Solar News Archiv März 2010

 




 

Photovoltaik-Produzent SOLON veröffentlicht Geschäftsbericht 2009; Grundsätzliche Einigung zur Refinanzierung erzielt

SOLON-Zentrale in Berlin
SOLON-Zentrale in Berlin

Die Berliner SOLON SE, einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von solaren Kraftwerken, legte am 31. März 2010 ihren Geschäftsbericht 2009 vor und bestätigte damit ihre bereits am 23. Februar veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen für das abgeschlossene Berichtsjahr. Zugleich meldet die Gesellschaft, sich mit den Banken hinsichtlich aller wesentlichen Bedingungen über die Neustrukturierung der Konzernfinanzierung verständigt zu haben.   Das zurückliegende Geschäftsjahr sei durch eine Stagnation der weltweiten Nachfrage nach Solartechnik und einen drastischen Rückgang der Preise für Solartechnik geprägt gewesen. Dies spiegle sich in der Entwicklung des SOLON-Konzerns wider, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.



199 Millionen Euro Verlust vor Zinsen und Steuern

Der Konzernumsatz erreichte 354,4 Millionen Euro, ein Rückgang gegenüber dem außerordentlich starken Vorjahr um 57 % (Vorjahr: 815,1 Mio. Euro). Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel ein Verlust in Höhe von 199,0 Millionen Euro an (2008: Gewinn in Höhe von 57,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 271,6 Millionen Euro (2008: 32,7 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie sank auf minus 21,68 Euro (2008: 2,61 Euro). EBIT und Nettoergebnis waren in hohem Maße durch Einmaleffekte in Höhe von 128,2 Millionen Euro belastet. Diese resultierten aus Wertberichtigungen auf Finanzanlagen, Beteiligungen und Darlehen, aus der Abwertung auf das Estelux-Projekt sowie aus der außerplanmäßigen Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 143,4 Millionen Euro (2008: 30,9 Mio. Euro). Dies entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von minus 11,45 Euro (2008: 2,46 Euro). Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein positiver operativer Cashflow in Höhe von 93,1 Millionen Euro erwirtschaftet.


Exportquote 48 %

Auf den Bereich Photovoltaik-Komponenten entfielen 2009 72 % der Konzernumsätze (2008: 45 %), der Anteil des Segments Systemtechnik ging auf 28 % zurück (2008: 55 %). Rund 52 % der Konzernumsätze wurden 2009 in Deutschland erzielt. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2009 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 132 Megawatt (MWp) produziert, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 25 % (2008: 176 MWp).

Der SOLON-Konzern unterhält fünf Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Italien und USA. Die Zahl der Mitarbeiter an allen Konzernstandorten lag zum Jahresende bei 901.


Kreditlinien über 275 Millionen Euro; Ausfallbürgschaft des Bundes sowie der Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

In den Verhandlungen mit den Banken zur Neustrukturierung der mittelfristigen Konzernfinanzierung konnte inzwischen Einvernehmen über alle wesentlichen Bedingungen erzielt werden, so das Unternehmen. Der vorgesehene syndizierte Kredit unter Führung der Deutsche Bank AG umfasse Zusagen für Bar- sowie Avalkreditlinien im Gesamtumfang von 275 Millionen Euro sowie eine kombinierte 80%ige Ausfallbürgschaft des Bundes und der Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern auf einen Teilkreditbetrag in Höhe von EUR 146 Mio. "Dies zeigt, dass die Banken bereit sind, der SOLON SE auch unverbürgte Fremdmittel in nennenswertem Umfang zur Verfügung zu stellen", kommentierte Finanzvorstand Simone Prüfer. Die Vereinbarung, an der neben dem Konsortialführer sieben weitere deutsche Kreditinstitute beteiligt sind, soll eine Laufzeit bis Ende 2011 haben.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem starken Anziehen der weltweiten Photovoltaik-Nachfrage bei einem langsameren Rückgang der Verkaufspreise als im zurückliegenden Jahr. Die nun erreichte Absicherung der Konzernfinanzierung verbessere die Position des Unternehmens gegenüber Lieferanten und Kunden deutlich und bilde die Grundlage für die angestrebte Rückkehr zu einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich sowie für das Erreichen eines ausgeglichenen operativen Ergebnisses.

Der vollständige Geschäftsbericht 2009 der SOLON SE steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Download bereit.

31.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Hersteller Sunways AG: Umsatz, Ergebnis und Liquidität im Geschäftsjahr 2009 verbessert

Sunways und BayWa wollen künftig große Solarstromanlagen und Solarparks projektieren.
Sunways und BayWa wollen künftig große
Solarstromanlagen und Solarparks projektieren.

Sunways AG (Konstanz) hat im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 177,5 Millionen Euro erzielt (2008: 147,5 Mio. €). Dieses Umsatzplus wurde von beiden Segmenten (Solarzellen, Solar-Systeme) getragen und entspricht einer Steigerung von über 20 % im Vergleich zum Vorjahr, berichtet das Unternehmen in einer Pressemittelung. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel mit minus 0,5 Millionen Euro zwar noch leicht negativ aus, lag aber deutlich über dem Vorjahreswert von minus 6,8 Millionen Euro.   Wesentlich dazu beigetragen habe ein sehr erfolgreiches 4. Quartal 2009: bei einem Quartalsumsatz von 54,8 Millionen Euro lag das EBIT bei 5,7 Millionen Euro. Grundlage für das gesteigerte Geschäftsvolumen im Geschäftsjahr 2009 waren die im Vergleich zu 2008 nahezu verdoppelten Absatzmengen bei Solarzellen und Photovoltaik-Modulen. Diese Absatzsteigerung wurde durch den abgeschlossenen Ausbau der Produktionskapazität für Solarzellen am Standort Arnstadt möglich. Das Wechselrichter-Geschäft ging aufgrund des Einbruchs des spanischen Marktes im Vergleich zum Vorjahr zurück.



Bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte; Verkauf der MHH Solartechnik bringt knapp 15 Millionen Euro

In der bisherigen Konzernstruktur, also unter Einbeziehung der zum 31.12.2009 veräußerten Tochtergesellschaft MHH Solartechnik GmbH, erzielte die Sunways AG 2009 das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte: Das Umsatzvolumen erreichte 335,7 Millionen Euro (2008: 262,3 Mio. €), das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf 7,4 Millionen Euro (2008: minus 1,5 Mio. €). Der Jahresüberschuss der Sunways AG aus dem Geschäftsjahr 2009 beträgt 16,9 Millionen Euro - wesentlich bedingt durch den Erlös aus dem Verkauf der MHH Solartechnik. Der erste Teil des Kaufpreises, der am 30.12.2009 gezahlt wurde, betrug 15,3 Millionen Euro; nach Abzug der Transaktionskosten liegt der Nettozufluss aus der Veräußerung bei 14,7 Millionen Euro. Ein möglicher zweiter Teil des Kaufpreises sei erfolgsabhängig und wäre nach Abschluss des Geschäftsjahres 2010 fällig. Damit stieg der Bestand an liquiden Mitteln der Sunways AG zum Jahresende 2009 um insgesamt 18,4 Millionen Euro auf knapp 22 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote der Sunways AG per 31.12.2009 liegt bei 53 %. Pro Sunways Aktie ergibt dies einen Eigenkapitalanteil von 5,05 €.


Joint Venture mit BayWa AG für das Projektgeschäft mit großen Photovoltaik-Anlagen und Solarparks

„Unsere operative Leistungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität haben wir im letzten Geschäftsjahr deutlich verbessert. Die zusätzlichen liquiden Mittel aus dem Verkauf der MHH Solartechnik werden wir zur Umsetzung weiterer Schritte im Rahmen unserer strategischen Neuausrichtung und zur Intensivierung des Unternehmenswachstums nutzen", kommentierte Michael Wilhelm, der Vorstandsvorsitzende der Sunways AG die Geschäftszahlen. Hierzu gehören unter anderem der Aufbau neuer Geschäftsfelder, die konsequente technologische Fokussierung auf die Kernkompetenzen Zelle, Modul und Inverter sowie der gezielte Markteintritt und die weitere Steigerung der Vertriebsaktivitäten in aussichtsreichen Phototovoltaik-Märkten. Gleichzeitig plant die Sunways AG über ein Gemeinschaftsunternehmen mit der BayWa AG das Projektgeschäfts mit großen Solarstromanlagen und Solarparks zu erschließen.

Die Sunways AG geht von einem weiteren stetigen Wachstum der internationalen Photovoltaik-Märkte aus, auch wenn sich in den reiferen Märkten bereits deutliche Anzeichen eines Abbaus der staatlichen Förderungen zeigen. "Insbesondere in Deutschland erwarten wir durch die Revision des EEG einen zunehmenden Preis- und Wettbewerbsdruck. Die Sunways AG sieht sich jedoch gut aufgestellt, um vom zukünftigen Wachstum der Photovoltaik-Märkte zu profitieren. Für die Jahre 2010 und 2011 erwarten wir daher steigende Umsätze und ein positives operatives Konzernergebnis", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

31.03.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Photovoltaik auf Ackerflächen: Landwirte im Verein "Pro-Solar-Acker" fordern von der Bundesregierung Schadensersatz in Millionenhöhe

Photovoltaik auf einem Acker.
Photovoltaik auf einem Acker.

Mit Gründung des Vereins "Pro-Solar-Acker" (Frankfurt am Main) unter Vorsitz des Rechtsanwaltes Jochen Lang wollen sich Landwirte und Kommunen gegen die Pläne der Bundesregierung zur Wehr setzen, Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen aus der Förderung im Rahmen des EEG auszuschließen. Nicht nur versetze die Bundesregierung mit Ihrer Vorgehensweise die Solar-Branche in Aufruhr, auch für die Landwirte, die bereits lukrative Pachtverträge geschlossen hätten, beziehungsweise enorme Vorkosten für die Planung bis hin zu Pachtausfall zu tragen hätten, bedeute die Entwicklung einen herben Rückschlag bezüglich ihrer Existenzsicherung. Viele Kommunen, vor allem in den neuen Bundesländern, fürchteten, die bereits einkalkulierten Gewerbesteuereinnahmen zu verlieren, betont "Pro-Solar-Acker" in einer Pressemitteilung. 

Finanzierung von Photovoltaik-Projekten gefährdet

"Das Fazit lautet: Deutschland bietet keine Rechts- und Investitionssicherheit. Die Problematik, welche sich aus diesem Sachverhalt ergibt, ist eindeutig. Die Projekte laufen Gefahr an der Finanzierung zu scheitern, da keine Bank gewillt ist, in dieser wahrlich unsicheren Situation, welche durch die verschiedensten Meldungen des Gesetzgebers geschaffen wurde, eine Finanzierung bereitzustellen", betont der Verein in seiner Pressemitteilung. Eine Fertigstellung der meisten Projekte, selbst wenn vor dem 1.01.2010 genehmigt, sei in dem knapp bemessenen Zeitraum bis zur Deadline 1.7.2010 respektive 1.10.2010 (neuste Meldungen) realistisch betrachtet kaum machbar beziehungsweise bankenseitig betrachtet zu riskant, da die Photovoltaik-Anlagen bis zu diesen Daten an das öffentliche Netz angeschlossen sein müssten, ansonsten entfiele die Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ersatzlos. "Der Umstand, dass sich die Deadlines ständig verschieben, trägt weder zur Entspannung der Situation noch zur Schaffung von Sicherheit bei", so der Verein.


Projekte sollen zu den bis vor Kurzem vorherrschenden Bedingungen des EEG verwirklicht werden

Im Verein "Pro-Solar-Acker" solidarisieren sich die Betroffenen, um alle Photovoltaik-Projekte auf landwirtschaftlichen Flächen per Petitionsverfahren vor den Bundestag zu bringen, die sich bereits vor der Ankündigung der Bundesregierung im Genehmigungsprozess befunden hatten. Ziel ist es, die Projekte zu den bis vor Kurzem vorherrschenden Bedingungen des EEG zu realisieren. "Da von tausenden Betroffener ausgegangen wird, ist ebenso eine Schadenersatz-Sammelklage in dreistelliger Millionenhöhe gegen die Bundesregierung in Planung", so der Verein. Unterstützt wird der Verein von Rechtsanwälten des Zivilrechts und von Kommunen bis hin zu Photovoltaik-Projektentwicklern und Finanzinvestoren. Bislang haben sich laut "Pro-Solar-Acker" in kürzester Zeit über 300 Betroffene gemeldet. Im ersten Schritt will der Verein eine große Zahl Betroffener und deren Erfahrungsberichte sammeln. Zu diesem Zweck wurde eine Internetseite eingerichtet: http://www.pro-solaracker.de. Die Mitgliedschaft im Verein ist kostenfrei, Rechtsberatung wird nicht angeboten.
E-Mail info@pro-solaracker.de;
Tel.: 069.21 08 73.115

31.03.2010   Quelle: Verein Pro-Solar-Acker   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verein Pro-Solar-Acker,
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SMA Solar Technology AG bestätigt vorläufige Zahlen und Rekordergebnis 2009

SMA-Vorstandssprecher Cramer: Position als Technologie- und Weltmarktführer ausgebaut.
SMA-Vorstandssprecher Cramer:
Position als Technologie- und
Weltmarktführer ausgebaut.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) legte am 31. März 2010 den Konzernabschluss 2009 sowie den Einzelabschluss für die AG vor und bestätigt damit die am 23. Februar 2010 gemeldeten vorläufigen Zahlen. Der Produzent von Photovoltaik-Wechselrichtern hat seinen Wachstums- und Erfolgskurs 2009 sehr erfolgreich fortgesetzt. In einem hochdynamischen Marktumfeld setzte SMA im Geschäftsjahr 2009 rund 3,4 Gigawatt (GW) Wechselrichter-Leistung ab und erzielte damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um mehr als 50 % (Vj.: 2,2 GW). Unter Annahme einer 2009 weltweit installierten Photovoltaik-Leistung von 7 bis 8 GW konnte SMA den weltweiten Marktanteil im vergangenen Jahr auf über 40 % steigern (Vj.: ca. 38 %) und den Abstand zum Wettbewerb nochmals vergrößern.   Ermöglicht habe dies die besondere Positionierung des Unternehmens: SMA ist Technologieführer auf dem Gebiet der Solar-Wechselrichter, hält ein Produktportfolio für alle Anwendungen, alle Leistungsklassen und alle Modultypen vor und profitiert von einem starken internationalen Vertriebs- und Servicenetz sowie einem einzigartigen Flexibilitätskonzept.



Umsatz um 37 % gesteigert; jährliche Produktionskapazität am Standort Niestetal auf deutlich über 5 GW erhöht


Der Konzernumsatz der SMA erhöhte sich im Geschäftsjahr 2009 um 37 % auf 934,3 Millionen Euro (Vj.: 681,6 Mio. Euro). Der Umsatz liegt damit oberhalb der Prognose von 850 bis 900 Millionen Euro, die der Vorstand im vierten Quartal 2009 ein zweites Mal angehoben hatte. Das Auslandsgeschäft ist 2009 aufgrund der internationalen Vertriebs- und Servicestrukturen um 25 % gewachsen und machte 38,4 % des Gesamtumsatzes aus.

Insbesondere der starke Preisverfall bei Solar-Modulen hatte im zweiten Halbjahr zu einem außergewöhnlichen Anstieg der deutschen Nachfrage geführt. SMA konnte 2009 die Jahreskapazität der Produktion am Standort Niestetal auf deutlich über 5 GW pro Jahr erhöhen. Allein im vierten Quartal setzte SMA 1.415 MW Wechselrichter-Leistung ab.



Der Kapazitätsaufbau auf 11 GW soll in Kürze abgeschlossen sein

SMA sei der einzige Wechselrichter-Hersteller weltweit, der seine Produktionskapazitäten mit Erfolg frühzeitig signifikant ausgebaut hat, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. SMA rechne mit einem weiterhin starken Wachstum des weltweiten Photovoltaik-Marktes. Daher erweitert das Unternehmen die Produktionskapazitäten seit einigen Monaten auf insgesamt 11 GW pro Jahr. Der Kapazitätsaufbau werde in Kürze abgeschlossen sein, so dass die 11 GW bereits im zweiten Quartal zur Verfügung stehen. Limitierender Faktor sei derzeit jedoch der Lieferengpass in der Halbleiterindustrie, deren Kapazitäten nicht in derselben Geschwindigkeit mitgewachsen seien. SMA erwartet aber, dass sich die Situation auf dem Markt für Halbleiterprodukte zu Beginn des zweiten Halbjahres entspannen wird. Dann werde SMA die geschaffenen zusätzlichen Kapazitäten voll nutzen können.

"SMA hat ihre Position als Technologie- und Weltmarktführer im internationalen Wettbewerb auf- und ausgebaut. Wir sind weltweit hervorragend aufgestellt und bedienen neben dem deutschen Markt eine Vielzahl an weiteren Märkten", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Daher werden wir zusammen mit unserer besonderen Flexibilitätsstrategie und dem konsequenten Ausbau unserer Produktionskapazitäten auch zukünftig flexibel auf alle Entwicklungen der dynamischen Photovoltaik-Märkte reagieren können."


Investitionen für mehr als 400 Millionen Euro geplant

Der Vorstand stellt frühzeitig die Weichen für die erwartete global stark steigende Nachfrage. SMA plant für den Zeitraum 2010 bis 2012 Investitionen in Höhe von über 400 Millionen Euro für den Ausbau der Infrastruktur.

"Wir werden darüber hinaus allein in diesem Jahr etwa 80 Millionen Euro in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren, um unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen und den künftigen Anforderungen an die Wechselrichter gerecht werden zu können", so Cramer weiter. "Schon heute beschäftigen wir weit mehr als 400 Ingenieure, die permanent an der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte arbeiten."


Ergebnis je Aktie: 4,64 Euro

SMA erzielte im Geschäftsjahr 2009 ein EBIT von 228,4 Millionen Euro (Vj.: 167,4 Mio. Euro); die EBIT-Marge liegt mit 24,4 % auf dem Niveau des Vorjahres (Vj.: 24,6 %). Vorstand und Aufsichtsrat der SMA schlagen der Hauptversammlung für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2009 die Ausschüttung einer um 30 % erhöhten Dividende von 1,30 Euro je Aktie vor (Vj.: 1,00 Euro je Aktie). Der Konzernüberschuss erhöhte sich um rund 35 % auf 161,1 Millionen Euro (Vj.: 119,5 Mio. Euro). Bei der unveränderten Zahl von 34,7 Millionen Aktien zum Bilanzstichtag 31.12.2009 liegt das Ergebnis je Aktie bei 4,64 Euro (Vj.: 3,44 Euro).

SMA reduzierte die Net Working Capital-Quote zum Bilanzstichtag 31.12.2009 auf 10,6 % (31.12.2008: 11,4 %). Der Bestand an Liquiden Mitteln und Wertpapieren beträgt 365,0 Millionen Euro zum Bilanzstichtag 31.12.2009. Abzüglich der langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergibt sich ein Nettofinanzvermögen von 344,8 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken auf jetzt 56,7 % (31.12.2008: 59,8 %).


Umsatzziel 2010: 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro

Die hohe Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern von SMA halte auch im ersten Quartal an. Aufgrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung rechne SMA für das erste Quartal mit einem Konzernumsatz von 310 bis 330 Millionen Euro (Vj.: 86,7 Mio. Euro). Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,3 Milliarden Euro bei einer leicht rückläufigen EBIT-Marge zwischen 20 % und 23 %.

Der Geschäftsbericht 2009 für den SMA Konzern sowie der Einzelabschluss für die AG stehen auf der Internetseite des Unternehmens zum Abruf bereit.


31.03.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Sharp: Solarzellen-Fabrik GREEN FRONT SAKAI nimmt den Betrieb auf

Dünnschicht-Solarzellenfabrik in GREEN FRONT SAKAI
Dünnschicht-Solarzellenfabrik
in GREEN FRONT SAKAI

Am 29.03.2010 startet die Sharp Corporation (Osaka, Japan) den Betrieb ihrer neuen Photovoltaik-Dünnschichtmodul-Fabrik GREEN FRONT SAKAI in der japanischen Stadt Sakai in der Präfektur Osaka. In der neuen Fabrik mit einer anfänglichen jährlichen Produktionskapazität von 160 MW werden Dünnschicht-Solarzellen auf großflächigen Glasplatten (1.000 x 1.400 mm) hergestellt, berichtet Sharp Electronics (Europe) GmbH in einer Pressemitteilung.   Photovoltaik-Dünnschichtmodule bestehen aus mehreren auf einer Glasplatte übereinander aufgebrachten dünnen Silizium-Schichten und ermöglichen so eine erhebliche Einsparung an Silizium. Nur etwa ein Hundertstel der für kristalline Solarzellen benötigten Silizium-Menge wird hier eingesetzt. Die Herstellungsverfahren sind einfacher und senken damit die Produktionskosten. Daher sei die Nachfrage nach Dünnschichtzellen auf der ganzen Welt gleichbleibend hoch, insbesondere für die Stromproduktion im Kraftwerksmaßstab, betont Sharp. Das Werk in Sakai soll eine Demonstrationsanlage für künftige Sharp-Fabriken auf der ganzen Welt sein. Sharp will seine firmeneigene Produktionstechnologie und sein Know-how weiter ausbauen, um der wachsenden weltweiten Nachfrage nach Solarzellen gerecht zu werden.

31.03.2010   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Corporation,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Manz Automation AG erwartet 2010 wieder zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse von 85,9 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 236,5 Mio. €). Allein im vierten Quartal 2009 konnten Umsätze in Höhe von 39,2 Millionen Euro erzielt werden (Vorjahr: 77,4 Mio. €), was rund 45,6% des Gesamtjahresumsatzes entspricht und ein erstes Indiz für eine erfolgreiche Trendwende sei, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Berichtszeitraum 2009 betrug die Gesamtleistung 101,1 Millionen Euro nach 234,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.   Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Rückgang auf minus 15,9 Millionen Euro (Vorjahr: 28,6 Mio. €). Aufgrund der eingeleiteten Kostenreduzierungen im abgelaufenen Geschäftsjahr seien bereits positive Effekte realisiert worden. So erzielte Manz im vierten Quartal wieder einen operativen Gewinn von 0,2 Millionen Euro und untermauere damit die erfolgreichen Kostensenkungsmaßnahmen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank im Geschäftsjahr 2009 auf minus 13,0 Millionen Euro nach 28,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Hieraus resultiert ein Ergebnis im Konzern von minus 11,0 Millionen Euro nach einem Überschuss von 21,2 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 2,15 Euro (Vorjahr: 5,04 €). Dagegen erhöhte sich der operative Cash Flow aufgrund des reduzierten Working Capital-Bedarfs im vergangenen Jahr deutlich auf 39,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus16,8 Mio. €).


Solar-Neuaufträge aus Asien

Damit sei die Umsatz- und Ertragsentwicklung Spiegelbild der Rezession und deren Auswirkungen auf die Solar-Industrie, heißt es in der Pressemitteilung. Durch die erhaltenen Neuaufträge aus Asien hätten sich die aktuelle Situation und die weiteren Aussichten bereits deutlich verbessert. Bereits für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs verzeichne Manz Automation eine gute Auslastung in allen Geschäftsbereichen. So sei zum 1. Januar 2010 die im Mai 2009 gestartete Kurzarbeit beendet worden. Im Ergebnis bestätige sich die Entscheidung, nachhaltig in die Forschung und Entwicklung zu investieren und die Mitarbeiter an den deutschen Standorten auch während der Krise weiter zu beschäftigen und auszubilden. Denn dadurch sei Manz in der Lage, der Solar-Industrie als Innovationsmotor mit zukunftsweisenden Lösungen neue Impulse zu geben und frühzeitig an der Marktbelebung zu partizipieren. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von rund 78 %, liquiden Mitteln von 79 Millionen Euro und umfangreichen, bislang nicht beanspruchten Kreditlinien verfüge die Gesellschaft über die notwendige Basis für neues Wachstum.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zeigt sich optimistisch für die Zukunft: "Die Manz Automation ist hervorragend aufgestellt, wir haben unsere Hausaufgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr gemacht. Mit unserem weiterentwickelten Produktportfolio sind wir technologischer Marktführer. Der Einsatz von modernem Equipment ist für unsere Kunden gerade in der jetzigen Phase besonders wichtig, um dem wachsenden Kostendruck effektiv zu begegnen." Seine Aussagen ergänzt er abschließend um die Prognose für das Geschäftsjahr 2010: "Aus diesem Grund erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein hohes zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum bei einem positiven EBIT."

Bereits seit Mitte Dezember 2009 seien Neuaufträge im Gesamtvolumen von über 40 Millionen Euro akquiriert worden. Dadurch wuchs der Auftragsbestand der Manz-Gruppe bis zum 28. Februar 2010 auf 70 Millionen Euro, wovon der Großteil im Geschäftsjahr 2010 umsatz- und ertragswirksam wird. Weitere Aufträge befänden sich derzeit in Verhandlung, weshalb das Management zuversichtlich sei, in den kommenden Wochen weitere Aufträge zu erhalten.

31.03.2010   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Schweizer Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering gründet Tochterfirma für den internationalen Vertrieb

Blick in die Produktion (Stringwechselrichter) der Sputnik Engineering AG
Blick in die Produktion (Stringwechselrichter)
der Sputnik Engineering AG

Am 1. April startet die Sputnik Engineering International AG als neue Tochterfirma der Sputnik Engineering AG am Hauptsitz des Schweizer Wechselrichterherstellers in Biel. Sie ist künftig für den Vertrieb, den Service und die Kundenberatung in sämtlichen Ländern zuständig, in denen Sputnik bisher noch keine eigene Niederlassung hat. An den Aufgaben der bereits existierenden Tochterfirmen in Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich ändere sich nichts, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Zu den Märkten, die von der Sputnik Engineering International AG betreut werden, zählen beispielsweise Tschechien, Benelux, Slowenien, die Slowakei, Bulgarien, Österreich, die Türkei, Griechenland und auch die Schweiz.


Neue Zweigniederlassungen in Brüssel und Prag

"Mit der Sputnik Engineering International AG erhöhen wir unsere Flexibilität und schaffen mehr Kundennähe", erklärt Daniel Freudiger, Geschäftsführer der Sputnik Engineering International AG und Head of Sales & Marketing am Schweizer Firmenhauptsitz. Zu Freudigers Team zählen neben dem Verkaufsinnendienst und dem technischen Sales Support, die ebenfalls von Biel aus arbeiten, auch Key Account Manager in Zweigniederlassungen vor Ort. Für den Vertrieb und die Kundenbetreuung in den Beneluxländern hat Sputnik in Brüssel bereits ein neues Büro eröffnet. Key Account Manager Marcel Hoffmann betreut die tschechischen und slowakischen Kunden des Schweizer Wechselrichterherstellers dagegen von der neuen Zweigniederlassung in Prag aus. Weitere lokale Vertriebsbüros sind geplant.

31.03.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Kanzlerin unterstützt Engagement für die Solarenergie: Merkel ist Schirmherrin der bundesweiten Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai

Tag der offenen Tür in der Woche der Sonne
Tag der offenen Tür in der Woche der Sonne

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übernimmt die Schirmherrschaft für die Woche der Sonne, Deutschlands größte Solarkampagne. Die Bundeskanzlerin unterstützt damit den marktorientierten Ausbau der Solarenergie, die Merkel sowohl für den Wirtschaftsstandort Deutschland als auch für das Erreichen der Klimaschutzziele weltweit als eine wichtige Zukunftstechnologie ansieht. "Um unsere ehrgeizigen Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien zu erreichen, ist es unabdingbar, die Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen einer Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu überzeugen", erklärt Bundeskanzlerin Merkel.   "Die Solarenergie weckt dabei besonders hohe Erwartungen. Die Woche der Sonne ist eine gute Gelegenheit, sich über diese Technologie und ihren ganz konkreten
Nutzen zu informieren."




Aktionen und Solarfeste in ganz Deutschland

Vom 1. bis 9. Mai informiert die Woche der Sonne bundesweit über die Vorteile der Photovoltaik und Solarthermie sowie den Ausbau der Solarenergie im privaten und kommunalen Sektor. Während der Aktionswoche finden in ganz Deutschland Aktionen und Solarfeste statt, z.B. Tage der offenen Tür bei Solaranlagenbetreibern, Vortragsveranstaltungen und Beratertage bei Handwerksbetrieben, Ausstellungen in Rathäusern oder Banken und Projekte an Schulen und Universitäten. Der BSW-Solar unterstützt die lokalen Solarveranstaltungen mit Informationsmaterial zu Solarwärme und Solarstrom und bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit.

"Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Bundeskanzlerin Rückenwind von der Regierung erhalten. Solarenergie sichert in Deutschland Tausende von Arbeitsplätzen und unterstützt die Klimaschutzziele der Bundesregierung. Diese gesellschaftliche Verantwortung nimmt die Branche gerne wahr", erklärt Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar. Im vergangenen Jahr wurde bundesweit mit mehr als 5.000 Veranstaltungen und rund 400.000 Besuchern während der Woche der Sonne eine Rekordbeteiligung erzielt.

Unterstützt wird die Kampagne von Unternehmen aus der Solarbranche sowie einem starken Netzwerk aus den Zentralverbänden des Handwerks, ZVSHK (Sanitär, Heizung, Klima), ZVEH (Elektro) und ZVDH (Dachdecker), und einer Vielzahl von Umwelt- und Solarverbänden.

Aktuelle Informationen rund um die Woche der Sonne und Hilfestellungen für die Veranstaltungsplanung bietet die Internetseite der Kampagne. Dort besteht die Möglichkeit, sich zu registrieren und Veranstaltungen zur Woche der Sonne 2010 anzumelden: http://www.woche-der-sonne.de

30.03.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WdS,


 

Photovoltaik-Unternehmen Sunfilm stellt Insolvenzantrag

Solarmodul-Produktion der Sunfilm AG.
Solarmodul-Produktion der Sunfilm AG.

Der Vorstand der Sunfilm AG (Großröhrsdorf) hat am 25. März 2010 beim Amtsgericht Dresden Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens für den Photovoltaik-Produzenten gestellt. Dies betreffe beide Standorte in Großröhrsdorf und Thalheim mit rund 300 Mitarbeitern, die bereits seit Ende 2009 in Kurzarbeit beschäftigt sind, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Insolvenzgericht hat den Rechtsanwalt Rainer M. Bähr zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die Sunfilm AG ist Hersteller von Silizium-Dünnschichtmodulen mit einer Gesamtkapazität von über 145 Megawatt peak (MWp) an ihren zwei deutschen Produktionsstandorten in Großröhrsdorf und Bitterfeld/Wolfen.  Die Dünnschicht-Technologie zählt zu den am schnellsten wachsenden Segmenten der Photovoltaik-Industrie. Die Technologie der Tandem-Junction-Silizium-Dünnschichtsolarmodule von Sunfilm ermöglicht es, einen größeren Anteil des Solarspektrums zu nutzen und Module mit höherem Wirkungsgrad herzustellen. Darüber hinaus ist der für die Produktion dieser Module benötigte Anteil an Silizium deutlich geringer als bei Technologien auf Silizium-Wafer-Grundlage.



Vorstandsvorsitzender Heinze will strategische Neuausrichtung mit einem neuen Investor

Die aktuellen Marktveränderungen und EEG-Diskussionen treffen die Sunfilm AG in einer ohnehin schwierigen Markteinführungsphase, betont das Unternehmen. Die Gesellschafter hätten ihre finanzielle Unterstützung eingestellt. Der Vorstand setze seine Gespräche mit den Banken zur Zukunftssicherung des Unternehmens fort. Wolfgang Heinze, Vorstandsvorsitzender der Sunfilm AG, bezog Stellung zur aktuellen Situation: "Wir verfolgen mit der beantragten Insolvenz eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens mit einem neuen Investor. Unsere leistungsstarken Produkte, die hochmodernen Fertigungslinien verbunden mit überproportionalen Markt- und Wachstumschancen unserer Technologie sowie das Können unserer Mitarbeiter sind eine sehr gute Grundlage. Wir bedauern die aktuelle Entwicklung und bedanken uns für die bisherige Zusammenarbeit. Wir werden alles in unseren Kräften stehende tun, das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen."




30.03.2010   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Solar-Fabrik: Quartalsergebnis im Kernsegment Solarstrom-Systeme auf neuen Rekord gesteigert

Produktion der Solar-Fabrik AG.
Produktion der Solar-Fabrik AG.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat im vierten Quartal 2009 einen Gewinn in Höhe von 3,095 Millionen Euro erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Auf EBIT Basis ergaben sich 2,796 Millionen Euro, dies entspreche einem Periodengewinn von rund 0,26 Euro pro Aktie. 2009 wurde damit ein Konzernumsatz in Höhe von 135,6 Millionen Euro erwirtschaftet (Vj.: 178,5 Mio. EUR), bei einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der fortzuführenden Geschäftsbereiche (Solarstromsysteme und Solarzellen) in Höhe von 1,6 Millionen Euro (Vj.: minus 6,1 Mio. EUR).  Unter Einbeziehung der Ergebnisse der bereits aufgegebenen bzw. veräußerten Geschäftsbereiche beläuft sich das Konzernergebnis für 2009 auf minus 4,2 Millionen Euro (Vj.: minus 36,3 Mio. EUR), wovon minus 3,4 Millionen Euro (Vj.: Minus 27,9 Mio. EUR) auf aufgegebene bzw. veräußerte Geschäftsbereiche entfallen.



Historisch bestes Quartalsergebnis im Segment Solarstromsysteme; deutlich positives Ergebnis im Geschäftsbereich Solarzellen

Der Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 31. Dezember 2009 135,5 Millionen Euro (Vj.: 178 Mio. EUR). Das Segmentergebnis (= EBIT) in Höhe von 839.000 Euro (Vj.: Minus 2,6 Mio. EUR) hat sich gegenüber dem 9-Monatszeitraum um 2,7 Millionen Euro verbessert. Dies stellt - nach dem Q3-2009 Rekord - erneut das historisch beste Quartalsergebnis im Segment Solarstromsysteme dar.

Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte 2009 ein Segmentergebnis (= EBIT) in Höhe von 915.000 Euro (Vj.: minus 3,4 Mio. EUR). Für das laufende Jahr wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.


Geplante Kürzung der Einspeisevergütung sorgt für erhöhte Photovoltaik-Nachfrage

Durch die erzielten Fortschritte auf der Kostenseite bleiben die 2009 erzielten Renditen von Solarstrom-Anlagen auch 2010 auf einem sehr attraktiven Niveau, betont das Unternehmen. Die geplante Kürzung der Einspeisevergütung in Deutschland erzeuge eine zusätzlich erhöhte Photovoltaik-Nachfrage. Dies führte trotz des anhaltenden Winters in Deutschland zu einem ungewöhnlich hohen Absatz im ersten Quartal des laufenden Jahres. Mit diesem Start werde die Solar-Fabrik AG ihren Absatz 2010 gegenüber 2009 deutlich im zweistelligen Prozentbereich steigern und im europäischen Solarmarkt weitere Marktanteile hinzugewinnen.

Zur Unterstützung dieser Zielsetzung würden Marketing und Vertrieb gestärkt und die Produktionskapazität mit Sonderschichten optimal genutzt. Mit dem erhöhten Volumen ergeben sich nach Angaben des Unternehmens weitere Skaleneffekte in Einkauf, Logistik und Produktion die nicht zuletzt im Hinblick auf die zweite Jahreshälfte 2010 die Solar-Fabrik in eine weiter verbesserte Wettbewerbsposition versetzen sollen. Mit dem bereits jetzt erreichten Auftragsbestand rechnet die Solar-Fabrik damit, dass das Segment Solarstromsysteme in 2010 einen deutlichen Ergebnisbeitrag liefern wird.

30.03.2010   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG.,
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Hersteller kristalliner Solarzellen gründen neue europäische Interessensgruppe unter dem Dach von SEMI International

PV-Modulproduktion bei SCHOTT Solar
PV-Modulproduktion bei SCHOTT Solar

Die neu gegründete Interessens-Gruppe der SEMI PV Group, des internationalen Halbleiter- und Photovoltaik-Branchenverbands, hat anlässlich der jährlichen Fachtagung am 8. März in Berlin die Gründung der Cell Technology and Manufacturing Group (CTM Group) unter dem Dach von SEMI PV Group bekannt gegeben. Acht Mitglieder der Photovoltaik-Interessensgruppe, namentlich die Hersteller kristalliner Solarzellen Q-Cells, Deutsche Cell, Bosch Solar Energy, SCHOTT Solar, Sovello, Sunways, SolarWatt, Systaic Cells und Solland Solar formen die neue europäische Gruppe für kristalline Solarzellen-Produktion.   Im Zentrum der CTM Group steht eine Roadmap zur Weiterentwicklung kristalliner Solarzellen bis zum Jahr 2020. Dieser Fahrplan beschreibt die Entwicklung der kristallinen Zelltechnologie unter den Gesichtspunkten der Material-, Prozess- und Produktentwicklung sowie effizienter Herstellungsverfahren.


Wichtigen Schritt zur gestärkten Wettbewerbsfähigkeit

"Mit der Gründung der CTM Group machen wir einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Solarzellenhersteller zu stärken. Die enge Zusammenarbeit ist die Basis, um sowohl technologisch als auch im Fertigungsprozess zügig neue Entwicklungen und definierte Standards in der kristallinen Zelltechnologie umzusetzen", erläutert Gerhard Rauter, Vorstandsmitglied der Q-Cells SE und Vertreter der Q-Cells SE in der CTM Group. "Ich bin überzeugt, dass Q-Cells und die anderen Zellhersteller mit qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Solarzellen den Takt in der Branche auch in Zukunft angeben werden."


Europas Photovoltaik-Hersteller unterstreichen Anspruch auf Qualitäts- und Innovationsführerschaft

"Den Herausforderungen des sehr dynamischen Photovoltaik-Marktes können wir dann am besten begegnen, wenn wir die Zusammenarbeit firmenübergreifend gestalten und innovatives Know-how konzentriert wird. Mit der Bündelung dieser Aktivitäten innerhalb der SEMI sehe ich hier die besten Voraussetzungen dafür", sagt Dr. Gerrit Sames, Technikchef und Vorstand der SCHOTT Solar AG.

"Europas Solarzellenhersteller unterstreichen damit ihren Anspruch auf weltweite Qualitäts- und Innovationsführerschaft und legen gleichzeitig die Grundlage für weitere technologische Sprünge. Davon profitiert die gesamte Branche und vor allem der Kunde", erklärt Klaus Kubitz, Geschäftsführer der Deutsche Cell GmbH.

Die Kernaufgaben der CTM Group sind die Definition eines konkreten Vorgehens zur Weiterentwicklung des Rohmaterials, der Zelltechnologie und der Zellfertigung. Das anvisierte Ziel ist es, die Solarzellenherstellung in Europa zu stärken, um weiterhin im internationalen Vergleich effiziente und kostengünstige Zellen auf dem höchsten Qualitätsniveau herstellen zu können. Darüber hinaus ermöglicht die neue Interessengruppe, Schnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette zu optimieren.

30.03.2010   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Förderstopp für erneuerbare Wärme: Finanzpolitik schlägt Umweltschutz

"Die aktuelle Finanzpolitik ist auf dem besten Wege, die bisherige Erfolgsstory der erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung zunichte zu machen", kommentiert BDH-Präsident Klaus Jesse den bevorstehenden Förderstopp für umweltfreundliche Wärmegewinnung aus Sonne (Solarthermie), Holz oder Umweltenergie. Auf besonderes Unverständnis beim BDH, Verband für Effizienz und erneuerbare Energien, stößt vor allem die Argumentation der Finanzpolitiker: Die Aufhebung der verhängten Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) von 115 Millionen Euro werde nun von der Einnahmeentwicklung bei der Veräußerung von Emissionszertifikaten abhängig gemacht  Weiterhin stünden, wie aus dem Bundesumweltministerium zu erfahren gewesen sei, schon jetzt keinerlei Mittel mehr zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen zur Verfügung. Dabei habe das erfolgreiche Impulsprogramm zu einem Durchbruch der innovativen Mini-KWK-Technologie geführt.


Politisch vorrangige Ziele auf dem Altar der Finanzpolitik geopfert

BDH-Präsident Jesse sieht in der Abkehr von der bisherigen Förderpolitik eine eklatante Fehlentwicklung: "Ohne jedes Augenmaß für die wirtschaftlichen Folgen werden politisch prioritäre Ziele auf dem Altar der Finanzpolitik geopfert." Gerade angesichts der Wirtschaftskrise dürfe zukunftsweisenden Wirtschaftszweigen nicht der Geldhahn abgedreht werden. "Erneuerbare Wärme nutzt ja nicht nur dem Klima. Sie nutzt vor allem auch der Deutschen Wirtschaft, denn 90 Prozent der Wertschöpfung verbleiben im Land. Das führt dann wieder höheren Steuereinnahmen", so Jesse weiter. Energie- und Umweltpolitiker hatten bislang stets den hohen Stellenwert betont, den der Klimaschutz und eine nachhaltige Energiepolitik für die Bundesregierung spielten. Hierzu noch einmal Jesse: "Wir stellen eine massive Diskrepanz zwischen fachpolitischen Zielen und finanzpolitischem Handeln fest."

30.03.2010   Quelle: BDH: Verband für Effizienz und erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Solar-Prüfzentren des TÜV Rheinland bieten Brandschutztests für Photovoltaik-Module in allen Märkte aus einer Hand

PV-Test beim TÜV Rheinland.
PV-Test beim TÜV Rheinland.

TÜV Rheinland (Köln) baut sein Netz an Dienstleistungen zur Kontrolle von Qualität und Sicherheit von Solarmodulen weiter aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Spezialist für die Prüfung und Zertifizierung von Photovoltaik-Modulen bietet Brandtests zur Überprüfung der Widerstandsfähigkeit von Solarmodulen gegenüber der Einwirkung durch Feuer von außen an. TÜV Rheinland eröffnet damit auch allen Herstellern eine Vollprüfung nach der ANSI/UL 1703 für den Marktzugang in Nordamerika.  Insgesamt dienen die Brandtests dazu, die ausreichende Widerstandsfähigkeit der Module gegenüber der Einwirkung durch Feuer von außen zu überprüfen. In den Photovoltaik-Prüfnormen IEC 61730 (Photovoltaic module safety qualification) und ANSI/UL 1703 (Flat Plate Photovoltaic Modules and Panels) sei ein Brandtest für Module verpflichtend, der seinerseits auf zwei verschiedene Prüfungen aus der UL 790 verweist: den "Burning-brand"-Test (Brandsatz) und den "Spread-of-flame" Test zur Prüfung der Flammenausbreitung.



Brandsätze, Gasflammen und Wind setzen Modulen zu

Beim Burning-brand Test werden laut TÜV Rheinland Brandsätze aus Holz entflammt und auf der Oberfläche des Prüflings positioniert. Der Spread-of-flame Test hingegen sieht eine Gasflamme vor, die durch zusätzliche Windeinwirkung auf die Modulebene einwirkt. Anhand dieses Testaufbaus werde geprüft, ob die Flamme sich durch etwaig brennbare Materialien über die Oberfläche des Moduls ausbreitet.

Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Systeme (BIPV) werden in Europa weitere Prüfungen gefordert. Neben einer Baustoffklassifizierung nach EN 13501-1 sind für Bedachungen unterschiedliche Brandprüfungen gegen Einwirkung von Feuer notwendig (EN 13501-5). TÜV Rheinland bietet nach eigenen Angaben als Prüfverfahren ENV 1187-1 für Deutschland und weitere EU-Länder sowie ENV 1187-3 für Frankreich an.


Prüfzentren für Solarmodule und -systeme weltweit

Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen ließen ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten. TÜV Rheinland unterhält Prüflaboratorien für Solarmodule und -systeme in Köln, Shanghai, Taichun sowie in Yokohama und ein weiteres in Arizona bei TÜV Rheinland PTL, einem Joint Venture mit der Arizona State University. 170 Experten arbeiten laut TÜV Rheinland in den bestehenden Prüfzentren.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaikmodule finden Interessenten im Internet unter http://www.tuv-pv-cert.de


30.03.2010   Quelle: TÜV Rheinland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland,
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Beck Energy baut größtes Freiflächen-Solarkraftwerk im Landkreis Haßberge

Auf gut 48 Hektar entsteht rund um das Gut Hebendorf der größte Solarpark, den Beck Energy bisher in Bayern errichtet hat.
Auf gut 48 Hektar entsteht rund um das Gut
Hebendorf der größte Solarpark, den Beck
Energy bisher in Bayern errichtet hat.

Mit dem offiziellen Spatenstich wurde am 26.03.2010 in Hebendorf das bisher größte Freiflächen-Solarkraftwerk im Landkreis Haßberge auf den Weg gebracht. Die Beck Energy GmbH aus Kolitzheim (Landkreis Schweinfurt) baut auf einer Fläche von 48 Hektar im Bereich des ehemaligen Gutshofes Hebendorf eine Freiflächen-Photovoltaikanlage, die bereits ab Ende Juni Solarstrom für gut 3.700 Vier-Personen-Haushalte liefern soll. "Die Anlage in Hebendorf liefert einen wichtigen Beitrag zur Ökobilanz der Gemeinde Rentweinsdorf. Wir sind froh, dass sie gebaut wird", kommentiert Bürgermeister Willi Sendelbeck (SPD), für den die Vorteile des Freiflächen-Solarkraftwerks Hebendorf auf der Hand liegen.   Mit der Photovoltaik-Anlage, die spätestens Ende Juni an das Netz gehen soll, können rund 3.700 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. "Solarenergie ist und bleibt eine wichtige Zukunftsenergie und wir sind mit dabei", freute sich das Gemeindeoberhaupt beim Spatenstich am Freitag. Jährlich werden laut Beck Energy bald mehr als 13 Millionen Kilowattstunden Solarstrom in Hebendorf produziert. Das entspreche einer jährlichen CO2 Einsparung von über 8.000 Tonnen. Damit leistet die Gemeinde einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des deutschen Klimaziels, den Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung bis 2020 auf 30 Prozent zu steigern.



167.000 Solarmodule auf einer Gesamtfläche von rund 48 Hektar

"Die Anlage ist ein Meilenstein für die Gemeinde und den Landkreis", freut sich der Bürgermeister. Nicht nur wegen ihrer Größe, die mit 48 Hektar deutlich über der Dimension anderer Anlagen in der Region liegt und das größte PV-Kraftwerk ist, dass die Beck Energy GmbH bisher in Bayern errichtet hat. "Der Standort hat einige Vorteile", erläutert der Bereichsleiter Projektentwicklung Filip Casaer. Ein Teil der Anlage liege auf einem Südhang, der eine höhere Flächeneffizienz, das heißt eine höhere installierbare Leistung pro verfügbare Fläche, biete. Des Weiteren gebe es kaum verschattete Flächen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 48 Hektar werden in Hebendorf mehr als 167.000 Solarmodule in langen Reihen aufgestellt. Trotzdem werde kaum Naturfläche versiegelt. Von den 48 Hektar werden laut Beck Energy lediglich 0,21 Hektar durch Wechselrichter-Stationen und Stützfundamente versiegelt. "Wir verbrauchen keine Flächen, sondern schaffen Naturraum und nutzen gleichzeitig die Sonne als Energielieferant", erklärt Filip Casaer. Der Bereichsleiter Projektentwicklung lobt auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, der Verwaltungsgemeinschaft Ebern dem Landratsamt und nicht zuletzt dem Eigentümer der Fläche, mit dessen Mitwirkung das Projekt erst gestartet werden konnte. "Alle haben mitgeholfen, die Planungen zügig voranzubringen."

Seit gut zwei Wochen laufen die Bauarbeiten an der Anlage. Zunächst wird eine Kabeltrasse von gut sechs Kilometern Länge in Richtung Ebern gelegt, über die der ökologische Strom ins Netz eingespeist werden soll. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Installation der Solarmodule. Die ersten Gestelle, auf denen die Module befestigt werden, stehen bereits. Die Bauarbeiten an der Anlage sollen bis spätestens Ende Juni abgeschlossen werden.

Mit der Beck Energy GmbH tritt in Rentweinsdorf ein Pionier in Sachen Freiflächen-Solarkraftwerke auf. Die 2002 gegründete Firma mit Sitz in Kolitzheim, ist nach eigenen Angaben europaweit das einzige Unternehmen, das schlüsselfertige Solarkraftwerke ohne Inanspruchnahme von Subunternehmern plant und baut. In Europa wurden bereits mehr als 70 solcher Anlagen gebaut. Die Beck Energy GmbH verwendet zudem eine äußerst effektive Technologie. Die Module werden mit der First Solar Dünnschicht-Technologie produziert und zeichnen sich auch durch extreme Langlebigkeit aus. Mit Hilfe der Solarmodule wird aus dem Sonnenlicht Gleichstrom produziert. Wechselrichtersysteme wandeln diesen Gleichstrom in Wechselstrom um, der ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Das Investitionsvolumen in Rentweinsdorf liegt nach Angaben des Unternehmens bei etwa 35 Millionen Euro.


29.03.2010   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH,
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Ministerpräsident Böhmer fordert Umstellung auf direkte Technologieförderung für die Solar-Branche

Ministerpräsident Böhmer: Photovoltaik ist eine der wichtigsten Entwicklungen für die Energiepolitik im 21. Jahrhundert.
Ministerpräsident Böhmer: Photovoltaik
ist eine der wichtigsten Entwicklungen
für die Energiepolitik im 21. Jahrhundert.

Auf die Bedeutung der Photovoltaik für die Stromversorgung hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (CDU) in einer aktuellen Videobotschaft hingewiesen. "Ich halte diese Technologie für eine der wichtigsten Entwicklungen für die Energiepolitik im 21. Jahrhundert und ich möchte, dass Sachsen-Anhalt dabei ist und dabei bleibt", betonte Böhmer. Man stehe erst am Anfang der technologischen Entwicklung, erklärte der Ministerpräsident. Er bekannte sich zur Förderung der solaren Stromerzeugung, da diese für den weiteren technologischen Fortschritt und die Sicherung von Arbeitsplätzen unumgänglich sei.  Böhmer: Wir erwarten von der Bundesregierung eine Umstellung auf eine direkte Technologieförderung für die Solar-Branche

Böhmer wies jedoch auf die Problematik der bisherigen Förderpraxis hin, die besonders den Betreibern von Solarstrom-Anlagen wie den Produzenten billiger Photovoltaik-Anlagen im Ausland nütze. "Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung eine Umstellung auf eine direkte Technologieförderung für diese Branche. Es geht darum, die Effizienz der Energieumwandlung und die Kapazität der Stromspeichertechnologie zu verbessern", so Böhmer. Die Landesregierung habe für ihren Antrag auf stärkere Berücksichtigung der Forschungsförderung am Freitag im Bundesrat eine Mehrheit bekommen und hoffe auf entsprechende Berücksichtigung im Gesetzgebungsprozess.

Die Videobotschaft ist ab abrufbar unter www.sachsen-anhalt.de.

29.03.2010   Quelle: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt; Pressestelle   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt; Pressestelle,


 

Photovoltaik-Einspeisevergütung: Thüringer Solar-Industrie begrüßt Bundesratsbeschluss zur Verringerung der geplanten Kürzung

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) unterstützen den Kampf für den Erhalt des Solar-Produktionsstandortes Thüringen. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 26.03.2010 einem Antrag zur Verringerung der von der Bundesregierung geplanten Kürzung bei der Solar-Förderung zugestimmt. Thüringen und weitere Bundesländer wollen mit ihrem Antrag erreichen, dass die geplanten Kürzungen für Strom aus Photovoltaik ab dem 1. Juli 2010 auf maximal zehn Prozent für alle Anlagentypen begrenzt werden.  Der Sprecher des Thüringer Solarclusters, Dr. Hubert Aulich, begrüßt die heutige Entscheidung: "Der Beschluss des Bundesrates setzt ein deutliches Zeichen für den Produktionsstandort Thüringen und Deutschland. Wir danken der Thüringer Landesregierung, insbesondere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Wirtschaftsminister Matthias Machnig, für ihr außerordentliches Engagement für den Solarstandort. Wir hoffen, dass mit diesem Beschluss den Forderungen der Solarwirtschaft nach einer maximal 10%-igen Senkung der Einspeisevergütung im Bundestag entsprochen wird."



Thüringer Photovoltaik-Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro auf dem Prüfstand

Im Januar 2010 hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ein Entwurf vorgelegt, der eine Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. April 2010 um zusätzlich 15 – 25 % vorsieht. Dadurch seien in ganz Deutschland Investitionen in Milliardenhöhe, tausende von Arbeitsplätzen sowie die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen massiv gefährdet, warnen Röttgens Kritiker aus den Ländern parteiübergreifend. Für Thüringen bedeute dies, dass allein bis zu 5.000 Arbeitsplätze direkt betroffen seien. Zudem stünden mehrere Photovoltaik-Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Milliarden Euro auf dem Prüfstand. "Nur mit Erhalt des heimischen Marktes können Solar-Produktion und Arbeitsplätze in Deutschland nachhaltig gesichert werden", so Aulich weiter. "Darauf aufbauend wird die Branche mit Forschung und Entwicklung in Deutschland ihre Technologieführerschaft halten und ausbauen sowie Solarstrom in den nächsten drei Jahren wettbewerbsfähig zum Haushaltsstrom gestalten", so Aulich.

29.03.2010   Quelle: SolarInput e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuer Erlass: Tschechische Solar-Unternehmen fürchten Geschäftseinbruch

Solarpark in Stribro, Tschechische Republik
Solarpark in Stribro, Tschechische Republik

Das tschechische Industrie- und Handelsministerium (MIT) gab am 23.03.2010 bekannt, dass es einen neuen Erlass vorbereite zur Regulierung des Baus neuer Photovoltaik-Anlagen ab Mai 2010, und der zudem die Solarstrom-Vergütung in Tschechien ab 2011 senken wolle. Laut diesem Erlass dürfen in sämtlichen in der Tschechischen Republik ab Juni 2010 installierten Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 20 Kilowatt (kWp) nur noch Module mit einem Wirkungsgrad von über 22 % eingesetzt werden, berichtet das Solarportal "SolarniNovinky". Das MIT argumentiere damit, dass Tschechien nur noch die weltweit besten derzeit verfügbaren Solar-Technologien unterstützen sollte. Ein weiteres Ziel dieses Dekrets sei, Photovoltaik-Anlagen von Freiflächen weg in erster Linie auf Dächer zu verlagern. 


Hocheffiziente Solarmodule nicht verfügbar

Derzeit scheine es tschechischen Solarunternehmen jedoch unmöglich, kristalline Module mit mehr als 22 % Wirkungsgrad einzukaufen, wie vom MIT gefordert, betont SolarniNovinky. Die einzige Möglichkeit seien Konzentrator-PV-Module (CPV) mit über 25 % Wirkungsgrad. "Allerdings eignen sich solche PV-Anlagen am ehesten für den Einsatz in Wüstenregionen (wie in Nevada oder auf dem spanischen Festland), nicht jedoch in Tschechien, wo es zu wenig direkte Sonneneinstrahlung gibt, und ein solches System deshalb nicht gut arbeiten würde", betont Jaroslav Dorda, Direktor von SolarniNovinky.


"Ein weiterer Rückschlag für die angeschlagenen tschechischen Unternehmen"

Anfang Februar 2010 stellten die drei tschechischen Stromversorger (CEZ, E.ON und PRE) den Netzanschluss aller neuen PV-Anlagen ein, berichtet Dorda. Das Ergebnis sei, dass viele kleine und mittlere Solarinstallations- und Handelsunternehmen in Tschechien ihre Kunden verloren hätten und keine neuen Aufträge mehr erhielten- "Viele tschechische Solar-Installateure haben ihre Stelle verloren und sorgen sich sehr um ihre Zukunft", sagt Dorda.

Laut Dorda ist es derzeit nicht erlaubt, selbst die kleinste Photovoltaik-Dachanlage in Tschechien an das Netz zu bringen. "Damit ist Tschechien wohl das einzige Land in der EU, das seine Bürger davon abhält, durch die Installation kleiner Solardachanlagen Stromkosten zu sparen", betont er. Darüber hinaus seien viele Tschechen nicht in der Lage, in neue CPV-Anlagen zu investieren, da diese teurer als herkömmliche Anlagen auf Basis von kristallinen Modulen sind.

Der neue Erlass des MIT sei ein weiterer herber Rückschlag für die tschechischen Solarunternehmen, da sie nicht in der Lage seien, neue Solarstromanlagen über 20 kWh zu bauen, vermutet Dorda. "Diese überzogene Forderung des MIT, die es nirgendwo sonst in der EU gibt, wird nicht nur tschechische Bürger schwer schädigen, sondern auch unsere Solarunternehmen, die wohl bald ihre Angestellten entlassen müssen. Momentan sind über 2.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Sie fallen weg, sobald der neue Erlass in Tschechien umgesetzt wird", warnt Dorda.


Investitionen in tschechische Solarkraftwerke in Gefahr

Wenn der neue Erlass des MIT am 1. Mai 2010 in Kraft trete, habe dies grundlegende Auswirkungen auf die geplanten Investitionen vieler in- und ausländischer Investoren in tschechische Solarkraftwerke. Wenn diese Investoren keine gültigen Baugenehmigungen haben (ausgestellt vor dem 1. Mai), müssten sie sich dem neuen Erlass fügen. "Folglich müssen diese Investoren ihre Wirtschaftspläne ändern. Entweder müssen sie neue CPV-Module kaufen oder ihre Investitionspläne in Tschechien komplett aufgeben. Da viele Investoren darauf nicht langfristig vorbereitet waren, werden sie höchst wahrscheinlich durch diese Aktion des MIT geschädigt." Letzte Woche hat das tschechische Parlament ein neues Gesetz verabschiedet, das die Solarförderung in Tschechien ab 2011 kürzt, berichtet Dorda. Dieses neue Gesetz sei von den Mitgliedern der Vereinigung der tschechischen PV-Industrie (CZEPHO) begrüßt worden. Aber solange die neuen PV-Anlagen nicht an das Netz angeschlossen werden dürfen, sei die Zukunft vieler tschechischen Solarunternehmen und ihrer Angestellten sehr ungewiss, fasst Dorda zusammen.

29.03.2010   Quelle: Jaroslav Dorda, SolarniNovinky.cz,   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ANTARIS-SOLAR GmbH,
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Photovoltaik in der Türkei: Fachkonferenz im April in Frankfurt

Unter der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie lädt der Nah- und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV, Berlin) am 7. April in Frankfurt am Main im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien zur Fachkonferenz "Photovoltaik in der Türkei" ein. Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist gebührenfrei.  Türkische Regierung will mehr in die Stromerzeugung investieren

Die Türkei verzeichne derzeit ein konstantes Wirtschaftswachstum, das mit steigendem Energiebedarf verbunden ist, berichtet NUMOV in einer Pressemitteilung. Die industrielle Expansion der Türkei und der steigende Energieverbrauch der Kunden zwingen die türkische Regierung, mehr in die Stromerzeugung zu investieren. Nach neuesten Schätzungen des türkischen Energieministeriums liegen die erforderlichen Investitionen bis 2020 bei etwa 130 Milliarden US-Dollar. Das Ministerium zielt dabei auf die Privatwirtschaft ab. Durch Privatisierungen soll die nötige Finanzierung aufgebracht werden. Laut Vorhersagen des Ministeriums soll der Strombedarf in der Türkei jährlich bis 2010 um durchschnittlich 8,2 % steigen, von 2011 bis 2015 um 8 % und von 2016 bis 2020 um 7 %. Der voraussichtliche jährliche Strombedarf wird bis 2013 auf 295.000 GWh anwachsen, und bis 2020 auf 499.000 GWh.


Großes Potenzial als Photovoltaik-Markt

Die Türkei hat laut NUMOV ein sehr hohes Potenzial als Photovoltaik-Markt, da das Land über eine hohe Sonneneinstrahlung (im Jahresdurchschnitt 3,6 kWh pro Quadratmeter und Tag) und geeignete Flächen für Solarparks verfüge. Das Gesamtpotenzial für Solarenergie liege bei 35 Millionen Tonnen Öleinheiten pro Jahr, und die Solarstromproduktion soll im Jahr 2010 rund 600 Kilotonnen Öleinheit und mehr als 1.000 Kilotonnen Öleinheit im Jahr 2020 erreichen.

Eine Anmeldung zur Fachkonferenz ist erforderlich unter numov@numov.de

29.03.2010   Quelle: NUMOV / Nah- und Mittelost-Verein e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BSW-Solar begrüßt Entschließung des Bundesrates zur Photovoltaik-Förderung; Senkung der Einspeisevergütung um höchstens zehn Prozent

BSW-Solar: Förderfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen auf ehemaligen Ackerflächen soll erhalten bleiben
BSW-Solar: Förderfähigkeit von
Photovoltaik-Anlagen auf ehemaligen
Ackerflächen soll erhalten bleiben

Als einen Schritt in die richtige Richtung begrüßt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) die Beschlussfassung des Bundesrates, die für den Sommer 2010 geplante zusätzliche Senkung der Solarstrom-Förderung von bis zu 16 Prozent auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen. Sollte der Bundestag den Empfehlungen der Länderkammer folgen, würde der deutschen Solar-Branche der Rücken gestärkt und geholfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft zu erhalten, so der Solar-Verband in einer Pressemitteilung. Der BSW-Solar hatte der Politik bereits im letzten Herbst vorgeschlagen, eine zusätzliche Förderkürzung im Jahr 2010 vorzunehmen, diese aber auf fünf Prozent zu begrenzen. 



Mehrheit der Bevölkerung gegen eine drastische Kürzung der Fördersätze für Solarstrom

Dem Mehrländer-Antrag im Bundesrat haben folgende Bundesländer zugestimmt: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen. Damit befänden sie sich im Einklang mit den Empfehlungen zahlreicher Energieexperten und dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung, betont der BSW-Solar. 84 Prozent der Bürger hatten sich in einer aktuellen Umfrage von Infratest gegen eine drastische Kürzung der Fördersätze für Solarstrom ausgesprochen. Unter anderem hatten sich auch das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE) und die Landesbank Baden-Württemberg nach ausführlichen Berechnungen für eine zusätzliche Förderreduzierung im einstelligen Bereich ausgesprochen. Der Gesetzesentwurf hingegen sieht eine Kürzung von bis zu 16 Prozent im Sommer 2010 vor.

Die Solarwirtschaft hofft, dass der Bundestag im weiteren parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren dem Willen der Bürger und der Länderkammer folgen und die Kürzungspläne mildern wird. Die Parlamentarier sollten nicht nur bei den Fördersätzen nachbessern, so der BSW-Solar. Die Förderfähigkeit von Photovoltaik-Anlagen auf ehemaligen Ackerflächen sollte ebenfalls erhalten bleiben. Ein entsprechender Antrag der Bundesländer Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern verfehlte nur knapp die Mehrheit.

28.03.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG,


 

Photovoltaik in Französisch-Guayana: erstes Megawatt am öffentlichen Stromnetz

Das erste Megawatt Photovoltaik-Leistung in Französisch-Guayana ist an das Stromnetz angeschlossen, berichtet GENERG in einer Pressemitteilung. Dies sei durch 13 Aufdach-Solarstromanlagen möglich geworden, so die Gruppe der Erneuerbare-Energien-Unternehmen in Guyana (Groupement des Entreprises en Energies Renouvelables de Guyane).   Seitdem die erste Photovoltaik-Anlage 2007 an das Netz des Stromversorgungsunternehmens EDF (Electricité de France) angeschlossen wurde, werden in Guyana mehr und mehr Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien gebaut. Nachdem letztes Jahr ein Biomasse-Kraftwerk mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MW) in Kourou an das Netz ging, haben die Photovoltaik-Unternehmen Guyanas, die alle Mitglied im GENERG sind, die Ein-Megawatt-Schwelle überschritten. Mit der installierten PV-Kapazität können etwa 1.500.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugt werden; Das entspreche dem Strombedarf von über 330 Haushalten bzw. 1.130 Einwohnern. Damit könne außerdem gegen den Klimawandel gekämpft werden, da diese Anlagen den Ausstoß von fast 1275 Tonnen CO2 jährlich vermeiden.


Der Stromversorger EDF habe Schwierigkeiten, genug Strom zu produzieren, um dem Bedarf gerecht zu werden, betont GENERG. Gleichzeitig seien, um 24 MW zusätzliche Kapazität zu schaffen, 26 aus Belgien importierte Blockheizkraftwerke notwendig. Doch damit seien die erneuerbaren Energiequellen bei weitem noch nicht erschöpft. Tatsächlich erschwere die träge Verwaltung, der die regenerativen Stromunternehmen ausgesetzt seien, den zügigen Bau der Anlagen, die erneuerbare Energiequellen vor Ort nutzen können. Die Entwicklung eines diversifizierten Energiemix könnte jedoch die Stromprobleme der Gegend lösen und der Bevölkerung so ermöglichen, örtlich erzeugten erneuerbaren und direkt verfügbaren Strom zu nutzen.

Das Problem der Stromerzeugung in Guyana (im Küstengebiet und im Landesinneren), das Streben nach Energie-Unabhängigkeit durch Nutzung örtlicher erneuerbarer und umweltfreundlicher Energiequellen, die Perspektiven, neue Branchen zu entwickeln, und ihre Rückwirkung auf die örtliche Wirtschaft gaben 2007 Anlass zur Gründung des GENERG (Groupement des ENtreprises en Energies Renouvelables de Guyane).

Mit einem Investitionspotenzial von einer halben Milliarde Euro und fast 300 direkt geschaffenen Arbeitsplätzen bis in drei Jahren sind die GENERG-Mitglieder die Hauptakteure und Sprachrohr der Erneuerbare-Energien-Branche in Guyana. Die Gruppe umfasst heute etwa 15 lokale Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien und des Energiesparens. GENERG steht auch für die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen, insbesondere beim Hochbau, und die Entwicklung von Anlagen zur Nutzung lokal vorhandener erneuerbarer Energiequellen (Biomasse, Wind-, Wasserkraft, Solarenergie). Auch wenn die behördlichen Vorgaben unzuverlässig seien, investieren die GENERG-Mitglieder weiterhin in diese Branche, entwickeln neue Projekte und werten so das hervorragende natürliche Potenzial Guyanas auf.

28.03.2010   Quelle: GENERG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GENERG,
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10 Jahre EEG - Erfolgreichen Umbau der Energieversorgung jetzt zügig fortsetzen

Stromproduktion: Seit 2000 sorgt das EEG für Wachstum bei Photovoltaik (orange), Wind (hellblau) und Bioenergie (grün)
Stromproduktion: Seit 2000 sorgt das EEG für
Wachstum bei Photovoltaik (orange), Wind
(hellblau) und Bioenergie (grün)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte ausgelöst, betonen der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien (beide Berlin) anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Gesetzes in einer Pressemitteilung. Beide Organisationen zogen am 24.03.2010 mit einer Branchenkonferenz in Berlin Bilanz und diskutierten die künftigen Anforderungen an das EEG.   "Das EEG wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Klima- und Umweltschutz zu stärken, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung zu verringern und die Weiterentwicklung innovativer Technologien zu fördern", resümiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Diesen Zielen sind wir in den vergangenen 10 Jahren ein gutes Stück näher gekommen."


