Solar News Archiv November 2009

 




 

CSU: Auch bei Laufzeitverlängerungen soll der Einspeisevorrang für erneuerbare Energien erhalten bleiben

Dr. Georg Nüßlein will die erneuerbaren Energien stärken und einen Vorteils- ausgleich durchführen
Dr. Georg Nüßlein will die
erneuerbaren Energien
stärken und einen Vorteils-
ausgleich durchführen

Anlässlich der Diskussion zur Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken erklärte der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein: "Der Bundesumweltminister schärft mit seinen Einlassungen die Verhandlungsposition gegenüber den Kernkraftbetreibern. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass es beschlossene Sache sei, bedingungslos Laufzeiten zu verlängern. Wir erwarten erhebliche Zugeständnisse der Betreiber bezüglich vorteilsausgleichender Strompreisstabilität, die mit einer politischen Vorfestlegung nicht zu erreichen sind. Auch wenn offenkundig ist, dass wir die Kernenergie als klimafreundliche, vom Ausland unabhängige und kostengünstige Brückentechnologie brauchen, heißt das nicht, dass jedes Kernkraftwerk bedingungslos und automatisch eine längere Laufzeit erhält".  Laufzeit erhält".




Laufzeitverlängerungen kein Selbstläufer; zusätzliche Mittel für die Erforschung regenerativer Energien

Unabdingbare Voraussetzung für eine Laufzeitverlängerung sei, dass für jedes Kraftwerk separat überprüft wird, ob es den aktuellen Sicherheitsstandards nach den strengen deutschen Regeln und internationalen Standards entspricht, so Nüßlein. "Bei einer Laufzeitverlängerung müssen wir auch darauf achten, dass es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen kommt, dass wir die Energien der Zukunft - die erneuerbaren Energien - stärken und dass wir einen Vorteilsausgleich durchführen, der schwerpunktmäßig in die Erforschung alternativer Energien sowie die Speicherung investiert werden soll. Damit wird klar, dass es den behaupteten Verdrängungseffekt nicht gibt: Auch bei Laufzeitverlängerungen bleibt der Einspeisevorrang für regenerativen Strom erhalten; die Erforschung regenerativer Energien wird mit den zusätzlichen Mitteln gefördert", kündigte Nüßlein an.

30.11.2009   Quelle: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag,
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SPD: AKW-Laufzeitverlängerungen behindern den Ausbau der erneuerbaren Energien

Marco Bülow:
Marco Bülow: "Energiewende muss
jetzt zügig umgesetzt werden"

Bei der Veranstaltung "Erneuerbare Energien versus Atomkraft" wurde erörtert, inwiefern die von Union und FDP angekündigten Laufzeitverlängerungen der deutschen Atomreaktoren den Ausbau von erneuerbaren Energien beeinflussen, berichtet der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Marco Bülow. "Die geladenen Referenten Dr. Harry Lehmann (Bereichsleiter des Umweltbundesamtes, UBA) sowie Björn Klusmann (Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, BEE) unterstrichen in ihren Vorträgen die Gefahr, dass durch Laufzeitverlängerungen der weitere Zuwachs der erneuerbaren Energien stark behindert wird", so Bülow in einer Pressemitteilung. 


Bülow: "Viele Großkraftwerke werden zudem in Zukunft überflüssig sein"


"Völlig unbestritten ist die Wichtigkeit eines zügigen Umbaus unseres Energiesystems hin zu einer stark regenerativ geprägten Versorgungsstruktur. Selbst innerhalb der Union scheint sich diese Erkenntnis durchzusetzen. Beide Experten machten deutlich, dass ein weiterer starker Zubau von erneuerbaren Energien - und damit die verstärkte Beteiligung fluktuierender Energiequellen - zur Konsequenz hat, dass der zukünftige Kraftwerkspark sehr viel flexibler, somit also sehr viel schneller regelbar sein muss. Selbst wenn man in Großkraftwerken die technischen Voraussetzungen für ein schnelleres Hoch- und Runterfahren schafft, so ist klar, dass bei Beibehaltung der Vorrangregelung für erneuerbare Energien die Jahresauslastung eines konventionellen Kraftwerks deutlich unter der maximalen Möglichkeit liegt. Damit sinkt die Wirtschaftlichkeit. Viele Großkraftwerke werden zudem in Zukunft überflüssig sein", so Bülow.
"Es stellt sich die Frage, wie die an Profitmaximierung interessierten und derzeit marktdominierenden vier Energieversorger und Betreiber der deutschen Großkraftwerke darauf reagieren. Auch hier sind sich die Experten einig: Der Druck, die Vorrangregelung für erneuerbare Energien zurückzunehmen, wird durch Laufzeitverlängerungen deutlich steigen. Auch der im Koalitionsvertrag angekündigte und in seiner Ausprägung noch völlig unklare Energiefonds, in den der im Zusammenhang mit den Laufzeitverlängerungen angedachte Vorteilsausgleich fließt und durch den die Erneuerbare-Energien-Forschung gefördert werden soll, macht die Situation kaum besser. Zwar begrüßen die Experten generell eine verstärkte Forschung im Bereich Erneuerbare Energien, viel entscheidender ist jedoch die schnelle Umsetzung der Energiewende. Es nutzt wenig, die Forschung zusätzlich zu fördern, wenn heute schon die notwendigen Techniken vorhanden sind, aber die Nutzung behindert wird", kritisiert Bülow.


Es sei ein Widerspruch, im Koalitionsvertrag die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien anzukündigen und gleichzeitig eine veraltete, gefährliche Technik länger nutzen zu wollen und damit die stärkere Etablierung neuer zukunftsweisender Technik zu behindern, so der SPD-Politiker. "Da nutzt das Versprechen wenig, irgendwann in ein paar Jahren eine heute noch völlig unbezifferbare Summe an zusätzlichen Forschungsgeldern bereitzustellen. Die unter der rot-grünen Regierung begonnene Energiewende muss jetzt und nicht erst in vielen Jahren zügig weiter umgesetzt werden, ansonsten sind alle Ankündigungen, das Zwei-Grad-Ziel erreichen zu wollen, Makulatur", so Bülow.

Bei der Diskussion mit den Energieexperten sei noch einmal deutlich geworden, dass Atomenergie keine Brückentechnologie, sondern eine Verhinderungstechnologie ist, betont der SPD- Berichterstatter.

30.11.2009   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Phoenix Solar AG: Neue Tochtergesellschaft soll im ersten Halbjahr 2010 die Arbeit in den USA aufnehmen

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, bereitet den Markteintritt in den Vereinigten Staaten von Amerika vor. Der Aufsichtsrat hat am 30. November 2009 dem Vorschlag des Vorstands zur Gründung einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft mit Sitz im Bundesstaat Kalifornien zugestimmt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesellschaft soll voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2010 die operative Tätigkeit aufnehmen.   Für den US-Markt wird ein erhebliches Wachstumspotenzial prognostiziert. Insbesondere der Bundesstaat Kalifornien bietet aufgrund attraktiver Förderbedingungen für Photovoltaik-Systeme, Marktgröße und hohem Potenzial für das Projektgeschäft attraktive Bedingungen für einen Markteintritt.

30.11.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Sarasin-Studie zur Solarenergie: "grüne Erholung" in Sicht

Neue Sarasin-Studie erwartet bereits 2010 eine
Neue Sarasin-Studie erwartet bereits 2010 eine
"grüne" Erholung für Solarthermie und
Photovoltaik weltweit.

Nach einer Stagnation im Jahr 2009 ist im kommenden Jahr mit einer deutlichen Erholung der Solar-Branche zu rechnen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin, die am 30.11.2009 unter dem Titel "Solarwirtschaft – grüne Erholung in Sicht" veröffentlicht wird. Die Studie analysiert und vergleicht die Marktbewegungen, Technologien und Unternehmen in der Solar-Branche. Im Blickpunkt stehen dabei solarthermische Kraftwerke (CSP), Photovoltaik (PV) und Solarthermie - sowohl global als auch in Deutschland. Die vergangenen Monate verdeutlichten die wechselseitigen Verstrickungen der globalen Wirtschaft. Gerade die junge und aufstrebende Solar-Industrie hat die Rezession und die Kreditkrise empfindlich zu spüren bekommen. So sei der weltweite Solar-Markt in voller Fahrt auf ein Nullwachstum gebremst worden, betont die Bank Sarasin. Nach den zu erwartenden strukturellen Veränderungen der Branche sei jedoch bereits ab 2010 eine "grüne" Erholung in Sicht.   Die Solarenergie emanzipiere sich weltweit wie auch in Deutschland von staatlichen Anschubförderungen und bewege sich schnell in Richtung Netzparität.



Deutschland als treibende Kraft; Desertec-Projekt für Solarstrom aus der Wüste

"Deutschland ist sowohl für die Entwicklung der Solar-Industrie als auch für die Installation von Solaranlagen eine treibende Kraft. Ohne die deutschen Solarunternehmen wäre ein Wachstum in einem solch hohen Tempo in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen", sagt Dr. Matthias Fawer, Nachhaltigkeitsanalyst bei der Bank Sarasin. Gerade bei solarthermischen Kraftwerken sei dank der deutschen Solar-Branche mit einer positiven Entwicklung zu rechnen. Ein wesentlicher Impuls für die Einführung der CSP-Technologie (Concentrating Solar Power) gehe von dem Desertec-Projekt aus, das auf einer Initiative von deutschen Klimaforschern und dem Club of Rome basiert. So sollen solarthermische Kraftwerke in der Sahara bis 2050 rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs decken, wofür Investitionen von rund 400 Milliarden Euro notwendig sind. Zahlreiche Unternehmen, haben bereits eine Absichtserklärung zur Gründung einer Planungsgesellschaft mit dem Namen "Desertec Industrial Initiative" (DII) unterzeichnet, darunter RWE, E.ON, Münchner Rück, Deutsche Bank, Solar Millennium und Siemens. Diese Gesellschaft soll innerhalb der nächsten drei Jahre die politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen für ein solches Wüstenstrom-Projekt analysieren.


Photovoltaik-Boom in Deutschland; Endkunden profitieren vom verschärften Wettbewerb

In der globalen Photovoltaik-Industrie wird es trotz der aktuellen Krise wieder aufwärts gehen, so die Sarasin-Studie. Deutschland erlebte dieses Jahr eine regelrechte Überflutung von neuen Photovoltaik-Installationen, da durch den rasanten Preisverfall die Rahmenbedingungen ab dem zweiten Quartal immer attraktiver wurden. Insbesondere chinesische Module wurden immer günstiger und die Preisdifferenz zu den europäischen Modulen scheine größer zu werden. Während letztere den enormen Kosten- und Margendruck besonders spüren, profitieren die asiatischen Solarzellen- und Modulhersteller von ihren niedrigen Produktions- und Finanzierungskosten. Für den Endverbraucher bedeutet dies eine erfreuliche Preisentwicklung, betont Fawer.



15 bis 20 Prozent PV-Wachstum in Deutschland; weltweit sogar 45 % erwartet

Nach der Wahl einer neuen Koalitionsregierung wartet die deutsche Photovoltaik-Branche noch Entscheidungen hinsichtlich neuer Einspeisetarife ab. Vor allem die FDP fordert eine Kürzung der Solarstrom-Vergütungssätze, und auch in der Union gibt es ähnliche Pläne. Bisher hat jedoch noch keine Partei präzise Zahlen genannt. Trotz der Unsicherheiten erwartet die Bank Sarasin im kommenden Jahr in Deutschland ein Wachstum von 15 bis 20 Prozent. Für den globalen PV-Markt rechnet sie 2010 mit einem Wachstum von 45 Prozent.


Solarthermie in Deutschland: Absatzplus von rund acht Prozent prognostiziert

Nach dem starken Einbruch des deutschen Solarthermie-Marktes um 37 Prozent im Jahr 2007 konnte die Solarwärme-Industrie 2008 wieder aufatmen. Mit 1.512 Megawatt (MWth) neu installierter Kollektorleistung wuchs der Markt um 106 Prozent. Nach dem Rekordjahr 2008 verzeichnete die Branche 2009 erneut einen Rückgang um 28 Prozent auf rund 1.085 MWth. Für das kommende Jahr prognostizieren die Experten der Bank Sarasin wiederum ein Absatzplus von rund acht Prozent. Immer mehr Eigenheime nutzen Solarwärme nicht mehr nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch für die Heizungsunterstützung. Mit der Verabschiedung des regenerativen Wärmegesetzes (EEWärmeG) hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, bis 2020 rund 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Solarunterstützte Heizungssysteme erfreuen sich dementsprechend wachsender Beliebtheit. Im Bereich Solarwärme sind in Deutschland rund 25.000 Menschen beschäftigt.




Globaler Solarmarkt: Ungebrochen positive Erwartungen für 2010

Die junge aufstrebende Solar-Industrie hat die Krise deutlich zu spüren bekommen. Der globale Solarmarkt wird 2009 mit einem Nullwachstum schließen, so die Bank Sarasin. Doch die Signale für eine Erholung stünden auf "grün". In der Photovoltaik-Industrie (PV) tragen insbesondere Kostensenkungen, niedrigere Modulpreise, Effizienzsteigerung und der Ausbau der Vertriebskanäle dazu bei, dass es wieder aufwärts geht. Für den globalen PV-Markt sei bereits für das Jahr 2010 mit einem Wachstum von 46 % zu rechnen, so die Sarasin-Analysten. Damit könne eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 8,5 Gigawatt (GW) realisiert werden. Die Wachstumsraten bis 2012 liegen laut Bank Sarasin zwischen 45 und 50%.


China und die USA verdoppeln ihr Marktvolumen

Überdurchschnittliches Wachstum versprechen die außereuropäischen Märkte: China mit über 130 % sowie Indien und die USA mit je 100 % Wachstum pro Jahr. Europa weist in derselben Periode einen Zuwachs von 14 % auf. Garant für ein stabiles Wachstum sei, dass neben den Pioniermärkten mindestens zehn neue Photovoltaik-Märkte mit Jahresvolumina von 500 MW in den nächsten zwei Jahren entstehen werden. Dies werde der Solarenergie dabei helfen, sich von den staatlichen Förderprogrammen zu emanzipieren und gleichzeitig bald Netzparität zu erreichen. Für 2020 prognostiziert die Bank Sarasin, gestützt auf ökonomische Argumente und den damit zusammenhängenden positiven Aussichten für die PV-Industrie, einen Anstieg des globalen Marktvolumens auf 155 GW und liegt mit ihrer Langzeitprognose über dem politisch getriebenen Szenario der EPIA (Europäischer PV-Industrieverband).


Wirtschaftliche Gesichtspunkte gewinnen gegenüber der Förderung an Bedeutung

Dies gründe nicht auf Hoffnung auf mehr politische Unterstützung, sondern wachsende wirtschaftliche Argumente, die für die Solarenergie sprechen, betont Sarasin. Solarthermische Kraftwerke (CSP) würden durch die Realisierung von Großprojekten, wie z. B. in der Sahara, zusätzlichen Schub erhalten. Daneben laufe auch der Ausbau der dezentralen Solarstrom-Erzeugung in Mitteleuropa sowie netzunabhängiger Photovoltaik-Systeme in den Ländern des Südens weiter. Daneben liefern thermische Solarkollektoren seit mehreren Jahren von allen Solartechnologien den größten Energiebeitrag. Der dezentralen Anwendung solcher Solarwärmeanlagen kommt vor allem auch in Zusammenhang mit dem zu erwartenden Klimaabkommen in Kopenhagen eine wichtige Rolle zu.

Lesen Sie zur Sarasin-Studie das aktuelle Solarserver-Interview mit Dr. Matthias Fawer mit den Schwerpunkten Photovoltaik-Märkte und -Technologien: interview_fa.html

Weitere Auskünfte: Dr. Benedikt Gratzl, Head of Corporate Communications, Media Relations; T: +41 (0)61 277 70 88; E-Mail: benedikt.gratzl@sarasin.ch

Dr. Matthias Fawer, Sustainability Research; T: +41 (0)61 277 73 03; E-Mail: Matthias.fawer@sarasin.ch

Die vollständige Studie "Solarwirtschaft – grüne Erholung in Sicht" ist in deutscher und englischer Sprache gegen eine Schutzgebühr von EUR 100 (für Kunden und Medien kostenlos) erhältlich bei: Gabriela Pace; Sustainable Investment; T: +41 (0)61 277 73 31 | E-Mail: gabriela.pace@sarasin.ch

30.11.2009   Quelle: Bank Sarasin & Cie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bank Sarasin & Cie AG,
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New Energy Finance: Kosten der Solarstrom-Produktion bis Jahresende 50 % niedriger als vor einem Jahr

Michael Liebreich; Vorstands- vorsitzender von New Energy Finance
Michael Liebreich; Vorstands-
vorsitzender von New Energy Finance

Das US-Martktforschungsunternehmen New Energy Finance (New York) erwartet, dass die Gestehungskosten von Solarstrom bis zum Jahresende im Vergleich zu Ende 2008 um 50 % gesunken sein werden. Die Produktionskosten pro Kilowattstunde, bezogen auf die Laufzeit der Anlagen und ohne Fördermittel, für Strom aus anderen erneuerbaren Energiequellen werden laut New Energy Finance um 10 niedriger liegen.   Diese Prognose sei das Ergebnis detaillierter Vierteljahresforschung von New Energy Finance. "In diesem Jahr wurde die kontinuierliche Preissenkung bei Solar- oder Windenergieanlagen bis jetzt größtenteils durch die steigenden Finanzierungskosten aufgewogen", kommentiert Michael Liebreich, Vorstandsvorsitzender von New Energy Finance. "Da sich die Finanzmärkte entspannen und die Kosten für Komponenten weiter sinken, werden auch die Stromentstehungskosten sinken und zum Jahresende insgesamt 10 % unter dem letztjährigen Stand liegen, im Solar-Bereich sogar weit darunter."


Dünnschicht-Photovoltaik weiterhin am kostengünstigsten

Die Preise für Dünnschicht-Photovoltaikmodule haben laut New Energy Finance ihre Talfahrt durchweg fortgesetzt, obwohl das Tempo nachgelassen habe. Die Kosten für Dünnschicht- Photovoltaik bleiben mit drei US-Dollar pro Watt installierter Leistung am niedrigsten. Somit seien Photovoltaik-Anlagen mit Dünnschichtmodulen hinsichtlich der Stromentstehungskosten 25 % günstiger als Systeme mit Modulen auf Basis von kristallinem Silizium. Solarstromanlagen mit Nachführungssystemen hätten die niedrigeren Aufwendungen der Tatsache zu verdanken, dass die Kosten für ein- und zweiachsige Tracking-Systeme angesichts der gesunkenen Modulpreise flexibel geblieben sind.



Niedrigere Kosten für Windkraftanlagen an Land und auf See, da der Finanzmarkt sich erholt

Obwohl es wenige neue Windkarftanlagen-Geschäftsabschlüsse gab, sind die Turbinenpreise auf ihr niedrigstes Niveau innerhalb mehrerer Jahre gefallen, und zwar auf 18 - 20% unter den Preis von Anfang 2008, berichtet New Energy Finance. Dieser Preissturz bei den Anlagen sei jedoch überwiegend durch höhere Finanzierungskosten abgefangen worden. Im Offshore-Markt steigen die Kosten weiter, da die Anlagen in immer tieferem Wasser errichtet werden und immer umfangreichere Bau- und Finanzierungskosten verursachen. Im Zuge der allmählichen Erholung der Finanzmärkte werden die Stromentstehungskosten von Windkraftanlagen On- und Offshore weiter sinken.


Geothermie: Bohrkosten sanken um knapp 50 %

Die Kosten von Geothermie-Anlagen reagieren laut New Energy Finance besonders empfindlich auf Schwankungen des Finanzmarktes. Kredite und Eigenkapital für Bohrausrüstung seien dieses Jahr rar gewesen. Die Bohrkosten fielen um fast 50 %, da Bohrgestelle mit dem sinkenden Ölpreis deutlich günstiger wurden, sind aber im letzten Quartal wieder gemeinsam mit dem Ölpreis gestiegen. Im vergangenen Quartal seien die Stromentstehungskosten um 810 % gestiegen, sollten sich aber zum Jahresende einpendeln.


Weitere Informationen: www.newenergyfinance.com

30.11.2009   Quelle: NEW ENERGY FINANCE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NEW ENERGY FINANCE,
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Heliatek erhält 18 Millionen Euro zur Weiterentwicklung organischer Solarzellen

Organische Solarzelle von Heliatek
Organische Solarzelle von Heliatek

Die Heliatek GmbH (Dresden), ein Pionier auf dem Gebiet organischer Solarzellen, erhält in einer zweiten Finanzierungsrunde unter Führung des paneuropäischen Risikokapitalunternehmens Wellington Partners 18 Millionen Euro, berichtet Heliatek in einer Pressemitteilung. Heliatek will die neuen Mittel primär für den Aufbau einer ersten Photovoltaik-Produktionsanlage in Dresden nutzen. Das Unternehmen setze bei diesem Schritt zur Massenfertigung seine unternehmenseigene Tandemtechnologie ein, um äußerst effizient flexible und sehr leichte Photovoltaik-Module auf Folie herzustellen.   Ihr Gewicht werde bei lediglich 500 Gramm pro Quadratmeter anstatt der heute üblichen 20 Kilogramm pro Quadratmeter liegen. Damit erschließe sich ein Zukunftsmarkt für mobile Anwendungen, für architektonische Lösungen und für die unabhängige Versorgung infrastrukturschwacher Gebiete. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich zudem der industrielle Investor Bosch sowie die Corporate Venture Capital Investoren RWE Innogy Ventures und BASF Venture Capital, der High-Tech-Gründerfonds, die eCAPITAL entrepreneurial Partners AG, der Technologiegründerfonds Sachsen Start-up GmbH & Co. KG und GP Bullhound Sidecar.



Neue Technologien sollen die Photovoltaik weit über die Netzparität hinausbringen

"Die bahnbrechenden Technologien der dritten Generation, die die Photovoltaik weit über Netzparität hinausbringen werden, sind unserer Ansicht nach die Erfolgsgeschichten der Zukunft. Wir glauben, dass Heliatek perfekt positioniert ist, diese Chance zu nutzen", so Bart Markus, General Partner von Wellington Partners. Dies bekräftigt Crispin Leick, Executive Director RWE Innogy Ventures: "Durch unsere Venture Capital Beteiligung an Heliatek wollen wir dazu beitragen diese innovative Technologie zu kommerzialisieren. Organische Photovoltaik hat das Potenzial für deutliche Kosteneinsparungen aufgrund des geringeren Energieeinsatzes und der unbegrenzten Verfügbarkeit der Rohstoffe."


Auf dem Weg zur ersten Fertigungsanlage

Stellvertretend für die übrigen Investoren erklärt Dr. Alexander Flaig, Vice President Corporate Research bei der Robert Bosch GmbH: "Heliatek hat in den vergangenen zwei Jahren beeindruckende Fortschritte beim Wirkungsgrad und der Lebensdauer ihrer organischen Solarzellen gemacht. Jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, wie kostengünstig sich diese Zellen auch unter industriellen Bedingungen herstellen lassen. Mit dieser Finanzierungsrunde kann das Unternehmen diesen wichtigen Schritt - aus dem Forschungslabor in eine erste Fertigungsanlage - vollziehen."

Der Vorstand von Heliatek, Dr. Andreas Rückemann, sagt: "Mit der neuen Finanzierungsrunde haben wir jetzt die Möglichkeit geschaffen, unseren technologischen Vorsprung in diesem Zukunftsmarkt zu nutzen, um als einer der ersten Anbieter schrittweise die Produktion aufzubauen. Wir sind sehr stolz, dass wir für unsere Strategie die Unterstützung des Industrieunternehmens Bosch sowie der Venture Capital Investoren RWE Innogy Ventures, BASF Venture Capital, Wellington Partners, eCAPITAL und Technologiegründerfonds Sachsen erhalten konnten."

Heliatek wurde bei dieser Finanzierungsrunde von der führenden europäischen Investmentbank für Technologieunternehmen GP Bullhound beraten.

30.11.2009   Quelle: Heliatek GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Heliatek GmbH, Foto: Lösel,
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Photovoltaik und Solarthermie kombiniert: Neuer MegaSlate-Sonnenkollektor von 3S Swiss Solar Systems

Einfamilienhaus mit teilintegriertem MegaSlate - Solardachsystem in Portalban (Schweiz)
Einfamilienhaus mit teilintegriertem MegaSlate -
Solardachsystem in Portalban (Schweiz)

3S Swiss Solar Systems (Lyss; Schweiz) präsentiert eine neue Generation von Solar-Dächern. Das bewährte MegaSlate-Solardachsystem werde nun auch für die Warmwasserproduktion angeboten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Hausbesitzer könnten ab sofort mit den Panels von 3S nicht nur Solarstrom produzieren, sondern auch Brauchwasser erwärmen und ihre Heizung unterstützen. Die Weiterentwicklung des MegaSlate-Systems ermögliche ein integriertes Energiedachsystem, das Photovoltaik und Solarthermie verbinde. Das System eigne sich für Neubauten und Sanierungen und sei optimal für die Realisierung von Gebäuden nach Minergie- und Plusenergiekonzepten.   Das neue "MegaSlate-H&S Thermiepanel" sei in Kooperation mit der H+S Solar GmbH aus Rebstein (St.Gallen) entwickelt worden. H&S stelle seit zwei Jahrzehnten Kollektoren her und habe dieses große Know-how in die Entwicklung eingebracht. Die rahmenlosen Photovoltaik- und Thermiemodule würden großflächige, uniforme Solardachsysteme ermöglichen, die sich als Ganzes ästhetisch in die Gebäudehülle integrieren. Das gemeinsam mit der Firma stebler glashaus entwickelte Dachfenster für MegaSlate eröffne seit diesem Jahr Architekten und Planern neue gestalterische Möglichkeiten, um Licht und Sonne in den Wohnraum zu bringen. Darüber hinaus enthalte die neue Generation der bewährten MegaSlate-Panels wichtige Neuerungen, die eine noch leichtere Montage des MegaSlate-Solardachsystems ermöglichen, erklärt 3S. Unter anderem sei das Gewicht eines Panels von 22 auf 17 kg reduziert worden.


Produktionskosten um 18 % gesenkt

Dank neuester technologischer Entwicklungen beim Produktionsequipment und der Preisentwicklung bei den Solarzellen habe 3S bei der neuen Generation MegaSlate die Produktionskosten senken können. "Wir konnten in diesem Jahr eine Kostensenkung von 18 % an unsere Kunden weitergegeben, die Markteinführung des MegaSlate II verläuft sehr erfolgreich", sagt Christian Renken, Leiter der Photovoltaik-Produktion bei 3S Swiss Solar Systems. "Mit dem neu geschaffenen industriellen Design ergeben sich viele Vorteile für die Produktion großer Stückzahlen", so Renken. Auf dem Weg zur Netzparität seien Kostensenkungen in der Solarmodulproduktion einen wichtiger Schritt. Je tiefer der Preis für die Solarmodule, desto schneller könne Strom aus einer Photovoltaik-Anlage zum gleichen Preis wie der Endverbraucherstromtarif angeboten werden, erläutert 3S in der Pressemitteilung.


Bewährtes Grundprinzip wird um Funktion zur Wassererwärmung ergänzt

Das bewährte Grundprinzip der 3S-Solarmodule bleibe bei der neuen, jetzt auch für die Solarthermie anwendbaren Generation Mega Slate II erhalten, so das Unternehmen. 3S-Solarmodule würden zum modernen Baumaterial, das optimal in die Gebäudehülle integriert werde. Die ästhetisch ansprechende Verbindung aus robuster, wetterfester Gebäudehülle und effizienter, umweltfreundlicher Stromproduktion werde jetzt ergänzt um die Funktion der Wassererwärmung. Die PV-Module von 3S Swiss Solar Systems seien durch den TÜV zertifiziert und strengstens auf Wind- und Schneelasten, Regendichtheit, Hagel sowie Brandsicherheit geprüft. Das neue MegaSlate-Solardach sei das erste Indachsystem, das die europäische Norm für Dacheindeckungen erfülle. 3S gebe auf die PV-Module eine Leistungsgarantie von 10 Jahren auf 90 % der Mindestleistung und von 20 Jahren auf 80 % der Mindestleistung.

Die neue Generation des MegaSlate soll über die Vertriebspartner der 3S Swiss Solar Systems weltweit vermarktet werden. Der Solarkonzern 3S mit seiner Holdinggesellschaft 3S Industries und seinen Tochterunternehmen Somont, 3S Swiss Solar Systems und Pasan ist einer der Weltmarktführer für Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarmodulen. Die Gruppe deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Solarmodulproduktion ab. Hauptsitz der 3S Industries sowie die Produktionsstätte der 3S Swiss Solar Systems liegen in der Schweiz. Sitz und Produktion von Pasan sind ebenfalls in der Schweiz, Somont in Deutschland angesiedelt. Der Solar-Konzern ist weiterhin mit Tochtergesellschaften in den USA, Asien und Spanien präsent.

30.11.2009   Quelle: 3S Swiss Solar Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Swiss Solar Systems AG,
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Photovoltaik in Belgien: aleo solar AG liefert mehr als 850 kW Module für gewerbliche Aufdachanlagen

Photovoltaik-Aufdachanlage auf einem belgischen Baumarkt
Photovoltaik-Aufdachanlage
auf einem belgischen Baumarkt

Die Photovoltaik-Module der aleo solar AG (Oldenburg) sind in Belgien zunehmend für gewerbliche Aufdach-Solarkraftwerke gefragt, berichtet aleo solar in einer Pressemitteilung. Im Oktober gingen in Flandern dachmontierte Solarstromanlagen mit mehr als 500 kW sowie mit gut 350 kW an das Netz. Für das Jahr 2010 liege bereits eine Vielzahl weiterer Aufträge vor.   In Wondelgem (Provinz Ostflandern) hat der aleo-Partner Ceratec mehr als 2.300 Module vom Typ "aleo S_18" installiert. Von der 500-kW-Anlage wird ein jährlicher Solarstrom-Ertrag von rund 450.000 Kilowattstunden erwartet. Der Betreiber ist ein Unternehmen für Infrastruktur, Bodensanierung und Recycling.




Trend zu kommerziell genutzten Photovoltaik-Aufdachanlagen

In Beernem (Provinz Westflandern) hat der aleo-Partner Prosolar 1.550 aleo S_18 Module mit einer Nennleistung von insgesamt 350 Kilowatt installiert. aleo solar hat auch die Wechselrichter geliefert. Das Aufdachkraftwerk produziert Solarstrom für einen Formteil-Spezialisten. "Die Zuverlässigkeit und die Qualität der aleo-Module sichern über viele Jahrzehnte hohe Stromerträge", sagt Laurens Vogelaers, Geschäftsführer von Prosolar. "Das sichert dem Unternehmen den wirtschaftlichen Betrieb der Solaranlage."

aleo solar ist bereits seit mehreren Jahren im belgischen Photovoltaik-Markt aktiv und mit einem eigenen Vertrieb vor Ort vertreten. Dank attraktiver und regional unterschiedlich ausgestalteter Einspeisevergütungen wächst die installierte Solarstrom-Leistung in Belgien stetig; ein Trend zu mittelgroßen, kommerziell genutzten Photovoltaik-Aufdachanlagen sei zu beobachten, betont aleo solar. Die Premium-Module von aleo solar würden in Belgien aber ebenso in kleineren und größeren Aufdachanlagen installiert.

29.11.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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juwi baut Bioenergie kräftig aus; Projektentwickler realisiert mehrere Holzheizkraftwerke

Holzheizkraftwerk
Holzheizkraftwerk

Die Wörrstädter juwi-Gruppe baut ihr Geschäft mit der Bioenergie kräftig aus. So will der rheinland-pfälzische Projektentwickler von Bioenergie-, Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen gemeinsam mit der PROLiGNIS Energie Consulting GmbH & Co. KG (Ingolstadt) eine Reihe von Holzheizkraftwerken bauen und langfristig die technische und kaufmännische Betriebsführung übernehmen, berichtet juwi in einer Pressemitteilung. Ausbauen wolle juwi auch die Produktion von Holzpellets sowie die Wärmelieferung (Contracting). "Wir haben eine Reihe von Projekten in der Pipeline, die sattes Wachstum versprechen. Die Mitarbeiterzahl wollen wir bis 2012 auf rund 60 verdreifachen", sagt Jürgen Bohn, Geschäftsführer der juwi Bio GmbH. 


Kooperation zwischen juwi und PROLiGNIS


"juwi und PROLiGNIS verfügen beide über großes Know-how und ergänzen sich hervorragend. Mit der Kooperation können wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten bündeln und schaffen eine klassische Win-Win-Situation. Davon profitieren alle: PROLiGNIS, juwi und natürlich die Kunden", so Bohn weiter. "Die kostengünstige und umweltschonende Energieerzeugung aus Holz stößt bei Industrie und Gewerbe mit hohem Energiebedarf, aber auch bei Kommunen auf immer größeres Interesse. Entsprechend kräftig steigt die Zahl der Anfragen", ergänzt Tobias Mayinger, geschäftsführender Gesellschafter von PROLiGNIS.


Holzheizkraftwerke: Großer Effekt für den Klimaschutz


Holzheizkraftwerke, die mit naturbelassenem Energieholz, so genannten Holz-Hackschnitzeln, betrieben werden, sind ideale Energielieferanten. Sie produzieren nicht nur saubere Energie, sondern zeichnen sich auch durch höchste Effizienz aus. Laut einer Studie der Universität Augsburg zum Thema "Carbon Footprint" erzielen insbesondere Holzheizkraftwerke mit Kraft-Wärme- Kopplung im Bereich der Bioenergieerzeugung durch ihre geringen CO2-Emissionen einen großen Effekt für den Klimaschutz. Aus nachwachsenden Rohstoffen der Forstwirtschaft und der Landschaftspflege erzeugen Holzheizkraftwerke neben elektrischem Strom auch Prozessdampf und Wärme, die Kommunen sowie Gewerbe und Industrie über Nahwärmenetze zur Verfügung gestellt werden.


Größtmögliche Versorgungssicherheit durch regionale Energieholzlieferanten

Die geplanten Anlagen, die juwi und PROLiGNIS gemeinsam mit Investoren realisieren wollen, haben laut juwi jeweils eine elektrische Leistung von bis zu fünf Megawatt (MW) und können pro Jahr ca. 40 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Die thermische Leistung belaufe sich auf bis zu zehn Megawatt, womit bis zu 80 Millionen Kilowattstunden Heißwasser oder Dampf erzeugt werden können. "Größtmögliche Versorgungssicherheit garantiert unser nachhaltig tätiges Netzwerk aus regionalen Energieholzlieferanten", sagt PROLiGNIS-Gesellschafter Heinz Lucas, verantwortlich für die bundesweite Energieholzbeschaffung.


Ausbau in bei Pellets, Biogas und Contracting

Kräftig ausbauen will juwi nach eigenen Angaben auch die Produktion von Holzpellets. Aktuell stelle das Unternehmen in seinem Werk in der Energielandschaft Morbach pro Jahr rund 24.000 Tonnen des umweltfreundlichen und preiswerten Brennmaterials her. In den nächsten drei Jahren wolle juwi vier weitere Pelletswerke errichten und die Produktion um ein Vielfaches erhöhen.

Ebenfalls optimistisch ist Bohn in Sachen Biogas, wo die rechtlichen Weichen für die Einspeisung von Biomethan ins allgemeine Gasnetz nun gestellt seien. "Wir werden eine Reihe von Biomethan-Anlagen realisieren", betont Bohn. Auch das Contracting, die reine Wärmelieferung, komme in Schwung: In nächster Zeit stehe die Realisierung von drei Nahwärmenetzen an, über die Kommunen sowie Gewerbe und Industrie versorgt werden können.

29.11.2009   Quelle: juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Holding AG,


 

SUNOVA AG sucht große Dachflächen für die Photovoltaik-Nutzung

SUNOVA sucht Dächer für Solarstromanlagen
SUNOVA sucht Dächer für Solarstromanlagen

Zum weiteren Ausbau des Geschäftsfeldes Solarstrom-Erzeugung sucht die Grasbrunner SUNOVA AG Flachdächer mit mindestens 3000 Quadratmetern in Süddeutschland und südeuropäischen Ländern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SUNOVA Flachdachsysteme würden sich durch Durchdringungsfreiheit der Dachabdichtung auszeichnen und kämen ohne zusätzliche Auflast aus. Das Unternehmen biete abgestimmte Komplettlösungen für Dach-Abdichtung und Solarstromanlagen aus einer Hand und mit hochwertigen Komponenten an. Diese stammen ausschließlich von Qualitäts-Herstellern, betont SUNOVA. Die Solartechnologie komme aus deutscher Herstellung von Q-Cells Moduls, Sunfilm und SMA.   Geeignete Dächer seien Neubauten mit langlebiger FPO-Kunststoffabdichtung, Bestandsdächer mit FPO- oder PVC-Kunststoffabdichtung in gutem Zustand, sowie Bestandsdächer mit Sanierungsbedarf und zusätzlicher statischer Tragkraft von 12 – 25 kg pro Quadratmeter.




Vorteile durch die Umwandlung ungenutzter Dachflächen in Solarkraftwerke

Die Nutzung von Dächern mit Photovoltaik biete hervorragende Möglichkeiten für Dachbesitzer, unterstreicht SUNOVA in der Pressemitteilung. So biete das Unternehmen eine flachdachgerechte Solartechnik, eine Dichtigkeitsgarantie für die Dachabdichtung während der Anlagenbetriebszeit, eine interessante Vergütung pro Kilowatt Kraftwerksleistung, wählbar als jährliche Zahlungen oder Einmalzahlung zu Beginn, das Nutzungsrecht des positiven Images der Anlage für das Marketing sowie eine kurze Bauzeit und professionelle Ausführung durch mehrjährige Erfahrung im Kraftwerksbau.

Typischerweise entstünden keine Einschränkungen für den Geschäftsbetrieb im Gebäude während des Baus und des Betriebs der Anlage. SUNOVA biete eine Analyse der vorhandenen Dachflächen, auf deren Basis das Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung für den Kunden erstelle, heißt es in der Pressemitteilung.

29.11.2009   Quelle: SUNOVA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVA AG,
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Gläsernes BHKW versorgt die Photovoltaik-Fabrik der SOLON SE mit CO2-neutraler Energie

Der 12-Zylinder- Gasmotor des BHKW
Der 12-Zylinder-
Gasmotor des BHKW

Getreu ihrem Motto "Energie intelligent vor Ort" baut die BTB GmbH Berlin in Adlershof das erste mit Biogas betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) Berlins. Besonders ist nicht nur der Brennstoff, durch den die Photovoltaik-Produktion der SOLON SE mit CO2-neutraler Energie versorgt wird. Außergewöhnlich ist auch, dass die Technik einsehbar ist. Das BHKW wird vom Ernst-Ruska-Ufer gut sichtbar unter Glas präsentiert. Damit wird eine Idee des Entwicklungsträgers AP Adlershof Projekt GmbH verwirklicht, den Eingangsbereich des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof (WISTA-Gelände) mit Leuchtturmprojekten aufzuwerten.   Am 02.11.2009 wurde das Zentrum des neuen Biogas-Blockheizkraftwerkes - der 12-Zylinder-Gasmotor - in das Gebäude eingebracht. Dieses Projekt ergänzt nun als weitere Innovation die Wissenschaftsstadt Adlershof. Die Solon SE gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Solarmodulen sowie solarer Systemtechnik und bietet alle technischen Voraussetzungen für die Installation von Solarstromanlagen. Die BTB GmbH hat sich seit ihrer Gründung vor mehr als zwanzig Jahren der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und einer effizienteren Nutzung von Energie verschrieben und setzt nach Aussage ihres Geschäftsführers Frank Mattat seit einigen Jahren auch verstärkt auf regenerative Energien.

28.11.2009   Quelle: BTB GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BTB GmbH,
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Solarstrom für Garching: Stadtrat beschließt Sofortmaßnahmen

Dächer für Solarstromanlagen sind gefragt
Dächer für Solarstromanlagen sind gefragt

Im Rahmen des seit Juni laufenden integrierten Klimaschutzkonzeptes hat der Stadtrat von Garching nun die Umsetzung erster Sofortmaßnahmen beschlossen. Mit dem Solarpark Garching I sollen ab Frühjahr 2010 alle kommunalen und großen privaten Dachflächen mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden, berichtet die Green City Energy GmbH in einer Pressemitteilung. Damit sollen der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert und die lokalen Potenziale genutzt werden. Mindestens 500 kWp (Kilowatt-Peak) Leistung sollen in dem Bürgerbeteiligungsmodell gebündelt und als grüne Geldanlage angeboten werden. Dachbesitzer werden aufgerufen, ihre Flächen für das Gemeinschaftsprojekt zu vermieten.   Lediglich 300 Megawattstunden (MWh) Strom würden derzeit in Garching aus Solarenergie erzeugt, berichtet Green City Energy. Das sei weniger als 1% des Gesamtstromverbrauchs der Stadt und entspreche dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 120 Haushalten. Das Potenzial sei aber sehr viel größer, nur bislang ungenutzt. Insbesondere landwirtschaftliche und gewerbliche Hallen würden sich durch ihre große Fläche hervorragend zur Installation von Solarstromanlagen eignen, heißt es in der Pressemitteilung.



Dächer für Photovoltaikanlagen gesucht

Prinzipiell lohnen sich laut Green City Energy Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden mit mindestens 30 Quadratmetern unverschatteter Süddachfläche. Zur Vermietung im Rahmen des Solarparks Garching I seien Dachflächen ab 200 m2 bei Schrägdächern mit entsprechender Ausrichtung und ab 600 m2 bei Flachdächern geeignet. "Je größer die im Optimalfall nach Süden ausgerichtete Dachfläche ist, desto höher der Energieertrag und somit die Dachmiete", erklärt Peter Keller, Projektleiter von Green City Energy. Dachbesitzer könnten jährlich mit bis zu vier Euro Dachmiete pro Quadratmeter Dachfläche rechnen. Ob ihr Dach geeignet und wie hoch die jeweilige Dachmiete ist, könnten Bürger mit dem Solarberater von Green City Energy herausfinden.


Ökologische Geldanlage für die Einwohner

Die Dachflächen sollen in den nächsten Monaten vertraglich fixiert und für einen Bau im Frühjahr vorbereitet werden, berichtet Green City Energy in der Pressemitteilung. Die Solarstromanlagen auf den einzelnen Dachflächen würden dann zum Solarpark Garching I gebündelt und durch ein Beteiligungsmodell Bürgern als ökologische Geldanlage angeboten. "Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist eine feste Einspeisevergütung über 20 Jahre garantiert. Wir erwarten eine Rendite von 6-7 % für Anleger", so Martin Betzold, Bereichsleiter Marketing bei Green City Energy. Alle interessierten Bürger könnten sich ab der Fertigstellung der Anlagen voraussichtlich im Frühsommer finanziell beteiligen.


Gemeinsamer Schritt in Richtung Energieautarkie

Das Bürgerbeteiligungsmodell Solarpark Garching I ermögliche den Garchinger Bürgerinnen und Bürgern, sich finanziell an den Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet zu beteiligen. "Auf diesem Weg können wir gemeinsam einen Schritt in Richtung der angestrebten Energieautarkie machen", so Bürgermeisterin Hannelore Gabor. Dachbesitzer würden vom Verkauf des Solarstroms oder einer attraktiven Dachmiete profitieren. Zudem werde die städtische CO2-Bilanz durch die kostenlose und unendlich zur Verfügung stehende Nutzung der Sonnenkraft maßgeblich verbessert, betont Green City Energy. Bürgermeisterin Gabor ruft alle Dachbesitzer auf, jetzt ihre Sonnendächer zum Bau des örtlichen Solarparks zur Vermietung zur Verfügung zu stellen. Die Dachgestattungsverträge sollen dieses Jahr unterzeichnet werden, um sich am boomenden PV-Markt entsprechende Kapazitäten sichern zu können.

28.11.2009   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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Elektroautos und Solarenergie: Kooperation von Karmann und SUNOS Solarpower

SUNOS-Inhaber Hemme (re.) setzt auf Elektrofahrzeuge
SUNOS-Inhaber Hemme (re.)
setzt auf Elektrofahrzeuge

Der Industriestandort Osnabrück entwickelt sich immer weiter in Richtung Nachhaltigkeit und umweltfreundliches Wirtschaften, berichtet SUNOS Solarpower in einer Pressemitteilung. SUNOS, Osnabrücker Photovoltaik-Systemanbieter, sondiere zurzeit verschiedene Möglichkeiten zur Kooperationen mit dem Karmann-Tochterunternehmen Karmann E-Mobil GmbH. In einem ersten Schritt habe SUNOS bei Karmann E-Mobil sieben Elektrofahrzeuge der zweiten Generation bestellt, die voraussichtlich 2010 auf den Markt kommen sollen. SUNOS-Geschäftsführer Frank Hemme habe den innovativen Vorläufer der ersten Generation persönlich getestet und sei von den Fahreigenschaften begeistert:   "Ich bin überrascht von der Dynamik und der Sicherheit, die das E-Fahrzeug beim Fahren vermittelt. Hier liegt eindeutig die Zukunft der Mobilität. Denn mit entsprechend hergestellten regenerativen Energien fährt das Elektromobil eindeutig besseren Zeiten entgegen als die auf fossile Träger fokussierte Industrie." Aus diesem Grund werde SUNOS diese Technologie künftig zunächst an seinem Heimatstandort in Osnabrück nutzen und denke über eine spätere Ausweitung des Aktionsradius nach. SUNOS installiert 2009 nach eigenen Angaben insgesamt fünf Megawatt Photovoltaik-Leistung. Das entspreche einer Einsparung von CO2 von mehr als 3,5 Mio. Tonnen gegenüber konventioneller Energieerzeugung. Diese Energie auch für den Verkehr zu nutzen, sei ein immenser Fortschritt für die Umwelt, so SUNOS in der Pressemitteilung.



Wichtiges Signal für wirtschaftliche Entwicklung der Region

Auch aus rein wirtschaftlichen Gründen spreche einiges für die Anschaffung von Elektroautos, erklärt SUNOS. Gegenüber dem Verbrauch von herkömmlichen Kraftstoffen würden die Betriebskosten bezogen auf 100 km hier nur noch bei rund einem Drittel liegen, habe Dr. Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer der Karmann E-Mobil, vorgerechnet. Der Pkw "E3" beispielsweise, der auf dieser Technologie fußt, erreiche eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 140 km/h und verfüge dabei über eine Reichweite von rund 170 km. Die Bestellung der Fahrzeuge ist laut SUNOS-Geschäftsführer Frank Hemme auch ein wichtiges Signal, um der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Osnabrück zusätzliche Impulse zu verleihen nach dem Motto: "Vorfahrt für Kreativität und mehr Bewegung in die Mobilität."


Weitere Kooperationen geplant

"Meiner Meinung nach ergänzen sich Karmann und SUNOS ideal, denn wir sorgen schließlich dafür, dass mit unseren Modulen die Solarenergie für jeden kostengünstig, langfristig und sicher nutzbar ist. Da ist es nur konsequent, dass wir uns mit dem Automobilspezialisten über weitere Kooperationsmöglichkeiten unterhalten. Daraus können viele spannende Projekte entstehen, die dabei helfen werden, Osnabrück noch weiter als gute Adresse für Zukunftstechnologien zu profilieren", so Frank Hemme.

Andreas Piepenbrink von Karmann ergänzt: "Es besteht in absehbarer Zeit ein enormer Bedarf für den Ausbau der Lade-Infrastruktur. Die Kommunen und Energieversorger werden allein in Niedersachsen noch Hunderte so genannte 'Strom-Zapfanlagen' an Tankstellen und Parkhäusern einrichten müssen. Dies sollte im Sinne der Nachhaltigkeit unbedingt auf Basis solarer Energieerzeugung realisiert werden." Karmann E-Mobil werde sich an der Umsetzung solcher Konzepte aktiv beteiligen.

28.11.2009   Quelle: SUNOS Solarpower   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Clean Fotostudio/ SUNOS Solarpower,
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Forum Solarpraxis holt die Solar-Branche zum 10. Mal nach Berlin, Diskussion um Solarstrom-Vergütung im Mittelpunkt

Terrie Romano, Konsulin der Provinz Ontario, gab einen Überblick über die Solarenergie in Kanada
Terrie Romano, Konsulin der Provinz
Ontario, gab einen Überblick über
die Solarenergie in Kanada

Das 10. Forum Solarpraxis ging am 20.11.2009 in Berlin zu Ende. Zwei Tage lang diskutierten Experten aus Industrie, Politik und Finanzwelt sowie Angehörige der Fachverbände intensiv über die aktuelle Situation und Zukunft der Solar-Branche. Ein Schwerpunkt war die Entwicklung des deutschen Photovoltaik-Marktes im kommenden Jahr. Denn nach der Bundestagswahl steht im Jahr 2010 eine Neuverhandlung der Solarstrom-Vergütung bevor. Das Ergebnis wird das künftige Wachstum des deutschen Marktes entscheidend beeinflussen. "Was auf uns einprasselt, wird immer heftiger", sagte Karl-Heinz Remmers, Vorstand der Solarpraxis AG, mit Blick auf die vermehrten Angriffe seitens der Medien, Politik und Stromversorger.   "Aber es ist nicht die Vergütung des Solarstroms, die im wesentlichen für die Erhöhung der Stromkosten verantwortlich ist", betont Remmers. Eine Umgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als Reaktion auf die Angriffe würde laut Remmers zu Lasten des Ausbaus der Erneuerbaren gehen. "Das Ziel sind sieben Prozent Photovoltaik-Stromanteil bis 2020", sagte Remmers zum Abschluss des Jubiläumsforums. "Wir tun etwas Gutes und entsprechend selbstbewusst sollten wir auch auftreten."



Analysten erwarten zehn bis 20 Prozent Wachstum des deutschen Photovoltaik-Marktes

Markus Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, erwartet für 2010 das stärkste erste Halbjahr aller Zeiten in Deutschland. "Viele Unternehmen sind bis zum ersten oder sogar zweiten Quartal 2010 komplett ausverkauft", so Hoehner. Da nicht sicher sei, wie sich die Einspeisevergütung im kommenden Jahr entwickle, versuchten viele Bürger schnellstmöglich eine Solarstrom-Anlage zu installieren. Er warnte vor einer zu starken Degression der Einspeisevergütung, um den Arbeitsplatzeffekt nicht zu gefährden. Die Finanzanalysten waren sich einig - für das kommende Jahr sagen sie ein Wachstum des deutschen Photovoltaik-Marktes von zehn bis 20 Prozent voraus. Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf dem Wechselspiel zwischen dem asiatischem und dem deutschen Markt.


Betreiber großer Solarparks und Photovoltaik-Projektierer profitieren vom Preisdruck am Markt

Die Massenproduktion in Asien habe den Preisdruck auf hiesige Unternehmen massiv erhöht. Die Gewinner sieht Karsten von Blumenthal, SES Research, vor allem am Ende der Wertschöpfungskette bei den Betreibern großer Solarparks und den Projektierern. "Die Verlierer sind eher auf der Produktionsseite zu finden", sagte von Blumenthal. "Große Unternehmen können allerdings satte Gewinne realisieren, wenn sie ihre Skalenvorteile ausnutzen." Integrierte Hersteller haben nach Ansicht des Analysten eine bessere Marktposition als Spezialisten.
Kanada, Partnerland des 10. Forums Solarpraxis, präsentierte sich als idealer Einstiegsmarkt für deutsche Unternehmen. Von den sehr guten Standortbedingungen, insbesondere in den ersten Stufen der Wertschöpfungskette, profitieren schon jetzt europäische Unternehmen in der Provinz Québec. Die größten Marktchancen bietet derzeit die Provinz Ontario. Mit dem Green Energy Act trat dort Nordamerikas erster Einspeisetarif in Kraft.
Die Teilnehmer äußerten sich positiv über das Forum und seinen Stellenwert in der Branche: "Dies ist die beste Solarkonferenz des Jahres, ich nehme seit fünf Jahren regelmäßig teil", sagte Jesse Pichel von Piper Jaffray & Co. aus New York. "Es ist eine Ehre, zu dieser Konferenz eingeladen zu werden, die die Vorreiterrolle Deutschlands im Bereich der erneuerbaren Energien wunderbar darstellt."
"Für Kanada als Hauptsponsor war die Konferenz äußerst erfolgreich", resümierte Arndt Ulland, Science and Technology Section der kanadischen Botschaft. "Zahlreiche Unternehmen, die sich für den Markt in Nordamerika interessieren, erhielten Informationen über die Bedingungen für die Solarwirtschaft in Kanada und in den Provinzen Québec und Ontario."
"Die hochkarätigen Referenten, die Nähe zur Praxis und die brandaktuellen Themen zeichnen das Forum ebenso aus wie die familiäre Atmosphäre", war das Fazit von Susanne Leuthner von der Mannheimer AG Holding. "Das Forum Solarpraxis ist nach wie vor ein wichtiges Meeting, um Netzwerke zu pflegen und sich Zeit für aktuelle Solarthemen und Markttrends zu nehmen. Dies ist die einzige derartige Konferenz, die wir besuchen."

Das 10. Forum Solarpraxis war laut Veranstalter mit mehr als 700 Teilnehmern ausverkauft. Im November 2010 wird das 11. Forum Solarpraxis in Berlin stattfinden.

27.11.2009   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Ecostream: Rahmenvertrag mit der Wattner-Gruppe über schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerke

Ecostream-Referenzanlage Solarpark Moorenweis, Deutschland (6 MW).
Ecostream-Referenzanlage Solarpark
Moorenweis, Deutschland (6 MW).

Das Solar-Unternehmen Ecostream ist neuer Projektpartner der Kölner Wattner-Gruppe. Für den "Wattner Solarfonds SunAsset 2" soll der Systemanbieter 2010 schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt (MW) errichten, berichtet die Ecostream Germany GmbH in einer Pressemitteilung. Das entspreche einem Investitionsvolumen von etwa 50 Millionen Euro. Die Lieferung der PV-Anlagen erfolge zu vereinbarten Festpreisen, die an die Entwicklung der Einspeisevergütung für Solarstrom gekoppelt sind.   Mit seinen Solarfonds finanziert und realisiert Wattner mit erneuerbaren Energien betriebene Kraftwerke wie zum Beispiel Solarstromanlagen. Dabei setzt das Unternehmen auf starke Partner wie Ecostream, die über langjährige Erfahrung am Markt, großes Fachwissen und ein spezialisiertes Team verfügen. Die Anleger profitieren davon laut Wattner gleich mehrfach: Auf der einen Seite würden durch die Kooperation die wesentlichen Risiken des Projektgeschäfts vermieden. Auf der anderen Seite garantiere das professionelle Engineering von Ecostream hohe Anlagenleistungen - und damit bestmögliche Erträge. Denn dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bleibt die Stromvergütung ab Inbetriebnahme der Solaranlage stabil.

Die Anlagen selbst bleiben für acht Betriebsjahre im Bestand des Solarfonds von Wattner. Danach sollen sie als attraktive Sachwerte mit hoher Restlaufzeit veräußert werden; die Mindestlaufzeit von Photovoltaik-Systemen beträgt in der Regel 20 Jahre -. Auf diese Weise erreiche der Kurzläufer bis 2018 eine Gesamtausschüttung von 180 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung.


Professionelle Anlagenplanung

Für eine hohe Wirtschaftlichkeit seiner Photovoltaiksysteme setzt Ecostream auf ein ganzheitliches Projektmanagement, hochwertige Komponenten sowie ein starkes Expertennetzwerk. So sei es möglich, jede Anlage optimal auf die jeweiligen Anforderungen am Standort abzustimmen. Neben Bau, Betrieb und Wartung der Anlage übernimmt der Photovoltaik-Systemanbieter für Investoren auch die Akquise geeigneter Dach- und Freiflächen.


27.11.2009   Quelle: Ecostream Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecostream Deutschland GmbH,
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Photovoltaik-Produktion: Führender Solarzellen-Hersteller weitet Fertigung mit SOLARIS aus; Großauftrag für Oerlikon Systems

Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS zur Solarzellen-Produktion.
Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS
zur Solarzellen-Produktion.

Ein führender europäischer Hersteller kristalliner Solarzellen vergibt an Oerlikon Systems erstmals einen Großauftrag zur Lieferung zahlreicher SOLARIS-Beschichtungsanlagen, berichtet die OC Oerlikon Management AG (Pfäffikon, Schweiz) in einer Pressemitteilung. Die SOLARIS, deren revolutionäres Beschichtungsverfahren zahlreiche Vorteile biete, sei erst vor wenigen Wochen offiziell in den Markt eingeführt worden. Der Kunde werde mithilfe der Oerlikon Systems-Anlagen seine Photovoltaik-Fertigung in Nordamerika stark ausbauen. Die Anlagen sollen 2010 geliefert werden.   "Unsere Strategie, eine kompakte, kosteneffiziente Plattform für das Handling einzelner Wafer anzubieten, zahlt sich damit aus und findet bei Photovoltaik-Herstellern großen Anklang.", sagt Andreas Dill, Leiter von Oerlikon Systems.



Anlagen zur Herstellung kristalliner Solarzellen und Dünnfilm-Anwendungen

Bislang liegt der Schwerpunkt von Oerlikon Systems im Markt für Halbleiter und Beschichtungen. Neu erschlossen werden sollen jetzt zukunftsweisende Nanotechnologie-Anwendungen. Mit dem ersten Großauftrag für die SOLARIS fasst die Oerlikon Geschäftseinheit jetzt Fuß im Markt zur Herstellung kristalliner Solarzellen. Der Oerlikon-Konzern ist damit in den zentralen Solarmärkten als Technologiepartner und Anlagenhersteller präsent: mit Oerlikon Solar für Dünnfilm-Anwendungen, und mit Oerlikon Systems bei der kristallinen Technologie. "Beide Verfahren ergänzen sich mit unterschiedlichen Einsatzgebieten. Für den Oerlikon Konzern ist es von großem Vorteil, in beiden Wachstumsmärkten mit führenden Technologien verankert zu sein", sagt Thomas Babacan, Technikvorstand von Oerlikon.


Niedrige Gesamtkosten

"Die SOLARIS wurde für die Beschichtung der Vorder- sowie der Rückseite kristalliner Solarzellen entwickelt und bringt dafür die saubere PVD-Sputtertechnologie zur Anwendung. Ihre multi-layer Eigenschaften erlauben die Passivierung und SiN Beschichtung der Vorderseite ebenso wie das Beschichten der Rückseite mit verschiedenen anderen Materialien. Ihre sehr kleine Grundfläche (3,2 x 2,2 m) und die nahtlose Integration in bestehende Fertigungslinien verhelfen der SOLARIS zu bemerkenswert niedrigen Gesamt- und Betriebskosten. Mit der SOLARIS kann der Kunde die Herstellkosten für kristalline Solarzellen deutlich verringern und kommt damit dem Ziel näher, Netzparität zu erreichen", erklärt Andreas Dill, Head of Oerlikon Systems.

Der SOLARIS Bestellung seien gründliche Bewertungstests vorausgegangen, in denen Flexibilität und ein verlässlich hoher Ausstoß der Anlage dem Vergleich mit Standard SiN-Beschichtungslösungen ausgezeichnet Stand gehalten hätten. "Unsere Entwicklungs- und Fertigungsteams brauchten vom ersten Konzept bis zur funktionstüchtigen Anlage nur 24 Monate. Wir konnten vom innovativen Potenzial der ganzen Gruppe profitieren, um das neue SOLARIS System schnell im Markt einzuführen", ergänzt Oerlikon COO Babacan. Der erste Erfolg im Photovoltaik-Markt bedeute für SOLARIS erst den Startschuss. Die Oerlikon F&E Teams entwickeln nach Angaben des Unternehmens zur Zeit weitere Lösungen, etwa zur Serienfertigung von Touchscreen Panels, thermoelektrischen Generatoren oder Dünnschichtbatterien (die neueste Lösung für Energiespeicher).

27.11.2009   Quelle: Oerlikon Balzers Coating Ltd.; OC Oerlikon Management AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Systems,
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United Solar Ovonic gibt für UNITAPE-Verklebung für Photovoltaik-Laminate frei

Photovoltaik-Dachanlage mit
Photovoltaik-Dachanlage mit
"UNI-SOLAR"-Laminaten

United Solar Ovonic hat das UNITAPE-Dünnschicht-System der Parabel AG (Berlin) für die direkte Verklebung freigegeben. Die mit polymermodifiziertem Bitumen beschichteten Photovoltaik-Laminate von Parabel können demnach direkt auf Dächer mit entsprechender Bauartzulassung aufgebracht werden. Mit dieser Methode können Solarstromanlagen schnell und einfach auf fast allen Dachverkleidungen montiert werden, ohne dass Dachdurchdringungen nötig werden, berichtet Parabel in einer Pressemitteilung.   Die zusätzliche Dachlast bleibe minimal (< 5 kg/m²). Mitte dieses Jahres erhielten die Produktserien UNITAPE und UNIFLAT die Zertifizierungen IEC 61646 und IEC 61730 vom TÜV Rheinland. United Solar Ovonic weite nun seine beschränkte Leistungsgarantie von 25 Jahren auch auf die Produktserien UNITAPE und UNIFLAT von Parabel aus. United Solar Ovonic und die Parabel AG vollenden laut Pressemitteilung zurzeit weiterführende, abschließende Qualifikationsprüfungen.

Energy Conversion Devices zählt zu den führenden Anbietern von Photovoltaikanlagen für gebäudeintegrierte Anwendungen und Photovoltaik-Dachanlagen. Das Unternehmen produziert, vertreibt und errichtet mit firmeneigener Technologie hergestellte Dünnschicht-Solarlaminate, die Sonnenlicht in Energie umwandeln. Die "UNI-SOLAR"-Produkte von ECD seien dank ihres geringen Gewichts, ihrer Flexibilität, problemlosen Installation, Haltbarkeit und Effizienz unter realen Bedingungen einzigartig, betont die Parabel AG, deren eigenentwickeltes Klebesystem (UNITAPE) die problemlose Nachrüstung einer Solaranlage nahezu unabhängig vom Material der Dachhaut ermöglicht. Für Metallprofildächer wird ein montageoptimiertes System zu Verschraubung angeboten.

27.11.2009   Quelle: Parabel AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Parabel AG,
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Premier Power: Spatenstich für nächstes Photovoltaik-Kraftwerk in Italien (1 MW)

PV installation by Arco Energy in Italy
PV installation by Arco Energy in Italy

Der Photovoltaik-Systemintegrator Premier Power Renewable Energy, Inc. (El Dorado Hills, Kaliforinen), berichtete am 23.11.2009, das Unternehmen habe in Italien mit dem Bau eines Solar-Kraftwerks mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) begonnen. Laut Pressemitteilung wird die Solarstrom-Anlage in der süditalienischen Region Apulien errichtet und ist Teil einer Reihe von Solar-Projekten, die insgesamt 100 Millionen US-Dollar (67 Millionen Euro) kosten sollen. Die Solarkraftwerke sind laut Premier Power ein unmittelbares Ergebnis der Übernahme von Arco Energy im Juli 2009.   Arco Energy ist ein italienischer Photovoltaik-Systemintegrator, Anbieter von Ingenieursdienstleistungen und Großhändler für Photovoltaik-Produkte. Die staatliche Energieagentur Gestore dei Servizi Elettrici (GSE) rechnet laut Premier Power bis Ende 2009 mit einer Photovoltaik-Kapazität von insgesamt 900 MW in Italien. Dank eines attraktiven Solarstrom-Einspeisetarifs erwartet GSE 2010 ein Marktwachstum auf 1.500 MW, womit der italienische Photovoltaik-Markt nach Deutschland der zweitgrößte der Welt wäre.


Montagesystem soll Beeinträchtigung der Umwelt minimieren

Das Freiflächen-Solarkraftwerk mit Photovoltaik-Modulen des Herstellers Canadian Solar und Wechselrichtern von PowerOne soll laut Premier Power bis Januar 2010 fertig gestellt sein. Es soll mit einem speziellen Montagesystem umgesetzt werden, das die Beeinträchtigung der Umwelt minimiert. "Unsere Kenntnisse vor Ort, die wir uns mit dem Kauf von Arco Energy angeeignet haben, sowie unsere Erfahrung mit Photovoltaik-Großanlagen und dachmontieren Solarsystemen ist eine gute Basis, auf der sich uns unmittelbar Geschäftsmöglichkeiten bei der Entwicklung und dem Bau von großen Projekten in Italien eröffnen. Längerfristig sehen wir auch ein Potenzial bei Dachmontagen und der gebäudeintegrierten Photovoltaik, die in dieser Region beide schnell wachsen", sagte Miguel de Anquin, Geschäftsführer von Premier Power. Das Unternehmen will demnächst weitere Projekte ankündigen, die sowohl in Europa als auch in den USA geplant seien.

27.11.2009   Quelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Arco Energy,
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Photovoltaik-Handels- und Systemhaus SES 21 eröffnet Tochterunternehmen in den USA

SES 21- Vorstand Ingo Martin
SES 21- Vorstand
Ingo Martin

Kurz nach der Eröffnung einer tschechischen Tochtergesellschaft in Prag betritt die SES 21 AG (kurz für Solar Energy Services 21) nun nochmals "Neuland". Seit 25. August 2009 ist die SES 21 USA LLC als eigenständige Gesellschaft im US-amerikanischen Solarmarkt aktiv. Die SES 21 USA startet dabei mit Büro und angegliederten Lagerkapazitäten zentral von Carrollton/Dallas aus und bedient mit drei Mitarbeitern zunächst den texanischen Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Stufenweise soll die Aktivität auf den gesamten US-Markt ausgedehnt werden.   Auch in den Vereinigten Staaten hält die SES 21 an dem etablierten Geschäftsmodell der deutschen Mutter fest: dazu zählt neben dem Vertrieb von Photovoltaik-Komponenten und -systemen über Handwerkspartner die Planung und Realisierung von großen Photovoltaik-Kraftwerken. "Die USA bieten für die Photovoltaik ein enormes Marktpotenzial. Überdurchschnittliche Sonneneinstrahlung, hoher Energiebedarf und der Paradigmenwechsel der neuen US-Regierung hin zur Nutzung erneuerbarer Energien mit entsprechenden Fördermöglichkeiten lassen die Vereinigten Staaten zu einem außerordentlich attraktiven PV-Standort werden", sagt Ingo Martin, Vorstand der SES 21.




Photovoltaik-Markt in den USA im Aufbruch

Mit Chet Boortz, dem Geschäftsführer der SES 21 USA, habe die Muttergesellschaft einen Managementprofi gewonnen, der über mehr als 30-jährige Erfahrung unter anderem auch in der Energiebranche und speziell der Photovoltaik verfügt. "Wir können voll aus der über 10-jährigen Erfahrung und dem Wissen der SES 21 schöpfen und das erfolgreiche Geschäftsmodell auf die Besonderheiten des amerikanischen PV-Marktes übertragen. Der US PV-Markt befindet sich im Aufbruch, und wir sind beim Aufbau ganz vorn mit dabei - ganz unserem Firmenmotto entsprechend: 'creating solar future'“, blickt Boortz optimistisch in die Zukunft.

