Solar News Archiv Februar 2010

 




 

SV SparkassenVersicherung und SunicsSolar gründen Photovoltaik-Unternehmen

Die SV SparkassenVersicherung (SV) habe 2009 zusammen mit dem Photovoltaik-Spezialisten SunicsSolar die ecosenergy GmbH gegründet, um verstärkt in erneuerbare Energien zu investieren, berichtet die SV in einer Pressemitteilung. Die ecosenergy GmbH mit Sitz in Münster sei ein europaweit operierendes Unternehmen im Markt für erneuerbarer Energien und spezialisiert auf Photovoltaikanlagen. Ecosenergy übernehme die gesamten Aufgaben innerhalb der Wertschöpfungskette, von der Projektierung über die Finanzierung bis hin zum Betrieb der Solarstromanlagen durch die Gesellschafter des Unternehmens und eigene Tochterunternehmen, erklärt die SV.  Als Generalübernehmerin akquiriere ecosenergy Flächen, erstelle schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen und übernehme neben der Organisation der Finanzierung auch das Management. Die Aufträge zum Bau der Anlagen würden an spezialisierte Unternehmen vergeben. Die Finanzierung der Projekte erfolge über die SV. Diese besitze 51,2 Prozent Gesellschafteranteile der ecosenergy GmbH. Das Versicherungsunternehmen wolle durch die Beteiligung und die Finanzierung von Solarkraftwerken seine grünen Kapitalanlagen im Verlauf der kommenden Jahre weiter ausbauen, heißt es in der Pressemitteilung. "Mit unserem Engagement auf dem Gebiet der alternativen Energiegewinnung kommt die SV ihrer Verpflichtung für den Umwelt- und Klimaschutz nach", so Dr. Michael Völter, Finanzvorstand der SV. Vor dem Hintergrund allgemein schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen würden sich Investitionen in alternative Energiegewinnung durch langfristige Ertragssicherheit auszeichnen. "Unsere ökologischen und ökonomischen Ziele ergänzen sich somit ideal", so Völter weiter.



Sunics solar liefert technisches Know-how

Der Photovoltaikspezialist Sunics solar GmbH halte 48,8 Prozent der ecosenergy GmbH und liefere das Know-how sowie die technische Prüfung und bei Bedarf den Bau der Projekte, erklärt die SV in der Pressemitteilung. Initiator dieses Geschäftsfeldes sei die VersAM Versicherungs-Assetmanagement GmbH gewesen, ein Tochterunternehmen der SV SparkassenVersicherung und der Provinzial NordWest. Die SV sei bundesweit der größte Gebäudeversicherer und beschäftige rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen- und Außendienst.


Erstes Megawatt-Kraftwerk soll bis Ende Juli fertiggestellt werden

Das erste Projekt von ecosenergy sei bereits Anfang Januar gestartet: Der erste Bauabschnitt des Tauberland-Solarparks auf dem Ernsthof in der Nähe von Wertheim soll bereits Ende März ans Netz gehen und über eine Spitzenleistung von sieben Megawatt (MWp) verfügen. Gut 20 Millionen Euro investiere die SV, die Umsetzung der Baumaßnahmen übernehme die Unternehmensgruppe relatio. Insgesamt werde eine Fläche von 85 Hektar bebaut. Die folgenden Bauabschnitte mit insgesamt rund 30 MWp sollen unmittelbar folgen - geplanter Fertigstellungstermin sei Ende Juli, berichtet die SV. Hierfür führe ecosenergy gerade die Gespräche mit den Investoren.

Ein solches Großprojekt "auf der grünen Wiese" werde aber eher die Ausnahme bleiben, erklärt die SV in der Pressemitteilung. "Ecosenergy will vor allem Dachflächen, die anderweitig nicht genutzt werden, mit Photovoltaikanlagen versehen", so Geschäftsführer Marc Schiebener.

28.02.2010   Quelle: SV SparkassenVersicherung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Energiequellen aus Sonnenlicht: Uni Rostock startet das Projekt "Nano4Hydrogen"

Prof. Ralf Ludwig.
Prof. Ralf Ludwig.

Wasserstofferzeugung aus Sonnenenergie wäre ein bahnbrechender Beitrag zu einer künftigen Energiegewinnung, die ohne fossile Rohstoffe auskommt und die Atmosphäre nicht belastet. Mit dem Projekt "Nanostrukturierte Materialien für die Wasserstofferzeugung" (Nano4Hydrogen) sind Rostocker Forscher dieser alternativen Energiegewinnung auf der Spur. Das Land Mecklenburg Vorpommern fördert das Forschungsvorhaben mit einer Million Euro. Das über drei Jahre laufende Projekt ergänzt das Vorhaben "Energie für die Zukunft - Photokatalytische Spaltung von Wasser zu Wasserstoff" (Light2Hydrogen) im Rahmen des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" der Bundesregierung.  Beteiligt an diesem Wissenschaftscluster sind Wissenschaftler der Universität Rostock aus den Instituten für Chemie und Physik und dem Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse (Catalysis). Projektleiter ist Prof. Dr. Ralf Ludwig vom Institut für Chemie der Universität Rostock. An dem Projekt sind beteiligt: Prof. Dr. Matthias Beller (Catalysis), Prof. Dr. Oliver Kühn, Prof. Dr. Stefan Lochbrunner und Prof. Dr. Karl-Heinz Meiwes-Broer (alle Universität Rostock, Institut für Physik).



Nano-Katalysatoren sollen Wasser mit Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen

Unstrittig ist heute, dass die Zukunft in der verstärkten Erschließung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen liegt. Dabei steht die Sonnenenergie im Zentrum. Mit Hilfe von Sonnenlicht und geeigneten Katalysatoren soll Wasser gespalten und der Energieträger Wasserstoff erzeugt werden, ohne weitere umweltschädliche Emissionen. Damit die so genannte photokatalytische Wasserspaltung nutzbar gemacht werden kann, müssen geeignete Katalysatoren entwickelt werden, die diese Reaktionen zum Wasserstoff deutlich beschleunigen. Nach Substanzen, die dieses vollbringen können, wird im Rostocker Projekt "Nano4Hydrogen" gesucht, genauer nach so genannten nanostrukturierten Materialien und Nanopartikeln. Diese Teilchen sind sehr klein und bestechen durch ihre Grenzflächeneigenschaften. Die Katalysatoren sollen so beschaffen sein, dass eine Bestrahlung mit Sonnenlicht ausreicht, um Wasser in die Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen. Aus dem Wasserstoff kann dann elektrische Energie erzeugt werden, ohne weitere Treibhausgase in die Atmosphäre zu emittieren.

"Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Bisher bekannte Katalysatoren liefern zu geringe Ausbeuten für eine technische Anwendung", erklärte Prof. Ralf Ludwig. Zunächst wollen die Rostocker Forscher nanostrukturierte Materialien herstellen und charakterisieren. Denn eine durchschlagende Effizienzsteigerung ist nur bei einer zielgerichteten Optimierung der komplizierten Reaktionsabläufe zu erwarten, wofür die auf der molekularen Ebene ablaufenden Prozesse bekannt sein müssen. "Für das Verständnis der Arbeitsweise der Katalysatoren müssen theoretische und spektroskopische Methoden weiterentwickelt werden. Ausgewählte Katalysatorsysteme werden dann Langzeittests unterzogen, um aktive und stabile Systeme zu identifizieren", so Ludwig.

Langfristiges Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung technisch nutzbarer Katalysatoren für die direkte photokatalytische Wasserstofferzeugung aus Wasser sowie anderer Modellsubstanzen. In gemeinsamen Aktivitäten der Physik, Chemie und Katalyse sollen effiziente Katalysator-Materialien hergestellt werden, die eine effiziente Wasserstoffproduktion erlauben. Für diese Optimierung müssen die Reaktionsmechanismen und deren elementare Prozesse auf molekularer Ebene verstanden werden. "Nano4Hydrogen" konzentriert sich zunächst auf spezifische grundlagenorientierte Untersuchungen. Mittelfristig gibt es Potenzial für technische Verwertungen, wenn es gelingt, Wasserstoff wirtschaftlich und umweltfreundlich zu erzeugen und zu speichern. Auf beiden Gebieten wird derzeit intensiv geforscht.

In dem Projekt werden die in Rostock vorhandenen Kompetenzen zur Katalyse der Wasserstofferzeugung, der Modellierung von Wasser, der Physik von Nanoteilchen, der Wechselwirkung von Licht und Materie sowie der Photochemie in optimaler Weise gebündelt. "Ein Musterbeispiel interdisziplinärer Forschung", sagte Ralf Ludwig.

Eingebunden ist das Forschungsvorhaben in das Department "Life, Light and Matter" der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock, die damit weiteren Aufschwung erfährt. Die enge Anbindung und der intensive Austausch mit dem Schwesterprojekt "Light2Hydrogen", das anderen Katalysatorsystemen gewidmet ist, verleiht dem Forschungsthema Photokatalyse eine einmalige Basis und führt zu starken Synergien.

Zugleich steht in Form des Rostocker Sonderforschungsbereiches 652 "Starke Korrelationen und kollektive Phänomene im Strahlungsfeld: Coulombsysteme, Cluster und Partikel" Expertenwissen zur Licht- Materie-Wechselwirkung zur Verfügung. Das "Nano4Hydrogen"-Projekt wird auch von den Laboren und Hochleistungsgeräten des Forschungsbaus "Komplexe molekulare Systeme" profitieren, der 2009 vom Wissenschaftsrat bewilligt wurde und bald auf dem Campus Südstadt der Universität für 20 Millionen Euro errichtet werden soll.


28.02.2010   Quelle: Universität Rostock; Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät; Institut für Chemie, Prof. Dr. Ralf Ludwig   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Rostock,


 

IBC SOLAR kooperiert mit dena: Zoo Prag produziert eigenen Solarstrom

Solarstrom für den Zoo in Prag: Kooperation von IBC SOLAR, dena und Zoo.
Solarstrom für den Zoo in Prag:
Kooperation von IBC SOLAR, dena und Zoo.

Der deutsche Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR stattet den Zoo in Prag im Rahmen des Solardachprogramms der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit einer Photovoltaik-Anlage aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dem Solardach könne der Zoo künftig umweltfreundlich Strom produzieren, der zum größten Teil selbst genutzt und über die "grüne Bonusregelung" mit rund 43 Cent vergütet werde. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von rund 17 Kilowatt-Peak (Spitzenleistung) soll pro Jahr rund 15.700 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Mitte Februar sei die Kooperation zwischen den Projektpartnern IBC SOLAR AG, dem Zoo Prag und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) besiegelt worden. Die Installation der Anlage sei für Mitte April geplant.  "Die Solaranlage auf dem Prager Zoo ist in mehrerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt", erklärt Gerhard Travnicek, Leiter der Prager Repräsentanz von IBC SOLAR. "So können sich Besucher jeden Tag vom Vorteil solarer Stromerzeugung überzeugen: Sie ist emissionsfrei, lautlos und beeinträchtigt weder Besucher noch Tiere. Durch dieses Projekt wollen wir zusammen mit der dena in Tschechien deutsche Solartechnik bewerben."



Aktive Entwicklung von Auslandsprojekten

Das dena-Solardachprogramm wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien durchgeführt und kofinanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Ziel ist, deutsche Unternehmen durch aktive Entwicklung von Auslandsprojekten beim Export von Erneuerbaren Energie-Technologien zu unterstützen. Als Vergabekriterien werden Wirtschaftlichkeit, Effizienz, die technische Umsetzbarkeit der geplanten Anlage sowie die begleitende Markterschließungsstrategie bewertet. Hierbei sei dem deutschen PV-Spezialisten auch seine langjährige internationale Erfahrung zu Gute gekommen, heißt es in der Pressemitteilung.


Tschechischer Markt wächst schnell

In den Jahren 2006 und 2007 hat IBC SOLAR im Rahmen des dena-Solardachprogramms beispielsweise Photovoltaik-Anlagen auf den deutschen Schulen in Lissabon und in Rom installiert, so das Unternehmen. 2008 habe IBC SOLAR ein Solardach für das Goethe-Institut im indischen Bangalore umgesetzt. IBC SOLAR hat sich für das "Leuchtturmprojekt“ in Tschechien beworben, da der dortige Markt aufgrund der staatlichen Förderung schnell wachse und Photovoltaik-Unternehmen einen interessanten Absatzmarkt biete.


Staatliche Förderungen in Tschechien

In Tschechien seien die regionalen Voraussetzungen für die photovoltaische Stromgewinnung gut, erklärt IBC Solar in der Pressemitteilung. So seien die Einstrahlungswerte vergleichbar mit Süddeutschland. Darüber hinaus werde in Tschechien jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom aus Dachanlagen bis 30 kWp (Kilowatt-Peak; Spitzenleistung) mit 12,25 CZK (Tschechische Kronen) vergütet, also umgerechnet knapp 47 Cent. Zum Vergleich: in Deutschland sind es für Dachanlagen bis 30 kWp aktuell 39 Cent. Solarstrom, den der Erzeuger selbst verbrauche, werde mit 11,28 CZK bzw. rund 43 Cent je Kilowattstunde vergütet, so IBC Solar.


Seminare für Fachpartner

Um den Ausbau der Photovoltaik in Tschechien weiter voranzutreiben, bietet IBC SOLAR ab Ende März eine kostenlose Schulungsreihe für Installateure an, beginnend mit einem Basisseminar, welches die Grundzüge der Photovoltaik vermittelt. "Das langfristige Ziel von IBC SOLAR ist es, unser Fachpartner-Netzwerk in Tschechien weiter auszubauen", erklärt Gerhard Travnicek von IBC Solar. "Dazu werden wir in einem intensiven Wissensaustausch unser langjähriges Know-how teilen und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik vorstellen. Eine enge Zusammenarbeit birgt Vorteile für alle Partner: Wir können von den Erfahrungen und Beziehungen unserer Installationspartner vor Ort profitieren. Und die tschechischen Partner können Nutzen aus unseren technischem Wissen und globalen Zulieferernetzwerk ziehen."



28.02.2010   Quelle: IBC Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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Photovoltaik-Rohstoffe: M+W-Gruppe beteiligt sich an der Schmid Silicon Technology Holding GmbH

Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 beteiligt sich die M+W Group GmbH (Stuttgart) an der Schmid Silicon Technology Holding GmbH, Freudenstadt. Die M+W Group beteiligt sich damit als Partner an den weltweiten Aktivitäten der Schmid Silicon Technology Holding GmbH zum Bau von Silizium-Fabriken für die Photovoltaik- und Dünnschichtindustrie auf der Basis der Monosilan-Technologie. Beide Partner machten keine weiteren Angaben zu Vertragskonditionen, da über deren Inhalte Stillschweigen vereinbart wurde.  "Mit unserem neuen Partner M+W Group GmbH stärken wir unsere weltweite Präsenz auf den entsprechenden Zukunftsmärkten und bieten unseren Kunden unsere Kompetenz und Performance für erfolgreiche Projekte an. Mit unserer zukunftsorientierten Technologie und unserem Partner M+W Group stärken wir entscheidend unsere Wettbewerbsfähigkeit und sehen dies als einen weiteren entscheidenden Schritt uns als Technologielieferant für Siliziumlösungen im Markt weiter zu etablieren", konstatierten Christian Schmid, Gesellschafter der Schmid Silicon Technology Holding GmbH und Jürgen Wild, Geschäftsführer der M+W Group GmbH.

"Die Vertragsverhandlungen wurden in extrem kurzer Zeit zielgerichtet abgeschlossen, da beide Partner in den Bereichen Unternehmensphilosophie, Kunden- und Marktverständnis gleiche Auffassungen haben. Dies erleichtert und vereinfacht das weitere Vorgehen. Beide Seiten freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und gehen die kommenden Aufgaben bereits unmittelbar nach Vertragsabschluss zielgerichtet an", bestätigt Alexander Berg, Geschäfstführer der Schmid Silicon Technology Holding GmbH.

Die Schmid Silicon Technology Holding GmbH (SSTH), gegründet im September 2009 mit Sitz in Freudenstadt, ist eine Holdingorganisation mit ihren Untergesellschaften Schmid Silicon Technology GmbH (SST), Schmid Pilot Production GmbH (SPP) und Schmid Silicon Engineering GmbH (SSE). SST wurde 2006 von Christian Schmid gegründet. Schmid Silicon Technology GmbH ist Technologielieferant für die High-End Silizium- und Monosilangas-Herstellung für die Solar- und Dünnschichtindustrie. SST liefert neben der patentierten Technologie auch das gesamte Know-how zur Planung und Realisierung von Siliziumfabriken.

27.02.2010   Quelle: M+W-Gruppe; Schmid Silicon Technology Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie und Kesseltausch: Neue Förderbeträge für Heizungsmodernisierungen

Die bisher häufig genutzte Kesseltauschprämie für den Austausch eines alten Heizkessels gegen einen neuen, energieeffizienteren Brennwertkessel (Öl, Gas) in Kombination mit einer Solarkollektoranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird laut einer Pressemitteilung der Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft (VdZ) e. V. 2010 fortgesetzt. Ende 2009 hatte das Bundesumweltministerium zunächst das Auslaufen der Kesseltauschprämie im Rahmen des Marktanreizprogramms angekündigt. Allerdings sei der Kesseltauschbonus reduziert worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.  Anstelle der bisher gewährten 750 Euro werde die Förderung auf 400 Euro gesenkt. Nach der neuen Regelung würden alle seit dem 1.1.2010 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangenen Anträge bewilligt. Der Bonus für eine Solarthermie-Anlage zur ausschließlichen Warmwasserbereitung bei gleichzeitigem Kesseltausch entfalle hingegen ganz.


Neue Konditionen zum 1. April

Zum 1. April 2010 ändere zudem die KfW-Bankengruppe die Konditionen im Programm "Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung". Deshalb bestehe nur noch bis zum 31. März 2010 (Rechnungsdatum) die Möglichkeit, KfW-Fördermittel für den alleinigen Austausch von Komponenten in Anspruch zu nehmen, z. B. der Ersatz einer Heizungs- oder Trinkwasserzirkulationspumpe durch eine Hocheffizienzpumpe oder den Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen. "Alle Hausbesitzer, die jetzt noch zu den alten Konditionen einen Austausch vornehmen wollen, sollten sich jetzt vom Fachhandwerk beraten lassen", empfiehlt Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) in Bonn. Wer bis zum Stichtag handle, erhalte einen Zuschuss von 25 Prozent, mindestens aber in Höhe von 100 Euro zu den Gesamtkosten inklusive Einbau.



25-prozentiger Zuschuss nur bei hydraulischem Abgleich und Heizungs-Check

Ab April greife die KfW-Sonderförderung (Programm 431) durch die Optimierung der Wärmeverteilung in Wohngebäuden erst ab einer Investitionssumme von insgesamt 600 Euro, berichtet die VdZ. Der 25-prozentige Zuschuss - beispielsweise für den Austausch einer Heizungs- oder Zirkulationspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe und den Einbau moderner Thermostatventile - werde dann nur noch in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich und einem Heizungs-Check durch das Fachhandwerk gewährt.


Neues KfW-Antragsverfahren

Ein neues Online-Antragsverfahren verspreche laut KfW eine kurzfristige und bevorzugte Bearbeitung der Förderanträge, heißt es in der Pressemitteilung der VdZ. Die für die Zuschussbeantragung notwendigen Dokumente seien auf der Online-Plattform der KfW zu finden. Zu beachten sei, dass Anträge ab dem 1. April bis spätestens drei Monate nach Abschluss des Pumpenaustauschs bei der KfW eingehen müssten. Für Maßnahmen die vor April durchgeführt würden, habe man sechs Monate Zeit. Stichtag für den Beginn der Frist sei jeweils das Datum der Rechnungsstellung durch den Fachhandwerker oder Sachverständigen. Antragsberechtigt seien weiterhin private Eigentümer und die Wohnungswirtschaft, erklärt die VdZ.


Beratung vom Fachhandwerker

Vor jeder Investition empfiehlt die VdZ, sich von einem Fachhandwerker beraten zu lassen. Die unabhängige Verbraucherplattform der VdZ "Intelligent heizen" biete dafür eine umfangreiche Fachbetriebssuche, so die Vereinigung. Die in der Pressemitteilung angesprochenen staatlichen Fördermöglichkeiten würden sich zudem individuell mit Hilfe der aktuellen Fördermitteldatenbank zusammenstellen lassen.

Website der KfW mit Dokumenten für die Zuschussbeantragung unter: www.kfw.de

Verbraucherplattform der VdZ: http://www.intelligent-heizen.info


27.02.2010   Quelle: Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft (VdZ) e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Katastrophenhilfe: Energiebau spendet Solarstrom-Anlage für Haiti

Solar-Light-Box zur Stromversorgung.
Solar-Light-Box zur Stromversorgung.


Die Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH liefert eine Photovoltaik-Anlage in die vom Erdbeben erschütterte Krisenregion Haiti, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Kompaktsystem bestehe aus Solarmodulen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln, einem Stromspeicher und einem Wechselrichter zum Anschluss aller üblichen Stromverbraucher. Die Solaranlage erzeuge ausreichend Strom zum Betrieb der Kommunikationszentrale eines Not-Lazaretts der Haiti Kinder Hilfe, heißt es in der Pressemitteilung.
  Die Krankenstation werde zudem mit einer solar betriebenen Kühlbox zur Kühlung von Medikamenten ausgestattet. Der Kölner Solarstrompionier Energiebau habe mit Rückgriff auf sein langjähriges Partner-Netzwerk die Finanzierung und den Versand der Anlage sicherstellen können.



Nachhaltige Hilfe für Haiti

"Uns ist es wichtig, dass die Katastrophe in Haiti nicht aus dem Fokus gerät und wir nachhaltige Hilfe leisten", erklärt Energiebau-Geschäftsführer Michael Schäfer die Absicht des Unternehmens. Die Kosten der Anlage würden das Photovoltaik-Systemhaus Energiebau, der Modulhersteller Kyocera sowie der Wechselrichterhersteller Studer übernehmen. Das 1983 gegründete Unternehmen Energiebau Solarstromsysteme gehört zu den Photovoltaik-Pionieren in Europa. Energiebau verfüge als Systemhaus über eine langjährige Erfahrung in der Projektierung und Finanzierung von Photovoltaikanlagen.


27.02.2010   Quelle: Energiebau Solastromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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Top50-Solar: Tausende unterstützen Online-Petition gegen geplante Kürzung der Solarstrom-Vergütung

Die vom Gründer des Internetportals Top50-Solar, Dr. Martin Staffhorst, eingereichte Online-Petition zur Photovoltaik-Vergütung wurde bereits von mehr als 4.800 Unterstützern der Solarenergie mitgezeichnet. "Wir wollen eine Diskussion mit dem Deutschen Bundestag erreichen, in der wir die breite Unterstützung der Bevölkerung für die Solarenergie deutlich machen; dafür ist jede einzelne Mitzeichnung wichtig und von Bedeutung", erklärt Martin Staffhorst. Trotz einer Einigung der Regierungskoalition auf eine drastische Kürzung der Vergütung sei es noch nicht zu spät, diese Fehlentscheidung zu verhindern. Zur Unterstützung der politischen Kräfte, die sich gegen die Pläne der Bundesregierung wenden, können Befürworter einer Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien die Petition mitzeichnen. 
"Die Online-Petition ist ein hervorragendes und bedeutsames Mittel, um weithin Gehör und mediale Aufmerksamkeit für dieses Anliegen zu gewinnen", heißt es in der Pressemitteilung der Top50-Solar. Eine Mitzeichnung und Unterstützung der Petition ist auf der Internetseite des Deutschen Bundestages unter untenstehendem Link möglich: www.solarwaerme-info.de/downloads. Unter www.solarwaerme-info.de/bestellenkann die Broschüre "Solarwärme für Mehrfamilienhäuser" kostenlos angefordert werden.

24.02.2010   Quelle: sunbeam GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: sunbeam GmbH; Tom Pischell,
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Photovoltaik-Produktion: Hochleistungs-Tester & Sorter für Solarzellen geht in Serie

TS 3600: Hochleistungs-Tester & Sorter für Solarzellen.
TS 3600: Hochleistungs-Tester & Sorter für
Solarzellen.

3.600 Solarzellen pro Stunde mit einer gesicherten Gutteile-Ausbeute (Yield) von 97,3 % sowie eine in der Praxis garantierte Verfügbarkeit von 95 % machen den TS 3600 der Schiller Automation GmbH & Co. KG (Sonnenbühl) zum derzeit leistungsfähigsten und zuverlässigsten Zelltester und -sortierer seiner Art, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Hersteller von Solarzellen könnten mit dieser innovativen Test- und Sortiereinheit ihre Produktivität steigern und die Total Cost of Ownership (TCO) nachweislich senken. Mit dem TS 3600 lasse sich erstmalig ein Jahresoutput von 100 Megawatt (MW) auf nur einer Anlage realisieren.  Bereits auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference (EU PVSEC) and Exhibition im September 2009 in Hamburg habe der Prototyp der neuartigen Test- und Sortieranlage viel Zuspruch gefunden. Nach weiteren Praxistests und Optimierungen im Detail habe die Entwicklung des schwäbischen Handling- und Automatisierungsspezialisten nun Serienreife erlangt, erste Bestellungen lägen vor. "Der hohe Zelldurchsatz, die Zuverlässigkeit, die Qualität der Ergebnisse und die geringeren Kosten pro getesteter Zelle steigern die Effizienz von Produktionsanlagen und schaffen Planungssicherheit. Ein Return of Invest ist bereits in weniger als fünf Jahren realisierbar", heißt es in der Pressemitteilung.




Kritische Umsetzprozesse für Solarzellen entfallen größtenteils

Im Kern bestehe die Anlage aus einem Zuführungs-, Test- und Sortiermodul. Verantwortlich für die gleichbleibend hohen Leistungsfeatures selbst im täglichen Dauereinsatz zeichnen laut Hersteller das innovative und Material schonende Softhandling-Konzept sowie die hohe Präzision der eingesetzten Mess-Systeme. Das zentrale Transportsystem der Testereinheit beruhe auf einer umlaufenden Transportkette. Seien die Zellen erst einmal positioniert, durchlaufen sie flach und sicher fixiert sämtliche Messstationen. Damit würden größtenteils die sonst üblichen und für die Zellen kritischen Umsetzprozesse entfallen. Die Leistungsmessung erfolge durch geführtes Kontaktieren mit minimalem Kraftaufwand und gewährleistet optimale Messergebnisse. Die Folge: eine überdurchschnittlich hohe Gutteile-Ausbeute und geringe Bruchraten. Die kompakte Einheit ist laut Schiller flexibel in jede Solarzellenproduktion integrierbar und arbeitet sowohl im Batch- als auch im Inline-Betrieb.

24.02.2010   Quelle: Schiller Automation GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schiller Automation GmbH & Co. KG,
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Sunovation GmbH produziert maßgefertigte Photovoltaik-Module für das deutsche Team des internationalen Wettbewerbs Solar Decathlon

SUNOVATION-Module sind in zahlreichen Formen und Farben erhältlich.
SUNOVATION-Module sind in zahlreichen
Formen und Farben erhältlich.

Dreh- und Angelpunkt des internationalen Wettbewerbs Solar Decathlon Europe 2010 ist die Frage "Wie möchten wir in Zukunft leben?". Konkurrierende Teams haben die Aufgabe, ein effizientes und technisch innovatives Solar-Haus zu konzipieren, dessen Bewohner sich vollkommen autark mit Sonnenenergie versorgen können. Neben der Versorgung mit regenerativen Energien stehen eine moderne Architektur, Wohnkomfort und Lebensqualität für künftige Bewohner im Mittelpunkt. Abgeleitet von seiner Vision "living ecological quality and integration of ambience" nennt sich das Berliner Team des Wettbewerbs "LIVING EQUIA". Auf der Suche nach geeigneten Photovoltaik-Modulen, die zugleich als Verschattungseinrichtung vor den Fensterflächen dienen sollen, ist das LIVING EQUIA Technikteam im unterfränkischen Klingenberg fündig geworden. Dort produziert die Sunovation GmbH PV-Module ganz nach den Wünschen ihrer Kunden.  Am Mittwoch, dem 10. Februar 2010 ist dort die Produktion der SUNOVATION-Module für LIVING EQUIA angelaufen.




Kristalline Solarzellen zwischen zwei Kunststoffplatten

Das Erfolgs-Geheimnis liege im besonderen Aufbau der SUNOVATION-Module, so der Hersteller. Kristalline Solarzellen werden zwischen zwei Kunststoffplatten platziert, die anschließend miteinander verbunden werden. Durch Auffüllen des Zwischenraums mit einem speziellen Mehrkomponentengel entstehe ein fester Modulverbund. Die herstellungsbedingte Flexibilität, Leichtigkeit und die vielfältige Materialauswahl böten ungeahnte gestaltungstechnische Freiheiten. Der Kunde kann zwischen Kunststoffplatten aus Makrolon und PLEXIGLAS sowie zahlreichen Formen und Farben wählen.


24.02.2010   Quelle: Sunovation GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunovation GmbH,
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Masdar PV-Vorstand Gegenwart: "Milliardeneinsparungen bei Rohstoffimporten durch deutsches EEG"

Masdar PV CEO Gegenwart: EEG-Umlage ist 1,6 Milliarden niedriger als vermiedene Kosten für fossile Energieträger
Masdar PV CEO Gegenwart:
EEG-Umlage ist 1,6 Milliarden
niedriger als vermiedene
Kosten für fossile Energieträger

In einem Interview mit dem Börsen Radio Network erklärte Dr. Rainer Gegenwart, Vorstand von Masdar PV, im Jahr 2009 hätten den Kosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Höhe von 4,8 Milliarden Euro Einsparungen durch die Substitution fossiler Energieträger in Höhe von 6,4 Milliarden Euro gegenübergestanden. Auch dies belege die Richtigkeit des derzeitigen EEG. Die von der Politik geforderte Kostenreduktion in der Solar-Industrie summiert sich laut Gegenwart auf nahezu 50 % in weniger als 18 Monaten. Das sei für die deutsche Solarindustrie nicht tragbar. 



Kürzung der Photovoltaik-Förderung würde den Strompreis nur um 0,5 % senken

Gegenwart zitiert Umfragen von Forsa und Infratest vom Dezember 2009 beziehungsweise Februar 2010, die mit über 80 % eine breite Zustimmung der deutschen Bevölkerung zum EEG zeigten. Insgesamt würde sich der Strompreis durch den geplanten Einschnitt bei der Photovoltaik-Förderung nur um rund 0,5 % reduzieren. Demgegenüber würden durch die Änderung bis zu 60.000 Arbeitsplätze in der deutschen Solarindustrie gefährdet, Deutschland würde durch diesen Schritt die Technologieführerschaft leichtsinnig abgeben, Produktion und Märkte verlagerten sich nach Asien

Bei einem Fortbestand des derzeitigen EEG und einer weiteren Kostenreduktion von 8 - 9% pro Jahr könnte die Netzparität von Solarstrom bereits 2013 in Deutschland erreicht werden, betont Gegenwart. Weitere detaillierte Informationen liefert ein Podcast unter:

http://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=16549 (Teil 1)
und
https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=16554 (Teil 2).

23.02.2010   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
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Union und FDP beschließen Kürzung der Solarstrom-Vergütung; Solar-Verband warnt vor einer Insolvenzwelle und Verlust tausender Arbeitsplätze

CDU/CSU und FDP haben sich nach Medienberichten am 23.02.2010 auf eine Kürzung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen geeinigt. Demnach soll Förderung von Solarstromanlagen auf Dächern zum 1. Juli um 16 Prozent gesenkt werden, die Einspeisevergütung für Photovolatik-Anlagen auf Freiflächen soll um 15 Prozent zurückgefahren werden, zitiert das Nachrichtenmagazin FOCUS CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übt scharfe Kritik an Plänen der Koalition: Das gegenüber der Gesetzesvorlage des Bundesumweltministers um drei Monate verschobene Inkrafttreten der Fördersenkung sei keine substantielle Hilfe für die Branche. Beim vordringlichen Problem der deutschen Solarindustrie mit den Kürzungsplänen, dem gesamten Kürzungsumfang bis zum Januar 2011, habe sich die Politik bislang nicht bewegt. 

BSW-Solar: Bundesregierung soll nachbessern

Dazu BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: "Sollten diese Kürzungspläne umgesetzt werden, droht eine Insolvenzwelle und der Verlust tausender Arbeitsplätze. Dies ist vor dem Hintergrund existenzgefährdend, da bereits zum 1. Januar 2011 erneut eine deutliche Reduzierung der Fördersätze vorgesehen ist." Die Solarbranche appelliert an die Bundesregierung, den Produktionsstandort Deutschland durch eine Nachbesserung der Kürzungspläne im weiteren Gesetzgebungsverfahren zu erhalten.

23.02.2010   Quelle: FOCUS, BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SMA Solar Technology AG übertrifft Prognose 2009 mit neuem Rekordergebnis, Generationswechsel im Vorstand

SMA-Vorstandssprecher Günther Cramer freut sich über ein hervorragendes Geschäftsergebnis
SMA-Vorstandssprecher Günther
Cramer freut sich über ein
hervorragendes Geschäftsergebnis

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal bei Kassel), Weltmarktführer für Solar-Wechselrichter, berichtete am 23.02.2010 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009. Mit einem Rekordumsatz von zirka 934 Millionen Euro sei die Umsatzprognose von 850 bis 900 Millionen Euro übertroffen worden (Vj.: 682 Mio. Euro). Der Konzernumsatz sei im Wesentlichen von der stark gestiegenen Nachfrage im zweiten Halbjahr 2009 getrieben worden. Die kurzfristig realisierte Erhöhung der produzierten Wechselrichter-Leistung vom ersten zum vierten Quartal 2009 im Verhältnis von deutlich mehr als 1:4 (Q1: ca. 243 MW, Q4: ca. 1.415 MW) belege einmal mehr die besondere Flexibilität von SMA.  Das Ergebnis von rund 228 Millionen Euro EBIT (Vj.: 167 Mio. Euro) liegt leicht über der Ergebnisprognose (195 Mio. Euro bis 225 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreicht mit ca. 24,4 % das Niveau des Vorjahres (24,6 %). Damit ist 2009 das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.





Weltmarktanteil auf über 40 % gesteigert

Die SMA hat im Geschäftsjahr 2009 ihre Marktposition erneut ausgebaut und den weltweiten Marktanteil nach eigener Schätzung auf über 40 % gesteigert (Vj.: 38 %). "Wir haben 2009 aufgrund unserer Technologieführerschaft, unserer einzigartigen Flexibilitätsstrategie und unserer fortgesetzten internationalen Expansion ein hervorragendes Geschäftsergebnis erzielt. Damit haben wir in einem von intensivem Wettbewerb geprägten Marktumfeld erneut unsere Wettbewerbsstärke bewiesen", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG.


Umsatz- und Ergebnisprognose 2010: leicht rückläufige EBIT-Margen erwartet

Für 2010 erwartet der Vorstand ein starkes Marktwachstum. Deutschland werde der mit Abstand größte Photovoltaik-Markt weltweit bleiben, maßgebliche Wachstumsimpulse würden aber von den ausländischen Photovoltaik-Märkten ausgehen. Durch ihre internationale Vertriebs- und Serviceorganisation könne SMA von dieser Entwicklung profitieren. Der Vorstand rechnet damit, den weltweiten Marktanteil 2010 oberhalb von 40 % zu halten und geht deshalb für das laufende Geschäftsjahr von einem Umsatz von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro aus. Die durch die zunehmende Internationalisierung höhere Wettbewerbsintensität und die stärkere Degression der Einspeisevergütung in Deutschland würden zu einem erhöhten Kostendruck führen. SMA rechne daher 2010 mit leicht rückläufigen EBIT-Margen von 20 % bis 23 %.


Zeitlich begrenzte Vorstandserweiterung

Die Gründer der SMA Solar Technology AG haben das Unternehmen über viele Jahre systematisch auf die bevorstehenden Herausforderungen und einen Generationswechsel im Vorstand vorbereitet. Die Organisationsentwicklung vom Pionier hin zum Weltmarktführer wurde früher als geplant mit großem Erfolg abgeschlossen. Durch die Erweiterung des Vorstands im Jahr 2009 und den deutlichen Ausbau der zweiten Führungsebene auf 18 Bereichsleiter wurde auch die Organisationsstruktur konsequent auf die hohen Anforderungen des dynamischen Photovoltaik-Marktes hin ausgerichtet.

Mit dem Mittelzufluss aus dem 2008 erfolgreich durchgeführten Börsengang habe SMA auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, um von dem weltweiten Wachstum der Photovoltaik zu profitieren. SMA habe die Geschäftsaktivitäten und die internationale Präsenz frühzeitig ausgebaut und verfügt heute über 13 Auslandsgesellschaften. Die Unternehmensgruppe sei in jeder Hinsicht zukunftsfähig.

Wie die SMA Solar Technology AG bereits im Februar 2009 mitteilte, laufen die Verträge der beiden Gründungsvorstände Günther Cramer (CEO) und Peter Drews (COO) Mitte 2011 aus. Dann werden Günther Cramer und Peter Drews nach 30 Jahren in der Unternehmensleitung den Generationswechsel vollenden und für den Aufsichtsrat kandidieren. Um eine optimale Einarbeitung der neuen Vorstände und eine reibungslose Übergabe der Verantwortlichkeiten zu gewährleisten, beschloss der Aufsichtsrat am 23.02.2010 zum 1. April 2010 bis zum Ausscheiden der beiden Gründungsvorstände die Erweiterung des Vorstands von fünf auf sieben Mitglieder.

Für das Ressort Operatives Geschäft wird mit Wirkung zum 1. April 2010 Dipl.-Ing. Uwe Hertel (Jahrgang 1960) neu in den Vorstand berufen. Uwe Hertel ist seit 19 Jahren bei SMA tätig und führt bisher als Senior Vice President den Bereich Produktion und verantwortet auch den Aufbau der US-Produktionsstätte in Denver, Colorado.

Ebenfalls zum 1. April übernimmt Dipl.-Soz.Päd. Jürgen Dolle (Jahrgang 1954) das Vorstandsressort Personal. Jürgen Dolle ist seit 2001 bei SMA tätig. Er leitet als Vice President bisher den Bereich Personal und verantwortete den Personalaufbau im Konzern in den Jahren sehr starken Wachstums. Jürgen Dolle hat zudem die mehrfach ausgezeichnete Unternehmenskultur und deren Implementierung in allen Auslandsgesellschaften der SMA maßgeblich voran getrieben. Er wird zukünftig auch die Funktion des Arbeitsdirektors ausüben.

Günther Cramer wird als CEO weiterhin die Ressorts Strategie und Unternehmenskommunikation verantworten. Peter Drews übernimmt bis zur Hauptversammlung 2011 als Chief Product Officer (CPO) das neu geschaffene Vorstandsressort Systematische Produktkostenreduktion. Die planmäßige und schnelle Kostenreduktion für SMA Produkte ist für den mittel- und langfristigen Ausbau der führenden Marktposition des Unternehmens von größter Bedeutung. Hierfür soll der ganzheitliche Ansatz zur strategischen Kostenreduktion konsequent weiterentwickelt werden, in den die Elemente Technologie, Material, Produktion und Zuverlässigkeit gleichermaßen eingehen. Peter Drews wird eine entsprechende Strategie in den kommenden Monaten funktionsübergreifend entwickeln und nachhaltig im Unternehmen implementieren. "Es ist unser erklärtes Ziel, den bisherigen erfolgreichen technologischen Ansatz, durch stetige Innovation die systematische Produktkostenreduktion voran zu treiben, strategisch weiterzuentwickeln. Dabei folgen wir einer interdisziplinären Systematik, die unterschiedliche Funktionsbereiche im Unternehmen noch stärker verzahnen wird", erläutert Peter Drews.


Vorstand wird bis zum Generationswechsel übergangsweise auf sieben Mitglieder erweitert

Mit Wirkung zum 1. April 2010 setzt sich der Vorstand der SMA Solar Technology AG aus den folgenden Mitgliedern zusammen: Günther Cramer (Sprecher, Strategie), Jürgen Dolle (Personal), Peter Drews (Systematische Produktkostenreduktion), Roland Grebe (Entwicklung), Uwe Hertel (Operatives Geschäft), Pierre-Pascal Urbon (Finanzen) und Marko Werner (Vertrieb & Marketing). "Wir blicken zurück auf das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Über einen langen Zeitraum hinweg haben wir die SMA auf den Generationswechsel vorbereitet und sehen sie heute in allen Bereichen absolut zukunftsfähig und erstklassig positioniert", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Der nächste logische Schritt auf dem Weg zu diesem Generationswechsel ist die Übergabe von Verantwortung. Wir übergeben die Ressorts Operatives Geschäft und Personal vertrauensvoll an exzellente Nachfolger und gleichzeitig in bewährte Hände. Um eine optimale Übertragung der Verantwortlichkeiten zu sichern, möchten wir den Generationswechsel bis zur Hauptversammlung 2011 begleiten."


Aufsichtsrat wird aufgrund stark gestiegener Mitarbeiterzahl auf zwölf Mitglieder vergrößert


Durch die positive Entwicklung der SMA in den letzten Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl nach Angaben des Unternehmens auf mehr als 4.000 (inkl. Zeitarbeitnehmer) erhöht. Es sei daher notwendig, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder auf zwölf zu erhöhen und die Ämter paritätisch zu besetzen. Der Vorstand hat am 23.02.2010 eine entsprechende Bekanntmachung nach § 97 Aktiengesetz vorgenommen. Danach werden dem Aufsichtsrat künftig je sechs Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer angehören. Die Arbeitnehmervertreter, darunter zwei Gewerkschaftsvertreter und ein Vertreter der leitenden Angestellten, werden von den Arbeitnehmern gewählt. Die sechs Vertreter der Anteilseigner werden von der Hauptversammlung am 27. Mai 2010 bestimmt werden. Alle bisherigen Vertreter der Anteilseigner haben heute mitgeteilt, sich in der Hauptversammlung abermals zur Wahl stellen zu wollen.

Den vollständigen und geprüften Jahresabschluss 2009 wird SMA am 31. März 2010 vorlegen. Der Vorstand stellt die Ergebnisse am selben Tag anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main vor.

23.02.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG, Prognose 2009, Rekordergebnis, Generationswechsel, Vorstand, Weltmarktführer, Photovoltaik, Solar-Wechselrichter, Wechselrichter-Leistung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,


 

Verbraucherverband fordert verlässliche Photovoltaik-Förderung

Der Bund der Energieverbraucher e.V. (Unkel) lehnt die geplante Senkung der Vergütung für Solarstrom als überzogen und nicht sachgerecht ab. Eine dramatische Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung würde die Branche insgesamt schwer treffen und die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre gefährden, warnt der Verband in einer Pressemitteilung. Die bis heute von den Verbrauchern für den Aufbau der Photovoltaik-Industrie gezahlten Milliardenbeträge wären entwertet, die Zukunft der Branche ungewiss. Die Preise für Photovoltaik-Anlagen seien in den vergangenen Monaten stärker gesunken, als die Produktionskosten der Hersteller. Die Hersteller würden dadurch in Probleme geraten. "Die Politik muss mit dieser Situation verantwortlich umgehen", so der Bund der Energieverbraucher. 

Kontroverse zwischen Bund der Energieverbraucher und Verbraucherzentrale Bundesverband über Einschätzung der Belastung der Verbraucher

Der Bund der Energieverbraucher e.V. fordert, am bewährten und erfolgreichen System der Förderung erneuerbarer Energien festzuhalten. Dazu gehöre, dass die Fördersätze jeweils einmal jährlich in vertretbarem Umfang gesenkt werden. Eine zusätzliche Senkung mitten im Jahr schädige das Vertrauen in eine verlässliche Politik, die eine unverzichtbare Basis für den Ausbau erneuerbarer Energien ist. "Mit Schreckenszahlen über die künftigen Belastungen der Verbraucher durch die Förderung, wie sie von interessierten Verbänden und leider auch von der Verbraucherzentrale Bundesverband verbreitet werden, sollte keine Politik gemacht werden", heißt es in der Pressemitteilung. Die Strombranche habe ihre Gewinnmarge in den vergangenen drei Jahren um etwa 1,4 Cent je Kilowattstunde erhöht. "Das ist der wahre Skandal, der Verbraucher belastet und Strompreise nach oben treibt", so der Bund der Energieverbraucher. Die Erneuerbaren würden im Gegensatz dazu ständig günstiger und seien ein langfristiger Beitrag zu geringen Energiekosten.

Der Bund der Energieverbraucher e.V. will, dass möglichst viele Verbraucher ihre Energieversorgung in eigene Hände nehmen. Bereits 500.000 einzelne Photovoltaik-Anlagen in Deutschland sprächen eine klare Sprache. In Umfragen bestätige sich, dass die Mehrheit der Verbraucher hier vernünftiger denke, als der Dachverband der Verbraucherzentralen und eine Fortsetzung der Förderung auf bisherigem Niveau befürworte. Der Bund der Energieverbraucher werde mit seinen Vereinsmitteln keinen Dachverband finanzieren, der sich gegen den raschen Ausbau erneuerbarer Energien stellt.

23.02.2010   Quelle: Bund der Energieverbraucher e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium erzielt im Geschäftsjahr 2008/2009 bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Parabolrinnen-Kraftwerke
Parabolrinnen-Kraftwerke "Andasol" in
Andalusien.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) präsentiert am 23.02.2010 ihren Jahresabschluss 2008/2009 im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz in München und bestätigt in diesem Zusammenhang das bereits mit den vorläufigen Zahlen angekündigte beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Nach 32,0 Millionen Euro in der Berichtsperiode 2007/2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen gegenüber dem Vorjahr (d.h. dem Geschäftsjahr 2007/2008) mehr als sechsmal so hohen Konzern-Umsatz nach IFRS von 201,3 Millionen Euro einschließlich des im Vorjahr angekündigten Sondereffekts in Höhe von 48 Millionen Euro.  Der Sondereffekt ergebe sich aus bereits im Vorjahr geplanten und im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2008/2009 erfolgreich nachgeholten Anteilsverkäufen, so das Unternehmen in einer Pressemittelung. Gleichzeitig steigerte sich das Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene in Summe um 282 % auf 43,1 Millionen Euro (€ 11,3 Millionen im Vorjahr) einschließlich eines Sondereffekts von € 12 Millionen.





Ein wesentlicher Beitrag an dieser Umsatzsteigerung sei dem Geschäftsbereich Projektfinanzierung zuzuordnen. So konnten neben den Anteilen an der Marquesado Solar S.L., der Projektgesellschaft des im Bau befindlichen Kraftwerks Andasol 3, auch Anteile der Projektgesellschaft Ibersol Electricidad Solar Ibérica S.L. erfolgreich veräußert werden. Außerdem wurde im Geschäftsjahr 2008/2009 der ursprünglich für die vorangegangene Berichtsperiode vorgesehene Verkauf der restlichen Anteile (jeweils 25%) an den Solarkraftwerken Andasol 1 und 2 an die spanische ACS/Cobra-Gruppe erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus leistete auch der im Herbst 2009 im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Andasol 3 aufgelegte und wirtschaftlich einem Anteilsverkauf gleichgestellte Solar-Fonds einen wichtigen Beitrag zum Umsatz. Der entsprechende Umsatzbeitrag resultiere aus dem Verkauf eines Genussrechts an die Fondsgesellschaft. Über dieses Genussrecht nimmt die Fondsgesellschaft künftig an den Ausschüttungen der Marquesado Solar S.L. teil.


Erste Umsätze im Anlagenbau

Erstmals konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr auch deutliche Umsätze im Anlagenbau verzeichnet werden. Andasol 3 ist das erste Projekt, bei dem die Solar Millennium Gruppe auch dieses Geschäftsfeld innerhalb der Wertschöpfungskette von der Projektentwicklung bis zum Betrieb mit verantwortet. Der Fortschritt auf der Baustelle sei bereits deutlich erkennbar. Mittlerweile seien bereits mehr als 50% der geplanten Parabolrinnen-Kollektoren im Solarfeld montiert.


Solarfeld des Hybridkraftwerks in Kuraymat mit einer Spiegelfläche von rund 130.000 m2 nahezu vollständig installiert

Darüber hinaus konnten, wie in den Geschäftsjahren zuvor, auch in den Bereichen Projektentwicklung und Technologie Umsätze erwirtschaftet werden. Neben den Andasol-Projekten in Spanien wurde insbesondere auch an der Erfüllung des bestehenden Auftrags für das Solarfeld des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat mit Hochdruck gearbeitet. Bei diesem Projekt zeichnet Flagsol nicht nur für das Engineering und die Lieferung der Solarfeldsteuerung verantwortlich, sondern übernimmt auch die Beschaffung der Schlüsselkomponenten für das Solarfeld. Mittlerweile ist das Solarfeld mit einer Spiegelfläche von rund 130.000 m2 nahezu vollständig installiert, so dass mit der Phase der Inbetriebnahme begonnen wurde. Diese soll im Sommer 2010 abgeschlossen sein.

Das operative Ergebnis von 31,1 Millionen Euro plus einem Sondereffekt von 12 Millionen liegt auch ohne den Sondereffekt deutlich über dem Vorjahreswert von 11,3 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss (Konzernergebnis nach Minderheiten) stieg von 6,2 Millionen Euro im Vorjahr um über 260 % auf 24,0 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008/2009. Das ungewichtete Ergebnis je Aktie lag damit bei 1,92 Euro (€ 0,53 im Vorjahr). Für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 strebt der Vorstand auf Konzernebene insgesamt einen Umsatz von 350 Millionen Euro und ein EBIT von 45 Millionen Euro an. Dabei stehen die beiden derzeit wichtigsten Zielmärkte der Solar Millennium-Gruppe, Spanien und die USA, im Mittelpunkt der geplanten Geschäftstätigkeit.


Präregistrierung von Kraftwerken in Spanien

Nach der erfolgreichen Präregistrierung und dem Einstieg der Energieversorger Stadtwerke München, RWE Innogy und Rheinenergie in die Projektgesellschaft Marquesado Solar S.L. wird das südspanische Solarkraftwerk Andasol 3 mit einer Spitzenleistung von 50 MW planungsgemäß weitergebaut. Der Vorstand erwartet dementsprechend über das gesamte Geschäftsjahr kontinuierliche Umsätze aus dem Bau von Andasol 3. Die Fertigstellung von Andasol 3 ist für Mitte 2011 vorgesehen. Nachdem auch das im Wesentlichen baugleiche Solarkraftwerk Ibersol im November 2009 präregistriert wurde, plant der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr einen größeren Anteil an der Projektgesellschaft von Ibersol nach dem Vorbild von Andasol 3 in die Projektfinanzierungs-Aktivitäten einzubeziehen. Außerdem soll Mitte 2010 mit dem Bau von Ibersol begonnen werden. Aus den Geschäftsbereichen Projektentwicklung, Projektfinanzierung und Kraftwerksbau strebt der Vorstand im Zusammenhang mit der Umsetzung von Ibersol einen wesentlichen Beitrag zu Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2009/2010 an. Der Bau von Ibersol soll im Jahr 2013 abgeschlossen sein. Der Vorstand hält es zudem für möglich, dass gegen Ende des Jahres 2010 weitere Aktivitäten im Anlagenbau aufgenommen werden.


Management erwartet bis Ende 2010 den Baubeginn von mindestens einem solarthermischen Kraftwerk in den USA

In den USA hat Solar Millennium im Juni 2009 einen Stromvergütungs-Vertrag, ein so genanntes Power Purchase Agreement, für die Realisierung von bis zu drei solarthermischen Kraftwerken mit einer Leistung von jeweils 242 MW in Kalifornien und eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) für den Bau von ein bis zwei Solarkraftwerken vergleichbarer Spitzenleistung in Nevada unterzeichnet. Alle Standorte für diese potenziellen Solarkraftwerke wurden vom US-amerikanischen Bureau of Land Management, das für die Verwaltung staatseigener Landflächen zuständig ist, auf die so genannte "Fast-Track-Liste" gesetzt, d.h. die Genehmigungsverfahren für diese Projektstandorte werden von den relevanten zuständigen Behörden vorrangig bearbeitet.

Das Management in den USA geht davon aus, dass bis zum Ende 2010 mit dem Bau von mindestens einem dieser solarthermischen Kraftwerke begonnen werden kann: Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand demgemäß von einem bedeutenden Umsatzbeitrag aus der Projektentwicklung, dem grundlegenden Engineering sowie der Projektfinanzierung eines der Projekte in den USA aus. Darüber hinaus rechnet der Vorstand mit Erlösen aus vorbereitenden Projektentwicklungsarbeiten weiterer Projekte sowie aus der Fertigstellung des ägyptischen Hybridkraftwerks in Kuraymat.

Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium AG, äußert sich sehr zufrieden über das abgeschlossene Geschäftsjahr: "In einer Zeit, in der das gesamte Bankenkreditwesen massiv geschwächt war, hat Solar Millennium es geschafft, neue Finanzierungsoptionen für seine Großprojekte zu konzipieren und erfolgreich umzusetzen. So wurden durch den Einstieg von großen Energieversorgern Finanzierung und Bau des Solarkraftwerks Andasol 3 gesichert. Solar Millennium hat gezeigt, dass die konsequente Umsetzung des Geschäftsmodells zielführend ist. Die erfolgreiche Veräußerung von Anteilen an den Solarkraftwerken Andasol 1, 2 und 3 an externe Investoren sowie der Vertrieb des Andasol Fonds ergeben in einer über einzelne Berichtsperioden hinausgehenden Betrachtung einen zusätzlichen Liquiditätszufluss von voraussichtlich über 100 Millionen Euro."

Zu den Erfolgen der Geschäftstätigkeit der letzten Monate ergänzt sein Vorstandskollege Christian Beltle: "Das frühe Engagement in den USA hat sich offenbar gelohnt: Unsere wichtigen kalifornischen Projektstandorte wurden vom US-amerikanischen Bureau of Land Management, das für die Verwaltung staatseigener Landflächen zuständig ist, auf die "Fast-Track List" gesetzt, d.h., die Genehmigungsverfahren für diese Projektstandorte werden von den zuständigen Behörden vorrangig bearbeitet. In Nevada haben wir durch die angestrebte Umstellung auf Trockenkühlung die Erfolgsaussichten unserer geplanten Projekte deutlich steigern können. Unsere Strategie, uns frühzeitig durch Pioniergeist und Innovationskraft in den jeweiligen Märkten zu positionieren, scheint sich auszuzahlen. Das wollen wir auch auf zukünftige Märkte übertragen und damit konsequent weiter wachsen."

Der vollständige Geschäftsbericht mit dem Konzern-Jahresabschluss 2008/2009 steht auf der Website der Solar Millennium AG in der Rubrik "Investoren – Download" zum Herunterladen bereit.


23.02.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik-Produzent Q-Cells: Vorläufige Zahlen reflektieren umfassende Neubewertungen, Restrukturierung greift

Q-Cells-Hauptgebäude in Bitterfeld-Wolfen.
Q-Cells-Hauptgebäude in Bitterfeld-Wolfen.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat im vierten Quartal 2009 ihren Restrukturierungskurs unvermindert vorangetrieben und damit die Weichen für eine Neuausrichtung des Photovoltaik-Unternehmens gestellt. Dies ging einher mit umfangreichen Neubewertungen von Beteiligungen und Tochterunternehmen, womit Q-Cells sich auf tief greifende Veränderungen in der Solar-Branche einstelle, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zugleich zeige das im August 2009 aufgesetzte und teilweise bereits abgeschlossene Restrukturierungsprogramm Wirkung. Das um Einmaleffekte und Anlaufkosten bereinigte vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das vierte Quartal verbesserte sich auf minus 20 Millionen Euro gegenüber minus 36 Millionen Euro im dritten Quartal.  Ohne diese Bereinigungen, zu denen insbesondere Abschreibungen auf Portfoliounternehmen zählten, lag das EBIT bei minus 270 Millionen Euro (Vorquartal: minus 164 Mio. Euro).





Anton Milner: Wesentliche Meilenstein und Fortschritte erreicht

Für das gesamte Jahr 2009 weist Q-Cells somit ein EBIT von minus 481 Millionen Euro auf (bereinigt: minus 77 Mio. Euro). Ebenso wie das EBIT wurde das vorläufige Nettoergebnis des vierten Quartals stark durch Abschreibungen von Beteiligungsbuchwerten beeinflusst und belief sich auf ca. minus 411 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr ergibt sich somit ein Verlust von 1.356 Mio. Euro. Auf Buchverluste sowie Abschreibungen auf Portfoliounternehmen entfielen darauf insgesamt rund 952 Millionen Euro. Anton Milner, Vorsitzender des Vorstandes der Q-Cells SE: "2009 war unser Ziel ganz klar, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft zu sichern. Hier haben wir wesentliche Meilenstein und Fortschritte erreicht, die auch zu dem Ergebnis für 2010 maßgeblich beitragen werden."


Leichte Aufhellung der Marktsituation im vierten Quartal 2009

Die Produktion kristalliner Solarzellen ging im Gesamtjahr auf 537 Megawatt Nennleistung (MWp) zurück (Vorjahr: 570 MWp).
Inklusive der Dünnschicht-Module der Tochtergesellschaft Solibro ergibt sich für 2009 eine Jahresproduktion von 551 MWp. Die Situation für den Gesamtmarkt und Q-Cells habe sich im Schlussquartal 2009 etwas aufgehellt, betont das Unternehmen. Für Q-Cells war das vierte Quartal das stärkste im Jahresverlauf mit einem Umsatz von ca. 251 Millionen Euro, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem dritten Quartal entspricht. Für das Gesamtjahr 2009 ergibt sich damit ein Umsatz in Höhe von 801 Millionen Euro (Vorjahr: 1.251 Mio. Euro). Nicht darin enthalten seien substanzielle Erlöse aus dem Projektgeschäft von Q-Cells International; zwei große Projekte wurden zwar planmäßig im vierten Quartal fertig gestellt, jedoch im Jahr 2009 umsatzseitig nur teilweise realisiert.

Die am 23.02.2010 veröffentlichten vorläufigen Zahlen stehen auch unter dem Vorbehalt einer laufenden Prüfung des Zahlenwerks für das Jahr 2008 durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR). Die Prüfung konzentriert sich im Wesentlichen auf zwei Sachverhalte: Die bilanzielle Bewertung des REC-Anteils zum 31.12.2008 (Verkauf im Mai 2009) sowie die Verbuchung von Umsätzen eines Projektes von Q-Cells International basierend auf der Percentage-of-Completion-Methode. Dies könnte zu Korrekturen im Umsatz sowie Verschiebungen im EBIT und Jahresergebnis in das Jahr 2008 führen und damit das EBIT sowie das Jahresergebnis 2009 verbessern, heißt es in der Pressemitteilung. Q-Cells erwarte eine rasche Klärung dieser Fragestellungen in enger Abstimmung mit der DPR.

Die liquiden Mittel zum Jahresende lagen mit 412 Millionen Euro deutlich oberhalb des prognostizierten Wertes von 250 bis 300 Millionen Euro. Teilweise sei dieser höhere Barmittelbestand auf Verschiebungen von Investitionen in das Jahr 2010 zurückzuführen. Mit diesem Bestand an liquiden Mitteln sei das Unternehmen für das laufende Jahr ausreichend finanziert.

Umfassende Abwertungen aufgrund neuer Marktsituation

Die veränderte Marktlage im vergangenen Jahr mit einem drastischen Preisverfall habe in der gesamten Solar-Industrie starke Auswirkungen auf die Zukunftsperspektiven der unterschiedlichen Technologieansätze. Vor diesem Hintergrund und im Zuge der Fokussierung habe die Q-Cells SE ihr Beteiligungsportfolio umfassend bereinigt. "Wir fokussieren uns auf unsere konkurrenzfähigen Kerntechnologien im Bereich von kristallinem Silizium und Dünnschichtmodulen von Solibro. Andere neue Technologien wie beispielsweise Calyxo benötigen noch etwas Zeit, um konkurrenzfähig zu sein. Vor diesem Hintergrund haben wir Vorkehrungen getroffen, Q-Cells gegen zukünftige Eventualitäten abzusichern. Angesichts der fundamentalen Veränderungen des Solarmarkts ist dieser Trend unvermeidbar und dürfte auch andere Akteure der Branche beeinflussen", sagte Anton Milner.


Beteiligungen an Solaria, Sovello AG und die Sunfilm abgeschrieben

Die Buchwerte von drei Beteiligungen wurden 2009 auf Null abgeschrieben. Hierzu zählen neben der Solaria Corp. die Sovello AG (Abschreibung in Q4 12 Mio. Euro) und die Sunfilm AG (Abschreibung in Q4 146 Mio. Euro). Sowohl Sovello als auch Sunfilm befinden sich derzeit in Finanzierungsverhandlungen mit
ihren Hausbanken. Aufgrund bestehender Verpflichtungen gegenüber Sunfilm verzeichnete Q-Cells einen Netto-Mittelabfluss in Höhe von rund 42 Millionen Euro im ersten Quartal 2010. Mit den Bereinigungen gehe Q-Cells einen wichtigen Schritt, um bilanzielle Risiken auszuschließen bzw. zu minimieren.


Restrukturierung zeigt erste Erfolge

Der Vorstand sieht sich bestätigt, den im August mit dem Restrukturierungsprogramm eingeschlagenen Weg der Neuausrichtung des Unternehmens konsequent fortzusetzen."Erste Erfolge unseres Restrukturierungskurses sind im operativen Ergebnis für das vierte Quartal bereits sichtbar. Im Laufe des Jahres 2010 wird der Restrukturierungskurs weiter Früchte tragen und zu ebenso deutlichen wie dauerhaften Einsparungen führen. Neben der reinen Kostenseite arbeiten wir intensiv an der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells. Q-Cells wird sich binnen Jahresfrist fundamental verändern", sagte Anton Milner. Die Wafer-Einkaufspreise, die im vergangenen Jahr die Ergebnissituation deutlich negativ beeinflusst haben, seien für das Jahr 2010 marktkonform sowie deutlich flexibler vereinbart worden. Zusätzliche Kostensenkungen bei der Zellproduktion wurden und würden durch die Schließung der älteren Produktionslinien in Deutschland sowie die Ausweitung der Fertigungskapazitäten in Malaysia realisiert.


Entwicklung stark abhängig von den politisch geplanten Kürzungen der Solarstromförderung

"Mit den bereits erfolgten und weiter geplanten Schritten zur Restrukturierung will Q-Cells mit seinem operativen Geschäft auf einen profitablen Wachstumskurs zurückkehren", erklärte Anton Milner. "Wie die Entwicklung konkret verläuft, wird stark von den politisch geplanten Kürzungen für die Solarstromförderung auf dem wichtigen deutschen Markt abhängen."

Eine Präsentation zu den vorläufigen Zahlen 2009 steht im Investor Relations-Bereich auf den Internetseiten der Q-Cells SE zum Download bereit.

23.02.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Mitsubishi Electric erzielt 14,8 % Wirkungsgrad mit Dünnschicht-Solarzellen

Die Mitsubishi Electric Corporation (Tokio) berichtete am 16.02.2010, das Unternehmen habe mit einer 5 mm x 5 mm großen Dünnschicht-Photovoltaikzelle einen Wirkungsgrad von 14,8 % erreicht. Die von Mitsubishi entwickelte Stapel-Solarzelle mit drei Schichten nutze einen Großteil des Solarspektrums und erreiche damit einen höheren Wirkungsgrad. Kristallines Silizium wird gegenwärtig hauptsächlich für herkömmliche Solarzellen verwendet.  Aufgrund ihres relativ hohen Wirkungsgrades sind kristalline Solarmodule weit verbreitet in Anwendungen auf begrenzten Flächen, beispielsweise auf privaten Dächern. Der Preis von Silizium-Wafern könne jedoch aufgrund der Nachfrage stark schwanken, heißt es in der Pressemitteilung.


Niedrigere Produktionskosten bringen Vorteile für mittlere und große industrielle Photovoltaik-Anlagen

Dünnschicht-Siliziumzellen sind für den Markt interessant, weil sie mit nur einem Prozent des Materials auskommen, das für konventionelle Zellen erforderlich ist. Auf diese Weise spart die Dünnschicht-Produktion Ressourcen und Kosten. Obwohl die Dünnschicht-Solarzellen einen niedrigeren Wirkungsgrad haben, bringen sie laut Mitsubishi Vorteile für Anlagen in der mittleren Leistungsklasse oder große kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerke, von Stromversorgern und Kommunen, aber auch in Fabriken. Daneben ergäben sich weitere Anwendungsfelder, wenn der Wirkungsgrad in den kommenden Jahren gesteigert werden kann, betont Mitsubishi.

Mehrschicht-Solarzellen sind ein lohnender Weg, den Wirkungsgrad zu erhöhen, weil jede Schicht unterschiedliche Teile des solaren Spektrums aufnimmt. Die drei Schichten exakt in eine Stapel-Solarzelle zu integrieren sei jedoch extrem schwierig, betont Mitsubishi. Aus diesem Grund bestünde der Großteil der Dünnschicht-Siliziumzellen aus einer oder zwei Schichten.


Dreischicht-Zellen nutzen breites Solar-Spektrum

Mitsubishi habe jedoch einen Technologiedurchbruch geschafft und 14,8 % Wirkungsgrad bei einer Zelle gemessen, in der drei Schichten genutzt werden, von denen die erste Schicht kurze Wellenlängen absorbiert und die dritte Schicht lange Wellen aufnimmt. Dadurch könne ein breites Spektrum in Solarstrom umgewandelt werden, vom sichtbaren Licht bis hin zur Infrarotstrahlung. Zu den verwendeten Schlüsseltechnologien zählten Wafer-Materialien, die sich auf ein bestimmtes Lichtspektrum einstellen, hochwertige Beschichtungssysteme und eine Oberflächentextur mit transparenten Elektroden, welche das Sonnenlicht optimal einfangen.

Mitsubishi Electric will seine Forschung und Entwicklung fortsetzen und zielt darauf ab, den Wirkungsgrad seiner Dünnschichtzellen weiter zu erhöhen, indem sowohl die Zellstruktur als auch Materialien, Produktionsverfahren und weitere Faktoren verbessert werden. Damit sollen fortschrittliche Photovoltaik-Systeme möglich werden, die einen Beitrag leisten können zu einer nachhaltigen und kohlenstoffarmen Gesellschaft.

23.02.2010   Quelle: Mitsubishi Electric   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Solarworld an der Spitze des PHOTON-Modultests, gefolgt von First Solar

Das Solarstrom-Magazin stellt in seiner aktuellen Ausgabe (Februar 2010) die Ergebnisse eines Langzeittests von Solarmodulen vor. Dazu hat das PHOTON-Labor 16 unterschiedliche Modultypen von europäischen, asiatischen und amerikanischen Herstellern während des gesamten Jahresverlaufs 2009 vermessen. Den höchsten Ertrag lieferten im Test die polykristallinen Module der deutschen Solarworld AG: Das Modell "Sunmodule Plus SW 210 poly". An zweiter Stelle liegen die Dünnschicht-Module des US-Unternehmens First Solar, Inc. Das Modell "FS-265" lieferte über das ganze Jahr betrachtet nur 0,4 Prozent weniger Strom als das erstplazierte Modul von Solarworld.  Auf Platz drei folgen polykristalline Module vom Typ "PW 1650-175 W" des französischen Herstellers Photowatt International SA. Sie leisteten 4,2 Prozent weniger als der Spitzenreiter. Schlusslicht sind die Module des Typs "NT-R5E3E" der Sharp Corp. Sie lieferten zwölf Prozent weniger Strom als der Testsieger.


Langzeittest von Solarmodulen sollen deutlich ausgeweitet werden

Die Übersicht mit den Testergebnissen aller 16 Module enthält Angaben zu den verwendeten Zelltypen, zum Herkunftsland, zur Leistung und zum Jahr ihrer Installation. Außerdem erklärt PHOTON, woran angehende Betreiber von Solarstromanlagen gute Module erkennen können. In diesem Jahr will PHOTON den Langzeittest von Solarmodulen nicht nur fortsetzen, sondern sogar deutlich ausweiten: Zehn weitere Modultypen wurden bereits auf dem Testgelände installiert, weitere 16 sollen bis März hinzukommen. Die Ingenieure des PHOTON-Labors messen dabei die Leistung der Module in einem automatisierten Verfahren einmal pro Sekunde. Aus diesen Werten werden Solarstromerträge auf Monats- und Jahresbasis errechnet. Die jüngsten Messdaten veröffentlicht die Zeitschrift jeweils Monat für Monat. Das Magazin ist ebenso wie sein Schwesterblatt "PHOTON-Profi - Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis" an ausgewählten Kiosken erhältlich. PHOTON - Das Solarstrom-Magazin erscheint im Verlag der PHOTON Europe GmbH, einem weltweit führenden Verlag für Photovoltaik-Publikationen. Das PHOTON-Labor gehört zur PHOTON Laboratory GmbH und ist eine Schwestergesellschaft des Verlages.

23.02.2010   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Spanischer Photovoltaik-Hersteller Isofotón baut Vertriebsnetz mit PV5 in Deutschland aus

Solar-Fabrik von Isofoton in Malaga, Spanien.
Solar-Fabrik von Isofoton in Malaga, Spanien.

Isofotón S.A. (Madrid), Spaniens größter Hersteller von Solarzellen und -modulen, hat mit der PV5 Solarconcept GmbH mit Sitz im unterfränkischen Kleinostheim einen Vertrag über die Abnahme von fünf Megawatt (MW) des Modultyps ISF 225 geschlossen. PV5 Solarconcept, Anbieter von Solarstrom-Systemen im Rhein-Main-Gebiet, habe die Module von Isofotón bereits seit 2008 im Programm und sei seit Jahresbeginn 2010 offizieller Vertragshändler von Isofotón.  "Wir haben uns entschlossen, unsere Partnerschaft auszubauen, da wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Modulen von Isofotón gemacht haben. Überzeugt haben uns die langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Modulen sowie der Fakt, dass bei Isofotón Zellen und Module aus einer Hand stammen", sagt Klaus Syndikus, Geschäftsführer der PV5 Solarconcept. "Wir schätzen es, wenn ein Hersteller mehrere Teile der Wertschöpfungskette abdeckt, denn so kann die maximale Qualitätssicherung erreicht werden", fährt der Großhändler, der ausschließlich Produkte aus europäischer Herstellung vertreibt, fort.



Deutsche Niederlassung soll im laufenden Jahr eröffnet werden

Auch Isofotón sieht der Zusammenarbeit mit den Unterfranken positiv entgegen: "Dank der Vertragspartnerschaft mit PV5 konnten wir unser Vertriebsnetz in Deutschland erneut ausbauen und freuen uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit", so Livinio Stuyck, Vertriebsleiter von Isofotón. Der Modulhersteller ist seit etwa zwei Jahren wieder verstärkt im deutschen Markt aktiv und beabsichtigt, noch im Jahr 2010 eine Niederlassung in Deutschland zu eröffnen. Bereits jetzt ist Isofotón mit einem deutschsprachigen Vertriebsteam in der Bundesrepublik vertreten.
Isofoton S.A.



23.02.2010   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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Bosch Solar Energy und E.ON Thüringer Energie schließen Vereinbarung über Zusammenarbeit bei Photovoltaik-Projekten

Bosch Solar Energy, Blick in die Photovoltaik-Ingotproduktion
Bosch Solar Energy, Blick in die Photovoltaik-
Ingotproduktion

Die Bosch Solar Energy AG (Erfurt) und die E.ON Thüringer Energie AG setzen auf eine noch stärkere Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und Freiflächen in Thüringen sowie Randgebieten von Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hierzu haben beide Unternehmen jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, berichtet Bosch Solar Energy in einer Pressemitteilung. E.ON Thüringer Energie steuert als führendes Energiedienstleistungsunternehmen in Thüringen ihr Know-how zur Umsetzung von Energieprojekten bei und will auch selbst Solarstromanlagen betreiben. Bosch Solar Energy bringt als Photovoltaik-Komplettanbieter die Expertise in der Herstellung von hochwertigen Solarzellen und Modulen bis hin zur Entwicklung und Realisierung von Photovoltaik-Projekten ein.  Darüber hinaus wird die Bosch-Tochter von der Planung bis zum schlüsselfertigen Aufbau der Solaranlagen die technische Federführung übernehmen.



Bosch Solar Energy liefert Photovoltaik-Produkte; Projektvertrieb erfolgreich gestartet

Zusätzlich zur gemeinsamen Umsetzung von Photovoltaik-Projekten beliefert Bosch Solar Energy die E.ON Thüringer Energie und ihre Partner mit Photovoltaik-Produkten. "Die Zusammenarbeit ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt zum Ausbau des Projektgeschäftes sowie zu einer nachhaltigeren Energieversorgung in Thüringen", betonte Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG in Erfurt.
Bereits im vergangenen Jahr hat das Geschäftsfeld "PV-Projekte" der Bosch Solar Energy AG seine Aktivitäten erfolgreich aufgenommen. So wurden im Dezember 2009 vier Solarkraftwerke in Stuttgart, Ronneburg, Fraureuth und Erfurt an das Stromnetz angeschlossen.

22.02.2010   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Intersolar Europe: Kick-off für den Innovationspreis der Solarwirtschaft

Die Photovoltaik-Preisträger des Intersolar Award 2009.
Die Photovoltaik-Preisträger des
Intersolar Award 2009.

Neben den bereits aus den Vorjahren bekannten Bereichen "Photovoltaik" und "Solarthermie" wird der Intersolar Award 2010 erstmals in der Kategorie "PV-Produktionstechnik" ausgeschrieben. Aber noch eine weitere Neuerung erwartet die Unternehmen der Solarwirtschaft: Neben den Ausstellern der Intersolar Europe in München sind zum ersten Mal auch die Aussteller der Intersolar North America in San Francisco zur Teilnahme berechtigt. Die Preisverleihung findet am 09. Juni im Rahmen eines offiziellen Festakts statt. Bewerbungen können bis zum 16. April 2010 eingereicht werden.  Die Intersolar Europe ist als weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft die wichtigste Plattform für wegweisende Technologien und Neuheiten in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie. Damit ist die Intersolar Europe nicht nur die Drehscheibe einer internationalen Industrie, sondern auch Gradmesser für die Innovationskraft der Branche. Deshalb loben die Veranstalter der Intersolar Europe, die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), im Jahr 2010 bereits zum dritten Mal den Intersolar AWARD aus.




Photovoltaik-Produktionstechnik rundet das Spektrum des Awards ab

In diesem Jahr wird die Photovoltaik, mit Unterstützung der PV-Group, einer auf die Photovoltaik spezialisierten Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI, um die Kategorie "Photovoltaik- Produktionstechnik" erweitert. Zusammen mit dem bereits in der Vergangenheit prämierten Bereich "Solarthermie" würdigt der Intersolar AWARD jetzt das gesamte Spektrum der auf der Intersolar Europe und der Intersolar North America vertretenen Solartechnik. "Der Intersolar AWARD hat sich als internationaler Technologiepreis in der Solarbranche fest etabliert. Mit der Erweiterung um die Kategorie PV Produktionstechnik bieten wir allen Ausstellern jetzt erstmals eine umfassende Plattform um ihre technologischen Innovationen sowohl innerhalb der Branche als auch in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH.


Erstmals auch Aussteller der Intersolar North America zur Teilnahme berechtigt

Neben den Ausstellern der Intersolar Europe in München sind erstmals auch die Aussteller der Intersolar North America in San Francisco zur Teilnahme berechtigt. "Mit der Erweiterung des Teilnehmerkreises wollen wir der Internationalisierung und der wachsenden Vernetzung der Branche und ihrer Technologien gerecht werden. Unser Ziel ist es, den Wettbewerb weiter zu fördern und das Potential der Branche weltweit sichtbar zu machen", erklärt Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der FWTM.


Preisverleihung am 09. Juni in München

Die Preisträger werden in einem mehrstufigen Auswahlprozess ermittelt. Ein Fachgremium wählt in den Bereichen Solarthermie und Photovoltaik sowie in der Kategorie PV Produktionstechnik jeweils die zehn besten Einreichungen aus. Im Anschluss prämiert eine Fachjury von Experten aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und Fachmedien jeweils drei Gewinner je Sparte mit dem Intersolar AWARD 2010.
Die Sieger werden bei der Preisverleihung im Rahmen eines offiziellen Festaktes während der Messe am 09. Juni in der Neuheitenbörse der Halle C3 gekürt. Angesichts der enormen Aufmerksamkeit, die die Intersolar Europe innerhalb der Branche auf sich zieht, verspricht der Intersolar AWARD eine hohe Aufmerksamkeit für Nominierte und Gewinner. "Gemeinsam mit den Veranstaltern der Intersolar Europe wollen wir nicht nur die Innovationskraft der Solarbranche würdigen, sondern auch einen Anreiz für die Unternehmen schaffen, die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung aktiv mitzugestalten und sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar.


Beurteilungskriterien

Für die Teilnahme sind Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zugelassen, die 2010 erstmals auf der Intersolar Europe oder der Intersolar North America ausgestellt werden oder eine signifikante Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Messepräsentationen darstellen. Die Einreichungen sollten erprobt sein oder sich bereits in der Anwendungsphase befinden. Außerdem sollten sie hinsichtlich ihrer Technologie und Ökonomie als besonders innovativ beurteilt werden. Die Jury beurteilt die Einreichungen nach dem technologischem Innovationsgrad, dem Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft und der Wirtschaftlichkeit. Bewerbungen können bis zum 16. April 2010 eingereicht werden. Interessierte Unternehmen können sich auf der Homepage der Intersolar Europe im Bereich "Aussteller-Service" registrieren und erhalten anschließend Zugang zum Download der Anmeldeunterlagen. Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe im Internet unter http://www.intersolar.de.

22.02.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Knapp 14 statt 40 Hektar: Kleinere Planung für Photovoltaik-Freiflächenanlage in Theres

Nur noch knapp 14 Hektar statt der ursprünglich geplanten mehr als 40 Hektar soll die Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Gemeinde Theres (Landkreis Haßberge, Unterfranken) groß werden. Die angepassten Planungen, eine Reaktion auf die Wünsche der Bürger und neueste technische Möglichkeiten, wurden von Vertretern der Climagy GmbH bei einer Informationsveranstaltung am 20.02.2010 in der Turnhalle Obertheres vorgestellt. "Wir nehmen die Bedenken der Thereser Bürger hinsichtlich der Größe der Anlage sehr ernst und gehen auf ihre Wünsche ein", sagte Geschäftsführer Bernhard Beck, der keinen Zweifel daran lässt, dass es der Climagy GmbH auch und vor allem darum geht, die in der Gemeinde aufgekommene Unruhe zu befrieden.  Alle Bürger sollen hinter der Anlage stehen und sie mittragen. Deshalb hätten die Planer und Projektierer des Solar-Unternehmens in den letzten Tagen unter Hochdruck an einer kleineren Alternativlösung für die in die Diskussion geratene Photovoltaik-Freiflächenanlage gearbeitet, die auf zwei Flächen mit mehr als 40 Hektar geplant war. Herausgekommen ist ein Solar-Kraftwerk mit einer Größe von knapp 14 Hektar auf dem Flurstück 699 östlich von Obertheres, das Strom für mehr als 1300 Haushalte liefern könnte.


Neue technische Möglichkeiten machen kleinere Lösung wirtschaftlich realisierbar

"Wir wollten in jedem Fall im Vorfeld des Bürgerentscheids am 28. Februar mit unseren Plänen an die Öffentlichkeit gehen", erklärt Marco Heumann, Pressesprecher des Kolitzheimer Unternehmens. "Alle Bürger sollen vor ihrer Wahlentscheidung umfassend und aktuell informiert sein." In den letzten Wochen hatten sich neue technische Möglichkeiten ergeben, die auch eine kleinere Lösung wirtschaftlich realisierbar werden lassen. Im Gegensatz zum ursprünglichen Vorhaben gibt es nun die Möglichkeit, den produzierten Strom über eine bestehende Leitung des Stadtwerks Haßfurt, die direkt neben der geplanten Fläche verläuft, in das Netz einzuspeisen. Der knapp zwei Millionen Euro teure Bau einer zusätzlichen Stromtrasse von Obertheres bis hinter Haßfurt mit zweimaliger Mainquerung entfällt.

Den von Bürgern geäußerten Vorwurf, man sei nicht mehr glaubwürdig, da man plötzlich auf die Wünsche der Bürgerinitiative eingehe, kann Bernhard Beck nicht nachvollziehen. "Wir haben unsere Wünsche, entsprechend den Interessen einer Vielzahl der Thereser Bürger angepasst." Eine Anlage mit mehr als 40 Hektar werde es nicht mehr geben. "Wir planen ab sofort die Anlage mit knapp 14 Hektar und keine andere", betont Beck. Schon am 22.02.2010 werden ein entsprechendes Schreiben und der aktuelle Planungsstand an die Gemeinde Theres gehen, in dem auch der Verzicht auf die ursprüngliche Planung noch einmal bekundet werde.


Vorgaben des bayerischen Innenministeriums und der unteren Naturschutzbehörde für den Bau von Solarkraftwerken werden übertroffen

Besonderen Wert hat das Solar-Unternehmen auf die bestmögliche Einbindung der neuen Anlage in das bestehende Landschaftsbild gelegt. Es werde sogar mehr getan als in den Vorgaben des bayerischen Innenministeriums und der unteren Naturschutzbehörde für den Bau von Solarkraftwerken vorgesehen ist. Durch eine zehn Meter breite Hecke werde die Anlage komplett eingegrünt. Hinzu kämen schon vorhandene Bäume und Sträucher. Im Norden werde die Grünanlage zudem durch Obstbäume ergänzt.


Bürgersolaranlage zur ökologischen Stromproduktion

Ebenfalls in der Informationsveranstaltung vorgestellt wurde das Modell einer "Bürgersolaranlage". In Theres soll eine Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Energie Genossenschaft gegründet werden, die die Anlage als Genossenschaft betreiben und finanzieren würde. Wenn eine Mehrheit der Thereser den Bürgerentscheid ablehnt, hätte jeder Bürger die Möglichkeit, sich an dem Solar-Kraftwerk zu beteiligen. So böte sich die Chance, in Theres ökologischen Strom von Bürgern, mit Bürgern und für die Bürger zu erzeugen. "Wir hoffen, dass wir den Bürgern mit unserer neuen Planung entgegenkommen und sie mit ins Boot holen können", sagt Bernhard Beck. Die Thereser sollten immer im Hinterkopf haben, dass sie am kommenden Sonntag beim Bürgerentscheid nicht nur darüber abstimmen, ob eine 40-Hektar-Anlage kommt oder nicht, sondern auch darüber, ob überhaupt Bebauungspläne für Freiflächen-Kraftwerke aufgestellt werden, in welcher Größe auch immer. "Es geht um die Zukunft von Photovoltaik auf der Freifläche in der Gemeinde. Wenn es eine solche geben soll, dann muss mit Nein gestimmt werden", sagt Beck.


22.02.2010   Quelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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"Merkel-Zettel" gegen solaren Rotstift: Photovoltaik-Branche appelliert an die Bundeskanzlerin, geplante Förderkürzung zu mildern

Beschäftigte der deutschen Solar-Industrie demonstrierten am 22.02.2010 vor der Berliner CDU-Parteizentrale gegen radikale Kürzungspläne bei der Solarstrom-Förderung. Mit überdimensionalen gelben"'Merkel-Zetteln" erinnerten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre zahlreichen Bekenntnisse zum Ausbau der Solarenergie. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) appelliert mit der Aktion an die Kanzlerin, sich schützend vor die rund 60.000 Beschäftigten der deutschen Solarwirtschaft zu stellen und die Solarstromförderung deutlich weniger stark zu reduzieren, als von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geplant.  Mit den Kürzungsplänen des Umweltministers, die binnen eines Jahres eine Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom um rund ein Drittel vorsehen, wären nach Angaben des BSW-Solar tausende Arbeitsplätze insbesondere in Ostdeutschland gefährdet. An der Aktion nahmen unter anderem Mitarbeiter von Solarunternehmen aus Berlin, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt teil.



BSW-Solar schlägt vor, die Solarförderung jährlich statt um bislang rund zehn Prozent je nach Marktwachstum um bis zu 15 Prozent zu kürzen

Nur mit einer schrittweisen und moderaten Reduzierung der Solarstromförderung sei es möglich, den Solarindustriestandort Deutschland und seine Technologieführerschaft in der inzwischen stark umkämpften Zukunftsbranche zu erhalten und weiter auszubauen, erklärte der BSW-Solar. Das Kompromissangebot des Verbandes an die Politik sieht vor, die Solarförderung jährlich statt um bislang rund zehn Prozent je nach Marktwachstum um bis zu 15 Prozent zu reduzieren. Von der derzeit geplanten Förderkürzung im zusätzlich zweistelligen Prozentbereich sei die Solarproduktion in Deutschland hingegen existentiell gefährdet. Dies sei auch das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) sowie einer Analyse der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).


83% der CDU/CSU-Wähler gegen sofortige und deutliche Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung

Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Solarförderung sei das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des BSW-Solar durchgeführt hat. Danach seien 84 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Senkung der Solarstromförderung (83% der CDU/CSU-Wähler).
Bis zum Jahr 2020 will die Solarbranche bis zu zehn Prozent des deutschen Strombedarfs aus Solarstromanlagen decken, ab 2013 zu Preisen unterhalb der Verbraucher-Stromtarife. Um im harten Wettbewerb mit den Asiaten bestehen zu können, plant die Branche in den nächsten vier Jahren am Standort Deutschland Investitionen in Höhe von weiteren zehn Milliarden Euro in modernste Solarfabriken und in die Forschung. Diese Investitionen seien jedoch nur auf der Basis verlässlicher politischer Rahmenbedingungen möglich.


BSW-Solar- Geschäftsführer Carsten Körnig: Die Kanzlerin weiß um die hohe industrie- und beschäftigungspolitische Bedeutung der Solartechnik

Die Bundeskanzlerin habe in der Vergangenheit wiederholt ihre Sympathie für die Solarenergie bekundet und ihre Potenziale hervorgehoben, betont der BSW-Solar in einer Pressemitteilung. So habe Merkel noch im Frühjahr letzten Jahres anlässlich der Grundsteinlegung einer Solar-Fabrik der Bosch Solar Energy AG in Thüringen zum Beispiel gesagt: "Es geht um einen Bereich der erneuerbaren Energien, die wir insgesamt in unserem Land als Wachstumsbranche ausbauen wollen."
"Angela Merkel hat sich wiederholt zu einem konsequenten Ausbau der Solarenergie bekannt", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Die Kanzlerin weiß um die hohe industrie- und beschäftigungspolitische Bedeutung der Solartechnik für unser Land. Wir hoffen, dass sie die Kürzungspläne ihres Umweltministers korrigiert, damit nicht tausende ihren Job verlieren und Deutschland unwiederbringlich den Zugang zu einer der wichtigsten weltweiten Zukunfts- und Wachstumsmärkte."

22.02.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Forschung: Caltech entwickelt flexible Solarzellen mit Siliziumdraht-Reihen und hoher Absorption

Mikroskopaufnahme der Siliziumdrähte in einem durchsichtigen Kunststoff-Film
Mikroskopaufnahme der Siliziumdrähte in
einem durchsichtigen Kunststoff-Film

Mit in einem Trägermaterial aus Kunststoff (Polymersubstrat) reihenweise angeordneten Siliziumdrähten hat ein Forscherteam des California Institute of Technology (Caltech; Pasadena, Kalifornien) eine neue Art flexibler Solarzellen entwickelt. Laut einer Pressemitteilung können diese Zellen die Aufnahme des Sonnenlichts verstärken, Photonen effizient in Elektronen umwandeln und auf diese Weise Solarstrom erzeugen.   Diese Solarzellen sollen mit einem Bruchteil des teuren Rohmaterials Silizium auskommen, das als Ausgangsstoff in herkömmlichen Photovoltaik-Zellen Verwendung findet. "Diese Solarzellen können erstmalig die aufgrund von Lichtfallen auftretende Grenze für absorbierende Materialien überwinden", sagte Harry Altwater, Howard Hughes Professor für angewandte Physik und Materialforschung und Direktor des Resnick-Instituts von Caltech, das sich auf Nachhaltigkeitsforschung konzentriert. Die Lichtfallen-Grenze von Materialien bezeichnet deren Fähgikeit, Sonnenlicht aufzunehmen. Die Silizumdraht-Reihen sollen bei bestimmten Wellenlängen bis zu 96 % des einfallenden Sonnenlichts absorbieren und 85 % des insgesamt aufnahmefähigen Lichts. "Wir haben bereits existierende optische Mikrostrukturen zur Lichternte übertroffen", betont Professor Atwater.


Hohe Absorption und photovoltaischer Wirkungsgrad ermöglichen Produktion qualitativ hochwertiger Solarzellen

Atwater und seine Kollegen, zu denen Nathan Lewis, George L. Argyros, Professor und Chemieprofessor von Caltech, und der Student im Aufbaustudium Michael Kelzenberg zählen, präsentierten die Leistung ihrer Erfindung in einem am 14.02.2010 in der Internetausgabe des "Nature Materials"-Journals veröffentlichten Artikel. Atwater betonte, dass die erhöhte Absorption zur Stromerzeugung genutzt werden kann. "Viele Materialien, wie zum Beispiel schwarze Farbe, können Licht gut aufnehmen, aber keinen Strom produzieren", sagte Atwater. "Bei Solarzellen ist es am wichtigsten, dass das absorbierte Licht auch in elektrische Ladung umgewandelt wird". Laut Pressemitteilung können die von Atwater und seinen Kollegen entwickelten Siliziumdraht-Reihen 90 bis 100 % der aufgenommenen Photonen in Elektronen umwandeln. Technisch ausgedrückt bedeute dies einen nahezu perfekten internen Wirkungsgrad. "Überragende Absorption und ein guter Wirkungsgrad erlaubt die Herstellung einer qualitativ hochwertigen Solarzelle", sagte Atwater. "Dies ist ein bedeutender Fortschritt".

Siliziumdrähte nehmen Licht auf und reflektieren es, um die Absorption zu steigern

Der Schlüssel für den Erfolg dieser Solarzellen sind die Siliziumdrähte, die als unabhängige, hoch effiziente Solarzellen verstanden werden können. In Reihe geschaltet ermöglichen sie einen noch höheren Wirkungsgrad, weil sie im Zusammenspiel die gesamte Absorptionsfähigkeit der Zelle erhöhen. "Das Licht trifft auf jeden Draht, und ein Teil davon wird aufgenommen, ein anderer wird reflektiert. Das Zusammenspiel aller dieser Reflexionen zwischen den Drähten macht die Drähte sehr aufnahmefähig", erklärte Atwater. Dieser Effekt zeige sich trotz der relativen breiten Streuung der Drähte in dem Raster, die nur zwischen 2 und 10 % der Zelloberfläche ausmachen. "Als wir erstmals Siliziumdraht-Solarzellen in Erwägung zogen, gingen wir davon aus, dass das Sonnenlicht zwischen den Drähten verloren geht", erklärte Kelzenberg. "Unser ursprünglicher Plan war also, die Drähte so dicht wie möglich zu züchten. Als wir dann aber ihre Absorptionsfähigkeit gemessen haben, stellten wir fest, dass mehr Licht aufgenommen wurde als im Hinblick auf die Dichte der Drähte erwartet. Indem wir Lichtfallen für relativ breit gestreute Drähte entwickelten, konnten wir nicht nur eine annehmbare Absorption erreichen, sondern auch die effektive optische Konzentration aufzeigen. Dies ist ein interessanter Gesichtspunkt für eine weitere Erhöhung des Wirkungsgrads von Siliziumdraht-Solarzellen".


Solarzellen bestehen aus 2 % Silizum und 98 % Kunststoff

Jeder Siliziumdraht ist zwischen 30 und 100 Mikrometer lang und hat einen Durchmesser von nur einem Mikrometer. "Die gesamte Dicke der Drahtreihen entspricht somit die Länge der Drähte", sagte Atwater. "Doch was die Oberfläche und das Volumen der Zelle betrifft, macht Silizium nur 2 % der Zelle aus, 98 % davon besteht aus Polymeren". Das bedeute, dass die neuen Zellen so dick seien wie herkömmliche kristalliner Solarzellen, ihr Volumen aber einem nur zwei Mikrometer dünnen Film entspreche. Silizium sei ein relativ teures Rohmaterial für herkömmliche Solarzellen, weshalb eine Zelle, die nur ein fünfzigstel dieses Halbleiters benötige, relativ günstig hergestellt werden könnte. Die Struktur der neuen Solarzellen bedingt laut Atwater, dass sie flexibel sind. Derartig flexible Dünnschicht-Filme können laut Pressemitteilung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren gefertigt werden, das heißt, in einem kostengünstigeren Prozess als jenem für herkömmliche Solarzellen.


Forschung an größeren Solarzellen hat begonnen

Laut Atwater ist der nächste Schritt die Erhöhung von Spannung und Oberfläche der Solarzellen. "Unsere Zellstrukturen haben nur eine Fläche von einigen Quadratzentimetern", erklärte er. "Wir versuchen gerade, Solarzellen mit einer Oberfläche von hunderten Quadratzentimetern herzustellen, was der normalen Zellgröße entspricht". Atwater sagte, sein Team habe bereits damit begonnen zu zeigen, dass große Zellen genauso wie die kleineren Versionen funktionieren. Zusätzlich zu Atwater, Lewis und Kelzenberg waren Shannon Boettcher, Joshua Spurgeon, Jan Petykiewicz, Daniel Turner-Evans, Morgan Putnam, Emily Warren, und Ryan Briggs Mitautoren des Nature Materials-Artikels "Enhanced absorption and carrier collection in Si wire arrays for photovoltaic applications". Die Forschung wurde von BP und dem 'Energy Frontier Research Center'-Programm des US-Energieministeriums gefördert.

22.02.2010   Quelle: California Institute of Technology   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Caltech/Michael Kelzenberg,
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Japan verdoppelt inländischen Photovoltaik-Zubau durch Anreizprogramme

Solarstromanlage (5 kWp) in Osaka (Japan)
Solarstromanlage (5 kWp) in Osaka (Japan)

Die japanische Regierung führte im April 2009 die Förderung für Photovoltaik-Installationen in Privathaushalten wieder ein, verkündete feste Solarstrom-Einspeisetarife ab dem 01.11.2009 und verdoppelte damit den inländischen Photovoltaik-Umsatz gegenüber 2008, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Laut dem japanischen PV-Verband JPEA wurden 2009 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 0,5 Gigawatt (GW) installiert. Der positiven Entwicklung des Heimatmarktes stand jedoch ein leichter Rückgang des Exportvolumens um 2,4 Prozent gegenüber.   Maßgebliche Ursache hierfür war laut Exportinitiative Erneuerbare Energien vor allem der fünfprozentige Rückgang des Exportgeschäfts nach Europa. Insgesamt konnte die japanische Photovoltaik-Industrie Module mit einer Leistung von etwa 1,4 GW absetzen. Dies entspreche einer Steigerung um 21 Prozent. Die japanische PV-Industrie konnte damit das stärkste Umsatzwachstum seit 1981 verzeichnen.


Rund 2.200 Euro Förderung pro installiertem Kilowatt Nennleistung

Nach offiziellen japanischen Quellen betrug die durchschnittliche Bezuschussung für Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2009 rund 2.200 Euro pro installiertem Kilowatt Nennleistung (kWp), bei Gesamtkosten zwischen 5.000 und 5.700 EUR/kWp. Die Regierungspartei kündigte an, das System der Einspeisetarife auf weitere erneuerbare Energiequellen auszuweiten. Nach den Abnahmeregelungen für Strom aus PV-Systemen erwerben Japans 10 regionale Energieversorgungsunternehmen Solarstrom von privaten Hauseigentümern zu einem festen Preis von 0,35 Euro / kWh. Solarstrom von gewerblichen Einrichtungen wird mit 0,18 Euro / kWh vergütet.

Länderprofil JAPAN

Das im Rahmen der Exportinitiative herausgegebene www.bee-ev.de


19.02.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Photovoltaik: Mitsubishi Electric meldet zwei Wirkungsgrad-Weltrekorde

Polykristalline Silizium- Dünnschichtsolarzelle mit 18,1 % Wirkungsgrad.
Polykristalline Silizium-
Dünnschichtsolarzelle mit
18,1 % Wirkungsgrad.

Die Mitsubishi Electric Corporation (Tokyo) berichtete am 16.02.2010 in einer Pressemitteilung, das Unternehmen habe zwei Weltrekorde bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Solarstrom erzielt. Die Spitzenwirkungsgrade von Solarzellen auf der Basis von multikristallinem Silizium seien erreicht worden, indem die Widerstandsverluste in der Zelle verringert wurden.  Während die Nutzung kristalliner Silizium-Solarzellen weiter wachse, suchen Solarzellenhersteller Wege, um den Wirkungsgrad weiter zu verbessern, um auf begrenzten Flächen mehr Solarstrom zu erzeugen, betont Mitsubishi. Gleichzeitig wird versucht, die Leistung der Zellen zu erhöhen und deren Dicke zu reduzieren, um die Abhängigkeit vom Rohstoff Silizium und das damit verbundene Risiko von Preisschwankungen zu verringern.


Standard-Siliziumzelle mit 19,3 % Wirkungsgrad; 18,1 % mit Dünnschichtzelle erreicht

Einer der Weltrekorde, den Mitsubishi nun zum dritten Mal in Folge erzielt hat, gelang mit einer Standard-Siliziumzelle mit einer Fläche von mindestens 100 Quadratzentimetern. Die Rekord-Solarzelle hat die Maße 15 cm x 15 cm x 200 Mikrometer, ihr Wirkungsgrad ist 0,2 Prozentpunkte höher als jener der bisherigen Rekord-Zelle mit 19,1 %.

Der zweite Weltrekord wurde mit der gleichen Technologie in einer extrem dünnen Solarzelle aus multikristallinem Silizium erreicht, die 15 x 15 Zentimeter groß ist und nur 100 Mikrometer stark. Sie brachte es auf einen Wirkungsgrad von 18,1 % und verbesserte den bisherigen Spitzenwert um 0,7 Prozentpunkte. Die Wirkungsgrade seien vom japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) bestätigt worden, berichtet Mitsubishi Electric in der Pressemitteilung.

Mitsubishi Electric will die Technologie in der Massenfertigung einsetzen, um die hohen Wirkungsgrade in kommerziellen Modulen zu erreichen. Das Unternehmen arbeite zudem daran, die Solarstrom-Leistung seiner Module zu steigern, indem diese mit Hochleistungswechselrichtern kombiniert werden.

19.02.2010   Quelle: Mitsubishi Electric   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mitsubishi Electric,
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Solarthermische Kraftwerke: Ferrostaal und eSolar vereinbaren Zusammenarbeit bei Solarturm-Anlagen

Solarturm-Kraftwerk von eSolar
Solarturm-Kraftwerk von eSolar

Ferrostaal (Essen) und eSolar (Pasadena, Kalifornien), ein führender Hersteller modularer und skalierbarer Solarturm-Technologie, haben eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung schlüsselfertiger Solar-Anlagen in Ländern wie Spanien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten vereinbart, berichtet die MAN Ferrostaal AG in einer Pressemitteilung. Entsprechend der Vereinbarung werde eSolar die Technologie für das Solarfeld und den Receiver bereitstellen, während Ferrostaal als Generalunternehmer die Realisierung der Anlage und des Kraftwerksblocks sowie die Strukturierung von Finanzierungen übernimmt. 


"Sierra SunTower" seit Sommer 2009 in Betrieb

"Diese Partnerschaft mit Ferrostaal ist ein echter Coup für eSolar", erklärt John Van Scoter, CEO von eSolar. "Die Erfahrung und das Know-how von Ferrostaal - speziell im Bereich Solarthermie - und die ausgezeichnete Technologie von eSolar bieten uns die Möglichkeit, in den kommenden Jahren weltweit weitere Solarkraftprojekte umzusetzen." eSolar hat im Sommer 2009 den "Sierra SunTower" in Betrieb genommen. Das Solar-Kraftwerk in Lancaster, Kalifornien, hat eine Kapazität von 5 Megawatt (MW) und ist die erste und derzeit einzige Solarturm-Anlage, die in Nordamerika in Betrieb ist. Um international weiter zu wachsen, arbeitet eSolar mit drei Lizenznehmern auf drei Kontinenten zusammen. Bei der von eSolar verwendeten Turm-Technologie reflektieren Spiegel das Sonnenlicht auf einen Solar-Receiver am oberen Ende eines Turms. Dieser erhitzt Wasser und erzeugt Dampf, der eine Turbine antreibt und dadurch Strom erzeugt. Die Turm-Technologie hat hierbei einen besonders hohen Wirkungsgrad und kann Temperaturen erreichen, die deutlich höher als bei anderen Technologien liegen.

"Wir freuen uns, unser Angebot im Bereich der Solarenergie mit der Technologie von eSolar zu erweitern", erklärt Dr. Klaus Lesker, Mitglied des Vorstands von Ferrostaal. "eSolar ist ein innovatives Unternehmen, das hinsichtlich Kosten und Qualität Maßstäbe setzt. Dieser Ansatz ist eine hervorragende Ergänzung unserer Ingenieurkompetenz. Mit eSolar können wir unser Angebot an Projekten weltweit ausbauen, bei denen der modulare Ansatz und die schnelle Umsetzung auf höchstem Niveau sind."
Durch die Zusammenarbeit mit eSolar ist Ferrostaal neben der Parabolrinnen- und der Fresnel-Technologie nun mit einer weiteren Variante solarthermischer Kraftwerke auf dem Markt vertreten. Durch die Partnerschaft mit Ferrostaal erhält eSolar eine weltweite Reichweite sowie einen Partner mit Erfahrung und finanziellen Möglichkeiten, um Projekte entsprechend schnell umzusetzen.

19.02.2010   Quelle: Ferrostaal AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: eSolar,
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Neues Monitoring-Portal für Photovoltaik-Anlagen optimiert Anlagenüberwachung und –analyse

SOL.Connect-Portal zur Überwachung von Photovoltaik-Anlagen
SOL.Connect-Portal zur Überwachung
von Photovoltaik-Anlagen

Im Rahmen des 25. Symposiums Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein präsentiert die Papendorf Software Engineering GmbH (Gärtringen) das SOL.Connect Web Portal, eine komplett überarbeitete Serversoftware zur zentralen Überwachung und Betriebsführung von Solarstrom-Anlagen. Eine Vielzahl neuer Funktionen und Auswertungen machen das Monitoring noch übersichtlicher, die Anlagendaten leichter verfügbar sowie die Ertragsanalyse effizienter, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Ertrags- und Arbeitsdaten von Wechselrichtern sowie zusätzlichen Sensoren und Gebern werden zeitnah an das SOL.Connect Web Portal übertragen, detailliert ausgewertet und visualisiert.   Dabei optimiere die Papendorf Software Engineering GmbH die Fehleranalyse bei Ertragsausfällen, da nun beispielsweise auch Strings einzeln ausgewertet und miteinander verglichen werden können. Störungen im Anlagenbetrieb werden lokalisiert und eine Ursachenbehebung innerhalb kurzer Zeit ermöglicht.



Soll-Ist-Vergleich prognostizierter und tatsächlicher Anlagenerträge

Als weitere Besonderheit sind die Benutzeroberflächen des Portals mehrsprachig verfügbar. Kunden können weltweit in verschiedenen Sprachen auf das Portal zugreifen und ihre Anlagen- und Ertragsdaten überprüfen. Einen wichtigen Vorteil bietet die Darstellung der Wirtschaftlichkeit. In Soll-Ist-Vergleichen werden prognostizierte und tatsächliche Anlagenerträge einander gegenübergestellt, wobei auch die Wetterdaten in Form des Strahlungsertrags berücksichtigt werden. So kann zwischen wetter- und anlagenbedingten Mehr- oder Minderleistungen unterschieden werden.


Individuelle Anpassung an Kundenwünsche

Das Web-Portal der Papendorf Software Engineering GmbH richtet sich an Hersteller, Systemanbieter, Installateure und Betreiber, ist für jede Anlagengröße geeignet, herstellerunabhängig und modular aufgebaut. Die Erweiterung des Web-Portals durch neue Module oder die Einschränkung einzelner Bereiche für bestimmte Benutzergruppen sei problemlos durchführbar, so der Anbieter. Durch die Verwendung modernster Internet-Technologien könne das Portal in die Kundenwebsite integriert sowie nach individuellen Wünschen angepasst werden. Versionen für mobile Endgeräte oder die Einbindung von Anlagenbildern und Grafiken seien problemlos realisierbar. Die Software wird von Papendorf Software Engineering GmbH gehostet und ist nicht ausschließlich auf die Geräten aus der SOL.Connect Monitoring Welt abgestimmt.

19.02.2010   Quelle: Papendorf Software Engineering GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Papendorf Software Engineering GmbH,
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Mexiko: OPDE-Gruppe unterzeichnet Vertrag über den Bau von Solarparks mit insgesamt 45 Megawatt Photovoltaik-Nennleistung

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Ismael Hernández Deras, Gouverneur des mexikanischen Bundesstaates Durango und Präsident der Nationalversammlung der Gouverneure (CONAGO), hat einen Partnerschaftsvertrag über die Entwicklung, Planung, den Bau und die Inbetriebnahme mehrere Solarparks unterzeichnet mit Alejandro Chávez und Gustavo Carrero, beide Vertreter des Aufsichtrats des spanischen Energiekonzerns OPDE (Navarra). Laut Pressemitteilung soll OPDE von 2010 bis 2013 Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von 45 Megawatt (MW) in der Region bauen.   Die erste der mit jeweils einem MW Nennleistung geplanten Photovoltaikanlagen will OPDE im Logistik- und Industriepark in Durango errichten. Sie soll noch 2010 in Betrieb genommen werden.


