Solar News Archiv April 2010

 




 

Gehaltsstudie der Meine Solar GmbH: Das verdient die Solar-Branche wirklich

Der Solarmarkt-Analyst Meine Solar GmbH (Seelow) präsentiert die bislang erste auf dem Markt erhältliche Gehaltsstudie für die Photovoltaik-Branche. Fünf Monate lang hatten Beschäftigte aus der Branche die Möglichkeit, an einer Onlineumfrage teilzunehmen, berichtet Meine Solar in einer Pressemitteilung. Dabei seien den Teilnehmern zahlreiche Fragen über ihr bestehendes Beschäftigungsverhältnis gestellt worden. Über einen Monat dauerte die Auswertung der umfangreichen Daten, die nun in eine Studie gefasst wurden. 


Gehälter - Ein Tabuthema in Deutschland?

Die Onlineumfrage startete laut Meine Solar mit dem Ziel, die durchschnittlichen Einkommen von Beschäftigten verschiedener Bereiche und Positionen in der Photovoltaik-Branche zu ermitteln. Über 2.000 Probanden nahmen nach Angaben des Unternehmens an der Gehaltsumfrage zum "Tabuthema Nr. 1" in Deutschland teil. Bei etwa 60.000 Beschäftigten, die in der Photovoltaik-Branche tätig sind, entspreche dies einem Teilnahmeanteil von über 3,33 %. Das schaffe erstmalig die Grundlage, einen Überblick über die durchschnittlichen Einkommen von Beschäftigten aus dem Photovoltaik-Sektor zu erhalten, heißt es in der Pressemitteilung.


Umfangreiche Daten zum Beschäftigungsverhältnis

Anhand umfangreicher Daten seien die Gehälter unter anderem ermittelt worden nach Bundesland, Geschlecht, Art des Bildungsabschlusses, des Alters sowie nach Berufserfahrung, Abteilung, Funktion, Unternehmensgröße und -zugehörigkeit. Entgeltliche Zusatzleistungen zum Gehalt, wie Firmenwagen, Gewinnbeteiligung sowie Urlaubsgeld, sind in einem eigenen Kapitel untergebracht. Die Zufriedenheit der Beschäftigten, z.B. mit dem Gehalt, der Strecke zum Arbeitsort oder dem Arbeitsklima, ist ebenfalls Bestandteil der Studie.


Jeder fünfte Beschäftigte mit dem Gehalt unzufrieden

Frauen verdienen in der Solar-Branche, je nach Berufsstand, zwischen 18 % und 25 % weniger als ihre männlichen Kollegen, so ein Ergebnis der Gehaltsstudie. Weiter heißt es: Beschäftigte im Großhandel verdienen mit 3.000 Euro brutto monatlich (Median) rund 400 Euro weniger als deren Kollegen bei den Zulieferern. Beschäftigte im Bundesland Rheinland-Pfalz beziehen mit monatlich 3.800 Euro brutto gegenüber den anderen Bundesländern das höchste Gehalt. 5,56 % der Teilnehmer besitzen einen Doktortitel, wohingegen 21,39 % einen Realschulabschluss bzw. die mittlere Reife haben. 20,24 % der Beschäftigten sind unzufrieden mit ihrem Gehalt, zufrieden hingegen sind 19,74 % mit der Zahl ihrer Urlaubstage.

Die Gehaltsstudie für die Photovoltaik-Branche sei bisher die einzige auf dem Markt erhältliche Untersuchung und werde künftig jährlich erscheinen, kündigt Meine Solar an.


Hilfsmittel für Personalverantwortliche

Die noch relativ junge Solar-Branche bringe ständig neue Arbeitsplätze und daraus resultierende Positionen hervor, für die neue Mitarbeiter vorgesehen sind - eine Herausforderung für Unternehmen, da diese gefunden und gewonnen werden müssen, betont Meine Solar. Unabhängig von den vielen bestehenden Bereichen (Forschung, Entwicklung, Vertrieb etc.) gebe es für diese neuen Positionen keinerlei Vergleichsmöglichkeiten, anhand derer sich das Budget für Gehälter eines bestimmten Arbeitsplatzes ermitteln lassen. Das mache die Budgetplanung für Personalverantwortliche nicht gerade einfach. Hierzu fehlten Vergleichsmöglichkeiten von Gehältern mit ähnlichen Unternehmen aus der Photovoltaikbranche.

Die Gehaltsstudie soll deshalb als Hilfsmittel, Richtlinie und Leitfaden für Arbeitgeber und Personalverantwortliche dienen. Arbeitgeber würden mit der Gehaltsstudie wertvolle Anhaltspunkte für die Gehaltsplanung gewinnen und erfahren, auf welchem Niveau die firmeninternen Gehälter rangieren. Die richtige Wahl der entgeltlichen Zusatzleistung zum Gehalt durch den Arbeitgeber sei zudem für Beschäftigte motivierend und solle auch die Leistung steigern. "Wir sind davon überzeugt, dass die Gehaltsstudie gerade für Arbeitgeber ein wichtiges Hilfsmittel ist. Auf Grund der hohen Teilnahme ergibt sich ein annähernd repräsentativer Datenstock", so Michael Ziegler, Geschäftsführer der Meine Solar GmbH.

Die 69-Seitige "Gehaltsstudie 2009/2010: Die große Gehaltsumfrage - Das verdient die Solarbranche wirklich" kann ab sofort im Shop des Internetportals Photovoltaikstudie erworben werden. Sie richtet sich an alle Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Beschäftigte und künftige Beschäftigte der Solarbranche.

30.04.2010   Quelle: Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Familien investierten 2009 mehr in Solarenergie als E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall zusammen in den Kraftwerksneu und -ausbau

Investitionen von Energieversorgern und Solar-Familien im Vergleich.
Investitionen von Energieversorgern
und Solar-Familien im Vergleich.

Die Energieversorgung in Deutschland wird zunehmend zur Familienangelegenheit, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Die Bundesbürger investierten laut BSW-Solar im letzten Jahr mehr als sechs Milliarden Euro allein in die Solarenergie. Das sei mehr, als die vier großen Energieversorger zusammen für Kraftwerksneu und -ausbau ausgegeben haben. 73 Prozent der Hauseigentümer in Deutschland wollen ihre Energie am liebsten selbst erzeugen, so eine am 30.04.2010 zum Auftakt der "Woche der Sonne" veröffentlichte Forsa-Umfrage.  Zur Aktionswoche vom 1. bis 9. Mai, die erstmals unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin stattfindet, werden 300.000 Besucher erwartet. Bundesweit informieren Handwerker, Kommunen, Vereine und Bürger auf rund 3.000 Veranstaltungen über Solarstrom und Solarwärme. Beim Auftaktevent der Woche der Sonne auf dem Berliner Schlossplatz werden 16 Solar-Familien aus ganz Deutschland mit dem Innovationspreis "Land der Ideen" ausgezeichnet.




Bürger wollen dezentrale Energieversorgung

"Familien denken an die Zukunft. Sie haben verstanden, dass wir eine dezentrale, unerschöpfliche und umweltfreundliche Energieversorgung brauchen. Die hohe Beliebtheit allein der Sonnenenergie zeigt, dass die Bevölkerung bereits heute in großem Stil auf saubere Technologien setzt: Die Bürger lassen ihren Absichten auch Investitionen folgen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).


6,22 Milliarden Euro private Investitionen in Photovoltaik und Solarthermie

Zehn Prozent aller Hausbesitzer planen in den nächsten zwei Jahren die Installation einer Solaranlage zur Strom- oder Wärmegewinnung, betont der BSW-Solar. 2009 hätten Privathaushalte rund 6,22 Milliarden Euro in Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen investiert. Dagegen seien die vier großen Energieversorger mit ihren gemeinsamen Investitionen in neue Anlagen zur Strom- und Fernwärmerzeugung und den Ausbau alter Anlagen nur auf ein Investitionsvolumen von rund 4,28 Milliarden Euro gekommen.

Vor allem junge Eltern sind aktiv wenn es um die eigene Energieversorgung geht. Bereits 20 Prozent dieser Eigenheimbesitzer haben eine Solaranlage zur Strom- oder Wärmegewinnung. Zwei Drittel der Familien mit Kindern sind überzeugt, dass künftige Generationen in der Lage sein werden, Strom und Wärme ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, so die Umfrage.


BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig kritisiert "industriepolitisch höchst fragwürdige" Pläne der Bundesregierung

Damit die Investitionsbereitschaft der Bürger weiter anhält und sich auch positiv auf die deutsche Solarbranche auswirkt, bleiben nach Auffassung des BSW-Solar noch für wenige Jahre attraktive und verlässliche Förderbedingungen unverzichtbar. Diese würden gegenwärtig durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für Solarstrom und den Haushaltsstopp für das Marktanreizprogramm (MAP) von der Regierungskoalition in Frage gestellt. Dies sei aufgrund des harten internationalen Wettbewerbs um die Solarenergie als einen der größten Wachstumsmärkte industriepolitisch höchst fragwürdig, so Körnig.

Die Ergebnisse der Forsa Studie sind können heruntergeladen werden unter http://www.bbgk.de/sonne/sonnenstand.pdf


30.04.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: bbgk.de,
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Photovoltaik-Produzent First Solar übernimmt Projektentwickler NextLight Renewable Power

Nachgeführte Photovoltaik-Module von NextLight
Nachgeführte Photovoltaik-Module von NextLight

First Solar Inc. (Tempe, Ariz.) und NextLight Renewable Power, LLC meldeten am 28.04.2010, dass First Solar definitiv NextLight übernehmen werde, einen führenden Entwickler von Solar-Kraftwerken im Südwesten der USA. Die Übernahme umfasse einen Auftragsbestand für Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 1.100 Megawatt (MW) und stärke damit die Führungsposition von First Solar als Stromversorger im US-amerikanischen Erneuerbare-Energien-Markt. Die Übernahme von NextLight schließe auch unterzeichnete Strombezugsvereinbarungen mit westlichen Energieversorgern im Umfang einer Gesamtkapazität von 570 MW (Wechselstromleistung) ein. Damit wachse das Auftragsbuch von First Solar um 2.200 MW bzw. 530 MW zusätzliche Leistung aus Photovoltaik-Anlagen in verschiedenen Entwicklungsstadien, berichtet First Solar in einer Pressemitteilung.   Außerdem sollen die Aufträge von NextLight für Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 MW und 290 MW First Solars Auftragsspektrum erweitern und vielfältiger machen. Die Anlagen sollen hauptsächlich auf privatem Gelände errichtet werden.

Erfahrung in der Kraftwerksentwicklung für die neue Solar-Branche

"NextLight hat Aufträge gesammelt, welche die Produktpalette von First Solar ideal ergänzen. Wir freuen uns, dass das erfahrene Team von NextLight zu First Solar kommt“, sagte Rob Gillette, Vorstandvorsitzender von First Solar. "Die Zusammenführung der beiden Unternehmen bringt erstklassige Erfahrung und Wissen über die Stromentwicklung in die junge Solar-Branche. Wir freuen uns, uns First Solar anzuschließen und ihre Fachkenntnis zu bereichern, um unseren Kunden qualitativ hochwertigen Solarstrom zu liefern", sagte Frank De Rosa, Vorstand von NextLight.

Die Übernahme ist ein weiterer strategischer Schritt bei First Solars Expansion im US-amerikanischen Solarkraftwerksmarkt, der 2007 mit der Übernahme von Turner Renewable Energy begann und mit dem Kauf von Solarkraftwerk-Aufträgen von OptiSolar im Jahr 2009 und der Edison Mission Group im Jahr 2010 weiterging. "Um im derzeitigen Wettbewerb auf dem Solarmarkt zu bestehen, braucht es Komplettlösungen für den Bedarf unserer Kunden an erneuerbaren Energien", sagte Gillette. "First Solar ist mit der Bereitstellung von Solarkraftwerken, einschließlich der Projektentwicklung, Modulherstellung, Planung, Lieferung und Bau, Projektfinanzierung, Betrieb und Wartung, einzigartig aufgestellt."

First Solar wird NextLight mittels eines Bargeschäftes übernehmen, das voraussichtlich im dritten Quartal 2010 abgeschlossen ist, sobald einige aufschiebende Bedingungen des Fusionsvertrages erfüllt sind. Die Übernahmekosten belaufen sich auf rund 285 Millionen US-Dollar (etwa 216 Mio. Euro), vorbehaltlich einiger Anpassungen des Fusionsvertrags.

30.04.2010   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NextLight Renewable Power, LLC,
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Photovoltaik-Aufdachsystem von Renusol jetzt auch für Dünnschichtmodule und Laminate verfügbar

PV-Montagesystem VarioSole DS
PV-Montagesystem VarioSole
DS

Laminate, speziell Dünnschichtmodule, werden laut einer Pressemitteilung der Renusol GmbH (Köln) zunehmend erste Wahl bei neuen Photovoltaik-Anlagen. Hoch effizient auch bei trübem Wetter und wenig hitzeempfindlich, böten Sie in allen Klimazonen Vorteile. Allerdings benötigten diese rahmenlosen Module geeignete Montagesysteme - wie das neue "VarioSole DS" von Renusol. Das Aufdachsystem basiert laut Hersteller auf dem etablierten "Renusol VarioSole" für gerahmte Module. Wie diese zeichne sich auch das neue VarioSole DS durch große Zuverlässigkeit, Stabilität, Kompatibilität, niedrige Kosten und einfache Montage aus. Die VarioSole DS ist seit Ende März 2010 erhältlich.   Aufdachsysteme sind laut Renusol die meistinstallierten PV‐Anlagen auf Schrägdächern. Generell würden auch Dünnschichtmodule immer mehr an Bedeutung gewinnen. Als hoch produktive Lösung bei ungünstigen Lagen oder bei wolkigem Wetter böten sie entscheidende Vorteile in mitteleuropäischen Ländern. Zugleich würden Laminate in Südeuropa aufgrund ihres geringeren Leistungsverlustes bei extremer Hitze geschätzt. Beiden Entwicklungen - Aufdachmontage und Dünnschichttechnologie - werde Renusol mit der neuen VarioSole DS auf hohem Niveau gerecht.


Sicherer Halt für Dünnschichtmodule und Laminate

Laminate und hochwertige Dünnschichtmodule besitzen keinen schützenden Rahmen. Sie bedürfen daher einer speziellen Befestigung, die sowohl höhere Empfindlichkeit gegenüber Druckbelastungen berücksichtigt als auch sicheren Halt bei Wind und Wetter gewährleistet. Beim neuen Renusol VarioSole DS System wird jedes einzelne Dünnschichtmodul (Format 110 x 130 cm) mit speziellen, EPDM-gummierten Klemmleisten befestigt. Die Länge der Klemmleisten orientiert sich an den Maßen der Module, so dass diese über die gesamte Länge sicher gehalten werden, betont Renusol. Die notwendige Fixierung der Module werde mittels der Klemmschienen erzeugt. Seitliche Abstandhalter fixieren die Module, Abrutschsicherungen aus Polyamid dienen als Montagehilfe und vermeiden, dass die Module dem Installateur beim Auflegen auf dem Montageprofil nach unten abrutschen.

Der Unterbau der VarioSole DS bestehe aus dem bewährten Schienensystem der VarioSole SE, der über spezielle Dachhaken auf die Dachlatten montiert wird. Diese Dachhaken werden am Dachstuhl befestigt, ohne die betreffende Dachfläche entfernen zu müssen. Dafür genüge es, die Dachziegel kurz herauszunehmen oder nur hochzuschieben. Die Dachhaken tragen die Last der kompletten PV‐Anlage und die darauf wirkenden Lasten von Wind und Schnee. Renusol empfiehlt hierbei den extrem stabilen aber gleichzeitig leichten Aludruckguss. Für Biberschwanz‐ oder Schieferbedachung oder auf Wunsch sei das System auch mit speziellen Edelstahldachhaken, für Dächer mit Welleternitplatten mit Edelstahl‐Stockschrauben erhältlich. Das VarioSole‐System ermögliche mithilfe der höhenverstellbaren Dachhaken bzw. Stockschrauben auch auf unebenen Schrägdächern die Montage als perfekt ebene Photovoltaik‐Fläche - und das auf praktisch allen Bedachungen bis hin zu Schiefer‐ und Biberschwanzbedachungen.


Tochterunternehmen von Centrosolar

Die Renusol GmbH mit Sitz in Köln entwickelt, produziert und vertreibt Montagesysteme für Photovoltaikanlagen zur Aufdach‐ und Indach‐Installation sowie zur Freilandaufstellung. Mit seinen patentierten Lösungen InterSole und ConSole hat Renusol im Bereich Indach‐ und Flachdachbefestigung nach eigenen Angaben Standards gesetzt. Das 2004 als Ubbink Econergy Solar gegründete Unternehmen firmiert seit Januar 2009 unter dem Namen Renusol GmbH. Renusol ist eine derzeit 80 Mitarbeiter starke Tochter der Centrosolar Group AG.

30.04.2010   Quelle: Renusol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renusol GmbH,
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USA: Ex-Im Bank präsentiert neue "Solar Express"-Finanzierung zur Förderung von Exporten kleiner Solaranlagen

Die US-amerikanische Export-Import Bank (Ex-Im Bank, Los Angeles) präsentierte am 22.04.201 ihre neue "Solar Express"-Finanzierung zur Förderung von US-Exporten kleiner Solaranlagen, die in nur 60 Tagen bewilligt werden könne. Einzelheiten wurden bei Besuchen von Solar- und Windenergie-Unternehmen am "Earth Day” in der Metropolregion Los Angeles von Vertretern der Bank bekannt gegeben.   Der Ex-Im Bank-Vorsitzende Fred P. Hochberg erklärte: "Solaranlagen im kleineren Maßstab sind bei der Projektfinanzierung traditionell benachteiligt, weil die Beratung sehr kostspielig ist. Durch unsere neue Solar Express-Finanzierung kann die Ex-Im Bank US-amerikanischen Exporteuren der Solarindustrie zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen und internationale Verkäufe ankurbeln." Hochberg besuchte laut Pressemitteilung am Earth Day zwei Unternehmen zur Nutzung erneuerbarer Energien: Clipper Windpower Inc. in Carpinteria and SolarWorld Industries America Inc. in Camarillo.


Solar Express ermöglicht der Bank Projektfinanzierung für kleine Solarstrom-Produzenten

Das Environmental Exports-Programm der Bank erleichtere förderfähige US-Exporte, beispielsweise durch größere Risikovorsorge, Zinskapitalisierung während des Baus und die Finanzierung der Kosten vor Ort bis zu 30 Prozent des Vertragspreises in den USA, berichtet die Bank. Rückzahlfristen von bis zu 18 Jahren seien bei US-Exporten für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Wasserkraft möglich.

Ex-Im Bank, eine unabhängige staatliche Bank, hat zur Aufgabe, Lücken bei der Exportfinanzierung zu schließen, die Konkurrenzfähigkeit von Exporten aus den USA zu stärken und Arbeitsplätze in den USA zu schaffen und zu erhalten. Die Bank bietet eine Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten, darunter Arbeitskapital-Garantien zu Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, eine Export-Kredit-Versicherung, falls ausländische Käufer nicht bezahlen, und Kreditgarantien und Direktkredite, um ausländischen Käufern von Waren und Dienstleistungen aus den USA zu helfen.


Ex-Im Bank Finanzierungen im Geschäftsjahr 2009

Im Geschäftsjahr 2009 erreichten die Finanzierungen nach Angaben der Ex-Im Bank 21 Milliarden US-Dollar (rund 15,7 Milliarden Euro), während für kleine Exporte insgesamt 4,36 Milliarden US-Dollar genehmigt wurden (rund 3,3 Milliarden Euro), beides historische Hochs. In der ersten Jahreshälfte 2010 erreichte die Bank bei Krediten, Garantien und Versicherungen ein Rekordhoch von 13,2 Milliarden US-Dollar (rund 9,9, Milliarden Euro) - doppelt so viel wie im selben Zeitraum 2009. Im Geschäftsjahr 2009 genehmigte die Bank 363 Millionen US-Dollar (272 Millionen Euro) Förderung für Exporte umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen im Wert von etwa 640 Millionen US-Dollar (480 Mio. Euro).

Weitere Informationen über die Solar Express Initiative der Ex-Im Bank unter http://www.exim.gov/products/policies/environment/index.cfm.

30.04.2010   Quelle: Ex-Im Bank   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Dr. Marion Helmes wird Finanzvorstand des Photovoltaik-Produzenten Q-Cells

In seiner Sitzung am 29.04.2010 hat der Aufsichtsrat der Q-Cells SE Dr. Marion Helmes mit Wirkung zum 1. Juli 2010 zum neuen Finanzvorstand der Gesellschaft ernannt. Dr. Helmes übernimmt die Führung des Finanzressorts von Dr. Nedim Cen, der das Amt des Finanzvorstands interimistisch ausübt und seit März 2010 dem Vorstand der Q-Cells SE als Vorsitzender vorsteht.   Dr. Helmes arbeitet seit 1997 in unterschiedlichen Positionen bei der ThyssenKrupp AG. Derzeit ist sie Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp Elevator AG und verantwortet als Finanzvorstand Controlling, Rechnungswesen, Finanzen, Unternehmensentwicklung und Mergers & Acquisitions. Der Konzernbereich ThyssenKrupp Elevator erwirtschaftete laut Q-Cells im vergangenen Geschäftsjahr mit knapp 43.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro.

Die Q-Cells Gruppe zählt zu den führenden Photovoltaik-Unternehmen weltweit. Das umfangreiche Produktportfolio reicht von Solarzellen und Modulen bis hin zu kompletten Photovoltaik-Systemen. Q-Cells entwickelt und produziert seine Produkte am Konzernsitz in Bitterfeld-Wolfen, Deutschland, und vermarktet sie über ein weltweites Vertriebsnetz. Eine zweite Produktionsstätte befindet sich in Malaysia.

29.04.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Indischer Photovoltaik-Projektentwickler Azure Power will Wechselrichter für 10 MW von SMA beziehen

1. PV-Kraftwerk von Azure Power in Indien
1. PV-Kraftwerk von Azure Power in Indien

Azure Power (Neu Delhi, Indien) Entwickler und Gründer von Indiens erstem privaten Solar-Großkraftwerk, hat am 29.04.2010 eine Vereinbarung zur Lieferung von Photovoltaik-Wechselrichtern mit der SMA Solar Technology AG, dem Weltmarktführer bei Solar-Wechselrichtern, bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Vereinbarung werde SMA Azure Power mit Hochleistungswechselrichtern für eine Photovoltaik-Leistung von mehr als 10 Megawatt (MW) beliefern. Die Wechselrichter von SMA sollen die wachsende Kapazität in Indiens erstem privaten MW‐Solarkraftwerk erweitern; Zudem sollen weitere Solarkraftwerke in Indien errichtet werden. 





Inderpreet Wadhwa, CEO, Vorstand von Azure Power, kommentiert: "Wir sind stolz drauf bei unseren indischen Projekten die SMA‐Wechselrichter einsetzen zu können. Damit wird Azure zum ersten indischen Solarenergieproduzenten aufsteigen, der die Möglichkeit hat, Solarenergie in dieser Menge zu produzieren. Wir glauben, dass diese Partnerschaft für alle Partner, die Kommunen und die Energieunternehmen, vorteilhaft sein wird. Bereits bei unserem ersten indischen Projekt haben wir mit den kleinen Modulen von SMA einen Anschluss an die lokalen Netze herstellen können. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer langfristigen Partnerschaft mit dem Marktführer dieser Technologie für unsere künftigen Projekte in Indien."

Der Wechselrichter ist die technologisch wichtigste Komponente einer jeden Solarstromanlage: Er wandelt den in den Photovoltaik-Zellen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. "Azure Power ist ein sehr wichtiger Spieler auf dem wachsenden indischen Solarmarkt. Wir erwarten, dass diese Partnerschaft das Wachstum des Solarenergiesektors in Indien beschleunigen wird", sagte Jeanette Klockgether, Bereichsleiterin für das Überseegeschäft bei SMA.

29.04.2010   Quelle: Azure Power   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Azure Power,
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Photovoltaik: Innovalight meldet 19 % Rekord-Wirkungsgrad für mit Silizium-Tinte produzierte Solarzellen

Mit Silizium-Tinte produzierte Solarzellen.
Mit Silizium-Tinte produzierte
Solarzellen.

Innovalight, Inc. (Sunnyvale, Kalifornien), ein Privatunternehmen, das Silizium-Tinten zur Herstellung von Solarzellen entwickelt und produziert, berichtete am 27. April 2010, dass für Photovoltaik-Zellen, die mit Silizium-Tinte hergestellt wurden, ein Rekord-Wirkungsgrad von 19 % nachgewiesen wurde. Laut Pressemitteilung wurde dieser Wert mit Solarzellen industrieller Standardgröße von dem unabhängigen deutschen Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE; Freiburg) bestätigt.   Die unternehmenseigene Produktionstechnologie "Cougar" biete Herstellern von Solarzellen auf Basis von kristallinem Silizium (c-Si) einen einfach integrierbaren zusätzlichen Produktionsschritt, mit dem die Leistung von Solarzellen verbessert, Kosten gesenkt, und die Kapazität bestehender Produktionslinien erhöht werden könne.



Unternehmen weitet Siliziumtinten-Produktion aus, Wirkungsgrade von mehr als 20 % angepeilt

"Wir arbeiten weiter dem Ziel, unseren Kunden Wirkungsgrade von mehr als 20 % anzubieten", sagte Dr. Homer Antoniadis, Technikvorstand bei Innovalight. "Unser patentiertes Verfahren zur Herstellung von Solarzellen mit Siliziumtinte ist einfach und für Siliziumwafer optimiert. Er kann mit vielfach verwendeten Industriedruckern genutzt werden." Dr. Antoniadis wird die Testergebnisse auf SNEC's 4. International Photovoltaic Power Generation Exhibition and Conference 2010 vorstellen, die am 5. bis 7. Mai in Shanghai (China) stattfinden soll. Laut Pressemitteilung kooperiert Innovalight derzeit mit mehreren Solarzellen-Herstellern und weitet die Produktion von Siliziumtinten in Sunnyvale aus. Im Februar erhielt Innovalight vom amerikanischen Patentamt ein Schlüssel-Patent für die Solarzellen-Produktion auf Basis von kristallinem Silizium mithilfe von Silizumtinte. Nach Unternehmensangaben hat Innovalight mehr als 60 Patente für Siliziumtinte angemeldet und für damit hergestellte hoch-effiziente Solarzellen eingereicht.