Dietmar Schütz: EEG gewährleistet stabile Investitionsbedingungen

Strom aus Solar- und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie deckte 2009 etwa 16 Prozent des Strombedarfs. In absoluten Zahlen nimmt Deutschland mit einer Produktion von rund 93 Milliarden Kilowattstunden EU-weit eine Spitzenposition ein. Mehr als 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid wurden durch Strom aus erneuerbaren Energien auf diese Weise allein im letzten Jahr vermieden. "Investitionssicherheit, Innovationsanreize und ehrliche Preise - diese Grundprinzipien machen das Erfolgsrezept des EEG aus", stellt Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), fest. Durch die Anschlusspflicht für neue Kraftwerke, den gesetzlich garantierten Vorrang für erneuerbaren Strom im Netz und eine garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre gewährleiste das EEG stabile Investitionsbedingungen. "Damit hat sich das Gesetz als Antriebskraft für eine mittelständisch geprägte Industrie erwiesen", bekräftigt Schütz.

Absenkung der Vergütungssätze übt Druck auf Hersteller aus

Die regelmäßige Absenkung der Vergütungssätze für Neuanlagen übt Kosten- und Innovationsdruck auf die Hersteller aus, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Nicht zuletzt machten die EEG-Vergütungssätze transparent, was regenerativer Strom tatsächlich kostet. Anders als bei fossiler und nuklearer Energie kämen keine versteckten Folgekosten für Umwelt-, Klima- oder Gesundheitsschäden dazu. "Die aktuelle Debatte um die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien darf nicht den Blick auf das Ganze verstellen", fordert BEE-Präsident Schütz. "Das EEG bringt einen hohen Nutzen für Arbeitsmarkt, Klimaschutz und Volkswirtschaft. Die bisherige Erfolgsgeschichte muss die Politik jetzt zügig fortsetzen." Für den schnellen Umstieg auf eine sichere und saubere Stromversorgung aus erneuerbaren Energien müsse ihr Vorrang erhalten bleiben und die Markt- und Netzintegration voran getrieben werden. "Dafür ist das EEG auch zukünftig das richtige Instrument", fasst Schütz zusammen.
Ausführliche Hintergrundinformationen zu Geschichte und Bilanz des EEG im Internet unter www.unendlich-viel-energie.de/eeg

28.03.2010   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.; ots   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Erneuerbare Energie,


 

Bundesrat lehnt Kürzungspläne bei der Solar-Förderung ab

Margit Conrad: Koalitionsparteien brüskieren die FDP bei uns in Rheinland-Pfalz
Margit Conrad: Koalitionsparteien
brüskieren die FDP bei uns in
Rheinland-Pfalz

Der Bundesrat hat am 26.03.2010 auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz beschlossen, dass die viel diskutierte zusätzliche Senkung der Photovoltaik-Förderung höchstens 10 Prozent betragen dürfe. Die Länderkammer habe auf der Basis des ursprünglichen rheinland-pfälzischen Antrages eine Entschließung gefasst, die deutlich mache, dass Solarstromanlagen auch bei unbestritten möglicher Rückführung der Einspeisevergütung nicht unrentabel werden dürfen, weil dadurch ein Markteinbruch mit Arbeitsplatzverlusten zu befürchten sei, von der Produktion bis zum Installationsgewerbe.  In diesem Zusammenhang werde die weltweite Technologieführerschaft in der Solar-Branche betont, so das rheinland-pfälzische Umweltministerium in einer Pressemitteilung.



Deutliches Signal an die Bundesregierung

"Dies ist ein deutliches Signal des Bundesrates, dass die Regierungskoalition in Berlin zu weit geht. Der Bundesrat lehnt das gestern im Bundestag eingebrachte Gesetz in einem ganz zentralen Punkt ab", kommentieren Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad. An den unionsgeführten Ländern nur knapp gescheitert ist ein gemeinsamer Antrag von Rheinland-Pfalz u.a. mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Bayern, der das Aus der Förderung für Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen kritisiert. In dem Antrag heißt es, dies sei weder aus Sicht der Landwirtschaft notwendig noch energiepolitisch sinnvoll sei. Allerdings sollten hoch ertragreiche Vorrangflächen für die Landwirtschaft von der Photovoltaik-Nutzung ausgenommen werden.

Umweltministerin Margit Conrad (SPD):"Die Tatsache, dass die Koalitionsparteien CDU, CSU und FDP in Berlin gestern ohne Rücksicht auf die öffentlichen Debatten eine Novelle mit drastischen Eingriffen in die Solar-Förderung eingebracht hat, brüskiert die FDP bei uns in Rheinland-Pfalz, die im Landtag stolz auf andere Fortschritte im Gesetzentwurf verwiesen hat. Große Reden, große Gesten, Solargipfel in Bayer - kein Ergebnis. Es bleibt wie so oft bei Lippenbekenntnissen."

27.03.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz,
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Weltzukunftsrat: 100% erneuerbare Energien für Städte sind möglich

WFC-Report
WFC-Report
"100% Erneu-
erbare Energi-
en für Städte"

Der Klimawandel werde zu drei Vierteln in Städten verursacht und sei zugleich deren größte Bedrohung, warnt der Weltzukunftsrat (World Future Council, WFC) in einer Pressemitteilung. Die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas sei dabei der größte Faktor. Alarmierend sei, dass dennoch weder in den Industrie- noch in den Entwicklungsländern überzeugende Strategien für eine effiziente und erneuerbare Energieversorgung der Metropolen existieren würden, zum Beispiel mit Solarstrom oder Solarwärme. Die Hauptgründe seien das Fehlen überzeugender Strategien sowie die mangelnde Kontinuität bei der Umsetzung, so der WFC. Ein Sieben-Punkte-Plan, mit dem Städte sich selbst das Ziel der Vollversorgung mit erneuerbaren Energien setzen können, sei das Herzstück des Reports "100% Erneuerbare Energien für Städte". Den Report haben der WFC und die Hamburger HafenCity-Universität (HCU) auf dem World Urban Forum in Rio de Janeiro vorgestellt, der weltweit größten Städtekonferenz.   "Wenn es uns nicht gelingt, innerhalb der nächsten Jahre eine Kehrtwende bei der Energieversorgung einzuleiten, wird es unmöglich sein, den Klimawandel wirkungsvoll zu bekämpfen. Über drei Viertel des gesamten globalen Ressourcen-Verbrauchs gehen auf das Konto von Städten. Deshalb ist es unerlässlich, dass jede Stadt sich das Ziel einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt und eine Strategie mit Zeitplan formuliert, wie sie dies erreichen will. Unser Sieben-Punkte-Plan soll helfen, diese Strategie zeitnah und auf das jeweilige Umfeld zugeschnitten zu erstellen", erläutert Stefan Schurig, Leiter der Klima und Energieabteilung des WFC.



Weiterbildung für die Bevölkerung

Der Plan nennt die Notwendigkeit sowohl ordnungspolitischer Maßnahmen als auch von Anreizprogrammen auf städtischer und nationalstaatlicher Ebene. Als drittes und viertes Element werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Privatwirtschaft einzubeziehen und Planungs- und Genehmigungsprozesse zu erleichtern. Weiter betont der Report die Bedeutung von Weiterbildungsmaßnahmen für die Bevölkerung sowie die Vorteile von so genannten "carbon sinks", also beispielsweise des gezielten Ausbaus von Grünflächen zur CO2-Speicherung, so der WFC.


Vorrang für alle innerstädtisch möglichen Maßnahmen

Zusammenfassend schlägt der Report vor, alle Maßnahmen zu priorisieren, die innerhalb der Stadt getroffen werden könnten, erklärt der Weltzukunftsrat in der Pressemitteilung. Besonders bei Großstädten und Metropolen werde aber auch die Lieferung erneuerbarer Energie aus dem Umland und aus weiter entfernten Gegenden erforderlich sein. Der Report entstand im Auftrag der gemeinsamen Kommission Städte und Klimawandel des World Future Council und der Hamburger HafenCity-Universität. Verfasser sind Kommissionsmitglied Prof. Peter Droege und Anis Radzi von der Universität Liechtenstein. Nancy Carlisle, US National Renewable Energy Laboratory, Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut und Herbert Girardet, Programmdirektor des World Future Council sind Mitautoren

Download des Reports (pdf) unter: www.worldfuturecouncil.org/publikationen0.html

27.03.2010   Quelle: World Future Council   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: World Future Council,
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Größtes Solar-Boot der Welt: IMMOSOLAR und PlanetSolar kooperieren

Solarboot
Solarboot "Planetsolar“

Das Energieunternehmen IMMOSOLAR ist nun offizieller Partner von PlanetSolar. Anlässlich der Eröffnung des IBA-DOCKs, des derzeit größten schwimmenden, CO2-neutralen Gebäudes, wollen die beiden Kooperationspartner IMMOSOLAR und PlanetSolar am 5. Mai in Hamburg einen zweiten Superlativ präsentieren: "PlanetSolar", das größte Solar-Boot der Welt. Das Projekt PlanetSolar bekomme mit IMMOSOLAR einen visionären Kooperationspartner ins Boot. Seit zwei Jahrzehnten leiste das Unternehmen Entwicklungs- und Pionierarbeit auf dem Gebiet des solaren Energiemanagements, heißt es in der Pressemitteilung. IMMOSOLAR verfolge die Vision solarer Autonomie und habe sich auf die Herstellung und den Vertrieb von anti-fossilen Energiesystemen für Gebäude spezialisiert.   Ein Beispiel dafür sei das IBA-DOCK in Hamburg. Das schwimmende Informationszentrum der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg (IBA) brauche laut Bilanz keine Energie von außen zum Heizen. Das innovative Projekt demonstriere unter dem Motto "Stadt im Klimawandel", wie CO2-neutrale Stadtentwicklung verwirklicht werden kann, so IMMOSOLAR in der Pressemitteilung.



Erster öffentlicher Solarboot-Auftritt in Hamburg


Ziel des Solarboot-Projekts mit PlanetSolar sei, im Jahr 2011 die Welt mit einem ausschließlich von Solarstrom (Photovoltaik) angetriebenem Schiff zu umrunden. Die Skipper des Bootes wollen das westliche Mittelmeer, den Atlantischen Ozean, den Panama-Kanal, den Pazifischen Ozean, den Indischen Ozean und den Suez-Kanal durchqueren, um schließlich zu ihrem Ausgangspunkt zurückzukehren.

Jürgen Holzinger, Geschäftsführer von IMMOSOLAR, freut sich auf die Zusammenarbeit: "IMMOSOLAR steht für solare Autonomie und effizientes Energiemanagement. Deshalb unterstützen wir gerne dieses Projekt. Es soll beweisen, dass die erneuerbaren Energien bereits jetzt so ausgereift und leistungsstark sind, dass man damit auch solche ambitionierten Projekte realisieren kann." Das Solarboot soll am 31. März im Kieler Hafen feierlich getauft und erstmals gewassert werden. Die Werftgesellschaft Knierim, Bootsbauer der PlanetSolar, wird das 60 Tonnen schwere und 31 Meter lange Boot mit einem 110 Meter hohen Kran in einem spektakulären Manöver aus dem riesigen Hangar heben lassen. Die PlanetSolar wird anschließend über das Hafengelände geschwenkt und in der Kieler Förde gewassert, bevor sie nach verschiedenen Testphasen bei der Eröffnung des IBA DOCKs am 5. Mai und beim Hafengeburtstag in Hamburg vom 7. bis 9. Mai der Öffentlichkeit präsentiert wird.


PlanetSolar-Termine im Frühjahr 2010:

31. März 2010: PlanetSolar Taufe und Stapellauf, Kiel

5. Mai 2010: Eröffnung der Ausstellung "IBA at Work" im IBA DOCK, Hamburg

7. bis 9. Mai 2010: PlanetSolar zu Gast beim Hamburger Hafengeburtstag

27.03.2010   Quelle: IMMOSOLAR Active Building Technologies, S.L.; PlanetSolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PlanetSolar,
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PVLine GmbH will mehr Solarthermie im deutschsprachigen Markt anbieten

Friedemann Holzwarth (links), Geschäftsführer PVLine, und Mathias Acher
Friedemann Holzwarth (links), Geschäftsführer
PVLine, und Mathias Acher

Die PVLine GmbH, ein Unternehmen der PRAML GROUP aus Ruderting in Bayern, will sich laut einer Pressemitteilung ab sofort mit Hilfe der ACHER & ACHER Unternehmensbetreuung verstärkt auf seine Solarthermie-Produktpalette konzentrieren. Mathias Acher werde konzeptionell und operativ den Geschäftszweig Solarwärme ausbauen. In gewohnter PVLine-Manier würden auch hier österreichische Solarthermie-Markenprodukte an ausgewählte Fachhandelspartner in der bevorzugten OEM-Version angeboten.   "Es freut mich, dass ich Mathias Acher für diese interessante, aber auch sensible Aufgabe gewinnen konnte. Mit seiner Branchenerfahrung, mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten und der von uns angedachten Strategie werden wir weiteres nachhaltiges Wachstum generieren", erklärt Friedemann Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter bei PVLine.


Hochwertige Photovoltaik-Module in allen Segmenten

Schon seit Jahren vertreibe PVLine mit großem Erfolg Photovoltaik-Module, Wechselrichter und Montageeinheiten an Fachhandwerker, heißt es in der Pressemitteilung. Der boomende Markt habe die Produktpalette mit offenen Armen aufgenommen und dem Unternehmen ein gesundes, kontinuierliches Wachstum garantiert. Geschäftsführung und Mitarbeiter seien langjährige Profis, die die Kundenbedürfnisse kennen und klare Strategien verfolgen würden. Durch langfristige Lieferantenbeziehungen würden hochwertige Photovoltaik-Module in allen Segmenten (kristallin und Dünnschicht) angeboten. Im Angebot seien sowohl preissensible Module aus China und Premium-Module aus Europa als auch Spitzenmarken aus Deutschland, so das Unternehmen.

27.03.2010   Quelle: PVLine GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PVLine GmbH,
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Bundesrat lehnt schwarz-gelbe Kürzungspläne für Solar-Förderung ab

Der Bundesrat hat sich laut Medienberichten am 26.03.2010 mit einer Mehrheit der Länder gegen die Kürzungspläne der Regierungskoalition aus Union und FDP gestellt und einen Entschließungsantrag angenommen, den Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen kurzfristig eingebracht hatten. Der Antrag sieht eine einmalige und zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom von höchstens 10 Prozent vor.   Die Bundesregierung will die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) um bis zu 16 Prozent senken.

26.03.2010   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld AG: Umsatz von einer Milliarde Euro soll 2010 nachhaltig überschritten werden

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld AG (Bonn) konnte im Geschäftsjahr 2009 seien Konzernumsatz um 12,5 Prozent bzw. 112,3 Millionen Euro auf 1.012,6 Millionen Euro steigern und damit seine Prognose übertreffen (Vorjahr: 900,3 Mio. €). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde von den stark gesunkenen Modulpreisen geprägt und belief sich auf 151,8 Millionen Euro (Vorjahr: 263,3 Mio. €). Der aufgrund einer konservativen Bilanzierung um 32,4 Millionen Euro an latenten Steuern bereinigte Konzerngewinn betrug nach Angaben des Unternehmens 91,4 Millionen Euro (Vorjahr: 135,2 Mio. €).  "Dank der ganzjährigen Vollauslastung unserer Produktionskapazitäten konnten wir auch in diesem schwierigen Jahr 2009 unser Umsatzziel übertreffen und haben ein ordentliches Ergebnis erwirtschaftet", kommentiert Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Daran wollen wir unsere Aktionäre beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat werden daher der Hauptversammlung eine auf 16 Cent erhöhte Dividende vorschlagen."



Steigerung der Modulkapazität auf 1,25 GW bis Ende 2011 geplant

Die SolarWorld konnte ihre finanzielle Basis für das geplante Konzernwachstum ausbauen, betont das Unternehmen. So sei im Januar 2010 eine Anleihe mit einem Volumen von 400 Millionen Euro erfolgreich ausgegeben worden. Die freie Liquidität liege aktuell bei rund 900 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2009) bei 39,0 (Vorjahr: 39,7) Prozent. "Dank unserer finanziellen Stärke können und werden wir unsere kurz- und mittelfristigen Wachstumsziele planmäßig umsetzen", erklärte der Finanzvorstand der SolarWorld AG, Philipp Koecke.


Modulproduktionen in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA

Die Produktionskapazitäten entlang der kompletten Wertschöpfungskette vom Solar-Wafer, über die Zelle bis zum Photovoltaik-Modul sollen massiv erweitert werden. Der Schwerpunkt des Ausbaus wird auf den Modulproduktionen in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA liegen. "Das ist unsere strategische Antwort auf die weltweit wachsenden Endkundenmärkte, von denen wir als etablierter Solarhersteller mit einer starken Marke profitieren werden", so der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck. Bis Ende 2011 will die SolarWorld konzernweit über eine Modulkapazität von 1,25 Gigawatt (GW) verfügen.


Silizium-Produktion im Emirat Katar

Frank H. Asbeck: "Zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden wir zudem noch intensiver in unsere Forschung und Entwicklung investieren und auch unsere Rohstoffbasis nachhaltig ausbauen." Im März hatte die SolarWorld gemeinsam mit der Qatar Foundation die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Qatar Solar Technologies bekanntgegeben. Insgesamt sollen 500 Millionen US-Dollar in den Aufbau einer Silizium-Produktion mit Sitz im Emirat Katar investiert werden. "Die geplanten Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland bedeuten einen großen Druck für die gesamte Branche, den auch wir schultern müssen", sagte Asbeck. "Aber wir sehen uns gut aufgestellt für die Zukunft und werden verstärkt an einer Kostenoptimierung arbeiten. Die neue Silizium-Produktion in Katar ist ein weiterer Baustein für eine langfristige und kostengünstige Rohstoffversorgung unseres Konzerns.



26.03.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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VOLLER ENERGIE: MetropolSolar-Konferenz und 2. Energiewende-Infotag am 27. März in Mannheim

"Die 4. Revolution - Energy
Autonomy" läuft im Cineplex-
Kino in Mannheim.

Am Samstag, 27. März 2010, findet im Jugendkulturzentrum Forum in Mannheim ab 9.30 Uhr die ganztägige Veranstaltung "VOLLER ENERGIE – MetropolSolar-Konferenz und 2. Mannheimer Energiewende-Infotag" statt, berichtet MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. in einer Pressemitteilung. Auf dem Programm stehen Vorträge und Foren mit profilierten Referenten und Moderatoren aus der Region und auch weit darüber hinaus, wie zum Beispiel Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter und Träger des Alternativen Nobelpreises, Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Martin Unfried, Redakteur der TAZ-Kolumne "Ökosex" und viele andere.  Die Veranstaltung befasst sich mit Fragen wie: Welche Wege führen in eine Energie-Zukunft, die eine Lebensgrundlage für alle Menschen gewährleisten kann? Wie können wir in der Metropolregion Rhein-Neckar handeln? Wie können wir den Umbauprozess zu 100% erneuerbaren Energien schneller vorantreiben? Mit der Vorführung des Films "Age of Stupid" um 18 Uhr und dem um 20 Uhr anschließenden Kulturprogramm "Dans le vent" mit Bernd Köhler und Blandine Bonjour klingt die Veranstaltung aus. Zahlreiche Infostände, Kinderbetreuung von 9:30 bis 18:00 Uhr und ein ganztägiges kulinarisches Angebot runden das Programm ab.



Aktionstage zum Kinofilm "Die 4. Revolution - EnergyAutonomy"

"VOLLER ENERGIE" knüpft an die Veranstaltungen "Regio-Solar-Konferenz Mannheim" (2007) und den "1. Mannheimer Energiewende-Infotag" (2009) an. Sie ist eingebettet in die Aktionstage zum Kinofilm "Die 4. Revolution - EnergyAutonomy", der seit dem 18. März im Cineplex-Kino in Mannheim läuft.


100 Pro Energiewende und MetropolSolar Rhein-Neckar

Der Verein "100 Pro Energiewende" hat sich aus dem "Bündnis für die Energiewende-Nein zu Block 9" entwickelt und engagiert sich im Großraum Mannheim für das Ziel, die vollständige Ablösung atomarer und fossiler Energien durch erneuerbare Energien zu erreichen. MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. ist die Dachorganisation für 100% erneuerbare Energien in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Netzwerk bündelt Akteure und fördert den Austausch über die besten Strategien, um durch Einsparung, Effizienz und die Nutzung der erneuerbaren Energien das Ziel 100% in der Metropolregion zu erreichen.


Weitere Informationen: http://blog.metropolsolar.de;
Solar-Interview mit Carl-A. Fechner zum Start des Films AUFBRUCH IN DIE 4. REVOLUTION.

26.03.2010   Quelle: MetropolSolar Rhein-Neckar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Delphi Filmverleih; Energy Autonomy - Der Film GmbH,
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Photovoltaik in Spanien: Kraftwerksbauer Assyce Fotovoltaica errichtet größte Freiflächenanlage mit Modulen von First Solar

Neben den Assyce-Solarkraftwerken in Anda- lusien entsteht nun im Verwaltungsgebiet Extremadura das größte First Solar- Freiflächenkraftwerk Spaniens.
Neben den Assyce-Solarkraftwerken in Anda-
lusien entsteht nun im Verwaltungsgebiet
Extremadura das größte First Solar-
Freiflächenkraftwerk Spaniens.

Der spanische Solarkraftwerksbauer Assyce Fotovoltaica baut in der Extremadura das größte First Solar-Freiflächen-Solarkraftwerk Spaniens mit einer Leistung von mehr als 26 Megawatt (MWp). Bis Ende des Jahres soll die Anlage auf einem 69 Hektar großen Areal fertiggestellt sein und dann jährlich mehr als 42 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Die Fläche bietet sehr gute Voraussetzungen für Photovoltaik", erklärt Luis Garrido, Geschäftsführer von Assyce Fotovoltaica. Durch die hohe Sonneneinstrahlung im Süden Spaniens könne man mit sehr guten Solarstrom-Erträgen rechnen. Begünstigt werde die produzierte Strommenge auch durch den Einsatz einer neuen Trafotechnik. "Im Gegensatz zu herkömmlichen Stationen werden die elektrischen Verluste deutlich reduziert", betont Garrido. 



36 Trafostationen für mehr als 337.000 Dünnschicht-Module

Außerdem setzt Assyce auch in diesem Projekt auf die bewährte Wechselrichter-Systemtechnik des Marktführers SMA Solar Technology AG mit Sitz in Kassel. Insgesamt werden auf der 69 Hektar großen Anlage 36 Trafostationen verbaut. Bei den mehr als 337.000 Modulen, die das Sonnenlicht aufnehmen sollen, vertraut Assyce Fotovoltaica als derzeit einziger First Solar-Partner in Spanien auf die in vielen Anlagen bewährte Dünnschicht-Technologie von First Solar. "Die Module sind effektiver und langlebiger und eignen sich hervorragend für den Einsatz in Heißklimazonen", erläutert Luis Garrido. Die First Solar Module bieten durch ihre Zuverlässigkeit eine große Betriebssicherheit für das Projekt. Assyce Fotovoltaica arbeite bereits seit Jahren mit First Solar hervorragend zusammen. Diese partnerschaftliche Kooperation ermöglichte erst die Realisierung dieses außerordentlichen Großprojektes.


Solarstrom für mehr als 14.000 Vier-Personen-Haushalte

Ende Januar wurde mit der Errichtung der Anlage begonnen. Bis spätestens Ende des Jahres soll das komplette Freiflächen-Solarkraftwerk an das Netz gehen. Mit dem von der Anlage produzierten Solarstrom können jährlich mehr als 30 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Die Strommenge reicht aus, um mehr als 14.000 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang zu versorgen. "Wir leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Ausbau regenerativer Energien", macht Luis Garrido klar. "Strom aus der Sonne hat weiterhin eine Zukunft und wird ein wichtiges Standbein im regenerativen Energiemix bleiben."

Aufgrund der seit Ende 2008 auf 200 Megawatt jährlich begrenzten Installationsleistung für Freiflächen-Solarkraftwerke freut sich Assyce besonders darüber, ein Kraftwerk in der Größenordnung von 10 Prozent des jährlichen Gesamtvolumens gemeinsam mit First Solar realisieren zu können. Assyce Fotovoltaica ist auf dem spanischen Markt einer der Pioniere in Sachen Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Die Firma mit Sitz in Padul (Granada) hat in den letzten Jahren nach eigenen Angaben bereits mehr als zwölf Solarparks in ganz Spanien realisiert.


26.03.2010   Quelle: Assyce Fotovoltaica   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Assyce Fotovoltaica,
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SPD-Bundestagsfraktion: Regierung pokert um Zukunft des deutschen Solar-Marktes

Dirk Becker: Die Regierung stützt Kürzungspläne auf wackelige Ausbauprognosen.
Dirk Becker: Die Regierung
stützt Kürzungspläne auf
wackelige Ausbauprognosen.

"Unter dem Vorwand, die Verbraucher entlasten zu wollen, will die schwarz-gelbe Regierungskoalition die Vergütungen für Strom aus Solaranlagen drastisch senken. Damit setzt sie die Zukunft der deutschen Solarbranche aufs Spiel", kommentiert der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, den Gesetzentwurf der Regierungskoalition zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in einer Pressemitteilung.  "Die Regierung ist dafür verantwortlich, Herstellern, Investoren und Handwerkern verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten. Hier hat Schwarz-Gelb völlig versagt. Die Regierung hat durch ihren Zickzack-Kurs, den sie in der Diskussion fährt, den Markt stark verunsichert. Investitionen drohen zu scheitern, deutsche Hersteller müssen um ihre Marktposition fürchten und zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das Vertrauen in das EEG droht ernsthaften Schaden zu nehmen", warnt Becker.


Massive Preissenkungen für Solarstrom-Anlagen zeigten ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Lage

Die Regierung stütze sich bei ihren Plänen, die Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom um bis zu 16 Prozent und einen Ausschluss von Ackerflächen aus der Förderung vorsehen, auf wackelige Ausbauprognosen, so Becker. Um aber der Branche den Boden nicht unter den Füßen wegzuziehen, sondern den Ausbau der Photovoltaik optimal voranzutreiben, müsse eine langfristige Markt- und Kostenentwicklung in Betracht gezogen werden. Die massiven Preissenkungen für Anlagen im vergangenen Jahr gäben zwar Spielraum für eine zusätzliche Vergütungssenkung, sie zeigten aber ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Lage. "Die Finanzkrise, der Zusammenbruch des spanischen Photovoltaik-Marktes und dadurch entstandene Überkapazitäten sowie der Preisdruck aus China verbilligten zwar die Anlagen, die Kosten konnten aber nicht im gleichen Tempo gesenkt werden. Deshalb ist davon auszugehen, dass der massive Abwärtstrend in der Preisspirale nicht lange anhält", so Becker.


Freiflächenanlagen als "Billigmacher" der Solarenergie

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine maßvolle Kürzung der Solarförderung, die eine dynamische Entwicklung der Branche und den Erhalt der Arbeitsplätze garantiert. "Für bereits in Planung befindliche Projekte benötigen wir einen umfassenden Bestandsschutz, um deren Realisierung nicht zu gefährden. Die Kappung der Förderung von Ackerflächen ist ein Irrweg", erklärt Becker. Freiflächenanlagen seien die "Billigmacher" der Solarenergie und ihr Markt würde durch einen Ausschluss von Ackerflächen aus der Förderung erheblichen Schaden nehmen. Die Planungshoheit der Kommunen dürfe in diesem Punkt nicht angetastet werden. Werde die jährliche Vergütungssenkung künftig variabler gestaltet und bei großem Ausbau deutlich erhöht, sei es sinnvoll, den Degressionsschritt jeweils zum 1. Juli vorzunehmen. Als Berechnungsgrundlage sollte weiterhin das jeweilige Kalenderjahr dienen. So könne sich die Branche rechtzeitig auf die Einschnitte einstellen.

Die SPD-Bundestagsfraktion will nach der Anhörung im Umweltausschuss einen Antrag zur Zukunft der Solarförderung einbringen.

26.03.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SPD-Bundestagsfraktion,
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Solarstrom-Magazin PHOTON: Garantien für Solarmodule meist wertlos

PHOTON: Garantiebedingungen für
Solarmodule bestenfalls "befriedigend".

Die Garantieversprechen der Hersteller von Photovoltaik-Modulen sind in der Praxis wenig wert, stellt "PHOTON – Das Solarstrom-Magazin" in seiner aktuellen Ausgabe fest. Die führende Photovoltaik-Fachzeitschrift hat mehr als hundert Garantiebedingungen für Solarmodule unter die Lupe genommen. Es wurde geprüft, inwieweit deren Hersteller für Produktfehler und schlechte Stromerträge haften müssen. "Eine Garantie ohne Wenn und Aber haben wir nicht gefunden", sagt Christoph Podewils, stellvertretender Chefredakteur von PHOTON. "Fast alle Hersteller haben die Bedingungen so gestaltet, dass sie sich letztlich selbst aussuchen können, ob und welche Garantieleistung sie erbringen." 


Garantiebedingungen legen Anlagenbetreibern oft Steine in den Weg

Daher schnitten selbst die besten Produkt- und Leistungsgarantien nur mit "befriedigend" ab - ein gutes Viertel der untersuchten Garantiezertifikate wurde so bewertet. Etwa die Hälfte erhielt ein "ausreichend", ein weiteres Viertel wurde mit "mangelhaft" oder "ungenügend" beurteilt. So werben laut PHOTON viele Hersteller zwar damit, dass ihre Module über 25 Jahre eine gewisse Leistung erbringen. "Doch wenn der Betreiber einer Solaranlage diese Leistungsgarantie einfordert, legen ihm etliche Bedingungen Steine in den Weg", kritisiert Podewils. Manche Hersteller verlangten Gutachten, die teurer seien als ein neues Modul. Auch für Montage und Transport von defekten und Ersatzmodulen würden die Produzenten in der Regel nicht aufkommen. Die Kosten hierfür erreichten ebenfalls schnell unwirtschaftliche Größenordnungen.


Garantien als Marketingargument?

Ausländische Hersteller entziehen sich überdies in aller Regel dem deutschen Recht, stellt PHOTON fest. "Betreiber von kleinen Anlagen werden aber den Gang vor ein ausländisches Gericht scheuen, um ihre Ansprüche durchzusetzen", sagt Podewils.

Leistungsgarantien werden den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen in der Werbung häufig als eine Art Versicherung dargestellt, dass in den 20 Jahren, die eine Solaranlage mindestens Strom liefern soll, nicht viel passieren kann. Sie sind damit wichtig für die Abwägung des wirtschaftlichen Risikos beim Kauf einer Solarstromanlage, die immerhin mehrere Tausend Euro kostet. Es ist bereits das zweite Mal, dass PHOTON die Garantiebedingungen von Modulherstellern untersucht hat. Gegenüber dem ersten Test vor drei Jahren konnten zwar leichte Verbesserungen festgestellt werden, "doch letztlich handelt es sich bei den Garantien immer noch um Marketingargumente", sagt Podewils.

Um Abhilfe zu schaffen, hat PHOTON eine Mustergarantie entwickelt, die einerseits Schaden vom Anlagenbetreiber fernhalten soll, andererseits die Hersteller auch nicht mit Garantieversprechen über mehrere Jahrzehnte belastet.

26.03.2010   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHOTON Europe GmbH,
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Photovoltaik-Forschung: NREL installiert neue Roboter, um Solarzellen-Wirkungsgrad zu prüfen

Die Roboter im Labor arbeiten an Solarzellen auf Basis von Kupfer-Indium-Gallium- Diselenid (CIGS)
Die Roboter im Labor arbeiten an Solarzellen
auf Basis von Kupfer-Indium-Gallium-
Diselenid (CIGS)

Die National Renewable Energy Laboratories (NREL) des US-Energieministeriums arbeiten daran, effizientere Solarzellen zu entwickeln, und zwar mit Hilfe von sechs neuen Robotern auf ihrem Gelände in Colorado. NREL berichtet in einer Pressemitteilung, dass die neuen Roboter, die im Hochvakuum-Labor für Verfahrensentwicklung und Integration aufgebaut wurden, helfen, Industrieverfahren nachzuahmen, und neue Vorteile für die Photovoltaik-Forschung bieten. Die sechs Roboter arbeiten mit unterschiedlichen Materialien, darunter Silizium, Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) und Kadmium-Tellurid.   Sie sind rund um eine zentrale Nabe angeordnet, welche die Materialien zwischen verschiedenen Werkzeugen hin- und herdreht. So können die Roboter viele Verfahren gleichzeitig durchführen. "Mit unseren früheren Verfahren benötigten wir für jede Schicht eine andere Maschine", sagt die NREL-Wissenschaftlerin Ingrid Repins. "Wir mussten immer das Trägermaterial herausnehmen und in eine andere Maschine legen. Jedes Mal, wenn die Platte bewegt wurde, konnte Feuchtigkeit die Zelle schwächen, und es gab Probleme mit der Sauberkeit und der Dotierung."



Schnellster Roboter kann Solarzelle aus verschiedenen Materialien in etwa 35 Minuten herstellen

Die neuen Roboter haben den Vorteil, dass sie die Solarzellen schon bei ihrer Herstellung prüfen können. Das geschieht mit Hilfe von Lasern und Sensoren, die messen, wie jede Zelle wächst, und Zellen sehr schnell herstellen können. NREL betont, dass sein schnellster Roboter, der Zellen auf Basis von Silizium herstellt, eine Solarzelle aus verschiedenen Materialien in etwa 35 Minuten produzieren kann. NREL berichtet, die Roboter seien so aufgebaut, dass Solar-Unternehmen ihre eigenen Werkzeuge anbringen und spezifische Verfahren prüfen können. Letzten Monat habe NREL eine Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Climax Molybdenum abgeschlossen. Sie erlaube dem Unternehmen, die Roboter zu benutzen, um ein neues Verfahren zu prüfen, wie Natrium in die Molybdänschicht eingebracht und dann dieses Natrium auf die CIGS-Schicht aufgesprüht werden kann.


Qualität der CIGS-Zellmaterialien besser sichtbar

"Das System wurde so geplant, dass es uns ermöglicht, Dinge zu tun, die wir bisher nicht tun konnten, beispielsweise Verunreinigungen und die Qualität der Materialien sowie die einzelnen Schichten der Solarzelle besser zu sehen", sagt Miguel Contreras, wissenschaftlicher Leiter bei NREL. "Es hilft uns, besser zu verstehen, was unsere Effizienz einschränkt, und zu lernen, wie wir unsere industrielle Produktivität erhöhen können." NREL ist das erste Forschungs- und Entwicklungslabor für Solartechnik in den USA. Vor zwei Jahren hat NREL mit einer CIGS-Zelle mit 20 % Wirkungsgrad einen Weltrekord bei Dünnschicht-Solarzellen aufgestellt.

26.03.2010   Quelle: NREL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NREL; Pat Corkery,
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Erneuerbare Energien behaupten sich in der Wirtschaftskrise - Anteil am Endenergieverbrauch erstmals über 10 Prozent

Mehr als die Hälfte der EE-Investitionen 2009 gingen auf das Konto der Photovoltaik
Mehr als die Hälfte der EE-Investitionen 2009
gingen auf das Konto der Photovoltaik

Mehr als zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen wurden im Jahr 2009 in Deutschland durch erneuerbare Energien gedeckt. Dies ist laut einer Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) das zentrale Ergebnis der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik (AGEE-Stat), das Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen am 24.03.2010 in Berlin vorgestellt hat. Demnach entzog sich die Erneuerbare-Energien-Branche nicht nur weitgehend dem Sog der Wirtschaftskrise. Sie erhöhte sogar ihren Anteil an der deutschen Energieversorgung und verzeichnete durch steigende Investitionen einen weiteren Beschäftigungszuwachs: Mittlerweile sichere die Branche mehr als 300.000 Arbeitsplätze. "Die erneuerbaren Energien haben sich als Fels in der Brandung der Wirtschaftskrise behauptet", sagte Röttgen.  

2009 deutlich mehr Biogas-, Photovoltaik- und Windenergieanlagen

Während die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern 2009 rückläufig war, zeigten sich laut BMU die erneuerbaren Energien stabil – ihr Anteil am Stromverbrauch stieg weiter auf 16,1 Prozent. Auch wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Biogas-, Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebaut. Damit verbunden stiegen die Investitionen in erneuerbare Energien auf einen neuen Rekordwert von 17,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten legte erneut zu. Mehr als 300.000 Menschen, rund 8 Prozent mehr als im Vorjahr, haben in der Erneuerbaren-Energien-Branche einen vergleichsweise krisenfesten Arbeitsplatz gefunden.


Röttgen: Deutsche Unternehmen sind sehr gut aufgestellt

"Der Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung ist aber noch lang. Daher zeigt das Energiekonzept, das die Bundesregierung im Herbst vorlegen wird, auch eine Perspektive bis zum Jahr 2050 auf", so Röttgen. Die deutschen Unternehmen sieht der Bundesumweltminister dabei gut gerüstet: "Die Internationale Energieagentur schätzt, dass in den nächsten 20 Jahren weltweit fast 5.000 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investiert werden. Die Bilanz des Jahres 2009 zeigt, dass deutsche Unternehmen dank günstiger nationaler Rahmenbedingungen sehr gut aufgestellt sind, um eine führende Stellung auf den Weltmärkten zu behaupten", betont Röttgen.

Weitere Informationen im Internet unter www.erneuerbare-energien.de

26.03.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller Neo Solar Power will jährliche Solarzellen-Produktionskapazität auf 800 MW ausweiten

Neo Solar Power Corporation (NSP), Hersteller von Photovoltaik-Zellen mit Sitz in Hsingchu (Taiwan), berichtete Mitte März 2010, der Vorstand des Unternehmens habe einer Ausweitung der Produktionskapazität um 200 Megawatt (MW) zugestimmt, womit die jährliche Kapazität auf 800 MW steigen soll.   Die zusätzlichen 200 MW sollen NSP bis Ende des Jahres 2010 zur Verfügung stehen. Laut Pressemitteilung wird die Expansion rund 1,4 Milliarden Neuer Taiwanesischer Dollar kosten (ca. 33 Millionen Euro).



Finanzierung der Produktionsausweitung unter Dach und Fach

Die Finanzierung der geplanten Kapazitätsausweitung sei bereits gesichert, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen plane, das notwendige Kapital über die Ausgabe von Aktien oder Global Depository Receipts (GDR) oder über private Wertpapierplatzierungen zu sichern. Insgesamt soll Kapital in Höhe von ungefähr 3 Milliarden NT$ (70,7 Millionen Euro) aufgebracht werden. Gleichzeitig werde ein Syndikatskredit aufgenommen. Die endgültige Finanzierung der Produktionsausweitung hänge von den aktuellen Marktbedingungen ab. Angesichts der für 2010 guten Prognosen für die Solar-Industrie reflektiere die von dem Unternehmen verfolgte Ausweitung der Solarzellen-Produktionskapazität die wachsende Nachfrage der Kunden und erlaube eine Senkung der Produktionskosten.

26.03.2010   Quelle: Neo Solar Power Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Neo Solar Power Corporation,
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US-Umweltorganisation zeichnet Photovoltaik-Hersteller SolarWorld für Nachhaltigkeit aus

Die SolarWorld AG (Bonn) hat bei einem internationalen Nachhaltigkeitsvergleich der Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC) in den USA die höchste Punktzahl als bester Hersteller kristalliner Solar-Technologie erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die regierungs- und unternehmensunabhängige US-Umweltorganisation habe dabei neben der Transparenz und der sozialen Verantwortung die Nachhaltigkeit von Produktion und Lieferbeziehungen sowie den Verzicht auf den Einsatz umweltschädlicher Materialien bewertet. Nachdem der SolarWorld-Konzern für seine nachhaltige Unternehmensführung in Deutschland bereits mehrmals ausgezeichnet worden ist, hat er damit auch in den USA Bestnoten erhalten. 


Frank Asbeck: Keine Ausnahme für Umweltgifte in der Photovoltaik

"Nachhaltigkeit ist unser Geschäftsmodell und eine Verpflichtung gegenüber unseren Kunden", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Mir ist wichtig, dass sich die Photovoltaikbranche an Kriterien der Nachhaltigkeit messen lässt. Saubere Technologien müssen auch sauber hergestellt werden." Die SolarWorld AG spricht sich daher gegen Bestrebungen aus, die Solarindustrie in Europa von den Anforderungen europäischer Umweltgesetzgebung auszunehmen.

"Wir sind gegen eine Ausnahmeregelung bei der RoHS-Richtlinie der Europäischen Union, die die Verwendung gefährlicher Stoffe wie Schwermetalle in Elektrogeräten untersagen will. Bei einer Umweltrichtlinie eine Ausnahme gerade für eine Umwelttechnologie zu schaffen, wäre absurd", so Asbeck. Da es einigen Herstellern schwer fallen dürfte, die Anforderungen einer solchen konsequenten Richtlinie unmittelbar umzusetzen, schlägt die SolarWorld AG zeitliche Übergangsfristen vor. Eine vollständige Ausnahme wäre aber nicht tragbar, da dies dem nachhaltigen Ansehen der Branche bei den Verbrauchern mit Recht schaden würde, so SolarWorld.

25.03.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Photovoltaik-Produzent CNPV schließt strategische Partnerschaft mit deutschem Systemintegrator CTS Solar

CNPV Solar Power SA (Dongying, China), integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten, von der Produktion von Ingots, Wafern und Solarzellen bis hin zur Montage von PV-Modulen, hat am 22.03.2010 angekündigt, dass ein Kaufvertrag für langfristige, strategische Partnerschaft mit der CTS Solar GmbH geschlossen wurde, einem süddeutschen Photovoltaik-Unternehmen, das Projekte entwickelt, Solarstromanlagen installiert und vertreibt. Laut Vertrag wird CNPV die CTS Solar GmbH von 2010 bis 2012 insgesamt mit 20 Megawatt (MWp) an PV-Modulen versorgen, was eine planmäßige Lieferung von 4 MWp im Jahr 2010 bedeute.   Die verbleibenden Lieferungen von 6 MWp und 10 MWp sind jeweils für 2011 und 2012 geplant.

"Wir freuen uns sehr, diese neue strategische Partnerschaft mit CTS Solar bekannt geben zu können, die dazu dient, die schon bestehende und gut eingeführte Partnerschaft zu stärken. Unsere strategische Partnerschaft mit CTS Solar ist ein deutlicher Erfolg für uns, dass wir uns mit einem bewährten, multiregionalen Energieentwickler mit Wachstumschancen auf den eingeführten und wachsenden Photovoltaik-Märkten zusammenschließen. Dieser neue Vertrag wird uns entscheidend dabei helfen, neue Projekte auf die Solar-Märkte wie Deutschland und Österreich zu bringen", sagten Zhang Shunfu, Geschäftsführer von CNPV, und B. Veerraju Chaudary, leitender Geschäftsführer, Technischer Direktor & Vorstandsmitglied von CNPV.
Die CTS Solar GmbH aus Hergensweiler ist stolz auf ihre neue strategische Verkaufsvereinbarung mit CNPV. "Wir sehen das als Weiterführung unserer bislang guten Partnerschaft mit CNPV, wobei wir ihre qualitativ hochwertigen Module in unseren Projekten verwenden werden und unseren Kunden in Deutschland und Österreich ihren erstklassigen Service anbieten können", kommentierten Claus Romankiewicz, Geschäftsführer, und Eric Lechelt, Verkaufsleiter von CTS Solar.

25.03.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Baufortschritt im Solarpark FinowTower: Täglich ein Megawatt Photovoltaik-Leistung im fünftgrößten Solarstrom-Kraftwerk Deutschlands

Montage von Solarmodulen des Herstellers Suntech im Bauabschnitt 6.
Montage von Solarmodulen des Herstellers
Suntech im Bauabschnitt 6.

Die solarhybrid AG (Brilon) stellt als Generalunternehmer die planmäßige Errichtung des Solarparks FinowTower bei Eberswalde sicher. Die Mannstärke der Montagemannschaft werde kontinuierlich erhöht, so dass täglich bis zu ein Megawatt des 24,5 Megawatt Solarstrom-Kraftwerks montiert werden könne, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die beteiligten Partnerfirmen garantieren, dass die 2,5 Kilometer lange Photovoltaik-Freilandanlage pünktlich fertiggestellt wird. Auf 77 Hektar Fläche sind derzeit 250 Mitarbeiter für die Montage von Gestelltechnik und Solarmodulen im Einsatz.  Als Projektsteuerer sorgt die Enerparc AG für die zügige Realisierung ihrer Planungsleistungen durch die Conecon GmbH. So wurden im Zuge der Gründung bereits 40 Prozent aller Rammprofile drei Meter tief in den Boden gerammt. Die Montage der Modultische von Mounting Systems hat inzwischen eine Kapazität von sechs Megawatt erreicht. Und 15 Prozent der 93.000 polykristallinen Module von Suntech Power (STP-270) sind in einem Winkel von 25 Grad montiert.



Netzeinspeisung soll am 15. Mai 2010 beginnen

Der Abstand zwischen den Modulreihen beträgt sieben Meter und entspricht damit dem Einstrahlungswinkel der Sonne am Standort Eberswalde. Unterm Strich versprechen Planung und Ausführung einen maximalen Solarertrag. Zuverlässige Partnerschaften, Erfahrungen beim Solarstrom-Kraftwerksbau und die Dimensionierung des Projektes ermöglichen einen weiterhin zügigen Baufortschritt, betont solarhybrid. So könne die Netzeinspeisung des Solarparks FinowTower am 15. Mai 2010 beginnen.



25.03.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
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Umzug und Expansion der Intersolar India: Indiens internationale Fachmesse und Konferenz für Solarwirtschaft ab 2010 in Mumbai

Indien setzt verstärkt auf Solarenergie.
Indien setzt verstärkt auf Solarenergie.

Am 14. Dezember 2010 öffnet Indiens internationale Fachmesse für Solartechnik, die Intersolar India erneut ihre Pforten. Die Intersolar India ist die führende internationale Branchenplattform für Photovoltaik und Solarthermie in Indien. Ab 14. Dezember 2010 wird die Intersolar India erstmals im Bombay Exhibition Centre (BEC) in Mumbai stattfinden. Mit dem Umzug in eines der größten Ausstellungszentren Indiens legt die Intersolar India den Grundstein für das Wachstum der kommenden Jahre.   Die Intersolar India konzentriert sich auf die Entwicklung des indischen Solarmarktes und fördert dazu gezielt den Austausch von Industrie, Handel, Dienstleistern und Politik. Das Ziel von Messe und Konferenz ist es, das Wachstum des indischen Solarmarkts zu fördern und die weltweite Vernetzung der Solarwirtschaft voranzutreiben.


Von Hyderabad nach Mumbai

Die Intersolar India fand erstmals im November 2009 statt und wurde gemeinsam mit der "SOLARCON" India in Hyderabad veranstaltet. Nach dem erfolgreichen Start 2009 wird die Intersolar India jetzt am neuen Standort weiter ausgebaut: Vom 14. bis 16. Dezember 2010 steht das BEC ganz unter dem Zeichen der Sonne. Mit der noch jungen Veranstaltung auf dem indischen Subkontinent setzt die Intersolar ein bewusstes Zeichen für das Wachstum eines vielversprechenden Marktes. Energiesicherheit ist zu einem bedeutenden Faktor indischer Politik geworden. Der Energiebedarf in Indien steigt aufgrund eines rasanten wirtschaftlichen Wachstums stetig weiter an. Bis 2032 rechnen Experten mit einer Erhöhung des Energiebedarfs von momentan 660 Kilowattstunden (KWh) pro Kopf und Jahr auf bis zu 2.000 KWh.


Bis 2022 Solaranlagen mit insgesamt 20 Gigawatt geplant

Gleichzeitig erfüllt Indien alle Voraussetzungen um eine führende Stellung auf dem internationalen Solarmarkt einzunehmen. Die hohe Sonneneinstrahlung ermöglicht die Gewinnung von durchschnittlich vier bis sieben KWh Solarstrom pro Quadratmeter und Tag. Aus diesem Grund setzt die indische Regierung verstärkt auf Sonnenenergie. Nach Plänen der "National Solar-Mission" des Ministeriums für neue und erneuerbare Energien sollen bis zum Jahr 2022 Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 20 Gigawatt (GW) installiert werden. Angesichts einer bisher installierten Leistung von kaum 100 MW sind die Chancen im indischen Markt deshalb gerade jetzt besonders groß. Schon in der ersten Phase des Ausbaus will die indische Regierung mehrere hundert Millionen Euro für Einspeisetarife und Forschungsprojekte bereitstellen. Immer mehr internationale Unternehmen reagieren auf die neue Entwicklung – ihnen bietet die Intersolar India die perfekte Plattform für den ersten Schritt in den indischen Markt.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.intersolar.in



25.03.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Photovoltaik-Technologieanbieter centrotherm photovoltaics weiter auf Wachstumskurs

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) bestätigt mit der Vorlage des Geschäftsberichtes 2009 am 25.03.2010 die am 25. Februar bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen. Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG, kommentiert: "Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück, denn wir sind in einem äußerst schwierigen Marktumfeld profitabel gewachsen." Der Umsatz des Technologie- und Equipmentanbieters für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen, Solarmodulen und CIGS-Dünnschichtmodulen stieg um 35,9 Prozent auf 509,1 Millionen Euro (Vorjahr: 374,7 Mio. Euro). Dazu habe insbesondere das starke Umsatzwachstum im Silizium-Bereich beigetragen. 

Erstes Dünnschicht-Projekt in Taiwan

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte) stieg auf 58,6 Millionen Euro (Vorjahr: 57,5 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,5 Prozent (Vorjahr: 15,3 Prozent). Das operative Ergebnis (EBIT) vor Kaufpreisallokationen ging von 55,7 Millionen Euro auf 52, Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach Kaufpreisallokationen belief sich auf 37,2 Millionen Euro (Vorjahr: 43,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge - bezogen auf den Umsatz - betrug 7,3 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent). Grund für den Rückgang seien insbesondere planmäßige Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokationen aktivierte Vermögenswerte in Höhe von 15,5 Millionen Euro, so das Unternehmen. Darüber hinaus fielen zusätzliche Aufwendungen im Bereich Dünnschichtmodul an. centrotherm photovoltaics konzentrierte sich in diesem Segment neben dem Verkauf von Einzelanlagen für die Produktion von Dünnschichtmodulen auf das erste Projekt in Taiwan. Auf Basis der hocheffizienten CIGS-Technologie (CIGS = Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) entsteht dort eine schlüsselfertige Produktionslinie mit einer Kapazität von rund 30 Megawatt. Insgesamt erwirtschaftete centrotherm photovoltaics ein Konzernergebnis in Höhe von 28,5 Millionen Euro (Vorjahr: 34,6 Mio. Euro). Der weitere Personalaufbau von 1.050 auf 1.131 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2009 entspreche der strategischen Weichenstellung, zukünftig weiter profitabel zu wachsen.


Solide Bilanz und Liquidität

centrotherm photovoltaics verfüge über eine solide Bilanzstruktur, betont das Unternehmen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 11,2 Prozent auf 740,3 Millionen Euro (Vorjahr: 665,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug 46,5 Prozent (Vorjahr: 47,8 Prozent). Damit sei das langfristige Vermögen vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die hohe Liquidität von 168,2 Millionen Euro (Stand: 31. Dezember 2009) bilde die Basis für das weitere Wachstum. Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit betrug zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 49.723 TEUR (Vorjahr: 65.050 TEUR).


Starke internationale Marktposition

"Mit unseren hoch effizienten Produktionsanlagen ermöglichen wir unseren Kunden eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Produktion von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und Dünnschichtmodulen", sagt Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstandes der centrotherm photovoltaics. "Damit verschaffen wir ihnen entscheidende Vorteile in Zeiten sinkender Margen und steigenden Wettbewerbsdrucks." Der Photovoltaik-Spezialist aus Blaubeuren erzielt rund 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland und hat sich eine starke internationale Marktposition, insbesondere in Asien erarbeitet. So setzen zahlreiche asiatische Unternehmen auf die Expertise von centrotherm photovoltaics, darunter Yingli Solar, Trina Solar oder Hyundai Heavy Industries. Der Umsatzanteil im asiatischen Raum betrug 71,1 Prozent. Zweitgrößter Absatzmarkt war der übrige europäische Raum mit 10,6 Prozent, gefolgt von Deutschland mit 9,3 Prozent der Umsatzerlöse.


Segmententwicklung und Auftragsbestand

Das Segment Silizium & Wafer verzeichnete eine starke Nachfrage, die sich positiv auf den Gesamtumsatz auswirkte. Mit dem Verkauf von Technologie und Anlagen für die Siliziumproduktion erwirtschaftete das Unternehmen in diesem Bereich Umsätze von 218,7 Millionen Euro (Vorjahr 38,0 Mio. Euro). Das entspricht einem Anteil von 42,9 Prozent des Konzernumsatzes. Das profitable Wachstum dieses Bereichs spiegelt sich auch im operativen Ergebnis (EBIT) wider: Es trug mit 30,4 Millionen Euro deutlich zum Konzernergebnis bei. Der Auftragsbestand im Segment betrug am 31. Dezember 2009 583,9 Millionen Euro.

Im Segment Solarzelle & Modul beobachtete centrotherm photovoltaics ein deutlich zurückhaltenderes Investitionsverhalten, was auf das schwierige konjunkturelle Umfeld zurückzuführen sei. Erst im vierten Quartal 2009 belebte sich die Nachfrage insbesondere nach Einzelanlagen wieder. Das Unternehmen erwirtschaftete in diesem Bereich einen Umsatz von 239,9 Millionen Euro. Sein Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 47,1 Prozent. Damit ist das Segment Solarzelle & Modul weiterhin das umsatzstärkste Segment innerhalb des Konzerns. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 18,7 Millionen Euro. In diesem Segment verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben am 31. Dezember 2009 Aufträge in Höhe von 203,9 Millionen Euro.

Im Geschäftsbereich Dünnschichtmodul hat sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 neben dem Verkauf von Einzelanlagen für die Produktion von Dünnschichtmodulen auf die Realisierung des ersten Dünnschichtprojekts in Taiwan konzentriert - die Installation einer schlüsselfertigen Produktionslinie mit einer Kapazität von rund 30 Megawatt. Bei der Technologie setzt centrotherm photovoltaics auf die hocheffiziente CIGS-Technologie, da sich damit in der Dünnschicht-Massenproduktion perspektivisch die höchsten Wirkungsgrade erzielen lassen. Darüber hinaus kommen bei der Herstellung im Gegensatz zu anderen Dünnschicht-Technologien keine toxischen Prozessgase zum Einsatz. Die intensive Projektarbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung der Anlagen und Technologien zeigt sich neben höheren Investitionen in die Prozess- und Technologieentwicklung auch in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von 50,6 Millionen Euro erzielt. Das Segmentergebnis wurde durch Projektanlaufkosten stärker als geplant negativ beeinflusst. In Summe lag das operative Ergebnis (EBIT) bei minus 11,9 Millionen Euro. Am 31. Dezember 2009 lag der Auftragsbestand im Segment Dünnschichtmodul bei 9,6 Millionen Euro.

"Wir folgen unserer Strategie, entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette zu wachsen, und sind mit unseren Geschäftsbereichen dafür optimal aufgestellt", erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand des Unternehmens. "Mit einem Auftragsbestand von insgesamt 797,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2009 sind wir gut ausgelastet und blicken zuversichtlich in die Zukunft."


Vielversprechender Start in das Jahr 2010 – Großauftrag aus Katar

Im ersten Quartal 2010 hat sich die Marktsituation deutlich verbessert. So verzeichnete centrotherm photovoltaics allein in den ersten zwei Monaten im Segment Solarzelle & Modul Aufträge mit einem Volumen von rund 70 Millionen Euro. Im Bereich Silizium & Wafer unterzeichnete das Unternehmen im März einen Großauftrag in Katar über den Bau der ersten Produktionsstätte für Polysilizium auf der arabischen Halbinsel. Das Unternehmen liefert Technologie und Equipment zur Produktion von hochreinem Silizium. "Dieser Markt bietet enormes Potenzial. Mit unserer Anlage schaffen wir ein Vorzeigeprojekt für andere Investoren aus dieser Region", sagt Robert M. Hartung. centrotherm photovoltaics verbuche Großaufträge gemäß der Firmenpolitik des Unternehmens grundsätzlich erst dann als Auftragseingang, wenn entsprechende Sicherheiten vorliegen.


Umsatzwachstum auf 550 bis 580 Millionen Euro geplant; Wirkungsgrad von monokristallinen Solarzellen soll pro Jahr um 0,5 Prozent steigen

Für 2010 plant centrotherm photovoltaics ein Umsatzwachstum auf 550 bis 580 Millionen Euro. Das Unternehmen profitiere dabei von der starken internationalen Ausrichtung und von Innovationen in allen Geschäftsbereichen. Dazu Hartung: "Wir werden weiter expandieren, unter anderem in viel versprechende Regionen wie Indien und die arabische Halbinsel. Darüber hinaus folgen wir unserer anspruchsvollen Entwicklungs-Roadmap, um unsere Technologieführerschaft noch stärker auszubauen." centrotherm photovoltaics definiert im Rahmen einer verbindlichen Roadmap Entwicklungsziele für die einzelnen Geschäftsbereiche. Dazu gehören beispielsweise Wirkungsgradsteigerungen um 0,5 Prozent pro Jahr bei monokristallinen Zellen. Das Unternehmen plant, im Jahr 2010 rund 50 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung zu investieren. Im Vordergrund stehen dabei die Segmente Silizium & Wafer und Solarzelle & Modul. Darüber hinaus investiere das Unternehmen auch weiterhin in den Bereich Dünnschichtmodul, um den Technologietransfer von der CIGS-Pilotlinie in die Massenproduktion fortzusetzen.

25.03.2010   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Branchenanalyse Solarthermie: EuPD Research startet Vollerhebung in Deutschland

Solarthermie-Anlage auf einem Mietshaus in Berlin-Reinickendorf
Solarthermie-Anlage auf einem
Mietshaus in Berlin-Reinickendorf

Die Veranstalter der weltweiten Leitmesse Intersolar, Solar Promotion GmbH und Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), haben EuPD Research im Vorfeld der Intersolar Europe mit der Durchführung einer Markt- und Branchenanalyse zur Solarthermie beauftragt. Der Bericht wird im Rahmen der Intersolar Europe in München vorgestellt. Ziele der Untersuchung sind eine detaillierte Abbildung der deutschen Solarwärme-Branche, ihrer industriepolitischen Bedeutung und mittelfristigen Perspektiven sowie eine Analyse des heimischen Absatzmarktes nach regionalspezifischen Kennzahlen.   Sowohl die Treiber als auch Hindernisse der Branchenentwicklung stehen dabei im Mittelpunkt der Forschung. Als führender Marktforscher im Bereich der erneuerbaren Energien hat EuPD Research bereits mehrfach Branchen- und Standortanalysen im Auftrag von Politik und Wirtschaft durchgeführt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse in Form eines Berichtsbandes ist im Rahmen der diesjährigen Intersolar Europe in München geplant.


Deutschland ist führender Solarthermie-Markt in Europa

Die solare Wärmegewinnung gilt als eines der erfolgversprechendsten Einsatzgebiete der erneuerbaren Energien. Schon heute ist die Nutzung von Solarwärme in Deutschland gegenüber konventionellen Heiztechniken in Teilen wettbewerbsfähig. Mit zuletzt rund 9 Gigawatt Gesamtleistung (GWth) Ende 2009 ist Deutschland mit weitem Abstand der größte Markt für solarthermische Anwendungen in Europa. Einzig im Bereich der solarthermischen Leistung pro Kopf liegt Deutschland im europäischen Vergleich hinter Ländern wie Österreich und Griechenland. Gründe für den zunehmenden Ausbau der Solarthermie in Deutschland sind einerseits die hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und andererseits die politische Unterstützung durch das Marktanreizprogramm (MAP) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG).


Die Hintergründe: "Markt- und Branchenanalyse Solarthermie 2010"

Basis der Untersuchung bildet eine Befragung im Sinne einer Vollerhebung unter den Marktakteuren der Solarthermie-Branche. Befragt werden neben Herstellern und Großhändlern mit Sitz in Deutschland auch Vertreter des deutschen Handwerks. Neben politischen, wirtschaftlichen und geografischen Standortfaktoren beleuchtet der Berichtband den Standort Deutschland als einen der wichtigsten Industriestandorte weltweit. Ergänzt wird die bundesweite Befragung mit einer umfassenden Darstellung des internationalen Marktumfeldes und aussagekräftigen Prognosen über die Entwicklung der vielversprechendsten europäischen Auslandsmärkte. Weitere Informationen zur aktuellen Branchenanalyse Solarthermie gibt es direkt bei EuPD Research.

25.03.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Upmann,
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Umweltbundesamt fordert Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien

UBA-Chef Flasbarth: Weder Laufzeitverlän- gerung für AKW noch Neubau von Kohle- kraftwerken erforderlich
UBA-Chef Flasbarth: Weder Laufzeitverlän-
gerung für AKW noch Neubau von Kohle-
kraftwerken erforderlich

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, hat die Energiewirtschaft dazu aufgerufen, alle Anstrengungen der Branche darauf auszurichten, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Der Klimaschutz mache es erforderlich, die fossilen Energieträger nach und nach durch erneuerbare zu ersetzen. Auf dem 2. EVU-Gipfel in Heiligendamm sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth vor Branchenvertretern: "Eine Modernisierung der Stromversorgung kann aus meiner Sicht nur eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bedeuten."   Dies sei zwar ein äußerst ehrgeiziges, aber unvermeidliches und grundsätzlich erreichbares Ziel. "Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Endlichkeit fossiler Ressourcen machen diese Modernisierung unausweichlich", betonte Flasbarth.



Strukturelle Veränderung des Kraftwerkparks erforderlich

In seiner Rede stellte Flasbarth erste Eckpunkte des Umweltbundesamtes für eine mögliche Umstellung der Energieversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Quellen vor: "Die Stromnachfrage ist durch den Einsatz innovativer und effizienter Techniken zu senken. Erneuerbare-Energien-Potenziale müssen unter Berücksichtigung und weitgehender Vermeidung der auch bei diesen Techniken bestehenden Umweltbelastungen genutzt werden. Stromnetze müssen zukunftsfähig gestaltet werden." Für den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor müsse bereits jetzt mit einer strukturellen Veränderung des Kraftwerkparks begonnen werden. Grundlastkraftwerke auf Basis von Atom- und Kohlestrom würden immer weniger gebraucht. Dagegen seien zukünftig vor allem hochflexible Gaskraftwerke erforderlich. "Bei der Veränderung des Kraftwerkparks sollten als erstes die Atomkraftwerke, danach die Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Gegen Mitte des Jahrhunderts können die erneuerbaren Energieträger dann auch die Gaskraftwerke ersetzen und die Stromversorgung vollständig übernehmen", meinte Flasbarth. Die Energiewirtschaft trägt laut UBA mit rund 40 Prozent zu den deutschen Kohlendioxidemissionen bei.

Mischform aus dezentraler Energieversorgung und Importen

Flasbarth skizzierte in seiner Rede mehrere Grundszenarien. So sei eine extrem dezentral geprägte Energieversorgung denkbar, bei der zur Deckung des Energiebedarfs weitestgehend regionale Potenziale genutzt werden. Oder - am anderen Ende der Skala - sei eine auf großen Importanteilen basierende Stromversorgung denkbar. Hier werde Strom aus Wasserkraftwerken in Skandinavien, aus Solarthermie aus Südeuropa und Nordafrika sowie aus Windparks in der Nordsee bezogen. Eine Mischform aus beidem Optionen sei allerdings am wahrscheinlichsten. Zu dieser Frage sei noch viel Forschungsarbeit zu leisten. Entscheidend sei die Kostenentwicklung, insbesondere bei den Erzeugungskosten der einzelnen Techniken, diese müssten rasch gesenkt werden, sowohl durch intensive Forschung als auch durch wirksame Einführungsstrategien und den damit verbundenen Skaleneffekten.


Ausbau im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes muss fortgesetzt werden

"Der bereits begonnene Ausbau - vor allem durch die Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) - muss also fortgesetzt, die Forschung in den relevanten Gebieten weiter ausgebaut werden. Dabei darf auch die Energieeffizienz nicht auf der Strecke bleiben. Bei einer solchen Entwicklung brauchen wir keine Laufzeitverlängerung von AKW und auch keinen Neubau von zusätzlichen Kohlekraftwerken - weder für den Klimaschutz noch für die Versorgungssicherheit", so Flasbarth. "Vor allem besteht kein Bedarf an zusätzlichen konventionellen Grundlastkraftwerken, da die residuale Last durch den Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich sinkt. Was wir brauchen auf dem Weg bis 2050, ist ein Umbau des Kraftwerkparks", betonte der UBA-Präsident.

Das Manuskript der Rede kann unter heruntergeladen werden unter
www.umweltbundesamt.de

25.03.2010   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UBA,
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Wechselrichter-Produzent Sustainable Energy Technologies will deutschen Photovoltaik-Markt durch Partnerschaft mit changetec GmbH erobern

Das Unternehmen Sustainable Energy Technologies Ltd. (Calgary, Alberta, Kanada) gab im März bekannt, es werde die deutsche changetec GmbH (Freiberg) zunächst mit zwei MW "SUNERGY ELV"-Niedrigspannungs-Wechselrichtern beliefern, die 2010 als Handelsmarke auf dem deutschen Solarmarkt verkauft werden sollen.   Changetec ist Teil der SolarConsult AG-Gruppe, einem Photovoltaik-Anbieter mit über 1.800 realisierten Anlagen in ganz Deutschland. "Die Wechselrichter 'SUNERGY ELV' von Sustainable ergänzen unser Angebot an Niedrigspannungs-Wechselrichtern ideal", sagte Marten Zotner, Geschäftsführer von changetec. "Mit seiner hohen Leistung und seinem hohen Wirkungsgrad ist er der ideale Wechselrichter für industrielle Dachanlagen."


Wechselrichter-Technologie für paralleles PV-Systemkonzept

Die ersten Lieferungen werden vertragsgemäß in den nächsten beiden Monaten erwartet. Zusätzlich zur Lieferung von SUNERGY-Wechselrichtern soll changetec auch Kundendienst und Reparaturen aller "SUNERGY Low Voltage"- und ELV-Wechselrichter anbieten, die von Sustainable Energy und seinen deutschen Partnern in Deutschland angeboten werden. Diese Wechselrichter ermöglichen laut Pressemitteilung, dass Solarmodule mit optimaler Leistung parallel zu anderen Modulen derselben Anlage arbeiten. Mit einer Systemspannung, die der typischen, niedrigen Spannung der einzelnen PV-Module entspricht, senke der parallele Aufbau der Solarstromanlage das Risiko beträchtlicher Schäden und mache die Anlagen zu einer idealen Lösung, wenn Wert auf Sicherheit gelegt wird.


Etabliertes Vertriebsnetzwerk soll den Eintritt in Deutschlands Solarmarkt erleichtern

Sustainable Energy berichtet, ein paralleler PV-Systemaufbau könne auch die Gesamtleistung einer Anlage je nach Standort um 5 % bis 15 % steigern und mache eine standortspezifische Planung überflüssig. Daher könnten diese Anlagen von normalen Bauunternehmen geplant und installiert werden. "Wir freuen uns sehr über unsere Partnerschaft mit changetec", sagte Axel Hartung, Vizepräsident von Sustainable Energy. "Ihr breit gefächertes und hoch angesehenes Vertriebsnetzwerk in ganz Deutschland ist der perfekte Vertriebsweg für unsere Produkte in dem Land, das immer noch der größte Solarmarkt der Welt ist."