27.11.2009   Quelle: SES 21 AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SES 21 AG,
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US-Waferproduzent MEMC schließt Übernahme des Photovoltaik-Systemintegrators SunEdison ab

MEMC Electronic Materials, Inc. (MEMC; St. Peters, Missouri), einer der führenden US-Hersteller von Wafern für die Solar- und Halbleiterindustrie, berichtete am 23.11.2009, dass die Übernahme des in den USA führenden Photovoltaik-Systemintegrators und größten Solar-Dienstleisters Sun Edison LLC (Beltsville, Maryland) abgeschlossen sei. Wie angekündigt sei der Kaufpreis von rund 200 Millionen US-Dollar zu 70 % in bar und zu 30 % in Form von MEMC-Aktien bezahlt worden. "Dieser Kauf stärkt unsere Position in der Solar-Industrie", sagte Ahmad Chatila, Vorstand von MEMC.   "Die Branche erneuerbarer, sauberer Solarenergie steckt als global wachsende Industrie noch in den Kinderschuhen. Unsere Anstrengungen, sowohl die Kosten der Komponenten von Solarmodulen als auch kompletter Solarkraftwerke zu reduzieren, werden das Wachstum weiter antreiben. Mit unserer Strategie sorgen wir für wachsende Erträge unseres Wafergeschäfts, und SunEdison wird für beständige Gewinne aus der Produktion von Solarstrom sorgen", erklärte Chatila. "Gleichzeitig profitiert SunEdison von den Technologie- und Kostenvorteilen, die wir mit der laufenden Verbesserung unserer Silizium-Wafertechnologie gewährleisten".



Zuschüsse sollen Beschäftigte von SunEdison im Betrieb halten

MEMC berichtete, das Unternehmen werde in Verbindung mit dem Kauf von SunEdison im Rahmen seines "Special Inducement Grant Plans" von 2009 besondere Anreize schaffen, damit gewisse Arbeitnehmer weiterhin im neuen Geschäftsfeld 'SunEdison' tätig bleiben. Laut Pressemitteilung beschäftigt der Entwickler von Solar-Kraftwerken weltweit ungefähr 300 Arbeitnehmer. Das Unternehmen bietet gewerblichen Kunden Dienstleistungen für das Management, die Entwicklung, die Finanzierung, den Betrieb und die Überwachung von Solar-Kraftwerken an, darunter große Kaufhäuser, staatliche Einrichtungen und Versorgungsunternehmen. SunEdison organisiert die Finanzierung der Kraftwerke durch Dritte, so dass die Kunden keine Vorab-Leistungen tätigen müssen. Als eine der bekanntesten Marken in der Solarindustrie werde SunEdison weiterhin unter dem gleichen Namen als Tochterunternehmen von MEMC aktiv sein.

26.11.2009   Quelle: MEMC Electronic Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kyocera-Gründer Kazuo Inamori als "Entrepeneur for the World" ausgezeichnet

Kazuo Inamori, Fazle Hasan Abed, Bert Twaalfhoven (v.l.)
Kazuo Inamori, Fazle Hasan Abed,
Bert Twaalfhoven (v.l.)

Dr. Kazuo Inamori, Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, wurde vom World Entrepeneurship Forum dieses Jahr mit dem Titel "Entrepreneur for the World" ausgezeichnet, berichtet die Kyocera Corporation in einer Pressemitteilung. Inamori gründete die Kyocera Corporation 1959 im Alter von 27 Jahren in Kyoto, Japan. Das Unternehmen gilt als Pionier im Bereich der Feinkeramik und zählt zu den führenden Herstellern von Photovoltaik-Modulen. Darüber hinaus umfasst die Expertise des Unternehmens Produktbereiche wie z.B. Mikroelektronik, LCD, Drucker- und Multifunktionsgeräte.   Die Verleihung fand am 19. November statt auf dem Campus der EMLYON Business School in Lyon, Frankreich. Inamori erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Unternehmer" für die Gründung der Weltkonzerne Kyocera und KDDI sowie für seinen Beitrag zur Gesellschaft.

Patrick Molle, Gründungsmitglied des Forums und Präsident der EMLYON Business School, begründet die Entscheidung: "Aufgrund seiner Erfolge als Unternehmer, besonders hervorzuheben sind die dabei die Gründungen von Kyocera und KDDI, seines Beitrags zur Gesellschaft durch die Gründung mehrerer Stiftungen und seiner Äußerungen im öffentlichen Raum erhält Dr. Kazuo Inamori die Auszeichnung Entrepreneur for the World. Dr. Inamori ist ein Vorbild und ein Entrepreneurship-Vertreter auf höchstem Niveau." Inamoris Philosophie, "tue das, was menschlich richtig ist", sei noch heute allgegenwärtig bei Kyocera und Grundlage jeder unternehmerischen Entscheidung, betont Kyocera.

In seinem 50. Jahr sei Kyocera mit rund 60.000 Mitarbeitern weltweit eines der führenden Unternehmen in mehreren Bereichen und habe im Geschäftsjahr 2009 einen Jahresnettoumsatz von umgerechnet rund 8.68 Milliarden Euro verzeichnen können. Bis heute habe Kyocera nie einen finanziellen Verlust hinnehmen müssen.


Inamori-Stiftung vergibt jährlich Kyoto-Preis

1984 gründete Inamori die nach ihm benannte Inamori-Stiftung, die jährlich am 10. November den Kyoto-Preis verleiht. Es ist eine der weltweit höchsten Ehrungen in Kultur und Wissenschaft und pro Kategorie mit 50 Millionen Yen (zurzeit rund 370.000 Euro) dotiert. Die Kategorien sind "Kunst und Philosophie", "Grundlagenforschung" und "Hochtechnologie". Unter anderem nahmen die deutsche Choreographin Pina Bausch (2007), der deutsche Philosoph Jürgen Habermas (2004), der französische Komponist Pierre Boulez (2009) und die Primatenforscherin Jane Goodall den Preis entgegen (1990).

26.11.2009   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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SCHOTT Solar-Barometer 2009: Mehrheit der US-Amerikaner befürwortet die Nutzung und den Ausbau von Solarenergie

Photovoltaik-Module in Albuquerque.
Photovoltaik-Module in Albuquerque.

92 Prozent der Amerikaner unterstützen die Entwicklung und Förderung der Solarenergie. Dies ist das Ergebnis des SCHOTT Solar-Barometers, einer repräsentativen Online-Umfrage, die die SCHOTT Solar AG und der US-amerikanische Dachverband für die Solarindustrie SEIA (Solar Energy Industry Association) zum zweiten Mal durchgeführt haben. Die Ergebnisse repräsentieren ein klares Bekenntnis der US-Bürger zur Solarenergie, das auch schon bei der Umfrage 2008 deutlich spürbar war, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Das unabhängige Meinungsforschungsinstitut Kelton Research hat in dieser Umfrage unter anderem die persönlichen Vorlieben zu unterschiedlichen Energiequellen abgefragt. Das kürzlich veröffentlichte Ergebnis sei eindeutig, betont SCHOTT Solar. Gerade der Solarenergie wird eine hohe Bedeutung beigemessen. 43 Prozent der Befragten sehen darin die wichtigste Energiequelle.  



Amerikaner sehen in der Solarenergie einen Wirtschafts- und Jobmotor

Wie im vergangenen Jahr ist die große Mehrheit der Amerikaner - insgesamt 77 Prozent - auch heute der Meinung, dass die Entwicklung und Förderung erneuerbarer Energien eines der wichtigsten Anliegen der US-Regierung sein sollte. "Diese Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die Amerikaner Solarenergie befürworten und in ihr einen Wirtschafts- und Jobmotor sehen", sagt Dr. Martin Heming, Vorstand der SCHOTT Solar AG. Er ergänzt: "Mit unserer neuen Produktionsstätte in Albuquerque, New Mexiko, haben wir in diesem Jahr Hunderte neue Arbeitsplätze in einer Industrie geschaffen, von der jeder Amerikaner und das gesamte Land profitiert."


Knapp 50 der Amerikaner wollen in Solarstrom investieren

"Die Haltung in Amerika gegenüber Solarenergie ist eindeutig", sagt Rhone Resch, Präsident und CEO der Solar Energy Industries Association. "Die Ergebnisse sind auch ein Signal an die Politik, die Förderung und Entwicklung der Sonnenenergie weiter voranzutreiben. Ein Ausbau der Solarenergie trägt dazu bei, der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Gleichzeitig schafft diese Industrie neue Arbeitsplätze in ganz Amerika." Derzeit denke fast die Hälfte der Amerikaner (49 Prozent) darüber nach, in Solarstrom zu investieren.

26.11.2009   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Abengoa und E.ON wollen zwei Solar-Kraftwerke in Spanien bauen

Parabolrinnen von Abengoa Solar.
Parabolrinnen von Abengoa Solar.

Abengoa Solar und E.ON Climate & Renewables wollen gemeinsam in Andalusien zwei Solar-Kraftwerke (Helioenergy 1 und 2) mit einer Leistung von je 50 Megawatt (MW) bauen und betreiben. Die Anlagen entstehen im südspanischen Écija in der Nähe von Sevilla, eines der Gebiete in Europa mit der höchsten Sonneneinstrahlung, berichtet E.ON Climate & Renewables in einer Pressemitteilung. E.ON und Abengoa werden gemeinsam als strategische Partner 550 Millionen Euro in die beiden Anlagen investieren, kündigten die Unternehmen an. Auf einer Fläche von rund 210 Hektar soll die so genannte "Parabolic-Trough"-Technologie zum Einsatz kommen.   Bei dieser Variante solarthermischer Kraftwerke (engl. CSP, Concentrated Solar Power) bündeln Parabolrinnen das Sonnenlicht und erzeugen damit Dampf, der über eine Dampfturbine 190 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen soll. Das sei genug, um mehr als 52.000 Haushalte mit Strom zu versorgen, rechnet E.ON vor. Die Anlagen sollen 2011 beziehungsweise 2012 in Betrieb gehen. Die Beteiligung von E.ON an den Projekten bedürfe noch der kartellrechtlichen Zustimmung der EU-Kommission.



Solarstrom soll weiterer Grundpfeiler im E.ON-Portfolio werden

Santiago Seage, Vorstand von Abengoa Solar, kommentiert: "Mit E.ON als Projektpartner können wir in dem gewünschten Maße weiter wachsen und unsere Leistungsfähigkeit in Bereichen verbessern, in denen E.ON über weitreichende Erfahrungen verfügt." Frank Mastiaux, Vorstand von E.ON Climate & Renewables ergänzt: "Solarstrom wird zu einem weiteren Grundpfeiler im E.ON-Portfolio für Erneuerbare Energien. Unser Einstieg in die CSP-Technologie ergänzt unser jüngstes Engagement bei der Photovoltaik. Damit stehen wir bei der Sonnenenergie jetzt auf zwei Beinen. Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit Abengoa. Wir haben einen erfahrenen Partner gefunden, mit dem wir weitere gemeinsame Projekte, nicht nur in Spanien, realisieren können."

26.11.2009   Quelle: E.ON Climate & Renewables   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abengoa Solar,
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FDP-Politiker Meierhofer: "Erfolgsgeschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird fortgeschrieben"

Auch unter der schwarz-gelben Koalitionsregierung sollen erneuerbare Energien einen signifikanten Anteil am Energiemix in Deutschland haben. Dies betonte der FDP-Politiker Horst Meierhofer auf einer Podiumsdiskussion, die auf Einladung der Unternehmensberatung Apricum im Vorfeld des Forums Solarpraxis letzte Woche in Berlin stattfand. Horst Meierhofer (MdB), Obmann der FDP im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Vorsitzender des Bundesfachausschusses Umwelt der FDP, zerstreute Befürchtungen, dass durch die neue Koalition und deren Aussagen zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken die erneuerbaren Energien in Deutschland an Bedeutung und Förderwürdigkeit verlieren würden, berichtet die der Berliner Apricum GmbH in einer Pressemitteilung. 

Meierhofer: Einspeisungsgarantie durch das EEG schafft weiterhin Planungssicherheit

Die Diskussionsrunde erörterte, welchen Stellenwert die Solarenergie in der Energiepolitik der neuen Regierung hat und welche Pläne die neue Bundesregierung in der Förderpolitik verfolgt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schwarz-Gelb das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fortentwickeln will. Meierhofer sehe in der deutschen Photovoltaik-Industrie eine Branche mit guten Zukunftschancen, die sich nicht zuletzt durch die konsequente Anschubfinanzierung des EEG zum Weltmarktführer entwickeln konnte, berichtet Apricum. "Grundlage für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist für uns die Einspeisungsgarantie durch das EEG. Damit geben wir weiter Planungssicherheit", zitiert Apricum den FDP-Politiker. Es gebe in der Koalition keine Debatte darüber, das EEG als Fördermodell weiterzuführen, doch müsse es regelmäßig an die Marktgegebenheiten angepasst werden, so dass weder eine Unter- noch eine Überförderung stattfinde.


Solarindustrie signalisierte Gesprächsbereitschaft

"Die Erfolgsgeschichte des EEG soll auch in Zukunft fortgeschrieben werden, doch im Dialog mit den Solarunternehmen auf der einen und Verbraucherschützern auf der anderen Seite wollen wir einen neuen Weg finden, um die derzeitige Überförderung mit Fingerspitzengefühl abzubauen und uns einem reellen Marktpreis anzunähern, damit Verbraucher nicht über Gebühr belastet werden. Von Seiten der Solarindustrie wurde uns hier schon Gesprächsbereitschaft signalisiert", sagte Meierhofer.

26.11.2009   Quelle: Apricum -The Cleantech Advisory   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erstes Photovoltaik-Großprojekt auf dem deutschen Markt; Isofoton stattet Hauptsitz von Reis Robotics mit 1 MW-Anlage aus

Photovoltaik-Dach von Reis Robotics in Obernburg (1 MW)
Photovoltaik-Dach von Reis Robotics
in Obernburg (1 MW)

Isofoton S.A. (Madrid), größter spanischer Hersteller von Solarzellen und -modulen, installierte auf dem Hauptsitz von Reis Robotics im unterfränkischen Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW). Die aus 4.445 Modulen bestehende Photovoltaik-Dachanlage ist somit eine der größten der Region Unterfranken. Mit dem Auftrag aus Bayern setzte Isofoton das erste Großprojekt im Megawattbereich seit Erschließung des deutschen Marktes 2009 um.   Reis Robotics ist führend bei der Planung und Umsetzung von automatisierten Produktionsanlagen für die Photovoltaik-Industrie und arbeitete bereits mit Isofoton zusammen. Walter Reis, Gründer des international tätigen und 1957 gegründeten Unternehmens, wählte Isofoton daher als Projektpartner persönlich aus: "Entscheidend war für uns die Qualität und Effizienz der Module, schließlich wird die Anlage rund ein Vierteljahrhundert im Einsatz sein. Isofoton verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Modulen und war daher unsere erste Wahl."


Erste Solarstromanlage des Anbieters automatisierter Produktionslinien für Solarmodule

Obwohl Reis Robotics seit drei Jahrzehnten Produktionsanlagen für zahlreiche Industriezweige fertigt und zu den führenden Anbietern automatisierter Produktionslinien für Solarmodule zählt, ist die Großanlage über den Dächern des Firmensitzes die erste Solarstromanlage des Technologieunternehmens: "Als Hersteller der Produktionsanlagen sind wir Teil der Solar-Industrie und wollen nun auch am anderen Ende der Wertschöpfungskette teilhaben", so Walter Reis. Noch im November dieses Jahres soll die rund 8000 Quadratmeter große Anlage an das Netz angeschlossen werden. Anfang Oktober wurde mit der Installation der ersten Module begonnen. Die Solarmodule wurden laut Isofoton innerhalb weniger Wochen installiert, damit die Anlage noch vor Jahreswechsel in Betrieb genommen werden kann. Die 225 Watt starken Module erzeugen pro Jahr je nach Strahlungsintensität bis zu 870.000 kWh Strom, heißt es in der Pressemitteilung. Damit könnten bis zu 265 Haushalte rund ein Jahr versorgt werden. Durch die Solaranlage werden laut Isofoton jährlich zudem rund 452 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

26.11.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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US-Hersteller Suniva liefert Solarzellen für erste Photovoltaik-Anlage im Kraftwerksmaßstab in Indien

Suniva Solarzelle
Suniva Solarzelle

Suniva, Inc. (Norcross, Georgia), US-Hersteller hoch-effizienter Solarzellen auf Basis von monokristallinem Siliziums, berichtete am 24. November 2009 in einer Pressemitteilung, dass sein gemeinsam mit dem Solarmodul-Hersteller Titan Energy Systems Ltd. (Titan; Hyderabad, Indien) verwirklichtes Photovoltaik-Kraftwerk in Jamuria (West-Bengalen) fertig gestellt worden sei. Laut Unternehmensangaben ist dies Indiens erste Solarstromanlage im Kraftwerksmaßstab.   Suniva habe die Solarzellen für das Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) geliefert. Die PV-Anlage soll im Frühjahr 2010 um 250 Kilowatt (kW) erweitert werden, heißt es in der Pressemitteilung.




Ehrgeizige Solarenergie-Ziele der indischen Regierung

Die indische Regierung hat kürzlich das Programm "National Solar Mission" genehmigt, das bis zum Jahr 2020 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20 Gigawatt (GW) im Land vorsieht. "Während Indien seine ambitionierten Ziele in Sachen Solarenergie verfolgt, wird innovative Solarzellen-Technologie eine ebenso große Rolle spielen wie neue Systemkonzepte und eine Montage auf dem neuesten Stand der Technik", sagte John Baumstark, Vorstand von Suniva. "Wir führen einen engen und offenen Dialog mit Titan, um die bestmöglichen Technologien bereitzustellen. Wir freuen uns auf die Fortführung unserer Partnerschaft in dem kürzlich angekündigten 1 MW-Projekt in Andhra Pradesh."

Titan will Solarmodul-Kapazität ausweiten, um steigende Nachfrage zu befriedigen

Titan plant eine Reihe großer Photovoltaik-Projekte in Andhra Pradesh. Das Unternehmen habe gegenwärtig eine Produktionskapazität von 100 MW, die es auf 500 MW ausweiten will. Titan will das erste Unternehmen in Indien sein, das netzgekoppelte Solarkraftwerke im Megawatt-Maßstab umsetzt.

26.11.2009   Quelle: Suniva, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suniva, Inc.,
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SPD-Bundestagsabgeordneter Marco Bülow: Bundesregierung muss weiterhin den Aufbau der IRENA unterstützen

"Die heutige Unterzeichnung des IRENA-Abkommens durch die erste zwischenstaatliche Organisation, namentlich durch die Europäische Union, zeigt, welch Stellenwert und Bedeutung den erneuerbaren Energien auf internationaler Ebene zukommt", erklärte der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow am 24.11.2009. Auch die Tatsache, dass bei der Unterzeichnung des Abkommens in Berlin sowohl ein hochrangiger Vertreter der schwedischen Ratspräsidentschaft als auch Energiekommissar Andris Piebalgs als Vertreter der EU-Kommission anwesend waren, demonstriere die Bedeutung der erneuerbaren Energien und der IRENA. 

IRENA-Initiative geht zurück auf eine Idee des sozialdemokratischen Politikers Hermann Scheer

Aktuell sind 137 Nationalstaaten Mitglied der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA); bereits sieben Staaten haben auch schon den förmlichen Ratifizierungsprozess abgeschlossen. "Dies sind eindrucksvolle Belege für den Erfolg der IRENA-Initiative, die auf die Idee des sozialdemokratischen Politikers Hermann Scheer zurückgeht und in der vergangenen Legislaturperiode vor allem durch die drei sozialdemokratisch geführten Ministerien (Bundesministerium für Umwelt (BMU); Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und das Auswärtige Amt) national wie international vorangetrieben wurde", betont Bülow. Bei der Gründungskonferenz zu Beginn dieses Jahres hätten konservative Minister und Abgeordnete durch Abwesenheit geglänzt, so der SPD-Politiker.


Bülow: Regierung soll sich für eine schlagkräftige IRENA einsetzen

"Die neue Bundesregierung muss sich weiterhin für den Aufbau der IRENA engagieren und den bisherigen Zuspruch nutzen, um somit die IRENA und die erneuerbaren Energien international auch bei der Anwendung zum Durchbruch zu verhelfen. Sie darf sich dabei nicht aus rein nationalen Interessen nur auf den Aufbau des IRENA-Technologie- und Innovationszentrums in Bonn konzentrieren, sondern muss unbedingt sicherstellen, dass auch die gesamte IRENA gerade bei der Umsetzung von Politikinstrumenten, der internationalen Verbreitung von Erneuerbaren-Energien-Technologien und Fragen der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich schlagkräftig aufgestellt wird", fordert Bülow in einer Pressemitteilung. Hinsichtlich der anstehenden schwierigen Verhandlungen beim Klimagipfel in Kopenhagen komme dem Technologietransfer eine enorme Bedeutung zu, so dass sich die Gründung der IRENA noch als Glücksfall für die Klimaschutz-Gespräche in Kopenhagen erweisen werde.

25.11.2009   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion; AG Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Systemintegrator Nobility will nächstes Jahr 40 Megawatt in Tschechien installieren

Nobility hat bereits zahlreiche Großanlagen mit SolarMax-Wechselrichtern errichtet. Im Bild: 3,2-Megawatt-Solarpark bei Brno.
Nobility hat bereits zahlreiche Großanlagen mit
SolarMax-Wechselrichtern errichtet.
Im Bild: 3,2-Megawatt-Solarpark bei Brno.

Das tschechische Unternehmen Nobility Solar Projects will die von ihm bereits installierte Photovoltaik-Leistung bis Ende 2010 mehr als verdoppeln. "Seit 2008 haben wir in Tschechien Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt gebaut", sagt Roman Kočí, Kaufmännischer Leiter bei Nobility Solar Projects und ergänzt: "2010 werden es 40 Megawatt sein. Wir denken, dass sich der Markt im nächsten Jahr sehr schnell entwickeln wird, wenn die Einspeisetarife wie geplant nur um fünf Prozentpunkte sinken", so Kočí weiter. In sämtlichen Projekten will Kočí SolarMax-Wechselrichter einsetzen.  "Nur so können wir unseren guten Service sicherstellen. Sputnik Engineering hat einen sehr guten Ruf und fertigt ausschließlich Schweizer Qualitätsprodukte, die wir auch an unsere Partner weiterempfehlen."




Solarparks mit Zentralwechselrichtern der Sputnik Engineering AG

Zu Nobilitys aktuellen Projekten zählen zahlreiche Großanlagen, so auch zwei 3,2-Megawatt-Systeme, die das Unternehmen im Juni und im November bei Brno rund 200 Kilometer südöstlich von Prag in Betrieb nahm. In beiden Anlagen wurden je neun Zentralwechselrichter vom Typ SolarMax 300 C eingesetzt. Der Anlagenbetreiber erhält 20 Jahre lang den erhöhten Einspeisetarif in Höhe von 12,79 tschechischen Kronen (ca. 0,50 Euro) für jede Kilowattstunde Solarstrom, die er produziert. Roman Koči geht davon aus, dass sich die Anlagen nach weniger als zehn Jahren amortisieren.

"Tschechien ist für uns ein sehr wichtiger Markt", sagt Sputniks Vertriebsleiter Daniel Freudiger. "Ich freue mich auf weitere, spannende Projekte. Mit Nobility haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der zu den führenden Systemintegratoren Osteuropas zählt."

25.11.2009   Quelle: Nobility Solar Projects; Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nobility Solar Projects,
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Photovoltaik-Hersteller Solarion erreicht Meilenstein für flexible CIGS-Verkapselung

Flexibles CIGS-Modul der Solarion AG
Flexibles CIGS-Modul der Solarion AG

Die Solarion AG aus Leipzig meldet am 23.11.2009 das Erreichen eines entscheidenden Meilensteines bei der internen Qualifizierung für eine transparente und flexible Verkapselung ihrer Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) Dünnschichtsolarzellen auf Kunststoff-Folie. Mit dieser flexiblen Verkapselung habe Solarion die Anforderungen des Feuchte-Wärme-Tests (1.000 Stunden bei 85 % relativer Luftfeuchtigkeit und 85° C Umgebungstemperatur) in Übereinstimmung mit dem Standard der IEC 61646 erfüllen können, welcher die Leistung und Haltbarkeit von Dünnschicht-Solarmodulen definiert.   "Eine flexible Verkapselung von großflächigen photovoltaischen Elementen mit Wirkungsgraden von ca. 10 % stellt einen echten Lichtblick für neue solare Anwendungen dar. Wir sehen eine starke Nachfrage nach hochleistungsfähigen, flexiblen und leichten Solarmodulen", sagt Karsten Otte, Vorstandsvorsitzender von Solarion.




Solarmodule für Dächer und Automobile

"Die Verfügbarkeit derartiger Photovoltaik-Produkte ermöglicht völlig neue technische Lösungsansätze, zum Beispiel im Bereich von solaren Dachsystemen im Gebäudebereich oder zur Integration in Leichtbaukonstruktionen im Automobilbau, was mit der Einführung elektrisch angetriebener Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung gewinnen wird", ergänzt Otte. Im September präsentierte die Volkswagen AG das Konzept des Elektroautos "E-Up!". Das Dach dieses Automobils war als gewölbtes Solarmodul ausgeführt, das in Zusammenarbeit mit der Solarion AG entwickelt wurde.

25.11.2009   Quelle: Solarion AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarion AG,
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Sinosol errichtet schlüsselfertige Photovoltaik-Freiflächenanlagen für die welivit AG; erstes Projekt in Deutschland im Bau

Sinosol-Referenzanlage: 15 MW-Solarpark mit rund 91.000 Photovoltaik-Modulen
Sinosol-Referenzanlage: 15 MW-Solarpark
mit rund 91.000 Photovoltaik-Modulen

Die Sinosol-Gruppe (Frankfurt am Main) und die welivit AG (Fürth), ein Tochterunternehmen der KarstadtQuelle Versicherungen, und für Investitionen im Photovoltaik-Bereich für die Münchener Rück tätig, arbeiten künftig bei Photovoltaik-Freilandprojekten zusammen. Sinosol fungiere dabei als Projektentwickler und Generalunternehmer für die schlüsselfertige Erstellung großer Photovoltaik-Anlagen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Den Beginn der Zusammenarbeit markiere ein mehrere Megawatt (MW) starker Solarpark in Bayern, den Sinosol für die MR Solar GmbH & Co. KG realisiere und der noch in 2009 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden soll. Für das Jahr 2010 seien weitere gemeinsame Photovoltaik-Projekte angedacht. 




Photovoltaik-Freilandanlagen als Weg zu einer CO2-neutralen Energieerzeugung

"Für uns ist die Zusammenarbeit mit der welivit AG ein weiterer Meilenstein für das zukünftige Wachstum der Sinosol-Gruppe. Mit welivit haben wir einen strategischen, finanzstarken und soliden Partner gewonnen, der sein Portfolio im Bereich Photovoltaik in den kommenden Jahren gemeinsam mit uns stark ausbauen möchte", sagt Raphael Krause, Mitglied des Vorstands bei Sinosol. Harald Sauber, Vorstand der welivit AG, kommentiert die Zusammenarbeit: "Für uns ist eine Photovoltaik-Freilandanlage ein weiterer wichtiger und konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Energieerzeugung. Wir freuen uns, diesen Weg mit Sinosol gemeinsam zu beschreiten".

25.11.2009   Quelle: Sinosol AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sinosol AG,
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SunPower und Etrion planen Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von 4 MW in Italien

Solarkraftwerk von Etrion
Solarkraftwerk von Etrion

Die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Anlagen, und das Energieunternehmen Etrion Corporation (Toronto, Ontario und Genf, Schweiz) gaben am 19.11.2009 die Unterzeichnung eines Vertrags über den Bau von vier Solar-Kraftwerken in der süditalienischen Region Apulien bekannt. Laut Pressemitteilung sollen die Solarparks eine Gesamt-Nennleistung von vier Megawatt (MW) haben. Die Vereinbarung sehe vor, dass SunPower die Kraftwerke planen, bauen, betreiben und warten wird.   SunPower will an den italienischen Standorten seine PV-Nachführsysteme vom Typ "SunPower Tracker“ einsetzen, die laut Herstellerangaben bis zu 25 % mehr Solarstrom liefern als Systeme mit fest installierten Modulen. Die italienische Bank Centrobanca werde 83 % der Projektfinanzierung übernehmen. Die restlichen 17 % würden von einem Tochterunternehmen von Etrion übernommen, heißt es in der Pressemitteilung.



Solar-Kraftwerke sollen 2010 an das Netz gehen

Der Baubeginn für das erste der vier Solarkraftwerke ist Ende November 2009 geplant. Etrion geht davon aus, dass es ab dem dritten Quartal des Jahres 2010 den ersten Solarstrom liefern kann, für den dann der italienische Einspeisetarif gelten wird. Marco Northland, Vorstand von Etrion, sagte: "Solarenergie spielt eine wachsende Rolle bei unserem Bestreben, mehr erneuerbare und saubere Energiequellen zu nutzen. Die Erfahrung von SunPower in Sachen Design und Realisierung von Solarkraftwerken garantiert uns eine schnelle und zuverlässige Umsetzung dieser wichtigen Vorhaben". SunPower habe nach eigenen Angaben weltweit Solarkraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 500 MW fertig gestellt oder im Bau. Dazu zählen ein 24 MW-Kraftwerk in Montalto di Castro sowie ein 5 MW-Solarkraftwerk in Tolentino, beide in Italien. "Wir sind sehr froh über unsere Partnerschaft mit Etrion, die es uns erlaubt, am schnell wachsenden italienischen Markt saubere und zuverlässige Solarenergie bereitzustellen", sagte Mario Riello, SunPower-Vertriebsdirektor für Europa.

25.11.2009   Quelle: Etrion Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Etrion Corporation,
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ET Solar Group meldet erweiterten Kreditrahmen im Umfang von rund 40 Mio. Euro

Produktion bei ET Solar, Photovoltaik-Module
Produktion bei ET Solar, Photovoltaik-Module

Die ET Solar Group Corporation, ein in Nanjing (China) ansässiger Anbieter schlüsselfertiger Photovoltaik-Systeme und integrierter Hersteller von PV-Produkten, gibt bekannt, eine Kreditfazilität in Höhe von 400 Mio. RMB (ca. 59 Mio. USD bzw. 40 Mio. Euro) erhalten zu haben. Mit Vertriebs- und Marketing-Niederlassungen in Asien, Europa und Nordamerika versorgt ET Solar Kunden in über 50 Ländern und Gebieten mit Solarmodulen, Photovoltaik-Nachführsystemen und schlüsselfertigen Solarstrom-Lösungen. Die Möglichkeit, kurzfristig Kredite in diesem Umfang in Anspruch zu nehmen, werde von der China Everbright Bank gemeinsam mit der China Merchants Bank bereitgestellt. Der Kredit umfasse eine Handelsfinanzierungs- und eine Betriebskapitaltranche mit einer nach entsprechender Kreditprüfung erneuerbaren Laufzeit von einem Jahr.   Die neue Fazilität hebe die derzeit über verschiedene Banken verfügbare Gesamtkreditlinie von ET Solar auf weit über 800 Mio. RMB an (ca. 120 Mio. USD bzw. 80 Mio. Euro). Dadurch würden auch die Bankenbeziehungen von ET Solar in China mit einerseits großen landesweiten und andererseits führenden regionalen Banken als Kreditgeber diversifiziert.


Banken unterstützen das Wachstum des Photovoltaik-Konzerns

Fischer Chen, Finanzvorstand von ET Solar, kommentiert: "Diese neue Darlehensfazilität erhöht unsere finanzielle Flexibilität, erleichtert es uns, unsere Wachstumsdynamik aufrechtzuerhalten und stärkt die Bankfähigkeit unserer Produkte und schlüsselfertigen Lösungen. Wir sind ganz besonders über das große Engagement von China Everbright Bank und China Merchants Bank, beides führende Kreditgeber der schnell wachsenden chinesischen Wirtschaft, sehr erfreut."

"Wir freuen uns, die Kreditfazilität für ET Solar ermöglicht zu haben und sind von dem bisherigen schnellen Wachstum und den differenzierten Geschäftsentwicklungsplänen des Unternehmens sehr beeindruckt", ergänzte Hong Cheng, stellvertretender Geschäftsführer der Zweigstelle Nanjing der China Everbright Bank.

24.11.2009   Quelle: ET Solar Group Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ET Solar Group Corporation,
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CENTROSOLAR weiht Photovoltaik-Anlage auf eigenem Fabrikdach ein

Photovoltaik-Dachanlage der Sonnenstromfabrik in Wismar.
Photovoltaik-Dachanlage der
Sonnenstromfabrik in Wismar.

Die CENTROSOLAR Group AG (München) hat auf dem Dach der Sonnenstromfabrik in Wismar eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 300 kWp errichtet. Auf einer Fläche von 11.000 m² wurden 1.565 Solarmodule auf der Produktions- und Lagerhalle installiert. Die Sonnenstromfabrik gehört nach der Erweiterung 2008 mit einer Jahreskapazität von 150 MWp (ab 2010) zu den größten und modernsten Fabriken Deutschlands. Die Photovoltaik-Anlage produziert laut CENTROSOLAR über 276.000 kWh Solarstrom im Jahr. Mehr als 180 Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 können durch den Betrieb jährlich eingespart werden. Bei einer zu erwartenden Mindestlaufzeit von 20 Jahren bedeute das 3.600 Tonnen eingesparte CO2-Emissionen.   "Mit der Photovoltaik-Anlage auf der Sonnenstromfabrik reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck. Als Energieunternehmen setzen wir uns zweifach für aktiven Klimaschutz ein. Wir produzieren nicht nur hochwertige Photovoltaikmodule, sondern reduzieren durch unsere eigene Solaranlage die bei der Produktion entstehenden Emissionen", berichtet Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG. Das Unternehmen geht davon aus, auf das Jahr betrachtet mindestens 10 Prozent der benötigten Energie selbst zu produzieren. In der Sonnenstromfabrik werden kristalline Qualitätsmodule mit modernsten Produktionsmitteln hergestellt. Seit Mai dieses Jahres sei die Produktion mit einer derzeitigen Kapazität von 110 MWp voll ausgelastet, berichtet das Unternehmen.



Module, Montagesystem und Wechselrichter aus eigener Produktion

Bei der Solarstromanlage hat sich die CENTROSOLAR Group der eigenen Konzerntöchter bedient: Die Module, die das Dach der Produktion zieren, wurden in selbiger hergestellt. Zum Einsatz kamen kristalline Qualitätsmodule der Marke Centrosolar "S-Class Ultra" und "S-Class Professional" in den Leistungsklassen 180 – 240 Wp. Die Montagesysteme hat die Konzerntochter Renusol beigesteuert, die mit dem Befestigungssystem "Console" eine einfache und schnell zu installierende Lösung für das flache Produktionsdach anbieten konnte. Für die Beschwerung der 1.565 Consolen waren 135 Tonnen Kieselsteine nötig. Die Consolen sind in 41 Reihen auf dem Dach angeordnet und die darauf befestigten Module mit einem Winkel von 25 Grad nach Süden ausgerichtet. Bei den Wechselrichtern fiel die Entscheidung auf die CENTROSOLAR-Eigenmarke "Powerstocc".

24.11.2009   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Photovoltaik: Sovello und Mp-tec schließen Vertrag über Abnahme von 49 Megawatt

Modulproduktion der Sovello AG.
Modulproduktion der Sovello AG.

Die IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (Magdeburg) berichtet in einer Pressemitteilung, der Eberswalder Solar-Systemanbieter Mp-tec GmbH & Co. KG und der Thalheimer Solarmodul-Hersteller Sovello AG hätten einen Kooperationsvertrag über die Abnahme von rund 250.000 Photovoltaik-Modulen mit einer Gesamtleistung von 49 Megawatt (MW) im Zeitraum 2009 bis 2011 geschlossen. Ein Teil der Module soll über das bundesweite Netz von Mp-tec-Vertriebspartnern, mehrheitlich Handwerker, auf die Dächer von Privatkunden gelangen. Ein weiterer Teil sei für das Projektgeschäft des Eberswalder Solarsystemanbieters vorgesehen.   In Rundgängen durch die Produktion von Sovello erhielten Vertriebspartner von Mp-tec Einblick in die einzelnen Fertigungsstufen vom Wafer bis zum montagebereiten Photovoltaik-Modul. Die hoch automatisierte Produktion umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und mache deutlich, dass Nachhaltigkeit schon bei der Waferherstellung beginnt, heißt es in der Pressemitteilung. Durch das von Evergreen Solar patentierte und von Sovello in Lizenz genutzte Produktionsverfahren sparten die Thalheimer bis zu 50 Prozent Energie und 50 Prozent Material bei der Herstellung der so genannten "String Ribbon"-Wafer. Das Vorgehen sorge dafür, dass sich die bei der Produktion eines Moduls aufgewendete Energie in kürzester Zeit amortisiere und die Umwelt geschont wird.



Mp-tec-Geschäftsführer Preißel: Kunden entscheiden sich nach wie vor oft für Module "Made in Germany"

Neben Aspekten wie Umweltschutz und Qualität spielt auch der Preis eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Die aktuell geführte Diskussion um asiatische Solarmodule sei beim Kunden zwar angekommen, jedoch falle die Entscheidung weiterhin oft zugunsten eines deutschen oder europäischen Produktes aus, so die Erfahrung von Michael Preißel, Geschäftsführer von Mp-tec. Aufgrund der hohen Nachfrage seien einige Fabrikate derzeit nur begrenzt vorrätig. Viele wollten ihre Anlage noch 2009 in Betrieb nehmen, bevor die Solarstrom-Vergütung zu Beginn des nächsten Jahres gesenkt werde. Als Großhändler vertreibe Mp-tec ausschließlich Module europäischer Hersteller. Vor allem auf Herstellerservice werde Wert gelegt, schließlich seien die Module meist länger als 20 Jahre im Einsatz und dabei Wind und Wetter ausgesetzt, so Preißel weiter.


24.11.2009   Quelle: Sovello AG; Mp-tec GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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First Solar verkauft Photovoltaik-Kraftwerk (21 MW) in Kalifornien an NRG

Photovoltaik-Dünnschichtmodule von First Solar
Photovoltaik-Dünnschichtmodule
von First Solar

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona), gab am 23. November 2009 den Verkauf des 21 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks, welches das Unternehmen in Blythe (Kalifornien) entwickelt und gebaut hat, an NRG Energy, Inc. bekannt. Die Anlage in Riverside County, etwa 200 Meilen östlich von Los Angeles, ist Kaliforniens erste und größte Photovoltaik-Anlage im Kraftwerksmaßstab und zählt zu den größten Solarstromanlagen in Nordamerika. Mit dem Bau wurde im September begonnen, er soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Der Solarstrom wird im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung (Power Purchase Agreement; PPA) über 20 Jahre an Southern California Edison verkauft werden.   "First Solar ist erfreut, dass unsere erste Photovoltaikanlage im Kraftwerksmaßstab in Kalifornien mit einem führenden Stromerzeuger wie NRG an das Netz gehen wird", sagte Bruce Sohn, Präsident von First Solar. "Diese saubere, erschwingliche und nachhaltige Energie wird Kalifornien helfen, die Ziele seines 'Renewable Portfolio Standard' zu erfüllen."





45.000 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr, über 12.000 Tonnen jährliche CO2-Einsparung

Mit First Solars marktführenden Dünnschichtmodulen, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln, ohne während des Betriebs Wasser zu verbrauchen, werde die Photovoltaik-Anlage mehr als 45.000 Megawatt-Stunden Solarstrom pro Jahr erzeugen, betont First Solar. Die Solarstromerzeugung spare jährlich über 12.000 Tonnen CO2 ein - so viel, wie wenn 2.200 Autos von der Straße genommen würden. Laut First Solar hat das Kraftwerk 175 "grüne" Arbeitsplätze geschaffen. First Solar wird im Rahmen eines langfristigen Vertrags mit NRG den Betrieb von Blythe übernehmen und Wartungsarbeiten ausführen. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht mitgeteilt. First Solar entwickelt nach eigenen Angaben Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von 1.300 MW im Rahmen von Verträgen mit Versorgungsunternehmen in Kalifornien und dem Südwesten.

24.11.2009   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar, Inc.,
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Photovoltaik in China: DuPont Apollo eröffnet Produktionsanlage für Dünnschicht-Module

DuPont Apollos Produktionsanlage für Dünnschicht-Module in Shenzhen, China
DuPont Apollos Produktionsanlage
für Dünnschicht-Module in Shenzhen, China

DuPont Apollo Ltd. (Shenzhen, China), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von DuPont, gab am 17. November 2009 die Eröffnung einer Produktionsstätte für siliziumbasierte Dünnschicht-Module bekannt. Laut Pressemitteilung wird die ca. 50.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Fabrik mit einer Fertigungslinie zur Herstellung von Dünnschicht-Modulen auf Glas eine jährliche Produktionsleistung von bis zu 50 Megawatt (MW) haben. Die industrielle Produktion in vollem Umfang sei für das erste Quartal 2010 geplant.   Zusätzlich zu den neuartigen Dünnschicht-Modulen, die nach Standards der internationalen elektrotechnischen Kommission (International Electrotechnical Commission (IEC)) zertifiziert seien, will DuPont ein Photovoltaik-Komplettsystem anbieten, das auf den chinesischen Solarstrom-Markt zugeschnitten ist. Diese Produktionsanlage belege das Engagement von DuPont Apollo, die Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen zu verringern, indem Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien unterstützt würden, wie z.B. die Photovoltaik.



Modulherstellung für die schnell wachsende Solarbranche

Dünnschichtmodule sind der am schnellsten wachsende Zweig der Photovoltaik-Industrie, weil sie ein Potenzial zur Senkung der Solarstrom-Produktionskosten eröffnen. DuPont Apollo ist überzeugt, dass Dünnschichtmodule bestens geeignet sind für Anwendungen auf gewerblichen Dächern, Gebäudefassaden und groß angelegten Solarparks. Die Module sollen auch bei diffusen Lichtverhältnissen eine höhere Wattleistung erzielen, und das zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. "Die Solartechnologien der nächsten Generation sind eine entscheidende Gelegenheit für DuPont, den Menschen überall sicherere, nachhaltige und erschwingliche Energiequellen zu erschließen", sagte David B. Miller, Präsident von DuPonts Elektronik- und Kommunikationsabteilung.


Eine Million US-Dollar Umsatz bis 2012 geplant

"Das Werk ist einzigartig, weil es der erste Komplettanbieter von Solarstromlösungen in China ist", sagte Douglas W. Muzyka, Präsident von DuPont Greater China. "Im 'Shenzhen-Hong Kong Innovation Circle' haben wir unser Können in Forschung und Entwicklung mit diesem hochmodernen Firmengebäude kombiniert, um das kontinuierliche Wachstum des PV-Marktes zu unterstützen." DuPont erwartet, dass der PV-Markt in den nächsten paar Jahren rasch wächst. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Gesamtverkauf seiner Produkte an die PV-Industrie bis 2012 eine Million US-Dollar übersteigen wird. DuPont hat zwei voneinander unabhängige Photovoltaik-Unternehmen: DuPont Apollo Ltd. und DuPont Photovoltaic Solutions, ein Material- und Technologiezulieferer für die Industrie.

24.11.2009   Quelle: DuPont Apollo Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DuPont Apollo Ltd.,
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rds energies GmbH: Nachhaltigkeit trotzt der Wirtschaftskrise

Mit einer unternehmenseigenen Solar-Dachkampagne will die rds energies GmbH (Berlin), Anbieter von Akquisitionsdienstleistungen im Bereich der erneuerbaren Energien, 2010, bereits zwei Jahre nach der Unternehmensgründung, mehr als 10 Prozent des Photovoltaik-Marktes in Deutschland betreuen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir sind jetzt schon in der glücklichen Lage, unseren Kunden zahlreiche Dächer liefern zu können. Aktuell akquirieren wir monatlich über 200.000 m² Dachflächen, Tendenz steigend. Besonders stolz sind wir auf unsere effektiven Methoden, denn wir bearbeiten ein hohes Investitionsvolumen mit nur wenigen Mitarbeitern", so Eva-Catrin Reinhardt, Geschäftsführerin der rds energies GmbH.   Die Dachkampagne kommt laut rds energies direkt den Kunden zu Gute: Die in einer Datenbank gespeicherten Dachflächen erleichterten es, ihre Vorstellungen in einem ganzheitlichen Konzept umzusetzen. "Für uns ist wichtig, dass zentrale Punkte wie Planung, Langfristigkeit, Qualität und ein zielgerichtetes Matching der jeweiligen Kundeninteressen gewährleistet sind. Unsere Überzeugung ist, dass wir unser Unternehmensziel - die erneuerbaren Energien weiter auszubauen - nur mit langfristig angelegten Projekten erreichen", so Eva-Catrin Reinhardt weiter. Dementsprechend sei das übergeordnete Ziel der rds-Dachkampagne, möglichst viele Großdachflächen in Deutschland zu dezentralen Solar-Kraftwerken werden zu lassen und damit den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtenergie kontinuierlich zu erhöhen.



Nachhaltige Unternehmensphilosophie

Das Geschäftsmodell von rds energies mit einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmenskonzept soll gerade in der allgegenwärtigen Bankenkrise zu einem Umdenken führen, betont das Unternehmen. "Der kurzfristige auf Maximalprofit ausgerichtete Unternehmenserfolg steht noch bei vielen Unternehmen momentan sehr im Vordergrund. Dabei ist das kontinuierliche Wachstum von rds energies ein deutliches Indiz dafür, dass unternehmerisches Denken und Nachhaltigkeit sich gegenseitig beflügeln", erläutert Eva-Catrin Reinhardt. Und dies sei im Sinne der Kunden. "Nachhaltigkeit und Qualität stehen im Mittelpunkt unserer Unternehmensphilosophie. Dies spiegelt sich direkt in der sicheren Bearbeitung unserer Projekte und der hohen Qualität unseres Netzwerkes wider und kommt damit unmittelbar unseren Kunden zu Gute", betont Eva-Catrin Reinhardt.


Neues Vergütungsmodell für die Dachakquisition

rds energies bietet seinen Kunden nach eigenen Angaben ab sofort ein neues Vergütungsmodell an. Im Geschäftsfeld Dachakquisition bestehe die Möglichkeit, für eine Quartalsgebühr von 750 € pro 100 kWp und einer Abschlussgebühr in Höhe von 50 € je kWp Dachfläche auf die rds energies GmbH zurückzugreifen. "Die Maßnahme, unsere acquisition services nun auch im Rahmen unserer Dachkampagne zu bündeln, ist ein voller Erfolg. Wir freuen uns, unseren Kunden ein Vergütungsmodell anbieten zu können, das ihnen absolute Planungssicherheit bei vollem Service bietet", so Eva-Catrin Reinhardt.

Kooperationspartner für Photovoltaik-Dachprojekte gesucht

Die rds energies GmbH sucht weitere Projektpartner für die Bereitstellung von Dachflächen ab einer Größe von 25.000 m². Auch für große Dachflächen mit mehr als einer Million Quadratmetern gebe es Anfragen. rds energies bearbeite bereits jetzt für das Jahr 2010 Beschaffungsmandate von über 4,5 Millionen m² Dachfläche, heißt es in der Pressemitteilung.

24.11.2009   Quelle: rds energies GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BMWI: Einigung über Gebäudeeffizienz-Richtlinie legt Grundstein für europaweite Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden

Nullenergiehaus mit Solarstromanlage und thermischen Solar-Kollektoren (vorne)
Nullenergiehaus mit Solarstromanlage
und thermischen Solar-Kollektoren (vorne)

Die EU-Mitgliedstaaten haben am 19.11.2009 den von der schwedischen Ratspräsidentschaft vermittelten Kompromiss mit dem Europäischen Parlament und der Kommission zur Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden einhellig begrüßt. Damit sei der Weg frei, die Verhandlungen beim Energieministerrat am 7.12.2009 von Seiten des Rates politisch abzuschließen, berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) in einer Pressemitteilung.   Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, kommentiert: "Der gefundene Kompromiss vermeidet unnötige Kosten und Bürokratie. Er bekräftigt den Grundsatz des deutschen Energiesparrechts, dass vorgeschriebene Mindeststandards wirtschaftlich sein müssen. Gleichzeitig ist er aber in entscheidenden Punkten ambitionierter als der ursprüngliche Kommissionsvorschlag. So können europaweit enorme Energieeffizienzpotenziale gehoben werden. In Deutschland sind am Prinzip der Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Gebäudestandards bereits seit Jahren Praxis. Für Eigentümer in Deutschland ändert sich daher zunächst einmal nichts."


Nationale Systeme wie die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen nicht grundsätzlich geändert werden

Eine wesentliche Neuregelung seien unter anderem, dass die Mitgliedstaaten in Zukunft nationale Mindeststandards festsetzen, diese gelten für Neubauten, umfassende Sanierungen sowie bei der Erneuerung wesentlicher Bauteile wie z.B. des Daches. Dies entspreche der in Deutschland seit langem geltenden Praxis. Ferner sollen die nationalen Standards sich künftig an einer europaweiten Vergleichsmethode ausrichten. Bestehende und bewährte nationale Systeme wie die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) müssten nicht grundsätzlich geändert werden. Ab 2020 (bei öffentlichen Gebäuden ab 2018) müssen alle Neubauten höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen. Der verbleibende Heiz- bzw. Kühlbedarf soll zu wesentlichen Teilen durch erneuerbare Energien gedeckt werden.


Neufassung der Gebäudeeffizienz-Richtlinie soll im Frühjahr 2010 in Kraft treten

Die Wahlmöglichkeit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Energieausweis bleibt laut BMWI erhalten. Damit würden unnötige Kosten für Eigentümer vermieden. In gewerblichen Immobilienanzeigen soll künftig mittels einer Energiekennzahl über die Energieeffizienz der Gebäude informiert werden. Die Neufassung der Gebäudeeffizienz-Richtlinie von 2002 wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 in Kraft treten. Sie muss dann von den Mitgliedstaaten innerhalb von 2 bis 3 Jahren angewandt werden.
Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in der EU entfallen auf Gebäude. Energieeffizientere Gebäude leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, zur Bewältigung tendenziell steigender Energiepreise und nicht zuletzt zum Klimaschutz, betont das BMWI. Die Verhandlungen in Brüssel seien in erfolgreicher Zusammenarbeit von Vertretern des Bundeswirtschafts- und des Bundesbauministeriums geführt worden.

23.11.2009   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FIBAV Finanzdienstleistungs-ImmobilienvermittlungsGmbH,


 

Photovoltaik: Mitsubishi Electric nimmt Megawatt-Aufdachanlage in Italien in Betrieb

15,650 Solarmodule sind auf dem Dach des Coop-Logistikzentrums Prato installiert.
15,650 Solarmodule sind auf dem Dach des
Coop-Logistikzentrums Prato installiert.

Die Mitsubishi Electric Corporation (Tokio, Japan) berichtete am 18.11.2009, das Unternehmen habe ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 2.906 Kilowatt (kW) auf dem neuen Logistikzentrum des Unternehmens Coop in der italienischen Stadt Prato fertiggestellt. 15.650 von insgesamt 15.710 bleifrei gelöteten Photovoltaik-Modulen mit einer Nennleistung von 2.906 kW seien auf 21.000 Quadratmetern Dachfläche installiert worden. Laut Pressemitteilung entspricht diese Fläche ungefähr fünf Fußballfeldern, womit die Anlage das größte auf einem einzigen Dach montierte Photovoltaik-Kraftwerk Italiens sei.   Es soll jährlich 3,2 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen, womit nach Unternehmensangaben nicht nur der Energiebedarf des Gebäudes gedeckt werden kann. Darüber hinaus sollen rund 500.000 Kilowattstunden Solarstrom in das nationale Stromnetz eingespeist werden.




Einspeisetarife in Italien günstig für Photovoltaik-Dachkraftwerke

Laut Pressemitteilung wurde das Lagerdach speziell für die Montage von Photovoltaik-Anlagen konzipiert, weil der Solarstrom-Einspeisetarif für dachmontierte Solarstromanlagen in Italien höher ist als für Freiflächenanlagen. Nach Angaben des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (EPIA) hatte der italienische Photovoltaikmarkt im Jahr 2008 ein Volumen von insgesamt 258 Megawatt (MW), womit sich das Land dank seiner Einspeisetarife hinter Deutschland und Spanien zum drittgrößten europäischen Solarmarkt entwickelt hat. Laut Pressemitteilung hat Mitsubishi zusätzlich zu der 2.895 kW-Aufdach-Anlage eine 11 kW-Solarstromanlage mit 60 Photovoltaik-Modulen auf dem Parkplatz des Logistikzentrums installiert. Das Unternehmen plant im Januar 2010 eine neue Reihe bleifreier Solarmodule mit hohem Ertrag und einer Nennleistung von bis zu 235 Watt auf den Markt zu bringen. Mit diesen Produkten und der geplanten weiteren Ausweitung seiner Produktpalette will das Unternehmen sein Photovoltaikgeschäft in Übersee weiter ausbauen.

23.11.2009   Quelle: Mitsubishi Electric Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mitsubishi Electric Corp.,
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Photovoltaik in den USA: Wachstumsprognosen für 2010 reichen von 0.5 GW bis 3.8 GW

Prognosen für den US- Photovoltaikmarkt 2010 (in GW)
Prognosen für den US-
Photovoltaikmarkt 2010 (in GW)

Noch zum Jahresanfang erwarteten Analysten große Fortschritte auf dem Photovoltaik-Markt der USA für 2010. Seit jedoch die Anforderungen an die Projektfinanzierung im Zuge der Finanzkrise gestiegen sind, fällt der Optimismus etwas verhaltener aus. Mittlerweile erwarte die Mehrheit der Analysten, dass rund ein Gigawatt (GW) zugebaut wird, berichtet die neue US-Ausgabe des Solarstrom-Magazins "Photon" im Novemberheft. Photon macht jedoch zwei Ausnahmen aus: Paula Mints von Navigant Consulting geht davon aus, dass der Markt nur um 0,5 Gigawatt (GW) wachsen wird. Chris Porter von PHOTON Consulting hingegen erwartet ein Wachstum um 3.8 GW. 


Zuversichtliche Prognose von PHOTON Consulting

Die Prognose von PHOTON Consulting ist deutlich optimistischer als alle anderen Einschätzungen. Die PHOTON-Analysten rechnen mit einem Photovoltaik-Zubau in einer Größenordnung von 2,2 GW bis 3,8 GW. Den deutlichen Unterschied zwischen den beiden Werten begründet Chris Porter von PHOTON Consulting mit Hinweis auf etliche Unwägbarkeiten, in erster Linie hinsichtlich der Finanzierung, die das Marktvolumen 2010 in erster Linie beeinflussen werde.

Die Investitionszuschüsse und Steuererleichterungen des US-Finanzministeriums werden laut Porter die treibende Kraft auf dem PV-Markt sein, doch weitere Finanzierungsaspekte seien ungewiss, zum Beispiel die Geschwindigkeit, mit der sich die Kreditmärkte erholen, oder der Umfang, in dem sich neue Finanzierungsquellen eröffnen. Ob der US-Markt - in den PHOTON auch Kanada einbezieht - eher um 2 GW als um 4 GW wachse, hänge auch davon ab, wie schnell die Energieversorger ihre Photovoltaik-Projekte umsetzen, ob und wie stark die Regierung selbst in Sachen Photovoltaik aktiv werde, und wie sich die politischen Rahmenbedingungen insgesamt entwickeln.


Verhaltener Optimismus bei Navigant Consulting

Die Prognose von Paula Mints, die den PV-Markt für Navigant Consulting mit Sitz in Kalifornien beobachtet, fällt ganz anders aus. Sie ist entschieden konservativer als die Einschätzung der übrigen Analysten. Mints hat drei Szenarien entwickelt. Eines davon geht von 420 MW Zubau aus, wenn die Rezession andauert. Ihre konservative Einschätzung kommt auf 527 MW, ihre Einschätzung bei einem "beschleunigten" Wachstum beläuft sich auf 837 MW. "Ich gehe aber nicht von einem rascheren Wachstum aus", sagt Mints. "Die beiden anderen Szenarien sind realistischer. 2010 wird wahrscheinlich die konservative Prognose zutreffen." Mints betont jedoch, dass selbst die im konservativen Szenarium beschriebene Entwicklung einen enormen PV-Zubau bedeuten würde, vor allem, weil die Wirtschaft sich noch immer nicht erholt habe. Mints ist nicht davon überzeugt, dass die angekündigten Großprojekte im kommenden Jahr einen wesentlichen Anteil am Wachstum des Marktes haben werden, da etliche erst in einigen Jahren starten sollen.

23.11.2009   Quelle: PHOTON USA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON USA,
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Photovoltaik: SANYO verfolgt neue Produktionsstrategie für HIT-Solarzellen

HIT-Solarzelle von SANYO
HIT-Solarzelle von SANYO

SANYO Electric Co., Ltd. (Tokyo, Japan) berichtete am 17.11.2009, das Unternehmen habe den Bau eines dritten Produktionsgebäudes in seiner Nishikinohama-Fabrik (Kaizuka City, Osaka) abgeschlossen. Dieser Produktionsstandort könne bereits als das Zentrum der Photovoltaik-Produktion von SANYO bezeichnet werden. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen eine globale Strategie zur Herstellung von Solarzellen an.   Mit der Massenproduktion der HIT- Solarzellen (Heterojunction with Intrinsic Thin-layer) im neuen Werks C soll im Dezember 2010 begonnen werden, nachdem die Produktionsanlagen installiert sowie die Tests und Feinabstimmngen durchgeführt worden sind. Mit dem neuen Gebäude werde die Produktionskapazität der Nishikinohama-Fabrik um das rund 1,6-fache erweitert, sie soll mit 135 Megawatt (MW) zu der insgesamt auf 345 MW geplanten jährlichen Produktionskapazität beitragen.


Dreiseitige Geschäftstrategie für Japan, Europa und die USA

Zusätzlich plane Shimane SANYO Electric Co. Ltd. (Unnan City, Präfektur Shimane) seine jährliche Produktionskapazität für HIT-Solarzellen im April 2010 von aktuell 130 MW auf 220 MW auszuweiten. Mit diesen beiden Werken verfügt SANYO dann nach eigenen Angaben bis Ende März 2011 über eine Produktionskapazität von 565 MW. Das Unternehmen will sein Produktionsvolumen im Rahmen eines trilateralen Geschäftsmodells zwischen Japan, Europa und den USA ausweiten. So könne das Unternehmen sicherstellen, dass es stets den Bedarf an Solarmodulen in den größten Märkten der Welt befriedigen kann. In Japan betreibt das Unternehmen seine "Shiga"-Fabrik (Otsu City) mit einer Produktionskapazität von 100 MW. Das Werk im mexikanischen Monterrey bediene den nordamerikanischen Markt mit einer jährlichen Kapazität von gegenwärtig 50 MW, die bis Ende März 2010 auf 75 MW ausgeweitet werden soll. In Europa befindet sich der Produktionsstandort von SANYO in Dorog (Ungarn), wo das Unternehmen nach eigenen Angaben jährlich 165 MW produziert. Diese Kapazität soll laut Pressemitteilung bis Ende März 2011 auf 315 MW nahezu verdoppelt werden.


Eigenproduktion von Silizium-Ingots und Wafern

Um eine beständige Versorgung mit Silizium-Rohstoffen für die wachsende Solarzellen-Produktion zu garantieren, wurde das Tochterunternehmen SANYO Solar of Oregon L.L.C. gegründet. Mit diesem und einem von SANYO Solar L.L.C. (USA) betriebenen Werk verfüge SANYO über 100 MW Produktionskapazität für Silizium-Ingots und -Wafer. SANYO rechnet damit, auf diese Weise bis Ende März 2011 eine Produktionskapazität für HIT-Solarzellen von jährlich 600 MW zu erreichen.

23.11.2009   Quelle: SANYO Electric Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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Mounting Systems präsentiert Photovoltaik-Laminatklemme mit optimiertem Design

Laminatklemme mit optimiertem Design
Laminatklemme mit optimiertem Design

Die Mounting Systems GmbH (Rangsdorf), einer der größten Gestellproduzenten für Solar-Anwendungen, präsentiert seine neue Laminatklemme für Dünnschichtmodule. Die Modulhersteller Sulfurcell und First Solar hätten die neue Laminatklemme bereits getestet und für ihre Module freigegeben, berichtet Mounting Systems in einer Pressemitteilung. Weitere Zertifizierungen folgen. Die zweiteilige Laminatklemme aus Aluminium besitze eine integrierte UV-beständige EPDM-Gummiauflage und werde lediglich mit einer M8-Zylinderkopfschraube mit Innensechskant (DIN 912) verbunden. Eine zusätzliche Unterlegplatte sei nicht notwendig.   Damit folge Mounting Systems bereits seit zehn Jahren seinem Konzept, Anlagen so herzustellen, dass sie mit nur einem Werkzeug montiert werden können.




Optimiertes Preis-Leistungsverhältnis durch vollautomatische Produktion

Mounting Systems fertigt seine Laminatklemme als Mittel- und Endklemme in einer Standardgröße von acht Zentimetern. Je nach Bedarf kann die Klemme auch in anderen Größen und auf Kundenwunsch auch in schwarz eloxierter Ausführung produziert werden. Durch ihre millimetergenaue Anpassung verhindere die Laminatklemme Abschattungen auf dem Glas und sorge für einen schonenden Halt der Dünnschicht-Laminate. "Die Herstellung der Laminatklemmen läuft bei uns jetzt vollautomatisch. Wir haben den Materialaufwand reduziert und dadurch das Preis-Leistungsverhältnis weiter optimiert. Das sind Vorteile, die wir direkt an den Kunden weitergeben", sagt Helge Tost, Vertriebsleiter bei der Mounting Systems GmbH.

23.11.2009   Quelle: Mounting Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mounting Systems GmbH,
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Hochschule Lausitz entwickelt neues Werkzeug zur vernetzten Fabrikplanung für die Solar-Industrie

Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Lausitz (FH) hat ein innovatives Werkzeug zur Bildung von Netzwerken in der Solarindustrie entwickelt
Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
der Hochschule Lausitz (FH) hat ein
innovatives Werkzeug zur Bildung von
Netzwerken in der Solarindustrie entwickelt

Netzwerke gelten als die moderne Unternehmensform des 21. Jahrhunderts. Eine gezielte Kooperation hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und wirtschaftliche Risiken zu begrenzen. Damit sich derartige Netzwerke im Alltag bilden können, benötigen Unternehmen fundierte Informationen und Methoden. Dafür haben angehende Wirtschaftsingenieure am Fachbereich Informatik/Elektrotechnik/Maschinenbau (IEM) der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg jetzt ein innovative Werkzeug zur effizienten Suche und Bewertung von Netzwerkpartnern für die Solar-Branche entwickelt. 


Bis zu 200.000 neue Arbeitsplätze in der deutschen Solarindustrie

"Wirtschaftlich gesehen befindet sich die Photovoltaik noch im Anfangsstadium. Dem Solarstrom gehört also eine strahlende Zukunft", so Prof. Dr.-Ing. Matthias Strunz, Inhaber der Professur für Fabrikplanung und Instandhaltung an der Hochschule Lausitz. Nach Angaben von Fachleuten sollen in den nächsten zehn Jahren in der deutschen Solarindustrie bis zu 200.000 Arbeitsplätze entstehen. Was aber ist die optimale Größe einer Solarfabrik? Wo besteht bei der Photovoltaik ein Bedarf für Dienstleistungen entlang der neu entstandenen Kette zur Wertschöpfung? Mit diesen prinzipiellen Fragen haben sich die HL-Studenten Steve Drohla, Michael Großert, Thomas Kossack und Martin Woznica zwei Semester lang intensiv beschäftigt. Auftraggeber war die Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Wirtschaft e. V. (GFWW) mit Sitz in Frankfurt/Oder.


Umfangreiche Datenbank zur Photovoltaik

"Anfangs waren wir in einer riesigen Nebelwolke unterwegs", beschreibt Michael Großert die Ausgangslage. Um die unübersichtlichen Strukturen in dieser sehr dynamischen Branche zu durchleuchten, haben die Senftenberger Studenten bundesweite Fachmessen besucht, die einzelnen Prozessschritte bei der Herstellung von Solarmodulen untersucht und die Kooperationspartner aus dem Umfeld der Photovoltaik erfasst. "Das logische Ergebnis unserer Analysen war eine umfangreiche Datenbank", erläutert Steve Drohla. Sucht ein Modulhersteller einen passenden Partner im Dienstleistungsbereich, filtert ihm der Rechner nunmehr aus der tabellarischen Fülle den gewünschten Anbieter heraus.


Positive Reaktionen aus der Solarbranche

In der Datenliste des Werkzeuges sind vom ingenieurtechnischen Planungsbüro bis zum spezialisierten Recyclingunternehmen zahlreiche Dienstleister erfasst. "Die Anwendung wird durch geeignete technische und wirtschaftliche Größen unterstützt", erklärt Steve Drohla. Erste positive Reaktionen aus der Solarbranche lägen vor, die interdisziplinäre Forschungsarbeit an der Hochschule Lausitz sei allerdings noch nicht beendet. Im nächsten Schritt sollen die qualitativen Aussagen zu den nutzbaren Dienstleistungen weiter optimiert werden. "Eine neue Projektgruppe soll dafür einen Fahrplan erstellen, um die Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen. Sicher lässt sich das Werkzeug auch auf die Nanotechnik, Mikrosysteme oder andere Branchen übertragen, um innovative Firmennetzwerke zu knüpfen", betont Prof. Dr.-Ing. Bernhard K. Glück, Professor für die Technologie elektronischer Bauelemente und Mikrosysteme an der Hochschule Lausitz.

Nach den jüngsten Ergebnissen einer Photovoltaik-Branchenumfrage will die deutsche Solarindustrie bis zum Jahr 2013 rund zehn Milliarden Euro in die Errichtung modernster Solarfabriken investieren. Eine Milliarde Euro soll allein in die Forschung und Entwicklung fließen, um die Sonnenenergie in wenigen Jahren mit konventionellem Strom wettbewerbsfähig zu machen. "Auf allen Stufen der Wertschöpfungskette muss sich die Produktivität erhöhen, um die Kosten in der Photovoltaik zu senken und gleichzeitig die Qualität zu steigern", unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Matthias Strunz nochmals die künftige Aufgabe der Fabrikplaner. Mit ihrem rechnergestützten Werkzeug zur Suche von geeigneten Dienstleistern wollen auch die Forscher der Hochschule Lausitz ihren Beitrag zum dynamischen Wachstum des Solarstroms leisten.

