Solar News Archiv Oktober 2009

 




 

aleo solar AG wird im israelischen Photovoltaik-Markt aktiv

Die aleo solar AG (Oldenburg / Prenzlau) liefert Solarmodule für mehrere Solarstrom-Anlagen in Israel, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In dem sonnenreichen Mittelmeerland sollen in diesem Jahr aleo-Module mit einer Nennleistung von mehr als 200 Kilowatt (kWp) installiert werden. Ende Oktober sei auf einer Hühnerfarm in Moshav Gan HaShomron bereits ein 50-Kilowatt-Solar-Kraftwerk mit 227 aleo "S_18" Modulen an das Netz gegangen. Die Aufdachanlage in Moshav Gan HaShomron wurde von Solenergy installiert. Noch in diesem Jahr will der israelische aleo-Partner drei weitere Photovoltaik-Kraftwerke mit aleo-Modulen realisieren.   "Wir haben uns wegen der außerordentlich hohen Erträge und Zuverlässigkeit für Module von aleo solar entschieden", sagt Solenergy-Geschäftsführer Amit Leventer. "Damit können wir unseren eigenen Qualitätsanspruch an eine Photovoltaik-Installation umsetzen."


Mehr als 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr

Der israelische Photovoltaik-Markt nimmt Fahrt auf, seit im vergangenen Jahr eine Einspeisevergütung eingeführt wurde. Betreiber von Aufdachanlagen mit einer Nennleistung unter 50 Kilowatt erhalten für 20 Jahre umgerechnet 0,36 Euro pro Kilowattstunde. "Die jährliche Sonneneinstrahlung erreicht in vielen Orten Israels mehr als 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter", sagt Pascal Bertolone, Leiter Market Development der aleo solar AG. "Bei derart hohen Einstrahlungswerten ist die Vergütung in Israel äußerst attraktiv." Der Modulspezialist aleo solar rechnet deshalb mit einem starken Wachstum des israelischen Photovoltaik-Marktes.

31.10.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Decathlon Europe 2010: Berliner Studenten trainieren für Solarhaus-Wettbewerb

Das living EQUIA-Solarhaus
Das living EQUIA-Solarhaus

Als eines von insgesamt vier deutschen Teams will das Berliner Studententeam "living EQUIA 2010" am europäischen Wettbewerb "Solar Decathlon Europe" teilnehmen. Das eigens dafür konzipierte Solar-Haus soll im Juni 2010 an den Austragungsort Madrid transportiert und am Ufer des Río Manzanares gegenüber dem spanischen Königspalast aufgebaut werden. Nach einjähriger Planung gehe das ausschließlich studentisch organisierte Team nun in die Realisierungsphase, heißt es in einer Pressemitteilung von living EQUIA. Die Pilothäuser der 20 Bewerber müssten sich in 10 Kategorien vom Design über die Technik bis hin zur Markttauglichkeit beweisen. Initiatoren des Wettbewerbs sind das spanische Bauministerium und die Technische Universität Madrid (UPM).   Nachdem die Studenten der Technischen Universität Darmstadt in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge den Solar Decathlon gewonnen hätten, soll der Preis auch im nächsten Jahr in Deutschland bleiben. "living EQUIA" will als Teilnehmer des Solar Decathlon Europe 2010 alles daran setzen, an den Erfolg der Darmstädter anzuknüpfen.




Sieg des Darmstädter Teams als Ansporn

Der internationale Wettbewerb Solar Decathlon wird vom US-amerikanischen Energieministerium ausgeschrieben und hat im Oktober 2009 zum vierten Mal auf der National Mall in Washington/USA stattgefunden. Wie schon 2007 hat das Darmstädter Team den Titel des innovativsten und energieeffizientesten Wohnhauses erhalten. Mit ihrem Plusenergiehaus-Konzept haben die Studenten vor allem in den Disziplinen "Energiebilanz" und "Wohnqualität" gepunktet. Hier erzielten sie die besten Ergebnisse von allen und setzten sich gegen 19 andere Teams erfolgreich durch.

"Wir gratulieren der TU Darmstadt zum Sieg beim Solar Decathlon", so Martin Hofmann, Masterstudent der Regenerativen Energien und Teil der Energie & Technik-Crew von living EQUIA. "Weil wir wissen, wie viel harte Arbeit hinter all den Vorbereitungen steckt, ist ein zweiter Sieg des deutschen Teams umso beeindruckender und ein echter Ansporn für unsere Arbeit". living EQUIA ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), der Beuth Hochschule für Technik (BHT) und der Universität der Künste (UdK).

31.10.2009   Quelle: living EQUIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: living EQUIA,
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BP Solar bietet beispiellose Leistungsgarantie auf sämtliche Photovoltaik-Module

Montage von BP Solar-Modulen.
Montage von BP Solar-Modulen.

Am 28.10.2009 kündigte BP Solar eine erweiterte Leistungsgarantie auf alle weltweit verkauften Photovoltaik-Module an. Damit stärke das Unternehmen weiter seine Marktführerschaft in Sachen Produktqualität und -zuverlässigkeit, heißt es in der Pressemitteilung. BP Solar sei das erste große Unternehmen, das für alle seine kristallinen Photovoltaik-Module eine Mindestleistung von 93 % für die ersten 12 Jahre und von 85 % für die Dauer von 25 Jahren garantiere. Diese neue Leistungsgarantie gelte für alle BP Solar-PV-Module, die ab 1. Januar 2010 hergestellt werden. 


Tests belegen niedrige Leistungsminderung der Module

Wir haben durch Produktinnovationen sowie kontinuierliche Verbesserungen des Designs und der Herstellung die Leistung von Photovoltaik-Produkten auf ein neues Niveau gebracht", sagte Reyad Fezzani, Vorstand von BP Solar. "Die Leistungsabnahme hat einen erheblichen Einfluss auf die Energieerzeugung während der gesamten Nutzungsdauer einer Solaranlage. Unsere Tests zeigen, dass unsere Produkte niedrigere Leistungsverminderungsraten haben, als die Produkte unserer wichtigsten Wettbewerber. Aus diesem Grund können wir unseren Kunden dieses Leistungsversprechen geben."

Sowohl interne als auch von unabhängigen Dritten durchgeführte Tests hätten gezeigt, dass die Produkte von BP Solar eine sehr geringe Degradation aufweisen, was zu einer höheren Leistungsausbeute während der gesamten Nutzungsdauer der Module führe. "Wir stellen unser Versprechen für Produktzuverlässigkeit unter Beweis und setzen die Messlatte wieder einmal höher an, indem wir die höchste Wertschöpfung über die Modullebensdauer erzielen", so Fezzani weiter. BP Solar sei das erste Solar-Unternehmen gewesen, das bereits 1998 eine 25-jährige Garantie anbot. Auf der Grundlage von mehr als 35 Jahren Erfahrung bei der Entwicklung und Herstellung von Photovoltaik-Produkten und anhand des Wissens aus einer Vielzahl von Solarstromanlagen, die bereits viele Jahre in Betrieb sind, ist diese Optimierung ein weiterer Nachweis für die herausragende Leistungsfähigkeit von BP Solar-Modulen.


30.10.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Gutachten: Photovoltaik in Deutschland spart 8,5 Millionen Tonnen CO2

Kumulierte Photovoltaik-Leistung in Deutschlands Landkreisen 2008.
Kumulierte Photovoltaik-Leistung in
Deutschlands Landkreisen 2008.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.650 Megawatt (MWp) neu installiert, berichtet EuPD Research (Bonn) in einer Pressemitteilung. Der bundesweite Photovoltaik-Zubau eines Jahres entspreche damit in etwa der Leistung zweier konventioneller Kohlekraftwerke. Angesichts dieser Zahlen und eines Branchenumsatzes von zuletzt 9,5 Milliarden Euro markiere 2008 das bislang erfolgreichste Jahr der deutschen Photovoltaik-Branche. Dabei profitiere der Standort Deutschland auch von einer starken Exportwirtschaft und den weltweit wachsenden Märkten für alternative Energietechnik, so die Autoren des Standortgutachtens "Photovoltaik in Deutschland 2009" des Markt- und Meinungsforschers EuPD Research.   Dabei lege eine detaillierte Betrachtung des weltweit wichtigsten Absatzmarktes für PV-Anlagen durchaus deutliche, regionale Unterschiede offen. Zum ersten Mal veröffentlicht EuPD Research nun im Rahmen seines Standortgutachtens eine landkreisgenaue Absatzmarktanalyse. Spitzenreiter beim Photovoltaik-Zubau in Deutschland sind demnach der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg.




"Die Top 5" - Höchste Anlagendichte in Bayern und Baden-Württemberg

Die kumulierte PV-Leistung in Bayern ist mit 2.114 MWp rund doppelt so hoch wie beim Zweitplazierten Baden-Württemberg und entspricht etwa der Leistung von zwei herkömmlichen Atomkraftwerken. Zusammen beherrschen die beiden süddeutschen Bundesländer den heimischen PV-Markt sehr deutlich. Rund 60 Prozent aller PV-Anlagen sind in Süddeutschland installiert. Mit 529 MWp kommt Nordrhein-Westfalen auf einen dritten Platz, gefolgt von Niedersachsen mit 335 MWp und Hessen mit 308 MWp. Insgesamt wurden mit dem Einsatz von Photovoltaikanlagen bereits bis 2008 bundesweit 8.530.671 Tonnen CO2 eingespart, rechnet EuPD Research vor.

Die Untersuchung auf Landkreisebene zeigt, dass Ende 2008 deutschlandweit in 20 Landkreisen jeweils über 50 MWp PV-Leistung installiert war. Mit 90 MWp ist die Photovoltaikdichte im Landkreis Passau am höchsten. Mit den Landkreisen Schwäbisch-Hall, Ravensburg und dem Alb-Donau-Kreis sind auch drei Kreise aus Baden-Württemberg unter den Regionen mit den höchsten Installationswerten zu finden. Besondere Potenziale für die Zukunft ermitteln die Analysten von EuPD Research in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.


Die Hintergründe: "Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009"

Auf über 160 Seiten analysieren die Marktexperten von EuPD Research bereits im zweiten Jahr in Folge den Solarstandort Deutschland. Erstmals liefert die Analyse auch eine landkreisgenaue Übersicht des weltweit wichtigsten PV-Absatzmarktes. Dafür analysierte EuPD Research weit mehr als 450.000 einzelne PV-Anlagen aus dem eigenen Anlagenregister, in dem alle deutschen Solaranlagen erfasst sind. Neben den politischen, wirtschaftlichen und geografischen Standortfaktoren beleuchtet das Gutachten Deutschland zum einen als wichtigen Industriestandort, zum anderen als den derzeit größten Absatzmarkt weltweit.
Weitere Informationen zum aktuellen Standortgutachten von EuPD Research unter http://www.eupd-research.com.



30.10.2009   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Ascent Solar präsentiert "FlexPower"-Module auf der Solar Power International

FlexPower-Modul von Ascent Solar.
FlexPower-Modul von Ascent Solar.

Ascent Solar Technologies, Inc. (Thornton, Colorado), Entwickler von flexiblen Dünnschicht-Solarmodulen, stellte am 27.10.2009 seine Photovoltaik-Modulreihe "FlexPower" vor. Diese Module haben laut Hersteller eine - bezogen auf ihr Gewicht - branchenführende Leistung. Außerdem böten die außergewöhnlich biegsamen Module die höchste Leistungsdichte unter allen verfügbaren flexiblen Photovoltaik-Produkten. Die FlexPower-Module seien sofort verfügbar, berichtet Ascent Solar. Laut Pressemitteilung sind die "Light"-FlexPower-Module speziell für den Markt der gebäudeintegrierten Photovoltaik (building integrated photovoltaics, BIPV) entwickelt worden.  Die fünf Meter langen Module mit einer Leistung von 123 Watt seien die größten monolithisch verschalteten flexiblen Module am Markt.




Photovoltaik-Module für die Elektronik-Integration und das Militär

Die "Mobile"-Modullinie ist laut Pressemitteilung für den Markt elektronisch integrierter Photovoltaik (electronic integrated photovoltaic; EIPV) entwickelt worden. Sie seien für die Aufladung von 12 Volt Batterien optimiert und könnten direkt in Konsumelektronik integriert werden können. Laut Ascent Solar sind diese Module sowohl verkapselt als auch unverkapselt erhältlich. Außerdem führte das Unternehmen seine "Extreme"-Module vor, die besonders widerstandsfähig seien und für militärische Anwendungen gedacht sind. Laut Pressemitteilung bieten die Extreme-Module eine ausgezeichnete Leistungsdichte und sind mit bestehenden Batterieladesystemen kompatibel, womit eine höhere Versorgungsunabhängigkeit sicher gestellt werden könne. "Dies ist eine bedeutende Veranstaltung für Ascent Solar, auf der wir unsere neuen Produkte der Öffentlichkeit vorstellen können. Unsere monolithisch integrierten und flexiblen CIGS-Module sind eine ausgezeichnete Lösung für mehrere interessante Märkte", sagte Farhad Moghadam, Präsident and Technikvorstand von Ascent Solar.

30.10.2009   Quelle: Ascent Solar Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ascent Solar Technologies, Inc.,
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Isofoton präsentiert neues Photovoltaik-Modul ISF 230; drei Leiterbahnen sorgen für mehr Effizienz

Produktion des Solar-Moduls ISF 230.
Produktion des Solar-Moduls ISF 230.

Isofoton S.A., führender spanischer Produzent von Solarzellen und -modulen, stellte auf der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) erstmals das neue monokristalline Photovoltaikmodul ISF 230 vor. Fast 30 Jahre Photovoltaik-Branchenerfahrung ließ das 1981 gegründete Unternehmen in die Entwicklung der ISF-Reihe einfließen, betont Isofoton: Der Aluminium-Rahmen des neuen 230-Watt-Moduls sei eloxiert und verfüge über eine 20 Mikrometer dicke Schutzschicht, die Korrosion verhindere. Auch der Wirkungsgrad des Moduls sei im Vergleich zu Vorgängermodulen merklich gesteigert worden, da drei Leiterbahnen an die Zellen angeschlossen worden seien, die Verluste durch den elektrischen Widerstand minimieren. 


13,9 Prozent Wirkungsgrad, 25 Jahre Leistungsgarantie

Die Leistungstoleranzen des Moduls liegen laut Hersteller bei plus/minus drei Prozent, so dass Erträge auch über lange Zeiträume kalkulierbar seien. Das Modul verfüge zudem über eine neue, wasserdichte Anschlussdose, die der verbesserten Wärmeableitung diene, sowie einen neuen Schaltkreis. Das Modul erreicht laut Isofoton einen Wirkungsgrad von 13,9 Prozent. Bei Isofoton stamme von der Solarzelle bis zum gerahmten Modul alles aus einer Hand und unterliege strengen Qualitätsstandards. Dafür gewähre Isofoton fünf Jahre Produkt- und 25 Jahre Leistungsgarantie. Diese sichere zu, dass das Modul auch im 25. Betriebsjahr noch mindestens 80 Prozent seiner im Datenblatt angegebenen Leistung erbringe. Derzeit befinde sich das Modul im TÜV-Zertifizierungsprozess. Isofoton ist Mitglied von PV Cycle. Das Modul ist über den deutschen Hauptvertriebspartner erhältlich, den Brandenburger Solar-Systemanbieter Mp-tec GmbH & Co.KG.

30.10.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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Solar-Markt in Frankreich lockt ausländische Unternehmen

Photovoltaik-Dächer in Frankreich.
Photovoltaik-Dächer in Frankreich.

Frankreich ist aktiv dabei, seinen Rückstand bei erneuerbaren Energien aufzuholen, insbesondere bei der Photovoltaik. Mit höchst attraktiven Einspeistarifen für Solarstrom aus netzgekoppelten Photovoltaikanlagen und mit dem schon 2008 verabschiedeten Umweltprogramm "Grenelle de l'environnement" hat die französische Regierung den Weg für eine rasante Entwicklung des Marktes geebnet: Auch für ausländische Unternehmen ergäben sich hieraus interessante Chancen für den Markteinstieg, berichtet die Unternehmensberatung Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. 



Neue Projekte boomen – hohe Einspeisevergütung

In Frankreich richtet sich die Höhe der Einspeisevergütung nicht nach der Anlagengröße, sondern nach dem jeweiligen Standort und der Gebäudeintegration. Für nicht gebäudeintegrierte Anlagen auf dem französischen Festland liegt die Einspeisevergütung bei 32,82 Cent / kWh. In Gegenden mit geringer Sonnenauslastung ist aktuell ein weiterer Tarif geplant, der bei 39,4 Cent / kWh liegen soll, so kürzlich Frankreichs Energieminister Borloo. Strom aus gebäudeintegrierten Solarstromanlagen in Frankreich sowie auf Korsika und in den Überseedepartments wird sogar mit 60,17 Cent pro Kilowattstunde vergütet.


Gesetzliche Investitionsprogramme geben Schubkraft

Das 2008 verabschiedete Umweltprogramm oder "Grenelle de l'environnement" sieht für den Zeitraum von 2009 bis 2020 Investitionen in Höhe von 440 Milliarden Euro vor. Der größte Posten entfällt mit 192 Milliarden Euro auf die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, an zweiter Stelle folgt die Entwicklung der erneuerbaren Energien mit Investitionen von 115 Milliarden Euro. Ziel des Umweltgesetzes ist eine Solarenergie-Kapazität von 1.100 Megawatt (MW) bis 2012 mit einer Steigerung auf 5.400 MW bis 2020. Ausschlaggebend für die künftige Dynamik dürften vor allem die ab 2012 greifenden neuen Bauauflagen in Bezug auf einen niedrigen Energieverbrauch von Gebäuden sein.


Fachseminar bietet Strategische Entscheidungshilfen für den Markteintritt in Frankreich

Wie Unternehmen aus dem Bereich der Solartechnik von diesen viel versprechenden Entwicklungen profitieren können, ist Thema des Fachseminars "Rahmenbedingungen für Solar-Projekte in Frankreich" am 19. November 2009 im Hotel Intercontinental in Düsseldorf. "Gerade für deutsche Solarunternehmen liegt ein Engagement in Frankreich auf der Hand", so die Veranstalterin Annette Nüsslein von der Unternehmensberatung Erneuerbare Energien. "Der Ausbau der Photovoltaik in Frankreich hat mit der deutlichen Verbesserung der gesetzlich festgeschriebenen Vergütungsmodelle eine neue Dynamik gewonnen und einen Boom an Neuprojekten ausgelöst", bestätigt Manfred Thinnes, Geschäftsführer der SaarLB France und einer der Referenten. "Wichtig vor dem Markteintritt ist die Analyse relevanter Aspekte wie Genehmigungen, Förderrecht, Netzanschluss und Business-Planung", so Thinnes weiter.

Es sprechen außerdem u. a. Bertrand Linder von Alsace international (Elsass) sowie Vertreter der Kanzlei Epp, Gebauer & Kühl. Das Themenspektrum reicht von Normen und Zertifizierungen über die Einstellungspraxis in Frankreich bis hin zur Finanzierung von Unternehmen und Projekten.
Weitere Informationen: Unternehmensberatung Erneuerbare Energien c/o gadore / c/o windconsultant; http://www.windconsultant.de

30.10.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Enegineering AG,


 

BFE betreibt künftig ein Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk mit Solar-Modulen von Masdar PV

Masdar PV produziert großflächige Dünnschicht-Solarmodule.
Masdar PV produziert großflächige
Dünnschicht-Solarmodule.

Das Richtfest für das 1-MWp-Freiflächen-Solarkraftwerk am 28.10.2009 in Erfurt sei ein neuer Meilenstein für Masdar PV, berichtet der Photovoltaik-Hersteller in einer Pressemitteilung. Erst seit kurzem laufe die Produktion am Standort Ichtershausen auf Hochtouren, nun würden die innovativen Dünnschicht-Solarmodule für den Bau des ersten Solar-Kraftwerks installiert, so die Masdar PV GmbH. Bei diesem Projekt der Beton Fertigteilbau Erfurt (BFE), dem künftigen Betreiber des Kraftwerks, bilden die Solarmodule von Masdar das Herzstück der Anlage. Als Systemintegrator fungiere die in München ansässige Deutsche Solar Werke GmbH (DSW), die für die Umsetzung des Projekts und die anschließende Wartung der Anlage verantwortlich zeichne. Inbetriebnahme und Netzanschluss des Kraftwerks am Standort Erfurt sollen noch im Jahr 2009 erfolgen. 


10.000 Dünnschicht-Solarmodule auf rund vier Hektar Freifläche

Installiert wird die Solarstrom-Anlage auf dem firmeneigenen Gelände der BFE. Insgesamt sollen bis zum Netzanschluss in wenigen Wochen auf einer Fläche von rund vier Hektar etwa 10.000 Dünnschicht-Solarmodule montiert werden. Der Betonfertigteilbauspezialist BFE nimmt durch den Bau dieses ersten Solar-Kraftwerks eine Vorreiterrolle im Freistaat Thüringen ein. BFE-Geschäftsführer Michael Wißler erläutert: "Wir sind stolz darauf, diese Anlage gemeinsam mit unserem regionalen Partner Masdar PV errichten zu können. Neben der lokalen Verbundenheit waren insbesondere die finanzielle Stärke von Masdar und die damit einhergehende, langjährige Verlässlichkeit des Zulieferers von entscheidender Bedeutung für uns. Gepaart mit dem Qualitätssiegel Made in Germany und der führenden Technologie von Masdar PV haben wir den perfekten Partner für dieses Projekt gewonnen." Als Zulieferer übernimmt Masdar PV eine 20-jährige Garantie für die Qualität der produzierten Solarmodule. Dies unterstreiche den Anspruch der Gesellschaft, als langfristiger und zuverlässiger Partner am Markt wahrgenommen zu werden.



Mehr Solarstrom in Regionen mit diffusen Lichtverhältnissen

"Wir sind hoch erfreut, dieses erste Projekt hier vor Ort zu realisieren", so Joachim Nell, verantwortlicher Geschäftsführer für den weltweiten Vertrieb, der die Vorteile der Masdar-Produkte erläutert: "Gleichzeitig stellt dies erst den Auftakt dar, denn unsere großflächigen Dünnschicht-Solarmodule sind hervorragend geeignet, um bei Aufdach- oder Freiflächenanlagen in Regionen mit diffusen Lichtverhältnissen zum Einsatz zu kommen!" Michael Wißler ergänzt: "Wir haben uns ganz bewusst für Dünnschicht-Module von Masdar PV entschieden, denn wir sind von der Leistungsfähigkeit der Technologie überzeugt. Ein positiver Nebeneffekt dieser Solarmodule ist, dass wir dadurch sofort nach Fertigstellung das in dieser Jahreszeit schwächere Licht deutlich effektiver in elektrische Energie umwandeln können. Dies stärkt die Rendite unseres Projekts von Beginn an." Mit diesem Auftrag unterstreiche die Masdar PV GmbH ihr Alleinstellungsmerkmal, derzeit das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis für Solar-Systeme anbieten zu können, heißt es in der Pressemitteilung.

"Wir sehen den Bau des PV-Kraftwerks als ein strategisches Projekt, das uns darin bestärkt, dass schlüsselfertige Komplettlösungen auch in großem Umfang gefragt sind. Natürlich erhoffen wir uns durch dieses Projekt Folgeaufträge auch über die Region hinaus und würden gern weitere Projekte zusammen mit Masdar PV realisieren", kommentiert Florian Schönberger, Technikchef der Deutschen Solar Werke GmbH.

29.10.2009   Quelle: Masdar PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV,
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PHOTON Consulting: Photovoltaik-Zubau wird sich 2010 weltweit mehr als verdoppeln, Preisabsturz 2013 erwartet

Solar Annual 2009: Total Eclipse
Solar Annual 2009:
Total Eclipse

Laut dem neuesten Forschungsbericht "Solar Annual 2009: Total Eclipse" des Beratungsunternehmens PHOTON Consulting (Boston) müssen sich Unternehmen auf allen Stufen der Photovoltaik-Wertschöpfungskette auf eine Sättigung der Absatzmärkte bis 2013 vorbereiten. Während PHOTON Consulting das Branchenwachstum kurzfristig sehr positiv beurteilt, geht PHOTONs Team von Analysten, Forschern und Beratern davon aus, dass die Sättigung des Solarstrom-Marktes innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Geschäftsrückgang für PV-Hersteller bedingen wird, der schwerer wiegen wird als alle Schwierigkeiten, denen die Branche bislang gegenüberstand.  Schlüsselmärkte der Photovoltaik in Gefahr

"Solar Annual 2009: Total Eclipse" (totale Sonnenfinsternis) skizziert spezifische Verteidigungsstrategien für Photovoltaik-Unternehmen, um sich auf die Marktsättigung vorzubereiten, und hebt PV-Unternehmen hervor, die am besten positioniert sind in einem Umfeld, in dem ein oder mehrere Schlüsselmärkte der Photovoltaik "abschalten" werden. "Solar Annual 2009: Total Eclipse" umfasse auch die gefragten und geschätzten 5-Jahres-Branchenprognosen von PHOTON Consulting, betont das Unternehmen. Sie basieren auf der Untersuchung von über 1.500 etablierten und aufstrebenden Solar-Unternehmen sowie einer detaillierten Bewertung der globalen Photovoltaik-Lieferkette, inklusive firmen- und marktspezifischen Daten sowie der Analyse von Produktion, Preisen, Kosten, Gewinnspannen und Installationsvolumina.



PHOTON Consulting: ertragreiches Branchenwachstum 2010 - 2012 führt vermutlich zur Sättigung von Schlüsselmärkten


Ryan Boas, Mitverfasser der Studie: "Solar Annual 2009: Total Eclipse" wirft einen positiven kurzfristigen Blick auf die Branche, in Kombination mit einer kritischen Warnung: ein sehr schnelles ertragreiches Branchenwachstum von 2010 bis 2012 führt wahrscheinlich zur Sättigung eines bedeutenden Marktes oder mehrerer Schlüsselmärkte, mit negativen Folgen für die Branche als Ganzes und ganz besonders für Photovoltaik-Hersteller, die nicht darauf vorbereitet sind. 'Total Eclipse' liefert Unternehmen Einblicke und nützliche Daten, damit sie die Absturzdynamik verstehen, sich darauf vorbereiten und davon profitieren können."

Einen Überblick zum Solar-Branchenreport "Solar Annual 2009: Total Eclipse" und Bestellmöglichkeiten bietet PHOTON Consulting unter
www.photonconsulting.com/solarannual

29.10.2009   Quelle: PHOTON Consulting, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON Consulting, LLC,
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Solarthermische Kraftwerke: PG&E will 500 MW Leistung von NextEra und Abengoa Solar kaufen

Solarthermisches Kraftwerk von Abengoa
Solarthermisches Kraftwerk
von Abengoa

Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (San Francisco, Kalifornien) berichtete am 26.10.2009, er habe mit Abengoa Solar (Sevilla, Spanien) und nicht näher benannten Tochterunternehmen von NextEra Energy Resources (Juno Beach, Florida) Verträge über die Abnahme von insgesamt 500 Megawatt (MW) Solarthermie-Kapazität unterzeichnet.   Laut Pressemitteilung sind diese Vereinbarungen Teil mehrerer kürzlich unterzeichneter Verträge, die der Energieversorger mit unabhängigen Unternehmen über insgesamt 830 MW geschlossen hat. Das geplante "Genesis Solar Energy Project" von NextEra besteht laut PG&E aus zwei 125 MW Teilen, die auf vom "U.S. Bureau of Land Management" verwaltetem Land im Riverside-Bezirk (Kalifornien) errichtet werden sollen. Das Kraftwerk soll in zwei Phasen an das Netz gehen. Die ersten 125 MW sollen bis 2013, die folgenden 125 MW bis 2014 fertiggestellt sein. Insgesamt soll es jährlich ungefähr 560 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren, was dem Bedarf von mehr als 80.000 durchschnittlichen Haushalten entspreche.


Solarthermie-Technologie soll sauberen Strom für Energiekunden liefern

Das von Abengoa Solar geplante 250 MW "Mojave Solar"-Kraftwerk soll am Harper Lake im kalifornischen San Bernardino-Bezirk verwirklicht werden und mehr als 600 GWh Strom pro Jahr produzieren, womit rund 90.000 durchschnittliche Haushalte versorgt werden könnten. Das Solarthermie-Kraftwerk soll bis Ende 2013 fertiggestellt sein. Beide Projekte werden laut PG&E Solarthermie-Technologien verwenden. Gebogene Spiegel in Form von Rinnen werden die Sonnenstrahlen auf mit Flüssigkeit gefüllte Röhren im Brennpunkt der Rinnen lenken. Die auf diese Weise erhitzte Flüssigkeit wird dann zur Dampferzeugung per Turbine verwendet. "Diese Projekte werden entscheidend zur Deckung des Strombedarfs unserer Kunden ohne die Erzeugung von Treibhausgasen beitragen", sagte Fong Wan, Senior Vizepräsident für Energiebeschaffung bei PG&E. "Projekte wie diese stärken die erwiesene Führungsposition von PG&E und Kalifornien in Sachen sauberer Solartechnologie".

29.10.2009   Quelle: Pacific Gas and Electric Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abengoa Solar,


 

EU-Datenbank zum Recht der erneuerbaren Energien komplett: 27 Länder kostenfrei abrufbar

Die internationale Datenbank zum Erneuerbare-Energien-Recht, www.res-legal.de, stellt nun Informationen zu allen 27 EU-Ländern bereit. Mit der Aufnahme der Profile von Rumänien und Bulgarien wurde das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) angestoßene und beauftragte Projekt vervollständigt. Alle Länderprofile liegen auf Deutsch und Englisch vor. Eine zusätzlich geschaltete ebenfalls deutsch- und englischsprachige Hotline unter der Nummer +49 30 246 286 93 beantwortet Fragen zu den Förder- und Netzzugangsprofilen. 


Informationen zu Italien, Spanien, der Tschechischen Republik, Frankreich und Deutschland am gefragtesten

Seit ihrem Start vor rund einem Jahr haben bereits über 70.000 Besucher die Datenbank genutzt, berichtet RES-LEGAL in einer Pressemitteilung Die Top 5 der aufgerufenen Länder seien Italien, Spanien, die Tschechische Republik, Frankreich und Deutschland.
RES-LEGAL.de bietet eine juristische Auswertung von Gesetzestexten, die im Original und überwiegend auch in englischer Übersetzung vorliegen. Dabei werden die Regelungen für Wind, Solar, Geothermie, Biomasse oder Wasserkraft im Detail aufgeführt. Die Daten sind nach Informationen zur Förderung, zum Netzzugang sowie zu den Gesetzestexten gegliedert. Eine Liste mit den Kontaktdaten von nationalen Experten rundet das Angebot ab. Ein Suchassistent unterstützt den Benutzer bei der Recherche.
RES LEGAL http://www.res-legal.de ergänzt das Online-Angebot des BMU, zu dem auch das Portal www.erneuerbare-energien.de gehört.

29.10.2009   Quelle: RES LEGAL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RES LEGAL,
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Anlageberater: Vorsicht bei Solar-Investitionen

Während sich die hauseigene Solarstromanlage zurzeit durch die Förderung im Rahmen des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) noch rechne, sollte man bei Investitionen in Solar-Unternehmen vorsichtig sein, warnt die SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Schon vor der Wahl seien parteiübergreifend Stimmen laut geworden, die Subventionen für die Solarbranche zu kürzen. Dies könne weit reichende Folgen haben.   "Wenn die neue Regierung ihre Forderungen nach Subventionsstreichungen in der Solarbranche durchsetzt - und danach sieht es zurzeit leider aus -, rechnet sich eine Investition in diese Branche für viele Anleger nicht mehr", so Monika Fauser, Geschäftsführerin der SKD Frankfurt.

Durch die Förderung werde die Nachfrage nach Solarenergie zurzeit künstlich hoch gehalten, ein Wachstum scheine daher fraglich, heißt es in der SKD-Pressemitteilung. Der Anteil der Solarenergie, verglichen mit den herkömmlichen Energien, liege bei gerade einmal einem Prozent. Verglichen mit anderen erneuerbaren Energien sei der Anteil der Solarenergie zwar von 2,9 Prozent im Jahre 2005 auf 6,2 Prozent im Jahre 2008 gestiegen, zeitgleich seien aber auch die Kosten der Einspeisung in die Netze explodiert, so die Anlageberater. Ganze 2,2 Milliarden habe dies allein im letzten Jahr gekostet.

"Fällt die Förderung für deutsche Unternehmen weg, ist es fraglich, ob diese Unternehmen gegen die Konkurrenz aus Fernost bestehen können", so Fauser weiter. Chinesische Anbieter seien den Deutschen preislich gesehen schon jetzt voraus, bereits 2007 sei über die Hälfte der Module aus Fernost gekommen, ein Ende sei nicht abzusehen. "Fällt die Förderung weg, können deutsche Unternehmen auf Dauer nicht mit den Dumpingpreisen der Chinesen konkurrieren, denn auch Qualität spielt bei Solarzellen keine Rolle mehr", so die SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH. Der TÜV Rheinland habe Produkte von über 100 Herstellern von Solarzellen zertifiziert.

Die SKD rät, erst einmal die Entscheidung der neuen Regierung abzuwarten, ob die Solar-Subventionen gekürzt oder sogar gestrichen werden.

29.10.2009   Quelle: SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Sunways AG verkauft Tochterunternehmen MHH an den Handelskonzern BayWa AG

Die Sunways AG (Konstanz) hat aufgrund eines Kaufvertrags vom 27. Oktober 2009 ihre sämtlichen Anteile an der MHH Solartechnik GmbH (Tübingen) mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 an die BayWa Green Energy GmbH, eine Tochtergesellschaft der BayWa AG (München), verkauft. Der Vollzug der Transaktion unterliege mehreren Bedingungen, insbesondere der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden, berichtet Sunways in einer Ad-hoc-Mitteilung. Unter Berücksichtigung einer erfolgsabhängigen Komponente im Kaufvertrag betrage der Kaufpreis für MHH Solartechnik zwischen rund 15 und 20 Millionen Euro.   Parallel beabsichtigten die Sunways AG und die BayWa AG, eine gemeinsame Projektierungsgesellschaft zu gründen, an der die Sunways AG 49 % und die BayWa AG 51 % halten sollen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Photovoltaik-Projekte für mittelgroße und große Solarstromanlagen sowie Solarparks entwickeln, planen und umsetzen.

28.10.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BDH: Schwarz-Gelb ist positiv für Klima- und Ressourcenschutz

"Der Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb setzt ein starkes Zeichen für einen progressiven Klima- und Ressourcenschutz" im Wärmemarkt, so Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbandes Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). "Bei konsequenter Umsetzung des Vertrages dürften die enormen Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale im Gebäudebestand tatsächlich gehoben werden. Damit legt die Bundesregierung die Basis, das große Energie- und CO2-Einsparpotential im Wärmemarkt zu heben. Schlüssel dazu wird eine Verdoppelung des Modernisierungstempos sein", so Jesse weiter.  Nur zirka 13 Prozent der deutschen Heizungssysteme entsprächen dem Stand der Technik und kombinierten damit hohe Effizienz mit erneuerbaren Energien. Damit schlummere in deutschen Heizungskellern ein riesiger Modernisierungsstau, so der BDH.



BDH: Effizienz und erneuerbare Energien spiegeln sich im Koalitionsvertrag wider

Die im Koalitionsvertrag enthaltenen Forderungen setzten im Wärmemarkt auf eine Optimierung des Ordnungsrechtes und die Fortsetzung beziehungsweise den Ausbau der Förderung von Effizienzsteigerungen und erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, so der BDH. "Die BDH-Doppelstrategie Effizienz und erneuerbare Energien spiegelt sich eindeutig im Koalitionsvertrag wieder", so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, "in den kommenden Wochen und Monaten werden wir im Dialog mit der Politik ordnungs- und förderpolitische Konzepte diskutieren, die den Schlafenden Riesen Wärmemarkt tatsächlich wecken können."
Konkret setzt sich der BDH für die Zusammenführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien- Wärmegesetzes ein. Das Marktanreizprogramm sollte ausgebaut, verstetigt und vereinfacht werden.

28.10.2009   Quelle: BDH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Unternehmen MAGE SOLAR plant Produktionsstätte in den USA

Modul MAGE POWERTEC Plus.
Modul MAGE POWERTEC Plus.

Die MAGE SOLAR GMBH (Aulendorf), Teil der weltweit agierenden MAGE GROUP, hat zur Eröffnung der Messe Solar Power International 2009 in Anaheim (Kalifornien) die Errichtung einer Produktionsstätte für MAGE POWERTEC Module in den USA bekannt gegeben. Derzeit befinde man sich in konkreten Gesprächen mit fünf Bundesstaaten, in denen nach passenden Standorten gesucht werde. Die Entscheidung für den Produktionsstandort soll noch bis Ende November 2009 fallen. Darüber hinaus würden noch weitere Bundesstaaten zur Ansiedlung der Produktion und des nationalen Distributionszentrums geprüft. Die Produktion der MAGE POWERTEC Module soll noch in der ersten Jahreshälfte 2010 aufgenommen werden. Im Rahmen eines langfristigen Entwicklungsplans sollen in dieser ersten Stufe rund 5 Millionen US-Dollar investiert werden. 


Distribution in den USA über vorhandene Vertriebskanäle

"Mit unserer Entscheidung, auf dem nordamerikanischen Kontinent eine Produktionsstätte zu errichten, festigen wir unsere internationale strategische Position", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. "Zum einen schaffen wir die notwendige Nähe zum amerikanischen Markt, die für den Erfolg des Unternehmens auf diesem Markt zwingend erforderlich ist. Zum anderen setzen wir ein klares Zeichen für weiteres Unternehmenswachstum und erweitern die Beschaffungsmöglichkeiten für die europäischen Märkte."

Die MAGE Industrie Holding AG verfügt nach eigenen Angaben über intensive Geschäftsbeziehungen und langjährige Vertriebserfahrung auf dem US-amerikanischen Markt. Die MAGE SOLAR, als Teil der MAGE GROUP, könne daher bei der nationalen Distribution in den USA auf vorhandene Vertriebskanäle zurückgreifen und die Markterfahrung des Schwesterunternehmens TRA MAGE Inc. Nutzen, heißt es in der Pressemitteilung.


MAGE SOLAR auf der Solar Power International

MAGE SOLAR GMBH ist erstmalig als Aussteller auf der Solar Power International vom 27.-29. Oktober vertreten. Auf einer Fläche von über 70 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen sein exklusiv auf den nordamerikanischen Markt zugeschnittenes Produktportfolio. Das patentierte Montagesystem MAGE SAFETEC werde innerhalb der MAGE Gruppe aus hochwertigem Aluminium gefertigt und lasse sich mit nur einem Werkzeug einfach, schnell und sicher an allen gängigen Dächern befestigen. Die eigenen Hochleistungsmodule MAGE POWERTEC erfüllten höchste Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit. Ebenfalls ausgestellt und vertrieben werden Markenwechselrichter von Fronius und SMA. "Die Solar Power International ist der Startschuss für die Aktivitäten der MAGE SOLAR in Nordamerika", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. "Das solide Wachstum unseres Unternehmens in Europa bildet die Grundlage für unser Bestreben, das Potential des amerikanischen Marktes voll auszuschöpfen."


28.10.2009   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,
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Photovoltaik-Module von Scheuten Solar UL-zertifiziert

Der Solarmodul-Hersteller Scheuten Solar wurde vor kurzem nach den Normen UL1703 und ULC ORD C1703 für sein P6-54 Solarmodul in den "Multisol"-Produktserien zertifiziert. Die Zertifizierung der Underwriters Laboratories unterstreiche die hohe Qualität und die dauerhafte Leistung der Photovoltaik-Module von Scheuten Solar und öffne den Weg für den Vertrieb und Projektaktivitäten in den USA und Kanada, berichtet Scheuten Solar in einer Pressemitteilung.   Die Underwriters Laboratories (UL) sind eine unabhängige Organisation für Produktsicherheitszertifizierung, die seit über hundert Jahren Produkte testet und Sicherheitsstandards aufstellt. Scheuten Solar entwickelt und realisiert Solarprojekte weltweit; die meisten davon bislang in Europa. Das Unternehmen habe den amerikanischen Solarenergiemarkt, der ein hohes Potenzial aufweise, eine Zeitlang untersucht und betrachte diese UL-Zertifizierung als den abschließenden Schritt in Richtung einer erfolgreichen Einführung von Scheuten Solar in den USA und Kanada. Das UL-Listing (file E312512) ermöglicht dem Unternehmen, mit der Vermarktung seiner dauerhaften und qualitativ hochwertigen Solarmodule zu beginnen.

"Nach einem intensiven Jahr voller Vorbereitungsarbeiten und intensivem Kontakt mit potenziellen Kunden ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um alles in die Praxis umzusetzen. Scheuten Solar wohnt der Solar Power International Conference, der internationalen Solarenergiekonferenz in Anaheim, Kalifornien bei. Der Erwerb der UL-Zertifizierung bedeutet, dass unser Vertriebsteam von einem erstklassigen Produkt ausgehen kann, das seine Qualität in vielen erfolgreichen Projekten in Europa unter Beweis gestellt hat”, betont Dave Johnson, Präsident von Scheuten Solar USA.

28.10.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Rekord: Sharp entwickelt Mehrschicht-Solarzelle mit weltweit höchstem Wirkungsgrad; Triple-Junction-Technologie kommt auf 35,8 Prozent

Mehrschicht-Solarzelle mit 35.8 % Umwandlungswirkungsgrad
Mehrschicht-Solarzelle mit 35.8 %
Umwandlungswirkungsgrad

"Die Effizienzsteigerung bei Mehrschicht-Solarzellen von bisher 31,5 auf 35,8 Prozent ist ein großer Erfolg und ein weiterer Meilenstein bei der Optimierung der Solartechnologie", so Peter Thiele, geschäftsführender Vizepräsidnt von Sharp Energy Solution Europe. Im Gegensatz zu Solarzellen auf Siliziumbasis, dem heute gängigsten Solarzellentyp, nutzt die Mehrschicht-Solarzelle Licht absorbierende Halbleiterschichten. Diese Schichten bestehen aus Verbindungen von zwei oder mehr Elementen wie Indium und Gallium und werden hauptsächlich zur Energieversorgung von Weltraumsatelliten verwendet. Seit 2000 hat Sharp die Forschung und Entwicklung an einer Mehrschicht-Solarzelle in Triple-Junction-Technologie vorangetrieben, die durch drei Licht absorbierende Halbleiterschichten einen besonders hohen Wirkungsgrad erreicht.  Licht absorbierende Schichten optimiert; Indiumgalliumarsenidschicht mit sehr hohem Wirkungsgrad

Um den Wirkungsgrad der Mehrschicht-Solarzellen mit Triple-Junction-Technologie zu steigern, muss die Kristallinität - das heißt die Regelmäßigkeit der Atomanordnung - in jeder der drei Licht absorbierenden Schichten optimiert werden. Auch das Material der einzelnen Schichten ist entscheidend, um einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen. Bei konventionellen Zellen dient Germanium (Ge) als untere Schicht, da es einfach zu verarbeiten ist und viel Solarstrom produziert. Ein Großteil dieses Stroms geht dabei jedoch verloren, ohne effektiv in elektrische Energie umgesetzt zu werden. Der Einsatz von Indiumgalliumarsenid (InGaAs) löst dieses Problem, da dieses Material Licht mit einem sehr hohen Wirkungsgrad in Elektrizität umsetzt. Der Fertigungsprozess für hochwertiges InGaAs mit hoher Kristallinität ist jedoch sehr komplex.



InGaAs-Schicht mit hoher Kristallinität steigert Effizienz auf 35,8

Sharp gelang es nun, mit der Nutzung unternehmenseigener Technologie eine InGaAs-Schicht mit hoher Kristallinität zu fertigen. Der Anteil bislang verloren gegangener Energie konnte auf diese Weise minimiert und der Wirkungsgrad von 31,5 auf 35,8 Prozent gesteigert werden, berichtet das Unternehmen. Diesen Durchbruch erzielte Sharp im Rahmen einer Initiative für Forschung und Entwicklung, die von der japanischen NEDO (New Energy and Industrial Technology Development Organization) unter dem Motto "R&D on Innovative Solar Cells" gefördert wurde.


Solar-Innovationen seit 1959

Sharp will auf diesem Erfolg aufbauen, um auch in Zukunft den Wirkungsgrad von Solarzellen zu erhöhen und die Technologie weiterzuentwickeln. Sharp hat bereits ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Photovoltaik: Seit der ersten Entwicklung von Solarzellen 1959 hat das Sharps Erfahrung und Engagement eine Solar-Innovation nach der anderen hervorgebracht. Mit mono- und polykristallinen Solarmodulen, Dünnschichtmodulen und Mehrschichtsolarzellen hat Sharp verschiedene Photovoltaiktechnologien im Portfolio.

