristalline als auch für Dünnschicht-Module an. Hersteller und Distributoren von Photovoltaikmodulen können nun die für den Marktzugang wichtige Zertifizierung in völlig neu gestalteten Laborräumen erzielen.   "Mit dem Engagement in erneuerbare Energien und hier im Speziellen in die Photovoltaik unterstreicht die CETECOM ihre Zukunftsorientierung", kommentiert Dr. Wilhelm Wick, Vorstandsvorsitzender der RWTÜV AG.


Messplatz für die spektrale Empfindlichkeit von Photozellen (Spectral Response)

"Was hier in den letzten Monaten durch unsere Ingenieure in der Entwicklung der entsprechenden technischen Ausstattung und dem Aufbau von Zertifizierungskompetenz geleistet worden ist, beweist die professionelle Auseinandersetzung mit den derzeit am Markt erforderlichen Prüfleistungen", so Wick weiter. Diese Aussage bezieht Wick unter anderem auf die hohe Qualität der erstellten Prüfapparaturen. So werde mit dem Flasher, der zur Ermittlung der Stromausbeute herangezogen wird, eine Homogenität von < 1 % erreicht und mit dem Messplatz für die spektrale Empfindlichkeit von Photozellen (Spectral Response) eine weitere Lücke auf dem Testmarkt in Deutschland geschlossen.

Wichtig sei, dass den geprüften Produkten durch das zugehörige CETECOM PV-Zertifikat und die Verwendung des CETECOM PV-Prüfsiegels auf den Modulen die Übereinstimmung mit den anwendbaren Prüfanforderungen bestätigt wird. Durch die zusätzlichen Kapazitäten, die die CETECOM zur Verfügung stellen kann sowie durch schnelle Projektmanagementprozesse will CETECOM die derzeit am Markt vorhandene Vorlaufzeit für die Modulzertifizierung merklich unterbieten.


16.09.2009   Quelle: CETECOM ICT Services GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Anlagenbauer Bürkle liefert drei Laminatoren an Solarmodulhersteller Calyxo

Photovoltaik-Laminator "Ypsator".

Um ihre Dünnschichtmodul-Produktion auszubauen, kauft die Q-Cells-Tochter Calyxo GmbH (Bitterfeld-Wolfen) drei Bürkle-Laminatoren. Neben einem im Juli gelieferten Sieben-Etagen-"Ypsator" haben die Schwarzwälder Anlagenbauer bereits im Juni zwei Ein-Etagen-Laminatoren nach Sachsen-Anhalt geliefert, berichtet die die Robert Bürkle GmbH in einer Pressemitteilung. Mit sieben, übereinander liegenden Etagen verbindet die Calyxo GmbH einen minimalen Flächenverbrauch mit einer hohen Produktivität, die im dreistufigen Laminier-Verfahren erreicht wird.   Somit habe der einzelne Ypsator eine Kapazität von sieben großen Ein-Etagen-Laminatoren, betont der Hersteller. Die Nutzfläche einer Etage betrage 2.000 mal 2.200 Millimeter.




Dreistufiges Bearbeitungsverfahren steigert Kapazität und Qualität

Mit dem Einsatz der Großanlage setze die Q-Cells-Tochter auf Jahrzehnte erprobten Technologie aus Freudenstadt: Bürkle-Anlagen laminieren mit Thermoöl beheizten Heizplatten. Der neuartige, dreistufige Bearbeitungsprozess für Glas-Glas-Module setze dabei Maßstäbe. Durch das Aufteilen des Prozesses in Vorlaminieren (unter Vakuum), Endlaminieren und Kühlen kann die Kapazität der Anlage mehr als verdoppelt werden, betont Bürkle. Gleichzeitig verbessere sich die Qualität der produzierten Dünnschichtmodule - denn Glasbruch sei quasi ausgeschlossen.


16.09.2009   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Deutsche Photovoltaik-Unternehmen statten Schulzentrum in Uganda mit Solarstromanlage aus

Die SMA Solar Technology AG, die SolarWorld AG und die Solartechnik Stiens GmbH und Co. KG haben in Kooki/Uganda ein Schulzentrum mit einer Solar-Anlage ausgestattet. Das Schulzentrum, das auch ein Internat umfasst und künftig um eine Berufsschule ergänzt wird, verfügte bisher nur über wenige Stunden Elektrizität am Tag. Eine Photovoltaik-Inselanlage sorgt nun rund um die Uhr für eine zuverlässige Stromversorgung. Träger des Projektes in Uganda ist der Verein "Together - Hilfe für Uganda e.V", in dem sich auch Mitarbeiter von SMA engagieren.  Neben dem gesamten Schulareal wurde gleichzeitig die im Bau befindliche Berufsschule an die Stromversorgung der Photovoltaik-Anlage angeschlossen: In der Berufsschule soll künftig jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung in den Berufsfeldern Landwirtschaft, Elektrotechnik und Buchhaltung angeboten werden, um so die Basis für eine spätere Beschäftigung vor Ort und eine nachhaltige Verbesserung ihres Lebensstandards zu schaffen.



Solarstrom rund um die Uhr

Bisher verfügte das rund 200 Kilometer von Ugandas Hauptstadt Kampala entfernte Schulzentrum nur über eine unzureichende Stromversorgung von wenigen Stunden am Tag durch einen Dieselgenerator. So konnten beispielsweise die rund 500 Schüler des Internats nach Einbruch der Dunkelheit, die in dieser Region bereits sehr früh einsetzt, nur noch ein bis zwei Stunden lernen. Häufig wurde jedoch der Generator gar nicht erst betrieben, da das Geld für Diesel fehlte. Mit der Installation der Photovoltaik-Anlage ist nun die für den Betrieb der Schule und der künftigen Lehrwerkstätten notwendige Stromversorgung sichergestellt: Eine Photovoltaik-Inselanlage mit einer Leistung von rund 10,4 Kilowatt (kWp) versorgt das Schulzentrum rund um die Uhr zuverlässig mit Strom. Dabei stellte SMA die Wechselrichter (Sunny Island IS 2224 / Sunny Boy 4000TL-20) zur Verfügung, die SolarWorld AG stiftete die Photovoltaik-Module. Die Materialien für die Montage und Verkabelung stammten von der Solartechnik Stiens GmbH und Co. KG.


Schulungen stellen fachgerechten Betrieb sicher und fördern gleichzeitig den Wissenstransfer

Die Unterstützung des Projekts durch SMA war aber nicht nur materiell: Acht SMA Mitarbeiter nutzten ihren Sommerurlaub, um die Anlage in Kooki aufzubauen. Unterstützt wurde das Team von einem Mitarbeiter von Solartechnik Stiens und drei Mitgliedern des Projektträgers "Together - Hilfe für Uganda e.V." Neben dem Aufbau der Anlage wurden auch Schulungen zur Photovoltaik-Anlage durchgeführt. "Uns ist es besonders wichtig, neben der eigentlichen Installation der Anlage auch die Menschen vor Ort intensiv mit einzubeziehen", erklärt Mario Vogel, Leiter des Projekts bei SMA. "Auf diese Weise stellen wir nicht nur den fachgerechten Betrieb und die Wartung der Anlage sicher, sondern fördern gleichzeitig auch den Wissenstransfer zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen".


Elektrifizierung als Grundlage einer fairen Entwicklung

Der Projektpartner SolarWorld AG bündelt unter dem Dach "Solar2World" Projekte, die einen wertvollen Beitrag zur regionalen Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern leisten. Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck erklärt: "In den ärmeren Regionen dieser Erde ist Elektrifizierung eine entscheidende Grundlage für eine faire Entwicklung. Das Projekt zeigt einmal mehr, wie mit einfachen Mitteln vor Ort geholfen werden kann." SMA unterstützt bereits seit einigen Jahren Entwicklungshilfeprojekte des Vereins "Together - Hilfe für Uganda e.V.", für die auch ein großer Teil der jährlichen Weihnachtsspende der Mitarbeiter verwendet wird. So wird sich SMA auch künftig an der weiteren Ausstattung und am Ausbildungskonzept der Berufschule in Kooki beteiligen.


Photovoltaik-Inselsysteme

Mehr als zwei Milliarden Menschen haben heute noch keinen Zugang zu elektrischem Strom. PV-Inselanlagen bieten die Möglichkeit, Strom unabhängig von einer zentralen Versorgung und einem Stromnetz zu erzeugen. Mit diesen Systemen, bei denen eine Erweiterung um weitere Stromerzeuger und -verbraucher ohne größeren technischen Aufwand möglich ist, können auch entlegene, netzferne Gebiete versorgt und damit die Entwicklung dieser Regionen gefördert werden.

16.09.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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S.A.G. Solarstrom AG erhält ISO-Zertifizierung für Qualitäts- und Umweltmanagement

Sitz der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg.
Sitz der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg.

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), herstellerunabhängiger Anbieter von individuell konfigurierten Photovoltaik-Anlagen, hat ein ISO-zertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagement eingeführt. Das Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008 und das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2004 umfassen die gesamte Wertschöpfungskette, die in der S.A.G.-Gruppe erbracht wird: Planung, Konfiguration, Vermarktung, Installation, Monitoring & Betriebsführung, Optimierung und Rückbau von Photovoltaik-Anlagen und Erbringung zugehöriger Dienstleistungen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die S.A.G. unterstreiche damit ihren Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanspruch in der Photovoltaik-Branche.   In den vergangenen knapp zwei Jahren seien im Rahmen der Neuausrichtung des Unternehmens sämtliche Prozesse erfasst, analysiert und professionalisiert worden. Das erfolgreich eingeführte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem biete der S.A.G. Solarstrom AG nun weitere Anhaltspunkte, um Geschäftsprozesse regelmäßig hinsichtlich der Produkt- und Dienstleistungsqualität sowie der Umweltauswirkungen zu überprüfen und weiter zu optimieren.


"Wir wollen national und international noch klarer zum Synonym für Qualität und Nachhaltigkeit in der Solar-Branche werden - und das sowohl hinsichtlich unserer Anlagen und Dienstleistungen als auch hinsichtlich unseres unternehmerischen Handelns, das auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet ist", skizziert Dr. Karl Kuhlmann, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG, die Vision des Unternehmens. "Die erfolgte ISO-Zertifizierung verdeutlicht diesen Anspruch." Die Zertifizierung des Qualitäts- und Umweltmanagements umfasst alle operativen deutschen Tochterunternehmen, die spanische Niederlassung TAU Ingenieria Solar S.L. in Madrid sowie die italienische Niederlassung S.A.G. Solar Italia in Mailand.

15.09.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG.,
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Berliner Photovoltaik-Unternehmen Sulfurcell erneut ausgezeichnet

Photovoltaik-Sichtschutzwand mit Sufurcell-Modulen in Berlin Adlershof.
Photovoltaik-Sichtschutzwand mit
Sufurcell-Modulen in Berlin Adlershof.

Der britische "Guardian" wählt das Berliner Unternehmen Sulfurcell erneut unter die weltweit 100 führenden Cleantech-Unternehmen. "Global Cleantech 100" ist eine Auszeichnung für privatwirtschaftliche Unternehmen weltweit, die für besondere Leistungen bei der Entwicklung und Kommerzialisierung sauberer, umweltfreundlicher Technologien verliehen wird. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Berliner Dünnschicht-Solarzellen-Hersteller in die Liste der 100 weltweit besonders viel versprechenden Unternehmen aufgenommen.   "Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung. Sie ist eine weitere Bestätigung für unsere Strategie, Solarmodule zu entwickeln und zu vermarkten, die nicht nur Energie erzeugen, sondern auch als attraktives Baumaterial Fassadenelemente oder Dachziegel ersetzen können", kommentiert so Geschäftsführer Dr. Nikolas Meyer.



Dünnschicht-Solarmodule aus Kupfer-Indium-Sulfid (CIS)

Sulfurcell überzeugt die Branche seit 2003 mit der Entwicklung und Produktion modernster Photovoltaik-Anlagen. Im Gegensatz zu zahlreichen Wettbewerbern fertigt Sulfurcell Dünnschichtsolarmodule unter Verwendung des Halbleiters Kupfer-Indium-Sulfid (CIS). In der Folge lassen sich Solarzellen produzieren, die wesentlich dünner sind als herkömmliche Module und deutlich reduzierte Herstellungskosten aufweisen. Weitere Besonderheit dieser Technologie: Für die Produktion wird, im Vergleich zur Herstellung herkömmlicher Solarmodule, nur die Hälfte der Energie benötigt. Dies verbessert den Umweltnutzen der Sulfurcell-Produkte um ein Vielfaches und macht sie zu einer ökologisch und ökonomisch optimierten Lösung.

Die Auszeichnung wird von Guardian News and Media in Zusammenarbeit mit der "Cleantech Group", LLC verliehen. In diesem Jahr wurden rund 3.500 Unternehmen aus aller Welt auf den Prüfstand gestellt und das Gremium aus zahlreichen Branchen-Experten hat die Top-100-Unternehmen ermittelt. "Die weltweit erste Global Cleantech 100-Liste stellt innovative Unternehmen und Technologiebereiche in den Mittelpunkt, die aus kommerzieller Sicht besonders vielversprechend sind", erläutert Richard Youngman, Managing Partner der Cleantech Group.

Weitere Informationen: http://cleantech.com/news/awards/globalcleantech100


15.09.2009   Quelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH,
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Spanischer Photovoltaik-Marktführer Isofoton setzt auf Deutschland

Isofoton Forschungs- und Produktionszentrum in Malaga (Spanien).
Isofoton Forschungs- und Produktionszentrum
in Malaga (Spanien).

Isofoton S.A. (Madrid), führender spanischer Hersteller von Solarzellen und -modulen, will im Zuge einer international ausgerichteten Vertriebsstrategie den deutschen Markt erschließen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits 1981 gegründet und als ein Pionier der Solar-Branche weltweit mit Niederlassungen vertreten, baue Isofoton nun seine Marktposition in der Bundesrepublik Deutschland aus. Das Unternehmen will seine Bemühungen langfristig auf den deutschen Markt konzentrieren: Bis Anfang 2010 ist die Eröffnung einer deutschen Niederlassung geplant.   Derzeit ist das Unternehmen mit der Umsetzung der architektonischen Integration und Installation einer 600 Kilowatt-Photovoltaikanlage, einer solaren Schallschutzwand an der Autobahnbahn im bayrischen Freising, nahe des Münchner Flughafens, beschäftigt. Für das kurz vor der Fertigstellung stehende Modernisierungsprojekt wurden 1.200 Quadratmeter an Hochleistungsmodulen installiert.



Kooperation mit dem Brandenburger Solar-Systemanbieter Mp-tec als Hauptvertriebspartner

"Deutschland ist weiterhin einer der wichtigsten und chancenreichsten Solarmärkte weltweit. Unsere Partner vor Ort haben unser Engagement im deutschen Markt positiv aufgenommen, das zeigt sich auch in ersten Projektabschlüssen und steigenden Abnahmemengen", berichtet Eva Pavo, Pressesprecherin von Isofoton. Um die Position im deutschen Markt zu stärken, hat Isofoton seinen Vertrieb und Kundenservice erweitert und baut ein Netzwerk aus Vertriebspartnern auf. So kooperiert der Zell- und Modulproduzent beispielsweise mit dem Brandenburger Solar-Systemanbieter Mp-tec GmbH & Co.KG, der der Hauptvertriebspartner des Unternehmens in Deutschland ist. In seinem Heimatland Spanien hat Isofoton in den vergangenen drei Jahrzehnten bereits das Vertrauen zahlreicher Auftraggeber gewonnen: 2008 war das Unternehmen dort nach eigenen Angaben Marktführer in der Herstellung von Solarmodulen und -zellen.

Isofoton ist Aussteller auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) in Hamburg. Vom 21. bis zum 24. September stellt das Unternehmen dort sein neuestes Produkt vor, das 230-Watt-Photovoltaikmodul ISF 230. Halle B5 Stand 63.



15.09.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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Mitsubishi Electric präsentiert neue Solarmodule für Europa, Nordamerika und Asien

Neue Mitsubishi-Solarzelle: mit 4 Stromsammelschienen.
Neue Mitsubishi-Solarzelle: mit 4
Stromsammelschienen.

Die Mitsubishi Electric Corporation (Tokio) kündigte am 10. September 2009 an, das Unternehmen werde zehn neue Photovoltaik-Module auf den Markt bringen. Fünf seien für Europa bestimmt, fünf für Nordamerika und Asien. Laut Pressemitteilung umfasst das neue Produktsortiment Solarmodule mit Nennleistungen von 210, 220, 225, 230 und 235 Watt, die ab 15. Januar 2010 lieferbar sein werden. Die neuen mit bleifreien Loten hergestellten Module ermöglichen laut Mitsubishi einen hohen Stromertrag. Die Solarzellen seien statt mit zwei nun mit vier Stromsammelschienen (bus bars) ausgestattet.  Mitsubishi berichtet, dass die neuen Solarzellen und Modulgrößen eine Nennleistung von bis zu 235 Watt pro Modul ermöglichen. Zum Bau einer Solarstromanlage seien deshalb weniger Module nötig, was wiederum niedrigere Systemkosten bedeute. Die neuen Module werden ab dem 21. September 2009 auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC) in Hamburg vorgestellt sowie auf der Solar Power International 2009 im kalifornischen Anaheim.



Neue Module sicherer, effizienter und robuster

Laut Pressemitteilung haben die neuen Solarmodule von Mitsubishi fünf herausragende Eigenschaften: Vier statt bisher zwei Stromsammelschienen pro Solarzellen; größere Fläche; robusterer Rahmen; 4-Schichten-Anschlussbox und der Verzicht auf bleihaltiges Lot. Mitsubishi berichtet, dass der Innenwiderstand jeder Solarzelle durch die zusätzlichen bus bars gesenkt werden konnte und auf diese Weise der Ertrag im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 3 % stieg. Die neuen Module bestehen jetzt aus 60 statt 50 Solarzellen, was den Ertrag wiederum erhöhe. Laut Hersteller haben die neuen Module einen Wirkungsgrad von 14,3 % und den Belastungstest der entsprechend der IEC-Norm (International Electrotechnical Commission) bei 5400 Pa bestanden. Der neue Modulrahmen ermögliche außerdem eine vielseitigere Montage, heißt es in der Pressemitteilung. Die Anschlussbox habe im Vergleich zu den älteren Modellen eine zusätzliche, hitzebeständige und Flammen hemmende Schicht, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Module erhöhe. Schließlich sei die Verwendung von ausschließlich bleifreiem Lot deutlich umweltfreundlicher.


15.09.2009   Quelle: Mitsubishi Electric Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mitsubishi Electric Corporation,
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Organische Photovoltaik: 3D-Bilder liefern neue Einblicke in polymere Solarzellen

Elektronentomographisches Bild einer Polymer-Metalloxid-Solarzelle.
Elektronentomographisches Bild einer
Polymer-Metalloxid-Solarzelle.

Ein interdisziplinäres Forscherteam von Chemikern, Physikern und Mathematikern der TU Eindhoven und der Universität Ulm hat zum ersten Mal hoch auflösende dreidimensionale (3D) Bilder vom Inneren einer polymeren Solarzelle erzeugt. Dies liefere wichtige neue Informationen über die Nanostruktur von Kunststoff-Solarzellen und deren Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Zellen, betont die Universität Ulm in einer Pressemitteilung. Die Forschungsergebnisse wurden am 13.09.2009 in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Materials" veröffentlicht.   "Diese Forschungsergebnisse bringen ganz wesentliche neue Einsichten in die Funktionsweise von polymeren Solarzellen", heißt es in der Pressemitteilung. Allerdings habe diese Art von Solarzellen noch nicht die Leistungsfähigkeit ihrer aus Silizium gefertigten Pendants. Der große Vorteil polymerer Solarzellen hingegen sei, dass sie sehr schnell und einfach produziert werden können. Dies sei sogar im Rollenvordruck möglich, was diese Technologie auch sehr kostengünstig erscheinen lasse. Zusätzlich seien polymere Solarzellen sehr flexibel, was sie besonders geeignet für die Verwendung in Fahrzeugen oder sogar an Kleidung macht.




Hybrid-polymere Solarzellen sollen höhere Wirkungsgrade erreichen

In Hybrid-Solarzellen, die aus einer Mischung von zwei verschiedenen Materialien bestehen, werden ein Polymer und ein Metalloxid verwendet, um elektrische Ladungen an den Phasengrenzen zu erzeugen, wenn das Material von der Sonne beschienen wird. Der Vermischungsgrad dieser beiden Materialien ist dabei ein entscheidender Faktor für den Wirkungsgrad. Eine sehr starke Vermischung vergrößert die Phasengrenzen, was die Entstehung von elektrischen Ladungen verbessert. Gleichzeitig erschwert es aber den Abtransport der Ladungen, da dies zu langen und verwundenen Wegen führt, welche die entstandenen Ladungen zurücklegen müssen, um zur Elektrode zu gelangen. Vermischen sich die beiden Materialien hingegen kaum, wird genau der gegenteilige Effekt beobachtet.

Die sehr unterschiedliche chemische Natur von Polymeren und Metalloxiden bereitet Schwierigkeiten, die Nanostruktur zu kontrollieren. Den Forschern in Eindhoven sei es nun gelungen, dieses Problem größtenteils zu lösen, indem sie eine Substanz verwenden, die sich gut mit dem Polymer mischt und dann anschließend das gewünschte Metalloxid liefert. Diese Vorgehensweise ermögliche eine bessere Vermischung, was dazu führe, dass bis zu 50 Prozent der absorbierten Photonen als elektrische Ladungen an einen externen Stromkreislauf abgegeben werden können.


Vermischung im Nanobereich

Wie wichtig der Grad der Vermischung ist, sei durch die Visualisierung der Nanostruktur mit Hilfe von 3D-Bildern klar aufgezeigt worden. Bisher sei es nicht möglich gewesen, solche 3D-Darstellungen herzustellen. Mit dem Einsatz von 3D-Elektronentomographie konnte das Forscherteam jedoch eine bisher nicht erreichte Detailgenauigkeit der Darstellung der Nanostruktur erreichen. Mit Hilfe dieser dreidimensionalen Bilder konnten die Forscher des Instituts für Stochastik der Universität Ulm geometrische Kenngrößen der Nanostruktur der Solarzellen bestimmen, die sie mit der Leistungsfähigkeit der Solarzellen korrelieren konnten. Hierzu zählen zum Beispiel typische Abstände zwischen den beiden Phasen oder Eigenschaften von Perkolationswegen, wodurch die Grad der Verbundenheit der Metalloxid-Phase mit der Elektrode beschrieben wird. Diese Strukturkenngrößen, die quantitativ erfasst worden sind, stimmen darüber hinaus perfekt mit den gemessenen Leistungsdaten der Solarzellen überein, heißt es in der Pressemitteilung.


Neue Wege zur Erhöhung des Wirkungsgrads gesucht

Obwohl die hier betrachteten polymeren Solarzellen zu den leistungsstärksten ihrer Art gehören, werden nur zwei Prozent der Energie des Sonnenlichts in elektrische Ladungen umgewandelt. Deshalb ist es das Ziel, diesen Anteil stark zu vergrößern. Dies soll zum einen durch die bessere Kontrolle der Morphologie der photoaktiven Schicht erreicht werden, indem zum Beispiel neue Polymere synthetisiert werden, die sich kontrollierter mit Metalloxid mischen lassen. Zusätzlich sollen neue Polymere oder Moleküle entwickelt werden, die einen größeren Anteil des Sonnenlichts absorbieren können. Erst wenn diese Probleme gelöst sind, werden die Vorteile von Hybrid-Solarzellen, also die niedrigen Herstellungskosten und die thermische Stabilität der Nanostruktur, vollständig zum Tragen kommen.


Veröffentlichung im Internet

Die gemeinsame Veröffentlichung mit dem Titel "The effect of three-dimensional morphology on the efficiency of hybrid polymer solar
cells" ist in der Onlineausgabe der Zeitschrift Nature Materials unter
dem folgendem Link zu finden:
http://www.nature.com/nmat/journal/vaop/ncurrent/abs/nmat2533.html

Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes erzielt, das von den Professoren Peter Bäuerle (Universität Ulm), Rene Janssen (TU Eindhoven) und Volker Schmidt (Universität Ulm) geleitet wird. Das Projekt wird gefördert durch das Schwerpunktprogramm "Elementarprozesse der organischen Photovoltaik" (SPP 1355) der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

15.09.2009   Quelle: Universität Ulm   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Ulm,
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Führende Material-Anbieter unterstützen Solarwafer-Beschichtungssystem von Optomec

Aerosol-Drucksystem mit 40 Düsen von Optomec.
Aerosol-Drucksystem mit 40 Düsen von
Optomec.

Optomec (Albuquerque, New Mexico), Hersteller von Produktionssystemen für die Elektronik, Photovoltaik, Biomedizin, Luftfahrt und Verteidigungstechnik, berichtete am 9. September 2009, dass führende Photovoltaik-Werkstoffanbieter Materialien für das "Aerosol Jet"-Drucksystem des Unternehmens liefern. Laut Pressemitteilung haben Unternehmen wie die Cabot Corporation, DuPont Microcircuit Materials, Heraeus und das neue Unternehmen Five Star Technologies während des vergangenen Jahres eng mit Optomec zusammengearbeitet, um die Materialien für das Aerosol Jet-Metallisierungsverfahren zu optimieren. Aufgrund der Verfügbarkeit der speziell ausgelegten Werkstoffe sind Optomec und seine Partner überzeugt, die Anforderungen ihrer Kunden aus der Photovoltaik-Industrie im Hinblick auf verbesserte Solarzellen-Wirkungsgrade zu erfüllen.  Laut Pressemitteilung werden zunächst Materialien zur Beschichtung kristalliner Siliziumwafer verfügbar sein.



Optimierte Materialien für Photovoltaik-Wafer sollen Solarzellen-Wirkungsgrade erhöhen

Das Aerosol Jet-System soll in der Lage sein, die Vorderseite von 2.400 Wafern pro Stunde mit nur 40 Mikrometer dünnen Kontaktlinien (bus bars) zu bedrucken. Das Material wurde laut Optomec für das Ätzen der Silizium-Nitrit-Schicht optimiert und erfülle die technischen Anforderungen der Serienproduktion. Nach dem Druckvorgang werde Leitfähigkeit der Stromsammelschienen mit einem Beschichtungsverfahren erhöht. Optomec berichtet, das Unternehmen arbeite eng mit Werkstoffanbietern zusammen, dieses Verfahren weiter zu verbessern. Außerdem soll ein vollständiges Vorderseiten-Metallisierungsdruckverfahren entwickelt werden, bei dem verschiedene Materialen verwendet und der Kontaktwiderstand sowie die Leitfähigkeit getrennt optimiert werden können. Dave Ramahi, Präsident und Vorstand von Optomec, sagte: "Wir sind froh, dass etablierte und neue Werkstoffproduzenten mit Optomec gemeinsam daran gearbeitet haben, die Vorteile des Aerosol Jet-Prozesses für die Solarzellen-Produktion nutzbar zu machen. Dies wird unseren Kunden erlauben, die Aerosol Jet-Lösung rasch zum Druck von Kontaktlinien auf der Vorderseite von Solarzellen einzusetzen und auch die wachsenden Anforderungen an die Rückseiten-Metallisierung zu erfüllen".


