Solar News Archiv Dezember 2009

 




 

PG&E wird Strom aus kalifornischem Solar-Kraftwerk in Rice beziehen

Computerdarstellung des Solar-Kraftwerks in Rice
Computerdarstellung des Solar-Kraftwerks in
Rice

Das US-amerikanische Stromversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien), eine Tochter der PG&E Corporation, hat im Dezember 2009 mitgeteilt, es habe einen Strombezugsvertrag (Power Purchase Agreement; PPA) mit einem Tochterunternehmen der SolarReserve LLC in Santa Monica geschlossen über eine Leistung von 150 Megawatt (MW). Laut Jonathan Marshall, Sprecher der PG&E Corporation und Herausgeber der Internetseite "Next100.com", soll das "Rice Solar Energy"- Projekt (RSE) um ein bewährtes Energiespeichersystem auf Flüssigsalzbasis erweitert werden. Das solarthermische Kraftwerk soll ab 2013 genug erneuerbare Energie produzieren, um über 60.000 durchschnittliche Haushalte zu versorgen.   Nur eine Handvoll Unternehmen in der Solar-Industrie nutzen derzeit Hightech-Versionen thermischer Speicher, um eine gleichmäßige Leistung ihrer solarthermischen Kraftwerke zu gewährleisten, auch wenn Wolken vorbeiziehen oder die Sonne untergeht.



Tausende Spiegel bündeln Sonnenstrahlen in einem Turm-Receiver

Sobald das Kraftwerk von SolarReserve von der Regulierungsbehörde genehmigt ist, soll es in der Nähe der gemeindefreien Stadt Rice im kalifornischen Bezirk San Bernardino errichtet werden. Es soll tausende große, bewegliche Spiegel nutzen, um die Sonnenstrahlen in einem Receiver auf einem zentralen Turm zu bündeln, um rund 15 Millionen Liter Flüssigsalz auf über 500 Grad Celsius zu erhitzen. Das heiße Flüssigsalz fließt dann in einen Speichertank und erhitzt Wasser für einen Dampfgenerator, um Strom zu erzeugen. Laut Marshall kann das gespeicherte Flüssigsalz auch zu Zeiten Strom liefern, in denen es kaum oder kein Sonnenlicht gibt. Die Fähigkeit, Wärme zu speichern und jederzeit zur Stromerzeugung abzurufen, ist vergleichbar mit einer großen Batterie oder einem Stromaggregat und kann Lastspitzen und -täler bei der Solarstromerzeugung glätten. Die Speichertechnologie wurde in den 90er-Jahren erfolgreich demonstriert im südkalifornischen Kraftwerk "Solar Two", das von der US-Energiebehörde gesponsert wurde.


Flüssigsalz zur Wärmespeicherung als weltweit bewährte Technologie

Flüssigsalz wird derzeit auch zur Wärmespeicherung im 50 MW-Solar-Kraftwerk "Andasol 1" in Spanien eingesetzt, der ersten von drei von Solar Millennium entwickelten Schwesteranlagen. Abengoa Solar hat ebenfalls eine Flüssigsalz-Demonstrationsanlage und plant, die Technologie in einem Solarthermie-Kraftwerk mit einer Leistung von 280 MW in Arizona einzusetzen. Marshall berichtet, auch andere Unternehmen hätten Interesse an dieser Art von Wärmespeicher bekundet, wie beispielsweise das spanische Unternehmen Sener und SkyFuel in Albuquerque. Das Sandia National Laboratory in Albuquerque sagt, Flüssigsalz sei ideal für die Speicherung von Solarenergie in Solarturm-Kraftwerken, "weil es bei normalem Luftdruck flüssig und ein effizientes, kostengünstiges Medium zur Wärmespeicherung ist, seine Arbeitstemperaturen kompatibel sind mit den heutigen Hochdruck- und Hochtemperatur- Dampfturbinen, und weil es weder brennbar noch giftig ist." Der Original-Kommentar kann unter http://www.next100.com abgerufen werden.

31.12.2009   Quelle: www.next100.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarReserve LLC,



 

Intersolar Asia kooperiert mit der SOLARCON China 2010: Gemeinsame Solarstrom-Konferenz und eigener Pavillon in Shanghai

Shanghai New International Expo Center (SNIEC)
Shanghai New International Expo
Center (SNIEC)

Die weltweite Fachmesse für Solartechnik Intersolar erweitert 2010 ihre Zusammenarbeit mit der SEMI PV Group, dem Veranstalter der SOLARCON China 2010. Vom 16. bis 18. März 2010 präsentiert die Intersolar Asia in Shanghai den neuen Intersolar Pavillon. Die Veranstalter kooperieren darüber hinaus bei der Organisation einer Solarstrom-Konferenz im Rahmen der SOLARCON China, zu der etwa 1.000 Teilnehmer erwartet
werden. Die weltweiten Intersolar-Konferenzen und Messen werden gemeinsam veranstaltet von der Solar Promotion International GmbH, Pforzheim, und der Freiburg Management und Marketing International GmbH, Freiburg. Beide Unternehmen erweitern jetzt die bereits bestehende Kooperation mit der Photovoltaik-Gruppe des internationalen Halbleiterverbandes SEMI auf den asiatischen Raum.
  Im Rahmen der bisherigen Zusammenarbeit wurde 2008 zunächst die Intersolar North America in San Francisco ins Leben gerufen, die seitdem ein enormes Wachstum verzeichnet. Aber auch die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, die Intersolar in München, profitiert von der Kooperation: Im Jahr 2009 konnten die Partner dort erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich für Unternehmen der Photovoltaik-Produktion anbieten, der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.




Gebündeltes Branchen Know-how

Für die Veranstalter der weltweiten Fachmesse Intersolar war vor allem das Know-how und das erstklassige internationale Netzwerk der SEMI PV Group im Bereich Photovoltaik und Photovoltaik-Produktion ausschlaggebend für die Erweiterung der Kooperation. Mit der gemeinsamen Branchenerfahrung werden alle Bereiche der solaren Energiegewinnung und die gesamte Wertschöpfungskette optimal abgedeckt: Produktionstechnologien und halbfertige Produkte genauso wie Solarzellen und Photovoltaik-Module, Systemtechnik und Komponenten - von der Produktion über die Distribution bis hin zur Projektentwicklung. "Wir freuen uns sehr, die gute Zusammenarbeit mit der Solar Promotion International GmbH und der Freiburg Management und Marketing International GmbH weiter ausbauen zu können", so Dan Martin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der SEMI PV Group. "SEMI ist seit geraumer Zeit auf dem chinesischen Markt präsent. Um die weitere Entwicklung des Marktes voranzutreiben, haben wir gemeinsam mit den größten Solarunternehmen des Landes ein White Paper zur Weiterentwicklung der chinesischen Energiepolitik erstellt. Unser Entwurf sieht vor, die Ziele für die Neuinstallation von Solarstromanlagen langfristig erheblich zu erhöhen, um ein schnelles Wachstum des chinesischen Solarmarktes zu fördern. Mit der SOLARCON China bieten wir chinesischen und internationalen Unternehmen die Möglichkeit, am rasanten Wachstum des chinesischen Marktes teilzuhaben."



Zugang zu neuen Märkten für Solartechnik

"Unser gemeinsames Ziel ist es, weltweit erstklassige Fachmessen und Konferenzen für Solartechnik zu etablieren, die den Entwicklungsstand der jeweiligen Märkte widerspiegeln. Damit ermöglichen wir sowohl den internationalen als auch den regionalen Herstellern und Zulieferern der Branche den Zugang zu neuen wachsenden Märkten für Solartechnik", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion International GmbH. "Die chinesische Regierung hat sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene in kürzester Zeit umfangreiche Förderprogramme aufgelegt, um das Wachstum der Industrie zu beschleunigen. Wir freuen uns darauf, die Konferenz und den Intersolar Pavillon auf der SOLARCON China 2010 in Zusammenarbeit mit der SEMI PV Group zu veranstalten und zu diesem Wachstum beizutragen."

"Der Intersolar Pavillon und die PV Konferenz auf der SOLARCON China 2010 sind erst der Anfang einer erfolgversprechenden Kooperation mit der SEMI in China", so Klaus W. Seilnacht und Dr. Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Management und Marketing International GmbH.

30.12.2009   Quelle: Solar Promotion International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion International GmbH,
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Photovoltaik: Solarpark der Bürger-Solar-Genossenschaft "SonnenBank" Dillinger Land eG in Betrieb genommen

Übergabe des Solarparks mit Simone Pilbert (Gehrlicher), Hermann Hieber (SonnenBank Dillinger Land eG), Thomas Vollweiter (Gehrlicher), Alexander Jall (SonnenBank), v.l.
Übergabe des Solarparks mit Simone Pilbert
(Gehrlicher), Hermann Hieber (SonnenBank
Dillinger Land eG), Thomas Vollweiter
(Gehrlicher), Alexander Jall (SonnenBank), v.l.

Die Gehrlicher Solar AG (Dornach bei München) hat am 23. Dezember 2009 den Solarpark "Bachhagel" (1,854 MWp) in Betrieb genommen. Der erste Solarpark der Bürger-Solar-Genossenschaft "SonnenBank" Dillinger Land eG liefert umweltschonend erzeugten Solarstrom für mehr als 500 Haushalte, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Bachhagel/ 28. Dezember 2009. Die Gehrlicher Solar AG hat den Solarpark an die neu gegründete Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG übergeben. Der Solartechnik-Anbieter und Projektierer von Photovoltaik-Dachanlagen sowie Freiflächen-Solarstromanlagen im Megawattbereich hat den Solarpark Bachhagel auf von Landwirten aus der Region gepachteten 6,7 Hektar Ackerfläche errichtet. Die Freiflächen-Photovoltaikanlage wird laut Gehrlicher jährlich rund 1.950.000 kWh Solarstrom erzeugen. Durch die aus dem Solarpark umweltschonend gewonnene Energie werden jährlich rund 1.370 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart. Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, ist von der Kombination aus unabängiger dezentraler Energieversorgung und finanzieller Beteiligung der Bürger überzeugt: "Dezentrale erneuerbare Energien wie die Photovoltaik eignen sich hervorragend dazu, eine unabhängige Energieversorgung aufzubauen und gleichzeitig die Bürger in der Region auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter mitzunehmen und an der Entwicklung teilhaben zu lassen."




14.000 kWh Solarstrom in den ersten sechs Tagen produziert

Die Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG geht auf eine Initiative der Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG zurück. Unter dem Motto "Sonnenenergie aus der Region für die Region" beteiligten sich knapp 150 Bürger schon mit kleinen Geldbeträgen an der Zukunftstechnologie Solarenergie. Die beiden Vertreter der Genossenschaft, Hermann Hieber und Alexander Jall, übernahmen den Park planmäßig am 28. Dezember von Gehrlicher. Hieber, selbstständiger Elektro-Unternehmer aus Bachhagel, meinte zur Anlage: "Es ist beeindruckend, dass bereits in den ersten sechs Tagen bei Winterwetter circa 14.000 kWh Strom erzeugt wurden, die jährliche Verbrauchsmenge von gut drei privaten Haushalten." Jall, zugleich Vorstand bei der Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG, betonte: "Unsere Motivation für dieses Projekt lag vor allem darin, dass die Bürger vor Ort, viele davon unsere Mitglieder und Kunden, von der Investition profitieren können. Die Genossenschaft liefert uns hier die geeignete Rechtsform. Und mit dem Unternehmen Gehrlicher als erfahrenen und starken Partner sowie unserer Raiffeisen-Volksbank als Ideengeber war das Projekt mit einem neu ins Leben gerufenen Bürgerunternehmen auch in der vorliegenden Größenordnung machbar. Dass das Interesse der Bürger an einer Beteiligung so groß ist wie vorliegend, hat uns allerdings überrascht."

Auch die politisch Verantwortlichen aus dem Bachhagler Gemeinderat, die Bürgermeisterin, Ingrid Krämmel, und die Kreisverwaltung im Landratsamt, haben die Errichtung des Solarparks Bachhagel wohlwollend begleitet. Die offizielle Einweihung und Übergabe des Parks findet aus Witterungsgründen im kommenden Frühjahr statt.

30.12.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sonderpreis der Stiftung Ewald Marquardt für Photovoltaik-Wechselrichter mit Weltrekord-Wirkungsgrad

Die Sonderpreisträger (v. l.) F. Reiners, C. Wilhelm, D. Kranzer, B. Burger sowie Jury-Vorsitzender H-J. Bullinger, Preisstifter E. Marquardt und Jury-Mitglied P. Jung
Die Sonderpreisträger (v. l.)
F. Reiners, C. Wilhelm, D. Kranzer,
B. Burger sowie Jury-Vorsitzender
H-J. Bullinger, Preisstifter E. Marquardt
und Jury-Mitglied P. Jung

Für die Entwicklung eines Photovoltaik-Wechselrichters mit einem Weltrekord-Wirkungsgrad von mehr als 99 Prozent ehrte die private Stiftung Ewald Marquardt ein Team des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg mit einem Sonderpreis. Professor Bruno Burger, Leiter der Gruppe Leistungselektronik, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit seinen Kollegen Dipl.-Ing. Dirk Kranzer, Dipl.-Ing. Florian Reiners und Dipl.-Ing. Christian Wilhelm am 11. Dezember 2009 in Donaueschingen entgegen.   Der zum zweiten Mal von der Stiftung Ewald Marquardt ausgelobte Zukunftspreis zeichnet in mehreren Kategorien Ideen und innovative Gestaltungen auf dem Gebiet der elektrischen Schalt-, Steuerungs- und Regelungstechnik aus. Prämiert werden Entwicklungen und ihre industrielle Umsetzung aus der Region zwischen Schwarzwald und Bodensee, dem Regierungsbezirk Freiburg. Damit soll der einheimische Mittelstand gezielt unterstützt werden. Initiator des Preises ist Dipl.-Ing. Ewald Marquardt, der bis 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rietheimer Firma Marquardt war.




Verluste um ein weiteres Drittel reduziert

Bruno Burger und sein Team hatten am Fraunhofer ISE im Juli mit 99,03 Prozent einen neuen Weltrekord für den Wirkungsgrad von Photovoltaik-Wechselrichtern aufgestellt. Durch den Einsatz neuer Bauelemente und Verbesserungen in der Schaltungstechnik hatten die Forscher damit die Verluste gegenüber ihrer eigenen Bestleistung um ein weiteres Drittel reduziert. Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zum Weltrekord war die Verwendung von Sperrschicht-Transistoren (JFETs) aus Siliciumcarbid (SiC) des Unternehmens SemiSouth. Diese Bauelemente sind insbesondere bei höheren Sperrspannungen den heute üblichen IGBTs aus Silicium (Si) deutlich überlegen. Ausschlaggebend dafür ist die fast zehnfache Durchbruchfeldstärke und der etwa dreifache Bandabstand von SiC gegenüber Si.



Einsparungen helfen, den höheren Preis der neuen Bauelemente zu kompensieren

Der Weltrekord wurde an einem kompletten PV-Wechselrichter gemessen, inklusive dem Netzteil zur Eigenversorgung, einem digitalen Signalprozessor (DSP) zur Regelung, einem LCL Netzfilter und einem Relais zur Netzkopplung. Bei der Übertragung der Ergebnisse auf die Serienfertigung ergeben sich weitere Vorteile: Höhere Effizienz bedeutet auch weniger Verlustwärme, kleinere Kühlkörper und kompaktere Bauweise. Diese Einsparungen helfen auch, den höheren Preis der neuen Bauelemente zu kompensieren. Ihr Potenzial wird aber auch dadurch erhöht, dass Transistoren aus SiC immer besser und kostengünstiger werden, während die Kosten für passive Bauelemente, die insbesondere Kupfer und andere Metalle enthalten, stetig steigen.



3.000 kWh mehr Solarstrom über 10 Jahre

Wechselrichter wandeln den von Photovoltaik-Anlagen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und speisen ihn ins öffentliche Netz ein. Je höher der Wirkungsgrad des Wechselrichters, desto höher ist der Ertrag der Anlage. Bei einer 30 Kilowatt Anlage bringt ein um 1 Prozent höherer Wirkungsgrad laut ISE über 10 Jahre rund 3.000 kWh Solarstrom oder 1.300 Euro Mehrertrag.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist führend auf dem Gebiet der Photovoltaik-Wechselrichter. Vor mehr als 25 Jahren haben die Ingenieure den ersten transformatorlosen Wechselrichter vorgestellt und diese Technik bis heute stetig weiter entwickelt. Sie hat sich bei der Solarstromerzeugung inzwischen durchgesetzt. SemiSouth Laboratories Inc. ist 2002 als Ausgründung aus der Mississippi State University entstanden. Das Unternehmen ist führend bei der Entwicklung von Halbleitern auf der Basis von SiC.

Die Arbeiten zur Verbesserung des Wechselrichter-Wirkungsgrads wurden gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU im Rahmen des Projekts "Ultra kompakter PV-Wechselrichter mit Siliciumcarbid-Halbleitern und hohem Wirkungsgrad".

30.12.2009   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Ewald Marquardt,
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Photovoltaik in Israel: SunPower und SolarPower bauen 50 kW Solar-Kraftwerk für HP

Die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Anlagen, und der israelische Systemintegrator und Projektentwickler SolarPower Ltd. (Pardesia), berichteten am 21.12.2009, die Unternehmen hätten im israelischen Kiryat-Gat auf dem Fabrikdach von Hewlett Packard ein Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 50 Kilowatt (kW) fertig gestellt.   Laut Pressemitteilung hat SolarPower die Solarstromanlage entwickelt und mit hoch-effizienten Solarmodulen aus eigener Produktion errichtet. "Durch die Kombination der Entwicklungs- und Integrations-Expertise von SolarPower mit den Modulen von SunPower, die den derzeit höchsten Wirkungsgrad unter den auf dem Markt erhältlichen Modulen haben, kann HP den maximal möglichen Solarstrom-Ertrag auf seinem Dach erzielen", sagte der Mitgründer und Vize-Vorstand von SolarPower, Alon Tamari. "Wir sind froh, das erste Solarkraftwerk für den Hochtechnologie-Sektor in Israel fertig gestellt zu haben". Howard Wenger, Präsident Global Business Units bei SunPower, ergänzte: "Die führende Position von SolarPower war für SunPower beim Markteintritt in Israel ein klarer Vorteil. Die SunPower-Technologie hat ihre Leistung bei unseren Privat- und Gewerbekunden sowie bei Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab auf vier Kontinenten bestätigt und hervorragende Kapitalrenditen ermöglicht." SunPower hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als 550 große Solarstromanlagen gebaut. Hierzu zählt auch das kürzlich im italienischen Montalto fertig gestellte Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 24 Megawatt (MW).

30.12.2009   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Frankreich: Erfolg des ersten Projektaufrufs des Fonds für erneuerbare Wärme

Eine der 50 vom französischen Umweltminister Jean-Louis Borloo Ende 2008 im Rahmen des Umweltabkommens "Grenelle de l'environnement" angekündigten Maßnahmen zugunsten der Entwicklung erneuerbarer Energien, der Fonds für erneuerbare Wärme, ist ein voller Erfolg, berichtet die französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland in einer Pressemitteilung. Die ersten Ergebnisse wurden bereits am 19. Oktober 2009 anlässlich des Starts des zweiten Projektaufrufs bekanntgegeben, der seine Ziele noch höher gesteckt hat. Die Regierung plant, die Treibhausgasemissionen Frankreichs durch eine Reduzierung des Energieverbrauchs und den Ausbau der kohlenstofffreien Energieversorgung bis 2050 auf 25 % zu senken. Gleichzeitig soll der Verbrauch von Erdöl, Gas und Kohle gesenkt und der Stromverbrauch stabil werden. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch soll bis 2020 von derzeit 9,6 % auf bis zu 23 % steigen.   Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Nutzung der erneuerbaren Energien deutlich erhöht werden: Holzenergie um das Doppelte, die 6-fache Menge an Geothermie, 12 Mal mehr Fernwärmenetze, und die Photovoltaik soll um den Faktor 400 ausgebaut werden.



Fonds für erneuerbare Wärme mit 960 Millionen Euro

Der Ausbau der erneuerbaren Wärmequellen macht mehr als die Hälfte dieser Zielsetzung aus: 52 % der zusätzlich zu produzierenden 20 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (t RÖE) aus erneuerbaren Energien bis 2020. Der Wärmeverbrauch soll dank der Normen für Niedrigenergiehäuser und dem Rhythmus der Renovierungen (von heute 40.000 Gebäuden jährlich bis zu 400.000 pro Jahr) um 25 % bis 30 % reduziert werden. Gleichzeitig soll der Anteil an Wärme aus erneuerbaren Energien von derzeit 16 % auf 35 % steigen. Zu diesem Zweck wurde der mit 960 Millionen Euro für 2009-2011 (davon 150 Millionen für 2009) dotierte "Fonds für erneuerbare Wärme" eingerichtet. Mit diesem Fonds sollen bis 2020 zusätzlich 5,5 Millionen t RÖE Wärme aus erneuerbaren Energien bzw. durch Wärmerückgewinnung produziert werden, was mehr als einem Viertel des im Umweltabkommen fixierten Ziels (20 Millionen t RÖE) entspricht.

Um diese Ziele zu erreichen, hat das Umweltministerium die Französische Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) aufgefordert, jedes Jahr einen Projektaufruf für Unternehmen zu starten, um die Wärmegewinnung aus Biomasse in der Industrie, dem Dienstleistungssektor und der Landwirtschaft zu fördern. Der erste Projektaufruf wurde Ende 2008 gestartet und endete im Juni 2009. Die wichtigste Teilnahmebedingung war eine Jahresproduktion von über 1.000 t RÖE. Insgesamt hatte sich die ADEME eine Gesamtenergiemenge für alle Projekte von 100.000 t RÖE zum Ziel gesetzt. Die Bilanz des ersten Projektaufrufs war sehr ermutigend: von 37 eingereichten Projekten wurden 31 (darunter sechs Projekte von GFD Suez, drei von Dalkia - Tochtergesellschaft von EDF und Veolia, und eines direkt von EDF) für eine Gesamtproduktion von 145.000 t RÖE angenommen.

30.12.2009   Quelle: Französische Botschaft in der Bundesrepublik; idw-online   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Ausgezeichneter Solar-Wechselrichter: Mastervolt gewinnt "iF product design award 2010"

Photovoltaik-Wechselrichter MasterSol CS 20TL
Photovoltaik-Wechselrichter
MasterSol CS 20TL

Dem niederländischen Unternehmen Mastervolt, Hersteller von Solar-Wechselrichtern und autarken Stromversorgungssystemen, wurde von einer hochkarätig besetzten Expertenjury für den MasterSol CS 20TL das renommierte Qualitätssiegel "iF product design award 2010" verliehen. Diese Auszeichnung werde nur an besonders kreative, innovative und qualitativ hochwertige Produkte vergeben, betont Mastervolt in einer Pressemitteilung.   Der MasterSol CS 20TL sei ein hochmoderner Photovoltaik-Wechselrichter, der mit einem Wirkungsgrad von über 98 Prozent Spitzenwerte erreiche. Dank zweier MPP-Tracker und eines breiten Eingangsspannungsbereichs von 200 bis 1.000 Volt biete er große Flexibilität. Ein IP65-Elektronikgehäuse schütze ihn optimal vor Wasser und Staub, damit sei der MasterSol CS 20TL bestens geeignet für den Außeneinsatz.



International renommierter Design-Preis

Doch nicht allein die technischen Werte überzeugten. Eine international besetzte Jury hat ihm jetzt den "iF production design award 2010" verliehen, einen nicht nur in Deutschland renommierten Design-Preis. Die Auszeichnung erfolgte in der Sparte "Industry/Skilled Trades". Ab sofort kann Mastervolt das "iF winner Logo 2010" nutzen. Insgesamt hatten sich 2.486 Produkte von 1.016 Teilnehmern aus 39 Ländern beworben, 778 Beiträge wurden ausgezeichnet. Vom 2. März 2010 bis August 2010 werden die Gewinner bei der "iF product design award exhibition" präsentiert. "iF" erwartet in dieser Zeit rund 250.000 internationale Besucher in Hannover. Ebenfalls ab März 2010 werden die Preisträger zeitlich unbegrenzt auf der "iF Website" präsentiert, die mit mehreren Millionen Page-Impressions zu den beliebtesten Designplattformen im Internet gehört. Außerdem wird der MasterSol CS 20TL im "iF production design award yearbook 2010" einen Eintrag bekommen, das weltweit mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren vertrieben wird.

29.12.2009   Quelle: Mastervolt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mastervolt,
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Jefferies stellt Cleantech Survey 2009 vor: Deutschland verliert als Produktionsstandort für Solartechnologie gegen China

Laut Jefferies-Studie wird China den Solar-Markt künftig beherrschen
Laut Jefferies-Studie wird China
den Solar-Markt künftig beherrschen

Institutionelle Anleger beurteilen die Investment-Aussichten für saubere Technologien (CleanTech) in den nächsten zwölf Monaten positiv und rechnen mit weiterhin gesicherten staatlichen Anreizen, die als die wichtigsten Wachstumstreiber für CleanTech-Unternehmen gelten, berichtet Jefferies International Limited in einer Pressemitteilung. Dabei würden wesentliche Innovationsimpulse weiterhin aus Europa kommen. Bei der Produktion, insbesondere in der Solarindustrie, werde es jedoch voraussichtlich eine Verlagerung nach China geben. Das habe eine von Jefferies International Limited, einer weltweit tätigen Full-Service-Investmentbank, durchgeführte Befragung institutioneller Investoren ergeben, die zusammen mehr als 30 Milliarden US-Dollar Investitionskapital im CleanTech-Bereich repräsentieren.   Die Ergebnisse der Umfrage, die im Herbst im Rahmen der 8. "Jefferies Global Cleantech Conference" in London durchgeführt wurde, spiegeln die Einschätzungen der befragten Investoren für den Sektor im Zeichen der Finanzkrise wider und skizzieren die Aussichten der Branche vor dem Hintergrund restriktiver Kreditmärkte, geringerer Bereitschaft zu Projektfinanzierungen, von zunehmendem Wettbewerbsdruck und Überkapazitäten sowie fallenden Modul-Preisen in der Solartechnik. Darüber hinaus wurde evaluiert, wann aus Investorensicht Elektroautos signifikante Produktionszahlen erreichen werden.




Stabiles regulatorisches Umfeld entscheidend für wirtschaftliche Aussichten

Angesichts des langfristigen Investitionshorizonts entscheiden ein insgesamt positives Investitionsklima und ein stabiles regulatorisches Umfeld über die Attraktivität des Clean-Tech-Sektors. Im Hinblick darauf erwartet die Mehrzahl der Investoren, dass die ordnungs-politischen Hilfen der Regierungen auf gleichem Niveau bleiben oder weiter steigen. Als weiteren wesentlichen Wachstumstreiber sehen sie eine Erholung der Kreditmärkte. Anderen politischen Initiativen wird hingegen nur eine geringe Bedeutung zugemessen: So glauben weniger als 20% der befragten Investoren, dass die Preispolitik für den Kohlendioxidausstoß nach Kopenhagen dem CleanTech-Bereich wichtige Impulse geben wird, und nur 11% erwarten dies vom aktuellen US-amerikanischen Konjunkturprogramm ("Stimulus Act"). Allerdings werden Teilaspekte des Gesamtmarktes durchaus kritisch eingeschätzt: So werden beispielsweise als größte Hindernisse für den Ausbau erneuerbarer Energien die fehlende Projektfinanzierung und fehlende Stimulierung durch die Öffentliche Hand gesehen.


Innovationsimpulse aus den westlichen Industriestaaten

Die wichtigsten Innovationsimpulse für den Markt kommen nach Meinung der Investoren aus den westlichen Industriestaaten: Für 47% der Befragten ist Europa der Innovationsführer der globalen CleanTech-Industrie vor den USA (30%) und Asien und dem Mittleren Osten (16%). Hinsichtlich der Unternehmens-Finanzierung sind nahezu 80% der Befragten davon überzeugt, dass der europäische Markt im kommenden Jahr wieder für CleanTech-Börsengänge (IPOs) offen sein wird. Unschlüssig waren sich die Investoren allerdings, ob dies bereits im ersten Halbjahr eintreffen wird oder erst in der zweiten Jahreshälfte.


Preise für Solarmodule werden vorerst weiter fallen

Seit Anfang 2009 hat sich die Solar-Industrie durch Überkapazitäten und um mehr als 40 % gesunkene Preise für Solarmodule dramatisch verändert. Diese Entwicklungen werden zu einer Überprüfung der Geschäftsmodelle führen und die Verlagerung von Produktionskapazitäten nach China fördern. Der Umfrage zufolge wird Deutschland als Produktionsstandort für Solarmodule in Zukunft wenig attraktiv sein: Nahezu 80 % der befragten Investoren stimmen darin überein, dass die Herstellung von Photovoltaik-Anlagen sich langfristig in China konzentrieren wird - nur 8 % von ihnen sehen dagegen den Standort Deutschland in dieser Rolle.


Preisstabilität erst, wenn chinesische Unternehmen den Photovoltaik-Markt kontrollieren

Im Hinblick auf den gegenwärtigen Preiskampf bei Solarzellen und -modulen erwarten 30 % der Befragten stabile Preise, und damit einen nachlassenden Druck auf Solaraktien erst im Jahr 2011. 39 % der Investoren gehen allerdings davon aus, dass es erst zu einer Preisstabilität kommen wird, wenn chinesische Unternehmen den Markt kontrollieren. 79 % der Befragten sind der Meinung, dass langfristig China dominierend in der Photovoltaik-Produktion sein wird. Nur 8 % sehen Deutschland langfristig als einen führenden Produktionsstandort. Hinsichtlich der Anwendung sehen knapp die Hälfte (47 %) der befragten Investoren Versorgungsunternehmen mit Abstand als die wichtigsten Abnehmer im Solarmarkt des nächsten Jahres, weit vor der Nutzung bei gewerblichen und privaten Immobilien.


Massenproduktion elektrisch angetriebener Fahrzeuge in der Automobilindustrie

Einer der wichtigsten künftigen Märkte für CleanTech-Anwendungen ist die Automobilindustrie. Autos werden weltweit zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen gezählt. Die Hersteller arbeiten derzeit intensiv an effizienten alternativen Antriebskonzepten und investieren in eine ganze Palette von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Die Aufnahme der Massenproduktion von Elektrofahrzeugen ist jedoch abhängig von einer verlässlichen Infrastruktur für die Aufladung der Energiespeicher und der Entwicklung leistungsfähigerer Batterien. Darüber hinaus ist es zwingend, die Produktion elektrisch angetriebener Fahrzeuge wirtschaftlich und finanziell tragbar zu machen. Auf die Frage, in welchem Zeitraum sie mit der Massenproduktion von Elektrofahrzeugen rechnen, antwortete nahezu die Hälfte (47 %) der befragten Investoren, sie seien überzeugt, dass dies in weniger als fünf Jahren der Fall sei. 30 % der Befragten erwarten die Aufnahme der Massenproduktion elektrisch betriebener Fahrzeuge bis zum Jahr 2025, 16 % sehen dies erst bis zum Jahr 2050.

29.12.2009   Quelle: Jefferies & Company, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jefferies & Company, Inc.,
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GTZ organisiert Solar-Geschäftsreise nach Ostafrika

Ostafrika ist ein Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien: Die Nachfrage nach alternativen und innovativen Versorgungsoptionen steigt. Insbesondere die Potenziale zur thermischen und elektrischen Nutzung der Solarenergie sind enorm. Zur netzunabhängigen Stromversorgung sind solare Kleinsysteme (Solar Home Systems) bereits marktgängige Produkte. Photovoltaik-Anwendungen als größere Insellösungen sowie zur netzgebundenen Stromversorgung kommen bisher kaum zum Einsatz,   berichtet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in einer Pressemitteilung. Weitere Marktmöglichkeiten liegen im Bereich der Industriekunden (z.B. Telekommunikationsunternehmen), sowie in verschiedenen Dienstleistungsbranchen (z.B. Tourismus), die an einer zuverlässigen und kosteneffizienten Stromversorgung durch Photovoltaik interessiert sind. Neben Photovoltaik-Anwendungen bestehen auch für die solarthermische Anlagen erhebliche Potenziale. Dies bezieht sich sowohl auf die gewerbliche Nutzung als auch auf die Anwendung in Haushalten und sozialen Einrichtungen. Fast alle Länder der Region haben Förderprogramme für erneuerbare Energien aufgelegt. Zudem bieten Ausschreibungen im Rahmen laufender Entwicklungsprogramme interessante Geschäftsmöglichkeiten.


Reise nach Kenia, Tansania und Äthiopien

Ostafrika ist eine der attraktivsten Regionen für die Nutzung von Solarenergie in Subsahara-Afrika. Das Interesse in Ostafrika an innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten ist groß. Ein Zukunftsmarkt, der aussichtsreiche Voraussetzungen für ein Engagement deutscher Unternehmen bietet. Die GTZ organisiert im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien vom 4. bis 13. März 2010 eine Solar-Geschäftsreise nach Kenia und Tansania. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vom 27. Februar bis 3. März den Solarmarkt Äthiopiens - organisiert und begleitet durch die GTZ - kennenzulernen und Geschäftsmöglichkeiten zu sondieren.
An der Reise können Hersteller, Händler, Investoren, Projektentwickler, Dienstleister und Betreiber teilnehmen.

Ansprechpartner:
Projektentwicklungsprogramm (PEP) Ostafrika Regine Dietz, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Tel.: +49 (0)30-408190-253; E-Mail: regine.dietz@gtz.de
www.gtz.de/projektentwicklungsprogramm

29.12.2009   Quelle: GTZ   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Anlagenbauer Bürkle liefert weltweit größte Laminatoren für Photovoltaik-Module

Mehretagen-Laminatoren von Bürkle
Mehretagen-Laminatoren von Bürkle

Wenn die Dresdner Solarwatt AG Anfang 2010 eine voll automatisierte Fertigungslinie zur Herstellung von kristallinen Solarmodulen errichtet, wird die Robert Bürkle GmbH, weltweiter Anbieter von Pressen- und Oberflächentechnologien mit Sitz in Freudenstadt, eines der technischen Highlights liefern. In der vom Augsburger Automatisierungsspezialisten Kuka-Systems geplanten und ausgeführten Fertigungslinie sollen 2-Mehretagen-Laminatoren der Baureihe "Ypsator" von Bürkle das Verkleben der einzelnen Modulbestandteile übernehmen.   Nach sechsmonatiger Planungs- und Versuchsphase hätten sich Solarwatt und Kuka für ein bislang weltweit einzigartiges Anlagenkonzept mit zwei parallel betriebenen 10-Etagen-Laminatoren von Bürkle entschieden, heißt es in der Pressemitteilung der Robert Bürkle GmbH.




Solarwatt will Produktionskapazität auf 300 MWp verdoppeln

Der Hauptvorteil der Lösung von Bürkle ist laut Hersteller, dass mit dieser Maschinenkonfiguration auf einer nur 100 m² großen Grundfläche im Dreischichtbetrieb alle 28 Sekunden ein Solarmodul laminiert werden kann. Ein so hoher Durchsatz auf dieser kleinen Grundfläche sei bislang weltweit einmalig, heißt es in der Pressemitteilung. Die jeweils 4,20 m hohen und rund 100 Tonnen schweren Mehretagen-Laminatoren würden derzeit im Freudenstädter Herstellerwerk getestet und sollen noch vor Weihnachten nach Dresden geliefert werden. Mit dieser Anlage verdopple Solarwatt die vorhandene Produktionskapazität auf 300 MWp (Megawatt-Peak), berichtet die Bürkle.

29.12.2009   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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iSuppli: Vertikal integrierte chinesische Photovoltaik-Unternehmen werden Kostenführer im Solar-Markt

Die chinesischen Photovoltaik-Produzenten Trina Solar Ltd. und Yingli Green Energy Holding Company Ltd. konnten ihre vertikal integrierte Unternehmensstruktur wirtschaftlich nutzen, berichtet das US-Marktforschungsunternehmen iSuppli. Weil Trina und Yingli sowohl Solar-Wafer, Solarzellen und Photovoltaik-Module fertigen als auch die Systemintegration anbieten, konnten sie mit den branchenweit geringsten Kosten arbeiten. iSuppli hat am 21.12.2009 eine Studie über die Erfolgsaussichten dieser beiden Unternehmen im Zuge sich ändernder Marktbedingungen veröffentlicht.   Dr. Henning Wicht, Leitender Marktforscher für Photovoltaik bei iSuppli, sagte: "Yingli und Trina konnten ihre Fähigkeiten nutzen, um die Margen im Solar-Markt entlang der Wertschöpfungskette zu senken. Diese beiden Unternehmen mussten ihre Verträge mit Wafer- und Zell-Produzenten nicht neu verhandeln, um die besten Preise anbieten zu können. So konnten sie auch in dem für die Solarbranche schwierigen Jahr 2009 deutlich wachsen. Indem sie mehrere Teilbereiche der Wertschöpfungskette in einem einzigen, vertikal integrierten Unternehmensmodell zusammenfassen, konnten sie ihre Kosten kontrollieren und die weltweit geringsten Lagerzeiten aller Anbieter erreichen."


Vertikal integrierte Solar-Hersteller senkten die Lagerdauer im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2009 konnte Trina seine Erlöse laut iSuppli auf 250 Millionen US-Dollar (174 Millionen Euro) erhöhen. Im zweiten Quartal lag dieser Wert noch bei 148 Millionen US-Dollar (103 Millionen Euro). Der Großteil des Umsatzes sei in Europa erzielt worden. Gleichzeitig konnte das Unternehmen die Lagezeit auf nur 22,7 Tage reduzieren. Im Vergleich dazu betrug die Lagerdauer anderer vertikal integrierter Solar-Produzenten im gleichen Quartal 105 Tage. Zusätzlich zu ihrem Umsatz in Übersee konnten Trina und Yingli außerdem das Wachstum im heimischen Solarmarkt in China nutzen. Für 2009 rechnet iSuppli in China mit einer neu installierten Photovoltaik-Leistung von 200 Megawatt (MW). Im Jahr 2008 wurden dort Solarstromanlagen mit 30 MW gebaut. Für chinesische Megawatt-Solaranlagen wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 88 % prognostiziert, so dass bis 2013 mit einer installierten Kapazität von ungefähr 2.500 MW gerechnet wird.


Erfolgreiche Unternehmen sind vollständig oder teilweise vertikal integriert

iSuppli betont, dass vertikal integrierte Unternehmen im Solarmarkt Vorteile haben. "Der Erfolg von Yingli und Trina, wie auch des amerikanischen Herstellers First Solar, ist das interessanteste Kennzeichen des heutigen Photovoltaikmarktes", sagte Wicht. "Die Marktbedingungen im Jahr 2009 konzentrierten sich auf den Preis. Vertikal integrierte Unternehmen konnten aufgrund ihrer Größe und der Kontrollfähigkeit die Kosten niedrig halten und Wettbewerbsvorteile nutzen." Andere Unternehmen verfolgen ebenfalls unterschiedliche Arten vertikaler Integration. Suntech, Sharp, Sanyo und Sunpower zum Beispiel produzieren sowohl Solarzellen als auch Module. REC Solar Inc. bietet den Rohstoff Polysilizium, Wafer, Solarzellen und Solarmodule an. Aleo, Solon und Phoenix Solar stellen Module her und integrieren Systeme. Laut iSuppli verfolgen andere Unternehmen spezielle Strategien, indem sie sich auf Knotenpunkte in der Wertschöpfungskette konzentrieren. JA Solar, Gintech und NSP zum Beispiel stellen ausschließlich Solarzellen her; HSC und Wacker bieten ausschließlich den Rohstoff Polysilizium an.


Spezialisierung verspricht Erfolg für im künftigen Markt

Während die vertikale Integration im Solarmarkt gegenwärtig sehr erfolgreich ist, rechnet iSuppli damit, dass die Dominanz dieser Strategie bald schwinden wird. "Die Zukunft der Solarbranche heißt Spezialisierung, ähnlich der Entwicklung in der Halbleiterbranche", sagte Wicht. "Chip-Produzenten waren früher vollständig vertikal integriert und haben alles gefertigt, vom Rohsilizium über Wafer und Produktionssysteme bis hin zu fertigen Halbleitern und Endprodukten. Im Verlauf der Jahre konnten Unternehmen aber nicht an allen Segmenten teilhaben, weshalb die Branche sich in klar definierte Bereiche aufteilte. Dazu gehören Rohstoffe, die Ausstattung von Fabriken, Gießereien, die Fertigung und Tests. Ein ähnlicher Trend zeichnet sich aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten auch in der Solarbranche ab". Wicht betonte, dass die Geschäftsstrategie vertikaler Integration im künftigen Solarmarkt nicht mehr umsetzbar sein wird und dass ein einziger Produzent keine wettbewerblich sinnvollen Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird tätigen können. Während der Solarmarkt sich diversifiziert, werden einige Unternehmen sich auf Teilabschnitte der Branche konzentrieren und spezialisierte Produkte für besondere Anwendungen anbieten. Solche Unternehmen werden laut iSuppli in Zukunft im harten Wettbewerb bestehen können. Die Studie "PV System Demand Climbing Up the Valley" wurde erstmalig angekündigt unter http://www.isuppli.com/news.aspx.

28.12.2009   Quelle: iSuppli Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fonds SunAsset 2 startet, Genehmigung durch BaFin erteilt

Die Wattner-Gruppe aus Köln hat ihren neuen geschlossenen Solar-Fonds Wattner SunAsset 2 auf den Markt gebracht. Wie geplant, habe die Zeichnungsfrist noch in diesem Jahr begonnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Fonds sei nach Veröffentlichung in der Börsenzeitung am 23.12.2009 ab dem 24.12. zur Beteiligung verfügbar. Initiator des SunAsset 2 ist die Wattner Connect GmbH als 100%-ige Tochter der Wattner AG. Sie begibt sämtliche Fonds, die Deutschland als Anlageschwerpunkt haben. Der neue Fonds investiere in ein Portfolio schlüsselfertiger deutscher Photovoltaik-Kraftwerke, halte die Anlagen bis zum Laufzeitende des Fonds im Jahr 2018 im Bestand und profitiere in dieser Zeit von den gesicherten Solarstrom-Erträgen.   Anschließend sollen die Solar-Kraftwerke als erprobte Sachwerte mit einer Restlaufzeit von 12 Jahren gewinnbringend veräußert werden. Die kurze Laufzeit des SunAsset 2 sei ein Alleinstellungsmerkmal von Wattner-Solarfonds, betont der Anbieter.

Das Fondsvolumen des Wattner SunAsset 2 beträgt laut Wattner 50 Millionen Euro, von denen 12,5 Millionen Euro als Kommanditkapital eingeworben werden sollen. Die Mindestbeteiligung am Wattner SunAsset 2 liege bei 10.000 Euro. Erste Investitionen in Solarkraftwerke könnten sofort nach dem Fondsstart getätigt werden. Bei nur acht vollen Jahren Laufzeit sei eine Gesamtauszahlung von ca. 180 Prozent geplant, mit unterjährigen Auszahlungen. Die ersten Auszahlungen sollen bereits 2010 erfolgen, im Jahr der Platzierung.



Kaufpreis der Solarkraftwerke an die Fördersätze des EEG gekoppelt

Die Prognosen der Fondsinitiatorin seien solide geplant; sie zeichneten sich durch eine besonders hohe Sicherheit aus. So würden die Solar-Kraftwerke von den Partnern der Wattner-Gruppe zum Festpreis errichtet. "Sollte das EEG novelliert werden und die Förderung für die Einspeisung von Solarstrom sinken, ändert das nichts an unseren Planzahlen. Wir kaufen die Solarkraftwerke zu Einkaufspreisen, die an die Fördersätze des EEG gekoppelt sind. Steigen die Fördersätze, steigen mit ihnen die Preise für den Einkauf, sinken sie, zahlen auch wir weniger für unsere Anlagen", erklärt Ulrich Uhlenhut, Vorstandsvorsitzender der Wattner AG.

Entsprechende Rahmenvereinbarungen habe Wattner mit zwei Partnern geschlossen: der ET Solar Gruppe bzw. deren deutschen Tochter ET Solutions AG, München, und mit der in Köln ansässigen Ecostream, die zum niederländischen Energiekonzern Eneco gehört. Mit beiden Partnern sei ein Vertrag über die Lieferung von 20 Megawatt schlüsselfertiger Solarkraftwerke geschlossen worden, womit auch eine potenzielle Überzeichnung des Fonds abgedeckt sei. Diese Vereinbarungen sicherten der Emittentin die zeitgerechte Verfügbarkeit produzierender Solarkraftwerke im Jahr 2010 am Standort Deutschland. Eine Besprechung des Vorgängerfonds Wattner SunAsset 1 enthalte die letzte Ausgabe (51/52) der Finanzzeitung "Euro am Sonntag". Wattner zitiert: "...Sonnige Perspektiven haben dagegen Anleger des Solarparkhandelsfonds Wattner SunAsset 1. Der am 9. März 2008 von Euro am Sonntag empfohlene Geschlossene Fonds erweist sich bislang als Volltreffer und schüttete im Dezember bereits 8,65 Prozent aus. Weitere 8,65 Prozent folgen im ersten Quartal 2010."

28.12.2009   Quelle: Wattner AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: S.A.G. Solarstrom AG setzt 9,7 MWp-Projekt für GPR Global Power Resources AG in Apulien um

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) wird in der süditalienischen Provinz Brindisi insgesamt 10 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,7 Megawatt (MWp) für GPR Global Power Resources errichten. Voraussichtlich im April 2010 soll der Netzanschluss der Freiflächen-Anlagen erfolgen.   Das Projekt umfasst neun Freiflächen-Anlagen mit je 999 kWp und eine Anlage mit 710,4 kWp und verfügt damit über eine Gesamtleistung von 9,7 MWp. Baubeginn sei noch in diesem Jahr, bereits im April soll der Netzanschluss erfolgen. Zum Einsatz kommen polykristalline Module von Yingli Green Energy sowie Wechselrichter von SMA.
GPR Global Resources Ltd. mit Sitz in Zürich konzentriert sich auf den Kauf von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in ganz West-Europa. GPRs Investitionsstrategie liegt dabei auf Anlagen mit attraktiver Rendite, die durch strategische Partnerschaften auf allen Stufen der Wertschöpfungskette gesichert wird. GPR habe weitreichende Erfahrung in der Strukturierung und Durchführung grenzüberschreitender Akquisitionen, heißt es in der Pressemitteilung. GPR plane für seine Investoren die Akquisition und das Management von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit einer Gesamtleistung von insgesamt rund 2 Gigawatt (GWp).


Anschluss an das Hochspannungsnetz

Um einen schnellen und sicheren Netzanschluss der Photovoltaik-Anlagen zu ermöglichen, beteiligt sich die S.A.G. Solarstrom AG über die örtliche Projektgesellschaft am Bau eines Umspannwerkes, das den direkten Anschluss der Anlagen und Einspeisung des Solarstroms in das Hochspannungsnetz ermöglichen wird. Das Umspannwerk soll planmäßig nach Abschluss des Projektes an den italienischen Energiekonzern Enel SpA veräußert werden. Obwohl Italien aufgrund hoher Sonneneinstrahlung mit einem spezifischen Ertrag von über 1.300 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Photovolatik-Leistung von der Branche als einer der am stärksten wachsenden europäischen Märkte eingeschätzt wird, scheitern viele PV-Projekte an der Stromnetzinfrastruktur, so die S.A.G. Solarstrom AG. Mittelspannungsnetze seien in Italien kaum verfügbar, so dass zurzeit der Netzanschluss die größte Herausforderung beim Bau von PV-Anlagen in Italien sei. Mit der Beteiligung am Bau des Umspannwerkes habe die S.A.G. Solarstrom AG hier eine schnell umsetzbare und wirtschaftlich vernünftige Lösung gefunden.
"In unserer italienischen Niederlassung in Mailand arbeiten erfahrene PV-Spezialisten, die nicht nur mit sämtlichen Genehmigungsverfahren, sondern auch mit den spezifischen Herausforderungen des Marktes vertraut sind", erläutert Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. "Wir sehen das als eine Grundvoraussetzung, um das große Marktpotenzial in Italien zu erschließen."

28.12.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Frankreich: Bau des größten Solarkraftwerks in den Pyrenäen geplant

PHOTOSOL, französischer Photovoltaik-Systemintegrator für Freiflächen- und Aufdachanlagen, kündigt in einer Pressemitteilung sein erstes Solarstrom-Projekt im Département Lot an. Mit einer Spitzenleistung von rund 10,5 Megawatt (MWp) soll das Photovoltaik-Kraftwerk die größte Anlage ihrer Art im Lot und eine der ersten in der Region Midi-Pyrénées werden. Der Solarstrom soll komplett in das Netz des Energieversorgers EDF (Electricité de France) eingespeist werden.   Der Bau von Solarkraftwerken ermögliche, Gebiete ohne wirtschaftliche Zukunft wieder zu mobilisieren, wie beispielsweise verschmutzte Flächen, Gewerbebrachen, sanierungsbedürftige Steinbrüche oder Parkplätze, und biete anschließend die Möglichkeit, in diese Projekte zu investieren, die ein extrem attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen, heißt es in der Pressemitteilung von PHOTOSOL.




PHOTOSOL leite das Gesamtprojekt, von der Einschätzung geeigneter Flächen über die Betreuung im Genehmigungsverfahren bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten, Bau und Betrieb der Anlagen. Der Gesamtaufwand werde auf 35 Millionen Euro geschätzt, komplett finanziert von PHOTOSOL und seinen Finanzpartnern, insbesondere der PHOTOSOL INVEST ENERGIE 2009-Holding. Die PHOTOSOL INVEST ENERGIE 2009, die erste Holding für den Betrieb von Solarkraftwerken, die von der französischen Investorenschutzorganisation Autorité des Marchés Financiers (AMF) zugelassen worden sei, ermögliche dem Vertragspartner, einer einkommensteuerpflichtigen natürlichen Person, am Wachstum einer sich stark entwickelnden Branche teilzuhaben. Dies werde vom Staat unterstützt wird und spiegle sich beispielsweise in der Initiative "Grenelle de l’Environnement“ des Umweltministeriums oder der Klimakonferenz in Kopenhagen wider. Mit dieser Investition könne der Bürger seine Einkommensteuer um 25 % der Investitionssumme senken, während er von der Rentabilität und der Sicherheit der Photovoltaik-Projekte profitiere.

PHOTOSOL hat nach eigenen Angaben derzeit frankreichweit über 20 Projekte in der Planung und Entwicklung (über 450 MWp), auf Flächen, die nach den für Photovoltaik notwendigen Kriterien abgesichert und ausgewählt worden seien.