22.11.2009   Quelle: Hochschule Lausitz (FH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Lausitz; Foto: Oliver Sobe/ Textgrafikwerkstatt,
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Neue Solarwärme-Förderaktion "Wintersonne" für effiziente Heizsysteme

AquaSystem von Paradigma
AquaSystem von Paradigma

Eigenheimbesitzer können vom 16. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 zusätzliche Zuschüsse für die Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage in Anspruch nehmen. Im Rahmen der "Aktion Wintersonne" ergänzt die Paradigma Deutschland GmbH (Karlsbad) die staatlichen Fördergelder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit eigenen Mitteln, berichtet Paradigma Deutschland in einer Pressemitteilung  An der Aktion beteiligen sich mehr als 800 regionale Systempartner des Unternehmens, die Interessenten zu technischen Fragen und Fördermitteln beraten.


Die Paradigma-Fördersätze

Bei der Neuinstallation von "Aqua"-Solaranlagen erhalten die Kunden laut Paradigma einen Extra-Zuschuss in Höhe von 50 Euro pro angefangenem Quadratmeter Brutto-Kollektorfläche. Der Zuschuss werde unabhängig davon gewährt, ob die Anlage nur zur Warmwasserbereitung dient, oder ob sie auch die Heizung unterstützt. Für die Ergänzung bestehender Paradigma-Solaranlagen mit einem Paradigma Gasbrennwert-System gibt es einen Bonus von 200 Euro. Auch für Pelletsheizungen bietet Paradigma einen Zuschuss: Wer während der Aktion einen Pelletskessel bei einem der Systempartner bestellt, kann mit der Gratis-Erstbefüllung seines Pelletslagers bis zu einem Jahr kostenfrei heizen.

Alle Zuschüsse würden zusätzlich zu den BAFA-Förderungen gewährt und auch dann ausgezahlt, wenn keine Förderung durch das BAFA möglich sei, betont Paradigma. Durch die Kombination von BAFA- und Paradigma-Geldern seien hohe Gesamtfördersummen möglich. Wer zum Beispiel eine Paradigma-Solaranlage mit rund 10 m2 Bruttofläche mit einem "Pelletti 153" kombiniere, könne in Verbindung mit einem 5-Tonnen-Pelletslager eine Gesamtfördersumme von 5.900 Euro erreichen.


Nutzung der Zuschüsse

Paradigma gewährt die Zuschüsse nach eigenen Angaben allen Kunden, die während der zwischen dem 16. November und 28. Februar 2010 laufenden Aktion die Installation einer Solarwärme-, Gasbrennwert- oder Holzpellets-Anlage bei einem der teilnehmenden Paradigma-Systempartner beauftragen. Der gesamte Aktions-Zuschuss werde von Paradigma dann direkt an den Endkunden überwiesen.

22.11.2009   Quelle: Paradigma Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Deutschland GmbH,
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Bio- und Solar-Fonds II verspricht Gewinn für Umwelt und Anleger

Der aus dem Fonds mitfinanzierte Solarpark Perl im Saarland soll 551 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen
Der aus dem Fonds mitfinanzierte
Solarpark Perl im Saarland soll 551
Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen

Der geschlossene Erneuerbare-Energien-Fonds "Bio und Solar II" der Green City Energy GmbH prognostiziert laut einer Pressemitteilung mit einem Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro Anlegern sieben Prozent Rendite und insgesamt 257 Prozent Ausschüttung. Der Fonds biete Anlegern sichere Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, in ökologische Sachwerte und dezentrale Energiestrukturen zu investieren, erklärt der Münchner Energiedienstleister Green City Energy. Mit einer Investition in den Bio- und Solar-Fonds II könnten Anleger nicht nur die prognostizierte Rendite erzielen, sondern auch aktiv zum Klimaschutz beitragen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Investition in die zukunftsweisende Kombination aus grundlastfähiger Bioenergie und Solarenergie (Photovoltaik) kurbele zudem die regionale Wirtschaft an, da das Fondskonzept Bürgern ermögliche, sich an regenerativen Energieanlagen zu beteiligen.   Eine Beteiligung am Fondsvolumen von 4,25 Millionen Euro ist laut Green City Energy ab 5.000 Euro ohne Agio (Ausgabeaufschlag) möglich.


Geringeres Investitionsrisiko durch Mix aus regenerativen Energien

"Das Fondskonzept basiert auf den stabilen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt sind", so Thomas Prudlo, Geschäftsführer von Green City Energy. "Damit ist die Einspeisevergütung für die gesamte Fondslaufzeit gesetzlich garantiert." Alle drei Photovoltaik-Anlagen in Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und dem Saarland, an denen der Bio und Solar II Fonds beteiligt ist, seien bereits finanziert und im Bau. Die Sonnenkraftwerke sollen wie geplant noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Gemeinsam mit der Biogasanlage Hohenau, am Naturpark Bayerischer Wald gelegen, werde eine elektrische Gesamtleistung von vier Megawatt erreicht - genug klimafreundlicher Strom, um jährlich 2.777 Haushalte zu versorgen, so das Unternehmen. Zudem reduziere der Mix regenerativer Energien aus wirtschaftlicher Sicht das Investitionsrisiko für Anleger.

Anlagen-Check von ECOreporter positiv

"Die bisherige Leistungsbilanz der Green City Energy ist hervorragend", habe das Urteil von ECOreporter.de gelautet, das den Bio und Solar Fonds II als "nachhaltig und renditestark" betitelt habe, heißt es in der Pressemitteilung von Green City Energy. Langjähriges Know-how im Geschäftsbereich ökologischer Geldanlagen, ein umfassendes Sicherheitskonzept, hochwertige Anlagekomponenten und ein professionelles Wartungsteam würden Green City Energy zu einem vertrauenswürdigen Partner machen, der in vergangenen Projekten mit überdurchschnittlicher Ausschüttung zu überzeugen gewusst habe.

22.11.2009   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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aleo solar AG sieht Trend zur Photovoltaik-Zweitanlage

Anlagen in Wymeer
Anlagen in Wymeer

Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) verzeichnet eine besonders hohe Zahl an Folgeaufträgen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ob Solarstromanlagen auf Privatdächern, auf Agrar- und Industriebetrieben oder auf Freiflächen - meist würden bei Erweiterungen und zusätzlichen Projekten erneut Module von aleo solar eingesetzt. Viele zufriedene Anlagenbetreiber setzten auf eine zweite oder dritte Photovoltaik-Anlage, die wiederum mit aleo-Modulen ausgerüstet werde. Einer der von aleo solar überzeugten Anlagenbetreiber kommt aus Norddeutschland: der Landwirt Nanno Addens. Drei Solarstromanlagen mit einer Gesamtnennleistung von knapp 120 Kilowatt (kW) hat er auf seinen Ställen schon installiert und plant bereits weiter.   "Ich überlege immer, auf welches Dach noch Solarmodule passen", sagt Addens. Auf seinem Hof in Wymeer, zwischen Ems und holländischer Grenze, fahre der Landwirt mit seinen 2004, 2005 und 2008 installierten aleo solar-Modulen höchste Erträge ein, die jeweils um weit mehr als zehn Prozent über den Prognosen liegen, betont der Modulhersteller.



Zufriedene Kunden zwischen Oberpfalz und Küste

Im Süden Deutschlands seien die Betreiber ebenso von der Qualität der aleo-Module überzeugt wie an der Küste. Der Landwirt Johann Donhauser aus dem oberpfälzischen Unterleinsiedel habe bereits im sechsten Jahr in Folge aleo-Module auf seinen Hofgebäuden installiert, berichtet aleo solar. Seine erste Solaranlage stammt aus dem Jahr 2004, inzwischen habe er eine Nennleistung von insgesamt 116 Kilowatt am Netz. "Meine aleo-Module liefern seit sechs Jahren stabile Erträge auf hohem Niveau. Das garantiert mir den wirtschaftlichen Betrieb meiner Solaranlagen", so Donhauser. Auch das Klinikum St. Marien in Amberg hat aleo-Module auf seinen Dächern installiert. Auf dem Krankenhausgebäude lieferten 2005 bereits zehn Einzelanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 240 kW (Kilowatt) sauberen Strom.

Einfluss auf Installation durch eigenen Vertrieb

Beide süddeutschen Betreiber hätten ihre Solaranlagen von Grammer Solar installieren lassen. Das erfahrene Solarunternehmen aus Amberg habe seit 1995 bereits über 30.000 Kilowatt Photovoltaik-Leistung installiert und zähle zu den ersten Partnerunternehmen von aleo solar. "Bei Anlagen mit aleo-Modulen gibt es eine durchgehend positive Resonanz", sagt Wolfgang Dotzler von Grammer Solar. "Mit den Qualitätsmodulen können wir unseren Anspruch umsetzen, nur erstklassige Solaranlagen zu installieren."

Als Grund für das hohe Maß an Kundenzufriedenheit sieht aleo solar den Umstand, dass das Unternehmen als einer der wenigen Modulhersteller mit eigenem Vertrieb nicht nur Einfluss auf die Produktqualität, sondern auch auf die Installation habe, wie Gesamtvertriebsleiter Norbert Schlesiger betont: "Das beste Modul und eine fachgerechte Installation sind die Basis der Wirtschaftlichkeit. Wer als Betreiber einer Solarstromanlage auf aleo-Module setzt, geht auch bei der Installation auf Nummer sicher." Dank des aleo-Netzwerks von autorisierten Fachhändlern würden aleo-Module von erfahrenen Profis installiert. Das zahle sich für die Endkunden in Form hoher Solarstrom-Erträge aus. Zugleich hätten die Betreiber die Gewissheit, dass ihre Solaranlage auch über den Vergütungszeitraum von zwei Jahrzehnten hinaus zuverlässig sauberen Strom liefere, betont aleo solar in der Pressemitteilung.

21.11.2009   Quelle: Aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Aleo solar AG,
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Solar-Forscher Prof. Eicke Weber: Sonne ist die Stromquelle der Zukunft

V.l.: Prof. Weber, Wissenschaftsstaatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen und Dr. Guido Knott (Stv. Stiftungsratsvorsitzender)
V.l.: Prof. Weber, Wissenschaftsstaatssekretärin
Dr. Cordelia Andreßen und Dr. Guido Knott
(Stv. Stiftungsratsvorsitzender)

"Solarenergie als Wirtschaftsmotor für eine nachhaltige Entwicklung" lautete der Gastvortrag von Prof. Dr. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, auf dem Parlamentarischen Abend der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein am 18.11.09 in Kiel. Weber unterstrich dabei seine Überzeugung, dass die Sonne die Stromquelle der Zukunft ist. Es komme darauf an, die Kosten pro Kilowattstunde zu reduzieren, bei gleichzeitig guter Effizienz. Dies könne mit so genanntem "dirty silicon" erreicht werden. 



Mit Photovoltaik erzeugte Strommenge kann leicht verzehnfacht werden

"Schauen Sie auf Fürstenfeldbruck!", forderte Weber die rund 120 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden auf. In dem bayerischen Landkreis werde heute bereits zehn Prozent des Stroms mit Photovoltaik erzeugt. In Deutschland liege der Prozentsatz bei etwa 0,7 bis 0,8 Prozent. Daran sehe man "dass es funktioniert, dass wir die mit Photovoltaik erzeugte Strommenge noch ganz leicht verzehnfachen können", sagte der renommierte Physiker und Materialforscher. Mit "schmutzigem Silizium" könne der Weltmarktpreis für den Rohstoff zum Bau von Solarzellen um ein Vielfaches verringert werden.

"onside", die Hauspublikation der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, hat in ihrer November-Ausgabe ein ausführliches Interview
mit Prof. Weber geführt. Nachzulesen unter www.i_sh.de

21.11.2009   Quelle: Innovationsstiftung Schleswig-Holstein   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISH,
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Deutsche Heizungsindustrie erwartet neue Impulse für den Wärmemarkt

Die deutsche Heizungsindustrie erwartet von der neuen Bundesregierung positive Impulse für den Wärmemarkt. "Die neue Regierung setzt wie unsere Industrie auf die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien", erläuterte der einstimmig wiedergewählte Präsident Klaus Jesse bei der Mitgliederversammlung des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) vergangene Woche in Frankfurt/Main. Jesse zeigte sich zufrieden, dass die Bundesregierung dem Klimaschutz eine hohe Priorität beimesse.   Zur Umsetzung der Klimaschutzziele sei ungeachtet der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Forcierung der energetischen Gebäudesanierung notwendig. Nach einhelliger Auffassung der BDH-Mitglieder müssen deshalb die Rahmenbedingungen zur dringend notwendigen Erneuerung des Heizungsbestands in Deutschland verbessert werden.
Auch Manfred Greis, der als Vizepräsident ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurde, sieht in den neuen personellen Konstellationen der Bundesregierung große Chancen für eine Vertiefung des Dialogs zwischen der für Klima- und Ressourcenschutz wichtigen Heizungsindustrie und der Politik. "Mit Umweltminister Dr. Norbert Röttgen, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Verkehrs- und Wohnungsbauminister Dr. Peter Ramsauer stehen drei herausragende Vertreter einer marktwirtschaftlichen Energie- und Umweltpolitik an der Spitze der für unsere Industrie wichtigen Ressorts", so Greis.
Nach Beschluss der Mitgliederversammlung wurden eigenständige Fachabteilungen des BDH für Wärmepumpen, Solartechnik, Holz- und Pelletfeuerung sowie Raumlüftung gebildet. Sowohl Jesse als auch Greis betonten die wachsende Bedeutung von erneuerbaren Energien und Hocheffizienztechnik im Wärmemarkt, der mit der neuen Struktur des BDH Rechnung getragen würde.

21.11.2009   Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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MAGE SOLAR: Photovoltaik-Großauftrag soll in Rekordzeit realisiert werden

Photovoltaik-Referenzanlage von MAGE SOLAR mit monokristallinen POWERTEC-Modulen
Photovoltaik-Referenzanlage von MAGE SOLAR
mit monokristallinen POWERTEC-Modulen

Die MAGE SOLAR GMBH (Aulendorf), Teil der weltweit agierenden MAGE-Gruppe, hat am 16.11.2009 den Auftrag für eine 1,5 MW-Photovoltaik-Anlage bekannt gegeben. Die Arbeiten an der Megawatt-Anlage hätten bereits begonnen und sollen in einer Rekordbauzeit von nur zwei Monaten noch 2009 beendet werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei dem Projekt einer Investorengemeinschaft sollen 8.440 monokristalline Photovoltaik-Module vom Typ "MAGE POWERTEC" mit je 180 Wp zum Einsatz kommen, die sich laut Hersteller durch höchste Stabilität und Korrosionsbeständigkeit auszeichnen. Die 1,5 MW-Solarstromanlage werde mit einer nicht nachgeführten Aufständerung ausgestattet.  "Trotz der offensiven, internationalen Expansionspolitik der MAGE SOLAR ist Deutschland weltweit noch der wichtigste Absatzmarkt", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. "Eine dementsprechende strategische Ressourcenverteilung ist das Erfolgsgeheimnis unseres Unternehmens. Daher können wir, im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen der Solarbranche, positiv in die Zukunft blicken."

MAGE SOLAR ist weltweit mit Standorten in Deutschland, USA, Tschechien, Frankreich und China vertreten. Neben der Erweiterung des Firmensitzes in Aulendorf ist der Aufbau einer Produktionsstätte für MAGE POWERTEC-Module in den USA für das erste Halbjahr 2010 geplant. Seit Firmengründung verzeichne das Unternehmen stetiges Wachstum und baue seine Marktposition kontinuierlich aus, heißt es in der Pressemitteilung.

20.11.2009   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,
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Erster Luxemburger Spezialfonds für Photovoltaik

Photovoltaik-Kraftwerk in Süddeutschland
Photovoltaik-Kraftwerk in Süddeutschland

Die auf nachhaltige Energie-Investments spezialisierte LUXCARA Asset Management GmbH (Hamburg) hat ihren ersten spezialisierten Investmentfonds nach luxemburgischem Recht für die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen in Europa initiiert. Damit starte das im Mai 2009 gegründete Hamburger Unternehmen einen neuartigen Investmentansatz zur Nutzung unerschöpflicher Energieträger. Angestrebt sei der Aufbau eines diversifizierten Portfolios an Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Professionellen Anlegern eröffne LUXCARA eine neue Investmentform, um an den gesetzlich garantierten Solarstromerträgen zu partizipieren.   "Angestrebt ist eine stetige Ausschüttung von jährlich sechs Prozent, bei gleichzeitigem Kapitalerhalt. Investitionen der Anleger sind nicht, wie bislang in diesem Sektor üblich, langfristig gebunden, sondern es besteht grundsätzlich die Möglichkeit der Aktienrückgabe", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.




Photovoltaik für sicherheitsorientierte Investoren

"Gerade für sicherheitsorientierte Investoren hat sich Photovoltaik zu einer interessanten Anlageklasse entwickelt", sagt Dr. Alexandra von Bernstorff, Geschäftsführerin der LUXCARA Asset Management. "Die über Jahrzehnte erprobte Technik, der geringe Wartungsaufwand der Anlagen und nicht zuletzt die gesetzlichen Regulierungen schaffen eine hohe Einnahmesicherheit und sehr konstante Wertentwicklung."

Unter der Leitung von Dr. Alexandra von Bernstorff und Kathrin Oechtering verfüge LUXCARA Asset Management über spezielles Know-how in der Strukturierung von Investments in europäischen und US-amerikanischen Photovoltaik-, Biokraftstoff-, Biogas- und Windanlagen, betont der Fonds-Anbieter. Dr. von Bernstorff gehöre derzeit zusätzlich dem Aufsichtsrat der Colexon Energy AG an, einer der führenden deutschen Projektierungsgesellschaften. Beide kommen von der börsennotierten dänischen Renewagy A/S, bei der Dr. Alexandra von Bernstorff zuletzt als Vorstand und Kathrin Oechtering als Investment Director tätig waren. In den vergangenen Jahren haben sie nach eigenen Angaben für institutionelle Kunden Photovoltaik-Assets in Höhe von 400 Millionen Euro erworben und verwaltet. Das Investitionspotenzial von LUXCARA Asset Management liegt nach Einschätzung von Dr. von Bernstorff mittelfristig bei gut einer Milliarde Euro.

Die Kosten der Energieerzeugung aus Photovoltaik werden künftig weiter abnehmen, so dass die Wende zur reifen Branche nach Meinung von Dr. von Bernstorff in naher Zukunft möglich wird. In einigen Regionen Deutschlands sollte die Netzparität von Solarstrom bereits im Jahr 2016 erreicht sein. Vor dem Hintergrund weltweiter Ressourcenknappheit und des steigenden Energiebedarfs ist die Energieerzeugung aus Photovoltaik eines der zentralen Themen der nächsten Jahrzehnte.

20.11.2009   Quelle: LUXCARA Asset Management   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LUXCARA Asset Management,
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Gebäudeintegrierte Photovoltaik: Null-Energie-Haus mit Solar-Modulen von Sunways von Eurosolar ausgezeichnet

Nullenergiehaus
Nullenergiehaus "elementar"
mit Photovoltaik-Fassade".

Bei der Vergabe der "Deutschen Solarpreise" wurde ein Null-Energie-Haus in Tübingen ausgezeichnet, dessen Photovoltaik-Anlage von der Sunways AG geplant und realisiert wurde. Sunways lieferte als Generalunternehmer maßgeschneiderte fassadenintegrierte Solarmodule und eine Aufdachanlage. Eurosolar e.V. vergibt die "Deutschen Solarpreise" jährlich für innovative Projekte, Initiativen und Engagements zur Nutzung der Sonnenenergie. Seit 2003 werden Eigentümer oder Betreiber von beispielhaften Anlagen mit einer Plakette ausgezeichnet, wie die Tübinger Baugemeinschaft "elementar". Das Haus "elementar" ist ein Gemeinschaftsprojekt von zehn engagierten Bauherren. Sie hatten die Idee, ein Wohngebäude zu verwirklichen, das im Jahresmittel eine Primärenergiebilanz von Null aufweist und damit keine Energiekosten verursacht.   Geplant wurde das 10-Familienwohnhaus in Passivbauweise von den Architekten Plathe, Schlierf, Sonnenmoser in Tübingen. Bestandteile des Konzepts der Architekten sind ein einfacher, kompakter Baukörper, hoch wärmegedämmte Holztafel-Wandelemente, eine in die Süd- und Westfassade integrierte Photovoltaik-Anlage (78 Quadratmeter) sowie ein Fassadenkollektor zur Brauchwassererwärmung. Auch die Dachfläche dient mit aufgestellten Standard-Photovoltaik-Modulen (87 Quadratmeter) der Stromgewinnung.


Anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung mit Photovoltaik

Fachleute der Sunways AG waren bereits in frühen Planungsphasen beteiligt und konnten technisch machbare Lösungen entwickeln, um die Ideen der Architekten Wirklichkeit werden zu lassen. Im Vergleich zu Standard-Photovoltaik-Modulen können gebäudeintegrierte Solarmodule zusätzliche Funktionen übernehmen, zum Beispiel die Fassade ersetzen, als Dach fungieren oder Schatten spenden. Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG, kommentierte: "Das jetzt ausgezeichnete Projekt zeigt, dass anspruchvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik sich nicht ausschließen. Sunways wird den Einsatz der gebäudeintegrierten Photovoltaik noch stärker fördern und insbesondere Architekten im Rahmen von Fachveranstaltungen umfassend informieren. Unsere Experten bei Sunways verfügen über die technologische Kompetenz und die Produkte, um auch anspruchsvolle, individuelle Gestaltungswünsche zu realisieren."

20.11.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR.,
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SolarWorld setzt verstärkt auf den Photovoltaik-Markt in Frankreich

Das Kombikraftwerk vernetzt 36 Wind-, Wasser-, Solar- und Biogas- Kraftwerke.
Das Kombikraftwerk vernetzt 36 Wind-,
Wasser-, Solar- und Biogas- Kraftwerke.

Die SolarWorld AG (Bonn), einer der weltweit führenden Photovoltaik-Anbieter, verstärkt ihre Aktivität in Frankreich, einem der großen Wachstumsmärkte für Solarstromanwendungen in Europa. Derzeit rangiert Frankreich auf Platz vier der europäischen Liste installierter Photovoltaik-Leistung. SolarWorld setze auf Kundennähe in den Wachstumsmärkten und ist ab sofort mit einem Verbindungsbüro in Grenoble vertreten, welches landesweit technische Schulungen sowie Beratungen für Großhändler und Solar-Installateure anbietet, berichtet der Solar-Konzern in einer Pressemitteilung.  "Unsere Qualitätsprodukte sind europaweit gefragt. Wir sehen Qualitäts-, Umwelt-, und Sozialstandards als Standortvorteile. Während andere Unternehmen ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern, bauen wir bewusst unsere Standorte in Europa und den USA aus. Das wird von unseren Kunden honoriert", erklärt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts im Auftrag des VDI bestätige die Strategie. So würden immer mehr Unternehmen, die in Niedriglohnländern produzieren, auf Qualitätsprobleme stoßen, und damit auf mangelnde Akzeptanz bei ihren Kunden.


Auszeichnungen für Freiberger Solar-Forscher

Neben den Investitionen in ihre Produktionskapazität setze SolarWorld auf eine produktionsnahe Forschung, welche die Qualität der SolarWorld-Produkte sichere. Für herausragende Forschungsergebnisse wurde zuletzt der Direktor für Wafer-Technologie der Freiberger SolarWorld Innovations GmbH, Dr. Bernhard Freudenberg, mit dem Innovationspreis für Mikroelektronik 2009 ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich vom Förderkreis für die Mikroelektronik e.V. verliehen. Freudenberg verbesserte zusammen mit Dr. Jochen Friedrich vom Fraunhofer IISB das Kristallisationsverfahren der Siliziumschmelze. Damit erhöhe der Konzern die Ausbeute an Siliziumkristallen, könne die Produktionskosten senken und ermögliche eine schnellere Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms, berichtet SolarWorld.


Deutscher Klimaschutzpreis für das Kombikraftwerk

Die Sonnenenergie spielt im künftigen Energiemix eine tragende Rolle. Dies beweist das "Regenerative Kombikraftwerk", welches jetzt mit dem Deutschen Klimaschutzpreis 2009 ausgezeichnet wurde. Milan Nitzschke, früher Projektleiter des Kombikraftwerks und heute Leiter Nachhaltige Unternehmensentwicklung, Marketing und Kommunikation der SolarWorld AG: "Die Industriepartner SolarWorld AG, Enercon GmbH und Schmack Biogas AG haben mit diesem Projekt bewiesen, dass jederzeit und an jedem Ort in Deutschland eine bedarfsgerechte Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern mit der heutigen Technik möglich ist." Die Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe e. V. wurde an den Kasseler Forscher Dr. Kurt Rohrig für die wissenschaftliche Entwicklung und Begleitung des Konzepts des "Regenerativen Kombikraftwerks" verliehen.

20.11.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien,
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Photovoltaik-Hersteller Suntech legt Quartalszahlen vor; weiteres Umsatzwachstum um mehr als 60 %

Suntechs Vorstandsvorsitzender Dr. Zhengrong Shi
Suntechs Vorstandsvorsitzender
Dr. Zhengrong Shi

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), weltgrößter Hersteller von kristallinen Silizium-PV-Modulen, legte am 19. November 2009 Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs zum 30. September 2009 vor. Der Umsatz wuchs nach Angaben des Unternehmens im dritten Quartal 2009 weiter um 47,4 % auf 473,1 Millionen US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne für das Kerngeschäft der Modulfertigung lag im dritten Quartal 2009 bei 20,0 %, im Vergleich zu 19,1 % im zweiten Quartal 2009. Das Gesamtergebnis betrug 17,8 % im dritten Quartal 2009, im Vergleich zu 18,6 % im zweiten Quartal 2009. Das anteilige Ergebnis pro Stammaktie betrug 0,16 US-Dollar. "Wir freuen uns sehr, ein starkes Umsatzwachstum und solide Erlöse im dritten Quartal 2009 zu verzeichnen", sagte Dr. Zhengrong Shi, Suntechs Vorstandsvorsitzender.   "Die deutliche Belebung der Nachfrage war hauptsächlich dem saisonalen Interesse zu verdanken, bevor politische Neuregelungen zum Jahresende in Kraft treten, und auch steigenden Renditen bei Solar-Projekten. Sie ging außerdem darauf zurück, dass die Kunden Suntechs attraktives Angebot außergewöhnlicher Produktleistung zu einem vernünftigen Preis erkannt haben."


100 % Wachstum im US-Markt

"Ergänzend zum starken Wachstum im deutschen Markt freuen wir uns besonders, im US-Markt ein kontinuierliches Wachstum um 100 % zu verzeichnen, und auch über die rasche Entwicklung einiger neuer Photovoltaik-Märkte, wie z. B. Tschechien, Benelux oder China. Das belegt die anhaltende Diversifikation der Solarindustrie und Suntechs Fähigkeit, neue Märkte zu erobern. Während des dritten Quartals haben wir Suntechs führende Verkaufs- und Dienstleistungs-Infrastruktur weiterentwickelt und unsere Produkte durch Erneuerungen weiter differenziert. In Europa haben wir unser Team mit vier neuen leitenden Angestellten verstärkt; in den U.S.A. haben wir unser nordamerikanisches Partnerprogramm (North American Partner Program) eingeführt, und in China haben wir eines der fähigsten Teams für die Systeminstallation und Projektentwicklung weiter ausgebaut", ergänzte Dr. Shi.

Weltrekord mit Pluto-Technologie: Standard-Siliziummodul mit 16,53 % Wirkungsgrad

"An der Technologiefront hat unsere unternehmenseigene Pluto-Technologie einen weiteren Weltrekord aufgestellt: 16,53 % Energieumwandlung bei einem polykristallinen Si-Modul. Dieser Rekord hat alle vorausgegangenen Spitzenleistungen von polykristallinen Si-Modulen geschlagen, ob im Labor oder am Fließband hergestellt, und stärkt unser Engagement, die fortschrittlichsten und kostengünstigsten Solarlösungen anzubieten. Außerdem haben wir "Reliathon“ eingeführt, eine integrierte Solar-Plattform, die produktbezogene und wirtschaftliche Neuerungen kombiniert, um die Kosten von Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab zu senken und den Weg zur Netzparität zu beschleunigen", sagte Dr. Shi.

Bis Mitte 2010 sollen 1,4 GW Produktionskapazität für Solarzellen und –Module erreicht werden

"Wenn wir nach vorne blicken, erwarten wir, dass die Verkaufsdynamik ins neue Jahr hineinreicht, und sehen Potenzial für mindestens 75 % Wachstum im Jahr 2010. Um das größere Auftragsvolumen zu bewältigen, haben wir beschlossen, unsere Expansionspläne weiter voranzutreiben und streben an, bis Mitte 2010 1,4 GW Produktionskapazität für Zellen und Module zu erreichen. Mit unserem Engagement, erstklassige Qualitätsprodukte zu einem vernünftigen Preis zu liefern, unser weltweites Dienstleistungsangebot auszudehnen und Weltklasse-Innovationen zu liefern, glauben wir, dass wir extrem gut aufgestellt sind, um unseren Marktanteil weiter auszubauen und einen wachsenden Bestand an Solarkunden zu bedienen", schloss Dr. Shi.

20.11.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,


 

Photovoltaik: Yingli Green Energy vom TÜV Rheinland mit "Power Controlled" zertifiziert

Solarzellen-Produktion bei Yingli
Solarzellen-Produktion bei Yingli

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Boading, China) ("Yingli Green Energy"), einer der weltweit führenden vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller, hat für seine Solar-Module das "Power Controlled"-Zertifikat vom TÜV Rheinland erhalten. Dies verkündeten Vertreter des Unternehmens bei der diesjährigen Kundenkonferenz von Yingli Green Energy am Firmensitz in Baoding. TÜV Rheinland testet als weltweit führender Dienstleister unter anderem Photovoltaik-Module und Komponenten. 

Mehr Sicherheit für Investoren

Das "Power Controlled"-Zertifikat bietet einen Nachweis und eine Gewährleistung von unabhängiger Seite, dass die Leistung der Yingli-Module innerhalb der festgelegten Toleranz liegt, die in den Datenblättern des Unternehmens festgehalten ist. Damit reduziert das Zertifikat Risiken und Unsicherheiten über die tatsächliche in Photovoltaik-Systemen installierte Leistung, und Investoren gewinnen mehr Sicherheit. Yingli Green Energy ist überzeugt, dass dieses Zertifikat die Kreditwürdigkeit für seine Module merklich erhöhen wird. "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zu den ersten Unternehmen gehören, denen das Zertifikat 'Power Controlled' verliehen wird", erklärt der Vorstandsvorsitzende von Yingli Green Energy, Liansheng Miao. "Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Produktqualität zu verbessern, und bemühen uns darum, unsere Innovationen mit Zertifikaten durch unabhängige Experten zu belegen. Mit dem 'Power Controlled'-Zertifikat bieten wir unseren Kunden und Investoren ein zusätzliches Maß an Sicherheit darüber, dass unsere Module tätsachlich die versprochene Leistung erbringen. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, die Basis für künftige Netzparität zu schaffen."


Umfangreiche Tests belegen zuverlässig hohe Produktqualität

Willi Vaassen, Geschäftsbereichsleiter erneuerbare Energien beim TÜV Rheinland: "Wir sind sehr erfreut darüber, dass Yingli Green Energy das erste asiatische Unternehmen ist, welches 'Power Controlled'-zertifiziert ist. Dieses Zertifikat wurde zur Leistungsmessung von Photovoltaik-Systemen entwickelt. Als weltweit führender Zertifizierer von Photovoltaik-Systemen und Komponenten ist es unser Bestreben, den Markt zu beleben und weltweit Investitionsrisiken für PV-Systeme einzudämmen, indem wir mit führenden internationalen Modulherstellern zusammen arbeiten."
Voraussetzung für die Verleihung des "Power Controlled"-Zertifikats waren erfolgreiche Tests mit Sonnensimulatoren, Messeinrichtungen und -verfahren sowie regelmäßige Kalibrierungen und Leistungsmessungen von Modulen aus der Produktion. Zum Testverfahren gehörten zudem Leistungsoutput-Prüfungen der Solarmodule mittels Stichproben sowie die Auswertung von Flash-Test-Ergebnissen. Die Messverfahren und Kalibrierungen basieren auf den hohen Standards des World PV Scale (WPVS).

20.11.2009   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited,
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Europäische Investitionsbank gewährt 80 Mio. €-Kredit für solarthermisches Kraftwerk "Gemasolar" in Spanien

Enrique Sendagorta, Präsident von Torresol Energy, und EIB- Vizepräesident Carlos da Silva unterzeichneten den Vertrag in Madrid
Enrique Sendagorta, Präsident
von Torresol Energy, und EIB-
Vizepräesident Carlos da Silva
unterzeichneten den Vertrag in Madrid

Die Europäische Investitionsbank (EIB) gab am 16.11.2009 bekannt, dass sie einen Kredit in Höhe von 80 Millionen Euro für das Solarthermie-Projekt "Gemasolar" von Torresol Energy Investment SA vergibt. Die Bank werde den Bau und die Inbetriebnahme des solarthermischen Kraftwerks in Fuentes de Andalucía in der spanischen Provinz Sevilla finanzieren, heißt es in der Pressemitteilung. Mit einer geplanten Nennleistung von 17 Megawatt (MW) sei das Solarturm-Kraftwerk bahnbrechend für die kommerzielle Anwendung der CSP-Technologie (Concentrating Solar Power).  6.600 Stunden Stromproduktion pro Jahr

Laut Pressemitteilung wird Gemasolar die einzige Solarturm-Anlage im Kraftwerksmaßstab sein, in der mit einem zentralen Receiver-Turm und einem Feld von Heliostaten auch ein innovatives Hitzespeichersystem mit geschmolzenem Salz zum Einsatz kommt. Dieser Wärmespeicher soll es ermöglichen, bis zu 15 Stunden nach der letzten Sonneneinstrahlung Strom zu produzieren. Zudem könne das Kraftwerk jährlich bis zu 6.600 Stunden lang Energie erzeugen, was laut EIB im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energiequellen um bis zu 2,5 - 3 Mal mehr ist. Der Vizepräsident der EIB, Carlos da Silva Costa, und der Vorsitzende von Torresol Energy, Enrique Sendagorta, unterzeichneten den Finanzierungsvertrag in Madrid.


Strom für 25.000 Haushalte; 1.000 neue Arbeitsplätze

"Wir freuen uns über die Unterstützung seitens der EIB für das Gemasolar-Projekt, das eine wirklich innovative Solaranlage mit dieser Technologie im Kraftwerksmaßstab sein wird", sagte Sendagorta. "Wir sind davon überzeugt, dass die Technologie mit einem zentralen Receiver-Turm in Verbindung mit dem Salz-Wärmespeicher in Zukunft ein großes Entwicklungspotenzial aufweist". Das Gemasolar-Kraftwerk soll genügend sauberen Strom für rund 25.000 Haushalte liefern und jährlich mehr als 30.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Während des Baus werde mit der Schaffung von etwa 1.000 Arbeitsplätzen gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung.

20.11.2009   Quelle: EIB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EIB,
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Erfolgreicher Auftakt der Intersolar in Indien; Photovoltaik-Markt im Mittelpunkt

Besucherzahlen übertrafen Erwartungen der Veranstalter
Besucherzahlen übertrafen
Erwartungen der Veranstalter

Die erste Intersolar India in Hyderabad ist mit großem Erfolg zu Ende gegangen, berichten die Veranstalter. Mehr als 3.000 Besucher informierten sich auf der dreitägigen Konferenz und der begleitenden Messe über internationale Trends und Märkte der Photovoltaik-Branche. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung und Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in Indien. Die Intersolar India fand in Kooperation mit der "SOLARCON" India statt.   Die Konferenz lockte 645 Teilnehmer und 45 Vortragende nach Hyderabad im Bundesstaat Andhra Padresh, Indien. Mit insgesamt 70 Ausstellern, 17 davon aus dem Ausland, und 2.500 Besuchern übertraf auch die begleitende Messe die Erwartungen der Veranstalter bei Weitem. Ab 2010 planen die Veranstalter, die Messe verstärkt auszubauen.



Indische Politiker unterstützen Intersolar India

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg, Deutschland. Neben Konijeti Rosaiah, Chief Minister of Andhra Padresh, und K. Lakshmi Narayana, Minister of Heavy Industries der Regierung des Gastgeber-Bundesstaates, wohnte auch Dr. Debesh Das, IT-Minister, Government of West Bengal, der Eröffnung bei. Die politische Präsenz verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Solarenergie in Indien.


Indien setzt künftig auf Solarenergie

Das Schwerpunktthema der Konferenz war die Bedeutung und Entwicklung des indischen Photovoltaikmarktes. Aktuell sieht sich Indien einem Energiedefizit von 10 bis 17 Prozent ausgesetzt. Ein Drittel der indischen Bevölkerung, über 450 Millionen Menschen, leben derzeit ohne elektrischen Strom. Städte müssen aufgrund von Stromausfällen täglich zwei bis vier Stunden auf ihre Energieversorgung verzichten. In ländlichen Gebieten beträgt die Stromausfallrate pro Tag bis zu 20 Stunden. Außerdem wird ein weiterer Anstieg des Energieverbrauchs erwartet. Der Stromverbrauch pro Kopf liegt derzeit bei nur 660 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. In den nächsten 10 bis 20 Jahren rechnen Experten mit einer Steigerung auf bis zu 2.000 kWh. In Europa liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch heute bei etwa 6.500 kWh pro Jahr.


300 Sonnentage pro Jahr

Die Sonneneinstrahlung in Indien beträgt vier bis sieben kWh pro Tag. Mit rund 300 Sonnentagen pro Jahr hat Indien beste Vorraussetzungen, dem Energiedefizit künftig unter anderem mit Hilfe solarer Energie entgegenzuwirken. Um dieses immense Potenzial zu nutzen, will die indische Regierung im Rahmen der "National Solar-Mission" bis zum Jahr 2020 die Leistung der indischen Solaranlagen auf insgesamt 20 Gigawatt (GW) ausweiten und somit einen zukunftsfähigen Beitrag zum Ausbau der Energieversorgung in Indien leisten.

Die Intersolar India unterstützt als internationaler Branchentreffpunkt die Entwicklungen in Indien und bietet den beteiligten Akteuren eine Plattform, sich gezielt über die zukünftigen Herausforderungen des Solarmarktes in Indien auszutauschen.

"SOLARCON" India und Intersolar India 2009

Die Intersolar India wird gemeinsam von der Solar Promotion International GmbH und der Freiburg Management und Marketing International GmbH (FMMI) veranstaltet und fand 2009 erstmals in Hyderabad statt. Die "SOLARCON" India wird von der PV-Group veranstaltet. Die PV-Group ist eine Initiative der der SEMI, dem internationalen Verband der Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie. Weiterer Kooperationspartner ist die India Semiconducter Assosiation (ISA), der indische Halbleiter-Verband.

Weitere Informationen zur Intersolar India: http://www.intersolar.in

19.11.2009   Quelle: Solar Promotion International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International GmbH,
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BSW-Solar wählt Günther Cramer zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Günther Cramer, Vorstandsvorsitzender des BSW-Solar
Günther Cramer, Vorstandsvorsitzender
des BSW-Solar

Die rund 800 Mitglieder des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Auf der Jahresversammlung am 18.11.2009 wurde Günther Cramer zum neuen Präsidenten der Interessenvertretung der Solar-Branche gewählt. "Die Photovoltaik ist auf dem besten Wege, sich zu einer starken Säule der Energieversorgung zu entwickeln. Dabei werden die kommenden Jahre für einen nachhaltigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik entscheidend sein", erklärt Cramer.   "Das EEG hat maßgeblich zum Entstehen dieser Wachstumsbranche mit einer Vielzahl an Arbeitsplätzen und lokaler Wertschöpfung beigetragen. Wir werden das Gesprächsangebot der neuen Bundesregierung bezüglich einer Überprüfung der Einspeisevergütung für Solaranlagen gerne aufgreifen und hier in einen konstruktiven Dialog eintreten. Denn nur ein starker heimischer Markt ermöglicht der PV-Branche den Ausbau der Technologieführerschaft und führt die Solarbranche in die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Energieträgern.“


Gründer der heutigen SMA Solar Technology AG im Jahr 1981

Günther Cramer (*1952) studierte von 1974 bis 1978 an der Universität Kassel Elektrotechnik. Nach Beendigung seines Studiums war er bis 1981 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der Regelung und Systemtechnik von Energieversorgungssystemen auf der Basis erneuerbarer Energien an der Universität Kassel tätig. Im Jahr 1981 gründete Cramer gemeinsam mit Peter Drews und Reiner Wettlaufer das Unternehmen, aus dem die heutige SMA Solar Technology AG hervorgegangen ist. Cramer ist Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG, Vorstandsmitglied der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) und des Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien e.V. (deENet).
Notwendig wurde die Neuwahl aufgrund des Todes des vormaligen Verbandspräsidenten Georg Salvamoser. Eine Neuwahl des restlichen Vorstandes war satzungsgemäß nicht vorgesehen. Damit bilden weiterhin den Vorstand des BSW-Solar der zweite Vorsitzende Helmut Jäger, Geschäftsführer der Solvis GmbH, Managementberater Werner B. Koldehoff, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiebel Eltron GmbH Rudolf Sonnemann, Claudio Fischer-Zernin-Schmitt von der Ufh GmbH, SolarWorld-CEO Frank Asbeck, CPR-Leiter der SCHOTT AG Klaus-Bernhard Hofmann sowie Vorstandsmitglied der juwi Holding AG Matthias Willenbacher. Die Geschäftsführung des Verbandes hat Carsten Körnig inne.

19.11.2009   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solarthemen: Photovoltaik-Daten der Bundesnetzagentur sind fehlerhaft

Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ein Register aller neu in Betrieb genommenen Solarstromanlagen zu erstellen. Ende Oktober wurden diese Daten erstmal offengelegt. Nach Recherchen der Fachzeitschrift Solarthemen enthält diese Statistik jedoch Fehler. So seien darin Anlagen doppelt gezählt worden, berichtet die Fachredaktion in der aktuellen Ausgabe der Solarthemen. Die Bundesnetzagentur stellt die Daten in Form einer Excel-Tabelle zur Verfügung. Wie die Agentur erklärt, seien eventuelle Korrekturen darin nicht enthalten. Allerdings bildeten diese Daten auch die Basis für die offizielle Ermittlung der installierten Photovoltaik-Gesamtleistung in Deutschland. Diese ist maßgeblich für die Höhe der Vergütung von Solarstrom im kommenden Jahr.  1,5 MW-Anlage doppelt gezählt?

Nach Auswertung der Angaben durch die Solarthemen und weiteren Recherchen zeige sich jedoch, dass nicht alle Zahlen stimmen, heißt es in der Solarthemen-Pressemitteilung. Zum einen seien installierte Anlagen im Anlagenregister nicht verzeichnet, weil sie möglicherweise von Betreibern nicht gemeldet wurden. Zum anderen weise die Statistik der Netzagentur aber auch Doppelzählungen von Anlagen auf. So sei beispielsweise ein Solarkraftwerk in Freystadt mit exakt 1.518,75 Kilowatt Leistung doppelt registriert worden, stellt die Zeitschrift Solarthemen fest. Es gebe aber nur eine solche Anlage. Weitere Doppelzählungen seien wahrscheinlich.


Anlagenregister von großer Beduetung für die Photovoltaik-Industrie

Wie Renate Hichert, Pressesprecherin der Bundesnetzagentur, gegenüber den Solarthemen erklärte, seien die Daten auf Plausibilität geprüft worden. Einzelne Fehler seien aber wohl nicht auszuschließen. Wichtig sei allerdings, dass sich klar eine installierte Leistung von weit mehr als 1.500 Megawatt im Zeitraum Oktober 2008 bis September 2009 abbilde. "Das Anlagenregister ist für die Photovoltaik-Industrie und die Politik von großer Bedeutung", erklärt Solarthemen-Redakteur Andreas Witt. In der Vergangenheit habe immer eine gewisse Unsicherheit bestanden, wie viele Solarstromanlagen in Deutschland tatsächlich installiert worden seien. "Im überwiegenden Maß sind die Daten im Anlagenregister wohl zutreffend", so Witt. Es wäre aber sicher sinnvoll, sie noch genauer zu überprüfen. "Wenn schon eine mit 1,5 Megawatt sehr große Anlage fälschlicherweise doppelt in der Statistik auftaucht, obwohl sie nur einmal existiert, dann ist das Erfassungssystem der Bundesnetzagentur noch nicht ganz ausgereift", so der Fachjournalist.

Mit Beschluss des Bundestages zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wurde das neue Anlagenregister für Photovoltaikanlagen geschaffen. Seit 1. Januar 2009 ist damit jeder Betreiber einer neuen Solarstromanlage verpflichtet, der Bundesnetzagentur seine Anlage zu melden. Andernfalls muss der Netzbetreiber keine Vergütung für den eingespeisten Solarstrom zahlen.

19.11.2009   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Zusammenarbeit bei Photovoltaik-Großprojekten: Bosch Solar Energy besiegelt Kooperation mit Allianz Climate Solutions

Bosch Solar Energy entwickelt, produziert und vertreibt siliziumbasierte Photovoltaik-Produkte.
Bosch Solar Energy entwickelt, produziert und
vertreibt siliziumbasierte Photovoltaik-Produkte.

Die Bosch Solar Energy AG (Erfurt) und die Allianz Climate Solutions GmbH (München) werden gemeinsam Photovoltaik-Kraftwerke planen, finanzieren und schlüsselfertig erstellen, berichtet Bosch Solar Energy in einer Pressemitteilung. Die beiden Unternehmen hätten eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Weltweit sollen Solarstrom-Großanlagen mit Nennleistungen ab einem Megawatt (MW) entstehen. Dies entspreche einem Kraftwerk, das rund 250 Vier-Personen-Haushalte jährlich versorgen könnte. "Bosch und Allianz verfügen über die notwendigen internationalen Netzwerke, den Ausbau der Photovoltaik weltweit gemeinsam voranzutreiben", betonte Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG.   "Wir wollen Photovoltaik als langfristig auch ohne Subvention wettbewerbsfähige Technologie im Stromerzeugungsmix etablieren und damit den Klimaschutz voranbringen", sagte Armin Sandhövel, CEO der Allianz Climate Solutions.



Partner bringen ihr internationales Netzwerk ein

Allianz Climate Solutions vermittelt weltweit Photovoltaik-Projekte an Investoren. Der Mutterkonzern Allianz SE will zudem selbst bis 2012 rund 500 Millionen Euro in diesem Feld investieren. Bosch Solar Energy bringt als Photovoltaik-Komplettanbieter die Expertise in der Herstellung von hochwertigen Solarzellen und Modulen ein. Zudem wird die Bosch-Tochter von der Planung bis zum schlüsselfertigen Aufbau der Großanlagen die technische Federführung übernehmen. Die Experten von Allianz Climate Solutions bringen nicht nur ihre Erfahrung in der Finanzierung und Risikoabschätzung für derartige Projekte ein. Mit dem Allianz Zentrum für Technik können die beiden Partner auf ein weltweit aufgestelltes Netzwerk von Ingenieuren sowie Prüf- und Zertifizierungsstellen zurückgreifen. Somit können Störungen oder Schäden an den Anlagen schnell ermittelt und entsprechende Lösungen eingeleitet werden. Die weltweit ermittelten Daten und Erfahrungen fließen zudem in die Weiterentwicklung der Photovoltaik ein.


Neues Geschäftsfeld bereits sehr erfolgreich

Das Geschäftfeld "PV-Projekte" hat bei der Bosch Solar Energy AG in diesem Jahr seine Aktivitäten aufgenommen und sei bereits am Bau von vier Anlagen beteiligt, heißt es in der Pressemitteilung. So entstehe auf dem Dach des Bosch-Parkhauses, das sich direkt an Messe und Flughafen Stuttgart über die Bundesautobahn A8 erstreckt, eine 955 kWp-Anlage. Weitere Solarkraftwerke würden derzeit in Erfurt, Fraureuth und Ronneburg errichtet.



19.11.2009   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Photovoltaik-Produzent SOLON SE legt Zahlen zum dritten Quartal 2009 vor: EBIT auf minus 87 Mio. Euro gesunken

SOLON-Zentrale in Berlin.
SOLON-Zentrale in Berlin.

Die Berliner SOLON SE (ISIN DE0007471195) veröffentlichte am 19. November 2009 ihren Zwischenbericht zum 30. September 2009. Die ersten neun Monate des Jahres seien durch eine im Jahresvergleich deutlich geringere Nachfrage nach Solartechnik geprägt gewesen sowie durch einen starken Rückgang der Verkaufspreise, der bis ins dritte Quartal anhielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In Folge verbesserter Renditemöglichkeiten für Kunden habe sich der Photovoltaik-Markt gegen Ende des dritten Quartals wieder belebt. Insbesondere deutsche Kunden fragten wieder verstärkt Solarstrom-Anlagen nach. So habe SOLON den Konzernumsatz im Vergleich zu den Vorquartalen 2009 erneut steigern können.   Auch im Geschäft mit Photovoltaik-Systemtechnik konnten neue Großaufträge gemeldet werden. Diese würden sich allerdings aufgrund der notwendigen Vorlaufzeiten größtenteils erst ab 2010 umsatz- und ergebnisseitig auswirken, so dass der Beitrag dieses Geschäftsbereichs zur Entwicklung des Gesamtkonzerns gegenwärtig noch hinter den Erwartungen zurückbleibe.



Deutlicher Rückgang bei Umsatz und Gesamtleistung

Die oben beschriebene Marktsituation spiegelt sich in den vorgelegten Unternehmenszahlen der SOLON SE wider: So lag der Konzernumsatz mit 218,4 Millionen Euro um 66 % unter dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 637,0 Mio. Euro). Die Gesamtleistung ging in den ersten neun Monaten des Jahres um 68 % auf 215,7 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 667,3 Mio. Euro). Der Anteil der im Berichtszeitraum im Segment Photovoltaik-Komponenten erwirtschafteten Konzernerlöse lag bei 65 %, während der Anteil des Segments Systemtechnik 35 % betrug. Rund 50 % der Konzernumsätze der ersten neun Monate des Jahres 2009 wurden in Deutschland erzielt. Von Januar bis September 2009 wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 75 MWp produziert, davon 36 MWp im dritten Quartal.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf minus 72,2 Gesamtleistung zurück (Vorjahreszeitraum: 58,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf minus 87,0 Gesamtleistung (Vorjahreszeitraum: 49,4 Mio. Euro). In den Ergebnissen seien jeweils Sondereffekte in einem Umfang von -36 Gesamtleistung enthalten, die aus Wertberichtigungen auf Vorräte infolge des starken Rückgangs der Verkaufspreise seit Jahresbeginn resultieren, betont SOLON.

Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 146,7 Gesamtleistung (Vorjahreszeitraum: 27,3 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte aus der im Wesentlichen im zweiten Quartal vorgenommenen Abwertung von Beteiligungen ergibt sich ein bereinigtes Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von minus 80,4 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt minus 6,42 Euro (Vorjahreszeitraum: 2,18 Euro).


Operatives Geschäft weiter hinter den Erwartungen zurückgeblieben

Während das operative Geschäft weiter hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten auf Seiten der Bilanz und beim Cashflow Verbesserungen erzielt werden, so das Unternehmen. So hätten der weitere Abbau von Forderungen aus dem Spanien- und Italiengeschäft sowie der Rückgang des Vorratsbestandes zu einer erneuten Verringerung des Working Capital geführt. Es sei ein positiver operativer Cashflow in Höhe von 30,1 Millionen Euro erwirtschaftet worden (Vorjahreszeitraum: minus 31,7 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung wurde leicht zurückgeführt und betrug zum Berichtsstichtag 384,2 Millionen Euro. Die derzeit mit den Kredit gebenden Banken geführten Verhandlungen zur Neustrukturierung der mittelfristigen Konzernfinanzierung seien weit fortgeschritten und sollen voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Das im zweiten Quartal eingeleitete Restrukturierungsprogramm, das sowohl strategische Maßnahmen als auch Projekte zur Verbesserung der Kostenstruktur des Unternehmens umfasst, zeige bereits erste Erfolge. Diese ließen sich unter anderem an der Verbesserung der Liquiditätssituation ablesen.


Starkes Anziehen der weltweiten Nachfrage nach Solartechnik im kommenden Jahr erwartet

Auf der Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung geht der Vorstand für das laufende Quartal von einer Fortsetzung des im bisherigen Jahresverlauf registrierten kontinuierlichen Anstiegs der Quartalsumsätze aus. SOLON wird das Geschäftsjahr 2009 jedoch mit einem deutlich negativen operativen Ergebnis abschließen. Für das kommende Jahr wird ein starkes Anziehen der weltweiten Nachfrage nach Solartechnik bei einem langsameren Rückgang der Verkaufspreise als im laufenden Jahr erwartet. Ziel des SOLON-Konzerns für das Geschäftsjahr 2010 ist die Rückkehr zu einem zweistelligen Umsatzwachstum und das Erreichen eines ausgeglichenen operativen Ergebnisses.

Der vollständige Zwischenbericht der SOLON SE zum 30. September 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Download zur Verfügung.



19.11.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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EREC begrüßt politische Einigung über EU-Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden

Das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt siegte beim Solar Decathlon 2007
Das Plus-Energie-Haus der TU Darmstadt
siegte beim Solar Decathlon 2007

Das Europaparlament, der Europarat und die EU-Kommission haben sich am 16. November 2009 über eine Neugestaltung der EU-Richtlinie 2002/91/EG geeinigt (EPBD; Energy Performance of Buildings Directive). "Die Umgestaltung der Richtlinie ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung und ein angemessenes Signal im Vorfeld der Klimakonferenz in Kopenhagen (COP15). Insbesondere was die verbindliche Auflage betrifft, dass bis 2020 alle Neubauten nahezu den Nullenergiestandard erreichen sollen, und dass man so sowohl das Angebot als auch die Nachfrage berücksichtigt“, kommentiert Arthouros Zervos, Präsident des Europäischen Rats für erneuerbare Energie (EREC). 


Europäische Definition für Nullenergiehäuser

Die neu gefasste Richtlinie definiert zum ersten Mal europaweit einen Nullenergiestandard. Bis gab es nur in einigen wenigen Mitgliedsstaaten Definitionen für Niedrigenergie-, Plusenergie- oder CO2-freie Gebäude. Die neue Definition fordert einen geringeren Energieverbrauch in Gebäuden, aber auch die Nutzung erneuerbarer Energien: "Die fast nicht benötigte oder nur sehr geringe Menge an Energie sollte zum größten Teil aus erneuerbaren Energiequellen stammen, einschließlich vor Ort oder in der Nähe produzierter regenerativer Energie. Indem wir die erneuerbaren Energien nach und nach in Gebäuden nutzen, reduzieren wir unsere Abhängigkeit von Importen, da etwa 40 % der Energie in der EU in Gebäuden verbraucht wird", betont Zervos.


Bis 2020 sollen alle Neubauten Nullenergiehäuser werden

Alle neuen Gebäude sollen laut Richtlinie bis zum 31. Dezember 2020 Nullenergiehäuser werden, öffentliche Gebäude sollen diesen Standard schon am 31. Dezember 2018 erfüllen. "EREC begrüßt diese verbindliche Auflage, erneuerbare Energien nach EU-Vorgaben zur Versorgung von Gebäuden zu nutzen: Die neue Regelung stärkt die bisherige Richtlinie, die Mindestanteile erneuerbarer Energiequellen in Gebäuden fordert", sagt EREC-Präsident Arthouros Zervos. Ohne die Verpflichtung für Gebäude werde es schwierig, die Zielvorgaben in Sachen erneuerbarer Energien bis 2020 zu erreichen, betont er. "Daher ist es wichtig, dass Mitgliedsstaaten Eigeninitiative zeigen und der Einführung der Maßnahme vorgreifen. Wachsende Energieeffizienz wird außerdem jedem Mitgliedsstaat - und der EU als Ganzes - helfen, die verbindlichen Ziele bis 2020 zu erreichen."


Weitere Schritte notwendig

Die Umgestaltung der Richtlinie ist laut EREC ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jedoch enthalte sie keine ausdrücklichen Vorgaben für die Renovierung von Gebäuden, die 99 % des Bestands ausmachen und die Hauptursache für CO2-Emissionen sind, noch vor den Neubauten, kritisiert der Europäische Rat für Erneuerbare Energien. Der Aktionsplan sollte geeignete Maßnahmen vorschlagen, um die Einbindung erneuerbarer Energien in solche Gebäude in Verbindung mit Energiesparmaßnahmen zu fördern.

Was die Finanzierung der Umsetzung betrifft, sieht die neue Richtlinie vor, dass Mitgliedsstaaten einen Maßnahmenkatalog erstellen, der auch die Finanzierung umfasst. Die EU-Kommission will 2010 eine Bewertung der Maßnahmen im Hinblick auf zusätzliche Mittel für die Baubranche veröffentlichen, die auf die finanziellen Aussichten bezogen werden soll. Laut EREC sollen die Regelungen, die 2013 verabschiedet werden sollen, die Dringlichkeit der Unterstützung veranschaulichen und eine bessere Finanzierung der Integration erneuerbarer Energien in Gebäude ermöglichen.

19.11.2009   Quelle: EREC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,


 

18 % höhere Solarstrom-Ernte: Jahresbilanz der Photovoltaik-Anlage im Hamburger Umweltzentrum übertrifft Ertragserwartung

Montage der BP Solar-Module des Hamburger Umweltzentrums
Montage der BP Solar-Module
des Hamburger Umweltzentrums

Der erste Jahrestag der von BP Solar und deutscher BP gespendeten Solarstromanlage an das Hamburger Umweltzentrum Karlshöhe bringt eine überraschend positive Bilanz, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Hamburgs Sonne habe sich ergiebiger erwiesen, als man ihr zugetraut hatte. Die Anlage hat laut BP Solar deutlich mehr umweltfreundlichen Solarstrom produziert als ursprünglich kalkuliert. Die 128 polykristallinen BP Solar-Module der Poly 3-Serie hätten auf dem Dach der Feldscheune einen idealen Standort gefunden, denn der Ertrag für das erste Jahr übersteige die vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme anhand von standortnahen Wetterämtern prognostizierten Werte um 18 Prozent.   Über die gesamte Lebensdauer von 30 Jahren erzeuge die Anlage somit rund 650.000 Kilowattstunden (kWh) und erspare der Umwelt gleichzeitig rund 400 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen.


Solarstrom-Einnahmen für die Umweltbildung

Der Solarstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die Einnahmen aus der für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kommen der Umweltbildung und dem Modernisierungsprojekt im Hamburger Umweltzentrum zugute. Dieter Ohnesorge, Geschäftsführer der Hamburger Klimaschutzstiftung, die das Umweltzentrum unter dem Motto Natur, Energie, Klimaschutz betreibt, schätzt die Zusammenarbeit mit BP Solar: "Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung unseres Modernisierungsprojekts durch BP Solar und hoffen darauf, dass wir auch weiterhin tolle Erträge der Photovoltaikanlage feiern können. Dank BP Solar und Hamburgs Sonne konnte ein weiterer wichtiger Beitrag zur Modernisierung des Umweltzentrums Karlshöhe geleistet werden."


BP Solar- Geschäftsführer Bruijnse: Besuchern des Umweltzentrums die Solarenergie näher bringen


Auch Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer BP Solar in Deutschland, zieht positive Bilanz aus der lokalen Zusammenarbeit am Unternehmensstandort in Hamburg. Bruijnse verfolgt gemeinsam mit den Betreibern des Umweltzentrums das Ziel, "mithilfe der Solaranlage den zukünftigen Besuchern die Solarenergie näher zu bringen." Vor gut einem Jahr, am 4. November 2008, ist die Photovoltaikanlage im Umweltzentrum Karlshöhe in Betrieb genommen worden. Die 160 Quadratmeter große Anlage mit einer Leistung von rund 22 Kilowatt peak (kWp) war ein erster Beitrag für die Modernisierung des Umweltzentrums in Hamburgs Nordosten, in dem Besucher ab 2011 erneuerbare Energien und umweltfreundliche Techniken erleben können. "Die Solaranlage steht am Anfang von weiteren geplanten Projekten, bei denen erneuerbare Energien ein zentrales Thema sind. Die Expertise der BP im Bereich erneuerbare Energien und das über 35-jährige Know-how von BP Solar werden wir auch über den Bau der Solaranlage hinaus nutzen", resümiert Ohnesorge.

19.11.2009   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Photovoltaik-Unternehmen Centrosolar unterstützt Urbis Foundation in Togo mit Solartechnik

Einweihung der Solaranlage auf dem Technik-Haus der Farm nahe Koboyo
Einweihung der Solaranlage auf dem
Technik-Haus der Farm nahe Koboyo

Centrosolar hat Photovoltaik-Module für eine Pilotanlage der Urbis-Foundation in Togo gespendet. 200 Gäste, darunter eine Delegation des Energieministeriums des Landes, des Fachbereichs Naturwissenschaften der Universität in Lomé sowie eine Vertreterin der deutschen Botschaft, haben die Anlage im Oktober feierlich eingeweiht. Die Solarstromanlage befindet sich auf einer Ausbildungsfarm der Stiftung in der Nähe des Dorfes Koboyo im Zentrum von Togo.   Die Urbis-Foundation ist eine Familienstiftung für Umwelt und internationale Solidarität, die 2002 von dem Münchner Ehepaar Dr. Manfred und Inge Epp gegründet wurde. Auf der Pilot- und Ausbildungsfarm in Koboyo werden Ansätze entwickelt, um neue gewinnbringende Methoden der Viehzucht, des Obstbaum- sowie Gemüseanbaus in der Region bekannter zu machen. Die neue Photovoltaikanlage treibt die Pumpe des Bewässerungssystems an, lässt einen Hühnerbrüter laufen und versorgt die Lampen im Schulungs-, Wohn- und Essgebäude der Farm mit Strom.


Solarstrom-Inselanlage in nur zwei Wochen installiert

95 % des Materials der Photovoltaik-Inselanlage stammen aus Spenden von sieben deutschen Unternehmen. Das gesamte Equipment der Anlage mit einer Nennleistung von 5,4 Kilowatt (kWp) hat einen Wert von 42.000 Euro. Centrosolar unterstützte das Projekt mit zehn Dünnschicht- und acht kristallinen Solarmodulen. Daneben leistete der PV-Hersteller praktische Aufbauhilfe vor Ort. Biohaus-Gründer Willi Ernst, heute Beiratsmitglied der Centrosolar Group AG, und Geerling Loois, Geschäftsführer der Centrosolar-Tochter RENUSOL, reisten nach Togo und halfen bei der Installation. Innerhalb von zwei Wochen konnte die komplette PV-Anlage montiert werden. "Wir freuen uns sehr über die deutsch-togoische Zusammenarbeit und sind allen Helfern zu Dank verpflichtet. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen, denn in Togo gibt es bisher kaum Know-how in der Solartechnik", berichtet Stiftungsgründer Dr. Manfred Epp.


Vergleich des Leistungsverhaltens von Dünnschicht-Modulen bei hohen Umgebungstemperaturen

Für Centrosolar ist die Modulspende ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Solarmodulen und engagiert sich regelmäßig für soziale Zwecke. In diesem Fall ist die Unterstützung mit der Spende nicht abgeschlossen. "Wir sind in regelmäßigem Kontakt mit der Ausbildungsfarm, geben bei Bedarf Hilfestellung und bekommen wöchentliche Auswertungen über die Erträge der Dünnschichtanlage. Da wir eine fast baugleiche Anlage in einem Teststand in Paderborn errichtet haben, können wir optimal vergleichen und die Ergebnisse auswerten. So bekommen wir Aufschluss über das Leistungsverhalten von Dünnschichtmodulen unter hohen Umgebungstemperaturen", berichtet Willi Ernst.


Weiteres Engagement zur Förderung der Solartechnik in Togo

Die Urbis-Foundation will mit der Photovoltaikanlage auf die Bedeutung der Solartechnik für die Entwicklung von Togo aufmerksam machen. Eine Reihe von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen hat das Projekt begleitet. Ein Fernsehteam filmte die Installation der Anlage und zeigte die Ergebnisse in einer TV-Reportage, die über mehrere Wochen im togoischen Fernsehen lief. An der Einweihung nahmen zahlreiche Vertreter der Presse teil; die landesweite Tageszeitung Togo-Presse veröffentliche einen großen Artikel. Die Urbis-Foundation will sich auch nach Abschluss des Projekts weiter für die Förderung von Solartechnik in Togo einsetzen. Der nächste Schritt ist die Inbetriebnahme eines solaren Experimentiersystems für das technische Gymnasium in Sokode, der Hauptstadt der Zentral-Region in Togo.

19.11.2009   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Gasspezialist Linde will sich mit Versorgungsanlagen für Photovoltaik-Produzenten in Marzahn ansiedeln

Die Linde Nippon Sanso GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Linde-Gruppe, und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben am 17.11.2009 eine Absichtserklärung (Letter of Intent) zur Ansiedlung im Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn unterzeichnet. Dazu erklärt Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf: "Das Ansiedlungs-Interesse für den Clean Tech Business Park zeigt: Die Bundeshauptstadt bietet hochinnovativen Unternehmen der Green Economy beste Standortvoraussetzungen für industrielles Wachstum und qualifizierte Beschäftigung. So baut Berlin seine hervorragende Position im Bereich der Zukunftstechnologie Solarenergie weiter aus." Linde möchte am Standort Marzahn Produktions- und Versorgungsanlagen für Gase, insbesondere für die Produzenten von Solarmodulen, ansiedeln. 


Standortvorteil durch Nähe zu erstklassigen Forschungs- und Testeinrichtungen für die Photovoltaik-Industrie

"Wir freuen uns sehr über den 3. konkreten Ansiedlungsinteressenten für unser Industriegebiet und sehen dies als wichtiges Zeichen für die industrielle Entwicklung in der Region", kommentiert der Wirtschaftsstadtrat des Bezirks Marzahn- Hellersdorf, Christian Gräff. "Nach dem gemeinsamen Messeauftritt und Besuch des Bezirks und Berlin Partner der Solarpower International in den USA zeigt sich immer mehr, dass unser Industriepark ein innovatives Produkt für innovative Unternehmen der Zukunft am Standort Berlin ist", so Gräff weiter. Die Idee zum "Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn" entstand in enger Zusammenarbeit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen mit der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner GmbH und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit dort bereits ansässigen Unternehmen aus der Branche. René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: "Die Nähe zu erstklassigen Forschungs- und Testeinrichtungen ist gerade für eine stark innovationsgetriebene Branche wie der Photovoltaik-Industrie essenziell. Berlin baut diesen Standortvorteil aus. Das Interesse der Industrie bestätigt uns in dieser Strategie."


Schutzzone soll Unternehmen der Photovoltaik-Industrie erlauben, Gasbestände zur Produktion in größeren Mengen vorzuhalten

Mit dem "Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn" wird ein spezialisiertes Gewerbe- und Industriegebiet für die Ansiedlung von Unternehmen der Photovoltaik-Industrie, Solarenergie, Windkraft, Biomasse und Energieeffizienz planungsrechtlich gesichert. Geplant ist auch die Einrichtung einer besonderen Schutzzone nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), die es zum Beispiel Unternehmen der Photovoltaik-Industrie erlaubt, Gasbestände zur Produktion in größeren Mengen vorzuhalten. Bereits in zwei Jahren soll die Infrastruktur komplett stehen. Unternehmen aus der Branche können dann, 20 Minuten entfernt von der Berliner Innenstadt und nur fünf Kilometer vom Berliner Autobahnring, mit bester infrastruktureller Unterstützung produzieren. Weiterhin wird es vor Ort alternative Energieangebote und Partner für Immobilienbetreuung und Facility Management geben, die sämtliche benötigten Dienstleistungen anbieten.