Fraunhofer IKTS erwirbt Metallisierungs-System, um berührungsfreie Druckverfahren für Solarzellen zu entwickeln

Optomec berichtete, dass das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) ein "Aerosol Jet Solar Lab"-System für den Forschungsbereich Energiesysteme erworben hat. Laut Pressemitteilung soll das System an der IKTS-Niederlassung in Dresden installiert werden, wo es hauptsächlich zur Entwicklung von Druckprozessen für Kontaktlinien zur Steigerung des Solarzellen-Wirkungsgrads verwendet werden soll. Prof. Dr. Alexander Michaelis, Leiter des Fraunhofer IKTS kommentiert: "Die Photovoltaik ist eines der interessantesten Forschungs- und Entwicklungsfelder unseres Instituts. Wir haben uns auf Werkstoffe und Fertigungstechnologien für das Back-End einer Photovoltaik-Produktionslinie spezialisiert und arbeiten mit führenden Solar-Unternehmen zusammen. Wir sind davon überzeugt, dass das Aerosol Jet-Druckverfahren eine der vielversprechendsten Technologien für die künftige Waferherstellung ist und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Optomec". Laut Pressemitteilung passt das Aerosol Jet System ideal in das IKTS-Labor, weil es den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen erhöhen kann, indem enger beieinander liegende Kontaktlinien mit geringer Verschattung gedruckt werden. Mit der Technologie könnten feine Strukturen weiterentwickelter Photovoltaik-Werkstoffe auf unebenen Oberflächen berührungslos sowie ohne Schablonen oder Abdecklacke gedruckt werden, heißt es in der Pressemitteilung.


15.09.2009   Quelle: Optomec   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Optomec,
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WWF: Der Klimakanzlerstuhl ist leer, "Kanzlerkandidaten floppten beim wichtigsten Zukunftsthema"

"Vier Minuten zum Atomausstieg, null zum wichtigsten Zukunftsthema Klima- und Umweltschutz während des 90-minütigen TV-Duells", lautet die Bilanz des World Wide Fund For Nature (WWF), der kritisiert, dass die beiden Kanzlerkandidaten keine Konzepte zur Bewältigung der Klimakrise vorgeschlagen hätten. "Wenn hier nicht mehr kommt, sind Merkel und Steinmeier in dieser Frage nicht regierungsfähig", erklärt die Klimaexpertin des WWF Regine Günther.   "In den kommenden vier Jahren werden zentrale Weichen in dieser für die Menschheit wichtigen Frage gestellt. Den Kanzlerkandidaten war dies aber keine Sekunde wert. Das ist mehr als enttäuschend", sagt Günther. Wer die nächste Regierung erfolgreich führen will, müsse klar Farbe bekennen in Sachen Klimaschutz und Green Jobs. Dies hätte ein Bestandteil der TV-Debatte sein müssen, so der WWF.



14.09.2009   Quelle: WWF World Wide Fund For Nature   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Projekt PV Legal will weniger Bürokratie bei der Planung von Solarstromanlagen in Europa

Photovoltaik-Kraftwerk in Griechenland.
Photovoltaik-Kraftwerk in Griechenland.

Das neue europäische Projekt PV Legal hat sich zum Ziel gesetzt, administrative Hemmnisse bei der Planung und Installation von Photovoltaik-Anlagen abzubauen. Noch dauern Planung und Netzanschluss einer Solarstromanlage in Europa bis zu mehreren Jahren, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Grund für die Verzögerung seien häufig zu hohe bürokratische Auflagen. PV LEGAL will formale Anforderungen in verschiedenen Märkten in Europa abbauen und damit die Entwicklungszeit von Photovoltaik-Projekten verkürzen. Koordinator des Projektes ist der BSW-Solar.   Zusammen mit 14 europäischen Industriepartnern will der Verband intensiv daran arbeiten, die Rahmenbedingungen in Deutschland und in elf anderen EU-Mitgliedsstaaten zu verbessern. "Bürokratische Hürden bremsen das Wachstum der Photovoltaik in Europa", kritisiert BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. "Um die Markteinführung für PV zu beschleunigen, müssen endlich starre Regeln und Hürden beseitigt werden. Mit PV Legal werden wir helfen, Genehmigungsverfahren europaweit zu vereinfachen."


Unterstützung durch die EU-Kommission

In der ersten Phase soll eine umfangreiche Datenbank zur Analyse bürokratischer Hindernisse erstellt werden, die schwer wiegende Barrieren für Investoren von PV-Anlagen in den ausgewählten EU-Mitgliedstaaten identifiziert. Die Ergebnisse sollen dann in einer zweiten Phase der Photovoltaik-Branche, den Entscheidern und den Netzbetreibern in den recherchierten Märkten mittels Beratungspapieren, Konferenzen und Workshops angeboten werden. PV Legal will dabei konkrete Empfehlungen zur Vereinfachung der administrativen Verfahren vorstellen und diskutieren. Der Abbau von administrativen Hemmnissen und Netzzugangsbarrieren wird sowohl seitens der Industrie als auch von der Europäischen Union, als eine zentrale Herausforderung gesehen. Aus diesem Grund unterstützt die EU-Kommission das Projekt im Rahmen des Programms "Intelligent Energy Europe".


Präsentation und Workshop auf der EU PVSEC in Hamburg

PV Legal wird zum ersten Mal vorgestellt auf der "24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" Ende September in Hamburg. Am Dienstag, den 22. September wird von 14:45 bis 18:00 Uhr ein Workshop in Halle B2, Stand G59 (EPIA INDUSTRY AREA) stattfinden. 13 nationale PV-Industrieverbände, der europäische Photovoltaikverband EPIA und das Beratungsunternehmen eclareon bilden zusammen die PV Legal-Projektpartner.


Internationale Partner

Die Partnerverbände sind: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar, Koordinator); ASIF, PV-Industrieverband Spanien; Assosolare, PV-Industrieverband Italien; ENERPLAN, PV-Industrieverband Frankreich; HELAPCO, PV-Industrieverband Griechenland; PTPV, PV-Verband Polen; REA, Erneuerbarer Energien Verband Großbritannien; SER, Erneuerbarer Energien Industrieverband Frankreich; ZSFI, PV-Industrieverband Slowenien; EPIA, PV-Industrieverband Europa; eclareon Management Consultants.

Weitere beteiligte Organisationen sind: Holland Solar (PV-Verband Niederlande), CZREA (Erneuerbare Energien Agentur Tschechien) und APESF (PV-Industrieverband Portugal), bulgarischer PV-Verband.
Weitere Informationen: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) Thomas Chrometzka; Leiter Internationales. Tel: 030 29 777 88 40.
E-Mail: chrometzka@bsw-solar.de

14.09.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Grünen-Sprecher Fell fordert drastische Erhöhung der Mittel für die Solar-Forschung

Hans-Josef Fell: Photovoltaik- Forschung muss deutlich ausgebaut werden.
Hans-Josef Fell: Photovoltaik-
Forschung muss deutlich
ausgebaut werden.

Mit Verweis auf einen Beitrag der Berliner Zeitung vom 11.09.2009, in dem die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Industrie in Frage gestellt wird, verlangt Hans-Josef Fell (MdB), Sprecher für Energie und Technologie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die Bundesregierung müsse jetzt die Mittel für die Photovoltaik-Forschung deutlich steigern, um den technologischen Vorsprung der deutschen Solarwirtschaft mit ihren rund 70.000 Arbeitsplätzen auszubauen.  Die Berliner Zeitung zitiert eine nicht veröffentlichte LBBW-Studie, mit der Behauptung, dass die chinesischen Hersteller mittlerweile einen technologischen Vorsprung hätten, so Fell in einem Rundschreiben. "Das geht an der Realität vorbei, auch wenn es einige chinesische Photovoltaik-Hersteller gibt, die inzwischen technologisch mithalten können". Noch habe die deutsche Photovoltaik-Industrie technologisch die Nase vorn, auch wenn der Vorsprung in den letzten Jahren geringer geworden sei, betont Fell.


US-Regierung will Solar-Forschung steigern; Bundesregierung plant Kürzungen

Fell betont, die US-Regierung wolle die Forschungsmittel für die Solarforschung fast verdoppeln und habe gegenüber dem US-Kongress einen Zuwachs der Solarforschungsmittel für 2010 in Höhe von mehr als 80 % beantragt, von 175 Millionen Dollar auf 320 Millionen Dollar. "Die Bundesregierung tut genau das Gegenteil. Die Bundesregierung senkt in ihrem Regierungsentwurf für 2010 die Mittel für die Photovoltaik-Forschung deutlich, und zwar von 41,4 auf 32,3 Millionen Euro, bzw. um 22 %", kritisiert Fell. "Die Bundesregierung setze lieber auf Kernfusionsforschung und Abwrackprämien. Fell sieht eine große Gefahr für die deutschen Photovoltaik-Unternehmen und deren Beschäftigte in Plänen von Union und FDP, die Vergütungssätze für die Photovoltaik nach der Wahl deutlich zu senken. "Dies würde zuerst den deutschen Unternehmen den Garaus machen und damit den chinesischen Billiganbietern den Weltmarkt überlassen, warnt Fell.

Der Bericht "Absturz der deutschen Solar-Stars" ist veröffentlich in der Berliner Zeitung vom 11.09.2009 unter http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0911/wirtschaft/0021/index.html




14.09.2009   Quelle: Hans-Josef Fell, MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hans-Josef Fell, MdB,
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Vorstand und Aufsichtsrat der aleo solar AG unterstützen Übernahmeangebot der Robert Bosch GmbH

Vorstand und Aufsichtsrat des Solarmodul-Herstellers aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) haben am 11.09.2009 ihre gemeinsame Stellungnahme gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Robert Bosch GmbH vom 31. August 2009 bekanntgegeben. Die Robert Bosch GmbH hat den Aktionären der aleo solar AG darin angeboten, sämtliche Aktien der aleo solar AG zu einem Preis von 9,00 EUR je Stück in bar zu übernehmen. Nach Prüfung der Angebotsunterlage halten Vorstand und Aufsichtsrat die von der Robert Bosch GmbH angebotene Gegenleistung in Höhe von 9,00 EUR je Aktie für angemessen, berichtet aleo solar in einer Pressemitteilung.   Diese Einschätzung werde durch die Stellungnahme der von der aleo solar AG beauftragten unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft SUSAT & Partner OHG bestätigt. Vorstand und Aufsichtsrat seien darüber hinaus von der Investmentbank Jefferies International Ltd. sowie Freshfields Bruckhaus Deringer LLP beraten worden.


Gute Voraussetzungen zur Fortsetzung des Wachstumskurses

"Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass das Angebot den Interessen der aleo solar AG als Unternehmen gerecht wird. aleo hat sich als Premiummarke positioniert und einen starken Vertrieb aufgebaut. Diese Aktivitäten werden von der Bosch-Gruppe als ideale Ergänzung zu ihren derzeitigen Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien angesehen", heißt es in der Pressemitteilung. "In diesem Verbund sehen Vorstand und Aufsichtsrat gute Voraussetzungen, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre erfolgreich fortführen zu können. Vorstand und Aufsichtsrat begrüßen die Aussagen der Bieterin, dass sie ihre Finanzkraft, die Ressourcen in der Entwicklung neuer Technologien, die Erfahrung in hochpräziser Massenfertigung, internationale Vertriebswege und nicht zuletzt die Reputation des Unternehmens einbringen möchte und erwartet sich hieraus eine Stärkung der aleo solar AG".


aleo-Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären das Bosch-Angebot anzunehmen

Vorstand und Aufsichtsrat weisen in diesem Zusammenhang auf die in den Angebotsunterlagen der Robert Bosch GmbH genannten Angebotsbedingungen hin. Diese umfassen unter anderem die fusionskontrollrechtliche Freigabe der Übernahme und das Erreichen einer Mindestannahmeschwelle von mindestens 75 Prozent. Zu den näheren Einzelheiten der Angebotsbedingungen wird auf den Abschnitt 12.4 der Angebotsunterlage verwiesen. Vorstand und Aufsichtsrat halten die von der Robert Bosch GmbH angebotene Gegenleistung für angemessen im Sinne des § 31 Abs. 1 WpÜG. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Ansicht, dass das Angebot den Interessen der Gesellschaft gerecht wird. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen daher einstimmig das Angebot und empfehlen den Aktionären der aleo solar AG, dieses anzunehmen.

Über Annahme und Ablehnung des Angebots muss jeder Aktionär der aleo solar AG unter Würdigung der Gesamtumstände sowie der Einbeziehung seiner individuellen Verhältnisse und seiner persönlichen Einschätzung über die Möglichkeiten der zukünftigen Wertentwicklung und des Börsenkurses selbst entscheiden. Sowohl die Annahme als auch die Nichtannahme des Angebots können Nachteile für die Aktionäre der aleo solar AG nach sich ziehen, die in der gemeinsamen Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat erläutert werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Die gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der aleo solar AG ist auf der Website des Unternehmens abrufbar. Die Stellungnahme kann auch kostenlos angefordert werden unter der Nummer +49 (0) 441 21988 770, per Fax unter +49 (0) 441 21988 690 oder per Email unter invest@aleo-solar.de

14.09.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Applied Materials präsentiert integriertes, regionales Solar-Geschäftsmodell "fab2farm"

"fab2farm"-Konzept von Applied Materials

Um den wachsenden weltweiten Bedarf an erneuerbaren Energien zu decken hat das Unternehmen Applied Materials, Inc. (Santa Clara; Kalifornien) ein neues Geschäftsmodell zum globalen Ausbau der Solarenergie- Nutzung entwickelt. Das Konzept sieht vor, kostengünstige Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab zu bauen und dadurch die regionale Wirtschaft zu stimulieren. Das "fab2farm"-Modell sei ein vollständiges regionales Öko-System, das Gemeinden, Energieversorger und Solarmodul-Hersteller verbinden soll, um die Kosten für Solarstrom zu senken, "grüne" Arbeitsplätze zu schaffen und die regionale Wirtschaft anzukurbeln, berichtet Applied Materials in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig werde auf diese Weise saubere Energie für die kommenden Jahrzehnte erzeugt.   Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine Solarmodulfabrik, deren Betreiber mit Photovoltaik-Produktionslinien vom Typ "SunFab" arbeitet, die von Applied Materials geliefert werden. Die "SunFab" produziert nach Angaben des Herstellers die weltweit größten und leistungsstärksten Solarmodule, die bestens zum Einsatz in Photovoltaik-Kraftwerken von Energieversorgern geeignet seien. PV-Kraftwerke, die sich vorzüglich zur dezentralisierten Energieproduktion eignen, können auch im Kraftwerksmaßstab relativ rasch nahe der Energieverbraucher errichtet werden und ein teuerer Ausbau der Stromnetze entfällt. Ein derartiges Solar-Kraftwerk würde nicht nur wettbewerbsfähigen Solarstrom liefern, sondern auch dazu beitragen, dass der regionale Energieversorger bis zu 170.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden kann, betont Applied Materials.



Lokale Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze

"Das fab2farm-Modell eröffnet eine wenig riskante, kostengünstige Chance, die Photovoltaik in das Energieportfolio einer Kommune zu integrieren", erläutert John Antone, Vizepräsident für Energie- und Umwelttechnologien von Applied Materials. "Dieser Ansatz erlaubt im Gegensatz zur Energieerzeugung aus fossilen Quellen, dass ein beträchtlicher Teil der in die Photovoltaik investierten Dollar in der Kommune bleiben. Unser Geschäftsmodell ist ein Motor für die lokale Wirtschaft, schafft qualifizierte Arbeitsplätze und zeigt den Weg zu den niedrigsten Kosten für Photovoltaik-Anlagen", ergänzt Antone.

Die SunFab-Produktionslinie als Eckpfeiler des fab2farm-Konzepts sei entworfen worden, um jährlich Solarmodule mit einer Nennleistung von 80 Megawatt (MW) zu fertigen, was den Strombedarf von rund 35.000 Haushalten zu Spitzenlastzeiten decken könne, betont Applied Materials. Das Unternehmen geht davon aus, dass eine solche Solar-Fabrik in der jeweiligen Region mehr als 2.500 Arbeitsplätze schaffen kann und eine Wertschöpfung in der Größenordnung von 400 bis 500 Millionen Dollar pro Jahr anstoßen würde.

"Die für den Kraftwerksmaßstab optimierte SunFab-Linie produziert die stärksten Dünnschichtmodule der Welt, die rund sechs Mal so viel leisten als herkömmliche verglaste Solarmodule", unterstreicht Dr. Randhir Thakur, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Geschäftsbereichs Displays und SunFab bei Applied Materials. "Mit weniger als vier US-Dollar pro installiertem Watt Photovoltaik-Leistung kosten Module aus der SunFab sowohl bei der Herstellung als auch bei der kompletten Installation weniger als konventionelle Module. Und eine effizientere Produktion wird diese Kosten noch weiter senken, während die Preise für herkömmlichen Strom erwartungsgemäß stetig steigen werden", sagt Thakur.


Applied Materials präsentiert ein interaktives fab2farm-Modell im Internet unter http://fab2farm.appliedmaterials.com/fab2farm_model.htm

14.09.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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Architekten-Umfrage zur Photovoltaik-Gebäudeintegration: Mehr Information über Systeme und Kostentransparenz erforderlich

Photovoltaik-Fassade mit Modulen von Sulfurcell
Photovoltaik-Fassade mit Modulen von
Sulfurcell

Architekten und Ingenieure benötigen Kostentransparenz sowie umfassendere Informationen über gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (Building Integrated Photovoltaics (BIPV) und Gewährleistung, um Solarstromanlagen stärker in ihre Bauprojekte eingliedern zu können. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Economic Forum Anfang September 2009 veröffentlichte. An der Befragung nahmen 79 Architekten, Bauingenieure und weiter Fachleute teil, berichtet das Economic Forum in einer Pressemitteilung. Ein Drittel der Befragten hält solare Integration für sehr kostspielig, und 14 % gestehen ein, dass sie die Kosten kaum kennen. 36 % der Befragten halten eine spezielle Förderung der Gebäudeintegration aufgrund der hohen Kosten für erforderlich.  Wo immer möglich, bringen die Befragten ihre Bedenken bezüglich der zu hohen Kosten, fehlender Kosten-Nutzen-Rechnungen und ganzheitlicher Kalkulationen zur Sprache. Lediglich 17 % sind der Meinung, dass BIPV nicht teuer sei, da sich die Anlage von selbst finanziere.


Kostenersparnis durch die Einsparung herkömmlicher Bauteile

"BIPV haftet das Image an, dass sie zu teuer ist. Hier wollen wir mit dem Energy Forum mehr Transparenz schaffen", sagt Andreas Karweger, Geschäftsführer des Economic Forum, das Veranstalter einer Tagung zur Solararchitektur ist, die jährlich im Dezember in Brixen (Südtirol) stattfindet. Bereits auf dem Energy Forum im Dezember 2008 hatten Referenten mehrerer Photovoltaik-Unternehmen betont, dass ihre integrierten Dächer und Fassaden konkurrenzfähig mit konventionellen Gebäudehüllen seien. Dabei betonten sie die Kostenersparnis, die integrierte Anlagen durch die Einsparung herkömmlicher Bauteile wie Dachziegel, Wärmedämmung oder Verschattungselemente erzielen.


Standardisierung der Produkte kann Kosten weiter senken

Die Kosten für individuell gefertigte BIPV-Sonderlösungen seien sicher noch höher als bei herkömmlichen Gebäudehüllen mit Standardmaterialien, räumt Karweger ein. "Die zunehmende Standardisierung der Produkte wie Solardächer und integrierfähige Solarmodule werden jedoch die Kosten weiter senken", prognostiziert Karweger. Hinzu komme die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung, die PV-Anlagen über Jahrzehnte erwirtschaften. "Leider wird der Return über die Einspeisevergütung noch nicht hinreichend in der Kalkulation berücksichtigt. Wir werden daher beim nächsten Energy Forum dem Kostenaspekt besondere Aufmerksamkeit widmen", kündigt Karweger an.

Bereits im April 2006 hatte das Ingenieurbüro Arup im Auftrag der EU-Kommission die so genannte "BIPV-CIS"-Studie abgeschlossen. Arup hatte 84 Architekten und Ingenieure aus sieben Ländern zur gebäudeintegrierten Photovoltaik und zu CIS-Dünnschichtmodulen befragt. Über die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass sie bisher noch keine BIPV-Anlagen in ihre Bauplanung einbezogen hätten, da die Kosten hierfür zu hoch seien. Die Arup-Studie zeigte jedoch auch, dass die Befragten die Kosten für integrierte Photovoltaikanlagen deutlich überschätzen.

Gewährleistung noch unklar

Informationsdefizite stellen die zweitgrößte Hürde für eine stärkere Nutzung der BIPV dar. Einen großen Aufklärungsbedarf sehen die Teilnehmer der Economic Forum-Umfrage bei der Gewährleistung. Für zwei Drittel der Befragten sind die Gewährleistung, die Zuständigkeiten und die Definition der Schnittstellen bei einem Bauprojekt "ungenau und zu kompliziert". 29 % sind der Meinung, dass die BIPV-Vorgaben nicht mit den üblichen Vorschriften des Fassaden- und Dachbaus übereinstimmen. Für problematisch hält die Mehrzahl die Überschneidungen mit anderen Gewerken: 96% der Befragten sind der Meinung, dass die Gewerke und deren Berufsgruppen an einem Bauwerk besser zusammenzuarbeiten müssen. Eine derart deutliche Aussage gab es an keiner anderen Stelle der Umfrage.

Die Liste der offenen Fragen der Planer ist lang: 18 % der Befragten rätselt über die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer der Module. Fast ebenso viele (17 %) interessieren sich für Fragen des Brandschutzes und der Sicherheit von integrierten PV-Anlagen. Auch wie Photovoltaikanlagen optimal in eine Fassade eingebaut werden, ist vielen nicht klar. Die Hinterlüftung der Fassade und die Wasserdichtigkeit eines PV-Daches werfen weitere Fragen auf. Darüber hinaus wünschen die Befragten Informationen über Systemlösungen, insbesondere integrierfähige Elemente, die mehrere Funktionen wie Stromerzeugung, Belüftung, Tageslichtlenkung oder Wärmedämmung vereinen. Wissensbedarf gibt es weiterhin bei der Integration von PV-Anlagen in bestehende Gebäude. "Der Informationsbedarf bei unseren Teilnehmern ist sehr groß. Wir werden dem Rechnung tragen und im Dezember beim nächsten Energy Forum den Teilnehmern genügend Zeit für Fragen und Antworten einräumen", betont Karweger. "Außerdem werden mehrere Architekten und Ingenieure die Gebäudeintegration aus ihrer Sicht darstellen."

Energiegewinnung als Hauptargument

Über die Hälfte der Befragten gibt Energiegewinnung als Grund für eine Fassadenintegration an; ein Drittel nett das "attraktive Design". Dennoch kritisieren viele Architekten die Ästhetik aktueller PV-Anlagen. Bei den bevorzugten Anwendungsmöglichkeiten von BIPV-Produkten liegt die Warmfassade mit integrierter Dämmung mit 30 % vorn, gefolgt von der Kaltfassade mit 27 % und dem Solardachziegel mit 26 %. Bei der Dachintegration überzeugt die Befragten der praktische Nutzen, dass sie mit einer PV-Anlage die Dachziegel einsparen können. 41 % nennen dies als Beweggrund für eine dachintegrierte Anlage.

Das nächste internationale Energy Forum findet vom 2. bis 4. Dezember 2009 in Brixen, Südtirol, statt. Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto "Solararchitektur & Stadtplanung" und behandelt integrierte Gebäudehüllen, BIPV im Gebäudebestand, Tageslichtnutzung und solare Stadtplanung. Außerdem findet am 1. Dezember ein BIPV-Workshop der Unternehmen Ertex-Solar und Sulfurcell statt. Nähere Informationen unter http://www.energy-forum.com/

14.09.2009   Quelle: EF Economic Forum LTD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH,
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DLR-Sonnenofen: Gebündelte Solar-Energie für die Wissenschaft

DLR-Sonnenofen: Versuche mit gebündelter Sonnenstrahlung seit 15 Jahren
DLR-Sonnenofen: Versuche mit gebündelter
Sonnenstrahlung seit 15 Jahren

Wenn Dr. Christian Raeder den "Sonnenofen" beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln hochfährt, richtet er zunächst den 57 Quadratmeter großen Spiegel nach der Sonne aus. Gebündelt reicht die Energie, die dieser Spiegel sammelt, aus, um einen handelsüblichen Tresor aufzuschmelzen. Das zeigt ein Film, den die Besucher am Tag der Luft- und Raumfahrt am 20. September 2009 sehen können. Im Alltag nutzen Wissenschaftler den Sonnenofen seit über 15 Jahren für Experimente. Ist der Spiegel, den Christian Raeder auf zwei Achsen der Sonne nachfahren kann, richtig ausgerichtet, dann lenkt er die Sonnenstrahlung auf den so genannten Konzentrator. Das sind 157 einzelne, leicht gewölbte und präzise ausgerichtete Spiegel, die das Licht in einem Brennpunkt bündeln.   Die um den Faktor 5.200 konzentrierten Sonnenstrahlen fallen jetzt in den vier mal vier Meter großen Versuchsraum des Sonnenofens. Christian Raeder muss dafür nur noch den "Shutter" öffnen, einen lichtdichten Rollladen, mit dem er den Lichteinfall auf den Versuchsaufbau kontrollieren kann, "Wenn der Shutter aufgeht, wird es im Versuchsraum extrem hell. Und auch gefährlich für Haut und Augenlicht, ab jetzt darf niemand mehr den Versuchsraum betreten", beschreibt Raeder das einfallende Licht. Die Sonnenstrahlen sind auf eine Fläche von 10 mal 10 Zentimetern konzentriert, 22 Kilowatt Leistung stehen hier zur Verfügung.


Filmvorführung am Tag der Luft- und Raumfahrt am 20. September in Köln

Um zu demonstrieren, welch große Energiemenge zur Verfügung steht, wenn das Sonnenlicht eines 57 Quadratmeter großen Spiegels gebündelt wird, haben die Forscher beim DLR in Köln einen Tresor in den Brennpunkt gestellt. In einem Film haben sie festgehalten, wie die konzentrierten Sonnenstrahlen in die Stahl/Beton/Stahl-Wand des Tresors innerhalb von gut einer Minute ein Loch schmelzen.


Plattform für Solar-Experimente

Normalerweise schmelzen die Wissenschaftler jedoch keine Tresore auf, im Alltag dient der Sonnenofen als Versuchslabor für Wissenschaftler und Unternehmen, die mit dem konzentrierten Sonnenlicht neue Technologien erproben und weiterentwickeln. 150 Experimente haben die Mitarbeiter am Sonnenofen in den vergangenen 15 Jahren durchgeführt. Weltweit stehen für solche Versuche insgesamt nur eine handvoll Testanlagen zur Verfügung.

Extreme Belastungen im All simulieren

Christian Raeder und seine Kollegen können die Versuche am DLR-Sonnenofen bei Bedarf in einer Vakuumkammer stattfinden lassen. Das ist interessant für Satellitenbaufirmen, wie zum Beispiel EADS Astrium, die am Sonnenofen bereits verschiedene Komponenten wie Außenhaut, Instrumente oder Solarzellen ihrer Satelliten getestet haben. Am Sonnenofen können die extremen Bedingungen annähernd simulieren werden, denen ein Satelliten in All ausgesetzt ist. "Wenn ein Satellit aus dem Schatten eines Planeten tritt, ist er plötzlich der Sonnenstrahlung im All ausgesetzt. Die wird an seiner Außenhaut und den Solarzellen in Wärme umgewandelt, die im Vakuum des Weltalls nicht abgegeben werden kann. Ob Komponenten von Satelliten diese extremen Temperaturschwankungen aushalten, können wir am Sonnenofen in der Vakuumkammer prüfen", erklärt Raeder.