OPDE will Geschäftstätigkeit in Nordamerika ausbauen

Der Vertrag zwischen der OPDE-Gruppe und dem Staat Durango sieht außerdem die Niederlassungen der Schwesterunternehmen OPDE, PROINSO und MECASOLAR in dieser mexikanischen Region vor, die innerhalb der kommenden drei Jahre eröffnet werden sollen. Durango ist einer von 32 Bundesstaaten im Norden der Republik Mexiko und Heimat von 1,5 Millionen Einwohnern.

19.02.2010   Quelle: OPDE-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPDE-Gruppe,
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EUROSOLAR: Beschluss des Bundesrates zur Ausweitung der Gewerbesteueraufteilung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen stärkt Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien

"Der Beschluss des Bundesrates, die Aufteilung der Gewerbesteuer zwischen Standortgemeinde und Sitzgemeinde des jeweiligen Unternehmens ähnlich wie bei der Windkraft im Verhältnis 70:30 aufzuteilen, entspricht der wichtigen Rolle der Kommunen beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien", kommentiert Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V., den Beschluss des Bundesrates zur Ausweitung der Gewerbesteuerzerlegung auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Mit der Ausweitung des Gewerbesteuersplittings werde ein wichtiger Anreiz geschaffen, weitere Flächen auszuweisen, so dass die Kommunen ihre Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen können, betont Scheer. "Dieser Bundesrats-Beschluss ist also vernünftig und hat nachhaltige Wirkung." 



Kein Widerstand der schwarz-gelben Koalitionsfraktionen zu erwarten

Der Bundestag muss im weiteren Gesetzgebungsverfahren die Änderungen des Bundesrates lediglich befürworten. Da sich schon die CSU-Landesgruppe bei ihrer Klausursitzung in Wildbad Kreuth für eine solche Änderung des Gewerbesteuergesetzes ausgesprochen hat, dürften von den schwarz-gelben Koalitionsfraktionen keine Widerstände zu erwarten sein, erwartet Scheer. Die Initiativen zur Stärkung der Kommunen und der kommunalen Finanzen beim Ausbau der erneuerbaren Energien gingen zwar in der vorigen Wahlperiode (zur Windkraft) und in der jetzigen Wahlperiode (zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen) von der SPD-Bundestagsfraktion und vom SPD-regierten Rheinland-Pfalz aus. Allen Parteien und Fraktionen werde die Bedeutung der kommunalen Entscheider für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien aber immer bewusster.


Hermann Scheer: Freiflächenanlagen bleiben ein Element des Ausbaus der Photovoltaik in Deutschland

Auch wenn Solarstromanlagen in Zukunft ganz überwiegend auf Dächern installiert würden, bleiben Freiflächenanlagen laut Scheer ein Element des Ausbaus der Photovoltaik in Deutschland. Vorschläge von EUROSOLAR zu einer Solaren Innovationsstrategie für Deutschland wurden Mitte Januar präsentiert. Im Mai bietet EUROSOLAR mit der vierten Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien" in München und mit der Tagung "Neue Raumordung für Erneuerbare Energien" in Kassel hierzu zwei Konferenzen an. Weitere Informationen zum Innovationskonzept und zu den beiden Veranstaltungen unter www.eurosolar.de.

18.02.2010   Quelle: EUROSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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PV Experts: Kürzung der Solarstrom-Vergütung um 16 % ist in der derzeitigen Lage der Photovoltaik‐Industrie ungerechtfertigt und übertrieben

PV Experts berät und unterstützt die Solar- Branche über die gesamte Photovoltaik- Wertschöpfungskette.
PV Experts berät und unterstützt die Solar-
Branche über die gesamte Photovoltaik-
Wertschöpfungskette.

Die deutsche Bundesregierung, allen voran der Umweltminister Dr. Norbert Röttgen, hat radikale Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom angekündigt. Ab Juni will Röttgen die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) um bis zu 16% senken. Die Meinungen der Fachleute, ob der Zeitpunkt und die Höhe des Einschnittes klug gewählt ist, gehen sehr stark auseinander, so die PV Experts e.V. (Potsdam), ein Zusammenschluss von zehn Consulting‐ und Engineering‐Unternehmen über die gesamte Photovoltaik-Wertschöpfungskette, in einer Pressemitteilung. "Sicherlich ist der Zubau an Phovoltaik‐Anlagen in den letzten Jahren trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise erfreulicher Weise hoch geblieben. Dementsprechend haben über das EEG einerseits die vielen kleinen Stromproduzenten Vergütungen erhalten, die andererseits den Stromkunden ‐ nicht dem Steuerzahler! ‐ über ihren Verbrauch berechnet wurden. Aber der Konsolidierungsprozess in der Branche ist in vollem Gange und die ehemaligen 'Leuchttürme' innovativer PV‐Technologien geraten nicht nur durch die hausgemachte Bankenkrise ins Wanken.  Am östlichen Horizont lauern schon die asiatischen Konkurrenten mit günstigeren, staatlich subventionierten Angeboten für Solarmodule", heißt es in der Pressemitteilung.




Weniger als 2 % des deutschen Stroms wird mit Photovoltaik erzeugt

Was wirklich dran ist an diesen Einschätzungen, und ob die deutsche Solarbranche wirklich "übersubventioniert" ist, wollen die PV Experts klarstellen, die betonen, dass sie grundsätzlich nicht gegen eine moderate Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung sind: "Wir weisen sehr deutlich darauf hin, dass gerade mal weniger als 2 % des deutschen Stroms durch die Photovoltaik erzeugt wird. Die Vergütung für Solarstrom ist höher als bei anderen erneuerbaren Energieträgern, aber fällt bei ihrem geringen Anteil nicht so sehr ins Gewicht. Die geplante Kürzung um 16 % ist in der derzeitigen Lage der PV‐Industrie ungerechtfertigt und übertrieben", kritisiert Thomas Schmitz, stellvertrender Vorsitzender der PV Experts und Geschäftsführer der mpm:tec GmbH, die Pläne des Umweltministeriums.



Kostenreduktionspotenziale ausgeschöpft und an die Kunden weitergegeben

Die noch relativ junge PV‐Industrie brauche Planungssicherheit und sei für die nächsten wenigen Jahre auf die Subvention über den Stromverbraucher angewiesen. "Die Degression muss mit dem nötigen Augenmaß und vor allem transparent geschehen", so Markus Steinkötter, Gründungsmitglied der PV Experts und Geschäftsführer der Sunnyside upP GmbH.

In den letzten 18 Monaten seien beispielsweise die Modulpreise im Schnitt um 30% gefallen. "Weil es ein so stabiles politisches Instrument wie das EEG gibt, konnten durch dessen Erfolg erstaunliche Kostenreduktionspotenziale ausgeschöpft und an die Kunden weitergegeben werden", betont Yakov Sadir, Mitglied der PV Experts und Geschäftsführer der dänischen RA Cell SA mit Sitz in Kopenhagen. Die drastischen Einschnitte in das EEG würden nur zu Verunsicherung bei potenziellen Kunden führen und die Branche in ihrem noch nötigen weiteren Innovationsprozess stark beeinträchtigen. Des Weiteren dürfe die Preisgestaltung für die Produktion nicht von nicht planbaren Variablen abhängen, wenn in naher Zukunft die Netzparität von Solarstrom mit der Konkurrenz der fossilen Energiequellen in vollem Umfang erreicht werden soll.


Photovoltaik-Hersteller dürfen sich nicht auf dem "Subventionskissen" ausruhen

Die europäischen und insbesondere deutschen Hersteller von Solarzellen und ‐modulen dürften sich nicht auf dem "Subventionskissen" ausruhen und müssten weiterhin und verstärkt ihre Rolle als Technologieführer weltweit ausbauen. Die Verbesserung der bereits bestehenden Technologien und die effizientere Herstellung von Solarzellen und ‐modulen biete sehr großes Potenzial für weitere Kostensenkungen. Dabei liege die Lösung des Kostenproblems nicht nur in der Erhöhung der F&E‐Aktivitäten sondern auch in der Produktionseffizienz. "Es ist schlicht kontraproduktiv, dass durch politische Willkür und fehlendes Detailwissen die PV‐Industrie, diese junge aufstrebende Branche mit erheblichem Beschäftigungspotenzial, vor weitere ökonomische Probleme gestellt wird. Die durch die Krise stark gebeutelten PV-Hersteller senken zunehmend die Preise und stellen sich somit der wichtigsten Herausforderung, die Netzparität zu erreichen, wenn die Politik sie lässt", heißt es in der Pressemitteilung.

18.02.2010   Quelle: PV Experts e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV Experts e.V.,
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Vorläufige Zahlen: Solar-Unternehmen Conergy verbessert operatives Ergebnis 2009 deutlich

Conergy hat seine Photovoltaik-Fabrik in Frankfurt im vierten Quartal 2009 erstmals profitabel betrieben.
Conergy hat seine Photovoltaik-Fabrik in
Frankfurt im vierten Quartal 2009 erstmals
profitabel betrieben.

Zwei Jahre intensiver Restrukturierung schlagen sich bei der Hamburger Conergy AG 2009 in einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis nieder, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und dem ausfallenden spanischen Markt erreichte das Unternehmen nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) von minus 10,8 Millionen Euro nach minus 147,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspreche einer Verbesserung um 93 %.  Im vierten Quartal 2009 weise Conergy bei einem Quartalsumsatz von 244,4 Millionen Euro erstmals wieder ein positives EBITDA von 36,8 Mio. Euro aus (Vorjahresquartal: minus 130,3 Mio. Euro). Darin enthalten seien wieder aufgewertete Forderungen gegen MEMC in Höhe von 34,2 Millionen Euro, die Conergy im Jahresabschluss 2008 als Anzahlungen vorsorglich wertberichtigt habe. In dieser Verbesserung schlagen sich die massiven Kostenmaßnahmen sowie eine wesentlich effizientere Organisation nieder, betont Conergy. Sie seien erreicht worden, obwohl der Absatzeinbruch des Solar-Marktes im vorigen Jahr auch bei Conergy Spuren hinterlassen hat. Der Umsatz lag mit 600,9 Millionen Euro um 38 % unter dem Vorjahr (975,3 Mio. Euro).



Vorstandsvorsitzender Ammer: Der Trend stimmt

"Wir haben in 2009 unseren Schwerpunkt auf profitable Umsätze gelegt und dabei streng auf unsere Sach- und Personalkosten geachtet. Obwohl wir das schwierige Marktumfeld damit nicht ganz ausgleichen konnten, stehen wir heute deutlich effizienter und straffer dar. Unsere Zahlen zeigen: Der Trend stimmt. 2010 streben wir operativ wieder schwarze Zahlen an - wobei natürlich die künftige Marktentwicklung in Deutschland nach wie vor eine wichtige Rolle spielt", so Dieter Ammer, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.

Im Jahr 2009 konnte Conergy auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich um 80 % auf minus 36,8 Mio. Euro verbessern (Vorjahr: minus 181,8 Mio. Euro). Aufgrund der Rücknahme latenter Steuerforderungen sei das Jahresergebnis einmalig mit 22 Millionen Euro belastet. Für das Gesamtjahr 2009 liege das Ergebnis im fortzuführenden Geschäft damit bei minus 81,1 Millionen Euro (Vorjahr: minus 225,7 Mio. Euro).



Photovoltaik-Produktion in Frankfurt (Oder) auf allen Linien; erwartete Kostensenkung erzielt

Ein weiterer positiver Faktor der Verbesserung war laut Conergy 2009 die starke Nachfrage nach Premium-Modulen des Unternehmens aus der Photovoltaik-Fabrik in Frankfurt (Oder). Sie habe die Marge und damit das Ergebnis positiv beeinflusst. Nun habe die Fabrik erstmals auch auf allen Linien produzieren und die damit erwartete Kostendegression erzielen können. In der Folge habe Conergy sein Werk im vierten Quartal auch erstmals profitabel betrieben. Auch in Zukunft will Conergy als System-Hersteller seinen Fokus verstärkt auf den Einsatz selbst gefertigter Produkte legen und damit die Margen weiter verbessern.

"Die erzielte Einigung mit unserem Waferlieferanten MEMC ist eine wichtige Voraussetzung, auch in Zukunft wettbewerbsfähig in Deutschland zu produzieren. Mit weiterhin hoher Auslastung und Kostensenkung vor Ort wird das Werk - genauso wie unsere Wechselrichter- und Gestellfertigung - ein strategisch wichtiger Baustein unseres Unternehmens", so Ammer weiter.

18.02.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Sachsens Wirtschaftsminister Morlok (FDP): Solarförderung darf ostdeutsche Photovoltaik nicht gefährden; erhöhte Degression in den Herbst verschieben

Sven Morlok: Berliner EEG-Kompromiss gefährdet Sachsens Solarbranche.
Sven Morlok: Berliner EEG-Kompromiss
gefährdet Sachsens Solarbranche.

Vergangene Woche hatte sich Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) erneut mit Vertretern von Bundesregierung und FDP-Bundestagsfraktion getroffen, um vor den Folgen von Bundesumweltminister Norbert Röttgens Vorstoß zur Solar-Förderung für die ostdeutsche Photovoltaik-Industrie zu warnen. Erneut bekräftigt Morlok: "Der vorliegende Berliner Kompromiss ist nicht akzeptabel. Die Verschiebung der Absenkung auf den 1. Juni hilft nur den Betreibern der Anlagen, jedoch nicht den Herstellern."   Mindestens für größere Investitionen müssten andere Vorgaben und eine höhere Planungssicherheit möglich sein, denn sie hätten einen längeren Planungsvorlauf. Für Solaranlagen auf Freiflächen müsse deshalb die erhöhte Degression in den Herbst verschoben werden, fordert Morlok.



Morlok: Auf die nächste planmäßige Senkung um weitere 9 Prozent ab 1. Januar 2011 darf Röttgen keinesfalls draufsatteln

"Eine Besonderheit stellen für mich die Konversionsflächen dar. Denn hier ist eine Umnutzung besonders unterstützenswert. Es ist politisch gewollt, Brachen und verlassene Militär- oder auch Fabrikgelände einem sinnvollen Nutzen zuzuführen. Für Solaranlagen auf solchen Konversionsflächen sollte Röttgen eine zusätzliche Degression nur sparsam einsetzen. Der Berliner EEG-Kompromiss gefährdet laut Morlok Sachsens Solarbranche. Sie brauche mehr Zeit, um sich auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Außerdem sei es energiepolitisch ein falsches Signal aus Berlin: Schließlich solle das EEG Anreize schaffen, in naher Zukunft möglichst effiziente Solaranlagen an das Netz zu bringen. "Auf die nächste planmäßige Absenkung ab 1. Januar 2011 um weitere 9 Prozent darf Umweltminister Norbert Röttgen keinesfalls draufsatteln, wie es durch die Schaffung eines Degressionskorridors geplant ist. Die Planungssicherheit für Hersteller und Investoren muss klare Priorität haben. Sie brauchen ein verbindliches Bekenntnis über die nächsten Monate hinaus", so Morlok.

18.02.2010   Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit,
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Michael Kauch: FDP nimmt Bedenken der Ost-Länder bei Solar-Förderung ernst

FDP-Sprecher Kauch: Überforderung der Solar-Unternehmen muss ausgeschlossen werden.
FDP-Sprecher Kauch:
Überforderung der Solar-Unternehmen
muss ausgeschlossen werden.

"Die FDP nimmt die Bedenken der ostdeutschen Länder, die Minister Morlok formuliert, sehr ernst", so der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch, zu den Forderungen des sächsischen Wirtschaftsministers Sven Morlok (FDP) nach Änderungen an den Plänen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zur Solar-Förderung. In einer Pressemitteilung betont Kauch, die FDP werde im Bundestag dafür sorgen, dass die Verbraucher entlastet werden und zugleich Verlässlichkeit für die Branche gewahrt werde.   "Eine Überforderung der Solarunternehmen muss ebenso ausgeschlossen werden wir eine Überförderung. Die Liberalen werden sicherstellen, dass nicht die wettbewerbsfähigsten Solaranlagen auf der Freifläche platt gemacht werden. Denn sie sind die Billigmacher der Technologie. Der Vorschlag des Bundesumweltministers sollte so umgestaltet werden, dass eine Mehrheit auch im Bundesrat gesichert ist", so Kauch weiter.

18.02.2010   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FDP-Bundestagsfraktion,
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Solarthermie: Sorptionsspeicheranlage könnte die Beheizung und Kühlung von Passiv- und Niedrigenergiehäusern bald revolutionieren

Pufferspeicher
Pufferspeicher "FLEXSAVE VARIO"

Das Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik im Fachbereich Maschinenbau der Universität Kassel hat ein Sorptionsspeichersystem entwickelt, das auf chemischem Wege unter Ausnutzung und Speicherung von Sonnenenergie (Solarthermie) die Raumluft je nach Bedarf erwärmt oder kühlt, mit weniger Energieaufwand und geringerem Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids als bei herkömmlichen Heizungsanlagen.   Die Wissenschaftler haben sich diese Erfindung zweifach patentieren lassen. Bis 2013 wird diese Arbeit vom Bundesministerium für Forschung und Entwicklung mit 680.000 Euro gefördert. Sie ist Teil des bundesweiten Klimzug-Projekts des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung, das Strategien gegen den Klimawandel sucht.



Die Aufgabe: Von Sonnenkollektoren erzeugte thermische Energie für den Winter speichern

Die Beheizung von Niedrigenergie- und Passivhäusern wird oft durch die Kraft der Sonne unterstützt. Solar-Kollektoren auf den Hausdächern erhitzen Wasser, das seine Wärme wiederum an die Raumluft abgibt. Damit kann bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs eines Einfamilienhauses für Trinkwarmwasser und Raumheizung abgedeckt werden. Das Problem dabei: Im Sommer scheint die Sonne so häufig, dass ein Großteil ihrer Energie ungenutzt verpufft. Im Winter, wo gerade viel Wärme benötigt wird, scheint die Sonne wenig. Bisher gab es keinen Weg, die von den Sonnenkollektoren erzeugte thermische Energie für den Winter zu speichern. Denn selbst bei sorgfältigster Isolierung eines Speichertanks wird das von der Sonne erhitzte Wasser nach relativ kurzer Zeit kalt. Die Erwärmung der Raumluft muss daher mit stromhungrigen Wärmepumpen oder elektrischen Heizstäben verstärkt werden.


Die Lösung: Sonnenenergie mit Sorptionsspeicheranlage chemisch gespeichert

Für dieses Problem haben die Kasseler Forscher des von Professor Dr. Klaus Vajen geleiteten Fachgebiets Solar- und Anlagentechnik unter Federführung des Diplom-Ingenieurs und Doktoranden Roland Heinzen eine Lösung gefunden: Die Sonnenenergie wird mittels einer Sorptionsspeicheranlage chemisch gespeichert. Das geschieht mittels eines an der Universität entwickelten, neuartigen Absorbers, in dem ein Energieaustausch zwischen durchströmender Raumluft und einer Salz-Wasser-Lösung stattfindet. Die so erhitzte Luft gibt ihre Wärme dann mittels eines Wärmetauschers an den Zuluftkanal des Hauses ab.


Lithiumchlorid-Salzlösung als Speichermedium

Die Forscher machen sich dabei zwei an sich einfache Prinzipien zunutze. Wird der Luft Feuchtigkeit entzogen, so verwandelt sich der in der Luft enthaltene Wasserdampf in Wasser. Bei diesem Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Zustand (Kondensation) wird Energie frei. Die Luft wird wärmer. Verdunstet Wasser dagegen, so wird dabei Energie verbraucht. Die Luft kühlt ab. Die Wissenschaftler entziehen in dem Absorber der Raumluft mithilfe einer hochprozentigen Lithiumchlorid-Salzlösung die Feuchtigkeit. Dadurch wird die Lösung natürlich immer wässriger, ihr Vermögen, mittels Kondensation die Luft zu erwärmen, lässt nach. Deshalb wird der Salzlösung mithilfe der von den Sonnenkollektoren erzeugten warmen Luft in einem so genannten Regenerator wieder das Wasser entzogen. Danach kann sie von Neuem Wärme "erzeugen". So wird die Sonnenenergie verlustfrei in einem stetigen Kreislauf in der Salzlösung gespeichert.


Unterschiedliche Anforderungen an Heizung und Kühlung

Der neu entwickelte Absorber ist nach den Worten von Heinzen in der Lage, die Lufttemperatur um bis zu 10° Celsius zu erhöhen. Es sei mit der Neukonstruktion gelungen, den Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Anlagen deutlich zu erhöhen, sagt der Wissenschaftler. Das gelingt mit einem ausgeklügelten System: In einem Kunststoffkasten, den die zu erwärmende Luft durchströmt, werden 50 mit High-Tech-Textilien bespannte Rahmen dicht an dicht nebeneinander gesetzt und dann von oben mit einem Kanalsystem mit Salzlösung benetzt. Das muss variabel geschehen. Denn zum Heizen braucht der Absorber wenig Salzlösung. Als Klimaanlage mit vorgeschaltetem Verdunstungskühler für die heißen Tage benötigt er einen richtigen Schwall Salzwasser. Die Architektur ähnle dem Versuch, "einen einzigen Wassertropfen auf einer ganzen Tischplatte zu verteilen", sagt Heinzen, der seit vier Jahren an dem Thema forscht und vor zwei Jahren die Firma fSave-Solartechnik als Ausgründung der Universität mit aufgebaut hat. Der Absorber ist nicht nur sehr kompakt und wirkungsstark. Er gebe auch kein Salz an die Raumluft ab, was bei herkömmlichen Anlagen selten zu vermeiden sei, sagt der Wissenschaftler.

Die neuartige Sorptionsspeicheranlage wird in das Abluft- und Zuluft- System des Hauses integriert. Um dem Hausherrn Platz zu sparen, haben die Forscher einen Zweiphasen-Speicher entwickelt: Hoch- und niedrigprozentige Salzlösung aus dem Wärmekreislauf finden in einem einzigen, etwa vier Kubikmeter fassenden Kunststoffbehälter Platz. Die Flüssigkeiten sind in dem Tank durch eine Membran getrennt.


Feldtest unter anderem zum Trocknen von Heilkräutern und Obst

Bis zur Marktreife der Anlage, die dieses Jahr erst im Labor des Fachgebiets getestet wird, ist es noch ein weiter Weg. Man habe ein Unternehmen aus der Region gefunden, das einen weiteren Prototyp bauen will, sagt Heinzen. Der Absorber soll dann im Rahmen eines Feldtests in der Außenstelle Witzenhausen der Universität Kassel unter anderem zum Trocknen von Heilkräutern und Obst eingesetzt werden. Danach werde man eine größere Sorptionsspeicheranlage auf der Staatsdomäne Frankenhausen bauen, kündigt der Wissenschaftler an.

18.02.2010   Quelle: Universität Kassel; Fachbereich Maschinenbau; Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FSAVE Solartechnik GmbH,


 

Photovoltaik: Norwegisches Unternehmen Innotech Solar bereitet defekte Solarzellen von Bosch Solar auf

Solarmodule von Innotech Solar
Solarmodule von Innotech Solar

Innotech Solar (ITS, Narvik, Norwegen), hat eine Rahmenvereinbarung über eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Bosch Solar unterzeichnet, einem führenden deutschen Anbieter hochwertiger Solarmodule. Laut Vereinbarung wird Bosch Solar den größten Teil der bei der Produktion anfallenden defekten und leistungsschwachen kristallinen Solarzellen an ITS verkaufen. Mit seinem selbst entwickelten Verfahren will ITS diese Zellen aufbereiten, den Wirkungsgrad erhöhen und sie in Photovoltaikmodulen, Solar-Kraftwerken und sonstigen Anwendungen zum Einsatz bringen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Wir sind stolz auf diese Partnerschaft mit Bosch Solar, einer der renommiertesten Marken und absolut hochwertiger Anbieter in der PV-Industrie. Diese Zusammenarbeit wird beiden Unternehmen strategische Vorteile bringen, um in den Märkten von morgen zu bestehen und sauberen Strom zu besten Preisen und Qualität auf die Weltmärkte zu bringen", sagte Thor-Christian Tuv, Geschäftsführer von Innotech Solar.



ITS bereichert Solarbranche um hochwertige Solarmodule aus ehemals defekten Solarzellen


"Die Bosch Solar Energy AG ist Teil der Bosch-Gruppe und mit ihren 1.400 Mitarbeitern führender Anbieter von Photovoltaik-Produkten auf Siliziumbasis. Als Unternehmen, das auf höchste Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit Wert legt, sind wir sehr froh über diese Partnerschaft. ITS ergänzt die wachsende Solarbranche um eine lang ersehnte Kompetenz: hochwertige Solarmodule aus ehemals leistungsschwachen Solarzellen herzustellen, und dies höchst professionell und günstig", sagte Stefan Thiel, Verkaufsleiter bei Bosch Solar.

18.02.2010   Quelle: Innotech Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innotech Solar,
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SBM Solar ist weltweit erster Hersteller von UL-zertifizierten, glaslosen Silizium-Photovoltaikmodulen

Non-glass C-Si solar panels by SBM
Non-glass C-Si solar panels by SBM

Der US-Photovoltaik-Produzent SBM Solar Inc. (Concord, North Carolina) meldete am 09.02.2010, das Unternehmen habe weltweit erstmalig eine Zertifizierung von UL (Underwriters Laboratories) für seine glasfreien, robusten Solarmodule auf Basis von kristallinem Silizium (C-Si) erhalten. SBM sei führend bei Forschung, Entwicklung sowie bei der Herstellung einer zum Patent angemeldeten glaslosen Solar-Technologie für herkömmliche Dachanwendungen, für die gebäudeintegrierte Photovoltaik (building integrated photovoltaics; BIPV), für die Schifffahrt, das Militär und humanitäre Einsätze sowie für Anwendungen bei Pumpen, Carports und Industrieprodukten.   "Unser 140-Watt-Solarmodul hat für den UL1703-Standard vier Jahre Tests über sich ergehen lassen", sagte Dr. Osber Cheung, Gründer und Präsident von SBM. "Die UL-Zertifizierung sowie unsere IEC61215-Zertifizierung für Hagelschlag beweist unser Engagement in Sachen Qualität und Sicherheit". Dr. Cheung erklärte, dass die glasfreien Photovoltaik-Module mit EVA-freiem thermoplastischen Material verkapselt werden, welches von der Dow Chemical Company (Midland, Michigan) produziert wird. "Dies ermöglicht uns eine dreimal schnellerer Modulproduktion im Vergleich zu herkömmlichen Glasmodulen und erlaubt uns die Einhaltung einer beständigen Qualität", sagte Dr. Cheung.


Leichte, robuste, splitterfreie Module können an verschiedene Anwendungen angepasst werden

"Die UL-Zertifikation ist sowohl für unsere Kunden als auch für die Solarindustrie als Ganze von Bedeutung", sagte Jay Rao, Hauptverantwortlicher für das Marketing bei SBM. "Unseren Kunden bietet sie die Gewissheit, dass Module von SBM höchste Leistung bringen. Für die Solarindustrie bedeutet die UL-Zertifizierung den Beginn des Wandels hin zu einer glasfreien Solartechnologie". Laut Pressemitteilung sind die Solarmodule von SBM 40 % leichter als mit Glas gefertigte Photovoltaik-Module, weshalb geringere Kosten bei Verpackung und Versand anfallen. Außerdem seien diese Module die ideale Wahl für Anwendungen, bei denen das Gewicht von Solarmodulen eine Rolle spielt. Gleichzeitig seien die Module robust, langlebig und splitterfrei, heißt es in der Pressemitteilung. Das Produkt wurde nach Unternehmensangaben für eine durchbohrungsfreie Dachmontage ausgelegt und kann in verschiedenen Formen, Größen und Farben geliefert werden. Es sei optimal für verschiedene Designs und für einen architektonisch flexiblen Einsatz ausgelegt. Die Module seien mit hoch-effizienten C-Si-Solarzellen ausgestattet, die 14 Watt Strom pro Quadratfuß Fläche liefern können.

18.02.2010   Quelle: SBM Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SBM Solar Inc.,
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Dr. Jürg Henz übernimmt reguläre CEO-Position von Oerlikon Solar

Dr. Jürg Henz, der am 31. Oktober 2009 die Position des Vorstandsvorsitzenden von Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz) für eine Übergangszeit übernommen hat, übt diese Funktion ab sofort regulär aus. "Ich bin von der Oerlikon Dünnschicht-Solar-Technologie überzeugt und werde langfristig an verantwortlicher Position daran mitwirken, deren Potenzial voll auszuschöpfen", sagt Dr. Henz.   "Für Kunden, Mitarbeiter und Investoren ist es ein positives Signal, dass Dr. Henz die CEO-Funktion jetzt uneingeschränkt ausübt. Mit diesem Schritt gewährleistet Dr. Henz auf der Führungsebene die notwendige Stabilität, um Oerlikon Solar weiter voranzubringen", kommentiert Thomas Babacan, Technikvorstand des Oerlikon-Konzerns.

17.02.2010   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Fraunhofer-Studie zur Photovoltaik-Förderung: Starke Kürzung gefährdet deutsche Solarfabriken

Solar-Forscher Prof. Weber warnt vor überzogener Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung.
Solar-Forscher Prof. Weber
warnt vor überzogener Senkung
der Solarstrom-Einspeisevergütung.

Die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom ist laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE; Freiburg) unangemessen hoch und gefährdet die Solar-Produktion in Deutschland. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) fordert die Bundesregierung auf, die Kürzungsvorschläge zu überarbeiten. Nur mit einer moderaten Reduktion der Solarstrom-Förderung sei es möglich, den Solarindustriestandort Deutschland zu erhalten und weiter auszubauen. Bis zum Jahr 2020 will die Solarbranche bis zu zehn Prozent des deutschen Strombedarfs aus Photovoltaik-Anlagen decken, ab 2013 zu Preisen unterhalb der Verbraucher-Stromtarife. Zu den bereits 60.000 Beschäftigten in der deutschen Photovoltaik-Branche werden nach Prognosen des BSW-Solar in den nächsten zehn Jahren weitere 40.000 Jobs hinzukommen. 


Führendes Solarforschungsinstitut sieht technologische Spitzenstellung in Gefahr; maximale Senkung von 6 % - 10 % angemessen

Die Wissenschaftler des renommierten Freiburger Fraunhofer ISE haben in ihrer am 17.02.2010 veröffentlichten Studie untersucht, in welchem Umfang eine zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom angemessen wäre. Bereits zum Jahreswechsel waren die Fördersätze gemäß den Vorgaben des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG) um bis zu elf Prozent reduziert worden. Nach Vorstellungen des Bundesumweltministers sollen sie zum 1. Juni 2010 und zum Anfang 2011 erneut im jeweils zweistelligen Prozentbereich gesenkt werden, allein in diesem Sommer um 15 Prozent. "Unsere Berechnungen zeigen, dass für Solarstrom-Anlagen bis 30 Kilowatt Spitzenleistung eine einmalige zusätzliche Absenkung von sechs Prozent und für Anlagen bis 100 Kilowatt von zehn Prozent angemessen wäre", sagt ISE-Institutsleiter Prof. Eicke Weber. "Die Vorschläge des Umweltministers liegen weit darüber und würden den solaren Produktionsstandort Deutschland massiv gefährden", warnt Weber.


Prof. Weber: Asiatische Unternehmen könnten mit Dumpingpreisen, Marktanteile gewinnen

Das Fraunhofer ISE geht in seiner Studie davon aus, dass trotz Effizienzsteigerungen die Produktion in Deutschland zu großen Teilen nicht mehr wirtschaftlich darstellbar wäre. "Dies würde sehr wahrscheinlich zu einem Arbeitsplatzabbau in Deutschland führen", erklärt Weber. Laut ISE sind die Preise für Solarstromanlagen im letzten Jahr deutlich stärker gesunken als die Kosten: "Wir sehen die Gefahr von Dumpingpreisen, mit denen sich einige asiatische Unternehmen auf Basis von äußerst günstigem Kapitalzugang Marktanteile kaufen. Eine Reduktion der Förderung in Deutschland sollte sich an der realen Kostenentwicklung orientieren und damit die Voraussetzung dafür schaffen, dass deutsche Unternehmen weiterhin kostendeckend produzieren können", so Weber weiter.


BSW-Solar-Präsident Günther Cramer: Solarmarkt in Deutschland sollte auch künftig mit PV-Modulen aus deutscher Produktion versorgt werden

Die Freiburger Solar-Experten betonen, dass deutsche Photovoltaik-Unternehmen gegenüber ihren asiatischen Konkurrenten nur dann wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie ihren technologischen Vorsprung halten und ausbauen können. "Dies setzt verstärkte Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung voraus", so Weber. "Die äußerst positive Entwicklung der deutschen Solarindustrie in den letzten Jahren ist ein großer Erfolg für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland. Eine zu schnelle und zu hohe Absenkung der Solarförderung bringt aber die Existenz vieler Unternehmen der deutschen Solarbranche und damit die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte in Gefahr", so Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Die Belieferung des Solarmarktes in Deutschland sollte auch zukünftig vorrangig mit PV-Modulen aus deutscher Produktion möglich sein."


17.02.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISE,
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Weltrekord: KYOCERA erreicht höchsten Wirkungsgrad bei polykristallinen Solarmodulen; Energieeffizienz mit eigener Rückseitenkontakt-Technik verbessert

Solarmodule von Kyocera
Solarmodule von Kyocera

Die Kyocera Corporation (Präsident Tetsuo Kuba) meldete am 12.02.2010 einen neuen Weltrekord: Mit ihren polykristallinen Silizium-Modulen, bestehend aus 54 derzeit in der Entwicklung befindlichen Solarzellen, sei ein Modulwirkungsgrad von 16,6 % erzielt worden; Bezogen auf die Aperturfläche sei ein Wirkungsgrad von 17,3% erreicht worden. Für diesen Rekord habe Kyocera seine eigene "Back Contact"-Technologie und den Modulaufbau verbessert, um die Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Solarzelle zu optimieren und so den Gesamtwirkungsgrad zu erhöhen.   Kyocera verfügt über ein voll integriertes Produktionssystem, von der Rohsiliziumbearbeitung bis zur Zell- und Modulherstellung, und verbessert ständig seine Technik, um höhere Energieeffizienz aus seinen Solarzellen und Modulen herauszuholen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


18,5 % Wirkungsgrad für einzelne Solarzellen in der Entwicklungsphase

Die Rückseitenkontakt-Technik von Kyocera verlagert die üblicherweise oben auf der Solarzelle angebrachte Elektrodenverdrahtung auf die Rückseite und vergrößert so die Oberfläche, um den Wirkungsgrad zu maximieren. Kyocera hat nach eigenen Angaben einen Wirkungsgrad von 18,5 % für einzelne Solarzellen in der Entwicklungsphase erreicht. Seit Beginn seines Solargeschäfts im Jahre 1975 habe Kyocera stetige Fortschritte in der Solartechnik gemacht, um die Vorteile der Sonne für die Welt nutzbar zu machen, betont das Unternehmen. Ständig bestrebt, seine Modulherstellung weiterzuentwickeln, habe Kyocera die Zellen größer gemacht, um die Energieausbeute pro Zelle zu steigern, und dünner, um möglichst viel Rohmaterial zu sparen.

17.02.2010   Quelle: Kyocera Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corp.,
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Photovoltaik: IBM übergibt Wissenschaftspreis für Solar-Forschung an die Universität Mainz

IBM unterstützt die Photovoltaik- Forschung an der Universität Mainz mit einem modernen Supercomputer
IBM unterstützt die Photovoltaik-
Forschung an der Universität Mainz
mit einem modernen Supercomputer

Die Chemikerin Prof. Dr. Claudia Felser erhielt am 12.02.2010 einen IBM-Wissenschaftspreis, den "Shared University Research (SUR) Award", in Form eines modernen Supercomputer-Clusters. Der Preis ermöglicht ein wichtiges Forschungsprojekt in der Halbleitertechnologie. Halbleiter sind der Hauptbestandteil von Photovoltaik-Solarzellen. Von Seiten der IBM wird die Forschung von Prof. Dr. Johannes Windeln geleitet.   Die feierliche Übergabe wurde eröffnet mit einem Grußwort von Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, und Doris Ahnen, Staatsministerin für Kultus des Landes Rheinland-Pfalz. "Effiziente Energietechnologien sind der strategische Schlüssel für eine sichere und langfristige Energieversorgung. Sie bringen zudem wichtige Zukunftsthemen wie etwa Elektromobilität voran - Deutschland soll hier eine Vorreiterrolle einnehmen", so Bundesminister Brüderle.


Neuer Weltrekord bei Dünnschicht-Solarzellen in greifbare Nähe gerückt

Die im Rahmen des Preises zur Verfügung gestellten IBM Supercomputersysteme dienen zum Aufbau eines virtuellen Labors: Durch Computersimulationen werden die Eigenschaften der Halbleitermaterialien optimiert, um damit die Effizienz der Dünnschicht-Photovoltaik auf ein bisher unerreichtes Niveau anzuheben. Realistisch sei eine Steigerung um fast 30 Prozent gegenüber den zurzeit üblichen Wirkungsgraden, heißt es in der Pressemitteilung von IBM. Damit sei ein neuer Weltrekord bei Dünnschichtsolarzellen in greifbare Nähe gerückt. "Im Vergleich zur echten Entwicklung können wir durch die Simulationstechnik günstiger und vor allem schneller entwickeln", erklärt Prof. Dr. Claudia Felser. "Wir nähern uns damit dem größtmöglichen Wirkungsgrad, den die Sonneneinstrahlung bietet". Die Ergebnisse sollen dann die Grundlage für die Entwicklung eines praxistauglichen Prototyps bis 2011 liefern. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Schott AG als Kooperationspartner der Universität bei den Trägermaterialien. Weitere Projektpartner sind das Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie in Berlin und die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Projekt wird durch das deutsche Bundesumweltministerium gefördert. Die Universität Mainz und IBM übernehmen dabei theoretische Arbeiten in Form der computersimulierten Berechnungen.


Solar-Technologie im Gesamtpaket von "Smarter Planet"

Mit der Förderung richtungweisender Forschung treibt IBM im Rahmen ihrer "Smarter Planet"-Agenda innovative Themen für eine intelligentere Welt voran. Ziel ist es, weltweit Abläufe, Systeme und Infrastrukturen mittels intelligent vernetzter Technologie zu verbessern. Unternehmen werden etwa durch ein intelligenteres Informationsmanagement effizienter oder Städte mit einer intelligenten Energie- und Wasserwirtschaft lebenswerter. Die jetzt geförderte Solar-Technologie stellt einen wichtigen Baustein im Gesamtpaket von "Smarter Planet" dar und ergänzt die digitale Intelligenz um eine effizientere und kostengünstigere Energiegewinnung aus regenerativen Quellen. IBM arbeitet in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen auf verschiedenen ökologischen Themenfeldern wie Wasserreinhaltung, Windenergie oder eben der Photovoltaik an unterschiedlichen Ansätzen, um Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Jüngst gelang IBM-Forschern eine deutliche Steigerung des Wirkungsgrades von Solarzellen aus reichlich vorhandenen Rohstoffen wie beispielsweise Zink. Dadurch wurde ein wichtiger Schritt in Richtung kosteneffizienter Produktion gemacht.

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Georg Krausch, erläutert: "Für unsere Universität ist es ein ganz besonderer Erfolg, dass wir uns in intensivem internationalem Wettbewerb mit anderen Spitzenforschungseinrichtungen bei diesem bedeutenden Wissenschaftspreis durchsetzen konnten. Wir unterstreichen damit unsere Ausrichtung als bedeutender Impulsgeber in wichtigen Grundlagenforschungsbereichen."

17.02.2010   Quelle: IBM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBM,
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Photovoltaik in Italien: Amplio-Gruppe baut Solarkraftwerke mit 6 MW Nennleistung; weitere 20 - 30 MW in End-Genehmigungsphase

Solarkraftwerk in Casteltermini, Italien
Solarkraftwerk in Casteltermini, Italien

Die Amplio-Gruppe (London, GB), internationaler Netzbetreiber und Investor in den Branchen erneuerbare Energien und Umwelt, gab bekannt, dass sie in Italien zwei Photovoltaik-Kraftwerke mit je einem Megawatt Nennleistung fertig gestellt und an das Netz angeschlossen hat. Weitere vier gleich große Solarstromanlagen sollen bis Monatsende an das Netz gehen. Laut Pressemitteilung beläuft sich die Investition für die insgesamt sechs Solarkraftwerke auf etwa 13 Millionen Euro. Sie liegen in den Provinzen Foggia und Lecce in der süditalienischen Region Apulien.   Amplio berichtet, dass seine Gesamtinvestition in die Solar-Branche in den letzten zwölf Monaten bei etwa 33 Millionen Euro lag und die Gruppe derzeit ihr Solarteam ausbaut. Für dieses Jahr habe das Unternehmen vor, eine Finanzierung für zusätzliche 20 bis 30 MW Leistung aus Solarenergie zu sichern: Es handle sich dabei um Projekte in der Endphase des Genehmigungsverfahrens und kurz vor Baubeginn.


Photovoltaik-Portfolio auf 9 MW ausgebaut

Mit den zusätzlichen 6 MW kommt Amplio laut Pressemitteilung auf eine Gesamtleistung von 9 MW aus dem Betrieb von Solarkraftwerken. Das Unternehmen berichtet, es habe bereits Anlagen mit einer Nennleistung von 3 MW in Sizilien gebaut und finanziert. Im Juli 2009 gab Amplio bekannt, es habe 40 Millionen Euro von institutionellen Anlegern bekommen, um innerhalb von zwei Jahren Solaranlagen mit insgesamt etwa 100 MW Nennleistung zu bauen. Dazu erweitert das Unternehmen sein Solargeschäft hin zu anderen Märkten durch strategische Partnerschaften mit Unternehmen, die Solaranlagen auf Industriedächern installieren, und solche, die in anderen Regionen, wie beispielsweise Frankreich und Amerika, tätig sind. Alberto Dalla Rosa, Geschäftsführer von Amplio Solar, dazu: "Diese zusätzlichen 6 MW sorgen für eine gute räumliche Streuung, da wir jetzt Anlagen mit 3 MW in Sizilien haben und Aufträge über voll integrierte Solaranlagen in anderen Regionen, darunter Sardinien, die Marken und Gebiete in Zentral- und Norditalien. Wir bei Amplio sind zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr über weitere Fortschritte berichten können."


Einspeisevergütungen sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren für Wachstum des italienischen Photovoltaik-Marktes sorgen

Laut Amplio ist Italien (ebenso wie Hawaii) derzeit der Netzparität von Solarstrom am nächsten. Das liege an der isolierten Lage zu den Nachbarmärkten einerseits und an hohen Strompreisen andererseits. Obwohl eine Änderung der derzeit gültigen Einspeisetarife 2011 vorgesehen sei, erwarten alle Netzbetreiber nach Meinung von Amplio eine Senkung um höchstens 20 % und danach weitere jährliche Senkungen zwischen 3-5 %. Angesichts der jüngsten Preissenkungen auf Grund des Euros glaubt Amplio, dass der Markt in Italien noch mindestens die nächsten zwei oder drei Jahre attraktiv bleibt. Riccardo Segat, Gründer und Geschäftsführer der Amplio-Gruppe, kommentierte: "Trotz eines schwierigen Kreditmarktes baut Amplio weiterhin sein Solargeschäft aus, dank der starken Unterstützung unserer Anteilseigner und der guten Partnerschaft mit unseren Subunternehmern. Amplio Solar hat sich zum Ziel gesetzt, 2010 mit der aktuellen Vergütungspolitik noch mehr Megawatt Leistung zu liefern und so einer der führenden Solarenergiehersteller in Europa zu werden."

17.02.2010   Quelle: Amplio Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Amplio Gruppe,
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AIS Automation Dresden GmbH erhält Großauftrag von Bosch Solar Energy AG

Die AIS Automation Dresden (AIS) hat einen Großauftrag zur Installation ihres Manufacturing Execution Systems (VPC-MES) für die im Bau befindliche Photovoltaik-Fabrik in Arnstadt erhalten, berichtet AIS in einer Pressemitteilung. Das Werk zur Herstellung kristalliner Solarzellen soll die Produktionskapazitäten der Bosch Solar Energy AG am Standort um rund 400 Megawatt (MWp) erweitern. Das VPC-MES von AIS sei als bewährtes und flexibles System bereits in vier Fabriken von Bosch erfolgreich im Einsatz. Das genaue Auftragsvolumen wurde nicht veröffentlicht. Mit diesem Vertragsabschluss bestätige Bosch Solar Energy die Fortführung der langjährigen und vertrauensvollen Partnerschaft mit AIS.   Die umfangreichen Erfahrungen der AIS über die gesamte Wertschöpfungskette von der Waferherstellung über die Solarzellen-Produktion bis zur Modulmontage und das langjährige Know-how bei der Einführung von MES-Lösungen in der PV-Industrie in ca. 50 Projekten weltweit seien ausschlaggebend gewesen für die Vergabeentscheidung. Mit seinem innovativen und zuverlässigen VPC-MES nehme AIS bereits seit mehr als 6 Jahren weltweit eine führende Position für produktionsnahe IT-Lösungen in der Photovoltaik- und Solarindustrie ein.


Photovoltaik-Produktion in Arnstadt soll bereits im Frühsommer starten

Gottfried Gerlach, Geschäftsführer der AIS, kommentiert: "Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Auftrag und die Fortführung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Bosch Solar Energy. Wir werden auch bei diesem Auftrag, durch die Nutzung unserer umfangreichen Erfahrungen im Bereich von MES-Lösungen für die PV-Industrie, für unseren Kunden Bosch Solar Energy ein zuverlässiger und innovativer Partner sein. Unser VPC-MES wird auch in diesem Projekt unserem Kunden bei der Produktionssteuerung, Qualitätssicherung und Optimierung der Produktion helfen, um Kosteneinsparpotenziale aufzuzeigen." Da die Produktion in Arnstadt bereits im Frühsommer beginnen soll, ist die Projektlaufzeit sehr kurz bemessen. Alle Funktionen des Systems einschließlich der Datenübergabe an das ERP-System müssen sehr schnell zur Verfügung stehen. Die hohen Erwartungen von Bosch Solar Energy an die neue Zellfabrik unterstützt das MES von AIS durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen für alle Bereiche der Fabrik - vom Management über die Produktion bis zur Qualitätssicherung. Diese Informationen werden unter laufenden Produktionsbedingungen gewonnen und dienen als Basis für die ständige Optimierung der Produktion.

16.02.2010   Quelle: AIS Automation Dresden GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers warnt vor scharfer Kürzung bei Photovoltaik-Förderung

Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, Brandenburg
Wirtschaftsminister Ralf
Christoffers, Brandenburg

Ralf Christoffers (Die Linke), Wirtschaftsminister von Brandenburg, hat vor der von der Bundesregierung geplanten drastischen Kürzung der Solar-Förderung gewarnt. "Die Photovoltaik-Branche ist noch nicht so weit, dass sie so einen deutlichen Einschnitt verkraften würde, zumal die Förderung zu Jahresbeginn schon einmal um neun Prozent abgesenkt wurde", betonte der Minister bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des ZAB-RegionalCenters Süd-Brandenburg in Cottbus. "Die Solarbranche ist eine der innovativsten und wachstumsstärksten Branchen in Brandenburg. Wir wissen um die Höhe der Subventionen, die bereits in die Solarindustrie geflossen sind. Doch diese junge Branche braucht die Unterstützung, um sich weiter dynamisch entwickeln zu können. Und sie braucht Planungssicherheit. Denn ein zu schnelles Absenken der Förderung gefährdet die Branche und bringt somit auch die 2600 Arbeitsplätze bei den märkischen Solarproduzenten in Gefahr." 





Entwicklung der Solarbranche in Brandenburg zählt zu den gelungenen Beispielen des Aufbaus Ost

Der Geschäftsführer der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), Dr. Steffen Kammradt, wies darauf hin, dass die Entwicklung der Solarbranche in Brandenburg zu den gelungenen Beispielen des Aufbau Ost zählen: "Die Firmen sind wegen ihrer großen Kompetenz Spitze, ob in der Dünnschicht- oder der Silizium-Technologie. Das darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. In unseren Gesprächen mit Investoren war die Verlässlichkeit bei der Förderung immer eine Trumpfkarte."Gerade in der Energieregion Lausitz als der "Herzkammer" des Energielandes Brandenburg wisse man, wie wichtig langfristige Rahmenbedingungen für die Unternehmen sind.

16.02.2010   Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Brandenburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ralf-christoffers.de,
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Oerlikon Solar expandiert in den spanischen Photovoltaik-Markt; Gadir Solar lässt seine Dünnfilmanlagen in Rekordzeit anlaufen

Solarproduktionsanlage von Gadir Solar in Spanien.
Solarproduktionsanlage von Gadir Solar in Spanien.

Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), weltweit führender Lieferant von Produktionsanlagen zur Herstellung von Dünnfilm-Silizium-Photovoltaik, teilte am 16.02.2010 mit, dass Gadir Solar seine PV-Technologie für amorphes Dünnfilm-Silizium bereits in der Solarproduktionsanlage in der Bucht von Cadiz (Spanien) einsetze. Das Werk von Gadir Solar sei eines der größten in Europa und habe im Oktober 2009 seinen Betrieb aufgenommen. Das Unternehmen habe in Rekordzeit eine Jahresproduktionskapazität von 40 Megawatt (MW) erreicht und sei somit in der Lage, eine halbe Million amorphe Silizium-Module pro Jahr zu produzieren.   Mit den jährlich produzierten Photovoltaik-Modulen aus amorphem Silizium könnten rund 8.000 Häuser mit ausreichend Energie versorgt werden. "Wir haben uns für Oerlikon Solar entschieden, weil das Unternehmen eine bisher ungeschlagene Erfolgsbilanz bei der termingemäßen Einrichtung neuer Produktionsanlagen für Dünnfilm-Solartechnik und beim Einhalten des Budgets aufweisen kann und zudem starkes Engagement zeigt hinsichtlich der Verbesserung der Skalierbarkeit und der Kostenvorteile für die Technologie. Wir waren sehr von Oerlikons kompetenter Erfüllung unserer Anforderungen beeindruckt und werden es auch weiterhin sein. Oerlikon Solars klar vorgegebener Weg nach oben wird auch unsere Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt sichern", so David Naranjo Villalonga, Vorstand von Cadmos / Gadir Solar.


Kosten senken; auf dem Weg zur Netzparität von Solarstrom

Technische Innovationen senken die Kosten und verbessern die Leistungen solartechnischer Anlagen. Solarstromanlagen entwickeln sich zu einer Massenproduktionstechnik - und wie es schon bei Flachbildschirmen für Fernseher der Fall war, wird es wahrscheinlich in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu fortgesetzten Innovationen und Kostensenkungen kommen. Über das kurzfristige Angebot des Marktes hinaus fokussieren Kunden von Oerlikon Solar bereits heute den Markt des Jahres 2012 und darüber hinaus, wenn die Produktion in den "Micromorph"-Herstellungswerken bei voller Auslastung und zu Produktionskosten läuft, die im Rahmen des Stromeinkaufsvertrags (Power Purchase Agreement; PPA) Preise auf Netzparitätsniveau ermöglichen, betont Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung.

"Dies eröffnet einen weiteren wichtigen Markt für unsere führende Dünnfilm-Solar-PV-Technologie", so Jürg Henz, Vorstand von Oerlikon Solar. "Europäische Länder wie Deutschland, Italien und Spanien könnten es in diesem Jahr schaffen, rund 80 % des PV-Markts für sich zu beanspruchen. Wir sehen hier immense Möglichkeiten, Unternehmen wie Gadir industriell bewährte Massenproduktionslösungen für die Dünnfilm-PV-Industrie anzubieten - das am schnellsten wachsende Segment der Photovoltaik", so Henz weiter.


Schnellste Produkteinführungszeit

"Oerlikon Solar ist mit seinen 12 Produktionswerken in weltweit 7 Ländern führend im Sektor der Dünnfilm-Solaranlagen und hat die kürzeste Produkteinführungszeit", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Oerlikon Solar habe den Wirkungsgrad bei Dünnfilm-Silizium deutlich erhöht und End-to-End-Herstellungslösungen entwickelt, um so den Einstieg des Kunden in die Herstellung von Dünnfilm-Silizium-PV-Modulen zu erleichtern. Oerlikon Solar stelle seinen Kunden einzigartige Erfahrungswerte sowohl bei der Installation von PV-Modul-Fertigungsanlagen als auch bei ihrer Errichtung zur Verfügung und setzt dabei sein äußerst konkurrenzfähiges amorphes Silizium und die hocheffiziente "Micromorph"-Tandem-Produktionsanlagentechnologie ein. Das Unternehmen investiere erhebliche F&E-Mittel in den Einsatz ungefährlicher Substanzen und Werkstoffe, um weitere Leistungsverbesserungen und Kostensenkungen zu erzielen. Außerdem verfüge es über ein Geschäftsmodell, das gegenüber anderen Startup-Dünnfilm-Herstellern das erkannte technologische Risiko deutlich mindern werde. Die Dünnfilmtechnologie biete Kostenvorteile gegenüber herkömmlichem kristallinem Silizium und ermöglicht erhebliche Steigerungen des Wirkungsgrads. Dank ihrer Beschichtung mit amorphem Dünnfilm-Silizium seien diese Solar-Module eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Solar-Technologien und es werde davon ausgegangen, dass sie künftige Kostensenkungen bei vorhandenen Technologien weit überbieten.


