Solar News Archiv Januar 2010

 




 

Technology Review über Solarthermie-Kraftwerke: Stirlingmotor erlebt Renaissance

Der
Der "SunCatcher" besteht aus 40 Spiegel-
elementen

Eine fast 200 Jahre alte Erfindung soll solarthermischen Kraftwerken zu einem unerreicht hohen Wirkungsgrad verhelfen: der Stirlingmotor. Im heißen Südwesten der USA entstehen zurzeit zwei Solarparks, in denen mithilfe von Stirlingmotoren Sonnenwärme besonders effizient und kostengünstig in Strom umgewandelt wird, berichtet das Magazin Technology Review in der Februar-Ausgabe. Das US-Unternehmen Stirling Energy Systems (SES) will 64.000 Parabolschüsseln, so genannte "SunCatcher", in zwei Solarparks aufstellen: In der Mojavewüste sollen auf rund 33 Quadratkilometern 34.000 Schüsseln samt Stirlingmotoren Strom erzeugen, zunächst mit einer Leistung von 500 Megawatt (MW), später weitere 350 MW.   Der zweite Park entsteht im Hinterland von San Diego. Dort sollen ab Ende 2010 auf 26 Quadratkilometern Wüste nach und nach 30 000 Sun-Catcher-Systeme aufgestellt werden, die bei voller Leistung 750 Megawatt in das Netz von San Diego Gas & Electric einspeisen - das entspricht etwa der Leistung eines herkömmlichen Kohlekraftwerks.


"Suncatcher" wandeln 31 Prozent der einfallenden Sonnenenergie in Strom um

Jede der zwölf Meter breiten Schüsseln ist mit einem eigenen Stirlingmotor ausgestattet und bringt maximal etwa 25 Kilowatt. In dem nach seinem Erfinder Robert Stirling benannten Heißgasmotor wird ein Arbeitsgas wie Wasserstoff abwechselnd erhitzt und gekühlt. So wird die Sonnenwärme zunächst in mechanische und schließlich in nutzbare Elektroenergie umgewandelt. Im Unterschied zu Verbrennungsmotoren ist ein Stirling-Aggregat nicht auf bestimmte Brennstoffe angewiesen. Wird das Arbeitsgas durch konzentriertes Sonnenlicht erhitzt, produziert ein solches Aggregat nicht einmal Abgase. Der Suncatcher wandelt laut Hersteller 31 Prozent der einfallenden Sonnenenergie in Strom um - damit hat SES den seit 1984 geltenden Rekord für solarthermische Stirlinganlagen von 29 Prozent gebrochen. Zum Vergleich: Herkömmliche Photovoltaik-Anlagen kommen auf maximal 20 Prozent Wirkungsgrad, Konzentrator-Photovoltaik (CPV) auf rund 25 %, und herkömmliche Solarthermie-Kraftwerke wie etwa Parabolrinnen-Anlagen wandeln rund 15 Prozent der Sonnenenergie in Strom um.


Stirlinganlagen sparen Wasser

Ein weiterer Vorteil der Stirlinganlagen ist der geringe Wasserverbrauch. Dank ihres geschlossenen Kreislaufs kommen sie mit geringen Mengen des kostbaren Lebensmittels aus. Demgegenüber müssen Solarkraftwerke mit Parabolrinnen je nach Kühlungsmethode mit erheblich größeren Mengen Grundwasser versorgt werden. So verbrauche eine 500-Megawatt-Anlage im Jahr 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser, berichtet Technology Review. Eine gleich große Stirling-Anlage jedoch nur rund 27 000 Kubikmeter. Auch beim Strompreis will SES punkten: Der Strom soll für 12 bis 15 US-Cent die Kilowattstunde erzeugt werden, der Branchendurchschnitt liegt derzeit noch bei 20 Cent.

31.01.2010   Quelle: Technology Review   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stirling Energy Systems,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neues Fachbuch zur Photovoltaik-Gebäudeintegration erschienen

Aktuelle Informationen zur Photovoltaik- Gebäudeintegration
Aktuelle Informationen zur Photovoltaik-
Gebäudeintegration

Ab sofort ist das neue Fachbuch "Photovoltaik – Gebäude liefern Strom" aus der Reihe der BINE-Informationspakete verfügbar. Das Buch stellt die praxisrelevanten Aspekte für Planung, Montage und Betrieb einer Solarstrom-Anlage in der kompakten Form eines Leitfadens vor. Im Fokus stehen netzgekoppelte PV-Anlagen und die verschiedenen Möglichkeiten, diese in Dächer und Fassaden zu integrieren.   In Gebäuden integrierte Photovoltaikmodule werden heute vielfach als faszinierendes Gestaltungselement und Bereicherung der architektonischen Formensprache gesehen. Sowohl der Markt dafür als auch die Technologie der Anlagen haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Dank intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in wissenschaftlichen Instituten und bei den Herstellern werden immer leistungsfähigere und preiswertere Module auf dem Markt angeboten.



Kompetente und kompakte Infos für Bauherren, Handwerker, Planer und Investoren

Die jetzt erschienene sechste, völlig überarbeitete Auflage des Fachbuchs "Photovoltaik – Gebäude liefern Strom" fasst das aktuelle Wissen kompetent und kompakt zusammen. Das Buch richtet sich an Bauherren, Handwerker, Planer und Investoren. Erschienen ist es im Beuth Verlag und erstmals auch in elektronischer Form als E-Book erhältlich. Als Autor konnte Ralf Haselhuhn gewonnen werden. Er ist Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Vorsitzender des DGS-Fachausschusses Photovoltaik. Als Fachplaner, Referent und Gutachter verfügt er über langjährige Erfahrung im Bereich der Photovoltaik. Sein Wissen macht das Buch zu einem kompakten Ratgeber für alle, die sich für diese innovative Technologie an der Schnittstelle zwischen Gebäudehülle und Energietechnik interessieren.

31.01.2010   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Haiti-Hilfe der EG Solar: Zwischenbericht und Spendenaufruf

Solarkocher-Demonstration von Marie Josée Laguerre
Solarkocher-Demonstration von Marie
Josée Laguerre

Der Entwicklungshilfe-Verein EG Solar ist überwältigt von der hohen Spendenbereitschaft für die Erdbebenopfer auf Haiti und dankt allen, die die Haiti-Hilfsaktion zur Lieferung von Solarkochern in das Katastrophengebiet bisher finanziell unterstützt haben. Dank der Spender wurde bereits am Donnerstag, 28.1.10, die erste Hilfslieferung der EG Solar e.V. mit 58 Solarkochern und 72 Töpfen direkt nach Port-au-Prince geflogen. Somit können die Solarkocher sofort in Betrieb genommen werden und ihren Zweck erfüllen.   Der Flugzeugbauer Airbus flog die Hilfsgüter kostenlos in die haitianische Hauptstadt. Airbus hatte bereits bei der ZDF-Spendengala einen Hilfsflug nach Haiti angekündigt. Haiti Kinder Hilfe e.V. und EG Solar e.V. wurden zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst von Airbus für den Hilfsflug ausgesucht, da diese Organisationen in Port-au-Prince eine schon bestehende Struktur besitzen. Auf dem Rückflug wurden verletzte Kinder und Erwachsene von der Haiti Kinder Hilfe mitgenommen, die in Deutschland behandelt werden.

Marie-Josée Laguerre, 1. Vorsitzende der Haiti Kinder Hilfe, ist seit letzter Woche im Katastrophengebiet und wird die Hilfsgüter einschließlich der Solarkocher vor Ort verteilen. Der Verein informiert im Internet über die Situation vor Ort unter der Adresse: www.haitihilfe-online.de. Die Fluggesellschaft Air Berlin hat zugesagt, weitere Hilfslieferungen kostenlos in die Dominikanische Republik zu fliegen, um sie dann über Landtransport nach Haiti zu bringen. Dieses Hilfsangebot will EG Solar schon bald nutzen und bittet um weitere Spenden für Solarkocher.

Der Spendenaufruf der EG Solar e.V. kann heruntergeladen werden unter http://www.eg-solar.de/download/100115_spendenaufruf_haiti.pdf.

Spendenkonto der EG Solar e.V.; Konto-Nr.: 49 33 8; BLZ: 710 510 10; IBAN DE 47 7105 1010 0000 0493 38; SWIFT-BIC: BYLADEM1AOE; Kreissparkasse Altötting; Stichwort: Haiti-Hilfe
Spenden sind steuerlich abzugsfähig; Spender erhalten eine Spendenquittung.

31.01.2010   Quelle: EG Solar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EG Solar e.V.,


 

KACO new energy bietet multimediale Photovoltaik-Überwachung

Photovoltaik-Display von KACO new energy
Photovoltaik-Display von KACO new energy

Betreibern von Photovoltaik-Anlagen bietet der Wechselrichterhersteller KACO new energy (Neckarsulm) jetzt ein neues multimediales Display, mit dem sich die eigene Solarstromproduktion überwachen und gleichzeitig repräsentativ darstellen lässt - und das ohne Computer, berichtet KACO new energy in einer Pressemitteilung. 






Persönlich gestaltete Anlagendaten

Die Visualisierung zahlreicher Anlagendaten, wie zum Beispiel der Tages-, Monats-, oder Jahresertrag inklusive Solarstrom-Vergütung und eingesparter CO2-Menge, können mit dem Display persönlich gestaltet werden. Bilder und Videos lassen sich als WMV-Dateien, Musik in Form von mp3- oder WMA-Dateien einbinden. Das Display ist mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet und lässt sich per Fernbedienung steuern. Es ist erhältlich für Anlagen, die lokal oder über das Internet überwacht werden.


Powador-displays "LOCAL" oder "WEB"

Mit dem Powador-display LOCAL lassen sich die Daten von bis zu sechs lokal überwachten Phoovoltaik-Wechselrichtern visualisieren. Ein eigener Datenlogger, der Powador-LOG, sammelt die Messdaten der Wechselrichter und funkt sie per WLAN an den digitalen Bilderrahmen oder an ein Apple iPhone bzw. iPod touch. Das Display ist in 10 Zoll erhältlich. Mit dem Powador-display WEB lassen sich die Daten einer bereits über das Internet überwachten Anlage bequem ohne PC visualisieren. Die Daten erhält der digitale Bilderrahmen über einen WLAN-Router. Das Display ist mit 10 oder 15 Zoll erhältlich.

30.01.2010   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Ein Jahr Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz: "von Häuslebauern gut angenommen"

Auf immer mehr deutschen Dächern werden Solarkollektoren installiert
Auf immer mehr deutschen Dächern werden
Solarkollektoren installiert

Ein Jahr nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ziehen Bauunternehmen sowie Planungs- und Architekturbüros eine insgesamt positive Bilanz: Etwa zwei Drittel der Neubauten seien von ihnen im vergangenen Jahr mit einer Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien ausgestattet worden. Ein Drittel der Neubauten erhielt stattdessen die im Gesetz vorgesehenen Ersatzmaßnahmen, etwa eine höhere Wärmedämmung oder den Anschluss an ein Wärmenetz. Das gehe aus einer aktuellen Umfrage von tns emnid hervor, berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung.   Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien wurden 500 Bauunternehmen, gewerbliche Bauträger sowie Architektur- und Planungsbüros zu ihren Erfahrungen im ersten Geltungsjahr des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EE-Wärmegesetz) befragt. Seit Anfang 2009 sind demnach Bauherren verpflichtet, einen Mindestanteil des Wärmebedarfs aus Sonnenenergie (Solarthermie; min. 15 Prozent) bzw. aus Biomasse (min. 50 Prozent) bzw. Erd- oder Umweltwärme (min. 50 Prozent) zu decken. Alternativ erkennt das Gesetz auch zusätzliche Dämmmaßnahmen oder die Wärmeversorgung aus Fernwärmenetzen, Abwärme oder Kraft-Wärme-Kopplung an.




Ein Drittel der Neubauten übertrifft gesetzlichen Mindestanteil

"Der erste Jahrestag des Wärmegesetzes ist ein wichtiger Schritt in Richtung der europäischen Klimaziele", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Das Gesetz wird von den Häuslebauern gut angenommen - immerhin wurden im vergangenen Jahr bei zwei von drei Neubauten Solaranlagen, Holz- oder Pelletheizungen und Wärmepumpen eingesetzt. In etwa 32 Prozent der Fälle wurde der gesetzliche Mindestanteil sogar übertroffen", fasst Mayer die Ergebnisse der Umfrage zusammen.

30.01.2010   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Solarwärme Plus/Viessmann,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Würth Solar präsentiert Solar-Hausnummernleuchte Lucendo mit helleren Leuchtdioden

Solar-Hausnummernleuchte
Solar-Hausnummernleuchte "Lucendo"

Würth Solar, Komplettanbieter für Photovoltaik-Anlagen auf Basis der CIS-Technologie, hat seinen Produktklassiker, die solare Hausnummernleuchte Lucendo, jetzt mit der aktuellsten Technik ausgestattet. So sorgen noch hellere Leuchtdioden (LED) der neuesten Technologie für eine gute Beleuchtung, berichtet Würth Solar (Schwäbisch Hall) in einer Pressemitteilung.   Auch die Software sei hinsichtlich des Ladens und Entladens des Akkus optimiert worden. Sie registriere jetzt den kompletten Energieeingang über das GeneCIS-Solarmodul und regle den Energieausgang über die LED. Dank des integrierten Speichers könne Lucendo den Verbrauch der LED sehr genau an die jeweiligen Witterungsverhältnisse anpassen. Zusätzlich hat Würth Solar den Preis für die Standardausführung der Hausnummernleuchte gesenkt. Diese ist jetzt 40 Prozent günstiger als bisher.


Betriebsdauer bis zu einer Woche

"Die solare Hausnummernleuchte verfügt über eine intelligente Elektronik, die das Ein- und Ausschalten der Leuchte - je nach Lichtverhältnissen - automatisch übernimmt", erklärt Rolf Schmitt, Produktmanager bei Würth Solar. "Dank des optimalen Energiemanagements kann Lucendo bei voller Akkuladung eine Betriebsdauer von bis zu einer Woche erreichen", so Schmitt weiter. Das Design integriere das GeneCIS-Solarmodul als zentrales Element in das kompakte Gehäuse. Lucendo füge sich in jede Hausarchitektur ein und mache die Hausnummer auch im Dunkeln gut sichtbar. Je nach Bedarf kann zwischen drei Modellen gewählt werden.


Verschiedene Modelle ermöglichen individuelle Gestaltung

Lucendo Basic ist ein Beleuchtungssystem, das über bereits vorhandenen Hausnummern angebracht wird. Beim Modell Lucendo Unikat kann die Hausnummernleuchte individuell gestaltet werden. Der Kunde kann die komplette Beschriftung der Acrylglasplatte selbst bestimmen und mittels Online-Produktkonfigurator in Echtzeit sehen. Hierbei kann er zwischen verschiedenen Farben und Schriften wählen. Hausnummer, Familien- oder Straßenname werden mit einer hochwertigen durchsichtigen Klebefolie auf das Acrylglaspaneel aufgebracht. Zusätzlich hebt eine Gravur die Kontur der Beschriftung hervor. Ein besonderer Lichteffekt entsteht beim Auftreffen von Licht auf das Acrylpaneel. Modernste LEDs streuen ihr Licht in das Acrylglaspaneel ein und bringen die Konturen der Beschriftung so zum Leuchten.

Internationaler Designpreis Baden-Württemberg

Vervollständigt wird die Produktreihe durch Lucendo Promoty: Eine großzügige Acrylglasplatte bietet noch mehr Möglichkeiten für eine individuelle Gestaltung. Statt einer Hausnummer kann hier Firmenlogo oder Wappen aufgebracht werden. Die solare Hausnummernleuchte hat auch die Jury beim internationalen Designpreis Baden-Württemberg überzeugt. Sie wurde beim Focus Energy 2006 mit dem Focus Energy in Silber ausgezeichnet.

30.01.2010   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Concentrix Solar erhält IEC-Zertifikat für neues Konzentrator-Photovoltaik-Modul "CX-75"

FLATCON-Modul CX-75.
FLATCON-Modul CX-75.

Concentrix Solar, ein führender Hersteller von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen (CPV-Systemen) und ein neues Unternehmen der Soitec-Gruppe (Euronext Paris), des weltweit führenden Anbieters von hoch innovativen Substraten, gab am 28.01.2010 bekannt, dass das Unternehmen die IEC-Zertifizierung 62108 für seine CX-75-"FLATCON"-Modulgeneration erhalten hat. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) ist die führende elektrische und elektronische Normungsorganisation. Die IEC 62108 ist die Norm der CPV-Industrie, die sicherstellt, dass Module und Baugruppen für den Langzeitbetrieb in einer breiten Palette von Klimazonen geeignet sind.   Durch die Produktion des CX-75-Moduls in der branchenführenden vollautomatisierten Produktionslinie in Freiburg, Deutschland, könne Concentrix Solar eine einzigartig gleichbleibende, höchstpräzise Fertigung gewährleisten - ein entscheidender Faktor für die Sicherstellung hoher nominaler AC-Systemeffizienz und Langzeitzuverlässigkeit, heißt es in der Pressemitteilung.



Zertifikat bestätigt Einsatzbereitschaft für kommerzielle Stromproduktion im Kraftwerksmaßstab

Das IEC 62108-Zertifikat ist ein wichtiger Meilenstein, der bestätigt, dass unser neues Modul CX-75 einsatzfähig ist für die Elektrizitätsproduktion im Kraftwerksmaßstab", so Concentrix Solars Vorstand Hansjörg Lerchenmüller. "Es bestätigt, dass unsere Systeme dafür ausgelegt sind, über lange Zeiträume rauem Klima ausgesetzt zu sein sowie anspruchsvollen Umgebungsbedingungen wie Regen, Hagel oder starkem Wind standzuhalten."

Die Prüfung wurde von dem spanischen akkreditierten Testinstitut CENER (Centro Nacional de Energías Renovables) durchgeführt und von der spanischen Gesellschaft für Normung und Zertifizierung (AENOR, Asociación Española de Normalización y Certificación) zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt, dass das CX-75 Modul von Concentrix Solar alle nötigen IEC-Leistungstests und Tests zur beschleunigten Alterung erfolgreich bestanden hat und damit Bauart- und Typenzulassung erhielt. Concentrix Solars vorige Modulgeneration hatte den IEC-Test bereits im Jahr 2007 erfolgreich bestanden.


Leistungszuverlässigkeit und Alterungsbeständigkeit

Die IEC-Norm 62108 spezifiziert die Anforderungen für die Bauart- und Typenzulassung von CPV-Modulen und -Systemen für den Langzeitbetrieb unter schwierigen Außenbedingungen. Sie ist seit 2009 die Norm für die Zertifizierung von CPV-Modulen. Entsprechend den Testnormen für konventionelle PV-Module simuliert die IEC-Norm 62108 Umweltbedingungen und -einflüsse für CPV-Module, um die Leistungszuverlässigkeit und Alterungsbeständigkeit zu überprüfen. Dies umfasst unter anderem Tests bezüglich des Einflusses von Hageleinschlag, mechanischer Belastung, elektrischer Isolierung und Dichtigkeit sowie Außenbewitterung.


27,2 Prozent Modulwirkungsgrad

Concentrix Solar fertigt seine Module mit einer vollautomatisierten industriellen Produktionslinie. Der hohe Automatisierungsgrad garantiert, dass alle Module die gleiche hohe Qualität haben und gewährleistet höchste Effizienz und zuverlässigen Systembetrieb über große Zeiträume. Mit dem CX-75 hat Concentrix Solar die Systemeffizienz (AC) seiner Konzentrator-Systeme gesteigert, wie durch Installationen in San Diego, USA, und Puertollano, Spanien, belegt. Präzision und Qualität bei der Modulfertigung führen zu anhaltend hoher Qualität und einem extrem hohen durchschnittlichen Modulwirkungsgrad von 27,2 Prozent.

29.01.2010   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Scheuten Solar USA erhält 3 Millionen US-Dollar staatliche Finanzierungshilfe für einen 5 MW-Solarpark in Pennsylvania

Photovoltaik-Freiflächenanlage von Scheuten Solar in Belgien.
Photovoltaik-Freiflächenanlage von
Scheuten Solar in Belgien.

In der letzten Januarwoche 2010 hat der US-amerikanische Bundesstaat Pennsylvania insgesamt 9,5 Millionen US-Dollar an staatlicher Finanzierungshilfe als Anreiz für Solar-Projekte bewilligt. Den größten Teil der Finanzierungshilfe, drei Millionen US-Dollar, erhält Scheuten Solar USA Inc., um ein Photovoltaik-Kraftwerk im Bundesstaat Pennsylvania zu errichten. Die Solarstromanlage wird auf einer Brachfläche gebaut werden und eine Nennleistung von fünf Megawatt (MWp) haben. Bis Ende 2010 soll das Projekt abgeschlossen sein.  "Der Erhalt dieser Finanzierungshilfe stellt einen Meilenstein für unser Büro in den USA dar und gibt uns die Möglichkeit, weitere Schritte im amerikanischen Markt zu unternehmen", erklärt Geschäftsführer Frans van den Heuvel. "Diese beträchtliche Investition in Höhe von 9,5 Mio. US-Dollar verschafft 149 Personen Arbeit, regt zu Privatinvestitionen in Höhe von weiteren 46 Mio. US-Dollar an und wird nach Fertigstellung der Solaranlage ausreichend Strom zur Versorgung von 1.200 Haushalten pro Jahr generieren", so Edward G. Rendell, Ministerpräsident des Bundesstaates Pennsylvania.


29.01.2010   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Scheuten Solar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech will erste US-Produktionsstätte in Goodyear (Arizona) bauen

Suntech produziert künftig in den USA.
Suntech produziert künftig in den USA.

Beim "AZ4Solar"-Symposium am 27. Januar gaben Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen auf Basis von kristallinem Silizium, und der Gouverneur von Arizona, Jan Brewer, bekannt, dass die erste US-Fabrik des Photovoltaik-Unternehmens in Goodyear (Arizona) errichtet werden soll. Die Solar-Fabrik in Goodyear werde anfangs über 70 Mitarbeiter aus der Region beschäftigen und gelte als Vorzeigeprojekt für die neuesten Technologien und Ausrüstung zur Photovoltaik-Modulherstellung.  Die Anlage soll mit einer Produktionsleistung von 30 MW beginnen, habe das Potenzial für mehr als 120 MW und ermögliche Suntech, den schnell wachsenden Bedarf an Solarstrom überall in den USA zu decken. Als erstes Umwelttechnik-Unternehmen mit Sitz in China, das in den USA Arbeitsplätze in der Produktion schafft, habe Suntech im ganzen Land sorgfältig nach einem geeigneten Standort gesucht, um den bestmöglichen Sitz für seine erste USA-Niederlassung zu finden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Suntech habe sich aus verschiedenen Gründen für Goodyear entschieden, u. a. wegen der fortschrittlichen Solar-Politik und den Standards für erneuerbare Energien in Arizona sowohl für Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab als auch für Solarstrom-Dachinstallationen, wegen des guten Wirtschaftsklimas in der Greater Phoenix-Region und der Verfügbarkeit von direkt nutzbaren Firmengebäuden vor Ort.



Gouverneur Brewer: Arizona will führend bei erneuerbaren Energien werden

"Ich begrüße Suntech in Arizona und freue mich, dass seine Standortwahl für seinen PV-Herstellungsbetrieb auf Goodyear gefallen ist", sagte der Gouverneur von Arizona, Jan Brewer. "Ich bin überzeugt, dass Arizona in Sachen erneuerbare Energien eine führende Rolle spielen wird - wir bieten einen strategischen Standort mit hochqualifiziertem Personal, niedrigen Lohnsteuern und jetzt auch dem richtigen Förderprogramm für Unternehmen."


Vorzeigeprojekt für Photovoltaik-Produktion

Suntechs Produktionsstätte in Goodyear soll ein Vorzeigeprojekt für die neuesten Technologien zur Photovoltaik-Herstellung werden und die Zusammenarbeit mit der benachbarten Arizona State University auf diesem Gebiet erleichtern. Außerdem will das Unternehmen hochmoderne Produktions- und Prüfgeräte einsetzen, um die höchstmögliche Effizienz und Produktionsleistung bei der Modulherstellung sicherzustellen. Die Pläne umfassen auch solare Überdachungssysteme auf dem Parkplatz, die Strom für das Firmengebäude erzeugen und gleichzeitig schattige Parkplätze für die Angestellten bieten.

"Ich bin begeistert, dass Suntech, einer der Weltmarktführer bei innovativen Stromlösungen, seine erste Niederlassung Nordamerikas hier in Goodyear baut", sagte der Bürgermeister der Stadt, James M. Cavanaugh. "Suntech wird mit dieser jungen Industrie neue Arbeitsplätze in Goodyear und ganz Arizona schaffen."


Strategische Ausrichtung nach Nordamerika

"Der Schritt, unsere Produktion in die USA auszulagern, ist strategisch wichtig für unser Nordamerikageschäft, und wir wollen das Beste aus unserer Investition machen", sagte Steven Chan, Strategiechef von Suntech. "Mit unserer Niederlassung in Goodyear haben wir die Möglichkeit, ein wirklich innovatives Zentrum der Modulherstellung aufzubauen, das uns ermöglicht, neue Produkte für den aufkeimenden Solarmarkt in den USA einzusetzen. Mit einer Niederlassung hier in den USA sparen wir Zeit, Geld und Treibhausgasemissionen, die sonst durch den Überseetransport entstehen würden." Der Produktionsbeginn in Suntechs neuem Betrieb in Goodyear ist für September 2010 geplant.



29.01.2010   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Mehr als 200 Fachleute aus aller Welt bahnen den Weg für das Solarmodul-Recycling

1. Internationale Konferenz für Solarmodul- recycling
1. Internationale Konferenz für Solarmodul-
recycling

Über 200 Fachleute aus den Photovoltaik, Abfallwirtschaft und Recycling haben am 26. Januar 2010 an der 1. Internationalen Konferenz für Solarmodulrecycling teilgenommen, die von PV CYCLE und EPIA gemeinsam mit dem Forschungszentrum der Europäischen Kommission organisiert wurde. Kongressteilnehmer hatten die Gelegenheit, von verschiedenen Vereinigungen und Unternehmen der Solarindustrie aus erster Hand zu erfahren, was aktuell unternommen wird, um PV-Module wiederzuverwerten und die Umweltbelastung durch ausgediente Solarmodule zu minimieren. "Seit den Anfängen der Photovoltaik in den 90er-Jahren engagieren sich Kunden und Industrie gleichermaßen im Umweltschutz und suchen nach einer geeigneten Lösung für die Entsorgung der Module", erklärte Eleni Despotou, stellvertretende Generalsekretärin des europäischen Solarindustrie-Verbandes EPIA.   "Immer mehr Hersteller arbeiten an der Entwicklung neuer, effektiverer Wiederverwertungsmöglichkeiten. Aber es gibt zu wenige Module für die Verwertung, um aus einem privaten Modell ein 100% kommerzielles zu machen. Deshalb können Initiativen wie PV CYCLE für die Industrie wirklich etwas verändern", erläutert Despotou.




Rund 130.000 Tonnen ausgediente Photovoltaik-Module müssen in Europa bis 2030 entsorgt werden

Laut einer Studie im Auftrag von EPIA und der Gründungsmitglieder von PV CYCLE werden 2010 etwa 3.000 Tonnen PV-Module in Deutschland entsorgt. Das sind fast 50 % des Photovoltaik-Mülls, der dieses Jahr in Europa entsteht. Obwohl diese Zahl in den nächsten 20 Jahren relativ stabil bleibe, zeige die Studie, dass bis 2030 etwa 130.000 Tonnen ausgediente Solarmodule in Europa entsorgt werden müssen. "Da Solarmodule eine sehr lange Lebensdauer haben, wird die Menge der zu entsorgenden Module in den nächsten 20 bis 25 Jahren nicht sonderlich wachsen. Dennoch bereitet sich die Industrie bereits vor. Das Rücknahme- und Recycling-Modell von PV CYCLE, das diesen Monat in Deutschland eingeführt wurde, wird dann ganz greifen, wenn ausreichende Modulmengen entsorgt werden müssen. Dieses Modell wird schrittweise in den Ländern der EU und der europäischen Freihandelszone eingeführt werden", erklärte Jan Clyncke, Direktor von PV CYCLE.

Vertreter verwandter Branchen haben ebenfalls Erfahrungen ausgetauscht, wie ihre Unternehmen erfolgreich Fernsehgeräte, elektronische Geräte oder Glas entsorgen. Der letzte Teil der Konferenz galt der Wiederverwertung und Wertstoffsammlung, wie sie in den USA praktiziert werden. Außerdem wurden die Ökobilanz von PV-Anlagen und ein Rechenmodell für das PV-Recycling diskutiert.

29.01.2010   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SOLARWATT AG: Photovoltaik-Anlagen auch 2010 lukrativ; 10 Prozent Rendite bei Solarstrom-Eigenverbrauch möglich

Sitz der SOLARWATT AG in Dresden
Sitz der SOLARWATT AG in Dresden

Solarstromanlagen bieten auch weiterhin eine sichere Rendite, so die SOLARWATT AG (Dresden) in einer Pressemitteilung. "Die lukrative Vergütung für Solarstrom bleibt zunächst erhalten", sagt Dr. Frank Schneider, Vorstandsvorsitzender des deutschen Herstellers von Solarmodulen. Investitionen in Photovoltaik lohnten sich, das zeige auch die jüngst veröffentlichte Musterberechnung der Fachzeitschrift "Photon". Dieser zufolge betrage die Rendite für eine normale Anlage bei Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms 10 Prozent. "Eine Vergütung in diesem Umfang wird für Anlagen bis zu einer Größe von 30 Kilowatt gezahlt, wenn der Anlagenbesitzer den Strom selbst verbraucht", erläutert Dieter Winkler, stellvertretender Vertriebsleiter bei SOLARWATT.   Strom "aus dem Netz" hingegen werde immer teurer; etliche Stromversorger hätten zum Jahresbeginn den Strompreis deutlich erhöht.




Jährlicher Modulpreis-Rückgang von 10 Prozent zu erwarten

Die Solar-Experten der Schweizer Bank Sarasin gehen in ihrer jüngsten Studie davon aus, dass in nächster Zukunft bei den Solarmodulen ein jährlicher Preisrückgang von 10 Prozent zu erwarten ist. Dieser Prognose schließt sich auch die SOLARWATT AG an. "Unsere Preise für 2010 ermöglichen es unseren Kunden, die Degression der Vergütung aufzufangen", bestätigt Winkler. Vor dem Hintergrund der jetzigen Einspeisevergütung "kann man also seine Solaranlagen genauso lukrativ bauen wie im vorigen Jahr", erklärt der stellvertretende Vertriebsleiter der SOLARWATT AG.

"Im scharfen internationalen Wettbewerb konnten wir aufgrund der gesunkenen Einkaufspreise mithalten", erläutert Winkler. "Die Solarzellen selbst sind deutlich günstiger geworden, aber auch Materialien wie Aluminium, Glas oder Folien kosten weniger." Kunden sollten jedoch bedenken, dass zum Bau einer Solarstromanlage nicht nur Module erforderlich sind, sondern auch alle anderen Anlagenteile, sowie die Installation und zumeist auch eine Finanzierung.



SOLARWATT hat kaum Lieferprobleme

Die umfangreichen Investitionen in Solarstrom-Anlagen haben im letzten Drittel 2009 zahlreiche Installationsfirmen und Lieferanten an ihre Kapazitätsgrenzen geführt und Lieferprobleme verursacht. "Das betraf nicht nur Module und Wechselrichter, sondern auch Solarkabel, Stockschrauben und andere Bestandteile von Befestigungssystemen", erläutert Dieter Winkler. "Und nach übereinstimmender Meinung der Fachwelt wird sich daran in nächster Zeit auch nichts ändern." Die meisten Großhändler, so Winkler, haben aber ihren Bedarf rechtzeitig angemeldet und entsprechende Mengen geordert. "Wir liefern unsere Module an die Großhändler, den Verträgen entsprechend - und wir können auch liefern", betont der stellvertretende Vertriebschef.


Leistungssteigerung bei Modulen

Um auch in Zukunft im Wettbewerb mit den Anbietern aus Asien mithalten zu können, arbeitet die SOLARWATT AG an einer stetigen Leistungsverbesserung ihrer Produkte und Lösungen. "Wir haben die Leistung unserer Module verbessert", berichtet Winkler. "Wir erhalten von unseren Zell-Lieferanten bessere Solarzellen, die eine höhere Modulleistung ermöglichen. So können wir die Leistung der monokristallinen Module von 230 Watt auf 240 Watt und der polykristallinen Module von 220 Watt auf 230 Watt steigern." Die Kunden können somit auf der gleichen Fläche und bei gleichen Installationskosten mehr Strom erzeugen.


Weltgrößter Laminator bei SOLARWATT

"Wir sind am Markt bekannt als Qualitätshersteller. Und wir wollen unseren Service zukünftig noch verbessern", sagt Winkler. Das Unternehmen errichte zudem derzeit eine neue Produktionslinie, die entscheidend dazu beitragen soll, die Fertigung zu optimieren und zugleich die Kosten zu senken. Die SOLARWATT AG werde dazu ab Mitte des Jahres den weltgrößten Laminator einsetzen. "Wir erweitern unsere Kapazitäten von 150 auf über 300 Megawatt ", sagt der stellvertretende Vertriebsleiter. "Wir werden zukünftig 60 Prozent mehr produzieren bei einem erwarteten Marktwachstum von 30 Prozent; wir wollen unseren Marktanteil ausbauen."



Diskussion über weitere Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom

Ob die Politik eine zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung, wie sie derzeit diskutiert wird, tatsächlich beschließen wird, sei derzeit unklar, betont SOLRWATT. Eines sei jedoch bereits abzusehen: "Im Jahr 2009 wurde eine enorme Zahl von Neuanlagen installiert", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Schneider. Die Bundesnetzagentur hat kürzlich mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,5 Gigawatt (GW) neu an das Netz gegangen sind. Diese Angaben sind allerdings noch nicht vollständig, da zahlreiche Anlagen erst kurz vor dem Jahresende in Betrieb genommen wurden und von den Netzbetreibern daher der Behörde noch gar nicht gemeldet wurden. Die endgültigen Werte dürften deshalb deutlich darüber liegen.


Bundesverband Solarwirtschaft schlägt Degression um jeweils 4,5 % zur Jahresmitte und zum Jahresende vor

Die Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom wurde zum Jahresbeginn um zehn Prozent gesenkt. In den Diskussionen um eine weitere Absenkung der Vergütung vertritt SOLARWATT eine klare Linie: "Wir sind Mitglied des Bundesverbandes der Solarwirtschaft", sagt CEO Schneider. "Dieser Branchenverband hat der Bundesregierung vorgeschlagen, die Einspeisevergütung zur Jahresmitte um weitere 4,5 Prozent zu verringern. Zum Jahresende soll dann noch einmal eine Absenkung um 4,5 Prozent folgen. Das wäre tragbar." Ohnehin sei die Jahresmitte ein besserer Termin für eine Reduzierung der Zuschläge, die für die Erzeugung von Solarstrom gezahlt werden: "Damit ließe sich die Jahresendralley vermeiden, die der Branche regelmäßig große Probleme bereitet. Denn Nachfragespitzen sind im Sommerhalbjahr deutlich besser zu verkraften", meint Schneider - nicht zuletzt mit Blick auf die Witterungsbedingungen.


Expansion oder Überleben?

Die aktuell in der Diskussion befindlichen zusätzlichen Kürzungen der Einspeisevergütung würden freilich diese Wachstumspläne des noch jungen industriellen Kerns rund um das Vorzeige-Cluster "Solarvalley" in Mitteldeutschland gefährden, sagt Schneider. "Deutschland ist für uns ein wichtiger Markt. Wenn er - wie vor zwei Jahren der spanische Markt, damals der größte Solarmarkt der Welt - zusammenbricht, dann wird uns das hart treffen", so Schneider. "Und statt um Expansion wird es für uns dann ums Überleben gehen - und für viele andere deutsche Mittelständler aus der Solarbranche auch."

29.01.2010   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Umwelt-Sonne-Energie stellt 1,9 MWp-Anlage mit Solyndra-Solarpaneelen in Belgien fertig

Solyndra, Inc. (Fremont, Kalifornien), ein Hersteller von innovativen zylindrischen Photovoltaik-Systemen für kommerzielle Flachdächer, gab am 27.01.2010 bekannt, dass die Umwelt-Sonne-Energie GmbH (USE Projects; Holzgerlingen bei Stuttgart), ein autorisierter Vertriebspartner, das bisher größte gemeinschaftliche Solyndra-Projekt fertig gestellt hat. Die Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von 1,9 Megawatt (MWp) seien auf zehn Dächern in Belgien installiert, die einer großen internationalen Lebensmittelkette gehören. Der Strom, den die Systeme erzeugen, werde an lokale Versorgungsbetriebe entsprechend einer Vereinbarung mit den Gebäudeeigentümern verkauft.   "Dies ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Solyndras PV-Systeme ungenutzte kommerzielle Dachflächen nutzen kann, um eine bedeutende Menge Energie zu erzeugen. Das Projekt bietet auch ein gutes Modell dafür, wie dezentrale Stromerzeugung in einer städtischen Umgebung funktionieren kann", sagt Chris Gronet, Vorstand und Gründer von Solyndra. "USE Projects konzipierte und lieferte ein PV-System, das unserer Meinung nach die höchstmögliche Energieerzeugung pro Dach über die Lebenszeit des Systems hinweg ermöglicht und dabei Solyndras niedrige Gesamtinstallationskosten nutzt."




10.000 Solyndra-Paneele mit 1.928 kWp in zehn Städten

Solyndras zylindrisches Dünnfilm-PV-System generiert laut Hersteller auf typischen, leicht geneigten kommerziellen Flachdächern mehr Solarstrom bei bedeutend geringeren Installationskosten als herkömmliche PV-Flachpaneel-Technologien. Das Projekt in Belgien umfasste die Installation von knapp 10.000 Solyndra-Paneelen bzw. 1.928 kWp in zehn Städten und sei in nur zwei Monaten fertig gestellt worden. "Solyndra war die beste Lösung für dieses anspruchsvolle Projekt im Hinblick auf die Anzahl der Dachanlagen, die verschiedenen Ausrichtungen der Dächer und der Wunsch nach einem höchstmöglichen Energieertrag pro Dach", sagt Arnold Berens, Vorstand von USE Projects. "Für unsere geschulten technischen Mitarbeiter war das System einfach zu installieren. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt fertig stellen und den Träger der Dachanlage dabei unterstützen konnten, die Ziele des gesellschaftlichen Engagements seines Unternehmens zu erfüllen und dabei eine bedeutende Menge an sauberer Energie zu erzeugen."

29.01.2010   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Stefan Säuberlich ist neuer Vorstandsvorsitzender des Photovoltaik-Unternehmens SOLON SE

SOLON CEO Stefan Säuberlich
SOLON CEO Stefan Säuberlich

Der Aufsichtsrat der SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von solaren Kraftwerken, hat Stefan Säuberlich zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Sein Vorgänger Thomas Krupke stehe dem Unternehmen weiter als Berater zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die SOLON SE befinde sich in einem grundlegenden Restrukturierungsprozess in einem sich weiter dynamisch verändernden Marktumfeld. Die damit einhergehenden Veränderungen machten aus Sicht des Aufsichtsrates auch eine personelle Erneuerung an der Spitze des Unternehmens erforderlich.   Stefan Säuberlich (46) war zuvor als Geschäftsführer Finanzen bei den Wadan Werften in Wismar und Warnemünde beschäftigt. Vor seiner Zeit bei AKER war Säuberlich Vorstand Finanzen, Controlling, Recht und IT der Scandlines AG in Rostock und davor Leiter des Bereiches Beteiligungen der DB Cargo AG und dort mitverantwortlich für zahlreiche große Transaktionen und Fusionen.

"Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Die SOLON SE ist ein junges und modernes Unternehmen in einem zunehmend umkämpften und in Konsolidierung befindlichen Markt. SOLON überzeugt durch innovative Produkte, einen hohen Qualitätsanspruch und eine internationale Wachstumsstrategie. Die strategische Führung des Unternehmens in einem dynamischen Marktumfeld ist für mich eine spannende Herausforderung", sagt Stefan Säuberlich. Der gebürtige Berliner ist verheiratet und hat drei Kinder.


Herausforderungen resultieren aus der allgemeinen Wirtschaftskrise und grundlegend veränderten Marktbedingungen

"Wir freuen uns sehr, mit Stefan Säuberlich einen Topmanager und erfahrenen Restrukturierer für SOLON gewonnen zu haben. Er ist mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung ein Garant für die erfolgreiche Zukunft des Unternehmens im globalen Markt der erneuerbaren Energien. SOLON ist ein Unternehmen mit guter und nachhaltiger Perspektive im Zukunftsmarkt Photovoltaik. Die Herausforderungen, vor denen das Unternehmen derzeit steht, resultieren aus der allgemeinen Wirtschaftskrise und grundlegend veränderten Marktbedingungen. Die notwendige Anpassung der Strukturen ist im Gange, und wir sind überzeugt, dass Herr Säuberlich als neuer CEO diesen Prozess zu einem erfolgreichen Abschluss führen wird", sagt Dr. Karl Werner, Aufsichtsratsvorsitzender der SOLON SE.


Vorstand auf vier Mitglieder verkleinert


Der Aufsichtsrat der SOLON SE hat zudem beschlossen, den Vorstand von fünf auf vier Mitglieder zu verkleinern. Im Zuge dessen scheide Anke Hunziger, Vorstand Personal und Marketing, ebenfalls aus dem Vorstand aus. "Im Namen des gesamten Aufsichtsrates der SOLON SE danke ich Herrn Krupke und Frau Hunziger für ihr außerordentlich großes Engagement für das Unternehmen und für ihre erfolgreiche Arbeit. Unter ihrer Führung hat sich SOLON in den letzten Jahren von einem rein deutschen Modulproduzenten zu einem auf allen wichtigen Photovoltaik-Märkten der Welt erfolgreich agierenden Photovoltaik-Systemanbieter entwickelt", so Werner.

28.01.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Donauer Solartechnik errichtet 1,2 MW-Freilandanlage auf Mülldeponie in Garmisch

Solarstromanlage auf ehemaliger Deponie in Garmisch
Solarstromanlage auf ehemaliger
Deponie in Garmisch

Garmisch-Partenkirchen will als Gastgeber der Ski-Weltmeisterschaft 2011 mit einer weitgehend CO2-neutralen Veranstaltung Impulse für die Klimaneutralität großer Sportereignisse geben. Einen bedeutenden Beitrag hierzu leistet eine neue 1,21 MW-Photovoltaik-Freilandanlage, welche die Donauer Solartechnik als Generalunternehmer für die Garmischer Gemeindewerke errichtet hat. "Wir freuen uns, die Gemeindewerke bei diesem zukunftsweisenden und anspruchsvollen Vorhaben unterstützen zu können", sagt Alexander Marxreiter, Leiter Technik Photovoltaik und Großprojekte.   "Es war für uns eine große Herausforderung, die Anlage auf einem so ungewöhnlichen Standort zu bauen und auch den hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen." Die Photovoltaik-Anlage wird laut Donauer rund 320 Einfamilienhaushalte mit Strom versorgen. Mit dem prognostizierten Jahresertrag vermeidee die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen jährlich etwa 712 Tonnen CO2-Emissionen.



Spezialmaschinen setzten die Fundamente

Bei Planung und Bau der Freilandanlage musste sich das Projektteam von Donauer Solartechnik in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter der Garmischer Gemeindewerke auf anspruchsvolle technische, logistische und geographische Bedingungen einstellen. Das Areal auf 860 Meter Höhe liegt auf einer brachliegenden Mülldeponie mit entsprechend versiegelter Oberfläche. Als besonders schwierig erwies sich wegen der bei Starkregen nicht ablaufenden Wassermengen das Setzen der Fundamente, wobei Spezialmaschinen eingesetzt werden mussten. Ästhetisch ist es gelungen, die langgestreckte, in Waldflächen eingebettete Anlage an das unebene Gelände anzupassen. Die Donauer Solartechnik hat sich insbesondere auf den Bau von PV-Großanlagen auf Sonderflächen wie beispielsweise Mülldeponien oder kontaminierte Flächen mit speziellen Bodenanforderungen spezialisiert.


Robuste Module eignen sich für den Einsatz in den Bergen

Auch die Auswahl der verbauten Produkte berücksichtigte die besonderen klimatischen Anforderungen. Die 5.510 verwendeten S-Energy Module eignen sich dank ihrer robusten Bauweise besonders für den Einsatz in den Bergen mit erhöhter Schnee- und Windlast. Zur schnellen Montage kamen 146 klappbare INTERSOL-Freilandgestelle zum Einsatz. Außerdem wurden 147 Kostal Wechselrichter und fünf kundenspezifische Kommunikationslösungen installiert. Für die reibungslose Realisierung des schlüsselfertigen Solar-Projekts sorgte Donauer mit umfangreichen Serviceleistungen von der Planungsunterstützung und Optimierung bis hin zur Lieferung des Materials. Geschultes Personal gewährleistete eine fachgerecht ausgeführte Montage und Installation.

28.01.2010   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BayernLB begleitet bayerische Unternehmen bei Photovoltaik-Projekt in Spanien; Finanzierung des Solarparks Heliergía in Murcia

Im Rahmen einer Projektfinanzierung unterstützt die BayernLB (München) den Bau und Betrieb des 7,02 MW-Photovotaik-Kraftwerks Heliergía in der Provinz Murcia im Südosten Spaniens. Die Anlage entsteht auf einer rund 19 Hektar großen Freifläche in der Nähe des Ortes Los Martinez del Puerto, zirka 300 Kilometer südlich von Valencia. Erstellt wird das Solar-Kraftwerk durch die niederbayerische EEPro GmbH - Erneuerbare Energie Projektentwicklung. Die gesamte Aufständerung für die Anlage wird von der bayerischen Schletter GmbH in Kirchdorf/Haag geliefert.   Die EEPro GmbH, mit Sitz in Simbach bei Landau, ist ein Photovoltaik-Projektentwickler, der sich auf die Entwicklung, den Bau und Betrieb nachhaltiger Energieprojekte spezialisiert hat. Schletter zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Photovoltaik-Unterbaugestellen für fest aufgeständerte Solarparks. Als Sponsor des Projektes fungiert die spanische FRV, ein erfahrener Eigenkapitalinvestor im Bereich der erneuerbaren Energien. Die 39.000 installierten monokristallinen Suntech-Module des Solarparks sollen laut Pressemitteilung jährlich rund elf Gigawattstunden Solarstrom produzieren. Die Anlage erzeuge somit ausreichend Solarstrom für die Energieversorgung von 5.500 Haushalten. Jährlich würden etwa 4.400 Tonnen CO2 vermieden. Die Inbetriebnahme der Anlage sei Mitte 2010 geplant.

Mit dieser Projektfinanzierung unterstütze die BayernLB einmal mehr den bayerischen Mittelstand bei seiner Expansion ins europäische Ausland. Als Experte der Energiewirtschaft und anerkannter internationaler Projekt- und Exportfinanzierer begleitet die BayernLB erfolgreich Unternehmen im Sektor erneuerbare Energien mit Fokus auf die Bereiche Wind, Solar, Solarthermie und Geothermie.

28.01.2010   Quelle: BayernLB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Vertrauensschutz für geplante Solarstrom-Anlagen; Stichtag für Kürzung der Einspeisevergütung verschieben

Arnold Vaatz MdB fordert Vertrauensschutz für die Betreiber von Solarstrom-Anlagen.
Arnold Vaatz MdB fordert Vertrauensschutz
für die Betreiber von Solarstrom-Anlagen.

Der für den Aufbau Ost zuständige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CDU-Bundestagsfraktion und Sprecher der ostdeutschen CDU-Bundestagsabgeordneten, Arnold Vaatz MdB, schlug am 27.01.2010 vor, den Termin für die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geplante Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zu verschieben.  "Die Eckpunkte des Bundesumweltministers für die künftige Photovoltaik-Vergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz sind zu begrüßen. So kann die deutsche Solarindustrie Wettbewerbsfähigkeit erreichen, ohne die Stromkunden mit zu hohen Preisen zu belasten. Ein immer größerer Anteil des Strompreises entfällt auf die steigenden Kosten der Förderung erneuerbarer Energie. Es ist daher notwendig, die bestehende Überförderung bei der Photovoltaik abzubauen und so die Stromverbraucher zu entlasten", so Vaatz.