Forschung und Entwicklung für solarthermische Kraftwerke

Eine wichtige Rolle spielt der Sonnenofen in Köln auch bei der Weiterentwicklung von solarthermischen Kraftwerken. Die DLR-Forscher haben unter anderem den Strahlungsempfänger (Receiver), der auf dem Turm des Solarkraftwerks in Jülich installiert ist, am Sonnenofen geprüft und verbessert. Sie haben dabei getestet, wie das wabenförmige, poröse Keramikmaterial beschaffen sein muss, damit es die gebündelte Sonnenstrahlung gut aufnehmen, in Wärme umwandeln und weiterleiteten kann. Solarthermische Kraftwerke spielen unter anderem bei DESERTEC eine wichtige Rolle. Das Wüstenstrom-Projekt sieht vor, bis zum Jahr 2050 rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit umweltfreundlichem Strom zu decken


Hightech-Präsentationen aus Luft- und Raumfahrt, Verkehr und Energie

Zum Tag der Luft- und Raumfahrt haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Forschungsarbeiten aus erster Hand zu informieren. Am 20. September 2009 zeigen das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern in Köln-Porz exzellente Forschung aus Luft- und Raumfahrt, Verkehr und Energie. Hightech wird konkret erfahrbar und erlebbar für junge und alte Besucher. Schirmherr ist Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Bei der Veranstaltung in Köln-Porz öffnen von 10 Uhr bis 18 Uhr die Institute des DLR ihre Türen und präsentieren ihre Arbeit für das Wissen von Morgen.
Die Wissenschaftler und Ingenieure zeigen dabei unter anderem wie sie für die Gesundheit von Astronauten Vorsorge treffen und ihr Wissen für die Tele- und Reisemedizin anwendbar machen. Sie präsentieren Forschung für die Triebwerke der Zukunft zur Senkung von Lärm- und Schadstoffemissionen und stellen neu entwickelte Hightech-Werkstoffe für Fahrzeuge vor. Astronauten, die im Europäischen Astronautenzentrum der ESA für die Internationale Raumstation ISS ausgebildet werden, berichten über ihre Arbeit und das Leben im Weltraum. Vielfältige Gelegenheiten zu Sport und Spiel machen das Programm am Tag der Luft- und Raumfahrt für Familien mit Kindern attraktiv. Nicht zuletzt werden Forschungsflugzeuge des DLR und in Zusammenarbeit mit dem Köln Bonn Airport Maschinen der Luftwaffe zu sehen sein. Auch der Airbus A 380 wird am Tag der Luft- und Raumfahrt zu sehen sein.

14.09.2009   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR),
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Neues Passivhaus-Konzept mit Solar-Heiztechnik von Paradigma

Passivhauskonzept „effi“: Nur ein Euro Heizkosten pro Quadratmeter.
Passivhauskonzept „effi“: Nur ein Euro
Heizkosten pro Quadratmeter.

Die Paradigma Deutschland GmbH liefert die Heiztechnik für "effi – Das neue Klimahaus der LBS", berichtet das Karlsbader Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. "effi" benötige nur ein Fünftel der Heizenergie, die nach der ab Herbst 2009 gültigen Energie-Einsparverordnung (EnEV) zulässig sei und biete einen höheren Wohnkomfort als herkömmliche Passivhäuser. Durch höhere Solar-Erträge ermögliche "effi" erstmals bei der Passivhausbauweise eine Verteilung der Temperaturen in Zonen, ohne die Energiebilanz des Hauses zu beeinträchtigen, heißt es in der Pressemitteilung.  In jedem Raum könne über kleine Heizflächen eine unterschiedliche Temperatur erzielt werden. Die Bauherren könnten im neuen Klimahaus dennoch mit Heizkosten von nur einem Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr rechnen.



Klimaforscher Latif zeigt sich begeistert

"effi" wurde von der LBS (Westdeutsche Landesbausparkasse) und der 81fünf high-tech & holzbau AG entwickelt, berichtet Paradigma. Forscher der Technischen Universitäten in Berlin und München begleiten das Projekt im Rahmen eines Forschungsauftrags zum nachhaltigen Nutzerverhalten. Die Vorstellung von "effi" bei der LBS in Münster habe nicht nur Medienvertreter und Baufachleute begeistert, auch Klimaexperte Professor Dr. Mojib Latif von der Universität Kiel sei beeindruckt gewesen. Wenn Häuser kaum noch Energie verbräuchten, sei dies Klimaschutz, der Spaß mache, so Latif bei der Präsentation. Die Wahl der Hausentwickler sei auf Paradigma-Heizsysteme gefallen, da die bundesweite Service- und Vertriebsstruktur des Unternehmens aus Karlsbad zum Konzept von 81fünf passe, so Paradigma in der Pressemitteilung. 81fünf sei ein bundesweites Netzwerk von klein- und mittelständischen Holzbaubetrieben, Architekten und Haustechnikern. Paradigma-Produkte würden bundesweit durch 880 hoch qualifizierte und speziell auf die Nutzung erneuerbarer Energien geschulte Partner vertrieben.

Der zweite Grund für die Wahl von Paradigma liege in der besonderen Qualität der Produkte und der technologischen Führungsposition, des Unternehmens, heißt es in der Pressemitteilung. Paradigma ist wiederholt für Innovationen ausgezeichnet worden, zuletzt von der weltgrößten Solarmesse Intersolar. Der Frischwasserspeicher "EXPRESSO" hat die Auszeichnung "Intersolar AWARD" für wegweisende Technologien in der Kategorie Solarthermie erhalten.

13.09.2009   Quelle: Paradigma Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LBS,
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Neue fischertechnik-Baukästen: Energie aus Sonne, Wind und Wasser

Erneuerbare Energien erleben mit fischertechnik-Baukästen.
Erneuerbare Energien erleben
mit fischertechnik-Baukästen.

Wie aus Sonnenlicht Strom erzeugt werden kann, wie die Windenergie genutzt wird und wie eine Brennstoffzelle funktioniert, erklären die neuen fischertechnik-Baukästen "PROFI Oeco Tech" und das Ergänzungsset "PROFI Hydro Cell Kit", berichtet die fischertechnik GmbH in einer Pressemitteilung. Kinder ab neun Jahren können beim Bau der Modelle und mit Unterstützung der didaktischen Begleithefte spielerisch die Grundprinzipien der regenerativen Energieerzeugung kennenlernen. Der Baukasten PROFI Oeco Tech sei als Sieger der Kategorie "Spiel und Technik" des renommierten Spielzeugpreises "Das Goldene Schaukelpferd 2009" ausgezeichnet, betont fischertechnik.   Mit einem leistungsstarken Photovoltaik-Modul, einem Solarmotor, einem Doppelschicht-Kondensator als Energiespeicher und 320 fischertechnik Bauelementen können die jungen Konstrukteure zehn Modelle bauen, wie beispielsweise ein eigenes Sonnenkraftwerk, das ein Riesenrad antreibt, oder eine Windkraftanlage, die eine Diode (LED) zum Leuchten bringt. Das leistungsstarke Photovoltaikmodul reagiere bereits bei geringer Sonnen- oder Lichteinstrahlung und wandle Licht in Strom für den Solarmotor um, erklärt fischertechnik. Dieser funktioniere schon bei einer niedrigen elektrischen Spannung und laufe bereits bei geringer Stromstärke an.


Windenergie: Bekannte Technologien im Spielzeugformat

Die Nutzung der Windkraft sei keine neuzeitliche Erfindung, betont fischertechnik. Bereits im Mittelalter sei die Windmühle neben der Wassermühle die wichtigste Antriebsmaschine in Europa gewesen - lange vor Erfindung der Dampfmaschine. Das Prinzip der Windmühlen werde heute wieder von den meisten Windkraftanlagen genutzt: eine horizontale Rotorachse mit drei Flügeln, um eine gleichmäßige Verteilung der Masse zu gewährleisten. Bei der fischertechnik-Windkraftanlage wird mit der Windkraft, die sich mit einem Tischventilator oder einem Fön simulieren lässt, ein Generator angetrieben, der Strom erzeugt.


Wasser als "Kohle der Zukunft"

Die Funktion der Brennstoffzelle ist bereits vor mehr als 170 Jahren entdeckt worden. Der Autor und Forscher Jules Verne hatte 1870 prophezeit: "Das Wasser ist die Kohle der Zukunft". In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff und Sauerstoff miteinander zu Wasser. Beide Gase sind durch einen so genannten Elektrolyten voneinander getrennt und tauschen über einen elektrischen Leiter Elektronen aus. Dieser Elektronenfluss macht die Brennstoffzelle zur Stromquelle. Genutzt werden kann jedoch auch die entstehende Wärme. Als Reaktionsprodukt entsteht reines Wasser, was die Brennstoffzelle umweltfreundlich macht.

Mit der umkehrbaren (reversiblen) Brennstoffzelle aus dem fischertechnik PROFI Hydro Cell Kit können alle solar betriebenen Modelle aus dem Baukasten PROFI Oeco Tech angetrieben werden. Mit einem zweiten Solarmodul kann die reversible Brennstoffzelle in ihrer Umkehrfunktion zudem als Elektrolyseur betrieben werden und aus Wasser Wasserstoff und Sauerstoff produzieren. Die dazu notwendige Elektrizität erzeugen die Photovoltaik-Module.

13.09.2009   Quelle: fischertechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: fischertechnik GmbH,
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Solar-Trimaran von PlanetSolar wird mit Solarzellen von SunPower ausgerüstet

Computersimulation des Trimarans von PlanetSolar.
Computersimulation des Trimarans
von PlanetSolar.

Die SunPower Corporation, Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz in San Jose (Kalifornien) berichtete am 2. September 2009, das Unternehmen werde die Solarzellen für den neuen Solar-Trimaran von PlanetSolar liefern. Das Solar-Schiff mit drei Rümpfen werde derzeit im Knierim Yacht Club in Kiel gebaut und soll mit einem großen Photovoltaik-Dach ausgestattet werden, das aus hoch effizienten Solarzellen von SunPower besteht.   Das Solar-Boot sei von einem internationalen Ingenieursteam entwickelt worden. Es soll im Februar 2010 vom Stapel laufen und dann die Welt umrunden. "Wir freuen uns, SunPower als Partner für den Bau des weltgrößten Solarschiffs gewonnen zu haben", sagte Raphael Domjan, Vorstand der PlanetSolar SA (Genf, Schweiz). "Wir haben die Solarzellen von SunPower wegen ihrer hohen Wirkungsgrade und nachgewiesenen Leistung ausgewählt".



Solar-Schiff soll bei Weltrumrundung der Öffentlichkeit vorgestellt werden

Laut Pressemitteilung werden rund 38.000 Solarzellen von SunPower mit einem Wirkungsgrad von etwa 22 % auf der Oberseite des Trimarans montiert. PlanetSolar erwartet, dass der Solar-Trimaran den Atlantik als schnellstes solar betriebenes Schiff überquert und das erste Solar-Boot sein wird, das sowohl den Pazifik als auch den Indischen Ozean überquert. Stopps sind geplant in Hamburg, London, Paris, New York, San Francisco, Singapur und Abu Dhab. Bei jedem dieser Aufenthalte soll das Boot der Öffentlichkeit vorgestellt werden, damit Besucher mehr über die Technologie erfahren können. "SunPower ist stolz, Teil eines derart ehrgeizigen Projekts zu sein, bei dem ein Solar-Trimaran entwickelt und auf Weltreise geschickt wird", sagte Manuel Brachet, Geschäftsführer der International Business Development Group bei SunPower. "Mit unseren Solarzellen verfügt das Solarschiff über die nötige Leistung um die Welt zu erfolgreich umrunden".

13.09.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Fachverband Biogas: Erneuerbare-Energien-Gesetz hilft vielen Landwirten in der Krise

Josef Pellmeyer (sitzend), Präsident des Fachverbands Biogas, geht auf Tour.
Josef Pellmeyer (sitzend), Präsident des
Fachverbands Biogas, geht auf Tour.

Zum Auftakt seiner bundesweiten Biogas-Tour wendet sich der Fachverband Biogas e. V. in einer Pressemitteilung massiv gegen den Bau zusätzlicher Kohlekraftwerke und eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. "Bis 2020 können die Erneuerbaren Energien 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Wir brauchen die Stromnetzkapazitäten für den Strom aus erneuerbaren Energien. Deshalb dürfen keine neuen Kohlekraftwerke gebaut und die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht verlängert werden", fordert Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse mit seiner Vorrangregelung und den derzeitigen Vergütungshöhen und -strukturen für Strom aus erneuerbaren Energien erhalten bleiben.  "Das EEG ist der Motor für Wachstum und Investitionen aller erneuerbaren Energien und für eine saubere dezentrale Stromversorgung, die allen Menschen nutzt und nicht nur Monopolisten bereichert", so Pellmeyer. Mit der bundesweit angelegten Biogas-Tour, die in der Zeit vom 7. bis 17 September 2009 von München nach Berlin führt, will der Fachverband im Vorfeld der Bundestagswahl auf die Vorteile der Biogasnutzung aufmerksam machen.



Eigenständiges Einspeisegesetz für Gas aus erneuerbaren Energiequellen soll Wettbewerbsfähigkeit verbessern

Mit seiner Biogas-Tour will der Fachverband zudem die Bedeutung eines eigenständigen Einspeisegesetzes für regenerativ erzeugtes Gas (EGE) für den Wettbewerb auf dem Gasmarkt betonen. Dafür habe sich jüngst auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner stark gemacht. "Mit einem Erneuerbaren-Gas-Einspeisegesetz können wir den Erfolg des EEG vom Stromsektor auf das Gasnetz übertragen", sagt Dr. Hans Friedmann, Vize-Präsident des Fachverbandes Biogas. Bis 2020 könnten damit 10.000 neue Arbeitsplätze in der Biogas-Branche und 10 Milliarden Euro am Standort Deutschland investiert werden.


Kontinuierliche und sichere Stromversorgung durch Biogas

Im Konzert der erneuerbaren Energien spiele der Biogas-Strom eine entscheidende Rolle, denn der Energieträger Biogas werde unabhängig von äußeren Faktoren erzeugt und sei speicherbar, heißt es in der Pressemitteilung. Der Strom aus Biogas könne daher nach Bedarf erzeugt und in das Netz eingespeist werden, beispielsweise wenn der Wind schwach wehe oder die Sonne nicht scheine. "Wir stellen mit Biogas die Regel- und Ausgleichsenergie zur Verfügung und sorgen für eine kontinuierliche, sichere Stromversorgung aus CO2-neutralen und erneuerbaren Quellen", betont Josef Pellmeyer.


Biogas als Chance für die Landwirtschaft

Gleichzeitig sei Biogas eine effiziente Energiequelle, die lokal Wirtschafts-, Nährstoff- und Biomassekreisläufe schließe, erklärt der Fachverband. So schaffe die Nutzung der erneuerbaren Biogasenergie ein neues Standbein für viele Landwirte - gerade in Zeiten ruinöser Milch-, Getreide- und Fleischpreise, so der Verband in der Pressemitteilung. Dies sichere Einkommen und Überleben im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft. "Biogas ist eine konkrete Chance für die Landwirtschaft und ganze ländliche Regionen - von Kohle- und Atomkraftwerken profitieren nur einige Wenige", so Josef Pellmeyer. Mit Biogas bestehe auch die Möglichkeit, die für den Tourismus so wichtigen Grünlandregionen, wie beispielsweise das Allgäu, zu retten. Aufgrund der seit Jahren nicht auskömmlichen Milchpreise müssten immer mehr Milchviehbetriebe aufgeben und Wiesen und Weiden seien in ihrem Bestand bedroht, heißt es in der Pressemitteilung. Mit einer Biogasanlage, die mit Gras und Gülle betrieben werde, könnten Landwirte Tiefpreisphasen bei der Milch besser kompensieren und ihren Betrieb sowie wertvolle Kulturlandschaften erhalten.

Weitere Informationen zur Biogas-Tour im Internet unter http://www.biogas-tour.de


12.09.2009   Quelle: Fachverband Biogas e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachverband Biogas e. V.,
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Frachtschiff "Auriga Leader" von NYK Line und Nippon Oil Corporation nutzt Photovoltaik auf hoher See

Frachtschiff "Auriga Leader".

Das internationale Logistik-Unternehmen NYK Line (Tokio) berichtete am 8. September 2009, dass das mit Solarenergie unterstützte Schiff Auriga Leader sieben Monate auf hoher See unterwegs war. Damit sei eine Phase eines auf zwei Jahre angelegten Experiments abgeschlossen, in dem demonstriert werden soll, dass Solarenergie auch auf Frachtern genutzt werden kann. Das Schiff mit einem Brutto-Raumgehalt von 60.213 Tonnen wurde von NYK gemeinsam mit der Nippon Oil Corporation (Tokio, Japan) entwickelt und stach am 19. Dezember 2008 erstmalig in See.   Die Auriga Leader beendete laut NYK am 13. Juli 2009 ihre vierte Reise. Die Photovoltaikanlage an Deck sei 2.600 Stunden in Betrieb gewesen und habe insgesamt 32.300 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugt. Der Energieertrag habe die an Land in Tokio erzielte Solarstrom-Ernte um das etwa 1,4-fache übertroffen. NYK geht davon aus, dass die stärkere und senkrechtere Sonneneinstrahlung während der Fahrten sowie die Kühlung durch den Wind den Wirkungsgrad und Energieertrag steigerten.


Solaranlage trotzt widrigen Wetterverhältnissen

Laut Pressemitteilung trug die Photovoltaikanlage 0,05 % zum Antrieb des Schiffs bei und deckte 1 % des Strombedarfs an Bord. Die Solarstromanlage habe rund 13 Tonnen Treibstoff eingespart und zirka 40 Tonnen CO2-Emissionen verhindert. Ein weiteres Ziel des Experiments ist laut NYK, die Belastbarkeit von Solarmodulen unter widrigen Bedingungen auf hoher See zu testen. Währen der vier Seefahrten sei das Schiff mehrfach rauem Wetter ausgesetzt gewesen, wie beispielsweise einem drei Stunden dauernden Gewitter, 20 Stunden starkem Wind und drei bis vier Meter hohen Wellen 48 Stunden ohne Unterbrechung. Dennoch habe das Solarsystem einwandfrei funktioniert. NYK und Nippon Oil Corporation wollen das Experiment fortführen, damit Hochseeschiffe saubere Solarenergie nutzen können und der CO2-Fußabdruck dieser Transportart gesenkt wird.

12.09.2009   Quelle: NYK Line; Nippon Oil Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NYK Line,
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twin solar präsentiert Solar-Dachbörse für Privathaushalte und Unternehmen

Das Düsseldorfer Unternehmen twin solar Versicherungsvermittlung GmbH hat in einer Pressemitteilung seine Dachbörse für die Vermietung von Dächern für Solarstromanlagen vorgestellt. Es handle sich dabei um ein zukunftsorientiertes Projekt, wovon Bauherren, Investoren und Solar-Unternehmer gleichermaßen profitieren könnten. twin solar ist auf die Finanzierung und Versicherung, Planung und Projektierung schlüsselfertiger Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. Die Nutzung der Sonnenenergie eröffne Hausbesitzern buchstäblich "sonnige Zukunftsperspektiven", so das Unternehmen. Dennoch würden viele aus Angst vor zu hohen Kosten oder komplizierter Abwicklung den ersten Schritt in diese Richtung scheuen.  "In der Tat sind schlanke und verständliche Finanzierungskonzepte noch immer Mangelware in der Solarbranche", kommentiert Maik Mönninghoff, Geschäftsführer und Mitbegründer der twin solar GmbH. "Den meisten Interessenten fehlt es meist an fundierter Beratung und einem unkomplizierten Ansatz, der alle Ebenen eines Solarprojekts aus einer Hand anbietet." Twin solar entwickelt seit 2008 individuelle Solar-Konzepte für Privathaushalte und Industriekunden, heißt es in der Pressemitteilung. Unter dem Leitmotiv "Die Sonne versichern" bündle twin solar die komplexen Herausforderungen von Solarprojekten zu maßgeschneiderten Lösungen und vermittle gleichzeitig fachkundige Montage-Partner aus seinem Netzwerk, die die konkrete Umsetzung der Projekte übernehmen.


Dachbörse zur Akquise von Kapital, Dachflächen und Neukunden

Den Kerngedanken, jedes einzelne Projekt von der Idee bis zu seiner Umsetzung zu begleiten, führe twin solar mit seinem Dachbörse-Konzept konsequent weiter, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Die Plattform diene als Schnittpunkt für die gleichzeitige Beschaffung von Kapital und Dachflächen sowie die Akquise von Neukunden. Diese "3-in-1-Lösung" bringe Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz auf einen Nenner und eröffne den Teilnehmern eine zusätzliche Einnahmequelle in Form der Dachan- bzw. -vermietung. Freie Dächer in Industriegebieten eignen sich laut twin solar dafür genauso gut wie Einfamilienhäuser mit großzügiger Bedachung.


Dachvermietung als zweites Standbein für das Hausbudget

Wer sich für eine Vermietung entscheide, schaffe mit geringstem Aufwand ein zweites Standbein für sein Haus- bzw. Unternehmensbudget. Denn als Vermieter müsse man sich weder um die Finanzierung noch um die Montage der Anlage kümmern, erklärt twin solar. Sobald man in die Dachbörse aufgenommen worden sei, suche twin solar nach einem geeigneten Interessenten. Dieser zahle für die Nutzung der Fläche einen festen Mietzins. Einem Investor vermittle die Dachbörse wiederum nicht nur die gewünschten Flächen für sein Projekt, sondern auch das richtige Solarunternehmen aus dem flächendeckenden Partner-Netzwerk von twin solar. Von der integrierten Lösung würden auf diese Weise auch die Photovoltaik-Spezialisten profitieren, die sich mit der Montage der Anlagen beschäftigen. Mit Hilfe der Dachbörse werde die Akquise von Neukunden quasi zum Selbstläufer, heißt es in der Pressemitteilung.

"Unser Ansatz ist am Puls der Zeit: unkompliziert, leistungsstark und nachhaltig. Damit wollen wir nicht nur erneuerbare Energien für jedermann leichter zugänglich machen, sondern auch Nachfrage und Angebot ohne überflüssigen Kosten- und Zeitaufwand zusammenbringen", so Geschäftsführer Maik Mönninghoff.

12.09.2009   Quelle: twin solar Versicherungsvermittlungs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent Odersun unter den aussichtsreichsten Cleantech-Unternehmen weltweit

Solar-Bänder und –Module von Odersun.
Solar-Bänder und –Module von Odersun.

Die Odersun AG (Frankfurt/Oder) Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen und -modulen, wurde aus mehr als 3.500 Kandidaten von einer Expertenjury als eines der 100 erfolgversprechendsten Cleantech-Unternehmen weltweit ausgewählt. Die britische Tageszeitung "The Guardian" kooperierte bei der Erstellung der "Global Cleantech 100" mit der Cleantech Group. Diese Liste enthält erstmalig eine umfangreiche internationale Auswahl von Unternehmen, die "über technologische Innovationen verfügen, welche die Lösung der CO2-Problematik bedeutend voranbringen können."   Zentrales Auswahlkriterium zur Aufnahme unter die besten 100 Unternehmen, ist die Bandbreite der Anwendungen der Technologie sowie die erfolgreiche Aufnahme von Kapital zur Finanzierung der Unternehmensentwicklung. Bereits im September 2008 war Odersun im Rahmen des europäischen Rankings der "CleanTech 100" von The Guardian / Library House als "Europe’s hottest Cleantech Company" gewürdigt worden.


Flexible Solar-Bänder zur Photovoltaik-Gebäudeintegration

"Wir freuen uns, Teil einer so exklusiven Auswahl umweltbewusster Unternehmen zu sein", kommentiert Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG, "Die Integrationsfähigkeit unserer Module, ermöglicht weltweit mehr und auch vielfältigere Anwendungen solarer Energiegewinnung, wie solar integrierte Dächer und Fassaden", erläutert van der Zeeuw. Die Odersun AG produziert CIS (Kupfer-Indium-DiSulfid)-Solarzellen auf Kupferbandbasis. Die Zellen werden in einem eigens entwickelten Rolle-zu-Rolle-Produktionsverfahren hergestellt. Die flexiblen Solar-Bänder können unter Verwendung einer Reihe verschiedener Materialien zur Einbettung der Zellen, zu Modulen unterschiedlicher Größe verarbeitet werden. Aufgrund dieser herausragenden Flexibilität, bescheinigte die Jury den Odersun Modulen eine "einzigartige Eignung zur Gebäudeintegration von außerordentlichem Wert."


11.09.2009   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Fraunhofer ISE beteiligt sich am Online-Studiengang Photovoltaik; PV-Branche profitiert von neuem berufsbegleitendem Masterprogramm

"Master Online Photovoltaik":
berufsbegleitendes Studium per Internet.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE; Freiburg) beteiligt sich maßgeblich an der Einrichtung und Durchführung des neuen Studiengangs "Master Online Photovoltaik" an der Universität Freiburg. Ziel ist die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für den Photovoltaik-Markt. Onlineveranstaltungen kombiniert mit kurzen Präsenzzeiten in Freiburg bereiten die Studierenden optimal auf Tätigkeiten in den Forschungs-, Entwicklungs- oder Vertriebsabteilungen der Photovoltaik-Branche vor, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. "Der 'Master Online Photovoltaik' ist aufgrund seiner fachlichen Ausrichtung und seiner Trägerschaft einzigartig", betont Martin Kasemann, Projektkoordinator am Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) der Uni Freiburg. 


Abschluss "Master of Science"

"In über 20 Vorlesungen, Seminaren und Praktika vermittelt der Studiengang eine Ausbildung im Bereich der Physik, der Technologie, der Systemtechnik und der betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Photovoltaik. Aufgrund der starken Praxisausrichtung gehen wir davon aus, dass auch Firmen unser Angebot als Incentive oder Erweiterung eines Trainee-Programms für hervorragende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzen", erläutert Kasemann. Der Studiengang wird vom Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) der Universität Freiburg in Kooperation mit der Technischen Fakultät der Universität und dem Fraunhofer ISE angeboten. Die zukünftigen Absolventen werden ihr Studium mit einem "Master of Science" der Universität Freiburg abschließen.


Praxis in den ISE-Labors in Freiburg

"Um die Praxisnähe und Industrie-Relevanz dieses technisch-naturwissenschaftlich orientierten Weiterbildungsangebots abzubilden, wird das Fraunhofer ISE renommierte Dozenten für den 'Master Online Photovoltaik' stellen und zudem einen wesentlichen Teil der praktischen Ausbildung der Studierenden in seinen Labors in Freiburg bestreiten", so Prof. Eicke R. Weber, Institutsleiter am Fraunhofer ISE. "Wir sind überzeugt, dass die langjährige Erfahrung der Exzellenz-Universität Freiburg in Forschung und Lehre und die technische Exzellenz des Fraunhofer ISE ein Garant für einen industrie- und forschungsrelevanten Studiengang mit hervorragenden Zukunftsperspektiven ist", ergänzt Prof. Leonhard M. Reindl, Direktor am ZEE der Universität Freiburg.