29.04.2010   Quelle: Innovalight, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innovalight, Inc.,
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Photovoltaik-Technologieanbieter Manz Automation AG steigert die Gesamtleistung um 61 %

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und Flat Panel Display (FPD)-Industrie, hat im ersten Quartal 2010 nach vorläufigen Geschäftszahlen Umsatzerlöse von 21,3 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 16,5 Mio. €). Gleichzeitig steigerte die Manz-Gruppe die Gesamtleistung auf 34,3 Millionen Euro nach 21,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von rund 61 %. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Berichtszeitraum bei minus 3,3 Millionen Euro (Vorjahr: minus 5,0 Mio. €).  Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel der Verlust mit minus 3,2 Millionen Euro aufgrund des positiven Finanzergebnisses geringer aus nach minus 4,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Daraus resultiert ein Periodenergebnis im Konzern von minus 2,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 4,7 Mio. €).


Neue Aufträge für knapp 60 Millionen Euro

Der operative Cash Flow betrug im Berichtszeitraum minus 8,0 Millionen Euro (Vorjahr: 5,25 Mio. €). Seit Beginn des Geschäftsjahres konnte die Manz Automation nach eigenen Angaben Aufträge im Volumen von über 59,6 Millionen Euro akquirieren, so dass sich der aktuelle Auftragsbestand auf 87,3 Millionen Euro summiert. Die Neuaufträge spiegeln sich noch nicht in den Geschäftszahlen des ersten Quartals wider, werden jedoch im Jahresverlauf zu wieder deutlich verbesserten Umsatz- und Ertragskennzahlen beitragen, betont das Unternehmen. Unabhängig davon verfüge die Gesellschaft weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur, um das künftige Wachstum zu finanzieren. So belief sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 79,9 %, während die Gesellschaft zum Stichtag gleichzeitig über liquide Mittel von rund 73,3 Millionen Euro verfügte.

Aufgrund des verbesserten operativen Geschäfts rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzwachstum von mindestens 50 % im Vergleich zum Vorjahr (Gesamtumsatz 2009: 85,9 Mio. €). In Abhängigkeit von der weiteren Marktentwicklung, insbesondere im Bereich der Photovoltaik-Dünnschichttechnologie, besteht nach Einschätzung des Vorstands das Potenzial, diese Ziele noch zu übertreffen.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, beschreibt die positiven Marktperspektiven für Manz: "Wir blicken zuversichtlich ins Geschäftsjahr 2010. Besonders der anziehende FPD-Markt in Asien ist vielversprechend. Auch unsere neuen Produkte im Solarbereich stoßen auf eine hervorragende Resonanz bei unseren Kunden, da wir damit den Herstellern hocheffektive Lösungen zur Bewältigung des steigenden Kostendrucks bieten."

Der vollständige 3-Monatsbericht 2010 wird am 11. Mai 2010 veröffentlicht und steht dann auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich "Investor Relations" zum Download zur Verfügung.

29.04.2010   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Suntech präsentiert Ud-Module der neusten Generation mit positiver Leistungstoleranz

Neues Modul aus Sun- techs Ud-Reihe
Neues Modul aus Sun-
techs Ud-Reihe

Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, garantiert mit der neuesten Ud-Reihe eine ausschließlich positive Abweichung von der Nenn-Spitzenleistung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch verschiedene Innovationen habe Suntech die Zell-Architektur der Module optimiert. Im Vergleich zu anderen Modulen der gleichen Klasse stärke die neue Ud-Reihe Suntechs führende Position im Hinblick auf Gesamtleistung und Zuverlässigkeit.   "Mit der neuen Ud-Reihe garantieren wir einen Wirkungsgrad der Module von bis zu 14,3 Prozent, der niemals unter die Nenn-Leistung fällt", erklärt Winfried Wahl, Produktmanager bei Suntech Europe. "Eine Vielzahl an Innovationen hat uns dazu ermutigt, diesen Schritt zu gehen. Wir sind der Meinung, dass sich Kunden auf die Nennleistung, für die sie schließlich auch bezahlen, verlassen können müssen. Im Gegensatz dazu weisen die Produkte einiger unserer Mitbewerber auch negative Toleranzen auf."

Dünne Bahnen, so genannte Finger, in der Zell-Architektur der neuen Ud-Reihe verbessern die Sammlung elektrischer Ladung und minimieren gleichzeitig die Schattenwirkung, die von den Bahnen auf der Zelle ausgeht. Zudem verbessert ein neues Zelldesign den Stromfluss. Schließlich ermöglicht die engere Staffelung der Produktkategorien in Fünf-Watt-Abstufungen eine bessere Modulabstimmung und trägt zur Erhöhung der Gesamtleistung bei. Die derzeitige Ud-Reihe ist seit Ende 2009 verfügbar, nachdem Suntech die Produktion seiner Uc-Reihe eingestellt hat. 2008 endete die Herstellung der Ub-Reihe für den europäischen Markt. Im Vergleich zu den vorherigen Generationen liefert die neuste Ud-Reihe mehr als zehn Prozent mehr Leistung. Wahl fügt hinzu: "Die Ud-Reihe beinhaltet viele Verbesserungen und erreicht ausgezeichnete Ergebnisse sowohl in internen als auch externen Tests." Die neuesten Module der Ud-Reihe wurden vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE), dem Photovoltaik-Institut Berlin (PI) und dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) geprüft bzw. zertifiziert.

29.04.2010   Quelle: Suntech Europe Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Europe Ltd.,
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Diehl AKO startet Serviceaktion für PLATINUM-Wechselrichter

Vom PLATINUM-Update betroffene Wechselrichter
Vom PLATINUM-Update betroffene Wechselrichter

Die Diehl AKO Stiftung & Co. KG, Hersteller der Photovoltaik-Wechselrichter der Marke PLATINUM, führt ein Software-Service-Update für die Bedien-Anzeigeeinheit (Display-Elektronik) bestimmter Geräteserien durch. In der Funktion der Bedien-Anzeigeeinheiten (Display-Elektronik) der PLATINUM-Wechselrichter der Produktfamilie "S" und "TL" sowie den Fernüberwachungsgeräten "PLATINUM ViewMaster" könne es unter Umständen nach einer bestimmten Zeit zu einem softwarebedingten Ausfall des Displays und einer damit verbundenen Blockade der weiteren Datenaufzeichnung kommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Betroffen davon seien Geräte verschiedener Serien, die im Zeitraum März 2006 bis Mai 2009 produziert wurden.   Bedingt durch den technischen Aufbau der Solar-Wechselrichter und der darin verwirklichten strikten Sicherheitstrennung von Bedien-Anzeigeeinheit und Wechselrichterbetrieb (durch eine separate, unabhängige Mikroprozessorsteuerung) seien der elektrisch sichere Betrieb und die Einspeisefunktion des Wechselrichters jedoch zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.



Weder Betriebssicherheit noch die wirtschaftliche Einspeisung betroffen

"Als Hersteller eines Premiumprodukts kümmern wir uns professionell um die Durchführung des Updates in den Anlagen sämtlicher betroffener Anlagenbetreiber. Da weder der sichere Betrieb der Geräte noch die wirtschaftliche Einspeisefunktion betroffen sind, handelt es sich bei der Serviceaktion PLATINUM-Update um eine freiwillige Maßnahme des Herstellers und nicht um eine meldepflichtige Marktreaktion nach EU/RAPEX", heißt es in der Pressemitteilung. "Sämtliche in den Markt gebrachten Geräte arbeiten im Moment problemlos, zu einem Ausfall der Bedien-Anzeigeeinheit kann es aktuell nicht gekommen sein. In Abhängigkeit einer definierten Anzahl Tage nach der Erstinbetriebnahme kann es jedoch zum Ausfall kommen. Im Rahmen der zeitgleich mit dieser Information gestarteten Serviceaktion werden wir alle betroffenen Geräte vor Ort einem Update unterziehen. Die Aktion ist selbstverständlich für den Anlagenbetreiber kostenlos."

Für die Durchführung des Updates arbeite Diehl AKO mit einem weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen (Fa. Getronics) zusammen. Im Zeitraum bis zum möglichen Ausfall der Bedien-Anzeigeeinheit sei das Update besonders einfach und ohne Öffnen des Gerätes möglich. Der reine Updatevorgang dauere nur rund drei Minuten je Wechselrichter. Bei rechtzeitiger Ausführung des Updates bleiben alle im Datenlogger des Wechselrichters gespeicherten Daten erhalten. Für jedes Produkt-Update, das bis Jahresende 2010 durchgeführt wird, gewährt Diehl AKO dem Anlagenbetreiber eine Verlängerung der fünfjährigen Herstellergarantie um ein Jahr. Weitere Informationen (FAQs) bietet das Unternehmen im Internet auf einer Serviceseite zum Download.


Klare und offene Informationspolitik

"Als Hersteller der Produkte der Marke PLATINUM sehen wir uns sowohl in der Öffentlichkeit wie auch der Presse gegenüber zu einer vorbildlich klaren und offenen Informationspolitik verpflichtet", betont Diehl AKO. Die Anlagenbetreiber werden gebeten, ihrerseits in Kontakt mit dem Serviceteam zu treten, um konkrete Update-Termine zu vereinbaren. "Von Herstellerseite aus gehen wir parallel und proaktiv im Rahmen einer Telefonaktion sowohl über die Lieferantenkette als auch direkt auf die Anlagenbetreiber zu.“

29.04.2010   Quelle: Diehl AKO Stiftung & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Diehl AKO Stiftung & Co. KG,
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Chevron und GreenGulf unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Solarenergie-Forschung in Qatar

Chevron Qatar Energy Technology, ein Tochterunternehmen der Chevron Corporation, und GreenGulf Inc., ein in erneuerbaren Energien und Umwelttechnik tätiges Unternehmen mit Sitz in Qatar, gaben am 25.04.2010 die Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekannt, laut der Technologien zur Nutzung der Solarenergie und ihre Anwendung in Qatar gemeinsam erforscht werden sollen. Die Forschung soll laut Pressemitteilung im Wissenschafts- und Technologiepark Quatar (Qatar Science & Technology Park, QSTP) durchgeführt werden. Hierbei sollen Daten von einem 35.000 Quadratmeter großen Technologie-Testfeld im QSTP gesammelt und ausgewertet werden. Ebenso sollen die Leistungen verschiedener Photovoltaik- und Solarthermie-Technologien untersucht werden.  Entwicklung einer nationalen Solarenergie-Industrie in Qatar

Die Kooperation unterstütze die Ausrichtung des Technologieparks, zur Entwicklung einer nationalen Solarenergie-Industrie in Qatar beizutragen. Solartechniken unterscheiden sich in ihrer Empfindlichkeit gegenüber Staub und Hitze und benötigen unterschiedlich viel Fläche und Wasser, wonach ihre jeweiligen Kosten berechnet werden. Messungen über mehrere Jahre unter den klimatischen Bedingungen Qatars sollen den Planern vor Ort helfen, die am besten geeigneten Technologien zu finden und zu installieren.

Laut Absichtserklärung wollen Chevron und GreenGulf jeweils bis zu 10 Millionen US-Dollar (7,5 Mio. Euro) in das Programm investieren. Chevrons Investition sei Teil seiner Anfangsverpflichtung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar (15 Mio. Euro) gegenüber QSTP. Die Technologietests sollen Ende 2010 beginnen und zwei Jahre dauern.


"Sonnenkraft ist ein wichtiger Teil der künftigen Energieversorgung"

Omran Al-Kuwari, Geschäftsführer von GreenGulf Inc, sagte: "Wir sehen in der Sonnenkraft einen wichtigen Teil der künftigen Energieversorgung der Region. Zusammen mit Energieeffizienzmaßnahmen müssen wir geeignete Technologien und Anwendungen finden und zeigen, dass sie nachhaltig sind."

Carl Atallah, Vizepräsident von Chevron Qatar Energy Technology, ergänzte: "Das Zusammenführen von Kooperationspartnern mit geeigneten Stärken ist wesentlich für erfolgreiche Projekte. Chevrons technische Fachkenntnis, GreenGulfs unternehmerische Vision und die Wissenschaftsgemeinde der Qatar Foundation liefern eine ausgezeichnete Grundlage für Solarstudien."

Und Dr. Tidu Maini, Science & Technology Advisor bei HH Sheikha Mozah Bint Nasser Al Missned und Vorsitzender von QSTP, kommentierte: "Um Solartechnologien zu kommerzialisieren und ihr volles Potenzial auszuschöpfen, müssen wir Umwelteinflüsse wie Staub, Feuchtigkeit und Strahlungsmuster verstehen. Ausgehend davon können wir auf derzeitige Bedingungen in Quatar zugeschnittene realistische Kostenparameter erstellen."


CSEE soll Mitte 2010 öffnen

Chevron gab im Februar 2009 bekannt, dass es sein "Center for Sustainable Energy Efficiency” (Zentrum für nachhaltige Energieeffizienz, CSEE) im Technologiepark Quatar aufbauen werde. Der Ausbau des Zentrums sei derzeit im Gange. Durch das CSEE unterstütze Chevron Qatars Ziel einer nachhaltigen Energiewirtschaft durch Forschung, Demonstration und Schulung in Technologien zur Nutzung der Sonnenenergie und der Energieeffizienz. Das CSEE werde Photovoltaik-, solare Klimatisierungs- und Bau-Technologien ermitteln, die sich am besten für die Bedingungen im Mittleren Osten eignen. Das Zentrum soll Mitte 2010 öffnen.

29.04.2010   Quelle: Chevron Qatar Energy Technology   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Boombranche Photovoltaik auf der Stuttgarter Messe; Hersteller präsentieren Produktionsmaschinen für die Solar-Industrie

Photovoltaik-Produktionsanlagen
Photovoltaik-Produktionsanlagen

Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart ist vom 27. bis 29. April erstmals Gastgeberin der nach Angaben des Veranstalters weltgrößten Messe für Produktionsmaschinen der Photovoltaik-Industrie. Die "Photovoltaic Technology Show" findet zum sechsten Mal statt und war in den Vorjahren in München beheimatet. Auf der Messe Stuttgart werden rund 350 internationale Aussteller ihre Neuheiten präsentieren. Dazu werden etwa 15.000 Besucher erwartet. Parallel zur Messe laufen sechs Konferenzen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden, Firmenbesuchen und der 10-Gigawatt-Party am Abend des 28. Aprils runden die Veranstaltung ab.  PHOTON erwartet im laufenden Jahr mehr als 20 Gigawatt Solarzellen-und Modulproduktion

Die Photon Europe GmbH als Veranstalterin der Photovoltaic Technology Show hat sich für den Umzug von München nach Stuttgart entschieden, um näher an der Heimatregion vieler ihrer Aussteller zu sein: Baden-Württemberg ist seit Jahren das Produktions- und Innovationszentrum der Maschinenbauer für die Solarindustrie. Michael Schmela, Chefredakteur des Fachmagazins PHOTON International: "Die Produktion von Solarmodulen verlagert sich zwar immer mehr nach Asien. Doch die Produktionsmaschinen sind zu einem Großteil made in Germany. In Sachen Wirkungsgrad und Qualität können asiatische Markenhersteller deshalb voll mit europäischen Produkten mithalten.“ Am Krisenjahr 2009 sind die meisten Maschinenhersteller glimpflich vorbeigeschrammt. Denn die Menge produzierter Zellen und Module legte 2009 um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Entsprechend wuchs auch der Bedarf an Maschinen. "Im letzten Jahr hatten wir eine Produktion von 12,3 Gigawatt, in diesem Jahr dürften es über 20 Gigawatt werden", so Schmela.

Die Solarindustrie zeigt in Stuttgart auf mehr als 20.000 Quadratmetern Maschinen und Verbrauchsmaterialien entlang der gesamten Wertschöpfungskette: unter anderem Reaktoren zur Siliziumherstellung, Öfen zur Kristallisation von Siliziumbarren, Sägen für Wafer, aber auch komplette Produktionslinien zur Herstellung von Solarzellen. Außerdem präsentieren die Aussteller Beschichtungsanlagen für Dünnschichtsolarmodule und Anlagen zur Verarbeitung von Solarglasscheiben.

Photon: Dieses Jahr bis zu acht Gigawatt Photovoltaik-Zubau in Deutschland möglich

Zum Branchentreffpunkt wird Stuttgart in dieser Woche auch durch sechs Fachkonferenzen, die parallel zur Messe stattfinden. Hierzu werden ebenfalls mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Wie in den Vorjahren richtet PHOTON eine Silizium-Konferenz aus, eine Konferenz für Solar-Investoren sowie zwei Konferenzen zur Produktionsausrüstung. Neu im Programm ist die Wechselrichterkonferenz. Hier werden Ursachen sowie Maßnahmen gegen den derzeitigen Mangel an Solar-Invertern diskutiert. Ein aktuelles Thema hat auch die "Solar Electric Utility Conference" am 29. April: Entscheidungsträger aus Solar- und Energiewirtschaft diskutieren, wie sich große Mengen an Solarstrom in das bestehende Energieversorgungssystem integrieren lassen. Vor allem in Deutschland wächst die Notwendigkeit dazu rasant: Mit fast vier Gigawatt an Photovoltaik-Leistung wurden im Jahr 2009 mehr als doppelt so viele Solarstromanlagen neu installiert wie im Vorjahr. "In diesem Jahr könnten es sogar bis zu acht Gigawatt werden", sagt Christoph Podewils, stellvertretender Chefredakteur von PHOTON - Das Solarstrom-Magazin.

28.04.2010   Quelle: Photon Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photon Europe GmbH; Benteler Maschinenbau,


 

Meier Solar Solutions GmbH und Fraunhofer CSP verstärken Zusammenarbeit

Solar-Laminator von Meier Solar Solutions
Solar-Laminator von Meier Solar Solutions

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP und die Meier Solar Solutions GmbH (Bocholt), ein Marktführer bei der Produktion von Laminatoren zur Verkapselung von Solarmodulen, werden künftig enger zusammenarbeiten. Ziel sei, Synergien zwischen Technologie und Forschung zu nutzen, um die Spitzenstellung deutscher Unternehmen in der Photovoltaik weiter zu stärken. Im Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP werden mit Hightech-Geräten, wie dem Laminator der Meier Solar Solutions GmbH, wegweisende Konzepte für die Photovoltaik entwickelt.   "Wir freuen uns, mit dem Fraunhofer CSP einen starken Innovationstreiber an unserer Seite zu haben", so Florian von Gropper, Geschäftsführer der Meier Solar Solutions GmbH. Neuste Erkenntnisse aus der Forschung würden praxisnah umgesetzt, ergänzt von Gropper, Hersteller könnten so nur profitieren. Auch Professor Jörg Bagdahn, Leiter des Fraunhofer CSP, begrüßt die Zusammenarbeit: "Mit einem global aufgestellten Unternehmen wie Meier Solar Solutions GmbH können wir tragfähige Lösungen für den internationalen Markt mitentwickeln." Erste gemeinsame Forschungsvorhaben sind die Untersuchungen von Verkapselungs- und Membranmaterialien sowie zu Laminierungsprozessen.

Die in Roßla (Sachsen-Anhalt) und Bocholt (Nordrhein-Westfalen) ansässige Meier Solar Solutions GmbH bietet ein umfassendes Portfolio an Lösungen zur Verkapselung von Photovoltaik-Modulen innerhalb vollautomatisierter Fertigungsstraßen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben rund 110 Mitarbeiter. Mit mittlerweile mehr als 280 Anlagen verfüge die Meier Solar Solutions GmbH über die größte Basis installierter Laminatoren im Produktionsbetrieb weltweit, betont das Unternehmen.

28.04.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meier Solar Solutions,
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BEE: Fördersperre für erneuerbare Wärme gefährdet Anlagenhersteller und Ausbauziele der Bundesregierung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte am 28.04.2010 gemeinsam mit Unternehmen der regenerativen Heizungswirtschaft auf einer Pressekonferenz in Berlin vor den Folgen der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm. Der dadurch drohende Förderstopp für Anlagen zur Nutzung von Solar-, Bio-, Erd- und Umweltwärme gefährde Investitionen und Beschäftigte zahlreicher Unternehmen. Außerdem rücke er das Ziel der Bundesregierung in weite Ferne, bis 2020 in Deutschland 14 Prozent des Wärmeverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken.  "Wir brauchen deutlich mehr regenerative Heizungsanlagen, um die Ausbauziele der Bundesregierung im Wärmesektor zu erreichen und so den Anforderungen nachhaltigen Wirtschaftens Rechnung zu tragen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages muss daher in seiner nächsten Sitzung die Haushaltsperre für die Fördermittel unbedingt aufheben", verlangte BEE-Präsident Dietmar Schütz. Dies sei das Mindeste, was die Regierungsfraktionen für die Planungssicherheit der Unternehmen und für die Motivation privater Investoren tun müssten. "Statt einer Kürzung benötigen wir vielmehr eine Aufstockung der Mittel zur Unterstützung zeitgemäßer Heizungstechnologie. Denn hier liegt ein riesiges Potenzial für Klimaschutz, Verbraucherentlastung und Unternehmensentwicklung", sagte Schütz.


Fehlende Verlässlichkeit der Förderung problematisch

Aus Sicht der Unternehmen der regenerativen Heizungswirtschaft, die unter dem Dach des BEE von den Fachverbänden Bundesverband Bioenergie, Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), Bundesverband Geothermie, Bundesverband Wärmepumpe und Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband vertreten werden, ist insbesondere die fehlende Verlässlichkeit der Förderung problematisch. Der Absatz unterliegt durch kurzfristige Förderstopps extremen Schwankungen. Dadurch sind wirtschaftliche Produktions- und Investitionsplanungen nur schwer möglich. "Wenn umrüstungswillige Verbraucher erfahren, dass die Zuschüsse für ihr Vorhaben gestrichen sind, stellen sie ihre Investitionen kurzfristig zurück. In dem Fall müssten wir sogar mit Absatzrückgängen für Pelletheizungen von 20 bis 25 Prozent rechnen", beschrieb Beate Schmidt, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb der ÖkoFEN Heiztechnik GmbH, die Auswirkungen der geplanten Mittelkürzung.


Solarthermie-Hersteller befürchten erhebliche Umsatzeinbußen

Auch die Hersteller von Solarkollektoren zur Wärmenutzung befürchten erhebliche Umsatzeinbußen. Bisher besteht nur für Neubauten eine Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien. Bei Sanierungen im Bestand sind häufig finanzielle Anreize ausschlaggebend für die Wahl der Technik. "Viele Kunden entscheiden sich für Solarthermie, weil ihre eigene Investitionsbereitschaft mit einem Zuschuss aus dem Marktanreizprogramm belohnt wird. Fällt diese Unterstützung nun schon vor Jahresmitte weg, wird sich unsere Auftragslage rapide verschlechtern", verdeutlichte Stephan Fintelmann, Geschäftsführer der KBB Kollektorbau GmbH, die drohende Misere.

Bei Wärmepumpen würde sich ein frühzeitiger Förderstopp ebenfalls massiv bemerkbar machen. Schon im zweiten Halbjahr 2009 hatte die Nachfrage aufgrund fallender Öl- und Gaspreise nachgelassen. "Jetzt steht uns mit dem Hin und Her in der Förderpolitik der Bundesregierung die nächste Unsicherheit ins Haus. Wärmepumpen sind wie die anderen Technologien auch auf langfristigen Nutzen ausgelegt. Deshalb brauchen wir Verlässlichkeit in der Förderpolitik, um kontinuierliche Unternehmensentwicklung zu betreiben, die am Ende Verbrauchern und Umwelt gleichermaßen zugute kommt", erklärte Heinz-Werner Schmidt, Geschäftsführer der tecalor GmbH aus der Stiebel Eltron Gruppe.

28.04.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktion: centrotherm photovoltaics und Reis Robotics schließen Kooperationsvertrag

Robotertechnologie von Reis zur Photovoltaik-Produktion.
Robotertechnologie von Reis zur
Photovoltaik-Produktion.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) und die Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik (Obernburg) wollen künftig gemeinsam Lösungen für schlüsselfertige ("Turnkey") Produktionslinien zur Herstellung kristalliner Solarzellen und Photovoltaik-Module anbieten und weiterentwickeln. Ziel der Kooperation sei, das spezifische Know-how der Partner zu nutzen, um Fertigungsprozesse zu optimieren, Produktionskosten zu senken und den Kunden so eine verbesserte Wertschöpfung zu ermöglichen, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Als international führender Technologie- und Equipmentanbieter der Photovoltaik-Branche bringe centrotherm photovoltaics umfassendes Prozess- und Technologie-Know-how in die Partnerschaft ein. Reis Robotics bringe im Gegenzug mehr als zwanzig Jahre Erfahrung als Spezialist für Automobilproduktions-Automationsanlagen - insbesondere aber auch in der Photovoltaik-Industrie - und weltweit etablierter Systemintegrator ein.




Nahtlos integrierte Prozess- und Automatisierungstechnik

"Unsere Kompetenzen ergänzen sich gerade im Bereich schlüsselfertiger Anlagen optimal", erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG. "Gemeinsam mit Reis Robotics können wir unseren Kunden Produktionslösungen anbieten, die sich durch nahtlos integrierte Prozess- und Automatisierungstechnik auszeichnen und so in Zeiten sinkender Margen entscheidende Wettbewerbsvorteile schaffen." Paul Merz, Geschäftsführer bei Reis Robotics ergänzt: "Mit centrotherm photovoltaics haben wir den idealen Partner gefunden, um unser Leistungsspektrum im Bereich Photovoltaik sinnvoll zu erweitern und uns mit unserer Automatisierungsexpertise zusätzliche Bereiche entlang der photovoltaischen Wertschöpfungskette zu erschließen."

Beide Unternehmen sind als Aussteller auf der diesjährigen "Photon’s 6th Photovoltaic Technology Show" (27. bis 29. April 2010 in Stuttgart) vertreten und wollen die Messe für erste gemeinsame Kundengespräche nutzen.