28.10.2009   Quelle: Sharp Energy Solution Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Energy Solution Europe,
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Photovoltaik-Studie von Greentech Media: Dritte Dünnschicht-Generation vor dem Durchbruch

Tragbares Batterieladegerät mit OPV-Solarzellen von Konarka
Tragbares Batterieladegerät
mit OPV-Solarzellen von Konarka

Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung steht die Organische Photovoltaik (OPV) in zahlreichen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch, so ein zentrales Ergebnis der am 22. Oktober 2009 veröffentlichten Studie "Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV". Diese wurde von dem Marktforschungsunternehmen Greentech Media in Zusammenarbeit mit dem renommierten Prometheus Institute (Chicago) herausgegeben und beleuchtet die neuesten Entwicklungen der organischen Photovoltaik. Sowohl Farbstoff-Solarzellen (DSC) als auch Kunststoff-basierte Zellen (OPV) seien marktreif und könnten in den kommenden Jahren teure Silizium-Solarzellen in bestimmten Anwendungsbereichen ersetzen. Wirkungsgrad und Lebensdauer würden schrittweise erhöht und sollen bei Farbstoff-Solarzellen bis 2020 rund 30 % erreichen.   Die neuen Technologien eignen sich hervorragend für den Einsatz in Baustoffen (BiPV), in der Fahr- und Flugzeugindustrie sowie für elektronische Geräte.





G24 Innovations und Konarka als Technologie-Vorreiter

Der Studie zufolge planen die Vorreiter bei den beiden Technologien, die walisische G24 Innovations (DSC), und Konarka Technologies (OPV) aus den USA bis 2012 eine Vervielfachung ihrer Produktionskapazitäten. Allein Konarka rechne mit einem Anstieg des Produktionsvolumens von jetzt 5 Megawatt (MW) auf 1.000 MW im Jahr 2012. Gleichzeitig wachsen laut Greentech Media Qualität und Quantität der Unternehmen, welche die zentralen Vorteile der Organischen Photovoltaik (Kostengünstige Produktion im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, Verwendung auch bei diffusem Licht, Flexibilität) nutzen, um eigene Produkte wie Autodächer, Hausfassaden oder Sonnenbrillen damit auszustatten.

Auch Unternehmen aus Deutschland sind auf dem Markt für Organische Photovoltaik aktiv: Im Oktober schloss der Chemieriese Merck eine Entwicklungspartnerschaft mit Dyesol, dem australischen Spezialisten für Farbstoffsolarzellen. Außerdem kooperiert Merck mit Bosch und Schott Solar. Die Dresdner Heliatek GmbH plant den Aufbau einer Produktionslinie für Kunststoff-Solarzellen bis 2011.


Weitere zentrale Ergebnisse der Studie

Consumer Electronics:

Displays aus Farbstoff-Solarzellen könnten in Zukunft Produkte wie Handys schmücken und sie unabhängig vom Stromnetz aufladen. Allein im vergangenen Jahr verkauften Samsung, LG und Co. mehr als 160 Millionen Handys nach Afrika. Aufgrund der mangelhaften Stromversorgung dort sind Geräte mit integrierten Solar-Panels oder eigenständige, aber bezahlbare Solar-Ladegeräte für diesen Kontinent von zentralem Vorteil. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Farbstoffsolarzellen herkömmliche Silizium-Solarzellen in diesem Bereich ablösen werden", so Philip Drachman, Autor der Studie. Doch auch für Sonnenbrillen mit integrierten Farbstoffsolarzellen, über die iPods und Handys geladen werden können, sowie für Uhren und Spielzeuge sind die kostengünstigen und flexiblen Solarzellen der dritten Dünnschicht-Generation höchst interessant. Weiterer Vorteil: Die elektronischen Geräte werden auch bei diffusen Lichtbedingungen Schritt für Schritt aufgeladen.


Photovoltaik in Gebäuden, Textilien, Autos, Flugzeugen

Die Integration hauchdünner organischer Solarzellen in Gebäudeteilen (BIPV) - beispielsweise in Glas-Fassaden oder Ziegeln - wird in den kommenden Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen. Nach Einschätzung der Analysten könnten Solar-Dächer, -Fenster, -Fassaden oder -Ziegel herkömmliche Materialien beim Bau von Gebäuden ablösen.

Gleichzeitig ergeben sich für die flexiblen Solarzellen viele weitere Anwendungsgebiete, wie beispielsweise im Fahr- und Flugzeugbau oder in Alltags- und Outdoor-Textilien. Toyota und Hyundai beispielsweise wollen bereits 2010 erste Fahrzeuge mit Solardächern auf den Markt bringen, welche die Lithium-Ionen-Batterien der Plug-In-Hybridautos unterstützen. G24 Innovations verkündete im Oktober, DSC-Module an einen Hersteller von ConsumerElectronics-Taschen geliefert zu haben, die Mascotte Industrial Associates. Schon im Dezember sollen die ersten Taschen dieses Typs auf den Markt kommen. G24i ist darüber hinaus zahlreiche weitere Entwicklungspartnerschaften eingegangen, um möglichst rasch größere Mengen zu niedrigeren Kosten zu produzieren und so in die Massenproduktion einsteigen zu können.



Wirkungsgrade und notwendige Weiterentwicklung

Wie bei herkömmlichen Dünnschichtmodulen ist die Verbesserung der Wirkungsgrade ein entscheidendes Kriterium für die Marktfähigkeit dieser jungen Technologien. Greentech Media geht davon aus, dass sich der Wirkungsgrad von Kunststoff-Solarzellen von derzeit 5 Prozent auf 7 Prozent in 2012 und auf 10 Prozent im Jahr 2020 verbessern wird. Gleichzeitig werde die Lebensdauer auf 10 Prozent für 10.000 Stunden ausgedehnt. Ähnliche Verbesserungen von jetzt 11 Prozent auf 30 Prozent in zehn Jahren sind bei Farbstoffsolarzellen nach der Einschätzung der Analysten realistisch. Mit der Steigerung der Anwendungsmöglichkeiten und dem Aufbau von Produktionskapazitäten können die Preise rasch auf konkurrenzfähiges Niveau sinken.


Weitere Inhalte der Studie

Solar-Analyst Philip Drachman von GTM Research zeigt in der Marktstudie "Third-Generation Thin-Film Solar Technologies: Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV" den aktuellen Entwicklungsstand bei OPV und DSC. Er dokumentiert Ergebnisse und Vorhaben der führenden Produzenten, setzt sich mit solarspezifischen Kostenstrukturen auseinander und skizziert Produktionsverfahren sowie konkrete Anwendungsgebiete auf dem globalen Zukunftsmarkt. Die Studie ist ab sofort verfügbar und kann ab 1.495 Dollar unter folgender Adresse erworben werden: http://www.gtmresearch.com/report/third-generation-thin-film-solar-technologies

28.10.2009   Quelle: Greentech Media Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,
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Photovoltaik-Produzent Masdar PV liefert erste Module aus und präsentiert sich erstmals auf dem nordamerikanischen Markt

Blick in die Produktion bei Masdar PV
Blick in die Produktion bei
Masdar PV

Bei Masdar PV ist der so genannte Ramp-up der neuen Fabrik in Ichtershausen in vollem Gange, berichtet das Unternehmen. Inzwischen würden im 2-Schichtbetrieb mit rund 90 Produktionsmitarbeitern Dünnschicht-Module der neuesten Generation gefertigt. Die ersten Module werden nach Angaben des Unternehmens derzeit ausgeliefert und in einem Freiflächen-Solarpark in Deutschland installiert. "Bis zum Jahresende werden wir Dünnschicht-Module mit einer Nennleistung von rund drei Megawatt peak produzieren. Diese sind bereits zu einem Großteil verkauft", erläutert Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand von Masdar PV. Weitere attraktive Projekte befänden sich momentan in Verhandlung, so dass die Geschäftsführung nach erfolgtem Produktionsbeginn optimistisch in die Zukunft blicke. 





Bis zu 5,7m² große Dünnschicht-Module mit hohem Solarstrom-Ertrag

Insbesondere die Teilnahme an verschiedenen nationalen und internationalen Messen habe zu einer deutlichen Nachfrage nach Photovoltaik-Modulen von Masdar geführt. "Investoren und Kunden haben die Vorzüge unserer Technologie und unserer finanzstarken Muttergesellschaft, der Masdar Initiative, längst erkannt", unterstreicht Joachim Nell, Technik- und Produktionsvorstand der Gesellschaft. Insbesondere bei diffusen Lichtverhältnissen und hohen Umgebungstemperaturen bringen die bis zu 5,7m² großen Dünnschicht-Module nach Angaben des Unternehmens hervorragende Solarstrom-Erträge für Betreiber und Investoren. Damit böten die Module das derzeit beste Kosten-Nutzen-Verhältnis am Markt.




Um die internationale Bekanntheit von Masdar PV weiter voranzutreiben und den Zukunftsmarkt USA frühzeitig zu erschließen, stellt die Gesellschaft vom 27. bis 29. Oktober erstmals auf der "Solar Power International 2009" im kalifornischen Anaheim aus. "In den USA bieten sich derzeit hervorragende Chancen, da sich das Land schnell zu einem der größten Solarmärkte entwickeln wird. Insbesondere für unsere Dünnschicht-Module bestehen dort überproportionale Wachstumschancen. Diese wollen wir nutzen!", erläutert Dr. Gegenwart. So rechnet der Solarindustrieverband SEIA damit, dass allein im Jahr 2010 rund zwei Gigawatt Photovoltaik-Leistung in den USA neu installiert werden. Hinzu kommt, dass Städte und Staaten vermehrt Einspeisevergütungen nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einführen. Masdar PV prüfe daher auch die Option, künftig einen Produktionsstandort in Nordamerika zu errichten. "Wir werden diese Entscheidung entsprechend den Marktbedürfnissen fällen - voraussichtlich Ende des kommenden Jahres, wenn sich die Perspektiven für die weltweite Solarindustrie wieder deutlich aufgehellt haben", sagt Dr. Gegenwart.

28.10.2009   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
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Solarthermie: "Abwrackprämie" sorgt für Aufwärtstrend; gute Aussichten trotz Finanzkrise

Basis: 1002 Personen, Mehrfachnennungen möglich
Basis: 1002 Personen,
Mehrfachnennungen möglich

Bisher konnte die Finanzkrise der Erneuerbare-Energien-Branche nur relativ wenig anhaben. Besonders die Solarthermie boomt - dank innovativer Produktpalette und staatlicher Förderprogramme.   Während die Finanzkrise den klassischen Industriezweigen herbe Verluste beschert, blieben Firmen aus der Branche der regenerativen Energien von der Rezession bisher weitgehend verschont. Vor allem Hersteller von solarthermischen Anlagen stemmen sich dem allgemeinen Abwärtstrend entgegen. Das Jahr 2008 war für Solarfirmen ein hervorragendes Geschäftsjahr. Allein im Bereich der Solarthermie wurden gut 200.000 neue Anlagen installiert, das bedeutet einen Zuwachs um 120 Prozent. Und auch für das Jahr 2009 stehen die Zeichen trotz Finanzkrise gut. In den nächsten Monaten erwarten die Solarfirmen Aufträge für Modernisierungsmaßnahmen aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung.

"Abwrackprämie" nur noch bis Ende 2009

"Wir führen die Aufwärtsbewegung unter anderem auf die "Abwrackprämie" für Altheizungen zurück", sagt Helmut Jäger, Geschäftsführer des Solarheizsystemherstellers Solvis. Hausbesitzer, die ihr altes Heizsystem durch eine solargestützte Brennwert- oder Pelletheizung ersetzen, erhalten vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro. "Die Prämie von 750 Euro für den Austausch einer veralteten Heizung gegen ein Solarheizsystem wird allerdings nur noch bis Ende des Jahres ausbezahlt", so Helmut Jäger. "Hausbesitzer sollten sich deshalb jetzt für eine Modernisierung entscheiden, solange sie noch die Kesseltauschprämie in Anspruch nehmen können." Neben dem Bafa stellt auch die KfW-Förderbank attraktive Fördermittel zur Verfügung. Im Rahmen des Programms "Energieeffizient sanieren" gewährt das Geldinstitut Hausbesitzern zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse. Mit dem Programm wird auch die Anschaffung eines reinen Brennwertkessels ohne Solaranbindung gefördert, wie beispielsweise der SolvisMax Pur. Bei Einzelmaßnahmen wie der Installation einer neuen Heizungsanlage gewährt die KfW-Förderbank einen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionskosten, maximal aber 2.500 Euro.

28.10.2009   Quelle: SOLVIS / TNS Infratest   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVIS / TNS Infratest,
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Denver, Colorado: SMA errichtet größte Solar-Wechselrichterproduktion in den USA

SMA fertigt künftig Wechselrichter in den USA.
SMA fertigt künftig Wechselrichter
in den USA.

Um den wachsenden Photovoltaik-Markt in Nordamerika noch besser mit Wechselrichtern bedienen zu können, wird die SMA Gruppe (SMA) in Denver im US-Bundesstaat Colorado eine weitere Produktionsstätte errichten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Produktion soll zu Beginn über eine Kapazität von rund einem Gigawatt (GW) verfügen und flexibel erweitert werden können. Der zentrale Standort von SMA für Produktion sowie für Forschung und Entwicklung in Niestetal und Kassel werde auch künftig noch weiter ausgebaut werden. In der neuen US-Produktionsstätte will SMA die Solar-Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den nordamerikanischen Markt produzieren.   Die Verträge für den Aufbau dieser größten Solar-Wechselrichterproduktion in den USA seien bereits zwischen SMA, der Etkin Johnson Group, dem Staat Colorado und der Stadt Denver unterzeichnet.




Produktionskonzepte für maximale Flexibilität

"Auch in der neuen US-Fertigung werden wir unsere erfolgreichen Produktionskonzepte umsetzen und über eine maximale Flexibilität bei der Herstellung unserer Wechselrichter verfügen", erklärt Uwe Hertel, Senior Bereichsleiter Produktion bei SMA. Das Gelände und die Fertigungsgebäude für die neue Produktionsstätte, die zunächst über eine Produktionskapazität von rund einem Gigawatt verfügen wird, seien langfristig angemietet worden. Darüber hinaus habe mit der Etkin Johnson Group, einem in Denver ansässigen Immobilienentwickler, und Forest City Enterprises die Option auf eine räumliche Erweiterung vor Ort vereinbart werden können, um auf ein weiteres Wachstum des amerikanischen Photovoltaik-Marktes vorbereitet zu sein.


Vorstandssprecher Cramer: Amerikanischer Photovoltaik-Markt wird mittelfristig zum weltweit größten Solar-Markt

"Wir erwarten, dass sich der amerikanische Photovoltaik-Markt mittelfristig zum weltweit größten Solar-Markt entwickeln wird", so Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Mit der neuen Fertigung in Denver wird SMA die Kosten für Transport und Zwischenlagerung sowie das Wechselkursrisiko zukünftig reduzieren können." Am Standort Denver sollen mittelfristig rund 700 neue Arbeitsplätze (inkl. Zeitarbeitnehmer) entstehen. Der Produktionsbeginn ist bis Ende des ersten Halbjahres 2010 vorgesehen. Die erwarteten Investitionen für die neue Produktionsanlage und die Gebäudeeinbauten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.


Hauptsitz weiterhin in Niestetal und Kassel

Mit dem Standort in Denver baut SMA erstmals eine internationale Fertigung auf. "Unser Hauptsitz für Produktion sowie für Forschung und Entwicklung wird allerdings weiterhin Niestetal und Kassel sein. Schließlich haben wir uns mit dem dort erst kürzlich erfolgten Neubau der weltweit größten Wechselrichterfabrik mit einer Jahresproduktionskapazität von bis zu vier Gigawatt ganz bewusst für den Hochtechnologiestandort Deutschland entschieden", verdeutlicht Günther Cramer. "Allein durch den Bau dieser Fabrik haben wir in diesem Jahr mehr als tausend neue Arbeitsplätze am Standort schaffen können und werden diesen auch zukünftig weiter ausbauen."



27.10.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar eröffnet neue Europa-Zentrale in Berlin

Die Europa-Zentrale von Evergreen Solar in Berlin.
Die Europa-Zentrale von
Evergreen Solar in Berlin.

Evergreen Solar ist seit sieben Jahren auf dem deutschen Solarmarkt aktiv, davon fünf Jahre als GmbH. In dieser Zeit habe das Unternehmen eine beachtliche Erfolgsgeschichte vorzuweisen, berichtet die Evergreen Solar GmbH in einer Pressemitteilung. Von der 2. Jahreshälfte 2004 bis zur 2. Jahreshälfte 2009 sei das Verkaufsvolumen auf dem europäischen Markt um das 19-fache gestiegen. Dies bedeute im Durchschnitt ein jährliches Wachstum von 180 %. Um mit dieser erfolgreichen Geschäftsentwicklung auf dem europäischen Markt - insbesondere in Deutschland - Schritt zu halten, hat Evergreen Solar nun seine neue Europa-Unternehmenszentrale in der deutschen Hauptstadt eröffnet. 

Direkter Kontakt zu wichtigen Handelspartnern und anderen innovativen Unternehmen aus der Solar-Branche

Unter Leitung von Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH und Vizepräsident für den Verkauf in Europa, Asien und Mittleren Osten (EAME), arbeiten hier die Verkaufs- und Beratungsteams um Thomas Hofmann, Ressortleiter Deutschland, Dr. Martin Hambückers, Ressortleiter Südeuropa, und um Kristina Loge, Ressortleiterin Osteuropa. "Berlin ist ein idealer Standort für unser Unternehmen, da wir so direkten Kontakt zu unseren wichtigsten Handelspartnern und zu anderen innovativen Unternehmen aus der Solar-Branche und auch zur Politik halten können", so Rusch.

Evergreen Solar ist mit der Geschäftsentwicklung auf dem deutschen Markt sehr zufrieden und blickt optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen stärkte seit seinem Markteintritt durch die Einführung zahlreicher Produktinnovationen und ein umfangreiches Kundenservice-Programm kontinuierlich seine Marktposition im "Mutterland der Solarindustrie". Ergebnis dieser Bemühungen sind Bestnoten für "String Ribbon"-Module von Evergreen in gleich mehreren unabhängig voneinander durchgeführten Leistungstests für Photovoltaik-Module, darunter ein Langzeittest des TÜV Rheinland, einem der führenden Testinstitute Deutschlands. Ebenso beeindruckend ist die Bandbreite der Solaranlagen, die mit Evergreen Solar-Modulen realisiert wurden: Das Portfolio reicht von Deutschlands längster PV-Anlage in Nähe Aschaffenburg bis zur ersten Solar-Tankstelle für den Elektro-Individualverkehr in Frankfurt am Main.


Positive Geschäftsentwicklung auch in Italien

Auch die Geschäfte in europäischen Nachbarländern entwickeln sich nach Angaben des Unternehmens positiv, zum Beispiel in Italien. Dort wurde kürzlich ein 50-Megawatt-Solarpark im süditalienischen Apulien eingeweiht, der mit fast 25.000 Evergreen-Modulen bestückt ist. Zusammen ergeben sie eine Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern und können den Energiebedarf von 2.400 Familien decken. Und auch in Norditalien konnten im vergangenen Jahr auf den Lagerhallen zweier Obstgenossenschaften drei der derzeit größten Anlagen der Region realisiert werden.

"Dass wir so schnell in Deutschland und Europa Fuß gefasst haben, beruht auf zwei Erfolgsfaktoren: Erstens einem hervorragenden Produkt, und zweitens einem sehr engen Austausch mit unseren Handelspartnern", erklärt Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH. Evergreen Solar betreibt seit vielen Jahren ein Kundenbetreuungsprogramm, in dem Handelspartner aktiv in Entwicklungsprozesse des Unternehmens miteinbezogen werden. Dazu zählen beispielsweise Kundenworkshops, in denen das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden über Verbesserungen der Produkte, des Marketings und des Vertriebs nachdenkt.



Effiziente und umweltfreundliche Module

Die Solarmodule von Evergreen Solar zeichnen sich durch eine besonders hohe Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz aus. Dank eines patentierten Produktionsverfahrens weisen die "String Ribbon"-Module besonders geringe CO2-Emissionswerte und kurze Energieamortisationszeiten auf. "Unser Produktionsverfahren ist eines der umweltschonendsten der gesamten Solarindustrie", betont Peter Rusch. "Wenn man den ökologischen Wert eines Solarmoduls beurteilen will, sind neben dem Stromertrag des Moduls auch die CO2-Emission und der Rohstoffeinsatz, die zu seiner Produktion notwendig sind sowie die Recyclingfähigkeit und auch die Energieamortisationszeit sehr wichtige Faktoren. Das bringen wir mit unserem Slogan zum Ausdruck: Unsere Module bieten mehr Strom bei weniger Umweltbelastung!".


27.10.2009   Quelle: Evergreen Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar GmbH,
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DGS wertet Regierungsaussagen zur Solarenergie positiv

DGS-Präsident Jörg Sutter
DGS-Präsident Jörg Sutter

In einer ersten Stellungnahme äußert sich die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) positiv zu den Aussagen des von Union und FDP vorgelegten neuen Koalitionsvertrages: Die neue Regierung habe sich klar zum Ziel gesetzt, die erneuerbaren Energien konsequent auszubauen und die Energieeffizienz weiter zu erhöhen. Die konventionellen Energieträger sollen kontinuierlich durch alternative Energien ersetzt werden. "Damit sind einige Grundforderungen, die die DGS mit ihrer Arbeit bereits seit Jahren verfolgt, als klares Ziel der Politik formuliert", so Jörg Sutter, Präsident der DGS.  Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung um 30 % vom Tisch

Neben den positiven Aussagen zu erneuerbaren Energien im Allgemeinen wird im Koalitionsvertrag verankert, dass das EEG und der unbegrenzte Einspeisevorrang erhalten werden soll. "Das ist wichtig für die weitere Entwicklung der Solarenergienutzung in Deutschland", betont Sutter. Gleichzeitig sei die ursprüngliche Forderung der FDP vom Tisch, die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen 2010 um bis zu 30 % zu senken. Dieses hätte der bisher sehr dynamischen Marktentwicklung mit zehntausenden von neuen Arbeitsplätzen einen schweren Schlag versetzt, so die DGS.


EEG-Neufassung zum 1.1.2012 geplant

Zum 1.1.2012, also mit genug Vorlauf zur intensiven Diskussion und zur Vorbereitung für Anbieter, Investoren und Verbraucher, soll eine EEG-Novellierung vorbereitet werden. Zuvor soll die Förderung der Photovoltaik überprüft werden, dafür soll eine Anhörung gemeinsam mit der Solar-Branche erfolgen. Die DGS begrüßt diesen Vorschlag: "Wir freuen uns über dieses zielführende Angebot der neuen Regierung und sind bereit, hier konstruktiv mitzuarbeiten".
Im Wärmebereich soll das Marktanreizprogramm fortgesetzt und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wirkungsvoller ausgestaltet werden, um die derzeitige Sanierungsquote zu erhöhen. "Um den Anteil erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz zu steigern, ist das der richtige Ansatz", so Jörg Sutter. "Wir hoffen, dass diesen Ankündigungen möglichst rasch auch Taten folgen."

27.10.2009   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS,
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Concentrix Solar beteiligt sich mit Konzentrator-Photovoltaik-Technologie "FLATCON" am Bau der Ökostadt Masdar

Demosystem von Concentrix Solar auf dem Gelände der Universität San Diego
Demosystem von Concentrix Solar
auf dem Gelände der Universität San Diego

Concentrix Solar hat den Zuschlag erhalten, sich mit seinen FLATCON-Systemen an einem Konzentrator-Photovoltaik-Projekt (CPV) an der MASDAR-Initiative in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) zu beteiligen. Das Konzentrator-Photovoltaik-Kraftwerk werde in MASDAR City errichtet, berichtet die Concentrix Solar GmbH (Freiburg) in einer Pressemitteilung. MASDAR ist eine geplante Ökostadt, mit deren Bau im Februar 2008 begonnen wurde. Die Stadt wird etwa 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Abu Dhabi errichtet, westlich des internationalen Flughafens von Abu Dhabi International Airport. Die CO2-freie Modellstadt soll ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgt werden und künftig auch Sitz der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) sein.   Concentrix Solar hatte sich zusammen mit dem spanischen Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentracion (ISFOC) an der internationalen Ausschreibung beworben. ISFOC wird den Bau eines 1-Megawatt-Kraftwerkes in Abu Dhabi koordinieren. Das Institut war bereits für den Bau des ersten größeren Konzentrator-Photovoltaik-Kraftwerks in Europa verantwortlich. Dabei wurden an verschiedenen Standorten in der Provinz Castilla-La Mancha in Spanien insgesamt drei Megawatt Nennleistung errichtet. Concentrix Solar errichtete im Rahmen dieses Projektes 500 Kilowatt.




CPV ideal für sehr heiße und sonnige Regionen

Das Hauptziel des Projektes in Abu Dhabi werde sein, die am ISFOC begonnene Arbeit mit der Konzentrator-Photovoltaik-Technologie fortzusetzen und weitere Daten zum Einsatz der Technologie in heißen Wüstengebieten zu sammeln, berichtet Concentrix Solar. Konzentrator-Photovoltaik (CPV) sei hervorragend geeignet für einen Einsatz in sehr heißen und sonnigen Regionen, da sie nur einen Bruchteil der Leistungsminderung aufweise, die konventionelle Photovoltaik-Systeme bei hohen Außentemperaturen zeigten. Darüber hinaus seien CPV-Systeme optimal für einen Einsatz an Standorten wie Abu Dhabi ausgelegt, da sie durch ihren geringen Flächenbedarf bei gleichzeitig hoher Stromausbeute sowie durch ihren geringen Wasserbedarf mit wüstenähnlichen Umgebungsbedingen perfekt zurechtkommen würden. Hierdurch sei es möglich, an sehr heißen, wasserarmen und dicht besiedelten Standorten gerade dann nachhaltig und zuverlässig Strom zu produzieren, wenn der Energiebedarf am größten ist. Die Installation in Abu Dhabi mit einer Leistung von 100 Kilowatt (kW) sei für Concentrix Solar von zentraler Bedeutung für die weitere Entwicklung der lokalen Märkte im Nahen Osten.

27.10.2009   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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National Semiconductor erweitert weltweites Vertriebsnetzwerk für SolarMagic

Solar Magic minimiert umweltbedingte Energieverluste von Photovoltaikanlagen
Solar Magic minimiert umweltbedingte
Energieverluste von Photovoltaikanlagen

Mit nunmehr insgesamt 18 Vertriebspartnern hat National Semiconductor (Santa Clara, Kalifornien) das weltweite Vertriebsnetzwerk für die "SolarMagic"-Technologie beträchtlich erweitert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Solar Magic minimiert umweltbedingte Energieverluste von Photovoltaikanlagen. Das Gerät steigert die Solarstrom-Ausbeute von PV-Dachanlagen, die durch Bäume oder Schornsteine teilweise im Schatten liegen oder durch Verschmutzung (z. B. durch Laub) beeinträchtigt werden. Laut Pressemitteilung nutzt National Semiconductor Vertriebskanäle auf vier Kontinenten und habe nur wenige Monate nach der offiziellen Markteinführung bereits 22 Vertriebs- und Montageunternehmen als Partner gewonnen.   Der SolarMagic-Vertrieb wird nun auch unterstützt von Sunglad in Frankreich, Solar del Valle in Spanien, VP Solar in Italien und von Soleg in Deutschland. In den Vereinigten Staaten konnte das Unternehmen unter anderem Partnerschaften mit den Unternehmen InterIsland, Empire Clean Energy und DC Power eingehen. "Die traditionelle französische Architektur mit ihren kleinen Dachflächen und einer Vielzahl von Schornsteinen und architektonischen Hindernissen bergen einzigartige Abschattungsprobleme, weshalb die Leistung einer Solarstromanlage von besonderer Bedeutung ist", kommentierte der Vorstand des französischen Unternehmens Sunglad Pierre Aguerreberry die Zusammenarbeit. "Solar Magic erlaubt im französischen Markt eine nie dagewesene Flexibilität beim Systemdesign, und wir können für die Systeme unserer Kunden eine maximale Leistung garantieren".


SolarMagic auf Solar Power International 2009

"SolarMagic ist für Photovoltaik-Installateure und Hausbesitzer weltweit eine Systemlösung für typische Probleme, die unter realen Bedingungen auftreten, wie Abschattungen und Fehlanpassungen von Modulen, die sich negativ auf die Leistung und Zuverlässigkeit von Photovoltaikanlagen auswirken", erläutert Aaron Thurlow, Manager für den globalen Vertrieb und Service bei National Semiconductor. "Mit dem weltweiten Vertriebsnetzwerk und unseren globalen Partnern werden wir dazu in der Lage sein, die wachsende Nachfrage nach SolarMagic durch den Ausbau unserer Vertriebskanäle zu decken". Zusätzlich zu den Vertriebspartnern in Europa und Asien verfüge das Unternehmen über ein weitreichendes Netzwerk an Solarinstallateuren für die SolarMagic-Technologie in den USA. Hierzu zählten unter anderem die Unternehmen Sierra Pacific, Mercury Solar und Alteris Energy. Das Unternehmen präsentiert SolarMagic auf der Solar Power International 2009 im kalifornischen Anaheim.

27.10.2009   Quelle: National Semiconductor   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor,
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Solarstrom für die Garage: Photovoltaik-Garagentorantrieb von Würth Solar

Solar- Garagentorantrieb von Würth Solar: für Garagen ohne Anschluss ans öffentliche Stromnetz
Solar- Garagentorantrieb von Würth
Solar: für Garagen ohne Anschluss
ans öffentliche Stromnetz

Besitzern von Garagen ohne Anbindung an das Stromnetz bietet der solare Garagentor-Antrieb von Würth Solar den Komfort eines elektrischen Garagentors. Egal ob Schwing-, Kipp-, Sektional-, Rollladen- oder Flügeltore - der Antrieb könne an allen gängigen Toren leicht nachgerüstet werden und funktioniere unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, berichtet Würth Solar in einer Pressemitteilung. Die Energie zum Betrieb des Systems wird über ein Solarmodul gewonnen. Das GeneCIS-Modul von Würth Solar wandelt Sonnenlicht in Solarstrom um - ein Pluspunkt in Sachen Umwelt.   Das Modul zeichne sich durch überdurchschnittliche Energieerträge und eine hohe Leistungsstabilität aus. Es kann laut Anbieter direkt an die Garagenwand angebracht werden, ist aber auch für die Montage auf Flachdächern geeignet.


Stets einsatzbereit - auch an Regentagen

Der "grüne" Strom wird in zwei langlebigen Akku-Einheiten gespeichert und dient zum Betrieb des Garagentors. Auch in Phasen, in denen die Sonne nicht scheint und die Energie nicht ausreichen würde, um das System mit genügend Energie zu versorgen, ist der Garagentor-Antrieb stets einsatzbereit. Während eine Einheit den fortlaufenden Betrieb des Antriebs sicherstellt, kann der andere Akku problemlos abgenommen und über eine 220-Volt-Steckdose aufgeladen werden.

Mit der gespeicherten Energie wird ein patentiertes Antriebssystem betrieben, das für den 24-Volt-Niederspannungsbereich ausgelegt ist. Im Gegensatz zu handelsüblichen Antrieben gleite der Motorwagen in der Laufschiene an einer unbeweglichen Kette entlang, die nicht nachgespannt werden müsse, was Getriebe und Motor schone. Durch einen Handsender mit moderner Funktechnik sei das Garagentor bequem zu bedienen.


Mit Würth Solar auf der sicheren Seite

Der Garagentor-Antrieb punktet gleich mehrfach in Sachen Sicherheit, betont Würth Solar: Sobald das Garagentor auf ein Hindernis trifft, werde es durch die Abschaltautomatik gestoppt und sofort wieder hochgefahren. Bei einem Ausfall des Systems könne das Tor über eine mechanische Notentriegelung geöffnet und verriegelt werden. Die Garage sei zudem deutlich einbruchsicherer, denn durch den selbst hemmenden Motor sei das Tor gegen gewaltsames Aufschieben gesichert, eine zusätzliche mechanische Verriegelung sei dabei nicht notwendig.

"Der solare Garagentor-Antrieb ist leistungsstark, langlebig, zuverlässig und sicher. Würth Solar bietet damit die ideale Lösung für Besitzer von Garagen ohne Anbindung an das öffentliche Stromnetz, denn der solare Antrieb ist wesentlich günstiger als ein Netzanschluss. Aber auch für Umweltbewusste, die die saubere Sonnenenergie für ihre Garage nutzen wollen, ist der Garagentor-Antrieb eine echte Alternative zu herkömmlichen Antrieben", erläutert Rolf Schmitt von Würth Solar.

Der solare Garagentor-Antrieb im Onlineshop von Würth Solar ist ab 888 Euro erhältlich.

27.10.2009   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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USA: Photovoltaik-Hersteller Solarmer meldet weiteren Wirkungsgrad-Weltrekord mit Plastik-Solarzellen

Solarmer meldet Rekordwirkungsrad mit Kunststoff-Solarzellen
Solarmer meldet Rekordwirkungsrad
mit Kunststoff-Solarzellen

Solarmer Energy, Inc. (El Monte, Kalifornien), Entwickler von transparenten, leichten und biegsamen Solarmodulen aus Kunststoff, meldet seinen zweiten Wirkungsgrad-Weltrekord mit Kunststoff-Solarzellen. Die Rekord-Solarzellen aus Plastik erreichten einen Wirkungsgrad von 7,6 Prozent, der vom Photovoltaik-Technologiezentrum der Newport Corporation bestätigt worden sei.  Die Newport Corporation zähle zu den weltweit anerkannten Technologieführern. Kunststoff-Solarzellen, die nächste Generation der Photovoltaik, sollen künftig Solarstrom zu niedrigen Kosten liefern. Farbige, flexible Solarmodule aus Plastik sollen bald in allen Größen verfügbar sein und nutzen laut Solarmer schwaches Licht besser als herkömmliche Solarzellen. Die Organische Photovoltaik (OPV) biete eine Reihe weiterer Vorteile und soll die Produktionskosten kräftig senken. Laut Solarmer könnte damit Solarstrom für acht bis zehn Eurocent erzeugt werden; die Kosten pro Watt installierter Leistung sollen nach Angaben des Unternehmens deutlich unter einem US-Dollar liegen.



Bedeutender Fortschritt der Organischen Photovoltaik

Im Zuge der Fertigstellung der Pilotproduktion lasse der Meilenstein beim Wirkungsgrad die Erwartungen an die Solarmodule von Solarmer wachsen, die im kommenden Jahr erhältlich sein sollen. "Dass wir die 7-Prozent-Marke beim Wirkungsgrad übertroffen haben, ist ein riesiger Fortschritt für Solarmer und die gesamte OPV-Industrie", kommentiert Dr. Gang Li, Vizepräsident der Technologieentwicklung.

26.10.2009   Quelle: Solarmer Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarmer Energy, Inc.,
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Suntech präsentiert neue Solar-Plattform "Reliathon" für große Photovoltaik-Kraftwerke

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), weltweit größter Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, hat in einer Pressemitteilung eine neue, integrierte Solar-Plattform angekündigt, die Produkt- und Geschäftsinnovationen verbinde, um die Kosten zu senken und den Fortschritt hin zur Netzparität bei der Entwicklung von Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab zu beschleunigen. Die Plattform "Reliathon" senke die Gesamtsystemkosten um 10 % und eröffne größere Ertragspotenziale mit einer um 13,8 % höheren Energieertragsgarantie, gültig für die gesamte Lebensdauer des Systems, heißt es in der Suntech-Pressemitteilung.   Reliathon kombiniere Modulinnovationen, eine neue, für Photovoltaik-Kraftwerke konzipierte Garantie für Suntech-Module sowie spezielle Preise und Geschäftsbedingungen, in Zusammenarbeit mit führenden Herstellern von Solar-Wechselrichtern und Nachführsystemen wie Advanced Energy, Array Technologies, Satcon, Siemens und SMA. Basierend auf dem Feedback von Experten aus der Energieversorgungsindustrie habe Suntech Reliathon entwickelt, um Produkt- und Geschäftsinnovationen zu verbinden, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Reliathon umfasse neue 270 Watt-Module, eine Nachführung, ein integriertes Fundament und Verkabelung sowie das neue "Two-in-one"-Moduldesign mit zwei 36-zelligen Bereichen und unabhängigen Stromkreisen, die frühmorgens und spätabends bei fester Installation einen höheren Ertrag liefern würden. Laut Suntech ermöglichen die Modulinnovationen eine deutlich geringere Montagezeit und Senkung der Materialkosten.


Neue Garantie für 85 % Leistung über 25 Jahre

Das "DuraTrack"-Nachführsystem von Array Technologies sei speziell für Suntechs Reliathon konzipiert worden und arbeite mit nur zwei Motoren pro Megawatt (MW) Wechselstromleistung, was die Materialkosten weiter senke. Bislang seien vier Motoren pro MW üblich. Das neue Reliathon-Montagesystem für fest installierte Module in Freiflächenanlagen sei optimal angepasst worden, um niedrigere Kosten und höhere Wirtschaftlichkeit zu bieten, erklärt Suntech in der Pressemitteilung. Für das Reliathon-Modul gelte eine 25-Jahres-Garantie nach Industriestandard, die eine auf 12 Jahre begrenzte Produktgarantie und eine 25 Jahre geltende Leistungsgarantie umfasse. Die Leistungsgarantie basiere auf einer jährlichen Degradation anstelle von 12- bzw. 25-Jahres-Schritten. Laut Suntech sichert die neue Leistungsgarantie dem Reliathon-Käufer 13,8 % mehr Energieertrag auf 25 Jahre. Insgesamt gewährleisteten die neuen Geschäftsbedingungen 85 % Leistung für 25 Jahre.


Innovation und Vereinfachung auf jeder Ebene der Wertschöpfungskette

"Um die versprochene Produktivität im Kraftwerksmaßstab zu verwirklichen, müssen Innovation und Vereinfachung auf jeder Ebene der Wertschöpfungskette vorangetrieben werden - besonders bei der Installation, die riesige Chancen zur Senkung der Anlagenkosten bietet", erklärt Steven Chan, Chefstratege bei Suntech. "Reliathon bietet unseren Kunden genau das, was sie brauchen: einen höheren Energieoutput bei geringeren Kosten, kombiniert mit einfacherer Montage."

26.10.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Korea: Marktforscher erwarten 200 MW Photovoltaik-Leistung bis 2012

Solarstromanlage von Conergy in Südkorea
Solarstromanlage von Conergy in Südkorea

Displaybank (Seoul, Korea und San Jose, Kalifornien), ein globales Marktforschungs- und -beratungsunternehmen für die Solar- und Displaybranche, berichtet, es rechne bis zum Jahr 2012 für Korea mit einer installierten Photovoltaik-Kapazität von 200 Megawatt (MW). Kenny Kim, stellvertretender Präsident der Solar- und Energieabteilung von Displaybank, präsentierte seine Forschungsergebnisse auf der "2009 Korea Green Energy Show PV Conference". Das koreanische Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium hat laut Displaybank kürzlich das Förderprogramm "PV Market Creation" angekündigt, mit dem der Photovoltaik-Markt in Korea bis 2012 auf 200 MW wachsen soll.   Laut Pressemitteilung hat die koreanische Regierung außerdem Quotenvorgaben, so genannte Renewable Portfolio Standards (RPS), angekündigt, um den inländischen Photovoltaikmarkt zu sichern und zu stärken. Der Plan der Regierung sieht vor, dass sechs Tochterunternehmen von KEPCO (Korea Electric Power Corporation) mit einer auf drei Jahre angelegten Investition von 338 KRW (189 Millionen Euro) einen 101,3 MW umfassenden Photovoltaikmarkt schaffen sollen. Die sechs Unternehmen sollen noch in diesem Jahr 21 MW, im Jahr 2010 dann 32 MW und während des Jahres 2011 49,8 MW im Rahmen der RPS-Vorgaben verwirklichen. Der gesamte koreanische Photovoltaikmarkt könnte laut Regierungsplan im Jahr 2009 auf 98 MW anwachsen. Für 2010 wird mit 132 MW und für 2012 mit 200 MW gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung von Displaybank.

26.10.2009   Quelle: Displaybank   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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FVEE-Jahrestagung 2009: Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien

Die erneuerbaren Energien wachsen weltweit
Die erneuerbaren Energien
wachsen weltweit

Globale Märkte für erneuerbare Energien sind Wachstumsmärkte. Sie sind die Voraussetzung, um erstmalig alle Menschen mit nachhaltiger Energie zu versorgen, so der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) in einer Pressemitteilung. Dabei habe sich ein weltweiter Produkt- und Forschungsmarkt entwickelt, in den immer mehr Unternehmen investieren, um sich auf den globalen Energiemärkten zu etablieren. Die Jahrestagung 2009 des FVEE wird vom 24. - 25. November in Berlin die Forschungserfolge und Zukunftstechnologien präsentieren, die für eine Transformation der weltweiten Energieerzeugung erforderlich sind.   "Die globalen Klima- und Energieversorgungsprobleme können nur gemeinsam gelöst werden: Dafür benötigen wir Technologiepartnerschaften mit Schwellen- und Entwicklungsländern, um Technologien regional anzupassen und weiterzuentwickeln", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Die dafür notwendige Forschung und Entwicklung werde weltweit beschleunigt, und dabei sei eine zunehmende Konkurrenz auf dem Forschungsmarkt entstanden.
Die Veranstaltung soll die Frage beantworten, wie sich die Institute des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien in diesem weltweiten Wettbewerb behaupten können: Werden wir unsere technologische Spitzenstellung halten können? Und wie müssen die nationalen forschungspolitischen Rahmenbedingungen gestaltet werden, um im Wettbewerb bestehen zu können?
Das Programm der FVEE-Jahrestagung 2009 ist im Internet zugänglich unter www.fvee.de [Link: http://www.fvee.de/fileadmin/veranstaltungen/09_11_24_handout_jt09.pdf]

26.10.2009   Quelle: FVEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVEE,
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SunPower und Bluenergia bauen Megawatt-Solarstromanlage in Apulien

"T20"-Tracker von SunPower

SunPower, kalifornischer Hersteller hoch effizienter Solarzellen, Solarmodule und Photovoltaikanlagen, berichtet in einer Pressemitteilung, dass der Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) im italienischen Mesagne (Provinz Brindisi, Apulien) in diesem Monat begonnen hat. Sun Power sei für Entwurf und Bau der Anlage zuständig. Eigentümer sei die Bluenergia S.r.l. Das Solar-Kraftwerk werde finanziert durch einen Leasingvertrag mit der Bank "Monte di Paschi dei Siena" und soll Anfang 2010 fertig gestellt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Auf 2,6 Hektar installiere SunPower die unternehmenseigenen "SunPower T20 Tracker", die der Sonneneinstrahlung folgen und nach Angaben des Unternehmens bis zu 30 % mehr Solarstrom liefern als Systeme mit fest installierten Modulen.   Dies sei die erste Photovoltaik-Anlage in Italien, die den T20 Tracker nutze, betont SunPower. Das Unternehmen habe seine "T0"-Tracker in anderen Projekten in Italien installiert, wie beispielsweise der 5 Megawatt-Anlage Api und der 24 Megawatt-Anlage Montalto. Der T20 Tracker unterscheide sich vom T0 dadurch, dass er komplett über dem Boden befestigt werde, keine Bohrungen erforderlich seien, und dass er bis zu sieben Prozent mehr Solarstrom liefere als der T0.



Nachführsystem ermöglicht 30 Prozent mehr Solar-Ertrag

"Wir freuen uns, mit Bluenergia zusammenzuarbeiten, um sauberen, sicheren Solarstrom in Italien zu produzieren", erklärt Luca Bandini, Geschäftsführer von SunPower Italia. "Der SunPower-T20 Tracker folgt dem Lauf der Sonne während des Tages und fängt dadurch um bis zu 30 Prozent mehr Sonnenlicht ein als konventionelle, fest installierte Neigungssysteme. Zudem benötigt er weniger Fläche. Der Tracker wird oberirdisch installiert, womit eine Vorbereitung des Bodens überflüssig wird und die Konstruktionszeit sowie negative Umwelteinflüsse reduziert werden."