Planungssicherheit für Betreiber schaffen

Demgegenüber stehe der Vertrauensschutz für die Betreiber von Solarstrom-Anlagen, betont der Unions-Sprecher. "Wer vor Inkrafttreten der Neuregelung seine Anlage an das Netz anschließt, kann noch während der Laufzeit von 20 Jahren die bisher geltende höhere Vergütung erhalten. Danach greift die vorgesehene Senkung der Einspeisevergütung. Vor einem Stichtag 01. April 2010 ist für viele, die bereits die feste Absicht zur Errichtung einer Anlage haben, die Fertigstellung ihrer Solaranlage praktisch kaum möglich. Es wäre zu begrüßen, wenn durch eine Verschiebung dieses Termins Planungssicherheit geschaffen würde."


Ausgaben für Forschung und Entwicklung steigern

Hoffnungsvoll stimme, dass nach Angaben der Solarindustrie ab dem Jahr 2013 die Kosten von Photovoltaik-Strom auf das Preisniveau von konventionell erzeugtem Strom für private Verbraucher fallen sollen. "Damit können mittelfristig Einspeisesubventionen für Neuanlagen entfallen, soweit der Strom vom Anlagenbetreiber selbst verbraucht wird", erklärte Vaatz. Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland sei auch eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte. Hochwertige Arbeitsplätze konnten geschaffen werden. Für den Erhalt der Arbeitsplätze seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiter zu steigern. "So kann Deutschland auch in diesem innovativen Wirtschaftszweig weiter die Nase vorn haben. Die Förderung neuer Techniken und Industrien darf nicht zu einem Dauerzustand werden. Es ist daher unumgänglich, eine bestehende Überförderung rechtzeitig abzubauen und so einen Pfad aufzuzeigen, auf dem das Produkt Solarstrom aus eigener Kraft am Markt bestehen kann", erklärte der Unionspolitiker.

28.01.2010   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CDU/CSU,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Schlusserklärung zum Solar-Gipfel Ost: Politik und Branche fordern höchstens eine einstellige Degression der Solarstrom-Einspeisevergütung

Die Wirtschaftsminister der Länder Sachsen-Anhalt (Dr. Reiner Haseloff), Sachsen (Sven Morlok) sowie Thüringen (Matthias Machnig) haben sich am 27.01.2009 mit Vertretern der Solar-Branche in der Landesvertretung Sachsen-Anhalts in Berlin getroffen. Thema war die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen angekündigte zusätzliche Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. April beziehungsweise 1. Juli. Anwesend waren weiterhin Vertreter der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Bundestages. Die Neuen Länder und Solarbranche kamen überein, dass die Degression der Photovoltaik-Vergütung grundsätzlich nicht in Frage gestellt wird, lehnen aber eine kurzfristige Umsetzung der Kürzungen in der Solarstromförderung ab. Statt der von Bundesumweltminister Röttgen geplanten Abschläge um 15% fordern Solar-Branche und Neue Länder eine maximal einstellige einmalige Degression der Solarstrom-Einspeisevergütung. 

Existenz vieler Solar-Unternehmen und Handwerker bedroht

Als Gründe nennen die ostdeutschen Politiker und die Solarwirtschaft die Gefahr des Ausfalls künftiger Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe. Weiter seien die von Röttgen vorgeschlagenen Kürzungen kontraproduktiv für das derzeitige Management der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Sie gefährdeten zudem die Existenz vieler, vor allem mittelständischer Unternehmen und des Handwerks. Laut einer Umfrage sehen 70% der Branchenvertreter eine Existenzgefährdung.


Planungssicherheit für den Weiterbestand und das Wachstum deutschen Solarindustrie und zur Sicherung von mehreren 10.000 Arbeitsplätzen

Der Solargipfel Ost fordert aus diesen Gründen Planungssicherheit für Verbraucher und Unternehmen für den Weiterbestand und das Wachstum der mit Förderung erfolgreich aufgebauten deutschen Solarindustrie und zur Sicherung von mehreren 10.000 Arbeitsplätzen. Politik und Branche betonen die nötige Sicherung von Investitionen in Produktion, Forschung und Entwicklung der hoch innovativen Photovoltaik-Branche, besonders im Hinblick auf die Netzparität von Solarstrom, die 2013 erreicht sein werde. Auch gelte es, das exportfähige Potenzial der Solarindustrie zu sichern.



Vorschlag an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag:
Kürzung der Solarstromvergütung verschieben und korrigieren

Die Teilnehmer des Solargipfels Ost schlagen der Regierung und dem Parlament eine Verschiebung und Korrektur der Höhe der einmaligen Anpassung für 2010 vor. Sie fordern, jetzt einen Stufenplan einzuführen, d.h. eine mittelfristige Senkung der Förderung mit Planungssicherheit bis zur Netzparität im Jahr 2013. Außerdem sei die Abstimmung mit dem für Oktober 2010 zugesagten Energiekonzept der Bundesregierung erforderlich.


28.01.2010   Quelle: Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Baubeginn für Solar-Kraftwerk "FinowTower": Großauftrag über 24,5 MW und 58 Millionen Euro für solarhybrid

Baubeginn für den
Baubeginn für den "FinowTower"

Die solarhybrid AG (Brilon) meldet im Projektgeschäft ihrer Solarstrom-Unit einen Großauftrag. Es handle sich um ein Photovoltaik-Kraftwerk als Freilandanlage auf einem ehemaligen Militärflughafen in der Gemeinde Schorfheide bei Eberswalde, 60 Kilometer östlich von Berlin. Nachdem die bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen seien, beginne jetzt die Montage der Systemtechnik, berichtet solarhybrid in einer Pressemitteilung. solarhybrid habe das Solarstrom-Kraftwerk ganzheitlich inklusive des Genehmigungsverfahrens entwickelt. Das Gesamtauftragsvolumen für solarhybrid beträgt nach Angaben des Unternehmens 58 Millionen Euro.   Auftraggeber sei die is solarinvestra FinowTower GmbH & Co. KG, die als Fondsgesellschaft durch die interstrom AG und die CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG als Emissionshaus initiiert wurde und das Solarstrom-Kraftwerk betreibt. Finanzierungspartner auf der Fremdkapitalseite ist die Commerzbank AG mit ihrem Renewable-Team in Hamburg. Eigentümer des Grund und Bodens ist die is solarinvestra FT Grundstücks GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft von interstrom, die eine Teilfläche des Flughafens von 77 Hektar von der Wirtschafts-Verkehrs-Zentrum GmbH (WZV) erworben hat. Das Grundstück wurde über eine Laufzeit von 20 Jahren an die Betreibergesellschaft verpachtet.



Starke Partner im Solar-Kraftwerksbau

solarhybrid agiert als Generalunternehmer, wobei die Enerparc AG die Planungsleistung und Projektsteuerung übernimmt. Bei der Umsetzung von Solarstrom-Kraftwerken kooperieren beide Unternehmen als feste Projektpartner. Die Montage von Solarmodulen, Gestelltechnik und Wechselrichtern einschließlich des Anschlusses an das Umspannwerk, das die WT Energiesysteme GmbH errichtet, erfolgt durch die Conecon GmbH. Eingesetzt werden Solarmodule von Suntech Power und in Betonkompaktstationen verbaute Zentralwechselrichter und Trafos von SMA. Das Kontingent an Solarmodulen konnte sich solarhybrid bereits im 3. Quartal 2009 sichern, als die Partnerschaft mit Suntech Power aufgebaut wurde. Die Gestelltechnik stammt von der Mounting Systems GmbH.



Solarstrom deckt den Bedarf von 6.500 Haushalten

Das Solarstrom-Kraftwerk wird eine Nennleistung von 24,5 Megawatt (MW) haben. 93.000 polykristalline Photovoltaik-Module von Suntech (STP-270) werden auf zweireihigen Halterungssystemen von Mounting Systems in einem Winkel von 25 Grad montiert. Damit erzeugt die Anlage laut solarhybrid jährlich rund 22,7 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, womit der Bedarf von 6.500 Haushalten gedeckt werden kann. Die Netzeinspeisung soll am 30. April 2010 beginnen. Auch die Umwelt profitiere vom Solarstrom-Kraftwerk FinowTower: Während der 20-jährigen Laufzeit wird die Anlage laut solarhybrid insgesamt rund 455.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen und damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten.


Solarkraftwerk auf 77 Hektar

"Wir freuen uns über das Vertrauen der Investoren, die solarhybrid als zuverlässigen Partner gewählt haben. Als Generalunternehmer projektiert und realisiert solarhybrid ein Solarstrom-Kraftwerk, das dem Investor einen klaren Kostenvorteil bringt und zu den Top Five in Deutschland gehört", kommentiert Tom Schröder, Vorstand der solarhybrid AG. "Die Dimensionierung auf 77 Hektar Fläche ermöglicht eine effiziente Planung und Montage und damit einen zügigen Baufortschritt. Dank der Unterstützung des früheren Grundstückeigentümers im Genehmigungsverfahren und der Kooperation der Behörden ist das Projekt überhaupt erst möglich geworden."

28.01.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Isofotón verdoppelt Solarmodul-Produktgarantie auf zehn Jahre

Produktion des ISF 230-Moduls
Produktion des ISF 230-Moduls

Isofoton S.A. (Madrid), führender spanischer Produzent von Solarzellen und -modulen, erweitert seine Produktgarantie für alle Solarmodule von fünf auf zehn Jahre. Die Langzeitgarantie gelte für alle Module der IS- und ISF-Serie, die seit dem 1. Januar 2010 ausgeliefert wurden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Mit diesem Schritt geben wir das Vertrauen, das wir in unsere Produkte haben, an unsere Kunden weiter. Damit haben Anlagenbetreiber und Investoren künftig noch mehr Planungssicherheit", so Livinio Stuyck, Vertriebsleiter von Isofotón.   "Ertragsmessungen, Belastungs- und Alterungstests sowie die Statistiken der Kundenbetreuung belegen die Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Module", weiß Stuyck. Ergänzt wird die Produktgarantie durch eine 25-jährige Leistungsgarantie. Diese sichere ab, dass das Modul nach zehn Jahren noch mindestens 90 Prozent der angegebenen Leistungsfähigkeit erreicht, nach 20 Jahren 83 Prozent und nach 25 Jahren noch 80 Prozent.


Von TÜV, UL und LCIE geprüfte Produktion

Isofotón produziert sowohl Solarzellen als auch -module und kann daher den Produktionsprozess in allen Phasen überwachen und so ein Höchstmaß an Qualität gewährleisten. Das Produktionszentrum von Isofotón wird regelmäßig durch angesehene Prüfinstanzen wie den TÜV, UL und LCIE inspiziert, um die Qualität des Produktionsprozesses und der verwendeten Materialen sicherzustellen. Die Solar-Simulatoren werden jährlich durch den TÜV Rheinland zertifiziert. Sie erreichten dabei die höchste Wertung (AAA). Dies garantiere, dass die Module korrekt und akkurat gemessen und getestet werden.
Alle Module werden ausschließlich in Spanien gefertigt und entsprechen höchsten Qualitätsstandards. Isofotón wurde 1981 gegründet und verfügt damit über einen fast 30-jährigen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und Produktion von Solarzellen und -modulen.

28.01.2010   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Produkte der Sunovation GmbH entwickeln sich vom Nischenprodukt zur Marke für alle Photovoltaik-Kunden

Computersimulation einer im 2. Bauabbschnitt befindlichen PV-Anlage mit SUNOVATION-Modulen auf dem Weser- stadion in Bremen
Computersimulation einer im 2. Bauabbschnitt
befindlichen PV-Anlage
mit SUNOVATION-Modulen auf dem Weser-
stadion in Bremen

Die Sunovation GmbH (Elsenfeld) bietet nicht nur Photovoltaik-Anlagen für Hauseigentümer, Unternehmen und freie Nutzflächen. Die Kernkompetenz des Unternehmens liege in der Herstellung von individuellen, integrativen und designorientierten Photovoltaik-Lösungen aus Kunststoff für innovative und anspruchsvolle Architekten, Entwickler, Designer, Städtebauer, Bootsbesitzer und die Automobilindustrie, berichtet Sunovation in einer Pressemitteilung. Das Solar-Unternehmen sei im Laufe der letzten Jahre dynamisch gewachsen - die flexiblen, bruchfesten und leichten "SUNOVATION"-Module hätten mit Ihren einzigartigen Eigenschaften und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Entscheider auf der ganzen Welt überzeugt.   "Von A wie Alstersonne-Solarboot über B wie beleuchtete Bushaltestellen bis W wie Weser-Stadion - Module der Firma Sunovation sind für den Einsatz in innovativen und designorientierten Anwendungen längst kein Geheimtipp mehr", heißt es in der Pressemitteilung.




Neue Mitarbeiter und Kooperationspartner aus dem Handwerk

Damit das Unternehmen seinen Kunden auch weiterhin gewohnt hohe Qualität und fachkundige Beratung bieten kann, verstärken seit Dezember 2009 vier neue Mitarbeiter das Team. Inzwischen arbeiten 12 Personen an der Entwicklung, Produktion, Vermarktung und Implementierung der "SUNOVATION"-Module. Hinzu kommen projektspezifische Mitarbeiteraufstockungen in der Fertigung sowie Kooperationspartner aus dem Handwerk für die Montage von PV-Systemen. Die Sunovation GmbH will weiterhin mit einem gesunden Tempo nachhaltig wachsen. Damit sich das Team auch in Zukunft frei entfalten und gewohnte Bestleistungen erbringen kann, erweitert das Unternehmen Anfang 2010 seine Büroflächen. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat die Sunovation GmbH bereits Ende 2009 ihre Firmengebäude mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, deren installierte Gesamtleistung 67 KWp beträgt. Auf dem Dach der Fertigungshalle befindet sich eine weitere Anlage mit einer Leistung von 29 kWp. Produktionsgebäude und Büro der Sunovation GmbH werden mit grünem Strom eines unabhängigen Stromversorgers versorgt, von den Elektrizitätswerken Schönau. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt könne somit eine Einsparung an CO2-Emissionen in Höhe von 95,46% erzielt werden, betont Sunovation.



Freiwillige Rücknahme-Garantie für Module

"Über diese allgemeine Entwicklung hin zu einer umweltbewussten Energiewirtschaft freut sich die Sunovation GmbH ganz besonders, denn ihr liegt am Herzen, die Welt für zukünftige Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten. Daher gibt es auch eine freiwillige Rücknahme-Garantie. Hat eines der "SUNOVATION"-Module seine Aufgabe erfüllt, wird es zurückgenommen und innerhalb der Firmengruppe fach- und umweltgerecht recycelt", betont das Unternehmen.

28.01.2010   Quelle: Sunovation GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWE Aktiengesellschaft,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Conergy und IHP starten Forschungsprojekt für kostengünstigeres Solar-Silizium

Ein IHP-Mitarbeiter präsentiert einen Wafer
Ein IHP-Mitarbeiter präsentiert einen
Wafer

Gemeinsam mit dem Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) forscht die Conergy SolarModule GmbH & Co. KG künftig verstärkt an der Produktions-Implementierung von neuartigem Silizium aus unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Der zu erforschende Rohstoff für kristalline Solarmodule sei gegenüber bisher bekanntem und verwendetem Silizium deutlich günstiger, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Hierdurch will das Solar-Unternehmen die Rohstoff- und Produktionskosten seiner Premium-"Conergy PowerPlus"- Module weiter senken. Außerdem sollen kürzere Energierücklaufzeiten im Herstellungsprozess erreicht werden.   Das Wirtschaftsministerium Brandenburg fördert das gemeinsame Vorhaben von IHP und Conergy in Frankfurt (Oder) im Rahmen seines Landesförderprojekts "Forschung und Entwicklung - große Richtlinie" bis zum Jahr 2011. Erste Forschungsergebnisse erwarten Conergy und das IHP Mitte dieses Jahres.




F&E Kompetenz am Standort Frankfurt (Oder) gebündelt

In dem Forschungsprojekt "Integration von neuartigen Silizium-Materialien in Solarzellen" stützen sich die Technologen von Conergy auf die langjährigen Erfahrungen des IHP auf dem Gebiet der Halbleitercharakterisierung, speziell von multikristallinem Silizium. Die Wissenschaftler des IHP übernehmen die Charakterisierung des Grundmaterials - so genannten multikristallinen Silizium-Substrates - mittels komplementärer Analyseverfahren. Das heißt, in mehreren, sich ergänzenden Tests bewerten sie, inwiefern sich unterschiedlich hergestellte Silizium-Arten für die weitere Verarbeitung bei Conergy eignen. Daraus leitet das IHP Vorschläge zur Anpassung der Solarzellenfertigung bei Conergy ab.


Prozessschritte werden auf allen Wertschöpfungsstufen analysiert

Anhand dieser Vorschläge setzt Conergy die vom IHP ausgewählten Substrate testweise in seinen Produktionsprozess in Frankfurt (Oder) ein und passt diesen optimal an die Materialeigenschaften an. Dabei können alle Prozessschritte bestmöglich aufeinander abgestimmt und einzeln analysiert werden, denn im Conergy-Werk befinden sich alle Wertschöpfungsstufen - vom Sägen der Wafer über die Zellproduktion bis hin zum fertigen Modul - unter einem Dach. Da Conergy seine PowerPlus-Module zudem selbst in Solarstromanlagen verbaut, lassen sich die Untersuchungsergebnisse zum Einsatz neuartigen Siliziums von der Herstellung bis hin zum verbauten Produkt und dessen Performance vor Ort haargenau verfolgen.



"Gemeinsames Projekt in Frankfurt (Oder) stärkt Solar-Forschungsstandort Deutschland"

"Das gemeinsame Forschungsprojekt soll unsere Produktionskosten in Frankfurt (Oder) künftig weiter senken helfen und uns hier noch wettbewerbsfähiger machen", so Dr. Karl Heinz Küsters, Conergy Technologie-Chef in Frankfurt (Oder). "In den nächsten Monaten wollen wir verschiedene Silizium-Substrate erforschen und unsere Produktionsprozesse so optimieren, dass wir mit den neuartigen Materialien gleiche Effizienzen erzielen wie mit herkömmlichem Silizium. Die Zusammenarbeit mit dem IHP ermöglicht uns dabei auf beiden Seiten sehr kurze Lernzyklen."

Prof. Wolfgang Mehr, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des IHP, ergänzt: "Das IHP ist sehr froh, mit seinen Kompetenzen im Bereich der Halbleiteranalytik die Solarzellenentwicklung bei Conergy zu unterstützen. So bündeln wir nicht nur unsere Forschungs- und Entwicklungskompetenz in Frankfurt (Oder), sondern stärken auch den Solar-Forschungsstandort Deutschland."

27.01.2010   Quelle: Conergy SolarModule GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IHP Leipzig,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BDH: Heizungsmarkt wächst leicht, aber Nachfrage nach erneuerbaren Energien bricht ein

Solarthermie: Nachfrage 2009 um 25 Prozent gesunken.
Solarthermie: Nachfrage 2009 um 25 Prozent
gesunken.

Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) stellte am 26.01.2010 auf seiner Bilanzpressekonferenz im Rahmen der 3. Deutschen Wärmekonferenz in Berlin aktuelle Marktdaten für 2009 vor. Insgesamt habe sich der Heizungsmarkt in Deutschland mit plus drei Prozent leicht positiv entwickelt. Bei den einzelnen Heiztechniken habe es allerdings große Unterschiede gegeben. Gewinner waren Effizienztechniken wie Gas- und Öl-Brennwerttechnik sowie Lüftungsanlagen. Verlierer waren Systeme, die erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung nutzen.  "Nach einem guten ersten Halbjahr ist die Nachfrage nach erneuerbaren Energien im zweiten Halbjahr massiv eingebrochen. Ordnungsrecht und Förderanreize müssen jetzt so optimiert werden, dass wir an die bis Mitte 2009 positive Entwicklung anknüpfen können", kommentierte BDH-Präsident Klaus Jesse.



Große Erwartungen an das Energiekonzept der Bundesregierung

In einer gemeinsamen Resolution haben BDH und der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) ein Maßnahmenpaket formuliert, das die Entwicklung in eine positive Richtung lenken soll. "Um das Modernisierungstempo zu beschleunigen, fordern wir weniger Ordnungsrecht, eine aufgestockte Förderung und Steuerabschreibungsmöglichkeiten", fasst Jesse die gemeinsame Resolution zusammen. Große Erwartungen hegt der BDH hinsichtlich des für den Herbst von der Bundesregierung angekündigten Energiekonzepts. Der Wärmemarkt müsse endlich eine seiner Bedeutung angemessene Rolle spielen, fordert Jesse.



25 Prozent Absatzminus bei Solarwärmeanlagen

Für Systeme, die erneuerbare Energien nutzen, war das Jahr 2009 ein Rückschlag: Die Absatzzahlen für Systeme, die Sonne, Umweltwärme oder Holz zur Wärmeerzeugung einsetzen, lagen gegenüber 2008 im zweistelligen Minusbereich. "Das schwache zweite Halbjahr führte bei Wärmepumpen insgesamt zu einem Absatzminus von zwölf, bei Solarwärmeanlagen und Feststoffkesseln sogar zu einem Minus von 26 bzw. 25 Prozent", führte Jesse aus. Der BDH führt diesen Rückgang auf den starken Boom bei Photovoltaik und auf gegenüber 2008 deutlich niedrigere Energiepreise zurück.

Gegenläufig verlief die Entwicklung bei Brennwerttechnik: Hier wuchs die Nachfrage stark. Brennwerttechnik hat sich inzwischen mit einem Marktanteil von 60 Prozent durchgesetzt und den herkömmlichen Niedertemperaturkessel abgelöst. Rasant auch die Steigerungen beim Absatz von Lüftungsanlagen, die allein im letzten Jahr ein Absatzplus von 29 Prozent verzeichneten.


Resolution im Internet; MAP soll auf eine Milliarde Euro aufgestockt werden

In ihrer gemeinsamen Resolution fordern BDH und BEE von der Bundesregierung, die Marktentwicklung zu verstetigen und das Marktanreizprogramm (MAP) zu optimieren. Das MAP sei das zentrale und bewährte Steuerungsinstrument für den Ausbau regenerativer Wärme im Gebäudebestand. Für jeden ausgeschütteten Euro werden laut BDH etwa acht Euro investiert. Neunzig Prozent der Wertschöpfung dieser MAP-Investitionen verbleiben in Deutschland. Die Verbände schlagen vor, durch eine an das erfolgreiche EEG angelehnte Optimierung des MAP die Investitionsschwelle bei den Eigentümern zu überwinden. Das Gesamtvolumen des MAP sollte von 400 Millionen Euro (2009) zunächst auf eine Milliarde Euro aufgestockt und die einzelnen Fördersätze deutlich erhöht werden. Um die Impulswirkung des MAP weiter zu erhöhen, sollten die Fördersätze wie beim EEG einer jährlichen Degression unterliegen. Diejenigen, die frühzeitig auf moderne, regenerative Systeme umsteigen, sollen besonders belohnt werden. Überförderungen bei weiter steigenden Energiepreisen würden vermieden.

Die gemeinsame Resolution von BDH und BEE steht zum Herunterladen bereit unter: SFV hält Vergütungsabsenkung vor Jahresende für grundgesetzwidrig; Photovoltaik braucht verlässliche Rahmenbedingungen

26.01.2010   Quelle: Redaktion Solarserver   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Koreanische Unternehmen wollen größtes Solar- und Windenergieprojekt der Welt in Ontario umsetzen

Ontario's Premier Dalton McGuinty.
Ontario's Premier Dalton McGuinty.

Am 21.01.2010 kündigten der Energieminister von Ontario, Brad Dugui, der Premierminister der Provinz, Dalton McGuinty, der Präsident und Vorstand der Samsung C&T Corporation, Sung-ha Chi, und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Korea Electric Power Corporation (KEPCO), Chan-Ki Jung, offiziell den Abschluss einer Investitionsvereinbarung zur Nutzung der erneuerbaren Energien an. Es handle sich dabei um das weltweit größte Vorhaben seiner Art, heisst es in der Pressemitteilung.  Ein von Samsung C&T angeführtes Unternehmenskonsortium wolle sieben Milliarden Kanadische Dollar (668 Millionen Euro) investieren, um insgesamt 2.500 Megawatt (MW) Leistung zur Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen erneuerbarer Energiekapazität umzusetzen. Bis 2016 sollen Wind-Projekte mit einer Nennleistung von 2.000 MW, und Solar-Kraftwerke mit einer Nennleistung von 500 MW gebaut werden. Die an verschiedenen Standorten in der Provinz Ontario geplanten Projekte sollen laut Pressemitteilung 20 Jahre lang genügend sauberen Strom für mehr als 580.000 Haushalte liefern, womit rund 4 % des Gesamtbedarfs der Provinz gedeckt würde. Gleichzeitig soll die angekündigte Investition mehr als 16.000 "grüne" Arbeitsplätze schaffen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke anfallen.




Erste Kraftwerke mit 500 MW ab 2013 geplant

Die erste Phase umfasst Windkraftwerke mit 400 MW und ein Solarkraftwerk mit 100 MW, die bis zum ersten Quartal des Jahres 2013 fertig gestellt werden sollen. Die Kraftwerke sollen in den Bezirken Chatham-Kent und Haldimand in Südontario gebaut werden. "Dieses Projekt belegt, dass Samsung C&T für seine Fähigkeiten in Sachen Projektmanagement und Umsetzung, von der Planung über die Finanzierung bis hin zum Bau in entwickelten Märkten ein großes Ansehen genießt", sagte Sung-ha Chi. "Mit unseren schnell wachsenden Erfahrungen im Sektor der erneuerbaren Energien wird dieses Projekt eine Win-Win-Partnerschaft, bei der Samsung C&T der Regierung von Ontario optimale Lösungen bieten kann, die für das Ziel einer deutlichen Ausweitung der Energieproduktion aus regenerativen Quellen in der Provinz zuträglich sein werden".


C&T und KEPCO wollen ermutigen, in Ontario zu investieren

Samsung C&T und KEPCO wollen dazu beitragen, eine regionale Infrastruktur für die Branche der erneuerbaren Energien aufzubauen. Hierzu wollen die Unternehmen Fabriken für Schlüsselprodukte wie Turbinenblätter, Windkraftwerkstürme, Solarmodule und Photovoltaik-Wechselrichter bauen. Samsung C&T will nach eigenen Angaben andere Unternehmen dazu ermutigen, in der Provinz Fabriken zu bauen und so neue "grüne" Arbeitsplätze zu schaffen. Samsung C&T werde den Betrieb aller Projekte erleichtern und die Umsetzung der Solar- und Windprojekte mit der Materialbeschaffung und Finanzierung betreuen. KEPCO werde sein technologisches Fachwissen bei der Energieerzeugung zur Verfügung stellen und für die Planung und den Netzanschluss der Kraftwerke zuständig sein.


Ontario will bis 2014 alle Kohlekraftwerke abschalten

Die Regierung von Ontario sicherte zu, bei der Landbeschaffung und beim Bau der Kraftwerke zu helfen, behördliche Genehmigungen zu erleichtern und den erzeugten sauberen Strom zu kaufen. Laut Pressemitteilung plant Ontario bis 2014, alle Kohlekraftwerke zu schließen und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Mit dem Abschluss des "Green Energy Acts" im Mai 2009 zählt Ontario gegenwärtig in Nordamerika zu den führenden Regionen in Sachen "grüner" Energiepolitik. Minister Dugui sagte: "Dieses Projekt ist für die Regierung Ontarios ein deutlicher Fortschritt auf dem Weg, einen führenden Platz in der Branche der erneuerbaren Energien in Nordamerika einzunehmen. Mit einer entsprechenden Infrastruktur kann ein ökologisch gesundes Wachstum gesichert werden, das sowohl Arbeitsplätze schafft als auch erneuerbare Energie produziert".

26.01.2010   Quelle: http://www.premier.gov.on.ca   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.premier.gov.on.ca,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarsystemhersteller Mp-tec und Handwerkspartner fordern Nachbesserung bei der Solar-Förderung

Michael Preißel, Geschäftsführer der Mp-tec GmbH & Co.KG
Michael Preißel,
Geschäftsführer der
Mp-tec GmbH & Co.KG

Der Brandenburger Solarsystemhersteller Mp-tec GmbH & Co.KG (Eberswalde) fordert eine Nachbesserung der am 20.01.2010 von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vorgestellten Pläne zur Senkung der Photovoltaik-Förderung. Diese umfassen eine Senkung der Subventionen für Solarstrom-Dachanlagen um 15 Prozent zum 1. April dieses Jahres. Die Förderung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen soll ab 1. Juli um bis zu 25 Prozent sinken. "Die Pläne von Bundesminister Norbert Röttgen berücksichtigen nicht die Lage der Solarwirtschaft, die den Dialog zur Politik gesucht hat. Die bisher positive, wirtschaftliche Entwicklung der Branche und die Annäherung an die Netzparität dürfen nicht durch eine zu abrupte Absenkung der Förderung zum Erliegen gebracht werden", sagt Michael Preißel, Geschäftsführer der Mp-tec GmbH & Co.KG und seit 1996 in der Solarwirtschaft tätig.  "Erst zum Jahreswechsel sank die Photovoltaik-Förderung um neun Prozent. Eine erneute Kürzung nach nur einem Quartal bringt die deutsche Solarwirtschaft in starke Bedrängnis, daher befürworte ich eine moderate Absenkung zur Jahresmitte", so Preißel weiter. Durch die hohen Subventionskürzungen reduziere sich die Rendite für die Anlagenbetreiber. Dadurch müssten auch die Modulpreise weiter sinken, um genügend Investitionsanreize zu bieten. Doch schon jetzt bestehe ein enormer Preisdruck. Allein 2009 seien die Preise für schlüsselfertige Anlagen um 26 Prozent gefallen. Gründe dafür seien die Senkung der Produktionskosten durch technologischen Fortschritt und die Steigerung der Produktionsmenge.




Starker Einschnitt gefährdet Handwerk und Mittelstand

"Die Spielräume für Hersteller, Großhändler und Handwerker werden durch den radikalen Einschnitt immer geringer. Drastische Absenkungen gehen langfristig zu Lasten der Innovationskraft der Hersteller, da sie stärker denn je gezwungen sind, dem Preisdruck asiatischer Hersteller standzuhalten. Solarenergie ist auf dem besten Weg, wettbewerbsfähig zu werden. Doch dieser abrupte Einschnitt der Förderung beraubt die deutschen Hersteller ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit", betont Preißel.


Personal- und Ressourcenplanung fast unmöglich

Mp-tec vertreibt Eigen- und Fremdprodukte über ein bundesweites Netz an Solarhandwerker und befragte nach Bekanntwerden der Pläne Röttgens mehr als 3.000 Handwerkspartner bundesweit zur geplanten Subventionskürzung. Das Gros der Betriebe bemängelte die Kurzfristigkeit der bevorstehenden Senkung, so dass eine Personal- und Ressourcenplanung für das kommende Jahr fast unmöglich sei.

Hier ein Auszug an Zitaten:

"Diese Entscheidung, wenn sie so kommt, trifft uns hart. Als kleiner Handwerksbetrieb gehen uns dadurch mehrere Aufträge verloren. Wir werden 90 Prozent der Arbeitskräfte abbauen, weil wir uns auf Photovoltaik ausgerichtet haben. Eine Absenkung ab Juli, wenn es überhaupt dazu kommen sollte und wirtschaftlichen Sinn machen würde, wäre noch akzeptabel. Dann könnten wir anstehende Aufträge noch etwas kompensieren." (EKK Elektro-Kluge GmbH, Gotthard Kluge, 09306 Königshain)

"Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum eine Branche, die Wachstumsraten an den Tag legt, die ihres Gleichen suchen in Deutschland, die absolut umweltschonend ist, die zukunftsträchtig ist, die Arbeitsplätze schafft und somit den Staat entlastet, Steuereinnahmen verursacht, so verunsichert und ausgebremst werden soll." (Firma Bill, Sascha Bill, 55758 Mörschied)

"Die vom Bundesumweltminister vorgeschlagene zusätzliche drastische und kurzfristige Änderung der Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen ist eine falsche Aktion zur falschen Zeit. Wenn Deutschland jetzt seine Führungsrolle in diesem Sektor leichtfertig aufs Spiel setzt, vergeben wir uns damit viele Chancen am weltweiten Wachstum auch weiterhin teilzuhaben." (Solarion AG, Stefan Nitzsche, 04288 Leipzig)

26.01.2010   Quelle: Mp-tec GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co.KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BEE: Deutschland kann EU-Vorgaben für erneuerbare Energien weit übertreffen und dadurch hohen Nutzen erzielen

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2020: Photovoltaik und Offshore-Wind wachsen am stärksten
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
bis 2020: Photovoltaik und Offshore-Wind
wachsen am stärksten

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die verbindlichen Vorgaben der Europäischen Union für den Ausbau der regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 aufgegriffen und eine nationale Roadmap dazu erarbeitet. Das Ergebnis: Deutschland kann die EU-Ziele deutlich überschreiten und dabei einen hohen ökonomischen und ökologischen Nutzen erzielen. Statt der von der EU geforderten 18 Prozent sieht die Branche für 2020 bereits einen Anteil erneuerbarer Energie am gesamten Endenergieverbrauch von über 28 Prozent. Dadurch würden jährlich rund 290 Millionen Tonnen CO2 eingespart sowie knapp 50 Mrd. Euro Brennstoffkosten vermieden.   "Wenn die Politik jetzt die Weichen richtig stellt, erfüllen wir nicht nur die EU-Vorgabe etwa fünf Jahre früher als verlangt, sondern erhöhen gleichzeitig unseren Beitrag zum Klimaschutz und stärken die heimische Wertschöpfung", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz zur Vorlage der Roadmap. Sie zeichne einen anspruchsvollen und zugleich realistischen Weg für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Außerdem beschreibe sie Defizite der bisherigen Politik und zeige Lösungen dafür auf.


Förderbedingungen im Stromsektor müssen erhalten bleiben

Um den zügigen Ausbau der Erneuerbaren zu gewährleisten, müssen die Förderbedingungen im Stromsektor erhalten werden. Ein Nachsteuern ist hier nach Ansicht des BEE nur in einzelnen Fragen wie beispielsweise der Genehmigungspraxis notwendig. Im Wärmesektor bedarf es dagegen erheblicher zusätzlicher Anstrengungen. Dazu gehören höhere Energiestandards für Altbauten und eine bessere und verlässliche finanzielle Ausstattung des Marktanreizprogramms. Der Verkehrssektor erfordert einen Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie den gezielten Ausbau der erneuerbaren Elektromobilität. "Die Bundesregierung muss mit ihrem angekündigten Energiekonzept genau diese positiven Rahmenbedingungen schaffen und so den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben", verlangt Schütz.


27 Mitgliedstaaten müssen Nationale Aktionspläne Erneuerbare Energie vorlegen

Um das Gesamtziel der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der Europäischen Union bis 2020 erreichen zu können, sind die 27 Mitgliedstaaten verpflichtet, der EU-Kommission bis zum 30. Juni 2010 einen Nationalen Aktionsplan Erneuerbare Energie (NAPEE) vorzulegen. Die Roadmap des BEE soll Entscheider in Parlament und Regierung bei der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für einen schnellen Zuwachs erneuerbarer Energien unterstützen. Sie wurde im Rahmen des EU-Projektes "REPAP 2020" entwickelt, in dem Verbände der Erneuerbaren aus ganz Europa die Mitgliedstaaten bei der Erstellung ihrer Ausbaupläne begleiten, um so zu einer nachhaltigen Energiepolitik der EU beizutragen.
Die Roadmap für den Ausbau der Erneuerbaren steht zum Herunterladen bereit unter



46 Prozent Mehrertrag mit Sensor-Steuerungen von DEGERenergie

DEGERenergie stütze sich bei seinen Angaben nicht nur auf eigene Berechnungen, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) beispielsweise habe ermittelt, dass zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, rund 27 Prozent mehr Ertrag bringen würden als starr installierte Solarmodule. Die Systeme von DEGERenergie würden allerdings dank Sensorsteuerung wesentlich genauer und effektiver arbeiten als astronomisch nachgeführte Anlagen, erklärt DEGERenergie. Mit ihnen würden sich nachweislich bis zu 46 Prozent Mehrertrag gegenüber starren Systemen erzielen lassen. "Dem stehen 10 bis 15 Prozent Mehrkosten gegenüber. Das ist eine klare Rechnung für Investoren", erklärt Artur Deger.

23.01.2010   Quelle: DEGERenergie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SolarWorld spendet Photovoltaik-Module für Wasserpumpstationen in Haiti

Frank H. Asbeck:
Frank H. Asbeck: "Jetzt müssen wir
versuchen, vor Ort zu helfen"

Der SolarWorld-Konzern (Bonn) spendet Solarmodule zur Stromversorgung von Wasserpumpstationen in Haiti. Damit können bis zu 175.000 Menschen in der vom Erdbeben verwüsteten Region mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Im Rahmen seines Programmes "Solar2World" unterstützt der deutsche Solar-Konzern Entwicklungsorganisationen mit Solarstrom-Systemen, die unabhängig von Stromnetz und fossilen Brennstoffen die dringend benötigte Versorgung mit Elektrizität sicherstellen. 





Zusammenarbeit mit Water Missions International

Für die Installation vor Ort in Haiti arbeitet SolarWorld mit der Non-Profit-Organisation Water Missions International (WMI) zusammen. Vor der Erdbebenkatastrophe habe WMI bereits Solarstromanlagen für 25 Pumpstationen in Haiti bei SolarWorld bezogen. Auch eine Krankenstation in der haitianischen Stadt Boucan-Carré sei mit einer Solarstromanlage ausgestattet worden. Die Station hilft aktuell den von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen.

"Die Naturkatastrophe, mit Tausenden von Opfern, hat mich sehr getroffen. Freunde und Bekannte unserer U.S.-Kollegen gehören zu den Vermissten. Ihnen gehört mein Mitgefühl", sagt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Jetzt müssen wir versuchen, vor Ort zu helfen." Aufgrund der Produktions- und Vertriebsstandorte in den USA könne die SolarWorld AG ihre Produkte auf schnellstem Wege zur Verfügung stellen.


"Solar2World": Hilfsprojekte in Entwicklungsländern

Die SolarWorld AG ist Anbieter von kristalliner Solarstromtechnologie. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Solarmodulen an den Fachhandel und von kristallinen Wafern an die internationale Solarzellenindustrie. Nachhaltigkeit ist laut SolarWorld Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen "Solar2World" fördert der Konzern Hilfsprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld über 2.700 Menschen.

23.01.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Union will erneuerbare Energien mit Speichertechnologien und Marktprämie vorantreiben

Dr. Joachim Pfeiffer will eine Markt- prämie für EEG-Anlagen
Dr. Joachim Pfeiffer will eine Markt-
prämie für EEG-Anlagen

"EEG-Anlagen werden durch das Prämienmodell von langfristigen Schwankungen des Marktpreisniveaus freigestellt und erhalten so Investitionssicherheit", erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB, anlässlich der Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), die Förderung von Forschung und Entwicklung im Energiebereich um den neuen Schwerpunkt "Stromspeicher" zu erweitern. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung. Um die schnell wachsende Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, insbesondere aus Windenergie, sinnvoll in das Stromversorgungssystem zu integrieren, seien Fortschritte bei der Stromspeicherung nötig. Nur mit intelligenten und wirtschaftlichen Lösungen bei der Speicherung werde es möglich sein, dass erneuerbare Energien einen Großteil zur Stromversorgung beitragen.   "Allerdings benötigen wir gleichzeitig die kostenneutrale Marktprämie. Diese bietet die Anreize, das Angebot der erneuerbaren Energien tatsächlich am Stromverbauch zu orientieren", so Pfeiffer.




Pfeiffer: Marktprämie trägt zu einer Stärkung des Wettbewerbs auf dem liberalisierten Strommarkt bei

EEG-Anlagen werden laut Pfeiffer durch das Prämienmodell von langfristigen Schwankungen des Marktpreisniveaus freigestellt und auf diese Weise Investitionssicherheit erhalten. Dadurch entstehe außerdem beim Betreiber von EEG- Erzeugungsanlagen ein unmittelbarer Anreiz zur nachfrageorientierten Einspeisung, da sich die Strompreise an den Großhandelsmärkten nach Angebot und Nachfrage richten. Dies ermögliche eine bessere Netzintegration der erneuerbaren Energien. Zusätzlich entstünden neue Energieerzeuger am Strommarkt. Daher trage die Marktprämie zu einer Stärkung des Wettbewerbs auf dem liberalisierten Strommarkt bei. "Die Forschung und Entwicklung von wirtschaftlichen Möglichkeiten der Stromspeicherung sowie die Marktprämie sind wichtige Bausteine für die Netz- und Marktintegration der erneuerbaren Energien und zur Stärkung des Wettbewerbs auf der Erzeugungsseite", betont Pfeiffer.

22.01.2010   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SPD-Ministerpräsident Beck und Umweltministerin Conrad zur Photovoltaik-Vergütung im EEG: Wachstumsbranche mit 55 000 Beschäftigten in Gefahr

Umweltministerin Margit Conrad, Rheinland-Pfalz.
Umweltministerin Margit Conrad,
Rheinland-Pfalz.

"Vertrauensschutz" für die Bürger ebenso wie für Industrie und Handwerk, fordern der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad angesichts der Pläne der Bundesregierung, die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen innerhalb weniger Monate gleich zweimal deutlich zu kürzen. "Die Bundesregierung gefährdet mit ihrer schnellen und hohen Absenkung den Produktionsstandort Deutschland. Die Solarbranche, die in eine innovative Entwicklung investiert hat, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Betroffen ist eine Wachstumsbranche mit 55.000 Beschäftigten", so Beck und Conrad.  "Darüber hinaus haben Verbraucherinnen und Verbraucher Vertrauensschutz verdient. Händler haben Solaranlagen bestellt und zu einem festen Preis verkauft. Wenn diese Anlagen - auch der großen Nachfrage wegen – nicht vor dem 1. April in Betrieb geht, wird eine kostendeckende Vergütung nicht erreicht."



Kurt Beck: Kostendeckende Vergütung ermöglichen

Die Solar-Branche selbst hat eine Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung angeboten. Die Degression müsse sich aber langsamer vollziehen, fordern Beck und Conrad. "Jede Vergütungsabsenkung muss gewährleisten, dass die Erfolgsgeschichte Photovoltaik fortgesetzt werden kann." Ministerpräsident Kurt Beck hat in einem Schreiben an die Solarwirtschaft angekündigt, dass er sich dafür einsetzen wird, dass sich die Absenkung eindeutig an der Intention des EEG orientiert, eine kostendeckende Vergütung zu ermöglichen. Insoweit sei die Bundesregierung gefordert, die Absenkung nur in dem Umfang durchzuführen, dass der Bestand der Industrie und deren weiteres Wachsen sowie Innovationen ermöglicht werden.


Bundesregierung soll das Dialogangebot des Bundesverbandes Solarwirtschaft sorgfältig prüfen

Beck schlägt vor, das Dialogangebot des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) sorgfältig zu prüfen, insgesamt eine 15-prozentige Absenkung zusätzlich zur gesetzlichen Degression in Schritten von je fünf Prozent vorzunehmen. Dies gelte auch für die um 25 Prozent geplante Senkung bei Freiflächenanlagen auf Ackerböden. Zudem sei die Bundesregierung aufgefordert, das Instrument des Eigen- und Direktverbrauchs im EEG deutlich auszuweiten. Beck: "Dies ist einer der zentralen Hebel, die EEG-Umlage und damit die Mehrkosten für den Stromverbraucher deutlich zu reduzieren."


Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

22.01.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.margit-conrad.de,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CSU: Photovoltaik zielgenau und verlässlich fördern

Dr. Georg Nüßlein, energiepolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe.
Dr. Georg Nüßlein,
energiepolitischer Sprecher
der CSU-Landesgruppe.

"Dass weitere Degressionsschritte im Bereich der Photovoltaik möglich sind, zeigt: Die erneuerbaren Energien sind auf einem guten Weg. Die möglichen Kostenreduzierungen stimmen die CSU zuversichtlich, dass erneuerbare Energien auch ökonomisch eine wichtige Rolle im Energiemix spielen und zwar schneller als gedacht", erklärte der energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein, anlässlich der Ankündigungen des Bundesumweltministers, die Fördersätze bei Solarstromanlagen weiter zu senken.  


Änderungen für Dachanlagen auf den 1. Juni und für Freiflächenanlagen mit Baugenehmigung auf den 1. September verschieben


Nach der planmäßigen Senkung der Fördersätze zum 1. Januar 2010, bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen um 11 Prozent und bei Solarstrom-Dachanlagen von 9 bis 11 Prozent, habe der Bundesumweltminister mit seinem aktuellen Vorschlag eine gute Diskussionsgrundlage für weitere Senkungen geschaffen. "Durch eine maßvolle Reduzierung der Fördersätze zum richtigen Zeitpunkt können wir die aufgetretenen Überförderungen zielgenau beseitigen. Der Bundesumweltminister hat dabei die Kreuther Forderungen der CSU strukturell aufgegriffen. Einige Punkte seines Vorschlages müssen aber nachjustiert werden, um klar zu zeigen, dass die christlich-liberale Regierung verlässlicher Förderer Erneuerbarer Energien ist", so Nüßlein. "Planungssicherheit für Bürger und Unternehmen ist erstes Gebot: Da die Planungen von Dachanlagen in der Regel vier Monate und für Freiflächenanlagen in der Regel neun Monate benötigen, sollten die Änderungen für Dachanlagen zum 1. Juni 2010 und für Freiflächenanlagen mit vorliegender Baugenehmigung zum 1. September 2010 in Kraft treten."


Neue Flächen für Freilandanlagen eröffnen

"Es ist richtig, dass Freiflächenanlagen mit einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung im Sinne des Landesentwicklungsprogramms vereinbar sein müssen und Konkurrenzsituationen mit landwirtschaftlicher Nutzung möglichst zu vermeiden sind. Deshalb begrüße ich, dass die Degression bei Ackerflächen erhöht wird. Eine Änderung des Paragraph 32 EEG muss jedoch flankierend die Option eröffnen, andere Flächen zu nutzen; wie z. B. Grünflächen, die an Gewerbegebiete angrenzen, Dammlagen an Verkehrswegen oder brachliegende ehemals baulich genutzte Flächen."


Verifizierbare Daten über die erzielbaren Margen entlang der kompletten Wertschöpfungskette nötig

Die zusätzliche Degression müsse hinsichtlich ihrer Höhe entlang der kompletten Wertschöpfungskette überprüft werden, fordert Nüßlein. "Wir brauchen solide verifizierbare Daten über die erzielbaren Margen. Interessengeleitete Meinungen von Unternehmen und Verbänden sind keine ausreichende Entscheidungsgrundlage für das Parlament. Die Degression bei Konversionsflächen muss den zusätzlichen Aufwand bei der Nutzung berücksichtigen. Wir fördern die erneuerbaren Energien zum Nutzen der Bürger. Deshalb müssen wir auch die Beschwerden der Bürger, beispielsweise über zu große zusammenhängende Flächen, ernst nehmen. Daher sollte in dem nun beginnenden Diskussionsprozess darüber nachgedacht werden, ob wir die Förderung von Freiflächenanlagen in Abhängigkeit vom Flächenverbrauch staffeln", erklärte der CSU-Sprecher. Außerdem solle die Gewerbesteuerzerlegung für Freiflächenanlagen den Regelungen für Windkraftunternehmen angeglichen werden.

Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html


22.01.2010   Quelle: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

AVANCIS erzielt 15,1 % Wirkungsgrad mit CIS-Solarmodul

CIS-Dünnschichtsolarmodul von AVANCIS.
CIS-Dünnschichtsolarmodul von AVANCIS.

Der Solarmodulhersteller AVANCIS (Torgau, Sachsen) hat auf einem 30 x 30 cm² großen, vollflächig verkapselten CIS-Solarmodul einen neuen internationalen Spitzenwert erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bezogen auf die Aperturfläche von 668 cm² sei ein Wirkungsgrad von 15,1 % durch das unabhängige National Renewable Energy Laboratory (NREL, Colorado, USA) bestätigt worden. Damit führe AVANCIS die Liste der in der Fachzeitschrift "Progress in Photovoltaics" veröffentlichten, unabhängig zertifizierten Weltrekorde auf dem Gebiet der Dünnschichtsolarmodule an. 