IEC/TÜV-zertifizierte Schweizer Qualität

Oerlikon Solar ist nach eigenen Angaben der erste Anbieter von Dünnfilm-Silizium-Technologie, der über die Zertifizierung durch das IEC/TÜV Rheinland Masterzertifikat für das gesamte Produktprogramm an Dünnfilm-Silizium-Solartechnologien einschließlich amorphem Silizium und "micromorph" verfügt. Die Zertifizierung gewährleiste, dass die von Oerlikon-Solar-Kunden produzierten Module nach den höchsten Qualitätsstandards hergestellt werden und auch den widrigsten Umweltbedingungen im Einsatz standhalten können. Bei der sich verschärfenden Situation auf den Kreditmärkten verleihe die Zertifizierung den Projekten von Oerlikon Solar außerdem mehr Berechenbarkeit und Bankfähigkeit. Gadir Solar erlangte für die Kombination aus Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit bereits im Dezember 2009 die Zertifizierung des IEC/TÜV Rheinland.

16.02.2010   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gadir Solar,
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GDF SUEZ will größtes Photovoltaik-Kraftwerk in Frankreich bauen

Der Energiekonzern GDF SUEZ berichtete am 10.02.2010, er habe mit Joint Venture-Partnern und Daniel Rolland, dem Bürgermeister der französischen Gemeinde Curbans, ein Abkommen über den Bau des größten Photovoltaik-Kraftwerks in Frankreich unterzeichnet. Laut Pressemitteilung soll sich das Solar-Kraftwerk mit 145.000 Photovoltaik-Modulen auf 607.000 Quadratmetern eines Plateaus in der Nähe von Curbans im Südosten Frankreichs erstrecken. Es soll eine Spitzenleistung von 33 Megawatt (MWp) haben und jährlich 43,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen.   Dies ist laut GDF SUEZ die Menge Strom, die rund 14.500 Haushalte im Jahr verbrauchen. Gleichzeitig werde das Projekt die Emission von jährlich bis zu 120.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) verhindern helfen. Das Solar-Kraftwerk soll planmäßig im August 2011 in Betrieb genommen werden.



Energieunternehmen engagiert sich für Solarenergie, Wind- und Wasserkraft

Der Bau und Betrieb der Solarstromanlage soll 20 Jahre lang von einem eigens zu diesem Zweck gegründetem Unternehmen durchgeführt werden, das aus GDF SUEZ und zwei Finanzpartnern bestehe. Laut Pressemitteilung ist das Vorhaben Teil der Unternehmensstrategie der GDF-Gruppe, bis zum Jahr 2013 über eine Gesamtkapazität zur Stromproduktion mit 10.000 MW zu verfügen. Die Gruppe will Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Leistung von bis zu 200 MWp betreiben, heißt es in der Pressemitteilung. Das Engagement und die Führungsposition von GDF SUEZ in Sachen erneuerbarer Energie und nachhaltiger Entwicklung zeige sich daran, dass das Unternehmen in Frankreich Mitte 2009 mit 525 MW installierter Windkraft-Kapazität die Spitzenposition innehatte und bei der Produktion von Wasserkraft mit 3.714 MW Kapazität das zweitgrößte Unternehmen war. Insgesamt verfüge die Unternehmensgruppe in Frankreich über 6.600 MW installierter Kapazität, wovon 70 % aus erneuerbaren Quellen stammen.

16.02.2010   Quelle: GDF SUEZ   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik und Solarthermie auf historischen Bauten: Podiumsdiskussion "Denkmal und Solarenergienutzung" am 18. Februar 2010

Im September 2008 haben der Verein "Denk mal an Berlin" e.V. und die das Photovoltaik-Unternehmen systaic AG (Düsseldorf) einen Themenabend über Solarenergie und Denkmalschutz veranstaltet. Über 120 Interessierte, darunter zahlreiche Architekten, Planer, Denkmalpfleger und Journalisten, verfolgten die Podiumsdiskussion, berichten die beiden Veranstalter in einer Pressemitteilung. Nun soll die Debatte fortgeführt werden: Die systaic AG und der Verein Denk mal an Berlin e.V. laden ein zur zweiten Podiumsdiskussion am 18. Februar 2010 um 18 Uhr im Atrium der Deutschen Kreditbank AG, Taubenstraße 7-9, 10117 Berlin.   Diskussionsthema soll unter anderem die Situation in Kommunen mit viel denkmalgeschützter Altbausubstanz und baulich geschlossenen Kernstädten sein. Folgende Fragen werden im Mittelpunkt stehen: Wie geht es nach der vorläufig gescheiterten Solar-Satzung in Marburg weiter, und welche rechtlichen Rahmenbedingungen sehen andere Kommunen vor? Was bedeutet eine intensive Solarnutzung für Stadtbild und Dachlandschaften in unseren Altstädten? Welche Bedeutung hat Solarenergie heute für das Stadtmarketing?


Klima- und Denkmalschutz schließen sich nicht grundsätzlich aus

Denkmalpfleger hierzulande sind nach Ansicht des Vereins Denk mal an Berlin e.V. meist bestrebt, die Originalsubstanz historisch wertvoller Gebäude möglichst unangetastet zu lassen. Komme bei einer anstehenden Modernisierung der Wunsch nach Nutzung von erneuerbaren Energien hinzu, könnten vielfältige Konflikte zwischen Denkmalpflegern, Architekten und Hauseigentümern entstehen. Forderungen nach der Nutzung umweltverträglicher Energiequellen würden jedoch immer lauter. Dass sich Klima- und Denkmalschutz nicht grundsätzlich ausschließen, zeigen laut Denk mal an Berlin e.V. etliche Kirchengemeinden, die Solar-Anlagen installiert und tragfähige Kompromisse mit den Denkmalschützern erarbeitet haben. Auch zeige die Praxis, dass es durchaus möglich sei, Solartechnik ansprechend in historische Gebäude zu integrieren.


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist noch bis zum 17. Februar 2010 möglich bei der systaic AG, Andreas Jessel, Telefon 030/280 424-76.

16.02.2010   Quelle: systaic AG; Denk mal an Berlin e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Heizspiegel-Prognose: Dauerfrost lässt Energieverbrauch um 15 Prozent steigen

Deutschland friert: Minusgrade sorgen dafür, dass die Heizungen seit Wochen auf Hochtouren laufen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen. „Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie“, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung müsse allein im Januar mit Zusatzkosten zwischen 15 und 20 Euro gerechnet werden, so die co2online gGmbH (Berlin) in einer Pressemitteilung. Bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung lägen die Mehrausgaben noch höher. Ob die Heizkosten zu hoch sind und ob der energetische Zustand des Gebäudes dafür verantwortlich ist, zeigt ein Heizgutachten. Auf www.heizspiegel.de kann es kostenfrei angefordert werden.   Für Mieter umfasst das Gutachten ein zusätzliches Informationsschreiben an den Vermieter. Die Heizspiegelkampagne wird von der gemeinnützigen co2online GmbH initiiert und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Heizgutachten als Energieausweis-Alternative für Bestandsmieter
"Änderungen im Nutzerverhalten - etwa das Runterregeln der Thermostate oder das Abdichten der Fenster – können zur Entlastung bei den Heizkosten beitragen. Doch langfristig helfen oft nur Modernisierungen am Gebäude", so Stefanie Jank. Sie seien die nachhaltigste Variante, sich unabhängiger von Dauerfrost und wieder steigenden Energiepreisen zu machen. Das Heizgutachten bewertet den energetischen Zustand des Gebäudes und der Wohnung. Es zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. So bekämen auch Bestandsmieter, die keinen Zugriff auf den Energieausweis haben, präzise Informationen über den energetischen Zustand des Hauses.


Kostenlose Analyse der Heizkostenabrechnung nennt Einsparmöglichkeiten

Mieter und Hauseigentümer können das 12-bis16-seitige Heizgutachten bequem anfordern. Einfach den Gutschein auf der Startseite von www.heizspiegel.de ausdrucken, ausfüllen und gemeinsam mit einer Kopie der vergangenen Heizkostenabrechnung an die angegebene Adresse schicken. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online nach eigenen Angaben das Gutachten und empfiehlt konkrete Schritte, wie zum Beispiel mögliche Modernisierungen oder entsprechende Fördermöglichkeiten. Mieter erhielten zudem eine fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können.


Heizgutachten auch in türkischer Sprache

Eine Nutzerbefragung zeige, dass mehr als 70 Prozent der Mieter das Heizgutachten an ihre Vermieter weiterleiten. Jeder Vierte reagiere daraufhin mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme. Dadurch können der Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die umweltschädlichen CO2-Werte des Hauses stark reduziert werden. Mit jedem individuellen Heizgutachten würden so im Durchschnitt 80 Tonnen CO2, bezogen auf die Lebensdauer der Bauteile (20 Jahre), vermieden, so co2online. Es stoße zudem durchschnittlich einen zusätzlichen Umsatz von 21.500 Euro im Bau- und Ausbaugewerbe an. Bisher haben mehr als 30.000 Mieter und Hauseigentümer individuelle Heizgutachten bezogen. Für die größte Migrantengruppe Deutschlands gibt es die Heizgutachten auch in türkischer Sprache.

16.02.2010   Quelle: Pressebox; co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Freiflächen-Solarstromanlagen: Antrag von Rheinland-Pfalz zur Gewerbesteuer im Bundesrat erfolgreich

Rheinland-Pfalz hat sich am 12.02.2010 im Bundesrat mit seinem Antrag durchgesetzt, das Gewerbesteuergesetz so zu ändern, dass besonders auch die Kommunen profitieren, die auf den Ausbau der Photovoltaik setzen. Bei Photovoltaik-Anlagen in der Fläche profitierten von der Gewerbesteuer bislang vor allem die Gemeinden der Unternehmenssitze. Künftig soll die Gewerbesteuer auch und vor allem den Kommunen zu Gute kommen, in denen Freiflächen-Solarstromanlagen vorhanden sind. "Damit sind wir unserem Ziel, die Standortgemeinden der Solarparks zu stärken und damit den Ausbau der Photovoltaik weiter voran zu bringen, ein weiteres Stück näher gekommen", stellen die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad und Finanzminister Carsten Kühl fest.   "Die Solarbranche mit jetzt schon über 55.000 Arbeitsplätzen wird gestärkt, wenn noch mehr Kommunen die innovative Technologie nutzen. Eine größere Beteiligung am Gewerbesteueraufkommen der Standortgemeinden der Solarparks wäre auch ein wichtiger und gerechter Impuls und für die Kommunen ein Anreiz, geeignete Standorte für Flächen für diese regenerative Energie mit dem größten Zukunftspotenzial auszuweisen."


Bundesregierung und Bundestag sollen Gewerbesteuermessbetrag zwischen Betreiber- und Standortgemeinden von Solar-Betrieben gerecht aufteilen

Mit Annahme des Antrages sind Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, künftig den Gewerbesteuermessbetrag zwischen Betreiber- und Standortgemeinden von Solarbetrieben gerecht aufzuteilen. "Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren der Neuregelung nicht verschließen werden. Eine vergleichbare Regelung gibt es bereits für Windkraftanlagen. Dort fließt in der Regel ein Anteil von 70 Prozent an der Gewerbesteuer an die Standortkommune der Anlagen. 30 Prozent des Geldes geht an diejenigen Kommunen, wo sich Sitz und Arbeitsplätze des Anlagebetreibers befinden", heißt es in der Pressemitteilung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums.

15.02.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik auf Freiflächen: Union will Vergütung für Solarstrom vom Acker ersatzlos streichen

Photovoltaik-Freiflächenanlage, Ackerland.
Photovoltaik-Freiflächenanlage, Ackerland.

Die Union will die Vergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Kraftwerken auf Ackerflächen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei den Mitte der Woche anstehenden Verhandlungen mit der FDP offenbar streichen. In einem Schreiben an die Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das dem Solarserver vorliegt, plädiert der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Dr. Christian Ruck (MdB), dafür, "Ackerflächen aus der Vergütung grundsätzlich herauszunehmen". Allerdings soll Vorhaben, die einen fortgeschrittenen rechtssicheren Planungsstand haben, Investitionssicherheit gegeben werden. An einer konkreten Ausgestaltung werde derzeit gemeinsam mit dem BMU gearbeitet.   Die von der Union ersatzweise angebotenen Flächen erlauben jedoch nach Auffassung von Branchenvertretern nur noch eine Demonstration dieser Technologie, und würden damit den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie Forschung und Entwicklung in Deutschland gefährden.


Drei Viertel der Deutschen akzeptieren Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Keine andere Energieform genießt in Deutschland so hohe Akzeptanz wie die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Das gilt laut einer FORSA-Umfrage auch für Photovoltaik-Kraftwerke auf Acker- und Konversionsflächen. Durchschnittlich 74 % Prozent aller von FORSA befragten Bundesbürger akzeptieren Solarparks in Ihrer Nachbarschaft. Lediglich 5% würden Kohle- oder Atomkraftwerke dulden. Mit dem strategischen Schachzug der Union, könne der Einsatz neuer Dünnschichtmodule, für den mit erheblichen Mitteln Produktionskapazitäten in Deutschland geschaffen wurden, erfolgreich verhindert werden, warnt ein Solar-Unternehmer.


Freiflächen Solarkraftwerke als Wegbereiter für Innovationen

Große Solarkraftwerke sind nicht einfach Photovoltaik-Anlagen, die statt auf Dächern auf Äckern installiert werden, sondern hoch entwickelte fortschrittliche Kraftwerkseinheiten und Wegbereiter für viele Photovoltaik-Innovationen, wie beispielsweise Dünnschichtmodule und neuartige netzstabilisierende Wechselrichter. Nur so kann der Solarstrom vom Acker günstiger sein, als der auf dem Dach erzeugte Strom. Solarstrom von Ackerflächen wird im Gegensatz zu konventionellem Strom, der jedes Jahr teurer wird, jedes Jahr günstiger. Deutsche Unternehmen sind in der Solarkraftwerks-Technologie weltweit führend und können dies durch einen starken internationalen Export belegen. Ein Ausstieg aus dieser Zukunftstechnologie könnte sich in einigen Jahren als die politische Fehlentscheidung des Jahrzehnts erweisen, kommentiert ein Solar-Experte.

15.02.2010   Quelle: solarserver.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck-Energy GmbH,
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Photovoltaik: IBM entwickelt effizienteste Dünnschicht-Solarzelle aus reichlich vorhandenen Rohstoffen

Querschnitt der Kupfer-Zink-Schwefel- Selen-Solarzelle von IBM.
Querschnitt der Kupfer-Zink-Schwefel-
Selen-Solarzelle von IBM.

IBM kündige am11.02.2010 die erfolgreiche Entwicklung der effizientesten Solarzelle aus reichlich vorhandenen Rohstoffen wie Kupfer, Zink, Schwefel und Selen an. Forschern von IBM sei es gelungen, den Wirkungsgrad der Cu2ZnSn(S,Se)4-Solarzelle (9,6 %) um 40 % gegenüber den bisher mit solchen Materialien gefertigten Zellen zu steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In Anbetracht der Tatsache, dass Solarstrom aus Kostengründen heute weltweit nur 0,1 % des gesamten Energieangebots ausmache, seien Effizienzsteigerungen und Kostenoptimierung bei der Produktion von Solarzellen für den Ausbau dieser erneuerbaren Energien besonders wichtig.   Die IBM-Forscher beschreiben ihre Entwicklung der Dünnschicht-Photovoltaik in einem Papier, das in der Zeitschrift Advanced Materials veröffentlicht wurde, und betonen, dass das Potenzial dieser Solarzellen das Ziel unterstützt, kostengünstige Energie zu erzeugen, die breit und kommerziell genutzt werden kann.


Neues Produktionsverfahren mit deutlich geringeren Kosten


Die Weiterentwicklung der Photovoltaik-Zellen unterscheide sich von ihren Vorgängern, da sie mit einer Kombination neuer Lösungs- und Nanopartikel-Ansätze arbeite und nicht mit den verbreiteten und teuren vakuumbasierten Ansätzen. Das neue Produktionsverfahren soll deutlich geringere Fertigungskosten mit sich bringen, da es mit Beschichtungstechniken arbeite, die einen hohen Durchsatz erlauben wie beispielsweise Drucktechnologien, Tauchverfahren oder Sprühbeschichtung.

Bislang erreichten herkömmliche industrielle gefertigte Dünnschicht-Solarzellen auf Basis von Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) oder Cadmiumtellurid (CdTe) Wirkungsgrade von neun bis elf Prozent, und wurden mit Bestandteilen gefertigt die entweder zu teuer oder rar seien, betont IBM. Ansätze, kostengünstige Solarzellen aus reichlich vorhandenen Rohstoffen zu fertigen, seien bislang nicht über einen Wirkungsgrad von 6,7 % hinausgekommen.

In den vergangenen Jahren hätten Forscher von IBM mehrere Meilensteine bei der Entwicklung kostengünstiger und effizienter Solarzellen erreicht, doch IBM wolle selbst keine Solartechnologien produzieren, sondern das geistige Eigentum an seinen Solarzellenforschungsergebnissen lizenzieren, heißt es in der Pressemitteilung.

15.02.2010   Quelle: IBM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBM,
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USA: Solar-Verband fordert verstärkte Förderpolitik; 25 % erneuerbare Energien bis 2025

Navigant Consulting-Studie über renewable energy standards
Navigant Consulting-Studie
über renewable energy standards

Am 09.02.2010 trafen sich Top-Manager aus der Erneuerbare-Energien-Branche und lobten die die starke Entwicklung der Erneuerbaren in den USA im Jahr 2009, berichtet der US-Solarbranchenverband SEIA in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig forderten sie jedoch, der Kongress solle schnell die notwendigen Gesetze auf den Weg bringen, um für noch schnelleres Wachstum der gesamten Branche zu sorgen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft 2010 anzukurbeln. Die Manager betonten, die Branche könnte 2010 in eine Flaute bei Investitionen und Arbeitsplätzen geraten, wenn diese Politik nicht durchgesetzt werde.   Der US-Solar-Branchenverband SEIA (Solar Energy Industries Association, Washington, D.C.) berichtet, die Teilnehmer an der Pressekonferenz hätten die ganze Bandbreite der Erneuerbare-Energien-Branche abgedeckt. Darunter waren: Denise Bode, Geschäftsführerin der amerikanischen Windenergie-Vereinigung (American Wind Energy Association, AWEA), Linda Church Ciocci, Vorsitzende der nationalen Wasserkraft-Vereinigung (National Hydropower Association, NHA), Robert Cleaves, Präsident der Biomassekraft-Vereinigung (Biomass Power Association, BPA), Karl Gawell, Direktor der Geothermie-Vereinigung (Geothermal Energy Association, GEA) und SEIA-Präsident Rhone Resch.


Nationale Richtlinien für erneuerbare Energien sollen Schlüsselpolitik für Wachstum sein

Die internationalen Solarverbände riefen den Kongress auf, starke Richtlinien für erneuerbare Energien (renewable energy standards, RES) mit klaren kurz- und langfristigen Zielen festzulegen. Gleichzeitig sollen auch verstärkt Kreditanreize geschaffen werden und die Gesetzgebung verständlich sein. Diese Politik ist laut Pressemitteilung notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit Amerikas aufrecht zu erhalten, und könnte "zig Milliarden Dollar Investitionen" in die Produktion sauberer Energie und den Bau von Solar-Fabriken anlocken. SEIA berichtet, eine neue Studie von Navigant Consulting zeige, dass die Vorgabe 25 % erneuerbarer Energien bis 2025 zu 274.000 mehr "grünen" Arbeitsplätzen führen würde als ohne ein solches RES-Ziel. "Das ist der beste Weg, um Unternehmen die nötige Sicherheit zu geben, dass sie die Windkraft USA-weit voranbringen", sagte AWEA-Geschäftsführerin Denise Bode.



Kongress soll alle erneuerbaren Energiequellen fördern

Die Solarverbände drängten den Kongress, alle amerikanischen Energiequellen zu unterstützen. Eine Politik, welche die Nutzung erneuerbarer Energiequellen fördere, könnte die USA näher an die Energieunabhängigkeit bringen, langfristig "grüne" Arbeitsplätze schaffen und das Land unabhängig von ausländischen Energiequellen machen.


Allein die Solarindustrie hat 2009 fast 20.000 neue Arbeitsplätze in den USA geschaffen

"Die USA waren weltweit führend bei der Produktion geothermischer Energie, und in den letzten Jahren wuchs unsere Branche erneut, trotz der Wirtschaftskrise", sagte GEA-Direktor Karl Gawell. SEIA-Präsident Rhone Resch sagte: "Am schnellsten schafft man Arbeitsplätze in den USA, indem man in saubere Energie investiert. Vom Klempner über den Elektriker bis zum Bauarbeiter hat die Solarindustrie letztes Jahr fast 20.000 Arbeitsplätze geschaffen. Wir haben bewiesen, dass wir das nötige Jobwachstum mit Hilfe der richtigen Förderpolitik erreichen können. Aber das gelingt nur, wenn der Kongress Gesetze verabschiedet, welche die Entwicklung der Solarenergie und anderer Technologien zur Nutzung sauberer Energiequellen fördert."

Nähere Informationen über die Studie von Navigant Consulting unter http://www.res-alliance.org/res-jobs-study

15.02.2010   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: res-alliance.org,
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Singulus Technologies erhält Großauftrag für Photovoltaik-Produktionsanlagen

Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionsanlage IMPEDIO
Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionsanlage
IMPEDIO

Die Singulus Technologies AG (Kahl am Main) erhielt von einem führenden europäischen Solarzellen-Hersteller einen Auftrag in Höhe von rund 19 Millionen Euro für Fertigungsanlagen zur Herstellung einer neuen Generation von Dünnschicht-Solarzellen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Singulus habe in enger Zusammenarbeit mit diesem Kunden die neue Prozessanlage für die Dünnschicht-Solartechnik im Jahr 2009 entwickelt und jetzt den Produktionsauftrag für diese Anlagen verbucht.   Das Unternehmen erweitere damit sein Produktportfolio an Photovoltaik-Produktionsanlagen und werde diese Technologie ab sofort auch im Markt anbieten. "Dieser Auftrag ist ein weiterer Schritt, um sich in dem wachsenden Solarmarkt mit neuen Anlagen für wichtige Prozess-Schritte fest zu etablieren", heißt es in der Pressemitteilung. Roland Lacher, Vorsitzender des Vorstandes: "Dieser Auftrag ist für Singulus ein ganz entscheidender Durchbruch im Aufbau unseres zweiten Geschäftsfeldes der Maschinen und Anlagen für Photovoltaik. Wir haben in den letzten Monaten intensiv an der Entwicklung neuer und besonders kosteneffizient arbeitender Anlagenkonzepte für die Solartechnik gearbeitet, die wir in diesem Jahr in den Markt einführen wollen."


Wandel zum Anbieter kompletter Produktionssysteme für die Solarzellenherstellung

Singulus und Stangl wollen künftig nicht nur einzelne Maschinen und Anlagen liefern, sondern auch Komplettsysteme mit Prozess Know-how aktiv im Solarmarkt anbieten. Es sei das Ziel des Unternehmens, sich sowohl in der Silizium- als auch in der Dünnschicht-Solartechnik bei der Einführung neuer Technologien ganz vorne zu positionieren.
Diese erweiterte Solar-Strategie hatte SINGULUS in der 6. Kalenderwoche 2010 auf dem Investors Day in München bekannt gegeben und erläutert. SINGULUS sieht sich insbesondere aufgrund der in beiden Firmen vorhandenen Technologien und personellen Fähigkeiten der Nasschemie und der Vakuum-Beschichtungstechnik als Innovator und will sich mit neuen Maschinen-Konzepten für die künftig weiter erforderliche Automatisierung der Produktionstechnik in der Solarindustrie etablieren. Eine vergleichbare Geschäfts-Strategie habe SINGULUS bereits in der Vergangenheit im Segment Optical Disc sehr erfolgreich verwirklicht.
SINGULUS bietet moderne Anlagensysteme für die Dünnschicht- und Silizium- Solartechnik an, die für die Zellenhersteller ein deutliches Potenzial zur Steigerung des Zellen-Wirkungsgrades und gleichzeitig zur Kostenreduzierung in der Fertigung bieten, so das Unternehmen. Die Erweiterung der Strategie - sowohl OEM-Anbieter als auch Systemlieferant - werde dem Unternehmen neue und zusätzliche Möglichkeiten erschließen.

15.02.2010   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG,
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Evergreen Solar veröffentlicht Geschäftsergebnis für viertes Quartal 2009

Der Photovoltaik-Produzent Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, Massachusetts), Hersteller der sogenannten "String Ribbon"-Solarprodukte, veröffentlichte am 8. Februar 2010 sein Geschäftsergebnis vom vierten Quartal 2009. Zu den größten Erfolgen dieser drei Monate zählten laut Pressemitteilung die Auslieferung von Solarprodukten mit einer Kapazität von insgesamt 31,9 Megawatt (MW) aus der Fabrik in Devens (Massachusetts, USA), die Verbesserung der Bruttomarge von 7,1 % im dritten auf 11,9 % im vierten Quartal, und die Senkung der Produktionskosten auf 2,05 US-Dollar (1,49 EUR) pro Watt, was im Vergleich zu den 2,24 US-Dollar (1,63 EUR) pro Watt im vorausgehenden Quartal einer Reduktion um 8,5 % gleicht.   "Wir haben uns vor mehr als zwei Jahren das Ziel gesetzt, unsere Produkte am Werk Devens zu ungefähr 2 US-Dollar pro Watt herzustellen. Wir freuen uns, dieses Ziel im vierten Quartal quasi erreicht zu haben", sagte Richard M. Feldt, Vorsitzender, Vorstand und Präsident von Evergreen Solar.

Fortwährend gutes Produktionsergebnis am Devens-Werk

Evergreen Solar konnte laut Pressemitteilung außerdem die Produktionskosten für Siliziumwafer von 0,75 US-Dollar (0,55 EUR) im Vorquartal auf ungefähr 0,69 US-Dollar (0,50 EUR) senken. Das Betriebseinkommen im vierten Quartal 2009 lag bei 74,5 Millionen US-Dollar (54,2 Millionen EUR) inklusive der 2,2 Millionen US-Dollar (1,6 Millionen Euro), die an Gebühren für das deutsche Joint Venture Sovello anfielen. Im dritten Quartal wurde noch ein Betriebseinkommen von 77,7 Millionen US-Dollar (56,5 Millionen Euro) erzielt, heißt es. Der operative Verlust des Unternehmens wuchs im vierten Quartal auf 21,1 Millionen US-Dollar (15,3 Millionen EUR). Laut Evergreen Solar liegt dies hauptsächlich an den 14,6 Millionen US-Dollar, die wegen einer beschleunigten Abwertung und anderer Abschreibungen auf Produktionssysteme im Zuge des Umzugs der Modulproduktion von Devens nach China anfielen.

Deutsches Joint Venture Sovello macht finanzielle Sorgen

Wie vorher gemeldet befindet sich Sovello bezüglich seiner Kreditvereinbarungen mit Finanzhäusern seit Ende 2008 im Verzug. Im Verlauf des Jahres 2009 konnte Sovello wegen Sonderfreigaben seines Bankensyndikats unter gewissen Kreditvereinbarungsklauseln weiter operieren. Das Bankensyndikat annullierte laut Evergreen Solar am 28. Januar 2010 die Kreditvereinbarung, hat aber laut Pressemitteilung bisher noch keine Forderung zur Rückzahlung des ausstehenden Kredits gestellt. Sovello muss außerdem möglicherweise im Zuge einer Entscheidung der Europäischen Kommission einen Teil der staatlichen Subvention an die deutsche Bundesregierung zurückzahlen. Sollten diese Angelegenheiten nicht zufriedenstellend gelöst werden, wird Sovello wohl laut Pressemitteilung Insolvenz anmelden müssen. Dies könnte zu zusätzlichen finanziellen Verbindlichkeiten für Evergreen Solar führen, heißt es.

Expansion nach China verläuft planmäßig

"Unsere Expansion nach China verläuft planmäßig", sagte Feldt. "Wir verfügen in China über ein gutes Management-Team und stellen derzeit erfahrene Ingenieure und andere Mitarbeiter für unsere 100 Megawatt-Fabrik an". Evegreen Solar meldet, dass es die nötigen Produktionssysteme bestellt hat und bereits im Sommer erste Produkte wird liefern können. "Während Änderungen der Solarförderung in Europa kurzfristig zu einer gewissen Unsicherheit in Sachen Nachfrage und Preisen führt, konzentrieren wir uns auf die Dinge, die wir unmittelbar beeinflussen können, nämlich die andauernden Verbesserungen an unserem Werk in Devens und unsere Expansion nach China. Dort rechnen wir damit, Siliziumwafer für ungefähr 0,30 US-Dollar pro Watt herstellen zu können und bis 2012 in Partnerschaft mit dem Auftragsfertiger Jiawei Solar unsere Solarmodule für ungefähr 1,00 US-Dollar pro Watt produzieren zu können", sagte Feldt.

15.02.2010   Quelle: Evergreen Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

USA: Prime Sun Power kündigt Photovoltaik-Projekte mit Gesamtleistung von 500 MW an

Das New Yorker Energieversorgungsunternehmen Prime Sun Power Inc. hat in einer Pressemitteilung seine Pläne für Entwicklung, Installation und Inbetriebnahme von 500 Megawatt (MW) Photovoltaik bis Ende 2013 bekannt gegeben, von denen 150 MW von Drittinvestoren erworben werden sollen. Ergänzend zu den Fortschritten in den laufenden Verhandlungen mit ausgewählten strategischen Kapitalgebern will Prime Sun Power laut eigener Angabe die Einnahmen aus dem Verkauf von Drittparteienprojekten in der Entwicklung und Konstruktion eigener Solarstromanlagen nutzen. Das Unternehmen positioniere sich als Versorgungsunternehmen für saubere Energie mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung, Konstruktion und dem Betrieb von Photovoltaik-Anlagen im großen Maßstab, die sich entweder in eigenem Besitz befinden oder Dritten gehören, heißt es in der Pressemitteilung. Prime Sun Power konzentriere sich dabei auf die Solarstromerzeugung in Europa, besonders in Italien, Griechenland und der Türkei.   Die Unternehmensstrategie bestehe darin, in leitender Position in einer Unternehmensgruppe mit renommierten EPC- (engineering, procurement, construction) und Modullieferanten zu agieren, um alle Projekte schlüsselfertig abschließen zu können. Laut eigener Angabe möchte Prime Sun Power eine Führungsrolle in der Solarenergieversorgung erreichen. Das Unternehmen habe einen Rahmenvertrag für den Verkauf von Projekten mit einer Gesamtleistung von 100 MW auf schlüsselfertiger, netzgekoppelter Basis an eine europäische Investmentinstitution unterzeichnet und erwarte in Kürze den Abschluss des endgültigen Vertrages. Prime Sun Power sei momentan in der technischen und rechtlichen Prüfungsphase bezüglich Lizenzen und Landnutzung für weitere Solarstromanlagen mit einer Leistung von 100 MW in Italien und 50 MW in Griechenland, heißt es in der Pressemitteilung.


Erreichbare Ziele mit den richtigen Partnern

Das Unternehmen sei im Gespräch mit strategischen Kapitalgebern für eine mögliche Finanzierung, um seinen Expansionsplan zu unterstützen, erklärt Prime Sun Power in der Pressemitteilung. Man plane in der Schweiz den Aufbau eines 100-prozentigen Tochterunternehmens mit dem Namen „PSP Europe AG“, das die europäischen Anlagen und Aktivitäten übernehmen soll. „Unsere Ziele auf dem PV-Sektor mögen ambitioniert klingen, aber mit den richtigen Partnern sind sie erreichbar. Durch unsere enge Kooperation mit regionaler Industrie und Regierungen erhalten wir optimale Standorte in mehreren Regionen für die Produktion von Solarstrom. Prime Sun Power ist davon überzeugt, dass der Solarsektor in Europa eine große Bedeutung gewinnen wird, nicht nur als Technologie, sondern auch als Schlüsselelement einer sauberen Energieversorgungslösung in naher Zukunft. Wir wollen an dieser Entwicklung aktiv teilnehmen“, erklärt Olivier de Vergnies, Geschäftsführer von Prime Sun Power.

14.02.2010   Quelle: Prime Sun Power Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermische Kraftwerke: Französischer Industriekonzern AREVA übernimmt US-Hersteller Ausra

Ausra-Geschäftsführer Dr. Robert E. Fishma und AREVA-Vizepräsident Anil Srivastava geben die Übernahme bekannt
Ausra-Geschäftsführer Dr. Robert E. Fishma
und AREVA-Vizepräsident Anil Srivastava
geben die Übernahme bekannt

Der staatliche französische, international tätige Industriekonzern AREVA (Paris) gab am 08.02.2010 die 100%ige Übernahme des Solar-Unternehmens Ausra (Mountain View, Kalifornien, USA), Anbieter von Solarthermie-Anlagen zur Strom- und Industriedampferzeugung, bekannt. Mit dieser Übernahme startet AREVA laut Pressemitteilung neu im weltweiten Solarstromgeschäft. Sie spiegle AREVAs strategisches Ziel wider, Weltführer in der CSP-Technologie (concentrating solar power) zu werden und soll den Geschäftsbereich erneuerbare Energien weiter ausbauen und diversifizieren.   Die Kombination Ausras bewährter Technik mit AREVAs Fachkenntnis in Planung, Lieferung und Bau soll laut Pressemitteilung der Gruppe ermöglichen, die kosteneffektivsten CSP-Anlagen für Stromversorger, unabhängige Stromerzeuger und Industriekunden zu bauen.


Unternehmensgruppe will weltweiter CSP-Marktführer werden

Der Markt für solarthermische Kraftwerke soll in den nächsten zehn Jahren jährlichen um 20 % wachsen. AREVA berichtet, dass der CSP-Markt bis 2020 voraussichtlich eine installierte Gesamtleistung von mehr als 20 Gigawatt (GW) erreichen wird. Mit der Übernahme von Ausra will AREVA die Führungsposition in diesem attraktiven und wachsenden Markt einnehmen. Anil Srivastava, Vizepräsident erneuerbare Energien, kommentiert: "Mit der Übernahme von Ausra hat AREVA einen großen Schritt in Richtung seiner Strategie hin zu erneuerbaren Energien gemacht. Die Gruppe hat vor, mit einem verlässlichen, kosteneffektiven Produkt Weltführer im CSP-Markt zu werden." Ausras Geschäftsführer Dr. Robert E. Fishman fügte hinzu: "Mit der Kombination von AREVAS finanziellen und wirtschaftlichen Stärken sowie seiner Erfahrung im Energiesektor und Ausras bewährter Technik und seinem erfahrenen Führungsteam wird AREVA noch größeren Erfolg in den erneuerbaren und CO2-freien Energiebranchen haben."


Aktivität wird in Mountain View (Kalifornien) fortgesetzt

AREVA hat vor, das Team von Ausra zu stärken, um die von Dr. Robert E. Fishman geleitete Abteilung weltweites Solargeschäft auszubauen. Das Unternehmen will laut Pressemitteilung weiterhin von Ausras bestehendem Hauptsitz in Mountain View agieren. Die Übernahme werde voraussichtlich in den nächsten paar Monaten abgeschlossen, vorbehaltlich der üblichen Genehmigung durch die Behörden. AREVA berichtet, dass Ausra solarthermische Kraftwerke für die weltweite Erzeugung von Strom und Prozesswärme plant, entwickelt, herstellt und installiert. Die Solar-Dampfgeneratoren der Marke "Compact Linear Fresnel Reflector" (CLFR) seien für bestehende Kraftwerke auf Basis fossiler Brennstoffe, für neue unabhängige Solarkraftwerke und für solar-fossile Hybridkraftwerke konstruiert sowie für viele Industriekunden.

14.02.2010   Quelle: AREVA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AREVA,
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Forsa-Umfrage: Große Zustimmung zu erneuerbaren Energien in allen Bundesländern

Süddeutsche wünschen mehr Windkraftanlagen
Süddeutsche wünschen mehr Windkraftanlagen

Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich laut einer Forsa-Umfrage für einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien aus, berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien. Die jährliche Forsa-Umfrage zur Akzeptanz erneuerbarer Energien belege erstmals repräsentativ für jedes einzelne Bundesland die hohe gesellschaftliche Zustimmung zu regenerativer Energieerzeugung. Demnach würden sich insbesondere die Menschen in Süddeutschland mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen in ihrer Region wünschen. Mehrheitlich würden die Befragten ein stärkeres Engagement ihrer Landes- und Kommunalpolitiker in Bezug auf erneuerbare Energien erwarten, heißt es in der Zusammenfassung der Agentur.   "Die Akzeptanz von erneuerbaren Energien ist bundesweit nach wie vor überwältigend", bilanziert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien und Auftraggeber der Forsa-Umfrage. "Wir beobachten seit Jahren einen Bevölkerungsanteil von mehr als 90 Prozent, dem der Ausbau und die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energien wichtig bis außerordentlich wichtig ist", so Mayer weiter. Fast 80 Prozent der Befragten würden den eigenen Strom am liebsten aus erneuerbaren Energien zu beziehen.


Zustimmung zu erneuerbaren Energien in allen Bundesländern hoch

Mit mehr als 4.800 befragten Personen bundesweit sei die Umfrage auch auf Bundesländerebene repräsentativ, erklärt die Agentur für Erneuerbare Energien. Dabei würden sich zwar regionale Unterschiede zeigen, die Zustimmung zu erneuerbaren Energien sei aber generell in allen Bundesländern sehr hoch. Dies treffe auch beim Blick auf die Präferenzen der Bürger für die einzelnen Energieträger zu: Fast 80 Prozent der Befragten würden den eigenen Strom am liebsten aus erneuerbaren Energien beziehen. Kohle- und Atomstrom lägen bei dieser Frage abgeschlagen im einstelligen Prozentbereich, so die Agentur. "Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat aus dieser deutlichen gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung die richtigen Schlüsse gezogen, wenn er dafür plädiert, die konventionellen Kraftwerke möglichst rasch durch erneuerbare Energien zu ersetzen", so Jörg Mayer im Hinblick auf die aktuelle energiepolitische Debatte in Deutschland.


Überdurchschnittliche Mehrheit für Verringerung der Nutzung von Kohle, Gas und Atomkraft

Insbesondere in Süddeutschland würden die Befragten mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen (vor allem Windkraftanlagen) auch in der eigenen Nachbarschaft begrüßen, berichtet die Agentur für Erneuerbare Energien. Doch auch in den norddeutschen Bundesländern, wo die erneuerbaren Energien bereits einen hohen Anteil am Stromverbrauch hätten, fordere eine überdurchschnittliche Mehrheit, mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien nicht zu warten und die Nutzung herkömmlicher Energieträger wie Kohle, Gas und Atomkraft zu verringern. Quer durch alle Regionen Deutschlands ziehe sich die mehrheitliche Erwartung, dass sich Landes- und Kommunalpolitiker stärker für erneuerbare Energien engagieren sollen. Daraus schließt Jörg Mayer: "Vereinzelte lautstarke Proteste sollten die Politiker nicht darüber hinwegtäuschen, dass erneuerbare Energien ein Gewinnerthema für alle Bürger sind."

Ausführliche Informationen zur Forsa-Studie unter:
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/panorama/umfrage-akzeptanz-der-erneuerbaren.html

14.02.2010   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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Anhaltender Winter treibt Heizkosten in die Höhe; attraktive staatliche Fördermöglichkeiten für Heizungssanierung mit erneuerbarer Energien

Schöne weiße Landschaften weit und breit. Doch des Einen Freud' ist des Anderen Leid: Die seit Wochen lang anhaltende Kälte könnte bei der nächsten Nebenkostenrechnung für eine unangenehme Überraschung sorgen, warnt die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) in einer Pressemitteilung. Trotz moderater Energiepreise im Jahr 2009 erwarten die Mietervereinigungen in Deutschland für die Monate Dezember bis Februar spürbar steigende Heizkosten. Auch wenn die Heizungen derzeit auf Hochtouren laufen, sei das nicht unbedingt eine logische Konsequenz, so die VdZ. Ursache sei vielmehr die zum Teil extrem veraltete Technik im Heizungskeller. 


Neue Heizungskessel mit Brennwerttechnik, Solarwärmeanlagen, Holzpelletofen oder Wärmepumpe bringen Energieeinsparungen bis zu 40 Prozent

Ganze 77 Prozent der deutschen Heizungsanlagen arbeiten nach aktuellen Angaben der Heizungsindustrie (BDH) noch ineffizient und sorgen federführend dafür, dass die Wohnnebenkosten bei Tiefsttemperaturen zwangsläufig in die Höhe schnellen. Horst Eisenbeis von der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) in Bonn rät Hausbesitzern deshalb langfristig zu einer systematischen Sanierung der Heizungsanlage: "Wer seine Heizungskosten gezielt senken möchte, kann schon mit niedriginvestiven Maßnahmen wie z. B. einer geregelten Heizungspumpe und modernen Thermostatventilen erfolgreich Energie sparen. Doch in vielen Fällen, wenn die Heizungsanlage z. B. über 20 Jahre alt ist, bringen erst ein neuer Heizungskessel mit Brennwerttechnik, ein Holzpelletofen oder eine Wärmepumpe Energieeinsparungen bis zu 40 Prozent".


Heizungs-Check des SHK-Fachhandwerks vor Ort

Wer durch eine Heizungssanierung mit energieeffizienter Technik unter Nutzung erneuerbarer Energien (z.B. Solarthermie) noch auf attraktive staatliche Fördermöglichkeiten setzt, profitiert von einem guten Preis-Leistungsverhältnis dieser Energiesparmaßnahmen. Konkrete Hinweise, was idealerweise zu tun ist, gibt der nach DIN EN 15378 genormte Heizungs-Check des SHK-Fachhandwerks. Er kostet rund 100 Euro und kann, wenn sich eine Sanierungsmaßnahme anschließt, steuerlich abgesetzt werden. Im Gegensatz zu vielen recht oberflächlichen Rechenverfahren im Internet werde vor Ort die gesamte Heizungsanlage von dafür speziell geschulten Heizungstechnikern sozusagen auf Herz und Nieren geprüft. Effizienz hemmende und damit Mehrkosten verursachende Problemzonen des Heizungssystems werden aufgedeckt. Das Alter der Heizung, eine mögliche Kesselüberdimensionierung, Abgas- und Wärmeverluste, überdimensionierte ungeregelte Heizungspumpen, die Dämmung von Leitungen und die Funktionstüchtigkeit von Thermostatventilen spielen beispielsweise eine wichtige Rolle bei der energetischen Bewertung.

Kostenfreie Broschüren-Downloads rund um die Heizungsmodernisierung mit erneuerbaren Energien, Infos zu staatlichen Fördermitteln inklusive einer aktuellen, individuellen Fördermitteldatenbank finden sich im Internet unter www.intelligent-heizen.info

13.02.2010   Quelle: Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Umfrage: Eigenheimbesitzer zögern bei energetischer Gebäudesanierung

Zur energetischen Sanierung gehört auch eine Solarwärmeanlage
Zur energetischen Sanierung gehört auch eine
Solarwärmeanlage

Trotz steigender Energiepreise sind viele Hauseigentümer zurückhaltend bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude. So lautet das Ergebnis einer Befragung von 1.000 Ein- und Zweifamilienhausbesitzern, die das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt am Main, geleitet hat. Über 60 Prozent der befragten Gebäudesanierer sind der Ansicht, dass ihr Gebäude in einem guten Zustand sei und keine weiteren energetischen Maßnahmen erfordere, zitiert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin, in einer Pressemitteilung das ISOE.   "Es ist dramatisch, wie viele Hausbesitzer ihre Lage verkennen", so Dr. Immanuel Stieß vom ISOE. "Viele Energieeinsparpotenziale liegen schlicht aufgrund mangelnden Problembewusstseins brach. Das ist nicht nur schädlich fürs Klima, sondern belastet die Bewohner durch unnötig hohe Energiekosten."


Forscherteam befragt über 1.000 Sanierer von Ein- und Zweifamilienhäusern

Das Wissenschaftlerteam befragte Eigenheimbesitzer, die in den letzten vier Jahren Sanierungsmaßnahmen an ihren Häusern durchgeführt hatten. Deutlich werde, dass wirtschaftliche Barrieren nicht der einzige Grund für geringe energetische Sanierungsraten seien. "Bisher wurde der Fokus stark auf finanzielle Förderung gelegt. Unsere Befragung zeigt nun, dass die Gebäudesanierungsprogramme zwar ein wichtiger Baustein sind. Doch sind sie allein nicht ausreichend, um den Energieverbrauch in den Haushalten zu reduzieren", so Stieß weiter.


Gebäudesanierungsprogramme erreichen viele Hausbesitzer nicht


Vielmehr zeige die Untersuchung, dass viele Hausbesitzer angesichts der zahlreichen Fragen, die eine energetische Sanierung aufwirft, abgeschreckt seien und untätig blieben. In dem Forschungsprojekt Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen" (Enef-Haus) wird daher erforscht, wie beispielsweise die Erstenergieberatung von Eigenheimern optimiert werden kann, um in höhere Sanierungsraten zu münden. Stieß: "Viele Hausbesitzer stehen einer professionellen Beratung positiv gegenüber. Von einem kompetenten Berater an die Hand genommen zu werden - vom Erstgespräch bis hin zur Investitionsentscheidung - erleichtert die Entscheidung für viele."


Aktivste Sanierer unter den 50- bis 70-Jährigen


Um mehr maßgeschneiderte Informationsangebote zu ermöglichen, haben die Forscher die Handlungsmotive und -hemmnisse der Eigenheimsanierer untersucht. Die Befragung zeigt, dass die aktivsten Sanierer in der Gruppe der 50- bis 70-Jährigen zu finden sind, während bei den 30- bis 50-Jährigen die Anteile deutlich geringer sind. Neben dem Alter unterschieden sich die Hausbesitzer auch in Ihren Zielen und Einstellungen hinsichtlich der Sanierung sowie in der Art der durchgeführten Maßnahmen. Im Ergebnis präsentieren die Forscher eine Einteilung der Hausbesitzer in fünf Typen, vom "desinteressiert Unwilligen" bis hin zum "überzeugten Energiesparer".


Maßgeschneiderte Instrumente für unterschiedliche Zielgruppen


"In Zukunft muss es verstärkt darum gehen, maßgeschneiderte Instrumente für diese unterschiedlichen Zielgruppen zu erstellen", so Dr. Julika Weiß vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Daher werde das IÖW im Projekt Enef-Haus geeignete Beratungs- und Förderinstrumente für die identifizierten Sanierer-Typen ausarbeiten. "Denn mit Förderung per Gießkannenprinzip können energetisch anspruchsvolle Sanierungen nur schwer erreicht werden", sagt Weiß.


Projekt Enef-Haus: mehr Energiesparen durch Gebäudesanierung


Die Studie "Handlungsmotive, -hemmnisse und Zielgruppen für eine energetische Gebäudesanierung" steht zum Herunterladenm bereit unter www.enef-haus.de. Im Projekt Enef-Haus untersucht das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Hochschule Lausitz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, wie Eigenheimbesitzer zu mehr Energiesparen durch Gebäudesanierung aktiviert werden können.

13.02.2010   Quelle: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Zukunft Altbau,


 

AZUR Solar: Gelungener Jahresauftakt auf Solar-Messe in Abu Dhabi

In der arabischen Welt sieht AZUR Solar einen wichtigen Absatzmarkt
In der arabischen Welt sieht AZUR
Solar einen wichtigen Absatzmarkt

Einer der Publikumsmagneten auf dem diesjährigen World Future Energy Summit (WFES) in Abu Dhabi sei die Modulbeschichtung AZUR 2P gewesen, berichtet der Wangener Solar-Komplettanbieter AZUR Solar GmbH in einer Pressemitteilung. Mit AZUR 2P könne das Allgäuer Unternehmen jetzt auch auf dem arabischen Markt punkten. Die Beschichtung schütze die Photovoltaik-Module selbst bei heftigen Sandstürmen vor Abrasion (Abtrag von Oberflächen) und gewährleiste durch den UV-Schutz einen nachhaltig hohen Wirkungsgrad. Durch ihre abrasionsresistenten, selbstreinigenden, wasser- und staubabweisenden Eigenschaften sei die Modulbeschichtung geradezu prädestiniert für den Einsatz in Wüstenregionen, heißt es in der Pressemitteilung.   Auf der Solarmesse WFES in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate seien Ende Januar über 600 Aussteller aus mehr als 130 Ländern vertreten gewesen. Der Branchentreff habe zum dritten Mal stattgefunden und ein Besucherwachstum um 25 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Die Messe sei zudem von mehr als 100 offiziellen Delegationen besucht worden, berichtet AZUR Solar.





Gute Aussichten im arabischen Markt

Das Interesse der Fachwelt habe auch die neuartige, hauchdünne Powerfolie "AZUR 2F" auf sich gezogen, berichtet AZUR Solar in der Pressemitteilung. Die amorphen Silizium-Solarzellen, die auf biegsame und unzerbrechliche Kunststoff-Folie aufgebracht und dauerhaft eingekapselt würden, sorgten mit 92 Wp (Watt peak) Spitzenleistung für ein äußerst leistungsstarkes und zugleich sehr leichtes Modul. Der erfolgreiche Auftritt auf der WFES begründe gute Aussichten für AZUR Solar im arabischen Wachstumsmarkt und veranschauliche zugleich die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch auf internationale Märkte. Matthias Klopstein, CTO bei Azur Solar: "Im expandierenden PV-Markt des arabischen Raums wurden wir als zuverlässiger Partner wahrgenommen, der durch Fachwissen und Erfahrung überzeugte. Unser umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot als Komplettanbieter verschaffte uns viele Pluspunkte bei den Interessenten." Die Präsenz in Abu Dhabi schlage sich bereits in den Auftragsbüchern nieder, so AZUR Solar.


Nur bedingt von Kürzung der PV-Förderung betroffen

Bernd Sauter, Geschäftsführer von AZUR Solar, zur Bedeutung der arabischen Welt für sein Unternehmen: "Die arabischen Staaten stellen für uns zukünftig einen sehr wichtigen Markt dar - 2P sei Dank. Unser Wachstum wird sicherlich stark vom Absatz unserer Produkte in der arabischen Welt beeinflusst werden - auch wenn dort gesetzliche Regelungen noch fehlen." Durch das globale Engagement werde AZUR Solar zunehmend unabhängiger vom deutschen Markt: Von der geplanten Kürzung der PV-Förderung in Deutschland sei man nur mäßig betroffen. Man habe es innerhalb der letzten Jahre geschafft, ein zweites Standbein in internationalen Märkten aufzubauen, erklärt AZUR Solar in der Pressemitteilung. Jüngstes Beispiel dafür sei das im Dezember 2009 eingegangene Joint Venture für die Installation einer 50-MW-Solaranlage in Pakistan.


165 Millionen Umsatz bis 2011 geplant

AZUR Solar sieht sich nach eigenen Angaben exzellent aufgestellt. Das würden auch die ehrgeizigen Geschäftsziele des Unternehmens belegen: Der Business-Plan sehe eine Steigerung des Umsatzes um mehr als den Faktor vier vor - von 38 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 165 Millionen Euro bis 2011. Dann sollen am neuen Standort Leutkirch 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein, nachdem es 2008 noch 30 Personen waren. Geschäftsführer Bernd Sauter dazu: "Bei allem Erfolg haben wir nie unsere Allgäuer Wurzeln verleugnet - wir sind schrittweise aus der Region heraus gewachsen. Soziales Engagement, sei es hier vor Ort oder auch in Togo, wird uns auch weiterhin wichtig sein. Doch jetzt sind wir tatsächlich stolz auf das, was wir schon erreicht haben. AZUR ist bereits ein erfolgreiches Technologieunternehmen und wird stetig neue, innovative Produkte auf den Markt bringen. Das ist erst der Anfang, unser Ziel ist es, Visionen Realität werden zu lassen."