"SunPowers Kompetenz und Erfahrung bei Planung und Bau von Solarstromanlagen sowie die hervorragende Technologie des Unternehmens waren die Hauptgründe, warum wir uns für SunPower als Partner für dieses wichtige Projekt entschieden haben", so Mario Rossi, Präsident von Bluenergia. "Dieses Projekt trägt viel zur Etablierung großer Solarstromanlagen in der Region Puglia bei und wird eine wichtige Quelle für saubere, erneuerbare und verlässliche Energie sein." Bluenergia und SunPower planen nach eigenen Angaben Ende des Jahres eine weitere 1 MW-Solarstromanlage mit der T20 Tracker-Technologie in Copertino (Lecce), ebenfalls in der Region Apulien.

25.10.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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Neuer Ratgeber: Thermische Solaranlagen planen und installieren; Praxistipps für Bauherren und Profis

Neuer Solarthermie- Ratgeber von Franzis
Neuer Solarthermie-
Ratgeber von Franzis

Unter dem Titel "Thermische Solaranlagen planen und installieren" hat der Franzis-Verlag in seiner Reihe Energietechnik Ratschläge, Inspirationen und Praxistipps für Bauherren, Hausbesitzer, Handwerker, Architekten und professionelle Solarthermie-Berater zusammengestellt. Die Kraft der Sonne in thermischen Solaranlagen effizient nutzen sei das Ziel des Ratgebers, betont der Verlag. Die Neuerscheinung biete objektive Informationen auf dem neusten Stand der Technik in Verbindung mit jahrelanger Erfahrung aus der Praxis.   In Deutschland finden solarthermische Anlagen vor allem Verwendung zum Aufwärmen von Trinkwasser im Brauchwasserspeicher sowie zum Nachwärmen des Heizwassers der Zentralheizung. Wirkliche Kosteneffizienz lasse sich meist nur dann erreichen, wenn beides miteinander kombiniert wird, heißt es im Verlagstext.



Solarwärme für Trinkwasser, Heizung und Kühlung

Das Buch "Thermische Solaranlagen planen und installieren" gebe je nach Nutzungsart wertvolle Hinweise zur Planung und zur Wahl der optimalen Solarthermie-Komponenten. Ausführlich schildere es die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten der Solarwärme - vom direkten Aufwärmen von Wasser über die solarthermische Unterstützung der Zentralheizung bis zu solarthermischen Kühlsystemen. Um den optimalen Wirkungsgrad zu erreichen, brauchen Planer Wissen über die Intensität der Sonnenstrahlung, den Einstrahlunsgwinkel, die Umgebungstemperatur, die Innentemperatur des Kollektors und die Windstärke. Autor Bo Hanus liefere dieses Wissen in seinem Buch. Dazu zählten die entscheidenden Unterschiede zwischen Flach- und Vakuumröhrenkollektoren ebenso wie die Wahl des richtigen Standortes für Solarkollektoren auf Schrägdächern und Fassaden.
Solarthermie kombiniert mit Holz und Pellets
Nach dem Motto "Ärger, Stress und Geld sparen" lasse Hanus kein wichtiges Thema außen vor und behandle unter anderem auch Temperatursensoren und Thermostate, Bypass-Systeme, Umwälzpumpen sowie die Anordnung und Anschlüsse der Kollektoren. Hinzu kommen die Kombination der Solartechnik mit Stückholz- oder Pelletöfen und schließlich ein eigenes Kapitel zur richtigen Montage der Kollektoren. Zahlreiche Abbildungen und Zeichnungen zeigen praxisnah, wie viele der beschriebenen Fehler bei fachgerechter Planung und Installation einer Anlage vermieden werden können. Dabei scheue sich Franzis nicht davor, Schwachstellen des einen oder anderen Systems offen zu legen, so der Verlag. "Thermische Solaranlagen planen und installieren" aus dem Franzis-Verlag ist ab sofort im Handel erhältlich (Hardcover, 214 Seiten, 29,95 EUR).

25.10.2009   Quelle: Franzis-Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Franzis-Verlag,


 

Holzpellets: Enviva siegt bei der Stiftung Warentest

Holzpellets schnitten bei Stiftung Warentest durchweg gut ab
Holzpellets schnitten
bei Stiftung Warentest
durchweg gut ab

Den ersten Platz beim Holzpellets-Test der Stiftung Warentest im Mai 2009 haben mit der Note 1,7 die "1Heiz"-Pellets von Enviva erreicht, berichtet das Straubinger Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit sehr gutem Heizwert, sehr geringem Abrieb und damit sehr wenig Staub sowie sehr guten Umwelteigenschaften hätte sich das Produkt an die Spitze gesetzt. Auch in allen anderen Prüfpunkten hätten die "1Heiz"-Pellets "gut" oder "sehr gut" abgeschnitten. Insgesamt hätten alle 10 geprüften Pelletfabrikate mit "gut" abgeschnitten. Die Enviva Pellets GmbH&Co KG ist eine 100-prozentige Tochter der amerikanischen Intrinergy INC und DIN-zertifizierter Produzent von Holzpellets der Marke "1Heiz".  Besitzer von Holzpelletheizungen hätten in den letzten Jahren oft mit unerwarteten Schwierigkeiten kämpfen müssen, berichtet Enviva in der Pressemitteilung. Pellets in schlechter Qualität und mit unausgereifter Befüllungstechnik hätten dazu geführt, dass Kessel ausfielen. Ungeplante Kosten für häufige Kesselreinigungen und die Entfernung von Rückständen hätten für weiteren Ärger gesorgt. Dies könne bei "1Heiz"-Pellets nicht geschehen, erklärt Enviva. "Wir optimieren seit Jahren kontinuierlich unsere Produktion. Wir fordern von uns und von unseren Holzlieferanten die höchste Qualität. Der Spitzenplatz für '1Heiz'-Pellets zeigt, dass wir diese Qualität auch konstant erreichen", so Enviva-Geschäftsführer Thomas Meth.



Unabhängige Kontrollen sollen hohe Qualität sichern

Das Holz für die Pellets aus Straubing liefern laut Enviva nur zertifizierte Lieferanten. Eigene Spezialisten würden das Rohholz und die tägliche Produktion prüfen. Für die fertigen Pellets garantiert Enviva „100 % reines Holz". Es gebe keine Verunreinigungen und keine Fremdstoffe. Chemische oder synthetische Bindemittel, Leim und Lackreste, Alt- oder Bauholz seien in Straubing tabu, erklärt das Unternehmen in der Pressemitteilung. Auch seien ein Heizwert von mindestens 4,9 KWh (Kilowattstunden), besonders gut getrocknete Pellets und kein Staub im Haus und im Tank nach der Befüllung garantiert. Ende Juni sei im Werk Straubing der Endausbau abgeschlossen worden. Mit einer zusätzlichen Trockenvermahlungsstufe würden jetzt monatlich rund 10.000 Tonnen "1Heiz"-Pellets in noch besserer Qualität produziert, so Enviva. Neben den eigenen Prüfungen sollen unangemeldete Kontrollen eines unabhängigen Analyseinstituts dafür sorgen, dass dieser Qualitätsstandard eingehalten wird. "1Heiz"-Pellets sind laut Hersteller in Bayern, Oberösterreich und Salzburg sowie über Vertriebspartner in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg sowie Italien zu beziehen.

25.10.2009   Quelle: Intrinergy, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Intrinergy, LLC,


 

Greenpeace: Schwarz-Gelb versagt beim Umweltschutz; Deutschland gibt Vorreiterrolle auf und bedient Interessen der Konzerne

Der Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und FDP stellt nach Auffassung von Greenpeace ein klares Versagen in Umweltschutz und Umweltpolitik dar. Vor allem im Energiebereich, aber auch im Agrar- und Verkehrssektor stelle die künftige Regierung die Interessen von Konzernen eindeutig über den Schutz von Umwelt und Menschen, so die Umweltorganisation in einer Pressemitteilung. "Mit ihrem Koalitionsvertrag werfen Union und FDP die deutsche Umweltpolitik und die Entwicklung von Umwelttechnik um Jahre zurück", sagt Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin."Vor allem die Lobbyisten der Atom- und Kohlekonzerne haben sich einmal mehr im Kanzleramt durchgesetzt. Frau Merkel redet gern von Klimaschutz, daheim aber unterstützt sie genau jene Industrien, die aktiv gegen Klimaschutz arbeiten und Profit auf Kosten der Allgemeinheit machen", so Krug weiter.

Ein fatales Signal ist laut Greenpeace vor allem die Aufkündigung des Atomausstiegs und die Zementierung der Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken. Damit behindere Schwarz-Gelb massiv den Ausbau der erneuerbaren Energien und der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung. "Mit dieser rückwärts gewandten, konzernlastigen Energiepolitik gefährdet die künftige Regierung Tausende neue Arbeitsplätze vor allem bei mittelständischen Unternehmen.
  So wird Deutschland sein Klimaziel von minus 40 Prozent CO2 bis zum Jahr 2020 nicht erreichen", heißt es in der Pressemitteilung.

24.10.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE bewertet Energiepolitik im Koalitionsvertrag mit "befriedigend"

BEE-Präsident Schütz: Neue Regierung muss Leerstellen im angekündigten Energiekonzept füllen
BEE-Präsident Schütz: Neue
Regierung muss Leerstellen
im angekündigten
Energiekonzept füllen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet den am 24.10.2009 von Union und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag bezüglich der Energiepolitik insgesamt mit der Note befriedigend. Positiv hervorzuheben sei aus Sicht der Branche, dass die neue Regierung die maßgebliche Rolle der erneuerbaren Energien bei der Energieversorgung anerkenne und betone. Erklärtes Ziel von Schwarz-Gelb sei es laut Koalitionsvertrag, erneuerbare Energien sowie die Technologieführerschaft in diesem Bereich konsequent auszubauen und konventionelle Energieträger kontinuierlich durch alternative Energien zu ersetzen. "Diese Aussagen sind wegweisend und wichtig. Denn eine klimaschonende, sichere und bezahlbare Energieversorgung können auf Dauer nur die Erneuerbaren leisten, erklärt dazu BEE-Präsident Dietmar Schütz. 




Klares Bekenntnis zum EGG

Maßgeblich sei auch die Betonung des Vorrangs für erneuerbare Energien und das klare Bekenntnis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Vorschnellen Änderungen dieses erfolgreichen Gesetzes, wie sie im Vorfeld der Verhandlungen lautstark gefordert wurden, sei eine Absage erteilt worden. "Hier hat sich die vernünftige Erkenntnis durchgesetzt, dass Investitionssicherheit essentiell für die Entwicklung einer aufstrebenden Branche ist. Wir nehmen das Angebot der neuen Regierung gern an, mögliche Veränderungen am EEG im Dialog mit der Branche zu erarbeiten", sagt Schütz.

Positiv beurteilt der Branchenverband die Betonung der Speicherentwicklung und die angekündigten Anreize für Regenerative Kombikraftwerke. Dies seien entscheidende Schritte auf dem Weg zur regenerativen Vollversorgung. Als falsche Weichenstellung bewertet der BEE dagegen die Aufkündigung des Atomkonsenses. Mit längeren Laufzeiten für Kernkraftwerke drohe die zunehmende Verstopfung der Stromnetze und eine Einschränkung des Vorranges für Erneuerbare. Außerdem würden dadurch wenige Großkonzerne bevorzugt und mehr Wettbewerb im Energiemarkt verhindert. Insgesamt sei daher zu befürchten, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor gebremst werde.


Enttäuschendes Ergebnis im Wärmesektor

Enttäuschend sei das Ergebnis der Verhandlungen im Wärmesektor. Zwar werde am Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und dem Marktanreizprogramm festgehalten. Es mangele jedoch an einer verlässlichen Verstetigung der Förderung und an neuen Impulsen, um das große Effizienzpotenzial und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Erneuerbare Energien in diesem wichtigen Sektor schneller zu erschließen. Im Mobilitätssektor nenne der Koalitionsvertrag das begrüßenswerte Ziel, den Markt für reine Biokraftstoffe wiederzubeleben. Aussagen zur Anhebung der Quote für Biokraftstoffe und konkrete Vorschläge zur Förderung Erneuerbarer Elektromobilität seien dagegen nicht zu finden.

BEE-Präsident Schütz abschließend: "Jetzt kommt es auf das im Koalitionsvertrag angekündigte Energiekonzept an. Die neue Regierung muss dieses Instrument nutzen, um bisherige Leerstellen mit zukunftsweisenden Maßnahmen zu füllen. Der BEE hat in seinem jüngst vorgelegten eigenen Entwurf für eine zukunftsfähige Energieversorgung wertvolle Hinweise dafür geliefert."

24.10.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1" startet in Australien

Rennwagen
Rennwagen "SolarWorld No.1"

Der prämierte Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1" startet an diesem Wochenende beim "Global Green Challenge" Rennen in Australien. Ausschließlich angetrieben von der Kraft der Sonne soll der mit Solarzellen (Photovoltaik) bestückte Solarracer 3.000 Kilometer quer durch die Wüste des australischen Kontinents zurücklegen - geräuschlos und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure der Hochschule Bochum, die den Rennwagen entwickelten, fahren den SolarWorld No.1 in einem spannenden 7-Tage-Rennen von Darwin bis ins Ziel nach Adelaide.   "Unser Solarracer ist Symbol für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Solarenergie", sagt der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG, Frank H. Asbeck. "Ich bin überzeugt, dass die Zukunft der nachhaltigen Mobilität in Elektrofahrzeugen liegt, die zu Hause CO2-freien Strom aus der Sonne tanken können."



3.000 Kilometer ohne Tankstelle durch die Wüste

SolarWorld No.1 tankt die Sonnenenergie direkt und ist damit ein Beispiel für klimafreundliche Mobilität der Zukunft, für die keine fossilen Energien nötig sind. Unterstützt von der SolarWorld AG haben Studentinnen und Studenten aus den Fachbereichen Mechatronik und Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Bochum mehr als ein Jahr lang mit viel Engagement und Leidenschaft an der Entwicklung, der Konstruktion und der Realisierung des wegweisenden Solarboliden gearbeitet.


Weltmeisterschaft des solaren Motorsports
Die "Global Green Challenge" wird vom südaustralischen Motorsportverband veranstaltet und gilt als die inoffizielle Weltmeisterschaft des solaren Motorsports. Das Rennen ist eine Fortführung des erfolgreichen Solarwagenrennens "World Solar Challenge" und findet bereits zum zehnten Mal statt. Beim diesjährigen Rennen vom 24. bis zum 31. Oktober nehmen erstmalig auch Elektro- und weitere alternative Fahrzeuge teil.
Weitere Informationen zum SolarWorld No.1 unter http://www.solarworldno1.de/

24.10.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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AZUR Solar GmbH leistet Entwicklungshilfe mit einer Photovoltaik-Anlage für eine Schule in Togo

Module von Azur Solar
Module von Azur Solar

Die TogoHilfe Wangen verschickt einen Container mit Hilfsgütern in das westafrikanische Togo, enthalten sei unter anderem eine Solarstromanlage der AZUR Solar GmbH. Der Photovoltaik-Komplettanbieter aus Wangen unterstütze die Initiative "Togohilfe Wangen - Bildung als Chance" durch die Lieferung und Installation einer Photovoltaikanlage für das Berufsbildungszentrum "Arnold Janssen" in Bassar/Togo mit einem Wert von rund 20.000 Euro, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Die Anlage werde auf den drei im Bau befindlichen Gebäuden der Schule mit je 10 x 70 m2 Grundfläche errichtet.   Der Fußball habe die Basis für den Brückenschlag vom Allgäu in den Nordwesten des afrikanischen Landes geliefert. Die guten Kontakte des Wangeners Hermann Selbherr als ehemaliges Vorstandsmitglied und ehemaliger Afrikabeauftragter des DFB hätten dazu geführt, dass die Nationalmannschaft von Togo bei der Fußball-WM 2006 in Wangen Quartier nahm und hier ihre öffentlichen Vorbereitungsspiele ausgetragen habe, so AZUR Solar in der Pressemitteilung. Viele Freundschaften und nachhaltige Kontakte seien die Folge gewesen. Hermann Selbherr habe gemeinsam mit Dietmar Weber vom FC Wangen den Verein „Togohilfe Wangen - Bildung als Chance“ gegründet.


Per Fußball zur Solarstromanlage

Bei drei öffentlichen Vorbereitungsspielen der Nationalmannschaft von Togo seien damals 50.000 Euro zusammengekommen, die sinnvoll für den Bau eines Sportplatzes im Berufsschulzentrum von Bassar verwendet werden sollten, so AZUR Solar. Das Berufsschulzentrum soll nun für eine Kapazität von 700 Schülern ausgebaut werden. Der Verein "Togohilfe Wangen - Bildung als Chance e. V." habe sich die Unterstützung dieses Projekts zum Ziel gemacht. Die PV-Anlage von AZUR Solar auf den Dächern des Schulzentrums werde reichlich Solarstrom für die Schule produzieren.

24.10.2009   Quelle: Azur Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Azur Solar GmbH,
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Südwärme: Biomasseheizwerk für Bundeswehrverwaltungsschule und NATO-Schule

Biomassekessel für die Bundeswehr
Biomassekessel für die
Bundeswehr

Seit Oktober werden eine Bundeswehrverwaltungsschule und eine NATO-Schule in Oberammergau mittels eines Biomasseheizwerks mit Wärme versorgt, berichtet das Energiedienstleistungsunternehmen Südwärme AG in einer Pressemitteilung. Schon vor gut einem Jahr sei die Südwärme AG (Unterschleißheim und Eningen) erfolgreich aus einer europaweiten Ausschreibung der Wehrbereichsverwaltung Süd der Bundeswehr hervorgegangen. Ausgeschrieben sei die Übernahme und Umrüstung einer betagten Heizstation mit 30 Übergabestationen auf regenerative Heiztechnologie sowie die Übernahme des voll eigenverantwortlichen Betriebs der Anlage im Rahmen eines Contractingvertrages gewesen. Wertungskriterien der Ausschreibung seien neben der Wirtschaftlichkeit und der Betriebssicherheit eine hohe CO2-Einsparung gewesen, so die Südwärme AG. Das Südwärme-Anlagenkonzept habe die Verantwortlichen in allen Bereichen überzeugt.   Den Vertrag hätten Rudi Maier, der Vorstand der Südwärme AG, und Götz-Friedrich Baron von der Ropp, der Präsident der Wehrbereichsverwaltung Süd, unterschrieben. Im Oktober 2008 sei die Anlage von Südwärme übernommen und vorerst unverändert betrieben worden, heißt es in der Pressemitteilung. Im Frühjahr 2009 sei mit den umfangreichen Umbaumaßnahmen begonnen worden. Durch die großzügigen Abmessungen des bestehenden Heizhauses habe der Biomassekessel einschließlich Rauchgasreinigung und Brennstoffversorgung problemlos eingebaut werden können. Der Hackschnitzelbunker sei an der Rückseite des Gebäudes neu errichtet worden.


Wärmeversorgung zu 80% aus Biomasse

Seit 1. Oktober 2009 werde die Bundeswehrliegenschaft in Oberammergau zu 80 % aus Biomasse mit Wärme versorgt, erklärt die Südwärme AG in ihrer Pressemitteilung. Die restlichen 20 % Wärme würden zur Spitzenlastabdeckung über die bestehenden Öl- und Gaskessel erzeugt. Die 30 angeschlossenen Gebäude seien über das bestehende Leitungsnetz aus der Heizzentrale mit Wärme versorgt, so der Energiedienstleister. Mit dieser neuen Heizanlage werde gegenüber der alten reinen Ölheizung eine CO2-Einsparung von 80% bzw. 2.675,7 Tonnen pro Jahr erreicht. Das entspreche einer PKW-Fahrleistung bei einem CO2-Ausstoß von 160 g/km (derzeitiger Flottenverbrauch in Deutschland) von rund 16.725.000 km. Für den Umbau und den Betrieb der Anlage mit 24-Stunden-Fernüberwachung seien die beiden Südwärme-Kompetenzzentren Gaiser GmbH & Co. KG, Ulm, und Huber Haustechnik GmbH, Oberammergau, verantwortlich. Die Versorgung mit Holzhackschnitzeln erfolge über das BiomasseEnergieNetzwerk (B.E.N.), so Südwärme.

24.10.2009   Quelle: Südwärme AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Südwärme AG,


 

Photovoltaik: DLG bestätigt Qualitätsanspruch von SCHOTT Solar

SCHOTT Solar hat den FokusTest "Ammoniakbeständigkeit" der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) bestanden und erhält für die Doppelglasmodul-Serie "SCHOTT Poly 3XX" und die Glasfolienmodul-Serie "SCHOTT Poly 2XX" das DLG-Prüfzeichen, berichtet die SCHOTT Solar AG in einer Pressemitteilung. Die DLG bestätige damit, dass diese Module den speziellen Anforderungen in der Landwirtschaft - wie beispielsweise ammoniakhaltiger Stallluft - widerstehen und ihre volle Leistung halten. Das Solarunternehmen hat zudem angekündigt, dass die Dünnschichtmodule der Serie SCHOTT ASI im Test seien.   SCHOTT Solar präsentiert seine Photovoltaik-Module vom 8. bis 14. November auf der Agritechnica in Hannover am Stand 26A26. Die DLG und SCHOTT Solar haben in diesem Jahr gemeinsam ein standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz entwickelt. Der Solarmodulhersteller unterstützte die DLG dabei mit seinem Know-how und seiner jahrzehntelangen Erfahrung.

In ihrem Testzentrum in Groß-Umstadt simuliert die DLG die besonderen Bedingungen, die Photovoltaik-Module auf Landwirtschaftsbetrieben mit Tierhaltung aushalten müssen. Mit diesen Labortests soll die Eignung der PV-Module festgestellt werden, Einwirkungen von Stallluft über eine Nutzungszeit von mindestens 20 Jahren standzuhalten. Die Tests erfolgen in einer speziellen Atmosphärenkammer mit Klimabelastung. Zur Bewertung der Ammoniakbeständigkeit werde jedes Modul vor und nach dem Klimatest einer Sichtprüfung, einer Isolationsprüfung, einer Prüfung des Isolationswiderstandes unter Benässung sowie einer Leistungsmessung unterzogen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die PV-Module von SCHOTT Solar hätten alle Anforderungen und Prüfungskriterien der DLG erfüllt. "Die Tests haben gezeigt, dass die Module von SCHOTT Solar beständig gegenüber ammoniakhaltiger Stallluft sind und somit nicht schneller altern als die Module, die auf einem normalen Einfamilienhaus installiert sind", erläutert Winfried Gramatte, verantwortlicher Projektleiter bei der DLG. Er ergänzt: "Nur Qualitätsmodule, denen Extrembedingungen nichts anhaben können und die langlebig sind, können über eine sehr lange Zeit einen hohen Ertrag bringen."


Neue Testverfahren für Solarmodule in der Landwirtschaft

"Unserer Meinung nach reichten die bisherigen anerkannten Testverfahren nicht aus, um zu prüfen, ob Solarmodule den besonderen Anforderungen in der Landwirtschaft gerecht werden. Gemeinsam mit der DLG haben wir nun ein aussagekräftiges und praxisnahes Testverfahren für die Landwirtschaft entwickelt", so Jürgen Fortenbacher, Leiter Produktmanagement SCHOTT Solar AG. "Außerdem gibt das Ergebnis des FokusTests unserer Qualitätsstrategie Recht. Unsere Module müssen vielen Belastungsprüfungen standhalten und interne Tests bestehen, die strenger sind als es die geltenden Prüfkriterien vorschreiben. Nur so können wir sicher sein, dass die Module die Leistung bringen, die sie versprechen. So konnten wir unsere Leistungsgarantie auf bis zu 30 Jahre verlängern und liefern Module mit Plustoleranz aus."

Die ersten Prüfberichte stehen ab sofort auch im Internet zur Verfügung: http://www.dlg.org/energiegewinnung.html#photo

23.10.2009   Quelle: Schott Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLG,
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MEMC will Solar-Geschäft ausweiten und Photovoltaik-Projektentwickler SunEdison übernehmen

Von SunEdison errichtetes Photovoltaik-Kraftwerk.
Von SunEdison errichtetes
Photovoltaik-Kraftwerk.

Das US-Unternehmen MEMC Electronic Materials, Inc. (St. Peters, Missouri), einer der führenden Hersteller von Wafern für die Solar- und Halbleiterindustrie, berichtet in einer Pressemitteilung, es habe einen Vertrag geschlossen über den Kauf des Photovoltaik-Systemintegrators und Solar-Dienstleisters SunEdison LLC. Die Übernahme soll Ende 2009 abgeschlossen werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt und die behördlichen Genehmigungen erteilt werden.   Laut MEMC sollen die Aktionäre von SunEdison rund 200 Millionen US-Dollar erhalten, die zu 70 % bar und zu 30 % in Form von MEMC-Aktien bezahlt werden sollen. Zusätzlich will MEMC 89 Millionen US-Dollar in bar oder in Form von Aktien bezahlen, wenn SunEdison das für 2009 geplante Geschäftsergebnis erreicht. Außerdem sollen 17 Millionen US-Dollar in bar und bis zu 34 Millionen in Form von Aktien an die Beschäftigten von SunEdison gezahlt werden, wenn das Unternehmen diverse Entwicklungsvorgaben erreicht.




Upstream plus downstream: Solarwafer-Produktion kombiniert mit Photovoltaik-Systemintegration

"Diese Übernahme wird ein dritter Wachstumsmotor für MEMC", kommentiert Ahmad Chatila, Vorstand von MEMC. "Wir können nun an der Entwicklung von Solar-Kraftwerken und an der Vermarktung sauberer Energie teilhaben, ergänzend zur Versorgung der Solar- und Halbleiterindustrie mit unseren traditionellen Silizium-Wafern".

"SunEdison hat rund 300 Solar-Kraftwerke auf Dächern oder Freiflächen mit einer Gesamt-Nennleistung von 80 Megawatt (MW) in den USA, Kanada und Europa gebaut", ergänzte SunEdison-Vorstand Carlos Domenech. "Unser Geschäft kann kräftig hochgefahren werden und wesentlich wachsen, indem wir den Auftragsbestand abarbeiten und geplante Vorhaben mit insgesamt 1,5 Gigawatt (GW) mit einem finanzkräftigen und technisch versierten Partner wie MEMC umsetzen, der zudem eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur hat, wenn es um die Versorgung mit Komponenten geht", so Domenech weiter.

SunEdison mit Hauptsitz in Beltsville (Maryland) beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, finanziert, betreibt und überwacht nach eigenen Angaben Solar-Kraftwerke für kommerzielle Kunden, zum Beispiel Handelsketten, Stromversorger oder staatliche Institutionen, ohne Vorkosten für die Betreiber. SunEdison werde als Tochterunternehmen die starke Marke und den Namen beibehalten, berichtet MEMC. Carlos Domenech soll weiterhin an der Spitze von SunEdison stehen. MEMC geht davon aus, dass Domenech geschäftsführender Vizepräsident von MEMC sowie Präsident von SunEdison wird. MEMC erwartet durch die Übernahme von SunEdison sowohl Umsatzwachstum im Wafer-Geschäft als auch Gewinne aus der Solarstrom-Produktion.

23.10.2009   Quelle: MEMC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison,
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US-Marktforscher Gartner rechnet mit starkem Wachstum der indischen Photovoltaik-Industrie

Solar Semiconductor wurde im April 2006 in Hyderabad (Indien) gegründet
Solar Semiconductor wurde im April
2006 in Hyderabad (Indien) gegründet

Das US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien Gartner Inc. (Stamford, Connecticut) veröffentlichte am 19.10.2009 eine Analyse der kürzlich gemachten Ankündigungen von Unternehmen über geplante Aktivitäten in Indien. Diese Ankündigungen bestätigen laut Gartner Prognosen, dass in den kommenden zwei Jahren mit einem kräftigen Ausbau der Photovoltaik-Produktion in Indien zu rechnen ist. KSK Surya Photovoltaic Venture Private Ltd. (KSK Surya) habe beispielsweise kürzlich angekündigt, dass es mit Applied Materials (Santa Clara, Kalifornien) einen Vertrag über den Kauf von zwei "SunFab"-Produktionslinien für Dünnschicht-Photovoltaikmodule unterzeichnet habe. Das Vertragsvolumen wird auf 500 Millionen US-Dollar (334 Millionen Euro) geschätzt; die Solar-Fabrik von KSK Surya soll nach Fertigstellung eine jährliche Produktionskapazität von 150 Megawatt (MW) haben.   Außerdem habe das indische Unternehmen Solar Semiconductor jüngst mit der ersten Phase einer Photovoltaik-Fertigung begonnnen, nachdem es über mehrere Jahre laufende Kaufverträge über mono- und multikristalline Solarzellen mit Q-Cells und Bosch Solar Energy geschlossen habe, mit denen Photovoltaik-Module in der Fabrik in Indien hergestellt werden sollen. Schließlich seien Tata BP Solar und North Delhi Power Ltd. (NDPL) eine Partnerschaft zum Bau von Solar-Kraftwerken in Delhi eingegangen.


Regierung plant und fördert 20 Gigawatt bis 2012

Als Treiber des in Indien erwarteten Produktionswachstums von Solarzellen und -Modulen wertet Gartner das 19 Milliarden US-Dollar (13 Milliarden Euro) schwere Förderprogramm "National Solar Mission" der indischen Regierung, das bis 2020 eine installierte Solarstrom-Kapazität von 20 Gigawatt (GW) vorsieht. Das in drei Schritten geplante Programm zielt bis 2012 auf eine Solarstrom-Kapazität von 1 - 1,5 GW, auf 6 - 7 GW bis 2017, und die komplette Umsetzung bis 2020. Die meisten Hersteller, die eine Photovoltaik-Produktion in Indien aufbauen, wollen laut Gartner den deutschen Photovoltaik-Markt bedienen. Die angekündigten Vorschriften für den Anschluss von Solaranlagen an das Stromnetz und eine wachsende Inlandsnachfrage böten jedoch auch gute Chamcen für Photovoltaik-Produzenten in Indien. Gartner berichtet, dass in Indien an ungefähr 250-300 Tagen pro Jahr die Sonne scheint, was ein riesiges Potenzial eröffne. Unter Berücksichtigung der in Indien bisher begrenzten Erschließung dieser Ressource rechnet Gartner damit, dass weltweit aktive Solar-Produzenten und ihre Zulieferer in den schnell wachsenden indischen Markt investieren werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass dieser Trend auch 2010 andauern wird, wenn mehr und mehr globale Solar-Hersteller Fabriken in Indien bauen werden.

23.10.2009   Quelle: Gartner Inc., Ganesh Ramamoorthy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Semiconductor,
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Konzentrator-Photovoltaik: OPEL Solar und BETASOL schließen Bau eines Solar-Kraftwerks in Spanien ab

330 kW Konzentrator-PV-Kraftwerk in Spanien
330 kW Konzentrator-PV-Kraftwerk in Spanien

OPEL Solar Inc., Tochterunternehmen von OPEL International Inc. (Shelton, Connecticut und Toronto, Kanada), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaik-Systeme (high concentrating photovoltaics, HCPV) und anderer Solar-Produkte berichtete am 20.10.2009, das Unternehmen habe gemeinsam mit seinem spanischen Partner BETASOL die Fertigstellung einer Konzentrator-Photovoltaikanlage im Kraftwerksmaßstab mit einer Nennleistung von 330 Kilowatt gefeiert. Nach Unternehmensangaben ist das Solar-Kraftwerk in der Region Tarragona das weltweit erste Großprojekt, in dem die HCPV-Solartechnologie von OPEL zum Einsatz kommt.   OPEL Solar berichtet, es werde weiterhin Kunden zu einem Besuch des Solarkraftwerks einladen, damit sie die Technologie und deren Vorteile erleben können. "Die Reaktionen unserer Kunden auf die HCPV-Technologie von OPEL ist durchweg positiv", sagte Robert Pico, Vorstand von OPEL Solar, Inc. "HCPV kann skalierbar Strom in das Netz einspeisen, und Besucher können diese fortschrittliche Technologie aus erster Hand erleben". OPEL habe seine "Mk-I"-HCPV-Module auf zweiachsigen Nachführsystemen montiert, womit laut Unternehmensangaben ein höherer Solarstrom-Ertrag pro Einheit Land erzielt werden kann, als dies mit Silizium- oder Dünnschicht-Flachmodulen möglich sei.

23.10.2009   Quelle: OPEL Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPEL Solar, Inc.,
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US-Wechselrichter-Hersteller Satcon beruft neuen Geschäftsführer für Europa, Nahost und Afrika

Peter Deege, Satcon-Generalmanager EMEA
Peter Deege, Satcon-Generalmanager EMEA

Die Satcon Technology Corporation (Boston, Massachusetts), ein führender Anbieter von Wechselrichtern für Photovoltaik-Großanlagen, berichtete am 20. Oktober 2009, sie habe Peter Deege zum Geschäftsführer für Europa, den Nahen Osten und Afrika (Europe, Middle East, Africa; EMEA) berufen. Mit mehr als 12 Jahren Erfahrung im europäischen Photovoltaik-Markt werde Deege mit seiner Führungsstärke und Branchenkenntnis dazu in der Lage sein, die starke Marktposition des Unternehmens in Nordamerika auch auf weitere Regionen der Welt zu übertragen.   "Die Systemlösungen von Satcon sind branchenweit führend in Sachen Leistung, Zuverlässigkeit und Fortschrittlichkeit, und unsere Innovationen wie die "Solstice"- und "Prism"-Produkte belegen unsere Führungsposition bei der Solarenergie-Nutzung im Kraftwerksmaßstab", sagte Deege. "Mit weltweit mehr als 170 Megawatt Leistung der an Stromnetze angeschlossenen Wechselrichter vom Typ 'PowerGate 500 kW' empfiehlt sich Satcon als fortschrittlicher Anbieter für große Solar-Projekte im wachsenden EMEA-Markt".


Acht Wochen Lieferzeit für Wechselrichter in Europa angekündigt

Satcon kündigte außerdem sein "Accelerated Lead Time Program" (ALTP) für Europa an, mit dem das Unternehmen nach eigenen Angaben die kürzesten Lieferzeiten für gewerbliche Anlagen und Solarprojekte im Kraftwerksmaßstab bieten will. Das Programm sieht vor, dass Satcon seine "PowerGate 500 kW"-Wechselrichter innerhalb von acht Wochen liefert. "Die Expansion in Europa ist zentraler Bestandteil unserer weltweiten Strategie, und wir bemühen uns darum, unseren europäischen Kunden die gleiche Qualität und den gleichen Service anzubieten, die uns zur führenden Marktposition in Nordamerika verholfen haben", sagte Steve Rhoades, Präsident und Vorstand von Satcon. "Peter verfügt über die Führungsstärke und Branchenkenntnis, die für die Erweiterung unseres Teams, für unser Geschäft und unsere Marke im weltweit am besten entwickelten Solarmarkt notwendig ist", betonte Rhoades.

23.10.2009   Quelle: Satcon Technology Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
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Chef des Photovoltaik-Laminatorherstellers Bürkle erhält Wirtschaftsmedaille

Hans-Joachim Bender (rechts) und Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg
Hans-Joachim Bender (rechts)
und Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg

Hans-Joachim Bender, geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bürkle GmbH, hat am 21. Oktober 2009 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, würdigte am Stammsitz des Unternehmens in Freudenstadt die unternehmerischen Verdienste Benders mit einer Medaille. Der gebürtige Hanauer ist seit 1993 Geschäftsführer und seit 1997 Mitgesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung der Robert Bürkle GmbH. Der Schwarzwälder Anlagenhersteller steuert der aktuellen Wirtschaftskrise mit neuen Produkten und Innovationen entgegen. So hat das auf die Herstellung von Pressen- und Flüssigbeschichtungsanlagen für die Holz bearbeitende und Leiterplatten-Industrie spezialisierte Unternehmen unter Benders Führung den Photovoltaik-Markt als neues Geschäftsfeld erschlossen.  Mit einer speziell für die Solar-Branche weiterentwickelten Laminiertechnologie können Bürkle-Anlagen auf mehreren Ebenen Photovoltaik-Module herstellen. Mit diesem Entwicklungsschritt ist es dem Maschinenbauer gelungen, sich neben seiner Marktführerschaft im Holz- und Elektroniksegment innerhalb von zwei Jahren in der Photovoltaik als Pionier und führender Anlagenhersteller zu etablieren. Bender hat in den 60-er Jahren an der Technischen Universität Karlsruhe Maschinenbau studiert. Seine erste Stelle trat er bei der Degussa (heute Evonik) in Frankfurt als Rationalisierungsingenieur an. In den 70-er Jahren folgten mit Dossenheim und Schwäbisch Gmünd weitere Stationen innerhalb des Chemieunternehmens. Der Ingenieur arbeitete als Betriebsleiter und nahm unter anderem mehrere Produktionen in Betrieb.

1976 wechselte Bender zur Badischen Maschinenfabrik Durlach GmbH (BMD), Karlsruhe, wo er unterschiedlichste Geschäftsbereiche leitete und ausbaute. 1989 wurde er zum alleinigen Geschäftsführer bestellt, verantwortlich für 60 Millionen Euro Umsatz und 500 Mitarbeiter.

22.10.2009   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Solar-Forschungsinstitut ZSW entwickelt flexibles Dünnschicht-Photovoltaik-Modul auf Baustahlfolie mit 8,6 Prozent Wirkungsgrad

Flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf einer 0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie.
Flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf einer
0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie.

Dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist es gelungen, ein voll funktionstüchtiges flexibles Dünnschicht-Solarmodul auf einer 0,5 Millimeter dünnen Baustahlfolie herzustellen, berichtet das ZSW in einer Pressemitteilung. Baustahl sei deutlich günstiger als bisher eingesetzte Trägermaterialien für die flexible Dünnschichtphotovoltaik. Das knapp 50 Quadratzentimeter große Minimodul aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) sei in einem industrienahen Prozess hergestellt worden und erreichte bei einem externen Prüfinstitut 8,6 Prozent Wirkungsgrad. Die neue Technik eröffne den Weg zu flexiblen Anwendungen auf Stahlfolie oder Stahlblech, etwa für den mobilen Bereich oder an Gebäuden. 


Photovoltaik-Dachbahnen von der Rolle; Einsatz auch auf Autos oder Schiffen

"Baustahl ist um den Faktor zwei bis drei kostengünstiger als Edelstahl oder Polyimidfolien. Damit ist das Kostensenkungspotenzial für Anwendungen deutlich größer als bisher, zum Beispiel für Dachbahnen von der Rolle oder für den Einsatz auf Autos oder Schiffen", beschreibt Roland Würz, Projektleiter am ZSW, einen Vorteil der neuen Technik gegenüber bereits auf dem Markt befindlichen flexiblen Solarmodulen. "Unser Forschungsinstitut ist meines Wissens das einzige weltweit, das Solarmodule auf einfachem Stahl fertigen kann", so Würz weiter.



Neuartige, wenige Mikrometer dünne Isolations- und Diffusionsbarriere entwickelt

Ein großer Vorteil der CIGS-Dünnschichttechnik ist die monolithische Verschaltung der Einzelzellen zum Modul. Dabei wird im Herstellungsprozess die Vorderseite einer Zelle direkt mit der Rückseite der nächsten Zelle in einer Serienschaltung verbunden. Das erspart zusätzliche metallische Verbindungen, wie sie bei kristallinen Siliziumsolarzellen nötig sind. Damit ist die Technologie kosteneffizienter zu automatisieren und variabler in der Produktgestaltung. Die monolithische Verschaltung hat sich bei der Produktion von CIGS-Modulen auf Glas bereits millionenfach bewährt.

Bei einem direkten Aufbringen der CIGS-Schicht auf eine elektrisch leitende Unterlage wie Baustahl würde die monolithische Verschaltung jedoch sofort zum Kurzschluss führen. Eine große Herausforderung für die ZSW-Forscher war es deshalb, eine elektrisch isolierende Schicht zwischen Baustahl und CIGS-Zellen zu finden, die den industriellen Fertigungsprozess übersteht. Das Eindringen (Diffusion) von Fremdelementen aus dem Baustahl in die CIGS-Schicht musste verhindert werden, da schon kleinste Mengen fremden Materials in der Halbleiter-Schicht den Wirkungsgrad deutlich senken. Weil dieser Effekt bei Baustahl noch ausgeprägter ist als bei Edelstahl, galt es, eine geeignete Diffusionsbarriere zu finden. Das Leibniz-Institut für Neue Materialen INM in Saarbrücken entwickelte in Zusammenarbeit mit dem ZSW daher eine neuartige, wenige Mikrometer dünne Isolations- und Diffusionsbarriere.

Die Arbeiten erfolgten im Rahmen des FlexNet Projektes, gefördert vom BMBF unter dem Förderkennzeichen 03SF0321A. In diesem Vorhaben wurden seit August 2006 verschiedene Technologien zur Abscheidung von Funktionsschichten für flexible CIGS-Dünnschichtsolarzellen untersucht.


Pioniere der industriellen CIGS-Solarzellenproduktion

Bei der Entwicklung von CIGS-Dünnschichtmodulen ist das ZSW international führend. Das Institut brachte diese Photovoltaiktechnologie zusammen mit dem Unternehmen Würth Solar zur Industriereife. Der Marktanteil der Dünnschichttechnik wächst wegen ihrer Kosteneinsparpotenziale stetig. Der Anteil an der gesamten installierten Photovoltaik-Leistung betrug 2008 rund 14 Prozent. Für 2010 werden 20 bis 30 Prozent prognostiziert.

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 150 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften laut ZSW einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro.


22.10.2009   Quelle: ZSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Solar Millennium bindet Citigroup und Deutsche Bank in Finanzierung von Solarthermie-Kraftwerksprojekten in den USA ein

Parabolrinnen-Kraftwerk.
Parabolrinnen-Kraftwerk.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) bindet über ihre US-amerikanische Tochtergesellschaft Solar Trust of America, LLC die Citigroup und die Deutsche Bank bei der Strukturierung und Sicherstellung der Finanzierung von mehreren geplanten solarthermischen Kraftwerken im Südwesten der USA ein. Pro Kraftwerk sei ein Finanzierungsvolumen von jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar vorgesehen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beide beauftragten Banken sollen zusammen mit Solar Trust of America Fremd- und Beteiligungsfinanzierungsmodelle konzipieren und bei der Einbindung von Förderungen und Kreditgarantien unterstützen, die das Energieministerium (Department of Energy, DoE) im Rahmen des US-Konjunkturförderprogramms von US-Präsident Barack Obama gewährt.   Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium: "Das Engagement dieser beiden weltweit renommierten Banken für die Finanzierung unserer Projekte ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für deren Umsetzung. Damit ist die Realisierung ein gutes Stück näher gerückt. Nun geht es darum, staatliche Förderungen und Garantien in die Finanzierungsmodelle einzubinden.




Baubeginn für Kraftwerke in Kalifornien und Nevada bereits Ende 2010 geplant

Uwe T. Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Solar Trust of America, ergänzt: "Unser Ziel ist es, Marktführer im US-Solarmarkt zu werden und mit der Realisierung der ersten Kraftwerke in Kalifornien und Nevada bereits Ende 2010 zu beginnen. Damit tragen wir auch dazu bei, dass die amerikanischen Bundesstaaten ihre energiepolitischen Ziele erreichen, und stimulieren gleichzeitig die regionale Wirtschaft mit tausenden neuer Arbeitsplätze durch Bau und Betrieb solcher Solaranlagen."

Simon Wilske, Co-Head Corporate Finance Group, Citigroup, äußert sich zur Zusammenarbeit mit der Solar Millennium Gruppe: "Solar Millennium ist einer der führenden Technologiepartner im Bereich solarthermischer Kraftwerke, einem der zukunftsträchtigsten Segmente auf dem globalen Markt der erneuerbaren Energien. Citigroup ist als langjähriger Berater von Solar Millennium und als eine der führenden Banken in diesem Sektor sehr erfreut, Solar Millennium bei diesen bedeutenden Projekten in den USA zu unterstützen."



Deutsche Bank: Nachhaltige Elektrizitätsversorgung für künftige Generationen

Dr. Thomas Rüschen, Global Head Asset Finance & Leasing, Deutsche Bank, stellt die strategische Bedeutung der Solarenergie für sein Institut heraus: "Die Deutsche Bank freut sich, als Berater für Solar Trust of America und deren Gesellschafter im Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien in den USA tätig zu werden. Für die Deutsche Bank ist die Finanzierung und Beratung des Solarsektors ein Kerngeschäftsfeld. Auch im Rahmen der Desertec Industrial Initiative engagiert sich die Deutsche Bank gemeinsam mit der Solar Millennium-Gruppe für die Sicherung einer nachhaltigen Elektrizitätsversorgung für künftige Generationen."