25.03.2010   Quelle: Sustainable Energy Technologies Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bosch Solar-Tochter aleo solar AG bestätigt vorläufige Zahlen 2009 und gibt Vorstandswechsel bekannt

aleo-Vorstände Bögershausen, Willers und Smit (v.l.) scheiden aus der Gesellschaft aus
aleo-Vorstände Bögershausen, Willers und Smit
(v.l.) scheiden aus der Gesellschaft aus

Der Solamodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) ist positiv in das Jahr 2010 gestartet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den ersten zwei Monaten lag der Umsatz rund 250 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Das vergangene Geschäftsjahr 2009 schloss die aleo solar AG mit einem Umsatz von 376,1 Millionen Euro ab (Vorjahr: 360,5 Millionen Euro). Das EBIT betrug 16,0 Millionen Euro (Vorjahr: 23,8 Millionen Euro).   Trotz des schwierigen Marktumfelds lag die EBIT-Marge bei 4,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Das Ergebnis pro Aktie betrug somit 0,78 Euro (Vorjahr: 1,20 Euro).


Mit dem Einstieg der Robert Bosch GmbH als neuem Großaktionär hat eine neue Phase begonnen

Der Aufsichtsrat der aleo solar AG hat in seiner Sitzung vom 23.03.2010 dem Wunsch des Gesamtvorstandes zur vorzeitigen Aufhebung der Anstellungsverträge entsprochen. Der Vorstandsvorsitzende Jakobus Smit (CEO) sowie die Vorstandsmitglieder Heiner Willers, zuständig unter anderem für die Fertigung, sowie Uwe Bögershausen, zuständig unter anderem für Finanzen, werden zum 31. März 2010 aus der Gesellschaft ausscheiden. "Für die aleo solar AG hat nach den Jahren des erfolgreichen Aufbaus nun mit dem Einstieg der Robert Bosch GmbH als neuem Großaktionär eine neue Phase begonnen. Der scheidende Vorstand hat diese ersten Monate des Übergangs erfolgreich begleitet, hält aber nun den richtigen Zeitpunkt für gekommen, die Führung in neue Hände zu übergeben", sagte Smit. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder werden dem Unternehmen weiterhin als Berater zur Seite stehen. Daneben wollen sie sich neuen Herausforderungen widmen.

York zu Putlitz wird Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand, Dr. Jens Sabotke übernimmt Technik und Entwicklung, Norbert Schlesiger wird Vertriebsvorstand

Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde vom Aufsichtsrat York zu Putlitz (45) bestellt. Er wird in Personalunion zusätzlich die Funktion des Finanzvorstandes übernehmen. Zu Putlitz war seit 1996 in der Bosch-Gruppe unter anderem als Prüfungsleiter der Revision und Kaufmännischer Werkleiter tätig. Zuletzt war er im Zentralbereich Controlling, Planung und Unternehmensakquisitionen tätig. Dr. Jens Sabotke (55) übernimmt als Vorstandsmitglied die Zuständigkeit für Technik und Entwicklung. Er verfügt über umfassende Erfahrungen in der Investitionsgüterindustrie und war seit 1988 für die Bosch-Gruppe tätig. Zuletzt war er Technischer Werkleiter im Bereich der Automobilelektronik. Zum Vertriebsvorstand wurde Norbert Schlesiger (44) bestellt. Schlesiger verfügt über sehr umfangreiche Branchenkenntnisse. Er leitete seit Anfang 2007 den Gesamtvertrieb der aleo solar AG und hat damit maßgeblich zum bisherigen Wachstum des Unternehmens beigetragen.

24.03.2010   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar Millennium AG: Aufsichtsrat baut im Zuge der Neuordnung des Vorstands auf Kontinuität

Parabolrinnen-Kraftwerk
Parabolrinnen-Kraftwerk

Der Aufsichtsrat der Solar Millennium AG (Erlangen) benennt Thomas Mayer mit sofortiger Wirkung als Sprecher des Vorstands. Zugleich beruft der Aufsichtsrat Oliver Blamberger als neues Mitglied in den Vorstand. Der bisherige kaufmännische Leiter und Prokurist von Solar Millennium war bereits maßgeblich an zentralen Geschäftsereignissen beteiligt und wird als Vorstand das Beteiligungsmanagement und Controlling verantworten.   Mit diesen Entscheidungen im Zuge der notwendig gewordenen Neuordnung des Vorstands baue der Aufsichtsrat auf Kontinuität, betont das global tätige Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken und Spezialist für Parabolrinnen-Technologie in einer Pressemitteilung.


Aufsichtsrat setzt auf eine bewährte Mannschaft

Oliver Blamberger (39) ist seit Juni 2008 bei Solar Millennium tätig. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre hat Blamberger langjährige Erfahrungen im Accounting und in den Bereichen Finanzen und Controlling gesammelt und verschiedene leitende Positionen in der Metall- und Maschinenbauindustrie innegehabt. Helmut Pflaumer, Aufsichtsratsvorsitzender von Solar Millennium: "Mit dieser Entscheidung setzt der Aufsichtsrat auf eine bewährte Mannschaft, die bereits im letzten Geschäftsjahr das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt hat. Durch einen weiteren Ausbau des Teams wollen wir unsere Erfolgsstory durch nachhaltiges Wachstum fortsetzen. Die Solar Millennium AG bleibt so weiterhin den Stärken ihrer Unternehmenskultur treu: Mit hoch motivierten Teams und unternehmerischem Handeln können wir den Herausforderungen bei der Entwicklung der Energiezukunft begegnen und unseren dynamischen Wachstumskurs auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen."

24.03.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Ventizz Capital Fund IV übernimmt Photovoltaik-Hersteller Sovello AG

Sovello-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.
Sovello-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.

Die Eigentümer der Sovello AG (Bitterfeld-Wolfen) haben mit Ventizz Capital Fund IV, L.P. einen Vertrag zur Veräußerung von 100% ihrer Anteile an diesen Fonds unterzeichnet. Im Rahmen der Transaktion plane Ventizz, das Eigenkapital der Sovello AG um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag zu erhöhen und das Unternehmen weitgehend zu entschulden, heißt es in der Pressemitteilung von Ventizz Capital Partners. Der Eigentümerwechsel erfolge vorbehaltlich der Zustimmung der beteiligten Banken sowie der Wettbewerbs-, Landes- und Kommunalbehörden. Bislang hielten die Gesellschafter Evergreen Solar Inc, Q-Cells SE und REC ASA jeweils 33,3% an Sovello.  Der Vorstandsvorsitzende der Sovello AG, Dr. Ted Scheidegger, dankt den bisherigen Gesellschaftern für ihre Leistungen beim Aufbau des Unternehmens und freut sich über die Chancen, die der nun beschlossene Eigentümerwechsel sowie die damit verbundene Eigenkapitalaufstockung für die Weiterentwicklung von Sovello bietet: "Wir empfinden es als Anerkennung und Herausforderung, dass ein so branchenerfahrener Investor wie Ventizz sich in diesen für die Solarindustrie schwierigen Zeiten für Sovello als Technologie- und Wachstumsplattform entschieden hat. Eine solide finanzielle Basis, Vertrauen in die Innovationskraft und das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter am Standort Bitterfeld-Wolfen sowie der ausgezeichnete Ruf unserer Produkte bei den Kunden sind die Zutaten, mit denen Sovello künftig im globalen Wettbewerb erfolgreich mitmischen wird."


Einstieg des Fonds als Chance, Sovello in den kommenden Jahren im wettbewerbsintensiven und stark wachsenden internationalen Solarmarkt hervorragend zu positionieren

Auch Dr. Helmut Vorndran, Managing Partner von Ventizz Capital Partners, dem Berater des investierenden Fonds, ist überzeugt, dass der Einstieg des Fonds für beide Parteien die richtige Entscheidung ist. "Sovello ist einer der wenigen vollintegrierten Player, der die drei Wertschöpfungsstufen Wafer, Cell und Module abdeckt und wettbewerbsfähige Premium-Technologie 'Made in Germany' verkörpert. Hinzu kommt, dass das Unternehmen von einem erfahrenen und hoch qualifizierten Management geführt wird. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass die Gesellschaft mit der Unterstützung von Ventizz sehr gute Chancen hat, sich in den kommenden Jahren in dem wettbewerbsintensiven und stark wachsenden internationalen Solarmarkt hervorragend zu positionieren."

24.03.2010   Quelle: Ventizz Capital Partners   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarwirtschaft kritisiert erneut harte Einschnitte bei der Photovoltaik-Förderung

BSW-Solar: Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird gegenwärtig für die Solarstrom-Erzeugung genutzt.
BSW-Solar: Nicht einmal einer von 1.000
Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird
gegenwärtig für die Solarstrom-Erzeugung
genutzt.

Die deutsche Solarwirtschaft kritisierte am 24.03.2010 erneut scharf die geplanten Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung und fordert Nachbesserungen seitens der Politik. Nach einem Beschluss der Koalitionsfraktionen vom 23. März soll die im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geregelte Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen bis zum Frühjahr 2011 in zwei Schritten um bis zu 33 Prozentpunkte gesenkt werden. Die Förderung von neuen Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll ganz entfallen. Bereits zum Jahresanfang wurde die Solarstromförderung um rund zehn Prozent reduziert.  Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) fordert die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des deutschen Bundestages auf, im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens das EEG zu überarbeiten. "Eine schnellere Absenkung der Solarstromförderung ist möglich, nicht aber in dem geplanten Ausmaß und mit der Kappung ganzer Marktsegmente", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Nach Einschätzung der Branche bräuchte die Solarbranche nun bald Klarheit, da Investitionen in Milliardenhöhe auf Eis liegen und gefährdet seien. In einer Phase harten internationalen Wettbewerbs um einen der größten Zukunftsmärkte sei dies industriepolitisch nicht zu verantworten.



BSW-Solar- Präsident Günther Cramer: Zusätzliche Förderkürzungen müssen halbiert werden

Nach Einschätzung des BSW-Solar hätten die Förderkürzungen in der jetzt geplanten Höhe bei ihrer Realisierung erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands in der Wachstumsbranche Photovoltaik. Der Verband rechnet für diesen Fall mit Standortverlagerungen ins Ausland, der Gefährdung von tausenden Arbeitsplätzen der in den letzten Jahren geschaffenen rund 60.000 Beschäftigten und dem Verlust der Technologieführerschaft. "Ausmaß und Geschwindigkeit der Förderkürzungen bedrohen die Existenz großer Teile der deutschen Photovoltaik-Industrie", sagt Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar. Der Gesetzesvorschlag sieht eine zusätzliche Reduzierung der Einspeisetarife für Solarstrom allein zur Mitte des Jahres um 15 bis 16 Prozent vor. "Wenn es bei dieser Höhe bleibt, droht irreparabler Schaden für Deutschlands Solarwirtschaft. Die in diesem Jahr geplanten zusätzlichen Förderkürzungen müssen halbiert werden", so Cramer.


BSW-Solar gegen den völligen Ausschluss landwirtschaftlicher Flächen von der Solarförderung

Der Kabinettsentwurf sieht zudem vor, Photovoltaik-Anlagen von landwirtschaftlichen Flächen vollständig zu verbannen. "Hier wird ein tragendes und hoch effizientes Marktsegment der Photovoltaik zerstört", so BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig. Statt landwirtschaftliche Flächen ganz von der Solarförderung auszuschließen, solle es z.B. eine Vorrangprüfung geeigneter Konversionsflächen im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen oder eine nach Anlagengröße gestaffelte Vergütungshöhe für ebenerdig errichteten PV-Anlagen geben. So könnten im Einzelfall auftretende Nutzungskonkurrenzen vermieden werden. Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird nach Angaben des BSW-Solar gegenwärtig für die Solarstromerzeugung genutzt.


24.03.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH,
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Intersolar Europe zeigt Potenziale und Perspektiven der Solarwärme

Solarthermie im Mittelpunkt: Sonderschau
"Solarhaus 50+" auf der Intersolar 2009.

Neue Richtlinien der Europäischen Union und technische Weiterentwicklungen stärken die Bedeutung der Solarthermie weltweit. Die Potenziale und Perspektiven des internationalen Solarthermie-Marktes sind wichtige Schwerpunkte der Intersolar Europe, die vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München stattfindet. Im Rahmen der Messe findet vom 7. bis zum 11. Juni 2010 die Intersolar Europe Conference statt. Knapp 40 Prozent der gesamten Endenergie werden in Europa in Gebäuden verbraucht. Die Solarthermie, also die Umwandlung der Sonnenenergie in Wärme, wird künftig eine Schlüsselrolle bei der Deckung des Energiebedarfs von Gebäuden spielen, denn Solarwärme kann dort sowohl zur Warmwasserbereitung und Raumheizung als auch zur Kühlung genutzt werden. 


Europäische Union stärkt die Bedeutung der Solarthermie

Durch energiepolitische Vorgaben der EU sowie schärfere Umweltschutzanforderungen gewinnt energieeffizientes und solares Bauen und Sanieren zunehmend an Bedeutung. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien in Europa auf 20 Prozent steigen. Nach Einschätzung der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), wird die Solarthermie 12 Prozent des angestrebten Wachstums decken oder 3,6 Prozent des Gesamtbedarfs der EU-27 an Wärme und Kälte liefern. Laut den neuen Plänen der EU-Kommission sollen bis zum 31. Dezember 2020 alle Neubauten als "Fast-Nullenergiegebäude ("nearly zero energy buildings") gebaut werden. Die energieffiziente Sanierung des Baubestands soll von allen Mitgliedstaaten angestrebt werden.


Solare Wärmegewinnung muss in Zukunft eine deutlich stärkere Rolle spielen

Öffentliche Gebäude sollen dabei eine exemplarische Rolle spielen. Um den Anteil der erneuerbaren Energie in Europa gemäß den Vorgaben der Europäischen Union zu steigern, ist neben dem Bau von Niedrigenergiehäusern die solare Sanierung bestehender Gebäude notwendig. Dies bedeutet, dass bis 2020 ein Großteil der veralteten Heizungsanlagen in Europa durch neue Systeme ersetzt werden muss, die Energieeffizienz einerseits und die Nutzung erneuerbarer Energien andererseits optimal verbinden. Die Ziele der EU können dabei nur erreicht werden, wenn die solare Wärmegewinnung in Zukunft eine deutlich stärkere Rolle in der Energieversorgung von Gebäuden einnimmt. "Wir erwarten, dass der Solarthermie-Markt auch zukünftig immens wachsen wird. Die Solarthermie birgt das Potential, bis zum Jahr 2030 etwa 15 Prozent und bis 2050 bereits 47 Prozent des Bedarfs an Niedertemperaturwärme in der EU abzudecken", so Xavier Noyon, Geschäftsführer der ESTIF.


Innovationen als Basis für das "Solar-Aktive-Gebäude"

Voraussetzung für das Wachstum ist aber, dass die verbreitete Investitionszurückhaltung überwunden und jetzt in Solarthermie investiert wird. Zusätzlich ist es notwendig die Technologien zur Nutzung der Solarwärme laufend weiterzuentwickeln. Große Entwicklungspotentiale sehen Forscher und Hersteller vor allem bei der solaren Beheizung von Gebäuden, der Erzeugung von Prozesswärme für gewerbliche Anwendungen und in der solaren Kühlung. Außerdem sollen die Anlagenkosten künftig deutlich gesenkt werden. Auch eine bessere Integration in die Gebäudehülle und die Entwicklung neuer Technologien für Solarkollektoren stehen im Fokus der Branche. Kollektortypen mit bislang untergeordneter Bedeutung, aber viel versprechenden Perspektiven sollen verstärkt weiterentwickelt werden, wie beispielsweise Luftkollektoren. Auch Prozesswärmekollektoren, die Wasser auf bis zu 250 Grad Celsius aufheizen können, werden intensiv erforscht und weiter für den Markt erschlossen. Bislang können von heizungsunterstützenden Solarwärmeanlagen etwa 20 bis 30 Prozent des Wärmebedarfs eines Gebäudes mit relativ geringem Aufwand solar gedeckt werden.

Deutlich höhere solare Deckungsanteile können dann einfach erreicht werden, wenn effektivere Wärmespeicher zur Verfügung stehen. Die Entwickler der technologisch führenden Forschungsinstitute und Unternehmen innerhalb der Branche verfolgen deshalb das Ziel, eine neue Generation hocheffizienter Wärmespeicher zu entwickeln. Durch den Einsatz leistungsfähiger und effizienter thermischer Solaranlagen wird es möglich sein den Wärme- und Kältebedarf von "Solar-Aktiven-Gebäuden" vollständig durch Solarenergie zu decken.


Internationale Solarthermie-Branche trifft sich auf der Intersolar Europe

Die Perspektiven des internationalen Solarthermie-Markts und die neuesten technologischen Entwicklungen sind wichtige Schwerpunkte auf der Intersolar Europe und der begleitenden Intersolar Europe Conference. Die Intersolar Europe ist die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft und hat sich auf Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert. Vom 9. bis zum 11. Juni öffnet sie erneut ihre Pforten auf der Neuen Messe München und erwartet dann auf 130.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 60.000 Besucher und über 1.500 Aussteller in zwölf Hallen. Im Rahmen der Messe findet vom 7. bis zum 11. Juni 2010 die Intersolar Europe Conference statt. Für Entscheider, Hersteller, Planer, Zulieferer und Händler aus der Solarthermie-Branche setzen Messe und Konferenz wichtige Impulse und dienen als internationale Informations- und Kommunikationsplattform.

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe im Internet unter http://www.intersolar.de


24.03.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells: Breitere Produktpalette soll Ertragskraft stärken; Jahresergebnis 2009 von Neubewertung des Portfolios geprägt

Q-Cells erweitert Produktpalette, um Ertragskraft zu stärken.
Q-Cells erweitert Produktpalette,
um Ertragskraft zu stärken.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) wird ihr Produktportfolio um kristalline Photovoltaik-Module und mittelgroße Solarstrom-Anlagen ergänzen sowie den Marktzugang anpassen, um den Wandel vom Solarzellenhersteller zum Anbieter von Photovoltaik-Lösungen voranzutreiben. Dieses erweiterte Geschäftsmodell ziele darauf ab, die ertragreicheren Bereiche der Wertschöpfungskette abzudecken sowie eine bessere Risikogewichtung sicherzustellen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Parallel zu der strategischen Neuausrichtung werde die laufende Restrukturierung des Unternehmens weitergeführt, um wesentliche Voraussetzungen für die künftige Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen.   Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Q-Cells SE für das gesamte Jahr 2009 beläuft sich auf minus 486 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr ergibt sich ein Verlust von 1.356 Mio. Euro. Auf Buchverluste, Abschreibungen auf Portfolio-Unternehmen sowie nicht fortgeführte Geschäftsbereiche entfielen nach Angaben des Unternehmens insgesamt rund 1 Milliarde Euro. Für das Jahr 2010 erwartet das Unternehmen eine deutliche Umsatzsteigerung auf 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro und ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis.


Produktportfolio für internationale Märkte

Erste Schritte zur Neupositionierung hatte das Unternehmen bereits im Jahr 2008 mit dem Eintritt in die Produktion von Dünnschichtmodulen sowie der Errichtung großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen eingeleitet. In Zukunft werde das Produktportfolio sowohl um Projekte im mittleren Maßstab als auch um kristalline Module ergänzt. Für die Produktion dieser Module ist Q-Cells mit dem Unternehmen Flextronics eine Partnerschaft eingegangen: Flextronics errichtet in Malaysia nach den technischen Spezifikationen und hohen Qualitätsvorgaben von Q-Cells eine Produktionslinie für Module mit einer Kapazität von 200 Megawatt peak (MWp), die mit Solarzellen von Q-Cells bestückt werden. Ein erstes Modul sei bereits Mitte März dieses Jahres produziert worden.


Vermarktung der Dünnschichtmodule von Solibro und neuer kristalliner Module für Freiflächenanlagen

Anfang April beginnt Q-Cells mit der Vermarktung der Module an Großhändler und große Installateure. Im Angebot finden sich zunächst Dünnschichtmodule von Solibro unter dem Markennamen "Q Smart" sowie "Q Base" genannte kristalline Module für Freiflächenanlagen, die bisher nur für das eigene Projektgeschäft der Tochter Q-Cells International GmbH (QCI) mit Kooperationspartnern hergestellt wurden. Insgesamt werde das Produktangebot von Q-Cells im Laufe des Jahres kontinuierlich erweitert und umfasse künftig ein innovatives Portfolio aus Solarzellen, kristallinen und Dünnschicht-Modulen sowie Photovoltaik-Systemen für größere Dach- und Freiflächen. Der Vertrieb wurde dafür nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen Monaten neu organisiert. Um stärker auch auf die Bedürfnisse internationaler Kunden eingehen zu können, wurden in den Kernländern Frankreich, Italien und Nordamerika zudem eigene Niederlassungen gegründet, weitere sind geplant. Das Produktportfolio, der Vertrieb und die Kundenbetreuung sind damit übergreifend auf die Kerntechnologien von Q-Cells zugeschnitten.

Künftig auch PV-Anlagen von 500 Kilowatt bis 5 Megawatt für gewerbliche und industrielle Kunden

Auch das Systemgeschäft wird auf eine breitere Basis gestellt. Neben den großen Freiflächenanlagen, auf die sich QCI in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich spezialisiert hat, sollen künftig verstärkt auch mittlere Projekte in der Größenordnung von 500 Kilowatt bis 5 Megawatt (MWp), also Solarstromanlagen für gewerbliche und industrielle Kunden, realisiert werden. Das vorhandene Wissen aus den Großprojekten lasse sich für den Bau kleinerer Module nutzen, die zudem eine geringere Kapitalbelastung mit sich brächten, heißt es in der Pressemitteilung.
"Der Photovoltaikmarkt wird in den nächsten Jahren durch starkes Wachstum, aber auch Überkapazitäten und Margendruck gekennzeichnet sein. Mit unserer starken Marke und der hohen Qualität unserer Produkte können wir in einem solchen Markt sehr erfolgreich sein. Dazu muss Q-Cells aber weiter flexible und kostengünstige Kapazitäten schaffen und mit Hochdruck am Ausbau des Produktportfolios und des Marktzugangs arbeiten. Die Partnerschaft mit Flextronics ist ein erster wichtiger Meilenstein, aber es müssen weitere folgen, um im scharfen internationalen Wettbewerb Schritt zu halten", sagte Nedim Cen, zugleich Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der Q-Cells SE.


Produktion und Umsatz rückläufig

Die Produktion kristalliner Solarzellen ging im Jahr 2009 auf 537 MWp zurück (Vorjahr: 570 MWp). Inklusive der Dünnschicht-Module der Tochtergesellschaft Solibro ergibt sich eine Jahresproduktion von 551 MWp. Für das Gesamtjahr 2009 ergibt sich damit ein Umsatz in Höhe von 802 Millionen Euro (Vorjahr: 1.251 Mio. Euro). Die liquiden Mittel zum Jahresende lagen mit 412 Millionen Euro deutlich oberhalb des prognostizierten Wertes von 250 bis 300 Millionen Euro. Teilweise sei dieser höhere Barmittelbestand auf Verschiebungen von Investitionen in das Jahr 2010 zurückzuführen. Mit diesem Bestand an liquiden Mitteln sei das Unternehmen für das laufende Jahr ausreichend finanziert, heißt es in der Pressemitteilung.


Deutliche Umsatzsteigerung und signifikant verbessertes operatives Ergebnis erwartet

Neben dem Wechsel des Vorstandsvorsitzes, der mit dem Rücktritt von Anton Milner am 11. März 2010 auf Nedim Cen, den bisherigen Finanzvorstand, vollzogen wurde, gab es auch im Aufsichtsrat einen Wechsel. Richard Kauffman hat im Februar 2010 sein Mandat niedergelegt. Als sein Nachfolger wurde Helmut Gierse bestellt, der langjährige Erfahrungen in der industriellen Produktion und Automation mitbringt. Insbesondere für das erste Halbjahr 2010 sei ein deutliches Wachstum des europäischen Marktes zu erwarten, von dem auch Q-Cells profitieren werde. Für Investitionen im Jahr 2010 stehe ein Volumen von 150 bis 200 Millionen Euro zur Verfügung, das in den weiteren Ausbau der Zellproduktion in Malaysia (geplante Kapazität von 600 MWp Ende 2010), die Dünnschicht-Modulproduktion bei Solibro sowie die gezielte Forschung und Entwicklung für Zellen, Module und den Ausbau der Systemkompetenz fließen werde. Bei kristallinen Modulen ist ein Verkaufsvolumen von 100 bis 150 MWp geplant. Im Projektgeschäft von QCI sind 150 bis 200 MWp für neu installierte Photovoltaik-Anlagen geplant. Für das Jahr 2010 erwartet das Unternehmen eine deutliche Umsatzsteigerung auf 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro und ein signifikant verbessertes operatives Ergebnis

24.03.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT) vertreibt mobilen Prüfstand für Solarthermie-Kollektoren

Ein SWT-Prüfstand mit Büro- container in Skopje
Ein SWT-Prüfstand mit Büro-
container in Skopje

Der Markt für thermische Solartechnik wächst. Viele Hersteller weltweit produzieren ein breites Spektrum unterschiedlicher Sonnenkollektoren und Solarwärmeanlagen. Doch wem nützt die beste Solaranlage auf dem Dach, wenn sie dann nicht richtig funktioniert? In einigen Wachstumsländern, in denen billig und qualitativ minderwertig produziert wird, ist das so. Abhilfe kommt aus Baden-Württemberg: Das Unternehmen Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT) hat einen mobilen Prüfstand für Solarthermie-Kollektoren entwickelt und stoße damit weltweit auf großes Interesse, berichtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die die Entwicklung der Testanlage mit rund 114.000 Euro unterstützt. 


Sonnenkollektoren können vor Ort auf ihre Leistungsfähigkeit und Tauglichkeit geprüft werden

Noch immer sind das hohe Qualitätsniveau von solarthermischen Produkten und deren Weiterentwicklung auf den Märkten Europas und der Welt nicht überall gesichert. Dabei kann der langfristige Aufbau eines nachhaltigen Marktes für Solartechnologie nur mit qualitativ hochwertigen Komponenten und Anlagen funktionieren. "Die Sonnenkollektoren müssen deshalb vor Ort auf ihre Leistungsfähigkeit und Tauglichkeit geprüft werden", sagt Dr. Harald Drück, Projektleiter bei SWT. Im Rahmen des von der DBU geförderten Projektes wurde ein mobiler Prüfstand für Solarkollektoren und Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung entwickelt, um die Qualität und Leistungsfähigkeit der Anlagen unter die Lupe zu nehmen. "Auf ein Gestell, das leicht aufzubauen ist, werden die Solarkollektoren montiert. Sämtliche weitere Technik befindet sich in einem Bürocontainer", erklärt Drück. "Das Ganze ist leicht zu transportieren, kostengünstig und ohne großen Aufwand auf- und abbaubar."

Der Messstand umfasse die Funktionalität von drei einzelnen Prüfungen nach drei unterschiedlichen Normen. Diese "3-in-1-Lösung" verringere die Kosten: Die Investitionen und laufenden Betriebskosten seien im Vergleich zum Aufbau von drei eigenständigen Prüfständen deutlich geringer. Außerdem könnten viele einzelne Messgeräte durch die "3-in-1-Lösung" eingespart werden.


Erste Prüfstände nach Südafrika, China und Mazedonien verkauft

Das Konzept habe sich bereits in der Praxis bewährt und stoße in der weltweiten Solarthermie-Branche auf großes Interesse. Die ersten Prüfstände seien schon nach Südafrika und China verkauft worden. In Skopje (Mazedonien) sei eigens ein "Solarthermisches Test- und Kompetenzzentrum" eingerichtet worden, in dem Mitarbeiter geschult würden. "Unsere technischen Kenntnisse in der Solartechnik sollen in möglichst viele Länder exportiert werden, damit auch dort die Sonnenenergie mit qualitativ guten Anlagen genutzt werden kann."

"Mit unserer Förderung tragen wir dazu bei, erneuerbaren Energien zu noch mehr Akzeptanz zu verhelfen und die Umwelt zu schützen", sagte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Es sei ein typisches Projekt der DBU: Die Wirtschaftlichkeit eines mittelständischen Unternehmens werde mit dem Schutz der Umwelt verbunden und zusätzlich, mit dem Verkauf der Anlagen, würden auch neue Arbeitsplätze in einer zukunftsfähigen Branche geschaffen.

24.03.2010   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU,
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RF Micro Devices erreicht Meilenstein bei der Kommerzialisierung hoch effizienter Photovoltaik-Zellen

RF Micro Devices, Inc. (RFMD; Greensboro, North Carolina), ein weltweit agierender Entwickler und Produzent von Funkfrequenz-Bauteilen und Halbleitern, berichtete am 15. März 2010, das Unternehmen habe mit seinen Produktionsanlagen für Galliumarsenid-Halbleiter erfolgreich Solarzellen hergestellt. Dies sei das erste Mal, dass derartige Maschinen zur Produktion von Solarzellen verwendet wurden, heißt es in der Pressemitteilung.   Laut RFMD konnte das Unternehmen die Solarzellen mit seinen Systemen zur Produktion von Galliumarsenid-Wafern ohne Modifikation der Anlagen fertigen. Dieser sei nur der erste Schritt auf dem Weg hin zu einer Kommerzialisierung von Multi-Junction-Solarzellen auf der Grundlage von Galliumarsenid (GaAs).


Kooperation mit NREL soll Halbleiter-Produktionssysteme für Solarzellen prüfen

Am 1. Juli 2009 hatte RFMD den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem National Renewable Energy Laboratory (NREL) des U.S.-Energieministeriums gemeldet, welche die Entwicklung eines kommerziellen, zur Massenproduktion ausgelegten Prozesses zur Fertigung von Multi-Junction-Solarzellen mit hohen Wirkungsgraden zum Ziel hat. NRELs Direktor Dan Arvizu beglückwünschte RFMD zu dem technologischen Meilenstein. Bob Bruggeworth, Präsident und Vorstand von RFMD, sagte: "Die Verbindung von NRELs Technologieführerschaft und Jahrzehnte langer Forschungsarbeit mit RFMDs branchenführender Kostenstruktur und dem technischem Know-how in Sachen Kommerzialisierung zuverlässiger Hochleistungs-Halbleitermaterialien erlauben eine schnellere Kommerzialisierung eines Produktionsprozesses der nächsten Generation, der bei geringsten Kosten leistungsstarke Photovoltaikzellen ermöglicht."


Massenproduktion hoch effizienter Solarzellen soll 2012 beginnen

Dieser erste Meilenstein bei der Entwicklung des Produktionsprozesses zur Solarzellenfertigung wurde laut RFMD in der so genannten Gründungsphase im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit NREL erreicht. Im nächsten Schritt namens "Technology Demonstration Phase" sollen Photovoltaik-Zellen in den Werken von RFMD mit Hilfe der Technologien von NREL produziert werden. Die über mehrere Jahre gültige Vereinbarung mit NREL soll bis zum Jahr 2012 in einer Volumenproduktion von Solarzellen in den Fabriken von RFMD münden. Alfonso Velosa, Marktanalyst für Halbleiter und Photovoltaik bei Gartner (Stamford, Connecticut), kommentierte die Meldung: "Die Halbleiterbranche beweist nach wie vor, dass sie innovativ ist und kostengünstige Produkte herstellen kann, die jungen Märkten zur Reife verhelfen. Unternehmen aus der Halbleiterindustrie können die Dynamik am sich konzentrierenden Photovoltaik-Markt verändern, weil sie zu geringen Kosten hoch effiziente Solarzellen auf bestehenden und abgeschriebenen Produktionssystemen mit Hilfe bewährter Verfahren fertigen können.”

24.03.2010   Quelle: RF Micro Devices, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SPD-Bundestagsfraktion: "Der schlafende Riese wird erschlagen; Markt für Solarthermie vor dem Kollaps"

Zum Abschluss der Haushaltsberatungen und anlässlich des Streits innerhalb der Regierungskoalition zur geplanten Senkung der Vergütung von Solarstrom erklärte der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Becker: "Mit ihrer unkoordinierten und dilettantischen Energiepolitik gefährdet die schwarz-gelbe Bundesregierung sowohl den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien im Strom- und Wärmemarkt als auch wichtige Zukunftsindustrien mit etlichen zehntausend Arbeitsplätzen."   Auf der einen Seite würden notwendige Mittel im Rahmen des Marktanreizprogramms zur Förderung erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung im Bundeshaushalt 2010 gekürzt und eingefroren. De facto bedeute dies zusammen mit dem Antragsstau aus dem vorigen Jahr einen baldigen Förderstopp für neue und etliche begonnene Maßnahmen zum Ersatz alter Heizungen durch effiziente und ökologisch sinnvolle Heizsysteme.


Dirk Becker: Markt für Photovoltaik wird sinnlos überhitzt, um ihn ab diesem Sommer mit der Sonderkürzung abrupt abzuwürgen

"Auf der anderen Seite streiten sich die Koalitionäre untereinander und mit Landespolitikern seit Wochen um die Sonderkürzung bei der Vergütung von Strom aus Solarenergie wie die Kesselflicker und verunsichern damit Industrie, Handwerk und Investoren. Daher ist ein regelrechter Sturm hin zu noch schnell installierten Solaranlagen zur Stromerzeugung zu erkennen, um sich den damit erzeugten Strom nach den bisherigen Vergütungssätzen vergüten zu lassen", so Becker.
Leidtragender beider Umstände sei die Solarthermie, weil kein Investor mehr wissen könne, ob und in welchem Umfang seine Heizungssanierung gefördert wird. "Investitionen werden schnell umgeleitet. Dadurch wird der Markt für Photovoltaik sinnlos überhitzt, um ihn ab diesem Sommer mit der Sonderkürzung abrupt abzuwürgen", warnte der SPD-Sprecher. Das Ziel, den "schlafenden Riesen" im Wärmemarkt ökologisch zu erneuern, rücke damit in weite Ferne. Und dem hochspezialisierten deutschen Anlagenbau sowie dem Installationshandwerk werde die Planungsgrundlage geraubt. "Schwarz-Gelb verursacht erneut ein politisches Fiasko und erschlägt damit den schlafenden Riesen", so Becker.

24.03.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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UmweltBank: Solar-Fonds in Italien und Spanien mit steuerfreien Ausschüttungen

Neu im Angebot der UmweltBank ist der Solarfonds der KGAL mit der Bezeichnung "InfraClass Energie 5 GmbH & Co. KG" mit einem geplanten Investitionsvolumen von 125 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von bis zu 50 Millionen Euro. Dieser Solarfonds investiere in eine 10 MW-Freiflächenanlage in Spanien (Osa de la Vega, Invest 50 Mio. Euro) sowie in acht Standorte mit einachsig nachgeführten Solarstromanlagen in Apulien mit einer Leistung von 7,8 MW und einem Invest von 43 Mio. Euro, berichtet die UmweltBank AG (Nürnberg).  Sofern die Investitionsbedingung eines internen Zinsfußes von mehr als 6 % pro Jahr erfüllt sei und weiteres Eigenkapital zur Verfügung stehe, könnten weitere Photovoltaik-Projekte in Spanien oder bevorzugt Italien dazukommen. Neben guten Sonneneinstrahlungswerten bieten die beiden EU-Länder Italien und Spanien die Sicherheit fester Stromabnahmegarantien zu gesetzlich geregelten Bedingungen, ähnlich dem deutschen EEG.

Die deutsche Fondsgesellschaft beteilige sich direkt an den ausländischen Projektgesellschaften mit dem Effekt, dass die im Ausland bereits versteuerten Erträge der deutschen Fondsgesellschaft aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen bis auf den Progressionsvorbehalt für die Kommanditisten steuerfrei bleiben. Die Fondsgesellschaft prognostiziert im Emissionsprospekt durchschnittliche Ausschüttungen von 6,6 Prozent pro Jahr. Ein möglicher Veräußerungserlös im Jahr 2024 wird mit 91 % der Einlage kalkuliert. Für die geplante Laufzeit von 15 Jahren ergeben sich somit prognostizierte Ausschüttungen von 190 %.

Die Initiatorin KGAL mit Sitz in Grünwald bei München ist seit 30 Jahren in der Auflage geschlossener Fonds tätig und hat bereits vier Solar-Fonds realisiert. Miteigentümer der Initiatorin sind die Commerzbank, die BayernLB, die HASPA Finanzholding sowie Sal. Oppenheim. Die Mindestzeichnung beträgt 10.000,- Euro zuzügl. 5 % Agio, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein.

23.03.2010   Quelle: UmweltBank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Marktspezialist pvXchange vermittelt jetzt auch Solarstrom-Kraftwerke

Der nach eigenen Angaben weltweite Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten, pvXchange, setzt seine Solarmarkt-Expertise nun auch zur Vermittlung von kompletten Photovoltaik-Projekten an Investoren ein. Zu den Kunden von pvXchange zählen kommunale Kraftwerksbetreiber, Fondsgesellschaften, Banken sowie private Anleger, so die pvXchange GmbH in einer Pressemitteilung. pvXchange könne innerhalb seines Kundennetzwerkes auf etwa 1.000 Geschäftskunden zurückgreifen, die in naher Zukunft Solarstrom-Anlagen errichten wollen, die zwischen 0,2 -10 MWp Leistung erbringen. Die Spezialisten von pvXchange vermitteln nun auf Wunsch Investoren, die sich an den geplanten Projekten beteiligen.  "Neben der Vermittlung von Projekten profitieren Planer als auch Investor davon, dass wir sie herstellerneutral bei der Auswahl der Photovoltaik-Module beraten können", erläutert Martin Schachinger, Director Business Development & Strategic Planning der pvXchange GmbH, die besonderen Vorteile bei einer Zusammenarbeit mit pvXchange.

Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH ist weltweiter Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten im Geschäftskundenbereich. 2009 schlug das Unternehmen über den Spotmarkt Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 75 Megawatt um. pvXchange ist neben Europa auch in Asien und den USA präsent. Die pvXchange GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der pvXchange International N.V.

23.03.2010   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Underwriters Laboratories eröffnet Europas größtes Photovoltaik-Prüfzentrum in Deutschland

Blick in das Photovoltaik-Prüf- und Zertifizierungszentrum in Zeppelinheim.
Blick in das Photovoltaik-Prüf- und
Zertifizierungszentrum in Zeppelinheim.

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Sicherheitsprüfungen und Zertifizierungen mit deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg, München und Krefeld, gab am 23.03.2010 die Erweiterung seines globalen Photovoltaik-Geschäfts in Deutschland bekannt, wo es Europas größtes Photovoltaik-Prüf- und Zertifizierungszentrum in Zeppelinheim bei Frankfurt/Main eröffnet. Das neue Photovoltaik-Technologie-Kompetenzzentrum unterstreiche ULs Engagement den globalen Fortschritt und Innovationen für sichere und zuverlässige Photovoltaik-Technologien und -komponenten zu fördern, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Die neue hochmoderne Prüfeinrichtung in Deutschland bietet auf einer Fläche von 2.100 Quadratmetern 22 Prüfkammern, darunter: 14 Klimakammern, vier Feuchtwärmekammern, zwei große begehbare Klimaräume und zwei Temperatur- und Feuchtigkeitsöfen sowie weitere Testausrüstung auf dem neuesten Stand der Technik. Mit dieser erweiterten Kapazität kann UL seinen deutschen und europäischen Kunden dank der lokalen Präsenz schnellere und kosteneffizientere Prüfprozesse sowie ein Team von technischen Experten anbieten.



Meilenstein der globalen Photovoltaik-Expansionsstrategie

Das umfassende Dienstleistungsportfolio bietet eine globale Konformitätsanalyse nach UL-, IEC- und EN-Zertifizierungsanforderungen und ermöglicht so einen schnelleren globalen Marktzugang für UL-Kunden. "Die Eröffnung der deutschen Einrichtung ist ein weiterer Meilenstein unserer globalen Expansionsstrategie im Photovoltaik-Sektor und verdeutlicht unser Engagement für die Branche und die Kunden", so Jeff Smidt, Vice President und Geschäftsführer des Global Energy Business von UL. "Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Photovoltaik-Bereich, dem wachsenden Serviceportfolio, basierend auf unserer globalen Strategie und den damit verbundenen Investitionen in hochmoderne Prüfzentren, konnten wir stetig unsere Kapazitäten erweitern, um die Hersteller beim Marktzugang von innovativen und sicheren PV-Produkten zu unterstützen." Infolge der weltweit zunehmenden Maßnahmen zum Klimaschutz erwartet die Solar-Industrie in Europa ein signifikantes Wachstum, insbesondere für ausländische Märkte. Schätzungen von Greentech Media (GTM) Research zufolge wird der PV-Markt in den USA zwischen 2008 und 2012 eine jährliche Wachstumsrate von 48 Prozent aufweisen, was ihn zum größten PV-Markt der Welt macht.


Bedeutung des US-Markts für europäische Hersteller wächst

Die Konzentration der PV-Modulhersteller in Europa und die ausgezeichnete Infrastruktur im Rhein-Main-Gebiet waren die wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung von UL, global im Sektor Erneuerbare Energien auch auf Deutschland zu setzen. "Wir unterstützen europäische Hersteller mit einem globalen Marktzugang und sehen uns selbst als Partner für große wie auch für kleinere Hersteller", so Andreas Entzeroth, Industrial Operations Lead für UL in Europa und Lateinamerika. "In Europa sind wir das einzige Unternehmen, das über die vollständige Akkreditierung und komplette Marktakzeptanz für die USA verfügt. Aufgrund der vorhergesagten, überaus positiven Prognosen in den USA nimmt die Bedeutung dieses Markts für europäische Hersteller zu."

UL ist derzeit akkreditiert, Prüfungen nach den Normen UL 1703 und IEC/EN 61730 durchzuführen. Zudem hat das UL-Prüfzeichen in den USA die volle Marktakzeptanz. Mit Hilfe der neuen Einrichtung können kleine und große europäische Hersteller die PV-Technologien lokal prüfen und einen effizienten Zugang zum globalen Markt erhalten.


Weitere Prüfzentren in Japan und Indien geplant

Angesichts des signifikanten globalen Fortschritts der PV-Industrie erweitert UL seine Präsenz in Europa. Dank der lokalen Servicekapazitäten in San Jose, Calif., Suzhou, China, Frankfurt, Deutschland, und geplanter Prüfzentren in Japan und Indien kann UL lokale Märkte mit einem branchenführenden Serviceportfolio bedienen und Herstellern dabei unterstützen, sich in einer sich rasch wandelnden Umgebung zu behaupten.

23.03.2010   Quelle: UL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UL,
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Photovoltaik: GE sieht beste Zukunftschancen für Dünnschicht-Technologie

Im Rennen um das leistungsfähigste und kostengünstigste Photovoltaik-Modul auf dem Markt gab GE (Niskkayuna, N.Y.) bekannt, dass es seine Forschungs und Entwicklung auf die Dünnschicht-Photovoltaik konzentriere, und zwar gemeinsam mit dem Startup-Unternehmen PrimeStar Solar Inc., dessen Hauptinvestor GE ist. In enger Kooperation mit den Experten von PrimeStar setze das Unternehmen die volle Bandbreite seiner vier auf der ganzen Welt verteilten Forschungszentren ein, um alle Herausforderungen zu meistern, welche die Markteinführung eines neuen Produktes mit sich bringt. "  Nachdem wir uns einen vollständigen Überblick über die Photovoltaik-Landschaft verschafft hatten, beschlossen wir, dass Dünnschicht-Technologie der richtige Weg für GE ist", sagte Danielle Merfeld, Forschungsleiter Solar bei GE. "Besonders die CdTe-Technologie von PrimeStar hat großes Potenzial. Dadurch dass die GE-Forscher Fachkenntnis in Weltklasse-Materialien und einzigartiges Know-how bei der Material- und Systementwicklung sowie hochmodernen Solar-Prüfanlagen für drinnen und draußen haben, schaffen sie in unseren vier Forschungszentren weltweit - buchstäblich rund um die Uhr - Innovationen, um mit einem Produkt den Durchbruch auf dem Markt zu schaffen."


Hunderte arbeiten an GE-Solartechnologie

Das GE/PrimeStar-Produkt werde am Unternehmenssitz von PrimeStar in Arvada (Colorado) entwickelt. Ein Team aus PrimeStar-Technologiexeperten mit insgesamt über 100-jähriger Erfahrung in der Dünnschicht-Technik arbeitet eng mit GE-Forschern zusammen. Sie konzentrieren ihre Arbeit auf Schlüsselbereiche, um die branchenweit führende Technologie zu entwickeln. Diese umfassen Geräteeffizienz, Zuverlässigkeit, Produktions- und Installationskosten und Herstellung. Hunderte Technologen in Deutschland, China, Indien und den USA arbeiten nach Angaben des Unternehmens heute an GE-Solartechnologien und gehen diese Herausforderungen wie folgt an:

Fundiertes Fachwissen auf Systemebene

Das Team in München, im Zentrum der weltweiten Solarindustrie, benutzt Weltklasse-Solarprüfanlagen für drinnen und draußen, mit denen es die Leistung der fertigen Module prüft, um Ursachen einer Leistungsminderung zu ermitteln und zu beheben sowie Modulkonzepte zu entwickeln. Zusätzlich zum Blick auf das Modul selbst bringe das Team fundiertes Fachwissen auf Systemebene mit. So könnten die Experten Systeme und Messtechniken für das Modul optimieren.

CdTe-Materialforschung in China

In China, das über die meisten Rohstoffe für CdTe verfüge, konzentrieren sich die Forscher im China Technology Center in Shanghai auf CdTe-Materialien und ihre Auswirkungen auf die Anlagenleistung. Das Team in Shanghai befasst sich hauptsächlich mit der Materialverbesserung und der Entwicklung neuer Techniken zur Charakterisierung von Materialien.

In Indien befasst sich GE in seinem John F. Welch-Technologiezentrum ausführlich mit der Modellierung. Anders als der rein experimentelle Ansatz, den viele auf diesem Gebiet bevorzugten, glaubt GE, dass wesentliche Verbesserungen der Anlagenleistung und -zuverlässigkeit nur mit einem tieferen Verständnis der Materialien und physikalischen Eigenschaften der Systeme möglich ist. Das Team in Bangalore habe die Aufgabe, verständliche Modelle zu entwickeln, um eine fortschrittliche Anlagenplanung voranzubringen.

Modulentwicklung in den USA

Und schließlich arbeite das Team von GE in Niskayuna (N.Y.) an allen Facetten der CdTe-Modulentwicklung, einschließlich Material, Anlagendesign und verlässlichen Produktionsverfahren. Ihr technisches Fachwissen reiche von der Oberflächenchemie über die Laserbearbeitung bis hin zur Plasmaphysik. Ebenso breit gefächert sei ihre Erfahrung in der Produktentwicklung, die sie aus den anderen technologieorientierten Geschäftsbereichen von GE übernommen hätten, wie beispielsweise Gesundheitsversorgung, Beleuchtung und Batterien.

GE biete aktuell etliche Solar-Lösungen im Kraftwerksmaßstab an, betont das Unternehmen, darunter befänden sich die Elektronik für intelligente Stromnetze (smart grid) und vorgefertigte Anlagen.

23.03.2010   Quelle: GE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Voltwerk ermöglicht Solarstrom-Ertragsüberwachung am Fernseher, Komfortables Photovoltaik-Management per Fernbedienung mit dem "VM touch"

PV-Ertragsüberwachung vom Sofa aus:
PV-Ertragsüberwachung vom Sofa aus:
"Voltwerk VM touch".

Das Überwachungssystem "VM touch" der voltwerk electronics GmbH (Hamburg) ermöglicht erstmals so genanntes Smart Metering unter Einbeziehung einer Photovoltaik-Anlage. Alle Stromverbrauchsdaten eines Haushalts sowie die Status- und Ertragsdaten einer Solarstromanlage können dafür in Echtzeit auf einem handelsüblichen Fernsehgerät dargestellt werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zu jeder Zeit sehe der Kunde z. B. auf einen Blick, wie viel Solarstrom die PV-Anlage auf dem Dach produziert und wie viel Strom die Haushaltsgeräte aktuell verbrauchen. Einzige Voraussetzung sei, dass das TV-Gerät über einen Webbrowser verfügt.   Das VM touch könne ohne Zusatzgeräte oder zusätzliche Schnittstellen an den Internetrouter angeschlossen werden. Der integrierte Webserver des Überwachungssystems sende die Daten über das LAN-Netzwerk an den Fernseher. Der Benutzer gibt mit der Fernsehfernbedienung die IP Adresse auf dem Bildschirm ein und gelangt sofort auf die übersichtliche Bedienungsoberfläche des VM touch. Per Fernbedienung lassen sich nun bequem alle Ertragskurven aufrufen oder auch Einstellungsänderungen vornehmen.


Von der Vergütung für Solarstrom-Eigenverbrauch profitieren

"Energiemanagement, vor allem im Hinblick auf Eigenverbrauch von Solarstrom, wird bald eine Selbstverständlichkeit sein. Mit dem VM touch sind unsere Kunden schon heute äußerst komfortabel in der Lage, jederzeit zu überprüfen, wie viel Strom die eigene Anlage erzeugt um dann zu entscheiden, ob es sich lohnt, z.B. die Waschmaschine zu starten", erläutert Torben Ringe, Teamleiter Produktmanagement Private & Small Commercial bei der Voltwerk. "Auf diesem Wege entlastet der Kunde nicht nur das öffentliche Stromnetz, sondern er profitiert auch noch von der gesonderten Vergütung von selbst verbrauchtem PV Strom", so Ringe weiter. Die zum 01. Juli 2010 geplante Reform des EEG sieht eine Vergütung von 20 Cent pro kWh für den Eigenverbrauch vor. Hinzu kommen derzeit durchschnittlich etwa 20 Cent an finanziellem Vorteil pro kWh, da vom Versorger weniger Strom gekauft werden muss. Daraus resultiert eine um 8 Cent höhere Vergütung im Vergleich zum Einspeisen.


Mit Komfort und Sicherheit höchste Solar-Erträge

Das VM touch bietet neben dem innovativen Smart Metering auch ganzheitlichen Schutz vor Mindereinnahmen aus der Photovoltaik-Anlage. Sämtliche Informationen des PV-Systems werden auch am großen Farbtouchdisplay des VM touch oder über das Onlineportal Voltweb angezeigt. Sollte es zu einer Minderleistung oder zu anderen Störungen in der Solaranlage kommen, wird dies sofort automatisch lokal über das Display, LED und Relaisausgang zur Alarmausgabe gemeldet. Optional erfolgt diese Alarmierung durch das Internetportal Voltweb über SMS, Fax oder E-Mail. Das Überwachungssystem ist so ausgelegt, dass bis zu 20 Wechselrichter der Voltwerk VS Serie von einem VM touch bequem ausgelesen werden können.

23.03.2010   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: voltwerk electronics GmbH,
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Southern Company und Turner Renewable Energy kaufen 30 MW-Photovoltaik-Kraftwerk von First Solar

Das U.S. Photovoltaik-Unternehmen First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) berichtete im März 2010, dass der U.S. Energieversorger Southern Company (Atlanta, Georgia) und Turner Renewable Energy ein 30 Megawatt (MW) Solar-Kraftwerk erworben haben. Der finanzielle Umfang der Transaktion wurde nicht veröffentlicht. Das Solar-Kraftwerk namens "Cimarron I Solar Project" werde neben der Vermejo Park Ranch im Norden des U.S. Bundesstaats New Mexico gebaut, heißt es in der Pressemitteilung.   First Solar habe das Projekt entwickelt und werde das Design, die Beschaffung und den Bau verantworten. Außerdem werde das Unternehmen das Solar-Kraftwerk 25 Jahre lang betreiben und warten. Die Solarstromanlage soll genügen Strom für rund 9.000 Haushalte oder 18.000 Menschen liefern und gleichzeitig 41.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen helfen.


500.000 Solarmodule mit einer Fläche von jeweils einem halben Quadratmeter

Der Bau der Solarstromanlage soll noch im März beginnen, das Kraftwerk soll laut Planung noch vor Ende 2010 in Betrieb genommen werden. In dem Kraftwerk kommen ungefähr 500.000 First Solar Solarmodule mit einer Fläche von jeweils gut einem halben Quadratmeter zum Einsatz, die mit einer patentierten Dünnschicht-Technologie hergestellt werden. Während der Hauptbauphase schaffe das Projekt 200 Arbeitsplätze, heißt es in der Pressemitteilung. "Das Cimarron I Projekt ist ein weiteres Beispiel dafür, dass First Solar Solar-Projekte im Kraftwerksmaßstab umsetzen kann", sagte Rob Gillette, Vorstand von First Solar. "Mit seinen Technologien, Produktionskapazitäten, Projektentwicklungs- und EPC-Dienstleistungen ist First Solar führend bei der Entwicklung nachhaltiger Energieanlagen". Der Solarstrom soll im Rahmen einer auf 25 Jahre ausgelegten Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) an die Tri-State Generation and Transmission Association verkauft werden, einen gemeinnützigen Stromversorger der 44 Strom-Kooperativen und 1,4 Millionen Kunden in Colorado, Nebraska, New Mexico und Wyoming bedient.


Kapazitätsausweitung als Teil der Unternehmensstrategie

"Die Ausweitung erneuerbarer Energien in unserem Energie-Mix ist für Southern Company besonders wichtig", sagte der Vorstandsvorsitzende, Präsident und Vorstand des Unternehmens, David M. Ratcliffe. "Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sowie neue Atomkraftwerke, eine effizientere Verwendung, sauberere Kohlekraftwerke und der Einsatz von Erdgas sind alle wichtig, um die wachsende Nachfrage nach Energie in unserem Land zu befriedigen". Turner fügte hinzu: "Es ist großartig, dass Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab in den Vereinigten Staaten Wirklichkeit werden".

23.03.2010   Quelle: Southern Company   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Öko-Strom vom eigenen Dach: Solarstrom-Anlagen nun auch bei Tchibo

Tchibo vermittelt im März 2010 Solarstrom- Anlagen.
Tchibo vermittelt im März 2010 Solarstrom-
Anlagen.

Vom 23. März bis zum 19. April 2010 bietet Tchibo Photovoltaik-Anlagen der SiG Solar GmbH (Stuhr) an. Wer die Anlage im Aktionszeitraum bei SiG Solar anfrage, erhalte bei Vertragsabschluss kostenlos ein Monitoring-System zur laufenden Kontrolle der Solarstrom-Erträge im Wert von 350 Euro und 10 Jahre Herstellergarantie, berichtet die Tchibo GmbH (Hamburg) in einer Pressemitteilung. Für die umweltschonende Solar-Energie gibt es eine für 20 Jahre staatlich garantierte Vergütung. Damit werde der Strom vom eigenen Dach zur sicheren und rentablen Finanzanlage, heißt es in der Pressemitteilung. 


Solarstrom, ein nachhaltiger Trend

Bei der Suche nach einer günstigen und umweltschonenden Alternative zu herkömmlichem Strom fällt die Wahl immer häufiger auf Solar-Energie. Bis Ende 2009 wurden in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 5 Gigawatt (GW) verbaut. Vom 23. März bis zum 19. April 2010 vermittelt Tchibo Interessierten ein kostenloses Beratungsgespräch mit Experten der SiG Solar GmbH zur Installation einer Solarstrom-Anlage. Die Kunden profitieren bei diesem Angebot von besonders günstigen Konditionen, betont Tchibo. Sie erhalten eine zehnjährige Herstellergarantie auf die Photovoltaik-Module, die Unterkonstruktion und den Wechselrichter sowie ein Überwachungssystem zur laufenden Kontrolle der Solarstrom-Erträge im Wert von 350 Euro gratis. Durch die Förderung auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei eine Solarstromanlage zudem eine staatlich garantierte, hoch rentable Finanzanlage und somit eine lohnende Investition in die Zukunft, so Tchibo.


Kosten und Finanzierung

Die Experten der SiG Solar GmbH ermitteln die Kosten für die Installation der benötigten Anlage. Finanzierbar sei diese mit oder ohne Eigenkapital. Darüber hinaus werde die voraussichtliche Amortisationszeit ermittelt, der Zeitraum, bis sich die Anlage vollkommen selbst finanziert hat und Gewinn abwirft. Mit einer 5 Kilowatt-Photovoltaik-Anlage auf einer durchschnittlichen Dachfläche von 50 m² können rund 3.500 bis 6.000 KWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden, rechnet Tchibo vor. Das entspreche etwa dem durchschnittlichen Verbrauch eines Vier-Personenhaushalts (4.000 KWh) oder liege sogar darüber. Die SiG Solar GmbH verkauft und betreibt seit 2005 Photovoltaik-Anlagen. Gemeinsam mit ihrem Netzwerk aus Handwerkspartnern übernimmt sie die Installation und Inbetriebnahme der Anlagen und unterstützt den Kunden bei allen erforderlichen behördlichen Schritten. Mit SiG Solar hat Tchibo ab März 2010 einen neuen starken Partner im Bereich der nachhaltigen, klimaschonenden Energie-Gewinnung.


Doppelt gewinnen mit Solar-Strom: der Staat fördert

Die Entscheidung für nachhaltige Energiequellen ist ein Zugewinn, nicht nur für die Umwelt: Der Staat fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit einer gesetzlich vorgegebenen Vergütung. Im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird der erzeugte Strom 20 Jahre lang zu einem garantierten Preis von den örtlichen Netzbetreibern abgenommen. Auch die Eigennutzung des erzeugten Stroms wird vom Staat gefördert.

Interessierte finden vom 23. bis zum 29. März 2010 alle relevanten Informationen zum Strom vom eigenen Dach in den Tchibo Filialen. Darüber hinaus ist das Angebot bis zum 19. April 2010 im Internet erhältlich. Sämtliche Fragen rund um den Kauf und die Installation einer Photovoltaik-Anlage werden auch von einer Service-Hotline beantwortet.


22.03.2010   Quelle: Tchibo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tchibo GmbH,
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Deutsch-Amerikanische Energietage präsentieren US-Märkte für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Deutsche Unternehmen haben auf dem lukrativen US-Markt für erneuerbare Energien und Energieeffizienz eine gute Ausgangsposition. Deshalb informieren die am 22.03.2010 in Berlin eröffneten "2. Deutsch-Amerikanischen Energietage" über aktuelle Trends und Fördermöglichkeiten auf dem US-Energiemarkt und die daraus entstehenden Chancen für deutsche Unternehmen. Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA). "Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind Schlüsselindustrien für das 21. Jahrhundert", sagte dena-Geschäftsführer Andreas Jung.  "Deutsche Unternehmen haben auf diesen Feldern viel zu bieten. Deshalb können sie sich auf dem US-Energiemarkt gute Chancen ausrechnen. Auch die US-Regierung setzt mittlerweile gezielt auf Clean Technologies."



US-Unternehmen an Kooperationen mit deutschen Partnern interessiert

Simone Pohl, Geschäftsführerin der AHK USA-Chicago, betonte, dass die transatlantische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA im Energiesektor für beide Seiten großes Potenzial hat. Das unterstreicht eine Umfrage, die die AHK USA in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants unter rund 300 deutschen und amerikanischen Unternehmen in den USA durchgeführt haben. Demnach sind fast 40 Prozent der befragten US-Unternehmen in den Sektoren erneuerbare Energien und Energieeffizienz an Kooperationen mit deutschen Partnern interessiert. "Diese Chancen müssen jetzt gezielt genutzt werden. Die Deutsch-Amerikanischen Energietage sind dafür eine ideale Plattform", so Pohl.


400 Experten aus Politik und Wirtschaft

Eröffnet wurde die Konferenz von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen sprach zu Beginn des Abendempfangs. Zu den Rednern gehörten unter anderem Philip D. Murphy, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, Dr. Peter Ammon, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Richard L. Morningstar, Sonderbeauftragter von U.S. Präsident Barack Obama für Energiefragen in Europa und Asien im U.S. Department of State und Scott Gregory Minos, Senior Policy & Communications Specialist im U.S. Department of Energy. Insgesamt nehmen rund 400 Experten aus Politik und Wirtschaft an der zweitägigen Konferenz teil.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist Förderer der "2. Deutsch-Amerikanischen Energietage". Premium-Sponsor ist die Solar Millennium AG. Unterstützt wird die Konferenz zudem vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), vom Auswärtigen Amt mit der Transatlantischen Klimabrücke, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und Germany Trade and Invest. Medienpartner ist der Verlag Energie & Management. Die Konferenz wird in Kooperation mit "atmosfair" klimaneutral durchgeführt.

Weitere Informationen zu den 2. Deutsch-Amerikanischen Energietagen: http://www.dae-konferenz.de

22.03.2010   Quelle: Dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE kritisiert interessengeleitete Debatte um vermeintliche Kostensteigerung durch erneuerbare Energien

BEE-Präsident Schütz: Horror- zahlen sollen die Erneuerbaren diskreditieren.
BEE-Präsident Schütz: Horror-
zahlen sollen die Erneuerbaren
diskreditieren.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet die jüngste Debatte um vermeintlich steigende Strompreise durch den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien als verfehlt und interessengeleitet. Der Ausbau der erneuerbaren Energien werde in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. Das sei nicht nur politisch gewollt, sondern aus Gründen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung richtig und notwendig, so der BEE in einer Pressemitteilung. Zudem bringe der Ausbau der Erneuerbaren dem Einzelnen wie auch der Gesellschaft insgesamt dauerhaft erhebliche finanzielle Vorteile. "Selbst wenn durch den Ausbau der Erneuerbaren die EEG-Umlage in den nächsten Jahren weiter ansteigen sollte, sagt das noch lange nichts über die Strompreisentwicklung aus und schon gar nichts über die Kosten für unsere Energieversorgung", stellt BEE-Präsident Dietmar Schütz klar.  Die Erneuerbaren hätten an der Strombörse (EEX) ganz klar einen kostensenkenden Effekt. Immer dann, wenn die Einspeisung besonders hoch sei, sänken an der Leipziger EEX die Preise.



Dietmar Schütz: Seriöse Aussagen über die Kosten der Erneuerbaren müssen die ganze Wahrheit enthalten

Außerdem hätten die Erneuerbaren allein im Stromsektor im vergangenen Jahr 71 Millionen Tonnen CO2 und damit externe Kosten für Klima- und Umweltschäden in Höhe von rund fünf Milliarden Euro vermieden. Schütz: "Wer seriöse Aussagen über die Kosten der Erneuerbaren für die Stromkunden machen will, muss sich schon die Mühe machen und die ganze Wahrheit erzählen. Doch das passt Vielen, die sich an der aktuellen Diskussion beteiligen, nicht ins Konzept." Immer wieder würden "Horrorzahlen" lanciert, um die Erneuerbaren zu diskreditieren und offenbar auch, um von den Problemen konventioneller Energieproduktion abzulenken. Davon gebe es allerdings reichlich: Störfälle in Kernkraftwerken, marode Atommülllager mit explodierenden Entsorgungskosten und erhebliche Rückstände beim Ausbau eigener zukunftsfähiger Erzeugungskapazitäten auf Basis erneuerbarer Energien bei einigen Versorgern, so Schütz. "Wir können nur davor warnen, auf dieses durchsichtige Spiel hereinzufallen und die Anstrengungen für den Umbau unserer Energieversorgung zu bremsen", so Schütz weiter.


Vattenfall-Schätzung unterschiedlich interpretiert

Grundlage der aktuellen Diskussion ist laut BEE eine Schätzung aus dem Hause Vattenfall. Diese gehe selbst von einer großen Unsicherheit bei der Vorhersage der künftigen EEG-Umlage aus. So seien neben der Einspeisung aus erneuerbaren Energien auch die Entwicklung des Börsenpreises und des Stromverbrauchs noch nicht absehbar. Während einige Medien das Maximalszenario aufgegriffen hätten und daraus mehr als eine Verdopplung der EEG-Umlage von aktuell 2,05 Cent pro Kilowattstunde bis 2011 in ihre Berichte aufnahmen, gehe Vattenfall selbst im mittleren Szenario offenbar von einem Anstieg deutlich unter einem Cent aus, so der BEE. Hierbei werde weiterhin ein sehr niedriger Börsenpreis angenommen. Steige dieser wieder auf das Niveau von 2008, falle die Umlage geringer aus.


BEE: höhere Umlage muss keinesfalls automatisch Strompreiserhöhungen nach sich ziehen

Die Höhe der EEG-Umlage hängt laut BEE direkt von dieser Größe ab. Je niedriger der Strompreis an der Börse, desto höher die Umlage, die sich aus der Differenz der fixen Vergütung für regenerativen Strom und dem an der Börse erzielten Erlös für die produzierten Kilowattstunden berechnet. Eine höhere Umlage müsse daher keinesfalls automatisch Strompreiserhöhungen nach sich ziehen, wenn auf der anderen Seite die Börsenpreise sinken. "Viele Versorger haben ihre Preise zu Jahresbeginn erhöht und wieder mal den Erneuerbaren den schwarzen Peter zugeschoben. Die um ein Cent höhere EEG-Umlage sei schuld. Dabei sind die Einkaufspreise für Strom an der Börse von 2008 auf 2009 von durchschnittlich 6,6 auf 3,9 Cent pro kWh - also um 2,7 Cent - gefallen“, berichtet BEE-Präsident Schütz. "Darauf, dass diese Vorteile an die Kunden weitergegeben werden, warten die Verbraucher seit langem vergeblich", stellt Schütz fest.

Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energieverbraucher haben Stromerzeuger und -versorger im Jahr 2009 von jedem Haushaltskunden rund 150 Euro mehr kassiert als drei Jahre zuvor für die gleiche Menge Strom. Davon seien gestiegene Beschaffungskosten sowie Steuern und Abgaben bereits abgezogen. Für diese intransparenten und nicht nachvollziehbaren Preissteigerungen haben die Verbraucher keinerlei Gegenleistung erhalten. Schütz: "Wir würden es außerordentlich begrüßen, wenn sich Verbraucher- und Sozialverbände einmal hierzu äußern würden. Denn das ist der eigentliche Skandal!"


22.03.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Conergy baut Südostasiens größten privaten Solarpark mit 3 MW

Conergy errichtete ein 19,6 MW Photovoltaik- Kraftwerk in SinAn (Südkorea).
Conergy errichtete ein 19,6 MW Photovoltaik-
Kraftwerk in SinAn (Südkorea).

Die Conergy Gruppe (Hamburg) hat im Auftrag von Yanhee Solar mit dem Bau des größten kommerziell betriebenen Solarparks in Thailand begonnen. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von drei Megawatt (MW) wird in Ayutthaya errichtet, etwa 70 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Bangkok. Conergy Singapore ist verantwortlich für die Planung, die Entwicklung, die Beschaffung der Komponenten und die Generalaufsicht über das Photovoltaik-Projekt.  Der neue Solarpark festige einmal mehr Conergys herausragende Position im aufstrebenden asiatischen Solarmarkt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Den Bau werden die Hamburger Solarspezialisten gemeinsam mit ihrem thailändischen Exklusiv-Partner Annex Power realisieren. Die Anlage werde voraussichtlich 4.471 Megawattstunden Solarstrom (MWh) jährlich erzeugen und damit den Ausstoß von jährlich mindestens 1.971 Tonnen CO2 vermeiden. Der Bau des Parks erfolge in zwei Abschnitten: Bereits im 2. Quartal 2010 will Conergy das erste Megawatt an das thailändische Stromnetz anschließen. Im zweiten Bauabschnitt sollen die restlichen zwei Megawatt installiert - und bis Ende 2010 an das Netz gebracht werden. Nach der Fertigstellung wird der Yanhee Solarpark das größte kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerk in Thailand und der größte Solarpark in privaten Händen in Südostasien sein.