28.12.2009   Quelle: PHOTOSOL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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China: Astronergy Solar soll sechs Photovoltaik-Kraftwerke im "Golden Sun"-Programm mit einer Gesamt-Nennleistung von 7,86 MW bauen

Photovoltaik-Kraftwerk von Astronergy Solar
Photovoltaik-Kraftwerk von Astronergy Solar

Der Finanzminister der Volksrepublik China veröffentlichte im Dezember 2009 eine Liste der "Golden Sun-Demonstrationsprojekte", die 222 netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen, 18 netzunabhängige Solar-Kraftwerke und 35 Solarparks im Kraftwerksmaßstab umfasst. Astronergy Solar (Hangzhou, China) berichtete am 15. Dezember 2009, das Unternehmen werde sechs dieser Vorhaben mit einer Gesamt-Kapazität von 7,86 Megawatt (MW) umsetzen.   Der Bau sei in naher Zukunft geplant, heißt es in der Pressemitteilung. Im Einzelnen handle es sich um eine netzgekoppelte Photovoltaik-Dachanlage von Sinosteel im Bezirk Changxing und um ein netzunabhängiges Photovoltaik-Kraftwerk in Nanji im Bezirk Pingyang, beide in der Provinz Zhejiang. Astronergy werde drei weitere netzgekoppelte Photovoltaikanlagen bauen: am Wenzhou Medical College, für die Zhejiang Xindi Group und im Chint Electrical Industriepark. Außerdem werde das Unternehmen eine Solarstromanlage auf seinem eigenen Fabrikdach installieren.



Demonstrationsprojekte sollen chinesische Solarindustrie ankurbeln

"Wir bieten in China bereits die breiteste Photovoltaik-Produktpalette an, die von monokristallinen und polykristallinen Solarmodulen bis hin zu hocheffizienten a-Si/μc-Si Dünnschicht-Modulen reicht", sagte Dr. Liyou Yang, Vorstand von Astronergy Solar. "Mit der netzgekoppelten 2 MW-Solardachanlage im Hangzhou Energy & Environment-Industriepark, die im September fertig gestellt wurde, haben wir wertvolle Erfahrungen bei der Umsetzung derartiger Projekte sammeln können". Als Teil ihrer Anstrengung, die Solarenergie-Branche zu fördern und die in- und ausländische Marktnachfrage anzukurbeln, haben die Ministerien für Finanzen, Wissenschaft und Technologie gemeinsam mit der Nationalen Energiebehörde Chinas am 21. Juli 2009 offiziell die "Golden Sun Demonstration Projects" ins Leben gerufen. Die Projekte umfassen die gesamte Photovoltaik-Wertschöpfungskette. China will laut Astronergy in den nächsten zwei bis drei Jahren Solar-Projekte mit einer Gesamt-Nennleistung von mindestens 500 MW fördern.

28.12.2009   Quelle: Astronergy Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Astronergy Solar,
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Indien: Minister für neue und erneuerbare Energien kündigt Maßnahmen zur Kostensenkung der Solarenergie an

Dr. Farooq Abdullah kündigte umfangreiche Förderung der Solarenergie an
Dr. Farooq Abdullah kündigte
umfangreiche Förderung der
Solarenergie an

Dr. Farooq Abdullah, Indiens Minister für neue und erneuerbare Energien, kündigte verschiedene Maßnahmen zur Senkung der Kosten von Solarenergie an. Auf eine Anfrage im Unterhaus (Lok Sabha) sagte er am 11. Dezember 2009, dass sein Ministerium die Erforschung und Entwicklung sämtlicher Aspekte der Solarenergie fördern werde. Dies umfasse sowohl Rohstoffe wie Polysilizium als auch Beschichtungen für solarthermische Anlage und komplette Solar-Kraftwerke.   Diese Anstrengungen werden laut Minister Abdullah eine entscheidende Rolle bei der Kostenreduktion spielen. Er kündigte ebenfalls an, dass ein Unternehmen im westlichen Bengal eine Polysilizium-Fabrik bauen werde. Die "Jawaharlal Nehru National Solar Mission" sieht eine umfassende Beteiligung der Privatwirtschaft vor, insbesondere beim Bau und Betrieb von Solaranlagen, die mit einem Einspeisetarif gefördert werden. Außerdem sollen private Unternehmen weitere Produktionsstätten im Land bauen.



Förderung für Forschung und Entwicklung, Produktion und Bau von Solaranlagen

Der Minister erklärte außerdem, dass private Akteure Solarenergie-Systeme und -Produkte nutzen sollen. Er betonte, dass die indische Regierung verschiedene bereits bestehende Forschungseinrichtungen im Land stärken und sie zu Exzellenzzentren machen will. Eine Reihe von Fördermöglichkeiten sollen zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel geringe oder gar keine anfallenden Zölle, Verbrauchssteuern auf bestimmte Produkte, eine um 80 % beschleunigte Abschreibung, ein Einspeisetarif für Solarstrom und Finanzierungshilfen für den Bau von Solarkraftwerken. Im Rahmen der indischen "National Solar Mission" wurden drei Schritte vorgeschlagen: die Förderung der Nachfrage, damit die Produktion im Inland sinnvoll wird, die Förderung von Forschung und Entwicklung, um Wirkungsgrade zu erhöhen und Rohstoffe einzusparen, und eine langfristige Energiepolitik. Die erste Phase der Mission sieht bis März 2013 eine installierte Solar-Leistung von 1.100 Megawatt (MW) vor, die an das indische Stromnetz angeschlossen werden soll.

27.12.2009   Quelle: Ministerium für neue und erneuerbare Energien, Indien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ministerium für neue und erneuerbare Energien, Indien,
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Photovoltaik-Großprojekte der S.A.G. Solarstrom AG mit über 20 Megawatt planmäßig am Netz

4,6 MWp-Anlage auf dem Dach eines Dehner Gartencenters im Bau
4,6 MWp-Anlage auf dem Dach eines
Dehner Gartencenters im Bau

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat die Solarstrom-Großprojekte Stribro (Tschechien; 13,6 MWp), Dehner Gartencenter in Rain am Lech (4,6 MWp) sowie NBC Franken Solarfonds 1 (bislang 2,3 MWp) planmäßig fertiggestellt und an das Netz gebracht. Das Unternehmen bekräftigte daher die Prognose für das Gesamtjahr 2009 mit einem erwarteten Umsatz von 125 Millionen Euro bis 140 Millionen Euro und einem EBIT in der Spanne von 5 Millionen Euro bis 8 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet das Unternehmen trotz schwieriger Marktsituation einen Umsatz zwischen 190 und 210 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 8 und 11 Millionen Euro.   Die Freiflächen-Anlage in Stribro bei Pilsen ist mit insgesamt 13,6 MWp die derzeit größte Photovoltaik-Anlage in der Tschechischen Republik. Ende Mai hatte die S.A.G. Solarstrom AG erstmals von diesem Projekt berichtet. Jetzt ist die Anlage wie geplant fertiggestellt und an das öffentliche Stromnetz angeschlossen worden.

Im September war die S.A.G. Solarstrom AG von dem Projektierungsunternehmen WALTER konzept, Ellwangen, als Generalunternehmer mit der Errichtung der geplanten 4,6 MWp-Anlage auf dem Dach des Dehner Gartencenters beauftragt worden, nachdem WALTER konzept im Juni den Zuschlag für die Abwicklung des Großprojekts erhalten hatte. 4,2 MWp des Projektes hatte die S.A.G. Solarstrom AG von WALTER konzept übernommen. Bereits im Mai war die S.A.G. Solarstrom AG von der NBC Franken Solarfonds 1 GmbH & Co. KG mit der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf rund 160 Dächern karitativer oder kommunaler Gebäude in der Region beauftragt worden. Auf bis zu acht Baustellen parallel wurden bis heute insgesamt 2,3 MWp in Anlagengrößen von durchschnittlich 20-30 kWp installiert und ans Netz angeschlossen.

"Wir haben alle Großprojekte wie angekündigt fertiggestellt und ans Netz gebracht. Das zweite Halbjahr und insbesondere das vierte Quartal entsprachen in jeder Hinsicht unseren Erwartungen, deshalb sind wir sehr zuversichtlich, unsere Ziele für 2009 sicher zu erreichen", so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. "Für 2010 sind wir verhalten optimistisch, auch wenn der Markt zurzeit aufgrund der Finanzierungsbedingungen und Unsicherheit bezüglich Komponentenverfügbarkeit sehr schwer planbar ist. In jedem Fall werden wir den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter fortsetzen und rechnen mit einem Umsatz von 190 bis 210 Mio. € und einem EBIT zwischen 8 und 11 Mio. €."

27.12.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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HAMBURG ENERGIE weiht Hamburgs größte freistehende Photovoltaik-Anlage auf dem künftigen Energieberg Georgswerder ein

Der neue städtische Energieversorger HAMBURG ENERGIE hat im Rahmen des IBAProjekts "Erneuerbares Wilhelmsburg" die größte freistehende Photovoltaik-Anlage Hamburgs gebaut. Sie ist die erste eigene Erzeugungsanlage von HAMBURG ENERGIE und das erste abgeschlossene Energieprojekt im Rahmen der IBA.   Mit der neuen Photovoltaik-Anlage auf der ehemaligen Mülldeponie in Hamburg-Georgswerder beginnt HAMBURG ENERGIE bereits drei Monate nach Eintritt in den Markt mit der Produktion eigener regenerativer Energie in Hamburg. Ab sofort erzeugen über 1.600 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von etwa 5.000 Quadratmetern Solarstrom, insgesamt rund 400.000 Kilowattstunden pro Jahr. So viel, dass rund 170 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Die erzeugte Energie wird auf Grundlage der Vergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ins Hamburger Netz eingespeist.




Zukunftsweisender Energieversorger aus Hamburg für Hamburg

Insgesamt investierte HAMBURG ENERGIE nach eigenen Angaben 2,4 Millionen Euro in den Bau der Photovoltaik-Anlage. Rund ein Drittel davon stammt aus EU-Mitteln. Für die nächsten 30 Jahre wird die Anlage in Georgswerder saubere Energie produzieren. Danach müssen die Photovoltaik-Module ausgetauscht werden. "HAMBURG ENERGIE steht für die Wende zu einer umweltfreundlichen und zukunftsfähigen Energieversorgung in Hamburg. Diese Anlage an dieser symbolträchtigen Stelle auf der ehemaligen Mülldeponie in Georgswerder setzt ein klares Zeichen für dieses Umdenken und ist Teil einer nachhaltigen und klimaschonenden Stadtentwicklung für Wilhelmsburg. Diese Anlage macht deutlich, dass HAMBURG ENERGIE ein zukunftsweisender Energieversorger aus Hamburg für Hamburg ist", so Umweltsenatorin Anja Hajduk.

HAMBURG ENERGIE-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit: "Die Photovoltaik-Anlage auf der Deponie in Georgswerder ist für uns der erste Schritt. Weitere eigene regenerative Erzeugungsanlagen von HAMBURG ENERGIE werden bereits im Sommer 2010 folgen. Damit tun wir nicht nur etwas für eine umweltfreundliche Energieversorgung hier in Hamburg, sondern fördern auch den Wirtschaftsstandort."



Energieversorgung auf den Elbinseln soll komplett auf regenerative Energien umgestellt werden

Die Photovoltaik-Anlage ist auch das erste Energieprojekt, das im Rahmen der IBA Hamburg realisiert wird: "Die Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage ist der erste Schritt zur Verwirklichung des IBA-Klimaschutzkonzepts 'Erneuerbares Wilhelmsburg'. Mit diesem Klimaschutzkonzept will die IBA die Energieversorgung auf den Elbinseln komplett auf regenerative Energien umstellen. Dabei verwandelt sich die ehemalige Haus- und Sondermülldeponie in Georgswerder in eine Landschaft, die Energie erzeugt. Die IBA plant zudem, den Energieberg öffentlich zugänglich zu machen. "Hier entsteht eine Informationslandschaft, die die Geschichte der Mülldeponie, den Umgang mit Altlasten und die vielfältigen Potenziale für die Gewinnung erneuerbarer Energien erfahrbar macht und erklärt", erläutert IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg. Die Deponiefläche, auf der die Anlage steht, hat die Größe etwa eines Fußballfeldes. Die größte Herausforderung beim Bau war der Untergrund aus etwa 7.000.000 Kubikmetern Haus- und Sondermüll, der hier bis 1979 eingelagert wurde. Um die Abdeckung der Deponie nicht zu beschädigen, mussten beim Bau der Photovoltaik-Anlage flache Spezialfundamente verwendet werden.

24.12.2009   Quelle: Hamburg Energie, Behörde f. Stadtentwicklung und Umwelt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar- und Erdwärme für die Schimpansen vom Primadomus

Solar-Kollektoren
Solar-Kollektoren "IS-PRO 2H"

Ende November 2009 eröffnete die niederländische Stiftung AAP im spanischen Villena mit dem Primadomus einen einzigartigen Zufluchtsort für verletzte und misshandelte Primaten. Für die Behaglichkeit im Primadomus sorgt ein cleveres Energiemanagement-System, das für die Gebäudebeheizung und die Brauchwassererwärmung ganzjährig mit Solar- und Erdwärme auskommt  Seit dem Jahr 2004 arbeitet die niederländische Stiftung AAP am Projekt Primadomus. Das Ziel: Misshandelte Primaten sollen einen geschützten, artgerechten Zufluchtsort bekommen, an dem die Primaten beobachtet, gepflegt und nach der Resozialisierung wieder in die angestammte Heimat gebracht werden. Ende November 2009 war es dann soweit. Die AAP eröffnete in Villena, in der Nähe von Alicante, das erste von acht geplanten Gebäuden im Rahmen des Primadomus-Projekts. Bei der Planung des Energiemanagements setzte AAP auf IMMOSOLAR, ein international tätiges Solar-Unternehmen. Schließlich sollte das Energiemanagement auf konsequent saubere Energiequellen zurückgreifen: auf Sonnen- und Erdwärme. In der intelligenten Kombination daraus lässt sich sehr viel Energie einsparen. Für das erste der acht geplanten Gebäude entwickelte IMMOSOLAR ein System für die Beheizung und die Brauchwassererwärmung. Auf der Terrasse des ersten Gebäudes installierte IMMOSOLAR zehn Hochleistungskollektoren "IS-PRO 2H" mit selektiver TINOX-Beschichtung installiert. Die Absorberfläche beträgt insgesamt 20 Quadratmeter, was einer Leistung von 12 Kilowatt (kW) entspricht. Für eine ganzjährige optimale Ausnutzung der Solarenergie wurde eine Neigung von 45 Grad gewählt.


EnergyManagementSystem verbindet Solar- mit Geothermie

Herzstück der Anlage ist das EnergyManagementSystem (EMS), das solar- und geothermische Energie verbindet und den gesamten Energiebedarf des Gebäudes deckt. Die zentrale Regel- und Steuereinheit nutzt die Erde als Wärmespeicher. So regelt das EMS zu jedem Zeitpunkt die Solarenergie, die zur Gebäudebeheizung oder zur Brauchwassererwärmung genutzt werden soll. Steht vor allem in den wärmeren Jahreszeiten mehr Wärme von den Kollektoren zur Verfügung, wird diese in der Erde gespeichert. Der Erdspeicher besteht aus einem Wärmeaustauschsystem mit großem Erdvolumen als Speichermasse. Bei den traditionellen Systemen mit horizontaler Energieaufnahme erfolgt die Regeneration des Erdwärmekollektors durch Sonneneinstrahlung und Niederschlag auf die Oberfläche, unter der sich die Wärmetauscherrohre befinden. Beim EnergyManagementSystem erfolgt die Regeneration kontrolliert über die Solarkollektoren und den EnergyManager. In jedem Fall wird der Erdspeicher mit der Wärme beladen, die dem Gebäude entzogen wird.


Erdspeicher mit zwei übereinander liegenden Registermatten

Bei dem Erdspeicher handelt es sich um ein schnell zu verlegendes Registermattensystem, die aufgrund ihres geringen Rohrabstandes eine hohe Wärmeübertragung gewährleisten. Die Rohre sind temperaturbeständig bis 65°C und sauerstoffdicht. Bei diesem Projekt weist der zweilagige Speicher eine Oberfläche von insgesamt 200 m² auf, für die jedoch lediglich ein Aushub von 70 cm benötigt wurde.
Im Primadomus besteht der Erdspeicher aus zwei übereinander liegende Registermatten mit 14 Modulen in einer Aushebungstiefe von 65-80 cm. Bei einer Oberfläche von jeweils 13,5 m2 (14,3 m2 tatsächliche Fläche) beträgt die Absorberoberfläche des Erdspeichers in zwei Lagen insgesamt 200 m2 - weitaus mehr als die benötigte Mindestoberfläche von 120 m2. Der einzige für die Installation des Erdspeichers benötigte Bauaufwand an der Erde ist eine Aushebung von 65-80 cm Tiefe.


Dank Vorwärmung durch den Erdspeicher: Wärmepumpe mit hoher Leistungszahl

Der Erdspeicher versorgt die Wärmepumpe IS-EMS, die für hohe Temperaturen ausgerüstet ist und den bei der Verbindung des Solar- und Erdwärmekreislaufes mitunter starken Temperaturschwankungen standhält. Damit deckt die Wärmepumpe an kühleren Tagen den Energiebedarf. Durch die Vorerwärmung des Erdspeichers erreicht die Wärmepumpe bei einer angenommenen Bodentemperatur von 10 °C und einem Wärmezugang von 35 °C eine Leistungszahl (COP) von bis zu 6,9. Das bedeutet, dass die Wärmepumpe pro Kilowattstunde elektrischer Energie 6,9 kWh Wärmeenergie erzeugt. In Bezug auf das Abgabesystem arbeitet die Wärmepumpe IS-EMS von Immosolar optimal mit Niedertemperaturheizsystemen, wie Fußboden- oder Wandheizungen. Für traditionellere Heizsysteme wie beispielsweise "Fan-Coils" können Temperaturen bis 50°C bereitgestellt werden. Die Fußbodenheizung, einschließlich ihrer Varianten an Wänden und Decken, bietet im Sommer Kühlung über dieselben Installationen. Wie wenig andere Systeme bietet die Wärmepumpe IS-EMS den Vorteil, lediglich ein System zur Heizung und Kühlung von Gebäuden zu verwenden.

Die AAP-Stiftung und IMMOSOLAR haben noch einiges vor: Eine zweite Einheit ist bereits im Bau. Diesmal soll das EMS zusätzlich noch das Gebäude kühlen. Dazu wird das geothermische System auf drei 105 m tiefen Brunnen basieren. Nicht nur die Primaten und deren Pfleger werden die Behaglichkeit zu schätzen wissen, auch die Umwelt und die Betreiber von Primadomus profitieren von der Anlage: Das System stößt kein CO2 aus. Zudem schont die jährliche Einsparung von mehr als 4500 kWh an Primärenergie langfristig den Geldbeutel der Betreiber und sichert damit den langfristigen Erfolg des Projekts.

24.12.2009   Quelle: IMMOSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IMMOSOLAR,


 

solarhybrid erweitert Führungsriege: Olaf Krückemeier und Claus Mattheis als neue Vorstände bestellt

Tom Schröder, Vorstandsvorsitzender
Tom Schröder, Vorstandsvorsitzender

Der Aufsichtsrat der solarhybrid AG (Brilon) hat am 21. Dezember 2009 Olaf Krückemeier als Vorstand Einkauf und Claus Mattheis als Vorstand Projektgeschäft mit Wirkung zum 1. Januar 2010 bestellt. Beide Vorstandspositionen seien neu geschaffen worden, um dem rasanten Wachstum der Photovoltaik-Geschäftseinheit von solarhybrid Rechnung zu tragen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zugleich wurde der bisherige Vorstand Tom Schröder zum Vorstandsvorsitzenden ernannt.  






Geschäftsbereich Photovoltaik ab Januar 2010 am Standort Hamburg

Olaf Krückemeier (34) ist seit der Gründung von solarhybrid im Unternehmen beschäftigt. Er hat den Aufbau des Unternehmens nachhaltig geprägt, leitete den Einkauf und wurde im Juli 2008 Prokurist. In seiner Funktion als Vorstand Einkauf sind ihm die Unternehmensbereiche Einkauf und Produktmanagement zugeordnet. Krückemeier verfügt über langjährige Erfahrungen in Führungspositionen in der Bau- und Energiebranche.

Claus Mattheis (40) verfügt über langjährige Führungserfahrungen im Projektmanagement. Der studierte Bauingenieur hat sich in den letzten Jahren auf das Baumanagement im Bereich Erneuerbare Energien spezialisiert. Mattheis leitete zahlreiche Photovoltaik-Großprojekte im In- und Ausland. Zu seinen Aufgaben gehörten die Vorbereitung und Durchführung von Investitions- und Bauprojekten sowie die Errichtung von Produktionsstätten.

Die langjährigen Management- und Branchenerfahrungen von Olaf Krückemeier und Claus Mattheis kommen vor allem dem weiteren Ausbau der Photovoltaik-Unit von solarhybrid zugute. Während Krückemeier in der Unit den Bereich Handel/Distribution strategisch betreut, verantwortet Mattheis das gesamte Projektgeschäft ab einer Anlagengröße von 100 Kilowatt. Ab Januar hat die Photovoltaik-Unit ihren Sitz am neuen Standort Hamburg.

Tom Schröder, Vorstandsvorsitzender: "Mit Olaf Krückemeier und Claus Mattheis gewinnen wir zwei kompetente Vorstände, um das positive Unternehmenswachstum gemeinsam voranzutreiben und unsere partnerbasierten Qualitätsleistungen im Bereich Photovoltaik weiter auszubauen."

23.12.2009   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
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First Solar und NRG Energy eröffnen größtes kalifornisches Photovoltaik-Kraftwerk

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) und NRG Energy, Inc. (Princeton, New Jersey) gaben am 21. Dezember 2009 den Betriebsbeginn des größten kalifornischen Solar-Kraftwerks bekannt. First Solar hat die Anlage mit einer Leistung von 21 Megawatt (MW) im kalifornischen Blythe entwickelt und gebaut, die letzten Monat von NRG bzw. seiner hundertprozentigen Tochter NRG Solar gekauft wurde. Der Solarstrom wird im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung über 20 Jahre an Southern California Edison (SCE) verkauft. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage in Blythe im Riverside County, etwa 200 Meilen östlich von Los Angeles angesiedelt, ist die größte Anlage auf Basis von Dünnschichtmodulen in den USA und fünf mal so groß wie die zweitgrößte Anlage in Kalifornien.   NRG erwartet, dass die Anlage bei Spitzenleistung den Strombedarf von fast 17.000 Haushalten decken kann und dabei Kalifornien bei der Einhaltung seiner Ziele in Sachen erneuerbare Energien hilft. Etwa 175 Personen haben am 3-monatigen Bau der Anlage mitgewirkt.


Arnold Schwarzenegger: Regierung hat ein Klima geschaffen, in dem "green businesses" gedeihen können

"Es ist kein Zufall, dass Amerikas größtes Dünnschicht-Solarkraftwerk hier in Kalifornien gebaut wurde, wo meine Regierung erfolgreich ein Klima geschaffen hat, in dem 'green businesses' gedeihen können", sagte der Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger. "Es sind zukunftsorientierte Unternehmen wie First Solar, die Kalifornien helfen werden, seine Ziele in Sachen Treibhausgas-Reduzierung und Standards bei erneuerbaren Energien zu erreichen, mit denen unser Staat in den USA führend ist. Ebenso werden wir neue 'grüne' Arbeitsplätze schaffen, die uns mit aus der Wirtschaftskrise führen werden."
"Sonnenenergie ist die große unangezapfte Quelle in Kalifornien, und wir freuen uns, Teil dieses bedeutenden Meilensteins der Solarentwicklung in unserem Staat zu sein", sagte Marc Ulrich, SCE-Vizepräsident im Bereich erneuerbare Energien. "Indem der Stromanbieter SCE diesen Strom ins Netz einspeist, kann er seine Führungsposition im Bereich der erneuerbaren Energien in den USA halten."


Kalifornien bereitet den Weg für groß angelegte Projekte aus sauberen Energiequellen
"Kalifornien bereitet, wie auf vielen anderen Gebieten auch, den Weg für groß angelegte Projekte aus sauberen Energiequellen", sagte David Crane, Geschäftsführer von NRG Energy. "Durch die Zusammenarbeit mit Pionieren wie First Solar und zukunftsorientierten Unternehmen wie SCE möchte NRG zur Luftreinhaltung beitragen, während wir das Wachstum unseres Landes im Bereich sauberer Energie durch gewerbliche Solarprojekte ankurbeln."
First Solar hat 2008 sein Angebot in Kalifornien erweitert. Die Anlage in Blythe ist ein Beispiel für die künftige Entwicklung im großen Maßstab. "Die Entwicklung, Projektfinanzierung und der Bau dieser Solaranlage beweisen First Solars Können bei Projekten im Kraftwerksmaßstab", sagte Bruce Sohn, Präsident von First Solar. "Nach dreimonatigem Bau freuen wir uns, noch vor dem geplanten Termin ans Netz zu gehen."


Solarstrom vermeidet jährlich etwa 12.000 Tonnen CO2-Ausstoß
Mit den Dünnschichtmodulen von First Solar soll die Anlage in Blythe jährlich mehr als 45.000 Megawattstunden (MWh) sauberen, erschwinglichen und nachhaltigen Strom erzeugen. Diese Solarstromerzeugung vermeidet jährlich etwa 12.000 Tonnen CO2-Ausstoß - das entspricht 2.200 Autos weniger auf den Straßen. First Solar wird die Anlage in Blythe betreiben und warten, gemäß einem Langzeitvertrag mit NRG.

23.12.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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2,9 MWp-Solarpark geht an das Netz: Schäferstadt Hungen setzt auf Photovoltaik

Solarpark Hungen im Dezember 2009
Solarpark Hungen im Dezember 2009

Am 23. Dezember 2009 nimmt der Solarpark Hungen nach nur etwas mehr als zwei Monaten Bauzeit seinen Betrieb auf. Wo einst Braunkohle gefördert wurde, erzeugen künftig rund 12.700 Photovoltaik-Module rund 2,7 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich. Die Anlage wird von den Hungener Stadtwerken in den nächsten 20 Jahren in eigener Regie betrieben. In diesem Zeitraum werden die Stadtwerke die Rendite aus dem Investitionsvolumen von etwa 8,5 Millionen Euro erwirtschaften, berichtet die abakus solar AG (Gelsenkirchen) in einer Pressemitteilung.  "Die Stadtwerke Hungen und wir haben bei der Realisierung dieses Projektes an einem Strang gezogen", sagt Thomas Kraus, der zuständige Projektleiter bei der abakus solar AG.




12.700 Photovoltaik-Module auf 80.000 Quadratmetern

Anders wäre der Solarpark Hungen wohl kaum innerhalb des knappen Zeitrahmens fertigzustellen gewesen. Er erstreckt sich über eine 80.000 Quadratmeter große ehemalige Bergbauhalde im Stadtteil Trais-Horloff, die einen nahezu perfekten Standort für eine Photovoltaik-Freilandanlage dieser Größe darstellt. So ist diese von außen nicht einsehbar, da die nach Süden abfallende Halde komplett von einem Streifen Bäume eingerahmt ist. Die "versiegelte" Fläche ist dank der optimierten Aufständerung der Photovoltaik-Module sehr klein, da pfahlartige Raumfundamente bei ca. 21.000 Quadratmetern Modulfläche lediglich 48 Quadratmeter Bodenkontakt beanspruchen. Somit kann selbst der eingezäunte Bereich mit der Photovoltaik-Anlage in Zukunft auch als Schafsweide genutzt werden, was in der "Schäferstadt" Hungen nicht nur symbolische Bedeutung hat.

Der Solarpark wurde mit insgesamt 12.672 Photovoltaik-Modulen von AU Optronics Corp. aus Taiwan errichtet, die dort nach deutschen Qualitätsvorgaben hergestellt wurden. Sie erzeugen künftig zirka 2,7 Millionen kWh Strom jährlich. Dies entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 800 Haushalten. Damit liefert die Anlage gleichzeitig mehr Strom als die Stadt Hungen für ihre Liegenschaften benötigt. Auch die Umwelt kann einen Profit für sich verbuchen, denn der Solarpark erzielt darüber hinaus eine CO2-Einsparung von etwa 1.900 Tonnen im Jahr. Betrieben wird er von den Stadtwerken Hungen.

Mit der Umsetzung des Projektes beauftragte die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hungen die abakus solar AG im September dieses Jahres. Zuvor hatte sich das international tätige Gelsenkirchener Unternehmen in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Dieses Verfahren basierte auf einer Machbarkeitsstudie zur Wirtschaftlichkeit des Solarparks. Sie ergab, dass derzeit sehr günstige wirtschaftliche Bedingungen für die Investition in einen Solarpark vorherrschten: Stark gesunkene Weltmarktpreise für hochwertige Photovoltaik-Komponenten und ein niedriges Zinsniveau bei ansonsten 20 Jahren staatlich garantierter Einspeisevergütung sorgen für eine ausgezeichnete Rentabilität.



32 Cent Einspeisevergütung je Kilowattstunde Solarstrom

Somit erwirtschaften die Stadtwerke Hungen die vollständige Rendite aus der Gesamtinvestition von rund 8,5 Millionen Euro. Das Versorgungsunternehmen profitiert noch von der aktuellen Einspeisevergütung, die bis zum Ende des Jahres knapp 32 Cent je Kilowattstunde beträgt. Auf dieser Basis erwarten die Betreiber einen Ertrag von etwa 850.000 Euro jährlich. In der vertraglich vereinbarten Laufzeit von 20 Jahren könnte sich dieser dann auf rund 17 Millionen EUR summieren - ein klares Plus für die Stadt Hungen und deren Bürger.

Mit dem Solarpark sieht sich Hungen als Vorreiter im Hinblick auf die Stärkung regenerativer Energien. Schon jetzt haben sich zahlreiche weitere Kommunen über das Projekt informiert und wollen 2010 dem Hungener Modell folgen.

23.12.2009   Quelle: abakus solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: abakus solar AG,
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Photovoltaik: Trina Solar weiht Solar-Dachanlage mit 40 MW in Belgien ein

Solar-Dachanlage in Antwerpen, Belgien
Solar-Dachanlage in Antwerpen, Belgien

Der integrierte Photovoltaik-Hersteller Trina Solar Limited (Changzhou, China) berichtete am 17.12.2009, das Unternehmen habe das mit einer Nennleistung von 40 Megawatt (MWp) größte dachmontierte Photovoltaik-Kraftwerk Europas fertig gestellt. Laut Pressemitteilung wurde die Solar-Dachanlage für ein weltweit tätiges Logistikunternehmen mit Sitz im belgischen Antwerpen gebaut.   In dem Solar-Kraftwerk wurden nach Vorgaben eines zuvor angekündigten Modul-Liefervertrags mit dem belgischen Unternehmen Invictus NV (Invictus), einem Partnerunternehmen der Benelux TEC Servicegroup, Photovoltaik-Module von Trina Solar verwendet. Die 166 Millionen Euro teure Solaranlage soll bis Ende 2009 fertig gestellt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Sie soll rund 14.000 Haushalte mit Strom versorgen und jährlich zirka 17.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.



Unternehmen arbeiten an Photovoltaik-Projekten in ganz Europa

Arturo Herrero, Vizepräsident für Großkunden von Trina Solar sagte: "Wir sind sehr froh darüber, dass die Photovoltaikmodule von Trina Solar für dieses bahnbrechende Projekt unseres Kunden Invictus ausgewählt wurden. Wir arbeiten in Belgien und in anderen europäischen Ländern eng mit dem Unternehmen zusammen. In dieser Region werden mehr und mehr Photovoltaik-Projekte umgesetzt". Jan Van der Henst, Vorstand von Invictus, fügte hinzu: "Zusammen mit den qualitativ hochwertigen und leistungsstarken Modulen und dem ausgezeichneten Kundendienst von Trina Solar belegt die Fertigstellung dieses Projekts die Kenntnisse und die Erfahrung, die Invictus bei der Umsetzung von Megawatt-Photovoltaikprojekten hat".

23.12.2009   Quelle: Trina Solar Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Ltd,
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Europäische Investitionsbank gewährt EDF EN 500 Millionen Euro für Photovoltaik-Projekte

EDF Energies Nouvelles (EDF EN; Paris, Frankreich) und die Europäische Investitionsbank (EIB) gaben am 17.12.2009 bekannt, dass sie eine Absichtserklärung über eine neuartige Finanzierung von Photovoltaik-Kraftwerken von EDF EN in Frankreich und Italien unterzeichnet haben. Laut Pressemitteilung stellt die EIB dem Unternehmen 500 Millionen Euro für dieses Programm zur Verfügung.   Es soll für die Realisierung verschiedener Photovoltaik-Projekte von EDF EN in den beiden Ländern verwendet werden, die für den Zeitraum von 2010 bis 2012 geplant sind. Die Photovoltaik-Anlagen, die sich momentan im Bau befinden oder gerade entwickelt werden, sollen allesamt mit Dünnschichtmodulen des amerikanischen Herstellers First Solar (Tempe, Arizona) ausgestattet werden. Das Finanzierungsabkommen sieht vor, dass jedes der Photovoltaik-Kraftwerke gemeinsam mit verschiedenen Geschäftsbanken realisiert wird, wobei die Finanzierung jedes Projekts individuell gestaltet werden soll. Laut Pressemiteilung wird die EIB bis zu 50 % der Projektkosten übernehmen.



Zwei Pilotprojekte als Beispiel für die Finanzierung weiterer PV-Kraftwerke

Im Rahmen der Absichtserklärung soll die Finanzierung von zwei Pilotprojekten bis Anfang 2010 abgeschlossen werden. Hierbei handelt es sich laut Pressemitteilung um einen Solarpark in Gabardan im französischen Bezirk Les Landes mit drei Teilabschnitten mit einer jeweiligen Spitzen-Nennleistung von 12 Megawatt (MWp), und um ein bodenmontiertes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 12,5 MWp in Loreno, in der italienischen Region Venezien. Die bei diesen Projekten angewandte Finanzierungsstruktur soll als Beispiel für die Folgeprojekte dienen. So soll deren Umsetzung bei Baubeginn stark erleichtert werden, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir sind sehr froh über diese innovative Finanzierungsmöglichkeit, die aufgrund unseres hohen Projektvolumens von der EIB ermöglicht wurde", sagte Pâris Mouratoglou, Vorstandsvorsitzender von EDF Energies Nouvelles. "Diese Finanzierungslösung ist perfekt auf Photovoltaik-Projekte abgestimmt, die durchschnittlich kleiner sind als Windenergieprojekte. EDF EN kann so seine vielen Projekte in Frankreich und Italien schneller umsetzen, was uns bei der Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele helfen wird". Der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Philippe de Fontaine Vive, fügte hinzu: "Die Unterstützung, die wir für die Projekte von EDF Energies Nouvelles gewähren, passt perfekt zu der nationalen und europaweiten Politik, erneuerbare Energiequellen zu fördern. Sie hilft bei der Erreichung unserer Klimaziele und bei unserem Streben nach Energieunabhängikeit, und gleichzeitig fördert sie die Entwicklung innovativer Technologien".

23.12.2009   Quelle: Europäische Investitionsbank   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Gehrlicher Solar AG nimmt Solar-Großkraftwerk Rothenburg/Oberlausitz (20,5 MW) in Betrieb

Solar-Großkraftwerk Rothenburg
Solar-Großkraftwerk Rothenburg

Die Gehrlicher Solar AG (Dornach b. München) hat ihr mit 20,5 Megawatt (MW) bisher größtes Photovoltaik-Kraftwerk auf dem ehemals militärisch genutzten Areal des Flugplatzes Rothenburg/Oberlausitz in Betrieb genommen. Seit dem 21. Dezember dieses Jahres wird der umweltschonend erzeugte Solarstrom in das Stromnetz eingespeist. Zuvor hat der örtliche Energieversorger ENSO die Schutzeinrichtungen für die Mittelspannungsschaltanlagen überprüft und abgenommen.   Im April dieses Jahres hatte die zu den führenden deutschen Photovoltaik-Unternehmen gehörende Gehrlicher Solar AG aus Dornach bei München mit dem Bau des Solar-Großkraftwerkes begonnen. Auf den drei Teilflächen mit insgesamt rund siebzig Hektar wurden 273.240 Dünnschichtmodule von First Solar, elf Wechselrichter sowie zehn Millionen Einzelteile verbaut und etwa 600 Kilometer Kabel verlegt. Die Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von 20,5 Megawatt versorgt jährlich rund 8.000 Haushalte mit umweltschonend erzeugtem Strom. Die CO2-Ersparnis liegt bei circa 18.000 Tonnen.

23.12.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Photovoltaik: COLEXON Energy AG übergibt 2,4-MWp-Anlagenportfolio in Sachsen

COLEXON übergibt 2,4 Megawatt Photovoltaik-Leistung.
COLEXON übergibt 2,4 Megawatt
Photovoltaik-Leistung

Erneut stellt COLEXON (Hamburg), Spezialist für große Photovoltaik-Aufdachanlagen, seine Kompetenz unter Beweis: Auf den Dächern der sächsischen BMG Baugruppen- und Modulfertigung GmbH (Glauchau) wurden am 16. Dezember 2009 drei Solar-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,4 Megawatt (MWp) in Betrieb genommen. Dank individueller Unterkonstruktion der COLEXON-Ingenieure werde ein überdurchschnittlicher Solarstrom-Ertrag erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Das neue Solarkraftwerksportfolio auf den Dächern der BMG, projektiert von der COLEXON Energy AG, besteht aus insgesamt drei Photovoltaik-Einzelanlagen an Standorten in Glauchau. Baubeginn der insgesamt 24.000 m2 großen Kraftwerke war im Juli dieses Jahres. Insgesamt verbaute COLEXON 33.400 Dünnschichtmodule von First Solar.




Effiziente Bauweise

Eine besondere Herausforderung für COLEXON stellte die maximale Dachlast von jeweils 15 kg/m2 dar. Hierfür entwickelten die Photovoltaik-Experten von COLEXON in Zusammenarbeit mit SC-SolarCraft eine innovative Unterkonstruktion in Leichtbauweise. Darüber hinaus ermöglicht die Konstruktion eine überaus effiziente Nutzung der vorhandenen Dachfläche. Diese verursacht bei einer Aufständerung der Module von nur zehn Grad eine äußerst geringe Verschattung und schafft somit Platz für insgesamt mehr Module auf dem Dach. Auf eine aufwändige Durchdringung der Dachhaut konnte verzichtet werden.


Optimale Rendite

Diese Ingenieursleistung der COLEXON-Anlage sei zum einen individuell auf die besonderen Anforderungen der Anlagen in Sachsen zugeschnitten. Zum anderen versetze diese effiziente Aufdachkonstruktion in Verbindung mit den First Solar-Modulen COLEXON in die Lage, den Kunden auch im kommenden Jahr trotz der zu erwartenden politischen Entwicklungen attraktive Renditen zu bieten, heißt es in der Pressemitteilung.


Wachstumskurs 2010

Das Projektportfolio Glauchau ist für COLEXON einer von mehreren Gründen optimistisch ins nächste Jahr zu blicken. Zum Jahresende 2009 habe die Gesellschaft ihre finanzielle Flexibilität mit der Sicherung umfassender liquider Mittel ausweiten können. Die im Dezember abgeschlossene Working Capital-Finanzierung über 21 Millionen Euro bilde einen wichtigen Schritt zur Finanzierung des operativen Wachstums für 2010. Mit der neu gewonnen finanziellen Sicherheit und gewohnt innovativen Lösungsansätzen für Investoren wie etwa in Glauchau sieht sich COLEXON schon jetzt gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich zu wachsen.

22.12.2009   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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S.A.G. Solarstrom AG im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen, notiert ab dem 21. Dezember im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und wird von der youmex AG als Deutsche Börse Listing Partner begleitet. Mit dieser mit erweiterten Transparenzfolgepflichten eingehenden Notierung im Entry Standard trage die S.A.G. Solarstrom AG dem gestiegenen Interesse institutioneller Investoren Rechnung, so das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung.  "Durch die Einbeziehung unseres Unternehmens in den Entry Standard möchten wir weitere potentielle Investoren ansprechen und so die Visibilität und Liquidität unserer Aktie erhöhen. Dies sehen wir als weiteren Schritt im Rahmen des zielgerichteten Ausbaus unserer Kapitalmarktaktivitäten und der Verbesserung unserer Investor Relations. Unser Ziel ist und bleibt der Wechsel in den Regulierten Markt", kommentiert Dr. Karl Kuhlmann, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG. Man habe bereits in den letzten zwei Jahren die Investor Relations-Arbeit deutlich ausgeweitet und unter anderen eine freiwillige Quartals-Berichterstattung eingeführt und an zahlreichen Investoren- und Analystenveranstaltungen teilgenommen. "Nachdem die erfolgreiche Restrukturierung der S.A.G. Solarstrom AG zunehmend Früchte trägt und wir gleichzeitig ein stetig wachsendes Interesse an der S.A.G.-Aktie wahrnehmen, ist dieser Schritt folgerichtig und unterstreicht den hohen Stellenwert, den wir dem Informationsinteresse des Kapitalmarktes einräumen", so Kuhlmann weiter.

22.12.2009   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: BP Solar und Tauber-Solar einig über weitere Vorgehensweise für Solar-Dach in Bürstadt

Photovoltaik-Dachanlage "Sonnenfleck"
in Bürstad

BP Solar und die Tauber-Solar Management GmbH geben die Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung bekannt: Diese ermögliche den Wiederaufbau aller vier Bauabschnitte der "Sonnenfleck"-Solaranlage sowie Änderungen des Anlagendesigns und der Installation. Dr. Leonhard Haaf, Pressesprecher und Geschäftsführer von Tauber-Solar, kommentiert: "Als Projektentwickler und Anlagenbetreiber von über 150 Solarstromanlagen haben wir in den letzten Jahren viele Erfahrungen sammeln können. Damit und mit den Rückschlüssen aus diesem Vorfall sind wir in der Lage, das Anlagendesign, die Installations- und Wartungsqualität der Solaranlage in Bürstadt zu verbessern und so einen sicheren und langfristig zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten." 





Neue Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehung zwischen BP Solar und der Tauber-Solar-Gruppe

Tauber-Solar ist laut Pressemitteilung verantwortlich für den Wiederaufbau der Bauabschnitte drei und vier und beauftragt die Installation eines Stehfalzblechs als neue Unterkonstruktion. BP Solar werde die entsprechenden Solarlaminate (ungerahmte Module) vor ihrer erneuten Montage testen. Die Vereinbarung schaffe auch die Grundlage für den Neubeginn einer langfristigen Geschäftsbeziehung zwischen BP Solar und der Tauber-Solar-Gruppe. Dazu gehöre die Lieferung von BP-Solarmodulen mit einer gesamten Installationskapazität von 15 Megawatt (MWp) für künftige Projekte der Tauber-Solar Gruppe.
Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer von BP Solar Deutschland: "Diese Vereinbarung unterstreicht den Willen von BP Solar, Tauber-Solar bei der Wiederinbetriebnahme des Systems zu unterstützen und die Funktionalität und Sicherheit der Anlage in Bürstadt zu gewährleisten."
Dr Haaf betont: "Unsere größtes Interesse sowie das unserer Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer ist es, die Anlage wieder sicher in Betrieb zu nehmen. Wir freuen uns, dass BP Solar uns bei diesem Ziel als Partner unterstützt und wir nicht nur eine gute Lösung für Bürstadt gefunden haben, sondern auch für zukünftige Projekte Geschäftspartner bleiben."

22.12.2009   Quelle: BP Solar Deutschland GmbH; TAUBER-SOLAR Management GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Forschungsprojekt für die nächste Generation von CIS-Dünnschichtsolarzellen gestartet

Ein GeneCIS Modul von Würth Solar
Ein GeneCIS Modul von Würth Solar

Das Projekt "Technologieentwicklung für die Dünnschichtphotovoltaik" (TEDD), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird, geht an den Start. Die Aktivitäten sind innerhalb des Spitzenclusters "Forum Organische Elektronik" angesiedelt. Die Koordination hat Würth Solar (Schwäbisch Hall), Innovationsführer und Vorreiter für CIS-Technologie, übernommen. Das interdisziplinäre Projekt wird gemeinsam umgesetzt mit den Verbundpartnern Merck KGaA (Darmstadt), Trumpf Laser GmbH & Co. KG (Schramberg), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (Stuttgart) und dem Karlsruhe Institute of Technology (Karlsruhe). Rund 15 Materialwissenschaftler, Ingenieure, Chemiker und Physiker sind beteiligt. 





Entwicklung der nächsten Generation der CIS-Dünnschichtsolarzellen für gesteigerte Wirtschaftlichkeit und neue Anwendungen


Ziele sind die Materialentwicklung und das Drucken von Cu(In, Ga)Se2-Dünnschichtsolarzellen (CIS) in Verbindung mit organischen Materialien und der Erweiterung zur Tandemsolarzelle. Ebenfalls untersucht wird die Eignung von Lasern zur Nachbehandlung der vakuumfrei aufgebrachten Absorberschicht. Mit den neuen Methoden und Materialien kann die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen weiter verbessert werden. Gleichzeitig entstehen neue Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch den Einsatz flexibler Substratmaterialien wie Metall- oder Kunststofffolien. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 3 Millionen Euro mit einer Förderquote von 50 Prozent durch das BMBF.

In Rahmen von TEDD werden Synergieeffekte erwartet, die sich durch das Zusammenspiel druckbarer organischer und anorganischer Absorbermaterialien und Funktionsschichten für zukünftige Generationen von Dünnschichtsolarzellen ergeben. Um eine vollständige Druckbarkeit des Solarzellenschichtverbundes zu erzielen, werden organische Funktionsschichten zur Anwendung kommen. Die Erweiterung zur Tandemsolarzelle und damit der effizienteren Ausnutzung des Sonnenlichtspektrums wird angestrebt.

Voraussetzung für das Drucken der anorganischen CIS-Absorberschicht ist die Verfügbarkeit geeigneter Materialien und die Weiterverarbeitung zu Tinten und Pasten. Die Drucktechnik eröffnet ein großes Potenzial zur Kostenreduzierung durch hohe Durchsätze und den möglichen Verzicht auf die bisherige, relativ energie- und kostenintensive Verdampfungstechnik im Vakuum. Nach wie vor erforderlich ist jedoch die thermische Nachbehandlung im Anschluss an das Aufbringen der Schicht. Als möglicher Ersatz sollen dafür neue Lasersysteme entwickelt und erprobt werden.

TEDD verfolgt mit der Verbindung aus dem Einsatz neuer Materialien, der Kombination aus Organik und Anorganik sowie vielversprechender Verfahren einen neuartigen Ansatz. Mit den beteiligten Partnern und deren jeweiligen Know-how wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Materialentwicklung über die Beschichtungsmethoden und die einzelnen Verarbeitungsschritte zu Solarzellen und Modulen mit der Kombination von anorganischen und organischen Schichten einschließlich ihrer möglichen Vermarktung abgedeckt. Der Forschungs- als auch der Produktionsstandort Deutschland erhält damit eine nachhaltige Stärkung.

Unterstützt wird die Zusammenarbeit der Partner durch die InnovationLab GmbH in ihrer Funktion als Forschungs- und Transferplattform der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie zeichnet außerdem für die Managementaufgaben des Spitzenclusters "Forum Organische Elektronik" verantwortlich, dem dieses Projekt zugeordnet ist.

22.12.2009   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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Photovoltaik-Großanlagen: Rund 190.000 Solarmodule von Kyocera für 40 MW in Spanien

Solarpark
Solarpark "Don Quijote" (15,5 MW)
in Ciudad Real, Spanien

Solarmodule von Kyocera, einem der führenden Photovoltaik-Hersteller, mit einer Gesamtleistung von etwa 40 Megawatt (MW) wurden in zwei Solarstrom-Großanlagen in Spanien installiert. Dazu wurden rund 190.000 Module des japanischen Technologie-Konzerns auf einer Fläche von 338.581 m2 montiert. Die Solarparks werden von dem spanischen Unternehmen Avanzalia Solar betrieben und wurden vor kurzem fertig gestellt.  Die beiden Solar-Kraftwerke decken laut Kyocera den durchschnittlichen Jahresenergiebedarf von ungefähr 17.700 Haushalten. Die Anlage "Dulcinea" steht in Cuenca und hat eine Leistung von insgesamt 31,8 MW, 28,8 MW davon mit Kyocera-Modulen erzeugt. "Don Quijote", die kleinere Anlage mit 15,5 MW, steht in Ciudad Real. Die Module von Kyocera seien aufgrund von Qualität und hoher Energieumwandlungseffizienz für diese Großprojekte ausgewählt worden, betont der Hersteller. Als eines der wenigen Unternehmen am Markt führe Kyocera alle Produktionsschritte selbst aus, ohne Zukauf von Zwischenprodukten. Die lückenlose Kontrolle resultiere im Zusammenspiel mit der über 30-jährigen Erfahrung und dem vollautomatisierten Fertigungsprozess in einer überdurchschnittlichen Produktqualität. Das bedeute: Effizienz, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Davon profitierten sowohl Privatanwender als auch Betreiber von Solar-Großanlagen.




Neue Photovoltaik-Fabrik in Yasu

Kyocera startete 2009 mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarzellen in Yasu, Japan. Die neue Solar-Fabrik soll bereits im Frühjahr 2010 mit der Fertigung starten und wird mit der bereits bestehenden großen Produktionsanlage in Yohkaichi das Zentrum der Solarzellenherstellung von Kyocera in Japan bilden. Das Unternehmen plant, die Solarproduktionsmenge bis 2012 von aktuell 300 Megawatt pro Jahr auf 650 Megawatt zu steigern.

22.12.2009   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Photovoltaik: Sputnik nimmt 8,6-Megawatt-Anlage in Gerwisch bei Magdeburg in Betrieb

Photovoltaik-Anlage in Gerwisch (8,6 MW)
Photovoltaik-Anlage in Gerwisch (8,6 MW)

Der Schweizer Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering (Biel) hat seine bisher größte deutsche Photovoltaik-Anlage in Gerwisch bei Magdeburg in Betrieb genommen. Mit einer Gesamtleistung von 8,6 Megawatt (MWp) ist das Solar-Kraftwerk auch das größte in der Region. Sputnik-Servicetechniker Andreas Rittner schloss die Rekordanlage am 14. Dezember ans Mittelspannungsnetz an. Betrieben wird die PV-Anlage von der Pegasus Vertriebs GmbH.   Das Unternehmen aus Mainaschaff im Landkreis Aschaffenburg ist auf den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen ab etwa fünf Megawatt Leistung spezialisiert. Die Anlage in Gerwisch hat Pegasus in nur 16 Wochen realisiert. Die offizielle Einweihung der PV-Anlage ist für Februar 2010 geplant.



Dünnschicht-Module von First Solar; Zentralwechselrichter von Sputnik

Bei den Anlagenkomponenten hat Pegasus sich für 120.000 Cadmium-Tellurid-Module von First Solar und 25 Zentralwechselrichter vom Typ SolarMax 300 C entschieden, die in Betonstationen untergebracht sind. Für den einwandfreien Betrieb sorgt Sputniks Rundum-Sorglos-Paket "MaxControl" mit integrierter Überwachungseinheit und einer garantierten Verfügbarkeit von 97 Prozent pro Jahr - 20 Jahre lang. "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir zusammen mit Pegasus Sputniks größte Freiflächenanlage in Deutschland realisieren konnten", sagt Sputnik-Deutschland-Chef Hans-Thomas Fritzsche.