PV-Produzent Inventux will Produktion in Berlin ausbauen

Als erstes Unternehmen am Standort ist der Photovoltaik-Hersteller Inventux Technologies AG aktiv, der seine Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen erweitern will und dafür bereits einen zweiten Bauabschnitt beantragt hat. Ein weiteres Unternehmen aus den USA habe Interesse bekundet, in Marzahn eine Solarzellenproduktion aufzubauen.

Mehr Informationen zum Clean Tech Business Park unter: http://www.cleantechpark.de. Weitere Informationen zur Solarindustrie in Berlin: http://www.businesslocationcenter.de/solar

18.11.2009   Quelle: Berlin Partner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Berlin Partner GmbH,
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Trendwechsel bei Photovoltaik-Wechselrichtern in Spanien

SolarMax-Strangwechselrichter auf spanischem Dach.
SolarMax-Strangwechselrichter auf
spanischem Dach.

In Spanien errichten die Photovoltaik-Installateure seit Mitte 2009 zunehmend Solarstromanlagen auf Industriedächern, was nach kleineren Wechselrichtern verlangt, berichtet Schweizer Hersteller Sputnik Engineering AG (Biel) in einer Pressemitteilung. Nachdem Sputnik Engineering in den vergangenen Jahren vor allem Zentralwechselrichter für Solarparks nach Spanien verkauft hat, entwickelten sich seit Mitte 2009 die SolarMax-Strangwechselrichter zum neuen Bestseller. Das neue Königliche Dekret RD 1578/2008 begrenzt den Zubau von Solarstromanlagen und reduziert insbesondere die Zahl der großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen.   "Wir haben ein großes Wechselrichter-Portfolio mit Leistungen von 1,8 Kilowatt bis 1 Megawatt und sind schon lange auf dem spanischen Markt etabliert. Daher konnten wir uns problemlos an die neuen Anforderungen anpassen", erklärt Fernando Sánchez García, Geschäftsführer von Sputniks spanischer Niederlassung Sputnik Engineering Ibérica S.L.U. Allein sein Kunde Sofos Solar aus Lleida will in den kommenden sechs bis neun Monaten 30 Photovoltaik-Anlagen mit SolarMax-Strangwechselrichtern bauen. Die größte von ihnen wird eine Nennleistung von 350 Kilowatt (kWp) haben.



Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr 2009

"Sputnik Engineering ist eine zuverlässige Firma und wir vertrauen der Marke SolarMax", erklärt Sofos Solar-Geschäftsführer Juan Mayoral. "Bei Sputniks Strangwechselrichtern haben uns sowohl die technischen Spezifikationen als auch das Preisleistungsverhältnis und die auf zwölf Jahre verlängerbare Garantie überzeugt. Zudem hat Sputnik in Spanien eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut und bietet einen umfassenden Service und Support." In den vergangenen Monaten habe Sofos Solar bereits zehn PV-Anlagen mit Leistungen zwischen 8,8 und 100 Kilowatt mit SolarMax-Strangwechselrichtern gebaut. Fernando Sánchez sieht der weiteren Entwicklung des spanischen Solar-Markts positiv entgegen. "2009 war für die gesamte PV-Branche ein schwieriges Jahr. Neben den fallenden Modulpreisen und der Kreditklemme wurden die Installationen hierzulande noch durch bürokratische Hürden erschwert." Für 2009 rechnet der Spanienchef in seinem Heimatland daher nur mit einem Photovoltaik-Zubau von insgesamt 150 bis 200 Megawatt. Seit dem zweiten Halbjahr 2009 gehe es jedoch wieder in kräftig aufwärts. "Dank der stabilen Vereinbarungen mit unseren Kunden bin ich für 2010 sehr optimistisch", betont Sánchez.




18.11.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Solar Millennium verkauft Anteile an Projektgesellschaft für solarthermisches Kraftwerk Ibersol

Andasol 1, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas, produziert seit Dezember 2008 Strom.
Andasol 1, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk
Europas, produziert seit Dezember 2008 Strom.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat am 30.10.2009 die Projektgesellschaft des Parabolrinnen-Kraftwerks Ibersol, Ibersol Electricidad Solar Ibérica S.L., zu je fünfzig Prozent an die MAN Ferrostaal AG (Essen) und die Ibersol Kraftwerks GmbH (Erlangen) veräußert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Verkauf stand unter Gremienvorbehalt und unterlag aufschiebenden Bedingungen, die erst am Abend des 17.11.2009 eingetreten sind, erläutert Solar Millennium. Die Ibersol Kraftwerks GmbH ist ein zu gleichen Teilen gehaltenes Gemeinschaftsunternehmen von Solar Millennium und der Beteiligungsgesellschaft Cross Capital AG, Zug (Schweiz). Gemeinsam mit den Partnergesellschaften soll das Solarthermie-Projekt, für das am 11. November die Vorregistrierung erteilt wurde, weiter vorangetrieben werden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.  


Garantierter Erhalt der vollen Einspeisevergütung bei Fertigstellung innerhalb von 48 Monaten; Baubeginn für 2010 geplant


Die Vorregistrierung ist Voraussetzung für den Erhalt der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung in Spanien. Mit der Eintragung in das Register sei der Erhalt der vollen Einspeisevergütung gewährleistet, wenn das Kraftwerk innerhalb der kommenden 48 Monate fertig gestellt wird. Bei Ibersol handelt es sich um das vierte von Solar Millennium entwickelte 50-Megawatt-Parabolrinnen-Kraftwerk in Südspanien. Es soll auf einer Fläche von rund zwei Quadratkilometern in der Provinz Extremadura erreichtet werden. Thermische Speicher erlauben eine planbare Stromproduktion auch nach Sonnenuntergang. In der Region Andalusien sind mit Andasol 1 und 2 bereits zwei baugleiche Kraftwerke in Betrieb. Andasol 3, das ebenfalls die Vorregistrierung erhalten hat, befindet sich im Bau und wird zusammen mit den Stadtwerken München, RWE Innogy, RheinEnergie und MAN Ferrostaal finanziert.

Die erhöhte Investitionssicherheit in Folge der behördlichen Vorregistrierung erleichtere den Einstieg zusätzlicher Partner in das Projekt Ibersol nach dem Vorbild von Andasol 3, betont Solar Millennium. Der Baubeginn ist für Anfang 2010 geplant.


Viertes Kraftwerksprojekt von Solar Millennium als wichtiger Meilenstein

Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium, kommentiert: "Durch den plangemäßen Einstieg der Investoren ins Projekt Ibersol haben wir einen weiteren und wichtigen Meilenstein unserer Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2008/2009 erreicht. Insgesamt konnten wir somit auch in den letzten Monaten unseren Wachstumskurs konsequent fortführen". Die vorläufigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr sollen wie im Finanzkalender angegeben veröffentlicht werden.

18.11.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,


 

Photovoltaik-Großprojekt in China (2 GW): First Solar und Ordos machen entscheidenden Schritt nach vorne

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) gab am 17. November 2009 bekannt, dass eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung getroffen worden sei, die einen weiteren wichtigen Schritt markiere zum Bau des weltgrößten Solar-Kraftwerks in der selbstständigen Region Innere Mongolei (China). Bruce Sohn, Präsident von First Solar, und der Bürgermeister der Stadt Ordos (Mongolei), Yun Guangzhong, haben die Vereinbarung unterzeichnet in Anwesenheit von Chinas Vizepremierminister Li Keqiang, Vizeminister Liu Qi von der Nationalen Energiebehörde und U.S.-Energieminister Steven Chu.   Das Abkommen zwischen First Solar und Ordos regelt weitere Einzelheiten des Vorhabens und die Unterstützung vor Ort zur Entwicklung eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer geplanten Gesamtleistung von zwei Gigawatt (GW). Außerdem wird der 1. Juni 2010 als Baubeginn für Phase 1 mit 30 Megawatt (MW) bestätigt. First Solar und Ordos einigten sich auch darauf, zwei Gremien zu gründen, um die erfolgreiche Durchführung des Projekts sicherzustellen, und um eine neue Energiewirtschaft in Ordos zu entwickeln, berichtet First Solar in einer Pressemitteilung.


Sofortiger Beitrag zur Entwicklung einer leistungsfähigen Solarindustrie in China sowie zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen


"Diese Kooperations-Rahmenvereinbarung und ihre Anerkennung durch die Nationale Energiebehörde sind ein wichtiger Schritt im Genehmigungsverfahren des Ordos-Projekts, einem der weltweit ehrgeizigsten Projekte in Sachen erneuerbare Energien", sagte First Solar-Vorstand Rob Gillette. "Sie stärkt die Verpflichtung von First Solar, einen sofortigen Beitrag zur Entwicklung einer leistungsfähigen Solarindustrie in China sowie zur Minderung von Treibhausgas-Emissionen für die chinesische Regierung und die kommunale Verwaltung von Ordos zu leisten."

Die feierliche Unterzeichnung fand statt als Teil des amerikanisch-chinesischen Gipfeltreffens, auf dem sich US-Präsident Barack Obama und der chinesische Präsident Hu Jintao trafen, um unter anderem die bevorstehenden Verhandlungen über den weltweiten Klimawandel und saubere Energien zu diskutieren. "Präsident Obamas Reise nach Peking ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zur Festigung der zweiseitigen Beziehungen mit China. First Solar ist begeistert, dass es mit dieser Kooperations-Rahmenvereinbarung zu den Handelsbeziehungen unserer beiden Länder beitragen kann", sagte Gillette.

"Sonnenenergie wird eine wesentliche Rolle spielen, wenn es um Chinas CO2-arme Zukunft geht", sagte Yun Guangzhong, Bürgermeister von Ordos City. "Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit einem der Weltmarktführer der Solarindustrie in einem so bedeutenden Projekt."


2 GW sollen in vier Phasen bis 2010 installiert werden

Das Zwei-Gigawatt-Projekt von First Solar soll in mehreren Abschnitten gebaut werden, zuerst Phase eins mit 30 MW. Die Phasen zwei, drei und vier sollen dann 100 MW, 870 MW und schließlich 1.000 MW umfassen. Die Phasen zwei und drei sollen bis 2014 fertig gestellt werden, Phase vier bis 2019. Das Projekt ist laut First Solar Teil eines geplanten Industriegebiets zur Demonstration neuer Energieproduktion in Ordos City mit einer Kapazität von 11,95 GW. Der Ausstellungsbereich soll die Energiequellen Sonne, Wind, Wasser und Biomasse kombinieren, um eine gleichmäßige Versorgung der Region mit erneuerbaren Energien zu gewährleisten, inklusive der chinesischen Hauptstadt.


Weltweites Vorbild für die Nutzung der erneuerbaren Energien

Am 16. November nahm Sohn an einem runden Tisch zu sauberen Energien teil, zusammen mit dem Vizeminister der Nationalen Energiebehörde Liu Qi, Energieminister Chu, Wirtschaftsminister Locke, US-Handelsbotschafter Kirk sowie einer kleinen Gruppe führender amerikanischer und chinesischer Wirtschaftsvertreter. Während des Spitzentreffens, in dem First Solar gebeten wurde, über die Bedeutung erneuerbarer Energien zu referieren, sagte Sohn den Teilnehmern, Chinas Vision und Führungsposition bei der Unterstützung solarer Energie und das Ordos-Projekt seien ein weltweites Vorbild für die Nutzung erneuerbarer Energien. Projekte wie Ordos würden durch Skaleneffekt enorme Kostensenkungen ermöglichen und Solarenergie in naher Zukunft zu einer wirklich nachhaltigen Energiequelle machen. First Solar setze sich ein für den Aufbau einer nachhaltigen Solarindustrie und CO2-armen Wirtschaft in China, indem es fortschrittliche Photovoltaik-Technologie, weltweite Erfahrung in Sachen Kostensenkung und nachhaltigen Umweltschutz einbringe.

Die Kooperations-Rahmenvereinbarung beschreibt das Grundsatz-Abkommen der Parteien bezüglich des Projekts und der damit verbundenen Aktivitäten. Eine Schlussvereinbarung zwischen den Parteien hängt noch ab von Verhandlungen und endgültigen Absprachen zwischen den Parteien.

18.11.2009   Quelle: First Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarzellen-Absatz in Japan wieder auf Rekordniveau

Der Photovoltaik-Markt in Japan wächst wieder kräftig
Der Photovoltaik-Markt in Japan
wächst wieder kräftig

Nach einem starken Umsatzeinbruch im ersten Quartal 2009 (-22% zum Vorquartal) können die japanischen Photovoltaik-Hersteller einen Rekordabsatz verzeichnen, berichtet die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan in einer Pressemitteilung. Von Juli bis September 2008 seien rund 245 Megawatt (MW) verkauft worden, im selben Quartal 2009 stieg der Solarzellen-Absatz auf fast 398 MW (+ 31%). Treiber seien ein wieder anziehender Auslandsabsatz und besonders der stimulierte Binnenmarkt gewesen. Der japanische Markt für Photovoltaik-Anwendungen in Privathaushalten sei durch die einsetzenden Subventionen für den Einbau von Solarmodulen (Januar 2009) und die Überschuss-Einspeisevergütung (November 2009) erfolgreich stimuliert, die von vielen Nutzern bereits im vergangenen Quartal vorweggenommen worden sei.  Privathaushalte installierten im 3. Quartal 2009 rund 129 MW Photovoltaik-Leistung

Während im 3. Quartal 2008 nur etwa 50 MW installiert wurden, nahmen die Privathaushalte im selben Zeitraum 2009 rund 129 MW Photovoltaik-Nennleistung ab (+ 170%). Auch die Subventionen im Rahmen des "School New Deal" (seit Juni 2009) scheinen ihre Wirkung langsam zu entfalten: Wurden im Zeitraum Juli bis September 2008 nur 239 kW in öffentlichen Gebäuden verbaut, waren dies im selben Zeitraum dieses Jahres 1.227 kW (+ 413%).


Verkaufszahlen im Inland kräftig gestiegen

Während die Auslandsumsätze um 3,5 % im Vergleich zum 3. Quartal 2008 auf etwa 261 MW gestiegen sind, sei der eigentliche Treiber hinter den neuen Rekordzahlen der Binnenmarkt, besonders die japanischen Privathaushalte, betont die Handelskammer. Im Vorjahreszeitraum erreichte das Verhältnis Binnenabsatz/Auslandsabsatz mit nur noch 20 % Anteil ein Zweijahrestief. Durch die genannten Anreizsysteme der Regierung und auch der Kommunen konnte der Anteil des Binnenabsatzes im Zeitraum Juli bis September 2009 auf 52 % erhöht werden. Der Absatz im japanischen Markt wuchs um 160 % auf 137 MW.


Regierung erwägt Ausweitung der Einspeisevergütung

Mit dem Einsetzen der Überschusseinspeisevergütung am 01.11.2009 dürften sich die Zahlen für den japanischen Binnenmarkt auch im 4. Quartal noch einmal verbessern, so die Handelskammer. Weil die Regierung momentan eine Ausweitung der Einspeisevergütung bewerte, sei mittelfristig weiterhin von einer starken Wachstumstendenz auszugehen. Einzig die fragliche Fortsetzung der Solarzellen-Installationsförderung in Höhe von 70.000 Yen/kW (ca 530 €) ab Januar 2010 werfe einen Schatten auf diese Aussichten, dürfte aber vor Ablauf der Subvention für einen "Run" auf den Einbau von Solarmodulen sorgen.

Weitere Informationen zum japanischen Photovoltaik-Markt liefert "Cluster Business Japan" unter www.japan-cluster.net

18.11.2009   Quelle: JAPAN-CONNECT; Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: JAPAN-CONNECT,
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Photovoltaik-Integration: Isofoton bringt maßgeschneiderte 250 kW-Anlage auf Gewächshaus in Italien an das Netz

Gewächshaus mit Solar-Dach von Isofoton in Recanati (Italien)
Gewächshaus mit Solar-Dach
von Isofoton in Recanati (Italien)

Isofoton S.A. (Madrid), führender spanischer Hersteller von Solarzellen und -modulen, hat ein Gewächshaus an das italienische Stromnetz angeschlossen, dessen Dach aus 1.455 transparenten Photovoltaik-Modulen besteht. Die Solarstromanlage mit einer Leistung von 246,16 Kilowatt (kWp) wurde von Isofoton Italia projektiert und schlüsselfertig installiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als ganzheitlich integrierte Installation erhalte sie die höchste Einspeisevergütung nach dem italienischen Fördergesetz "Conto Energia".   Die Anlage befindet sich in Recanati, einer Stadt mit 20.000 Einwohnern in der Region Marken, nahe der Adriaküste. Das gläserne Dach des Gewächshauses wurde vollständig durch rahmenlose, transparente Isofoton-Module der Serie "IS-170/24" ersetzt. Um die Module in das Dach zu integrieren, wurden sie in Maßarbeit gefertigt.




Optimierte Installation maximiert den Solarstrom-Ertrag

Während des Projektes wurde der Abstand zwischen den Zellen analysiert, um die Installation zu optimieren und die Lichtausbeute zu erhöhen. Diese Maßnahmen garantieren die Maximierung des Solarstrom-Ertrags sowie eine reiche Ernte der im Gewächshaus angebauten Kulturen, betont Isofoton. Um die Ästhetik der Installation zu wahren, wurden die Wechselrichter am Metallgerüst angebracht. Die Installation wurde bereits zweifach als herausragendes Projekt im Bereich erneuerbarer Energien ausgezeichnet: So ehrten die Banca Credito Cooperativo (BCC) und "Legambiente", eine der größten Umweltorganisationen Italiens, das Projekt mit Preisen.

18.11.2009   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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TÜV Rheinland eröffnet in Taiwan sechstes Solar-Labor weltweit

Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland
Photovoltaik-Tests beim TÜV-Rheinland

TÜV Rheinland hat sein weltweites Netzwerk zur Prüfung der Sicherheit und Qualität von Solar-Systemen erweitert: Im taiwanesischen Daya hat der unabhängige Prüfdienstleister bereits sein sechstes Laborzentrum für Photovoltaik-Module eröffnet. In das 1.000 Quadratmeter große Prüflabor, zu dem ein gleichfalls 1.000 Quadratmeter großes Außentestfeld gehört, hat TÜV Rheinland nach eigenen Angaben 2,5 Millionen Euro investiert. Damit setzt der internationale Marktführer bei der Prüfung und Zertifizierung von Solaranlagen und -komponenten sein Investitionsprogramm zum Aufbau neuer Laborkapazitäten fort.   Bereits im Juni 2009 wurden das Solar Energy Assessment Center im japanischen Yokohama und das weltweit modernste Prüflabor für Solarsysteme in Köln eröffnet. Einer Studie des Photon International Magazine zufolge lassen weltweit 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen ihre Produkte in den Laboratorien von TÜV Rheinland prüfen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten.



Sechs Laboratorien auf drei Kontinenten mit 170 Solar-Experten

1995 hat die TÜV Rheinland Group im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solar-Komponenten begonnen. Die Fachleute prüfen Module, entwickeln neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken. Prüfzentren von TÜV Rheinland befinden sich derzeit neben Taichun in Deutschland (Köln), in Shanghai sowie zwei in Yokohama; hinzu kommt das Labor von TÜV Rheinland PTL - einem Joint venture mit der Arizona State University - in Tempe/Arizona. Weltweit arbeiten bei TÜV Rheinland 170 Experten an der Prüfung und Zertifizierung von Photovoltaik-Modulen und Solar-Kollektoren.


Größtes Solarprüflabor Taiwans mit drei Klimakammern und zwei Sonnensimulatoren

Die taiwanesische Photovoltaik-Industrie gilt als die fünftgrößte weltweit und wächst weiterhin dynamisch. Der Aufbau von Prüfkapazitäten durch TÜV Rheinland in Taiwan werde dazu führen, dass die Abwicklung vollständiger Prüfungen und Zertifizierungen von taiwanesischen Herstellern auf rund vier Monate reduziert werden kann. Das nun eröffnete größte Solarprüflabor Taiwans verfügt über drei Klimakammern und zwei Sonnensimulatoren. Die Experten bieten - wie nahezu alle Labore von TÜV Rheinland - die Zertifizierung von Photovoltaikmodulen nach den international anerkannten Normen IEC 61215 für terrestrische PV-Module mit kristallinem Silizium, IEC 61646 für terrestrische Dünnschicht PV-Module sowie EN 61730 und UL 1703.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaikmodule findet sich im Internet unter www.tuv-pv-cert.de

17.11.2009   Quelle: TÜV Rheinland-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland-Gruppe,
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Photovoltaik-Hersteller Sovello erhält Umweltzertifizierung nach ISO 14001

Sovello-Mitarbeiter an Quad-Öfen
Sovello-Mitarbeiter an Quad-Öfen

Die Sovello AG (Bitterfeld-Wolfen) ist ihrem Anspruch, das nachhaltigste Solar-Unternehmen der Welt zu werden, nun auch ganz offiziell einen Schritt näher gekommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sovello habe in einer Prüfung durch den TÜV Süd gezeigt, dass das Integrierte Managementsystem (IMS) und damit alle qualitäts- und umweltrelevanten Prozessschritte "vollständig wirksam sind". In ihrem Bericht lobten die Prüfer insbesondere das "sehr ambitionierte Umweltprogramm für 2009/2010". Die Umweltpolitik des Unternehmens enthalte eine "Verpflichtung zur Einhaltung rechtlicher Anforderungen und wird vom Management mitgetragen."   Auffallend positiv stach den Prüfern das "hoch motivierte, flexible Team" ins Auge, das die Regelungen des IMS "mit großem Engagement" umsetze. Sein Wissensstand über das "transparente, tief gestaffelte IMS" und das allgemeine Qualitätsverständnis seien "sehr hoch".




Mitarbeiter engagieren sich für das Ziel, nachhaltigstes Solar-Unternehmen der Welt zu werden

Bereits im Jahr zuvor war Sovello von den Prüfern das Zertifikat für das IMS nach ISO 9001 ausgehändigt worden. Verglichen zu damals sei das IMS nochmals inhaltlich untersetzt worden, indem "vielfältige umweltrelevante Verfahrensanweisungen, Formblätter, Kataster und andere Nachweise" hinzugekommen seien. Entscheidend für Renate Westermann, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement bei Sovello, ist dabei allerdings nicht die Anzahl dieser Dokumente, sondern die Tatsache, dass sich alle Mitarbeiter dem selbst gesetzten Anspruch vom nachhaltigsten Solar-Unternehmen der Welt bewusst sind und diesen Anspruch auf allen Ebenen umsetzen. Ganzheitlichkeit ist ihr denn auch enorm wichtig: "Nur eine ganzheitliche Betrachtung des Systems schafft nachhaltiges Wirtschaften. Die 14001 nachzuziehen war deshalb der
nächste logische Schritt." So sieht es denn auch der TÜV: Sovello habe "eine vollständig neue Marke entwickelt, die Nachhaltigkeit als ganzheitliches Prinzip in sozialer, technologischer, ökonomischer und ökologischer Dimension vorlebt."

17.11.2009   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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Photovoltaik: Bosch Solar Energy bündelt Zellfertigung in Arnstadt

Der Bosch Solar Standort Arnstadt wird ausgebaut.
Der Bosch Solar Standort Arnstadt wird
ausgebaut.

Die Bosch Solar Energy AG (Erfurt) integriert ab Frühjahr 2010 die Solarzellen-Produktion vom Standort Erfurt in die neuen Fertigungshallen im benachbarten Arnstadt. Alle rund 280 Arbeitsplätze bleiben erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach Abschluss der Erweiterung in Arnstadt, in die Bosch insgesamt 530 Millionen Euro investiert, werden somit alle Funktionen, darunter auch die Entwicklung und Verwaltung, an einem Standort gebündelt.   "So haben wir die Möglichkeit zur Integration geschaffen und damit zur Konzentration aller kristallinen Aktivitäten an einem Standort.", sagte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG.



Erfahrene Mitarbeiter erleichtern Start der neuen Fertigung; Kostenvorteile und kürzere Wege

Der Umzug ist Teil der geplanten Produktionserweiterung und -optimierung von Bosch Solar Energy. Durch die erfahrenen Mitarbeiter vom Erfurter Standort kann die neue Zellfertigung in Arnstadt schneller hochgefahren werden. Zudem sind durch die Bündelung künftig viele Wege kürzer und somit können deutliche Kostenvorteile erzielt werden. Der Umzug aus Erfurt wird voraussichtlich bis Ende 2012 abgeschlossen sein.


17.11.2009   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Suntech wählt Arizona als Standort für erste Photovoltaik-Produktion in den USA

Vom "U.S. China Green Tech Summit" meldete der chinesische Solarmodul-Hersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China) am 15. November 2009, dass seine erste Produktionsanlage für den wachsenden nordamerikanischen Photovoltaik-Markt in den USA im Gebiet von Greater Phoenix (Arizona) angesiedelt werden soll. Laut Suntech wird der Betrieb eine anfängliche Produktionsleistung von 30 Megawatt (MW) haben und soll im 3. Quartal 2010 mit der Produktion beginnen. Diese Ankündigung mache Suntech zum ersten führenden chinesischen Unternehmen der Umwelttechnik, das Arbeitsplätze in der Produktion nach Amerika bringt, heißt es in der Pressemitteilung.  Suntech habe sich für die Gegend um Greater Phoenix emtschieden wegen Arizonas Führungsposition in der Forschung durch die Universität des Bundesstaates (Arizona State University) sowie der Erneuerbare-Energien-Politik des Staates, insbesondere aufgrund des "Renewable Energy Standard" und der damit verbundenen dezentralen Stromerzeugung sowie eines förderlichen örtlichen Wirtschaftsklimas, vertreten durch den Wirtschaftsrat (Greater Phoenix Economic Council). Die USA-Niederlassung von Suntech werde anfangs mehr als 75 Vollzeitkräfte beschäftigen und soll ihr Personal innerhalb eines Jahres im Zuge der Entwicklung des nordamerikanischen Marktes verdoppeln.


Die Vision. Ausbau des Solarmarkts weltweit

Die Suntech-Niederlassung werde mit einer Modul-Herstellungskapazität von 30 MW starten, sei aber auf Wachstum ausgerichtet, um der erwarteten Erweiterung des US-Solarmarktes in den kommenden Jahren gerecht zu werden, betont Suntech. Im US-Markt seien 2008 rund 356 MW Photovoltaik-Leistung installiert worden (Quelle: Photon Magazine, Nov. 2009). Bis 2012 soll er auf das 6-fache (über 2 GW) wachsen (Quelle: Solarbuzz LLC, März 2009).

"Arbeitsplätze in der Produktion in den USA zu schaffen, ist ein Teil von Suntechs Vision, den Solarmarkt überall auf der Welt auszubauen", sagte Suntechs Vortstandsvorsitzender Dr. Zhengrong Shi. "Wir beobachten eifrig die wachsenden Märkte und sehen ein Potenzial darin, Herstellungskapazitäten in andere Märkte zu bringen, in denen wir die Kombination aus schnellem örtlichen Marktwachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei den Produktionskosten erkennen."

Zeit, Geld und Emissionen sparen, die mit einem Versand über weite Strecken einhergehen
Indem die Produktion in der Nähe von Suntechs US- Kunden angesiedelt werde, spare das Unternehmen Zeit, Geld und Emissionen, die mit dem Versand von Suntech-Modulen nach Übersee einhergehen. Der Betrieb, der rund 7.400 bis 9.300 Quadratmeter groß sein wird, sei auf langfristiges Wachstum der Produktionskapazitäten ausgelegt, um Amerikas wachsenden Bedarf an Solarstrom zu decken.
"Suntech zählt bereits seit einiger Zeit zu den Unternehmen, auf die man achtet. Und seine Entscheidung, die Produktion in die USA auszulagern, ist ein deutliches Zeichen für die immer wichtiger werdende Zusammenarbeit von führenden chinesischen und amerikanischen Unternehmen in Sachen erneuerbare Energien. Ebenso wie das Wachstumspotenzial der "grünen" Arbeitsplätze in Ländern, die eine kluge Förderpolitik betreiben, kommentiert Dan Kammen, Professor in der Gruppe für Energie und Ressourcen (Energy and Resources Group) und Direktor des Labors für erneuerbare und angepasste Energien an der Universität von Kalifornien (Berkeley).

Dr Shi ergänzte: "Dies ist der erste Schritt einer langfristigen strategischen Investition im nordamerikanischen Markt. In den letzen beiden Jahren ist unser US-Team auf mehr als 60 Beschäftigte gewachsen. Als Ergebnis davon haben wir ein Netz von mehr als 200 Solar-Händlern und Photovoltaik-Systemintegratoren aufgebaut, die an mehreren Großprojekten beteiligt sind und den Markt der Energieversorger bedienen. Zudem haben wir Partnerschaften mit Unternehmen wie MEMC in Pasadena (Texas) aufgebaut – dem größten Zulieferer von Silizuium-Wafern für unsere Module. Die führender Rolle der US-Regierung beim Ausbau der erneuerbaren Energien wird die Bedingungen für Investitionen in den kommenden Jahren noch verbessern." Suntech will sich in den nächsten Wochen endgültig für den genauen Standort entscheiden.

17.11.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Indien: Enfinity und Titan Energy Systems wollen Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt bauen

Enfinity N.V. (Waregem, NL), weltweiter Entwickler von Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien, und Titan Energy Systems, indischer Hersteller von Photovoltaik-Modulen, kündigten am 9. November 2009 ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Finanzierung und dem Bau von Solarstromanlagen an. Die Unternehmen wollen in den kommenden fünf Jahren PV-Anlagen mit einem Gigawatt Leistung (GWp) auf rund 1.000 Hektar Land in Andhra Pradesh errichten.   Die Andhra Pradesh Industrial Infrastructure Corporation Ltd. (APIIC – ein staatliches Tochterunternehmen von Andhra Pradesh) werde das Land langfristig bereitstellen in den Dörfern Thumalla, Dademavaripalli, Pulikuntapalli, Karimireddypalli und Lokogipalli sowie im Industriepark Amadugur bei Kadiri, alle im Anantapur-Bezirk des Staates Andhra Pradesh.


Zusammenarbeit im Photovoltaik-Wachstumsmarkt Indien

Enfinity will das Projekt entwickeln und finanzieren; Titan Energy Systems soll die PV-Module liefern, kündigten die Unternehmen in einer Pressemitteilung an. Enfinity und Titan wollen dafür eine Zweckgesellschaft gründen. "Diese Zusammenarbeit ist von größter strategischer Bedeutung in der weiteren Entwicklung unserer Tätigkeiten im indischen Phtovoltaik-Markt, der große Potenziale eröffnet", sagte Gino Van Neer, Gründer von Enfinity und Geschäftsführer von Enfinity Asien.
"Dass wir die Zuteilungsmitteilung für Solarkraftwerke mit einem Gigawatt von APIIC bekommen haben, belegt Titans Fähigkeit und Kompetenz bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab. Unsere Zweckgesellschaft mit Enfinity ist die richtige Methode, so große Projekte durchzuführen", kommentierte Sankar Rao, Geschäftsführer von Titan Energy Systems.


Nationale Solar-Mission zeigt großes PV-Potenzial
Neben Indiens nationalem Klimawandel-Aktionsplan vom 30. Juli 2008 tritt voraussichtlich im November 2009 ein nationaler Solarplan in Kraft, mit dem Indien zu einem der führenden Solar-Standorte werden will. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass 20 GW bis 2020 installiert werden sollen, 100 GW bis 2030 und 200 GW bis 2050.
Der schnell wachsende Bedarf des Landes an Primärenergie und Strom, der andauernde Elektrizitätsmangel, die übermäßige Abhängigkeit Indiens von Kohle zur Stromerzeugung und die außergewöhnlich hohe Sonneneinstrahlung (die meisten Landesteile haben 300 Sonnentage pro Jahr) machen die Photovoltaik besonders attraktiv für die Energieplanung Indiens.

17.11.2009   Quelle: Enfinity N.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kalifornien: SunEdison nimmt 1,1 MW-Photovoltaik-Anlage auf Procter & Gamble-Fabrik in Betrieb

Photovoltaik-Dachanlage von P&G in Oxnard
Photovoltaik-Dachanlage von P&G in Oxnard

SunEdison, Nord-Amerikas größter Anbieter von Solar Dienstleistungen mit Sitz in Beltsville, Maryland gab am 10.11.2009 bekannt, das Unternehmen habe gemeinsam mit Procter & Gamble (P&G) eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) auf der Papierfabrik von P&G im kalifornischen Oxnard eingeweiht. Laut Pressemitteilung hat SunEdison das Solar-Kraftwerk finanziert und gebaut und wird es im Rahmen eines auf 20 Jahre ausgelegten Solarstrom-Servicevertrags (solar power services agreement; SPSA) warten.   Die auf dem Dach der Fabrik installierte Photovoltaik-Anlage soll im ersten Betriebsjahr 1,9 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Während der 20-jährigen Vertragslaufzeit soll sie insgesamt mehr als 34 Millionen kWh erzeugen. Laut Pressemitteilung wird P&G den mit dem Solarkraftwerk erzeugten Strom zu langfristig ausgehandelten und vorhersagbaren Preisen kaufen.



Photovoltaik-Kraftwerk als Teil der Energiestrategie des Papier-Herstellers

Vera Ingenhütt, Fabrikleiterin des P&G-Werks in Oxnard, sagte: "P&G hat kürzlich seine Umweltziele pro Einheit bis 2012 verdoppelt. Sie sind Teil unserer Energiestrategie und umfassen die Emission von Treibhausgasen, die Abfallproduktion sowie unseren Wasser- und Energieverbrauch. Mit dem SPSA-Geschäftsmodell von SunEdison konnten wir unser Oxnard-Projekt innerhalb von zweieinhalb Monaten realisieren". Carlos Domenech, Präsident von SunEdison, kommentiert: "Wir sind froh und fühlen uns geehrt, dass wir P&G bei der Erreichnug seiner umweltbewussten Energieziele helfen können. Diese Art von Führungsstil kann andere dazu veranlassen, selbst aktiven Umweltschutz zu betreiben, den Energieverbrauch zu kontrollieren und neue Arbeitsplätze in ihren Gemeinden zu schaffen".

17.11.2009   Quelle: SunEdison   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison,
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Udo Zimmer wird neuer Finanzvorstand der systaic AG

Udo Zimmer. Künftiger Finanzvorstand des Photovoltaik- Unternehmens systaic
Udo Zimmer. Künftiger
Finanzvorstand des Photovoltaik-
Unternehmens systaic

Der Aufsichtsrat der systaic AG (Düsseldorf) hat Udo Zimmer zum 1. Januar 2010 zum neuen Finanzvorstand des Photovoltaik-Unternehmens berufen. Der 47-Jährige Udo Zimmer ist auf vier Jahre bestellt. In seiner Verantwortung liegen künftig die Ressorts Finanzen und Controlling, Investor Relations, Recht, Personal, IT und Einkauf, berichtet systaic in einer Pressemitteilung. Udo Zimmer war von 1996 bis 2007 Finanzvorstand der Augusta Technologie AG, einer im Prime Standard notierten Technologiegruppe.   Er verfüge über eine breite Kapitalmarkt-Erfahrung und habe in den letzten 15 Jahren mehr als 30 Akquisitionen weltweit durchgeführt und integriert, heißt es in der Pressemitteilung. Vor der Tätigkeit bei Augusta war er mehrere Jahre mit kaufmännischen Führungsaufgaben in zwei mittelständischen Unternehmen der Verpackungsindustrie und der Verkehrsleittechnik tätig. Von Februar 2007 bis November 2009 war er im Private-Equity-Bereich im Rahmen von Projekten im Einsatz, zuletzt als M&A-Verantwortlicher bei einer familiengeführten Beteiligungsgesellschaft.

Udo Zimmer tritt die Nachfolge von Heiko Piossek (53) an, der seit April 2008 Mitglied des Vorstands ist. Heiko Piossek habe sich mit dem Aufsichtsrat auf eine vorzeitige Vertragsauflösung zum Jahresende verständigt und will zum Jahresanfang 2010 eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Aufsichtsrat und Vorstand danken Heiko Piossek für die erfolgreiche Arbeit.

16.11.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Solarthermie: TÜV Rheinland PTL bietet Tests und Zertifikate in den USA an

Testzentrum der TÜV Rheinland PTL
Testzentrum der TÜV Rheinland PTL

TÜV Rheinland PTL, LLC (Tempe, Arizona), Teil der TÜV Rheinland-Unternehmensgruppe, ein Solar-Zertifizierungs- und Testlabor in den USA, kündigte auf der Greenbuild International Conference and Expo in Phoenix (Arizona) neue Dienstleistungen für die Solarthermie an. Laut Pressemitteilung umfassen die "Solar Thermal and Combined Heating Power" (CHP)-Systeme Tests und Qualitätssicherung für die Herstellung, Produktion und Installation von Solarthermie-Kollektoren und -Systemen sowie Betriebstests.   Das Unternehmen berichtet, es teste und zertifiziere Solarwärme-Systeme, die für die Europäische Union oder für Solar-Märkte in Nordamerika bestimmt sind. Die Tests sollen sicherstellen, dass die Produkte elektrische, mechanische und Umweltbestimmungen einhalten. TÜV Rheinland PTL könne Produkte aus den Sparten Photovoltaik, Solarthermie, CPC-Vakuumröhrenkollektoren, Sterling- und CSP-Systeme testen und zertifizieren. Außerdem biete TÜV Rheinland PTL seinen Kunden als unabhängiges Unternehmen die Erhebung und Verifikation von Leistungsdaten an, um die Qualifikation für Fördergelder und Subventionen nachzuweisen.


Tests für die Zertifikation nach inländischen und internationalen Standards

"Die moderne Technologie solarthermischer Kraftwerke weist hohe Wirkungsgrade auf und kann den Stromverbrauch wirksam senken", kommentiert Matthias Heinze, Technologie-Direktor bei TÜV Rheinland. "Tests im US-Bundesstaat Arizona, mit jährlich mehr als 300 sonnigen Tagen, erlauben uns, das Verfahren zu beschleunigen. TÜV Rheinland garantiert kompetent und unabhängig erhobene Datensätze, die für Verbraucher, Investoren und gewerbliche Nutzer von Bedeutung sind". Für nordamerikanische Unternehmen, die ihre Produkte in die Europäische Union exportieren wollen, biete das Unternehmen im Rahmen des "Solar Keymark"-Programms Zertifizierungs-Dienstleistungen an, die auf freiwilliger Basis die Einhaltung europäischer Normen nachweisen. Solar Keymark wird vom europäischen Solarwärme-Industrieverband (ESTIF; Brüssel, Belgien) unterstützt und ist ein gültiges Zertifikat in der Europäischen Union. TÜV Rheinland PTL berichtet, das Unternehmen könne Tests auch nach Vorgaben der IEC, von EN, ANSI, ISO, UL oder ASHRAE durchführen.

16.11.2009   Quelle: TÜV Rheinland PTL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland PTL,
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Solar-Metropole Erfurt setzt Akzente für 100% erneuerbare Energien

RegioSolar: Kommunen und Regionen arbeiten an der Energiewende
RegioSolar: Kommunen und Regionen
arbeiten an der Energiewende

Wie Städte und Regionen die Energiewende bewältigen, welche neuen Energiekonzepte entstehen und welche Bedeutung den Kommunen bei der Umgestaltung der Energieversorgung zukommt, diskutierten Experten aus Wirtschaft, Politik, Planung und Initiativen auf der RegioSolar-Konferenz am 13. und 14. 11. 2009 in Erfurt unter Schirmherrschaft des Erfurter Oberbürgermeisters Andreas Bausewein. Ein geschärftes Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung könnte Deutschland zum Vorreiter klimagerechter Städte und Regionen machen. "Konzepte einer dezentralen Energieversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien werden heute bereits von vielen Kommunen umgesetzt", erklärt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar).   "Ein wichtiger Motor für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene ist die Vernetzung der Entscheider aus der Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Energiewirtschaft in den Kommunen. Die RegioSolar-Konferenz schafft die Grundlagen für dieses Netzwerk", so Körnig weiter.



Verzahnung von Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene

"Der Brückenschlag muss aber weiter gehen", betont Dr. Peter Frey, Vorstand des Thüringer Branchenverbandes SolarInput. "Die strategische Verzahnung von Initiativen auf lokaler wie regionaler Ebene braucht für die Bewältigung dieser komplexen Aufgaben eine wissenschaftliche Fundierung. Umgekehrt müssen die wissenschaftlichen Lösungsansätze an den Erfahrungswerten der regionalen Akteure gespiegelt und weiterentwickelt werden. Erst aus diesem Dialog der Wissenschaft mit der Praxis vor Ort entstehen die strategischen und übertragbaren Ansätze, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Attraktive Ansätze der Wissenschaft wurden beispielsweise beim 2. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR vorgestellt, der gestern in Erfurt zu Ende ging. Die Notwendigkeit einer Kultur der Energie benötigt neues Denken und neues Handeln", unterstreicht Frey.


Mobile Solar-Akademie informiert Schüler und Auszubildende

Hier setzt die mobile Solar-Akademie an, ein Projekt der Gesellschaft für internationale Wirtschaftsförderung und Management (IWM) aus Erfurt. Dieser Solarbus ist mit einem interaktiven Lernkonzept für Schüler und Auszubildende rund um die erneuerbaren Energien ausgestattet. "Wir freuen uns, die mobile Solar-Akademie im Rahmen der RegioSolar-Konferenz einweihen zu dürfen", erklärt Carsten Körnig. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten begründen die erneuerbaren Energien einen soliden Wachstumsmarkt, der zukunftsfähige Arbeitsplätze schafft", so Körnig. "Ein Beleg hierfür sind die Entwicklungen der Solar-Branche im Bundesland Thüringen und im Solarvalley Mitteldeutschland.“
Die RegioSolar-Konferenz wird vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) organisiert in Zusammenarbeit mit SolarInput e.V. als lokalem Mitveranstalter. Das Projekt ist vom Bundesumweltministerium gefördert und wird von Unternehmen aus der Branche unterstützt. In diesem Jahr begleitete zudem die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen die RegioSolar-Konferenz.
Weitere Informationen: http://www.regiosolar.de

16.11.2009   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON kooperiert mit Bayer bei der Vermarktung maßgeschneiderter Lösungen für energieoptimierte Gebäude

Solon-Modul Black 160/05.
Solon-Modul Black 160/05.

Die Berliner SOLON SE, einer der führenden europäischen Hersteller von Solarmodulen und solarer Systemtechnik, beteiligt sich an dem kürzlich von Bayer ins Leben gerufenen Partnerprogramm zur internationalen Vermarktung innovativer, wirtschaftlicher und umweltgerechter Baulösungen. Im Rahmen dieses so genannten EcoCommercial Building-Programms vermittelt Bayer innovative Partner und deren Hightech-Produkte, welche in Zusammenarbeit mit Bayer entwickelt wurden.   Maßgeschneiderte Lösungen zum Bau energieoptimierter kommerzieller und öffentlicher Gebäude sollen zukünftig die Nachhaltigkeit von Gebäuden steigern sowie deren Energieverbrauch senken. Zu dem Partnernetzwerk des Programms gehören Hersteller von Bauprodukten, Architekten, Energieingenieure und Planungsfirmen. Das EcoCommercial Building Program ist Teil einer groß angelegten Nachhaltigkeitsinitiative von Bayer, die Leuchtturmprojekte in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Klimaschutz umfasst.



Gebäudeintegrierte Photovoltaik

Als einziges beteiligtes Solar-Unternehmen wird SOLON seine Kompetenz in der Photovoltaik in das Partnernetzwerk einbringen. Das Engagement soll dazu dienen, SOLON Zugang zu neuen Kundengruppen für seine Photovoltaik-Lösungen in Deutschland sowie international zu eröffnen. SOLON und Bayer haben bereits in der Vergangenheit bei der Entwicklung gebäudeintegrierter Photovoltaik-Anlagen (Building Integrated Photovoltaics, BIPV) zusammengearbeitet. Das in Kooperation mit Bayer Material Sciences entwickelte Photovoltaik-Modul SOLON Black 160/05 wurde im Frühjahr 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt und bereits mehrfach als innovative Lösung zur Integration von Photovoltaiksystemen in Dächern ausgezeichnet.

16.11.2009   Quelle: SOLON SE.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Unternehmensberatung Apricum: Solarenergie gewinnt in der MENA-Region an Bedeutung

10 MW-Photovoltaik-Anlage in Masdar
10 MW-Photovoltaik-Anlage in Masdar

"Die MENA-Region, also der Nahe Osten und Nordafrika, entdecken zunehmend das wirtschaftliches Potenzial, das ihnen durch die naturgegeben hohe Sonneneinstrahlung zur Verfügung steht, heute aber noch größtenteils ungenutzt bleibt", erklärt Nikolai Dobrott, Geschäftsführer der Berliner Apricum GmbH. Die international tätige Unternehmensberatung mit Fokus auf Cleantech und erneuerbare Energien könne gerade auch in der MENA-Region auf erfolgreiche Beratungsprojekte zurückblicken. Anfang November 2009 sprach Dobrott auf einer vom Bundeswirtschaftsministerium organisierten Konferenz im Oman über die Chancen, die sich dem Sultanat mit der Nutzung der Solartechnologie bieten. Die Konferenz habe einmal mehr deutlich gemacht, dass die Länder der MENA Region die Solarenergie als konkretes Handlungsfeld begreifen.  



Grüne Revolution statt grüner Party nötig

Anfang November veranstaltete das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit dem Germany Industry & Commerce Office in Oman (AHK) in Muskat, Oman, eine Konferenz über Solar-Technologie. Das Sultanat Oman stellt aufgrund seines fortschrittlichen Energiesektors einen der vielversprechendsten Märkte der Region dar. Seine Hoheit Sayyid Tarik bin Shabib bin Taimur Al Said, Schirmherr der Environment Society of Oman sowie der Konferenz, kommentierte: "Derzeit haben wir hier eine grüne Party, was wir aber brauchen, ist eine grüne Revolution. Länder des Nahen Ostens wie Oman müssen ihren Fokus zukünftig viel stärker auf erneuerbare Energien und vor allem die Solarenergie richten und Ressourcen landesweit aufbauen."


Solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 2.000 Megawatt (MW) geplant

Ähnliche Aussagen ließen sich zuletzt auch von anderen Regierungschefs aus der MENA Region vernehmen, und immer mehr dieser Länder verstärkten ihre Aktivität in Sachen Solarenergie, berichtet Apricum. So gestalte beispielsweise die Türkei momentan politische Steuerungsmechanismen zur Erhöhung des Anteils von Solarstrom am Energiemix. In Marokko seien große Concentrating Solar Power (CSP)-Projekte, also solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 2.000 Megawatt (MW), geplant. Und sogar Saudi-Arabien, der größte Ölproduzent der Welt, kündigte nicht nur staatliche Förderprogramme zum Aufbau einer eigenen Solar-Industrie an, sondern habe an der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) auch einen speziellen Forschungsschwerpunkt Solar eingerichtet. Wegweisende Cleantech-Projekte wie die schon im Bau befindliche Masdar City in Abu Dhabi werden zukünftig keine Einzelaktionen bleiben, betont Apricum.



Solarstrom für den Eigenbedarf und für den Export

"Die Solartechnologie kann der Region helfen, die nationalen Herausforderungen der Zukunft zu meistern: den steigenden Energiebedarf zu decken, Alternativen zu den zur Neige gehenden nationalen Öl- und Gasreserven zu schaffen, oder aber unabhängiger von Importen fossiler Energieträger zu werden, eine verlässliche Stromversorgung zu installieren, Industrien aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und - ganz nebenbei - das Weltklima zu schonen", zählt Dobrott die Vorteile auf. "Durch die hohe Sonneneinstrahlung in der Region sowie durch große verfügbare Flächen können die Länder Energie über ihren Eigenbedarf hinaus produzieren und Solarstrom exportieren. Darauf baut ja auch beispielsweise das Desertec Konzept auf.


Podiumsdiskussion und Fachvortrag von Apricum

Zu den genannten Fragen wird Nikolai Dobrott auf dem Forum Solarpraxis am 19. und 20. November 2009 in Berlin einen Fachvortrag halten. Außerdem findet am Vorabend des Forums Solarpraxis, am 18.11.09, ab 18.30 Uhr im Hilton Hotel am Gendarmenmarkt eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die deutsche Solarbranche im Umbruch - neue Herausforderungen, aber auch Perspektiven" statt. Ein FDP-Umweltpolitiker diskutiert mit zwei Vorständen aus der Solarindustrie und Dobrott. Weitere Infos unter apricum@maisberger.com.

16.11.2009   Quelle: Apricum - The Cleantech Advisory   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enviromena,
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EuPD Research erstellt Branchenanalyse "Photovoltaik in Baden-Württemberg" im Auftrag des Wirtschaftsministeriums

Photovoltaik-Branchentag am 24. 11. in Stuttgart
Photovoltaik-Branchentag
am 24. 11. in Stuttgart

Baden-Württemberg zählt zu den führenden Standorten für Photovoltaik in Deutschland. Mit 9.300 Beschäftigten und einem Branchenumsatz von 3,4 Milliarden Euro hat sich die Photovoltaik-Branche in Baden-Württemberg vom Nischendasein zu einem zukunftsweisenden Wirtschaftszweig entwickelt. Insbesondere die Unternehmen der Zuliefererindustrie, deren regionale Konzentration in Baden-Württemberg sehr hoch ist, haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Marktexperten von EuPD Research sehen besonders im hoch entwickelten, wissenschaftlichen Umfeld und dem weit reichenden Fachkräfteangebot die entscheidenden Standortfaktoren für die Industrieansiedlung in Baden-Württemberg.   Gemessen an der bundesweiten Forschungslandschaft in der Photovoltaik forscht jeder zweite Wissenschaftler in Baden-Württemberg, so die Branchenanalyse.


Baden-Württemberg liegt bei der Photovoltaik-Leistung bundesweit auf Platz zwei

Auch der Absatzmarkt im Südwesten der Republik verzeichnet mit 371 Megawatt (MW) neu installierter Photovoltaik-Leistung im Jahr 2008 Rekordwerte. Das Bundesland kommt damit auf Platz zwei im deutschlandweiten Vergleich, nach dem Freistaat Bayern. Ende 2008 belief sich die kumulierte PV-Leistung in Baden-Württemberg damit auf 1,2 GW und machte rund 22 Prozent der in Deutschland installierten Gesamtleistung aus.


Erster "Branchentag Photovoltaik" in Baden-Württemberg

Am 24. November 2009 stellt EuPD Research auf Einladung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg im Rahmen des "Branchentages Photovoltaik" zentrale Ergebnisse der Branchenanalyse vor und diskutiert die Ergebnisse mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Neben dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister (MdL) sprechen auch Ulrich Hermani vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. und Dieter Manz, International Photovoltaic Equipment Association. Die Eröffnungsrede und Moderation übernimmt Markus A.W. Hoehner, Vorstand der Hoehner Research & Consulting Group und Geschäftsführer des Marktforschers EuPD Research. Stefan Sell, Partner der CleanTech Beratungsgesellschaft 360 Consult, ebenfalls Teil der Hoehner Research & Consulting Group, entwickelt Handlungsempfehlungen und Strategien im Kontext der Branchenanalyse. Gemeinsam gehen die Experten der Frage nach: "Was braucht der Photovoltaik-Standort Baden-Württemberg, um Wachstumsmotor für die Zukunft zu werden?"

Das vollständige Programm inklusive des Anmeldeformulars ist zugänglich unter http://www.eupd-research.com/Branchentag_BW/.
Für Fragen zur Branchenanalyse "Photovoltaik in Baden-Württemberg" steht Ihnen Martin Ammon, Projektleiter EuPD Research, im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail zur Verfügung unter m.ammon@eupd-research.com

16.11.2009   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
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Satcon und SunPower arbeiten an einem 10 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Chicago

"PowerGate Plus" 500 kW Wechselrichter

Die Satcon Technology Corporation (Boston, Massachusetts), Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaik-Großanlagen, berichtete am 10.11.2009, das Unternehmen werde Solar-Inverter für das Photovoltaik-Kraftwerk "Exelon City Solar" mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MW) liefern. Laut Pressemitteilung handelt es sich bei dem von der SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien) in West Pullman südlich von Chicago umgesetzten Photovoltaikanlage um das größte Solar-Kraftwerk, das innerhalb eines Ballungszentrums in den USA errichtet wird. Die auf einer Fläche von 166.000 Quadratmetern geplante Solarstromanlage soll von der Exelon Generation Corporation (Chicago, Illinois) betrieben werden und in deren Besitz übergehen.   Das für eine Leistung von einem MW und mittlere Spannungen ausgelegte "Prism"-Paket von Satcon soll hierbei zum Einsatz kommen, eine Produktlösung, die laut Unternehmensangaben ab Werk mit Aufwärtstransformatoren, Schaltungen und Elektronik geliefert wird. Die Prism-Systeme sollen ungefähr 32.300 Solarmodule des Herstellers SunPower mit dem regionalen Elektrizitätsnetz verbinden und auf diese Weise jährlich zuverlässig sauberen Strom für bis zu 1.500 Haushalte liefern. Laut Pressemitteilung wird die Solarstromanlage auch Nachführsysteme des Typs "SunPower Tracker" verwenden, die laut Hersteller den täglichen Stromertrag um bis zu 25 % erhöhen können.




Hochleistungs-Systemkomponenten für Photovoltaik-Großanlagen

Howard Wenger, Präsident der "Global Business Unit" bei SunPower, kommentierte das Exelon City Solar-Projekt: "Dies ist ein deutliches Beispiel dafür, dass Solarstrom-Großanlagen ganz eigene Ansprüche stellen. Wir waren gefordert, für das Projekt Systemkomponenten mit der branchenweit höchsten Leistung und Zuverlässigkeit zu wählen. Wegen seiner Erfahrung und Kenntnisse mit Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab war Satcon für uns die eindeutige Wahl als Lieferant". Steve Rhoades, Präsident und Vorstand von Satcon, fügte hinzu: "Exelon City Solar wird die besten Systemlösungen der Branche nutzen. Es ist optimal ausgelegt, um die leistungsstärkste und zuverlässigste Energieerzeugung im großen Maßstab zu liefern". Das Prism-System besteht laut Satcon aus "PowerGate Plus"-Wechselrichtern mit einer Leistung von jeweils 500 Kilowatt (kW), die in einer vollständigen und für alle Klimabedingungen ausgelegten Box geliefert werden. Sie können laut Hersteller sofort an die Photovoltaikanlage und an das Stromnetz angeschlossen werden.

16.11.2009   Quelle: Satcon Technology Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
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Start frei für die solare Zukunft an der Tauber; "relatio Tauberlandpark" stößt auf breite Zustimmung

relatio PV will Solarparkverbund mit insgesamt 70 MW bauen
relatio PV will Solarparkverbund
mit insgesamt 70 MW bauen

Der "relatio Tauberlandpark" werde als größter zusammenhängender Solarpark in Europa sogar vom Weltraum aus zu erkennen sein, berichtet die Photovoltaik-Unternehmensgruppe relatio PV in einer Pressemitteilung. Der Bau des ehrgeizigen Photovoltaik-Projekts an der Tauber sei nun beschlossene Sache, der Baubeginn im kommenden Jahr geplant. Die Gemeinderäte in Wertheim und Külsheim hätten den Solarparkverbund befürwortet, das Wertheimer Gremium stellte mit seinem Satzungsbeschluss die Ampeln für die solare Zukunft an der Tauber auf Grün. "Rechtzeitig zur Einweihung des Solarkraftwerks auf der Deponie Heegwald bei Dörlesberg gab es damit eine gute Nachricht für die Region - und für alle, die viel Herzblut in den Tauberlandpark investiert haben", freut sich relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer. Der "Tauberlandpark" sei jedoch 125-mal größer als das Solar-Kraftwerk auf der Deponie "Heegwald".   Die Bauzeit für den großen Solarparkverbund sei auf nur sechs Monate angesetzt. Das bedeute für die Verantwortlichen, dass alle zwei Tage eine Anlage in der Größe von "Heegwald" gebaut werden muss. Dabei setze relatio auf Arbeitskräfte und Unternehmen aus der Tauberregion.



Drei Bauabschnitte mit 36 MW, 24 MWp und 10 MW
Für relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer ist das Vorhaben Guinnessbuch-verdächtig. Er ist deshalb neben seinem Team vor allem den zuständigen Behörden dankbar. Die Verantwortlichen in den Rathäusern und Ämtern hätten alles Menschenmögliche getan, um die Bauleitplanung zwischen Mai und Oktober 2009 in Rekordzeit über die Bühne zu bringen. Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei relatio in einer Hand. Der "Tauberlandpark" werde einer von den wenigen deutschen Solarparks, die Solarstrom direkt in die 110-kV-Ebene einspeisen. Er soll in drei Bauabschnitten errichtet werden. Auf dem Ernsthof bei Dörlesberg soll auf einer Fläche von 79 Hektar ein Solarpark mit einer Leistung von 36 Megawatt (MWp) entstehen. Auf dem Gickelfeld bei Külsheim sind es 24 MWp auf 48 Hektar, weitere 10 MWp sind in Richelbach vorgesehen. Allein die größte Anlage des Verbunds, der "Ernsthof", werde die Fläche von 80 Fußballfeldern haben und vom Weltraum aus erkennbar sein, betont relatio.


326.000 Solarmodule, 800 Tonnen Stahl für die Gestelle und 615 Generatoren-Anschlusskästen

Dass so ein großes Projekt eine komplexe Logistik voraussetzt, steht außer Frage, betont Bodmer. Verbaut werden sollen rund 326.000 Module mit einer Leistung von jeweils 220 Watt. 800 Tonnen Stahl für die Gestelle werden nötig sein, genauso 41 "relatio iBoxen" und 615 Generatoren-Anschlusskästen, eine relatio-Eigenproduktion. Um nur die Schrauben für die Modulbefestigungen transportieren zu können, würden drei Sattelzüge gebraucht, erklärt Bodmer.
Rund 56.000 Tonnen CO2 sollen mit dem Tauberlandpark jährlich eingespart werden. Damit die solare Stromerzeugung durchgängig umweltverträglich ist, sei eine Bewirtschaftung als Weideland möglich, Wildschneisen sollen die Parks ökologisch aufwerten. Das Taubertal eigne sich für den gigantischen Solarpark bestens, weil die Sonneneinstrahlung hoch ist. Deshalb habe der Landkreis das Ziel, zur "Null-Emission-Region" zu werden.

15.11.2009   Quelle: relatio Unternehmensgruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV,
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meridian Neue Energien GmbH nimmt fünf Megawatt-Photovoltaik-Anlagen in Betrieb

Photovoltaik-Aufdachalage der meridian Neue Energien GmbH
Photovoltaik-Aufdachalage der
meridian Neue Energien GmbH

Die Unternehmensgruppe meridian Neue Energien GmbH meldet die erfolgreiche Inbetriebnahme von fünf Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Gesamtleistung von 5 Megawatt (MWp). Vier der fünf Solarstromanlagen wurden auf landwirtschaftlichen Gebäudekomplexen in den neuen Bundesländern installiert und nach einer Bauzeit von nur drei Monaten im Oktober an das Stromnetz angeschlossen. Ein weiteres Solar-Kraftwerk wurde auf einem Großdach der Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach realisiert und befindet sich ebenfalls bereits in Betrieb.   Insgesamt wurden im Rahmen der fünf Projekte etwa 80.000 m² der mit Asbest belegten Dachflächen saniert. Nach Montage der Unterkonstruktion wurden mehr als 28.000 monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers BP Solar installiert. Bis Jahresende plant die meridian Neue Energien GmbH, elf weitere Großprojekte mit einer Gesamtleistung von insgesamt 10 MWp fertig zu stellen. Sämtliche Projekte sollen vollständig im Eigenbestand der Unternehmensgruppe verbleiben.

15.11.2009   Quelle: meridian Neue Energien GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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SüdLeasing GmbH: Leasing von Photovoltaik-Anlagen als krisensichere Einnahmequelle für Gewerbetreibende

Für Gewerbetreibende, Landwirte und Produzenten, die über größere Dachflächen verfügen, kann das Einspeisen von Solarstrom eine attraktive und krisensichere Einnahmequelle sein, betont die SüdLeasing GmbH (Stuttgart) in einer Pressemitteilung. SüdLeasing habe die Zeichen der Zeit erkannt und schon vor geraumer Zeit eine Kompetenzabteilung für erneuerbare Energien eingerichtet. "Wer heute erfolgreich am Markt agieren und dem Kunden einen Mehrwert bieten möchte, muss neben der eigentlichen Finanzberatung auch nachweislich das notwendige Objekt-Know-how mitbringen", so Sebastian Göring, Sprecher der Geschäftsführung der SüdLeasing GmbH, der damit auch in diesem Segment konsequent den hohen Objekt- und Branchenberatungsanspruch des Hauses SüdLeasing fortsetzen will.   Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schreibt die Vergütung des eingespeisten Stroms auf 20 Jahre mit bis zu 43,01 Cent pro Kilowattstunde fest. "Wir wissen, dass in Zeiten der Finanzkrise viele Unternehmer vor den hohen Investitionskosten von mehreren 100.000 Euro für eine Photovoltaik-Anlage zurückschrecken. Eine verpasste Chance", so Göring. Denn noch nie seien Solarmodule so günstig gewesen wie in diesem Jahr. Die Preise seien bis zu 30 Prozent gegenüber 2008 gefallen. Und zudem gebe es eine alternative Finanzierungsmöglichkeit, welche die Liquidität nicht belastet: das Leasing.



Vom Leasing-Nehmer zum Solaranlagen-Besitzer

Die Vorteile des Leasing liegen laut Göring auf der Hand: Die hohen Investitionskosten für eine große Photovoltaik-Dachanlage übernimmt der Leasing-Geber. Die Leasing-Raten können in Höhe und Zeitablauf individuell vereinbart werden. "Wir empfehlen unseren Kunden in der Regel eine Kostendeckung der Raten über die Stromeinspeisungs-Vergütung, womit die Finanzierung aus dem laufenden Betrieb der Anlage sichergestellt ist", erläutert der Fachberater für Photovoltaik-Anlagen der Südleasing GmbH, Klaus Herrmann. "Durch das Leasing bleibt der finanzielle Spielraum für das generische Geschäft erhalten; die monatlichen Raten sind für das Unternehmen als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Und am Ende der Laufzeit kann die Photovoltaikanlage vom Leasingnehmer erworben werden. Von diesem Moment an ist jede eingespeiste Kilowattstunde Strom bares Geld", so Herrmann.

Die Experten der SüdLeasing verhehlen aber nicht, dass es viele Stolpersteine auf dem Weg zur eigenen Solarstrom-Anlage gibt: erhebliche Qualitäts- und Preisunterschiede von Photovoltaik-Anlagen sowie eine verwirrende Vielfalt an Technologien, dazu kommen Probleme und Fehler bei der Montage und vieles mehr. Darum stehe das SüdLeasing Experten-Team seinen Kunden mit umfangreichem Know-how auf Wunsch beratend zur Seite.

Praxis-Beispiel: Photovoltaik-Anlage auf einem landwirtschaftlichen Betrieb


Photovoltaik-Experten gehen von einer Rendite um die sechs bis acht Prozent für den Betreiber der Solarstromanlage über die Gesamtlaufzeit aus. Wie sich dies darstellt, zeigt SüdLeasing in einem Beispiel: Ein landwirtschaftliches Unternehmen plane, auf seiner Scheune eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 30 Kilowatt (kWp) zu installieren. Die nutzbare Dachfläche beträgt 250 Quadratmter. Der Anschaffungspreis der Solarmodule belaufe sich auf rund 100.000 Euro. Es werde eine Leasingdauer von 12 Jahren vereinbart. Die monatliche Rate beläuft sich demnach auf rund 922 Euro. Die Gesamtleasingkosten für 12 Jahre belaufen sich auf 132.770 Euro. Die Summe der Stromerlöse beträgt laut SüdLeasing auf 20 Jahre gerechnet 235.350 Euro, was einen Überschuss von 102.580 Euro bedeute. Ab dem 13. Jahr mache der Landwirt garantierte Gewinne, denn das EEG sichert ihm einen Festbetrag von bis zu 43,01 Cent pro eingespeister Kilowattstunde über zwei Jahrzehnte zu. Ergänzend erwähnt SüdLeasing, dass Unternehmen, die erneuerbare Energie in das Netz einspeisen, vergünstigte Strompreise für den Eigenbedarf erhalten.

Die SüdLeasing GmbH bestätigt, dass viele Unternehmer die Investition in eine Photovoltaik-Anlage als Altersvorsorge einsetzen. "Für einen 50-Jährigen ist dies eine optimale Möglichkeit, sein Rentenportfolio in kurzer Zeit auf sichere Weise zu ergänzen und seine Alterseinkünfte zu erhöhen", bestätigt Klaus Herrmann den Trend.

15.11.2009   Quelle: SüdLeasing GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SunPower stellt Megawatt-Kraftwerk mit Nachführung für kalifornische Universität fertig

Solar-Kraftwerk der UC Merced
Solar-Kraftwerk der UC Merced

Die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaikanlagen, und die kalifornische Universität in Merced (University of California; UC Merced) berichteten am 10. November 2009, dass sie auf dem Universitätsgelände auf rund 34.000 Quadratmetern ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) errichtet haben. Laut Pressemitteilung besteht die Solarstromanlage aus 4.900 Solarmodulen, die auf Nachführsystemen vom Typ "SunPower T20 Tracker" installiert wurden.   Nach Angaben des Herstellers kann diese Photovoltaik-Nachführung bis zu 30 % mehr Solarstrom liefern als Systeme mit fest installierten Modulen, wodurch auch weniger Fläche benötigt werde. Die Universität geht davon aus, dass die Solaranlage an Sommernachmittagen zwei Drittel des Strombedarfs am Campus decken kann. Über das Jahr wird erwartet, dass sie 20 % der benötigten Elektrizität liefern kann. Mary Miller, Stellvertretende Kanzlerin der Verwaltung von UC Merced, sagte: "Diese Solaranlage spiegelt den Gründergedanken der Universität Merced wieder, ein internationales Beispiel für nachhaltige Entwicklung und ökologische Verantwortung zu sein."