Modulwirkungsgrad der Serienproduktion auf 11 % gesteigert

"Mit diesem Weltrekord liefern wir den Beweis, dass CIS die leistungsstärkste aller Dünnschichttechnologien ist und wir mit unserem patentierten, zweistufigen Produktionsprozess über ein konkurrenzloses Herstellungsverfahren verfügen", betont Dr. Franz Karg, Technikvorstand von AVANCIS. "Seit unserem Produktionsstart im Oktober 2008 ist es uns gelungen, den Modulwirkungsgrad der Serienproduktion von anfänglich 9 % auf mittlerweile 11 % zu steigern", so Dr. Karg weiter. Damit sich die Rekorde aus der Forschungsabteilung schnellstmöglich im industriellen Maßstab umsetzen lassen, werde ausschließlich mit Prozessen und Materialien gearbeitet, die auch in der Serienproduktion eingesetzt werden.


CIS-Technologie der zweiten Generation

AVANCIS entwickelt und produziert Dünnschicht-Photovoltaikmodule auf CIS-Basis (Kupfer-Indium-Diselenid). Der innovative Herstellungsprozess basiert auf der CIS-Technologie der zweiten Generation, entwickelt in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von AVANCIS in München. Die Produktionskapazität der ersten Fabrik am Geschäftssitz in Torgau beträgt nach Angaben des Unternehmens 20 Megawatt-peak pro Jahr (MWp/a).


22.01.2010   Quelle: AVANCIS GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AVANCIS GmbH & Co. KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Kollektoren und Speicher unter der Lupe: "TestLab Solar Thermal Systems" am Fraunhofer ISE erweitert Möglichkeiten

Neuer Präzisionstracker zur Charakterisierung von Fassaden- und Großflächenkollektoren sowie konzentrierenden Kollektoren
Neuer Präzisionstracker zur Charakterisierung
von Fassaden- und Großflächenkollektoren
sowie konzentrierenden Kollektoren

Mit erweiterten Kapazitäten und erhöhter Flexibilität der Messabläufe begegnet das "TestLab Solar Thermal Systems" des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) dem wachsenden internationalen Bedarf an Charakterisierung solarthermischer Systeme. Die jüngst von "Prüfzentrum Thermische Systeme PZTS" in "TestLab Solar Thermal Systems" umbenannte Einrichtung ist eine durch die deutsche Zertifizierungsstelle DIN CERTCO, die portugiesische Zertifizierungsstelle CERTIF und die Amerikanische Solar Rating and Certification Corporation SRCC anerkannte Prüfstelle.   Sie ist durch das DAP - Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen - voll akkreditiert. Mit einem Erfahrungswissen aus mehr als zehn Jahren prüfen dort Fachingenieure Sonnenkollektoren sowie Solarthermie-Komplettsysteme. Zudem unterstützen sie Industriekunden weltweit bei der Entwicklung von solarthermischen Anlagenkomponenten.



Zuwachs bei Testmöglichkeiten, die alle derzeit üblichen Messmethoden umfassen

Im Vordergrund der Arbeiten steht derzeit die Begleitung der Kunden bei der Produktzertifizierung. Dabei handelt es sich um den Erwerb zum Beispiel des europäischen Qualitätslabels "Solar Keymark" oder des amerikanischen Qualitätslabels der SRCC. Über die Prüfung der Produkte in Freiburg hinaus bietet das "TestLab Solar Thermal Systems" auch Produktionsinspektionen bei den Herstellern vor Ort an. 2009 erfuhr das "TestLab Solar Thermal Systems" eine deutliche Kapazitätserweiterung und einen weiteren Zuwachs bei den Testmöglichkeiten, die alle derzeit üblichen Messmethoden umfassen. Die Testeinrichtung verfügt über vier Tracker, darunter einen mit über die für Standardmessungen hinaus notwendigen, deutlich erweiterten Freiheitsgrad (z.B. für Fassadenkollektoren) und besonders exakter Steuerungs- und Messtechnik. Somit zählt die Testeinrichtung vier Messplätze für die Leistungscharakterisierung nach der stationären Methode. Bei dieser wird der Sonnenkollektor dem Sonnenstand zweiachsig nachgeführt und erhält so zu jeder Tageszeit eine senkrechte Einstrahlung. Die Messeinrichtungen wurden um weitere zwei Messplätze für die quasi-dynamische Charakterisierungsmethode erweitert. Bei diesem Verfahren wird der Kollektor dem Sonnengang nicht nachgeführt. Die so erhaltenen unterschiedlichen Einstrahlungssituationen ermöglichen später die Auswertung der Daten auf mehrere Parameter hin.



Verkürzte Tests mit Hilfe gezielter Nachführung

Zwei Expositionstracker erfüllen den Wunsch der Kunden nach kurzen Testzeiten und ermöglichen Testvorgänge auch im Früh- und Spätherbst. Verkürzte Tests machen es erforderlich, den Kollektor über einen Zeitraum von mindestens 30 Tagen bestimmten Rahmenbedingungen auszusetzen. Diese Bedingungen sind am Standort Freiburg im Frühjahr und Spätherbst nur mit Hilfe gezielter Nachführung zu erfüllen. In dem im Frühjahr 2009 eingeweihten neuen Systemteststand können bis zu vier vollständig aufgebaute Warmwasseranlagen parallel getestet werden. Noch vor Jahresende 2009 erfuhr auch der ebenfalls neue Speicherteststand die letzten Validierungsmessungen und ergänzt damit in diesem zunehmend wichtigen Bereich die Testausstattung durch modernste Messmöglichkeiten.


Mitteltemperatur-Teststand für Kollektoren zur solaren Kühlung und Produktion von solarer Prozesswärme

Große Tradition hat am Fraunhofer ISE der Innen-Teststand mit Solarsimulator. Viele heute gängige Produkte im Solarthermie-Markt haben hier ihre ersten Charakterisierungs- und Entwicklungsmessungen durchlaufen. Spezielle experimentelle Entwicklungsarbeiten ermöglicht ein Mitteltemperatur-Teststand, der Wirkungsgradkennlinien bis 200 °C bestimmen kann. Kollektoren für diesen Anwendungsbereich gewinnen an Bedeutung, da sie geeignet sind, die Antriebswärme zur solaren Kühlung oder die in industriellen Prozessen benötigte Wärme bereit zu stellen. Ein Teil der Prüfeinrichtungen - wie der Hagelschlagteststand - wurden von den Freiburger Forschern selbst entwickelt.

Derzeit europaweit einzigartig ist die Vermessung von Solarluftkollektoren am "TestLab Solar Thermal Systems" innerhalb der Akkreditierung durch SRCC. Die langjährige Erfahrung, über die das Fraunhofer ISE beim Testen von Kollektoren, Speichern sowie anderen Solarkreiskomponenten verfügt, fließen auch in die Definition von Qualitätsstandards ein. So ist das Testlabor in der nationalen (DIN), europäischen (CEN) und auch weltweiten (ISO)
Normungsarbeit stark involviert. Service und Kundennähe dem ISE ein großes Anliegen, mit der neu gestalteten Homepage wird den Interessenten eine Vielzahl an Informationen jetzt noch leichter zugänglich gemacht: www.kollektortest.de

22.01.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,


 

Chinesischer Photovoltaik-Produzent Yingli erhält 4,5 Millionen US-Dollar Steuerkredite für Solarmodul-Produktion in den USA

Yingli Green Energy Holding Company Ltd. (Baoding, China), einer der weltweit führenden vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller, gab in Januar 2010 bekannt, das Unternehmen habe über seine Tochtergesellschaft Yingli Green Energy Americas, Inc. im "Advanced Manufacturing Tax Credit"-Programm (MITC) im Rahmen des US-Konjunkturpakets (American Reinvestment and Recovery Act; ARRA) Steuerkredite im Umfang von 4,5 Millionen US-Dollar erhalten.   Diese Förderung wurde für die geplante Produktion des Unternehmens in den USA gewährt, heißt es in der Pressemitteilung. Laut US-Energieministerium sind die Steuerkredite des MITC dazu bestimmt, durch eine solide inländische Produktionskapazität mit amerikanischen Teilprodukten und vollständigen Systemen auf dem Sektor der erneuerbaren Energien Arbeitsplätze im Land zu schaffen.



Unternehmen will Photovoltaik-Modulfabrik mit einer Produktionskapazität von 100 MW in den USA in Betrieb nehmen

Yingli Green Energy bewerte derzeit noch geeignete Standorte für eine geplante 100 Megawatt-Solarmodulfabrik, die auch als Firmenhauptsitz sowie als Forschungs- und Entwicklungszentrale in Nordamerika dienen soll. Die endgültige Standortwahl soll nach Unternehmensangaben in der zweiten Jahreshälfte 2010 getroffen werden. US-Unternehmen sollen den Großteil der Produktions- und Testsyteme für das neue Werk liefern. "Wir freuen uns, für die Steuerkredite im Rahmen des MITC-Programms ausgewählt worden zu sein", sagte Liansheng Miao, Vorsitzender und Vorstand von Yingli Green Energy. "Der Produktionsstandort USA erleichtert die Betreuung unserer Kunden in der Region und ermöglicht eine Vertiefung unserer bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die uns zugesprochenen Steuernachlässe werden sich positiv auf eine nachhaltige Geschäftstätigkeit im Interesse unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und der Allgemeinheit auswirken". Robert Petrina, Geschäftsführer von Yingli Americas, fügte hinzu: "Diese Steuerkredite werden unser Geschäft im US-Markt ankurbeln. Unser nordamerikanisches Exzellenzzentrum wird die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern erleichtern und die Einführungszeit für innovative Produkte verkürzen".

22.01.2010   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Canadian Solar schließt Joint Venture und Vertriebsabkommen mit der japanischen West Holding Ltd.

Gebäudeintegrierte Photovoltaik von Canadian Solar in China
Gebäudeintegrierte Photovoltaik
von Canadian Solar in China

Der kanadische Photovoltaik-Hersteller Canadian Solar meldete den Abschluss eines Gemeinschaftsunternehmens sowie eines Solarmodul-Vertriebsabkommens über 18 Megawatt (MW) mit der japanischen West Holding Ltd. (Hiroshima). Mit dem Vertrag übernimmt die West Holding Ltd. 14 Prozent der Aktien von Canadian Solar Japan, der japanischen Tochterfirma von Canadian Solar Inc. Canadian Solar hält die restlichen 86 Prozent.   Die West Holding vertreibt und verkauft Photovoltaik-Dachsysteme von Canadian Solar in Japan. Das Verkaufsziel für 2010 liege bei rund 18 MW, berichtet Canadian Solar in einer Pressemitteilung. Die Auslieferung der Module habe bereits im Dezember 2009 begonnen.





Weiterentwicklung des japanischen Marktes für PV-Module

"West Holding ist einer der führenden Anbieter für Hausdach-Solarsysteme. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung in Vertrieb, Marketing und Verkauf von importierten PV-Modulen. Mit unseren leistungsstarken und kostengünstigen Modulen und der Stärke von West Holding als Vertriebsgesellschaft sowie deren guter Kenntnis des lokalen Marktes werden beide Firmen in Japan erfolgreich agieren", erklärt Shawn Qu, CEO von Canadian Solar. "Wir freuen uns sehr, mit Canadian Solar einen Weltmarktführer als Partner zu haben. Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmen ermöglicht uns die Weiterentwicklung des japanischen Marktes für PV-Module, und unterstützt zudem unser umweltfreundliches Geschäftsmodell", so Takashi Kikawa, CEO der West Holding.

22.01.2010   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

PNM und First Solar schließen Vertrag über Solarstrom aus Photovoltaik-Kraftwerken mit insgesamt 22 MW in New Mexico

10 MW-Solarkraftwerk von First Solar in Boulder City, Nevada
10 MW-Solarkraftwerk von First Solar in
Boulder City, Nevada

PNM (Albuquerque), New Mexicos größtes Stromversorgungsunternehmen, hat einen Vertrag mit First Solar (Tempe, Arizona) geschlossen über den Bau von Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 22 Megawatt (MW) in New Mexico. First Solar werde die Kraftwerke mit seinen hoch entwickelten Solarmodulen an fünf verschiedenen Stellen im Versorgungsgebiet von PNM bauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Auswahl erfolge nach Kosten, Verfügbarkeit und Eignung der Flächen; Stärke der Sonneneinstrahlung; Aspekten des Umweltschutzes und der Genehmigung sowie Unterstützung vor Ort.   "Wir sind stolz, mit First Solar ein international anerkanntes und renommiertes Unternehmen an unserer Seite zu haben, das diese Anlagen baut und uns damit hilft, den Strombedarf unserer Kunden zu decken", sagte Pat Vincent-Collawn, geschäftsführender Präsident von PNM. Photovoltaik-Module von First Solar wurden bisher in einer Größenordnung von über 1.800 MW in zahlreichen Projekten weltweit eingesetzt. "Die Entscheidung von PNM, Module von First Solar einzusetzen, belegt, wie wertvoll Photovoltaik für Stromversorgungsunternehmen sein kann, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen wollen", sagte Bruce Sohn, Präsident von First Solar. "Wir freuen uns, mit PNM in New Mexico zu arbeiten, einem Staat mit hervorragender Sonneneinstrahlung, der gut aufgestellt ist, um die Vorzüge sauberer, erschwinglicher Energie zu nutzen".


Solarstrom für 7.000 durchschnittliche Haushalte in New Mexico
Nach der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde wären die Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von 22 MW Solarstrom - die laut PNM ausreichen, um 7.000 durchschnittliche Haushalte in New Mexico zu versorgen - die ersten Solarkraftwerke, die PNM im Rahmen einer Vereinbarung mit einer Umweltbehörde, einer Erneuerbare-Energien-Organisation und einer staatlichen Institution vor zwei Wochen vertraglich besiegelt habe. Das Besondere an dieser Vereinbarung, die von der Regulierungsbehörde von New Mexico am 25. Januar genehmigt werden soll, sei, dass zwischen 2010 und 2011 noch weitere 45 MW Photovoltaik-Leistung hinzukommen sollen, um Solarstrom in das Netz von PNM einzuspeisen.

Fertigstellung bis Ende 2011 geplant
Vincent-Collawn sagte, die Standorte der Solarkraftwerke würden bekannt gegeben, sobald sie feststehen. Mit dem Bau der ersten Anlage werde voraussichtlich 2011 begonnen, oder sobald die Regulierungsbehörde den Antrag von PNM genehmigt hätte. First Solar rechnet damit, dass der Bau aller fünf Anlagen Ende 2011 abgeschlossen wird. Mit dem den Bau würden etwa 100 Arbeitsplätze geschaffen. Nach Fertigstellung werde PNM Eigentümer der Anlagen als Teil seines Stromerzeugungs-Portfolios, um die Kunden in New Mexico zu versorgen.

21.01.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CDU/CSU: Photovoltaik-Gesamtkonzept geht in richtige Richtung

Dr. Joachim Pfeiffer, Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Energiefragen.
Dr. Joachim Pfeiffer,
Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
für Energiefragen.

Anlässlich der am 20.10.2010 bekanntgewordenen Absicht des Bundesumweltministeriums (BMU), die Vergütung für Solarstrom einmalig zum 1. April 2010 um 15 Prozent zu kürzen, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB: "Das vom BMU vorgeschlagene Gesamtkonzept, bestehend aus einer einmaligen Kürzung der Förderung für die Photovoltaik zum 1. April 2010 um 15 Prozent, aus einer zusätzlichen Absenkung um weitere 10 Prozent für Solar-Freiflächenanlagen auf Ackerflächen sowie aus einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Eigenverbrauch geht in die richtige Richtung.   Im Gesetzgebungsverfahren ist zu prüfen, ob die Vorschläge des BMU ausreichen, um eine Überförderung zu vermeiden und gleichzeitig Innovationen anzureizen. Außerdem ist sicherzustellen, dass Planungs- und Investitionssicherheit gewährleistet bleiben."




Pfeiffer: Preise für Photovoltaikanlagen seit 2005 um etwa 40 Prozent gesunken

Überförderungen müssten zurückgeführt werden, betont Pfeiffer in einer Pressemitteilung. Die Preise für Photovoltaikanlagen seien seit 2005 um etwa 40 Prozent gesunken, während die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen nur um 17 Prozent zurückgingen. "Diese üppige Förderung führte zu Margen, die den Zubau außer Kontrolle geraten ließ. Allein 2009 wird ein Zubau von ca. 3.000 MW erwartet. Die EEG-Umlage, die von allen Stromverbrauchern bezahlt werden muss, wird auf ca. 8,2 Mrd. Euro ansteigen. Ließe man die bisherigen Vergütungssätze unverändert, würde dies den deutschen Verbraucher in den nächsten 25 Jahren mit 77 Mrd. Euro zusätzlich belasten", so Pfeiffer.


"Photovoltaik wird trotz der beabsichtigten Rückführung der Überförderung weiterhin eine wichtige Zukunftsbranche in Deutschland bleiben"

Der hohe Finanzierungsanteil der Photovoltaik steht laut Pfeiffer in keinem Verhältnis zu dem geringen Anteil des Solarstroms an der EE-Stromerzeugung. "Er lag im Jahr 2008 bei lediglich 4,4 Prozent. Zur gesamten Stromerzeugung trägt die Photovoltaik sogar nur zu rund einem Prozent bei. Die Photovoltaik wird trotz der beabsichtigten Rückführung der Überförderung weiterhin eine wichtige Zukunftsbranche in Deutschland bleiben", so der Unionspolitiker.


"Realisierung von Freiflächenanlagen insgesamt darf nicht infrage gestellt werden"

"Das Erneuerbare-Energien-Gesetz soll keine Dauersubventionen schaffen, sondern Technologie und Innovation fördern. Deshalb müssen insbesondere Anreize zum Eigenverbrauch geschaffen werden. Dies setzt unter anderem intelligente und dezentrale Speichermöglichkeiten voraus. Auch durch Freiflächenanlagen lassen sich zukunftsträchtige Dienstleistungs- und Technologieprojekte verwirklichen. Dies ist ein weltweiter Trend. Die zukünftige Förderung sollte daher ökologische Fehlentwicklungen wie den vorwiegenden Bau auf Ackerflächen beseitigen. Die Realisierung von Freiflächenanlagen insgesamt darf nicht infrage gestellt werden", so Pfeiffer.


Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

21.01.2010   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

NABU: Solarförderung muss mit Augenmaß sinken; drastische Einschnitte gefährden Photovoltaik-Markt in Deutschland

Solarparks bringen neben einer klimafreundlichen Stromerzeugung weitere Vorteile aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes.
Solarparks bringen neben einer klimafreundlichen
Stromerzeugung weitere Vorteile aus Sicht
des Umwelt- und Naturschutzes.

Anlässlich der am 20.01.2010 bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung, die Einspeisevergütung für neue Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden um weitere 15 Prozent und auf Ackerflächen sogar um 25 Prozent bis zum Sommer einzuschränken, hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) vor den Konsequenzen für den deutschen Photovoltaik-Markt gewarnt. "Es ist richtig, dass die Vergütungssätze für Solarstrom im Erneuerbare-Energien-Gesetz den gesunkenen Preisen für Photovoltaik-Anlagen angepasst werden. Doch die geplanten Einschnitte kommen zu plötzlich und sind zu hoch. Sie gefährden den weiteren Ausbau der Solarenergie in Deutschland", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.   Schwarz-Gelb müsse neben unnötigen Belastungen für die Verbraucher auch die Planungssicherheit für Solarwirtschaft und Anlagenbetreiber im Blick behalten. "Bei den anstehenden Entscheidungen im Bundestag brauchen wir mehr Augenmaß, sonst stehen viele der für 2010 bereits geplanten Projekte vor dem Aus", so Miller weiter.



Solarstrom selbst verbrauchen

Der NABU begrüßt die Pläne der Bundesregierung, Solaranlagen höher zu vergüten, deren Eigentümer einen Teil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen statt ihn ins Stromnetz einzuspeisen. "Damit setzt die Regierung wichtige Anreize, den Strombezug aus Kohle- und Atomkraftwerken zu reduzieren", sagte Carsten Wachholz, Energieexperte beim NABU. Auch Solarparks auf Freiflächen könnten neben einer klimafreundlichen und effizienten Stromerzeugung weitere Vorteile aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes bringen: Bei der Nutzung von Ackerflächen entstehe unter den Solarmodulen extensiv bewirtschaftetes Grünland, das der Natur in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft wichtige Rückzugsräume biete, erklärte Wachholz. Auf ehemaligen Militär- oder Industrieflächen ermögliche die Errichtung von Solarparks beispielsweise die Sanierung verunreinigter Böden.


Vergütung für Solarstrom seit 2004 bereits um rund die Hälfte gesunken

In den vergangenen Jahren ist die Vergütung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bereits deutlich stärker als für Dachanlagen gekürzt worden. Mit den zusätzlichen Einschnitten würde auch die Finanzierung von sinnvollen, ökologischen Begleitmaßnahmen vor allem auf besonders großen und über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren genutzten Flächen für Solarparks nicht mehr möglich sein. "Wer heute über zu hohe Vergütungen für Solarstrom klagt, unterschlägt gerne, dass die gesetzlich garantierten Sätze seit 2004 bereits um rund die Hälfte gesunken sind", so Wachholz.


Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

21.01.2010   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neues Tarifdekret für Solarstrom-Einspeisevergütung in Frankreich

Megawatt-Solarkraftwerk auf La Réunion
Megawatt-Solarkraftwerk auf La Réunion

Das von der französischen Solar-Branche seit Monaten erwartete Dekret zur Neuregelung der Vergütung für Solarstrom vom 12. Januar wurde am 14. Januar veröffentlicht und gilt für Photovoltaik-Anlagen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb waren, berichtet die Kanzlei Sterr-Kölln & Partner in einer Pressemitteilung. Das neue Dekret unterscheide zwischen gebäudeintegrierten Photovoltaikanlagen (intégration au bâti), Solarstromanlagen mit vereinfachter Gebäudeintegration (intégration simplifiée au bâti) und sonstigen Anlagen.   Die bisherige Tarifregelung sah eine Grundvergütung sowie eine Prämie für Gebäudeintegration (prime à l’intégration de bâtiment) vor. Ob die im Dekret genannten Anforderungen für Gebäudeintegration oder vereinfachte Gebäudeintegration erfüllt sind, ist im Einzelfall zu prüfen und durch eine Konformitätserklärung des Herstellers nachzuweisen.

"Das neue Dekret wirft noch zahlreiche Fragen auf, insbesondere zu den Anforderungen der vereinfachten Gebäudeintegration, deren praktischer Anwendungsbereich nun sehr begrenzt sein dürfte. Ausgeräumt ist aber die Unsicherheit zur Tarifhöhe. Damit ist für neue Projekte nun wieder mehr Planungssicherheit für Projektentwickler gewährleistet", erläutert Olivier Fazio, Avocat bei Sterr-Kölln & Partner in Paris. Ein am 16. Januar veröffentlichtes Berichtigungsdekret präzisiere bereits Angaben zum Tarif und zur Gebäudeintegration von Fassadenelementen.


Bis zu 58 Eurocent pro kWh bei Gebäudeintegration

Die Vergütung für gebäudeintegrierte Anlagen beträgt 58 Eurocent je kWh Solarstrom, wenn das Gebäude zu Wohnzwecken, als Bildungseinrichtung oder im Gesundheitswesen genutzt wird. Bei anderen Gebäuden wie z.B. Supermärkten oder Fabrikhallen beträgt die Vergütung 50 Eurocent je kWh. Bei vereinfachter Gebäudeintegration beträgt die Vergütung 0,42 Eurocent je kWh.


Vergütungshöhe für Freilandanlagen

Für Freiflächenanlagen in den französischen Überseegebieten und Korsika beträgt die Vergütung 40 Eurocent je kWh. Die Vergütung für das Festland variiert je nach Standort-Departement zwischen 31,4 (z.B. Department Herault) und 37,68 Eurocent je kWh (z.B. Departement Somme). Damit soll die regional unterschiedliche Sonneneinstrahlung kompensiert werden. Freiflächenanlagen auf dem Festland mit einer Nennleistung von bis zu 250 kWh erhalten unabhängig vom Departement eine Vergütung von 31,4 Eurocent je kWh.

Wird der Antrag auf Netzanschluss bis zum 31.12.2011 gestellt, erfolgt keine Degression der anfänglichen Vergütung. Bei Antragsstellung ab dem Jahr 2012 erfolgt eine jährliche Degression der Anfangsvergütung in Höhe von 10%.

Sämtliche Vergütungen werden über die Tariflaufzeit von 20 Jahren jährlich an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst.


Jährliche Deckelung

Die genannten Vergütungen sind auf 1.500 Sonnenstunden p.a. für das Festland und auf 1.800 Sonnenstunden für die französischen Überseegebiete gedeckelt. Für nachgeführte Solaranlagen beträgt die Deckelung 2.200 Stunden für das Festland und 2.600 Stunden für die Überseegebiete. Darüber hinaus produzierter Solarstrom wird mit 5 Eurocent je kWh vergütet. Die Deckelung gilt nicht für solarthermische Anlagen.

Eine deutsch-französische Fassung des Tarifdekrets kann bei Sterr-Kölln & Partner angefordert werden.

21.01.2010   Quelle: Sterr-Kölln & Partner   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BayernLB und Sparkassen sichern Finanzierung für Gehrlicher Solar AG; 95 Mio. Euro Konsortialkredit für bayerischen Solar-Pionier

Gehrlicher-Solarpark Helmeringen, 10.000 kWp
Gehrlicher-Solarpark
Helmeringen, 10.000 kWp

Mit einer Konsortialfinanzierung unter Führung der BayernLB sichert sich der Photovoltaik-Systemintegrator Gehrlicher Solar AG (Dornach bei München) ausreichend Mittel für das geplante Unternehmenswachstum. Die Transaktion habe einen Umfang von 95 Millionen Euro, der anteilig von der BayernLB, anderen Banken und bayerischen Sparkassen bereitgestellt wird, berichtet die BayernLB in einer Pressemitteilung. Die Transaktion sei auf erhebliches Interesse gestoßen, die ursprünglich angepeilte Summe von 65 Millionen Euro deutlich übertroffen worden.   Dem Konsortium gehören neben den vier bisherigen Hausbanken fünf weitere Institute an. Als Konsortialführerin und koordinierender Mandated Lead Arranger fungiert die BayernLB, Senior Lead Arranger sind die Kreissparkasse München Starnberg, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die WestLB und die Zurich Versicherung AG (Deutschland) sowie als Co-Arranger das Bankhaus Lampe KG, die Deutsche Postbank International S.A., die Sparkasse Bamberg und die Sparkasse Ostunterfranken.



Kredit belegt das Vertrauen der Konsortialbanken in das Geschäftsmodell des Solar-Unternehmens

Das Solarunternehmen der ersten Stunde will den revolvierenden Kredit zur Working Capital-Finanzierung sowie zur Finanzierung des Aval- und Akkreditivbedarfs der Gehrlicher Solar AG und ihrer Auslandstöchter nutzen. Die flexible Struktur sehe unter anderem eine Verlängerungs- und eine Erhöhungsoption vor. "Vor dem Hintergrund derzeit allgemein restriktiver Kreditvergaben durch die Bankenbranche beweist dieser Abschluss umso mehr das Vertrauen der Konsortialbanken in das nachhaltige und zukunftsfähige Geschäftsmodell der Gehrlicher Solar AG", kommentiert Ralph Schemmerer, Finanzvorstand der Gehrlicher Solar AG.
"Dieser Abschluss verdeutlicht unser Engagement in nachhaltige Technologien, bei denen bayerische Unternehmen häufig führend sind, und er belegt die enge Zusammenarbeit mit den Sparkassen", sagt Jan-Christian Dreesen, Vorstandsmitglied für das Mittelstandsgeschäft bei der BayernLB. Die BayernLB hat 2009 mit der Gründung eines eigenen Geschäftsfeldes Mittelstand der Bedeutung dieser Kundengruppe Rechnung getragen. Das Kreditvolumen für den Mittelstand belief sich nach Angaben der Bank zum Jahresende 2009 auf rund 15 Milliarden Euro. Das entspreche einem Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem Jahresbeginn. Darüber hinaus habe die BayernLB im November ein Globaldarlehen über 100 Millionen Euro mit der LfA geschlossen. Diese Fördermittel fließen ebenfalls in die Förderung mittelständischer Unternehmen.

21.01.2010   Quelle: BayernLB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

SOLARWATT baut Photovoltaik-Freilandanlage auf Sardinien

1,7 MW-Solarpark in der Provinz Ogliastra auf Sardinien
1,7 MW-Solarpark in der Provinz Ogliastra
auf Sardinien

Die SOLARWATT AG (Dresden) errichtete über ihre Tochtergesellschaft SARDAWATT s.r.l. ein schlüsselfertiges Solar-Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von rund 1,7 Megawatt (MWp) in der Provinz Ogliastra auf Sardinien. Im Dezember 2009 wurde die Solarstrom-Anlage an das Mittelspannungsnetz des örtlichen Energieversorgers Enel gebracht. Das Solar-Kraftwerk ist laut SOLARWATT eine der derzeit größten aktiven Photovoltaik-Anlagen auf Sardinien und erwartet einen spezifischen Solarstrom-Ertrag von rund 1.450 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWh/kW) pro Jahr.   Eingesetzt wurden SOLARWATT-Premium-Module, Solarmax-Zentralwechselrichter von Sputnik und Montagegestelle der Firma K2. Besonderheit des Projekts ist die für Italien vergleichsweise kurze Dauer der Planung und Errichtung der Anlage.
Die Planung und der Bau der Gesamtanlage erfolgten mit den italienischen Partnern SÜDTIROL SOLAR und SOLEVER, die als Mitgesellschafter gemeinsam mit SOLARWATT die Zwischenfinanzierung während der Bauphase sicherstellten. Die Langfristfinanzierung werde durch ein italienisches Institut erfolgen, berichtet SOLARWATT. Derzeit würden verschiedene Gespräche geführt, um das mit einer attraktiven IRR-Rendite versehene Investitionsobjekt an Investoren zu veräußern. SOLARWATT realisierte bereits schlüsselfertige Solarkraftwerke in Deutschland, Tschechien und Italien. Weitere Solarkraftwerke sind durch die italienische Tochtergesellschaft SARDAWATT und deren Gesellschafter fertig projektiert und sollen in Sardinien im ersten Halbjahr 2010 mit einer Gesamtmenge von ca. 7,5 MWp an das Netz gehen.

21.01.2010   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BEE: Radikale Kürzung der Solar-Förderung gefährdet Ausbaupfad der erneuerbaren Energien im Stromsektor

BEE-Präsident Schütz: Deutsche Solarindustrie in ihren Grund- festen bedroht
BEE-Präsident Schütz: Deutsche
Solarindustrie in ihren Grund-
festen bedroht

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist den Vorschlag des Bundesumweltministeriums vom 20.01.2010, die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen bereits im April zusätzlich um 15 Prozent zu senken, als völlig überzogen zurück. Damit würde die Vergütung für Solarstrom mit der bereits zu Jahresbeginn erfolgten Kürzung um rund 10 Prozent und der für Anfang 2011 festgelegten Kürzung um weitere 9 Prozent innerhalb von nur 13 Kalendermonaten mindestens um ein Drittel reduziert, kritisiert der BEE in einer Pressemitteilung. Das sei für die Solarwirtschaft nicht verkraftbar. Ein wichtiger Pfeiler im Konzert der erneuerbaren Energien würde massiv beschädigt und deren Ausbaupfad im Stromsektor in Frage gestellt.   "Die jetzt vorgeschlagenen Kürzungen bedrohen die deutsche Solarindustrie in ihren Grundfesten und damit den Aufbruch ins Regenerativzeitalter. Wenn der Bundesumweltminister seine ambitionierten Vorsätze umsetzen und die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 fast vollständig auf erneuerbare Energien umstellen will, muss er für verlässliche Förderbedingungen sorgen, statt Verunsicherung bei Investoren zu schüren. Dazu gehört eine maßvolle Anpassung der Vergütung, wie sie die Branche angeboten hat", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.


2020 könnten bereits fast sieben Prozent des deutschen Elektrizitätsbedarfs mit Solarstrom gedeckt werden

Nach der BEE-Prognose können die erneuerbaren Energien 2020 bereits fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Solarstrom wird bei einer installierten Leistung von 40 Gigawatt dazu einen Anteil von rund 7 Prozent beitragen. Gleichzeitig sinken die Kosten für die Förderung der Erneuerbaren Energien insgesamt, die über die EEG-Umlage von den Verbrauchern getragen werden, schon ab Mitte des Jahrzehnts kontinuierlich.

Schütz: "Nur wenn wir jetzt vorsorgen und in die Erneuerbaren investieren, können wir dauerhaft eine bezahlbare und klimaschonende Energieversorgung gewährleisten. Davon profitieren am Ende Verbraucher, Umwelt und der Standort Deutschland gleichermaßen. Wir fordern daher auch weiterhin Vorrang und Investitionssicherheit für die aufstrebende Branche der Erneuerbaren Energien."

Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

20.01.2010   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BSW-Solar: BMU-Vorschlag zur Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung um 25,5 bis 55 Prozent entzieht deutscher Solarwirtschaft die Geschäftsgrundlage

Günther Cramer: Kanzlerin soll Vorschlag zur drastischen Senkung der Solar- förderung korrigieren
Günther Cramer: Kanzlerin soll Vorschlag
zur drastischen Senkung der Solar-
förderung korrigieren

Deutschlands Solarunternehmen bangen um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt in einer Pressemitteilung eindringlich vor einer Insolvenzwelle in der Zukunftsbranche Photovoltaik und dem Verlust zehntausender Arbeitsplätze, sollten die am 20.01.2010 von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen vorgestellten drastischen Kürzungen bei der Solarstrom-Förderung in den nächsten Wochen umgesetzt werden.   Eine Nachbesserung der Ministerpläne sei unverzichtbar. Gänzlich überzogen und dringend nachzubessern sei nach übereinstimmender Auffassung der im BSW-Solar organisierten 800 Solar-Unternehmen und führender Solar-Forscher der aktuelle Kürzungsvorschlag aus dem Bundesumweltministerium. Er sieht eine Einmalabsenkung von 15 - 25 Prozent bis zum Sommer 2010 vor. Darüber hinaus soll zu Beginn der Folgejahre zusätzlich zu der bereits jetzt im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) verankerten Kürzung von jährlich neun Prozent eine bis zu zehn Prozent schnellere Senkung der Solarstrom-Fördersätze erfolgen.


BSW-Solar Geschäftführer Körnig: Solarstrom kann in den nächsten drei bis vier Jahren mit konventionellen Verbraucher-Stromtarifen konkurrieren

BSW-Solar Geschäftführer Carsten Körnig: "Damit summiert sich die Förderkürzung für Solarenergie vom 31.12.2009 bis 1.1.2011 je nach Wachstum und Marktsegment auf 25,5 bis 55 Prozent. Ein derart radikaler und plötzlicher Einschnitt beraubt deutsche Solarunternehmen der Geschäftsgrundlage. Es bleiben ihnen keine Investitionsspielräume, um im harten internationalen Wettbewerb zu bestehen." Durch intensive Anstrengungen der Solarindustrie zur Kostensenkung und harten Wettbewerb könne Solarstrom bereits in den nächsten drei bis vier Jahren mit konventionellen Verbraucher-Stromtarifen konkurrieren, so die Einschätzung von Branchenexperten. Dies ermögliche ein schrittweises und wachstumsabhängiges Senken der Solarstromvergütung um jährlich zwischen neun und 14 Prozent, wie von der Industrie bereits Ende letzten Jahres vorgeschlagen. Die Wirtschaftlichkeit des Betriebs von Solarstromanlagen in allen Marktsegmenten, müsse so gesichert bleiben, ob auf dem Dach oder in der Freifläche.


Bundeskanzlerin soll den aktuellen Vorschlag korrigieren

"Wenn die zusätzlichen Kürzungspläne im zweistelligen Prozentbereich Gesetz würden, dann wird die Klimapolitik der Bundeskanzlerin zur Makulatur. Dann stehen Dutzende deutsche Solarunternehmen vor der Insolvenz oder wären gezwungen ihre Produktion aus Deutschland zu verlagern", warnt Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Eindringlich appelliert er an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den aktuell vorgelegten Vorschlag einer drastischen Reduktion der Solarförderung zu korrigieren. Nach Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit lägen große Wachstumsmärkte im In- und Ausland vor der deutschen Solarindustrie.




"Die überzogene Förderkürzung gefährdet einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren für unser Land. Wertschöpfung bei der Produktion von PV-Modulen muss auch weiter in Deutschland stattfinden können", so Cramer weiter. Die Solarförderung im EEG hatte in den letzten Jahren einen rasanten Ausbau der Solarwirtschaft in Deutschland ermöglicht. Die Solarstrombranche setzte im letzten Jahr rund zehn Milliarden Euro um und zählt inzwischen rund 60.000 Beschäftigte in Industrie und Handwerk. Deutschland gilt weltweit als führend in Sachen der Solarenergie. Neben dem hohen Innovationspotenzial aus über 60 Forschungseinrichtungen und dem starken Maschinen- und Anlagenbau gelten die bislang attraktiven gesetzlichen Förderbedingungen für Solarstrom des EEG als unverzichtbarer Marktöffner.

Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

20.01.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarstrom-Magazin PHOTON: Anpassung der Solarstromvergütung sichert langfristiges Marktwachstum in Deutschland

"Bundesumweltminister Röttgen hat den Weg für viele zusätzliche Solarstromanlagen in Deutschland frei gemacht", kommentiert Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Solarstrom-Magazins PHOTON, den Vorschlag des Bundesumweltministeriums zur Senkung der Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Dachanlagen um 15 Prozent für und um 15 bis 25 Prozent für Freiflächenanlagen.   "Denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz funktioniert nur dann wirklich effektiv, wenn sich die Förderung an der Höhe der Produktionskosten orientiert. Mit der geplanten Anpassung der Vergütungssätze wird genau das wieder erreicht. Das EEG sorgt so für die größtmögliche Menge an Solarstrom zum bestmöglichen Preis. So kann Solarstrom kurzfristig eine bedeutende Rolle im deutschen Energiemix übernehmen", so Kreutzmann weiter.



Photon: 15 Prozent sind für die Industrie leicht zu verkraften

Die außerplanmäßige Senkung sei nötig geworden, weil die Weltproduktion an Solarmodulen wesentlich schneller gewachsen ist, als bei Einführung des EEG absehbar war, betont Photon. Die Produktionskosten seien damit schneller gesunken als die Vergütungssätze im EEG. Angemessen wäre nach PHOTON-Recherchen eine Reduzierung um 20 Prozent gewesen. Die 15 Prozent seien somit für die Industrie leicht zu verkraften. Die neuen Vergütungssätze würden den Zubau voraussichtlich nicht bremsen. Bei Anlagen auf Ackerflächen, welche 25 Prozent weniger Vergütung bekommen sollen, dürfte sich hingegen die Spreu vom Weizen trennen, erwartet Photon. Dieser Markt werde damit vor allem den besonders effizient produzierenden Solar-Unternehmen zur Verfügung stehen, die damit zeigen könnten, wie günstig Solarstrom heute schon erzeugt werden kann.


Kritik an der Kopplung der Vergütung an den Zubau

Geplant ist eine Reduzierung der Vergütung um zusätzliche 2,5 Prozent ab 3.500 MW Zubau erstmals zum 1. Januar 2011. Für je 1.000 MW, die darüber hinausgehen, soll die Vergütung um weitere 2,5 Prozent reduziert werden, bis maximal 10 Prozent. Sollte der Zubau nur 2.500 MW betragen, soll die Vergütungssenkung um 2,5 Prozentpunkte geringer ausfallen. Dies soll auch für jede weitere 500 MW geringeren Zubau gelten, wenn der Zubau unter 2.500 MW liegt. Die Vergütung an den Zubau zu koppeln sei hingegen keine gute Idee, kritisiert Photon. Die Kostensenkung hänge von der Entwicklung der weltweiten Produktion ab, nicht vom Zubau in einem einzelnen Markt. Hier werde die Vergütung nicht entlang der Kostenkurve gefahren, sondern schlingere um die Entwicklung herum, was einen "Schweinezyklus" provoziere. Zudem leide die Planungssicherheit, so dass aufgrund notwendiger Sicherheitszuschläge der Solarstrom unnötig verteuert wird. Die planmäßig vorgesehene Reduzierung der Vergütung zum 1. Januar 2011 um zehn Prozent entspreche hingegen der zu erwartenden Kostenreduzierung und sei damit für das weitere Wachstum des Zubaus unproblematisch, heißt es in der Photon-Pressemitteilung.


Höhere Förderung des Eigenverbrauchs

Bei einem hohen Anteil von Solar- und Windstrom im Netz muss der Verbrauch der Produktion angepasst werden. Hierzu gibt es vielfältige Möglichkeiten, etwa das Lastmanagement durch die sogenannten "Smart Grids" und Speichersysteme. Sinnvoll ist es laut Photon, das "Gesamtsystem Stromnetz Deutschland" zu optimieren. Der von Minister Röttgen eingeschlagene Weg, Erzeugung und Verbrauch auf Ebene des einzelnen Haushalts zu optimieren, führe jedoch zu Fehlentwicklungen. So könne es geschehen, dass die für den Betreiber wirtschaftlich optimale Anlagengröße kleiner ist, als es die zur Verfügung stehende Dachfläche erlauben würde. Zudem bestehe hier aufgrund der Erhöhung der Förderung wiederum die Gefahr einer Überförderung. Darüber hinaus sei die Verfassungskonformität dieser Fördermethode noch nicht bestätigt, stellt Photon fest.


Keine Deckelung des Zubaus; Photon erwartet 2010 einen Zubau in der Größenordnung von 5 bis 10 Gigawatt

"Mit einem unbeschränkten Markt und einer Anpassung der Vergütungssätze an die Entwicklung der Produktionskosten hat Bundesumweltminister Röttgen optimale Voraussetzungen geschaffen, Solarstrom international schnell zu einer preiswerten Energiequelle zu machen", heißt es in der Pressemitteilung. "PHOTON geht auch unter den geänderten Vergütungssätzen weiterhin von einem Zubau in der Größenordnung von 5 bis 10 Gigawatt in diesem Jahr aus. Dies ist ein großer Gewinn für den Klimaschutz."

Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

20.01.2010   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

EuPD Research: Deutsche Solar-Förderung sinkt nochmals um 15 Prozent

Hinter den Kulissen wird in Berlin seit Tagen an einer Revision der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebenen Einspeisetarife für Solarstrom gefeilt. Nun soll es weitere, zweistellige Kürzungen geben. Und dass, obwohl die Fördersätze erst vor wenigen Tagen zu Gunsten der Verbraucher an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst wurden, berichtet EuPD Research (Bonn) in einer Eilmitteilung. Die am 20.01.2010 von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) abgegebene Erklärung zur erneuten Kürzung der Solarförderung sehe folgende Eckpunkte vor:  - Mit Wirkung zum 1. Juli sollen die Tarife für Solarstrom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen um weitere 15 Prozent gesenkt werden. Rechne man die Kürzung von Anfang Januar mit ein, werde Solarstrom aus Großanlagen künftig um 26 Prozent weniger gefördert.

- Mit Wirkung zum 1. April sollen die Tarife für Solarstrom aus Photovoltaik-Aufdachanlagen um weitere 15 Prozent gesenkt werden. Einschließlich der Kürzung von Anfang Januar wird Solarstrom aus Aufdachanlagen künftig um 24 Prozent weniger gefördert.

- Zusätzlich soll für 2011 ein Wachstumskorridor gelten. Sollte der jährliche Zubau 2010 über 3,5 Gigawatt (GW) liegen, wird neben der geplanten Degression um weitere 2,5 Prozent gekürzt. Liegt der Zubau über 4,5 GW wird um zusätzliche 5 Prozent gekürzt.


Druck auf die deutsche Photovoltaik-Industrie nimmt zu

"Solche Einschnitte hat die Branche bislang noch nicht erlebt. Das erhöht natürlich den Druck auf die deutsche PV-Industrie aufgrund der verschärften Kostensituation deutlich", kommentiert Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Marktforschungs- und Beratungshauses EuPD Research, die aktuelle Entwicklung in Berlin. "Es steht zu erwarten, dass wir einen kurzfristigen Ansturm auf PV-Anlagen erleben werden, der zum Stichtag der heute beschlossenen Fördersenkung deutlich abnehmen wird“, prognostiziert Hoehner.


Vergleiche zum gescheiterten PV-Markt in Spanien drängten sich auf

"Derartige Kürzungen kann aktuell fast kein Hersteller verkraften. Besonders hart wird es die europäischen Produzenten von Qualitätssystemen und das deutsche Handwerk treffen", urteilt der Geschäftsführer von EuPD Research. Vergleiche zum gescheiterten PV-Markt Spanien drängten sich auf. Während die PV-Industrie auf der iberischen Halbinsel 2008 enorme Zuwächse verzeichnen konnte, brach der spanische Markt im vergangenen Jahr total zusammen. Auch dort waren übermäßige Einschnitte bei der Solar-Förderung der Grund für den Kollaps.


Auswirkungen auf den Industriestandort Deutschland noch nicht in vollem Umfang abzusehen

Auf mittlere Sicht werden sich laut EuPD Research die Absatzmärkte nun zunehmend in andere Regionen verlagern. In wieweit sich die Änderungen auf den Industriestandort Deutschland auswirken, sei heute noch nicht in vollem Umfang abzusehen. "Mögliche Abwanderung führender Technologiefirmen, Firmenpleiten, Umsatzeinbrüche im Solarhandwerk und eine Schwächung des Standortes Deutschland - all das scheint als Szenario jetzt realistisch", sagt Hoehner, der die Branche seit Jahren beobachtet.


Das Eckpunkte-Papier des Bundesumweltministers zur künftigen Photovoltaik-Vergütung ist veröffentlicht unter:
http://www.solarserver.de/eeg_eckpunkte_bmu.html

Ein neues Konzept zur Entwicklung der Photovoltaik von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V. und SPD-MdB ist zugänglich unter:
standpunkt_scheer_0110.html

20.01.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

systaic AG konzentriert Photovoltaik-Projektgeschäft auf gebäudeintegrierte Industrielösungen

systaic-Chef Pack: Solarintegrierte Industrielösungen statt Freiflächenanlagen.
systaic-Chef Pack: Solar-
integrierte Industrielösungen
statt Freiflächenanlagen.

Die systaic AG (Düsseldorf) hat im letzten Geschäftsjahr ihre Expertise in der Entwicklung und im Bau von Gewächshäusern mit dachintegrierten Solarstrom-Anlagen weiter ausgebaut. Erste Projekte für die Agrarindustrie seien bereits umgesetzt worden. "In Zukunft wird das Hauptinteresse der Investoren nicht mehr auf herkömmlichen photovoltaischen Freiflächenanlagen liegen, sondern sich stärker in Richtung integrierter Lösungen bewegen", ist Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, überzeugt. "SYSTAIC hat aufgrund dieser veränderten Nachfragesituation zeitgerecht den Schwerpunkt auf solarintegrierte Industrielösungen gelegt". 


Geschäftsbereich Solarkraftwerke heißt künftig Industrielösungen

Die systaic AG setzt ihre Strategie der Konzentration auf integrierte Solar-Systeme somit auch im Bereich der Industrielösungen um und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr das entsprechende Know-how konsequent weiterentwickelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Um der gestiegenen Bedeutung gerecht zu werden, werde der bisherige Geschäftsbereich "SYSTAIC Solarkraftwerke" ("SYSTAIC Solar Power Plants") ab dem Geschäftsjahr 2010 in "SYSTAIC Industrielösungen" ("SYSTAIC Industrial Solutions") umbenannt.


Photovoltaik-Großprojekte im Mittelpunkt; Enerparc AG wird externer Projektpartner

Photovoltaik-Großprojekte sollen auch in den nächsten Jahren die Hauptertragsquelle der systaic AG sein. Daher sollen der gesamte Umsatz und das operative Ergebnis dieses Geschäftsbereichs ohne Minderheitsanteile vollständig im Konzern verbleiben. Zudem sei die Wertschöpfung überprüft worden, da in projektlastigen Umsatzstrukturen die Variabilisierung der Kosten zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren gehöre. Aus diesem Grund hat sich der SYSTAIC-Vorstand entschieden, die gesamten Anteile an der Enerparc AG, die bislang im Bereich SYSTAIC Solarkraftwerke fungierte, an das Enerparc-Management zu übertragen. Die künftige Zusammenarbeit mit Enerparc werde auf Basis einer Kooperationsvereinbarung realisiert, die auch laufende Projekte abdeckt. Somit werden sämtliche Projekte im Bereich SYSTAIC-Industrielösungen über die systaic AG bzw. ihre ausländischen Tochterunternehmen abgewickelt.