"Die Zusammenarbeit mit Sputnik Engineering war sehr angenehm und vertrauensvoll", ergänzt Pegasus-Mitarbeiter Hans-Peter Knecht. Der Kontakt zu Sputnik sei über Empfehlungen zustande gekommen, die PV-Anlage in Gerwisch ist Pegasus? erstes Projekt mit SolarMax-Wechselrichtern. Es wird nicht das einzige bleiben: Für 2010 hat Pegasus bereits mehrere Projekte mit SolarMax-Wechselrichtern in der Pipeline.

22.12.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Dr. Florian Holzapfel wird neuer Geschäftsführer des Photovoltaik-Herstellers Calyxo

Dr. Florian Holzapfel
Dr. Florian Holzapfel

Dr. Florian Holzapfel wird ab dem 1. Januar 2010 neuer Geschäftsführer der Calyxo GmbH, einer Tochtergesellschaft der Q-Cells SE. Die im Jahr 2005 gegründete Calyxo GmbH produziert am Standort Thalheim in Sachsen-Anhalt mit derzeit rund 150 Mitarbeitern Dünnschicht-Solarmodule auf Basis der Cadmiumtellurid-Technologie. Neben der kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklung und Produktoptimierung plant Calyxo den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Ein erster Schwerpunkt der neuen Aufgabe von Dr. Florian Holzapfel wird die zusätzliche Finanzierung für den weiteren Ausbau des Unternehmens sein.   Der bisherige Geschäftsführer von Calyxo, Dr. Oliver Hartley, wird in Zukunft die Geschäftsführung von Q-Cells Australia pty. ltd. übernehmen und somit die Einheit Marketing und Sales für Q-Cells verstärken. Dr. Oliver Hartley hat in den Jahren 2008 und 2009 zusammen mit dem technischen Geschäftsführer von Calyxo, Dr. Michael Bauer, das Unternehmen vom Forschungsstadium erfolgreich zum Markteintritt geführt.



Neue Photovoltaik-Technologien eingeführt

Seit Beginn des Jahres 2009 hat Dr. Florian Holzapfel den Bereich Neue Technologien der Q-Cells SE aufgebaut und so weiterentwickelt, dass nun einzelne Technologien in das Kerngeschäft der Gruppe integriert werden können. Bereits seit Dezember 2006 verantwortete er als Vorstandsmitglied die Technologieentwicklung im waferbasierten Siliziumbereich. "Dr. Holzapfel hat in den drei Jahren seiner Vorstandstätigkeit bei Q-Cells unter Beweis gestellt, dass er neue Photovoltaik-Technologien erfolgreich über den Markteintritt hinaus führen kann. Deshalb haben wir ihn mit dieser wichtigen Aufgabe betraut", betont Marcel Brenninkmeijer, Aufsichtsratsvorsitzender der Q-Cells SE.

"Mit der Besetzung des Geschäftsführerpostens durch Dr. Florian Holzapfel wollen wir sicherstellen, dass die vielversprechende Dünnschicht-Technologie von Calyxo zu einer Erfolgsgeschichte wird. Dr. Holzapfels Erfahrung auf diesem Gebiet wird Calyxo maßgeblich nach vorn bringen", begründet Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE, die Auswahl des neuen Managers.

21.12.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Suntech ist erstes asiatisches Solar-Unternehmen mit VDE geprüftem Testlabor

Modulproduktion bei Suntech
Modulproduktion bei Suntech

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, ist das erste asiatische Solar-Unternehmen, das für seine Qualitätstests im hauseigenen Labor das TDAP-Zertifikat vom VDE erhält. Das Test Data Acceptance Program (TDAP) bestätigt, dass sämtliche Prüfmittel und -prozesse die Anforderungen der IEC Norm 61215 erfüllen. Damit kann Suntech VDE Zertifizierungen wesentlich schneller durchführen und Produkte schneller auf den Markt bringen.   Dr. Qiang Han, Geschäftsführer vom VDE in Shanghai, erläutert: "Wir sind von den umfangreichen Prozessen zur Qualitätssicherung beeindruckt. Sie übersteigen sogar die bestehenden Anforderungen für eine Zertifizierung gemäß IEC. Als weltweit führendes Solar-Unternehmen ist Suntech ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine konsistente und qualitativ hochwertige Produktion garantiert werden kann.


Im Rahmen des Programms wird der VDE in regelmäßigen Abständen Mitarbeiter zu Suntech schicken, um Qualitätstests und -prozesse zu überprüfen. Dadurch können VDE-Zertifizierungen gemäß IEC von sieben auf vier Monate verkürzt und neue Suntech Produkte noch schneller auf den Markt gebracht werden. Dr. Zhengrong Shi, Chairman und CEO bei Suntech, fügt hinzu: "Wir betrachten Qualität als einen wichtigen langfristigen Erfolgsfaktor in der Solarbranche. Mit über 1,5 Gigawatt an installierter Leistung, einer hohen Zahl von Mitarbeitern in der Qualitätskontrolle und umfangreichen internen Produkttests sind wir branchenweit führend. Die Zuverlässigkeit und hohe Leistung unserer Produkte gibt unseren Kunden das Vertrauen, saubere Energie langfristig erzeugen zu können. Wir werden eng mit dem VDE und anderen international angesehenen Organisationen zusammenarbeiten, um die hohe Qualität unserer Solarmodule auch in Zukunft zu garantieren."

Das vom VDE geprüfte Testlabor von Suntech ist das größte seiner Art in China. Das Testlabor umfasst 1.400 Quadratmeter überdachte und 7.000 Quadratmeter Außenfläche. Zu den modernsten Geräten, die für Tests benutzt werden, zählen eine begehbare UV-Lichtkammer, eine begehbare Salznebelkammer, eine Wasserdampfkammer sowie Simulatoren für Kurz- und Dauerlicht. Hinzu kommen begehbare Klimakammern, mechanische Belastungs- und Hageltester, Elektrolumineszenztester und Infrarotkameras. Sämtliche Prüfmittel und -prozesse entsprechen oder übertreffen internationale Standards (UL1703, IEC 61215, IEC61730-2). Bereits im Juni 2009 erhielt Suntech als erstes chinesisches Unternehmen das amerikanische UL-Zertifikat für sein Testlabor (Underwriters Laboratories).

21.12.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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GLS Bank und Bosch Solar Energy AG eröffnen neue Photovoltaik-Kraftwerke in Thüringen und Sachsen

Solarmodul von Bosch Solar
Solarmodul von Bosch Solar

Im ostthüringischen Ronneburg wurde am 18.12.2009 das Solarkraftwerk Ronneburg I feierlich eröffnet. Die 4,5 Megawatt-Solarstromanlage befindet sich auf dem Betriebsgelände eines ehemaligen Uranabbaugebiets. Bis 1990 hatte die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut hier Uranerz vor allem für die Atomwaffenproduktion der Sowjetunion gefördert. 1991 wurde das Bundesunternehmen Wismut GmbH beauftragt, die ehemals bergbaulich genutzten Anlagen und Flächen stillzulegen und zu sanieren.  Andreas Neukirch, Vorstand der GLS Bank und GLS Energie AG, zeigte sich erfreut über den offiziellen Startschuss: "Seit 35 Jahren investieren wir in herausragende ökologische Projekte. Insbesondere in der ökologischen Wiedernutzbarmachung von Gebieten verfügen wir über große Erfahrungen. Das Projekt in Ronneburg zeigt, wie eine ruiniert geglaubte Fläche mit den richtigen Maßnahmen einer ökologisch nachhaltigen Nutzung zugeführt werden kann."



50 000 Dünnschicht-Solarmodule erzeugen jährlich rund 4.023.000 Kilowattstunden Solarstrom

Rund 50 000 amorphe und mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule von Bosch Solar Energy erzeugen auf einer Fläche von rund 26 Hektar zirka 4.023.000 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von rund 2 700 Tonnen jährlich. Etwa 1 200 Vier-Personen-Haushalte können jährlich mit der erzeugten Energie versorgt werden. Grundstücksbesitzer und Betreiber desSolarparks ist die GLS Bank. Die Bosch Solar Energy AG trat als Generalübernehmer für die Errichtung des Solarparks von der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe auf und lieferte die in dem Park verbauten Dünnschicht-Solarmodule.


Weitere Solarparks in Erfurt und Fraureuth

Gleichzeitig mit dem Solarpark Ronneburg I wurden am 18.12.2009 zwei weitere Photovoltaikkraftwerke eingeweiht. Mit insgesamt knapp 4,5 Megawatt Leistung gehen im Erfurter Güterverkehrzentrum und im sächsischen Fraureuth gemeinsam errichtete Solarparks ans Netz. "Zusammen mit der GLS Bank haben wir in Ronneburg, Erfurt und Fraureuth innerhalb von kürzester Zeit drei Solarkraftwerke erfolgreich auf den Weg gebracht. Dies ist für uns ein wichtiger Schritt zum Ausbau unseres Projektgeschäftes und eine hervorragende Ausgangsbasis für die Realisierung möglicher weiterer gemeinsamer Projekte im kommenden Jahr", sagte Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG.

21.12.2009   Quelle: GLS Bank, Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Spanien: 13 solarthermische Kraftwerke von Abengoa Solar für staatliche Förderung qualifiziert

Solarthermisches Kraftwerk
Solarthermisches Kraftwerk
"Solnova I"

Das spanische Ministerium für Industrie, Tourismus und Handel hat im Dezember 2009 ein vorläufiges Register veröffentlicht, in dem die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energiequellen geregelt ist. Laut einer Pressemitteilung von Abengoa Solar (Sevilla, Spanien) enthält diese offizielle Liste 13 solarthermische Kraftwerksprojekte des Unternehmens, die alle die notwendigen rechtlichen Bedingungen erfüllten. Laut Regelwerk dürfen alle in dem Register gelisteten Kraftwerke Strom in das öffentliche Netz einspeisen, der im Rahmen des spanischen Einspeisetarifs zwischen 2010 und 2013 in vier Phasen vergütet wird.   Die 13 Solarprojekte haben jeweils eine Nennleistung von 50 Megawatt (MW) und sollen in fünf Gruppen von je zwei oder drei Einzelkraftwerke aufgeteilt werden. Insgesamt sollen die 13 Projekte eine Nennleistung von 650 MW haben. Damit könnten 334.000 Haushalte mit Strom versorgt und jährlich ungefähr 408.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.


Gesamtleistung der solarthermischen Kraftwerke soll auf 681 MW steigen

Zusammen mit den derzeit 31 MW Leistung der PS10-und PS20-Kraftwerke sollen die 650 MW neuer Leistung die Gesamt-Kapazität von Abengoa Solar in Spanien bis Mitte 2013 auf 681 MW erhöhen. Die neuen Kraftwerke sollen während der Bauphase ungefähr 7000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen. Mit Betrieb und Wartung der Anlagen sollen mehr als 500 langfristige Jobs anfallen. Santiago Seage, Vorstand von Abengoa Solar, unterstrich, wie wichtig die Aufnahme der 13 Projekte in die Liste ist: "Dies wird es uns erlauben, drei technologisch fortschrittliche Solarparks in einigen der für Solarenergie am besten geeigneten Regionen Spaniens zu bauen. Die Erfahrung, die wir derzeit mit unseren bestehenden Projekten sammeln und auch über die Jahre 2010 bis 2013 sammeln werden, wird es uns erlauben, in die Verbesserung unserer Technologie zu investieren und die Kosten der Stromproduktion zu senken. Dies wird für den breiteren Einsatz solarthermischer Technologien in Spanien und weltweit von besonderer Bedeutung sein".

21.12.2009   Quelle: Abengoa Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abengoa Solar,
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Neue Studie stellt Ontarios vorbildliche Energiepolitik auf eine Stufe mit Deutschlands Förderung der erneuerbaren Energien

Ontario hat es geschafft, sich in die erste Liga der Umweltnationen zu spielen
Ontario hat es geschafft, sich in die erste Liga
der Umweltnationen zu spielen

Beim Aufbau einer nachhaltigen, "grünen" Wirtschaft hat die kanadische Kernprovinz Ontario - gemeinsam mit Deutschland - mittlerweile Vorbildfunktion. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der DB Climate Change Advisors der Deutsche Bank Group, die während des Klimagipfels in Kopenhagen veröffentlicht wurde. In der Studie "Paying for Renewable Energy: TLC at the Right Price" werden die energiepolitischen Anstrengungen von Deutschland, Frankreich, Holland, Spanien und Ontario verglichen. Das Whitepaper hob besonders den "Green Energy Act" und die mit dem Gesetz verbundenen Solarstrom-Einspeisetarife der Provinz Ontario hervor. Ontarios Verantwortliche sind zudem stolz, als Provinz - was in Kanada den deutschen Bundesländern entspricht - in einer Reihe mit Nationen genannt und verglichen zu werden. 


Erfolgreiche Gegenmaßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel

Darüber hinaus hat die Provinzregierung von Ontario beim Klimagipfel in Kopenhagen eine Absichtserklärung unterschrieben, um - gemeinsam mit den Vereinten Nationen - eine Entwicklungsregion im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Die Auswahl der Region sowie die Details der Fördermaßnahmen stimmen die Provinzregierung von Ontario und das "United Nations Development Programme" UNDP in den nächsten Monaten ab. "Zwar ist der Klimawandel mittlerweile die größte Bedrohung für unseren Planeten, unsere Gegenmaßnahmen sind jedoch erfolgreich. Wir sind stolz, andere im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen zu können", kommentiert John Gerretsen, Umweltminister von Ontario.

21.12.2009   Quelle: Communication Consultants GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Communication Consultants; Fotolia,
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Energy Conversion Devices und Endesa bauen Photovoltaik-Dachanlagen mit 3 MW in Spanien

UNI-SOLAR-Laminat von ECD
UNI-SOLAR-Laminat von ECD

Das US-Photovoltaik-Unternehmen Energy Conversion Devices, Inc. (ECD; Rochester Hills, Michigan) kündigte im Dezember 2009 an, das Unternehmen werde gemeinsam mit Endesa S.A. (Madrid, Spanien) im spanischen Sevilla Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von zwei Werken der Coca Cola Company errichten. In den Solarstromanlagen mit einer Gesamt-Spitzenleistung von 3 Megawatt (MWp) sollen Dünnschicht-Solarmodule vom Typ "UNI-SOLAR" verwendet werden, heißt es in der Pressemitteilung.   ECD werde den Bau der Solar-Dachanlagen über sein Tochterunternehmen United Solar Ovonic betreuen. Die UNI-SOLAR-Laminate des Unternehmens sollen unmittelbar auf der Dachabdichtung aufgebracht werden. Die fertigen Solarkraftwerke gehen dann in den Besitz von Endesa über, welche die Systeme betreiben und warten wird. Der Bau soll noch im laufenden Quartal beginnen, die Fertigstellung der Anlagen ist im ersten Halbjahr 2010 geplant.



Photovoltaik-Laminate für Dächer mit geringer Traglast

"Die UNI-SOLAR-Laminate sind ideal für die in Spanien weit verbreiteten Dächer geeignet, die keine großen Lasten tragen können", sagte Andreu Cladera, Produktmanager Photovoltaik von Endesa. "Dass sie im Vergleich zu anderen Solarprodukten mehr Strom pro Watt erzeugen, hat uns die Projektfinanzierung erleichtert. Außerdem ist UNI-SOLAR leicht zu installieren, weshalb wir den Bau und die Inbetriebnahme der Systeme innerhalb von nur wenigen Monaten werden abschließen können. Wir rechnen damit, schnell Kapitalrendite aus unserer Anfangsinvestition schlagen zu können". Mark Morelli, Präsident und Vorstand von ECD, sagte: "Dieser Vertrag beweist, dass unsere Strategie in Sachen großer Solarprojekte erfolgreich ist. Endesa verfügt bei der Stromproduktion und Distribution im wachsenden spanischen Solarmarkt über einen wertvollen Erfahrungsschatz".

21.12.2009   Quelle: Energy Conversion Devices   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Conversion Devices, Inc.,
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Sonnenkraftwerk Schöneiche: Photovoltaik-Anlage liefert jährlich 1,24 Mio. Kilowattstunden Solarstrom

Sonnenkraftwerk Schöneiche (Brandenburg), 1,3 MWp
Sonnenkraftwerk Schöneiche
(Brandenburg), 1,3 MWp

Bereits am 11. Dezember 2009 wurde die Inbetriebnahme des Sonnenkraftwerks in Schöneiche bei Berlin, Land Brandenburg, gefeiert. Die von der RGE Energy AG (Frankfurt am Main) projektierte und gebaute Photovoltaik-Anlage hat eine Leistung von 1,3 Megawatt (MWp) und wurde auf einer 40.000 m2 großen Konversionsfläche der Flora Immobilien und Verwaltungs-GmbH installiert. Damit entspricht das Ausmaß der Photovoltaik-Anlage in etwa der Größe von fünf Fußballfeldern. Bereits seit Anfang Dezember speist das Sonnenkraftwerk Solarstrom in das lokale Netz ein, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit 0,3194 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. 




Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

6.090 polykristalline Hochleistungsmodule des Herstellers BP Solar werden laut RGE Energy jährlich rund 1,24 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, mit dem rund 270 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden können. Auch die Umwelt profitiere vom Sonnenkraftwerk Schöneiche: Während ihrer 20-jährigen Laufzeit werde die Anlage insgesamt rund 14.600 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) einsparen, so die Betreiber. "Das größte Sonnenkraftwerk rund um Berlin ist ein Beweis dafür, dass die Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche gemeinsam mit privaten Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet", freute sich Bürgermeister Heinrich Jüttner. "Wir möchten uns bei allen Projektbeteiligten und den Vertretern der Gemeinde bedanken, durch deren Engagement die Realisierung des Projektes ermöglicht wurde", sagte der Vorstandsvorsitzende der RGE Energy AG, Elias Issa, vor rund 50 Gästen bei der Einweihung.


Neue Nutzung der teilweise versiegelten Konversionsfläche

Auf der Freifläche, auf der jetzt Solarstrom erzeugt wird, produzierte die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG) Flora bis 1990 Gemüse und Blumen für das nahe Berlin und die Region. Nach deren Auflösung ließ das Nachfolgeunternehmen Flora Immobilien und Verwaltungs-GmbH die stillgelegten Gewächshäuser abreißen und engagierte sich für eine neue Nutzung der teilweise versiegelten Konversionsfläche am Rand des insgesamt 120 Hektar großen Gewerbeparks. Die Fundamentreste im Boden wurden im Zuge des Baus der Photovoltaik-Anlage entfernt. "Für meinen Vorgänger Jochen Brandt und mich ist das heute ein großer Tag. Jahrelange, zwischenzeitlich fast tot geglaubte Bemühungen für ein Sonnenkraftwerk hier in Schöneiche sind nun Realität", freut sich Flora Immobilien-Geschäftsführer Dr. Heinz Harder über den Ansiedlungserfolg.

20.12.2009   Quelle: RGE Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RGE Energy AG,
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Erste "PV Power Plants"-Konferenz: USA setzen auf Solarenergie-Nutzung im Kraftwerks-Maßstab

Photovoltaik-Kraftwerk
Photovoltaik-Kraftwerk "Sarnia Solar Project"

Die Zahl großer solarer Freiflächenanlagen wird in den USA in den kommenden Jahren sprunghaft steigen, so ein Ergebnis der weltweit ersten Konferenz für Photovoltaik-Großanlagen "PV Power Plants 2009 - USA", die am 11. Dezember im Caesars Palace in Las Vegas zu Ende ging. Die USA sind ein wichtiger Wachstumsmarkt für Solarenergie, in dem große Freiflächenanlagen voraussichtlich in Zukunft einen wichtigeren Raum einnehmen werden als Solarstrom-Dachanlagen von Privatleuten, berichtet der Kongressveranstalter Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Bereits jetzt seien die Preise für Land im Südwesten der USA stark gestiegen, denn dort erlaube die Sonneneinstrahlung eine besonders hohe Energieausbeute.   Rege Diskussionen über alle Aspekte photovoltaischer Großkraftwerke von der Planung und Finanzierung bis zu technischen Details bestätigten das große Interesse an der Technologie und prägten die Atmosphäre der Konferenz. Die ausgewogene Mischung von Referenten aus den USA und aus Deutschland förderte den Erfahrungsaustausch auf beiden Seiten des Atlantiks.

Durchdachte Logistik und Ausbau des Stromnetzes für Solar-Kraftwerke

Die Teilnehmer profitierten von konkreten Erfahrungen aus der Praxis: Stephen Smith von Solvida Energy Consulting zeigte beispielsweise, wie eine gut durchdachte Logistik die Qualität großer Solarkraftwerke erheblich steigern kann. Dr. David Larsson von der ABB Inc. beschrieb, wie der notwendige Ausbau des Stromnetzes in den USA durch Hochspannungsleitungen für Gleichstrom nutzbringend ergänzt werden kann. Damit gab er auch wertvolle Anregungen für europäische Projekte. "Die Solarpraxis hat eine effektive Konferenz mit Sprechern von Weltrang organisiert", kommentiert Andy Skumanich von SolarVision. "Eine informative und sehr internationale Konferenz, die alle Aspekte großer Solar-Systeme beleuchtet hat", so Joy Bishoen von eclareon.
Eine zweite Konferenz zu PV-Großkraftwerken mit Fokus auf die südost- und osteuropäischen Märkte findet vom 25. bis 26. Januar in Prag statt.

20.12.2009   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enbridge Inc,
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Trend Capital AG: 1,7 Millionen Euro mehr für Anleger des Solar-Fonds "Sonne Italiens"

Anleger des Trend Capital-Solarfonds Sonne Italiens GmbH & Co. KG können eine höhere Rendite erwarten, berichtet die Trend Capital AG (Mainz) in einer Pressemitteilung. Fondsmanager Peter Käsberger sei es gelungen, den Einkaufspreis der Photovoltaik-Module um eine halbe Million Euro zu senken. Eine neue Quelle für Wetterdaten sei ausgewertet und das Ertragsgutachten überarbeitet worden. Beides steigere die bisher prognostizierte Rendite um 17 Prozent. Dies entspreche einer um 1,7 Millionen Euro erhöhten Ausschüttung während der Laufzeit von 20 Jahren. 


Ertragsgutachten von meteocontrol basierend auf Wetterdaten des italienischen Militärs

"Wir legen ein besonderes Augenmerk auf die Qualität und das Zusammenspiel der einzelnen Anlagenelemente", betont Peter Käsberger, Geschäftsführer der Trend Capital Neue Energien GmbH. "Für den reibungslosen Betrieb eines Solarparks werden die Grundlagen in der Planungsphase geschaffen." So konnten durch Spielräume in der Umsetzung günstigere Einkaufspreise und eine höhere Effizienz der eingesetzten Baugruppe realisiert werden. Das neue Ertragsgutachten von meteocontrol basiert auf Wetterdaten des italienischen Militärs, die erst vor kurzem freigegeben wurden. Das neue Ergebnis von 1.579 KWh wurde aber vorsichtshalber mit dem alten Gutachten verrechnet und für die Prognose der Durchschnittswert von 1.544 KWh zugrunde gelegt.


Zwischenfinanzierung sichert Baubeginn bereits im März 2010

Der Fonds investiert in den Bau eines acht Megawatt großen Solarkraftwerkes 30 Kilometer südlich von Turin. Trend Capital sichere durch eine Zwischenfinanzierung in Höhe von vier Millionen Euro, dass der Bau und die Arbeiten an der Anlage planmäßig beginnen können, heißt es in der Pressemitteilung. Den Betrieb soll die Anlage ab Mai 2010 aufnehmen. Anleger können sich an dem Fonds mit Einlagen ab 5.000 Euro zuzüglich Agio beteiligen. Die Trend Capital GmbH & Co. Sonne Italiens KG verspricht Ausschüttungen von 15% pro Jahr, dies nahezu steuerfrei. Ausgeschüttet werden soll bereits nach dem ersten Betriebsjahr.

20.12.2009   Quelle: Trend Capital Neue Energien GmbH; Trend Capital   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Keller Lufttechnik: Neue Photovoltaik-Technologie auf dem Hallendach

Solyndra-Module
Solyndra-Module

Bei Keller Lufttechnik in Kirchheim unter Teck zwischen Stuttgart und Ulm kommt seit Oktober 2009 Solarstrom von einem zweiten Hallendach. Das 660 Quadratmeter große Flachdach der Keller-Mehrzweckhalle hat jetzt eine Spitzenleistung von 33 Kilowatt (kWp) und eine geschätzte Jahresstromausbeute von 36.000 Kilowattstunden. Das entspricht dem Verbrauch von 13 Haushalten. "Wir betreiben bereits seit 2007 eine 330 Kilowatt Spitzenleistung liefernde Photovoltaik-Anlage auf einem unserer Industriehallendächer. Dafür nutzen wir langjährig bewährte Photovoltaik-Technologie und sind damit sehr zufrieden", sagt Frank Keller, Geschäftsführer des mittelständischen Traditionsunternehmens.   "Jetzt freuen wir uns, dass wir dieses Engagement für die Umwelt weiter ausbauen und gleichzeitig eine ganz neue Photovoltaik-Technik zum Einsatz bringen konnten. Es entspricht unserer Firmenphilosophie, Anlagen zur Luftreinigung zu liefern, die technisch spitze sind und energetisch besonders effizient arbeiten. Darauf achten wir auch bei Technik, die wir im eigenen Werk einsetzen.“


Photovoltaik-Module in neuer Form

Als es um die Wahl geeigneter Solarmodule für die Bestückung der Mehrzweckhalle ging, stellte die GWS Aktiengesellschaft für Wärme und Strom aus Ostfildern bei Stuttgart, mit der Keller bereits die erste Photovoltaik-Anlage realisierte, eine Neuentwicklung von Solyndra aus Fremont in Kalifornien vor. Die neuartigen Module, die Frank Keller sofort überzeugten, bestehen aus einem 108 mal 182 Zentimeter großen Rahmen mit 40 Glas-Röhren, in denen sich die Solarzellen befinden. Sie bilden damit keine geschlossene Fläche mehr, sondern gleichen einem Rost, durch den Winde hindurchfegen können. Solyndra-Elemente bieten so kaum Angriffsfläche, müssen daher nicht zusätzlich beschwert oder im Dach verankert werden und sind schnell und einfach zu montieren. Eine Durchdringung der Dachhaut entfällt. Mit nur 16 Kilogramm pro Quadratmeter ist die Anlage zudem wesentlich leichter als herkömmliche, die rund 100 Kilogramm auf die Waage bringen.


Auch diffuses Licht optimal genutzt

"Die zylindrische Form hat weitere Vorteile", erläutert Bernd Lörz, Vorstand der GWS AG. "Die Module nehmen so das Sonnenlicht optimal auf, egal ob es sich um direkte Strahlung handelt oder um diffuses Licht. Auch von der Dachfläche reflektierende Lichtwellen verwandeln die Röhren in elektrische Energie." Die Anlage steht daher auf einer reflektierenden Dachmembran. Die höchsten Erträge erzielen Solyndra-Module außerdem, wenn sie flach - das heißt parallel zur Dachfläche - verlegt werden. Das vermeidet ungenutzte Flächen, die herkömmlicherweise frei bleiben müssen, weil geneigt aufgestellte Elemente sich sonst gegenseitig beschatten, und steigert die Stromausbeute.


Finanzierung über Kreditanstalt für Wiederaufbau

Frank Keller schätzt die Technik-Innovation auf dem Hallendach: "Sie passt zu dem Anspruch, den auch wir mit unseren Produkten verfolgen. Ich freue mich, dass die Finanzierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) es uns möglich machte, trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen an diesem Projekt festzuhalten und es wie geplant umzusetzen."

19.12.2009   Quelle: GWS Aktiengesellschaft; Keller Lufttechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GWS Aktiengesellschaft; Keller Lufttechnik,
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Elektrofahrzeuge: Beautiful Earth Group baut erste Photovoltaik-Aufladestation in New York

Elektrofahrzeug BMW Mini E
Elektrofahrzeug BMW Mini E

Die Beautiful Earth Group (BE), ein in New York ansässiges Energieunternehmen, hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es die erste sonnenbetriebene Aufladestation für Elektrofahrzeuge in New York gebaut habe. Die Aufladestation sei die erste ihrer Art in New York City und eine der wenigen weltweit. Die Station befinde sich auf einem Industriegelände in der Nähe des Firmenhauptsitzes des Unternehmens in Red Hook, Brooklyn, gegenüber dem New Yorker Hafen und Downtown Manhattan. Die von BE entwickelte und gebaute Aufladestation benötige keinen Anschluss an das Stromnetz, sei modular aufgebaut, aus stillgelegten, wiederverwendeten Stahlcontainern gebaut und werde vollständig von hochmodernen Sharp 235 Watt Photovoltaik-Modulen betrieben, heißt es in der Pressemitteilung. Das Projekt sei Teil der Bemühungen von BE, die Machbarkeit nachhaltiger Energielösungen für den städtischen Einsatz in New York City zu demonstrieren.   Die Aufladestation werde derzeit vom rein elektrisch betriebenen MINI E von BE genutzt, der somit eines der wenigen Fahrzeuge weltweit sei, das ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben werde. Der MINI E des BMW-Konzerns habe eine Reichweite von über 160 km (100 Meilen) und benötige rund drei Stunden zum Aufladen, so BE in der Pressemitteilung.



Aufladestation als Beispiel für effektive CO2-Reduktion

"Wenn ich am Steuer dieses 150 km/h schnellen Sportwagens sitze, bin ich immer wieder verblüfft, dass er nicht einen Tropfen Benzin verbraucht und dass seine gesamte Kraft aus der Sonnenergie stammt, die wir genau hier am Ufer in Brooklyn eingefangen haben", erklärt Lex Heslin, Präsident und CEO von BE. "Wir sind ganz begeistert, dass unser elektrischer MINI E Teil der bahnbrechenden Anstrengungen von BE ist, Nachhaltigkeit im Autoverkehr einzuführen", so Richard Steinberg, Leiter Betrieb und Strategie Elektrofahrzeuge bei BMW. Mit einer Leistung von rund sechs Kilowatt erzeuge die Aufladestation von BE auch genug Strom, um eine kleine Wohnung zu versorgen, und ihre Batterie speichere den Strom zur Deckung des Bedarfs rund um die Uhr, erklärt BE in der Pressemitteilung. Zahlreiche große Autohersteller hätten die Absicht, nächstes Jahr elektrische bzw. Plug-in-Hybridfahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die Aufladestation von BE sei ein konkretes Beispiel dafür, wie CO2-Emissionen drastisch reduziert werden könnten.


BE unterstützt Einsatz von Elektrofahrzeugen

"Elektrofahrzeuge werden wesentlich zur Verringerung der Luftverschmutzung beitragen, insbesondere, wenn ihr Treibstoff aus sauberem und umweltfreundlichem Strom besteht", erklärt Lex Heslin von BE. "Ein wirklich echter und systemweiter Wandel findet dann statt, wenn wir Energieeffizienz, Energieeinsparung und den Übergang von CO2-erzeugenden Energieformen zu nachhaltiger Energie miteinander kombinieren." Zahlreiche US-amerikanische Großstädte würden die Luftqualitätsstandards des Bundes nicht erfüllen, und der Verkehr sei für über die Hälfte der lokalen Luftverschmutzung verantwortlich. BE unterstützt laut eigener Aussage den Einsatz von Elektrofahrzeugen als entscheidenden Schritt auf dem Weg zu Nachhaltigkeit im Verkehr und als innovative Lösung, die zur GreeNYC-Initiative von New York beitrage, die eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis zum Jahre 2030 um 30% vorsehe.

Die Beautiful Earth Group erschließt, besitzt und betreibt Sonnen- und Windenergieanlagen im großen Maßstab. BE investiere ausschließlich in eine Stromerzeugung, die kein CO2 ausstoße, und setze sich zum Ziel, langfristige umweltfreundliche Lösungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu fordern, heißt es in der Pressemitteilung.

19.12.2009   Quelle: Beautiful Earth Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMW AG,
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100 neue Arbeitsplätze: ALGATEC Solar AG beteiligt sich an Projekt für Erwerbslose

Ullrich Jank, Vorstands- mitglied der ALGATEC Solar AG
Ullrich Jank, Vorstands-
mitglied der ALGATEC Solar
AG

Seit dem 15. Oktober laufe die Photovoltaik-Produktion der ALGATEC Solar AG am neuen Standort Großräschen, und aktuell seien dort 91 neue Mitarbeiter beschäftigt, berichtet das brandenburgische Unternehmen, das Photovoltaikmodule aus kristallinen Siliziumzellen herstellt. Bis Anfang 2010 soll die Mitarbeiterzahl auf über 100 erhöht werden. 30% der neuen, voll automatisierten Anlage würden bereits laufen, 30% befänden sich derzeit im Aufbau und 30% würden Ende Februar in Betrieb gehen, so ALGATEC in einer Pressemitteilung. Der Kapazitätsausbau belaufe sich auf 80 Megawatt (MW) und bedeute ein Umsatzvolumen von rund 200 Millionen Euro für diesen Standort.   "Mit dem Produktionsbeginn an einem neuen Standort zeitgleich so viele neue Mitarbeiter einzustellen, ist eine besondere Herausforderung. Die ALGATEC konnte dies nur in Zusammenarbeit mit einem starken Netzwerk erreichen", erläutert Ullrich Jank, Vorstandsmitglied der ALGATEC Solar AG. "Das Berufsbild des Solarteurs ist in Deutschland noch jung, und entsprechend wenige ausgebildete Fachkräfte sind am Markt."



Solarteur-Ausbildungsprojekt für erwerbslose Bewohner der Region

Um die Produktion wie geplant starten zu können, sei deshalb gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Cottbus, dem Job Center Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster, der WEQUA GmbH Lauchhammer, der EEpL Finsterwalde und der WOIC GbR bereits Anfang Mai 2009 ein Ausbildungsprojekt für erwerbslose Bewohner der Region gestartet worden. Ausgebildet werde zur "Produktionsfachkraft Solar – Solarteur" und zur "Fachkraft für Lager/Logistik", so ALGATEC in der Pressemitteilung. Die Qualifizierung und Auswahl der neuen Mitarbeiter sei nicht aufgrund der Vorkenntnisse oder der bisherigen Ausbildung erfolgt, für die Geschäftsführung der ALGATEC hätten vor allem Motivation und soziale Kompetenzen gezählt. Auch Beschäftigte im Alter von über 50 Jahren und Mütter seien heute engagierte Mitarbeiter.



Produktionsanlage in Großräschen ein Novum in der Branche

"Wichtig ist für uns, die Stärken der ehemaligen Berufe in unseren Teams neu formen zu können", so Ullrich Jank. "Die Dynamik des Unternehmens und der Arbeitsprozesse verlangt von unseren Mitarbeitern die Fähigkeit, mitzudenken. Die Produktionsanlage, die am Standort Großräschen derzeit aufgebaut wird, ist ein Novum in dieser Branche. Wir greifen dabei auf Verfahren zurück, die bisher im Automotivbereich angewendet werden. Im Bereich Photovoltaik setzen wir damit einen völlig neuen Maßstab." Für die Qualifizierung und die Rückführung in das Arbeitsleben seien Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes genutzt worden. Für die Region sei dies die bisher größte Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme, die durchgeführt werden konnte und habe somit Vorbildcharakter, heißt es in der Pressemitteilung.

19.12.2009   Quelle: ALGATEC Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ALGATEC Solar AG,
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juwi-Gründer Fred Jung und Matthias Willenbacher sind Greentech Manager des Jahres

Fred Jung (links) und Matthias Willenbacher
Fred Jung (links) und Matthias Willenbacher

Fred Jung und Matthias Willenbacher, Vorstände der juwi Holding AG aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt, sind vom Wirtschaftsmagazin "Capital" zum "Greentech Manager des Jahres 2009" gekürt worden, berichtet juwi in einer Pressemitteilung. Das 1996 von den beiden Vorständen gegründete Unternehmen deckt als einer der weltweit führenden Projektentwickler für Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen die gesamte Prozesskette ab - von der Standortsuche über die Planung, Finanzierung und Errichtung bis hin zur Betriebsführung. Jung und Willenbacher haben damit, nachdem sie Anfang Oktober bereits zum "Entrepreneur des Jahres" gekürt worden seien, in diesem Jahr zum zweiten Mal einen der bedeutendsten Unternehmerpreise Deutschlands erhalten.   "Die Auszeichnung macht uns stolz und glücklich. Wir erfahren derzeit viel Anerkennung - von außen wie von innen. Das bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. Inhabergeführte Unternehmen, die nicht dem schnellen Euro hinterher rennen, sondern ein großes Ziel vor Augen haben, Verantwortung übernehmen und dazu eine nachhaltige, auf Vertrauen basierende Geschäftspolitik betreiben, behaupten sich am Markt besser - insbesondere auch in Krisenzeiten", betont Fred Jung.




100 Prozent erneuerbare Energien sind bereits heute machbar

"Unternehmerischer Erfolg und visionäre Ideen schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Wirklich erfolgreiche Unternehmen haben beides fest im Blick. Auch uns treibt bei allem, was wir tun, ein großes Ziel an: 100 Prozent erneuerbare Energien. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Stromversorgung bereits heute komplett auf regenerative Energien umgestellt werden kann - und das leben wir. Das macht juwi authentisch, glaubwürdig und gibt uns und unseren Mitarbeitern große Motivation - jeden Tag aufs Neue", erklärt Matthias Willenbacher. Britta Steffen, Botschafterin der Kampagne "100 % erneuerbar": "Ich war vor kurzem in Wörrstadt und habe dort den Windpark besichtigt, der ungefähr 9.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen kann. Ich studiere im Moment Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Umwelt und Nachhaltigkeit und unterstütze diese Kampagne aus tiefstem Herzen, weil ich davon überzeugt bin, dass für eine gerechtere und sichere Zukunft etwas getan werden muss. Und die Basis schafft juwi."



Öko-Gedanken innerhalb wie außerhalb des Unternehmens leben

"Capital" hat die Auszeichnung "Greentech Manager des Jahres" in diesem Jahr ins Leben gerufen. In Deutschland ist die Umwelt-Technologie eine Erfolgsgeschichte, weltweit setzen Greentech-Unternehmen schon heute mehr als 200 Milliarden Euro um, und mehr als eine Million Arbeitsplätze sind entstanden. Mit dem "Greentech Manager des Jahres" will "Capital" jährlich Manager küren, die mutig und innovativ vorangehen, die in der Umweltbranche überdurchschnittlich erfolgreich sowie international orientiert sind und den Öko-Gedanken innerhalb wie außerhalb des Unternehmens leben. "Juwi hat uns am stärksten beeindruckt, die Erfolgsgeschichte ist enorm. Das Unternehmen ist eine Eigengründung der Vorstände, sie sind 'echte Macher' und leben ihre Überzeugungen", so "Capital"-Chefredakteur Steffen Klusmann. Schirmherr des Preises "Greentech Manager des Jahres" ist Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen.

18.12.2009   Quelle: juwi Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi Holding AG,
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Solarfun ernennt Andreas Liebheit zum Vizepräsidenten und Geschäftsführer Europa, Nahost und Afrika

Andreas Liebheit
Andreas Liebheit

Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China), ein vertikal integrierter Hersteller von Silizium-Ingots, Photovoltaik-Zellen und -Modulen, gab am 15.12.2009 die Ernennung von Andreas Liebheit zum Vizepräsidenten und Geschäfstführer für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA) ab dem 1. Januar 2010 bekannt. Liebheit war in den letzten drei Jahren für die Solon SE als Leiter des Geschäftsbereichs Solarmodule tätig.   In erster Linie war er dort verantwortlich für den Vertrieb, die Produktentwicklung und das Supply Chain Management. Davor arbeitete Liebheit in verschiedenen Positionen bei Infineon Technolgies AG. Zuletzt bis 2006 hatte er dort die Position des Vizepräsidenten und die Geschäftsentwicklung der Sicherheitsprodukte inne, in der er verantwortlich war für Projektentwicklungen weltweit und Marketing in seinem Geschäftsbereich. Er war daran beteiligt, die Distributions- und Projektwege zu erweitern und errichtete eine neue Sparte im bestehenden RFID Geschäft. Von 2000 bis 2002 arbeitete er als Strategieleiter für fünf Geschäftsfelder bei der Infineon Technologies AG. Dort war er mitverantwortlich für die Gestaltung einer neuen Geschäftsstruktur, indem er die bestehenden Geschäfte mit umstrukturierte und viel versprechende Startups akquirierte und integrierte.

Liebheit erhielt seinen Diplomingenieur in Physik von der Universität München und einen Bachelor in Physik von der Universität Montpellier in Frankreich. Peter Xie, President von Solarfun, erklärte: "Wir freuen uns sehr, dass Andreas unser EMEA Sales Team leiten wird. Seine umfangreichen Erfahrungen im Sales und Marketing werden unser Wachstum unterstützen, und unsere Kunden werden von seinen profunden Kenntnissen der Solarprodukte profitieren. Andreas wird eine wichtige Rolle bei unseren Bemühungen spielen, unsere Distributionswege und Präsenz in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zu verstärken."

18.12.2009   Quelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.,
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Solarpark Deubach geht mit knapp 3 Megawatt Leistung im schwäbischen Wettenhausen in Betrieb

Solarpark Deubach.
Solarpark Deubach.

Am 18. Dezember 2009 übergibt die Planungsfirma Vento Ludens den Solarpark Deubach an die Betreibergesellschaft PV Deubach GmbH & Co. KG. Das Solarkraftwerk im schwäbischen Wettenhausen ist Vento Ludens' erste Photovoltaik-Freiflächenanlage und mit 2,8 Megawatt (MW) Leistung auch die größte in der Region. Die rund 14.000 kristallinen Module erzeugen jedes Jahr rund drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was für 850 Vierpersonenhaushalte reicht. Außerdem spart die Solarstromanlage jedes Jahr 18.000 Tonnen Kohlendioxid ein.  Bei den Wechselrichtern haben sich die Geschäftsführer von Vento Ludens, Guido Hedemann und Horst Walz, für acht Geräte vom Typ SolarMax 330C-SV der Sputnik Engineering AG entschieden. Je zwei bis drei der neuen Zentralwechselrichter speisen ihren Strom von drei SolarMax-Megawattstationen aus direkt in das Mittelspannungsnetz des örtlichen Energieversorgers ein. "Sputniks Preisleistungsverhältnis hat uns überzeugt", erklärt Hedemann. "Sputnik Engineering ist ein ordentlich geführtes, mittelständisches Unternehmen", ergänzt Walz. "Die Sputnik-Niederlassung in Neuhausen ist nur eine Stunde von uns entfernt. Nächstes Jahr wollen wir Projekte mit einer Gesamtleistung von 25 Megawatt mit SolarMax-Wechselrichtern realisieren."



Wechselrichterstationen im "Holzstadl-Look"

Insgesamt hat die Solarstromanlage in Deubach neun Millionen Euro gekostet. Hans-Martin Herbel, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, rechnet mit einer Rendite von sieben bis acht Prozent. Die Finanzierung läuft über neun heimische Banken. Sämtliche Investoren kommen aus der Region. "Es ist unser Ziel, unsere Projekte im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren", erklärt Walz. "Deshalb haben wir 100.000 Euro in verschiedene Schönheitsmaßnahmen investiert." Dazu zählt zum Beispiel eine Blumenwiese mit großer Artenvielfalt, die unter den Solarmodulen blühen wird. Außerdem hat das Unternehmen die Megawattstationen mit Holz verkleidet und Spitzgiebel und Kupferdachrinnen auf das Dach gebaut. "Die Häuschen passen jetzt ebenso gut in die Landschaft wie schwäbische Holzstadl", sagt Walz.

Das gefällt auch dem Bürgermeister Hans Klement, der bei der feierlichen Einweihung am 11. Dezember insbesondere die Eingrünung und die Gestaltung des Photovolatik-Freiflächensystems gelobt hat. Beeindruckt hat ihn außerdem das "tolle Team, das die Anlage in nur zwei Monaten realisiert hat." Für den 17. Dezember hatte Klement bereits eine Sondersitzung für das Bauleitverfahren einberaumt, um die Erweiterung der Solarstromanlage möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Deubach II soll ab Februar 2010 mit einer Gesamtleistung von 1,8 Megawatt am selben Standort gebaut werden.


18.12.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik in Italien: SunPower und SunRay stellen 24 MW-Solarkraftwerk in Montalto di Castro fertig

Solarkraftwerk mit Nachführung von SunPower.
Solarkraftwerk mit Nachführung von SunPower.

Der Solarstrom-Produzent SunRay Renewable Energy (Floriana, Malta) und die SunPower Corporation (San Jose), kalifornischer Hersteller hoch effizienter Solarzellen, Solarmodule und Photovoltaikanlagen, berichteten am 16.12.2009, dass sie ein Photovoltaik-Kraftwerk im italienischen Montalto di Castro fertig gestellt haben. Mit einer Gesamt-Nennleistung von 24 Megawatt (MW) sei die netzgekoppelte Solarstromanlage die bisher größte in Italien.  Das Kraftwerk wurde in der Provinz Viterbo in der Region Latium gebaut und konnte laut Pressemitteilung mehrere Wochen vor der geplanten Fertigstellung an das Netz gehen. Das Solar-Kraftwerk werde genügend Strom für ungefähr 13.000 Haushalte produzieren und die Emission von jährlich ungefähr 22.000 Tonnen CO2 verhindern. Bei dem Photovoltaik-Kraftwerk handelt es sich laut Pressemitteilung um die erste Phase eines insgesamt 85 MW umfassenden Projekts, das im Jahr 2010 fertig gestellt werden soll.



Arbeitskräfte und Unternehmen vor Ort am Bau des Solarkraftwerks beteiligt

Der Bau der Solaranlage wurde gemeinsam von SunRay und SunPower organisiert und konnte innerhalb von 8 Monaten abgeschlossen werden. Laut Pressemitteilung haben daran mehr als 250 Arbeitskräfte und 10 Unternehmen vor Ort mitgewirkt. Der Netzbetreiber Terna SpA (Rom, Italien) habe eigens für die Solarstromanlage ein 150 MW-Umspannwerk gebaut, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem sei ein Besucherzentrum geplant, in dem Aufklärung über Solarstrom und andere erneuerbare Energien geleistet werden soll. SunRay will für Schulen in der Region ein Programm starten, in dem Kinder mehr über das Solarkraftwerk und die Photovoltaik lernen sollen.


78.720 Solarmodule auf Nachführsystemen

"Dass wir den größten Solarpark Italiens mehrere Wochen früher fertig stellen konnten als erwartet, belegt die Professionalität aller Beteiligten", sagte Yoram Amiga, Vorstand der SunRay Group. "Wir haben mehr als 200 Arbeiter aus der Region in der Photovoltaik-Technologie geschult, die unsere Erwartungen weit übertroffen haben und das Projekt mit Einfallsreichstum und kreativen Lösungen vorangetrieben haben". Das Montalto di Castro Solarprojekt erstreckt sich auf 80 Hektar Land. 78.720 Solarmodule von SunPower wurden in Nachführsysteme des Unternehmens integriert. Die Solar-Tracker folgen dem Lauf der Sonne und liefern laut Unternehmensangaben 25 % mehr Solarstrom als Systeme mit fest installierten Modulen. Zudem werde weniger Fläche benötigt. "Das Montalto di Castro-Projekt ist ein wichtiger Fortschritt für unsere Branche. Es beweist, dass Solarkraftwerke heute wirtschaftlich sinnvoll sind", sagte Howard Wenger, Präsident der Global Business Unit von SunPower.

18.12.2009   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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DLR-Studie: Solarthermische Kraftwerke, Photovoltaik und Energieeffizienz als Schlüssel zur Einhaltung globaler CO2-Reduktionsziele

Turmkraftwerke: Stromerzeugung mit Sonnenstrahlen
Turmkraftwerke: Stromerzeugung
mit Sonnenstrahlen

Das Potenzial von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz wird in globalen Energieszenarien bislang zu gering bewertet. Zu diesem Ergebnis kommt eine von einem Forschungskonsortium um das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellte Studie. Die Studie zeigt vielfältige Möglichkeiten, wie künftige CO2-Emissionen des Energiesektors deutlich reduziert werden können. Weltweit, so die Verfasser der Studie "Rolle und Potenzial der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz in der globalen Energieversorgung" sind beachtliche, bisher nicht ausgeschöpfte Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz sowie von Verhaltensänderungen vorhanden.   Diese auszunutzen gelinge allerdings nur, wenn erneuerbare Energien und Effizienzmaßnahmen weiterentwickelt werden. Vor allem aber müssten ökonomische, infrastrukturelle und politische Schwierigkeiten überwunden werden. Koordiniert vom DLR wirkten an der Studie die Ecofys GmbH und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie mit.




Technische Möglichkeiten übersteigen heutigen Energiebedarf um das Zwanzigfache; größte Potenziale bei konzentrierenden solarthermischen Kraftwerke und Photovoltaik

Das technische Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien beträgt laut Studie das Zwanzigfache des heutigen Endenergiebedarfs. Das weltweit größte Potenzial zur Stromerzeugung besitzen dabei solare Technologien wie konzentrierende solarthermische Kraftwerke (CSP) und Photovoltaik. Die Forscher erwarten zudem, dass sich die Kosten für die Stromerzeugung fast aller Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien (mit Ausnahme der Wasserkraft) in den nächsten zwanzig Jahren deutlich reduzieren. Unter Annahme steigender Kosten für fossile Energieträger und für CO2-Emissionen werden bis 2030 die meisten Technologien zur Erzeugung regenerativen Stroms wettbewerbsfähig sein.

Auch für die Steigerung der Energieeffizienz bestehen erhebliche Potenziale: So können Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz die Primärenergienachfrage bis zum Jahr 2050 um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Fall einer "Business as usual"-Entwicklung verringern. Zu über 50 Prozent konnten diese Maßnahmen dabei sogar als kostendeckend identifiziert werden.


Erneuerbare Energien in vielen Szenarien unterschätzt

Die Energieforscher des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik und ihre Partner analysierten in der Studie auch aktuelle globale Energieszenarien. In den meisten Szenarien wird demnach das Potenzial der erneuerbaren Energien zu niedrig bewertet. Diese Szenarien decken nicht transparent auf, was derzeit einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien und Maßnahmen für mehr Energieeffizienz einschränkt.

In künftigen Szenarioanalysen sollte daher eine umfassendere und transparentere Dokumentation grundlegender Annahmen und ihrer Grenzen angestrebt werden. Zur Verbesserung der Aussagekraft globaler Energieszenarien erstellen die Forscher nun in einem bis Ende 2010 laufenden Folgevorhaben ein regional differenziertes, konsistentes weltweites Inventar erneuerbarer Energieressourcen.

18.12.2009   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Finanztest über Solarstrom vom eigenen Dach: Die Rendite bleibt hoch

Finanztest mit Beitrag zur Photovoltaik-Rendite
Finanztest mit Beitrag
zur Photovoltaik-Rendite

Um 9 Prozent sinkt die Vergütung für Solarstrom Anfang 2010, die Installation einer eigenen Photovoltaik-Anlage lohnt sich aber weiter. Das zeigen Renditeberechnungen der Stiftung Warentest für die Januar-Ausgabe von Finanztest und das Onlineportal www.test.de. Grund seien die stark gesunkenen Preise für Solarmodule, so die Stiftung Warentest in einer Pressemitteilung. An Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung können Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen laut Finanztest rund sieben Prozent Rendite erzielen - und das über eine Laufzeit von gut 20 Jahren. In sonnigen Regionen Süddeutschlands und bei besonders günstigen Anschaffungskosten seien sogar zweistellige Renditen möglich. 