Infoveranstaltung in Hamburg

Anlässlich der "24th European PV Solar Energy Conference and Exhibition" in Hamburg lädt das Fraunhofer ISE zu einer Infoveranstaltung rund um den neuen Studiengang "Master Online Photovoltaik" ein: Infoveranstaltung "Master Online Photovoltaik" am 24. September 2009 um 12:30 Uhr im Congress Center Hamburg, Raum B13.


Weitere Informationen zum Studiengang im Internet

Der "Master Online Photovoltaik" wird im Sommersemester 2010 erstmals starten. Voraussetzung für das Studium ist ein Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss einer Berufsakademie, Fachhochschule oder Universität. Bewerbungsschluss für die Vorbereitungskurse (Vorbildung Bachelor oder Master) ist der 15. Januar 2010, für das Hauptstudium (Vorbildung Uni-Diplom, Uni-Master oder Vorbereitungskurs) der 15. Juli 2010. Interessenten können sich ab etwa Mitte September informieren und bewerben unter http://www.pv-master.com/


11.09.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE,
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Oerlikon Solar will US-Unternehmen beim Bau der größten US-amerikanischen Parks für erneuerbare Energien unterstützen

Oerlikon Solar fertigt Produktionslinien für amorphe and mikromorphe Solarmodule.
Oerlikon Solar fertigt Produktionslinien
für amorphe and mikromorphe
Solarmodule.

Eine Gruppe von Unternehmen für erneuerbare Energien hat sich mit Ford und dem US-Bundesstaat Michigan zusammengetan, berichtet Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz) in einer Pressemitteilung. Ehrgeiziges Ziel ist der Umbau des 320 Hektar großen Ford-Werks "Wixom Ford Motor Co." außerhalb von Detroit in einen Industriepark für erneuerbare Energien. Das historische Wixom-Gelände soll mit neuen Produktionslinien für Solarmodule und innovative Energiespeicher runderneuert und modernisiert werden. Im Falle der Realisierung der jetzt vorgestellten Pläne ist Oerlikon Solar USA Inc. von Clairvoyant Energy (Santa Barbara, Kalifornien), als bevorzugter Ausrüster für die Photovoltaik-Produktionslinie für Dünnschicht-Module ausgewählt worden. 

Vielseitig einsetzbare, leistungsstarke Dünnschicht-Silizium-Solarmodule

Oerlikon Solar ist nach eigenen Angaben mit zehn Fabriken in Produktion der führende Anbieter im Segment Dünnschicht-Solaranlagen, der zudem über die kürzeste Produktionseinführungszeit verfüge. Die "Micromorph"-Technologie des Unternehmens liefere die leistungsstärksten Dünnschicht-Silizium-Solarmodule der Welt, heißt es in der Pressemitteilung. Die Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie biete gegenüber herkömmlichem kristallinem Silizium Kosten- und Leistungsvorteile und erobere jährlich steigende Anteile am globalen Solarmarkt. "Micromorph" sei vielseitig einsetzbar und eigne sich hervorragend für groß angelegte Solar-Projekte wie Photovoltaik-Freiflächen und Industrieanlagen, sowie für Dachinstallationen.


Umfangreiche Produktionsinfrastruktur für erneuerbare Energien

"Oerlikon Solar wurde für dieses Projekt herangezogen, weil unsere 'Micromorph'-Technologie marktführend ist. Zudem können wir eine führende Leistungsbilanz bei der termin- und kostengerechten Installation und Inbetriebnahme von Dünnschicht-Solarfabriken am Markt vorweisen", erklärt Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. "Wir sind sicher, dass wir mit dem enormen Arbeitskräftepotenzial vor Ort und mit der Unterstützung von Wixom und dem Bundesstaat Michigan dazu beitragen können, dass die Region die vorhandene umfangreiche Produktionsinfrastruktur zur Herstellung von sauberer, erneuerbare Energie nutzen kann", so Sagent weiter.


Projekt soll neue Arbeitsplätze in Michigan schaffen

Clairvoyant Energy plant gegen Ende 2011 die Einstellung von 300 Mitarbeitern für ihre mit Oerlikon Solarmodul-Produktionsanlagen ausgerüstete Fertigung und rechnet - je nach Nachfrage - mit 700 weiteren Einstellungen zu einem späteren Zeitpunkt. Sollte das Projekt genehmigt werden, will Oerlikon Solar USA eine regionale Verkaufs- und Kundendienstzentrale am Standort Wixom einrichten. "Oerlikon Solar verfügt über die Erfahrung und die Leistungsfähigkeit, die wir für ein Projekt dieser Größenordnung und Bedeutung von einem Technologiepartner fordern", erklärte David Hardee, Vorstand von Clairvoyant Energy. "Oerlikon Solar wird uns eine Technologiestrategie liefern, mit der wir bei relativ geringem Risiko eine Vorreiterrolle einnehmen können. Ziel ist die Produktion von hocheffizienten Solarmodulen zu im Marktvergleich niedrigsten Kosten."


Zertifizierung macht Projekte berechenbarer und erleichtert Finanzierung


Oerlikon Solar bietet die erste Dünnschicht-Silizium-Technologie, die vom TÜV Rheinland die IEC/TÜV-Zertifizierung für die gesamte Familie der Dünnschicht-Silizium-Solartechnologien erhalten hat, einschließlich der Amorph- und "Micromorph"-Technologie. Diese Zertifizierung gewährleistet, dass die von Oerlikon Solar-Kunden hergestellten Module höchste Qualitätsstandards erfüllen und auch kritischen Umwelteinflüssen Stand halten. Im Kontext verschärfter Kreditkonditionen mache eine Zertifizierung die Projekte von Oerlikon Solar darüber hinaus berechenbarer und leichter finanzierbar, betont das Unternehmen.

11.09.2009   Quelle: Oerlikon Solar Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Solarfun unterzeichnet Absichtserklärung mit chinesischer Stadt Hohhot über Photovoltaik-Projekte mit 600 MW Nennleistung

Photovoltaik-Produktion bei Solarfun.
Photovoltaik-Produktion bei Solarfun.

Die Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Solarfun; Shanghai, China) ein vertikal integrierter Hersteller von Ingots, Photovoltaik-Zellen und -Modulen, gab am 8. September 2009 bekannt, dass ihr Tochterunternehmen Jiangsu Linyang Solarfun Co., Ltd. eine Absichtserklärung mit der Regierung von Hohhot, der Hauptstadt des Autonomen Gebiets der Inneren Mongolei über den Bau von zwei Solarstromanlagen mit einer Gesamt-Nennleistung von 600 Megawatt (MW) unterzeichnet habe. Solarfun berichtet außerdem, das Unternehmen plane den Bau einer Photovoltaik-Fabrik mit einer Produktionskapazität von 100 MW, um diese zwei Projekte umzusetzen.   Peter Xie, Präsident von Solarfun, sagte: "Diese Vereinbarung zeigt unsere starke Marktposition in China und unser Engagement für die Entwicklung des hiesigen Photovoltaik-Markts. Die 'National Development and Reform Commission' hat Hohhot City als eine der wegbereitenden Städte für die Photovoltaik ausgewiesen und hier befindet sich eine wichtige Schaltzentrale als Verbindung zum nordchinesischen Stromnetz". Er fügte hinzu, dass Hohhot die Stadt mit der momentan größte Windenergie-Kapazität in China sei und für ihre hohe Sonneneinstrahlung sowie für ihr Engagement für erneuerbare Energien bekannt sei. Wu Wenyuan, stellvertretender Bürgermeister von Hohhot City, kommentierte: "Hohhot City verfügt über gute Voraussetzungen zur Entwicklung von Photovoltaikanlagen: eine hohe Sonneneinstrahlung und staatliche Unterstützung". Laut Pressemitteilung hängt die Umsetzung des Vorhabens ab vom Ergebnis von Machbarkeitsstudien, von der Finanzierung und weiteren staatlichen Genehmigungen.

11.09.2009   Quelle: Solarfun Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co.,
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Showa Shell Solar K.K. will dritte CIS-Photovoltaik-Fabrik in Japan bauen

PV Module von Showa Shell für private Solarstromanlagen.
PV Module von Showa Shell für private
Solarstromanlagen.

Showa Shell Sekiyu K.K. (Daiba, Minato-ku, Tokyo) und sein Tochterunternehmen Showa Shell Solar K.K. berichteten am 7.09.2009, dass sie eine dritte Produktionsstätte zur Herstellung von Photovoltaik-Modulen auf der Grundlage von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIS) in der Miyazaki Präfektur errichten werden. Das Werk soll im Jahr 2011 mit der Produktion beginnen. Laut Pressemitteilung wird die 100 Milliarden japanische Yen (746 Millionen Euro) teure neue Solar-Fabrik mit einer Fläche von ungefähr 400.000 Quadratmetern eine jährliche Produktionskapazität von 900 Megawatt (MW) haben.   Die Unternehmen erwarten, dass der Photovoltaikmarkt wegen verbesserten Förderprogrammen für private Solarstromanlagen in Japan und wegen der so genannten Green New Deal Policy in den Vereinigten Staaten deutlich wachsen wird. Die Gesamt-Produktionskapazität von Showa Shell mit seinen ersten beiden Fabriken und dem neuen Werk soll nach dessen Fertigstellung ungefähr 1 Gigawatt (GW; 1.000 MW) betragen, heißt es in der Pressemitteilung. Showa Shell will die eine Fabrik von Hitachi Plasma Display in Kunitomi-cho (Miyazaki) kaufen und dort rasch Produktionsanlagen errichten.


Ausgezeichnete Dünnschicht-Technologie mit großem Potential

Mit der Investition in die neue Fabrik setze das Unternehmen seine mittelfristige Geschäftsstrategie namens "EPOCH 2010: Conquer the Change, Pioneer the Future" um, die als wesentliches Ziel eine Expansion in der Solar-Branche ausweist. Die CIS Photovoltaikmodule von Showa Shell wurden laut Pressemitteilung mit dem von der "New Energy Foundation" unterstützten Preis des japanischen Ministers für Wirtschaft-, Handel und Industrie ausgezeichnet. CIS-Module hätten unter den Dünnschicht-Technologien das größte Potenzial, da sie die höchsten nachgewiesenen Wirkungsgrade aufweisen, betont Showa Shell. Im Vergleich zu den gängigen Photovoltaikmodulen auf Basis von kristallinem Silizium (c-Si) können CIS-Module laut Showa Shell kostengünstiger und mit weniger Rohstoffen produziert werden. Außerdem bedürfe deren Herstellung nur halb so vieler Produktionsschritte.


11.09.2009   Quelle: Showa Shell Sekiyu K.K.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Showa Shell Sekiyu K.K.,
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US-Automobilzulieferer liefert Spiegel-Elemente und Montagesysteme für Dish-Stirling-Anlagen vom Typ "SunCatcher"

Der "SunCatcher" besteht aus 40
Spiegelelementen.

Stirling Energy Systems (SES; Scottsdale, Arizona) und Tower Automotive LLC (Livonia, Michigan) berichteten am 1.09.2009, die Unternehmen hätten einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Spiegeln und Halterungen für die solarthermischen Parabolspiegel-Anlagen von SES geschlossen. Die für den nordamerikanischen Markt bestimmten Solarthermie-Systeme (concentrating solar power, CSP) von SES sollen mit Komponenten von Tower Automotive ausgerüstet werden. Tower Automotive sei einer der größten unabhängigen Lieferanten von Karosserieteilen und Metallsystemen, soll zur Erfüllung des Vertrags sein Fachwissen bei Design und Produktion strukturierter Metall-Pressteile anwenden.   "Mit der Nutzung der Fähigkeiten und Erfahrung von Tower Automotive entwickeln wir eine qualitativ hochwertige und kostengünstige Lieferkette für Komponenten, die uns dabei helfen wird, SunCatcher-Systeme schnell und skalierbar zu produzieren", sagte Jeff Collins, als Vizepräsident für die globale Lieferkette bei SES zuständig. "Die Automobilzulieferer sind erfahren und haben sich in der Volumenproduktion von Komponenten bewährt. Wir profitieren von diesen Kenntnissen und können auf diese Weise die Produktionskosten drastisch senken".


Know-how aus der Automobilproduktion für solarthermische Kraftwerke

Tower Automotive soll seine Expertise, Kapital und Fertigungskapazitäten in die Produktion der SunCatcher-Spiegelelemente einbringen. SES berichtet, dass jeder SunCatcher 40 solcher Spiegel umfasst. Die Halterung der Spiegel sei vergleichbar mit der Motorhaube eines Autos, die unter dem Blech metallische Verstrebungen zur Verstärkung aufweist. Laut Pressemitteilung werden die Halterungen und die Metallsubstrate gestanzt, zusammengefügt und mit den Spiegeln versehen. Wenn die insgesamt 40 Spiegelsegmente in einem parabelförmigen SunCatcher montiert sind, reflektieren sie die Sonnenwärme auf die Energieumwandlungs-Einheit (power conversion unit, PCU), die sich an einem Metallgestänge im Brennpunkt befindet. Ein Stirlingmotor in der PCU wandelt dann die Sonnenwärme mit Hilfe eines Generators mit 25 Kilowatt Leistung in Strom um.


60.000 CSP-Module mit mehr als 1.500 MW geplant

Laut Pressemitteilung wird das erste kommerzielle Solarkraftwerk mit der SunCatcher-Technologie in Peoria (Arizona) gebaut. Es soll von Tessera Solar (Houston, Texas), einem Schwesterunternehmen von SES, betrieben werden. Die Solaranlage mit 60 SunCatcher-Modulen soll eine Nennleistung von insgesamt 1,5 Megawatt (MW) haben, der Solarstrom soll in das lokale Stromnetz eingespeist werden. Tessera Solar entwickle Solarprojekte im Kraftwerksmaßstab exklusiv mit den SunCatcher-Systemen und soll bereits Verträge über Vorhaben mit einer Nennleistung von 1.500 MW unterzeichnet haben, in denen mehr als 60.000 SunCatcher-Module in Kalifornien, Texas und Arizona zum Einsatz kommen sollen.


11.09.2009   Quelle: Stirling Energy Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stirling Energy Systems.,


 

Öko-Institut veröffentlicht Broschüre zum Klimaschutz: "Streitpunkt Kernenergie"

Öko-Institut: Atomenergie kann nur einen geringen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Öko-Institut: Atomenergie
kann nur einen geringen Beitrag
zum Klimaschutz leisten.

Das Freiburger Öko-Institut positioniert sich in der aktuellen Debatte um Atomkraft als Klimaretter: In der neuen Broschüre "Streitpunkt Kernenergie" werden die Argumente im Streit um die Rückkehr zur Atomenergie beleuchtet, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Institut kommt zu dem Ergebnis, dass Atomenergie nur einen geringen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne und eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke der falsche Weg sei. Die Publikation - finanziert von der Stiftung Zukunftserbe – richte sich an Experten, Politiker, Journalisten und andere Interessierte.   In Deutschland verschärfe sich vor der Bundestagswahl die Debatte um die Atomkraft, so das Öko-Institut. Atomlobby und CDU würden verlängerte Laufzeiten für Kernkraftwerke fordern. Nur so ließen sich Klimaschutzziele und Versorgungssicherheit langfristig gewährleisten, erläutert das Institut die Argumente der Fürsprecher. Die Wissenschaftler kommen zu einem anderen Ergebnis. "Wir haben unsere wichtigsten Studien zusammen gefasst und mit neuen Fakten und Zahlen untermauert", sagt Dr. Christoph Pistner vom Öko-Institut, einer der Autoren der neuen Broschüre. "Die Broschüre belegt wissenschaftlich fundiert, dass die Atomenergie vor ungelösten Problemen steht. Die vermeintlich neuen Argumente der Kernenergiebefürworter erweisen sich als leere Versprechen."



Sicherheit von Kernkraftwerken kann nicht garantiert werden

Das Resümee der Publikation sei, dass Atomenergie nur einen geringen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne, heißt es in der Pressemitteilung des Öko-Instituts. Weltweit werde mit Kernenergie rund 15 Prozent des Strombedarfs gedeckt, insgesamt rund sechs Prozent des globalen Primärenergie-Verbrauchs. "Nur wenn die bestehenden 436 Atommeiler auf 1000 bis 1500 neue Anlagen ausgebaut würden, könnte Kernenergie überhaupt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz spielen", betont Christoph Pistner. Doch die Uranreserven seien begrenzt: Bei einer Verdopplung der Nuklearkapazitäten in den nächsten 40 Jahren wären die Uranvorräte bald erschöpft, so das Öko-Institut. Zudem stünden den Ausbauszenarien erhebliche ökologische, sicherheitspolitische und wirtschaftliche Bedenken entgegen. Die Broschüre zeige, dass auch heute noch die Sicherheit der Kernkraftwerke nicht garantiert werden könne.


Erreichung der Klimaschutzziele durch raschen Ausbau regenerativer Energien

Die Wissenschaftler des Öko-Instituts halten verlängerte Laufzeiten von Kernkraftwerken für die falsche Lösung, heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland der Primärenergieverbrauch zu 80 Prozent durch fossile Energieträger gedeckt werde, fordern sie stattdessen verstärkte Energiesparmaßnahmen und einen raschen Ausbau regenerativer Energien. Auch weltweit ließen sich aus ihrer Sicht die Klimaschutzziele selbst dann erreichen, wenn alle Staaten auf die Kernenergie verzichten. "Wir haben bessere Alternativen als die Kernenergie, um unsere ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, vorausgesetzt der politische Wille dafür ist vorhanden", fasst Christoph Pistner die Ergebnisse zusammen.

Die Broschüre "Streitpunkt Kernenergie - Eine neue Debatte über alte Probleme" steht als pdf-Fassung zum kostenlosen Download bereit unter: www.streitpunkt-kernenergie.de






10.09.2009   Quelle: Öko-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Öko-Institut,
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Nanosolar weiht Solarmodul-Serienproduktion in Luckenwalde bei Berlin ein

Nanosolar produziert CIGS-Solarzellen in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren.
Nanosolar produziert CIGS-Solarzellen in
einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren.

Am 09.09.2009 hat das Photovoltaik-Unternehmen Nanosolar Inc. seine Solarmodulfertigung im brandenburgischen Luckenwalde eingeweiht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die voll automatisierte Fabrik produziert mit neuartigen Verfahrenstechniken von Nanosolar und Partnern Solarmodule aus Nanosolar-Zellen. Das Werk ist konzipiert für eine jährliche Fertigungsleistung von 640 Megawatt (MW) bei ununterbrochenem Dreischicht-Betrieb. Gleichzeitig berichtete Nanosolar, dass die Solarzellen-Serienproduktion in seiner Fabrik in San Jose (Kalifornien) schon früher in diesem Jahr begonnen habe. 

Aktuelle Monatsproduktion rund ein MW

"Den Start der Serienproduktion mit bedeutenden Kostensenkungen haben wir nur durch den enormen Einsatz und die Ausdauer unserer Belegschaft erreicht", kommentiert Nanosolar-Vorstand Roscheisen. Nach Angaben des Unternehmens liegt die gegenwärtige Produktion in Luckenwalde bei einer monatlichen Nennleistung von einem Megawatt (MW). Wenn die Kunden ihre Projektfinanzierung sicher stellen können, werde Nanosolar den monatlichen Output steigern, um die vertraglich vereinbarten Lieferungen mit einem Gesamtvolumen von 4,1 Milliarden US-Dollar (ca. 2,8 Milliarden) zu realisieren. "Da fast alle großen Photovoltaik-Kraftwerke mit Krediten finanziert werden, ist unser nächstes kommerzielles Ziel, dass unsere Produkte auch von den Banken akzeptiert werden. Darauf haben wir uns gründlich vorbereitet, einschließlich der Entscheidung für die Technologien, einer gesunden Bilanz, der Qualität der Kunden, für die wir uns entschieden haben - und nicht zuletzt mit den Produktionsstätten, die wir errichtet haben", betont Roscheisen.

10.09.2009   Quelle: Nanosolar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nanosolar Inc.,
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Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der EEG-Datenabfrage: Vergütete Strommenge um 30 Prozent gestiegen

Netzagentur-Chef Kurth: EEG-Zahlen unterstreichen Bedeutung der erneuerbaren Energien.
Netzagentur-Chef Kurth:
EEG-Zahlen unterstreichen
Bedeutung der erneuerbaren
Energien.

Die Bundesnetzagentur hat am 9. September 2009 die Zahlen zum Wälzungsmechanismus nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für das Berichtsjahr 2007 veröffentlicht. Im "Statistikbericht EEG Jahresendabrechnung 2007" werden die wesentlichen Ergebnisse der von der Bundesnetzagentur durchgeführten EEG-Datenüberprüfung in aggregierter Form zur Verfügung gestellt. "Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die eingespeiste und nach dem EEG vergütete Strommenge ist um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, anlässlich der Veröffentlichung des Berichts. 


Aufbereitetes Zahlenmaterial nach Leistung für jedes Bundesland

Dem Bericht liegt eine erstmalig anlagenscharf durchgeführte Datenabfrage bei den Verteilnetzbetreibern zu Grunde, mit der eine Zuordnung der gemeldeten Daten zu Bundesland und Spannungsebene möglich war. Darüber hinaus ließ sich durch die detaillierte Abfrage die installierte Leistung der nach dem EEG vergüteten Anlagen zum 31. Dezember 2007 in Leistungsklassen unterteilen. "Für die Marktteilnehmer und die Öffentlichkeit dürfte insbesondere die Aufbereitung des Zahlenmaterials für jedes Bundesland von besonderem Interesse sein", erläuterte Kurth.

Die Bundesnetzagentur überwacht nach dem EEG den bundesweiten Ausgleich der EEG-vergüteten Energiemengen und der dafür gezahlten Vergütungen vom Verteilnetzbetreiber über die Übertragungsnetzbetreiber bis hin zu den Stromlieferanten. Die EEG-Datenerhebung durch die Bundesnetzagentur fand im Jahr 2008 zum zweiten Mal statt.


Der "Statistikbericht EEG Jahresendabrechnung 2007" (23 S.; PDF) wird veröffentlicht auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter

10.09.2009   Quelle: Innovalight, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovalight, Inc.,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Moser Baer entwickelt 1 MW Solarpark in Maharashtra, Indien

Das globale Technologie-Unternehmen Moser Baer India Limited (New Delhi, India) berichtete am 3. September 2009, dass es im indischen Bezirk Chandrapur im Bundesstaat Maharashtra ein Solarprojekt mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) plant. Laut Pressemitteilung hat Moser Baer den Zuschlag nach einer weltweiten Ausschreibung des Energieversorgers Maharashta State Power Generation Co. Ltd. (Mahagenco) erhalten, um den sich 20 Unternehmen beworben hatten und anschließend einen EPC-Vertrag (engineering, procurement, construction) für Bau der Solarstromanlage geschlossen.  Das Solar-Kraftwerk wird laut Moser Baer in Zusammenarbeit mit dem deutschen Photovoltaik-Systemintegrator SunEnergy Europe GmbH (Hamburg) durchgeführt. Das Photovoltaik-Kraftwerk in Chandrapur soll eine der größten Solarstromanlagen werden, die Dünnschichttechnologie auf Basis von amorphem Silizium (a-Si) verwendet. Ratul Puri, Geschäftsführer von Moser Baer Limited, sagte: "Wir sind stolz darauf, in Indien als Wegbereiter eine Solarstromanlage im Kraftwerksmaßstab umzusetzen. Ich bin sicher, dass dieses Projekt viele weitere solcher Anlagen im Land nach sich ziehen wird."

Rajiv Arya, Vorstand des Geschäftsbereichs Photovoltaik bei Moser Baer, ergänzte: "Dieses Vorhaben ist eine wichtige Gelegenheit, unsere EPC-Kompetenz und Projektentwicklungs-Fähigkeiten zu demonstrieren". Der Vertrag für das Solar-Projekt sieht laut Moser Baer eine Auftragsvergabe bis zum Januar 2010. Als dicht besiedeltes Gebiet mit sonnigem tropischem Klima verfüge der indische Subkontinent über eine ideale Kombination aus Sonneneinstrahlung, dichter Besiedelung mit potenziellen Kunden und geeignete staatliche Förderprogramme. Neben dem 50 MW umfassenden Anreizprogramm der indischen Regierung will die "National Solar Mission" Indien zu einem Marktführer in Sachen Solarenergie machen und strebt an, dass bis 2020 rund 20.000 MW installiert werden.

10.09.2009   Quelle: Moser Baer India Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Hybrid-Laderegler von Schams: Mehr Energie aus Sonne und Wind zugleich

Laderegler für Solar- und Windkraftanlagen
Laderegler für Solar- und
Windkraftanlagen

Solarstromanlagen haben den Nachteil, dass sie wenig Energie liefern, wenn das Wetter nicht mitspielt. Dieses Manko versucht die Schams-Electronic GmbH mit ihren MPP-Ladereglern auszugleichen. Die Geräte arbeiten laut Hersteller mit einer neuen Technologie, die Batterie und Solarmodul optimal aufeinander abstimmt. Auch beim Einsatz in Windkraftanlagen bringen die Regler deutliche Vorteile, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 1992 von Dipl.-Ing. (FH) Peter Schwarz als Ingenieurbüro gegründet, hat sich Schams-Electronic nach eigenen Angaben zu einem führenden Hersteller von MPP-Ladereglern für Solar- und Windkraftanlagen entwickelt. Die Geräte kommen bei Insellösungen sowie bei Hybridanlagen zum Einsatz.  Darüber hinaus bietet das im oberpfälzischen Pilsach ansässige Unternehmen Komplettlösungen für jeden Anwendungsbereich von der Segelyacht über das Ferienhaus bis hin zur Forschungsstation. "Unsere Ladegeräte sind seit mehr als 15 Jahren in zahllosen Pilotprojekten rund um die Welt im Einsatz und werden kontinuierlich verbessert", betont Peter Schwarz, der als Chef-Ingenieur für die Entwicklung verantwortlich ist.


50 Prozent mehr Solar-Ladestrom, auch im Winter oder bei schlechtem Wetter

MPP steht für Maximum Power Point. Durch die MPP-Regelung arbeiten Solarmodule immer mit optimalem Wirkungsgrad. "Unsere Laderegler ermöglichen eine perfekte Anpassung an Batterie und Modul bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung. Dadurch entstehen keine Verluste, wenn die Batteriespannung unterschritten oder das Solarmodul zu heiß wird", erklärt Peter Schwarz. "Das Resultat ist bis zu 50 Prozent mehr Ladestrom - und zwar genau dann, wenn man den Strom am nötigsten braucht, so beispielweise im Winter oder bei Schlechtwetterperioden." Ein weiterer Vorteil der MPP-Regler von Schams- Electronic besteht in einem dynamischen Anstieg des Solarstroms bei niedriger Batterielandung. Dadurch wird die schädliche Tiefentladung der Batterie verhindert und diese geschont. Hinzu kommt die frei wählbare höhere Solarspannung bis zu einem Wert von 150 V, die eine Verkabelung mit gängigen Leitungsquerschnitten erlaubt. Erhältlich sind die einfach zu bedienenden und universal einsetzbaren Geräte in Leistungsklassen zwischen 100 W und 5 kW.


Bis zu 100 Prozent mehr Windkraft-Leistung

Die Ausbeute von Windkraftanlagen lässt sich durch MPP-Laderegler ebenfalls verbessern. Laut Peter Schwarz können hier sogar bis zu 100 Prozent mehr Leistung aus der Anlage geholt werden, da der Regler bei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten Batterie und Generator optimal aufeinander abstimme. So entstehe durch das Zusammenwirken notwendiger Systemkomponenten wie Tiefentladeschutz, Lastwiderstandzuschaltung und 3- Phasen-Gleichrichter eine Komplettlösung, die in allen Situationen für einen effizienten Betrieb der Windkraftanlage sorgt. Im letzten Jahr hat Schams-Electronic nach eigenen Angaben rund 120 MPP-Regler verkauft und damit knapp ein Drittel des Gesamtumsatzes von rund 100.000 Euro bestritten. Hergestellt werden die Geräte in Deutschland. Zur Expansion sucht Peter Schwarz noch geeignete Investoren und Vertriebspartner.