28.04.2010   Quelle: Reis GmbH & Co. KG; centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reis GmbH & Co. KG,
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BDEW: Deutsche Energiebranche will Strategiewechsel bei der Förderung erneuerbarer Energien

Die deutsche Energiebranche setze sich für eine Weiterentwicklung der Förderung erneuerbarer Energien ein, berichtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Pressemitteilung. In den letzten zehn Jahren ging es darum, erneuerbaren Energien mit Hilfe des EEG den entscheidenden Entwicklungsschub zu geben. "In den nächsten zehn Jahren müssen wir die Regenerativen in ganz Europa marktfähig machen. Schritt für Schritt sollten sie aus dem derzeitigen Subventionsmodell in den Wettbewerbsmarkt integriert werden", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, am 23.04.2010 in Berlin.   Dort stellte das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) Ergebnisse einer Studie zur "Untersuchung nachhaltiger und effizienter Förderstrategien für erneuerbare Energien unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit dem konventionellen Stromerzeugungssystem in Europa" (RES-E-Studie) vor.


BDEW-Hauptgeschäftsführerin Müller: Weg von der spezifischen Förderung einzelner Technologien

Die Untersuchung kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Volkswirtschaft in Europa mit einer Harmonisierung der Fördersysteme für erneuerbare Energien finanziell stark entlastet werden könne. Konkret werde für den Zeitraum zwischen 2008 und 2020 bei vollständiger Harmonisierung ein Einsparpotenzial innerhalb des Marktes für erneuerbare Energien in Höhe eines Barwertes von rund 120 Milliarden Euro ausgewiesen. "Die Studie zeigt, dass langfristig eine europaweite Harmonisierung der Fördersysteme für erneuerbare Energien notwendig ist", erläuterte Müller. Dies könne in einem ersten Schritt durch gemeinsame Projekte zwischen den Mitgliedstaaten, statistische Transfers von Erzeugungsmengen aus Erneuerbaren zwischen den Ländern und gemeinsame Fördersysteme umgesetzt werden. "Das langfristige Ziel muss sein: Weg von der spezifischen Förderung einzelner Technologien, hin zur kosteneffizienten Erschließung der Potenziale an sinnvollen Standorten. Die Förderung muss künftig einen Anreiz geben, dort in erneuerbare Anlagen zu investieren, wo zum Beispiel viel Wind weht oder oft die Sonne scheint", sagte Müller.


Zusätzliche Speicherkapazitäten und neue Speichertechnologien erforderlich

Parallel dazu müsse aber auch die gesamte Infrastruktur der Stromversorgung an die neuen Bedingungen angepasst werden. Dies umfasse die Modernisierung und den Ausbau sowohl der Netze als auch der Erzeugungsanlagen und Kraftwerke. Zudem müssten zusätzlich Speicherkapazitäten erschlossen und neue Speichertechnologien entwickelt werden. "Ohne diese wird es nicht gelingen, den wachsenden Anteil der stark witterungsabhängigen Einspeisung von Ökostrom sicher in die deutsche und europäische Energieversorgung zu integrieren", betonte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.


Fördersysteme sollen regelmäßig auf den Prüfstand; unerwarteter sprunghafter Neubau von Photovoltaik-Anlagen

Die Untersuchung zeige auch, wie wichtig es sei, Fördersysteme regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. "Auch das sehr erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland muss regelmäßig einer Überprüfung unterzogen werden", sagte Müller. Manchmal ergäben sich innerhalb von Monaten neue Entwicklungen, die nicht einkalkuliert werden könnten. Müller: "Ein aktuelles Beispiel ist der sprunghafte Neubau von Photovoltaik-Anlagen. Diese Entwicklung konnte niemand vorhersehen. Deshalb ist es richtig, wenn die Politik zur Entlastung aller Verbraucher eine Anpassung der Vergütungssätze vornimmt."

28.04.2010   Quelle: BDEW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Kraft von der Sonne und Know-how vom TÜV SÜD

Fachbroschüre
Fachbroschüre "Start in eine
sonnige Zukunft"

Damit sich die Investition in Photovoltaik-Plantagen oder Aufdach-Solarstromanlagen lohnt, müssen Rahmenbedingungen und Qualität der Bauteile stimmen. TÜV SÜD bietet ein umfassendes Leistungspaket an, das von der Zertifizierung nach relevanten Normen über Umweltgutachten für Standorte bis zu Wartungsplänen für Photovoltaik-Kraftwerke reicht. Der internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleister gibt bei der Fachmesse Intersolar vom 9. bis 11. Juni 2010 in München einen Überblick über die Leistungen für Photovoltaik-Hersteller, Importeure, Investoren und Installateure. TÜV SÜD ist auf der Fachmesse zusammen mit dem Kooperationspartner Photovoltaik-Institut (PI) Berlin vertreten (Halle B5 am Stand 159).   Prüfung und Zertifizierung nach allen gängigen Normen

Photovoltaik ist ein junger Markt - und ein Markt mit erheblichen Schwankungen. So setzte etwa in Deutschland die Nachfrage nach PV-Modulen in diesem Jahr schon weit vor den Schönwettermonaten ein, weil die Politik die weitere Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung angekündigt hatte. Für Hersteller und Importeure ist es wichtig, flexibel auf die Anforderungen der Märkte reagieren zu können. Wichtiger Baustein dabei: eine rasche Prüfung nach den relevanten Normen, die Grundlage für den Marktzugang sind. Die Photovoltaik-Experten von TÜV SÜD prüfen und zertifizieren nach allen gängigen Normen, beispielsweise IEC/EN 61215 (Leistung von Modulen mit kristallinen Siliziumzellen), IEC/EN 61646 (Leistung von Dünnschichtmodulen) und IEC/EN 61730 (Sicherheit von PV-Modulen mit kristallinen Siliziumzellen und Dünnschicht-Modulen). Zudem kennen sich die Fachleute auch mit den Vorgaben für Spezialbauteile aus, wie etwa in der DIN EN 50548 für Anschlussdosen definiert.


Fertigungsinspektionen zur Qualitätssicherung

Über diese Normen hinaus gibt es für Hersteller, Importeure und Investoren weitere Vorgaben - meistens von staatlichen Stellen, die sich um die Umsetzung von Förderprogrammen kümmern. In Deutschland ist das beispielsweise die Deutsche Energie-Agentur (DENA), das Pendant in Spanien heißt IDEA, in Italien ist es die GSE, in Frankreich die ADEME und in Kalifornien die CEC. "Unsere Spezialisten sind mit den Förderprogrammen und mit diesen landesspezifischen Vorgaben vertraut", sagt Andreas Faißt von TÜV SÜD Product Service.

Ebenfalls im Programm der PV-Experten von TÜV SÜD sind Vergleichsmessungen von Modulen und Komponenten. Die TÜV SÜD-Zertifikate belegen nicht nur die Konformität der Bauteile mit den Normen, sondern sie beinhalten auch jährliche Fabrikinspektionen - ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung. Mit einem dichten Netz von Standorten ist der internationale Dienstleister auch in Asien vertreten, einer der wichtigsten Produktionsregionen der Photovoltaik-Branche. Die unabhängigen Fachleute von TÜV SÜD führen auch so genannte Pre-Shipment-Inspections oder Lieferantenbewertungen durch.


Entscheidungsgrundlagen für Investoren: von Verschattung bis Salzablagerung

Ist die geplante Photovoltaik-Anlage wirklich rentabel? Wer eine Großinvestition plant, sollte die Rahmenbedingungen von Experten bewerten lassen. Die TÜV SÜD-Fachleute klären alle relevanten Aspekte ab - von der Standsicherheit über notwendige umweltrechtlichte Gutachten bis zu Verschattung und Sandablagerungen in trockenen Gebieten oder Salzablagerungen in Küstennähe. Die detaillierte Standortbewertung dient dem Investor als Entscheidungsgrundlage. Wenn die Entscheidung für die Plantagen-Anlage fällt, übernimmt TÜV SÜD auch die Bauüberwachung. "Die Schnittstelle zwischen Planung und Umsetzung hat großen Einfluss auf die tatsächliche Rentabilität eines Projekts", erklärt Andreas Faißt. Die Photovoltaik-Fachleute achten darauf, dass die Anlage gemäß der Planung aufgebaut wird, sie bewerten die Verfügbarkeit der Anlage und erstellen Leistungsgutachten und Wartungspläne. Neben der regelmäßigen Wartung sind weitere Bausteine notwendig, um die Investition abzusichern: Prüfung der sicherheitstechnischen Funktionalität, Inspektionsplan, Leistungsüberwachung und Bewertung von Störfaktoren wie Staub, Schmutz oder Salz.


Installationsbetriebe: Weiterbildung und Zertifizierung

Photovoltaik ist ein ausgesprochen innovativer Bereich. Da gilt es für Installationsbetriebe, auf dem Laufenden zu bleiben und die aktuelle Entwicklung immer im Blick zu haben. TÜV SÜD bietet entsprechende Schulungen und Weiterbildungen an. Zudem können sich Installationsfirmen zertifizieren lassen - ein wichtiger Baustein, um als Partner für große Investoren in Frage zu kommen.

"In der Solarbranche spielen viele verschiedene Bausteine und Akteure eine wichtige Rolle. Wir verhelfen unseren Kunden durch einen ganzheitlichen Ansatz zu einem klaren Vorteil", so TÜV SÜD-Mann Faißt. "Die Normen befassen sich derzeit hauptsächlich mit sicherheitsrelevanten Aspekten und mit der Lebensdauer von Bauteilen. Aber Investoren brauchen beispielsweise auch Aussagen dazu, welche Module bei welcher Sonneneinstrahlung mehr Leistung bringen."

Auf der Fachmesse Intersolar auf der Neuen Messe in München vom 9. bis 11. Juni 2010 gibt TÜV SÜD einen Überblick über die Leistungen für Hersteller, Importeure, Investoren und Installationsbetriebe. TÜV SÜD präsentiert sich am Stand 159 in Halle B5 zusammen mit dem Kooperationspartner Photovoltaik-Institut (PI) Berlin. Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/pv sowie unter www.pi-berlin.com. Unter www.tuev-sued.de/pv kann auch die Fachbroschüre "Start in eine sonnige Zukunft" kostenlos heruntergeladen werden.

28.04.2010   Quelle: TÜV SÜD AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV SÜD AG,
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Großbritanniens Liberaldemokraten kündigen Förderprogramm für Solarenergie und "grüne" Wirtschaft an

Der Vorsitzende der Liberal- demokraten Nick Glegg setzt auf grüne Energie
Der Vorsitzende der Liberal-
demokraten Nick Glegg setzt
auf grüne Energie

Am 19.04.2010 hat die britische liberaldemokratische Partei ihre Pläne zur Förderung einer "grünen" Wirtschaftsentwicklung angekündigt, darunter ein Vergütungsprogramm für die Stromerzeugung aus Sonne und anderen erneuerbaren Energiequellen im kleinen Maßstab. Die Liberaldemokraten haben den Plan im Vorfeld der Parlamentswahlen am 5. Mai veröffentlicht. Laut Meinungsumfragen hat die Partei die Chance, Sitze von der regierenden Labour Party zu gewinnen. Der Plan gleicht in seiner Absicht dem Konjunkturprogramm des amerikanischen Präsidenten Obama und macht sich die schwache Unterstützung der erneuerbaren Energien durch die Labour Party zunutze.   "Heute gebe ich weitere Details unseres Plans zur sofortigen Schaffung grüner Arbeitsplätze bekannt. Mehr als 3 Milliarden britische Pfund (rund 3,5 Milliarden Euro) sollen in Wohnungsbau, Transport und grüne Energie investiert werden", sagte der Vorsitzende der Liberaldemokraten, Nick Glegg, bei Vorstellung des Plans. "Das ist ein sofortiger Jobmotor und trägt zur Schaffung der grünen Infrastruktur bei, die wir für eine schadstoffarme Wirtschaft brauchen."


400 britische Pfund (460 Euro) für Energieeffizienz und regenerative Stromerzeugung im kleinen Maßstab

Die Liberaldemokraten haben 3,1 Milliarden britische Pfund (ca. 3,5 Mia. Euro) staatliche Gelder für umweltfreundliche Förderprojekte vorgesehen, die nach ihren Angaben 30.000 Arbeitsplätze schaffen könnten. Durch die Verknüpfung von wirtschaftlichem Aufschwung und Umweltpolitik spiegelt der Plan die wesentliche Botschaft des US-Konjunkturprogramms (American Recovery and Reinvestment Act, ARRA) und die Botschaft der "grünen Jobs" des amerikanischen Aktivisten und Autors Van Jones wider.

Der Plan umfasst die Weiterentwicklung von Offshore-Windenergieanlagen, ein bezahltes Umwelt-Praktikumsprogramm, zinslose Darlehen für Maßnahmen zur Energieeffizienz, die Renovierung leerstehender Häuser und das "eco-cashback"-Programm. Im Rahmen dieses Vergütungsprogramms sollen 400 britische Pfund (460 Euro) für Energieeffizienz und regenerative Stromerzeugung im kleinen Maßstab gewährt werden, u. a. für Photovoltaik-Anlagen. Die Liberaldemokraten gehen von der Schaffung von 8.000 neuen Arbeitsplätzen aus.


Liberaldemokraten machen sich Umweltvorteil zunutze

Die Liberaldemokraten haben lange Zeit ihre Umweltschutzbemühungen in den Vordergrund gestellt; sie beanspruchen den ersten Platz im Ranking der Umweltorganisation "Friends of the Earth“. Betrachter, darunter der "Guardian" (UK), sagen, ihr neuestes Wahlprogramm sei in Umweltfragen deutlich aggressiver als das der regierenden Labour Party.

In den meisten europäischen Ländern und den USA kommt die größte politische Unterstützung für erneuerbare Energien von den linken und linksgerichteten Parteien. Eine sozialdemokratisch-grüne Koalition hat Deutschlands oft nachgeahmtes Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet, und von den beiden großen amerikanischen Parteien wird Obamas demokratische Partei seitens der amerikanischen Umweltschützer bevorzugt.

Die Stellung der britischen Parteien ist eine Ausnahme, da die traditionell eher linksgerichtete Labour Party starke Umweltpolitik nur mittelmäßig fördert. Obwohl die Labour Party seit 1997 an der Regierung ist, hat es bis April 2010 gedauert, bis eine Einspeisevergütung eingeführt wurde, Jahre später als in den meisten westeuropäischen Ländern und 10 Jahre nach Deutschlands wegweisender Politik.

28.04.2010   Quelle: Liberaldemokratische Partei Großbritannien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Liberaldemokratische Partei Großbritannien,
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Wasserstoff aus Solarstrom: Weltweit einzigartiges Logistik-System der Fronius International GmbH ausgezeichnet

DI Michael Schubert: Business Development Energiezelle HyLOG; DI Dr. Ewald Wahlmüller: Projektleiter HyLOG , Otto Schuster, MBA: Global Manager Sales & Marketing
DI Michael Schubert: Business Development
Energiezelle HyLOG; DI Dr. Ewald Wahlmüller:
Projektleiter HyLOG , Otto Schuster, MBA:
Global Manager Sales & Marketing

Am 15. April 2010 gewann Fronius International den deutschen VDI-Innovationspreis für sein innovatives und klimafreundliches Logistik-System HyLOG. Das mit Wasserstoff, der aus Solarstrom (Photovoltaik) gewonnen wird, betriebene Logistikfahrzeug überzeugte die Jury vor allem durch das völlig emissionsfreie Gesamtkonzept und war in diesem Jahr die innovativste Bewerbung. "Fronius International ist mit HyLOG ein absoluter Vorreiter auf diesem Gebiet. Noch nie zuvor wurde Wasserstoff aus Solarstrom selbst hergestellt und in einen funktionierenden Logistik-Kreislauf eingespeist", erklärt Michael Schubert, Business Development Energiezelle HyLOG, Fronius International GmbH, stolz.  
Unternehmenseigene Photovoltaik-Anlagen wandeln den Solarstrom in Wasserstoff um

"Wasserstoff tanken dauert nur fünf Minuten, während eine herkömmlich Batterie acht Stunden lädt. HyLOG erlangt durch seine hohe Leistungsfähigkeit die doppelte Reichweite eines herkömmlichen Logistik-Systems", freut sich Ewald Wahlmüller, Projektleiter HyLOG, Fronius International GmbH. Der gesamte Prozess ist ein geschlossener und umweltfreundlicher Kreislauf. Die unternehmenseigenen Photovoltaik-Anlagen wandeln den Solarstrom in Wasserstoff, die Brennstoffzelle transformiert den Wasserstoff wieder und scheidet dabei nur Wasser aus.

Das einzigartige HyLOG-Projekt gewann bereits mehrere Umweltpreise, wie den World Energy Globe oder den österreichischen Umweltschutzpreis. "Dieser Preis ist ein klares Zeichen, dass die Fachleute aus der Logistik das Potenzial von HyLOG erkannt haben, und gleichzeitig ein wichtiger Schritt für die Zukunft", sagt Otto Schuster, Global Manager Sales & Marketing von Fronius International.

27.04.2010   Quelle: Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International,
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Linde hilft Solar- und Halbleiterherstellern, ihren CO2-Fußabdruck um 250.000 Tonnen pro Jahr 2010 zu senken

Generator zur Vor-Ort-Erzeugung von Fluor (F2).
Generator zur Vor-Ort-Erzeugung von Fluor (F2).

Mit dem Ziel, das Umschwenken der Industrie von der "Grid Parity" (Netzparität) hin zur "Green Parity" voranzutreiben und auf eine nachhaltige Elektronikfertigung hinzuwirken, gab die Linde Gases Division, ein Geschäftsbereich der Linde Group, am 22.04.2010 bekannt, dass ihre Kunden die CO2-Emissionen im Jahr 2010 um eine Viertelmillion Tonnen reduzieren können, indem sie Stickstofftrifluorid (NF3) durch vor Ort erzeugtes Fluor (F2) ersetzen. Diese CO2-Menge entspreche dem Jahresausstoß von 125.000 Mittelklasse-PKW.  Namhafte Hersteller von Photovoltaik-Modulen, Halbleitern und TFT-LCD sowie Forschungseinrichtungen nutzen die Fluor-On-Site-Generatoren von Linde als produktivere und energieeffizientere Alternative zum Treibhausgas NF3 und anderen Per-Fluoro-Compound-Gasen (PFC), die zum Reinigen der Prozesskammern für die chemische Dampfphasenabscheidung (Chemical Vapour Deposition; CVD) eingesetzt werden.



Fluor ermöglicht eine nachhaltige Solarmodul-Produktion

Im Jahr 2009 wurde die von Linde angebotene Vor-Ort-Erzeugung von Fluor erfolgreich auf sämtlichen bedeutenden OEM-Produktionsplattformen für Dünnschicht-PV-Module getestet. Malibu und Masdar PV gehörten zu den ersten Unternehmen, die die Umstellung auf F2 als bevorzugtes Reinigungsgas bei der Herstellung großer PV-Module bekanntgaben. Die Flourgeneratoren für diese beiden Kunden wurden bereits in Betrieb genommen; NF3 wird nun in dem Prozess durch Fluor ersetzt. "Fluor bietet die seltene Möglichkeit, eine nachhaltige Solarmodul-Produktion mit Wirtschaftlichkeit zu kombinieren. Denn es vermeidet jegliches Risiko von Emissionen, reduziert die nichtproduktive Reinigungszeit und verbessert den Anlagendurchsatz", so Ian Travis, Globaler Produkt-Manager Fluor bei Linde Gases.


Vor-Ort-Erzeugung von Fluor auch in Korea und Frankreich

Das Interesse an der Vor-Ort-Erzeugung von Fluor wachse in allen Bereichen der Elektronikindustrie, berichtet Linde. LG Display in Korea profitierte in gleicher Weise vom Einsatz von Fluor bei der Produktion Flachbildschirmen und stockte die Kapazität seiner Vor-Ort-Fluorerzeugung im Jahr 2009 um 20 Prozent auf. Damit trage das Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach Flachbild-Fernsehgeräten Rechnung. Um das Wachstum Koreas als Zentrum der TFT-LCD-Fertigung zu unterstützen, investiert Linde erhebliche Mittel in die F2-Produktionsinfrastruktur seines Werks Inju.

Im letzten Jahr wurde Europas erste Fluor-Vor-Ort-Erzeugung in der 300-mm-Waferfertigung bei STMicroelectronics in Crolles, Frankreich, installiert. Die Installation war Teil der Initiative des Unternehmens, die Umweltbelastung bei der Halbleiterherstellung zu verringern, indem auf die Lieferung des Gases in Hochdruckbehältern verzichtet wird. Auch ein namhaftes japanisches Halbleiterunternehmen hat sich kürzlich dafür entschieden, seine 300-mm-Fabs nicht mehr mit F2 aus Hochdruckbehältern beliefern zu lassen, sondern das F2 vor Ort zu produzieren. So profitiert man nun von verbesserter Sicherheit und geringeren Kosten. Besonders geeignet ist die Vor-Ort-Erzeugung auch für Standorte, an denen die Logistik und Distributions-Netzwerke für bestimmte Elektronikmaterialien noch nicht so gut entwickelt sind wie in anderen Regionen. Zur Lösung dieser Probleme installierte der Fernost-Ableger der russischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 2009 seinen ersten On-Site-Fluorgenerator.

"Da Umweltfragen in der Öffentlichkeit einen sehr hohen Stellenwert haben", so Dean O’Connor, Leiter Marktentwicklung & Technologie bei Linde Gases, "muss das gesamte Produktions-Ökosystem seine Anstrengungen auf die Senkung der CO2-Emissionen fokussieren. Unsere Zusammenarbeit mit Branchenführern aus den Bereichen Photovoltaik, Halbleiter und Flachbildschirme sowie den Hochschulen unterstreicht das Engagement von Linde für Technologien und Produkte, die den Nutzen für den Kunden und die nachhaltige Entwicklung miteinander in Einklang bringen."

27.04.2010   Quelle: Linde Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Linde Group,
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Phoenix Solar AG und MiaSolé Inc. schließen mehrjährigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschicht-Solarmodulen

CIGS-Solarzelle von MiaSolé.
CIGS-Solarzelle von MiaSolé.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit MiaSolé Inc., einem führenden Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Basis der Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS)-Technologie aus Santa Clara, Kalifornien, einen Rahmenliefervertrag unterzeichnet. Mit dieser bis zum Jahr 2013 gültigen Vereinbarung erweitere Phoenix Solar sein Produktportfolio um einen weiteren qualitativ hochwertigen Lieferanten, der über einen kostenoptimierten Produktionsprozess verfüge, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung.  Im Rahmen dieser Vereinbarung habe Phoenix Solar einen ersten Auftrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen von MiaSolé mit 4,5 Megawatt (MW) Spitzenleistung erteilt. Die erste Lieferung soll im zweiten Quartal 2010 erfolgen.




Rahmenlose Glas-Glas-Module für Dach- und Bodenmontage

In dem von MiaSolé entwickelten Herstellungsverfahren werden unterschiedliche Schichten bestehend aus Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid auf eine Metallfolie aufgetragen. Dieses Metallband wird in zellähnliche Teile zerteilt und zwischen zwei gehärtete Glasplatten laminiert. Das rahmenlose Glas-Glas-Modul kann sowohl auf dem Dach als auch in Bodenmontage installiert werden, wo es hohen Wind- und Schneelasten Stand hält. Das innovative Herstellungsverfahren ermöglicht fast alle denkbaren Modulgrößen, was wiederum Einsparpotenzial bei den Systemnebenkosten mit sich bringt.

Die CIGS-Technologie hat bereits im Labormaßstab den höchsten Wirkungsgrad aller Dünnschichttechnologien erreicht. Der industrielle Wirkungsgrad des MiaSolé-Moduls liegt derzeit bei 10,5 Prozent. Module mit höheren Wirkungsgraden werden bereits Ende 2010 erwartet.


Recyclinggarantie

Im Rahmenvertrag wurde zudem eine Recyclinggarantie vereinbart, wenn diese vom Gesetzgeber oder vom Investor gefordert wird. Nach der Lebenszeit des Solarmoduls hat der Kunde die Möglichkeit, dieses von MiaSolé abholen zu lassen, um es dem Recycling zuzuführen oder wieder neu aufzuarbeiten.

"Das Ziel von Phoenix Solar ist es, Innovationsführer in allen Bereichen der Systemintegration zu sein: vom Modul, über BOS (balance of system, = Systemnebenkosten: alle Teile und Kosten außer den direkten Kosten für Photovoltaikmodule) bis hin zu den Betriebs- und Wartungsservices. Wir freuen uns, dass MiaSolé nun zur Gruppe unserer strategischen Lieferanten zählt, mit denen wir eng zusammenarbeiten, um maximale Synergieeffekte in der systematischen Senkung der Systemkosten zu erzielen", so Manfred Bächler, Vorstand Technik bei der Phoenix Solar AG.

"Wir freuen uns sehr über die langfristige Zusammenarbeit mit Phoenix Solar, einem führenden Unternehmen in der Solarbranche", sagt Joseph Laia, Vorstandsvorsitzender von MiaSolé. "Die Produkte von MiaSolé gehören derzeit zu den effizientesten, günstigsten und zuverlässigsten Solarmodulen und wir sind erfreut über diese mehrjährige Vereinbarung."

27.04.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MiaSolé,
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Pvresources Quartalsbericht 1/2010: Weltweit große Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt 6 GW am Netz

Das Photovoltaik-Kraftwerk der Neuen Messe Stuttgart mit einer Spitzenleistung von 3,8 MWp ging 2009 an das Netz
Das Photovoltaik-Kraftwerk der Neuen Messe
Stuttgart mit einer Spitzenleistung von 3,8 MWp
ging 2009 an das Netz

Weltweit waren am Ende des ersten Quartals 2010 Photovoltaik-Großanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 6 Gigawatt (GW) in Betrieb, berichtet das Portal Pvresources. Die wichtigsten europäischen Märkte wie Deutschland und die Tschechische Republik zeigten trotz der politischen Diskussionen zur Förderpolitik und Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung eine weiterhin positive Tendenz. Ein sehr gutes Jahr werde auch in Italien erwartet.   In Europa sind laut Pvresources große kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerke (>200 kWp) mit einer Gesamt-Nennleistung von 5.000 MW am Netz, in den USA knapp 500 MW und fast 300 MW in Asien. In Deutschland sind im ersten Quartal des Jahres nach ersten Schätzungen schon mehr als 130 MW PV-Großanlagen an das Netz gegangen.