20.01.2010   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CIS-Solarmodule von Odersun erhalten IEC-Zertifikat; Solar-Hersteller startet Produktionsanlauf für Dünnschichtmodule

Solarmodule der Odersun AG
Solarmodule der Odersun AG

Die Odersun AG (Frankfurt/Oder) hat im ersten Anlauf die Zertifizierung der International Electrotechnical Commission (IEC) für die Standardmodule des Unternehmens auf Basis von Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) erhalten und beginnt mit der Serienfertigung, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Zertifizierung nach IEC 61646 und 61730 belege, dass die Solarmodule die strengen IEC-Normen für Funktion, Qualität und Sicherheit erfüllen. Das Übereinstimmungszertifikat sei durch das Prüf- und Zertifizierungsinstitut des VDE für die 1 x 1,70 m großen, gerahmten Glas-Folien-Module mit CIS-Kupferbandzellen der Odersun AG erteilt worden. 


Kundenspezifische Solarmodule für die architektonische Gebäudeintegration

Mit Erreichen dieses wichtigen Meilensteins beginnt Odersun den Produktionsanlauf am Standort Fürstenwalde (Spree) mit einer Kapazität von zunächst 20 Megawatt (MW): "Mit dem Produktionsstart werden wir unsere Kunden noch in diesem Quartal mit ästhetisch ansprechenden CIS-Solarmodulen beliefern können", erläutert Dr. Hein van der Zeeuw, Vorstandsvorsitzender der Odersun. "Dies ist eine hervorragende Grundlage, um unser Produktportfolio mit kundenspezifischen Solarmodulen für die architektonische Gebäudeintegration zu erweitern. Dafür arbeiten wir schon heute mit verschiedenen Partnern aus dem Baugewerbe zusammen."



CIS-Solarzellen von der Rolle

Odersuns Technologie ermögliche die volle kundenspezifische funktionale und gestalterische Anpassung von Solarmodulen. Diese Produktflexibilität sei erforderlich, um den anspruchsvollen funktionellen und ästhetischen Standards moderner Architektur gerecht zu werden. Im eigens entwickelten Rolle-zu-Rolle Fertigungsprozess verwendet Odersun flexibles Kupferband als zentralen Bestandteil und Träger der CIS-(Kupfer-Indium-Disulfid) Solarzelle. Die flexible Basis erlaubt die Herstellung von Solarmodulen präzise nach Kundenvorgaben in Größe, Leistung oder Design.

20.01.2010   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Hersteller Sovello tritt PV Cycle zur Solarmodul-Endverwertung bei

Solarmodule von Sovello werden nach dem Ende ihrer Lebensdauer weiterverwertet oder entsorgt
Solarmodule von Sovello werden nach dem
Ende ihrer Lebensdauer weiterverwertet
oder entsorgt

Die Sovello AG (Bitterfeld-Wolfen; Sachsen-Anhalt) ist mit Beginn des Jahres 2010 Mitglied der Vereinigung PV Cycle. Die 2007 gegründete Organisation ist ein Zusammenschluss namhafter Photovoltaik-Unternehmen mit dem Ziel, ein freiwilliges, branchenweites Rücknahme- und Recycling-Programm aufzubauen, damit Solarmodule nach dem Ende ihrer Lebensdauer optimal weiterverwertet oder entsorgt werden können.   Mit der Mitgliedschaft unterstreiche Sovello den Anspruch, das nachhaltigste Solarunternehmen der Welt werden zu wollen, indem es seinen Kunden eine saubere Lösung anbietet, mit der es Verantwortung für seine Produkte zeigt, und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette von der Kristallzucht über das fertige Modul bis hin zu dessen Entsorgung.




Rücknahme und Entsorgung der Module ab Oktober 2010 Bedingung für KfW-Darlehen

Kunden des Solarmodulherstellers können sich freuen, denn mit dem Eintritt in die Vereinigung ermöglichen die Thalheimer den Anwendern ihrer Produkte auch weiterhin die Beantragung von KfW-Darlehen: diese sollen ab dem 1. Oktober 2010 nur noch für Bauprojekte genehmigt werden, bei denen Photovoltaik-Module verbaut werden, deren Hersteller die fachgerechte und umweltschonende Rücknahme und Entsorgung einwandfrei dokumentieren können - beispielsweise durch die Mitgliedschaft in einem Verband wie PV Cycle.

Mit 85% der PV-Unternehmen im europäischen Markt verfügt PV Cycle über eine stattliche Zahl von Mitgliedern und somit den nötigen Rückhalt, um branchenweit eine verantwortungsvolle Lösung für die Rücknahme und Entsorgung von PV-Modulen anbieten zu können.

Informationen zum Programm: http://www.pvcycle.de

20.01.2010   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

EuPD Research: Solarer Spitzenstandort gefährdet; deutscher Photovoltaik-Branche drohen neue Kürzungen

Kumulierte Photovoltaik-Leistung in Deutschlands Landkreisen 2008
Kumulierte Photovoltaik-Leistung in
Deutschlands Landkreisen 2008

Deutschland hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum internationalen Spitzenstandort für Solartechnik entwickelt, so das auf Marktanalysen und Standortgutachten spezialisierte Institut EuPD Research (Bonn) in einer Pressemitteilung. Innovationskraft und nachhaltige Standortpolitik der deutschen Unternehmen hätten die Branche erfolgreich durch das Krisenjahr gebracht. Neben sicheren Arbeitsplätzen erwirtschafte die Solar-Branche seit Jahren Steueraufkommen in Milliardenhöhe. Nun drohe eine weitere außerplanmäßige Senkung der Photovoltaik-Förderung dem Technologieboom ein Ende zu bereiten. 

Unterschiedliche Schätzungen zum Marktwachstum der Solarbranche in Deutschland

Zu Jahresbeginn wurde die Solarstrom-Förderung deutlich gekürzt und an die Marktgegebenheiten angepasst, doch werden Rufe nach weiteren Kürzungen laut. Auslöser für diese vom Bundesumweltministerium für die nächsten Tage angekündigte Revision der Fördertarife seien unter anderem die unterschiedlichen Schätzungen zum Marktwachstum der Solarbranche in Deutschland, betont EuPD. Vielfach würden dabei ausschließlich die Mehrkosten für die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebene Anschubfinanzierung für Photovoltaik-Anlagen ins Feld geführt. Hintergrund dieses Fördersystems, das Anlagenbetreibern eine Rückvergütung ihrer Investition über Solarstrom-Einspeisetarife zusichert, ist das energiepolitische Ziel, den bundesdeutschen Energiemix in den nächsten Jahren schrittweise verstärkt auf emissionsfreie, alternative Energieträger umzustellen. Wie nachhaltig dieses Ziel bereits bei der Solarstromerzeugung umgesetzt werden konnte, zeigen die derzeit diskutierten hohen Photovoltaik-Zubauraten der letzten Jahre.


Photovoltaik-Industrie stärkt den Standort Deutschland

Ein weiteres Ziel, das über die Fördermechanismen des EEG erreicht werden soll, ist der Ausbau einer international wettbewerbsfähigen und zukunftsweisenden High-Tech-Industrie, die im weltweiten Vergleich Maßstäbe hinsichtlich hoher Produktqualität und Leistungsfähigkeit setzen kann. Vor diesem Hintergrund hat sich Deutschland in den letzten Jahren zunehmend zu einem der weltweit führenden Spitzenstandorte für Solartechnik entwickelt. "Dabei fallen neben den wirtschaftspolitischen Effekten, wie der Schaffung neuer Arbeitsplätze in ehemals strukturschwachen Regionen oder der Steigerung der Attraktivität des Investitionsstandortes Deutschland für ausländische Großkonzerne, auch konkrete finanzielle Mehrwerte für die Bundesrepublik ab", erinnert Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, einem führenden Marktforscher im Bereich regenerativer Energien.


PV-Branche erwirtschaftet Steueraufkommen in Milliardenhöhe

Das auf Marktanalysen und Standortgutachten spezialisierte Institut analysierte diese und andere Mehrwerte für den Wirtschaftsstandort Deutschland in dem kürzlich erschienenen "Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009". "Unsere Analysten arbeiten bereits seit vielen Jahren auf unterschiedlichen politischen Ebenen und beraten sowohl Landesregierungen - etwa am Standort Baden-Württemberg und in Sachsen - als auch politische Entscheider auf nationaler und internationaler Ebene", so Hoehner. "Nach unseren Berechnungen hat die PV-Industrie in Deutschland allein in den letzten beiden Jahren ein direktes Steueraufkommen von rund 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, unter Hinzuziehung der induzierten indirekten Steuerwirkung lagen die Steuereffekte sogar bei über 5 Milliarden Euro", sagt EuPD Research Geschäftsführer Markus A.W. Hoehner.


"Keine Klientelpolitik auf Kosten der Gemeinschaft"

Diese Berechnungen zeigen, dass die Photovoltaik-Industrie in Deutschland inzwischen zu einem bedeutenden Wachstumsmotor der Binnenwirtschaft geworden ist. Neben den positiven Effekten für den deutschen Arbeitsmarkt profitiert auch der Staatshaushalt von den Mehreinnahmen durch direkte und indirekte Steuern. Wer angesichts dessen von "Solarschulden in Milliardenhöhe" spreche und eine pauschale Senkung der PV-Vergütung anstrebe, ignoriere die realen Marktgegebenheiten, meint Hoehner. "Dabei muss es selbstverständlich das Ziel aller Akteure sein, keine Klientelpolitik zu betreiben und die Mehrkosten der sauberen Stromerzeugung für die Gemeinschaft so gering wie möglich zu halten. Als unabhängiges Institut befürworten wir daher die schrittweise Absenkung der Förderung. Wichtig sind aber Kürzungen mit Augenmaß und analog zum technischen Fortschritt."

Die Hintergründe: "Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009"

Auf über 160 Seiten analysieren die Marktexperten von EuPD Research bereits im zweiten Jahr in Folge den Solar-Standort Deutschland. Erstmals liefert die Analyse auch eine landkreisgenaue Übersicht des weltweit wichtigsten PV-Absatzmarktes. Dafür analysierte EuPD Research weit mehr als 450.000 einzelne PV-Anlagen aus dem eigenen Anlagenregister, in dem alle deutschen Solaranlagen erfasst sind. Neben den politischen, wirtschaftlichen und geografischen Standortfaktoren beleuchtet das Gutachten Deutschland als einen der wichtigsten PV-Industriestandorte weltweit.

Weitere Informationen: http://www.eupd-research.com.

19.01.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Masdar PV-Vorstand Dr. Rainer Gegenwart: "Es ärgert mich wirklich, wenn Politiker nur auf die Kosten für Subventionen schauen"

Dr. Gegenwart: Politiker gefährden Jobs in der Solarindustrie
Dr. Gegenwart: Politiker
gefährden Jobs in der
Solarindustrie

Allein die Ankündigung, dass Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in dieser Woche einen Vorschlag zur Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung einbringen will, habe an der Deutschen Börse für einen Kursrückgang der Solarwerte gesorgt, betont Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand des Photovoltaik-Unternehmens Masdar PV. Im Rahmen seiner Rede beim derzeit in Abu Dhabi stattfindenden World Future Energy Summit äußerte sich Gegenwart kritisch zu den Plänen der Bundesregierung: "Deutschland hat mittels der Einspeisevergütung ein hervorragendes Umfeld für Solar-Unternehmen geschaffen. Leider wird derzeit diskutiert, dass diese Einspeisetarife stark heruntergesetzt werden sollen, und das noch bevor diese junge Industrie die so genannte 'Grid Parity' erreicht hat.   Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, dann werden viele Solarproduzenten - auch Masdar PV - die Pläne für weitere Investitionen in Deutschland nochmals überdenken und sich nach neuen Möglichkeiten im Ausland umsehen, da wir immer nah an den Märkten produzieren müssen. Und der Deutsche Marktanteil wird stark zurückgehen, wenn die Förderung gekürzt wird." Er ergänzte: "Wir haben schon in Spanien gesehen, welche Auswirkungen schlechte nationale Politik und falsche Anreize für den Weltmarkt haben können."



Kleinere deutsche Solar-Unternehmen werden vom Markt verschwinden

Aus seiner Sicht vergesse die Politik gerne, welche Auswirkungen eine Reduktion der Fördergelder zum jetzigen Zeitpunkt haben könne. Gegenwart: "Es ärgert mich wirklich, wenn Politiker nur auf die Kosten für die Subventionen schauen und dabei völlig außer Acht lassen, wie viele Jobs die Solarindustrie geschaffen hat, die jetzt gefährdet sein könnten. Langfristig könnte das viel teurer werden." Dieser Schritt könnte außerdem dafür sorgen, dass kleinere Firmen vom Markt verschwinden. "Wir als Masdar PV haben die Möglichkeit, unsere Module ins Ausland zu verschiffen. Viele kleinere Gesellschaften, die vom Wachstumsmarkt Solar profitiert haben, können sich das nicht leisten und werden daher vom Markt verschwinden", ergänzt Gegenwart.

19.01.2010   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Centrosolar: Photovoltaik-Pilotanlage mit aufgeständerten Dünnschichtmodulen seit Dezember am Netz

PV-Anlage mit Dünnschichtmodulen von Centrosolar auf dem Dach der BGW- Hauptverwaltung in Hamburg
PV-Anlage mit Dünnschichtmodulen von
Centrosolar auf dem Dach der BGW-
Hauptverwaltung in Hamburg

Der Solarmodul-Hersteller Centrosolar hat das erste Projekt mit dem neuen Dünnschicht-Photovoltaikmodul "TF Multi Professional" erfolgreich abgeschlossen. Die Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 63,36 Kilowatt (kWp) besteht aus 440 Modulen und wurde auf dem Dach des Parkhauses der BGW-Hauptverwaltung (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) in Hamburg-Wandsbek installiert. Der Netzanschluss hat noch im Dezember stattgefunden, so dass der Betreiber vom höheren Vergütungssatz des vergangenen Jahres profitieren kann, berichtet die Centrosolar AG in einer Pressemitteilung. 


Aufständerung mit Hutschienensystem und elf Grad Neigung

Die Installation der PV-Anlage erfolgte im Zuge der Gesamtsanierung des Gebäudes. Die Elektro Mittendorf GmbH aus Hamburg hat die Solarstomanlage montiert und an das Niederspannungsnetz angeschlossen. Da das Parkhaus der Berufsgenossenschaft ein Flachdachbau ist, boten sich die explizit für flache Dächer entwickelten Dünnschichtmodule von Centrosolar an. Im Vergleich zu anderen Dünnschichtanlagen liegen die Module hierbei nicht flach auf dem Dach, sondern sind durch ein Hutschienensystem mit einer Neigung von elf Grad aufgeständert. Die PV-Anlage befindet sich auf insgesamt zwei Dächern des Parkhauses, auf denen je zwei Modulfelder installiert wurden. Ein Feld besteht aus 22 Einheiten mit je fünf Modulen. Die insgesamt 440 Module sind nach Süden ausgerichtet.



Neu entwickeltes, patentiertes Laschenbefestigungssystem

"Unter Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung in Hamburg gehen wir von einem Jahresertrag von 770 kWh/kWp aus. Dadurch werden 44.769 kg CO2-Emission pro Jahr vermieden", berichtet Dr. Josef Wrobel, Vertriebsvorstand bei Centrosolar. Die Module nehmen 75 Prozent der Dachfläche ein. "Von einer Vollbelegung des Daches haben wir dem Auftraggeber abgeraten, da der vordere Dachbereich des Parkhauses durch das vorhandene Bürogebäude der BGW verschattet wird", erklärt Carsten Gonsior, Geschäftsführer der Elektro Mittendorf GmbH. Die Befestigung des Systems auf den Kunststoff-Abdichtungsbahnen des Dachs erfolgte durch ein spezielles, patentiertes Laschenbefestigungssystem, das Centrosolar neu entwickelt hat: Die aufgeständerten Zellen werden durch ein Aluminiumblech getragen, das auf ein Hutschienensystem aufgebracht ist. Auf der Hutschiene sind spezielle Schlitze vorkonfektioniert, durch die passend zugeschnittene Laschen aus dem gleichen Material wie die Dachbahn geschoben werden. Anschließend werden die Laschen mit der Dachbahn verschweißt, so dass keine Dachdurchdringung nötig ist.


Nur 6 kg/m²

Centrosolar hat das System TF Multi Professional im Herbst letzten Jahres entwickelt. Es ist das erste Modul in der Dünnschicht-Sparte, bei dem die Zellen aufgeständert installiert werden. Jedes Modul ist 5,6 Meter lang und 0,45 Meter breit, wobei fünf Module eine Einheit bilden. Die Leistung eines Moduls beträgt 144 Wp. Aufgrund des geringen Gewichts von 6 kg/m² eignet sich das System auch bei Dächern mit geringen Lastreserven.

19.01.2010   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solar-Pionier Möhrstedt: Drastische Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung wäre katastrophal für die deutsche Solarindustrie

Senkung der Solarstrom- Vergütung um 16- bis 17 % ist ein völlig falsches Signal.
Senkung der Solarstrom-
Vergütung um 16- bis
17 % ist ein völlig falsches
Signal.

"Mehrere Medien berichten aktuell von Plänen des Bundesumweltministeriums, die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen ab April um 16 bis 17 Prozent zu senken. Diese geplante Absenkung halten wir von IBC SOLAR für katastrophal für die deutsche Solarindustrie", so der Solar-Pionier Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein).  "Das aktuelle EEG sieht jetzt bereits vor, dass die Vergütung dieses Jahr um 9 bzw. 11 Prozent sinkt, da die installierte Leistung in Deutschland im Vorjahr 1,5 GW überstiegen hat. Aus diesem Grund kam zu den gesetzlich vorgesehenen 8 bzw. 10 Prozent Degression eine zusätzliche Absenkung um 1 Prozentpunkt pro Kilowattstunde hinzu."




Gerade deutsche Modulhersteller könnten nicht mithalten

"Eine Absenkung im zweistelligen Prozentbereich ist aus unserer Sicht kontraproduktiv. Bereits die reguläre Degression von durchschnittlich zehn Prozent bedeutet, dass Module um mehr als 10 Prozent billiger produziert werden müssen - schließlich gibt es bei der Herstellung der anderen Komponenten wie Wechselrichter oder Montagesysteme sowie bei den Arbeitskosten kaum Spielraum nach unten. Die derzeit diskutierte höhere Degression werden gerade Modulhersteller, die in Deutschland ansässig sind, nicht mittragen können", erläutert Möhrstedt.


"Eine 16- bis 17-prozentige Absenkung würde unseres Erachtens zuallererst zu Lasten der deutschen Produzenten gehen und zu einer extremen Marktverzerrung führen. Sie torpediert außerdem die bisherigen Bemühungen, den Anteil erneuerbarer Energien auszubauen - das wäre ein völlig falsches Signal."



19.01.2010   Quelle: IBC Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CDU/CSU-Bundestagsfraktion will Solar-Förderung schnell kürzen

Dr. Michael Fuchs: Planungssicherheit sowohl für Hersteller als auch für Käufer von Solarzellen erforderlich.
Dr. Michael Fuchs: Planungssicherheit
sowohl für Hersteller als auch für
Käufer von Solarzellen erforderlich.

Anlässlich des Preisverfalls bei Solarzellen (Photovoltaik) erklärte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Fuchs MdB, die anstehende EEG-Novelle müsse proportional und flexibel das Sinken der Herstellungskosten abbilden. "Die Herstellungskosten für Photovoltaik-Anlagen sind seit 2008 um über 30 Prozent gesunken, die Subventionen hingegen viel zu lange unverändert geblieben. Investitionen in Solaranlagen wurden dadurch so profitabel, dass Renditen von bis zu 15 Prozent herausspringen können, die noch dazu dank Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sicher sind!", so Fuchs in einer Pressemitteilung.  "Wo findet man dies sonst noch? Mittlerweile gibt es skurrile Beispiele, bei denen großflächig bestes Ackerland mit Solarpanelen zugepflastert wird. Sogar die Solarbranche selbst befürwortet eine Reduzierung der Förderung. Die Überförderung der Solaranlagen sollte schleunigst abgestellt werden. Die aktuellen Fördersätze belasten nicht nur dauerhaft die Verbraucher mit zusätzlichen Stromkosten, sie behindern auch den technologischen Durchbruch", so Fuchs weiter.



Dr. Michael Fuchs: "Je stärker die Förderung für die Anlagen sinkt, umso stärker wächst auch der Markt"

Die anstehende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) muss laut Fuchs das Sinken der Herstellungskosten proportional und flexibel abbilden. Mit dem damit einhergehenden Preisdruck werde der notwendige Fortschritt bei der Leistungsfähigkeit der Photovoltaik beschleunigt. Planungssicherheit sei sowohl für Hersteller als auch für Käufer von Solarzellen erforderlich, so der Unionspolitiker. "Je stärker die Förderung für die Anlagen sinkt, umso stärker wächst auch der Markt. Dementsprechend würden damit auch die Preise für Solaranlagen weiter fallen", betont Fuchs. "Trotz Subventionen in Milliardenhöhe liegt der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Stromversorgung aufgrund der bei uns gegebenen klimatischen Bedingungen unter einem Prozent. Dies wird sich auch künftig nicht fundamental verändern", so Fuchs. Indessen ergäben sich gerade für die deutschen Solarzellenhersteller künftig erhebliche Exportchancen.

19.01.2010   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.cdu-fuchs.de,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Wechselrichter von Satcon kommen in den größten Photovoltaik-Kraftwerken Chinas zum Einsatz

20 MW-Solarpark Jiming Hill Xunzhou, China
20 MW-Solarpark Jiming Hill Xunzhou, China

Die Satcon Technology Corporation (Boston, Massachusetts), Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaik-Großanlagen, berichtete am 14. Januar 2010, das Unternehmen habe "PowerGate Plus"-Solar-Wechselrichter mit einer Leistung von jeweils 500 Kilowatt und einer Gesamtnennleistung von 23 Megawatt (MW) an GCL Solar Limited (Nanjing, China) geliefert. Laut Pressemitteilung kommen die Satcon-Inverter sowohl in der 20 MW-Solarstromanlage in Jiming Hill Xunzhou sowie in der 3 MW-Solar-Dachanlage in Yancheng Guoneng zum Einsatz.   Das Solar-Kraftwerk Xunzhou erstrecke sich auf 400.000 Quadratmetern Hügelland nahe der Stadt Xuzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 20 MW soll jährlich rund 26.000.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren können. Laut Satcon handelt es sich hierbei um das aktuell größte Solar-Kraftwerk Chinas. Das gesamte Projekt konnte laut Pressemitteilung in nur 3,5 Monaten umgesetzt werden, womit es zu den am schnellsten fertig gestellten Solarkraftwerken dieser Größenordnung zählt.


Solar-Kraftwerke sollen jährlich bis zu 23.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen

Das netzgekoppelte 3 MW-Solarkraftwerk in Yancheng Guoneng wurde auf 46 Millionen Quadratmetern Fabrikdächern montiert und soll jährlich ungefähr 3.370.000 kWh Solarstrom produzieren sowie die Emission von 2.743 Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden. Das das bislang größte dachmontierte Solarkraftwerk Chinas konnte laut Satcon in nur 75 Tagen errichtet werden. Der 20 MW Solarpark in Xunzhou soll jährlich 20.155 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. "Sowohl das Photovoltaik-Kraftwerk in Xunzhou als auch die dachmontierte Solarstromanlage in Yangcheng City sind in Sachen Projektbau und Innovation technologisch fortschrittlich", betonte Dr. Gu Huamin, Geschäftsführer von GCL Solar Limited. "Diese beiden Anlagen belegen das Engagement Chinas beim Einsatz von Solar-Technologien im großen Stil sowie die wachsende Nachfrage nach erneuerbarer Energiegewinnung im Kraftwerksmaßstab."

19.01.2010   Quelle: Satcon Technology Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Satcon Technology Corporation,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Energy Conversion Devices will Dünnschicht-Solarfabrik in Frankreich bauen

Photovoltaikanlage mit
Photovoltaikanlage mit "UNI-SOLAR"-Laminaten

Das US-Photovoltaikunternehmen Energy Conversion Devices Inc. (ECD; Rochester Hills, Michigan) gab am 14.01.2010 bekannt, das Unternehmen plane in Frankreich eine Fabrik für Solar-Laminate mit einer Produktionskapazität von 30 Megawatt (MW). ECD habe bereits mit der Standortsuche begonnen und erwäge mögliche Standorte, besonders im Elsass.   Mark Morelli, Präsident und Vorstand von ECD, sagte: "Frankreich ist einer der am schnellsten wachsenden und fortschrittlichsten Photovoltaik-Märkte der Welt. Mit den im 'Grenelle de l'environnement' dargelegten Zielen hat es sein langfristiges Engagement zur Förderung alternativer Energien bewiesen, und die kürzlich erfolgte Änderung des Einspeisetarifs bietet eine gute Basis zur Erreichung dieser Ziele."



Wachsende Nachfrage nach Solar-Laminaten in Frankreich

Das Unternehmen hatte seinen europäischen Hauptsitz im vergangenen Jahr nach Paris verlegt, und laut Morelli ist sein Management davon überzeugt, dass derzeit ein sehr guter Zeitpunkt für den Start der Produktion in diesem Markt ist. "Wegen der Einspeisetarif-Struktur und der hier vorhandenen zahlreichen Dachflächen, die keine großen Lasten aushalten, ist dieser Markt für unsere leichten UNI-SOLAR-Produkte ideal geeignet. Wir beobachten eine wachsende Nachfrage nach unseren Solar-Produkten in Frankreich", sagte Morelli. Das Unternehmen werde mit der Fabrik lokale Arbeitsplätze sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion an sich schaffen, heißt es in der Pressemitteilung. ECD stellt so genannte UNI-SOLAR-Laminate her, mit denen Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird. Diese Produkte seien wegen ihrer Flexibilität, aufgrund ihres geringen Gewichts, einer leichten Installation, hoher Wiederstandsfähigkeit und guter Wirkungsgrade einzigartig, betont das Unternehmen.

19.01.2010   Quelle: Energy Conversion Devices Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Conversion Devices Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Solarpark Nindorf ist die größte Bürger-Solaranlage in Schleswig-Holstein

Solarpark Nindorf, 3.45 MWp
Solarpark Nindorf, 3.45 MWp

In Nindorf bei Meldorf wurde am 16.1.2010 die größte Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsanlage in Schleswig-Holstein eingeweiht. Mit einer Leistung von 3,45 Megawatt (MW) und einer Fläche von 200.000 Quadratmetern wird die Freilandanlage "Solarpark Nindorf-Farnewinkel" rund 1000 Haushalte in der Region mit Solarstrom versorgen. Die 15.000 Module stammen von der Solar-Fabrik AG (Freiburg), Planung und Installation übernahm die Aldra Solar (Meldorf, Schleswig-Holstein) als Generalunternehmer. Das Solar-Kraftwerk, das zum Jahresende 2009 fertig gestellt wurde, soll pro Jahr 3,3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern.   Damit können jährlich mehr als 4.400 Tonnen des Klimagases CO2 eingespart werden. Der Solarpark Nindorf-Farnewinkel entstand auf Initiative der Gemeidevertretung Nindorf, die das Vorhaben als Bürgerbeteiligungsanlage realisierte und Aldra Solar den Auftrag erteilte. Von der Planung über das Vertragswerk bis zur Installation lag die komplette Abwicklung bei dem ortsansässigen Unternehmen. 105 Kommanditisten brachten gemeinsam die Investitionssumme von zirka zehn Millionen Euro auf. Aldra selbst, die Gemeinde Nindorf und der Wasserverband, bei dem die Betriebsführung des Solarparks liegt, haben eigene Anteile erworben.


Gute Erfahrungen mit Solar-Fabrik

Herzstück der Anlage sind die 15.000 Module aus der Freiburger Solar-Fabrik. Bei den eingesetzten Photovoltaik-Komponenten entschied man sich für Produkte aus deutscher Fertigung, weil die Erträge des Solarparks maßgeblich von der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Komponenten abhängen. "Die Solar-Fabrik ist seit Bestehen unseres Unternehmens der Hauptlieferant für die Module. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen haben wir auch bei diesem Projekt auf die Qualitätsmodule der Freiburger gesetzt", sagt Bernd Sönnichsen, der Geschäftsführer von Aldra Solar.

19.01.2010   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solea AG nimmt 5,67-MWp-Solarpark Köching II in Betrieb

5,67 Megawatt-Solarpark Köching II
5,67 Megawatt-Solarpark Köching II

Die Solea AG (Plattling) erwies sich vor allem durch die sehr kurze Bauzeit des Solarparks Köching II mit einer Photovoltaik-Leistung von 5,67 Megawatt (MWp) erneut als leistungsorientierter Generalunternehmer auf dem Gebiet der Solarstrom-Großanlagen. Innerhalb von acht Wochen wurde der Solarpark planungsgemäß in Zusammenarbeit mit der Terra Mundus Süddeutschland GmbH verwirklicht, berichtet Solea in einer Pressemitteilung. Auf einer Fläche von 15,23 Hektar wurden Solea-Module eingesetzt.   Die starre Unterkonstruktion wurde durch das Solea-Schwesterunternehmen PV-EIWA Systemtechnik GmbH & Co. KG geliefert, das sein eigenes Aufständerungssystem und Eindrehfundamente verwendete. Die Inbetriebnahme des Solarparks fand noch im Jahr 2009 statt.

18.01.2010   Quelle: Solea AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solea AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Systemintegrator Payom Solar AG übernimmt Kölner Solare AG und stößt in neue Größendimension vor

Die Durchführung der in der letzten Hauptversammlung vom 31. August 2009 beschlossenen Sachkapitalerhöhung (Einbringung aller Aktien der Solare AG, Köln) sei in das Handelsregister eingetragen worden, berichtet die Payom Solar AG (Merkendorf) in einer Pressemitteilung. Das Grundkapital sei damit von 1.300.000 Euro um 3.250.000 Euro auf 4.550.000 erhöht worden. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat der Payom Solar AG beschlossen, Daniel Grosch und Jérôme Glozbach de Cabarrus neben Jörg Truelsen zu Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft zu bestellen. Die neuen Vorstandsmitglieder verantworten künftig das Projektgeschäft im In- und Ausland.   "Durch die Akquisition der Solare AG erweitert Payom ihr Geschäftsmodell um die Projektierung von großen Solarkraftwerken an Standorten im In- und Ausland. Aufgrund der bestehenden Projektpipeline der Solare AG wird auch das erhöhte Grundkapital zu keiner Verwässerung beim Gewinn je Aktie führen", so Jörg Truelsen.

18.01.2010   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

centrotherm photovoltaics erreicht Meilenstein in der Dünnschicht-Produktion; erste CIGS-Module bei taiwanesischem Kunden gefertigt

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) setzt ihre Entwicklungsvorgaben im Geschäftsbereich Dünnschicht-Photovoltaik konsequent um: Bei einem taiwanesischen Kunden seien auf einer schlüsselfertigen ("Turnkey") Produktionslinie die ersten CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid)-Dünnschichtmodule hergestellt worden. Mit "First Module Out" bestätigen die Photovoltaik-Experten aus Blaubeuren die Leistungsfähigkeit ihrer Prozesstechnologie und Anlagentechnik. Die Produktionslinie in Taiwan ist auf eine Kapazität von rund 30 Megawatt (MW) angelegt.   Sie besteht aus 60 Maschinen, die sich insgesamt über eine Länge von 400 Metern erstrecken. Um das Projekt erfolgreich zu begleiten, ist aktuell ein Team von rund 20 Prozessingenieuren gemeinsam mit dem Kunden vor Ort tätig. Noch im Jahr 2010 soll die Vollproduktivität mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von zehn Prozent erreicht werden. Die hergestellten Module sind mit einer Fläche von 1,5 m2 die derzeit größten Module ihrer Art in der Massenfertigung.

centrotherm photovoltaics setzt auf die hoch effiziente CIGS-Technologie, weil sich damit in der Dünnschicht-Massenproduktion perspektivisch die höchsten Wirkungsgrade erzielen lassen. Darüber hinaus kommen in der Herstellung im Gegensatz zu anderen Dünnschichttechnologien keine toxischen Prozessgase zum Einsatz. Dazu Dr. Peter Fath, Technologievorstand bei centrotherm photovoltaics: "Unsere Stärke, Technologie- und Prozess-Know-how zu verbinden, zeigt sich auch bei unserem Turnkey-Konzept für CIGS-Module. Es zeichnet sich durch eine technisch einfache industrielle Prozessführung aus, mit der wir unseren Kunden eine kosteneffiziente Produktion bei wettbewerbsfähigen Wirkungsgraden ermöglichen."


Produktionskosten deutlich unter 1 Euro je Watt-Peak denkbar

Von der centrotherm-Technologie ist auch der taiwanesische Kunde überzeugt, der mit seiner ersten Turnkey-Linie den Einstieg in den Dünnschichtmarkt beginnt. Künftig seien in der Dünnschicht-Massenproduktion Herstellungskosten von deutlich unter einem Euro je Watt-Peak denkbar. "Wir sind vom Zukunftspotenzial der CIGS-Technologie überzeugt und glauben, dass sie sich mittelfristig auch gegenüber dem derzeit noch deutlich stärkeren Geschäft im kristallinen Zellbereich behaupten kann", betont Dr. Fath. Für das laufende Jahr rechnet centrotherm photovoltaics jedoch noch nicht mit einem starken Nachfrageanstieg. Dazu Fath: "Die sinkenden Kosten für kristalline Zellen setzen die Messlatte höher. Die Dünnschichttechnologie muss im Vergleich dazu noch stark aufholen."


Konzern-Auftragsbestand liegt bei rund 900 Millionen Euro

Nach vorläufiger Bewertung lag der Auftragsbestand im Konzern zum 31. Dezember 2009 bei rund 900 Millionen Euro. Seit dem 1. Oktober 2009 seien neue Aufträge im Wert von über 400 Millionen Euro unterschrieben worden. Darin enthalten sei ein Rahmenauftrag für die Lieferung von acht Turnkey-Linien und sechs schlüsselfertigen Modullinien, die in den nächsten zwei Jahren ausgeliefert werden sollen. Das Vertragsvolumen liegt nach Angaben des Unternehmens bei rund 160 Millionen Euro. Darüber hinaus sei es gelungen, einen Zusatzauftrag zu einem bereits im Auftragsbuch enthaltenen Silizium-Projekt in Höhe von 160 Millionen Euro zu akquirieren. Die insgesamt wieder positive Marktentwicklung spiegle sich auch im Auftragseingang bei Einzelequipment des Bereichs Solarzelle wider: Dort seien Aufträge mit einem Volumen von rund 70 Million Euro und einer Gesamtproduktionskapazität von 2,8 Gigawatt unterzeichnet worden. Des Weiteren seien Beratungs- und Engineering-Aufträge im Bereich Silizium unterzeichnet worden. Gemäß der vorsichtigen Auftragsbuchpolitik bei centrotherm photovoltaics würden von insgesamt mehr als 400 Millionen Euro Auftragsvolumen zunächst nur 117 Millionen Euro als Auftragseingang im vierten Quartal 2009 berücksichtigt.

18.01.2010   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Eventkampagne zum Kino-Dokumentarfilm "DIE 4. REVOLUTION - EnergyAutonomy" startet in Städten und Regionen

Dreharbeiten zum Film "DIE 4. REVOLUTION
- EnergyAutonomy".

Der Film "DIE 4. REVOLUTION - EnergyAutonomy" zeigt, dass die Zukunft nur in der 100%igen Versorgung durch erneuerbare Energien liegen kann. Er wird materiell und ideell von einer breiten, ständig weiter wachsenden Bewegung getragen, deren Ziel es ist, die Energiewende durchzusetzen. Dabei gehe es um nicht weniger als das Auslösen des größten ökonomischen Strukturwandels seit Beginn des Industriezeitalters, so die Energy Autonomy - Der Film GmbH in einer Pressemitteilung. Der Kinodokumentarfilm beobachtet in einer Reise um die Welt das Leben und Wirken von zehn Menschen, die ein Ziel verbindet: EnergieAutonomie - den vollständigen Wechsel der Energieversorgung der Menschheit weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen hin zu 100% erneuerbaren Energien.  Ein Wechsel, so radikal, dass man vom Aufbruch in eine Revolution sprechen kann - nach der agroökonomischen, der industriellen und der informationstechnologischen - von der vierten, der EnergieRevolution.



Unterstützung in den Regionen gesucht

Die Themen des Films sind unter anderem Energieproduktion, Natur- und Klimaschutz, soziale und ökologische Gerechtigkeit, Entwicklungschancen der so genannten Dritten Welt, gesellschaftlicher Aufbruch, Schutz des Regenwalds, Kampf gegen die Armut, nachhaltige ökonomische Entwicklung, neue Mobilitätskonzepte, Energieeffizienz, Solararchitektur und Energiespeicherung. Ab dem 18.März 2010 ist der Film in den großen Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen. Damit der Film in möglichst vielen Städten läuft, werden Eventpartner oder Mitstreiter für die bestehenden Eventteams in den Regionen gesucht. Das Produktions-Team lädt Interessierte ein, sich den Film zum Kinostart im März 2010 zum "Werkzeug" zu machen und ihn programmatisch in eigene Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen einzubinden. Er soll eine Plattform bieten für alle, deren Engagement sich ganz oder teilweise mit der thematischen Bandbreite des Films deckt, um gemeinsam noch größere Durchschlagskraft zu entwickeln und ein gewaltiges Netzwerk zu bilden. Ein kostenlos erhältliches Handbuch für Eventpartner zeigt die bunte Vielfalt an Möglichkeiten, wie der Film im Kino und im Ort mit aller Konsequenz einschlagen kann.


Eventpartner werden lohnt sich

Alle Eventpartner - d.h. jene, die die Koordination aller Veranstaltungen eines Event-Teams übernehmen und in der Kommunikation als Bindeglied zwischen dem EnergyAutonomy-Team und den Aktivisten vor Ort fungieren - werden am 30. Januar 2010 zu einem inoffiziellen Vorab-Screening ins Bio-Seehotel nach Zeulenroda eingeladen. Sie werden den Film also noch vor dem Kinostart im Rahmen eines internen EnergyAutonomy-Film-Workshops sehen, zusammen mit dem Regisseur Carl-A. Fechner und seinem Team, zusammen mit Hermann Scheer und zusammen mit vielleicht 100 anderen Eventpartnern!

Ausführliche Informationen zum Film und zur Eventkampagne: www.energyautonomy.org

Kontakt: Marcus Greineder; Tel.: +49 (0) 74 62 / 92 39 2 -24; marcus.greineder@energyautonomy.org





18.01.2010   Quelle: Energy Autonomy - Der Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Autonomy - Der Film GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Freiflächenanlagen: PHOTON kritisiert CSU-Entscheidung gegen Solarparks auf Äckern

Sonnenenergie und Schafzucht: Der ehemalige Truppenübungsplatz in Pocking wird mehrfach genutzt
Sonnenenergie und Schafzucht: Der
ehemalige Truppenübungsplatz in
Pocking wird mehrfach genutzt

Der Beschluss der CSU, Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerland nicht mehr zuzulassen, lasse sich nicht mit Fakten untermauern. Es bestehe keine Flächenkonkurrenz zwischen der Photovoltaik und der Nahrungsmittelproduktion, so das Solarstrom-Magazin PHOTON in einer Pressemitteilung. Zudem könne auf den Flächen, die heute für die Bioenergie genutzt werden, beinahe der gesamte Energiebedarf Deutschlands gedeckt werden. Die dort erzeugte Bioenergie hingegen trage nur sechs Prozent zur Energieversorgung bei. "Gerade die Freiflächentechnologie jetzt sterben zu lassen, ist daher ein Akt gegen den Klimaschutz", warnt PHOTON-Herausgeber Philippe Welter.  Deutschland könne künftig seinen Energiebedarf weitgehend mithilfe von Solar-Kraftwerken auf Freiflächen decken. Dazu sei in etwa die Fläche nötig, die bereits heute für die Produktion von Bioenergie genutzt wird. Diese würde von Solarstromanlagen jedoch deutlich sinnvoller genutzt. Denn Solarmodule wandelten Sonnenlicht etwa zwanzigmal effizienter in nutzbare Energie um als Energiepflanzen wie zum Beispiel Mais, Raps und Roggen. Das berichtet "PHOTON – das Solarstrom-Magazin" in einem Artikel, der in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift erscheint.



Photovoltaik-Kraftwerke effektiver als Bioenergie

Nach Berechnungen von PHOTON könnten Photovoltaik-Kraftwerke auf den rund 1,7 Millionen Hektar Ackerland, die derzeit zum Anbau von Bioenergie genutzt werden, jährlich rund 1.000 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugen. Das sei beinahe doppelt so viel wie der derzeitige deutsche Stromverbrauch. Es sei damit rechnerisch genügend elektrische Energie übrig, um auch den Wärmebedarf (mithilfe von Wärmepumpen) und den Bedarf an Transportenergie (mittels Elektromobilität) zu decken. Demgegenüber schneide die Bioenergie schlecht ab: Die heute auf zehn Prozent der Ackerflächen angebauten Energiepflanzen decken laut PHOTON nur rund sechs Prozent des deutschen Energiebedarfs.


PHOTON: Bayerisches Baurecht lässt Pachtpreise für Photovoltaik-Standorte explodieren

Bislang spielen große Solarkraftwerke flächenmäßig so gut wie keine Rolle, betont Photon. Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche werde derzeit zur Produktion von Solarstrom genutzt. Dass die Pachtpreise für Land, auf dem Solarstromanlagen gebaut werden sollen, in einigen Gemeinden Bayerns förmlich explodiert sind, könne daher nicht an einer Konkurrenz zwischen Nahrungsmittelanbau und Photovoltaik liegen. Hier liege die CSU, die sich auf ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth aus diesem Grunde gegen die Nutzung von Ackerland zur Solarstromerzeugung ausgesprochen hat, falsch. Als Ursache für diese Entwicklung hat PHOTON hingegen das strenge bayerische Baurecht ausgemacht: Dieses lässt den Bau von Solarkraftwerken nur auf Flächen mit bestimmten - sich an vielen Punkten widersprechenden - Eigenschaften zu. So müssen große Solar-Kraftwerke im Freistaat an vorhandene Siedlungsstrukturen angebunden sein, sie dürfen diese jedoch andererseits nicht stören - solche Flächen seien in der Tat knapp, so die PHOTON. Nach Ansicht des Solarstrom-Magazins würden die Pachtpreise drastisch sinken, sobald auf die Pflicht zur Anbindung an bebaute Bereiche verzichtet wird.


Philippe Welter: "Freiflächenanlagen sind die Billigmacher beim Solarstrom"

Auch die derzeit diskutierte zusätzliche Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werde die Pachtpreise mindern. PHOTON-Herausgeber Philippe Welter schlägt überdies vor, die genaue Höhe der Vergütung an die Einstrahlungsbedingungen zu koppeln: "So würden unnötig hohe Anlagenrenditen in sonnigen Gegenden abgebaut." Freiflächenanlagen lieferten heute schon den günstigsten Solarstrom. Derartige Solarkraftwerke erhalten mit gut 28 Cent pro Kilowattstunde rund 27 Prozent weniger Vergütung als kleine Photovoltaik-Aufdachanlagen. "Freiflächenanlagen sind die Billigmacher beim Solarstrom", sagt Welter.


Biotope unter und zwischen den Solarmodulen

Auch ökologisch bieten große Solaranlagen Vorzüge. Sie sind klar im Vorteil gegenüber dem großflächigen Anbau von Bioenergie mit Monokulturen und dem Einsatz von Düngern und Spritzmitteln. So bleiben etwa 60 Prozent des Grundes, auf dem die Anlagen stehen, unverschattet. Beim Einsatz von Rammfundamenten bleibt der Boden zudem durchweg weitestgehend unversiegelt. Unter und zwischen den Solarmodulen können sich daher Biotope entwickeln, die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume bieten. Alternativ lässt sich das Land als Weidefläche nutzen, zum Beispiel für Schafe, Ziegen und Kühe.

18.01.2010   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Martin Bucher,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

First Solar erwirbt Solar-Projekte der Edison Mission Group

First Solar Inc. (Tempe, Arizona), einer der weltgrößten Hersteller von Photovoltaik-Modulen und Entwickler von Photovoltaik-Großprojekten, hat einen Teil der Photovoltaik-Projektpipeline der Edison Mission Group (EMG; Irvine, Kalifornien) übernommen, berichtet First Solar in einer Pressemitteilung. Die Solar-Kraftwerke befinden sich in Kalifornien und im Südwesten der USA.   "Mit dem Kauf der EMG-Projektentwicklung baut First Solar seine Führung auf dem US-Stromversorgungsmarkt aus", sagte Lisa Bodensteiner, Vizepräsidentin für die Geschäftsentwicklung für Nordamerika. "Der Kauf baut auf unserer Strategie auf, einen verlässlichen und vorhersagbaren Modulbedarf für Anlagen im Kraftwerksmaßstab zu unterstützen."

Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von 20 bis 150 MW

Der Kauf ergänzt und diversifiziert First Solars aktuellen Bestand an Solarstromanlagen auf Basis von Dünnschichtmodulen. Diese befinden sich hauptsächlich auf öffentlichem Gelände, haben eine Nennleistung von bis zu 550 MW und sind zum größten Teil vertraglich an Stromversorgungsunternehmen gebunden. Die EMG-Anlagen, die First Solar jetzt übernimmt, befinden sich vorwiegend auf Privatgelände, haben eine Nennleistung von 20 bis 150 MW und unterliegen noch keinen derartigen Verträgen. First Solar und EMG arbeiten schon seit 2008 zusammen an den EMG-Projekten. Dabei war First Solar für Planung, Lieferung und Bau (EPC) zuständig, während sich EMG um den Grundstückserwerb und die Genehmigungsverfahren kümmerte. Jetzt wird First Solar die gesamte Projektentwicklung einschließlich der Genehmigung übernehmen.
"First Solar ist ein guter Partner, und es lag nahe, dass Fist Solar unsere Anteile an diesen Projekten erwirbt, die wir gemeinsam entwickelt haben", sagte Gerry Loughman, Vizepräsident für Entwicklung bei EMG. Über den voraussichtlichen Modulbedarf für die EMG-Projekte seien die Investoren von First Solar im Dezember 2009 vorab informiert worden. Über Zahlungsmodalitäten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Photovoltaik-Anlage in Blythe (21 MW) kürzlich fertiggestellt

First Solar hat im Dezember 2009 die Entwicklung und den Bau seines ersten Solar-Kraftwerks in Kalifornien abgeschlossen. Es handelt sich dabei um eine Anlage in Blythe mit einer Nennleistung von 21 MW, die an NRG Energy verkauft wurde und Strom für Southern California Edison produziert.

18.01.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Klimatisierung mit Solarstrom: Messeneuheit "Makasol24" auf der KLIMAHOUSE 2010 in Bozen

Klimagerät
Klimagerät "Makasol24" mit Spiralwärme-
übertragern aus Polymeren

Der Energiebedarf für herkömmliche Klimaanlagen steigt proportional zu den höher werdenden Außentemperaturen, und genauso steigen auch die Betriebskosten sowie der CO2-Ausstoß. Aus diesem Grund hat die Makatec Apparate GmbH (Bondorf) ein Klimagerät entwickelt, das die Kraft der Sonne nutzt, um die Raumluft zu kühlen. Gleichzeitig werde durch den Einsatz des selbst entwickelten Kunststoff-Wärmeübertragers die kostengünstige Rückkühlung durch Meerwasser oder aggressives Grundwasser ermöglicht, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Makatec Klimamodul Makasol24 wird direkt mit Solarstrom (Photovoltaik) angetrieben, ein Wechselrichter sei nicht erforderlich, betont der Hersteller. Dadurch würden Leistungsverluste verhindert. Eine Pufferbatterie sichere den Betrieb im Bedarfsfall.   Die bei der Klimatisierung entstehende Abwärme wird in zur Verfügung stehendes Wasser abgeleitet. Dabei sei es gleichgültig, ob Meerwasser, Grund- oder Brunnenwasser verwendet wird.