Kalifornische Universitäten und Hochschulen setzen auf Solarstrom

"Kalifornische Hochschulen und Universitäten packen die Gelegenheit beim Schopf, dem Bundesstaat mit seinem steigenden Energiebedarf bei seinen Zielen in Sachen erneuerbare Energie zu unterstützen", sagte Bill Kelly, Geschäftsführer von SunPower. "UC Merced hat verstanden, dass das SunPower-System eine deutliche Rendite bietet, und dass die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Unternemen von besonderem Wert ist." SunPower soll das Solarkraftwerk im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) betreiben und warten. UC Merced soll die Grünstrom-Zertifikate erhalten, die für das Solar-Kraftwerk vergeben werden. Die Solarstromanlage soll laut Schätzungen in den kommenden 30 Jahren rund 20.400 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die Universität rechnet in den nächsten 20 Jahren damit, rund 5 Millionen US-Dollar (3,33 Millionen Euro) Stromkosten einzusparen. SunPower berichtet, das Unternehmen habe bereits Solaranlagen für andere Hochschulen und Universitäten in Kalifornien errichtet, unter anderem am California State-East Bay, Napa Valley College, am Ohlone College, am Mendocino College und für das Los Angeles Community College District.

14.11.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Smart Energy ‘09: Großbritannien bereitet sich auf die Energie-Revolution vor

Smart Energy Konferenz '09
Smart Energy Konferenz '09

Großbritannien stehe kurz vor einer Revolution, die dazu beitragen soll, die beiden derzeitigen Herausforderungen des Klimawandels und der Kreditkrise zu meistern, berichten die Veranstalter der Konferenz "Smart Energy ‘09” in einer Pressemitteilung. Betriebe und Privathaushalte hätten schnell gemerkt, dass sie die Kontrolle über selbst erzeugten Strom für Licht und Heizung übernehmen können; und die von der Regierung festgesetzten Einspeisevergütungen, die nächstes Frühjahr in Kraft treten sollen, trügen dazu bei, dass sie auch finanziell davon profitieren. Eine neue Veranstaltung am 1. und 2. Dezember dieses Jahres im Wembley-Stadion soll diese Fragen beantworten und das Thema beleuchten. Die "Smart Energy ‘09“-Konferenz (organisiert von der Renewable Energy Association) und Messe (organisiert von Media Generation Ventures) bietet Organisationen und Unternehmen, die im Auftrag von Einzelpersonen arbeiten, eine Gelegenheit, etwas zu lernen, Netzwerke zu knüpfen - und Geschäfte zu machen. 



Der erste Konferenztag befasst sich schwerpunktmäßig mit "Smart Energy" und Betrieben, der zweite mit "Smart Energy“ und Gemeinden - an beiden Tagen finden Sitzungen statt, welche die verfügbaren Technologien erklären, ihre Besonderheiten und Anwendung in der Praxis, und praktische Informationen liefern, wie jede dieser Technologien von den neuen Förderprogrammen der Regierung profitieren kann. In hochkarätig besetzten Plenarsitzungen sprechen Jeremy Leggett, Vorstandsvorsitzender von SolarCentury, dem führenden Anbieter von Photovoltaik (PV)-Lösungen im Vereinigten Königreich; Susan Pelmore von Pöyry Consulting und Pilgrim Beart, Chef von AlertMe, dem Partner von Googles online PowerMeter.


Haltung der Briten verändert sich dank Einspeisevergütungen und Regierungsvorgaben

"Großbritannien steht in der Tat kurz vor einer Energierevolution", sagt Paul Stott von Media Generation Ventures (einem Mitglied der Media Generation Group, die auch All-Energy organisiert, die größte britische Messe und Konferenz zu erneuerbaren Energien). "Dank der Einspeisevergütungen und der Regierungsvorgaben zur Emissionsminderung verändert sich die Haltung der Briten gerade. Wir sehen, wie sich unsere Methoden zu heizen und Licht zu machen in groß angelegten Projekten, in kleinen Betrieben und in unseren eigenen Häusern verändern. Natürlich gibt es Leute, die glauben, dass die Revolution unsere Lebens- und Denkweise verändern wird. Die 'Smart Energy ’09' ist ein erster Schritt zum Verständnis der Möglichkeiten, die vor uns liegen."

"Wir erwarten, dass sich im Wembley-Stadion Energiemanager und Gebäudemanager aus einer breiten Palette von Organisationen informieren, wie z. B. Einzelhandel, Kaufhäuser und Büros; kommunale, regionale und nationale Verwaltung; Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude; Fabriken und Betriebe; Hotels, Freizeiteinrichtungen und Sportanlagen; Gruppen und Wohngemeinschaften", fügt Stott hinzu. "Das ist auch die ideale Informationsmöglichkeit für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und für diejenigen, bei denen Hausbesitzer wahrscheinlich Rat suchen, wie z. B. Architekten, Bauhandwerker, Installateure und Elektriker. Eine Online-Anmeldung ist möglich unter www.smartenergy.co.uk."

Laut Angaben des Organisators kostet die Konferenz eine geringe Gebühr, aber der Eintritt für die Messe mit ihrer breiten Palette an Ausstellern aus den Bereichen Wind, Biomasse, Photovoltaik, Klimatisierung, Netzbetreiber, Projektmanagement und spezialisierte Beratung ist für alle frei.


Konferenz diskutiert künftige Einspeisevergütungen

Eine erfolgreiche Kampagne, geführt von der Renewable Energy Association (REA) und Friends of the Earth (Freunde der Erde), hat Organisationen und Einzelnen neuen Ansporn gegeben, im Rahmen des "2008 Energy Act" ihren eigenen grünen Strom zu produzieren. Die Regierungsberatungen über Einspeisevergütungen schlossen Mitte Oktober mit über 700 Antworten auf ihre Vorschläge, wie das Vergütungsmodell gestaltet werden könnte, einschließlich der vorgeschlagenen Tarife, und jetzt ist die Analyse dieser Antworten beim DECC voll im Gange. Die Einspeisevergütungen sollen ab April 2010 eingeführt werden, um einen Anreiz zu schaffen für die lokale Produktion von Wärme, Strom und Biogas aus erneuerbaren Quellen. Das soll zu schnellerem Wachstum in der Branche führen. Die Konferenz spiegelt dieses Wachstum wider: http://www.smartenergy.co.uk/

14.11.2009   Quelle: Smart Energy '09   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Smart Energy '09,
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Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung muss nicht teuer sein; mit LED-Lichterketten bis zu 25 Euro sparen

Zur Advents- und Weihnachtszeit kommen in Vorgärten, auf Balkonen und in Wohnzimmern wieder zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche zum Einsatz. Dabei gilt es, die Kosten für den Lichterschmuck nicht aus den Augen zu verlieren: Denn bereits zwei knapp zehn Meter lange Lichtschläuche verursachen im Zeitraum von sechs Wochen Stromkosten von rund 30 Euro. Wer stattdessen Lichtschläuche mit LED verwendet, spart im gleichen Zeitraum über 80 Prozent dieser Kosten, berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin, in einer Pressemitteilung.   Die Berechnung basiert auf der Annahme, dass die Beleuchtung über 6 Wochen hinweg 12 Stunden pro Tag eingeschaltet wird bei einem Strompreis von 21 Cent/kWh.

Neben dem Stromspareffekt weisen LED (Licht emittierende Dioden) laut dena weitere Vorteile auf: Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden halten sie rund 20-mal länger als normale Glühlampen. Zudem ist bei LED die Wärmeentwicklung wesentlich geringer als bei Glühlampen, so dass - vor allem in geschlossenen Räumen - die Gefahr von Überhitzung und Bränden auf ein Minimum reduziert wird.

Die dena weist darauf hin, dass LED-Ketten in der Anschaffung teurer sein können. Die Mehrkosten amortisierten sich aber aufgrund ihrer enormen Effizienz sehr schnell. Beim Kauf sollten Verbraucher die Angaben zur Leistungsaufnahme der Lichterketten sehr genau prüfen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die dena, nur Produkte mit Gütesiegel wie dem VDE-Prüfzeichen oder dem GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" zu kaufen. Komme die Beleuchtung als Außendekoration zum Einsatz, sei beim Kauf darauf zu achten, dass das Produkt Feuchtigkeit verträgt. Dies sollte auf der Verpackung deutlich vermerkt sein.

Weitere Informationen rund um die Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline:08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird getragen von der DeutschenEnergie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft- EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert die Initiative.

14.11.2009   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Hersteller Sunways AG: Trend der Geschäftsentwicklung weiterhin positiv

Sunways-Hauptsitz in Konstanz.
Sunways-Hauptsitz in Konstanz.

Die Sunways AG (Konstanz) hat im dritten Quartal ihren Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten (d. h. unter Abzug des Umsatzvolumens der zur Veräußerung bestimmten Konzerntochter MHH Solartechnik GmbH) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 % auf 39,4 Millionen Euro gesteigert (Q3/2008: 36,1 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das EBIT verbesserte sich spürbar und lag im dritten Quartal 2009 bei minus 0,6 Millionen Euro (Q3/2008: minus 1,1 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten lag mit minus 0,9 Millionen Euro im dritten Quartal 2009 leicht über dem Nachsteuerergebnis im Vorjahreszeitraum (Q3/2008: -1,0 Mio. €). Über die ersten neun Monate 2009 betrachtet, lag der Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten mit 122,7 Millionen Euro um 9,6 % über dem Umsatz im Vorjahreszeitraum (9M/2008: 112,0 Mio. €).   Das EBIT sank jedoch von minus 0,7 Millionen Euro in der Neunmonatsperiode 2008 auf minus 6,1 Millionen Euro im selben Zeitraum des laufenden Geschäftsjahres. Trotz der deutlich gefallenen Verkaufspreise für Photovoltaik-Komponenten konnte die Materialkostenquote der Sunways AG sowohl im Vergleich zum dritten Quartal 2008 als auch verglichen mit dem Neunmonatszeitraum 2008 stabil gehalten werden, betont das Unternehmen. Deutlich verbesserte die Sunways AG den Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten, der bei 6,4 Millionen Euro im Neunmonatszeitraum 2009 lag. Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Tätigkeiten lag bei minus 5,6 Millionen Euro (9M/2008: minus 1,1 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,49 € (9M/2008: minus 0,10 €).



Hohe Nachfragedynamik im dritten Quartal

Nach dem branchenweit sehr schwierigen Geschäftsjahresstart 2009 konnte die Sunways AG ihren Absatz im zweiten und dritten Quartal deutlich steigern und so die Geschäftsentwicklung verbessern. Die dynamische Nachfrage konnte nicht in vollem Umfang genutzt werden, da auch Sunways die dazu benötigte zusätzliche Modulkapazität nicht sicherstellen konnte, so das Unternehmen.


Segment Solarzellen: Überproportionale Ergebnissteigerung

Im Segment Solarzellen ging der Umsatz im dritten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,1 % auf
18,5 Millionen Euro leicht zurück. Das EBIT drehte jedoch von minus 0,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2008 auf positive 2,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Im Vergleich der Neunmonatsperioden 2008 und 2009 stieg der Segmentumsatz um 24,3 % auf 73,7 Millionen Euro (9M/2008: 59,3 Mio. €). Das EBIT erreichte 2,5 Millionen Euro und lag damit auch nach neun Monaten 2009 deutlich im Plus (9M/2008: minus 2,3 Mio. €). Wesentliche Ursache für diese Ergebniswende im Segment Solarzellen seien die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunkenen Materialkosten, betont Sunways.


Photovoltaik-Systemsegment: Absatzverdoppelung bei Modulen

Im Systemsegment stieg der Umsatz aus fortgeführten Tätigkeiten im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 22,9 % auf 20,9 Millionen Euro (Q3/2008: 17,0 Mio. €). Der Umsatzanstieg resultierte insbesondere aus einem mehr als verdoppelten Absatzvolumen bei Solarmodulen. Das EBIT sank von minus 0,4 Millionen Euro im dritten Quartal 2008 auf minus 3,1 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2009. In den ersten neun Monaten 2009 sank der Segment-Umsatz um 7 % auf 49,0 Millionen Euro (9M/2008: 52,7 Mio. €). Das EBIT im Zeitraum Januar bis September 2009 fiel auf minus 8,6 Millionen Euro (9M/2008: minus 1,6 Mio. €). Wesentliche Gründe für den Rückgang der Erträge seien das branchenweit nachfrageschwache erste Quartal 2009, die in den vergangenen zwölf Monaten massiv gefallenen Verkaufspreise für Photovoltaik-Module und Wechselrichter sowie der durch die neue Einspeiseregelung nahezu vollständige Ausfall des Invertergeschäfts in Spanien.


Strategische und operative Grundlage verbessert

Für die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2009 erwartet die Sunways AG eine weiterhin positive Absatzentwicklung. Die Kurzarbeit an beiden Produktionsstandorten sei bereits weitgehend ausgesetzt worden. Auf Basis der anhaltend steigenden nationalen Nachfrage sowie erster Anzeichen einer Wiederbelebung des PV-Marktes Spanien rechnet Sunways für das vierte Quartal mit einem stabilen Preisverlauf und damit einhergehend einer verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation. Zudem werde im vierten Quartal der aus dem Verkauf der MHH Solartechnik GmbH entstehende Buchgewinn das Jahresergebnis positiv beeinflussen. Der Verkauf der MHH sei Teil einer strategischen Transaktion, in dessen Rahmen die Sunways AG und die BayWa AG ebenso die Gründung einer gemeinsamen Projektierungsgesellschaft für Großanlagen und Solarparks vereinbart haben. "Mit dieser jetzt nochmals verbesserten strategischen und operativen Grundlage werden wir den im Berichtsquartal begonnenen positiven Entwicklungstrend der Sunways AG weiter fortschreiben", heißt es in der Pressemitteilung.

13.11.2009   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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SMA Solar Technology AG erzielt im dritten Quartal Rekordumsatz und erhöht die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2009

Zentralwechselrichterfertigung bei der SMA Solar Technology AG
Zentralwechselrichterfertigung bei der
SMA Solar Technology AG

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) veröffentlichte am 13.11.2009 ihren Quartalsfinanzbericht für den Berichtszeitraum Januar bis September 2009. Aufgrund der über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnisse hatte der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern bereits am 20. Oktober 2009 vorläufige Zahlen veröffentlicht und die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 auf 760 bis 810 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von 21,5 bis 23,5 % erhöht. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach SMA Solar-Wechselrichtern und eines kurzfristigen nochmaligen Ausbaus der Fertigungskapazitäten hob der Vorstand der SMA am 12. November 2009 seine Prognose für das Geschäftsjahr 2009 ein zweites Mal an, auf jetzt 850 bis 900 Millionen Euro erwarteten Umsatz bei einer EBIT-Marge von 23,0 bis 25,0 %.   Q3 mit 312 Millionen Euro Umsatz erfolgreichstes Quartal der Unternehmensgeschichte


SMA verzeichnete nach eigenen Angaben im dritten Quartal einen Umsatzanstieg um zirka 38 % auf 312,4 Millionen Euro (Q3 2008: 226,7 Mio. Euro). In diesem erfolgreichsten Quartal der Unternehmensgeschichte wurde mehr als die Hälfte der bisherigen Umsatzerlöse 2009 generiert, betont das Unternehmen. Die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 8 % auf 559,5 Millionen Euro (Q1 - Q3 2008: 519,3 Mio. Euro).


Verkaufte Wechselrichterleistung stieg von 0,2 GW auf 1,2 GW; spezifischer Preis auf 0,25 Euro pro Watt gesenkt


So habe die Gesellschaft die verkaufte Wechselrichterleistung von 0,2 Gigawatt (GW) in Q1 auf 1,2 GW in Q3 erhöht. Durch die kontinuierliche Investition in die Entwicklung neuer Produkte habe SMA den spezifischen Wechselrichterpreis auf 0,25 Euro/Watt in Q3 gesenkt (2008: 0,30 Euro/Watt). Der im zweiten Quartal festgestellte Trend hin zu höheren Leistungsklassen setzte sich im dritten Quartal fort. Im Segment "Medium Power Solutions" wurden die leistungsstarken Solar-Wechselrichter Sunny Mini Central 10000TL und 11000TL sowie der Sunny Boy 5000TL besonders nachgefragt. Im Segment "High Power Solutions" verzeichneten die Zentralwechselrichter Sunny Central 630 HE den höchsten Absatz, gefolgt von 500HE und 560HE.

Mit ihrem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk in zwölf Ländern auf vier Kontinenten partizipiert die SMA Gruppe unmittelbar am Wachstum der Photovoltaik-Märkte im Ausland. Der Auslandsumsatz betrug in den ersten neun Monaten 215,7 Millionen Euro (Q1 - Q3 2008: 225,6 Mio. Euro). Die Exportquote lag mit 37,7 % auf Grund der starken Inlandsnachfrage unter dem Vorjahreswert von 41,8 %. Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählten Benelux, gefolgt von Nordamerika, Frankreich, Italien und Australien.

Die SMA Gruppe geht davon aus, dass sie ihren Marktanteil im Verlauf des Jahres auf 45 bis 50 % erhöht hat (2008: 38 %). Die Anteilsgewinne sind aus Sicht des Vorstands auf die einzigartige Positionierung, das vollständige Produktspektrum mit führender Technologie, die internationale Präsenz und die besondere Flexibilität der SMA zurückzuführen.


EBIT-Marge auf 21,6 % verbessert

Im dritten Quartal 2009 erzielte SMA ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 85,9 Millionen Euro (Q3 2008: 63,1 Mio. Euro). Damit lag die EBIT-Marge im dritten Quartal bei 27,5 % (Q3 2008: 27,8 %). Im Berichtszeitraum Januar bis September 2009 realisierte SMA ein EBIT von 120,8 Millionen Euro (Q1 - Q3 2008: 131,8 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 21,6 % (Q1 - Q3 2008: 25,4%). Ursächlich für die leicht rückläufige EBIT-Marge seien veränderte Kostenstrukturen insbesondere durch den Ausbau der Entwicklung und des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerks. Die Profitabilität der SMA werde weiterhin wesentlich durch den nachgefragten Produktmix wie auch durch Skaleneffekte beeinflusst. Der Konzernüberschuss lag mit 86,0 Millionen Euro etwa 8 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 93,9 Millionen Euro. Bei 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag 30.09.2009 liegt das Ergebnis je Aktie bei 2,48 Euro (30.09.2008, umgerechnet auf 34,7 Mio. Aktien: 2,71 Euro).

Die Arbeitskapitalwquote lag zum 30. September 2009 mit 19,2 % (31.12.2008: 11,4 %) außerhalb des Zielkorridors von 16 bis 18 %. Die Zunahme bei den Vorräten und bei den Forderungen reflektiere den aktuell hohen Auftragsbestand, berichtet SMA. Zum Bilanzstichtag 30.09.2009 betrage der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren 253,5 Millionen Euro (31.12.2008: 261,0 Mio. Euro).

13.11.2009   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solar Millennium: Spanischer Industrieminister gibt Vorregistrierung von Andasol 3 und Ibersol bekannt

Andasol-Kraftwerke im Juli 2009
Andasol-Kraftwerke im Juli 2009

Der spanische Industrieminister Miguel Sebastián hat am 11.11.2009 in Madrid im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der Solar-Industrie bekannt gegeben, dass die von der Solar Millennium AG (Erlangen) entwickelten Kraftwerksprojekte Andasol 3 und Ibersol die Vorregistrierung erhalten werden. Der Beschluss des Ministers soll am 13.11. vom Kabinett ratifiziert werden. Die Vorregistrierung ist Voraussetzung für den Erhalt der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung. Mit der Eintragung in das Register sei der Erhalt der vollen Einspeisevergütung gewährleistet, wenn die Kraftwerke innerhalb der kommenden 36 Monate (Andasol 3) bzw. 48 Monate (Ibersol) fertig gestellt werden, berichtet die Solar Millennium AG in einer Pressemitteilung.   Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, kommentiert: "Mit den Andasol-Kraftwerken haben wir in Südspanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt. Dank der Vorregistrierung steht jetzt auch einer schnellen Umsetzung von Andasol 3 und von Ibersol nichts mehr im Weg."





Investitionssicherheit erhöht Attraktivität für Investoren

Bei Ibersol handelt es sich um das vierte 50-MW-Parabolrinnen-Kraftwerk, das Solar Millennium in Spanien entwickelt. Anders als die Projekte Andasol 1 bis 3 am Fuße der andalusischen Sierra Nevada wird das Kraftwerk Ibersol in der spanischen Region Extremadura entstehen. "Das ist der Durchbruch für die schnelle Realisierung der beiden Kraftwerke und ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem stringenten Wachstumskurs. Die nun gegebene Investitionssicherheit erhöht die Attraktivität unserer Projekte für Investoren", betont Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium. "Nach dem Vorbild von Andasol 3, in das die Stadtwerke München, RWE Innogy, RheinEnergie und MAN Ferrostaal eingestiegen sind, werden wir auch Ibersol zusammen mit Partnern, die das für den Bau notwendige Eigenkapital bereitstellen, realisieren."


Erster Bauabschnitt des Solarfelds von Andasol 3 fertig gestellt

Andasol 3 befindet sich im Bau; mit rund 60.000 m2 Kollektorfläche ist der erste Abschnitt des Solarfelds bereits fertig gestellt. Es ist das dritte solarthermische Kraftwerk mit einer Leistung von 50 MW, das von Solar Millennium in der Provinz Granada projektiert wurde. Die unmittelbar benachbarten Projekte Andasol 1 und Andasol 2 mit ebenfalls je 50 MW elektrischer Leistung sind bereits in Betrieb.


Kraftwerksbetrieb dank thermischer Speicher auch nachts möglich

Die Kraftwerke sollen besonders die Nachfragespitzen im spanischen Stromnetz in den Sommermonaten decken. Die hohe Stromnachfrage wird vor allem durch den Energiebedarf der Klimaanlagen verursacht. Jedes Kraftwerk verfügt zudem über thermische Speicher. Ein voller Speicher gewährleistet laut Solar Millennium einen verlängerten Kraftwerksbetrieb von bis zu acht Stunden - also auch nachts. Die Wärmespeicher bestehen aus je zwei Tanks von 14 m Höhe und 36 m Durchmesser für rund 30.000 Tonnen Flüssigsalz.

13.11.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Indiens wachsende Solar-Industrie stärkt Lindes Spitzenposition als Photovoltaik-Zulieferer

Die Linde-Gruppe beliefert indische PV-Hersteller mit Gasen zur Solarzellen- produktion
Die Linde-Gruppe beliefert indische
PV-Hersteller mit Gasen zur Solarzellen-
produktion

BOC India (BOCI), Mitglied der Linde-Gruppe (München), hat vier langfristige Gaslieferverträge mit großen PV-Herstellern geschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung: Moser Baer, Euro Multivision, Solar Semiconductor und Indo Solar (auch als Phoenix Solar firmierend). Damit stärke BOCI seine Position als Indiens führender Gas-Technologieversorger der Photovoltaik-Industrie. Bei der Produktion von Solarzellen seien Gase entscheidend, betont Linde, sie könnten bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten bei der Fertigung von Dünnschicht-Silizium ausmachen. Diese für BOCI wichtigen Abschlüsse erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem Indien sein Ziel formuliert habe, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2020 von nahezu Null auf 20 Gigawatt (GW) zu erhöhen.   Damit bekräftige Indien seinen Willen, die Erderwärmung durch die Entwicklung alternativer Energiequellen und die Senkung von Treibhausgas-Emissionen zu bekämpfen.

"Während Indien Vorgaben für die Solarenergie-Produktion macht, hat sich BOCI dem Ziel verschrieben, die Kosten von Solarstrom durch die Nutzung der Photovoltaik im großen Stil zur Netzparität zu bringen, indem es die Kosten der Solarzellen-Herstellung pro Watt senkt", sagte Srikumar Menon, Geschäftführer von BOC India. "Unsere Beziehungen mit der immer länger werdenden Liste führender indischer Hersteller belegen den Wert unserer Investition in die Fähigkeit, auf Weltklasse-Niveau zu arbeiten, um diese schnell wachsende und technisch anspruchsvolle Industrie zu beliefern."


Multi-Megawatt Produktionskapazitäten für die Photovoltaik in Indien

Für die erste Photovoltaik-Produktion von Moser Baer im indischen Greater Noida hat BOCI eines der größten Industriegas-Bereitstellungssysteme innerhalb der Elektronikproduktion in ganz Südostasien geschaffen. Zusätzlich zur Herstellung wichtiger Gase am Sitz von Moser Baer umfasst die Partnerschaft zwischen BOCI und Moser Baer auch Technologien zur Optimierung der Gasverwendung sowie Indiens erstes komplettes Gasmanagement vor Ort.

Für die erste indische Produktionsanlage für kristalline Silizium-Solarzellen von Indo Solar, ebenfalls in Greater Noida, fiel die Wahl auf BOCI als Exklusivlieferant von Stickstoff (N2), Silan (SiH4) und weiteren Spezialgasen. BOCI wird das komplette Gasmanagement übernehmen und auch die Verteil- und Überwachungssysteme installieren, die für eine sichere und verlässliche Versorgung der Produktion mit diesen Spezialgasen nötig sind. In einem ersten Schritt will Indo Solar eine jährliche Solarzellen-Produktionskapazität von 160 MW aufbauen, die anschließend um weitere 200 MW aufgestockt werden soll (Abschluss Ende 2009 erwartet).

In Fab City (Hyderabad) wurde BOCI ausgewählt, um den Weg zu bahnen für die Entwicklung einer Gasversorgungs-Infrastruktur im Zusammenhang mit der ersten größeren Photovoltaik-Investition. Solar Semiconductors neue Fabrik zur Herstellung von Solarzellen auf der Basis von kristallinem Silizium in Fab City soll eine Anfangsleistung von 30 MW haben und bis 2010 auf 120 MW aufgestockt werden. BOCI plant auch, seine Gas- und chemische Infrastruktur in Fab City Hyderabad zu erweitern, um künftige Investitionen zu sichern. Schließlich arbeitet BOCI in Gujarat mit Euro Multivision Limited an der Vorsorgung mit Gasen im großen Umfang sowie mit Spezialgasen einer neuen Produktionsanlage für kristalline Solarzellen mit 40 MW-Fertigungsleistung in Kutch. In Indien ballt sich die Photovoltaik-Produktion hauptsächlich im Norden (Delhi and Noida) und im Süden (Hyderabad, Bangalore und Chennai).

13.11.2009   Quelle: Linde Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Linde Gruppe,
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Organische Photovoltaik: Konarka und Arch Aluminum & Glass entwickeln Vorhangfassade mit farbigen Modulen

Vorhangfassade mit farbigen Power Plastic-Modulen.
Vorhangfassade mit farbigen
Power Plastic-Modulen.

Konarka Technologies, Inc. (Lowell, Massachusetts), Hersteller des photovoltaischen "Power Plastic", einem Material, das Licht in Solarstrom umwandelt, berichtete am 10.11.2009, das Unternehmen werde gemeinsam mit Arch Aluminum & Glass Co., Inc. (Tamarac, Florida) im Rahmen eines Pilotprojekts eine Photovoltaik-Vorhangfassade entwickeln. Dazu soll das organische Photovoltaik-Material (OPV) in die Fassade des Bürogebäudes von Arch in Tamarac integriert werden. Laut Planung sollen die Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1,5 Kilowatt (kW) bis Ende 2009 in Betrieb genommen werden.   Das Projekt soll die Entwicklung farbiger Solar-Glasfenster vorantreiben, die in verschiedene Gebäude integriert werden können.



Daten zur Weiterentwicklung durchsichtiger und farbiger Solarmodule

"Ziel dieses Projekts ist, die Leistung und Robustheit unserer Solarmodul-Lösung für den Einsatz als Vorhangfassade mit verschiedenen Glas- und Fenstervariationen unter unterschiedlichen Umwelt- und Dämmbedingungen zu testen", kommentierte Dr. Terri Jordan, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Konarka. "Die gesammelten Daten und Informationen werden uns bei der Entwicklung dieser visionären Anwendung nützlich sein, einem transparenten, farbigen Solarglas-Modul. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Arch." Laut Pressemitteilung umfasst das Testgebäude nach Osten und Westen ausgrichtete Außenwände mit sonnigen und vergeschatteten Flächen. Die modular aufgebaute Anlage soll ein "lebendiges" Labor werden, das auch Simultantests einer Vielzahl von Modulen unter diversen Umweltbedingungen ermöglicht.


BIPV-Lösungen auch für herkömmliche Gebäude

Die Vorhangfassade besteht laut Konarka aus Glas, Aluminiumelementen und Solarmodulen, die jeweils eine Spitzenleistung von 40 Watt haben. "So genanntes 'aktives Solarglas' in eine Fassadenstruktur zu integrieren erlaubt uns, ein herkömmliches Gebäude in die Lage zu versetzen, eigene Energie zu produzieren", kommentierte Max Perilstein, Vizepräsident für das Marketing bei Arch. "Dieses Pilotprojekt und die flexiblen, leichten Solar-Materialien von Konarka erlauben uns, die Machbarkeit und Entwicklung einer Systemlösung zu prüfen, die Fassaden in Energiequellen umwandelt." Im Mai 2009 hatten die beiden Unternehmen ihre Entwicklungspläne für gebäudeintegrierte Photovoltaik (building integrated photovoltaics; BIPV) als Ersatz für herkömmliche Bauprodukte angekündigt.

13.11.2009   Quelle: Konarka Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Konarka Technologies, Inc.,


 

S.A.G. Solarstrom AG meldet Wachstumsschub im 3. Quartal

12. November 2009. Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat ihre Prognose für das Gesamtjahr mit einem starken dritten Quartal untermauert. Mit einem Umsatz von 44,8 Millionen Euro allein im dritten Quartal sei der Konzernumsatz der ersten neun Monate auf 76,5 Millionen Euro gestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung (Vorjahreszeitraum: 64 Mio. €). Das EBIT betrug im dritten Quartal 2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 1,1 Mio. €), somit stieg das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) nach neun Monaten auf 2,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 2,1 Mio. €).   Erheblichen Anteil am positiven Ergebnis in diesem Zeitraum hatte das Segment Anlagenbetrieb und Services, das seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,4 % auf 5,7 Millionen Euro bei einem EBIT von 749.000 Euro steigern konnte. Die S.A.G. erwartet einen Gesamtjahresumsatz im Rahmen der bereits angekündigten Spanne von 125 - 140 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 5 und 8 Millionen Euro.

Durch die sorgfältige Planung, die im ersten Halbjahr Vorlaufkosten für die Ausweitung der Geschäftstätigkeit im zweiten Halbjahr verursacht und die Bilanz beispielsweise durch die Sicherung entsprechender Komponenten wie Module und Wechselrichter belastet hatte, sei im dritten Quartal ein bis dato noch nicht erreichter Quartalsumsatz verbucht werden, betont das Unternehmen.


Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

"Alle Großprojekte liegen im Zeitplan und werden, sollten nicht unvorhersehbar schlechte Wetterbedingungen zu Verzögerungen führen, noch im Dezember ans Netz gehen", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. Die S.A.G. profitierte von den Investitionen im ersten Halbjahr in Modul- und Wechselrichterkapazitäten sowie von der Ausweitung des Personalstamms. So seien die stark gestiegene Marktnachfrage im dritten Quartal sowie die geplant im dritten und vierten Quartal anstehenden Großprojekte in margenstarken Umsatz umgewandelt worden. In diesem Jahr rechne die Branche insgesamt mit einem starken dritten und vierten Quartal, während im Vorjahr durch die Stichtagsreglung in Spanien zum Ende des dritten Quartals das Jahresergebnis weitestgehend festgestanden habe. "Nach heutigem Stand des Auftragseingangs und der Projektfortschritte werden wir im vierten Quartal das Ergebnis des dritten Quartals voraussichtlich noch übertreffen", kündigt Kuhlmann an. "Wir sind deshalb zuversichtlich, die für das Gesamtjahr prognostizierten Umsätze und Ergebnisse zu erreichen."


Projektierung und Anlagenbau - Vorlaufkosten zahlen sich aus

Im Geschäftsfeld Photovoltaik-Projektierung und Anlagenbau stieg der Umsatz nach neun Monaten auf 46,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 26,0 Mio. €) bei einem EBIT von minus 270.000 Euro (Vorjahreszeitraum: 1,1 Mio. €). Hierin seien in erheblichem Maße noch die Vorlaufkosten aus dem ersten Halbjahr 2009 enthalten, betont die S.A.G. Zudem seien 2008 aufgrund der Stichtagsregelung in Spanien viele Großprojekte bereits im dritten Quartal fertig gestellt worden. Isoliert betrachtet sei in diesem Jahr im dritten Quartal ein positives EBIT von über einer Million Euro erreicht worden. Da auch im vierten Quartal erhebliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge in diesem Segment erwartet werden, geht der Vorstand davon aus, dass das Gesamtjahresergebnis für dieses Geschäftsfeld wie geplant besser als im Vorjahr ausfallen wird.


Weitere Margenverbesserung im Partnervertrieb

Im Geschäftsfeld Partnervertrieb zeige sich die Margenverbesserung durch die konsequente Ausrichtung auf exklusive und leistungsstarke Vertriebspartner. So sei in den ersten drei Quartalen das EBIT trotz eines auf 22,8 Millionen Euro gesunkenen Umsatzes (Vorjahreszeitraum: 31,6 Mio. €) auf 74.000 Euro gesteigert worden (Vorjahreszeitraum: 51.000 €). Im dritten Quartal sei bei einem Umsatz von 12,6 Millionen Euro ein positives EBIT von 501.000 Euro erzielt worden.

Überproportionale Ergebnissteigerung bei Anlagenbetrieb und Services

Besonders hervorzuheben sei die starke Umsatz- und Ergebnissteigerung im Geschäftsfeld Anlagenbetrieb und Services, heißt es in der Pressemitteilung. Das EBIT konnte in den ersten neun Monaten auf 749.000 Euro fast verdoppelt werden (Vorjahreszeitraum: 382.000 €). Der Umsatz stieg auf 5,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 4,7 Mio. €). Allein im dritten Quartal konnte der Umsatz um 39,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 1,5 Mio. €) gesteigert werden. Die umfassende Wertschöpfung rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen ermögliche eine rentable, solide und kontinuierliche Entwicklung insbesondere dieses Segmentes. Die überproportionale Ergebnissteigerung liege darüber hinaus auch in der 2008 durchgeführten Akquisition der I2SE begründet, die sich positiv auf die Marge dieses Geschäftsfeldes ausgewirkt habe.


Solarstrom-Produktion: planbare Erträge und positiver Einmaleffekt

Das Geschäftsfeld Stromproduktion erzielte aufgrund guter Strahlungswerte und kontinuierlicher Anlagenoptimierung in den ersten neun Monaten einen leicht gestiegenen Umsatz von 1,9 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 1,8 Mio. €) und unterstreiche damit die Planbarkeit und Konstanz der in diesem Geschäftsfeld erzielbaren Umsätze. Das EBIT wurde positiv durch einen Restschuldenerlass in Höhe von 1,2 Millionen Euro für einige im Rahmen des 1.000-Dächer-Programms finanzierten PV-Anlagen beeinflusst. Bedingung des Schuldenerlasses war eine entsprechend gute Performance der Anlagen, die von den S.A.G.-Anlagen weit übertroffen worden sei. Das EBIT stieg damit auf 1,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 540.000 €). "Solide Planung, Controlling, Risikomanagement, Vertriebsstärke und Verlässlichkeit haben es der S.A.G. ermöglicht, auch in einem bislang turbulenten Jahr auf Kurs zu bleiben", so Dr. Karl Kuhlmann. "Der Wachstumsschub des dritten Quartals unterstreicht die Nachhaltigkeit der renditeorientierten Unternehmenspolitik."

12.11.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Auszeichnung für Solarthermie-Fassade: FLUWOG-NORDMARK eG erhält Hamburger Solarpreis

Preisgekrönte Solarthermie-Fassade in Hamburg
Preisgekrönte Solarthermie-Fassade
in Hamburg

Am 11. November 2009 hat Umweltsenatorin Anja Hajduk der Hamburger Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG den Hamburger Solarpreis 2009 verliehen. Die Baugenossenschaft wurde gemeinsam mit dem Architekturbüro Pilsinger für die Installation der größten Fassaden-Solaranlage Hamburgs an einem Niendorfer Mehrfamilienhaus im Vielohweg 134 ausgezeichnet. Die Solarthermie-Anlage unterstützt dort die Warmwasserversorgung der insgesamt 40 Mietwohnungen.   "Warmes Wasser mit Hilfe der Sonne lohnt sich insbesondere für die Wohnungswirtschaft wegen der hohen Versorgungssicherheit und stabilen Preise. Hinzu kommt der Imagegewinn durch die Nutzung der umweltfreundlichsten aller Energiequellen", sagte die Umweltsenatorin bei der Preisverleihung auf dem "Elbcampus" in Hamburg: "Ich freue mich, dieses Jahr mit der Fassaden-Anlage in Niendorf ein in Hamburg bisher einzigartiges Projekt auszeichnen zu können. Wir werden den Ausbau der Solarthermie in Hamburg weiter unterstützen", so Hajduk weiter.




72 Solarkollektoren unterstützen die Warmwasserversorgung

Burkhard Pawils, Vorstand der FLUWOG-NORDMARK eG, nahm die Urkunde für die Baugenossenschaft entgegen. "Der Hamburger Solarpreis bestärkt uns in unserem klimafreundlichen Engagement. Wir werden auch bei künftigen Neubauten sowie im Rahmen von Modernisierungen in erneuerbare Energien investieren". Auf der Front des achtgeschossigen Gebäudes im Vielohweg 134 ließ die Baugenossenschaft 72 Solar-Kollektoren mit einer Gesamtfläche von rund 121 Quadratmetern installieren, die nach Süden ausgerichtet und unverschattet sind. Im Jahresdurchschnitt erreiche die Anlage einen solaren Deckungsgrad von rund 50 Prozent für die Warmwasserversorgung. Damit können laut FLUWOG-NORDMARK rund 3.500 Kubikmeter Gas pro Jahr eingespart werden. Die Schadstoffemissionen des Gebäudes würden durch die Solarthermie-Anlage um bis zu 8,5 Tonnen CO2 jährlich gesenkt.

12.11.2009   Quelle: FLUWOG-NORDMARK eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FLUWOG-NORDMARK eG,


 

aleo solar AG: Geschäft zieht im dritten Quartal stark an

aleo-Finanzvorstand Bögershausen: 12 % mehr Module ausgeliefert als im Vorjahr.
aleo-Finanzvorstand Bögershausen: 12 %
mehr Module ausgeliefert als im Vorjahr.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) meldet für die ersten neun Monate des Jahres 2009 einen Umsatz in Höhe von 220,8 Millionen Euro (Januar bis September 2008: 256,2 Mio. Euro). Mit dem positiven EBIT von 0,3 Millionen Euro werde die bereits im zweiten Quartal erreichte Trendwende bestätigt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das EBIT enthalte Abwertungen auf den Bestand an fertigen Erzeugnissen in Höhe von rund 10 Millionen Euro und unterstreiche damit die Flexibilität in der Kostenstruktur. Das Ergebnis je Aktie beträgt minus 0,15 Euro (0,94 Euro). Die produzierte Leistung beläuft sich auf 78,4 Megawatt (95,8 Megawatt). "Die Auslieferungen haben im Jahresverlauf deutlich angezogen", erklärt Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG.   "Mit knapp 83 Megawatt an ausgelieferten aleo-Modulen liegen wir zwölf Prozent über den Vorjahreszahlen. Die Trendwende erweist sich als nachhaltig, da der hohe Auftragsbestand bis in das erste Quartal des kommenden Jahres reicht."



Für 2010 weiteres organisches Wachstum geplant

Die aleo solar AG ist davon überzeugt, die geplanten Absatzziele zu erreichen. Obwohl die Preisentwicklung für Solarmodule in diesem Jahr ihre Talsohle erreicht haben dürfte, lasse sich zum derzeitigen Zeitpunkt kaum abschätzen, zu welchem Umsatz dieses Mengenziel Ende 2009 führen wird. Eine konkrete Prognose des Ergebnisses sei vor dem Hintergrund der Finanzkrise weiterhin stark von der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. "Sollten sich diese, wie einige Experten erwarten, schrittweise weiter verbessern, trauen wir uns eine vergleichsweise solide EBIT-Marge zu. Sollten die Rahmenbedingungen allerdings angespannt bleiben oder sich weiter verschlechtern, werden auch wir von dieser Entwicklung negativ beeinflusst werden", heißt es in der Pressemitteilung. Für das Jahr 2010 strebe die aleo solar AG weiteres organisches Wachstum an. Die aleo solar-Gruppe setze nach wie vor auf Internationalisierung und werde mittelfristig rund die Hälfte des Umsatzes im Ausland erwirtschaften.

12.11.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik-Konzern SolarWorld bestätigt Umsatzsteigerung im Jahresverlauf

SolarWorld-Chef Asbeck: Dem Preisdruck im internationalen Solarmarkt entgegengewirkt; Absatz gesteigert.
SolarWorld-Chef Asbeck: Dem Preisdruck im
internationalen Solarmarkt entgegengewirkt;
Absatz gesteigert.

Die SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage des Konzern-Zwischenberichtes für das 3. Quartal 2009 ihre vorab gemeldeten Zahlen. So habe der Konzern seine Absatzmenge im 3. Quartal um 15 Prozent auf 125 Megawatt (MW) gesteigert (Vorjahresquartal: 109 MW) und kumuliert seit Jahresbeginn um 22 Prozent steigern können. Der Umsatz im 3. Quartal lag bei 232,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 238,3 Mio. €) und stieg im Vergleich zum 2. Quartal 2009 um drei Prozent bei gegenläufigen Modulpreisen. In den ersten neun Monaten belief sich der Umsatz konzernweit auf 634,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 665,4 Mio. €).   Vorstandsprecher Frank H. Asbeck: "Uns ist es gelungen, dem Preisdruck im internationalen Solarmarkt durch Kosteneinsparungen und eine deutliche Erhöhung der konzernweiten Absatzmengen weitgehend entgegenzuwirken."



Photovoltaik-Produktion an der Kapazitätsgrenze

Derzeit arbeiten nach Angaben des Unternehmens alle Produktionsstandorte der SolarWorld an ihrer Kapazitätsgrenze. Mit einer Erweiterung der Kapazitäten lege das Unternehmen die Basis für weiteres Wachstum: Die Modulproduktion in den USA werde auf 500 MW ausgebaut, die in Deutschland auf 450 MW und in Südkorea sollen künftig 300 MW zur Verfügung stehen. Frank H. Asbeck: "Wir bekennen uns damit klar zu unserer bisherigen Strategie und unseren Standorten. Dort finden wir optimale Rahmenbedingungen und sind gleichzeitig direkt in den wichtigsten Märkten präsent."


Auszeichnung mit "Technology Fast 50 Award" im 10. Jahr des Börsenganges

Auch in diesem Jahr gehört die SolarWorld AG wieder zu den wachstumsstärksten deutschen Technologieunternehmen. Am 21. Oktober wurde der Konzern mit seiner 5-Jahres-Wachstumsrate von 350,3 Prozent in Hamburg von der Wirtschaftberatungsgesellschaft Deloitte als eines von 50 Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Kommunikation und Life Science mit dem "Technology Fast 50" Award ausgezeichnet. Die SolarWorld AG feiert in diesen Tagen ihr zehnjähriges Börsenjubiläum. Am 8. November 1999 erfolgte der Börsengang, 2004 stieg die SolarWorld über die so genannte Fast-Entry-Regel in den TecDAX auf. Heute ist das Unternehmen unter anderem auch im ÖkoDAX notiert, im Dow Jones STOXX 600, im internationalen MSCI-Index sowie in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal Alternative Energy und NAI.


12.11.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells treibt Restrukturierung im dritten Quartal erfolgreich voran

Erste operative von "Q-Cells Reloaded"
werden ab dem ersten Quartal 2010
erwartet.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen ) hat den Bericht zum 30. September 2009 vorgelegt und über die Umsetzung des Restrukturierungsprogramms "Q-Cells Reloaded" berichtet. Im dritten Quartal konnte das Verkaufsvolumen von Solarzellen an externe Kunden nach Angaben des Unternehmens um 87 % im Vergleich zum Vorquartal auf 103 Megawatt (MWp) gesteigert werden. Weitere 21 MWp seien an das eigene Projektgeschäft Q-Cells International ausgeliefert worden. Das Gesamtproduktionsvolumen betrug im abgelaufenen Quartal 119,4 MWp (Q2: 117,8 MWp). Inklusive des Projektgeschäfts wurden konzernweit Umsatzerlöse von 184,1 Millionen Euro erzielt. Dies entspreche einer Steigerung von 30 % gegenüber dem zweiten Quartal (141,4 Mio. Euro).   Für die ersten neun Monate 2009 beträgt der Wert damit 550,3 Millionen Euro (2008: 931,9 Mio. Euro). Der starke Umsatzrückgang im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres sei im Wesentlichen ein Ergebnis des drastischen Preisverfalls am internationalen Markt für Solarzellen und spiegle sich entsprechend im operativen Ergebnis der Q-Cells SE wider.


Wesentliche Meilensteine bei Umsetzung des Maßnahmenpakets erreicht

Das im August angekündigte Maßnahmenpaket Q-Cells Reloaded, mit dessen Hilfe die Neuausrichtung von Q-Cells unter den veränderten Marktbedingungen vorangetrieben wird, befinde sich wie geplant in der Umsetzung, betont das Unternehmen. Dabei seien erste wichtige Ergebnisse erzielt worden: Zwischen dem Unternehmen und dem Betriebsrat sei eine Einigung zum Personalabbau ab Dezember 2009 erreicht. Danach sollen insgesamt bis zu 500 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung abgebaut werden. Um eine sozialverträgliche Umsetzung zu gewährleisten, seien eine Transfergesellschaft, ein Härtefallfonds sowie eine Abfindungsregelung für Mitarbeiter vereinbart worden.


Hohe Restrukturierungsaufwendungen beeinflussen operatives Ergebnis des Quartals, bereinigtes operatives Ergebnis stabilisiert

Das bereinigte operative Ergebnis ohne Berücksichtigung der Neuen Technologien (minus 8,0 Mio. Euro) belief sich auf 3,3 Millionen Euro (Vorquartal: 10,7 Mio. Euro). Damit konnte das bereinigte Ergebnis im dritten Quartal trotz des weiteren Preisverfalls stabilisiert werden. Im abgelaufenen Quartal hatten Einmalaufwendungen und Sondereffekte im Zusammenhang mit der laufenden Restrukturierung einen deutlichen Einfluss auf das ausgewiesene operative Ergebnis (EBIT). Ohne diese Sondereffekte, zu denen unter anderem Aufwendungen aus der Stilllegung der älteren Produktionslinien am Standort Thalheim, Restrukturierungskosten für den geplanten Personalabbau sowie Wertberichtigungen auf Vorräte und Beteiligungen zählen, betrug das EBIT für den Konzern minus 4,7 Millionen. Euro (Q2: 1,8 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung aller Einmal- und Sondereffekte weist das Unternehmen ein EBIT von minus 163,8 Millionen Euro aus (Q2: -62,3 Mio. Euro). Das entsprechende Periodenergebnis beträgt für das dritte Quartal minus 248,2 Mio. Euro (Q2: minus 305,0 Mio. Euro) bzw. für die ersten neun Monate des Jahres minus 945,1 Mio. Euro.

Im dritten Quartal seien wesentliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung bereits erfolgswirksam verarbeitet worden. Erste operative Erfolge dieses mittelfristig angelegten Programms werden ab dem ersten Quartal 2010 erwartet.

Der Bericht zum 30. September 2009 sowie eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen im Investor Relations-Bereich auf den Internetseiten der Q-Cells SE zum Download bereit.

12.11.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Solar-Unternehmen Conergy stabilisiert sein Geschäft; Verlust im Vergleich zum Vorjahr um fast 75% verringert

Conergy-Chef Ammer will Durchbruch zu einem positiven operativen Ergebnis im Laufe des Jahres 2010.
Conergy-Chef Ammer will Durchbruch
zu einem positiven operativen Ergebnis
im Laufe des Jahres 2010.

Die Conergy AG (Hamburg) hat im 3. Quartal einen Umsatz von 140,2 Millionen Euro erzielt, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dem deutlich unter Vorjahr liegenden Umsatzvolumen zum Trotz habe der Konzern im abgelaufenen Quartal sein Geschäft in vielen Bereichen weiter stabilisieren können. Die Rohertragsmarge steigerte Conergy nach eigenen Angaben trotz weiter sinkender Modulpreise um 4,0 Prozentpunkte auf 21,6 Prozent. Daneben verbesserte Conergy auch sein Nettoergebnis erheblich: Der Verlust wurde im 3. Quartal mit 20 Millionen Euro um fast 75 % verringert (Vorjahresquartal: minus 77,5 Mio. €).   Darüber hinaus habe das Unternehmen sein Working Capital seit Ende 2008 bis heute von 255 Millionen Euro auf 185 Millionen Euro um 70 Millionen Euro drastisch senken können. So erwirtschaftete Conergy in den ersten neun Monaten 2009 einen positiven operativen Cashflow in Höhe von 9,7 Millionen Euro, betont das Unternehmen. Der Umsatz im 3. Quartal blieb mit 140,2 Millionen Euro hinter dem vorangegangenen 2. Quartal (163,4 Mio. €) zurück. Gründe hierfür seien die quer durch die Solar-Branche rückläufigen Modulpreise sowie die zögerliche Fremdfinanzierung bei Photovoltaik-Großprojekten, von denen sich damit einige in künftige Quartale verschoben hätten. Zudem sei ins 2. Quartal ein bereits Ende 2008 fertig gestellter Solarpark als Sondereffekt eingeflossen. Ohne diesen Sondereffekt habe Conergy einen leichten Umsatzanstieg zum Vorquartal verzeichnet.



Modulproduktion in Frankfurt (Oder) seit Ende Oktober nahezu unter Volllast

Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG kommentiert: "Die Nachfrage hat sich im 3. Quartal - wenn auch zögerlicher als von vielen erwartet - weiter belebt. Von dieser Nachfragebelebung können wir mit unserem Werk in Frankfurt (Oder) derzeit besonders profitieren. Inzwischen haben wir dort weitere Linien in Betrieb genommen. Seit Ende Oktober läuft die Modulproduktion nahezu unter Volllast. Jedoch drücken Preisverfall und Projektgeschäft weiter auf die Umsätze. Da wir eisern sparen und unser Unternehmen sehr fokussiert ausgerichtet haben, haben wir uns in vielen Bereichen trotz des starken Umsatzeinbruchs gut gehalten oder sogar verbessert."


Personalkosten weiter reduziert; Rechts- und Beratungskosten deutlich gesenkt

So weise Conergy im 3. Quartal ein operatives Ergebnis (EBIT) von minus 14,9 Millionen Euro aus, was leicht unter dem Vorjahresergebnis liege (minus 13,7 Mio. €). Neben der Verlustverringerung beim Nettoergebnis um fast 75 % habe das Unternehmen seine Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr weiter reduziert sowie die Rechts- und Beratungskosten von 10 Millionen Euro um 8 Millionen Euro auf 2 Millionen Euro gesenkt. Auch habe Conergy seine Nettoverschuldung von 551 Millionen Euro auf 304 Millionen Euro zurückführen können. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. September 2009 18 Prozent. Dieter Ammer weiter: "Durch die bereits definierten oder schon umgesetzten Personal- und Sachkostenmaßnahmen werden wir 2010 deutliche Kosteneinsparungen erzielen können. Diese werden uns helfen, unser wichtigstes Ziel zu erreichen: den Durchbruch zu einem positiven, operativen Ergebnis im Laufe des Jahres 2010."

12.11.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Phoenix Solar AG legt Zahlen zum dritten Quartal vor und korrigiert die Umsatzprognose

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legte am 12.11.2009 die Zahlen zum 30. September 2009 vor. Die operative Entwicklung in den beiden Geschäftsfeldern "Kraftwerke" und "Komponenten & Systeme" sei im dritten Quartal 2009 sehr unterschiedlich verlaufen und insgesamt unter den eigenen Erwartungen geblieben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den drei Monaten vom 1. Juli bis zum 30. September 2009 dominierte das Inlandsgeschäft mit Photovoltaik-Komponenten & Systemen. Trotz stark gesunkener Modulverkaufspreise stieg der Umsatz in diesem Segment um 11,4 Prozent auf 76,2 Millionen Euro (Q3 2008: 68,4 Millionen Euro). Unverändert schwierig gestaltete sich dagegen das Geschäft im Segment Solar-Kraftwerke.   Die Umsetzung von Großkraftwerken litt weiter unter Verzögerungen bei Finanzierungen und Genehmigungserteilungen. Der Umsatz in diesem Segment betrug 13,5 Millionen Euro und lag damit um 83,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q3 2008: 80,9 Millionen Euro), in dem vor allem im spanischen Markt hohe Umsätze und Gewinne erzielt werden konnten.

Entsprechend der Entwicklung der Segmente lag der Konzernumsatz im Berichtszeitraum mit 89,7 Millionen Euro um rund 40 Prozent unter Vorjahresniveau (Q3 2008: 149,8 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war trotz der Umsatzeinbußen im dritten Quartal positiv und erreichte 3,0 Millionen Euro nach 17,6 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2008. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) betrug auf Quartalssicht 3,3 Prozent gegenüber 11,8 Prozent im Vorjahr. Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit 1,0 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresquartal mit 13,7 Millionen Euro. Kumuliert über die ersten neun Monate 2009 betrugen die Gesamtumsatzerlöse im Phoenix Solar Konzern 242,2 Millionen Euro (Q1 – Q3 2008: 301,1 Millionen Euro). Das EBIT lag bei minus 4,4 Millionen Euro (Q1 – Q3 2008: 29,1 Millionen Euro).

Der Auftragsbestand am 30. September 2009 betrug nach Angaben des Unternehmens 164 Millionen Euro, aufgeteilt in 105 Millionen Euro für das Segment Komponenten & Systeme und 59 Millionen Euro für das Segment Kraftwerke. Mit Beginn des vierten Quartals 2009 seien im Segment Komponenten & Systeme die Umsätze nochmals kräftig angezogen. Auch die Bauaktivitäten im Kraftwerkssegment seien mit Beginn des vierten Quartals deutlich gesteigert worden.


Lieferengpässe oder -verzögerungen bei Solarmodulen und Wechselrichtern als Risiko

"Dem bisher positiven Geschäftsverlauf im vierten Quartal stehen Risiken gegenüber, die das Erreichen der Prognose erschweren oder unmöglich machen können", heißt es in der Pressemitteilung. Dazu zählten beispielsweise neben ungünstigen Witterungsbedingungen, die den Bau von Photovoltaikanlagen verzögern oder verhindern können, Lieferengpässe oder -verzögerungen bei Solarmodulen und Wechselrichtern sowie weitere Verzögerungen bei Finanzierungen und Genehmigungserteilungen. Bereits jetzt zeichne sich ab, dass, neben den genannten Risiken, bis Jahresende nicht genügend Solarmodule zur Verfügung stehen werden, um die bisherige Umsatzprognose zu erreichen.

Nach sorgfältiger Abwägung der aktuellen Chancen- und Risikosituation hat der Vorstand deshalb beschlossen, die Jahresprognose von rund 520 Millionen Euro Umsatzerlösen an die aktuelle Situation anzupassen. Der Vorstand geht nunmehr von einem Umsatzzielkorridor von 430 bis 480 Millionen Euro aus. Die im Juni bekannt gegebene Ergebnisprognose, ein positives EBIT zum Jahresende ausweisen zu können, bleibt unverändert bestehen.

Der Quartalsbericht zum 30. September 2009 erscheint am 12. November 2009, und kann auf der unter der Rubrik Internetseite des Unternehmens, Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

12.11.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DEGERenergie meldet wachsendes internationales Interesse für Solar-Technologie aus Horb

Deutsche Solar-Tracker sind in den USA und Griechenland gefragt
Deutsche Solar-Tracker sind in
den USA und Griechenland gefragt

DEGERenergie meldet weiter wachsendes Interesse an seinen Produkten. Dies hätten aktuell zwei Solarmessen - in Athen und im kalifornischen Anaheim - deutlich gemacht. Das Unternehmen mit Sitz in Horb ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Nachführsystemen für Solarstromanlagen. Als einer der führenden Anbieter von Tracking-Systemen in Griechenland trat DEGERenergie auf der vierten internationalen "Energy Photovoltaic"-Messe in Athen auf.   Gemeinsam mit Partnerunternehmen hat der Hersteller aus Horb in den vergangenen Jahren eine große Anzahl an Nachführsystemen in Griechenland installiert, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Unser Messestand war ständig sehr gut besucht", erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie.



Kleine und mittelgroße Photovoltaik-Anlagen in Griechenland besonders gefragt

"Das Interesse der Griechen konzentriert sich aufgrund der dortigen gesetzlichen Rahmenbedingungen vor allem auf kleine und mittelgroße Anlagen und auf die Gewinnung von Solarenergie für den Eigenbedarf." Der griechische Markt sei sehr vital, berichtet Artur Deger. "Wir hatten vor den Messehallen zwei unserer Modelle, einen DEGERtraker 5000HD und einen TOPtraker 8.5, aufgebaut. Das sorgte für zusätzliches Aufsehen, weil sehr gut zu sehen ist, wie die Systeme arbeiten. Wir sind überzeugt, dass wir nach dieser Messe eine weitere Steigerung der Nachfrage aus Griechenland verzeichnen werden."



Neue Nachführsysteme sollen 2010 auf den Markt kommen

Auch im kalifornischen Anaheim, auf der dortigen "Solar Power International 09", registrierte DEGERenergie großes Interesse an der Technologie aus Deutschland. "Mit unserer sensorgesteuerten Nachführung markieren wir eindeutig die Spitze der technologischen Entwicklung. Und wir können anhand von Daten aus der Praxis nachweisen, dass es weltweit kein Nachführsystem gibt, mit dem sich so hohe Erträge erzielen lassen wie mit den unsrigen", stellt Artur Deger selbstbewusst fest. Dies sei in Anaheim durchaus angekommen. Besondere Aufmerksamkeit hätten die brandneuen, hoch genauen Nachführsysteme genossen, die DEGERenergie in diesem Jahr entwickelt hat und 2010 auf den Markt bringen will." Viele Besucher der Messe in Anaheim erklärten, sie erwarteten durch die neue Energiepolitik der Regierung Obama eine wachsende Nachfrage nach Tracking-Systemen. In vielen Bundesstaaten dürften die Einspeisevergütungen im kommenden Jahr steigen, was dem Markt zusätzliche Impulse verleihen wird", berichtet Deger.


Eigene Vertriebsorganisation für den US-Markt

Um die Chancen auf dem US-Markt richtig zu nutzen, baue DEGERenergie derzeit eine eigene Vertriebsorganisation in den Vereinigten Staaten auf. Ein Standort sei gefunden, und auch erstes Personal sei bereits unter Vertrag genommen worden. "Auf dieser Basis werden wir im kommenden Jahr in Nordamerika deutlich mehr Umsätze erzielen als bisher", kündigt Deger an. Bislang sei DEGERenergie vor allem in Kanada mit mehreren Projekten aktiv. Eines davon, die SunSaver1 Solar Farm in Innerkip (Ontario), ist für den begehrten kanadischen "Agricultural Award of Excellence" nominiert, der im April 2010 vergeben wird.

12.11.2009   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Fraunhofer ISE koordiniert Projekt zur Integration erneuerbarer Energien in intelligente Stromnetze

Multi Utility Communication (MUC) -Gateway zur Kommunikation zwischen Stromzählern und Servicedienstleistern
Multi Utility Communication (MUC)
-Gateway zur Kommunikation zwischen
Stromzählern und Servicedienstleistern

Die zunehmende Integration von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Stromnetz erfordert neue Managementkonzepte und eröffnet Potenziale in mehrfacher Hinsicht. Die intelligente Vernetzung dezentraler Energieerzeuger (z.B. Photovoltaik-Anlagen) und Lasten ermöglicht den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien im Netz. Neben der Chance, aktiv am Energiemarkt teilzunehmen und die Stromkosten zu senken, wird über die intelligente Nutzung der erneuerbaren Energien auch eine Senkung der Spitzenlasten möglich. Unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) wird jetzt erstmals demonstriert, wie mit Hilfe eines integralen "Smart-Metering"-Konzepts (intelligente Stromzähler) alle Funktionen eines so genannten Smart Grid (intelligentes Netz) verwirklicht werden können. 

Strom aus Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung

Im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten InnoNet-Verbundprojekts DEMAX (Dezentrales Energie- und NetzMAnagement mit fleXiblen Stromtarifen) wurde ein innovatives Energiemanagement- und Kommunikationssystem entwickelt, mit dem dezentrale, gewerbliche und private Stromerzeuger am Energiemarkt teilnehmen können, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. Zentrale Komponente des Systems sei ein internetfähiges "Embedded System" der neuesten Generation, das eine netzwerkbasierte Kommunikation über flexible Medien gestatte. "Um die erzeugte Energie auch lokal nutzen zu können, müssen Erzeugung und Nachfrage optimal aufeinander abgestimmt werden. So kann beispielsweise die Energie aus der Photovoltaik-Anlage direkt in die Elektrofahrzeuge gespeist werden und die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in den Abendstunden ihren Beitrag zum Stromverbrauch liefern", so Dr. Christof Wittwer, Leiter der Arbeitsgruppe Betriebsführung und Systemregelung am Fraunhofer ISE.


Intelligente Stromzähler und Komponenten ermöglichen virtuelles Kraftwerk

Verteilte vernetzte Energiesysteme im "Smart Grid" benötigen zahlreiche Netzwerkverbindungen für Abruf und Rückmeldung der Systeme. Das Fraunhofer ISE erklärt, bei dem Smart-Metering-Konzept werde die gesamte Kommunikation für Abrechnung, Fernwartung, Prozessvisualisierung, usw. über einen gewöhnlichen Internetzugang abgewickelt, ohne nennenswerte Kosten der Datenübertragung zu verursachen. Für die Anbindung der so genannten "Smart Meters" (intelligente Stromzähler) und der Anlagenkomponenten hätten die Forscher einen standardisierten DEMAX-Protokollumsetzer (Gateway) entwickelt. Die Gateways kommunizierten im lokalen Netzwerk über gesicherte Verbindungen und einen zentralen Proxyserver mit den Servicedienstleistern. Der Server kann beispielsweise in der Trafostation des Niederspannungsnetzes installiert werden und so alle beteiligten Anbieter wie Messdienstleister, Stromhändler und Netzbetreiber über redundante Internetverbindungen vernetzen. In der Praxis könne also ein übergeordneter "virtueller" Kraftwerkbetreiber die Steuerung der Erzeuger und Lasten übernehmen, oder es erfolge eine indirekte Anforderung durch variable Tarife.


Innovatives Tarifsystem für private Stromerzeuger

"Wir realisieren in DEMAX eine automatisierte lokale Optimierung des Betriebs, indem innovative Regelungsalgorithmen neben Wetter- und Verbrauchsprognosen auch flexible Tarife berücksichtigen", erläutert Christian Sauer, zuständiger Projektleiter am Fraunhofer ISE. Zusammen mit den innovativen Tarifsystemen des Stromanbieters EWS Schönau werde ein attraktives Modell auch für private Betreiber von KWK-Anlagen bereitgestellt. Das Energiemanagementsystem sei eine anreizgeführte ökonomische Betriebsführung von Lasten und Erzeugern, das auch den Ladezustand thermischer Speicher berücksichtige.


Forschungs- und Projektpartner arbeiten an der Anbindung dezentraler KWK-Anlagen an virtuellen Kraftwerke

Die Arbeiten des Forschungspartners Steinbeis-Innovationszentrum - Embedded Design und Networking (sizedn) zu drahtloser Kommunikation unter Einbeziehung standardisierter Elemente (MBUS RF mit Open Metering System, OMS) - kommen dabei ebenso zur Geltung wie die Gestaltung flexibler Stromverbrauchstarife, die der Projektpartner EWS aus Schönau seinen Kunden anbietet, berichtet das Fraunhofer-Institut weiter. Der Embedded-Hardware-Hersteller SSV Embedded Systems ermögliche mit der Entwicklung eines intelligenten Steuermoduls in Zusammenarbeit mit Blockheizkraftwerk-Hersteller Senertec die Anbindung dezentraler KWK an virtuelle Kraftwerke. Als Spezialist für virtuelle Kraftwerke und gleichzeitig Strom- und Börsenhändler bringe sich in.power GmbH mit seinem Fachwissen und seiner Softwareplattform in.power energy manager (i.pem) ein. Projektpartner GÖRLITZ trage mit seinem Know-How im Bereich der Energiedatenerfassung und -management substanziell zum erfolgreichen Projektablauf bei.


Systemtechnik-Test in Bad Bellingen

Das Konsortium testet die neue Systemtechnik derzeit in einem kleinen Verteilnetz in Bad Bellingen, das von der EWS Netze GmbH betrieben wird. Aus den Projektergebnissen werden in Zusammenarbeit mit den Industriepartnern entsprechende Produkte und Dienstleistungen für den Markt entwickelt.

12.11.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Applied Materials eröffnet Photovoltaik-Forschungszentrum in China

Solar-Forschungszentrum von Applied Materials in China
Solar-Forschungszentrum von
Applied Materials in China

Applied Materials, Inc., Hersteller und Anbieter von Technologielösungen für die Photovoltaik-Industrie mit Sitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, berichtet, das Unternehmen habe ein Forschungs- und Demonstrationszentrum im chinesischen Xi'an eröffnet. Dieses "Solar Technology Center" ist laut Applied Materials die größte nicht staatlich geförderte Solar-Forschungseinrichtung der Welt, mit Labors und Bürogebäuden, die sich auf über 37.000 Quadratmetern erstrecken. Sowohl eine vollständige "SunFab"-Produktionslinie für Dünnschichtmodule als auch eine Pilotanlage zur Produktion von kristallinem Silizium seien vorhanden.   Die Anlagen sind laut Applied Materials so konfiguriert, dass sie die Produktion seiner Kunden simulieren können. Laut Pressemitteilung gilt Xi'an mit über 40 Hochschulen und Universitäten als einer der führenden chinesischen Forschungsstandorte für Hochtechnologien. "Die Eröffnung dieses Zentrums ist ein großer Fortschritt für die Photovoltaik-Industrie in China und eröffnet unseren Kunden viele Vorteile", kommentierte Mike Splinter, Vorsitzender und Vorstand von Applied Materials.


Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern; neue Technologien zur Kostensenkung

Applied Materials feiert dieses Jahr seine 25-jährige Präsenz in China. Dort beschäftigt das Unternehmen momentan nach eigenen Angaben an 13 Standorten 800 Menschen, wovon ungefähr 300 in Xi'an tätig sind. Das Unternehmen hat mit dem insgesamt mehr als 250 Millionen US-Dollar (168 Millionen Euro) teuren und in mehreren Abschnitten durchgeführten Bau der Niederlassung in Xi'an bereits 2006 begonnen. In dem Zentrum befinden sich ein Technologiezentrum für Photovoltaik-Forschung und -Entwicklung sowie Test- und Schulungssysteme zur Silizium-Produktion und Fertigung von Dünnschicht-Solarmodulen. Laut Pressemitteilung arbeitet das Zentrum eng mit regionalen Anbietern zusammen, um neue Technologien zur Kostenersparnis zu entwicklen und zu bewerten. Das Zentrum verfügt laut Applied Materials außerdem mit einer auf einem Parkplatz montierten Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 56 Kilowatt (kW) über das größte Solar-Kraftwerk in der Region Xi'an. "Wir glauben, dass dieses Technologiezentrum einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Kostensenkung für Solarenergie leisten wird", sagte Mark Pinto, Senior-Vizepräsident und Geschäftsführer des Bereichs Energie- und Umweltlösungen sowie Technikvorstand von Applied Materials.