Solarstrom-Eigenverbrauch als attraktive Alternative

Immer attraktiver werde auch der Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms. Für Anlagen, die 2010 in Betrieb gehen, lohne er sich schon ab einem Strompreis von 19,49 Cent pro KWh. 2009 lag der Schwellenwert noch bei 21,42 Cent pro KWh. Etliche Stromversorger liegen bereits heute über diesem Wert. Und mit weiter steigenden Strompreisen wird der Eigenverbrauch immer interessanter.
Der ausführliche Artikel zur Rendite von Photovoltaik-Anlagen findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/solarstrom.

18.12.2009   Quelle: Stiftung Warentest   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Warentest,
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Bundesweit einzigartiger Solarpark in Betrieb genommen: 60 Photovoltaik-Nachführsysteme in einem Regenrückhaltebecken

Solarpark in Weiterstadt (Hessen)
Solarpark in Weiterstadt (Hessen)

In Weiterstadt in Hessen wurde jetzt ein bundesweit einzigartiger Solarpark in Betrieb genommen. Die Besonderheit der Anlage besteht darin, dass die Nachführsysteme vom Typ KemTRACK 60 ohne Fundament im Erdreich auskommen und Antriebe, Steuerungselektronik sowie Verkabelung einige Meter über dem Boden angebracht sind. Auf diese Weise ist ein Fluten des 22.000 Quadratmeter großen Rückhaltebeckens möglich, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Hessens Umweltministerin Silke Lautenschläger, die zusammen mit dem Bürgermeister von Weiterstadt, Peter Rohrbach, die Anlage in Betrieb nahm, würdigte das Vorhaben: "Der Solarpark leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, da die Umwelt entlastet und der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß gemindert wird." 




Insgesamt 3.600 Quadratmeter Photovoltaik-Fläche

Der Errichtung vorausgegangen war eine bundesweite Ausschreibung. Rund 15 Unternehmen hatten sich mit ihren Lösungsvorschlägen bei den Ratsmitgliedern der Stadt beworben. Den Vorzug bekam schließlich ein auf Planung und Montage von Photovoltaikanlagen spezialisiertes Unternehmen, das sich mit den Nachführsystemen des westfälischen Anlagenbauers Kemper beworben und mit der Gesamtlösung die Stadtverordnetenversammlung überzeugt hatte. Ziel des Vorhabens war es, mit der Solarstromproduktion die Stadtkasse aufzubessern. Dank der Nachführsysteme, deren Stromausbeute laut Kemper um 40 Prozent höher liegt als bei starren Anlagen, und einer Photovoltaik-Fläche von insgesamt 3.600 Quadratmetern sollen jährlich rund 565.000 Kilowattstunden produziert werden. Dies entspreche einem Erlös von 180.500 Euro, der Vermeidung von ca. 396 Tonnen CO2 sowie dem Stromverbrauch von 125 Familien pro Jahr.


Photovoltaik als sinnvolle Zweitnutzung von Flächen

Der Solarpark in Weiterstadt gehört gemessen an seiner Leistung zu den größten Anlagen in Hessen. Bis 2020 will die Landesregierung den Anteil erneuerbarer Energien noch weiter erhöhen. Das Land sucht daher derzeit nach geeigneten Flächen und hält insbesondere nach Möglichkeiten für eine Doppelnutzung wie in Weiterstadt Ausschau. Für Alexander Lenfers, Projektleiter der Kemper GmbH, macht die Anlage in Südhessen exemplarisch die Vorteile einer solchen Lösung deutlich: "Wir zeigen in Weiterstadt, wie eine sinnvolle Zweitnutzung von Flächen möglich ist. Neben Regenrückhaltebecken können Nachführsysteme auf Standrohren beispielsweise auch auf ehemaligen Mülldeponien, Parkplätzen oder Kläranlagen zum Einsatz kommen, ohne deren eigentliche Funktion zu stören."

Der auf Absaug- und Filtersysteme spezialisierte Anlagenbauer hatte erst im Mai dieses Jahres sein Portfolio um Nachführsysteme für Photovoltaikmodule erweitert. Björn Kemper, Geschäftsführer der Kemper GmbH, sieht in der Realisierung des Solarparks eine Bestätigung für die strategische Neuausrichtung: "Es zeigt sich, dass wir durch unsere langjährige Erfahrung im Anlagenbau und unsere Kernkompetenz im stahlverarbeitenden Gewerbe das nötige Know-how mitbringen, um auch komplexe Vorhaben realisieren zu können."

18.12.2009   Quelle: Kemper GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kemper GmbH,
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IBC SOLAR schließt 8-Megawatt-Solarpark auf ehemaligem Militärgelände in Neustrelitz an das Stromnetz an

IBC-Solarpark in Neustrelitz
IBC-Solarpark in Neustrelitz

Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR (Bad Staffelstein) hat in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern ein Solar-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 8,06 Megawatt (MWp) in Betrieb genommen. Es versorgt künftig 2.684 Haushalte mit Solarstrom. Da das Gelände früher durch das sowjetische Militär genutzt wurde, begleitete ein Munitionsbergungsdienst die Installationsarbeiten.   Neustrelitz, die "Residenzstadt zwischen Barock und Moderne", nutzt nun brach liegende Militärflächen für die umweltfreundliche Stromgewinnung. Hierfür hat IBC SOLAR auf dem Grundstück, das der sowjetischen Armee bis zu ihrem endgültigen Abzug im Jahr 1993 als Standort der 16. Panzerdivision gedient hatte, einen Photovoltaik-Park installiert. Die Konversion dient dazu, militärische Brachflächen in den Wirtschafts- und Naturkreislauf wiedereinzugliedern.



Munitionsbergungsdienst begleitete die Bauarbeiten

Auf einer Fläche von insgesamt rund 25 Hektar wurden knapp 39.000 polykristalline Module installiert. Das Solarkraftwerk versorgt 2.684 Durchschnittshaushalte mit Strom. Durch die umweltfreundliche Stromgewinnung werden zudem jährlich 4.480 Tonnen CO2 eingespart. "Durch den Solarpark trägt die Stadt Neustrelitz dazu bei, brach liegende Fläche optimal zu nutzen", erläutert Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG. "Um sicherzugehen, dass kein Risiko besteht, haben wir einen Munitionsbergungsdienst engagiert, der die Bauarbeiten begleitet. So kann sichergestellt werden, dass im Boden gebliebene Überbleibsel aus früheren Zeiten keine Gefahr darstellen. Photovoltaik-Park wird auf dem ehemaligen Militärgelände nun umweltfreundlicher Strom produzieren. Durch die lange Laufzeit kann sich der Grund erholen und danach anderweitig genutzt werden."

17.12.2009   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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centrotherm photovoltaics mit selektiver Emitter-Technologie erfolgreich: 17,1 Prozent mittlerer Solarzellen-Wirkungsgrad auf multikristallinem Material

Die centrotherm photovoltaics AG hat einen weiteren Meilenstein im Geschäftsbereich Solarzelle erreicht und stellt damit erneut die Leistungsfähigkeit der hauseigenen Forschung und Entwicklung unter Beweis: Auf multikristallinem Kundenmaterial wurden mittlere Wirkungsgrade von 17,1 Prozent erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Referenzfläche sei eine Wafergröße von 156 mal 156 Quadratmillimetern. Die Werte lägen damit deutlich über dem derzeitigen Industriemittel von rund 15,7 Prozent. Grundlage für die erreichten Effizienzsteigerungen sei eine neu entwickelte Zellvorderseite, die auf der selektiven Emitter-Technologie basiert. Die Photovoltaik-Spezialisten aus Blaubeuren demonstrieren mit den jüngsten Ergebnissen das große Potenzial der selektiven Emitter-Technologie für multikristalline Solarzellen.   Schon heute garantiert centrotherm photovoltaics auf der im März 2009 vorgestellten schlüsselfertigen Produktionslinie "FlexLine Plus" Wirkungsgrade von 16,6 Prozent in der Massenfertigung. Erste Produktionslinien mit selektiver Emitter-Technologie wurden bereits nach Asien verkauft.


Selektive Emitter-Technologie erhöht effektive Zellfläche

Die Emitterschicht ist die oberste, dem Licht ausgesetzte Schicht einer Solarzelle. Herkömmliche Emitter weisen eine hohe Phosphorkonzentration auf. Das hat zur Folge, dass der Anteil des Lichtes, den der Emitter absorbiert, zu einem großen Teil in Wärme umgewandelt wird und daher nicht zur Stromerzeugung in der Solarzelle beitragen kann. Diesen Verlust mindert die selektive Emitter-Technologie deutlich, indem nur noch auf einer Teilfläche, auf der dies unabdingbar ist, eine hohe Phosphorkonzentration aufgebracht wird. Damit vergrößert sich die effektive Zellfläche, die Licht in Solarstrom umwandeln kann.


Forschungs- und Entwicklungsergebnisse als Upgrade für Bestandskunden verfügbar

Die erzielten Entwicklungsfortschritte gibt centrotherm photovoltaics durch Upgrade-Möglichkeiten für bestehende, schlüsselfertige Photovoltaik-Produktionslinien unmittelbar an die Kunden weiter: Das Unternehmen optimiert dabei die im Markt bisher verbreiteten Standardprozesse mit homogenem Emitter. Gleichzeitig werden darüber hinaus aber auch innovative Herstellungsprozesse wie die selektive Emitter-Technologie so entwickelt, dass sie sich in bestehende Prozessflüsse integrieren lassen und damit nachrüstbar sind.
centrotherm photovoltaics folgt einer Forschungs- und Entwicklungs (F&E)-Roadmap, die pro Jahr eine Wirkungsgradsteigerung von 0,5 Prozent im mono- und 0,4 Prozent im multikristallinen Zellbereich vorsieht. "Mit einer Steigerung um 0,5 Prozent lassen sich die Produktionskosten schon um rund drei Prozent senken", erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand bei centrotherm photovoltaics, die Bedeutung dieser Vorgabe. "So realisieren wir für unsere Kunden kontinuierlich Kostensparpotenziale, die ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken."


Neue Rückseite zeigt bereits ohne selektiven Emitter Bestwerte von 18,6 Prozent (mono)

Die weitere F&E-Roadmap des Unternehmens sieht vor, nach der Optimierung der Zellvorderseite basierend auf der selektiven Emitter-Technologie im nächsten Schritt die Zellrückseite neu zu gestalten. Schon in den ersten Prozessläufen für die neue Zellrückseite erzielte das F&E-Team von centrotherm photovoltaics auf monokristallinem Material Bestwerte von 18,6 Prozent. In Kombination mit der selektiven Emitter-Technologie der Zellvorderseite rechnet das Unternehmen noch mit deutlich höheren Werten. "Durch den Einsatz selektiver Emitter und weiterer Nachrüstpakete erzielen wir bei kristallinen Solarzellen Wirkungsgradsteigerungen, die das Potenzial für die Massenfertigung von Hocheffizienzzellen bieten", so Dr. Fath. "Für 2009 liegen wir bereits deutlich über unseren Roadmap-Vorgaben."

17.12.2009   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller First Solar veröffentlicht Planzahlen für 2010 und kündigt Ausbau der Produktionskapazität an

First Solar-Werk in Kulim (Malaysia).
First Solar-Werk in Kulim (Malaysia).

First Solar Inc. (Tempe, Arizona) publizierte am 16.12.2009 seinen Geschäftsausblick für das kommende Jahr und Pläne zum Zubau von acht Fertigungslinien in der Produktionsstätte des Unternehmens in Kulim (Malaysia). Die zusätzlichen Fertigungslinien für Dünnschicht-Solarmodule sollen die Produktion im ersten Halbjahr 2010 aufnehmen. Im Finanzjahr 2010 rechnet First Solar mit Umsatzerlösen in Höhe von 2,7 bis 2,9 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn pro Aktie zwischen 6,05 und 6,85 US-Dollar. Das Unternehmen will 365 Millionen US-Dollar investieren, um zwei neue Fertigungsstätten mit jeweils vier Produktionslinien zu bauen.   Damit soll die Jahresfertigungskapazität um 424 Megawatt (MW) gesteigert werden, vorausgesetzt die Linien laufen mit einer Kapazität von 53 MW, wie im dritten Quartal 2009 angekündigt.



Produktionskapazität soll auf rund 1,8 GW steigen

"First Solar baut die Kapazität aus, um seinem weltweiten auf mehr als sechs Gigawatt gewachsenen Auftragsbestand für die Jahre 2010-2012 entsprechen zu können", sagt First Solar-Vorstand Rob Gillette. "2009 haben wir unseren Auftragsbestand in Nordamerika auf rund 1,5 Gigawatt (GW) ausgebaut, indem wir stärker in dem sich veränderten Markt aktiv waren. Daraus ergibt sich der Bedarf nach höheren Kapazitäten in einem Nachfrageumfeld, das weniger schwankend und berechenbarer ist, als die herkömmlichen Märkte auf der Basis von Einspeisetarifen." Mit der angekündigten Expansion in Malaysia und der bereits im Herbst gemeldeten Fabrik mit zwei Produktionslinien in Frankreich will First Solar 2010 und 2011 insgesamt 10 neue Fertigungslinien einrichten und damit die Leistung um mehr als 48 % auf rund 1,8 GW erhöhen (auf Grundlage des gegenwärtigen Produktionsniveaus).


17.12.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Phoenix Solar AG gründet Tochtergesellschaft im Oman

Studie zu erneuerbaren Energien im Oman.
Studie zu erneuerbaren Energien im Oman.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat in Maskat, der Hauptstadt des Sultanats von Oman, die Phoenix Solar L.L.C. gegründet. Die Phoenix Solar AG halte 70 Prozent und der im Oman ansässige Partner Silver Circle Overseas L.L.C. (SCO) 30 Prozent an der Phoenix Solar L.L.C., berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. Die neu gegründete Gesellschaft werde Solar-Projekte im Oman sowie in den Golfstaaten realisieren. Das Geschäftsmodell der Phoenix Solar L.L.C. konzentriere sich auf Planung und schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik Freiflächenanlagen und Solarstrom-Dachanlagen, die netzgekoppelt oder als Inselsysteme angeboten werden.

  Große Potenziale vor allem für Photovoltaik und Windenergie ermittelt

Silver Circle Overseas ist laut Phoenix Solar seit 2005 im Oman tätig und konzentriert seine Geschäftsaktivitäten auf erneuerbare Energien sowie Tourismus- und Industrieprojekte. SCO sei ein Unternehmen der Königlichen Familie des Oman und in der gesamten Golfregion aktiv. Phoenix Solar habe sich gemeinsam mit SCO bereits an zwei Ausschreibungen für Photovoltaik-Projekte im Oman beteiligt.

Mit dem Einstieg in die Golfregion positioniere sich Phoenix Solar frühzeitig in einem Markt mit großem Wirtschaftswachstum und hervorragender Sonneneinstrahlung. Die Regierung im Oman plane heute bereits den Übergang von konventionellen Energiequellen zu erneuerbaren Energien. Die Regulierungsbehörde (AER) beauftragte im Jahr 2007 die Gesellschaft COWI A/S aus Dänemark in Kooperation mit SCO mit einer Machbarkeitsstudie über die Potenziale erneuerbarer Energien im Oman. Große Potenziale seien vor allem für Sonnen- und Windenergie ermittelt und Empfehlungen für Photovoltaik- und Wind-Pilotprojekte formuliert, die seitdem konsequent umgesetzt würden.



Oman und die Golfstaaten bieten ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik

Geschäftsführer der Phoenix Solar L.L.C. ist Klaus Friedl. Der 42-jährige gebürtige Deutsche beschäftigt sich seit 2006 im Oman intensiv mit erneuerbaren Energien. Dr. Torsten Hass, Executive Vice-President Solar Energy Investments der Phoenix Solar AG, übernimmt die Funktion des stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden neben dem Vorsitzenden H.E. Sayyid Salem bin Musallam Al-Bussaidi. Zudem wird Phoenix Solar L.L.C. eng mit der Sultan Qaboos Universität und dem Caledonian College of Engineering zusammenarbeiten.

"Mit dem Markteintritt in den Oman und die Golfstaaten sehen wir eine große Chance in einem Gebiet, das ideale Voraussetzungen für die Photovoltaik bietet. Wir freuen uns außerordentlich, mit der Firma Silver Circle Overseas einen kompetenten, etablierten und in der Region hervorragend positionierten Partner gefunden zu haben. Damit können wir unsere langjährigen Erfahrungen und unser Know-how im Bau von Photovoltaik-Anlagen unter Beweis stellen", sagt Ulrich Reidenbach, Vertriebsvorstand der Phoenix Solar AG.

Die Studie der Regulierungsbehörde (AER) zu den Potenzialen der erneuerbaren Energien im Oman (207 S., PDF) kann heruntergeladen werden unter Die rahmenlosen Module des deutschen Herstellers INVENTUX mit mikroamorphen Silizium-Tandemzellen wie auch die Laminate des europäischen Solarspezialisten InnoTech Solar, der mit speziellen Verfahren kristalline Hochleistungszellen recycelt, die im Waferherstellungsprozess wegen kleinster Störstellen aussortiert wurden, kommen auf den Flachdächern zum Einsatz. Im Vergleich zu konventionellen Modulen auf Basis kristalliner Siliziumzellen weisen die Zellen dieser Module die geringste Energiebilanz aus; betont Green City Energy.
Mit Modulen des amerikanischen Modulherstellers Solyndra geht Green City Energy einen neuen Weg, um Flachdächer optimal zu nutzen: Die Module haben eine spezielle Röhrenform, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten und trotz geringem Eigengewicht sicher auf den Flachdächern zu stehen. Die Röhren fangen das Sonnenlicht bei jedem Sonnenstand ein. Zudem können die Röhrenmodule auf den Flachdächern so angeordnet werden, dass sich hohe Leistungen installieren lassen. Auf den Sheddächern der großen Halle für den Werkzeugbau werden Module von Sovello eingesetzt. Die hauchdünnen Zellen werden nach einem speziellen Verfahren aus der Siliziumschmelze gezogen (sog. String-Ribbon-Verfahren). Bei diesem Verfahren fallen die sonst üblichen Materialverluste beim Zersägen der Siliziumblöcke in dünne Scheiben ("Wafer") nicht an, durch den geringeren Materialeinsatz wird entsprechend weniger Energie für die Rohstoffherstellung benötigt.


Solaroffensive soll mit Dächern an weiteren Standorten fortgesetzt werden

Die AUDI AG habe das Potenzial zukunftsweisender Solartechnik für den Klimaschutz erkannt, heißt es in der Pressemitteilung. So sei für den Standort Ingolstadt bereits die Montage weiterer Module auf einer Fläche von 8.700 Quadratmetern vorgesehen. Und auch am zweiten deutschen Audi-Standort in Neckarsulm werde derzeit die Möglichkeit zur Installation von Photovoltaik-Modulen mit einer Gesamtleistung von bis zu 2,0 MWp geprüft. Letztendlich sei es nur eine Frage der Zeit, bis andere große deutsche Unternehmen dem Vorreiter Audi folgen werden, stellt Green City Energy fest.

17.12.2009   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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Photovoltaic Austria: 100 % sauberer Strom im Jahr 2020 ist möglich

Hans Kronberger:
Hans Kronberger: "Österreich
könnte 2020 zu 100 % mit sau-
beren Strom versorgt werden"

Die österreichischen Verbände für Strom aus erneuerbarer Energie haben sich zu einem Stromgipfel zusammengetan und sind zu einem klaren Ergebnis gekommen: "100 % sauberer Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse (Biogas) bis zum Jahr 2020 ist in Österreich möglich." Nach dem Versagen im Kyoto-Prozess könnte Österreich das erste EU-Land sein, das dieses Ziel erreicht, berichtet der Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung.   Österreich sei reich an Wasser, Wind, Sonne und Biomasse. Würden ungenutzte Potenziale an erneuerbarer Energie bis 2020 erschlossen, könnte Österreich vollständig auf saubere Stromversorgung umgestellt werden. "Österreich könnte das erste Land sein, das den Durchbruch erreicht und im Jahr 2020 zu 100 % durch sauberen Strom versorgt ist", so Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbandes Photovoltaic Austria. Er verweist auf die "PV Roadmap" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), wonach bis zum Jahr 2020 durch Sonnenstrom 8 % des heimischen Strombedarfes gedeckt werden können.




Große Potenziale bei Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, Biogas und Wasserkraft

Nach einem ehrgeizigen Szenario könne die jährliche Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen von derzeit rund 45 Terawattstunden (TWh) auf knapp 70 TWh ausgebaut werden. Gelinge es gleichzeitig durch verstärkte Energieeffizienzmaßnahmen, wie von der Politik bereits angesprochen, den Stromverbrauch im Jahr 2020 auf demselben Niveau wie im Jahr 2008 zu halten, könne der Anteil von sauberem Strom in Österreich von aktuell rund 64 % auf 100 % gesteigert werden. In den nächsten zehn Jahren könnten die Erneuerbaren nach Berechnungen der Verbände ihre Jahresproduktion deutlich ausbauen: Die Photovoltaik um 4,2 bis 6,8 TWh, die Windkraft um 5,2 TWh, feste Biomasse um 2,9 TWh, Biogas um bis zu 1,5 TWh. Großwasserkraft hat ein zusätzliches Potenzial bis 2020 von rund 4,5 TWh, die Kleinwasserkraft von 1,5 bis 2,5 TWh.


Neustart beim Ökostromgesetz gefordert

Die Verbände für Strom aus erneuerbarer Energie - Österreichischer Biomasse-Verband, IG Windkraft, Photovoltaic Austria, Kleinwasserkraft Österreich, arge kompost & biogas österreich - fordern für das Jahr 2010 einen Neustart beim Ökostromgesetz mit fairen Einspeistarifen auf gutem europäischem Niveau (vgl. Italien, Deutschland). Sie fordern, Schluss zu machen mit der "Stop-and-Go Politik" und Investitions- und Planungssicherheit. Eine Zielformulierung im Ökostromgesetz, die mit dem Klimaschutzziel der EU und dem 100 %-Ziel der Verbände in Einklang steht, sei ebenfalls unerlässlich.

17.12.2009   Quelle: PHOTOVOLTAIC AUSTRIA Federal Association   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTOVOLTAIC AUSTRIA,
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Farbstoff-Solarzellen: Hersteller Dyesol als "Sustainable Small Company 2009” ausgezeichnet

Farbstoff-Solarzelle von Dyesol
Farbstoff-Solarzelle von Dyesol

Dyesol Limited (Queanbeyan, New South Wales, Australia), Hersteller von Farbstoff-Solarzellen (DSC) und Technologieanbieter, gab am 9. Dezember bekannt, das Photovoltaik-Unternehmen habe den Wettbewerb "Sustainable Small Company of the Year" gewonnen für seine Entwicklung innovativer Technologie, die nach ihrer Vermarktung Privat- und Geschäftsleuten günstigeren Solarstrom zugänglich machen soll.   Laut Pressemitteilung würdigt die Auszeichnung vorbildliche Leistungen börsennotierter australischer Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit. "Die Nominierung und der Gewinn dieser gefragten Auszeichnung sind für Dyesol höchst erfreulich. Wir fühlen uns geehrt, eine unabhängige Anerkennung unserer Erfolge zu erhalten“, kommentierte Richard Caldwell, Dyesols Vorstandsvorsitzender. Dyesol berichtet, das Unternehmen habe im Oktober auch den "ACT Chief Minister's 2009 Export Award" in der Kategorie "kleine und mittlere Hersteller" gewonnen.



Erfolgreiches Jahr als Grundlage für künftige Entwicklung

Unter den Höhepunkten für Dyesol waren in diesem Jahr die Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeits-Berichts, die Aufnahme in den "All Ordinaries"-Index, der G8-Gipfel zu erneuerbaren Energien und ein hervorragendes Rating durch die OEKOM research AG (München) für unternehmerische Verantwortung. "Dyesol ist in der solaren Wertschöpfungskette perfekt aufgestellt", sagte Caldwell. "Wir hoffen nicht nur, mit unseren bestehenden Partnern wie Corus, Merck, Timo Technology und Permasteelisa große Schritte nach vorne zu machen, sondern auch, weitere entscheidende Produkt-Partnerschaften mit größeren Weltunternehmen einzugehen."

17.12.2009   Quelle: Dyesol Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dyesol Ltd.,
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Q-Cells bringt Licht nach Kopenhagen: Solar-Leuchtmasten für das Kongresszentrum

Solar-Lichtmast vor dem Kongress- zentrum in Kopenhagen
Solar-Lichtmast vor dem Kongress-
zentrum in Kopenhagen

Mit Solarstrom gespeiste Straßenlaternen beleuchten zur Klimakonferenz in Kopenhagen die Außenflächen und Parkplätze des Kongresszentrums. Die Umwandlung des Tageslichts in Energie ermöglicht dabei eine neue Solarzellen-Generation des deutschen Photovoltaik-Unternehmens Q-Cells. Dabei mache ein herausragendes Schwachlichtverhalten der Solarzelle den Einsatz auch in nördlichen Breitengraden möglich, berichtet die Q-Cells SE in einer Pressemitteilung. Die Leuchtmasten des dänischen Unternehmens Scotia verbrauchten gerade die Hälfte des Stroms, den die Zellen erzeugen. Die überschüssige Energie werde direkt in das Stromnetz eingespeist.   Verglichen mit herkömmlichen Beleuchtungssystemen trage die Erfindung des britischen Licht-Künstlers Steven Scott somit zu einer deutlichen CO2-Entlastung bei.




Neuartige Solarzelle mit herausragendem Schwachlichtverhalten auch für nördliche Breitengrade

Der Scotia-Lichtmast integriert hoch effiziente Silizium-Solarzellen von Q-Cells, die erst im September 2009 anlässlich des größten Branchentreffens in Hamburg vorgestellt wurden. Die verbauten Module wurden mit der neuen vollquadratischen monokristallinen 6-Zoll-Zelle "Q6LMX" gefertigt, die unter anderem ein herausragendes Schwachlichtverhalten aufweist und sich daher besonders für dieses Projekt eignet. Nach der Diskussion der ersten Skizzen mit Steven Scott im März 2009 wurde die photovoltaische Umsetzung komplett bei Q-Cells konzipiert. Daniel Binder, als Produkt-Ingenieur bei Q-Cells verantwortlich für das technische Design der Photovoltaik-Komponenten: "Die dunkle, sehr homogene optische Erscheinung der monokristallinen Zellen passte ideal in das Konzept von Steven Scott. Mit dem Einsatz des Scotia-Beleuchtungssystems ist es Kommunen und Städten weltweit möglich, Energie zu sparen, die Umwelt zu entlasten und durch die direkte Anbindung an das Stromnetz für die Sicherheit der Bürger zu sorgen."



Direkter Anschluss an das öffentliche Stromnetz

Eine wichtige Innovation, die in dem System umgesetzt wurde, ist der direkte Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Tagsüber kann somit der Solarstrom in das Netz eingespeist werden, während der Scotia-Lichtmast bei Dunkelheit die benötigte Energie aus dem Netz bezieht. Die von Steven Scott gegründete Firma Scotia hat ihren Sitz in Kopenhagen und konnte sich beim Lichtkonzept für die Klimakonferenz gegenüber einem starken Wettbewerb durchsetzen. Die Scotia-Lichtmasten erleuchten den äußeren Eingangsbereich und die Parkplätze des Kopenhagener Konferenzzentrums, in dem die Delegierten aus 170 Staaten derzeit tagen.

16.12.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Scotia ApS; Foto:Adam Mørk,
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Phoenix Solar AG baut Deutschlands größte Photovoltaik-Anlage auf einem Carport

Solar-Carport mit 998 kWp soll noch vor Weihnachten an das Netz gehen.
Solar-Carport mit 998 kWp soll noch vor
Weihnachten an das Netz gehen.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat in den vergangenen Wochen in Berlin Deutschlands größte Solarstromanlage auf einem Carport errichtet. Die Anlage sei zudem das derzeit größte Photovoltaik-Kraftwerk Berlins, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. Der mit Solarmodulen bedeckte Carport befindet sich auf dem Polizeigelände der Direktion 2 in Berlin Spandau und bietet über 500 Fahrzeugen Schutz vor Sonne und Regen.  


Photovoltaikanlage mit einem Megawatt Spitzenleistung

Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 998 Kilowatt (kWp) produziert laut Phoenix Solar umweltfreundlichen Solarstrom für rund 250 Vier-Personen-Haushalte. Das Bauteam der Phoenix Solar AG hat auf einer Parkplatzfläche von 7.200 Quadratmetern rund 3.700 kristalline Solarmodule in acht Doppelreihen und einem Winkel von 18 Grad auf dem Carport installiert. Die elektrische Anbindung erfolgt über Mini-Zentralwechselrichter und einen Transformator sowie eine Übergabestation mit Schaltanlage, die an das 10 kV-Mittelspannungsnetz des Energieversorgers Vattenfall angeschlossen ist. Der Netzanschluss der Photovoltaikanlage soll noch vor Weihnachten erfolgen.


Mehrwert durch Doppelnutzen der Photovoltaik

"Wir freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag für dieses Leuchtturmprojekt bekommen haben. Photovoltaikanlagen auf Carports sehen wir als zukünftig bedeutendes Marktsegment an. Hier können wir die Multifunktionalität der Photovoltaik nutzen - und für den Kunden einen Mehrwert generieren, der über die reine Stromerzeugung hinausgeht", sagt Ulrich Reidenbach, Vertriebsvorstand der Phoenix Solar AG.

Für die Projektentwicklung und -koordination des Carport-Projekts ist die Bumiller Neue Energien GmbH mit Sitz in Berlin verantwortlich. Die Gesellschaft konzentriert sich auf Konzeption und Realisierung von Solaranlagen. "Wir haben mit diesem Projekt gezeigt, dass innerstädtische Raumplanung durch Kreativität und Aufgeschlossenheit eine ganz neue Dimension erreichen kann", so Henrik Bumiller, Geschäftsführer der Bumiller Neue Energien GmbH.


750 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr

Die Projektierung erfolgte über die MW Solar Consulting GmbH, sowie die Finanzierung und Finanzplanung durch die MW Beratung, die die Investoren des Solarkraftwerks berät. "Unsere Kunden wünschen sich in unruhigen Finanzzeiten eine sichere Geldanlage sowie ein sinnvolles Investment - hier ist die Kombination einer Investition in Photovoltaik in Verbindung mit der persönlichen Finanzplanung eine ideale und renditestarke Lösung", sagt Markus Wahle, Inhaber der MW Beratung.

Die Liegenschaft der Polizeischule in Spandau wird durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet. Als Vertragspartner der MW Solar Consulting GmbH vertritt sie den Eigentümer, das Land Berlin. "Die Solaranlage spart 750 t CO2 pro Jahr - ein weiterer wichtiger Schritt zum Erreichen unseres Klimaschutzziels, die CO2-Emissionen in den von der BIM bewirtschafteten Gebäuden bis 2015 um 21 Prozent zu senken", so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss.

16.12.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Photovoltaik-Hersteller Yingli startet Silizium-Produktion; Module mit insgesamt 1 GW Nennleistung produziert

Yinglis Solarzellenproduktion.
Yinglis Solarzellenproduktion.

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Boading, China), einer der weltweit führenden vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller, gab am 15. Dezember bekannt, dass Fine Silicon Co., Ltd., die Polysilizium-Fabrik des Konzerns, den Probelauf der Produktion erfolgreich gestartet hat. Das Silizium-Werk ist auf eine jährliche Produktionsleistung von 3.000 metrischen Tonnen (MT) ausgelegt. Yingli habe zudem seit Beginn der industriellen Produktion im Jahr 2002 Photovoltaik-Module mit insgesamt einem Gigawatt (GW) Nennleistung hergestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 


Probelauf der Polysilizium-Produktion auf Basis von Monosilan

Das auf eine jährliche Silizium-Produktion von 3.000 Tonnen ausgelegte Unternehmen Fine Silicon soll Ende 2010 das volle Produktionsvolumen erreichen. Mit hochmoderner Ausstattung und fortschrittlicher Technologie zur Herstellung von Monosilan-basiertem Polysilizium soll Fine Silicon hochwertiges Silizium für die Solar- und Elektronikindustrie produzieren. Vorteile der Technologie von Fine Silicon im Vergleich zur Trichlorosilan-Herstellungsmethode (TCS) seien bedeutende Stromersparnis und geringere Umweltbelastung, betont Yingli. Das Verfahren nutze keine Chloride oder TCS, und das Abfallprodukt Sulfat sei leicht aufzubereiten. "Zusammen mit Fine Silicon wird Yingli Green Energy zu einer kleinen Gruppe weltweiter PV-Hersteller gehören mit vertikal integrierten Geschäftsmodellen, die den kompletten Herstellungsprozess vom Polysilizium bis zu den PV-Modulen abdecken", kommentierte Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli Green Energy.


Produktion von Photovoltaik-Modulen erreicht 1 GW

Yingli Green Energy gab außerdem bekannt, das Unternehmen habe seit Beginn der industriellen Produktion unter der Marke "Yingli Solar" Module mit insgesamt einem GW Nennleistung produziert. Durch eine Reihe von Expansionen habe das Unternehmen seine jährliche Produktionskapazität sowohl für Ingots und Wafer als auch für Solarzellen und -Module bis September 2009 auf 600 Megawatt (MW) gesteigert, ausgehend von 3 MW im Jahr 2002. Der Jahresabsatz von PV-Modulen ist laut Yingli von 4,7 MW im Jahr 2004 auf 282 MW im Jahr 2008 gestiegen und soll 2009 zwischen 490 MW und 500 MW liegen. Die Steigerung resultiere aus der hohen Produktqualität, weit reichenden internationalen Vertriebswegen und einem anerkannten Markennamen. Außerdem habe Yingli Green Energy fast 6.000 Arbeitsplätze in verschiedenen Geschäftsbereichen geschaffen.


16.12.2009   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited,
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Marktforschung: Photovoltaik in Südeuropa sorgt für weltweites Wachstum der Solar-Branche

EER-Prognose des PV-Zubaus in Südeuropa
EER-Prognose des PV-Zubaus in Südeuropa

Italien und Frankreich konnten sich mit deutlichen Wachstumsraten kurzfristig als Motor des europäischen Photovoltaik-Markts etablieren, während Spanien aufgrund begrenzter Solar-Förderung nur ein verhaltenes Wachstum aufweisen konnte. Das Wachstum der Photovoltaik in Südeuropa, mit einer bis zum Jahr 2020 vorhergesagten installierten Leistung von 38 Gigawatt (GW), könnte dem globalen Markt den Weg aus seiner aktuellen Krise weisen, so ein Ergebnis der neuen Studie des Marktforschungsunternehmens Emerging Energy Research (EER; Cambridge, Massachusetts und Barcelona, Spanien).   Nach Deutschland, das 2009 mit 67 % der neu installierten Photovoltaik-Leistung führender Solarstrom-Markt Europas ist, rechnen die Marktforscher für Südeuropa mit einem Anteil von 25 % am europäischen Markt. EER erwartet in Südeuropa bis 2020 eine installierte PV-Nennleistung von 47 GW, was im Vergleich zu den derzeit installierten 9 GW ein erhebliches Wachstum bedeute. Wesentlich hierfür sind laut EER die Verlässlichkeit der Solarstrom-Einspeisetarife, langfristige nationale Zielvorgaben für die Photovoltaik und eine unbeständige Strompreisentwicklung.




Italien wird den südeuropäischen PV-Markt anführen, deutliches Wachstumspotenzial in Frankreich

Das Interesse etablierter europäischer Versorgungsunternehmen und unabhängiger Energieproduzenten an der Photovoltaik verhilft dem südeuropäischen PV-Markt laut EER zu mehr Glaubwürdigkeit. Italien wird laut Prognose aufgrund seiner soliden Einspeisetarife kurzfristig der stärkste südeuropäische Markt werden. Mit klaren staatlichen Initiativen und seinem verlässlichen und transparenten System von Förderprogrammen für die Photovoltaik hat auch Frankreich eine gute Grundlage geschaffen, um sich in Europa als stabiler Solar-Markt zu etablieren. Für Frankreich rechnet EER nach einer relativ trägen Marktentwicklung, die sich bis zum Juni 2009 in nur 128 Megawatt (MW) neu installierter Photovoltaik-Kapazität niederschlug, künftig mit starker Aktivität. Bis 2012 sei eine jährlich neu installierte Nennleistung von mehr als 800 MW in Frankreich möglich. In Spanien, das den weltweiten PV-Markt im Jahr 2008 mit einer installierten Leistung von 2,8 GW beherrscht hat, erwartet EER wegen der staatlichen Neufassung der Einspeisetarife im September 2008 nur 125 MW neu installierter PV-Kapazität. EER geht aber davon aus, dass es in Spanien für größere Unternehmen nach wie vor gute Geschäftsmöglichkeiten gibt. Sie könnten bereits genehmigte Projekte übernehmen, die von den ursprünglichen Entwicklern nicht mehr verwirklicht werden können.


Klare Einspeisetarife und Überwindung von Genehmigungs-Hürden entscheidend für breitere Nutzung der Photovoltaik

"Der Erfolg der europäischen Photovoltaik-Branche hängt von Solar-Einspeisetarifen und von der Planungssicherheit für Entwickler ab", sagte EER-Forschungsdirektor Reese Tisdale. "Plötzliche Tarifwechsel wirken sich entscheidend auf die Umsetzung von Photovoltaik-Projekten aus. Dies war im sprunghaften spanischen Markt ebenso zu beobachten wie anhand der positiven Entwicklung in Frankreich und Italien". Laut Marktstudie kämpft Griechenland mit Problemen beim Genehmigungsverfahren, könnte aber an der Schwelle stehen, sich als südeuropäischer Wachstumsmarkt zu etablieren. Die griechische Regierung bemühe sich um Strategien zur Förderung des PV-Markts, ohne die Fehler Spaniens zu wiederholen. Deshalb werde in Griechenland im Jahr 2010 mit einem starken Wachstum gerechnet. Dies hängt laut EER jedoch davon ab, ob die Behörden die derzeit zur Genehmigung anstehenden Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamt-Nennleistung von 3,7 GW bearbeiten können wird. "Der griechische Markt ist an einem Scheidepunkt. Entweder wird er im Jahr 2010 explodieren oder an der griechischen Bürokratie scheitern", so Tisdale. Die Studie "Southern Europe Solar PV Markets and Strategies: 2009-2020" ist ab sofort bei EER erhältlich.

16.12.2009   Quelle: EER   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Emerging Energy Research,
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Hawaii: Weltweit erstes Solarthermie-Kraftwerk mit "MicroCSP"-Technologie in Betrieb

Kollektorfeld des Solarkraftwerks
Kollektorfeld des Solarkraftwerks
"Holaniku at Keahole Point"

Sopogy, Inc. (Honolulu, Hawaii) Hersteller von konzentrierenden Solarthermie-Systemen, berichtete am 10. Dezember 2009, das Unternehmen habe am Natural Energy Laboratory of Hawaii (Kona) weltweit erstmalig eine solarthermische Anlage im Kraftwerksmaßstab mit der kompakten "MicroCSP"-Technologie des Unternehmens ausgestattet. In dem Kraftwerk mit einer Nennleistung von 2 Megawatt (MW), das sich auf gut 1,5 Hektar Wüstenland erstreckt, kommen 1.000 MicroCSP-Kollektoren von Sopogy zum Einsatz, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   Mit Hilfe von Spiegeln, Optiken und einem integrierten Solar-Nachführsystem erzielen die Kollektoren einen höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Solarmodule, betont der Hersteller. Laut Pressemitteilung verfügt das Solarkraftwerk auch über einen Wärmespeicher, mit dem Strom auch bei kurzfristiger Bewölkung oder in den Abendstunden erzeugt werden könne. Darren T. Kimura, Präsident und Vorstand von Sopogy, kommentiert: "MicroCSP ist ein großer Fortschritt in Sachen robuster, modular einsetzbarer und wirtschaftlicher Solarthermie-Technologie. Die Fertigstellung dieses Solarkraftwerks mit einer Nennleistung von 2 Megawatt ist ein wichtiger Schritt, um diese Lösung weltweit verfügbar zu machen". Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben weltweit acht solarthermische Anlagen in Betrieb genommen. Die MicroCSP-Technologie von Sopogy komme in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz, zum Beispiel zur Erzeugung von Prozesswärme und für solar betriebene Klimaanlagen. Die Kollektoren würden auf Dächern installiert nun auch zur Stromerzeugung genutzt. Sopogy will im US-Bundesstaat Hawaii bis 2015 gemeinsam mit seinem Entwicklungspartner Keahole Solar Power Vorhaben mit seiner MicroCSP-Technologie umsetzen, die insgesamt eine Nennleistung von 30 MW haben sollen.

16.12.2009   Quelle: Sopogy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sopogy und Keahole Solar Power,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON SE meldet vollständigen Eingang der Forderungen aus dem spanischen Projektgeschäft

Mit dem Eingang von weiteren 34 Millionen Euro seien die noch ausstehenden Forderungen aus den im Jahr 2008 realisierten Photovoltaik-Projekten in Spanien nun vollständig beglichen, berichtet die SOLON SE (Berlin) in einer Pressemitteilung. Dies führe zu einer weiteren Verbesserung des operativen Cashflows. Durch die Einzahlungen aus dem Spaniengeschäft habe sich der Bestand an Barmitteln und freien Kreditlinien weiter erhöht. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten des Unternehmens seien weiter zurückgeführt worden und belaufen sich laut SOLON derzeit auf rund 180 Millionen Euro.  

Modulproduktion unter Volllast

Das operative Geschäft zeigt sich nach Angaben des Unternehmens im laufenden Quartal wie erwartet robust. Um die hohe Nachfrage nach Solarmodulen insbesondere durch deutsche Kunden zu decken, produziere SOLON an den beiden deutschen Produktionsstandorten in Berlin und Greifswald derzeit unter Volllast. So sei in den Monaten Oktober und November der Umsatz des dritten Quartals 2009 nach vorläufigen Berechnungen bereits überschritten worden.


Projektpipeline gefüllt

SOLON erwartet, dass die starke Nachfrage insbesondere im Komponentengeschäft über den Jahreswechsel hinaus anhält. So lägen für das erste Quartal 2010 bereits Reservierungen für SOLON-Module von über 30 Megawatt (MWp) vor. Auch die Projektpipeline in der Systemtechnik habe sich in den letzten Wochen weiter gefüllt. Aktuell umfasse sie für das Jahr 2010 PV-Projekte in einem Umfang von über 70 MWp. Angesichts dieses Auftragsbestandes bekräftigt der Vorstand des Unternehmens sein Ziel, im Jahr 2010 ein zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum zu erzielen bei einem ausgeglichenen operativen Konzernergebnis.

16.12.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Yingli und IBC SOLAR schließen Liefervereinbarung über Photovoltaik-Module mit 130 MW Nennleistung für 2010

Die Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (Baoding, China), einer der führenden vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller, hat mit dem Photovoltaik-Spezialisten IBC SOLAR einen Liefervertrag geschlossen. Im Rahmen des Vertrages werde Yingli IBC SOLAR im Kalenderjahr 2010 mit Modulen mit einer Gesamtleistung von 130 Megawatt (MW) beliefern, berichtet die IBC Solar AG in einer Pressemitteilung.   "Diese bisher größte Liefervereinbarung mit IBC SOLAR unterstreicht die gute Zusammenarbeit unserer beiden Unternehmen und ist ein Beispiel für die engen Beziehungen, die wir zu unseren Kunden unterhalten", erklärt Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli Green Energy. "Durch diese Zusammenarbeit mit IBC, einem der größten Anbieter von Komponenten und Komplettsystemen zur Stromgewinnung aus Sonnenlicht, werden wir unsere Präsenz in den größten Solar-Märkten weltweit weiter ausbauen. Darüber hinaus unterstreicht das Abkommen unser Bestreben, gemeinsam mit unseren Kunden den Einsatz der sauberen, grünen und erneuerbaren Solarenergie in der Versorgung von Unternehmen, Maschinen und Haushalten voranzutreiben. Laut Liansheng Miao wird sich dieses Abkommen mit IBC SOLAR in den Verkaufzahlen von Yingli Green Energy im Jahr 2010 deutlich bemerkbar machen.

Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG, kommentiert: "Wir arbeiten seit je her mit führenden Anbietern in der Solarindustrie zusammen, um Kunden auf der ganzen Welt mit hoch modernen PV-Anlagen zu beliefern. Daher freuen wir uns, die Zusammenarbeit mit Yingli Green Energy weiter ausbauen zu können."

15.12.2009   Quelle: Yingly Green Energy Holding Company Ltd.; IBC Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: First Solar produziert als erster Hersteller Module mit einem Gigawatt Nennleistung in einem Jahr

First Solar-Produktion in Frankfurt/Oder
First Solar-Produktion in Frankfurt/Oder

First Solar Inc. (Tempe, Arizona) berichtete am 15.12.2009, das Unternehmen habe Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt (GW) gefertigt und ausgeliefert. Damit sei First Solar das erste Photovoltaik-Unternehmen, das dieses Produktionsvolumen in einem einzigen Jahr erreicht habe. Mit der PV-Leistung von einem GW können nach Angaben des Unternehmens rund 145.000 durchschnittliche US-amerikanische Haushalte mit Solarstrom versorgt und etwa eine Million Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermieden werden. First Solar habe seine Fertigungskapazität von 75 Megawatt im Jahr 2007 auf nun mehr als ein GW ausgebaut, heißt es in der Pressemitteilung. 


Kostensenkung: 1 US-Dollar pro Watt bereits Anfang des Jahres unterschritten

"Dies ist der Beweis, dass die Solar-Industrie die Produktionskapazität erreichen kann, die zur Bekämpfung des Klimawandels erforderlich ist, speziell im Licht der Klimakonferenz, die letzte Woche in Kopenhagen begann", sagte First Solar-Präsident Bruce Sohn. "Unsere Anstrengungen, die Technologie hochzufahren, sind wesentlich für eine nachhaltigere Energieinfrastruktur und die Senkung der CO2-Emissionen." First Solar habe die Produktionskosten von Solarmodulen stetig gesenkt und die Grenze von einem Dollar pro Watt Leistung Anfang des Jahres unterschritten.

15.12.2009   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Solarenergie als Schlüssel zur Lösung der CO2-Probleme in der Dritten Welt

Studie "Potential of On-Grid Photovoltaic
Solar Energy in Sunbelt Countries".

Auf der Weltklimakonferenz COP15 wird diskutiert, wie die CO2-Emissionen der Schwellen- und Entwicklungsländer gesenkt werden können, ohne deren Wirtschaftswachstum einzuschränken oder die Möglichkeit, das Leben ihrer Bürger zu verbessern. Der Europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA (European Photovoltaic Industry Association) betont in Kopenhagen, dass Solarenergie Entwicklungsländern ermöglicht, die traditionelle Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu überwinden und zur Produktion von sauberem Strom überzugehen. "Solarstrom ist eine dezentrale Lösung, gut geeignet für infrastrukturschwache Gebiete und für einen breiteren Zugang zu Strom, um dem schnell wachsenden Bedarf gerecht zu werden", sagt EPIA-Vizepräsident Murray Cameron.   "Unsere neue Studie 'Potential of On-Grid Photovoltaic Solar Energy in Sunbelt Countries' zeigt das enorme Potenzial der Photovoltaik im 'Sonnengürtel', in dem viele Entwicklungsländer liegen."



Photovoltaik: umweltfreundliche und einsatzbereite Lösung für den Sonnengürtel

Wie der Name sagt, herrscht in den Ländern des Sonnengürtels intensive Sonneneinstrahlung. In den meisten der Staaten ist eine stark wachsende Nachfrage nach Strom zu verzeichnen, da ihre Wirtschaft und Bevölkerung wächst, wie beispielsweise in China, Indien, Pakistan, Brasilien, Indonesien und Südafrika. "Photovoltaik ist eine umweltfreundliche Lösung für den Sonnengürtel, die schon jetzt mit bestehender und greifbarer Technologie umgesetzt werden kann", erklärt EPIA-Generalsekretär Adel El Gammal. "Eines der Haupt-Hindernisse, um das sich die COP15 kümmern muss, ist die Definition eines verlässlichen Verfahrens für den Technologietransfer."


Adel El Gammal: Zeit für ein Abkommen zur Förderung der bestehenden Solar-Technologien

Diskussionen über Technologietransfer werden schon seit vielen Jahren geführt, Taten stehen noch aus. "Es sieht so aus, als ob sich das ändern könnte", fährt Adel El Gammal fort. "Die Verhandlungen über den globalen Klimawandel werden die Zukunft formen und gewaltige Finanzierungsmöglichkeiten für schadstoffarme Technologien wie die Photovoltaik bieten. Jetzt ist der beste Zeitpunkt für ein Abkommen zur Förderung der schnellen und größtmöglichen Verbreitung bestehender Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien."
Weitere Information: http://www.solarcop15.org.


15.12.2009   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Solar Millennium AG: Aufsichtsrat beruft Prof. Dr. Utz Claassen zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Prof. Dr. Utz Claassen (46) wird neuer Vorsitzender des Vorstands der Solar Millennium AG (Erlangen). Dies wurde auf einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats der Solar Millennium AG am 14.12.2009 einstimmig beschlossen. Prof. Dr. Claassen wird die Position zum 1. Januar 2010 antreten. Mit der Berufung stärke der Aufsichtsrat den Vorstand nachhaltig für die konsequente Fortführung des dynamischen Wachstums der Solar Millennium-Gruppe auf Basis der exzellenten Marktentwicklung bei solarthermischen Kraftwerken, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Während derzeit weltweit in zahlreichen Ländern die Rahmenbedingungen zur Realisierung solarthermischer Kraftwerke verbessert werden, eröffneten große Projekte, wie Desertec oder auch internationale Klimaschutzabkommen, weitere strategische Optionen. Der Aufsichtsrat sieht in dieser Entwicklung herausragende Chancen für die Solar Millennium Gruppe. 

Aufsichtsrat sieht erhebliche Wachstums- und Ertragsperspektiven sowie strategische Potenziale

Mit der Verpflichtung von Prof. Claassen als neuem Konzernchef werde zugleich der Übergang des Unternehmens in die nächste Transformations- und weitere Professionalisierungsphase eingeleitet. Der Aufsichtsrat verbinde mit seinem Eintritt in den Vorstand angesichts seiner für das Unternehmen besonders wertvollen Qualifikation, Erfahrung und Kompetenz zudem erhebliche Wachstums- und Ertragsperspektiven sowie strategische Potenziale. Als Vorsitzender des Vorstandes wird Prof. Claassen für die Ressorts Unternehmensstrategie, Konzernführung, Konzernentwicklung, Technologieentwicklung, Organisation, Beteiligungsmanagement, Recht, Revision, Risikomanagement, Public Relations (PR), politische Beziehungen und Gremienarbeit/Organbeziehungen zuständig und verantwortlich sein. Die weitere neue Aufgabenverteilung im Vorstand wird im Januar 2010 bekannt gegeben.