Solare Kühlung der Raumluft

Als großen Vorteil von Makasol24 nennt Makatec, dass die erzeugte Kälteleistung auch bei steigenden Außentemperaturen konstant bleibt. Durch die Rückkühlung mit Wasser bleiben die Leistungsdaten laut Makatec Apparate GmbH weitgehend konstant. Das Makatec Klimamodul Makasol24 arbeitet nach dem Kaltwassererzeugerprinzip. Das bedeutet zum einen geringe Kältemittelfüllmengen. Der zweite und wesentlich wichtigere Aspekt ist aber die hohe Bandbreite an nutzbaren Möglichkeiten zur Kühlung der Raumluft. Angefangen mit Wand- oder Deckenkonvektoren, die mittels eines Ventilators und eines Lamellenwärmeübertragers die Raumluft kühlen, gibt es auch Flächenlösungen wie Kühldecken, Kühlsegel und Kühlwände bis hin zu Betonkerntemperierung, die dem Anwender zur Verfügung stehen.

Im nächsten Schritt sei geplant, das Makatec Klimamodul mit weiteren Antriebsspannungen und höheren Kühlleistungen auch für tiefere Temperaturen auf den Markt zu bringen. Zudem soll durch eine optionale Wärmepumpenschaltung möglich gemacht werden, das 24V-Modul auch als Heizung einzusetzen.

Makasol24 wird erstmals auf der KLIMAHOUSE 2010 vorgestellt, der 5. Internationalen Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, die vom 21.-24.01.2010 in Bozen stattfindet.

18.01.2010   Quelle: Makatec Apparate GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Makatec Apparate GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Anleger investierten 2009 über eine halbe Milliarde Euro in geschlossene Erneuerbare Energien- und Solar-Fonds

Mehr als eine halbe Milliarde Euro (genau: 529 Millionen Euro) investierten deutsche Anleger im Finanzkrisenjahr 2009 in nachhaltige geschlossene Fonds, insbesondere in Solarfonds. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Dortmunder Branchendienstes ECOreporter.de zum Markt des grünen Geldes in Deutschland.   40 geschlossene Fonds aus den Bereichen Erneuerbare Energie, nachhaltige Waldwirtschaft und Umwelttechnik starteten 2009 in den Vertrieb. Immer, wenn ein Anleger einen Euro Eigenkapital in einen nachhaltigen Fonds investierte, legte eine Bank im Durchschnitt rund 1,5 Euro als Kredit für das Projekt hinzu. Auf diese Weise summiert sich das Gesamtvolumen dieser geschlossenen Fonds, bestehend aus dem Eigenkapital und den Krediten, auf 1,23 Milliarden Euro. Jörg Weber, Chefredakteur des seit 1999 bestehenden Branchendienstes ECOreporter.de: "Damit erzielen die Investments der privaten Anleger eine ökologische Hebelwirkung. Immer mehr Anlagevermittler spezialisieren sich auf den Bereich nachhaltige Investments. Spezielle Fortbildungsangebote wie der eco-anlageberater-Kurs sind daher derzeit sehr gefragt."


Anhaltendes Interesse an Solar-Fonds

Während die Politik beim Klimagipfel in Kopenhagen weitgehend scheiterte, zeigten die deutschen Anleger unverdrossen Interesse an Solar-Fonds - von ihnen gab es 2009 immerhin 24. Dazu kamen je drei Wind- und nachhaltige Holzfonds sowie weitere nachhaltige Fonds aus den Bereichen Wasser, Umwelttechnik, Biomasse und Biogas. Für die Untersuchung erfasste ECOreporter.de nur nachhaltige geschlossene Fonds, die frühestens zum Jahreswechsel 2008/09 auf dem Markt kamen, ihr Kapital also in 2009 einsammelten. (Zur Erläuterung: Es gibt schlecht verkäufliche Fonds, die beispielsweise Anfang 2008 starteten und auch bis in 2009 hinein versuchten, Kapital zu sammeln. Solche älteren Fonds sind in den Angaben für 2009 wegen einer klaren Abgrenzung nicht enthalten.)
Von den 529 Millionen Euro Eigenkapital entfielen 2009 insgesamt 520 Millionen Euro auf Erneuerbare-Energie-Fonds. Fonds zu den Themen Forstwirtschaft, Wasser und Umwelttechnologien sammelten insgesamt 9 Millionen Euro ein. Zum Vergleich: 2008 hatten Anleger knapp 300 Millionen Euro in geschlossene Erneuerbare-Energie-Fonds investiert; das Gesamtvolumen dieser Fonds incl. Fremdkapital hatte bei gut 600 Millionen Euro gelegen.
Mit dem Geld, das 2009 in geschlossene Erneuerbare-Energiefonds floss, knüpfte dieser Bereich an die Phase Anfang des Jahrtausends an. Damals waren besonders Windfonds gefragt. Das Gesamtvolumen (Eigenkapital plus Kredite) der Erneuerbare-Energiefonds hatte Anfang des Jahrzehnts auch bereits über einer Milliarde Euro pro Jahr gelegen. ECOreporter.de untersucht den Markt der nachhaltigen Geldanlage seit 1997 kontinuierlich.

17.01.2010   Quelle: ECOreporter.de AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Junkers: Cerapur Solar bereit für den Markt-Start

Cerapur Solar
Cerapur Solar

Junkers, eine Marke der Bosch Thermotechnik, liefert seine neue Gerätefamilie Cerapur Solar Anfang 2010 an den Fachhandel aus. Vor der Markteinführung hätten ein Montage- und Praxistest unter Installateuren und Heizungsbauern sowie zahlreiche Feldtests mit seriennahen Geräten die Marktreife bestätigt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In einem Workshop im Junkers-Schulungszentrum Dresden unterzogen Fachhandwerker die neue Cerapur Solar einer eingehenden Prüfung. Das System erfüllte sämtliche Kundenanforderungen, von der Bestellung über Transport, Montage, Inbetriebnahme und Einweisung des Anlagennutzers, betont Junkers.   "Bevor wir ein Produkt auf den Markt bringen", so Andreas Schmidt, Vertriebsleiter Junkers Deutschland, "stellen wir sicher, dass diejenigen, die die Anlage installieren und warten, optimal damit zurechtkommen." Auch Andreas Rembold, Junkers-Produktmanager für den Bereich Brennwert, ist mehr als zufrieden: "Die Rückmeldungen der Teilnehmer des Praxistests waren durchweg positiv." Besonders gut bewertete die Praxis-Gruppe die kurze Montagezeit und die Flexibilität beim kombinierten Einsatz mehrerer Wärmequellen. Rembold: "Wir freuen uns sehr, dass die Experten sich für diesen Test extra Zeit genommen haben. So können wir unsere Systeme noch praxisfreundlicher machen."


Solarthermie-Anlagen können hydraulisch und regelungstechnisch in das Heizsystem eingebunden werden

Von Anfang 2010 an ist die neue Cerapur Solar der Bosch Thermotechnik-Marke Junkers im Handel erhältlich. Das System ist mit einem 415-Liter-Pufferspeicher mit Heizschlange und integrierter Solarstation mit vorverdrahtetem Solarmodul ISM ausgestattet. Das wandhängende Gerät bietet damit die Möglichkeit, Energiegewinne aus thermischen Solaranlagen hydraulisch und regelungstechnisch in ein Heizsystem einzubinden. "Mit der ausgeklügelten Technik, die sich hinter dem kompakten Gehäuse verbirgt, wird die Anlagenplanung, -installation und Inbetriebnahme deutlich vereinfacht", heißt es in der Pressemitteilung. Ein weiterer Vorteil für Installateure und Heizungsbauer: Die komplette Anlage kann mit einer Bestellnummer angefordert werden, die zeitraubende Zusammenstellung einzelner Komponenten entfällt.

17.01.2010   Quelle: Bosch Thermotechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Thermotechnik,


 

Osnabrücker Photovoltaik-Unternehmen SUNOS Solarpower gründet Niederlassung bei Nizza

Bouelem Benelfoul, Nicolas Rabah und Nieder- lassungsleiter Dr. Dieter Schischke mit Geschäftsführer Frank Hemme (v.l.)
Bouelem Benelfoul, Nicolas Rabah und Nieder-
lassungsleiter Dr. Dieter Schischke mit
Geschäftsführer Frank Hemme (v.l.)

Nach Griechenland hat der Osnabrücker Photovoltaik-Anbieter SUNOS Solarpower GmbH & Co. KG jetzt seine zweite Auslandsniederlassung gegründet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im sonnenreichen Süden Frankreichs bearbeite seit diesem Jahr Niederlassungsleiter Dr. Dieter Schischke mit seinem Team den Markt. "Die Entwicklung der Photovoltaik-Branche in Deutschland ist rund fünf bis sechs Jahre weiter fortgeschritten als hierzulande; es gibt dementsprechend einen großen Nachholbedarf. Mit dem Know-how aus der Osnabrücker Zentrale von SUNOS Solarpower sind wir sehr gut aufgestellt, und die ersten Kunden haben wir bereits gewonnen", erklärt Schischke.   Der Wirtschaftsingenieur betreibe selbst seit einigen Jahren eine PV-Anlage, sei jedoch mit deren Leistung nicht zufrieden gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb habe er sich eingehend informiert, wie die Technik effizienter, kostengünstiger und langfristig rentabel eingesetzt werden könne. Daraus sei die Geschäftsidee entstanden, das riesige Potenzial in der Provence sowie in anderen Regionen der "Grande Nation" zu nutzen. Über Kontakte nach Deutschland habe der "Wahl-Franzose" Schischke schnell den Weg zu SUNOS gefunden.


Photovoltaik für die Côte D’Azur

Die SUNOS-Niederlassung in der Region um Nizza, Cannes und Grasse an der Côte D’Azur will sowohl private Eigenheime als auch Gewerbe-Immobilien mit Solarstrom-Anlagen ausstatten. Unterstützt werde der Niederlassungsleiter unter anderem von Boualem Benelfoul, der die Projektabwicklungen bei SUNOS während eines mehrwöchigen Aufenthalts in der Hansestadt intensiv begleitet habe. Der Elektro-Installateur Nicolas Rabah sei mit der Firma Eden Development für die fachgerechte Montage der Anlagen verantwortlich, erklärt SUNOS in der Pressemitteilung.


Kooperation mit Unternehmen vor Ort

"Im Grunde genommen kopieren wir das erfolgreiche SUNOS-Geschäftsprinzip von Osnabrück nach Südfrankreich. Auch dort werden wir mit versierten örtlichen Unternehmen zusammenarbeiten. Die vor Ort erstellte Anlagenplanung wird in Osnabrück validiert, also überprüft und nach deutschem Standard abgesichert", führt SUNOS-Geschäftsführer Frank Hemme aus. Durch die Bestellung der Module und sonstigen Materialien über die deutsche Zentrale könne die Firma deutliche Einkaufsvorteile nutzen und in Form wettbewerbsfähiger Preise an ihre Kunden weitergeben. „Nicht zuletzt aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse aus Kopenhagen freuen wir uns umso mehr, durch unsere Tätigkeit auch in Frankreich Pionierarbeit leisten zu können und mit Solarstrom den Klimaschutz zu verbessern“, so Hemme weiter.

17.01.2010   Quelle: SUNOS Solarpower GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOS Solarpower GmbH & Co. KG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Erdbeben in Haiti: EG Solar e.V. ruft zu Spenden auf

Solarkocher Demonstration von Marie Josée Laguerre
Solarkocher Demonstration von
Marie Josée Laguerre

Das schwerste Erdbeben seit rund 150 Jahren verwüstete die Hauptstadt des bitterarmen Karibikstaates Haiti. Die Regierung rechnet mit mehr als 100.000 Toten, schreckliche Bilder dokumentieren die Lage im Katastrophengebiet in Haiti. Das Erdbeben habe unsägliches Leid über viele Tausende von Menschen gebracht, so der Entwicklungshilfeverein EG Solar e.V. in einer Pressemitteilung. EG Solar will sein Möglichstes zur Hilfe für die Notleidenden beitragen und ruft deshalb zu einer Spendenaktion für Solarkocher auf, die umgehend in das Katastrophengebiet geschickt werden sollen.   Der Entwicklungshilfeverein nutzt dabei seine langjährigen Kontakte zum Partnerverein "Haiti Kinder Hilfe e.V." Der Verein unterhält mehrere Schulen, Kinderheime und Krankenstationen. Seit 1994 werden dort Solarkocher von EG Solar erfolgreich zur Schulspeisung und zum Sterilisieren von medizinischen Geräten eingesetzt.


Sauberes Trinkwasser und warme Mahlzeiten

Was die Menschen nach dem Erdbeben vorerst am dringendsten zum Überleben brauchen, sind sauberes Trinkwasser und warme Mahlzeiten. Ein Solarkocher kocht pro Tag bis zu 50 Liter verunreinigtes Wasser ab und liefert genug Trinkwasser für 15 Menschen, jeden Tag. Marie Josée Laguerre, 1. Vorsitzende Haiti Kinder Hilfe, wird zusammen mit Ihrem Team in Haiti dafür sorgen, dass die gespendeten Solarkocher an Schulen, Krankenstationen und betroffene Familien verteilt und aufgebaut werden. Angesichts der dramatischen Ausmaße der Katastrophe seien viele Solarkocher nötig, betont EG Solar. Zwei Container habe der Verein für Hilfslieferungen bereits bereit gestellt, die schon bald nach Haiti verschifft werden sollen.


Eine Spende, die mehr als 20 Jahre Wirkung zeigt

Die Solarkocher tragen auch nach der Katastrophe über Jahre nachhaltig dazu bei, von anderen Energiequellen (z.B. Brennholz, Öl, Gas) unabhängig zu werden. Die Solarkocher sind robust und haben eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren. Solarkocher sorgen für warme Mahlzeiten (Kochen, Braten, Grillen, Backen) und generieren im Kleingewerbebereich Einkommen (z.B. Konservierung von Lebensmitteln, Betreiben von Garküchen, Färbereien). Langfristig sollen in Anbindung an die Schulen Werkstätten in Haiti entstehen, in denen der Solarkocher vor Ort gebaut werden kann.


Solarkocher gegen die Brennholzkrise

71 % des gesamten Energiebedarfs Haitis wird mit Brennholz gedeckt. Die Rodungen werden nicht ausgeglichen, somit sind bereits heute 97% der Waldbestände verschwunden. Dem einstigen Agrarland Haiti gehen damit die wichtigsten Lebensgrundlagen verloren. Die Bevölkerung verarmt zusehends, und ihre Energieversorgung wird immer schwieriger. Die Brennholzpreise in den Städten steigen immens, und auf dem Land müssen stundenlange Fußmärsche auf der Suche nach Brennholz in Kauf genommen werden. Der Einsatz von Solarkochern bringt Familien beträchtliche Energieeinsparungen, was indirekt zu einer Entlastung der Waldbestände führt.

Wer sofortige und nachhaltige Hilfe für die Erdbebenopfer leisten will, kann einen Solarkocher (Kosten: 250 EUR oder einen Teilbetrag) spenden. Mit einer Spende von nur 25 EUR kann für eine Person Trinkwasser abgekocht und können warme Mahlzeiten zubereitet werden. Spendenkonto der EG Solar e.V.: Konto-Nr.: 49 33 8; BLZ: 710 510 10; IBAN DE 47 7105 1010 0000 0493 38; SWIFT-BIC: BYLADEM1AOE bei der Kreissparkasse Altötting.

Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig; Spender erhalten eine Spendenquittung. Bitte geben Sie auf der Überweisung das Stichwort "Haiti Hilfe" sowie die vollständige Anschrift an, damit eine Spendenbescheinigung zugesandt werden kann.
Nähere Informationen zum Haiti-Verein unter: http://www.haitihilfe-online.de

16.01.2010   Quelle: EG Solar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EG Solar e.V.,


 

Klimaneutrale Energieversorgung: Fraunhofer ISE begleitet Stadtteil-Sanierungsprojekt in Freiburg

Sanierungsgebäude Bugginger Straße 50 im Quartier Weingarten
Sanierungsgebäude Bugginger Straße 50
im Quartier Weingarten

Mit dem Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung des Quartiers Weingarten in Freiburg im Breisgau startete Anfang Dezember das von der Freiburger Stadtbau FSB, der badenova WÄRMEPLUS und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam durchgeführte Forschungsprojekt "Weingarten 2020". Das Vorhaben gehe weit über eine Standardsanierung hinaus, berichtet das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer Pressemitteilung. Durch die Beteiligung der Forschung werde es möglich, den Primärenergiebedarf, d. h. den Energiebedarf, der für Beheizung, Trinkwassererwärmung, Lüftung, Klimatisierung und Beleuchtung sowie Hilfsenergien notwendig ist, gegenüber dem heutigen Stand der Technik nochmals deutlich zu reduzieren.  
Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium


Das Beispiel soll Schule machen und dazu beitragen, dass in Zukunft auch aus älteren Bestandsgebäuden nachhaltige Häuser mit geringem Energieverbrauch werden. Es soll zeigen, dass bei der Gebäudesubstanz eine weitere grundlegende Verbesserung der Möglichkeiten einer konsequenten und nachhaltigen energetischen Sanierung bei niedrigen Kosten möglich ist. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Schwerpunkts "Energieeffiziente Stadt".


Zukunftsfähiges Modell nachhaltiger energetischer Stadtsanierung


Ziel des Vorhabens ist laut Fraunhofer ISE die Planung, Umsetzung und messtechnische Analyse der energetischen Sanierung der Gebäude und der Energieversorgung dieses Stadtteils. "Der Primärenergieverbrauch aller Energiedienstleistungen wird um 30 Prozent gegenüber dem heutigen Zustand reduziert werden", so Sebastian Herkel, Leiter der Gruppe Solares Bauen am Fraunhofer ISE. "Das Vorhaben soll exemplarisch ein zukunftsfähiges Modell energetischer Stadtsanierung darstellen, um so den Pfad zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Energieversorgung aufzuzeigen." Die Reduktion des Energieverbrauchs habe auch Einfluss auf die Auslastung von Blockheizkraftwerken (BHKW). Bei der Sanierung werden Lösungen angestrebt, die einerseits eine Reduzierung des Wärmeverbrauchs bewirken, und andererseits die Laufzeiten des BHKW und damit die dadurch erreichbare CO2-Reduktion miteinander in Einklang bringen.


Sanierungsgebiet Weingarten West

Der westliche Teil des 1965-1969 entstandenen Freiburger Stadtteils Weingarten wird von 2007 bis etwa 2018 modernisiert. Das Areal, in dem rund 5800 Menschen wohnen, umfasst eine Fläche von etwa 30 Hektar. Die Wohnungen sind zum größten Teil im Besitz der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Freiburg, der Freiburger Stadtbau (FSB).

Die Wärmeversorgung der zu sanierenden Häuser erfolgt durch ein von der Freiburger Fernwärme GmbH betriebenes Fernwärmenetz, das zu 60 % durch ein Gas-Blockheizkraftwerk versorgt wird. Die Fernwärmeversorgung wurde seit den 60er Jahren zunächst auf der Basis eines Kohlekraftwerks sichergestellt, seit Ende der 90er Jahre durch ein hoch effizientes Blockheizkraftwerk mit sechs Megawatt (MW) elektrischer Leistung. In diesem wird umweltfreundlicher Strom für rund 15 000 Freiburger Haushalte produziert. Klaus Preiser, Geschäftsführer der badenova WÄRMEPLUS und der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH, ist vom Erfolg des Projekts überzeugt: "Auch wenn man das CO2 nur einmal reduzieren kann - durch Einsparung oder Stromerzeugung in Kraft-Wärme- Kopplung - gemeinsam mit einem der größten Bauträger der Region und dem international renommierten Fraunhofer ISE werden wir diesen Spagat zugunsten der Umwelt hinbekommen und innovative, Beispiel gebende Lösungen finden."


Sanierung im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt"


Im Sanierungsgebiet sind vier Gebäudetypen überwiegend aus den 1960er Jahren vorhanden: 16-geschossige Hochhäuser, acht- und viergeschossige Mehrfamilienhäuser sowie einige Nichtwohngebäude: die Evangelische Hochschule für Sozialwesen, die Kirche und das Gemeindezentrum, der Einzelhandel und ein Lebensmittelmarkt. Die Sanierung des Quartiers wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" durchgeführt und mit Zuschüssen von Bund, Land und der Stadt Freiburg unterstützt.

Nach Angaben des Fraunhofer ISE wird der Stadtteil Weingarten West in drei Abschnitten saniert. Innerhalb des ersten Abschnitts machten die vier Hochhäuser den Anfang, von denen als erstes bis zum Jahresende 2010 das Haus Bugginger Straße 50 realisiert werde. Die Planung der anderen Gebäudetypen starte in diesem Jahr.

Das geplante Investitionsvolumen allein der Freiburger Stadtbau betrage ca. 114 Mio. EUR für die Gebäudesanierung, zuzüglich der Investitionen für Maßnahmen weiterer Eigentümer sowie der Ausgaben für die Energieversorgung. "Weingarten 2020" stehe in der Tradition vergleichbarer Forschungsvorhaben der drei beteiligten Partner - "Solarhaus Tiengen 1979", "Solare Sanierung Sonnenäckerweg 1989" sowie aktuell das Forschungsvorhaben der Internationalen Energieagentur IEA "Advanced housing retrofit" - und stärke so die Innovationsfähigkeit der Region.

16.01.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Freiburger Stadtbau GmbH,


 

Photovoltaik-Technologieanbieter Manz erhält Auszeichnung für beste Investor-Relations-Arbeit im TecDAX

Wafer-Inspektions- system der Manz Automation AG
Wafer-Inspektions-
system der Manz
Automation AG

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, ist aus der Leserumfrage der Zeitschrift BÖRSE ONLINE "BIRD 2009" als Sieger in der Kategorie TecDAX hervorgegangen. Gleichzeitig habe Manz in der Gesamtwertung über die Indizes DAX, MDAX, TecDAX und SDAX hinweg unter den 160 größten deutschen börsennotierten Gesellschaften den sechsten Platz mit 67,0 Punkten erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und bedanken uns herzlich bei den Investoren, die an dieser Abstimmung teilgenommen haben. Der Preis ist gleichzeitig Ansporn, die Kommunikation mit unseren Anlegern weiter auszubauen und künftig auch verstärkt im Ausland neue Anlegerkreise zu gewinnen", erklärt Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation. Martin Hipp, als Finanzvorstand verantwortlich für den Investor-Relations-Bereich der Manz Automation, sieht im ersten Platz die Bestätigung der bisherigen Arbeit und ergänzt: "Auch im vergangenen Krisenjahr haben wir erneut besonderen Wert darauf gelegt, offen und transparent über unsere Unternehmensentwicklung und die weitere Strategie zu informieren. Es freut uns sehr, dass dies nun von unseren Anlegern gewürdigt wird."




Glaubwürdigkeit im Fokus der Befragung

Mit "BIRD 2009" erscheint die Leserumfrage von BÖRSE ONLINE bereits im siebten Jahrgang. Damit werde vor allem Privatanlegern eine Stimme gegeben, um zu erfahren, wie intensiv sich diese von großen Gesellschaften informiert fühlen, betont Manz in der Pressemitteilung. Bewertet worden sei die Informationspolitik der Unternehmen zur Geschäftsentwicklung, Strategie und Zukunftsperspektiven. Besonders im Mittelpunkt der Befragung hätten die Kriterien "Glaubwürdigkeit" und "Verständlichkeit der Kommunikation" gestanden. Zentrale Objekte der Bewertung seien der Geschäftsbericht als Aushängeschild der Gesellschaft und die Qualität des Onlineauftritts gewesen, heißt es in der Pressemitteilung.

16.01.2010   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Hans-Josef Fell: Schwarz-Gelb zieht den Stecker bei der deutschen Solarwirtschaft

Fell: Bundesregierung unter- stützt Atomwirtschaft und Solarkonkurrenz aus China
Fell: Bundesregierung unter-
stützt Atomwirtschaft und
Solarkonkurrenz aus China

"Die von Umweltminister Röttgen geplanten Kürzungen bei der Solarstromvergütung werden der deutschen Solarwirtschaft erheblichen Schaden zufügen", erklärte Hans-Josef Fell, Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen für Energiepolitik, anlässlich der geplanten Senkung der Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen. "Kürzungen von 16-17 % zusätzlich zu der Kürzung von 9 – 11 % vor gerade mal zweieinhalb Wochen sind für die meisten deutschen Unternehmen nicht verkraftbar.   Eine Reihe von Solarunternehmen schreiben bereits jetzt rote Zahlen. So wie die letzte Regierung Merkel die deutsche Biokraftstoffindustrie zerstört hat, zerstört Schwarz-Gelb jetzt den deutschen Mittelstand der Solarwirtschaft", warnt Fell.



Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Bundesumweltminister Röttgen halte Sonntagsreden über die technologische Bedeutung der erneuerbaren Energien, wolle aber die Forschungsmittel für die Photovoltaik 2010 sogar noch stärker reduzieren als die Solarstromvergütung - um fast ein Viertel, kritisiert Fell. "So verspielt Röttgen die Wettbewerbsfähigkeit einer ganzen Zukunftsbranche. Derweil verspricht die Bundeskanzlerin den Energiekonzernen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Begründet wird dies mit erhofften Einnahmen für die Erneuerbare-Energien-Forschung. Das ist das Gegenteil von Glaubwürdigkeit", so der Grünen-Sprecher.


Chinesische Solarunternehmen werden den deutschen Markt erobern

"Wer will, dass die deutsche Solarindustrie wettbewerbsfähig bleibt und die Kosten schnell senken kann, braucht eine Technologiestrategie für die Photovoltaik und einen verlässlichen deutschen Binnenmarkt. Davon ist bei der Bundesregierung nichts zu erkennen. Die einzigen Nutznießer der deutschen Energiepolitik sind die Atomwirtschaft und die Solarkonkurrenz aus China. Chinesische Solarunternehmen werden bei der schwarz-gelben Technologiepolitik nicht nur den deutschen Markt erobern, sondern auch in dem rasant wachsenden Weltmarkt die heutige Technologieführerschaft Deutschlands übernehmen", betont Fell.

15.01.2010   Quelle: Hans-Josef Fell; MdB; Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

BSW-Solar: Zu schnelle Senkung der Photovoltaik-Förderung gefährdet die Solarindustrie

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und Analysten warnen eindringlich vor einer zu raschen Senkung der Solarstrom-Förderung. Eine zusätzliche Reduktion der Fördersätze für Photovoltaikanlagen im zweistelligen Prozentbereich noch in diesem Jahr würden große Teile der deutschen Solarwirtschaft nicht überleben, warnt der Verband in einer Pressemitteilung. Rund 50.000 Arbeitsplätze stünden für diesen Fall in Deutschland auf dem Spiel. Bereits am 1. Januar 2010 war die Förderung für neue Solarstromanlagen turnusgemäß um rund zehn Prozent reduziert worden. Nach unbestätigten Medienberichten plane das Bundesumweltministerium, die Förderung im Sommer 2010 und zum Jahreswechsel 2011 nochmals um jeweils rund 15 Prozent zu senken. Laut einem Bericht des Nachrichtensenders n.tv plant der Bund, die Solarstrom-Vergütung bereits ab April um 16 bis 17 Prozent zu kürzen. Das Umweltministerium hingegen habe verlautbart, eine Entscheidung werde erst in der kommenden Woche getroffen. 

Solarwirtschaft: Produktion in Deutschland gefährdet

Der Bundesverband Solarwirtschaft zitiert eine Analyse der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vom 13.1. 2010, in der es heiße, eine Senkung der Solarstromförderung im zweistelligen Prozentbereich "bedeutet das Aus für den europäischen Produktionsstandort". Eine Tarifkürzung begünstige zudem die ostasiatischen Wettbewerber, die in diesem Fall verstärkt Marktanteile gewinnen würden, so die LBBW-Analyse. Hintergrund dafür seien vor allem Wechselkursvorteile und eine Unterbewertung der chinesischen Währung.

Bei einer zusätzlichen zweistelligen prozentualen Kürzung der Photovoltaik-Förderung würden Projektrenditen unter die von Analysten als kritisch betrachtete Marke zwischen sechs bis sieben Prozent sinken. "Das ist das notwendige Minimum, um Käufern neuer Photovoltaik-Anlagen einen ausreichenden Investitionsanreiz zu bieten und das Betreiberrisiko auszugleichen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).


2013 erreicht Solarstrom bei unverminderter Entwicklung den Steckdosenpreis

Die Solarbranche arbeite in einem harten internationalen Wettbewerb daran, ihre Produktionskosten kontinuierlich zu senken, betont der BSW-Solar. In den nächsten vier Jahren will die Branche zehn Milliarden Euro in den Ausbau von Solar-Fabriken und in die Solarforschung am Standort Deutschland investieren. 2013 könne Solarstrom vom eigenen Hausdach so auf dem Niveau konventioneller Verbraucher-Stromtarife erzeugt werden.


Spielraum für eine zusätzliche Reduzierung der Fördersätze in der Größenordung von fünf Prozent.

BSW-Solar Präsident Günther Cramer fordert: "Dafür brauchen wir den Rückhalt der Politik und eine zuverlässige Förderpolitik mit Augenmaß." Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hält eine schnellere Reduktion der Solarförderung zwar für möglich. Zusätzliche Absenkungen sollten sich jedoch nach seiner Auffassung an der Höhe des weiteren Marktwachstums orientieren. Über die bereits gesetzlich gültige Förderabsenkung Anfang 2010 und 2011 von jeweils rund 10 Prozent hinaus sei kurzfristig kein Spielraum mehr für Reduktionen im zweistelligen Prozentbereich. Auch bei starkem Marktwachstum dürfe die Förderung jährlich um maximal 14 Prozent sinken. Damit bleibe für diesen Sommer Spielraum für eine zusätzliche Senkung der Fördersätze in der Größenordung von fünf Prozent.


"Falsches wirtschafts- und klimapolitisches Signal"

Die Klimakonferenz von Kopenhagen habe gezeigt, dass internationale Vereinbarungen nicht rechtzeitig und nicht mit ausreichender Wirksamkeit zustande kommen, so der Solarverband. "Jetzt einen überzogenen Einschnitt bei der Solarförderung zu unternehmen, wäre politisch und wirtschaftlich das falsche Signal", unterstreicht Cramer. Eine FORSA-Umfrage aus dieser Woche belege die hohe Zahlungsbereitschaft der Bürger für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien, insbesondere für Solarenergie.

15.01.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Unternehmen eSolar will mit Penglai Electric Solarthermie-Kraftwerke mit 2 GW in China bauen

Solarturm-Kraftwerk von eSolar
Solarturm-Kraftwerk von eSolar

Das Unternehmen eSolar (Pasadena, Kalifornien), Anbieter modularer, skalierbarer Solarthermie-Kraftwerke, gab im Januar 2010 bekannt, es habe eine Lizenzierungsvereinbarung mit dem privaten Energieanlagenproduzenten und Dienstleister Penglai Electric (Penglai, Shandong, China) unterzeichnet. Gegenstand der Übereinkunft sei der Bau von solarthermischen Kraftwerken in China mit einer Nennleistung von mindestens zwei Gigawatt in den kommenden zehn Jahren. Laut Pressemitteilung handelt es sich dabei um das bislang größte CSP-Projekt des Landes. Für die ersten Kraftwerke mit 92 MW werde mit einem Baubeginn noch im Jahr 2010 gerechnet.   Penglai Electric geht davon aus, bis 2021 Kraftwerke mit der Solar-Technologie von eSolar auszustatten, die insgesamt eine Nennleistung von mindestens 2 GW haben sollen. Die Solarthermie-Anlagen sollen laut Pressemitteilung mit Biomasse-Kraftwerken gekoppelt werden. Penglai Electric will die regionale Wirtschaft fördern und einige der Anlagenteile von Unternehmen aus der Umgebung erwerben. Insgesamt erwarten die Unternehmen, dass die Solarkraftwerke jährlich 15 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.



Erstes großes Solarthermie-Kraftwerk in China

Laut Pressemitteilung wird das erste 92 MW-Kraftwerk in den Besitz des Unternehmens China Shaanxi Yulin Huayang New Energy Co. übergehen, welches es auch betreiben wird. "Bisher bietet eSolar die einzige CSP-Turmtechnologie mit erwiesener kommerzieller Reife und wirtschaflichter Machbarkeit an. Wir freuen uns, das erste Hybrid-Kraftwerk als Teil unseres 170 Quadratkilometer großen Yulin Alternative Energy Park zu bauen, dem größten Energiepark in China", sagte Zhao Weikang, Vorsitzender und Präsident von Shaanxi Yulin Huayang New Energy Co. Liu Guangyu, Vorsitzender und Vorstand von Penglai Electric, ergänzte: "Weil sie die Energie der Sonne nutzt, belastet die Technologie von eSolar die Umwelt bei der Produktion und während des Betriebs nur wenig - und sie ist zudem kostengünstig und kann den Ertrag pro Fläche Land maximieren". China ist momentan laut eSolar in Sachen Photovoltaik weltweit führend. Das angekündigte CSP-Abkommen sei landesweit das erste Vorhaben, bei dem konzentrierende Solarthermie zum Einsatz kommt. Die chinesische Regierung hatte kürzlich angekündigt, das Land werde bis zum Jahr 2020 rund 15 % seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken.

15.01.2010   Quelle: eSolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: eSolar,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

IntraSolar errichtet Energiepark in Willich mit 842 kW-Solarstromanlage

Der Entwurf des IntraSolar Energieparks erstreckt auf 140 Metern wie ein Sonnen- segel aus dem Erdreich
Der Entwurf des IntraSolar Energieparks
erstreckt auf 140 Metern wie ein Sonnen-
segel aus dem Erdreich

Auf dem Dach des neuen IntraSolar-Energieparks an der Charles-Wilp-Straße in Willich will das Mönchengladbacher Unternehmen IntraSolar die größte Photovoltaik-Pultdach-Anlage auf einer Gewerbeimmobilie in Deutschland errichten. Im März beginnen die Bauarbeiten, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Die Leistungswerte dieser Anlage sind rekordverdächtig. Nicht nur, dass diese Anlage von ihrer Modulleistung eine der stärksten der Welt ist, sondern auch die Flächenleistung ist einmalig", erklärt IntraSolar-Geschäftsführer Sia Honarvar.   Während konventionelle Flachdach-Anlagen für ein Kilowatt Leistung eine Fläche von 20 bis 30 Quadratmetern benötigten, komme die Anlage des Systemanbieters bei gleicher Leistung mit nur 5,40 Quadratmetern aus. Möglich werde dies durch die Verwendung der leistungsstärksten Solarmodule der Welt. Die 2.700 Hochleistungsmodule des amerikanischen Herstellers Sunpower (SPR 315 WHT) auf dem Dach des Energieparks werden eine Gesamt-Nennleistung von 841,995 Kilowatt (kWp) haben. Die Anlage wird laut IntraSolar pro Jahr rund 800.000 Kilowattstunden Solarstrom produzieren. Die Leistung reiche aus, um circa 230 Haushalte dauerhaft mit Strom zu versorgen.




Die Stadt Willich hat das Projekt gefördert. "Wir bekennen uns seit Langem zur erneuerbaren Energie und haben mit unserem Gründerzentrum Geothermie im Stahlwerk Becker aktiv einen Beitrag geleistet. Wir freuen uns, dass wir nun mit dem neuen IntraSolar-EnergiePark einen weiteren Schritt gehen können", erklärt Willichs Stadtkämmerer Willy Kerbusch. Geplant wurde das Dienstleistungszentrum von Bolzen Mehring und Partner. Das Architekturbüro entwickelte für das Objekt eine technische Gebäudeausstattung, das die Betriebskosten durch die Nutzung regenerativer Energien und einer Energiezwischenspeicherung um bis zu 60 Prozent senkt. Beteiligt am Projekt sind außerdem die Bauunternehmung Ernst Kreuder sowie Bienen und Partner. Die Gladbacher Immobiliengesellschaft wird das Projekt vermarkten.

15.01.2010   Quelle: IntraSolar Energie & Umwelt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IntraSolar Energie & Umwelt GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Netzparität von Solarstrom in Italien schon bald erreichbar

Italiens Photovoltaik-Markt wird ein Wachstum auf bis zu 600 Megawatt in diesem Jahr vorausgesagt. Anfang 2010 werden neue gesetzliche Regelungen zum "Conto Energia" erwartet. Die Einspeisetarife, die sich bisher noch auf das Ministerialdekret vom 19.02.2007 beziehen, werden voraussichtlich noch Anfang des Jahres 2010 gekürzt werden, berichtet die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Was das für die Solarstromerzeuger bedeutet, wird auf der "Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2010" (CIS-IT 2010) thematisiert.   Die Solarpraxis AG veranstaltet die CIS-IT 2010, um aktuelle Fragen zu diskutieren und Strategien für den weiteren Erfolg der italienischen Solar-Industrie zu erörtern. Rund 60 Experten werden am 11. und 12. Februar im Hilton Rome Airport Convention Center über aktuelle Entwicklungen berichten und Insider-Wissen vermitteln. Nach der Premiere im letzte Jahr mit mehr als 450 Teilnehmern verspricht die Conferenza dell’Industria Solare – Italia 2010 zu einem der wichtigsten italienischen Branchentreffpunkte für die Photovoltaik-Industrie zu werden. Neben hochkarätigem Fachwissen bietet die CIS-IT zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen.



Boomender italienischer Photovoltaik-Markt im Mittelpunkt

Die Konferenz richtet sich an die italienische Solarindustrie sowie Energieversorgungsunternehmen und Vertreter aus Politik, Presse, Finanzwesen, Behörden, Verbänden und Forschungseinrichtungen. Die zentralen Themen sind politische Rahmenbedingungen, Marktentwicklung, Finanzierung und Marketing rund um alle Formen der solaren Energiegewinnung. Im Fokus steht der boomende italienische Photovoltaik-Markt, auf den immer mehr Unternehmen aus dem Ausland drängen. Um die besonderen landestypischen Regelungen und Vorgehensweisen zu vermitteln, wurden hochkarätige Branchenexperten des Landes eingeladen. Darüber hinaus berichten Repräsentanten europäischer Solarverbände und Vertreter von internationalen Unternehmen über die globalen Perspektiven der verschiedenen Formen der Solarenergiegewinnung.
Die Solarpraxis AG erweitert ihre Dienstleistungsangebote für den italienischen Markt. In Kooperation mit Ambiente Italia, Mitveranstalter der Konferenz, bietet das Unternehmen die gutachterliche Betreuung von Photovoltaik-Projekten in Italien an. Die Zusammenarbeit umfasst die Begleitung der Genehmigungsverfahren, Ertragsgutachten sowie die Qualitätssicherung.
Die Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2010 wird unterstützt von der Sustainable Energy Europe Kampagne der Europäischen Kommission als "Energy Day".
Weitere Informationen zur Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2010 unter www.solarpraxis.de.

15.01.2010   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Unternehmen GEG AG gründet neuen Unternehmenszweig Projektmanagement und Consulting

Vorstand Dietmar Gerber
Vorstand Dietmar Gerber

Die GEG AG (Teningen) hat ihr Tätigkeitsfeld erweitert. Ab sofort übernimmt das Solar-Unternehmen das komplette Projekt- und Qualitätsmanagement im Bereich der regenerativen Energie sowie die Überwachung für ganzheitliche Solar-Projekte. Angesprochen werden sollen Investoren, Unternehmen im Industriebereich, Privatpersonen sowie Gemeinden und Kommunen, die in diese Branche investieren möchten. Weiter betätigt sich die GEG AG künftig als technischer Unternehmens- und Personalberater für die Solarwirtschaft. Vorträge zur regenerativen Energietechnik runden das Unternehmensspektrum ab. 




Photovoltaik zur Energiegewinnung etabliert

Dass die Solartechnik als Schlüsseltechnologie der Zukunft gilt, stehe für Experten außer Frage, betont das Unternehmen. Bereits vor Jahren habe sich der Einsatz solarstromtechnischer Anlagen als geeignete Form der Energiegewinnung etabliert. Auch in der Bevölkerung wachse das Bewusstsein für den Klimaschutz und der damit verbundene Umstieg auf regenerative Energiequellen. "Durch unsere jahrelange Erfahrung mit Projekten in der Solarstromtechnik kennen wir uns in der Branche aus. Somit sind wir in der Lage, unseren nationalen sowie internationalen Kunden diese Dienstleistungen anzubieten", erklärt GEG-Vorstand Dietmar Gerber.

Neben Qualität, Wirtschaftlichkeit und einem sozialen, verantwortungsbewussten Handeln ist der GEG AG der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ein besonderes Anliegen.
Dietmar Gerber: "Wir möchten unseren Kunden messbaren und nachhaltigen Nutzen vermitteln. Diese Werte bilden die Basis unseres Handelns und wirken sich somit auch positiv auf unsere Projekte aus."


Consulting und Immobiliencheck als weiteres Standbein

Außerdem will die GEG AG Unternehmen der regenerativen Energietechnik künftig bei der Personalsuche unterstützen und firmeninterne Personalanalysen durchführen. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Suche und Auswahl potenzieller Fach- und Führungskräfte für Solarunternehmen sowie der Beratung bei der Betriebsnachfolge. Zudem veranstalte die GEG AG regelmäßig Vorträge, in denen demonstriert werden soll, wie erneuerbare Energien zum Klimaschutz und zur Verbesserung der deutschen Wirtschaft beitragen können.

Eine weitere Dienstleistung, die die GEG AG in ihr Portfolio aufgenommen hat, ist der Immobiliencheck. Hier will das Solarunternehmen künftig als Schnittstelle zwischen Immobilienmaklern und interessierten Investoren von Privat- und Gewerbeobjekten fungieren. "Häufig verstecken sich hinter schönen Fassaden baufällige Gemäuer. Gerade die Energie- und Gebäudetechnik ist oft in einem desolaten Zustand", weiß Gerber. Im Falle einer Sanierung könnten auf den Investor enorme Kosten zukommen, denen der GEG-Immobiliencheck vorbeugen möchte. Eine detaillierte und fachmännische Analyse in Kombination mit einer Fotodokumentation sollen Käufer bei ihrer Entscheidung unterstützen.

14.01.2010   Quelle: GEG AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEG AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Weltneuheit: Schüco Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West

Flachdach-PV-System MSE 100 Ost/West.
Flachdach-PV-System MSE 100 Ost/West.

Die Schüco International KG (Bielefeld) bringt mit dem Flachdach-Montagesystem "MSE 100 Ost/West" eine Innovation für Flachdach-Photovoltaikanlagen auf den Markt. Mit dem in Ost/West-Ausrichtung aufgestellten, ballastfreien Dünnschicht-System lassen sich nach Angaben des Unternehmens durch eine sehr geringe und gleichmäßige Flächenbelastung neue Dächer erschließen – und das bei einer optimalen Ausnutzung der verfügbaren Dachfläche. 


Modulpaare bilden geschlossenes Kräftesystem für schnelle Montage mit wenigen Montagekomponenten

Die integrierte Rückseitenstrebe des Schüco Dünnschichtmoduls der AL Serie spielt für das Schüco Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West die zentrale Rolle: Sie ermöglicht die statisch sichere und vor allem schnelle Montage. Der Großteil der Komponenten eines konventionellen Montagesystems wird durch sie ersetzt. Bei der Montage werden immer jeweils zwei gegenüberliegende Module mit zwei First-Verbindern, die in die Rückseitenstreben der Module eingeschoben werden, zu dachförmig statischen Einheiten zusammengefügt. Diese haben eine Neigung von 10° und werden auf Bodenplatten fixiert, die gleichzeitig als Kabeltrassen dienen. Zug-seile, die immer zwischen zwei gegenüberliegenden Modulen gespannt werden, stabilisieren und sichern die Konstruktion. So entstehen aus einem System mit nur 4 veschiedenen Montagekomponenten ballastfreie und darüber hinaus statisch sichere Modulreihen mit dem Ergebnis einer sehr schnellen Montage. Das neue Schüco Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West wurde im September 2009 erstmalig im Rahmen der PVSec in Hamburg präsentiert.


Erste PV-Anlage mit Schüco MSE 100 Ost/West entsteht bereits

Die Soluwa GmbH mit Sitz im fränkischen Simmelsdorf beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Erstellung von Photovoltaikanlagen und dem Vertrieb von Wärmepumpenheizungen. "Dabei stehen bei uns ausschließlich deutsche Hersteller mit ihren qualitativ hochwertigen Produkten im Vordergrund", meint Ralf Kinauer, einer der beiden Geschäftsführer der Soluwa GmbH. Aktuell errichtet Soluwa in Erlangen eine ca. 500 kWp große Photovoltaik-Anlage. "Mit dem neuen Schüco Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West wird für das Objekt in Erlangen eine maximale Flächenausnutzung der zur Verfügung stehenden Dachfläche erreicht", so der zweite Geschäftsführer Klaus Kexel.


Ost/West-Ausrichtung und 10 Grad Modulneigung mit Schüco Dünnschichttechnologie

Schüco Dünnschichtmodule sind integraler Bestandteil des neuen Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West. Das System basiert auf den bereits im Modul integrierten Rückseitenstreben. Zudem können sie aufgrund ihrer Rahmenfreiheit und Diffuslichtnutzung mit einer Neigung von nur 10° aufgeständert werden, ohne auf hohe Erträge zu verzichten.


Flächenoptimierung für eine höhere Anlagenleistung

Bisher wurden Flachdachanlagen zur Ertragsoptimierung immer in Südausrichtung montiert. Wegen der Eigenverschattung und der notwendigen Dachbegehbarkeit muss ausreichend Abstand zwischen den Modulrahmen eingeplant werden. Die Lösung für diese Situation ist das Schüco Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West. Erstmals werde hier durch die Kombination aus Dünnschichttechnologie und einem neuen Ausrichtungskonzept eine Dachflächenausnutzung von bis zu 90 % realisierbar, so das Unternehmen. Dabei bleibe das Dach begehbar. Eine statische Einheit von zwei mittels First-Verbindern verbundenen Modulen nehme ca. 3 Quadratmeter ein. Die so entstehenden Modulreihen könnten dann bzgl. Modulanzahl - abhängig von Geländekategorie, Gebäudehöhe und Windlastzone - beliebig variiert werden. Die verfügbare Dachfläche könne auf diese Weise optimal genutzt werden, betont Schüco.


Ballastfreies System mit gleichmäßiger Flächenbelastung für breite Einsatzgebiete

Ein weiterer Vorteil des Flachdach-Montagesystems MSE 100 Ost/West-Systems sei die gleichmäßige Flächenbelastung, die pro Quadratmeter im Durchschnitt nur rund 14 kg betrage. Da keine punktuellen Belastungsspitzen entstehen, werde die statische Berechnung erheblich vereinfacht. Eine zusätzliche Beschwerung des Systems sei nicht notwendig. Das System sei vom I.F.I. Institut für Industrieaerodynamik GmbH der Fachhochschule Aachen auf Standsicherheit ohne zusätzliche Beschwerung bis zu 240 km/h laut Windgutachten getestet worden.


Für fast jeden Flachdachtyp geeignet

Das Flachdach-Montagesystem MSE 100 Ost/West eignet sich laut Hersteller für den Einsatz auf unterschiedlichsten Flachdach-Typen. Für die Montage müsse die Dachhaut nicht durchdrungen werden. Somit seien fast alle flach geneigten Dächer, gedämmt oder ungedämmt, bis zu einer Neigung von 10° für das neue System geeignet. Besonders durch die gleichmäßige und geringe Flächenbelastung seien nun viele Flachdächer für PV-Anlagen geeignet, die in der Vergangenheit aus statischen Gründen dafür nicht genutzt werden konnten.

14.01.2010   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,


 

SCHOTT Solar: Photovoltaik bleibt auch 2010 eine lohnende Investition

Solarmodul-Produktion bei SCHOTT Solar.
Solarmodul-Produktion bei SCHOTT Solar.

Laut SCHOTT Solar AG bleibt Photovoltaik auch im Jahr 2010 weiterhin eine krisensichere Einnahmequelle - auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert wird. Zu Jahresbeginn wurde die Einspeisevergütung für Solarstrom-Anlagen mit einer Nennleistung bis 30 Kilowatt (kWp) planmäßig um neun Prozent auf 39,14 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Doch dank der gesunkenen Modulpreise lohne sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage auch in diesem Jahr, betont SCHOTT Solar.   "In Anbetracht der politischen Diskussion um eine kurzfristige, nicht planmäßige Kürzung der Förderung, ist es wahrscheinlich, dass es für neu installierte Anlagen bereits im Laufe des Jahres weniger Geld geben wird. Daher ist der Zeitpunkt in Photovoltaik zu investieren gerade jetzt besonders günstig", sagt Lars Waldmann von SCHOTT Solar.


Gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre

Hauseigentümer, die ab dem 1. Januar 2010 eine Solaranlage in Betrieb nehmen, bekommen für den erzeugten Strom neun Prozent weniger Geld als im Vorjahr. Umso wichtiger sei es, auf leistungsstabile Solarmodule zu setzen, die auch nach vielen Jahren noch hohe Erträge ermöglichen, betont SCHOTT Solar. Dank solcher Qualitätsmodule und gefallener Preise für Solaranlagen falle die geringere Vergütung praktisch nicht ins Gewicht. Auch können Anlagenbetreiber auch weiterhin für 20 Jahre mit einer festen, gesetzlich garantierten Einspeisevergütung rechnen. Der Förderzeitraum beginnt mit dem Folgejahr der Inbetriebnahme. Dazu addiert sich die Förderung für das laufende Jahr der Inbetriebnahme ab dem Monat, in dem die Anlage ans Netz geht. Das heißt: die Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme kommt Betreibern 20 Jahre plus die verbleibenden Monate im Installationsjahr zugute.


Bonus für Solarstrom-Eigenverbrauch

Noch besser sind die Ertragsaussichten für Anlagenbetreiber, die ihren Solarstrom nicht komplett in das Netz einspeisen sondern einen Teil selbst verbrauchen. Dafür gibt es im Jahr 2010 einen Vergütungssatz von 22,76 Cent pro Kilowattstunde. Dazu kommen noch die ersparten Ausgaben für den Strom, den sonst ein Versorger liefern müsste.

14.01.2010   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

ET Solar schließt 1,48 MW-Solarkraftwerk für Wattner an das deutsche Stromnetz an

Die chinesische ET Solar Group Corp., ein in Nanjing (China) ansässiger Anbieter schlüsselfertiger Solarparks und integrierter Photovoltaik-Hersteller, berichtete Anfang Januar 2010, das Unternehmen habe eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 1,48 Megawatt (MW) in Deutschland fertig gestellt. Das Solar-Kraftwerk sei ungefähr 50 Kilometer südlich von München in der Nähe des bayerischen Ortes Pähl an das öffentliche Stromnetz angeschlossen worden.   Laut Pressemitteilung hat das deutsche Ingenieurteam von ET Solar das Solarkraftwerk entwickelt, geplant und errichtet sowie den Service übernommen. In der Solarstromanlage werden Photovoltaikmodule aus der chinesischen Produktionsstätte des Unternehmens eingesetzt. Mit dem Bau der Anlage wurde im November 2009 begonnen, bereits Mitte Dezember konnte sie an das Stromnetz des Anbieters E.ON angeschlossen werden.



32 Millionen Kilowattstunden Solarstrom in 30 Jahren erwartet

Die in Köln ansässige Wattner AG, ein Emissionshaus, das auf Projekte mit erneuerbaren Energien spezialisiert ist, realisierte das Vorhaben im Rahmen seines "SunAsset"-Fonds. Die Projektfinanzierung sei über zweie regionale Sparkassen erfolgt. Das Solar-Kraftwerk soll während der auf 30 Jahre angelegten Laufzeit rund 32 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren und damit ungefähr 20.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermeiden. Dennis She, Vizepräsident und Vertriebsvorstand von ET Solar, kommentiert: "Wir freuen uns über die Fertigstellung dieser Solaromstranlage und über unsere Partnerschaft mit Wattner. Dieses Projekt beweist, dass wir unsere Erfahrung bei der Projektentwicklung, der Planung und beim Bau sowie unsere hochwertigen Produkte und Kostenvorteile im Rahmen unserer Unternehmensstrategie erfolgreich einsetzen können".

14.01.2010   Quelle: ET Solar Group Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Abwasserbehörde weiht Megawatt-Photovoltaikanlage ein

Die Abwasserbehörde des Bezirks Western Riverside, Wells Fargo und SunPower haben am 7. Januar 2010 ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) im Klärwerk von West Riverside in Corona eingeweiht. SunPower hat die hoch effiziente Solarstromanlage geplant und errichtet sowie über Wells Fargo im Rahmen eines "Sale and Lease back"-Programms“ (Verkauf und Rückmiete) in Höhe von 100 Millionen US-Dollar finanziert, das von den Unternehmen bereits im Juni 2009 angekündigt wurde.   "Photovoltaik-Anlagen helfen öffentlichen Behörden, Kosten zu senken, und nützen der Allgemeinheit bei der Senkung von Treibhausgasen", erklärte die Vorsitzende der Abwasserbehörde, Brenda Dennstedt, die im Verwaltungsrat des Western Municipal Water District sitzt, einem Partner der Behörde. "Dieses System erzeugt etwa 25 Prozent des Stroms, der zum Betrieb der Kläranlage notwendig ist; das ist etwa so viel, wie für die Versorgung von 200 Haushalten pro Jahr gebraucht wird."




Nachgeführte Photovolatik-Module auf rund drei Hektar

Im Rahmen des Finanzierungsprogramms für das Solarkraftwerk schließt SunPower Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements, PPA) mit qualifizierten Kunden; Wells Fargo finanziert und wird Eigentümer der Anlage, die SunPower plant, baut, betreibt und wartet. Die Behörde bezieht den Solarstrom zu günstigen Preisen und profitiert von einer langfristigen Absicherung gegen steigende Strompreise. Die Behörde betont im Zusammenhang mit der Solarstromanlage nicht in erster Linie deren ökologische Vorteile. Auf einer Fläche von rund drei Hektar wurden Photovoltaik-Module von SunPower, die derzeit effizientesten auf dem Markt, zusammen mit dem "T20"-Nachführsystem von SunPower installiert. "SunPower bietet Hochleistungs-Solartechnologie und Fachkompetenz bei der Finanzierung, die Kunden hilft, bei ihren Stromkosten bestmöglich zu sparen", sagte Tom Werner, Geschäftsführer von SunPower. "Da wir bereits Erfahrung bei der Ausstattung von über 20 Wasserbehörden in den West-USA mit unseren Anlagen und Dienstleistungen haben, kann die Behörde auf die Zuverlässigkeit und Leistung dieser SunPower-Anlage zählen."

14.01.2010   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Wechselrichter: Rutronik veranstaltet Seminar für Hersteller

Die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH (Ispringen) stellt bei einem Seminar zum Thema Wechselrichter die technischen Anforderungen an die verwendeten Produkte sowie Lösungen für unterschiedliche Photovoltaik-Anwendungen vor. Das eintägige Seminar führt der Distributor in Zusammenarbeit mit seiner Tochterfirma Rusol (Weikersheim) durch, einem Vertriebsunternehmen für Photovoltaik. Es findet am 11. Februar 2010 in Weikersheim statt. Zur Zielgruppe zählen Entwickler sowie technische Einkäufer von Wechselrichterherstellern.   An Wechselrichter würden hohe und sehr spezifische Anforderungen hinsichtlich der elektronischen Komponenten gestellt, die eingebaut werden, betont Rutronik. Deshalb veranstaltet das Unternehmen ein Seminar speziell zu den einzelnen Bauteilen, bei dem Produktmanager und Applikationsingenieure von Rutronik die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Produkte und Lösungen vorstellen. Denn Rutronik sei nicht nur Spezialist für eine Vielzahl von Applikationen und Komplettlösungsanbieter mit einem breiten Produktportfolio an elektronischen Bauelementen, sondern durch die langjährige Erfahrung seiner Solar-Tochterfirma Rusol auch Experte für Photovoltaik.

Das Seminar decke alle Bereiche im und um den Wechselrichter ab: Elektromechanik, Halbleiter, Passive Bauelemente und Wireless Technologies. Die Themen reichen von MCU/DSP und ihrer Peripherie zur Steuerung, Regelung und Anzeige über den Einsatz von Folien- und Elektrolytkondensatoren und Lifetime-Berechung sowie die Impulsfestigkeit von Präzisionsshunts bis hin zu Smart Metering, offenem Energiemanagement und Schnittstellen zum Internet. Auf der parallel veranstalteten Hausmesse können sich die Seminarteilnehmer weiter über die vorgestellten Produkte informieren und individuelle fachspezifische Fragen mit den anwesenden Fachleuten klären.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter www.rutronik.com/events.

14.01.2010   Quelle: Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: SolarWorld gibt umfangreichste Leistungsgarantie der Branche; Konzern unterstreicht Qualitätsführerschaft

SolarWorld gibt für alle ab 2010 installierten Module 25 Jahre lineare Leistungs- garantie
SolarWorld gibt für alle ab
2010 installierten Module
25 Jahre lineare Leistungs-
garantie

Die SolarWorld AG unterstreicht mit ihrer neuen Leistungsgarantie für Solarstrom-Module erneut die Verlässlichkeit und Qualität ihrer Produkte. Als erstes Unternehmen der Branche statte die SolarWorld AG alle ab 2010 installierten Photovoltaik-Module für 25 Jahre mit einer linearen Leistungsgarantie aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dieser richtungsweisenden Neuheit sichere SolarWorld die Investition der Kunden in ihre Solarstromanlage deutlich besser ab.   "Wir investieren bewusst seit Jahren in unsere Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, um Qualität und Leistung unserer Produkte kontinuierlich zu optimieren", kennzeichnet Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, die Strategie des Unternehmens. "Wir wissen, was unsere Produkte leisten und geben diese Sicherheit über die lineare Leistungsgarantie an unsere Kunden weiter.“ In diesem Zusammenhang habe der Konzern auch die Gewährleistung für seine Module von zwei auf fünf Jahre verlängert.


SGS-Zertifikat ergänzt Gütesiegel von TÜV, VDE und UL

Die Qualitätsmodule von SolarWorld, Testsieger im aktuellen Langzeittest der Fachzeitschrift Photon, seien hohen Belastungen gewachsen. So beispielsweise in der Landwirtschaft, wo die Solarstrommodule auf Stallungen häufig Ammoniakemissionen ausgesetzt sind. Bei allen verwendeten Materialien, insbesondere Rückfolie, Kabel, Stecker und Silikone, sei die Ammoniakbeständigkeit durch einen Alterungstest bei dem Schweizer Prüfinstitut SGS nachgewiesen worden. Mit dem SGS-Zertifikat ergänze die SolarWorld AG die für ihre Module bereits bestehenden Gütesiegel wie beispielsweise von TÜV, VDE und UL.


Lineare Leistungsgarantie: mindestens 80,2 % der Nennleistung im 25. Betriebsjahr

Marktübliche Garantien gewährleisten dem Kunden nur eine gestufte Leistungszusage, so zum Beispiel für die ersten zehn Jahre 90 Prozent der unteren Nennleistung sowie 80 Prozent ab dem elften Jahr. Die neue lineare Leistungsgarantie der SolarWorld besagt, dass die tatsächliche Leistung der Solarstrommodule im ersten Jahr des Betriebs mindestens 97 Prozent der Nennleistung beträgt sowie ab dem zweiten Jahr des Betriebs jährlich um nicht mehr als 0,7% der Nennleistung abnimmt. Damit müssen die SolarWorld Solarstrommodule nach Ablauf der Garantie im 25. Betriebsjahr eine tatsächliche Leistung von mindestens 80,2% der Nennleistung aufweisen. Die Leistungsgarantie richtet sich nach dem beim Kauf gültigen Service-Zertifikat.

13.01.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarwirtschaft: Solarstrom bereits 2013 auf Niveau der Verbraucher-Stromtarife, Einspeisetarife können um bis zu fünf Prozentpunkte schneller gesenkt werden

Solarenergie trägt zum Schutz der Verbraucher, zur Versor- gungssicherheit und zu Erreichen der Klimaziele bei.
Solarenergie trägt zum Schutz
der Verbraucher, zur Versor-
gungssicherheit und zu
Erreichen der Klimaziele bei.

Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) lässt sich Solarstrom bereits in vier Jahren auf deutschen Dächern zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Möglich werde dies durch Erfolge bei der Kostensenkung, durch die Weiterentwicklung der Technologie und durch einen beschleunigten Photovoltaik-Marktausbau. Auch die hohe Investitionsbereitschaft der Bürger trage maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Solarenergie bei. Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer am 13.01.2010 veröffentlichten FORSA-Umfrage bereit, deutlich mehr Geld für die Markteinführung von Solarenergie zu zahlen. 



Solarstrom-Förderung soll bei anhaltendem starken Marktwachstum jährlich um bis zu fünf Prozentpunkte schneller gesenkt werden

Der BSW-Solar hat deshalb das Dialogangebot der Politik zur Überprüfung der Solarstromförderung aufgegriffen und ist mit einem Vorschlag zur Senkung der Solarförderung in die politischen Gespräche dieser Woche gegangen. Das Konzept des BSW-Solar sieht vor, dass die Photovoltaik-Förderung bei anhaltendem starken Marktwachstum jährlich um bis zu fünf Prozentpunkte schneller gesenkt wird, als bislang gesetzlich vorgesehen. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkt die Solarförderung bislang um rund neun Prozent im Jahr.
"Solarstrom vom eigenen Dach ist dann bereits zum Ende dieser Legislaturperiode so günstig wie Strom aus der Steckdose", so BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig. "Damit trägt Solarenergie langfristig entscheidend zum Schutz der Verbraucher, zur Versorgungssicherheit und dem Erreichen der Klimaziele bei." Gleichzeitig schaffe das Konzept des BSW-Solar Planungs- und Investitionssicherheit für die Solarbranche und Verbraucher.


Forsa-Umfrage: 71 Prozent der Bundesbürger bereit zu stärkerer Solarstromförderung

Eine überwiegende Mehrheit der Bundesbürger hat diese Vorteile für sich erkannt. Das zeigt eine am 13.01.2010 veröffentlichte Forsa-Umfrage: 71 Prozent der Befragten sind demnach bereit, über ihre Stromrechnung einen merklichen Beitrag für den Ausbau der Photovoltaik zu leisten. Die Bürger stimmten einer Erhöhung der Solarstromförderung von derzeit etwa drei Prozent ihrer Stromrechnung auf fünf Prozent zu. Dies würde eine vorübergehende Mehrbelastung eines Durchschnittshaushaltes von etwa 1,60 Euro im Monat bedeuten.

Dieses Geld sei gut angelegt, so BSW-Solar Präsident Günther Cramer: "Die Solarstrombranche investiert in den nächsten vier Jahren rund zehn Milliarden Euro am Standort Deutschland in Ausbau und Modernisierung der Photovoltaik-Produktion und in die Forschung". Dabei zählt die Branche in Deutschland derzeit bereits rund 55.000 Beschäftigte. So kann die unerschöpfliche, sichere Ressource Solarstrom als wichtige Säule der Energieversorgung etabliert und ausgebaut werden: "Zu den Vorteilen von Solarstrom zählt, dass er vor allem zu Spitzenlastzeiten und verbrauchernah erzeugt wird", so Cramer weiter.

In über 100 Fabriken in Deutschland werden vom Silizium bis zur fertigen Anlage Solarkomponenten hergestellt. Ihre Produkte erfreuen sich auch im Ausland zunehmender Beliebtheit: Deutsche Solarunternehmen und ihre Zulieferer haben 2009 Exportumsätze von über fünf Milliarden Euro erreicht.




13.01.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Masdar PV errichtet renditeträchtige Solarstromanlage auf eigener Produktionshalle in Ichtershausen

Masdar PV produziert großflächige Dünnschicht-Solarmodule.
Masdar PV produziert großflächige
Dünnschicht-Solarmodule.

Masdar PV, Hersteller von Hightech-Dünnschicht-Solarmodulen, hat auf dem Dach der eigenen Fertigungshalle in Ichtershausen eine Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 260 Kilowatt (kW) Leistung installiert. Da die Solarstromanlage noch im Dezember 2009 an das Stromnetz angeschlossen wurde, sicherte sich die Gesellschaft für interessierte Investoren noch die lukrative Einspeisevergütung für diese Photovoltaik-Aufdachanlage. In der Konzeptions- und Bauphase setzte Masdar PV auf den Systemintegrator Colexon Energy AG, mit dem auch weitere gemeinsame Projekte in Vorbereitung seien.  "Wir sind stolz darauf, dass wir als Systemintegrator für dieses erste gemeinsame Projekt von Masdar PV ausgewählt wurden", sagt Thorsten Preugschas, Vorstand von Colexon Energy AG. Insgesamt wurden 2.900 Module mit jeweils 90 Watt Leistung von dem Projektpartner parallel zum Hallendach montiert, wodurch die Dachfläche optimal genutzt wird. Bei dachparalleler Montage eignen sich Masdar PV-Solarmodule hervorragend, da sie weniger empfindlich als kristalline Module auf einen nicht optimalen Montagewinkel reagieren. "Unsere Solarmodule können auf nahezu jedem Hallendach montiert werden. Interessierte Dach-Eigentümer sollten daher mit uns in Kontakt treten, um die perfekte Lösung für jede Situation gemeinsam zu entwickeln", erläutert Dr. Rainer Gegenwart, CEO von Masdar PV.




Solarmodul-Tests mit unterschiedlichen Wechselrichtern

Für Masdar PV dient die Photovoltaik-Aufdachanlage künftig auch als Testareal. "Wir wollen die Installation auch nutzen, um den Energieertrag unserer Solarmodule in Verbindung mit unterschiedlichen Wechselrichtern zu erproben", erläutert Joachim Nell, Technik-und Produktionschef von Masdar PV. Aus diesem Grund werden sowohl Produkte von Xantrex Technology Inc. als auch von SMA Solar Technology AG eingesetzt. Die Masdar PV Aufdachanlage wurde in nur 30 Tagen installiert und noch vor dem 31. Dezember 2009 an das Stromnetz angeschlossen. "Wir rechnen damit, dass diese Anlage rund 223.000 kWh pro Jahr produziert und somit knapp 200 Tonnen CO2 eingespart werden", berichtet Dr. Rainer Gegenwart.

Mit dem Bau sichert sich Masdar PV die für 20 Jahre garantierte Solarstrom-Einspeisevergütung für Aufdachanlagen in Höhe von 0,4037 €/kWh. "Da wir mit unserer Solaranlage eine lukrative, langfristige Investition mit einer attraktiven Rendite bieten können, planen wir, das Gesamtsystem an einen Investor zu verkaufen", sagt Joachim Nell. Der Vorteil für den Investor sei offensichtlich: Durch die direkte Nähe zum Modulhersteller gebe es wohl kaum einen Ort mit einem besseren Kundenservice.


13.01.2010   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

pvresources-Jahresrückblick 2009: Deutschland führt den weltweiten Markt der großen Photovoltaik-Kraftwerke an

Solarpark Straßkirchen, mit 54 MWp die größte 2009 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage
Solarpark Straßkirchen, mit 54 MWp die
größte 2009 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage

Der Photovoltaik-Markt des Jahres 2009 war eindeutig: Deutschland gefolgt von Italien, USA und der Tschechischen Republik, berichtet das Solarserver-Partnerportal pvresources.com. In den genannten Ländern sei so viel Photovoltaik-Leistung neu installiert worden wie nie zuvor. Deutschland habe die installierte Leistung von PV-Kraftwerken mit einer Leistung von 200 Kilowatt oder mehr fast verdoppelt; die kumulierte installierte Leistung betrug Ende 2009 rund 1,3 Gigawatt (GW). Zirka 600 MW gingen allein im Jahr 2009 an das Netz. 





Kräftiger Zubau auch in Italien, der Tschechischen Republik und in den USA

Der italienische Markt hat sich laut pvresources im Jahr 2009 ebenfalls sehr schnell entwickelt. pvresources geht davon aus, dass neue Anlagen mit zirka 200 MW installiert wurden. In der Tschechischen Republik gingen im vergangenen Jahr neue Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab mit knapp 100 MW an das Netz. Mit einem Zubau von mehr als 100 MW sei 2009 auch für die USA das bislang erfolgreichste Jahr gewesen.


Beachtliches Wachstum in Kanada und China

Ein großer Fortschritt sei in auch in Kanada zu beobachten gewesen (Zubau mehr als 60 MW) sowie in China und Belgien. Neue Megawatt-Anlagen seien auch in Frankreich, Griechenland und Bulgarien an das Netz gegangen. In Europa entwickelten sich weitere Märkte, wie z.B. in Bulgarien und Frankreich. Im asiatischen Markt sind mehrere MW-Anlagen in China fertiggestellt worden. Dort sei auch weiterhin mit starkem Wachstum zu rechnen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist 2009 eine 10 MW-Anlage in der Stadt Masdar in Betrieb genommen worden.

Nach einer Schätzung von pvresources beträgt die gesamte installierte Leistung der großen PV Anlagen (ab 200 kW) derzeit weltweit mehr als 5,5 GW.

Weitere Informationen: http://www.pvresources.com

13.01.2010   Quelle: pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-CELLS International GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

CNPV weiht Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 2 MWp und 1,1 MWp in der Republik Tschechien ein

PV-Produktion bei CNPV in Dongying (China)
PV-Produktion bei CNPV in Dongying
(China)

CNPV Solar Power SA, integrierter Photovoltaik-Hersteller mit Sitz in Dongying (China), gab am 11.01.2010 die Ende Dezember 2009 erfolgte Fertigstellung und Einweihung der von dem Unternehmen Stand-By Europe entwickelten, bodenmontierten Photovoltaik-Systeme mit Nennleistungen von zwei Megawatt (MWp) und 1,1 MWp in der Tschechischen Republik bekannt. Die bodenmontierten Solarstromanlagen seien im Auftrag privater Anleger in der Republik Tschechien an den Standorten Kosorin (2,0 MWp) und Malsice Cenkov (1,1 MWp) gebaut und von Unicredit Leasing bzw. von der Volksbank finanziert worden.   Die Installation wurde gemäß dem bereits bekanntgegebenen Vertriebsabkommen zwischen dem Unternehmen und dem strategischen Partner Stand-By Europe aus der Republik Tschechien mit Solarmodulen von CNPV ausgestattet.



Weitere Photovoltaik-Projekte in Osteuropa geplant

Die Photovoltaik-Kraftwerke seien seit Dezember 2009 voll betriebsbereit und stellten eine Investition von 11 Millionen Euro dar. Die 3,1 MWp PV-Systeme produzieren laut CNPV jährlich 2.759 Megawattstunden Solarstrom, was dem Verbrauch von nahezu 1.100 Wohnungen entspreche und somit den Ausstoß von 3.159.055 Tonnen CO2 in die Atmosphäre vermeide. "Wir sind sehr erfreut, dass wir die hochwertigen Module für diese große, 3,1 MWp-PV-Anlage, die Stand-By Europe und Lumen als eine der bisherigen PV-Sonderanlagen in der Republik Tschechien installiert haben, liefern konnten", sagten Zhang Shunfu, Vorstand von CNPV, und B. Veerraju Chaudary, Vorstandsmitglied von CNPV. "Wir sind ganz begeistert, dass wir unsere Geschäftsbeziehungen mit Stand-By Europe, einem unserer wichtigsten strategischen Partner, weiter haben festigen können, und wir gehen davon aus, dass wir auch künftig, nicht nur in der Republik Tschechien, sondern mit dem sich ausweitenden Geschäft auch in anderen Ländern Osteuropas eng werden zusammenarbeiten können."

Vaclav Prihoda und Jan Buric, Geschäftsführer von Stand-By Europe, und Tomas Novak, Geschäftsführer von Lumen, ergänzten: "Wir sind hoch erfreut, bei der Durchführung dieses bedeutenden Projekts CNPV mit seinen hochwertigen und hoch leistungsfähigen Modulen und dem hervorragenden Kundendienst als Partner an unserer Seite gehabt zu haben. Die Durchführung dieser Projekte stellt erneut das Know-how und die Erfahrung von Stand-By Europe und Lumen bei der Umsetzung von Photovoltaik-Projekten im industriellem Maßstab unter Beweis."

13.01.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CNPV Solar Power SA,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bürger Solar Willich: Unerwartet großer Erfolg mit Photovoltaik-Anlage; Warteliste für weitere Anteile

Willich setzt auf Solarstrom
Willich setzt auf Solarstrom

Die Initiatoren der Bürger Solar Willich eG berichten in einer Pressemitteilung, alle verfügbaren Anteile seien vergeben - und das schon in den vergleichsweise wenigen Monaten seit Bestehen der eG. Einer der geistigen Väter der umweltfreundlichen Genossenschaft, Heinz-Wilhelm Hermeling, Vorstand der Volksbank Mönchengladbach, kommentiert: "Wir bekommen nach wie vor Anfragen von interessierten Bürgern zu den Anteilen, deshalb haben wir eine Warteliste angelegt. Wir planen demnächst neue Photovoltaik-Anlagen, um weitere Anteile anbieten zu können."   Die Stadt Willich sei auf dem besten Weg, eine ökologisch vorbildliche Kommune am Niederrhein zu werden, so der Banker: "Das schenken sich die Bürger allein durch ihr unglaubliches Engagement."


17 städtische Dächer für Solarstromanlagen

Die Bürger Solar Willich eG ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Willich GmbH, der Geobit Ingenieur-Gesellschaft mbH, der Grundstücksgesellschaft der Stadt Willich mbH und der Volksbank Mönchengladbach eG. Ziel ist die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dächern der Stadt Willich. Die Bürger Solar Willich wurde am 24. April 2009 als Genossenschaft in Willich gegründet. Die ersten Solarstromanlagen gingen im Juli 2009 an das Netz. Die Stadt Willich stellt für das Projekt insgesamt 17 Dächer zur Verfügung. Zur Planungssicherheit werden diese für einen Zeitraum von 20 Jahren angemietet. Das Gesamtvolumen der Investition liegt bei 2,5 Millionen Euro.



Solarstrom-Produktion auch an wenigen hellen Stunden pro Tag

"Alle Arbeiten an den kommunalen Dächern seien zeit- und fachgerecht ausgeführt worden. Die Solarstrom-Anlagen seien in Betrieb und lieferten den gewünschten umweltfreundlichen Strom. "Selbst bei diesem Winterwetter. Die wenigen hellen Stunden am Tag reichen dafür aus", so Michael Dieker, Vorstandsmitglied der Bürger Solar Willich. Wer sich für Anteile an der Bürgersolar Willich eG interessiert, findet in Sven Möllenbrink, Volksbank Mönchengladbach, den richtigen Ansprechpartner: 02161/5861-0. Weitere Infos auch unter: www.buerger-solar-willich.de

13.01.2010   Quelle: Bürger Solar Willich eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bürger Solar Willich eG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaikforum mit neuem Internetauftritt

Der neue Internetauftritt des Photovoltaikforums
Der neue Internetauftritt des Photovoltaikforums

Nach nunmehr fünf Jahren Internetpräsenz hat das Photovoltaikforum seinen Internetauftritt neu gestaltet. Auf www.photovoltaikforum.com erwartet die Nutzer ein frisches, modernes Layout sowie eine Vielzahl neuer Funktionen. Die neue Foren-Software biete den Administratoren viel Spielraum für Erweiterungen und die Verwirklichung neuer Projekte, berichtet der Betreiber in einer Pressemitteilung. Von den Neuerungen sollen sowohl Privatpersonen als auch Hersteller profitieren.   "Mit der neuen Software lassen sich viele Elemente verwirklichen, die den Nutzern die Übersicht in unserem mittlerweile doch stark gewachsenen Forum erleichtern und ihnen überdies zahlreiche Zusatz-Features im Benutzerprofil zur Verfügung stellen. Besonders freuen wir uns aber über die baldige Verwirklichung der seit langem geplanten Wechselrichterdatenbank, für die wir endlich die Grundlagen gelegt haben", freut sich Jürgen Haar, der Betreiber des Photovoltaikforums. Ein besonderes Extra findet sich auf der Portalseite: Hier wird die Gesamtleistung des Photovoltaikforums angezeigt, d.h. die Summe der Leistung, die von den Photovoltaik-Anlagen aller angemeldeten Betreiber erbracht wird. Als weiteres Schmankerl bietet das Forum den Usern fortan die Möglichkeit, eine Bildergalerie zu nutzen.



Neue Software mit umfassenden Such- und Sortierfunktionen

Im Zuge der Umstellung der Foren-Software wurde auch die Moduldatenbank komplett neu programmiert. Mit über 9.000 Modulen und ihrer umfassenden Such- und Sortierfunktion, die u. a. zwischen aktuell verfügbaren und archivierten Modulen unterscheidet, ist sie in dieser Form wohl einzigartig. Aufgrund zahlreicher Nachfragen von Herstellern bietet das Photovoltaikforum ab 2010 den Anbietern an, ihre Produkte selbst in die Datenbank einzupflegen und somit kostenlos der Öffentlichkeit zu präsentieren. Interessierte Unternehmen können sich an die Kontaktadresse wenden.

Zu den Neuerungen, die künftig im Forum zu finden sein werden, gehört neben der Wechselrichterdatenbank eine verbesserte Möglichkeit für User, Angebote zur Bewertung einzureichen. Dank eines mit Pflichtfeldern versehenen Angebotsformulars, das sich automatisch öffnet, wird den Nutzern übersichtlich angezeigt, welche Angaben ein sinnvolles Angebot liefern muss, was den vielen uneigennützigen Helfern überdies die Beurteilung der Angebote erleichtert.

Das Photovoltaikforum ist ein unabhängiges Portal rund um die Photovoltaik (PV). Neben Hilfestellungen zur Planung einer PV-Anlage werden vorhandene Angebote fachlich qualifiziert beurteilt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Im Herstellerbereich können kundenorientierte Unternehmen einen individuellen eigenen Supportbereich nutzen. Mit nach eigenen Angaben über 32.000 Mitgliedern ist das Photovoltaikforum die größte Internetplattform für Solarenergie im deutschsprachigen Raum.

12.01.2010   Quelle: Photovoltaikforum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaikforum GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

"SunCarrier"-Großauftrag: GILDEMEISTER mit Photovoltaik-Systemen in Italien weiter auf Wachstumskurs

"Sun Carrier" von a+f.

Die a+f GmbH (Würzburg) hat einen weiteren Großauftrag zur Errichtung von Solarparks in Süditalien erhalten, berichtet die GILDEMEISTER AG (Bielefeld) in einer Pressemitteilung. Es handle sich um den Folgeauftrag eines deutschen Investors. Das Projekt habe einen Gesamtwert von 37,8 Millionen Euro. a+f setze ihren seinen erfolgreichen Wachstumskurs in Italien fort. Der Großauftrag umfasst die Lieferung von Photovoltaik-Nachführsystemen vom Typ "SunCarrier", die auf einer Fläche von 31,5 Hektar in Apulien (Süditalien) errichtet werden sollen.  "Italien gilt als das Sonnenland mit außerordentlich hohen Einstrahlungswerten. Die Vergütung in Süditalien ist daher besonders attraktiv, aufgrund der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unserer SunCarrier erreichen wir für unsere Investoren die größtmögliche Sicherheit", so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Thomas Petsch. Seit dem Einstieg in die Solartechnik habe a+f Solarstrom-Anlagen in Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland, Südkorea, Tschechien, Bulgarien, Indien, China und Japan installiert. Künftig will a+f auch am wachsenden US-amerikanischen Solarmarkt partizipieren. "Auch dieser Solarmarkt ist für uns sehr interessant und bietet erhebliches Potenzial", so Petsch weiter.


Das Würzburger Unternehmen ist auf die Entwicklung, Planung, Vermarktung, Installation sowie den Betrieb und Service von Solarstromanlagen spezialisiert. Bei der Umsetzung seiner internationalen "SunCarrier"-Marktstrategie profitiert a+f von dem weltweit flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz des GILDEMEISTER-Konzerns.

12.01.2010   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Carpevigo AG stellt weiteren 1,3 MW-Solarpark in Niederbayern fertig

Solarpark Osterhofen der Carpevigo AG (1,33 MWp)
Solarpark Osterhofen der Carpevigo AG (1,33 MWp)

Planmäßig hat die Carpevigo AG (Holzkirchen) kurz vor der Jahreswende im niederbayerischen Osterhofen einen weiteren Solarpark in Betrieb genommen. Die Anlage mit einer Leistung von 1,33 Megawatt (MWp) werde pro Jahr 1.416 Megawattstunden (MWh) Solarstrom erzeugen und der Umwelt damit 1.400 Tonnen CO2 pro Jahr ersparen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Carpevigo AG setze bei ihren Photovoltaik-Kraftwerksprojekten neben Italien, Tschechien und Spanien auch weiterhin auf Standorte in Niederbayern.   Der Solarpark Osterhofen wurde auf einem 4,46 Hektar großen Areal am Ortsrand der Gemeinde Osterhofen im Landkreis Deggendorf realisiert. Bei der Bauleitung und Durchführung der Baumaßnahmen hatte die Carpevigo AG mit der Solea AG auf einen bewährten Partner gesetzt. Die Anlage wird von der Carpevigo AG in den eigenen Bestand übernommen und von der Carpevigo Management GmbH während der geplanten Betriebsdauer von 20 Jahren bewirtschaftet.



Einheitliche technische Konzeption und ausschließliche Verwendung von Qualitätsprodukten

Die Sparkasse Passau ist Finanzierungspartner des Projekts. Mit entscheidend für das Engagement des größten Finanzdienstleisters im Landkreis Passau sei der von der Carpevigo AG im Jahr 2007 ebenfalls im Landkreis Deggendorf mit identischer technischer Konzeption realisierte Solarpark Plattling gewesen. Seit der Netzanbindung liefere diese mit einer Leistung von 1,66 MWp geringfügig größere Anlage Erträge, die rund 10 % über der Planung liegen. Als entscheidende Erfolgsfaktoren sieht Carpevigo-Vorstand Jens F. Neureuther die einheitliche technische Konzeption aller Solarparks und die ausschließliche Verwendung von Qualitätsprodukten namhafter Hersteller. Dies umfasst eine feste Ausrichtung der Solarmodule und eine Unterkonstruktion mit Stahleindrehfundamenten der PV-EIWA Systemtechnik, einer Tochtergesellschaft der Solea AG. Die Dünnschichtmodule liefert First Solar, die Wechselrichter stammen vom deutschen Marktführer SMA.

12.01.2010   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Effizienz beim SYSTAIC-Energiedach: Prämierte Solararchitektur auf der DEUBAU 2010

SYSTAIC Energiedach 2010 als eingedecktes Dach
SYSTAIC Energiedach 2010 als eingedecktes
Dach

Vom 12. bis 16. Januar findet in Essen die wichtigste diesjährige Baufachmesse statt, die DEUBAU 2010. Ein besonderer Schwerpunkt ist das nachhaltige Bauen und somit der Themenkomplex "Energie". Die auf Photovoltaik-Integration spezialisierte systaic AG zeigt daher ihr preisgekröntes Energiedachsystem - erstmals in Deutschland - in einer neuen Ausführung, das Strom und Wärme noch effizienter als bisher aus der solaren Strahlungsenergie generieren kann.   Hoher Besuch wird gleich am ersten Messetag erwartet: Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, besucht am Mittag des 12. Januar den SYSTAIC-Stand in Halle 12. Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, wird den Bundesminister begrüßen und über aktuelle Entwicklungen des Energiedachs informieren; auch die neusten SYSTAIC-Solarlösungen für Fahrzeuge werden thematisiert.





Energieeinheiten ersetzen herkömmliche Dachziegel

SYSTAIC-Dächer für Wohnhäuser basieren auf quadratischen, gebäudeintegrierten Energieeinheiten. Da die gesamte Dachfläche aus ihnen besteht und hoch effiziente Solarzellen zum Einsatz kommen, ist der Ertrag entsprechend groß, betont das Unternehmen. Bei günstigen Standortbedingungen könne der gesamte Jahresbedarf an Elektrizität und Wärme gedeckt werden. Die von SYSTAIC selbst entwickelten und produzierten Indachmodule ersetzen die konventionellen Dachziegel vollständig.


Auszeichnungen auf der Baumesse Batimat und durch den Verband "Qualit'EnR"

Für diese Kompetenz wurde SYSTAIC unlängst eine weitere Auszeichnung zugesprochen, nachdem erst im November 2009 der Hauptpreis der weltgrößten Baumesse Batimat an das Düsseldorfer Unternehmen ging: Zum Jahreswechsel 2009/2010 erhielt SYSTAIC von der französischen Organisation "Qualit'EnR" den ersten Preis in der Kategorie "Photovoltaik-Installation". Der mehr als 13.000 Unternehmen umfassende Verband Qualit'EnR engagiert sich mit strengen Prüfkriterien für die Installationsqualität von Gebäudesystemen, die erneuerbare Energien nutzbar machen. Das Energiedach der systaic AG wurde von der Fachjury für sein herausragendes architektonisches Design prämiert.


Elektrizität und Wärme vom Dach

Am Prinzip klassischer Dachziegel orientiert sich die neue SYSTAIC Energiedach-Variante: Hier überdecken sich die quadratischen Energieeinheiten leicht, ergeben so eine ansprechende Struktur und sorgen gleichzeitig für den Regenwasser-Ablauf direkt auf der Oberfläche. Auch hier kann das Dach für jede Form und Größe individuell angepasst werden. Die eingedeckte Energiedach-Variante eigne sich durch vertikale Luftkanäle besonders gut zur Wärmegewinnung: Durch die solare Einstrahlung generierten alle Photovoltaikmodule neben Elektrizität auch Wärme. Dieses "Nebenprodukt" werde bei anderen marktüblichen Solarsystemen ungenutzt der Umwelt zugeführt. Beim SYSTAIC Energiedach hingegen werde die erwärmte Luft in eine Wärmepumpe geleitet, dort komprimiert und verwertet. Sie versorge den Haushalt zusätzlich mit umweltfreundlich produzierter Wärme. Die eigens für das SYSTAIC-System entwickelte Wärmepumpe wird in Deutschland erstmals auf der DEUBAU zu sehen sein. SYSTAIC auf der DEUBAU 2010: Halle 12, Stand 310.

12.01.2010   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering bringt Anzeigegerät "MaxVisio" mit Touch-Display auf den Markt

MaxVisio stellt die Tageswerte einer Photo- voltaikanlage auf einen Blick dar
MaxVisio stellt die Tageswerte einer Photo-
voltaikanlage auf einen Blick dar

MaxVisio stellt die Tageswerte einer Photovoltaik-Anlage auf einen Blick dar, berichtet die Sputnik Engineering in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen hat das neue Anzeigegerät mit dem farbigen Touch-Display kurz vor Weihnachten auf den Markt gebracht, das sich sowohl an die Wand montieren als auch auf den Tisch stellen lässt. Es zeigt die aktuelle Leistung einer Solarstromanlage sowie ihre Monats-, Jahres- und Gesamtverläufe an.   Ist zusätzlich der Sensor "MaxMeteo" installiert, lassen sich auch die Einstrahlungsdaten und die Solarzellen-Temperatur ablesen. Ein integrierter Datenlogger speichert die Messwerte von bis zu 20 Wechselrichtern - und das zehn Jahre lang. So lassen sich Anlagenwerte aus der Vergangenheit jederzeit mit aktuellen Daten vergleichen.



Eigenständiger Datenlogger für kleinere Photovoltaik-Anlagen

Über die Ethernet- oder die RS485-Schnittstelle lässt sich MaxVisio problemlos mit den SolarMax-Wechselrichtern verbinden. Eingesetzt als eigenständiger Datenlogger für kleinere Photovoltaik-Anlagen ohne Fernüberwachung zeigt das Gerät sowohl die Daten der gesamten Anlage als auch die Werte der einzelnen Wechselrichter an. Außerdem lässt sich MaxVisio zusammen mit dem internetbasierten Datenlogger MaxWeb als lokale Anzeige nutzen. MaxWeb überträgt dann die Daten der PV-Anlage automatisch auf MaxVisio. Somit können Sie den aktuellen Zustand Ihrer PV-Anlage und deren Ertragsdaten jederzeit ohne Computer überwachen.


Mit einem USB-Stick die Daten aktualisieren

Außer mit einem ansprechenden Design, das MaxVisio auch im Wohnzimmer eine gute Figur machen lässt, hat Sputnik das Anzeigegerät gegenüber seinem Vorgängermodell mit einer Reihe weiterer neuer Eigenschaften ausgestattet. „Das neue MaxVisio lässt sich auf mehrere Arten konfigurieren - entweder über das farbige Touchscreen-Display, mit einer USB-Maus oder über eine Tastatur“, erklärt Sputnik-Produktmanager Andreas Burkhalter. Der Schweizer Hersteller hat deshalb eine USB-Schnittstelle in das Anzeigegerät eingebaut. Mit einem USB-Stick lassen sich die Daten auch auslesen, bearbeiten, sichern und aktualisieren. Regelmäßig stellt Sputnik auf seiner Internetseite neue Softwareupdates zum kostenlosen Download bereit. Über die Displayfarbe - rot, gelb oder grün - lässt sich der Status der PV-Anlage sehr schnell erkennen. Länger andauernde Fehler meldet MaxVisio mit einem akustischen Signal. Das neue Anzeigegerät ist in den Sprachen deutsch, englisch, italienisch, spanisch und französisch erhältlich.


Neu ab Ende Januar 2010: MaxConnect 12/16 plus

Der neue Generatoranschlusskasten "MaxConnect 12/16 plus" ist leichter, kleiner, preiswerter und hübscher als sein Vorgängermodell. Sputnik bringt das Gerät Ende Januar auf den Markt. Das neue Aluminiumgehäuse ermögliche den flexiblen Einsatz auch in Küstennähe. Die Absicherung des Plus- und des Minuspols sorge für zusätzliche Sicherheit, der Überspannungsschutz Klasse 2 bringe Vorteile bei der Versicherung. Wie auch die Vorgängerversion verfüge MaxConnect 12/16 plus über eine integrierte Strangstromüberwachung, die zuverlässig Minderleistungen und Strangausfälle erkennt und dadurch einen Ertragsverlust verhindert.

12.01.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

EUROSOLAR kritisiert Mega-Projekte: "Nordsee-Netzplan lenkt Ausbau der Windkraft in die falsche Richtung"

EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer
EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer

"Der Plan, ein Hochspanungskabelnetz durch die Nordsee zu legen, das Strom aus Offshore-Windparks und aus norwegischen Stauseen liefern soll, mag auf den ersten Blick faszinierend aussehen, ist aber als Gesamtplan auf den zweiten Blick irreführend", kommentiert Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V., den Vorschlag, ein 30-Milliarden-Hochspannungsnetz unter der Nordsee zu bauen.   "Denn dahinter steckt unverkennbar die Absicht, den weiteren Ausbau der Windkraft in erster Linie auf Offshore-Anlagen und damit in die Hände der Energiekonzerne zu lenken. Damit würde dem wünschenswerten Ausbau dezentraler Stromerzeugung in vielen Händen - von Stadtwerken und von privaten Betreibern - der Weg verstellt. Diese dezentrale Erzeugung ist auch für die Windkraft die volkswirtschaftlich attraktivere und betriebswirtschaftlich preiswertere Alternative", so der EUROSOLAR-Präsident.




Scheer: Netzinvestitionen müssen von den tatsächlichen Standorten der Stromerzeugung ausgehen

"Es ist auffällig: Immer wenn milliardenschwere Megavorhaben angekündigt werden, gibt es große öffentliche Aufmerksamkeit. So war es bei der weit überschätzten Wüstenstromidee Desertec, und so ist es jetzt bei der North Seas Countries' Offshore Grid Initiative. Dass es hierfür eine breite Zustimmung von Regierungen bis zu Greenpeace gibt, ist kein Ausweis für die Güte des Planspiels", so Scheer in einer Pressemitteilung. Netzinvestitionen müssten von den tatsächlichen Standorten der Stromerzeugung ausgehen. Dies gelte in erster Linie für den erforderlichen Strukturwandel zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, der vorrangig zu dezentraler Stromerzeugung an vielen Standorten in breiter regionaler Streuung führen müsse. "Die Priorität bei künftigen Stromnetzinvestitionen muss also für regionale und lokale Erzeuger gesetzt werden, die intelligente Systeme mit einem Mix aus erneuerbaren Energien anbieten", betont Scheer.

"Der Ausbau von Versorgungsleitungen aus norwegischen Wasserkraftwerken nach Zentraleuropa ist deshalb vernünftig, um auf diesem Wege schneller zu einem notwendigen und vollständigem Strommix mit erneuerbaren Energien, insbesondere zu einer Reserveleistung für die Windkraft in windarmen Sommermonaten, zu kommen. Demgegenüber muss jede Investition für Untersee-Hochspannungskabel von Offshore-Windparks in der Nordsee davon abhängig bleiben, dass derartige Produktionsstätten tatsächlich praktisch gesichert sind. Wie viele Kapazitäten es sein werden, ist heute allerdings nicht seriös abschätzbar. Es bleibt fraglich, ob eine Offshore-Kapazität von 100 Gigawatt in der Nordsee (entsprechend 100 Kohlekraftwerken von je 1.000 Megawatt) entsteht, wie europäische Stromkonzerne behaupten", so Scheer weiter.


Windkraftanlagen Onshore oder Nearshore können zu deutlich niedrigeren Kosten produzieren

"Es steht nämlich zweifelsfrei fest, dass Windkraftanlagen Onshore, auf dem Festland, oder Nearshore, in Küstennähe, zu deutlich niedrigeren Kosten produzieren können. Dabei wird es bleiben. Nicht zufällig muss Windstrom aus Offshore-Anlagen nach dem deutschen EEG eine um 40 Prozent höhere Einspeisungsvergütung pro Kilowattstunde erhalten als Windstrom vom Festland. Wer einseitig auf Offshore setzt, schadet dem Wechsel zu Erneuerbaren Energien, weil er ihn verteuert und zeitlich verzögert. Die Stromkonzerne setzen nur deshalb darauf, weil sie dadurch ihr Oligopol als Stromproduzenten erhalten wollen, das sie mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken und ihren Preisdiktaten errungen haben", kritisiert Scheer.

11.01.2010   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co.KG,


 

SolarWorld AG: Beste deutsche Aktie des letzten Jahrzehnts

SolarWorld-Chef Asbeck:
SolarWorld-Chef Asbeck: "Solarstrom in den
nächsten Jahren günstiger als Strom aus
endlichen Energiequellen"

Die Aktien des Photovoltaik-Unternehmens SolarWorld AG (Bonn) haben sich seit dem Börsengang der Gesellschaft vor zehn Jahren so gut entwickelt wie keine andere deutsche Aktie in diesem Zeitraum. Das geht aus einer Analyse des Handelsblattes (Ausgabe 8. Januar 2010) hervor. "Wir freuen uns über diesen Erfolg, der bestätigt, dass wir mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort angetreten sind", kommentiert Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Die Aktie der SolarWorld AG zählte bei ihrem Börsengang 1999 zu einer der ersten Solar-Aktien weltweit.   Die Anleger hätten frühzeitig das Potenzial der Solarstrom-Technologie erkannt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den letzten zehn Jahren habe sich die SolarWorld AG von einem solaren Handelshaus zu einem der weltweit größten Hersteller hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie entwickelt. Hierbei setzt der Qualitätsanbieter auf High-Tech Standorte in seinen Hauptzielmärkten. Einheitliche Standards verbinden die internationalen Standorte. Das konzernübergreifende nachhaltige und vollintegrierte Produktionskonzept gewährleistet eine gleichbleibende Qualität der Produkte. "Mit unseren Produkten werden wir Solarstrom in den nächsten Jahren günstiger machen als den Strom aus endlichen Energiequellen", erklärt Frank H. Asbeck. "Solarenergie wird weltweit der wesentliche Pfeiler einer klimaschonenden und ressourcenschützenden Energieversorgung."

11.01.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Marktforscher: Preise von Photovoltaik-Anlagen 2009 durchschnittlich um 20% gesunken

Der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage ist im Jahr 2009 durchschnittlich um 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ergab eine online durchgeführte Meinungsumfrage über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH (Seelow). Die Online-Umfrage wurde vom 31.08.2009 bis einschließlich 30.11.2009 mit dem Ziel durchgeführt, die Preise von Solarstromanlagen auf Bundeslandebene zu ermitteln. Die Marktforscher konzentrierten sich ausschließlich auf Solarstromanlagen, die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden.  Gerade 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst worden sei dies durch einen Mix von Rezession, wachsenden Überkapazitäten, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 01.01.2009, so die Marktforscher in einer Pressemitteilung. Der Fokus dieser Studie liege insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser werde üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.