Gebündeltes Know-how von Solar Millennium, MAN Ferrostaal und Flagsol

Bei der Umsetzung der Projekte stützt sich Solar Trust of America auf das umfassende Know-how der Solar Millennium Gruppe bei Entwicklung, Finanzierung und Technologie solarthermischer Kraftwerke sowie auf die Erfahrung der MAN Ferrostaal AG in Konzeption und schlüsselfertigem Bau und Betrieb von industriellen Großanlagen. Auch in den USA wird dabei die erprobte und effiziente Parabolrinnen-Technologie der Flagsol GmbH, des Technologieunternehmens innerhalb der Solar Millennium Gruppe, eingesetzt werden.


Stromabnahmeverträge mit Southern California Edison

Die Solar Millennium Gruppe hat bereits Stromabnahmeverträge, so genannte Power Purchase Agreements (PPA), für zwei jeweils 242 Megawatt große Parabolrinnen-Kraftwerke mit Option auf eine dritte Anlage mit dem kalifornischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) geschlossen. Die Projekte an den Standorten Ridgecrest, Palen und Blythe befinden sich nach Angaben des Unternehmens im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Mit Nevada Energy, dem Energieversorger von Las Vegas und weiteren Großstädten in Nevada und Kalifornien, bestehe zudem eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung von mindestens einem solarthermischen Kraftwerk in der Amargosa Wüste (Nevada).

22.10.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Ormat und Sunday Energy gründen Gemeinschaftsunternehmen zum Bau von Photovoltaik-Kraftwerken in Israel

Ormat Technologies, Inc. (Reno, Nevada), berichtete am 19.10.2009, sein israelisches Tochterunternehmen Ormat Systems Ltd. werde mit dem israelischen Photovoltaik-Systemintegrator Sunday Energy Ltd. ein Joint Venture zur Installation von 36 Megawatt (MW) Photovoltaik-Leistung gründen. Laut Vereinbarung soll Sunday zu gründenden Objektgesellschaften (spezial purpose entities, SPE) die Rechte an all seinen Gebäuden und Dachflächen zum Bau von Solarstromanlagen mit einer Leistung von mehr als einem MW oder größer einbringen. Ormat will diese Objektgesellschaften führen und jeweils 70 % daran halten.   Laut Vereinbarung werden Ormat und Sunday die Entwicklung, Beschaffung und den Bau der Solarstromanlagen anteilig zu ihrem Besitz übernehmen. Das notwendige Kapital für die Umsetzung der 36 MW Photovoltaik-Leistung wird auf 195 Millionen US-Dollar (130 Millionen Euro) geschätzt. Laut Pressemitteilung soll der Solarstrom im Rahmen von über 20 Jahre abzuschließenden Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreement; PPA) an den Energieversorger Israel Electric Corporation Ltd. geliefert werden. Ormat rechnet mit einem jährlichen Ertrag von ungefähr 30 Millionen US-Dollar (20 Millionen Euro). Die SP sollen die Vorhaben zu 80 % mit Darlehen ohne Rückgriffmöglichkeit finanzieren.


Sinkende Modulpreise und erwartete Solarstrom-Einspeisetarife in Israel


Laut Pressemitteilung hat Ormat mehr als vierzig Jahre Erfahrung bei der Entwicklung, dem Bau, der Finanzierung und dem Betrieb von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien im Umfang von hunderten Megawatt. Sunday sei einer der führenden Entwickler im israelischen Photovoltaik-Markt und könne die erforderlichen Genehmigungen für deren Bau und den Anschluss der Solarstromanlagen an das regionale Stromnetz einholen. Vor der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens habe Sunday auf den Dächern von Ormat-Fabriken in Israel eine Photovoltaik-Analge mit einer Nennleistung von 50 Kilowatt (kW) installiert. "Unsere Aktivität am Solarmarkt ist Teil einer Strategie, um eine führende Position bei erneuerbaren Energien einzunehmen", sagte Lucien Y. Bronicki, Vorstandsvorsitzender und Technikvorstand bei Ormat Technologies. "Wir haben in Sachen erneuerbarer Energie und Solarenergie über eine lange Zeit Erfahrungen gesammelt, die wir in Umsetzung dieses Projekts ausgezeichnet einbringen können. Wir sehen dieses Joint Venture als Chance, die auf den sinkenden Modulpreisen sowie dem wachsendem Angebot auf der einen Seite, und auf den in Israel zu erwarteten Einspeisetarifen für Strom aus Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab andererseits basiert".

22.10.2009   Quelle: Ormat Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Linde versorgt Bosch Solar Solar langfristig mit Spezialgasen

Linde ermutigt PV-Hersteller, ihre CO2-Bilanz auf den Prüfstand zu stellen
Linde ermutigt PV-Hersteller,
ihre CO2-Bilanz auf den Prüfstand zu stellen

Linde Nippon Sanso (LNS; München), ein Unternehmen der Linde Group, hat am 20. Oktober 2009 den Abschluss eines langfristigen Vertrags mit Bosch Solar bekannt gegeben. Linde Nippon Sanso wird demnach das neue Bosch-Werk in Erfurt mit Spezialgasen für die Photovoltaik-Produktion versorgen. Der Vertrag umfasse unter anderem die Belieferung mit Sauerstoff sowie mit hoch reinem Stickstoff aus einer Luftzerlegungsanlage vor Ort. Bosch Solar ist eine Division der Bosch-Gruppe und produziert kristalline Silizium-Solarzellen in seinem Werk in Arnstadt bei Erfurt. Bosch Solar, davor auch bekannt unter dem Namen ersol, investiert an seinem Erfurter Standort mehr als 530 Millionen Euro in den Bau einer komplett neuen Anlage für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen.   Voll ausgebaut wird die Anlage eine Gesamtkapazität von 630 MWp (Megawatt Peak) erreichen. Mit dem zum Teil von der Europäischen Union finanzierten Projekt sollen weitere Arbeitsplätze in der Solar-Region Erfurt geschaffen werden.


Chemikalienversorgung für kristalline Photovoltaik und Dünnschicht-Modulherstellung

"Dieser neue Vertrag stärkt unsere Beziehung zu Bosch, einem Marktführer sowohl in der Dünnschicht-, als auch in der kristallinen PV-Produktion", so Andreas Günther, Geschäftsführer von Linde Nippon Sanso. "Wir beliefern Bosch Solar in Arnstadt bereits mit Spezialgasen sowie mit verschiedenen anderen Gasen für die benachbarte Dünnschicht-Anlage von Bosch." Über die letzten vier Jahre hinweg habe sich Linde eine führende Position bei der Gas- und Chemikalienversorgung sowohl für die kristalline Photovoltaik als auch für die Dünnschicht-Modulherstellung aufgebaut - vor allem in den Schlüsselmärkten Deutschland, Spanien, Italien, China, Taiwan und Indien, betont das Unternehmen. Bis heute haben die Projekte, die Linde zusammen mit seinen Kunden umgesetzt hat, nach Unternehmensangaben eine Zielkapazität von mehr als 6 GWp (Gigawatt Peak), die europäischen Kunden hätten daran einen Anteil von 2 GWp. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Dünnschicht-PV-Modul-Hersteller Masdar hat sich Linde bereits als wichtiger Zulieferer der Solarindustrie in der Region Erfurt etabliert.
Linde stehe für Technologien und Produkte, die Mehrwert und Nachhaltigkeit für seine Kunden vereinen. Indem das Unternehmen die Dünnschicht-PV-Hersteller dazu ermutige, ihre CO2-Bilanz bei jedem einzelnen Fertigungsschritt und jedem Glied in der Lieferkette auf den Prüfstand zu stellen, trage Linde zur Kostenreduzierung bei und helfe der Branche, umweltschonender zu wirtschaften.

22.10.2009   Quelle: Linde Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: The Linde Group,
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Meine Solar GmbH startet große Gehaltsumfrage: Was verdient die Solar-Branche

Die Meine Solar GmbH mit Sitz in Seelow startete zum 20. Oktober 2009 über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage eine neue Internet-Umfrage mit dem Titel "Die große Gehaltsumfrage - Was verdient die Solarbranche". Die Umfrage richtet sich an alle Arbeitnehmer aus der Solarbranche und verfolgt das Ziel, das durchschnittliche Einkommen von Beschäftigten verschiedener Positionen in der Solar-Industrie zu ermitteln. Dabei kann es sich sowohl um Arbeitnehmer aus der Photovoltaik als auch der Solarthermie handeln, heißt es in der Pressemitteilung.   Die junge Solarbranche bringe ständig neue Arbeitsplätze hervor, für die Mitarbeiter gefunden werden müssen, in Forschung und Entwicklung oder im Vertrieb. Für viele Bereiche gebe es kaum oder oft überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten, anhand derer sich das Budget für Löhne und Gehälter eines bestimmten Arbeitsplatzes ermitteln lassen, so die Meine Solar GmbH.


Hilfen für Gehaltsfragen und -gespräche

Aber auch für bestehende Arbeitsplätze gebe es kaum Vergleichsmöglichkeiten. Das mache die Budgetplanung für Arbeitgeber nicht gerade einfach. Hierzu fehlten teilweise Langzeiterfahrungen und Vergleichsmöglichkeiten mit Löhnen und Gehältern vergleichbarer Unternehmen aus der Branche. "Arbeitnehmer sollen und wollen gerecht entlohnt werden. Doch was ist eine gerechte Entlohnung, wenn kein Vergleichsmaßstab vorhanden ist? Mit dieser Frage müssen sich viele Arbeitgeber der Solarbranche auseinandersetzen", heißt es in der Pressemitteilung. Um Personal-verantwortlichen ein Werkzeug für Gehaltsfragen an die Hand zu geben, werde das Ergebnis der Umfrage in eine Studie gefasst, die über den Onlineshop der Meine Solar GmbH nach der Auswertung kostenpflichtig erworben werden kann.

Für Bewerber, die sich für den Einstieg in die Solarbranche interessieren, soll die Studie ebenfalls als Maßstab dienen. Langjährig beschäftigte Arbeitnehmer in der Solarindustrie könnten anhand des Ergebnisses ermitteln, ob der eigene Verdienst angemessen ist, verspricht Meine Solar. Die Studie könne richtungsweisend für künftige Gehaltsgespräche herangezogen werden, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer.
Teilnehmen können weibliche und männliche Arbeitnehmer aller Altersgruppen, aus allen Bundesländern und aus allen Bereichen der Solarbranche. Die Daten werden laut Meine Solar GmbH absolut anonym und vertraulich behandelt. Die Dauer der Umfrage betrage in etwa 10 bis 15 Minuten. Die Umfrage soll voraussichtlich Ende Dezember enden. Zu gewinnen sind Bargeld sowie ein Jahresabo der Fachzeitschrift Photon "Das Solarstrom-Magazin".
Link zur Gehaltsumfrage: Photovoltaikumfrage.de Link: http://admin.photovoltaikumfrage.de/index.php?sid=46677&lang=de

22.10.2009   Quelle: Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fabrik AG erhält 19 Millionen Euro Wachstumsfinanzierung

Solar-Fabrik AG erhält zusätzliche Betriebsmittel für geplantes Wachstum
Solar-Fabrik AG erhält zusätzliche
Betriebsmittel für geplantes Wachstum

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat über ein Bankenkonsortium eine Kreditzusage über 19 Millionen Euro aus dem KfW-Sonderprogramm "Mittelständische Unternehmen" erhalten, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Konsortium besteht aus der Deutsche Bank AG, der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau, der Commerzbank AG, der KBC Bank Deutschland AG sowie der Investkredit Bank AG. Mit dem Programm fördert die Kreditanstalt wettbewerbsfähige Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro und positiven Zukunftsaussichten. Das Gesamtfinanzierungsvolumen teile sich auf in ein Investitionsdarlehen in Höhe von sieben Millionen Euro und ein Kontokorrentdarlehen in Höhe von 12 Millionen Euro, berichtet die Solar-Fabrik AG.   Die Kredite hätten eine Laufzeit von fünf beziehungsweise drei Jahren und könnten bis Ende 2010 flexibel abgerufen werden. Die Solar-Fabrik AG könne mit Hilfe der zusätzlichen Betriebsmittel das geplante und anhaltend starke Wachstum forcieren.

21.10.2009   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten,
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aleo solar AG liefert 10.000 Photovoltaik-Module für Solarpark in Italien

Photovoltaik-Referenzanlage von General Building in Italien
Photovoltaik-Referenzanlage
von General Building in Italien

Die aleo solar AG (Oldenburg / Prenzlau) hat die Solarmodule für einen 2,3-Megawatt-Solarpark in Italien geliefert. Knapp 10.000 Module des Typs "aleo S_18" wurden in Corinaldo (Region Marken) installiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Freiflächen-Solarkraftwerk mit einem festen Montagesystem ging Mitte September an das Netz. aleo solar AG rechnet mit einem Solarstrom-Ertrag von jährlich 3.000.000 Kilowattstunden. Projektentwickler und Installateur des Corinaldo-Solarparks sei eines der führenden Solarenergie-Unternehmen Italiens: General Building S.p.A mit Sitz in Ancona habe bereits Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 3 Megawatt installiert.   "Wegen der exzellenten Performance der zuvor mit aleo-Modulen errichteten Kraftwerke haben wir in Corinaldo erneut Solarmodule von aleo solar verwendet", sagt General Building-Geschäftsführer Marco Maracci. "Dank der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit dieser Premium-Module erreichen wir die größtmögliche Sicherheit für den Investor." Der Investor ist E-Production, ein Unternehmen der Pohl-Gruppe, das im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv ist. Die in diesem Sektor geplanten Investitionen umfassen laut aleo solar unter anderem die Installation von rund 25 Megawatt in Apulien und in anderen Regionen Italiens.

"Unsere Module sind nicht nur bei Aufdachananlagen gefragt", betont Giovanni Buogo, Vertriebsleiter von aleo solar Italia S.r.l, "sondern auch bei Großprojekten, wenn die Investoren Ertrag und Haltbarkeit der Kraftwerke besonders eingehend prüfen." Dass aleo-Module von einem der größten und erfahrensten Solarmodulhersteller in Europa stammen, gebe den Investoren zusätzliche Sicherheit.

21.10.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: General Building S.p.A,
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FVEE: Verdopplung der Forschungsförderung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Koalitionsvertrag verankern

Der Umbau zu einer nachhaltigen Energieversorgung erfolge zu langsam, um die gesetzten Ziele der Bundesrepublik für eine nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, so der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) in einer Pressemitteilung. Die Erschließung erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz müssten entscheidend beschleunigt werden. Der FVEE schlägt deshalb eine High-Tech-Strategie vor, speziell für erneuerbare Energien und Energieeffizienztechnologien, mit einem Finanzvolumen von 550 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren. 


Forschungsförderung für erneuerbare Energien und Effizienz soll jährlich um 20 Prozent steigen

Aus Sicht des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien kann Deutschland die künftigen technologischen und ökonomischen Herausforderungen für eine nachhaltige Energieversorgung nur dann erfolgreich bewältigen, wenn die gesetzlichen und ordnungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung durch eine verstärkte Förderung von Forschung, Innovation und Technologietransfer flankiert werden. Der FVEE empfiehlt eine jährliche Steigerung der öffentlichen Forschungsförderung im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz von jährlich 20 Prozent. Damit könne in der kommenden Legislaturperiode schrittweise eine Steigerung von gegenwärtig 278 Millionen Euro auf 550 Millionen Euro erreicht werden.

"Der Forschung und Entwicklung für einen erneuerbaren Energiemix muss innerhalb der Energieforschung der Bundesrepublik Priorität eingeräumt werden. Der gegenwärtige Umfang passt nicht zu dem Ziel der Bundesrepublik, bis 2050 den Energiebedarf deutlich zu reduzieren und 50 % der Energieversorgung durch erneuerbare Energien abzudecken", betont der Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Frithjof Staiß.

Die erneuerbaren Energien tragen erheblich dazu bei, der Dynamik des Klimawandels durch eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen entgegen zu treten. Sie haben allein im Jahr 2008 rund 112 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Mit einem Anteil von 15 % am Strom- und 10 % am gesamten Energiebedarf haben sie sich bereits zu einer tragenden Säule der Energieversorgung entwickelt.

Deutsche Technologien haben sich eine internationale Spitzenstellung erobert. Die deutsche Industrie ist mit Exportquoten bis zu 80 % in vielen Bereichen Weltmarktführer und beschäftigt inzwischen 280.000 Menschen. Allein in den letzten vier Jahren sind rund 120.000 Arbeitsplätze neu entstanden.

21.10.2009   Quelle: FVEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVEE,


 

KACO new energy erhöht die Kapazität seiner CO2-neutralen Wechselrichter-Produktion auf 1,1 Gigawatt

Luftbild der neuen KACO-Zentrale.
Luftbild der neuen KACO-Zentrale.

KACO new energy (Neckarsulm) hat eine neue Unternehmenszentrale bezogen. Mit dem energieeffizienten Neubau erhöhe KACO new energy die Fertigungskapazität seiner CO2-neutralen Produktion von Solar-Wechselrichtern auf 1,1 Gigawatt (GW) und senke gleichzeitig den spezifischen Primärenergiebedarf für das gesamte Unternehmen. Neue Photovoltaikanlagen erhöhten außerdem die installierte Leistung der firmeneigenen Solarstromanlagen auf rund 600 Kilowatt (kW). Somit erzeuge KACO in den Sommermonaten mehr Strom, als in allen Werken verbraucht wird, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Wie bisher stammt auch im neuen Werk die Wärme aus einem Holzhackschnitzel-Blockheizkraftwerk, der Strom kommt von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS). KACO habe sich bewusst für die EWS und gegen Ökostrom aus dem RECS-Zertifikatehandel entschieden, weil nur so der Ausbau neuer regenerativer Stromerzeugungsanlagen gefördert werde.


Powador-Wechselrichter seit 2007 CO2-neutral hergestellt

Die neue Firmenzentrale von KACO verfügt nach Angaben des Unternehmens über eine besonders gut gedämmte Gebäudehülle: Der U-Wert liege mit 0,49 Watt pro Quadratmeter und Kelvin mehr als 50 Prozent unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2007, die zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gültig war. So sind die Bürofassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen; die Hallenwände bestehen aus Wandelementen aus Porenbeton. Unter der Bodenplatte ist ein Dämmstreifen verlegt und auch die Dächer sind gedämmt. Außerdem sind alle Fenster dreifach verglast. Die Fenster im Dachgeschoss sind zusätzlich mit Krypton gefüllt.

Der Primärenergiebedarf des neuen Werks unterschreitet mit 82 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr die gesetzlichen Bestimmungen von 2007 um etwa die Hälfte. Dabei berücksichtigt ist die besonders effiziente Wärmeversorgung aus einem Holzhackschnitzel-Blockheizkraftwerk. Darüber hinaus reduzieren die mit LED-Leuchten ausgestattete Parkplatzbeleuchtung und die vom Sonnenlicht gesteuerten Jalousien den Energieverbrauch. Bei Sonnenschein verhindern die automatisch schließenden Jalousien, dass sich das Gebäude aufheizt. Gleichzeitig lassen die im oberen Drittel offenen Jalousien Tageslicht in den Raum hinein, so dass kein elektrisches Licht nötig ist. Für einen Ausgleich für den aus dem Netz entnommenen Strom sorgen mehrere neue Photovoltaik-Anlagen: Auf den unterschiedlichen Dachflächen sind insgesamt 113 Kilowatt installiert, an den Fassaden rund 44 Kilowatt und auf einem "SkyCarrier" der a+f GmbH 33 Kilowatt.

Mit der neuen Firmenzentrale, die künftig als Werk 1 rangiert, reagiere KACO auf die zunehmende Nachfrage, betont das Unternehmen. Neben Produktionsstätten mit einer Kapazität von 600 Megawatt seien in zwei Bürobereichen auf rund 2.400 Quadratmetern Geschäftsleitung, Vertrieb, Marketing, Verwaltung, Forschung und Entwicklung sowie das Produktmanagement untergebracht. Etwa gleich viel Fläche nähmen Produktion und Logistik ein. In der Carl-Zeiss-Straße werden künftig alle Zentralwechselrichter vom Powador 25000xi bis zum Powador XP350-HV TL hergestellt, außerdem Stromversorgungen für Schienenfahrzeuge und die Industrie. Alle Stringwechselrichter bis acht Kilowatt werden wie bisher in Werk 3 produziert.


21.10.2009   Quelle: KACO new energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy,
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SMA Solar Technology AG steigert Umsatz in den ersten neun Monaten auf EUR 559 Millionen Euro und hebt Prognose für 2009 an

Anhaltend hohe Nachfrage nach SMA Photovoltaik-Wechselrichtern im In- und Ausland.
Anhaltend hohe Nachfrage nach
SMA Photovoltaik-Wechselrichtern
im In- und Ausland.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) verzeichnete im dritten Quartal 2009 eine sehr positive Geschäftsentwicklung, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Aufgrund der über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnisse veröffentliche der Hersteller von Solar-Wechselrichtern bereits am 20.10.2009 vorläufige Kennzahlen. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach SMA Photovoltaik-Wechselrichtern im In- und Ausland steigerte die SMA den Umsatz im dritten Quartal demnach um rund 38 % auf rund EUR 312 Millionen Euro (Vj.: EUR 226,7 Mio.). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erzielte die SMA damit einen Umsatzanstieg von 8 % auf zirka 559 Millionen Euro (Vj.: EUR 519,3 Mio.). Ein starkes Auslandsgeschäft habe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zum Umsatz beigetragen. 


Bis zu 19 % Umsatzwachstum erwartet

Im dritten Quartal 2009 betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zirka 86 Millionen Euro. (Vj.: EUR 63,1 Mio.). SMA erzielte damit im Berichtszeitraum Januar bis September 2009 ein EBIT von rund 120 Millionen Euro. (Vj.:EUR 131,8 Mio). Die EBIT-Marge betrug ca. 21,5 % (Vj.: 25,4 %). Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal erhöht der Vorstand der SMA seine Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2009 auf
760 bis 810 Millionen Euro (vorherige Umsatzprognose: 680 bis 730 Millionen Euro). Damit rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von bis zu zirka 19 % im Vergleich zum Vorjahr (2008: EUR 681,6 Mio.). Die EBIT-Marge werde voraussichtlich zwischen 21,5 % und 23,5 % liegen (vorherige Ergebnisprognose: 18 % bis 20 %). Am 13. November will die SMA Solar Technology AG ihren Quartalsfinanzbericht für den Zeitraum Januar bis September 2009 veröffentlichen.

21.10.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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BP Solar will künftig Photovoltaik-Module in Polen produzieren

BP Solar und Jabil wollen Photovoltaik-Module in Polen fertigen
BP Solar und Jabil wollen
Photovoltaik-Module in
Polen fertigen

BP Solar berichtete am 16.10.2009, das Unternehmen wolle mit dem Elektronik-Konzern Jabil Circuit, Inc. Solarmodule für den europäischen Markt in Polen herstellen. Die Übereinkunft sieht zunächst ein Produktionsvolumen von 45 Megawatt (MW) vor. Bei steigender Nachfrage sei ein Kapazitätsausbau möglich, berichtet BP Solar in einer Pressemitteilung. Jabil ist laut BP Solar ein weltweit aktives Elektronikunternehmen, das in 22 Ländern präsent ist. "Wir haben uns für Jabil als Partner entschieden, um die Produktionskosten unserer unternehmenseigenen Solar-Produkte zu senken und unseren Kunden weiterhin hochwertige Produkte über den gesamten Lebenszyklus zu bieten", sagte BP Solar-Vorstand Reyad Fezzani.   Er betonte, dass Jabil eine lange Erfolgsgeschichte in der Solarindustrie sowie in weiteren Industriezweigen vorweisen könne. "Wir sind überzeugt, dass Jabils herausragende Fertigungskapazität den anspruchsvollen Standards von BP Solar hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Produkteigenschaften entsprechen wird", ergänzte Fezzani.


Fezzani betonte, dass Jabil von BP Solar entwickelte Module fertigen wird und die Qualitätssicherung von BP Solar in die Jabil-Produktion integriert werde. Besonders erfreulich sei, dass diese Partnerschaft in Europa beginne, einem der für BP Solar wichtigsten Märkte. "Jabil freut sich auf die Zusammenarbeit mit BP Solar, einem langjährigen Marktführer in der Solar-Industrie", kommentiert Timothy L. Main, Präsident und Vorstand von Jabil. Michael Petrucci, Vizepräsident global operations bei BP Solar, sagte: "Die Partnerschaft mit Jabil ist Teil unserer Strategie, wettbewerbsfähiger und schlagkräftiger zu werden, indem wir regionale Produktions- und Vertriebszentren schaffen, die unsere Kapazität steigern."



Aufwärtstrend im Markt


Mit Blick auf die Entwicklung des Marktes sagte Fezzani: "Obwohl das allgemeine Wirtschaftswachstum im letzten Jahr zurückging, registrieren wir einen merklichen Anstieg. Wir gehen davon aus, dass das so bleiben wird".

"Dass Jabil die Modulfertigung in den wichtigsten Märkten ansiedeln kann, ist ein bedeutender Vorteil für unsere Kunden und versetzt BP Solar in die Lage, diese noch besser zu versorgen", sagte Brain Althaver, Vizepräsident für strategische Entwicklung bei Jabil und Leiter der Geschäftsbereichs erneuerbare Energien.

21.10.2009   Quelle: BP Solar; BP Alternative Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Solar Summit 2009: Gipfeltreffen der Solar-Branche in Freiburg erfolgreich etabliert

Solar Summit 2009
Solar Summit 2009

Mit großem Erfolg ging am vergangenen Freitag die zweite Jahrestagung der internationalen Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" zu Ende, berichten die Veranstalter. Vom 14. bis 16. Oktober 2009 ging es im Konzerthaus Freiburg um das Zukunftsthema "Solares Bauen". Mehr als 220 Teilnehmer, darunter Architekten, Planer, Bauträger, Hersteller sowie Vertreter aus Forschung und Solar-Industrie, informierten sich über neueste Entwicklungen aus der Solarenergieforschung und diskutierten über künftige Projekte zum solaren und energieeffizienten Bauen. Die Vorträge sowie die Diskussionsrunden konzentrierten sich auf die Schwerpunktthemen gebäudeintegrierte Photovoltaik, gebäudeintegrierte Solarthermie, multifunktionale Gebäudefassaden, Komplett-Entwürfe für Gebäude sowie realisierte solare Bauprojekte. 

Gebäude auf dem Weg vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger

Dr. Hans-Martin Henning, Abteilungsleiter Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, kommentiert: "Die diesjährige Solar Summit-Konferenz behandelte sehr erfolgreich das Thema der Solarenergienutzung in Gebäuden. In mehr als 20 wissenschaftlichen Vorträgen wurden sowohl die Gebäudeintegration von Photovoltaik und solarthermischen Kollektoren als auch Gesamtkonzepte zur Reduktion des Energiebedarfs von Gebäuden umfassend vorgestellt und diskutiert. In den vergangenen Jahren stand im Bereich der Gebäudetechnik die Energieeffizienz im Zentrum, und Standards wie das Passivhaus wurden entwickelt. Die Tagung zeigte auf, dass heute der Anspruch darüber hinaus geht und Gebäude nicht nur als Energieverbraucher, sondern auch als Energieerzeuger betrachtet werden. Auf der Tagung spielte das Thema Null-Energie Gebäude eine zentrale Rolle, und es wurden etliche Konzepte und technische Lösungsansätze vorgestellt, um sowohl im Neubau als auch im Bestand Gebäude zu ermöglichen, die zumindest im Jahresmittel mindestens so viel Energie bereit stellen, wie sie verbrauchen."


Solar Summits gewinnen an Besucherqualität und Internationalität

Auch in diesem Jahr war der Kongress mit hochkarätigen Referenten und Teilnehmern aus 25 Ländern sehr international besetzt. Diese kamen nicht nur aus dem europäischen Ausland, sondern unter anderem auch aus Israel, Qatar, Tansania, Brasilien, Australien, Japan, Korea sowie den U.S.A.. Die Internationalität war mit einem Auslandsanteil von 50 Prozent überaus hoch. Norbert Bargmann, Geschäftsführer der Messe München GmbH, freute sich über das weltweite Interesse am Solar Summit: "Der Kongress 2009 war ein ausgesprochener Erfolg. In einer angespannten Zeit sind wir besonders erfreut über die sehr starke internationale Beteiligung. Dies zeigt, dass sich der Kongress als Gipfeltreffen der Solarindustrie in Freiburg erfolgreich etabliert hat."

Auch Dr. Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Partner des Solar Summits, freute sich über den erfolgreichen Verlauf des Kongresses: "Die Solar Summits sind das Spitzentreffen von Forschung und Wirtschaft, was die Entwicklung der Solarwirtschaft betrifft. Damit ist Freiburg an der Spitze der Bewegung bei solaren Zukunftstechnologien."

Die diesjährige Veranstaltung bot eine optimale Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen und Praxisumsetzung zum Thema "Solares Bauen". Fast zwei Drittel der Teilnehmer beim Solar Summit 2009 bekleideten laut Veranstalter hohe Führungspositionen in Forschung, Industrie und Wirtschaft. Vor allem die Industrie sei mit einem Anteil von 50 Prozent sehr gut besetzt gewesen. Als Partner des Solar Summit war auch das Fraunhofer ISE mit verschiedenen Forschungsbeiträgen vertreten. Die fachliche Leitung des Kongresses hatten Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, sowie Dr. Hans-Martin Henning, Abteilungsleiter Thermische Anlagen und Gebäudetechnik am Fraunhofer ISE.


Hans-Josef Fell: Neue Regierung darf politische Bedingungen für Photovoltaik und erneuerbare Energien nicht verschlechtern

Neben den neuesten Forschungsergebnissen bot der Solar Summit auch eine ideale Diskussionsplattform zwischen Forschern, Industrievertretern und Politikern. Großen Zuspruch fanden vor allem die angeregten Diskussionsrunden, in denen aktuelle Fragen der Branche, künftige Entwicklungen sowie politische Rahmenbedingungen diskutiert wurden. Hans-Josef Fell, Mitglied im Bundestag, Sprecher für Energie und Technologie der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen: "Die Beiträge und Diskussionen beim Solar Summit 2009 zeigen auf, wie groß die Möglichkeiten und Vorteile für die Integration der Solarenergie im Gebäude und das gesamte Energiesystem sind. Bedeutsam sind auch die notwendigen politischen Rahmenbedingungen, weshalb auch der Appell an die gerade stattfindenden Koalitionsgespräche gerichtet wird, die politischen Bedingungen für Photovoltaik und andere erneuerbare Energien nicht zu verschlechtern."


Solarstadt Freiburg gewährte praktische Einblicke in Solar-Technik

Besonders hervorzuheben sei die sehr hohe Zufriedenheit der Teilnehmer beim diesjährigen Kongress, betonen die Veranstalter. 83 Prozent der Kongressbesucher bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut und lobten die hervorragende Qualität der Vorträge und die Aktualität der vorgestellten Themen (Besucherbefragung, Meinungsforschungsinstitut Wissler&Partner). Die Solarstadt Freiburg bot die ideale Umgebung für den Solarkongress, denn viele Solar-Techniken sind in "Freiburg Green City" in Gebäuden realisiert. Somit konnten die Kongressteilnehmer neben den fachlich hochwertigen Vorträgen auch im Rahmen verschiedener Touren praktische Einblicke gewinnen. "Die Solar Summits stärken Freiburgs Ruf als internationalen Standort für Solarforschung", betont Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der FWTM - Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Partner der Solar Summits.

Die internationale Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" feierte bereits im vergangenen Jahr ihre erfolgreiche Premiere in Freiburg. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einen fundierten Überblick über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zu geben und den Wissenstransfer zu generieren zwischen Forschern, Industrievertretern und Politikern. Veranstaltet wird sie von der Messe München International in Partnerschaft mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE.

Der nächste Solar Summit findet in Freiburg statt vom 13. bis 15. Oktober 2010, Schwerpunkt ist die solare Mobilität.

21.10.2009   Quelle: Messe München International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Messe München International,
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Kanadisches Photovoltaik-Pilotprojekt mit DEGERenergie-Systemen im Finale der "Agricultural Awards of Excellence"

"SunSaver 1 Solar Farm" in Innerkip (Ontario)

Das Pilotprojekt des Betreibers Arntjen Solar, die "SunSaver 1 Solar Farm" in Innerkip (Ontario), ist für den begehrten kanadischen "Agricultural Award of Excellence“ nominiert worden, der im April 2010 vergeben wird. Arntjen Solar, ein Unternehmen der Arntjen Group International, ist spezialisiert auf den Vertrieb von Photovoltaik-Systemen. Seit Februar 2009 speisen die ersten Photovoltaik-Module des "SunSaver1 Solar Parks" Solarstrom in das öffentliche Netz ein. Das Pilotprojekt unter Federführung von Arntjen Solar ist entstanden auf der Basis des "Standard Offer Program" der Ontario Power Authority, das Betreibern für das Einspeisen von Solarstrom 0,42 kanadische Dollar pro Kilowattstunde (kWh) über 20 Jahre garantiert. Zugleich entspricht das Projekt den politischen Rahmenbedingungen in Ontario, das landwirtschaftlich geprägten, kleineren Solarfarmen den Vorzug vor Mammutprojekten gibt. 

568 Solarmodule auf zwölf Trackern

Rolf Maurer, Vizepräsident für Nordamerika bei Arntjen Solar, kommentiert: "Politisch gewünscht sind vor allem überschaubare Projekte, die sich auch von kleineren Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben oder Genossenschaften finanzieren und betreiben lassen. Wir haben unser Pilotprojekt SunSaver1 entsprechend geplant."
Im Endausbau wird "SunSaver1" aus 568 monokristallinen Silizium-Solarmodulen bestehen, die auf zwölf Trackern von DEGERenergie montiert sind und eine Nennleistung von 115 Kilowatt (kWp) erreichen. Das gesamte Projekt umfasst etwa einen Hektar Fläche. Die jährliche Produktion von Solarstrom soll im Endausbau bis zu 200 Megawattstunden (MWh) erreichen. Zugleich werde SunSaver1 den Ausstoß von Treibhausgasen (CO2) um bis zu 98 Tonnen pro Jahr reduzieren, heißt es in der Pressemitteilung.


Mehrertrag gegenüber starr installierten Photovoltaik-Anlagen

Arntjen Solar setzt bei seinem Projekt in Innerkip auf die kleineren Modelle vom "Typ TOPtraker 8.5" und auf die großen DEGERtraker 7000NT. Mit der sensorgesteuerten Nachführ-Technologie von DEGERenergie lassen sich nach Angaben des Unternehmens bis zu 46 Prozent Mehrertrag gegenüber starr installierten Systemen erzielen. Dies belegten aktuelle Vergleichsrechnungen des spanischen Solarparkbetreibers Picanda Solar. Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie, betont: „Solch hohe Mehrerträge lassen sich nicht mit astronomisch gesteuerten oder sonstigen Nachführsystemen erreichen. Nach unserer Kenntnis bringen Nachführsysteme, die mit dem patentierten Steuermodul DEGERconecter ausgestattet sind, weltweit die höchsten Erträge."


Sensorsteuerung sorgt für mehr Solarstrom

Die sensorgesteuerten Systeme von DEGERenergie richten die Solarmodule automatisch immer am hellsten, also energiereichsten Punkt des Himmels aus. Herzstück der intelligenten Steuerung ist das von DEGERenergie entwickelte, patentierte Steuermodul DEGERconecter. Es misst ständig Intensität und Winkel der einfallenden Lichtstrahlen. Das heißt, auch reflektiertes Licht oder diffuse Einstrahlung, die durch die Wolken dringt, werden bei der Ausrichtung der Solarmodule mit berücksichtigt. Der Effekt: Das angeschlossene Solarmodul nimmt tatsächlich immer die höchst mögliche Energiemenge auf und gibt sie als Nutzenergie ab.
Demgegenüber erreichen zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) lediglich bis zu 28 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Solarmodule. "Wenn wir diesem Wert die mit unserer Technologie erzielten Erträge gegenüber stellen, dann liegt der mit unseren sensorgesteuerten Nachführsystemen erzielte Mehrertrag um rund 70 Prozent über dem astronomischer Systeme", so Artur Deger.

21.10.2009   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Centrum für Europäische Politik: Klimaschutz kostet Deutschland bis zu 2,8 Milliarden Euro jährlich

In dieser Woche wird der Klimaschutz ganz oben auf der Tagungsordnung der EU stehen. Am 20.10.2009 befassen sich die Finanzminister und das Europäische Parlament mit diesem Thema, am Mittwoch dann die Umweltminister. Dabei geht es um die letzten Vorbereitungen zur UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen, auf der die Verhandlungen über ein Nachfolgeprotokoll für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll abgeschlossen werden
sollen. Die EU Kommission geht hierbei davon aus, dass die EU ab 2013 bis zu 30 Prozent der internationalen Finanzmittel aufbringen muss, so die Kommission in ihrer Mitteilung 475 vom 10. September 2009. Nach Berechnungen des Centrums für Europäische Politik in Freiburg bedeutet dies, dass Deutschland bis zu 5,66 Prozent der erforderlichen Mittel aufbringen muss. Dies entspreche einer jährlichen Zahlung von bis zu 2,8 Milliarden Euro von 2013 bis 2020.
  Die Analyse "Internationale Finanzmittel für den Klimaschutz" des Centrums für Europäische Politik ist abrufbar unter www.cep.eu . Das in Freiburg ansässige Centrum für Europäische Politik (CEP)
ist eine gemeinnützig anerkannte Stiftung, die als unabhängiger, überparteilicher "Think Tank" Politikvorhaben der Europäischen Union sowohl in juristischer als auch in ökonomischer Hinsicht untersucht.

20.10.2009   Quelle: Stiftung Ordnungspolitik - Centrum für Europäische Politik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Rheinland-Pfalz: EUROSOL 2 Megawatt-Solarpark nahe Höheinöd

EUROSOL-Referenzanlage
EUROSOL-Referenzanlage
"Solarpark Schneeweiderhof"

Die EUROSOL GmbH, Projektierer schlüsselfertiger Photovoltaik-Kraftwerke in Südwestdeutschland, hat in der zweiten Oktoberwoche 2009 im Auftrag der PFALZSOLAR GmbH mit dem Bau eines Solarparks mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MW) nahe der Ortsgemeinde Höheinöd im Landkreis Südwestpfalz begonnen. Die Inbetriebnahme dieser Solarstrom-Anlage sei für Ende 2009 geplant, berichtet EUROSOL in einer Pressemitteilung. Die Anlage mit einer Leistung von 2.005,7 kWp soll Solarstrom produzieren, mit dem durchschnittlich 560 4-Personen Haushalte über das Jahr versorgt werden, und damit zirka 1.218.238 Kilogramm CO2 einsparen.  





Mikromorphe Photovoltaikmodule von SHARP

"In den nächsten Wochen werden 16.576 mikromorphe Photovoltaikmodule, die von SHARP auf Siliziumbasis hergestellt wurden und eine durchschnittliche Einzelleistung von 121 Wp erbringen, installiert. Der produzierte Gleichstrom wird durch ein speziell von EUROSOL entwickeltes dezentrales Wechselrichterkonzept in Wechselstrom umgewandelt und über zwei Transformatoren in das Mittelspannungsnetz eingespeist", erklärt EUROSOL-Geschäftsführer und Wirtschaftsingenieur Andreas Fürst.

"Die komplette Projektierung und der Bau des Solarparks wird von der EUROSOL GmbH im Auftrag der PFALZSOLAR GmbH, einer Tochter der PFALZWERKE AG, realisiert", erläutert Dipl. Physiker Frank Illner von EUROSOL. Die Projektierung des Solarparks umfasse Leistungen wie die Vermessung des Geländes, die Auswahl der Modultragegestelle sowie die elektrische Gesamtplanung des Parks, die dazu notwendigen Abstimmungen der einzelnen Komponenten und die Projektdokumentation. Die EUROSOL GmbH sei mit der gesamten Umsetzung des Projektes als Generalunternehmer beauftragt und für die schlüsselfertige Übergabe verantwortlich. Nach der Inbetriebnahme des Solarparks soll die EUROSOL GmbH die Betriebsführung und das satellitengestützte Monitoring übernehmen sowie die notwendige Wartung für den reibungslosen Anlagenbetrieb durchführen.

20.10.2009   Quelle: EUROSOL GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOL GmbH,
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Phoenix Solar AG baut für E.ON ein Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk in Frankreich

Phoenix Solar-Vorstandsvorsitzender Hänel will Erfahrung mit Megwatt-Solarparks in Frankreich unter Beweis stellen.
Phoenix Solar-Vorstandsvorsitzender Hänel
will Erfahrung mit Megwatt-Solarparks in
Frankreich unter Beweis stellen.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, plant und errichtet im Auftrag der E.ON Climate & Renewables GmbH in Frankreich ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 1,5 Megawatt (MW). E.ON Climate & Renewables, mit Hauptsitz in Düsseldorf, ist weltweit für die Aktivitäten des E.ON-Konzerns in Sachen erneuerbare Energien und Klimaschutz verantwortlich. Nach der erst kürzlich vollzogenen Gründung der französischen Tochtergesellschaft Phoenix Solar SAS sei dieser Auftrag ein wichtiger weiterer Meilenstein beim Eintritt in einen der künftig wichtigsten europäischen Photovoltaikmärkte, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. 


Kristalline Solarmodule auf zirka vier Hektar sollen jährlich rund zwei Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern

Phoenix Solar wird den Solarpark in der Nähe von Le Lauzet im Departement Alpes-de-Haute-Provence auf einem alpinen Südhang in 1.000 m Höhe errichten. Eingesetzt werden kristalline Solarmodule, die auf einer Fläche von rund vier Hektar einen Solarstrom-Ertrag von rund zwei Millionen Kilowattstunden jährlich produzieren sollen. Dies entspreche dem Verbrauch von etwa 600 Haushalten. Baubeginn soll Ende Oktober sein, mit dem Ziel, das Solar-Kraftwerk noch in diesem Jahr fertig zu stellen und an das Stromnetz anzuschließen.

"Wir freuen uns sehr, unser erstes Megawattprojekt in Frankreich für die E.ON Climate & Renewables zu realisieren. Damit können wir unser Know-how und unsere langjährige Erfahrung im Bau von Solarparks im Megawattbereich auch in diesem für Phoenix Solar neuen Markt unter Beweis stellen", so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.


20.10.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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ACCIONA soll größtes Solar-Projekt der US-Armee umsetzen

Kraftwerk
Kraftwerk "Termosolar Nevada".

Das Unternehmen ACCIONA Energy (Sarriguren, Spanien) berichtete am 16. Oktober 2009, dass sein Schwesterunternehmen ACCIONA Solar Power (ASP; Henderson, Nevada) gemeinsam mit der Clark Energy Group (Clark; Arlington, Virginia) Solar-Kraftwerke für das US Army Corps of Engineers auf der Militärbasis Fort Irwin in der kalifornischen Mojave-Wüste bauen wird. Laut Pressemitteilung soll in der ersten Bauphase eine Gesamtleistung von 500 Megawatt (MW) installiert werden.  Die US Army, Fort Irwin, und das Gemeinschaftsunternehmen ASP-Clark haben laut ACCIONA eine Absichtserklärung im Fort Irwin unterzeichnet, dem größten Ausbildungsstandort der US Army und Sitz des Goldstone Deep Space Communication-Zentrums der NASA. Die Übereinkunft sei das Ergebnis einer Ausschreibung, die im März 2009 vom leitenden Energierat der US-Armee gestartet worden war. Laut eines staatlichen Auftrags muss die US Army ihren Energiebedarf bis 2015 im Vergleich zu 2003 um 30 % senken und bis 2025 25 % ihres Bedarfs mit erneuerbaren Energien decken.



Größtes Solarenergie-Projekt des US-Verteidigungsministeriums

Laut Pressemitteilung werden die Solar-Kraftwerke eine Gesamtleistung von 500 MW haben. Bei Bedarf und abhängig von der Aufnahmefähigkeit des Stromnetzes könne diese Kapazität auf bis zu 1.000 MW erweitert werden. Das Vorhaben umfasst sowohl konzentrierende Solarthermie (concentrated solar power; CSP) als auch Photovoltaik-Anlagen, und es soll das bislang größte Solarkraftwerk des US Verteidigungsministeriums werden, das die gegenwärtig größte Solarstromanlage auf der Nellis Air Force Base in Nevada (14 MW) deutlich übertrifft. ACCIONA berichtet, dass Solaranlagen an fünf verschiedenen Standorten auf insgesamt 56 Quadratkilometern errichtet werden sollen. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf zwei Milliarden US-Dollar geschätzt und sollen von beiden Unternehmen finanziert werden.


Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke

Gegenwärtig werde geprüft, welche Technologie am effizientesten und am besten geeignet ist. Das Vorhaben soll in mehreren Phasen umgesetzt werden: Ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 20 MW soll nach Unternehmensangaben ab 2013 Solarstrom produzieren, die Anlagen bei denen CSP und PV-Technologien kombiniert werden, sollen bis 2022 fertig gestellt sein. Acciona erwartet, dass das 500 MW-Projekt während des Baus rund 4.000 Arbeitsplätze schaffen wird. "Dass wir für dieses Projekt ausgewählt wurden ist ein Zeichen dafür, dass eine der technisch fortschrittlichsten Organisationen großes Vertrauen in ACCIONAs Fähigkeit hat, Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien umzusetzen", sagte Alberto de Miguel, Entwicklungsdirektor bei ACCIONA. "Es bestätigt außerdem unsere Position als Unternehmen, das aktiv am Markt der Erneuerbaren in den USA teilnimmt". Fort Irwin liegt in der Mojave-Wüste und bietet sich mit den landesweit meisten Sonnenstunden als idealer Standort zur Solarenergienutzung an. Die Solar-Kraftwerke mit einer Kapazität von 500 MW sollen jährlich ungefähr eine Milliarde Kilowattstunden Strom produzieren, was den aktuellen Spitzenbedarf von Fort Irwin (35 MW) bei weitem übersteigt.



20.10.2009   Quelle: ACCIONA Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACCIONA Energy.,
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US-Energieversorger PG&E schließt Vertrag über 290 MW Photovoltaik-Leistung mit NextLight

PG&E unterzeichnete Verträge über 830 MW Photovoltaik-Leistung
PG&E unterzeichnete Verträge
über 830 MW Photovoltaik-Leistung

Das US-amerikanische Versorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric Company (San Francisco, Kalifornien) berichtete am 15. Oktober 2009, dass es mit Agua Caliente Solar LLC, einem Tochterunternehmen der NextLight Renewable Power, LLC (San Francisco, Kalifornien) einen Vertrag über 290 Megawatt (MW) Photovoltaik-Kapazität geschlossen hat, mit der Stromkunden von PG&E in Nord- und Zentralkalifornien versorgt werden sollen. Dieser Vertrag ist laut Pressemitteilung eine Übereinkunft aus einer Reihe kürzlich mit unabhängigen Unternehmen unterzeichneter Abkommen über insgesamt 830 MW Photovoltaik-Leistung.   Das Photovoltaik-Kraftwerk von Agua Caliente soll im Yuma-Bezirk in Arizona gebaut werden, der Vertrag sei das zweite umfangreiche Abkommen, das PG&E mit einem Tochterunternehmen von NextLight geschlossen habe. Die Unternehmen hatten im Juni den Abschluss eines Vertrages über 230 MW Solar-Kapazität aus einem Kraftwerk im kalifornischen Antelope Valley gemeldet. Beide Solar-Kraftwerke, die noch von der kalifornischen Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission, CPUC) genehmigt werden müssen, werden mit Photovoltaik-Modulen sauberen, erneuerbaren Strom erzeugen. Laut Pressemitteilung wird das Agua Caliente-Kraftwerk jährlich rund 700 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom erzeugen, womit rechnerisch mehr als 100.000 durchschnittliche Haushalte versorgt werden können. Erste Stromlieferungen seien Mitte 2012 geplant, das komplette Photovoltaik-Kraftwerk soll bis Ende 2014 fertig gestellt sein. Fong Wan, Senior-Vizepräsident für Energiebeschaffung bei PG&E, kommentierte: "Unsere Abkommen mit NextLight werden PG&E und dem US-Bundesstaat Kalifornien helfen, in Sachen Solarenergie weiterhin führend zu bleiben".

20.10.2009   Quelle: Pacific Gas and Electric Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pacific Gas and Electric Company,
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Farbstoff-Solarzellen: Dyesol und Merck beginnen weltweite Zusammenarbeit

FSZ-Produktion bei Dyesol
FSZ-Produktion bei Dyesol

Das Photovoltaik-Unternehmen Dyesol Limited (Queanbeyan, Australien) berichtete am 15.10.2009, es werde gemeinsam mit der Merck KGaA (Darmstadt) Elektrolyte für Farbstoff-Solarzellen (FSZ) entwickeln. In der ersten Phase der Kooperation sollen neue und optimierte Elektrolyte entwickelt und entsprechende Materialspezifikationen verfeinert werden, um eine lange Haltbarkeit und die Einsatzfähigkeit in der Massenproduktion sicherzustellen.   Dyesol werde seine in mehr als 12 Jahren gesammelten Testergebnisse mit über 400 unternehmenseigenen Elektrolyten zur Verfügung stellen. Für diese Elektrolyte sei bereits eine Haltbarkeit von mehr als 25 Jahren im europäischen Klima erwiesen, heißt es in der Pressemitteilung. Der Entwicklungsvertrag mit Merck werde als Grundlage für künftige kommerzielle Vereinbarungen zur Herstellung von Elektrolyten für Farbstoff-Solarzellen dienen.



Weltweite Verfügbarkeit von FSZ-Materialien soll sichergestellt werden

Merck und Dyesol berichten, dass sie außerdem darüber verhandeln, auf welche Weise großen Partnerunternehmen von Dyesol die Verfügbarkeit von Materialien gesichert werden kann, um Investitionen in große FSZ-Fabriken auszulösen. Ziel sei außerdem, Drittunternehmen weltweit Zugriff auf die besten Elektrolyte zur FSZ-Herstellung zu ermöglichen. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit sollen sowohl Dyesol als auch Merck in der Lage sein, FSZ-Materialien herzustellen. Merck ist laut Dyesol eines der weltweit führenden Unternehmen für die Entwicklung und Produktion ionischer Flüssigkeiten, die ein wichtiger Grundstoff für FSZ-Elektrolyte sind. "Die Verbindung von Merck, dem weltweit führenden Chemieproduzenten und Technologieführer bei ionischen Flüssigkeiten, mit Dyesol als Technologieführer bei Farbstoffsolarzellen, ist eine Chance für die Kommerzialisierung dieser einzigartigen Photovoltaik-Technologie", kommentierte Dr. Gavin Tulloch, Geschäftsführer von Dyesol. Dr. Emil Aust, Leitender Manager für ionische Flüssigkeiten bei Merck, fügte hinzu: "Unsere teilweise patentierten, anwenderspezifischen ionischen Flüssigkeiten ermöglichen als Grundlage für FSZ-Elektrolyte sowohl die Produktion starrer als auch flexibler Farbstoffsolarzellen, und sie eröffnen damit interessante neue Anwendungsgebiete in der Zukunft".

20.10.2009   Quelle: Dyesol Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dyesol Ltd.,
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Scheuten Solar verkauft Solarzellen-Produktion in Deutschland an ARISE Technologies

Ehemalige Solarzellen-Fabrik von Shell Solar in Gelsenkirchen
Ehemalige Solarzellen-Fabrik
von Shell Solar in Gelsenkirchen

Der Solarmodul-Hersteller Scheuten Solar, mit Hauptsitz im niederländischen Venlo, berichtet in einer Pressemitteilung, dass das Unternehmen einen vielschichtigen Vertrag mit dem Photovoltaik-Produzenten ARISE (Waterloo, Ontario, Kanada und Bischofswerda, Deutschland) geschlossen habe. Die ARISE Technologies sei im Begriff, einer der führenden Anbieter hochwertiger, kosteneffektiver Solartechnologie zu werden. Der Vertrag sei die Grundlage für die Verwirklichung eines Zentrums für Solarzellen-Technologie in Deutschland. Die Entscheidung dafür gehe auf strategische Pläne von Scheuten Solar zurück, die den Schwerpunkt auf andere Stufen der solaren Wertschöpfungskette setzen würden, so das Unternehmen in der Pressemitteilung.   Scheuten Solar habe mit ARISE einen Mietvertrag für die Solarzellen-Fabrik in Gelsenkirchen unterschrieben. ARISE werde das Gebäude als Technologiezentrum mit einer Pilot-Produktionslinie nutzen, um die hoch effiziente Solarzellentechnologie des Unternehmens zu vermarkten. Scheuten ziehe in Erwägung, das Fabrikgebäude und das zugehörige Grundstück 2012 an ARISE zu verkaufen. Zudem habe Scheuten Solar bereits die Anlagen der Solarzellen-Fabrik inklusive des Inventars verkauft.


Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

ARISE werde alle Beschäftigten in Gelsenkirchen übernehmen, betont Scheuten Solar. Die 4.350 m² große Fabrik sei von Shell Solar gebaut und 2000 in Betrieb genommen worden. "Um unser auf Hocheffizienz ausgerichtetes Solarzellen-Programm beibehalten zu können, ist dies ein wichtiger Teil unserer Strategie, uns am Markt hervorzuheben", erklärt Vern Heinrichs, Vorsitzender und Geschäftsführer von ARISE. "Wir freuen uns, dass wir uns mit diesem wichtigen Schritt nach vorne bewegen können. Diese Vereinbarung ist der erste Schritt der nächsten Phase unseres Technologie-Vermarktungsprogramms. Wir erwarten, dass es einige Monate dauern wird, um Finanzierung, Partnerschaften und andere Aspekte, die notwendig sind, um unser Programm anlaufen zu lassen, zum Abschluss zu bringen."

"Die weltweite Krise hat unsere Pläne beschleunigt. Der Verkauf der Solarzellenfabrik passt gut in unsere Geschäftsstrategie, war aber ursprünglich erst für 2010 vorgesehen. Wir freuen uns sehr, dass beide Parteien es geschafft haben, alle Arbeitsplätze zu sichern“, betont Frans van den Heuvel, Geschäftsführer von Scheuten Solar.

20.10.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsche Shell AG,
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BEE: EEG-Umlage steigt 2010, doch erneuerbare Energien sind keine Kostentreiber

Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben am 15.10.2009 die prognostizierte EEG-Umlage für das Jahr 2010 veröffentlicht, die zum ersten Mal nach der neuen Ausgleichsmechanismusverordnung ermittelt wurde. Danach zahlen Verbraucher pro Kilowattstunde künftig 2 Cent für die Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energien statt wie bisher geschätzte zirka 1,2 Cent. Gründe für die deutlich höhere Umlage im kommenden Jahr seien der Einbruch des Börsenpreises für Strom aufgrund der Wirtschaftskrise, veränderte Berechnungsmethoden nach der neuen Verordnung und ein schnelleres Wachstum der erneuerbaren Energien, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Der BEE weist die Schlussfolgerung, die erneuerbaren Energien trieben den Strompreis in die Höhe, als falsch zurück.   Während die durchschnittlichen Haushaltsstrompreise in den letzten zehn Jahren um 9,3 auf 23,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gestiegen seien, habe sich der Anteil der EEG-Umlage im gleichen Zeitraum lediglich von 0,2 auf 1,1 Cent pro kWh erhöht (s. Grafik).



BEE: Nur etwa ein Drittel der Umlageerhöhung ist auf den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien zurückzuführen

"Das zeigt: Der eigentliche Preistreiber ist die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen", sagt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann. Trotz zuletzt gesunkener Börsenpreise seien die Strompreise für Haushaltskunden bisher nicht zurückgegangen. Die Versorger hätten höhere Gewinne eingestrichen, statt die Entlastungen an die Verbraucher weiterzugeben. Grundlage für die neue Prognose der EEG-Umlage sind die Strombörsenpreise von 2009, die wegen der Wirtschaftskrise deutlich niedriger lagen als in der Vergangenheit. "Zieht mit der erwarteten wirtschaftlichen Erholung der Strompreis wieder an, verkleinert sich die Differenz zwischen dem Börsenpreis und der Vergütung für erneuerbaren Strom und damit auch die jetzt sehr hoch angesetzte Umlage", erläutert Klusmann. Fast die Hälfte der prognostizierten Umlageerhöhung beruhe auf diesem Effekt. Aus dem schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromversorgung resultiere nur etwa ein Drittel der Umlageerhöhung.
Klusmann: "Das zusätzliche Geld für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist gut angelegt. Denn die Rohstoffpreise und damit die Kosten für konventionelle Stromerzeugung steigen in absehbarer Zeit wieder an. Erneuerbare Energien liefern deshalb schon bald günstigeren Strom als konventionelle Quellen. Außerdem wird die EEG-Umlage trotz des weiteren rasanten Ausbaus der Erneuerbaren bereits ab 2015 zurückgehen."

19.10.2009   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BDEW, Stand: 04/2009; BEE,
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Photovoltaik-Unternehmen CENTROSOLAR meldet bestes Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte

Hauptsitz der CENTROSOLAR Group AG in München.
Hauptsitz der CENTROSOLAR Group AG
in München.

Die CENTROSOLAR Group AG (München) konnte im dritten Quartal 2009 das erfolgreichste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte verbuchen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nachdem CENTROSOLAR im ersten Halbjahr einmalige Abwertungen infolge der Finanzkrise hinnehmen musste, zeige nun das zweite Halbjahr, dass die langfristige operative Unternehmensstrategie - Konzentration auf Downstream-Segmente ohne langfristige Preisbindung Upstream - aufgehe. So lag das operative Quartalsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach Angaben des Unternehmens bei 7,4 Millionen Euro und damit 45 % über dem vom Spanienboom geprägten bisherigen Rekordquartal Q3 2008.   Die EBIT-Marge konnte sogar auf 9,0 % vom Umsatz gegenüber 5,6 % im Vorjahresquartal erhöht werden. Auch das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg in den abgelaufenen drei Monaten mit 8,7 Millionen Euro auf einen Höchstwert (1,0 Mio. EUR über dem Vorjahresquartal). Die EBITDA-Marge stieg auf 10,7 % vom Umsatz. Damit seien die negativen Sondereffekte aus dem ersten Halbjahr innerhalb nur eines Quartals wieder aufgeholt worden. Das für das Gesamtjahr gesteckte Ziel eines positiven EBITDA über zwölf Monate sei somit bereits nach neun Monaten erreicht worden.


Steigende Erträge dank frühzeitiger Fokussierung

Das außerordentlich positive Ergebnis sei im Wesentlichen eine Bestätigung der beiden zentralen Eckpunkte der Unternehmensstrategie, nämlich die Fokussierung auf margenstarke Komponenten sowie auf Photovoltaik-Komplettsysteme für Dächer. Der Verzicht auf margenschwache Volumengeschäfte stärke zusätzlich die Ertragskraft, betont das Unternehmen. Die CENTROSOLAR Group AG habe in den vergangenen Jahren ein umfassendes Service- und Produktangebot für Installateure und Großhändler entwickelt und eine entsprechende, lokal verwurzelte Vertriebsstruktur in ganz Westeuropa aufgebaut. Diese frühzeitig gestartete, kleinzellige, aber insgesamt flächendeckende Struktur sei nun die natürliche Eintrittsbarriere, die die Margen des Unternehmens gegen Wettbewerb schütze. Während bei großen Photovoltaik-Freilandanlagen der Preiswettbewerb dominiere, benötigten die lokalen Installateure für Dachanlagen vor allem guten technischen Service und ein qualitativ verlässliches Produkt. Die für die Solarmodulproduktion notwendigen Vorprodukte stellten dabei meist Massenware dar: Als reiner Downstream-Akteur ohne wesentliche langfristige Zellliefervereinbarungen genieße die CENTROSOLAR derzeit branchenweit günstigste Einkaufskonditionen und profitiere sogar vom Preiskampf bei Solarzellen.


Steigende Absätze dank frühzeitiger Internationalisierung

Die CENTROSOLAR Group AG habe im laufenden Quartal ihr Vertriebsnetzwerk weiter ausgebaut, was sich neben dem positiven Ergebnis auch in einem Rekordabsatz widerspiegelte. Trotz des Verzichts auf Freilandprojekte konnte der Absatz an Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen um rund 27 % gegenüber dem Vorjahresquartal und sogar 59 % gegenüber Q2 gesteigert werden. Der Umsatz lag mit 81,5 Millionen Euro um 35 % über dem Vorquartal (60,4 Mio. EUR), allerdings aufgrund der erheblichen Preisreduzierungen seit Oktober letzten Jahres um etwa 10 % unter dem Vorjahr (91,0 Mio. EUR). Die Exportquote lag in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres bei 52 %. Dabei konnten besonders in den Absatzmärkten Frankreich, Benelux und USA überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielt werden.


Ehrgeizige Jahresprognose konkretisiert

Die CENTROSOLAR Glas- und Modulproduktion sei für das laufende Geschäftsjahr so gut wie ausverkauft, berichtet das Unternehmen. Aus Qualitäts- und Vorsichtsgründen werde CENTROSOLAR jedoch keine Modulzukäufe für das Distributionsgeschäft tätigen und weiterhin auf Volumengeschäfte verzichten. Daher werde im Gesamtjahr ein Gruppenumsatz von 280 bis 290 Millionen Euro prognostiziert. Dies entspreche nominal einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert (333 Mio. EUR), wobei das Absatzvolumen für Solarmodule deutlich steige (von ca. 70 MWp im Vorjahr auf nunmehr ca. 85 MWp im laufenden Jahr). Die Marge pro Watt habe sich jedoch erhöht, so dass das vierte Quartal voraussichtlich erneut ein stark positives Ergebnis einfahren wird. Zum Jahresende werde ein operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 6 bis 8 Millionen Euro erwartet.


Weiterhin gute Rahmenbedingungen

"Mit dem hoch automatisierten Solarmodul-Produktionswerk in Wismar, den ausgeklügelten Solaranlagen-Befestigungssystemen aus Köln und dem marktführenden Antireflex-Solarglas aus Fürth wird CENTROSOLAR auch im kommenden Jahr zu den Kostenführern in Europa gehören", heißt es in der Pressemitteilung. Der allgemein erwartete weitere Preisverfall bei Solarzellen wirke sich ebenfalls zugunsten von CENTROSOLAR aus, da das Unternehmen - anders als die meisten Wettbewerber - keine wesentlichen langfristigen Preisbindungen eingegangen sei. Die bevorzugte Förderung von Dachanlagen und Dachintegration in Frankreich, aber auch in Deutschland und Italien, komme dem Dachspezialisten CENTROSOLAR zusätzlich entgegen. Ähnliche Marktanteilssteigerungen wie in Frankreich, wo CENTROSOLAR heute bereits als führender Anbieter für gebäudeintegrierte Lösungen gelte, seien jetzt auch in den anderen Vertriebsschwerpunkten zu erwarten. Für 2010 und die nächsten Jahre könne somit ein profitables Wachstum erwartet werden, so das Unternehmen abschließend.


19.10.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Team der TU Darmstadt gewinnt zum zweiten Mal den Energiewettbewerb Solar Decathlon

Das Haus der TU Darmstadt siegte beim Solar Decathlon 2009
Das Haus der TU Darmstadt siegte
beim Solar Decathlon 2009

Das Team der Technischen Universität Darmstadt hat beim internationalen Wettbewerb Solar Decathlon 2009 um das energieeffizienteste und attraktivste Haus den ersten Platz errungen. Damit hat es nach dem Sieg 2007 den Titel erfolgreich verteidigt, berichtet die TU Darmstadt in einer Pressemitteilung. Der Wettbewerb um das beste Solarhaus wird vom US-Energieministerium (Department of Energy) veranstaltet und findet alle zwei Jahre auf der National Mall in Washington D.C. statt. Das Team um Architektur-Professor Manfred Hegger setzte sich im Wettbewerb als einziges deutsches Team gegen 19 andere Teams vor allem aus den USA, aber auch Kanada und Spanien durch. Auf Platz zwei folgt die University of Illinois, den dritten Platz errang das Team California. 



Plusenergiehaus mit überragendem Ergebnis

Die beiden Professoren Manfred Hegger (Fachbereich Architektur) und Thomas Hartkopf (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnologie), sowie acht Lehrkräfte und 24 Studierende hatten in monatelanger Planungs- und Bauzeit ein Gebäude entwickelt, das höchsten architektonischen, atmosphärischen und energetischen Ansprüchen gerecht wird. Ein erster Platz in der Kategorie "Behaglichkeit", ein zweiter Platz in Sachen "Warmes Wasser" sowie zwei dritte Plätze in den Disziplinen "Architektur" und "Lichtkonzept" dokumentieren die Leistung. Ausschlaggebend sei letzten Endes das überragende Ergebnis in der Disziplin "Energie" gewesen, bei der die gewonnene und über den Verbrauch des Hauses hinausgehende Energie gemessen wurde (Plusenergiehaus).

"Ich freue mich sehr über das wiederholte tolle Ergebnis. Im Namen des Präsidiums beglückwünsche ich das Team, das mit außerordentlichem Engagement und viel Freude diesen ersten Platz überhaupt möglich gemacht hat", so TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel in einer ersten Stellungnahme. "Das Abschneiden beim Solar Decathlon unterstreicht unseren Anspruch, in den Zukunftsfeldern Energie sowie Bauen und Wohnen international führend zu sein."


Schwarze Hülle aus Photovoltaik-Modulen

Hochdämmende Außenwände, geregelte Lüftung und Wärmerückgewinnung, verbesserte Energiebereitstellung durch eine Wärmepumpe, Photovoltaik-Module an der gesamten Außenhülle, sowie ein Einraumkonzept, das großzügige Raumgestaltung auf relativ kleiner Grundfläche ermöglicht, prägen den monolithisch wirkenden Bau, der laut einem Bericht der New York Times mit seinem Stromertrag und seiner schwarzen Hülle aus Photovoltaik-Modulen zwischenzeitlich bedrohliche Assoziationen bei den Wettbewerbern auslöste.

Der Solar Decathlon ist ein vom amerikanischen Energieministerium ausgeschriebener internationaler Wettbewerb mit dem Ziel, ein energieautarkes Gebäude für das Wohnen im Jahre 2015 zu entwerfen. In diesem "solaren Zehnkampf" treten 20 studentische Teams aus nordamerikanischen Universitäten sowie aus Madrid und Darmstadt gegeneinander an. Die Häuser der 20 teilnehmenden Universitäten werden im Original auf der National Mall in Washington D.C. in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus gebaut und werden dort in zehn Disziplinen miteinander verglichen: Architektur, Marktfähigkeit, technologische Umsetzung, Lichtkonzept, Kommunikation, thermische Behaglichkeit, warmes Wasser, technische Ausstattung, Home Entertainment und Energie.

Einige Disziplinen wurden durch eine Jury beurteilt, andere mit zum Teil täglichen Tests ermittelt. So mussten die Teams zweimal täglich 15 Gallonen (56,8 l) heißes Wasser (110°F/ 43,3°C) in weniger als 10 Minuten liefern. In allen Disziplinen wurden Punkte vergeben, die sich am Schluss zur Gesamtsumme addierten.

Das Siegerteam des Solar Decathlon 2007 von der TU Darmstadt hatte nach dem Wettbewerb in den USA auch den Hessischen Holzbaupreis 2008, den Bauweltpreis 2009 in der Kategorie Prototypen sowie den studentischen Sonderpreis des DETAIL Preises 2009 gewonnen.

19.10.2009   Quelle: TU Darmstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,
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General Electric beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde des Photovoltaik-Unternehmens SolarEdge

Die in jedes Modul integrierte
Die in jedes Modul integrierte
"PowerBox" optimiert den Energieertrag
und ermöglicht die Leistungsermittlung
für jedes Modul

Das israelische Unternehmen SolarEdge, dessen Technologie nach eigenen Angaben die Leistung von Photovoltaik-Anlagen um bis zu 25 % steigert, gab am 14. Oktober 2009 bekannt, dass sich GE Energy Financial Services, eine Tochtergesellschaft des Mischkonzerns General Electric (GE), an einer Finanzierungsrunde im Umfang von 23 Millionen US-Dollar zur Förderung der Installation von Photovoltaik-Großanlagen und Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden beteilige. Die anderen Investoren von SolarEdge seien die führenden US-Risikokapitalunternehmen Opus Capital und Walden International, die israelischen Fonds Genesis Partners und Vertex Venture Capital sowie der Fond JP Capital Asia aus Singapur.   Die Finanzierung - die erste Investition von GE Energy Financial Services in Israel - sei während eines Medienforums zu Risikokapitalinvestitionen in saubere Technologien von GE Global Research angekündigt worden, dem Forschungs- und Technologieentwicklungszentrum von GE in Niskayuna, New York (USA).



Guy Sella: Finanzierung soll Photovoltaik-System weiter voranbringen

"Wir verwenden diese Finanzierung, um unser Photovoltaik-Energiegewinnungssystem weiter voranzubringen, das in praktisch alle Arten von Photovoltaikmodulen integriert werden kann, um die Solarstrom-Erzeugung zu maximieren, während die Kosten erheblich reduziert werden", erläutert Guy Sella, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer von SolarEdge. "Wir profitieren durch die Partnerschaft mit GE von den anerkannten R&D-Kapazitäten, der Erfahrung in der Energietechnologie und der umfangreichen kommerziellen Marktpräsenz dieses Unternehmens."

SolarEdge liefert Technologie für die Solarstrom-Produktion und Überwachung von Photovoltaikanlagen, um den Energieertrag und die Kosteneffizienz zu maximieren. Die Firma arbeitet mit branchenführenden Partnern zusammen - wie beispielsweise BP Solar und Schott Solar, Isofoton, HaWi Energietechnik, Gehrlicher Solar - um die Technologie von SolarEdge in Photovoltaikmodule zu integrieren, deren Leistung um bis zu 25 % zu steigern und hervorragende Überwachung und Kontrolle ohne zusätzliche Kosten zu ermöglichen. GE Global Research habe GE Energy Financial Services nach Überprüfung der Investition eine praxistaugliche technologische Perspektive geboten, heißt es in der Pressemitteilung.


Einstieg in eine umfassendere Zusammenarbeit von GE und SolarEdge

"Unsere Investition in SolarEdge spiegelt unser Vertrauen in die Fähigkeit der Firma wider, in der wachsenden globalen Solarindustrie zu prosperieren", erklärte Alex Urquhart, Präsident und Vorstand von GE Energy Financial Services, auf dem GE Medienforum zum Risikokapital. "SolarEdge ist eine smarte Firma mit einer smarten Technologie, die gut in das GE Ecomagination-Programm passt, mit dem Kunden ihre Vorstellungen von Umweltbewusstsein realisieren können. Wir betrachten diese Investition als Einstieg in eine umfassendere Zusammenarbeit zwischen GE und SolarEdge, die gemeinsame Produktentwicklung und Distribution einschließen kann."

Über die Beiträge der einzelnen Investoren an der Beteiligungsfinanzierung wurden keine Einzelheiten bekannt gegeben.

19.10.2009   Quelle: SolarEdge Technologies Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarEdge Technologies,
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Photovoltaik: DBU fördert Recycling-Konzept für alte Solarmodule

Kommunale Sammelstellen für funktionsuntüchtige Solarmodule sollen das Rücknahmesystem vereinfachen
Kommunale Sammelstellen für
funktionsuntüchtige Solarmodule
sollen das Rücknahmesystem vereinfachen

Laut einer Studie des Instituts Ökopol GmbH (Hamburg) seien derzeit jährlich zwischen 3.500 und 4.000 Tonnen Solarmodul-Altmaterial in Europa zu entsorgen, berichtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einer Pressemitteilung. Für das Jahr 2020 würden sogar 35.000 Tonnen prognostiziert. Die in den Anlagen eingesetzten Photovoltaik-Module wiederzuverwerten, gewinne zunehmend an Bedeutung, so die Stiftung. Das Osnabrücker Unternehmen Hellmann Process Management will zu diesem Zweck ein ökonomisch und ökologisch tragfähiges Logistikkonzept entwickeln. "Dabei wollen wir lokale und regionale Installateure sowie bereits vorhandene Entsorgungsstrukturen in das Rücknahmesystem einbinden", erklärt André Pohl, Geschäftsleiter von Hellmann Process Management. "Das vereinfacht die Organisation, und die Sammelquote ließe sich deutlich erhöhen", betont Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit knapp 100.000 Euro fördert.   Durch die zunehmende Installation von Photovoltaik-Anlagen werde nicht nur Solarstrom produziert, sondern auch Abfall, so die BDU in ihrer Pressemitteilung. Mit der Zeit lasse die Wirkung der Solarmodule nach, und die funktionsuntüchtigen Teile müssten ausgetauscht werden. "In der Regel haben die Teile eine Haltbarkeit von mindestens 20 Jahren. Nachdem die ersten Photovoltaikanlagen Ende der 80er Jahre installiert worden sind, stellt sich nun vermehrt die Frage, was mit den ausgedienten Modellen geschehen soll", sagt Malte Dukat, Projektleiter bei Hellmann Process Management.




Rücknahmesystem für effektiveres Recycling; Pilotprojekte in Deutschland und Spanien

Die Photovoltaik-Branche habe bereits Initiativen gestartet, ein Recyclingsystem für Solarmodule zu entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Erste Verwertungsanlagen seien entstanden. "Entscheidend ist aber nicht allein die Recyclingtechnik. Um Photovoltaikanlagen nachhaltig zu betreiben, muss auch das Rücknahmesystem optimal organisiert sein. Genau hier setzen wir mit unserem Projekt an", erklärt André Pohl. In Zusammenarbeit mit der Kummer Umweltkommunikation GmbH und dem Energy Center der TU Darmstadt plane das mittelständische Osnabrücker Unternehmen, ein europaweites Logistikkonzept zu entwickeln, das zunächst in den Pilotregionen Deutschland und Spanien gestartet werden soll.


Einfachere Zuführung der defekten Solarmodule in den Recyclingprozess

"Unser Ziel ist, ein dichtes Netzwerk von Annahmestellen für Solarmodule zu schaffen", sagt Projektleiter Malte Dukat. "Dabei bietet es sich an, bereits vorhandene kommunale Sammelstellen sowie Handwerksbetriebe und Installateure in das System einzubinden." Von dort aus könnten die defekten Photovoltaikanlagen schnell und einfach dem Recyclingprozess zugeführt werden. "Um die Informationen in die zu beteiligenden Firmen zu tragen, müssen wir in einem ersten Schritt eine Kommunikationskette aufbauen", so André Pohl. Zu klären sei auch, wie der Transport am besten gestaltet werden könne - beispielsweise, mit welchen Behältern die Solarmodule möglichst bruchsicher befördert werden können.

"Mit dem Vorhaben der Firma Hellmann Process Management werden die Initiativen der Solarbranche, saubere und nachhaltige Energielösungen zu schaffen, sinnvoll unterstützt. Die Rücknahmequote von Solarmodulen lässt sich mit Hilfe ausgeklügelter Logistik deutlich erhöhen. Wertvolle Rohstoffe werden geschont, da sie dem Produktionskreislauf wieder zugeführt werden können", erklärt Fritz Brickwedde.

19.10.2009   Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BDU/Göde; Iris/piclease,
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Auf dem Weg zu billigerem Solarstrom; Innovationspreis für Fraunhofer IISB und SolarWorld

Preisträger Dr. Jochen Friedrich (links) und Dr. Bernhard Freudenberg (rechts)
Preisträger Dr. Jochen Friedrich (links)
und Dr. Bernhard Freudenberg (rechts)

Gemeinsam haben Forscher des Fraunhofer IISB Erlangen, des Fraunhofer THM Freiberg und der SolarWorld AG herausgefunden, wie sie durch den Einsatz von Magnetfeldern bei der industriellen Produktion von Siliziumkristallen für die Photovoltaik spezielle Materialfehler vermeiden können. Diese Materialfehler seien schädlich für die Anwendung der Kristalle zur Erzeugung von Solarstrom, berichten die Projektpartner in einer Pressemitteilung. Für die gemeinsame Forschung und Entwicklung wurde den Forschern am 15. Oktober 2009 der Georg Waeber Innovationspreis 2009 des Förderkreises für die Mikroelektronik e.V. verliehen.   Die Photovoltaik basiere heute und auch in Zukunft auf kristallinen Siliziumsolarzellen, heißt es in der Pressemitteilung. Für deren Herstellung würden kostengünstige Siliziumkristalle mit maßgeschneiderten Eigenschaften benötigt, aus denen dünne Scheiben ("Wafer") für die Solarzellenfertigung geschnitten werden.


Materialfehler können den Wirkungsgrad von Solarzellen verschlechtern

Die Siliziumkristalle, genannt Blöcke, entstehen durch kontrollierte Kristallisation aus der rund 1.500°C heißen Siliziumschmelze. Ein wichtiges Wirtschaftlichkeitskriterium bei der Kristallisation der Siliziumblöcke sei die Wafer-Ausbeute pro Block. Diese werde neben anderen Faktoren durch den Gehalt an Kohlenstoff- und Stickstoff-Verunreinigungen im Silizium bestimmt. Während des Erstarrungsprozesses des Siliziumblocks könnten durch die Wechselwirkung des Siliziums mit Einbauten der Ofenanlagen und dem Tiegelmaterial Materialfehler in Form von Siliziumcarbid- und Siliziumnitrid-Ausscheidungen entstehen. Diese seien aufgrund ihrer gegenüber Silizium größeren Härte problematisch für die anschließenden Sägeprozesse. Zudem könnten sie aufgrund der Bildung von Kurzschlussströmen den Wirkungsgrad der Solarzellen verschlechtern. Diese Bereiche müssten aussortiert werden und minderten somit die Wafer-Ausbeute pro Block.

Hier setzt das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB an: Es forscht an seinem Hauptstandort in Erlangen sowie in seiner Außenstelle, dem Fraunhofer-Technologiezentrum für Halbleitermaterialien THM in Freiberg, im Auftrag des Industriepartners SolarWorld AG an einer Optimierung des Kristallisationsprozesses im Hinblick auf eine Vermeidung der Ausscheidungsbildung zur Erhöhung der Wafer-Ausbeute pro Block. Aufgabe war es, ein tiefgehendes Verständnis für die Mechanismen der Bildung dieser schädlichen Kristallfehler zu erarbeiten. Damit seien die wissenschaftlichen Voraussetzungen geschaffen worden, um durch verfahrenstechnische Maßnahmen die unerwünschten Ausscheidungen bei der industriellen Fertigung von multikristallinen Siliziumkristallen zu reduzieren beziehungsweise ganz zu vermeiden.


"Totwasserzonen" in der Silizium-Schmelze

Gemeinsam haben die Forscher von Fraunhofer und Industrie durch grundlegende experimentelle und theoretische Untersuchungen herausgefunden, dass eine "gut gerührte" Schmelze diese Ausscheidungsbildung verhindert. "Wir haben schon zu Beginn der Forschungsarbeiten vermutet, dass die Strömung in der Schmelze sehr wichtig für die Bildung der Materialfehler ist. In Zonen geringer Strömungsgeschwindigkeit im Bereich des fest-flüssig Phasenübergangs bei der Erstarrung des Siliziums können sich Verunreinigungen aufstauen und dann zu den Ausscheidungen im festen Silizium führen. Durch unsere Kristallisationsversuche im Labormaßstab und durch Computersimulation konnten wir diese Vermutung bestätigen", erläutert Dr. Jochen Friedrich vom Fraunhofer IISB. "Der Hebel, an dem wir ansetzen mussten, war also, diese 'Totwasserzonen' in der Schmelze zu vermeiden. Dafür brauchten wir eine technische Lösung, die sich ohne größeren Aufwand auf die großen Produktionsanlagen umsetzen lässt", ergänzt Dr. Bernhard Freudenberg von der Solarworld AG.

Um diese Bedingungen in der industriellen Produktion zu erreichen, entwickelten die Forscher die Idee, optimierte Magnetfelder zur Beeinflussung der Strömung in der Siliziumschmelze zu nutzen. Mit Unterstützung von Computersimulation und speziellen Messtechniken seien die Produktionsanlagen so optimiert worden, dass die Totwasserzonen während der Kristallisation vermieden und die Ausbeute deutlich gesteigert werden konnte. Die damit einhergehende Kostenreduktion sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich das Wachstum der Photovoltaik auch in den nächsten Jahren fortsetzt.

Stellvertretend für die Forschungsteams am Fraunhofer IISB und THM sowie bei der SolarWorld AG, die zu diesen Entwicklungen maßgeblich beigetragen haben, wurden mit dem Georg Waeber Innovationspreis 2009 ausgezeichnet: Dr. Bernhard Freudenberg, Direktor Wafertechnologie bei der SolarWorld Innovations GmbH in Freiberg, einer hundertprozentigen Tochter der SolarWorld AG, und Dr. Jochen Friedrich, Leiter der Abteilung Kristallzüchtung des Fraunhofer IISB in Erlangen und Leiter des Fraunhofer THM in Freiberg. Die vom Förderkreis für die Mikroelektronik e.V. ausgeschriebene Auszeichnung wurde am 15. Oktober 2009 im Rahmen der Jahrestagung des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB an die Preisträger überreicht. Die Arbeiten zur elektromagnetischen Beeinflussung der Schmelzbadbewegung wurden gemeinsam von der Deutschen Solar AG als Antragsteller und dem Fraunhofer THM als Unterauftragnehmer im Rahmen des Projektes KOWÄSTO durchgeführt. Fortgeführt wurden die Untersuchungen im Rahmen des HiQuaSil-Projektes durch beide Einrichtungen als Verbundpartner. Beide Vorhaben wurden zum einen vom Europäischen Regional-Entwicklungs-Fond (ERDF) und zum anderen vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium des Landes Sachsen gefördert.

19.10.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken / Kurt Fuchs,
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Solarmodul-Hersteller aleo solar AG verstärkt Präsenz in Frankreich

Photovoltaik-Indachlösung
Photovoltaik-Indachlösung
"aleo Kit_3000"

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) baut ihre Präsenz in Frankreich aus und eröffnet ein Vertriebsbüro, um auf die deutliche Geschäftszunahme zu reagieren: Vom 16. Oktober an wird das Frankreichgeschäft von Aix-en-Provence aus gesteuert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung: "In den vergangenen 14 Monaten konnten wir die Marke 'aleo' erfolgreich in Frankreich positionieren. Bei den Fachhändlern und Installateuren stehen aleo-Qualität, Service und Mehrwert hoch im Kurs." 

Photovoltaik-Komplettpaket für eine dachintegrierte 3 Kilowatt-Solarstromanlage

Die aleo solar AG habe in den vergangenen Monaten in Frankreich mehrere Megawatt-Aufträge abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. Da es eine höhere Einspeisevergütung für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen gibt, habe aleo solar eigens ein Indachsystem entwickelt: Das "aleo Kit_3000" ist ein Photovoltaik-Komplettpaket mit allen Komponenten für eine dachintegrierte 3-Kilowatt-Photovoltaikanlage. 16 aleo-Module, ein SMA-Wechselrichter, das Montagesystem Solrif sowie ein Blitzschutz ermöglichen eine einfache und schnelle Installation. Auf Messen in Lyon und Paris wurde das aleo KIT_3000 dieses Jahr bereits präsentiert und sei stark nachgefragt worden. Strategischer Partner für diese Lösung ist der Wechselrichterhersteller SMA.

In den einzelnen Regionen des französischen Festlands sowie in den Überseedepartements betreuen sechs aleo-Vertriebsmitarbeiter die Installateure vor Ort. Die aleo-Händler sind im "aleo power network" zusammengeschlossen und werden mit Photovoltaik-Know-how sowie beim Marketing unterstützt. In Schulungen wird Fachwissen von der Anlagenauslegung über Wirtschaftlichkeitsberechnungen bis hin zur Montage der Solaranlagen vermittelt. "Unsere Seminare sind bei den Installateuren sehr begehrt, weil sie genau auf die Anforderungen des französischen Solarmarkts zugeschnitten sind", sagt Adrien Darragon, Vertriebsleiter von aleo solar in Frankreich, aleo solar unterstützt auch die französischen Trainingscenter mit Schulungsmaterial und Modulen. Dort können Installateure den Titel "QualiPV" erwerben, um in Frankreich Photovoltaik-Anlagen errichten zu dürfen.
Frankreich sei für aleo solar bereits heute ein wichtiger Absatzmarkt, dessen Volumen weiter zunehmen werde, betont das Unternehmen. Jakobus Smit schaut optimistisch auf Frankreich: "Im Jahr 2008 betrug die installierte Photovoltaikleistung rund 105 Megawatt. Nach Berechnungen des europäischen Branchenverbandes EPIA soll sich diese Leistung schon bis 2013 auf bis zu 4.300 Megawatt vervielfachen. Für einen Atomstaat wie Frankreich ist das ein deutlicher Schwenk in Richtung erneuerbare Energien."

18.10.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik-Unternehmen SUNPLASTICS GmbH heißt wieder SUNOVATION GmbH

SUNOVATION-Modul an einer Bushaltestelle
SUNOVATION-Modul
an einer Bushaltestelle

Die bereits seit Mitte der 1990er Jahre in Klingenberg (bayerischer Untermain) hergestellten Kunststoff-Solarmodule werden bis heute eng mit dem Namen SUNOVATION verbunden. 2007 wurde das Geschäft von der SUNPLASTICS GmbH übernommen und von der neuen Geschäftsführung unter Immanuel Möbius und Andreas Wöll neu strukturiert und aufgebaut. Dabei sei auch das Angebot an innovativen Solarsystemen und -produkten um Photovoltaik-Komplettsysteme erweitert worden, berichtet die SUNOVATION GmbH in einer Pressemitteilung. So seien Synergien zwischen den Geschäftsfeldern der Modulproduktion und der Photovoltaik-Systeme genutzt worden. Daher habe die Gesellschafterversammlung nun eine Namensänderung beschlossen: Die SUNPLASTICS GmbH wird wieder in SUNOVATION GmbH umbenannt.   Die Kunststoff-Solarmodule sollen künftig unter der Marke SUNPLASTICS angeboten werden, Photovoltaik-Komplettsysteme unter dem Markennamen SUNBASICS.




18.10.2009   Quelle: SUNOVATION GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVATION GmbH,
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Weltzukunftsrat schließt neues Bündnis für erneuerbare Energien in Afrika

Prof. A. S. Sambo, Generaldirektor der nigerianischen Energie-Kommission
Prof. A. S. Sambo, Generaldirektor
der nigerianischen Energie-Kommission

Um eine klimafreundliche Energieversorgung mit Hilfe erneuerbarer Energien in Afrika zu fördern, hat der Weltzukunftsrat (World Future Council, WFC) in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba einen Strategie-Workshop für Vertreter von Regierungen, Energieversorgern, privaten Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) veranstaltet. Die rund 30 Teilnehmer aus Äthiopien, Nigeria, Südafrika, Großbritannien und Deutschland hätten die Gründung der African Renewable Energy Alliance beschlossen, um sich künftig als Bündnis stärker für eine nachhaltige Energieversorgung einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung des WFC. Laut WFC haben über 90 Prozent der Menschen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara keinen Stromanschluss. Dies erschwere den Zugang zur Bildung sowie die wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen. Darüber hinaus belaste der Rauch der in ländlichen Regionen weit verbreiteten Holzkohleöfen Menschen und Umwelt erheblich.   Gemeinsam hätten die Teilnehmer des Workshops ein Grundsatzpapier ausgearbeitet, das die Notwendigkeit besserer politischer Rahmenbedingungen zur Verbreitung erneuerbarer Energien betone und die Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle vorsehe, so der WFC.


Förderung erneuerbarer Energien in Afrika durch intensiven Dialog

"Durch ständigen Dialog über Technologien, Finanzierungsmechanismen und politische Förderinstrumente wollen wir die Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien in Afrika beschleunigen", sagte Abel Didier Tella, Generalsekretär der Vereinigung Afrikanischer Energieversorger (UPDEA), die 54 öffentliche und private Versorger aus 43 Ländern repräsentiert. Zunächst finanziell unterstützt durch den World Future Council, sollen regelmäßig Telefonkonferenzen, halbjährliche Workshops und eine Internetplattform diesen Austausch sicherstellen. In dem Übereinkommen betonen die Teilnehmer zudem die besondere Rolle erneuerbarer Energien für die Entwicklung Afrikas: "Es ist Zeit, auf einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien sowohl in Städten als auch in den ländlichen Regionen Afrikas zu setzen. Durch eine entschlossene Förderung der Produktion und Verteilung der erneuerbaren Energien in Regionen mit und ohne Stromnetzanbindung geben wir Millionen von Afrikanern die Möglichkeit, ein besseres Leben zu führen. Dies betrifft die gesamte Energieversorgung, sowohl Wärme als auch Strom."