10.09.2009   Quelle: Schams-Electronic GmbH; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schams-Electronic GmbH,
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Green Energy 3000 GmbH startet Vertrieb für den Solarpark Schnaittenbach

Referenz-Solarpark der Green Energy 3000 GmbH in Kallmünz bei Regensburg.
Referenz-Solarpark der Green Energy 3000 GmbH in Kallmünz bei Regensburg.

Die Green Energy 3000 GmbH (Leipzig) Entwickler von Großprojekten zur Nutzung erneuerbarer Energien, startet den Vertrieb für den „Solarpark Schnaittenbach“ in Bayern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Baugenehmigung für den neuen Solarpark in der Oberpfalz sei bereits im Oktober 2008 erteilt worden. Auf einer Fläche von etwa 13 Hektar sollen noch in diesem Jahr 160 zweiachsig nachgeführte Solar-Tracker errichtet werden. Jede dieser Photovoltaik-Nachführanlagen umfasst 32 bzw. 42 Solarmodule, je nach Ausstattung, und wird auf einer horizontal und vertikal drehbaren Stahlkonstruktion montiert.   Aufgrund der helligkeitsgeführten Steuerung werde die Modulfläche in die optimale Position gedreht. Diese bestmögliche Ausrichtung zur Sonne ermöglicht laut DEGERenergie, dem Hersteller der zweiachsigen Nachführsysteme, einen jährlich Solarstrom-Mehrertrag von 35 bis 45 % im Vergleich zu einer fest montierten Dachanlage.



Solarparks mit Bürgerbeteiligung

Dem Unternehmen liege eine Netzeinspeisezusage für 1,5 MW für den Solarpark in Schnaittenbach vor, heißt es in der Pressemitteilung. Die Investoren können zwischen drei verschiedenen Modultypen wählen. Durch die unterschiedlichen Modularten schwanke die zu installierende Leistung für einen Solartracker zwischen 7,35 und 9,66 Kilowatt (kWp). Aus diesem Grund sei die Gesamtleistung des Solarparks von den zu wählenden Modultypen abhängig. Die Green Energy 3000 GmbH setzt bei dem Bau des Solarparks auf ihr Modell der Bürgerbeteiligung: "Jeder hat die Möglichkeit, in einen oder mehrere Solartracker zu investieren und kann damit nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn erneuerbare Energien bieten durch staatliche Förderungen eine rentable Einnahmequelle. Das Investitionsvolumen des Solarparks wird etwa 5 Millionen Euro betragen. Sobald der Vertrieb abgeschlossen ist, kann mit dem Bau des Parks begonnen werden", heißt es in der Pressemitteilung. Informationsmaterial zu den Solartrackern kann bei Green Energy 3000 GmbH angefordert werden.


Baubeginn nach Abschluss des Vertriebs

Der Solarpark in Schnaittenbach wird der 2. Solarpark dieser Art in der Oberpfalz sein, den die Green Energy 3000 GmbH errichten wird. Bereits im August 2009 war der Bau eines Solarparks in Kallmünz bei Regensburg abgeschlossen. Die 138 Solar-Tracker wurden an die Investoren übergeben und werden laut Green Energy 3000 jährlich knapp 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und dabei 891 Tonnen CO2 einsparen.

09.09.2009   Quelle: Green Energy 3000 GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green Energy 3000 GmbH,
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Mehr als 370 Bundestagskandidaten quer durch die Parteien unterschreiben BUND-Manifest gegen Atomkraft

373 Direktkandidaten unterstützen ein Manifest gegen die Atomenergie, das am 09.09.2009 vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in einer der größten deutschen Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Darin wird dazu aufgerufen, am 27. September gegen eine Politik zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zu stimmen. Zu den Unterstützern des Manifests gehören Brigitte Zypries und Sigmar Gabriel sowie zahlreiche weitere prominente Kandidatinnen und Kandidaten der SPD, von den Grünen u. a. Renate Künast und Cem Özdemir und von der Linken u. a. Gregor Gysi und Dagmar Enkelmann. Von der Union sind der CSU-Abgeordnete Josef Göppel sowie der sächsische CDU-Direktkandidat Frank Heinrich darunter. 
Vertreter konkurrierender Parteien gemeinsam gegen Laufzeitverlängerungen

"Die Allianz gegen einen Ausstieg aus dem Atomausstieg wird zunehmend breiter. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben das Anti-Atom-Manifest inzwischen unterschrieben. Dass vor den Wahlen jetzt auch Vertreter konkurrierender Parteien gemeinsam gegen Laufzeitverlängerungen votieren, ist ein Lichtblick für die Zukunft der Energiepolitik in unserem Lande", kommentiert Olaf Bandt, Direktor Politik und Kommunikation des BUND. "Denn es gibt viele gute Gründe gegen die Atomkraft, aber keine dafür. Atomkraft ist mit extremen Risiken verbunden und verzögert den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien", so Bandt weiter.


Auch Kandidaten der Union und der FDP gegen Laufzeitverlängerungen


Der BUND hatte in den zurückliegenden Wochen allen Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien einen Fragenkatalog zur Umweltpolitik gesandt. Mehr als zwei Drittel haben inzwischen geantwortet, berichtet der BUND. Von diesen lehnten 75 Prozent längere Laufzeiten für Atomkraftwerke ab, darunter auch elf Kandidaten der Union und zehn von der FDP.

Alle Ergebnisse des "BUND-Kandidatenchecks" sind im Internet zugänglich unter: www.bund.net

Das Anti-Atom-Manifest mit den 373 unterstützenden Bundestagskandidaten ist heute in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Die Anzeige ist im Internet veröffentlicht unter: www.bund.net/

09.09.2009   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Casino Group schließt Vertrag über Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 14 Megawatt mit SunPower

SunPower-Hochleistungsmodul 315.
SunPower-Hochleistungsmodul 315.

Die französische Einzelhandelskette Casino Group (Saint-Etienne Cedex) und die SunPower Corp. (San Jose, Kalifornien, USA) gaben am 08.09.2009 bekannt, dass SunPower bis zum Ende dieses Jahres hoch leistungsfähige Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 14 Megawatt (MW) an die Supermarktkette liefern wird. Die Casino Group will mit den Modulen Solarstrom-Systeme im Leistungsbereich von 900 Kilowatt (kWp) bis 5 Megawatt (MWp) auf Dächern und Parkhäusern von Supermärkten in Frankreich installieren sowie auf den Inseln Mayotte und La Reunion.   "Dies ist für Casino der erste Schritt einer neuen bedeutenden Initiative im Bereich erneuerbarer Energien. Diese Initiative umfasst eine Reihe von Projekten, die während der nächsten Monate umgesetzt werden sollen", erläutert Jacques Ehrmann, Chef des Immobilien- und Entwicklungsbereichs bei Casino. "Die bewährte hoch effiziente Technologie von SunPower erzeugt auf beschränkten Flächen mehr Energie als andere Systeme. Auf diese Weise können wir in unseren Betrieben ein Maximum an sauberer, erneuerbarer Sonnenenergie erzeugen und unseren Beitrag zur Förderung nachhaltigen Fortschritts leisten."


Beitrag zu einem bedeutenden Wachstum des Marktes für dachintegrierte Solarstromanlagen in Frankreich

"Als erfolgreicher Marktführer mit einem der größten Einzelhandelsnetze in Frankreich ist Casino der Ansicht, dass Solarenergie inzwischen ein hohes Rentabilitätspotenzial bietet. Wir freuen uns, zusammen mit Casino zu einem bedeutenden Wachstum des Marktes für dachintegrierte Solaranlagen in Frankreich beizutragen", so SunPower-Chef Jörn Jürgens. SunPower wird Casino mit seinen "SunPower 315"-Solarmodulen und "SunPower 305"-Modulen beliefern, die jeweils 315 Watt bzw. 305 Watt Leistung abgeben. Die Module bestehen aus jeweils 96 SunPower-Solarzellen und können pro Quadratmeter mehr Energie erzeugen als herkömmliche Paneele, heißt es in der Pressemitteilung. Das SunPower-Solarpaneel mit 315 Watt biete mit 19,3 Prozent die zur Zeit branchenweit höchste Umwandlungseffizienz. Einige der Systeme werden als gebäudeintegrierte Photovoltaik-Systeme im Rahmen des französischen Einspeisungstarifprogramms betrieben. Mit SunPowers europäischem Hauptsitz in Genf, wurden SunPower-Systeme bereits an Gebäuden der Supermarktkette Bon Preu Esclat in Spanien und auf vielen Dächern von US-Einzelhandelsketten installiert wie zum Beispiel Target, Wal-Mart Stores, Macy’s und Lowe’s.

09.09.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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First Solar und chinesische Regierung wollen größtes Photovoltaik-Kraftwerk der Welt (2 GW) bauen

Solarmodule von First Solar in einem Kraftwerk nahe Trier
Solarmodule von First Solar in einem
Kraftwerk nahe Trier

Das US-Photovoltaik-Unternehmen First Solar (Tempe, Arizona), Weltmarktführer bei Dünnschicht-Solarmodulen, gab am 08.09.2009 den Abschluss einer Absichtserklärung mit der chinesischen Regierung über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer installierten Leistung von 2 Gigawatt (GW) in der Stadt Ordos in der chinesischen Inneren Mongolei bekannt. Die Absichtserklärung, die in Gegenwart von Wu Bangguo, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Chinas, unterzeichnet wurde, sieht einen Errichtungszeitraum von mehreren Jahren vor. In der ersten Projektphase soll eine 30 Megawatt-Demonstrationsanlage errichtet werden, deren Baubeginn zum 1. Juni 2010 angestrebt wird, berichtet First Solar in einer Pressemitteilung. Die Ausbauphasen 2, 3 und 4 umfassen jeweils 100 Megawatt, 870 Megawatt und 1 Gigawatt.  Der Abschluss der Phasen 2 und 3 soll im Jahr 2014 erfolgen. Die vierte Phase soll 2019 abgeschlossen sein. Die Absichtserklärung ist eine prinzipielle Übereinkunft zwischen den Parteien über das Projekt sowie die damit verbundenen Aktivitäten und abhängig von weiteren Verhandlungen und Vertragen.


Anstoß für nachhaltigen und langfristigen Solarmarkt in China

"Dieses herausragende Engagement für Solarstrom ist das direkte Ergebnis der fortschrittlichen Energiepolitik Chinas, die das Ziel verfolgt, einen nachhaltigen und langfristigen Solarmarkt und eine Zukunft mit geringem CO-2-Ausstoß zu gestalten" sagte Mike Ahearn, Vorstand von First Solar, anlässlich der Unterzeichnungs-Zeremonie. ,"Wir sind stolz darauf, dieses wegweisende Projekt heute vorstellen zu können. Es ist ein ermutigender Schritt zur weltweiten Anwendung von Solarenergie im großen Maßstab um die Folgen des Klimawandels abzumildern", so Ahearn weiter.


Einspeisetarif als Voraussetzung für Photovoltaik-Großprojekte

Das Projekt soll unter einem Einspeisetarif betrieben werden, der die Abnahme der erzeugten Solarenergie zu festgesetzten Preisen über einen langen Zeitraum hinweg garantiert. "Der chinesische Einspeisetarif wird entscheidend sein für dieses Projekt", betonte Ahearn ."Diese zukunftsweisenden politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um einen starken Solarmarkt zu schaffen und Projekte dieser Größenordnung zu ermöglichen. Im Gegenzug dazu tragen solche Projekte dazu bei, die Kosten für Solarenergie zu reduzieren und sie der Netzparität anzunähern - dem Punkt, an dem Solarstrom wettbewerbsfähig mit traditionellen Energiequellen sein wird."


Investition in eine Modulproduktion in Ordos erwogen

Die Absichtserklärung sieht vor, dass First Solar während der ersten Projektphasen aktiv die Möglichkeit einer Modulproduktion in Ordos, sowie andere Überlegungen zur Unterstützung eines First Solar-Investments prüft. First Solar strebt außerdem eine Erweiterung der Versorgungsketten in China für die Produktion von Dünnschicht-Modulen sowie für das Recycling der Module an.

"Wir sind erfreut, mit einem der weltweiten Technologieführer in der Solarwirtschah zusammen zu arbeiten und mit ihm gemeinsam ein Projekt dieser Bedeutung für die Energiezukunft von Ordos zu realisieren", sagte Cao Zhichen, stellvertretender Bürgermeister der Bezirksregierung von Ordos. "Die Gespräche mit First Solar über die Errichtung einer Produktionsanlage in China sind ein Beleg dafür, dass Investoren in China mit großem Vertrauen in modernste Zukunftstechnologien investieren können."

09.09.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Größtes Photovoltaik-Kraftwerk Australiens am Adelaide Showground in Betrieb genommen

Solarstromanlage des Adelaide Showground
Solarstromanlage des Adelaide Showground

Der Photovoltaik-Systemintegrator Solar Shop Australia berichtete am 4. September 2009, dass der Premierminister von Südaustralien offiziell das größte Solar-Kraftwerk des Kontinents am Adelaide Showground eingeweiht hat. Laut Pressemitteilung wurden Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) auf sechs Gebäuden und an Fassaden installiert, die rund 40 % des typischen Energiebedarfs des Ausstellungsgeländes decken sollen.   Die Solarstromanlage besteht nach Unternehmensangaben aus 12.500 Solarmodulen die auf 9.000 Quadratmetern Dach- und Fassadenflächen montiert wurden. Die Betreiber rechnen mit einem jährlichen Solarstrom-Ertrag von 1.400 Megawattstunden (MWh), was dem Bedarf von ungefähr 250 Haushalten entspreche. Die Montage der Solarmodule übernahm das Bau- und Ingenieurunternehmen Build Environs gemeinsam mit Solar Shop Australia.

Innovative Montagelösungen ermöglichen rasche Installation

Laut Solar Shop Australia kam ein in Australien neues System zum Einsatz, bei dem die Solarmodule auf Paletten gestapelt und mit einem Kran auf das Dach gehoben wurden, um dann mit Handwagen auf Rahmenschienen verteilt zu werden. Außerdem sei ein innovatives Klemmrahmensystem verwendet worden, welches nur wenige Dachdurchbohrungen erfordere. Die Arbeiten an der Solarstromanlage seien während des normalen Betriebs des Ausstellungsgeländes und schneller als geplant innerhalb von 3 Monaten durchgeführt worden. Der Geschäftsführer von Solar Shop Australia, Adrian Ferraretto, sagte, das Unternehmen sei sehr stolz darauf eine wichtige Rolle bei der Planung und Montage des Solarkraftwerks gespielt zu haben. "Mit der Installation des größten Solarkraftwerks in Australien hoffen wir, dass unsere Bürger die Vorteile der Solarenergie und was sie für die Umwelt leisten kann erkennen", so Ferraretto.

09.09.2009   Quelle: Solar Shop Australia   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Shop Australia,
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US-Markforschungsunternehmen Gartner erwartet Wachstum des kalifornischen Solar-Marktes

PV-Projektanalyse der CSI für Kalifornien, 2009
PV-Projektanalyse der CSI für Kalifornien, 2009

Das Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner, Inc. (Stamford, Connecticut) veröffentlichte am 07.09.2009 einen Kommentar zum kalifornischen Photovoltaik-Markt, dem größten Solarstrom-Markt in den USA. Grund für die in Kalifornien im Jahr 2008 neu installierten Solaranlagen im Wert von ungefähr 1,4 Milliarden US-Dollar (979 Millionen Euro) und einer damit installierten Photovoltaik-Kapazität von rund 175 Megawatt (MW) seien verschiedene staatliche Förderprogramme im Rahmen der California Solar Initiative (CSI; www.GoSolarCalifornia.ca.gov).   Die Projekt-Pipeline für das laufende Jahr spiegelt aber laut Marktanalyse nicht wider, dass die meisten der kürzlich fertig gestellten Photovoltaik-Projekte und Aufträge im Jahr 2008 begonnen und erst 2009 fertig gestellt wurden. Dies liege daran, dass die Umsetzung der meisten Projekte zwischen 12 und 18 Monate dauere.



Segmentierung des Photovoltaikmarkts sinnvoll

Obwohl der kalifornische Photovoltaikmarkt groß ist, müssen laut Gartner eine Vielzahl von Herausforderungen bewältigt werden. Dies gelte im übertragenen Sinne für den gesamten amerikanischen Solar-Markt. Unternehmen entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette, die ihre Marktstrategien planen, sollten verschiedene Schlüsselaspekte in Betracht ziehen. Dies sind laut Gartner Partnerunternehmen vor Ort, die lokale Förderung oder Hemmnisse seitens Versorgungsunternehmen und Regierungen, die schwierige Finanzierung, die Projektdauer und die eingeschränte Vertriebswege. Gartner rät Unternehmen in der Photovoltaik-Wertschöpfungskette deshalb, ihre Geschäftstätigkeit in Kalifornien zu segmentieren, um Erträge zu maximieren und Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Der Photovoltaik-Markt sollte laut Gartner in Stromversorger und Stadtgebiete aufgeteilt werden, wobei für Ballungszentren wie Los Angeles, die San Francisco Bay Area und San Diego eine detailliertere Unterteilung sinnvoll sei. Weitere Informationen von Gartner zum kalifornischen Solarmarkt und über Erfolgsperspektiven liefert die Marktstudie "Dataquest Insight: California Highlights the Challenges and Opportunities of the U.S. Solar Market".

09.09.2009   Quelle: Gartner Inc.; Alfonso Velosa   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CSI and Gartner (August 2009),
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Roland Berger Consultants: Auf Windenergie-Flaute folgt kräftiges Wachstum

Studie: Wind energy manufacturers' challenges
Studie: Wind energy
manufacturers'
challenges

Herstellern von Windkraftanlagen blase als Folge der Krise ein rauer Wind entgegen, so Roland Berger Strategy Consultants in einer Pressemitteilung. Dabei dürfte die Krise dem Windmarkt nur eine kurze Verschnaufpause gönnen, denn der langfristige Wachstumstrend sei ungebrochen, betonen die Unternehmensberater. Bis 2012 würden jährliche Zuwächse von 17 % erwartet. Allerdings sehe sich die Branche zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Hersteller von Windenergieanlagen sollten deshalb die Turbulenzen nutzen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und sich fit für die Zukunft zu machen, heißt es in der Pressemitteilung. "Die Krise beschert der Windindustrie eine kurze Flaute", meint Manfred Hader, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants. "Aber der langfristige Wachstumstrend ist ungebrochen, und bis 2012 erwarten wir jährliche Zuwächse von 17 Prozent."   Diese Prognose gründe sich auf die ehrgeizigen Ziele diverser Regierungen, die den Anteil der erneuerbaren Energien auf Kernmärkten wie den USA, Europa, China und Indien spürbar ausweiten wollen.



Windkraft-Kapazität soll weltweit deutlich steigen

Bis 2020 will Europa etwa 20 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. In den Jahren 2011 bis 2020 seien deshalb Investitionen in den europäischen Ländern von insgesamt 120 Milliarden Euro geplant. Gleichzeitig sollen fossile Energieträger in Europa mit Ökoabgaben belegt werden. Die USA haben sich sogar einen 20-prozentigen Windenergieanteil bis 2030 auf die Fahnen geschrieben. China wiederum will bis 2020 über 100 Gigawatt GW-Windkraftkapazität verfügen, Indiens Zielvorgabe lautet 40 GW. Der Studie zufolge geben mehrere Faktoren den Ausschlag dafür, dass die Versorger den Anteil an Windenergiekapazität in ihren Portfolios erhöhen und ihren Energie-Mix verbreitern wollen. Gründe sind etwa die Risiken im Öl- und Gassektor, ein umweltfreundliches Image und das Erreichen der EU-Ziele bis 2020.


Kosten für Windenergie müssen sinken

Derweil müssen die Kosten von Windenergieanlagen weiter fallen, um auch ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig zu sein und das Niveau herkömmlicher Energieerzeugeranlagen zu erreichen, betonen die Unternehmensberater. Der größte Kostentreiber im Windenergiesektor sei dabei der Preis für die Turbine. Derzeit mache er mehr als die Hälfte der Kosten über den gesamten Lebenszyklus der Anlage aus. Um also die Kosten in der Windenergieerzeugung zu senken, müssen die Turbinen billiger werden. Experten rechnen für die Zukunft mit erheblichen Preissenkungen. So dürften die Windturbinenhersteller wegen des intensiven Wettbewerbs auf Wachstumsmärkten, wegen zunehmender Kapazitäten und Lieferprobleme weiter an Verhandlungsmacht einbüßen. Immer größere Windparkprojekte und Rahmenverträge verschärfen den Wettbewerb unter den Windturbinenherstellern, die um immer weniger, dafür aber größere Aufträge konkurrieren. In den letzten vier Jahren ist die Größe von Windparks im Durchschnitt um 20 % gestiegen. In den nächsten Jahren wird verstärkt mit größeren Projekten über 50 MW Erzeugerkapazität gerechnet, die meisten davon auf See (offshore).


Führende Unternehmen büßen Marktanteile ein

Unterdessen gerate die Vormachtstellung der großen Unternehmen zunehmend unter Druck, so Roland Berger Strategy Consultants. Beobachter rechneten deshalb in den kommenden zwei Jahren mit einem erbitterten Kampf um Marktanteile. So sei der Marktanteil der vier größten Hersteller seit 2005 bereits von 73 % auf 55 % geschrumpft. Mehr als zehn weitere Turbinenhersteller kämpften derzeit um einen Anteil an den regionalen Märkten. Um ihre Marktstellung zu behaupten, müssen sich Windturbinenhersteller vier Herausforderungen stellen. So müssen sie den Markt für sich erobern, neue Technologien Gewinn bringend einsetzen, die Zulieferkette optimieren und ihre Aktivitäten restrukturieren.


Jeder Kernmarkt verlangt nach einer anderen Strategie

Den aktuellen Abschwung sollten die Hersteller dringend nutzen, um zukunftsfähige Initiativen voranzutreiben, so die Unternehmensberater. Dabei gehe es vor allem darum, in den nächsten Jahren für anhaltendes Umsatzwachstum zu sorgen. Das aber sei nur möglich, wenn sie in den Kernmärkten in China, den USA und Europa aktiv sind und für diese jeweils eigene, den dortigen Gegebenheiten angepasste Strategien entwickeln. Überdies müssten sie mit Versorgern globale Rahmenverträge aushandeln, um am Wachstum des Marktes zu partizipieren. Unter dem Eindruck der aktuellen Wirtschaftskrise liege der Schlüssel zum Erfolg darin, das Risiko entlang der Zuliefererkette zu steuern. Nur so lassen sich laut Roland Berger Lieferfristen einhalten und weltweit Expertise aufbauen. "Eine umfassende Industrialisierung ist unabdingbar, um dem Druck auf die Gewinnmargen zu begegnen", erläutert Hader. Entscheidend ist, in der Produktentwicklung die Lebenszykluskosten in den Mittelpunkt zu rücken und Effizienz sowie Ausstoß der gesamten Anlage zu optimieren. Hader meint hierzu weiter: "Der Ausbau der internationalen Präsenz ist ein Muss, um Zugang zu Schlüsselmärkten zu bekommen und die Kosten niedrig zu halten."

Die aktuelle Studie (29 S., PDF, engl.) kann kostenfrei heruntergeladen werden unter: www.kiwi-verlag.de

05.09.2009   Quelle: kiwi-Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: kiwi-Verlag,
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Sputnik Engineering präsentiert Photovoltaik-Wechselrichter auf slowenischer Fachmesse MOS

Sonel installierte im September 2008 den ersten Zentralwechselrichter Sloweniens
Sonel installierte im September 2008
den ersten Zentralwechselrichter
Sloweniens

Der slowenische Photovoltaik-Großhändler Sonel d.o.o. präsentiert auf der größten slowenischen Messe MOS vom 9. bis 16. September Produkte des Schweizer PV-Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering. Die beiden Unternehmen haben zwischen September 2008 und Juli 2009 den ersten Zentralwechselrichter Sloweniens installiert, das erste slowenische Solar-Dorf gebaut und die höchste Solarstromanlage Sloweniens in Betrieb genommen, heißt es in der Pressemitteilung von Sputnik Engineering.  Die internationale Fachmesse MOS findet in diesem Jahr vom 9. bis 16. September in Celje statt. Im vergangenen Jahr stellten dort mehr als 1.700 Aussteller aus 33 Ländern ihre Produkte aus und knapp 170.000 Besucher kamen zur Messe, berichtet Sputnik Engineering. "Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unserem wichtigen Partner Sonel an dieser beeindruckenden Fachmesse teilnehmen können", sagt Daniel Freudiger, der bei Sputnik den internationalen Vertrieb leitet.


Slowenisches Solar-Dorf mit 129 Kilowatt PV-Leistung

Seit 2008 haben Sonel und Sputnik mehrere außergewöhnliche Projekte realisiert: Im September 2008 hat Sonel den ersten Zentralwechselrichter Sloweniens angeschlossen – ein Gerät vom Typ SolarMax 35 S mit einer Nennleistung von 35 Kilowatt. Zwei Monate später habe der PV-Großhändler die höchste Solarstromanlage Sloweniens in Betrieb genommen, heißt es in der Pressemitteilung. Sie produziert laut Sputnik Engineering 1.160 Meter über dem Meeresspiegel Solarstrom. Je drei Strangwechselrichter vom Typ SolarMax 3000 S und vom Typ SolarMax 6000 S wandeln ihn in netzkonformen Wechselstrom um. Zwischen Mai und Juli dieses Jahres habe Sonel acht landwirtschaftliche Solarstrom-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 129 Kilowatt unter Verwendung von SolarMax-Wechselrichtern in Podgorje pri Slovenj Gradcu installiert. "Das Dorf wurde als erstes Solardorf Sloweniens bekannt", sagt Andreja Knez von Sonel. "Aber das ist erst der Anfang - wir haben zahlreiche weitere Projekte in der Pipeline", ergänzt sie.

"Unsere Firma wächst und wir freuen uns, dass wir mit einem so ausgezeichneten Partner wie der Sputnik Engineering AG wachsen können", erklärt Andreja Knez. "Wir wollen unseren Vertrieb weiter ausbauen, SolarMax-Produkte bei unseren Endkunden bekannt machen und auf dem slowenischen PV-Markt ein wichtiger Key Player bleiben. Dabei setzen wir ausschließlich auf Produkte von höchster Qualität. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, SolarMax-Wechselrichter zu installieren."

Die Produkte von Sputnik Engineering können am Sonel-Stand im Gebäude L, Standnummer 02, besichtigt werden.

Weitere Informationen zur Fachmesse MOS im Internet unter: http://www.ce-sejem.si/

04.09.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik-Hersteller First Solar kündigt Robert J. Gillette als neuen Vorstandsvorsitzenden an

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) kündigte am 03.09.2009 Robert J. Gillette als neuen Vorstandsvorsitzenden des amerikanischen Solar-Konzerns an. Gillette folgt auf Mike Ahearn, der weiterhin die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden einnehmen wird. Robert J. Gillette wird seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates zum 1. Oktober 2009 aufnehmen.  Gillette zeichne sich als eine hervorragende Führungspersönlichkeit aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als früherer Vorstandsvorsitzender und Präsident des Unternehmens Honeywell Aerospace - mit mehr als Milliarden Umsatz jährlich der höchst erfolgreiche Geschäftsbereich von Honeywell International - habe Gillette mehr als 40.000 Mitarbeiter an nahezu 100 Niederlassungen weltweit geführt.