Durchschnittspreise 2010 zwischen 3.000 und 3.150 Euro/kWp

Fast 500 Probanden aus allen Bundesländern nahmen laut Meine Solar GmbH an der Umfrage über die aktuellen Preise von Solarstromanlagen teil und sorgten für ein aussagekräftiges Ergebnis. Der größte Teil der Probanden sei im Besitz von Solaranlagen auf Dächern. Das Ergebnis aus der Umfrage schaffe einen Überblick über die Anlagenpreise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in den einzelnen Bundesländern. Lag der Durchschnittspreis im Jahr 2008 bundesweit noch bei 4.300 Euro pro Kilowatt schlüsselfertig installierter Photovoltaik- sank dieser im Jahr 2009 auf 3.450 Euro/kWp. Das sind rund 20 % (850 Euro/kWp) weniger als im Vorjahr. Die Durchschnittspreise dürften demnach im Jahr 2010 bezogen auf die der Degression der Solarstrom-Einspeisevergütung (zwischen 9 und 11%) laut EEG zwischen 3.000 Euro/kWp und 3.150 Euro/kWp liegen, so die Marktforscher.


Herkunftsland der Solarmodule sowie weitere Ergebnisse

Zudem wurde in der Photovoltaikstudie ermittelt, aus welchen Ländern die installierten Solarmodule stammen. Demnach stammt der größte Teil der Solarmodule mit über 58,95 % aus deutscher Produktion, 35,81 % aus Fernost und 5,23 % aus anderen Ländern wie z.B. den USA. Zusätzlich ermittelt wurden der durchschnittliche spezifische Anlagenertrag sowie die preiswerteste und teuerste Solaranlage nach Leistungsklassen. Die 41-seitige Studie "Ermittlung der Preise von Solarstromanlagen 2009" kann im Onlineshop des Internetportals Photovoltaikstudie zum Preis von 139.- Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solar-Verbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte.

Für die Teilnahme an online durchgeführten Umfragen werden weitere Probanden gesucht. Interessierte können sich kostenfrei und unverbindlich anmelden unter http://www.photovoltaikumfrage.de.

11.01.2010   Quelle: Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meine Solar GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Q-Cells International erhält Zuschlag für Photovoltaik-Projekt (20 MW) in Ontario, Kanada

Q-Cells International Canada, eine Tochtergesellschaft des Photovoltaik-Unternehmens Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen), hat den Zuschlag für den Bau von zwei Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils zehn Megawatt (MW) in Sault Ste. Marie in der kanadischen Provinz Ontario erhalten. Das Turnkey-Projekt umfasse darüber hinaus Betriebs- und Wartungsleistungen für die Anlagen, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung.  Die Starwood Energy Group Global, LLC eine private Investmentgesellschaft mit Schwerpunkt Energieinfrastruktur-Projekte, gab am 07.01.2010 bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft Starwood SSM1 Canada Incorporated die Verträge zur Finanzierung und zur Umsetzung des 20 MW-Photovoltaikprojektes in Ontario geschlossen hat. Das Vorhaben, das zwei Photovoltaik-Anlagen mit 10 MW umfasst, wird im Rahmen des "Renewable Energy Standard Offer Program" der Ontario Power Authority (OPA) realisiert. Die Anlagen, die nach ihrer Fertigstellung zu den großen Solarstromanlagen in Nordamerika zählen, werden an das Netz des lokalen Versorgungsunternehmens PUC Distribution, Inc. angeschlossen.



Schlüsselfertige Anlagen von Q-Cells International; Fremdfinanzierung durch Nord/LB

Die Fremdfinanzierung für das Projekt wird von der Norddeutschen Landesbank Girozentrale ("Nord/LB") bereitgestellt, einer führenden Finanzierungsgesellschaft im Bereich erneuerbare Energien. Das schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerk, einschließlich der Betriebs- und Wartungsleistungen, wird von Q-Cells International Canada ausgeführt, einer Tochtergesellschaft von Q-Cells SE. Die Eigenfinanzierung der Anlagen erfolgt durch das Unternehmen Starwood SSM1, welches das Projekt vor Kurzem von der Pod Generating Group (Pod) übernommen hat. Pod entwickelt große Solarstrom-Anlagen und hat das Vorhaben ursprünglich konzipiert.


Stromabnahmeverträge mit 20-jähriger Laufzeit

Für jede der beiden neuen Photovoltaik-Anlagen erhielt Pod einen Stromabnahmevertrag mit 20-jähriger Laufzeit im Rahmen des Renewable Energy Standard Offer Program (RESOP) der OPA. Durch die neuen Solarstromanlagen, die im dritten Quartal 2010 in Betrieb genommen werden sollen, werden Arbeitsplätze für Ingenieure sowie im Bauwesen, in der Verwaltung und bei Betrieb und Wartung geschaffen. "Diese Partnerschaft spiegelt die gute Zusammenarbeit von Q-Cells International mit weltweit führenden Unternehmen und lokalen Entwicklern bei der Bereitstellung großer Hochleistungs-Solaranlagen wider", so Boris Schubert, Geschäftsführer von Q-Cells International Canada. "Wir sind vom Einsatz der Provinz Ontario für saubere Energien beeindruckt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit."

11.01.2010   Quelle: Q-Cells International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Forschung: Sandia Labors präsentieren Mikro-Solarzellen mit wettbewerbsfähigem Wirkungsgrad

14 bis 20 Mikrometer dünne Silizium- Solarzellen von Sandia
14 bis 20 Mikrometer dünne Silizium-
Solarzellen von Sandia

Laut einer Pressemitteilung der US-amerikanischen Sandia National Labors haben Wissenschaftler kleine, paillettenähnliche Solarzellen entwickelt, welche die solare Energiegewinnung und - nutzung revolutionieren könnten. Die Sandia Labore mit Niederlassungen in Albuquerque (New Mexico) und Livermore, (Kalifornien) gehören zu einem Forschungsunternehmen, das von der Sandia Corporation geleitet wird. Die winzigen Solarzellen könnten laut Sandia eine Person zu einem wandelnden Batterie-Solarladegerät machen, wenn sie auf flexiblem Trägermaterial auf ungewöhnlichen Flächen angebracht werden, zum Beispiel auf der Kleidung.   Die Solar-Partikel, gefertigt aus kristallinem Silizium, eröffneten ein Potenzial für vielfältige neue Anwendungen, so Sandia in der Pressemitteilung. Zudem seien sie billiger und effizienter als gängige Photovoltaik-Zellen, die aus 6-Quadratzoll-Solarwafern zusammengesetzt werden. Die Sandia-Zellen würden mit mikroelektronischen und mikroelektromechanischen Systemtechnologien (MEMS) hergestellt.


Mehr als 20 größenbedingte Vorteile

Laut Sandias leitendem Forscher Greg Nielson hat das Forschungsteam mehr als 20 Vorteile der geringen Größe der Mikro-Solarzellen ermittelt. Diese umfassen laut Pressemitteilung neue Anwendungsmöglichkeiten, eine verbesserte Leistung, das Potenzial zur Kostensenkung und höhere Wirkungsgrade. "Letztendlich können die Einheiten in großen Mengen hergestellt und auf unüblichen Materialien angebracht werden, beispielsweise für die gebäudeintegrierte Photovoltaik, an Zelten oder auch auf der Kleidung", erläutert Nielson. Dies würde es Jägern, Wanderern oder Militärangehörigen ermöglichen, unterwegs Batterien für Telefone, Kameras und andere elektrische Geräte aufzuladen. Außerdem könnten Mikro-Solarmodule eingeprägte Stromkreise enthalten, die helfen könnten, Funktionen zu nutzen, die normalerweise aufwändigen Großflächenkonstruktionen vorbehalten seien.

10-mal dünner als herkömmliche 6-Zoll-Solarzellen

Sandia-Außendiensttechniker Vipin Gupta kommentiert: "Solarstrommodule aus diesen Mikro-Solarzellen für die Dächer von Häusern könnten mit intelligenten Steuerungen, Wechselrichtern und Speichervorrichtung in Chipgröße ausgestattet werden. Solche integrierten Module könnten den Aufwand für die Angebotserstellung, Zulassungen und den Netzanschluss entscheidend vereinfachen, den unsere solartechnischen Assistenzteams im praktischen Einsatz so oft erfahren." Sandia-Forscher Murat Okandan hebt ab auf die Energiegewinnung im großen Maßstab: "Einer der wichtigsten Vorteile ist die gegenüber herkömmlichen Photovoltaik-Technologien deutliche Senkung der Herstellungs- und Installationskosten." Die potenzielle Kostenreduktion ergebe sich zum Teil daraus, dass die Mikrozellen relativ wenig Material benötigen, um gut gesteuerte und hoch effiziente Geräte zu bilden, heißt es in der Pressemitteilung. Mit 14 bis 20 Mikrometern (ein menschliches Haar ist etwa 70 Mikrometer dick) seien sie 10-mal dünner als konventionelle 6-Quadtratzoll große Solarzellen, würden aber dennoch den selben Wirkungsgrad erreichen.


100-mal weniger Silizium für die gleiche Menge Solarstrom

"Die Zellen benötigen 100-mal weniger Silizium, um die gleiche Menge Strom zu produzieren", betont Sandia-Forscher Okandan. "Da sie viel kleiner sind und weniger mechanisch verformt werden als konventionelle Zellen, könnten sie auf lange Sicht auch zuverlässiger sein." Ein weiterer Vorteil bei der Herstellung sei, dass die Zellen aufgrund ihres Durchmessers von wenigen hundert Mikrometern aus gängigen Wafern jeder Größe hergestellt werden könnten. Ferner könnte bei einer bei der Herstellung defekten Solarzelle der restliche Wafer weiter genutzt werden, während bei herkömmlichen Einheiten in solchen Fällen der komplette Wafer nicht mehr nutzbar sei.


Hocheffiziente Photovoltaik für eine umfassende Solarenergieversorgung

"Die Verschattungstoleranz unserer Einheiten bei darüber befindlichen Hindernissen ist besser als bei konventionellen Photovoltaik-Modulen", erklärt Greg Nielson. "Die Teile, die nicht im Schatten liegen, erzeugen trotzdem Strom, während manche herkömmlichen Module in solchen Fällen ganz ausfallen." Da flexible Trägermaterialien leicht herzustellen seien, werde hoch effiziente Photovoltaik für eine allgegenwärtige Solarenergieversorgung praktikabler, ergänzt Murat Okandan.


Sandia-Zellen mit 14,9 Prozent Wirkungsgrad

Laut Sandia wird jede Zelle auf Silizium-Wafern geformt, geätzt und anschließend günstig in sechseckiger Form mit vorgefertigten elektrischen Kontakten mit Technologien aus integrierten Stromkreisen und MEMS ausgegeben. Mit einem Wirkungsgrad von 14,9 Prozent bei der Stromproduktion konnten die Sandia-Zellen mit konventionellen großen Wafern aus kristallinem Silizium konkurrieren, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Herkömmliche Module erreichten 13 bis 20 Prozent.

11.01.2010   Quelle: Sandia National Laboratories   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Murat Okandan,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik: US-Unternehmen XsunX entwickelt neues Produktionsverfahren für CIGS-Dünnschichtsolarzellen

Solarzellen-Beschichtungs- anlage bei XsunX
Solarzellen-Beschichtungs-
anlage bei XsunX

XsunX, Inc. (Aliso Viejo, Kalifornien), ein Unternehmen, das sich mit der Entwicklung fortschrittlicher Dünnschicht-Solarzellen beschäftigt, berichtete am 5. Januar 2010, es habe mit einem neuen Verfahren eine voll funktionstüchtige Dünnschicht-Solarzelle auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) hergestellt. Das Unternehmen arbeite an einer Solarzellen-Produktionstechnologie, bei der Verfahren aus der Produktion von Computer-Festplatten zur Herstellung von CIGS-Solarzellen auf rostfreien, "pseudo-quadratischen" Stahlsubstraten genutzt werden sollen. XsunX will auf diese Weise herkömmlichen Silizium-Solarzellen verdrängen.   "Mit den fertig gestellten Proben haben wir einen neuen Meilenstein unserer Entwicklung erreicht. Der unermüdliche Einsatz unserer Ingenieure und unserer Geschäftspartner hat dies ermöglicht", sagte Tom Djokovich, Vorstand von XsunX. "Dieser erste Erfolg zeigt, dass wir uns als Unternehmen realistische Ziele gesetzt haben, und dass unsere geschäftliche und technische Erfahrung uns geholfen hat".


Dünnschicht-CIGS-Zellen kompatibel mit bestehenden Modulfertigungsanlagen

Die neue Solarzelle sei gemeinsam mit einem etablierten Systemlieferanten für die Herstellung von Festplatten entwickelt worden und soll einige überwältigende Vorteile gegenüber Zellen auf der Grundlage von herkömmlichen, derzeit verfügbaren Silizium-Solarwafern bringen. "Die aktuellen Ansätze zur Massenfertigung von CIGS-Dünnschicht-Solarzellen bergen Prozessfehler, die sich negativ auf die Zellenleistung auswirken", sagte Robert Wendt, Technikvorstand von XsunX. "Weil wir kleine Zellen auf stationären Produktionssystemen bei hoher Taktrate fertigen und uns nicht mit großflächigen Prozessen beschäftigen, können wir Wirkungsgrade wie im Labor anstreben." Die neuen TFPV-Produktionsprozesse seien auf bestehende Festplatten-Fertigungsanlagen ausgelegt und erlauben laut XsunX auch die Produktion von Zellen, die mit herkömmlichen Modulproduktions-Systemen weiterverarbeitet werden können. Die CIGS-Solarzellen sind nach Unternehmensangaben aufgrund ihrer stabilen Stahlsubstrate nicht so anfällig und empfindlich wie Siliziumsubstrate, weshalb ein höherer Produktionsoutput erzielt werden könne. In der nächsten Entwicklungsphase will XsunX die technischen Daten zur Leistung und zum Wirkungsgrad auswerten und auf dieser Grundlage jede Schicht der Zelle besser abstimmen. Dabei soll die bei kleinformatigen Zellen gesammelte Erfahrung einfließen.

11.01.2010   Quelle: XsunX, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: XsunX, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Konzentrator-Photovoltaik: Circadian Solar kooperiert mit der Radboud Universität Nijmegen

Circadian Solar (London), Spezialist für konzentrierte Photovoltaik, hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass das Unternehmen mit der Radboud Universität Nijmegen ein Gemeinschaftsprojekt namens "tf2 devices" zur Entwicklung einer "Dünnschicht-III-V-Technologie" zur Nutzung in Solarzellen begonnen hat. Ziel des Vorhabens sei, den Wirkungsgrad-Weltrekord von III-V-Solarzellen zu übertreffen, der bei mehr als 41 Prozent liege, und gleichzeitig die Herstellungskosten deutlich zu senken. Dr. Robin Godfrey, Geschäftsführer von Circadian Solar, kommentiert: "Wir freuen uns, mit der Radboud Universität Nijmegen das Projekt 'tf2 devices' zu starten. Wir arbeiten mit dem Team der Universität bereits seit fast zwei Jahren zusammen und haben eine exzellente Beziehung aufgebaut. Unsere Strategie ist, immer die weltweit führenden Partner auszusuchen, und das ist auch bei diesem Projekt der Fall.“   Die Gruppe von Dr. John Schermer ist laut Circadian Solar Pionier auf dem Gebiet der III-V-Dünnschichttechnologie und hält den Weltrekord bei der Effizienz mit Single-Junction-GaAs (Galliumarsenid)-Dünnschichtzellen. Das Joint Venture sei eine außerordentliche Gelegenheit für beide Partner, diese bahnbrechende Technologie in den Markt zu bringen und noch enger mit dem Team der Universität zusammenzuarbeiten, um tf2 devices erfolgreich zu machen.


Projekt zur Neugestaltung der III-V-Technologie

Professor Elias Vlieg von der Radboud Universität Nijmegen erklärt: "Die Radboud Universität Nijmegen freut sich, Teil dieses Projektes zu sein, welches das Potenzial hat, die III-V-PV-Technologie umzugestalten. Der Solarstrom-Anteil wächst weltweit, höhere Wirkungsgrade und geringere Kosten werden immer wichtiger. Die Technologie von tf2 devices ist der richtige Ansatz, um eine bedeutende Rolle dabei zu spielen, auf die wachsenden Energiebedürfnisse der Welt zu reagieren."

Huub Eggen von der Technologiestiftung STW, einem Unterstützer der Forschung, ergänzt: "Der Fokus der STW liegt auf der wissenschaftlichen Grundlagenforschung, die starkes Potenzial für die Anwendung in der Praxis hat. Unsere Aufgabe ist es, den Wissenstransfer zwischen angewandter Wissenschaft und potenziellen Wissensnutzern zu leisten. Die Etablierung dieses Projektes ist ein bemerkenswerter Erfolg. tf2 devices hat das Potenzial, einen großen Einfluss auf die Energiegewinnung und die weltweite Reduktion von CO2-Emissionen auszuüben. Wir sind zuversichtlich, dass die Produkte vom Markt angenommen werden."


Kostensenkung durch die Entfernung einer kompletten Solarzelle vom teuren III-V-Träger

Solarzellen aus III-V-Materialien verfügten über die höchste Leistungsfähigkeit und seien daher bei Weltraumanwendungen die erste Wahl, heißt es in der Pressemitteilung von Circadian Solar. Verglichen mit Materialien mit niedrigerer Effizienz könnten die Kosten allerdings außerordentlich hoch sein. Die Radboud Universität habe eine einzigartige Technologie entwickelt, um die Kosten zu senken, indem eine komplette Solarzelle vom teuren III-V-Trägermaterial mit dem "Epitaxial-Lift-Off"-Verfahren getrennt werde. Das Trägermaterial könne wieder verwendet werden, während die Dünnschicht-Solarzelle voll funktionsfähig bleibe, so Circadian Solar. Die niedrigeren Kosten würden die Nutzung der hohen Leistungsfähigkeit von III-V-Solarzellen für weitere Anwendungen öffnen.

11.01.2010   Quelle: Circadian Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik in Indien: BHEL baut netzgekoppeltes Megawatt-Solarkraftwerk in Karnataka

Solarstromanlage von BHEL
Solarstromanlage von BHEL

Bharat Heavy Electricals Limited (BHEL; Neu Delhi, Indien) berichtete am 06. 01.2010, das Unternehmen habe eine Ausschreibung über den Bau eines schlüsselfertigen Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von drei Megawatt (MW) gewonnen. Das Solar-Kraftwerk soll in der indischen Region Karnataka an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden.   Der Vertrag mit einem Volumen von 420 Millionen Indische Rupien (rund sieben Millionen Euro) wurde mit der Karnataka Power Corporation Limited (KPCL) geschlossen. Das Solarkraftwerk soll in dem Ort Yapalaniddi im Bezirk Raichur (Nord-Karnataka) errichtet werden. BHEL werde für die technische Planung, die Herstellung der Module, den Bau und die Inbetriebnahme des Solar-Kraftwerks verantwortlich sein, heißt es in der Pressemittelung. Außerem soll das BHEL nach Fertigstellung drei Jahre lang den Betrieb und die Wartung der Photovoltaik-Anlage übernehmen. Laut dem Plan soll das Kraftwerk innerhalb von 8 Monaten fertig gestellt werden.



Modulproduktionskapazität mehr als verdoppelt

BHEL berichtet, das Unternehmen habe als Teil des umfangreichsten Solar-Elektrifizierungsprojekts in Indien kürzlich zwei netzgekoppelte Solar-Kraftwerke mit einer Nennleistung von jeweils 100 Kilowatt (kW) auf Inseln im Gebiet Lakshadweep in Betrieb genommen. Damit habe das Unternehmen insgesamt elf Solarkraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von einem MW auf den Koralleninseln im Arabischen Meer errichtet. Laut Pressemitteilung decken die Solarkraftwerke von BHEL ungefähr 15 % des Strombedarfs des Gebiets. Die Photovoltaik-Module würden im BHEL-Werk in Bangalore hergestellt, dessen jährliche Produktionskapazität kürzlich von drei auf acht Megawatt (MW) ausgeweitet worden sei. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben sowohl kleine als auch große netzunabhängige oder netzgekoppelte Solarkraftwerke in verschiedenen Städten und in entlegenen Gegenden Indiens gebaut.

10.01.2010   Quelle: Bharat Heavy Electricals Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bharat Heavy Electricals Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Höhere Anforderungen für öffentliche Gebäude: Stadt Nürnberg legt neue Baustandards fest

Alter Schlachthof in Nürnberg nach der Sanierung
Alter Schlachthof in Nürnberg nach der
Sanierung

Der Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Nürnberg hat Ende 2009 neue energetische Standards bei städtischen Hochbaumaßnahmen beschlossen. Damit will die Frankenmetropole energieeffizientes und nachhaltiges Bauen fördern und unter anderem den Anteil der erneuerbaren Energieträger am Energiemix bis 2020 um ein Fünftel erhöhen, berichtet der BINE Informationsdienst.   Die Vorgaben gelten für alle stadteigenen Gebäude, Einrichtungen und betriebstechnischen Anlagen der städtischen Ämter und Eigenbetriebe. "Wir wollen und müssen die Summe aus Investitions- und Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer der Gebäude minimieren - das ist eine ökonomische wie auch ökologische Notwendigkeit, die alternativlos ist", so Baureferent Wolfgang Baumann. Neubauten sollen künftig grundsätzlich im Passivhausstandard errichtet werden. Diese müssen sich nach dem aktuellen Projektierungspaket des Passivhaus-Instituts Darmstadt richten. Die Mehrkosten für solche Neubauten schätzt die Stadt auf etwa 6% gegenüber dem bisherigen Standard.



Ökologische Ansprüche müssen mit ökonomischen Realitäten vereinbar sein

Für Sanierungen im Gebäudebestand wurden für einzelne Bauteile Wärmedurchgangskoeffizienten als Obergrenzen definiert, die um durchschnittlich 20 % besser sind, als die aktuelle Energieeinsparverordnung vorschreibt. Zusätzlich werden Planungsvorgaben festgelegt für Hochbau, Heizungstechnik, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik, MSR-Technik, für maschinelle Anlagen und zur Qualitätssicherung. Bei umfassenden Sanierungen von Schulgebäuden sollen künftig mechanische Lüftungsanlagen eingebaut werden, um eine bessere Luftqualität zu erreichen.
Die ökologischen Ansprüche müssen allerdings auch in Nürnberg mit ökonomischen Realitäten vereinbar sein: "Der energetische Standard ist kein Dogma: Bei Projekten ab 250.000 Euro wird zwingend vorgeschrieben, dass der Wirtschaftlichkeitsnachweis unter Berücksichtigung der Investitions-, Kapital- und Betriebskosten erbracht werden muss. Nur die wirtschaftlichste Variante wird dann auch gebaut", erläutert Baumann.

Weitere Informationen im Internet:
Interessenten finden die "Nürnberger Leitlinien für energieeffizientes Bauen und Sanieren" sowie die "Planungsvorgaben/Checklisten für alle Gewerke" zum Download unter www.eneff-stadt.info. Das Portal liefert die wichtigsten Informationen rund um die Forschung zur "energieeffizienten Stadt" sowie zur Forschungsinitiative "EnEff:Stadt" des BMWi.

10.01.2010   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stadt Nürnberg,


 

US-Unternehmen Innovalight erhält 18 Millionen US-Dollar für Erweiterung der Silizium-Tintenproduktion

Ein Blick in die Produktion bei Innovalight
Ein Blick in die Produktion bei Innovalight

Innovalight, Inc. (Sunnyvale, Kalifornien), ein privates Unternehmen, das Silizium-Tinten zur Herstellung hoch effizienter Solarzellen entwickelt und produziert, berichtete am 6. Januar 2010, es habe zusätzliche 18 Millionen US-Dollar (12,6 Millionen Euro) Kapital beschaffen können. Das Unternehmen will die Finanzmittel zur Ausweitung seiner Silizium-Tintenproduktion verwenden, heißt es in der Pressemitteilung.   Die Finanzierung sei von EDB Investments (EDBI; Singapur) geführt worden. Laut Pressemitteilung hat Vertex Venture Holdings, das Venture-Capital-Tochterunternehmen von Temasek Holdings (Singapur), ebenfalls zur Gesamtsumme beigetragen. Alle bereits beteiligten Investoren haben laut Innovalight ebenfalls an der Kapitalrunde teilgenommen. Die unternehmenseigene, auf Nanotechnologie basierende Silizium-Tinte und die dazu gehörige Prozesstechnologie sollen es Herstellern von Photovoltaikzellen auf Basis von kristallinem Silizium ermöglichen, mit einem leicht in bestehende Produktionslinien zu integrierenden Produktionsschritt den Ertrag deutlich zu erhöhen, die Solarzellen-Leistung zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu sparen.



Kapital aus Singapur für Expansion in Asien

"Mit seiner überzeugenden und kostengünstigen Technologie-Plattform zur Verbesserung der auf Silizium basierenden Photovoltaik ist Innovalight gut aufgestellt, um an dem erwarteten Wachstum am Solarmarkt teilzunehmen", sagte Swee-Yeok Chu, Vorstand von EDB Investments. "Dieses Unternehmen passt sehr gut zu dem Interesse von EDBI, weltweit in viel versprechende Cleantech-Unternehmen mit guten Wachstumschancen zu investieren und sie bei der Markterschließung in Asien von Singapur aus zu unterstützen". Conrad Burke, Präsident und Vorstand von Innovalight, ergänzte: "Wir freuen uns, EDB Investments und Vertex Venture Holdings in die starke Gruppe unserer Investoren aufnehmen zu können". Innovalight hatte vor Kurzem berichtet, dass mit der Silizium-Tinte des Unternehmens hergestellte Solarzellen einen Rekord-Wirkungsgrad von 18 % erreichten. Das Unternehmen will mit seiner Technologie einen Wirkungsgrad von 20 % erzielen.

10.01.2010   Quelle: Innovalight, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovalight, Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bio- und Solar-Fonds II von Green City Energy vollständig gezeichnet

Bau des Photovoltaik-Kraftwerks Höhenkirchen, Teil des Green City-
Bau des Photovoltaik-Kraftwerks Höhenkirchen,
Teil des Green City-"Solarparks 2008"

Der Münchener Projektentwickler und -finanzierer Green City Energy GmbH hat in weniger als drei Monaten alle Anteile des Bio- und Solar-Fonds II platziert: Knapp 380 Kommanditisten hätten sich mit insgesamt 4,25 Millionen Euro beteiligt und profitierten künftig mit einer prognostizierten Rendite von etwa sieben Prozent vom Ertrag aus Sonne und Biogas, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch den Bio- und Solar-Fonds II würden Investitionen in Höhe von über 16 Millionen Euro für die Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien ausgelöst.   "Mit unseren Projekten und grünen Geldanlagen stärken wir regionale Wirtschaftskreisläufe und tragen zum Ausbau einer dezentralen Energieversorgung bei", erläutert Thomas Prudlo von Green City Energy. "Zudem bieten wir eine interessante Anlageform, die nicht von volatilen Finanzmärkten abhängig ist."

09.01.2010   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

KfW-Award: Mut zur Lücke! Ob Neubau oder Ersatzbau - Baulücken kreativ schließen

Die Schließung einer Baulücke bringt viele Vorteile mit sich - für den Eigentümer, die Umwelt und für das gesellschaftliche Umfeld. Unter dem Motto "Mut zur Lücke! Ob Neubau oder Ersatzbau - Baulücken kreativ schließen" schreibt die KfW-Bankengruppe (Frankfurt/M.) dieses Jahr den mit fünf Geldpreisen im Wert von insgesamt 27.000 EUR dotierten KfW-Award aus, berichtet die KfW in einer Pressemitteilung.   "Mit dem diesjährigen Wettbewerb unterstützen und fördern wir die qualitative Aufwertung von Städten und Gemeinden durch die Schließung von Baulücken. Konkrete Beispiele können dazu beitragen, andere für die Möglichkeit eines Ersatz- oder Neubaus in einer innerörtlichen Baulücke zu begeistern", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstand der KfW Bankengruppe, und betont: "Obwohl das Wohnen in der Stadt in den letzten Jahren wieder deutlich an Bedeutung gewonnen hat, besteht aus städtebaulicher Sicht noch ein erheblicher Entwicklungsbedarf. Mit der Schließung von Baulücken können urbane Quartiere gezielt entwickelt und attraktive Innenstadtlagen neu erschlossen werden."


KfW zeichnet vorbildliche private Bauprojekte aus

Bewerben können sich laut KfW alle privaten Wohneigentümer in Deutschland, die in den letzten fünf Jahren durch Neubau oder Ersatzbau eine Baulücke in urbanem Umfeld geschlossen haben. Auszeichnen wird die KfW architektonisch innovative und energieeffiziente Lösungen, die gleichzeitig ausgewogene Kosten-Nutzen-Relationen berücksichtigt haben und sich städtebaulich in die Umgebung einfügen, ohne dabei ihre zeitgenössische Eigenständigkeit zu verleugnen.


Bewerbungsfrist vom 11. Januar bis 5. März 2010

Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb, der dieses Jahr zum achten Mal in Folge ausgeschrieben wird, läuft vom 11. Januar bis 5. März 2010. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/Berlin, besteht aus Vertretern der Bau- und Wohnwirtschaft, aus Architekten, Stadtentwicklern und Energieexperten sowie aus Medien- und KfW-Vertretern. Das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO unterstützt die KfW als Medienpartner. Die Preisverleihung findet im Juni 2010 in der KfW-Niederlassung Berlin statt.


Programm "Energieeffizient Bauen" / Ausschreibungsunterlagen

Die KfW Bankengruppe fördert mit ihrem Programm "Energieeffizient Bauen" den energieeffizienten Neubau von Wohnungen und Gebäuden sowie den Kauf von KfW-Effizienzhäusern. Sie leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz. Die Ausschreibungsunterlagen für den KfW-Award 2010 können ab dem 11. Januar 2010 im Internet unter www.kfw.de heruntergeladen oder schriftlich bei der KfW Bankengruppe, Palmengartenstraße 5 - 9, 60325 Frankfurt unter dem Stichwort "KfW-Award 2010" bzw. per E-Mail unter: kfw-award@mussler-felten.de angefordert werden.

09.01.2010   Quelle: KfW Bankengruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Hannover: proKlima legt neue Solar- und Bioenergie-Förderprogramme auf

Der enercity-Fonds "proKlima" der Stadtwerke Hannover hat seine Förderprogramme zum Jahreswechsel überarbeitet. Zwei Programme sind neu, bei den anderen gibt es zum Teil Änderungen. Das Programm "proKlima-Erneuerbare" bündelt seit Januar alle Zuschussangebote für erneuerbare Energien. Darüber unterstützt der enercity-Fonds die Installation von Solarwärme- sowie Holzpellet- und Holzhackschnitzelanlagen. "proKlima-Erneuerbare" fasst Förderangebote zusammen, die vorher auf das Altbau- und Solarwärmeprogramm des Klimaschutzfonds verteilt waren. 


Solarthermie-Förderung direkt für Endkunden; 500 Euro Bonus für durchschnittlich gut gedämmte Solarspeicher

Während bei den Zuschüssen für das Heizen mit Holz alles beim Alten bleibt, ist die Förderung für Solarwärme-Anlagen grundsätzlich neu aufgebaut: Bislang beantragte der jeweils ausführende Handwerksbetrieb die proKlima-Unterstützung und war auch Fördermittelempfänger, seit diesem Jahr kommt die Solarwärmeförderung von proKlima direkt dem Endkunden zugute. Diese Änderung erfolgt, da die Solarwärmezuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mittlerweile mit anderen Förderangeboten für Endverbraucher kombinierbar sind. Ebenfalls neu: proKlima unterstützt die Installation von Solarthermie-Anlagen nur noch bei gleichzeitiger Heizungsmodernisierung. Außerdem gewährt der enercity-Fonds jetzt Bonuszahlungen in Höhe von jeweils 500 Euro für den Einbau überdurchschnittlich gut gedämmter Solarspeicher.


Passivhaus-Nichtwohngebäude im Fokus

Zwar läuft das bewährte proKlima-Neubauprogramm zur Förderung von Passivhaus-Wohngebäuden fast unverändert weiter, besondere Akzente setzt der enercity-Fonds jedoch nun auch bei Passivhaus-Nichtwohngebäuden. Über das neue Programm "proKlima-Nichtwohngebäude" bezuschusst der Klimaschutzfonds sowohl die Komplettmodernisierung mit Passivhauskomponenten als auch den Neubau im Passivhausstandard. Die maximale Förderhöhe liegt jeweils bei 50.000 Euro. "In der Region Hannover sind zwar schon einige energiesparende Nichtwohngebäude mit Vorbildcharakter zu verzeichnen, doch ist der Passivhausstandard in diesem Bereich noch lange nicht etabliert", sagt Harald Halfpaap, Geschäftsführer von proKlima. "Mit dem neuen Förderbaustein wollen wir verstärkt weitere nachahmenswerte Projekte initiieren", so Halfpaap.


Energielotsenförderung angepasst

Beim Programm "proKlima-Altbau" wird die bislang sehr gut in Anspruch genommene Energielotsenförderung fortgesetzt. Der Energielotse ist ein Fachmann, den proKlima Hausbesitzern zur Seite stellt und der sie vom Projektbeginn bis zur erfolgreichen Umsetzung begleitet. Die Staffelung der Energielotsenförderung in Abhängigkeit vom Energiestandard nach der Modernisierung ist jetzt an das neue Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) sowie der KfW Förderbank angepasst. Außerdem gibt es für Gas-Brennwertkessel nun eine einheitliche Förderstufe in Höhe von 500 Euro. Neu ist, dass neben Planern und Architekten jetzt auch Handwerker Zuschüsse für Passivhaus-Qualifizierungen erhalten können, wenn Sie entsprechende Alt- oder Neubauprojekte im proKlima-Fördergebiet durchführen.

Der enercity-Fonds setzt im Jahr 2010 die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung fort. Die Zuschüsse für Blockheizkraftwerke (BHKW) sind allerdings reduziert worden, da das BAFA diese über ein eigenes Programm mit hohen Fördersätzen unterstützt. proKlima beabsichtigt mit seiner ergänzenden Förderung, gute Qualität beim Bau von BHKW in den Vordergrund zu stellen.

Information und Service

Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds sind verfügbar unter www.proklima-hannover.de. Auf der Internetseite stehen auch weitere Fachinformationen zu Themen wie Passivhäuser oder Gebäudemodernisierung zum Herunterladen bereit. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 0511 430-1970 erreichbar. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich dienstags von 14 bis 18 Uhr im enercity expo Café (Ständehausstraße 6, nahe Kröpcke) persönlich von einem proKlima-Ingenieur beraten zu lassen. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.

Der enercity-Fonds proKlima, im Juni 1998 gegründet, wird finanziert von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity). enercity trägt den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund fünf Millionen Euro.

09.01.2010   Quelle: Stadtwerke Hannover AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Solarfun kündigt Ausbau der Produktionskapazitäten für 2010 an

Photovoltaik-Produktion bei Solarfun
Photovoltaik-Produktion bei Solarfun

Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China), ein vertikal integrierter Hersteller von Silizium-Blöcken, Solarzellen und Photovoltaik-Modulen, kündigte am 08.01.2010 den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten auf Grund der erwarteten Nachfrage an. Solarfun will seine Produktionskapazität für Solarmodule bis April von 550 Megawatt (MW) auf 700 MW und für Solarzellen bis Juli von 360 MW auf 480 MW steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Peter Xie, Präsident von Solarfun, kommentierte: "Wir blicken optimistisch auf die gewerbliche Nachfrage im Jahr 2010 und glauben, dass es entscheidend ist, unsere Herstellungskapazität zu steigern, um die Kundennachfrage zu befriedigen. Wir erwarten eine starke Nachfrage aus Staaten, in denen Solarprojekte vermehrt gefördert werden, wie beispielsweise China und die USA. Wir wollen die Herstellungskosten durch Massenfertigung und eine höhere Produktionsleistung senken."

08.01.2010   Quelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Sachsen-Anhalt präsentiert sich in Abu Dhabi als Land der erneuerbaren Energien

Bewertung von prozess- und materialindu- zierten Solarzellen-Eigenschaften am Fraunhofer CSP
Bewertung von prozess- und materialindu-
zierten Solarzellen-Eigenschaften am
Fraunhofer CSP

Sachsen-Anhalt präsentiert sich erstmals auf dem "World Future Energy Summit", der vom 18. bis 21. Januar 2010 in Abu Dhabi stattfindet. Die Veranstaltung in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate gilt als weltweit größte Konferenz und Ausstellung für zukunftsweisende Energien sowie Innovationen und Visionen der Energietechnik. Am Gemeinschaftsstand der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) im Deutschen Pavillon in Halle 7, Stand 7 135, lädt das "Solar Valley" die internationale Photovoltaik-Branche zu Gesprächen ein.   Aussteller am Stand sind die Hochschule Anhalt (FH), der Solarglas-Hersteller Vetro Solar sowie das Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik CSP. Vor Ort dabei ist auch der Photovoltaik-Hersteller Q-Cells SE aus Bitterfeld-Wolfen (Stand 7 134).

Mit dem Messeauftritt will Sachsen-Anhalt sich nicht nur als Land der erneuerbaren Energien vorstellen, sondern vor allem seinen internationalen Technologievorsprung bei regenerativen Energien weiter ausbauen. Im Jahr 2008 betrug die Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt bereits 34 % (2007: 15 %).

08.01.2010   Quelle: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik CSP,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Conergy verkauft 5,7 MW-Solarparks Dettenhofen und Oberostendorf an Investor; Volumen im zweistelligen Millionenbereich

3,2 MW-Solarpark Dettenhofen: 43.500 Dünnschichtmodule erzeugen Solarstrom.
3,2 MW-Solarpark Dettenhofen:
43.500 Dünnschichtmodule
erzeugen Solarstrom.

Die Conergy Deutschland GmbH (Hamburg), einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen um die Solarstrom-Erzeugung, hat den Verkauf zweier Photovoltaik-Großprojekte in Bayern erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen habe die beiden Solarparks "Dettenhofen" und "Oberostendorf" an ein deutsches Emissionshaus veräußert, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Insgesamt umfasse das Portfolio mit den Parks in Dettenhofen (Landsberg am Lech) und Oberostendorf (Ostallgäu) eine Gesamtspitzenleistung von über 5,7 Megawatt).   Das Investitionsvolumen der Parks liegt laut Conergy im zweistelligen Millionenbereich. Mit der Fertigstellung der zwei Photovoltaik-Großprojekte ist Conergy mit insgesamt 16 Großprojekten im Umfang von über 38 Megawatt an süddeutschen Standorten vertreten.

"Wir freuen uns über das Vertrauen der Investoren, die weiterhin auf das sichere und nachhaltige Investment in Solarstrom setzen und Conergy erneut als zuverlässigen Partner gewählt haben", sagt Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. "Gemeinsam mit dem Investor haben wir in Süddeutschland bereits vier Großprojekte mit einer Leistung von 15 MWp realisiert und sind zuversichtlich, die Zusammenarbeit künftig weiter zu stärken. Gerade Bayern und Baden-Württemberg bieten aufgrund der hohen Einstrahlungswerte und der guten Unterstützung auf regionaler Ebene hervorragende Bedingungen für den Ausbau der Photovoltaik", unterstreicht Apfel.


Tausende Solar-Module und kilometerlange Gestellsysteme

Beide Projekte wurden bereits im November an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Zusammen produzieren die Parks jährlich über sechs Gigawattstunden Solarstrom, genug um rund 1.800 Haushalte in der Region zu versorgen. Davon profitiert auch die Umwelt: Über die Laufzeit vermeiden die beiden Großanlagen über 72.000 Tonnen des Klima schädigenden CO2. Für den 3,2 Megawatt-Park in Dettenhofen verbauten Conergy Installateure auf einer Fläche von rund 10 Hektar 43.500 Dünnschichtmodule, 11 Conergy-Wechselrichter des Typs IPG 280 K und 27 km des Conergy eigenen Gestellsystems Conergy SolarLinea. In Oberostendorf wurden für den Solarpark mit einer Spitzenleistung von 2,5 MWp auf 7,7 Hektar Fläche insgesamt 11.516 Rammpfosten, 33.894 Dünnschichtmodule und Gestellsysteme in einer Länge von 21 Kilometern installiert. Der Solarpark wurde in nur 14-wöchiger Bauzeit fertig gestellt.


Conergy erweitert Betriebsführung um weitere 5,7 MWp

Für beide Parks übernimmt Conergy über die Unternehmenstochter Conergy Services GmbH auch die technische Betriebsführung. Jan Hofferbert, Teamleiter Technical Management bei Conergy: "Wir betreuen derzeit Projekte im Umfang von rund 80 MWp in ganz Deutschland und sind froh, mit den neuen Projekten die technische Betriebsführung für weitere 5,7 MWp zu übernehmen. Auf Basis der langfristig geschlossenen Verträge werden wir uns im Interesse unseres Kunden um alle technischen Belange rund um seine Parks kümmern. Dies umfasst die Überwachung, Wartung und Inspektion sowie die Pflege der Flächen." Conergy bietet neben der technischen Betriebsführung auch Services im Bereich der kaufmännischen Betriebsführung an.

08.01.2010   Quelle: Conergy Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Chinesischer Photovoltaik-Produzent CNPV geht strategische Partnerschaft mit dem belgischen Unternehmen Futech ein

Photovoltaik-Referenzanlage von Futech
Photovoltaik-Referenzanlage von Futech

CNPV Solar Power SA (Dongying, China), integrierter Hersteller von Rohlingen, Solar-Wafern, Solarzellen und Photovoltaik-Modulen, gab am 06.01.2010 bekannt, dass das Unternehmen eine langfristige strategische Vertriebspartnerschaft mit Futech BvBa eingegangen sei, einem bekannten belgischen Projektentwicklungs- und Vertriebsunternehmen. Entsprechend der strategischen Vereinbarung werde CNPV Futech von 2010 bis 2012 mit PV-Modulen mit einer Gesamtkapazität von 60 Megawatt (MWp) beliefern.   Dies enthalte die geplante Lieferung einer Kapazität von 10 MWp im Laufe von 2010. Die Lieferung der verbleibenden Kapazitäten von 20 MWp bzw. 30 MWp sei für 2011 bzw. 2012 geplant. Der jeweilige Preis werde von beiden Seiten quartalsmäßig überprüft, falls die Marktpreise in Relation zu den Festpreisen fallen bzw. steigen sollten.



Neue Photovoltaik-Projekte in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg

"Wir sind sehr erfreut, diese neue strategische Partnerschaft mit Futech bekannt geben zu können. In diesem Rahmen werden wir unsere bestehende, bereits gut etablierte Partnerschaft mit Futech weiter ausbauen können. Unsere strategische Partnerschaft mit Futech ist für uns im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit einem bewährten, multiregional aktiven Entwicklungsunternehmen im Energiesektor ein wichtiger Erfolg und bietet uns zunehmend Möglichkeiten auf bestehenden und aufstrebenden Photovoltaik-Märkten. Dieser neue Vertrag wird sich für uns bei der Entwicklung neuer Projekte auf Märkten wie beispielsweise den belgischen, niederländischen und luxemburgischen Solarmärkten als äußerst hilfreich erweisen", so Zhang Shunfu, Vorstand von CNPV, und B. Veerraju Chaudary, Technikchef und Aufsichtsratsmitglied von CNPV in einer gemeinsamen Erklärung. "Wir freuen uns darauf, unsere Beziehungen zu unserem loyalen strategischen Partner Futech weiter auszubauen, indem wir ihnen qualitativ hochwertige Module liefern, einen erstklassigen Service erbringen und für sie eine kostengünstige, branchenführende Plattform entwickeln."

"Futech BvBa ist stolz auf die neu abgeschlossene strategische Vertriebsvereinbarung mit CNPV. Wir sehen dies als Weiterführung unserer guten Beziehungen mit CNPV, mit denen wir das Ziel verfolgen, ihre qualitativ hochwertigen Module und ihren erstklassigen Kundendienst unseren Kunden überall in der Benelux-Ländern anbieten zu können", erklärten Ismael Ben-Al-Lal und Pieter Vangeel, die geschäftsführenden Direktoren von Futech, in einem gemeinsamem Kommentar.

08.01.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Futech BvBa,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Neue Serie im Branchenmagazin photovoltaik: Solarbranche auf dem Weg zur "grünen" Produktion

Photovoltaik-Produktion bei Signet Solar in Dresden
Photovoltaik-Produktion bei Signet Solar in
Dresden

Die Photovoltaik-Branche ist erwachsen geworden - mit allen Umweltproblemen, die eine Massenproduktion mit sich bringt. Die Produktionszahlen von Solarzellen und -modulen, Spezialglas und allen weiteren Komponenten sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Um die Umwelt zu schonen und Kosten zu senken, wird es immer wichtiger, schon während der Herstellung Energie zu sparen und den Einsatz giftiger Chemikalien zu begrenzen oder ganz zu vermeiden. Gerade die Solarbranche muss ihrem grünen Image gerecht werden, um glaubwürdig zu bleiben. Die Januarausgabe des Branchenmagazins "photovoltaik" berichtet, wie die Hersteller diese Probleme durch Umweltmanagement lösen und dabei gleichzeitig die Produktionskosten senken.   Damit startet eine siebenteilige Serie, die die ökologischen Aspekte der Fertigungsprozesse bei den verschiedenen Solartechnologien unter die Lupe nimmt.



Ökologie und Ökonomie Hand in Hand

Umweltmanagement nach DIN ISO 14001 und Ökoaudits sind ein erster Schritt, die Fertigung nach ökologischen und ökonomischen Kriterien zu optimieren. Dabei werden jedes Gramm Material, jeder Liter Säure und jedes Joule Energie überprüft. Intelligente Prozesstechnik kann beispielsweise den Verbrauch von Silangas um bis zu 75 Prozent senken, das für die Produktion der Dünnschichtmodule nötig ist und das einen signifikanten Anteil an den Produktionskosten hat. Ein anderes Beispiel ist der Umgang mit Abfällen. Sie können im Einzelfall um bis zu 20 Prozent reduziert werden und damit auch die Kosten für ihre Entsorgung. Die im Artikel beschriebenen Beispiele zeigen: Die hohen Investitionen in Analyse und Optimierung der Prozesse machen sich in kurzer Zeit bezahlt: Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand.


Mehr als zwanzig Jahre lang Solarstrom ohne Kohlendioxidemissionen

Der Titel der Serie "Triple Green" steht für Umweltfreundlichkeit der Photovoltaik in allen drei Lebensphasen der Solarmodule: Fertigung, Betrieb und Entsorgung. Einmal installiert, produzieren Solarzellen mehr als zwanzig Jahre lang Strom ohne Kohlendioxidemissionen. Auch die Entsorgung ist gelöst, da sich die Branche verpflichtet hat, alte und defekte Module zurückzunehmen und zu recyceln. Jetzt haben die Produzenten die Chance, ein Signal zu setzen und auch eine wirklich grüne Fertigung aufzubauen. Welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen müssen und welche Erfolge sie erzielen, berichtet die photovoltaik. Erscheinungstermin des neuen Heftes ist der 7.1.2010.
Themen der Serie Triple Green:
Triple Green 2: Kristallines Silizium, photovoltaik 2/2010
Triple Green 3: Silizium-Dünnschicht, photovoltaik 3/2010
Triple Green 4: Cadmiumtellurid, photovoltaik 4/2010
Triple Green 5: Kupfer-Indium-basierte Dünnschicht (CIS/CIGS), photovoltaik 5/2010
Triple Green 6: Solarglas, photovoltaik 6/2010
Triple Green 7: Wechselrichter, photovoltaik 7/2010

08.01.2010   Quelle: Solarpraxis AG; Gentner Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Photovoltaik-Ausrüster Meier Solar Solutions: Qualitätsmanagement erhält ISO 9001:2008 Zertifikat

Stapellaminator
Stapellaminator "STACOLAM"

Die Meier Solar Solutions GmbH (Bocholt) wurde vom TÜV Rheinland nach ISO 9001:2008 zertifiziert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Qualitätsmanagement des Spezialisten für die Verkapselung von Solarmodulen erfüllte alle Anforderungen des TÜV Rheinland in vollem Umfang. Mit der Zertifizierung untermauere die Meier Solar Solutions GmbH, dass sie über ein Qualitätssicherheitssystem verfügt, mit dem alle Kundenanforderungen auf einem gleichbleibend hohen Niveau erfüllt werden können. "Wir garantieren unseren Kunden und Partnern weiterhin wie gewohnt höchste Qualitätsstandards", so Florian von Gropper, Vorstand der Meier Solar Solutions GmbH.   "Dieser Erfolg ist ein weiterer Beleg dafür, dass wir uns mit unserer Arbeit, unseren internen Prozessen und unserer Produktqualität auf dem richtigen Weg befinden und unser Unternehmen nachhaltig für Liefertreue, Wirtschaftlichkeit und ein innovatives Produktportfolio steht", so Florian von Gropper weiter.