Positive Marktentwicklung in Bulgarien, Frankreich, China und Indien

Märkte, in denen Fortschritte erwartet wurden, entwickeln sich laut Pvresources weiter, zum Beispiel Bulgarien und Frankreich. Frankreichs größten Photovoltaik-Anlagen wurden vor kurzem fertiggestellt: Mit 9 MW in Perpignan und 10,5 MW in La Roseraye auf Réunion. Eine weitere positive Marktentwicklung zeichnet sich auch in Asien ab. Vor allem in Regionen Chinas und Indiens sind mehrere Megawatt-Anlagen im ersten Quartal 2010 an das Netz angeschlossen worden.

Kristallines Silizium ist noch immer die wichtigste Technologie, der Marktanteil der Dünnschicht-Technologien steigt aber langsam und sicher. Derzeit wird der Markanteil der Dünnschicht-Technologien (aSi und CdTe) bei PV-Großkraftwerken auf rund 12% geschätzt.

27.04.2010   Quelle: Pvresources   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy eG,
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Innolas und 4JET kooperieren bei sämtlichen Strukturierungs- und Entschichtungsprozessen in der Dünnschicht-Photovoltaik

Laser-Mikro-Bearbeitung von Dünnfilm-Modulen.
Laser-Mikro-Bearbeitung von Dünnfilm-Modulen.

Die 4JET GmbH (Alsdorf bei Aachen) und die Innolas Systems GmbH (Krailling bei München) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die beiden Hersteller von Maschinen für unterschiedliche Prozesse in der Produktion von Dünnschicht-Solarzellen werden künftig im weltweiten Vertrieb, dem technischen Service und auf ausgewählten Entwicklungsfeldern zusammenarbeiten. Die beiden Hersteller haben in den letzten Jahren jeweils umfangreiche Projekterfahrung in der Dünnschicht-Photovoltaik gesammelt.   Dabei habe sich Innolas zu einem führenden Lieferanten von Systemen zur mechanischen oder laserbasierten Strukturierung von Dünnschicht-Solarzellen entwickelt, während 4JET sich insbesondere auf die Laserrandentschichtung, das selektive Freilegen von Kontaktstellen und das Laserbohren von Glas spezialisiert habe, heißt es in der Pressemitteilung.


Technologien für alle vorherrschenden Photovoltaik-Produktionsverfahren

Die beiden Unternehmen haben nach eigenen Angaben mit Installationen bei über 30 verschiedenen Herstellern von Dünnschicht-Solarzellen auf drei Kontinenten eine hervorragende Basis für weiteres Wachstum. Eine derart umfangreiche Produktpalette bereits industriell bewährter Produktionsanlagen biete kein anderer Zulieferer der relevanten Prozesse. Für sämtliche vorherrschenden Technologien, wie a-Si/μc-Si, CiS/CiGS und CdTe werden Lösungen angeboten.

Die Zusammenarbeit zwischen Innolas und 4JET wird auf mehreren Ebenen stattfinden. In ausgewählten Märkten, insbesondere in Asien, werden teilweise gemeinsam die Vertriebs- und Serviceorganisationen ausgebaut. Im technischen Bereich können Endkunden zum Beispiel auf abgestimmte Lösungen für Applikationsprozesse, oder gemeinsame Anlagenperipherie zurückgreifen.

27.04.2010   Quelle: InnoLas Systems GmbH; 4JET   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: InnoLas Systems GmbH,
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Stromnetze 2.0: "Smart Grids" verknüpfen Solar-, Wind und Bioenergie

Fraunhofer- Forscher entwickeln
"Smart Grids".

Sonne, Wind, Biomasse - immer mehr Strom wird aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Kommunikationstechnologien ermöglichen den Aufbau intelligenter Netze - den "Smart Grids". Damit lassen sich stark schwankenden Einspeisungen managen sowie Erzeuger und Verbraucher enger miteinander verknüpfen. Auf der Hannover Messe präsentierten Forscher der Fraunhofer-Allianz Energie Entwicklungen für "Smart Grids". Riesige Windparks, glänzende Photovoltaik-Anlagen auf Häusern, Fabriken oder Bauernhöfen - es ist unübersehbar, Deutschland setzt mehr und mehr auf Energie aus Wind, Sonne und Co.   Im vergangenen Jahr deckten erneuerbare Energien bereits 16 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland - Tendenz steigend. Doch die Energiegewinnung aus Wind und Sonne hat einen Nachteil: Je nach Wetterlage und Jahreszeit schwankt die Stromerzeugung stark. Haushalte und Industrie brauchen jedoch eine zuverlässige Energieversorgung. Die Integration dezentraler und stark fluktuierender Quellen erfordert ein intelligentes Stromnetz, das Energie-Erzeuger, -Speicher und -Verbraucher miteinander verbindet und so eine effiziente und zuverlässige Stromversorgung sicherstellt.



Stetig wachsende Zahl dezentraler Einspeisungen

"Der traditionelle Energiefluss geht von den Großkraftwerken, die nahe an Primärenergiequellen gebaut wurden, zu den Endverbrauchern. In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen jedoch gewandelt: Die vollzogene Marktöffnung für Strom und die stetig wachsende Anzahl dezentraler Einspeisungen erfordern veränderte elektrische Energieversorgungssysteme", beschreibt Dr.-Ing. Peter Bretschneider vom Fraunhofer-Anwendungszentrum AST in Ilmenau die aktuelle Situation. "Das Stromnetz muss eine möglichst flexible Plattform für den freien Energiehandel für alle Marktteilnehmer bieten, stark fluktuierende und nur schlecht prognostizierbare regenerative Einspeisungen aufnehmen und auch bei großen Belastungen zuverlässig arbeiten". Diese gestiegenen Anforderungen lassen sich nur mit dem Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationssystemen meistern.

Im "IuK-Energie-Labor" untersuchen Fraunhofer-Forscher Lösungen für "Smart Grids". Das Labor stellt eine Testfeldumgebung zur Verfügung, die alle Ebenen komplexer Energiesysteme, vom Privathaushalt über dezentrale regenerative Einspeisungen, Übertragungsnetzbetreiber bis hin zum strombörslichen Handel berücksichtigt. "Bisher floss der Strom immer nur in eine Richtung - vom Kraftwerk zum Verbraucher -, in Zukunft muss das Netz einen bidirektionalen Stromfluss gewährleisten können", nennt Bretschneider eine wesentliche Herausforderung. Hierfür entwickeln die Forscher u.a. die notwendigen reglungstechnischen Algorithmen.


Virtuelle Kraftwerke

Um die Stromeinspeisungen von dezentralen Erzeugern besser zu managen, werden Photovoltaik-Anlagen, kleine Wasserkraftwerke, Windkraft- und Biogasanlagen zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschlossen, die als zentrale Kraftwerke im Gesamtnetz agieren. "Diese virtuellen Kraftwerke ermöglichen einen ökonomisch und ökologische optimalen Betrieb, parallel zu den konventionellen Kraftwerken", erläutert Bretschneider. Damit erneuerbare Energien jedoch ihr ganzes Potenzial entfalten zu können, werden darüber hinaus auch leistungsfähige Stromspeicher benötigt. Wie solche Speicher aussehen könnten und wie sie sich intelligent ins Stromnetz integrieren lassen, untersuchen Fraunhofer-Forscher.


Intelligente Stromzähler

Auch die Rolle der Verbraucher ändert sich in "Smart Grids". Strom wird bislang zu festen Tarifen angeboten. Künftig müssen die Energieversorger differenzierte Tarife anbieten, die effizientes Verhalten belohnen. Doch Stromkunden können Energie nur dann effizienter nutzen, wenn sie genau wissen, wann sie wie viel Strom verbrauchen, wie teuer er aktuell ist, und ob der Gebrauch von Öko- Strom auch wirtschaftlich interessant ist. Deshalb setzen Fraunhofer- Forscher im Projekt "RESIDENS - Effizientere Energienutzung durch systemtechnische Integration des privaten Endabnehmers" auf den Einsatz elektronischer Stromzähler. Diese Smart Meter messen den Verbrauch und speichern die Daten.

Von den intelligenten Stromzählern profitieren Stromanbieter und
Kunden: Dank der Smart Meter lässt sich jeden Monat der tatsächliche Verbrauch abrechnen, und der Kunde spart Geld, wenn er zum Beispiel nur in Nebenzeiten die Waschmaschine startet. "Die Stromanbieter können so Anreize zur Verschiebung der Stromnutzung weg von Spitzenlastzeiten schaffen", sagt Bretschneider.


Leuchtturmprojekt "E-Energie"

Wie ein intelligentes Stromnetz in der Praxis aussehen könnte, untersuchen das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und das Fraunhofer AST in dem Forschungsvorhaben "eTelligence", einem Teilprojekt des Leuchtturmprojekts "E-Energie"
der Bundesregierung. Ziel ist es, ein halbes Dutzend Blockheizkraftwerke in Cuxhaven so ins Netz einzubinden, dass der Energieversorger EWE in Oldenburg damit Engpässe bei der Einspeisung erneuerbarer Energien ausgleichen kann. Eine Idee der Forscher: Überschüssige Energie wird in einem Schwimmbad gespeichert. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen entwickelt im E-Energy-Teilprojekt "Smart Watts" ein intelligentes Steuerungssystem: Dieses Kommunikations-Gateway ist modular mit dem Stromzähler verbunden und übermittelt Preissignale vom Energieversorger bis ins Wohnzimmer des Kunden.


Das Stromnetz der Zukunft ist nicht mehr nur ein Geflecht aus Strommasten und Leitungen, sondern koordiniert Einspeiser sowie Verbraucher über IT-Systeme und sorgt für einen gleichmäßigeren Lastverlauf, der Verbrauchsspitzen vermeidet.

Weitere Informationen unter: www.energie.fraunhofer.de

27.04.2010   Quelle: Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Allianz Energie,
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Photovoltaik-Unternehmen Sovello: Übernahme durch Ventizz Capital Fund IV, L.P. abgeschlossen

Photovoltaik-Produktion bei Sovello
Photovoltaik-Produktion bei Sovello

Nach Vorliegen aller nötigen Zustimmungen wurde vergangene Woche die vor vier Wochen zwischen den bisherigen Gesellschaftern Evergreen Solar Inc, Q-Cells SE, REC ASA und dem neuen Eigentümer Ventizz Capital Fund IV, L.P. vertraglich vereinbarte vollständige Übernahme der Sovello AG vollzogen. Die Sovello AG ist ein integrierter Hersteller von Solar-Wafern, Solarzellen und Solarmodulen. Sovello betreibt drei Produktionsstätten in Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt.  Das erste Werk SV1 nahm im Juni 2006 die Produktion auf. Im Juni 2007 hat Sovello die zweite Fertigungsstätte SV2 in Betrieb genommen. Mit SV3, der vor kurzem fertig gestellten dritten Anlage, hat die nominale Produktionskapazität des Unternehmens etwa 180 Megawattpeak (MWp) erreicht. Die Sovello AG beschäftigt am Standort Bitterfeld-Wolfen etwa 1.250 Mitarbeiter.



Eigenkapitalquote nun deutlich über 50 %

Wie bereits am 24. März 2010 berichtet, geht die Sovello aus dieser Transaktion mit einer im Branchenvergleich sehr soliden Bilanz hervor, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So liege beispielsweise die Eigenkapitalquote nun deutlich über 50 %. Die Zusammenarbeit mit den bisherigen Gesellschaftern bleibe auf verschiedenen Ebenen durch Technologie-, Kooperations- oder Lieferabkommen erhalten.

Der Vorstandsvorsitzende der Sovello AG, Dr. Ted Scheidegger, begrüßt den neuen Eigentümer sowie Wunschpartner Ventizz und erläutert die Auswirkungen der Transaktion: "Für die Sovello AG bedeutet der gestrige Tag ein Zugewinn an operativem und technologischem Handlungsspielraum. Für unsere Kunden bleibt Sovello der verlässliche Partner für nachhaltige, leistungsstarke und qualitativ hochwertige Solarmodule und -lösungen. Mit unserem neuen Investor teilen wir das Ziel und die Leidenschaft, Sovello zu einem wesentlichen Bestandteil der Energie der Zukunft zu machen."

Plattform für Photovoltaik "Made in Germany"

Dr. Helmut Vorndran, Managing Partner von Ventizz Capital Partners, dem Advisor des investierenden Fonds, bringt sein Vertrauen in die Zukunft von Photovoltaik "Made in Germany" zum Ausdruck: "Wir sind überzeugt davon, dass wir mit Sovello eine Plattform für solare Spitzentechnologie übernommen haben, die in Deutschland weiterentwickelt und wettbewerbsfähig produziert werden kann. Wir brauchen dazu allerdings auch verlässliche und vorausschauende Rahmenbedingungen seitens der Politik."

26.04.2010   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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solarhybrid weiht kombinierte Solarwärme- und Photovoltaik-Anlage für Krankenhaus in Mailand ein

Solaranlage auf dem Dach des San Carlo Borromeo-Krankenhauses in Mailand
Solaranlage auf dem Dach des San Carlo
Borromeo-Krankenhauses in Mailand

Im Rahmen des dena-Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung hat die solarhybrid AG (Brilon/Markranstädt) auf den Dachterrassen des Laborgebäudes des San Carlo Borromeo-Krankenhauses in Mailand eine zukunftweisende Solaranlage installiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Photovoltaik- und Solarthermie-Anbieter forciere damit den Markteinstieg in Italien. Mit der Solaranlage leiste das Krankenhaus, Referenzobjekt der in Mailand stattfindenden EXPO 2015, einen aktiven Beitrag zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Die klimaschädliche Kohlendioxid-Emission des Objektes verringere sich dadurch jährlich um 5,5 Tonnen. 

Hybrid-Technologie von solarhybrid

Mit der Hybrid-Technologie wird die Sonnenstrahlung zur Erzeugung von sauberer Solarwärme und Solarstrom genutzt. Die Hybrid-Kollektoren erzeugen Wärme und Strom in einem Kollektor. Die Solarwärme wird laut solarhybrid zur Erwärmung des Trinkwassers für das Laborgebäude verwendet. Der Solarstrom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und verkauft. Künftig werde das Laborgebäude, das täglich 1.800 Liter Warmwasser verbraucht, einen erheblichen Teil der Kosten einsparen, die bisher für die Wassererwärmung mit Erdgas angefallen sind.


dena-Solardachprogramm zur Auslandsmarkterschließung

Das Projekt wurde als public-private-partnership-Maßnahme im Rahmen des dena-Solardachprogramms zur Auslandsmarkterschließung verwirklicht, berichtet solarhybrid weiter. Dieses Programm wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien gefördert und von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordiniert. Ziel der Solardachprojekte ist, anhand von Referenzanlagen die Qualität deutscher Solartechnik und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Umfassende Marketing- und Schulungsmaßnahmen, etwa für Installateure vor Ort, begleiten die Unternehmen bei ihrem Markteintritt.


Feierliche Einweihung der Solaranlage

Die Solaranlage wurde im Beisein von Roberto Formigoni – Präsident der Region Lombardei, Paolo Massari -Stadtrat für Umwelt der Kommune Mailand, Antonio Mobilia – Geschäftsführer des Krankenhauses San Carlo Borromeo, Jürgen Bubendey – Deutscher Generalkonsul, Andreas Uhlenhoff - Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Mario Zucchino – Präsident der Deutsch-Italienischen Auslandshandelskammer und Oliver Sobioch – solarhybrid feierlich eingeweiht. Als Zeichen für die Inbetriebnahme der Anlage wurde das Display, das künftig die Ertragsdaten transparent macht, symbolisch enthüllt. Die Gäste, darunter auch Vertriebs- und Installationspartner von solarhybrid, hatten die Möglichkeit, an Führungen zur Hybridanlage mit Informationen zur Planung, Installation und zum Betrieb der Anlage teilzunehmen.


Technische Daten und Montage

Auf den Terrassen des Laborgebäudes wurden nach Angaben von solarhybrid drei Multi-Hybrid-Kollektoren PT-M1250/140 installiert. Sie erzeugen Solarwärme und Solarstrom in einem Kollektor. Die Kollektorfläche betrage insgesamt 36,90 m2. Der Solarwärme-Ertrag betrage über 420 kWh/m2 bezogen auf die Bruttofläche. Damit werde der Energiebedarf zur Trinkwassererwärmung des Labortraktes im Jahresdurchschnitt zu 52% gedeckt, im Sommer zu 80% (Angaben laut Solarthermie-Simulation). Die Solarstrom-Nennleistung liege bei 2,1 kWp. Der simulierte Photovoltaik-Jahresertrag betrage damit 1.020kWh/kWp. Künftig zeige ein Display im Eingangsbereich die aktuelle elektrische Leistung der Anlage, die kumulierten Erträge sowie die Menge der reduzierten CO2-Emissionen an. Die drei Multikollektoren seien mit einem Kranwagen auf die Terrassen gehoben und im Winkel von 45° aufgeständert montiert worden. Als Beschwerung gegen die Windlast dienten ausgelegte Betonsteine. Die Kollektoren sind nach Südwesten ausgerichtet.


Referenzanlage für Vertrieb und Studienzwecke

Mit der Installation der Solaranlage engagiere sich San Carlo Borromeo für die Nutzung der Sonnenenergie. Zudem ermögliche das Krankenhaus der Firma solarhybrid, dass die Referenzanlage für Schulungen von italienischen Fachhandelspartnern, Installateuren und Ingenieuren sowie für Studienzwecke von Auszubildenden und Studenten genutzt werden kann.

26.04.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
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Photovoltaik: DEGERenergie bestückt dritten Megawatt-Park auf Sizilien mit 7.880 Nachführsystemen

TOPtraker 8.5.
TOPtraker 8.5.

DEGERenergie (Horb a.N.) wird bis Mitte des Jahres 7.880 Photovoltaik-Nachführsysteme vom Typ "TOPtraker 8.5" auf Sizilien installieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit hat der Hersteller aus Deutschland allein auf der Mittelmeerinsel drei Solarparks bestückt. Die drei Groß-Aufträge für Sizilien habe Martifer Solar Italia, Tochterunternehmen der portugiesischen Martifer-Gruppe, bei DEGERenergie platziert.   Als Generalunternehmen hatte Martifer Ende 2009 das damals größte Projekt seiner Art auf Sizilien und eines der größten in Italien gebaut: der Solarpark bei Casteltermini in der Provinz Agrigent entstand auf rund 13 Hektar Ackerland und sorgt seither in dieser Region mit hoher Arbeitslosigkeit nicht nur für Sonnenenergie, sondern auch für Arbeitsplätze.





Mehrere Solarparks auf Sizilien

In Casteltermini arbeiten 2.662 DEGERenergie-Systeme vom Typ TOPtraker 8.5 - damit verfügt der Park über eine Nennleistung von rund drei Megawatt (MW). Die Energie-Ausbeute sei nicht zuletzt dank der Nachführtechnik von DEGERenergie hervorragend, betont das Unternehmen. Grund genug für Martifer Solar, jetzt auch den zweiten Solarpark auf Sizilien nahe Ragusa, der Hauptstadt der Provinz Ragusa, mit TOPtrakern 8.5 von DEGERenergie auszurüsten. Insgesamt werden dort derzeit 3.480 Systeme installiert - der Park bringt rund vier Megawatt Leistung und soll bis Ende Mai fertig gestellt sein.

Ebenfalls in der Provinz Ragusa, in der Nähe von Giarratana, baut Martifer Solar in den kommenden Wochen einen neuen Park mit zwei Megawatt Leistung. Er wird mit 1.738 TOPtrakern 8.5 von DEGERenergie bestückt und soll Mitte des Jahres in Betrieb gehen.

Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie, kommentiert: "Wir freuen uns sehr, dass Martifer Solar mit unseren Systemen und unserem Service zufrieden ist und uns innerhalb kurzer Zeit zwei große Nachfolgeaufträge erteilt hat. Das ist aus unserer Sicht ein Beleg dafür, dass es sich für Solarparkbetreiber und Investoren lohnt, die Nachführ-Technologie von DEGERenergie zu nutzen."

Die drei neuen Solarparks auf Sizilien werden rund 5.000 Familienhaushalte mit Solarstrom versorgen können und den Ausstoß von jährlich mehr als neun Tonnen CO2 einsparen, berichtet DEGERenergie

26.04.2010   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Photovoltaik in Tschechien: Pairan GmbH weiht 2 MWp-Solarpark ein

Solarpark in der mährischen Region Rozstani
Solarpark in der mährischen Region Rozstani

Die tschechische Tochtergesellschaft der Pairan GmbH (Göttingen) hat am vergangenen Freitag den von ihr realisierten Solarpark in Freilandaufständerung mit einer Leistung von zwei Megawatt (MWp) an die Betreibergesellschaft Alt-Energie s.r.o. übergeben. Die feierliche Einweihung des in der mährischen Region Rozstani größten Solarparks fand unter großer Beteiligung lokaler Politiker, sämtlicher Projektbeteiligter und Anwohnern statt, berichtet Pairan in einer Pressemitteilung. Bei dem Betreiber dieses Solarparks handle es sich um einen erfahrenen Investor, der bereits eine Reihe von Windkraftanlagen in der Region betreibe und weitere Photovoltaik-Projekte in der Entwicklung habe.   Die Fremdfinanzierung der Anlage erfolgte durch die Komercni Banka in Brünn, die sich als professioneller Partner erwiesen habe und auch künftige Projekte begleiten will. Die große regionale Akzeptanz hoben der Vize-Bürgermeister der Gemeinde Rosztani, Ladislav Kenicky, und der Ratsherr des Bezirks Pardubice, Petr Silar, in ihrer Ansprache hervor. Sie unterstrichen den Willen der tschechischen Politik, die Photovoltaik weiter aktiv zu unterstützen.


2 Millionen Kilowattstunden Solarstrom für rund 600 Haushalte

Die Anlage soll jährlich rund zwei Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Dies entspreche dem Jahresverbrauch von rund 600 Haushalten. Die eingesparten CO2-Emissionen werden sich laut Pairan über die geplante Lebensdauer von rund 30 Jahren auf über 50.000 Tonnen summieren. Insgesamt 11.100 Pesos-Solarmodule wurden vom Projektteam der Pairan GmbH in einem sehr eng gesteckten Zeitrahmen und bei widrigen Witterungsbedingungen, zuletzt sogar bei starkem Schneefall installiert. Das Herzstück der Anlage besteht aus 185 Pesos "PVI-10.000"-Wechselrichtern, die im Stammwerk Göttingen produziert wurden. "Diese Wechselrichter überzeugen durch einen überdurchschnittlichen Wirkungsgrad, aber im Besonderen durch ein dynamisches MPP-Tracking, was gerade in Gebieten mit viel Wolkenzug zu hervorragenden Energieerträgen führt", heißt es in der Pressemitteilung. Über Pesos "SunControl" werden die Leistungsdaten aufbereitet, potenzielle Fehler schnell detektiert und über eine Schnittstelle dem Betreiber sowie dem Wartungsdienst per Internet zur Verfügung gestellt.

Der Geschäftsführer der Pairan GmbH, Herr Jochen Kirmaier, freute sich über die positive Resonanz auf die hohe Qualität der Bauausführung und die pünktliche Fertigstellung. Auch das Auftragsvolumen der tschechischen Pairan-Tochtergesellschaft für 2010, das bereits heute bei mehr als 300% des Vorjahreswertes liege, unterstreiche die besondere Kundenorientierung und die hohe Wettbewerbsfähigkeit von Pairan. Mit dieser Entwicklung zähle Pairan zu den Marktführern im wachsenden tschechischen Solarmarkt.

26.04.2010   Quelle: Pairan GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pairan GmbH,
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Photovoltaik: Conergy PowerPlus-Module überzeugen im Ammoniaktest des DLG

Photovoltaik-Modul
Photovoltaik-Modul
"Conergy PowerPlus"

Die PowerPlus-Module der Conergy AG (Hamburg) halten, was sie versprechen, betont der Hersteller in einer Pressemitteilung: Die Qualitätsprodukte "made in Germany" seien sicher und leistungsstark - auch unter widrigsten Bedingungen über 20 Jahre hinweg. Das habe jetzt einmal mehr auch der FokusTest "Ammoniakbeständigkeit" der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bewiesen. Hier schnitten die Photovoltaik-Module des Systemherstellers in der Leistungsmessung mit dem bestmöglichen Prüfergebnis ab.  Conergy PowerPlus widersteht chemischen Belastungen über 20 Jahre

Die DLG testete die Conergy PowerPlus-Module unter Laborbedingungen nach dem patentierten DLG-Teststandard für Solarmodule im landwirtschaftlichen Einsatz. In einer Klimakammer setzten DLG-Experten die Module 1.500 Stunden lang einer Ammoniakkonzentration von 750ppm aus. Damit prüft die DLG, ob die Conergy Module den chemischen Belastungen von Stallluft mindestens 20 Jahre lang standhalten.

Das Ergebnis: Die Conergy PowerPlus-Module überstehen chemische Belastungen unbeschadet. Der Leistungsverlust der Module lag unter 0,5 Prozent, ein Wert, den die DLG-Prüfer als "sehr gering" einstuften. Sie bewerteten die Conergy PowerPlus Module in dieser Kategorie daher mit dem bestmöglichen Ergebnis. Auch bei der optischen Kontrolle wurden nach dem Klimakammertest keinerlei Schäden oder bedeutsame Auffälligkeiten festgestellt. Der Isolationswiderstand befindet sich nach Aussagen der DLG für ein Modul in Glas-Folien-Bauart "auf einem sehr hohen Niveau".


DLG-Sprecher Huschke: "Ammoniak mindert Modulleistung und lässt Paneele schneller altern"

Wolfram Huschke von der DLG erklärt: "PV-Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden mit Tierhaltung sind durch die Stallluft speziellen Umweltbelastungen ausgesetzt. Insbesondere das dabei entstehende aggressive Gas Ammoniak kann auf qualitätsschwache Solarmodule einen schädlichen Einfluss haben, indem es die Leistung mindert oder das Modul schneller altern lässt. Das kann im Endeffekt zu einem niedrigeren Ertrag für den Anlagenbetreiber führen." Die DLG-Tests hätten jedoch gezeigt, dass die Conergy PowerPlus Module diesen Anforderungen über Jahrzehnte gewachsen sind.