Conergy’s Marc Lohoff: "Yanhee Solarpark weiterer Meilenstein für Conergy Asien"

"Das Projekt ist ein Meilenstein für Conergy in Asien und stärkt unsere Position im thailändischen Solarmarkt", so Marc Lohoff, Geschäftsführer von Conergy im asiatisch-pazifischen Raum und dem Mittleren Osten. "Wir sind sehr glücklich für Yanhee zu arbeiten und freuen uns darauf, die Bemühungen in Thailand für mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu unterstützen." Der Geschäftsführer von Yanhee Solar, Dr. Supot Sumritvanitcha, fügt hinzu: "Für unser erstes großes Solar-Projekt haben wir einen etablierten Partner mit internationalen Referenzen im Photovoltaik-Markt gesucht - und ihn in Conergy gefunden."



Starkes Wachstum erwartet: Conergy im aufstrebenden asiatischen Markt bestens aufgestellt

Solarenergie hat in Asien in den vergangenen Monaten erheblich an Bedeutung gewonnen - und der Markt wird weiterhin rasant wachsen. Branchenexperten der Bank Sarasin Asia prognostizieren, dass die Region 2010 etwa 20 Prozent zu den weltweit neu installierten Kapazitäten beitragen wird. Der vielversprechendste Markt mit einem prognostizierten Wachstum von 98 Prozent in 2010 ist Indien, wo auch Conergy bereits seit Jahren aktiv ist. Die meisten Regierungen in der Region haben Öko-Programme zur Förderung erneuerbarer Energien vorgestellt, darunter die Aussetzung der Einkommensteuer, Zoll- und Abgabenbefreiungen, attraktive Zuschüsse für Einspeisevergütungen und den garantierten Zugang zu den Stromnetzen.


0,20 €/kWh für Solarstrom in Thailand

Insbesondere der thailändische Solarmarkt steht vor außerordentlichem Wachstum in diesem Jahr: Für 2010 wird eine Verdopplung der installierten Kapazität der Photovoltaik-Anlagen vorausgesagt. Das Ziel der thailändischen Regierung ist, 20,4 Prozent des Energiebedarfs bis 2022 durch erneuerbare Energien zu decken. Eine Einspeisevergütung von bis zu 0,20 €/kWh für Solarstrom wurde im vergangenen Jahr eingeführt, um die ökologische Energieversorgung zu fördern. Der thailändische Markt habe darauf sehr positiv reagiert, so dass sich die Anmeldungen für Solarstromanlagen mittlerweile auf eine Leistung von etwa einem Gigawatt(GW) belaufen, berichtet Conergy.



22.03.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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CENTROSOLAR übertrifft Prognosen bei Umsatz und Ergebnis, profitables Wachstum auch für 2010 und Folgejahre geplant

CENTROSOLAR: Erfolgreich mit Photovoltaik-Dachanlagen.
CENTROSOLAR: Erfolgreich mit
Photovoltaik-Dachanlagen.

Mit einem Umsatz von 105 Millionen Euro und einem operativen Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 13,5 Millionen Euro konnte die CENTROSOLAR Group AG im vierten Quartal 2009 noch einmal deutlich die Höchstwerte des Vorquartals übertreffen (82 Mio. EUR Umsatz, 8,7 Mio. EUR EBITDA). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz sogar um 17 % gesteigert und das EBITDA versechsfacht werden, berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 10,8 Mio. EUR konnte zudem erstmals eine EBIT-Marge von über 10 % erzielt werden. Damit demonstrierte CENTROSOLAR die hohe Wachstumsdynamik und Profitabilität ihres Geschäftsmodells.




Erfolg mit integrierten Systemen und mit Photovoltaik-Komponenten

Dabei seien beide Segmente des Unternehmens in ähnlichem Maße erfolgreich gewesen. Im Segment Solar Integrated Systems konnte ein Umsatzwachstum von 26 % gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt werden. Das sei nicht zuletzt auf die starke Positionierung mit kleinen dachintegrierten Photovoltaik-Systemen auf dem französischen Markt zurückzuführen, wo das Unternehmen mittlerweile eine marktführende Stellung erlangt habe. Während der Geschäftsbereich im Vorjahr noch eine negative EBIT-Marge von -4,8 % verbuchen musste, konnte im vierten Quartal 2009 eine positive Marge von 8,5 % erzielt werden. Auch das Segment Solar Key Components lag mit einem Umsatz in Höhe von 28,7 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 27,8 Millionen Euro, und konnte seine EBIT-Marge sogar von 11,5 % auf 14,1 % ausbauen.


Damit hat die CENTROSOLAR das zweite Quartal in Folge Rekordwerte erzielen können. Die erfreuliche Entwicklung im zweiten Halbjahr kompensierte die operativen Belastungen des ersten Halbjahres in Folge des drastischen Preisverfalls am Photovoltaik-Markt, der Schließung der Produktionsstätte in Doesburg und des Abbruchs des Zellproduktions Gemeinschaftsunternehmens mit Qimonda.


Abwertungen auf Lagerbestände in Höhe von 7,9 Millionen Euro

Für das Gesamtjahr ergab sich ein Konzernumsatz in Höhe von 308,7 Millionen Euro (Vorjahr 332,6 Mio. EUR) und ein operatives Ergebnis EBITDA von 13,6 Millionen Euro (Vorjahr 21,4 Mio. EUR). Damit wurden die eigenen Prognosen von zuletzt 280 bis 290 Millionen Euro Umsatz und einem operativen Ergebnis von 6 bis 8 Millionen Euro deutlich übertroffen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 6,9 Millionen Euro (Vorjahr 12,0 Mio. EUR), und war erheblich von Einmaleffekten belastet. Bereinigt um IFRS 3-Abschreibungen, die Kosten für die Schließung des Werkes in Doesburg und die operativen Kosten für den Aufbau von Itarion ergibt sich ein EBIT in Höhe von 12,3 Millionen Euro. Darüber hinaus mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr in Folge des dramatischen Preisverfalls von Solarmodulen Abwertungen auf Lagerbestände in Höhe von 7,9 Millionen Euro vorgenommen werden. Obwohl Abwertungen auf Lagerbestände auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden könnten, seien für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des reduzierten Lagerbestandes sowie der erheblich verlangsamten Dynamik in der Preisentwicklung steigende EBIT-Werte zu erwarten.

Das Ergebnis pro Aktie lag mit minus 1,94 Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 0,31 Euro, was insbesondere dem durch den Abbruch von Itarion verursachten Beteiligungsergebnis von minus 26,7 Millionen Euro geschuldet sei. Dieser Sondereffekt konnte zudem nicht steuermindernd geltend gemacht werden.


Kapitalerhöhung sorgt für Barmittel in Höhe von 19,3 Millionen Euro

Das Unternehmen erreichte in 2009 eine erhebliche Verbesserung der Bilanzstruktur. So wurde das Net Working Capital von 68,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 35,3 Millionen Euro fast halbiert. Auch die Nettoverschuldung konnte trotz der erheblichen Zusatzbelastung durch die Finanzschulden von Itarion in Höhe von 16,5 Millionen Euro von 74 Millionen Euro (2008) auf 44 Millionen Euro (2009) zurückgefahren werden. Dabei wirkte sich nicht nur die im November durchgeführte Kapitalerhöhung, durch die dem Unternehmen Barmittel in Höhe von 19,3 Millionen Euro zugeflossen sind, positiv aus, sondern auch die oben erwähnte Verbesserung des Working Capital sowie natürlich die operativen Gewinne. Jetzt liegt die Eigenkapitalquote mit 43 % sogar über dem Vorjahresniveau (40,6%).


Weiterhin kräftiges Wachstum geplant

Für 2010 erwartet die CENTROSOLAR Group AG ein Umsatzwachstum von 10 bis 20 % auf 340 bis 370 Millionen Euro sowie eine Verdoppelung des EBIT auf 14 bis 16 Millionen Euro. Auch für die Folgejahre geht das Unternehmen von einem anhaltend profitablen Wachstums aus. Dank der starken internationalen Position, die durch die Exportoffensive der letzten Jahre aufgebaut wurde, will CENTROSOLAR verstärkt von dem globalen Wachstum des Photovoltaik-Marktes profitieren. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Jahr bereits die Hälfte des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet und ist damit einer der "Exportmeister" der Solar-Industrie. Das Segment Solar Key Components beliefert die gesamte Solarbranche weltweit mit patentgeschützten Befestigungs- und Solarglasprodukten. Auch im Segment Solar Integrated Systems wird sich der Auslandsanteil weiter erhöhen. Erfolgsfaktoren sind hier der Fokus auf Dachanlagen und die starke Position, die sich der Vertrieb über Jahre zu lokalen Partnern erarbeitet hat. Auch bei der Solarmodulproduktion hat sich CENTROSOLAR eine europaweit führende Kostenposition geschaffen. Dank der flexiblen Zellenbeschaffung und der mit Experten aus der Solar-, Halbleiter- und Automobilindustrie optimierten Produktionsprozesse arbeitet das Großproduktionswerk der CENTROSOLAR in Wismar zunehmend profitabel.


22.03.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: Wirkungsgrad der Tandemzelle von Leybold Optics erstmals über 10,3 Prozent; Zertifizierung durch Fraunhofer ISE

System Phoebus zur effizienten Produktion von Dünnschicht-Solarzellen
System Phoebus zur effizienten
Produktion von Dünnschicht-Solarzellen

Unter Fachleuten der Photovoltaik-Branche in der ganzen Welt gilt die Tandem-Solarzelle aus amorphem und mikrokristallinem Silizium als eine High-End-Dünnschicht-Technologie. Das gesamte Lichtspektrum der Sonne, vom violetten bis zum Infrarotbereich, wird nahezu komplett durch den "mikromorphen", das heißt doppelschichtigen amorph-mikrokristallinen Aufbau der Tandemzellen zur Stromerzeugung genutzt. Für die Wettbewerbsfähigkeit ist ein stabiler Wirkungsgrad über 10 Prozent zukunftsweisend. Der seit Monaten intern bei Leybold (Alzenau/Frankfurt) erzielte Wirkungsgrad der Tandemzellen von dauerhaft über 10 Prozent wurde nun durch das weltweit renommierte Fraunhofer Institut ISE Ca|Lab Cells in Freiburg überprüft und mit konstant 10,3 Prozent bestätigt.   Im Branchenvergleich liege dieser Wert im oberen Bereich der Wirkungsgradskala, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.



Beschichtungssystem "Phoebus" speziell zur Produktion von Siliziumdünnschicht-Solarzellen konzipiert

Leybold stellte für den unabhängigen Nachweis mehrere Unit Cells (kleine Substrate) der Tandemzelle (a-Si/µc-Si) zur Verfügung, die aus Gründen der Homogenität aus der Diagonale des gefertigten Moduls von 1,1 x 1,4 Metern entnommen wurden. Die Messungen des Fraunhofer Institutes erfolgten beim Kalibrierobjekt durch eine kleine Öffnung (Apertur) von 0,6443 cm2. Alle verwendeten Prüfmittel unterliegen einer Prüfmittelüberwachung und Kalibrierung nach ISO 9001:2000. Der weltweit agierende Hersteller von Vakuumtechnologien Leybold Optics bietet erst seit wenigen Jahren auch innovative Produkte für die Photovoltaik an. Wegweisend sei das hochpräzise und wirtschaftliche Beschichtungssystem "Phoebus", das für die speziellen Anforderungen der Produktion von Siliziumdünnschicht-Solarzellen konzipiert wurde. Durch Verfeinerungen in einzelnen Fertigungsabschnitten von Phoebus ist es Leybold gelungen, den Wirkungsgrad von 10,3 Prozent bei Tandemzellen zu erreichen.

Mit weiteren kontinuierlichen Verbesserungen verfolgt Leybold auch künftig das Ziel, noch höhere Werte in der Energie-Effizienzbewertung zu erreichen.

22.03.2010   Quelle: Leybold Optics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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MEP Group führt Photovoltaik-Wertschöpfungsbereiche unter einem Dach zusammen

Solarpark der Mep Group in Almeria,
Solarpark der Mep Group in Almeria,
"Lucainena de las Torres 2"

Die zunehmende Komplexität in der Umsetzung von Photovoltaik-Großprojekten, aber auch das wenig kongruente Angebot an Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsstufen, mache es für eine schnelle und effektive Marktbearbeitung unumgänglich, sämtliche Bereiche der Photovoltaik-Wertschöpfungskette abgestimmt und aus einer Hand anbieten zu können, so die in München ansässige MEP Group in einer Pressemitteilung. Aus diesem Grund habe die Photovoltaik-Gruppe gleich sechs Unternehmen unter einem Dach zusammengefasst. Jedes dieser Unternehmen besitze für sich Kernkompetenzen in einzelnen Phasen der Entwicklung, Realisierung und dem Betreiben von Photovoltaik-Anlagen. Gleichzeitig wurde die Funktion des Geschäftsführers mit Alexander Roß als ehemaligem Geschäftsführer der ProSiebenSat1-Tochter SevenOne Media hochkarätig besetzt.   Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie

Mit dieser konsequenten Neuausrichtung kann MEP Group durchaus als Vorreiter in der Branche angesehen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Damit biete die MEP Group Projektentwicklung, Planung, Bau, Wartung und Betrieb, aber auch die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen unter Einschaltung der entsprechenden unternehmenseigenen Fachleute im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie an. Ein weiterer Vorteil sei, dass das in München ansässige Unternehmen einen Weg gefunden habe, in unterschiedlichsten Projektphasen mit Eigenkapital einsteigen zu können und somit direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung des jeweiligen Projektes nehmen könne.

Jedes der Gruppen-Unternehmen bringt dabei als eigenständiges Profitcenter seine Kernkompetenz in die entsprechenden Aufgabenstellungen mit ein. Hierdurch sei es auch möglich, Projekte in unterschiedlichsten Entwicklungsstufen anzunehmen, zu entwickeln oder weiter zu verkaufen – auch beispielsweise dann, wenn sie vor einer effektiven Nutzung oder dem möglichen Verkauf erst optimiert werden müssten.


Sieben Solarparks mit einer Gesamtleistung von rund 30 MWp in Spanien realisiert

Das Management der Unternehmensgruppe ist seit 2004 im Solar-Markt tätig und hat sich darauf spezialisiert, Großanlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien zu entwickeln und umzusetzen. Die MEP Group ist weltweit aktiv. Die größten Projekte wurden bisher in Spanien realisiert: Sieben Solarenergieparks mit einer Gesamtleistung von rund 30 Megawatt peak (MWp). Diese wurden durch Eigenmittel finanziert. Anders als ein Großteil der Unternehmen im Solarmarkt sieht MEP in alternativen Energieformen auch unabhängig von Förderungen und Subventionen großes wirtschaftliches Potenzial, betont das Unternehmen. "Mit dem ganzheitlichen Ansatz entwickelt die MEP Group Potenziale des Photovoltaik-Marktes konsequent weiter, um die wirtschaftliche Attraktivität der Sonnenenergie für Unternehmen und Investoren immer weiter auszubauen. Durch die Beteiligungen, die sich jetzt unter dem Dach der MEP befinden, bietet sich die gebündelte Kompetenz, um in sämtlichen Projektphasen Ansprechpartner bei nationalen wie internationalen Solarprojekten zu sein", erklärt MEP-Geschäftsführer Roß.

22.03.2010   Quelle: MEP Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MEP Group,
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Isofoton stattet 3-Megawatt-Solarpark in Unterfranken mit Photovoltaik-Modulen aus; Großauftrag besiegelt Kooperation mit Reis Robotics-Tochter

Photovoltaik-Freiflächenanlage von Reis Robotics in Obernburg
Photovoltaik-Freiflächenanlage
von Reis Robotics in Obernburg

Isofoton S.A., Spaniens führender Hersteller von Solarzellen und -modulen, hat ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von drei Megawatt (MW) im unterfränkischen Obernburg am Main (Landkreis Miltenberg) fertig gestellt. Auftraggeber des rund 23.200 Quadratmeter großen Solarparks ist die erst kürzlich aus der Taufe gehobene Reis Solar Energy GmbH, eine Tochter von Reis Robotics. Das 1957 gegründete Technologieunternehmen Reis Robotics ist spezialisiert auf die Planung und Umsetzung von automatisierten Produktionsanlagen für die Photovoltaik-Industrie.   Reis Robotics möchte durch das Tochterunternehmen Synergien nutzen, die aus der Arbeit für die Photovoltaik-Branche entstehen. Das Kraftwerk besteht aus drei Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Dafür verbaute Isofoton 13.944 Solarmodule der Produktserien IS 225 und IS 230. Mit der Anlage werden laut Isofoton jährlich bis zu 3700 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Die Module erzeugen pro Jahr je nach Strahlungsintensität bis zu 3,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Damit könnten bis zu 1550 Ein-Personen-Haushalte ein Jahr versorgt werden.


Fruchtbarer Austausch durch die Arbeit an verschiedenen Enden der Wertschöpfungskette

Die Fertigstellung der drei Anlagen ist Teil einer im September dieses Jahres geschlossenen Kooperation für 2010 zwischen den beiden Solar-Unternehmen. Ziel der Partnerschaft ist es, die gegenwärtig installierte Menge auf sechs bis sieben Megawatt im kommenden Jahr zu erhöhen. Bernd Reis, Geschäftsführer von Reis Solar Energy: "Sowohl Isofoton als auch die Reis-Gruppe können auf jahrzehntelange Branchenerfahrung zurückgreifen. Die Arbeit an verschiedenen Enden der Wertschöpfungskette sorgt dabei für einen fruchtbaren Austausch."

Schon im November 2009 realisierte Isofoton für die Muttergesellschaft Reis Robotics eine ein Megawatt große Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Firmenzentrale des Maschinenbauers. "Wir freuen uns, dass wir unser bisher größtes Projekt in Deutschland für einen langjährigen Partner wie Reis Robotics umsetzen durften. Der erneute Projektauftrag aus Obernburg zeigt, dass wir international konkurrenzfähig sind", so Isofoton-Vertriebsleiter Livinio Stuyck.

22.03.2010   Quelle: Isofoton S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofoton S.A.,
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Solarglas-Hersteller EUROGLAS auf der PHOTON Photovoltaic Technology Show 2010

EUROGLAS-Fabrik in Haldensleben
EUROGLAS-Fabrik in Haldensleben

EUROGLAS präsentiert sich auf der diesjährigen Photovoltaic Technology Show 2010 Europe in Halle 6, Reihe B, Stand 32. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen das veredelte Solarmodul-Trägerglas EUROGLAS PV Flat und das neue Frontglas EUROGLAS PV Hy TCO. Das TCO-beschichtete Glas wird erstmalig auf der Messe gezeigt. Die internationale Messe für Photovoltaik-Produktionstechnik gastiert vom 27. bis 29. April 2010 auf dem Messegelände Stuttgart. Das neue EUROGLAS PV Hy TCO biete entscheidende Vorzüge für die Kunden, so der Hersteller in einer Pressemitteilung. Die beschichtete Oberfläche fange durch eine spezielle Oberflächenstruktur mehr Sonnenlicht ein, das wiederum führe zu einer größeren Streuung des Lichtes. Das Resultat sei eine Steigerung des Wirkungsgrades und damit der Solarstrom-Ausbeute des Dünnschichtmoduls.   Eine weitere Neuheit sei die Zellanpassung, das heißt, die Lichttransmission könne an jeden Zelltyp der Dünnschichtmodule angepasst werden.





Neues Einscheiben-Sicherheitsglas erlaubt dünneres Einkapselungsmaterial

Ein weiterer Höhepunkt des Messeauftritts ist das EUROGLAS PV Flat, das durch einen neuartigen Produktionsprozess gefertigt wird. Für das außergewöhnliche Einscheiben-Sicherheitsglas mit extrem geringer Verwerfung benötigen Solar-Kunden bei der Weiterverarbeitung nur ein dünneres Einkapselungsmaterial, so der Hersteller. Daraus resultiere eine große Kostenersparnis. Beide Produkte werden am EUROGLAS-Standort in Haldensleben gefertigt und veredelt. Neben der hochmodernen Floatglasfabrik nahm im Juni 2009 das transparente Veredelungswerk für Solarglas am selben Standort die Produktion auf.

21.03.2010   Quelle: EUROGLAS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROGLAS,
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Investitionsvolumen von Umwelt- und Erneuerbare-Energie-Beteiligungen erreicht 2,14 Milliarden Euro

Das Investitionsvolumen von Umwelt- und Erneuerbare-Energie-Beteiligungen beträgt nach Recherchen der greenValue GmbH, Betreiberin des gleichnamigen unabhängigen Informationsportals, aktuell 2,14 Milliarden Euro, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Darin enthalten seien geschlossene Fonds (rund 1,6 Mrd. Euro) und fest verzinsliche Wertpapiere wie beispielsweise Genussrechte. 61 Beteiligungen (geschlossene Fonds und fest verzinsliche Wertpapiere) stünden interessierten Zeichnern zur Verfügung. "Mehr als 65 % des Investitionsvolumens geschlossener Fonds sind Photovoltaik-Beteiligungen zuzuordnen", erklärt Daniel Kellermann, Geschäftsführer der greenValue GmbH, die Marktverteilung, die auf der Website des Unternehmens eingesehen werden kann.   Der Trend zu mehr und großvolumigen Photovoltaik-Beteiligungen halte an. Nahezu alle Fonds würden ein- oder zweistellige Megawatt-Leistungen realisieren. Zwei Drittel aller Solar-Fonds würden in Deutschland realisiert, die weiteren Fonds würden im europäischen Ausland investieren, beispielsweise in Spanien, Italien und Tschechien.



Photovoltaik-Beteiligungen nahezu ausschließlich als Kommanditbeteiligungen


Photovoltaik-Beteiligungen würden nahezu ausschließlich als Kommanditbeteiligungen angeboten, so greenValue. Die Laufzeiten würden zwischen 10 und 20 Jahren liegen, teilweise bis zu 25 Jahren. Die durchschnittliche Mindestbeteiligung betrage bei Solar-Fonds rund 12.000 Euro. Im Vergleich dazu liege die durchschnittliche Mindestbeteiligung grüner geschlossener Fonds und festverzinslicher Wertpapiere bei knapp 10.000 Euro, heißt es in der Pressemitteilung. Eine Übersicht aktueller Umwelt- und erneuerbarer Energie -Beteiligungen ist auf der "greenValue"-Website zu finden.


Erweiterung des Portals um internationale Projektbörse

Als Plattform für institutionelle Investoren und Projektanbieter habe die greenValue GmbH im Jahr 2009 ihr Informationsportal um die internationale Projektbörse erweitert. "Ziel der Plattform ist es, Investoren und Projektanbieter miteinander ins Gespräch zu bringen und die Realisierung möglichst vieler Projekte anzustoßen", erklärt Daniel Kellermann. "international project network" ermögliche einerseits die Vorstellung von Projekten in allen Entwicklungsstadien. Andererseits sei das Einstellen von Gesuchen nach entsprechenden Projekten in Deutschland, Europa und weltweit möglich, so die greenValue GmbH. Derzeit seien beispielsweise Agrar-, Photovoltaik- und Windenergieprojekte vertreten. Die Buchungsdauer der Projektgesuche und -gebote sei zwischen 1 und 12 Monaten wählbar. Interessentenanfragen würden via E-Mail-Kontaktformular generiert und an die Inserenten weitergeleitet.

Marktverteilung unter: www.greenvalue.de/download/index.html

21.03.2010   Quelle: greenValue GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Circadian Solar: Wasserversorgung für Inselgemeinden durch Solarenergie

Keith Bowen (l.) und David Grindrod auf dem Testgelände in Coventry
Keith Bowen (l.) und David Grindrod
auf dem Testgelände in Coventry

Das im englischen Coventry ansässige Unternehmen Circadian Solar hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Solarenergie-Anlagen spezialisiert, die für netzgekoppelte und netzunabhängige Anwendungen sowie zur Wasseraufbereitung in Regionen eingesetzt werden sollen, die eine hohe Sonneneinstrahlung aufweisen. Laut einer Pressemitteilung ist Circadian Solar, ein Spin-Off-Unternehmen der University of Warwick, in der Forschungs- und Entwicklungsphase mehrerer Projekte, die das Gesicht der Energieproduktion weltweit in den kommenden Jahren prägen könnten. Ein Vorhaben, das in Kürze starten soll, ist eine Teststation auf Zypern mit dem Ziel, sauberes Trinkwasser ausschließlich mit Solarenergie zu produzieren. Die Technologie könne von großer Bedeutung für die Mittelmeerinsel werden, die momentan 50 Prozent ihres Trinkwassers importiere, betont Circadian Solar.   Das System könne auch in Ländern angewendet werden, die unter schlechter Wasserqualität leiden, etwa Regionen in Afrika, und die kosteneffiziente Konstruktion mache es auch für ärmere Wirtschaftssysteme einsatzfähig.




Neue Systeme doppelt so effizient wie vorherige Varianten

Keith Bowen, nicht-geschäftsführender Direktor von Circadian Solar und geschäftsführender Direktor für technische Entwicklung: "Die Solartechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, und unsere Systeme sind heute doppelt so effizient wie die vorherigen Varianten. Die verglichen mit anderen Energieformen geringen Betriebskosten der Solarenergieproduktion könnten einen wichtigen Einfluss auf die Wirtschaft von Inselgemeinden haben, die abhängig von Wasserimporten sind. Aber die Wasseraufbereitung ist nur ein Beispiel für das Potenzial dieser Technologie. Unsere Technologien zielen vorrangig auf den industriellen und den kommerziellen Sektor ab, können aber auch auf dem Wohnungsmarkt eingesetzt werden." Das Projekt in Zypern sei nur eines von drei Testgeländen, die derzeit von Circadian Solar betrieben werden, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Neben dem Betrieb des Testgeländes im Science Park der University of Warwick habe das Unternehmen auch einen Vertrag unterschrieben, Solarzellmaterialien im portugiesischen Lissabon gemeinsam mit der Universität Lissabon zu testen.


Entwicklung von sechs mal fünf Meter großen Solarpanelen

Circadian Solar, das 20 Mitarbeiter beschäftigt, sei auch dabei, in seinem Science Park für Energieproduktion ein außergewöhnliches sechs auf fünf Meter großes Solarpanel für den Test von Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln, heißt es in der Pressemitteilung. David Grindrod vom University of Warwick Science Park erklärt: "Circadian Solar stellt sehr interessante Technologien her, die wichtige, weitreichende und positive Auswirkungen haben könnten. Deren innovative Natur setzt die Tradition von bahnbrechenden Ideen fort, die aus dem University of Warwick Science Park hervorgegangen sind. Wir freuen uns über den bisherigen Erfolg von Circadian Solar und sind sicher, dass das Unternehmen diesen weiterhin fortsetzen wird."

21.03.2010   Quelle: Circadian Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Circadian Solar,


 

Logistikzentren der Tierfachhandelskette Fressnapf produzieren Solarstrom

Solarstrom für Fressnapf-Logistikzentren
Solarstrom für Fressnapf-Logistikzentren

Seit Ende vergangenen Jahres beliefern die Logistikzentren der Fachhandelskette Fressnapf nicht nur ihre Fachmärkte mit Tiernahrung und Zubehör, sondern produzieren auch Strom aus Sonnenlicht, berichtet der Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Spezialist IBC Solar in einer Pressemitteilung. Auf den Dächern der Logistikzentren in Krefeld und Feuchtwangen erzeugen Photovoltaik-Module auf einer Fläche von 42.000 Quadratmetern ab sofort mehr als 1,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.   Mit dem Bau der Anlagen sei die Schweiger-Dach GmbH als Generalunternehmer beauftragt worden. Hauptentscheidungskriterium sei dabei das speziell für Industrieflachdächer entwickelte "TSS-Pin"-Solarbefestigungssystem gewesen, erklärt IBC Solar. Geplant worden seien die Anlagen von IBC SOLAR. Das Unternehmen habe auch die Komponenten geliefert und die Anlagen nach nur zwölf Wochen Projektlaufzeit an das Netz angeschlossen.



1.150 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr

Im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung sparen die Solarstrom-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 1,9 MWp (Megawatt-Peak; Spitzenleistung) 1.150 Tonnen CO2 pro Jahr ein und gewährleisten so eine nachhaltige Energieversorgung. Um sicher zu stellen, dass die Anlagen auch über die gesamte Lebensdauer optimal funktionieren, hat IBC SOLAR ein umfangreiches Monitoringsystem in die Anlage integriert. Falle der Ertrag beispielsweise überraschend ab, werde umgehend eine Fehlermeldung gesendet, und die Schweiger-Dach GmbH könne sofort mit der Fehlersuche beginnen. Die kontinuierliche Überwachung der Anlage minimiere eventuelle Ausfallszeiten und trage dazu bei, dass die Investition bestmöglich abgesichert sei. Zudem würden Mitarbeiter und Besucher von Fressnapf über einen Monitor im Eingangsbereich fortlaufend über die PV-Anlagen informiert.



Geringe Rest-Traglasten der Dächer

Eine besondere Herausforderung bei der Installation seien die geringen Rest-Traglasten der Dächer gewesen, die großen Binderabstände von über neun Metern sowie die wasserdichte Verankerung des Montagesystems auf den Dächern der Logistikzentren, so IBC Solar in der Pressemitteilung. Da es sich um Foliendächer handle, habe besonders auf die Abdichtung geachtet werden müssen. PV-Anlagen erzeugen mindestens 20 Jahre lang Strom - dementsprechend lange müssen auch die Unterkonstruktionssysteme an Ort und Stelle bleiben und dürfen die Schutzfunktion des Daches nicht beeinträchtigen.


TSS-Pin Solarbefestigungssystem für statisch belastbare Verankerung

Um eine statisch belastbare Verankerung der PV-Anlage zu ermöglichen, habe sich der Bauherr für das TSS-Pin-Solarbefestigungssystem entschieden, so IBC Solar. Dies sei speziell für die Durchdringung von Foliendächern entwickelt worden und ermögliche eine windsogsichere Verankerung der PV-Anlage direkt in den Trägern des Daches. Eine Befestigung der Anlage mit Hilfe von Ballast, wie sie bislang häufig bei Flachdächern eingesetzt wird, wird dadurch überflüssig. Mit dem TSS-Pin-System komme es weder zu statischen Mehrbelastungen des Trapezbleches, noch werde die Abdichtungsbahn und Dämmung des Dachs beeinträchtigt.


Unternehmen können mit ihren Dächern bares Geld verdienen

"Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz schließen sich nicht aus – sie bedingen einander", erklärt Fressnapf-Chef Torsten Toeller. "Die Photovoltaik-Anlage beweist, dass wir nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern konkret etwas tun." "Dachflächen sind die idealen Stromproduzenten", sagt Rudolf Sebald, Bereichsleiter Technik bei IBC SOLAR. "Viele Unternehmen können mit ihren Dächern bares Geld verdienen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Hierfür können sie die Anlage entweder selbst betreiben oder einfach die Fläche an uns verpachten und sich über 20 Jahre ein attraktives Zusatzeinkommen sichern. So können Unternehmen auch ohne große eigene Investitionen umweltfreundlich Strom erzeugen."

20.03.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Neu bei Rusol: Solarmodule von KIOTO aus Österreich

Solarstromanlage mit Modulen von KIOTO
Solarstromanlage mit Modulen von KIOTO

Der Photovoltaik-Distributor Rusol (Weikersheim) hat sein Portfolio um hocheffiziente mono- und polykristalline Module des österreichischen Herstellers KIOTO Photovoltaics erweitert. Gefertigt werden die Module auf der Basis von 6" Wafern ausschließlich in Österreich im Zuge eines vollautomatisierten Fertigungsprozesses. Die Leistungsklassen reichen von 185 bis 210 Watt (Wp; multikristallin) bzw. 210 bis 220 Wp (monokristallin), bei einer hohen Systemspannung über 1.000 Volt und einer engen Leistungstoleranz von +3% / -0% mit Plussortierung.   Der flächenspezifische Leistungswert liegt bei 7,47 m² und 6,96 m² pro kWp. Serienmäßig wird ein Tyco-Anschluss-System verwendet. Die Module weisen aufgrund einer optimierten elektrischen Verschaltung geringere Leistungseinbußen im Verschattungsfall auf, berichtet Rusol in einer Pressemitteilung. Ebenso kämen Solarzellen mit einem sehr guten Verhalten bei Schwachlicht zum Einsatz. Bei Großanlagen sei ein Mehrertrag von bis zu 23 Prozent zu den prognostizierten Ertragswerten unter Berücksichtigung der lokalen Einflussfaktoren (lokale Einstrahlungswerte, Module, Kabel, Verschaltungssysteme und Wechselrichter) erzielt worden.





Folienbeschnitt- Technologie garantiert eine bessere Isolierung gegen Kriechwasser

Die KPV Module sind als Laminat oder mit Aluminiumrahmen und UV-beständigen, glasfaserverstärkten Eckverbindern erhältlich. Das Modul sei äußerst stabil und halte einem Schneedruck von bis zu 5400 Pa stand. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht von nur 16,5 kg garantieren ein angenehmes Handling bei der Montage. Der Rahmen der Module ist als Einkammernprofil ausgeführt, so dass keine Drainagebohrungen notwendig sind. Dies verhindert bei Minustemperaturen eine Vereisung aufgrund von stockendem Wasser. Eine eigens entwickelte Technologie des Folienbeschnitts garantiere eine bessere Isolierung gegen Kriechwasser und verhindert langzeitstabil einen Feuchtigkeitseintritt an den Kanten.

KIOTO kooperiert mit anerkannten Testinstituten, die Module sind zertifiziert nach IEC 61215, IEC 61730 und IP 65. Für jedes Modul existieren Leistungsnachweise mit den vollständigen elektrischen Daten. Es werden ausschließlich Einzelkomponenten von namhaften Lieferanten in der Produktion eingesetzt, die zusätzlich höchsten internen Qualitätskontrollen unterliegen. Die Eingangskontrolle der Zellen sowie Zwischenprüfungen und eine 100%ige Ausgangskontrolle der Module stehen für die hohen Qualitätsanforderungen von KIOTO. Dank permanenter Qualitätskontrolle kann jedes Modul zurückverfolgt werden, betont Rusol.

Die Kioto Photovoltaics GmbH mit Sitz in St. Veit, Österreich, gehört zur Kioto Clear Energy AG, einer 100% österreichischen Aktiengesellschaft. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Produktion von PV-Modulen. Die mono- und polykristallinen Solarmodule werden vollautomatisch am Standort in Österreich hergestellt.

20.03.2010   Quelle: Rusol GmbH und Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Rusol GmbH und Co. KG,
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BrightSource Energy schlägt Alternative für Solarthermie-Kraftwerk "Ivanpah" mit kleinerer Fläche vor

Solarthermisches Kraftwerk mit LPT 550-Technologie von BrightSource
Solarthermisches Kraftwerk mit LPT
550-Technologie von BrightSource

BrightSource Energy, Inc. (Oakland, Kalifornien), Entwickler von solarthermischen Kraftwerken, stellte im Februar 2010 eine Alternative zu dem geplanten Solarthermie-Kraftwerk in Ivanpah (Ivanpah Solar Energy Generating System, ISEGS) vor. Die Verkleinerungspläne wurden mit der kalifornischen Energiekommission (California Energy Commission, CEC) und der Abteilung Flächenmanagement (Bureau of Land Management, BLM) des Innenministeriums abgesprochen. Sie gehen von einer kleineren Grundfläche aus und würden mögliche Umweltbelastungen des Kraftwerks bedeutend verringern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Der neue Vorschlag gilt als wichtiger Meilenstein im Genehmigungsverfahren von Ivanpah und bringt das Projekt einen Schritt voran. Es wird Kaliforniens erstes Solarthermie-Kraftwerk, das innerhalb von fast 20 Jahren in Kalifornien genehmigt und gebaut wird.



Neuer Entwurf für das Kraftwerk schützt Lebensraum seltener Pflanzen und anderer Arten

BrightSource Energy befasst sich damit nach eigenen Angaben mit Umweltaspekten, die während des Genehmigungsverfahrens aufgetaucht sind. "Wir arbeiten ständig daran, die Umweltbelastung durch unsere Solarkraftwerke zu minimieren, und das Genehmigungsverfahren und die öffentliche Meinung haben uns viele nachdenkenswerte Vorschläge geliefert", sagte Steve DeYoung, Vizepräsident Umweltgesundheit und Sicherheit bei BrightSource Energy. "Unsere Technologie hat die Industrie immer dabei unterstützt, den Wasserverbrauch bedeutend zu verringern und auf diese Weise Schäden an Grund und Boden möglichst klein zu halten. Mit diesem alternativen Vorschlag schonen wir den Lebensraum seltener Pflanzen und anderer Arten und sind dadurch beispielgebend für spätere Projekte."


Öffentliche Meinung führte während des Genehmigungsverfahrens zu vielen konstruktiven Vorschlägen

BrightSource Energy berichtet, sein Verkleinerungsvorschlag für Ivanpah sei eine direkte Reaktion auf die Kommentare und Vorschläge der Öffentlichkeit während des Genehmigungsverfahrens. Wenn diese von CEC und BLM akzeptiert würden, könne nicht nur die Grundfläche des Kraftwerks um 23 % und die Gesamtanlage um 12 % verringert, sondern auch die Umsiedlung der Wüstenschildkröten um 15 % reduziert werden. Der neue Vorschlag umgehe auch die Fläche mit der höchsten Dichte an seltenen Pflanzen. Die Zahl der Türme des dritten solarthermischen Kraftwerks in Ivanpah soll von fünf auf eins verringert werden; damit sinke die Gesamtzahl der Türme von sieben auf drei. Laut Pressemitteilung würde die neue Anlage die mögliche Gesamtzahl an Heliostaten um etwa 40.000 verringern und das Gebiet aussparen, in dem am stärksten planiert und die meisten Felsen für die Solarfelder abgetragen werden müssten. Die größten natürlichen Regenwasserabflüsse im nördlichen Teil des Areals blieben intakt. Die Gesamtleistung der Ivanpah-Anlage würde von 440 Megawatt (MW) auf 392 MW sinken, berichtet das Unternehmen.

Kleinere Solarthermie-Anlage soll 1.000 Arbeitsplätze im Bau schaffen und eine große Investition in Kaliforniens Wirtschaft sein

"Die neue Alternative verringert Auswirkungen auf die Wüstenumgebung, so dass wir sauberen Solarstrom haben können, 1.000 gute neue Arbeitsplätze im Bau und Hunderte Millionen Dollar Investitionen in Kaliforniens Wirtschaft", sagte Marc Joseph, Vertreter der California Unions for Reliable Energy (CURE). George Frampton, ehemaliger Vorsitzender des Umweltrats im Weißen Haus und früherer Ministerialdirektor im Innenministerium, stellt fest, dass dieser Vorschlag klar zeigt, dass BrightSource die Einwände während des Genehmigungsverfahrens wirklich ernst genommen hat. "Diese Anlage ist ein wichtiger Schritt hin zu unseren nationalen Klima- und Stromzielen und zeigt, dass wir der Erderwärmung mit Solarkraftwerken begegnen können, die empfindliche Wüstenlandschaften und Lebensräume schützen", sagte Frampton.

Die Anlage in Ivanpah soll aus drei separaten Solarthermie-Kraftwerken bestehen. BrightSource Energy berichtet, der so erzeugte Strom werde mit verschiedenen Strombezugsvereinbarungen an die Stromversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric (PG&E) und Southern California Edison (SCE) verkauft. Laut Pressemitteilung wird das Projekt unterstützt mit mehreren staatlichen Förderprogrammen für Kalifornien aus dem US-Konjunkturpaket 2009 (American Recovery and Reinvestment Act, ARRA). Mit dem Bau soll nach der Genehmigung durch CEC und BLM in der zweiten Jahreshälfte 2010 begonnen werden.

20.03.2010   Quelle: BrightSource Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy, Inc.,


 

Payom Solar AG strebt Ausschüttung einer Dividende an

Der Payom Solar AG (Merkendorf) ist ein sehr guter Start ins Geschäftsjahr 2010 gelungen, berichtet der Photovoltaik-Systemintegrator in einer Pressemitteilung. Im traditionell schwachen ersten Quartal konnten gleich vier Großprojekte gewonnen werden. Trotz des hartnäckigen Winters sei es bereits gelungen, zwei Solarstrom-Dachanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Megawatt (MW) zu errichten. Zudem würden gerade zwei Photovoltaik-Freilandanlagen mit zusammen rund 4,0 MW gebaut. Zusätzlich zum Anlagenbau laufe vor allem der Handel mit Solarmodulen und Komponenten auf Hochtouren.   Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern habe sich Payom direkt zum Jahresende 2009 mit Wechselrichtern und Modulen eingedeckt, so dass der Nachfrageboom zum Großteil bedient werden könne.




Umsatzschwelle von 100 Millionen Euro soll deutlich überschritten werden

"In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres werden wir das beste Quartalsergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Aufgrund der guten und nachhaltigen Nachfragesituation gehe ich nicht davon aus, dass dies nur auf Einmaleffekte zurückzuführen ist. Damit haben wir den Grundstein gelegt, um 2010 die Umsatzschwelle von 100 Millionen Euro ganz deutlich zu überschreiten. Sollte dies alles so eintreten, werden Vorstand und Aufsichtsrat erstmalig die Ausschüttung einer Dividende in Betracht ziehen", erklärt Vorstand Jörg Truelsen.

19.03.2010   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Suntech wird Taiwans größtes Photovoltaik-Kraftwerk (4,7 MW) ausstatten

Suntech-Chef Shi: Nachhaltiges Wachstum überall unter der Sonne.
Suntech-Chef Shi:
Nachhaltiges Wachstum
überall unter der Sonne.

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen auf Basis von kristallinem Silizium, soll die Solarmodule für das künftig größte Solar-Kaftwerk in Taiwan liefern. Eigentümer und Betreiber des neuen PV-Kraftwerks in Young'an, Kaohsiung, mit einer Gesamtleistung von 4,7 Megawatt (MW) wird die Taiwan Power Company; entwickelt wird es von der Fortune Electric Co., Ltd. Mit der neuen Solarstrom-Anlage wird die derzeit auf der Insel installierte Photovoltaik-Leistung von etwa 5 MW fast verdoppelt, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung.  "Wir haben uns wegen ihrer hohen Qualität und Zuverlässigkeit für Suntech-Module entschieden, wie wir sie in Solarkraftwerken in Asien, Europa und ganz Amerika finden", sagte Liao Wen Sing, Vizepräsident von Fortune Electric Co., Ltd. "Wir freuen uns, bei diesem bedeutenden Projekt mit Suntech zusammenzuarbeiten - hoffentlich das erste von vielen Solar-Großprojekten in Taiwan."


Stromerzeugungskapazität aus erneuerbaren Energiequellen in Taiwan soll in den nächsten 20 Jahren auf über 10 GW steigen

Die Lieferung der 16.640 hoch entwickelten polykristallinen Photovoltaik-Module, jedes mit einer Spitzenleistung von bis zu 280 Watt, soll im Juni 2010 beginnen. Das Solar-Kraftwerk soll Anfang 2011 damit beginnen, jahrzehntelang sauberen Strom zu produzieren. Das Projekt ist ein Meilenstein bei Taiwans Bemühungen, seine Stromerzeugungs-Kapazität aus erneuerbaren Energiequellen in den nächsten 20 Jahren auf über 10 GW zu steigern, seine Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu mindern und den Schadstoffausstoß bis 2025 wieder auf das Niveau von vor zehn Jahren zu bringen. Angesichts der starken Sonneneinstrahlung in Taiwan soll Solarenergie einen wesentlichen Bestandteil seiner künftigen Energieversorgung ausmachen.


"Wir hegen große Erwartungen für die gesamte Region. Asien und der Pazifikraum machen schon etwa ein Drittel des gesamten Weltstrombedarfs aus, obwohl hier der Pro-Kopf-Verbrauch weit unter dem Weltdurchschnitt liegt", sagte Roger Ye, Suntechs Präsident für den Asien-Pazifikraum, den Mittleren Osten und Afrika (APMEA). "Das Bevölkerungswachstum in der Region, starke Wachstumsmotoren und Sonne in Fülle bieten ideale Bedingungen für die Solarenergie und Suntech." Laut einem Bericht der asiatischen Entwicklungsbank (Asian Development Bank) vom November 2009 soll der Energiebedarf in Asien und dem Pazifikraum in den nächsten 20 Jahren um jährlich etwa 2,4 % steigen. Das entspreche einem Gesamtanstieg von 80 % zwischen 2005 und 2030.


Suntech wächst in den neuen asiatischen Märkten

Die Photovoltaik-Produkte von Suntech werden bereits in der ganzen Region eingesetzt, darunter Japan, Indonesien, die Philippinen, Australien, Korea, Thailand und Kontinentalchina. Weltweit hat Suntech tausende Kunden in über 80 Ländern mit seinen Produkten beliefert. Diese weltweite Erfolgsgeschichte macht laut Suntech-Management die Alleinstellung der Marke Suntech sowohl in den etablierten als auch in den neuen Solarmärkten aus. "Dass wir weltweit operieren und Erfahrungen sammeln, bedeutet einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil, da wir in den neuen asiatischen Märkten und auf der ganzen Welt wachsen", sagte Dr. Zhengrong Shi, Vorstandsvorsitzender von Suntech. "Wir arbeiten grenzüberschreitend, um überall unter der Sonne nachhaltiges Wachstum zu garantieren."





19.03.2010   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Photovoltaik: KACO plant eine der weltweit größten und modernsten Wechselrichter-Produktionen; Spitzenkapazität wächst auf zehn Gigawatt

KACO-Solarwechselrichter der Powador-Serie.
KACO-Solarwechselrichter
der Powador-Serie.

Die KACO new energy GmbH (Neckarsulm) reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern: Am Standort Neckarsulm plant das Unternehmen eine skalierbare Fabrik, die wie die anderen Werke CO2-neutral arbeiten wird. Damit wächst die Spitzenkapazität der KACO-Gruppe auf zehn Gigawatt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wegweisende Produktions- und Prüfverfahren sollen Kostenvorteile schaffen und die Langlebigkeit der Produkte garantieren. "Mit diesem inzwischen vierten Werk in Deutschland trotzen wir dem sich stetig verschärfenden Kostendruck", so KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann zu dem Entschluss, die weltweit modernste Wechselrichter-Produktion zu errichten.  Über den Investitionsrahmen für das modulare Gebäudekonzept haben die Gesellschafter derzeit Stillschweigen vereinbart.




Differenzierung der Produktpalette; länderspezifische Geräte

Neben der starken Inlandsnachfrage erfordert auch die zunehmende Internationalisierung eine Ausweitung der Produktion. Ausländische Märkte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Damit einher geht eine Differenzierung der Produktpalette. "Wir wollen noch schneller und flexibler auf unsere Kundenwünsche reagieren. Dazu gehört auch, dass wir die Produktion blitzschnell anpassen können, um unterschiedliche Märkte mit länderspezifischen Geräten bedienen zu können", so Hofmann. Jüngstes Beispiel für einen länderspezifischen Wechselrichter ist der "Powador 18004". Als Trafogerät eignet er sich - neben Anlagen mit Dünnschichtmodulen - vor allem für die USA. Das Gerät mit 15 Kilowatt AC-Nennleistung steht am Anfang einer Reihe neuer, galvanisch getrennter und trafoloser Drehstromwechselrichter, die dieses und nächstes Jahr auf den Markt kommen und in den neuen Werkshallen gefertigt werden.


Geschäftsführer Hofmann: Politik hat den Eindruck erweckt, dass die Vergütungsabsenkung für Solarstrom nicht in der derzeit diskutierten Höhe erfolgen wird

Für die Investition in ein neues Werk am Standort Deutschland hat sich KACO trotz der politischen Unwägbarkeiten entschlossen, die mit dem Kabinettsbeschluss zur Kürzung der Einspeisevergütung entstanden sind. Dabei vertraut KACO auf Zusagen der Politik, sich für die Belange des Unternehmens stark zu machen. So hat beispielsweise der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus erklärt, Investitionen im Land seien sicher. Beim Bürgerempfang des CDU-Kreisverbands Heilbronn, der Ende Januar in der neuen KACO-Firmenzentrale stattfand, versprach Mappus: "Sie können einen Bauauftrag rausgeben und Ihre Arbeiter einstellen." Ralf Hofmann kommentiert: "Die Politik hat bei mir den Eindruck erweckt, dass die Vergütungsabsenkung nicht in der derzeit diskutierten Höhe erfolgen wird. Also bauen wir."

19.03.2010   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,
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Solarzellen-Hersteller China Sunergy kauft zwei Solarmodul-Produzenten und ernennt neuen Geschäftsführer

Tingxiu Lu, Vorstandsvor- sitzender von China Sunergy
Tingxiu Lu, Vorstandsvor-
sitzender von China Sunergy

China Sunergy Co., Ltd., Solarzellen-Produzent mit Sitz im chinesischen Nanjing, hat in einer Pressemitteilung den Vertrag zum Kauf von 100% der Anteile an zwei bereits mit dem Unternehmen in Verbindung stehenden Modulherstellern bekannt gegeben, CEEG (Shanghai) Solar Science & Technology und CEEG (Nan Jing) New Energy. Diese Zukäufe verbessern unsere Position im nachgelagerten Photovoltaik-Markt und beschleunigen unser Vorhaben, uns zu einem umfassenden Lösungsanbieter mit wertschöpfenden Angeboten für den Kunden zu entwickeln", kommentiert Vorstandsvorsitzender Lu Tingxiu.   "Wir freuen uns darauf, unsere Strategien umzusetzen, indem wir polykristalline Module selbst herstellen und unsere Wettbewerbsfähigkeit im Solar-Sektor stärken."





Gesamtwert der Akquisitionen rund 47 Millionen US-Dollar

Laut Pressemitteilung verfügt China Sunergy über starke Bilanzen und könne die Zukäufe in vollem Umfang bezahlen, die einen Gesamtwert von 47 Millionen US-Dollar hätten. Der Kaufpreis werde in Raten an die China Electric Equipment Group und Sundex Holdings Limited gezahlt. Die Transaktionen seien von den Aufsichtsräten aller drei Unternehmen kontrolliert und genehmigt worden, heißt es in der Pressemitteilung.


Produktionskapazität soll bis Mitte des Jahres 300 MW bzw. 170 MW erreichen

CEEG (Shanghai) Solar Science & Technology und CEEG (NanJing) New Energy würden Forschung und Entwicklung, Produktion, Verkauf und Service für Solarmodule mit einer jährlichen Produktionskapazität von 150 bzw. 70 MW (Megawatt) vereinen, heißt es in der Pressemitteilung. Bis Mitte des Jahres erwarte man eine Kapazität von 300 und 170 MW. Die zwei Unternehmen seien von der China Electric Equipment Group betrieben worden, die unter der Leitung des China Sunergy-Vorstandsvorsitzenden Tingxiu Lu stehe. Beide Unternehmen würden über ein starkes Vertriebsnetz in den USA, Deutschland, Spanien, Italien, Tschechien und Südostasien verfügen.


Stephen Zhifang Cai ist neuer Geschäftsführer

Außerdem hat China Sunergy die Ernennung von Stephen Zhifang Cai zum neuen Geschäftsführer bekannt gegeben. Der bisherige Geschäftsführer Allen Wang habe sich aus persönlichen Gründen aus der Firma zurückgezogen. Stephen Cai bringe mit seiner umfassenden operativen Management- und Technologie-Erfahrung und angesichts seines bis heute erfolgreichen Projektmanagements einen großen, für China Sunergy wichtigen Wissensschatz ins Unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung. "Ich bin davon überzeugt, dass Stephen Cai ein wertvolles Mitglied unseres Teams hier bei China Sunergy sein wird. Durch seine vielfältige Erfahrung in Betrieb und Management und seine langjährige Führungsposition in dynamischen Organisationen wird er Erhebliches für unser Unternehmen beitragen können", so Tingxiu Lu, Vorstandsvorsitzender von China Sunergy.

19.03.2010   Quelle: China Sunergy Co. Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: China Sunergy Co. Ltd.,
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TÜV Rheinland PTL erhält Akkreditierung für Solarthermie-Prüfdienste

TÜV Rheinland-Testzentrum in Köln
TÜV Rheinland-Testzentrum in Köln

TÜV Rheinland PTL, der größte US-amerikanische Anbieter von Prüfdiensten für Solar- und Photovoltaik-Anlagen, hat von der Solar Rating and Certification Corporation (SRCC) die Akkreditierung als Testlabor für die Prüfung von solarthermischen Kollektoren erhalten. Neben dem Kölner Solarprüfzentrum von TÜV Rheinland sei dies somit das zweite Labor von TÜV Rheinland, das die Akkreditierung erhalte, berichtet TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung. Durch die Akkreditierung werde das Leistungsspektrum von TÜV Rheinland für die Solar-Branche weltweit in einem wesentlichen Punkt optimiert, da die Nachfrage nach einer Prüfung und Zertifizierung dem SRCC-Standard seitens der Hersteller weiterhin groß sei. 




SRCC-Zertifizierung bei vielen Subventions- und Förderprogrammen in den USA vorgeschrieben

Die Akkreditierung von TÜV Rheinland PTL durch die SRCC erfolgte entsprechend dem SRCC-Standard 100 für Prüfmethoden und Mindeststandards für die Zertifizierung von Solar-Kollektoren. Dieser Standard sowie die Normen ISO 98060-1, -2 und -3 sind im aktuellen Akkreditierungsumfang von TÜV Rheinland PTL nach ISO 17025 enthalten. In den USA ist bei vielen Subventions- und Förderprogrammen für die eingesetzte Solarthermie-Technik eine SRCC-Zertifizierung vorgeschrieben.


Prüfung entsprechend der elektrischen, mechanischen und umweltbezogenen Qualitäts- und Produktsicherheitsvorschriften

Der Service für Solarthermie umfasst bei TÜV Rheinland PTL Inspektion, Sicherheitsprüfungen und Qualitätssicherung für die Herstellung, Montage und Installation von Systemen für Wohnhäuser und gewerbliche Objekte. Darüber hinaus führt das Prüfzentrum Betriebstests an solarthermischen Kollektoren und den dazugehörigen Baugruppen durch. Die mithilfe modernster Prüftechnologie durchgeführten Tests stellen sicher, dass Solarthermie-, Photovoltaik-, CPV- und CSP-Anlagen den elektrischen, mechanischen und umweltbezogenen Qualitäts- und Produktsicherheitsvorschriften entsprechen. Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten. TÜV Rheinland PTL prüft und zertifiziert als Teil des globalen Netzwerks von TÜV Rheinland Systeme aus dem Bereich erneuerbare Energien, u. a. Solar-, Windenergie-, Wasserstoff- und Speichertechnologien. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von TÜV Rheinland mit der Arizona State University, die seit über 50 Jahren auf dem Gebiet der Solarenergie forscht und im Hinblick auf Solaranlagentests über ein umfassendes Know-how verfügt.

TÜV Rheinland unterhält neben den Laboratorien von TÜV Rheinland PTL in Arizona derzeit weltweit fünf weitere Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen 170 Experten arbeiten. Prüfzentren befinden sich in Köln, Shanghai, Taichun sowie zwei in Yokohama.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaik-Module finden Interessenten unter www.tuv-pv-cert.de im Internet.

19.03.2010   Quelle: TÜV Rheinland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland,


 

Chinesischer Photovoltaik-Hersteller CNPV und französischer Projektentwickler Sinatis Europe kooperieren

B. Veerraju Chaudary (CNPV) und Gerard Deleens (Sinatis Europe) (v.l.)
B. Veerraju Chaudary (CNPV) und
Gerard Deleens (Sinatis Europe) (v.l.)

CNPV Solar Power SA, integrierter Photovoltaik-Hersteller mit Sitz in Dongying (China), hat in einer Pressemitteilung die langfristige strategische Partnerschaft mit Sinatis Europe, einem französischen Photovoltaik-Projektentwicklungs- und Vertriebsunternehmen bekannt gegeben. Laut Vereinbarung werde CNPV an Sinatis Europe Photovoltaik-Module liefern. Insgesamt seien für den Zeitraum 2010 bis 2012 50 Megawatt-Peak (MWp) geplant, 10 MWp davon für 2010. Die Lieferung der übrigen 15 und 25 MWp sei für 2011 und 2012 geplant, heißt es in der Pressemitteilung.   Gerard Deleens, Geschäftsführer von Sinatis Europe, erklärt: "CNPV ist ein führender Lieferant von qualitativ hochwertigen Solarmodulen am französischen Markt. Wir freuen uns, unsere strategische Partnerschaft mit CNPV zu erweitern, was uns ermöglichen wird, im attraktiven Solarmarkt in Frankreich und Nordafrika langfristig hervorragende Lösungen anzubieten. Wir betrachten dies als Fortsetzung unserer guten Beziehung zu CNPV und bringen die hochwertigen Module und erstklassigen Services zu den Kunden in Frankreich und Nordafrika.“




Neue Projekte in Frankreich und Nordafrika

"Wir freuen uns sehr, diese neue Partnerschaft mit Sinatis Europe bekanntgeben zu können, die die bereits bestehende Verbindung weiter stärken wird. Unsere strategische Partnerschaft ist ein großer Erfolg für uns bezüglich unserer Ausrichtung mit einem bewährten, multiregionalen Energieprojektentwickler mit wachsenden Möglichkeiten an etablierten und wachsenden Photovoltaik-Märkten. Dieser neue Vertrag wird ganz besonders dabei helfen, neue Projekte in Frankreich und Nordafrika aufzubauen", erklären Zhang Shunfu, CNPV-Geschäftsführer, und B. Veerraju Chaudary, leitender Geschäftsführer, Technischer Direktor und Vorstandsmitglied bei CNPV. "Wir freuen uns darauf, unsere Beziehung zu einem unserer treuen strategischen Partner, Sinatis Europe, zu erweitern, indem wir qualitativ hochwertige Module, erstklassigen Service und eine in der Industrie führende, kostengünstige Plattform bieten."

19.03.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA; Sinatis Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CNPV,
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S&F Umwelttechnik Thüringen GmbH bezieht neuen Firmensitz in Sömmerda

Mitarbeiter der S&F Umwelttechnik Thüringen GmbH (v.l.n.r.): Lukas Kühn, Sandra Schmidt, Matthias Markus, Michael Krause, Michael Schmidt, Birgit Lange
Mitarbeiter der S&F Umwelttechnik Thüringen
GmbH (v.l.n.r.): Lukas Kühn, Sandra Schmidt,
Matthias Markus, Michael Krause, Michael
Schmidt, Birgit Lange

Am 15. März 2010 bezog die S&F Umwelttechnik Thüringen GmbH ihren Firmensitz in Sömmerda, etwa 15 Autominuten nördlich von Erfurt. Die am 30. Oktober 2009 gegründete Gesellschaft soll mittelfristig das Photovoltaik-Kompetenzzentrum in Mitteldeutschland für schlüsselfertige Dachanlagen werden.   "Wir haben uns lange genug vorbereitet. Jetzt geht es endlich los", so Michael Krause, Chef des elfköpfigen Teams in Sömmerda. Von dort aus soll das Photovoltaik-Brachland Thüringen intensiv bearbeitet werden. "Wir sind alle hoch motiviert und wollen in Thüringen etwas bewegen", betont Krause. In den letzten vier Monaten seien die Mitarbeiter im Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim intensiv eingearbeitet und qualifiziert worden.




Photovoltaik-Produktion von Bosch und Masdar in Thüringen; Nachholbedarf bei der Installation

Thüringen spielt in der Photovoltaik-Branche eine Schüsselrolle, vor allem in der Produktion. Unternehmen wie Bosch Ersol oder Masdar haben in Thüringen ihren Sitz. Installierte Photovoltaik-Dachanlagen gibt es rund um Erfurt, Jena, Suhl oder Weimar dennoch eher selten. "Bei den installierten Anlagen liegt Thüringen deutlich hinter Bayern zurück", erklärt Michael Krause. Es gebe im Nachbar-Bundesland also jede Menge Bedarf. Mit S&F Umwelttechnik Thüringen soll die Nachfrage kräftig angekurbelt werden. Durch den neuen Firmensitz sei man näher am Geschehen und an den potenziellen Kunden. Für das laufende Jahr 2010 streben Michael Krause und sein Team an, Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt (MWp) zu projektieren und zu errichten.

In den letzten Monaten hat Michael Krause, der als Geschäftsführer für die Etablierung des neuen Unternehmens am Markt verantwortlich ist und den Aufbau des neuen Unternehmenssitzes leitet, ein Team aus Ingenieuren, Projektanten, Technikern, Monteuren und Sachbearbeitern zusammengestellt. Die bisher entstandenen elf neuen Stellen wurden bereits mit Mitarbeitern, die aus der Region rund um Erfurt kommen, besetzt. "Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine gestellt", sagt der Geschäftsführer. Insgesamt sollen bis Ende 2010 etwa 20 Mitarbeiter beschäftigt werden. "Wir freuen uns schon, dass es jetzt endlich auch in Sömmerda richtig los geht."

Neben der Einarbeitungs- und Qualifizierungszeit der Mitarbeiter liefen von Kolitzheim aus parallel auch schon die Arbeiten an Projekten in Thüringen und Sachsen. Die ersten Aufträge seien bereits unterzeichnet und geplant. "Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, dann können wir mit der Installation beginnen", sagt Michael Krause. Mittelfristig soll die S&F Umwelttechnik Thüringen das Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim entlasten und zu einem zweiten Kompetenzzentrum in Sachen schlüsselfertige Dachanlagen in Mitteldeutschland heranwachsen.

18.03.2010   Quelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S&F Umwelttechnik Thüringen GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON kooperiert mit tschechischem Projektierer Energ Servis

Module von Solon SE
Module von Solon SE

Die SOLON SE (Berlin) hat mit dem tschechischen Unternehmen Energ Servis eine Vereinbarung zur Kooperation auf dem tschechischen Photovoltaik-Markt geschlossen. Demnach liefert SOLON 2010 Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von fünf Megawatt (MW) an Energ Servis. Der tschechische Anbieter für schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerke habe seit 2008 mehr als 100 Solarkraftwerke verschiedener Größe in Tschechien geplant und umgesetzt, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung.   Die Module sollen vorwiegend bei Aufdach- und Freiflächenprojekten zwischen 200 und 1500 kWp eingesetzt werden. Der tschechische Solarmarkt bietet attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen in Solarprojekte und gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten für Photovoltaik in Europa.




Energ Servis will Position im noch jungen Solarmarkt Tschechiens ausbauen

"Wir freuen uns, mit Energ Servis einen strategisch gut vernetzten Partner im tschechischen Energiemarkt gewonnen zu haben", sagte Stefan Säuberlich, Vorstand der SOLON SE. "Wir sind überzeugt davon, dass die Partnerschaft mit Energ Servis unsere Position in diesem wichtigen Land stärken wird." Und David Dockal, Geschäftsführer von Energ Servis, ergänzt: "Durch die Kooperation mit dem Qualitätsanbieter SOLON sind wir optimal aufgestellt, um unsere Position im noch jungen Solarmarkt Tschechiens zu festigen und auszubauen."

Energ Servis mit Sitz in Brünn baut und wartet Hochspannungsnetze und Umspannwerke. Das Unternehmen ist einer der Hauptkooperationspartner für EON im Geschäftsbereich Mittelspannungs- und Hochspannungsstromnetze. Seit dem Jahr 2008 engagiert sich Energ Servis zudem in der Solarwirtschaft mit der Projektierung und Realisierung von Photovoltaik-Kraftwerken.

18.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Masdar PV-Geschäftsführer zur Solar-Förderung: "Politik kommt zur Vernunft"

Dr. Rainer Gegenwart: "Wir
sind froh, dass die Stimme
der Solarindustrie doch noch
gehört wurde."

"Ursprünglich sollte sie zum 1. April in Kraft treten, dann wurde der 1. Juli angepeilt, anschließend der 1. Oktober - und jetzt ist sie erst mal vom Tisch", berichtet Rainer Gegenwart, Geschäftsführer des Photovoltaik-Produzenten Masdar PV (Ichtershausen) in einem "Newsflash". Die Rede ist von der viel diskutierten Reduktion der Photovoltaik-Förderung. Diese müsse laut Handelsblatt komplett neu verhandelt werden, da die CDU/CSU-Fraktion den Kompromiss der Bundesregierung nicht akzeptieren wollte.  Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) setzte sich insbesondere für eine weitere Förderung der Photovoltaik auf Ackerflächen ein. Diese sollte in der EEG-Novelle komplett entfallen.




Erleichterung bei den deutschen Modulherstellern

Bei deutschen Modulherstellern sorgt die Nachricht, dass die Änderung des EEG neu verhandelt werden muss, für Erleichterung. "Die Politik kommt offensichtlich zur Vernunft. Wir sind froh, dass die Stimme der Solarindustrie doch noch gehört wurde", stellt Dr. Rainer Gegenwart, Geschäftsführer von Masdar PV fest. "Jetzt besteht die Möglichkeit, dass die Regierung auch die Unternehmen mit an den Verhandlungstisch holt und dann gemeinsam ein sinnvoller und tragfähiger Vorschlag erarbeitet wird. Wir brauchen Planungssicherheit, um den Technologievorsprung und damit den Solarstandort Deutschland zu erhalten." Die geplante Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung um 16% hätte nach Einschätzung von Branchenexperten insgesamt 60.000 Arbeitsplätze in den Unternehmen gefährdet. Jetzt kehren die Parteien an den Verhandlungstisch zurück.

18.03.2010   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV,
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Eine erfreuliche Wahrheit: Am 18. März startet "DIE 4. REVOLUTION" im Kino

Dreharbeiten mit Hermann Scheer (rechts).
Dreharbeiten mit Hermann Scheer (rechts).

Der Kinofilm "DIE 4. REVOLUTION - Energy Autonomy" vereint spektakuläres Kino und eine bedeutende Botschaft: Die Energiewende ist möglich! Anhand von Beispielen der Protagonisten aus zehn Ländern zeigt der Dokumentarfilm, dass der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien weltweit umsetzbar ist - und zwar in nicht allzu ferner Zukunft. Es gehe um die Veränderung der Machtverhältnisse, weg von den zentralisierten Strukturen der konventionellen Energieversorgung. Weg von den fossilen Energieträgern wie Öl, Kohle, Gas und Atom hin zu einer dezentralisierten und umweltfreundlichen Energieversorgung unseres Planeten, so die Produzenten in einer Pressemitteilung.  Regisseur Carl-A. Fechner zeige mit seiner ausgefeilten Dramaturgie und in faszinierenden Bildwelten, dass die Zukunft nur in der 100%igen Versorgung durch erneuerbare Energien liegen kann.


Energiewende im globalen Kontext

Elf Protagonisten, darunter unter anderem Politiker und Publizist Hermann Scheer, Banker und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Bianca Jagger oder PayPal-Gründer und Tesla-Erfinder Elon Musk machen auf beeindruckend nachvollziehbare Art deutlich, wie einfach die Energiewende in den kommenden Jahrzehnten zu schaffen ist. Neben den technischen Möglichkeiten der erneuerbaren Energien zeigt DIE 4. REVOLUTION den globalen Kontext: Machtstrukturen, Politik, Lobbyismus und den Zusammenhang von Armut und konventioneller Energieversorgung. Dezentrale Projekte, wie das im Film behandelte Beispiel aus Bangladesh zeigen, dass die Energiewende auch in Entwicklungsländern ein Ausweg aus der wirtschaftlichen Misere sein kann.

Vier Jahre hat Carl-A. Fechner an dem 1,5 Millionen Euro-Projekt gearbeitet, dass per "crowd sourcing" von Privatpersonen, Unternehmen und Verbänden aus allen gesellschaftlichen Teilen finanziert wurde. Herausgekommen ist eine 83minütige Hochglanz-Produktion mit ästhetischen Bildern des Kamerapreisträgers Sorin Dragoi, einer spannenden Dramaturgie und berührender Musik des Stuttgarter Film-Orchesters mit Kompositionen der Russin Natalia Dittrich. "Mut machen, statt den Zeigefinger zu erheben - nach der industriellen, der agrarökonomischen und der informationstechnologischen Revolution steht DIE 4. REVOLUTION unmittelbar bevor", heißt es in der Ankündigung des Filmstarts.