Mike Ahearn: ""Rob verfügt über eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in der Förderung von Innovationen und der Marktentwicklung"

Wahrend der offiziellen Präsentation des neuen Vorstandsvorsitzenden, begrüßte Mike Ahearn die Entscheidung, Robert J. Gillette als neuen Vorstandsvorsitzenden von First Solar gewählt zu haben: "Ich beglückwünsche den Vorstand und das Auswahlgremium zu dieser einzigartigen Wahl. Mit Herrn Gillette haben wir einen Vorstandsvorsitzenden gefunden, der eine beeindruckende Kombination von Fachwissen und Erfahrung mit sich bringt. Das macht ihn zu einer idealen Führungsperson im weiteren Erfolgskurs von First Solar". Robert J. Gillette arbeitete seit 1996 in zahlreichen Führungspositionen, unter anderem als Präsident und Vorstandsvorsitzender der Geschäftsdivision Honeywell Transportation Systems und als Präsident von Honeywell Turbo Technologies, für Honeywell. Zuvor war er mehr als 10 Jahre in zahlreichen Führungspositionen bei General Electrics tätig. "Rob verfügt über eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in der Förderung von Innovationen und der Marktentwicklung von Technologien und Dienstleistungen. Er hat die Fähigkeit organisatorische Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen, Großproduktionen auch in geographisch komplexe Markte zu bringen. Zudem weist er eine jahrelange Karriere im internationalen Markt auf - er hat unter anderem in Europa, Asien und Südamerika gearbeitet", erklärte Ahearn. "Er fährt einen Führungsstil, der sich perfekt mit unseren Unternehmensgrundwerten deckt. Das ist die richtige Voraussetzung, um eine enge und solide Geschäftsbeziehung mit unserem Managementteam aufzubauen", ergänzte Ahearn.


Gilette: "Eine der wichtigsten Industrien des 21. Jahrhunderts"

"Für einen Marktführer in dieser viel versprechenden Industrie zu arbeiten, einer Industrie, die als eine der wichtigsten des 21. Jahrhunderts gesehen werden kann, ist eine einzigartige Gelegenheit und ein großes Kompliment für mich", erklärte Gillette. "Ich freue mich über die Herausforderung, First Solar durch seine nächste Wachstumsphase führen zu dürfen".

04.09.2009   Quelle: First Solar, inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SMA kauft Modulwechselrichter-Technologie von OKE

Solar-Wechselrichter
Solar-Wechselrichter "Sunny Boy 5000TL"

Am 03.09.2009 hat die SMA Solar Technology AG (Niestetal) die Technologieplattform der niederländischen OKE-Services für Modul-Wechselrichter (Micro-Inverter) erworben, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. OKE-Services wurde 1984 von Hendrik Oldenkamp in den Niederlanden gegründet und hat sich besonders auf die Entwicklung elektronischer Komponenten für Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. In den kommenden Jahren will SMA die OKE-Technologie weiterentwickeln und eine eigene Produktfamilie von Modul-Wechselrichtern auf den Markt bringen.  Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Im Gegensatz zum Photovoltaik-Wechselrichter mit String-Technologie, der den Gleichstrom von mehreren miteinander verschalteten Photovoltaik-Modulen in Wechselstrom umwandelt, konvertiert ein Modul-Wechselrichter den Gleichstrom individuell an jedem einzelnen Photovoltaik-Modul in Wechselstrom.


Micro-Inverter für kleine Anlagen und bei Verschattung

Modul-Wechselrichter können insbesondere bei kleinen Photovoltaik-Anlagen unter 1 kWp zum Einsatz kommen. Darüber hinaus kann es in Sonderfällen sinnvoll sein, in mit String-Wechselrichtern ausgelegten größeren Photovoltaik-Anlagen einzelne, besonders stark verschattete Photovoltaik-Module durch den Einsatz von Modul-Wechselrichtern individuell zu betreiben, erläutert SMA. So könnten Ertragsminderungen der Gesamtanlage durch die verschatteten Photovoltaik-Module vermieden werden. SMA will durch die Übernahme und Weiterentwicklung der OKE-Technologie in den kommenden Jahren eine eigene Produktfamilie von Modul-Wechselrichtern in den Markt einführen. SMA biete damit weltweit als einziger Hersteller alle verfügbaren Wechselrichtertechnologien an, um Photovoltaik-Anlagen in jeder Größe mit der technisch optimalen Systemkonfiguration zu betreiben. Kunden von SMA profitierten von den hohen Qualitätsstandards, dem weltweiten Vertriebs- und Servicenetz sowie von den kurzen Lieferzeiten.


Weniger Bauteile für besseres Preis-Leistungsverhältnis und höhere Zuverlässigkeit

OKE ist laut SMA einer der Pioniere im Bereich Modul-Wechselrichter und blicke auf mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Serienfertigung von Modul-Wechselrichtern zurück. Aufbauend auf dieser Erfahrung habe OKE konsequent an der Optimierung der insbesondere für Modul-Wechselrichter erfolgsrelevanten Parameter Wirkungsgrad und spezifischer Preis gearbeitet. Dabei sei systematisch der Weg zur Reduktion der Zahl der Bauteile verfolgt worden, der nicht nur Voraussetzung für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch für eine hohe Zuverlässigkeit ist.

04.09.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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LDK Solar will gemeinsam mit der chinesischen Stadt Suqian Photovoltaik-Anlagen mit bis zu 300 MW bauen

LDK Solar Co., Ltd. (Xinnyu, China und Sunnyvale, Kalifornien), Hersteller von multikristallinen Solar-Wafern für die Photovoltaik-Industrie, berichtete am 31. August 2009, das Unternehmen habe mit der chinesischen Stadt Suqian (Provinz Jiangsu) einen Vertrag über die Entwicklung von Photovoltaik-Kraftwerken geschlossen. Laut Vereinbarung soll LDK Solar bis 2015 eine Reihe von Solar-Kraftwerken mit einer Gesamtnennleistung von bis zu 300 Megawatt (MWp) in Wohnhäusern, an Fabriken und anderen Standorten errichten.   Laut Pressemitteilung hängen die Projekte von verschiedenen Faktoren ab, wie der jeweiligen Finanzierung, dem Anlagendesign, dem Standort, dem Ergebnis von Machbarkeitsstudien sowie von den relevanten behördlichen Genehmigungen. "Suqian City verfügt mit jährlich bis zu 3.000 Sonnenstunden und mit der guten staatlichen Förderung der wachsenden Solar-Industrie über ausgezeichnete Voraussetzungen für die Durchführung von Photovoltaik-Projekten", sagte Xu Huiming, Stellvertretender Bürgermeister von Suqian. Xiaofeng Peng, Vorsitzender und Vorstand von LDK Solar zeigte sich erfreut, die lokale Wirtschaft und die chinesische Solarindustrie fördern zu können. "Die fortwährende Unterstützung unserer Regierung für Photovoltaik-Anlagen gibt uns Mut, und wir sind froh über den Enthusiasmus, den wir in unserer Partnerschaft mit Suqian City", sagte Peng.

04.09.2009   Quelle: LDK Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SYSTEM Photonics präsentiert Lösungen zur Photovoltaik-Gebäudeintergration auf der EU PVSEC

Photovoltaik-Integration von System Photonics
Photovoltaik-Integration von System Photonics

Das Anfang 2009 gegründet italienische Unternehmen SYSTEM Photonics stellt auf der Europäischen Photovoltaikkonferenz (EU PVSEC) in Hamburg vom 21. bis 24. September erstmals seine neuen Produkte aus. SYSTEM Photonics entwickelt, produziert und vertreibt innovative Photovoltaik-Lösungen, die sich durch einen hohen ästhetischen und funktionellen Wert auszeichnen, betont das Unternehmen. Die Verbindung zwischen den neuesten Erkenntnissen zu Keramikmaterialien und den Technologien zu Polymerwerkstoffen und Halbleitern haben laut SYSTEM Photonics zu einem innovativen Marktansatz geführt. Das Ergebnis seien extrem leistungsfähige Photovoltaik-Oberflächen, die sich nahtlos in die Architektur eingliedern.   Modularität, Undurchlässigkeit, schnelle und einfache Installation und Integration, eine große Farbauswahl und die vollständige Recyclebarkeit der verwendeten Materialien zeichne die vier angebotenen Produktserien aus.


Photovoltaik-Lösungen für durchgängige und/oder hinterlüftete Fassaden

Die Produktserie "ROOF" wurde entwickelt für den Austausch oder die Ergänzung herkömmlicher Dächer, deren Isolier- und Schutzfunktion erhalten bleiben und verbessert werden soll, durch das Zusammenspiel von Ästhetik und Funktionalität. Die Produktserie SKIN umfasst Photovoltaik-Lösungen, die speziell für durchgängige und/oder hinterlüftete Fassaden entwickelt wurden. Durch die Verwendung von hochwertigen Keramikmaterialien, verbunden mit der neuesten Photovoltaik-Technologie, könne sehr flexibel geplant werden, ohne Kompromisse zwischen Design und Leistung eingehen zu müssen, betont SYSTEM Photonics.

Mit der Produktserie LIFE bietet das Unternehmen Lösungen, mit denen die Sonnenenergie in jedes Städtebauprojekt integriert werden könne: "Die Vielseitigkeit des Keramikmaterials, verbunden mit seiner natürlichen Recyclebarkeit, machen eine große Bandbreite an Lösungen für die Ausführung von Gebäuden, Strukturen und Projekten jeder Art möglich, die wirklich umweltverträglich sind", heißt es in der Pressemitteilung.

System Photonics auf der EU PV SEC in Halle B1U, Standnummer 13

04.09.2009   Quelle: System Photonics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: System Photonics,
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USA: Photovoltaik-Labor des TÜV Rheinland im Finale um Innovationspreis von Arizona

Photovoltaik-Labor des TÜV Rheinland in Phoenix, Arizona
Photovoltaik-Labor des TÜV Rheinland in
Phoenix, Arizona

TÜV Rheinland PTL, LLC (Phoenix, Arizona), Teil der TÜV Rheinland-Unternehmensgruppe, ein Zertifizierungs- und Testlabor für Photovoltaik (PV) in den USA, berichtete am 1. September 2009, das Unternehmen sei als einer von drei Finalisten ausgewählt worden in der Kategorie Innovationspreis für Unternehmensneugründungen ("Innovator of the Year – Start-Up Company") des vom Arizona Technology Council ausgetragenen "2009 Governor's Celebration of Innovation" (GCOI) Awards. Laut Pressemitteilung haben die Finalisten der Ehrung bewiesen, dass sie im vergangenen Kalenderjahr ein gutes Geschäftsergebnis mit technologischen Innovationen erzielen konnten oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse produzierten.   TÜV Rheinland PTL ist ein Partnerunternehmen des deutschen TÜV Rheinland-Konzerns mit dem Photovoltaik-Testlabor der Arziona State University (Phoenix). Mit der mehr als 50-jährigen Forschungserfahrung und Testkompetenz prüft und zertifiziert TÜV Rheinland PTL laut Produkte zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Solar, Wind, und Wasserkraft sowie Energiespeichertechnologien. Zusammen mit dem globalen Netzwerk der Photovoltaik-Testlabors des TÜV Rheinland habe das Unternehmen einen Weltmarktanteil von rund 60 %.


Preisverleihung findet im November 2009 in Phoenix, Arizona statt

Die Innovationspreisverleihung des Gouverneurs von Arizona wurde im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Der damals bereits seit 17 Jahren verliehene Innovationspreis des "High Tech Industry Clusters" wurde mit der im 10. Jahr bestehenden "Celebration of Innovation " der Arizona Software and Internet Association verbunden. Mit der Unterstützung des Gouverneurs des US-Bundesstaates gelte die Preisverleihung als die herausragendste Auszeichnung für technologische Errungenschaften in Arizona. Die Preisverleihung wird am 19. November 2009 im Orpheum Theatre in Phoenix, Arizona abgehalten. "Es war großartig, zu beobachten, wie sich diese Forschungseinrichtung an einer angesehen Universität zu einem bedeutenden Teil des weltgrößten Netzwerks von Photovoltaik-Testlabors gemausert hat", kommentiert Stephan Schmitt, Präsident und Vorstand der TUV Rheinland North America Holding Company (Newtom, Connecticut).

04.09.2009   Quelle: TÜV Rheinland PTL, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland PTL, LLC,
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Deutsches Atomforum: Greenpeace-Berechnung zu Kosten der Atomkraft ist völlig unseriös

Die von der Umweltschutzorganisation Greenpeace am 3. September 2009 vorgestellte Studie zu den Kosten der Atomkraft wird vom Deutschen Atomforum als "unhaltbar und unwissenschaftlich" zurückgewiesen. Für die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie in Deutschland habe der Steuerzahler keinen einzigen Cent Subventionen zahlen müssen. Das habe die Bundesregierung zuletzt 2008 bestätigt, so das DAtF, in dem Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Forschungseinrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen Mitglied sind. Greenpeace lege den Begriff "Subvention" haarsträubend weit aus, um auf einen Gesamtbetrag von 258 Milliarden Euro zu kommen.  Die von der Umweltorganisation beauftragte Studie sei ein Sammelsurium unterschiedlichster staatlicher Aufwendungen und Verpflichtungen, die sich mit der Kernkraft befassen, heißt es in der Pressemitteilung des DatF. Die Aufwendungen für die Sanierung des sowjetischen Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen beispielsweise würden mit insgesamt 7,2 Milliarden Euro einbezogen. Es handle sich aber dabei um eine einigungsbedingte Altlast. Die Forschungsausgaben des Bundes für den Zeitraum 1950 bis 2008 würden mit 41,2 Milliarden Euro angegeben, enthielten aber auch die hohen Aufwendungen für die Fusionsforschung, ohne sie zu beziffern.

Das in der Greenpeace-Studie einbezogene deutsche Rückstellungssystem für die Kernenergie sei bereits vor Jahren von der Bundesregierung, der EU-Kommission und dem Europäischen Gerichtshof bestätigt worden. Es habe sich seit Jahrzehnten bewährt. "Was Greenpeace alles als Subvention bezeichnet, ist völlig unseriös und nur als Wahlkampf zu verstehen", heißt es in der Pressemitteilung.

03.09.2009   Quelle: Deutsches Atomforum e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Greenpeace: Atomenergie kostet Bundesbürger bereits 258 Milliarden Euro; Fördermittel künftig nur noch für erneuerbare Energien und Effizienz

Greenpeace-Studie zu Atom- energie-Subventionen
Greenpeace-Studie zu Atom-
energie-Subventionen

Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2008 rund 165 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln, berichtet Greenpeace in einer Pressemitteilung. Mindestens 92,5 Milliarden Euro kommen nach Angeben der Umweltorganisation künftig an Ausgaben noch hinzu. Diese tatsächlichen Kosten der Atomenergie beziffert jetzt eine von Greenpeace beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegebene Studie. In ihren Subventionsberichten hingegen führe die Bundesregierung lediglich Atomsubventionen von weniger als 200 Millionen Euro auf. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, alle Subventionen für die Atomkraft offen zu legen und Fördermittel künftig nur noch für erneuerbare Energien und effiziente Brennstoffnutzung auszugeben.  Greenpeace: Bundesregierung fasst den Subventionsbegriff zu eng

"Mit dem Geld der Steuerzahler füllt die Bundesregierung die Bankkonten der Atomkonzerne", sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. "100 Milliarden Euro Gewinn haben E.on, RWE, Vattenfall und EnBW allein seit 2002 gemacht. Es ist unerträglich, dass die Bundesregierung dennoch erhebliche Kosten und Risiken der Atomkraft übernimmt und die exakte Höhe der Subventionen auch noch verschleiert", so Böhling weiter. Ursache für die enorme Differenz zwischen den von der Bundesregierung veröffentlichten und den tatsächlichen Fördergeldern sei der äußerst eng gefasste Subventionsbegriff der Regierung, der unter anderem spezielle Steuervergünstigungen und "budgetunabhängige Regelungen" wie die Vorteile der Atomenergie durch staatliche Bürgschaften oder Strompreiserhöhungen durch den Emissionshandel nicht berücksichtige.


Steuerzahler finanzieren jede Kilowattstunde Strom mit rund vier Cent zusätzlich

Die in der Greenpeace-Studie bezifferten realen Fördermittel von 165 Milliarden Euro setzen sich zusammen aus direkten Finanzhilfen des Bundes wie Forschungsförderung, Kosten für den Betrieb der Atommüllendlager Asse II und Morsleben oder die Stilllegung der ostdeutschen Atommeiler. Hinzu kommen Steuervergünstigungen, beispielsweise die Nichtbesteuerung bis 2006 im Vergleich zu anderen Energieträgern und budgetunabhängige Leistungen. Damit finanzieren die Steuerzahler laut Greenpeace jede Kilowattstunde Strom mit rund vier Cent zusätzlich zum Strompreis.


Haftpflichtversicherung würde Atomstrom bis zu 2,70 Euro pro Kilowattstunde teurer und damit weder bezahlbar noch wettbewerbsfähig machen

Die Begünstigungen der Atomkraft lägen laut Studie noch weitaus höher, wenn die Betreiber der AKW vollständig für eine Haftpflichtversicherung im Falle eines nuklearen Unfalls aufkommen müssten - für sie also die gleichen Haftungsregeln gelten würden wie für andere Wirtschaftsbereiche, betont Greenpeace. Dann wäre Atomstrom um bis zu 2,70 Euro pro Kilowattstunde teurer und damit weder bezahlbar noch wettbewerbsfähig. Eine exakte Bestimmung dieser externen Kosten sei aber schwierig und wissenschaftlich umstritten, heißt es in der Pressemitteilung.

"Atomkraft rechnet sich nur für die Stromkonzerne, die bei den Bundesbürgern gleich zwei Mal abkassieren - als Stromverbraucher und als Steuerzahler", so Böhling. Greenpeace fordert einen Ausstieg aus der Atomenergie bis 2015 und habe mit dem Energiekonzept "Klimaschutz:Plan B 2050" nachgewiesen, wie dies umsetzbar ist.

Die Studie ist im Internet veröffentlicht unter www.greenpeace.de

03.09.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace e.V.,
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Vordenker im Elektromobil: Hans-Josef Fell zu Besuch im Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim

Bernhard Beck, Hans-Josef Fell (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Vizl. (v.l.n.r.)
Bernhard Beck, Hans-Josef Fell
(MdB Bündnis 90/Die Grünen),
Thomas Vizl. (v.l.n.r.)

Der grüne Vordenker Hans-Josef Fell (MdB) hat zum Abschluss seiner Wahlkampftour quer durch Bayern mit seinem Solarmobil im Kolitzheimer Photovoltaik-Zentrum Station gemacht. Der anerkannte Energieexperte betonte bei seinem Besuch heraus, wie wichtig es sei, die Umstellung auf erneuerbare Energien mit Nachdruck voranzutreiben. Auch und vor allem, weil in diesem Bereich noch sehr viele Arbeitsplätze geschaffen werden können.   Kolitzheim ist ein Musterbeispiel dafür: Im dortigen Photovoltaik-Zentrum ist die Mitarbeiterzahl in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Inzwischen arbeiten mehr als 350 Menschen aus der Region für die Unternehmen Beck Energy, Blitzstrom und S&F Umwelttechnik. "Sie sind der lebende Beweis, dass wir mit unserer grünen Einschätzung richtig liegen", sagte Hans-Josef Fell am am 01.09.2009 im Photovoltaik-Zentrum. Dort wird seit 2002 konsequent auf die Karte Solarkraft gesetzt.


Solar-Pioniere aus Franken

Wie Bernhard Beck, Geschäftsführer von Beck Energy, dem energiepolitischen Sprecher der Grünen erläuterte, seien alle drei Unternehmen Pioniere auf dem Gebiet der Sonnenenergie. Die Blitzstrom GmbH tritt dabei vor allem als Großhändler auf, der seine Waren an das installierende Handwerk und an Photovoltaik-Systemintegratoren liefert. Beck Energy kümmert sich um die Realisierung von Freiflächen-Solarkraftwerken. In den letzten Jahren wurden nach Angaben des Unternehmens international mehr als 50 Solarkraftwerke errichtet. Das Hauptaugenmerk der S&F Umwelttechnik GmbH liegt auf der schlüsselfertigen Installation von Photovoltaik-Dachanlagen für private, gewerbliche und kommunale Kunden.


Alternative zum Strom aus herkömmlichen Quellen

"Wir wollen in den nächsten Jahren weiter daran arbeiten, möglichst viele Haushalte mit Strom direkt aus der Sonne zu versorgen", machte Bernhard Beck klar. Dabei gehe es auch darum, die erneuerbare Energie möglichst günstig werden zu lassen, damit sie für die breite Masse eine echte Alternative zum Strom aus herkömmlichen Quellen darstellt. Der Geschäftsführer von Beck Energy ist fest überzeugt davon, dass die Solarenergie eine der großen Zukunftsbranchen ist - auch in Sachen Arbeitsplätze. "Wir bieten unseren Mitarbeitern schon jetzt sichere Jobs und sind gerade erst am Anfang des Ausbaus der regenerativen Energien", erklärte er. Vom Weg, den man in Kolitzheim geht, könne die ganze Gesellschaft profitieren. Die Wertschöpfung bleibe - im Gegensatz zu importierten Energiequellen wie Gas und Öl - weitgehend im Land. Das führe langfristig zu sinkenden Arbeitslosenzahlen und mehr Wohlstand. "Wenn auf die Sonne gesetzt wird, kann man energiepolitisch viel unabhängiger agieren", machte Bernhard Beck klar.


Fell: 300.000 Stellen in der Branche sind keine Utopie

Bei konsequenter Umsetzung durch die Politik hält Hans-Josef Fell in den nächsten Jahren 400 000 neue Arbeitsplätze im Umwelt- und Klimaschutz für möglich. Die Mehr-als-Verdopplung der aktuell 300.000 Stellen in der Branche sei keine Utopie, sondern die logische Folge einer immer höheren Wertigkeit der erneuerbaren Energien. Allerdings dürfe die Politik nicht die Hände in den Schoß legen, sondern müsse weiterhin Anreize schaffen, sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen. Die „"Große Koalition" habe sich dabei in den letzten Jahren nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Die hervorragende Position in den Zukunftsmärkten sei leichtfertig aufs Spiel gesetzt worden, so der Bundestagsabgeordnete, Zum Beispiel durch die Besteuerung für heimische reine Biokraftstoffe. "Dadurch wurde der deutsche Markt für Biokraftstoffe aktiv zerstört, der Import von Öl gesteigert und zahlreiche mittelständische Unternehmen in den Konkurs getrieben", ärgert sich Hans-Josef Fell. Einen großen Wurf, wie ein funktionierendes Gesetz für Wärme oder Mobilität mit erneuerbaren Energien, hätten CDU, CSU und SPD bis heute nicht zustande gebracht.


Solarenergie in Verbindung mit Elektroautos

Dabei schlummern gerade in Sachen Mobilität noch enorme Möglichkeiten. "Erdöl und Erdgas sind endlich, gehen zur Neige und werden zwingend immer teurer", machte der Abgeordnete klar. Für die Zukunft müsse man verstärkt auf Solarenergie in Verbindung mit Elektroautos setzen, was in Deutschland lange verschlafen worden sei. "Wir hinken der Entwicklung in Fernost hinterher", betonte der Abgeordnete. Von dort werden schon bald günstige Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb auf den Markt kommen, die bei immer höheren Benzinpreisen bei den Kunden schnell zur Alternative werden. "Ich fürchte um die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie", erklärte Hans-Josef Fell und lag damit auf einer Wellenlänge mit Bernhard Beck.

Auch der Geschäftsführer von Beck Energy macht sich Gedanken in Richtung Elektroautos. Allein mit der am Standort Kolitzheim installierten Photovoltaik-Leistung von 2.361 kWp werde so viel Strom produziert, dass damit 1.038 Fahrzeuge betrieben werden können - und das mit einer jährlichen Laufleistung von 20.000 Kilometer pro Fahrzeug!

Aktuell führte Bernhard Beck aber erst einmal vor, dass die Idee eines mit Strom betriebenen Fahrzeugs keinesfalls neu ist. Bereits im letzten Jahrhundert wurden die ersten Elektroautos gebaut. Dass sie immer noch funktionstüchtig sind, durfte Hans-Josef Fell bei einer ganz besonderen Spritztour erleben. Der Bundestagsabgeordnete, seit Jahren überzeugter Fahrer eines Elektro-Leichtmobils, durfte am Dienstag in Kolitzheim eines der ältesten Elektroautos der Welt (Baujahr 1933) über das Firmengelände lenken. Gewissermaßen ein Zusammentreffen von Vergangenheit und Gegenwart und ein Wink für die Zukunft, in der Autos, die mit Strom fahren Standard werden könnten.

03.09.2009   Quelle: Blitzstrom GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Blitzstrom GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC vereinbart Übernahme mehrerer Solarkraftwerke mit KGAL

Photovoltaik-Projekt von SYSTAIC: Gewächshäuser auf Sardinien werden Solar- kraftwerke
Photovoltaik-Projekt von
SYSTAIC: Gewächshäuser
auf Sardinien werden Solar-
kraftwerke

Die KGAL (KG Allgemeine Leasing GmbH & Co.; Grünwald) und das Solartechnologie-Unternehmen systaic AG (Düsseldorf) haben sich auf die Übernahme eines Kraftwerks-Portfolios verständigt, berichtet SYSTAIC in einer Pressemitteilung. Hierzu übliche Detailprüfungen sollen noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Die Photovoltaik-Anlagen verfügen laut SYSTAIC über eine Gesamtleistung von rund 32 Megawatt (MWp). Neben bereits kommunizierten Projekten auf Sardinien umfasse das Portfolio auch Solar-Kraftwerke in Spanien. Das Gesamtvolumen belaufe sich auf mehr als 150 Millionen Euro.   "Nachhaltige Investitionsmöglichkeiten in Solarparks werden von Anlegerseite stark nachgefragt", erklärt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL. "Daher freuen wir uns, mit der systaic AG einen äußerst verlässlichen Partner in diesem Bereich zu haben, der vielfach bewiesen hat, dass er technisch exzellente fotovoltaische Anlagen termingerecht realisieren kann."


Vorstandsvorsitzender Pack erwartet umfangreiche Aufträge für 2010

Die Vereinbarung umfasse sowohl bereits vollständig realisierte, als auch zurzeit im Bau befindliche und noch im laufenden Jahr fertig zu stellende Solarstromkraftwerke der SYSTAIC-Gruppe. Das aktuelle Übereinkommen setze die im letzten Jahr mit dem Verkauf mehrerer Photovoltaikkraftwerke in Spanien begonnene Zusammenarbeit mit der KGAL fort. "Wir freuen uns sehr darüber, im Bereich der Solarkraftwerke erneut mit der KGAL zu kooperieren", so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Die Vereinbarung mit diesem renommierten und europaweit führenden Finanzdienstleister deckt einen erheblichen Teil unserer Umsatzplanung bis Ende 2009 ab. Darüber hinaus wurden bereits weitere von uns zu errichtende Kraftwerksprojekte von der KGAL optioniert. Hierin zeigt sich auch die Richtigkeit unserer professionellen Aufstellung im Solarkraftwerksgeschäft zusammen mit unserer Tochtergesellschaft Enerparc. Durch unser starkes Netzwerk mit internationalen Projektentwicklungspartnern verfügen wir über eine umfangreiche Auftragspipeline für 2010, die weiteres Wachstum erwarten lässt."