13.02.2010   Quelle: AZUR Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar GmbH,
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Bundesumweltminister Röttgen erhält offenen Brief der Solarwirtschaft Berlin Brandenburg

v.l.n.r: Nikolaus Meyer (Sulfurcell), Thorsten Ronge (Inventux ), Gero Wiese (SOLON SE) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen
v.l.n.r: Nikolaus Meyer (Sulfurcell), Thorsten
Ronge (Inventux ), Gero Wiese (SOLON SE)
und Bundesumweltminister Norbert Röttgen

Solar-Unternehmen aus Berlin und Brandenburg haben am 11.02.2010 Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Rahmen seiner Humboldtrede einen offenen Brief übergeben und forderten ihn auf, keine weiteren drastischen Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung vorzunehmen. Die Unternehmen sehen den Solar-Standort Deutschland bedroht und fürchten um die weltweite Technologieführerschaft Deutschlands bei den erneuerbaren Energien.   Die Berliner und Brandenburger Solarwirtschaft appelliert an Bundesumweltminister Röttgen: "Erhalten Sie den Solarstandort Deutschland!" Der Solarserver berichtete: news.html#news12166

12.02.2010   Quelle: PR!NT Communications Consultants   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PR!NT Communications Consultants,
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Solarstrom-Eigenverbrauch: Conergy stellt Weichen für Energielösung der Zukunft

"Conergy VisionBox“

Die Hamburger Conergy AG startet das erste bundesweite Pilotprojekt zum Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaik-Anlagen und stelle damit die Weichen für die solare Energielösung der Zukunft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eigenverbraucher nutzen die von ihrer Solarstromanlage produzierte Elektrizität im eigenen Haushalt und verringern damit ihre Abhängigkeit von aus Kohle und Atomenergie erzeugtem Strom der Energieversorgungsunternehmen. Zum guten Gefühl komme dabei noch ein, so zitiert Conergy Bundesumweltminister Röttgen, "wirtschaftlich unterlegter Anreiz". Eigenverbrauch sei ein "Mitmachangebot für Bürger", das in der geplanten EEG-Novelle besonders gefördert werde. Je mehr Solarstrom ein Hausbesitzer künftig selbst verbrauche statt in das Netz einzuspeisen, desto besser sei nicht nur sein "grünes Gewissen", sondern auch sein Ertrag.  Conergy-Technologiechef Dr. Tim Meyer ergänzt: "Eigenverbrauch ist die Energielösung der Zukunft. Er macht den Nutzen von Photovoltaikanlagen direkt für den Kunden erlebbar und entlastet unsere Stromnetze. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Conergy entwickelt bereits Management- und Speicherlösungen der nächsten Generation zur optimalen Einbindung von Solarstrom in unsere Energieversorgung. Für die Stärkung des Eigenverbrauchs haben wir die passende Lösung in der Schublade. Diese setzen wir jetzt in der breiten Praxis ein."


"Eigenverbrauch jetzt!": Intelligentes Energiemanagement unter deutschen Dächern

Ab Anfang März stattet Conergy nach eigenen Angaben die ersten der 100 ausgewählten Testkunden mit seiner neu entwickelten Eigenverbrauchslösung aus. Hierzu gehört zum Einen ein Zähler, der die selbst verbrauchte Energie misst und damit den erwirtschafteten Ertrag berechenbar macht. Herzstück des Systems sei jedoch die "Conergy Vision Box". Diese stelle die Erträge aus der Dach-Solaranlage dem derzeitigen Verbrauch intelligent gegenüber und ermögliche effizientes und transparentes Energiemanagement durch den Anlagenbesitzer. Sie zeige dem Kunden ganz genau, wann seine Solarstromerträge am höchsten sind und er Stromfresser wie Wasch- und Spülmaschine oder elektrischen Ofen nutzen sollte. Die Folge ist laut Conergy nicht nur das gute Gefühl, dass der Kuchen, den der Kunde gerade backt, mit Sonnen- statt Atomstrom gebacken wird. Die neue Eigenverbrauchslösung ermögliche dem Kunden, den Anteil selbst verbrauchten Solarstroms und damit seinen besonders geförderten Eigenverbrauch zu maximieren. Was sich beim Nutzer spätestens am Monatsende auf der Stromgutschrift bemerkbar mache.

Für die "Eigenverbrauch jetzt!"-Kampagne werden laut Conergy ausgewählte Installationspartner Systeme an verschiedenen Standorten in Deutschland installieren. Im Internet stelle Conergy allen Interessierten demnächst Tipps zum Thema Eigenverbrauch, Energiemanagement und Energiesparen zur Verfügung.

"Eigenverbrauch: Technologieangebot als Systemhersteller erweitert"
Conergy Vorstand Dr. Andreas von Zitzewitz dazu: "Wir sind das einzige Unternehmen, das als Systemhersteller alle entscheidenden Systemkomponenten in eigener Herstellung unter einem Dach vereint und zu leistungsstarken Conergy Solarsystemen schmiedet. Diese einmalige Kompetenz und unsere langjährige Erfahrung bei solaren Monitoring-Systemen bringen wir jetzt auch im Bereich Eigenverbrauch mit ein. So erweitern wir unser Technologieangebot und ermöglichen dem Kunden, mit unseren Hochleistungs-Systemen nicht nur Solarstrom zu produzieren und ins öffentliche Netz einzuspeisen. Mit der Conergy Eigenverbrauchslösung nutzen Kunden ihren Sonnenstrom in Zukunft selbst - und optimieren so den Wert ihrer eigenen Solaranlage einmal mehr." Bis zur Jahresmitte will Conergy die Eigenverbrauch-Pilotphase abschließen. Ab Juli 2010 soll die "Eigenverbrauch jetzt!"-Lösung in Deutschland erhältlich sein.

12.02.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: "Conergy VisionBox“,
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Solarstrom aus der Wüste: Kick-off Meeting für das enerMENA-Projekt in Almeria

Ein DLR-Mitarbeiter untersucht die Qualität eines Parabolspiegels für Solar-Kraftwerke
Ein DLR-Mitarbeiter untersucht die Qualität
eines Parabolspiegels für Solar-Kraftwerke

Das DESERTEC-Konzept sieht vor, dass Solar-Kraftwerke in Nordafrika und im Mittleren Osten Strom nachhaltig und kosteneffizient für die Region selbst und nach Europa liefern. Das internationale Projekt enerMENA (Energy in Middle East and North Africa) soll nun den Weg ebnen für die technische und sozioökonomische Umsetzung dieses Konzeptes. enerMENA startete am 10. Februar 2010 unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Almeria, Spanien. enerMENA ist ein Unterstützungsprogramm zum Aufbau solarthermischer Kraftwerkstechnologie im Mittleren Osten und Nordafrika. Zu den wichtigsten Zielen gehört, alle Akteure, die beim Bau von solarthermischen Kraftwerken mitwirken, besser zu vernetzen.   Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Partnerländer sowie Kraftwerksbetreiber, Projektplaner und Entscheidungsträger sind beteiligt. enerMENA wird vom Bundesaußenministerium finanziert und vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Almeria geleitet.


Die Etablierung von Solarkraftwerkstechnologien vorantreiben

"Das DLR hat viel zum DESERTEC-Konzept beigetragen. Wir haben das Projekt mit unserem Know-how und mit den Machbarkeitsstudien wesentlich mitgeformt", sagt enerMENA-Projektleiter Louy Qoaider vom DLR. "Jetzt sind wir führend auch an entscheidenden praktischen Schritten beteiligt." enerMENA will die Etablierung von Solarkraftwerkstechnologien im Mittleren Osten und in Nordafrika vorantreiben und damit umweltfreundliche Energieumwandlungstechnologien in einer Region mit schnell wachsendem Stromverbrauch einführen.


Schulung von Fachkräften in den Partnerländern

Neben der technischen Unterstützung beim Bau von Solarkraftwerken durch DLR-Wissenschaftler ist die Schulung von Fachleuten aus Partnerländern ein wichtiges Anliegen von enerMENA. Lehrende an den Universitäten sollen dabei über solarthermische Kraftwerkstechnologie informiert und mit Lehrmaterial versorgt werden. Als Multiplikatoren sollen sie Studierende über ihre Möglichkeiten informieren und dazu beitragen, dass der wachsende Bedarf an qualifizierten Fachkräften aus den Partnerländern selbst abgedeckt werden kann. "Wir wollen technische Spuren im Ausbildungssystem in Nordafrika und im Mittleren Osten hinterlassen und unsere Erfahrungen aus Deutschland und Spanien weitergeben", sagt Projektleiter Qoaider.
Unter der Leitung des Instituts für Technische Thermodynamik, Abteilung Solarforschung, fand am 9. Februar 2010 ein Expertenworkshop statt. Neben dem allgemeinen Informationsaustausch über laufende Projekte in der Region wurden eine engere Zusammenarbeit zwischen enerMENA und anderen Projekten in der Region vereinbart und Synergien geschaffen. Anwesend waren Vertreter der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) aus Marokko, Tunesien und Ägypten, Experten der KfW-Bankengruppe, der Uni Kassel, des Solar Instituts Jülich sowie Vertreter der deutschen Kraftwerksindustrie und des Auswärtigen Amts.

12.02.2010   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Anlagenbauer SINGULUS erweitert Strategie für Photovoltaik-Produktion

Produktionssystem für CIS- und CIGS- Solarzellen
Produktionssystem für CIS- und CIGS-
Solarzellen

Die Singulus Technologies AG (Kahl am Main) will künftig ihre Solar-Aktivitäten deutlich ausweiten und intensiver am Markt auftreten. Dazu sollen neue Anlagen für die Photovoltaik-Industrie in den Markt eingeführt werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SINGULUS kooperiere dabei mit führenden Solarzellen-Herstellern sowohl für verbesserte Zellkonzepte mit höheren Wirkungsgraden als auch für Photovoltaik-Fertigungstechnologien mit geringeren Herstellkosten.   Roland Lacher, Vorsitzender des Vorstandes: "Gerade in Zeiten des Kostendrucks im Markt der Photovoltaik sehen wir ein steigendes Interesse bezüglich neuer Anlagenkonzepte und neuer Fertigungstechnologien, mit welchen die Zellenhersteller die Kosten senken können." Es sei das Ziel des Unternehmens, sich sowohl in der Silizium- als auch in der Dünnschicht-Solartechnik bei der Einführung neuer Technologien ganz vorne zu positionieren.




Wandel zum Anbieter kompletter Produktionssysteme für die Solarzellenherstellung

SINGULUS und STANGL wollen aufgrund der in beiden Firmen vorhandenen Technologien und personellen Fähigkeiten künftig nicht nur einzelne Maschinen und Anlagen liefern, sondern auch Komplettsysteme mit Prozess Know-how aktiv im Solarmarkt anbieten. Diese Entscheidung gelte im besonderen Maße für das Gebiet Silizium Solar, für welches das Unternehmen den so genannten Front End-Bereich abdecken will. SINGULUS und STANGL besitzen bereits mit der Nasschemie und der AR-Beschichtung das dazu notwendige Know-how, betont das Unternehmen. Dr.-Ing. Stefan Rinck: "Wir werden künftig auch Systeme für die komplette Zellenfertigung anbieten und besonders daran arbeiten, einzelne Produktionsschritte zu integrieren und die Komplexität der Fertigung zu reduzieren. Unser spezielles verfahrenstechnisches Know-how in der Nasschemie und Vakuum-Beschichtung sowie in der Automatisierungstechnik befähigen uns, sehr bald ein konkurrenzfähiger Anbieter hoch effizienter Fertigungssysteme zu werden. Diese Erweiterung des Geschäftsmodells zu Systemen war vor Jahren auch der erfolgreiche Weg im Markt der Optical Disc Anlagen. Die analoge Strategie wird auch der Weg zum Erfolg im Geschäftsfeld Photovoltaik werden."


Neue Fertigungskonzepte für die Dünnschicht-Solartechnik

SINGULUS habe auch für die Dünnschicht-Solartechnik mehrere neue Fertigungskonzepte entwickelt und werde diese 2010 in den Markt einführen. In der Dünnschicht-Solartechnik sei bereits bei CIS-und CdTe-Anwendungen eine hervorragende Marktposition mit STANGL Anlagen erreicht worden. Neue Entwicklungen, wie z.B. der Einsatz des ILGAR-Verfahrens oder Öfen für die Selenisierung und Diffusion, sollen diese Position in der Zukunft stärken.


Potenziale zur Steigerung des Wirkungsgrades und gleichzeitig zur Kostenreduzierung

"SINGULUS bietet damit moderne Anlagensysteme für die Silizium- und auch Dünnschicht-Solartechnik an, die für die Zellenhersteller ein deutliches Potenzial zur Steigerung des Zellen-Wirkungsgrades und gleichzeitig zur Kostenreduzierung in der Fertigung bieten", heißt es in der Pressemitteilung. Die Erweiterung der Strategie - sowohl OEM-Anbieter als auch Systemlieferant - werde dem Unternehmen neue und zusätzliche Möglichkeiten erschließen.

12.02.2010   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG,
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Solar-Fonds Wattner Sunasset 2: Erste Investitionen; 34 Prozent des Fondsvolumens in der Errichtung

Nach nur eineinhalb Monaten Vertriebslaufzeit des Solar-Fonds "Wattner SunAsset 2" stehen die ersten Projekte bereits fest, berichtet die Wattner AG (Köln) in einer Pressemitteilung. Bei den drei Solarparks, in die der neue Solar-Fonds insgesamt rund 17 Millionen Euro investiere, handle es sich um die Photovoltaik-Freiflächenanlagen Pähl (Bayern), Chemnitz I (Sachsen) und Katharinenrieth (Sachsen-Anhalt). Die Investition entspreche einem guten Drittel des geplanten Fondsvolumens von 50 Millionen Euro, Initiatorin des Fonds ist die Wattner Connect GmbH.   Das Photovoltaik-Kraftwerk Pähl erhalte die attraktiven Einspeisevergütungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) aus 2009, nachdem das Kraftwerk bereits im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen wurde. Letzte Restarbeiten seien seit Anfang Februar ebenso abgeschlossen worden wie die endgültigen Darlehensverträge mit der finanzierenden Bank. "Die Konditionen sind weitaus besser als in unserem Prospekt vorgesehen: Wir zahlen rund 4,5 Prozent Zinsen und haben lediglich 20 Prozent Eigenkapital eingebracht. Der bessere Hebel und die niedrigen Zinsen schaffen eine gute Basis für Renditeverbesserungen für unsere Anleger", sagt Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut.


Solarpark Katharinenrieth: 1,86 Megawatt

Für das Photovoltaik-Großprojekt Katharinenrieth, das ebenfalls schlüsselfertig geliefert wird, starten jetzt die Bauarbeiten, berichtet Wattner. Das Kraftwerk, das auf den Randflächen einer ehemaligen Kiesgrube errichtet werde, gehe im Mai dieses Jahres an das Netz und werde eine Leistung von 1,86 Megawatt (MW) erreichen. Katharinenrieth werde zu einem Festpreis errichtet, der an die jeweilige Höhe der gesetzlichen Einspeisevergütung für Solarstrom gekoppelt ist; ein Modell, das Wattner bei sämtlichen Vorhaben konsequent nutze, um im Fonds für Kostensicherheit zu sorgen.


Solarpark Chemnitz I: 3,2 MW

Der Solarpark Chemnitz I als drittes und bislang größtes Projekt des Wattner SunAsset 2 stehe ebenfalls kurz vor der Errichtung. Das Kraftwerk auf einer ehemaligen Abfalldeponie nahe Chemnitz werde eine Leistung von bis zu 3,2 MW erzielen und ebenso bis Mitte dieses Jahres, also vor der beabsichtigten Senkung der Solarstromvergütung, an das Netz gehen.

"Unser Fonds minimiert nach nur kurzer Vertriebszeit seinen Blindpool-Charakter, der notwendig war, um flexibel verhandeln und die besten Projekte selektieren zu können. Durch das erste Drittel an festen Investitionen zeigen wir, wie sich Blindpool-Gedanke und Sicherheit sinnvoll ergänzen können", sagt Uhlenhut.

12.02.2010   Quelle: Wattner AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EUROSOLAR startet Anzeigenaktion "Mit der Kraft der Sonne" in der ZEIT

Die Photovoltaik sei eine einzigartige Chance zur autonomen Stromversorgung für Bürger, Gemeinden, Städte und Regionen, betont die Europäische Vereinigung für erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V. in einer Pressemitteilung. Sie ermögliche eine Stromproduktion ohne Brennstoffkosten und ohne Emissionen. Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen der Solar-Förderung um zusätzlich 16 Prozent zum Juni 2010 gefährden jedoch die bisher geradlinige Entwicklung der Photovoltaik, bei der Deutschland weltweit an der Spitze steht, warnt EUROSOLAR. Anstelle der Beschleunigung der Verbreitung von Solarstromanlagen leite die Bundesregierung eine Vollbremsung ein. 



Seit über 10 Jahren wirkungsvolles Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit

"Eine halbe Million Menschen betreiben heute in Deutschland Solaranlagen. Sie haben sich von der Abhängigkeit von Energiekonzernen befreit. Die Bürger müssen auch in Zukunft die Möglichkeit haben, zum Energieerzeuger zu werden", fordert EUROSOLAR. Die EUROSOLAR-Anzeigenkampagnen in Form ganzseitiger Textanzeigen in den einflussreichen Printmedien hätten sich als enorm wirkungsvolles öffentliches Kampagnenmittel erwiesen. Seit über 10 Jahren nutze EUROSOLAR erfolgreich diese Form der Öffentlichkeitsarbeit. EUROSOLAR ruft deshalb auf, die Schaltung dieser Anzeigen in weiteren Printmedien mitzutragen. "Wir bitten Sie deshalb, die Anzeigenserie durch Ihre persönliche und zu veröffentlichende Unterschrift und einen Finanzierungsbeitrag zu unterstützen. Wir würden uns darüber hinaus über eine Weiterverbreitung dieses Aufrufs freuen."

Die Anzeige wurde am 11.02.2010 in der ZEIT veröffentlicht. Weitere Informationen:

11.02.2010   Quelle: EUROSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Berliner und Brandenburger Solarwirtschaft appelliert an Politik: Erhalten Sie den Solarstandort Deutschland!

Produktionshalle der Sulfurcell Solartechnik GmbH in Berlin
Produktionshalle der Sulfurcell
Solartechnik GmbH in Berlin

Elf Solar-Unternehmen aus Berlin und Brandenburg haben sich zusammengeschlossen und fordern in einem Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Norbert Röttgen und die Mitglieder des Deutschen Bundestags auf, keine weiteren drastischen Einschnitte bei der Solarförderung vorzunehmen. Die Unternehmen sehen den Solarstandort Deutschland bedroht und fürchten um die weltweite Technologieführerschaft Deutschlands bei den erneuerbaren Energien. 





Die zentralen Punkte des offenen Briefs sind (Zitat):

- Das Erneuerbare‐Energien‐Gesetz (EEG) ist eine Erfolgsgeschichte. Es konnten 60.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche geschaffen werden – davon 5.000 in Berlin und Brandenburg. Firmen investierten rund sieben Milliarden Euro am Standort Deutschland und machten unser Land zum Technologieführer einer weltweiten Wachstumsbranche.

- Bereits im vergangenen Jahr musste die Branche einen Preisverfall von 26 Prozent für Solarstromanlagen kompensieren. Dazu kommen die zum 1.1.2010 erfolgten und zum 1.1.2011 geplanten Senkungen der Solar-Förderung um jeweils rund zehn Prozent. Einen weiteren ‐ und so unvorhersehbaren - Einschnitt kann keine Industrie verkraften.

- Die deutsche Photovoltaik-Industrie steht mit China in einem ungleichen Wettbewerb, dessen Photovoltaik-Industrie von Staatskrediten im Milliardenumfang, einer künstlich niedrig gehaltenen Währung und minderen Umwelt‐ und Sozialstandards profitiert.

- Die vom Bundesumweltministerium vorgesehene Absenkung der Solarförderung ist zu hoch und zu kurzfristig. Sie stellt die Investitionssicherheit am Standort Deutschland in Frage.

Der offene Brief der Berliner und Brandenburger Solarwirtschaft wird am Freitag, 12. Februar 2010 veröffentlicht. Vorab soll er Bundesumweltminister Norbert Röttgen im Rahmen seiner Humboldtrede am Donnerstag, 11. Februar, um 18 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin übergeben werden.

11.02.2010   Quelle: Communications Consultants   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH,
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rds energies: Senkung der Einspeisevergütung gefährdet vor- und nachgelagerte Branchen am Photovoltaik-Standort Deutschland

Die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), die Einspeisevergütung für Solarstrom zu reduzieren, konkretisieren sich weiter. Union und FDP haben sich demnach darauf verständigt, die Förderung von Solarstromanlagen zusätzlich zu der 10-prozentigen Kürzung zu Jahresbeginn, auf Dachflächen zum 1. Juni um 16 Prozent und auf Freiflächen zum 1. Juli um 15 Prozent, zu senken. "Bei einer derart drastischen Kürzung wird der Photovoltaik-Standort Deutschland spürbar einbrechen", ist sich Eva-Catrin Reinhardt sicher. Sie ist Geschäftsführerin der Berliner rds energies GmbH, Akquisitionsdienstleister für erneuerbare Energien. "Auch die längere Laufzeit der aktuellen Einspeisevergütung hilft uns da nicht weiter. Für uns bedeutet das konkret ab Juni weniger Umsatz aus unserem Geschäftsbereich Dachflächenakquisition", so Reinhardt weiter.  Die Ermittlung geeigneter Dächer für Photovoltaik-Großanlagen, auf die sich die rds energies GmbH spezialisiert habe, gelte unter Fachleuten als Flaschenhals für den weiteren Ausbau der Solar-Dachanlagen in Deutschland.


Blick ins Ausland

Das Berliner Unternehmen bearbeite derzeit für die führenden deutschen Photovoltaik-Unternehmen Suchaufträge für Dachflächen mit mehr als 4,5 Millionen Quadratmetern. Damit führe der Service der rds energies zu einem Investitionsvolumen von rund 420 Millionen Euro. "Wir schauen jetzt schon verstärkt ins Ausland, vor allem in die osteuropäischen Nachbarländer, sowie nach Italien und Großbritannien, um unseren Kunden Alternativen für Ihre geplanten Investitionen anbieten zu können. Denn die angekündigte Kürzung der Einspeisevergütung verunsichert unsere Auftraggeber. Die Solarbranche hat nicht ausreichend Gelegenheit auf die geplanten Änderungen zu reagieren. Deutschlands guter Ruf als Investitionsstandort hat aufgrund dieses sehr kurzfristigen und drastischen politischen Signals ohnehin schon etwas gelitten", so Eva-Catrin Reinhardt.


Einbruch in der regionalen Wertschöpfungskette

Unter dem Strich profitiere mit Dachbesitzern, Projektentwicklern, Banken, Bauunternehmen und Gemeinden vor allem die regionale Wertschöpfungskette von den Investitionen in Photovoltaik-Anlagen, betont rds energies. Arbeitsplätze, nicht nur in den Unternehmen selbst, sondern auch in Partnerfirmen wie Handwerksbetrieben, würden durch die geplante Senkung der Solarfördergelder aufs Spiel gesetzt. Handwerksbetriebe, die auf die zukunftsträchtige Solar-Technologie gesetzt haben und sich entsprechend spezialisiert haben, befürchteten sogar existenzbedrohende Umsatzeinbrüche.


Geplante Expansion der Branche vorerst gestoppt

Wie viele andere Unternehmen aus der Photovoltaikbranche befinde sich die rds energies GmbH in der Expansionsphase und plante, zusätzliche Standorte in Deutschland aufzubauen. Diese Pläne seien zunächst zurückgestellt worden. Genau dieser Effekt werde von einigen Wirtschaftsexperten wie Wolfgang Seeliger von der LBBW befürchtet. Eine Senkung der Solar-Förderung um mehr als 10 Prozent werde die europäische Solarwirtschaft aus dem Rennen katapultieren, sagte Seeliger dem Branchenmagazin EnBauSa. Ob das gewollt sei, sei eine politische Entscheidung.


Politik sollte dem Bürgerwillen dienen

"Mein Eindruck ist, dass die Bürger in Deutschland mehrheitlich hinter dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Nein zur Atomenergie stehen. Für sicheren Strom, der keine Endlagerungsproblematik mit sich bringt, nehmen sie auch die notwendigen Mehrkosten in Kauf", so Eva-Catrin Reinhardt. Diese Einschätzung werde vom Meinungsforschungsinstitut FORSA in einer aktuellen Umfrage bestätigt: Demnach möchten bundesweit 78 Prozent ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen. 71 Prozent der Deutschen sind bereit, über ihre Stromrechnung einen signifikanten Beitrag für den Ausbau der Photovoltaik zu leisten. Die Bürger stimmten einer Erhöhung der Solarstromförderung von derzeit etwa drei Prozent ihrer Stromrechnung auf fünf Prozent zu.


Eva-Catrin Reinhardt: Nachhaltigkeit als Staatsziel in das Grundgesetz aufnehmen

Den Ausbau einer nachhaltigen Energiewirtschaft sieht Eva-Catrin Reinhardt mit der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung am Standort Deutschland insgesamt gefährdet. "Es wäre jetzt wirklich an der Zeit, die Parteipolitik zur Seite zu schieben und den Willen der Bürger parteiübergreifend durchzusetzen. Wenn wir Nachhaltigkeit als Staatsziel in das Grundgesetz aufnehmen würden, wie Ende letzten Jahres von Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier gefordert, hätte ein derart kurzfristig eingebrachtes Gesetz, das die nachhaltige Entwicklung einer dezentralen Energieversorgung und eines boomenden Zukunftsmarktes gefährdet, wohl auch juristisch kaum eine Chance", so Eva-Catrin Reinhardt. "Darüber hinaus könnte ein solches Gesetz zu einem dringend notwendigen Bewusstseinswandel in Deutschland beitragen. Denn schließlich soll sich Politik an den langfristigen Interessen der Gesellschaft orientieren und ihr dienen."

11.02.2010   Quelle: rds energies GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Gesellschafter unterzeichnen Absichtserklärung über Verkauf des Photovoltaik-Produzenten Sovello

Sovello produziert
Sovello produziert "String Ribbon"-Wafer und -Zellen,
aus denen leistungsstarke PV-Module hergestellt werden.

Die Unternehmen Q-Cells SE, Evergreen Inc. und REC ASA einigten sich mit einem bereits seit längerem interessierten Investor in einer Absichtserklärung über die Eckpunkte zum Verkauf des integrierten Photovoltaik-Herstellers Sovello AG (Bitterfeld-Wolfen). Auf dieser Basis würden derzeit intensive Verhandlungen geführt, berichtet die Sovello AG in einer Pressemitteilung. Im Rahmen des geplanten Eigentümerwechsels soll auch die bestehende Langfristfinanzierung von Sovello, über die seit geraumer Zeit mit den finanzierenden Banken verhandelt werde, neu strukturiert werden.   Bislang sei die Finanzierung vorwiegend durch ein Bankenkonsortium getragen worden, dessen Kredite zwischenzeitlich erheblich zurückgeführt werden konnten, so das Solar-Unternehmen.




Verkauf soll noch im ersten Quartal 2010 abgeschlossen werden

Sovello nehme dank der hohen Qualität der "Made in Germany"-Produkte eine ausgezeichnete Position im Photovoltaik-Markt ein, betont das Unternehmen. Die aus diesem Grund vollen Auftragsbücher sowie die erfolgreiche Inbetriebnahme der dritten Produktionslinie bildeten die Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum. Die Geschäftsleitung gehe davon aus, dass die Transaktion noch im ersten Quartal 2010 abgeschlossen werden kann.

Die Sovello AG, mit Sitz im Süden von Sachsen-Anhalt entstand aus der ehemaligen EverQ GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, Deutschland), der REC ASA (Sandvika, Norwegen) und Evergreen Solar Inc. (Marlboro, USA). Das Unternehmen produziert Solarmodule auf Grundlage eines speziellen, von Evergreen Solar patentierten Produktionsverfahrens "String Ribbon"-Wafer und -Zellen, aus denen die leistungsstarken Pure Power Module hergestellt werden.

11.02.2010   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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Marktforschung: Gartner wertet Quartalszahlen von MEMC als Zeichen für die Erholung des US-Solarmarktes auf Basis von Strombezugsvereinbarungen

Am 03.02.2010 gab der Photovoltaik-Konzern MEMC seine Ergebnisse des vierten Quartals 2009 bekannt. Der Umsatz lag bei 357 Millionen US-Dollar (260 Mio. Euro), 15 % höher als im Vorquartal, aber 17 % niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Erlös im Jahr 2009 lag bei 1,2 Milliarden US-Dollar (0,9 Milliarden Euro), 42 % niedriger als 2008. Weniger als 5 % des Erlöses wurden im Silizium- und Spotmarkt erzielt, berichtet das Technologie-Marktforschungsunternehmen Gartner, Inc (Stamford, Connecticut, USA).   Im Jahr 2009 hat SunEdison Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 40 Megawatt (MW) installiert und an das Netz gebracht. Das sind 15 % mehr als 2008. Davon wurden 13 MW nach der Übernahme durch MEMC installiert. Insgesamt hätte der Umsatz zwischen vier und fünf US-Dollar (2,90 - 3,65 Euro) pro Watt liegen können, wenn diese Anlagen direkt verkauft worden wären. Der Umsatz von SunEdison erreichte 2009 die 120-Millionen-Dollar-Marke (87 Mio. Euro). Vier Millionen Dollar davon wurden nach der Übernahme durch MEMC erzielt. Die Betriebskosten von SunEdison beliefen sich laut Gartner im Jahr 2009 auf fast 40 Millionen Dollar (29 Mio. Euro).


SunEdison: 2010 Solarkraftwerke mit über 100 MW Leistung in der Pipeline

Während des "Capital Markets Day“ am 04.02.2010 hat MEMC einen mittleren Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar als Ziel für 2010 angekündigt. SunEdison soll dazu mit rund 200 Millionen Dollar beitragen. Gartners Analyse der Ergebnisse und Ziele von MEMC, insbesondere für die SunEdison, gibt deutliche Hinweise auf die Entwicklung des US-Photovoltaikmarktes auf der Basis von Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreement, PPA). Da jedoch noch keine weiteren Geschäftsergebnisse vorlägen, zeige dieser Einzelbericht, dass die Übernahme gut gestartet sei. So habe SunEdison nun beispielsweise besseren Zugang zu Kapitalquellen, um sein Auftragsbuch für Solarkraftwerke mit einer Leistung von mehr als 100 MW im Jahr 2010 zu finanzieren. Und es scheine, als habe diese Übernahme dem Management von MEMC bei seinem Dialog mit den derzeitigen und potenziellen neuen Solarkunden geholfen.



Unabhängige Solarstromerzeuger werden wettbewerbsfähiger

Gartner-Analyst Alfonso Velosa hat die Folgen für den US-amerikanischen PPA-Markt untersucht: In der zweiten Jahreshälfte 2009 beobachtete er eine Restrukturierung der führenden unabhängigen Stromerzeuger in den USA, die diese Strombezugsvereinbarungen entwickelt haben. Einige der Unternehmen seien mit neuem Kapital ausgestattet worden, andere wurden von finanzkräftigen neuen Eigentümern erworben. Dies alles habe die unabhängigen Solarstromerzeuger wesentlich wettbewerbsfähiger gemacht, um die starke Nachfrage nach erneuerbaren Energien im US-Markt zu befriedigen, während sie mit den großen traditionellen europäischen Stromerzeugern im Wettbewerb stehen, die sich aktuell dem PPA-Markt in den USA zuwenden.

Gartner erwartet im PPA-Markt 2010 neue Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von einem Viertel oder einem Drittel Gigawatt

Zusätzlich zu diesen Trends bei den unabhängigen Stromerzeugern enthalte die derzeitige Pipeline in den USA für 2010 viele dezentrale Solar-Kraftwerke, die mitten im Genehmigungsverfahren stecken. Daher geht Gartner davon aus, dass der PPA-Markt im laufenden Jahr für den Bau von PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem Viertel oder einem Drittel Gigawatt sorgen wird.

Weitere Informationen über Gartners Sicht des PV-Marktes und seine wichtigsten Unternehmen:

- "Case Study: HP Cuts Costs With On-Site Solar Power Generation," G00173324

- "Dataquest Insight: U.S. Solar PPA Industry Growth Creates A New IT Revenue Opportunity," G00170657

- Tutorial for Solar Power Purchase Agreements: "Green Electricity With No Money Down," G00168735

11.02.2010   Quelle: Gartner Inc.; Alfonso Velosa   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Linde erzielt trotz Marktkonsolidierung Wachstum in der Photovoltaik-Industrie

Generator zur Vor-Ort-Erzeugung von Fluor (F2)
Generator zur Vor-Ort-Erzeugung von Fluor (F2)

Trotz der allgemein schwachen Marktentwicklung hat die Linde Gases Division der Linde Group das Jahr 2009 mit einer Produktionskapazität seiner globalen Photovoltaik-Kunden von mehr als sechs Gigawatt peak (GWp) abgeschlossen, berichtet die Linde-Gruppe in einer Pressemitteilung. Linde habe seine starke Stellung durch mehrere Vertragsabschlüsse und -verlängerungen mit führenden globalen Herstellern sowohl von kristallinen als auch von Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen ausbauen können. Zu den Vertragspartnern zählten unter anderem Bosch, Malibu und Masdar in Deutschland, GS Solar und Suntech in China sowie Euro Multivision, Indo Solar und Solar Semiconductor in Indien. 



Innovative Technologien für Modulhersteller; Kosten der Silizium-Dünnschichttechnologie sollen auf unter einen Dollar pro Watt sinken

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2009 blickt Linde optimistisch auf die kommenden zwei Jahre. Der Schwerpunkt liege dabei auf innovativen Technologien, die PV-Modulherstellern helfen, ihre Kosten und ihre CO2-Bilanz zu senken. Das Unternehmen arbeite gemeinsam mit Kunden in Europa und Asien daran, die Kosten in der Silizium-Dünnschichttechnologie auf unter einen Dollar pro Watt zu senken. Zudem treibe Linde die Fluor-Erzeugung vor Ort weiter voran, ebenso wie die Herstellung von Silan sowie Komplettinstallationen und Weiterentwicklung von Spezialgas-Versorgungssystemen.

Mit Blick auf die steigende Photovoltaik-Nachfrage in Europa, insbesondere in Italien und in den boomenden Märkten China, Indien, Japan, Taiwan und USA, sieht Linde vor allem drei Trends für das Industriewachstum in den kommenden zwei Jahren: Erstens müsse die Industrie bei drohenden Kürzungen der Einspeisetarife neue Technologien liefern, um die Kosten pro Watt zu reduzieren. Zweitens würden die Preis- und Technologieführer in der PV-Produktion trotz Überangebot weiterhin in die Kapazitätserweiterung investieren. Und drittens würden Förderprogramme der Regierung mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen, sofern sie vernünftig umgesetzt und mittelfristig ausgelegt sind.


Technologiedurchbruch bei der Vor-Ort-Erzeugung von Fluor

Dean O'Connor, Entwicklungs- und Technologiechef der Linde Gases Division, kommentiert: "Im Jahr 2009 sind vor allem die Marktführer vorangekommen. Während die Industrie mit Überkapazitäten zu kämpfen hatte, hat Linde seine Kundenbeziehungen vertieft und in Innovationen investiert, um Kosten zu senken und um die Effizienz und die nachhaltige Herstellung von Photovoltaik-Zellen zu verbessern. Lindes Technologiedurchbruch bei der Vor-Ort-Erzeugung von Fluor (F2) hat sich bereits als ein neuer Maßstab für grüne PV-Fertigung etabliert."
"Entsprechend den Wachstumsprognosen der Branchenexperten betrachten wir 2010 als das 'Jahr der Agilen' in der PV-Industrie", fügt O'Connor hinzu. "Das gesamte Ökosystem der Industrie wird beweglicher werden müssen, nur die dynamischen Hersteller, Zulieferer und politischen Entscheidungsträger werden dabei als Gewinner hervorgehen."


Nachfrage am Endverbrauchermarkt hat 2009 die 6-Gigawatt-Marke überschritten

Charles Annis, Vice President bei Display Search, ergänzt: "In der ersten Jahreshälfte 2009 musste die Solar-Branche den ersten großen Abschwung seit Jahren durchstehen. Aber die Nachfrage nach Photovoltaik hat sich als sehr widerstandsfähig erwiesen. 2009 hat die Nachfrage am Endverbrauchermarkt die 6-Gigawatt-Marke überschritten. Für dieses Jahr rechnen wir mit einem weiteren Anstieg um 30 Prozent. Die führenden Modulhersteller arbeiten wieder hoch profitabel, was weitere Investitionen ermöglicht. So wird die Kapazität in der Solarzellenproduktion von 17 GW 2009 auf 23 GW dieses Jahr steigen."

Während die Kopenhagener Klimakonferenz im Dezember annähernd einen Konsens über die Notwendigkeit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes erbracht habe, habe Linde die Dünnschicht-PV-Industrie bereits zuvor dazu angehalten, ihren Fokus verstärkt von "Grid Parity" auf "Green Parity" zu lenken und die CO2-Bilanz der Produktion von Photovoltaik-Modulen zu verbessern, um wirklich "grüne" Energie zu liefern.

2009 hat das Unternehmen das "Linde Technology Center" in Shanghai eröffnet, um Forschung und Entwicklung in China und Asien zu fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Industrieprozessen im Bereich technische Gase sowie auf grünen Technologien für künftige, nachhaltige Anwendungen. Ähnliche Forschungszentren bestehen bereits in Europa und den USA.

In den letzten vier Jahren habe sich Linde eine führende Position bei der Versorgung mit Gasen und Chemikalien sowohl für die kristalline als auch für die Dünnschicht-PV-Modulherstellung aufgebaut. Der Schwerpunkt liege dabei auf den Schlüsselmärkten Deutschland, Spanien, Italien, China, Taiwan und Indien. Die Projekte, die Linde bisher zusammen mit seinen Kunden umgesetzt hat, haben nach Angaben des Unternehmens eine Zielkapazität von mehr als 6 GWp.

11.02.2010   Quelle: The Linde Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: The Linde Group,
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40 Prozent mehr Testkapazität: Underwriters Laboratories betreibt größtes unabhängiges Solar-Testlabor in Nord-Amerika

Photovoltaik-Test bei UL
Photovoltaik-Test bei UL

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierungen mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg und München, gab am 02.02.2010 den Abschluss der Erweiterung seines Photovoltaik-Testlabors in San Jose (Kalifornien) bekannt. Durch die Erweiterung der Test-Kapazität um über 40 Prozent sei das größte und vielseitigste Testlabor seiner Art in Nord-Amerika entstanden.   UL habe für Solar- und andere regenerative Energien, wie z.B. Wind, sowie in Sachen Energieeffizienz (LED) und der Speichertechnologie (große Batterien für Elektroautos) stark investiert, um die weltweit wachsende Nachfrage nach Testdienstleistungen für diese neuen Technologien zu decken. Die Investitionen umfassen neue Einrichtungen, Entwicklung von Standards, Zertifizierungsschemas und wegweisende Forschung.


Schnellerer und einfacherer Marktzugang für Hersteller

Neben der Erweiterung in den USA wurde auch eine Testeinrichtung in Suzhou, China, eröffnet, und UL plant für 2010 die Eröffnung neuer Einrichtungen in Deutschland und Japan. Außerdem erhielt UL kürzlich die CB Testing Laboratory (CBTL) Akkreditierung für seine Einrichtung in San Jose. Diese Akkreditierung ermöglicht UL die Erstellung von internationalen Zertifizierungen durch die Harmonisierung von technischen Anforderungen durch über 50 Staaten auf fünf Kontinenten. Sie hilft somit Herstellern zu einem schnelleren und einfacheren Marktzugang. In den letzten Jahren ist UL ein führender Teilnehmer des IECEE CB Scheme geblieben, dessen Hauptaugenmerk auf der Förderung des Handels durch Harmonisierung der jeweiligen nationalen mit den internationalen Standards liegt.

"Da Schätzungen davon ausgehen, dass der weltweite Solarmarkt bis 2035 10 Prozent des Stroms erzeugen wird, glauben wir mehr denn je, dass in dieser Entwicklung Sicherheit oberste Priorität genießt", sagt Jeff Smidt, General Manager von ULs Global Energy Business. "Unsere Kapazitätserweiterung in San Jose und die CBTL-Akkreditierung sind nur zwei Beispiele unserer dauerhaften Verpflichtung, weltweit einen substanziellen Beitrag zur Ausbreitung sicherer und verlässlicher Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien zu leisten."


Fünf zusätzliche Kammern zum Test von Photovoltaik-Innovationen

Die erneute Erweiterung des "Photovoltaic Technology Center of Excellence" in San Jose, Kalifornien, führt zu einer Laborfläche von 2.973 Quadratmetern. Die Einrichtung verfüge nun über fünf zusätzliche Kammern, die bei einer Vielzahl von Photovoltaik-Innovationen einschließlich Kristallin- und Dünnfilm-Technologien mitsamt gebäudeintegriertem PV (BIPV) und verdichtetem Photovoltaik eingesetzt werden können. UL testet auch Komponenten wie Photovoltaik-Steckverbinder und Anschlussboxen. Des Weiteren werden neue Mitarbeiter eingestellt, um der wachsenden Nachfrage nach Produktprüfungen gerecht zu werden.

11.02.2010   Quelle: UL International Germany GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Underwriters Laboratories,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau AG beschließt Kapitalerhöhung durch Ausgabe von bis zu 1.379.999 neuer Aktien

Der Vorstand der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat am 10.02.2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Durchführung einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals beschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Grundkapital der Gesellschaft soll durch die Ausgabe von bis zu 1.379.999 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien von 13,8 Millionen Euro um bis zu 1.379.999 Euro auf bis zu 15.179.999 Euro erhöht werden. Das Bezugsrecht der Altaktionäre wurde ausgeschlossen.   Die neuen Aktien sollen für 2009 dividendenberechtigt sein. Der Emissionserlös soll zur Stärkung der Bilanzstruktur des Herstellers von Photovoltaik-Produktionsanlagen sowie zur Teilfinanzierung der kürzlich angekündigten Akquisition der OTB Solar B.V. verwendet werden.

Die neuen Aktien werden im Rahmen einer Privatplatzierung sowohl deutschen als auch internationalen, qualifizierten Investoren (ohne USA, Kanada, Australien und Japan) angeboten, so das Unternehmen. Der Platzierungspreis sowie die endgültige Anzahl der neuen Aktien werden durch ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren festgelegt. Es werde ein Antrag auf Zulassung der neuen Aktien zum Handel im Regulierten Markt und einer gleichzeitigen Aufnahme in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt.

Die Credit Suisse Securities (Europe) Limited begleitet die Kapitalerhöhung als Sole Bookrunner. Um die zügige Zuteilung und Lieferung der platzierten Aktien an die Investoren zu gewährleisten, wollen die Unternehmensgründer gegebenenfalls einen Teil ihrer Aktien im Rahmen einer Wertpapierleihe bereitstellen. In einem solchen Fall werde der Sole Bookrunner diese Aktien ausschließlich für die Durchführung der Platzierung an qualifizierte Investoren verwenden.

10.02.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Verband übt scharfe Kritik an Koalitionsplänen zur Photovoltaik-Förderung: Insolvenzwelle droht

BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig warnt vor Insolvenzwelle und Verlust tausender Arbeitsplätze.
BSW-Solar Geschäftsführer
Carsten Körnig warnt vor
Insolvenzwelle und Verlust
tausender Arbeitsplätze.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) übt scharfe Kritik an Plänen der Koalition, die Solarstromförderung zum 1. Juni um 16 Prozent zu reduzieren. Das gegenüber der Gesetzesvorlage des Bundesumweltministers um zwei Monate verschobene Inkrafttreten der Förderabsenkung sei keine substantielle Hilfe für die Branche. Beim vordringlichen Problem der deutschen Solarindustrie mit den Kürzungsplänen, dem gesamten Kürzungsumfang bis zum Januar 2011, habe sich die Politik bislang nicht bewegt. "Sollten diese Kürzungspläne umgesetzt werden, droht eine Insolvenzwelle und der Verlust tausender Arbeitsplätze. Dies ist vor dem Hintergrund existenzgefährdend, dass bereits zum 1. Januar 2011 erneut eine deutliche Reduzierung der Fördersätze vorgesehen ist", kommentiert BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig.  Die Solarbranche appelliert an die Bundesregierung, den Produktionsstandort Deutschland durch eine Nachbesserung der Kürzungspläne im weiteren Gesetzgebungsverfahren zu erhalten.

10.02.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Norwegisches Solar-Unternehmen Innotech Solar kommt nach Halle

PV-Modul von Innotech Solar.
PV-Modul von Innotech Solar.

Sachsen-Anhalt und Halle punkten erneut im internationalen Standortwettbewerb: Das norwegische Unternehmen ITS Innotech Solar siedelt sich in der Saalestadt an. Am 10.02.2010 habe das Unternehmen ein Grundstück im Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A14 gekauft, berichtet die IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH in einer Pressemitteilung. Innotech Solar plane, dort eine Fabrik zur Erneuerung und Aufbereitung von leistungsschwachen und fehlerhaften Solarzellen zu bauen.  In einer für 2010 vorgesehenen ersten Phase sollen zunächst rund 40 Millionen Euro investiert und rund 80 Arbeitsplätze geschaffen werden. Mittelfristig seien bis zu 160 zukunftsfähige Arbeitsplätze geplant.


Innotech Solar ist ein internationaler Anbieter von Hochleistungs-Photovoltaik-Modulen, die aufgrund verschiedener Innovationen auf Zellebene besonders ressourcenschonend und kostensparend seien, heißt es in der Pressemitteilung. Innotech Solar kaufe von renommierten Herstellern PV-Zellen, die nach Herstellung wegen Leistungsmängeln aussortiert wurden, und isoliere mithilfe modernster Lasertechnik minimal verunreinigte Stellen, die den Leistungsabfall verursachen. Innotech Solar hat seinen Hauptsitz und Produktionsstandort im norwegischen Narwik. Neben München als Sitz des weltweiten Vertriebs betreibt das Unternehmen Niederlassungen in Oslo, Zürich und Shanghai.


Wirtschaftsminister Dr. Haseloff und Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados begrüßen erste Ansiedlung im neuen Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A 14

Wirtschaftsminister Dr. Haseloff begrüßt diese inzwischen sechste norwegische Investition in Sachsen-Anhalt nachdrücklich: "Ich freue mich nicht nur über diese für Halle wichtige Investition. Ich freue mich auch, dass sich unsere Strategie, an exponierten Standorten die Planung und Erschließung großflächiger Industriegebiete voranzutreiben, als richtig erweist. Das rund 300 Hektar große Industriegebiet an der A 14 zeichnet sich durch seine hervorragende Anbindung an das zentrale Autobahnnetz sowie durch seine Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle und das Stadtzentrum Halle aus. Er ist ein Premium-Standort für Sachsen-Anhalt. Unter 30 Standorten weltweit und auch im Wettbewerb mit zwei anderen Bundesländern hat sich genau diese Fläche als die Beste erwiesen. Das spricht für sich."

Der jetzt erzielte Erfolg zeige, wie wichtig ein vorausschauendes Flächenmanagement für Industrieansiedlungen sei. Haseloff dankte ausdrücklich der Stadt Halle, dass sie an diesem Standort festgehalten, ihn vermarktungsfähig erschlossen hat und weiter entwickeln wird. "Der Ansiedlung des Unternehmens ging ein Jahr intensive und konzentrierte Betreuung durch das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt, die IMG und der Stadt Halle voraus", so Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados.

Die hervorragenden Kooperationsmöglichkeiten im Forschungs- und Entwicklungsbereich, die sehr gut ausgebaute Infrastruktur und Logistik, die Qualität des Flächenangebots und die Projektbetreuung durch Akteure von Land und Stadt hätten den Ausschlag für die Standortentscheidung des Unternehmens gegeben. "Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass die Landesregierung uns geholfen hat, diesen hervorragenden Standort zu entwickeln und wir sind sicher, dass dieser Ansiedlung weitere folgen werden", so Szabados.


10.02.2010   Quelle: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ITS Innotech Solar,
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SolarWorld erneut Testsieger: Photovoltaik-Module erreichen höchste Ertragsdaten im internationalen Wettbewerbsvergleich

SolarWorld-Chef Asbeck freut sich über Testsieg und warnt vor massiven Kürzungen der Einspeisevergütung.
SolarWorld-Chef Asbeck freut sich über
Testsieg und warnt vor massiven Kürzungen
der Einspeisevergütung.

Die SolarWorld AG ist erneut Testsieger der aktuellen Qualitätsstudie der Fachzeitschrift Photon, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auch in dem Langzeittest 2009 hätten die Photovoltaik-Module der SolarWorld mehr Solarstrom erzeugt als alle Wettbewerbsprodukte. Im Vergleich zu den übrigen Modulen sei der Stromertrag der SolarWorld-Module bis zu zwölf Prozent besser.  Weltweit führe ausschließlich Photon Ertragstests unter wissenschaftlichen Bedingungen durch. Der Test biete somit Kunden, die sich zwischen 3.000 auf dem Markt befindlichen Modultypen entscheiden müssen, eine valide Entscheidungshilfe, heißt es in der Pressemitteilung.




Voll automatisierte und integrierte Produktion sichert maximale Qualität

"Die Testergebnisse unterstreichen nachdrücklich unsere Spitzenposition im internationalen Markt", sagt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir sehen uns hiermit in unserer Strategie bestätigt, an Standorten mit höchsten Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards zu produzieren – ein Garant für Top-Qualität made by SolarWorld." Die voll automatisierte und komplett integrierte Produktion der SolarWorld AG sichere die maximale Qualität der Hochleistungsmodule. Das Vertrauen in seine Produkte gebe der Konzern seit 2010 an seine Kunden in Form der einzigartigen linearen Leistungsgarantie weiter.


Kürzungsvorschläge des Bundesumweltministeriums gefährden deutsche Solar-Branche

Der Konzern setzt sich für Deutschland als Standort der Solar-Industrie ein. In Anbetracht der Kürzungsvorschläge des Bundesumweltministeriums hinsichtlich der Einspeisetarife für Solarstrom und in der daraus folgenden Investitionsunsicherheit der Kunden sieht der Konzern die deutsche Solar-Branche gefährdet. "Drei massive Kürzungen verkraftet die Solar-Branche nicht", betont Asbeck. "Wir dürfen die stabile und moderne Brücke zu den Erneuerbaren Energien nicht einreißen."

10.02.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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"Unverantwortliche Kürzungen" - SPD will Anhörung zur Photovoltaik-Förderung im Umweltausschuss

"Die widersinnige Politik der Regierungskoalition zeigt sich nun auch im Umgang mit den erneuerbaren Energien", erklärten der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, und der zuständige Berichterstatter Dirk Becker in einer Pressemitteilung. "Einerseits treibt der Bundesumweltminister Röttgen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken voran, andererseits plädiert er für eine zügige Umstellung auf regenerative Energiequellen. Nun will er die Solarenergie als einen tragenden Pfeiler einer zukunftsträchtigen Energieversorgung wiederum durch dramatische Einschnitte belasten", so die SPD-Politiker.  Keinesfalls jedoch dürfe der sich entwickelnden Branche durch eine übertriebene Kürzung der Förderung jetzt der Boden unter den Füßen weggerissen werden.



16%-Kürzung ein "Schlag ins Gesicht der Photovoltaik-Industrie, der mittelständischen Betriebe und des Handwerks"

"Die von der Koalition angekündigte Kürzung um 16 Prozent bezogen auf die Förderung von Solarstromanlangen auf Dächern ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur der Photovoltaik-Industrie in Deutschland, sondern auch und besonders für mittelständische Betriebe und das Handwerk, denen ein dramatischer Auftragseinbruch droht", heißt es in der Pressemitteilung. Es bedürfe dringend einer Justierung des Koalitionsvorhabens für eine gerechte Steuerung der Förderung mit Augenmaß, so die SPD-Sprecher.



Hochwertige Ackerflächen sollen durch eine Klarstellung im Erneuerbare-Energien-Gesetz geschützt werden

Die Pläne der CSU, die Vergütungssätze für Photovoltaik-Freilandanlagen auf Ackerflächen vollständig zu kappen, hätten nicht nur unabsehbare Konsequenzen für den gesamten Markt, sondern auch für die Planungshoheit der Kommunen zur Folge, kritisiert die SPD. "Anstelle den Zubau über die Degression zu regeln, womit ein Zusammenbruch des Freiflächenmarktes riskiert würde, sollten hochwertige Ackerflächen durch eine Klarstellung im Erneuerbare-Energien-Gesetz geschützt werden. Die Planungshoheit der Kommunen bei der Vergabe von Freiflächen darf dabei nicht angetastet werden", fordern Miersch und Becker. Die SPD werde zu dem gesamten Themenkomplex eine Anhörung im zuständigen Ausschuss beantragen. "Wir stehen für eine Anpassung der Förderung erst nach eingehender Auseinandersetzung mit dem bisher nicht zugänglich gemachten Datenmaterial, das der Bundesumweltminister als Berechnungsgrundlage für seinen Vorschlag verwendet hat", so SPD-Sprecher.