Am 18. März startet Carl-A. Fechner's Film in den deutschen Kinos.

Weitere Informationen unter: http://www.4-Revolution.de und http://www.energyautonomy.org

Solar-Interview mit Carl-A. Fechner


18.03.2010   Quelle: energyautonomy.org   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: energyautonomy.org,
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BP Solar und team hallenbau schließen Liefervertrag über 18 Megawatt BP Solar-Module

Photovoltaik-Module auf einem Runddach: Der
"Sündreyer" vom team hallenbau.

Die BP Solar Deutschland GmbH und ihr Projektpartner team hallenbau GmbH & Co. KG melden den Vertragsabschluss über Photovoltaik-Modullieferungen mit einem Umfang von insgesamt 18 Megawatt (MW) über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Zusammenarbeit fokussiere sich 2010 auf das zweite Halbjahr, für das bereits erste Projekte geplant seien.  Matthijs Bruijnse, Geschäftsführer BP Solar Deutschland, kommentiert: "Wir freuen uns mit unserem neuen Projektpartner auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. team hallenbau bietet ein völlig neues und umweltfreundliches Konzept durch die Projektierung von Hallen mit integrierter Photovoltaik - eine Verbindung aus Stahlbautechnik und der Nutzung von erneuerbaren Energien."




Neues Konzept zur Solarstrom-Produktion auf landwirtschaftlichen und industriellen Hallen

Hierfür hat das team hallenbau eine spezielle Gebäudekonstruktion entwickelt, den "Sündreyer" (plattdeutsch für Sonnendreher). Die Photovoltaik-Module werden dabei auf einem Runddach installiert. Mitentwickler Niels Hardtmann, team hallenbau, erklärt: "Durch die horizontale Nachführung des Daches erzielen wir einen Mehrertrag von etwa 25 Prozent verglichen mit herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen, so dass sich die anfänglichen Mehrkosten in kurzer Zeit für den Kunden amortisieren."

Dieses Bauwerk biete insbesondere viele Nutzungsmöglichkeiten für Gewerbetreibende und die Landwirtschaft. Bruijnse ergänzt: "Damit sprechen wir ein völlig neues Segment im Bereich des landwirtschaftlichen und industriellen Hallenbaus an. Dieses Geschäftsmodell ist insbesondere für Deutschland, als dem für uns größten Markt weltweit, jedoch auch zunehmend für andere Märkte wie Dänemark und Niederlande interessant."

Hartwig Lammers, einer der beiden Geschäftsführer der team hallenbau, über die Zusammenarbeit: "Mit BP Solar als starken Partner wollen wir uns in einem zukunftsweisenden Geschäftsfeld etablieren. Als eines der weltweit erfahrensten Solarenergie-Unternehmen bietet BP Solar vor allem zuverlässige und langlebige Qualitätsprodukte mit besten Service- und Garantiebedingungen, langfristig abgesichert durch die wirtschaftliche Stärke der BP Gruppe."

18.03.2010   Quelle: BP Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: team hallenbau GmbH & Co. KG,
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Thüringer Kritik an Kürzungen der Förderung für erneuerbare Energien im Bundeshaushalt: Schwarz-Gelb spart an Zukunftstechnologien und Investitionen

Matthias Machnig: Nein zur Rotstiftpolitik des Bundes.
Matthias Machnig:
Nein zur Rotstiftpolitik
des Bundes.

Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig haben die Mittelkürzungen für erneuerbare Energien im aktuellen Bundeshaushalt 2010 scharf kritisiert. Einer Erhöhung der Forschungsförderung um gerade einmal 10 Millionen Euro stünden Kürzungen bei der Anwendungsförderung um fast 20 Millionen Euro und eine Haushaltssperre über mehr als 120 Millionen Euro gegenüber, so die SPD-Politiker.  "Die schwarz-gelbe Koalition im Bund spart die grünen Technologien kaputt", sagte Schneider. Damit werde Deutschlands führende Position auf dem wichtigsten Wachstumsmarkt der Zukunft aufgegeben. Der Bund bleibe seiner Linie treu, stellte Machnig fest: "Statt Zukunftstechnologien zu fördern, werden Risikotechnologien politisch gestützt. Das führt unser Land industrie- und umweltpolitisch in eine Sackgasse."



Außerplanmäßige Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom gefährdet die Solarwirtschaft in den neuen Ländern massiv

Erneut sprach sich der Thüringer Wirtschaftsminister deshalb gegen die vom Bund geplante drastische Kürzung der Solar-Förderung aus. "Vor allem die ostdeutschen Bundestagsabgeordneten sind jetzt gefragt, eine Politik gegen die industriellen Interessen Ostdeutschlands zu verhindern", sagte Machnig. Mit der vom Bundeskabinett beschlossenen außerplanmäßigen Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom um 16 Prozent werde die Solarwirtschaft in den neuen Ländern massiv gefährdet. "Ein Nein zu diesen Plänen wäre ein erster wichtiger Schritt, um die Rotstiftpolitik des Bundes bei den erneuerbaren Energien zu stoppen."


Förderung der erneuerbaren Energien soll um 19,5 Millionen Euro reduziert werden

Nach Plänen der Bundesregierung sollen die Mittel für die "Förderung der Nutzung der Erneuerbaren Energien" im Bundeshaushalt 2010 von ursprünglich 467,8 Millionen Euro auf 448,3 Millionen Euro und damit um 19,5 Millionen Euro reduziert werden. Zugleich ist für diese sowie für Mittel zur "Förderung der rationellen und sparsamen Energieverwendung" und zur "Förderung von Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe" eine Sperre über insgesamt 122,5 Millionen Euro verhängt worden, die nur durch Beschlüsse des Haushalts- und Finanzausschusses des Bundestags aufgehoben werden kann.


Haushaltsexperte Schneider: Paradoxe Förderpolitik des Bundes

Dem gegenüber stehe eine Erhöhung der Forschungsmittel für erneuerbare Energien um gerade einmal 10 Millionen Euro, kritisieren Schneider und Machnig. Begründet würden diese Mehrausgaben mit der wachsenden internationalen Konkurrenz im Bereich der neuen Energietechnologien, vor allem in der Photovoltaik. Für den Haushaltsexperten Schneider wird genau daran die ganze Paradoxie der gegenwärtigen Förderpolitik des Bundes deutlich: "An der einen Stelle wird die Förderung der Solarwirtschaft erhöht, an der anderen Stelle wieder gekürzt", so Schneider: "Verantwortungsvolle und verlässliche Industriepolitik geht anders."


18.03.2010   Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie,
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Solarbuzz-Report: Weltweiter Photovoltaik-Markt erreicht 2009 ein Rekordhoch von 6,43 GW

Die größten Photovoltaik-Märkte nach Ländern im Jahr 2009
Die größten Photovoltaik-Märkte
nach Ländern im Jahr 2009

Die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung erreichte 2009 einen Spitzenwert von 6,43 Gigawatt (GW) und wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 6 %. Das berichtet das internationale Photovoltaik-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Solarbuzz anlässlich der Veröffentlichung des neuesten "Marketbuzz"-Berichts 2010 von "Solarbuzz". Außerdem berichtete das Unternehmen, Teil der NPD-Gruppe (früher National Purchase Diary), die Photovoltaik-Branche habe im vergangenen Jahr 38 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht, und eine Steigerung der Kapitalausstattung (Eigen- und Fremdkapital) um 13,5 Milliarden US-Dollar erreicht, das sind 8 % mehr als im Jahr 2008. 



4.07 GW in Deutschland, Italien und Tschechien installiert

Laut Marketbuzz-Bericht hatten die europäischen Länder einen Anteil von 4,75 GW an der neu installierten Photovoltaik-Leistung bzw. 74% der weltweiten Nachfrage 2009. Deutschland, Italien und Tschechien lagen vorne, die zusammen 4,07 GW installierten. Die Nachfrage in allen drei Ländern wuchs; Italien wurde zum zweitgrößten PV-Markt der Welt. Im Gegensatz dazu brach die Photovoltaik-Nachfrage in Spanien 2009 auf nur 4 % ihres Vorjahresniveaus ein. Der weltweit drittgrößte Markt waren die USA; er wuchs um 36 % auf 485 Megawatt (MW), gefolgt von Japan mit seinem wiederbelebten Markt, der um 109 % gegenüber 2008 wuchs.


China und Taiwan produzierten 49 % aller weltweit hergestellten Solarzellen

Die globale Solarzellen-Produktion erreichte 2009 laut Solarbuzz 9,34 GW, im Vorjahr waren es noch 6.85 GW. Die Dünnschicht-Photovoltaik hatte 2009 einen Marktanteil von 18 %. China und Taiwan gewannen weitere Marktanteile und kamen auf gemeinsam auf 49 % der weltweiten Solarzellen-Produktion. Der Anteile der Importe in Europa lag 2009 bei rund 74%.

Die sieben größten Hersteller von polykristallinem Silizium hatten 2009 eine Jahreskapazität von 114.000 Tonnen, was einer Steigerung um 92 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die führenden acht Wafer-Produzenten kamen 2009 auf einen Weltmarktanteil von 32,9 %.


Modulpreis um 38 % gesunken

Die Solarzellenproduktion überstieg die Nachfrage und sorgte für einen Preisverfall um 38 %. Der Preissturz bei Solarzellen auf der Basis von kristallinem Silizium bewirkte auch ein Sinken der Herstellerpreise für Dünnschichtzellen.


Großes Wachstum erwartet

Laut Solarbuzz wird die Photovolatik-Industrie in diesem und den kommenden fünf Jahren wieder kräftig wachsen. Sogar das vorsichtigste Wachstumsszenario erwarte für 2014 ein zweieinhalbmal so großes Marktvolumen als gegenwärtig. Optimistischere Prognosen gehen davon aus, dass sich das Weltmarktvolumen bis 2014 einer Größenordnung von 100 Milliarden US-Dollar nähert.

"Die Industrie hat sich 2009 enorm entwickelt und die Nachfragelücke von 2,3 GW aufgrund der geänderten spanischen Förderpolitik bewältigt", sagte Craig Stevens, Präsident von Solarbuzz. "In Zukunft wird die Industrie zu hohen Wachstumsraten zurückkehren, doch die Gewinnmargen werden niedrig bleiben. Unsere Analyse zeigt, dass etliche neue Märkte dazu beitragen werden, eine schwächere Nachfrage in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte auszugleichen.


112 Länder im Überblick, ein Drittel des Reports beschäftigt sich mit Prognosen für 2010-2014

Nach einem umfassenden Überblick über die Photovoltaik-Industrie im Jahr 2009 liefert ein Drittel des Solarbuzz-Reports Prognosen für die Jahre 2010-2014, einschließlich eines Ausblicks auf die Marktentwicklung, Politik, Preise und den Produktionsbedarf, die für die strategische Entwicklung in diesem Zeitraum von Bedeutung sind. Produktionskosten, Gewinnspannen und Kapitalaufwand werden ebenfalls behandelt. Insgesamt liefert die Analyse Informationen über 112 Länder weltweit. Zusätzliche Details zum Inhalt des Report sowie Tabellen und Zahlen sind bei Solarbuzz erhältlich. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Charles Camaroto (Tel: 001.888.436.7673 oderr 001.516.625.2452, E-Mail: contact@displaysearch.com, http://www.solarbuzz.com/

18.03.2010   Quelle: Solarbuzz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarbuzz Marketbuzz 2010 Report,
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Evergreen Solar: 5-MW-Solarkraftwerk in Apulien ist am Netz; mit 24.600 Modulen bislang größte Photovoltaik-Installation

5 MW-Solarkraftwerk mit 24.600 Modulen von Evergreen Solar
5 MW-Solarkraftwerk mit 24.600
Modulen von Evergreen Solar

Evergreen Solar hat am 16.03.2010 bekanntgegeben, dass der 5-MW-Solarpark im süditalienischen San Vito dei Normanni bei Brindisi, das bislang größte Photovoltaik-Projekt in der Unternehmensgeschichte von Evergreen Solar, fertiggestellt wurde. Realisiert wurde das Solar-Kraftwerk, das aus 24.600 Modulen des Typs Evergreen Solar ES-A besteht, von dem italienischen Projektentwickler Greenvision Ambiente Photo-Solar.   Die Anlage liefert ab sofort umweltfreundlichen Strom für 2.400 Familien und spart damit pro Jahr umgerechnet 3.000 Tonnen CO2 ein - was etwa dem Effekt von 75.000 neu gepflanzten Bäumen entspreche.



Intensive Sonneneinstrahlung im süditalienischen Apulien

"Dieses Projekt, unser bislang größtes, ist ein echter Meilenstein für uns, denn es steht für unsere weltweite Expansion", betont Peter Rusch, Vizepräsident für den Vertrieb in Europa, in Afrika und im Mittleren Osten. "Das süditalienische Apulien ist eine hervorragend geeignete Region für Photovoltaik dank der dortigen intensiven Sonneneinstrahlung. Daher sind unsere Module, die von allen auf dem Markt erhältlichen Modulen auf Silizium-Basis die meiste Elektrizität bei der geringsten Umweltbelastung bei der Herstellung bieten, ideal für diese Installation."


Solarmodule auf Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern

Das Projekt wurde von Enìa Solaris finanziert und in Auftrag gegeben, einem Joint Venture der italienischen Unternehmen Enìa SpA und der Ata Group. Die Installation hat eine Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern und ist der erste Solarpark von Enìa Solaris. "Das Solarkraftwerk in Apulien war unser bislang wichtigstes Projekt im Bereich Photovoltaik", sagt Carlo Ghiglieno, Marketing Manager von Greenvision. "Wir haben uns für Module von Evergreen Solar entschieden vor allem wegen ihrer hervorragenden Leistungstoleranz und ihrer erwiesenen hohen Zuverlässigkeit." Italien ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Solarenergie. Seit 2008 gingen dort über 10.000 Module von Evergreen Solar an das Netz, bislang vor allem in Norditalien.

18.03.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc,
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Scheuten Solar entscheidet sich erneut für Ypsator und kauft innerhalb eines Jahres den zweiten Mehretagen-Laminator von Bürkle

Mehretagen-Laminator
Mehretagen-Laminator "Ypsator"

Erst Anfang des vergangenen Jahres installierte die Robert Bürkle GmbH (Freudenstadt) den ersten Sechsetagen-Ypsator an die Scheuten Technology GmbH in Gelsenkirchen. Nach weniger als zwölf Monaten entschied sich das Photovoltaik-Unternehmen mit Hauptsitz in Holland nun erneut für das innovative Mehretagenkonzept des Anlagenherstellers Bürkle aus Freudenstadt, der 2010 sein 90-jähriges Firmenjubiläum begeht.   Obwohl Scheuten Solar seit vielen Jahren mit verschiedenen Einetagen-Modellen produziere, habe sich der Solarmodul-Hersteller bei der geplanten Kapazitätserweiterung für 2010 wiederum für den Ypsator entschieden, berichtet Bürkle in einer Pressemitteilung. Die Maschine soll im zweiten Quartal geliefert und in Betrieb genommen werden. Damit seien die Gelsenkirchner ab Mitte dieses Jahres in der Lage, auf zwei Bürkle-Anlagen alle 45 Sekunden ein Solarmodul herzustellen.

18.03.2010   Quelle: ROBERT BÜRKLE GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROBERT BÜRKLE GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON SE erhält Staatsbürgschaft

Die SOLON SE (Berlin), einer der größten europäischen Solarmodul-Produzenten und Anbieter von solaren Kraftwerken, erhält zur Absicherung des im vergangenen Jahr eingeleiteten Restrukturierungsprogramms sowie für die Neustrukturierung der Konzernfinanzierung eine kombinierte Ausfallbürgschaft des Bundes sowie der Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 146 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Meldung.   Mit der Gewährung der Bürgschaft sei eine wichtige Voraussetzung für den baldigen Abschluss der Verhandlungen zur Neustrukturierung der Unternehmensfinanzierung gegeben.

17.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Meilenstein im Tauberland: Solarpark "Ernsthof Ost" ist einspeisebereit

Solar-Unternehmer Bernd Bodmer (relatio-Gruppe) auf der Baustelle Ernsthof Ost bei Wertheim.
Solar-Unternehmer Bernd Bodmer
(relatio-Gruppe) auf der Baustelle
Ernsthof Ost bei Wertheim.

Die Planungen waren mutig, die Ziele ehrgeizig. In Rekordzeit von rund zwei Monaten sollte der erste Bauabschnitt des größten momentan im Bau befindlichen Solarparks der Welt fertiggestellt werden, berichtet die relatio-Gruppe in einer Pressemitteilung. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen seien die Erwartungen sogar übertroffen worden: Pünktlich zum Wochenende meldete Projektleiter Andreas Rausch nach einer Bauzeit von sieben Wochen: "Wir sind soweit: Ernsthof Ost ist einspeisebereit". Eine Photovoltaik-Leistung von sieben Megawatt (MW) geht damit an das Netz.  "80 Leute hatten hier im Durchschnitt einen 13 bis 15-Stunden-Tag", betont Projektleiter Rausch. Der Photovoltaik-Park diene nicht nur zur Stromgewinnung, sondern sei auch eine effiziente Klimaschutzmaßnahme. Bei der Planung seien zahlreiche Belange berücksichtigt worden; ein rund neun Meter breiter Abstand zwischen den Modulreihen ermögliche eine extensive Bewirtschaftung, und die hohen Modultische erlaubten die Beweidung der Fläche. Wildschneisen und unbebaute Grünstreifen werten das Gelände ökologisch auf, betont relatio. 25 Jahre soll die Anlage Solarstrom liefern und dabei pro Jahr 5.600 Tonnen CO2 einsparen. Nach Ende der Laufzeit kann die Anlage vollständig rückgebaut werden, erläutert Rausch.



Jahresauslastung für eine Modulfabrik

Für den Modulhersteller LDK sei der Tauberlandpark ein erstklassiges Referenzprojekt, erklärt relatio-Chef Bernd Bodmer, "Für den Tauberlandpark benötigen wir so viele Solarmodule, wie eine kleinere Modulfabrik in einem ganzen Jahr produzieren kann". Allein im ersten Bauabschnitt, der rund ein Zehntel der geplanten Gesamtleistung des Tauberlandparks hat, seien rund 32.000 Module benötigt worden.



Internetseite eingerichtet

Die restlichen 27,5 MWp (Ernsthof West) sollen ab April gebaut werden und bis Ende des Jahres an das Netz gehen. Für das Klimaschutzprojekt Tauberlandpark wurde zwischenzeitlich eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der sich Interessierte informieren können. Auch Live-Bilder von Webcams auf der Baustelle sind dort zu finden: http://www.tauberlandpark.de.

Das letzte Glied in der Strom-Kette vom Solarmodul bis zum Netz wird in den nächsten Tagen ergänzt: Am 17. März wird ein rund 70 Tonnen schwerer Transformator geliefert, mit dem dann die 110-kV-Leitung eingespeist werden kann.


Von der Politik enttäuscht

Sein Team und die beteiligten Partner hätten sich in den vergangenen Wochen und Monaten vielen Herausforderungen gestellt, sagt Bernd Bodmer, doch von der Politik ist er enttäuscht: Bei der Projektentwicklung sei man davon ausgegangen, dass man sich auf geltende Gesetze verlassen könne. "Ab Oktober letzten Jahres verdichteten sich die Gerüchte aus Berlin, dass da eine Gesetzesänderung im Busch ist. Und kurz nach Baubeginn hat die Regierung plötzlich losgepoltert und wollte die bestehenden Gesetze ohne Übergangsreglung abändern und einfach die Grundlagen für das bereits genehmigte und begonnene Klimaschutzprojekt abschaffen."

Relatio habe sich gewehrt, weil ohne Rechts- und Planungssicherheit kein unternehmerisches Handeln mehr möglich sei. "Da poltert ein Unwissender einfach los und verkündet eine Gesetzesänderung, die so nicht durchführbar ist. Die Nachbesserungen erfolgen zwar permanent, aber nur mit Halbwissen. Und die ganze Flickschusterei wird dann dem Wähler mit Halbwahrheiten präsentiert. Diese Vorgehensweise zeugt nicht nur von Unerfahrenheit, sondern auch von handwerklichem Ungeschick." Vor allem die Halbwahrheiten hätten zu Spekulationen geführt und der Branche immensen Schaden zugefügt. "Die ausgelöste Verunsicherung kostet dieses Jahr Unternehmen und Investoren Millionen. Die Auswirkungen für die Parteien werden sich bei der nächsten Wahl zeigen."
Auch die neue Landesbauordnung, die ohne Übergangsregelung zum 1.3. eingeführt wurde, erlaube den Behörden nun, im Nachhinein Baugenehmigungsgebühren zu verlangen. Und offensichtlich wisse niemand, wie die neuen Vorgaben umgesetzt werden sollen, kritisiert Bodmer.


17.03.2010   Quelle: relatio-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio-Gruppe,
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BDH warnt: Klima- und Ressourcenschutz droht Finanzpolitik zum Opfer zu fallen

Fördermittel für Solarthermie-Anlagen könnten bald knapp werden.
Fördermittel für Solarthermie-Anlagen könnten
bald knapp werden.

Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) warnt vor Einschnitten beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (Solarthermie, Bioenergie): "Die vorgesehene Sperre von Fördermitteln im Marktanreizprogramm (MAP), ist ein fatales Zeichen. Klima- und Ressourcenschutzziele sollen rein finanzpolitischen Zwängen geopfert werden", mahnt Klaus Jesse, Präsident des BDH. Der Haushaltsausschuss hatte Anfang März im Haushaltsplanentwurf 2010 rund 115 Millionen Euro des Budgets für das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien gesperrt.  Der Haushaltplanentwurf wird jetzt im Bundestag beraten und soll am 19.03.2010 beschlossen werden. Gut ein Viertel des Haushaltsansatzes für das MAP in Höhe von knapp 453 Millionen Euro sollen nach Plänen des Haushaltausschusses mit einem Sperrvermerk versehen werden.



MAP-Fördermittel könnten rasch knapp werden

"Bereits im zweiten Quartal dürften die Fördermittel knapp werden" rechnet Jesse vor und kritisiert: "Die hochgesteckten klimapolitischen Ziele und das tatsächliche Handeln der Bundesregierung klaffen derzeit weit auseinander. Unter diesen Bedingungen wird Deutschland seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht mehr lange halten können."


Im MAP geförderte Technik stammt zu 90 Prozent aus deutscher Produktion

Der BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke appelliert deshalb an die Vernunft: "Gerade Finanzpolitikern müsste doch klar sein, dass das MAP durch den hohen Multiplikatoreffekt und die 90-prozentige Wertschöpfung im Inland geradezu ein Selbstläufer ist." Nach Angaben des Bundesumweltministeriums löste jeder Förder-Euro im vergangenen Jahr 7,2 Euro an Investitionen aus. Anders als beispielsweise in der Photovoltaik- oder Automobilindustrie, die hohe Importanteile aufweisen, stamme die durch das MAP geförderte Technik zu 90 Prozent aus deutscher Produktion. Hinzu kommt die Bedeutung für die Auftragslage des örtlichen Handwerks. Lücke fasst zusammen: "Die geplanten Einschnitte haben ganz klar negative Folgen für Klimaschutz und Volkswirtschaft."

17.03.2010   Quelle: BDH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,


 

First Solar schließt sich der DESERTEC-Industrieinitiative an; Partnerschaft soll Potenzial der Photovoltaik in Wüsten zeigen

Photovoltaik-Produktion von First Solar in Frankfurt (Oder)
Photovoltaik-Produktion von
First Solar in Frankfurt (Oder)

First Solar Inc. (Tempe, Arizona), Photovoltaik-Produzent und Entwickler von Solar-Kraftwerken, berichtete am 16.03.2010, das Unternehmen habe sich der DESERTEC-Industrieinitiative (DII) angeschlossen, um die Möglichkeiten der Photovoltaik-Technologie zur Solarstromproduktion in Wüsten im großen Stil zu demonstrieren. First Solar ist das erste reine Photovoltaik-Unternehmen, das sich am Desertec-Projekt beteiligt, welches einen bedeutenden Teil des Strombedarfs in Nordafrika, dem Mittleren Osten und Europa aus erneuerbaren Energiequellen (Sonne und Wind) decken will und dazu ein transnationales Verbundnetz plant.  "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Desertec", sagte Stephan Hansen, Geschäftsführer der First Solar GmbH, Vertriebs- und Serviceniederlassung des US-Unternehmens für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. "So können wir zeigen, was erneuerbare Energien und speziell die Photovoltaik leisten können, um die sowohl die Menschen in Afrika und im Mittleren Osten als auch in Europa zuverlässig mit Strom zu versorgen. Die Herausforderungen einer sicheren Energieversorgung und der Klimaerwärmung verlangen mutige Lösungen, und Desertec bietet eine ehrgeizige Vision", erläutert Hansen.




Kompetenz in Sachen Photovoltaik-Großkraftwerke für Desertec-Arbeitsgruppen

Als Desertec-Partner will First Solar in den kommenden drei Jahren seine Erfahrung beim Bau von Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab in Arbeitsgruppen einbringen und die Basis für Referenzprojekte sowie einen Marktentwicklungsplan schaffen. Unter den Gründern von Desertec finden sich führende Solar- und Windenergieunternehmen sowie Stromversorger. First Solar hat bereits Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten errichtet. Das Unternehmen bereitet den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit zwei Gigawatt (GW) Nennleistung in der Stadt Ordos in der Inneren Mongolei vor.


Photovoltaik als Ergänzung des Desertec-Technologieportfolios

Die Dünnschicht-Photovoltaik von First Solar ermögliche unter anderem besonders hohe Solarstromerträge in heißen Wüstengebieten, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Photovoltaik ist eine Hochleistungstechnologie, die nur geringen Wartungsaufwand erfordert. PV-Kraftwerke können schrittweise und rasch entwickelt werden. Damit ergänzen sie die bereits in Desertec vorhandenen Technologien ideal", sagt Hansen.

17.03.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Testzentrum für Solar-Anlagen erweitert: Weltweit einzigartiger Sonnensimulator nimmt Betrieb auf

Am 11. März wurde am Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart ein dynamischer Sonnensimulator in Betrieb genommen. Mit dem weltweit einzigartigen Simulator wird es möglich sein, die Leistung kompletter Solarwärme-Anlagen im Innentest festzustellen sowie bei Forschungsarbeiten und Prüfungen die Strahlungsintensität dieser künstlichen Sonne computergesteuert zu regeln. Damit wird das Forschungs- und Testzentrum für Solaranlagen am ITW, das schon bisher größte Prüfzentrum für Solarthermie in Europa, um eine wichtige Einrichtung erweitert.   Zum offiziellen Start des Sonnensimulators im Rahmen des ITW-Forums hielt nach der Begrüßung durch Institutsdirektor Prof. Hans Müller-Steinhagen die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner eine Ansprache. Über die Funktion des Simulators informierte anschließend Dr.-Ing. Harald Drück, der Leiter des Forschungs- und Testzentrums für Solaranlagen.



Steigender Bedarf an Prüfungen von Solar-Kollektoren und Solarwärmeanlagen

Die zunehmende Innovationsintensität der deutschen und internationalen Solarthermie-Branche führt zu einem steigenden Bedarf an Prüfungen von Kollektoren und Solaranlagen. Für die Realisierung möglichst kurzer Zyklen bei der Produktentwicklung ist es wichtig, dass diese Prüfungen zeitnah durchgeführt werden können. Aufgrund der insbesondere im Winterhalbjahr witterungsbedingt begrenzten Prüfkapazitäten war dies bisher im erforderlichen Umfang nicht möglich. Diese Situation ist der Hintergrund für den Aufbau des dynamischen Sonnensimulators am ITW.



100 bis 1.000 Watt pro Quadratmeter

Der Sonnensimulator besteht im Wesentlichen aus einem Lampenfeld und einem so genannten kalten Himmel und kann eine Fläche von etwa zehn Quadratmetern mit einem der Sonne sehr ähnlichen Spektrum bestrahlen. Die von der Prüffläche empfangene Strahlungsintensität von 100 bis 1.000 Watt pro Quadratmeter ist computergesteuert regelbar. Der neue Innentest hat insbesondere für die Mittel- und Nordeuropäischen Länder deutliche Vorteile, da dort aufgrund der geringen Solareinstrahlung im Winterhalbjahr eine Prüfung dieser Anlagen nicht möglich ist. Ein weiterer Vorteil ist die Reduktion der Prüfdauer. Diese verkürzt sich, da die entsprechenden Prüfsequenzen in einem dynamischen Sonnensimulator beliebig gesteuert werden können und nicht mehr, wie bisher im Außentest, auf entsprechende Wetterperioden gewartet werden muss.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat den Aufbau des Simulators und die Entwicklung der Testverfahren mit rund einer Million Euro unterstützt.

17.03.2010   Quelle: Universität Stuttgart   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Photovoltaik in den USA: Southern California Edison bestellt SunPower-Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 200 MW

T5-"Solar-Ziegel" von SunPower.

Southern California Edison (SCE, Rosemead, Kalifornien), ein Unternehmen von Edison International, und der Photovoltaik-Produzent SunPower Corp. berichteten Anfang März 2010, dass SunPower einen Auftrag für Photovoltaik-Module mit einer Leistung von insgesamt bis zu 200 Megawatt (MW) beziehungsweise 80 % der für das Solarstrom-Programm des Energieversorgers benötigten Kapazität erhalten habe. In den kommenden fünf Jahren will SCE Solarstromanlagen mit insgesamt 250 MW erwerben, installieren und betreiben.   Der Großteil davon soll auf ansonsten ungenutzten Dächern von Lagerhallen montiert werden. Die Photovoltaik-Anlagen in einer Größenordnung von einem bis zwei Millionen Watt sollen den Solarstrom direkt in das Stromnetz der benachbarten Gebäude einspeisen.



Photovoltaik-Dachsystem "T5 Solar Roof Tile" kombiniert Modul, Rahmen und Befestigung

"Die Vorteile dieser Übereinkunft mit SunPower schließen Modulkosten ein, die es uns ermöglichen, gleichzeitig unser Engagement zur Versorgung unserer Kunden mit Ökostrom auszuweiten und die Kosten von Solarstromanlagen in Kalifornien zu senken", sagte SCE-Präsident John R. Fielder. SCE bezieht den Solar-Dachziegel T5 von SunPower, der eine Einheit aus Photovoltaik-Modul, Rahmen und Befestigungssystem bildet, und auf diese Weise die Montagezeit und -kosten senkt. Das SunPower-Produkt sei zudem ausgewählt worden, weil es mehr Solarstrom pro Anlage liefere.


Umfangreichstes kalifornisches Photovoltaik-Programm aller Zeiten

Bereits im Januar 2010 hatte die kalifornische Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission, CPUC) SCE ein weiteres Solar-Projekt genehmigt, das den Umfang des Solar-Programms des Energieversorgers verdoppeln soll. Die CPUC übertrug SCE die Leitung eines Vorhabens, mit dem unabhängige Stromversorger rund 250 MW Photovoltaik-Leistung installieren sollen. Die Ausschreibung hierfür will SCE noch im März veröffentlichen. Im günstigsten Fall würden beide PV-Programme die in Kalifornien installierte Solar-Leistung um 500 MW erweitern, was bedeuten würde, dass dies das bislang umfangreichste Photovoltaik-Programm des US-Bundesstaates würde.

17.03.2010   Quelle: SunPower Corp.; Southern California Edison   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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Statkraft eröffnet ersten Solarpark in Italien und kündigt den Bau weiterer Photovoltaik-Freiflächenanlagen an

Solarpark Casale in Aprilia, Italien.
Solarpark Casale in Aprilia, Italien.

Der norwegische Energieversorger Statkraft berichtete am 11.03.2010, das Unternehmen habe sein erstes Solar-Kraftwerk namens Casale im italienischen Aprilia eröffnet. Statkraft meldete außerdem, das Unternehmen habe mit Siemens Energy einen Vertrag über den Bau weiterer Solar-Kraftwerke in Italien unterzeichnet. Der Solarpark Casale hat eine Nennleistung von 3,3 Megawatt (MW) und soll mit der Produktion von jährlich 4,5 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom ungefähr 1.200 italienische Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.   "Die Entwicklung von Solarenergie ist Teil unserer Unternehmensstrategie, die Rolle von Statkraft als Europas größtem Versorger erneuerbarer Energien zu etablieren", sagte Bård Mikkelsen, Präsident und Vorstand von Statkraft. Ziel des Unternehmens sei, bis 2012 insgesamt 75 MW Photovoltaik-Leistung aufzubauen. Der regionale Schwerpunkt liege wegen der hohen Sonneneinstrahlung und aufgrund etablierter Solarförderung in Italien, Spanien und Frankreich.



Unternehmen will bis zu 40 MW Solarkapazität in Italien bauen

Statkraft berichtete außerdem, es habe mit Siemens Energy einen exklusiven Rahmenvertrag über den Bau von bis zu 40 MW neuer Photovoltaik-Kapazität in Italien im Jahr 2010 unterzeichnet. Dieser Vertrag umfasst laut Pressemitteilung alle von Statkraft in Planung befindlichen Solarkraftwerke in Italien. Der Bau der nächsten Solarstromanlage soll noch im Frühling beginnen. Nach einer umfangreichen Bewertung möglicher Anbieter habe Statkraft für Italien das Unternehmen Siemens Energy als EPC-Dienstleister (engineering, procurement, construction) ausgewählt. Siemens werde sich um die Beschaffung, das Design, das Projektmanagement und den Bau der Photovoltaik-Anlagen kümmern, und soll über einen Zeitraum von 5 Jahren den Betrieb und die Wartung verantworten. "Siemens Energy ist ein höchst kompetenter Partner mit dem wir mehrere Solarparks gleichzeitig bauen könne. So können wir unser Ziel, die Kraftwerke noch vor Ende des Jahres ans Netz zu schließen, erreichen", sagte Olav Hetland, Senior-Vizepräsident für Solarenergie bei Statkraft. "Das Timing ist wegen der Unsicherheit über zukünftig verfügbare Solarfördermittel besonders wichtig". René Umlauft, Vorstand der Renewable Energy-Abteilung von Siemens Energy sagte, das Unternehmen plane weitere Solarenergieprojekte in Italien.

17.03.2010   Quelle: Statkraft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Statkraft,
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FDP-Bundestagsfraktion: Union muss Position zu Solarstrom-Anlagen auf Äckern klären

Die FDP begrüßt die Diskussion in der CSU, die Rahmenbedingungen für Freiflächen-Photovoltaik nochmals zu verbessern, erklärten der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch, und der Vorsitzende des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages, Hans-Michael Goldmann. Es sei vor allem die CSU gewesen, die in der Koalition dafür eingetreten ist, Photovoltaik-Anlagen auf Äckern generell nicht mehr zu fördern. "Wenn Horst Seehofer nun von der Position seiner eigenen Partei abweichen will, so muss die Union klären, was gilt", so Kauch und Goldmann in einer Pressemitteilung.   Die FDP stehe zum Koalitionskompromiss, sei aber für Änderungen im parlamentarischen Verfahren offen. "Die FDP wollte ursprünglich eine Begrenzung, aber kein Verbot von Solaranlagen auf Äckern. An der FDP wird daher eine Lockerung des Ackerverbots nicht scheitern."

16.03.2010   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Evergreen Solar: Peter Rusch wird Vizepräsident für den Vertrieb in Europa; Thomas Hofmann europäischer Vertriebsdirektor

Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH und Vizepräsident Vertrieb in Europa, Afrika und Mittlerer Osten
Peter Rusch, Geschäftsführer der
Evergreen Solar GmbH und
Vizepräsident Vertrieb in Europa,
Afrika und Mittlerer Osten

Das Photovoltaik-Unternehmen Evergreen Solar hat am 12.03.2010 bekannt gegeben, dass Peter Rusch den Posten des Vizepräsident für den Vertrieb in Europa, Afrika und den Mittleren Osten übernommen hat. Zudem wurde Thomas Hofmann zum Vertriebsdirektor für Europa ernannt. In seiner neuen Position wird Peter Rusch, Geschäftsführer der Evergreen Solar GmbH, nun zusätzlich für die Vertriebs- und Marketing- Strategie in den drei Hauptregionen in Europa, in Afrika und dem Mittleren Osten verantwortlich sein. Rusch war vorher neben der Geschäftsführungs-Verantwortung auch zuständig für den Vertrieb in Europa.   Mit langjähriger Erfahrung in der Solar-Industrie kam er 2002 zu Evergreen Solar. Zuvor war er Export Manager bei der Solon AG und später stellvertretender Geschäftsführer der Energiebiss Solartechnik GmbH. Der studierte Historiker (M.A. Universität Bayreuth) hat außerdem ein MBA-Programm des Ashcroft International Business Center in International Business in Cambridge (UK) absolviert.





Vertriebsvolumen soll sowohl in Europa als auch in Afrika und im Mittleren Osten ausgebaut werden

"Dank Peter Ruschs Arbeit konnte Evergreen Solar seine Präsenz und seine Marktanteile in Deutschland und Südeuropa wesentlich ausbauen", betont Richard M. Feldt, Vorstandsvorsitzender, CEO und Präsident von Evergreen Solar. "Europa ist insgesamt unser wichtigster Markt. Unter Peter Ruschs Führung sind wir hervorragend aufgestellt, um unser Unternehmen in Europa und darüber hinaus immer weiter voranzubringen."

"Im kommenden Jahr wollen wir unser Vertriebsvolumen sowohl in Europa als auch in Afrika und im Mittleren Osten ausbauen", sagt Scott Gish, Vizepräsident Sales und Marketing. "Dank Peter Ruschs hervorragenden Kenntnissen der Solarindustrie und des gesamten Markts ist er die Idealbesetzung, um das Wachstum von Evergreen Solar in diesen Schlüsselmärkten stetig zu steigern."

Peter Rusch wird nun von Thomas Hofmann abgelöst, der bei Evergreen Solar jetzt als Director of Sales für Europa zuständig ist und somit die Vertriebsverantwortung für den Europäischen Markt übernimmt. Zugleich betreut er den weiteren Ausbau der Verkaufsaktivitäten in Frankreich, Italien und Spanien. Hofmann arbeitet seit 2003 in der Photovoltaik-Branche, zunächst bei Shell Solar und Conergy. Seit 2007 ist der Münchner für Evergreen Solar tätig, zuletzt als Senior Key Account Manager Germany.


Weitere Mitarbeiter gesucht: Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Frankreich, Italien und Spanien geplant

Die Evergreen Solar GmbH sucht noch weitere neue Mitarbeiter, um die Posten der "Country Manager" für Frankreich, Italien und Spanien baldmöglichst zu besetzen. Ab sofort werden Bewerbungen von Ulrike Zemke entgegengenommen.unter uzemke@evergreensolar.com


Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solartechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges, patentiertes Produktionsverfahren für die Herstellung der "String Ribbon"-Module. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Solar-Wafer im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

16.03.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Photovoltaik-Produktion: Meyer Burger schließt Vertrag für rund 20 Millionen Schweizer Franken mit Jiangxi Sornid

Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung.
Drahtsäge zur Solarwafer-Herstellung.

Die Meyer Burger Technology AG (Baar, Schweiz) hat einen Vertrag für Drahtsägen und Wafer-Inspektionsysteme im Umfang von rund 20 Millionen CHF mit Jiangxi Sornid Hi-Tech Co. Ltd (Jiujiang, China) geschlossen. Im Rahmen der geplanten Erweiterung der Produktionsleistung von Jiangxi Sornid auf 500 Megawatt (MW) im Jahr 2010 sollen die Sägesysteme der Meyer Burger AG und die Inspektionssysteme der Hennecke Systems GmbH die Herstellung von hochwertigen multikristallinen Solarwafern sicherstellen, berichtet Meyer Burger in einer Pressemitteilung.   Die Lieferung soll bis Ende 2010 erfolgen. Jiangxi Sornid wurde im Jahr 2008 gegründet und gehört zu den größten Photovoltaik-Unternehmen in der Provinz Jiangxi. "Wir verpflichten uns zur Herstellung von hochwertigen multikristallinen Silizumwafern und wollen zu einem führenden Anbieter für die Solar-Industrie werden", sagt Präsident Mr. Luo Hong. Ziel der Unternehmung sei es, eine vorherrschende Position in Chinas neuem Energie-Territorium zu erlangen. Jiangxi Sornid ist laut Meyer Burger einer der modernsten Hersteller und setze zur Produktion der Wafer weltweit führende Technologien und Systeme ein.

16.03.2010   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meyer Burger Technology AG,


 

Solar Millennium AG: Vorstandsvorsitzender Claassen legt Amt nieder; Aufsichtsrat kündigt Neuordnung des Vorstands an

Prof. Dr. Utz Claassen hat am 15.03.2010 sein Amt als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands der Solar Millennium AG (Erlangen) niedergelegt. Er berufe sich auf ein ihm eingeräumtes Recht, innerhalb einer definierten Überlegungsfrist sein Amt niederzulegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Weitere Gründe habe er dem Unternehmen nicht mitgeteilt.  Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Pflaumer kommentiert: "Der Weggang kam für den Aufsichtsrat unerwartet. Wir respektieren die Entscheidung und begrüßen, dass er dem Unternehmen weiterhin freundschaftlich verbunden bleiben möchte. Der Aufsichtsrat wird die Geschäftsverteilung im Vorstand zeitnah neu ordnen, um so den nachhaltigen Wachstumskurs der Solar Millennium AG weiter sicherzustellen.

Die Solar Millennium AG ist ein global tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert.

16.03.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

ABB erhält Auftrag über 30 Millionen US-Dollar für Solar-Kraftwerk in Spanien

PV-Tracker von ABB.
PV-Tracker von ABB.

ABB hat von GA Solar, einer Tochtergesellschaft der Corporación Gestamp, einen Auftrag über 30 Millionen US-Dollar für die Lieferung eines 13-MW-Photovoltaik-Kraftwerks in Nordspanien erhalten. Nach der Anbindung ans Stromnetz soll das Kraftwerk bis zu 22,6 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom jährlich in das Netz einspeisen und damit mehr als 11.500 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Das entspreche dem Jahresausstoß von mehr als 4.800 Autos auf Europas Straßen, berichtet ABB in einer Pressemitteilung. ABB übernimmt die Planung, Konstruktion, Errichtung, Bauausführung und Inbetriebnahme des PV-Kraftwerks.  Die Anlage soll mit Hilfe des modularen ABB-Konzepts für die elektrische Anlagenperipherie (eBOP) noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.



1-MW-Module für Photovoltaik-Kraftwerke

Dank der Vormontage einzelner Komponenten der elektrischen Systeme des Werks zu Modulen und der Prüfung dieser Module vor der Lieferung könne die Installation und Inbetriebnahme vor Ort schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Das reduziere Projektkosten und -risiken. Die effizienten 1-MW-Module für Photovoltaik-Kraftwerke von ABB erzeugen laut Hersteller rund 15 Prozent mehr Energie als alternative Einheiten in diesem Leistungsbereich. ABB liefert die gesamte elektrische Ausrüstung für die Anbindung der Anlage ans Netz, einschließlich Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen, Transformatoren und einer Mittelspannungsstation.


Solar-Tracker steigern den Ertrag der Anlage

ABB wird zudem patentierte Leit- und Automationstechnik installieren, darunter auch ein Nachführsystem. Mit Hilfe dieser Solar-Tracker können die Solarmodule dem Lauf der Sonne folgen, was den Ertrag der Anlage maximiert. "Das Projekt veranschaulicht, wie ABB-Technologien die sichere und effiziente Integration erneuerbarer Energien in unsere Stromnetze unterstützen und die Erzeugungskapazität bei minimaler Umweltbelastung erhöhen können", sagt Peter Leupp, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB.

ABB hält eine breite Palette von Produkten, Systemen und Serviceleistungen für alle Arten von Kraftwerken bereit. Das Unternehmen hat unlängst Energie- und Automationslösungen für verschiedene Photovoltaik-Anlagen und Solarthermie-Kraftwerke geliefert, darunter Totana, Andasol und Extresol in Spanien, Hassi R’Mel in Algerien und der Sierra SunTower in Kalifornien.


16.03.2010   Quelle: ABB Corporate Communications   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ABB,
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Positive Bilanz der erneuerbaren Energien in Frankreich für 2009

Nach Angaben des französischen Verbandes für erneuerbare Energien (SER) erfährt die Entwicklung der erneuerbaren Energien jetzt einen Aufwind: 2009 wurden in Frankreich erneuerbare Energien verbraucht, die 20 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (MtRÖE) entsprechen, was 12,5 % des französischen Endenergieverbrauchs und einen Anstieg um vier MtRÖE innerhalb von vier Jahren bedeutet.   Dennoch reichen diese Bemühungen noch nicht aus, um die Ziele der europäischen Richtlinie und des Umweltabkommens "Grenelle de l'environnement" zu erreichen, berichtet die wissenschaftliche Abteilung der französischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland in einer Pressemitteilung. Dabei müsse jedoch erwähnt werden, dass die von der Regierung angekündigten Maßnahmen noch nicht alle ihre angestrebte Wirkung zeigen konnten. Was die Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich betrifft, konnten die erneuerbaren Energien laut SER der Krise in fast allen technologischen Bereichen trotzen, und die Beschäftigungszahlen stiegen weiter an.

15,6 % (11 MtRÖE - ein Anstieg um 1,4 MtRÖE gegenüber 2008) der in Form von Wärme verbrauchten Energie und 15,4 % (6,4 MtRÖE - ein Anstieg um 0,8 MtRÖE gegenüber 2008) des verbrauchten Stroms wurden mit erneuerbaren Rohstoffen produziert. Des Weiteren hat sich der Biokraftstoffverbrauch innerhalb von drei Jahren vervierfacht und erreichte im Jahr 2009 nun 5 % des Gesamtverbrauchs.

Die Photovoltaik-Kapazität erreichte im Jahr 2009 rund 230 MW. Durch diese erzielte Leistung und die im Januar 2010 vom Umweltministerium festgelegten neuen Kauftarife will Frankreich die Verspätung in diesem Sektor aufholen.

Insgesamt wurden in Frankreich 3.500 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 4.500 MW errichtet (Anstieg um 1.000 MW gegenüber 2008), mit dem ehrgeizigen und erneut bestätigten Ziel von 25.000 MW bis 2020. Die Stromerzeugungskapazität aus Biomasse erreichte Ende 2009 rund 700 MW und hat sich innerhalb von vier Jahren vervierfacht - Ziel bis 2020: 2.300 MW. Neue Ankauftarife für Biomasse zur Stromerzeugung sollen es ermöglichen, diesen Markt weiterzuentwickeln und ihn für die Landwirtschaft weiter zu öffnen.

16.03.2010   Quelle: idw; Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, "Energies renouvelables : où en est-on fin 2009 ?"   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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"Abwrackeffekt" rollt auf Solar-Branche zu. Strategieberatung erwartet im ersten Halbjahr vorgezogene Käufe von Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 600 MW - und danach eine Flaute

Bis zur Jahresmitte könne sich die Solar-Branche die Hände reiben, so die globale Strategieberatung Simon-Kucher & Partners (Bonn) in einer Pressemitteilung. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen werde in der ersten Jahreshälfte 45 Prozent höher ausfallen als erwartet. Von einem Volumen von zusätzlich rund 600 Megawatt (MW) im ersten Halbjahr 2010 sei die Rede, heißt es in der Pressemitteilung. Das entspreche einer Summe von bis zu 1,9 Milliarden Euro. Die Freude werde aber nicht lange währen, denn wie auch bei der Abwrackprämie zu beobachten war, laufe nach dem großen Ansturm dann erst einmal nichts.   "Viele Investoren werden versuchen, noch vor der Subventionskürzung im Juli ihre Anlage ans Netz zu bekommen. In der zweiten Jahreshälfte wird das Volumen deutlich einbrechen", sagt Philip Grothe, Partner bei Simon-Kucher.



Subventionskürzung führt zu Hamsterkäufen

Die Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland soll im Juli zusätzlich zu der festgelegten jährlichen Degression einmalig um 16 Prozent fallen. Begründung der Politik: Das Preisniveau für Solaranlagen sei im Laufe des letzten Jahres deutlich gesunken. Wirtschaftskrise, Überkapazitäten und Preiskriege seitens chinesischer Anbieter haben dazu geführt. Experten nähmen an, dass potenzielle Kunden versuchen werden, ihre Anlagen kurzfristig in Betrieb zu nehmen, heißt es in der Pressemitteilung. Wer beispielsweise im Herbst eine Anlage installieren wolle, werde versuchen, den Kauf vorzuziehen, da die Einspeisevergütungstarife 20 Jahre lang konstant gelten, abhängig vom Zeitpunkt der Fertigstellung der Anlage. "Dieser Vorzieheffekt könnte sich ähnlich wie bei der Abwrackprämie in der Automobilbranche vollziehen. Auch dort wurden Käufe vorgezogen: Volumen, das den Autobauern nun fehlt. In der Solarbranche wird es nicht anders sein", ist sich Analysenleiter Alexander Thöle sicher.


Prognosemodell legt Volumen im ersten Halbjahr frei

Im Rahmen der Abwrackprämie waren laut Simon-Kucher etwa 25 Prozent des Volumens Vorziehkäufe. Bei der Abwrackprämie habe der Rabatt aber nur durchschnittlich 12 Prozent vom Neuwagenpreis im Jahr 2009 betragen. Die Solar-Förderung werde aber um 16 Prozent gekürzt. "Der Effekt wird also viel stärker sein", erläutert Thöle. Bei Preisen für Solarstromanlagen zwischen 2.600 und 3.200 Euro pro Kilowatt Photovoltaik-Leistung generiere der Vorzieheffekt von Januar bis Juni ein Volumen zwischen 1,5 und 1,9 Milliarden Euro.


Psychologische Effekte pushen zusätzlich

Neben monetären Effekten hat die Kürzung der Solarsubventionen auch psychologische Effekte, weiß Grothe: "Bei der Abwrackprämie gab es Geld dazu, bei der Solarkürzung wird Geld weggenommen. Es ist verhaltenswissenschaftlich bewiesen, dass Verluste schwerer wiegen als Gewinne in gleicher Höhe." Also würden entsprechend viele handeln, solange die Kürzung noch nicht vollzogen ist.

Die Solarindustrie müsse sich darauf einstellen, dass den momentan vollen Auftragsbüchern und Lieferengpässen bald die Flaute folgen wird. Wer sich jetzt an die Goldgräberzeiten von 2007 und 2008 erinnert fühle, den werde die Realität bald auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Thöle resümiert: "Es ist für die Unternehmen der Branche weiterhin absolut notwendig, in Vertrieb und Marketing zu investieren, um sich einen vom Kunden wahrgenommenen Wettbewerbsvorteil in einem immer stärker umkämpften Markt zu erarbeiten".

16.03.2010   Quelle: Simon-Kucher & Partners, Strategy & Marketing Consultants   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EnBW baut 6,5 MW großen Solarpark in Ulm-Eggingen

Solarstrom ist bei der EnBW weiter auf dem Vormarsch. In Ulm-Eggingen baut die EnBW Erneuerbare Energien GmbH (Stuttgart) auf einer ehemaligen Deponiefläche einen der größten Solarparks in Baden-Württemberg, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Solarpark mit einer Leistung von 6,5 Megawatt (MW) soll im Juni 2010 an das Netz gehen und jährlich rund 6,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Damit können etwa 1970 Haushalte versorgt und rund 3990 Tonnen CO2 eingespart werden.   "Die EnBW verfolgt ihre Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien konsequent weiter. Neben unseren Schwerpunkten im Bereich der Wasserkraft und der Windenergie setzen wir dabei auch auf die Solarenergie. In Ulm-Eggingen realisieren wir nun einen der größten Solarparks in Baden-Württemberg und zugleich unser fünftes Photovoltaik-Projekt innerhalb weniger Monate", erklärt Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH.

Auf der 8 Hektar großen Fläche kommen polykristalline Photovoltaik-Module des Herstellers Solarfun und Zentralwechselrichter von Siemens zum Einsatz. Die Bauleistungen erbringt das Solar-Unternehmen Bayer & Raach aus Zwiefalten. Ziel der EnBW ist, den Anteil der erneuerbaren Energien im Energiemix der EnBW bis zum Jahr 2020 auf rund 20 % zu erhöhen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie on- und offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auch auf weitere ausgereifte Technologien wie die Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.



Photovoltaik-Leistung soll auf rund zehn Megawatt steigen

In der Photovoltaik wird die EnBW mit dem Solarpark in Ulm-Eggingen die installierte Leistung auf rund zehn Megawatt steigern. Ihren ersten großen Solarpark mit 2,1 MW hat die EnBW in Leibertingen bereits in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurden die ersten Photovoltaikanlagen auf EnBW-eigenen Dachflächen installiert. Die Anlagen auf den Logistikzentren in Wendlingen und Stuttgart und dem EnBW Verwaltungsgebäude in Biberach haben zusammen eine Leistung von rund einem MW und erzeugen jährlich eine Million Kilowattstunden Solarstrom.

16.03.2010   Quelle: EnBW Energie Baden-Württemberg AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Greenpeace: AKW-Laufzeitverlängerung blockiert 200 Milliarden Euro bis 2030; erneuerbaren Energien droht Investitionslücke

Die von der schwarz-gelben Bundesregierung beabsichtigte Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke könnte künftige Investitionen in erneuerbare Energien in Höhe von rund 200 Milliarden Euro bis 2030 verhindern, kritisiert Greenpeace in einer Pressemitteilung. Bliebe es beim gesetzlich verankerten Atomausstieg, flössen diese Gelder in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Kraft-Wärme-Kopplung und Energiespartechnologien. Das gehe hervor aus dem Greenpeace-Energiekonzept "Plan B 2050". Vor allem neue, mittelständische Unternehmen und Stadtwerke würden diese Klimaschutz-Investitionen leisten. Greenpeace fordert, den Atomausstieg zu beschleunigen und als Investitionsmotor für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu nutzen.   "Die Atomkraft ist keine Brücke in Richtung erneuerbare Energien, sondern erweist sich als Dampfwalzen-Technologie, die die Klimaschutz-Investitionen des Mittelstandes platt macht", sagt Tobias Münchmeyer, Energie-Experte bei Greenpeace. "Damit steht der dringend notwendige Umbau der Energieversorgung auf dem Spiel."



Bundesregierung müsste mit Milliardenklage rechnen

Bereits in klimafreundliche Energieversorgung geflossene Investitionen von rund 75 Milliarden Euro würden entwertet, wenn die erneuerbaren Energien in Zukunft noch stärker auf dem Strommarkt mit unflexiblen Atom- und Kohlekraftwerke konkurrieren müssten, betont Greenpeace. Für diesen Ausfall müsste die Bundesregierung mit einer Schadensersatzklage mittelständischer Energieversorger in Milliardenhöhe rechnen.

Voraussetzung für einen einzigartigen Investitionsboom in Deutschland in erneuerbare Energien seit dem Jahr 2000 waren die klaren politischen Rahmenbedingungen, die durch den Atomausstieg und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) herrschten. Sollte die Bundesregierung den Atomausstieg nun aufkündigen, wäre besonders stark der auf Vertrauensschutz angewiesene Mittelstand betroffen, so Greenpeace. Schon jetzt stehen laut dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) geplante Kraftwerksinvestitionen der Stadtwerke von rund 6,5 Milliarden Euro in Frage.


Atomkonzerne planen nur geringe Investitionen in erneuerbare Energien

Multimilliardengewinne winken laut Greenpeace bei einer Laufzeitverlängerung hingegen den Atomkonzernen E.on, RWE, EnBW und Vattenfall. Bisher kündigten die Konzerne Investitionen in neue Kraftwerke im Umfang von 40 Milliarden Euro bis 2020 an, von denen voraussichtlich nicht einmal 20 Prozent in Erneuerbare Energien fließen sollen. Zum Vergleich: Die Branche der Erneuerbaren Energien will bis 2020 sogar 200 Milliarden Euro ausgeben. Diese Investitionen wären jedoch durch eine Rückkehr zur Atomkraft gefährdet, warnt Greenpeace. "Atomausstieg steht für Klimaschutz, Wettbewerb und gesellschaftliche Befriedung. Wer ihn rückgängig macht, behindert Klimaschutz, stärkt die Strom-Monopolisten und reißt alte gesellschaftliche Gräben wieder auf", so Münchmeyer.

15.03.2010   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Eine erfreuliche Wahrheit: Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION - Energy Autonomy ab 18. März 2010 im Kino

Der Kino-Dokumentarfilm "DIE 4.REVOLUTION – Energy Autonomy" beschreibt anhand von Beispielen aus zehn Ländern auf vier Kontinenten, dass der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien möglich ist. Es geht um eine Umstrukturierung der Machtverhältnisse - weg von zentralisierten Strukturen der konventionellen Energieversorger, weg von Öl, Kohle, Gas und Atom hin zu einer dezentralisierten Energieversorgung. Jeder kann Energie produzieren und konsumieren. Die Energiekosten werden neu verteilt. Energieautonomie ist die Chance für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung, sozialen Frieden und letztendlich globale Gerechtigkeit. "Freie Energie für Alle!", lautet die zentrale Aussage des Dokumentarfilms.  Der Film ruft mit ausgefeilter Dramaturgie, hochwertigen Bildern, großer Originalmusik des Stuttgarter Filmorchesters und mitreißenden Protagonisten zum Aufbruch in das Solar-Zeitalter auf. "Honig für die Augen", postete Facebook-Fan Manuel Gruber, Kino-Zeit.de spricht mit Verweis auf Al Gores mit dem Oscar prämierten Film "Eine unbequeme Wahrheit" von einer "erfreulichen Wahrheit" und gibt sechs Sterne.



Gemeinsames Engagement für erneuerbare Energien und Autonomie

Nach einer gut vierjährigen Produktionszeit ist dieses vielschichtige Projekt für die interdisziplinäre Crew aus dem Hause fechnerMEDIA längst mehr als ein Film. Das zeigt sich schon an dem außergewöhnlichen Finanzierungs-Modell: "Microfinancing für einen Film", schreibt ein Twitter-Follower. Mit symbolischen Filmbausteinen im Wert von 1.000 bis 150.000 Euro und einem Investor, der 550.000 Euro einbrachte, konnte das 1,4 Millionen-Projekt aus der ganzen gesellschaftlichen Vielfalt finanziert werden. Die Produzenten sehen ihr Werk als den Anfang einer Bewegung, die den Film und seine Botschaft der Energiewende finanziell und ideell trägt und voranbringt. Mit Ankündigung des Kinostarts hat sich diese Community der Energy Autonomy vervielfacht und konnte bundesweit aktive Mitstreiter, Nichtregierungsorganisationen, Institutionen und Vereine begeistern. Mit einer Vielfalt von Veranstaltungen und Aktionen um den Kinofilm kämpfen die Energy Autonomy-Eventpartner für die zentralen Themen des Films: Natur- und Klimaschutz, Entwicklungschancen der so genannten Dritten Welt, Schutz des Regenwalds, Kampf gegen die Armut, Elektromobilität, Energieeffizienz, Solar-Architektur, Energiespeicherung. So soll neben spektakulären Premierenevents mit lokaler Prominenz und zahlreichen Folgeveranstaltungen während der Laufzeit des Films ein wichtiges Netzwerk entstehen. "Am Ende dieses Films kann für jeden ein neuer Anfang stehen!", betonen die Energy Autonomy-Eventpartner.

Weitere Informationen:

Solar-Interview mit Carl-A. Fechner zum Start des Films AUFBRUCH IN DIE 4. REVOLUTION
• Kinotrailer: http://www.4-revolution.de/index.html

15.03.2010   Quelle: Delphi Filmverleih; Energy Autonomy - Der Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Autonomy - Der Film GmbH,
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Umweltministerin Conrad begrüßt Zustimmung des Bundesrats-Ausschusses gegen Kürzung der Solar-Förderung

Der rheinland-pfälzische Antrag zur geplanten Kürzung der Photovoltaik-Förderung hat in der Sitzung des Umweltausschusses im Bundesrat am 11.03.2010 einen Teilerfolg erzielt. Unter Federführung des Landes habe der Antrag von Rheinland-Pfalz und Brandenburg durch kurzfristige Zusammenführung mit den Anträgen der Hansestädte Bremen und Hamburg sowie des Saarlandes zu einem 5-Länder-Antrag eine breite Mehrheit gefunden, berichtet das Umweltministerium Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung. Der Umweltausschuss habe damit eine umfassende und kritische Stellungnahme zu den Plänen der Koalition beschlossen.  So empfiehlt der Umweltausschuss dem Bundesrat, den Bundestag unter anderem zu bitten, die Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom niedriger als vorgesehen zu gestalten, eine Differenzierung zu Gunsten von gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anlagen zu prüfen und einen höheren Anreiz zum Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms zu geben. Der Umweltausschuss empfiehlt dem Bundesrat, in seiner Sitzung am 26. März dem 5-Länder-Antrag zuzustimmen.


Förderung beibehalten für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerflächen, die nicht zu den ertragreichen landwirtschaftlichen Vorrangflächen gehören

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) kommentiert: "Wir brauchen einen Kompromiss, der für die Solarbranche eine verlässliche, kalkulierbare Reduzierung der Einspeisevergütung ermöglicht. Freiflächensolaranlagen auf Ackerflächen, die nicht zu den ertragreichen landwirtschaftlichen Vorrangflächen gehören, sollten förderungsfähig bleiben. Die Koalition gefährdet mit ihrer Entscheidung den Erfolg einer gesamten Branche und hat damit auch die nationalen Klimaschutz- und Ausbauziele für die erneuerbaren Energien in Frage gestellt. Gerade der Bereich der erneuerbaren Energien generiert seit Jahren immer mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze. Diese darf die Bundesregierung nicht gefährden."

"Lippenbekenntnisse zu den erneuerbaren Energien reichen nicht aus, wenn auf der anderen Seite tausende von Arbeitsplätzen vom Anlagenbauer über Projektentwickler bis zum Installationsbetrieb vor Ort gefährdet werden", so Conrad. Der Umsatz aus der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen lag 2008 bei rund 6,2 Milliarden Euro. Von den 58.000 Menschen, die in der Solar-Branche arbeiten, gehören bundesweit ein Drittel und in Rheinland-Pfalz sogar zirka 60 Prozent dem Handwerk und Installationsgewerbe an, betont die Ministerin.

15.03.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Lux Research: Bereinigung des globalen Solarmarktes verlagert sein Zentrum von Europa nach China

Bis 2015 können die 17 größten Hersteller allein die Nachfrage decken
Bis 2015 können die 17 größten Hersteller
allein die Nachfrage decken

Nach dem für den Solar-Markt turbulenten Jahr 2009 wird sich das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage bald auflösen, berichtet das unabhängige Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lux Research Inc. (Boston, Massachusetts) in einer Pressemitteilung. Laut Lux Research wird der Markt in 2010 aufgrund der erwarteten großen Nachfrage in Asien und in den USA auf 9,3 Gigawatt (GW) wachsen und ein Volumen von 39 Milliarden US-Dollar (28,5 Milliarden Euro) erreichen. Weiter sinkende Preise könnten die Erschließung neuer Märkte zur Folge haben, bis 2015 könnte der Solar-Markt einen Umfang von 26,4 GW beziehungsweise 77 Milliarden US-Dollar (56,3 Milliarden Euro) haben.   China, derzeit ein großer Solarmodul- und Zubehörhersteller, aber ein Land mit noch geringer Inlandsnachfrage, wird sich laut Prognose bis 2015 zum weltgrößten Solar-Markt entwickeln. Die Marktforscher erwarten, dass ein erneutes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erst eintreten wird, wenn einige Unternehmen der Branche untergegangen sind.



Langfristiges Wachstum nach einer kurzfristigen Bereinigung des Solarmarktes

Die Marktstudie "Solar’s Shakeout: Europe Loses Leadership as China Rises" vergleicht die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sowie andere Aspekte der sechs wichtigsten Solar-Technologien. Sowohl die Märkte für Photovoltaik auf der Grundlage von kristallinem Silizium (c-Si), Cadmium Tellurid (CdTe), Dünnschicht-Silizium (TF-Si), Kupfer-Indium-Diselenid (CIGS) und der hoch konzentrierenden Photovoltaik (high concentration photovoltaics, HCPV) als auch der solarthermischer Kraftwerke (CSP) werden in der Studie analysiert. "Wir haben herausgefunden, dass die kurzfristig schwierige Situation am Solarmarkt langfristig zu einem alle Erwartungen übertreffenden Wachstum führen wird", so Ted Sullivan, leitender Analyst bei Lux Research und Hauptautor der Studie. "Das Marktvolumen für Solaranlagen wird zwischen 2010 und 2015 jährlich um 23 % wachsen. Die Erträge werden aber nur um 14 % steigen, weil die Preise wegen des Überangebots sinken. Obwohl die aktuelle Solar-Förderung in China einen Teil der Kapazität ausgleichen wird, rechnen wir zunächst mit dem verbreiteten Untergang etlicher Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette".


Rasche Marktentwicklung in der Tschechischen Republik, New Jersey und Ontario aufgrund attraktiver Solar-Förderung

Die Studie behandelt mit der Tschechischen Republik, New Jersey und Ontario drei neue Märkte mit attraktiven Solar-Förderprogrammen und entsprechend rapider Enentwicklung. Die Untersuchung vergleiche das Nachfragemodell von Lux Research mit den Erwartungen der Systemintegratoren und Projektentwickler sowie mit Kapazitäts- und Produktionsprognosen auf der Angebotsseite. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie sei, dass die Produktionskapazität deutlich höher bleiben wird als die Nachfrage, was als Zeichen für drastische Umwälzungen am Markt interpretiert wird. Die Angebots- und Nachfragekurven werden sich laut Lux Research wegen des Untergangs diverser Unternehmen innerhalb weniger Jahre schlagartig aufeinander zubewegen. Die Binnennachfrage in derzeit vorwiegend produzierenden Regionen wie China werde aufgrund staatlicher Förderprogramme und anderer Faktoren deutlich wachsen. Kostengünstige c-Si-Technologien werden den Solarmarkt laut Prognose beherrschen, aber Dünnschicht-Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke könnten ebenfalls gute Gewinnmargen erzielen. Während sich der Finanzmarkt für Solarprojekte im Jahr 2010 erholt, wird von den Herstellern kristalliner Siliziumprodukte erwartet, dass sie ihre niedrigen Preise als Waffe gegen neue Technologien einsetzen, die weder hinsichtlich der Finanzierung ("Bankability") noch der Größe mit ihnen konkurrieren können. Trotzdem werden laut Lux Research Technologien wie CSP, CIGS und sogar HCPV ihre Margen erhöhen können. Fragwürdiger sei die Zukunft der Dünnschicht-Silizium-Photovoltaik, so die Marktforscher.