Conergy Technologie-Chef Tim Meyer: "PowerPlus Module in der Landwirtschaft immer beliebter"

Für Tim Meyer, Technologie-Chef bei Conergy, beweisen die Testergebnisse, dass die hohen Qualitätsstandards in der Produktion die Conergy Module auch für außergewöhnliche Umgebungen einsetzbar machen: "In unserer Fabrik in Frankfurt (Oder) haben wir eigene Klimakammern und Labore und unterziehen die Module bereits während des Produktionsprozesses unterschiedlichsten Kontrollen. Aufgrund der Ergebnisse des DLG-Tests können wir zusätzlich sicher gehen, dass die Conergy PowerPlus Module beständig gegenüber ammoniakhaltiger Stallluft sind und die Module nicht schneller altern als in unbelasteter Umgebung. Dies ist gerade für unsere Kunden mit landwirtschaftlichen Betrieben sehr wichtig, bei denen sich die Conergy Module immer größerer Beliebtheit erfreuen."

Durch seine hervorragenden mechanischen und elektronischen Eigenschaften sei das Conergy PowerPlus-Modul neben landwirtschaftlich genutzten Gebieten zudem für weitere anspruchsvolle Umgebungen geeignet. Dazu gehören laut Conergy auch Küstenregionen, in denen die Module Belastungen durch salzhaltige Meeresluft ausgesetzt sind. So bestanden die Module bereits 2009 einen Salz-Nebel-Test nach IEC61701 des TÜV Rheinland.

26.04.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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BSW-Solar: Koalition überzieht bei Solar-Kürzungen und stellt Förderinstrumente falsch ein

BSW-Solar-Präsident Cramer: Führungsrolle des Solarindustriestandorts Deutschland gefährdet
BSW-Solar-Präsident Cramer:
Führungsrolle des Solarindustriestandorts
Deutschland gefährdet

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) kritisiert, dass sich die Politik in den Kernpunkten zur Kürzung der Solarstromförderung nicht bewegt hat. Zum 1. Juli soll nach jüngster Einigung der Koalitionsfraktionen die Photovoltaik-Einspeisevergütung um 15 - 16 Prozent reduziert werden. Bereits zum 1.1.2011 drohe eine weitere Senkung im zweistelligen Prozentbereich. In der Summe werde die Solarstrom-Förderung damit seit dem 1.1.2010 um bis zu 39 Prozentpunkte zusammengestrichen. 


BSW-Solar-Präsident Cramer: Kürzungen in dieser Größenordnung sind industriepolitisch verantwortungslos

"Gleichzeitig sollen ausgerechnet Solarstromanlagen auf Ackerflächen, mit denen Solarstrom besonders günstig erzeugt werden kann, komplett von der Förderung ausgeschlossen werden", kritisiert der BSW-Solar. Auf ebenso großes Unverständnis stoße in der Solar-Branche der Vorstoß der Politik, die Anreize zur Eigennutzung von Solarstrom im Eigenheim gegenüber dem ursprünglichen Gesetzesentwurf des Bundesumweltministers weitgehend streichen zu wollen. "Kürzungen in dieser Größenordnung sind in einer Phase harten internationalen Wettbewerbs um einen der größten Zukunftsmärkte industriepolitisch verantwortungslos. Diese Energiepolitik gefährdet die Führungsrolle des Solarindustriestandorts Deutschland“, so Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).


Aus für Solarstrom vom Acker, fehlender Anreiz zur Eigennutzung

Es sei unverständlich, dass das wichtige Marktsegment der Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen entgegen der übereinstimmenden Empfehlung aller Gutachter bei der Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages am 21.3. komplett aus der Förderung genommen werden soll, so der Solar-Verband. Gleichzeitig werde der Eigenverbrauch für private Haushalte unattraktiv gestaltet. Berufstätige private Solaranlagenbetreiber seien zu Tageszeiten mit dem höchsten Wirkungsgrad nicht zu Hause. Für sie sei eine deutliche, also vergütungsrelevante Überschreitung der Schwelle von 30 Prozent Eigenverbrauch ohne Investitionen in intelligente Haustechnik nicht zu erreichen. Hier werde eine unnötige Hürde eingebaut.


Billiganbieter aus China begünstigt, geplanter Ausbau der Photovoltaik-Forschung kann Kürzungen bei der Solarstrom-Vergütung nicht ausgleichen

In ihrer jetzigen Form begünstigt die Gesetzesnovelle nach Auffassung des BSW-Solar vor allem Billiganbieter aus China. Diese profitieren von Niedriglöhnen, staatlicher Einflussnahme auf Wechselkurse und zum Teil von offiziell gelenkter, günstiger Kreditvergabe und drängen so auf die europäischen Märkte.

Die Ankündigung der Bundesregierung, die Photovoltaik-Forschung auszubauen, sei vor diesem Hintergrund zu begrüßen und dringend erforderlich. Sie könne aber die massiven Kürzungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht ausgleichen.

Die Solarbranche fordert die Mitglieder des Bundestages auf, die Kürzungen im weiteren parlamentarischen Verfahren insgesamt abzumildern, den Solarstrom- Eigenverbrauch attraktiver zu gestalten und Solarstromanlagen auf Ackerflächen nicht von der Förderung auszuschließen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch: Erklärung des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB, und des Vorsitzenden des Arbeitskreises "Infrastruktur und Umwelt" der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch MdB

25.04.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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"Die Sonne macht’s": Gratiswärme von der Sonne und selbst erzeugter Solarstrom

Solarthermie und Photovoltaik stehen im Mittelpunkt der Woche der Sonne
Solarthermie und Photovoltaik stehen im
Mittelpunkt der Woche der Sonne

Warum nicht die Sonne für die Warmwassergewinnung nutzen oder Strom auf dem eigenen Dach erzeugen? Die Sonne bietet viele Möglichkeiten, Energie zu gewinnen, und das klimafreundlich. Für jeden, der jetzt über die Modernisierung seiner Energieversorgung und eine Umrüstung auf Solartechnik nachdenkt, bietet die Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai mit bundesweit stattfindenden Veranstaltungen Informationen vom Solarfachmann.   Wenn der regelmäßige Blick auf die Energiekostenabrechnung fällt, sind die Gründe für hohe Kosten meist schnell gefunden. Veraltete Heizungsanlagen verbrauchen viel Energie und sind kaum effizient. Eine eigene Solarwärmeanlage auf dem Dach ist eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative. Hausbesitzer können mit Solarenergie aber nicht nur heizen, sondern auch zu Stromerzeugern werden. Ob der Strom aus der eigenen Solarstromanlage selbst verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist wird, bleibt dabei dem Besitzer überlassen. Beides lohnt sich, denn durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nicht nur die Solarstromeinspeisung fest vergütet, sondern erstmals seit 2009 auch der Eigenverbrauch staatlich gefördert. Der Einsatz von Sonnenenergie ist damit nicht nur klimafreundlich, sondern auch lukrativ.


Bundesweites Informationsangebot rund um die Solarenergie

Jeder, der über eine Umrüstung seiner Heizungsanlage oder die Installation einer Solarstromanlage nachdenkt, kann sich auf der Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai Anregungen holen. Die Solar-Kampagne bietet bundesweit mit Solarberatertagen, Solarfesten, Tagen der offenen Tür bei Handwerksbetrieben und Anlagenbesitzern ein großes Informationsangebot rund um die Solarenergie. Von der Finanzierung bis zur Montage der eigenen Solaranlage: Die vielfältigen Veranstaltungen bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich ein Bild über das Potenzial der Solarenergie zu machen.

Auf der Internetseite der Solar-Kampagne gibt es weitere Informationen rund um die Energie aus der Sonne. Im Veranstaltungskalender finden Sie die Veranstaltungen in Ihrer Nähe: http://www.woche-der-sonne.de

25.04.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Solarwirtschaft,
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Erste Solar-Schule in Polen strahlt: Ehrung für landesweites Vorbild

Über den Dächern von Bielawa die Nutzung erneuerbarer Energien praxisnah lernen: Das Zentrum für regenerative Umwelttechnik macht es möglich
Über den Dächern von Bielawa die Nutzung
erneuerbarer Energien praxisnah lernen:
Das Zentrum für regenerative Umwelttechnik
macht es möglich

Auf deutschen Dächern glitzern Solaranlagen schon vielfach in der Sonne. Auch in Polen wächst das Bewusstsein für die erneuerbare Energiequelle. Nicht nur Verbraucher, auch angehende Installateure interessieren sich vermehrt für die Nutzungsmöglichkeiten dieser Technik. Für eine qualifizierte Ausbildung entstand mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Stadt Lingen in dem kleinen Ort Bielawa in Niederschlesien 2001 die erste Solarschule Polens. Mittlerweile hat sich aus dem Pilotprojekt ein Zentrum für regenerative Umwelttechnik entwickelt. Für seine landesweite Vorbildfunktion wurde es am 20.04.2010 mit dem Umweltfreundschaftspreis des Polnischen Zentrums für Bildung und Förderung von Umweltprodukten (Breslau) und der Fachzeitschrift „Ekonatura“ ausgezeichnet.   "Bis 2020 will Polen seinen Anteil an erneuerbaren Energien auf 15 Prozent erhöhen. Das Zentrum leistet der Erfüllung der EU-Vorgabe Vorschub", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde.


Mustereinrichtung bietet Fachqualifizierung für Handwerker, Ingeniere und Techniker

Aus den Händen von Ekonaturas Chefredakteur Ryszard Gruszczynski nahm der Direktor des Zentrums, Grzegorz Reganowicz, den Preis an der Universität für Naturwissenschaften in Breslau entgegen. Die Mustereinrichtung in Bielawa bietet Handwerkern, Ingenieuren und Technikern Fachqualifizierungen und Arbeitsgruppen rund um die erneuerbaren Energien. An Demonstrationsanlagen wird Wissen zur Nutzung von Solartechnik (Photovoltaik und Solarthermie), Biomasse und Wärmepumpen praxisorientiert vermittelt. Studenten und Doktoranden können eigene Forschungsvorhaben durchführen. Rund 1.000 interessierte Besucher verzeichnet das Zentrum im Jahr.


Stein- und Braunkohle als Energielieferanten zunehmend ablösen

Angeschlossen an das Projekt ist auch die Berufsbildende Schule von Bielawa. "Nach enger Zusammenarbeit des Zentrums mit dem polnischen Bildungsministerium ist das Berufsbild 'Techniker für Anlagen und Systeme regenerativer Energien' nun landesweit offiziell anerkannt worden", freut sich Brickwedde. Die Ausbildung ist jetzt auch Bestandteil des schulischen Lehrplans in Bielawa. "Die heranwachsenden Generationen werden mit dem Wissen ausgestattet, um Stein- und Braunkohle als Hauptenergielieferanten vermehrt durch umweltschonende Varianten abzulösen", so Brickwedde. Eine weitere Solar-Schule ist nach dem Vorbild Bielawas in Konin, in der Woiwodschaft Großpolen, mit finanzieller Unterstützung der DBU entstanden.

Projektinitiator deutsche Partnerstadt Lingen - durch Zusammenarbeit Wissen vernetzen

Die Initiative für den Aufbau einer Solarschule in Bielawa ging bereits Ende der 90er Jahre von der deutschen Partnerstadt Lingen aus. Auch in der Gewerblich Berufsbildenden Schule Lingen liegt ein Schwerpunkt in der Umwelttechnik. Ein regelmäßiger Austausch und gute Zusammenarbeit prägten das Verhältnis der beiden Institutionen seit Jahren, betont der DBU-Generalsekretär: "Dadurch wird Wissen vernetzt und die Völkerverständigung gestärkt."

DBU unterstützte bislang 330 umweltentlastende Projekte in Mittel- und Osteuropa

Das Projekt in Bielawa hat die DBU im Rahmen ihres siebenjährigen Programms zur Vermittlung erneuerbarer Umwelttechnik gefördert. Mit insgesamt 3,1 Millionen Euro wurden von 1994 bis 2001 Demonstrationsanlagen an 56 schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen finanziell unterstützt. Der Schwerpunkt lag beim Aufbau solarthermischer und photovoltaischer Anlagen. Neben Projekten in Deutschland erhielten drei Vorhaben in Polen und eins in Lettland einen DBU-Zuschuss. Insgesamt hat die DBU bisher in Bielawa vier Projekte mit rund 400.000 Euro gefördert. In die mittel- und osteuropäischen Staaten flossen bisher rund 43 Millionen Euro an DBU-Mitteln in 330 Projekte.

25.04.2010   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Zentrum für regenerative Umwelttechnik Bielawa,
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Solar-Förderung: Koalition einigt sich auf Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 1.7.2010

Dr. Christian Ruck: "Es bleibt bei der
Absenkung der Fördersätze zum 1.7.2010"

Die Koalitionsfraktionen haben sich am Abend des 22.04.2010 unter Beteiligung ihrer Arbeitsgruppen Umwelt, Wirtschaft und Landwirtschaft auf die Reform der Solarförderung geeinigt. "Es bleibt bei der Absenkung der Fördersätze zum 1.7.2010, um Traumrenditen zu Lasten der Verbraucher zu beenden. Die Fördersätze werden bei Dachanlagen um 16 Prozent, bei Freiflächenanlagen um 15 Prozent und bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen um 11 Prozent abgesenkt", erklärten der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB, und der Vorsitzende des Arbeitskreises "Infrastruktur und Umwelt" der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch MdB, in einer gemeinsamen Pressemitteilung.  "Deutschland ist im Bereich der Photovoltaik weltweit technologisch führend. Insbesondere in Hinblick auf den Export und den zukünftig zu erwartenden weltweiten Ausbau der Solartechnik ist es wichtig, dass wir diesen Technologievorsprung bewahren und wenn möglich ausbauen. Ein zentrales Anliegen ist es, gleichzeitig die unnötig hohen Kosten der Förderung der Photovoltaik und damit die Belastungen der Verbraucher zu reduzieren", so die beiden Politiker.



Nach der Anhörung am Mittwoch habe die Koalition folgende Änderungen vorgenommen:

1. Die Definition der Konversionsflächen werde präzisiert. Es werde klargestellt, dass auch verkehrliche und wohnungsbauliche Konversionsflächen umfasst sind.

2. Die Schwankungsmöglichkeiten für die Degression im Jahr 2011 werde verringert. Zum 1.1.2011 soll die Förderung um 9 Prozent gesenkt werden. Überschreite der Zubau im Beobachtungszeitraum 3.500 MW, soll die Degression in vier 1.000-MW-Schritten jeweils um einen Prozentpunkt steigen (bisheriger Entwurf: zwei Prozentpunkte). Unterschreitet der Zubau 2.500 MW, soll die Degression in drei 500-MW-Schritten jeweils um einen Prozentpunkt sinken (bisheriger Entwurf: 2,5 Prozentpunkte). Beobachtungszeitraum bleibe Juni bis September 2010 mit dreifacher Gewichtung.

3. Beim Solarstrom-Eigenverbrauch sollen Mitnahme-Effekte weiter begrenzt werden. So soll die maximale Anlagengröße von heute 30 KW nicht auf 800 KW, sondern nur auf 500 KW erhöht werden. Der ökonomische Vorteil von acht Cent pro Kilowattstunde Solarstrom (bisheriger Entwurf) soll nur für die Strommengen der Jahresproduktion einer Anlage gewährt werden, der 30 Prozent überschreitet. Die Strommengen zwischen 0 und 30 Prozent werden wie bisher mit einem Vorteil von 3,6 Cent ausgestattet. Für die Überprüfung der Eigenverbrauchsregelung für die EEG-Novelle 2012 sei das Ziel der effektiven Netzentlastung als Maßstab vereinbart worden.

4. Der Vertrauensschutz für Freiflächenanlagen soll ausgeweitet werden. Anlagen, die zum Termin der 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag bereits einen Bebauungsplan vorweisen können, haben demnach bis Ende 2010 Zeit, den Netzanschluss zu realisieren. Stichtag ist der 25. März 2010 (bisheriger Entwurf: 1. Januar 2010).

5. Der nutzbare Flächen-Korridor um Autobahnen wird marginal auf 110 Meter ausweitet, um Abstandsgebote zur Fahrbahn zu berücksichtigen. Da bei den Ackerflächen keine Einigung der Koalitionsfraktionen über eine Änderung erzielt werden konnte, bleibt es bei der Regelung des Gesetzentwurfes, dass diese für die Zukunft aus der Förderung ausgeschlossen werden.
haben die Koalitionsfraktionen folgende Frage zum EEG beraten:

Weiterhin wollen die Koalitionsfraktionen die Reform des EEG nutzen, um Härten für energieintensive Unternehmen zu beseitigen, die aus einem BGH-Urteil entstanden sind. Unternehmen sollen die Möglichkeit erhalten, Anträge für die besondere Ausgleichsregelung für 2009 und 2010 rückwirkend bis zum 30. September 2010 (Ausschlussfrist) zu stellen.

24.04.2010   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dr. Christian Ruck, MdB,
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IBC SOLAR-Mitarbeiterin vertritt Bayern bei der Woche der Sonne

Familie Betz mit Bauteil des
Familie Betz mit Bauteil des
"Solar-Hauses"

Ivonne Betz, Mitarbeiterin beim Photovoltaik-Spezialisten IBC SOLAR, wurde vom Bundesverband Solarwirtschaft als Werbebotschafterin der "Woche der Sonne" ausgewählt. Gemeinsam mit ihrem Mann Wilhelm und ihrem Sohn Noah Silas reist sie am 30. April zur Auftaktveranstaltung der "Woche der Sonne" nach Berlin. Für die deutschlandweit größte Solar-Kampagne vertritt die "Solarfamilie" Betz das Bundesland Bayern. Gemeinsam mit anderen Familien aus ganz Deutschland errichtet sie im Berliner Zentrum ein Solar-Modellhaus. Ausgewählt wurden Familien, die sich für Solarenergie entschieden haben und die umweltfreundliche Energieerzeugung vorantreiben.  Eigene Solaranlage ist eine gute und sinnvolle Investition

Als Botschafter für Solarenergie rühren die Familien die Werbetrommel für den umweltfreundlichen Solarstrom. Alle Solarfamilien erhielten hierfür einen Hausrahmen, bemalt in den Farben der Landesflaggen. Die Rahmen werden beim Auftakt-Event in Berlin dann zu einem Modellhaus zusammengesetzt. Der symbolische Anschluss des Hauses an den Stromkreislauf ist der offizielle Startschuss zur Woche der Sonne. Familie Betz hat seit 2002 ihre eigene Photovoltaik-Anlage. Ivonne Betz arbeitet seit 10 Jahren beim Photovoltaik-Spezialisten IBC SOLAR und hat als Teamleiterin in der Abwicklung täglich mit Kundenaufträgen zu tun. Sie erklärt: "Unser Dach ist aufgrund der Südausrichtung sehr gut geeignet. Dementsprechend haben wir uns damals für unsere Anlage entschieden. Anderen Interessierten würde ich empfehlen, sich bei einem Fachinstallateur in ihrer Nähe beraten zu lassen." Ivonne Betz und ihre Familie entschieden sich für Module von BP Solar und Wechselrichter von SMA, die Installation der 4,65 Kilowatt-Anlage haben sie in Eigenregie durchgeführt. Die erzeugte Solarenergie speist die Familie ins öffentliche Stromnetz ein. Dadurch spart sie jährlich rund vier Tonnen CO2 ein. "Die eigene Solaranlage ist auf jeden Fall eine gute und sinnvolle Investition gewesen - für unsere Familienkasse und für die Umwelt."

"Woche der Sonne" vom 1. bis 9. Mai 2010

Unter dem Motto "Unendlich. Einfach. Solar" findet die Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai 2010 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum vierten Mal in ganz Deutschland statt. Deutschlands größte Solar-Kampagne wird organisiert vom BS-Solar (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.) und von IBC SOLAR als einem der Sponsoren unterstützt. Die Kampagne informiert jedes Jahr im Mai bundesweit Bürger vor Ort über Photovoltaik und Solarthermie. Bei Solarfesten, Tagen der offenen Tür und anderen Veranstaltungen können sich Interessierte über die Strom- und Wärmequelle Sonne informieren. 2009 hatten mehr als 400.000 Menschen an über 5.000 Veranstaltungen teilgenommen.

24.04.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Trina Solar und Enfinity statten Belgisch-Europäischen Expo-Pavillon mit Photovoltaik aus

Computersimulation des Expo-Pavillons
Computersimulation des Expo-Pavillons

Zusammen mit Enfinity, einem weltweiten Projektentwickler für die Nutzung erneuerbarer Energien, wird der Solarmodul-Hersteller Trina Solar den Belgisch-Europäischen Pavillon und den Themenpavillon auf der Shanghai World Expo 2010 mit PV-Paneelen mit einer Gesamtleistung von 160 Kilowatt (kW) ausstatten. Die Weltausstellung findet vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2010 in Shanghai statt. Das Expo-Ausstellungsgelände befindet sich im Hafengebiet auf beiden Seiten des Huangpu-Flusses zwischen den Brücken Nanpu und Lupu. Das Motto lautet "Better city, better life". Es wird erwartet, dass die Shanghai-Expo mit 220 Teilnehmern und 70 Millionen Besuchern die bislang größte Weltausstellung werde, erklärt Trina Solar in einer Pressemitteilung.   Der Belgisch-Europäische Pavillon werde eine integrierte Solarstrom-Anlage mit einer Nennleistung von 160 kW- erhalten, die aus rund 690 Modulen von Trina Solar besteht und eine Fläche von 1.200 Quadratmeter bedeckt. Die Photovoltaikanlage soll jährlich rund 116.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und rund 39 Tonnen Kohleverbrauch sowie 87 Tonnen Rußabgase pro Jahr vermeiden.

Beitrag zur Lebensqualität in fortschrittlichen Städten

"Wir freuen uns, dass Enfinity und die belgische Regierung Trina Solars hochwertige Module für ihre beiden prestigeträchtigen Pavillons ausgewählt haben und saubere Energie verwenden, um das Thema der Shanghai-Expo ‚Bessere Stadt, besseres Leben’ zu betonen", erklärt Jifan Gao, Vorstandsvorsitzender von Trina Solar. "Die Einführung von Solartechnik ist eine perfekte Lösung für nachhaltige, erneuerbare Energie in Innenstädten und wird einen immer wichtigeren Beitrag zur Lebensqualität in fortschrittlichen Städten leisten."


Menschen aus der ganzen Welt mit Solarenergie vertraut machen

"Enfinity freut sich über die Zusammenarbeit mit Trina Solar, um photovoltaische Solartechniklösungen für den Belgisch-Europäischen Pavillon zu liefern", sagt Gino Van Neer, Geschäftsführer von Enfinity Asien Pazifik. "Die Shanghai World Expo ist eine hervorragende Gelegenheit, Menschen aus der ganzen Welt mit dem Wert erneuerbarer Solarenergie bekannt und vertraut zu machen. Diese Partnerschaft mit dem Belgisch-Europäischen Pavillon wird Enfinity eine interessante weltweite Präsenz bringen und uns dabei helfen, unsere Aktivitäten auf dem asiatischen Kontinent weiterzuentwickeln."

24.04.2010   Quelle: Trina Solar Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Limited,
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SOLVIS: Bürger-Solaranlagen zahlen sich aus

Kosten und Aufwand sparen mit Bürgersolaranlagen
Kosten und Aufwand sparen mit
Bürgersolaranlagen

Trotz der Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung ab Juli 2010 bleibe Photovoltaik ein lohnendes Geschäft, erklärt das Braunschweiger Solar-Unternehmen SOLVIS GmbH in einer Pressemitteilung. Auch wer kein geeignetes Dach besitze oder die Anfangsinvestition nicht zu schultern vermöge, könne Photovoltaik für sich nutzen. "Ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren immer häufiger durchsetzt, sind so genannte Bürgersolardächer", erläutert SOLVIS-Vertriebsleiter Uwe Viertel. Ob auf Kindergärten, Schulen, Turnhallen, dem Rathaus oder Firmengebäuden - vielerorts würden sich Bürger verbünden und gemeinsam geeignete Dachflächen erschließen. Der Solarstrom werde in das Netz eingespeist und vom regionalen Energieversorger mit derzeit rund 39 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Bei gemeinschaftlicher Errichtung und Verwaltung einer Solarstrom-Anlage würden sich Aufwand und Kosten sparen lassen. Planung, Bau und Betrieb könnten effizienter durchgeführt werden.   "Größere Photovoltaik-Anlagen sind pro Leistungseinheit günstiger", betont Uwe Viertel. Zinsgünstige Darlehen für die Errichtung einer Anlage vergibt die KfW-Bankengruppe. Als Gesellschaftsform komme je nach Projektumfang eine Genossenschaft, eine GbR oder ein eingetragener Verein infrage, rät SOLVIS.


Beteiligung ab einer Einlage von 1.000 Euro

Die Mitfinanzierung von Bürgersolaranlagen sei ein sicheres Geschäft mit überschaubarem Risiko für die Investoren, erklärt SOLVIS in der Pressemitteilung. Die Einspeisevergütung sei über 20 Jahre gesetzlich garantiert. Das Kapital werde langfristig angelegt und erziele eine Rendite von vier bis sieben Prozent. Eine Beteiligung sei schon ab einer Einlage von 1.000 Euro möglich, so das Unternehmen. Für die Rentabilität der Anlage seien neben der Sonneneinstrahlung vor allem die Qualität der Module und der Leistungsumfang des Herstellers entscheidend. SOLVIS biete beispielsweise Photovoltaik-Anlagen mit 10 Jahren Produktgarantie für die Module an und empfehle das Sonnenernte-Sicherheitspaket für umfassenden Versicherungsschutz.

Eine bundesweite Übersicht von Solarinitiativen mit Kontaktdaten finden Interessenten unter www.regiosolar.de.