Aufsichtsratsvorsitzender Pflaumer: "Bestellung Claassens reflektiert gesellschaftlichen Wertewandel und Paradigmenwechsel bezüglich Ressourcenschonung und Klimaschutz"

Helmut Pflaumer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Solar Millennium AG, kommentiert: "Mit Professor Claassen haben wir eine herausragende Persönlichkeit für die Position des Vorstandsvorsitzenden gewonnen. Sein globaler Hintergrund, seine ausgezeichneten Management-Fähigkeiten und sein hohes internationales Renommee, seine breite Erfahrung in der Strategieentwicklung und in Finanzmarktfragen sowie seine anerkannte Kompetenz in der Energiebranche waren ausschlaggebend für unsere Entscheidung. Ich bin überzeugt davon, dass die anspruchsvolle Aufgabe der Gestaltung des weiteren Wachstumspfades der Solar Millennium-Gruppe und die Umsetzung künftiger Milliardenprojekte bei ihm in den besten Händen liegen. Dass der ehemalige Konzernchef eines der größten deutschen Energieversorger seine unternehmerische Schaffenskraft nun auf die erneuerbaren Energien konzentriert, reflektiert in positivster Weise den gesellschaftlichen Wertewandel und Paradigmenwechsel bezüglich Ressourcenschonung und Klimaschutz. Es ist zu hoffen, dass dieser beispielhafte Vorgang, den Herr Claassen vor dem Hintergrund seiner bekannten energiepolitischen Positionen glaubhaft verkörpern kann wie kaum ein Anderer, Maßstäbe setzen und zu einem weiteren Umdenken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit beitragen wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchte ich mich auch im Namen des gesamten Aufsichtsrats bei Christian Beltle für seine hervorragende Arbeit bedanken. 2008/2009 hat die Solar Millennium Gruppe das bisher beste Jahresergebnis in ihrer Geschichte erzielt.


Claassen: "Geradezu logischer Schritt"; Umsetzung langjähriger Vision

Prof. Dr. Utz Claassen: "Die Zukunft des Planeten liegt in neuen Technologien, ganz besonders in den Bereichen Energie und Klimaschutz. Bereits im September 2006 habe ich auf dem 1. Deutschen Klimakongress in Berlin bildhaft gefordert, dass wir idealer Weise die Sonnenenergie in der Kalahari und in der Sahara gewinnen sollten, die wir in Tokio, New York oder Zentraleuropa verbrauchen wollen. Die Solarthermie stand schon damals im Zentrum dieser Idee. Jetzt mit Solar Millennium als Pionier, First Mover und führendem Unternehmen der solarthermischen Technologie die Umsetzung dieser Vision im globalen Kontext mit vorantreiben zu können, ist nicht nur eine spannende und herausfordernde Aufgabe, sondern ein geradezu logischer Schritt Richtung Innovation und Zukunftsgestaltung. Ich freue mich sehr darauf, mit einem hoch motivierten Team zum Wohle von Klima, Umwelt, Kunden, Investoren und Aktionären an der Schaffung der Energiewelt der Zukunft mitzuwirken."

Nach Amtsantritt von Prof. Claassen im Januar 2010 wird eine Pressekonferenz zu den gemeinsam verfolgten strategischen Zielen stattfinden. Prof. Dr. Utz Claassen, neben seiner Autorentätigkeit und verschiedenen Mandaten zuletzt in beratender Funktion tätig, war von 2003 bis 2007 Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. In dieser Funktion hatte er den drittgrößten Energiekonzern Deutschlands strategisch und operativ neu ausgerichtet und ihm durch umfassende Restrukturierungsmaßnahmen nach erfolgreicher Sanierung mehrfach zu Rekordergebnissen verholfen. Davor hatte Claassen von 1997 bis 2003 die Satorius AG als Vorstandsvorsitzender zu einem international führenden Labor- und Prozesstechnologieanbieter in den Bereichen Biotechnologie und Mechatronik ausgebaut. Dort hatte er in kurzer Zeit einen fundamentalen kulturellen Wandel eingeleitet und den nachhaltigen Turnaround des Unternehmens bewirkt. In seine Amtszeit fallen unter anderem eine Verdoppelung des Umsatzes, die deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses sowie die Durchführung und Integration von zahlreichen Akquisitionen. Vor dieser Zeit hatte er nach einer Beratertätigkeit bei McKinsey in Düsseldorf verschiedene leitende Positionen im In- und Ausland inne, so etwa bei Ford Europa in Brentwood, der Volkswagen AG in Wolfsburg sowie als Vizepräsident Finanzen und permanenter Vertreter des Präsidenten im Rahmen der erfolgreichen Sanierung von Seat in Barcelona.

Claassen, der am 7. Mai 1963 in Hannover geboren wurde und in Hannover und Oxford studiert sowie in Hannover promoviert hat, ist Honorarprofessor am Institut für Controlling der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover sowie Professor für Innovative Unternehmensführung, Risikomanagement und Wissensmanagement an der GISMA Business School. Zudem ist er Mitglied des Stiftungsrates der Georg August Universität Göttingen.

15.12.2009   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik-Studie von Greentech Media: USA werden bis 2012 zum zweitstärksten Nachfragemarkt weltweit

Marktanteile von Photovoltaik-Großprojekten, kommerziellen und privaten Anlagen bis 2010
Marktanteile von Photovoltaik-Großprojekten,
kommerziellen und privaten Anlagen bis 2010

Die Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen für den Einsatz in Gebäuden und amerikanischen Kraftwerken ist 2009 trotz der allgemein schlechten Wirtschaftslage erheblich gestiegen. Bis 2012 könnten sich die USA sogar zum weltweit schnellsten Wachstumsmarkt entwickeln, in welchen voraussichtlich mehr als sechs Milliarden Dollar investiert werden. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie "The United States PV Market Through 2013: Projekt Economics, Policy, Demand and Strategy", die Greentech Media am 14.12.2009 offiziell in Deutschland vorgestellt hat. Dem Report zufolge wuchs die in den USA installierte Photovoltaik-Leistung von 320 Megawatt (MW) im Jahr 2008 auf aktuell 440 Megawatt und könnte im "Best-Case" jährlich weiterhin um bis zu 48 Prozent wachsen. 


Jährliche Photovoltaik-Investitionen wachsen auf mehr als 6 Milliarden Dollar; deutsche Solar-Unternehmen profitieren vom wachsenden Markt

"Bis 2012 wird der Photovoltaik-Markt in den USA den spanischen Markt einholen und die klare Nummer 2 hinter Deutschland werden", so Markus Erhard, Analyst bei Greentech Media in München. "Wir gehen davon aus, dass besonders auch deutsche Player wie Conergy oder juwi vom Wachstum auf dem amerikanischen PV-Markt profitieren werden. Neben der installierten Leistung werden auch die Investitionen in den amerikanischen Photovoltaik-Sektor enorm zunehmen. Die Autoren der Studie errechneten eine Verdreifachung der Investments auf 6,12 Milliarden Dollar im Jahr 2012, bei einer besonders günstigen Marktentwicklung sogar bis zu 8,17 Mrd. Dollar. Im laufenden Jahr lagen die Investitionen noch bei 2,35 Milliarden Dollar. Zum raschen Wachstum des Kapitaleinsatzes von durchschnittlich mehr als 37 Prozent pro Jahr tragen vor allem Photovoltaik-Großprojekte ("Utility-Scale Projects") bei, in die allein 1,48 Milliarden Dollar investiert werden.


Netzparität in knapp einem Dutzend Bundesstaaten in Reichweite

Weiteres zentrales Ergebnis der Studie: Unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Fördermittel ist in den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersey die Preis-Konvergenz (Netzparität) zwischen Photovoltaik-Strom auf der einen Seite und Strom aus dem öffentlichen Netz (Grid Electricity) auf der anderen Seite schon erreicht. Die Experten von Greentech Media rechnen damit, dass es in 11 Bundesstaaten bis 2012 gelingen wird, bei Firmengebäuden diese Schwelle zu erreichen, in 10 Bundesstaaten werde diese auch bei Wohnhäusern bereits erreicht sein.


Weitere Inhalte der Studie

Die Studie von Greentech Media analysiert den auch für deutsche Solar-Unternehmen hoch interessanten US-Photovoltaik-Markt. Dabei stellen die Autoren Shayle Kann und Daniel Englander nicht nur die wichtigsten Akteure, deren aktuelle Wettbewerbsposition und Strategien vor, sondern gehen auch detailliert auf Marktbedingungen, Regulierung, Förderpolitik und Nachfrageentwicklung der 16 wichtigsten US-Bundesstaaten sowie auf nationaler Ebene ein. Dabei wird zwischen den drei wichtigsten Projektarten Wohnhäuser (Residential), Firmengebäude (Commercial) sowie Großprojekte (Utility-Scale Level) unterschieden. Weitere Inhalte sind vergleichende Analysen von Finanzierungsstrukturen und Fallstudien zu realisierten Projekten.

Die Studie "The United States PV Market Through 2013: Project Economics, Policy, Demand and Strategy" ist ab sofort verfügbar und kann ab 2.495 Dollar unter folgendem Direktlink erworben werden:
Website zur Studie von Greentech Media


15.12.2009   Quelle: Greentech Media   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greentech Media,
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Internationale Solar-Verbände: Sonnenenergie kann globale CO2-Emissionen jährlich um fast eine Million Tonnen senken

Report "Seizing the Solar Solution:
combating climate change through
accelerated deployment".

Die weltweit führenden Länder der Solar-Industrie sind zum Klimagipfel nach Kopenhagen (COP15) gekommen, um der Öffentlichkeit die unmittelbare Wirkung von Solarenergie zu verdeutlichen: Sie kann sauberen Strom produzieren und schädliche CO2-Emissionen reduzieren. Der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA (European Photovoltaic Industry Association) und die Solar Energy Industries Association der USA (SEIA) bilden die Spitze der "SolarCOP15"-Initiative in Kopenhagen, die von über 40 Solar-Verbänden aus der ganzen Welt unterstützt wird. Laut einem neuen Bericht dieser Gruppe vom 11. Dezember könnte allein die Photovoltaik bis zum Jahr 2020 bis zu 12 Prozent des Strombedarfs in der EU decken. In den USA könnte zu diesem Zeitpunkt eine Kombination von Photovoltaik und solarthermischen Kraftwerken (CSP) 15 Prozent des Stroms liefern. Zusammen würden damit die CO2-Emissionen um fast eine Million Tonnen jährlich gesenkt und 6,3 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, betonen EPIA und SEIA.   Der Bericht präsentiert sowohl Basisprognosen als auch Szenarien einer beschleunigten Entwicklung, unter anderem in China, Indien und den Ländern im Sonnengürtel.





"Solarenergie spielt im Kampf gegen den globalen Klimawandel eine bedeutende Rolle", kommentiert EPIA-Präsident Winfried Hoffman. "Allein in Europa beispielsweise würde das Erreichen des 12 Prozent-Ziels der Photovoltaik-Industrie bis 2020 jährlich 220 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht Deutschlands CO2-Emissionen im Jahr 2006."

"Techniken zur Nutzung von Solarenergie sind verfügbar und stehen bereit, sauberen Strom zu liefern und gleichzeitig wirtschaftliche Chancen rund um die Welt zu schaffen", betont SEIA-Präsident und Geschäftsführer Rhone Resch. "Während die Nationen die Details eines Klimaabkommens verhandeln, muss auch sichergestellt werden, dass die Politik das Richtige unternimmt, damit es jetzt mit der Solartechnik losgehen kann."

Die Forderungen der "SolarCOP15“ an die Politik enthalten verbindliche Ziele für die Reduktion von CO2-Emissionen, die den Ausbau von Solartechnik notwendig machen, Maßnahmen zum Technologietransfer sowie die Verpflichtung zur Finanzierung der technologischen Entwicklung. "SolarCOP15” bringt Gruppen aus der Solarindustrie aus mehr als 40 verschiedenen Nationen der Erde zusammen. Mehr zu den Veranstaltungen in Kopenhagen vom 14. bis 16. Dezember auf www.solarcop15.org. Dort können auch der Bericht

Hybridkraftwerk arbeitet mit Wasserstoff, Wind und Biogas

Im kommenden Jahr werde ein Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk das Kraftwerk Uckermark ergänzen, um die erneuerbaren Stromerträge zusätzlich an den Bedarf der Verbraucher anzupassen und Windenergie auch als Kraftstoff nutzbar zu machen. Mit Hilfe des Projektes, für das Bundeskanzlerin Angela Merkel im April dieses Jahres den Grundstein legte, wird überschüssige Windenergie in Form von Wasserstoff gespeichert. Dieser kann als Kraftstoff für CO2-freie Mobilität eingesetzt oder in Zeiten geringer Windstromproduktion zur Stromerzeugung genutzt werden.

15.12.2009   Quelle: ENERTRAG AG, ots   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ENERTRAG AG,
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Fronius Solarelektronik: Weitere Internationalisierung und Verstärkung durch neuen Vertriebsleiter

Franz Dietachmair, neuer Vertriebsleiter für Westeuropa bei Fronius Solarelektronik
Franz Dietachmair, neuer
Vertriebsleiter für Westeuropa
bei Fronius Solarelektronik

Das Jahr 2009 stand für Fronius Solarelektronik ganz im Zeichen der Internationalisierung. So wurden in diesem Jahr gleich drei Niederlassungen in Frankreich, Tschechien und Spanien gegründet. Der neue Vertriebsleiter für Westeuropa, Franz Dietachmair, wird die Sparte künftig bei ihren weiteren Expansionsplänen mit seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich unterstützen. Aufgrund wachsender Märkte für Photovoltaik-Wechselrichter und steigender Nachfrage treibt die Fronius International GmbH (Pettenbach, Österreich) die Internationalisierung weiter kräftig voran: Zur Festigung und Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden ist der Wechselrichter-Hersteller nun in Paris, Prag und Madrid vertreten.   Die bereits 2008 gegründete Support- und Serviceniederlassung in Italien wurde in diesem Jahr zu einer eigenständigen Vertriebsgesellschaft ausgebaut. Im kommenden Jahr will Fronius Solarelektronik seine Internationalisierungsstrategie konsequent fortsetzen: Zur optimalen Marktbearbeitung und Sicherstellung eines erstklassigen Service & Supports sind weitere Tochtergründungen in Australien, Großbritannien, in der Schweiz und der Slowakei geplant.



Präsenz vor Ort, Vorteile für die Kunden

Die Vorteile einer nationalen Niederlassung sollen vor allem für die Kunden deutlich spürbar sein - etwa durch eine schnellere Reaktionsmöglichkeit des Herstellers auf länderspezifische Marktbesonderheiten hinsichtlich Vertrieb und Produkttechnologie. Aber auch in den Bereichen Support & Service können nationale Experten-Teams die Kunden vor Ort noch besser unterstützen und sorgen so für einen erstklassigen Service in gewohnter Fronius-Qualität. Neben Kundenbetreuung und Marktbearbeitung steht die weitere Stärkung der Marke Fronius ganz oben auf der Prioritätenliste. Ziel ist, Fronius als Anbieter für hochqualitative netzgekoppelte Photovoltaik-Wechselrichter im Kundenbewusstsein zu verankern.


Neuer Vertriebsleiter Westeuropa unterstützt die weitere Internationalisierung

Am 1. September 2009 wurde Franz Dietachmair zum neuen Regional Sales Manager für Westeuropa ernannt. Neben seiner vertrieblichen Tätigkeit wird er die Sparte Solarelektronik bei ihren künftigen Expansionsplänen mit seinem internationalen Know-how und seiner langjährigen Erfahrung unterstützen. Für die Fronius International GmbH war er 2002 für die Gründung der Schweißtechnik-Niederlassung in Brighton (USA) verantwortlich und leitete auch die Geschäfte der Fronius USA LLC. 2004 betreute und begleitete Dietachmair in seiner Funktion als Geschäftsführer den Aufbau der Sparte Solarelektronik in den USA. "Ich freue mich darauf, mit meinem Wissen und meiner Erfahrung das weitere Wachstum des Unternehmens mit zu gestalten", so Franz Dietachmair über seine neuen Herausforderungen als Vertriebsleiter.

14.12.2009   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Claudia Kemfert: "Das EEG ist ein erfolgreiches Klimaschutzinstrument"

Kemfert-Buch
Kemfert-Buch "Die andere
Klima-Zukunft: Innovation
statt Depression"

Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin) nimmt Stellung zur aktuellen Debatte um die Förderung erneuerbarer Energien und warnt: "Wer Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Emissionshandel gegeneinander ausspielt, handelt verantwortungs- und gewissenlos." Während die UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen über die weltweite Begrenzung der CO2-Emissionen verhandelt, stehen Technologien für eine globale klimafreundliche Energieversorgung bereits heute zur Verfügung. Deutschland hat bei der Energiegewinnung aus Wind- und Wasserkraft, Sonnen- und Bioenergie sowie Erdwärme eine Vorreiterrolle inne. Die hierzulande entwickelten und produzierten Anlagen werden weltweit exportiert und sichern aktuell rund 280.000 Arbeitsplätze. 


Kemfert: Das EEG ist Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien und erfolgreichstes Klimaschutzinstrument in Deutschland

Für Claudia Kemfert ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Grundlage dieser Entwicklung: "Für einen wirksamen Klimaschutz müssen wir den Anteil regenerativer Energien möglichst rasch steigern. Das EEG ist der Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien und bildet damit das erfolgreichste Klimaschutzinstrument in Deutschland", so die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (Berlin). Kemfert weist zugleich Kritik zurück, der Klimaschutzeffekt der erneuerbaren Energien werde durch den EU-weiten Emissionshandel aufgehoben, weil CO2-Ausstoß nicht vermieden, sondern nur verlagert würde. "Dieser Vorwurf ist Unsinn und wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Das EEG hat mit großem Erfolg erneuerbare Energien in Märkte hineingebracht. Es macht uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen und hat die Grundlage für eine neue, kohlenstoffarme Industrie geschaffen. Nicht zuletzt deshalb wird es von Staaten in aller Welt kopiert", so Kemfert.


Kemfert: Emissionshandel allein reicht nicht aus
Schließlich gehe es darum, den Kohlendioxid-Ausstoß der westlichen Industriestaaten bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dafür seien alle geeigneten Mittel und Wege erforderlich, mahnt die Wissenschaftlerin: "Wer EEG und Emissionshandel gegeneinander ausspielt, handelt verantwortungs- und gewissenlos", so Kemfert. "Denn der CO2-senkende Effekt der erneuerbaren Energien muss zu jeder Handelsperiode in die Festsetzung der Zahl verfügbarer CO2-Zertifikate einfließen, damit auch der Emissionshandel wirkungsvoll bleibt."
Einseitig auf den Emissionshandel zu setzen reiche nicht aus, da die notwendigen finanziellen Anreize für die erforderlichen Technologien nicht rechtzeitig gegeben seien. "Das ist, als wenn man im Falle eines Brandes immer nur ein Löschflugzeug schickte, weil Feuerwehrmänner mit Wasserlöschern zu ineffizient und damit teuer sind. Es macht aber stets mehr Sinn, den Brand auf unterschiedlichen Wegen zu löschen - sie müssen nur gut aufeinander abgestimmt sein. Und der Klimawandel ist das brennende Problem der Gegenwart", betont Kemfert.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Claudia Kemfert und Dr. Jochen Diekmann, DIW: Förderung erneuerbarer Energien und Emissionshandel – wir brauchen beides. DIW-Wochenbericht 11/2009. Link:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.96064.de/09-11-3.pdf
Agentur für Erneuerbare Energien (Hintergrundpapier): Erneuerbare-Energien-Gesetz vs. Emissionshandel? Im Konzert der Klimaschutzmaßnahmen ist kein Instrument überflüssig Link:
http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/Emissionshandel_vs_EEG.pdf
Agentur für Erneuerbare Energien (Film): Die Geschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Link.
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/politik/detailansicht/article/149/eeg-film-die-geschichte-des-erneuerbare-energien-gesetzes.html

14.12.2009   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Murmann Verlag,
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Photovoltaik: SOLON und GASAG weihen Solar-Kraftwerk in Berlin-Mariendorf ein

SOLON-Mover in Berlin-Mariendorf.
SOLON-Mover in Berlin-Mariendorf.

In Anwesenheit des Staatssekretärs in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Dr. Jens-Peter Heuer, weihten Andreas Prohl, Vorstand der GASAG und Thomas Krupke, Vorstand der SOLON SE, in Berlin-Mariendorf am 11. Dezember 2009 eine Solarstrom-Pilotanlage ein. Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes Mariendorf entstand eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von zunächst 100 Kilowatt. SOLON und GASAG prüfen den Ausbau dieser Anlage zum größten Solarkraftwerk Berlins mit einer Leistung von bis zu 2 Megawatt (MW), berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Die Solarstrom-Anlage besteht aus 10 Einheiten, so genannten "Movern".   Später könnten es bis zu 200 werden, so die beiden Unternehmen. In der Startphase sollen pro Jahr 110.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt und in das Netz eingespeist werden. Später seien dann bis zu 2.200 Megawattstunden (MWh) jährlich möglich. Das entspreche einer CO2 Minderung von 2.200 Tonnen verglichen mit dem Strom aus fossilen Kraftwerken in Deutschland.




Photovoltaik-Freiflächenanlage garantiert geringe Flächenversieglung durch zweiachsig-nachgeführte Solarmodule

GASAG und SOLON SE sind Partner im Klimabündnis Berlin. Das gemeinsam geplante Projekt sei Ausdruck der Verantwortung für den Klimaschutz in der Hauptstadtregion und für den weiteren Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien, heißt es in der Pressemitteilung. Die Photovoltaik-Freiflächenanlage stelle eine verträgliche und schonende Nutzung des Werksgeländes des ehemaligen Gaswerkes dar und garantiere durch die zweiachsig-nachgeführten Solarmodule eine sehr geringe Flächenversieglung und damit die Erhaltung von Grünbiotopen bei gleichzeitiger maximaler Ausnutzung der Sonnenenergie für die Erzeugung von Solarstrom.


GASAG will bis 2015 jährlich eine Million Tonnen CO2 einsparen

"Hier im Bereich südlich des Hafens Mariendorf haben wir es mit einer Industriefläche zu tun, für deren Nutzung wir eine behutsame und umweltfreundliche Lösung gesucht haben", sagte GASAG-Vorstand Andreas Prohl. Das Vorhaben in Mariendorf ist auch Bestandteil des GASAG-Programms "Berlin verpflichtet - dezentrale Energieversorgung als Chance" mit dem die GASAG bis 2015 jährlich eine Million Tonnen CO2 einsparen will. "Wir sind froh, mit SOLON einen Partner gefunden zu haben, der uns mit seinem Know-how in Sachen Sonnenstromerzeugung unterstützt und mit uns gemeinsam einen Beitrag zur umweltfreundlichen Stromversorgung der Berliner Haushalte leistet", so Prohl weiter.

SOLON-Vorstand Thomas Krupke ergänzte: "Nach der diesjährigen Einweihung des energieeffizienten, Ressourcen schonenden Neubau des SOLON Corporate Headquarters in Berlin-Adlershof ist dies ein weiterer Schritt, Projekte im Rahmen des Berliner Klimaschutzbündnisses zu realisieren." Die strategische Partnerschaft zwischen dem Versorgungsunternehmen GASAG und SOLON könne darüber hinaus beispielhaft aufzeigen, wie die Ziele der internationalen Klimapolitik auf regionaler Ebene umgesetzt werden können.


14.12.2009   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik: Conergy und Jost de Jager eröffnen Norddeutschlands größten Solarpark

Solarpark Hörup, 4,2 MWp.
Solarpark Hörup, 4,2 MWp.

In Hörup bei Flensburg hat die Conergy Deutschland GmbH am 11. Dezember 2009 gemeinsam mit Jost de Jager, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr in Schleswig Holstein, den mit 4,2 Megawatt (MW) größten Solarpark Norddeutschlands eröffnet. Der Hamburger Solar-Konzern hatte den Park in nur dreimonatiger Bauzeit fertig gestellt und an das lokale Stromnetz angeschlossen. Im Beisein von über 150 geladenen Gästen nahmen der Landesminister, die Investoren sowie Conergy-Vertriebsvorstand Philip von Schmeling und Deutschland-Chef Norbert Apfel den Solarpark mit dem symbolischen Druck auf den roten Knopf offiziell in Betrieb.   Weitere Ehrengäste der Veranstaltung waren der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen (CDU), die Landtagsabgeordneten Carsten Peter Brodersen (FDP) und Detlef Matthiesen (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie der erste Kreisrat Ulrich Brüggemeier.




Solarstromanlagen mit 140 MW in Schleswig-Holstein installiert

"Schleswig-Holstein ist mit dem neu eröffneten Solarpark um eine Attraktion reicher", begrüßte Minister de Jager die Gäste in seiner Rede. "Die Solarenergie war im Norden auch bislang keine Unbekannte, aber jetzt ist sie mit der größten Anlage des Nordens auf breiter Fläche angekommen", erklärte de Jager weiter. "Rund 3.500 Solarstromanlagen mit einer Leistung von 140 Megawatt peak wurden in Schleswig-Holstein bislang installiert. Forschung und Entwicklung in Kooperation mit Herstellern wie Conergy sind die Basis, um die Solarbranche im zunehmenden Wettbewerb zu stärken", so der Appell des Ministers.


Der Norden taut auf!

Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH, ergänzte: "Der Norden taut auf! Was noch vor kurzem undenkbar schien, ist hier in Hörup Wirklichkeit geworden. Denn große Solarprojekte sind längst nicht mehr dem sonnenreichen Süden vorbehalten. Das Megawattprojekt in Hörup zeigt: Die Photovoltaik ist auch im Norden auf dem Vormarsch und etabliert sich deutschlandweit als sichere und abgasfreie Energiequelle", erklärte Apfel. Dank der günstigen Entwicklung der Modulpreise, einer attraktiven Förderung und vieler verfügbarer Freiflächen sei Photovoltaik auch für immer mehr norddeutsche Anleger ein attraktives Investment. Mehr als 1.000 Hektar Fläche seien bereits beim Land Schleswig-Holstein für PV-Projekte beantragt worden. "Solarenergie erfreut sich großer Beliebtheit und bietet gerade Landwirten die lukrative Möglichkeit ein zweites Standbein aufzubauen. Besonders freut uns, dass sich über den Bürgersolarpark sowohl viele Landwirte als auch private Investoren in das Projekt eingebracht haben - dadurch ist der Solarpark ein Projekt mit vielen Gewinnern", so Apfel.



4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr; 60.000 Tonnen weniger CO2 werden über die mindestens 20-jährige Laufzeit eingespart

Während derzeit in Kopenhagen der Welt-Klimagipfel zur Vermeidung von CO2-Emissionen tagt, werden in Hörup bereits Fakten geschaffen. Der Solarpark produziert jährlich über vier Millionen Kilowattstunden sauberen Solarstrom - genug für die Versorgung von 2.000 Haushalten in der Region. Das kommt direkt der Umwelt zugute: Über 60.000 Tonnen des Klima schädigenden CO2 werden über die mindestens 20-jährige Laufzeit durch den Solarpark eingespart. "Mit dem Betrieb des Solarparks können wir nicht den gesamten Planeten retten, aber wir leisten einen wertvollen Beitrag. Klimaschutz beginnt schließlich lokal, vor der eigenen Haustür", sagte Max-Herrmann Johannsen, Großinvestor des Parks. "Das Projekt ist auch unsere Antwort auf die geplante CO2-Einlagerung unter unseren Füßen", so Johannsen zur öffentlichen Diskussion um die mögliche Einrichtung eines CO2-Endlagers im Landkreis Schleswig-Flensburg.

"Wir sind stolz, hier in Hörup ein Leuchtturmprojekt für die ganze Region realisiert zu haben", sagte Investor Stephan Johannsen stellvertretend für alle Investoren in seiner Rede. "Der Solarpark überzeugt besonders durch das ausgewogene Zusammenspiel von Ökologie, Ökonomie sowie sozialen Belangen. Durch die gute Zusammenarbeit mit Conergy als starkem und zuverlässigen Partner sowie die ausgesprochen positive Kooperation mit den zuständigen Behörden sind alle Anleger des Parks mit dem Projekt sehr zufrieden", so Johannsen.


55.818 Dünnschichtmodule auf 15 Hektar

Für den Solarpark verbauten Conergy Installateure auf einer Fläche von 15 Hektar insgesamt 55.818 Dünnschichtmodule, die ab sofort das einfallende Sonnenlicht in umweltfreundlichen Solarstrom umwandeln. Die Module wurden auf 36.505 m² maßgeschneiderten Gestellsystemen des Typs "Conergy Linea" aufgestellt und mit Wechselrichtern der Serie "Conergy IPG 280" verbunden. Der planmäßige Netzanschluss noch in diesem Jahr sichert den Investoren eine Einspeisevergütung von 31,94 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom über die gesamte Laufzeit. "Wir wünschen den Investoren viel Erfolg mit ihrem Projekt und hoffen, dass weitere Gemeinden in Norddeutschland diesem Beispiel Folge leisten", so Conergy Vertriebsvorstand von Schmeling.


14.12.2009   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,
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Weltbank stößt Milliarden-Investitionen für Solarthermie-Kraftwerke im Mittleren Osten und in Nordafrika an

Parabolrinnenkollektoren (CSP)
Parabolrinnenkollektoren (CSP)

Der Clean Technology Fund (CTF) hat am 2. 12.2009 750 Millionen US-Dollar bewilligt, um die weltweite Entwicklung solarthermischer Kraftwerke (Concentrating Solar Power; CSP) voranzutreiben. Die Förderung des CTF soll weitere Investitionen in Höhe von 4,85 Milliarden Dollar nach sich ziehen, berichtet die Weltbank in einer Pressemitteilung. Dies soll geschehen durch Investitionen in die CSP-Programme von Algerien, Ägypten, Jordanien, Marokko und Tunesien.   Der CTF ist ein Treuhandfonds mit mehreren Gläubigern und dem Ziel, die Entwicklung schadstoffarmer Technologien zu erleichtern. Der vom CTF genehmigte Investitionsplan soll es der MENA-Region ermöglichen, die Vorteile ihrer einmaligen geographischen Lage zum Kampf gegen den weltweiten Klimawandel zu nutzen, denn die Kombination natürlicher Gegebenheiten und wirtschaftlicher Chancen biete bedeutsame Vorteile für die CSP. Der CTF will aus diesem Grund die Entwicklung von Anlagen mit jeweils etwa einem Gigawatt (GW) CSP-Leistung unterstützen - und damit die weltweit installierte Leistung verdreifachen. Der CTF will zudem die Infrastruktur im Maghreb und Mashreq zur Energieversorgung vor Ort und den Export unterstützen, als Teil der Netzverbesserung im Mittelmeerraum. Die Einbindung in den örtlichen Markt soll den Ausbau der CSP beschleunigen.



11 industrielle Solarthermie-Kraftwerke sollen entwickelt werden

Ein weiteres Ziel des CTF ist, öffentliche und private Investitionen in solarthermische Kraftwerke anzuregen und dadurch die derzeitigen weltweiten Investitionen in CSP fast zu verdreifachen. Die Länder der MENA-Region sollen unterstützt werden, um ihre Entwicklungsziele für eine sichere Energieversorgung, Wachstum und Diversifizierung der Industrie sowie regionale Integration zu erreichen. Der vorgeschlagene Bau von elf kommerziellen solarthermischen Kraftwerken in der Größenordnung von einem Gigawatt (GW) innerhalb von drei bis fünf Jahren würde die kritische Investitionsmasse darstellen, die erforderlich ist, um das Interesse von privaten Investoren zu wecken, von Skaleneffekten zu profitieren und die Kosten zu senken. Außerdem sollen Erfahrungen unter verschiedenen Arbeitsbedingungen gesammelt und Risiken bewältigt werden.



Shamshad Akhtar: eine der größten unerschlossenen Energiequellen anzapfen

Shamshad Akhtar, Weltbank-Vizepräsident für den Mittleren Osten und Nordafrika, kommentierte: "Dies ist eine strategische und äußerst bedeutsame Initiative für die Länder der MENA-Region. Die Initiative weitet das Energieangebot aus und fördert zugleich die Integration des europäischen Mittelmeerraums zu Gunsten der MENA-Länder, die dann eine der größten unerschlossenen Energiequellen anzapfen können. Diese umfassenden Anstrengungen verfolgen wichtige globale Ziele und werden eine schnellere Verbreitung dieser Technologie erleichtern."

Weitere Information über die Weltbank: http://www.worldbank.org/. Mehr Information zum Climate Investment Funds (CIF): http://www.climateinvestmentfunds.org/cif/.

14.12.2009   Quelle: Weltbank   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik: Universität Salzburg entwickelt Dünnschichtmaterialien aus Sulfosalzen

Dr. Arno Gasteiger (l.) und Universitäts- professor Herbert Dittrich
Dr. Arno Gasteiger (l.) und Universitäts-
professor Herbert Dittrich

Das Salzburger Christian-Doppler-Labor "Applications of Sulfosalts in Energy Conversion" unter der Leitung von Universitätsprofessor Herbert Dittrich arbeitet an neuen, günstigeren Halbleitermaterialien zur Solarstrom-Produktion. "Unser Ziel ist es, im Christian-Doppler-Labor ein Material herzustellen, das wesentlich preiswerter ist als das bisher verwendete und die Stromgewinnung durch die Photovoltaik revolutionieren könnte. Denn die neuen Dünnschichtmaterialien aus Sulfosalzen wandeln das Licht wesentlich effizienter in elektrischen Strom um als das bislang in der klassischen Photovoltaik übliche Silizium", so Prof. Dittrich.   Der Salzburger Energieversorger Salzburg AG unterstützt die Forschung, Entwicklung und Umsetzung und engagiert sich für die Photovoltaik. In Norditalien würden 20 Millionen Euro in vier Großanlagen investiert, so die Hochschule und die Salzburg AG in der gemeinsamen Pressemitteilung. Der Photovoltaik komme unter den Technologien zur Nutzung der erneuerbare Energien langfristig die größte Bedeutung zur Sicherung des weltweiten Strombedarfs zu. Derzeit kämpfe diese Technik noch mit hohen Herstellungs- und Investitionskosten, heißt es in der Pressemitteilung.





Neue Halbleiter für Photovoltaik, Thermoelektrik und Sensorik

Sulfosalze seien eine Familie natürlich vorkommender, sehr komplexer Chalkogenide, deren außerordentliche Halbleitereigenschaften noch keine Berücksichtigung in der Bauelemententwicklung gefunden hätten, heißt es in der Pressemitteilung. Auf Grund dieser Halbleitereigenschaften würden sich aber Anwendungen auf dem Gebiet der Photovoltaik (Solarzellen), Thermoelektrik (Thermoelektrische Generatoren, Peltier-Elemente) und Sensorik (Röntgendetektoren) erschließen lassen.


50% billiger als Silizium

Alle durchgeführten Studien würden darauf hinweisen, dass wenn die neue Dünnschicht-Photovoltaik ausgereift wäre, diese dann um die Hälfte billiger als Silizium sei, erklären die Uni Salzburg und die Salzburg AG. Erste Solarzellen-Prototypen würden bereits hergestellt. Vorrangiges Ziel der Forschung und Entwicklung sei die sukzessive Erhöhung des Solarzellen-Wirkungsgrades in konkurrenzfähige Bereiche. Bei den neuen Dünnschichtmaterialien gebe es Konkurrenzprodukte, und auch diese wolle man in den Herstellungskosten unterbieten.


20 Millionen Euro für Solarstrom

Die Future Energy Photovoltaics Italy, ein Unternehmen der Salzburg AG, errichte derzeit in Norditalien mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro vier Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,8 Megawatt (MW), so die Salzburg AG in der Pressemitteilung. Damit könnten etwa 1.600 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden. Drei Anlagen befänden sich auf den Dächern der Betriebsgebäude des italienischen Energieunternehmens ACEGAS in Padua. Ein weiteres Sonnenkraftwerk soll auf den Stallungen eines Landwirtschaftsbetriebes in Verona errichtet werden.

14.12.2009   Quelle: Universität Salzburg; Salzburg AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Salzburg; Salzburg AG,
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Photovoltaik-Institut Berlin: Neuer Standort in Kreuzberg

Das PI Photovoltaik-Institut Berlin AG hat aus Platzmangel die bisherigen Standorte am Einsteinufer und Ernst-Reuter-Platz in Berlin Charlottenburg aufgegeben und in der Wrangelstraße 100 in Berlin-Kreuzberg einen 1.550 m² großen Laborbereich und 660 m² Bürofläche bezogen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 800.000 Euro in den Ausbau des Labors und der Büros investiert. Dadurch, dass sich nun Labor und Büros an einem Standort befinden und alle Prüfungen in einer Ebene stattfinden würden, werde der Arbeitsablauf beschleunigt und die Testkapazität erheblich ausgebaut. Bis dato seien 32 Mitarbeiter am Photovoltaik-Institut beschäftigt, weitere Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.   Als deutsches Institut beschäftigt sich das PI-Berlin mit Photovoltaik-Modultechnologie, also der dauerhaften Einbettung von Photovoltaik-Dünnschicht- und Dickschicht-Solarzellen. Der Kern des Instituts sei das PV-Modul-Testlabor, akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005. Seit Mai 2009 sei das PI-Berlin zudem durch die IEC (International Electrotechnical Commission) als CBTL-Lab akkreditiert, unter anderem für IEC 61215, IEC 61646 und IEC 61730. Die Tests vom PI Berlin würden unter anderem vom TÜV-Süd zur Zertifizierung verwendet, heißt es in der Pressemitteilung des Instituts. Ferner würden über Intertek-ETL auch amerikanische UL-1703 Zertifizierungen angeboten.



Mit Tochterunternehmen an einem Standort

Unter einem Dach seien nun auch die Tochterunternehmen des PI-Berlin vereint, erklärt das Institut in der Pressemitteilung. Seit August 2009 würde mit dem 100%igen Tochterunternehmen PI-EXPERTS GmbH auch die PV Systemtechnik zum Dienstleistungsspektrum der PI Berlin Gruppe gehören. So würden hier beispielsweise PV-Kraftwerke geplant, existierende Kraftwerke überprüft und Ertragsgutachten erstellt. Das Dienstleistungsportfolio der Gruppe werde abgerundet durch die seit Jahresbeginn existierende Beratungstochter PICON Solar. Strategische Geschäftsfeldentwickung und Due-Diligence-Prüfungen würden ebenso angeboten wie technologische Unterstützung beim Produktionsaufbau, der Produktentwicklung oder der Markteinführung, heißt es in der Pressemitteilung.

14.12.2009   Quelle: PI Photovoltaik-Institut Berlin AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaik-Institut Berlin,
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Zukunftsweisendes Solardach: Sauberer Strom und attraktive Spielplatzüberdachung

Solarstrom vom Spielplatz
Solarstrom vom Spielplatz

Mit einer feierlichen Einweihung wurde Mitte November das Solardach-Projekt "PV-Frisbee" auf dem Campus der Europäischen Schule Taipeh (TES) eröffnet. Ab sofort speise die Photovoltaik-Anlage jährlich rund 7.500 Kilowattstunden kWh umweltverträglich erzeugten Solarstrom in das taiwanesische Netz ein, berichtet die abakus solar AG (Gelsenkirchen) in einer Pressemitteilung. Entworfen von dem renommierten Architekten Kao Ying-Chao dient sie gleichzeitig als optisch ansprechende Spielplatzüberdachung. Dabei stehen neben der reizvollen Ansicht Qualität und Sicherheit im Vordergrund, betont abakus solar.   "Das PV Frisbee-Projekt ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Vorhaben. Nicht nur Design und Funktionalität sind hier hervorzuheben, sondern auch die Gelegenheit, der nächsten Generation zu demonstrieren und sie erleben zu lassen, wie Energieerzeugung der Zukunft funktioniert", freute sich Erhard Krausen, Leiter des Geschäftsbereichs Building Integrated Photovoltaics (BIPV) der abakus solar AG, bei der Eröffnung des Solardachprojektes in Taipeh.



Wurfscheibenförmige Anlage mit insgesamt 32 Photovoltaik-Modulen und einer Gesamtleistung von rund 7 kWp

Als öffentlich-private Partnerschaft zählt das Projekt an der Europäischen Schule zu den insgesamt zehn Vorhaben, welche die Deutsche Energieagentur GmbH (dena) 2009 im Rahmen ihres "dena Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung" unterstützt. Weitere Kooperationspartner sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die Melchers Trading GmbH, a2peak power Co., Ltd., AUO Corp., bio formosana architects, SMA Solar Technology AG und der TÜV Rheinland. Namensgebend für das PV-Frisbee ist seine Wurfscheiben-Form, die nach einem Entwurf des taiwanesischen Architekten Kao Ying-Chao gestaltet wurde. Es besteht aus insgesamt 32 Photovoltaik-Modulen mit einer Gesamtleistung von rund sieben Kilowatt (kWp) und bildet eine Projektionsfläche von etwa 100 m2 ab. Je nach Wetterlage erwarten die Betreiber einen Solarstrom-Ertrag von rund 7.500 kWh pro Jahr.



Solardach vom TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert

"Daraus resultiert eine Reduktion von CO2-Emissionen um circa fünf Tonnen jährlich", resümiert Krausen. Klar im Vordergrund steht bei dem Projekt neben dem hohen Qualitätsanspruch die Sicherheit, betont abakus solar. So sei das PV-Frisbee das erste dena-Solardachprojekt, das vom TÜV Rheinland geprüft und zertifiziert wurde. Die Module seien aus deutlich dickerem Glas als üblich gefertigt. Eine doppelseitige Verglasung sorge außerdem dafür, dass sie den teilweise extremen Wetterbedingungen in Taiwan standhalten können. Zudem seien die drei Wechselrichter und die damit verbundenen Kabel verborgen montiert. So liegen sie außerhalb der Reichweite der spielenden Kinder, denen das PV-Frisbee als Spielplatzüberdachung Schutz vor Sonne und Regen bietet.


Taiwan setzt auf erneuerbare Energien

Für Taiwan ist das Vorzeigeprojekt ein Meilenstein auf dem Weg in eine solare Zukunft. Es soll einen großen Beitrag dazu leisten, das öffentliche Bewusstsein in punkto Nachhaltigkeit zu schärfen. Mit der Verabschiedung des "Renewable Energy Act" zur Förderung erneuerbarer Energien im Juni dieses Jahres hat auch die taiwanesische Regierung eine Trendwende zugunsten nachhaltiger Energieträger eingeläutet. Krausen: "Wir von abakus solar verbinden mit diesem Projekt den Wunsch, dass die Photovoltaik künftig ein bedeutendes Standbein der Energieversorgung in diesem schönen Land wird."

13.12.2009   Quelle: abakus solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: abakus solar AG,
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Wärmespeicherung: Solites startet neues Internetangebot saisonalspeicher.de

Saisonaler Wärmespeicher des Solar-Nahwärmeprojekts in München
Saisonaler Wärmespeicher des
Solar-Nahwärmeprojekts in München

Solites, ein Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme im Unternehmensverbund der Steinbeis-Stiftung, hat das neue Internetangebot saisonalspeicher.de gestartet. Die Website bietet Informationen aller Art zur saisonalen Speicherung von Wärme und stelle damit eine einmalige Informationsdichte zu diesem Thema bereit, heißt es in der Pressemitteilung von Solites. Gefördert werde das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über den Projektträger Jülich. Solites wurde im Mai 2005 von ehemaligen Mitarbeitern des Instituts für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart gegründet.   Der Website saisonalspeicher.de sei eine zweijährige theoretische Grundlagen- und Konzeptionsarbeit vorausgegangen, betont Solites. Hierbei habe das Institut mit der Hochschule der Medien in Stuttgart zusammengearbeitet mit dem Anspruch, durch neue Technologien und aktuellste Erkenntnisse aus dem Wissensmanagement neue Wege zu gehen.



Informationen für Stadtwerke, Energieversorger, Bauunternehmen und Kommunen

Seit dem 7.12.2009 ist das neue Informationsportal online. Eine Studie soll das Projekt weiterhin begleiten und daran arbeiten, das Konzept konsequent weiterzuentwickeln und zu verbessern. Umfassend, prägnant und seriös stelle die Website dann alles bereit, was Stadtwerke, Energieversorger, Bauunternehmen, Kommunen und Interessenten aus dem Energiesektor zur saisonalen Wärmespeicherung wissen wollen, heißt es in der Pressemitteilung.

Das neue Internetportal zur saisonalen Speicherung von Wärme: www.saisonalspeicher.de

13.12.2009   Quelle: Solites - Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solites,


 

Fußball-WM: SolarWorld engagiert sich mit Photovoltaik für südafrikanische Jugend

Die SolarWorld AG (Bonn), einer der weltweit führenden Photovoltaik-Anbieter, engagiert sich in Afrika für die soziale Entwicklung Jugendlicher und stattet im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft das erste "Football for Hope Zentrum" in der zu Kapstadt/Südafrika gehörenden Gemeinde Khayelitsha mit einer Sun-TV-Station aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Sun-TV-Station wurde jetzt an den Betreiber des Zentrums, die Organisation Grassroot Soccer, übergeben.   Die "Football for Hope" Bewegung wurde angestoßen von der Organisation streetfootballworld und der FIFA und ist Teil der offiziellen FIFA-Kampagne "20 Zentren für 2010", in deren Rahmen 20 Gesundheits-, Bildungs- und Fußballzentren in Afrika gebaut werden.


Sun-TV: Fußball und Bildung für Afrika

"Wir freuen uns sehr, dass wir das erste 'Football for Hope Zentrum' mit unserer von der Sonne versorgten Medien- und Bildungsstation ausrüsten können", sagt Gregor Küpper, Chef der SolarWorld Africa (Pty) Ltd. "An diesen Orten können junge Menschen nicht nur miteinander Fußball spielen und gemeinsam die Spiele der WM verfolgen, sondern sich auch jenseits des Sports weiterbilden." Themenschwerpunkte der "Football for Hope Zentren" sind laut Solar World informelle Bildungsangebote, HIV/Aids-Aufklärung, Alphabetisierung, Gleichberechtigung sowie die Integration von geistig behinderten Jugendlichen.


Solarstrom für Fernsehen, Licht und Laptops

Die von der SolarWorld AG kostenlos zur Verfügung gestellte Sun-TV-Station besteht aus zwölf Solarstrom-Modulen mit zusammen 2,64 Kilowatt Spitzenleistung, allen zusätzlich zum Betrieb notwendigen elektronischen Bauteilen sowie einer Batterie zur Speicherung des Solarstroms. Ein Fernsehgerät mit Satellitenempfänger und DVD-Player gehört ebenso zur Ausrüstung. Die vom Solarstrom-System erzeugte Energie reiche aus, um neben den Fernsehmediengeräten zwölf Laptops zu betreiben und den Schulungsraum des "Football for Hope Zentrums" mit Licht zu versorgen. Der jährliche Solarstrom-Ertrag soll rund 4.400 Kilowattstunden erreichen.
Die SolarWorld AG will bis zum Start der Weltmeisterschaft im nächsten Sommer weitere Sun-TV-Stationen im südlichen Afrika installieren. "Fußball lässt die Grenzen zwischen den Menschen verschwinden. Da viele Afrikaner sich die Eintrittskarten nicht werden leisten können, wollen wir mit unseren Sun-TV-Stationen den Zugang zur WM fördern", sagt Gregor Küpper. "Zugleich zeigen wir damit die Einsatzfähigkeit moderner und nachhaltiger Solarstromtechnologie auf."
Mehr Informationen zu den Organisationen Grassroot Soccer und streetfootballworld sowie zu den "Football for Hope Zentren" unter www.grassrootsoccer.org und www.streetfootballworld.org.

13.12.2009   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SWM und Gehrlicher Solar AG bauen weiteres Photovoltaik-Großkraftwerk in der Oberlausitz

Dr. Kurt Mühlhäuser, SWM und Klaus Gehrlicher, Gehrlicher Solar AG
Dr. Kurt Mühlhäuser, SWM und
Klaus Gehrlicher, Gehrlicher Solar AG

Auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens bei Rothenburg/Oberlausitz entsteht seit April dieses Jahres einer der größten Solarparks in Sachsen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen Gehrlicher Solar AG (München) in einer Pressemitteilung. Der Solarpark sei ein weiteres Ergebnis der Kooperation zwischen der Gehrlicher Solar AG und den Stadtwerken München (SWM) und umfasse drei Teilflächen mit insgesamt rund 70 Hektar. Das entspreche der Größe von knapp 100 Fußballfeldern.   73.240 Dünnschichtmodule des Weltmarktführers First Solar sowie elf Zentralwechselrichter würden bei dem Projekt eingesetzt. Insgesamt würden rund zehn Millionen Einzelteile verbaut sowie etwa 600 Kilometer Kabel verlegt. Das Solar-Großkraftwerk hat laut Gehrlicher Solar eine Gesamtleistung von 20,5 Megawatt (MWp) und kann jährlich rund 8.000 Haushalte versorgen (bei einem Verbrauch von 2.500 kWh/Jahr). Dadurch spare die Anlage pro Jahr rund 18.000 Tonnen CO2 ein. Der Solarpark soll in diesen Tagen an das Netz gehen. Die SWM sind mit 40 Prozent an dem Solarpark beteiligt, die Gehrlicher Solar AG hält die restlichen 60 Prozent und übernimmt auch die Betriebsführung. Große Unterstützung erfahre das Projekt auch von politischer Seite durch die Stadt Rothenburg.



Solarpark Helmeringen produzierte bereits mehr als 10 Millionen Kilowattstunden Strom

Die Gehrlicher Solar AG plant, baut und wartet nach eigenen Angaben seit 1994 Photovoltaik-Systeme in verschieden Größenordnungen in ganz Europa. Die Zusammenarbeit mit den SWM beziehe sich sowohl auf die Planung als auch auf die Errichtung und den Betrieb von Solarparks. Das erste gemeinsame Projekt, das Solar-Großkraftwerk Helmeringen (Lauingen a.d. Donau), arbeite seit einem Jahr sehr erfolgreich. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 10 MWp habe bisher mehr als 10 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produziert und damit rund 9.000 Tonnen C02 eingespart.



Kooperation mit Vision

Die beiden Solar-Großkraftwerke Helmeringen und Rothenburg werden von der Gehrlicher Solar AG und den SWM als sehr erfolgreicher Start ihrer Kooperation bezeichnet. Nach und nach sei der Bau von Solarparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 200 MWp in den nächsten Jahren geplant. Mit Solarstromanlagen in dieser Größenordnung könnten insgesamt rund 80.000 Haushalte mit versorgt werden.
Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG: "Wir haben den Solarpark Rothenburg, der mit einer Gesamtspitzenleistung von 20,5 MWp einer der größten in Deutschland ist, projektiert, geplant, finanziert und errichtet. Wir freuen uns sehr, mit den SWM einen finanzstarken und am Ausbau der erneuerbaren Energien ernsthaft interessierten Energieversorger als Partner und Mitgesellschafter für unsere gemeinsame Betreibergesellschaft gewonnen zu haben."


SWM: Ausbauoffensive erneuerbare Energien

Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM-Geschäftsführung: "Wir haben uns mit der Ausbauoffensive Erneuerbare Energien ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2025 soll der gesamte Strombedarf Münchens aus unseren eigenen regenerativen Anlagen gedeckt werden können. Um dies zu erreichen, setzen wir auf ein möglichst breites Spektrum erneuerbarer Energien. Die Photovoltaik ist hierbei ein wichtiger Baustein. Mit der Gehrlicher Solar AG, die bereits europaweit vielfältige Erfahrungen im Bereich Photovoltaik gesammelt hat, haben wir einen hervorragenden Partner gefunden. Mit dieser Kooperation werden wir unseren Anteil an Sonnenstrom deutlich ausbauen. Ich bin überzeugt, dass wir auch unser anspruchsvolles Ziel, weitere Solarparks mit bis zu 200 Megawatt Leistung zu realisieren, gemeinsam erreichen werden."