Allianz soll Marktentwicklung in Afrika beschleunigen

Als Partner des World Future Council habe die Heinrich Böll Stiftung sowie die in Brüssel ansässige Alliance for Rural Electrification den Workshop unterstützt, heißt es in der Pressemitteilung. Zu den Teilnehmern des Workshops zählten der Generaldirektor der nigerianischen Energie-Kommission, Abubakar S. Sambo, der Leiter der südafrikanischen Regulierungsbehörde NERSA, Thembani Bukula, der Leiter der Abteilung für Bio-Kraftstoffe im äthiopischen Ministerium für Minen und Energie, Ephrem Hassen Gossoma, sowie WFC-Ratsmitglied Tony Colman, Aufsichtsratsmitglied der Beratungsfirma Africa Practice. Von Unternehmensseite hätten zudem die SMA Solar Technology, der äthiopische Solarenergie-Entwickler Solar 23 und der nigerianische Solar-Entwickler SolarSolve an dem Workshop teilgenommen. Alle Unternehmensvertreter hätten der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Allianz dazu beitragen wird, die Marktentwicklung in Afrika zu erleichtern. Der Workshop habe unter der Schirmherrschaft des Leiters der äthiopischen Umweltbehörde und WFC-Ratsmitglieds Dr. Tewolde Gebre Berhan Egziabher stattgefunden.

18.10.2009   Quelle: World Future Council   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: World Future Council,
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BUND: Schwarz-Gelb riskiert Rückschlag bei erneuerbaren Energien

BUND-Vorsitzender Weiger: Bundeskanzlerin Merkel gefährdet den Ausbau der erneuerbaren Energien
BUND-Vorsitzender Weiger:
Bundeskanzlerin Merkel gefährdet
den Ausbau der erneuerbaren Energien

"Auch wenn die neue Koalition klare Festlegungen vermeiden will: Schwarz-Gelb setzt auf die völlige Freigabe der AKW-Laufzeiten und damit auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Damit nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzliche Gefahren für die Bevölkerung in Kauf und gefährdet den Ausbau der erneuerbaren Energien", bewertete Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Stand der Koalitionsverhandlungen in der Energie- und Atompolitik. "Das Angebot der Energiekonzerne, Zusatzgewinne aus längeren AKW-Laufzeiten in erneuerbare Energien zu investieren, ist ein Danaergeschenk. Wer Atomgewinne für den Ausbau der erneuerbaren Energien abzweigen will, lenkt nur von den Risiken und Nachteilen der Atomenergienutzung ab", sagte Weiger in einer Zwischenbilanz der Koalitionsverhandlungen, die der BUND zusammen mit dem Energieexperten Professor Uwe Leprich vom Saarbrücker Institut für Zukunftsenergiesysteme (IZES) zog.   Sollten die erneuerbaren Energien durch die neue Koalition benachteiligt werden, gefährde dies auch eine große Zahl künftiger Arbeitsplätze. Derzeit arbeiteten bereits allein in Deutschland 280.000 Menschen in diesem Bereich.




Professor Uwe Leprich fordert verstärkte Investitionsanreize für Kraft-Wärme-Kopplung

Leprich wies die These von Union und FDP, die Atomkraft sei als "Brückentechnologie" unverzichtbar, zurück. Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atommeiler würden die erneuerbaren Energien behindern. Auch das Argument der Energiekonzerne, eine grundlastbasierte Stromerzeugung sei nur mit Atom- und Kohlekraftwerken möglich, sei unhaltbar. Leprich forderte verstärkte Investitionsanreize zum Bau klimaschonender Kraft-Wärme-gekoppelter Energieanlagen und zur besseren Integration erneuerbarer Energien in die Stromnetze. Außerdem müssten die monopolartigen Strukturen im Energiesektor aufgelöst und die Netze unabhängig von den Energieerzeugern bewirtschaftet werden. Bei geeigneten politischen Rahmenbedingungen ließe sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von derzeit 15 Prozent auf mindestens 40 Prozent im Jahr 2020 steigern. Diese Entwicklung werde zwangsläufig von der zentralistischen Struktur der Großkraftwerke wegführen.


Vorrangregelung für Strom aus erneuerbaren Energien unverzichtbar

"Langfristig können wir unseren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewinnen. 2050 benötigen wir kein einziges Atom- und Kohlekraftwerk mehr, höchstens noch ein paar Gaskraftwerke", sagte Leprich. Unverzichtbar sei auch die Vorrangregelung zur Einspeisung erneuerbarer Energien in die Netze. Immer mehr Länder auf der Welt würden die deutsche Einspeiseregelung kopieren, um ihre nationalen Klimaschutzziele überhaupt erreichen zu können.


BUND: indirekte Atomkraftsubventionen streichen

Statt Laufzeitverlängerungen für alte und abgeschriebene Atommeiler zu beschließen, forderte der BUND die Streichung indirekter Atomkraftsubventionen wie den Verzicht auf Nachrüstungen, das Fehlen einer Brennelementesteuer und unzureichende Haftpflichtversicherungen gegen Störfälle. Der Umweltverband sprach sich außerdem für die Aufgabe der Endlagerbaustelle in Gorleben aus und fordert eine ergebnisoffene Suche nach einem neuen Standort im gesamten Bundesgebiet.

Unabdingbar für die Energiewende sei auch die Senkung des Energie-und Stromverbrauchs. Eine der ersten Aufgaben der neuen Koalition müsse deshalb die Wiedervorlage des in der letzten Legislaturperiode gescheiterten Energieeffizienzgesetzes inklusive der Einrichtung eines Energieeffizienzfonds in einem Umfang von etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr sein. Mithilfe dieses Fonds müsse die Verbreitung sparsamer Elektrogeräte und effizienter Gebäudetechnik beschleunigt werden. Große Reserven zur Energieeinsparung ließen sich zudem mit höheren Energiestandards bei Neubauten und schnelleren Sanierungen im Gebäudebestand mobilisieren.

17.10.2009   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUND,
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Startschuss für EnBW-Solarpark in Leibertingen

Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH (Stuttgart) hat mit dem Bau ihres ersten großen Solarparks begonnen. Die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2,1 MW werde auf einer ehemaligen Erddeponie der Gemeinde Leibertingen (Landkreis Sigmaringen) errichtet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In dem sieben Hektar großen Solarpark kämen rund 18.000 Dünnschichtmodule des Herstellers Sharp zum Einsatz, die jährlich rund 2,1 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen würden. Damit könnten rund 600 Haushalte versorgt und 1.240 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Inbetriebnahme des Solarparks solle im Dezember 2009 erfolgen, so das Unternehmen.   „Der Solarpark in Leibertingen markiert für die EnBW den Einstieg als Investor in die Solarenergie. Wir werden neben dem Solarpark Leibertingen in diesem Jahr noch weitere Photovoltaikanlagen auf Dachflächen mit einer Leistung von etwa 1,1 MW realisieren“, so Dr. Hans-Josef Zimmer, Vorstand Technik der EnBW.

Bürgerbeteiligung
Eine besondere Bedeutung erhalte das Projekt durch das Angebot der EnBW Erneuerbare Energien GmbH an die Bürger der Gemeinde Leibertingen, sich in Form einer noch zu gründenden Bürger-Energiegenossenschaft an dem Solarpark zu beteiligen. Dafür werde die EnBW Erneuerbare Energien GmbH ein Beteiligungsdarlehen anbieten. Armin Reitze, Bürgermeister von Leibertingen, freut sich über dieses Beteiligungsmodell und ergänzt: „Unsere Gemeinde hat sich bewusst für die EnBW als verlässlichen Partner entschieden.“
Ziel der EnBW ist es, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Energiemix der EnBW bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 % zu erhöhen. Dabei setze die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie On- und Offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auch auf weitere ausgereifte Technologien wie die Solarenergie sowie Biomasse und Biogas. Die EnBW hat 2009 u.a. mit dem Baubeschluss zu ihrem ersten Offshore-Windpark Baltic 1 mit 48,3 MW, dem Erwerb von drei Onshore-Windparks mit 52 MW und dem Baubeginn zur Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim ihre Ausbauplanung im Bereich der Erneuerbaren Energien konsequent vorangetrieben.

17.10.2009   Quelle: EnBW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Kalifornien: Solar-Käufergemeinschaft handelt Rabatte für Photovoltaik-Projekte aus

Die Sharp Solar Energy Solutions Group (Sharp Solar; Huntington Beach, Kalifornien) meldete im Oktober 2009, das Unternehmen kooperiere mit der Interessengemeinschaft "One Block Off the Grid" (1BOG; San Francisco, Kalifornien), um Hausbesitzern im kalifornischen Regierungsbezirk Sonoma einen größeren Rabatt für Solarstromanlagen gewähren zu können. Laut Pressemitteilung ist 1BOG die größte Interessengemeinschaft, die Kollektivverträge für Gruppen von Hausbesitzern aushandelt, um Photovoltaik-Anlagen zu erwerben.   Indem sie die Macht der Käufergemeinschaft einsetze, sei 1BOG in der Lage, mit Installateuren und Herstellern von Solarstromanlagen Gruppenrabatte auszuhandeln. Der Bezirk Sonoma sei die sechste von 1BOG betreute Region und das insgesamt zehnte Programm des Unternehmens. Außerdem sei es das erste Mal, dass die Käufergemeinschaft direkt mit einem Solarmodul-Hersteller verhandle, um die Kosten für Solaranlagen ihrer Mitglieder weiter zu senken. "Bisher haben wir ausschließlich mit Solar-Installateuren über Gruppenrabatte verhandelt, aber im Zuge der Kampagne im Bezirk Sonoma haben wir unmittelbar Kontakt mit der Quelle aufnehmen können, um unseren Kunden noch größere Rabatte zu ermöglichen", sagte Dave Llorens, Mitgründer und Geschäftsführer von 1BOG. "Wir sind froh, unmittelbar mit Sharp verhandeln zu können und Gruppenbestellungen die leistungsstarken und zuverlässigen Module des Unternehmens anzubieten".


Grundbesitzer erhalten Gruppenrabatt vom Solarmodul-Hersteller und von Photovoltaik-Installateuren

Laut Pressemitteilung wurde die Sonoma-Kampagne im Oktober gestartet; Bewerbungen für das Programm werden noch bis zum 9.11.2009 angenommen. 1BOG kooperiert laut Sharp Solar ebenfalls mit dem Solar-Installateur Real Goods Solar (San Rafael, Kalifornien) in Sachen Rabatte für die Installation von Photovoltaikanlagen. Hausbesitzer hätten außerdem Zugriff auf vereinfachte Finanzierungsmöglichkeiten, mit denen die Vorabkosten für Solaranlagen im Rahmen des "Sonoma County Energy Independence" Programms stark gesenkt werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Sämtliche Teilnehmer der 1BOG Sonoma-Kampagne sollen mit den "ND-215UCI"-Modulen von Sharp Solar versorgt werden. Diese Module sind laut Unternehmensangaben leistungsstark, haben einen hohen Wirkungsgrad und sind robust, was eine zuverlässige Stromerzeugung gewähleiste. "Wir sind von der Arbeit, die 1BOG an der Basis leistet, beeindruckt und unterstützen deren Ziel, die Nutzung der Solarenergie in Gemeinden im ganzen Land zu fördern", sagte Ron Kenedi, Vizepräsident der Sharp Solar Energy Solutions Group.

17.10.2009   Quelle: Sharp Solar Energy Solutions Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EUROSOLAR: Deutsche Solarpreise werden in Karlsruhe verliehen; Projekte, Initiativen und Persönlichkeiten für Einsatz um erneuerbare Energien geehrt

Solarpreise
Solarpreise

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V., vergibt am Samstag, 17. Oktober, im Bürgersaal des Rathauses in Karlsruhe die Deutschen Solarpreise 2009. Die Laudatio hält der Publizist Franz Alt. EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises, erklärt zur Verleihung: "Alle Preisträger tragen dazu bei, das Umsteuern von fossilen und atomaren Energien auf die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Aber auch diejenigen, die sich beworben hatten und nicht ausgezeichnet wurden, haben bewiesen, mit welchem Ideenreichtum und welchen praktischen Lösungen die Energiewende verwirklicht wird." 
Die Deutschen Solarpreise 2009 werden in acht Kategorien vergeben. Die Preisträger sind:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke:

- Gemeinde Wildpoldsried, Bayern
- Gemeinde Saerbeck, Nordrhein-Westfalen

Industrielle, kommerzielle und landwirtschaftliche Unternehmen/Betriebe:

- Brauerei Clemens Härle, Baden-Württemberg
- Hofgemeinschaft Heggelbach, Baden-Württemberg

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften:

- Kloster Himmerod, Rheinland-Pfalz

Medien:

- Wir-Klimaretter.de, Berlin

Transportsysteme:

- SolarWaterWorld AG, Berlin

Bildung und Ausbildung:

- Forschungsprojekt SUN-AREA, Hessen

Eine-Welt-Zusammenarbeit:

- KAЇTO Projekt GmbH, Bayern

Sonderpreis für persönliches Engagement:

- Detlef Leinberger, Frankfurt a.M.

Außerdem werden Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie privater Plusenergiehäuser, Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie 100%-Kommunen - also Gemeinden, die Initiativen ergreifen, um sich vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen - mit Plaketten ausgezeichnet. Diese Preisträger werden auf den Internetseiten von EUROSOLAR präsentiert.
Die Deutschen Solarpreise werden von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen und an Organisationen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung der Erneuerbaren Energien in allen verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte, Initiativen und Engagements ausgezeichnet.
Die Würdigungen der Preisträger stehen ab Freitag, 16. Oktober, auf den Internetseiten von EUROSOLAR zur Verfügung.

16.10.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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FH-Professorin Martina Klärle erhält Deutschen Solarpreis 2009 in der Kategorie "Bildung und Ausbildung"

Martina Klärle erhält den Deutschen Solarpreis 2009
Martina Klärle erhält den Deutschen
Solarpreis 2009

Martina Klärle, Professorin im Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik an der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM), wird am 17. Oktober 2009 den Deutsche Solarpreis 2009 in der Kategorie "Bildung und Ausbildung" verliehen. Sie erhält den Preis von EUROSOLAR - der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. - für ihre langjährigen und herausragenden Leistungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Ausgezeichnet wird Klärles Forschungsprojekt "SUN-AREA". Es steht laut Jury "für die vorbildliche und zukunftsweisende Entwicklung einer Standortanalyse für Photovoltaik-Dachflächenanlagen und die Ermittlung bestehender Potenziale zur Nutzung der Sonnenenergie".  Durch Klärles Entwicklung einer interaktiven Karte können Hauseigentümer schnell, einfach und kostenlos im Internet erfahren, ob sich eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach lohnt.





Solardach-Verzeichnisse für deutsche Großstädte

Die Städte Gelsenkirchen, Osnabrück, Braunschweig und Wiesbaden bieten bereits Solardach-Verzeichnisse an. Für andere Gemeinden und Städte wie Bonn und Mainz - laufen die Berechnungen. Klärle leitet am Fachbereich 1: Architektur; Bauingenieurwesen; Geomatik den Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik. Die Studierenden lernen hier, raumbezogene Geodaten (Daten von der Erde) zu erfassen und zu analysieren. "Sie setzen sich mit den Grundlagen und Voraussetzungen für die Entwicklung solch zukunftsträchtiger Modelle wie SUN-AREA auseinander", kommentiert Klärle. Bereits im Studium arbeiten die Studierenden mit Kommunen, Verbänden, Behörden und Firmen zusammen. Klärle bietet des Weiteren im Rahmen des "studium generale" fächerübergreifende Projekte zu den erneuerbaren Energien an.

Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2009 um 11 Uhr im Rathaus der Stadt Karlsruhe statt. Die Vergabe erfolgt in acht Kategorien. Die Deutschen Solarpreise werden von EUROSOLAR jährlich vergeben. Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie Organisationen, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben, werden gewürdigt.

16.10.2009   Quelle: FH FFM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Frankfurt am Main,
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BrightView erfüllt Bewertungsvorgaben für Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionsanlage von Signet Solar

Blick in die Produktion von Signet Solar in Mochau.
Blick in die Produktion von Signet Solar
in Mochau.

Das junge Unternehmen BrightView Systems (Petach Tikva, Israel) hat die erfolgreiche Einbindung und Bewertung seiner Prozessmess- und Kartierungslösung zur Großflächenmessung (Wide Area Metrology, WAM) für Dünnschicht-Photovoltaik-Hersteller am Produktionsstandort von Signet Solar in Mochau (Deutschland) bekannt gegeben. Das BrightView Systems entwickelte WAM-Tool habe mit seinen in die Fertigungslinien eingebundenen Messkapazitäten und "True-Cell"-Messverfahren sowie mit der damit verbundenen Palette von Steuerungsanwendungen zur Abweichungserkennung, Kammerzuordnung und Prozessfensteroptimierung erfolgreich seinen Beitrag zur Moduleffizienz wie auch zur Produktivität der Fertigungslinien nachgewiesen, berichtet Signet Solar in einer Pressemitteilung. 


Höhere Stückzahlen und zuverlässigere Solarmodule

Signet Solar habe deren Wert zur Steigerung des Produktionsausstoßes und für die nachhaltige Verlässlichkeit der Photovoltaik-Module anerkannt und das System in seinen Produktionsablauf integriert. Man sei erstmalig in der Lage, eine vollautomatische, ständige Überwachung und Rückkopplung für 100 % der kompletten Module zu implementieren, und man müsse sich nicht mehr in großem Umfang auf Messungen außerhalb der Produktionslinie und spezielle Testmodul-Zyklen verlassen, heißt es in der Pressemitteilung.



Übergang zur Massenproduktion

"Die Lösung von BrightView füllt eine große Lücke beim Übergang des Unternehmens von der Pilot- zur Massenproduktion und bietet eine wirkliche 24/7-In-Line-Prozessüberwachung, während sie lange und aufwändige Zyklen außerhalb der Produktionslinie und Testpaneele einspart", sagte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Das System ist von unseren F&E-Ingenieuren gut angenommen worden, die jetzt die benötigten Daten für die konkrete Prozessverbesserung und -optimierung generieren, genauso wie von unseren Produktionsingenieuren, die sich auf die kontinuierliche automatische Alarmierung bei Prozessproblemen stützen, wie auch auf viel schnelleren Wechsel nach Prozess-Tool-Wartung."

Benny Shoham, Vorstand von BrightView fügte hinzu, dass "Signet Solar unser System einer rigorosen Prüfung unterworfen hat, was uns die Möglichkeit gab, unsere Vision von einer Massenproduktionslinie unter Benutzung von tatsächlichen Paneelleistungsdaten bestätigt zu sehen. Dessen talentierte Mannschaft war durch die Arbeit mit der hochmodernen WAM-Lösung von BrightView in sehr kurzer Zeit in der Lage, große Verbesserung in der Produktionslinienproduktivität herbeizuführen. Wir sind über die von ihnen erreichten ausgezeichneten Ergebnisse hoch erfreut und sehen der weiteren Zusammenarbeit mit Signet Solar an deren nächstem Meilenstein in der Produktion und ihren Prozessverbesserungsvorhaben wie auch bei der Beschleunigung der Effizienz- und Produktionssteigerung in der Dünnschicht-Photovoltaik-Industrie mit Freude entgegen.

16.10.2009   Quelle: Signet Solar Inc.; BrightView Systems Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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Unternehmensberatung Apricum: Deutsche Solar-Förderung sollte jetzt umdenken

Unternehmensberater Dobrott: Solar- Förderpolitik an den Markt anpassen.
Unternehmensberater
Dobrott: Solar-
Förderpolitik an den
Markt anpassen.

Derzeit wird kritisiert, dass die deutsche Förderpolitik für die Solar-Branche wenig zielführend sei und jährlich Kosten in Milliardenhöhe verursache. Dem widerspricht Nikolai Dobrott, Geschäftsführer der Apricum GmbH, einer international tätigen Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Cleantech und erneuerbare Energien. Die Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei richtig gewesen und werde heute von anderen Ländern nachgeahmt. Doch jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Förderpolitik an die Entwicklung des Marktes anzupassen.   Dobrott war unter anderem als "Director Renewable Energies and Resources" bei Invest in Germany, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, wesentlich am Auf- und Ausbau des Erneuerbare-Energien-Standortes Deutschlands beteiligt.



Unternehmensberater warnt vor einer vorschnellen Verurteilung der deutschen Subventionspolitik

Unter dem Titel "Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg" berichtete Spiegel Online Ende letzter Woche, dass die Solar-Förderung der Großen Koalition die deutschen Steuerzahler langfristig etwa 27 Milliarden Euro kosten werde. Die Kosten würden die Verbraucher tragen, und das noch über die nächsten 20 Jahre, denn so lange werde die Solarstrom-Vergütung gesetzlich garantiert. Dabei sei der Nutzen minimal - Sonnenenergie trage mit weniger als einem Prozent fast nichts zur Stromerzeugung in Deutschland bei, zitiert Dobrott den Spiegel. "Ich kann mich der Argumentation des Spiegel-Artikels nicht anschließen und warne auch vor einer vorschnellen Verurteilung der deutschen Subventionspolitik", so Dobrott in einer Pressemitteilung. "Volkswirtschaftliches Ziel Mitte der 90er Jahre war es, in einem exportorientierten Hochlohnland ohne eigene nennenswerte Energiereserven und in der strukturschwachen Region Ostdeutschland eine international wettbewerbsfähige Zukunftsindustrie aufzubauen. Dieses Ziel wurde bis heute sehr erfolgreich umgesetzt." Deutschland sei mit der Subventionierung nach EEG den richtigen Weg gegangen, es habe damit eine Industrie mit guten Startvoraussetzungen und mittel- und langfristig hohem Wachstumspotenzial gefördert. Jeder Unternehmer agiere so: Er investiert in Märkte mit hohem Wachstumspotenzial.


Nikolai Dobrott: Auch China subventioniert die Solarbranche massiv

Cleantech, also die Entwicklung und Herstellung neuer Produkte und Technologien mit dem Anspruch auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, und der Solarmarkt hätten heute weltweit eine hohe Attraktivität und Deutschland eine ausgezeichnete Wettbewerbsposition, betont Dobrott. Mit der Subventionspolitik seien zudem etwa 80.000 direkte und nochmals die drei- bis vierfache Zahl indirekter Arbeitsplätze in der Solarwirtschaft geschaffen worden, und das größtenteils in den strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands. "Dies ist ein beachtlicher Erfolg. Heute ist Deutschland mit höchstem technologischen Know-how und innovativen Entwicklungen der führende Anbieter in der Solarbranche neben China, das im Übrigen ebenfalls die Solarbranche massiv subventioniert", so Dobrott weiter.


Subventionspolitik sollte angepasst werden

"Die berechtigte Frage lautet, inwieweit die deutsche Subventionspolitik in die Solarindustrie überdacht und an die Marktgegebenheiten angepasst werden sollte. Denn die Preise für Solarmodule sind seit gut einem Jahr stark gefallen, d.h. Betreiber verdienen heute viel früher an ihren Investitionen. Eine Anschubfinanzierung in der bisherigen Höhe ist also nicht mehr notwendig", so Dobrott in der Pressemitteilung. Nach Meinung von Apricum sei deshalb jetzt der Zeitpunkt für eine Nachjustierung gekommen. Richtig sei auch, dass sich noch zeigen müsse, ob die Solarenergie in Deutschland einen substanziellen Beitrag zur sauberen Energieversorgung werde leisten können. Es sei also sicher der falsche Weg, der Solarenergie in Deutschland durch Überförderung eine nicht wirtschaftliche, zentrale Rolle im Energiemix zuzuschreiben.

Wichtiger sei es, jetzt die Internationalisierung des Geschäfts voranzutreiben, betont der Unternehmensberater. In einigen Märkten, wie beispielsweise Regionen in den USA, Italien oder auch im Nahen Osten, sei schon fast Netzparität erreicht, d.h. Solarstrom sei dort ohne Subventionen wirtschaftlich wettbewerbsfähig mit eingekauftem Strom vom Netzbetreiber. Hier müsse Deutschlands Solarindustrie präsent sein, um die Weichen für den Absatz zu stellen. "Da ist zum einen unternehmerisches Geschick gefragt. Aber auch von der Politik sollte dies unterstützt werden, indem man - mit Fingerspitzengefühl - die Anreize in Deutschland schrittweise zurückfährt und die frei werdenden Mittel hier investiert", sagt Dobrott. Bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland könnten auch Kooperationen mit ausländischen Partnern der richtige Weg sein. Skaleneffekte zu nutzen, sollte stärker in den Vordergrund rücken.


Apricum auf dem Forum Solarpraxis

Am 19. und 20. November 2009 wird Nikolai Dobrott auf dem Forum Solarpraxis in Berlin einen Fachvortrag zur Solar-Förderung halten. Außerdem ist eine Diskussionsrunde am Abend des 18. November zu diesem Thema geplant. Details auf Anfrage, Interessenten sind herzlich eingeladen.

16.10.2009   Quelle: Apricum – The Cleantech Advisory   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Apricum,
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Centrosolar Glas: Solarglas-Produktion im Volllastbetrieb mit 6 Mio. m2 pro Jahr

Die Antireflexbeschichtung
Die Antireflexbeschichtung
"CENTROSOL HiT" wird unter
Reinraum-Bedingungen aufgebracht.

Der Fürther Solarglas-Spezialist, Centrosolar Glas GmbH & Co. KG, ein 100 %-iges Tochterunternehmen der börsennotierten CENTROSOLAR Group AG (München) hat seine Jahreskapazität auf sechs Millionen Quadratmeter erhöht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Zugewinn neuer Kunden aus Europa, Nordamerika und Asien habe eine Verdoppelung des Produktionsausstoßes in den letzten beiden Jahren notwendig gemacht. Bestseller sei antireflexbeschichtetes Solarglas, das vom Unternehmen vor acht Jahren eingeführt wurde und jetzt weltweit eine marktführende Stellung eingenommen habe.  Neu ist laut Centrosolar Glas, dass die patentierte Nano-Beschichtung künftig auch einseitig und vollflächig erfolgen kann, was es erlaube, das im In- und Ausland begehrte Solarglas noch effizienter zu produzieren. Das neue Verfahren soll bereits 2009 in die Serienproduktion gehen.



Marktführendes Nano-Beschichtungsverfahren auf dem Vormarsch

Centrosolar Glas ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für nano-beschichtetes Antireflex-Solarglas, mit dem die jährliche Leistung eines damit abgedeckten Photovoltaik-Solarmoduls um 4 bis 7 % gesteigert werden könne. Ralf Ballasch, Geschäftsführer der Centrosolar Glas: "In Zeiten wie diesen, in denen alle auf die Anlageneffizienz schauen, ist Solarglas mit Antireflex-Eigenschaften ein Wachstumsmarkt. Solarzellenhersteller erhöhen die Effizienz der Energieumwandlung innerhalb der Zelle selbst, wir tragen mit unserem besonders durchlässigen Solarglas dazu bei, dass noch mehr aus dem gesamten Solarmodul heraus kommt." Solarglas aus Fürth werde daher bei der Produktion von Hochleistungsmodulen vieler renommierter Photovoltaik-Hersteller in Europa, USA und Asien eingesetzt. Dieser stetig wachsende, internationale Kundenkreis sei kürzlich auch um zwei große amerikanische Solar-Unternehmen und einen chinesischen Solarmodulhersteller erweitert worden.


Einsetzende Marktbelebung auf Seiten der Modulhersteller

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach Centrosolar Glas-Produkten seien mit Unterstützung der Münchner Muttergesellschaft in den letzten zwei Jahren zehn Millionen Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Fürth investiert worden. Dazu Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG: "Die in vielen Ländern bevorzugte Förderung von Dachanlagen kommt auch unserer Tochtergesellschaft Centrosolar Glas entgegen. Auf dem Dach sind die Flächen begrenzt. Die Moduleffizienz ist hier besonders entscheidend. Diesem Trend haben wir mit einem frühzeitigen Ausbau unserer Produktionskapazitäten für das besonders transparente Antireflex-Solarglas entsprochen." Die Gesamtkapazität für Solarglas aus Fürth beläuft sich nach zwei Ausbaustufen heute auf sechs Millionen Quadratmeter pro Jahr. Aufgrund der einsetzenden Marktbelebung auf Seiten der Modulhersteller werden diese Kapazitäten mittlerweile unter Volllastbetrieb ausgenutzt, betont das Unternehmen. Weitere Kapazitätsausweitungen seien bereits in Planung.


16.10.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Glas GmbH & Co. KG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau eröffnet Tochtergesellschaft und Technologiezentrum in der Schweiz

Die Roth & Rau Switzerland AG, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), hat im Rahmen des im Mai 2008 geschlossenen Kooperationsvertrags mit dem Schweizer Institut für Mikrotechnologie (EPFL/IMT) die erste Forschungslinie in den Räumlichkeiten des EPFL/IMT in Neuchâtel installiert, ein kompetentes Forschungsteam aus Wissenschaftlern und Ingenieuren aufgebaut und damit die Weichen für den Erfolg des dreijährigen Entwicklungsprojektes gestellt. Dabei sollen Anlagen, Technologien und Prozesse für die Herstellung hocheffizienter kristalliner Silizium-Solarzellen auf Basis der Hetero-Junction-Technologie entwickelt werden, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. 

Forschungslinie für die Entwicklung der übernächsten Solarzellen-generation

Anlässlich der offiziellen Eröffnung der Roth & Rau Switzerland AG am 15.10.2009 sowie des Technologiezentrums am IMT erläutert der Konzernchef, Dr. Dietmar Roth, den aktuellen Fortgang des Projekts: "Wir forschen in Neuchâtel bereits intensiv an der übernächsten Solarzellengeneration, mit der Wirkungsgrade von 20 und mehr Prozent möglich sind. Die ersten vielversprechenden Ergebnisse haben wir bereits erzielt und sind daher zuversichtlich, die neuen Fertigungstechnologien inklusive der dafür notwendigen Anlagentechnik und Prozesse bereits ab 2011 in die Massenproduktion überführen zu können."


Hetero-Junction-Solarzellen mit hohen Wirkungsgraden und ausgezeichnetem Temperaturverhalten

Bei der Hetero-Junction-Technologie handle es sich um ein bereits bekanntes Verfahren, das bis heute erst von einem einzigen Unternehmen industriell genutzt werde. Hetero-Junction-Zellen basierten auf einem recht einfachen Niedertemperatur-Herstellkonzept. Sie zeichneten sich durch eine ausgezeichnete Passivation aus, welche zu sehr hohen Wirkungsgraden und ausgezeichnetem Temperaturverhalten führe. Damit bereite sich Roth & Rau optimal auf die notwendigen Erneuerungs-, aber auch Erweiterungsinvestitionen ihrer bestehenden Kunden vor, die durch den zunehmenden Kostendruck im Markt gezwungen seien, in die nächste Technologiegeneration zu investieren. "Unser Ziel ist es, unsere Technologieführerschaft mit innovativen Produkten zu sichern und damit langfristig weiter zu wachsen. Umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung, wie hier in Neuchâtel, bilden dafür die Grundlage", sagt Dr. Bernd Rau, Geschäftsführer der Roth & Rau Switzerland AG und auf Konzernebene verantwortlich für Forschung und Entwicklung.

Das Institut für Mikrotechnologie der Universität Neuchâtel ist für seine Arbeiten sowohl auf dem Gebiet der Dünnschicht-Silizium-Solarzellen als auch auf dem der kristallinen Silizium-Solarzellen anerkannt. Das Institut war in der Vergangenheit an der Gründung mehrerer Unternehmen beteiligt und konnte erfolgreich wesentliche Technologie-Transfers in Zusammenarbeit mit Solarzellenherstellern sowie mit einem führenden Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarzellen umsetzen.

16.10.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IMEC und BP Solar präsentieren kostengünstige, hoch effiziente Silizium-Solarzelle

Photovoltaik-Forschung am IMEC.
Photovoltaik-Forschung am
IMEC.

IMEC (Leuven, Belgien), eines der führenden europäischen Forschungszentren für Photovoltaik, und BP Solar, Tochterunternehmen von BP Alternative Energy, berichteten am 05.10.2009, sie hätten mit dem neu entwickelten "Mono2"-Silizium von BP Solar Photovoltaik-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 18 % hergestellt. Die Unternehmen berichten, dass sie in Verbindung der Prozesstechniken von IMEC mit den qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Trägermaterialien von BP Solar zeigen konnten, dass Mono2 gute Chancen habe, sich als neues Substrat für kostengünstige und höchst leistungsfähige Solarzellen zu etablieren.  Laut Pressemitteilung ermöglicht der Mono2-Produktionsprozess die Herstellung neuer Silizium-Wafer für Solarzellen, die eine günstigere Alternative zu den im Czochralski-Verfahren produzierten Substraten seien. Der Produktionsprozess verbindet laut IMEC eine sehr geringe Fehlerdichte mit hohen Wirkungsgraden, zu Produktionskosten, die vergleichbar mit jenen herkömmlich gefertigter multikristalliner Substrate sind. Die Produktion von Mono2 soll das unternehmenseigene Verfahren zur Kristallzüchtung und Herstellung von Ingots nutzen, die zu monokristallinen Siliziumblöcken und -Wafern verarbeitet werden, womit die gewünschte Ausrichtung von Kristallen möglich sei. Dies soll helfen, weiter gehende Verbesserungen bei den Zell-Wirkungsgraden zu erreichen. Mono2 von BP Solar sei teilweise im Rahmen des "Technologies Pathways Partnership"-Programms des US-Energieministeriums (Department of Energy, DOE) finanziert worden.



18 % Wirkungsgrad mit nur 130 μm starken Solarzellen

Das IMEC-Verfahren kann nach Unternehmensangaben industriell eingesetzt werden, da es im Vergleich zu dem branchenweit verwendeten Prozess mit Aluminium-Rückseiten nur drei zusätzliche Verarbeitungsschritte erfordert. Laut Pressemitteilung sind die 156 x 156 mm großen Solarzellen nur 130 Mikrometer (μm) stark. Jef Poortmans, Programmdirektor für Photovoltaik, sagte: "Die Forschung von IMEC in Sachen Photovoltaik zielt auf eine deutliche Senkung der Produktionskosten und gleichzeitig auf steigende Wirkungsgrade kristalliner Siliziumzellen. Unsere Partner können unsere fortschrittlichen Prozesstechnologien anwenden, um hocheffiziente und kostengünstige Solarzellen auf Basis ihrer eigenen Materialien und Fachkenntnisse herzustellen". Eric Daniels, Vizepräsident für globale Technologien bei BP Solar sagte: "BP Solar arbeitet an der Entwicklung derartiger Schlüsseltechnologien, um die Kosten von Solarstrom weiter zu senken. Wir arbeiten mit Forschungs- und Entwicklungszentren wie dem IMEC und mit Schlüsselkunden gemeinsam daran, diese Technologie zu kommerzialisieren und um eine bessere Plattform für aktuelle und zukünftige Solarzellen bereitzustellen".

16.10.2009   Quelle: IMEC; Bp Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IMEC,
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RegioSolar-Konferenz in Erfurt diskutiert Trendwende zu 100% erneuerbaren Energien

Die RegioSolar-Konferenz findet am 13. und 14. November in Erfurt statt.
Die RegioSolar-Konferenz findet
am 13. und 14. November in
Erfurt statt.

Kommunale Entscheider und Energie-Experten aus ganz Deutschland diskutieren auf der sechsten RegioSolar-Konferenz vom 13 .- 14. November 2009 in Erfurt über die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. Unter dem Motto "Auf dem Weg zu 100 % Erneuerbaren Energien" organisiert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Konferenz gemeinsam mit dem Verein SolarInput (Erfurt). Lokale Akteure, Energie-Experten und kommunale Entscheider werden sich mit Ideen und Konzepten zum regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien beschäftigen. Ziel des Netzwerktreffens ist der Informationsaustausch zwischen Multiplikatoren aus Wirtschaft, Politik und Planung sowie engagierten Initiativen. 



Treffpunkt im "Solarvalley Mitteldeutschland"

Die Landeshauptstadt Erfurt profiliert als Vorreiter im Spitzencluster "Solarvalley Mitteldeutschland" nicht nur mit Produkten der Photovoltaik-Industrie "made in Thüringen", sondern engagiert sich auch als Gastgeber der RegioSolar-Konferenz für die Idee einer Versorgung mit 100 % erneuerbaren Energien. "Konzepte einer dezentralen Energieversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien werden heute bereits von vielen Kommunen umgesetzt", erklärt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Ein wichtiger Motor für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene ist die Vernetzung von handlungsrelevanten Akteuren aus Politik und Energiewirtschaft in den Kommunen. Die RegioSolar-Konferenz schafft die Grundlagen für dieses Netzwerk", so Körnig.

Die RegioSolar-Konferenz findet 2009 erstmals in den neuen Bundesländern statt; als regionaler Mitveranstalter engagiert sich der Verein SolarInput. "Für SolarInput war es wichtig, sich als Mitveranstalter in Erfurt mit Thüringer Strahlkraft einzubringen. Ein Umdenken in den Kommunen in Richtung 100% Erneuerbare Energien bietet gerade im international führenden Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland die Chance, tausende neue Arbeitsplätze zu schaffen, die regionale Wertschöpfung zu fördern und dabei durch die breite Anwendung der innovativen Solartechnik im Verbund mit anderen erneuerbaren Energietechnologien die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen", erklärt Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender von SolarInput.


Konferenzprogramm im Internet

Positive Prognosen für 100 % erneuerbare Energien gibt Dr. Franz Alt, Journalist und Buchautor, in seinem Vortrag "Deutschland ist erneuerbar – die Welt ist erneuerbar". Neben Referaten bietet die Konferenz auch aktive Beteiligungs- und Austauschmöglichkeiten. Verschiedene Workshops und Diskussionsrunden thematisieren aktuelle Fragen und Herausforderungen, wie die Zukunft der Elektromobilität, Möglichkeiten einer dezentralen städtischen Energieerzeugung oder Umsetzungen von Nullemissionsstrategien. Interessierte könne sich ab sofort für die Konferenz anmelden unter www.regiosolar.de/konferenz/

Die RegioSolar-Konferenz wird organisiert vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und vom Bundesumweltministerium sowie von Unternehmen aus der Solar-Branche unterstützt. In diesem Jahr begleitet zudem die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, die mit der "Solarinitiative Thüringen" den Ausbau und die internationale Positionierung des Solarstandortes Thüringen fördert, die RegioSolar-Konferenz. Schirmherr ist Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt.


16.10.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RegioSolar,
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Klaus Wowereit weiht Neubau des Photovoltaik-Herstellers Sulfurcell ein

Dr. N. Meyer, Gründer und Geschäftsführer 'Sulfurcell, Klaus Wowereit, Dr. R. Stroh, Geschäftsführer (v.l.)
Dr. N. Meyer, Gründer und Geschäftsführer
'Sulfurcell, Klaus Wowereit, Dr. R. Stroh,
Geschäftsführer (v.l.)

Mit der Einweihung des neuen Gebäudes der Sulfurcell GmbH (Berlin) am 14. Oktober 2009 wurde Deutschlands modernste Solar-Fassade aus Dünnschichtmodulen auf der Basis von Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) in Betrieb genommen, berichtet die Sulfurcell Solartechnik GmbH in einer Pressemitteilung. In Berlin werde auf diese Weise deutlich, dass ästhetische Architektur auch mit standardisierten, serientauglichen Photovoltaik-Modulen wirtschaftlich günstig und klimaschonend umgesetzt werden kann.  Diesen Beweis trete Sulfurcell mit dem eigenen Gebäude an. Das Berliner Photovoltaik-Unternehmen berichtet, dass es nun endgültig den Schritt in die Massenproduktion vollziehe und die Produktionskapazität für seine Dünnschichtsolarmodule von bisher drei auf jährlich 35 Megawatt (MW) steigere. Das Werk sei außerdem vorbereitet für den späteren Ausbau auf 75 MW.


Spektakuläre Solarfassade ermöglicht energieautarkes Verwaltungsgebäude

Mit dem Verwaltungsneubau und der Fertigungshalle beschreitet Sulfurcell neue Wege im gewerblichen Bauen. Insgesamt 900 neu entwickelte Photovoltaik-Kassettenmodule, die an der Fassade des Neubaus erstmalig zum Einsatz kommen, bilden eine schwarze Glasfassade und decken gleichzeitig etwa ein Drittel des Energiebedarfs des Bürogebäudes. Den übrigen Bedarf werde eine riesige Solarstromanlage auf dem Dach der Produktionshalle decken, so dass das Verwaltungsgebäude zu 100 Prozent energieautark sei.

"Wir freuen uns, dass Sulfurcell mit der Eröffnung seines neuen Firmensitzes im Technologiepark Adlershof ein deutliches Signal für den Solar- und Wirtschaftsstandort Berlin setzt", sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, anlässlich der Feierlichkeiten. "Im Berliner Klimabündnis haben wir uns verpflichtet, bis 2020 weitere 40 % CO2-Emissionen einzusparen. Die Lösung von Sulfurcell, ein energieautarkes Firmengebäude durch intelligente Solarlösungen zu gestalten, ist hierzu ein guter Beitrag und nachahmenswertes Beispiel", erklärte Wowereit.


Architektonisches Zeichen im solaren Bauen

"Nach acht Jahren Entwicklung und Pilotproduktion treten wir nun in die Serienfertigung ein. Wir freuen uns über diese Zäsur in Sulfurcells Firmengeschichte und werden uns durch technologische Innovation im internationalen Wettbewerb behaupten. Berlin ist dafür ein hervorragender Standort", sagte Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer und Gründer von Sulfurcell. "Mit unserem Gebäude haben wir ein architektonisches Zeichen gesetzt, um deutlich zu machen, was bereits heute im solaren Bauen möglich ist. Solares Bauen ist zukunftsorientiertes Bauen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Unsere Initiative gilt nun besonders dem Großraum Berlin: Hier möchten wir zur Stärkung solarer Energieerzeugung beitragen und suchen nach Eigentümern großer Dächer und Brachflächen, die sich als Partner zur Erreichung dieses Ziels verstehen."


"Ausgewählter Ort 2009" der Initiative "Deutschland - Land der Ideen"

Den solaren Neubau und die Innovationskraft des Unternehmens würdigte auch Harald Eisenach von der Deutschen Bank Berlin, der Sulfurcell im Rahmen der Einweihung als Vertreter der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2009" überreichte. Im Anschluss an die Einweihung fand im Neubau das erste Symposium "Solares Bauen – Neue Wege in der Industriearchitektur" statt. Um den Dialog zwischen Architektur und Solarwirtschaft auf dem Gebiet der gebäudeintegrierten Photovoltaik weiter voranzubringen, diskutierten Architekten, Planer, Anwender und Vertreter der Wissenschaft. Inhaltlich konzentrierte sich die Tagung auf das solare Bauen rund um gebäudefixierte Solarstromanlagen, die in der Breite anwendbar sind und zur Energiewende beitragen können.


15.10.2009   Quelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH,
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BEE: Erneuerbare Energien können 2020 bereits 28 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland decken

Energiepolitisches Gesamtkonzept des BBE.
Energiepolitisches
Gesamtkonzept des BBE.

Die erneuerbaren Energien können 2020 bereits insgesamt 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland decken, wenn die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt, betont der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Das gehe hervor aus den Branchenprognosen für Wärme, Verkehr und Strom, die der BEE am 15.10.2009 in Berlin vorgestellt hat. Danach können die Erneuerbaren 2020 bereits 25 Prozent der Wärmeversorgung übernehmen, 18 Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr und 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Zu den richtigen Rahmenbedingungen, die der BEE in seinem energiepolitischen Gesamtkonzept beschreibt, gehören insbesondere wirksamere Instrumente für den Ausbau der Erneuerbaren im Wärmesektor, ein Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie das Festhalten am Vorrang und den im EEG definierten Investitionsbedingungen für Erneuerbare Energien im Stromsektor. 


Neue Regierung soll in Sachen Wärme und Verkehr auf erneuerbare Energien setzen

"Wenn die neue Bundesregierung jetzt den Mut hat, nach dem Stromsektor auch in den Bereichen Wärme und Verkehr konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen, wird Deutschland 2020 schon deutlich weiter sein, als die EU-Richtlinie zum Ausbau der Erneuerbaren vorschreibt", betont BEE-Präsident Dietmar Schütz. "Das würde jede Menge Vorteile bringen: eine Klimadividende, von der andere Industriezweige profitieren, höhere heimische Wertschöpfung, die der Wirtschaftskrise entgegen wirkt und Arbeitsplätze schafft, und eine technologische Spitzenposition, die auch künftig Exporterfolge sichert."


Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche sichern

Die Branche der Erneuerbaren Energien sei in vielen Bereichen weltweiter Technologieführer und industrieller Vorreiter. Allein im Jahr 2008 seien rund 13,1 Milliarden Euro in neue Anlagen investiert worden. In der neuen Legislaturperiode bestehe die große Chance, diese Investitions- und Innovationsdynamik fortzuschreiben und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche zu sichern. Der weitere Ausbau vergrößere zudem den volkswirtschaftlichen Nutzen der regenerativen Energien. So sparten sie 2020 bereits externe Kosten in Höhe von mehr als 12 Milliarden Euro ein. "Mit dieser Klimadividende werden die Wirtschaftssektoren entlastet, die vom Emissionshandel erfasst sind, und ansonsten höhere Minderungspflichten übernehmen müssten", erklärt Schütz.