12.11.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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BayWa kauft Projektentwickler Renerco und baut Position im Markt der erneuerbaren Energien weiter aus

Renerco-Referenzanlage Solarpark Königsbrück (4,4 MWp).
Renerco-Referenzanlage Solarpark
Königsbrück (4,4 MWp).

Die BayWa AG (München) hat über ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft BayWa Green Energy GmbH 87,7 Prozent der Aktien an der Renerco Renewable Energy Concept AG (Renerco) von der Babcock & Brown GmbH übernommen. "Wir haben die momentan günstige Situation genutzt und innerhalb eines knappen halben Jahres mit Renerco, Aufwind Neue Energien GmbH und MHH Solartechnik GmbH drei nachhaltig profitable Unternehmen im Sektor erneuerbarer Energien gekauft. BayWa hat sich durch die Akquisitionen als führender Player in diesem wachstumsstarken Markt etabliert", erklärt der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. BayWa Green Energy decke mit den drei Beteiligungen die Wertschöpfungskette über Planung, Entwicklung, Handel bis hin zu Dienstleistungen für den Betrieb von Anlagen ab. "Damit sind wir in den strategischen Wachstumsmärkten Solar, Wind und Biogas bei erneuerbaren Energien hervorragend aufgestellt", so Lutz weiter. 


Projektpipeline mit mehr als 500 MW an Wind- und Solarparks in Europa

"Die strategische Zielsetzung der regionalen Diversifikation und die Ausrichtung auf Wachstum im europäischen Ausland von Renerco passen hervorragend zur Unternehmenspolitik der BayWa", ergänzt der für Energie zuständige BayWa-Vorstand Roland Schuler. Außerdem seien Synergien mit anderen Geschäftsfeldern des Unternehmens wie z.B. dem Baustoffbereich möglich. "Renerco ist von daher die ideale Ergänzung zu unseren bestehenden Aktivitäten“, so Schuler. Renerco betreibt ein integriertes Geschäftmodell, das auf drei Ertragssäulen ruht, die sich gegenseitig ergänzen: der Entwicklung von Projekten und deren Veräußerung, dem Aufbau eines eigenen Portfolios und dem sich daraus ergebenden Stromverkauf sowie dem Angebot von Servicedienstleistungen beiBetreibergesellschaften (z.B. Betriebsführung und technische Beratung). Zur Renerco-Gruppe gehören produzierende Energieanlagen mit einer Gesamtleistung von 80 Megawatt (MW). Die Projektpipeline von Renerco umfasst laut BayWa zurzeit mehr als 500 MW an Wind- und Solarparks in Europa. Der Kaufpreis belaufe sich auf rund 50 Millionen Euro. Der Vollzug der Renerco-Übernahme stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Kartellbehörden.

11.11.2009   Quelle: BayWa AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renerco Renewable Energy Concept AG,
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Anlagenbauer centrotherm photovoltaics steigert Umsatz und Ergebnis; Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Robert M. Hartung: F&E sind wesentlicher Erfolgsfaktor.
Robert M. Hartung:
F&E sind wesentlicher
Erfolgsfaktor.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) hat in einem schwierigen Marktumfeld ihren Wachstumskurs beibehalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den ersten neun Monaten 2009 erzielte der internationale Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen nach eigenen Angaben ein Umsatzplus von 58,1 Prozent auf 374,7 Millionen Euro (Vorjahr: 236,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) verbesserte centrotherm photovoltaics um 62,3 Prozent auf 50,7 Millionen Euro (Vorjahr: 31,3 Mio. Euro).  Dies entspricht einer gestiegenen EBITDA-Marge von 13,5 Prozent im Vergleich zu 13,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBIT vor Kaufpreisallokationen stieg um 55,3 Prozent auf 47,2 Millionen Euro nach 30,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen lag bei 12,6 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent). Unter Berücksichtigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen stieg das EBIT um 16,8 Prozent auf 35,5 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 9,5 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent).



Auftragseingang wächst; Massenfertigung des größten CIGS-Moduls soll in Asien starten

Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics, kommentiert: "Damit bekräftigen wir unser für 2009 geplantes Umsatzwachstum auf 500 bis 550 Millionen Euro bei einer Steigerung des EBITDA." Positive Signale sieht die Gesellschaft auch wieder beim Auftragseingang. So habe centrotherm photovoltaics im dritten Quartal 2009 Aufträge mit einem Volumen von 41,2 Millionen Euro erhalten, nach 14,5 Mio. Euro im zweiten Quartal dieses Jahres. Insgesamt belaufe sich der Auftragsbestand zum 30. September 2009 auf 922,4 Millionen Euro (31. Dezember 2008: 990,2 Mio. Euro).

Mit Spannung blickt centrotherm photovoltaics derzeit nach Asien: Bis Ende des Jahres soll dort das erste, mit einer Fläche von 1,5 Quadratmetern bis dahin größte CIGS-Modul (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) aus einer Massenfertigung produziert werden. "Nach unserem Meilenstein First Silicon Out im Frühjahr 2009 wäre dies ein weiterer Erfolg in unserer Unternehmensgeschichte", sagt Robert M. Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics.


Forschung und Entwicklung bleiben zentrales Thema

Die Grundlage dieser Erfolge werde in der Forschung und Entwicklung (F&E) gelegt, die zentraler Bestandteil der Aktivität von centrotherm photovoltaics sind. So unterhält das Unternehmen als eines der wenigen der Branche eine eigene F&E-Abteilung für jeden Geschäftsbereich mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern. Im Geschäftsbereich Solarsilizium haben die Experten aus Blaubeuren den im April 2009 vorgestellten Kristallisationsofen zur Herstellung von multikristallinen Ingots weiter optimiert. Damit können deutlich kürzere Prozesslaufzeiten, eine höhere Prozessstabilität und eine gesteigerte Durchsatzleistung pro Jahr erzielt werden, berichtet das Unternehmen.


Mehr Effizienz bei Wafern und Solarzellen

Darüber hinaus hat das centrotherm photovoltaics im Geschäftsbereich Solarzelle eine neue Generation Rohröfen für Diffusion und Oxidation vorgestellt, mit einer nach Unternehmensangaben um 25 Prozent gesteigerten Kapazität. Durch Prozessoptimierung und Veränderungen in der Ofenkonstruktion könnten mehr Wafer verarbeitet werden, was die Effizienz zusätzlich verbessere, heißt es in der Pressemitteilung Ein wichtiges Ergebnis der F&E-Aktivität sei auch die neue Zell-Linie "FlexLine Plus", mit der die Wirkungsgrade bei der Herstellung kristalliner Zellen weiter erhöht werden.


13 Prozent Dünnschicht-Wirkungsgrad im Labor

Im Geschäftsbereich Dünnschicht sei es gelungen - basierend auf eigenem Equipment und Prozess-Know-how im Technikum am Standort Blaubeuren - den Zellwirkungsgrad auf 13 Prozent zu steigern. Der Wert sei mit einem für die Massenproduktion umsetzbaren Verfahren erreicht worden. centrotherm photovoltaics erwartet daher Wirkungsgrade von bis zu zwölf Prozent auf den Turnkey-Linien für die industrielle Fertigung von Dünnschichtmodulen mit einer Fläche von 1,5 Quadratmetern.

Hartung: "Mit diesen Entwicklungen folgen wir unserem Ziel, die Produktionskosten beim Kunden nachhaltig zu senken, damit die Photovoltaikindustrie zügig ohne staatliche Förderung auskommt. Daher ist und bleibt F&E für uns eines der zentralen Themen und wesentlicher Erfolgsfaktor." Insgesamt hat centrotherm photovoltaics in den ersten neun Monaten dieses Jahres nach eigenen Angaben 19,4 Millionen Euro in F&E investiert. Die F&E-Aktivitäten sind auch Teil des "Performance Plus"-Programms der centrotherm photovoltaics: Im Rahmen dieser Initiative werden seit Anfang des Jahres konzernweit Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungspotenziale identifiziert und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Damit habe die Gesellschaft in den letzten Monaten bereits gute Erfolge erzielt, heißt es in der Pressemitteilung.


Exportquote von 91,6 Prozent belegt international starke Marktposition

"Trotz des herausfordernden Marktumfeldes konnten wir Umsatz und Ergebnis im Berichtszeitraum deutlich steigern", sagt Hartung. "Wir haben unsere starke Marktposition im Ausland noch ausgebaut, was sich in unserer Exportquote von 91,6 Prozent widerspiegelt." Erneuter Wachstumstreiber war das Asiengeschäft mit einem Anteil von 80,5 Prozent am Gesamtumsatz. Hartung: "Wir freuen uns, dass viele asiatische Hersteller auf unsere Technologie und unser Equipment setzen. Auch in Zukunft werden wir daran arbeiten, unsere technologische Führungsposition deutschlandweit und international auszubauen."

Der Neunmonatsbericht zum 30. September 2009 steht auf den Internetseiten des Unternehmens zum Herunterladen im Investor Relations-Bereich bereit.

11.11.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Payom Solar AG: Weiterhin hohe Nachfrage im Schlussquartal sorgt für neuen Rekordumsatz

Vorstand Truelsen meldet 65 Millionen Euro Umsatz.
Vorstand Truelsen
meldet 65 Millionen
Euro Umsatz.

Die enorme Wachstumsdynamik setzt sich bei der Payom Solar AG (Merkendorf) auch im Schlussquartal weiter fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach dem starken Monat September habe der Photovoltaik-Systemintegrator auch im Oktober einige Aufträge im Megawatt-Bereich gewonnen und umgesetzt. Damit stehe schon jetzt fest, dass die erst kürzlich angehobenen Schätzungen der Analysten für das am 31.12. endende Geschäftsjahr klar übertroffen werden.  "Aktuell liegen wir bei einem Umsatz von rund 65 Millionen Euro. Angesichts der Lieferengpässe bei Solarmodulen und der zunehmenden Unsicherheit in Bezug auf die Wetterlage müssen wir aber davon ausgehen, dass die letzten zwei Monate des Jahres nicht so umsatzstark wie die Monate September und Oktober werden", erklärt Vorstand Jörg Truelsen.

11.11.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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Rice Solar Energy beantragt Genehmigung für 150 MW Solarturm-Kraftwerk in Kalifornien

Computersimulation des Solarturm-Kraftwerks
Computersimulation des Solarturm-Kraftwerks

Rice Solar Energy, LLC (RSE), Tochterunternehmen von SolarReserve, LLC (Santa Monica, Kalifornien), reichte im Oktober eine Bewerbung zur Genehmigung des Solarturm-Kraftwerks "Rice Solar Energy Project" bei der kalifornischen Energiekommission (CEC) ein. Laut Bewerbungsunterlagen soll das solarthermische Kraftwerk auf einem Privatgrundstück im östlichen Riverside-Bezirk errichtet werden. Der Standort sei von vorwiegend unentwickeltem Wüstenland umgeben, das im staatlichen Besitz sei und vom US Bureau of Land Management (BLM) verwaltet werde, berichtet Rice Solar Energy. Das Solarturm-Kraftwerk soll eine Nennleistung von 150 Megawatt (MW) haben und jährlich rund 450.000 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugen. 

Wärmespeicher-Tank erlaubt Solarstromproduktion bei Bedarf

Bei dem vorgeschlagenen RSEP-Projekt handelt es sich um ein konzentrierendes Solarthermie-Kraftwerk (concentrating solar power; CSP), mit einem zentralen Receiver auf einem Turm und einem integrierten Wärmespeichersystem. Das Kraftwerk soll das Sonnenlicht mit Hilfe eines großen kreisförmigen Feldes beweglicher Spiegel (Heliostate) auf den Receiver konzentrieren. In den Röhren des Receivers wird eine Salzmischung aus Natriumnitrat und Kaliumnitrat geschmolzen. Das erhitzte Salz kann dann in einen isolierten Wärmetank geleitet werden, wo es nach Unternehmensangaben mit minimalen Wärmeverlusten gespeichert werden kann. Bei Bedarf kann das heiße Salz in Wärmetauscher geleitet und zur Dampferzeugung genutzt werden. Mit einer herkömmlichen Dampfturbine kann auf diese Weise Strom erzeugt werden. Das erkaltete Salz kann in einem Tank gelagert und dem Prozess erneut zugeführt werden. Die Salzspeicher-Technologie ist laut CEC bereits in den 1990er Jahren erfolgreich in dem vom US-Energieministerium unterstützten "Solar Two"-Projekt (10 MW) getestet worden.


Solarturm-Technologie birgt viele Vorteile

Diese CSP-Technologie bietet nach Unternehmensangaben einige Vorteile im Vergleich zu anderen Solartechnologien. Flüssiges Salz werde in dem Kraftwerk wegen seiner sehr effizienten Wärmeübergangs- und -speichereigenschaften verwendet. Eine Verwendung von Erdgas ist laut RSE deshalb weder für den Start noch für den Betrieb des Kraftwerks bei Bewölkung erforderlich. Die Hitze könne im Salz gespeichert und bei Bedarf auch dann zur Stromerzeugung verwendet werden, wenn die Sonne nicht scheint. Schließlich ermögliche das Solarturm-Kraftwerk mit diesem Speicher eine kontinuierliche Stromerzeugung und könne die unvorhersehbaren Schwankungen der Produktion anderer Stromkraftwerke ausgleichen helfen. Laut Bewerbungsunterlagen soll in dem Solar-Turmkraftwerk ein Luftkondensator zum Einsatz kommen, damit kein Wasser für die Kühlung der Dampfturbinen-Emmissionen benötigt wird.

11.11.2009   Quelle: Rice Solar Energy, LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Rice Solar Energy, LLC,


 

Dyesol und Corus erreichen weiteren Meilenstein bei der Kommerzialisierung von Farbstoff-Solarzellen auf Stahlblech

Farbstoff-Solarzelle von Dyesol
Farbstoff-Solarzelle von Dyesol

In der Zusammenarbeit von Dyesol Limited (Queanbeyan, New South Wales, Australien) und Stahlproduzent Corus wurde laut einer Pressemitteilung ein weiterer Meilenstein erreicht, indem das Projekt-Team alle Bedingungen einer Vereinbarung mit dem Welsh Assembly Government (WAG) erfüllen konnte.   Das Vorhaben, das vom WAG mit mehr als fünf Millionen Pfund (5,6 Millionen Euro) gefördert wird, hat laut Unternehmensangaben den sechsten Meilenstein bei der Entwicklung von Farbstoff-Solarzellen (FSZ) auf metallischem Trägermaterial zur Integration in Gebäude erreicht. Am 4.11.2009 sei ein Treffen an der "PV Accelerator"-Gruppe im Corus-Werk in Shotton einberufen worden, in dem ein 30-köpfiges Technikerteam daran arbeitet, das gebäudeintegrierte Photovoltaik-Produkt (building integrated photovoltaic; BIPV) auf den Markt zu bringen.



Unternehmen arbeiten gemeinsam an Kommerzialisierung für einen erwarteten Markt von jährlich 35 Gigawatt

Parallel zu der Produktentwicklung haben Dyesol und Corus ein Team für die Corus-Produktion gebildet, um die speziellen Herausforderungen anzugehen, die mit der Massenproduktion einhergehen. Während der geplanten "Alpha Model"-Phase sollen in dem Werk Farbstoff-Solarzellen mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern für Leistungs- und Langzeit-Tests sowie für die probeweise Gebäudeintegration hergestellt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Dyesol hat nach eigenen Angaben die FSZ-Technologie und Schlüsselprozesse für das Projekt bereitgestellt und wird als Zulieferer der FSZ-Materialien für Corus agieren. Die Unternehmen wollen die Gewinne aus der weltweiten Kommerzialisierung der Produkte teilen. In der nächsten Phase plant Dyesol, seine Materialproduktion hochzufahren, besonders in Wales, um die prognostizierte Nachfrage nach FSZ-Materialien befriedigen zu können. Basierend auf dem auf eine Milliarde Quadratmeter geschätzten aktuellen Markt für beschichtete Stahlprodukte rechnen die Partner für das neue Photovoltaik-Produkt mit einem Marktumfang von 200 Millionen Quadratmetern pro Jahr (oder bis zu 35 Gigawatt Photovoltaik-Kapazität).

11.11.2009   Quelle: Dyesol Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dyesol Limited,


 

Photovoltaik im Wohnungsbau: Gelsenkirchener Unternehmen THS Wohnen und abakus solar errichten 540 kWp-Anlage auf 20 Dächern

Photovoltaikanlagen auf Dächern der Pommernsiedlung in Gelsenkirchen
Photovoltaikanlagen auf Dächern
der Pommernsiedlung in Gelsenkirchen

In einem neuen Solar-Projekt der THS Wohnen GmbH Gelsenkirchen werden 5.000 Quadratmeter Photovoltaikmodule auf einer Siedlung aus den späten 50er Jahren installiert, berichtet der Generalunternehmer abakus solar AG in einer Pressemitteilung. Professionell und schnell sollen so bis Mitte November die Dächer von insgesamt 47 Mehrfamilienhäusern mit Solarstromanlagen bestückt werden, die jedes Jahr rund 300 Tonnen CO2 einsparen. Die THS Wohnen GmbH investiere 2,25 Millionen Euro in das "Solarprojekt Pommernsiedlung".   Insgesamt 2.631 Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von rund 540 Kilowatt (kWp) werden derzeit unter Leitung der abakus solar AG auf Dachflächen in der Albenhausen-, Rügen-, Stettiner-, Greifswalder-, Kösliner- und Deichstraße im Gelsenkirchener Stadtteil
Bismarck montiert. Erst vor einem Jahr hatte die THS eine noch größere Anlage mit 785 kWp im Gelsenkirchener Stadtteil Schaffrath realisiert. Bei dem Solarprojekt Pommernsiedlung sei für die THS besonders erfreulich, dass diesmal ein Gelsenkirchener Unternehmen in der Ausschreibung den Generalauftrag erhalten hat. "Die abakus solar AG kennen wir natürlich - unter anderem von dem ebenfalls 2008 in Gelsenkirchen umgesetzten Solarkraftwerk auf dem ehemaligen Kohlebunker des Stahlwerks Schalker Verein. Das hat uns beeindruckt. Für unser Projekt in der Pommernsiedlung stimmen jetzt auch Lieferbarkeit der Module und Preis bestens. In Bochum haben wir mit abakus deswegen gleich ein weiteres, wenn auch kleineres Photovoltaik-Projekt mit 75 kWp in Angriff genommen", so Projektleiterin Dörthe Hoffmann aus dem Fachbereich Innovationsmanagement der THS.


Solarstadt Gelsenkirchen will in der "Solarbundesliga" ganz vorne mitspielen

Auch die abakus solar AG, die 1995 als Ingenieurunternehmen im Wissenschaftspark startete, mittlerweile über Kooperationen und Beteiligungen auch in Spanien, Taiwan und Südkorea vertreten ist und weltweit schlüsselfertige Photovoltaikanlagen plant und errichtet, freut sich über die Baustelle quasi vor der Türe. "Wer wie wir die Anfänge der gesamten Solarbranche in Gelsenkirchen live miterlebt hat, ist durchaus auch ein bisschen stolz darauf, dass der Schwung in der Heimatstadt nicht nachlässt und große Wohnungsbauunternehmen wie die THS mit Photovoltaik im großen Stil in Serie gehen", sagt abakus-Vorstand Heiner Breuer. Für die Siedlung selbst seien die Photovoltaikanlagen auf dem Dach eine willkommene Aufwertung. Die Bewohner nähmen die Initiative ihres Vermieters generell sehr positiv auf. Schließlich soll Gelsenkirchen in der "Solarbundesliga" in der ersten Liga mitspielen.

11.11.2009   Quelle: abakus solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: abakus solar AG,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech erweitert Management-Team in Europa

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (NYSE, STP), weltweit größter Hersteller von Photovoltaikmodulen aus kristallinem Silizium, erweitert sein Management in Europa um vier neue Mitglieder: David Hogg ist neuer Chef von Suntech Europa, Vedat Gürgeli wird Vizepräsident für den Verkauf, Frank Weber ist europäischer Marketingchef und Carl von Braun Direktor der Projektfinanzierung. Seit Beginn des Jahres habe Suntech die Mitarbeiterzahl in Europa vervierfacht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Einen Schwerpunkt bildeten dabei Führungsposition und kundennahe Funktionen wie Vertrieb, Marketing und Kundendienst. Vom europäischen Hauptsitz in Schaffhausen (Schweiz) und vom neuen Büro in München aus werden alle Schlüsselfunktionen gesteuert.



Neues Team soll Position und Ruf im europäischen Markt weiter festigen

"Mit dem neuen Management verstärken wir unser Geschäft in Europa und stellen sicher, dass unser wachsender Kundenstamm noch besser unterstützt wird und unser Service in den Schlüsselmärkten weiter ausgebaut wird. Die neuen Team-Mitglieder bringen langjährige Industrie- und wertvolle Managementerfahrung mit. Das wird unsere Position und unseren Ruf im europäischen Markt weiter festigen", erklärt Dr. Zhengrong Shi, Gründer und Vorstandvorsitzender von Suntech. "Mit unseren drei Zentralen in Europa, Asien und Nordamerika können wir unsere Kunden künftig regional noch besser unterstützen und noch schneller auf Wünsche reagieren. Das unterstützt unser langfristiges Ziel, Solartechnik weltweit zu einem breiten Einsatz zu verhelfen", so Dr. Zhengrong Shi weiter.
"Suntech hat eine beeindruckende Position im Solarmarkt - nicht nur weltweit, sondern ganz besonders auch in Europa", ergänzt David Hogg. "Ich freue mich darauf, die Verantwortung für Suntechs engagiertes und wachsendes Europateam zu übernehmen. Suntech wird seine Führungsrolle weiter ausbauen - durch weiteres Wachstum und laufende Verbesserung von Produkten und Service."


Das neue Management-Team von Suntech in Europa

David Hogg hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Photovoltaik-Sektor. Er ist Mitbegründer der CSG Solar AG (Deutschland) und leitet das Unternehmen seit 2004 als Vorstand. Zuvor war Hogg als Geschäftsführer bei Pacific Solar tätig, einem australischen Unternehmen, das sich der Entwicklung der CSG-Technologie (kristallines Silizium auf Glas) verschrieben hat. Er begann seine Karriere in der Solar-Branche bei Unisearch, wo er für die kommerzielle Nutzung von Technologien zuständig war, die an der Universität von New South Wales in Sydney entwickelt wurden. David Hogg hat einen Abschluss in Maschinenbau.

Vedat Gürgeli berichtet direkt an David Hogg. Er kommt von Conergy, wo er in den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer für das Photovoltaik-Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum und in Südeuropa verantwortlich war. Zuvor arbeitete Vedat Gürgeli über sechs Jahre lang bei Bosch als Generalmanager APAC, zuständig für den Bereich Blaupunkt Aftermarket in Penang, Malaysia. Außerdem war er als Abteilungsleiter für das Produktmanagement in verschiedenen Unternehmenssparten in Deutschland tätig. Er hat auch über zehn Jahre bei Sharp Microelectronics in Hamburg gearbeitet und dort Aufgaben im Verkauf und Marketing übernommen. Vedat Gürgeli hat einen Abschluss in Elektrotechnik.
Frank Weber
Frank Weber wird das europäische Marketing-Team ausbauen, den Vertrieb unterstützen und für Reputationsmanagement verantwortlich sein. Weber hat über 18 Jahre Erfahrung im internationalen Marketing. Er hat zahlreiche Wachstums-, Technologie- und produzierende Unternehmen in geschäftskritischen Fragestellungen beraten und unterstützt. Zuletzt war er Senior-Vizepräsident für die Unternehmenskommunikation bei Deutsche Post DHL, wo er Vorstände und Marketingverantwortliche in Europa, Nahost und Afrika unterstützt hat. Frank Weber hat einen Magisterabschluss der Universität Heidelberg.
Carl von Braun
Carl von Braun war zuletzt Finanzvorstand bei CSG Solar. Seine Karriere begann bei der Deutsche Babcock-Borsig-Gruppe als Commercial Manager und Financial Controller. Carl von Braun wechselte später zu Hyperion Solutions Deutschland und arbeitete dort als Finannzmanager. Außerdem war er als Finanzvorstand eines Unternehmens für Satellitenkommunikation und als Finanzchef eines WLAN-Unternehmens tätig. Carl von Braun hat ein BWL-Diplom der European Business School.

10.11.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: S.A.G. Solarstrom AG baut 4,6 MWp-Dachananlage auf Dehner-Gartencenter

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) wird eine Solarstromanlage mit einer Nennleistung von 4,6 Megawatt (MWp) auf dem Dach des Dehner-Gartencenters in Rain nach jetzigem Stand der Planung und des erzielten Baufortschritts noch in diesem Jahr an das Netz bringen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die S.A.G. sei im September von dem Projektierungsunternehmen WALTER konzept (Ellwangen) als Generalunternehmer mit der Errichtung der geplanten 4,6 MWp-Anlage beauftragt worden, nachdem WALTER konzept im Juni den Zuschlag für die Abwicklung des Photovoltaik-Großprojekts erhalten hatte.   Auf den Dächern mit unterschiedlicher Ausrichtung werden Dünnschicht-Module von First Solar und Wechselrichter von Kaco zum Einsatz kommen. Für die Dünnschichtmodule habe man sich aufgrund der Dachstatik entschieden, die nur eine geringe Zulast und keine Aufständerung erlaube, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG. Das Photovoltaik-Kraftwerk biete eine interessante Rendite, so dass der S.A.G. für die bereits von WALTER konzept übernommenen 4,2 MWp einerseits schon Anfragen von Investoren vorliegen würden, andererseits die S.A.G. jedoch auch vom Aufsichtsrat ermächtigt worden sei, dieses Volumen in den eigenen Kraftwerksbestand aufzunehmen. 400 kWp werde WALTER konzept behalten.



Solar-Projekt unterstreicht Engagement für die Umwelt und liefert Solarstrom für 1.000 Haushalte

Die Dehner GmbH & Co. KG ist mit über 100 Gartenzentren in Deutschland und Österreich Marktführer in der Garten-Center-Branche. Am Stammsitz des Unternehmens mit rund 1.000 Mitarbeitern in Rain am Lech entsteht zurzeit eine der größten Photovoltaik-Aufdachanlagen in Europa. Das Unternehmen hat die Nutzung der großen Dachflächen auf 20 Jahre verpachtet und will mit dem Solar-Projekt gleichzeitig das eigene Engagement für die Umwelt unterstreichen: "Die Anlage wird rund 4.500 MWh Strom erzeugen. Damit können rund 1.000 Haushalte (4 Personen) mit Strom versorgt werden, und jährlich werden 3.000 Tonnen CO2 eingespart", so Dr. Hansjörg Flassak, Geschäftsführer der Dehner GmbH & Co. KG. "Deshalb unterstützen wir das Projekt und haben unsere Dachflächen dafür zur Verfügung gestellt." Bereits im letzten Jahr habe Dehner eine 1 MWp-Anlage auf einem der Dächer ebenfalls über WALTER konzept installieren lassen.

WALTER konzept hatte im Juni den Zuschlag von Dehner für das neue Großprojekt erhalten. Das Unternehmen akquiriert bundesweit Dachflächen für Photovoltaik-Projekte und übernimmt Projektierung und Abwicklung. "Die S.A.G. verfügt über langjährige Erfahrung und signifikante Referenzprojekte für Dachanlagen auch mit schwierigen Dachkonstruktionen", so Wolfgang Walter, Geschäftsführer von WALTER konzept. "Für ein solches Groß-Projekt brauchen wir einen verlässlichen Partner wie die S.A.G., die Anlagen in optimaler Qualität und bestem Preis-Leistungsverhältnis errichten."

10.11.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Umfrage: Deutsche sind empört über Kürzung der Solarstrom-Vergütung

Solarstrom-Aufdachanlage.
Solarstrom-Aufdachanlage.

Die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen geht völlig am Wählerwillen vorbei, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de in einer Pressemitteilung. Mehr als zwei Drittel aller Deutschen lehnen laut einer Umfrage von Immowelt.de die Pläne der Bundesregierung ab, den Solarstrom künftig weniger zu fördern. Die Deutschen halten große Stücke auf Solarstrom - und wollen mehr davon. In der Immowelt-Umfrage sprechen sich 69 Prozent gegen die Pläne von Schwarz-Gelb aus, die Einspeisevergütung für Solarstrom von derzeit 43 Cent pro Kilowattstunde erheblich zu senken. Über 51 Prozent der Befragten fordern sogar mehr Solarstrom.   Die geplante Minderung der Solarstromvergütung um 30 Prozent halten sie für völlig falsch, berichtet Immowelt. Im vergangenen Jahr waren eine halbe Million Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern installiert. Knapp ein Fünftel der Befragten hält den Solarstrom dennoch längst nicht für etabliert genug, dass man auf staatliche Förderungen verzichten könne. Die geplanten Kürzungen der Einspeisevergütung sehen sie kritisch und fordern im Gegenzug finanzielle Schützenhilfe für die Solar-Branche.



Nur 18,5 Prozent der Befragten halten die Solarstrom-Vergütungssätze grundsätzlich für völlig überhöht

Die Immowelt-Umfrage zeige allerdings auch, dass die Förderung des Sonnenstroms nicht von allen befürwortet wird, so das Immobilienportal. Schwarz-Gelb werde es jedenfalls freuen zu hören, dass 31 Prozent voll und ganz hinter ihren Plänen stünden, die Fördersätze zu reduzieren. Die Gründe für diese Zustimmung seien indes verschieden: Während 18,5 Prozent der insgesamt 1.052 Befragten die Solarstrom-Vergütungssätze grundsätzlich für völlig überhöht halten, finden 12,5 Prozent die derzeitigen Fördersätze deshalb zu hoch, weil diese den Strom verteuerten.


Die Ergebnisse der Umfrage im Detail:

Die neue Bundesregierung will die Einspeisevergütung für Solarstrom von derzeit 43 Cent pro Kilowattstunde drastisch senken. Wie denken Sie darüber?

- Absolut richtig - die Fördersätze sind völlig überhöht (18,5%)

- Finde ich gut, denn die Förderung hat den Strom noch teurer gemacht (12,5%)

- Sehe ich kritisch, die Solarbranche braucht noch Unterstützung (17,6% )

- Finde ich völlig falsch, wir brauchen noch viel mehr Solarstrom (51,4%)

10.11.2009   Quelle: Immowelt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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Photovoltaik: US-Hersteller Evergreen Solar liefert im dritten Quartal 31 MW aus, Wachstum um 35 %

"String Robbon"-Solarzellen
von Evergreen Solar

Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts), Hersteller von Solar-Modulen und -Wafern, die mit Hilfe seiner unternehmenseigenen und kostengünstigen "String Ribbon"-Technologie produziert werden, gab am 4.11.2009 Zahlen für das am 3.10.2009 abgeschlossene Quartal bekannt. Laut Pressemitteilung war die Ausweitung der aus seiner Fabrik in Devens gelieferten Produkte um 35 % auf 31,3 Megawatt (MW) eines der herausragenden Ergebnisse. Außerdem habe das Unternehmen seine Produktionskosten von 2,70 US-Dollar (1,82 Euro) pro Watt um 17 % auf 2,24 US-Dollar (1,51 Euro) pro Watt gesenkt.   Evergreen Solar erwirtschaftete nach eigenen Angaben ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von von 6,3 Millionen US-Dollar (4,24 Millionen Euro). Die Produktionskosten für die Silizium-Wafer seien von 0,85 US-Dollar (0,57 Euro) pro Watt im zweiten Quartal auf 0,75 US-Dollar (0,51 Euro) pro Watt gesenkt worden.


Verlagerung der Modulproduktion nach China für 2010 geplant


Evergreen Solar habe außerdem seine Verträge mit Jiawei Solar in Wuhan und der Hubei Science & Technology Investment Co., Ltd. (HSTIC) der chinesischen Regierung unter Dach und Fach bringen können. Laut diesen Vereinbarungen sollen die String Ribbon-Wafer in einem derzeit von Jiawei im chinesischen Wuhan errichteten Werk produziert werden. Jiawei soll die Wafer zu Solarmodulen mit dem Markennamen Evergeen Solar weiterverarbeiten. HSTIC soll das Unternehmen mit einer Kreditfinanzierung in Höhe von 33 Millionen US-Dollar (22,2 Millionen Euro) unterstützen, den Evergreen Solar bis Juli 2014 zurückzahlen will. Außerdem habe das Unternehmen seinen chinesischen Vorstand einberufen, in dem unter anderem der ehemalige Geschäftsführer der Produktion von Suntech Power in Wuxi, Henry Ng, tätig sein wird. Laut Pressemitteilung hat das Unternehmen schließlich mit der Pilotproduktion in Michigan begonnen, in der polykristalline Siliziumbänder bei hohen Temperaturen zwischen zwei Drähten aus der Siliziumschmelze gezogen werden (String Ribbons). "Wegen der hohen Nachfrage unserer Kunden konnten wir unsere fortlaufende Produktion deutlich ausweiten und alle hergestellten Produkte verkaufen", betonte Richard M. Feldt, Vorsitzender, Vorstand und Präsident von Evergreen Solar.


Siliziumwafer und Solarzellen sollen weiterhin in den USA produziert werden

Feldt betonte, dass es aufgrund der seit Mitte 2008 um 30 % gesunkenen Modulpreise für Produzenten an teuren Standorten schwierig gewesen sei, preislich wettbewerbsfähig zu bleiben. "Deshalb haben wir eine strategische Initiative ergriffen und werden uns verstärkt auf unsere einzigartige Technologie zur Waferproduktion konzentrieren. Wir werden die Modulproduktion von unserem Werk in Devens ab Mitte 2010 nach China verlagern", sagte Feldt. Das Unternehmen will pro Quartal ungefähr 30 - 35 MW in Devens produzieren. Nach der Verlagerung der Modulproduktion will Evergreen in Devens weiterhin Wafer und Solarzellen herstellen. Sollte die Nachfrage nach Solarmodulen in den Vereinigten Staaten deutlich steigen, könne das Unternehmen seine Modulproduktionskapazität weiter steigern.

10.11.2009   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Neuartige Anlage zur solaren Wasserreinigung in Lampoldshausen eingeweiht

Solare Wasseraufbereitungsanlage in Lampoldshausen
Solare Wasseraufbereitungsanlage
in Lampoldshausen

Künftig befreit die solare Wasserreinigungsanlage Lampoldshausen (SOWARLA) Wasser unter Einsatz von Sonnenlicht von schwer abbaubaren anorganischen Verunreinigungen, berichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Pressemitteilung. Im Mittelpunkt der Anlage steht ein neuartiger Solar-Receiver, der aus Sonnenstrahlung die nötige Energie gewinnt, um unterschiedlichste Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Der Solar-Receiver besteht aus transparenten Glasröhren, durch die das mit Eisenionen als Photokatalysator und geringen Mengen Wasserstoffperoxid vermischte Abwasser gepumpt wird, bis die einstrahlende und absorbierte Sonnenstrahlung den gewünschten Reinigungsgrad erzielt hat. 




Wirksames Verfahren reinigt auch problematische Abwässer

Sonnenstrahlen können in Kombination mit Photokatalysatoren im Wasser gelöste Schadstoffe zerstören, erläutert das DLR. Bei diesem photochemischen Reinigungsprozess würden viele Verunreinigungen effizient, umweltfreundlich und ressourcenschonend aus dem Wasser entfernt. Die exzellente Wirksamkeit des Verfahrens konnte laut DLR für viele, teils sehr problematische Abwässer nachgewiesen werden. So seien bereits pharmazeutische Wirkstoffe wie Antibiotika, Röntgenkontrastmittel oder Hormone ebenso sicher im Abwasser zerstört worden wie chlorierte Kohlenwasserstoffe aus Grundwasserschäden, schädliche Stoffe in Abluftwäscherlaugen aus der Textilveredlung oder Belastungen in kommunalen Abwässern. Das DLR berichtet, die in Lampoldshausen in Betrieb genommene Demonstrationsanlage könne sogar die mit Raketentreibstoffen und deren Verbrennungsprodukten kontaminierten Kühlwässer aus den Triebwerksprüfständen des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe vollständig reinigen.


Kooperation mit Hirschmann und KACO new energy

Die Solar-Forscher des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik haben ihre Kompetenzen in der Photochemie und Solartechnik in das Projekt eingebracht und das industriell nutzbare, betriebssichere Anlagenkonzept zur Reinigung von Abwässern mit den Unternehmen Hirschmann Laborgeräte GmbH aus Eberstadt und KACO new energy GmbH aus Neckarsulm entwickelt. Die Anlagen werden ab sofort von KACO new energy unter dem Produktnamen "RayWOx" vertrieben.

Im Gegensatz zu den bekannten solaren Reaktorkonzepten sei die aus Modulen aufgebaute RayWOx-Technik sehr leicht zu installieren und für den Aufbau beliebig großer Anlagen unter den unterschiedlichsten Randbedingungen geeignet, betont das DLR. Die Anlage in Lampoldshausen könne mit einem Solarreaktor von gut 49 Metern Länge und 470 Zentimetern Breite unter den gegebenen Wetterbedingungen rund 4.500 Liter Industrie-Abwasser in ein bis zwei Stunden von allen oxidierbaren Verunreinigungen säubern.

Energy Globe Award für SOWARLA

Für das Kooperationsprojekt erhielten die DLR-Wissenschaftler und die beteiligten Industriepartner den nationalen Energy Globe Award 2007. Die Arbeiten wurden in einem Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) anteilig gefördert und vom DLR-Technologiemarketing sowie dem Technologie-Transfer-Zentrum Lampoldshausen unterstützt.

10.11.2009   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Scheuten Solar baut Photovoltaik-Dachanlage für belgisches Bauunternehmen Loveld

Scheuten Solar hat mit dem Unternehmen Loveld NV aus Aalter (Belgien) einen Vertrag über den Bau, Betrieb und die Wartung einer schlüsselfertigen Photovoltaik-Anlage mit fast 3.500 Solarmodulen geschlossen. Loveld beschäftige sich mit architektonischem Beton und mit der Verarbeitung von Naturstein in vorgefertigten Elementen, berichtet Scheuten Solar in einer Pressemitteilung. Die Solarmodule mit einer Gesamt-Nennleistung von 708 Kilowatt (kWp) sollen auf dem Flachdach der Produktionsanlage von Loveld in Aalter installiert werden.   Eine Besonderheit sei das innovative Spoilersystem dieser Anlage. Ein aerodynamisches Gehäuse rund um die Solarmodule schütze diese vor Wind und sorge für die erforderliche Stabilität, berichtet Scheuten Solar. Die Installation des Dachsystems zähle zu einer Reihe erfolgreicher Projekte, die Scheuten Solar in der letzten Zeit in Belgien umgesetzt hat.

Ad Verbaas, Leiter der Projektentwicklung von Scheuten Solar, kommentiert: "Die Realisierung dieses Projektes ist voll in Gang, und das System wird noch vor Ende des Jahres betriebsbereit an das Netz angeschlossen werden. Die Zusammenarbeit mit Loveld NV zeigt erneut, dass Scheuten Solar auch in Belgien der richtige Partner ist."

"Bei Loveld sind wir uns darüber bewusst, dass eine professionelle und effiziente Herangehensweise von essenzieller Bedeutung für ein erfolgreiches Projekt ist. Aus diesem Grund haben wir uns für Scheuten Solar entschieden, eine Entscheidung, die sich bis heute als richtig herausstellt. Wir sind auch überzeugt davon, dass diese Investition in grüne Energie perfekt zu unserer Strategie nachhaltigen Unternehmertums passt", erklärt Geschäftsführer André Vanhulle.

10.11.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Ex-MdB Axel Berg ist neuer Vorsitzender der EUROSOLAR-Sektion Deutschland

Axel Berg, Vorsitzen- der der EUROSOLAR- Sektion Deutschland
Axel Berg, Vorsitzen-
der der EUROSOLAR-
Sektion Deutschland

Die am 7. und 8. November 2008 in Bonn tagende Mitgliederversammlung der EUROSOLAR-Sektion Deutschland wählte den 50-jährigen bisherigen Bundestagsabgeordneten auf Vorschlag des EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer einstimmig zum ehrenamtlichen Vorsitzenden. Die bisherige Vorsitzende Rosa Hemmers hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder für den Vorsitz kandidiert. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Rosa Hemmers und Hermann Fellner gewählt. Die EUROSOLAR-Sektion Deutschland hat rund 4.000 Mitglieder. 





Berg: Vollversorgung aus erneuerbaren Energien bis 2030 möglich

Nach seiner Wahl sagte Axel Berg: "Wir wollen, dass Deutschland als internationaler Vorreiter bei der Einführung erneuerbarer Energien seine Spitzenstellung behält und die Stromversorgung unseres Landes bis 2030 vollständig aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Dieses Ziel ist nicht utopisch, sondern real erreichbar. Hierzu ist allerdings noch Überzeugungsarbeit zu leisten, und es müssen politische Weichen gestellt werden. EUROSOLAR wird wie bisher zu denen gehören, die ideenreich, kreativ und tatkräftig in der ersten Reihe daran mitwirken, das Umsteuern auf erneuerbare Energien zu beschleunigen. Gleichzeitig werden wir mit vielen anderen Menschen und Organisationen dafür eintreten, dass der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie konsequent fortgeführt wird."

EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer sagte zur Wahl von Axel Berg: "Mit Axel Berg haben wir einen langjährigen bewährten Mitstreiter für die Einführung erneuerbarer Energien an der Spitze der deutschen Sektion unserer Organisation. Er wird mit seinen Kenntnissen und seiner Tatkraft dazu beitragen, das große Ziel einer umweltverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft zu ereichen.

Axel Berg ist am 26. März 1959 in Stuttgart geboren, studierte Jura und Politik in München, Tübingen, Aix/Marseille und Frankfurt am Main. Promotion 1992 über den französischen Atomkonflikt. Seit 1993 selbständiger Rechtsanwalt. Sein politisches Engagement führte über zahlreiche Bürgerinitiativen der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung zur SPD. Von 1998 bis 2009 gehörte er als Abgeordneter des Wahlkreises München-Nord dem Bundestag an. Dort war er unter anderem SPD-Sprecher in der Enquêtekommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" und stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Berg ist Beiratsmitglied der Deutschen Energie-Agentur (dena), Kuratoriumsmitglied der Green City Energy GmbH, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Physik, Mitglied des Parlamentarischen/Wissenschaftlichen Beirats im Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) und Beiratsmitglied im Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW).

09.11.2009   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR e.V.,
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Photovoltaik-Technologieanbieter Manz veröffentlicht 9-Monatsbericht 2009; rund 47 Mio. Umsatz, negatives EBIT

Dieter Manz: "Für
die nächste
Wachstumsphase
hervorragend aufgestellt".

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat in den ersten neun Monaten 2009 Umsatzerlöse von 46,73 Millionen Euro erwirtschaftet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung (Vorjahr: 159,10 Mio. €). Die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2009 lagen bei 18,46 Millionen Euro (Vorjahr: 57,50 Mio. €). Nach den ersten neun Monaten 2009 summierte sich die Gesamtleistung auf 59,14 Millionen Euro, nach 162,11 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete der Konzern im Berichtszeitraum einen Rückgang auf minus 16,09 Millionen Euro (Vorjahr: plus 18,77 Mio. €). Aufgrund der eingeleiteten Kostenreduzierung im laufenden Jahr seien bereits erste positive Effekte sichtbar, betont das Unternehmen.   Somit sei der operative Verlust im dritten Quartal auf minus 3,53 Millionen Euro begrenzt worden, nachdem im Vorquartal (Q2/2009) ein Verlust von minus 7,60 Millionen Euro zu Buche stand.




EBIT von 18,8 Mio. € auf -16,1 Mio. € zurückgegangen

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich nach den ersten neun Monaten 2009 auf minus 14,39 Millionen Euro nach plus 18,53 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Somit resultiere ein Periodenergebnis im Konzern von minus 11,53 Millionen Euro nach einem Überschuss von 14,09 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von minus 2,45 Euro (Vorjahr: plus 3,52 €). Im gleichen Zeitraum betrug der operative Cash Flow minus 4,41 Millionen Euro (Vorjahr: minus 4,60 Mio. €).

In der Umsatz- und Ertragsentwicklung spiegeln sich nach Angaben des Unternehmens die gesamtwirtschaftliche Lage und die Auswirkungen der weltweiten Rezession auf die Solar-Industrie deutlich wider. Erste positive Impulse, die von der diesjährigen European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition ausgingen, sowie die sich insgesamt verbessernden Aussichten seien im dritten Quartal noch nicht in den Geschäftszahlen sichtbar geworden. Hingegen sorgte die Marktbelebung in der LCD-Industrie aufgrund einer erhöhten Nachfrage nach TV-Endgeräten vor allem in China für eine volle Auslastung der vorhandenen Kapazitäten an den asiatischen Produktionsstandorten, betont Manz.

Besonders hervorzuheben seien die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Reutlinger Maschinenbauers im Geschäftsjahr 2009. Neben der Neu- und Weiterentwicklung bestehender Anlagen und Prozesse für die Solar-Industrie arbeite die Gesellschaft an der Entwicklung einer Produktionslinie für die serielle Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien. Dadurch erschließe sich Manz Automation Wachstumschancen einer weiteren aufstrebenden Branche. Bereits im kommenden Geschäftsjahr plant Manz, dieses Engagement zu einem eigenen Geschäftszweig auszubauen und damit das Geschäftsmodell auf ein noch breiteres Fundament zu stellen. Im dritten Quartal 2009 sei in diesem Bereich bereits ein positiver Beitrag zum Umsatz und Ergebnis erwirtschaftet worden.


Prognose für das Geschäftsjahr 2009: Umsatzerlöse von 80 bis 85 Mio. € bei insgesamt negativem EBIT erwartet


Aufgrund des ausgebliebenen Aufschwungs in der zweiten Jahreshälfte 2009 sei ein ausgeglichenes Ergebnis im Gesamtjahr für die Manz Automation nicht mehr realistisch, heißt es in der Pressemitteilung. Basierend auf dem Auftragsbestand zum 30. September 2009 in Höhe von rund 78 Millionen Euro rechne der Vorstand im Geschäftsjahr 2009 mit Umsatzerlösen von 80 bis 85 Millionen Euro. Für das vierte Quartal erwartet der Vorstand zudem die Rückkehr zu einem positiven EBIT, ohne jedoch den Verlust auf Gesamtjahresbasis ausgleichen zu können.

Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, Dieter Manz, sieht die Gesellschaft, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Entwicklung, für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet: "Für die nächste Wachstumsphase sind wir hervorragend aufgestellt. Wir haben in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Innovationen hervorgebracht, die in der Branche neue Maßstäbe setzen werden. Die Solarzellenhersteller müssen in den kommenden Monaten wieder investieren, um wettbewerbsfähig produzieren zu können. Hierfür bieten wir die weltweit führenden Lösungen, so dass wir nicht nur durch unsere kostengünstigen Standorte in Asien bestens positioniert sind, um an diesem Aufschwung zu partizipieren."

Der vollständige 9-Monatsbericht 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmen im Bereich "Investor Relations" zum Download zur Verfügung.

09.11.2009   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Photovoltaik-Unternehmen systaic bekräftigt Wachstumsprognose und erwartet über 30 % Umsatzanstieg für 2010

Michael Pack verfolgt Umsatzziel zwischen 400 und 450 Millionen Euro für 2010.
Michael Pack verfolgt
Umsatzziel zwischen 400
und 450 Millionen Euro für
2010.

Die systaic AG (Düsseldorf) bestätigte am 09.11.2009 ihre Zahlen zu den ersten neun Monaten 2009, die sie bereits am 27. Oktober vorab gemeldet hat, und veröffentlichte den Zwischenbericht zum 30. September 2009. Der Umsatz des Solar-Konzerns im dritten Quartal übertraf mit 72,2 Millionen Euro plangemäß den Wert des zweiten Quartals (71 Mio. €) und lag 22 % über dem Vorjahreswert (TEUR 59.021). In den ersten neun Monaten erreichte der Umsatz TEUR 193 Millionen Euro und stieg damit um 50 % im Vergleich zum Vorjahreswert (TEUR 129 Mio. €). Die Ertragslage der SYSTAIC-Gruppe entwickelt sich weiterhin positiv: Im dritten Quartal erhöhte sich das EBIT um 71 % von 3,2 Millionen Euro (Q3 2008) auf 5,4 Millionen Euro.   In den ersten neun Monaten lag der Anstieg des operativen Ergebnisses bei 50 % und betrug TEUR 9,3 Millionen Euro (9M 2008: 6,2 Mio. €). Die Entwicklung des Cashflows laufe ebenfalls zufriedenstellend, heißt es in der Pressemitteilung. Zum 30. September 2009 betrug der Free Cashflow 13,2 Millionen Euro (9M 2008: minus 54,4 Mio. €). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 14,6 Millionen Euro (9M 2008: minus 41,8 Mio. €). Er konnte insbesondere durch Geldeingänge aus Projekten und durch Reduzierung des Working Capital im zweiten Quartal beachtlich gesteigert werden, berichtet systaic.




SYSTAIC Energiedachsysteme mit breiterer Produktpalette

Im Segment SYSTAIC-Energiedachsysteme konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 % auf TEUR 6,5 Millionen Euro gesteigert werden (9M 2008: 3,9 Mio. €). Damit die systaic AG den vielfältigen Bedürfnissen ihrer Kunden noch individueller gerecht werden kann, erweitere der Bereich SYSTAIC-Energiedachsysteme sein Produktangebot: Neben der erfolgreich im Markt etablierten Premium-Dachlösung sollen nun auch eine Version mit begrenzten Variationsmöglichkeiten sowie Photovoltaik-Komponenten für großflächigere Dächer vermarktet werden. Die neuen Energiedächer leiten sich aus der vielfach preisgekrönten Ausführung ab und entsprächen damit gleichfalls dem Anspruch einer hoch ästhetischen, solar-integrierten Dacharchitektur. Die breitere Produktpalette, mit der SYSTAIC nun auch preisgünstigere Dachlösungen anbieten kann, soll neben der Erhöhung des Umsatzes zu einer Verbesserung der operativen Marge beitragen.
Im dritten Quartal erreichte der Unternehmensbereich SYSTAIC Automotive bei den gelieferten Solargeneratoren trotz der Automobilkrise nahezu wieder das sehr gute Vorjahresniveau, berichtet das Unternehmen. Die aufgrund der Ferien- und Betriebsurlaubssituation der Fahrzeughersteller niedrigen Auguststückzahlen seien durch enorme Septembermengen komplett wettgemacht worden. Der Umsatz ließ sich trotzdem in den ersten neun Monaten 2009 nicht erhöhen: Im Vergleich zum Vorjahr sank er von 7,5 Millionen Euro (9M 2008) um 37 % auf 4,7 Mio. €.


Umsatz mit Solarkraftwerken um 55 % gesteigert

Auch im Bereich SYSTAIC Solarkraftwerke konnte der Konzern bei seinen Projekten Fortschritte verzeichnen. Die Projekt-Pipeline habe sich im dritten Quartal weiter gefüllt und auch die Finanzierung durch Investoren sei vorangeschritten. Das Unternehmenssegment SYSTAIC Solarkraftwerke erhöhte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 % auf TEUR 182 Millionen Euro (9M 2008: 117 Mio. €). Auch das Ergebnis in den ersten neun Monaten dieses Jahres konnte erheblich verbessert werden: von 8,6 Millionen Euro (9M 2008) auf 16,7 Mio.€.


Wachstum von 30 bis zu 50 % geplant

Eine steigende Nachfrage bei Energiedachsystemen und im Automotive-Bereich sowie geplante Solarkraftwerksprojekte lassen den SYSTAIC-Konzern positiv in die Zukunft blicken. "Wir gehen davon aus, auch im nächsten Jahr schneller als der Markt wachsen zu können", so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. Laut EPIA-Schätzung liege das Photovoltaik-Marktwachstum 2010 bei 30 %. "Mit unserem geplanten Umsatzziel zwischen 400 und 450 Millionen Euro für 2010, was einem Wachstum von über 30 bis zu 50 % entspricht, übertrifft die Planung der systaic AG das Wachstumsszenario des europäischen Branchenverbandes", erläutert Pack die Prognose des Unternehmens für das nächste Geschäftsjahr. Aber auch die Profitabilität soll verbessert werden: Der SYSTAIC-Vorstand geht von einer EBIT-Marge auf Konzernebene von rund 8 % aus.

Weitere Zahlen und Details zu den ersten neun Monaten und dem dritten Quartal 2009 sind im Zwischenbericht zum 30. September 2009 auf der Unternehmenswebsite hinterlegt.


09.11.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik in China: Suntech und Huadian bauen 10 MW-Solarkraftwerk in der Provinz Jiangsu

Hochleistungsmodul von Suntech.
Hochleistungsmodul von
Suntech.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), weltweit größter Hersteller von Photovoltaik-Modulen auf Basis von kristallinem Silizium, berichtete am 08.11.2009, das Unternehmen werde ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MW) mit seinem strategischen Partner Huadian New Energy Development Co., Ltd. (HNE) in Dongtai (Provinz Jiangsu) entwickeln. Suntech werde sowohl die Module liefern als auch für die Planung und den Bau des Solarkraftwerks verantwortlich sein. An den Anlagen werde das Unternehmen einen Minderheitsanteil halten, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. Das Solarkraftwerk in Dongtai soll laut Suntech bis Ende 2009 fertig gestellt werden und mit 37.000 Photovoltaik-Modulen jährlich rund 15.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.   Suntech erwartet, dass der Solarstrom aus der Freiflächenanlage nach dem Einspeisetarif der Provinzregierung vergütet wird, der bei rund 22 Eurocent liegt, wenn die Anlage bis Jahresende an das Netz geht.



Regierungen unterstützen den Ausbau der Solarenergienutzung

"Wir begrüßen die nationale Förderpolitik und die Unterstützung seitens der Provinzen als wichtige Schritte zur Schaffung und Entwicklung einer 'grünen' Ökonomie in unserem Land", sagte Dr. Zhengrong Shi, Vorsitzender und Vorstand von Suntech. "Ganz besonders die Provinz Jiangsu hat mit ihrer Solar-Förderung seit Jahresanfang eine führende Rolle eingenommen. Wir freuen uns zudem, dass weitere Provinzen vergleichbare Förderprogramme entwickeln, die größere Investitionen in Solar-Projekte in China ermöglichen werden", fügte Shi hinzu. Shi ergänzte: "Suntech ist fest entschlossen, den Weg für den Umweltschutz und die erneuerbaren Energien in China zu ebenen, indem wir mit unseren strategischen Partnern wie Huadian eng zusammenarbeiten. Wir wollen unsere Erfolgsgeschichte fortsetzen und die Marktführerschaft in Europa, Japan und den USA ausbauen, um auch in China das Bewusstsein für Solarenergie zu wecken und den Markt zu entwickeln".



Huadian will kräftig in Solar- und Windenergie investieren

Zheng Fang, Generalmanager von HNE kommentierte: "Als einer der fünf größten Energieversorger Chinas nimmt Huadian seine wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verpflichtungen sehr ernst. Wir fördern das Energiesparen, die Senkung der Treibhausgasemissionen und den Aufbau der Infrastruktur. Und wir werden kräftig in erneuerbare Energien investieren, zum Beispiel in Wind- und Solarenergie. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit dem führenden Solarunternehmen Suntec, denn dadurch eröffnen sich nicht nur Chancen für beide Unternehmen, sondern auch für die Photovoltaik-Industrie in China, die einen wichtigen Beitrag zum sparsamen Umgang mit den Energieressourcen, zum Umweltschutz und für die Gesellschaft leisten kann.

Das Photovoltaik-Projekt in Dongtai wird das erste Vorhaben sein, das im Rahmen der strategischen Übereinkunft von Suntech und HNE entwickelt wird, die bereits im Juli 2009 angekündigt wurde. Im Zuge dieser Kooperation wollen Suntech und HNE Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab sowie kommerzielle Photovoltaik-Dachanlagen in den sonnereichen Provinzen Jiangsu und Shanghai im Westen Chinas bauen.


09.11.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Applied Materials übernimmt Betriebsvermögen des Photovoltaik-Produzenten Advent Solar

Advent Solar gilt als Pionier der Silizium-Solarzellenproduktion
Advent Solar gilt als Pionier der
Silizium-Solarzellenproduktion

Applied Materials Inc. (Santa Clara, Kalifornien), Hersteller und Anbieter von Solar- und Nanotechnologielösungen für die Photovoltaik-Industrie, berichtet in einer Pressemitteilung, das Unternehmen habe alle wesentlichen Anlagen sowie des geistige Eigentum des Unternehmens Advent Solar, Inc. (Albuquerque, New Mexico) übernommen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Advent Solar ist Technologieanbieter für die Produktion von Solarzellen und -modulen auf der Grundlage von kristallinem Silizium (c-Si). Mit der "Ventura-Technologie" von Advent Solar kann nach Unternehmensangaben multikristallines, monokristallines oder hochreines metallurgisches Silizium (Upgraded Metallurgical Grade; UMG) zur Herstellung von Solarzellen verwendet werden.  Mit der Übernahme will Applied Materials sein Portfolio an Solar-Technologien ergänzen und die Marktführerschaft in der kristallinen Silizium-Photovoltaik ausbauen. Advent Solar, gegründet im Jahr 2002, sei ein Pionier der bei der Produktion von Silizium-Solarzellen und -modulen, einschließlich der Rationalisierung der Modulfertigung und des Einsatzes von Technologien zur Steigerung des Wirkungsgrades, betont Applied Materials.



Neue Produktionsanlagen sollen Entwicklung beim Kunden beschleunigen und Kosten rascher senken

"Wir sind überzeugt, dass der Kauf von Advent Solar unsere Möglichkeiten ausbaut, innovative Lösungen zur Kostensenkung der Modulproduktion anzubieten", sagte Mark Pinto, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Geschäftsbereichs Energie und Umwelt bei Applied Materials. "Wenn wir die Photovoltaik-Technologie von Advent Solar mit unserer Erfahrung bei der automatisierten Wafer- und Zellproduktion kombinieren, können wir Systeme liefern, welche die Entwicklung von Silizium-Modulen bei unseren Kunden vorantreiben und gleichzeitig die Kostensenkung pro Watt Solarstrom beschleunigen." Nach Abschluss der Übernahme soll das Betriebsvermögen von Advent Solar in den Geschäftsbereich Energie und Umwelt von Applied Materials eingegliedert werden.

09.11.2009   Quelle: Applied Materials Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advent Solar Inc.,
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WATTNER SUNASSET 2 kurz vor dem Start; Initiator unterzeichnet Liefervereinbarung für schlüsselfertige Solarkraftwerke mit ET Solar

Module von ET Solar auf Nachführanlagen
Module von ET Solar auf Nachführanlagen

Die Wattner-Gruppe aus Köln steht mit ihrem neuen Solar-Publikumsfonds Wattner SunAsset 2 kurz vor dem Vertriebsstart. Er investiere mit einem geplanten Fondsvolumen von 50 Millionen Euro in ein Portfolio schlüsselfertiger Solar-Kraftwerke in Deutschland und hält diese für acht Betriebsjahre im Bestand, berichtet die Wattner AG in einer Pressemitteilung. Damit profitiert der Fonds von laufenden Solarstrom-Erträgen sowie dem Verkauf der Photovoltaik-Kraftwerke als attraktive Sachwerte mit hoher Restlaufzeit. Die Beteiligung werde noch in diesem Jahr von der Tochtergesellschaft Wattner Connect GmbH auf den Markt gebracht, die künftig alle Wattner-Fonds mit Schwerpunkt Deutschland vertreibe.   Wattner SunAsset 2 werde wieder mit einer für Solar-Fonds bemerkenswert kurzen Laufzeit ausgestattet sein, womit sich Wattner bereits im SunAsset 1 von den üblicherweise 20 Jahre laufenden Solar-Beteiligungen unterschieden habe.



Vorstandsvorsitzender Uhlenhut: Fonds ist steueroptimiert und konjunkturunabhängig

"Wir werden unseren Anlegern in nur acht Betriebsjahren rund 180 Prozent auszahlen", kündigt der Vorstandsvorsitzende der Wattner AG, Ulrich Uhlenhut, zwei wichtige Fondsparameter an. Der Vorläuferfonds Wattner SunAsset 1 sei bereits sieben Monate vor Zeichnungsschluss unter 330 Anlegern ausplatziert gewesen, die für dieses Jahr eine Ausschüttung von 17,3 % erhielten. Während der Laufzeit seien im Wattner SunAsset 2 keine Steuern zu zahlen. Sie fallen laut Wattner erst nach der Veräußerung der Investitionsobjekte zum Ende der Fondslaufzeit an, gemäß dem dann geltenden individuellen Einkommensteuersatz der Anleger. "Unsere Investments sind nicht nur steueroptimiert, sondern auch konjunkturunabhängig. Zum einen lässt sich die Stromausbeute am jeweiligen Standort sehr verlässlich prognostizieren. Zum anderen sind die Vergütungssätze für den Solarstrom, der von Energieunternehmen vorrangig abgenommen werden muss, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genau festgelegt", erklärt Uhlenhut das sicherheitsorientierte Prinzip.


Vertrag mit ET Solar regelt Preise in Abhängigkeit von den EEG-Vergütungssätzen

Falls die neue Bundesregierung eine Anpassung der EEG-Vergütungssätze vornehmen sollte, stelle auch dies kein Problem für Wattner dar. Mit der ET Solar-Gruppe bzw. deren deutschem Tochterunternehmen, der ET Solutions AG, sei Ende Oktober ein auf den neuen Fonds und aktuelle Marktbedingungen ausgerichteter Liefervertrag für schlüsselfertige Solarkraftwerke geschlossen worden, der Festpreise in Abhängigkeit von den EEG-Vergütungssätzen vorsehe. "Dadurch sind solide, zuverlässige Prognosen für den Wattner SunAsset 2 möglich", so Uhlenhut weiter. Aufgrund der kurzen Beteiligungslaufzeit könne der Fonds auch in Bestandsanlagen investieren, die vor einer möglichen Novellierung des EEG verstärkt ans Netz gehen werden. Diese Möglichkeit sei ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Wattner-Fonds.

09.11.2009   Quelle: WATTNER GRUPPE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ET Solar Group,
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Indisches Marktforschungsunternehmen RCNOS erwartet rapides Wachstum des globalen Photovoltaik-Marktes

Photovoltaik- Studie von RNCOS
Photovoltaik-
Studie von
RNCOS

Laut einer Marktstudie des weltweit aktiven Forschungs- und Beratungsunternehmens RNCOS E-Services Pvt. Ltd. (Noida, Indien) wurden 2008 rund 5,6 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung installiert, womit insgesamt bis Ende 2008 ungefähr 15 GW erreicht wurden.   Die Autoren der Studie "Global Photovoltaic Market Forecast to 2013" betonen, dass staatliche Förderprogramme für Solarenergie, sich annähernde Kosten für Solarstrom und Energie aus herkömmlichen Quellen, aber auch ein wachsendes Umweltbewußtsein und Emissionsvorgaben für das Wachstum der weltweiten Photovoltaik-Branche von großer Bedeutung sind. Die Studie gibt laut RNCOS einen Überblick über die Marktkräfte, die momentan die weltweite Nachfrage antreiben, die wiederum besonders von staatlichen Förderprogrammen abhängig sei. Die USA beispielsweise lägen wegen bislang unzureichender Gesetze in Sachen Photovoltaik weit hinter Deutschland und Japan zurück.



Staatliche Förderprogramme von zentraler Bedeutung

Die Zukunft des globalen PV-Markts hängt laut Studie zum großen Teil davon ab, ob staatliche Förderprogramme entwickelt und bestehende Regelungen umgesetzt werden. RNCOS geht davon aus, dass sich der Wettbewerb zwischen PV-Produzenten verschärfen wird, wenn neue Akteure in den PV-Markt eintreten. Laut Pressemitteilung behandelt die Studie sowohl den globalen Markt als auch länderspezifische Photovoltaik-Märkte. Sie analysiere die aktuellen Markttrends und liefere Prognosen über die Wachstumschancen der Branche.

09.11.2009   Quelle: RNCOS E-Services Pvt. Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RNCOS E-Services Pvt. Ltd.,
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Solarpark Bischwind: 500 Haushalte in Seßlach decken ihren Bedarf künftig mit Solarstrom

Baubeginn für den Solarpark Bischwind
Baubeginn für den Solarpark Bischwind

Auf einer Ackerfläche von 7,6 Hektar errichtet die Gehrlicher Solar AG (Dornach bei München), eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von rund 1,75 Megawatt (MWp), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Den offiziellen Spatenstich für den neuen Solarpark Bischwind im Landkreis Coburg werden am 05.11.2009 Landrat Michael Busch, Bürgermeister Henrik Dressel und Gehrlicher Solar-Vorstandvorsitzender Klaus Gehrlicher vornehmen. Bischwind wird laut Gehrlicher Solar AG jährlich 1.8 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit den Bedarf von rund 500 Seßlacher Haushalten decken können.   Angesichts der umweltschonenden Gewinnung von Strom aus Solarenergie können durch den Park rund 1.250 Tonnen Kohlenstoffdioxyd eingespart werden, betont Gehrlicher. Der Solarpark Bischwind ist mit fast 23.000 Solarmodulen nicht nur das jüngste, sondern auch das größte Projekt der Gehrlicher Solar AG im Landkreis Coburg. Mitte Dezember soll die Anlage nach Fertigstellung in Betrieb gehen. Im Rahmen des Begleitprogramms wird Landrat Busch über die Bedeutung der erneuerbaren Energien für die wirtschaftliche Entwicklung der Region referieren, Klaus Gehrlicher spricht über "Solarenergie - Chancen einer umweltschonenden Energieversorgung", und Bürgermeister Dressel wird die Bedeutung des Solarparks für die Stadt Seßlach hervorheben.

08.11.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Wärmenetz solar ergänzt: Große Solarthermie-Anlage trotzt rauem Nordseeklima

BINE-Projektinfo
BINE-Projektinfo "Nahwärme solar nachrüsten"

Wärmenetze bieten ökonomische Vorteile durch den Zusammenschluss vieler Verbraucher zu einem Großabnehmer und ermöglichen eine professionelle Organisation durch einen Betreiber. Die Netze sind auch eine Schlüsseltechnologie, um erneuerbare Energien stärker auf dem Wärmemarkt zu etablieren. Auf der Insel Norderney wurde eine Solarwärmeanlage nachträglich in ein bestehendes, bisher rein mit Erdgaskesseln versorgtes Nahwärmenetz integriert. Die Solarwärmeanlage mit knapp 200 Quadratmetern Kollektorfläche und zwei Pufferspeichern wurde 2007 in den Rücklauf eines seit sieben Jahren bestehenden Wärmenetzes eingebunden. Dank eines einfachen Anlagenkonzepts und einer klaren Regelstrategie wurden mögliche Fehlerquellen von vornherein ausgeschaltet und eine hohe Betriebssicherheit erreicht.   Das Projekt verlief daher auch weitgehend frei von technischen Störungen. Der solare Deckungsanteil am Wärmebedarf des Netzes blieb im ersten Messjahr noch hinter dem Zielwert zurück. Mit einer zu hohen Rücklauftemperatur und ungewöhnlichen Wärmeverlusten in den Speichern sind zwei mögliche Ursachen identifiziert worden. Eine Betriebsoptimierung der Anlage läuft. Das neue BINE-Projektinfo "Nahwärme solar nachrüsten" (12/2009) stellt das Projekt vor.