03.09.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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NORD/LB erwartet "natürliche Auslese" auf dem Photovoltaik-Markt: Finanzierung und Vertriebsmodelle gewinnen an Bedeutung

Solarpark
Solarpark "Lieberose" (53 MW)

Der Solarmarkt sieht sich sowohl einem technologischen als auch einem strukturellen Wandel gegenüber, berichtet die NORD/LB in einem Beitrag des Sonderdrucks "Solartechnologie 2009" des Magazins GoingPublic. Produktqualität, Markt- und Kapitalstärke der Wettbewerber werden nach Einschätzung der Bank entscheidend sein, damit sich Photovoltaik-Unternehmen unter verschärften Rahmenbedingungen behaupten und als Gewinner der zu erwartenden "natürlichen Auslese" hervorgehen können. Exemplarisch für diesen Trend seien jüngst bekannt gegebene Unternehmensübernahmen, welche unter anderem zur gezielten Erweiterung der Wertschöpfungskette vorgenommen wurden. Dabei liege der Schwerpunkt nicht nur auf der Sicherung des Solarzellen-Absatzes, sondern auch auf dem Erwerb von Expertise und Bekanntheit im Endkundengeschäft.  (Anmerkung der Red.: eines der jüngsten Beispiele ist die Übernahme der aleo solar AG durch die Robert Bosch GmbH). Ein weiterer Meilenstein sei die Einweihung des derzeit größten Photovoltaik-Kraftwerks in Deutschland, des Solarparks "Lieberose" (53 MW) in Brandenburg, für dessen Finanzierung die NORD/LB Gruppe als "Lead Arranger" verantwortlich zeichnete. "Es zeigt sich also, dass trotz der weltweiten Kapitalmarktkrise gute Projekte weiterhin realisierbar sind und sich aktuell durchaus interessante Chancen bieten, die es mit kompetenter Unterstützung strukturiert anzugehen gilt, sei es finanzierungsseitig oder bei der Umsetzung von M&A-Strategien", betonen Olaf-Alexander Wiedemann, Leiter Structured Finance Industrial Projects, und Bernd Sablowsky, Leiter Mergers & Acquisitions bei der NORD/LB.



Schlagkräftige Vertriebsmodelle für den umkämpften Markt erforderlich

"Als Auswirkung der weltweiten konjunkturellen Eintrübung und des Wegbrechens des spanischen Marktes, in dem staatliche Subventionen gekürzt worden sind, sieht sich die Solarindustrie im laufenden Jahr mit einem Angebotsüberhang konfrontiert, der sich erst in den kommenden Jahren sukzessive abbauen wird. Nachdem sich die Module in der Vergangenheit quasi von selbst verkauften, ist nunmehr eine strukturelle Veränderung vom Verkäufer- zum Käufermarkt eingetreten, die zu Preis-, Margen- und Wettbewerbsdruck führt und einen 'echten Markt', bilden", erläutern Wiedemann und Sablowsky. Damit würden Synergien, Economy of Scale, moderne Produktion sowie ein diversifiziertes Produktportfolio und insbesondere funktionierende und schlagkräftige Vertriebsmodelle zunehmend relevanter, um in dem umkämpften Markt bestehen zu können.


Höhere Anforderungen an die Finanzierung von Photovoltaik-Unternehmen in Zeiten schwieriger Märkte

Die Finanzierbarkeit einer Solarmodul-Produktion hänge inzwischen weniger von der jeweils zur Anwendung kommenden Modultechnik ab, sondern vielmehr von der Größe des für diese Technik in Betracht kommenden Marktes, so die Nord LB. Genauso sei ein dauerhaft wettbewerbsfähiger Preis entscheidend. Daraus ergebe sich die Anforderung nach einem ausgereiften Marketing- und Vertriebskonzept, um für die erfolgreiche Marktpositionierung und das notwendige Branding zu sorgen, betont die Bank. Daneben fordere der Produktionsprozess eine große technische Kompetenz, um hohe Qualität bei dauerhaft sinkenden Endproduktpreisen zu gewährleisten. Potenziellen Effizienzsteigerungen einer Technologie komme dabei als größter Stellschraube für Preis-/Kostensenkungen eine besondere Bedeutung zu.

Angesichts der zunehmenden Komplexität des PV-Marktes seien nur Banken mit proprietärem Industrie-Know-how in der Lage, angemessene Beratung und Finanzierungslösungen anzubieten oder Unternehmen bei der Umsetzung von Expansionsstrategien bzw. Portfolioarrondierungen zu unterstützen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor schon bei der Projektinitiierung sei auch die Einbindung kompetenter Gutachter zur Bewertung der Technik, des Marktes sowie der rechtlichen Basis.

Unabhängig von produkt- und marktspezifischen Themen sei auch bei den reinen Finanzierungsaspekten ein Umdenken zu beobachten. So würden die Finanzierungsstrukturen aufgrund der zuletzt erlebten Marktpreisschwankungen für Module sowie der Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich konservativer als noch vor zwei Jahren vereinbart. Zudem seien die Margen- und Gebührenanforderungen der Kreditgeber als Folge der enorm gestiegenen Refinanzierungs- und Kapitalkosten fühlbar höher. "Dies zusammen fordert derzeit eigenkapitalstarke Initiatoren, um auch in schwierigen Zeiten neue Projekte zur Modulherstellung umzusetzen", so die Nord LB.

03.09.2009   Quelle: NORD/LB; Going Public   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Going Public,
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Studie: Kapitalanlage "Solar" rechnet sich auf dem Dach und im Depot

Solarstromanlage auf einem landwirtschaftlichen Gebäude
Solarstromanlage auf einem
landwirtschaftlichen Gebäude

In Zeiten der Finanzkrise rechne sich ausgerechnet eine Investition, die aus Anlegersicht vor kurzem noch eher belächelt wurde, die Kapitalanlage "Solar". Diese Investition schone die Umwelt und bringe auch noch bares Geld: Bei Investitionen in Solaranlagen, egal ob auf dem eigenen Dach oder im Depot bei der Bank, sollten mindestens fünf Prozent Rendite sicher drin sein, berichtet der Studienanbieter bbw Marketing (Neuss) in einer Pressemitteilung. Der jüngste bbw-Branchenreport "Kapitalanlage Solar", für den namhafte Finanzdienstleistungsunternehmen, Solarproduktanbieter und Analysten und auch 1.000 Privatpersonen repräsentativ befragt worden seien, listet auf mehr als 300 Seiten Stärken und Schwächen der Kapitalanlage Solar auf und beschreibt die Anforderungen an erfolgreiche Kapitalanlageprodukte Solar.   Was sich vor allem positiv für Investoren niederschlage, sei der weltweite Preisrutsch von Solarmodulen. Sie kosten momentan rund ein Fünftel weniger als noch Ende 2008. Denn in der Krise ist die Nachfrage massiv eingebrochen. Banken vergeben große Darlehen deutlich zurückhaltender. Die Kreditvergabe für kleinere und mittlere Projekte, etwa die Solaranlage auf dem Eigenheim-Dach, ist hingegen stabil geblieben. Im wichtigen Markt Spanien hat die Regierung die Einspeisevergütung massiv gekürzt. "Das Beispiel Spanien zeigt wie sehr die Branche vom Gesetzgeber abhängig ist. Nachdem der Staat dort das Neubauvolumen begrenzt hat, sind fondsfähige Anlagen deutlich knapper geworden", zitiert die Studie den Solarmarkexperten Rolf Dubusc.



Preisverfall bei Solarmodulen verbessert die Wirtschaftlichkeit von Solarstrom

Die chinesische Konkurrenz sorgt weiter weltweit für Überkapazitäten, welche die Modulhersteller nun dringend loswerden wollen. Der starke Preisverfall bei Solarmodulen macht der Branche zwar zu schaffen, befördert allerdings die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung aus Sonnenenergie, weil die Anlagen günstiger werden. Deshalb könnte Solarstrom von Dachanlagen in etwa drei Jahren so günstig sein wie Haushaltsstrom. "Für Privatanleger ist die eigene Dachanlage auf dem Häuschen manchmal die bessere Alternative als das Anlageprodukt am Bankschalter", weiß Dubusc aus zahlreichen Befragungen. Für vermögende Privatkunden seien Direktinvestments in deutsche Dachanlagen eine Option zumal sich steuerlich interessante Gestaltungsmöglichkeiten ergäben. "Nie zuvor war für Hauseigentümer/innen der Kauf einer Solarstromanlage so attraktiv wie heute", ergänzt Studienleiter Dr. Jörg Sieweck.


Solarfonds profitieren für Personen, die über keine eigene Dachfläche verfügen

Aber auch die Banken entdecken zunehmend den Kapitalanlagemarkt Solar. Durch die steigende Auflage von Solarfonds profitieren immer mehr Personen von der solaren Stromerzeugung, z. B. auch Mieter, die über keine eigene Dachfläche verfügen. Die Anleger erhalten regelmäßig Ausschüttungen aus den Verkaufserlösen des in das öffentlich Netz eingespeisten Solarstroms. Durch die schwierige Kapitalmarktsituation bzw. restriktive Kreditvergabe sehen zwar 59 Prozent der für die bbw-Studie exklusiv befragten Anbieter von Solarprodukten den Markt für Solaranlagen in seiner Entwicklung negativ beeinflusst. Dennoch sind 81 Prozent der befragten Experten der Überzeugung, dass es am Markt ausreichend anlagefähige Solaranlagen gibt, die sich für Fondsstrukturen oder Private Placements eignen. "Das Ertragspotenzial deutscher Solarparks ist begrenzt", gibt Dubusc aber zu Bedenken. Anleger schätzen zwar die hohe Rechtssicherheit, geringe Renditen und fehlender Inflationsschutz wirken jedoch nachteilig. "Große Fondsinitiatoren schauen sich daher in Südeuropa um", weiß der Solarexperte und sieht dort gute Anlagechancen.


Finanzdienstleister legen Wert einfache und verständliche Produkte

In der aktuellen Situation an den Finanzmärkten ist eine Mehrheit von 95 Prozent der befragten Finanzdienstleister der Meinung, dass für einen erfolgreichen Vertrieb jetzt einfache und verständliche Produkte gefragt sind, hinter denen reale Sachwerte wie bei der Solarenergie stehen. Eine relativ hohe Zustimmung findet auch die Aussage, dass Kapitalanlageprodukte im Bereich Solarenergie eine sinnvolle Depotbeimischung darstellen. Hier stimmen 54 Prozent dieser Aussage voll zu. Insgesamt 48 Prozent der befragten Finanzexperten fordern, dass Kapitalanlageprodukte im Bereich Solar einfacher werden sollten. Die wichtigsten Vertriebswege für Kapitalanlageprodukte im Bereich Solarenergie sind nach Ansicht der befragten Experten vor allem Banken und Sparkassen. Diese Vertriebswege sehen 92 Prozent der Experten als besonders bedeutungsvoll an. Außerdem von einer hohen Bedeutung für den Absatz dieser Produkte sind freie Großvertriebe, welche 63 Prozent der Experten nannten.


Bereitschaft zur Investition in die Sonnenergie

"Einfache, verständliche und transparente Kapitalanlageprodukte im Bereich Solar werden vom Markt erwartet", so Dr. Sieweck. "Leider gibt es bisher kaum Anlageprodukte, die den Anforderungen der Privatanleger an eine Solarinvestition entsprechen. Dabei ist die Bereitschaft zur Investition in die Sonnenergie in der Bevölkerung vorhanden". Über den Gesamtdurchschnitt der Bevölkerung hinweg betrachtet, können sich 38 Prozent der Befragten vorstellen, in Geldanlagen mit dem Anlageziel Solarenergie zu investieren. Während für 45 Prozent der Männer eine solche Anlagemöglichkeit generell in Frage kommt, liegt der Anteil bei den Frauen nur bei 31 Prozent. Vor allem die junge Generation hält Kapitalanlagen im Bereich Solarenergie für vorstellbar. Mit 48 Prozent kann sich in der Altersgruppe der 14 bis 29 Jährigen fast jeder zweite generell vorstellen, im Bereich Solarenergie Geld anzulegen. Zwar sind zweistellige Renditen im Bereich Solar nach wie vor möglich: "Es fehlt aber an den entsprechenden Solarprodukten, um der privaten Kapitalanlage Solar in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen", lautet das Fazit der Studienautoren.

Die bbw Finanzspezialstudie Kapitalanlage Solar ist zu beziehen bei bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Liebigstraße 23, D-41464 Neuss, Fon_02131.2989722, Fax_02131.2989721

03.09.2009   Quelle: bbw Marketing Dr. Vossen & Partner,   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPDAD,
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Spelsberg auf der 24. EU PVSEC in Hamburg: Geprüfte Qualität für den PV-Anschluss

Photovoltaik-Anschlussdose
Photovoltaik-Anschlussdose "PV 1410-2"

Vom 21. bis 25. September 2009 präsentiert sich die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG, Hersteller im Elektroinstallations-, Gehäuse- und Photovoltaikbereich, auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) im Congress Centrum Hamburg (CCH). In Halle B5 (Stand 35) informiert der Schalksmühler Gehäusespezialist über seine bewährten Photovoltaik-Anschlusssysteme und sein umfangreiches Serviceangebot mit Fokus auf kundenindividuelle Lösungen.   Seit mehr als 20 Jahren nutzt Spelsberg seine Kompetenz und Innovationskraft für die Entwicklung und Herstellung von Anschlussdosen für Photovoltaik-Module sowie für Generator-Freischaltgehäuse. Wie bei allen Produkten "Made by Spelsberg" legt das Schalksmühler Traditionsunternehmen größten Wert auf Benutzerfreundlichkeit, Qualität und Sicherheit. Auf der EU PVSEC, der weltweit größten Fachkonferenz der Branche, stellt das Unternehmen sein PV-Produktportfolio aus.



4- oder 6-polige Anschlussdose mit UL-Zertifikat

Gezeigt wird unter anderem die "PV 1410-2", eine 4- oder 6-polige Anschlussdose in Schutzart IP 65 und Schutzklasse II, die nach umfangreichen Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen das UL-Zertifikat der Underwriters Laboratories (UL) erhalten hat., der bedeutendsten Prüforganisation in den USA. Dabei erfülle die "PV 1410-2" nicht nur alle Kriterien an eine UL-konforme Konstruktion, sondern zeichne sich besonders durch die innovative Klemmtechnik aus, betont der Hersteller. Damit sei sowohl eine manuelle als auch automatisierte Montage möglich. "Im Mai wurde die PV 1410-2 mit diesem vor allem für den US-amerikanischen und kanadischen Markt sehr wichtigen Zertifikat ausgezeichnet. Das ist nicht nur eine Voraussetzung für den Zugang zu diesen Märkten, sondern auch ein wichtiger Schritt für den weltweiten Vertrieb", sagt Martin Lütgens, Leiter Vertrieb Photovoltaik bei Spelsberg.


PV-Anschlussdose FOXBOX für vollautomatische Modulfertigung in der Serienproduktion

Mit im Gepäck ist auch die FOXBOX, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Schweizer Unternehmen Multi-Contact. Die robuste PV-Anschlussdose eignet sich besonders für die effiziente, vollautomatische Modulfertigung in der Serienproduktion. Bei der aus zwei Teilen bestehenden FOXBOX wird das Unterteil direkt auf das PV-Modul geklebt, der Deckel mit integrierten Leitungen und Dioden lediglich auf das Gegenstück aufgesteckt. So können die Oberteile im Servicefall schnell und ohne Werkzeug ausgetauscht werden.
Innovative, speziell auf die sicherheitstechnischen Anforderungen von PV-Anlagen zugeschnittene Generator-Freischaltgehäuse ergänzen das umfangreiche Produktsortiment von Spelsberg. Über einen integrierten DC-Lasttrennschalter garantieren die Gehäuse bei Wartungsarbeiten oder im Gefahrenfall eine schnelle, unkomplizierte Unterbrechung des gleichstromseitigen Stromflusses der Photovoltaik-Anlage. Die im engen Kontakt mit Anwendern entwickelten und vom VDE geprüften und zertifizierten Generator-Freischalt-Gehäuse sind in verschiedenen Formen erhältlich und dienen als leicht zugängliche Trenneinrichtung zwischen PV-Generator und PV-Wechselrichter.


Maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand

Zudem informiert Spelsberg auf der EU PVSEC über sein Serviceangebot für maßgeschneiderte Lösungen. Die Dienstleistungen umfassen die Modifizierung von Spelsberg-Standardgehäusen, die Konstruktion neuer Gehäusemodelle, Prototypenherstellung, Vorserienfertigung für schnellere Verfügbarkeit sowie Sicherheits- und Zulassungsprüfungen. In einem ausgeklügelten und serviceorientierten Produktentwicklungsprozess entstehen aus individuellen Kundenwünschen und spezifischen Anforderungen in kürzester Zeit marktreife Produkte. Durch die Prototypenherstellung und Zertifizierung im eigenen Haus erhält der Kunde alles aus einer Hand: geprüfte Produktqualität, schnelle Auftragsbearbeitung und Lieferung just-in-time.

03.09.2009   Quelle: Günther Spelsberg GmbH + Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Günther Spelsberg GmbH + Co. KG,
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Windenergie: Forschungsplattform FINO3 nimmt ihren laufenden Betrieb 80 km vor Sylt auf

Windenergie-Forschungsplattform FINO3
Windenergie-Forschungsplattform
FINO3

In Zukunft werden Windenergie-Anlagen nicht nur an Land (onshore), sondern zunehmend auch in der offenen See (offshore) errichtet, um die dort vorherrschenden guten Windverhältnisse zu nutzen. Zur Vorbereitung der Offshore-Windenergienutzung wurde am 31. August 2009 etwa 80 km vor Sylt in der Nordsee die Forschungsplattform FINO3 in Betrieb genommen. Für mindestens 10 Jahre soll FINO3 Daten liefern und dabei Wellenhöhen von über 18 Metern standhalten.   Im laufenden Betrieb wird FINO3 neben der Erhebung meteorologischer und ozeanographischer Daten sowie Beobachtungen des Vogelzugs eine Reihe technischer Parameter messen, etwa Windturbulenzen, Blitzschläge und Wechselwirkungen von Fundament und Boden.

Signal für den Ausbau der Offshore-Windenergie vor Schleswig-Holsteins Westküste

Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte während einer Veranstaltung am Montag im Schloss vor Husum. Nachdem Björn Lehmann-Matthaei, Geschäftsführer der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, einen Überblick zu FINO3 gegeben hatte, flogen Wirtschaftsminister Dr. Jörn Biel und Ministerialrat Udo Paschedag, Leiter des Referats Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration der Erneuerbaren Energien im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), zusammen mit dem Projektleiter Jan Bachmann per Hubschrauber zur Plattform, um vor Ort den Betrieb zu starten.

Für Wirtschaftsminister Dr. Jörn Biel ist die Inbetriebnahme der Forschungsplattform FINO3 das Signal für den Ausbau der Offshore-Windenergie vor Schleswig-Holsteins Westküste. "Windanlagenhersteller, Planer und Betreiber benötigen zuverlässige Daten für den Betrieb von Windenergieanlagen unter den rauen Bedingungen der Nordsee. Diese Daten erhalten sie jetzt unmittelbar aus dem Bereich vor unserer Küste. Zulieferindustrie und Dienstleistungsunternehmen können damit noch konsequenter als bisher in dieses Marktsegment einsteigen", sagte Biel. FINO3 liefere damit die Basis für neue, zukunftsweisende Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein."

Die Plattform wird mit Inbetriebnahme auch konkret für Forschungsarbeiten genutzt. Das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein fördert in dem Zusammenhang zwei zukunftsweisende Projekte, die der Verbesserung der Sicherheit bzw. der Effizienz von Offshore-Windenergieanlagen dienen: Mit über 290.000 € wird ein Projekt zur Messung und Analyse hochfrequenter Turbulenzanteile im Offshore-Wind zur Optimierung von aerodynamischen Blattprofilen gefördert. Des Weiteren wird mit knapp 250.000 € ein Projekt unterstützt, bei dem Blitzhäufigkeiten und Blitzstromparameter gemessen werden, um die potenziellen Auswirkungen auf Offshore-Windparks zu ermitteln.

02.09.2009   Quelle: Forschungs- und Entwicklungszentrum; Fachhochschule Kiel GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Kiel,


 

Solar Millennium will Synergieeffekte durch Zusammenführung von Technologie und Kraftwerksbau nutzen

Andasol 1 und 2 im Juli 2009
Andasol 1 und 2 im Juli 2009

Die Solar Millennium AG (Erlangen) führt ihre Technologie- und Kraftwerksbautöchter für Parabolrinnen-Kraftwerke zusammen. In einem ersten Schritt werde die Flagsol GmbH (Köln) als Tochtergesellschaft in die MAN Solar Millennium GmbH (Essen) eingebracht, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung. Mit diesem Schritt erhöhe Solar Millennium ihre Anteile an MAN Solar Millennium von 50 auf 74,9 % durch Sacheinlage ihrer bisherigen hundertprozentigen Technologietochter Flagsol in dieses Unternehmen. 25,1 % an MAN Solar Millennium verbleiben im Besitz von MAN Ferrostaal. In einem zweiten Schritt sollen innerhalb der nächsten sechs Monate MAN Solar Millennium und Flagsol zu einem Unternehmen verschmolzen werden.   Das neue Unternehmen wird nach der Verschmelzung unter dem Namen Flagsol GmbH mit Hauptsitz in Köln firmieren.




Spitzenposition in der Technologie soll auf den Kraftwerksbau ausgedehnt werden


Die Neustrukturierung und Zusammenlegung von Flagsol und MAN Solar Millennium stehen derzeit noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes. Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, kommentiert: "Mit der Zusammenführung unserer Kompetenz in Technologie und Bau von Parabolrinnen-Kraftwerken in ein Unternehmen werden wir Synergieeffekte nutzen und Kosten reduzieren. Damit stärken wir die hervorragende Position der gesamten Solar Millennium-Gruppe im Markt solarthermischer Stromerzeugung und schaffen die Basis für ein kräftiges Wachstum unseres Unternehmens. Mit unserem Mehrheitsanteil am Gemeinschaftsunternehmen können wir künftig unseren unternehmerischen Einfluss stärken sowie MAN Solar Millennium und Flagsol im Konzernabschluss voll konsolidieren."



Der bei MAN Ferrostaal unter anderem für das Solargeschäft verantwortliche Vorstand Dr. Klaus Lesker bewertet den Schritt als positive Entwicklung für das Solargeschäft der MAN Ferrostaal: "Die Transaktion ermöglicht uns direkten Zugang zur solarthermischen Parabolspiegel-Technologie. Wir werden der exklusive Partner für die neue Flagsol. Gleichzeitig profitiert auch das neue Gemeinschaftsunternehmen von dieser Entwicklung, denn wir stellen der neuen Flagsol unsere Auslandsorganisation mit einer Präsenz in 60 Ländern als Vertriebsplattform zur Verfügung."

Dr. Wolfgang Knothe, Geschäftsführer von MAN Solar Millennium und Mitglied im Management Board von Solar Millennium: "Durch die Bündelung von Technologie und Großanlagenbau verfügen wir jetzt in einer Unternehmenseinheit über das komplette Know-how bei Projektentwicklung, Design und Bau von Solarkraftwerken. Die spanischen Großprojekte Andasol 3 und Ibersol werden bereits von dem neu strukturierten Gemeinschaftsunternehmen realisiert. Die enge Zusammenarbeit mit unseren beiden Muttergesellschaften wird auch langfristig ein sehr wichtiger Erfolgsgarant für unser Geschäft sein."

Effizienzsteigerung bei Parabolrinnen-Kraftwerken bei gleichzeitiger deutlicher Kostensenkung der Stromerzeugungskosten angestrebt


Paul Nava, Geschäftsführer von Flagsol: "Flagsol hat heute schon eine technologische Spitzenposition im Markt. Durch die Neustrukturierung können unsere Ingenieurteams zukünftig noch effektiver zusammenarbeiten. Wir werden die Synergieeffekte nutzen, um die Parabolrinnen-Technologie noch effizienter zu machen und die Kosten solarthermischer Stromerzeugung weiterhin deutlich zu senken, damit wir mittel- bis langfristig auch ohne staatliche Unterstützung wettbewerbsfähig mit fossil befeuerten Spitzen- und Mittellastkraftwerken werden."

02.09.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Fachmesse Intersolar expandiert nach Indien: Im November 2009 erstmals auch in Hyderabad

Die Intersolar India ist im November zu Gast im Kongresszentrum Hyderabad.
Die Intersolar India ist im November zu Gast
im Kongresszentrum Hyderabad.

Die Intersolar, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, expandiert nach Indien. Die Intersolar India findet 2009 erstmals in Kooperation mit der "SOLARCON" India statt, die vom 09. bis 11. November in Hyderabad veranstaltet wird. Neben der Intersolar in München und in San Francisco eröffnet die Messe damit bereits den dritten Standort weltweit, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung.   Gemeinsam mit der "SOLARCON" India ist die Intersolar India die führende Konferenz für die Photovoltaik Industrie in Indien. Das dreitätige Programm wird ergänzt durch eine begleitende Ausstellung, die ab 2010 stark ausgebaut werden soll. Mit der Kooperation in Indien erweitert die Intersolar die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der SEMI PV Group, dem führenden globalen Branchenverband der Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie und Veranstalter der "SOLARCON". Im Fokus der diesjährigen Konferenz steht die Entwicklung des indischen PV-Marktes. Die Veranstaltung wird am 09. November 2009 von führenden Vertretern der indischen Regierung sowie der Regierung des Bundesstaats Andhra Pradesh eröffnet. Die Eröffnungsrede hält Prof. Dr. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg.


Aufstrebender indische Solarmarkt: 20 Gigawatt Zubau bis 2020 geplant

Indien wurde von der Solar-Industrie schon lange als potenziell attraktiver Markt für Solartechnik gehandelt. Mit dem 2008 von der indischen Regierung beschlossenen "Nationalen Aktionsplan" zur Energiewende wird diese Hoffnung jetzt auch eingelöst. Nach Plänen der "National Solar-Mission" des Ministeriums für neue und erneuerbare Energien sollen bis zum Jahr 2020 Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 20 Gigawatt (GW) in Indien installiert werden. Zur Erreichung dieses Ziels sind netzgekoppelte und netzferne Photovoltaik-Anlagen ebenso vorgesehen wie solarthermische Kraftwerke. Das Ziel ist hoch gesteckt: Da bislang erst wenige Projekte umgesetzt wurden, sollen die geplanten 20 GW hauptsächlich in den kommenden elf Jahren realisiert werden. Dies entspricht einer jährlichen Neuinstallation von etwa 1,8 GW. Damit würde Indien, was den jährlichen Zubau an Solaranlagen betrifft, zu den weltweit führenden Nationen aufschließen. Die Chancen im indischen Markt sind deshalb gerade jetzt besonders groß und immer mehr internationale Unternehmen reagieren auf die neue Entwicklung, betonen die Veranstalter der Intersolar.