BEE-Geschäftsführer Klusmann: Schwarz-gelbe Koalition muss Ausbauinstrumente optimieren und wirksame Impulse für die Erneuerbaren im Gebäudebestand setzen

Im Wärmesektor kann sich der Anteil der erneuerbaren Energien nach der Prognose des BEE von heute 9 auf rund 25 Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Diese Steigerung sei besonders bedeutsam, da im Wärmebereich die Hälfte der gesamten Energie umgesetzt werde. Dem Vernehmen nach wolle die neue Koalition am Grundprinzip der gegenwärtigen Förderung festhalten und durch gesetzliche Vorgaben einerseits und finanzielle Anreize im Marktanreizprogramm andererseits den Ausbau Erneuerbarer Energien fortsetzen. Björn Klusmann, Geschäftsführer des BEE kommentiert: "Das ist der richtige Ansatz, allerdings reicht ein Weiter so nicht aus. Die schwarz-gelbe Koalition muss gerade im Wärmebereich die Ausbauinstrumente optimieren und wirksame Impulse für die Erneuerbaren im Gebäudebestand setzen. Nur so kann das große Potenzial für Klimaschutz, Energieeinsparung und Beschäftigung in der Wärmeversorgung deutlich schneller erschlossen werden als bisher."


Neustart in der Biokraftstoffpolitik erforderlich

Im Verkehr kann sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch laut BEE-Prognose bis 2020 auf über 18 Prozent fast verdreifachen. Am stärksten tragen nach den Berechnungen der Branche die Biokraftstoffe zu diesem Anstieg bei, deren Anteil am Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr dann bei 21 Prozent liegt. "Um dieses Wachstum zu realisieren, ist ein Neustart in der Biokraftstoffpolitik unumgänglich. Wir setzen auf die Erkenntnis bei Union und FDP, dass die kurzfristigen Wechsel in der Förderpolitik der letzten Legislaturperiode Unternehmen und Energiepolitik gleichermaßen geschadet haben", meint Klusmann. Daneben sei eine entschlossene Förderung von Forschung und Marktdurchdringung im Bereich Elektromobilität notwendig. Ihr Ausbau diene unter anderem der besseren Integration Erneuerbarer Energien in das Energieversorgungssystem.


Kohle- und Atomstrom verstopft die Netze und bremst die Erneuerbaren

Im Stromsektor droht nach Ansicht des BEE mit der Aufkündigung des Atomkonsenses und dem Bau zusätzlicher Kohlekraftwerke ein Rückschlag für den Ausbau der erneuerbaren Energien. "Zu viele träge Grundlastkraftwerke verstopfen die Netze und bremsen den Zuwachs an erneuerbaren Erzeugungskapazitäten", erläutert Klusmann. "Wir fordern die kommende Bundesregierung deshalb auf, an den bestehenden Rahmenbedingungen, insbesondere dem Vorrang für erneuerbare Energien, festzuhalten und so den Vertrauensschutz für Milliardeninvestitionen zu gewährleisten." Dann werde der Ausbau der Erneuerbaren im Strombereich weiterhin zügig voranschreiten und 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs aus regenerativen Quellen gedeckt. Die Prognose zur Stromversorgung 2020 hatte der BEE bereits im Januar dieses Jahres erstmals vorgelegt.


Dietmar Schütz: Alle energiepolitischen Weichenstellungen überprüfen; vollständige Umstellung der Energieversorgung als Ziel

Nach den Berechnungen des Branchenverbandes sind die erneuerbaren Energien 2020 bereits auf gutem Wege, das prägende Element der Energieversorgung zu werden. Das Jahr 2020 stelle auf diesem Weg jedoch allenfalls einen Zwischenschritt dar. "In den kommenden Jahren kommt es darauf an, alle energiepolitischen Weichenstellungen darauf hin zu überprüfen, ob sie dem Ziel einer vollständigen Umstellung unserer Energieversorgung dienen oder diese verzögern. Denn eins ist klar: Gegen Klimawandel, schrumpfende Ressourcen und steigende Preise für fossile Energie gibt es nur ein probates Mittel: 100 Prozent erneuerbare Energie", fasst BEE-Präsident Dietmar Schütz den Kern eines zukunftstauglichen Energiekonzeptes zusammen.

Das energiepolitische Gesamtkonzept des BBE kann heruntergeladen werden unter

Dachneigung, Himmelsrichtung und Verschattung können genau berechnet werden

Der Solaratlas nutzt das vorhandene 3D-Stadtmodell des Landes Berlin, das auf dem amtlichen Kataster basiert. Außerdem wurden hierfür praktisch alle Berliner Hausdächer vom Flugzeug aus mit Lasern vermessen und fotografiert. Nützlicher Nebeneffekt für den Solaratlas: Dachneigung, Himmelsrichtung und Verschattung können genau berechnet werden. Zum Beispiel wurde der fast ein Kilometer lange Schatten des Berliner Fernsehturms in die Berechnungen für die Friedrichsstraße einbezogen.

Zusätzlich werden weitere Daten ausgewertet: zum Beispiel Sonneneinstrahlung sowie durchschnittliche Effizienz und Preis von Solarzellen. Daraus wird das Solarpotenzial von 14.300 Dächern berechnet. Diese Dächer könnten theoretisch rund 100 Gigawattstunden (GW) Solarstrom erzeugen. Das entspricht etwa einem Prozent des Stromverbrauchs von ganz Berlin. Die Dächer der gesamten Stadt könnten nach ersten Schätzungen etwa zwei Drittel des privaten Stromverbrauchs in Berlin decken.

Allerdings kann der Solaratlas über die Tragfähigkeit eines Dachstuhls keine Aussage treffen. Informationen darüber, welche Gebäude denkmalgeschützt sind, sollen künftig mit dem Solaratlas verknüpft werden.


Photovoltaik mehr und mehr auf innerstädtischen Gebäuden

Der Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH René Gurka: "Berlins Dächer sind voller Energie. In Zukunft wird Solarstrom mehr und mehr auf innerstädtischen Gebäuden statt in großen Solarparks auf der grünen Wiese erzeugt werden. Mit dem Solaratlas bringen wir Angebot und Nachfrage zusammen. Wenn wir damit erreichen, dass mehr energetische Sanierungen und Solar-Installationen vorgenommen werden, nützt dies nicht nur der Umwelt, sondern auch der Berliner Wirtschaft: Immobilienbesitzer können zusätzliches Einkommen generieren, Mieter die Nebenkosten senken und Berliner Solarunternehmen, Zulieferer sowie Bauunternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen absetzen. Deshalb werden wir mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft den Solaratlas auf ganz Berlin ausweiten."


Anstöße für Immobilienbesitzer

Michael Geißler, vorsitzender Geschäftsführer der Berliner Energieagentur GmbH: "Es zeigt sich, dass Berlin nicht nur von Umweltschutz und Klimawandel spricht, sondern auch konkret handelt und neuen, innovativen Ideen offen gegenübersteht. Vom neuen Solaratlas erhoffe ich mir, dass noch mehr Immobilienbesitzer als bisher in Betracht ziehen, ihre Gebäude mit Hilfe von Erneuerbaren Energien zu versorgen. Für Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie und vor allem die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung mit Hilfe von Blockheizkraftwerken gibt es in Berlin noch ein großes Potenzial. Anhand zahlreicher Projekte im ganzen Stadtgebiet hat die Berliner Energieagentur unter Beweis gestellt, dass solche Investitionen nicht nur gut für den Klimaschutz sind, sondern sich auch als wirtschaftlich sinnvoll erweisen."

Der Solaratlas wurde federführend durch Berlin Partner gemeinsam mit dem Berliner Senat, der Fachhochschule Osnabrück und dem Dresdner Unternehmen VirtualcitySystems umgesetzt. Er wird als Zusatzinformation in das bestehende 3D-Modell von Berlin Partner integriert. Basis des Solaratlas ist das Forschungsprojekt SUN-AREA der Fachhochschule Osnabrück.

Weitere Informationen unter
http://www.3d-stadtmodell-berlin.de/solar3D

07.10.2009   Quelle: Berlin Partner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Berlin Partner GmbH,
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Ausra liefert Technik zur Dampferzeugung in einem 100 MW Solarthermie-Kraftwerk in Jordanien

Solarthermisches Kraftwerk
Solarthermisches Kraftwerk

Ausra, Inc. (Mountain View, Kalifornien) berichtete am 30.09.2009, das Unternehmen werde Kollektoren zur Dampferzeugung für das solarthermische Kraftwerk "JOAN1" mit einer Leistung von 100 Megawatt (MW) in Ma'an (Jordanien) liefern. Die CSP-Anlage (Concentrating Solar Power) soll im Jahr 2013 an das Netz gehen und eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Welt werden.  Laut Pressemitteilung wird JOAN1 zusätzlich einen mit fossilen Brennstoffen betriebenen Dampfkessel erhalten, um rund um die Uhr Strom zu erzeugen. Samer Zureikat, Geschäftsführer der MENA Cleantech AG, kündigte die Wahl Ausras als Lieferant während der "SolarPACES"-Konferenz in Berlin an, der größten Veranstaltung ihrer Art in der CSP-Branche. "Die robuste und kostengünstige Solar-Dampftechnologie, das Team erfahrener Industrieveteranen und das OEM-Geschäftsmodell machen Ausra zum geeignetsten Systemlieferanten für dieses bahnbrechende Projekt", sagte Zureikat.



Neue Produktionsstätte in Jordanien geplant

JOAN1 wird laut Ausra mit Fresnel-Kollektoren (Compact Linear Fresnel Reflector; CLFR) ausgestattet, wobei Dampf in einem Kreislauf erzeugt wird, und über Turbinen mit einer Leistung von bis zu 100 MW Strom produziert werden kann. Laut Pressemitteilung wurden die Fresnel-Kollektoren sowohl für den Einsatz in bestehenden, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken entwickelt, als auch für neue eigenständige Solar-Kraftwerke und Hybrid-Anlagen, die sowohl Solarenergie als auch fossile Treibstoffe nutzen. Ausra plant zur Umsetzung von JOAN1 eine neue Produktionsstätte in Jordanien. JOAN1 soll im vierten Quartal 2010 vollständig finanziert sein, der Baubeginn ist Anfang 2011 geplant. Laut Pressemitteilung wird JOAN1 ein Trocken-Kühlsystem verwenden, um Wasser zu sparen. "Die modernen gesetzlichen Rahmenbedingungen für Investitionen und das fortschrittliche Regulierungsklima in Verbindung mit einzigartigen Solar-Ressourcen machen Ma'an zu einem der besten Standorte der Welt für den Bau eines Solarthemie-Kraftwerks", kommentiert Zureikat.

07.10.2009   Quelle: Ausra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ausra, Inc.,


 

Aktuelle Studie: SolarWorld ist der bekannteste Solarmodul-Hersteller in Deutschland

Die Meine Solar GmbH aus Seelow hat über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage.de vom 09.08. bis 23.09.2009 eine Internet-Umfrage durchgeführt mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad verschiedener Hersteller von Photovoltaik-Modulen in Erfahrung zu bringen. Das Ergebnis der durchgeführten Umfrage belege eindeutig, dass die SolarWorld AG aus Bonn in Deutschland der bekannteste Solarmodulhersteller ist, berichten die Marktforscher in einer Pressemitteilung.  An der Onlineumfrage nahmen laut Meine Solar mehr als 1.660 Probanden aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Die meisten Teilnehmer kamen aus Bayern. Im ersten Teil der Befragung wurden die Probanden gebeten, Hersteller von Solarmodulen zu nennen, die ihnen im Zeitraum der Umfrage spontan einfielen. Dabei war es irrelevant, ob die Solarmodulhersteller aus Deutschland, China oder aus anderen Ländern stammten. Am häufigsten wurde die SolarWorld AG mit 741 Nennungen genannt, gefolgt von Yingli (612 Nennungen) und SOLON (520 Nennungen).


SolarWorld, SHARP und SCHOTT Solar liegen international vorne

Im zweiten Teil der Befragung konnten die Probanden aus einer vorgegebenen Liste mit über 33 Solarmodulherstellern festhalten, welche Hersteller den Probanden bekannt sind oder von welchen Unternehmen sie gehört haben. Auch hier wurde die SolarWorld AG mit 1.379 Nennungen am häufigsten genannt, dicht gefolgt vom zweitplatzierten Hersteller SHARP (1.342 Nennungen) und SCHOTT Solar (1.264 Nennungen). Die Ergebnisse der Umfrage wurden in einer Studie zusammengefasst. Aus dieser Studie gehe unter anderem hervor, welche Gründe künftige Betreiber von Solarstromanlagen dazu bewegten, sich für einen bestimmten Solarmodulhersteller zu entscheiden, berichtet Meine Solar. Die Studie richte sich an Solarmodulhersteller, Händler von Solartechnik, Solarteure und an Vertriebsmitarbeiter. Die 23-seitige Untersuchung kann im Shop des Internetportals Photovoltaikstudie.de zum Preis von 149.- Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Zur Teilnahme an online durchgeführten Umfragen sucht die Meine Solar GmbH weitere Probanden. Interessierte können sich unter www.photovoltaikumfrage.de kostenfrei und unverbindlich registrieren.

07.10.2009   Quelle: Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meine Solar GmbH,
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Bayerns Umweltminister Söder besucht Photovoltaik-Zentrum: "Die Sonne ist das Öl des 21. Jahrhunderts!"

Minister Söder (3. v.r.) im Photovoltaik-Zentrum
Minister Söder (3. v.r.)
im Photovoltaik-Zentrum

Bayerns Umweltminister Markus Söder besuchte mit dem früheren Bundeswirtschaftsminister Michael Glos das Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim. Der CSU-Politiker erläuterte beim Unternehmerfrühstück der Mittelstandsunion die "Energiepolitik aus Sicht der CSU" und machte sich ein Bild von der positiven Entwicklung der Unternehmen im Photovoltaik-Zentrum.   "Wir freuen uns über das Interesse aus München an unserer Arbeit", kommentiert Martin Zembsch, Geschäftsführer der S&F Umwelttechnik GmbH, und wertet den Besuch von Markus Söder als große Anerkennung. "Wir sind technologisch einer der Marktführer auf dem deutschen Markt", so Zembsch. Die vier Unternehmen im Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim sind seit der Gründung Ende 2006 ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region geworden. "Wir haben hier 350 Arbeitsplätze geschaffen", betont Zembsch. Weitere 100 Mitarbeiter gibt es in der Niederlassung in Ostdeutschland. Außerdem beschäftigen Partner und Zulieferer weitere 200 Mitarbeiter. Zahlen, die nicht nur den Mitgliedern der Mittelstandsunion einen Beifall wert waren. Auch Markus Söder zeigte sich beeindruckt, betonten die Unternehmnen in einer Pressemitteilung.



"Der Wirkungsgrad der Module muss weiter verbessert werden"

"Die Sonne ist das Öl des 21. Jahrhunderts!“", so Bayerns Umweltminister, der keinen Zweifel daran ließ, dass der Weg, der in Kolitzheim beschritten wird, der richtige ist. Auch er und seine Partei sähen in der Solarenergie die Energieform der Zukunft. "Deutschland braucht einen ökologischen Energiemix". In den nächsten Jahren müsse der Anteil an erneuerbaren Energien stetig weiter steigen. Gleichzeitig müsse man aber aufpassen, dass Energie für den Bürger auch bezahlbar und verfügbar bleibt, so der Minister. Aus diesem Grund müsse nicht nur in den Bau neuer Anlagen investiert werden, sondern auch und vor allem in die Forschung. "Der Wirkungsgrad der Module muss weiter verbessert werden", machte Markus Söder klar, für den der Weg in eine Zukunft mit regenerativen Energien über eine höhere Effizienz und Nachhaltigkeit führt.


20 Solartechnik-Patente aus Kolitzheim

Martin Zembsch stellte dem bayerischen Umweltminister die Unternehmen im Photovoltaik-Zentrum vor. Alle Firmen sind Pioniere auf dem Gebiet der Sonnenenergie und haben mit technischen Innovationen viel zur Entwicklung der Branche beigetragen. So wurden allein in diesem Jahr von Geschäftsführer Bernhard Beck und seinem Team mehr als 20 Innovationen durch Patente abgesichert, die auch von Weltmarktführern im Bereich Solartechnik genutzt werden. "Darauf können wir zurecht stolz sein", unterstreicht Martin Zembsch. Nur wer an Innovationen arbeite, könne auf Dauer den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gerecht werden.


Bernhard Beck: Neuregelung in Sachen Ausgleichsflächen für Freiflächen-Solarkraftwerke erforderlich

Bernhard Beck, Geschäftsführer von Beck Energy, machte den Umweltminister vor allem auf das Problem der Ausgleichsflächen beim Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken aufmerksam. Die Anlagen würden oft wie eine normale Industrieansiedlung behandelt. Das heißt, es müssten große Ausgleichsmaßnahmen getätigt werden. "Wir werden behandelt, als würden wir ein Haus bauen und die Flächen komplett versiegeln", erklärte Beck. Dem sei aber nicht so. "Wir schaffen Schatten wie ein Baum", machte der Geschäftsführer klar. Für die Anlagen würden kaum Flächen versiegelt. Im Schatten der Module könnten sich Wiesen entwickeln und Lebensraum für viele Insekten und andere Tierarten bieten. "Wir wollen den Flächenverbrauch gering halten", sagte Beck und ergänzte: "Wir verbrauchen keine Fläche, sondern bewirtschaften das Land und erzeugen elektrische Energie. Wir haben viele Vogelarten, die als ausgestorben galten, die sich auf unseren Freiflächenkraftwerken wieder ansiedeln. "Der Geschäftsführer appellierte an Markus Söder, sich für eine Neuregelung in Sachen Ausgleichsflächen für Solarkraftwerke einzusetzen.


Solarstrom für Elektroautos

Bei einem kurzen Rundgang durch das Photovoltaik Zentrum durfte Markus Söder auch einen Blick auf das neueste Projekt von Bernhard Beck werfen. Der Geschäftsführer von Beck Energy sieht für Elektroautos gute Zukunftschancen. Allein mit der am Standort Kolitzheim installierten Photovoltaik-Leistung von 2.361 kWp werde so viel Solarstrom produziert, dass damit 1.038 Fahrzeuge betrieben werden können – und das mit einer jährlichen Kilometerleistung von 20.000 Kilometern pro Fahrzeug. Bei einer kurzen Testfahrt mit dem Tesla-Elektrosportwagen konnte sich Markus Söder schon einmal ein Bild von einer Zukunft machen, in der mit Strom aus der Sonne betriebene Autos nicht mehr die Ausnahme, sondern Standard sein könnten.

06.10.2009   Quelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim; Blitzstrom GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim,
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First Solar verkauft Photovoltaik-Kraftwerk in Ontario an Enbridge

Das Luftbild zeigt den Baufortschitt in Sarnia letzte Woche
Das Luftbild zeigt den Baufortschitt
in Sarnia letzte Woche

Enbridge Inc. (Toronto, Ontario, Kanada) und der Photovoltaik-Hersteller First Solar (Tempe, Arizona) berichteten am 2. Oktober 2009, die Unternehmen hätten eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Enbridge ein 20 Megawatt-Solarkraftwerk erwerben wird, das First Solar entwickelt hat und derzeit nahe Sarnia (Ontario) gebaut wird. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage soll bis Ende 2009 fertig gestellt sein und dann die größte Solarstromanlage in Kanada sein sowie eine der größten in Nordamerika.  Enbridge erwartet, dass das Kraftwerk mit 20 Megawatt (MW) Nennleistung genügend Solarstrom für rund 3.200 Haushalte erzeugen und wird jährlich ungefähr 6.600 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.




337.200 Dünnschichtmodule liefern jährlich etwa 30 Millionen Kilowattstunden Solarstrom

Laut First Solar werden rund 337.200 Dünnschicht-Solarmodule mit einer Gesamtfläche von zirka 250.615 Quadratmetern montiert, die jährlich etwa 30 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren sollen. Laut Vereinbarung baut First Solar das Kraftwerk im Rahmen eines EPC-Vertrags (engineering, procurement, construction) zum Festpreis und wird außerdem den Betrieb und die Wartung der Anlage übernehmen. "Die Investition von Enbridge unterstreicht die Tatsache, dass Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab umgesetzt werden", sagte Bruce Sohn, Präsident von First Solar. Er fügte hinzu, dass die Anlage nahe Sarnia das erste Vorhaben aus dem Auftragsbestand von OptiSolar sei, den First Solar im April 2009 erworben hatte.


Solar-Kraftwerk ergänzt Windkraftwerke

Der Strom, der im dem neuen Solarkraftwerk erzeugt wird, soll laut Pressemitteilung im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) und entsprechend dem "Renewable Energy Standard Offer" Programm der Regierung von Ontario an den Energieversorger Ontario Power Authority verkauft werden. Das Sarnia-Solarkraftwerk ergänze die vier Windenergie-Anlagen von Enbridge, die insgesamt eine Kapazität von 260 MW hätten, betont das Unternehmen. "Enbridge freut sich, in Infrastruktur-Projekte wie das Sarnia-Solarkraftwerk zu investieren, die rasch Arbeitsplätze in Ontario schaffen und die Ziele der 'grünen' Energiepolitik vorantreiben", sagte Patrick D. Daniel, Präsident und Vorstand von Enbridge, Inc. "Der 'Green Energy Act' von Ontario belegt das Engagement von Premier Dalton McGuinty sowie des stellvertretenden Premierministers und Energie- und Infrastruktur-Ministers von Ontario für ein Portfolio 'grüner' Energieerzeugung und Investitionen in Ontario.

06.10.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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CENTROSOLAR Group AG erhöht deutsche Photovoltaik-Modulproduktion auf 110 MWp

Solarmodul-Produktion bei CENTROSOLAR
Solarmodul-Produktion
bei CENTROSOLAR

Die Centrosolar Sonnenstromfabrik (Wismar), eines der größten deutschen Solarmodul-Werke, ist voll ausgelastet, berichtet CENTROSOLAR Group AG (München) in einer Pressemitteilung. Wegen des seit Juni deutlich gestiegenen Absatzes der Qualitätsmodule aus Wismar sei die zunächst auf 70 Megawatt (MWp) ausgelegte Produktionskapazität bereits auf 110 MWp erhöht worden. Solarmodule "Made in Germany" werden in den auf Dachanlagen fokussierten Absatzmärkten der CENTROSOLAR Unternehmensgruppe eindeutig bevorzugt, betont das Unternehmen.  "Seit einigen Wochen wird in den Medien vermittelt, dass die deutsche Solarindustrie von der chinesischen Konkurrenz überrollt wird. Dies können wir für unseren Kernmarkt, die Dachanlagen, in keiner Weise bestätigen", kommentiert Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG.


Kostenvorteile durch flexiblen Solarzellen-Bezug

"Unser Werk in Wismar ist seit Juni voll ausgelastet, die Kapazität wurde im August von 70 auf 110 MWp erhöht, 220 neue Mitarbeiter wurden seit der Eröffnung des neuen Standorts Mitte 2008 eingestellt - und wir sind mit unserer deutschen Produktion auch profitabel", betont der Vorstandsvorsitzende. Centrosolar habe keine wesentlichen Langfristverträge für Solarzellen unterschrieben und könne nun dadurch von den günstigeren Beschaffungspreisen für hochwertige Solarzellen profitieren.


26 Jahre Leistungsgarantie für Solarmodule

CENTROSOLAR hat mit der Sonnenstromfabrik in Wismar eine der größten und modernsten Modulfabriken in Deutschland geschaffen. Dort werden kristalline Qualitätsmodule der Marke CENTROSOLAR mit modernsten Produktionsmitteln hergestellt. Dabei liegt der Personalkostenanteil nach Angaben des Unternehmens an der Solarmodulproduktion lediglich bei rund 5 %. Dies sei das Ergebnis hoch automatisierter Fertigungslinien. Die Qualität der Ausgangsmaterialien und die Sorgfalt bei der Verarbeitung seien wesentliche Grundlage für die von CENTROSOLAR über mindestens 26 Jahre garantierte Leistungsfähigkeit der Solarmodule. Dr. Kirsch: "Es gibt also keinen Kosten-, sondern lediglich einen Qualitäts- und damit auch Preisunterschied zwischen deutschen Qualitätsmodulen und Billigprodukten aus Asien. Unser Endkunde, der Besitzer eines Privathauses oder eines Gewerbeobjektes, möchte auf seinem Dach kein Risiko eingehen und will garantierte Qualität zu einem guten Preis. Dieses Rundum-Sorglos-Paket bieten wir."

06.10.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Solar-Labor des TÜV Rheinland in Köln halbiert Prüfzeiten

Photovoltaik-Module in der Klimakammer im neuen Prüfzentrum Köln
Photovoltaik-Module in der Klimakammer
im neuen Prüfzentrum Köln

Drei Monate nach der Eröffnung hat das neue Solar-Prüfzentrum des TÜV Rheinland in Köln jetzt seine volle Kapazität erreicht. Für Hersteller von Solarmodulen bedeute dies, dass die Prüfzeiten sich im Vergleich zum bisherigen Solarlabor etwa halbiert hätten, betont der TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung. So würden beispielsweise die Durchlaufzeiten einer vollständigen Bauartzulassung und Zertifizierung für PV-Module aus kristallinem Silizium nach IEC 61215 rund drei Monate betragen. Möglich geworden sei dies durch die Vergrößerung der Kapazitäten und die erhebliche Erweiterung der technischen Prüfeinrichtungen gegenüber dem bisherigen Prüflabor, das bereits 1995 seinen Betrieb aufgenommen hatte.   Hinzu kommen nach Auskunft von Wilhelm Vaaßen, Leiter des Solar-Prüfzentrums in Köln, optimierte Prozessabläufe: "Damit haben wir eines der wichtigsten Ziele erreicht: bei gleich bleibender Qualität und Verlässlichkeit der Prüfungen die Zeitabläufe drastisch zu straffen und effizienter zu gestalten."



Umfangreiches Test-Equipment und 50 Mitarbeiter

Das neue Labor in Köln ist mit 1.800 Quadratmetern drei Mal so groß wie das bisherige, das 1995 seinen Betrieb aufgenommen hat. Das neue Labor mit 50 Mitarbeitern verfügt unter anderem über sechs Klimakammern, fünf Sonnensimulatoren und zwei Einrichtungen für mechanische Belastungsprüfungen. Zudem stehen den Experten zwei Außentesteinrichtungen in Köln und Italien zur Verfügung. Auf diesen befinden sich jeweils sechs Prüfplätze für PV-Modulkennlinien-Messungen und Leistungsprüfplätze für thermische Kollektoren sowie 20 Prüfplätze für Gebrauchstauglichkeitsprüfungen und neun Prüfplätze für thermische Systemprüfungen und vier Solartracker. Das Leistungsportfolio werde stetig erweitert, betont der TÜV Rheinland. So verfüge TÜV Rheinland seit Oktober 2009 auch über die Akkreditierung zur Prüfung von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPVSystemen).


Solar Energy Assessment Center in Taiwan im Aufbau


Rund 70 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen weltweit ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten. TÜV Rheinland unterhält fünf Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen 150 Experten arbeiten. Prüfzentren von TÜV Rheinland befinden sich derzeit in Köln und Shanghai sowie zwei in Yokohama; hinzu kommt das Labor von TÜV Rheinland PTL - einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Arizona State University - in Tempe/Arizona. Im taiwanesischen Taichung befindet sich zudem ein weiteres Solar Energy Assessment Center im Aufbau.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaikmodule findet sich im Internet unter http://www.tuv-pv-cert.de.

06.10.2009   Quelle: TÜV Rheinland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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WARBURG INVEST legt ersten deutschen Solar-Aktienfonds auf

Die Netzparität rückt näher
Die Netzparität rückt näher

Für Anleger, die an der Entwicklung und den Chancen der Solar-Technologie partizipieren möchten, legt die WARBURG INVEST KAG MBH ab 1. Oktober 2009 den "WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 FONDS" auf. Der Fonds sei einer der ersten Solar-Aktienfonds weltweit und der einzige in Deutschland, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der WARBURG PHOTOVOLTAIK GLOBAL 30 FONDS investiere ausschließlich in die größten und liquidesten Unternehmen der Solar-Branche und orientiere sich am "Photovoltaik Global 30-Index".  Dieser Index wurde von der Deutschen Börse AG am 1. Juni 2009 aufgelegt, wird börsentäglich berechnet und gilt in der Branche als Leitindex. Während der Index jedoch Unternehmen ausschließlich nach ihrer Marktkapitalisierung bewerte, würden im Fonds kleinere Solar-Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial stärker gewichtet, betont WARBURG.


Netzparität vermutlich deutlich früher erreicht als geplant

Bis zum Jahr 2020 erwarteten Experten ein sehr dynamisches Wachstum der Solar-Branche, denn aufgrund von Überkapazitäten sei das Preisniveau bei Photovoltaik-Anlagen stark gesunken, heißt es in der Pressemitteilung des Fonds-Anbieters. Dadurch dürfte das Branchenziel der Netzparität deutlich früher erreicht werden als geplant. Netzparität liegt vor, wenn Photovoltaik-Strom zum gleichen Preis wie herkömmlicher Strom aus der Steckdose angeboten werden kann. Eine Solarstromanlage zu betreiben ist dann nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch lukrativ. Ab diesem Zeitpunkt kann davon ausgegangen werden, dass Stromerzeugung mit Hilfe einer Solaranlage auf dem eigenen Dach langfristig preisgünstiger sein wird als der Strombezug vom Energieversorger. "Daher rechnen Experten mittel- bis langfristig mit einem starken Nachfrageschub bei Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, aber auch auf globaler Ebene. Dabei wird davon ausgegangen, dass insbesondere Länder mit hoher Sonneneinstrahlung von der neuen Technologie profitieren werden", so WARBURG weiter. WARBURG INVEST startet mit zwei Tranchen, der R-Tranche (bereits ab 50 Euro monatlich) und der I-Tranche, ab 1.000.000 Euro Anlagesumme.

06.10.2009   Quelle: WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WARBURG INVEST KAPITALANLAGEGESELLSCHAFT MBH,


 

Photovoltaik: Baubeginn des Solarparks in Schnaittenbach

Green Energy-Solarpark Kallmünz
Green Energy-Solarpark Kallmünz

Bei Schnaittenbach, nahe Amberg in Bayern, haben die Bauarbeiten für einen neuen Solarpark begonnen, berichtet die Green Energy 3000 GmbH in einer Pressemitteilung. Auf einer Fläche von etwa 13 Hektar sollen in den nächsten Wochen 159 neue Solar-Tracker (Photovoltaik-Nachführanlagen) entstehen. Nach 2-jähriger Planungszeit und mit der intensiven Unterstützung der Gemeinde habe Green Energy 3000 (Leipzig) mit dem Bau des "Solarparks Schnaittenbach" begonnen. Für die Photovoltaik-Freiflächenanlage kommen so genannte Solar-Tracker zum Einsatz. 42 beziehungsweise 32 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von etwa 50 m² werden pro Nachführeinheit auf einer Stahlkonstruktion montiert.  Diese Konstruktion ist drehbar, so dass die Modulfläche auf Grund der helligkeitsgeführten Steuerung in die optimale Position gedreht wird.


159 Solar-Tracker auf rund 13 Hektar

Laut dem Hersteller der zweiachsigen Nachführsysteme, DEGERenergie aus Horb am Neckar, ergibt diese Konstruktion einen jährlichen Solarstrom-Mehrertrag von 35 bis 45 % im Vergleich zu einer fest aufgeständerten Anlage. Bereits Mitte September habe ein beauftragter Vermesser die Trackerstandorte und die Zaunanlage per GPS eingemessen. Die 1.800 Meter lange Zaunanlage sowie der Wirtschaftsweg seien in dieser Woche fertig gestellt worden. In den letzten Tagen seien die Kabel für die Mittelspannung, für die Niederspannung sowie die Daten-, Steuerkabel und die Kabel für die Videoüberwachung verlegt worden. Die Stahlkonstruktionen werden zeitsparend mit vorgefertigten Fundamentmasten im Baugrund verankert. Insgesamt werden 159 Solar-Tracker auf einer Fläche von etwa 13 Hektar errichtet, berichtet Green Energy 3000. Die Investitionssumme für den "Solarpark Schnaittenbach" beträgt etwa fünf Millionen Euro.


1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Die Solarstrom-Anlage soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden, spätestens am 31. Dezember 2009. Der Solarpark in Schnaittenbach wird das vierte Photovoltaik-Kraftwerk dieser Art sein, den die Green Energy 3000 GmbH errichtet. Green Energy 3000 hat bereits Solarparks in Penig (Sachsen) mit 118 Solar-Trackern, in Workerszell (Bayern) mit 270 Solar-Trackern und in Kallmünz (Bayern) mit 138 Solar-Trackern errichtet. Im August war der Bau des "Solarparks Kallmünz", 30 km nordwestlich von Regensburg, abgeschlossen. Die 138 Solar-Tracker in Kallmünz werden laut Green Energy 3000 jährlich knapp 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren und dabei knapp 900 Tonnen an CO2 einsparen.

06.10.2009   Quelle: Green Energy 3000 GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green Energy 3000 GmbH,
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IBC Solar-Chef Udo Möhrstedt ist Unternehmer des Jahres

Solar-Pionier Möhrstedt (Mitte) ist Unternehmer des Jahres
Solar-Pionier Möhrstedt (Mitte)
ist Unternehmer des Jahres

Am 2. Oktober 2009 wurde Udo Möhrstedt von Ernst & Young als Entrepreneur des Jahres in der Kategorie Handel ausgezeichnet. Damit wurde die herausragende Rolle des Solar-Pioniers für die Entwicklung der Solarbranche und der erneuerbaren Energien gewürdigt. Der renommierte Wirtschaftspreis zeichnet außerdem soziales und ökologisches Engagement der Unternehmen sowie die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern aus. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Festveranstaltung in der Alten Oper in Frankfurt am Main verliehen. Ein wesentliches Entscheidungskriterium der Jury war der wirtschaftliche Erfolg der nominierten Unternehmen, die deutlich zweistellige Wachstumsraten aufwiesen.  So konnte IBC SOLAR seinen Umsatz in den letzten Jahren kontinuierlich steigern: Zuletzt von 559 Millionen Euro im Jahr 2007 auf konsolidierte 800 Millionen Euro 2008.




Konzentration auf die Nutzung und Erschließung der Photovoltaik

Besonders der kundennahe Vertrieb und das klar fokussierte Geschäftsmodell des Unternehmens überzeugten die Jury. So konzentrierte sich die IBC SOLAR AG seit ihrer Gründung im Jahr 1982 ausschließlich auf die Nutzung und Erschließung der Photovoltaik für unterschiedliche Anwendungsfelder von kleinen Anlagen zur netzfernen Stromversorgung bis hin zu großen Photovoltaik-Kraftwerken. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem damit, dass Udo Möhrstedt durch sein Engagement für eine wachsende Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen sorgte und ein Markt für die neue Technologie entstand: Mit IBC SOLAR schaffte Udo Möhrstedt nicht nur ein funktionierendes Vertriebsnetz für Photovoltaik-Anlagen, sondern in den 1980er und 1990er Jahren auch die Infrastrukturen für den entstehenden Markt rund um die Sonnenenergie.


Solarstrom für entlegene Regionen; Kooperation zur Nachwuchsförderung

Neben den wirtschaftlichen Erfolgen zeichneten die Juroren auch das Engagement für soziale und ökologische Projekte aus. So floss in die Entscheidung auch die wahrgenommene Verantwortung als Arbeitgeber mit ein, wie beispielsweise die Förderung von Arbeitnehmern und Bildungseinrichtungen oder von ökologischen Projekten in Entwicklungsländern. IBC SOLAR trägt nicht nur dazu bei, entlegene Regionen mit umweltfreundlichem Solarstrom zu versorgen, sondern kooperiert auch mit Forschungseinrichtungen wie der Hochschule München, wenn es um die Nachwuchsförderung geht.


Spende finanziert Lehrstuhl für erneuerbare Energien

"Uns ist bewusst, dass wir als Unternehmen eine Verantwortung tragen", kommentiert Udo Möhrstedt. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir dazu beitragen, die Nachwuchsförderung zu unterstützen. So haben wir dieses Jahr durch eine Spende eine neue Stelle an der Hochschule München am Lehrstuhl für erneuerbare Energien schaffen können. Das Potenzial jeder Firma sind ihre Mitarbeiter. Wenn wir dazu beitragen können, diese frühzeitig bestmöglich auszubilden, profitieren letztlich auch wir davon. Ich freue mich sehr über diese großartige Auszeichnung, die ohne meine hoch motivierten Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre", so Möhrstedt weiter.

Zusätzliche Informationen im Internet unter www.de.ey.com

05.10.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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juwi-Gründer Fred Jung und Matthias Willenbacher sind Unternehmer des Jahres

M. Willenbacher und F. Jung, Gründer und Vorstände der juwi-Gruppe
M. Willenbacher und F. Jung, Gründer
und Vorstände der juwi-Gruppe

Fred Jung und Matthias Willenbacher, die Gründer, Inhaber und Vorstände des Erneuerbare-Energie-Spezialisten juwi (Wörrstadt in Rheinland-Pfalz), gehören zu den erfolgreichsten und engagiertesten Unternehmern Deutschlands. Am 02.10.2009 wurden sie im Rahmen einer großen Gala in Frankfurt als "Entrepreneure des Jahres" ausgezeichnet. Mit rund 300 nominierten Unternehmen ist der Entrepreneur einer der renommiertesten und bedeutendsten Wirtschaftspreise.   Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren erreichten 77 Firmen das Finale und stellten sich dem Urteil einer hochkarätigen Jury aus Unternehmern und Wissenschaftlern.




Wirtschaftlicher Erfolg kombiniert mit sozialer Ader

Die juwi-Gründer Jung und Willenbacher setzten sich in der Kategorie "Dienstleistung" durch. Insgesamt wurden in Frankfurt acht Unternehmer mit dem begehrten Preis geehrt, den die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young verleiht. "Die Preisträger zeichnen sich aus durch herausragende wirtschaftliche Erfolge, deutlich zweistellige Wachstumsraten selbst in schwierigen Zeiten, aber auch durch großes soziales und gesellschaftliches Engagement. Sie konzentrieren sich bei ihren Geschäften sehr stark auf ihre Kernkompetenz, agieren in lukrativen Nischen und gehören auch international zur Spitze", sagte Wolfgang Glauner (Ernst & Young), Organisator und Projektleiter des Wettbewerbs, vor hunderten Gästen in der Frankfurter Alten Oper. Darüber hinaus bewiesen die Preisträger auch eine soziale Ader. "Sie bekennen sich zu ihrer Verantwortung als Arbeitgeber, fördern Mitarbeiter, Bildungseinrichtungen, Vereine oder ökologische Projekte. Den Unternehmern ist bewusst, dass sie ihre Marktposition nur durch gute und motivierte Mitarbeiter halten können", so Glauner weiter.



100 Prozent erneuerbare Energien als Ziel

"Es ist für uns eine große Ehre, nun der Riege der "Entrepreneure des Jahres" anzugehören. Der Preis bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unternehmen, die nicht dem schnellen Euro hinterher rennen, sondern ein wirkliches Ziel vor Augen haben, Verantwortung übernehmen und dazu eine nachhaltige, auf Vertrauen basierende Geschäftspolitik betreiben, behaupten sich am Markt besser - insbesondere auch in Krisenzeiten. Das zeigt sich auch bei vielen anderen inhabergeführten Unternehmen", betonte Matthias Willenbacher. "Visionäre Ideen und unternehmerischer Erfolg schließen sich nicht aus, sondern gehören zusammen. Wirklich erfolgreiche Unternehmen haben beides fest im Blick. Auch uns treibt bei allem, was wir tun, ein großes Ziel an: 100 Prozent erneuerbare Energien. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Stromversorgung bereits heute komplett auf regenerative Energien umgestellt werden kann - und das leben wir. Das macht juwi authentisch, glaubwürdig und gibt uns und unseren Mitarbeitern große Motivation - jeden Tag aufs Neue", ergänzte Fred Jung.

05.10.2009   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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aleo solar AG: Annahmefrist für Übernahmeangebot der Robert Bosch GmbH um zwei Wochen verlängert

Vorstand und Aufsichtsrat des Photovoltaik-Herstellers und –Distributors aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) haben am 5. Oktober 2009 ihre gemeinsame Stellungnahme gemäß § 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) zum geänderten freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot der Robert Bosch GmbH vom 25. September 2009 bekanntgegeben. Die Robert Bosch GmbH habe nunmehr auf die aufschiebende Bedingung bezüglich der Mindestannahmeschwelle gemäß Abschnitt 12.1.2 der Angebotsunterlage verzichtet, berichtet aleo in einer Pressemitteilung. Aufgrund der Änderung des Angebots verlängere sich die Annahmefrist um zwei Wochen, und zwar bis zum 12. Oktober 2009, 24:00 Uhr.  

Einschätzung von aleo-Vorstand und Aufsichtsrat unverändert

Nach Prüfung der geänderten Angebotsunterlage bewerten Vorstand und Aufsichtsrat den Verzicht auf die aufschiebende Bedingung des Erreichens der Mindestannahmeschwelle positiv. Daher führe die Angebotsänderung im Ergebnis nicht zu einer veränderten Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat des Übernahmeangebots der Robert Bosch GmbH. Vorstand und Aufsichtsrat verweisen in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Angebotsunterlage, die auf der Website der Robert Bosch GmbH zu finden ist.

Die gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der aleo solar AG zu der geänderten Angebotsunterlage ist auf der Website des Unternehmens abrufbar. Die Stellungnahme kann kostenlos angefordert werden unter der Nummer +49 (0) 441 21988 770, per Fax unter +49 (0) 441 21988 690 oder per E-Mail unter invest@aleo-solar.de.

05.10.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesnetzagentur veröffentlicht Eckpunkte zu Detailfragen der Vermarktung von EEG-Strom

Die Bundesnetzagentur hat jetzt ein Eckpunktepapier zu den noch regelungsbedürftigen Inhalten im Zusammenhang mit der Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien (EEG-Strom) zur öffentlichen Konsultation ins Internet gestellt. Im Anschluss an die Konsultation beabsichtigt die Bundesnetzagentur, im Einvernehmen mit den zuständigen Bundesministerien eine Durchführungsverordnung zu erlassen. Inhalt dieser Verordnung sollen insbesondere Regelungen zu einer transparenten Bestimmung der EEG-Umlage und zu einer sachgerechten Zuordnung der EEG-bedingten Kosten sein, berichtet die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung.   Außerdem soll die Durchführungsverordnung die effiziente Vermarktung der EEG-Strommengen durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gewährleisten. Die vorgesehene Durchführungsverordnung der Bundesnetzagentur diene der Konkretisierung der Verordnung zur Weiterentwicklung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus (AusglMechV), nach der die Stromlieferanten ab 2010 nicht mehr verpflichtet sind, den EEG-Strom physikalisch abzunehmen (physikalischer Wälzungsmechanismus). Ab diesem Zeitpunkt ist der EEG-Strom stattdessen über die Strombörse zu vermarkten.

Kurth: "Marktteilnehmer sollen die Berechnung der EEG-Umlage nachvollziehen können"

"In dem jetzt veröffentlichten Eckpunktepapier stellen wir Lösungsansätze zu noch offenen Detailfragen bei der Abschaffung des physikalischen Wälzungsmechanismus vor. In bewährter Form wollen wir das Papier mit den betroffenen Marktakteuren konsultieren, bevor im Anschluss die geplante Durchführungsverordnung erlassen wird", erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. "Mit den geplanten Regelungen soll im Hinblick auf die Bestimmung der EEG-Umlage mehr Transparenz geschaffen werden. Jeder sachkundige Marktteilnehmer soll die Berechnung der EEG-Umlage nachvollziehen können. Die Kosten, die mit der Vermarktung des EEG-Stroms verbunden sind, müssen in Zukunft für die Marktteilnehmer verständlich aufbereitet werden", betonte Kurth. Regelungsbedarf sieht die Bundesnetzagentur hier auch bei der Abgrenzung der Kosten, die den ÜNB aus ihrer originären Tätigkeit entspringen, und den Kosten, die im Rahmen der Vermarktungstätigkeit der EEG-Strommengen anfallen. Ziel ist, klare Regeln für die verursachungsgemäße Zuordnung und Überleitung der EEG-Vermarktungskosten von den Netzentgelten in die EEG-Umlage zu erstellen. Dadurch kann der von der AusglMechV geforderte transparente Ausweis der EEG-Kosten gewährleistet werden.