Viel Sonne, aber auch aggressive Seeluft

Die Insel Norderney bietet 120 Sonnenstunden mehr als der Durchschnitt in Deutschland. Allerdings muss hier eine Solaranlage dem Wind und der korrosiven Seeluft standhalten. Bei der kompakt gestalteten Anlage wurden daher Edelstahl und verzinkte Stahlaufständerungen eingesetzt. Das BINE-Projektinfo "Nahwärme solar nachrüsten" (12/2009) ist kostenfrei erhältlich beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe - im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.

08.11.2009   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Greenpeace: Merkel verfehlt Klimaschutzziel; Analyse zeigt mangelndes Engagement aller Industrienationen beim Klimaschutz

Kurz vor dem Ende der Klimavorverhandlungen in Barcelona bewertete Greenpeace das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel als mangelhaft. Nach verschiedenen Kriterien, wie beispielsweise die Pläne zur Reduktion der Treibhausgase, wurde das Engagement von 12 Staatschefs analysiert, denen eine Schlüsselrolle auf der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen zukommt, berichtet Greenpeace in einer Pressemitteilung. Darunter sind Barack Obama, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy. Die Bundeskanzlerin erzielte bei der Bewertung nicht einmal die Hälfte der zu erreichenden Punkte, betont Greenpeace. "Unsere Analyse zeigt: Merkel verheizt das Klima", sagt Karsten Smid, Klima-Experte von Greenpeace  "Die selbst ernannte Klimakanzlerin legt keine konkreten Finanzierungszusagen für internationale Klimaschutzprojekte vor und hat im Gegensatz anderer Regierungschefs nicht erklärt, nach Kopenhagen fahren zu wollen. Sie wird damit ihrer Führungsrolle beim Klimaschutz nicht gerecht."


Mangelndes Engagement aller Staatschefs gefährdet Klimaschutzziele

Das nationale Ziel Deutschlands, 40 Prozent der Treibhausgasemissionen zu reduzieren, scheine unter den jetzigen Bedingungen nicht realisierbar, warnt Greenpeace. Unter anderem stehe die Planung von bis zu 28 weiteren Kohlekraftwerken in Deutschland diesem Ziel entgegen. Zudem habe Merkel in Brüssel ehrgeizige Bestrebungen bei den CO2-Grenzwerten im Automobilsektor verhindert. Greenpeace bewertet in der Analyse die Bemühungen der Staatschefs, das Klimaziel des Weltklimarates der Vereinten Nationen zu erreichen. Hierzu wurden verschiedene Kriterien ausgewertet. So vergab Greenpeace beispielsweise Punkte für den Einsatz für den Waldschutz oder dafür, ob der Staatschef an der Klimakonferenz in Kopenhagen persönlich teilnimmt. Das noch kürzlich vor dem US-Parlament angekündigte Klimaziel, die kritische Schwelle von zwei Grad Temperaturerhöhung gegenüber dem vorindustriellen Niveau einzuhalten, scheint durch das mangelnde Engagement aller Staatschefs ungewiss, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung.

"Mit Merkels fehlendem Engagement kann der Klimawandel nicht verhindert werden. Sie riskiert das Abschmelzen der Arktis, das Überleben der dortigen Tiere - wie der Eisbären - , und dass Wetterextreme zunehmen. Auch trocknet der größte Urwald unserer Erde, der Amazonas, unter den Folgen der Erderwärmung aus, er könnte ganz kollabieren", sagt Smid.

Greenpeace fordert von den Industriestaaten, ihre Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Zudem müsse unter anderem die Abholzung der Urwälder in Brasilien und Indonesien gestoppt werden, da dadurch Unmengen des in Böden und Bäumen gespeicherten CO2 freigesetzt werden. Daneben sei eine jährliche Finanzierung von 110 Milliarden Euro für internationale Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern notwendig. "Die Vorgaben der Wissenschaftler des Weltklimarates sind klar und allen bekannt", sagt Smid. "Es fehlt allein der politische Wille, um zu einem Durchbruch zu kommen."

08.11.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Universität Tokai (Japan) gewinnt "Global Green Challenge 2009" in einem mit Sharp-Solarzellen bestückten Solar-Rennwagen

Der
Der "Tokai Challenger" siegte
beim Solar-Rennen in Australien

Mit Mehrschicht-Solarzellen (Photovoltaik) von Sharp als Energiequelle hat das Solar-Mobil der Universität Tokai den Sieg bei der "Global Green Challenge" errungen, einem der weltweit größten Rennen für Solar-Autos. Am 25. Oktober startete das Team der Universität Tokai seinen beeindruckenden Siegeslauf von Darwin im Norden Australiens bis nach Adelaide im Süden. Die Renndistanz von rund 3.000 km absolvierte der mit 2.176 Sharp-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 30 Prozent auf einer Fläche von rund acht Quadratmetren ausgestatte Solar-Rennwagen (Leistung: 1,8 kW) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zirka 100 km/h.   Am 28. Oktober um 14.39 Uhr Ortszeit war es geschafft: Der "Tokai Challenger" überquerte mit deutlichem Abstand vor dem Zweitplatzierten die Ziellinie. Die Veranstaltung endete am 31. Oktober. An diesem Tag fand auch die Preisverleihung statt. Laut Pressemitteilung der Sharp Corp. (Japan) belegt das begeisternde Rennen des Teams der Tokai-Universität die enorme Leistungsfähigkeit der Sharp-Solarzellen. Dem Team gehörte unter anderem Japans führender Rallyefahrer Kenjiro Shinozuka an.



Forschung zur Solar-Mobilität in Japan

Leiter des Tokai University Challenge Center-Teams ist Professor Hideki Kimura. Er erforscht am Institut für Elektrotechnik und Elektronik der Ingenieursschule an der Tokai-Universität hoch effiziente Solar-Autos. Beim diesjährigen Rennen bestand sein Team aus 19 überwiegend studentischen Mitarbeitern.

Weitere Informationen zum Rennen unter http://www.globalgreenchallenge.com.au/

07.11.2009   Quelle: Sharp Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Corp.,
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co2online: Berliner Klimaschützer Johannes Hengstenberg erhält das Bundesverdienstkreuz

Dr. Johannes D. Hengstenberg
Dr. Johannes D. Hengstenberg

Dr. Johannes D. Hengstenberg, Gründer und Geschäftsführer der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH, erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Hengstenberg wird die Auszeichnung im Kreise seiner Mitarbeiter und engen Freunde direkt in den Räumen seiner Schöneberger Firma von Berlins Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher entgegennehmen. Die Themen der vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Kampagnen, die Hengstenberg mit co2online initiiert habe, reichen von der wärmetechnischen Modernisierung von Gebäuden bis hin zum Stromsparen im Alltag. Die Service-Leistungen, die jedem Bürger kostenlos angeboten werden, schaffen Transparenz und haben schon viel bewirkt, heißt es in der Pressemitteilung von co2online.   Mittlerweile hätten die interaktiven Energiespar-Ratgeber die Marke von drei Millionen abgeschlossenen Beratungen durchbrochen. Diese Beratungen sowie über 30.000 schriftliche Einzelfall-Heizgutachten hätten Hengstenberg und sein Team bewertet und laut Evaluation eine CO2-Minderung von über 3,1 Millionen Tonnen angestoßen. Alle bisher nicht evaluierten Ratgeber und öffentlichkeitswirksamen Aktionen eingeschlossen, läge die Minderungszahl sogar weit höher, so co2online. Die Services hätten bisher Modernisierungsmaßnahmen bei 249.000 Wohneinheiten ausgelöst und der Industrie und dem Handwerk einen zusätzlichen Umsatz von über einer Milliarde Euro beschert, verbunden mit einem Beschäftigungseffekt von etwa 15.000 Personenjahren. Johannes Hengstenberg habe gezeigt, dass wirksamer Klimaschutz Geld spare und Arbeitsplätze schaffe, erklärt co2online in der Pressemitteilung.



Einsatz für den Klimaschutz seit der Wende

Der 1943 im Ruhrgebiet geborene Politologe Hengstenberg hat nach der Wende eine Umweltorganisation in Ostdeutschland gegründet. Er ist Mitgründer des Global Challenges Network und war Forschungsstipendiat am Starnberger Max-Planck-Institut bei Jürgen Habermas und Carl-Friedrich von Weizsäcker. Im Jahr 1992 hat Hengstenberg die Arbeitsgruppe Energie (AGE) in München gegründet, aus der nach der Jahrtausendwende die gemeinnützige co2online GmbH und die SEnerCon GmbH in Berlin hervorgegangen sind.


CO2-Einsparpotenziale früh erkannt

"Der Einsatz von Dr. Hengstenberg für den Klimaschutz verdient und erhält zu Recht hohe Anerkennung", erklärt Katrin Lompscher, Berlins Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. "Seit dem Internationalen Umweltgipfel 1992 in Rio hat er sich auf die Analyse und Beratung zur Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden spezialisiert. Früher als viele andere erkannte er, dass es gerade hier ein sehr großes Einsparpotenzial gibt und der CO2-Ausstoß so deutlich verringert werden kann. Dr. Hengstenberg hat mit seinen Ideen und seiner Begeisterung viele Menschen erreicht. Mit Hilfe seiner Beratungen können Mieterinnen und Mieter und auch Unternehmen einen Beitrag zum Energiesparen und damit zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten."


Motivation für aktiven Klimaschutz

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH setzt ich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln, einem Klima-Quiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft, Politik und Verwaltung motiviere sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. co2online ist Träger der Kampagne "Klima sucht Schutz" (www.klima-sucht-schutz.de), der "Heizspiegelkampagne" (www.heizspiegel.de), der "Pumpenkampagne" (www.sparpumpe.de) und des "Energiesparclubs" (www.energiesparclub.de). Alle Kampagnen werden durch das Bundesumweltministerium gefördert.

Alle dialogbasierten Beratungsangebote der Kampagnen werden laut Angabe von co2online von den Ingenieuren und Energieberatern der SEnerCon GmbH entwickelt, programmiert und betreut. Zu den weiteren Leistungen zählen die Überprüfung und Bewertung der Anschlussleistung, die Gebäudeenergieberatung sowie die Energieberatung von Unternehmen.

07.11.2009   Quelle: co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gGmbH,


 

SCHOTT Solar und Energiebau spenden Photovoltaik-Anlagen für sechs ländliche Krankenhäuser in Ghana

Sechs Kliniken im ländlichen Ghana haben von der SCHOTT Solar AG und ihren Partnern, der Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH und Energiebau Sunergy Ghana Ltd., Solarstromanlagen erhalten, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Die Gesundheitsstationen hätten damit die Möglichkeit, sich selbst mit Solarstrom zu versorgen, zum Beispiel für Licht, Kühlung und die Computersysteme der Einrichtungen. Die Anlagen und deren Installation seien eine Spende der deutschen Unternehmen und im Oktober in der Ortschaft Wapuli im Bezirk Yendi im Norden von Ghana feierlich eingeweiht worden. Alle Beteiligten sehen darin einen ersten Schritt, um den Großteil der rund 800 abgelegenen ländlichen Kliniken in Ghana mit Solarenergie zu versorgen, heißt es in der Pressemitteilung. Entsprechende Projekte seien bereits in Planung.   Das von Energiebau entwickelte "Solar-Light-Box"-System mit Dünnschicht-Solarmodulen von SCHOTT Solar versorgt nun die Klinik in Wapuli Village im Bezirk Yendi sowie die Krankenhäuser in Sambuli, Tatale, Chamba, Wenkyiki und Kuni. Insgesamt leben rund 300.000 Menschen im Umkreis der sechs Kliniken. Die Photovoltaik-Inselanlage liefert netzunabhängigen Strom für die Kühlung von Medikamenten, die Notfallbeleuchtung in den Kreißsälen sowie die Computer in der Klinikverwaltung, erklärt SCHOTT Solar. Davon würden nicht nur die stationär aufgenommenen Patienten profitieren, sondern auch bis zu 200 Patienten aus den umliegenden Gemeinden, die täglich zur Medikamentenausgabe und zur ärztlichen Versorgung in die Kliniken kämen.


Kirchen unterstützen Photovoltaik-Projekte

In seiner Einweihungsrede habe sich der Vizeminister für regionale Koordination, B. Moses Mabengba, bei den Sponsoren für die Unterstützung bedankt, berichtet SCHOTT Solar in der Pressemitteilung. Auch die beiden örtlichen Kirchengemeinden der evangelisch-presbyterianischen Kirche und der katholischen Diözese von Yendi seien an dem Projekt beteiligt. Die Kirchen würden die Kliniken betreiben und bei der Installation wertvolle logistische Hilfe leisten. Es sei geplant, dass die Kliniken eine kleine monatliche Gebühr für die Benutzung abführen sollten, um damit die Kosten der Wartung zu finanzieren, so SCHOTT Solar. Eine der Optionen zur Ausweitung sei, das Personal für die Installation von solaren Lichtboxen für die sehr entlegenen Gebiete auszubilden.

07.11.2009   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: KEMPER stattet Solarpark in Hessen mit Nachführsystemen aus

Peter Rohrbach, Bürgermeister der Stadt Weiterstadt (2.v.r.), setzt auf Photovoltaik
Peter Rohrbach, Bürgermeister der
Stadt Weiterstadt (2.v.r.), setzt auf
Photovoltaik

Für rund zwei Millionen Euro errichtet die Stadt Weiterstadt in Hessen westlich der Autobahn A5 auf einem 22.000 Quadratmeter großen Regenrückhaltebecken einen bundesweit einzigartigen Solarpark, berichtet die KEMPER GmbH (Vreden) in einer Pressemitteilung. Die besondere Anforderung bestehe darin, dass die einzelnen Nachführsysteme ohne Fundament im Erdreich gebaut würden und einer Flutung des Beckens standhalten müssen. Den Zuschlag für 60 Nachführsysteme habe die KEMPER GmbH erhalten. Nachdem im August die Verträge mit dem federführenden Montageunternehmen unterzeichnet worden seien, habe der Anlagenbauer aus dem westfälischen Vreden jetzt mit der Lieferung der Geräte begonnen. Die ersten Nachführsysteme stünden bereits, heißt es in der Pressemitteilung.   "Die meisten Anbieter von Photovoltaikanlagen denken nur an Dächer. Es ist daher ungemein schwer gewesen, einen Partner für unsere speziellen Anforderungen zu finden", sagt Peter Rohrbach, Bürgermeister der Stadt Weiterstadt und Initiator des Solarparks. Um die Funktionalität des Regenbeckens nicht zu beeinträchtigen, dürften beispielsweise für die Fundamente der Nachführsysteme keine Eingriffe im Erdreich vorgenommen werden. Antriebe sowie Steuerungselektronik und Verkabelung sollten zudem einige Meter über dem Boden stehen, so dass ein Fluten der Rückhaltebecken nicht zu einer Beeinträchtigung der jeweiligen Photovoltaikanlage führe.



Aufbesserung der Stadtkasse

Der Auftragsvergabe im August sei eine bundesweite Ausschreibung vorausgegangen, berichtet KEMPER in der Pressemitteilung. Rund 15 Unternehmen hätten mit ihren Lösungsvorschlägen um die Gunst der Ratsmitglieder gewetteifert. Den Vorzug habe schließlich die GigaSol GmbH aus dem thüringschen Neubrunn bekommen. Das auf die Planung und Montage von Photovoltaikanlagen spezialisierte Unternehmen habe sich mit den Nachführsystemen von KEMPER beworben und mit der Gesamtlösung die Stadtverordnetenversammlung überzeugt. Für Bürgermeister Rohrbach eine lang ersehnte Entscheidung: "Wir haben jetzt endlich den richtigen Partner für unsere technisch anspruchsvolle Aufgabe gefunden". Mit der Stromproduktion will die Stadt laut KEMPER vor allem die Stadtkasse aufbessern. Dank der Nachführsysteme, deren Solarstrom-Ausbeute um 40 Prozent höher liege als bei starren Anlagen, und einer Photovoltaik-Fläche von insgesamt 3.600 Quadratmetern sollen jährlich rund 565.000 Kilowattstunden Solarstrom produziert werden. Dies entspreche einem Erlös von 180.500 Euro, der Vermeidung von rund 396 Tonnen CO2 sowie dem Stromverbrauch von 125 Familien pro Jahr, rechnet KEMPER vor.


Nachführsysteme auf Standrohren für Flächen-Zweitnutzung

Denny Straube, Geschäftsführer der GigaSol GmbH, sieht die Vorzüge der von seinem Unternehmen entwickelten Lösung vor allem in den technischen Details: "Mit dem KemTRACK 60 von KEMPER bieten wir erstmals ein freistehendes Nachführsystem an. Ermöglicht wird dies durch speziell entwickelte Betonplatten, welche die jeweilige Anlage tragen." Zudem habe man die gesamte Steuerungselektronik in einer Höhe von drei Metern anbringen können, so dass ein Fluten des Rückhaltebeckens keinen Einfluss auf die Stromproduktion habe, heißt es in der Pressemitteilung. Für Alexander Lenfers, Projektleiter der KEMPER GmbH, zeige die Anlage in Weiterstadt exemplarisch die Vorteile einer solchen Lösung: "Mit Nachführsystemen auf Standrohren ist eine nachhaltige und sinnvolle Zweitnutzung von Flächen möglich, ohne deren eigentliche Funktion zu stören. Solche Flächen können neben Regenrückhaltebecken beispielsweise auch ehemalige Mülldeponien, Parkplätze oder Kläranlagen sein."


Stärkung für neues Geschäftsfeld

Das Projekt in Hessen stärke bei der KEMPER GmbH das noch relativ junge Geschäftsfeld Solartechnik, erklärt das Unternehmen. Erst im Mai dieses Jahres habe der auf Absaug- und Filtersysteme spezialisierte Anlagenbauer sein Portfolio um Nachführsysteme für Photovoltaik-Module erweitert. In dem jüngsten Auftrag sieht Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH, daher eine Bestätigung des strategischen Kurses: "Als mittelständisches Traditionsunternehmen müssen wir kontinuierlich neue Produkte entwickeln. Wenn diese dann vom Markt angenommen werden, ist das ein gutes Zeichen."

06.11.2009   Quelle: Kemper GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kemper GmbH,
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Sunfilm liefert Module für größte Photovoltaik-Dachanlage in Deutschland mit Tandem-Junction-Technologie auf Silizium-Basis

Die Sunfilm AG (Großröhrsdorf) gab am 06. November 2009 bekannt, dass sie die Auslieferung ihrer "Tandem Junction"-Dünnschichtmodule für eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 700 Kilowatt (kWp) auf dem Dach der Weinmann Aach AG in Dornstetten (Schwarzwald) abgeschlossen hat. Die größte Photovoltaik-Dachanlage ihrer Art in Deutschland sei von der SUNOVA AG (Grasbrunn) betreut worden, die gemeinsam mit Sunfilm verschiedene Dachanlagen europaweit realisiere und die hervorragende Leistungsfähigkeit der Sunfilm-Module für Flachdach-Installationen schätze. Für die Weinmann Aach AG lieferte Sunfilm sein Modul Modell Q, das dem kleinsten von fünf verfügbaren Formaten entspricht. 



Solarstrom-Produktion übersteigt Elektrizitätsbedarf des Betreibers deutlich

Die regional bedingten hohen Wind- und Schneelasten stellen eine besondere Herausforderung für die Solarstromanlage in Dornstetten dar, betont Sunfilm. Das "SUNOVA MCG 2.1"-System habe bereits seine hervorragende mechanische Stabilität im Labor, bei Windkanaltests und auch in der Praxis bewiesen und sei deshalb für diese Installation ausgewählt worden. Das neue Dach-Kraftwerk erzeugt laut Sunfilm 2,4 Mal mehr Solarstrom pro Jahr als die Weinmann Aach AG im Jahr 2008 an Elektrizität verbrauchte. Damit sei genügend Kapazität für eine wachstumsbedingte Steigerung des Strombedarfs gegeben.


Horizontale Solarmodul-Ausrichtung verhindert Verschattung und spart Platz

Sunfilm‘s Dünnschicht Tandem Junction Technologie eignet sich laut Hersteller besonders für industrielle Dachmontagen, da sie exzellente Energieeffizienzwerte vorweise, die selbst bei paralleler Dachausrichtung bestehen bleiben. Diese horizontale Ausrichtung verhindere zudem Verschattung durch angrenzende Modulreihen während gleichzeitig die Module näher zueinander befestigt werden können. Auf diese Weise lässt sich die Anzahl installierter Module auf dem Dach erhöhen. Zusätzlich zu diesem Vorteil der Ausrichtung behalten die Module ihre Effizienz auch bei niedrigeren Einstrahlungsbedingungen bei, wie sie in den meisten Regionen in Deutschland anzutreffen sind. Nicht zuletzt trage die Solarstromanlage in Dornstetten zu einer bedeutenden Umweltentlastung bei, da jährlich 540 Tonnen CO2-Emissionen weniger erzeugt werden, rechnet Sunfilm vor.

06.11.2009   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Photovoltaik: Solar-Fabrik meldet historisch bestes Ergebnis im Kernsegment Solarstrom-Systeme

Produktion der Solar-Fabrik AG läuft rund um die Uhr.
Produktion der Solar-Fabrik AG
läuft rund um die Uhr.

Der Photovoltaik-Hersteller Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat im dritten Quartal einen Quartalsgewinn in Höhe von 2,1 Millionen Euro erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Auf EBIT-Basis ergaben sich nach Angaben des Unternehmens 2,5 Millionen Euro. Dies entspreche einem Periodengewinn von 0,19 Euro pro Aktie. In den ersten neun Monaten 2009 sei ein Konzernumsatz in Höhe von 89 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der fortzuführenden Geschäftsbereiche (Solarstromsysteme und Solarzellen) in Höhe von minus 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: minus 848.000 €) erwirtschaftet worden.  Unter Einbeziehung der Ergebnisse der bereits aufgegebenen beziehungsweise veräußerten Geschäftsbereiche belaufe sich das Periodenergebnis auf minus 7,3 Millionen Euro (Vorjahr: plus 2., 5 Mio. €). Der Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 30. September 2009 rund 89 Millionen Euro (Vorjahr 129 Mio. €). Das Segmentergebnis in Höhe von minus 1,9 Millionen Euro (Vorjahr: minus 906.000 €) habe sich gegenüber dem Halbjahreszeitraum um 2,2 Millionen Euro verbessert. Dies stelle das historisch beste Quartalsergebnis im Segment Solarstromsysteme dar, betont das Unternehmen. Für das 4. Quartal erwarte die Solar-Fabrik vergleichbare Ergebnisse. Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte in den ersten neun Monaten 2009 einen Gewinn in Höhe von 865.000 Euro (Vorjahr: minus 22.000 €). Für das Gesamtjahr wird mit einer weiteren Verbesserung des Segmentergebnisses gerechnet.



Produktion an allen drei Fertigungsstandorten im Dreischichtbetrieb

Aufgrund des Preisverfalls im ersten Halbjahr 2009 seien die Renditen von Solarstrom-Anlagen sehr attraktiv, betont die Solar-Fabrik AG. Seit Mitte des Jahres seien insbesondere Photovoltaikmodule mit Qualität "Made-in-Germany" wieder stark nachgefragt. Zur Befriedigung der Nachfrage werde an allen drei Fertigungsstandorten im Dreischichtbetrieb produziert. Zur Sicherung des künftigen Geschäftserfolgs konzentriere sich die Solar-Fabrik AG auf weitere Produktivitätssteigerung, stringente Einkaufspolitik sowie Erschließung neuer Märkte für die Marke Solar-Fabrik.

06.11.2009   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Photovoltaik: SANYO weiht Modulproduktion in Mexiko ein

HIT-Solarmodul von SANYO.
HIT-Solarmodul
von SANYO.

SANYO Energy, S.A. de C.V. (Tijuana, Mexiko), Tochterunternehmen der SANYO Electric Co., Ltd., berichtet, das Unternehmen habe offiziell mit der Produktion in seinem neuen Werk im mexikanischen Monterrey begonnen. Das Unternehmen fertigt dort seine patentierten "HIT" Solarmodule (Heterojunction with Intrinsic Thin-layer). Die HIT Solarzellen haben laut SANYO den weltweit höchsten Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Solarstrom, bezogen auf die Installationsfläche. SANYO Energy soll in Mexiko jährlich Solarmodule mit einer Kapazität von 50 Megawatt (MW) produzieren, die in Photovoltaik-Anlagen in Nordamerika eingesetzt werden sollen.   Laut Pressemitteilung weitet SANYO seine Produktionskapazität mit neuen Fabriken und mit zusätzlichen Systemen für ein künftiges Wachstum aus, um auf die Marktnachfrage reagieren zu können.



Solar-Wafer aus den USA, Solarzellen aus Japan, Module aus Mexiko, Ungarn und Japan

SANYO will bis zum Finanz-Geschäftsjahr 2010 über eine weltweite Produktionskapazität von mindestens 600 MW verfügen. "Unsere Fabrik in Monterrey war die erste Modulproduktion für unsere Aktivität in der Solar-Branche in Übersee", sagte Mitsuru Homma, Geschäftsführender-Vizepräsident und Aufsichtsratsmitglied von SANYO. Die Modulfertigung in Monterrey sei ein wichtiger Produktionsstandort in Nordamerika und habe entscheidend zu den wachsenden Verkaufszahlen in der Region beigetragen. Das Unternehmen stellt nach eigenen Angaben einen Großteil der Silizium-Ingots und -Wafer in den Vereinigten Staaten her, die Solarzellen kommen aus Japan, die Modulproduktion erfolgt in Mexiko, Ungarn und Japan.


06.11.2009   Quelle: SANYO Energy, S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Electric Co., Ltd.,
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Rückgang des Energieverbrauchs hält an; erneuerbare Energien legen um rund zwei Prozent zu

Erneuerbare Energien legten auch 2009 zu
Erneuerbare Energien legten auch 2009 zu

Der schleppende Konjunkturverlauf hinterlässt weiterhin deutliche Spuren beim Energieverbrauch in Deutschland. Vor allem Erdgas und Steinkohlen sowie verschiedene Mineralölprodukte waren von der Rezession besonders betroffen. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Verbrauch an Primärenergieträgern nach neun Monaten mit 9 721 Petajoule (PJ) (331,7 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten, SKE) um 6,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet die AGEB angesichts einer leichten konjunkturellen Erholung mit einem Minus von knapp 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 




Sinkende Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft; Biokraftstoffe steigern Beitrag zur Deckung des Energieverbrauchs

Die Wasserkraftwerke produzierten knapp 10 Prozent weniger Strom. Die Stromerzeugung der Windkraftanlagen sank um 12,5 Prozent. Insgesamt konnten die erneuerbaren Energien jedoch ihren Beitrag zur Deckung des Energieverbrauchs in Deutschland um rund 2 Prozent erhöhen. Wesentlich dazu bei trug der höhere Anteil der Biokraftstoffe. Insgesamt stieg der Beitrag der erneuerbaren Energiequellen zur Primärenergiebilanz der ersten drei Quartale um 0,8 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent.


Der Verbrauch an Mineralöl sank in den ersten neun Monaten um knapp 3 Prozent. Neben dem aus konjunkturellen Gründen stark rückläufigen Verbrauch von Chemiebenzin, Schmierstoffen und Petrolkoks sorgte die um 50 Prozent erhöhte Beimischung von Biokraftstoffen für die negative Gesamtentwicklung. Biokraftstoffe werden in der Energiestatistik unter den erneuerbaren Energie ausgewiesen. Ohne diesen Effekt läge der Verbrauch an Kraftstoffen und Heizöl auf dem Niveau des Vorjahres.


10 Prozent weniger Strom aus Kernkaft

Der Erdgasverbrauch ging um rund 7 Prozent zurück, vornehmlich infolge verminderter Nachfrage aus der Industrie sowie eines geringeren Einsatzes in der Stromerzeugung. Der Verbrauch an Steinkohle verminderte sich um rund 22 Prozent. Die Entwicklung spiegelt den verminderten Bedarf der Eisen- und Stahlindustrie wider. Aber auch in der Stromerzeugung wurde deutlich weniger Steinkohle eingesetzt als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Der Verbrauch an Braunkohlen sank um 3 Prozent. Dieser Rückgang entspricht in etwa dem Rückgang der Lieferungen an die Kraftwerke der allgemeinen Versorgung, an die über 90 Prozent der deutschen Braunkohlenförderung gehen. Die Stromerzeugung aus Kernkaft verringerte sich um rund 10 Prozent.

06.11.2009   Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AGEB,
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Forschung für deutsche Erneuerbare-Energien-Branche zwischen Spitzenposition und Konkurrenzdruck

Solarsimulator, der die Leistung von Solarzellen misst
Solarsimulator, der die Leistung
von Solarzellen misst

Am 25. November erörtern Experten für erneuerbare Energien in Berlin, wie fit die Forschungsinstitute, die Unternehmen und die Förderinstrumente der Bundesrepublik für den internationalen Wettbewerb sind. Wie gut die deutsche Forschung für Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie), Wind- und Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie sowie die hiesige Industrie im internationalen Vergleich aufgestellt sind, ist Thema einer Podiumsdiskussion des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) im Berliner Umweltforum. Deutsche Forschungseinrichtungen haben in den letzten Jahren zusammen mit der Wirtschaft bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz eine weltweite Spitzenposition erobert, betont der FVEE. Andere Länder wie China und die USA nehmen aber derzeit erfolgreich die Verfolgungsjagd auf, indem sie ihre Erneuerbare Energie-Branche massiv mit öffentlichen Fördermitteln unterstützen. 
Deutsche Energieforschung für globale Märkte erneuerbarer Energien

An der Podiumsdiskussion nehmen führende Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik teil. Sie findet statt im Rahmen der Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien. Vom 24. bis 25. November stellen Wissenschaftler aus ganz Deutschland die Leistungen der deutschen Energieforschung für die entstehenden globalen Märkte erneuerbarer Energien vor. Weitere Informationen und Anmeldung: www.fvee.de.



FVEE-Sprecher Staiß: Andere Länder könnten im Milliardenmarkt an Deutschland vorbeiziehen

Das Thema ist aktueller denn je: Der nachhaltige Umbau der Energieversorgung wird Anfang Dezember Gegenstand der Klimakonferenz in Kopenhagen sein. "Damit Deutschland bei den erneuerbaren Energien weltweit führend bleibt, ist eine Forschungsoffensive nötig", sagt Professor Frithjof Staiß, Sprecher des FVEE und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung. "Nur mit einer Forschungsoffensive können die Forschungsinstitute auch in Zukunft ihre Aufgabe erfolgreich erfüllen, neue und kostengünstige Technologien zu entwickeln und in die heimische Wirtschaft zu transferieren", so Staiß weiter. Andernfalls liefe Deutschland Gefahr, dass andere Länder diesen Milliardenmarkt übernehmen und im bereits begonnenen Wettlauf an Deutschland vorbeiziehen.


Deutschland muss mit steigenden Förderungen von Ländern wie Japan, USA und China gleichziehen

"Die öffentliche Forschungsförderung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Bundesrepublik muss daher mit den steigenden Förderungen anderer Länder wie Japan, USA und China gleichziehen", so Staiß. Denn nicht Forschung und Wirtschaft allein befänden sich im internationalen Wettbewerb, sondern auch die forschungs- und energiepolitischen Förderinstrumente der Staaten für den raschen Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Dringlichkeit, den weltweit steigenden Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken, weist ihnen eine Schlüsselstellung für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu. Die sich ausweitende Erfolgsgeschichte der Energieerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Geothermie muss laut dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) beschleunigt fortgeschrieben werden, um einen drohenden weltweiten Temperaturanstieg um bis zu 5 Grad Celsius bis 2100 zu vermeiden.


Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE)

"Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien". Termin: 24.-25. November 2009. Tagungsort: Umweltforum Berlin, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin. Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro. Ermäßigung für Mitarbeiter aus FVEE-Instituten, Studierende und Rentner. Für Medienvertreter und Schüler ist die Teilnahme kostenfrei.
Programm und Anmeldung: www.fvee.de

06.11.2009   Quelle: ForschungsVerbund Erneuerbare Energien, FVEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FZJ; FVEE,
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Agritechnica 2009: SCHOTT Solar präsentiert Photovoltaik-Module für den landwirtschaftlichen Einsatz

Montage von Schott-Solarmodulen
Montage von Schott-Solarmodulen

Die SCHOTT Solar AG (Alzenau) präsentiert vom 8. bis 14. November 2009 auf der weltweit größten Landtechnik-Ausstellung Agritechnica in Hannover Solarmodule, die speziell auf die Anforderungen im landwirtschaftlichen Einsatz abgestimmt sind. "Fachleute schätzen, dass rund 20 Prozent der verkauften Photovoltaik-Anlagen auf Landwirtschaftsbetrieben zum Einsatz kommen. Deshalb setzen wir unsere langjährige Erfahrung ein, um unsere Solarmodule für Landwirte noch attraktiver zu machen - zum Beispiel mit einer längeren Leistungsgarantie oder Prüfzeichen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft", so Lars Waldmann, Pressesprecher von SCHOTT Solar.   Nach dem Debüt im Jahr 2007 präsentiert sich das Solar-Unternehmen zum zweiten Mal auf der Landwirtschaftsmesse, diesmal in Halle 26, Stand A26.




Erfahrung aus der Verkapselungstechnik kombiniert mit modernster Zelltechnologie

Für besonders hohe Beständigkeit gegen extreme Witterung sowie gegen hohe Ammoniak- oder Methan-Belastung in der Landwirtschaft habe SCHOTT Solar eine spezielle Doppelglastechnologie entwickelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das neue SCHOTT-Modul "POLY 300" vereine auf diese Weise mehr als 51 Jahre Erfahrung in der Verkapselungstechnik mit modernster Zelltechnologie für dauerhafte Erträge an Standorten mit extremen Umweltbedingungen, wie etwa Landwirtschaftsbetrieben. Die Glasrückseite verhindere, dass das Modul Feuchtigkeit "einatmet". Damit könnten auch die chemischen Verbindungen wie Ammoniak oder Methan nicht in die aktive Zellebene des Moduls gelangen.



Garantielaufzeiten deutlich verlängert

"Mit Qualitätsmodulen von SCHOTT Solar sind Landwirte auf der sicheren Seite. Sie sorgen für eine optimale Ausbeute der Sonnenenergie – und garantieren durch ihre Langlebigkeit dauerhafte Rendite", so Lars Waldmann weiter. Erst vor kurzem habe SCHOTT Solar die Garantielaufzeit verlängert und gewähre nun 25 Jahre Leistungsgarantie für Glasfolienmodule sowie ganze 30 Jahre für Doppelglasmodule. Ergänzend zur neuen Garantielaufzeit habe das Solarunternehmen eine so genannte durchgehende Plustoleranz eingeführt. Das bedeute, dass alle Module einer Leistungsklasse mindestens die auf dem Datenblatt ausgewiesene Nennleistung erbringen. Diese Maßnahmen würden die Wirtschaftlichkeit für die Betreiber von Photovoltaikanlagen deutlich erhöhen und die Premium-Qualität von SCHOTT Solar unterstreichen, betont das Unternehmen.


DLG-Prüfzeichen bestätigt Ammoniakbeständigkeit der Solarmodule

SCHOTT Solar berichtet, es habe im Oktober den FokusTest "Ammoniakbeständigkeit" der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) bestanden und erhalte für die Doppelglasmodul-Serie "SCHOTT Poly 3XX" und die Glasfolienmodul-Serie "SCHOTT Poly 2XX" das DLG-Prüfzeichen. Die DLG bestätigt damit, dass diese Module den speziellen Anforderungen in der Landwirtschaft - wie ammoniakhaltige Stallluft - widerstehen und ihre volle Leistung halten. Auch die Dünnschichtmodule der Serie SCHOTT ASI würden bereits getestet. Die DLG und SCHOTT Solar haben in diesem Jahr gemeinsam ein standardisiertes Testverfahren für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz entwickelt. Der Solarmodulhersteller unterstützte die DLG mit seinem Know-how und seiner jahrzehntelangen Erfahrung.

06.11.2009   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Neuer EU-US-Energierat berät über entscheidende Energiefragen

In Washington wurde am 04.11.2009 ein neuer Energierat EU-USA ins Leben gerufen. Mit dem vertieften transatlantischen Dialog sollen strategische Energiefragen wie die Versorgungssicherheit und Förderung CO2-armer Energiequellen erörtert und gleichzeitig die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energietechnologien gestärkt werden. "Vor dem Hintergrund der wachsenden weltweiten Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit und der wichtigen Rolle des Energiesektors für den Klimawandel ist der Energierat eine Initiative, die zur rechten Zeit kommt. Dass wir diese Gespräche jetzt auf politischer Ebene führen, unterstreicht die Bedeutung, die die EU und die USA diesem Bereich ihrer Beziehungen beimessen", erklärte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. 

Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz im Mittelpunkt

Piebalgs und die EU-Kommissare Benita Ferrero-Waldner, Außenbeziehungen, und Janez Potočnik , Forschung, kamen mit der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton und dem amerikanischen Energieminister Steven Chu zur Gründung des Energierats zusammen. "Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz sollten im Mittelpunkt all unserer Partnerschaften weltweit stehen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, unsere Zusammenarbeit mit den USA zu intensivieren. Als Wirtschaftsräume mit dem höchsten Energieverbrauch müssen wir zusammenarbeiten, um Lösungen für einige der größten aktuellen Herausforderungen zu finden", kommentierte EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner.


Zusammenarbeit bei der Forschung zu Energietechnologien

Im Energierat werden die EU durch ihre Kommissare für Außenbeziehungen, Energie, Wissenschaft und Forschung sowie den EU-Ratsvorsitz und die USA durch die Außenministerin und den Energieminister vertreten sein. Der Energierat wird jährlich abwechselnd in der EU und den USA tagen und auf dem EU-USA-Gipfel Bericht erstatten. Die Arbeit des Rats wird durch Arbeitsgruppen hoher Beamter beider Seiten strukturiert, bei denen der Schwerpunkt auf drei konkreten Bereichen liegt: Energiepolitik, globale Energieversorgungssicherheit und globale Märkte sowie Zusammenarbeit bei der Forschung zu Energietechnologien.

05.11.2009   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Signet Solar liefert 10 MW Dünnschicht-Solarmodule an Tejados Industriales de Fotovoltaica (TIF) Group

Dünnschichtmodule von Signet Solar
Dünnschichtmodule von Signet Solar

Signet Solar, Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, und die spanische Tejados Industriales de Fotovoltaica (TIF) Group haben am 3. November 2009 einen Vertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Gesamtkapazität von 10 Megawatt (MWp) unterzeichnet. Der Vertrag laufe zunächst bis Juni 2010, berichtet Signet Solar in einer Pressemitteilung. Beide Unternehmen streben jedoch eine langfristige Partnerschaft über diesen Zeitraum hinaus an. Die Dünnschichtmodule von Signet Solar sollen in Solar-Projekten auf Freiflächen sowie für Photovoltaik-Dachanlagen in Spanien und Italien eingesetzt werden.   "Dieses Abkommen ist der Beginn einer langfristigen und erfolgreichen Partnerschaft zwischen Signet Solar und der TIF Group. Die herausragende Marktkompetenz der TIF Group in Spanien und Italien und der Zugang zu entsprechenden Investoren sowie der von Signet Solar verfolgte Ansatz, Kunden bei der Finanzierung und Realisierung von Solarinstallationen aktiv zu unterstützten, sind die Basis dieser viel versprechenden Geschäftsbeziehung", erklärte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

"Ich bin stolz, mit Signet Solar einen strategischen Partner für Photovoltaik-Installationen gefunden zu haben", sagte Klaus Müller, Geschäftsführer der Tejados Industriales de Fotovoltaica Group mit Sitz im spanischen Benissa. "In einem wettbewerbsintensiven Markt weist Signet Solar nicht nur ein rasantes Wachstumstempo auf, sondern bietet insbesondere auch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Aufgrund der im Vergleich zu kristallinen Modulen um 10 bis 15 Prozent höheren Energieausbeute der Signet Solar Dünnschichtmodule in sonnenreichen Regionen wie Spanien und Italien und der steigenden Akzeptanz bei Banken und Finanzinstituten bin ich sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben."

05.11.2009   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau AG: Anhaltend schwaches Branchenumfeld führt zu niedrigerem Auftragseingang im dritten Quartal

Hauptsitz der Roth & Rau AG in Hohenstein-Ernstthal.
Hauptsitz der Roth & Rau AG in Hohenstein-
Ernstthal.

Die weltweiten Photovoltaik-Märkte haben sich im dritten Quartal 2009 weiterhin schwach entwickelt, berichtet die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der nochmals fortgeschrittene Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen und Solarzellen sowie die anhaltend schwierigen Finanzierungsbedingungen im Photovoltaik-Projektgeschäft führten zu einer geringeren Investitionsbereitschaft der Hersteller und wirkten sich somit negativ auf die Auftragslage des Roth & Rau-Konzerns aus.   Die erwartete leichte Erholung in der zweiten Jahreshälfte habe sich bisher nicht eingestellt. Dies zeige sich im Auftragseingang, der von Juni bis September mit 18, 2 Millionen Euro hinter den Erwartungen zurück blieb (2008: 40,5 Mio. €). Der Auftragsbestand belief sich nach Angaben des Unternehmens zum 30. September 2009 auf rund 135 Millionen Euro (2008: 238 Mio. €). Darüber hinaus lägen Absichtserklärungen in Höhe von 195 Millionen Euro vor.



Sinkende EBIT-Marge; Prognose an Marktentwicklung angepasst

Auf Basis des Auftragsbestands zum 30. September und unter Berücksichtigung des in den ersten neun Monaten 2009 erwirtschafteten Umsatzes in Höhe von rund 160 Millionen Euro (2008: 198 Mio. €) hat der Vorstand am 04.11.2009 seine Prognose angepasst und geht nunmehr davon aus, im Gesamtjahr 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von etwa 200 Millionen Euro zu erreichen. Die Ertragslage sei in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres zum einen durch das niedrigere Umsatzniveau und zum anderen durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit strategischen Investitionen und Akquisitionen beeinflusst worden. Demnach erzielte Roth & Rau ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 13 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 8,2 % entspreche (2008: 21 Mio. € / 10,6 %). Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand ebenfalls eine EBIT-Marge von etwa 8,0 %.

Die endgütigen Zahlen zum Geschäftsverlauf der ersten neun Monate und des dritten Quartals 2009 sollen mit dem Quartalsbericht am 13. November 2009 veröffentlicht werden.



05.11.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Photovoltaik: SOLON SE erhält Zuschlag für weiteres 11 MW-Projekt in Spanien

Photovoltaik-System "SOLON Single Axis".

Die SOLON SE (Berlin) hat den Zuschlag für den Bau eines weiteren schlüsselfertigen Solar-Kraftwerks mit einer Nennleistung von elf Megawatt (MWp) in Spanien von der Renewable Energies and Photovoltaics Spain S.L. (REPS) erhalten, einer Mehrheitsbeteiligung des norwegischen Energieunternehmens Statkraft AS. Das Solarkraftwerk wird in Espejo in der südspanischen Region Andalusien errichtet, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Zum Einsatz kommen nachgeführte Photovoltaik-Systeme vom Typ SOLON Single Axis. Der Vertrag umfasse neben Kraftwerksplanung und -installation auch die anschließende Wartung und Betriebsführung der Anlage. Die Vereinbarung trete in Kraft, sobald eine Einspeisezusage für das Projekt erteilt wurde und eine endgültige Investitionsentscheidung seitens REPS erfolgt ist.  Der Vertrag sei eine Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zwischen SOLON und Statkraft und sichere SOLON weiteres Projektvolumen im spanischen Solarmarkt. Im Juli hatten beide Unternehmen bereits den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Realisierung von Kraftwerksprojekten in Spanien im Gesamtumfang von 40 MWp bis Ende 2011 bekannt gegeben.



Statkraft ist laut SOLON der europaweit größte Produzent erneuerbarer Energien. Der Konzern baut und betreibt Wasser-, Wind-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung weiterer innovativer Energielösungen tätig, wie z.B. Solarenergie-, Gezeiten- und Osmosekraftwerke. 2008 verzeichnete Statkraft laut SOLON einen Umsatz in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftige etwa 3.200 Mitarbeiter in über 20 Ländern.

05.11.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Produzent Q-Cells SE beendet Wafer-Liefervertrag mit LDK Solar

Q-Cells kündigt Wafer-Liefervertrag mit LDK Solar.
Q-Cells kündigt Wafer-Liefervertrag
mit LDK Solar.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat den im Dezember 2007 mit dem chinesischen Solar-Unternehmen LDK Solar geschlossenen Vertrag über die Lieferung von Solar-Wafern beendet, da LDK Solar wesentliche vertragliche Pflichten nicht erfüllt habe, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Die ursprüngliche Vereinbarung sah laut Q-Cells die Lieferung von Solar-Wafern auf der Grundlage einer vertraglich fixierten Siliziummenge von insgesamt 43.000 Tonnen in den Jahren 2009 bis 2018 vor, wobei auf das Jahr 2009 Waferlieferungen auf Basis von rund 1.000 Tonnen Silizium entfielen. Q-Cells habe im Rahmen dieses Vertrages Anfang des Jahres 2008 eine Anzahlung in Höhe von 244,5 Millionen US-Dollar geleistet, die im Falle der Vertragsbeendigung zurückgefordert werden könne und durch eine Bankgarantie einer deutschen Bank auf erstes Anfordern gesichert sei. 


Q-Cells will Bankgarantie für geleistete Anzahlung in Anspruch nehmen

Die Vertragsparteien seien hinsichtlich der Wirksamkeit der Vertragsbeendigung unterschiedlicher Auffassung, berichtet Q-Cells. Die direkten Gespräche beider Unternehmen sowie ein parallel laufendes Schlichtungsverfahren an der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce ICC) in Paris hätten bisher zu keiner gütlichen Einigung geführt. Einen von der LDK Solar gestellten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Inanspruchnahme der Bankgarantie habe das Landgericht Berlin zurückgewiesen. Daher werde Q-Cells von der Möglichkeit Gebrauch machen, die für die geleistete Anzahlung gestellte Bankgarantie in Anspruch zu nehmen.

05.11.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Unionspolitiker Pfeiffer zur Photovoltaik-Förderung: "Erstickungsgefahr trotz atmenden Deckels"

Photovoltaik-Zubau hat den Schwellenwert von 1.500 MW überschritten
Photovoltaik-Zubau hat den Schwellenwert
von 1.500 MW überschritten

"Der auf Initiative der Union im EEG verankerte, so genannte 'atmende Deckel' bei der Photovoltaik zeigt Wirkung", kommentiert der Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB, die von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Vergütungssätze für Solarstrom für das Jahr 2010. Zusätzlich habe sich das Anlagenregister bewährt. Die dadurch gewährleistete Transparenz zeige, dass der Photovoltaik-Zubau den Schwellenwert von 1.500 Megawatt (MW) mit über 2.300 MW deutlich überschritten hat. Daher werde die Vergütung im nächsten Jahr je nach Art und Größe der Anlage um neun bzw. um elf Prozent sinken. "Dies wird jedoch nicht ausreichen, um die Verbraucher vor unzumutbaren Kosten in den nächsten Jahren zu bewahren", so Pfeiffer weiter. 



"Derzeitige Förderung vor allem bei der Photovoltaik kontraproduktiv"

Durch die aktuelle Förderpolitik riskiere Deutschland langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit, so Pfeiffer weiter. "Die Überförderung muss gestoppt werden. Hier ist Gefahr im Verzug. Vor genau den Problemen, vor denen die Solarindustrie jetzt steht, hat die Union letztes Jahr im Mai bei den Verhandlungen zum EEG gewarnt".
"Leider haben sich die Erwartungen bestätigt: Deutschland fördert diese Zukunftstechnologien zwar wie kein anderes Land. Das Problem ist aber, dass die derzeitige Förderung vor allem bei der Photovoltaik kontraproduktiv ist", stellt Pfeiffer fest. Aufgrund der Abnahmegarantie frage Deutschland all jene Module nach, die sich sonst nirgendwo auf der Welt zu diesen Preisen verkaufen lassen. Aus diesem Grund produziere die gesamte Welt im Wesentlichen für den deutschen Markt. Laut einer Analyse der Commerzbank würden dieses Jahr 38 Prozent der weltweit installierten Module in Deutschland aufgestellt. Bereits 2007 sei mehr als die Hälfte der Module, die in Deutschland installiert wurden, aus dem Ausland gekommen. "Das ist nicht der gewünschte Effekt", betont Pfeiffer.


Dialog mit der Solar-Branche; Förderung mit Augenmaß

Aus diesen Gründen setze sich die Union dafür ein, dass die Wirkungsweisen der Förderhöhen und -mechanismen unverzüglich überprüft werden. In einem Dialog mit der Solar-Branche und den Verbraucherorganisationen gelte es zu herauszufinden, mit welchen Anpassungen kurzfristig Fehlanreize vermieden werden könnten. Dies schütze die Verbraucher vor ungerechtfertigten Belastungen und korrigiere ökologische Fehlanreize. "Photovoltaik ist eine wichtige Option, eine moderne und umweltschonende Stromversorgung durch die Nutzung der erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Um eine langfristige und zukunftsfähige Entwicklung der Photovoltaik am deutschen Markt zu gewährleisten, ist eine Förderung mit Augenmaß notwendig."

Weitere Informationen: Bundesnetzagentur: Vergütung für Solarstrom sinkt ab 2010 um rund 10 %

05.11.2009   Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Clemens Dahl, Architekt.,
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Photovoltaik: Hochleistungsmodule von Canadian Solar mit neuem Wirkungsgrad-Rekord für P-Silikonmodule

CS5P-Modul von Canadian Solar
CS5P-Modul von Canadian
Solar

Canadian Solar Inc. (Ontario, Kanada), Entwickler von Photovoltaik-Modulen, meldet einen neuen Effizienzrekord: Die beiden Modulreihen CS5A und CS5P des Unternehmens erreichten die Spitzenplatzierung in der amerikanischen PTC-Einstufung (PV USA Tested Conditions), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus sei mit den erfolgreichen Tests der neuen Enhanced-Selective-Emitter (ESE)-Technologie ein neuer Meilenstein in der eigenen Produktentwicklung erreicht worden. Im Zuge der Effizienzsteigerung von Solarmodulen für die Massenproduktion sollen die Solarzellen von Canadian Solar demnächst neue Bestwerte erzielen: Canadian Solar kündigte einen Wirkungsgrad von 18,5 Prozent für monokristalline und 17 Prozent für polykristalline Zellen an.   Das PTC-Prüfverfahren des Bundesstaats Kalifornien untersucht die Leistungsabgabe eines Photovoltaik-Systems unter realistischen Wetter- und Klimabedingungen. Eine höhere PV-Einstufung bedeutet dabei eine höhere Wattleistung, die der Bundesstaat Kalifornien zum Beispiel mit Rabatten für Nutzer der Anlagen fördert. Die Ausbeute bei den Hochleistungsmodulen innerhalb der CS-Reihe von Canadian Solar beträgt dabei zwischen 190 und 250 Watt. Diese Module sind bereits auf dem Markt erhältlich.



Enhanced-Selective-Emitter-Technologie verbesssert Lichtabsorption

Ab Anfang 2010 können bei Canadian Solar Solarzellen und Module mit Enhanced-Selective-Emitter-(ESE)Technologie bestellt werden, berichtet das Unternehmen. Diese von Canadian Solar selbst entwickelte Technologie steigere die Leistung der Module nochmals deutlich, so dass sich deren Kauf noch schneller amortisiere. "Canadian Solar setzt in sehr starkem Maße auf Forschung und Entwicklung, um auch weiterhin Innovationsschrittmacher auf dem Feld der Photovoltaik zu sein", bekräftigt Dr. Shawn Qu, Vorstand von Canadian Solar, die Anstrengungen des Unternehmens. "Die erzielten Fortschritte schlagen sich in den nun erreichten Rekordwerten bei der PTC-Einstufung nieder. Wir werden unsere Entwicklungsergebnisse nutzen, um auch in Zukunft weltweit hochwertige und zuverlässige Produkte für Solarprojekte zu liefern. Die Enhanced-Selective-Emitter-Technologie ist ein Durchbruch hinsichtlich des Wirkungsgrades. In Forschung, Entwicklung und Produktionsprozesse werden wir auch weiterhin investieren und so unsere Kostenstruktur optimieren. Dadurch wird die Solartechnik am Markt günstiger zur Verfügung stehen."

Die ESE-Technologie für Zellstrukturen beseitigt die auf gewöhnlichen Modulen übliche "tote Schicht" und reagiert auf Licht im Super-Blau-Bereich, was den Wirkungsgrad beträchtlich erhöhe, erläutert Canadian Solar. Module, die mit der ESE-Technologie hergestellt werden, erzeugten durch die bessere Ausnutzung des Streulichts eine höhere Feldstärke. Möglich werde dies dank der Entwicklungsfortschritte von Canadian Solar beim so genannten Shunt-Widerstand - einer Struktur, die eine höhere Lichtabsorption und ein optimiertes Temperaturverhalten ermöglicht.


High-Power-CS-Reihe mit engen Leistungstoleranzen

Die CS-Reihe von Canadian Solar ist der neue Rekordhalter bei Photovoltaikanlagen in den USA. Nach der CEC-Liste sind die Produkte von Canadian Solar unter den Top 3 bei der Wattleistung nach PTC (CS5P – 240M für 91,8 Prozent, CS5A – 180M für 91,11 Prozent und CS5P – 230M für 91,04 Prozent). Dies bezieht sich auf die wichtigsten Modulhersteller mit der üblichen P-Silikon-Technologie. Die Testbedingungen nach PTC entsprechen realistischeren Klima- und Wetterbedingungen als die STC-Bedingungen und sind somit aussagekräftiger für die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Anlage. Alle Leistungsangaben werden in Watt Gleichstrom gemacht. Die High-Power-CS-Reihe zeichnet sich aus durch eine Garantielaufzeit von sechs Jahren. Zudem bietet die Baureihe laut Hersteller enge Leistungstoleranzen von nur +/- 5 W (+/- 2 Prozent bei CS5P-250M), die unter realen Einsatzbedingungen eine höhere Kilowattstunden-Ausbeute ermöglichen. Quelle: Go Solar California, Liste von PV-Modulen nach SB1-Richtlinie http://www.gosolarcalifornia.ca.gov/equipment/pvmodule.html

05.11.2009   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar Inc.,
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Photovoltaik: Conergy Deutschland und solar-konzept bringen Megawatt-Solarpark "Heimpersdorf" an das Netz

Solarpark
Solarpark "Heimpersdorf" (2,4 MW)

Die Conergy Deutschland GmbH (Hamburg) hat den Solarpark "Heimpersdorf" mit einer Photovoltaik-Spitzenleistung von 2,4 Megawatt (MW) erfolgreich an das Netz gebracht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Conergy hatte den bayerischen PV-Park im Mai an den Investor solar-konzept GmbH verkauft und den Bau umgehend voran getrieben. Der planmäßige Netzanschluss in Heimpersdorf sichere dem Investor die attraktive Einspeisevergütung von 31,94 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, die noch in diesem Jahr vergütet wird. Mit der Fertigstellung des Projekts hat Conergy im Landkreis Aichach-Friedberg bereits sechs Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Umfang von 15,5 MW errichtet; bayernweit handelt es sich um das zwölfte von Conergy schlüsselfertig errichtete Photovoltaik-Großprojekt.   "Der Netzanschluss in Heimpersdorf setzt die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik im Landkreis Aichach-Friedberg nahtlos fort", sagt Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. "Alle Conergy Projekte in der Region profitierten dabei von der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Projektentwicklern vor Ort, die an der Umsetzung maßgeblich mitgewirkt haben", betont Apfel. Auch der Investor zeigt sich erfreut über den Projektabschluss: "Conergy hat den Solarpark in Heimpersdorf schnell und professionell realisiert und eine rundum überzeugende Leistung erbracht", so Karen Kedziora, Geschäftsführerin der solar-konzept GmbH. "Wir sind daher sicher, dass der Solarpark in Heimpersdorf dank günstiger klimatischer Bedingungen, hochwertiger Anlagenkomponenten und fachmännischer Installation maximale Erträge erwirtschaften wird", unterstreicht Kedziora.



Weiterentwicklung des hauseigenen Gestellsystems SolarLinea verbaut

Conergy Installateure verbauten für den Solarpark rund 33.120 Dünnschichtmodule auf einer Nutzfläche von rund neun Hektar, die umgerechnet etwa 12 Fußballfelder umfasst. Im Zuge der Gestellmontage errichteten die Solar-Experten über 9.000 Gestellpfosten und verbauten über 13.200 laufende Meter Gestellsystem. "In Heimpersdorf haben wir erstmals eine Weiterentwicklung des hauseigenen Gestellsystems SolarLinea verbaut, das ab sofort eine Platz sparende Modulmontage auf drei übereinander geführten Reihen ermöglicht", sagt Jochen Eicke, Chef-Ingenieur bei Conergy. "Der Einsatz von Conergy SolarLinea bietet viele Vorteile: Das Gestell gleicht die auf dem Gelände vorhandenen Unebenheiten optimal aus und kann durch Variation der Modulanordnung und des Gestellreihenabstands flexibel auf der Freifläche eingesetzt werden", erklärt Eicke.



Conergy-Solarparks versorgen 13,5 Prozent der Bewohner Aichach-Friedbergs mit Strom

Mit der Inbetriebnahme produziert der Solarpark "Heimpersdorf" laut Conergy jährlich rund 2,6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom - genug, um 750 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig mit sauberer Energie zu versorgen. Und auch das Klima profitiere von dieser Investition, denn über die mindestens 20-jährige Laufzeit vermeide das Photovoltaik-Kraftwerk CO2-Emissionen in Höhe von über 35.520 Tonnen - dies entspreche dem jährlichen CO2-Ausstoß von 17.800 Mittelklasse-PKWs. Die sechs Conergy-Solarparks in Aichach-Friedberg versorgen zusammen genommen rund 13,5 Prozent der Bevölkerung im Landkreis ganzjährig mit Solarstrom.

Gerade Bayern biete aufgrund der hohen Einstrahlungswerte und der guten politischen Unterstützung auch auf regionaler Ebene sehr gute Bedingungen für den Einsatz von Solartechnik, betont Conergy. Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat sich die jährlich erzeugte Solarstrom-Menge in Bayern in der vergangenen Legislaturperiode (seit 2005) mehr als verdoppelt. Auch im laufenden Jahr 2009 hatte Bayern mit 38 % der neu installierten Anlagen den größten Anteil am Ausbau der Photovoltaik in Deutschland.

05.11.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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sonnen_systeme Projektgesellschaft bietet spezielle Photovoltaik-Nachführsysteme für Griechenland an

Photovoltaik-Nachführsystem
Photovoltaik-Nachführsystem
"Triple_S GR"

Die sonnen_systeme Projektgesellschaft (Alheim) bietet als erstes deutsches Unternehmen speziell für Griechenland entwickelte Photovoltaik-Nachführsysteme an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neu entwickelten Solar-Tracker mit einer Leistung von rund 7,2 Kilowatt (kWp) werden angeboten in den Ausführungen "sonnen_system 3_40 GR" und als Premium-Variante "Triple_S GR" mit SunPower-Modulen und SMA-Wechselrichtern. "Unsere griechischen Kunden sprachen uns im September dieses Jahres an, weil sie dringend ein Nachführsystem suchten, das unter einer Höhe von 2,50 m bleibt. Diesen besonderen Kundennutzen können wir jetzt nach nur einem Monat intensiver Entwicklungsarbeit erfüllen", freut sich George Alogas, Projektmanager Griechenland der sonnen_systeme Projektgesellschaft.   Die schnelle Anpassung an die Marktbedürfnisse sei durch das prinzipiell flexible Designkonzept der sonnen_system-Tracker ermöglicht worden.




Modulare Konstruktion erleichtert Logistik und Montage

Die neuen Nachführsysteme sonnen_system 3_40 GR und Triple_S GR sind laut Hersteller wie die alle sonnen_systeme grundsätzlich sehr gut für Auslandseinsatz geeignet. Die modulare Konstruktion der Nachführsysteme erleichtere entscheidend die Logistik und die Montage durch griechische Unternehmen am Einsatzort. Die Systeme seien generell einfach zu transportieren und ohne Probleme vor Ort aufzubauen, betont das Unternehmen. "Davon konnten sich unsere griechischen Kunden während der Ausführung der Solarparks in Kilkis sowie in Igoumenitsa schon überzeugen", berichtet Alogas.

Die sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH entwickelt und produziert am Standort Alheim / Deutschland Photovoltaik-Nachführsysteme und vertreibt diese weltweit. Ein umfassendes, modular aufgebautes Servicekonzept gewährleiste den Kunden optimale Ertragssicherheit. Darüber hinaus bietet die sonnen_systeme akademie umfassende Schulungen bis hin zur Zertifizierung von Vertrags- und Servicepartnern.

05.11.2009   Quelle: sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH,
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Aufsichtsratsmitglieder der aleo solar AG legen ihre Ämter nieder

Stammwerk von aleo solar in Prenzlau
Stammwerk von aleo solar in Prenzlau

Am 04.11.2009 haben die Aufsichtsratsmitglieder des Solarmodul-Herstellers aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) dem Vorstand der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie ihre Ämter mit sofortiger Wirkung niederlegen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Im einzelnen traten von Ihrem Amt zurück Dipl. Ing. Marius Eriksen, Dipl. Kfm. Claus von Loeper, Dipl. Volkswirt Jörg Friedrich Bätjer, Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Parisi, Dr. Stefan Reineck und Dipl. Betriebswirt Gerold Heinen.   Am 03.11.2009 hatte die Bosch-Gruppe (Stuttgart) die Aktienmehrheit an dem Photovoltaik-Modulhersteller übernommen und sich insgesamt mehr als 68,70 Prozent der aleo-Aktien gesichert.

04.11.2009   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Fraunhofer ISE: Kolloquium zu Ehren von Prof. Eicke R. Weber

Kolloquium 60. Geburtstag von Prof. Eicke R. Weber (links)
Kolloquium 60. Geburtstag von
Prof. Eicke R. Weber (links)

Mit einem Kolloquium zum Thema "35 Years of Research on Defects in Semiconductors" feierte das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE den 60. Geburtstag seines Leiters Prof. Eicke R. Weber. Zwei Tage nach dem eigentlichen Wiegenfest - Eicke Weber wurde am 28. Oktober 1949 geboren - fanden sich über 100 Gratulanten ein, um den Photovoltaik- und Halbleiterforscher zu ehren. Zum Symposium eingeladen hatte Prof. Roland Schindler, Geschäftsführender Direktor des vom Fraunhofer ISE initiierten und maßgeblich unterstützten Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems in Boston, das eine Allianz mit dem MIT bildet.   Selbst ein langjähriger Weggefährte, war es ihm gelungen, wissenschaftliche Begleiter Eicke Webers aus 35 Jahren seiner bisherigen Karriere für ein Geburtstagskolloquium zu gewinnen.





Fortschritte bei der Defektforschung an Photovoltaik-Halbleitern

Rückblickend auf Eicke Webers Studienzeit und dessen Forschungsarbeiten in Deutschland sprachen Prof. Hans Queisser, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Festkörperphysik in Stuttgart, sowie Prof. Wolfgang Schröter, Emeritus der Georg-August-Universität in Göttingen. Über den Fortschritt in der Defektforschung an Photovoltaik-Halbleitern sowie über Eicke Webers Einfluss auf ihre eigene wissenschaftliche Karriere sprachen zahlreiche ehemalige Doktoranden, Mitarbeiter und Kollegen des Berkeley Laboratory: Dr. Dieter Gilles, Wacker Siltronic AG; Prof. Tonio Buonassisi, Massachusetts Institute of Technology MIT; Dr. Chris Kocot, Finisar Corporation, Sunnyvale; Prof. Connie Chang-Hasnain, University of California, Berkeley; Prof. Maria Kaminska, Universität Warschau, Polen; Prof. Peter Yu, Lawrence Berkeley National Laboratory; Dr. Petra Specht, ebenfalls Lawrence Berkeley National Laboratory. Den Kolloquiumsrednern schloss sich Prof. Hiroshi Fujioka von der Universität Tokio, ein ehemaliger Student Eicke Webers, mit Glückwünschen an.



Engagement für die Intersolar North America und die Kongressreihe "Solar Summits"

Zu den Geburtstagsgästen zählten auch der Freiburger Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und der Geschäftsführer der Freiburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft FWTM, Dr. Bernd Dallmann, die vor allem Prof. Webers Engagement für die Etablierung der Messe Intersolar North America in San Francisco sowie für die neue Freiburger Kongressreihe "Solar Summits" hervorhoben.
Eicke Weber war vor drei Jahren nach über 20jähriger Lehrtätigkeit an der University of California, Berkeley, nach Deutschland zurückgekehrt, um die Leitung des Fraunhofer ISE von seinem Vorgänger Joachim Luther zu übernehmen. Gleichzeitig mit der Leitung des Fraunhofer-Instituts übernahm er den Lehrstuhl für Angewandte Physik, Solarenergie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.



Promotion über Punktdefekte in Silizium

Seine wissenschaftliche Laufbahn hatte Weber mit dem Studium der Physik in Köln begonnen, wo er sich in seiner Diplomarbeit mit Versetzungen in Silicium beschäftigte. 1976 promovierte er über "Punktdefekte im plastisch verformten Silizium". Nach Forschungsaufenthalten an der State University of New York, Albany, USA und der Universität Lund, Schweden, habilitierte er sich 1983 in Köln mit einer grundlegenden Arbeit zu Übergangsmetallen in Silizium, die bis heute in der Literatur häufig zitiert wird. Im selben Jahr nahm er einen Ruf an das Department of Materials Science and Engineering der University of California, Berkeley, an, wo er im März 2004 zum Chair der interdisziplinären Nanoscale Science and Engineering Graduate Group ernannt wurde.



Leistungsfähige Solarzellen aus "schmutzigem" Silizium

Weber hat sich weltweit einen Namen gemacht als Materialforscher für Defekte in Silizium und III-V-Halbleitern wie Galliumarsenid und Galliumnitrid. Er publizierte mit seiner Arbeitsgruppe mehr als 600 Veröffentlichungen und ist Mitherausgeber der Buchserie "Semiconductors and Semimetals" von Academic Press. In jüngeren Jahren beschäftigte er sich zudem mit der Frage, wie sich aus Silizium mit hohem Metallgehalt ("dirty silicon") gute Solarzellen herstellen lassen - ein Thema, das auch am Fraunhofer ISE verfolgt wird. 1997 war Weber Gründungsmitglied des Konsortiums "Silicon Wafer Engineering and Defect Science", an dem heute weltweit zwölf Unternehmen und neun Universitätsgruppen beteiligt sind.