12.12.2009   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SWM,
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EU-Kommission stellt 380 Millionen Euro für Offshore-Windenergie und CCS in Deutschland zur Verfügung

Die EU-Kommission stellt mehr als 1,5 Milliarden Euro für 15 CCS-Projekte und Offshore-Windenergie-Projekte bereit. Damit will sie die wirtschaftliche Erholung in Europa unterstützen und gleichzeitig die CO2-Emissionen deutlich senken. Deutsche Projekte erhalten insgesamt rund 380 Millionen Euro Förderung. Davon erhält das Demonstrationskraftwerk von Vattenfall zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Dioxide Capture and Storage, kurz CCS) in Jänschwalde 180 Millionen Euro. Deutsche Offshore-Windenergieprojekte erhalten insgesamt 200 Millionen Euro, darunter die Projekte "Borkum West II" (42,71 Millionen Euro), "Bard I" (53,1 Millionen Euro), "Nordsee Ost" (50 Millionen Euro) und "Global Tech I" (58,55 Millionen Euro). Das Gemeinschaftsprojekt "Kriegers Flak" von Deutschland, Dänemark, Schweden und Polen erhält 150 Millionen Euro. 

EU-Energiekommissar Piebalgs: Schlüsseltechnologien nachhaltiger Energie

"Mit diesem Beschluss hat die Kommission das Fundament für die Entwicklung von zwei Schlüsseltechnologien im Bereich der nachhaltigen Energie gelegt, die für die Bekämpfung des Klimawandels von entscheidender Bedeutung sein werden". kommentiert EU-Energiekommissar Piebalgs. "Dieser einmalige Beschluss der Kommission verleiht nicht nur der Wirtschaft und Beschäftigung Impulse, sondern fördert auch innovative Energietechnologien, die neue Arbeitsplätze und künftiges Wachstum schaffen können", so Piebalgs weiter.
Mit dem Beschluss vom 8.12.2009 fördert die EU-Kommission insgesamt sechs Projekte zur Kohlenstoffabscheidung und –speicherung (CCS) mit einer Milliarde Euro und neun Offshore-Windenergie-Projekte mit 565 Millionen Euro. Diese preisgekrönten innovativen Energietechnologie-Projekte sollen dazu beitragen, die verbindlichen Ziele für die Senkung der Treibhausgasemissionen und den Ausbau erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Mit der Förderung der CCS-Technologie erkenne die EU-Kommission die anhaltende Bedeutung fossiler Brennstoffe für die Energiegewinnung und die Notwendigkeit des Übergangs zu einem CO2-armen Energiesystem an, heißt es in der Pressemitteilung. Die Offshore-Windenergie-Projekte stärkten die Entwicklung und Konsolidierung einer wettbewerbsfähigen Offshore-Windenergie-Industrie in Europa und schafften zahlreiche "grüne" Arbeitsplätze.
Der Beschluss zu diesen 15 Projekten ist laut EU-Kommission der erste Schritt zur sinnvollen Nutzung von Mitteln in Höhe von annähernd vier Milliarden Euro, welche die EU im Mai 2009 Energieprojekten mit dem Ziel der Konjunkturbelebung zugewiesen hat. Die im Mai erzielte Einigung auf das Europäische Energieprogramm zur Konjunkturbelebung sieht eine finanzielle Unterstützung der Union für Energieprojekte in den Bereichen CCS, Offshore-Windenergie sowie Gas- und Strominfrastrukturen vor. Die Verfahren für die Infrastrukturprojekte laufen noch. Mit einer Beschlussfassung wird im Februar 2010 gerechnet.

12.12.2009   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

KACO new energy sieht große CO2-Einsparpotenziale in der Industrie

Die KACO-Firmenzentrale in Neckarsulm
Die KACO-Firmenzentrale in
Neckarsulm

Bei der Umsetzung ehrgeiziger Klimaschutzziele sieht der Wechselrichterhersteller KACO new energy auch Unternehmen in der Pflicht. "Die verarbeitende Industrie kann ihre Emissionen erheblich reduzieren", so Ralf Hofmann, Geschäftsführer des Neckarsulmer Unternehmens, zum Start der UNO-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen. Technisch sei Klimaschutz machbar, so Hofmann. Mit Blick auf die nötigen Anstrengungen appelliert der KACO-Geschäftsführer an Unternehmen, ihren Beitrag dazu zu leisten. Was machbar sei, zeige das Engagement mehrerer deutscher Unternehmen. KACO beispielsweise produziere seine Photovoltaik-Wechselrichter seit 2007 CO2-neutral, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Laut einer Studie der Klimadaten-Initiative CDP (Carbon Disclosure Project) planen laut KACO new energy rund 100 der 200 nach Marktkapitalisierung größten deutschen Unternehmen, ihre Emissionen pro Jahr im Schnitt um 2,8 Prozent zu reduzieren. Nötig seien CDP zufolge aber 3,9 Prozent weniger Emissionen im Jahr, um den Ausstoß in den Industrieländern bis 2050 um etwa 80 Prozent zu senken. Diesen Wert hielten Wissenschaftler für erforderlich, um eine Erderwärmung um mehr als zwei Grad Celsius zu verhindern. Mehrere Unternehmen wie der Solarthermie-Hersteller Solvis, der Turbinenhersteller Wasserkraft Volk und KACO würden bereits CO2-neutral produzieren.



570.000 Kilowattstunden selbst erzeugter Solarstrom

"Nicht in der Schwerindustrie, aber in vergleichbaren Betrieben der verarbeitenden Industrie lassen sich mit einem Mix aus erneuerbaren Energien und Effizienzmaßnahmen erhebliche Einsparungen erzielen", ist sich Ralf Hofmann von KACO sicher. So unterschreite der Primärenergiebedarf der KACO-Firmenzentrale mit 82 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr um etwa die Hälfte die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2007. Einem Stromverbrauch von rund 660.000 Kilowattstunden stünden etwa 570.000 Kilowattstunden selbst erzeugter Photovoltaikstrom gegenüber, heißt es in der Pressemitteilung. Damit produziere KACO in den Sommermonaten mehr Strom, als an allen drei Standorten verbraucht werde. Der eingekaufte Strom stamme zudem von den Ökoanbietern EWS Elektrizitätswerke Schönau und Lichtblick AG.


Wärme aus Holzhackschnitzeln für zwei von drei KACO-Standorten

Bei der Wärmeversorgung profitiere KACO vom vorbildlichen Engagement der Stadt Neckarsulm, die im Industriegebiet Trendpark ein Holzhackschnitzel-Blockheizkraftwerk betreibe, berichtet das Unternehmen in der Pressemitteilung. Die Wärme für zwei von drei KACO-Standorten komme von dort. Die Wärme für den dritten Standort, dem kleineren Service Center, produziere ein firmeneigenes, mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk. Ein eigens dafür entwickelter und in Kleinserie produzierter Wechselrichter speise laut KACO so noch einmal jährlich rund 5.000 Kilowattstunden sauberen Strom ins Netz ein.


Beteiligung an myclimate-Initiative

Auch bei der Mobilität gebe es Einsparpotenziale, erklärt KACO in der Pressemitteilung. Bei KACO würden die Mitarbeiter zwischen den Standorten mit Fahrrädern verkehren, für den Transport schwerer Gegenstände stünden Elektroautos zur Verfügung. Mitarbeiter, die viel dienstlich unterwegs seien, würden eine Bahncard erhalten. Um Emissionen zu kompensieren, die durch dienstliche Flugreisen der Mitarbeiter verursacht werden, beteiligt sich KACO laut eigener Aussage an der internationalen Initiative myclimate. Die Initiative unterstütze Projekte, die zur direkten Reduktion von Treibhausgasen führen.

12.12.2009   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,


 

REC und ECN melden neuen Photovoltaik-Weltrekord: multikristallines Modul erreicht 17 % Wirkungsgrad

Solarwaferproduktion bei REC
Solarwaferproduktion bei REC

Das Solar-Unternehmen REC (Sandvika, Norwgen) und das Energieforschungszentrum der Niederlande (ECN) fertigten gemeinsam die ersten multikristallinen Photovoltaik-Module der Welt mit einem Wirkungsgrad von 17%, berichtet REC in einer Pressemitteilung. Der bisherige Weltrekord lag laut REC bei 16,5 %. Die Branche treibe die technische Entwicklung mit immer neuen Sprüngen voran, um Solarenergie in naher Zukunft zur Hauptenergiequelle zu machen. Der Weltrekord sei durch gemeinsame Bemühungen von REC und ECN erzielt worden.   REC produzierte in Norwegen multikristalline Solar-Wafer mit höchster Qualität auf modernsten Massenproduktionslinien (die Wafer haben dank der von REC eingesetzten Wafer-Fertigungseinrichtungen der neusten Generation nur sehr geringe Verunreinigungen und Versetzungsdichten); ECN fertigte die Solarzellen und montierte das Solarmodul, das den Weltrekord erzielte.




Martin Green: Enormer Fortschritt in der Solarenergie-Branche

"Seit vielen Jahren bemüht sich die Forschung darum, einen Wirkungsgrad von 17 % zu erreichen. Die Tatsache, dass ECN und REC jetzt diesen Rekord gebrochen haben, zeigt, welcher enorme Fortschritt in den vergangenen Jahren in der Solarenergie-Branche und von REC und ECN im Besonderen erzielt wurde. Ich freue mich, dass ich diesen neuen Weltrekord-Wirkungsgrad für Solarzellen im Januar 2010 veröffentlichen kann", so der Chefredakteur der Zeitschrift "Progress in Photovoltaics", Martin Green.


REC-Technikvorstand Eric Sauar: Fortschritte in der Praxis

"Wir freuen uns besonders, dass unsere Anstrengungen bei der Weiterentwicklung der Wafer-Technologie diesen Rekord möglich machten. Der bisherige Rekord von REC und ECN lag bei 16,4 %; es wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um einen Wirkungsgrad von 17 % zu erreichen", sagt der REC-Technikvorstand Eric Sauar. "Für ECN ist es besonders wichtig zu zeigen, welche Fortschritte wir bei in der Praxis einsetzbaren Technologien gemacht haben. Der Weltrekord zeigt das enorme Potenzial, und wir sind sicher, dass schon bald die ersten Produkte über unsere Partner zur Verfügung stehen werden", ergänzt der Geschäftsführer von ECN, Ton Hoff.

Die Messergebnisse seien kürzlich offiziell von der European Solar Test Installation (ESTI), dem zugelassenen Eichlabor der EU, bestätigt worden. Die Messungen erfolgten unter Standardprüfbedingungen.

11.12.2009   Quelle: REC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC,
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Erste Photovoltaik-Aufdachanlage mit Modulen von Masdar PV wird in Mecklenburg-Vorpommern installiert

Masdar PV-Module auf dem Dach der Produktionshalle in Neustadt-Glewe
Masdar PV-Module auf dem Dach
der Produktionshalle in Neustadt-Glewe

Die Dockweiler AG, ein internationaler Hersteller von Edelstahlrohrsystemen, lässt derzeit auf dem Dach einer neuen Produktionshalle in Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) von dem Photovoltaik-Systemintegrator Ralos Dünnschicht-Solarmodule von Masdar PV installieren. "Wir freuen uns, dass unsere Solarmodule jetzt erstmals in einer Aufdachanlage eingesetzt werden - kurz nachdem wir damit den ersten Freiflächen-Solarpark ausgestattet haben. Mit der Planung und Installation der Anlage wurde die Firma Ralos beauftragt, mit denen wir auch bei künftigen Projekten zusammenarbeiten möchten", erklärt Joachim Nell, Technik-Vorstand von Masdar PV. 




Solarstromanlage verbindet unternehmerisches Handeln mit ökologischer Verantwortung

Um die Sonneneinstrahlung ab sofort nutzen zu können, werden die Masdar PV-Dünnschicht-Solarmodule momentan auf dem Flachdach der Halle montiert und noch in 2009 an das örtliche Stromnetz angeschlossen. "Mit dem Neubau der Produktionshalle haben wir uns auf zukünftiges Wachstum vorbereitet. Jetzt gehen wir gemeinsam mit Masdar PV noch einen Schritt weiter und verbinden künftig auch durch unsere Solaranlage unternehmerisches Handeln mit ökologischer Verantwortung", erklärt Gerhard Tegtmeyer, Vorstand von Dockweiler. Joachim Nell ergänzt: "Immer mehr Unternehmer werden dem Beispiel von Dockweiler folgen und durch die Nutzung von Freiflächen und Industriedächern zur Stromgewinnung mit Solarmodulen für ihre Firmen ein weiteres wirtschaftliches Standbein schaffen. Da unsere Dünnschicht-PV-Module hervorragende Erträge bei den in Deutschland herrschenden diffusen Lichtverhältnissen bieten, rechnen wir mit einer großen Nachfrage nach unseren Produkten."

11.12.2009   Quelle: Masdar PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV,
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Handelsblatt: Bundesumweltminister Röttgen will Solarstrom-Vergütung spürbar kürzen

Bundesumweltminister Röttgen will "klare
Überförderung" von Solarstrom beenden.

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) will die Photovoltaik-Förderung deutlich kürzen und somit der "klaren Überförderung" ein Ende machen, berichtet das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe vom 10.12.2009. Gemeinsam mit der Solar-Branche und Verbraucherschützern wolle der Minister nach neuen Fördermechanismen suchen, die flexibler auf Marktentwicklungen reagieren, heißt es im Handelsblatt. Dies ziele zwangsläufig auch auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab. 


Solarstrom-Vergütung wird aufgrund großer neu installierter PV-Leistung nach § 20 EEG zum Jahreswechsel um rund 10 Prozent sinken

Gegenwärtig wird Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit 32 bis 43 Cent je Kilowattstunde vergütet. Die Bundesnetzagentur, die die Vergütungs- und Degressionssätze nach den Vorgaben des § 20 Abs. 2a und Abs. 2 des EEG ermittelt, hatte bereits am 30. Oktober berichtet, dass die Vergütung für Solarstrom ab 2010 um rund 10 % sinken wird, weil das EEG eine höhere Degression der Fördersätze aufgrund hoher neu installierter Photovoltaik-Leistung vorsieht. "Der Schwellenwert von 1.500 MW, der eine erhöhte Degression und damit eine stärkere Absenkung der Vergütungssätze zur Folge hat, wurde mit einer gemeldeten installierten Leistung von zirka 2.340 MW deutlich überschritten", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Weitere Informationen: Röttgen setzt bei Solarstrom den Rotstift an" unter   Die 1.500 Solarmodule mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 300 Kilowatt (kWp) liefern laut Scheuten Solar jährlich rund 280.000 kWh Solarstrom.


"Wir wären niemals in der Lage gewesen, ein Projekt dieses Umfangs im Alleingang für uns gewinnen zu können", sagt Peter Debije, Miteigentümer von New Energy Systems. "Solarenergiezentralen für die Industrie von diesem Umfang werden in den Niederlanden nur selten gebaut, was bedeutet, dass nur wenige der niederländischen Lieferanten über die erforderliche Erfahrung verfügen. Die Chance, die uns auf diese Weise mit Scheuten Solar geboten wurde, ist für uns außergewöhnlich."

"Scheuten Solar und New Energy Systems arbeiten bereits seit Jahren auf eine sehr konstruktive Weise zusammen. Bis heute hat sich diese Zusammenarbeit jedoch hauptsächlich auf Kleinprojekte beschränkt. Für niederländische Begriffe handelt es sich bei diesem Projekt um ein Großprojekt, und es beweist, dass wir in der Lage sind, auch im eigenen Land Projekte für die Industrie zu realisieren. Wir sind sehr stolz auf das erzielte Ergebnis und vertrauen darauf, dass hierdurch in den Niederlanden weitere solcher Initiativen ergriffen werden", erläutert Rob Beckers, Sales Manager Niederlande von Scheuten Solar.

09.12.2009   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Yingli erhält SA8000-Zertifikat für internationale Sozialstandards

Solarzellen-Produktion bei Yingli
Solarzellen-Produktion bei Yingli

Der Photovoltaik-Anbieter Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (Baoding, China) hat das SA8000-Zertifikat als Anerkennung für seine hohen Sozialstandards erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Yingli Green Energy entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Photovoltaik-Module und verfügt nach eigenen Angaben aufgrund seiner hohen Produktqualität und einer in der Branche einzigartigen Kosteneffizienz über eine starke Marktposition.   "Als führender Photovoltaik-Hersteller hat sich Yingli Green Energy seit Beginn seiner Unternehmensgeschichte auf die Fahnen geschrieben, einen Beitrag zu einer sauberen und kosteneffizienten Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen weltweit zu leisten", betont Vorstand Liansheng Miao. "Daran halten wir fest, und gerade vor diesem Hintergrund möchten wir für alle Mitarbeiter ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld schaffen, das jeden einzelnen in seinen Kompetenzen und Fähigkeiten bestmöglich unterstützt. Wir freuen uns sehr über die Verleihung des SA8000-Zertifikats, das wir als Beleg unseres kontinuierlichen Engagements für soziale Verantwortung ansehen."



SA8000: Standard für soziale und faire Arbeitsbedingungen

SA8000 ist ein internationaler Standard, der die Schaffung sozial verträglicher Arbeitsbedingungen und eines wirkungsvollen Gesundheitsschutzes zum Ziel hat. Geschaffen wurde er 1997 von der "Social Accountability International (SAI)". SA8000 wurde auf der Grundlage von dreizehn internationalen Menschenrechtskonventionen geschaffen und dient als Werkzeug zur Umsetzung dieser Normen im täglichen Arbeitsbetrieb.


Die acht Kernelemente von SA8000 umfassen das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, ein Verbot von Rassen-, Geschlechts- und Religionsdiskriminierung, das Recht auf Vereinigungsfreiheit, auf Organisation in Gewerkschaften und kollektive Lohnverhandlungen. Weiter wird die Höchstarbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche festgelegt, mit einem freien Tag. Zudem garantiert SA8000
existenzsichernde Löhne, die Einforderung und Einführung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, eine systematische Verbesserung der Bedingungen im Betrieb und die Dokumentation (durch Zertifizierung)

Weitere Informationen Sie unter http://www.sa-intl.org/

08.12.2009   Quelle: Yingli Green Energy Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Europe GmbH,
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Photovoltaik in den USA: Conergy baut einen der größten Solarparks der Ostküste

Conergy-Solarpark in Pennsylvania.
Conergy-Solarpark in
Pennsylvania.

Amerikas Energie- und Wasserversorger werden grün: Mit der "Ingram’s Mill Farm" baut Conergy eine der größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen der US Ostküste - und rüstet bereits den zweiten, großen US-Wasserversorger in diesem Jahr mit Solartechnik aus. Der Solarpark mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) in Chester County (Pennsylvania) werde dem Betreiber Aqua Pennsylvania jährliche Einsparungen im fünfstelligen Dollar-Bereich bringen, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. "Ingram’s Mill Farm" wollen die Hamburger noch vor Jahresende fertig stellen und an das Netz bringen. Damit sei der Park zugleich bereits das dritte Photovoltaik-Großprojekt, das Conergy in den USA für lokale Versorgungsunternehmen realisiert. 


Jährlich 1.300.500 kWh Solarstrom zur Aufbereitung und zum Transport von Wasser

Aqua Pennsylvania liefert im Südosten des US-Bundesstaates hunderttausenden von Haushalten frisches Trinkwasser. Der 18.000 Quadratmeter große Solarpark in der Nähe eines Wasserrückhaltebeckens wird dem künftigen Betreiber laut Conergy hierfür jährlich rund 1.300.500 kWh Solarstrom liefern. Aqua wird diese Energie zur Aufbereitung und zum Transport seines Wassers nutzen - und so jährlich rund 77.000 US-Dollar Energiekosten einsparen. Aqua-Chef Nick DeBenedictis kommentiert: "Die Genehmigungsverfahren bei den US-Behörden für solche Projekte haben sich in jüngster Zeit enorm verbessert. Daher und Dank der großen Solar-Expertise von Conergy können wir mit der 'Ingram’s Mill Farm' schon bald die ökonomischen und ökologischen Vorteile der Erneuerbaren Energien nutzen."


Amerikas Energie- und Wasserversorger werden grün

Die Conergy Solar-Expertise und ihre Vorteile nutzen inzwischen bereits drei Energie- und Wasserversorger in den USA. "In der Zusammenarbeit mit US-Energieversorgern hat Conergy binnen eines Jahres eine beeindruckende Erfolgsbilanz hingelegt - und das von Küste zu Küste", so Conergy Manager Kurt Zwerko. "Ende 2008 errichteten wir für den größten US-amerikanischen Strom- und Gasproduzenten Exelon einen 3 MW-Solarpark. Mitte 2009 realisierten wir für den Wasserversorger SSJID das nächste 1,6 MW-Solarprojekt. Mit dem Bau der 'Ingram’s Mill Farm' haben wir einen neuen, großen Meilenstein hier erreicht, weitere werden folgen."


Pennsylvanias Gouverneur Rendell: Umdenken hat eingesetzt

Dafür spricht einiges. Denn seit der Wahl von US-Präsident Barack Obama hat auch in der US-Politik grünes Denken Einzug gehalten. So ist der Solarpark in Pennsylvania eines von 25 Projekten, die von der Pennsylvania Energy Development Authority eine finanzielle Förderung von insgesamt 20,7 Millionen US-Dollar für den Ausbau der erneuerbaren Energien in dem Bundesstaat erhalten. Pennsylvanias Gouverneur Edward G. Rendell, der seinen Staat seit Jahren zu einem der Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien ausbaut dazu: "Amerika hat sich in der Vergangenheit zu stark von ausländischem Öl abhängig gemacht. Ein Umdenken, wie wir in Zukunft unsere Energie gewinnen wollen, hat eingesetzt. Und es zeigt Wirkung. Mit jedem Kilowatt Erneuerbarer Energie, das wir installieren, machen wir uns langsam aber sicher unabhängiger von althergebrachten Energiequellen."

08.12.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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SINGULUS TECHNOLOGIES AG übernimmt vorzeitig 100 % der Anteile am Solartechnik-Unternehmen STANGL

Produktionssystem für CIS- und CIGS-Solarzellen.
Produktionssystem für CIS- und
CIGS-Solarzellen.

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (Kahl am Main) erwirbt die restlichen 49 % an der STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL) mit Sitz in Fürstenfeldbruck bei München. Eine entsprechende Vereinbarung sei am 07.12.2009 unterzeichnet worden, berichtet SINGULUS in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen erwartet das Ende der Übernahmen zum Jahreswechsel und wird dann 100 % der Anteile von STANGL besitzen.   "Es ist SINGULUS damit gelungen, den Kauf der STANGL-Anteile gegenüber früheren Planungen vorzuziehen und einen deutlich niedrigeren Kaufpreis als für die erste Tranche von 2007 zu bezahlen", heißt es in der Pressemitteilung.



Konsequenter Ausbau des Solar-Geschäfts geplant

Durch die endgültige Akquisition von STANGL schaffe SINGULUS die Voraussetzungen, um noch schneller im Segment Solar zu expandieren. "STANGL war die erste Akquisition außerhalb unseres traditionellen Arbeitsgebietes der Optical Disc Produktionsanlagen. Wir haben damit sofort den strategisch sehr wichtigen Marktzugang zur Solarindustrie möglich gemacht. Wir werden uns deutlicher auf das Systemgeschäft mit Produktionsanlagen für Solarzellen konzentrieren und unser Know-how in der Beschichtungs- und Automatisierungstechnik sowie im Systemgeschäft einbringen", sagte Roland Lacher, Vorstandsvorsitzender der SINGULUS TECHNOLOGIES AG.

Roland Lacher weiter: "Die Nachfrage von Kunden konzentriert sich immer mehr auf verbesserte Zellkonzepte mit höheren Wirkungsgraden und Fertigungstechnologien mit gleichzeitig sinkenden Herstellkosten. Die geforderten Verbesserungen betreffen alle Fertigungsschritte in der Silizium- und auch Dünnschicht-Solartechnik. SINGULUS und STANGL kooperieren mit führenden Zellherstellern bei der Entwicklung neuer Technologien und neuer Anlagenkonzepte".


Neue Fertigungsverfahren für die Dünnschicht-Photovoltaik

SINGULUS TECHNOLOGIES will zusammen mit STANGL das Solar-Geschäft konsequent ausbauen. STANGL ist sowohl einer der wichtigen Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik. In Kombination mit den Anlagen von STANGL bietet SINGULUS TECHNOLOGIES mit der Nasschemie, der Vakuumbeschichtung sowie dem Wafer-Handlingsystem wichtige Anlagenbaugruppen einer Fertigungslinie für kristalline Silizium Solarzellen an. Auch für die Dünnschicht-Solartechnik werden neue Fertigungsverfahren integriert und angeboten. Ziel sei, die Position bei Produktionsanlagen und -Systemen für Solarzellen in den nächsten Jahren auszubauen und am kommenden Wachstum in diesem Markt zu partizipieren.

08.12.2009   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG,
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Neue Marktstudie betont die wichtige Rolle von Energieversorgern im Photovoltaik-Markt der USA

Während die meisten Investitionen in die Energiewirtschaft aufgrund der schwachen Konjunktur gedrosselt wurden, wuchs der US-Photovoltaikmarkt innerhalb der letzten 18 Monate stark. Die US-Energieversorger verfügen gegenwärtig nur über eine Photovoltaik-Kapazität von 77 Megawatt (MW), planen aber nach eigenen Angaben Photovoltaik-Projekte im Kraftwerksmaßstab im Gesamtumfang von mehr als 4,8 Gigawatt (GW). Dieses starke Wachstumspotenzial sei Zeichen für einen Wandel des Photovoltaik-Marktes und die Schlüsselrolle, die Energieversorgungsunternehmen spielen werden, so ein Ergebnis der neuen Studie des Marktforschungsunternehmens Emerging Energy Research (Cambridge, Massachusetts und Barcelona, Spanien).   "In dieser frühen Marktphase der Photovoltaik spüren die Energieversorger in den USA den deutlichem Druck seitens der Regulierungsbehörden und hinsichtlich ihrer Planung, um ihre Solarenergie-Beschaffung für die Zukunft auszuloten", sagte der EER-Forschungsdirektor für Photovoltaik, Reese Tisdale. "Anders als andere größere, zentralisierte Energieproduktions-Technologien wie Erdgas, Wind, Geothermie oder konzentrierte Solarenergie bietet die Photovoltaik eine einzigartige Einsatzflexibilität bezogen auf die Größenordnung und den Standort. Deshalb kann Photovoltaik skalierbar an vielen Orten zum Einsatz kommen".



EER erartet bis 2015 rund 12 GW installierte Photovoltaik-Leistung in den USA

Laut der Studie von EER wurde die wachsende Wertschätzung und Umsetzung von Photovoltaik-Kraftwerken seitens der Energieversorger durch vier wesentliche Faktoren angeregt. Diese sind der regulatorische Druck auf Bundesstaats- und Bundesniveau, weit verbreitete Kostensenkungen in der Photovoltaik-Branche, Preisschwankungen bei fossilen Treibstoffen und eine wachsende Besorgnis bezüglich CO2-Emissionen. Die Flexibilität der Photovoltaik bei der Standortwahl ermöglicht Energieversorgern Mehrfach-Strategien. EER sagt voraus, dass die Stromversorger zwischen 2009 und 2020 insgesamt 21,5 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung in ihr Portfolio aufnehmen werden. Der Photovoltaik-Markt in den USA wird laut Marktstudie - angeführt von den Energieversorgern - zwischen 2011 und 2015 von zwei GW auf 12 GW wachsen, was eine Steigerung um mehr als 460 % bedeutet. Außerdem könnten durch den flexiblen Einsatz von Photovoltaik mögliche Engpässe bei der Stromübertragung umgangen werden, die ein Hindernis auf dem Weg zu zentralisierten Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien seien.


Grünstrom-Quoten wesentlicher Grund für Photovoltaik-Projekte von Energieversorgern

Der zentrale Antrieb für die kurzfristige Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen seitens der US-Energieversorger sind laut EER die auf bundesstaatlicher Ebene gültigen Grünstromquoten (renewable portfolio standards; RPS). Von den 20 Bundesstaaten, in denen Energieversorger Photovoltaik-Verträge geschlossen haben, gibt es in 18 derartige Vorgaben für erneuerbare Energien. Kalifornische Energieversorgungsunternehmen sehen sich enormem Druck ausgesetzt, das offizielle Ziel von 20 % erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2010 zu erreichen. Im Zuge des kürzlich angekündigten Ziels von 33 % bis 2020 haben kalifornische Energieversorger Photovoltaik-Projekte im großen Maßstab zu ihrem Portfolio zugefügt, womit sie für ungefähr 75 % der landesweit geplanten Photovoltaik-Projekte verantwortlich sind. Kalifornische Energieversorger haben Photovoltaikprojekte im Umfang von 2,3 GW angekündigt, was laut EER rund 48 % aller Vorhaben der Versorgungsunternehmen entspricht. In Folge der Aktivitäten in Kalifornien haben einige Energieversorger in Florida, North Carolina, Illinois, Ohio und New Jersey ebenfalls verstärkt Photovoltaik-Projekte ins Auge gefasst. Das mit einer Leistung von 25 MW größte Solarkraftwerk der Vereinigten Staaten wurde im November von Florida Power & Light in Auftrag gegeben. Weitere 10 MW sollen 2010 an das Netz gehen.


Photovoltaik noch nicht wettbewerbsfähig mit anderen erneuerbaren Energiequellen

Laut EER sind die Kosten die größte Barriere für eine breitere Nutzung der Photovoltaik durch Energieversorger. Trotz der dank optimierter Produktionsprozesse, verbesserter Technologie und dem Unterschied von Angebot und Nachfrage gesunkenen Kosten, seien Photovoltaikanlagen im Energiemarkt nach wie vor nicht wettbewerbsfähig, betont EER. "Wegen der hohen Kosten setzen Energieversorger zur Erfüllung von Grünstromquoten weniger auf Photovoltaik, weil andere erneuerbare Quellen wie Wind, Biomasse und Geothermie günstiger zur Verfügung stehen", sagte Tisdale. "Doch die prognostizierte Kostensenkung für Photovoltaik wird eine breitere Nachfrage dieser Technologie auslösen, sowohl beim zentralisierten als auch beim gewerblichen und privaten Einsatz. Die Energieversorger wollen an der Spitze der Branche stehen, um den Markt der Zukunft zu formen". Die Studie "U.S. Utility Solar PV Markets and Strategies 2009-2020" kann auf der Homepage von EER bestellt werden.

08.12.2009   Quelle: Emerging Energy Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent Canadian Solar plant Bau einer Solarmodul-Fabrik in Ontario

Candian Solar Inc. (Kitchener, Kanada), ein vertikal integrierter Anbieter von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen, gab am 3. Dezember 2009 bekannt, das Unternehmen suche nach einem Standort für eine Modulfabrik mit einer Produktionskapazität von 200 Megawatt (MW) in Ontario. Das Unternehmen habe kürzlich bei der Ontario Power Authority eine bedeutende Zahl von Bewerbungen für Anlagen eingereicht, welche unter die Einspeisetarife fallen und seitens seiner Kunden ein wachsendes Interesse an Solarstromanlagen "made in Ontario" beobachtet.   Die neue Photovoltaik-Fabrik soll die aufkommende Solar-Branche in Ontario stärken, die aufgrund der kürzlich in der Provinz umgesetzten Einspeisetarife (feed-in tariffs; FIT) rasch wachse. Die endgültige Entscheidung bezüglich Standort und Größe soll im ersten Quartal 2010 getroffen werden, berichtet Canadian Solar in einer Pressemitteilung.



Investition von 24 Millionen kanadischer Dollar soll 500 Arbeitsplätze schaffen

Das neue Werk soll 500 neue, direkte Arbeitplätze in Ontario schaffen und eine Produktionskapazität erreichen, welche die Fertigung von Photovoltaikmodulen zur Versorgung von jährlich 60.000 Haushalten mit Solarstrom ermöglicht. Die Photovoltaik-Fabrik soll schätzungsweise 24 Millionen kanadische Dollar (15,3 Millionen Euro) kosten. Nach Fertigstellung soll dies eine der größten Solarmodul-Fabriken in Nordamerika sein. Der erste Bauabschnitt soll noch im Jahr 2010 mit der Produktion beginnen. "Unser neues Werk wird qualifizierte 'grüne' Arbeitsplätze schaffen und Investitionen in der Provinz Ontario sowie im übrigen Kanada anregen", sagte Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar Inc. "Außerdem können wir mit dem Bau dieser Fabrik unsere führende Photovoltaik-Technologie denen zur Verfügung stellen, die das Einspeisetarif-Modell Ontarios nutzen wollen".

08.12.2009   Quelle: Candian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kanada: Opsun Panels will Solarmodul-Produktionslinie mit einer Kapazität von 50 MW in Ontario bauen

Opsun Panels Inc. (Toronto, Ontario, Kanada), ein Tochterunternehmen der Opsun Technologies Inc. (Saint-Augustin-de-Desmaures, Quebec, Kanada) berichtete am 3. Dezember 2009, das Unternehmen werde eine Solarmodul-Fertigungslinie mit einer Produktionskapazität von 50 Megawatt (MW) in der kanadischen Provinz Ontario bauen, um die so genannte "domestic content"-Bedingung im Rahmen des Solar-Einspeisetarifs zu erfüllen. Opsun fertige bereits seine "SunRail"-Montagesysteme sowie seine gewerblichen "StructuralPV"-Produkte in Ontario, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Opsun Panels will im dritten Quartal 2010 mit der Produktion in Ontario beginnen. Bis dahin werde das Unternehmen in der kanadischen Provinz von einem kompetenten Drittunternehmen laminierte Photovoltaikmodule vertreiben. Laut Pressemitteilung bestehen die Module von Opsun aus hoch effizienten SE Solarzellen des chinesisichen Solarzellenherstellers CSUN. Die Module sowie die SunRail-Montagesysteme und die StructuralPV-Produkte seien sofort erhältlich. Opsun Panels wird seine Photovoltaik-Technologie vom 7.-8. Dezember auf der jährlich stattfindenden Konferenz des kanadischen Solarindustrie-Verbandes CanSEIA (Canadian Solar Industries Association) im Westin Harbour Castle in Toronto präsentieren.

08.12.2009   Quelle: Opsun Panels Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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WWF zum Klimagipfel: "Die Rettung der Welt beginnt"

WWF-Informationen zur UN-Klimakonferenz
WWF-Informationen zur UN-Klimakonferenz

Ab dem 7. Dezember 2009 treffen in Kopenhagen Vertreter von 192 Staaten zusammen, um auf der UN-Klimakonferenz ein globales Abkommen zu verhandeln, das die Welt vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels bewahrt. "Wir brauchen kein vages Abkommen, das zu einem unendlichen Verhandlungsmarathon führt, sondern konkrete Ergebnisse. Wir müssen das einzigartige politische Momentum für den Klimaschutz in Kopenhagen nutzen und damit unsere Lebensgrundlagen bewahren", erklärt Regine Günther, Leiterin Klimaschutz beim WWF.   Nach Ansicht des WWF muss sich die internationale Staatengemeinschaft darauf einigen, die globale Erwärmung deutlich unterhalb der Gefahrenschwelle von 2°C zu begrenzen. Um diese gemeinsame Vision zu erreichen, müsse die Gruppe der Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent unter den Wert von 1990 senken. Die USA müssten vergleichbaren Verpflichtungen zustimmen.



110 Milliarden Euro pro Jahr für Entwicklungs- und Schwellenländer

Damit die weltweiten Emissionen nicht weiter ansteigen, müssten auch die Entwicklungs- und Schwellenländer Maßnahmen ergreifen und ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um mindestens 30 Prozent unter das "Business-as-usual"-Szenario reduzieren, betont der WWF. Dabei müssten sie von den Industrieländern finanziell unterstützt werden. "Der Großteil der vorhandenen CO2-Emissionen geht auf das Konto der Industrienationen. Daher müssen diese sowohl bei der Reduzierung der Emissionen als auch bei der Finanzierung die Führungsrolle übernehmen", so Günther. Den Entwicklungs- und Schwellenländern müsse langfristig für Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel sowie den Schutz der Wälder finanzielle Unterstützung in Höhe von 110 Milliarden Euro jährlich zugesagt werden. "Am Ende des Klimagipfels muss sicher sein, dass ab 2013 ein internationaler, rechtsverbindlicher Klimaschutzvertrag in Kraft treten kann", so Günther. "Der Erfolg in Kopenhagen ist allein eine Frage des politischen Willens."



Online-Video-Blog "Inside Cop15" bietet tiefen Einblick in die Klimagespräche von Kopenhagen

Ein Online-Video-Blog, der darauf abziele, den Druck auf die führenden Köpfe der Welt im Rahmen des Klimagipfels Kopenhagen aufrecht zu erhalten, bietet der WWF seit Montag, den 7. Dezember an. Die größte Naturschutzorganisation der Welt hat sich mit Green TV und Greenfilm zusammengetan, um Inside COP15 ins Leben zu rufen. Hierbei handelt es sich um einen On-Demand-Online-Videoservice in Echtzeit, der während der zweiwöchigen Gespräche rund um die Uhr betrieben wird.


Menschen aus aller Welt online an den Klimagesprächen in Kopenhagen beteiligt

Inside Cop15 - erreichbar unter http://cop15.panda.org - wird alle Sondermeldungen abdecken und außerdem Inhalte sowie Analysen bezüglich der größten Klimaprobleme der Welt umfassen. Neben stündlichen Meldungen zu den neuesten Entwicklungen wird Inside COP15 über alle Nebenveranstaltungen, Demonstrationen, kulturelle Ereignisse und alternative Gipfel berichten, die allesamt ihren Teil zum "Zirkus von Kopenhagen" beitragen werden. "Der Sinn und Zweck besteht darin, Menschen aus aller Welt die Möglichkeit zu bieten, sich so zu fühlen, als würden sie selbst an den Klimagesprächen in Kopenhagen teilnehmen", so Martin Atkin von WWF, Produktionsleiter von Inside COP15. "Die Augen der Welt werden auf Kopenhagen gerichtet sein und ein weltweites Klimaabkommen erwarten. Dabei besteht riesiges Interesse, an diesem Prozess teilzunehmen."

Inside COP15 wird täglich eine Vielzahl von On-Demand-Video-Podcasts sowie jeden Abend eine Talkshow per Livestream bieten. Alle angebotenen Inhalte sind völlig kostenlos nutzbar - jeder kann sich das Video schnappen und in die eigene Website einbetten. WWF bittet im Gegenzug lediglich darum, an "Vote Earth" teilzunehmen unter http://www.earthhour.org. Informationen zur kostenlosen Einbindung der Videoinhalte von Inside COP15 in die eigene Website einzubetten, bietet der WWF unter http://cop15.panda.org/take-our-content/

07.12.2009   Quelle: WWF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WWF,
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Greenpeace: Den Klimagipfel zum Erfolg führen; Industriestaaten müssen sich der Klimagerechtigkeit stellen

Unmittelbar zu Beginn des Klimagipfels in Kopenhagen fordert Greenpeace von den Industriestaaten tiefere und schnellere Einschnitte beim Ausstoß von Treibhausgasen als bisher angekündigt. Gegenüber den Entwicklungsländern müssten zudem Mittel in Milliardenhöhe bereitgestellt werden, um ihnen Maßnahmen zum Schutz vor dem Klimawandel zu ermöglichen. Noch gebe es gute Chancen für einen Erfolg in Kopenhagen, betont Greenpeace in einer Pressmitteilung. Dieser sei allerdings nur möglich, wenn die Industrieländer und insbesondere die USA sich bewegten. "Die historische Chance in Kopenhagen für ein rechtlich verbindliches Klimaabkommen mit konkreten Zielen darf nicht vertan werden. Ein Papiertiger, der nur schöne Worte, aber keine ehrgeizigen Ziele enthält, wird den Klimawandel nicht aufhalten", erklärt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace.   Smid kritisiert die Verhandlungstaktik einiger Industrieländer, die im Vorfeld die Erwartungen dämpften, um dann anschließend jeden noch so kleinen Schritt als Erfolg zu verkaufen.



EU soll CO2-Einsparziel auf 40 Prozent erhöhen

Nach Ansicht von Greenpeace kann ein ehrgeiziges, faires und rechtsverbindliches Klimaabkommen nur erreicht werden, wenn sich die Industrieländer zu ihrer Führungsverantwortung beim Klimaschutz bekennen. Das Angebot zur Treibhausgasreduktion der USA liege aber bei minus 4 Prozent, bezogen auf das Basisjahr 1990. "Dieses Ziel reicht bei weitem nicht aus", sagt Smid. Die Europäer versteckten sich zudem hinter den mageren Klimaschutzbemühungen der USA und seien bisher nicht bereit, ihr unzureichendes Reduktionsziel aufzustocken. "Merkel muss ihre europäischen Kollegen dazu bringen, dass die EU ihr CO2-Klimaziel erhöht und nicht nur 20 bis 30, sondern 40 Prozent anbietet. Merkel muss in der Endrunde hart mit den USA verhandeln, damit diese mehr für den Klimaschutz tun", so Smid. Viele Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien hätten sich im Vorfeld der Konferenz in Kopenhagen bei Klimaschutzangeboten stärker bewegt als die reichen Industrienationen.


Entwicklungsländer sollen schrittweise 15 bis 30 Prozent erreichen

Zusammengerechnet liegen die bisherigen Angebote der Industriestaaten zur Senkung der Treibhausgase laut Greenpeace bei rund 18 Prozent. Immer mehr Klimawissenschaftler hielten dagegen eine Treibhausgasreduktion der Industriestaaten um mindestens 40 Prozent bis zum Jahr 2020 für notwendig. Aber auch Entwicklungsländer müssten schrittweise mit Klimaschutzmaßnahmen beginnen, um bis 2020 eine Verringerung von 15 bis 30 Prozent gegenüber ihrem prognostizierten Treibhausgasausstoß zu erreichen. Das könnten sie nur, wenn ihnen die reicheren Länder mit Geld und modernen Technologien dabei helfen, betont Greenpeace. Bis zum Jahr 2020 müssten die Industriestaaten über 110 Milliarden Euro pro Jahr für internationale Klimaschutzprojekte bereitstellen. Dazu zählten Investitionen in erneuerbare Energietechnologien, Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern und die Finanzierung von Urwaldschutz.

07.12.2009   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Philipp Müller verlässt den Wechselrichter-Hersteller Sputnik Engineering AG

Philipp Müller verlässt Sputnik
Philipp Müller verlässt Sputnik

Firmenchef Philipp Müller hat den Schweizer Wechselrichter-Produzenten Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) Ende November 2009 verlassen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Künftig ist Christoph von Bergen alleiniger Geschäftsleiter, und er übernehme auch die Firmenanteile von Müller. Denn Sputnik baue weiterhin auf die Stärken eines inhabergeführten Unternehmens. Firmenaufbau und Organisation bleiben grundsätzlich gleich.   Für den reibungslosen Ablauf des Wechsels hatte Sputnik bereits seit dem Frühjahr neue Stellen geschaffen: Jürg Zehnder leitet seit April die neue Abteilung Supply Chain Management in Sputniks Firmenzentrale in Biel. Zu dieser zählen neben dem Einkauf auch die Arbeitsvorbereitung, die Logistik und die Produktionsplanung. Andreas Mader leitet seit Juli Sputniks Entwicklungsabteilung, die zuvor ebenfalls in Müllers Verantwortungsbereich lag.



Vom Start-up-Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern

"Ich habe mich entschlossen, die Firma in dieser Phase des Erfolgs zu verlassen, um eine neue Herausforderung in einem kleineren Umfeld in Angriff zu nehmen", erklärt Müller. Zusammen mit Christoph von Bergen gründete Müller die Sputnik Engineering AG 1991 und baute das Unternehmen seitdem von einem kleinen Start-up zu einem der erfolgreichsten Hersteller für Wechselrichter für Solarstromanlagen auf. "Wir und unser gesamtes Managementteam sind davon überzeugt, dass wir diese neue Herausforderung gut meistern und den eingeschlagenen Erfolgskurs mit hoher Motivation und Identifikation für Sputnik Engineering fortführen werden", ergänzt von Bergen. "Mader und Zehnder haben sich in kürzester Zeit in das Team integriert und bereits bewiesen, dass sie auch in hektischen Zeiten auf die sich schnell ändernden Marktanforderungen optimal reagieren können.

07.12.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Photovoltaik in China: Solarfun unterzeichnet Abkommen über 100 MW-Solarkraftwerk in Jiayuguan City

Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China), vertikal integrierter Hersteller von Silizium-Blöcken, Solar-Wafern, Photovoltaik-Zellen und Modulen, meldete am 4.12. 2009, dass Jiangsu Linyang Solarfun Co., Ltd., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens, ein Abkommen mit der Stadtverwaltung von Jiayuguan (Provinz Gansu) unterzeichnet hat. Demnach soll Solarfun ein 100 MW-Solarkraftwerk errichten und habe außerdem zugesagt, in der Satdt Jiayuguan eine Fabrik zur Herstellung von PV-Modulen zu bauen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Jingchang Zhang, stellvertretender Bürgermeister von Jiayuguan, kommentierte: "Jiayuguan ist eine berühmte Sehenswürdigkeit für Touristen in Westchina. Reichlich vorhandener Sonnenschein macht es auch attraktiv als Standort für Solaranlagen. Wir haben mit vielen Solarmodul-Herstellern in China gesprochen und sind zuversichtlich, dass Solarfun ein guter Partner für unsere Entwicklung sein wird."

Peter Xie, Präsident von Solarfun, fügte hinzu: "Wir machen weiterhin Fortschritte beim Aufbau einer bedeutenden Präsenz im sich schnell entwickelnden chinesischen Markt. Wir schätzen die Gelegenheit, Partner der Stadt Jiayuguan zu sein bei ihrem Engagement in Sachen erneuerbare Energien." Der Beginn dieses Projekts hängt noch ab von Machbarkeitsstudien, der Finanzierung und der Genehmigung durch die Regierung.

07.12.2009   Quelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Systemintegrator Payom Solar AG stellt Weichen für den nächsten Wachstumssprung

Der Photovoltaik-Hersteller Yingli versorgt Payom Solar mit Modulen mit mehr als 50 MW.
Der Photovoltaik-Hersteller Yingli versorgt
Payom Solar mit Modulen mit mehr als 50 MW.

Die Payom Solar AG (Merkendorf) hat sich durch einen Rahmenliefervertrag mit dem Photovoltaik-Hersteller Yingli Green Energy Holding Company Ltd. die Versorgung mit Modulen für das kommende Geschäftsjahr gesichert. Beide Gesellschaften verständigten sich darauf, dass Payom 2010 PV-Module in einem Umfang von knapp über 50 Megawatt (MW) beziehen wird, berichtet Payom Solar in einer Pressemitteilung. "Da viele bisherige Yingli-Händler keinen neuen Rahmenvertrag bekommen haben und wir sogar unsere Bezugsmenge mehr als verdoppelt haben, dokumentiert das auch unser gutes Verhältnis zu Yingli", erklärt Vorstand Jörg Truelsen.   Allein mit den erwarteten Erlösen aus dem neuen Kontrakt sei Payom in der Lage, einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro zu erzielen. "Der Vertrag mit Yingli ermöglicht uns den für das nächste Geschäftsjahr beabsichtigten weiteren großen Wachstumssprung", so Jörg Truelsen.

07.12.2009   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Yingli Green Energy Holding Company Ltd.,
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Internationaler Photovoltaik-Wettbewerb: Initiative "Solar for All" sucht die besten Solarstrom-Anlagen für Entwicklungsländer

Netzunabhängige Versorgung mit Solarstrom
Netzunabhängige Versorgung mit Solarstrom

Die Gründer der "Solar for All"-Initiative, Ashoka und die Canopus Foundation, starten den "Solar for All"-Wettbewerb für technisch vorbildliche, preisgünstige und netzunabhängige Solarstrom-Anlagen zur Versorgung armer Familien in Entwicklungsländern. Der Wettbewerb richtet sich an Solar-Hersteller, Photovoltaik-Systemintegratoren und Sozialunternehmer, die Menschen ohne Zugang zum Stromnetz mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgen. "Bis heute wird der Zugang zu moderner Energie behindert von Faktoren wie fehlender angepasster, bezahlbarer Technologie, fragmentierten kleinen Märkten, prohibitiven Steuern, und limitierten finanziellen Ressourcen", erklärt Prof. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Vorsitzender der Jury. 


Solar-Industrie soll technisch und wirtschaftlich bessere Produkte anbieten

Die "Solar for All"-Initiative will den technischen und ökonomischen Herausforderungen mit einem weltweiten Design-Wettbewerb begegnen. Viele Projekte scheiterten in der Vergangenheit, weil die Hersteller den speziellen Bedarf der Endverbraucher ohne Zugang zu einem Stromnetz nicht berücksichtigten. "Unser Wettbewerb möchte die Solar-Industrie motivieren, technisch und wirtschaftlich bessere Produkte anzubieten, die dem hohen sozialen Nutzen der Solartechnik dort gerecht werden", erläutert Peter W. Heller, Direktor der Canopus Foundation.


Preisverleihung auf der INTERSOLAR North America 2010

Der Gewinner des "Solar for All"-Wettbewerbs erhalte als Preis eine Kapitalbeteiligung in Höhe von 250.000 US $ von der Deutsche Bank Americas Foundation. Die Preisverleihung erfolgt auf der INTERSOLAR North America in San Francisco im Juli 2010. Finalisten werden ausgezeichnet für Innovationen in Technik, Finanzierung und Distribution. Ein für 2010/11 geplanter 100 Millionen US $-Investment Fonds werde zudem einzelne Wettbewerbsteilnehmer finanziell unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. David Green von Ashoka fügt hinzu: "Wir möchten, dass die Investitionen des Fonds die Rolle der Solar-Industrie bei der Entwicklung armer Regionen grundlegend stärken."

Der Wettbewerb endet am 30. April 2010. Weitere Informationen finden Sie unter: www.sfa-pv.org

07.12.2009   Quelle: Canopus Foundation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canopus Foundation,
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Photovoltaik-Systemoptimierung: SolarMagic erhält den Elektra-Award 2009

SolarMagic gewinnt den Elektra Award
SolarMagic gewinnt den Elektra Award

Die National Semiconductor Corporation (Santa Clara, Kalifornien) berichtete am 2.12.2009, dass die "SolarMagic"-Technologie des Unternehmens den Design-Preis für erneuerbare Enerigen im Rahmen der im siebten Jahr ausgetragenen Elektra-Awards erhalten habe. Laut Pressemitteilung haben ein mit Branchenexperten besetzter Ausschuss und Electronics Weekly (London), das führende britische Internetportal für Elektronik, das innovative Design von National Semiconductor mit dem Preis ausgezeichnet, weil es den Solarstromertrag und den Wirkungsgrad von Photovoltaik-Anlagen unter realen Umweltbedingungen verbessert.   Die Leistung einer Solarstromanlage wird in der Regel durch Montage- und Umweltbedingungen, wie zum Beispiel Abschattungen, beeinträchtigt. Dies führe zu geringeren Wirkungsgraden und niedrigerer Leistung, erläutert National Semiconductor. Die SolarMagic-Technologie baue auf Leistungsmanagement-Lösungen und analogen Systemen von National Semiconductor auf und könne bis zu 71 % der aufgrund widriger Umweltbedingungen verlorenen Leistung zurückgewinnen.