SPD kündigt Widerstand gegen Kürzungen und für die Erhaltung der betroffenen Arbeitsplätze an

Die Koalition müsse mit dem Widerstand der Betroffenen vor Ort rechnen. "Mit unseren Partnern in den Kommunen, Vertretern der Solarindustrie und dem Handwerk wird die SPD in den Wahlkreisen für eine gerechte und verträgliche Kürzung der Förderung eintreten. Die SPD wird sich mit Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Erneuerbare Energien für eine nachhaltige Energiepolitik stark machen und für die Erhaltung der von den angekündigten Kürzungen betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland kämpfen.

10.02.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarpark Ahorn: Spatenstich für 11 MW-Photovoltaik-Kraftwerk; weiteres Freiflächen-Solarkraftwerk im Bau

Spatenstich für den Solarpark Ahorn
Spatenstich für den Solarpark Ahorn

Nachdem die Detailplanungen für den Solarpark Ahorn abgeschlossen waren, hatte zuletzt auch das Wetter für Verzögerungen bei der Bauvorbereitung gesorgt, berichtet die Crailsheimer ingenia AG in einer Pressemitteilung. Nun konnten die Projektbeteiligten mit einem symbolischen Spatenstich ihr Projekt offiziell starten. Mit einer Photovoltaik-Nennleistung von rund elf Megawatt (MW) entstehe in unmittelbarer Nähe des Ortes Berolzheim im Main-Tauber-Kreis auf einer Fläche von 23 Hektar ein Photovoltaik-Park in einer Größenordnung, die gerade einmal von einem Dutzend weiterer Anlagen in Deutschland erreicht bzw. übertroffen werde, betont das Unternehmen. Rund 50.000 kristalline Solarmodule des Herstellers Q-Cells mit Sitz in Bitterfeld sollen für die Deckung des Strombedarfs von über 3.500 Familien sorgen, bei einer jährlichen CO2-Ersparnis von fast 10.000 Tonnen.   Die Solarzellen stammen sämtlich aus deutscher Produktion, ebenso die Wechselrichter und die Aufständerungssysteme der Anlage.



Hervorragende Unterstützung der lokalen Verwaltung

Die Gesamtkosten des Solarparks belaufen sich laut ingenia AG auf zirka 30 Millionen Euro. Die Projektentwicklung wurde von einem Team aus der Region rund um die ingenia AG geleistet und durch das Ingenieurbüro Prof. Dr. Klärle aus Weikersheim unterstützt sowie von der MCG-Gruppe weitergeführt. Diese habe als Projektentwickler und Investor mit ihren Partnern innerhalb der vergangenen drei Jahre mehr als 400 Millionen Euro in deutsche Photovoltaik-Projekte investiert und verfüge über exzellente Geschäftsbeziehungen mit deutschen Kreditinstituten. "Ohne die hervorragende Unterstützung der lokalen Verwaltung, allen voran Bürgermeister Elmar Haas der Gemeinde Ahorn, wäre es nicht möglich gewesen, die Bedürfnisse der vielen involvierten Parteien inhaltlich und zeitlich angemessen zu koordinieren", resümiert Holger Gerwin, Vorstand der ingenia AG, seine Erfahrungen.



Positiver Beitrag zum Wirtschafts- und Bioenergiestandort Hohenlohe-Odenwald-Tauber

"Ahorn hat vor allem in Zeiten sinkender landwirtschaftlicher Erträge Modellcharakter, denn die ingenia AG beplant prinzipiell nur minderwertige Ackerböden, ab ca. Bodenklasse 4. Zudem findet mit dem von uns eingesetzten Aufständerungssystem keinerlei
Versiegelung des Bodens statt. Dieser hochmoderne und ökologisch sinnvolle Strompark stellt somit nicht nur einen
positiven Beitrag zum Wirtschafts- und Bioenergiestandort Hohenlohe-Odenwald-Tauber dar, sondern ist auch ein gutes
Beispiel für die zukünftige Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland insgesamt", ergänzt ingenia-Vorstandskollege und Geschäftsführer der Ahorn Verwaltungs GmbH, Steffen Knödler.


Rechts- und Planungssicherheit sowie Bestandsschutz weiterhin wichtige Größen

Wenn voraussichtlich im Mai der Netzanschluss des zuständigen Energieversorgers EnBW Regional AG erfolgt, werde die Diskussion um eine weitere Senkung der Einspeisevergütungen für Solarstrom in vollem Gange sein, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir haben gezeigt, dass man trotz eines restriktiven und sich schnell ändernden Umfelds profitabel arbeiten und alle Parteien zu Gewinnern machen kann, solange Rechts- und Planungssicherheit sowie Bestandsschutz weiterhin Größen sind, auf die man sich verlassen kann", lobt Holger Gerwin die aktuellen Standortvorteile von Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg, nicht ohne dies auch als politischen Imperativ für die Zukunft verstanden wissen zu wollen.

10.02.2010   Quelle: ingenia AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ingenia AG,
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Schwarz-gelbe Koalition schließt Kompromiss zur Solar-Förderung

Die Bundesregierung hat sich nach Medienberichten auf einen ersten Mittelweg zur Solarstrom-Förderung verständigt. Demnach soll die Kürzung der Förderung für Solarstromanlagen auf Dächern erst ab dem 1. Juni 2010 erfolgen. Die Photovoltaik-Einspeisevergütung soll dafür jedoch in diesem Jahr um weitere 16 Prozent sinken. Vor allem die FDP wollte mehr Planungssicherheit für Solarstrom- Erzeuger haben, berichtet beispielsweise die ZEIT in ihrem Newsticker. Die umstrittene Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen habe noch nicht geklärt werden können. 
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte am 20.01.2010 angekündigt, die Vergütung für Solarstrom aus Dachanlagen außerplanmäßig zum 1. April um 15 Prozent senken zu wollen - zusätzlich zu der bereits erfolgten Kürzung zum 1. Januar 2010 um neun Prozent. Die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen soll nach den Röttgen-Plänen zum 1. Juli 2010 sogar um 25 Prozent gesenkt werden.

09.02.2010   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Top50-Solar ruft auf zur Unterstützung einer Petition zur Solarstrom-Vergütung an den Deutschen Bundestag

Anlässlich der geplanten einschneidenden Kürzungen der Photovoltaik-Vergütung hat der Gründer und Betreiber der "Top50-Solar", Dr. Martin Staffhorst, eine parteiübergreifende Eingabe an den Deutschen Bundestag eingereicht: Ziel der Petition ist es, ein kontinuierliches starkes Wachstum der Solarenergie zu ermöglichen und somit die Führungsrolle Deutschlands in einer der wichtigsten Zukunftsindustrien zu sichern und den weltweiten Klimaschutz voranzutreiben. 



Zur Unterstützung dieses Appells an den Deutschen Bundestag, und um eine maximale Wirkung in der Öffentlichkeit zu erreichen, bittet Top50-Solar, diese Petition mit zu unterzeichnen und Informationen zur Petition an möglichst viele Unterstützer der erneuerbaren Energien zur Mitzeichnung weiterleiten, um dem gemeinsamen Anliegen weiteren Nachdruck zu verleihen. Der Wortlaut der Petition ist veröffentlicht auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages unter
epetitionen.bundestag.de

09.02.2010   Quelle: Top50-Solar; Dr.-Ing. Martin Staffhorst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Top50-Solar,
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Neue Photovoltaik-Zubauzahlen: Bundesnetzagentur meldet 2,3 GW bis November 2009

EuPD Research sieht starkes Wachstum von Photovoltaik-Anlagen in der Landwirtschaft.
EuPD Research sieht starkes Wachstum von
Photovoltaik-Anlagen in der Landwirtschaft.

In Deutschland ist die Bundesnetzagentur mit der Erfassung von Zubauzahlen für Solarstrom-Installationen beauftragt. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009 meldet die Agentur jetzt einen Zubau von 2,3 Gigawatt (GW). Die Daten für Dezember sollen Anfang März veröffentlicht werden. Die jährlichen Zubauzahlen für Solarstromanlagen sind für die Photovoltaik-Branche der Gradmesser für die Stärke des heimischen Absatzmarktes und eine Referenz für die Zugkraft der politischen Förderinstrumente im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Entsprechend aufmerksam verfolge die Branche die Meldungen der Agentur, berichten die Marktbeobachter von EuPD Research in einer Pressemitteilung.   Anfang des Jahres seien aus unterschiedlichen Kreisen bereits geschätzte Marktzahlen veröffentlicht worden. Dabei reichten die vorläufigen Angaben von knapp unter drei Gigawatt (GW) bis über vier GW. Diese vermeintlich hohen Zubauten lösten kurz nach ihrer Veröffentlichung eine neuerliche Diskussion um die Photovoltaik-Förderung aus und führten zur aktuellen Diskussion um die weitere Absenkung der Solarstrom-Einspeisetarife. Aktuell entscheiden die politischen Gremien in Berlin über die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium und deren Umsetzung.


EuPD Research: Angaben zur Größe des heimischen Marktes folgen auch politischen Zielen

Sicher sei, dass sich der heimische Absatzmarkt im vergangenen Jahr deutlich stärker entwickelt habe als bislang angenommen und 2009 mehr Solar-Leistung in Deutschland installiert wurden als viele Marktbeobachter zuvor vermutet hatten, betont EuPD Research. Gründe dafür sehen die Experten von EuPD Research, dem führenden Marktforscher im Bereich der erneuerbaren Energien, zum einen in den guten Rahmenbedingungen für den Einsatz von Solarstromanlagen in Deutschland, zum anderen im Zusammenbruch wichtiger ausländischer Absatzmärkte. Dabei folgten die Spekulationen über die Zubauzahlen häufig auch einem politischen Ziel. Kritiker der Solarförderung führten vornehmlich sehr hohe Zubauten an, um damit die Sorge vor unkalkulierbaren Kosten zu schüren, so die Marktforscher.


Bundesnetzagentur soll mit einem Anlagenregister für Transparenz sorgen

Genau hier soll die Datenerhebung der Bundesnetzagentur für Klarheit sorgen. Seit dem 1. Januar 2009 sind alle Betreiber von Photovoltaik-Anlagen verpflichtet, Standort und Leistung der Solarstromanlagen bei der Agentur zu melden. Dies ist Voraussetzung für die anschließende Vergütung des eingespeisten Solarstroms durch den Netzbetreiber. Zwar seien in den aktuell gemeldeten Daten die Zubauten aus dem Dezember 2009 noch nicht erfasst, als verlässlicher Indikator für die Marktentwicklung könnten die Angaben der Bundesnetzagentur dennoch schon heute dienen, so EuPD Research. Die Daten für Dezember sollen von der Agentur im März vorgelegt werden.


EuPD Research analysiert: Starke Zunahme in der Landwirtschaft

In Ergänzung zu den Daten der Bundesnetzagentur führt EuPD Research ein eigenes Anlagenregister und wertet darin seit 2001 mehr als 450.000 Anlagen systematisch aus. "Nach unseren Analysen zeigt sich, dass im letzten Jahr besonders der Markt für kleine Aufdachanlagen bis 10 kW - also das klassische Segment für Installationen auf Ein- und Zweifamilienhäuser - besonders konstant war. Gleichzeitig zeigt sich, wie von unseren Analysten prognostiziert, eine starke Zunahme bei mittleren Anlagengrößen, etwa im landwirtschaftlichen Segment und bei den Großanlagen", erklärt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research. Bezogen auf die Bundesländer zeige sich bei den von EuPD Research analysierten Regionalclustern, dass 2009 besonders in Brandenburg und Schleswig Holstein viele neue, vor allem aber große Anlagen hinzugekommen sind.

09.02.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Großbritannien führt Einspeisevergütungen für regenerativ erzeugten Strom und Heizen mit erneuerbaren Energien ein

Großbritanniens Energie- minister Ed Miliband
Großbritanniens Energie-
minister Ed Miliband

Privatleute und Gemeinden in Großbritannien, die kleine Photovoltaik- oder Windkraftanlagen installieren, können ab April Vergütungen für den CO2-armen Strom einfordern, den sie produzieren. Das gaben der Stromversorger UK Energy und der britische Energie- und Klimaschutzminister Ed Miliband am 01.02.2010 bekannt. Die Einspeisevergütungen für Ökostrom sollen im April eingeführt werden, ein ähnliches Programm für regeneratives Heizen ist als Anreiz für CO2-arme Heiztechnik geplant. Die Vergütung für regeneratives Heizen (renewable heat incentive, RHI) wird weltweit erstmalig eingeführt. Die Programme sollen die Menge lokal produzierten grünen Stroms wesentlich erhöhen und auf diese Weise für mehr CO2-armen Elektrizität im Energiemix sorgen.   "Die Garantie, zusätzlich zur Stromersparnis auch noch Geld zu verdienen, wird ein Anreiz für Privatleute und Gemeinden sein, die auf ein CO2-armes Leben umsteigen wollen", sagte Minister Miliband. "Die Einspeisevergütung wird die Art und Weise ändern, wie sie über ihren künftigen Energiebedarf nachdenken, und die Amortisationszeit im Vergleich zu früher stark verkürzen. Sie wird auch die Perspektive vieler Branchen ändern, besonders von mittelständischen Herstellern und Installateuren von Anlagen zur Nutzung CO2-armer Technik."


Mit Solarmodulen über 1.000 Euro erwirtschaften; plus 160 Euro Stromersparnis
Ab 1. April erhalten Privatleute und Kommunen in Großbritannien, die Technik zur Erzeugung CO2-armen Stroms installieren, wie beispielsweise Photovoltaik-Module oder Windturbinen bis zu einer Leistung von 5 Megawatt (MW), eine Vergütung für den damit erzeugten Strom, auch wenn sie ihn selbst verbrauchen. Die Vergütung hängt ab von der jeweiligen Technologie und soll mit der Inflationsrate steigen. Noch mehr wird bezahlt, wenn der Strom in das Netz eingespeist wird. Diese Vergütungen kommen zu den Einsparungen hinzu, welche die Bürger erzielen, weil sie weniger Strom kaufen müssen. Das Programm gilt auch für Anlagen, die seit Juli 2009 bestellt wurden, als es angekündigt wurde. Eine typische, sachgerecht installierte Solarstromanlage mit einer Leistung von 2,5 Kilowatt (kW) könnte einem Hausbesitzer mehr als 1.000 Euro einbringen und die jährliche Stromrechnung um 160 Euro senken.


Neues Programm für regeneratives Heizen

Das britische Energieministerium gab auch Pläne bekannt für ein Förderprogramm für regeneratives Heizen. Es soll im April 2011 in Kraft treten und Vergütungen für Erdwärmepumpen, Biomasseheizungen und Luftwärmepumpen garantieren. So könnte der Einsatz einer Erdwärmepumpe in einem durchschnittlichen Doppelhaus mit geeigneter Dämmung mit jährlich über 1.100 Euro vergütet werden - und im Vergleich zu Heizöl zu einer zusätzlichen jährlichen Ersparnis von etwa 230 Euro führen.
Einzelheiten zur Vergütung werden im Haushalt 2010 veröffentlicht.
Weitere Informationen:


08.02.2010   Quelle: UnternehmensGrün e.V.; Bundesverband der grünen Wirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UnternehmensGrün e.V.,
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Geplante Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung: Landkreis sagt Photovoltaik-Projekt ab

In einem Offenen Brief an Thomas Bareiß (MdB), den neuen Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, berichtet Bernd Bodmer, Geschäftsführender Gesellschafter der relatio Unternehmensgruppe (Balingen) und CDU-Mitglied, über die Aufhebung einer Ausschreibung für ein Photovoltaik-Kraftwerk. Anlässlich eines Besuches bei relatio habe Bareiß die Meinung vertreten, dass 6 % Rendite bei Solarstromanlagen vollkommen ausreichten, da trotz der geplanten Senkung der Einspeisevergütung die Renditen immer noch deutlich über jenen der Bundesanleihen lägen, heißt es in dem Schreiben an den Unionspolitiker.  Bareiß erwarte durch die Senkung der Einspeisevergütung nicht, dass Investoren keine Solarstromanlagen mehr kaufen, zitiert relatio.


Änderung der Einspeisevergütung macht ausgeschriebene Photovoltaikanlage unwirtschaftlich

"Wie ich Ihnen in einer leider unbeantworteten E-Mail mitgeteilt habe, hatte ich am 05.02.2010 die Aufhebung einer Ausschreibung in meiner Tagespost. Wir hatten uns um diese von einem Landkreis ausgeschriebenen 275 kWp-Aufdach-Anlage bereits im Dezember beworben. Uns erschien das Projekt hochinteressant, da dies noch zusätzlich auf dem Dach einer Vergärungsanlage einer Deponie realisiert werden sollte", erläutert Bernd Bodmer. In der Begründung zur Aufhebung des Verfahrens werde vom Landkreis folgender schwer wiegender Grund angegeben: "Durch die geplante Änderung, im Energieeinspeisegestz (EEG) die Einspeisevergütung von Solarstrom auf Dächern zum 01.04.2010 um 15% zu reduzieren, wird die ausgeschriebene Photovoltaikanlage unwirtschaftlich", zitiert relatio PV aus einem Brief der Behörde. "Offensichtlich teilen unsere Parteifreunde aus diesem Landkreis Ihre Meinung über Rendite nicht. Ich bedaure natürlich, dass diese Anlage nicht gebaut wird, muss jedoch dem Landkreis zustimmen", resümiert Bodmer.

08.02.2010   Quelle: relatio PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar Europe fördert junge deutsche Solar-Unternehmen

Solarthermie- und Photovoltaikinnovationen werden jährlich mit dem Intersolar AWARD augezeichnet.
Solarthermie- und Photovoltaikinnovationen werden
jährlich mit dem Intersolar AWARD augezeichnet.

Die Intersolar Europe, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, unterstützt 2010 erneut die jüngsten und innovativsten Unternehmen der Branche: Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Messe den Innovationsstandort Deutschland und holt die Newcomer der Branche nach München. Die Intersolar Europe wird vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München stattfinden. Das Förderkonzept des BMWi soll jungen deutschen Firmen die Teilnahme an internationalen Leitmessen in Deutschland zu vergünstigten Bedingungen ermöglichen - wie zum Beispiel auf der Intersolar Europe.   Als Mitaussteller am Gemeinschaftsstand des BMWi auf der Intersolar Europe finden innovative deutsche Solarunternehmen eine Plattform, um ihre Produkte und ihr Know-how einem internationalen Publikum zu präsentieren. Das BMWi übernimmt dabei 80 Prozent der Kosten für Standmiete und Standaufbau. Auch die Veranstalter der Intersolar Europe, die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. (FWTM) beteiligen sich an den Kosten des Gemeinschaftsstands und stellen die Standfläche vergünstigt zur Verfügung. So wird auch den kleinsten Unternehmen der Solartechnikbranche ein professioneller Auftritt auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik ermöglicht.


Innovationen in Solarthermie und Photovoltaik

Insgesamt wird der Gemeinschaftsstand für die geförderten Unternehmen 416 Quadratmeter groß sein. Damit übertrifft er die Gesamtfläche des Vorjahrs um 35 Prozent. In diesem Jahr werden dann 17 hoch innovative Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi Platz finden und dort ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Teilnehmen dürfen deutsche Firmen, deren Fokus produkt- und verfahrensmäßige Neuentwicklungen oder Verbesserungen aus dem Bereich Solarthermie oder Photovoltaik sind. Sie müssen jünger als zehn Jahre alt sein, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro haben.

Teilnahmebedingungen am Förderprogramm können auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Bereich Wirtschaftsförderung eingesehen werden. Unternehmen, die am geförderten Gemeinschaftstand auf der Intersolar Europe in München teilnehmen wollen, können sich jederzeit an die Solar Promotion wenden.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

08.02.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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USA: Solar-Industrie lobt Finanzplanung der Regierung für das Haushaltsjahr 2011

Rhone Resch, Präsident und Vorstand des US-Solarindus- trieverbandes SEIA
Rhone Resch, Präsident und
Vorstand des US-Solarindus-
trieverbandes SEIA

Rhone Resch, Präsident und Vorstand des US-Solarindustrieverbandes SEIA (Solar Energy Industries Association; Washington, D.C.), begrüßt die Budgetplanung der Obama-Regierung für das Solarenergieprogramm des Energieministeriums im Haushaltsjahr 2011. Die Finanzplanung zeige den Einsatz der Regierung für ein fortlaufendes Wachstum der Solarindustrie, da diese helfe, die Bevölkerung im Land wieder ins Arbeitsleben zu bringen, besonders in Gebieten wie beispielsweise Amerikas Produktionszentren, die von der Rezession besonders hart betroffen seien. Als Ergebnis des US-Konjunkturprogramms habe sich das Wachstum der Solar-Installationen um 40% fortgesetzt und 2009 rund 20.000 Arbeitsplätze geschaffen, was einmal mehr zeige, dass Solarenergie eine der besten Investitionsmöglichkeiten sei, so Rhone Resch in einer Pressemitteilung. Mit einer Steigerung der Ausgaben für Solarenergie um 22% im Vergleich zum Vorjahr werde die Budgetplanung für 2011 die Möglichkeiten der Industrie entscheidend ausweiten, Technologien voranzubringen, die Arbeitsplätze schaffen und wirtschaftliche Chancen eröffnen. 



Förderung von Forschung und Entwicklung besonders wichtig

Laut Resch habe es erst kürzlich ein gutes Beispiel für die Bedeutung der Förderung von Forschung und Entwicklung für Solartechnologien und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen gegeben: Die ersten kommerziellen Dish-Stirling-Anlagen in Arizona, die im Rahmen einer Forschungskooperation mit dem Sandia National Laboratory in New Mexico entwickelt wurden. "Wir freuen uns, mit Kongress und Regierung zusammenarbeiten zu können, um die führende Position der USA in der High-Tech-Forschung und –Entwicklung zu stärken. Genau wie Präsident Obama letzte Woche in seiner Rede zur Lage der Nation gesagt hat, werden wir uns nicht mit einem 'zweiten Platz' zufrieden geben, wenn es gilt, dass unsere Wirtschaft eine führende Rollen in Sachen saubere Energie spielt", erklärt Rhone Resch. Der SEIA-Präsident listete in seiner Mitteilung einige Eckpunkte der Finanzplanung der Obama-Regierung für 2011 auf.



Budget des US-Energieministeriums im Haushaltsjahr 2011 für Solarenergie

Die Solar-Programme umfassen 302,4 Millionen US-Dollar, 22 % mehr als 2010. Darin enthalten sind beispielsweise Ausgaben für eine erweiterte Photovoltaik-Produktion, für die Wärmespeicher-Forschung und ein neues Testprogramm für solarthermische Kraftwerke.


Das Solar-Programm des US-Energieministeriums:

152 Millionen US-Dollar für Photovoltaik (ursprünglich 128,5 Millionen US-Dollar)

98,2 Millionen US-Dollar für solarthermische Kraftwerke (50 Millionen US-Dollar gehen an ein Testprogramm; ursprünglich 49,7 Millionen Dollar)

30,7 Millionen US-Dollar für die Systemintegration (ursprünglich 23,3 Millionen US-Dollar)

21,5 Millionen US-Dollar für die Marktentwicklung (ursprünglich 23,5 Millionen US-Dollar)


Förderung der Produktion:

5 Milliarden US-Dollar Steuergutschriften für fortschrittliche Energiegewinnung (nicht nur für Solarenergie)

Gebäudetechnik-Programm des US-Energieministeriums:

7,3 Millionen für solares Heizen und Kühlen


Budget des US-Innenministeriums für das Haushaltsjahr 2011:

73 Millionen US-Dollar Gesamtinvestition in erneuerbare Energien.

08.02.2010   Quelle: SEIA - Solar Energy Industries Association   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEIA,
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Das Eis brechen: Start der europäischen Technologieplattform für regeneratives Heizen und Kühlen

Erstmalig wird am 23. und 24. Februar 2010 die gesamte europäische Industrie und Forschungsgemeinschaft aus den Bereichen Biomasse, Geothermie und Solarthermie in Bilbao anlässlich der ersten Jahreskonferenz der europäischen Technologieplattform für regeneratives Heizen und Kühlen zusammenkommen. Die Teilnehmer der Konferenz der "European Technology Platform on Renewable Heating and Cooling" (RHC) wollen eine gemeinsame Vision des Forschungsbedarfs und des enormen wirtschaftlichen Potenzials dieser Branche ausarbeiten.   Erst mit den EU-Richtlinien für erneuerbare Energiequellen seien Heizen und Kühlen neben Transport und Stromproduktion als dritter Pfeiler des Energiebedarfs identifiziert worden. Dieser "schlafende Riese" könne die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs decken, betont die RHC.



RHC-Plattform will Technologie-Prioritäten setzen

Nach dem Erfolg der strategischen Forschungsagenda zur Solarthermie im Dezember 2008 hat die Europäische Kommission die Branchen für erneuerbares Heizen und Kühlen ermutigt, ihre Kräfte auf einer gemeinsamen Technologieplattform zu bündeln. Ergebnis dieser gemeinsamen Bemühungen ist die Schaffung der europäischen Technologieplattform zur regenerativen Heizung und Kühlung (RHC-Plattform). Diese soll die Anforderungen an Forschung und Entwicklung identifizieren und Prioritäten hinsichtlich der Technologien setzen. Ihre Vision soll ein Referenzdokument für europäische und nationale Behörden darstellen, wenn sie künftig Förderpolitik für diese Branchen betreiben.


Heizen und Kühlen machen etwa die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs aus

"Bis vor Kurzem wurde dem erneuerbaren Heizen und Kühlen wenig Aufmerksamkeit von Seiten der Politik geschenkt, und in den meisten EU-Mitgliedsstaaten wird dieser Sektor bisher noch nicht unterstützt", sagt Gerhard Stryi-Hipp, Präsident der RHC-Plattform. "Das ist besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass Heizen und Kühlen etwa die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs ausmachen."

Durch ihre Teilnahme an der Ausarbeitung dieser gemeinsamen Vision für erneuerbares Heizen und Kühlen sollen Forscher und Entwickler wertvolle Einblicke in führende Technologien gewinnen und eine einmalige Gelegenheit nutzen, um die Entwicklung der F&E zu beeinflussen. Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft des spanischen Präsidenten statt und wird vom spanischen Wissenschaftsministerium, dem baskischen Energierat (EVE) und der spanischen Vereinigung erneuerbarer Energieproduzenten (APPA) unterstützt.

Weitere Informationen unter: http://www.rhc-platform.org

08.02.2010   Quelle: European Technology Platform on Renewable Heating and Cooling   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Europäische Technologieplattform für regeneratives Heizen und Kühlen,
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Baslers in-line-Inspektionsgeräte sichern Qualität von Sunfilm-Solarmodulen

PV-Modulinspektion
PV-Modulinspektion

Der Photovoltaik-Hersteller Sunfilm hat drei Inspektionsgeräte von Basler Vision Technologies (Ahrensburg) in seine Applied Materials "SunFab"-Dünnschicht-Produktionslinie integriert. Sunfilm überprüfe nicht nur das eingehende Material, sondern habe ferner zwei weitere Testschritte eingeführt, um höchstwertige Photovoltaik-Module anbieten zu können, berichtet Basler in einer Pressemitteilung. Neben einer Glasinspektionsanlage verwende Sunfilm auch Basler Sensic-Inspektionsgeräte, um beste Qualität sowohl bei der Halbleiterbeschichtung auf den Dünnschicht-Modulen als auch beim Endprodukt nach abgeschlossenem Laminierungsprozess sicherzustellen.  Diese 100%ige Qualitätskontrolle vor und nach relevanten Prozessschritten gehe über den Ansatz anderer PV-Modul-Hersteller hinaus und sichere Sunfilm einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heißt es in der Pressemitteilung.



Inspektionsgeräte von Basler speziell für die Dünnschicht-Industrie angepasst und optimiert

Alle drei Basler Sensic-Inspektionssysteme sind "in-line"-Systeme. Sie seien in kürzester Zeit bei minimalem Nutzungsausfall installiert und in Betrieb genommen worden. Dadurch sei die Serienproduktion in der SunFab-Linie von Sunfilm während des gesamten Integrationsprozesses nicht unterbrochen worden. Der Datenaustausch zwischen dem Fabrik-Automatisierungs-System der SunFab und dem Inspektionssystem von Basler erfolge nach dem Standard-Industrie-Protokoll SECS/GEM. Dieses Protokoll gewährleistee einen Online-Datenaustausch in Echtzeit.

"Sunfilm zeigt erneut seinen technologischen Vorsprung und setzt auf stetige Innovation und hochmoderne Prozesskontrolle mit Hilfe der neuesten Generation von Inspektionsgeräten, die zusammen mit Basler entwickelt wurden", betont Dr. Wilhelm Stein, Chefingenieur bei Sunfilm.

Sunfilm ist der erste Kunde von Applied Materials, der Dünnschicht-Silizium-Solarmodule in Tandem Junction-Technologie verwendet. Mit dieser Technologie wird ein größerer Teil des Solar-Spektrums nutzbar, wodurch sich im Vergleich zu amorphen Silizium-Dünnschicht-Solar-Modulen höhere Modul-Wirkungsgrade ergeben.



Dünnschicht-Inspektionslösungen zur Glas-Inspektion, CVD-Beschichtungskontrolle und Endinspektion

Lösungen zur Glasinspektion von Basler sind verfügbar für die Wareneingangskontrolle (unbeschichtet oder mit TCO-Beschichtung) und zur Überwachung von Säuberungsabläufen, die während der Produktion durchgeführt werden. Die Inspektionslösung ist speziell für die zuverlässige Erkennung und Klassifizierung von Fehlern und Unreinheiten auf der Oberfläche konstruiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erkennung von Fehlern an Kanten, die zu Glasbruch und erheblichen Ausfallzeiten führen können.

Die Inspektionsanlage für CVD-Beschichtungen ist zur Qualitätskontrolle von Halbleiterbeschichtungen auf Dünnschicht-Modulen entworfen. Mit dieser Anlage kann nicht nur die Zahl, sondern auch die Verteilung von Löchern in der Beschichtung ermittelt werden. Löcher innerhalb der photoaktiven Schicht vermindern die Effizienz der Solarzellen, indem sie Kurzschlüsse verursachen. Störungen oder Verunreinigungen während des Beschichtungsprozesses werden so früh wie möglich detektiert. Dadurch ist die Basis für weitere Optimierungen während der Produktion gelegt. Die gleiche Inspektionsanlage kann, der Laserstrukturierung nachgelagert, auch zusätzliche Qualitäts-Kontrollen der Zellstruktur übernehmen.

Eine weitere Inspektionslösung aus der Basler Sensic-Dünnschicht-Familie ist die "Final Inspection", die für die Kontrolle nach dem Laminierungsprozess entwickelt wurde. Mit dieser Anlage wird im Randbereich und im photoaktiven Bereich auf Lufteinschlüsse, Kratzer und Delaminationen getestet. Darüber hinaus werden das Vorhandensein und die Lage der Busbars überprüft. Lufteinschlüsse in der Laminierung am Rande von Solarmodulen begünstigen das Eindringen von Feuchtigkeit, die sich unmittelbar nachteilig auf Qualität und Lebensdauer der Module auswirken kann.

Basler Sensic-Dünnschicht-Inspektionslösungen unterstützen die Hersteller in der Dünnschicht-Solarindustrie dabei, die unterschiedlichen Abläufe in ihrem Produktionsprozess zu verbessern, Modulbruch-Raten zu verringern und systematisch die Qualität ihrer Dünnschicht-Module zu verbessern sowie die Herstellungskosten zu senken. Geringe Herstellungskosten führen schließlich zu einer schnellen Amortisation.

08.02.2010   Quelle: Basler AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Basler AG,
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Photovoltaik: Canadian Solar und Fire Energy schließen Modullieferungsvertrag über 60 MW

Der Solarmodulhersteller Canadian Solar (Ontario, Kanada) gab am 04.02.2010 den Abschluss eines Vertriebsabkommens mit dem international aktiven Photovoltaik-Systemintegrator Fire Energy Group bekannt. Für das laufende Jahr sei ein Auftragsvolumen von 60 Megawatt (MW) vereinbart worden. Die Auslieferung der Module habe bereits im Januar begonnen, berichtet Canadian Solar in einer Pressemitteilung.   "Die Zusammenarbeit ist ein bedeutender Schritt, mit dem wir die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser erfüllen können. Mit dem Abkommen sichern wir uns die hochqualitativen Solarmodule von Canadian Solar, einem der weltweit angesehensten und bewährtesten Hersteller. Wir sehen darin eine Win-Win-Kooperation, bei der wir gemeinsam mit unserem neuen Partner wachsen können. Unsere gemeinsame Philosophie lautet, den besten Service und die höchste Qualität zu einem vernünftigen Preis anzubieten", so John Liu, Vorsitzender und Vorstand der Fire Energy Group.


Zielmärkte: Deutschland, Italien, Tschechien, Marokko, China und die USA

Die Fire Energy Group ist ein Photovoltaik-Systemintegrator, der sowohl Projektmanagement als auch Vertriebsdienstleistungen anbietet. Mittels seiner globalen Reichweite sei die Fire Energy Group optimal aufgestellt, um den Absatz der PV-Module von Canadian Solar in Deutschland, Italien, Tschechien, Marokko sowie in China und den USA zu fördern, betont Canadian Solar in der Pressemitteilung. "Auch wir freuen uns sehr über den Vertragsabschluss mit Fire Energy. Unsere führende Position und unsere Qualitäts- und Kostenvorteile versetzen uns in die Lage, mit den besten Partnern im jeweiligen Zielmarkt zusammenarbeiten zu können", erklärt Dr. Shawn Qu, Chairman und CEO von Canadian Solar. "So wie jetzt mit Fire Energy, einem der größten PV-Systemintegratoren in Europa, mit einem Auftragsvolumen von 60 MW.

07.02.2010   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Honda nimmt neue Solar-Wasserstoff-Tankstation in Betrieb

Solar-Wasserstoff-Tankstation
Solar-Wasserstoff-Tankstation

Honda hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Unternehmen den Prototyp einer neuen, mit Solarenergie betriebenen Wasserstoff-Tankstation am Forschungs- und Entwicklungszentrum von Honda Los Angeles in Betrieb genommen habe. Die Solar-Tankstation sei für den Heimgebrauch zur Betankung von Brennstoffzellen-Autos über Nacht konzipiert. Entworfen als integrierte Einheit, die in die Garage passe, sei die neue Generation der Solar-Wasserstoff-Tankstation deutlich kleiner, könne aber während eines 8-stündigen Über–Nacht-Tankvorgangs genug Wasserstoff (0,5 kg) für das tägliche Pendeln mit einem Brennstoffzellen-Auto produzieren, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Das vorherige Modell der Solar-Tankstelle habe sowohl einen Elektrolyseur als auch eine separate Kompressor-Einheit benötigt, um Hochdruck-Wasserstoff herzustellen. Der Kompressor sei die teuerste und größte Komponente gewesen und habe den Wirkungsgrad des Systems verringert. Durch die Konstruktion eines neuen Hochdruck-Differenzialelektrolyseurs sei es nun möglich geworden, den Kompressor komplett wegfallen zu lassen. Dies sei eine Weltneuheit bei einem System für den Heimgebrauch, betont Honda.   Diese Errungenschaft erlaube zudem eine Verringerung der Größe anderer Schlüsselkomponenten, was die Station zum weltweit kompaktesten System mache, während die Effizienz - verglichen mit dem Vorgängermodell - in Simulationen um mehr als 25% verbessert worden sei.




Genug Wasserstoff für durchschnittliche Fahrdistanzen

Kompatibel mit einem "Smart Grid"-Energiesystem ermögliche die Solar-Wasserstoff-Tankstation dem Nutzer, sein Fahrzeug über Nacht ohne einen Wasserstoff-Speicher aufzufüllen, was die CO2-Emissionen durch die Nutzung von günstigerem Niedriglast-Strom senke. Laut Honda kann die Station während der Spitzenlast-Zeiten am Tage erneuerbaren Strom in das Netz einspeisen und dem Nutzer so einen finanziellen Mehrwert verschaffen, während die Energiebilanz der Station ausgeglichen bleibe. Entworfen für den einfachen, nutzerfreundlichen Betrieb könne der Kunde durch die intuitive Systemgestaltung den Tankschlauch herausnehmen und ohne Schlauchverwicklungen wieder in die Station zurückstellen, so Honda in der Pressemitteilung. Konstruiert für eine 8-stündige Betankung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs über Nacht, liefere die Solar-Wasserstoff-Station genug Wasserstoff für durchschnittliche Fahrentfernungen und könne damit auch die Bedürfnisse von Pendlern befriedigen.




Solarstromanlage mit CIGS-Dünnschichtzellen von Honda Soltec

Wie das Vorgängersystem erfülle auch die Wasserstoffreinheit der neuen Station die höchsten SAE (J2719) und ISO (14687) Vorschriften, erklärt Honda in der Pressemitteilung. Installiert am Los Angeles Center von Honda R&D Americas nutze die neue Solar-Wasserstoff-Tankstation das Solarfeld (48 Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung 6 kW), welches auch das vorherige System versorgt habe. Die Photovoltaik-Anlage nutze Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS), die von der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Honda Soltec Co. Inc. produziert wurden. Laut Honda senken diese einzigartigen Solarzellen - verglichen mit herkömmlichen Solarzellen - den CO2-Ausstoß während der Produktion. Entworfen, um die Bedürfnisse künftiger Besitzer von Brennstoffzellen-Autos zu befriedigen, soll die Solar-Wasserstoff-Tankstation von Honda auch ein öffentliches Netz aus Wasserstoff-Schnelltankstationen ergänzen. Das "FCX Clarity"-Brennstoffzellenauto von Honda sei schnell zu betanken und biete eine Reichweite von 460 Kilometern basierend auf der europäischen Norm.

Eine Schlüsselstrategie bei der Konstruktion der Solar-Wasserstoff-Tankstation für die Heimnutzung sei gewesen, einen neuen Lebensstil mit einer praktischen, sauberen, energieeffizienten und nachhaltigen Betankung zu Hause zu schaffen. Hierfür sei auf den Bedarf bei der Wiederbetankungsinfrastruktur abgezielt worden, was eine weitere Verbreitung von Brennstoffzellen-Autos beschleunige, erklärt Honda in der Pressemitteilung. Die Kombination eines Brennstoffzellen-Autos und einer Solar-Wasserstoff-Tankstation könne bei der Etablierung einer Wasserstoff-Gesellschaft helfen, die auf erneuerbarer Energie basiere, was zu einer größeren Reduzierung der CO2-Emissionen und größerer Energienachhaltigkeit führe.

07.02.2010   Quelle: Honda R&D Americas, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Honda R&D Americas, Inc.,
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Photovoltaik: Sputnik bringt neuen Datenlogger MaxWeb xp mit integriertem Netzmanagement auf den Markt

Datenlogger MaxWeb xp
Datenlogger MaxWeb xp

Die Sputnik Engineering AG (Biel; Schweiz) hat im Dezember 2009 den internetbasierten Datenlogger MaxWeb xp auf den Markt gebracht. Wie sein Vorgänger MaxWeb zeichnet auch MaxWeb xp aktuelle Messwerte, Ertragsdaten und Ereignisse von Photovoltaik-Anlagen auf und übermittelt sie automatisch an das SolarMax-Webportal. Außerdem überwacht der Datenlogger den einwandfreien Anlagenbetrieb und sendet Fehlermeldungen an bis zu drei Empfänger per E-Mail oder SMS. Der neue Setup Wizard unterstützt bei der Konfiguration von MaxWeb xp. 



Fernsteuern für das Netzmanagement

MaxWeb erfüllt die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, die seit 2009 in Deutschland gelten. Sie verlangen, dass die Wirkleistung großer Photovoltaik-Anlagen vorübergehend vom Netzbetreiber reduziert werden kann. Der Zugriff auf die betroffenen Solarstromanlagen erfolgt im deutschen Netzgebiet in der Regel mit Funkrundsteuer-Signalen. Betroffen von den neuen Anforderungen sind seit Januar 2009 alle PV-Anlagen mit einer Anschlussleistung über 100 kW oder mit Netzanschlusspunkt im Mittelspannungsnetz.

Durch die Erweiterung des in MaxWeb xp integrierten Expansion Ports mit der Option MaxRemote werden zusätzliche, externe Schnittstellenwandler überflüssig. Ein übersichtliches Menü erlaubt eine freie Verknüpfung der Signale des Funkrundsteuer-Empfängers mit den nötigen Steuerbefehlen für die Wechselrichter. Die Konfiguration der Befehlsumsetzung auf MaxWeb xp ist passwortgeschützt auch via Internet möglich.

"Der Netzbetreiber gibt einen Wirkleistungs-Sollwert vor, den die angeschlossenen Anlagen innerhalb von 60 Sekunden umsetzen müssen", erklärt Michel Ryser, Assistent des Entwicklungsleiters bei Sputnik Engineering in Biel. "Zunächst senden die Energieversorger ein Funkrundsteuer-Signal an einen Funkrundsteuerempfänger. Dieser signalisiert dann mittels Relais digitale Signale, die der Datenlogger MaxWeb xp interpretiert und an sämtliche angeschlossene Wechselrichter schickt."


Kein zusätzlicher Schnittstellenwandler erforderlich

"Üblicherweise signalisiert der Netzbetreiber vier verschiedene Leistungsstufen", erläutert Ryser. "Bezogen auf die Nennleistung der Solaranlage sind das 100 Prozent, 60 Prozent, 30 Prozent und 0 Prozent. Während bei 100 Prozent alles bleibt, wie gehabt, schaltet sich die Anlage bei 0 Prozent ab. Kommt dagegen der Befehl 30 oder 60 Prozent, reduziert MaxRemote die Anlagenleistung entsprechend. Einen zusätzlichen Schnittstellenwandler, wie ihn viele andere Wechselrichterhersteller einsetzen, brauchen die SolarMax-Wechselrichter nicht. Das reduziert den Aufwand und senkt die Kosten."

Über das SolarMax-Webportal oder per E-Mail meldet der Datenlogger MaxWeb xp die Einspeiseleistung an den Netzbetreiber zurück. Sämtliche Vorgänge werden gespeichert und protokolliert, damit der Anlagenbetreiber die relevanten Ereignisse zurückverfolgen kann. MaxRemote ermögliche zudem, auch künftigen Anforderungen der Netzbetreiber nachzukommen, wie beispielsweise Befehle für die Einspeisung von Blindleistung an die angeschlossenen Wechselrichter zu übermitteln, so der Hersteller.

07.02.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Japan will rund 5 Millionen Euro für Photovoltaik-Kraftwerk in Marokko spenden

Um die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Marokko und Japan zu stärken, wurde am 25.01.2910 in Rabat (Marokko) ein Abkommen unterzeichnet, berichten die japanische Botschaft in Marokko und das marokkanische Energieministerium in einer Pressemitteilung. Gegenstand der Übereinkunft ist eine Spende Japans für ein Projekt zur Förderung der sauberen Energieproduktion mit Photovoltaik. Das Abkommen wurde im marokkanischen Energieministerium von Energieministerin Amina Benkhadra und der japanischen Botschafterin Haruko Hirose unterzeichnet.  Bau eines Solar-Kraftwerks in Assa Zag

Die Spende in Höhe von 640 Millionen Yen (5,2 Millionen Euro) soll den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) in Assa Zag finanzieren. Von dem Geld können Bauteile gekauft oder ihr Transport nach Marokko bezahlt werden, ebenso Ausbildungsmaßnahmen, technische Dienstleistungen und ein Projektmanager. Dieses werde das erste Solarkraftwerk in Marokko und das bisher größte Afrikas sein, heißt es in der Pressemitteilung. Es soll die Stromversorgung in der Region verbessern und 5.300 Haushalte, Behörden, Handwerker und Kleinunternehmen in der Provinz Assa-Zag versorgen, die an das Stromnetz angeschlossen sind.

An der feierlichen Unterzeichnung des Vertrags nahmen teil: Mohammed Yahyia Zniber, Generalsekretär des Energieministeriums; Ali Fassi Fihri, Generaldirektor der nationalen Strombehörde (Office National de l’Electricité, ONE); Mustapha Bakkoury, Präsident der marokkanischen Solarstrom-Agentur (Moroccan Agency for Solar Energy, MASEN); Ahmed Hajji, Wirtschaftsförderer der südlichen Provinzen Marokkos; und Takemishi KOBAYASHI, Vertreter der japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit.

06.02.2010   Quelle: Japanische Botschaft Marokko, Energieministerium Marokko   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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New York: Gouverneur Paterson präsentiert historisches Solarenergie-Projekt

New Yorks Gouverneur Paterson kündigte eine 100 MW-Solar-Initiative an
New Yorks Gouverneur Paterson kündigte eine
100 MW-Solar-Initiative an

David A. Paterson, Gouverneur des US-Bundesstaates New York, stellte am 27.01.2010 ein bahnbrechendes Projekt zur Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen vor, das die installierte Photovoltaik-Leistung von New York mehr als verfünffachen soll. Die Initiative soll außerdem die Entwicklung von Solartechnologien vorantreiben, die Wirtschaft mit neuen "grünen" Arbeitsplätzen ankurbeln und das gesellschaftliche Bemühen um mehr Nachhaltigkeit unterstützen.   Laut Pressemitteilung sucht die New York Power Authority (NYPA) im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung Partnerunternehmen, die Solarstrom-Dachanlagen und bodenmontierte Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von bis zu 100 Megawatt (MW) bauen wollen. Die Anlagen sollen vorwiegend an Schulen, Hochschulen und Universitäten sowie an Gebäuden staatlicher Einrichtungen, kommunaler Stromversorgungsunternehmen und ländlicher Stromkooperativen installiert werden.



Solar-Projekt soll 15.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen

Die Solar-Kraftwerke sollen gemeinsam genügend sauberen Strom für ungefähr 15.000 durchschnittliche Haushalte liefern und die Treibhausgas-Emissionen um jährlich rund 45.000 Tonnen senken. Das Projekt sei das größte Solarenergie-Programm in der Geschichte des Bundesstaates, heißt es in der Pressemitteilung. "Eine nachhaltige Zukunft für New York erfordert mutige Initiativen, mit denen vermehrt saubere Energie gewonnen wird", sagte Gouverneur Paterson. "Das Projekt der New York Power Authority ist im Einklang mit dem 'Energy Plan', der eine ausgeweitete Energieproduktion in unserem Bundesstaat vorsieht. Gleichzeitig wird die Initiative das Wachstum in der Branche sauberer Energien fördern, Arbeitsplätze schaffen, unser Energieportfolio diversifizieren und unsere Energieunabhängigkeit vorantreiben".


Standorte für Photovoltaik-Anlagen gesucht

Zusätzlich zur Produktion sauberer Energie an einzelnen Standorten will die Initiative große, so genannte Community Solar-Projekte umsetzen, die an das Netz kommunaler Stromversorger und Energie-Kooperativen angeschlossen werden sollen. Statt ausschließlich zur Versorgung der jeweiligen Einrichtungen genutzt zu werden, soll der Solarstrom auch in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Power Authority ruft interessierte Entwickler zum Bau und Betrieb von Solarstromanlagen auf. Der erzeugte Strom sowie die anfallenden Umweltkredite sollen im Rahmen von über 20 Jahre gültigen Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements; PPA) an NYPA verkauft werden. Der Bau der Photovoltaikanlagen werde im Jahr 2010 beginnen und soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Richard M. Kessel, Präsident und Vorstand von NYPA, kommentiert: "Diese Initiative wird die Entwicklung der Solar-Branche ankurbeln und im ganzen Bundesstaat Arbeitsplätze schaffen. Sie wird helfen, unsere Energiequellen zu diversifizieren und die Aufnahme des Themas erneuerbare Energie in den Lehrplan unserer Schulen ermöglichen". NYPA betreut derzeit 50 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von 3 MW in New York, die sich im Bau oder in der Planungsphase befinden, heißt es in der Pressemitteilung.

06.02.2010   Quelle: state.ny.us   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: state.ny.us,
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Photovoltaik-Hersteller Yingli ist globaler Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010

Die Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China), Eigentümer der Marke Yingli Solar und einer der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Produzenten, ist das erste Unternehmen für erneuerbare Energie und die erste chinesische Firma, die Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft wird.   Wie zahlreiche andere Unternehmen sei Yingli Green Energy damit dem Ruf der FIFA gefolgt und trage dazu bei, dass die weltweit beliebteste Sportveranstaltung vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika nicht nur den Fußball hochleben lasse, sondern auch unserem Planeten Sorge trägt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Vertragsunterzeichnung in Peking

Die Zusammenarbeit wurde bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung und einer Medienkonferenz in Peking bekanntgegeben, bei der auch Videobotschaften vom FIFA-Sitz aus Zürich eingespielt wurden. Mit der Vereinbarung gehe Yingli Green Energy mit der FIFA eine umfassende Partnerschaft ein und stärke dank der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft sein weltweites strategisches Marketing.


Glückwünsche von FIFA-Präsident und FIFA-Generalsekretär

Bei seinen Glückwünschen an Yingli Green Energy betonte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter aus Zürich, dass die FIFA Yingli Green Energy insbesondere aufgrund seiner Leistungen im Bereich erneuerbare Energie und seines Umweltengagements ausgewählt habe. "Dies ist ein historischer Moment: Erstmals überhaupt ist ein chinesisches Unternehmen Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft", erklärte Blatter. "Ich freue mich überaus, dass Yingli unsere offizielle Kampagne der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 unterstützt, indem das Unternehmen für 20 Zentren für 2010 Solarmodule liefert und sich für unser 'Green Goal'-Konzept zugunsten des Umweltschutzes einsetzt. Ich möchte Liansheng Miao und seinem Team bei Yingli Green Energy für das Sponsoring und das Engagement zugunsten einer besseren Zukunft - unserer wichtigsten Aufgabe überhaupt - ganz herzlich danken."

"Ich bin sehr glücklich, erstmals einen international führenden Erneuerbare-Energien-Konzern und ein chinesisches Unternehmen im Kreis der FIFA-Familie willkommen zu heißen", betonte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. "Wir freuen uns, mithilfe des Fußballs gemeinsam nach Lösungen für eine grünere und sauberere Welt zu suchen."


Yingli-Präsident Miao: "Bessere und grünere Zukunft gestalten"

Liansheng Miao, Präsident und Geschäftsführer von Yingli Green Energy, kommentierte: "Als einer der führenden Solarproduzenten freuen wir uns, neben zahlreichen anderen erstklassigen Unternehmen internationaler Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft zu sein. Dank diesem Sponsoring ist Yingli Green Energy mit dem weltweit beliebtesten und populärsten Sport verbunden. Wir fühlen uns geehrt und werden alles daran setzen, mit unserem Wissen und der unwiderstehlichen Kraft des Fußballs gemeinsam mit der FIFA eine bessere und grünere Zukunft zu gestalten. Mit diesem Sponsoring antworten wir auch auf die weltweit stetig wachsende Nachfrage nach erneuerbarer Energie zur Förderung des Umweltschutzes. Wir sind stolz auf unsere Mission und unsere Bemühungen, die Solarenergie für die gesamte Menschheit zu einer nachhaltigen und kosteneffizienten Technologie zu machen."

Miao bekräftigte auch die Vision des Unternehmens für eine Welt, die aus sauberen und erneuerbaren Energiequellen versorgt wird. Zu diesem Zweck setze sich das Unternehmen für ein gesundes, sicheres und motivierendes Arbeitsumfeld für alle seine Mitarbeiter ein. Ende 2009 erhielt Yingli Green Energy das Zertifikat SA 8000 für sein langjähriges soziales Engagement, das die FIFA-Mission für eine bessere Zukunft perfekt ergänze.

06.02.2010   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundestagsvizepräsidentin Hasselfeldt (CSU): Korrektur der Photovoltaik-Einspeisevergütung nicht im Hau-Ruck-Verfahren, sondern mit Augenmaß

Gerda Hasselfeld: Änderung der Solarstrom-Vergütung zum 1.4. ist nicht zu halten
Gerda Hasselfeld: Änderung
der Solarstrom-Vergütung zum
1.4. ist nicht zu halten

Bei einem Besuch des Solar-Unternehmens Reisinger Sonnenstrom (Egenhofen; Bayern) informierte sich die Bundestags-Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (CSU) am 03.02.2010 über die aktuelle Situation in der Solar-Branche. Das Bekanntwerden einer kurzfristig geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. April 2010 hatte zuletzt für Verunsicherung in der gesamten Branche, bei Zulieferbetrieben und Kunden gesorgt. Vor Ort in Unterschweinbach konnte sich die Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der Geschäftsleitung, den Beschäftigen und deren Kooperationspartnern und Kunden ein Bild über mögliche Auswirkungen einer Kürzung der Förderung machen, berichtet Reisinger Sonnenstorm in einer Pressemitteilung.   Beim Rundgang über das Firmengelände begutachtete Hasselfeldt die umfangreichen Investitionen, die in der zukunftsträchtigen Branche bereits getätigt wurden. Weitere Investitionen und geplante Einstellungen jedoch "liegen erst einmal auf Eis", sagte Unternehmerin Christine Reisinger. Denn für die nachhaltige Entwicklung des mittelständischen Betriebs - die Sicherung bestehender Arbeitsplätze sowie die Einstellung neuer Fachkräfte - brauche es Planungssicherheit, die dem Betrieb und der gesamten Solarbranche kurzerhand entzogen wurde. Auch Verbraucher seien davon betroffen.