Wiederbeschaffungszyklus zwischen 15 und 30 Jahre bedingt langwierige Einführung von Solar-Technologien

Bis zu einer breiten Nutzung der Solartechnik werden laut Lux Research mehrere Jahrzehnte vergehen. Während die hohen Erwartungen an den Solar-Markt kurzfristig nicht erfüllt werden könnten, würden sie langfristig weit übertroffen. Der Solarmarkt sei vorwiegend ein Markt des Energie- und Baugewerbes, und nicht wie der Halbleiter- oder IT-Markt stark kundenorientiert. Deshalb sei die verbreitete Anwendung abhängig von den Wiederbeschaffungszyklen für Solaranlagen auf privaten und gewerblichen Dächern, die typischerweise 15 bis 20 Jahre betragen. "Das fortwährende Überangebot bedroht sowohl Hersteller von Produkten minderwertiger Qualität als auch solche, die hohe Kosten haben", sagte Sullivan. "Dass Unternehmen, die eine mindere Qualität bieten, untergehen, ist einleuchtend, doch die Überkapazität bedroht auch etablierte Unternehmen, die zwar beeindruckende neue Technologien bieten, aber mit hohen Betriebskosten arbeiten und nicht die erforderliche Größe erreichen". Die Marktstudie ist Teil des "Lux Solar Intelligence"-Angebots, das Marktanalysen, Technologietrends und Berichte über neue Technologien umfasst und eigene Marktdaten in einem wöchentlich erscheinenden Journal veröffentlicht.

15.03.2010   Quelle: Lux Research Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Lux Research Inc.,
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DESERTEC: Bundeswirtschaftsminister Brüderle unterstützt Solarstrom-Großprojekt

Rainer Brüderle mit Paul van Son, Geschäftsführer der DII
Rainer Brüderle mit Paul van
Son, Geschäftsführer der DII

Am 8. März hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, im Anschluss an ein Gespräch mit Vertretern der DESERTEC-Industrieinitiative (DII) und der DESERTEC Stiftung ein Pressestatement veröffentlicht. In Nordafrika gebe es beste Ressourcen zur Nutzung von Sonne und Wind, betont Brüderle. Es gebe ein gewaltiges Potenzial zur Deckung der Stromnachfrage in der Region und für eine sichere und klimafreundliche Stromversorgung in der EU, so der Minister. Dieses Potenzial gelte es zu nutzen - und dafür sei das Engagement der Wirtschaft unerlässlich. Er begrüße es deshalb sehr, dass sich die Unternehmen, die hinter der Initiative stünden, für die nachhaltige zukunftsweisende Energieversorgung engagieren würden, so Minister Brüderle.   Die Erwartung sei, dass der Solarstrom aus der Wüste, insbesondere der aus solarthermischen Kraftwerken, nicht nur CO2-frei, sondern auch langfristig wirtschaftlich und grundlastfähig erzeugt werden könne. Die Initiative, die das Projekt der DESERTEC-Stiftung im vergangenen Jahr aufgenommen habe, hätte mit ihrer Idee hohe Erwartungen in Deutschland und der EU, aber auch in den Zielländern, der so genannten MENA (Nahost und Nordafrika)-Region, geweckt, erklärt der Bundeswirtschaftsminister.



DESERTEC-Pläne weiter konkretisieren

Laut Minister Brüderle geht es jetzt darum, die Erwartungen mit Leben zu füllen, die DESERTEC-Pläne weiter zu konkretisieren und eine Umsetzungs-Strategie für die nächsten Jahre zu entwickeln. Dabei sei zu berücksichtigen, dass es in den Zielländern inzwischen zahlreiche Projekte für Investitionen in solarthermische Kraftwerke gebe, beispielsweise in Marokko oder Algerien. Aber auch für den Ausbau der Netzverbindungen von Nordafrika durch das Mittelmeer insbesondere nach Spanien und Italien gebe es konkrete Projekte bzw. Pläne in den beteiligten Ländern.


Bundesregierung unterstützt DESERTEC

Brüderle begrüßt, dass die DESERTEC-Industrieinitiative die Rahmenbedingungen im Rahmen von Machbarkeitsstudien untersuchen will. Dies solle bald erfolgen, um möglichst schnell die Erprobung mit Referenzprojekten zu ermöglichen. Der Bundeswirtschaftsminister hat angeboten, dass die Bundesregierung die DESERTEC-Initiative im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen werde. Als federführendes Ressort innerhalb der Bundesregierung habe das Bundeswirtschaftsministerium eine Task Force unter Leitung von Abteilungsleiter Detlef Dauke für die weitere Koordinierung zwischen der DESERTEC-Initiative und der Bundesregierung eingerichtet. Dort würden die Pläne und die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Bundesregierung weiter fachlich erörtert, so Brüderle.


Verschiedene Möglichkeiten politischer Unterstützung

Laut dem Bundeswirtschaftsminister gibt es verschiedene Wege, die Initiative politisch zu flankieren: Erstens könne die Bundesregierung die Unternehmen in den Zielländern begleiten, beispielsweise im Rahmen der Exportförderung. Zweitens sollten mit dem vom Auswärtigen Amt finanzierten Projekt EnerMENA in der Region vorsorgend Kapazitäten aufgebaut werden. Außerdem könnten Erkenntnisse aus dem Schwerpunkt "Stromnetze der Zukunft", der im Rahmen der Energieforschung des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) neu geschaffen worden sei, genutzt werden, erklärt Brüderle. Dieser Schwerpunkt beschäftige sich unter anderem mit dem Langstreckentransport großer Strommengen.


Erste Gespräche mit EIB zur Finanzierung

Im Zuge der weiteren Umsetzung würden auch Finanzierungsfragen eine wichtige Rolle spielen, heißt es in der Stellungnahme des Ministers. Hierzu gebe es eine Vielzahl von Angeboten der Entwicklungsbanken auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Nach eigener Aussage hat Brüderle bereits erste Gespräche mit der EIB (Europäische Investitionsbank) geführt. Wichtig sei, dass bald belastbare Aussagen getroffen würden, wann mit dem Erreichen der Wirtschaftlichkeit zu rechnen sei.

15.03.2010   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Moser Baer erreicht 7,3 % Modulwirkungsgrad und erhöht Leistung auf 400 Watt pro Modul

PV Technologies India Limited (PVTIL), ein Tochterunternehmen der Moser Baer India Ltd. (MBIL; Neu Delhi, Indien), berichtete im März 2010, das Unternehmen habe einen neuen Photovoltaik-Produktionsprozesses erfolgreich getestet und bewertet, mit dem der Wirkungsgrad der Single-Junction-Dünnschichtmodule des Unternehmens von 6 auf 7,3 % erhöht werden konnte.   Laut Pressemitteilung wurde der neue Prozess im PVTIL-Werk "Greater Noida" von dem dortigen Forschungsteam entwickelt. Die Leistung der 5,7 Quadratmeter großen Solar-Module konnte von 340 auf 400 Watt pro Modul gesteigert werden, heißt es in der Pressemitteilung. Dieser Fortschritt sei durch die Optimierung mehrerer photoaktiven Schichten erreicht worden. Laut MBIL sei somit einer der höchsten Wirkungsgrade sowie maximale Leistung eines amorphen Single-Junction-Dünnschichtmoduls auf der Basis von Silizium in dieser Größe erreicht worden. Amorphes Silizium (a-Si) ist das nicht-kristalline Allotrop von Silizium und kann bei geringen Temperaturen in dünnen Schichten auf diverse Trägermaterialien aufgetragen werden.



Dünnschicht-Produktionskapazität rund 50 MW

Ratul Puri, Geschäftsführender Direktor von MBIL, sagte: "Dieser fortschrittliche, unternehmenseigene und geschützte Prozess erlaubt den Einsatz der amorphen Silizium-Technologie in Solarpark-Projekten. Dieses Verfahren ist ein Neuanfang und wird uns ab dem zweiten Quartal 2010 den Eintritt in bestimmte Marktsektoren ermöglichen". Er betonte, dass der Produktionsprozess ein besonderer Erfolg sei, weil vorher kein indischer Hersteller derartige Wirkungsgrade erreichen konnte. Dr. Rajiv Arva, Vorstand des Geschäftsbereichs Photovoltaik, ergänzte: "Dieser Erfolg kommt zum richtigen Zeitpunkt und hat unsere Dünnschicht-Produktionskapazität von 40 auf 50 MW erhöht. Er wird uns dabei helfen, die in der 'National Solar Mission' angestrebten Ziele zu erreichen, indem unsere Solarmodule in großen Kraftwerken eingesetzt werden".

15.03.2010   Quelle: Moser Baer India Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erneuerbare Energien in der EU: EUFORES-Präsidenten fordern überzeugende Konzepte

Claude Turmes, EUFORES-Präsident
Claude Turmes,
EUFORES-Präsident

Die Präsidiumsmitglieder des Europäischen Forums für erneuerbare Energien (EUFORES), Claude Turmes, Fiona Hall und Anni Podimata, haben an die EU-Mitgliedstaaten appelliert, ehrgeizige nationale Aktionspläne für die Nutzung erneuerbarer Energien (National Renewable Energy Action Plans; NREAP) der Europäischen Kommission im Juni dieses Jahres vorzulegen. Als Teil der Umsetzung der Richtlinie zu erneuerbaren Energien (RES-Direktive) müssen die 27 EU-Mitgliedstaaten einen eigenen Aktionsplan erstellen, der Maßnahmen und Instrumente zu Erreichung der jeweiligen Zielvorgabe enthalte. Das Gesamtziel der Direktive ist, 20% des europäischen Energieendverbrauchs bis 2020 mit erneuerbaren Energien zu decken, erklärt EUFORES in der Pressemitteilung. Das Forum besteht aus Mitgliedern aller größeren politischen Fraktionen des EU-Parlaments und den nationalen Abgeordnetenhäuser der EU-Mitgliedstaaten. Kernziel des Forums ist die Verbreitung erneuerbarer Energien und von Lösungen für mehr Energieeffizienz in Europa.   "Die NREAPs sind sehr wichtige Bestandteile der RES-Richtlinie", erläutert EUFORES-Präsident Claude Turmes (EU-Parlamentsmitglied Luxemburg, Grüne/Freie Europäische Allianz), der auch Berichterstatter für die Richtlinie im Parlament war. "Die verbindlich formulierten Ziele der Richtlinie können nur mit starken nationalen Aktionsplänen erreicht werden, die effiziente Instrumente enthalten."




Verantwortung zur Kontrolle der Nationalregierungen

"Laut der Prognosen, welche die Mitgliedstaaten vorgelegt haben, kann das 20 %-Gesamtziel erreicht und sogar übertroffen werden. Ich hoffe inständig, dass die Mitgliedstaaten beweisen, dass dies nicht nur Lippenbekenntnisse sind und sie die notwendigen Richtlinien tatsächlich einführen werden", so EUFORES-Vizepräsidentin Fiona Hall (EU-Parlamentsmitglied Großbritannien, Liberale Demokraten). Anni Podimata (EU-Parlamentsmitglied Griechenland, Sozialdemokraten), ebenfalls EUFORES-Vizepräsidentin, teilt die Meinung ihrer Kollegen und betont: "Als Parlamentarier tragen wir die Verantwortung für die Kontrolle der Nationalregierungen. Wir fordern ambitionierte Aktionspläne und eine gute und zeitnahe Umsetzung der Richtlinie."


REPAP2020 für Beschleunigung der Richtlinien-Umsetzung

Alle drei Präsidiumsmitglieder betonen die wichtige Rolle, die das EU-Projekt REPAP2020 bei der Umsetzung der RES- Richtlinie spielt. Das Vorhaben, das von einem Konsortium aus 13 europäischen Partnern initiiert worden sei, habe als Hauptziel die Beschleunigung der Richtlinien-Umsetzung. Zu den Aktivitäten des Projekts würden Workshops für die Entwickler der NREAPs der nationalen Regierungen zählen. Bisher habe es zwei Workshops in Brüssel mit Beteiligung von 17 bzw. 21 Mitgliedsstaaten gegeben. Zudem hätten industrielle Interessenvertreter und wissenschaftliche Partner des Projekts 27 nationale RES-Industrie-Fahrpläne (RES: Erneuerbare Energien-Systeme) entwickelt, die als Input-Dokumente für die Aktionspläne vorgesehen seien, betont EUFORES in der Pressemitteilung. Nach der Vorlage der Aktionspläne werde das Projekt zudem die Ergebnisse auswerten.

Weitere Informationen zum REPAP2020-Projekt unter: www.repap2020.eu

14.03.2010   Quelle: EUFORES - European Forum for Renewable Energy Sources   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUFORES,
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Erneuerbare Wärme gewinnt den Heizkostenvergleich; Bedingungen für den Umstieg günstiger denn je

Solare Heizungsunterstützung ist günstiger als Öl und Gas
Solare Heizungsunterstützung
ist günstiger als Öl und Gas

Der Umstieg auf Wärme aus erneuerbaren Energien lohnt sich und spart den Verbrauchern bares Geld. Dies gilt trotz des aktuell vergleichsweise niedrigen Preisniveaus von Heizöl und Erdgas. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Agentur für Erneuerbare Energien. Dabei wurden die Gesamtkosten regenerativer Heizsysteme mit fossilen Bestandsheizungen verglichen, bezogen auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren. Das Ergebnis: Umsteiger können immer noch mehr als die Hälfte ihrer Heizkosten einsparen.   Dies gelte, obwohl sich die Brennstoffpreise aufgrund der Wirtschaftskrise zuletzt eher zum Nachteil der erneuerbaren Wärmequellen entwickelt haben, betont die Agentur für Erneuerbare Energien. Während die gesunkene Nachfrage nach Erdöl den Preis für Heizöl vorübergehend um gut ein Drittel sinken ließ, wurden Holzpellets gleichzeitig etwa 17 Prozent teurer. Denn wegen Rückgängen in der Möbel- und Bauholzproduktion fällt bei den Sägewerken derzeit weniger Sägemehl an - der wichtigste Rohstoff für Holzpellets. Die Preissteigerung für Wärmepumpenstrom liegt aktuell bei rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im langjährigen Durchschnitt fallen die Preissteigerungen sowohl für Holzpellets als auch für Wärmepumpenstrom mit ca. 5 Prozent pro Jahr aber nur halb so hoch aus wie für Heizöl und Gas (ca. 10 Prozent pro Jahr).



Heizanlagen mit erneuerbaren Energien amortisieren sich spätestens im 13. Betriebsjahr

Dennoch ist eine Kilowattstunde Wärme aus regenerativen Quellen immer noch deutlich günstiger als eine fossilen Ursprungs: Eine aus Heizöl gewonnene Kilowattstunde Wärme kostet derzeit ca. 6,1 Cent, beim Wärmepumpenstrom schlagen 5,5 Cent und bei den Pellets 4,6 Cent zu Buche. Die Anschaffungskosten für eine regenerative Heizanlage amortisieren sich dadurch spätestens im 13. Betriebsjahr.

14.03.2010   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,


 

Photovoltaik-Projekt Weserstadion: Zweiter Bauabschnitt in vollem Gange

Computersimulation der PV-Anlage mit SUNO- VATION-Modulen auf dem Weserstadion in Bremen
Computersimulation der PV-Anlage mit SUNO-
VATION-Modulen auf dem Weserstadion in
Bremen

Das Bremer Weserstadion - Heimat des Bundesligisten Werder Bremen - wird seit 2009 in ein Fußballstadion mit ausschließlich regenerativer Energieversorgung umgebaut. Der Dachinnenring wird von der Sunovation GmbH (Elsenfeld) mit Kunststoff-Solarmodulen auf Basis von Makrolon ausgestattet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Im Jahr 2009 konnte der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden. Nach einer wetterbedingten Verzögerung der Umbauarbeiten sei nun der zweite Bauabschnitt in vollem Gange. Seit Januar 2010 werde in der Westkurve des Weserstadions die Stahlkonstruktion zur Aufnahme der Unterkonstruktion für SUNOVATION-Module montiert. Die Produktion der sonderangefertigten Photovoltaik-Module sei bereits angelaufen. Sunovation stellt die verwendeten SUNOVATION Module vom Typ WSB im unterfränkischen Klingenberg her.


Photovoltaik-Integration im Weserstadion

Neben Vorgaben zur begrenzten statischen Belastbarkeit der Unterkonstruktion des überstehenden Dachinnenrings gelte es, eine hohe Transparenz der Überdachung sowie eine große Leistungsdichte zu gewähren, so Sunovation. Durch das geringe Eigengewicht der SUNOVATION-Module und die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sei eine Integration von Photovoltaik auch in diesen Teil des Weserstadions möglich.


Sunovation-Module für Solar-Architektur, Autos und Boote

Die Sunovation GmbH ist Hersteller von Photovoltaik-Modulen mit engen Kontakten zur Kunststoff- und Solar-Industrie sowie Anbieter von PV-Komplettsystemen. Kernkompetenz ist nach eigenen Angaben die Produktion von Photovoltaik-Modulen aus Kunststoff in Vergusstechnik (SUNOVATION-Technologie). Dabei werden statt Glas moderne Kunststoffe eingesetzt. Die Solarzellen sind nicht wie üblich auf Glas laminiert, sondern in einem Kunststoffverbund vergossen. Diese Module werden vorwiegend in der Architektur sowie für mobilen Anwendungen wie im Auto und auf Booten eingesetzt.

14.03.2010   Quelle: Sunovation GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWE Aktiengesellschaft,
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EUROSOLAR-Konferenz: Stadtwerke stärken, erneuerbare Energien für Städte und Regionen

Eine Großstadt oder eine ganze Region, vollständig versorgt mit erneuerbaren Energien, das ist keine Utopie mehr, sondern könnte nach gegenwärtigen Bedingungen bis 2020 Realität sein. Immer mehr Stadtwerke setzen auf eine regionale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen und wollen durch eigene Stromerzeugung mehr Unabhängigkeit von den großen Konzernen gewinnen. Wie Stadtwerke und Kommunen das Ziel einer regenerativen Energieversorgung für Privathaushalte und lokale Unternehmen erreichen, ist Schwerpunkt der 4. EUROSOLAR-Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien", die am 26./27.Mai zusammen mit den Stadtwerken München (SWM) von EUROSOLAR e.V. in München veranstaltet wird.   Eingeladen sind lokale und regionale Energieversorger, Kommunalvertreter, Akteure aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Medien.


Dezentrale Energieversorgung stärkt die wirtschaftliche Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität der Region

"Stadtwerke, Kommunen und Bürgergemeinschaften sind Schlüsselakteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung. Eine große Chance für Stadtwerke liegt in der regionalen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen", beschreibt der Vorsitzende der deutschen EUROSOLAR-Sektion, Dr. Axel Berg (München), das Ziel dieser Konferenz. "Eine dezentrale und von Importen unabhängige klimaschonende Energieversorgung stärkt die wirtschaftliche Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität der Region. Wir wollen erörtern und aufzeigen, wie das möglich ist. Anhand von Praxisbeispielen sollen bei der Münchner Stadtwerke-Konferenz notwendige Weichenstellungen erkennbar werden."


Die erfolgreichen EUROSOLAR-Stadtwerkekonferenzen der letzten Jahre fanden in Schwäbisch-Hall (2006), Braunschweig (2008) und Ludwigshafen (2009) statt. Zur Teilnahme an der diesjährigen Folgekonferenz in München lädt EUROSOLAR herzlich ein. Das Programm sowie weitere Informationen und ein Online-Anmeldeformular sind zugänglich unter

13.03.2010   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kostenloser Service von KOSTAL Solar Electric: PIKO SOLAR-Portal jetzt online

PIKO SOLAR-Portal
PIKO SOLAR-Portal

Ab sofort können Photovoltaik-Anlagen mit PIKO-Wechselrichtern mit dem neuen PIKO Solar-Portal bequem überwacht werden, berichtet KOSTAL Solar Electric in einer Pressemitteilung.   Die wichtigsten Ertrags- und Leistungsdaten einzelner PIKO-Wechselrichter und die der gesamten Anlage werden übersichtlich dargestellt. Neben der dauerhaften Speicherung der Anlagendaten lassen sich auch alle Daten zur individuellen Weiterverarbeitung exportieren. Besonderer Vorteil für die Kunden sei eine automatische Benachrichtigungsfunktion im Störfall. Dabei könne der Kunde frei entscheiden, an welche E-Mail-Adresse die Meldung gesendet wird, beispielsweise an den Betreiber selbst oder direkt an den Installateur.

13.03.2010   Quelle: KOSTAL Solar Electric GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KOSTAL Solar Electric GmbH,
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Kalifornien: Photovoltaik-Anlage des Agrarbetriebs Minturn Huller geht an das Netz

Photovoltaik-Freiflächenanlage der Minturn Huller-Kooperative
Photovoltaik-Freiflächenanlage
der Minturn Huller-Kooperative

Das Photovoltaik-Unternehmen Canadian Solar berichtet in einer Pressemitteilung, dass die Minturn Huller-Kooperative in Kalifornien eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 540 Kilowatt (kW) in Betrieb genommen hat. Minturn Huller ist ein Verarbeitungsbetrieb, der für 260 Mandelbauern im kalifornischen Central Valley tätig ist. Die geplante Jahresleistung der Solarstromanlage, bei der Module von Canadian Solar verbaut sind, liegt bei 788 Megawattstunden (MWh). Minturn Huller rechnet mit jährlichen Einsparungen von rund 20% der Stromkosten beziehungsweise zirka 40.000 US-Dollar (knapp 30.000 Euro) pro Jahr.   "In unserem Betrieb gibt es einen äußerst stromintensiven Prozess, bei dem zwischen August und November 24 Stunden pro Tag Mandelkerne geschält werden. Wir sind natürlich sehr glücklich darüber, dass wir ab sofort einen so großen Teil unseres Stroms selbst produzieren können. Wir sparen dadurch enorme Kosten und verringern gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck", so Jeff Hamilton, Generalmanager von Minturn Huller. "Die Landwirtschaft steht jedes Jahr vor immer höheren Kosten. Durch den Einsatz von Solarenergie können wir unsere Budgets besser steuern, ohne dabei Qualitätseinbußen zu erleiden."


e-Module aus speziell hergestelltem Solar-Silizium

Die Solarstromanlage von Minturn Huller besteht nach Angaben von Canadian Solar aus mehr als 2.700 "e-Modulen" vom Typ CS6P-200PE auf einer Fläche von rund 8.000 m² mit einer jährlichen Spitzenleistung von 788.000 kWh. Die e-Module bestünden aus einem einzigartigen, speziell für die Solar-Industrie hergestellten Silizium, zu dessen Herstellung 85% weniger Energie verbraucht werde und bei dessen Entsorgung 90% weniger Abfall anfalle als bei herkömmlichem Halbleiter-Silizium.

"Das Investment von Minturn Huller in Solarenergie ist ein herausragendes Beispiel für Umweltbewusstsein im Central Valley und in der Landwirtschaft insgesamt", so Mike Miskovsky, Generalmanager USA bei Canadian Solar. "Das Unternehmen übernimmt damit eine Vorreiterrolle und demonstriert sein Bekenntnis zur Solarindustrie. Dies zahlt sich durch bedeutende Einsparungen bei den Elektrizitätskosten aus und ist gleichzeitig ein exzellenter Beitrag zum Umweltschutz. Wir von Canadian Solar sind stolz, mit unseren Modulen an diesem Erfolg mitwirken zu können. Wir sind auch beeindruckt von der Professionalität von Cenergy Power sowie der exzellenten Termintreue und der handwerklichen Arbeit des Unternehmens. Wir freuen uns bereits darauf, weitere große kommerzielle Projekte mit Cenergy umzusetzen."


Zusammenarbeit mit Projektentwickler Cenergy Power

Cenergy Power ist laut Canadian Solar einer der führenden Photovoltaik-Projektentwickler und hat sich auf landwirtschaftliche Umsetzungen spezialisiert. Das Unternehmen zeichnete für die Gestaltung, Entwicklung und Umsetzung des Solar-Kraftwerks verantwortlich. Cenergy habe Minturn Huller zudem die finanziellen Rahmenbedingungen für das Projekt geboten, dank derer die Genossenschaft umgehend in den Genuss der Spareffekte komme sowie nach sieben Jahren eine Option auf den Erwerb der Anlage besitze.

"Wir sehen, dass immer mehr landwirtschaftliche Betriebe bei der Versorgung ihrer energieintensiven Prozesse auf Solarenergie setzen", so Bill Pham, Vorstand von Cenergy Power. "Dank der Partnerschaft mit Canadian Solar waren wir in der Lage, gemeinsam mit Minturn Huller das Ziel einer kostengünstigen, hochwertigen und umweltfreundlichen Energielösung zu erreichen. Im abgelaufenen Quartal ist dies bereits das zweite Cenergy-Power-Projekt mit einer Gesamtleistung von mehr als 500 kW. Wir sehen darüber hinaus in naher Zukunft ein wachsendes Interesse an den Mehrwert-Finanzierungsmodellen und Entwicklungslösungen für Solaranlagen von Cenergy in der Landwirtschaft."

13.03.2010   Quelle: Canadian Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar Inc.,
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Positive Energiebilanz der SOLEA AG durch Photovoltaik-Ausbaue am Standort

Solea AG wird mit Photovoltaik zum Plusenergie-Gewerbebetrieb
Solea AG wird mit Photovoltaik
zum Plusenergie-Gewerbebetrieb

Mit dem Zukauf eines benachbarten Gewerbegrundstücks trotzt der Photovoltaik-Systemintegrator Solea AG in Plattling der Wirtschaftskrise. Die Dachflächen der neuen Lagerhallen und Bürogebäude bieten Platz für Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 1,5 Megawatt (MWp). "Zusätzlich zu den bestehenden Anlagen produzieren rund 2 MWp umweltfreundlich und nachhaltig Energie", erläutert Vorstand Dipl. Phys. Guenter Bauer. "Das macht uns zu einem Plusenergie-Gewerbebetrieb. Wir erzeugen mehr Energie als wir für unsere Produktion am Standort benötigen!" 




Neues Logistikzentrum ermöglicht kürzere Reaktions- und Lieferzeiten

Die Hallen im Industriegebiet Plattling mit 22.000m² bebauter Fläche nutzt SOLEA AG als neues Logistikzentrum. "Die perfekte Anbindung an die Autobahnen A96 bzw. A3 und die Möglichkeit der Anbindung an das Schienennetz sind ideale Voraussetzung, um für den internationalen Wettbewerb gut gerüstet zu sein", so Vorstand Anton Schweiger. Die geräumigen Hallen ermöglichen eine effiziente Kommissionierung der Waren und dadurch einen schnellen Umsatz. "Wir wollen die Reaktions- und Lieferzeiten für unsere Kunden im nationalen und internationalen Umfeld auf ein Minimum reduzieren", so Vorstand Georg Sterner.

Die Solea AG plant, baut und betreut schlüsselfertige Solar-Kraftwerke bis in den zweistelligen Megawattbereich sowohl in Deutschland als auch europaweit, unter anderem in Spanien, Italien, Türkei, Frankreich, Griechenland, Tschechien und bald auch in Australien.

12.03.2010   Quelle: Solea AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solea AG,
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SOLEOS Solar präsentiert Produkt- und Leistungsspektrum erstmalig auf der Amper in Prag

Die SOLEOS Solar GmbH, Photovoltaik-Systemanbieter aus Bornheim-Sechtem, wird erstmalig auf der Amper, Internationale Messe für Elektrotechnik und Elektronik, in Prag (13.-16.04.2010) aktuelle Produkte des Portfolios vorstellen. SOLEOS präsentiert auf dem Stand 1 D3 die Erweiterung der SOLEOS-LINE, das neue Photovoltaik-Modul SOLEOS 250-2MS, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Darüber hinaus würden ein polykristallines Modul von Yingli Solar, das YL 230-29b, das mikro-amorphe NexPower NT 130 AX sowie die neu in das Sortiment aufgenommenen Solarmodule von Upsolar gezeigt. "Tschechien ist aufgrund seines attraktiven Vergütungssystems für Photovoltaik ein sehr interessanter Markt. Auch wirtschaftlich gesehen bietet die Solarenergie eine zukunftsweisende Alternative zu konventionellen Energieträgern. Aus diesem Grund ist es für uns sehr wichtig, auch am tschechischen Markt aktiv zu sein. Wir stimmen unsere umfangreiche Produktpalette gern auf die Kundenwünsche ab und freuen uns, unsere Produkte erstmalig in Prag zu präsentieren", erklärt David Mabille, Geschäftsführer von SOLEOS.


Zertifikate und 25 Jahre Leistungsgarantie für SOLEOS 250-2MS

Das in Deutschland gefertigte "SOLEOS 250-2MS" punktet laut Hersteller mit einer Leistungstoleranz von +/- 5 Wp und ist für eine erhöhte Schneelast von 5400 Pa zugelassen. "Hochleistungszellen ermöglichen einen Wirkungsgrad von 15,2 %. Außerdem ist aufgrund der Aluminiumanschlussdose eine besonders gute Wärmeableitung der Bypassdioden gewährleistet“, betont Björn Wachholz, technischer Leiter bei SOLEOS. Zudem sei das SOLEOS 250-2MS mit den Zertifikaten der Schutzklasse II, IEC 61215, IEC 61730 sowie mit einer Leistungsgarantie von 25 Jahren auf 80% der Leistung, 12 Jahren auf 90% der Leistung und einer 5 Jahres-Produktgarantie ausgestattet.


Produkte von Yingli Solar, NexPower und KACO im Programm

Aktuell seien auch polykristalline und monokristalline Solarmodule von Yingli Solar ins Programm aufgenommen worden, berichtet SOLEOS. Durch die Erfahrung in Auswahl und Qualitätssicherung der Materialien stehe dem Kunden mit dem YL 230-29b ein hochwertiges Modul mit einem Wirkungsgrad von 14,1% zur Verfügung. Außerdem minimiere eine Leistungstoleranz von +/-3 % Mismatch-Verluste des PV-Systems.

Das mikro-amorphe Modul NT 130 AX von NexPower biete sowohl an heißen Sommertagen als auch an Tagen mit schlechtem Wetter bei diffuser Einstrahlung Vorteile gegenüber kristallinen Modulen. Der doppelte Aufbau einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht habe den Vorteil, dass ein größeres Lichtspektrum genutzt werden könne und somit auch höhere Erträge bei gleicher Fläche möglich seien, so SOLEOS.

Die SOLEOS Solar GmbH bietet nach eigenen Angaben das komplette Produktspektrum von mono- und polykristallinen sowie amorphen Solarmodulen über alle Leistungsklassen KACO-Wechselrichter und verschiedene Montagelösungen an. Darüber hinaus setze SOLEOS auf Service und zusätzliche Leistungen für die Fachpartner. Die Mitarbeiter von SOLEOS übernehmen die Planung der PV-Anlage und entwickeln kundenspezifische Lösungen für unterschiedliche Dacharten. Für interessierte Kunden, Besucher und Journalisten steht das SOLEOS-Team vom 13. bis 16.04.2010 auf dem Stand 1 D3 zur Verfügung.

12.03.2010   Quelle: SOLEOS Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SunEdison will Europas größtes Photovoltaik-Kraftwerk in Italien bauen

Solarpark von SunEdison.
Solarpark von SunEdison.

SunEdison, Tochterunternehmen der MEMC Electronic Materials, Inc. (MEMC; St. Peters, Missouri), hat die Genehmigung der italienischen Regierung zum Bau eines Solarparks mit einer Nennleistung von 72 Megawatt (MW) im nordöstlichen Italien erhalten. Nach Fertigstellung werde das Photovoltaik-Kraftwerk nahe der Stadt Rovigo die größte Solarstromanlage in Europa sein, berichtet SunEdison in einer Pressemitteilung. Die Solarstrom-Produktion soll Mitte des Jahres beginnen, die endgültige Fertigstellung ist zum Jahresende geplant. Im ersten vollen Betriebsjahr soll das Solar-Kraftwerk genügend Energie liefern, um 17.150 Haushalte zu versorgen und gleichzeitig 41.000 Tonnen CO2 einsparen.  SunEdison wird das Projekt gemeinsam mit der Santander Bank als Finanzierungspartner entwickeln. Weitere Finanzierungspartner sollen sich anschließen.



350 Arbeitsplätze werden beim Bau der Anlage geschaffen

"SunEdison, mit seinen Stärken in Sachen Projektfinanzierung, Ingenieurs-Know-how, Beschaffung und Anlagenbetrieb, konzentriert sich auf das Wachstum des weltweiten Solarmarktes", kommentiert SunEdison-Präsident Carlos Domenech."Venetien engagiert sich kräftig für die erneuerbaren Energien", betont Renzo Marangon, Vertreter der Provinzregierung. "Das Vorhaben schafft sowohl 350 Arbeitsplätze vor Ort als auch die Kompetenz für fortschrittliche Energietechnologien. Wir gehen davon aus, dass Venetien zum Vorbild für alternative Energieprojekte in ganz Europa wird".

Mit 72 MWp wird der Solarpark in Rovigo die größte Photovoltaik-Anlage Europas werden. Gegenwärtig ist ein Solarpark in Olmedilla (Spanien) mit 60 MW die größte derartige Anlage, gefolgt vom 50 MW-Solarpark in Strasskirchen (Deutschland), den MEMC im Rahmen eines Joint Venture-Vertrags errichtet hat.

12.03.2010   Quelle: SunEdison   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison,
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SUNWAYS AG: Monokristalline Silizium-Solarzellen mit Siebdruckmetallisierung erreichen Wirkungsgrad größer 19 Prozent

Sunways AG und ISFH produzieren monokristalline Silizium-Solarzellen mit 19,1 Prozent Wirkungsgrad
Sunways AG und ISFH
produzieren monokristalline
Silizium-Solarzellen mit
19,1 Prozent Wirkungsgrad

Die Sunways AG (Konstanz) und das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) haben im Rahmen eines gemeinsamen Entwicklungsprojektes mit dem Ziel, die Effizienz von Silizium-Solarzellen weiter zu steigern, einen wichtigen Meilenstein erreicht. Unter Einsatz der etablierten Siebdrucktechnologie zur Metallisierung von Photovoltaik-Zellen auf der Basis von Silizium sei es gelungen, monokristalline Zellen mit einem Wirkungsgrad von 19,1 Prozent herzustellen, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Der Schwerpunkt der Arbeiten lag auf der Entwicklung einer hoch effizienten Rückseite für Silizium-Solarzellen. Dadurch sei besonders die Ausbeute im langwelligen Bereich des Sonnenspektrums verbessert worden.  Damit vereine dieses Konzept das hohe Wirkungsgradpotenzial der neuen Rückseite mit der bewährten guten Verarbeitung siebdruckmetallisierter Solarzellen. Die einzelnen Prozessschritte in der Herstellung der Prototypen mit einer Fläche von 155 Quadratzentimetern (5 Zoll-Zellen) wurden am ISFH sowie unter produktionsähnlichen Bedingungen durch Sunways ausgeführt.






Ergebnis langjähriger Kooperation ISFH

Roland Burkhardt, Technologievorstand der Sunways AG, kommentierte die Ergebnisse: "Ich freue mich sehr über diesen Erfolg unserer Entwicklungsarbeit. Ein Wirkungsgrad von mehr als 19 Prozent bei Silizium-Solarzellen mit Siebdruckkontakten ist international führend. Dieser beeindruckende Fortschritt ist das Ergebnis unserer langjährigen erfolgreichen Kooperation mit dem Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH)." Er fügte hinzu: "Sunways hat das Ziel, die technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Gewinnung von Strom aus der Sonne ständig zu verbessern. Damit steigern wir kontinuierlich die Stromausbeute und den Nutzen einer Photovoltaik-Anlage."

12.03.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,


 

Applied Materials erweitert Kapazität für Flachbildschirm- und Photovoltaik-Produktionsanlagen in Taiwan

ATON 5.7 PVD-System
ATON 5.7 PVD-System

Applied Materials, Inc. (Santa Clara, Kalifornien), Hersteller und Anbieter von Anlagen für die Halbleiter-, Flachbildschirm- und Photovoltaik-Industrie, meldete die Neueröffnung eines erweiterten Produktionsbetriebs in Tainan (Taiwan). Der fast 15.000 m2 große Betrieb ermögliche Applied Materials, seine Kunden in Asien noch besser mit Equipment zur Herstellung von Flachbildschirmen und Photovoltaik-Dünnschichtmodulen zu versorgen und dabei aus Taiwans hervorragender Lage, gut ausgebildeten Fachkräften und effizienter Logistik Kapital zu schlagen. "Die Fertigung in Tainan ist eine unserer größten Investitionen in Asien und macht Taiwan zum Zentrum unserer Entwicklung von Bildschirm- und PV-Produktionsanlagen", sagte Mike Splinter, Vorstandsvorsitzender von Applied Materials.   "Applied blickt auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte in Taiwan zurück, und mit dieser Produktionserweiterung legen wir den Grundstein für noch größeren Erfolg in den kommenden 20 Jahren. Ich danke unseren Kunden, Mitarbeitern und der Taiwanesischen Regierung, die diese hochmoderne Produktionsanlage möglich gemacht haben."

Taiwan wird immer aktiver in der Photovoltaik-Industrie

Der Betrieb in Tainan beschäftigt laut Applied Materials etwa 150 Menschen und werde dieses Jahr voraussichtlich 100 neue Systeme zur plasmaunterstützten chemischen Gasphasenabscheidung (PECVD) sowie zur physikalischen Gasphasenabscheidung (PVD) bauen und verkaufen - das bedeute 400 % mehr Umsatz als im vergangenen Jahr. Die Niederlassung in Tainan und die komplexe Logistikkette in Asien ermögliche Applied, den Bedarf seines breiten Kundenstamms in Asien schneller zu decken. Applied Materials sei in Taiwan mit über 800 Angestellten in zehn Niederlassungen stark präsent. Als führender Markt in der Halbleiter- und Flachbildschirmherstellung werde Taiwan auch immer aktiver in der Photovoltaik-Industrie. 2009 habe Taiwan Gesetze zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Einbindung alternativer Energiequellen verabschiedet - Applied habe einigen führenden taiwanesischen Universitäten R&D-Systeme für die Dünnschicht-Photovoltaikforschung gespendet und fördere mit seinem "Applied Young Talent“-Programm die Ausbildung junger Talente.

"Ich freue mich, dass Applied Materials, ein weltweit anerkanntes Unternehmen, weiterhin in Tainan investiert, und wir garantieren unsere volle Unterstützung, um das Zentrum erfolgreich zu machen", kommentiert Taiwans Premierminister D.Y. Wu. "Dies sind aufregende Zeiten für Taiwans Technologie-Industrie, da Solarenergie und Flachbildschirme äußerst günstig für unsere wirtschaftliche Entwicklung im 21. Jahrhundert sind. Wir feiern die Erfolgsgeschichte von Applied in Taiwan und seine außergewöhnlichen Errungenschaften mit Hilfe der engagierten Mitwirkung unserer Bevölkerung."

12.03.2010   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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Photovoltaik in Griechenland: RSEnergy Hellas Solartechnik EPE errichtet einen 2 MW-Solarpark in Theben

Photovoltaik-Freiflächenanlage von RSEnergy in Griechenland
Photovoltaik-Freiflächenanlage
von RSEnergy in Griechenland

RSEnergy Hellas Solartechnik EPE, ein führender Projektentwickler in Griechenland, kündigt die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MWp) in Theben (Griechenland) an. Das Vorhaben soll im Sommer 2010 für den privaten Investor Nea Elektra Α.Β.Ε.Ε. als Teil einer zukunftsorientierten Solar-Investitionsstrategie realisiert werden. RSEnergy wird das Projekt schlüsselfertig und mit eigenen Ingenieuren, Installationsteams und Spezialmaschinen für Photovoltaik implementieren. Somit garantiere RSEnergy höchste Präzision und eine schnelle Durchführung des Projektes, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Die Erfahrung der Gerovasilis-Gruppe seit 1967, kombiniert mit RSEnergys ISO zertifizierten Qualitätsmethoden, bietet Sicherheit für Photovoltaik-Investoren. Es ist unser erklärtes Ziel, den ersten MW-Photovoltaikpark in Griechenland zu errichten, der ohne Kompromiss auf einem durchgehenden Qualitätsgedanken basiert", sagt George Gerovasilis, General Manager von RSEnergy.


aleo solar-Module auf Montagesystem von Schletter, "Tripower"-Wechselrichter von SMA

Mehr als 9.000 Photovoltaik-Module der aleo solar AG werden auf einem Freiflächen-Montagesystem von Schletter mit Rammfundamenten installiert. Das Projekt wird damit die größte Schletter-Anlage in Griechenland. RSEnergy wird das erste Mal in Griechenland die neuen "Tripower"-Wechselrichter der SMA Solar Technology AG einsetzen. Diese neue Generation von Wechselrichtern biete höchste Erträge und Investitionssicherheit, betont RSEnergy. "Das Projekt wird als 100%-Turnkey-Projekt von RSEnergy implementiert. Es wird von der aleo solar AG zertifiziert werden und die strengen Inbetriebnahmeanforderungen von SMA erfüllen. Deutsche Qualität von einem lokalen griechischen Projektentwickler. Das ist es, wofür RSEnergy steht!", sagt Ralf Müller-Polyzos, General Manager von RSEnergy.

12.03.2010   Quelle: RSEnergy Hellas Solartechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RSEnergy Hellas Solartechnik,
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Solarthermie: "Kesseltauschbonus" für neue Heizungen wird verlängert

Laut einer Pressemitteilung des Solar-Heizsystemherstellers Solvis GmbH & Co KG wird der Ende 2009 eingestellte "Kesseltauschbonus" verlängert. Hausbesitzer, die sich eine moderne Solar-Heizung anschaffen, könnten ab sofort wieder einen Zuschuss vom Staat erhalten. Helmut Jäger, Geschäftsführer von Solvis, begrüßt die Neuauflage des Förderprogramms: "In deutschen Heizkellern gibt es klaren Handlungsbedarf. Ein Viertel aller Heizkessel ist älter als 20 Jahre und muss dringend ausgetauscht werden." Jährlich kämen 600.000 Heizungen hinzu, die ihren Leistungszenit bereits überschritten hätten.   Das Modernisierungspotenzial sei deshalb noch längst nicht ausgeschöpft, so Jäger. "Mit der 'Abwrackprämie' für alte Kessel fällt die Entscheidung für eine Modernisierung erheblich leichter. Und wer modernisiert, wird mit einer Heizkosteneinsparung von bis zu 50 Prozent belohnt!"



Keine Förderung für Solarkollektoren, die lediglich zur Warmwasserbereitung dienen

Künftig werde nur noch ein neuer Brennwertkessel mit Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung gefördert, erklärt Solvis in der Pressemitteilung. Dafür gewähre das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) einen Bonus von 400 Euro (bisher 750 Euro). Wer sich hingegen für Solarkollektoren entscheide, die lediglich für die Warmwasserbereitung bestimmt seien, erhalte keine Förderung mehr. Den Bonus könnten Modernisierer zusammen mit der Förderung der Solarkollektoranlage beantragen. Die Installation des Brennwertkessels sei dabei durch die Rechnung der ausführenden Fachfirma nachzuweisen, erklärt Solvis.

Förderanträge unter: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/formulare/index.html

12.03.2010   Quelle: Solvis GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Energiespeicher-Technologien: Heliocentris gewinnt Auftrag in Saudi-Arabien

Die Heliocentris Fuel Cells AG (Berlin), Spezialist für umweltfreundliche Energiespeicherlösungen, meldet einen weiteren Auftrag zur Lieferung einer autarken Stromversorgungslösung für Labors der King Saud University (Riad), einer der angesehensten Universitäten in Saudi-Arabien. "Mit dem Projekt aus Saudi-Arabien gewinnen wir bereits den dritten Großauftrag innerhalb weniger Monate in der Golf-Region", freut sich Dr. András Gosztonyi, CFO von Heliocentris. "Das Projekt in Saudi-Arabien unterstreicht einmal mehr unsere Expansionsstrategie im Nahen Osten", fügt er hinzu. Heliocentris liefert eine komplette Anlage inklusive Photovoltaik-Modul und Windkraftanlage.   Es handelt sich um ein hybrides Energiespeichersystem, bestehend aus Batterie, Brennstoffzelle, Elektrolyseur und einer angepassten Leistungselektronik, das den lokal erzeugten Solar- oder Windstrom speichert.

Saudi Arabien engagiert sich besonders in Sachen erneuerbare Energien: Der Minister für Öl und natürliche Ressourcen, Al-Naimi, hat anlässlich der Eröffnung der neuen "Zukunftsuniversität" King Abdullah University of Science and Technology angekündigt, Saudi-Arabien wolle binnen der nächsten eineinhalb Jahrzehnte so viel Energie aus Solarkraft produzieren und exportieren wie heute aus fossilen Energieträgern.

11.03.2010   Quelle: Heliocentris Fuel Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Bislang größter Photovoltaik-Rahmenvertrag für Siemens in Europa

Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios
Photovoltaik-Anlagen sind Teil des
Siemens-Umweltportfolios

Siemens Energy und der norwegische Energieversorger Statkraft haben einen Vertrag über den Bau von Solarstrom-Anlagen in Italien unterzeichnet. Mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MW) sei dies der bislang größte Photovoltaik-Rahmenvertrag, den Siemens in Europa erhalten hat, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Siemens übernehme das Engineering sowie das Projektmanagement und errichte die Photovoltaik-Anlagen schlüsselfertig. Bereits im Frühjahr 2010 soll die erste Solarstromanlage aufgebaut werden. Nach der Netzanbindung Ende 2010 sollen die Solar-Kraftwerke rund 14.000 italienische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.   "Nachdem wir für Statkraft bereits das PV-Projekt Casale in der Provinz Latina erfolgreich abgewickelt haben, setzen wir jetzt unsere Zusammenarbeit mit weiteren Solar-Projekten in Italien fort", sagte René Umlauft, Vorstand der Renewable Energy Division bei Siemens. "Siemens verfügt über das notwendige Know-how, um auch große Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab für Kunden aus Industrie und Energiewirtschaft zu realisieren."


Unsicherheit über die künftige Förderung der Solarenergie

"Siemens Energy ist ein sehr kompetenter Partner, um mehrere Solaranlagen gleichzeitig zu errichten und deren kurzfristige Inbetriebnahme bis Ende 2010 zu ermöglichen", sagte Olav Hetland, Senior Vice President Solarenergie bei Statkraft. "Der enge Zeitplan ist für uns gerade vor dem Hintergrund der Unsicherheiten über die künftige Förderung der Solarenergie von großer Bedeutung."

Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das mache Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden hätten mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel, wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

11.03.2010   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy,
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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells: Vorstandsvorsitzender Milner tritt zurück; Nedim Cen soll Neuausrichtung vorantreiben und bestehendes Restrukturierungsprogramm weiterführen

Solar-Pionier Anton Milner tritt zurück
Solar-Pionier Anton Milner tritt zurück

In seiner Sitzung vom 11.03.2010 hat der Aufsichtsrat der Q-Cells SE den Rücktritt des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Anton Milner entgegengenommen. Anton Milner wird mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand ausscheiden, stehe dem Unternehmen aber weiterhin als Berater zur Verfügung, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Nedim Cen, bereits Finanzvorstand der Gesellschaft, wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt und wird beide Ämter in Personalunion mit dem Ziel führen, die Neuausrichtung des Unternehmens rasch umzusetzen und das laufende Restrukturierungsprogramm abzuschließen. Der turnusgemäß zur Erneuerung anstehende Vertrag von Gerhard Rauter, Vorstand für Produktion und Technologie, wurde erneut auf drei Jahre abgeschlossen. 



Konsequente Neuausrichtung intern wie extern

"Anton Milner ist ein Pionier der Solarbranche und steht für den Aufstieg des Unternehmens zum weltweit größten Solarzellenhersteller", kommentiert Marcel Brenninkmeijer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Q-Cells SE. "Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist eng verbunden mit der Person Anton Milner. Auch die im Jahr 2009 erforderliche Restrukturierung hat Anton Milner eingeleitet und unter seiner Führung wurden bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt. Um Q-Cells in einem überaus schwierigen Marktumfeld wieder auf einen nachhaltigen Erfolgskurs zu bringen, muss das Unternehmen die konsequente Neuausrichtung intern wie extern vollziehen. Dr. Nedim Cen, der in den letzten Monaten die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen als CFO begleitete, hat die volle Rückendeckung des Aufsichtsrats für die weitere und umfassende Neuausrichtung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat dankt Anton Milner ausdrücklich für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre und die Bereitschaft, weiterhin als Berater zur Verfügung zu stehen."


Milner: Weg für einen Wechsel frei machen

"Nach einer langen Erfolgsgeschichte ist Q-Cells von der aktuellen Krise im weltweiten Photovoltaik-Markt besonders stark getroffen worden. Wir haben bereits im Jahr 2009 wesentliche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und die Neuausrichtung des Unternehmens auf den Weg gebracht. Dennoch haben die dramatisch schlechten Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 zu einem hohen Vertrauensverlust insbesondere am Kapitalmarkt geführt", sagt Anton Milner. "In dieser Situation ist es aus meiner Sicht im besten Interesse des Unternehmens, das ich mit aufgebaut habe, mein Amt als Vorstandsvorsitzender niederzulegen und den Weg für einen Wechsel frei zu machen. Ich möchte mich bei dem großartigen Q-Cells-Team, unseren Kunden und Partnern, unseren Aktionären und dem Aufsichtsrat für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung in den letzten Jahren bedanken."


Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender und CFO: Einstieg in das Modul- und Kleinanlagengeschäft

Nedim Cen sagte: "Als Vorstandsvorsitzender und CFO in Personalunion werde ich drei Schwerpunkte in meiner Tätigkeit setzen, um die Neuausrichtung voranzutreiben. Unser Geschäftsmodell wird auf Wachstum mit nachhaltigeren Erträgen und einer besseren Risikogewichtung ausgerichtet, indem wir das Wachstum von Großprojekten zugunsten eines Einstiegs in das Modul- und Kleinanlagengeschäft umschichten. Die verstärkte Fokussierung des Technologieportfolios wird finanzielle Belastungen weiter reduzieren. Zum dritten werden wir die Organisation, die Prozesse und die Kostenstrukturen entsprechend neu ausrichten müssen. Die Finanzierung ist für das laufende Jahr gesichert und die Restrukturierungsmaßnahmen des letzten Jahres zeigen erste Erfolge. Mit der Umsetzung dieses sehr weitgehenden Maßnahmenpaketes und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter schaffen wir wesentliche Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens."


Nedim Cen, Geschäftsführer beim Restrukturierungsberater Alvarez&Marsal (A&M), hatte den CFO-Posten bei der Q-Cells SE im Juni 2009 übergangsweise übernommen und soll nun so lange im Amt bleiben, bis die Basis für die Neuausrichtung geschaffen ist. Gleichzeitig wurde A&M dazu mandatiert, Nedim Cen bei der operativen Führung des Restrukturierungsprogramms Q-Cells Reloaded zu unterstützen. In seiner Funktion als CFO wird Nedim Cen durch Carsten Simon, seit dem 1. Januar 2010 Leiter des Finanzbereichs, entlastet. Derzeit wird erwartet, dass die Umsetzung aller Maßnahmen bis zum Jahresende 2010 dauern wird. Weitere Details zu der oben skizzierten Neuausrichtung werden auf der Bilanz-Pressekonferenz am 24. März 2010 bekannt gegeben.

11.03.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Solare Kühlung ist marktreif: Bundesumweltministerium fördert Praxistest solarer Klimatisierungsanlagen

Adsorptionskältemaschinen ACS 08 / ACS 15.
Adsorptionskältemaschinen ACS 08 / ACS 15.

Klimatisieren mit der Kraft der Sonne? Was zunächst paradox klingt ist aus technologischer Sicht heute machbar. Durch die Kombination von Solarthermie und Adsorptionstechnologie kann aus Wärme für die Kühlung von Gebäuden Kälte gewonnen werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert jetzt einen breit angelegten Praxistest Solar-Klimaanlagen. Die beteiligten Partner Solvis GmbH & Co. KG, SorTech AG, Fraunhofer ISE und die Hochschule Offenburg suchen hierfür interessierte Teilnehmer. "Das Prinzip von solarbetriebenen Adsorptionskältemaschinen ist einfach und raffiniert zugleich", erklärt Tomas Núñez, Projektleiter am Fraunhofer ISE. "Wie bei herkömmlichen Kältemaschinen wird Kälte durch Verdampfung eines Kältemittels erzeugt. 


Solarwärme ersetzt Strom als Antriebsenergie

Im Unterschied zur konventionellen Kältetechnik wird jedoch nicht Strom sondern Solarwärme als Antriebsenergie genutzt." Und in Jahreszeiten mit hohem Klimatisierungsbedarf gibt es meist Sonne im Überfluss. Das nützt nicht nur der Solaranlage, deren Komponenten wie Speicher und Kollektoren besser ausgelastet sind, sondern auch der Umwelt. Gegenüber konventioneller Kältetechnik wird durch den Einsatz von solar betriebenen Adsorptionskältemaschinen bis zu 80 % Strom eingespart. Zudem werden keine klimaschädlichen Kältemittel, sondern nur reines Wasser zur Kälteerzeugung verwendet.

Dass das Prinzip der Solaren Kühlung marktreif ist, haben das Fraunhofer ISE, das sich seit vielen Jahren mit dieser Technologie befasst, und seine Projektpartner bereits in verschiedenen Demonstrationsanwendungen bewiesen. Anlagen in ganz Europa klimatisieren u.a. Verkaufsräume, Büros, Betriebskantinen oder Schulungsräume. Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE selbst kühlt z. B. seit 2007 eine Adsorptionskältemaschine der SorTech AG Kantine und Küche über die Zuluft. Die Kältemaschine wird von einer 22 m² großen Kollektorfläche mit Hochleistungsflachkollektoren der Solvis GmbH & Co. KG angetrieben. Im sommerlichen Betrieb dient die Wärme aus der Solaranlage zum Antrieb der Adsorptionskältemaschine. Die beim Kühlungsprozess entstehende Abwärme wird über Sonden an das Erdreich abgegeben. Reicht die Solarstrahlung einmal nicht aus, stellt das Heiznetz zusätzliche Antriebswärme bereit, um den Kühlbetrieb aufrecht zu erhalten.

Im winterlichen Betrieb wird die Wärme aus den Erdreichsonden mit Hilfe der Adsorptionsmaschine - die nun als Wärmepumpe fungiert - auf das für Heizzwecke erforderliche Temperaturniveau gebracht. Den Antrieb der Kältemaschine übernimmt nun das Heiznetz. Dabei erreicht die Wärmepumpe einen thermischen COP (Coefficient of Performance) von bis zu 1,5. Der Wirkungsgrad der Wärmequelle wird so um bis zu 50 % erhöht.


Breit angelegter Praxistest mit Privathaushalten und Unternehmen

In einem Verbundprojekt, gefördert vom BMU, den Partnern Fraunhofer ISE, Hochschule Offenburg, SorTech AG und Solvis GmbH & Co. KG sollen zehn Anlagen zur solaren Kühlung im Leistungsbereich 5-30 kW installiert und mit Messtechnik versehen werden. Privathaushalte und Unternehmen, die an einer Teilnahme an diesem breit angelegten Praxistest interessiert sind, können sich unter dem u. g. Kontakt melden. "Das Bedarfsprofil ist nicht festgelegt und kann sowohl dem eines Wohn- als auch Bürogebäudes entsprechen. Im Zuge des Projekts wird jede Anlage individuell ausgelegt, dimensioniert und mit umfangreicher Messtechnik ausgestattet", erläutert Walter Mittelbach, Geschäftsführer der SorTech AG. Die eingesetzten Komponenten sind hochwertige Produkte der Firmen Solvis GmbH & Co. KG für die Solar- und Systemtechnik und SorTech AG für die thermisch angetriebene Kältetechnik.

Für Teilnehmer ergeben sich folgende Vorteile: Neben einem Preisnachlass von 20 Prozent auf die Anlagen profitieren sie von einer kostenlosen, regelmäßigen Überprüfung und Wartung des Systems sowie von einer kostenlosen, messtechnischen Überwachung und Auswertung des Betriebs durch die Hochschule Offenburg und das Fraunhofer ISE. "Der Kunde erhält eine komplette Systemlösung - angepasst an seine individuellen Bedürfnisse - bis zum Abschluss des Projekts im Dezember 2012, beschreibt Ralf Kynast von der Solvis GmbH & Co. KG den Grundgedanken des Projekts.

Interessenten für die Teilnahme am Praxistest Solare Kühlung können sich unter dem Stichwort "SolCoolSys" unter folgendem Kontakt bewerben: SOLVIS GmbH & Co. KG; Dipl. Ing. Ralf Kynast; Grotrian-Steinweg-Str. 12; 38112 Braunschweig; Tel.: +49 (0) 531/2 89 04-247; E-Mail: rkynast@solvis-solar.de

SorTech AG; Dr. Jörg Rupp; Weinbergweg 23; 06120 Halle; Tel.: +49 (0) 345/279 809-19; E-Mail: joerg.rupp@sortech.de

11.03.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SorTech AG,
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First Solar schließt Vertrag mit PG&E über Solarstrom aus 300 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Kalifornien

First Solar-Kraftwerk (10 MW) in Boulder City, NV, USA
First Solar-Kraftwerk (10 MW) in Boulder City,
NV, USA

First Solar, Inc. (Tempe, Arizona) meldete am 09.03.2010 den Abschluss einer Strombezugsvereinbarung mit der Pacific Gas and Electric Company (PG&E, San Francisco, Kalifornien, USA). Das Unternehmen werde PG&E mit Solarstrom aus einem Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 300 Megawatt (MW) versorgen, das First Solar in Südkalifornien entwickelt. Das "Desert Sunlight”-Solarkraftwerk, das in der Nähe des "Desert Center“ im östlichen Bezirk Riverside (Kalifornien) angesiedelt wird, soll eine Gesamtleistung von 550 MW haben; genug für die Stromversorgung von etwa 160.000 Haushalten oder 480.000 Menschen.   Die restlichen 250 MW seien bereits an Southern California Edison (SCE) verkauft worden, berichtet First Solar. Die Vereinbarungen zwischen First Solar und PG&E beziehungsweise SCE gälten vorbehaltlich der Genehmigung durch die kalifornische Regulierungsbehörde.



Jährliche Einsparung von 300.000 Tonnen CO2

First Solar wird das "Desert Sunlight"-Kraftwerk mit seinen branchenführenden Dünnschichtmodulen ausstatten und sein Know-how in die Projektentwicklung sowie bei der Planung, Lieferung und beim Bau einbringen. Baubeginn soll Ende 2010 sein, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Das Solar-Kraftwerk werde jährlich 300.000 Tonnen CO2 einsparen. Das entspreche dem Ausstoß von 60.000 Autos. Es schaffe außerdem etwa 430 Arbeitsplätze am Bau. Die Genehmigung werde vom Bureau of Land Management im Eilverfahren durchgeführt.

"First Solar ist eines der wenigen Unternehmen, die alle notwendigen Kompetenzen haben, um sehr große Solarkraftwerke wie "Desert Sunlight“ zu bauen, die wichtig sind, damit unsere Kunden und der Staat Kalifornien die Zielvorgaben in Sachen erneuerbaren Energien erreichen", sagte Rob Gillette, Geschäftsführer von First Solar. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1.700 MW im Rahmen Strombezugsvereinbarungen in Nordamerika.

11.03.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Photovoltaik-Projektentwickler COLEXON verstärkt sein USA-Engagement

Solarstromanlage auf der Dachfläche eines Frischwassertanks in North Carolina
Solarstromanlage auf der Dachfläche eines
Frischwassertanks in North Carolina

Die COLEXON AG (Hamburg), einer der führenden Projektentwickler und Betreiber ertragsstarker Solarkraftwerke, gibt einen neuen Erfolg im US-amerikanischen Solarmarkt bekannt. In Raleigh, North Carolina, realisierten die COLEXON-Ingenieure eine 255 kWp Solarstromanlage auf der Dachfläche eines Frischwassertanks. Ab sofort liefert dieser Tank der Region neben Frischwasser zusätzlich umweltfreundlichen Solarstrom.   Während in Deutschland aktuell die künftige Entwicklung der Subventionen für den Solarmarkt diskutiert wird, festigt die international aufgestellte COLEXON-Gruppe ihr Geschäft in den USA. "Mit diesem Projekt zeigen wir erneut, dass wir uns auch auf internationalen Wachstumsmärkten wie den USA nachhaltig etablieren", betont Thorsten Preugschas, Vorstandsvorsitzender der COLEXON Energy AG. In diesem Sinne nahmen die Photovoltaik-Experten zusammen mit dem Projekteigentümer, der Carolina Solar Energy, LLC (CSE), in Raleigh, im Osten der Vereinigten Staaten ein Aufdach-Solarkraftwerk in Betrieb, bei dem 3.400 Module des führenden Dünnschichtproduzenten First Solar auf der 10.836 m2 großen Dachfläche des Tanks einer Frischwasser-Aufbereitungsanlage mit dem bewährten Flachdachsystem "Schletter WindSafe FR" installiert wurden.


Bis zu 368.475 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Die Gesamtleistung der von COLEXON projektierten Anlage beläuft sich auf 255 kWp. 34 Wechselrichter von SMA sorgen für die Umwandlung der jährlich bis zu 368.475 produzierten Kilowattstunden Solarstrom (Gleichstrom) in netzkonformen Wechselstrom. Dieses Energievolumen deckt den jährlichen Strombedarf von über 100 Haushalten. Zudem werden dabei 326 Tonnen CO2 eingespart. Bei Planungsbeginn stellte die statische Belastbarkeit der Dachfläche eine Herausforderung dar. Doch dank der Kompetenz der erfahrenen COLEXON-Ingenieure und entsprechender technischer Lösungen stehe einer Kombination aus Frischwasserbelieferung und Stromerzeugung wie in Raleigh auch in Zukunft nichts im Wege, betont das Unternehmen.

11.03.2010   Quelle: COLEXON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON AG,
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Photovoltaik: Sputnik bringt neue Zentralwechselrichterserie auf den Markt

Wechselrichter SolarMax 100 TS
Wechselrichter SolarMax 100 TS

Die drei neuen Wechselrichter der "SolarMax"-TS-Serie haben Nennleistungen von 50, 80 und 100 Kilowatt und arbeiten im MPP-Bereich von 430 bis 800 Volt. Die Geräte sind sehr kompakt und besser gegen Schmutz geschützt als ihre Vorgängermodelle der SolarMax-C-Serie. Außerdem sei es Sputniks Entwicklern gelungen, den Europäischen Wirkungsgrad von 94,8 auf 95,5 Prozent zu steigern und den zulässigen Umgebungstemperaturbereich um fünf Grad zu erhöhen, berichtet die Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) in einer Pressemitteilung. Ein Prozessor überwache die IGBT-Schalter auf dem Leistungsteil, was die Betriebssicherheit und die Zuverlässigkeit steigere. Sputnik habe die Elektrolytkondensatoren durch Folienkondensatoren ersetzt und dadurch die Lebensdauer der Wechselrichter um mehrere Jahre erhöht.   DC-und AC-Schutzschalter sind jetzt von außen zugänglich. Somit können Installateure den Wechselrichter sicher vom Netz trennen, bevor sie ihn öffnen. Mehrere Geräte lassen sich nun über einen externen Schalter gleichzeitig ausschalten. Die neuen Wechselrichter kommunizieren über RS 485 und Ethernet. Das Grafikdisplay lässt sich über drei Tasten bedienen.



Pilotprojekt im Wankdorfstadion

Die TS-Serie erfüllt sämtliche Vorgaben der neuen Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft - selbst jene, die erst ab Januar 2011 gefordert sind, betont der Hersteller. So seien die Wechselrichter in der Lage, Blindleistung einzuspeisen, bei kurzen Netzfehlern am Netz zu bleiben und so das Netz aktiv zu stützen. Außerdem entsprechen die Geräte der neuen Produktsicherheitsnorm EN 62109-1, die voraussichtlich im Frühjahr dieses Jahres in Kraft tritt.
Der erste SolarMax 100 TS läuft bereits seit Dezember vergangenen Jahres in einem Pilotprojekt im Berner Wankdorfstadion "Stade de Suisse". Im März zeigte Sputnik die neue Serie erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen des Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein. Ab Sommer wird die neue TS-Serie die C-Serie in den Leistungsklassen ab 50 Kilowatt ablösen.

11.03.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Ecostream: Drastische Kürzung der Solar-Förderung gefährdet Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Unternehmen

Peter de Bree: Verlust von Arbeitsplätzen oder Verlagerung der Produktion ins Ausland drohen
Peter de Bree: Verlust von
Arbeitsplätzen oder Verlagerung
der Produktion ins Ausland
drohen

Mit der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom stehen der Solarwirtschaft in Deutschland schwere Zeiten bevor, warnt die Ecostream Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Laut Bundesumweltminister Norbert Röttgen soll die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen bereits ab 1. April um 15 Prozent sinken - zusätzlich zu der im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankerten Degression von neun bis elf Prozent für 2010. "Das ist viel zu kurzfristig und katastrophal für unsere laufenden Geschäfte", kommentiert Peter de Bree, Geschäftsführer der Ecostream Deutschland GmbH.   "Die ursprüngliche Degression für 2010 bildet die Grundlage für die Planung und Finanzierung unserer Projekte. Um keinen Vertragsbruch zu begehen, müssten alle für 2010 geplanten Anlagen bis zum 31. März ans Netz gehen. Das ist unmöglich umzusetzen und wird zwangsläufig zu einem großen Vertrauensverlust führen - sowohl auf Kundenseite als auch bei den Banken."


Bundesumweltministerium gefährdet einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren Deutschlands

Darüber hinaus plant das Bundesumweltministerium, die jährliche Degression künftig am Marktwachstum zu orientieren. Insgesamt summiert sich die Förderkürzung für Solarstrom vom 31. Dezember 2009 bis zum 1. Januar 2011 je nach Wachstum und Marktsegment laut Ecostream auf 25,5 bis 55 Prozent. Peter de Bree: "Die Solarunternehmen, deren langfristige Finanzplanung eigentlich auf der schrittweisen Reduzierung der Vergütung beruht, können diese Entwicklung nur durch deutliche Einsparmaßnahmen auffangen - was langfristig zum Verlust von Arbeitsplätzen oder sogar einer Verlagerung der Produktion ins Ausland führen kann." Die Pläne des Bundesumweltministeriums gefährdeten damit nicht nur einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren Deutschlands, sondern blockierten auch das eigentliche Ziel der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland weiter zu fördern.

10.03.2010   Quelle: Ecostream Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecostream Deutschland GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen Canadian Solar gründet deutsche Tochtergesellschaft

Photovoltaik-Module von Canadian Solar
Photovoltaik-Module von Canadian Solar

Canadian Solar, eines der weltweit größten Solar-Unternehmen, verlässt seinen bisherigen deutschen Firmensitz in Babenhausen und zieht um nach München, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Standortwahl und der Gründung einer eigenständigen GmbH, der Canadian Solar Deutschland GmbH, stelle sich das Unternehmen noch stärker auf den deutschen Markt ein, heißt es in der Pressemitteilung.   Canadian Solar verlässt den bisherigen Firmensitz im Allgäu und zieht in die bayerische Landeshauptstadt. Seit dem 1. März 2010 ist die deutsche Niederlassung der Kanadier nicht nur in München ansässig, sondern wurde auch in eine GmbH überführt. "Mit diesem Schritt wollen wir unser Engagement am deutschen Markt weiter ausbauen und festigen. Mit der Gründung einer GmbH erleichtern wir interne administrative Abläufe und bieten unseren Partnern und Kunden weitergehende Rechtssicherheit und Service", erklärt Dr. Shawn Qu, Vorsitzender und Vorstand von Canadian Solar.



Neuer Geschäftsführer: Ralf Kaulmann

Als Geschäftsführer der neuen GmbH wurde Ralf Kaulmann bestellt, berichtet Canadian Solar. Kaulmann war bisher Direktor für die Geschäftsentwicklung bei Canadian Solar und verfüge über langjährige Erfahrungen in der Solarbranche. "Der neue Sitz in München bietet uns ein perfektes infrastrukturelles Umfeld. Von hier aus bedienen wir unsere hiesigen Partner und Kunden schnell und effektiv und sind zudem auch in der Lage, die für uns wichtigen Märkte Benelux, Österreich und Schweiz effizient auszubauen", erklärt Kaulmann.