24.04.2010   Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVIS GmbH & Co KG,
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Photovoltaik-Systemintegrator MAGE SOLAR beruft Senior Marketingmanager für nordamerikanischen Markt

Die MAGE SOLAR, Inc. (Alpharetta, Georgia, USA) hat am 07.04.2010 die Ernennung von Theresa Baltimore zum Senior Marketingmanager für den nordamerikanischen Markt bekannt gegeben. Die MAGE SOLAR, Inc., eine Tochtergesellschaft der MAGE SOLAR GMBH (Aulendorf, Deutschland), hat ihren Unternehmenssitz in Alpharetta, GA, USA. Als Teil der MAGE INDUSTRIE HOLDING AG bietet das Unternehmen Photovoltaik-Systemlösungen aus einer Hand.   Das Produktportfolio der MAGE SOLAR umfasst Hochleistungs-Solarmodule, effektive Befestigungssysteme und Wechselrichter namhafter Hersteller.

In dieser Position verantwortet Frau Baltimore die Weiterentwicklung und Implementierung der Marketingstrategie des Photovoltaik-Unternehmens in den USA sowie die Leitung der Abteilung. Frau Baltimore verfüge über jahrelange Erfahrung in Betriebswirtschaft und Personalmanagement, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sie habe bereits mehrere Posten in Europa und den USA innegehabt und sei daher mit globalen Strukturen und internationalen Teams vertraut. Frau Baltimore hat einen Bachelor-Abschluss in Medienwirtschaft und ihr Studium an der Temple University in Philadelphia, PA mit Auszeichnung abgeschlossen.

"Mit unserer Entscheidung, einen Senior Marketingmanager für den U.S. Markt zu benennen, tragen wir den USA und ihrem besonderen Status in unserer globalen Strategie Rechnung", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR, Inc. "Es freut mich, Frau Baltimore in der MAGE SOLAR Familie begrüßen zu dürfen. Sie verfügt über einen großen Fundus an Wissen und Erfahrung; dieser wird für unsere ambitionierten Expansionspläne sehr wichtig sein."

Zuletzt war Theresa Baltimore als Account Manager bei Diamond Edge Communications tätig, wo sie erfolgreich eine Kampagne für das U.S. Department of State leitete. Zuvor hatte sie eine Stelle bei der Harmelin Media inne und führte strategische Analysen und Ausarbeitungen durch.

23.04.2010   Quelle: MAGE SOLAR, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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S.A.G. Solarstrom AG erzielt 2009 in allen Geschäftssegmenten deutliche Ergebniszuwächse

4,6 MWp-Anlage auf dem Dach eines Dehner Gartencenters (im Bau)
4,6 MWp-Anlage auf dem Dach eines Dehner
Gartencenters (im Bau)

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) übertraf im Geschäftsjahr 2009 die Erwartungen. Mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. €) und einem Umsatz von 152,9 Millionen Euro (Vorjahr: 97,7 Mio. €) wurde das bisher beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Konzerngewinn legte auf 7,7 Millionen Euro nach Steuern zu, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung (Vorjahr: 2,0 Mio. €). Haupttreiber dieser überaus erfolgreichen Entwicklung sei das Geschäftsfeld Photovoltaik-Projektierung und Anlagenbau gewesen.   Es mache inzwischen rund 71% des Gesamtumsatzes aus (Vorjahr: 49%). Zum Ertragssprung beigetragen hätten vor allem profitable Photovoltaik-Projekte in Tschechien und Italien. Der Personalbestand sei aufgrund der Geschäftsausweitung um 41% erhöht worden.


Höhere Margen bei Projektierung und Anlagenbau

Im umsatzstärksten Geschäftsfeld erzielte die S.A.G. Solarstrom-Gruppe 2009 auch das höchste Betriebsergebnis (EBIT): Es lag bei 4,9 Millionen Euro nach 1,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die entsprechende Marge verbesserte sich in diesem Zeitraum auf 4,5 % nach 3,7 % im Vorjahr. Der Ergebniszuwachs resultiert zum einen aus der sehr guten Umsatzentwicklung von 47,4 Millionen Euro auf 108,2 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zum anderen hätten sich gerade in der höheren Marge die Erfolge der S.A.G. Solarstrom-Gruppe bei größeren Projekten, beispielsweise im tschechischen Stribro, niedergeschlagen.

Partnervertrieb

Im Partnervertrieb steigerte die S.A.G. Solarstrom-Gruppe 2009 das EBIT um 0,5 Millionen Euro auf 0,7 Millionen Euro und verbesserte damit die Marge auf 2,0 % - und das trotz eines Umsatzrückgangs auf 33,8 Millionen Euro (Vorjahr: 41,5 Mio. €). Der Umsatzrückgang um 7,7 Millionen Euro sei dem Wegfall des reinen Handelsgeschäftes geschuldet. Im Partnervertrieb zahlte sich damit die Konzentration auf ausgewählte, leistungsstarke und exklusive Vertriebspartner im deutschen Markt aus.

Anlagenbetrieb und Services: EBIT nahezu verdreifacht

Im Geschäftsfeld Anlagenbetrieb und Services steigerte die S.A.G. Solarstrom-Gruppe 2009 ihre Ertragskraft deutlich: Das EBIT verdreifachte sich nahezu auf 1,2 Millionen Euro und ermöglichte dabei bei steigenden Umsätzen fast eine Verdoppelung der EBIT-Marge auf 14,0 % nach 7,3 % im Jahr 2008. Dieses Geschäftsfeld verbesserte seinen Umsatz um 30% auf 8,7 Millionen Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. €). Hauptursache war die Erweiterung der Wertschöpfungskette durch die Übernahme des Entwicklungs- und Produktionsstandortes Moers der I2SE im Jahr 2008, an dem Hard- und Softwaretechnologie zur Überwachung von Photovoltaik-Anlagen entwickelt wird.

Marge der Solarstrom-Produktion kräftig gesteigert

Im Geschäftsfeld Solarstrom-Produktion erwirtschaftete die S.A.G. Solarstrom-Gruppe 2009 ein EBIT von 1,7 Millionen Euro nach 0,4 Millionen Euro im Vorjahr und erzielte dabei eine Marge von 77,7 % (Vorjahr: 19,3 %). Hierbei sei ein einmaliger Ertrag in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus dem planmäßigen Erlass von Restschulden einiger im Rahmen des 100.000-Dächer-Programms finanzierten Photovoltaik-Anlagen zu berücksichtigen. Der Umsatz stieg leicht von 2,1 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro. Die S.A.G. Solarstrom investierte auch gezielt in die Stärkung des eigenen Kraftwerkparks. Ein Beispiel ist die 4,2 MWp-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Dehner Gartencenters in Rain am Lech.

Restrukturierung abgeschlossen; Ergebnissprung der Solarstrom Vertriebsgesellschaft mbH

Die erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung war 2009 nicht nur für die S.A.G. Solarstrom-Gruppe insgesamt sichtbar, sondern auch für die S.A.G. Solarstrom AG (Einzelabschluss). Der Jahresüberschuss - maßgebliche Größe für die Ausschüttung an die S.A.G.-Aktionäre - wurde von 1,6 Millionen Euro auf 9 Millionen Euro eindrucksvoll gesteigert. Besonders deutlich zeigt sich die erfolgreiche Neuausrichtung an der in Deutschland tätigen S.A.G. Solarstrom Vertriebsgesellschaft mbH. Sie erzielte 2009 einen klaren Ergebnissprung. Das EBIT stieg auf 9,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. €), der Jahresüberschuss betrug 14,5 Millionen Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. €).

Geschäftsausweitung schafft neue Stellen

Zur weiteren Festigung und effizienten Steuerung des dynamischen Unternehmenswachstums wurden im Berichtsjahr 47 neue Stellen geschaffen und damit der Personalbestand von 116 Mitarbeitern im Vorjahr auf 163 Mitarbeiter im Berichtsjahr erhöht. Der Fokus lag auf der Verstärkung des Finanz- und Rechnungswesens, des Controllings, der Technik sowie in Vertrieb und Marketing.

Ertragsprognosen bestätigt, erstmalige Dividendenausschüttung

Für 2010 bestätigt die S.A.G. Solarstrom AG ihre Ertragsprognose. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz zwischen 190 und 210 Millionen Euro und einem EBIT zwischen 8 und 11 Millionen Euro. Die langfristige Projekt-Zielmarge des Unternehmens liegt nach wie vor zwischen 5 und 10 %. Vor dem Hintergrund des starken Konzernergebnisses wird der Hauptversammlung 2010 erstmalig eine Dividende in Höhe von 0,10 € je Aktie vorgeschlagen. "Unsere Prognose hat auch unter den geplanten Änderungen der Einspeisevergütung in Deutschland Bestand", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG. "Durch unsere breite internationale Aufstellung und unsere hohe Flexibilität, die wir auch in 2009 unter Beweis gestellt haben, können wir lokale Entwicklungen in einzelnen Märkten abfedern."

23.04.2010   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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Kyocera liefert Photovoltaik-Module für 4 MW-Solarpark in Tschechien

SINUS-Photovoltaik-Park in Südmähren.
SINUS-Photovoltaik-Park in Südmähren.

Der japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto), einer der führenden Photovoltaik-Hersteller, liefert Solarmodule für die größte tschechische Freilandanlage. Die Gesamtleistung des Solar-Kraftwerks beträgt 4 Megawatt Peak (MWp) auf 9 Hektar Produktionsfläche. Davon seien bereits 1,6 MWp seit Ende 2009 am Netz, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Die Fertigstellung sei für 2011 geplant.  Bei der Errichtung des tschechischen SINUS-Photovoltaik-Parks setze der österreichische Photovoltaik-Pionier Pan Ökoteam auf Qualität und greife bei der Modulwahl ausschließlich zu Kyocera. Insgesamt seien bis Ende 2009 bereits 4.899 Kyocera-Module vom Typ KD210GH-2PU und 2.700 Module vom Typ KD205GH-2PU verbaut worden. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits insgesamt 1,582 MWp an das Netz gegangen. Im September 2010 soll der Park bereits eine Leistung von 3 MWp haben. Die Endausbaustufe von 4 MWp ist für 2011 geplant.



Hervorragende Bedingungen durch hohe Jahressonnenscheindauer in Südmähren

"Dass sich Pan Oekoteam bei der Ausstattung der 4-MWp-Anlage in Tschechien ausschließlich für Solarmodule von Kyocera entschieden hat, bestätigt die Qualität unserer Produkte. Gerade bei großen Freiflächenanlagen, kommt es maßgeblich auf die Langlebigkeit der Solar-Module an, und auf den Ertrag, den diese liefern", sagt Mitsuru Imanaka, Europapräsident von Kyocera. Kyocera ist Pionier im Solarenergie-Markt und begann bereits im Jahr 1975 mit der Entwicklung von Solarzellen. Deshalb weist das Unternehmen eine langjährige Erfahrung und enge Bindung an das Solargeschäft auf. Kyocera legt Wert darauf, bei der Photovoltaik-Produktion die komplette Wertschöpfungskette selbst abzudecken, angefangen bei der Verarbeitung des Rohmaterials bis hin zur Modulfertigung, und kann so für Qualität und Leistung der Module garantieren.

Die Kombination aus hochwertigen Modulen, professioneller Installation und einem guten Standort biete hervorragende Bedingungen für den SINUS-Photovoltaikpark. Da der südmährische Kreis in Tschechien zu den Regionen mit der höchsten durchschnittlichen Jahressonnenscheindauer zähle, könne grundsätzlich von optimalen Solarstrom-Erträgen ausgegangen werden. Bei einer bis 2011 installierten Leistung von 4 MWp werde daher mit einem Jahresstromertrag von 4,2 Millionen Kilowattstunden gerechnet, womit rund 1.050 Haushalte durchgehend mit ökologischem Sonnenstrom versorgt werden können. Das wiederum bringe eine Einsparung von 2.800 Tonnen CO2 pro Jahr.



23.04.2010   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Photovoltaik: Neues "Peak Energy"-Modul von REC mit höherer Leistung pro Quadratmeter

Neues Peak Energy-Modul von REC.
Neues Peak Energy-Modul
von REC.

Das Photovoltaik-Modul "Peak Energy" der vierten Generation ist das erste kommerzielle Produkt aus einer der weltweit größten integrierten Solar-Produktionsstätten und erzielt eine höhere Leistung pro Quadratmeter mit einem effizienten Zellen- und Glasdesign und einer durchschnittlichen Steigerung von neun Watt je Modul, berichtet REC Solar (Sandvika, Norwegen) in einer Pressemitteilung. Peak Energy Modul ist das erste kommerzielle Produkt, das in der neuen REC-Produktionsstätte in Singapur hergestellt wird. Sowohl der Integrations- als auch der Automatisierungsgrad dieser Produktionsstätte zählen zu den höchsten der gesamten Branche; REC konnte somit die Anzahl an produzierten Solarzellen und -module um das Vierfache erhöhen.  "Das REC Peak Energy Modul stellt eine sichere Investition für Kunden von kommerziellen Anwendungen wie auch in den Bereichen des Wohnbaus und der Stromversorgung dar und kann REC zu einer führenden Marktposition als Modulhersteller verhelfen", sagte John Andersen, Jr., Executive Vice President von REC Solar und Group Chief Operating Officer.




3-Busbar-Technologie und optimierter Kontakt zwischen Zelle und Metallfinger verbessern den elektrischen Durchfluss und ermöglichen eine durchschnittliche Leistungserhöhung um neun Watt

Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Produktionsstätte und der Einführung dieses Produktes habe REC das in der norwegischen Unternehmenstradition verankerte Qualitätsbewusstsein mit den in Singapur üblichen qualitativ hochwertigen Herstellungsverfahren vereint. Dank mehrerer Designverbesserungen erziele das REC Peak Energy-Modul eine höhere Leistung pro Quadratmeter. Die Einführung der 3-Busbar-Technologie und der optimierte Kontakt zwischen Zelle und Metallfinger verbessere den elektrischen Durchfluss und ermögliche eine durchschnittliche Leistungserhöhung um neun Watt. Für das im Unternehmen selbst durchgeführte einzigartige Glasätzverfahren wird die "Sunarc"-Technologie eingesetzt, um die Energiegewinnung um zwei Prozent zu steigern.


Konzentration auf Qualität und Effizienz

Die Module sind laut Hersteller einfach zu installieren und verfügen über passgenaue Kabel sowie mehrere Erdungspunkte - somit seien für die Installation weniger Erdungskabel erforderlich. Die handlichen Module können einfach angehoben werden und dennoch sei ihre Konstruktion robust und widerstandsfähig, um großen mechanischen Belastungen (5.400 Pascal) standzuhalten. "Mit der REC Peak Energy Serie, die mehr Leistung pro Quadratmeter abgibt, setzen wir unsere Reihe an Innovationen fort, indem wir hochleistungsfähige Module herstellen und uns auf Qualität und Effizienz konzentrieren", sagte Åsmund Fodstad, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei REC.


Branchenführende Energierücklaufzeit

Das REC Peak Energy-Modul wird nun weltweit zum Kauf angeboten. REC fühlt sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und produziert Module, die nach eigenen Angaben über eine branchenführende Energierücklaufzeit von einem Jahr verfügen. Diese Zeit sei dank Innovationen wie dem Wirbelbettverfahren zur Herstellung von Silizium verkürzt worden, für das 80 bis 90 Prozent weniger Energie als für herkömmliche Verfahren benötigt werde. Aufbauend auf dem Produktangebot und größeren Produktionsmengen sichere sich REC, eines der Solarunternehmen mit dem höchsten Integrationsgrad weltweit, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit.


23.04.2010   Quelle: REC ASA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC ASA,
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Markforscher iSuppli: Weltweit installierte Photovoltaik-Leistung wird 2010 um 93% wachsen

Am 20.04.2010 hat der Photovoltaik-Branchenanalyst iSuppli Corporation (El Segundo, Kalifornien, USA) seine Prognosen zur Entwicklung der Photovoltaik-Branche im laufenden Jahr aktualisiert. Demnach soll die installierte Solarstrom-Leistung um 93% steigen. Im Vergleich zur letzen Vorhersage im Februar ist dies eine enormer Zuwachs, und das Unternehmen erwartet, dass die globale PV-Branche im Lauf des Jahres starken Schwankungen unterliegen wird. iSuppli nennt als Hauptgründe die starke Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland, ein reichliches Angebot und sinkende Modulpreise.   "Das wird ein Jahr voller Hochs und Tiefs bei PV-Installationen", sagte der Direktor und Hauptanalyst Photovoltaik bei iSuppli, Henning Wicht. "Das erste Quartal 2010 war durch die winterlichen Bedingungen negativ beeinflusst, daher wurden wahrscheinlich weniger Installationen als im vierten Quartal 2009 ausgeführt. Das zweite Quartal wird jedoch für die weltweite PV-Industrie voraussichtlich sehr gewinnbringend."


Weltweites Wachstum durch deutsche Nachfrage

iSuppli geht davon aus, dass die weltweit neu installierte PV-Leistung in diesem Jahr 13,6 Gigawatt (GW) erreichen wird (2009: 7 GW). Außerdem soll der deutsche Photovoltaik-Zubau die Branche anführen. Deutschland behielt 2009 mit 3,8 GW Neuinstallationen seine weltweite Spitzenposition mit Abstand bei. 2010 Jahr werden sich die Kürzungen der deutschen Einspeisevergütung auswirken. Dennoch sagt das Unternehmen voraus, dass neue Solarstrom-Einspeisevergütungen in anderen Ländern ein starkes Wachstum im Verlauf des Jahres nach sich ziehen werden. "Die Kürzung der Einspeisevergütung tritt in Deutschland im Juli in Kraft, und die deutschen Verbraucher werden noch schnell Solarstromanlagen installieren, bevor die Förderung zurückgeht", sagte Wicht. "Der Markt wird sich im dritten Quartal bereinigen und zu einem starken vierten Quartal führen, da die Fristen für die Einspeisevergütungen in anderen Ländern im Januar 2011 auslaufen."

Die Analysten von iSuppli erwarten, dass die USA Italien als zweitstärksten PV-Markt herausfordern, und sagen ein Wachstum im restlichen globalen Solar-Markt voraus. Italien hat seine Förderpolitik "Conto Energia" 2007 verabschiedet und verzeichnete eine starke Entwicklung seiner Solarbranche - allein 2009 wurden 700 MW Photovoltaik-Leistung installiert.


Großes Angebot und niedrigere Preise

Die anderen Gründe, die iSuppli anführt, sind ein reichliches Angebot und niedrigere PV-Preise. Die Großhandelspreise für Photovoltaik-Komponenten sinken nach einem Preissturz 2008 weiter. 2009 florierte die Herstellung in China, vom Polysilizium bis zum fertigen Modul, was zu einem weiteren Preisabfall führen wird. "Der starke Preisrückgang für Solarmodule im Jahr 2009 spiegelt sich jetzt in den Preisen für ganze Anlagen wider", beobachtete Wicht. "Dieser Preisrückgang gleicht die gekürzten Einspeisevergütungen wieder aus, und er führt zu einer günstigen Rendite für Hausbesitzer und Projektentwickler. In manchen Fällen wird die Rendite bei über 10 Prozent bleiben."

Ein schwieriges Jahr für die Photovoltaik-Wertschöpfungskette

Die Analysten von iSuppli machen aber auch deutlich, dass die für 2010 prognostizierten Hochs und Tiefs der Solarbranche nicht ohne Folgen bleiben werden. Das Unternehmen rechnet aktuell mit einer 90%-igen Auslastung der Produktion für Anlagen auf der Basis von kristallinem Silizium, wobei die dominierenden Anbieter ihre komplette Produktion absetzen können und zudem die Nachfrage bei nachgeordneten Produzenten steigt.

"Diese vierteljährlichen Hochs und Tiefs führen 2010 zu einem schwierigen Jahr für die PV-Wertschöpfungskette und Produktionsplaner, da sie ausrechnen müssen, wie viel wo und wann gebraucht wird", sagte Wicht. "Daher könnte es im Laufe des Jahres zu Engpässen bei der Materiallieferung kommen. Wechselrichter und vielleicht auch Module könnten teilweise knapp werden und das Wachstum in gewissem Maße einschränken."

Am Schluss des Berichtes stellt iSuppli fest, dass die Herstellung von Modulen aus kristallinem Silizium 2011 die Nachfrage wahrscheinlich schwer befriedigen können wird, was das Marktwachstum in diesem Jahr einschränken könnte.

Weitere Informationen: http://www.isuppli.com/news.aspx

23.04.2010   Quelle: iSuppli; SEIA Solar Industry Year in Review 2009   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktion: Manz Automation AG eröffnet Entwicklungszentrum für Vakuumbeschichtungs-Technologie

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und Flachbildschirm-Industrie, hat ein Entwicklungszentrum für Vakuumbeschichtungstechnik in Karlstein (Großraum Hanau / Aschaffenburg) eröffnet. Am 1. März wurde in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Manz Coating GmbH die Arbeit aufgenommen. Ein Kernteam mit umfangreicher und langjähriger Erfahrung im Bereich der Entwicklung und Konstruktion von Vakuumbeschichtungsanlagen hat am neuen Standort seine Tätigkeit begonnen.   Im Jahresverlauf soll das Team weiter ausgebaut und alle für die Entwicklung von Vakuumbeschichtungsanlagen und Prozessen notwendigen Kompetenzen am Standort gebündelt werden. Zusätzlich ist die Errichtung eines Technikums zur Entwicklung und Erprobung neuer Beschichtungsverfahren und Technologien vorgesehen.


Kosten der Photovoltaik-Produktionslinien können weiter reduziert werden

Die Entwicklung von Vakuumbeschichtungsanlagen für kristalline Solarzellen und Dünnschicht-Solarmodule stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Entwicklung der Gesellschaft dar, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Infolgedessen steige der künftige Anteil von in der Manz-Gruppe entwickelten und produzierten Maschinen für beide Technologien auf bis zu 90%. Dieser sehr hohe interne Anteil an eigenen Maschinen ermögliche eine weitgehende Integration von Einzelmaschinen und Prozessen. Dadurch könnten die Kosten der Produktionslinien weiter reduziert und die Potenziale zur Steigerung der Wirkungsgrade noch besser ausgenutzt werden.

Mit dem Aufbau der Vakuumbeschichtungstechnologie als weitere Kernkompetenz eröffnen sich laut Manz mittelfristig erhebliche Umsatzpotenziale. Deshalb sei der Einstieg in diesem Bereich für Manz ein strategisch wichtiger Schritt, um das Unternehmenswachstum weiter voranzutreiben. Geplant sei, dass die Produktion der Maschinen an den Manz-Standorten in Europa und Asien erfolgt und die neue Technologie bereits ab Mitte 2011 erste Beiträge zur Steigerung der Umsätze leiste.


Erste innovative Maschinen sollen 2011 auf den Markt kommen

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, ist hoch erfreut, erneut wichtige strategische Ziele erreicht zu haben: "Es ist uns gelungen, hochkarätige Spezialisten für die Konstruktion und die Entwicklung von Vakuumbeschichtungsanlagen zu gewinnen. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, innerhalb kürzester Entwicklungszeit, also bereits im Jahr 2011, die ersten innovativen Maschinen im Markt einführen zu können. Im Ergebnis wird dies ein entscheidender Schritt für die Positionierung der Manz Automation als Anbieter von Technologie und Prozessmaschinen sein, vor allem aber die Zukunftsfähigkeit der ganzen Gruppe nachhaltig stärken. Denn dadurch runden wir nicht nur unser Produktportfolio ab, sondern schaffen eine breitere technologische Basis für die Erzielung von künftigen Effizienzsteigerungen bei den Produkten aller Unternehmensbereiche."

23.04.2010   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Solar-Unternehmen Mp-tec trotzt Wirtschaftskrise und steigert Umsatz um 122 %

Mp-tec lieferte 3 500 Quadratmeter Photo- voltaik-Module für Berlins größte Solar- stromanlage im Wasserwerk Tegel
Mp-tec lieferte 3 500 Quadratmeter Photo-
voltaik-Module für Berlins größte Solar-
stromanlage im Wasserwerk Tegel

Mp-tec, Eberswalder Hersteller und Systemanbieter für Solartechnik, hat die offiziellen Zahlen des Geschäftsjahres 2009 vorgelegt. Trotz Wirtschaftskrise und Fördersenkung sei das Unternehmen weiter gewachsen. Allein im Vergleich zu 2008 steigerte Mp-tec seinen Umsatz um 122 Prozent auf 46,8 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Auf internationaler Ebene habe Mp-tec seine Geschäfte mit einer Exportquote von 22,3 Prozent ausgebaut. Ein Großteil der Waren sei nach Frankreich, Italien und Belgien exportiert worden. Die Mitarbeiterzahl blieb laut Mp-tec trotz der erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen 2009 stabil bei rund 60. "Die Zahlen bestätigen, dass sich Mp-tec auf dem richtigen Weg befindet. Wir sind dabei, den Wandel vom regionalen Solarsystem-Anbieter zum Hersteller und Händler für Solartechnik zu vollziehen, dessen Produkte und Leistungen sowohl national als auch international gefragt sind", so Michael Preißel, Geschäftsführer von Mp-tec.


Photovoltaik-Projektgeschäft gewinnt an Bedeutung

Darüber hinaus habe auch das Projektgeschäft des Unternehmens im vergangenen Jahr zunehmend an Bedeutung gewonnen. So habe Mp-tec beispielsweise den Ausbau von Berlins größter Solarstrom-Anlage im Wasserwerk Tegel realisiert. Für das Photovoltaik-Großprojekt lieferten die Eberswalder mehr als 3.500 Solarmodule. Die Anlage sichere die Wasserversorgung von 26.000 Menschen pro Jahr und spare jährlich rund 475 Tonnen CO2 ein. In einem weiteren Großprojekt habe Mp-tec das Firmengelände eines großen deutschen Automobilbauers mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Geliefert wurden 2.400 Module sowie die Gestelltechnik für ein Photovolatik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von einem Megawatt, heißt es in der Pressemitteilung.

23.04.2010   Quelle: Mp-tec GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mp-tec GmbH & Co.KG,
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Phoenix Solar AG bestätigt Zahlen für das Geschäftsjahr 2009

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legte am 22.04.2009 den Geschäftsbericht mit dem nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten und testierten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 vor und bestätigt die am 9. März 2010 veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Phoenix Solar ist eines der wenigen deutschen börsennotierten Solar-Unternehmen, das 2009 mit einem Umsatzwachstum und profitabel abschließen konnte. Damit bestätige sich das flexible und herstellerunabhängige Geschäftsmodell der Gesellschaft, betont Phoenix Solar in einer Pressemitteilung. 