Hasselfeldt: Inhaltliche Überarbeitung des Gesetzesentwurfs könnte Reduzierung ab Juli oder September 2010 vorsehen


"Als Umweltminister Röttgen am 14. Januar die geplante Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bekannt gab, gingen in unserem Betrieb mehr als hundert Anrufe verunsicherter Kunden ein - allein diesem Tag", berichtete Christine Reisinger. Hasselfeldt zeigte Verständnis für die Argumente und Bedenken und bezeichnete die geplante Änderung als "Hau-Ruck-Verfahren". Zwar sei eine Korrektur des EEG zwingend nötig, diese müsse jedoch mit "Augenmaß" geschehen. Eine Umsetzung bis zum 01.04.2010 hält die Abgeordnete des Wahlkreises Fürstenfeldbruck für wenig realistisch und stellte eine inhaltliche Überarbeitung des Gesetzesentwurfs in Aussicht, der dann eine Reduzierung ab Juli oder September 2010 vorsehen könnte.


Auf einen Schlag Angebote in Höhe von zwölf Millionen Euro hinfällig

Markus Gschwandtner von der Raiffeisenbank Pfaffenhofen a. d. Glonn bestätigte, dass hier Handlungsbedarf bestehe. Eine Photovoltaik-Anlage beanspruche eine Planungsphase von bis zu sechs Monaten. Die plötzliche Kürzung der Vergütung sei eine Katastrophe für viele Anleger und Investoren. "Eine an sich runde Investition wird so auf einmal mit einem dicken Fragezeichen versehen", gab Gschwandtner zu bedenken. Viele Verträge seien bereits zum Ende des vergangenen Jahres geschlossen worden - auf der Grundlage des ursprünglich für das gesamte Jahr 2010 geltenden Vergütungssatzes, heißt es in der Pressemitteilung. Allein im Unternehmen Reisinger Sonnenstrom seien mit der Ankündigung aus dem Umweltministerium auf einen Schlag Angebote in Höhe von zwölf Millionen Euro hinfällig geworden. Wegen der anhaltend winterlichen Witterungsverhältnisse und möglichen Engpässen in der Materialbeschaffung, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie viele Anlagen noch rechtzeitig vor dem Stichtag installiert werden können. Dem Betrieb ist dadurch nach eigenen Angaben bereits jetzt ein betriebswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 125.000 Euro entstanden.



Gerda Hasselfeldt: Zusätzliche Senkung ist notwendig, da auch die gesellschaftliche Akzeptanz des EEG auf dem Spiel steht

Für die Montagearbeiten würden - je nach Witterung - nur wenige Wochen bleiben. Die Kunden und die Unternehmen mit der kurzfristigen Änderung derart unter Druck zu setzen, findet Christine Reisinger "unverantwortlich". Schließlich bestehe bei den derzeitigen Verhältnissen Lebensgefahr bei Dacharbeiten. "Die Pläne für die Gesetzesänderung kamen schnell, meines Erachtens zu schnell", räumte auch Gerda Hasselfeldt ein. Politisch bestehe jedoch akuter Handlungsbedarf. Zwar würden sich laut einer Forsa-Umfrage 71% der Bundesbürger für die Förderung der Solarenergie aussprechen, die wachsende Anzahl an geplanten Freiflächenanlagen, sinkende Modulpreise sowie hohe Renditen bei Großanlagen würden jedoch politische Maßnahmen erfordern. "Eine zusätzliche Senkung ist notwendig, da auch die gesellschaftliche Akzeptanz des EEG auf dem Spiel steht", erklärte die Abgeordnete.


Öffentliche Anhörung der Verbände geplant

Der bisherige Gesetzesentwurf aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sieht zusätzlich zur planmäßigen Senkung um 9 %, die bereits zum Jahreswechsel erfolgte, eine einmalige Reduzierung der Einspeisevergütung um weitere 15 % zum 1. April für Dachflächenanlagen und zum 1. Juli für Freiflächenanlagen vor. "Dieser Plan dürfte jedoch bereits vom Tisch sein", äußerte sich Hasselfeldt vorsichtig. Denn ursprünglich sollte der Entwurf schon am vergangenen Mittwoch im Bundeskabinett behandelt werden, damit der Beschluss im Bundestag noch im März hätte fallen können und die Umsetzung bis Anfang April überhaupt möglich gewesen wäre. Doch die Zweifel an dem übereilten Verfahren seien anscheinend zu groß gewesen. Ende Februar soll das Kabinett über den Gesetzesentwurf beraten und ihn anschließend in das parlamentarische Verfahren einbringen. Zudem sei eine öffentliche Anhörung der Verbände - insbesondere des Handwerks und der Solarbranche - geplant.


Auch Hartmut Haverland vom Modulhersteller Mitsubishi sieht eine Gefahr für Qualitätshersteller: "Von einer vorschnellen Reduzierung der Einspeisevergütung würden hauptsächlich chinesische Hersteller profitieren. Sie werden massiv vom Staat unterstützt und haben so einen klaren Wettbewerbsvorteil im verschärften Preiskampf", zitiert Reisinger Sonnenstrom in der Pressemitteilung. "Das Ansehen der gesamten Branche steht auf dem Spiel", befürchtet Christine Reisinger. Ein überarbeiteter Gesetzesentwurf könnte eine Reduzierung zum 01.07. oder gar erst zum 01.09.2010 vorsehen und den Unternehmen somit ausreichend Spielraum verschaffen. Auch das Problem der Mitnahmeeffekte sei bei einem späteren Termin für das Inkrafttreten der Gesetzesänderung durch die lange Vorlaufzeit für die Realisierung eines PV-Projektes äußerst gering, so Markus Gschwandtner.


Stärkere Differenzierung zwischen Dachflächen- und Freiflächenanlagen einerseits und kleineren und größeren Projekten andererseits erforderlich

"Es gilt eben, ein gesundes Mittelmaß zu finden", bestätigte Hasselfeldt. Eine automatische Anpassung der Einspeisevergütung abhängig vom jährlichen Zubau ist laut Hasselfeldt ohnehin die sinnvollere Lösung. "Das passt besser zur Marktwirtschaft", so die CSU-Politikerin. Alle Beteiligten der Diskussionsrunde waren sich einig: Auch wenn Änderungen am EEG nötig geworden sind, sei der aktuelle Gesetzesentwurf aus dem Umweltministerium überhastet. "Das geht nicht von heute auf morgen. Deshalb ist nach meinem Dafürhalten der erste April als Stichtag für die Änderung nicht zu halten", resümierte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Hasselfeldt sprach sich für eine stärkere Differenzierung zwischen Dachflächen- und Freiflächenanlagen einerseits und kleineren und größeren Projekten andererseits aus. "Man braucht eben auch Zeit, um zu diskutieren", sagte Gerda Hasselfeldt mit Blick auf die überstürzten Pläne. Gleichzeitig freute sie sich über den Dialog mit dem praxiserprobten Team von Reisinger Sonnenstrom und dessen Kooperationspartnern.

05.02.2010   Quelle: Reisinger Sonnenstrom   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reisinger Sonnenstrom,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau AG übernimmt Solar-Aktivitäten der OTB Group B.V.

Solarzellen-Beschichtungssystem DEPX von OTB Solar.
Solarzellen-Beschichtungssystem DEPX
von OTB Solar.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) übernimmt von der OTB Group B.V. (Eindhoven, Niederlande) 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaft OTB Solar B.V. (OTB), berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. Das Produktportfolio von OTB umfasse Anlagen und Technologien für die Solar-Industrie insbesondere Antireflexbeschichtungsanlagen und Turnkey-Produktionslinien zur Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen.  Zu den Kernkompetenzen von OTB zählten darüber hinaus Hochrate-PECVD-Beschichtungsverfahren und industrielle Tintenstrahldruck-Applikationen (Inkjet), die für die Herstellung neuer, hocheffizienter Solarzellen von Interesse sind. Alle Produkte von OTB basieren, wie auch die Produkte von Roth & Rau, auf der Inline-Fertigung. Durch die Akquisition erhöhe die Roth & Rau AG ihren Marktanteil als Equipmentanbieter für die kristalline Solartechnologie und im Turnkey-Geschäft. Darüber hinaus sichere sich das Unternehmen Zugriff auf neue wettbewerbsfähige Technologien und treibe somit den Ausbau seines Produktportfolios weiter voran.



Konsolidierungsprozess unter den Photovoltaik-Equipmentanbietern

"Die Produkte von OTB ergänzen optimal unser Technologieportfolio und tragen signifikant zur Stärkung unseres Turnkey-Geschäfts bei. Synergien erwarten wir zudem durch die Integration der Produktentwicklungskapazitäten und des erfolgreich am Markt etablierten Projektmanagementteams von OTB", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

Finanzvorstand Carsten Bovenschen ergänzt: "Die Equipmentanbieter befinden sich ebenso wie die Zell- und Modulhersteller in einem tiefgreifenden Konsolidierungsprozess. Am Ende des Tages werden wenige Anbieter verbleiben, die über ein hohes Prozess-Know-how, eine globale Präsenz und die kritische Größe verfügen, um mit den Kunden auf Augenhöhe zu verhandeln. Wir sehen die Übernahme der OTB als weiteren konsequenten Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie".

Paul Breddels, Vorstandsvorsitzender der OTB Gruppe: "Wir freuen uns, zukünftig einen wirtschaftlich und technologisch so starken Partner wie Roth & Rau an unserer Seite zu wissen. Durch die gemeinsame Nutzung der Service- und Vertriebsstrukturen sowie die Harmonisierung unserer Technologien können wir unsere Kunden künftig noch besser bedienen."

Der Kaufpreis beläuft sich laut Roth & Rau AG auf 35,5 Millionen Euro (inkl. Übernahme Finanzverbindlichkeiten) und werde in Höhe von 30 Millionen Euro durch die Ausgabe neuer Roth & Rau-Aktien, als Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage geleistet. Die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolge im Rahmen des Genehmigten Kapitals II unter Ausschluss des Bezugsrechts. Die neuen Aktien unterliegen dabei einer Lock-up-Periode von 16 Monaten ab Ausgabe. Die restlichen 5,5 Millionen Euro sollen als Barzahlung geleistet werden. OTB verfügte laut Roth & Rau zum 31. Januar 2010 über einen Auftragsbestand in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des notwendigen Restrukturierungsaufwands rechnet die Roth & Rau AG mit Synergieeffekten auf der Kostenseite und einem positiven Ergebnisbeitrag durch OTB ab dem Geschäftsjahr 2011.


Fertigung von Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarzellen seit 1997

Die OTB Gruppe ist in der Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Inline-Produktionsanlagen tätig. OTB Solar entwickelt und fertigt seit 1997 Produktionsanlagen für die Herstellung von Solarzellen und ist Anbieter von Beschichtungsanlagen für kristalline Silizium-Solarzellen. Darüber hinaus bietet OTB Solar schlüsselfertige Produktionslinien für die Herstellung von kristallinen Solarzellen an. OTB Printing/PixDro ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung von industriellen Tintenstrahldruck-Applikationen (Inkjet) und die Fertigung solcher Systeme für Forschung und Industrie. Der Firmensitz der OTB Gruppe befindet sich in Eindhoven, Niederlande.

05.02.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OTB Solar B.V.,
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Umfrage: 84 Prozent gegen die von Bundesumweltminister Röttgen geplante sofortige, deutliche Senkung der Photovoltaik-Förderung

Proteste mit Karnevalsanspielung bei Energiebau in Köln.
Proteste mit Karnevalsanspielung
bei Energiebau in Köln.

Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Solar-Förderung ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt hat. Demnach sind 84 Prozent der Deutschen gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom.   Infratest dimap befragte in den letzten Tagen 1.000 Bundesbürger, ob die über die Stromrechnung gezahlten Zuschüsse für Solarstrom entweder deutlich gesenkt werden sollen oder in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum oder gar nicht gekürzt werden sollen. Das Ergebnis: 54 Prozent aller Befragten sagten, die Kürzungen sollen in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum erfolgen und 30 Prozent sprachen sich dafür aus, die Vergütung für Sonnenstrom solle überhaupt nicht gekürzt werden. Nur 12 Prozent befürworteten eine sofortige und deutliche Kürzung. Vier Prozent der Befragten wussten es nicht oder machten keine Angaben.


Überwältigende Mehrheit gegen Kürzungspläne des Bundesumweltministers

"Diese Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit mit den drastischen und völlig übereilten Kürzungsplänen des Bundesumweltministers nicht einverstanden ist", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Die Bundesregierung sollte dieses eindeutige Votum der Bevölkerung ernst nehmen und die Pläne für eine Absenkung der Solarförderung deutlich entschärfen", fordert Körnig.


Parteiübergreifendes Votum für Solarstrom

Die Ablehnung einer sofortigen und deutlichen Kürzung bei der Solarenergie zieht sich laut Umfrage durch alle Wählerschichten. Wählerinnen und Wähler der CDU/CSU sind zu 83 Prozent dagegen, SPD-Wähler zu 88 Prozent. Bei den FPD-Wählern sind es immerhin 79 Prozent und Anhänger der Linken und von Bündnis90/Die Grünen sagen jeweils zu 88 Prozent Nein zur raschen, starken Kürzung der Förderung. "Hier zeigt sich, dass es inzwischen große Zustimmung für die Photovoltaik in nahezu allen Wählerschichten gibt. Der vom Umweltminister geplante Förder-Kahlschlag ignoriert den Wählerwillen", so Körnig.
Die Umfrage von Infratest dimap kann bei Interesse über die Pressestelle des BSW-Solar bezogen werden.


Bundesweite Solar-Proteste

Am 04.02.2010 hatten tausende Beschäftigte der Solar-Branche mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen gegen den Kahlschlag und für Solarstromtechnik "Made in Germany" protestiert. Der Solarserver berichtete:

Massenprotest gegen Röttgens Rotstift; Bundesweite Aktionen der Solar-Branche

Solarwirtschaft: Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft!

Solarbranche läuft Sturm gegen geplante Vergütungskürzungen; CDU fordert 17 Prozent Fördersenkung bei späterer Einführung.


Weitere Informationen zur Kampagne: http://www.solar-made-in-germany.de

05.02.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Massenprotest gegen Röttgens Rotstift; Bundesweite Aktionen der Solar-Branche

Riesenplakat der Kampagne, Unter den Linden, Berlin.
Riesenplakat der Kampagne,
Unter den Linden, Berlin.

Dem Aufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), gegen die Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu protestieren, sind am 04.02.2010 tausende Beschäftigte der Solar-Branche gefolgt. Mehr als 35 Unternehmen mit insgesamt über 20.000 Mitarbeitern appellierten mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen an die Bundesregierung, ihre wirtschaftliche Existenz nicht zu gefährden und am Solarstandort "Made in Germany" festzuhalten, berichtet der BSW-Solar in einer Pressemitteilung. "Der massenhafte Protest zeigt, wie groß die Ängste bei den Beschäftigten sind, durch die völlig überhöhten Kürzungspläne des Umweltministers ihren Arbeitsplatz zu verlieren", erklärte BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. 

Thüringens CDU-Ministerpräsidentin Lieberknecht: "Es geht darum, einen politischen Fehler auf Bundesebene zu vermeiden"

An mehreren Solar-Standorten, unter anderem in Berlin, Dresden, München, Hamburg, Köln, Nürnberg, Jena, Frankfurt an der Oder, Erfurt, Alzenau, Arnstadt, Neckarsulm und Thalheim demonstrierten Angestellte, Facharbeiter und Handwerker der Photovoltaik-Branche gegen den Kahlschlag bei der Solarförderung. Prominente politische Unterstützung bekam die Solar-Branche unter anderem in Thüringen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sagte: "Es geht darum, einen politischen Fehler auf Bundesebene zu vermeiden." Die Regierungschefin sprach vor rund 500 demonstrierenden Beschäftigten in Arnstadt.
Im "Solar Valley Germany", einem der Cluster der Branche in Europa, machten Mitarbeiter von Sovello, Q-Cells, Solibro, Calyxo und CSG Solar lautstark und auf Transparenten ihrem Unmut Luft. Im Raum Erfurt demonstrierten über tausend Beschäftigte der dort ansässigen Solar-Unternehmen. Dort waren die Firmen Bosch Solar Energy, Sunways, Masdar PV, PV Crystalox und Asola an verschiedenen Aktionen beteiligt.

In Sachsen beteiligten sich bei SolarWorld in Freiberg hunderte Mitarbeiter an einer Kundgebung und schlossen symbolisch für einige Stunden die Werkstore. Das Unternehmen beschäftigt an diesem Standort rund 1.500 Menschen. In Dresden beteiligten sich etwa 100 Mitarbeiter des Modulherstellers Solarwatt an einer Protestaktion.

Sowohl in Jena als auch in Alzenau protestierten die Mitarbeiter von Schott Solar. Allein in dem unterfränkischen Alzenau arbeiten gut 650 Schott-Mitarbeiter. Sie fürchten um ihre Jobs, sollte die Bundesregierung die Solar-Förderung tatsächlich erneut kürzen. In Neckarsulm demonstrierten etwa tausend Mitarbeiter des Wechselrichterherstellers Kaco und ihre Familien.

Die Unternehmen Conergy und First Solar, die moderne Fabriken zur Produktion von Solarmodulen in Frankfurt (Oder) aufgebaut haben und zusammen über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen, haben sich ebenfalls gegen eine zu rasche und überhöhte Senkung der Solarförderung ausgesprochen: "Röttgens Regulierungspläne gefährden die gesunde Entwicklung der gesamten deutschen Branche", so Mathias Kamolz, technischer Geschäftsführer der Conergy Solarfabrik. "Die dort vorgeschlagenen Absenkungen kommen zu schnell und zu drastisch. Das gleicht einer Regulierung mit dem Vorschlaghammer."

Die Mitarbeiter der Berliner Sulfurcell Solartechnik schlossen sich ebenfalls dem Protest an. "Hoch innovative deutsche Solarunternehmen, die ständig an der Weiterentwicklung neuer Technologien arbeiten, benötigen langfristige Planungssicherheit und einen stabilen Markt. Dazu darf die Solarförderung nicht sprunghaft reduziert werden, sondern sollte in verkraftbaren Jahresschritten zurückgeführt werden", so Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer und Gründer der Sulfurcell Solartechnik.


Unterstützung aus Politik und Verbänden

Unterstützt wurden die Protestaktionen von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen sowie Handwerksverbänden und den Gewerkschaften. Parteiübergreifend folgten auch mehrere Bundes- und Landespolitiker dem Protestaufruf.

Verlässliche Rahmenbedingungen für die Solarbranche forderte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Der Ausbau der Solarstromerzeugung spiele bei der Schaffung einer ökologischen Industriegesellschaft eine bedeutende Rolle, so Platzeck.

Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Renate Künast, sagte bei einer Protest-Veranstaltung des Berliner Solarunternehmens Inventux: "Der Bundesumweltminister Herr Röttgen hält Sonntagsreden und danach praktiziert er einen Kahlschlag."

05.02.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Photovoltaik in den USA: Recurrent Energy unterzeichnet Abkommen mit Southern California Edison über Solarkraftwerke mit 50 MW Nennleistung

Computersimulation des 22 MW-Solarkraft- werks im Bezirk Kern, Kalifornien
Computersimulation des 22 MW-Solarkraft-
werks im Bezirk Kern, Kalifornien

Recurrent Energy (San Francisco, Kalifornien, USA), ein unabhängiger Stromerzeuger und Entwickler von Solarkraftwerken, gab am 03.02.2010 bekannt, dass er mit Southern California Edison (SCE) Verträge geschlossen habe. Das Versorgungsunternehmen werde 100 Prozent des Solarstroms aus drei kalifornischen Solarkraftwerken von Recurrent Energy abnehmen, berichtet Recurrent in einer Pressemitteilung. Recurrent Energy will die Kraftwerke in den Bezirken Kern und San Bernardino bauen und betreiben. Zusammen sollen sie eine Spitzenleistung von 50 MW haben.   Die Solarstromanlagen sollen voraussichtlich Anfang 2013 fertiggestellt sein. „Diese Kraftwerke sind ein großartiges Beispiel für das Potenzial dezentraler Solarstromversorgung. So können große Mengen Strom in relativ kurzer Zeit geliefert werden“, sagte Arno Harris, Geschäftsführer von Recurrent Energy. „Dezentrale Solaranlagen spielen eine wichtige Rolle beim Erreichen kurzfristiger Ziele in Sachen erneuerbare Energien. Das bestätigt unseren Ansatz, Solarstrom in Kalifornien zu gewinnen und zu vermarkten.“
Solarstrom spielt Hauptrolle in SCEs Energiestrategie
Die drei Freiflächenanlagen, zwei im Bezirk Kern (6 und 22 MW) und eine im Bezirk San Bernardino (22 MW), werden auf Privatgrundstücken gebaut, die von Recurrent Energy gepachtet werden. Baubeginn ist voraussichtlich 2012. „Für uns spielt Solarstrom die Hauptrolle in unserer Energiestrategie“, sagte Marc Ulrich, Vizepräsident von Southern California Edison, Bereich erneuerbare und alternative Energiequellen. „Wir freuen uns, mit dem erfahrenen Team von Recurrent Energy bei der Energieentwicklung, Finanzierung und dem Bau zusammenzuarbeiten, um diese dezentralen Solarkraftwerke schnell an das Netz zu bringen. Projekte wie dieses bringen uns einen großen Schritt vorwärts in Richtung einer sauberen und grünen Stromversorgung Kaliforniens.“

05.02.2010   Quelle: Recurrent Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: business Wire,
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Zentralwechselrichterstation von Voltwerk mit Qualitätsgarantie; Systemlösung für Photovoltaik-Großanlagen erhält Bauartzertifizierung

voltwerk-Zentralwechselrichterstation VIS 540
voltwerk-Zentralwechselrichterstation VIS 540

Eine neutrale Prüfungsstelle hat der Zentralwechselrichterstation VIS 540 (S) der voltwerk electronics GmbH das Zertifikat "Bauart Geprüft" ausgestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit zähle der Hamburger Spezialist für elektronische Photovoltaik-Komponenten zu den ersten Anbietern, die eine bauartgeprüfte Wechselrichterstation anbieten. Die Bauart-Zertifizierung durch das "Bureau Veritas" garantiere dem Kunden, dass alle zum Einsatz kommenden Komponenten den in Europa gültigen Normen und Vorschriften entsprechen und entsprechend ihrer Spezifikation eingesetzt werden.   "Diese Zertifizierung belegt die von uns angestrebten sehr hohen Qualitätsansprüche. Unsere Kunden können nun anhand eines einzigen Siegels erkennen, dass sämtliche in der Station verbauten elektronischen und bautechnischen Komponenten den Qualitätsangaben entsprechen. Damit garantieren wir unseren Kunden eine maximale Sicherheit - egal ob das Produkt individuell für ein bestimmtes Projekt konfiguriert wurde oder ob eine Station 'von der Stange' zum Einsatz kommt", erläutert Lars Fischer, Teamleiter im Produktmanagement bei Voltwerk.


TÜV geprüftes Lüftungssystem

Die komplett vorinstallierte Systemlösung umfasst zwei Voltwerk "VC WL 300"-Zentralwechselrichter, einen Mittelspannungstransformator, ein Überwachungssystem sowie optional auch eine Mittelspannungsschaltanlage. Die integrierte Lüftung ist vom TÜV Nord geprüft. Sie ist auf die Bedürfnisse der einzelnen Komponenten zugeschnitten und garantiert eine maximale Leistung des Systems auch bei extremen Umweltbedingungen. Mit 30 m² Filterfläche übertrifft die VIS 540 (S) deutlich die bislang in solchen Stationen verbauten Filteroberflächen. Für den Kunden ist eine große Filteroberfläche die Gewähr für einen problemlosen Betrieb bei minimaler Wartung. "Mit diesem Produkt bringen wir Planungsbüros in die Lage, Großanlagen sehr effizient und zuverlässig zu planen, Projektlaufzeiten bedeutend zu verkürzen und die äußerst hohen System-Wirkungsgrade von 98% inklusive Mittelspannungstransformator in der Ertragssimulation zu nutzen", unterstreicht Steffen Elster, Head of Productmanagement. Die ersten Stationen seien seit Juni 2009 erfolgreich in einem Projekt der Conergy AG in Süditalien im Einsatz.

05.02.2010   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: voltwerk electronics GmbH,
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Taiwanesischer Dünnschichtmodul-Hersteller Sun Well erhält Photovoltaik-Großauftrag aus China

Photovoltaik-Module von Sun Well auf einem Gewächshausdach
Photovoltaik-Module von Sun Well
auf einem Gewächshausdach

Sun Well Solar Co., Ltd., Hersteller von Dünnschichtmodulen auf Basis von amorphem Silizium, mit Sitz in Taiwan, gab am 01.02.2010 bekannt, das Unternehmen habe einen Auftrag in Höhe von vier Milliarden Neuer Taiwan-Dollar (ca. 90 Mio. €) von der ostchinesischen Stadt Nanjing erhalten. Die Lieferungen sollen sich über zwei Jahre erstrecken und in der zweiten Jahreshälfte 2010 beginnen. Sun Well ist eine Tochtergesellschaft des taiwanesischen Speichermedien-Herstellers CMC Magnetics. 




Neue Solar-Fabrik im Hightech-Gewerbegebiet von Nanjing; Gesamtinvestition von 600 Millionen US-Dollar geplant
Die Stadtverwaltung habe Sun Well als einzigen Partner ausgesucht zur Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen auf Gewächshausdächern für den chinesischen Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf Grund dieser Partnerschaft will Sun Well eine Solarmodul-Produktion im städtischen Hightech-Gewerbegebiet von Nanjing bauen und insgesamt rund 600 Millionen US-Dollar investieren, betont das Unternehmen.

05.02.2010   Quelle: Sun Well Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sun Well Solar Co., Ltd.,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau AG schließt Joint Venture-Vertrag mit chinesischem Unternehmen; Eintritt in den chinesischen Cadmiumtellurid-Markt geplant

Der Roth & Rau Konzern (Hohenstein-Ernstthal) baut seine strategischen Aktivitäten in der Cadmiumtellurid-Dünnschichtphotovoltaik (CdTe) weiter aus. Dazu haben die Roth & Rau AG und ihre Tochtergesellschaft Roth & Rau CTF Solar GmbH (CTF) mit einem chinesischen Unternehmen einen Joint Venture-Vertrag über die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Herstellung von CdTe-Solarmodulen in China unterzeichnet, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. In einem ersten Schritt soll eine Musterfabrik in Brandenburg mit einer Jahreskapazität von 80 MW errichtet werden, die auf einer von CTF zu liefernden Turnkey-Produktionslinie CdTe-Solarmodule fertigt, und die als Referenzbetrieb für künftige Betriebe in China fungieren soll.   Der Auftrag zur Lieferung der Turnkey-Linie durch die Roth & Rau Tochtergesellschaft CTF an das zu errichtende Gemeinschaftsunternehmen werde voraussichtlich ein Volumen von knapp 100 Millionen Euro haben. Die Bedingungen der Lieferung der Turnkey-Linie seien aber noch im Einzelnen zu verhandeln. Der Vollzug des Joint Venture-Vertrags stehe unter den aufschiebenden Bedingungen der Zustimmung der Gremien des chinesischen Joint Venture-Partners und des Aufsichtsrats der Roth & Rau AG, der Festlegung der Bedingungen für die Lieferung einer Turnkey-Linie durch CTF an das Gemeinschaftsunternehmen sowie der Freigabe durch das Bundeskartellamt und der Erteilung der Zustimmung durch die zuständigen chinesischen Behörden für Auslandsinvestments.


Referenzbetrieb in Brandenburg

Das Joint Venture und der geplante Eintritt in den chinesischen CdTe-Markt stellen einen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung dar. Die Roth & Rau AG und der Vertragspartner werden zunächst zum Zweck des Betriebs der Musterfabrik ein Gemeinschaftsunternehmen (GmbH) gründen, an dem die Roth & Rau AG mit einem Kapitalanteil von 49 % beteiligt sein wird. Analog ihres Anteils wird Roth & Rau 19,6 Millionen Euro in die Kapitalrücklage der neuen Gesellschaft einzahlen. Nach erfolgreicher Errichtung des Referenzbetriebs in Brandenburg sollen entsprechende Produktionen in China aufgebaut werden. Roth & Rau erhalte die Gelegenheit, sich an diesen mit 32 % zu beteiligen. Roth & Rau werde bevorzugter Lieferant für die Ausstattung der chinesischen Betriebe mit Turnkey-Linien.

Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, kommentiert: "Weniger als ein Jahr nach der Übernahme der CTF Solar GmbH, durch die wir wesentliches Know-how für den strategischen Einstieg in die CdTe-Technologie erworben haben, stellt das Joint Venture einen weiteren Meilenstein dar. Durch den Aufbau der Referenzproduktion in Brandenburg wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer neuen CdTe-Turnkey-Linie unter Beweis stellen und unsere Marktposition im Dünnschichtbereich ausbauen."

Die CdTe-Technologie ist mit Herstellkosten von unter 1,00 €/Wp (pro Watt peak) derzeit deutlich günstiger als die meisten anderen Dünnschichttechnologien und zeichnet sich außerdem durch vergleichsweise niedrige Investitionskosten aus. Zudem weisen CdTe-Module bereits heute Wirkungsgrade von über 10 % in der Produktion und über 16 % unter Laborbedingungen auf.

04.02.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwirtschaft: Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft!

BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig: Röttgens Rotstift würde zehntausende Arbeitsplätze gefährden.
BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig:
Röttgens Rotstift würde zehntausende
Arbeitsplätze gefährden.

In einer bundesweiten Aktion protestierten am 04.02.2010 mehr als 35 Solar-Unternehmen, die insgesamt rund 20.000 Menschen in Deutschland beschäftigen, gegen die radikalen Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Mit symbolischen Werkschließungen und anderen Aktionen an über einem Dutzend Solar-Standorten warnen sie vor einem massiven Stellenabbau und drohenden Unternehmenspleiten.  "Die im Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums bis zum 1.1. 2011 in mehreren Schritten geplante Streichung der Solarstromförderung um bis zu 44 Prozentpunkte würde die Zukunftsbranche ihrer Technologieführerschaft berauben und hunderten deutschen Solarunternehmen die Geschäftsgrundlage entziehen", so die eindringliche Warnung von Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).




Photovoltaik zählt zu den wichtigsten Wachstumsmärkten in Deutschland

Im Rahmen der Protestaktion hängt der BSW-Solar im Berliner Regierungsviertel ein riesiges Plakat auf mit der Aufschrift "Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft" und richtet damit einen Appell an die Bundesregierung, sich für den Erhalt der Solarwirtschaft "Made in Germany" einzusetzen. Körnig betont, dass die Photovoltaik mit mehr als 60.000 Beschäftigten schon jetzt einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Deutschland sei. "Viele dieser Jobs wurden insbesondere in Ostdeutschland geschaffen und zwar in Industrie, Mittelstand und im Handwerk. Röttgens Rotstift würde zehntausende dieser zukunftsfähigen Arbeitsplätze gefährden und die Spitzenposition des Wirtschaftstandortes Deutschland beim Klimaschutz schwächen."


BSW-Solar-Präsident Cramer: Wertschöpfung bei der Photovoltaik-Produktion muss weiter in Deutschland stattfinden

"Die überzogenen Kürzungspläne im zweistelligen Prozentbereich gefährden einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren für unser Land. Wertschöpfung bei der Produktion von PV-Modulen muss auch weiter in Deutschland stattfinden können, denn nur so können wir die erreichte Technologieführerschaft auch halten", sagte Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
Eine Liste der bundesweiten Aktionen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) ist veröffentlicht unter: http://tinyurl.com/ylfd8qt

04.02.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Solarbranche läuft Sturm gegen geplante Vergütungskürzungen; CDU fordert 17 Prozent Fördersenkung bei späterer Einführung

Mitarbeiter der Solar-Branche protestieren am 4.2. gegen die geplante Kürzung der Photo- voltaik-Förderung
Mitarbeiter der Solar-Branche protestieren am
4.2. gegen die geplante Kürzung der Photo-
voltaik-Förderung

Bundesweit protestieren am Donnerstag, 4.2.2010, mehrere Tausend Mitarbeiter der Solar-Branche im Rahmen eines Aktionstags gegen die von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) geplante Kürzung der Photovoltaik-Förderung. Rund 60.000 Beschäftigte wollen sich an den Protesten beteiligen. Sie sehen durch die politischen Einschnitte ihre Arbeitsplätze massiv gefährdet. Auslöser der Entrüstung ist ein Vorschlag Röttgens, die Vergütung für neu angeschlossene Photovoltaik-Anlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) außerplanmäßig zum 1. April um 15 Prozent zu senken. Ab dem Jahr 2011 sieht das Eckpunktepapier des Ministers zudem eine abgestufte Degression vor, die sich am Zubau orientiert und nochmals zwischen 1,5 und 19 Prozent liegen soll. Bisher wird das Thema innerhalb der Parteien kontrovers diskutiert.   Auch ist noch nicht endgültig entschieden, wann genau die Senkung eingeführt wird.




Eine zeitliche Verschiebung nach hinten könnte die Branche jedoch noch härter treffen, so der EuPD Europressedienst (Bonn) in einer Pressemitteilung. Interne Kreise berichteten, dass sich die CDU eine auf den 1. Mai verschobene Einführung teuer bezahlen lassen würde: Anstelle von 15 fordere sie bei einer Vergütungsänderung zum 1. Mai bereits 17 Prozent. Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fahre einen weniger harten Kurs. Die CSU aus Bayern, dem Bundesland, in dem bislang die meisten Solarstrom-Anlagen in Deutschland verbaut wurden, fordert, die Reform solle mehr Zeit bekommen. Bereits zum Jahresende war eine Senkung aller Vergütungssätze um neun bis elf Prozent erfolgt.


Drastische Preissenkung gefährdet Konkurrenzfähigkeit
Vertreter der Solarindustrie glauben, dass die Branche die Senkung um 15 Prozent nicht verkraften wird. "Bei einer solch drastischen Preissenkung wird es für das produzierende Gewerbe sehr schwierig, gegenüber Ländern wie China konkurrenzfähig zu bleiben. Man wollte in Deutschland eine Solarindustrie aufbauen, doch unter solchen Bedingungen werden die Unternehmen gezwungen, vermehrt in Asien zu produzieren. Um Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten, ist eine Fünf-Prozent-Absenkung realistisch", erklärt Dr. Harald F. Schäfer von der Sunways AG. Bei der Sunways AG finden Aktionen an beiden Standorten in Konstanz und Thüringen statt. Die Unternehmensleitung stehe voll hinter ihren Mitarbeitern, so Schäfer. Auch andere Unternehmen beteiligen sich deutschlandweit an den Protesten, unter anderem Schott Solar AG, Q-Cells SE & Sovello AG, FirstSolar GmbH, SolarWorld AG, Frankensolar GmbH und FirstSolar GmbH.

04.02.2010   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA; Phoenix Solar AG,
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Dünnschicht-Photovoltaik: ZSW erweitert Testlabor zur besseren Prüfung und Ertragsprognose von Solarmodulen

Vorbeleuchtung von Dünnschichtmodulen
Vorbeleuchtung von Dünnschichtmodulen

Die boomende Dünnschicht-Photovoltaik benötigt genauere und effizientere Messverfahren, berichtet das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in einer Pressemitteilung. Zu diesem Zweck habe das Solar- Forschungsinstitut jetzt sein Dünnschicht-Testlabor "Solab" erweitert. Mit Sonnensimulation, Vorbeleuchtung, Klima- und Belastungstests wollen die Solarforscher grundlegende Messverfahren entwickeln, die an die spezifischen Erfordernisse der Dünnschicht-Techniken angepasst sind.   Die neuen Verfahren werden zusammen mit der Solarindustrie entwickelt. Ziel sei eine bessere Vorhersage der Solarstrom-Erträge. Die Verfahren und die materialwissenschaftliche Forschung am Institut sollen Hersteller bei der Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen mit höherer Leistung und längerer Lebensdauer unterstützen. Das Testzentrum wurde mit Vertretern der europäischen Solarforschung und -industrie am 02.02.2010 eröffnet.



Verlässliche Daten zur Qualität der Dünnschichtmodule wichtig

Bis 2006 lag der Marktanteil der Dünnschichtphotovoltaik noch im einstelligen Prozentbereich. Für 2010 werden bereits 20 bis 30 Prozent prognostiziert. "In diesem dynamischen Markt werden verlässliche Daten zur Qualität der Dünnschichtmodule immer wichtiger. Hersteller und Zertifizierer brauchen dafür aber genauere Messverfahren", sagt Dr. Michael Powalla, Mitglied im ZSW-Vorstand und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. "Unser neues Testlabor 'Solab' ist jetzt in der Lage, auf Dünnschichtmodule verschiedenster Hersteller zugeschnittene, standardisierte Messverfahren zu entwickeln. Der Industrie erspart das den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten."

Bisher hätten Forschung und Industrie für die Dünnschichttechnik noch keine ausreichend präzisen Prüfverfahren für Nennleistung und Langzeitstabilität. Das könne mitunter schwerwiegende Auswirkungen für Errichter und Betreiber von Photovoltaikanlagen haben: Nur fünf Prozent Unterleistung einer Ein-Megawatt-Anlage schlagen laut ZSW mit rund 13.000 Euro Verlust pro Jahr zu Buche.


Entwicklung besserer Testnormen für Labor und Freifeld

In diese Wissenslücke stoße nun das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Das Institut hat sich in der Photovoltaik seit den 90er Jahren auf die Erforschung und Entwicklung der Dünnschichttechnik spezialisiert. Mit dem TÜV Rheinland und der Industrie will das ZSW in einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums bessere Testnormen für Labor und Freifeld entwickeln. Durch die Ergebnisse versprechen sich die Forscher auch ein besseres physikalisches Verständnis, das durch die materialwissenschaftliche Kompetenz des Instituts ideal ergänzt wird. Die Verknüpfung von exakten Freifeldmessungen auf Modul- und Systemebene mit beschleunigten Alterungstests im Labor sollen die Vorhersagbarkeit der Erträge für Produzenten und Betreiber verbessern.


"Solab" mit Klimakammern, Sonnensimulator und Lichttisch

Dem erweiterten Solarlabor, kurz "Solab", stehen laut ZSW neben den bereits bestehenden Klimakammern und einem Sonnensimulator der Klasse AAA neue Geräte zur Verfügung. Der Sonnensimulator könne künftig auch Module bis zu einer Diagonale von 3,4 Metern untersuchen. Durch die Verknüpfung der Labormessungen mit den Freilandtests auf dem Solar-Testfeld Widderstall entstünden einzigartige Untersuchungsbedingungen, die zu neuen Erkenntnissen führen sollen.

Ein neuer Lichttisch unterzieht die Module einer definierten Vorbeleuchtung, dem so genannten Light-Soaking. Erst danach kommen sie unter den Sonnensimulator. Bei Dünnschichtmodulen ist eine einheitliche Vorbehandlung nötig, da sie je nach Technologie unterschiedlich auf Dunkelheit und Licht reagieren. Werden beispielsweise CIS-Module vor der Messung in der Dunkelheit gelagert, verfälscht das die Leistungsmessung. Hersteller mussten daher unter Umständen in den Produktangaben einen niedrigeren Wirkungsgrad als tatsächlich erreicht angeben. Das verschlechterte die Marktchancen. Mit dem Lichttisch werde es hier künftig präzisere Daten geben.


UV-Licht als alternative Vorbeleuchtungsquelle?

In UV-Tests wird geprüft, ob die Kunststoffkomponenten durch Sonnenlicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Forscher interessiert aber auch, ob das blaue UV-Licht als alternative Vorbeleuchtungsquelle einsetzbar ist. Es sei bislang nicht ausreichend erforscht. Möglicherweise könnte das die Vorbeleuchtungszeit drastisch reduzieren und Kosten sparen. Die Tests zur Zug- und Druckbelastung würden ebenfalls künftig schneller durchgeführt, da der Umbau des Moduls entfalle. Diese Prüfung sei besonders wichtig beim Einsatz von Dünnschicht-Solarmodulen für die Gebäudeintegration, für die sie sich aufgrund ihres homogenen Aussehens besonders eignen. Die neuen Messverfahren sollen zugleich Schwachstellen der Module systematisch aufdecken, um sie per materialwissenschaftlicher Ursachenforschung zu erklären. Das helfe den Herstellern, ihre Produkte hinsichtlich Leistung und Lebensdauer zu optimieren. Firmen könnten vom "Solab" sowohl hinsichtlich neuer als auch bestehender Produkte profitieren. Ziel sei es, das Marktwachstum der Dünnschichttechnik weiter zu beschleunigen.


Renommiertes Forschungsinstitut an drei Standorten

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten für Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. 2006 brachte das Institut die CIGS-Dünnschichttechnik mit einem Industriepartner zur Industriereife. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 170 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 20 Millionen Euro.

04.02.2010   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Underwriters Laboratories setzt globale Expansion der Photovoltaik-Tests in China fort

Der Hot-Spot-Test prüft das Verhalten bei intensiver Wärme
Der Hot-Spot-Test prüft das
Verhalten bei intensiver Wärme

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierung mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg und München, gab am 01.02.2010 die weitere globale Expansion seiner Photovoltaik-Testdienste in Suzhou (China) bekannt, wo ein Photovoltaic Technology Center of Excellence eröffnet wird. Die neue Einrichtung werde das größte Photovoltaik-Testlabor in China sein und die Möglichkeit haben, sowohl nach UL- als auch nach International Electrotechnical Commission (IEC) Standards zu testen.   "Diese Ankündigung markiert einen weiteren Schritt in UL’s Mission, die Entwicklung sicherer Komponenten im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das neue 400 Quadratmeter große Test-Labor ermögliche somit UL-Kunden aufgrund der erweiterten Test-Kapazitäten, künftig noch schneller in den Markt einzutreten. Die Einrichtung, die zunächst mit sechs Testräumen eröffnet wird, ist darauf ausgelegt, 2010 noch weiter zu wachsen, wenn mehr Kapazität gebraucht wird. Nach Ansicht von Branchenexperten wird der weltweite Photovoltaik-Markt innerhalb der nächsten fünf Jahre jährlich um 15% wachsen und damit ein Volumen von rund 25 Milliarden Euro in 2012 erreichen.

"Mehr noch als bisher müssen Hersteller jetzt nach einem vertrauenswürdigen Partner in der Zertifizierungsbranche suchen, damit Innovationen noch schneller und effizienter auf den Markt gebracht werden können", sagte Jeff Smidt, General Manager von UL’s Global Energy Business. "Mit dem Start der neuen Einrichtung können wir die Hersteller in China noch besser bedienen, da wir Ihnen das gesamte Spektrum an Test- und Zertifizierungsmaßnahmen und damit auch den weltweiten Zugang zu den wichtigsten Märkten anbieten."


Nachfrage nach Photovoltaik-Testdiensten in China wächst

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das die chinesische Regierung im März 2005 verabschiedet hat, legt fest, dass 10 % der chinesischen Energie bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energien gespeist werden muss - ein Fakt, der die Nachfrage des Landes nach erstklassigen Photovoltaik-Testdiensten unterstreicht. "China ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Photovoltaik-Komponenten, wobei die Produktion kontinuierlich wächst. In der Region um Suzhou liegt der Produktionsschwerpunkt der Branche in China, und das ist der Grund, warum UL seine Photovoltaik-Testkapazitäten gerade hier ausbaut", so Smidt weiter.
Das Photovoltaic Technology Center of Excellence in Suzhou, China, liegt in einem neu errichteten Hightech-Industriepark in der 98 Hengshan Road, Suzhou New Distrct. ULs erstes Photovoltaik-Exzellenzzentrum wurde im Juli 2008 in San Jose, Kalifornien, eröffnet. UL erweitert dieses Labor zurzeit aufgrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach Photovoltaik-Zertifizierungsleistungen.

04.02.2010   Quelle: Underwriters Laboratories   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Underwriters Laboratories,
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Emissionsfreie Mobilität mit Solarstrom: SYSTAIC auf dem Car Symposium 2010

Photovoltaik-Schiebedach
Photovoltaik-Schiebedach

"Solare Mobilität" ist zu einem Schlagwort für emissionsfreies Fahren geworden. Doch nach Einschätzung der systaic AG (Düsseldorf) ist bislang keines der hierzu notwendigen Elektrofahrzeuge wirklich marktreif - und eine industrielle Lösung für rein photovoltaische Autostromzufuhr scheine in weiter Ferne. Beiden Herausforderungen begegne die systaic AG jetzt auf dem Car Symposium 2010, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das traditionelle Branchentreffen im Bochumer RuhrCongress inklusive einer Recruiting-Messe für Studierende wird federführend organisiert vom Automobilexperten Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Universität Duisburg-Essen. 



Wachstum und Elektromobilität Themen beim Car Symposium 2010

Zum Car Symposium am 2. und 3. Februar 2010 werden 800 Teilnehmer und namhafte Experten aus aller Welt erwartet. Unter den über 70 angemeldeten Unternehmen sind alle großen Automobilhersteller sowie Zulieferer. Es geht vor allem um zwei große Themen: Wachstum und Elektromobilität. SYSTAIC Automotive ist mit einem Messestand und Fachvorträgen vertreten. Das Unternehmen präsentiert dort seine Entwicklung, Produktion und Installation fahrzeugintegrierter Solar-Generatoren ebenso wie einen Ausblick auf die nahe elektromobile Zukunft.


Neues Elektro-Nutzfahrzeug in Kooperation mit SYSTAIC

Die systaic AG kooperiert mit einem Unternehmen, das laut Pressemitteilung noch im laufenden Jahr ein eigenes Elektro- Nutzfahrzeug auf deutsche Straßen bringen wird. Der Transporter, ausgestattet mit einem monokristallinen Photovoltaik-Dach, soll an von SYSTAIC konzipierten Solarstrom-Tankstellen zu 100 % mit photovoltaisch erzeugter Elektrizität betankt werden. Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, hält neben den Repräsentanten von BMW und RWE am 3. Februar einen Vortrag im Fachpanel "Antriebe & Mobilitätskonzepte". Seine Kernthese: "80 % der Europäer benötigen täglich nicht mehr als sieben Kilowattstunden für ihre Wege im Straßenverkehr, welche problemlos mit ca. 36 Quadratmetern SYSTAIC Energiedach-Fläche gedeckt werden können. Mit unserem Gesamtkonzept ermöglichen wir faktisch emissionsfreie Mobilität, da wir den Strombedarf der Fahrzeuge vollständig aus unserer Photovoltaik-Technologie decken werden."

03.02.2010   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Protest gegen die Kürzung der Solarstromförderung; Solarstandort Deutschland in Gefahr

Energiebau-Zentrale in Köln.
Energiebau-Zentrale in Köln.

Am Standort Köln-Butzweilerhof protestieren am 04.02.2010 rund 200 Mitarbeiter des Kölner Photovoltaik-Systemhauses Energiebau gegen die von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) geplante radikale Kürzung der Solar-Förderung. Bundesweit wollen zeitgleich mehrere Tausend Beschäftigte der Solarwirtschaft ihre Verbundenheit mit Solarenergie "Made in Germany" demonstrieren.  Mit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 entstand in Deutschland der weltweit größte Markt für Photovoltaik-Technik. Auch das Kölner Systemhaus Energiebau ist als Teil der deutschen Solarindustrie mit Einführung des Gesetzes stark gewachsen und beschäftigt derzeit rund 250 Mitarbeiter in Köln und in drei europäischen Niederlassungen.




Rund 60.000 Arbeitsplätze geschaffen

Auf der Basis verlässlicher politischer Rahmenbedingungen und Investitionsanreize hat die Solar-Branche in den letzten Jahren rund sieben Milliarden Euro am Standort Deutschland in die Forschung und Entwicklung innovativer Produkte investiert. Das dynamische Marktwachstum ermöglichte die Schaffung von rund 60.000 Arbeitsplätzen und die Ausbildung zahlreicher junger Menschen in der Solarbranche.


Anschubfinanzierung im Rahmen der EEG-Umlage bis zur bevorstehenden Preisparität mit konventionellem Strom erforderlich

Ein derart radikaler und plötzlicher Einschnitt, wie nun geplant, beraube die deutschen Solarunternehmen der Geschäftsgrundlage, betont Energiebau in einer Pressemitteilung. Es blieben keine Investitionsspielräume, um im harten internationalen Wettbewerb zu bestehen. Solarstrom stehe kurz vor der Preisparität mit konventionellem Strom, benötige bis zu diesem Zeitpunkt jedoch weiterhin eine Anschubfinanzierung im Rahmen der EEG-Umlage. Der Geschäftsführer der Energiebau Solarstromsysteme GmbH, Michael Schäfer, ist um die Spitzenposition der deutschen Solarindustrie besorgt: "Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass das Bundesumweltministerium mit seinem drastischen Kürzungsvorschlag eine der zukünftigen Leitindustrien Deutschlands gefährdet. Umgekehrt sollten wir froh sein, dass nach Abwanderung ganzer Technologiezweige ins Ausland eine wichtige Wachstumsbranche erhalten bleibt."


Starke deutsche Solarindustrie gewährleistet Exportquote

Energiebau hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einhundert neue Mitarbeiter eingestellt und plant 2010 weitere einhundert Arbeitsplätze in Köln zu schaffen. Grundlage des Unternehmenserfolges sei zunehmend das Exportgeschäft, vor allem in die europäischen Nachbarländer. Nur mit einer starken deutschen Solarindustrie im Rücken, könne Energiebau seine Marktposition im Ausland weiter ausbauen und die Exportquote erhöhen. Das übergeordnete Ziel sei es, eine dezentrale und regenerative Stromversorgung in Europa zu etablieren.

Mit der Protestaktion unter dem Motto "Röttgen, bist du jeck? Da hört der Spaß auf!" fordern die Energiebau-Beschäftigten eine Woche vor Karneval Umweltminister Röttgen entschieden auf, die Gesetzesnovelle zu überarbeiten. Der deutschen Solarindustrie müsse genügend Spielraum für ihre notwendigen Zukunftsinvestitionen
bleiben.


03.02.2010   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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SPD-Ministerin Conrad kritisiert Bundesregierung: "Energiewende rückwärts und Risiko für Wachstumsbranche"

Umweltministerin Margit Conrad (Rheinland-Pfalz).
Umweltministerin Margit Conrad
(Rheinland-Pfalz).

Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, drastische Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom, Streichung des erfolgreichen Förderprogramms für kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Halbierung der Fördermittel für die Gebäudesanierung kennzeichnen die ersten 100 Tage der Bundesregierung, so die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad in einer Pressemitteilung. "Dies bedeutet eine Energiewende rückwärts", kritisiert Ministerin. "Eine solche Politik wird zum Risiko für die Wachstumsbranche und gefährdet auch die klimaschutzpolitischen Ziele." 


"Hängepartie gefährdet allein durch die Ankündigung schon jetzt Unternehmen und Arbeitsplätze"

"Die überhöhte Absenkung der Einspeisevergütung für Solaranlagen hat schon jetzt in der Erneuerbare-Energien-Branche zu einer großen Verunsicherung geführt", stellt Umweltministerin Conrad fest. "Projekte wurden gestoppt, Banken stellen Finanzierungszusagen zurück. Damit gefährdet die Hängepartie allein durch die Ankündigung schon jetzt gerade junge Unternehmen und Arbeitsplätze." Die Ministerin appelliert an die Bundesregierung, eine schnelle Entscheidung zu treffen: "Die Branche braucht verlässliche Rahmenbedingungen und eine kalkulierbare Einspeisevergütung." Die zusätzlich zur Regesenkung geplante Absenkung der Solar-Förderung solle auf den 1. Juli 2010 geschoben und zeitlich gestreckt werden. Allein beim Mainzer Technologiekonzern Schott seien 1.200 Arbeitsplätze in Gefahr. Bundesweit seien 55.000 Beschäftigte betroffen.

Ministerpräsident Kurt Beck hatte vor knapp zwei Wochen in einem Schreiben an die Solarwirtschaft angekündigt, dass er sich dafür einsetzen werde, dass sich die Senkung eindeutig an der Intention des EEG orientiert, eine kostendeckende Vergütung zu ermöglichen. Die Senkung solle so durchgeführt werden, dass der Bestand der Industrie und deren weiteres Wachsen sowie Innovationen möglich bleiben.

03.02.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http:// www.margit-conrad.de,
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Solar-Branche plant bundesweiten Protest gegen die Kürzung der Photovoltaik-Förderung

Mitarbeiter deutscher Photovoltaik-Unternehmen protestieren gegen geplante Kürzung der Solarstromvergütung.
Mitarbeiter deutscher Photovoltaik-Unternehmen
protestieren gegen geplante
Kürzung der Solarstromvergütung.