"Unser neues Büro - in einem der modernsten Niedrigenergiegebäude Münchens - verfügt selbstverständlich über die aktuellsten technischen Standards und trägt somit zur laufenden Verbesserung des Services für unsere Kunden und zur Aufrechterhaltung unseres sehr guten Mitarbeiterklimas bei, das in die tägliche Qualität unserer Arbeit einfließt. Durch den Umzug bieten wir qualifizierten Bewerbern aus dem ganzen Bundesgebiet nicht nur spannende Aufgaben, sie profitieren auch vom attraktiven Lebensstandard in der Isarmetropole", so Kaulmann weiter.


Produktionsausbau in Ontario

Für das laufende Jahr plant Canadian Solar die Fertigstellung einer 200-MW-Produktionsstätte in Ontario. Die neue Fabrik soll - mit einem geschätzten Investitionsaufwand von 24 Millionen kanadischen Dollar - 500 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Produktion schaffen.

10.03.2010   Quelle: Canadian Solar Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Canadian Solar,
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SMA Solar Technology AG verstärkt Präsenz in Nordamerika mit Solar-Wechselrichter-Produktion, Vertrieb und Service in Ontario

Photovoltaik-Wechselrichter der SMA Solar Technology AG.
Photovoltaik-Wechselrichter der
SMA Solar Technology AG.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) wird ihre Präsenz in Nordamerika durch die Gründung einer Gesellschaft in Kanada verstärken. Der Standort soll im Laufe des ersten Halbjahres 2010 ausgewählt werden. Das anfängliche Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens rund fünf bis zehn Millionen Euro. In dem neuen Werk wird SMA Photovoltaik-Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den kanadischen Markt produzieren. Außerdem werden die Funktionen Vertrieb und Service in der neuen Gesellschaft gebündelt. SMA plant, mittelfristig rund 100 bis 200 Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. 

Hervorragende Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Photovoltaik-Markt

Der Bundesstaat Ontario in Kanada bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Photovoltaik-Marktes. Das kürzlich aufgelegte Förderprogramm schafft in Kombination mit überdurchschnittlichen Einstrahlungsbedingungen starke Anreize für Investitionen in die Photovoltaik. Für Hersteller von Photovoltaik-Komponenten schließt das Programm die Forderung nach einem lokalen Wertschöpfungsanteil ein. Ziel dieser Anforderung ist die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche.

"Wir unterstützen die Forderung nach lokaler Wertschöpfung und kommen dieser mit der Errichtung einer Produktionsstätte vor Ort nach", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Das Förderprogramm Ontarios besitzt Leuchtturm-Charakter und nach unserer Einschätzung das Potenzial, andere kanadische Bundesstaaten zur Nachahmung anzuregen."

Parallel baut die SMA Gruppe auch die Produktionskapazitäten an den Standorten Kassel und Denver aus. Deutschland wird auch künftig der Hauptsitz für Produktion und Technologie-Entwicklung bleiben. An den Standorten Niestetal und Kassel soll die Jahreskapazität bis Mitte des Jahres durch Interimslösungen auf rund 10 Gigawatt erhöht werden. Die US-Fertigung in Denver ist in der Anfangsphase auf eine Jahreskapazität von etwa 1 Gigawatt ausgelegt und soll im Sommer dieses Jahres die Produktion aufnehmen.


10.03.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik: Fronius präsentiert neue Zentralwechselrichterserie Fronius CL: Modulares System. Maximaler Ertrag

Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL
Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL

Die neue Fronius CL-Zentralwechselrichterserie wurde entwickelt, um auf Dauer Höchstleistungen zu garantieren, berichtet die Fronius International GmbH (Wels, Österreich) in einer Pressemitteilung. Die Kombination aus ertragsstarker Leistungselektronik mit dem einzigartigen modularen Systemaufbau im Fronius "MIX"-Konzept ergebe maximalen Ertrag bei gleichzeitig höchster Ausfallssicherheit. In den Leistungsklassen 36, 48 und 60 kW sei der Fronius CL perfekt geeignet für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu mehreren hundert Kilowatt. 


"MIX"-Konzept für Power Racks

In einem Fronius CL arbeiten bis zu 15 identische Leistungsteile (Power Racks) im Fronius "MIX"-Konzept zusammen. Dieser modulare Systemaufbau bringt zahlreiche Vorteile sowohl für den Installateur als auch für den Anlagenbetreiber, betont der Hersteller:

- Höchster Teillast-Wirkungsgrad durch optimierte Auslastung der Leistungsteile, die je nach Bedarf vollautomatisch zu- oder abgeschaltet werden.

- Unübertroffene Ausfallssicherheit: Durch die Zusammenarbeit mehrerer Leistungsteile wird ein redundantes System aufgebaut. Bei Defekt eines Leistungsteils führen die verbleibenden Power Racks die Arbeit fort. Der Wechselrichter bleibt in Betrieb und sichert die Erträge.

- Längere Lebensdauer: Die Auslastung der einzelnen Leistungsteile erfolgt betriebsstundenabhängig. Bei Volllast arbeiten alle gemeinsam, bei Teillast jene mit der geringeren Anzahl an geleisteten Betriebsstunden. Dadurch sinken die Betriebsstunden der einzelnen Power Racks, wodurch sich die Lebensdauer des Wechselrichters verlängert.

- Höchste Servicefreundlichkeit und die schnellste Reaktionsgeschwindigkeit am Markt: Durch das Schubladenprinzip können die Leistungsteile im Servicefall einfach im Plug & Play-Prinzip herausgezogen und ersetzt werden.


Integriertes Hersteller-Know-How: ertragsstarke Leistungselektronik

Fronius CL-Geräte arbeiten mit der von Fronius perfektionierten HF-Trafotechnologie und erreichen durch die automatische Trafoumschaltung einen konstant hohen Wirkungsgrad über den gesamten Eingangsspannungsbereich. Darüber hinaus sorgt der Fronius Module Manager für exaktes MPP-Tracking, wodurch Fronius CL Zentralwechselrichter einen MPP-Anpassungswirkungsgrad von 99,9 % erreichen.


Intelligente Kühlung, einfache Planung, leichte Installation

Das Lüftungskonzept des Fronius CL verhindert direkten Kontakt der zur Kühlung benötigten Außenluft mit den Platinen. Das erhöht die Betriebssicherheit und Lebensdauer des Wechselrichters. Bei der Entwicklung des Fronius CL wurde ein ganz besonderes Augenmerk auf seine Praxistauglichkeit gelegt, was sich unter anderem in folgenden Produktmerkmalen zeigt: Planungsflexibilität durch einen breiten Eingangsspannungsbereich, Installationsfreundlichkeit durch kompakte Abmessungen und einen großzügig dimensionierten Anschlussbereich sowie eine geringe Bauhöhe von 183 cm (mit Sockel).


Umfangreiche Anlagenüberwachung

Professionelle Überwachung ist bei PV-Anlagen dieser Größenordung Pflicht. Daher ist der Fronius CL zu 100 % mit dem Fronius DATCOM-System zur umfassenden Anlagenüberwachung kompatibel. Die Fronius Com Card sowie die Fronius Signal Card- und Interface Card-Funktion sind bereits standardmäßig in die Geräte integriert. Die Geräte eignen sich für Indoor- und Containermontage (Schutzart IP 20). Die Markteinführungsphase startet voraussichtlich Mitte 2010.

10.03.2010   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Offgrid-Spezialist Phaesun baut Photovoltaik-Systeme für Telekommunikationsanlagen in Burkina Faso

Solarstromanlage in Burkina Faso
Solarstromanlage in Burkina Faso

Die Phaesun GmbH (Memmingen) errichtet bis Ende März zusammen mit ihrem Partner Ikratos Africa aus Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou zehn Solarstromanlagen in der Region Koudougou in Burkina Faso. Die Photovoltaik-Module erzeugen den Strom für Telekommunikationsanlagen. Auftraggeber ist die Telekommunikationsfirma Telecel Faso, die in Burkina Faso mit dieselbetriebenen Telekommunikationsanlagen bisher eine Netzabdeckung von 75 Prozent erreicht hat. Es ist Phaesuns erstes Projekt in dem westafrikanischen Binnenstaat.   "Mit jedem Solarsystem spart Telecel im Vergleich zu den mit Diesel betriebenen Anlagen jedes Jahr mehr als 30.000 Euro und rund 184 Tonnen Kohlendioxid ein", erklärt Phaesun-Mitarbeiter Amar Chikha, der die Systeme mit aufbaut. Die höheren Anschaffungskosten machten sich bereits nach zwei bis drei Jahren bezahlt, denn die Wartung und die Dieselversorgung sind wegen der schwer zugänglichen Transportwege aufwändig und teuer. Die Solar-Systeme seien hingegen mit einer Fernabfrage ausgestattet und fast wartungsfrei. Sie bestehen aus je 108 kristallinen Solarmodulen von ET-Solar, Batterien von Hoppecke und Ladereglern, die speziell für die Telekommunikation entwickelt wurden und sich insbesondere für heiße Regionen eignen. Jedes Solarsystem leistet insgesamt 9,18 Kilowatt.




Weitere Solarstromanlagen geplant

Die erste Photovoltaik-Anlage ging am 16. Februar dieses Jahres in Betrieb. Während der fünftägigen Installation schulte Phaesun rund 30 Ingenieure, Techniker und Installateure von Telecel Faso und Ikratos Africa vor Ort. "Bei größeren Projekten installieren wir die erste Anlage nach unseren Qualitätsstandards stets selbst und geben unser Know-how vor Ort an unsere Partner weiter", sagt Chikha. Weitere Solarstromanlagen seien bereits geplant, denn Telecel Faso wolle in Burkina Faso sowohl die Netzabdeckung auf 100 Prozent erhöhen als auch sämtliche bereits installierte Dieselgeneratoren durch Solaranlagen ersetzen.

10.03.2010   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phaesun GmbH,
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Anlagenbauer KEMPER errichtet betriebseigenes Solar-Kraftwerk in Tschechien

Photovoltaik-Dachanlage im Werk im tschechischen Porici nad Sázavou
Photovoltaik-Dachanlage im Werk im
tschechischen Porici nad Sázavou

Die KEMPER GmbH (Vreden) versorgt ihr Werk im tschechischen Poříčí nad Sázavou nahe Prag mit selbsterzeugtem Solarstrom und speist nicht verbrauchten Strom in das öffentliche Netz ein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Anlagenbauer aus dem westfälischen Vreden werde hierfür ab Frühjahr 2010 neun Photovoltaik-Nachführsysteme aus eigener Herstellung vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 errichten. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine Photovoltaik-Dachanlage mit 1.320 Solarmodulen installiert. Nach Errichtung der Nachführsysteme wird das PV-Kraftwerk insgesamt über 2.700 Quadratmeter Modulfläche mit einer Gesamtleistung von 400 Kilowatt-Peak (kWp) verfügen und jährlich rund 380.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen. Davon können etwa 160.000 kWh für die Versorgung des Werkes in Tschechien, einschließlich der Produktion und der Büros, verwendet werden. 



Photovoltaik-Dachanlage mit aufwändiger Unterkonstruktion

"Umweltschutz genießt bei Kemper seit jeher einen großen Stellenwert. Mit unserem neuen betriebseigenen Solar-Kraftwerk wollen wir auch bei der Stromversorgung mit gutem Beispiel vorangehen", sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH. Für die Photovoltaik-Dachanlage im Werk im tschechischen Poříčí nad Sázavou musste auf der Fertigungshalle zunächst eine aufwändige Unterkonstruktion mittels Stahlträgern entwickelt werden, bevor die Solarmodule angebracht werden konnten. Die Entwicklung und sämtliche Arbeiten wurden von der KEMPER GmbH in Eigenregie durchgeführt.



Photovoltaik-Nachführsystemen ermitteln über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne

"Beim Bau der Dachanlage kam uns unsere langjährige Erfahrung bei der Stahlverarbeitung durch unser Kerngeschäftsfeld 'Schweißen &
Schneiden' zugute", sagt Kemper. Ebenfalls in Eigenregie erfolgt ab Frühjahr die Errichtung von neun Nachführsystemen vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80. Alle Modelle ermitteln über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne und sorgen so stets für eine optimale Ausrichtung. Unterschiede bestehen lediglich in der Größe der Modulfläche, die je nach Modell 60, 70 oder 80 Quadratmeter beträgt. Für Alexander Lenfers, Projektleiter des Geschäftsfeldes Solartechnik bei KEMPER, dient die Anlage in Poříčí nad Sázavou neben der Stromerzeugung auch Demonstrations-Zwecken: "Wir zeigen in Tschechien die Vielzahl an technischen Möglichkeiten, die wir für Solarparks mit Nachführsystemen bereit stellen. Diese reichen beispielsweise von Stromversorgungen mit 24 oder 230 Volt über ausgeklügelte Monitoring- und Sicherheitskonzepte bis hin zu Eigenstromversorgungen der Regelung und Antriebe mittels Batterien."

Die KEMPER GmbH bietet mit den Nachführsystemen KemTRACK 60, 70 und 80 seit Frühjahr 2009 erstmals Solar-Produkte an. Nach Realisierung eines Solarparks in Südhessen befinden sich derzeit zahlreiche weitere Projekte in der Planung. In den nächsten Jahren soll der Marktanteil des neuen Geschäftsbereichs erheblich ausgebaut werden.

10.03.2010   Quelle: KEMPER GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KEMPER GmbH,
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CPV Konsortium wählt Dr. Andreas Bett in den Vorstand - Konzentrator-Photovoltaik auf dem Weg in die Kommerzialisierung

Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter und stellvertretender Leiter des Fraunhofer ISE
Dr. Andreas Bett,
Abteilungsleiter und
stellvertretender Leiter
des Fraunhofer ISE

Der Industrieverband der Konzentrator-Photovoltaik, CPV Consortium, hat Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter und stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg), in seinen Vorstand gewählt. Andreas Bett ist wissenschaftlicher Leiter und Hauptorganisator der 6. Internationalen Konferenz zur Konzentrator-Photovoltaik (CPV), die vom 7.-9. April 2010 in Freiburg stattfindet.   Andreas Bett arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Konzentrator-Photovoltaik. Seine Abteilung "Materialien - Solarzellen und Technologie" am Fraunhofer ISE zählt zu den führenden CPV-Forscherteams und hat mit zahlreichen bedeutenden Entwicklungen Pionierarbeit für diese Technologie geleistet, so das Institut. Im Januar 2009 erzielten die Freiburger Forscher einen Weltrekord-Wirkungsgrad von 41,1% mit Hilfe einer Methodik zum so genannten gitterfehlangepassten Kristallwachstum für Stapelsolarzellen.



Becquerel-Preis auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference

Bett ist Mitgründer der ISE-Ausgründung Concentrix Solar GmbH, die heute diese Technologie erfolgreich vermarktet. Auf der 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference (PVSEC) im vergangenen Jahr wurde er mit dem bedeutenden Becquerel-Preis ausgezeichnet. Bett gehört dem Normungskomitee IEC TC82 WG7 an, das Standards für die Konzentrator-Technologie erarbeitet. Als Mitglied der Arbeitsgruppe 3 der Europäischen Photovoltaik-Plattform wirkte er an der strategischen Forschungsagenda und dem Implementierungsplan für die Photovoltaik-Technologie mit.


CPV-Technologie auf dem Weg zur Kommerzialisierung

Gleichzeitig mit Andreas Bett wurde Martha Symko-Davies vom National Renewable Energy Labb (NREL) in den Vorstand des CPV Consortium gewählt. "Mit Dr. Bett und Dr. Symko-Davies gewinnt das CPV Consortium jahrzehntelange Expertise auf höchstem Niveau in der Forschung und Entwicklung für die Solarindustrie. Ihre Erfahrung aus Fraunhofer, dem DOE (Department of Energy, USA) und NREL wird die Perspektive des Verbands erweitern, und wir erhoffen uns Vorteile für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und der Industrie, dies zu einem kritischen Zeitpunkt für die Kommerzialisierung der noch jungen CPV-Technologie", so Nancy Hartsoch, Direktorin des CPV Consortium in der verbandseigenen Pressemeldung.

Das CPV-Konsortium widmet seine Arbeit der Entwicklung und erfolgreichen Markteinführung der Konzentrator-Photovoltaik als wesentliche Energiequelle sowohl für dezentrale als auch netzgekoppelte Anwendungen. Die Mitglieder der internationalen Organisation kommen aus allen Bereichen der CPV-Industrie: Systemhersteller, Zelllieferanten, Energieversorger, Hersteller von Trackern, Systemanbieter, Projektentwickler und Forschungseinrichtungen.

09.03.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON SE schließt 20 MW-Rahmenvertrag mit Solargroßhändler entrason

Stefan Säuberlich, CEO SOLON (l.) und Alexander Eysert, Geschäftsführer der entrason gmbh
Stefan Säuberlich, CEO SOLON (l.) und
Alexander Eysert, Geschäftsführer der
entrason gmbh

Die SOLON SE (Berlin) hat mit dem nordhessischen Solardistributor entrason (Edertal-Giflitz) einen mehrjährigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Photovoltaik-Modulen geschlossen. Die im Vertrag festgehaltene Gesamtleistung beläuft sich laut SOLON im ersten Jahr auf rund 20 Megawatt (MW) beziehungsweise 90.000 Module. Es werden vorwiegend SOLON 230/07 Blue und SOLON 230/07 Black Module durch das Vertriebsnetz des neuen Distributors der SOLON bundesweit an den Fachhandel geliefert. Die SOLON SE ist einer der größten Solarmodul-Produzenten in Europa und Anbieter von solarer Systemtechnik für große Dach- und Freiflächenanlagen.   Stefan Säuberlich, Vorstand der SOLON SE, kommentiert: "Wir freuen uns auf die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit einem engagierten Solargroßhändler, der nicht nur auf Premiumqualität und Innovationsfähigkeit setzt, sondern auch über das nötige Produkt-Know-how verfügt."





entrason betreibt die leistungsstärksten Solarparks in Nordhessen

Die entrason gmbh legt Wert auf persönlichen Kontakt zu den ausgewählten Lieferanten und führt regelmäßige Kontrollen zur Qualitätssicherung durch. "Mit der SOLON SE haben wir ab sofort einen der führenden Premiumhersteller in unserem Sortiment, der für seine große Zuverlässigkeit und die hohen Qualitätsansprüche bekannt ist", sagte Alexander Eysert, Geschäftsführer der entrason gmbh, und führt weiter aus: "Durch die Kooperation mit SOLON sind wir noch besser aufgestellt, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen." Als "Solargroßhandel mit Mehrwert" bietet entrason neben einem hochwertigen Portfolio ein vielseitiges Spektrum an individueller Beratung und Unterstützung für den Fachhandel.

Die entrason gmbh aus Edertal-Giflitz ist 2009 als weiterer eigenständiger Geschäftsbereich aus der ConSolaris-Unternehmensgruppe hervorgegangen. Als Fachhändler und Installateur ist ConSolaris seit Entstehung der Solar-Branche mittlerweile zum regionalen Marktführer in Nordhessen herangewachsen und betreibt zudem die leistungsstärksten Solarparks in Nordhessen. SOLON hat bereits in der Vergangenheit mit ConSolaris erfolgreich zusammengearbeitet.

09.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Produktion: Ticketshop zur solarpeq-Konferenz ab sofort geöffnet

"Size matters: producing solar at large scale" lautet das Thema der solarpeq-Konferenz am 27. September 2010. Ab sofort können sich Interessenten im Internet registrieren. Die Konferenz findet ganztägig am 27. September 2010 sowie bis mittags am 28. September statt, dem ersten Messetag der solarpeq - International Trade Fair for Solar Production Equipment. Veranstaltungsort ist das Congress Center Düsseldorf Ost (CCD Ost) mit direkter Anbindung an die Messehallen. Die Konferenz richtet sich an Entscheider und Praktiker aus der gesamten Photovoltaik-Produktionskette, die an praxisnahen Konzepten und Lösungen zu aktuellen Fragestellungen der Branche interessiert sind.  
Kooperation mit der Fachzeitschrift Photovoltaics International

Die englischsprachige solarpeq-Konferenz wird in Kooperation mit der renommierten Fachzeitschrift Photovoltaics International organisiert. Der Conference Chairman Eddie Blokken, ehemaliger Director Technology and Standards bei der PV Group des internationalen Verbandes SEMI, konnte bereits Referenten führender Unternehmen der Photovoltaik-Branche gewinnen. So werden beispielsweise Vertreter von PPG Industries, Applied Materials oder CM2H HILL Beiträge zu Themenblöcken wie "Large Facility Requirements", "Materials Management", "Manufacturing Excellence" oder "Does size matter? - How to keep capacity and utilization in balance" beisteuern. Dabei berücksichtigt die Auswahl der Referenten sowohl die Zuliefer- als auch die Kundenseite, um den aktuellen Themenkomplexen aus beiden Blickwinkeln gerecht zu werden. Das Konferenzprogramm steht in aktueller Fassung zum Download bereit unter: www.solarpeq.de.


Frühbucherrabatt bis zum 15. Mai
Die Teilnahmegebühr für die solarpeq-Konferenz beträgt 325 Euro (zzgl. MwSt.). Sie umfasst neben dem Konferenzmaterial und der Verpflegung tagsüber auch den Eintritt zur solarpeq inklusive Messekatalog sowie zur parallel stattfindenden glasstec, der Weltleitmesse der Glasbranche. Zum Abschluss des zweiten Konferenztages wird den Teilnehmern zudem eine geführte Tour über die solarpeq angeboten. Wer sich bis zum 15. Mai zur solarpeq-Konferenz anmeldet, profitiert von einem Frühbucherrabatt: Die Gebühr beträgt dann nur 250 Euro (zzgl. MwSt.). Für die Anmeldung wird eine Kreditkarte (VISA oder Mastercard) benötigt.

09.03.2010   Quelle: solarpeq 2010   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE kritisiert Kürzung der Förderung für Wärme aus erneuerbaren Energiequellen und fordert haushaltsunabhängiges Anreizprogramm

BEE-Präsident Schütz. "Wer
jetzt die Fördermittel kürzt,
bremst den Umbau, statt ihn
zu beschleunigen."

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE, Berlin) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau von Technologie zur Nutzung erneuerbarer Quellen zur Wärmeversorgung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem unter anderem Zuschüsse für Solarthermie-Anlagen, Holzpellet-Heizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt.  "Die Regierungsfraktionen haben mit diesen Entscheidungen alle Bekundungen der Regierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor konterkariert", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wenn die Bundesregierung ihre Zusagen für den Klimaschutz einhalten wolle, sei eine deutliche Steigerung der Modernisierungsrate von Heizungsanlagen und mehr erneuerbare Energie im Wärmesektor notwendig. Schütz: "Wer jetzt die Fördermittel kürzt, bremst den Umbau, statt ihn zu beschleunigen."



BEE: Kürzung absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie

Der Sprecher der AG Wärme im BEE, Martin Bentele, bezeichnet die Kürzung als absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie. "Der Markt für erneuerbare Wärmetechnologie ist im zweiten Halbjahr 2009 ohnehin schon stark zurückgegangen. Die jetzige Haushaltsentscheidung gefährdet die Erholung zusätzlich", so Bentele. Wegen höherer Anfangsinvestitionen sei ein Anreiz für erneuerbare Wärmetechnologie zwingend erforderlich.

Die wichtigste Voraussetzung für Investitionen in klimaschonende und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung ist nach Ansicht des BEE eine kontinuierliche und verlässliche Vergabe von Fördermitteln. "Die willkürliche Kürzung des Marktanreizprogrammes zeigt genau das Problem der bisherigen Praxis. Wir fordern deshalb ein Förderprogramm für die erneuerbare Wärme, das unabhängig vom laufenden Bundeshaushalt funktioniert", bekräftigt Bentele. Der BEE werde dieses Ziel in der laufenden Legislaturperiode mit Nachdruck verfolgen.

09.03.2010   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE,
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Phoenix Solar AG gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 bekannt: Konzernumsatz wächst, EBIT sinkt

Vorstandsvorsitzender Hänel freut sich über Umsatzwachstum und profitablen Jahresabschluss.
Vorstandsvorsitzender Hänel freut sich
über Umsatzwachstum und profitablen
Jahresabschluss.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, erzielte im Geschäftsjahr 2009 auf Basis vorläufiger Zahlen einen Konzernumsatz von 473,0 Millionen Euro, der damit am oberen Ende des prognostizierten Umsatzkorridors (430 - 480 Millionen Euro) lag. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 12,2 Millionen Euro erfüllte die Prognose, berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt sei der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 von einem dominierenden deutschen Photovoltaik-Markt (Weltmarktanteil 40 - 50 Prozent), einer sehr volatilen Nachfrageentwicklung und einem unerwartet starken Rückgang der Verkaufspreise für Photovoltaik-Systeme geprägt gewesen.  Das Geschäft mit Photovoltaik-Kraftwerken litt zudem unter den Folgen der weltweiten Finanzkrise. "Unser flexibles Geschäftsmodell mit unseren beiden Segmenten Komponenten & Systeme und Kraftwerke ermöglichte es uns, auf die schwierige Marktsituation zu reagieren und Weltmarktanteile dazu zu gewinnen. Die Phoenix Solar AG gehört zu den wenigen Solarunternehmen in Deutschland, die 2009 sowohl ein Umsatzwachstum erzielt haben als auch das Jahr profitabel abschließen konnten", kommentiert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.



Bester Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte

Im Berichtsjahr 2009 erzielte der Phoenix Solar Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen Gesamtumsatzerlöse von 473,0 Millionen Euro (Vorjahr: 402,5 Millionen Euro) und damit ein Wachstum von 17,5 Prozent. Allein das vierte Quartal 2009 hatte daran mit 230,8 Millionen Euro einen Anteil von fast 50 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz um 127,7 Prozent. Das vierte Quartal ist damit das bisher umsatzstärkste in der Unternehmensgeschichte. Die abgesetzten Modulmengen konnten 2009 um fast 70 Prozent auf 202 Megawatt (MWp) gesteigert werden, während der Weltmarkt lediglich um maximal 20 Prozent gewachsen sein dürfte.

Die Auslandsmärkte der Phoenix Solar AG entwickelten sich 2009 insgesamt nur zögerlich und blieben hinter den Erwartungen zurück. Der Phoenix Solar Konzern erzielte 27,6 Millionen Euro bzw. 5,8 Prozent der Gesamtumsatzerlöse im Ausland (Vorjahr: 159,7 Millionen Euro bzw. 39,7 Prozent).


Komponenten & Systeme-Geschäft dominiert

Ein starkes Mengen- und Umsatzwachstum konnte im Segment Komponenten & Systeme realisiert werden. Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2009 um 39,3 Prozent auf 299,0 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6 Millionen Euro). Das Segment Kraftwerke erzielte Gesamtumsatzerlöse von 174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 187,8 Millionen Euro) und musste aufgrund der im Jahr 2009 schwierigen Finanzierungssituation für große Solarkraftwerke und des Einbruchs des spanischen Marktes um 95 Prozent einen Umsatzrückgang von 7,3 Prozent hinnehmen.


Margendruck durch gesunkene Verkaufspreise; EBIT-Marge sinkt auf 2,6 Prozent

Das EBIT auf Basis vorläufiger Zahlen beträgt 12,2 Millionen Euro (Vorjahr: 33,8 Millionen Euro). Es ist belastet durch stark gesunkene Verkaufspreise und dem daraus resultierenden Margendruck, der auch zu Abwertungen des Lagerbestands führte. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte im Geschäftsjahr 2009 daher lediglich 2,6 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte ein EBIT von 6,1 Millionen Euro und das Segment Kraftwerke ebenfalls 6,1 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 2,0 Prozent bzw. 3,5 Prozent entspricht.

Nach Steuern beträgt das vorläufige Konzernergebnis im Berichtszeitraum 8,6 Millionen Euro nach 23,7 Millionen Euro im Vorjahr. Es sank damit um 63,7 Prozent. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 1,28 Euro (Vorjahr: 3,63 Euro). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2009 lag bei 53,4 Prozent (Vorjahr: 69,9 Prozent).


Vorstand schlägt Dividendenzahlung vor

Auf Basis der vorläufigen Zahlen 2009 hat der Vorstand heute beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 0,20 Euro pro Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,30 Euro). Damit wird die anlegerorientierte Dividendenpolitik fortgeführt, die sich am Unternehmenswachstum und dem jeweiligen Geschäftsverlauf orientiert. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Zustimmung durch den Aufsichtsrat.


Sehr gute Auftragslage für das erste Halbjahr 2010

Am 1. Januar 2010 lag der Auftragsbestand bei 296 Millionen Euro (Vorjahr: 112 Millionen Euro). Der um unfertige Leistungen bereinigte Auftragsbestand stieg um 119 Prozent von 107 Millionen Euro am Jahresanfang 2009 auf 234 Millionen Euro, wovon 183 Millionen Euro auf das Segment Komponenten & Systeme und 51 Millionen Euro auf das Segment Kraftwerke entfallen.


Entwicklung im ersten Quartal 2010

Der schneereiche und kalte Winter im bisherigen Verlauf des ersten Quartals 2010 hemmte die Auslieferungen und die Bautätigkeit. Die große Nachfrage auf den europäischen Märkten führte aber zu einem gegenüber dem Jahreswechsel weiteren Anstieg des Auftragsbestands. Mit ansteigenden Temperaturen konnte die Bautätigkeit für Kraftwerke wieder aufgenommen werden und die Auslieferungen im Segment Komponenten & Systeme sprangen an.


Prognose für 2010

Im Jahr 2010 geht der Vorstand wiederum von einem stark wachsenden Absatzvolumen, steigenden Umsätzen sowie einer verbesserten Ertragslage mit deutlich höherem Auslandsanteil aus. Eine genaue Umsatz- und Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2010 kann erst abgegeben werden, wenn das endgültige Ergebnis der politischen Diskussion zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland vorliegt.

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen und geprüften Konzernabschluss 2009 erscheint am 22. April 2010 in elektronischer Form und kann auf der Internetseite des Unternehmens unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

09.03.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Mecklenburg-Vorpommern drängt auf Mitsprache der Länder bei geplanter Kürzung der Solar-Förderung

Umweltminister Backhaus: EEG muss kontinuierlich weitergeführt werden.
Umweltminister Backhaus: EEG muss
kontinuierlich weitergeführt werden.

Die vom Bundeskabinett am 03.03.2010 getroffene Entscheidung, die Photovoltaik-Förderung weiter zu kürzen, stößt auf Kritik des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern. "Wer bei einer solchen Entscheidung, die Bundesratsbefassung umgeht und damit die Mitsprache der Länder aushebelt, handelt umweltpolitisch grob fahrlässig und verletzt die Grundzüge des Föderalismus", so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus (SPD). Neben der bereits zum Januar 2010 turnusmäßig erfolgten Senkung der Einspeisevergütung für neue Solarstromanlagen um zirka 10 Prozent plant die Bundesregierung weitere Kürzungen.   So soll die Solarförderung für Photovoltaik-Dachanlagen zum 1. Juli 2010 um 16 Prozent, für Anlagen auf Freiflächen um 15 Prozent und für Anlagen auf Konversionsflächen um 11 Prozent gesenkt werden. Ab Juli 2010 soll bei Solarstromanlagen auf Ackerflächen keine Vergütung mehr erfolgen.




Kürzung würde 20 % bis 40 % innerhalb von 24 Monaten betragen

In seiner Rede vor der Länderkammer würdigte der Minister das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz habe mit dazu beigetragen, dass Deutschland nicht nur bei der Einführung, sondern auch bei der Entwicklung und der industriellen Produktion von Techniken zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit zu den Vorreitern zählt. "Dieses Gesetz muss kontinuierlich weitergeführt werden. Plötzliche Sprünge gilt es im Interesse des Ausbaus der erneuerbaren Energien zu vermeiden und zu verhindern", kritisierte der Minister die Pläne der Bundesregierung. Würde die Vergütungssenkung wie geplant erfolgen, würde dies eine Kürzung zwischen 20 % und 40 % innerhalb von 24 Monaten bedeuten. Diese Kürzungen seien wesentlich höher als von den Experten an Kostensenkung erwartet wurde. "Diese unerwartet hohen Änderungen werden erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und Investitionen in den Ländern haben. Es ist zu befürchten, dass deutsche Solar-Unternehmen aufgeben oder ihre Produktionsstätten aus Deutschland verlagern werden. Dies führt zu einer Schwächung des europäischen Produktionsstandortes und zu einer Stärkung der ostasiatischen Mitbewerber", so Backhaus. Die deutsche Solarindustrie werde um Jahre zurück geworfen. Es stünden rund. 60.000 Arbeitsplätze in der direkten und indirekten Produktion auf dem Spiel.


Bundesrat muss Abstimmung mit den Ländern einfordern

"Die Bundesregierung hat zur Änderung des EEG eine Formulierungshilfe erarbeitet, die direkt durch die Regierungsfraktionen in den Deutschen Bundestag eingebracht wird. Eine Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzesentwurf erachtet die Bundesregierung als überflüssig. Das kann nicht der richtige Weg sein! Deshalb ist es erforderlich, dass dieses Gremium sich rechtzeitig mit dem Problem auseinandersetzt und Positionen bezieht. Der Bundesrat muss eine Abstimmung der geplanten Änderungen mit den Ländern einfordern", bekräftigte Backhaus die Forderung Mecklenburg-Vorpommerns.

09.03.2010   Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Pressefoto Angelika Lindenbeck,
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215 Watt und 14,4% Wirkungsgrad: Kyocera präsentiert neues Hochleistungsmodul aus der KD-Serie

Kyocera-Module der KD-Serie
Kyocera-Module der KD-Serie

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Photovoltaik-Hersteller, bringt mit dem KD215GH-2PU ein neues Solarmodul aus der erfolgreichen KD-Serie auf den Markt. Mit hoher Nennleistung, extremer Belastbarkeit bei mechanischem Druck und optimierter Anschlussdose erfülle es hohe Anforderungen in jeder Hinsicht, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Das Hochleistungsmodul KD215GH-2PU habe unter Standard-Testbedingungen eine Nennleistung 215 Watt bei einem Modulwirkungsgrad von 14,4 Prozent. Verglichen mit dem Vorgängermodel KD210GH-2PU konnte Kyocera bei gleicher Modulgröße die Zellen erneut verbessern und die Leistung um 5 Watt steigern.   Die Toleranz der Nennleistung beträgt laut Hersteller nur +5/-3 Prozent. Damit garantieren die 54 verbauten Solarzellen dem Anwender einen hohen Jahresenergieertrag, betont das Unternehmen.



Brandschutz durch hochwertige Lötverbindungen und vollständig vergossene Anschlussdose

Bei der Kontaktierung der Anschlussdosen setzt Kyocera auf hochwertige Lötverbindungen anstelle von Klemmverbindungen und bietet so verlässlichen Schutz vor einer Brandgefahr. Bei minderer Qualität könne es aufgrund fehlerhafter elektrischer Verbindungen zu einem Brand der Anschlussdose kommen. Lötverbindungen seien hier die sicherste Form der Kontaktierung und böten, in Kombination mit dem vollständigen Vergießen der Anschlussdose, Schutz vor Korrosion und Überhitzung. Die Anschlussdose erfülle die Anforderungen der höchsten Nichtbrennbarkeitsklasse 5V-A gemäß UL94. Ein stabiler Modulrahmen sorge für hohe mechanische Belastbarkeit: Das Modul widersteht laut hersteller hohem Winddruck und einer Schneelast von bis zu 5.400 N/m2.

Kyocera fertigt alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten, ohne Zukauf von Zwischenprodukten - angefangen bei der Verarbeitung des Rohmaterials, über die Zellfertigung bis hin zur Modulproduktion. Dabei garantiert der hohe Qualitätsanspruch, den Kyocera an seine Produkte stellt, auch beim KD215GH-2PU ein Maximum an Wertigkeit und Zuverlässigkeit. Alle KD-Module von Kyocera erfüllen die neuen Normen IEC 61215 ed.2 und IEC 61730. Das KD215GH-2PU ist voraussichtlich ab Frühjahr 2010 in Deutschland erhältlich.

09.03.2010   Quelle: Kyocera Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corp.,
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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Yingli will Produktionskapazität für "PANDA"-Solarzellen um 300 MW ausbauen

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China), einer der weltgrößten vertikal integrierten Photovoltaik-Hersteller und Eigentümer der Marke "Yingli Solar", kündigte am 08.03.2010 an, die Fertigungskapazität für monokristalline Silizium-Solarzellen am Unternehmenssitz in Baoding um 300 Megawatt (MW) auszubauen. Das Unternehmen berichtete auch über einen Kredit für das "PANDA"-Projekt in Höhe von 1,5 Milliarden RMB (Chinesische Renminbi, rund 160 Millionen Euro) sowie einem Betriebsmittelkredit in Höhe von 250 Millionen RMB (zirka 27 Millionen Euro), die beide von der Bank of Communications Co., Ltd., Hebei Branch ("BOCOM") gewährt worden seien.  Yingli gab bekannt, das Unternehmen werde "PANDA"-Produktionslinien für monokristalline Silizium-Photovoltaik mit einer jährlichen Produktionsleistung von 300 MW in Baoding von seiner hundertprozentigen Tochter Yingli Energy Co., Ltd. errichten lassen, sowohl für Ingots und Wafer, als auch für Solarzellen und –Module. Die neuen Fertigungslinien seien darauf ausgerichtet, Hochleistungsmodule der nächsten Generation herzustellen, und zwar auf Basis der im "PANDA"-Projekt entwickelten Technologie, die gemeinsam mit dem niederländischen Energieforschungszentrum und Amtech Systems, Inc. entwickelt wurde.


1,5 Milliarden RMB Projektkredit und 250 Millionen RMB Betriebsmittelkredit von BOCOM gewährt

Yingli Green Energy berichtete weiter, Yingli China habe von BOCOM 1,5 Milliarden RMB als Projektkredit und 250 Millionen RMB als Betriebsmittelkredit erhalten. Mit der Kreditzusage gewährte BOCOM Yingli China diesen Projektkredit unter bestimmten Voraussetzungen über fünf Jahre, um das 300 MW-Expansionsprojekt in Baoding zu unterstützen. Zusätzlich sei Yingli China der Betriebsmittelkredit gewährt worden.


Durchschnittlicher Zellwirkungsgrad von mindestens 18,5 % in Pilot-Produktionslinien bis Ende 2010 angestrebt

"Die Hauptgründe für unsere strategischen Expansionspläne sind die Erwartung eines weltweiten Photovoltaik-Booms, die stabile Auftragslage und Anfragen, die wir bereits 2010 erhalten haben, sowie unsere globalen Wachstumspläne", sagte Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli Green Energy. "Wir sind überzeugt, dass diese Expansion der wachsenden Nachfrage nach unseren profitablen, kosteneffektiven Produkten gerecht und außerdem die Kosten senken wird - durch einen höheren Modulwirkungsgrad und Herstellung in noch größeren Mengen. Mit der Pilot-Produktionslinie PANDA haben wir bereits erfolgreich Zellen der nächsten Generation produziert, mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 18 % oder mehr. Wir hoffen, diesen bei gewerblichen Produktionslinien bis Jahresende auf mindestens 18,5 % steigern zu können. Zusammen mit der bestehenden Produktionskapazität von 600 MW in Baoding und einer Produktionsanlage für 100 MW, die gerade in der Provinz Hainan aufgebaut wird, erreicht unsere Gesamtproduktionsleistung bis Ende 2010 voraussichtlich ein Gigawatt. Mit der jetzigen Expansion stehen wir besser als je zuvor da, um unsere Führungsposition auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt zu festigen.

09.03.2010   Quelle: Yingli Green Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Dritte "Financial Times Deutschland"-Konferenz "Greentech" am 25. März in Frankfurt

Umwelttechnologien haben inzwischen die Nische verlassen und sich zu einer bedeutenden Branche entwickelt. Doch wie nachhaltig ist dieser Erfolg? Die "Financial Times Deutschland" diskutiert auf ihrer Konferenz "Greentech" mit renommierten Experten über die internationale Marktsituation, die Positionierung von Deutschland im internationalen Vergleich, die Milliarden-Investitionen in China und in den USA, die Finanziers des Wachstums, die Produktionsbedingungen sowie die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und dem Rest der Welt.   Die Konferenz findet am 25. März in der Villa Kennedy in Frankfurt statt.




Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes spricht über Technologien "Made in Germany"

Zum Auftakt spricht Dr. Winfried Hoffmann, Vizepräsident und Technikvorstand für Energie- und Umwelttechnologie von Applied Materials, und Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (EPIA) über Potenziale und Grenzen grüner Technologien made in Germany. In den anschließenden Vorträgen und Diskussionsrunden stehen unter anderem folgende Fragen auf der Tagesordnung: Können Unternehmen mit grünen Geschäftsmodellen wachsen? Wie kann Deutschland seinen globalen Wettbewerbsvorsprung halten? Wo bieten sich international künftig Expansionschancen?

Über diese und weitere Themen diskutieren unter anderem Dr. Görge Deerberg / Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Dr. Christian Friege / Lichtblick, Dr. Torsten Henzelmann / Roland Berger Strategy Consultants, Prof. Dr. Graham Horton / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Zephram, Fred Jung / Juwi-Gruppe, Dr. Rudolf Krebs, Volkswagen, Dr. Christian Reitberger / Wellington Partners, Thomas Richterich / Nordex, Dr. Dietmar Roth / Roth & Rau, Dr. Helmut Vorndran / Ventizz Capital Partners, David Wortmann / First Solar. In einem Kreativworkshop haben die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, eine grüne Geschäftsidee zu entwickeln.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zur FTD-Konferenz "Greentech" finden sich unter www.ftd.de/greentech.

09.03.2010   Quelle: G+J Wirtschaftsmedien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Financial Times Deutschland,
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Sharp eröffnet Solarzentrum; 25 Jahre Photovoltaik-Fertigung in Wales, UK

Sharp-Produktion in Wrexham, UK
Sharp-Produktion in Wrexham, UK

Am Freitag, den 05.03.2010, eröffnete die Sharp Manufacturing Company of UK mit Sitz in Llay (Wrexham, Nordwales) das Sharp-Solarzentrum. An der Eröffnungszeremonie nahmen der First Minister of Wales, Carwyn Jones AM, der Bürgermeister von Wrexham, Cllr Arwel Gwynn Jones, sowie Führungskräfte von Sharp teil. Das Sharp-Solarzentrum wurde mit dem Ziel entwickelt, Interessierten Weiterbildung und Informationen zur Photovoltaik und ihrer zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten anzubieten und den Bekanntheitsgrad dieser Technologie noch weiter zu erhöhen.   Seitdem Sharp im Jahr 2004 mit der Produktion von Photovoltaik-Modulen in Wrexham begonnen hat, konnte das Unternehmen dort zahlreiche Besucher begrüßen. Die Eröffnung des Solarzentrums sei ein entscheidender Beitrag zur Verdeutlichung des großen Potenzials der Photovoltaik, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.




Minister Jones: Fortschritte bei umweltfreundlichen Technologien entscheidend für Wachstum und Innovation

Carwyn Jones, First Minister of Wales, sagte in seiner Festrede: "Zuerst möchte ich Sharp zum 25. Jubiläum seit Gründung der Fabrik in Wrexham gratulieren. Ich freue mich sehr, dieses neue Solarzentrum eröffnen zu dürfen. Es wird Besuchern aus Wales und darüber hinaus die Möglichkeit geben, mehr über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaik zu erfahren. Der Bedarf an kontinuierlichen Fortschritten bei umweltfreundlichen Technologien ist entscheidend für die Förderung des Wachstums und die Ermutigung zu Innovation und Unternehmergeist."


Photovoltaik-Module aus Wrexham seit 2004

Mr Nobuyuki Sugano, Executive Managing Officer und Group General Manager der International Sales & Marketing Group der Sharp Corporation, Japan, schickte die folgende Botschaft: "Seit die Sharp Manufacturing Company of UK 1985 ihre Geschäftsaktivitäten in Wrexham aufgenommen hat, haben wir dort ein breites Spektrum an Produkten gefertigt. Seit 2004 sind Photovoltaik-Module das Hauptprodukt in Wrexham. Dank großartiger Unterstützung durch Wales, unter anderem durch die walisische Landesregierung, den Gemeinderat von Wrexham County und andere Behörden, ist die Fabrik in Wrexham zu einem unserer führenden Produktionsstandorte herangewachsen. Nach meiner Erwartung wird das Solarzentrum, dessen Eröffnung wir heute feiern, dazu beitragen, die Wahrnehmung von Photovoltaik in Wales, Großbritannien und in ganz Europa zu steigern. Ihre anhaltende Unterstützung für Sharp wissen wir sehr zu schätzen."


Massenproduktion von Solarzellen seit 1963

Noboru Igarashi, CEO der Sharp Manufacturing Company of UK, fügte hinzu: "Ich danke allen Würdenträgern und Gästen für die Unterstützung, die sie Sharp in den vergangenen 25 Jahren Fertigung in Llay, Wrexham, geleistet haben. Wir hoffen, dass viele Menschen dieses neue Zentrum besuchen und dort Photovoltaik als erneuerbare Energiequelle entdecken und eine hoch technisierte Produktionsstätte erleben werden." Die Sharp Corporation kann auf ein langjähriges Engagement in der Solarenergie-Branche zurückblicken: Es begann mit Forschung und Entwicklung zur Solarenergie 1959 und fand mit der Massenproduktion von Solarzellen 1963 seine Fortsetzung. Sharp sieht in Großbritannien und Europa ein enormes Potenzial für die Anwendung von Photovoltaik im privaten, betrieblichen und öffentlichen Sektor. Dies ist einer der Gründe, warum Sharp bewusst Wrexham als Standort für seine europäische Produktion ausgewählt hat.

08.03.2010   Quelle: Sharp   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp,


 

solarhybrid zeigt Solarthermie-Photovoltaik-Kombination auf der SHK Essen

Energie-Plus-System liefert Strom und Wärme
Energie-Plus-System liefert Strom und Wärme

Die solarhybrid AG (Brilon/Sauerland), Hersteller solarthermischer Produkte, Anbieter von Photovoltaik-Komponenten und Projektentwickler, präsentiert sich vom 10. bis 13. März auf der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien - SHK in Essen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach der ISH in Frankfurt am Main und der Intersolar in München stelle solarhybrid jetzt in Essen auf einem der wichtigsten Branchentreffs in Halle 2 / Stand 435 das "Energie-Plus-System" vor.   Das „Energie-Plus-System“ erzeugt Wärme und Strom aus regenerativen Quellen. Es besteht laut solarhybrid aus Solarthermie- Kollektoren und Photovoltaik-Modulen, der solarhybrid-Energiesäule, die Hydraulik und Steuerungstechnik vereine und für alle Heizungssysteme Energiemanagement auf höchstem Niveau biete, sowie der solarhybrid-Außenluftwärmepumpe powered by Mitsubishi Electric Zubadan. Diese sei erstmals teilweise erdversenkt und deshalb extrem leise. Das System wird als Komplettlösung angeboten, sei aber auch mit einzelnen Komponenten Schritt für Schritt installierbar. Für die Wärmepumpe gebe es einen Messe-Aktionspreis. Seit Mai 2009 ist das Energie-Plus-System erhältlich und bewähre sich seitdem in Ein- und Mehrfamilienhäusern, betont solarhybrid. Auf der SHK 2010 stehe solarhybrid bei individuellen Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite.

08.03.2010   Quelle: Solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarhybrid AG,
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Erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung: Förderrekord im Jahr 2009; Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst

Solarthermie-Großanlage.
Solarthermie-Großanlage.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat mit seinem Marktanreizprogramm im Jahr 2009 einen Förderrekord für erneuerbare Energien erreicht. Diese Finanzierungen hätten den Ausbau der erneuerbaren Energien - auch in Zeiten der Finanzkrise - weiter unterstützt und insgesamt Investitionen in Höhe von drei Milliarden Euro ausgelöst, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Die KfW-Bankengruppe konnte im Auftrag des BMU innerhalb dieses Programms 2.100 Förderkredite in Höhe von 300 Millionen Euro zusagen. Rund 80 Prozent der Förderdarlehen im KfW-Programm Erneuerbare Energien (Premium-Variante) gingen an kleine und mittlere Unternehmen.  Darüber hinaus stellte das BMU den Investoren rund 96 Millionen Euro an Tilgungszuschüssen zur Verfügung, um die späteren Rückzahlungen zu verringern.




Anteil der erneuerbaren Wärme soll bis 2020 auf 14 Prozent steigen

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen kommentiert: "Mit Investitionen durch das Marktanreizprogramm verhelfen wir den erneuerbaren Energien zu einem dynamischen Ausbau. Innovativen Techniken wird zudem der Eintritt in den Wärmemarkt erleichtert. Bis zum Jahr 2020 wollen wir den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme von heute knapp 8 Prozent auf 14 Prozent deutlich erhöhen." Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengrupp, ergänzt: "Die Investitionsanreize zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien sind insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Sie investieren in eine klimaschonende und nachhaltige Energieversorgung und erhalten dafür eine attraktive Förderung."

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien (Premium-Variante) gehört zum Marktanreizprogramm des BMU. Damit werden zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss aus Bundesmitteln für die Finanzierung von großen Anlagen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien vergeben. Anträge können neben Privatpersonen und Kommunen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stellen. Kleine Unternehmen bekommen einen besonders günstigen Zinssatz.

Die meisten Zusagen für Förderdarlehen entfielen im Jahr 2009 auf Investitionen in die Errichtung oder Erweiterung von Nahwärmenetzen, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Auch wurden mehr Fördermöglichkeiten für Technologien zur Nutzung von Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien in Anspruch genommen. Dazu gehören größere Biomasseheizungen, große Solarkollektor-Anlagen (Solarthermie), große Wärmespeicher und Biogasleitungen für den Transport von unaufbereitetem Biogas zu Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder zu Anlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und in das Gasnetz einspeisen.


253.000 Zuschüsse für kleinere Solar-Kollektoren

Bei Investitionszuschüssen des Marktanreizprogramms, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben werden, ist die Bilanz für 2009 ebenfalls positiv. Mit 253.000 Zuschüssen für kleinere Solar-Kollektoren, kleine Biomasseheizkessel und Wärmepumpen wurden so viele Investitionen wie nie zuvor gefördert. Zusammen mit den 2.100 neuen Darlehenszusagen aus der Premiumvariante des KfW-Programms wurden Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro ausgelöst – deutlich mehr als im Vorjahr 2008 (1,6 Milliarden Euro).

Im Jahr 2010 werde die Förderung kontinuierlich fortgesetzt, betont das BMU. So habe das Bundesumweltministerium unter anderem entschieden, den so genannten Kesseltauschbonus für kleinere Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung in der BAFA-Variante des Marktanreizprogramms bis Ende 2010 weiter zu fördern.

08.03.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Deutschland GmbH,
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Niedrigere Fördersätze im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien; Heizungsindustrie kritisiert reduzierte Investitionsanreize

Die Ende Februar 2010 vom Bundesumweltministerium bekannt gegebenen Änderungen im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien sieht die Deutsche Heizungsindustrie mit gemischten Gefühlen. "Natürlich begrüßen wir, dass besonders erfolgreiche Instrumente, wie der sogenannte Kesseltauschbonus, verlängert wurden. Das bietet Planungssicherheit und wird 2010 Investitionen auslösen. Sehr kritisch sehen wir hingegen die teilweise deutlich abgesenkten Fördersätze - vor allem angesichts der aktuell spürbaren Zurückhaltung beim Verbraucher, in moderne Heizungstechnik zu investieren", kommentiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, die novellierten Förderrichtlinien. 

Kesseltausch-Bonus für Solarthermie-Kombianlagen gekürzt

Ein wesentlicher Kern der Novelle betrifft den Kesseltauschbonus für Solarkollektor-Anlagen (Solarthermie) zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Er war ursprünglich bis Ende 2009 befristet, wurde nun aber um ein Jahr bis Ende 2010 verlängert. Allerdings beträgt der Bonus nur noch 400 Euro statt bislang 750 Euro - und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2010. Auch die Förderhöchstbeträge für effiziente Wärmepumpen wurden teilweise deutlich reduziert. Sie sind nunmehr als Festbeträge gestaffelt und richten sich für Wohngebäude jetzt nach der Zahl der Wohneinheiten.

Die zurückgefahrenen Anreize für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung treffen auf einen schwächelnden Heizungsmarkt, betont der BDH. Vor allem die Nachfrage nach Systemen, die erneuerbare Energien nutzen, sei seit dem 2. Halbjahr 2009 drastisch eingebrochen. So lagen die Absatzzahlen bei Wärmepumpen 2009 um zwölf Prozent, bei Solarwärmeanlagen und Feststoffkesseln sogar um 26 bzw. 25 Prozent unter den Werten des Vorjahres. Dieser Trend habe sich in den ersten Monaten des neuen Jahres verstetigt. "Um diesen Trend wieder umzukehren, erwarten wir starke und positive Signale von der Politik", so Lücke weiter. Hierzu gehören verlässliche und berechenbare Rahmenbedingungen.

In diesem Zusammenhang kritisiert der BDH auch die herrschende Unsicherheit, ob das erst in 2008 gestartete Impulsprogramm zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen fortgeführt wird. Das Impulsprogramm hat der Mini-KWK-Technologie im vergangenen Jahr zu einem Durchbruch verholfen. Dieser Boom müsse durch Kontinuität in der Förderpolitik weiter gestützt werden, so Lücke weiter. Schließlich sei der weitere Ausbau der dezentralen KWK-Nutzung für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung von großer Wichtigkeit.

Die neuen Förderkonditionen zum Marktanreizprogramm sind veröffentlicht unter

Vorteile für den Installateur und den Anlagenbetreiber

Der Name Optiflex steht für die Kombination eines extrem weiten Eingangsspannungsbereichs mit einem asymmetrisch dimensionierten Multistring-Eingang. Der "Haupteingang" ist dabei in der Lage, die komplette Nennleistung des Wechselrichters allein aufzunehmen, während der "Nebeneingang" auf einen einzigen, aufgrund des weiten Eingangsspannungsbereichs aber äußerst längenvariablen Modul-String ausgelegt ist. "Optiflex bietet sowohl für den Installateur als auch für den Anlagenbetreiber enorme Vorteile. Die Entwicklung steht für die erfolgreiche Umsetzung der SMA Strategie, durch technologische Innovationen die Effizienz und Leistungsfähigkeit des Wechselrichters zu erhöhen, die Konfiguration zu vereinfachen und zugleich die Systemkosten zu senken", so SMA Technologievorstand Roland Grebe. Zudem ist das Gerät dank zweier unabhängiger MPP-Tracker optimal geeignet für teilverschattete Generatoren.


Sensor in jedem String-Eingang misst Stärke und Richtung des Stromflusses

Bei Optiprotect handelt es sich um ein erstmals im Sunny Tripower verwirklichtes Mehrfach-Sicherheitskonzept: Drei innovative Sicherheitseinrichtungen überwachen und sichern die Solar-Anlage und ihre Energieerträge umfassend ab. Die elektronische String-Sicherung des Sunny Tripower verfolgt gegenüber herkömmlichen Schmelzsicherungen einen völlig neuartigen Ansatz: In jedem String-Eingang befindet sich ein Stromsensor, der neben der Stärke auch die Richtung des Stromflusses ermittelt. Wird nun ein Rückstrom ermittelt, schließt das System den Generator einfach kurz. Damit werden jegliche Rückströme zuverlässig unterbunden, die Entstehung von Lichtbögen physikalisch ausgeschlossen und eine maximale Betriebssicherheit gewährleistet. Zudem ist keine Dimensionierung erforderlich und die Lebensdauer erhöht sich gegenüber herkömmlichen Schmelzsicherungen dramatisch. Weitere Vorteile: Es entstehen weder Energieverluste noch Extrakosten.

Der Sunny Tripower bietet darüber hinaus erstmals die Möglichkeit, bei Bedarf einen Überspannungsschutz vom Typ II direkt in das Wechselrichter-Gehäuse zu integrieren. Damit kann der Wechselrichter sehr einfach in Blitzschutzkonzepte eingebunden werden, wie es für öffentliche Gebäude vorgeschrieben ist und zum Teil auch von Versicherungen verlangt wird. Die Integration in das Gehäuse des Wechselrichters vereinfacht dabei die Installation und vermeidet zusätzlichen Montageaufwand - die entsprechenden Module müssen lediglich in den vorbereiteten Steckplatz eingesetzt werden.


Selbstlernende elektronische Stringstrom-Überwachung

Auch die elektronische Stringstrom-Überwachung von SMA überzeugt durch ein intelligentes Konzept: "Der Ausfall eines Modul-Strings konnte bisher nur mit dezentralen Überwachungseinrichtungen identifiziert werden - speziell bei Dünnschichtanwendungen mit vielen parallel geschalteten Strings ein erheblicher Aufwand. Andererseits können unerkannte Ausfälle von Strings über längere Zeit zu gravierenden Ertragsverlusten führen. Die selbstlernende elektronische Stringstrom-Überwachung von SMA löst das Problem auf wirklich beeindruckende Weise: Nach rund zwei Wochen Einspeisebetrieb ist sie in der Lage, selbst den Ausfall eines von sechs Teil-Strings zuverlässig zu erkennen. Der Betreiber erhält somit eine zentrale Überwachung von bis zu 36 Teil-Strings direkt im Wechselrichter, ohne dass eine aufwändige und fehleranfällige Parametrierung nötig wäre", erläutert Engel das Prinzip.

Beim Thema "einfache Installation" kommt dann auch die fünfte Innovation zum Tragen: Mit dem im Sunny Tripower erstmals verbauten DC-Stecksystem SUNCLIX von Phoenix Contact benötigt der Installateur keine Adapter, keine Steckersortimente und keine Spezialwerkzeuge mehr. Die Montage des Steckers auf das abisolierte Kabel erfolgt in drei Schritten und dauert in der Regel keine 15 Sekunden. Die SUNCLIX-Feldstecker liegen jedem Sunny Tripower kostenlos bei.

Der Sunny Tripower entspricht als erstes Gerät seiner Leistungsklasse vollständig den ab Mitte 2010 gestellten Anforderungen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie und wird in den Leistungsstufen 10, 12, 15 und 17 kVA erhältlich sein.

05.03.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON erhöht die Leistungsgarantie für alle Solarmodule

Das rahmenlose Modul SOLON Black 280/12 wird mit Silikonklebstoff direkt auf das Dach geklebt
Das rahmenlose Modul SOLON Black
280/12 wird mit Silikonklebstoff
direkt auf das Dach geklebt

Die SOLON SE setzt ihre Qualitätsstrategie fort und erweitert rückwirkend zum 1. März 2010 die Garantiebedingungen für ihre Solarmodule. Die neue SOLON Leistungsgarantie sieht eine fünfstufige Garantieleistung über den Zeitraum von 25 Jahren vor - statt der derzeit marktüblichen zwei Stufen. SOLON garantiert somit auf alle Solarmodule eine Ausgangsleistung von 95 % für die ersten fünf Jahre nach dem Kauf, 90% für bis zu zehn Jahre, 87 % für 15 Jahre, 83 % für 20 Jahre und 80 % für 25 Jahre.   Auf eine Lebensdauer von 25 Jahren gerechnet, habe ein SOLON-Kunde damit einen Anspruch auf eine garantierte Modulleistung von durchschnittlich 87 %, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die im Moduldatenblatt ausgewiesene Mindestausgangsleistung.




Mehrertrag von 3,6 % in 25 Jahren

Die neue SOLON-Garantieleistung, die standardmäßig für alle seit dem 1.3.2010 erworbenen Solarmodule gilt, übertreffe die am Markt üblichen Standard-Leistungsgarantien deutlich. SOLON sichere dem Käufer einen garantierten Mehrertrag von 3,6 % auf 25 Jahre im Vergleich zur bisherigen Regelung. Die Maßnahme erhöhe die Wirtschaftlichkeit und Planbarkeit für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen deutlich und unterstreiche die Premium-Qualität von SOLON. Zudem könnten eventuelle Minderleistungen einer Anlage schneller und durch die Garantieleistung einfacher reklamiert werden.


"Mehr Rendite und mehr Ertrag - das sind die Vorteile der erweiterten Leistungsgarantie", fasst Stefan Säuberlich, Vorstandsvorsitzender der SOLON SE, die Vorteile zusammen. "SOLON Produkte lohnen sich richtig - mit der erweiterten Leistungsgarantie profitieren unsere Kunden jetzt noch stärker." Denn je höher die Leistung der Solarmodule über die gesamte Laufzeit einer Anlage, desto attraktiver die Rendite der Solaranlage oder des Solarkraftwerks.

05.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Yingli Green Energy liefert über 10 MW PV-Module an die US-amerikanische SunDurance Energy

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Boading, China), eines der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Unternehmen, das seine Produkte unter der Marke Yingli Solar vertreibt, hat einen Liefervertrag mit der SunDurance Energy, LLC unterzeichnet, einem führenden Photovoltaik-Unternehmen mit Sitz in New Jersey. SunDurance hat sich auf die Entwicklung, Einrichtung und den Betrieb von Solarsystemen in Megawatt-Größe spezialisiert.   Gemäß dem Vertrag werde Yingli Green Energy innerhalb des dritten Quartals 2010 Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von mehr als 10 MW an SunDurance liefern, berichtet Yingli in einer Pressemitteilung.

"Mit dieser Vereinbarung wollen wir unsere Kooperation mit SunDurance Energy, die in den vergangenen zwei Jahren schon sehr erfolgreich war, fortsetzen. Wir möchten damit auch ein klares Signal für unser Engagement auf dem US-amerikanischen Solarmarkt setzen, das wir zukünftig noch ausbauen wollen", erläutert Liansheng Miao, Vorsitzender und CEO von Yingli Green Energy. "Unsere Erfolgsgeschichte beruht auf der hohen Qualität unserer Produkte, einem hervorragenden After-Sales Service und unserem kontinuierlichen Engagement beim Aufbau unserer Marke 'Yingli Solar'. Damit haben wir erreicht, dass unsere Module von Kunden, Investoren und Banken als finanzierungswürdige und zuverlässige Produkte anerkannt werden."



Liefervertrag belegt Vertrauen US-amerikanischer Kunden

"Für unsere Wachstumsstrategie im US-amerikanischen Markt haben wir den Fokus auf die gewerbliche Flächennutzung und den Stromversorgermarkt gelegt und haben bereits mehrere Projekte mit SunDurance Energy und anderen Entwicklern großer Solaranlagen initiiert. Mit Unterzeichnung dieses Vertrags verdeutlichen wir, dass wir nicht nur über das Angebot qualitativ hochwertiger und langfristig zuverlässiger Produkte Zufriedenheit und Vertrauen bei unseren Kunden aufbauen wollen, sondern auch über Kundenbetreuung und Service auf anhaltend hohem Niveau", betont Robert Petrina, Managing Director Yingli Green Energy Americas.



Al Bucknam, CEO von SunDurance Energy, kommentiert: "Wir haben in den Jahren unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Yingli Green Energy sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Produkte des Unternehmens sind von hoher Qualität und haben uns in die Lage versetzt, für unsere Kunden optimale Lösungen für Solarsysteme zu entwickeln. Dieser Liefervertrag für PV-Module mit Yingli ist der größte in unserer Firmengeschichte, und damit ein klarer Beleg für unser Vertrauen in Yingli Green Energy und in die Perspektiven des Marktes in 2011. Wir haben diesen Vertrag bewusst schnell vorangetrieben , da wir von einer positiven Marktentwicklung im nächsten Jahr ausgehen und davon überzeugt sind, dass wir mit Hilfe der qualitativ hochwertigen Produkte von Yingli Green Energy unseren Kunden einen klaren Mehrwert bieten können."

05.03.2010   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktion: ACI-ecotec-Vereinzelungssystem für Solar-Wafer mit einem Durchsatz von bis zu 4.300 Wafern pro Stunde

Die Ausstattung des ecoSplit mit drei Belade- stationen ermöglicht einen Durchsatz von mindestens 4.300 Wafern/h
Die Ausstattung des ecoSplit mit drei Belade-
stationen ermöglicht einen Durchsatz von
mindestens 4.300 Wafern/h

Wenn es darum geht, Solar-Wafer für die Endreinigung vollautomatisch zu vereinzeln, definiere das "ecoSplit IXL"-System der ACI-ecotec (Zimmern ob Rottweil) neue Standards, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies geschehe zum einen durch den extrem hohen Durchsatz - ein kundenspezifisch ausgelegtes System vereinzle 4.300 Wafer pro Stunde. Andererseits seien es die bis auf 0,1 Prozent minimierte Bruchrate sowie die kompakte "Plug-and-Play"-Konstruktion, die Waferhersteller überzeugten.   Bei der Investition in Vereinzelungssysteme würden sich Waferhersteller in den letzten Monaten verstärkt für den ecoSplit IXL der in Zimmern ob Rottweil ansässigen ACI-ecotec GmbH & CO. KG entscheiden. Darunter fänden sich auch ein großer deutscher Produzent in Thüringen sowie ein osteuropäisches Unternehmen.


Kontinuierlicher Betrieb mit über 3.600 Wafern/h

Beim thüringischen Waferhersteller sei der Zuschlag für das ecoSplit IXL nach einer Versuchsphase gefallen, in der das Unternehmen neben dem Vereinzelungssystem von ACI-ecotec zwei Wettbewerbsprodukte testete. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für die Lösung aus Zimmern sei zum Einen der hohe Durchsatz. Er liege im Normalbetrieb bei über 3.000 Wafern pro Stunde, in Spitzenzeiten vereinzele das Unternehmen mit diesem System mehr als 3.600 Wafer/h. Dafür verfüge das ecoSplit über zwei Beladestationen, auf die die gesägten Wafer nach der Vorreinigung und manuellen Kontrolle in Stacks mit jeweils bis zu 250 Stück aufgesetzt werden. Die Beschickungslösung ermögliche es, dass die Anlage als weltweit einziges Vereinzelungssystem auch im laufenden Betrieb beladen werden kann und dadurch vollkommen unterbrechungsfrei arbeite. Dies sei für den Waferhersteller ebenfalls investitionsentscheidend gewsen. Ein weiterer Grund stellte die Vereinzelung durch eine von ACI-ecotec entwickelte, weltweit patentierte Technologie dar, die ohne aufwendige Greifer- oder Handhabungssysteme auskomme. Bei dieser so genannten Dealing-Technik (im Sinne von Karten austeilen) wird der jeweils unterste Wafer durch ein spezielles Walzensystem aus dem Stapel entnommen. Dies erfolge so schonend, dass nachgewiesenermaßen keinerlei Spuren auf den empfindlichen Solarwafern entstehen. Außerdem gewährleiste die Technologie die Entnahme von nur jeweils einem Wafer vom Stapel, so dass die Vereinzelung absolut zuverlässig ablaufe. Durch die ebenso "einfache" wie schonende Vereinzelungstechnologie werde im Serienbetrieb beim Thüringer Unternehmen eine Bruchrate kleiner 0,4 Prozent erreicht.

Nach dem Vereinzeln werden die Wafer über individuell angepasste Transporteinheiten der Reinigung zugeführt, wobei sich das ecoSplit mit jedem weltweit gängigen Reinigungssystem kombinieren lasse. Während des Vereinzelungsprozesses verhindere eine permanente Befeuchtung ein Trocknen der Wafer. Der gesamte Vereinzelungsprozess werde - vom Einlegen der Wafer bis zu deren Übergabe an die Reinigung - mit Sensoren überwacht und gesteuert sowie auf einem Bildschirm visualisiert.