Eicke Webers wissenschaftliche Leistung wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt. So erhielt er 1984 einen IBM Faculty Development Award, 1994 den Alexander von Humboldt-Preis, und ist seit 2002 Fellow der American Physical Society. 1990 wurde er als Visiting Professor an die Tohoku Universität in Sendai, Japan, eingeladen, 2000 an die Kyoto Universität, und im Dezember 2003 erhielt er die Einladung, den Zhu KheZhen Vortrag an der Zeijang Universität in Hangzhou, China, zu halten. Professor Weber war Gründungspräsident des Berkeley Chapters der Alexander von Humboldt Association of America (AvHAA) und 2001-2003 Präsident der AvHAA. Im Juni 2006 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.


Ehrenmitglied der russischen Akademie der Wissenschaften

Für den Brückenschlag zwischen Deutschland und den USA setzt sich Eicke Weber seit Jahren engagiert ein. 2003 war er Mitbegründer der German Scholars Organisation, deren Präsident er ist. Die GSO ist eine Vereinigung von im Ausland lebenden deutschen Wissenschaftlern, die zum Ziel hat, den Kontakt zur alten Heimat zu fördern, um die Chancen für eine Rückkehr offen zu halten. Im Juli 2008 wurde Weber als Direktor in das SEMI International Board of Directors berufen. Die Electrochemical Society ECS, San Francisco zeichnete ihn im Juni 2009 mit dem Electronics and Photonics Division Award aus. Die jüngste Ehrung wurde Eicke Weber zwei Wochen vor seinem Geburtstag zuteil: Das IOFFE Physical-Technical Institute of the Russian Academy of Sciences in St. Petersburg ernannte ihn zum Ehrenmitglied.

04.11.2009   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE,
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Solarstrom und Wärme mit Photovoltaik: SYSTAIC erhält Hauptpreis der Bau- und Architekturmesse Batimat

Energiedachsystem von systaic
Energiedachsystem von systaic

Zum zweiten Mal in Folge wurde das Solartechnologie-Unternehmen SYSTAIC (Düsseldorf) mit dem Innovationspreis der Bau- und Architekturmesse Batimat ausgezeichnet. Prämiert wurde das neue Energiedachsystem, das in Verbindung mit einer speziellen Wärmepumpe Elektrizität und Heizkraft aus der photovoltaischen Stromerzeugung generiert. In einer feierlichen Preisverleihung am späten Abend des 2. November 2009 im Théâtre Marigny auf den Champs Elysées wurde der systaic AG der Hauptpreis der Messe in Gold verliehen. Die systaic AG ist auf der diesjährigen Batimat - mit 2.800 Ausstellern und 450.000 Besuchern eine der bedeutendsten Baumessen der Welt - vorrangig mit ihrem Geschäftsbereich Energiedachsysteme vertreten.   Auf 290 Quadratmetern zeigt das europaweit aufgestellte Photovoltaik-Unternehmen unter anderem die neue Generation des bereits vielfach preisgekrönten, gebäudeintegrierten Energiedachs: Die selbst entwickelten Indach-Solarmodule, so genannte Energieeinheiten, bilden auf Wunsch nunmehr wie Dachziegel leicht übereinander gelegt die Wasser führende Schicht. Eine Wärmepumpe nutzt die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme für die Aufbereitung von warmem Wasser und zur Heizungsunterstützung. Auch die sommerliche Hitze in Wohnräumen kann auf diese Weise abgeleitet werden - für warmes Duschwasser bei angenehm-kühlem Raumklima.




Solarstrom und Wärme aus photovoltaischen Energieeinheiten

SYSTAIC-Vorstand Olaf Achilles: "Gebäudeintegrierte Photovoltaiklösungen werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Mit der Produktion von Solarstrom und Wärme durch photovoltaische Energieeinheiten ist unser Unternehmen erneut Schrittmacher bei der Konzeption einer nachhaltigen Architektur. Wir freuen uns daher sehr über diese eindrucksvolle Auszeichnung." Olaf Achilles nahm den Preis gemeinsam mit systaic France-Geschäftsführer Christophe Vermersch entgegen, der sich ebenfalls von der Zukunftsfähigkeit des Wärmepumpensystems überzeugt zeigt: "Vor zwei Jahren konnten wir diesen Preis für unser Energiedach entgegennehmen, das mittlerweile zu den etablierten Premiumlösungen des deutschen und französischen Marktes zählt. Die Nutzung der photovoltaischen Abwärme unterstreicht erneut unseren Anspruch auf homogene Ästhetik und höchste, zeitgemäße Effizienz."



Erste Transferlösung, die Strom, Wärme und Raumkühlung in einem nachhaltigen Solarsystem ermöglicht

Der Batimat Gold Award ist die höchste von einer renommierten französischen Fachjury vergebene Auszeichnung der nach Angaben der Veranstalter weltgrößten Baumesse. Alain Maugard, Präsident der französischen Qualitätssicherungs-Organisation Qualibat, übergab den Preis in Form einer massiven goldenen Trophäe und einer Urkunde. In seiner knapp 10-minütigen Laudatio würdigte Alain Maugard das neue Energiedachsystem als erste Transferlösung, die Strom, Wärme und Raumkühlung in einem konsequent nachhaltigen Solarsystem ermöglicht: "Die Industriegesellschaften des 21. Jahrhunderts müssen in der Lage sein, künftig genau solche Systeme anzubieten." Die Energiedachlösungen der auf Solar-Integration spezialisierten systaic AG sind bis zum 7. November auf der Batimat 2009 in Paris zu sehen, in Halle 7.2, Standnummer 26.

04.11.2009   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik-Konzern SolarWorld steigert Absatz um 22 Prozent; Umsatz wächst um drei Prozent zum Vorquartal

SolarWorld: Umsatzplus bei gegenläufigen Modulpreisen.
SolarWorld: Umsatzplus bei gegenläufigen
Modulpreisen.

Aufgrund der starken internationalen Qualitätsmarke und etablierter Vertriebsstrukturen konnte die SolarWorld AG die konzernweite Absatzmenge im 3. Quartal um 15 Prozent auf 125 Megawatt (Vorjahresquartal: 109 MW) und kumuliert seit Jahresbeginn um 22 Prozent steigern, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz im 3. Quartal lag nach Angaben des Unternehmens bei 232,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 238,3 Mio. Euro) und stieg im Vergleich zum 2. Quartal 2009 um drei Prozent bei gegenläufigen Modulpreisen.  In den ersten neun Monaten belief sich der Umsatz konzernweit auf 634,1 Millionen Euro (Vorjahr: 665,4 Mio. Euro). Im Jahresverlauf konnte SolarWorld den Umsatz kontinuierlich über die Quartale steigern.



Konzernergebnis in den ersten drei Quartalen deutlich geringer

Im 3. Quartal belief sich das Ergebnis von Zinsen und Steuern (EBIT) auf 34,7 Millionen Euro (Vorjahr: 90,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) für das 3. Quartal belief sich auf 15 Prozent. Für die ersten drei Quartale 2009 erreichte der Konzern ein EBIT von 117,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 209,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 19 Prozent in den ersten neun Monaten 2009. Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Aktivitäten betrug im 3. Quartal 16 Millionen Euro (Vorjahr: 36,1 Mio. Euro) und kumuliert 67,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 109,8 Mio. Euro).


Umsatzprognose bestätigt

Der SolarWorld AG sei es damit gelungen, dem Preisdruck im internationalen Solarmarkt durch Kosteneinsparungen und eine deutliche Erhöhung der konzernweiten Absatzmengen weitgehend entgegenzuwirken, betont das Unternehmen. Die Kapazitäten in der Modulproduktion würden auf 500 MW in den USA, 450 MW in Deutschland und 300 MW in Südkorea erhöht, da alle Produktionsstandorte bei Vollauslastung an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiteten. Die Umsatzprognose für 2009 über Vorjahresniveau mit einer Milliarde Euro als Etappenziel werde bestätigt.

04.11.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik: Bosch übernimmt Mehrheit an der aleo solar AG und am Dünnschicht-Hersteller Johanna Solar

Produktionshalle von aleo solar in Prenzlau
Produktionshalle von aleo solar in Prenzlau

Die Bosch-Gruppe (Stuttgart) übernimmt die Aktienmehrheit an dem Photovoltaik-Modulhersteller aleo solar AG (Oldenburg / Prenzlau). Einschließlich Zukäufen und angedienten Aktien hat sich Bosch damit insgesamt über 68,70 Prozent der aleo-Aktien gesichert, berichtet die Bosch-Gruppe in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns darauf, zusammen mit aleo unser Photovoltaik-Geschäft weiterzuentwickeln", erklärte Dr. Siegfried Dais, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und zuständig für den Geschäftsbereich Solar Energy. Zusätzlich dazu erwirbt Bosch mehr als 60 Prozent an der Johanna Solar Technology GmbH (Brandenburg an der Havel) an der aleo mit rund 17 Prozent beteiligt ist.  Alle kartellrechtlichen Genehmigungen seien bereits erteilt worden.





Übernahme vervollständigt Wertschöpfungskette und eröffnet neue Vertriebswege

"Mit aleo solar und der Johanna Solar stärken wir den Bereich Photovoltaik, indem wir unsere Wertschöpfungskette vervollständigen und neue Vertriebswege erschließen", sagte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender des Bosch-Geschäftsbereiches Solar Energy. Mit den neuen Mitarbeitern und den eingespielten Teams könne die Bosch-Position im Zukunftsfeld regenerative Energien weiter ausgebaut werden.


Modulproduktion in Brandenburg und Spanien

aleo solar ist ein etablierter Markenhersteller von Solarmodulen, die er auf Basis zugekaufter mono- und polykristalliner Solarzellen fertigt. Die Module werden über ein weit verzweigtes Fachhändlernetz sowie über Installateure an Endkunden in Deutschland und in anderen wichtigen europäischen Märkten vertrieben. Das Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von rund 360 Millionen Euro und beschäftigte rund 800 Mitarbeiter. Die Produktionsstätten befinden sich in Prenzlau in Brandenburg und bei Barcelona, Spanien.

Johanna hat 2006 damit begonnen, CIGS-Dünnschicht-Solarmodule zu entwickeln und Ende 2008 die Produktion aufgenommen. Die Dünnschichtmodule werden über aleo vertrieben. Johanna beschäftigt rund 125 Mitarbeiter.

04.11.2009   Quelle: Bosch-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik in Italien: Solarig-Gruppe baut Freiflächen-Anlagen mit einer Gesamt-Nennleistung von 8 MW

PV-Anlage von Solarig
PV-Anlage von Solarig

Das Unternehmen Solarig Holding, S.L. (Soria, Spanien) berichtet, es habe mit dem Bau von acht Solarstromanlagen in den italienischen Regionen Apulien und Piemont begonnen. Das Unternehmen betont, dass die politischen Rahmenbedingungen in Italien für derartige Projekte gut geeignet sind.   Die Solarig-Gruppe will in der Region Apulien sieben Solarparks errichten, wovon sechs jeweils eine Spitzenleistung von 0,99 Megawatt (MWp) haben und fest montiert werden sollen. Das siebte Projekt wird laut Solarig zweiachsige Solar-Nachführsysteme nutzen und soll eine Nennleistung von 0,68 MWp haben. Laut Pressemitteilung baut das Unternehmen außerdem einen Photovoltaik-Park mit fest installierten Modulen und einer Nennleistung von 1,5 MWp in der Region Piemont. Solarig will mit seinen italienischen Tochterunternehmen die komplette Projektentwicklung übernehmen, von der Planung über den Bau und den Netzanschluss bis hin zum Betrieb der Projekte. Nach dem für Dezember 2009 geplanten Anschluss an das öffentliche Stromnetz sollen die Solarparks Strom für mehr als 2.700 Haushalte liefern und damit mehr als 5.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermeiden. Solarig will in den nächsten Monaten mit der Installation von mehr als 30 MW Photovoltaik-Leistung in verschiedenen Regionen Italiens beginnen, heißt es in der Pressemitteilung.

04.11.2009   Quelle: Solarig Holding, S.L.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarig Holding, S.L.,
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HAWI Energietechnik AG baut 3,5-MW-Solarpark in Bruck bei Triftern

Spatenstich für den Solarpark in Bruck
Spatenstich für den Solarpark in Bruck

Die HaWi Energietechnik AG (Eggenfelden), Systemhaus für Photovoltaik-Anlagen und Projektierer schlüsselfertiger Solarstrom-Großanlagen, feierte im Oktober den Spatenstich für den Solarpark Bruck in der Gemeinde Triftern, rund 50 Kilometer südwestlich von Passau. In den nächsten Wochen sollen auf dem 10,8 Hektar großen Gelände 17.500 Solarmodule, 60 Wechselrichter und 23 Kilometer Kabel verbaut werden. Die Anlage mit einer Nennleistung von 3,5 Megawatt (MWp) soll jährlich 3,6 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen.  "Wir sind sehr international aufgestellt, insbesondere deshalb bin ich froh, dass wir auch unsere Regionalität nicht aus den Augen verlieren und die Möglichkeit haben, direkt vor Ort eine Solaranlage realisieren zu können", kommentiert HaWi-Vorstand Stephan Hoffmann. Richard Luttenbacher, Geschäftsführer der Kaproso Kapital pro Sonne GmbH, welche die kaufmännische Projektentwicklung übernimmt: "Die Anlage spart nicht nur mehr als 2.000 Tonnen CO2 pro Jahr, sie versorgt auch rund 1.000 Haushalte mit sauberem Strom."

Richard Luttenbacher, mit Erfahrung aus der Betreuung von 67 Photovoltaik-Anlagen, ist auch in Bruck für die Betriebsführung verantwortlich. Finanziert wird das Projekt durch die VR Bank Rottal-Inn eG und die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank eG, die neben dem Fremdkapital auch das Eigenkapital platziert. Die Sonneneinstrahlungswerte im Rottal zählen laut HaWi zu den höchsten in ganz Deutschland. Dadurch erzeugten hier errichtete Solaranlagen besonders viel Solarstrom und sorgten für eine attraktive Rendite.

04.11.2009   Quelle: HaWi Energietechnik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HaWi Energietechnik AG,
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Solarkraftwerk auf Mülldeponie am Netz; 562-kWp-Photovoltaik-Anlage als "Appetithappen" für geplanten Tauberlandpark

Photovoltaik-Module auf der Mülldeponie Heegwald
Photovoltaik-Module auf der
Mülldeponie Heegwald

"Solarmodule gehören auf die Mülldeponie." Diese Aussage von Bernd Bodmer, Geschäftsführer des Photovoltaik-Unternehmens relatio mit Sitz in Balingen (Baden-Württemberg), ist durchaus positiv besetzt: Er selbst habe rund zwei Millionen Euro in ein Solar-Kraftwerk auf der Mülldeponie Heegwald bei Dörlesberg investiert, berichtet relatio in einer Pressemitteilung.   Bei der offiziellen Inbetriebnahme der 562-kWp-Photovoltaikanlage auf der Mülldeponie Heegwald herrschte zwar noch dichter Nebel, doch ein Blick auf die Einspeise-Anzeige habe gezeigt, dass die Anlage trotz der trüben Wetterlage schon 30 Prozent ihrer Maximalleistung brachte, berichtet relatio in der Pressemitteilung. "Sie sind einer der wenigen, die ihre Altersvorsorge heute schon sehen können", wandte sich Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein an den Investor.


Mehrere Megawatt-Solarstromanlagen zwischen Würzburg und Tauberbischofsheim geplant

Teurer und luxuriöser als üblich habe man gebaut, erläuterte Investor Bodmer, denn einerseits gehe es um seine Altersvorsorge, und zweitens sei dieses "kleine, aber feine Solarkraftwerk" ein "Appetithappen" für das, was in unmittelbarer Nachbarschaft komme. relatio will zwischen Würzburg und Tauberbischofsheim gleich mehrere Solarparks errichten, unter anderem die Großanlagen "Ernsthof" mit rund 30 Megawatt (MW) und "Gickelfeld" mit bis zu 26,5 MW sowie einen weiteren Solarpark mit rund 15 Megawatt.


Unterstützung aus Rathäusern und Ämtern

Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss für die Bauleitplanung Ernsthof gebe es rechtzeitig zur Einweihung des Solarkraftwerks auf der Deponie Heegwald bei Dörlesberg eine gute Nachricht für die Region - "und für alle, die viel Herzblut in den Tauberlandpark investiert haben", freute sich Bodmer in seiner Eigenschaft als relatio-Geschäftsführer und dankte vor allem den zuständigen Behörden. Die Verantwortlichen in den Rathäusern und Ämtern hätten alles getan, um die Bauleitplanung zwischen Mai und Oktober 2009 in Rekordzeit über die Bühne zu bringen. Trotz zahlreicher Vorschriften, die gewissenhaft zu beachten und zu prüfen waren, sei es zu keiner Zeitverzögerung gekommen. "Es haben alle am selben Strang gezogen", bringt es der projektverantwortliche Andreas Schneider auf den Punkt. Ortsvorsteher Udo Schlachter (Dörlesberg) zeigte sich ebenso wie Dezernent Norbert Engler vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis stolz auf das Erreichte. Schlachter: "Erste Impulse sind schon sichtbar: Es werden Wohnungen nachgefragt". "Vom Müllberg zum Energieberg" sei einer der Schritte auf dem Weg zur "Nullemissionsregion", bezeichnete Engler die Vision des Landratsamtes. Bürgermeister Stein fasste die Aufbruchstimmung kurz zusammen: "Wo wir sind, ist vorne."

"Wir stellen fest, dass in der Photovoltaik die Losgrößen immer größer werden", sagte Wolfgang Rainert von der Sparkasse Tauberfranken, "immer mehr Bürger investieren 'habhaft' - also beispielsweise in Solaranlagen statt in undurchsichtige Wertpapiere.“ Er betonte: "Trotz Krise – für gute Projekte steht nach wie vor Kapital bereit". Nach der Einweihung auf der Deponie informierte sich die Delegation aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Wertheim über den Tauberland-Park, dessen Baubeginn laut relatio unmittelbar bevorsteht.

04.11.2009   Quelle: relatio PV GmbH und Co. KG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV GmbH und Co. KG,
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Startschuss für ein 5,67-MW-Photovoltaikkraftwerk in Niederbayern

Spatenstich am 27.10.09 in Aldersbach
Spatenstich am 27.10.09 in Aldersbach

Der Terra Mundus Süddeutschland GmbH ist es gelungen, das Großprojekt Köching II - ein 5,67 MW Freiflächen-Photovoltaikkraftwerk - in der Gemeinde Aldersbach in Niederbayern auf den Weg zu bringen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Solea AG werde die gesamte Anlage als Generalunternehmer auf einer rund 15 Hektar großen Ackerfläche bis Ende 2009 an das örtliche Stromnetz anschließen. "Die Gemeinden Aldersbach und Aidenbach setzen bei diesem Projekt ein Zeichen für die Region in puncto nachhaltiger Versorgung aus erneuerbaren Energien und regionalem Wirtschaftswachstum", betont Terra Mundus. Entgegen der Haltung anderer Gemeinden im Landkreis Passau seien die Bürgermeister und Gemeinderäte offen gewesen für das Entwicklungs- und Betreiberkonzept der Terra Mundus Süddeutschland und ihrer Vorschläge für stabile und rentable Erträge vor Ort.   Beide Gemeinden trieben das Projekt effizient voran, und so sei es gelungen, in Kooperation mit vielen Partnern die Baureife für das 5,67 MW-Projekt Anfang Oktober zu erreichen.



Rund acht Kilometer lange Kabeltrasse verbindet die Photovoltaikanlage mit dem nächsten Einspeisepunkt

Am 27. Oktober fand der offizielle Spatenstich für den Bau der Photovoltaik-Anlage statt, und damit fiel der Startschuss für eine Großbaustelle besonderen Ausmaßes. Das Großprojekt verlangt neben dem Aufbau der 5,67-MW-Photovoltaikanlage auch die Verlegung einer rund acht Kilometer langen Kabeltrasse zum nächstmöglichen Einspeisepunkt. Für die Realisierung und Genehmigung waren neben den Gemeinden auch der Einsatz des örtlichen Netzbetreibers E.ON Bayern, der Kanzlei Bird & Bird, des Investment Beraters COPEX Investment Partners und der Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Hubert Lerch mbH maßgeblich. Verantwortlich für den Bau des gesamten Kraftwerks und der Kabeltrasse zeichnet sich der Plattlinger Generalunternehmer Solea. Die Solea AG will das gesamte PV-Kraftwerk noch 2009 fertig stellen und den Netzanschluss mit E.ON Bayern vollziehen.



32.400 Module von Solea; Großwechselrichter von Sputnik

Für das Kraftwerk setzt das Projektteam auf monokristalline Module des Typs "Solea SM 175" und wird rund 32.400 dieser Module auf eine starre Unterkonstruktion der PV-Eiwa Systemtechnik GmbH & Co.KG montieren. Die dabei verwendeten Eindrehfundamente aus Stahl gewährleisten eine minimale Bodenversiegelung sowie einen rückstandsfreien, schnellen Abbau der Anlage, betont Terra Mundus. Die Effizienz des Kraftwerks werde zudem durch die Qualität der insgesamt 15 Solarmax 330C-Großwechselrichter (Sputnik Engineering AG) sicher gestellt. In Zukunft sollen im Solarpark Köching II rund 5.900 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugt werden, womit rund 4.350 Personen nachhaltig mit Strom aus erneuerbaren Ressourcen versorgt werden können. Das Solarkraftwerk ermögliche eine Energiegewinnung ohne Einschränkungen für Mensch und Natur, betont Terra Mundus. Es spare zudem jährlich rund 5.700 Tonnen klimaschädlicher CO2-Emissionen ein und leiste damit einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz.

03.11.2009   Quelle: Terra Mundus Süddeutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Terra Mundus Süddeutschland GmbH,


 

FLABEG Solar US eröffnet neue Fabrik für Solar-Spiegel mit erweitertem Produktportfolio

FLABEG-Fabrik zur Produktion von Solar-Spiegeln im Clinton Commerce Park.
FLABEG-Fabrik zur Produktion von
Solar-Spiegeln im Clinton Commerce Park.

Das Unternehmen FLABEG, Produzent von High-tech-Glas und Spiegelanwendungen, eröffnet eine Fabrik für hochpräzise Solar-Spiegel in den USA. Sie sollen bei solarer Kraftwerkstechnik zur Stromgewinnung zum Einsatz kommen. Standort der neuen 19.000 Quadratmeter großen Werkshalle ist der Clinton Commerce Park nahe dem Pittsburgh International Airport. Die Fabrik verfügt laut FLABEG über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als einer Million Parabolspiegeln. Die Produktionsstätte sei dafür ausgestattet neben den bewährten monolithen, nicht vorgespannten Solar-Spiegeln von FLABEG auch vorgespannte Spiegel herzustellen. 



Neue Anforderungen im Markt der solarthermischen Kraftwerke

"An unserer Philosophie hat sich nichts geändert, dennoch möchten wir auf alle möglichen gesetzlichen Entwicklungen vorbereitet sein", kommentiert FLABEG-Vorstand Axel Buchholz die Erweiterung des Produktportfolios. "Wir rechnen damit, dass in einigen Bundesstaaten Sicherheitsglas für CSP-Anwendungen vorgeschrieben wird. Schwerpunktmäßig setzen wir weiterhin auf nicht vorgespannte Solarspiegel." Feldtests belegen eine Bruchrate von 0,027 % der nicht vorgespannten Solarspiegel von FLABEG. Daher stellt Bruch kein Thema dar", so Buchholz weiter. "Weiterhin tragen wir mit der technischen Ausstattung der Produktion den gewandelten Anforderungen des CSP Marktes Rechnung", sagt Buchholz, "galten bislang Parabolic troughs vorwiegend als bewährte CSP- Technik, so haben sich andere CSP- Technologien auch rapide weiterentwickelt und in der Praxis bewährt." In der neuen Fabrikation werden auch Dünnglas-Anwendungen für "Solar Dishes" und Concentrated PV sowie plane Spiegel für Power Towe-Heliostaten und Linear-Fresnel- Kraftwerke hergestellt werden.

03.11.2009   Quelle: FLABEG Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FLABEG Holding GmbH,


 

OPV-Hersteller Konarka und Enviromena Power Systems planen Photovoltaik-Schattenspender im Nahen Osten

Enviromena plante und errichtete das 10-MW-Solarkraftwerk Masdar
Enviromena plante und errichtete
das 10-MW-Solarkraftwerk Masdar

Konarka Technologies, Inc. (Lowell, Massachusetts), Innovationsführer bei der Entwicklung und Vermarktung von "Power Plastic", einem organischen Photovoltaik-Material (OPV), das Licht in Solarstrom umwandelt, berichtete, das Unternehmen werde Konarka Power Plastik-Produkte mit Environmena Power Systems (Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate) in Verschattungssysteme mit Solarstromanlagen integrieren.   Enviromena sei ein führender Entwickler von Solar-Projekten im Mittleren Osten und in Nordafrika (MENA). Laut Vereinbarung soll die Entwicklung der Solar-Schattenspender im Rahmen eines Programms erfolgen, in dem das Anlagendesign auf der Vermarktungsfähigkeit basieren soll. "Wir freuen uns, gemeinsam mit Enviromena Materialprüfungen durchzuführen und an der Entwicklung einer Solar-Lösung für Schattenspender im Nahen Osten und Nordafrika arbeiten zu dürfen", sagte Dr. Terri Jordan, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Konarka. "Wir erwarten, dass unsere organischen Photovoltaik-Produkte hierfür gut geeignet sind, weil sie sich für flexible und leichte Solarmodule anbieten. Gemeinsam wollen wir grüne Architektur-Alternativen für die Region entwickeln, die auch umgesetzt werden können“.



Wechsel zu erneuerbaren Energien in der MENA-Region erwartet

Laut Pressemitteilung hat Enviromena eine Vielzahl eindrucksvoller Photovoltaik-Projekte umgesetzt, zum Beispiel für Masdar und Aldar, die größten Photovoltaik-Systemintegratoren in der MENA-Region mit der höchsten installierten Photovoltaik-Leistung. Das Unternehmen baue Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab, realisiere aber auch gewerbliche PV-Anlagen und netzunabhängige Solarstromanlagen im gesamten Nahen Osten. Konarka ist überzeugt, dass in dieser Region ein Umdenken hin zu alternativer Energiegewinnung stattfinden wird, was nach Unternehmensangaben hauptsächlich auf fortschrittliche staatliche Förderprogramme und eine regional wachsende Nachfrage nach Solar-Technologien zurückzuführen ist. Sami Khoreibi, Vorstand von Enviromena, sagte: "Die Verbindung von Konraka’s einzigartiger und flexibler Power Plastic-Solartechnologie mit der Erfahrung von Enviromena im Nahen Osten, die auch die Umsetzung des größten Photovoltaik-Kraftwerks im Nahen Osten umfasst, wird zu speziellen Produktangeboten für das Klima im Nahen Osten führen."

03.11.2009   Quelle: Konarka Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enviromena,
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US-Präsident Obama weiht größte Photovoltaik-Anlage der USA ein und kündigt Millionen-Förderung für intelligentes Stromnetz an

Präsident Obama im Solarkraftwerk:
Präsident Obama im Solarkraftwerk:
"Es geschieht etwas Großes in Amerika”

US-Präsident Barack Obama hat am 27. Oktober 2009 Florida Power & Light Company (FPL) besucht, um die größte Solarstrom-Anlage der USA in Betrieb zu nehmen. Im "DeSoto Next Generation Solar Energy Center" kündigte der Präsident an, dass FPL 200 Millionen US-Dollar aus dem Konjunkturprogramm erhalte, um in ein stärkeres, intelligenteres, saubereres und effizienteres Stromnetz zu investieren. Diese Förder-Millionen seien Teil der 3,4 Milliarden US-Dollar, die seine Regierung zugesagt habe, um den Übergang zum "Smart Grid" voranzutreiben. Das neue 25-MW-Solarkraftwerk und FPLs Projekt "Energy Smart Florida" ermöglichten dem Staat Florida eine Führungsposition bei der Entwicklung einer sauberen Energiewirtschaft des 21. Jahrhunderts und böten der Wirtschaft und Umwelt in der Region erheblichen Nutzen. 


Der erste Schritt in die Energiewirtschaft des 21. Jahrhunderts

"Zum ersten Mal wird eine Photovoltaik-Anlage im Kraftwerksmaßstab, die größte ihrer Art im ganzen Land, Solarstrom für die Bürger des Sonnen-Staates liefern. Ich denke, dafür war es höchste Zeit", sagte Obama. "In diesem Augenblick geschieht etwas Großes in Amerika, denn wir arbeiten an einer sauberen Energiewirtschaft. Aber bis wir dahin kommen, brauchen wir noch einige Tage wie den heutigen und mehr Projekte wie dieses", fügte der Präsident hinzu. "Heute machen wir den ersten Schritt zur neuen sauberen Energiewirtschaft des 21. Jahrhunderts. Das bedeutet High-tech und niedrige Emissionen. Und das erlaubt Kunden, ihren Energieverbrauch zu kontrollieren. Das Konjunkturprogramm des Präsidenten sorgte für die größte Investition in erneuerbare Energien und intelligente Stromnetze in der Geschichte unserer Nation. Und in Florida haben sowohl der Gouverneur als auch die Legislative und die Regulierungsbehörde (Public Service Commission) starkes Interesse bekundet, ihren Staat führend in Sachen Sonnenenergie zu machen. Unsere Solar-Projekte in Florida schaffen gute Arbeitsplätze in der Baubranche, und zwar in einer Zeit, in der sie dringend benötigt werden. In den kommenden Jahren werden sie zudem sauberen Strom erzeugen, wenn dieser am meisten nachgefragt wird. Wir sind bereit, mehr Solar-Anlagen in Florida zu bauen, und mit der richtigen politischen Unterstützung werden wir das auch tun", kündigte FPL-Geschäftsführer und Präsident Lew Hay an.



90.000 Photovoltaik-Module vermeiden 575.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen

Das "DeSoto Next Generation Solar Energy Center", das mit mehr als 90.000 Photovoltaik-Modulen Sonnenstrahlen in Strom umwandelt, um damit über 3.000 Eigenheime zu versorgen, sei von bedeutendem Nutzen für Wirtschaft und Umwelt, heißt es in der FPL-Pressemitteilung. In einer Zeit, in der Florida unter der schlimmsten Wirtschaftskrise leide, habe das Solar-Kraftwerk 400 gut bezahlte Arbeitsplätze am Bau geschaffen. Außerdem werde das Photovoltaik-Kraftwerk rund 575.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermeiden. Neben der DeSoto-Anlage errichte FPL ein solarthermisches Kraftwerk mit 75 Megawatt Leistung im Bezirk Martin und eine 10-Megawatt-Photovoltaikanlage an der "Space Coast". Diese drei Solar-Projekte von FPL schafften mehr als 1.500 direkte Arbeitsplätze und insgesamt über 5.000 Arbeitsplätze im ganzen Staat Florida. Außerdem sparen sie laut FPL eine Million Barrel Öl und vermeiden insgesamt 3,5 Millionen Tonnen Treibhausgase.



FPL investiert 2,5 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien

Das Programm "Energy Smart Florida", das zusätzlich zu den 200 Millionen US-Dollar staatlicher Finanzierung mit FPL-Investitionen von 378 Millionen US-Dollar rechnet, werde voraussichtlich mehr als 6.000 Arbeitsplätze schaffen, berichtet FPL. Das Projekt setze bahnbrechende neue Technologien ein, die FPL helfen sollen, ein intelligenteres Netz aufzubauen, das in der Lage sein soll, mögliche Probleme zu erkennen und sich automatisch zu rekonfigurieren, um Stromausfälle zu minimieren. Außerdem sollen intelligente Zähler den Kunden ermöglichen, ihren Energieverbrauch stündlich, täglich und monatlich im Internet zu kontrollieren und damit besser zu verstehen. Das bahne ihnen den Weg, sich energieeffizient und kostensparend zu verhalten. Als größter Produzent von Solar- und Windenergie in den USA werde die FPL-Gruppe das Ziel von Präsident Obama unterstützen, die Versorgung der USA mit erneuerbaren Energien in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln. Allein dieses Jahr investiere das Unternehmen 2,5 Millionen US-Dollar in zusätzliche Erneuerbare-Energien-Projekte und steigere auf diese Weise die installierte Leistung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen um rund 1.200 Megawatt.

03.11.2009   Quelle: Florida Power & Light Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FPL,
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Photovoltaik-Systemintegrator IBC SOLAR eröffnet italienisches Tochterunternehmen in Ancona

IBC SOLAR gründet Tochterfirma in Ancona
IBC SOLAR gründet Tochterfirma
in Ancona

Der PV-Spezialist IBC SOLAR AG hat am 29. Oktober 2009 seine italienische Tochterfirma in Ancona eröffnet. Damit will IBC SOLAR den Photovoltaik-Wachstumsmarkt Italien weiter erschließen und sein Netzwerk an Fachinstallateuren ausbauen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage hat sich das fränkische Unternehmen entschlossen, mit einer eigenen Tochterfirma in Italien den Markt direkt zu bedienen. Die italienische Tochter wird Hartmut Kuehn als Geschäftsführer leiten; ihm steht Dr. Angelo Rivolta als Vertriebs-und Marketingdirektor zur Seite.   Hartmut Kuehn hat bereits in den letzten Jahren den italienischen Markt für IBC SOLAR sondiert. So war IBC SOLAR bereits vier Mal in Folge auf der Solarexpo in Verona vertreten, um Partnerschaften zu knüpfen und das Geschäft in Italien voranzutreiben. Zudem habe IBC SOLAR hier bereits mehrere Photovoltaik-Projekte erfolgreich realisiert, so zum Beispiel in Rom (Centro Salesiani, zusammen mit Energia Alternativa), in Nuoro/Sardinien (Don Bosco, zusammen mit Enersolar) und in Potenza (Seminario Lucerna, zusammen mit A.C.i Service).




Fachpartner-Netzwerk in Italien soll ausgebaut werden

Unterstützt wird Hartmut Kuehn seit Mitte September durch Dr. Angelo Rivolta, Vertriebs- und Marketingdirektor von IBC SOLAR Italien. "Langfristig planen wir, hier ein ähnlich flächendeckendes Netzwerk von Fachinstallateuren aufzubauen, wie IBC SOLAR es in Deutschland etabliert hat", erklärt Hartmut Kuehn. "Dank unserer Messeauftritte konnten wir schon einige Fachpartner für uns gewinnen. In den nächsten Jahren werden wir dieses Netzwerk weiter ausbauen, um ähnlich wie in Deutschland eines der führenden Photovoltaik-Unternehmen zu werden."



Optimale Voraussetzungen für die Photovoltaik; Netzparität in Sicht

Italien bietet optimale Voraussetzungen für solare Stromerzeugung. Vor allem der Süden weist sehr hohe Einstrahlungswerte auf und ist für uns besonders interessant", so Hartmut Kuehn weiter. "Außerdem wird Italien wahrscheinlich als erstes Land in Europa die Netzparität erreichen. Dort sind die Strompreise mit rund 0,23 €/kWh vergleichsweise hoch. Bei einer durchschnittlichen Strompreisteuerung von sechs Prozent im Jahr ist es wahrscheinlich, dass italienische Photovoltaik-Kraftwerke schon in zwei Jahren in den Produktionskosten mit konventionell erzeugtem Strom gleichziehen. Dementsprechend groß sind unsere Wachstumserwartungen für den italienischen PV-Markt. Allerdings sind italienische Banken derzeit noch restriktiv in der Kreditvergabe für Großprojekte. Für den weiteren Ausbau der Photovoltaik müssen neue Rahmenbedingungen für die Finanzierung geschaffen werden, um das Wachstum weiter voranzutreiben."

03.11.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Pforzheim: Spatenstich für Megawatt-Solarstromanlage; Umweltministerin warnt vor Schnellschuss bei geplanter Anpassung der Solarstromvergütung

Im Beisein von Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner findet am 29. Oktober 2009 auf der ehemaligen Mülldeponie Hohberg in Pforzheim der Spatenstich zum Bau der größten Photovoltaikanlage in der Region statt. Die Anlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie und speist den Solarstrom in das Netz ein. Die rund 5.500 Solarmodule haben mit einer Fläche von 8.700 Quadratmetern eine Leistung von mehr als 1,2 Megawatt (MW). "Auf der kaum anderweitig nutzbaren Deponiefläche ist ein Leuchtturmprojekt entstanden", lobte Umweltministerin Gönner.   Mit dem weiteren Ausbau der Solarstrom-Anlagen werde ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und die Abhängigkeit von Energieimporten verringert.


Gönner: Augenmaß bei Senkung der Vergütungssätze für Solarstrom und ausreichende Anreize für Investitionen erforderlich

"Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist außerdem ein zunehmend bedeutender Wirtschaftsfaktor und leistet einen wachsenden Beitrag zur regionalen Wertschöpfung", so Umweltministerin Gönner. Bislang liege der Anteil des Sonnenstroms am gesamten Strombedarf zwar bei nur etwa 1,4 Prozent. Mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten von zuletzt etwa 40 Prozent sei die Entwicklung jedoch weiterhin durch eine erfreuliche Dynamik gekennzeichnet, so Gönner. Angesichts der Forderungen nach einer Senkung der Vergütungssätze für Solarstrom warnte die Ministerin vor Schnellschüssen. "Bei allem, wo eine Überförderung vermieden werden sollte, muss mit Augenmaß vorgegangen werden, um die positive Entwicklung nicht abzuwürgen. Auch in Zukunft muss es einen ausreichenden Anreiz für Investitionen sowohl in Anlagen als auch in Forschung und Entwicklung geben", mahnte Gönner.


Vorrang für Dächer und bereits versiegelte Flächen

Eine Absage erteilte die Ministerin dem vermehrten Bau von Anlagen auf der grünen Wiese oder bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen. "Ich halte nichts davon, Wiesen und Felder zu Solarparks zu entwickeln." Vorrang müssten die noch vorhandenen Dächer und bereits versiegelte Flächen haben, mahnte Gönner. Nur auf etwa einem Prozent der Dachflächen seien bislang Photovoltaik-Anlagen installiert. Nach einer Analyse der LUBW - Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz - sei dagegen etwa jedes dritte Dach für eine wirtschaftliche Sonnenergienutzung geeignet. "Da ist noch viel Luft nach oben", so die Ministerin. Ehemalige Deponien wie in Hohberg seien außerdem eines gutes Beispiel für umweltverträgliche großflächige Anlagen, betonte Umweltministerin Gönner.

02.11.2009   Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Beck Energy baut Freiflächen-Solarkraftwerk auf dem Gelände einer ehemaligen Zuckerfabrik in Thüringen

Verwaltungsleiter Trumpf, Thomas Kuhlmann (Beck Energy) und Goldbecks Bürgermeister Lemme (v. r.) beim Spatenstich für das Freiflächen-Solarkraftwerk.
Verwaltungsleiter Trumpf, Thomas Kuhlmann
(Beck Energy) und Goldbecks Bürgermeister
Lemme (v. r.) beim Spatenstich für das
Freiflächen-Solarkraftwerk.

Die Beck Energy GmbH (Kolitzheim) baut auf dem zu einem Gewerbegebiet umgewandelten Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Goldbeck (Thüringen) ein Freiflächen-Solarkraftwerk, das auf einer Fläche von gut zwei Hektar umweltfreundlichen Strom für knapp 180 Haushalte liefern wird. Die Bauarbeiten begannen Mitte Oktober und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. "Die Anlage liefert einen wichtigen Beitrag zur Ökobilanz von Goldbeck. Der Standort eignet sich hervorragend", berichtet Projektentwickler Thomas Kuhlmann von der Beck Energy GmbH.  Das Solarkraftwerk sei ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg der Gemeinde zur Erreichung des im Gesetz zum Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) vorgegebenen Ziels, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2020 auf 30 Prozent zu steigern.





8.400 Solar-Module versiegeln kaum Fläche

Auf einer Fläche von gut zwei Hektar hinter dem Verwaltungsamt sowie in der Nähe des so genannten Schlammbergs werden in Goldbeck rund 8.400 Photovoltaik-Module auf Stahlkonstruktionen in langen Reihen aufgestellt. "Wir versiegeln dabei kaum Flächen", betont Thomas Kohlmann. Unter und zwischen den Modulen lege die Beck Energy GmbH großen Wert auf eine extensive Begrünung, die auch Kleinlebewesen, wie Grashüpfern oder Käfern, als Lebensraum dient. "Die Anlage hat fast den Charakter eines Biotops", stellt der Projektentwickler heraus.



600 000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Bemerkenswert sei auch die Flächeneffizienz der Anlage. Es werde kaum Land verbraucht, aber dennoch viel Solarstrom erzeugt; in Goldbeck mehr als 600 000 Kilowattstunden pro Jahr. "Wollte man die gleiche Menge mit Biomassekraftwerken erzeugen, dann müsste man auf 20 Hektar Mais anbauen", erklärt Thomas Kohlmann. Für die Stromproduktion mit Biogas würde die verbrauchte Fläche gar bei gut 100 Hektar liegen. Mit dem Solar-Kraftwerk in Goldbeck, das zu 100 Prozent ökologischen Strom liefert, könnten jährlich gut 370 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.


Weitere Flächen für Solarkraftwerke gesucht

Die Bauarbeiten an der Anlage sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. "Wir wollen mit der Anlage vor 2010 an das Netz gehen", macht Thomas Kohlmann klar, dass der Strom aus der Sonne schon bald fließen soll. 20 Jahre lang – über diesen Zeitraum wurde ein Pachtvertrag zwischen der Beck Energy GmbH und der Gemeinde geschlossen - würde die Anlage dann regenerative Energie liefern. Das Photovoltaik-Projekt in Goldbeck soll nicht das letzte des Kolitzheimer Solarunternehmens in der Region sein. "Wir würden gerne weitere Kraftwerke realisieren und sind ständig auf der Suche nach passenden Flächen", erklärt der Projektentwickler.



Solar-Pionier in Europa und Amerika aktiv

Mit der Beck Energy GmbH tritt in Goldbeck ein Pionier in Sachen Freiflächen-Solarkraftwerke auf. Die 2002 gegründete Firma mit Sitz in Kolitzheim und einer Niederlassung in Jessen, ist nach eigenen Angaben europaweit das einzige Unternehmen, das schlüsselfertige Solarkraftwerke ohne Inanspruchnahme von Subunternehmern plant und baut. In Europa wurden bereits mehr als 55 solcher Anlagen gebaut - in Spanien, Frankreich, Tschechien, Rumänien und Amerika genauso wie in der Region. Beck Energy verwendet hauptsächlich moderne First Solar-Dünnschichtmodule, die sich durch hohe Energieerträge und geringen Rohstoffverbrauch auszeichnen. Für die Einspeisung des Stroms in das örtliche Netz werden Wechselrichter des Weltmarktführers SMA eingesetzt.



02.11.2009   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Foto: Volker Langner/Stendaler Volksstimme,


 

Dr. Jürg Henz löst Jeannine Sargent als Vorstand bei Oerlikon Solar ab

Jeannine Sargent verlässt Oerlikon Solar.
Jeannine Sargent verlässt
Oerlikon Solar.

Dr. Jürg Henz, langjähriges Kadermitglied des Oerlikon Konzerns und Leiter des Geschäftsbereichs Oerlikon Solar Thin Film, ist mit sofortiger Wirkung zum Interimsvorstand des Segments Oerlikon Solar ernannt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Jeannine Sargent, die 2007 die Verantwortung für die Solar-Sparte übernahm, verlasse das Unternehmen.   Mit seiner umfangreichen Erfahrung werde Dr. Jürg Henz die nahtlose Weiterführung des Oerlikon Solargeschäfts sicherstellen. Er berichtet direkt an die Leitung des Oerlikon Konzerns.


02.11.2009   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,


 

Photovoltaik: AT&M Co., Ltd. und Odersun AG gründen Joint Venture in China

Flexible
Flexible "Superzelle" der Odersun AG

Advanced Technology & Materials Co., Ltd. (AT&M), ein börsennotiertes Hightech-Unternehmen für hoch entwickelte Werkstoffe mit Sitz in China, und die Odersun AG, deutscher Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen und -modulen, kündigten am 2. November 2009 die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens in Peking (China) an. Auf Basis der eigens entwickelten Dünnschicht-Technologie der Odersun AG sollen dort in Zukunft Solarzellen und Module gefertigt werden.   Beide Unternehmen kooperieren bereits seit 2004, berichtet Odersun in einer Pressemitteilung. AT&M sei einer der ersten Investoren der Odersun AG und strategischer Partner in einer Reihe gemeinsamer Forschungsprojekte. Neue Förderprogramme für erneuerbare Energien führten zu bedeutendem Wachstum im chinesischen Solarmarkt, so dass beide Unternehmen nun gemeinsam in diesen schnell wachsenden Markt einsteigen wollen. "Wir freuen uns über die Möglichkeit durch diese Kooperation auf Basis der Technologie der Odersun AG hoch innovative und flexible Solarprodukte im wachsenden chinesischen Markt anbieten zu können", sagt Dr. Zhao Pei, Präsident von AT&M, "Unser Joint Venture ist das Ergebnis von langjähriger Zusammenarbeit und Vertrauen zwischen Odersun und AT&M."



Kooperation soll Wettbewerbsvorteile im chinesischen Markt sichern

Die Expertise AT&Ms in Werkstoffforschung und -technik sowie die innovative Technologie und Markterfahrung der Odersun AG sollen gleichermaßen die Basis dieser Zusammenarbeit bilden: "Hier haben wir als deutsches Unternehmen die einzigartige Gelegenheit auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden und uns so wichtige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Zusätzlich können wir in Kooperation mit einem hochkompetenten Partner Innovation innerhalb unseres Unternehmens vorantreiben", so Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG, "Wir werden unsere Aktivitäten und Wachstumspläne in Deutschland kontinuierlich weiterverfolgen und darüber hinaus deutlich von der Fachkompetenz und langjährigen Erfahrung AT&Ms in Werkstofftechnik und -produktion profitieren." Der Baubeginn für die Produktionsanlagen des Gemeinschaftsunternehmens in China wird für 2010 erwartet.

02.11.2009   Quelle: AT&M Co., Ltd.; Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG; Foto: Winfried Mausolf,
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Bundesnetzagentur: Vergütung für Solarstrom sinkt ab 2010 um rund 10 %

Seit Oktober 2008 wurden in Deutschland 2.340 MW PV-Leistung installiert
Seit Oktober 2008 wurden in Deutschland
2.340 MW PV-Leistung installiert

Die Bundesnetzagentur hat am 30.10.2009 die von ihr ermittelten Vergütungssätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen für das Jahr 2010 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Vergleich zu den noch im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Anlagen wird die Vergütung je nach Art und Größe der Anlage um neun bzw. elf Prozent sinken, berichtet die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung. 




Präsident Kurth: Höhere Degression aufgrund großer installierter Photovoltaik-Leistung

Die Bundesnetzagentur ermittelt die Vergütungs- und Degressionssätze nach den Vorgaben des § 20 Abs. 2a und Abs. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die Degressionssätze richten sich nach der Leistung der Photovoltaikanlagen, die im Zeitraum von zwölf Monaten jeweils bis zum 30. September eines Jahres bei der Bundesnetzagentur gemeldet wurde. "Der Schwellenwert von 1.500 MW, der eine erhöhte Degression und damit eine stärkere Absenkung der Vergütungssätze zur Folge hat, wurde mit einer gemeldeten installierten Leistung von zirka 2.340 MW deutlich überschritten", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.


Rund 1.471 MW neue Photovoltaik-Leistung in den ersten drei Quartalen 2009 gemeldet


Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen der Bundesnetzagentur seit dem 1. Januar 2009 Standort und Leistung ihrer Anlage melden. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2009 hat die Bundesnetzagentur dabei einen Zubau an Photovoltaikanlagenleistung von rund 1.471 MW verzeichnet. Da für die Ermittlung der Degressions- und Vergütungssätze die neu installierte Leistung von zwölf Monaten zu betrachten ist, hat die Bundesnetzagentur für die Monate Oktober bis Dezember 2008 die ihr übermittelten Angaben der Verteilernetzbetreiber herangezogen. Danach wurden im letzten Quartal 2008 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 869 MW neu in Betrieb genommen.


Seit Januar wurden 77.000 neue Photovoltaikanlagen gemeldet; neue Solarstrom-Vergütungssätze im Internet veröffentlicht

"Seit Januar wurden von der Bundesnetzagentur rund 77.000 Datenmeldungen erfasst", betonte Kurth. Tatsächlich seien sogar noch mehr Meldungen eingegangen, da es zum Teil doppelte Meldungen und auch Korrekturen gegeben habe. Die jetzt ermittelten Degressions- und Vergütungssätze gelten für im Jahr 2010 neu in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlagen. Die genauen Werte sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zu finden unter
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/17479.pdf

02.11.2009   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Applied Materials: Neue IEC-zertifizierte SunFab-Modultechnologie senkt Photovoltaik-Herstellungskosten

Applied SunFab PECVD Cluster 2
Applied SunFab
PECVD Cluster 2

Applied Materials Inc., Hersteller und Anbieter von Solar- und Nanotechnologielösungen mit Sitz in Santa Clara im US-Staat Kalifornien, berichtet in einer Pressemitteilung, dass Unternmehmen habe die Kosten zur Herstellung von Photovoltaik-Modulen auf seinen "SunFab"-Dünnschicht-Produktionslinien deutlich gesenkt, indem es die nächste Generation seiner Modultechnologie eingesetzt habe. Zur Umsetzung seiner anspruchsvollen Kostensenkungspläne habe Applied Materials die Wirtschaftlichkeit zusammen mit führenden Zulieferern durch Skaleneffekte wirksam verbessert sowie die Materialkosten durch wesentliche, effizientere Fertigungsverfahren um 22 % gesenkt.  Außerdem seien die SunFab-Module, bei deren Produktion diese neuen Materialien und Prozesse genutzt würden, von der Internationalen Kommission für Elektrotechnik (IEC) zertifiziert worden mit einem Wirkungsgrad von 9,7 %, bezogen auf die Absorptionsfläche: Dies ermögliche es dem Kunden Die Modulleistung ohne weitere Zertifizierung auf dieses Niveau zu steigern.





5,7 Quadratmeter große Standard-Module

"Dieses Ergebnis belegt unseren anhaltenden Einsatz zur Kostensenkung bei der Herstellung von Modulen mit unserer SunFab-Dünnschicht-Linie auf einen Dollar pro Watt und weniger", erklärt Tom Lacey, Vizepräsident und Geschäftsführer von Applied Materials’ SunFab-Dünnschicht-Geschäftsbereich. "Applied Materials verfügt über die einzigartige Fähigkeit, die Photovoltaik mit einer Standard-Modulgröße von 5,7 m² sowie mit innovativer Technologie und Verbesserungen des Produktionsablaufs voranzutreiben. Hierzu trägt auch der weltweite Ausbau der SunFab-Produktionslinien bei, der die Nutzung von Skaleneffekten ermöglicht und die Bedürfnisse verschiedenster Kunden verbindet", so Lacey weiter. Um die Kostensenkungen zu erreichen, habe Applied Materials im Interesse seiner Kunden mit führenden Anbietern von Qualitätsmaterialien zusammengearbeitet, so dass niedrigere Preise für wichtige Rohstoffen möglich seien, wie zum Beispiel für transparentes, leitfähigem Glas oder Laminierbeschichtungen, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen habe zudem effizientere Prozesse entwickelt und bewertet, die den Materialverschleiß deutlich senken würden.


IEC-Zertifizierung beschleunigt Produkteinführung

Die Vorab-Zertifizierung des IEC für Module, die mit SunFab-Produktionslinien mit den Materialien und Verfahren der neuen Generation hergestellt werden, helfen, die Produkteinführung der Kunden für die neuen Dünnschicht-Module zu beschleunigen, betont Applied Materials in der Pressemitteilung. Die IEC-Zertifizierung sei von TÜV InterCert sowohl für Einzel- als auch für Mehrschichtmodule in allen Größen vergeben worden. Dies zeige, dass Module, die mit der neuen Technologiegeneration produziert werden - aber auch die Module aus bisherigen SunFab-Linien - unter extremen Umweltbedingungen höchste Anforderungen an den Wirkungsgrad und die Sicherheit erfüllen können.

02.11.2009   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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Solarstrom aus der Wüste: Gemeinschaftsunternehmen DII nimmt Arbeit auf

DII setzt auf Solar- und Windenergie. Foto: Solarthermisches Kraftwerk
DII setzt auf Solar- und Windenergie.
Foto: Solarthermisches Kraftwerk

Eine einzigartige Industrie-Initiative mit dem Ziel einer sicheren, nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung aus den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens (MENA) nahm am 30. Oktober 2009 ihre Arbeit auf. Zwölf Unternehmen und die DESERTEC Foundation haben in München die DII GmbH gegründet. Ziel des Unternehmens ist eine zügige Umsetzung des von der DESERTEC Foundation geförderten DESERTEC-Konzepts. Die DII soll nach sorgfältiger Analyse die geeigneten Rahmenbedingungen für Investitionen entwickeln, die notwendig sind, um die MENA-Region und Europa mit Solar- und Windenergie zu beliefern. Das langfristige Ziel ist, einen erheblichen Teil des Strombedarfs der MENA-Region und 15 % des europäischen Strombedarfs zu decken. 



Niederländer Paul van Son wird Geschäftsführer

Die Gesellschafter haben Paul van Son zum Geschäftsführer der DII GmbH bestellt. Van Son hat in seiner rund 30-jährigen Laufbahn verschiedene Management- und Geschäftsführerpositionen in der europäischen Energie-Industrie bekleidet, unter anderem bei der Deutschen Essent und bei Econcern in den Niederlanden. Beide Unternehmen haben sich mit erneuerbare Energien und Energieeffizienz einen Namen gemacht. Paul van Son ist außerdem Vorsitzender der "European Federation of Energy Traders (EFET)" sowie Vorsitzender der "Energy4all-Stiftung", die auch in Afrika aktiv ist.



Erneuerbare Energien und verbundene Stromnetze

"Wir sehen in der DESERTEC-Vision einen ganz entscheidenden Baustein für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung für die MENA-Staaten und Europa", sagt Paul van Son. "Jetzt ist die Zeit, aus dieser Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Durch intensive Zusammenarbeit und einen interkulturellen Dialog wollen wir eine solide Basis dafür schaffen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und miteinander verbundene Stromnetze möglich werden. Der Schwerpunkt der Arbeit der DII wird auf den ökonomischen, technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen liegen, die für ein erfolgreiches Umsetzungskonzept notwendig sind. Mittels früher Referenzprojekte wollen wir für die DII und andere Initiativen wertvolle Erkenntnisse für weitere Umsetzungspläne sammeln."


Mittelmeer-Solarplan plus DII

Die Industrie-Initiative hat seit ihrer Bekanntmachung im Juli Unterstützung von einer Vielzahl politischer Institutionen in den MENA-Ländern und in Europa erhalten. So beabsichtigt die DII, eng mit dem Mittelmeer-Solarplan (MSP) zusammenzuarbeiten. Der Mittelmeer-Solarplan ist eine im Jahr 2008 unter der französischen EU-Ratspräsidentschaft gestartete Initiative. Ziel ist die Vertiefung der Nord-Süd-Beziehungen durch die Förderung von nachhaltigen Energieprojekten. Beide Initiativen - der MSP als politische und die DII als privatwirtschaftliche - verfolgen ähnliche Ziele und können sich daher gegenseitig unterstützen.

Gründungsgesellschafter der DII GmbH sind ABB, Abengoa Solar, Cevital, DESERTEC Foundation, Deutsche Bank, E.ON, HSH Nordbank, MAN Solar Millennium, Munich Re, M+W Zander, RWE, SCHOTT Solar und Siemens. Weitere Unternehmen aus verschiedenen Ländern werden der DII schon in naher Zukunft als Gesellschafter oder Partner beitreten, um der Initiative weitere Unterstützung in Europa und der MENA-Region zu sichern. Sitz der DII GmbH ist München.


Ökonomie und Umwelt sollen gleichermaßen profitieren

Die Gesellschafter der DII sind sich einig, dass wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen nötig sind, heißt es in der Pressemitteilung. Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re im Namen der DII Gründungsmitglieder: "Die Frage ist nicht, ob wir etwas tun sollten, sondern wie wir einer weiteren Erhöhung der Treibhausgase in der Atmosphäre effektiv entgegenwirken können und wie dieses Ziel auf intelligente Weise erreicht werden kann, so dass Ökonomie und Umwelt gleichermaßen profitieren können. Vor dem Hintergrund des bedeutenden UN-Klimagipfels in Kopenhagen zeigt unsere gemeinsame Industrie-Initiative, wie Geschäftspotenziale für Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen vereinbar sind."

01.11.2009   Quelle: DESERTEC Foundation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik: "GeneCIS"-Module von Würth Solar punkten beim Solar Decathlon 2009

Das Haus der TU Darmstadt siegte beim Solar Decathlon 2009
Das Haus der TU Darmstadt siegte
beim Solar Decathlon 2009

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat die Technische Universität Darmstadt die Jury beim Solar Decathlon überzeugt und mit ihrem Solarhaus den ersten Platz belegt. Bei dem internationalen Hochschulwettbewerb, der vom US-Department of Energy veranstaltet wird, haben vorqualifizierte Universitäten die Aufgabe, ein allein mit Sonnenenergie betriebenes Wohnhaus zu planen und zu bauen. Ausgezeichnet wird die attraktivste und energieeffizienteste Lösung. Das Team aus Darmstadt setzte bei der Photovoltaik erfolgreich auf "GeneCIS"-Module von Würth Solar, die die gesamte Außenhülle des Gebäudes bilden. Als ausschlaggebend für die Platzierung führen die Darmstädter das überragende Ergebnis in der Kategorie "Energie" an.   Hier wird die gewonnene und über den Verbrauch des Hauses hinausgehende Energie gemessen. Der Energieertrag des Solarhauses der TU Darmstadt ist um das 2,4-fache höher als der Verbrauch (Standort Washington). Damit ist das Haus wegweisend für die weitere Entwicklung von Plusenergiehäusern. Wesentlicher Teil des ausgefeilten Energiekonzepts sind die rund 260 GeneCIS-Module von Würth Solar, die durch ihre mattschwarze Optik für eine attraktive Gesamterscheinung des Hauses sorgen.



Photovoltaik-Fassadenintegration mit 7,8 kWp

"Wir gratulieren dem Team der TU Darmstadt zu dieser großartigen Leistung und freuen uns über den Erfolg des Solarhauses. Das Ergebnis zeigt wieder einmal, wie hervorragend sich GeneCIS-Module von Würth Solar auch für Fassadenintegrationen eignen. Die Kombination von Ästhetik und Leistung hat auch in Washington gepunktet", erläutert Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer von Würth Solar.

Die im Solarhaus verbauten GeneCIS Module erreichen rechnerisch eine Gesamt-Nennleistung von 7,8 kWp und haben damit ihren Teil zum Sieg des Teams um Architektur-Professor Manfred Hegger beigetragen. Die rahmenlosen Module mit der Sonderabmessung 1.200 x 300 mm wurden in der "CISfab" in Schwäbisch Hall speziell für den Solar Decathlon gefertigt.

01.11.2009   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,
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Fachtagung: Autarke Energieversorgung durch Genossenschaften

Prof. Klaus Töpfer (rechts) bei der Pressekonferenz zur Fachtagung „Regionale Energieversorgung gestalten“
Prof. Klaus Töpfer (rechts) bei der
Pressekonferenz zur Fachtagung
„Regionale Energieversorgung gestalten“

"Wir müssen mit Solar-Dächern, Windrädern, Biomasse und Geothermie vor allem die dezentrale Energieversorgung ausbauen. So können wir das Klima schützen und gleichzeitig die Wirtschaft vor Ort ankurbeln", erklärte Prof. Klaus Töpfer, früherer Bundesumweltminister und Ex-UN-Untergeneralsekretär, bei der Fachtagung "Regionale Energieversorgung gestalten". Die Tagung wurde veranstaltet von Genoportal, dem Gründungs- und Kompetenzzentrum des Genossenschaftsverbandes e. V., und der juwi Holding AG, einem Projektentwicklungsunternehmen für erneuerbare Energien, in Wörrstadt. Mit der Veranstaltung starte eine strategische Kooperation, mit der eine genossenschaftlich getragene, regionale Energiewirtschaft auf Basis erneuerbarer Ressourcen forciert werden soll, so die Organisatoren in einer Pressemitteilung.   In immer mehr Regionen würden die Menschen die Energieversorgung durch Genossenschaftsbildungen selbst in die Hand nehmen und gemeinsam regionale Solar-, Wind- oder Bioenergieanlagen betreiben. Ziele seien hierbei die Unabhängigkeit von teuren Rohstoffimporten und Großkonzernen sowie eine saubere Energieversorgung.




In einem solchen dezentralen Konzept sähen viele Experten die Energieversorgung der Zukunft, heißt es in der Pressemitteilung. Auf der Pressekonferenz zur Fachtagung am juwi-Firmensitz in Wörrstadt habe Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer eine Lanze für dezentrale Energielösungen gebrochen, so die juwi-Gruppe und der Genossenschaftsverband. Erklärtes Ziel sei der nachhaltige Klimaschutz mit Hilfe von erneuerbaren Ressourcen als Vor-Ort-Lösung, z. B. in Form von Bürgergenossenschaften unter kommunaler Einbindung. Diese seien bundesweit im Kommen.



Tragfähige Lösungsansätze

Rund 180 Fachleute hätten zusammen mit Energie-Experten tragfähige Lösungsansätze diskutiert, heißt es in der Pressemitteilung der Veranstalter. Darunter seien auch die drei diesjährigen Preisträger des GenoPortal Awards Energie gewesen, die für ihr Engagement für eine regionale Energieversorgung ausgezeichnet worden seien: Die Energiegenossenschaft Odenwald eG, die schleswig-holsteinischen Kompetenzzentren Windenergie eG sowie das Institut für Brennholztechnik in Bad Wildungen. Rund 180 Teilnehmer aus Kommunen, Finanzinstituten und Gemeindewerken haben sich laut Pressemitteilung bei der Tagung über genossenschaftliche Möglichkeiten einer regionalen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Ressourcen sowie über Wege kommunaler und bürgerlicher Zusammenarbeit informiert. „Die Genossenschaften erleben derzeit eine Renaissance. Allein in unserem Verband wurden in den vergangenen Monaten 14 Energieversorgungsgenossenschaften gegründet, in denen sich Menschen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam unternehmerisch tätig zu werden und die Energieversorgung selbst zu organisieren“, erklärte Martin Bonow, Vorstand des Genossenschaftsverbandes. Dabei handele es sich beispielsweise um „Bioenergiedörfer“, in denen die Nahwärmeversorgung genossenschaftlich organisiert sei, oder um Genossenschaften, die Photovoltaik-Anlagen betreiben würden.


Hohes Maß an Akzeptanz, Identität und Engagement

"In einem genossenschaftlichen System sind die Mitglieder gleichzeitig auch Kunden und übernehmen die Verantwortung für die Energieversorgung. Die Einbindung der Menschen vor Ort ist ungemein breit. Das schafft ein hohes Maß an Akzeptanz, Identität und Engagement", so Prof. Wolfgang George, Wissenschaftlicher Leiter des Genoportals. Regionale Energiewirtschaft sei auch ein Wegbereiter einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien. "Stadt- und Gemeindewerke, die Regionalversorger und die Bürger werden zu regenerativen Energieerzeugern und -versorgern und können so dazu beitragen, dass die Region ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus heimischen und sauberen Ressourcen deckt und möglichst noch zusätzlich Energie exportiert", betonte Prof. Karl Keilen, stellvertretender Abteilungsleiter für Energie und Klimaschutz im rheinland-pfälzischen Umweltministerium.



Mehr Kommunen und Regionen wollen 100 Prozent erneuerbare Energien

Den Weg der 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien, der über Investitionen sowie Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen auch die regionale Wertschöpfung steigere und viele neue Arbeitsplätze schaffe, würden immer mehr Gebietskörperschaften gehen wollen, so juwi und der Genossenschaftsverband in der Pressemitteilung. "Während die Politik auf Bundesebene über Laufzeiten von Atomkraftwerken und über 30-Prozent-Ziele für erneuerbare Energien debattiert, steigt die Zahl der Kommunen und Regionen zusehends, die sich zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen wollen. In dieser Bewegung von unten können Genossenschaften eine tragende Rolle spielen. Sie müssen wir unterstützen", erklärt juwi-Vorstand Fred Jung.

01.11.2009   Quelle: juwi Holding AG, Genossenschaftsverband e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Holding AG, Genossenschaftsverband e.V.,
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Solea AG: Spatenstich für 1,3 MWp-Solarkraftwerk Neuburg am Inn

Solea setzt auf Aufständerungssysteme des Schwesterunternehmens PV-Eiwa Systemtechnik
Solea setzt auf Aufständerungssysteme
des Schwesterunternehmens PV-Eiwa
Systemtechnik

Mit dem Spatenstich für den Solarpark Neuburg am Inn am 7. Oktober 2009 in der namensgleichen Gemeinde verstärkt die Solea AG ihre Präsenz im süddeutschen Raum. Bauherr des Photovoltaik-Kraftwerks ist die CHORUS CleanTech Solar GmbH & Co. 2. KG, eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigte Münchener Publikumsfondsgesellschaft. Am Spatenstich für das im Landkreis Passau gelegene Projekt nahmen Vertreter beider Gesellschaften sowie der Bürgermeister teil. Mit dem Solarkraftwerk Neuburg am Inn werde der Grundstein zu einer Reihe von gemeinsamen Photovoltaik-Projekten mit einem Umfang von mehr als insgesamt 15 Megawatt (MWp) gelegt, berichtet die Solea AG in einer Pressemitteilung. 


7.600 Module sollen jährlich 1.400 Megawattstunden Solarstrom liefern

Für das Solar-Kraftwerk werden auf einer Fläche von 3,6 Hektar mehr als 7.600 Module des Typs "Solea SM 175" verbaut. Für die feste Unterkonstruktion werden Aufständerungssysteme und die Eindrehfundamente des Solea-Schwesterunternehmens PV-Eiwa Systemtechnik GmbH & Co. KG verwendet. Die DKB Bank Berlin ist federführender Finanzierungspartner des Projektes. Die Solarstrom-Produktion wird jährlich 1.380 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid vermeiden. Der Solarstrom wird in das Netz der E.ON Bayern eingespeist. Die vom Solarpark produzierte Elektrizität von voraussichtlich 1.400 Megawattstunden (MWh) decke den durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 350 Vier-Personen-Haushalten, rechnet Solea vor.

01.11.2009   Quelle: Solea AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solea AG,
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