Modulabsatz um fast 70 gesteigert; EBIT deutlich unter dem Vorjahresergebnis

Im Berichtsjahr erzielte der Phoenix Solar-Konzern Gesamtumsatzerlöse von 473,0 Millionen Euro (Vorjahr: 402,5 Millionen Euro). Das Segment Komponenten & Systeme trug 299,0 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6 Millionen Euro) und das Segment Kraftwerke 174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 187,8 Millionen Euro) zu den Gesamtumsatzerlösen bei. Mit 27,6 Millionen Euro lieferten die Auslandsmärkte einen Umsatzanteil von 5,8 Prozent.

Der Modulabsatz konnte um fast 70 Prozent von 120 Megawatt im Jahr 2008 auf über 200 Megawatt im Jahr 2009 gesteigert werden.

Unter anderem wegen stark gefallener Preise für Solarmodule von in der Spitze mehr als 30 Prozent lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtsjahr 2009 mit 12,2 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresergebnis (Vorjahr: 33,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte 2,6 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent).

Das Konzernperiodenergebnis betrug im Berichtszeitraum 8,6 Millionen Euro (Vorjahr: 23,7 Millionen Euro). Auf Basis der durchschnittlichen Anzahl von Aktien ergab sich ein Ergebnis pro Aktie von 1,28 Euro (Vorjahr: 3,63 Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juni 2010 die Ausschüttung einer Dividende von 0,20 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,30 Euro) vor.


Vorzieheffekte wegen geplanter Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung

Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2010 sei stark von der politischen Diskussion um die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beeinflusst gewesen, berichtet Phoenix Solar. Die zu erwartende zusätzliche Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung voraussichtlich zur Jahresmitte habe Vorzieheffekte ins erste Halbjahr ausgelöst. Trotz eines langen und schneereichen Winters sei das erste Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal durch eine deutlich stärkere Installationstätigkeit gekennzeichnet.

Der Geschäftsbericht 2009 liegt in digitaler Form vor und kann auf der Internetseite des Unternehmens unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden. Der Bericht über das erste Quartal erscheint am 11. Mai 2010.

22.04.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Experten-Anhörung zur EEG-Novelle und Photovoltaik-Einspeisevergütung bestätigt möglichen Schaden für die Solar-Industrie

Die Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages am 21.04.2010 bestätigte, dass die Kürzungspläne der Bundesregierung und Regierungsfraktionen große Risiken für die Zukunft der deutschen Solarwirtschaft bergen, berichtet Hans-Josef Fell (MdB), Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Dr. Wolfgang Seeliger von der LBBW (Landesbank Baden-Württemberg) habe klargemacht, dass die von der Bundesregierung geplanten und über mehrere Jahre verteilten 100 Millionen Euro für Photovoltaik-Forschung nur ein Klacks im Vergleich zu den Unterstützungsleistungen der chinesischen Regierung für die chinesische Solarwirtschaft seien. Dr. Seeliger befürchte, dass die deutsche Industrie großen Schaden nehmen wird, sollte es zu den geplanten Förderkürzungen kommen.  Prof. Eicke Weber vom Fraunhofer-Institut-ISE zeigte auf, dass eine einmalige zusätzliche Vergütungssenkung zwischen 6 und 10 Prozent in diesem Sommer machbar sei. Alles darüber hinaus gefährde die Position Deutschlands bei der Entwicklung der Schlüsseltechnologie Photovoltaik, so der Solar-Forscher.

Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher stellte klar, dass die Kosten des Ausbaus der Photovoltaik aus Verbrauchersicht zu verkraften seien, womit sich der Bund der Energieverbraucher, gegen die Aussagen von Holger Krawinkel vom VZBV (Bundesverband der Verbraucherzentralen) stellte.


Sachverständige für weitere Photovoltaik-Förderung auf Ackerflächen; Abgeordnete der Union weiterhin dagegen

Alle befragten Sachverständigen seien sich darin einig gewesen, dass die Abschaffung der Vergütung für Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen große Nachteile bringen würde und hätten sich für eine Fortsetzung der Vergütung ausgesprochen. Die Entscheidung über konkrete Anlagen und Raumplanung sollte wie bislang in den Kommunen entschieden werden. Allerdings sei den Bemerkungen der Unions-Landwirtschafts-Abgeordneten zu entnehmen gewesen, dass diese die Einschätzungen der Sachverständigen nicht teilten, berichtet Fell. Offenbar hätten sich der bayerische CSU-Vorsitzende Horst Seehofer und dessen Umweltminister Markus Söder in ihrer Partei nicht durchsetzen können.

22.04.2010   Quelle: Hans-Josef Fell, MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Stuttgarter Solar-Forscher holen Weltrekord nach Deutschland; ZSW produziert Dünnschicht-Solarzelle mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad

Blick in den Reinraum des ZSW
Blick in den Reinraum des ZSW

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW; Stuttgart) haben mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschicht-Solarzellen einen neuen Weltbestwert aufgestellt. Die Rekordsolarzelle aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, kurz CIGS, wurde im ZSW-Forschungslabor in Stuttgart hergestellt. Der Durchbruch bei der Materialentwicklung soll mittelfristig die Wirtschaftlichkeit der CIGS-Dünnschichtphotovoltaik deutlich verbessern. Mit dem Erfolg holen die Forscher aus Baden-Württemberg den Weltrekord nach Deutschland: Seit 16 Jahren hatte das US-Forschungsinstitut NREL den Titel inne. 



Rekord für Solarzellen in Dünnschicht-Technik

"Bei unserem Rekord handelt es sich nicht nur um einen Rekord für CIGS-Solarzellen, sondern für Solarzellen in Dünnschichttechnik generell", freut sich Dr. Michael Powalla, Mitglied im ZSW-Vorstand und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. "Der Wirkungsgrad ist ein Ergebnis kontinuierlicher und systematischer Forschung, die vom Bundesumweltministerium und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg seit vielen Jahren unterstützt wird. Besonders die enge Kooperation zwischen Grundlagenforschung an der Universität, anwendungsnaher Forschung am ZSW und der Produktion bei unserem Industriepartner Würth Solar hat uns diesen Spitzenplatz eingebracht."



20,1 Prozent Wirkungsgrad auf 0,5 Quadratzentimetern

Die Fläche der Weltrekordzelle beträgt 0,5 Quadratzentimeter. Die Solarzelle wurde in einer CIGS-Laborbeschichtungsanlage mit einem modifizierten Simultanverdampfungsprozess hergestellt, der im Prinzip auf Produktionsprozesse aufskalierbar ist. Die Solarzelle, bestehend aus der halbleitenden CIGS-Schicht und den Kontaktschichten, ist insgesamt nur rund vier tausendstel Millimeter dick. Bei der Herstellung müssen die elektrischen und optischen Eigenschaften sehr gut aufeinander abgestimmt sein - ein extrem schwierig zu beherrschender Vorgang. Das Fraunhofer ISE in Freiburg hat die neuen Ergebnisse bestätigt.


Weiterer Schritt auf dem Weg zur industriellen Anwendung

Höhere Wirkungsgrade verbessern die Stromausbeute und somit die Rendite von Photovoltaik-Anlagen. "Der Weg zur industriellen Anwendung ist jetzt der nächste Entwicklungsschritt", so Michael Powalla. Es werde aber noch einige Zeit dauern, bis die Erhöhung des Wirkungsgrades der CIGS-Zellen kommerziell umgesetzt werde kann.

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Sie sind eine der Schlüsseltechnologien für eine klimafreundliche Energieversorgung. Im Vergleich zu Standardsolarzellen aus kristallinem Silizium spart die Dünnschicht-Photovoltaik durch eine mikrometerdünne Beschichtung Material und Kosten. In den letzten Jahren hat sie ihren Marktanteil von sieben auf rund 17 Prozent gesteigert. Es gibt drei Variationen der Dünnschichtsolartechnik (amorphes Silizium, Kadmium-Tellurid und CIGS) - den höchsten Wirkungsgrad hat die CIGS-Dünnschichttechnik.


Neue Bestleistung zeigt das große Potenzial der CIGS-Technik für eine kostenreduzierte, effiziente Photovoltaik

Marktübliche CIGS-Module verfügen derzeit über einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von zehn bis zwölf Prozent - ein Modul hat stets einen niedrigeren Wirkungsgrad als eine einzelne Solarzelle. Die neue Bestleistung zeigt das große Potenzial der CIGS-Technik für eine kostenreduzierte, effiziente Photovoltaik. Michael Powalla geht davon aus, dass in den nächsten Jahren Wirkungsgrade von 15 Prozent auch im kommerziellen Modul erzielt werden können.

Bei der Entwicklung von CIGS-Dünnschichtmodulen ist das ZSW international führend. Das Institut brachte die Technologie zusammen mit der Firma Würth Solar zur Industriereife. Würth Solar startete 2006 die damals weltweit erste Großserienproduktion von CIGS-Solarmodulen in Schwäbisch Hall. Die Kapazität beträgt inzwischen 30 Megawatt pro Jahr. Das ZSW ist der Forschungs- und Entwicklungspartner von Würth Solar.

22.04.2010   Quelle: ZSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW; www.morlokfotografie,


 

Thüringens Wirtschaftsminister Machnig begrüßt geplante Solar-Forschungsförderung; Einschnitte bei der Solarstrom-Einspeisevergütung abgelehnt

Matthias Machnig: Kein Kuhhandel Forschungsgeld gegen Solar-Förderung.
Matthias Machnig:
Kein Kuhhandel Forschungsgeld
gegen Solar-Förderung.

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat die am 21.04.2010 beschlossene Einrichtung eines 100-Millionen-Programms für die Solar-Forschung durch die Bundesregierung begrüßt. Den Widerstand gegen die geplante Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung werde man sich damit aber nicht abkaufen lassen, machte der Minister deutlich. "Durch diese Kürzungen stehen in Thüringen ganz unmittelbar Arbeitsplätze und Investitionen auf dem Spiel", sagte Machnig. "Einen Kuhhandel Forschungsgeld gegen Solar-Förderung kann es mit uns deshalb nicht geben."   Die Einschnitte bei der Solarstrom-Einspeisevergütung könnten durch die Solarförderung nicht kompensiert werden.




Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung höchstens 10 Prozent tragbar

Industriepolitisch ist aus Sicht Machnigs allenfalls eine zusätzliche und einmalige Senkung der Solar-Förderung um höchstens 10 Prozent tragbar. Für diesen Kompromiss hat sich auch der Bundesrat mit der Mehrheit der Länder - u.a. Thüringen - am 26. März ausgesprochen. Der Vorschlag trage zum einen den gesunkenen Preisen für Solarmodule Rechnung und stelle gleichzeitig sicher, dass die Solarproduktion in Deutschland weiterhin wirtschaftlich ist, so der Wirtschaftsminister. In wenigen Jahren - spätestens ab 2013 mit dem Erreichen der Netzparität - werde die Einspeisevergütung für Solarstrom ohnehin auslaufen.


Ländern wollen maßvolle Senkung der Einspeisevergütung und gleichzeitig verstärkte Solar-Forschung

In seiner Entschließung hatte sich der Bundesrat zugleich auch für eine verstärkte Solar-Forschungsförderung ausgesprochen, um so die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarbranche zu stärken. "Es ging den Ländern von Anfang an um beides: eine maßvolle Absenkung der Einspeisevergütung und gleichzeitig die Verstärkung der Solarforschung", betonte Machnig. Insofern komme die Bundesregierung den Ländern mit ihrer am 21.04.2010 beschlossenen "Innovationsallianz Photovoltaik" zumindest auf der einen Seite einen Schritt entgegen.


100-Millionen-Programm "Innovationsallianz Photovoltaik"

Das 100-Millionen-Programm kann aus Sicht des Ministers dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und den Technologievorsprung der deutschen Solarbranche zu verbessern. Thüringen ist deshalb auch in die bereits laufenden Gespräche zur Umsetzung dieser "Innovationsallianz Photovoltaik" involviert. So fand am 16. April bei der Jenoptik AG in Jena eine Informationsveranstaltung statt, an der Photovoltaik-Unternehmen wie Schott Solar, Bosch Solar und Q-Cells teilnahmen. In einem ersten Schritt soll in den kommenden Wochen zunächst eine Reihe industriegeführter Forschungsprojekte definiert werden. Thüringen hat im Verbund des "Solarvalley Mitteldeutschland" gute Chancen, von den zur Verfügung stehenden Forschungsgeldern zu profitieren.


Forschungsförderung soll die Wettbewerbsfähigkeit der Solar-Branche stärken; Kürzungen entziehen ihr jedoch die Existenzgrundlage

"Die beste Forschung nützt aber nichts, wenn die Unternehmen ihre Produkte nicht verkaufen können", schränkte der Wirtschaftsminister ein. Zudem werde erwartet, dass die Unternehmen den fünffachen Betrag der zugesagten Bundesförderung in die "Innovationsallianz" einbringen. Die Solarwirtschaft brauche deshalb zunächst erst einmal Planungssicherheit für das laufende Geschäft und einen funktionierenden Absatzmarkt. Es sei ein Widerspruch, das eine zu fördern, aber das andere zu verhindern: "Mit der Forschungsförderung soll die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestärkt werden, mit den geplanten Kürzungen wird ihr dagegen die Existenzgrundlage entzogen", so Machnig. "Das ist so, als würde man einem Patienten die beste Medizin verschreiben, ihm aber gleichzeitig das Essen verweigern."


Bundestagsabgeordnete sollen sich überlegen, ob sie Fraktionsdisziplin über die Anliegen ihrer Heimatregion stellen


Der Minister erneuerte deshalb seinen Appell an die Bundestagsabgeordneten aus den neuen Ländern, sich gemeinsam für die Interessen ihrer Region einzusetzen und im Bundestag gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung zu stimmen. Trotz zusätzlicher Mittel für die Solarforschung ändere sich nichts an der massiven Gefährdung der ostdeutschen Solarstandorte. "Die Kürzungen gefährden die Unternehmen in ihrem Bestand und kosten Arbeitsplätze und Investitionen." Jeder Abgeordnete müsse sich genau überlegen, ob er Fraktionsdisziplin über die Anliegen seiner Heimatregion stellen wolle.


Thüringen will Widerstand gegen überzogene Solarkürzungen aufrechterhalten


Verwundert zeigte sich Machnig über die Haltung einiger Länder, die nach Medienberichten inzwischen Zustimmung zu den Kürzungsplänen des Bundes signalisiert haben, obwohl sie noch im Bundesrat dem gemeinsamen Kompromiss ausdrücklich zugestimmt hatten. "Es ist bedauerlich, dass durch solche politischen Umfaller der Erfolg in der Sache gefährdet wird - und das kurz vor dem Ziel", so der Minister. Er betonte, dass Thüringen seinen Widerstand gegen die überzogenen Solarkürzungen der Bundesregierung aufrechterhalten werde.

22.04.2010   Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie,
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Europaweit einzigartiges Solar-Forschungsinstitut entsteht in NRW; Land fördert den Aufbau mit 27 Millionen Euro

Solarturm-Kraftwerk in Jülich
Solarturm-Kraftwerk in Jülich

In Nordrhein-Westfalen entsteht ein europaweit einzigartiges Spitzeninstitut für Solar-Forschung, das zum Vorreiter für solarthermische Kraftwerksentwicklung werden soll, berichtet das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in einer Pressemitteilung. Das Institut für Solarforschung (SF) wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) angestoßen und arbeitet sehr eng mit dem Solar-Institut Jülich der Fachhochschule Aachen zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung über die Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen werde Anfang Mai unterzeichnet. Das Land NRW will den Aufbau des Instituts in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 27 Millionen Euro fördern.  Solarthermische Kraftwerke sollen einen wesentlichen Beitrag zur DESERTEC-Industrie-Initiative leisten

Innovationsminister Pinkwart kommentiert: "In solarthermischen Kraftwerken wird die Energie der Sonne gebündelt, um damit umweltfreundlich CO2-freien Strom zu gewinnen. Die Forscher im DLR-Institut für Solarforschung (SF) arbeiten daran, die Sonnenenergie im Mittelmeerraum in Zukunft für die Stromgewinnung bei uns zu nutzen. Dabei wird die Technologie der solarthermischen Kraftwerke einen wesentlichen Beitrag zu der DESERTEC Industrie-Initiative leisten, zu der das DLR die grundlegenden Konzepte erarbeitet hat. Das Interesse an dieser Technologie ist weltweit enorm. Mit dem Forschungsinstitut kann sich Nordrhein-Westfalen wichtige Anteile an diesem boomenden Exportmarkt sichern."




Das Institut für Solarforschung hat seinen Sitz in Köln und baue seine Aktivitäten am neuen Standort in Jülich neben dem Solarthermischen Kraftwerk massiv aus, betont das Wissenschaftsministerium. Damit stärke das DLR-Institut für Solarforschung (SF) einerseits das Cluster EnergieForschung.NRW und andererseits die Forschung im Energie-Dreieck der Städte Aachen-Köln-Bonn mit Jülich im Zentrum. Hinzu kommen zwei Außenstellen des Instituts in Stuttgart und im spanischen Almeria. Solarthermische Kraftwerke sind neben Windenergie und Biomasse die einzige großtechnische Alternative, um regenerativ CO2-frei Strom und Wärme zu erzeugen. Die Kraftwerke sind geeignet, in Südeuropa und rund um das Mittelmeer Strom, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe für diese Regionen zur Verfügung zu stellen. Durch Hochspannungsgleichstromkabel soll der erzeugte Strom aus den Solar-Kraftwerken in der Mittelmeerregion in Zukunft auch in nördliche Industriestaaten fließen. Das neu geschaffene Institut in Nordrhein-Westfalen will sich aktiv an der Entwicklung dieser Technologien beteiligen.

22.04.2010   Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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SMA-Wechselrichter-Fabrik mit 1. Preis beim Energy Efficiency Award 2010 ausgezeichnet

Wechselrichterfabrik der SMA Solar Technology AG.
Wechselrichterfabrik der
SMA Solar Technology AG.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeichnete die weltweit größte und CO2-neutrale Photovoltaik-Wechselrichterfabrik der SMA Solar Technology AG (SMA; Niestetal) mit dem 1. Preis beim internationalen Energy Efficiency Award 2010 aus. Die Preisverleihung fand am 20.04.2010 im Rahmen des World Energy Dialogue auf der Hannover Messe statt. Der international ausgeschriebene Preis würdigt Unternehmen, die beispielgebende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt und damit den Energieverbrauch merklich reduziert haben. Bei der SMA Wechselrichter-Fabrik, die über eine Fläche von mehr als 18.000 Quadratmetern und eine Jahresproduktionskapazität von bis zu fünf Gigawatt (GW) verfügt, wurde eine größtmögliche Reduzierung des Energiebedarfs und eine äußerst effiziente Ausnutzung der eingesetzten Energie erreicht.  So entspricht unter anderem die Gebäudehülle dem Niedrig-Energiehaus-Niveau. Durch Effizienzmaßnahmen im Produktionsprozess wurde der Energieverbrauch bei der Herstellung und den Testeinrichtungen erheblich gesenkt. Das Energie- und Gebäudekonzept der Fabrik schließt darüber hinaus eine optimale Tageslichtnutzung, eine intelligente Be- und Entlüftung sowie die Nutzung von Wärme- und Kältespeichern ein.



Strom und Wärme aus Photovoltaik-Anlage und Biogas-Blockheizkraftwerk

Zur Deckung des noch vorhandenen Strom- und Wärmebedarfs werden erneuerbare Energien eingesetzt: Eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlage mit rund 1,1 Megawatt (MW) Leistung und ein mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk erzeugen CO2-neutralen Strom. Für den darüber hinausgehenden Strombedarf in der Produktion wird zusätzlich Ökostrom bezogen; mittelfristig wird SMA die CO2-Bilanz aber durch den Zubau weiterer Photovoltaik-Anlagen in der Region ausgleichen.

Den Grundlastanteil der Wärme stellt ebenfalls das biogasbetriebene Blockheizkraftwerk zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Abwärme des Kompressors genutzt, der die Druckluft für die Werkzeuge und Hebevorrichtungen in der Produktion erzeugt. Zusätzlicher Wärmebedarf wird mit Fernwärme vom nahegelegenen Müllheizkraftwerk bedient. Eine Absorptionskältemaschine nutzt schließlich die Wärme des Blockheizkraftwerks zur Kälteerzeugung.


Zukunftsweisender Fabrikneubau setzt neue Maßstäbe

Das eigens für die SMA Fabrik entwickelte Energiekonzept überzeugte die Jury, die über die Vergabe des Energy Efficiency Award entscheidet: "Um eine CO2-neutrale Produktion zu realisieren, hat SMA gemeinsam mit Experten ein eigenes Energiekonzept entwickelt und umgesetzt, das verschiedene Energieträger auf intelligente Weise verknüpft, um Wärme, Kälte, Druckluft und Strom bedarfsgerecht zu erzeugen. Es nutzt vorhandene Synergien, steuert die Energieflüsse bedarfsgerecht und stimmt sie optimal aufeinander ab. Hinzu kommen der Einsatz modernster Technik und die Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonne und Biogas zur Energiebereitstellung", heißt es in der Bewertung der Jury. "SMA erhält den 1. Preis für die Realisierung eines zukunftsweisenden Fabrikneubaus, der einen Standard für zukünftige Vorhaben setzt."

"Wir möchten mit unserer Wechselrichterfabrik demonstrieren, dass eine hochmodernde Industrieproduktion auf einem hohen technischen Niveau schon heute klimaneutral möglich ist. Die Fabrik soll ein Leuchtturmprojekt für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Vermeidung von CO2-Emissionen sein", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Die Auszeichnung mit dem 1. Preis beim Energy Efficiency Award 2010 ist für uns eine weitere Bestätigung dafür, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben."

Auch bei aktuellen und künftigen Bauvorhaben von SMA haben neben einer hohen Flexibilität in der Produktion Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien Priorität. So ist das neue Schulungsgebäude der SMA Solar-Akademie, das im Sommer 2010 fertiggestellt werden soll, als komplett energieautarkes Gebäude konzipiert. Und die geplante Standorterweiterung im neuen Industriegebiet Sandershäuser Berg, die mittelfristig die aktuellen Interimslösungen zur Produktionserweiterung ersetzen soll, sieht ein hoch effizientes und nachhaltiges Energiekonzept vor.


Energy Efficiency Award

Im Rahmen der "Initiative EnergieEffizienz" zeichnet die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Kooperation mit der Deutschen Messe und der DZ Bank AG, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, seit 2007 innovative Unternehmen aus Industrie und Gewerbe für herausragende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz mit dem internationalen Energy Efficiency Award aus.

22.04.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solare Kühlung: InvenSor GmbH stellt innovative Kältemaschine auf der Intersolar vor

Solar-Kältemaschine von InvenSor
Solar-Kältemaschine von InvenSor

Auf der diesjährigen Fachmesse "Intersolar Europe" (09.-11.06.2010) zeigt die Berliner InvenSor GmbH am Stand C2.279 eine hoch innovative Adsorptions-Kältemaschine zur solaren Kühlung. Entwickelt und produziert in Deutschland, arbeite das Gerät so effizient wie kein anderes, betont der Hersteller in einer Pressemitteilung. Bereits bei 65°C Antriebstemperatur werde fast 100 Prozent ihrer Leistung abgerufen. Eine zweite Baureihe sei für den Einsatz in warmen Regionen optimiert und erlaube den Betrieb mit hygienischen geschlossenen Rückkühlern.   Es handle sich um eine Adsorptions-Kältemaschine, die mit Zeolithen arbeitet. Als Antriebsenergie diene Wärme aus thermischen Solaranlagen. Mit den entsprechenden solaren Kühlsystemen lassen sich laut InvenSor im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen bis zu 80 Prozent Strom einsparen. Als Kältemittel diene reines Wasser, was nicht nur die Umweltfreundlichkeit deutlich steigere, sondern auch den Wartungsaufwand minimiere. Die InvenSor GmbH wurde für diese Produktinnovation 2009 mit dem Kältepreis des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet.



Kälte aus Solarwärme

Gerade im Sommer, wenn Solarthermie-Anlagen ihre höchste Leistung erreichen, ist auch der Bedarf an Kühlung am größten. Und genau hier zeigt die InvenSor-Technik ihren Vorteil: "Der Clou unserer Adsorptions-Kältemaschine ist, dass sie solare Wärme als Antriebsenergie nutzen kann, erklärt Sören Paulußen, einer der Geschäftsführer der InvenSor GmbH. Egal, ob in Wohn- und Bürogebäuden, Verkaufsräumen, Hotels, Pflegeeinrichtungen, im Lebensmittelhandel oder in Sportstätten - überall dort, wo Bedarf an Kühlung oberhalb von zirka 8°C bestehe, sei die umweltfreundliche Technologie einsetzbar, so der Ingenieur.


Bewährte Technik; neues Kältemittel

Adsorptionsanlagen von InvenSor greifen auf eine bewährte Technik zurück, betont der Hersteller. Die zugrunde liegende Sorptionstechnik wurde bereits 1878 bei Weltausstellung in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals gelang es erstmals, mit einer durch Sonnenwärme angetriebenen Absorptionsanlage einen Eisblock zu erzeugen. Ähnlich funktionieren auch heutige Klimageräte: Durch die Verdampfung eines Kältemittels entsteht Klima-Kälte. Absorptionskältemaschinen arbeiten mit flüssigen Stoffen wie zum Beispiel einem Ammoniak-Wasser-Gemisch. Bei modernen Adsorptionsanlagen kommen stattdessen hoch poröse Feststoffe zum Einsatz. InvenSor sei es gelungen, statt des üblichen Silicagels so genannte Zeolithe einzusetzen. "Mit den auf niedrige Antriebstemperaturen und hohe Rückkühltemperaturen optimierten Maschinentypen", so Paulußen, "gelingt es, sowohl Solarwärme als auch Abwärme von industriellen Prozessen, Fernwärme und Blockheizkraftwerken (BHKW) beim Erzeugen von Klimakälte zu nutzen.“


Geräte für niedrige Antriebstemperaturen ab zirka 50°C

Aktuell bietet die InvenSor GmbH zwei Arten von Adsorptions-Kältemaschinen an. Die InvenSor LTC (low temperature cooling) ist auf hohe Leistung bei niedrigen Antriebstemperaturen ab ca. 50°C ausgerichtet. Bereits ab 65°C erreicht sie laut Hersteller nahezu 100 Prozent ihrer Leistung. Speziell für hohe Außentemperaturen ist die InvenSor HTC (high temperature cooling) konstruiert. Ihre Leistungsfähigkeit bei Rückkühltemperaturen bis über 40°C sei einzigartig. So kann auch bei Außentemperaturen von über 35°C auf wartungsintensive Nasskühltürme verzichtet werden. Die HTC-Anlage erreiche Ihre Nennleistung bei Antriebstemperaturen oberhalb von ca. 80°C. Sie kann laut InvenSor Kältetemperaturen von ca. 4°C erreichen und sei so auch für den Betrieb in Kühlräumen geeignet.