Kundenspezifische Lösung mit 4.300 Wafern/h

Für seinen Produktionsstandort in Spanien sei ein osteuropäischer Waferhersteller auf der Suche nach einem Vereinzelungssystem gewesen, das einen Durchsatz von mindestens 3.600 Wafern/h garantiert. Hier habe ACI-ecotec mit einer kundenspezifisch ausgelegten Version des modular aufgebauten ecoSplit ebenfalls die optimale Lösung geboten. Dafür sei die Beschickung um eine Beladestation auf insgesamt drei erweitert sowie die Anzahl der Transporteinheiten zum Reinigungssystem entsprechend angepasst worden. Dass durch diese Modifikation nun ein Durchsatz von 4.300 Wafern/h erreicht werde, kommt dem Unternehmen entgegen.

05.03.2010   Quelle: ACI-ecotec GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ACI-ecotec GmbH & Co. KG,
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Verbraucherschutzministerin Tack: Bundesregierung setzt falsches Signal bei der Solarstromförderung; Beteiligungsrecht des Bundesrates muss gesichert werden

Scharfe Kritik übte Brandenburgs Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Anita Tack (Linke) an der Entscheidung des Bundeskabinetts, die geplante Kürzung der Solarförderung zu billigen. "Das ist das falsche Signal. Wem es ernst ist mit einer zukunftsfähigen Energiepolitik, der darf nicht die erneuerbaren Energien aufs Abstellgleis schieben", sagte Tack. Sie kritisiert weiter, dass die Bundesregierung die Bundesratsbefassung im 1. Durchgang umgeht und damit eine sachkundige Beratung mit den Ländern unmöglich mache.  Die Gesetzesnovelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht unter anderem vor, für neue Solarstrom-Dachanlagen die Vergütung, die bereits zum Jahresanfang gesenkt wurde, vom 1. Juli an um weitere 16 Prozent zu reduzieren. "Dies würde im Vergleich zum Jahr 2009 dann eine Verringerung der Solarförderung um insgesamt 25 Prozent bedeuten. Für die Brandenburger Solarbranche hätte dies erhebliche umwelt-, energie- und industriepolitische Konsequenzen, macht Tack noch einmal klar. Es würde dazu führen, dass die Photovoltaik Produktion für viele kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr darstellbar wäre. Die Gesetzesänderung würde mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsplatzabbau nach sich ziehen und mehr als 2000 Arbeitsplätze in Brandenburg gefährden", so Tack.

Ministerin Tack hatte sich in der vergangenen Woche bereits mit einem Schreiben an Bundesumweltminister Röttgen gewandt und die Beteiligung der Bundesländer an den Beratungen der Gesetzesnovelle eingefordert. In dem Brief appellierte sie an den Bundesumweltminister: "Der Ausbau der erneuerbaren Energien und ihre Stabilisierung auf einem wirtschaftlich sinnvollen Niveau kann nur in enger Zusammenarbeit mit den Ländern erfolgen. Unter Verkürzung der Beteiligungsrechte des Bundesrates wird dies kaum gelingen."

In dem Schreiben heißt es weiter: "Die derzeitige Entwicklung des Photovoltaikmarktes auf Basis des geltenden EEG könnte der Solarenergie zu einem entscheidenden Durchbruch verhelfen. Mit der geplanten Reduktion der Solarstromförderung sind nun aber verheerende Auswirkungen auf den jungen wachsenden Industriezweig zu erwarten".

04.03.2010   Quelle: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV); Brandenburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Suntech für Umweltengagement ausgezeichnet

Preisverleihung mit Lionel Barber, Frank Weber, Lakshmi Mittal
Preisverleihung mit Lionel Barber,
Frank Weber, Lakshmi Mittal

Suntech Power Holdings, Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, wurde am 25.02.2010 in London mit dem FT ArcelorMittal Boldness in Business Award in der Kategorie Umweltengagement ausgezeichnet. "Wir fühlen uns sehr geehrt und freuen uns, diese Auszeichnung zu erhalten", sagte Dr. Zhengrong Shi, Präsident und Vorstand von Suntech, in seiner Dankesrede.   "Suntech wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, Solarenergie weltweit zum Durchbruch zu verhelfen. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen eine der saubersten und ergiebigsten Energiequellen der Natur nutzen."

Neben Suntech waren BMW, Nissan, Better Place und Dong Energy für den Umweltpreis nominiert. Im vergangenen Jahr wurde Masdar ausgezeichnet, die weltweit erste CO2-neutrale und abfallfreie Stadt. Suntech hat für das erste Kraftwerk in Masdar Solarmodule mit einer Leistung von 5 Megawatt (MW) geliefert. Die Boldness in Business Awards werden von der Financial Times und ArcelorMittal verliehen. Sie zeichnen dynamische, innovative Unternehmen und Unternehmer aus. Vergeben werden Auszeichnungen in sechs Kategorien: Drivers of Change, Corporate Responsibility, Entrepreneurship, Newcomer, Emerging Markets und Environment. Inspiriert wurde der Preis von den Worten Goethes: "Was immer du tun kannst oder träumst tun zu können, fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich."

04.03.2010   Quelle: Suntech Power Holdings, Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings, Co., Ltd.,
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Photovoltaik-Unternehmen Kyocera startet die Fertigung von Solarmodulen in den USA

Solardach mit Kyocera-Modulen.
Solardach mit Kyocera-Modulen.

Der japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto), einer der weltweit führenden Photovoltaik-Hersteller, wird in Kalifornien Solarmodule produzieren, um die wachsende Nachfrage nach sauberer Energie in den USA zu decken. Durch diese Expansion werde ein Meilenstein in der Produktion von Solarmodulen erreicht, betont Kyocera in einer Pressemitteilung. Weltweit strebe das Unternehmen eine Produktionskapazität von einem Gigawatt bis März 2013 an.  Die Fertigung von Solarmodulen soll während des ersten Halbjahres 2010 am Unternehmenssitz in San Diego beginnen. Der Standort sei bewusst gewählt worden, um auf die wachsende Nachfrage des amerikanischen Marktes nach privaten, gewerblichen, sowie schlüsselfertigen Anlagen zur Solarstromerzeugung zu reagieren. "Die USA erleben zur Zeit ein außergewöhnliches Wachstum bei der Umstellung auf Solarstrom", sagte Mitsuru Imanaka, Europachef von Kyocera. "Kyoceras Produktionsstätte in San Diego wird qualitativ hochwertige, hocheffiziente Solarmodule liefern, um diesen wachsenden Markt zu bedienen. Seit 35 Jahren engagiert sich Kyocera für die Bereitstellung sauberer Energie durch Solarmodule und erhöht nun die weltweite Kapazität um der globalen Nachfrage gerecht zu werden."


Produktionsstätten in Japan, China, Tschechien und Mexico

Neben dem künftigen Werk in San Diego, verfügt Kyocera über Produktionsstätten in Japan, China, Tschechien und Mexico. Kyocera Konzerngesellschaften beschäftigen derzeit mehr als 4.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten. Als eines der wenigen Unternehmen am Markt, führt Kyocera alle Produktionsschritte selbst aus, von der Verarbeitung des Rohmaterials bis hin zur Modulmontage. Durch die lückenlose Kontrolle, den vollautomatisierten Fertigungsprozess und 35 Jahre Erfahrung im Solargeschäft erzielt Kyocera eine besonders hohe Qualität der Module. Davon profitieren weltweit sowohl Privatanwender als auch Betreiber von Solar-Großanlagen.

04.03.2010   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Branchenverband für optische Technologien: Nur maßvolle Senkung der Solar-Förderung löst Photovoltaik-Innovationen aus

Die Zulieferunternehmen der Photovoltaik-Branche haben sich für eine maßvolle Senkung der Förderung von Solarstromanlagen ausgesprochen. Im Gegenzug sollten verstärkt Fördermittel in Photovoltaik-Projekte investiert werden, um die Technologieführerschaft der deutschen Unternehmen zu untermauern. Die vom Bundeskabinett verabschiedeten Subventionskürzungen hält der Branchenverband SPECTARIS für zu hoch: "Eine einmalige Absenkung der Einspeisevergütung um maximal 10 Prozent ist sinnvoll, weil damit weitere Innovationsanreize in der Branche ausgelöst werden", sagte SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens. Der Verband vertritt die Unternehmen der Optischen Technologien, die mit Lasern, optischer Messtechnik und Produktionsmaschinen große Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette abdecken, insbesondere die Zell- und Modulproduktion. Mit rund 2,3 Milliarden Euro beträgt ihr Anteil am Branchenumsatz etwa 15 Prozent. 

Neue Technologien zur Produktion von Solarzellen und -modulen als Schlüssel zu weiteren Kostensenkungen von Solarstrom

Die geplanten drastischen Kürzungen würden das Investitionsklima negativ beeinflussen. "Einen deutlichen Nachfragerückgang könnten die durch die Wirtschaftskrise bereits geschwächten SPECTARIS-Unternehmen nur schwer verkraften", so Behrens. Die strategische Bedeutung dieser Branche sei überaus hoch, da einer der Schlüssel zu weiteren Kostensenkungen des Solarstroms in neuen Technologien für die Produktion von Solarzellen und -modulen liege. Hier hätten die Unternehmen eine Reihe von Innovationen in Arbeit, die in den nächsten Jahren signifikant zu Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen beim Solarstrom beitragen könnten.


Aufstockung der Fördermittel könnte Technologieführerschaft für Zulieferer der Photovoltaik-Industrie sichern

Trotz der technologischen Aufholjagd anderer Länder, habe Deutschland die Nase weiterhin vorn. Jetzt sei jedoch ein neuer Qualitäts- und Leistungssprung zwingend notwendig, um den über Jahre hinweg aufgebauten Erfolg einer Schlüsseltechnologie nicht zu verspielen. Durch den Technologieabfluss nach Asien könnten diese Länder weitestgehend dieselben Technologien anbieten wie die deutschen Unternehmen, allerdings zu niedrigeren Preisen. "Noch bieten Qualitätsgarantien und ein ausgeprägter After-Sales-Service deutschen Solarfirmen Wettbewerbsvorteile", unterstreicht der SPECTARIS-Geschäftsführer. Auch die Zulieferer der Solarbranche hätten viel Geld in Forschung und Entwicklung investiert und werden dies auch weiterhin tun, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Um den Technologievorsprung wieder auf sichere Füße zu stellen, sei eine Aufstockung der Forschungsförderung für Projekte in der Photovoltaik und Photonik dringend geboten.
Ein SPECTARIS-Positionspapier zum Thema ist veröffentlicht unter: http://www.spectaris.de/...

04.03.2010   Quelle: SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kabinett stimmt Senkung der Vergütung von Solarstrom zu; Röttgen: "Dynamischer Ausbau der Solarenergie sichergestellt"

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 03.03.2010 die Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, einen dynamischen Ausbau der Solarenergie bei gleichzeitig sinkenden Vergütungen und damit Kosten sicherzustellen. Die Formulierungshilfe wird nun von den Regierungsfraktionen in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht.   "Der dynamische Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Deutsche Unternehmen sind technologisch weltweit führend und schaffen viele hochwertige Arbeitsplätze. Solarenergie ist ein zentraler Zukunftsmarkt, in dem Deutschland weiterhin stark sein soll", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Jedoch habe der derzeitige Verfall der Marktpreise um bis zu 40 Prozent bei Photovoltaik-Anlagen zu einer Überförderung und zu wirtschaftlichen Fehlanreizen geführt, so Röttgen. Daher werde die künftige Vergütung für Solarstrom an die aktuelle Marktentwicklung angepasst: Für Dachanlagen sinke die Vergütung in diesem Jahr zusätzlich einmalig um 16 Prozent, bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen einmalig um 11 Prozent und bei sonstigen Flächen um 15 Prozent. Die Regelungen sollen zum 1. Juli 2010 in Kraft treten.



Förderung an das jährliche Ausbauvolumen gekoppelt

"Der beschlossene Entwurf ist ausgewogen und wird dazu beitragen, dass die Photovoltaik aus ihrer Nischenposition zu einer relevanten Größe im Energiemix werden kann", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Die Zielmarke für das jährliche Ausbauvolumen werde von 1.700 Megawatt auf 3.500 Megawatt nahezu verdoppelt. Außerdem werde die jährliche Senkung der Vergütung, die so genannte Degression, stärker an das Marktwachstum angepasst. Werde das Ausbauziel von jährlich 3.500 Megawatt überschritten, sollen die Vergütungssätze zum Jahresende 2010 um 2 Prozent sinken und im Jahr 2011 um 3 Prozent gesenkt werden, pro 1.000 Megawatt zusätzlichem Ausbauvolumen über den im EEG regulär vorgesehenen Degressionssatz von 9 Prozent hinaus. Unterschreite das Marktwachstum die Untergrenze von 2.500 Megawatt, sollen die Vergütungssätze langsamer sinken.


Solarstrom-Eigenverbrauch wird attraktiver

Darüber hinaus werde der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaik-Anlagen künftig stärker gefördert. Privathaushalte, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen, sollen künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde gewinnen. "Für die Bürgerinnen und Bürger ist dies eine Einladung, aktiv beim Klimaschutz mitzumachen", so Röttgen. Von der stärkeren Förderung des Eigenverbrauchs, profitiere zudem auch das Gewerbe, denn die Regelung werde auf Anlagen bis zu einer Größe von 800 Kilowatt ausgedehnt.


Solar-Branche sichert rund 60.000 Arbeitsplätze

Im Jahr 2009 wurden laut BMU rund 3.000 Megawatt neue Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit seien Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 9.000 MW in Betrieb. Rund 100 Solar-Unternehmen erwirtschafteten 2009 nach ersten Schätzungen einen Umsatz von rund 9 Milliarden Euro und sicherten zusammen mit dem beteiligten Handwerk rund 60.000 Arbeitsplätze.

04.03.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bosch Solar Energy AG kooperiert mit Sustainable Energy, um den kanadischen Photovoltaik-Markt zu erschließen

Bosch-Solarmodule werden zusammen mit SUNERGY-Wechselrichtern in Ontario vermarktet
Bosch-Solarmodule werden zusammen mit
SUNERGY-Wechselrichtern in Ontario vermarktet

Sustainable Energy Technologies Ltd. (Toronto, Ontario) und die Bosch Solar Energy AG (Erfurt) gaben am 02.03.2010 bekannt, dass sie die Bosch-Dünnschichtmodule und Sunergy-Wechselrichter von Sustainable Energy in Ontario gemeinsam auf den Markt bringen wollen. Sie legten in einer Absichtserklärung fest, dass für die "PARALEX"-Anlagen von Sustainable Energy in der Provinz Ontario bevorzugt die hocheffizienten mikromorphen Dünnschichtmodule von Bosch Solar Energy eingesetzt werden sollen.   PARALEX ist eine integrierte Lösung für Aufdach- und Freiflächen-Solarstromanlagen, die aus ertragsoptimierten Photovoltaik-Modulen, Wechselrichtern, Verkabelung und weiteren elektrischen Gleichstromkomponenten besteht.


Kanadischer Solarmarkt bietet in den kommenden Jahren großes Potenzial

"Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft mit Sustainable Energy, weil sie Bosch Solar Energy ermöglicht, seine Fachkompetenz in der Dünnschichttechnik zum ersten Mal im wachsenden kanadischen Markt einzusetzen. Dank neuer Finanzierungsstrukturen bietet der kanadische Markt in den nächsten Jahren vielerorts ein großes Potenzial. Mit der Kombination von Bosch-Solarmodulen und Photovoltaik-Komponenten von Sustainable Energy können wir künftig ein konkurrenzfähiges System anbieten, das uns ermöglicht, von nun an den reizvollen Solarmarkt in Ontario adäquat zu bedienen", sagte Peter Schneidewind, stellvertretender Vorsitzender von Bosch Solar Energy AG.


Paralleler Photovoltaik-Systemaufbau für mehr Solarstrom pro Kilowatt Nennleistung

Die Kombination Bosch-PARALEX verbindet die Vorzüge der mikromorphen Technologie von Bosch Solar und den parallelen Systemaufbau von Sustainable Energy, um mehr Solartstrom pro Kilowatt Photovoltaik-Nennleistung zu erzielen. Anders als andere Anlagen, die eine teure Systemplanung erfordern, sei die PARALEX-Lösung ein Gesamtpaket, das sicher und kostengünstig von normalen Handwerkern installiert werden kann. Das senke die Gesamtkosten im Vergleich zu aktuell üblichen Marktpreisen enorm, heißt es in der Pressemitteilung.

In der Absichtserklärung verpflichten sich die Partner, einen Plan zu entwickeln für den Bau von Modulen und Wechselrichtern in Ontario, die 2010 und 2011 die Anforderungen für die Einspeisevergütung (Ontario feed in tariff program) erfüllen sollen. Die geplanten Installationen liegen für 2010 zwischen 10 und 15 MW und für 2011 zwischen 50 und 75 MW.

"Bosch Solar Energy ist der ideale Partner für diese Strategie in Ontario", fügte Robert H. Bucher, Präsident von Sustainable Energy, hinzu. Da Bosch eines der weltweit führenden Elektronikunternehmen sei, sorge sein guter Name für Qualität auch sofort für Glaubwürdigkeit und Finanzierbarkeit im Photovoltaik-Markt von Ontario. Seine Dünnschichttechnologie passe nahezu perfekt zum Markt von Ontario, da sie bei diffusem und indirektem Licht sowie während der heißen Sommermonate mehr Strom liefere als herkömmliche kristalline Module.

04.03.2010   Quelle: Bosch Solar Energy AG, Sustainable Energy Technologies Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG, Sustainable Energy Technologies Ltd.,
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Yingli Green Energy schließt Rahmenliefervereinbarung über 285 MW Photovoltaik-Module an Gehrlicher Solar

Gehrlicher Solar-Referenz- anlage Deisenhofen
Gehrlicher Solar-Referenz-
anlage Deisenhofen

Yingli Green Energy Holding Company Limited (Boading, China), einer der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Produzenten, meldete Ende Februar 2010 die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung mit der Gehrlicher Solar AG, einem der führenden europäischen PV-Systemintegratoren. Im Rahmen der auf drei Jahre angelegten Vereinbarung verpflichte sich Yingli Green Energy zur Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 285 Megawatt (MW) an Gehrlicher Solar bis 2012.   Diese Module sollen hauptsächlich auf Wohnhäusern, gewerblichen Dächern und in Freiflächenanlagen in etablierten europäischen PV-Märkten installiert werden.

"Wir freuen uns über diese langfristige Geschäftsbeziehung mit Gehrlicher Solar", sagte Liansheng Miao, Vorstandsvorsitzender von Yingli Green Energy. "Wir glauben, dass die Partnerschaft mit Gehrlicher Solar, einem der führenden Systemintegratoren mit einem breit gefächerten Kundenstamm in Europa, unsere Stellung in dieser wichtigen Region stärken wird. Wir waren besonders beeindruckt von der Erfolgsgeschichte unseres Partners in der PV-Industrie, seiner Konzentration auf innovative Photovoltaik-Lösungen und seiner Unternehmensphilosophie."
Miao erklärte, das Drei-Jahres-Abkommen sichere Yingli Green Energy und Gehrlicher Solar ein noch größeres Vertriebsvolumen sowie eine solide Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. Klaus Gehrlicher, Gründer und Geschäftsführer von Gehrlicher Solar, fügte hinzu: "Diese Vereinbarung stärkt unsere Position im kristallinen Markt und verbessert die Stellung beider Unternehmen in den großen europäischen Solarmärkten. Außerdem freuen wir uns, die qualitativ hochwertigen PV-Module von Yingli, die perfekt zu unserer 'gehrtec'-Produktfamilie passen, zu unserer Produktpalette hinzuzufügen.“

04.03.2010   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Photovoltaik-Produktion: Ticketshop zur solarpeq-Konferenz ab sofort geöffnet

"Size matters: producing solar at large scale" lautet das Thema für die für die solarpeq-Konferenz am 27. September 2010. Ab sofort können sich Interessenten im Internet registrieren. Die Konferenz findet ganztägig am 27. September 2010 sowie bis mittags am 28. September statt, dem ersten Messetag der solarpeq - International Trade Fair for Solar Production Equipment. Veranstaltungsort ist das Congress Center Düsseldorf Ost (CCD Ost) mit direkter Anbindung an die Messehallen. Die Konferenz richtet sich an Entscheider und Praktiker aus der gesamten Photovoltaik-Produktionskette, die an praxisnahen Konzepten und Lösungen zu aktuellen Fragestellungen der Branche interessiert sind.  


Kooperation mit der Fachzeitschrift Photovoltaics International

Die englischsprachige solarpeq-Konferenz wird in Kooperation mit der renommierten Fachzeitschrift Photovoltaics International organisiert. Der Conference Chairman Eddie Blokken, ehemaliger Director Technology and Standards bei der PV Group des internationalen Verbandes SEMI, konnte bereits Referenten führender Unternehmen der Photovoltaik-Branche gewinnen. So werden beispielsweise Vertreter von PPG Industries, Applied Materials oder CM2H HILL Beiträge zu Themenblöcken wie "Large Facility Requirements", "Materials Management", "Manufacturing Excellence" oder "Does size matter? - How to keep capacity and utilization in balance" beisteuern. Dabei berücksichtigt die Auswahl der Referenten sowohl die Zuliefer- als auch die Kundenseite, um den aktuellen Themenkomplexen aus beiden Blickwinkeln gerecht zu werden. Das Konferenzprogramm steht in aktueller Fassung zum Download bereit unter: www.solarpeq.de.


Frühbucherrabatt bis zum 15. Mai
Die Teilnahmegebühr für die solarpeq-Konferenz beträgt 325 Euro (zzgl. MwSt.). Sie umfasst neben dem Konferenzmaterial und der Verpflegung tagsüber auch den Eintritt zur solarpeq inklusive Messekatalog sowie zur parallel stattfindenden glasstec, der Weltleitmesse der Glasbranche. Zum Abschluss des zweiten Konferenztages wird den Teilnehmern zudem eine geführte Tour über die solarpeq angeboten. Wer sich bis zum 15. Mai zur solarpeq-Konferenz anmeldet, profitiert von einem Frühbucherrabatt: Die Gebühr beträgt dann nur 250 Euro (zzgl. MwSt.). Für die Anmeldung wird eine Kreditkarte (VISA oder Mastercard) benötigt.

04.03.2010   Quelle: solarpeq 2010   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Conergy bestellt Vertriebsprofi Andreas Wilsdorf in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Conergy AG (Hamburg) hat Andreas Wilsdorf zum Vorstand für Vertrieb und Marketing bestellt, berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Er werde seine Tätigkeit zum 15. März 2010 aufnehmen und den Vertrieb und Auftritt der etablierten Marke Conergy verantworten.   Andreas Wilsdorf ersetzt den bisherigen Vorstand für Vertrieb und Marketing, Philip von Schmeling, der sich nach fünf Jahren bei Conergy und drei Jahren im Vorstand dazu entschlossen habe, sich mit Ablauf seines Vertrages neuen Aufgaben zuzuwenden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Conergy AG, Eckhard Spoerr, bedankte sich bei Philip von Schmeling für das hohe Maß an Einsatz und Loyalität: "Er hat das Unternehmen durch Dick und Dünn begleitet und einen fantastischen Job gemacht."

Mit Andreas Wilsdorf gewinne Conergy einen international erfahrenen Manager und Branchenexperten, der bei der SCHÜCO International KG (Bielefeld) zuletzt die Verantwortung für den Vertrieb der Sparten Solar, Aluminium und PVC in Süd- und Westeuropa sowie Südamerika hatte. Der studierte Diplom-Betriebswirt wechselte 2005 für drei Jahre nach Madrid, um von dort aus seinen Verantwortungsbereich zu steuern. "Andreas Wilsdorf ist eine exzellente Verstärkung für das Management Team von Conergy", sagte Dieter Ammer, der Vorstandsvorsitzende von Conergy. "Mit der Benennung von Herrn Wilsdorf ist ein weiterer Schritt gelungen, Strukturen und Leitungsgremien auf einen wachstumsorientierten und langfristig erfolgreichen Pfad einzustellen. Seine besonderen Erfahrungen im Projektgeschäft und in Auslandsmärkten passen perfekt zu unserer zukünftigen Ausrichtung."

03.03.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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First Solar Manufacturing GmbH ist einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands

Das internationale Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work Institute Deutschland hat die First Solar Manufacturing GmbH (Frankfurt/Oder) als einen der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet, berichtet die First Solar GmbH in einer Pressemitteilung. Bei der Wahl zu den mitarbeiterorientiertesten Unternehmen werden Kriterien wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist bewertet. Jährlich bewerben sich mehrere hundert Unternehmen für den Wettbewerb. Die besten wurden gestern von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ausgezeichnet.   Das Photovoltaik-Unternehmen ist das einzige in den neuen Bundesländern produzierende Industrieunternehmen, das sich unter den TOP-100-Arbeitgebern platzieren konnte. Der Preis bestätige die Unternehmensphilosophie von First Solar, seinen Mitarbeitern einen attraktiven und hochmodernen Arbeitsplatz in der Zukunftsbranche Solarenergie zu bieten, so First Solar. Am Standort in Frankfurt/Oder produzieren seit drei Jahren 600 Mitarbeiter Dünnschicht-Solarmodule und leisten damit einen Beitrag zu einer sauberen und umweltfreundlichen Stromerzeugung.


"Gleichberechtigtes, respektvolles und freundliches Miteinander"

"Es gehört zu unserer weltweiten Unternehmenskultur, unseren Mitarbeitern faire Konditionen zu bieten und ein Umfeld zu schaffen, in der sich jeder voll einbringen, sich weiterentwickeln und wohl fühlen kann. Nur durch eine Kultur, die für ein gleichberechtigtes, respektvolles und freundliches Miteinander sorgt, können wir die Leistungen erbringen, die wir in der Vergangenheit gezeigt haben und auch weiterhin beibehalten und noch weiter verbessern wollen. Zum Wohle aller Mitarbeiter von First Solar", sagt Herwig Alt, bei First Solar verantwortlich für das Personalwesen in Europa.


Aktienzuteilungsprogramm und betriebliche Altersvorsorge

Als einer der Vorreiter der Branche, wie sich First Solar selbst bezeichnet, beteilige das Unternehmen zudem seine Mitarbeiter am Erfolg und Wertzuwachs. Alle Mitarbeiter, vom Maschinenführer in der Produktion bis hin zur Führungskraft, nehmen laut First Solar am Aktienzuteilungsprogramm teil. Zusätzlich erhalte die gesamte Belegschaft bei Erreichen der Unternehmensziele einen jährlichen Bonus für den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres. Für die Altersvorsorge der Mitarbeiter habe First Solar zusätzlich eine betriebliche Altersvorsorge eingeführt.

"Motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Uns ist es deshalb sehr wichtig, allen Beschäftigten ein Umfeld zu bieten, in dem sich jeder einzelne mit Freude und mit Stolz auf die eigene Leistung einbringen kann", sagt Burghard von Westerholt, Werksleiter und Geschäftsführer der First Solar Manufacturing GmbH. "Produzierende Unternehmen aus strukturschwachen Randgebieten unserer Nation sind historisch selten unter den Preisträgern zu finden. Auch deshalb sind wir besonders stolz auf die Auszeichnung."


Mehr als 20 Ausbildungsplätze in Frankfurt/Oder


First Solar sieht sich auch in der Verantwortung, in die Zukunft der Jugend zu investieren. Das Unternehmen habe daher am Standort Frankfurt/Oder über 20 Ausbildungsplätze geschaffen. Neben der Berufsausbildung von jungen Menschen investiere First Solar auch einen beträchtlichen Betrag in die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter. Das Unternehmen setzt auf kontinuierliche systematische interne Fortbildung: Im Durchschnitt nehme jeder Mitarbeiter pro Jahr an mehr als drei Tagen an Schulungsmaßnahmen teil.

03.03.2010   Quelle: First Solar Manufacturing GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Manufacturing GmbH,
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Erneut Top-Platzierung für Solar-Unternehmen SMA unter Deutschlands besten Arbeitgebern

Auch in diesem Jahr gehört die SMA Solar Technology AG (Niestetal), Weltmarktführer bei der Produktion von Photovoltaik-Wechselrichtern, zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Im bundesweiten Wettbewerb Great Place to Work belegte SMA den zweiten Platz bei den mittelgroßen Unternehmen. Darüber hinaus wurde SMA, wie bereits im Vorjahr, mit dem Sonderpreis für "Lebenslanges Lernen" ausgezeichnet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Das deutsche Great Place to Work Institute, ein unabhängiges internationales Forschungs- und Beratungsinstitut, ermittelt jährlich die besten Arbeitgeber in Deutschland. Die Auszeichnung steht für Glaubwürdigkeit und Fairness des Management, Identifikation der Mitarbeiter und Teamgeist im Unternehmen. Neben der Bewertung der Personalarbeit in den Unternehmen werden im Rahmen einer umfangreichen anonymen Mitarbeiterbefragung unter anderem die Zusammenarbeit, die Mitarbeiterführung, die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, die Vergütung und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz beurteilt. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2010 in Berlin statt.


Gesamtkonzept zur Mitarbeiterentwicklung; unternehmensweites Kompetenzmanagement

Im diesjährigen Great Place to Work Wettbewerb belegte SMA in der Kategorie "Unternehmen mit 2.001 bis 5.000 Mitarbeitern" den zweiten Platz. Das Unternehmen hatte bereits in den Vorjahren sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene vordere Plätze in dem Wettbewerb belegt. Darüber hinaus erhielt SMA zum zweiten Mal in Folge den Sonderpreis für "Lebenslanges Lernen". Damit würdigte die Jury das hervorragende Gesamtkonzept des Unternehmens bei der Mitarbeiterentwicklung und hob dabei insbesondere die unternehmensweite Einführung eines Kompetenzmanagements hervor.

"Die erneute Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands und der Sonderpreis für 'Lebenslanges Lernen‘ sind eine fabelhafte Bestätigung für unsere kooperative Unternehmensführung, die eine wesentliche Basis der Erfolgsstrategie von SMA ist. Gleichzeitig belegen sie die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und zeigen, dass unsere von Transparenz und Teamgeist geprägte Unternehmenskultur täglich gelebt wird. Sie motiviert unsere Mitarbeiter immer wieder aufs Neue und fördert Innovation und Flexibilität", erklärt Jürgen Dolle, Leiter des Personalmanagements bei SMA. "Die Preise sind für uns ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und uns hier kontinuierlich weiterzuentwickeln."


Wettbewerb Great Place to Work 2010

Im Rahmen des Wettbewerbs Great Place to Work 2010 unterzogen sich Unternehmen aller Branchen, Größenklassen und Regionen einer unabhängigen Bewertung ihrer Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber. Für die Untersuchung befragte das Great Place to Work Institute Deutschland über 50.000 Beschäftigte. SMA nimmt nach eigenen Angaben seit 2006 am deutschen und am europäischen Wettbewerb teil und erzielte bereits 2006, 2008 und 2009 Platzierungen auf vorderen Plätzen. Darüber hinaus wurde das Unternehmen im vergangenen Jahr mit Sonderpreisen für "Lebenslanges Lernen" und für "Faire Vergütung" ausgezeichnet.

03.03.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solarwirtschaft: Parlament muss bei der Kürzung der Solarstromförderung dringend nachbessern, um die Zukunftsbranche Photovoltaik in Deutschland zu erhalten

Solarstromanlage auf einer Mülldeponie.
Solarstromanlage auf einer
Mülldeponie.

Die heutige Kabinettsvorlage vom 03.03.2010 zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stößt auf heftige Kritik der Solar-Branche. Die außerplanmäßige Gesetzesnovelle sieht ein ganzes Bündel von Einschnitten bei der Solarstromförderung vor. "Ausmaß und Geschwindigkeit der Förderkürzungen bedrohen die Existenz großer Teile der deutschen Photovoltaik-Industrie", sagt Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Nach Angaben des BSW-Solar steht damit Deutschlands Technologieführerschaft in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte und die Existenz tausender der in den letzten Jahren neu geschaffenen 60.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. 

Günther Cramer: Irreparabler Schaden für Deutschlands Solarwirtschaft droht

Die Solar-Branche fordert die Politik auf, im jetzt folgenden parlamentarischen Prozess die Gesetzesnovelle dringend nachzubessern und die zusätzlich geplanten Förderkürzungen zu halbieren. Der Kabinettsvorschlag sieht eine zusätzliche Senkung der Einspeisetarife für Solarstrom um 15 bis 16 Prozent zur Mitte des Jahres vor. Zusammen mit den bereits jetzt im Gesetz fixierten Kürzungen von jeweils rund zehn Prozentpunkten im Januar 2010 und Januar 2011 soll die Solarstrom-Einspeisevergütung laut Kabinettsvorlage binnen eines guten Jahres um rund ein Drittel zusammengestrichen werden. "Wenn es bei dieser Höhe bleibt, droht irreparabler Schaden für Deutschlands Solarwirtschaft", so Cramer.


BSW-Solar: Landwirtschaftliche Flächen dürfen nicht ganz von der Solarförderung ausgeschlossen werden

Der Kabinettsentwurf sieht zudem vor, Photovoltaik-Anlagen vollständig von landwirtschaftlichen Flächen zu verbannen. "Hier wird ein tragendes und hoch effizientes Marktsegment der Photovoltaik zerstört", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Statt landwirtschaftliche Flächen ganz von der Solarförderung auszuschließen, solle es z.B. eine Vorrangprüfung im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen geben. So könnten im Einzelfall auftretende Nutzungskonkurrenzen vermieden werden. Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wird nach Angaben des BSW-Solar gegenwärtig für die Solarstromerzeugung genutzt.


Lob für Anreize zum Solarstrom-Eigenverbrauch

Das Bestreben der Regierung, den Eigenverbrauch von Solarstrom künftig stärker zu fördern, wird von der Solarbranche hingegen ausdrücklich begrüßt. Der derzeit im Koalitionsentwurf vorgeschlagene Anreiz reiche aber nicht, um die überhöhte Reduktion der Einspeisevergütung für Solarstrom nennenswert auszugleichen. Der Eigenverbrauchsanteil des auf Eigenheimen erzeugten Solarstroms wird in der Regel 25 Prozent nicht überschreiten, schätzt der BSW-Solar. Der geplante Bonus sei zudem für Gewerbestromkunden mit ihren niedrigeren Stromtarifen ungeeignet. Auch hier müsse nachgebessert werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des deutschen Bundestages auf, im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - im Dialog mit der Branche das EEG zu überarbeiten. Eine schnellere Senkung der Zuschüsse sei möglich, nicht aber in dem geplanten Ausmaß und mit der Kappung ganzer Marktsegmente.

03.03.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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Photovoltaik-Nachführsysteme von MECASOLAR überstehen Orkanstürme von bis zu 132 km/h

MECASOLAR-Tracker.
MECASOLAR-Tracker.

Die mehr als 5.000 Photovoltaik-Nachführsysteme von MECASOLAR in den Solarparks der OPDE-Gruppe in Spanien, haben die Orkanstürme am vergangenen Wochenende bestens überstanden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Orkanwinde fegten aufgrund des explosiven Tiefdruckgebietes Xynthia über den Norden der Iberischen Halbinsel und erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h, begleitet von heftigen Regenfällen. Das war beispielsweise im großen photovoltaischen Solarpark von Almaraz (Cáceres) der Fall, in dem zweiachsige Solar-Nachführsysteme von MECASOLAR installiert sind. Diese haben die Orkanböen von bis zu 132 km/h laut Hersteller ohne Vorfälle an den Nachführsystemen überstanden. Das explosive Tiefdruckgebiet habe auch insbesondere den Solarpark von Belvis de Monroy (Cáceres) getroffen, wo Windgeschwindigkeiten von bis zu 102 km/h registriert wurden. 

PV-Nachführsysteme überstanden Windgeschwindigkeiten von 132 km/h

Die mehr als 5.000 Nachführsysteme von MECASOLAR, die von der OPDE-Gruppe installiert wurden, befinden sich in Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Andalusien, Extremadura, Kastilien und León und Navarra. Sie alle hätten die Orkanwinde des Tiefdruckgebietes Xynthia ohne Schäden an der Struktur oder Stillstand der Rotorblätter überstanden, betont MECASOLAR. "Am vergangenen Wochenende haben unsere Nachführsysteme Windgeschwindigkeiten von 132 km/h überstanden und dem Markt bewiesen, dass es sich hier um die robustesten und mechanisch am besten verarbeiteten Nachführsysteme handelt", versichert Gustavo Carrero, Marketingleiter der OPDE-Gruppe. Diese Nachführsysteme werden von der OPDE-Gruppe über das Kontrollzentrum bei RIOS, einem Unternehmen der OPDE-Gruppe, kontinuierlich gewartet und überwacht.


Robust und widerstandsfähig auch bei Orkanen

Das 2-achsige Nachführsystem MECASOLAR MS-2E TRACKER wurde entwickelt, um auch höheren Windgeschwindigkeiten zu widerstehen - getestet wurde bei bis zu 140 km/h - und es lässt sich so programmieren, dass es die horizontalen Positionierungsbewegungen auch bei Wind von mehr als 70 km/h oder einer anderen Geschwindigkeit kontrollieren kann, die je nach Lage der Solarstromanlage auftreten kann. Der Sicherheitsmechanismus der Nachführsysteme von MECASOLAR bei Wind läuft über die Programmierung des Gerätes, die dafür sorgt, dass die Nachführsysteme sich bei einer bestimmten Windgeschwindigkeit völlig horizontal ausrichten. Wird die Geschwindigkeit überschritten, schaltet sich die Bremse des Getriebemotors ein und das Nachführsystem kann sich frei drehen, ähnlich wie bei Baukränen. Der gesamte Vorgang wird über einen in jedem Park installierten Windmesser gesteuert, der die Windgeschwindigkeit und -richtung erfasst. Diese Daten werden in einer Datenbank erfasst, um sie später im Kontrollzentrum für Betrieb und Wartung in Fustiñana-Navarra zu analysieren und zu nutzen.


03.03.2010   Quelle: OPDE group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OPDE group,
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SOLON präsentiert erstes kristallines Photovoltaik-Modul zum Kleben für Metalldächer

Das rahmenlose SOLON- Modul kann direkt auf das Dach geklebt werden.
Das rahmenlose SOLON-
Modul kann direkt auf
das Dach geklebt werden.

Anlässlich des 25. Symposium Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein von 3. bis 5. März stellt die SOLON SE (Berlin) ihr speziell entwickeltes Modul für die Anwendung auf metallenen Leichtbau-Industriedächern vor. Das rahmenlose Modul SOLON Black 280/12 wird mit einem Silikonklebstoff direkt auf das Dach geklebt, ohne Dachdurchdringung. Auf ein Montagesystem könne so in aller Regel verzichtet werden, betont SOLON. Durch die Reduzierung der Einzelteile, die unkomplizierte Installation durch Verkleben und das geringere Gewicht verringere sich die Montagezeit im Vergleich zu einer herkömmlichen Solarstromanlage aus kristallinen Modulen erheblich. Damit bringe SOLON zudem das erste Dachsystem zum Kleben auf den Markt, das mit leistungsstarken kristallinen Modulen arbeitet. 


Nur rund 8,5 Kilogramm pro Quadratmeter

Viele Eigentümer von Metallflachdächern konnten diese Flächen bisher nicht für Photovoltaik nutzen, da ihr Dach für herkömmliche Anlagen nicht belastbar genug war oder sie undichte Stellen durch die Installation eines Halterungssystems fürchteten. Das SOLON Black 280/12 aus 72 monokristallinen Zellen hat ein Gewicht von nur ca. 8,5 kg / m² und ist damit extrem leicht. Dies wurde durch Verzicht auf einen Rahmen und die Verwendung von 3,2 mm Glas möglich. Die Anschlussdose ist für eine leichtere Montage und bessere Kabelführung um 180 Grad gedreht. Die Module sind durch die Verklebung zudem besonders gut gegen Diebstahl geschützt. Korrosion mit anderen dachfremden Materialien wird vermieden.



20 Jahre Gewährleistung; 14 % Wirkungsgrad

Der Klebstoff für das Solarsystem für Metalldächer stammt von Sika Deutschland GmbH, einem weltweit führenden Hersteller von bauchemischen Produktsystemen und industriellen Dicht- und Klebstoffen. Für das System, bestehend aus Modul und Kleber, wird eine Gewährleistung von 20 Jahren gegeben. Das SOLON Black 280/12 mit einer Größe von 1937 x 993 mm wird mit einer maximalen Leistung von 270 Watt peak angeboten, was einem Wirkungsgrad von 14 % entspreche. Im Vergleich zu bekannten Dünnschichtsystemen könne somit eine doppelt so hohe Leistung pro Quadratmeter erzielt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

03.03.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Bystronic glass: Photovoltaik-Module effizient puffern, lagern und sortieren

Solarmodul-Sortiersystem von Bystronic glass
Solarmodul-Sortiersystem von Bystronic glass

Bystronic glass bietet jetzt auch für die Solar-Industrie kundenspezifische Sortiersysteme an. Die jahrzehntelange Erfahrung von Bystronic glass mit solchen Systemen - beispielsweise in der Isolierglasproduktion - findet somit auch im Handling von Substraten oder fertigen Photovoltaik-Modulen Anwendung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Bystronic glass bietet Sortiersysteme für den Pufferbetrieb oder die direkte Anbindung an eine Fertigungslinie für Dünnschicht-Solarmodule. Der Kunde erhalte modular konfigurierbare Lösungen nach individuellen Produktionsbedürfnissen. "Die Sortiersysteme lassen sich also sowohl im Front-End zur Entkopplung der verschiedenen Produktionsprozesse voneinander als auch im Back-End zur Sortierung der fertigen Module vor dem Verpacken einsetzen", erklärt Pieder Berther, Projektingenieur im Vertrieb des Bystronic glass Technologiezentrums Bystronic Maschinen AG.



Puffer- und Lagersystem für alle gängigen Glasgrößen

Die Substrate werden je nach Größe und Beschaffenheit vertikal, im 6°-Winkel geneigt oder horizontal gelagert. Die Be- und Entladung erfolgt mittels Transportbändern, Sortierwagen oder Robotern. Den Kundenanforderungen entsprechend könne dieses entweder entsprechend der Folge der Einlagerung ("first in first out"-Prinzip), entgegen der Folge der Einlagerung ("first in last out"-Prinzip) oder wahlfrei in beliebiger Reihenfolge geschehen. Die festen Speichersysteme oder Kassetten verfügen beispielsweise über 120 Positionen, die sich in einem Hochregallager verwalten lassen. "Unser Puffer- und Lagersystem eignet sich sowohl für die Lagerung von Substraten als auch von fertigen Modulen mit Backrails und Junction Box - für alle gängigen Glasgrößen bis hin zu 2,20 x 2,60 Metern", erläutert Pieder Berther. Die Taktzeiten des Systems lassen sich der Leistung der Produktionsanlage anpassen.


Das Sortiersystem

Um fertige Photovoltaik-Module sortiert nach Qualität, Leistungsklassen, Baugrößen oder anderen Merkmalen verpacken zu können, ist ein Sortiervorgang nötig: Die Module verlassen die Fertigung in der Produktionsreihenfolge, werden zwischengelagert und zum gegebenen Zeitpunkt nach den Sortierkriterien ausgelagert. Dabei lassen sich vorgängig - das heißt am Ende des Produktionsprozesses und vor dem Einlagern beziehungsweise Sortieren - verschiedene Prüfverfahren integrieren. Die sortierten Module gelangen anschließend zur automatischen Verpackung.

"Sowohl das Puffer- und Lagersystem als auch das Sortiersystem zeichnen sich durch robuste Bauweise, hohe Positioniergenauigkeit und eine schonende Handhabung der Substrate beziehungsweise Module aus", betont Pieder Berther die Merkmale der bewährten Bystronic glass Qualität. Neben diesen mechanischen Vorzügen verfügen die Systeme außerdem über ein eigenes Leitsystem für eine lückenlose Objektverfolgung mit Schnittstellen zu den verschiedenen Prozessen und zum MES (Manufacturing Execution System).

03.03.2010   Quelle: Bystronic glass   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bystronic glass,
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Jefferies berät Etimex Holding beim Verkauf von Etimex Solar an US-Strategen für € 240 Millionen

Etimex Solar produziert Folien zur Einbettung von Solarzellen in Solarmodule
Etimex Solar produziert Folien zur
Einbettung von Solarzellen in Solarmodule

Jefferies International Limited hat die Etimex Holding GmbH bei dem Verkauf der Etimex Solar GmbH an Solutia Inc. exklusiv beraten, berichtet die weltweit tätige Full-Service-Investmentbank in einer Pressemitteilung. Die Etimex Holding, ein Portfolio-Unternehmen der Frankfurter Private-Equity-Gruppe Alpha, habe jetzt einen Vertrag über die Veräußerung von Etimex Solar an Solutia für einen Kaufpreis in Höhe von 240 Millionen Euro in bar abgeschlossen. Seit über fünfzig Jahren seien die Unternehmen der ETIMEX Holding führend in der Kunststoffverarbeitungsowie für als Zulieferer der Photovoltaik-Industrie.   Etimex Solar ist ein weltweiter Anbieter von EVA-Folien (Ethylen Vinyl Azetat, EVA) zur Einbettung von Solarzellen in Solarmodule. Das Unternehmen ist laut Jefferies Marktführer in Europa und habe eine starke Position im globalen Solarmarkt. Im Jahr 2009 erzielte Etion mex Solar nach Angaben von Jefferies ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen EBITDA von rund 24 Millionen Euro.





Modulverkapselungen auf PVB- und EVA-Basis

Solutia ist ein börsennotiertes U.S. Feinchemie-Unternehmen mit Umsätzen von rund 2,1 Milliarden US-Dollar, das unter anderem im Solarbereich in der Herstellung und im Vertrieb von Modulverkapselungen auf Ployvinyl Butyral (PVB)-Basis tätig ist. Durch die Verbindung des EVA-Geschäfts von Etimex Solar mit den PVB-Aktivitäten von Solutia entstehe der weltweit erste Lieferant für Photovoltaik-Verkapselungen aus einer Hand, heißt es in der Pressemitteilung.
"Diese Transaktion bestätigt die Qualität und umfassende Bedeutung des Photovoltaik-Geschäfts, das Etimex in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut hat", erklärte Michael Joy, Geschäftsführer der Etimex Holding. "Wir freuen uns, mit Solutia einen strategisch optimal positionierten neuen Eigentümer für diesen zukunftsorientierten Geschäftsbereich gefunden zu haben. Jefferies hat in diesen anspruchsvollen Veräußerungsprozess ein umfassendes Know-how in der weltweiten Solar-Industrie eingebracht und wertvolle Impulse gesetzt, die nicht zuletzt bei den finalen Verhandlungen wesentlich zum erfolgreichen Abschluss dieser Transaktion beigetragen haben."
Für Jefferies sei dieses Mandat bereits die dritte Solar-Transaktion in weniger als einem Jahr und unterstreiche damit die starke Position, die Jefferies bei der Beratung und Finanzierung von Solar-Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg erzielt hat:
•Beratung von OTB Solar bei einem Aktientausch mit Roth & Rau AG (Januar 2010)
•Börsengang von STR, einem direkten Wettbewerber von Etimex Solar (November 2009)
• Übernahme der aleo solar AG und Johanna Solar Technology durch die Robert Bosch Gruppe (August 2009)

Seit Gründung des CleanTech-Teams im Jahr 2003 hat Jefferies nach eigenen Angaben Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien bei mehr als 40 Transaktionen unterstützt und mehr als 5 Milliarden US-Dollar Kapital platziert. Das Etimex-Solar-Mandat unterstreiche einmal mehr die anerkannt führende Stellung von Jefferies bei der Beratung von CleanTech Unternehmen.

03.03.2010   Quelle: Jefferies International Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Etimex Solar,
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Photovoltaik-Unternehmen aleo solar AG 2009 auf profitablem Wachstumskurs

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) meldet nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 376,1 Millionen Euro (Vorjahr: 360,5 Millionen Euro), verbunden mit einem EBIT von 16,0 Millionen Euro (Vorjahr: 23,8 Millionen Euro). Trotz des schwierigen Marktumfelds leige die EBIT-Marge bei 4,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent), so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis pro Aktie werde voraussichtlich 0,78 Euro betragen (Vorjahr: 1,20 Euro).   Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, kommentiert: "Im vergangenen Jahr hat sich unsere hervorragende Positionierung als Premium-Modulhersteller mit eigenem Vertrieb bewährt. Qualitäts-Module und eine starke Marke sind unsere Erfolgsgaranten auch in schwierigen Zeiten." In Europa umfasse das Vertriebsnetzwerk der aleo solar AG rund 1000 Fachhändler und Installateure. Der Geschäftsbericht 2009 mit den endgültigen Zahlen wird voraussichtlich am 25. März 2010 veröffentlicht.

03.03.2010   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Handelsportal pvXchange schließt 2009 mit Erfolg ab

Der nach eigenen Angaben weltweite Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten, pvXchange, baut seine Position weiter aus. Im fünften Jahr in Folge seien Umsatz und Zahl der Marktplatzteilnehmer deutlich gestiegen, berichtet die pvXchange GmbH (Berlin) in einer Pressemitteilung. "Der regen Geschäftstätigkeit unserer mittlerweile über 5.000 registrierten Kunden verdanken wir ein Umsatzplus von 36 % im Vergleich zu 2008", erläutert Geschäftsführer Kai Malkwitz, den anhaltenden Erfolg.  Das Geschehen auf dem onlinebasierten Spotmarkt spiegle den Nachfrageboom in Deutschland wider, nachdem im Vorjahr der spanische Markt das Handelsportal dominierte. Neben dem deutschen Markt konnten auch in Italien und Frankreich zweistellige Umsatzzunahmen erzielt werden.


Kurzfristiger Handel mit Solarmodulen statt Bindung an langfristige Lieferverträge

"Wir erklären uns den Zuwachs an Transaktionen über unser Online-Portal hauptsächlich durch die Erfahrungen der Marktteilnehmer, dass in Zeiten fallender Preise der kurzfristige Handel mit Solarmodulen wirtschaftlicher und risikoärmer ist, als sich in langfristigen Lieferverträgen zu binden", so Malkwitz weiter. Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH ist weltweiter Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten an Geschäftskunden. 2009 schlug das Unternehmen nach eigenen Angaben über den Spotmarkt Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 75 Megawatt (MW) um. pvXchange ist neben Europa auch in Asien und den USA präsent. Die pvXchange GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der pvXchange International N.V.

Der aktuelle Spotmarkt-Preisindex für Photovoltaik-Module von pvXchange wird regelmäßig auf dem Solarserver veröffentlicht: http://www.solarserver.de/service/photovoltaik_preisindex.html

02.03.2010   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar: Scott Gish ist neuer Vizepräsident für Vertrieb und Marketing

Scott Gish
Scott Gish

Evergreen Solar Inc. (Marlboro, USA) hat Scott Gish ab sofort die Verantwortung als Vizepräsident für Vertrieb und Marketing übertragen. Zuvor war Gish als Vice President of Global Sales & Business Development für das Unternehmen Photronics, Inc. in Brookfield (Conneticut) tätig. Er war dort seit Dezember 2005 beschäftigt. Vorher hatte er Führungspositionen inne bei den Unternehmen Veeco Instruments, Axcelis Technologies und Schlumberger Technologies. Scott Gish wird an Richard M. Feldt, den Chairman, CEO und Präsidenten von Evergreen Solar, berichten.   "Mit Scott Gish haben wir eine erfahrene Führungskraft mit exzellenter Kompetenz im internationalen Vertrieb und Marketing gewonnen", unterstreicht Feldt. "Angesichts steigender Nachfrage nach Photovoltaik-Modulen auf Sizilium-Basis wird uns Scotts Erfahrung im Bereich erfolgreicher Vertrieb von High-Tech-Produkten auf einem hart umkämpften Markt sehr hilfreich sein, Marktanteile zu gewinnen, auch im Hinblick auf die Ausweitung unserer Produktionskapazitäten in den USA und China."

Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges, patentiertes Produktionsverfahren für die Herstellung der "String Ribbon"-Module. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Wafer im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

02.03.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Ausbau der Photovoltaik-Produktion: Kyocera will jährliche Solarzellen-Fertigung bis März 2013 auf ein Gigawatt erhöhen

Solarmodule von Kyocera.
Solarmodule von Kyocera.

Der japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto), einer der weltweit führenden Photovoltaik-Hersteller, erhöht seine Zielvorgabe für die jährliche Produktion von Solarzellen, um dem wachsenden Bedarf an Solarenergieprodukten auf dem Weltmarkt gerecht zu werden. Die neuen Zahlen sehen bis März 2013 eine schrittweise Erhöhung auf ein Gigawatt (GW) pro Jahr vor. Im laufenden Geschäftsjahr 2010 betrage das Produktionsvolumen 400 MW, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Als Antwort auf den wachsenden Bedarf habe Kyocera lokale Produktionsstätten und Vertriebsnetze für Solarmodule in Nordamerika, Europa, Japan und China eingerichtet - den vier größten Solarenergiemärkten der Welt. "Kyocera wird, durch die Produktion qualitativ hochwertiger und äußerst zuverlässiger Solarmodule zur Erzeugung sauberer Energie, weiterhin dazu beitragen, zunehmende Umweltprobleme zu lösen", erklärte Tetsuo Kuba, Präsident des Kyocera-Konzerns.


Neues Werk zur Herstellung von Solarzellen in Japan

Mit der Fertigstellung des neuen Solarzellen-Werkes in der Stadt Yasu (Präfektur Shiga) steigert Kyocera seine jährliche Produktion von Solarzellen. Die neue Anlage ist die größte Produktionsstätte von Kyocera in Japan und wird zusätzlich zu dem vorhandenen Werk in Yohkaichi betrieben werden. Das neue Werk in Yasu nutze eine verbesserte Fertigungsstraße mit einer um 20 Prozent erhöhten Produktivität im Vergleich zu dem Werk in Yohkaichi. Das Hauptprodukt des Werks in Yasu ist die neue, verbesserte Solarzelle des Unternehmens mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 16,9 Prozent. Diese Zellen werden in dem 215 Watt-Solarmodul verwendet, das eine der höchsten Leistungen in der Solarindustrie liefert und weltweit auf den Markt gebracht wird.

"Zusammen mit dem bereits vorhandenen Werk in Yohkaichi wird das neue Werk in Yasu Kyoceras Hauptproduktionsstandort für Solarzellen sein", erklärt Tetsuo Kuba, Präsident des Kyocera-Konzerns. "Neben der Serienproduktion von Zellen mit Kyoceras höchstem Wirkungsgrad, wird in dem neuen Werk auch die Forschung und Entwicklung für Zukunftstechnologien im Bereich der Solarzellen angesiedelt sein."


Kapazität zur Herstellung von Solarmodulen soll ebenfalls gesteigert werden

Im Jahr 1982 war Kyocera das erste Unternehmen der Welt, das die Serienproduktion multikristalliner Silizium-Solarzellen aufnahm. In den darauffolgenden 28 Jahren hat das Unternehmen seine Material- und Produktionstechnologien zur Herstellung leistungsstarker Solarzellen weiterentwickelt. Mit dem neuen Werk und dem bereits vorhandenen Werk in Yohkaichi plant Kyocera bis März 2013 eine Erhöhung des jährlichen Produktionsvolumens auf ein GW. Außerdem will das Unternehmen die Kapazität zur Herstellung von Solarmodulen erhöhen, um den Marktbedarf zu decken und den Geschäftsbereich Solarenergie weiter auszubauen.


02.03.2010   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Salznebelsprühtest bestanden: S-Class-Solarmodule von CENTROSOLAR ideal für den Einsatz an der Küste und auf Inseln

S-Class Modul von CENTROSOLAR.
S-Class Modul von
CENTROSOLAR.



Die Centrosolar AG gehört zu den führenden Anbietern von Photovoltaik-Anlagen in Europa und produziert hochwertige Solarmodule für jeden Einsatzbereich. Jetzt hat das Unternehmen seine in der Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar gefertigten Solarmodule der Reihe S-Class von einem unabhängigen Institut auf Korrosionsbeständigkeit hin überprüfen lassen. Das Ergebnis des aufwändigen Salznebelsprühtests (SNST): grünes Licht für den Langzeit-Einsatz in Küstennähe.
  Die Solarmodule S-Class Excellent, S-Class Ultra und S-Class Professional von Centrosolar sind langlebig, leistungsstark und bleiben praktisch korrosionsfrei - auch beim jahrzehntelangen Dauereinsatz in Gebieten mit hoher Salzbelastung der Luft. Zu diesem Ergebnis kam das Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH während des 60 Tage dauernden Salznebelsprühtests nach DIN ISO 9227-NSS, das die Module unter verschärften Bedingungen auf Leistungskonstanz und Korrosionsbeständigkeit hin überprüft hat.




Nanobeschichtung der Module steigert Solarstrom-Ertrag um 3 – 9 %

In einer geschlossenen, stark salzhaltigen Test-Atmosphäre waren die Photovoltaik-Module konstanter Belastung ausgesetzt. Gesteuerte Abriebe am Rahmen vor dem Beginn des Tests simulierten darüber hinaus Beschädigungen des Modulrahmens bei der Montage. Nach Ablauf der zweimonatigen Testphase konnten die Prüfer keinerlei Korrosion an Laminaten, Solarzellen, Anschlussdosen, Verbindungskomponenten und Rahmen feststellen. Auch die Leistungsdifferenzen der Module vor und nach dem Test blieben unterhalb der Messtoleranz. Neben der Korrosionsbeständigkeit bestätigt der Test einmal mehr die Qualität der patentierten Nanobeschichtung der Module, die die Stromerträge um 3 – 9 % steigert. Alle Centrosolar-Module sind mit dem Antireflex-Glas der Centrosolar Glas GmbH & Co. KG beschichtet. Der durchgeführte Salznebelsprühtest entspricht laut Centrosolar in etwa einer realen Betriebsdauer eines installierten S-Class Moduls von mehr als 20 Jahren.

02.03.2010   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG,
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Japanischer Photovoltaik-Hersteller Showa Shell expandiert weltweit; "Solar Frontier" will einen neuen Standard in der Solar-Industrie schaffen

Der Photovoltaik-Produzent Showa Shell Solar K.K., ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Showa Shell Sekiyu K.K (Tokio), gab am 01.03.2010 die Eröffnung zweier Übersee-Niederlassungen im April bekannt. Sie liegen in Nordkalifornien und München und sollen das weltweite Netzwerk des Unternehmens stärken. Auf diese Weise sollen jährlich firmeneigene CIS-Solarmodule mit einer Gesamt-Nennleistung von einem Gigawatt an Kunden auf der ganzen Welt verkauft werden. Die Errichtung der neuen Niederlassungen wird begleitet von dem gemeinsamen neuen Markennamen "Solar Frontier" (ursprünglich der Name der Tochtergesellschaft für internationalen Verkauf), und einem neuen Logo.  "Wir haben Solar Frontier vor ein paar Jahren als Namen für unsere internationale Abteilung gewählt, weil wir wussten, dass wir an der Grenze der Photovoltaik angekommen waren, was Forschung und Entwicklung anbelangt", sagte Geschäftsführer Shigeaki Kameda. "Mit der CIS-Solartechnologie kombinieren unsere PV-Module heute hervorragende Wirtschaftlichkeit, ungiftige Materialien, niedrigeren Energieverbrauch bei der Herstellung, immer höhere Wirkungsgrade und ein größeres Potenzial für morgen. Mit dieser Ankündigung signalisieren wir unser Engagement und unsere Fähigkeit, jetzt und künftig den neuen weltweiten Standard für Solarmodule zu setzen. Das beginnt mit den Niederlassungen in Europa und Nordamerika."



Dritte CIS-Produktionsanlage soll 2011 in Miyazaki (Japan) eröffnet werden

Der Direktor von Solar Frontier für internationale Geschäfte, Brooks Herring, fügte hinzu: "Dank der bedeutenden Herstellungsleistung von Solar Frontier, die mit der Eröffnung unserer dritten Produktionsanlage in Miyazaki 2011 - der mit 900 MW weltgrößten CIS-Produktion - Gigawatt-Größenordnung erreichen wird, können wir unseren Kunden die vollen Kostenvorteile der Massenproduktion bieten. Das geht einher mit der hohen Wirtschaftlichkeit der Modulleistung, die wir durch jahrelange Arbeit in Forschung, Entwicklung und Feldtests entwickelt haben. Unsere Entwicklungsingenieure haben verstanden, dass Wirtschaftlichkeit das Hauptkriterium für den Wert eines Solarmoduls ist. Sie hängt ab von der Kombination aus Effizienz, Lebensdauer, Stabilität, Temperaturkoeffizient, Degradation und zahlreichen anderen Faktoren, und zwar für Hausbesitzer, Unternehmer oder Stromversorgungsunternehmen. Wir können weit mehr als ein Gigawatt Nachfrage in den führenden Märkten bedienen."


Konkurrenzfähiger Modulwirkungsgrad von 13 % und mehr in der Serienfertigung

"Unsere Ingenieure in der Herstellung und Qualitätssicherung haben das auch verstanden", fügte Kameda hinzu. "Unsere Produktionsleistung im Gigawatt-Maßstab ist sowohl eine ingenieurtechnische als auch wirtschaftliche Entscheidung, denn das ermöglicht uns, die maximale Produktionsleistung und minimale energetische Amortisationszeiten zu erreichen. Außerdem wird unser Modulwirkungsgrad weiter steigen bis zu einem Aperturflächen-Wirkungsgrad von 16 % für ein 30 cm x 30 cm-Modul, den wir kürzlich in unseren Labors erreicht haben. Während der Aperturflächen-Wirkungsgrad von Modulen in der Serienfertigung heute bei etwa 13 % liegt, erwarten wir 14,2 %, wenn unser drittes Werk 2011 mit der Produktion beginnt, und bis 2014 bis zu 15 % Wirkungsgrad zu erreichen."
Der Name "Solar Frontier" bringe das Bestreben zum Ausdruck, eine Führungsrolle auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt einzunehmen, betont Showa Shell Solar in der Pressemitteilung. "Wir stehen mit unserer CIS-Technologie und deren Potenzial zur Verbesserung und Innovation an der Grenze der Forschung. Der Name drückt auch unsere Vision für die Zukunft der Energie aus, wenn der Bedarf der Menschen hauptsächlich von der Sonnenenergie gedeckt wird", betont das Unternehmen.

02.03.2010   Quelle: Showa Shell Solar K.K.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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US-Marktforscher iSuppli: Preisdruck kurbelt Wettbewerb auf dem Photovoltaik-Markt an

Prognose von iSuppli für die Preise der verschiedenen Segmente der PV-Wert- schöpfungskette
Prognose von iSuppli für die Preise der
verschiedenen Segmente der PV-Wert-
schöpfungskette

Dieses Jahr werden zwar mehr Solarstromanlagen installiert, aber der Preissturz bei den Photovoltaik-Komponenten bedeute zugleich, dass der Wettbewerb intensiver wird, so das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen iSuppli Corp. (El Segun, Kalifornien). "Die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung wird 2010 um 64 Prozent steigen und 8,3 Gigawatt erreichen", so Henning Wicht, Direktor und Photovoltaik-Chefanalyst bei iSuppli. "Das bringt uns zurück zum Wachstum vor dem Absturz im Jahr 2008, da die weltweite Rezession zurückgeht und neue Märkte und Nachfrage entstehen", fügt Wicht hinzu.   Trotz der erwarteten stärkeren Nachfrage in diesem Jahr drücke der starke Preissturz von 2009 die Gewinne weiterhin. Im Durchschnitt seien die Preise für kristalline Module letztes Jahr um 37,8 Prozent gefallen, der Preis von Wafern um 50 Prozent, und Polysilizium wurde fast 80 Prozent billiger.



Preissturz macht Photovoltaik-Branche konkurrenzfähiger

Dieser Trend setze sich 2010 fort, wenn auch etwas langsamer, prognostiziert iSuppli. Die Preise für kristalline Module sollen um 20 Prozent fallen, die für Wafer um 18,2 Prozent, und die von Polysilizium um 56,3 Prozent. "Der Preissturz wird die Solar-Industrie zwangsläufig verändern", sagt Wicht. "Dass die PV-Preise so stark gesunken sind, hat zur Folge, dass die Preisstrukturen weiter nach unten gedrückt werden und die Photovoltaik-Branche auf diese Weise konkurrenzfähiger wird."

Dieser enorme Preisverfall habe für die Branche zur Folge, dass Anbieter weiterhin vermehrt die Kosten senken müssen, um mit den Preissenkungen mitzuhalten und verkleinerte Gewinnspannen auszugleichen. "Wenn die Preissenkungs-Programme schließlich die Preissenkungsrate einholen, kann mit einer generellen Verbesserung der Gewinne gerechnet werden", so Wicht.

Preise sollen im vierten Quartal 2010 wieder durchschnittlich um mehr als 10 Prozent steigen

Nach den Verlusten im größten Teil des Jahres 2009 werden die Gewinne in der Photovoltaik-Branche laut iSuppli 2010 wieder steigen, nachdem sie sich schon im vierten Quartal 2009 ins Positive gewendet haben. iSuppli erwartet auch, dass Preise im vierten Quartal 2010 wieder um durchschnittlich mehr als 10 Prozent steigen werden, trotz des Rückgangs im gesamten Jahr. Dass 2010 wieder vermehrt Photovoltaik-Anlagen installiert werden, liegt laut iSuppli hauptsächlich am neu belebten deutschen Markt, der sich nach der Stagnation in der ersten Jahreshälfte 2009 wieder erholt und in der zweiten Jahreshälfte nach und nach Wachstumsschübe erlebt habe - dieser Trend soll sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fortsetzen.


PV-Nachfrage aus anderen Ländern reicht nicht aus, um eine um 15 Prozent gesenkte Einspeisevergütung in Deutschland auszugleichen

Der deutsche Markt könnte jedoch im Sommer wieder ins Stocken geraten, wenn die Einspeisevergütung, die ein Anreiz zur Installation von Solarstromanlagen sein soll, von der Bundesregierung gekürzt wird. Die Spitzenstellung, die Deutschland im weltweiten PV-Markt hält - 50 Prozent der gesamten Photovolatik-Installationen 2009 weltweit - sei so wichtig, dass die gesamte PV-Nachfrage aus anderen Ländern nicht ausreicht, um die Folgen einer um 15 Prozent gesenkten Einspeisevergütung in Deutschland zu kompensieren, wenn diese Mitte 2010 in Kraft tritt, betont iSuppli. Nach Einschätzung der Marktforscher werden anderswo weiterhin mehr Anlagen installiert, sowohl in etablierten als auch in neuen Märkten.


USA, Italien und China sorgen für die Hälfte des für 2010 erwarteten Wachstums

"Einige neue Wachstumsmärkte kommen 2010 ins Spiel, darunter an erster Stelle USA, Italien und der Spätzünder China", sagt Wicht. "Zusammen machen diese drei Märkte die Hälfte des für 2010 prognostizierten Wachstums aus." Der Photovoltaik-Markt werde dieses Jahr auch mehr Akteure aufweisen, angeführt von den südkoreanischen Unternehmen Samsung und LG Electronics, den weltgrößten Herstellern von Flachbildschirmen, die große Erfahrung bei der Übernahme neuer Geschäftsbereiche haben. Ebenso führend seien das taiwanesische Halbleiterunternehmen TSMC und das US-Ingenieurunternehmen Bechtel.

Weitere Informationen die Trends in der PV-Branche liefert der Bericht von iSuppli