Höhere Leistung unter realen Bedingungen

Der Elektra Award, der im Jahr 2003 von Electronics Weekly ins Leben gerufen wurde, ehrt Personen, Unternehmen und Produkte, die in der Elektronikbranche führend sind. Der Gewinner der Kategorie Design und erneuerbare Energien wurde unter fünf Kandidaten ausgewählt. Ausgezeichnet wurden die Leistung, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Technologie. "SolarMagic ist mit der Minderung von Leistungsverlusten, der Steigerung der Systemstabilität und der flexiblen Installation eine unvergleichbare Lösung für die Probleme, die bei Solarstromanlagen unter realen Bedingungen auftreten", sagte Ralf Münster, Direktor des Geschäftsbereichs erneuerbare Energien bei National Semiconductor. "Wir fühlen uns geehrt, dass SolarMagic für sein bahnbrechendes Design ausgezeichnet wurde".

07.12.2009   Quelle: National Semiconductor Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor Corp.,
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dena-Solardachprogramm: Photovoltaik und Solarthermie für die türkische Universität Mugla

Nachgeführte PV-Systeme in Mugla, Türkei
Nachgeführte PV-Systeme in Mugla, Türkei

Seit Ende Oktober 2009 sind an der Universität in Mugla (Türkei) zwei 2-achsig nachgeführte netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 7,8 Kilowatt (kWp) und eine Solarthermie-Anlage mit 128 Quadratmetern Kollektorfläche in Betrieb, welche die Universität mit Solarstrom und Heißwasser versorgen, die Heizung unterstützen und zur Schwimmbaderwärmung beitragen. Die 2-achsig nachgeführte Photovoltaikanlage vor dem Eingang der Universität mit monokristallinen Solarmodulen vom Typ "SUNSET AS 100 HPC" und SUNSET-Wechselrichtern wird einen Teil des Strombedarfs der Universität decken und dadurch die Kosten senken.   Die Besonderheit der Photovoltaikanlage besteht in der Nachführung, welche die Anlage in Neigung und Ausrichtung variabel macht und es so ermöglicht, dass sich die Module immer optimal nach dem Sonnenstand ausrichten. Durch diese Technologie können gegenüber fest stehenden Anlagen erhebliche Solarstrom-Mehrerträge erzielt werden. Sowohl eine astronomische als auch eine handgesteuerte Nachführung werden eingesetzt. Die Universität will im Rahmen ihres Untersuchungsauftrages die Vor- und Nachteile der jeweiligen Steuerungsart erforschen. Die konkreten Erträge werden auf der Internetseite des Solardachprojekts unter www.solarroof-turkey.com visualisiert werden.



Solarwärme liefert heißes Wasser und unterstützt die Heizung

Die Kollektoren der solarthermischen Anlage wandeln die Sonnenstrahlung in Wärme um. Die Solarwärme wird zur Heißwassererzeugung, zur Heizungsunterstützung, für die Duschen in der Sporthalle und im Schwimmbad sowie zur Schwimmbaderwärmung eingesetzt. Die Universität will damit vom ersten Tag an einen erheblichen Teil der Kosten einsparen, die bisher für die Wassererwärmung angefallen sind. Von der Anwendung der Solartechnologie überzeugt, hatte sich die Universität, seit vielen Jahren Vorreiter für Solartechnik und besonders in der Photovoltaik in der Türkei, entschlossen, durch eigene, zusätzliche Investitionen die von SUNSET im Rahmen des dena-Solardachprogramms installierten Anlagen zu erweitern. Die Universität weitet damit ihr Engagement für erneuerbare Energien durch die Verbindung von Theorie und Praxis weiter aus und wird die Referenzanlagen in den Studienablauf integrieren. Hierzu wird derzeit, ebenfalls im Rahmen des dena-Solardachprogramms, ein Curriculum zur weiteren Ausbildung von Installateuren und Ingenieuren entwickelt.

Mit der Realisierung dieses Solardachprojekts vollzieht das deutsche Solarunternehmen SUNSET als Hersteller von Modulen, Kollektoren und Systemanbieter den Eintritt in einen weiteren, lukrativen Markt. "Wir möchten mit den nachgeführten Photovoltaikanlagen zeigen, welche technischen Möglichkeiten heute zur Verfügung stehen, und werden großes Interesse an Solartechnik in der Türkei wecken", so Dr. Aswin Linsenmeyer, Projektleiter der SUNSET Energietechnik GmbH.

Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen des "dena-Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung". Das Programm wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert und koordiniert. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert es im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien. Ziel ist, anhand von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen die Qualität deutscher Solartechnik und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Umfassende Marketing- und Schulungsmaßnahmen, unter anderem für Installateure vor Ort, begleiten die Unternehmen bei ihrem Markteintritt.

07.12.2009   Quelle: SUNSET Energietechnik GmbH; dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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SCHOTT Solar: das EEG ist zentrales Instrument für den Klimaschutz, Wirtschafts- und Jobmotor

Solarstrom schützt das Klima und rechnet sich zudem
Solarstrom schützt das Klima
und rechnet sich zudem

Die Welt schaut auf Kopenhagen. Dort tagt vom 7. bis 18. Dezember die UN-Klimakonferenz. Ihr Ziel ist ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll. Dabei geht es vor allem darum, den weiteren Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu reduzieren. CO2 ist verantwortlich für den Treibhauseffekt und damit auch für den Klimawandel. "Die Frage ist, wie wir einer weiteren Erhöhung der Treibhausgase in der Atmosphäre effektiv entgegenwirken können und wie dieses Ziel auf intelligente Weise erreicht werden kann, so dass Ökonomie und Umwelt gleichermaßen profitieren können", sagt Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG, und ergänzt: "Die EU hat bereits beschlossen, dass der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduziert werden soll. Deutschland hat dem zugestimmt, und dazu müssen eben fossile Energieträger durch regenerative ersetzt werden."   Tatsächlich strahlt die Sonne in weniger als einer Stunde mehr Energie auf die Erde, als die ganze Menschheit im ganzen Jahr verbraucht. Und jeder Einzelne kann dieses Potenzial nutzen und mithilfe der Sonne umweltfreundlichen Solarstrom produzieren. Dabei hilft er nicht nur der Umwelt, sondern entscheidet sich auch für eine rentable Geldanlage.


Solarstrom-Vergütung tilgt Investitionskosten und erzielt über ihre lange Laufzeit eine Rendite

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das EEG, sichert den Erzeugern, die Strom aus regenerativen Quellen in das öffentlich Netz einspeisen, eine gesetzlich garantierte Vergütung, die über dem realen Strompreis liegt. Mit dieser Vergütung werden die Investitionskosten getilgt und über die lange Laufzeit eine Rendite erzielt. Damit wird ein Marktanreiz für zukunftsfähige Energietechnologien geschaffen. Die neue Bundesregierung hat erklärt, weiterhin am Erfolgsmodell EEG festzuhalten. Denn das Fördergesetz ist nicht nur ein wichtiger Impulsgeber, um den Anteil der regenerativen Energieerzeugung im gesamten Energiemix zu steigern. Es ist auch ein spannender Innovationsträger, von dem wichtige Wachstumsimpulse für die Industrie, den Handel und das Handwerk ausgehen.

06.12.2009   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Solar-Tracker-Hersteller DEGERenergie im Finale der "Top 100" innovativsten Unternehmen im Mittelstand

Photovoltaik-Nachführsysteme von DEGERenergie
Photovoltaik-Nachführsysteme von DEGERenergie

Die DEGERenergie GmbH, Hersteller von Nachführsystemen für Photovoltaik-Anlagen, verzeichnet einen weiteren Erfolg: Das Unternehmen aus Horb am Neckar hat sich für die renommierte Auszeichnung "Top 100 – die innovativsten Unternehmen im Mittelstand" qualifiziert, berichtet DEGERenergie in einer Pressemitteilung. Die unternehmerische Aktivität und Innovationskraft des Mittelstandes zu stärken ist das Ziel der branchenübergreifenden Auszeichnung "Top 100 – die innovativsten Unternehmen im Mittelstand".   Mentor des Projekts ist Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Ex-Jenoptik-Chef. Projektpartner sind unter anderem der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW), die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft RKW. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien.




Mehr Solarstrom durch Nachführung

Im Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens und Handelns von DEGERenergie steht die Konstruktion, Entwicklung und Fertigung von Nachführsystemen für Photovoltaik-Module in der Solar-Technologie. Durch den Einsatz dieser Nachführsysteme lässt sich die Sonnenenergie in Solaranlagen wesentlich besser nutzen als mit statischen Systemen. Anlagen, die mit DEGERenergie-Systemen arbeiten, erzielen laut Hersteller eine bis zu 46 Prozent höhere Solarstrom-Ausbeute. Das patentierte Steuermodul "DEGERconecter" wurde 2001 mit dem Erfinderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und ist inzwischen mehr als 48.000mal weltweit im Einsatz.


Offizielle Preisverleihung am 1. Juli 2010

DEGERenergie hat jetzt den ersten Schritt zur begehrten Auszeichnung als eins der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand gemeistert: Das von Artur Deger gegründete Unternehmen zählt zu den Finalisten für das Gütesiegel, das Lothar Späth auf der offiziellen Preisverleihung am 1. Juli 2010 vergeben wird. Wenn die Jury unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien DEGERenergie unter die "Top 100" wählt, hat das Unternehmen sogar die Chance, Innovator des Jahres 2010 zu werden. "Ich freue mich, dass wir die Innovationsexperten der Jury mit unseren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und innovativen Leistungen so weit überzeugen konnten, um ins Finale zu kommen", sagt Geschäftsführer Artur Deger. "Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir auch den nächsten Schritt unter die `Top 100? schaffen."

06.12.2009   Quelle: DEGERenergie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie GmbH,
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Renusol präsentiert neue Photovoltaik-Montagesysteme zur Dachintegration

5 kWp-Anlage in den Niederlanden, montiert mit InterSole
5 kWp-Anlage in den Niederlanden,
montiert mit InterSole

Mit ihrem Produkt "InterSole SE" ist die Kölner Renusol GmbH nach eigener Aussage Marktführer für Photovoltaik-Indachmontagesysteme in Frankreich. Diese Position wolle Renusol auch unter den ab 2010 zu erwartenden Gesetzesänderungen weiter ausbauen, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zur Messe "Energaia 2009" präsentiere Renusol eine adäquate und zukunftssichere Lösung. Mit dem Dachintegrationssystem IntraSole DS würden Photovoltaik-Module künftig zur wasserführenden Schicht, wobei nach Abschluss der Montage wenig vom eigentlichen Montagesystem sichtbar bleibe. Darüber hinaus stelle Renusol mit der InterSole-Rolle eine bemerkenswerte Weiterentwicklung des Indach-Bestsellers vor.   Für 2010 sehe eine Gesetzesvorlage weitere Auflagen für Indach-Systeme in Frankreich vor, die weiterhin die volle Solarstrom-Vergütung erhalten wollen. Nur Indach-Montagen würden die maximale Förderung erhalten. Die Module selbst sollen laut Renusol als wasserführende Schicht dienen. Die PV-Anlage soll noch weiter in das Dach integriert werden.


Dachintegrationssystem für hohen Designanspruch

Mit der IntraSole DS habe Renusol jetzt ein Dachintegrationssystem für Dünnschicht-Module entwickelt, das hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht werde und alle Bedingungen für eine volle Vergütung erfülle, so das Unternehmen. Es erlaube eine noch weiter in das Dach integrierte Montage, so dass Regenwasser nicht mehr unter, sondern gesetzeskonform über die Module geleitet werde. Demzufolge sei das System selbstreinigend und wartungsfrei, da Laub und Verschmutzungen direkt weggespült würden. Einen höheren Designanspruch erfülle schwarz-eloxiertes Aluminium für alle sichtbaren Systemelemente, erklärt Renusol. Diese würden dank farblicher Anpassung sehr gut mit den schwarzen bzw. roten Dünnschicht-Modulen harmonieren.


Optimale Integration in die Dachhaut

Wie auch InterSole SE sei das neue IntraSole DS als äußerst anpassungsfähiges Montagesystem konzipiert, heißt es in der Pressemitteilung. Damit könnten alle gängigen Dünnschicht-Module mit Abmessungen von 1,10m x 1,30m unabhängig von der übrigen Bedachung wie Schieferplatten, Schindeln oder Dachziegel optimal in die Dachhaut integriert werden. Die IntraSole DS sei einfach und schnell auf alle Schrägdächer ab 15° Neigung zu montieren. Laut Renusol soll IntraSole DS voraussichtlich ab Juli 2010 auf dem Markt erhältlich sein. Eine Lösung für gerahmte Module sei derzeit in der Entwicklung.


Dachbahnen von der Rolle

Außerdem habe Renusol seine patentierten InterSole-Platten aus HDPE-Kunststoff weiter optimiert. Die spezielle Ausformung der Platten mit Ablaufrillen und Noppen zum Einhängen in die Dachlatten bleibe erhalten. Allerdings würden die 1,60 m langen Platten durch Rollenware von 10 m Länge ergänzt. So lasse sich Dachbahn für Dachbahn durch Ausrollen schnell und einfach sofort verschließen, erklärt Renusol in der Pressemitteilung. Eine 20 cm reichende Überlappung für eine 100-prozentige Wasserdichtigkeit sei nur noch an den Anschlussstellen zweier Rollen erforderlich. Auf diese Weise werde Material eingespart. Das senke die Kosten, erleichtere die Montagearbeit und mache somit Indach-Systeme für private Haushalte insgesamt noch interessanter. InterSole als Rollenware soll voraussichtlich ab Februar 2010 erhältlich sein.

Die Renusol GmbH auf der Energaia 2009 in Montpellier/Frankreich (09. – 12.12.2009): Halle 12, Stand H 502

06.12.2009   Quelle: Renusol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renusol GmbH,
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Solar-Flugzeug "Solar Impulse HB-SIA" zum ersten Mal gestartet

Solar-Impulse beim Start am 03.12.2009
Solar-Impulse beim Start am 03.12.2009

Am 3. Dezember 2009 um 13:11 Uhr hat die Solar Impulse HB-SIA, das erste Flugzeug, das Tag und Nacht ohne Treibstoff fliegen soll, zum ersten Mal von der Piste abgehoben. Die in den letzten Wochen durchgeführten Bodentests ermöglichten die Überprüfung zahlreicher Parameter (Steuerbarkeit des Prototyps, Beschleunigungs- und Bremswege, Antriebskraft) und lieferten ausgezeichnete Resultate, so dass das Team dem Testpiloten Markus Scherdel grünes Licht gegeben hatte, den Prototyp bis zur Startgeschwindigkeit zu beschleunigen.   Unter den staunenden Blicken der Projekt-Initiatoren Bertrand Piccard und André Borschberg, nahm das Flugzeug langsam Geschwindigkeit auf, und der riesige Flügel der Solar Impulse hob allmählich ab. Nach rund 350 Metern Flug, rund einen Meter hoch, setzte der Prototyp wieder grazil in der Mitte der Piste auf und löste damit eine Freudenexplosion beim ganzen Team aus.




Der Traum vom Solar-Flugzeug wird Wirklichkeit

"Einerseits ist es einzigartig mitzuerleben, wie ein Traum Wirklichkeit wird. Es ist über 10 Jahre her, als ich den Traum eines Solar-Flugzeugs hatte, das Tag und Nacht ohne Treibstoff um die Erde fliegt, um so auf die erneuerbaren Energien aufmerksam zu machen. Und heute ist es unserem Team gelungen, dieses Flugzeug zum ersten Mal starten lassen. Ein großer Moment! Andererseits liegt nach diesen ersten Tests und vor der Weltumrundung noch ein langer und schwieriger Weg vor uns“, kommentiert Bertrand Piccard, Initiator und Präsident von Solar Impulse. "Das ist das Resultat von sechs Jahren intensivster Arbeit des ganzen Teams! Dieser erste Start ist der erfolgreiche Abschluss der ersten Etappe von Solar Impulse und bestätigt unsere technische Auswahl. Wir sind jetzt bereit für die nächste Phase, jene der Flugtests!", erklärt André Borschberg, Mitbegründer und Vorstand von Solar Impulse.


Erste solare Testflüge ab Anfang 2010

Zum jetzigen Zeitpunkt waren die Solarmodule (Photovoltaik) noch nicht angeschlossen. Nach dem ersten erfolgreichen Start wird die Solar Impulse HB-SIA nun demontiert und zum Flughafen Payerne (VD) transportiert. Ab Anfang 2010 soll das Flugzeug seine ersten solaren Testflüge durchführen. Danach folgen immer längere Flüge bis hin zum ersten Nachtflug mit Sonnenenergie.

05.12.2009   Quelle: Solar Impulse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Impulse,
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Erneuerbare Energien für Kids: Auszeichnung für Berliner Projekt "powerado"

Spielerisch die erneuerbaren Energien kennenlernen mit
Spielerisch die erneuerbaren Energien
kennenlernen mit "powerado"

"Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado", das Kinder- und Jugendprojekt des gemeinnützigen Berliner Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), hat den geteilten ersten Berliner Preis "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erhalten. Das erfolgreiche Umweltbildungsprojekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Zehn wissenschaftliche Institute aus ganz Deutschland sind beteiligt. Ob Energie-Märchen für Kitas, Online-Spiele für Schüler oder Materialien für Lehrerinnen und Lehrer: "powerado" sei bisher stets auf große Resonanz gestoßen, heißt es in der Pressemitteilung des IZT. "Wenn sich viele tausend Kinder mit Spaß dem Thema erneuerbare Energien zuwenden, dann haben wir unser Ziel erreicht", so der "powerado"-Leiter Dr. Michael Scharp vom IZT.   Am Anfang von "powerado" habe die Frage gestanden, wie erneuerbare Energien in Kitas, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen so aufbereitet werden können, dass Kinder und Jugendliche positiv und mit Spaß von diesem Thema angesprochen werden. Der Erfolg der neuen Bildungs- und Ausbildungsmodule habe den eingeschlagenen Weg bestätigt: Laut IZT haben mehr als 25.000 Kinder und Erwachsene beispielsweise das Computer-Spiel powerado.de gespielt, das von der beteiligten Wissenschaftsagentur iserundschmidt entwickelt wurde. "Kinder verbringen so viel Zeit am Computer, da sollte man ihre Begeisterung für dieses Medium auch für den Unterricht nutzen", erklärt Michael Scharp vom IZT den Ansatz.



Reger Zuspruch von Lehrern und Kindern

Schätzungsweise 2.200 Pädagoginnen und Pädagogen, fast 10.000 Kinder und 3.500 Multiplikatoren seien erreicht worden - durch Materialboxen, Experimente zu erneuerbaren Energien oder eine Wanderausstellung mit einschlägigen Schulprojekten. Dazu kämen noch rund 12.000 Personen, die auf Messen, an Tagen der offenen Tür sowie bei Projektpräsentationen das Projekt kennengelernt hätten, so das IZT. Außerdem hätten sich 25.000 Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere an der Umweltbildung Interessierte die einschlägigen Schulmaterialien, wie z. B. die "Energiemärchen", von der powerado-Website heruntergeladen.


Preis würdigt besonderes Engagement für eine zukunftsfähige Gestaltung der Gesellschaft

Der erstmals vergebene Berliner Preis wurde gemeinsam von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgeschrieben. Die Auszeichnung würdigt "das besondere Engagement von Projekten für eine zukunftsfähige und gerechte Gestaltung der Gesellschaft und die wissenschaftliche Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens in Berlin". Beworben hatten sich mehr als 50 Berliner Institutionen mit Bildungsvorhaben, die zuvor bereits vom Deutschen Nationalkomitee der UNESCO als "offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung" gewürdigt wurden.


Solarthermie-Puzzle: Interaktive eLearning-Lerneinheit

Auf großen Zuspruch stoße eine neue interaktive Lerneinheit für 11- und 12-jährige Schülerinnen und Schüler auf der "powerado"-Homepage zum Thema "Energie", berichtet das IZT. Diese Unterrichtseinheit bestehe aus 20 Online-Kapiteln mit mehr als 100 interaktiven Aufgaben. Zum Beispiel werde die Innenansicht eines Wohnhauses mit solarthermischer Anlage in mehrere gleich große Puzzleteile zerlegt, die wieder zusammengesetzt werden müssten. Erste Tests würden zeigen, dass Kinder von 11 bis 12 Jahren spielerisch und begeistert mit den Materialien umgehen würden, so das IZT. Als nächstes wollen Lehrerinnen und Lehrer erproben, wie sie diese Materialien optimal im Unterricht einsetzen können. Am Ende des Projektes sollen 13 fertige Lerneinheiten zur Ergänzung des Unterrichts stehen.
Links: Lerneinheit "Energie":
www.izt.de/studierplatz-powerado/Exemplarischer_Studierplatz/

Computerspiel powerado.de:
http://www.geo.de/_components/GEOlino/_static/spiele/powerado/index.html

powerado-Website:
www.izt.de/powerado

05.12.2009   Quelle: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, gemeinnützige GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IZT gGmbH,


 

KACO new energy vermarktet Anlage zur solaren Wasseraufbereitung

Wasserreinigung mit "RayWOx"

KACO new energy, Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern zur Netzeinspeisung, vermarktet laut einer Pressemitteilung des Unternehmens künftig unter dem Namen "RayWOx" eine Anlage zur solaren Wasseraufbereitung, eine Weiterentwicklung der photokatalytischen Abwasserreinigungstechnologie. Kernstück sei ein neuartiger Solar-Receiver, der aus der Sonneneinstrahlung die nötige Prozessenergie zum Spalten unterschiedlichster Schadstoffe gewinne, heißt es in der Pressemitteilung. Bislang bekannte lichtbasierte Wasserreinigungssysteme würden mit kostspielig elektrisch erzeugter UV-Strahlung arbeiten. Eine Demonstrationsanlage sei bereits am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR am Standort Lampoldshausen eingeweiht worden. RayWOx geht laut KACO aus dem Pilotprojekt "SOWARLA Solare Wasseraufbereitung Lampoldshausen" hervor, das 2008 mit dem Energy Globe ausgezeichnet wurde.   Im Vergleich zu anderen Verfahren spare RayWOx beim Abbau der Verunreinigungen etwa 90 Prozent Energie. Zudem komme das photokatalytische Verfahren mit deutlich weniger Oxidationsmitteln aus. Die Demonstrationsanlage in Lampoldshausen mit einer installierten Receiverfläche von 240 Quadratmetern könne unter den gegebenen klimatischen Bedingungen rund 4.500 Liter Industrie-Abwasser in ein bis zwei Stunden von allen oxidierbaren Verunreinigungen säubern, erklärt KACO in der Pressemitteilung.



Energieversorgung mit Photovoltaik

Die komplette, für Betrieb und Steuerung nötige Energie könne optional eine auf das System abgestimmte PV-Anlage liefern, berichtet KACO. Der Solarstrom speise auch die Pumpen, die das Wasser durch den Receiver bewegen. So arbeite die gesamte Anlage unabhängig von fossilen Energieträgern. Steigende Energiepreise würden sich nicht mehr auf die Betriebskosten des RayWOx-Systems auswirken.

05.12.2009   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,
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Marktstudie der Meine Solar GmbH untersucht Bekanntheitsgrad von Wechselrichter-Herstellern

Per Umfrage zur Solarmarktanalyse
Per Umfrage zur Solarmarktanalyse

Das Marktanalyseunternehmen Meine Solar GmbH mit Sitz in Seelow ermittelt über sein Umfrageportal ab sofort den Bekanntheitsgrad verschiedener Wechselrichterhersteller. Weit über 50 Produzenten von Solar-Wechselrichtern gebe es weltweit, berichtet Meine Solar. Nur wenige dieser Hersteller hätten sich etabliert und könnten ihre Position im Markt festigen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Onlineumfrage baue auf dem Prinzip der bereits erfolgreich durchgeführten Umfrage zur Ermittlung des Bekanntheitsgrades von Solarmodul-Herstellern auf.   Wie die Ergebnisse der Meinungsumfragen in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden könnten, zeige die SolarWorld AG in ihrem Konzern-Zwischenbericht für das dritte Quartal 2009. Dort habe die SolarWorld AG die eigene Platzierung und die Ergebnisse aus der Studie zum Bekanntheitsgrad verschiedener Solarmodulhersteller der Meine Solar GmbH veröffentlicht.



Teilnahme für wohltätigen Zweck

Innerhalb von nur zwei Wochen hätten sich über 1.000 Probanden auf dem Umfragepanel angemeldet, um an online durchgeführten Meinungsumfragen teilzunehmen, berichtet Meine Solar. Für jede Anmeldung spende das Markforschungsunternehmen je einen Euro an eine ausgewählte Stiftung zur Unterstützung krebskranker Kinder. Noch in diesem Jahr will Meine Solar drei Stiftungen auswählen, um die Spende in Höhe von 1.000 Euro zu übergeben. Zudem nehme jeder Teilnehmer mit seiner Anmeldung am Umfrageportal automatisch an einem Gewinnspiel teil. Die nächste Auslosung finde Ende März 2010 statt, kündigt Meine Solar an.


Gehaltsumfrage stößt auf regen Zuspruch

Unerwartet hoch sei die Teilnahme an der großen Gehaltsumfrage, die voraussichtlich noch bis Ende Dezember dieses Jahres laufen werde, so Meine Solar. Trotz des Tabuthemas "Gehälter in Deutschland" zeichne sich deutlich ab, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus der Solar-Branche großes Interesse daran hätten, die Umfrage mit jeder Teilnahme aussagekräftiger zu gestalten.

04.12.2009   Quelle: Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meine Solar GmbH,
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Q-Cells und LDK Solar einigen sich auf Fortführung des Liefervertrages für Solar-Wafer

Der Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE Bitterfeld-Wolfen (Deutschland) und LDK Solar Co., Ltd. (Xinyu City, China) geben bekannt, dass die beiden Unternehmen eine Einigung zur Fortsetzung des Waferliefervertrages für den Zeitraum 2009 bis 2018 erzielt haben. Die beiden Parteien hätten nunmehr in direkten Gesprächen alle Unstimmigkeiten über die Auslegung des Vertrages beigelegt und verzichteten wechselseitig auf sämtliche juristische Ansprüche.   Q-Cells werde die bereits eingeleitete Ziehung der Bankgarantie nicht weiter verfolgen. Gemeinsame Geschäftsaktivitäten in anderen Bereichen seien von den Verhandlungen unbeeinflusst gewesen und würden unverändert fortgeführt.


Q-Cells soll im Auftrag von LDK Solarzellen fertigen; LDK Solar produziert im Gegenzug Solarmodule für Q-Cells

Q-Cells und LDK Solar haben sich laut Pressemitteilung weiterhin darauf geeinigt, die Flexibilität von Liefermengen und Preisen deutlich zu erhöhen. Für die gesamte restliche Vertragslaufzeit gälten flexible Preise, die sich am Marktpreis und dem Status von Q-Cells als bevorzugtem Kunden orientieren. Ein Teil der ursprünglich für die Jahre 2009 bis 2011 vorgesehenen Abnahmemengen für Solar-Wafer sei in den Zeitraum 2012 bis 2018 verschoben worden. Q-Cells erhalte damit im laufenden Jahr ca. 20 % und in den Jahren 2010 sowie 2011 mindestens ein Drittel der ursprünglich festgelegten Mengen. Optional könne Q-Cells die Mengen bei Bedarf erhöhen. Für die gesamte zehnjährige Vertragslaufzeit belaufe sich die Liefermenge unverändert auf rund sechs Giagwatt (GWp). Zusätzlich hätten die beiden Parteien eine Vereinbarung zur Ausweitung ihrer Zusammenarbeit auf das Gebiet der Zell- und Modulprozessierung erzielt. Q-Cells werde im Auftrag von LDK Solarzellen prozessieren und das chinesische Unternehmen werde im Gegenzug für Q-Cells Solarmodule herstellen.

04.12.2009   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Conergy Solar-Fabrik in Frankfurt (Oder): Ramp-Up fast abgeschlossen, Fabrik nahezu ausgelastet

Photovoltaik-Modulproduktion bei Conergy in Frankfurt/Oder.
Photovoltaik-Modulproduktion bei Conergy
in Frankfurt/Oder.

Die Conergy SolarModule GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt (Oder) feiert ihr dreijähriges Bestehen. Noch 2007 und 2008 sei der Anlauf der Photovoltaik-Fabrik wesentlich durch die Reorganisation des Unternehmens beeinträchtigt worden, inzwischen sei die Versorgung mit dem Rohstoff Silizium gesichert und der Ramp-Up nahezu abgeschlossen, berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Ende November 2006 begannen in einer ursprünglich für die Chipindustrie geplanten Fertigungshalle die Bauarbeiten für eine der modernsten Solarfabriken der Welt. Im Dezember 2008 errichtete Conergy auf dem eigenen Fabrikdach eine Photovoltaik-Aufdachanlage mit 1.800 Modulen und einer Gesamtleistung von 378 Kilowatt (kWp). Im Beisein des damaligen Brandenburger Wirtschaftsministers Ulrich Junghanns fuhr Conergy im August 2009 die Produktion auf drei Linien in der Zell- und Modulfertigung hoch.



Insgesamt mehr als 600.000 Module produziert

Aktuell produziere das Frankfurter Werk auf Hochtouren, berichtet Conergy. In der Zellfertigung werde derzeit die vierte von vier Produktionslinien angefahren, in der Modulproduktion arbeiteten alle fünf Produktionslinien. Insgesamt über 600.000 Module lieferte Conergy nach eigenen Angaben bereits an Kunden in der ganzen Welt aus. Die Conergy Solar-Fabrik beschäftige aktuell knapp 700 Mitarbeiter, davon 350 Zeitarbeitnehmer. Zudem lernten 15 Auszubildende bei Conergy in Frankfurt (Oder).

Michael Erler, kaufmännischer Geschäftsführer des Werkes, freut sich über die jüngsten Entwicklungen: "Für das Werk bedeuteten die ersten drei Jahre eine harte, aber auch lehrreiche Zeit. Mittlerweile haben wir einige Hürden überwunden: der Siliziumengpass ist überstanden, der Ramp-Up nahezu abgeschlossen. Wir haben effiziente Prozesse etabliert und unsere Kosten deutlich und nachhaltig gesenkt. Damit sind wir für den Wettbewerb gut gerüstet."

Mathias Kamolz, technischer Geschäftsführer des Werkes, ergänzt: "Auch unser Bemühen um Effizienz und Qualität bei unseren Conergy PowerPlus Premium Modulen hat sich ausgezahlt - und wird vom Markt honoriert. Dank der starken Nachfrage lasten wir unsere Fabrik derzeit nahezu aus."
Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, unterstützte und begleitete den Aufbau der Solar-Fabrik von Anfang an: "Für die Stadt Frankfurt (Oder), aber auch für mich persönlich, ist der Erfolg von Conergy eine große Freude. Conergy zählt in der Region zu den wichtigsten Arbeitgebern und fertigt mit modernsten Anlagen Qualitätsprodukte, die von Frankfurt (Oder) aus in die ganze Welt gelangen. Ein Erfolg, auf den wir alle in Frankfurt (Oder) stolz sein können."


Conergy Power Plus, "Made in Germany"

Conergy PowerPlus Module werden vom Wafer, über die Zelle bis zum fertigen Modul komplett in Deutschland an einem Standort entwickelt und produziert. Entwicklungs- und Produktionsmitarbeiter arbeiten Hand in Hand und fertigen ein Produkt, das hinsichtlich Qualität neue Maßstäbe setzt, betont das Unternehmen. Durch die bei Conergy garantierte positive Leistungstoleranz der Conergy PowerPlus Module erhalte der Kunde mindestens den Ertrag, den er erwartet - oder sogar mehr. Ein weiterer Beweis für die hohen Qualitätsstandards der Module sei unter anderem die minimale Reklamationsquote: Weniger als fünf von 100.000 Modulen seien bisher von Kunden reklamiert worden - in der Branche ein absoluter Spitzenwert. "Qualität, die Conergy mit Produktgarantien von bis zu zehn Jahren nahtlos an seine Kunden weitergibt. Unter diesen finden sich Hausbesitzer, Energiewirte aber auch große Investoren. Bei diesen kam das Conergy PowerPlus unter anderem in den Megawatt-Parks 'Almudema', 'Los Pilones' und 'El Calaveron' zum Einsatz. "Weitere PowerPlus-Solarparks sind in Planung", heißt es in der Pressemitteilung.

04.12.2009   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik in Japan: Toshiba baut Megawatt-Solarpark in Kawasaki

"Ukishima Solar Power Plant"
(Computersimulation)

Die Toshiba Corporation (Tokyo, Japan) berichtete am 30.11.2009, das Unternehmen habe mit dem Energieversorger Tokyo Electric Power Company, Inc. (TEPCO; Tokyo, Japan) einen umfangreichen Vertrag über die Entwicklung eines großen Photovoltaik-Kraftwerks in Kawasaki (Präfektur Kanagawa) unterzeichnet, für das es auch Systemkomponenten bereitstellen werde. Das Solar-Kraftwerk mit dem Projektnamen "Ukishima Solar Power Plant" soll auf 11 Hektar städtischem Grund gebaut werden und eine Nennleistung von rund sieben Megawatt (MW) haben.   Laut Pressemitteilung ist dies bereits der zweite Vertrag, den Toshiba über ein Solarkraftwerk im Multi-Megawatt-Maßstab geschlossen hat. Toshiba hatte im August 2009 einen Liefervertrag für ein 7,5 MW-Photovoltaik-Kraftwerk am Taketoyo Wärmekraftwerk in der Präfektur Aichi gemeldet.




Photovoltaik-Module von Sharp; Wechselrichter von Toshiba

Das Ukishima Solar Power Plant soll im Waterfront-Bezirk in Kawasaki gebaut werden und jährlich 7,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Dies würde die Emission von ungefähr 3.100 Tonnen CO2 verhindern, heißt es in der Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk werde die erste Solaranlage im Portfolio von TEPCO und soll im Finanzjahr 2011 an das Netz gehen. Toshiba werde das Kraftwerk entwickeln und die gesamte Umsetzung übernehmen, von der Planung über die Beschaffung der Komponenten bis hin zum Bau. Der Gleichstrom der Photovoltaik-Zellen werde mit von der Toshiba-Gruppe entwickelten Stromwandlern in Wechselstrom umgewandelt. Die Wechselrichter haben laut Toshiba einen Wirkungsgrad von 97,5 %. In dem Solarkraftwerk sollen Module des Herstellers Sharp (Tokyo, Japan) zum Einsatz kommen.


Toshiba erwartet massives Wachstum des Solarmarktes und weitet Geschäftsfelder aus

Aufgrund des wachsenden Bewusstseins der Notwendigkeit, die globale Klimaerwärmung zu bekämpfen, werde bis zum Jahr 2015 eine Marktvolumen für Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab einschließlich Anlagen der Energieversorger von 2,2 Billionen Yen (ca. 17 Milliarden Euro) gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb sei Toshiba am 1. Januar 2009 in der Photovoltaik aktiv geworden, und das Tochterunternehmen Transmission Distribution & Industrial Systems Company habe die Sparte "Photovoltaic Systems Divison" eingerichtet. Mit dieser Maßnahme will Toshiba sein Photovoltaik-Geschäft rasch ausweiten. Laut Pressemitteilung soll das Tochterunternehmen auf Grundlage seiner Erfahrungen mit der Systemintegration und mit Systemlösungen für hoch effiziente Photovoltaik-Wechselrichter sowie mit dem Know-how in Sachen große Kraftwerke das Geschäftsfeld Photovoltaik ausweiten.

04.12.2009   Quelle: Toshiba Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.city.kawasaki.jp,
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SPD-Bundestagsfraktion: Schwarz-Gelb verhindert gerechte Aufteilung der Gewerbesteuer bei der Solarstrom-Produktion

Dirk Becker: Gewerbesteuer auch für Gemeinden mit Photovoltaik-Großanlagen
Dirk Becker: Gewerbesteuer
auch für Gemeinden mit
Photovoltaik-Großanlagen

Die SPD-Bundestagsfraktion spricht sich für eine Aufteilung der Gewerbesteuereinnahmen aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen zwischen den beteiligten Kommunen aus. Dazu hat sie am 2.12.2009 im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages einen Änderungsantrag zum Entwurf eines Wachstumsbeschleunigungsgesetzes der Bundesregierung eingebracht. "Wir wollten mit unserer Initiative eine gerechte Verteilung der Gewerbesteuereinnahmen zwischen der Gemeinde mit dem Firmensitz und der Anlagen-Standortgemeinde in einem anteiligen Verhältnis von 30:70 erreichen",   erklärte der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, anlässlich der Ablehnung eines Änderungsantrages der SPD-Bundestagsfraktion zur steuerlichen Besserstellung von Standortgemeinden mit Photovoltaik-Freiflächenanlagen durch Schwarz-Gelb. "Dies ist eine wesentlich wirksamere Maßnahme zur Beschleunigung des Wachstums im Bereich der erneuerbaren Energien als das, was die Koalition in diesem Gesetz zu bieten hat", so Becker.




Bisher stünden die vollen Einnahmen aus der Gewerbesteuer allein der Kommune mit dem Firmensitz zu, erläutert Becker. Kommunen, in denen sich die Standorte der Solar-Kraftwerke wie zum Beispiel größere Freiflächenanlagen befinden, gingen demnach leer aus. In der Praxis sei dies oft ein Hindernis für die Ausweisung neuer Vorranggebiete für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Im Umweltausschuss habe die Mehrheit aus CDU/CSU sowie FDP aus parteitaktischen Gründen diesen sinnvollen Regelungsvorschlag abgelehnt, kritisiert der SPD-Politiker. "Abgeordnete der Union hatten mit Blick auf den eigenen Wirtschaftsflügel die Befürchtung, die Marktsituation von Photovoltaik zu verbessern und damit der Kampagne gegen die aus ihrer Sicht überförderte Solarenergie in Deutschland entgegen zu wirken", so Becker.

Bereits in der letzten Legislaturperiode hatte der Deutsche Bundestag auf Initiative der SPD-Fraktion eine Sonderregelung im Gewerbesteuergesetz für Windenergieanlagen beschlossen. Und schon damals sei die Ausweitung der Regelung auf die Photovoltaik an der Union gescheitert, erinnert Becker. "So etwas kann man nur noch verstehen als Klientelpolitik für die großen Stromerzeuger und gegen den breiten deutschen Mittelstand in der Solar-Branche mit seinem vielen hundert Firmen", so Becker abschließend.

04.12.2009   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SPD-Bundestagsfraktion/Jens Neumann/Edgar Rothmann,
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Verkaufsstart der Software plan4[solar]PV zur Photovoltaik-Anlagenplanung

Dachbelegung mit plan4[solar]PV
Dachbelegung mit plan4[solar]PV

Mit Aktionspreisen, gültig bis zum 15.12.2009, beginnt die Markteinführung der alles umfassenden Photovoltaikanlagen-Planungssoftware "plan4[solar]PV", berichtet die GASCAD 3D Technologie GmbH in einer Pressemitteilung. Das branchenspezifische Programm zeichne sich unter anderem durch einfachste Bedienung ohne Konstruktionskenntnisse aus. Dadurch ergebe sich auch die Möglichkeit einer Angebotserstellung in nur zehn Minuten einschließlich aller benötigten Ergebnisse. Mit einem "Flug durch das Dach" und 2D/3D fotorealistischen Ansichten erhöhen sich zudem die Kompetenzen beim Kunden, betont GASCAD. Das Beratungsgespräch werde zum Erlebnis. 



3D-Konfigurationsprogramm für die Photovoltaik-Branche

Technische Highlights sind der detailgenaue Aufbau der Dach- und Dachunterkonstruktion sowie die Darstellung der einzelnen Befestigungs- und Montageebenen. Weitere Funktionen der Software runden das 3D-Konfigurationsprogramm für alle Planer in der Photovoltaikbranche ab, wie beispielsweise die automatische Dachgenerierung aus dem Erfassungsbogen in 3D, die automatische Modulverlegung, die Windsog- und Schneelastberechnung nach DIN 1055 inkl. der Anzeige der Lasten am Kundenobjekt, die Wechselrichterauslegung, die Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsprognose sowie die Erstellung eines Verlegeplans, eines elektrischen Schaltschemas, einer Stückliste und eines Angebots. Überzeugen können sich Interessierte aus dem Fachgroßhandel von einer kostenlosen Testversion, die von GASCAD 3D Technologie GmbH zur Verfügung gestellt wird.

04.12.2009   Quelle: GASCAD 3D Technologie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GASCAD 3D Technologie GmbH,
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Jahresendspurt bei der Phoenix Solar AG: Rekordumsatz im November im Segment Photovoltaik-Komponenten & Systeme

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat nach einem schwachen dritten Quartal zu einem starken Jahresendspurt angesetzt. Das Segment Komponenten & Systeme sei in den Monaten Oktober und November sehr erfolgreich gewesen und habe allein im November mit rund 65 Millionen Euro den bislang höchsten Monatsumsatz in der Unternehmensgeschichte erzielt, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. Im Segment Photovoltaik-Kraftwerke errichte Phoenix Solar derzeit 16 Solarparks.   Auch für das erste Quartal 2010 seien die Aussichten positiv: Solarparks im In- und Ausland mit über 30 Megawatt Spitzenleistung (MWp) würden vorbereitet.


Photovoltaikanlage mit 105.000 Modulen von First Solar bei Cottbus im Bau

Unter den derzeit in Bau befindlichen Solarparks ist auch das mit 8 MWp bislang größte von Phoenix Solar errichtete Solar-Kraftwerk. Die Photovoltaikanlage entsteht derzeit in Jocksdorf bei Cottbus auf einer militärischen Konversionsfläche. Die Montageteams installieren auf dem ehemaligen Militärflughafen auf einer Fläche von rund 30 Hektar zirka 105.000 Solarmodule von First Solar. Neben der Anlage in Jocksdorf erfüllen drei weitere der aktuell in Bau befindlichen Solarkraftwerke mit insgesamt 14 MWp den Rahmenvertrag mit der KG Allgemeine Leasing. Dieser Rahmenvertrag war erst im September auf 525 Millionen Euro bis zum Jahr 2012 erweitert worden. "Unsere Bauteams sind zur Zeit gut ausgelastet", so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG. "Jetzt hoffen wir, dass das Wetter so lange wie möglich mild bleibt und wir bis Ende Dezember weiter bauen können - auch wenn einige Megawattprojekte sicherlich erst im ersten Quartal 2010 fertig gestellt werden können."

03.12.2009   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Suntech unterzeichnet Absichtserklärung mit Pure energies über 17 MW Photovoltaik-Leistung in Ontario

Photovoltaik-Anlage von Pure energies
Photovoltaik-Anlage von Pure energies

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi; China), weltweit führender Hersteller von kristallinen Photovoltaik-Modulen auf Siliziumbasis, gab am 1. Dezember bekannt, dass er eine Absichtserklärung mit Pure energies (Ontario; Kanada) unterzeichnet habe über die Lieferung von bis zu 17 Megawatt (MW) im Jahr 2010. Die Absichtserklärung, die auch die Rahmenbedingungen für die Bereitstellung von Suntech-Modulen für Pure energies bis 2011 umfasst, ziele darauf ab, erschwingliche, qualitativ hochwertige Photovoltaikanlagen für private Betreiber in den schnell wachsenden Solar-Markt nach Ontario einzuführen, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. 

Einspeisetarif soll den Ausbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben
Pure energies decke den heimischen Bedarf für 2010 selbst, wolle aber Suntechs Module für sein spezielles Angebot für private Gebäude in Ontario einsetzen und auf diese Weise die Entwicklung umweltfreundlicher Häuser ermöglichen. Pure energies installiert, vermietet und betreibt die Solarstromanlagen für seine Kunden. Das Angebot wird unterstützt durch das Einspeisetarif (microFIT)-Programm der Energie-Regulierungsbehörde von Ontario, das den Ausbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Leistungsbereich von weniger als 10 Kilowatt (kW) quer durch die Provinz vorantreiben soll.
"Dank neuerer politischer Entscheidungen und einem interessierten Kundenstamm befindet sich der Solarmarkt von Ontario auf einem aufregenden Höhenflug", sagte Leonard May, Suntechs Nordamerika-Vertriebsleiter. "Wir vertrauen der innovativen, konzentrierten Arbeitsweise von Pure energies und freuen uns, nächstes Jahr Suntechs Module überall auf den Dächern von Ontarios Hausbesitzern zu sehen“. Pure energies beginnt jetzt mit dem Marketing für die Suntech-Module, die ab 2010 installiert werden sollen.

03.12.2009   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pure energies Inc.,
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Neue Zahlen: Photovoltaik-Zubau 2008 höher als bislang bekannt; fast zwei Gigawatt nachgewiesen, bis zu vier Gigawatt für 2009 erwartet

In Deutschland installierte PV-Leistung 2008.
In Deutschland installierte PV-Leistung 2008.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 1.933 Megawatt neu installiert (2007: 1.244 Megawatt), berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON in einer Pressemitteilung. Der Zubau sei damit deutlich stärker gewesen, als prognostiziert worden war. Dies ist das Ergebnis der jährlichen PHOTON-Erhebung unter den 850 Netzbetreibern in Deutschland. Für 2009 geht PHOTON nun von einem Zubau zwischen 3.000 und 4.000 Megawatt aus - weit mehr als die bislang bekannten Zahlen der Bundesnetzagentur vermuten lassen.  Die von PHOTON ermittelten Daten liegen deutlich über den bisherigen Prognosen. So ging die vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene "Leitstudie 2008" noch von einem Zubau von 1.250 Megawatt im Jahr 2008 aus. Für 2009 wurde ein Zubau von 1.300 Megawatt erwartet. Diese Prognose liegt bei weitem zu niedrig, wie bereits die im Oktober von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zahlen aus dem so genannten Anlagenregister zeigen: Demnach wurden von Januar bis September 2009 bereits knapp 1.500 Megawatt neu ans Netz gebracht.




PHOTON rechnet für 2009 mit drei bis vier GW Zubau und erwartet 2010 knapp zwei Prozent Solarstrom im deutschen Netz

Auf Basis einer Stichprobe unter 119 Netzbetreibern sowie Informationen von Wechselrichterherstellern geht PHOTON jedoch davon aus, dass auch die Statistik der Bundesnetzagentur die tatsächlichen Verhältnisse nicht korrekt abbildet. Das Solarstrom-Magazin schätzt die Gesamtleistung der von Januar bis Dezember 2009 in Deutschland neu installierten Photovoltaikanlagen vielmehr auf 3.000 bis 4.000 Megawatt.
Die insgesamt in Deutschland installierte Leistung könnte damit zum Jahresende die Marke von zehn Gigawatt erreichen, betont PHOTON. Die Solarstrom-Produktion aus diesen Anlagen - rund zehn Terawattstunden (TWh) - entspreche einem Atomkraftwerk wie Biblis A. Solarstrom dürfte damit im nächsten Jahr bereits knapp zwei Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken.


Anne Kreutzmann: Photovoltaik bislang deutlich unterschätzt

PHOTON-Chefredakteurin Anne Kreutzmann kommentiert: "Die hohen Zubauzahlen sind ein Beleg dafür, wie sehr die Photovoltaik bislang unterschätzt wurde. Doch damit Solarstrom nennenswert gegen die Klimakatastrophe wirkt, muss der Zubau noch schneller vorangehen und eher bei zehn Gigawatt pro Jahr liegen. Um solch hohe Raten zu ermöglichen, sollte die Einspeisevergütung für Solarstrom deshalb stärker als geplant gesenkt werden: Die Herstellungskosten für Solarmodule sind aufgrund der Massenproduktion inzwischen sehr niedrig. Angesichts der Klimakatastrophe sollten wir Solarstrom nicht künstlich teuer halten, denn dies würde bei den benötigten hohen Zubauzahlen seine gesellschaftliche Akzeptanz gefährden."

PHOTON erhebt jährlich bei den Betreibern von lokalen Stromnetzen, wie viel Solarstromleistung in ihrem Einzugsgebiet im jeweiligen Vorjahr neu angeschlossen wurde. Für 2008 erfasst diese PHOTON-Netzbetreiberstatistik die 850 deutschen Netzbetreiber nahezu komplett, lediglich von zwölf Unternehmen liegen keine Daten vor.


Zwei von drei in Deutschland installierten Solarmodulen kamen 2008 aus dem Ausland

Nach Zahlen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) produzierten die deutschen Hersteller 2008 insgesamt Module mit einer Gesamtleistung von 1.243 Megawatt. Bei einer Exportquote der deutschen Photovoltaik-Industrie von rund 50 % wurden demnach zirka 600 MW in Deutschland an das Netz angeschlossen, rund 1,3 Gigawatt (1.300 MW) - bezogen auf die neuen PHOTON-Zahlen - auf deutschen Dächern und Freiflächen kamen aus dem Ausland.

Grafik zur 2008 installierten PV-Leistung nach Bundesländern im Großformat


03.12.2009   Quelle: Photon Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarthemen: Betreibern von Photovoltaik-Anlagen drohen hohe Verluste

Solarstromanlagen müssen seit dem 1.1.2009 angemeldet werden.
Solarstromanlagen müssen seit dem
1.1.2009 angemeldet werden.

Seit dem 1. Januar 2009 müssen Solarstromanlagen, die neu an das Netz gehen, bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Sonst besteht für die Energieversorger keine Pflicht, den eingespeisten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu vergüten. Doch vielen Betreibern dieser Anlagen sei dies offenbar nicht bekannt, berichtet die Fachredaktion der Zeitschrift Solarthemen in einer Pressemitteilung. Dies könnte zu erheblichen finanziellen Einbußen führen, warnen die Solarthemen und appellieren an die Politik, privaten Betreibern von Solarstromanlagen eine Schonfrist zu gewähren.  Nach Recherchen der Solarthemen fehlen in der von der Bundesnetzagentur vorgelegten Photovoltaik-Statistik zahlreiche Anlagen, die in diesem Jahr installiert worden sind. Mehrere Orte seien von der Redaktion überprüft worden. In einigen gebe es erhebliche Abweichungen, die teils bei mehr als 50 Prozent liegen. Dies könne zum einen daran liegen, dass Anlagen zwar gemeldet, aber von der Bundesnetzagentur nicht in das Verzeichnis aufgenommen wurden. Zum anderen hätten Betreiber ihre Anlagen wohl aus Unwissenheit nicht gemeldet.




Verluste in mehrfacher Millionenhöhe möglich

Diesen Betreibern drohe ein herber finanzieller Verlust: Überschlägig könne dies angesichts vieler nicht gemeldeter Anlagen zu Verlusten in mehrfacher Millionenhöhe führen. Denn nach §16 Abs. 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind Netzbetreiber nur dann verpflichtet, den Solarstrom zu vergüten, wenn die Anlage bei der Bundesnetzagentur gemeldet wurde. Sollte der Netzbetreiber den Strom bislang abgenommen und vergütet haben, ohne dass die Anlage bei der Netzagentur angemeldet wurde, könne er das Geld eventuell vom Anlagenbetreiber sogar zurückfordern.