Die deutsche Solarwirtschaft will mit Protestaktionen am Donnerstag, den 04.02.2010, gegen die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vorgeschlagenen Kürzungen der Solarstrom-Förderung protestieren. Röttgen hatte am 20.01.2010 angekündigt, dass die Einspeisevergütung für Solarstrom Dachanlagen zum 1. April um 15 Prozent und für Photovoltaik-Freiflächenanlagen um bis zu 25 Prozent zum 1. Juli gekürzt werden soll. Ein Sprecher des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) bestätigte, dass sich zahlreiche Solar-Unternehmen, vor allem in den Neuen Ländern, an den Protesten beteiligen wollen. Auch in Berlin seien Aktionen geplant. 


Thüringer Offensive gegen drastische Senkungen der Einspeisevergütung für Solarstrom; Wirtschaftsminister Machnig unterstützt Forderung der Industrie

Am Solarstandort Erfurt-Südost wollen am 04.02.2010 um 11.55 Uhr mehrere hundert Mitarbeiter der Photovoltaik-Unternehmen asola, PV Crystalox Solar, Masdar PV, des CiS Forschungsinstituts und des Bildungswerks für berufsbezogene Aus-u. Weiterbildung (BWAW) gemeinsam gegen die geplante massive Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom demonstrieren, berichtet das Thüringer Netzwerk Solarinput. Zur gleichen Zeit werden in Arnstadt Mitarbeiter der Unternehmen Bosch Solar Energy, Sunways und Masdar PV in einer ebenfalls konzertierten Aktion protestieren. In Jena beteiligen sich um 13.30 Uhr die Mitarbeiter von Schott Solar. Thüringens Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig habe den Mitarbeitern der Thüringer Solar-Firmen Unterstützung zugesagt.


Röttgen-Pläne gefährden Arbeitsplätze, Investitionen und Technologieführerschaft

An allen Standorten demonstriert die Thüringer Solarindustrie zusammen mit Vertretern der Solarforschungseinrichtungen und der Bildungsträger gegen die vom Bundesumweltminister Röttgen geplante zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom um 15 – 25 %. Diese gefährde massiv Arbeitsplätze und Investitionen in Deutschland sowie die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen, betont Solarinput. Für Thüringen bedeute dies, dass bis zu 5.000 Arbeitsplätze direkt betroffen sind. Zudem stünden mehrere Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro auf dem Prüfstand.


Proteste auch in Berlin, Köln und Neckarsulm

Am Standort Berlin wollen am 04.02.2010 rund 200 Mitarbeiter der Inventux Solar Technologies AG gegen die geplante radikale Kürzung der Solarförderung demonstrieren. Auch der Kölner Photovoltaik-Großhändler Energiebau Solarstromsysteme GmbH beteiligt sich an dem Aktionstag der deutschen Solarindustrie aus Protest gegen die geplanten Einschnitte in die Photovoltaik-Einspeisevergütung. Ab 11 Uhr werden alle 200 Mitarbeiter am Standort Köln-Ossendorf ihre Arbeit für eine halbe Stunde niederlegen, berichtet das Unternehmen. Unter dem Motto: "Röttgen, bist du jeck? Da hört der Spaß auf!" wollen die Beschäftigten des PV-Großhändlers ihr klares Bekenntnis zu deutschen Herstellern demonstrieren. Vor der Neckarsulmer Zentrale des Wechselrichter-Herstellers KACO new energy gehen zahlreiche KACO gegen die geplante radikale Kürzung der Solarförderung auf die Straße.

03.02.2010   Quelle: BSW-Solar, SolarInput e. V.; Inventux Solar Technologies AG; Energiebau Solarstromsysteme GmbH; KACO new energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schott Solar AG,
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US-Marktforscher Gartner: Daten der Kalifornischen Solar-Initiative belegen Fragmentierung des US-Solarmarktes

Der Kalifornische Solarmarkt nach Sektoren
Der Kalifornische Solarmarkt nach Sektoren

Gartner, Inc. (Stamford, Connecticut), Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, berichtete am 01.02.2010 in einer Pressemitteilung, dass die Daten des kalifornischen Solar-Förderprogramms, der "California Solar Initiative" (CSI) beispielhaft für Vielfalt des Photovoltaik-Markts in den USA seien. Die Marktforscher sehen darin einen wesentlichen Unterschied zu den nationalen Solarmärkten der meisten anderen Länder.   Sogar innerhalb der Rahmenbedingungen des CSI-Programms sieht Gartner, abhängig von der Umsetzung durch verschiedene Energieversorger, deutlich unterschiedliche Ergebnisse. Sogar unter Berücksichtigung des Sachverhalts, dass in verschiedenen Regionen unterschiedliche Vertriebsstrukturen zu ungleichen Ergebnissen führen, wurden laut Gartner 2009 im Versorgungsgebiet von Pacific Gas & Electric (PG&E) deutlich mehr Solaranlagen gebaut als im Gebiet von Southern California Edison (SCE) oder im Raum San Diego (California Center for Sustainable Energy; CCSE).



Solarmarkt für gewerbliche Projekte aufgrund der Finanzmarktlage und unklarer Konjunkturpaket-Förderung "eingefroren"

Im CSI-Programm wurden laut Gartner 2009 insgesamt 169 Megawatt (MW) neue Photovoltaik-Leistung installiert. Nach Sektoren aufgeteilt, zeige sich, dass private Solarstromanlagen den größten Anteil an der neuen Photovoltaik-Leistung haben. Weil das CSI-Programm jedoch nicht für Projekte im Kraftwerksmaßstab gültig ist, seien die Daten vorsichtig zu bewerten. Der private Solarmarkt machte laut Gartner mehr als ein Drittel des Gesamtmarkts aus, was auch die Tatsache wiederspiegle, dass der Markt für gewerbliche, staatliche und gemeinnützige Solaranlagen aus zwei Gründen eingefroren war: Zum einen lag dies am Stillstand der Finanzmärkte, zum anderen an dem teilweise langwierigen Prozess der Kreditförderung im Rahmen des US-Konjunkturpakets.


Markforscher rechnen 2010 mit 0,8 GW neuer Photovoltaik-Leistung in den USA

Weil die meisten Photovoltaikanlagen einer umfangreichen Finanzierung bedürfen, haben sich laut Gartner die meisten nicht privaten Solar-Projekte in den USA verzögert. Außerdem erforderten diese Projekte auch die Steuerförderung im Rahmen des US-Konjunkturpakets (American Recovery and Reinvestment Act; ARRA), deren Umsetzung ganze sechs Monate dauerte. Diese Umstände haben kommerzielle, staatliche und gemeinnützige Solarprojekte laut Gartner effektiv "eingefroren". Die Regierung habe außerdem sehr lange benötigt, um die Bestimmungen für die Kreditvergabe im Rahmen des ARRA zu erlassen. Dies sei für die meisten Konsumenten kein Problem gewesen, weil sie stattdessen die so genannten Investment Tax Credits (ITC) zur Finanzierung von 30 % der Systemkosten nutzen konnten. Für 2010 rechnet Gartner mit einem klareren Bild, weil die Finanzbranche sich langsam erhole und weil die Richtlinien für die staatliche Solarförderung feststehen. Gartner erwartet in den USA 2010 insgesamt einen Photovoltaik-Zubau um 0,8 Gigawatt (GW).

03.02.2010   Quelle: Gartner Inc.; Al Velosa   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gartner Inc.,
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Photovoltaik in den USA: Gouverneur Richardson kündigt Bau eines der weltgrößten Solar-Kraftwerks in New Mexico an

Bill Richardson, Gouverneur von New Mexico
Bill Richardson, Gouverneur von
New Mexico

Gouverneur Bill Richardson gab am 27.01.2010 bekannt, dass das spanische Unternehmen GA-Solar eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke im Bezirk Guadalupe bauen wird. GA-Solar und seine Muttergesellschaft Corporación Gestamp wollen eine Milliarde US-Dollar in die Projektentwicklung in New Mexico investieren. "Ich glaube, dass diese beispiellose Investition zeigt, dass New Mexico nicht nur das Zentrum der nordamerikanischen Solar-Industrie geworden ist, sondern bereit ist, seinen Platz als Weltführer bei der Nutzung erneuerbarer Energien einzunehmen", sagte Gouverneur Richardson.   "Eine umfassende saubere Energiewirtschaft aufzubauen ist der Schlüssel zur künftigen Stabilität und Aktivität New Mexicos."


Solarpark mit mehr als 300 MW installierter Leistung

Die Anlage von GA-Solar soll auf knapp 1.000 Hektar im Bezirk Guadalupe angesiedelt werden. Das Solarkraftwerk soll nach Fertigstellung eine Photovoltaik-Leistung von mehr als 300 Megawatt (MW) haben, kündigte Richardson an. Voraussichtlich werde so viel Strom produziert, dass damit 50.000 Haushalte versorgt werden können. Der Bau werde schätzungsweise vier Jahre dauern; dabei will das Unternehmen 300 Arbeitsplätze im ländlichen New Mexico schaffen. Nach der Fertigstellung will GA-Solar 75 Vollzeitkräfte übernehmen.

"Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind in den USA und insbesondere in New Mexico immer populärer geworden", sagt Jon Riberas, Geschäftsführer von GA-Solar und Corporación Gestamp. "GA-Solar ist führend bei der Solarstromerzeugung, mit der nötigen Erfahrung in Tiefe und Breite, um die Photovoltaik-Branche auszubauen." Riberas stellt außerdem fest: "Der US-Markt für erneuerbare Energien ist der größte der Welt, und wir sind hier glücklicherweise in einer Region, die über die nötige Menge an Sonne, Wind und Biomasse verfügt, um erneuerbaren Strom daraus zu erzeugen und alle Geschäftsbereiche mit Gestamp Renewables zu entwickeln."


Ein Eckpfeiler für Solar-Investitionen in New Mexico

Außerdem soll das Photovoltaik-Kraftwerk ein Eckpfeiler werden, der weitere Solar-Investitionen und -anlagen nach New Mexico locken soll. Corporación Gestamp, eines der größten Stahlunternehmen der Welt, will das Montagesystem laut Pressemitteilung von örtlichen Herstellern beziehen. Des Weiteren sollen Photovoltaik-, Wechselrichter- und Stahlproduzenten angelockt werden. "Das ist eines der aufregendsten Projekte, die wir je in New Mexico durchgeführt haben", betont Wirtschaftsförderer Fred Mondragón. "Wir fühlen uns geehrt, dass GA-Solar erkennt, dass die Kombination aus unbegrenztem Sonnenschein und unseren hart arbeitenden Menschen die einzigen Anreize sind, die sie brauchen, um ihr 300-MW-Solarkraftwerk in Guadalupe zu bauen."

Das Solar-Projekt in Guadalupe ist bereits das dritte Ökostrom-Vorhaben, das Gouverneur Richardson im Januar 2010 bekannt gegeben hat. Am 8. Januar hat er die Windenergie-Anlagenauer Johnson Plate und Tower in Santa Teresa begrüßt. Letzte Woche den grünen Bauunternehmer C/D² Enterprises in der Gegend um Gallup. In den nächsten Jahren solln diese drei Projekte zusammen fast 500 neue "grüne" Arbeitsplätze schaffen.

03.02.2010   Quelle: Staat New Mexico; Gouverneur Bill Richardson   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.governor.state.nm.us,
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Photovoltaik-Produktion: Panasonic und tesa präsentieren neue Markierungstechnik auf Flachglas

Industrielle Flachglasmarkierung auf Solarzellen
Industrielle Flachglasmarkierung auf Solarzellen

Die Panasonic Electric Works Europe AG (Panasonic) in Holzkirchen bei München und die tesa SE (Hamburg) haben gemeinsam eine neue Lösung zur Aufzeichnung von Produktionsdaten in der Flachglas- und Photovoltaik-Herstellung entwickelt. Panasonic liefert die Lasermarkiersysteme und andere für die Automatisierung erforderliche Betriebsmittel, während tesa einen Spezialfilm für die Markierung anbietet, berichtet die Panasonic Electric Works Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung.   Mit diesen aufeinander abgestimmten Produkten werde eine permanente, fälschungssichere Markierung mit hohem Kontrastspektrum erfolgreich umgesetzt. Das Glas werde mit den in der Fertigung üblichen Geschwindigkeiten zuverlässig beschriftet. Die Qualität erfülle alle Ansprüche, die Kunden von beiden Unternehmen zu Recht erwarten.


Tesa: Laser-Transferfilm zur Kennzeichnung von Glas

Die tesa SE, Hersteller selbstklebender Produkt- und Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Konsumenten, beliefert ihre Direktkunden, z. B. Automobilhersteller und -zulieferer, ebenso wie Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie, den Bereich Druck und Papier sowie die Verpackungsindustrie mit über 6.000 verschiedenen Produkten. tesa hat den Laser-Transferfilm "LTF-C" entwickelt, der in Kombination mit dem Lasermarkiersystem von Panasonic speziell zur Kennzeichnung von Glas geeignet ist.


Panasonic: Nachfrage nach dauerhafter Glasmarkierungstechnik

Die Panasonic Gruppe ist Hersteller von elektronischen Produkten für Kunden aus dem privaten, gewerblichen und industriellen Sektor. Die steigende Nachfrage nach einer effizienten und dauerhaften Glasmarkierungstechnik seitens führender europäischer Solarmodul-Hersteller habe laut Panasonic zu einer strategischen Allianz mit tesa geführt, die diesen Bedarf des Marktes erfüllen werde, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung.

Globale Markteinführung der neuen Glasmarkierungstechnologie

Die neue Glasmarkierungstechnologie von Panasonic und tesa werde aktuell bei verschiedenen Projekten in Europa erstmalig eingeführt, aber weltweit angeboten. Beide Unternehmen stützten sich dabei auf ihr dichtes internationales Vertriebsnetz. "Wir werden in den verschiedenen Märkten zusammen arbeiten; unser Vertrieb wird sich anfänglich auf den europäischen Markt konzentrieren", sagt der Produktmanager von Panasonic, Patrick Losch. Eine Ausdehnung in den US-amerikanischen Markt sei bereits im Gang, und der asiatische Markt werde analysiert.


Lasermarkiersysteme speziell für die Kennzeichnung von Flachglas

Die Lasermarkiersysteme für den LTF-C-Film seien speziell für die Kennzeichnung von Flachglas geeignet. Die LTF-C Lasermarkieranlagen werden in der deutschen Fertigung in Pfaffenhofen bei München entwickelt und hergestellt. Die mit dieser Technologie erzeugten Glasmarkierungen sind laut Panasonic kratzfest, beständig gegen Chemikalien und UV-Strahlung, fälschungssicher und temperaturbeständig bis 1000°C. Die Glasmodule ließen sich extrem schnell und automatisch kennzeichnen; die Glasintegrität werde nicht beeinträchtigt.

Darüber hinaus biete Panasonic weltweit umfassende "Track&Trace"-Lösungen nach der Markierung inkl. 2D-Codeleser, Netzwerkintegration, Projektierung und Inbetriebnahme an.

03.02.2010   Quelle: Panasonic Electric Works Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Panasonic Electric Works Deutschland GmbH,
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Donauer Solartechnik erweitert das Führungsteam

Walter Manns, neuer Geschäftsführer bei Donauer Solartechnik
Walter Manns, neuer
Geschäftsführer bei
Donauer Solartechnik

Vor dem Hintergrund einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung erweitert die Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH (Gilching) die Leitungsebene mit zwei erfahrenen Führungskräften. Im Januar 2010 übernahm Walter Manns die neu geschaffene Position eines weiteren Geschäftsführers neben Firmeninhaber Rudolf Donauer. Thomas Maurer ist seit Dezember 2009 neuer Vertriebsleiter Photovoltaik.   Walter Manns wird gemeinsam mit Rudolf Donauer die Struktur und Organisationsentwicklung des Unternehmens verantworten sowie die weitere Firmenexpansion im In- und Ausland planen und mit umsetzen. Darüber hinaus wird er diverse Zentralfunktionen übernehmen. Der Diplom-Kaufmann war zuletzt leitender Geschäftsführer bei Merkel Freudenberg Fluidtechnic, einer Tochterfirma der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik, Teilkonzern der Unternehmensgruppe Freudenberg mit rund 1.000 Mitarbeitern. Davor verantwortete er mehr als zwölf Jahre die Geschäfte der Klüber Lubrication in Südamerika, ebenfalls eine Freudenberg Tochterfirma.

Der neue Vertriebsleiter Photovoltaik Thomas Maurer wird bei Donauer Solartechnik den Vertrieb an die Gegebenheiten und Bedürfnisse eines kommenden Käufermarktes ausrichten. Der Diplom-Betriebswirt arbeitet seit mehr als zehn Jahren in verantwortlichen Funktionen in der Konsumgüter- und Messtechnikbranche, zuletzt als nationaler Vertriebsleiter in den Consumer Electronics-Unternehmen Sony und Samsung.


Die Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH ist ein europaweit tätiger Fachgroßhandel für Photovoltaik und Solarthermie. Die Schwerpunkte liegen im Kundenservice und im Verkauf qualitativ hochwertiger Produkte. Fachkompetente Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung beraten in technischen Fragen und planen die statische Auslegung von Anlagen. Unter dem Markennamen INTERSOL vertreibt Donauer das selbst entwickelte PV-Montagesystem und die auf eigener technischer Entwicklung beruhenden Solarthermie-Produkte. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und beschäftigt heute rund 180 Mitarbeiter. Die Zentrale ist in Gilching bei München, ein weiteres Vertriebsbüro befindet sich in Nürnberg. Donauer besitzt Niederlassungen in Portugal, Italien und Frankreich sowie Vertriebsbüros in Tschechien und Belgien. Weitere Standorte sind geplant.

02.02.2010   Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Donauer Solartechnik,
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VDMA-Forum Photovoltaik-Produktionsmittel beruft Industrie-Lenkungskreis und Sprecher Dr. Peter Fath

Dr. Peter Fath; Sprecher des VDMA- Lenkungs- kreises Photovoltaik-Produktionsmittel
Dr. Peter Fath; Sprecher des VDMA- Lenkungs-
kreises Photovoltaik-Produktionsmittel

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat für das Forum Photovoltaik-Produktionsmittel zu Beginn des Jahres 2010 einen Lenkungskreis aus namhaften Industrievertretern berufen, der künftig verstärkt die Interessen der Mitglieder bündeln soll. Sprecher des Gremiums ist Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG, einem der führenden Photovoltaik-Maschinen- und Anlagenbauer und Anbieter von schlüsselfertigen Solarfabriken. "Wir haben es geschafft, dass alle wesentlichen Teile der Photovoltaik-Prozesskette durch Mitglieder des Lenkungskreises vertreten sind. Ich freue mich darauf, den VDMA zusammen mit den erfahrenen Kollegen für die Photovoltaik weiter zu stärken", bekräftigt Fath.   In den Lenkungskreis wurden zudem berufen: Hans-Joachim Bender (Robert Bürkle GmbH), Stephan Geiger (rofin Carl Baasel Lasertechnik GmbH & Co. KG), Uwe Gottschlich (Sterling SIHI GmbH), Steffen Günther (Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik), Klaus Löffler (Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH), Carsten Mohr (W.C. Heraeus GmbH), Stefan Schiller (Schiller Automation GmbH & Co. KG), Wolfgang Schürgers (Herbert Arnold GmbH & Co. KG) und Egbert Wenninger (Grenzebach Maschinenbau GmbH).


100 VDMA- Mitglieder aktiv in Sachen Photovoltaik

"Der Lenkungskreis Photovoltaik-Produktionsmittel bildet ein repräsentatives Gremium für die über 100 Mitglieder des VDMA in diesem exportstarken, boomenden Bereich", ist auch Thilo Brodtmann überzeugt, stellvertretender VDMA Hauptgeschäftsführer. Neun VDMA-Fachzweige beschäftigen sich mit allen Aspekten der Optimierung der Photovoltaik-Produktion. Seit 2007 besteht das Forum Photovoltaik-Produktionsmittel als eigene Marke mit einem breiten Service-Portfolio für seine Mitglieder. "Innovationen im Maschinen- und Anlagenbau sind Garant für die kontinuierliche Kostensenkung, die wir bei der solaren Stromerzeugung brauchen. Deutsche Maschinenbauer sind weltweit führend in der Branche. Der VDMA als größter europäischer Industrieverband ist damit eine ideale Plattform, unseren Vorsprung weiter auszubauen", erklärt Fath. "Ein wesentliches Ziel unserer Plattform ist es, Roadmaps für die Photovoltaik-Produktion zu entwickeln, an denen sich die Maschinenbauer orientieren können. Darüber hinaus brauchen wir weiterhin Markttransparenz, Netzwerkqualität und Sichtbarkeit für die Branche. Der Lenkungskreis wird den VDMA dabei tatkräftig unterstützen."

Rund 100 VDMA-Mitglieder beschäftigen sich derzeit mit der Photovoltaik. Das VDMA-Forum Photovoltaik-Produktionsmittel ist die themenorientierte Zusammenarbeit der VDMA-Sparten Elektronikfertigung (Productronic), Glastechnik, Energie, Organic Electronics, Robotik+Automation, Laser-Fertigungstechnik und Photonik, Oberflächentechnik, Vakuumtechnik sowie Displays. Mit Gründung des Forums wurden die Aktivitäten der Fachzweige vernetzt und ausgeweitet, Synergien ausgenutzt und eine einheitliche Marke im VDMA geschaffen.

02.02.2010   Quelle: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG baut Stellung in Mexiko aus

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) baut ihre Position im mexikanischen Photovoltaik-Markt aus. Im Januar sei ein Liefervertrag mit dem mexikanischen Installationsunternehmen Grupo Desmex S.A. unterzeichnet worden, berichtet der Solarmodul-Hersteller in einer Pressemitteilung. Der Rahmenvertrag umfasse Photovoltaik-Module mit 5.000 Kilowatt Nennleistung, die bis Ende des Jahres geliefert werden sollen. Die aleo solar AG bündelt ihre Aktivitäten in den vielversprechenden Märkten des nordamerikanischen Kontinents in ihrer Tochtergesellschaft aleo solar North America Inc., die im Sommer des vergangenen Jahres gegründet wurde.  Der geschäftsführende Vizepräsident Robert Schwarzinger, der den Markteintritt für aleo solar vorbereitet hat, verantwortet den weiteren Ausbau des Nordamerika-Geschäftes: "Nachdem wir schon zwei Aufdachsysteme in einer Gesamtgröße von 375 Kilowatt an die Desmex-Gruppe geliefert haben, ist der Ausbau unserer Partnerschaft konsequent. Für ein erstes Projekt mit 1.000 Kilowatt aus diesem Rahmenvertrag werden wir in Kürze Module, Wechselrichter und ein nachgeführtes Montagesystem liefern." Die aleo solar AG hat ihre Präsenz im nordamerikanischen Photovoltaik-Markt deutlich ausgebaut und koordiniert vom Vertriebssitz Westminster/Colorado das Geschäft in den Kernmärkten USA, Mexiko und Kanada.



Spitzenleistungen in Mexiko

Bisher in Mexiko installierte aleo-Anlagen übertreffen laut Hersteller mit ihren Spitzenleistungen bei weitem die Ertragsprognosen: Im Vorjahr produzierte eine 174-Kilowatt-Aufdachanlage in Aguascalientes 1.822 Kilowattstunden pro Kilowatt Nennleistung. Der Solarstrom wird vom Betreiber selbst genutzt. "Die Erträge der Anlage liegen damit rund 20 Prozent über unseren Erwartungen", sagt Desmex-Geschäftsführer John von Frantzius. "Mit aleo-Modulen können wir unseren Kunden besonders wirtschaftliche Solaranlagen bieten."

02.02.2010   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Frankreich: Global EcoPower und T-Solar wollen Solar-Kraftwerke mit 120 MWp bauen

Der Photovoltaik-Projektentwickler Global EcoPower (Aix en Provence, Frankreich) berichtete am 27.01.2010, das Unternehmen habe mit der in Südeuropa bei der Solarstromerzeugung führenden spanischen T-Solar-Gruppe (Madrid) einen Vertrag über den Bau von 120 MWp Photovoltaik-Nennleistung in Frankreich unterzeichnet. Die Solarstrom-Anlagen sollen in den kommenden 3 Jahren gebaut werden.   Die Planung, der Bau und der Betrieb der Photovoltaikanlagen sollen von "T-SEP" übernommen werden, einem 50-50 Joint Venture der beiden Unternehmen. T-SEP will sich die gesetzlichen Bestimmungen für Solarstromanlagen in Frankreich zu Nutze machen, heißt es in der Pressemitteilung. Die französische Regierung hat einen Einspeisetarif für boden- und dachmontierte Solaranlagen eingeführt, deren Stromertrag über 20 Jahre abgenommen werden soll.



Unternehmen entwickelt 36 Solarkraftwerke mit 270 MWp Gesamtnennleistung

Die Solar-Kraftwerke sollen von dem Tochterunternehmen der deutschen Allianz-Versicherung, der Allianz Climate Solutions, versichert werden. EcoPower konzentriert sich laut Pressemitteilung auf die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Solarkraftwerken in Frankreich. Das Unternehmen arbeitet derzeit nach eigenen Angaben an 36 Projekten, hauptsächlich in Südfrankreich, die eine Photovoltaik-Nennleistung von insgesamt 270 MWp erreichen sollen. Strategie der Gruppe sei es, 50 % der Kraftwerke im Eigenbesitz zu behalten und die verbleibenden 50 % an Dritte zu veräußern. Jean Marie Santander, Vorstand von Global EcoPower, erwartet, dass der Vertrag die Präsenz des Unternehmens auf dem französischen Markt schneller erweitern kann. T-Solar will seine Fachkenntnisse und Beziehungen zu Banken und Zulieferbetrieben einbringen. Global EcoPower werde von der Erfahrung von T-Solar beim Bau und Betrieb von schlüsselfertigen Photovoltaik-Anlagen profitieren.


Unternehmen plant internationale Expansion

Der Eintritt des Unternehmens in den französischen Markt ist laut Juan Laso, Geschäftsführer von T-Solar, Teil einer internationalen Expansionsstrategie. Karim Tamir, Direktor für Geschäftsentwicklung und Vertrieb bei Allianz Climate Solutions, sagte: "Diese Partnerschaft wird bei der Ausweitung der Solar-Kapazität in Frankreich helfen und so die Klimaziele des Landes unterstützen. Global EcoPower wird eine Vielzahl hochwertiger Projekte zur Verfügung stellen, und T-Solar wird sein fundiertes Fachwissen und seine Erfahrung als einer der weltgrößten unabhängigen Solar-Hersteller beitragen".

02.02.2010   Quelle: Global EcoPower   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE-Neujahrsempfang: Bundesumweltminister Röttgen sieht Deutschland vor "Revolution im Energiesektor"; BEE fordert Konsequenz beim Umstieg auf erneuerbare Energien

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen bei seiner Rede auf dem BEE-Neujahrs- empfang 2010
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen
bei seiner Rede auf dem BEE-Neujahrs-
empfang 2010

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen sieht die Energiepolitik in Deutschland vor einer grundlegenden Erneuerung. Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) am 28.01.2010 sprach er von der Notwendigkeit einer "Revolution" im Energiesektor, die sich aus den Anforderungen von Klimaschutz und Ressourcenschonung ergebe. In seiner Rede vor mehr als 900 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien bekräftigte der Minister das Ziel, die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. 


BEE-Präsident Schütz: Regierungen müssen konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren setzen

BEE-Präsident Dietmar Schütz sagte die volle Unterstützung für den Umbau der Energieversorgung zu und forderte die Politik auf, das neue Jahrzehnt gemeinsam mit den Akteuren der Branche zum Jahrzehnt der erneuerbaren Energien zu machen. "Unsere Branche steht bereit, die benötigten Technologien fortwährend weiterzuentwickeln und in großer Breite zum Einsatz zu bringen. Im Gegenzug müssen die Regierungen in Bund und Ländern jetzt konsequent auf den Ausbau der erneuerbaren Energien setzen und verlässliche Rahmenbedingungen dafür schaffen", erklärte Schütz.


Einschnitte bei der Vergütung für Solarstrom und Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke behindern den Weg ins Regenerativzeitalter

In seiner Rede auf dem Neujahrsempfang warnte Schütz vor neuen Hindernissen auf dem Weg ins Regenerativzeitalter. Diese drohen nach Ansicht des BEE durch zu starke Einschnitte bei der Vergütung für Solarstrom und durch Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. "Beide Vorhaben gefährden die Ausbaupläne für erneuerbare Energie im Stromsektor", unterstrich der BEE-Präsident. Mit den von Umweltminister Röttgen geplanten hohen Kürzungen bei der Photovoltaik hätten deutsche Solarunternehmen kaum noch Investitionsspielraum, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. An den Minister gewandt, sagte Schütz: "Wir appellieren daher an Sie, den Entwurf aus Ihrem Hause noch einmal zu überarbeiten und eine zusätzliche Kürzung nur im einstelligen Prozentbereich vorzunehmen."


Schütz am Atomausstieg festhalten
Den gesetzlich festgelegten Atomausstieg bezeichnete Schütz als Grundlage für bisherige und künftige Investitionsentscheidungen im Energiesektor. Daran müsse die Bundesregierung festhalten, wenn sie den Vorrang für erneuerbare Energien nicht unterlaufen wolle. "Der Zuwachs an erneuerbaren Energien im Stromsektor muss mit der Verringerung fossiler und atomarer Kapazitäten einhergehen. Wenn dieser Vorrang gewährleistet ist, können die Erneuerbaren den Atomstrom bis 2020 vollständig ersetzen und darüber hinaus Kohle und Gas einsparen", versicherte Schütz.
Die Rede von BEE-Präsident Schütz im Wortlaut steht zum Download bereit unter www.bee-ev.de

02.02.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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3.000 Mitglieder beim Solar-Expertenforum SolarFreax im Internet

Am 20. Januar 2007 gründete Daniel Köpf das Solar-Expertenforum SolarFreax im Business-Netzwerk XING. Mit 3.000 Mitgliedern habe sich dort nach drei Jahren die größte Gruppe der Solar-Branche etabliert, berichtet Köpf in einer Pressemitteilung. Der Solarmarkt hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Mit der geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstromanlagen diskutiert die Branche aktuell viele neue Fragen. "Wir möchten bei SolarFreax Informationsaustausch auf Augenhöhe. Denn Solar-Fachleute haben wenig Zeit. Deshalb legen wir Wert darauf, ausschließlich Profis aus der Solarbranche zu verbinden", betont Köpf.  



Konzentration auf Solar-Profis

Im Gegensatz zu Solar-Foren mit breiterem Publikumsinteresse richte sich das Angebot bei SolarFreax ausschließlich an Installateure, Großhändler, Hersteller, Planer, Forscher, Entwickler und Finanzierer. Für Anlagenbetreiber und solarinteressiertes Publikum biete SolarFreax auf der Startseite eine Vielzahl an Links zu öffentlichen Solarforen an.


Gruppentreffen auf der Intersolar in München

Kommunikation finde jedoch nicht nur im Internet statt, betont Köpf. Im Sommer 2009 trafen sich die "Solarfreax" zum ersten Gruppen-Event auf der Intersolar in München. Im Rahmen des Ausstellerabends nutzten rund 60 Mitglieder die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und auszubauen, neue Kontakte herzustellen oder Marktinformationen und Fachwissen zu diskutieren. "Ich hoffe, wir bekommen dieses Jahr wieder eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine", fügt Köpf an.

SolarFreax ist ein Informations-, Wissens- und Kontaktpool, um qualifizierte Antworten auf Fragen oder geeignete Ansprechpartner rund um die Solartechnik zu bekommen. Weitere Akteure aus der Solarbranche sind eingeladen, das Portal zu nutzen - als Leser, mit Fachbeiträgen und Veranstaltungshinweisen sowie als Diskussionsteilnehmer. SolarFreax nutzt die Plattform XING und erfordert eine kostenlose Registrierung. Das Forum ist im Internet zugänglich unter http://www.SolarFreax.de

02.02.2010   Quelle: Daniel Köpf; SolarFreax   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Weltweite Fachmesse für Solartechnik "Intersolar" bricht mit der "Intersolar Europe" schon jetzt alle Rekorde

Besucherandrang am ersten Tag der Intersolar 2009
Besucherandrang am ersten Tag der
Intersolar 2009

Am 9. Juni 2010 fällt erneut der Startschuss für die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, die Intersolar, am Standort München. Aus der bisherigen "Intersolar" wird dann die "Intersolar Europe". Mit der neuen Namensgebung tragen die Veranstalter der fortschreitenden Internationalisierung der Messe Rechnung, die mittlerweile weltweit an mehreren Standorten vertreten ist. Unter dem neuen Namen sprengt die internationale Fachmesse für Solartechnik bereits jetzt die Flächenrekorde der vorangegangenen Jahre. Knapp sechs Monate vor Eröffnung der Messe ist die geplante Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern in elf Hallen zu 90 Prozent belegt. Damit ist die Fläche des Vorjahres bereits heute überschritten. Rund 1.500 Aussteller werden im Juni auf der Neuen Messe München erwartet.   Damit wächst die Intersolar Europe erneut über die Grenzen des Vorjahres hinaus. Schon 2009 konnte sie ein Flächenwachstum von 37 Prozent auf insgesamt 104.000 Quadratmeter in neun Hallen verzeichnen. Die weltweite Leitmesse Intersolar ist mittlerweile neben Europa auch in Nord Amerika, Indien und China vertreten. Die Intersolar Europe ist die größte der vier Einzelveranstaltungen.


Mehr als 60.000 internationale Besucher erwartet

Auch die Ausstellerzahl wird im Vergleich zu 2009 steigen. Rund 1.500 Aussteller aus aller Welt werden ihre Produkte und Dienstleistungen im Juni auf der Neuen Messe München präsentieren. Schon jetzt übertrifft die Anzahl angemeldeter Aussteller die Erwartungen. Aber auch was die Besucherzahlen anbetrifft, sind die Veranstalter optimistisch und gehen für 2010 von mehr als 60.000 internationalen Besuchern aus. Zuletzt kamen 50 Prozent der Aussteller und 39 Prozent der Besucher aus dem Ausland auf das Gelände der Neuen Messe München. "Wir erwarten gespannt den Startschuss für die Intersolar Europe im Jahr 2010. Das kontinuierliche Wachstum der Messe zeigt uns, dass die Bedeutung der Intersolar als Treffpunkt für die internationale Solartechnikbranche weiterhin zunimmt. Die bisherigen Zahlen versprechen, dass die Messe auch in diesem Jahr ein großer Erfolg wird", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim), einem der beiden Veranstalter der Intersolar Europe.


Branchenspezifische Gliederung

Die klare Gliederung in Photovoltaik und Solarthermie erleichtert Ausstellern und Besuchern die Orientierung auf der Messe. Außerdem wird der Photovoltaik-Produktion wie bereits 2009 eine eigene Halle gewidmet. Die Veranstalter der Intersolar Europe - die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) - kooperieren dabei wie im Vorjahr mit der PV Group, einer auf die Photovoltaik spezialisierten Initiative des internationalen Halbleiterverbands SEMI. "Die klare thematische Struktur der Intersolar Europe hat bereits im letzten Jahr bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden. Sie erleichtert die Orientierung und bietet somit den Fachbesuchern die optimale Basis für einen strukturierten Messerundgang", so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der FWTM.

Von der "Intersolar" zur "Intersolar Europe"

2010 geht die Intersolar in München erstmals als Intersolar Europe an den Start. Mit der Intersolar North America in San Francisco, der Intersolar India in Hyderabad und der ersten Kooperation der Intersolar Asia mit der SOLARCON China in Shanghai konnten die Veranstalter der Intersolar seit 2008 die Messe erfolgreich international verankern. "Die neue klare Systematik unserer internationalen Messen erleichtert die Kommunikation und die Orientierung für unsere Aussteller und Besucher weltweit. Gleichzeitig verbindet sich für uns damit auch ein eindeutiges Markenversprechen an die Branche weltweit, nämlich die optimale globale Vernetzung der Solarbranche und aller angeschlossenen Branchen auf einer weltweiten Messe", kommentiert Markus Elsässer die neue Namensgebung.

Die Intersolar Europe wird vom 9. bis zum 11. Juni 2010 auf der Neuen Messe München stattfinden. Weitere Informationen zur Intersolar Europe im Internet unter http://www.intersolar.de.

01.02.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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EverQ, Sovello: EU-Kommission fordert Fördermittel für Photovoltaik-Produktionslinie zurück

Modulproduktion der Sovello AG.
Modulproduktion der Sovello AG.

Die europäische Kommission gab am 28.01.2010 bekannt, dass ein Teil der Fördermittel, die für die Errichtung der ersten integrierten Photovoltaik-Produktionslinie der damaligen EverQ GmbH (heute Sovello AG) im Jahr 2006 gewährt wurden, zurückgefordert wird. Bei dem Betrag von voraussichtlich rund elf Millionen Euro handle es sich um eine besondere Förderung für kleine und mittlere Unternehmen, den sogenannten KMU-Bonus, berichtet Sovello in einer Pressemitteilung. Nach einem im Jahr 2008 eingeleiteten Hauptprüfverfahren gelangte die EU-Kommission nun zu der Einschätzung, dass der Einfluss des Gesellschafters Q-Cells AG (heute Q-Cells SE) tatsächlich weitaus größer gewesen sei, als dies bei einer Beteiligung von 24,9 % normalerweise der Fall sei.  Aufgrund von Informationen im Rahmen der Prüfung der Förderfähigkeit des zweiten Werks von Sovello im Jahr 2006 sei deutlich geworden, dass die damals bereits größere Q-Cells AG angesichts Ihres Einflusses als Partnerunternehmen von Sovello einzustufen gewesen sei. Da Umsatz und Mitarbeiterzahl von Partnerunternehmen bei der Vergabe eines KMU-Aufschlags berücksichtigt würden, sei dieser Teil der Förderung der ersten Produktionslinie nicht mit dem EU-Beihilferecht vereinbar gewesen.


Sovello AG: Fördermittel wurden zweckgerecht eingesetzt; rund 1.200 Arbeitsplätze geschaffen

Die Sovello AG bedauert in ihrer Pressemitteilung die Entscheidung der EU-Kommission und hält sie für schwer nachvollziehbar. Sovello weist darauf hin, dass die Fördermittel zweckgerecht eingesetzt worden seien und einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung von rund 1.200 Arbeitsplätzen bei der heutigen Sovello AG in den letzten vier Jahren geleistet hätten. Die mit der Entscheidung verbundene finanzielle Belastung für die Gesellschaft und die Gesellschafter kommt angesichts der starken Konkurrenz von asiatischen Wettbewerbern, die eine sehr große staatliche Unterstützung erfahren, äußerst ungelegen und mindere den Spielraum für wichtige Investitionen in Technologie und Wachstum. Die Sovello AG verwahrt sich gegen den Vorwurf der EU-Kommission, Sovello (bzw. die damalige EverQ GmbH) habe die Beteiligung eines seiner Joint-Venture-Partner künstlich unter 25 % gehalten, da die Entscheidung über die Eigentumsverhältnisse an einer Gesellschaft allein in der Entscheidungskompetenz der Gesellschafter liege. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch unklar, ob das Unternehmen gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen wird.


01.02.2010   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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Vorläufiges Ergebnis: CENTROSOLAR beendet 2009 mit 309 Millionen Euro Umsatz

Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar.
Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar.

Nach ersten, ungeprüften Zahlen konnte die CENTROSOLAR Group AG (München) im 4. Quartal 2009 einen Umsatz von 105 Millionen Euro erzielen. Für das Gesamtjahr ergebe sich damit ein Umsatz von 309 Millionen Euro (geplant: 280 - 290 Mio. EUR), was trotz Finanzkrise und erheblichem Preisverfall nur 7 % unter dem Vorjahreswert von 333 Millionen Euro liege, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Aufgrund seiner flexiblen Einkaufsstrategie und durch das Anfang 2009 gestartete interne Optimierungsprogramm habe CENTROSOLAR den Modulpreisverfall nicht nur abfangen, sondern im zweiten Halbjahr sogar in Ergebnisverbesserungen umsetzen können.  Die geprüften, endgültigen Umsatz- und Ergebnis-Zahlen 2009 werden voraussichtlich am 18. März veröffentlicht.



Spezialisierung auf Dachanlagen und Kernkomponenten

CENTROSOLAR konnte den Absatz von Photovoltaik-Modulen nach eigenen Angaben von 59 Megawatt Nennleistung (MWp) im Jahr 2008 auf 87 MWp im Jahr 2009 steigern. Im 2. Halbjahr 2009 sei der Absatz sogar knapp doppelt so hoch gewesen wie im Vorjahreszeitraum und nur noch durch die eigenen Modulproduktionskapazitäten begrenzt. Dabei zahlte sich aus, dass sich CENTROSOLAR konsequent auf Dachanlagen und Kernkomponenten spezialisiert hat und diese bereits etwa zur Hälfte außerhalb von Deutschland vertreibt.


Senkung der Solarstrom-Vergütung würde die deutsche Solar-Industrie schwächen und Arbeitsplätze kosten

Hinsichtlich der diskutierten Änderungen in der deutschen Solar-Förderung teile das Unternehmen die Ansicht, dass die aktuell diskutierte Senkung nicht unerhebliche Folgen haben wird, insbesondere für stark auf Deutschland fokussierte Solar-Unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt schwäche es erheblich die deutsche Solar-Industrie im internationalen Wettbewerb und werde Arbeitsplätze kosten. Die deutschen Solar-Hersteller seien hinsichtlich Technologie und Qualität Weltspitze. Diese Position lasse sich ohne einen starken Heimatmarkt jedoch nicht aufrechterhalten.


Keine Prognose wegen der Diskussionen um PV-Vergütung

Vor dem Hintergrund der noch laufenden Diskussionen zur Photovoltaik-Einspeisevergütung in Deutschland gibt die CENTROSOLAR Group AG zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ab. Mit seinem spezifischen Geschäftsmodell sehe sich das Unternehmen operativ gut für die Zukunft aufgestellt. Die Bedeutung von Dachanlagen werde im Photovoltaik-Markt weiter zunehmen. Auch kosteneffiziente Schlüsselkomponenten wie das hochgradig lichtdurchlässige Antireflex-Solarglas des Unternehmens würden zunehmend nachgefragt. Der hohe Umsatzanteil im Ausland beruhe nicht auf Projektgeschäften, sondern auf einem langfristig aufgebauten Distributionsnetzwerk der jeweils lokalen Niederlassungen. Bei den Produktionskosten zähle CENTROSOLAR zu den Kostenführern in Europa. Das Anfang 2009 gestartete Optimierungsprogramm sei erfolgreich abgeschlossen und in fortlaufende kontinuierliche Verbesserungsprozesse überführt worden.

01.02.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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SPD: Senkung der Photovoltaik-Vergütung zum 1. April ist mit uns nicht zu machen; öffentliche Anhörung im Umweltausschuss gefordert

Hempelmann: Röttgen schädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit des EEG.
Hempelmann:
Röttgen schädigt das Vertrauen
in die Verlässlichkeit des EEG.

Die vom Bundesumweltminister Norbert Röttgen angekündigte Senkung der EEG-Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit Wirkung ab 1. April 2010 sei mit der SPD nicht zu machen, erklären der Sprecher der Arbeitsgruppe Energie der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Hempelmann, und sein Stellvertreter Dirk Becker in einer Pressemitteilung.   "Der vom Minister eingeschlagene Weg über vage Pressemitteilungen ist unverantwortlich und schädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit des EEG", so die SPD-Politiker. Als Grundlage für eine Vergütungsänderung fordert die SPD-Bundestagsfraktion eine öffentliche Anhörung im federführenden Umweltausschuss des Deutschen Bundestages und die umfassende Offenlegung aller wissenschaftlichen Arbeiten, auf die sich das Umweltministerium bei seinem Vorschlag stützt.

01.02.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: rolfhempelmann.de,
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Solarthermie: FLABEG Holding AG kooperiert mit THE WALL AG

Solarspiegel von FLABEG
Solarspiegel von FLABEG

Mit Forschung und Entwicklung die Kosten zu senken und den Wirkungsgrad solarthermischer Kraftwerke zu erhöhen, ist Ziel der Unternehmen THE WALL AG und FLABEG Holding GmbH. Solarthermische Kraftwerke hätten das größte Potenzial solarer Energiegewinnung, betonen die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ihrem enormen Potenzial stünden aber ebensolche Investitionskosten gegenüber: Ein Solarthermie-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 50 Megawatt MW bedürfe eines Investitionsvolumens von rund 300 Millionen Euro. Daher seien Investoren oft nur bereit, mit staatlichen Zuschüssen Kapital für ein Kraftwerksprojekt bereitzustellen, erklärt FLABEG in der Pressemitteilung. FLABEG ist Pionier bei der Produktion von Solar-Spiegeln: Die ersten in den 80er Jahren in der Kalifornischen Mojave-Wüste entstandenen solarthermischen Kraftwerke sind mit FLABEG-Spiegeln ausgestattet und arbeiten noch immer kommerziell.   "Stets einen Schritt voraus zu sein, ist Basis unseres unternehmerischen Erfolgs, der Pioniergeist verbindet uns mit THE WALL AG", kommentiert FLABEG-Vorstand Axel Buchholz die Kooperation.


Werkstoff SwissCell besticht durch Leichtigkeit und Belastbarkeit

THE WALL AG ist Hersteller der patentierten "SwissCell". Dabei handelt es sich um einen innovativen Werkstoff, der gleichermaßen durch Leichtigkeit und Belastbarkeit besticht: Ein Quadratmeter SwissCell mit einem Gewicht von 3 kg halte eine Traglast von über 200 Tonnen, berichtet FLABEG in der Pressemitteilung. Zudem sei das Material schwer entflammbar, resistent gegen Wind, Regen und Temperaturschwankungen, und damit bestens ausgelegt für extremes Wüstenklima. Es bestehe aus kunstharzbeschichteter Cellulose, das in einem speziellen Verfahren unter hohem Druck und Temperaturen zu einer Wabenstruktur verpresst werde.


SwissCell und Solarspiegel als selbsttragende Kollektoreinheit

Die SwissCell-Wabenkerne lassen sich in der Anwendung mit den FLABEG-Solarspiegeln dauerhaft mit einer beliebigen Deckschicht verbinden. Die Idee dahinter ist laut FLABEG: Solarspiegel und SwissCell als Trägermaterial sollen zu einer selbsttragenden Kollektoreinheit verbunden werden. Der Vorteil: Es wären weitaus leichtere Stahlkonstruktionen erforderlich im Vergleich zum aktuellen Status Quo und somit erhebliche Einsparungen hinsichtlich Material und Montage möglich. "Durch den vollflächigen Verbund könnten wir dünneres Glas einsetzen", erklärt Axel Buchholz. "Je dünner das Glas, desto höher ist die Energiereflexion und somit die Effizienz der Kollektoren. Diese mögliche Effizienzsteigerung ist für sämtliche Kollektortypen und Heliostaten denkbar."

01.02.2010   Quelle: FLABEG Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FLABEG Holding GmbH,
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Noch mehr Sonne im Tank: TU Chemnitz optimiert Solar-Speicher aus Kunststoff

Dr. Urbaneck, Prof. Platzer und Rolf Lohse (v.l.) prüfen Konstruk- tionen für die Be- und Entladung von Solar-Speichern
Dr. Urbaneck, Prof. Platzer und
Rolf Lohse (v.l.) prüfen Konstruk-
tionen für die Be- und Entladung
von Solar-Speichern

Mehr als elf Millionen Quadratmeter Solar-Kollektorfläche (Solarthermie) waren 2008 nach Angaben des Bundesumweltministeriums installiert - mehr als 210.000 Anlagen seien 2008 neu errichtet worden, doppelt so viele wie noch im Jahr zuvor. Solarthermie-Anlagen können zur Erwärmung von Trinkwasser sowie für die Produktion von heißem Wasser für Heizungsanlagen genutzt werden. "Die Speicher werden heute immer größer, außerdem sind für den vermehrten Einsatz in Heizungssystemen höhere Temperaturen nötig", sagt Dr. Thorsten Urbaneck, Bereichsleiter "Thermische Energiespeicher" an der Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz, und ergänzt: "Zudem sollen längere Speicherperioden von bis zu drei Monaten erreicht werden, weshalb es wichtig ist, die Verluste der Speicher zu minimieren." Gemeinsam mit dem mittelständischen Unternehmen Haase GFK-Technik GmbH aus Sachsen optimieren die Chemnitzer Wissenschaftler die Speichertechnik und passen die Produktpalette des Unternehmens an. 

Be- und Entladung der Speicher im Mittelpunkt der Forschung

Grundlage dafür sind Forschungsergebnisse, die die Professur Technische Thermodynamik der TU Chemnitz gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Ilmenau in einem 2008 abgeschlossenen Projekt erzielt haben. "Verschiedene Mittelständler haben Interesse an unseren Ergebnissen bekundet", berichtet Urbaneck. Die Firma Haase GFK-Technik GmbH aus Großröhrsdorf bei Dresden ist spezialisiert auf Tanks, Anlagen und Formteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). GFK ist ein Verbundwerkstoff aus Glas und Harz, der den bisher für Speicher üblichen Stahl ersetzt und damit unter anderem die äußeren Verluste sowie die Kosten der Anlagen senkt. Im Mittelpunkt der Arbeit der TU-Wissenschaftler steht die Be- und Entladung der Speicher. "Die Schichtung des Wassers im Speicher nach Temperatur ist wichtig", sagt Urbaneck und erklärt: "Ein Speicher mit 40 Grad warmem Wasser hat zwar die selbe Energie, wie ein Speicher, in dem je zur Hälfte 30 und 50 Grad warmes Wasser geschichtet ist. Aber gerade für Heizungen braucht man höhere Temperaturen. Die Energie ist mehr wert, wenn höhere und niedrigere Temperaturschichten zur Verfügung stehen, als wenn der Wassertank eine mittlere Temperatur hat." Deshalb soll ausgenutzt werden, dass die Sonne mittags intensiver strahlt als morgens und abends und so das Wasser dann stärker erhitzt. Das Be- und Entladesystem, an dem die Chemnitzer gemeinsam mit der Firma Haase derzeit arbeiten, basiert auf dem Dichteunterschied zwischen kälterem und wärmerem Wasser und ist preiswerter sowie robuster als bisher existierende Lösungen, die beispielsweise mit Reglern arbeiten.

Derzeit sind mehrere optimierte Produkte der Firma Haase im Teststand der TU Chemnitz im Probebetrieb. Das Projekt, das Dr. Thorsten Urbaneck und Rolf Lohse an der Professur Technische Thermodynamik von Prof. Dr. Bernd Platzer bearbeiten, wird seit Juni 2009 bis Mai 2010 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert (Förderkennzeichen 0325957A).

Weitere Informationen unter http://www.ichbin2.de und bei Dr. Thorsten Urbaneck, Telefon 0371 531-32463, E-Mail thorsten.urbaneck@mb.tu- chemnitz.de.

01.02.2010   Quelle: TU Chemnitz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Chemnitz,
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Dritte Version der bewährten Solar-Software für professionelle Photovoltaik-Planer aus dem Hause Luxea verfügbar

SOLinvest pro 2010 berechnet die Wirtschaftlich- keit von PV-Anlagen
SOLinvest pro 2010 berechnet die Wirtschaftlich-
keit von PV-Anlagen

Ab sofort bietet die in Saarbrücken ansässige Luxea GmbH die Software "SOLinvest pro" in der aktualisierten Version 2010 an. Die neue PV-Planungssoftware basiert auf den erfolgreichen Vorgängerversionen von 2004 und 2007 und bietet neue ausgefeilte Hilfsmittel für eine effiziente PV-Anlagenplanung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beispielsweise seien die Ertragsberechnung von Dünnschichtmodulen und eine umfangreiche steuerliche Behandlung von PV-Anlagen integriert worden. Dadurch könne auch nach der Aktualisierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen dargestellt werden.   SOLinvest pro 2010 richtet sich an professionelle Anwender, wie Ingenieurbüros und Installateure, oder auch an Energieversorger und Finanzdienstleister im Bereich der erneuerbaren Energien.





Solarstrom-Eigenverbrauchsregelung integriert

Dipl.-Ing. Martin Ney, Geschäftsführer der Luxea GmbH, betont: "Wir entwickeln unsere Software aufgrund der Anforderungen unserer über 1.500 Kunden stetig weiter. Beispielsweise wurde die Möglichkeit der Eigenverbrauchsregelung und das letzte Woche aktualisierte EEG benutzerfreundlich integriert." Die Software läuft unter Windows ab XP aufwärts und kann online bestellt werden. Die Lieferung erfolgt auf CD ROM inklusive Handbuch. Kunden, die bereits eine Vorgängerversion besitzen, erhalten einen vergünstigten Updatepreis.

01.02.2010   Quelle: Luxea GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Luxea GmbH,
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