Außerdem stellt die Bundesnetzagentur in dem Eckpunktepapier zwei mögliche Wege einer Anreizkomponente zur Diskussion, welche die bestmögliche Vermarktung des EEG-Stroms sicherstellen sollen. Damit soll der Entstehung unnötiger Kosten vorgebeugt und die Akzeptanz des Gesamtsystems der Förderung erneuerbarer Energien erhöht werden.

Das Eckpunktepapier ist im Internet zugänglich unter http://www.bundesnetzagentur.de. Die Marktteilnehmer sind bis zum 15. Oktober 2009 zur Stellungnahme aufgerufen.

05.10.2009   Quelle: Bundesnetzagentur   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld erweitert Photovoltaik-Produktion in Hillsboro (USA) um Modulfertigung

SolarWorld-Standort Hillsboro, Oregon.
SolarWorld-Standort Hillsboro, Oregon.

Die Produktionsstätte des SolarWorld-Konzerns in Hillsboro (Oregon) soll die erste vollständig integrierte Photovoltaik-Fabrik in Amerika werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Fertigung soll künftig alle Wertschöpfungsstufen umfassen, beginnend mit der Silizium-Produktion bis hin zur Modulfertigung, die Mitte 2010 anlaufen soll. Die ausgebaute Photovoltaik-Fabrik, in der bereits Silizium-Kristalle gezüchtet sowie Solar-Wafer und Solarzellen gefertigt werden, soll die Produktion in Hillsboro abrunden und das Bekenntnis des Solar-Konzerns zum Standort USA unterstreichen. 


Weltweite Modulfertigungskapazität soll auf 1,15 GW wachsen

Ein neues Gebäude mit einer Grundfläche von rund 60.000 Quadratmetern, das kurz vor der Fertigstellung stehe, soll nahe der bestehenden Fabrik der SolarWorld-Gruppe eine Modulfertigungskapazität von 350 Megawatt (MW)beherbergen und die Gesamtkapazität zur Modulproduktion in den USA zusammen mit der bestehenden Fertigung in Camarillo (Kalifornien) auf 500 MW steigern. Weltweit werde die Modulfertigungskapazität damit rund 1,15 Gigawatt (GW) erreichen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hälfte des Neubaus soll zur Modulfertigung genutzt werden, die andere Hälfte für die Logistik.



Zusätzliche Modulproduktion als Teil der langfristigen Expansion

Mit dem Bau der neuen Fabrik wachse die am Standort zur Verfügung stehende Fläche um 44 %, gerade einmal ein Jahr nach der Eröffnung. Die zusätzliche Modulproduktion starte eher und mit einer höheren Kapazität als das Unternehmen ursprünglich geplant habe, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir haben schon immer geplant, den Standort durch die Modulproduktion auszubauen und mit den gegenwärtigen Schritten beginnen wir, die Fabrik entsprechend auszustatten und auf den Betrieb vorzubereiten", sagte Boris Klebensberger, Präsident der SolarWorld Industries America. "Das zeigt unsere uneingeschränkte Absicht, das Potenzial in Oregon mit der Fähigkeit, Silizium sparsam einzusetzen, gemeinsam mit unseren langjährigen Beschäftigten in Camarillo auszuschöpfen, um die weltweit beste Photovoltaik hier in den USA zu produzieren. SolarWorld, nach eigenen Angaben größter und erfahrenster US-Photovoltaikhersteller, habe begonnen, ein Management-Team und Personal für die neue Fabrik zu rekrutieren und werde am ursprünglichen Ziel festhalten, bis 2011 rund 1.000 Mitarbeiter zu beschäftigen.

05.10.2009   Quelle: SolarWorld group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld-Gruppe,
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Neue Studie belegt großes Potenzial der Solarthermie in Europa

Neue Studie zum Solarwärme- Potenzial in Europa.
Neue Studie zum Solarwärme-
Potenzial in Europa.

Die neue Studie "Potential of Solar Thermal in Europe" zeigt das Wachstumspotenzial der Heizung und Kühlung mit Solarwärme in Europa. Nach Angabe des europäischen Solarwärme-Industrieverbandes ESTIF kann die Solarthermie-Industrie einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung des Ziels von 20% erneuerbarer Energien erreichen, das die EU mit ihrer neuen Richtlinie (RES Directive) gesetzt hat.  Autoren der Studie sind Werner Weiss vom Institut für Nachhaltige Technologien AEE Intec und Dr. Peter Biermayr von der TU Wien. Um der EU und ihren Mitgliedsstaaten fundierte Informationen zum möglichen Beitrag, den Solarwärme für die Erreichung der RES-Richtlinie leisten kann, zu liefern, sind laut ESTIF Untersuchungen in Österreich, Dänemark, Deutschland, Polen und Spanien durchgeführt worden. Die Informationen seien auf die 27 EU-Länder hochgerechnet und der künftige Heiz- und Kühlbedarf für 2020, 2030 und 2050 kalkuliert worden. Dabei hätten die Wissenschaftler den Rückgang im gesamten Bedarf berücksichtigt, der sich durch die EU-weiten Energieeinsparungsmaßnahmen ergebe, heißt es in der Pressemitteilung.



47 % des Niedrigwärme-Bedarfs können bis 2050 mit Solarwärme gedeckt werden

Nach dem ehrgeizigsten Szenario, könne Solarwärme 6,3 % zum Ziel der EU beitragen, 20 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Dies entspreche einer jährlichen Wachstumsrate der Solarthermie-Branche von 26 %. 2008 habe der europäische Solarwärmemarkt ein spektakuläres Wachstum von 60 % erfahren, erklärt ESTIF zu diesem Szenario. Solarwärme habe zudem das Potenzial, bis 2050 47 % des Niedrigwärme-Bedarfs der EU zu decken, heißt es in der Pressemitteilung.


470.000 Vollzeitarbeitsplätze in der Solarwärme-Branche

Hinsichtlich wirtschaftlicher Auswirkungen wäre der Einfluss auf die Beschäftigung beträchtlich, so ESTIF über die Studie. Insgesamt könnte der Solarwärme-Sektor bis 2020 470.000-Vollstellen allein im EU-Markt stellen. "Der Solarwärme-Markt erwartet ein großes Wachstum in den kommenden Jahren, da Energie- und Klimaschutzrichtlinien die Heizung und Brauchwassererwärmung mit erneuerbaren Energien auf der Tagesordnung nach oben rücken lassen", erklärt ESTIF-Präsident Olivier Drücke. Viele der führenden Hersteller seien bereits dabei, ihre Produktionskapazitäten auszuweiten und würden in Erwartung eines weiteren Wachstums in bisher unerschlossene Märkte vordringen, so der Verband. Durch die Entwicklung neuer Anwendungen, beispielsweise für solares Heizen und Kühlen in Großgebäuden sowie für industrielle Prozesse, schaffe die Solarwärmeindustrie neue Märkte und arbeite aktiv für eine nachhaltigere Gesellschaft.


Studie und Zusammenfassungen im Internet

Die Studie kann heruntergeladen werden unter: www.estif.org.

Zusammenfassungen sind erhältlich in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Spanisch.


05.10.2009   Quelle: Europäischer Solarwärme-Industrieverband (ESTIF)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ESTIF,
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EuPD Research und SEMI PV Group kooperieren zur Unterstützung der Photovoltaik-Industrie

Die Bonner Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft für Solarenergie EuPD Research hat während der Fachmesse EU PVSEC 2009 eine Absichtserklärung mit der PV-Group (San Jose, Kalifornien) unterschrieben, Teil des weltweit agierenden Industrieverbandes SEMI. Beide Parteien wollen ihre jeweilige Unterstützung für die weltweite Solarstrom-Industrie verstärken, berichtet EuPD Research in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarung soll zudem das Fundament für den Austausch von Marktinformationen und Mitgliedschaftsvorteilen legen. Die Absichtserklärung wurde unterzeichnet von Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, und von Dan Martin, geschäftsführender Vizepräsident der SEMI PV Group.   Das erste gemeinsame Projekt ist die EuPD Research-Studie "Thin Film Industry Guidebook", die einen umfassenden Überblick über die weltweite Dünnschicht-Photovoltaikindustrie bietet, so EuPD Research in der Pressemitteilung. Basierend auf grundlegenden Forschungsergebnissen und einer gründlichen, unabhängigen Analyse, decke der Bericht die gesamte Dünnschicht-PV-Wertschöpfungskette ab und liefere Ratschläge zur Verbesserung von Unternehmensstrategien. Mitglieder des SEMI-Industrieverbands erhalten die Studie zu einem um 30% ermäßigten Preis.



Marktforschungsdaten zur Strategieentwicklung

"Wir freuen uns, mit EuPD Research zusammenzuarbeiten und so das Wissen und die Wissensressourcen unserer Mitglieder erweitern zu können", sagte Dan Martin, geschäftsführender Vizepräsident der SEMI PV Group. "Unsere Mitglieder erwarten hochwertige, detaillierte Marktforschungsdaten, wenn sie ihre Marktstrategien aufstellen. Unsere Vereinbarung mit EuPD Research wird beitragen, diese Erwartung zu erfüllen."

"Seit der Gründung von EuPD Research im Jahr 2000 haben wir über 400 internationale Forschungs- und Beratungsprojekte für die Solar-Industrie, damit verbundene Gesellschaften, Handelskammern und Regierungen abgeschlossen. In Kooperation mit unserer Beratungsabteilung 360|Consult bringen unsere interdisziplinären Expertenteams Licht in komplexe Fragestellungen und analysieren Märkte mittels innovativer Methoden. Durch die Kombination von hochwertigen Basisdaten, tief greifenden Marktkenntnissen und einem ständig wachsenden Expertennetzwerk sichern wir die Versorgung mit wichtigen Informationen und unterstützen geschäftliche Entscheidungen in verschiedenen Unternehmensbereichen wie Verkauf und Vertrieb, Preisgestaltung, Kommunikation, Service, Produktgestaltung und bei Fusionen und Übernahmen", erklärt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research.



Weitere Informationen zum "Thin Film Industry Guidebook" unter

03.10.2009   Quelle: ENN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Recycling: Mitglieder von PV CYCLE vereinbaren 2010 als Startjahr

PV CYCLE will Photovoltaik-Recycling 2010 beginnen.
PV CYCLE will Photovoltaik-Recycling 2010
beginnen.

Bei ihrer Außerordentlichen Hauptversammlung im Rahmen der 24. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Hamburg, sind die Mitglieder von PV CYCLE übereingekommen, im Jahr 2010 mit der Rücknahme und dem Recycling von Photovoltaik-Modulen zu beginnen. Die PV CYCLE-Mitglieder verabschiedeten den Funktionshaushalt 2010 sowie die neue Satzung sowie die Richtlinien zur Finanzierung und Umsetzung ihres Rücknahme- und Recycling-Programms für Solarmodule am Ende ihrer Lebensdauer.  "Die überwältigende Unterstützung für den Funktionshaushalt 2010 sowie für neue Satzung und die Richtlinien durch die Mitglieder von PV CYCLE bildet einen maßgeblichen Meilenstein für die Umsetzung der Selbstverpflichtung der Fotovoltaikbranche, Fotovoltaikmodule am Ende ihrer Lebensdauer zurückzunehmen und zu recyceln", erklärte Karsten Wambach, Vorsitzender von PV CYCLE.



Photovoltaikbranche will "doppelt grün" werden

"Die Photovoltaik-Branche hat sich die Selbstverpflichtung auferlegt, 'doppelt grün' zu handeln: zum einen natürlich durch die Bereitstellung von sauberer und erneuerbarer Energie als Maßnahme gegen den Klimawandel, zum anderen aber auch indem sie gewährleistet, dass aus den heute gegen den Klimawandel eingesetzten Lösungen keine Entsorgungsprobleme für kommende Generationen erwachsen", betont Wambach. Jan Clyncke, Geschäftsführer von PV CYCLE, erklärte: "Die heute beschlossenen Maßnahmen bilden einen wesentlichen Meilenstein bei der Umsetzung eines freiwilligen Rücknahme- und Recycling-Programms der Photovoltaikbranche. Eine derartige Vereinbarung stellt ein Novum dar, denn zum ersten Mal hat sich damit eine europäische Industriebranche freiwillig organisiert, um die Rücknahme und das Recycling ihrer Produkte am Ende der Lebensdauer zu gewährleisten Es freut mich sehr, einen Branchenverband führen zu dürfen, der sich mit derartiger Voraussicht und derartigem Engagement für das Ziel einsetzt, die Photovoltaikbranche 'doppelt grün' zu machen."

Im Vorfeld der für 2010 geplanten Umsetzung will PV CYCLE nun Ausschreibungen für die Rücknahme- und die Recycling-Leistungen veranstalten. PV CYCLE wurde im Juli 2007 von Unternehmen der Photovoltaikbranche gegründet, um ein freiwilliges Rücknahme- und Recycling-Programm für PV-Module am Ende ihrer Lebensdauer einzurichten und auf diese Weise die Selbstverpflichtung dieser Branche für umfassende Nachhaltigkeit umzusetzen. Die Mitglieder von PV CYCLE sind Hersteller oder Importeure von Photovoltaikmodulen in Europa. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben derzeit rund 85 % des europäischen Photovoltaikmarkts.


02.10.2009   Quelle: PV CYCLE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV CYCLE,
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Dr. Jörg Bagdahn wird Professor für Photovoltaik-Werkstoffe an der Hochschule Anhalt (FH)

Prof. Dr. Jörg Bagdahn.
Prof. Dr. Jörg Bagdahn.

Dr. Jörg Bagdahn wird zum 1. Oktober 2009 als Professor für das Gebiet "Werkstoffe der Photovoltaik" im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an die Hochschule Anhalt (FH) in Köthen berufen. Bagdahn wird die Stelle in Personalunion mit der Leitung des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik wahrnehmen. Der 38jährige Ingenieur promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über das atomare Bonden von einkristallinen Silizium-Wafern und forschte nachfolgend an der Johns Hopkins University in Baltimore zur Langzeitzuverlässigkeit von polykristallinen Siliziumschichten. Nach Leitungsaufgaben im Fraunhofer IWM übernahm er 2008 die Leitung des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle.   Das Fraunhofer CSP ist eine gemeinsame Einrichtung der Fraunhofer-Institute für Werkstoffmechanik IWM und Solare Energiesysteme ISE.



Dualer Studiengang Solartechnik

Mit seiner neuen Tätigkeit an der Hochschule Anhalt (FH) verbindet Bagdahn den Wunsch, Forschung und Lehre ideal kombinieren zu können. Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Hochschule Anhalt (FH) und der Fraunhofer-Gesellschaft wird so weiter gefestigt und bietet zukünftigem Ingenieurnachwuchs interessante Möglichkeiten praxisnaher Ausbildung. Die bisherige Zusammenarbeit trägt bereits Früchte: Der im Wintersemester 2008/2009 an der Hochschule Anhalt (FH) gestartete duale Studiengang Solartechnik zeichnet sich durch die Verknüpfung der theoretischen Grundlagen an der Hochschule und deren praktischer Anwendung im Fraunhofer CSP aus.


Transfer von Forschungsergebnissen in die Lehre

Mit der Berufung Bagdahns wird zwischen der Hochschule Anhalt (FH) und der Fraunhofer-Gesellschaft eine noch engere wissenschaftliche Verbindung geschaffen. "Es ist eine optimale Kombination - für uns wie für die Studenten -anwendungsorientierte Lehre mit ebensolcher Forschung durch eine gemeinsame Berufung zu verbinden", begrüßt Professor Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IWM die Professur Bagdahns. Professor Dieter Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt (FH) ergänzt: "Wir freuen uns über den unmittelbaren Wissenstransfer aktueller Forschungsergebnisse direkt in die Lehre."

02.10.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM,
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FLABEG: Bruch ist kein Thema für nicht vorgespannte Solar-Spiegel

Solar-Spiegel von FLABEG.
Solar-Spiegel von FLABEG.

Die Beschaffenheit von Solar-Spiegeln ist eine wichtige Einflussgröße hinsichtlich der Effizienz von solarthermischen Kraftwerken. Ihre Bruchfestigkeit war daher auch ein Diskussionsthema auf dem letzten "Solarpaces"-Kongress in Berlin. Eine Bruchrate von 0,027 % haben nicht vorgespannte Solar-Spiegel von FLABEG auf dem Feld, berichtet die FLABEG Holding GmbH in einer Pressemitteilung und verweist auf jüngste Erfahrungen mit dem Solarthermie-Kraftwerk "Nevada Solar One": Von 183.000 installierten Spiegeln hätten in den letzten drei Jahren lediglich 50 Stück ausgetauscht werden müssen.   "Diese Fakten entlarven das für Spiegel aus vorgespanntem Glas angeführte Plus an Bruchfestigkeit als Farce. Fakt ist jedoch der Qualitätsunterschied hinsichtlich Biegepräzision von vorgespannten und nicht vorgespannten Parabolspiegeln", heißt es in der Pressemitteilung. Parabolspiegel von FLABEG werden im speziellen Senkbiegeverfahren hergestellt, das höchste Präzision ermögliche. Die Biegung von vorgespanntem Glas könne jedoch nur im Pressbiegeverfahren erzielt werden. Dieses Verfahren ermögliche aber nicht den Grad an Biegepräzision wie sie mit dem Senkbiegen erzielt werden könne.

FLABEG, gegründet 1882, ist ein konzernunabhängiges Unternehmen mit Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien. FLABEG agiert in den Geschäftsbereichen Automotive Mirrors, Solar Mirrors und Technical Glass und beherrscht alle Prozesse der Glasveredelung. In seinen Kernkompetenzen Präzisionsbiegen und Beschichten ist das Unternehmen nach eigenen Angaben technisch führend.


02.10.2009   Quelle: FLABEG Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FLABEG Holding GmbH,
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Marktanreizprogramm bewährt sich als Investitionsmotor: Bereits 1,6 Milliarden Euro in Heizsysteme mit erneuerbaren Energien investiert

Solar-Röhrenkollektoren des Universitätsklinikums Freiburg.
Solar-Röhrenkollektoren des
Universitätsklinikums Freiburg.

Das 2008 novellierte und aufgestockte Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien des Bundesumweltministeriums (BMU) bewähre sich auch in der Finanzkrise als Motor für mehr Investitionen in erneuerbare Energien, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Mit der Förderung von 400 Millionen Euro werde ein Investitionsvolumen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst. Diese Investitionen nutzten nicht nur dem Klima, sondern sicherten und schafften Arbeitsplätze in heimischer Industrie und im Handwerk. 




Erhebliche Wartezeiten aufgrund hoher Nachfrage

In den letzten 12 Monaten bewegte sich die Nachfrage nach Förderungen für Heizsysteme mit erneuerbaren Energien (Solarwärme, Biomasse, Geothermie) auf Rekordhöhe: 290.000 Anträge wurden laut BMU gestellt, das seien 60 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum zuvor. "Aufgrund der hohen Nachfrage müssen Antragsteller derzeit leider erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen, bis die Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt werden kann", heißt es in der Pressemitteilung.


Wachsendes Interesse gewerblicher oder kommunaler Investoren

Zunehmend auf Interesse stoße das Förderungsangebot des Bundesumweltministeriums auch bei gewerblichen oder kommunalen Investoren. Diese können im KfW-Programm "Erneuerbare Energien", Programmteil Premium, eine auf größere Investitionen zugeschnittene Förderung erhalten. Besonders nachgefragt werde die Förderung für Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. In diesem Jahr seien bereits 800 Wärmenetze mit zinsgünstigen Darlehen in Höhe von 115 Millionen Euro gefördert worden. Aber auch für die Förderung von Tiefengeothermie-Anlagen, Biomasseheizwerken, große Wärmespeicher, Anlagen zur Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität und Biogasnetze sei die Nachfrage hoch. Das beantragte Kreditvolumen im Zeitraum Januar bis August 2009 beträgt laut BMU rund 200 Millionen Euro und liege damit weit über dem Durchschnitt der vergangen Jahre.

02.10.2009   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
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RoseStreet Labs präsentieren weltweit erste Tandem-Solarzelle auf der Basis von Nitrid und Silizium

Tandem-Solarzelle der RoseStreet Labs.
Tandem-Solarzelle der RoseStreet Labs.

RoseStreet Labs Energy, Inc. (Phoenix, Arizona), Tochterunternehmen der RoseStreet Labs LLC, Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Branchen erneuerbare Energie, Halbleiter und Umweltwissenschaften, meldete am 28. September 2009, das Unternehmen habe weltweit erstmalig eine Nitrid-Silizium-Tandemsolarzelle hergestellt. Mit der gleichen Nitrid-Technologie, die in Kaltlichtquellen wie z.B. Leuchtfolien (Elektrolumineszenz) oder in blauen Lasern verwendet wird, habe RSLE eine funktionierende Photovoltaik-Zelle produziert, die eine Silizium-Solarzelle mit Nitrid-Dünnschichtmaterial verbindet.  Auf diese Weise sei ein wichtiger Meilenstein erreicht worden auf dem Weg von RSLE zur Fertigung von Solarzellen mit höheren Wirkungsgraden als herkömmliche Silizium- bzw. Dünnschichtzellen. Die Hybrid-Solarzelle soll in der Praxis einen Wirkungsgrad von 25 - 30 % erreichen können. RSLE plane im vierten Quartal 2010 mit der Produktion zu beginnen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.




Hochleistungs-Photovoltaik für Industriegebäude oder mobile Anwendungen

Die neueste Errungenschaft ist Teil des "Full Spectrum"-Programms von RSLE für die Photovoltaik. Die Full Spectrum-Technologie basiere hauptsächlich auf Nitrid-Dünnschicht-Halbleitermaterialien, die laut RSLE auch unter widrigen Umweltbedingungen sehr stabil sind, beispielsweise bei extremer Teilchenstrahlung, großer Hitze oder Umweltbedingungen, welche die Korrosion fördern. Bob Forcier, Vorstand von RSLE, kommentiert: "Wir sind begeistert von dieser neuen Hybrid-Solarzelle, die kostengünstige Nitrid-Dünnschichten mit der ausgebauten Infrastruktur für Silizium-Solarzellen verbindet. Unser Zielmarkt ist die Hochleistungs-Photovoltaik, die nach unserer Einschätzung etwa 1 % des weltweit 34 Milliarden US-Dollar umfassenden Solarzellen-Markts ausmacht. Der Markt hoch effizienter Solarzellen ist besonders auf Anwendungen ausgelegt, bei denen nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung steht, wie bei Industriegebäudedächern oder bei mobilen Anwendungen".

02.10.2009   Quelle: RoseStreet Labs Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RoseStreet Labs Energy, Inc.,
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Solarpark Udestedt: 1 MW Aufdach-Photovoltaikanlage am 01.10.2009 in Betrieb genommen

Solarpark Udestedt im Bau.
Solarpark Udestedt im Bau.

Der Solarpark Udestedt in Thüringen, eine weitere Solarstrom-Anlage des Photovoltaik-Projektinitiators und Betreibers meridian Neue Energien GmbH wurde am 01.10.2009 feierlich in Betrieb genommen. Auf einer Dachfläche von rund 20.000 m² hat das Unternehmen 5.738 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.004,15 Kilowatt (kWp) installiert.   meridian rechnet mit einem spezifischen Solarstrom-Ertrag von 915 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWh/kWp). Der Jahresenergieertrag soll sich auf insgesamt: 918.800 kWh belaufen. Die jährlich eingesparten CO2 Emissionen beziffert meridian mit 570 Tonnen.



Photovoltaik plus Dachsanierung

Im Rahmen einer vorherigen umfassenden Sanierung von 13 Dächern der Agrargenossenschaft Udestedt e.G. (Rinderanlage) seien unter anderem rund 400 Tonnen Asbest beseitigt und entsorgt worden sowie alle erforderlichen Maßnahmen zur Verstärkung der Dachkonstruktion einschließlich einer Neueindeckung der Dachflächen mit modernem Trapezblech durchgeführt worden. Für die Abbruch-, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten wurden Firmen aus der Region beauftragt und somit zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft beigetragen. Darüber hinaus will die meridian Neue Energien GmbH in diesem Jahr weitere Photovoltaik-Aufdachprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 15 Megawatt (MWp) in Betrieb nehmen.

02.10.2009   Quelle: meridian Neue Energien GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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Advanced Energy Industries bringt 500 kW Photovoltaik-Wechselrichter auf den europäischen Markt

Photovoltaik-Wechselrichter
"Solaron 500E".

Advanced Energy Industries, Inc. (Fort Collins, Colorado), Hersteller von Regelungstechnik für die Stromumwandlung, stellte am 15.09.2009 den speziell für Europa entwickelten, hoch effizienten, trafolosen Solar-Wechselrichter "Solaron 500E" für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen vor. Mit dem Solaron 500E der Leistungsklasse 500 Kilowatt (kW) und seinem erhöhten Solarstrom-Ertrag sowie geringen Systemkonfigurations- und Betriebskosten könnten große gewerbliche Photovoltaik-Anlagen in Europa die branchenweit geringsten Netto-Energiekosten erzielen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Laut Advanced Energy Industries hat der Solaron-Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 97,5 % nach CEC-Standard (California Energy Commission) und 97,7 % nach europäischem Standard und soll mit einer robusten Kontrolleinheit sowie patentierter "Soft-Switch"-Technologie einen höheren Solarstrom-Ertrag ermöglichen.



Verlängerte Produktgarantien und Kundenservice erhältlich

Aufgrund des trafolosen Designs sei der Wechselrichter kleiner und leichter als vergleichbare Produkte, betont der US-Hersteller. Das Design von Solaron ermögliche außerdem mehrere Anschlüsse an einen einzigen Mittelspannungs-Trafo. Laut Pressemitteilung wird der Solaron Wechselrichter in einem wetterfesten IP45-Gehäuse geliefert, das keine zusätzlichen Wärm- oder Kühlungssysteme erfordert. Um die Betriebskosten zu senken biete Advanced Energy Kundendienst und verlängerte Garantien von bis zu 20 Jahren. "Nachdem unsere Solaron-Produkte in den USA erfolgreich auf den Markt gebracht worden sind, freuen wir uns nun, unsere Hochleistungs-Technologie nach Europa zu bringen", sagte Dr. Hans Betz, Präsident und Vorstand von Advanced Energy Industries, Inc. "Wir glauben, dass unsere Solaron-Produkte die effizientesten Wechselrichter sind und unseren Kunden erlauben, kostengünstig höchste Erträge zu erzielen.




02.10.2009   Quelle: Advanced Energy Industries, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advanced Energy Industries, Inc.,
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sonnen_systeme GmbH installiert erste Photovoltaik-Nachführungen in Israel

sonnen_system-Nachführungen in "Multi-Use"
-Anwendung.

Im Jordantal in der Nähe von Nazareth werden in den nächsten Tagen die ersten nachgeführten Photovoltaik-Anlagen in Israel errichtet, berichtet die sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH in einer Pressemitteilung. Vergangene Woche seien die Genehmigungen für den Bau der Anlagen ausgestellt worden. Gebaut werden die Solarstrom-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 8 Kilowatt (kWp) von der SLS Energy aus Tel Aviv. Die SLS Energy ist ein Gemeinschaftsunternehmen des deutschen Nachführherstellers sonnen_systeme und der israelisch-niederländichen Sunlease Ltd. Insgesamt sollen in den nächsten Monaten nachgeführte Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 3 Megawatt (MWp) errichtet werden, die an Investoren verkauft werden sollen.   Sunlease Ldt. ist laut sonnen_systeme einer der führenden Projektentwickler für PV-Anlagen in Israel. Zahlreiche Standorte für Anlagen von 250 kWp bis 5 MWp seien entwickelt und vertraglich gesichert worden.




Koexistenz von Landwirtschaft und Photovoltaik

"Durch die frühe strategische Ausrichtung auf den Markt mit Nachführungen haben wir uns einen Vorteil bei der Flächenakquise erarbeitet. Land ist in Israel kostbar und mit Nachführungen können wir einen Standort zweifach nutzen. Landwirtschaft und Photovoltaik können auf einer Fläche koexistieren, das schafft ungeahnte Möglichkeiten", sagt Yuval Rishe, Geschäftsführer der SLS Energy aus Tel Aviv. "Israel ist momentan weltweit der beste Standort für Photovoltaikanlagen", schwärmt Karsten Dippel von sonnen_systeme aus Alheim. Höchste Einstrahlungswerte, sichere Gesetzesgrundlage und eine interessante Vergütung seien die Rahmenbedingungen, die Investoren nach Israel pilgern lassen werden. "Wir sind froh, dass wir einen zuverlässigen und kompetenten Partner gefunden haben, mit dem wir für die kommenden Jahre zahlreiche Projekte realisieren werden", kommentiert Dippel das Joint Venture in Israel.


Integration in Weinbau, Obstbau oder Parkplätze möglich

Die Nachführungen von sonnen_systeme werden in Europa bereits in zahlreichen Solarstromanlagen für "Multi-Use"-Projekte eingesetzt. Eine sinnvolle Integration in Sonderkulturen wie Weinbau und Obstbau sei ohne Einschränkungen möglich, betont der Anbieter. Auch der Bau der Anlagen auf Parkplätzen sei durch die mögliche Bauhöhe von 10 m kein Problem. SLS Energy habe in den vergangen Monaten ein Konzept für Multi-Use in Israel erarbeitet und bei den entsprechenden Behörden und Ministerien um Akzeptanz geworben. Mit den Genehmigungen für die ersten Projekte sei dies nun belohnt worden.

01.10.2009   Quelle: sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH,


 

Photovoltaik: Memminger Offgrid-Spezialist Phaesun schult Solar-Firmen in Uganda

BSW-Mitarbeiter Volker Schacht erläutert Workshopteilnehmern die Komponenten einer netzautarken Solarstromanlage.
BSW-Mitarbeiter Volker Schacht erläutert
Workshopteilnehmern die Komponenten
einer netzautarken Solarstromanlage.

Der Memminger Photovoltaik-Systemanbieter Phaesun GmbH hat zusammen mit vier deutschen Partnerfirmen, dem Bundesverband Solarwirtschaft und der GTZ eine Woche lang 60 ugandischen Teilnehmern technische und betriebswirtschaftliche Details der Solartechnik vermittelt. An dem Trainingsworkshop "Develop Solar!" in Ugandas Hauptstadt Kampala nahmen im August Vertreter von 30 ugandischen Solar-Unternehmen sowie potenzielle Industriekunden und Bankenvertreter teil. Ein praktischer Teil rundete die Vorträge, Diskussionsrunden und Firmenbesuche ab. Zusammen mit den Teilnehmern bauten die Solar-Experten aus Deutschland auf den Dächern des Schulungszentrums drei Photovoltaik-Anlagen auf.   "Wir haben die beiden kleineren Systeme mit Leistungen von 195 beziehungsweise 330 Watt für die Beleuchtung und den Betrieb von Radios, Fernsehern und Kühlschränken ausgelegt", erklärt Phaesun-Mitarbeiter Matthias Kaiser . Das "Minigridsystem" mit einer Leistung von 1050 Watt ist dagegen für die Elektrifizierung netzferner Wohnhäuser, Krankenstationen und landwirtschaftlicher Betriebe konzipiert.



Solarprojekte in Uganda seit 2005

Neben der Systemauslegung war der Memminger Offgrid-Spezialist außerdem für die gesamte Logistik des Trainingsworkshops verantwortlich. Phaesun hat damit viel Erfahrung und kennt sich aus mit landestypischen Details. Ein Beispiel: "In den meisten außereuropäischen Ländern braucht man für jede einzelne Komponente ein Ursprungszeugnis des Herstellers und weitere Dokumente für die zolltechnische Abwicklung bei der Einfuhr. Wir haben sämtliche Dokumente für die Einfuhr der Solaranlagen in Uganda erstellt bzw. besorgt", erläutert Matthias Kaiser . Phaesun exportiert nach eigenen Angaben etwa die Hälfte seiner Produkte nach Afrika. In Uganda ist das Unternehmen seit 2005 aktiv.

"Bisher haben wir in Uganda vor allem Projekte mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) realisiert", berichtet Boumedien Habibes , Verkaufsmanager für Afrika und Frankreich bei Phaesun. "Der Workshop in Uganda ist für uns sehr positiv verlaufen. Wir haben die Solarfirmen vor Ort von unserem Know-how und unseren Produkten überzeugt und im Anschluss zahlreiche Angebote geschrieben. Die ugandischen Solarfirmen wollen in Ostafrika Photovoltaik-Marktführer werden. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung dieses viel versprechenden Marktes."


01.10.2009   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW Solar,


 

Neue 3M Klebebänder für die Fertigung von Photovoltaik-Modulen

Die neuen 3M-"Solar Acrylic Foam"-
Klebebänder ermöglichen eine einfache,
schnelle und zugleich saubere Befestigung
von Solarmodul-Rahmen.

Seit der Erfindung des Klebebands vor mehr als 80 Jahren hat das Multitechnologie-Unternehmen 3M sein Know-how in der Klebtechnik mit immer wieder neuen Entwicklungen kontinuierlich ausgebaut. Heute bietet es vielen Industriebereichen unzählige Möglichkeiten, herkömmliche und oft mit Nachteilen behaftete Verbindungstechniken wie Löten, Schrauben, Clipsen oder gar Schweißen durch moderne Klebeband-Anwendungen zu ersetzen.  Auch der Solar-Industrie stellt 3M für die Fertigung von Solarmodulen jetzt ein umfassendes Sortiment mit zum Teil völlig neu entwickelten, haltbaren und temperaturbeständigen Klebebändern zur Verfügung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sie helfen nicht nur dabei, Produktionsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Zugleich leisten diese Produkte ihren Beitrag zu einer weiteren Verbesserung der Qualität von Modulen und zur Senkung der Kosten in der Fertigung.




3M Solar Acrylic Foam Klebebänder

Ein Beispiel dafür seien die doppelseitigen 3M "Solar Acrylic Foam"-Klebebänder, die für die Solarindustrie in drei neuen Produktserien erhältlich sind. Bereits seit 1980 setzen diese Produkte, die aus einem geschäumten Klebstoff-Kern in einem viskoelastischen Klebeband bestehen, Standards in der Verbindungstechnik, betont 3M. Innovativ bewährten sie sich derzeit bei der Fertigung von Fassadenelementen. In vielen anderen Konstruktionen seien diese Hochleistungs-Klebebänder für die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe mittlerweile sogar die einzige Möglichkeit der Verbindung.

Die für die Solar-Industrie entwickelten Produkte eignen sich laut Hersteller etwa für die schnelle und saubere Befestigung von Solarmodul-Rahmen, Anschlussdosen und Versteifungsprofilen (Back-Rails) oder für die Verbindungstechnik in Konzentratorsystemen. Die einfach zu verarbeitenden, sofort haftenden Klebebänder widerstehen laut 3M Einflüssen von Hitze und UV-Strahlung. Durch ihren geschlossen Klebstoffkern dichteten sie zugleich gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab. Dabei seien sie in der Lage, unterschiedliche Ausdehnungen der verschiedenen, miteinander verbundenen Werkstoffe auszugleichen. Unterschiedliche Produktausführungen in Weiß, Grau, Dunkelgrau oder Schwarz mit Dicken von 0,63 bis 2,3 mm sind erhältlich.


3M-Klebebänder für die Energiegewinnung

Prädestiniert für die Energiegewinnung in modernen Dünnschicht-Modulen seien die neuen, elektrisch leitfähigen Klebebänder als Ersatz für herkömmliche leitende Verbindungen. Sie sorgten als Charge-Collector und Bus-Bar für die Weiterleitung der gewonnenen Energie zur Anschlussdose. Die Kombination zwischen Kupferfolie und wahlweise ebenfalls leitfähigem Klebstoff sei dabei gerade mal zwischen 0,066 und 0,130 mm dick. Mehrere Produktvarianten stünden derzeit zur Auswahl.


3M-dielektrische Klebebänder

Eine zuverlässige Abschirmung des Solarstroms bei Anwendungen in Dünnschicht-Modulen oder in kristallinen Silizium-Solarmodulen bieten die Dielektrischen Klebebänder von 3M, so der Hersteller. Sie stehen in je verschiedenen ein- oder doppelseitigen Ausführungen mit Dicken zwischen 0,038 und 0,140 mm zur Verfügung.


3M-Spezialklebebänder

Abgerundet wird das Klebeband-Sortiment für die Fertigung von Solarmodulen durch Spezialklebebänder, die für die ästhetische Abdeckung ansonsten sichtbarer Komponenten ebenso eingesetzt werden können wie für die Positionierung der Solarzellen im Modul oder für die Bündelung von elektrischen Leitungsdrähten.


3M-Etikettenmaterialien

Die eindeutige Dokumentation aller wichtigen Information auf Solarmodulen ermögliche schließlich eine ganze Serie von mit Klebstoff ausgestatteten Kennzeichnungsfolien, die je nach Ausführung sowohl auf Aluminium und Glas als auch auf der Rückseitenfolie haften, betont 3M. Alle Materialien seien beständig gegen Einflüsse von Temperatur, UV-Strahlung und Abrieb, einige darüber hinaus auch gegen Feuchtigkeit und Chemikalien.



01.10.2009   Quelle: 3M Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3M,
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E.ON fördert Erforschung von Wärmespeichern für solarthermische Kraftwerke

E.ON Forschungspreis 2009.
E.ON Forschungspreis 2009.

Am 23. September 2009 eröffnete der Energieversorger E.ON eine neue Ausschreibung im Rahmen seiner internationalen Forschungsinitiative zur Wärmespeicherung für solarthermische Kraftwerke (concentrating solar power, CSP). Dies sei der mittlerweile dritte Themenschwerpunkt, zu dem E.ON weltweit Universitäten und Institute aufruft, Vorschläge für innovative Forschungsprojekte einzureichen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   Solarthermie-Kraftwerke bündelt die Sonnenstrahlung, um per Dampfgenerator Strom zu erzeugen. In Kombination mit geeigneten Wärmespeichern ist es laut E.ON möglich, rund um die Uhr CO2-freien Solarstrom kostengünstig zu produzieren und damit den Verbrauch fossiler Energieträger zu verringern. Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass der Solartechnik langfristig die Zukunft gehöre.




6 Millionen Euro für bis zu zehn Forschungsprojekte

Mit dieser Ausschreibung sollen Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich auf innovative Wärmespeicher für solarthermische Kraftwerke konzentrieren, die später kommerziell eingesetzt werden sollen. Im Rahmen der E.ON-Forschungsinitiative werden bis zu zehn Projekte ausgewählt und mit insgesamt rund sechs Millionen Euro (8,7 Millionen US-Dollar) gefördert, betont der Energieversorger. Die Einreichungsfrist läuft bis Anfang kommenden Jahres, die besten Vorhaben sollen im Herbst 2010 mit dem E.ON-Forschungspreis ausgezeichnet werden. Seit 2007 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 60 Millionen Euro (87 Millionen US-Dollar) für Forschungsvorhaben mit wechselnden Schwerpunkten bereitgestellt, und es ergreife in der Energieforschung die Initiative, um einen Beitrag zur Lösung von Schlüsselproblemen zu leisten.


01.10.2009   Quelle: E.ON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: E.ON,
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Solarstrom für Unterwegs: Würth Solar präsentiert mobile Energieversorgung mit "GeneCIS"-Solarmodul

Mobile Solarstrom-Station von Würth Solar.
Mobile Solarstrom-Station von Würth Solar.

Würth Solar (Schwäbisch Hall) Innovationsführer in der CIS-Photovoltaik und gleichzeitig Komplettanbieter für Solarstrom-Anlagen, sorgt mit einer mobilen Energieversorgung für mehr Komfort bei Outdoor-Aktivitäten. "Beim Camping Getränke kühlen, im Grünen am Laptop arbeiten, Radio hören im Schrebergarten und vieles mehr - das mobile Komplettsystem von Würth Solar macht es möglich", heißt es in der Pressemitteilung. Die mobile Energieversorgung von Würth Solar ist ein emissionsfreies Komplettsystem zur Erzeugung, Speicherung und Abgabe von Solarstrom. Sie besteht aus mehreren, aufeinander abgestimmten Komponenten: einem leistungsstarken "GeneCIS" Solarmodul auf der Basis von Kupfer-Indium-Diselenid. CIS), einer intelligenten Basisstation mit Akku und einer Design-Laterne.   Über einen Kfz DIN-Anschluss / Zigarettenanzünder können 12 Volt-Geräte mit maximal 60 Watt unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben werden, z.B. wie Funk- und Ladegeräte, Laptops oder Minikühlschränke etc. Darüber hinaus lassen sich in zwei integrierten Akkuschächten handelsübliche Kleinakkus aufladen. Eine Laterne im Retro-Design rundet das Outdoor-System ab.



Zuverlässige Stromversorgung fernab des öffentlichen Netzes

Die technische Umsetzung der mobilen Energieversorgung von Würth Solar entspreche dem gewohnt hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens. Ein GeneCIS-Solarmodul von Würth Solar wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. Das Modul zeichne sich durch überdurchschnittliche Energieerträge und eine hohe Leistungsstabilität aus. Der Solarstrom wird in den integrierten Blei-Vlies-Batterien der Basisstation gespeichert. Je nach Bedarf und unabhängig von der Tageszeit geben die Batterien Strom ab. Die Basisstation steuert die Versorgung von elektrischen Geräten nach Prioritäten. Den Vorzug dabei hat die Design-Laterne. Diese überzeuge nicht nur durch ihr ansprechendes modernes Aussehen, sondern auch durch die umweltfreundliche Energiesparleuchte, betont Würth Solar. Ein zweiter mitgelieferter Akku verlängere die Leuchtdauer der Laterne um bis zu fünf Stunden (bei voll aufgeladenen Akkus). Durch die hochwertige Verarbeitung sei die Laterne optimal für den Outdoor-Einsatz zu gebrauchen. Bei Bedarf kann das System mit einer weiteren Laterne nachgerüstet werden. Das System ist laut Würth Solar zuverlässig, durch ein großes LCD-Display äußerst bedienerfreundlich und das GeneCIS Solarmodul lasse sich leicht und schnell mit der Basisstation verbinden. Die mobile Energieversorgung von Würth Solar ist insbesondere auch für den Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern geeignet.

Gold für Würth Solar

Mit der mobilen Energieversorgung hat Würth Solar einen echten Gewinner auf den Markt gebracht: Das System wurde bereits beim Internationalen "Focus Energy"-Designpreis Baden-Württemberg mit dem "Focus Energy" in Gold ausgezeichnet.



01.10.2009   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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Cleantech-Portal "RE:SEARCH" künftig kostenlos

Cleantech Portal "RE:SEARCH".

Das Portal www.renewable-energy-search.com für Markt- und Fachstudien zur Cleantech-Branche bietet in Zukunft seinen Service kostenfrei an, berichtet die RE:SEARCH GmbH (Köln) in einer Pressemitteilung. Kunden hätten nun Zugriff auf eine stichwortbasierte Suchmaschine, um gehaltvolle Informationen zu erhalten. Die Recherche im Internet nach gehaltvollen Informationen sei häufig zeitaufwändig und führe oft nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Daher biete RE:SEARCH eine Datenbank an, die schnell und zielsicher Informationen über die Branchen der erneuerbaren und sauberen Energien liefere. Laut Anbieter werden kontinuierlich hunderte von entsprechenden Internetseiten durchsucht, und die Reports mit Schlagwörtern versehen, damit die Benutzer exakt die gewünschten Informationen finden. Zusätzlich wird die Datenbank um kostenlose Reports ergänzt, wie z.B. Executive Summaries. 


Marktstudienportal mit stichwortbasierter Suchmaschine

Damit biete RE:SEARCH eine der ergiebigsten Quellen zur Solar-, Wind-, Wasser,- und Bioenergie sowie Energieeffizienz und ähnlichen "grünen Technologien". RE:SEARCH wendet sich an Analysten, Consultants, Forscher sowie Sales & Marketing-Spezialisten, die in dieser Branche arbeiten oder den Einstieg planen. RE:SEARCH ist ein unabhängiges und internetbasiertes Marktstudienportal für Analysen zu Cleantech, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Neben der stichwortbasierten Suchmaschine können interessierte und registrierte Kunden über eine Suchanfrage maßgeschneiderte Analysen erhalten und Kontakt zu Beratungsunternehmen aufnehmen. Außerdem biete auf der Internetseite www.renewable-energy-search.com eine kontinuierlich wachsende Zahl von international renommierten Consultingunternehmen ihre umfangreichen Analysen in Form von kostenpflichtigen Reports an. Die Themenpalette reicht von technischen Studien über Analysen zu Finanz- und Investmentdeals bis hin zu Prognosen von Marktentwicklungen.


01.10.2009   Quelle: RE:SEARCH GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RE:SEARCH GmbH,


 

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