Photovoltaikanlagen rasch bei der Bundesnetzagentur anmelden

In jedem Fall empfehle es sich, baldmöglichst die Anlagen an die Bundesnetzagentur zu melden, sollte dies noch nicht erfolgt sein. "Die Meldepflicht von Solarstromanlagen ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz klar geregelt", erklärt Solarthemen-Redakteur Andreas Witt: "Doch für einen Laien ist es schwer, diesen wichtigen Passus zu entdecken." Die Verpflichtung ist erst im Rahmen der Novelle des Gesetzes im vergangenen Jahr neu geschaffen worden. "Es sollte eine Kulanzfrist für Anlagenbetreiber zumindest in diesem Jahr geben", so Witt, denn die Bundesregierung habe die Bürger nicht ausreichend darüber informiert. Koalitionspolitiker hätten Verständnis für die Startschwierigkeiten mit dem Anlagenregister bei der Bundesnetzagentur geäußert, berichtet Witt. "Das selbe Verständnis sollten aber auch die Bürger genießen, die in Solaranlagen viel Geld investiert haben."

Bei den Solarthemen kann per E-Mail an service@solarthemen.de kostenlos die aktuelle Ausgabe 317 mit weiteren Informationen zu diesem Thema angefordert werden.

Die Meldeformulare für neue Solarstromanlagen sind zugänglich auf der Internetseite der Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de.


03.12.2009   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tauber-Solar Management GmbH,
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Oerlikon Systems und Meyer Burger schließen strategische Kooperation für SOLARIS-Beschichtungsanlagen zur Herstellung kristalliner Solarzellen

Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS zur Solarzellen-Produktion.
Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS
zur Solarzellen-Produktion.

Die Unternehmen Oerlikon Systems und Meyer Burger haben ein strategisches Vertriebs- und Kooperationsabkommen für die SOLARIS-Photovoltaik-Beschichtungsanlage von Oerlikon unterzeichnet. Gemäß Vereinbarung wird das Verkaufs- und Vertriebsnetzwerk von Meyer Burger die SOLARIS-Anlagen für Anwendungen zur Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen in den meisten Regionen vertreten. Hierzu gehören unter anderem China, Taiwan, Europa, Naher Osten, Indien und Amerika. Außerdem wollen die beiden High-Tech-Unternehmen gemeinsam an der Weiterentwicklung von anti-reflektiven Schichten und innovativen Prozessschritten für die Fertigung von kristallinen Solarzellen arbeiten.  "Die Stärke, der Schwerpunkt und die Erfahrung von Meyer Burger im Photovoltaik-Markt für kristallines Silizium werden uns dabei unterstützen, schneller und effizienter bei den Herstellern von Solarzellen Fuß zu fassen. Außerdem sehen wir ein erhebliches Synergiepotenzial, wenn wir Meyer Burgers Expertise in Automation, bei Messanlagen für Wafer und Zellen sowie beim Oberflächendesign von Wafern nutzen", erklärt Andreas Dill, Head of Oerlikon Systems. "Wir sind sehr glücklich, mit Oerlikon Systems einen echten Marktführer in der Dünnschicht-Technologie als Partner zu erhalten. Dieses Abkommen entspricht unserer Wachstumsstrategie, mit der wir erfolgreich unser Angebot von Schlüsseltechnologien in der Photovoltaik erweitern. Dabei bieten wir unseren Kunden Vorteile, indem wir die Gesamt- und Betriebskosten weiter senken und gleichzeitig die Zelleffizienz und den Anlagendurchsatz steigern", ergänzt Peter Pauli, Vorstand von Meyer Burger.


Bei SOLARIS handelt es sich um eine Hochleistungs-Sputteranlage für einzelne Wafer, mit ähnlichem Design wie andere leistungsstarke Produktionssysteme von Oerlikon für optische Speichermedien und Halbleiter. Das System biete große Flexibilität für verfügbare Konfigurationen und eigne sich zum Beispiel für anti-reflektive Schichten auf der Solarzellenfrontseite sowie auch für die Passivierung und Metallisierung kristalliner Solarzellen auf der Rückseite, erläutert Oerlikon Systems. Es liefere hervorragende Ergebnisse in Sachen Produktivität, Prozessqualität und -stabilität, sowie hinsichtlich eines niedrigen Energieverbrauchs und Raumbedarf.

Die SOLARIS Anlage arbeitet mit fortschrittlicher Nanotechnologie. In der Produktion von Solarzellen trägt die SOLARIS sehr dünne Schichten Siliziumnitrid auf die Vorderseite der Zellen auf. Die Flexibilität des Systems ermöglicht es gleichzeitig, die Rückseite mit mehreren Materialien zu beschichten. Jeder Wafer wird einzeln verarbeitet. Sechs Beschichtungskammern, ein spezieller Transportmechanismus und eine Bandbreite möglicher Beschichtungsmaterialien machen die SOLARIS äußerst flexibel und führen zu unvergleichlicher Produktivität. Laut Hersteller werden Standard-Waferformate von 125 mm2 bis zu 156 mm2 behandelt, mit einem durchschnittlichen Durchsatz von bis zu 1.200 Wafern in der Stunde. Das Wechseln von Substratformaten, Beschichtungsmaterialien oder Prozessen erfolge in kürzester Zeit. Eine neue Anlage könne in weniger als einer Woche beim Kunden funktionsfertig aufgestellt sein.


Oerlikon Systems-Geschäftsführer Andreas Dill: "Bahnbrechendes Konzept für die Herstellung von Solarzellen"

"Bei SOLARIS verwenden wir zum ersten Mal fortschrittliche Nanotechnologie zur Herstellung kristalliner Solarzellen und schaffen damit spürbare Vorteile in der Fertigung", erläutert Andreas Dill, Geschäftsführer von Oerlikon Systems. "Erstens braucht SOLARIS mit einer Grundfläche von 2,0 x 3,3 Metern 80 % weniger Aufstellfläche als vergleichbare Lösungen. Zweitens benötigt das vollautomatische Konzept minimale Wartung. Drittens läuft SOLARIS mit erheblich weniger Energie (50 Prozent). Und schließlich führt der geringere Bedarf an Wartung zu einer bedeutend höheren Maschinenverfügbarkeit. Die Vorteile von SOLARIS liegen auf der Hand. Es ist ein bahnbrechendes Konzept für die Herstellung von Solarzellen - die erste von vielen anderen 'clean technologies', die diese neue Anlage ermöglicht", fügt Dill hinzu.

03.12.2009   Quelle: Oerlikon Balzers Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Systems,
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Photovoltaik-Hersteller Solyndra, Inc. schließt Rahmenvereinbarung mit der alwitra GmbH & Co.

Photovoltaik-Module von Solyndra
Photovoltaik-Module von Solyndra

Solyndra, Inc. (Fremont, Kalifornien), Hersteller von innovativen selbst entwickelten Photovoltaik-Systemen für kommerzielle Flachdächer, und die Trierer alwitra GmbH & Co., weltweiter Anbieter von Flachdach-Systemen, haben eine langfristige Rahmenvereinbarung unterzeichnet, berichtet Solyndra in einer Pressemitteilung. Die Solarpaneele für diese Vereinbarung werden in Solyndras Photovoltaik-Fabriken in Fremont und Milpitas in Kalifornien produziert.   "Wir freuen uns sehr, diese Vereinbarung mit alwitra, einem der weltweit führenden Hersteller von innovativen Abdichtungslösungen für flache und flach geneigte Dächer, bekannt zu geben. Mit der Erfahrung und dem Know-how von über 45 Jahren und den weltweit praxisbewährten Abdichtungslösungen ist alwitra für uns der ideale Partner. Diese Vereinbarung baut auf die Vorteile auf, die die Solyndra PV-Module in Verbindung mit den hoch reflektierenden alwitra-Dachabdichtungsbahnen bietet. Mit dieser Vereinbarung setzen wir ein deutliches Zeichen, was unsere vertriebliche Präsenz in dem bedeutenden Segment für Bedachungen betrifft", sagt Chris Gronet, Gründer und Vorstand von Solyndra.



Flachdachsysteme zur Solarstrom-Produktion

Solyndra’s zylindrisches Dünnfilm-Photovoltaik-System erzeugt laut Hersteller auf typischen, leicht geneigten Flachdächern bedeutend mehr Solarstrom pro Jahr - bei weitaus geringeren Installationskosten als mit herkömmlichen Photovoltaik-Technologien. In Kombination mit hoch reflektierenden Oberflächen werde die Leistungsfähigkeit optimiert und die Gesamtkosten für die Installation würden gesenkt, betont Solyndra. alwitra ist laut Pressemitteilung mit ihren dauerhaft funktionalen, langlebigen und ästhetischen Flachdachsystemen "EVALON" und "EVALASTIC" weltweit auf über 140 Millionen Quadratmeter Dachfläche vertreten. Vor fast vier Jahrzehnten leisteten die Trierer Flachdachspezialisten von alwitra Pionierarbeit mit der Produktion von weißen EVA-Dachbahnen im Sinne der heutigen "Cool Roof"-Konzepte.

"Unsere Kunden wollen bis heute Flachdachlösungen auf höchstem Niveau. Daher ist die Kombination des innovativen PV-Systems von Solyndra mit unserer praxisbewährten, hoch reflektierenden weißen Dachbahn "EVALON" geradezu optimal. Was Windlastperformance ohne Dachdurchdringung, Energieproduktion pro Dach, Dachlast und Installationskosten betrifft, bietet das Solyndra-System aus unserer Sicht das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. In Kombination mit der bewährten "EVALON"-Dachbahn baut es auf unserem zehnjährigen Erfolg im Bereich Solar mit unserem dachintegrierten "EVALON"-Solar-System auf", sagt Joachim Gussner, Inhaber von alwitra.

03.12.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra, Inc.,
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Sustainable Energy Technologies liefert parallel schaltbare Photovoltaik-Systemlösung für 1,8 MW Dünnschicht-Solarkraftwerk

Sunergy-Wechselrichter von Sustainable Energy Technologies Ltd
Sunergy-Wechselrichter von
Sustainable Energy Technologies Ltd

Der Photovoltaik-Spezialist Sustainable Energy Technologies Ltd. (Calgary, Kanada) berichtete am 24.11.2009, das Unternehmen habe mit der Lieferung seiner Solar-Wechselrichter an den spanischen Photovoltaik-Systemintegrator Tejados Industriales de Fotovoltaica, S.L. (TIF; Benissa, Spanien) begonnen. Das spanische Unternehmen werde gemeinsam mit dem Modulhersteller Signet Solar GmbH (Mochau) ein Photovoltaik-Kraftwerk in der tschechischen Region Blížkovice mit einer Nennleistung von 1,8 Megawatt (MW) bauen.   Die Photovoltaikanlage, die gemeinsam von Signet Solar und dem tschechischen Projektentwickler BSC-Solar errichtet werde, soll noch bis Jahresende an das Netz gehen. Mit Hilfe der "PARALEX"-Systemlösung von Sustainable Energy werden die Photovoltaik-Module von Signet parallel geschaltet. Laut Pressemitteilung ist dies das weltweit erste Solar-Projekt im Megawatt-Format, bei dem die parallele Systemarchitektur zum Einsatz kommt.


Systemauslegung erlaubt Parallelschaltung für große Solarstromanlagen

Laut Sustainable Energy handelt es sich bei PARALEX um eine rein parallele Systemarchitektur, mit der Dünnschicht-Photovoltaikmodule im großen Stil verschaltet werden können. Mit dieser Systemlösung könne jedes Solamodul unabhängig von den anderen seine höchste Leistung erbringen und gleichzeitig die Auswirkungen von Verschattung, Verschmutzung und anderen Umwelteinflüssen minimieren. "Diese Lieferung beweist, dass sich die PARALEX-Systemlösung in Europa wachsender Anerkennung erfreut, und zwar nicht nur für dachmontierte Solarstrom-Anlagen, sonder auch für Solarparks", sagte Robert Bucher, Präsident und Vorstand von Sustainable Energy. "Wir sind außerdem sehr froh über unserere neue Partnerschaft mit der TIF-Gruppe, die wir mit Wechselrichtern für dieses und weitere Projekte beliefern werden".


Parallele Systemarchitektur in Solarbranche lange antizipiert

Klaus Müller, Geschäftsführer von TIF, ergänzte: "Wir sind erfreut zusehen, dass die PARALEX-Lösung Marktreife erreicht hat und für die Module von Signet Solar optimiert wurde. Wir sind überzeugt, dass das PARALEX und Signet Solar-System eine überragende Performance Ratio im Vergleich zu jeder anderen derzeit verfügbaren Lösung bieten ". Die parallele Systemarchitektur wurde laut Müller von der Solar-Industrie lange erwartet, die meisten Entwicklungen hätten sich jedoch auf die Standard-Solarmodule auf Basis von kristallinem Silizium konzentriert. "Wir sind sicher, dass PARALEX die wirtschaftlichste Lösung zur Optimierung des Solarstromertrags und für die Nutzung einer parallelen Verschaltung ist", schloss Müller.

03.12.2009   Quelle: Sustainable Energy Technologies Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sustainable Energy Technologies Ltd.,
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Photovoltaik in Pakistan: AZUR Solar unterzeichnet Absichtserklärung zum Bau einer 50 MW-Anlage

Azur Solar-Referenzanlage in Spanien
Azur Solar-Referenzanlage in Spanien

Das deutsche Solar-Unternehmen Azur Solar GmbH (Wangen) unterzeichnete während eines Deutschlandbesuchs des pakistanischen Premierministers Syed Yousuf Raza Gilani am 1.12.2009 eine Absichtserklärung mit Raza Impex Pvt Ltd. Pakistan. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, ein Gemeinschaftsunternehmen für die Installation eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 50 Megawatt (MW) zu gründen, berichtet Azur Solar in einer Pressemitteilung.   Bernd Sauter, Geschäftsführer von AZUR Solar und Zafar Hussain, Vorstand, sowie Khurram Bilal, geschäftsführender Gesellschafter des Finanzwesens, unterzeichneten die Vereinbarung Die Unterzeichnung wurde vom pakistanischen Investitionsministerium (BOI) bezeugt.



Deutsches Solar-Know-how für Pakistan

Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung soll deutsche Technologien und deutsches Solar-Know-how nach Pakistan bringen. Derzeit stehe Pakistan vor einem akuten Mangel an Elektrizität und die demokratische Regierung von Pakistan fördere die erneuerbaren Energien, auch um die lokale Bevölkerung mit erschwinglicher Energie zu versorgen. Der Premierminister ist für einen zweitägigen Staatsbesuch in Deutschland und wird an der 50-Jahre-Bilaterale-Investitionsabkommen-Konferenz teilnehmen, die von der deutschen Regierung veranstaltet wird. Im Jahr 1959 haben Pakistan und Deutschland den ersten bilateralen Vertrag der Welt unterzeichnet.

Deutschland ist ein wichtiger Investitionspartner für Pakistan, viele deutsche Unternehmen sind dort aktiv tätig. Die beiden Länder haben die 50 Jahre alte Fassung des bilateralen Investitionsabkommens (BIT) durch eine dynamischere und pragmatischere Fassung eines Investmentvertrags ersetzt, die nun in Berlin in Anwesenheit des pakistanischen Premier und der deutschen Bundeskanzlerin unterzeichnet wurde. Der neue Vertrag sieht eine dynamische Ära von Investitionsbeziehungen zwischen den beiden Ländern vor. Die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen Azur Solar und Raza Impex ist ein Beispiel für die erneute Intensivierung der Beziehungen beider Länder.

03.12.2009   Quelle: AZUR Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar GmbH,
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Photovoltaik: Erste Anzeichen für Nachfragebelebung in China: Anlagenbauer Roth & Rau gewinnt neue Aufträge in Höhe von 14,6 Mio. €

Solarzellen-Beschichtungsanlage SiNA.
Solarzellen-
Beschichtungsanlage SiNA.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat in der vergangenen Woche drei neue Aufträge über die Lieferung von Solarzellen-Antireflexbeschichtungsanlagen der Serie SiNA in Höhe von insgesamt 14,6 Mio. € erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Lieferung der Anlagen sei für das zweite Quartal 2010 vorgesehen. Bei den Auftraggebern handle es sich ausschließlich um chinesische Kunden. Als einer der weltweit führenden Equipmentanbieter profitiere Roth & Rau damit von den ersten Erholungstendenzen des chinesischen Photovoltaik-Marktes.  


Yingli bestellt Ausrüstung für Solarzellen-Produktionskapazität von 200 MW

Der größte Einzelauftrag ging mit 9,6 Millionen Euro von Yingli Green Energy ein. Der Solarzellenhersteller orderte Spezialequipment für die Herstellung neuartiger Hocheffizienz-Solarzellen mit einer Produktionskapazität von 200 Megawatt (MWp). "Der Yingli Auftrag zeigt, dass wir unsere Innovationskraft durch intensive Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter stärken konnten. Gerade was innovative Zellkonzepte und neuartige Technologien für mehr Effizienz betrifft, werden wir weltweit als kompetenter Partner wahrgenommen und beauftragt", zeigte sich Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG zufrieden. Zum 30. November 2009 beliefen sich die Auftragseingänge nach Angaben des Unternehmens auf insgesamt 106,4 Millionen Euro.

02.12.2009   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Photovoltaik-Produzent Masdar PV verringert seinen ökologischen Fußabdruck

Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand von Masdar PV.
Dr. Rainer Gegenwart,
Vorstand von Masdar PV.

Den Klimaschutz durch den Einsatz ihrer Hightech-Dünnschicht-Solarmodule voranzutreiben und so die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, ist eines der Hauptziele von Masdar PV. Aus diesem Grunde habe die Gesellschaft beschlossen, eine neue Methode zur Reinigung der Produktionskammern einzuführen, die von ihrem Geschäftspartner The Linde Group entwickelt wurde, berichtet Masdar PV in einer Pressemitteilung.   "Um unsere großflächigen Dünnschicht-Solarmodule zu produzieren, wird die Glas-Beschichtung in der so genannten Plasma-CVD-Anlage vorgenommen. Dort werden alle Lagen amorphes Silizium erzeugt, in dem verschiedene Gasarten aufgebracht werden. Sie ergeben den Absorptionsfilm des Solarmoduls. Nach jedem Beschichtungsprozess müssen die Kammern dieses CVD-Tools gereinigt werden, um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten", erläutert Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand von Masdar PV. Gewöhnlich wird das Treibhausgas Stickstoff-Trifluorid zu diesem Zweck eingesetzt, das - falls es unbeabsichtigt in die Atmosphäre gelangt - wesentlich gefährlicher als herkömmliches CO2 ist. Linde und Masdar PV stellen durch die neue Vor-Ort Erzeugung von Fluor (F2) eine Lösung zur Vermeidung der globalen Erderwärmung zur Verfügung. Zudem werde durch den Einsatz dieser Reinigungsmethode weniger Energie in der Produktion benötigt, wodurch sich die Amortisation der Solarmodule verbessere, heißt es in der Pressemitteilung. Daraus ergebe sich ein weiterer Wettbewerbsvorteil für die Dünnschicht-Module von Masdar PV, insbesondere im Vergleich zu kristallinen Solarzellen.



Fluor ersetzt Stickstoff-Trifluorid bei der Photovoltaik-Produktion

"Fluor beseitigt das Risiko unverminderter FKW-Emissionen, minimiert die Ausfallzeiten bei der Säuberung der Kammern und verbessert den Modul-Durchsatz. Dadurch vereinen sich ökologische Verantwortung und Profitausrichtung zu einer einzigartigen Win-Win-Situation für Masdar PV", sagt Ian Travis, Manager des Linde Fluor-On-Site-Geschäfts. "Mit Einführung der neuen Technologie zur Prozesskammerreinigung von Linde zählen wir zu den Pionieren der Photovoltaik-Modulbranche. In Verbindung mit dem derzeit besten Kosten-Nutzen-Verhältnis am Markt, setzen wir mit unseren innovativen Dünnschicht-Solarmodulen einen weiteren Meilenstein im Umweltschutz. Wir sind bereit, etwas zu bewegen", fügt Dr. Rainer Gegenwart hinzu.


02.12.2009   Quelle: Masdar PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV.,
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Photovoltaik der dritten Generation: Nanostrukturen auf Glasfaser ermöglichen "versteckte" Solarzellen

Nahaufnahme der Farbstoff-Solarzelle des Georgia Institute of Technology
Nahaufnahme der Farbstoff-Solarzelle
des Georgia Institute of Technology

Um Sonnenlicht in Strom umzuwandeln, sind künftig nicht unbedingt große Photovoltaik-Module auf ebenen Oberflächen wie z. B. Dächern erforderlich, berichtet das Georgia Institute of Technology in einer Pressemitteilung. Mit Zinkoxid-Nanostrukturen, die auf Glasfasern gezüchtet und mit Farbstoffsolarzellen-(FSZ)-Material beschichtet werden, hätten Forscher des Instituts ein neuartiges dreidimensionales Photovoltaik-System entwickelt. Dieser Ansatz könnte es ermöglichen, Solarstrom-Anlagen zu verbergen und nicht nur an gängigen Stellen wie Dachflächen anzubringen. "Mit dieser Technologie können wir faltbare, verdeckte und mobile Photovoltaik-Anlagen herstellen", sagte Zhong Lin Wang, Regents-Professor an der Georgia Tech School of Materials Science and Engineering.   "Glasfasern könnten das Sonnenlicht in die Mauern von Gebäuden leiten, wo die Nanostrukturen es in Solarstrom umwandeln. Das wäre eine echte, dreidimensionale Solarzelle." Forschungsdetails wurden am 22. Oktober 2009 im Vorabdruck der Zeitschrift Angewandte Chemie International veröffentlicht. Sponsoren waren die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), KAUST Global Research Partnership und die National Science Foundation (NSF).


Neue Möglichkeiten zur Integration von Photovoltaik in Gebäude und Fahrzeuge

Farbstoff-Solarzellen (dye-sensitized solar cells; DSC) nutzen photochemische Reaktionen, um Strom zu erzeugen. Sie sind günstig herzustellen, biegsam und robust, haben aber bei einem niedrigeren Preis einen geringeren Wirkungsgrad als Solarzellen auf Siliziumbasis. Wenn Nanostruktur-Generatoren auf größeren Oberflächen eingesetzt werden, könnte dies dazu beitragen, den niedrigeren Wirkungsgrad auszugleichen, und zudem Architekten und Planern neue Möglichkeiten eröffnen, Photovoltaik in Gebäude, Fahrzeuge und sogar Militärausrüstung zu integrieren, erklärt das Institut.


Nanodraht- und Glasfasersystem soll bis zu sechs Mal so ergiebig sein wie flache FSZ

Die Herstellung des neuen Georgia Tech PV-Systems beginnt mit Glasfasern, wie sie in der Telekommunikation zum Datentransport eingesetzt werden. Zunächst entfernen die Forscher die äußere Schicht und tragen eine leitfähige Beschichtung auf die Faseroberfläche auf, bevor Zinkoxid aufgebracht wird. Als nächstes nutzen sie bewährte Techniken, um axial ausgerichtete Zinkoxid-Nanodrähte um die Fasern herum zu züchten, ähnlich der Borsten einer Flaschenbürste. Die Nanodrähte werden dann mit den FSZ-Materialien beschichtet, die aus Licht Strom erzeugen.

Das Sonnenlicht, das in die Glasfaser eindringt, wird in die Nanodrähte weitergeleitet, wo es mit den Farbstoff-Molekülen reagiert und elektrischen Strom produziert. Eine Elektrolytlösung zwischen den Nanodrähten sammelt die elektrische Ladung. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Nanodraht- und Glasfasersystem, das laut Georgia Institute of Technology bis zu sechs Mal so ergiebig sein kann wie flache Zinkoxid-Zellen mit der selben Oberfläche. "Bei jeder Reflexion innerhalb der Glasfaser hat das Licht die Möglichkeit, mit den Nanostrukturen zu reagieren, die mit den Farbstoff-Molekülen beschichtet sind", erklärte Wang. "Es gibt zahlreiche Lichtreflexionen innerhalb der Faser und der Nanostrukturen. Dieses Zusammenspiel erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Licht mit den FSZ-Molekülen interagiert, und das erhöht wiederum den Wirkungsgrad." Wang und sein Forschungsteam haben nach eigenen Angaben einen Wirkungsgrad von 3,3 % erreicht und hoffen, nach Veränderung der Oberfläche auf 7 bis 8 % zu kommen. Das wäre zwar immer noch weniger als die Effizienz von Silizium-Solarzellen, könnte aber in der Praxis zur Energiegewinnung genutzt werden.



Stattliche Solarstromerträge auch bei schwachem Licht

"Indem sie es ermöglicht, Licht auf einer größeren Fläche einzufangen, würde diese Technik sowohl die Strommenge maximieren, die bei starker Sonneneinstrahlung gewonnen wird, als auch bei schwachem Licht stattliche Stromerträge erzielen. Die Lichtmenge, die in die Glasfaser eindringt, könnte auch dadurch erhöht werden, dass man das einfallende Licht mit Linsen bündelt, damit würde die Glasfaser-Solarzelle sehr viel Sonnenstrahlung aufnehmen", ergänzte Wang. Er ist überzeugt, dass Architekten und Produktdesigner diese alternative PV-Ausführung in weitere Anwendungen integrieren können.



Glasfaser-Solargeneratoren: "je länger, desto besser"

"Das eröffnet wirklich neue Möglichkeiten für PV-Anlagen", betonte Wang. "Wir könnten auf diese Weise die ästhetischen Probleme von PV-Modulen auf Gebäuden umgehen. Wir können uns auch Photovoltaik-Systeme zur Stromversorgung parkender Autos vorstellen, oder zum Laden mobiler Militärausstattung, wenn herkömmliche Module unpraktisch sind oder man sie nicht einsetzen will." Wang und sein Forschungsteam, darunter Benjamin Weintraub und Yaguang Wei, haben bis zu 20 cm lange Glasfaser-Solargeneratoren produziert. "Je länger, desto besser", sagte Wang, "denn je länger das Licht durch die Glasfaser unterwegs ist, desto öfter prallt es auf, und desto besser wird es absorbiert."

Bisher wurden herkömmliche Quarzfasern benutzt, aber Wang würde gerne billigere Polymer-Fasern einsetzen, um Kosten zu senken. Er zieht auch andere Verbesserungen in Betracht, wie z. B. eine optimierte Methode, um die Ladung zu sammeln und eine Titanoxid- Oberflächenbeschichtung, die den Wirkungsgrad noch steigern könnte. Obwohl sie für große PV-Anlagen benutzt werden könnten, erwartet Wang nicht, dass seine Solarzellen bald Silizium-Module ersetzen. Aber er glaubt, dass sie die möglichen Anwendungsfelder der Photovoltaik erweitern. "Das ist eine andere Art, Solarstrom zu erzeugen", sagte Wang. "Um unseren Energiebedarf zu decken, brauchen wir alle denkbaren Lösungsmöglichkeiten".

02.12.2009   Quelle: Georgia Institute of Technology   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Georgia Institute of Technology,
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Silfab nimmt fünf Photovoltaik-Kraftwerke in Süditalien in Betrieb

Solarpark von Silfab mit nachgeführten Photovoltaik-Modulen
Solarpark von Silfab mit nachgeführten
Photovoltaik-Modulen

Silfab (Padua, Italien), ein internationales Unternehmen, das nach eigenen Angaben über die gesamte Photovoltaik-Wertschöpfungskette aktiv ist, berichtete am 25.11.2009, es habe fünf neuen Solarparks mit einer Nennleistung von jeweils einem Megawatt (MW) in der Nähe der süditalienischen Städte Bari und Taranto in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung sind diese Photovoltaik-Kraftwerke Teil eines umfassenderen Plans, insgesamt eine Photovoltaik-Leistung von mehr als 60 MW umzusetzen. Das Unternehmen habe die insgesamt 20 Millionen Euro teuren Solarkraftwerke vollständig selbst finanziert, heißt es in der Pressemitteilung.   Bis Ende 2009 sollen mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro vier weitere Solarkraftwerke in der italienischen Region Apulien in Betrieb genommen werden.



Unternehmen will künftige Photovoltaik-Produktion mit erneuerbarer Energie betreiben

Weil die ursprüngliche Geschäftsidee einer Polysilizium-Fabrik in Borgofanco d'Ivrea (Turin) an Schwung verloren habe, erwäge Silfab derzeit auf Basis eines neuen Geschäftsmodells die Umsetzung einer vollständigen PV-Wertschöpfungskette in Übersee. Laut Pressemitteilung handelt es sich dabei um die Idee, die weltweit erste Photovoltaik-Fabrik zu errichten, die vollständig mit Energie aus Wasserkraft betrieben wird. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wäre Silfab der erste Photovoltaik-Hersteller, der ausschließlich nach einem "Green to Green"-Geschäftsmodell produziert. Pro eingesetzter Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft würden somit über die Lebenszeit der Photovoltaik-Module von Silfab 15 kWh Solarstrom erzeugt werden, betont das Unternehmen. Damit könnten sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile ungemein verstärkt werden.


Insgesamt 60 MW bis 2010 geplant

Laut Pressemitteilung plant Silfab bis Ende 2010 außerdem eine Reihe weiterer Solar-Parks in Europa, die jeweils eine Nennleistung von einem bis fünf MW haben sollen. Die Photovoltaik-Kraftwerke nutzen eine einachsige Nachführung, die den Stromertrag nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zu fest montierten PV-Anlagen um bis zu 25 - 30 % erhöhen kann. Silfab werde mit der Inbetriebnahme der neuen Solarparks im Süden Italiens über eine Gesamt-Kapazität von 60 MW verfügen. Laut Pressemitteilung will das Unternehmen in Zukunft außerdem Solar-Kraftwerke in Entwicklungsländern errichten. Silfab beabsichtige, das Kapital für seine beiden wesentlichen Geschäftsfelder in den kommenden Monaten auszuweiten.

02.12.2009   Quelle: Silfab   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Silfab,
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Photovoltaik-Förderung in Frankreich: Neuer Erlass zu Freiflächenanlagen

Am 19. November 2009 wurde ein neuer Erlass zur Genehmigung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Frankreich im Journal Officiel de la République Française (Amtsblatt) veröffentlicht. Er regelt die verschiedenen Verwaltungsvorgänge, die bei Solarparks in Frankreich angewendet werden. Die wesentlichen Neuerungen: Für Anlagen mit einer Nennleistung von weniger als drei Kilowatt (kW) ist keine Baugenehmigung erforderlich. Für Anlagen mit mehr als 250 kW wird sowohl eine Baugenehmigung als auch ein Umweltgutachten erforderlich sein.  Anlagen über drei Kilowatt, die in einem Schutzgebiet gebaut werden sollen, brauchen ebenfalls eine Baugenehmigung. Der Erlass Nr. 2009-1414 wurde vom französischen Umweltministerium formuliert und tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft.

02.12.2009   Quelle: Journal Officiel de la République française   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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sun connect: Neue Zeitschrift für ländliche Elektrifizierung mit Photovoltaik

Neue Informationsquelle zur ländlichen Elektrifizierung
Neue Informationsquelle
zur ländlichen Elektrifizierung

Die Stiftung Solarenergie (Solar Energy Foundation) mit Sitz in Deutschland, Äthiopien und der Schweiz, gibt eine neue Fachzeitschrift mit dem Titel "sun connect – rural electrification with photovoltaics" heraus. Die Zeitschrift richte sich an Organisationen, Unternehmen und Institutionen, die in der ländlichen Elektrifizierung tätig sind, berichtet die Stiftung Solarenergie in einer Pressemitteilung. Auf 12 Seiten biete die englischsprachige Zeitschrift aktuelle Informationen und Termine sowie kompetente, fachspezifische Artikel zur ländlichen Elektrifizierung. Darüber hinaus werde in jeder Ausgabe ein ausgewähltes Land präsentiert. Auf der Grundlage von Fakten und Zahlen werde der "Rural Solar Energy Index" für das jeweilige Land ermittelt und dargestellt.   Die ländliche Elektrifizierung habe in den Ländern Afrika, Asien und Südamerika in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, heißt es in der Pressemitteilung. Insbesondere die Solarenergie werde von den Menschen vor Ort sehr geschätzt. Oft würden jedoch Experten fehlen, die über das nötige Fachwissen verfügen. "Mit sun connect haben wir ein internationales Medium geschaffen, das lange überfällig war. Ziel ist es, Unternehmer, Politiker, Entwicklungshelfer und Fachhandwerker über technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sowie praktische Erfahrungen im Bereich der ländlichen Elektrifizierung zu informieren", erklärt Ursi Schachenmann, verantwortliche Redakteurin der sun connect.


Informationen zur erfolgreichen Umsetzung von Solarstrom-Projekten im ländlichen Raum

Die erste Ausgabe liefere Tipps für die erfolgreiche Umsetzung von Solarprojekten im ländlichen Raum und erläutere die Vorteile eines Mikrofinanzsystems. Neben technischen Informationen über CFL- und LED-Leuchten sowie Solar-Handys berichtet sun connect über ein erfolgreiches Solarprojekt in Nicaragua. Das ausgewählte Länderbeispiel der aktuellen Ausgabe sei Äthiopien. sun connect soll viermal im Jahr erscheinen und ist als Online- und Print-Ausgabe erhältlich. Die Print-Ausgabe kann im Abonnement bezogen werden.


Linderung energiebedingter Armut durch Solarenergie

Die Stiftung Solarenergie – Solar Energy Foundation wurde 2006 gegründet und hat sich zum Ziel gemacht, die energiebedingte Armut in Afrika durch die Nutzung der Solarenergie zu lindern. Die Arbeit der Stiftung Solarenergie ist derzeit fokussiert auf Äthiopien. Nur ca. 1% der ländlichen Bevölkerung habe hier Zugang zu Elektrizität. Die einzige Lichtquelle sind Kerosinlampen, die wenig Licht, aber umso mehr gesundheitsschädlichen Ruß liefern. Langfristig will die Stiftung Solarenergie ein sich selbst tragendes Solarhandwerk in Äthiopien anstoßen. Nach dem Modellprojekt im äthiopischen Rema und der Gründung der "International Solar Energy School" hat in diesem Jahr der Aufbau eines landesweiten Netzwerks von rund 50 Solar-Zentren begonnen. In diesen Zentren werden Solar-Home-Systeme (Photovoltaik-Inselanlagen) über ein spezielles Finanzierungsangebot, einen so genannten Revolving Fund, an Endkunden verkauft.

Weitere Informationen zum Inhalt von sun connect und Abonnement unter: http://www.stiftung-solarenergie.org/index.php?pageID=509

01.12.2009   Quelle: Stiftung Solarenergie – Solar Energy Foundation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Solarenergie,
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Hans-Georg Schweikardt leitet Produktmanagement der Sputnik Engineering AG

Hans-Georg Schweikardt leitet Produktmanagement für die Wechselrichter von Sputnik
Hans-Georg Schweikardt leitet
Produktmanagement für die
Wechselrichter von Sputnik

Hans-Georg Schweikardt leitet ab dem 1.12.2009 das Produktmanagement des Wechselrichter-Herstellers Sputnik Engineering AG am Firmenhauptsitz in Biel. Seit 2004 war Schweikardt bei der deutschen Niederlassung des Schweizer Solar-Wechselrichterherstellers zunächst als Vertriebsingenieur, dann als Vertriebsleiter tätig. "Mit dem Wechsel in die Zentrale kann ich nun verstärkt zukünftige Produktentwicklungen beeinflussen und hierfür auch meine langjährige Markterfahrung einbringen", sagt der 30-jährige, der sich auf die neue Herausforderung freut.   Internationales Produktmanagement war bereits der Schwerpunkt seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur.




Produktmanagement erhält neuen Stellenwert

Bisher war Sputniks Produktmanagement der Marketingabteilung unterstellt. Mit dem Arbeitsbeginn von Schweikardt gliedert Sputnik diesen Bereich nun aus und gibt ihm mehr Gewicht. Das Produktmanagement ist künftig direkt der Geschäftsleitung unterstellt. "Mit einem starken Produktmanagement werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen", erklärt Sputnik-Geschäftsleiter Christoph von Bergen. "Hans-Georg Schweikardt bringt ein ausgezeichnetes Markt- und Produktwissen mit. Ich bin davon überzeugt, dass er als Leiter unseres Produktmanagements unser Ziel, neue, erfolgreiche Produkte zügig auf den Markt zu bringen, nachhaltig unterstützen wird."


Die Sputnik Engineering AG wurde 1991 von Christoph von Bergen und Philipp Müller gegründet und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf die Entwicklung, den Vertrieb und die Wartung von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen. Mit der "SolarMax"-Baureihe bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Biel (Schweiz) eine breit gefächerte Produktpalette aus Strangwechselrichtern für das Einfamilienhaus und Zentralwechselrichtern für Solar-Kraftwerke an. Sputnik Engineering beschäftigt derzeit rund 230 Mitarbeiter am Schweizer Firmenhauptsitz sowie in den Tochterfirmen in Neuhausen (Deutschland), Madrid (Spanien), Mailand (Italien) und Paris (Frankreich).

01.12.2009   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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GILDEMEISTER stärkt Solartechnik und Marktpräsenz in Italien: a+ f erhält weiteren "SunCarrier"-Millionenauftrag

"SunCarrier" der a+f GmbH

Die a+f GmbH hat einen weiteren Solar-Auftrag erhalten, berichtet die Gildemeister AG in einer Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Projekt habe einen Gesamtwert von 43,2 Millionen Euro und setze die erfolgreiche Erschließung des italienischen Solar-Marktes fort. In Apulien werden von a+f acht „SunCarrier"-Solarparks auf 40 Hektar Grundfläche errichtet. Die installierte Photovoltaik-Leistung reiche aus, um 4.100 Vier-Personen-Haushalte jährlich mit Solarstrom zu versorgen. "Dieser weitere Großauftrag festigt die starke Position von a+f im Solarmarkt Italien", sagt Geschäftsführer ThomasPetsch. 




Erste Referenzanlagen auch in Kalifornien und Nebraska

Künftig will a+f auch am wachsenden US-amerikanischen Solarmarkt partizipieren. Im September wurde zur Verstärkung der Aktivität die a+f USA LLC mit Sitz in Denver gegründet. "Mit der Eröffnung der amerikanischen Niederlassung verfolgen wir konsequent unsere Expansionspläne", so Petsch. Derzeit entstehen Referenzanlagen in den Bundesstaaten Kalifornien und Nebraska. Erste Vertragsunterzeichnungen stünden vor dem Abschluss.

Bei der Umsetzung ihrer internationalen "SunCarrier"-Marktstrategie profitiert die a+f GmbH von dem weltweit flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz GILDEMEISTER-Konzerns.

01.12.2009   Quelle: GILDEMEISTER AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER AG,
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SINGULUS TECHNOLOGIES meldet Lieferung der ersten Beschichtungsanlage für Silizium Solarzellen

SINGULAR: Inline-Beschichtungsanlage zur Anti-Reflex-Beschichtung von Silizium-Solarzellen SINGULAR.
SINGULAR: Inline-Beschichtungsanlage
zur Anti-Reflex-Beschichtung von
Silizium-Solarzellen SINGULAR.

SINGULUS TECHNOLOGIES (Kahl am Main), hat die erste Inline-Beschichtungsanlage für die Anti-Reflex-Beschichtung von Silizium-Solarzellen mit dem Produktnamen SINGULAR an einen europäischen Hersteller von Silizium-Solarzellen ausgeliefert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SINGULUS habe das richtungweisende Konzept einer Beschichtungsanlage für Silizium-Solarzellen mit dem Produktnamen SINGULAR bereits 2008 entwickelt. Das Anlagen-Integrations-Know-how, das SINGULUS TECHNOLOGIES bei der Automatisierung von CD-, DVD- und Blu-ray Disc-Produktionsanlagen gezeigt hat, sei eine optimale Ausgangsbasis für die Entwicklung der neuen SINGULAR-Anlage.  



Integration der nasschemischen Reinigung und des Ätzens mit voll automatischem Wafer-Handlingsystem

Mit der SINGULAR Beschichtungsanlage wird die Produktion der Antireflexschicht auf Solar-Wafern automatisiert. Durch eine besonders hohe Qualität der im Nanometerbereich liegenden Antireflexschicht sollen die Lichttransmission und die Passivierungseigenschaften verbessert und damit die Energieausbeute der fertigen Zellen erhöht werden. Die AR-Beschichtung ist ein wichtiger Baustein im Produktionsprozess von Solarzellen und knüpft in der Wertschöpfungskette direkt an die nasschemische Reinigung an, zum Beispiel mit LINEA-Anlagen. LINEA ist eine neue Inline-Anlage von STANGL zum nasschemischen Reinigen und Ätzen von kristallinen Solar-Wafern mit horizontalem Produkttransport. Für die Integration bzw. die Anbindung des nasschemischen Reinigungs- und Ätzschrittes hat SINGULUS ein eigenes voll automatisches Wafer-Handlingsystem entwickelt. Das Wafer-Handlingsystem ist modular aufgebaut und automatisiert die Übergabe der Silizium Wafer z.B. von dem Reinigungsvorgang in einer LINEA Anlage zur AR-Beschichtung in der SINGULAR Anlage.


SINGULUS will Position als Anbieter von Produktionsanlagen für Solarzellen in den nächsten Jahren ausbauen

SINGULUS TECHNOLOGIES will zusammen mit STANGL das Solar-Geschäft konsequent ausbauen. STANGL ist einer der wichtigen Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik. In Kombination mit den Anlagen von STANGL bietet SINGULUS TECHNOLOGIES mit der Nasschemie, der Vakuumbeschichtung sowie dem Wafer-Handlingsystem wichtige Anlagenbaugruppen einer Fertigungslinie für kristalline Silizium Solarzellen an. Ziel sei, bei Produktionsanlagen für Solarzellen in den nächsten Jahren die Position auszubauen, betont das Unternehmen.

01.12.2009   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG,
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Indien: Minister für Neue und Erneuerbare Energien kommentiert nationale "Solar-Mission"

Dr. Farooq Abdullah
Dr. Farooq Abdullah

Dr. Farooq Abdullah, Minister für Neue und Erneuerbare Energien, berichtete am 23.11.2009 im indischen Unterhaus Lok Sabha über die "Jawaharlal Nehru National Solar Mission". Der Minister erklärte, dass die indische Regierung im Zuge dieser historischen und weit reichenden Initiative einem neuen Gesetz zur Entwicklung der Solarenergie-Nutzung im Land zugestimmt habe. "Diese Mission ist eine von acht Schlüsselmissionen unseres Landes, die gemeinsam den nationalen Klimaschutzaktionsplan Indiens bilden", sagte Minister Abdullah. "Sie hat zwei Ziele: die Gewährleistung der langfristigen Energiesicherheit und den Schutz der Umwelt in Indien".   Unter Berücksichtigung schwindender fossiler Treibstoffe und der beschränkten Verfügbarkeit herkömmlicher Energiequellen sei die Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien dringend geboten. Solarenergie sei eine langfristig nachhaltige Lösung für Indien, auch weil die Sonneneinstrahlung besonders hoch ist.



Bis zu 20.000 MW Solar-Kapazität bis 2022 geplant

Die Solar-Mission soll laut Minister Abdullah in drei Phasen umgesetzt werden. Ziel seien 20.000 Megawatt (MW) installierter Leistung bis zum Jahr 2022. Der Preis für Solarstrom soll laut Minister Abdullah aufgrund der verbreiteten Nutzung und dank technischer Fortschritte zum Ende der Kampagne Netzparität erreicht haben. Danach sei eine beschleunigter und umfangreicherer Ausbau von Solar-Technologien möglich. "Es ist von großer Bedeutung, was wir in den kommenden drei bis vier Jahren unternehmen, um eine gute Grundlage für die Erreichung unseres ehrgeizigen Ziels zu schaffen", sagte Minister Abdullah. "Für die erste Phase der Mission hat die Regierung deshalb netzgekoppelten Solar-Projekten mit einer Nennleistung von 1.100 MW und Insellösungen mit 200 MW zugestimmt, wobei sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie eingesetzt werden sollen. Zusätzlich wird die Mission sich auf Forschung und Entwicklung sowie auf die Schulung von Arbeitskräften konzentrieren, um die Fähigkeiten Indiens auf diesen Gebieten zu stärken, und um die heimische Wirtschaft in die Umsetzung der Mission einzubeziehen".


Einspeisetarife sollen günstiges Investitionsklima schaffen und breite Umsetzung von Solar-Projekten ermöglichen

Die Solar-Mission werde investitionsfreundliche Bedingungen sowie ein reduziertes Geschäftsrisiko ermöglichen und gleichzeitig einen wirtschaftlich interessanten, planbaren und ausreichend lange andauernden Einspeisetarif für Solarenergie schaffen, kündigte der Minister an. Die für den Handel mit Strom zuständige Abteilung des größten indischen Energieversorgers soll auf Anweisung der Regierung für die Abnahme des Solarstroms verantwortlich sein, der von unabhängigen Produzenten erzeugt werden soll. Die Einspeisetarife sollen von der zentralen Regulierungsbehörde festgelegt werden. Die Solar-Mission umfasst laut Minister Abdullah auch eine umfangreiche Initiative für dachmontierte Photovoltaik-Anlagen, für die der Solarstrom-Einspeisetarif ebenfalls gelten soll.


Solarthermie- und Photovoltaik in Ballungszentren und auf dem Land

"Es gibt verschiedene Solar-Inselanwendungen, die schon jetzt oder bald kommerziell genutzt und schnell verbreitet werden können", erklärte Minister Abdullah. "Das erfordert aber regulatorische Maßnahmen, finanzielle Anreize sowie eine Medienkampagne. Solarthermische Anwendungen wie Wassererhitzer fallen in diese Kategorie. Solar-Beleuchtung für ländliche und abgelegene Gebiete wird bereits in mehreren Regionen des Landes gewerblich vertrieben. So können wir unserer Landbevölkerung helfen". Die Solar-Mission werde sich außerdem auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren, um die speziellen Herausforderungen der Solarenergie-Nutzung in Indien zu bewältigen. "Wir müssen sowohl unsere verfügbaren Arbeitskräfte als auch unsere finanziellen Ressourcen einsetzen, um die wissenschaftliche Infrastruktur des Landes zu stärken. Wir wollen verschiedene Interessengruppen zur Fortbildung unserer Arbeitskräfte und für eine Ausweitung unserer Fähigkeiten mit ins Boot nehmen", schloss Abdullah.

01.12.2009   Quelle: mnes.nic.in   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mnes.nic.in,
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Photovoltaik in Italien: Solyndra schließt Rahmenvereinbarung mit Sun System über rund 105 Millionen US-Dollar

Montage von Solyndra-Modulen
Montage von Solyndra-Modulen

Der Photovoltaik-Hersteller Solyndra, Inc. (Fremont, Kalifornien) meldet eine neue, mehrjährige Rahmenvereinbarung mit dem Mailänder PV-Komplettanbieter Sun System S.p.A. im Umfang von bis zu 105 Millionen US-Dollar. Die Solarmodule für die Vereinbarung auf Euro-Basis werden in den Solyndra-Werken in Fremont und Milpitas (Kalifornien) hergestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit Sun System, einem hoch innovativen Komplettanbieter von mittleren und großen gewerblichen Photovoltaik-Anlagen. Die starke Präsenz von Sun System in Italien, kombiniert mit den fortschrittlichen PV-Anlagen von Solyndra, wird die Entwicklung von Weltklasse-Solarstromanlagen auf Dächern in Südeuropa beschleunigen", sagte Dr. Chris Gronet, Solyndras Gründer und Geschäftsführer.   Solyndras zylindrische Photovoltaik-Dünnschichtmodule sind speziell ausgelegt, um auf typischen gewerblichen Flachdächern mehr Solarstrom zu erzeugen. Gleichzeitig sollen die Installationskosten wesentlich niedriger sein als die Kosten der Montage herkömmlicher Flachmodule.


Zylindrische Module für rasche und einfache Installation

"Als Unternehmen, das auf Kosten, Leistung und Verlässlichkeit setzt, sind wir sehr glücklich über diese Partnerschaft. Die Solyndra-Technologie setzt neue Leistungsmaßstäbe für gewerbliche Aufdachanlagen im Vergleich zu herkömmölichen PV-Technologien, was die Installationskosten, die Dachlast, die mögliche Windlast ohne die Durchdringung der Dachfläche sowie die Stromproduktion pro Dach betrifft", erklärt Dr. Davide Scarantino, Geschäftsführer von Sun System. "Solyndras neuartige zylindrische Modulform und die schnelle, einfache Installation sind wegweisend für eine Zukunft mit sauberem Strom", ergänzte Dr. Domenico Ruggeri, technischer Direktor von Sun System.

01.12.2009   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solyndra, Inc.,
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Farbstoff-Solarzellen: Dyesol steigt mit Technologie-Liefervertrag in den chinesischen Photovoltaik-Markt ein

Produktion bei Dyesol
Produktion bei Dyesol

G-Energy Co. Ltd., ein neu gegründetes chinesisches Photovoltaik-Unternehmen, und die Abteilung für Materialwissenschaft und Technik an der Universität von Tsinghua (China) haben einen Vertrag im Umfang von mehr als 700.000 australischen Dollar (rund 425.000 Euro) mit Dyesol geschlossen, berichtet Dyesol in einer Pressemitteilung. Gegenstand der Vereinbarung ist die Einrichtung eines Labors zur integrierten Herstellung von Farbstoff-Solarzellen (FSZ). Die Pilot-Produktionslinie mit Technologie von Dyesol soll es den Kooperationspartnern ermöglichen, FSZ auf Glas zu entwickeln.   "Tsinghua arbeitet schon jahrelang an der Entwicklung der FSZ-Technologie und ist somit ein nahe liegender Kooperationspartner für G-Energy und der nächste Schritt für das Team hin zu einer leistungsfähigeren Produktentwicklung im Vorfeld der Produktion", berichtet Dyesol.


Meilenstein bestätigt Asiens Schlüsselrolle für Dyesols Expansionskurs

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Dyesol, der den Eintritt in den schnell wachsenden chinesischen Markt ermöglicht und Asiens Schlüsselrolle für Dyesols internationalen Expansionskurs bestätigt", betont das Unternehmen. Dyesol hat derzeit Niederlassungen in Großbritannien, Italien, den USA, Singapur und Südkorea, den wichtigsten Ländern bei der Kommerzialisierung von FSZ, einer der führenden Solar-Technologien der dritten Generation.
Dyesol will eigene Ausrüstung installieren und mit einer Auswahl von regionalem Produktions-Equipment kombinieren, um eine Prototyp-Lösung zu schaffen. Dyesol soll auch die technische Betreuung und Ausbildung während der Umsetzung des Projekts übernehmen. Gordon Thompson, Direktor von Dyesol und Verantwortlicher für die Asien-Niederlassungen, kommentierte: "Das ist der erste Schritt hin zu einer langfristigen Zusammenarbeit und führt die Verhandlungen, die wir über längere Zeit geführt haben, zu einem erfolgreichen Abschluss. China hat das Potenzial, ein Motor der FSZ-Technologie zu werden und ist äußerst leistungsstark in Forschung, Entwicklung und Fertigung."

01.12.2009   Quelle: DYESOL Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DYESOL Limited,
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