Das bei Meier verankerte Qualitätsmanagement sorgt nach Angaben des Unternehmens für die Optimierung der gesamten Organisation. Im Vordergrund stehe die noch stärkere Orientierung an den Kunden. Die Kundenanforderungen würden in die kundengerechte Produktrealisierung einfließen und in erhöhte Kundenzufriedenheit münden. Dies sei Meier jetzt von offizieller Seite bestätigt worden.

Die Meier Solar Solutions GmbH, Hersteller von Laminatoren zur Verkapselung von Solarmodulen, wurde 1999 gegründet. Das Unternehmen mit Standorten in Bocholt und Rossla bietet ein umfassendes Portfolio an Lösungen zur Verkapselung von Solarmodulen innerhalb vollautomatisierter Fertigungsstraßen. Nach Angaben des Unternehmens stammt bereits jedes dritte weltweit produzierte Solarmodul aus einem Meier-Laminator. Mit mittlerweile mehr als 280 Anlagen verfüge die Meier Solar Solutions GmbH über die größte Basis installierter Laminatoren im Photovoltaik-Produktionsbetrieb weltweit.

08.01.2010   Quelle: Meier Solar Solutions GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meier Solar Solutions GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Bundesnetzagentur genehmigte 2009 Mittel für Netzinvestitionen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro

Die Bundesnetzagentur hat am 6.1.2010 bekannt gegeben, dass sie im Jahr 2009 über rund 200 Anträge von Strom- und Gasnetzbetreibern auf Genehmigung von Investitionsbudgets entschieden und dabei Investitionsmittel in Höhe von rund 4,3 Milliarden Euro genehmigt hat. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, kommentiert: "Die Bundesnetzagentur hat mit ihren Entscheidungen grünes Licht für Investitionen in moderne Netze gegeben. Ich erwarte, dass die Netzbetreiber ihre Pläne jetzt rasch umsetzen."   Auf der Grundlage der Anreizregulierungsverordnung können Netzbetreiber für besonders bedeutende Vorhaben Investitionsbudgets beantragen. Dabei handelt es sich z. B. um Investitionen, die notwendig sind, um die Versorgungsqualität zu gewährleisten, neue Kraftwerke in das Netz einzubinden oder den Abtransport von Energie aus erneuerbaren Quellen zu ermöglichen, insbesondere durch den Anschluss von Offshore-Windparks.


Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Bei Investitionen in die Netze müssen wir das Tempo hochhalten"

Von den insgesamt rund 480 Anträgen, die bei der Bundesnetzagentur in den Jahren 2008 und 2009 auf Genehmigung von Investitionsbudgets gestellt wurden, sind derzeit noch etwa 280 in Prüfung. Das insgesamt beantragte Volumen beträgt zirka 13 Milliarden Euro. Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Auch die übrigen Investitionsbudgets sollten nun zügig beschieden werden. Denn bei Investitionen in die Netze müssen wir das Tempo hochhalten."


Leitungsbauvorhaben zur Netzintegration des Stroms aus erneuerbaren Energien

Die Anreizregulierungsverordnung ist nur eines von mehreren Instrumenten für moderne Netze. Daneben erleichtert und beschleunigt das vom BMWi angestoßene Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) die Planungs- und Genehmigungsverfahren für wichtige Leitungsbauvorhaben, die u. a. zur Netzintegration des Stroms aus erneuerbaren Energien dringend erforderlich sind. Ferner hat die Bundesnetzagentur ein Positionspapier veröffentlicht, das eine zügige Netzanbindung der Offshore-Windenergieanlagen ermöglichen und gleichzeitig "stranded investments" auf Kosten der Stromverbraucher verhindern soll. Auf internationaler Ebene hat das BMWi die gemeinsame Offshore-Initiative der Nordsee-Anrainer vorangetrieben.

07.01.2010   Quelle: Bundesnetzagentur   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

youmex arrangiert Projektfinanzierung für Tschechiens größtes Solar-Kraftwerk

Solar-Kraftwerk im tschechischen Stribro im Bau.
Solar-Kraftwerk im tschechischen Stribro im Bau.

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat am 22. Dezember 2009 das größte Photovoltaik-Kraftwerk in Tschechien mit einer Leistung von 13,65 Megawatt (MWp) in Betrieb genommen und an das Netz gebracht. Das Investitionsvolumen betrage mehr als 60 Millionen Euro, berichtet die youmex AG (Frankfurt am Main) in einer Pressemitteilung. youmex habe in Rekordzeit von nur fünf Wochen die Projektfinanzierung arrangiert und die Auszahlung einen Tag vor Jahresende 2009 abgewickelt. Die Solarstromanlage befindet sich auf einem ehemaligen Militärgelände in Stribro im Bezirk Pilsen. Zum Einsatz kamen Photovoltaik-Module von Yingli sowie der neue Kaco-Wechselrichter "Powador XP350-HV TL".   Bei der ortsspezifischen Sonneneinstrahlung wird die Anlage laut youmex rund 13.650.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom jährlich produzieren - damit können mehr als 3.100 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.





Größtes Einzelprojekt der Freiburger Photovoltaik-Spezialisten

"Bislang wurde die Projektgesellschaft Solar Stribro s.r.o. durch die S.A.G. Solarstrom AG über Gesellschafterdarlehen refinanziert, die der S.A.G. möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen sollten",
so Kai Hartmann, Head of Structured Finance der youmex AG. "Die Aufgabenstellung zur Ablösung von Gesellschaftermitteln durch eine Projektfinanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro während bzw. kurz nach Fertigstellung war eine sportliche Herausforderung, die uns und dem durch uns involvierten Bankenkonsortium enormen Spaß gemacht hat.

Stribro ist mit 13,65 MWp das bislang größte Einzelprojekt der Freiburger Photovoltaik-Spezialisten. "Wir können aufgrund unserer optimierten Beschaffung und Logistik mittlerweile jedoch auch noch deutlich größere Projekte realisieren", so Dr. Kuhlmann, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG. "Tschechien gehört neben Deutschland und Italien zu unseren Kernzielmärkten in 2009, deshalb freuen wir uns, dass wir nun in Stribro unser erstes Projekt in Tschechien realisieren konnten".

Tschechien ist aufgrund hoher Sonneneinstrahlung und einer attraktiven Einspeisevergütung, die aufgrund der Fertigstellung im Jahr 2009 für 20 Jahre garantiert ist, ein interessanter Investitionsstandort. Photovoltaik-Anlagen über 30 kWp erhalten für den eingespeisten Strom pro kWh 12,79 Tschechische Kronen (CZK), das entspricht knapp 0,48 Euro.

07.01.2010   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG; youmex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarmodul-Hersteller aleo solar AG steigert den Jahresumsatz 2009 auf 375 Millionen Euro

Uwe Bögershausen, Finanzvorstand (CFO), Heiner Willers, Vorstand operatives Geschäft (COO) und Jakobus Smit, Vorsitzender des Vorstandes (CEO), v. l.
Uwe Bögershausen, Finanzvorstand (CFO),
Heiner Willers, Vorstand operatives Geschäft (COO)
und Jakobus Smit, Vorsitzender
des Vorstandes (CEO), v. l.

Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) kann nach vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 375 Millionen Euro melden. Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr zog das Geschäft des Solarmodul-Herstellers ab Juli deutlich an und der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 15 Millionen Euro gesteigert werden. Heiner Willers, Mitglied des Vorstands (COO) der aleo solar AG, ist sehr zufrieden: "Wir haben das für die Photovoltaik-Branche sehr herausfordernde Jahr 2009 überaus gut gemeistert.   Das Wegbrechen des spanischen PV Marktes sowie die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf das Projektgeschäft haben in der Solarindustrie zu einem bisher noch nie dagewesenen Preisverfall geführt. Dennoch konnten wir die Absatzmengen an aleo-Modulen erheblich steigern und einen um 4 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahr realisieren. Wir befinden uns auch weiterhin auf Wachstumskurs."





Rund 148 Megawatt aleo-Module ausgeliefert

Der Vorstandsvorsitzende der aleo solar AG, Jakobus Smit, kommentiert: "Tragende Säule dieses Ergebnisses ist die strategische Ausrichtung der aleo solar AG als Premium-Modulhersteller mit klarem Fokus auf den Solarfachhandel und Installateure in Europa. Mit rund 148 Megawatt haben wir über 45 Prozent mehr aleo-Module ausliefern können als im Vorjahr." In Europa sei der Kundenstamm auf mehr als 1.000 aleo-Fachhandelspartner ausgeweitet worden. Der Auslandsanteil am Umsatz betrage rund 25 Prozent.


Finanzvorstand Bögershausen: Gesenkte Einspeisevergütung wird Nachfrage nicht abreißen lassen

Für die aleo solar-Gruppe setze sich der positive Trend auch weiterhin fort: "Uns liegen bereits Rahmenverträge für 2010 von mehr als 60 Megawatt alleine von deutschen Kunden vor. Die um 9 Prozent abgesenkte Einspeisevergütung ab 2010 kommt keinem Abriss der Nachfrage gleich, da die gesamte Photovoltaik-Industrie verstanden hat, dass in einem Käufermarkt die Renditeerwartungen der Investoren erfüllt sein müssen," rundet Finanzvorstand Uwe Bögershausen ab.

Die vollständigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2009 sollen am 25. März 2010 veröffentlicht werden.

07.01.2010   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarfortis GmbH bringt weiteres Solar-Kraftwerk in Mönchengladbach an das Netz

Photovoltaik-Kraftwerk der Solarfortis GmbH
Photovoltaik-Kraftwerk der Solarfortis GmbH

Das in Mönchengladbach ansässige Unternehmen Solarfortis GmbH gab am 04.01.2010 die Betriebsbereitschaft einer Solarstrom-Anlage (Photovoltaikanlage) mit einer Nennleistung von 450 Kilowatt (kWp) bekannt. Trotz widriger Witterungsverhältnisse seien in nur fünf Wochen Bauzeit insgesamt 2.250 Solarmodule pünktlich zum 29.12.2009 auf dem Dach des Logistikzentrums der ABV 2. Beteiligungs- GmbH installiert worden. Mit der Eigentümergesellschaft der Immobilie sei ein 20-jähriger Pachtvertrag geschlossen worden.   Die statischen Voraussetzungen der Dach- und Tragwerkskonstruktion stellten eine weitere Herausforderung für das Solar-Unternehmen dar. Mit einem technischen Planungsbüro sei eine Unterkonstruktion entwickelt worden, die keinerlei Dachdurchdringung erforderte, aber dennoch allen statischen Anforderungen entspreche.




Solarmodule von Suntech Power; Wechselrichter von Vectron

Die Photovoltaik-Generatorfläche auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Hallendach beträgt laut Solarfortis 3.600 Quadratmeter. Die Photovoltaikanlage soll künftig jährlich rund 430.000 kWh Solarstrom erzeugen. Die Solarstromanlage wurde mit Solarmodulen des Herstellers Suntech Power und Wechselrichtern des Unternehmens Vectron (Krefeld) ausgestattet. Der Trafo wurde von der Firma Driescher geliefert. Der in das öffentliche Netz der NVV eingespeiste Solarstrom kann laut Solarfortis zirka 110 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Verantwortlich für die gemeinschaftliche Projektentwicklung und Realisierung des Solarparks waren die Solarfortis GmbH und NOVEN Solar. Beide Unternehmen haben sich am 15.11. am Konrad-Zuse-Ring 17c in MG niedergelassen um von hier aus in Kooperation weitere Solar-Projekte zu realisieren. Investor und Betreiber der Solaranlage ist die Noven & Steinhauser Solarpark GbR.

Im Jahr 2010 will die Solarfortis in Deutschland und im Nachbarland Frankreich für private und institutionelle Investoren und Betreibergesellschaften weitere Solarparks mit einer Gesamtnennleistung von über 30 MW realisieren. Im Großraum Mönchengladbach seien weitere Solarkraftwerke mit einer Leistung von rund vier MW geplant.

Solarfortis ist Projektentwickler und Anbieter schlüsselfertiger Solarstromanlagen für Gewerbe- und Industrieunternehmen. Gebaut werden die Solaranlagen im direkten Kundenauftrag oder für eigene bzw. dritte Betreibergesellschaften, die großflächige Dächer langfristig anmieten, um darauf PV-Anlagen zu betreiben. Die Firma Noven Solar ist zuständig für die Einkaufsorganisation und Partner bei der Projektentwicklung. Zur Sicherung des hohen Materialbedarfs, insbesondere im Hinblick auf Solarmodule und Wechselrichter, seien im laufenden Jahr Rahmenverträge mit namhaften Herstellern abgeschlossen worden, berichtet Solarfortis in einer Pressemitteilung.

07.01.2010   Quelle: Solarfortis GmbH; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfortis GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

ElectraTherm-Technologie verbessert den Wirkungsgrad eines Solarwärme-Kraftwerks auf Hawaii

Die
Die "Green Machines" von ElectraTherm

Das US-Unternehmen ElectraTherm (Carson City, Nevada) berichtete am 21.12.2009, es habe in dem solarthermischen Kraftwerk "Holaniku at Keahole Point" auf Hawaii zwei seiner so genannten Green Machines zur Stromproduktion installiert. Der Kraftwerksbetreiber Keahole Solar Power, LLC (KSP) nutze die "Green Machines", um aus Abwärme zusätzlich Strom zu erzeugen.   Außerdem werde von der Technologie erwartet, dass sie den Wirkungsgrad der Solarawärmeanlage erhöht. Der Holaniku-Solarpark wurde am 10. Dezember 2009 eröffnet. Er ist das erste solarthermische Kraftwerk, das die "Micro-CSP"-Technologie des Herstellers Sopogy Inc. (Honolulu, Hawaii) verwendet, und auch um die erste kommerzielle Solarthermie-Anlage, bei der die ORC-Technologie (Organic Rankine Cycle) von ElectraTherm zum Einsatz kommt.


Stromerzeugung mit Niedrigtemperatur-Flüssigkeiten

Die Micro-CSP-Kollektoren des Holaniku Solarparks erstrecken sich auf gut 1,5 Hektar und speisen zwei Tanks mit je 15 Kubikmeter Volumen. Aus diesen Tanks werden die Green Machines von ElectraTherm mit heißem Wasser versorgt, das sie in sauberen Strom umwandeln. "Wir freuen uns, dass die beiden Green Machines von ElectraTherm funktionieren und den Wirkungsgrad des Holaniku at Keahole Point Solarparks erhöhen", sagte Darren T. Kimura, Gründer von KSP. Die Technologie von ElectraTherm ist nach Unternehmensangaben dazu in der Lage, aus Flüssigkeiten mit niedriger Temperatur aus verschiedenen Quellen Strom zu erzeugen. Rob Hoover, Senior-Vizepräsident für den Vertrieb bei ElectraTherm, sagte: "Die Technologie von ElectraTherm ist für Solarwärme-Anwendungen ideal geeignet. Wir freuen uns, dass der Keahole Solarpark die Vorteile bei der Erzeugung von Solarstrom nutzt".

07.01.2010   Quelle: ElectraTherm Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ElectraTherm Inc.,


 

Nachhaltige Wärme für alte Häuser in Baden-Württemberg: Landesbroschüre informiert Altbaubesitzer über das Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Broschüre
Broschüre "Erneuerbare Energien
- Attraktive Energiealternativen"

Seit dem 1. Januar 2010 gilt das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) des Landes Baden-Württemberg für den Gebäudebestand. Eine neue Broschüre des Umweltministeriums erklärt jetzt, was das Landesgesetz für Hausbesitzer bedeutet und wo sie sich beraten lassen können. Das EWärmeG sieht vor, dass zehn Prozent des Wärmebedarfs von bestehenden Wohngebäuden künftig über erneuerbare Energien abgedeckt werden. Ersatzweise ist auch eine Wärmedämmung möglich, wenn dadurch der Energieverbrauch erheblich sinkt.   Das Gesetz wird für Hausbesitzer erst aktuell, wenn sie die Heizungsanlage erneuern lassen. Die kostenlose Broschüre ist bei den unteren Baurechtsbehörden erhältlich und kann auch über das gebührenfreie Beratungstelefon des Landesprogramms Zukunft Altbau bestellt werden: 08000 12 33 33.





Solarthermie, Geothermie, Umweltwärme und Biomasse

"Zur Erfüllung der Verpflichtung sieht das Gesetz eine ganze Reihe von Möglichkeiten vor", sagt Dr. Svea Wiehe vom Umweltministerium. "Zur Wahl stehen Solarthermie, Geothermie, Nutzung von Umweltwärme einschließlich Abwärme durch Wärmepumpen sowie Biomasse." Alternativ sei der Pflichtanteil erneuerbarer Energien etwa durch eine besonders gute Wärmedämmung oder den Anschluss an ein Nahwärmenetz ersetzbar. Sprechen technische, bauliche oder öffentlich-rechtliche Gründe gegen eine solarthermische Anlage, ist der Hausbesitzer von der Pflicht befreit.

In der Broschüre "Erneuerbare-Wärme-Gesetz für Altbauten" werden die wichtigsten Fragen zum Gesetz beantwortet. Neben den erneuerbaren Energien und den alternativen Erfüllungsmöglichkeiten gibt es Informationen zur finanziellen Förderung und zur Beratung. Welche Maßnahmen an welchem Gebäude sinnvoll sind, können qualifizierte Gebäudeenergieberater feststellen. Auskunft über Energieberater aus der Region gibt das Beratungstelefon von Zukunft Altbau und die Internetseite http://www.zukunftaltbau.de.

Informationen zum EWärmeG:

Fachliche Auskunft geben Energieberater. Sie zeigen, welche Maßnahmen am Haus energetisch und wirtschaftlich sinnvoll sind. Energieberater gibt es bei den anerkannten Institutionen im Land, wie der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT), dem Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN), dem Verband der Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker Baden-Württemberg (GIH), der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und den regionalen Energieagenturen.


Fördermöglichkeiten:

Eine Zusammenstellung der aktuellen Förderprogramme von Bund und Land ist zugänglich unter http://www.energiesparfoerderung-bw.de. Darüber hinaus gibt es Angebote von Kommunen und Energieversorgern.


Broschüre "Erneuerbare Energien - Attraktive Energiealternativen" im Internet
Eine Broschüre über Solarthermie, Photovoltaik, passive Sonnenenergienutzung durch beste Fensterqualität, Holzpellets, Geothermie, das Erneuerbare Wärme-Gesetz (EWärmeG) und die Möglichkeiten der Erfüllung des EWärmeG in Bestandsgebäuden kann heruntergeladen werden unter   Die HIT Double-Photovoltaikmodule produzieren Solarstrom auf beiden Seiten. Auf diese Weise kann laut Pressemitteilung ein um bis zu 30 % höherer Ertrag erzielt werden, als dies mit einseitig aktiven Solarmodulen möglich ist. HIT-Module seien deshalb besonders für Carports und Sonnendächer geeignet. Bei Tio-Coat handle es sich um ein Urethan-Elastomer, das als Dachabdeckung neben dem Wetterschutz laut Hersteller DuROCK 89 der Solarstrahlung reflektiert. VACOS habe die beiden sich ergänzenden Technologien so verbunden, dass Kostenersparnisse und ökologische Vorteile möglich wurden.



Doppelseitige Photovoltaikmodule plus Reflexions-Dachabdeckung

"DuROCK ist stolz, bei diesem Projekt mit den führenden Unternehmen SANYO und AVACOS zusammanzuarbeiten und unsere Technologie und Fachkenntnis im Sinne der Umwelt einzusetzen", sagte Gary Campacci, Präsident von DuROCK. "Die Montage der SANYO-Module auf weißen, reflektierenden Dach ermöglicht eine maximale Leistung und Kosteneffizienz". Die netzgekoppelte Solarstromanlage mit einer Nennleistung von 10 Kilowatt (kW) soll dem Unternehmen DuROCK mit den doppelseitigen Photovoltaik-Modulen von SANYO Energie-Erträge bescheren, die Tio-Coat-Beschichtung soll zudem die Kühlkosten für das Gebäude senken. Laut Pressemitteilung ermöglicht die Kombination der beiden Technologien wegen der erhöhten Solareinstrahlung aufgrund der hohen Reflexion der Tio-Coat-Dachbeschichtung einen erhöhten Solarstrom-Ertrag. Die beteiligten Unternehmen wollen künftig ähnliche Projekte umsetzen, in denen die sich ergänzenden Technologien zur Kostenersparnis und für ökologische Vorteile verbunden werden.

05.01.2010   Quelle: SANYO Canada Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Canada Inc.,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Donauer Solartechnik eröffnet Niederlassung in Frankreich

Photovoltaik-Montagesystem INTERSOL
Photovoltaik-Montagesystem INTERSOL

Das Unternehmen Donauer Solartechnik (Gilching) ist auf Expansionskurs und hat im November 2009 in Frankreich bereits die vierte europäische Niederlassung eröffnet, nach Portugal, Italien und Tschechien. Die Dependance bei Vendargues nahe Montpellier agiert als Fachgroßhandel für Solartechnik und in der Projektierung von Photovoltaik-Großanlagen. In den vergangenen zwei Jahren wurde der französische Markt zunächst von Deutschland aus bearbeitet. "Nach den Aufbaujahren sichert uns die Niederlassung mehr Nähe zum Kunden und wir können als verlässlicher Partner eine hohe Qualität und optimalen Service anbieten", so Dr. Naïma Sabil, Geschäftsführerin der Niederlassung.   Die neue Niederlassung beschäftigt momentan sechs Mitarbeiter und bietet auf 300 Quadratmetern hochwertige Photovoltaik-Produkte und Montagesysteme an. Schnelle und flexible Lieferung innerhalb Frankreichs gewährleiste das neue Logistikzentrum mit 1.500 Quadratmetern Lagerfläche, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.



Hohes Marktpotenzial in Frankreich

Frankreichs südliche Region Languedoc-Roussillon wird sich nach Einschätzung von Donauer Solartechnik in den kommenden Jahren zu einem Schwerpunkt in der Nutzung erneuerbarer Energien und im umweltfreundlichen Bauen entwickeln. Besonders in der verstärkten Förderung erneuerbarer Energien seit 2006 sieht Donauer Solartechnik ein hohes Marktpotenzial.

04.01.2010   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Solarparc AG startet Vertrieb für Fonds "Solarparc Deutschland I"

Solarpark Hofkirchen.
Solarpark Hofkirchen.

Die Solarparc Aktiengesellschaft (Bonn) hat nach dem positiven Bescheid zur Veröffentlichung des Verkaufsprospekts der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Vertrieb ihres neuesten Solar-Fonds, dem "Solarparc Deutschland I GmbH & Co KG", aufgenommen. Mit diesem Publikumsfonds biete die Gesellschaft Investoren die Möglichkeit, an der Ertragsstärke eigenentwickelter Solarstrom-Kraftwerke im Süden Deutschlands zu profitieren. Mit insgesamt vier Solarparks, die von der Solarparc Aktiengesellschaft in einstrahlungsreichen Regionen Bayerns schlüsselfertig errichtet wurden, erreiche der Fonds eine solare Spitzenleistung von 30,9 Megawatt (MWp).   Die Solarparc Aktiengesellschaft zeichnet sich sowohl für die Entwicklung und schlüsselfertige Realisierung der einzelnen Parks als auch für die Konzeption und den Vertrieb des Fonds verantwortlich. Der Konzern setzt dabei technologisch ausschließlich auf Qualitätsprodukte. Alle Solarparks sind mit Modulen der SolarWorld AG ausgerüstet.


Anspruch auf EEG-Vergütung 2009

Die Parks seien bis zum Ende des Jahres 2009 vollständig an das Stromnetz angeschlossen worden und hätten damit Anspruch auf die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 2009 von 31,94 Cent je Kilowattstunde (kWh). In einem vollen Betriebsjahr erwirtschafte der Fonds einen Ertrag von 32,5 Millionen kWh, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Im Einzelnen zählen die Solarparks Biederbach mit einer Kapazität von 5,6 MWp (starre Freiflächenanlage), Greding II mit 1,4 MWp (zweiachsig nachgeführte Freiflächenanlage), Eging am See mit 2,2 MWp (starre Freiflächenanlage) und Mengkofen mit 21,7 MWp (starre Freiflächenanlage) zum Fonds. Das Investitionsvolumen betrage 103,5 Millionen Euro, wovon 29,4 Millionen Euro als Eigenkapital bei Kommanditisten eingeworben werden. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro. Die Schließung des Fonds ist bis zum 30. Juni 2010 geplant.


6,68 Prozent jährliche Rendite vor Steuern über 20 Jahre

Aufgrund des im Vorfeld registrierten regen Investoreninteresses rechnet die Solarparc Aktiengesellschaft mit einer zügigen Platzierung. Die Gesellschaft hat eine Platzierungsgarantie ausgesprochen. Bereits im ersten Jahr erwarte die Anleger eine Ausschüttung von 8,5 Prozent, im zweiten von 10,7 Prozent. Über 20 Jahre beträgt die Rendite laut Solarparc Aktiengesellschaft vor Steuern per annum 6,68 Prozent (interner Zinsfuß). Aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres (1. Juli bis 30. Juni) sei es für interessierte Anleger steuerlich und hinsichtlich der Ausschüttungen nicht von Belang, ob sie noch 2009 oder bis Ende Februar 2010 zeichnen, so das Unternehmen. Die Solarparc Aktiengesellschaft habe bereits in der Vergangenheit qualitativ hochwertige Solarparks für eigeninitiierte Fonds entwickelt. So würden exemplarisch die beiden Sonnenfonds Donau I und Donau II deutlich über Prognose liegende Performancedaten aufweisen.

04.01.2010   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Siemens-Solarwechselrichter für Photovoltaik-Großprojekt in Florida

Photovoltaik-Wechselrichter von Siemens im DeSoto Next Generation Solar Energy Center
Photovoltaik-Wechselrichter von Siemens
im DeSoto Next Generation Solar Energy Center

Ende Oktober hat US-Präsident Barack Obama in Florida eine Multi-Megawatt-Photovoltaikanlage in den USA eröffnet: das "DeSoto Next Generation Solar Energy Center". Siemens Industry Inc. hat dafür "Sinvert"-Photovoltaik-Wechselrichter und -Systemkomponenten geliefert. Das Solar-Kraftwerk ist auf eine Nennleistung von 25 Megawatt (MWp) ausgelegt und kann unter optimaler Sonneneinstrahlung über 25 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Im "DeSoto Next Generation Solar Energy Center" wandeln mehr als 90.000 Photovoltaik-Module Sonnenstrahlen in Strom um und versorgen damit über 3.000 Eigenheime.   Siemens Industry Inc. lieferte dafür in Fürth produzierte Photovoltaik-Wechselrichter und -Systemkomponenten für die Solaranlage. Das in kompletten Containern gelieferte Netzeinspeisesystem Sinvert der Siemens-Division Industry Automation wandelt hoch effizient Gleichstrom in Wechselstrom, der dann über Mittelspannungskomponenten, ebenfalls von Siemens, in das Stromnetz eingespeist wird. "Sinvert-Wechselrichter gehören zum grünen Umweltportfolio von Siemens und helfen, Treibhausgasemmissionen zu senken. Technik von Siemens trägt dazu bei, im DeSoto Next Generation Solar Energy Center in Florida 575.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen zu sparen", erklärt Richard Thomas, Vertriebsleiter für Sinvert-Produkte von Siemens Industry Inc. USA.

04.01.2010   Quelle: Siemens Energy&Automation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy&Automation,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

World Energy Dialogue 2010: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Mittelpunkt

WORLD ENERGY DIALOGUE im April 2010 in Hannover
WORLD ENERGY DIALOGUE
im April 2010 in Hannover

Die internationale Energiewirtschaft trifft sich am 20. und 21. April, um über den Energiemix der Zukunft sowie über länderübergreifende Energieversorgungskonzepte zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionen geht es während des WORLD ENERGY DIALOGUE vor allem um die Frage, wie erneuerbare Energien und Energieeffizienz als Kernelemente integrierter Nachhaltigkeits- und Verbundsysteme weltweit zum Einsatz kommen. Vier Megathemen stehen hierbei im Mittelpunkt: Die nachhaltige Energieversorgung für dynamisch wachsende Großstädte am Beispiel Shanghais, Möglichkeiten der Mobilität in den Städten der Zukunft, Verbundsysteme für den Energietransport und die Chancen, die Solarstrom aus Afrika der Welt bieten kann.   Die Begrenzung des bedrohlichen Temperaturanstiegs wird nur durch die Einführung innovativer Umwelttechnologien möglich sein sowie durch die Konzeption neuer wegweisender Projekte, wie sie im Rahmen des WORLD ENERGY DIALOGUE präsentiert werden, so die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung.



DESERTEC: nachhaltig Stromversorgung für Europa und MENA

Vorgestellt und diskutiert wird unter anderem das Projekt DESERTEC. Es beschreibt die Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika bis zum Jahr 2050. Das langfristige Ziel von DESERTEC ist, einen erheblichen Anteil des Strombedarfs für die MENA-Region (Nordafrika und der Nahe Osten) und 15 Prozent des europäischen Strombedarfs zu decken. Projektpartner und Forscher diskutieren beim WORLD ENERGY DIALOGUE kontrovers über Machbarkeit und Herausforderungen.
Ein Höhepunkt des WORLD ENERGY DIALOGUE ist die Verleihung des "Energy Efficiency Award", den die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gemeinsam mit der Deutsche Messe AG und der DZ Bank ausgeschrieben hat. Der Preis für energieeffiziente Produkte und Verfahren wird beim WORLD ENERGY DIALOGUE zum vierten Mal verliehen.


Prof. Dr. Klaus Töpfer übernimmt wieder den Vorsitz

Die Deutsche Messe organisiert den WORLD ENERGY DIALOGUE gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Rahmen der HANNOVER MESSE 2010. Vorsitzender ist erneut der ehemalige Umweltminister und Direktor des UN-Umweltprogramms, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Gründungsdirektor des Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam.

04.01.2010   Quelle: Deutsche Messe AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsche Messe AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

US-Ostküstenstaat Pennsylvania: ein attraktiver Standort für die europäische Solar-Branche

Photovoltaik-Kraftwerk von Conergy in Pennsylvania
Photovoltaik-Kraftwerk von
Conergy in Pennsylvania

Pennsylvanias Gouverneur Edward G. Rendell kann dank seiner konsequenten Politik zur Ansiedlung und Förderung von CleanTech-Unternehmen weitere Erfolge verbuchen. HelioSphera, ein Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen, will eine Produktionsstätte auf dem ehemaligen Marinegelände von Philadelphia (PA) eröffnen. Wie der Gouverneur im vergangenen Monat bekannt gab, sollen durch das Engagement des griechischen Unternehmens 400 neue Arbeitsplätze geschaffen werden und mehrere hundert Millionen US-Dollar Investitionskapital fließen. Philadelphia entwickle sich mittlerweile zu einer der führenden Regionen in der Solar-Technologie der Vereinigten Staaten. Bereits Anfang 2009 hatte die Stadt vom US-Energieministerium die Auszeichnung "Solar American City" erhalten.   Im Südosten Pennsylvanias wird zur Zeit außerdem einer der größten Solarparks der Region gebaut: Die Conergy AG errichtet für das Wasserversorgungsunternehmen Aqua Pennsylvania eine Photovoltaik-Anlage mit einer geplanten Solarstrom-Produktion von mehr 1.300 Megawattstunden pro Jahr. Für Aqua PA bedeute dieses Projekt eine Einsparung im fünfstelligen Dollarbereich. Der Solarpark soll bereits Ende 2010 an das Netz gehen.


Konsequente Klimapolitik und lukrative Förderprojekte

Seit 2006 verfolgt Gouverneur Rendell mit seiner "Energy Independence Strategy" das Ziel, Pennsylvania so schnell wie möglich unabhängig von Energieimporten zu machen. Im Juni dieses Jahres sind per Gesetz Fördergelder in Höhe von 650 Millionen US-Dollar für alternative Energieprojekte freigegeben worden. Die Solar-Branche spielt dabei eine entscheidende Rolle: So wurden allein in diesem Jahr mit Hilfe von staatlichen Förderprogrammen acht neue Anlagen auf den Weg gebracht, welche die Kapazität zur Nutzung von Sonnenenergie in Pennsylvania verdreifachen sollen. Im Jahr 2010 werde Pennsylvania mit seiner Solar-Kapazität zu den fünf führenden US-Bundesstaaten gehören.


Beliebter Standort für die internationale CleanTech-Branche

Internationale Unternehmen wie Gamesa, Iberdrola und Converteam profitieren bereits seit mehreren Jahren von den optimalen Bedingungen des Ostküstenstaates und unterhalten einen oder mehrere Standorte in Pennsylvania. Auch Flabeg, der deutsche Hersteller von Sonnenreflektoren, eröffnete bereits 2008 einen Standort in der Nähe von Pittsburgh und schaffte dadurch 300 neue Arbeitsplätze in der Region. "Für europäische Unternehmen aus dem regenerativen Sektor bietet Pennsylvania einen idealen Einstieg in den amerikanischen Markt", erläutert David Scrimgeour, Repräsentant des Commonwealth of Pennsylvania im deutschsprachigen Raum. "Die Fertigungs- und Maschinenbauindustrie vor Ort ist optimal aufgestellt - ausländische Unternehmen finden hier professionelle Arbeitskräfte und optimale Produktionsbedingungen, die das eigene Investitionsrisiko auf ein Minimum reduzieren", so Scrimgeour weiter.
Seit diesem Jahr befindet sich in Philadelphia außerdem das US-Büro des GADORECenter (German-American Dialog on Renewable Energy). Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet das Pool-Büro die Möglichkeit, den optimalen Markteinstieg vorzubereiten und erste Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Zu den Leistungen des Centers gehören die Vermietung von Räumen, Kontaktanbahnungen innerhalb der Branche, Messevorbereitung und die Vermittlung von Beratern, Dienstleistern, Banken und Investoren.

04.01.2010   Quelle: Commonwealth of Pennsylvania   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

E.ON-Studie: Kernenergie kein Hindernis für Ausbau der erneuerbaren Energien

Jährliche Elektrizitätserzeugung nach Energie- trägern in den beiden Szenarien
Jährliche Elektrizitätserzeugung nach Energie-
trägern in den beiden Szenarien "Kernenergie-
ausstieg" und "Laufzeitverlängerung" im Jahr
2030

Eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke würde den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland nicht behindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie, die das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart im Auftrag der E.ON Energie AG durchgeführt hat. Laut Studie ist die Auffassung, eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke sei ein Hemmschuh für den Ausbau der erneuerbaren Energien, aus technisch-betrieblicher Perspektive nicht haltbar.   Auch Kernkraftwerke könnten so flexibel eingesetzt werden, dass sie zum Ausgleich der schwankenden Einspeisung aus Solar- und Windkraftwerken beitragen. Bereits heute würden einige Kernkraftwerke in Deutschland im so genannten Lastfolgebetrieb gefahren. Die Leistung der Anlagen werde dabei flexibel an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. So würden sie dazu beitragen, den gesetzlich vorgeschriebenen Vorrang für die Einspeisung erneuerbarer Energien sicherzustellen.




Konventionelle Kraftwerke mit rund 20.000 Megawatt erreichen das Ende ihrer Lebensdauer

Auch aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht wäre laut Studie eine Laufzeitverlängerung vorteilhaft. Gemeinsam mit den wachsenden erneuerbaren Energien könne die Kernenergie dazu beitragen, den künftigen Bedarf an neuen Kraftwerken zu reduzieren. Ohne Laufzeitverlängerung müssten in Deutschland Kohle- und Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 20.000 Megawatt neu gebaut werden - zusätzlich zum ohnehin schon bestehenden Ersatzbedarf von ebenfalls rund 20.000 Megawatt für konventionelle Kraftwerke, die das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Damit wären erhebliche Investitionen und zusätzliche CO2-Emissionen von bis zu 80 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verbunden, so das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart.


Bundesregierung will 40 Prozent erneuerbare Energien zur Stromerzeugung bis 2030

Die Stuttgarter Wissenschaftler haben den Zeitraum bis zum Jahr 2030 betrachtet und dabei zwei Szenarien verglichen: Zum einen die Abschaltung von Kernkraftwerken gemäß der derzeitigen Regelung, zum anderen eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke auf eine Betriebsdauer von 60 Jahren. In beiden Szenarien wurde unterstellt, dass die erneuerbaren Energien entsprechend den von der Bundesregierung angekündigten Ausbauzielen im Jahr 2030 einen Beitrag von 40 Prozent zur gesamten Stromerzeugung in Deutschland leisten.

Die Studie kann heruntergeladen werden unter www.eon-energie.com

03.01.2010   Quelle: E.ON Energie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: E.ON Energie AG,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Auslegungen zur Energieeinsparverordnung 2009 online

Aktuelle Auslegungen der am 1. Oktober 2009 in Kraft getretenen neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) sind ab sofort auf der Website des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) verfügbar. Die Fachkommission "Bautechnik" der Länder hatte die in einer Projektgruppe der Kommission erarbeitete Vorlage Anfang Dezember verabschiedet. Durch die Auslegungen erhalten Anwender der Verordnung eine höhere Rechtssicherheit, so das BBSR in einer Pressemitteilung.   Schon bei früheren Fassungen der EnEV seien in der Praxis immer wieder Detailfragen aufgekommen, die sich aus dem Text der Verordnung allein nicht beantworten ließen. Die für den Vollzug der Verordnung verantwortlichen Ministerien der Länder haben deshalb im Zuständigkeitsbereich der Fachkommission "Bautechnik" eine Projektgruppe eingesetzt, die Auslegungen zu solchen Fragen entwickelt. Das BBSR berät die Gruppe fachlich bei ihrer Arbeit.



Anforderungen an die energetische Beschaffenheit neuer Gebäude und teilweise auch an Gebäude im Bestand

Die EnEV 2009 ist Teil der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung und stellt Anforderungen an die energetische Beschaffenheit neuer Gebäude, aber auch für bestimmte Fälle baulicher Veränderungen an beheizten und gekühlten Gebäuden. Hinzu kommen ausgewählte Nachrüstungspflichten. Diese beschränken sich auf Maßnahmen, bei denen von einer hohen Wirtschaftlichkeit der Investition ausgegangen wird. Neben den aktuellen Auslegungen können Interessierte weitere Informationen zur Energieeinspargesetzgebung abrufen unter http://www.bbsr-energieeinsparung.de.

03.01.2010   Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Neue Studie zu Klimaschutzmaßnahmen in Niedersachsen

Prof. Dr. Jutta Geldermann
Prof. Dr. Jutta Geldermann

Welche Maßnahmen das Land Niedersachsen ergreifen könnte, um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) zu reduzieren, zeigen Wissenschaftler der Universität Göttingen in einer Studie zur Förderung von Offshore-Windanlagen, zu Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung, in einem Mietspiegel, der den energetischen Zustand des Gebäudes mit einbezieht, und Untersuchungen zu einer effizienteren Fahrzeugtechnologie.   Ebenfalls im Einflussbereich der Landesregierung liege unter anderem die Förderung der Bioenergie, das so genannte Energie-Contracting, bei dem beispielsweise die Modernisierung und der Betrieb einer Heizungsanlage an einen externen Dienstleister ausgelagert werden, und eine ganze Reihe von Maßnahmen in der Landwirtschaft wie zum Beispiel die Kontrolle der Verwendung von Düngemittel. Der derzeitige Energieausweis für Gebäude hat dagegen nach Ansicht der Forscher nur geringes Einsparpotenzial.






Schwerpunkte: Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme- Kopplung

Die Studie des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) in Goslar ist die erste dieser Art, die sich explizit auf Niedersachsen bezieht. Sie entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Geldermann von der Universität Göttingen und soll der Landesregierung beim Erstellen eines eigenen Klimaschutzprogrammes helfen. Ausgehend von bereits vorliegenden Studien zu den Potenzialen und Kosten der Vermeidung von Treibhausgasemissionen in Deutschland sowie der Energie- und CO2-Statistik des Landes Niedersachsen identifizierten die Forscher einzelne Bereiche, denen in der wissenschaftlichen Literatur ein hohes CO2-Vermeidungspotenzial für Niedersachsen bescheinigt wird. Sie recherchierten den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch im Bereich Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme- Kopplung, Gebäude, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, Transport und Landwirtschaft. Außerdem weisen sie auf mögliche Wechselwirkungen und Hindernisse beim Umsetzen der empfohlenen Maßnahmen hin, beispielsweise auf die unterschiedlichen Interessen von Hauseigentümern und Nutzern bei der energetischen Gebäudesanierung. Konkrete Angaben zur Menge des eingesparten CO2 oder den damit zusammenhängenden Kosten seien explizit für Niedersachsen aufgrund der fehlenden verlässlichen Datenbasis nicht möglich.


Elemente einer künftigen niedersächsischen Klimaschutzstrategie

In ihrem Fazit verknüpfen die Wissenschaftler um Prof. Geldermann ihre Ergebnisse mit einer Liste von zehn für Niedersachsen besonders wichtigen Handlungsfeldern, die die niedersächsische Regierungskommission Klimaschutz erstellt hat: erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Stromwirtschaft, Bauen und Wohnen, Verkehr, Industrie und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft, Bildung, öffentliche Gebäude sowie Forschung und Innovation. Die Studie liefert damit konkrete Ansätze und Elemente einer künftigen niedersächsischen Klimaschutzstrategie und bietet einen Ausgangspunkt für die weitere Diskussion.

Niedersachsen hatte 2008 als erstes Bundesland eine Regierungskommission Klimaschutz einberufen, die die Regierung beim Erstellen eines eigenen Klimaschutzkonzeptes unterstützen soll. Die Göttinger Studie baut auf zwei bundesweiten Untersuchungen der Unternehmensberatung McKinsey & Co. im Auftrag des Bundesverbands der deutschen Industrie und des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe aus dem Jahr 2007 auf. Sie berücksichtigt dabei erstmals niedersächsische Besonderheiten wie die Größe des Landes, die Relevanz der Landwirtschaft oder die ausgeprägte Automobilbranche. Die Studie "Niedersächsische CO2-Vermeidungspotenziale und Vermeidungskosten" ist auf Anfrage im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz erhältlich.

Weitere Informationen unter http://www.produktion.uni-goettingen.de und http://www.efzn.de

03.01.2010   Quelle: Georg-August-Universität Göttingen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Georg-August-Universität Göttingen,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Baden-Württemberg: Landeswärmegesetz für erneuerbare Energien wird für Bestandsgebäude ab 2010 wirksam

Sanierter Altbau mit Solaranlage
Sanierter Altbau mit Solaranlage

Ab Januar wird in Baden-Württemberg die zweite Stufe des Landeswärmegesetzes wirksam, berichtet Zukunft Altbau in einer Pressemitteilung. Künftig müssen demnach neu installierte Heizungen im Gebäudebestand zehn Prozent erneuerbare Energien nutzen, so das Programm des Umweltministeriums Baden-Württemberg. "Hausbesitzer betrifft das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, wenn sie ihre Heizung ab dem 1. Januar 2010 austauschen lassen", sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau und stellt klar: "Das gilt auch für die Fälle, bei denen der Auftrag zum Austausch bereits 2009 vergeben wurde."   Zur Erfüllung sieht das Gesetz neben der Nutzung von Bioenergie, Geothermie und Solarthermie auch Alternativen vor, etwa eine Verbesserung der Wärmedämmung oder den Anschluss an ein Nah- oder Fernwärme-Netz. Wirksam werde das Gesetz für eine große Zahl von Gebäuden: Jedes Jahr werden in Baden-Württemberg rund 50.000 Häuser mit neuen zentralen Heizungsanlagen ausgestattet.


Zeitpunkt des Heizungsaustauschs entscheidend

Jetzt noch rasch eine neue Heizung zu bestellen, um die Anforderungen des Gesetzes zu vermeiden, sei nicht sinnvoll, so Claudia Rist. Auch für einen Auftrag im Dezember mit Installation im neuen Jahr gelte das neue Gesetz. "Hausbesitzer sollten sich in Ruhe eine passende Heiztechnik aussuchen. Dazu gehört auch eine kompetente Beratung durch Gebäudeenergieberater." Gebäudeenergieberater geben Informationen über die unterschiedlichen Heizsysteme und deren Fördermöglichkeiten. Sie betrachten das Gebäude ganzheitlich und erstellen für die Gebäudetechnik einschließlich Gebäudehülle ein Gesamtkonzept. Nur so zeige sich, welche der Maßnahmen zur Erfüllung des Gesetzes für das Gebäude am sinnvollsten sei, so Rist.


Beratungstelefon zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz


Die erste Stufe des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes trat 2008 für Neubauten in Kraft. Diese Vorgaben wurden 2009 durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes abgelöst. Die Regelungen des Landesgesetzes für bestehende Gebäude bleiben jedoch weiter in Kraft. Auskunft zum neuen Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg geben Experten am kostenfreien Beratungstelefon von Zukunft Altbau: 08000 12 33 33.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das Programm des Umweltministeriums Baden-Württemberg wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.

02.01.2010   Quelle: Zukunft Altbau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Zukunft Altbau,
Lesen Sie zu diesem Thema auch:




 

Wissenschaftler: Wesentlich strengere Umweltziele sind wirtschaftlich vertretbar und lohnend

Neue Studie zum Klimaschutz
Neue Studie zum Klimaschutz

Das Stockholmer Umweltinstitut (SEI), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sowie das Energy and Resources Institute (TERI) haben im Dezember 2009 eine Prognose für ein sicheres Klima sowie eine Synthese der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Klimawandel, Umwelt und Entwicklung veröffentlicht. Die Prognose wurde auf einer Pressekonferenz beim UN Klimagipfel (COP 15) vorgestellt. Sie stellt eine präzise Diagnose des Zustands der Biosphäre und beobachtete Trends sowie einen Aktionsplan vor, der in Einklang stehe mit der Begrenzung des Anstiegs der globalen Temperatur um 2 Grad Celsius, Billigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung. Die zentralen Schlussfolgerungen sind unter anderem, dass sich abzeichnende wissenschaftliche Ergebnisse nahelegen, dass die vorgelegten Ziele für die Reduzierung der Emission von Treibhausgasen (THG) nicht im Einklang mit dem ausdrücklichen politischen Willen stehen, die Menschheit gegen die hohen Risiken verheerender Klimafolgen und gegen die erheblichen Risiken einer sich selbst verstärkenden globalen Erwärmung zu schützen. 




Klimaschutz ist technisch machbar, wirtschaftlich erschwinglich - und sogar rentabel

Ausgehend von dem zur Verfügung stehenden Kohlenstoff-Emissionsbudget, und um die Erwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten, müssten die globalen THG-Emissionen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach 2015 ganz extrem schnell sinken und Mitte des Jahrhunderts praktisch auf Null fallen, so das Fazit der Wissenschaftler. Es besteht kein Hinweis darauf, dass es nicht möglich sei, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ganz im Gegenteil, das stetig steigende Volumen analytischer Arbeiten, die solche Szenarien auf globaler und regionaler Ebene untersuchen, legten nahe, dass es nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich erschwinglich und sogar rentabel sei, heißt es in der Pressemitteilung der Forscher. Johan Rockstrom, geschäftsführender Direktor des Stockholmer Umweltinstituts: "Die Prognose greift frontal die Problematik eines fairen Deals auf und beschreibt weiter einige der Möglichkeiten, wie Emissionsreduzierungen praktisch und wirtschaftlich in Industrie- und Entwicklungsländern möglich sind".

Die Prognose wurde durch eine Gruppe weltweit führender Wissenschaftler und Forscher im Bereich Klimawandel erarbeitet, darunter Professor John Schellnhuber (PIK), Professor Johan Rockstrom (SEI), Professor Nebojsa Nakicenovic (IIASA), Dr. Leena Srivastava (TERI) und Professor V. Ramanathan (Scripps Institution of Oceanography). Sie wurde ferner durch das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik und führende Klimaforscher wie Professor Matt England (University of New South Wales) und Professor Jim McCarthy (Harvard) befürwortet.

Die Studie kann heruntergeladen werden unter http://www.sei-international.org.

01.01.2010   Quelle: Stockholmer Umweltinstitut (SEI), Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Energy and Resources Institute (TERI)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEI,


 

2010 © Heindl Server GmbH