"SOLARCON" India und Intersolar India 2009

Ebenso wie die Intersolar North America wird die Intersolar India gemeinsam veranstaltet von der Solar Promotion International GmbH und der Freiburg Management und Marketing International GmbH (FMMI). Die "SOLARCON" India wird von der PV-Group veranstaltet. Die PV-Group ist eine Initiative der SEMI, des internationalen Verbandes der Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie. Die "SOLARCON" India und die Intersolar India werden von den führenden indischen Solarunternehmen unterstützt, so die Veranstalter

Weitere Informationen zur Intersolar India im Internet unter http://www.intersolar.in

02.09.2009   Quelle: Solar Promotion International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International GmbH,
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Photovoltaik in Griechenland: aleo solar AG weiter auf Wachstumskurs

Photovoltaik-Kraftwerk in Argos (Griechenland).
Photovoltaik-Kraftwerk in Argos (Griechenland).

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hat in diesem Jahr bisher Solarmodule mit einer Gesamt-Nennleistung von mehr als 2.000 Kilowatt (kW) nach Griechenland geliefert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zuletzt seien zwei Projekte mit der RSEnergy Hellas Solartechnik EPE realisiert worden, so zum Beispiel ein 100 kW Photovoltaik-Kraftwerk, das in Argos im nordöstlichen Peloponnes auf einer Freifläche mit aleo "S_16" Modulen errichtet wurde, sowie ein 20 kW Solarkraftwerk auf dem Dach eines Industriegebäudes in Velestino mit Modulen des Typs "aleo S_17".   "Der Solarmarkt in Griechenland ist für uns sehr interessant und bietet ein enormes Potenzial", sagt Norbert Schlesiger, Gesamtvertriebsleiter der aleo solar AG. "Wir profitieren von unserer starken Marke und der engen Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern. Diese schätzen besonders unsere hohe Produktqualität und unsere umfangreichen Serviceleistungen, die wir im Rahmen des aleo power networks zur Verfügung stellen. "




Aufdach- und Freiflächenkraftwerke werden komplementär gefördert

Der junge Solarmarkt Griechenlands wird vor allem durch die guten Rahmenbedingungen des griechischen Einspeisegesetzes unterstützt. Erst kürzlich wurde ein Sonderprogramm zur Förderung von Photovoltaik-Aufdachanlagen verabschiedet. George Gerovasilis, Geschäftsführer von RSEnergy, ergänzt: "Gerade die Zweigleisigkeit der Förderung im griechischen Solarmarkt von Aufdachanlagen sowie Freiflächenkraftwerken bis 100 kW kommt uns entgegen, und wir können alle notwendigen Serviceleistungen für die Errichtung von Photovoltaik–Anlagen aufgrund unserer über 40-jährigen Erfahrung im Bereich der Architektur und Konstruktion bieten."

02.09.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RSEnergy,
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Physiker der Universität Potsdam arbeiten in neuem Forschungsverbund an organischen Hybrid-Solarzellen

Universität Potsdam
Universität Potsdam

Wissenschaftler des Potsdamer Universitäts-Instituts für Physik und Astronomie sind am gerade gestarteten neuen Forschungsverbund "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" beteiligt. Ziel des im Rahmen der Initiative "Organische Photovoltaik" ins Leben gerufenen BMBF-Projekts ist, die drei traditionell verschiedenen Ansätze bei der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie zu einem gemeinsamen Konzept einer organischen Hybridsolarzelle zusammenzuführen. Experten versprechen sich davon niedrigere Herstellungskosten als bei den bisher üblichen Solarzellen und hinsichtlich der Anwendung in zahlreichen Gegenständen des Alltags eine große Produktvielfalt.  In der organischen Photovoltaik (OPV), der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie, mittels photoaktiver Kohlenwasserstoffverbindungen, werden traditionell drei Konzepte verfolgt. Dies sind zum einen Mehrschichtsysteme aus aufgedampften kleinen Molekülen, Zellen auf der Grundlage von löslichen halbleitenden Kunststoffen sowie Solarzellen mit farbstoffsensibilisierten porösen Schichten. In der Region Brandenburg-Berlin werden diese unterschiedlichen Konzepte erforscht am Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam, am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Potsdam-Golm sowie am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam-Golm.


Gemeinsames Konzept zur Herstellung einer organischen Hybridsolarzelle

Ziel des kürzlich gestarteten Forschungsverbundes "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" ist nun, diese Varianten in ein gemeinsames Konzept der Herstellung einer organischen Hybridsolarzelle einzubringen. Langfristig soll damit eine neue Grundlage für einfach herstellbare Schichtsysteme mit hohem Potenzial für die kostengünstige Fertigung im industriellen Maßstab entwickelt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der selbstorganisierten Nanostrukturierung der Schichten.


Sehr gute Perspektiven für organische Solarzellen

In den vergangen Jahren wurden organische Halbleiter, wie Farbstoffe oder photoaktive Polymere, für verschiedene opto-elektronische Anwendungen entwickelt und optimiert. Unter anderem wurde ihre Eignung als photoaktive Schichten für die Herstellung von Solarzellen intensiv erforscht. Aufgrund der erwarteten niedrigen Kosten und der potentiellen Produktvielfalt werden organischen Solarzellen sehr gute Perspektiven bescheinigt. Solche Zellen eröffnen neue Anwendungsfelder, die mit anorganischen, aus Silizium bestehenden Solarzellen nur schwer zu realisieren sind. Von besonderem Interesse ist der Einsatz in Fenstern, Lamellenjalousien mit Photovoltaik-Funktion oder Strom produzierenden Gerätegehäusen oder Textilien.


OPV-Zellen mit sehr hohen Wirkungsgraden als Ziel

Effiziente Solarzellen lassen sich mit organischen Materialien nur aufbauen, wenn ein Elektronenspender mit einem Elektronenempfänger kombiniert wird. Bei Bestrahlung mit Licht erfolgt ein so genannter "photoinduzierter Elektronentransfer" vom Spender zum Empfänger. Dieses Elektron kann nach außen abgeführt werden. In aktuellen Forschungsprojekten wird nun versucht, diese Materialien zu Zellen mit sehr hohen Wirkungsgraden zu kombinieren.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Initiative "Organische Photovoltaik" dreieinhalb Jahre lang mit insgesamt drei Millionen Euro finanziell unterstützt.

02.09.2009   Quelle: Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Potsdam,


 

Solar-Konzern 3S Industries weiter auf internationalem Erfolgskurs

3S Industries bietet vollautmatische Linien zur Solarmodulproduktion.
3S Industries bietet vollautmatische Linien zur
Solarmodulproduktion.

Die 3S Industries Gruppe (Lyss, Schweiz) baute im ersten Halbjahr 2009 ihre Marktposition weiter aus und stärkte die internationale Präsenz, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit 63 Millionen Schweizer Franken verdoppelte sich der Nettoerlös nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr und die EBIT-Marge stieg von 10,0% auf 13,4%. Mit diesem Ergebnis setzte 3S Industries ihren Erfolgskurs eindrücklich fort und trotzte den Unsicherheiten im Markt, heißt es in der Pressemitteilung.  Die Nettoliquidität lag zum Bilanzstichtag bei 36,9 Millionen Schweizer Franken. Aufgrund der anhaltend schwierigen Wirtschaftssituation und Auftragsverschiebungen infolge kundenseitiger Finanzierungsengpässe verzichtet das Management auf einen Ausblick für das Gesamtjahr.


Geschäft mit Photovoltaik-Produktionslinien weiterhin erfolgreich, Geschäft mit Photovoltaik-Einzelkomponenten leicht zurückgegangen

Motor der dynamischen Entwicklung im ersten Halbjahr 2009 seien technologische Innovationen sowie der Aufbau von eigenen Vertriebsaktivitäten in wichtigen internationalen Wachstumsmärkten, so das Unternehmen. Die neuen schüsselfertigen vollautomatischen 3S-Photovoltaik-Produktionslinien vereinten gleich mehrere technologische Neuheiten und eröffneten den Kunden neue Effizienz- und Qualitätssteigerungspotenziale. Auch in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld entwickelte sich das Liniengeschäft für Neueinsteiger weiterhin erfolgreich, während das Geschäft mit Photovoltaik-Einzelkomponenten für Großkunden aufgrund von Projektverzögerungen einen leichten Rückgang verzeichnete. Die Akquisition und Integration von Somont habe zusätzlich zum Wachstum der Gruppe beigetragen. In den ersten sechs Monaten 2009 eröffnete 3S neue Standorte in Asien, die einen kundennahen Vertrieb und Service in den wichtigen asiatischen Wachstumsmärkten ermöglichen. Nach der Gründung einer Vertriebsgesellschaft in den USA im Jahr 2008 baute der Solar-Konzern damit seine internationale Präsenz weiter aus. Aufgrund der nach wie vor angespannten Situation in den Finanzierungsmärkten und daraus resultierenden Projekt-Finanzierungsverzögerungen bei Kunden, könne derzeit nicht sicher vorausgesagt werden, ob bereits erteilte Aufträge in diesem Jahr noch umsatzwirksam werden, so das Unternehmen.

"Unsere starke Positionierung, unsere am Markt bewährten Angebote sowie die neuen Produkte, die wir derzeit entwickeln, stimmen uns zuversichtlich", sagt Patrick Hofer-Noser, Vorstand der 3S Industries AG. "Die kurzfristigen Unsicherheiten am Markt haben keinen Einfluss auf das mittelfristige intakte Wachstumspotenzial in unserer Branche", so Hofer-Noser. Das Unternehmen verfolge das Ziel, weiterhin an der Spitze der Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien für die Solarmodulproduktion zu stehen und die Herstellungskosten für Solarmodule weiter zu reduzieren.

02.09.2009   Quelle: 3S Industries Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Industries Gruppe,
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Mp-tec GmbH präsentiert Produktneuheit: Einachsige Solar-Nachführanlage "Skytrap"

Photovoltaik-Nachführanlage
Photovoltaik-Nachführanlage "Skytrap"

Mit der einachsigen Photovoltaik-Nachführanlage "Skytrap" erweitert der Brandenburger Solar-Systemanbieter Mp-tec sein Portfolio an Solar-Nachführanlagen. Die "Skytrap" ist mit einem opto-elektronischen Solarsensor ausgestattet und reagiert in Echtzeit auf die Veränderung des Sonnenstandes, berichtet Die Mp-tec GmbH & Co.KG in einer Pressemitteilung. Die Module werden stetig nach dem hellsten Punkt des Himmels ausgerichtet. Mit einer Abweichung von weniger als drei Grad zur Sonne erreiche die Anlage durch die Präzision des Sensors maximale Strahlungserträge.  Selbst bei geringer Globalstrahlung reagierten die hochempfindlichen Sensorzellen und steigerten so die Erträge um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu einer statischen Anlage. Durch eine schnellere Amortisation der Investitionskosten mache sich das System schnell bezahlt, so der Anbieter.


Standfeste Anlage bei Wind- und Schneelasten

Der Solar-Tracker ist für alle Modultypen geeignet und bietet auf einer verzinkten Stahlplattform Platz für bis zu 15 Quadratmeter Modulfläche. Durch seine geringe Größe kann er sowohl mit einem Betonsockel als auch mit Schraubfundamenten befestigt werden, selbst in sandigen Böden findet er festen Halt. Der Elevationswinkel zwischen Modulplattform und Boden beträgt 30 Grad, wobei auf Kundenwunsch andere Winkelstellungen realisierbar sind.
Die Modultischebene ist über eine Drehachse bis zu 90 Grad schwenkbar. Wartungsarme Polymerlager ermöglichen eine gleichmäßige, beruhigte Drehbewegung. Bei der Konzeption des Linearantriebes mit direkter Anlenkung legten die Entwickler von Mp-tec besonderen Wert auf die Standfestigkeit der Anlage bei Wind- und Schneelasten, denn Nachführsysteme sind der Witterung über Jahrzehnte hinweg ausgesetzt. Um rentabel arbeiten zu können, müssen sie Stürmen und Temperaturschwankungen Stand halten. "Skytrap" hält laut Mp-tec Stürmen bis Windstärke 12 stand. Die Anlage sei durch temperaturbeständige Komponenten geografisch flexibel einsetzbar. Skytrap Sensor wurde für den Betrieb bei Temperaturen zwischen minus 25 und plus 70 Grad Celsius entwickelt. Basis der Anlage sind die langjährig bewährten und DEKRA-geprüften Aluminium- und Edelstahlprofile aus dem hauseigenen Quick-Line-Montagesystem.

02.09.2009   Quelle: Mp-tec GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co.KG,


 

Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar und Jiawei Solar feiern Spatenstich für 100 MW-Fabrik in China

Spatenstich für die neue Photovoltaik-Fabrik in Wuhan.
Spatenstich für die neue Photovoltaik-Fabrik in
Wuhan.

Das Photovoltaik-Unternehmen Evergreen Solar, Inc. und sein Vertragspartner Jiawei Solarchina Co. begingen am 31.08.2008 mit einem Festakt den Spatenstich für ihre neue 100 Megawatt-Produktionsanlage in Wuhan (Zentralchina). Die neue Produktionsanlage entsteht auf Grundlage eines Vertrags zwischen Evergreen Solar und Jiawei: Auf dem Campus von Jiawei errichtet Evergreen seine patentierten "Quad"-Schmelzöfen, in denen vier Solar-Wafer gleichzeitig aus der Schmelze gezogen werden können. Jiawei verarbeitet die String Ribbon-Wafer dann zu lizenzierten Evergreen Solar-Panelen weiter. "Heute ist ein wichtiger Tag für das Wachstum von Evergreen Solar", betonte Richard M. Feldt, Präsident und Vorstand von Evergreen Solar.   "Durch die Kombination von Evergreen Solars einzigartiger Technologie mit Jiaweis hoher Qualität haben wir ein Erfolgsrezept, um multikristalline Solarmodule mit der weltweit besten Leistung und den niedrigsten Preisen zu produzieren. Wir freuen uns sehr, dass der Bau ganz nach Plan läuft und darauf, unsere String Ribbon-Solarmodule ab Frühjahr 2010 hier produzieren zu können", so Feldt weiter.


Politische Würdenträger feiern mit

Neben Evergreen Solars Präsident und Vorstand Richard M. Feldt nahmen Quig-Quan Lo, Parteiführer der Provinz Hubei, Hong-Zhong Li, Gouverneur der Provinz Hubei, Song Yang, Parteiführer der Stadt Wuhan, Chen-Fa Ruan, Bürgermeister der Stadt Wuhan und andere hohe politische Würdenträger sowie Professor Ding Kongxian, Vorstandsvorsitzende von Jiawei sowie Repräsentanten der Hubei Science and Technology Investment Co. an der Veranstaltung teil. Sie alle feierten den offiziellen Start der Baumaßnahmen, die bereits im Juli 2009 begonnen hatten. Der Bau soll bis Frühjahr 2010 abgeschlossen sein.

Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges, patentiertes Produktionsverfahren für die Herstellung der "String Ribbon"-Module. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Wafer im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

01.09.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Solarmarketing: Photovoltaikumfrage.de befragt Probanden online zu ihrer Meinung und Erfahrung

Einen wichtigen Schritt in Richtung solares Marketing, will das neue Onlinepanel "Photovoltaikumfrage" der Meine Solar GmbH aus Seelow gehen. Mit im Internet durchgeführten Umfragen werden Mitglieder des Panels nach ihrer Meinung und Erfahrung zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen aus dem Feld der Solarenergie befragt. Zu den registrierten Probanden zählen u. a. Solarinteressierte, Investoren, Solaranlagenbetreiber, Händler, Hersteller, Solarteure und Mitarbeiter aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen der Solarindustrie.  Mit diesen breit gefächerten und gezielt ansprechbaren Zielgruppen sei es möglich, Meinungen und Erfahrungen verschiedenster Themen zu analysieren, betont die Meine Solar GmbH.


Direkte Befragung der Käufer

Oft würden Produkte oder Dienstleitungen am Kunden vorbei entwickelt, so die Marktforscher. Wenn der Absatz oder die Akzeptanz nicht wie geplant eintritt, würden dann kostenintensive Studien in Auftrag gegeben um die Ursachen zu ermittelt. Onlineumfragen könnten jedoch noch vor oder während der eigentlichen Entwicklungsphase gestartet werden, um so gezielt auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen. Dass Onlineumfragen an Bedeutung gewinnen liegt laut Meine Solar GmbH daran, dass Verbraucher ihre Informationen zum größten Teil über das Internet beziehen. Der Vorteil von Onlineumfragen liege in der direkten Befragung der künftigen oder bereits bestehenden Käuferschicht, die sich im Internet informiert, bevor sie eine endgültige Kaufentscheidung trifft.

Ziel der Umfragen sei, der Solarindustrie wichtige Informationen direkt von der jeweiligen Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse aus den Umfragen stellen laut Anbieter einen großen Wert für die Solarindustrie dar, da direkt und gezielt auf Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher eingegangen werde. Die daraus gewonnenen Informationen könnten von der Solarindustrie für Verbesserungen am Produkt -gerade in der Entwicklungsphase- oder ihrer Dienstleistung eingesetzt werden.


Umfragen in regelmäßigen Abständen geplant

In regelmäßigen Abständen will das Portal Umfragen durchführen, an denen sich registrierte Probanden beteiligen können. Die Umfragen würden einerseits von Unternehmen aus der Solarbranche in Auftrag gegeben, andererseits von den Marketingexperten des Portals selbst angestoßen. Die aufbereiteten Ergebnisse aus den Umfragen werden in eine Studie gefasst und können von Unternehmen aus der Solarbranche erworben werden. Interessierte Probanden können sich unter www.photovoltaikumfrage.de registrieren und an Umfragen teilnehmen. Eine aktuell laufende Onlineumfrage befasst sich mit dem Bekanntheitsgrad von Solarmodulherstellern.

01.09.2009   Quelle: Meine Solar GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Payom Solar AG: Hauptversammlung stimmt Übernahme der Kölner Solare AG zu

Auf der Hauptversammlung der Payom Solar AG (Merkendorf) am 31. August 2009 wurde die Übernahme der Solare AG (Köln) beschlossen. Die der Übernahme des Photovoltaik-Systemintegrators zugrunde liegende Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen sei wie alle anderen Tagesordnungspunkte ohne Gegenstimmen von den anwesenden Aktionären angenommen worden, berichtet die Payom Solar AG in einer Pressemitteilung.  Somit werde das Grundkapital der Gesellschaft nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister von 1.300.000 Euro auf 4.550.000 Euro steigen. Durch diesen Schritt will die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 in neue Umsatz- und Ertragsregionen vorstoßen.

01.09.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in China: LDK Solar will Solarkraftwerke mit bis zu 500 MW in der Provinz Jiangsu bauen

LDK Solar produziert und vertreibt multikristalline Solar-Wafer.
LDK Solar produziert und vertreibt
multikristalline Solar-Wafer.

LDK Solar Co., Ltd. (Xinnyu City, China), Hersteller von multikristallinen Solar-Wafern für die Photovoltaik-Industrie, berichtete am 25.08.2009, das Unternehmen habe mit der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) eine Übereinkunft über die Entwicklung von Photovoltaik-Kraftwerken geschlossen. Laut Vereinbarung soll LDK Solar in den kommenden fünf Jahren eine Reihe von Solarkraftwerken mit einer Gesamtnennleistung von bis zu 500 Megawatt (MW) entwickeln, darunter Photovoltaik-Freiflächenanlagen und gebäudeintegrierte Solarstromanlagen. Die Voraussetzungen, wie beispielsweise die Finanzierung, Anlagenkonzepte und Standorte, sollen in einer Machbarkeitsstudie erfasst werden. Zudem seien noch die Genehmigungen der staatlichen Behörden erforderlich, heißt es in der Pressemitteilung.  "Die Stadt Yancheng ist im Moment einer der wichtigsten Windenergie-Standorte Chinas. Mit der größten Küste der Provinz Jiangsu verfügt die Stadt über große natürliche Ressourcen", kommentiert Yanchengs Bürgermeister Li Qiang. "Wir wollen mit LDK Solar große Solarparks bauen und damit sowohl die Wind- als auch die Solar-Ressourcen nutzen. Mit Unterstützung der chinesischen Regierung und deren finanzieller Förderung hoffen wir, dass unsere Zusammenarbeit mit LDK Solar die Nutzung der solaren Ressourcen vorantreibt und das Wachstum der Photovoltaik-Industrie in Yancheng beschleunigt:"

01.09.2009   Quelle: LDK Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LDK Solar Co., Ltd.,
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Solarthermie-Hersteller Consolar bringt neuen Röhrenkollektor auf den Markt

Solarthermie-Röhrenkollektor TUBO 12 CI.
Solarthermie-Röhrenkollektor
TUBO 12 CI.

Der Solarwärmeanlagen-Hersteller Consolar (Frankfurt am Main) präsentiert einen neuen Vakuum-Röhrenkollektor: Ab Ende August wird der TUBO 12 CI ausgeliefert, der aufgrund seines weiterentwickelten Aufbaus vor allem für die Horizontalmontage geringe Wärmeverluste aufweise und noch einfacher anzubringen sei, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In Kombination mit den Consolar-Wärmespeichern entstehe eine komplette Solarwärme-Anlage für Warmwasser oder zur kombinierten Heizungsunterstützung, die gerade im Winter besonders viel Wärme einspare. So lassen sich nach Herstellerangaben mit dem TUBO 12 CI bis zu 40 Prozent mehr Energie und damit Kosten einsparen als mit anderen Kollektoren im Markt.  Der Kollektoraufbau des TUBO 12 CI wurde vom Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) in Stuttgart umfassend getestet und bestätigt, berichtet Consolar.


Volle Leistung und optimale Wärmenutzung

Durch die innovative Konstruktion und die hochwertigen Materialien unterscheiden sich die TUBO-Vakuum-Röhrenkollektoren von Consolar von anderen Röhrenkollektoren, betont der Hersteller. Eine Besonderheit seien die unten liegenden Anschlüsse: Sie verhinderten, dass Wärme entweicht, da die Rohre oben über das Vakuum isoliert seien. Die TUBO-Röhrenkollektoren von Consolar seien zudem frostsicher. Während bei den meisten herkömmlichen Kollektoren das Kondenswasser bei Frost die Röhren zum Platzen bringen könne, laufe das Wasser beim TUBO 12 CI aus den Röhren einfach nach unten ab. Durch einen neuen Einsatz am unteren Röhrenende verringern sich laut Consolar die Wärmeverluste insbesondere bei horizontaler Montage auf ein Minimum. Wie sein Vorgängermodell halte der TUBO 12 CI auch extremen Witterungsbedingungen Stand und zeichne sich durch optimierte Thermoschock-Eigenschaften für die sichere Inbetriebnahme aus.
Consolar biete als einziger Hersteller eine spezielle zehnjährige Gewährleistung gegen Glasröhrenbruch durch Temperaturschock, Hagel oder Frost. Wie widerstandsfähig und effizient die TUBO-Vakuumkollektoren sind, zeige auch die weltweit erste CO2-emissionsfreie Polarstation in der Antarktis, die sich für die Consolar-Technologie entschieden hat. Die Röhrenkollektoren halten dort selbst Temperaturen von minus 50 Grad und Windböen bis 250 Kilometer in der Stunde Stand und versorgen das Forschungsteam zuverlässig mit Wärme, heißt es in der Pressemitteilung.

Vereinfachte und sichere Montage

Durch einen neuen, gebogenen Fühler ist die Montage des TUBO 12 CI laut Hersteller sehr einfach möglich. Der weiterentwickelte Aufbau des Vakuum-Röhrenkollektors sorge gleichzeitig auch für eine kontinuierlich korrekte Temperaturerfassung. Bei der Installation des TUBO 12 CI werden die Kollektoren einfach in das Montageprofil eingehängt, an der richtigen Position platziert und dort fixiert. Das geringe Kollektorgewicht von knapp 17 Kilogramm und die platzsparende Größe ermögliche die Montage auch bei kleinen oder schwer zugänglichen Dachflächen oder direkt an der Fassade. Mit einer Höhe von nur 55 Millimetern ist der TUBO 12 CI laut Consolar der flachste Kollektor auf dem europäischen Markt

01.09.2009   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Spire Solar will Photovoltaik-Unternehmen bei der Bewerbung um Förderung nach dem US-Konjunkturprogramm unterstützen

Spire-Chef Little will PV- Unternehmen bei der Bewerbung um einen Teil der 2,3 Milliarden US-Dollar Steuernachlässe helfen
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der 2,3 Milliarden US-Dollar
Steuernachlässe helfen

Der US Anlagenbauer Spire Corporation (Bedford, Massachusetts), globaler Anbieter schlüsselfertiger Fertigungslinien und Systeme für die Produktion von Photovoltaikmodulen, berichtete am 27. August 2009, das Unternehmen werde ab sofort auch Hilfestellung bei der Bewerbung um US-Steuervorteile im Rahmen des "Advanced Energy Manufacturing Tax Credits 48C" (MTC) sowie für "Manufacturing Line"-Darlehensanträge leisten.  Das amerikanische Konjunkturpaket (American Recovery and Reinvestment Act; ARRA) sieht vor, dass das US-Finanzministerium (Department of Treasury, DOT) für qualifizierte Investitionen in Projekte für neue, ausgeweitete oder neu ausgestattete Systeme zur Herstellung von Produkten für die Energieerzeugung 2,3 Milliarden US-Dollar (1,6 Mrd. Euro) an Steuernachlässen gewähren kann. Spire Solar könne spezifische Hilfe in Sachen Fabrikdesign, Werksmanagement sowie bei der Standortwahl leisten, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens Außerdem könne Spire Analysen zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch Werksneubauten und über Produktionskosten für die betriebswirtschaftliche Planung durchführen. Auf diese Weise unterstütze Spire Solar Unternehmen bei der Bewerbung um die ARRA-Förderung. Vorläufige Bewerbungen müssen bis zum 16. September 2009 beim US-Energieministerium (Department of Energy, DOE) eingereicht werden, die endgültigen Anträge werden bis zum 16. Oktober 2009 fällig. Laut Gesetzgebung sollen die Bewerber bis zum 15. Januar 2010 darüber informiert werden, ob die entsprechenden Steuervorteile gewährt werden.


Neue, expandierende und auch ausländische Unternehmen sollen bei der Produktionsplanung unterstützt werden

Die Unterstützung von Spire Solar ist nach Unternehmensangaben besonders für jene Unternehmen hilfreich, die in der Solar-Industrie der Vereinigten Staaten Fuß fassen wollen. Außerdem sollen am stark wachsenden Photovoltaik-Markt der USA interessierte ausländische Unternehmen von der Hilfe profitieren sowie Unternehmnen, die bestehende Produktionslinien ausweiten wollen. "Spire Solar bietet Bewerbern für MTC einen großen Vorteil. Wir haben verschiedene dynamische Faktoren zusammengestellt, die eine erfolgreiche Bewerbung um einen Teil der 2,3 Milliarden US-Dollar Steuernachlässe erleichtern", ", sagte Roger G. Little, Vorsitzender und Vorstand der Spire Corporation. Laut Pressemitteilung hat Spire Solar in der vierzigjährigen Geschichte des Unternehmens bereits an verschiedenen DOE-Programmen teilgenommen, wovon viele auf die Entwicklung von Technologien und Systemen zur Photovoltaik-Produktion abzielten. Spire Solar berichtet, es könne seinem breiten Kundenstamm mit der so gesammelten Erfahrung stets die beste Produktionstechnologie anbieten. Weitere Informationen über die MTC und über die von Spire Solar angebotene Unterstützung bietet das Unternehmen im Internet unter http://spirecorp.com/spire-solar/spire-services-and-support/succeed-in-america.php.

01.09.2009   Quelle: Spire Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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