Robust und langlebig

Invensor Kältemaschinen sind robust, wartungsarm und langlebig, heißt es in der Pressemitteilung. Ein großer Vorteil von Adsorptions-Kältemaschinen besteht darin, dass sie im Gegensatz zu Absorptionsanlagen wenige bewegliche Teile enthalten, wie zum Beispiel Pumpen. Dadurch verringere sich der Wartungsaufwand und verlängere sich die Lebensdauer. Die dicht verschweißte Edelstahl-Hülle könne wegen des einfachen Funktionsprinzips im Inneren des Sorptionsreaktors ohne Revisionsöffnungen ausgeführt werden.

22.04.2010   Quelle: InvenSor GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: InvenSor GmbH,
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Erneuerbare Energien: Sachverständige bestätigen Kritik an Kürzungsplänen der Regierung

"Mit den Plänen zur Kürzung der Solarförderung gefährdet Schwarz-Gelb wertvolle Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche und den Klimaschutz. Die geplanten Kürzungen kommen zu schnell und sind zu massiv." So kommentieren der stellvertretende umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Frank Schwabe, und der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, die Anhörung des Umweltausschusses zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 21.04.2010. "Das hat die heutige Sachverständigen-Anhörung klar belegt."   Zwar eröffne die Marktentwicklung bei der Solarenergie einen Spielraum für angemessene Kürzungen, diese dürften jedoch nicht im Hauruck-Verfahren durchgezogen werden. "Man darf nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. So zerstört Schwarz-Gelb jedes Vertrauen in eine verlässliche Politik für eine Branche mit 70.000 Arbeitsplätzen", so die SPD-Politiker.


Umstieg der Energieversorgung auf erneuerbare Energien gefährdet

Auf den drohenden Abbau von Arbeitsplätzen habe insbesondere Angelika Thomas von der IG Metall hingewiesen. Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Dr. Aribert Peters, habe die Gefährdung des gesamten Umstiegs der Energieversorgung auf erneuerbare Energien durch die geplante Gesetzesänderung betont. Dieses sei auch aus Sicht der Verbraucher falsch. "Heute ist erneut deutlich geworden, dass Schwarz-Gelb viel Phantasie bei den Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke aufwendet, im Umgang mit erneuerbaren Energien aber nicht mehr als Lieblosigkeit zu bieten hat", so Schwabe und Becker.

21.04.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IWR zur Solar-Förderung: Sonderforschungsprogramm der Bundesregierung kompensiert Kürzung nicht

Laut einem Bericht der F.A.Z. plant die Bundesregierung ein Sonderförderprogramm für die deutsche Solar-Industrie, von dem vor allem ostdeutsche Hersteller profitieren sollen, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR; Münster) in einer Pressemitteilung. Ein solches Forschungsprogramm als Reaktion auf die zusätzliche Solar-Kürzung helfe der deutschen Herstellerindustrie in der aktuellen Marktlage nicht und könne die erwarteten Folgen für die Solar-Unternehmen auch nicht ausgleichen, kritisiert das IWR.  Industriepolitisches Augenmaß gefordert

Das IWR hat die Bilanzen von insgesamt 15 deutschen börsennotierten Solar-Unternehmen analysiert. "Bereits im Jahr 2009 haben wegen der Überkapazitäten und des hohen Preisverfalls lediglich neun der untersuchten 15 Solarfirmen einen Gewinn ausweisen können", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. "Zudem mussten diese bereits im letzten Jahr trotz hoher Umsatzsteigerungen zum Teil kräftige Gewinnrückgänge hinnehmen", erläuterte Allnoch. Die für Juli geplante Sonderkürzung könnte die Attraktivität für Investoren so schmälern, dass ab der zweiten Jahreshälfte auch noch die Umsätze zurückgehen und zu einer Beschleunigung der Negativspirale führen, so das IWR. "Wir brauchen mehr industriepolitisches Augenmaß seitens der Politik, ansonsten könnte auch das geplante Solar-Forschungsprogramm überflüssig werden", so Allnoch weiter.

21.04.2010   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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VDI begrüßt die Anpassung der EEG-Vergütung für Photovoltaik-Strom

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) begrüßt die von der Regierungskoalition angeschobene Novellierung des EEG hin zu einer stärkeren Senkung der Vergütungssätze für Solarstrom, damit sich auch weiterhin die EEG-Einspeisetarife an den Stromgestehungskosten orientieren. "Der Gesetzentwurf bietet hierfür die richtigen Ansätze", so Prof. Hermann-Josef Wagner, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Die photovoltaische Stromerzeugung habe sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, betont der VDI. Ende 2009 seien in Deutschland 8,3 Gigawatt (GW) Photovoltaik-Leistung mit einer potenziellen Solarstrom-Erzeugung von 7,1 Terawattstunden (TWh) installiert gewesen, und weltweit seien bereits 2008 mehr als 14 GW installiert gewesen, die zusammen mehr als 12 TWh produzierten. 

Weiteres Wachstum Photovoltaik mit entsprechender Kostendegression muss sichergestellt werden

Die mit dieser Entwicklung einhergehende Nachfrage nach Photovoltaik-Komponenten habe - zusammen mit einer Reihe weiterer Effekte - zu einem deutlichen Rückgang der Preise geführt. Dies gelte auch und insbesondere für Deutschland als einen der global größten Märkte für PV-Komponenten. Der Preisrückgang sei deutlich stärker ausgefallen, als dies noch vor wenigen Jahren vorhersehbar war und übersteige deshalb die im EEG ohnehin schon vorgesehene Degression der Vergütung von zehn Prozent pro Jahr. Wichtig aus Sicht des VDI für die Entwicklung der Photovoltaik sei dabei, dass auch nach dieser EEG-Novellierung ein weiteres Wachstum der photovoltaischen Stromerzeugung mit entsprechender Kostendegression möglich ist. Nur wenn dies sichergestellt sei, seien die bisher aufgewendeten öffentlichen Mittel sinnvoll investiert, und es bestehe die Hoffnung, dass die Solarstrom-Erzeugung in den kommenden Jahren deutlich näher an die Wirtschaftlichkeit herangeführt werden kann. Parallel dazu müsse die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaik-Industrie durch technische Innovationsleistung sichergestellt werden, mit dem Ziel einer weltweiten Technologieführerschaft. "Um dies zu unterstützen, müssen die entsprechenden F&E-Anstrengungen von Industrie und öffentlicher Hand deutlich verstärkt werden", so Prof. Wagner.

21.04.2010   Quelle: VDI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wacker nimmt Polysilizium-Anlagen am Standort Burghausen in Betrieb

Produktionshalle mit Abscheidereaktoren zur Herstellung von Polysilizium für die Solar- und Halbleiterindustrie.
Produktionshalle mit Abscheidereaktoren zur
Herstellung von Polysilizium für die Solar-
und Halbleiterindustrie.

Die Wacker Chemie AG hat am 21.04.2010 am Standort Burghausen weitere Anlagen zur Herstellung von polykristallinem Silizium offiziell in Betrieb genommen. Alle Abscheidereaktoren der so genannten "Ausbaustufe 8" seien bereits angelaufen, die volle Nennkapazität der Anlage von rund 10.000 Tonnen pro Jahr werde noch im 2. Quartal 2010 erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit liege WACKER ein halbes Jahr vor dem ursprünglichen, bereits sehr anspruchsvollen Zeitplan. Insgesamt investiert WACKER rund 500 Millionen Euro in diese Ausbaustufe und schafft dadurch etwa 200 neue Arbeitsplätze.  Mit dieser Erweiterung trägt WACKER dem weltweit steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilizium Rechnung. Die neue Anlage kann dabei Material sowohl für die Solar-Industrie (Photovoltaik) als auch für den Halbleitermarkt herstellen.



Produktionskapazität für Polysilizium steigt auf über 25.000 Tonnen pro Jahr

Konzernchef Rudolf Staudigl betonte im Rahmen einer Festveranstaltung die hohe Bedeutung des Polysiliziumgeschäfts für WACKER. Es hat sich nach seinen Worten in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule für das Gesamtunternehmen entwickelt. "Der Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON bleibt auch weiterhin ein wesentlicher Motor für unser profitables Wachstum", zeigte sich der Konzernchef überzeugt. Durch die Ausbaustufe 8 steigt die Produktionskapazität von WACKER für Polysilizium auf über 25.000 Tonnen pro Jahr. Der Münchner Chemiekonzern festigt damit seine Position als weltweit zweitgrößter Hersteller von polykristallinem Reinstsilizium. Zusätzlich ist gegenwärtig am Standort Nünchritz eine weitere Anlage mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen Polysilizium pro Jahr im Bau.

Insgesamt investiert WACKER in den seit dem Jahr 2000 laufenden Kapazitätsausbau rund zwei Milliarden Euro. Die aktuelle Ausbaustufe 8 ist voll eingebunden in den Siliziumverbund am Standort Burghausen. In diesem hoch integrierten Stoffkreislauf werden Nebenprodukte der Herstellprozesse als Ausgangsstoffe für die weitere Wertschöpfung verwendet. Dies senkt Kosten, schont gleichzeitig Ressourcen und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.


Insgesamt 650 neue Arbeitsplätze in Burghausen

In Summe werden durch den Polysilicium-Ausbau bis Ende 2010 etwa 650 neue Arbeitsplätze im Werk Burghausen entstehen. Staudigl bedankte sich in seiner Festansprache ausdrücklich für den hohen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der am Projekt beteiligten Partnerfirmen. Dies sei eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass WACKER seinen Kunden Polysilizium aus der "Ausbaustufe 8" bereits mehrere Monate früher als geplant zu Verfügung stellen könne, so der Konzernchef. "Unsere Kosten- und Qualitätsführerschaft ist das Erfolgsrezept von Polysilizium made by WACKER und unser wichtigster Trumpf im internationalen Wettbewerb", unterstrich Staudigl.

21.04.2010   Quelle: WACKER Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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Bundestag befasst sich mit Photovoltaik- und Solarthermie; Branche fürchtet um ihre Zukunft

Am 21.04.2010 finden zwei für die deutsche Solarwirtschaft entscheidende Beratungen im Bundestag statt. Am Vormittag beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit der Solarstrom-Förderung. Am Nachmittag wird sich voraussichtlich der Haushaltsausschuss mit der dringend nötigen Aufhebung der Haushaltssperre für relevante Teile des Marktanreizprogramms (MAP) für regenerative Wärmeerzeugung befassen. Dabei besteht nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) die Gefahr, dass die Erfolgsgeschichte der Solar-Industrie in Deutschland bei der Wärme- und Stromerzeugung insgesamt aufs Spiel gesetzt wird. 

Anhörung im Umweltausschuss zum EEG

Das Ausmaß der im Gesetzentwurf bisher vorgeschlagenen Kürzungen der Photovoltaik-Förderung droht laut BSW-Solar die kurzfristige Anpassungsfähigkeit der Solarunternehmen zu überfordern. "Diese Vorschläge gefährden vor allem in Deutschland produzierende Solarhersteller und zerstören das Vertrauen in verlässliche politische Rahmenbedingungen. Dies sind unverzichtbare Standortfaktoren", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. In ihrer bislang geplanten Form begünstige die Gesetzesnovelle vor allem Billiganbieter aus Fernost. Diese profitierten von Niedriglöhnen, staatlicher Einflussnahme auf Wechselkurse und zum Teil von offiziell gelenkter, günstiger Kreditvergabe und drängten auf diese Weise auf die europäischen Märkte. Dies könne nicht Ziel deutscher Industriepolitik sein, so Körnig.


Beratungen des Haushaltsausschusses zum Marktanreizprogramm (MAP)

Auch die Zukunft der deutschen Solarwärme-Branche sei akut gefährdet. Vor dem Hintergrund der Haushaltsberatungen am 21.04.2010 hofft die Erneuerbare-Energien-Branche auf eine Aufhebung der Haushaltssperre für das MAP. Hier droht ein unmittelbarer Förderstopp für regenerative Heizungstechnologien. "Das Marktanreizprogramm ist der wichtigste Marktöffner für die Verbreitung von Solarheizungen. Es muss finanziell aufgestockt und nicht gestoppt werden", so Körnig. Der Haushaltsausschuss des Bundestages sperrte jüngst 115 Millionen Euro aus dem MAP. Dabei wurde das Programm erst zum Jahreswechsel verlängert. Energie- und Umweltpolitiker hatten bisher stets die Bedeutung der Wärmeerzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien mit ihrem gewaltigen Marktpotential betont. Jeder Euro MAP-Fördermittel hat in der Vergangenheit Investitionen in Höhe von acht Euro ausgelöst, betont der BSW-Solar. Allein die daraus generierten Mehrwertsteuereinnahmen refinanzieren das für einen wirksamen Klimaschutz unverzichtbare Förderprogramm.


BSW-Solar: Einspeisevergütung für Solarstrom darf höchstens um zehn Prozent gekürzt werden; Haushaltssperre für das MAP soll aufgehoben werden

Die Solarbranche fordert die Mitglieder des Bundestages auf, bei den Beratungen dem Willen der Bürger und des Bundesrates (Beschluss vom 26.3.) zu folgen, die einmalige Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen. Solarstromanlagen auf Ackerflächen dürften zudem nicht von der Förderung ausgeschlossen werden. Gleichzeitig müsse die Haushaltssperre für das MAP aufgehoben werden, um eine Verbraucherverunsicherung und einen Auftragseinbruch bei Herstellern von Solar-Heizungen und im Handwerk zu verhindern.

21.04.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuer SEIA-Report: 2009 wurden 37 % mehr Photovoltaik-Leistung in den USA installiert

SEIA Solar-Jahresbericht 2009
SEIA Solar-Jahresbericht 2009

Am 15.04.2010 veröffentlichte der US-Solar-Branchenverband SEIA (Solar Energy Industries Association, Washington, D.C.) seinen Jahresbericht 2009. Demnach wuchs die neu installierte netzgekoppelte Photovoltaik-Leistung in den USA trotz der Wirtschaftskrise um 38 %. Der Bericht zeigt, dass die USA 2009 zusätzliche 481 Megawatt (MW) PV-Leistung installiert haben, ein bemerkenswertes Wachstum. Damit liegen die USA bei Neuinstallationen aber immer noch hinter Deutschland, Italien und Japan.   "Trotz der großen Wirtschaftskrise 2009 hatte die Solar-Branche ein einträgliches Jahr und schrieb hohe schwarze Zahlen", sagte SEIA-Präsident Rhone Resch. "Zusätzlich zu einer starken Förderpolitik auf Staats- und Bundesebene war das Wachstum der Solar-Branche von neuen Geschäftsmodellen und sinkenden Preisen bestimmt. Die Verbraucher haben erkannt, dass jetzt der beste Zeitpunkt zum Solar-Einstieg ist."


Rapider Anstieg bei privaten Solarstrom-Anlagen

Der größte Anstieg war im privaten Photovoltaik-Markt zu verzeichnen, mit zusätzlichen 156 MW, also doppelt so viel wie 2008 (78 MW). Stromversorgungsunternehmen haben zusätzliche 66 MW installiert, dreimal so viel wie 2008. Das führte zu einem Gesamtwachstum von 38 % in der Solarbranche, die 2009 vier Milliarden US-Dollar umsetzte. "Die Nachfrage nach Photovoltaik steigt enorm", kommentiert der Vizepräsident von Sharp Solar (Huntington Beach, Kalifornien, USA), Ron Kenedi. "Unsere privaten und öffentlichen sowie Geschäfts- und Großkunden wollen sauberen und zuverlässigen Strom."

Die Unterschiede zwischen verschiedenen US-Bundesstaaten bleiben groß. In Kalifornien wurde fast die Hälfte aller neuen PV-Anlagen installiert; das sind insgesamt 220 MW in Form privater, gewerblicher und Großanlagen. An zweiter Stelle steht New Jersey (57MW). Der Staat verfügt trotz geringerer Sonneneinstrahlung als in vielen anderen Gegenden über die zweitgrößte Photovoltaik-Leistung. Hawaii führt bei der installierten Leistung pro Kopf mit zusätzlichen 10,4 Watt pro Einwohner.


Förderung, Rezession und Industrie

SEIA schreibt das Branchenwachstum Präsident Obamas Konjunkturpaket zu (American Recovery and Reinvestment Act, ARRA). "Wenn der Präsident zurückblickt, wie das Fördergeld investiert wurde, wird er sehen, dass die Solarbranche 2009 die beste Rendite für amerikanische Steuerzahler bot", stellte Rhone Resch fest.

Die Modulherstellung in den USA wuchs 2009 um 7%. Das ist angesichts der allgemeinen Rezession in der US-Wirtschaft beeindruckend. Jedoch ist klar, dass viele der 17.000 neu geschaffenen Arbeitsplätze bei der Installation, dem Verkauf und in anderen Teilen der Solarindustrie angesiedelt sind, nicht in der Herstellung. Diese könnte 2010 stärker wachsen, da 58 neue Produktionsanlagen in 20 Staaten den Betrieb aufnehmen werden.

Dass die verarbeitende Industrie in den USA von erneuerbaren Energien angeführt wird, war das Ziel von linksgerichteten Politikern, Medienpersönlichkeiten und Wirtschaftsnationalisten der politischen Mitte. Der Trend 2009 bei der Herstellung ging jedoch Richtung China - vom Polysilizium bis zu fertigen Modulen –, da dort Arbeitskräfte billiger und auch andere Kosten niedriger sind.


Solarthermie wächst langsamer

Ein dunkler Fleck im Bericht ist die solare Warmwasserbereitung, die 2009 nur um 10% wuchs. Der Verkauf von Kollektoren zur Schwimmbadheizung, die den größten Anteil bei der Nutzung der Sonnenenergie in den USA ausmacht, sank mit dem Rückgang von Neubauten.


Globale Aussicht: Der lange Weg zum Weltmarktührer

Während der US-Markt 2009 ein starkes Wachstum verzeichnete, steht noch ein langer Weg bis zum Weltmarktführer bevor. Allein Deutschland hat fast achtmal so viele neue Photovoltaik-Anlagen installiert (3,8 GW), Italien folgt an zweiter Stelle mit 700 MW. Deutschland, Spanien und Japan haben zusammen eine weit größere installierte Gesamtleistung als die USA, obwohl sie nur einen Bruchteil der Fläche und Bevölkerung aufweisen. Pro Kopf bedeutet dies, dass die USA 2009 bei der neu installierten PV-Leistung unter allen Nationen an 10. Stelle steht.

21.04.2010   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEIA,
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MEPerformer Fonds 1 investiert in erstes Solar-Projekt

Solarpark Hovorany
Solarpark Hovorany

Die in München ansässige Strasser Capital GmbH hat mit ihrer ersten Beteiligung "MEPerformer 1 GmbH & Co. KG" (MEPerformer 1) bereits wenige Wochen nach Vertriebsstart in das erste Solar-Projekt investiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit der MEP Group wollen die Fondszeichner anteilig in den Solarpark "Hovorany" investieren, rund 2,5 Kilometer südöstlich der Stadt Sardice (Tschechien) gelegen. Die MEP Group hat den geplanten Solarpark mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 16 Millionen Euro und einer Nennleistung von 3,55 Megawatt (MWp) vollständig projektiert und wird ihn auch erstellen.   Er wird mit Photovoltaik-Modulen von Canadian Solar bestückt. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2010 geplant.



3.784.300 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Hovorany soll 3.784.300 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen, was der Versorgung von 1.000 Haushalten entspreche. Nach Fertigstellung sei ein Weiterverkauf des Solar-Kraftwerks an institutionelle Investoren geplant, mit denen Strasser Capital bereits in Verhandlungen stehe. "Damit verliert der MEPerformer 1 den Nimbus als Blindpool, da Anleger nun sehr genau wissen, in welche Qualität von Projekten wir investieren werden. Weitere Investitionen stehen ebenfalls kurzfristig an", erklärt Konstantin Strasser als Geschäftsführer der Strasser Capital GmbH. Ein weiteres Argument soll die Anleger ebenfalls beruhigen: Die Münchner Unternehmensgruppe könne die Investition zunächst aus eigenen Mitteln stemmen und lasse die Anleger nun - je nach Platzierungsstand - an diesen Chancen teilhaben. Die Fondszeichner seien damit gleichwertige Partner der gut aufgestellten Unternehmensgruppe Strasser Capital/MEP Group.


Wechselrichter bereits installiert; Modulanschluss und Netzanbindung laufen

Der Solarpark Hovorany umfasst ein Grundstück mit einer Fläche von immerhin sieben Hektar. Der Standort war bereits im April des letzten Jahres besichtigt worden, zudem erfolgte eine umfassende Due Diligence der Nutzungsmöglichkeiten. Auf dem Grundstück befanden sich zu diesem Zeitpunkt über zwei Meter tiefe Betonfundamente, die zunächst entfernt werden mussten. Das Grundstück sei inzwischen mit einem Sicherheitszaun abgegrenzt, die Bodenarbeiten abgeschlossen, der Rahmen der Unterkonstruktion sowie die Trägerkonstruktion errichtet. Zudem seien bereits die Wechselrichter installiert. Derzeit erfolge die Montage der Module sowie die Anbindung an das Netz. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Solarparks ist bereits für das zweite Quartal 2010 vorgesehen. Der MEPerformer 1 hat ein Platzierungskapital von 20 Millionen Euro. Eine Beteiligung ist ab 20.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio möglich. Die Laufzeit ende generell am 31.12.2020, wobei ab 2013 ein jährlich ausführbares Sonderkündigungsrecht zum Jahresende bestehe. "Die Investitionen können national wie international in fertig entwickelte Solarprojekte oder Anlagen am Netz erfolgen und müssen sehr eng gefassten Kriterien entsprechen. Die geplanten Ausschüttungen betragen 10 Prozent, bezogen auf das Investitionskapital, und sollen halbjährlich ausgeschüttet werden", heißt es in der Pressemitteilung. Eine erstmalige Ausschüttung sei für den 31.12.2010 vorgesehen.

21.04.2010   Quelle: Strasser Capital GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Strasser Capital GmbH,
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KEMPER präsentiert erweiterte Solar-Tracker-Familie auf Solarmesse Intersolar

KemTRACK 120
KemTRACK 120

Die KEMPER GmbH (Vreden) erweitert ihre Tracker-Familie und bringt mit dem KemTRACK 120 erstmals ein Photovoltaik-Nachführsystem mit einer Modulfläche von 120 Quadratmetern auf den Markt. Wie die Modelle vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 ermittelt es über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne und sorgt auf diese Weise stets für eine optimale Ausrichtung. Mit seiner größeren Modulfläche ist es jedoch deutlich leistungsfähiger und zudem sowohl für String- als auch für Zentralwechselrichter-Konzepte einsetzbar.   Besucher der Solarmesse Intersolar in München können sich vom 9. bis 11. Juni in Halle A3 auf Stand 241 und auf dem Freigelände auf Stand 475 über den KemTRACK 120 und weitere neue Haltesysteme von KEMPER informieren.




Rund 17 Kilowatt Peak (kWp) pro Solar-Tracker

"Mit dem Ausbau der Tracker-Familie tragen wir dem Wunsch unserer Kunden nach Aufnahme eines größeren und damit leistungsfähigeren Nachführsystems Rechnung", sagt Alexander Lenfers, Projektleiter des Geschäftsfelds Solartechnik der KEMPER GmbH. So biete der KemTRACK 120 etwa bei einer Bestückung mit 240 Watt-Modulen eine deutlich höhere Solarstrom-Leistung von zirka 17 Kilowatt Peak (kWp) pro Tracker - im Vergleich zu 8,6 kWp beim KemTRACK 60, 10 kWp beim KemTRACK 70 und 11,8 kWp beim KemTRACK 80. Für eine optimale Ausrichtung sorgen eine Steuerung mit integrierter Fernüberwachung und eine Backtracking-Funktion.


Modulare Erweiterungen möglich

Wie die Nachführsysteme vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 besteht auch der KemTRACK 120 aus einer Modulplattform auf einem Mast, einer Steuerungseinheit und einem Fundament. An der zentralen Steuerungseinheit können modulare Erweiterungen wie zum Beispiel ein Überspannungsschutz oder die Notstromversorgung mittels Batterien einschließlich einer Onlineauswertung der Ladezustände vorgenommen werden. Mit seiner soliden, verwindungsfreien Konstruktion bleibt der KemTRACK 120 auch bei widrigen Bedingungen einsatzbereit.

21.04.2010   Quelle: KEMPER GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KEMPER GmbH,
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CENTROSOLAR erweitert Fertigungskapazität für Photovoltaik-Module "Made in Germany" um 40 Prozent auf 155 MWp

Reinhard Bütikofer gab den Startschuss für die Produktion in Wismar.
Reinhard Bütikofer gab den Startschuss
für die Produktion in Wismar.

Die Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH (Wismar), eine der größten Solarmodul-Fabriken Europas und 100-prozentige Tochter der börsennotierten CENTROSOLAR Group AG (München), hat an ihrem Standort in Wismar eine neue Produktionslinie für Solarmodule in Betrieb genommen. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung gaben dabei Vertreter des Unternehmens und Reinhard Bütikofer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Europäischen Parlament, den Startschuss für die Produktion. Mit dem Anlaufen der zusätzlichen Fertigungsstraße erhöht das Unternehmen seine bisherige Produktionskapazität von bisher rund 110 Megawatt peak (MWp) auf nunmehr 155 MWp.  Die Centrosolar Sonnenstromfabrik GmbH (Wismar), eine der größten Solarmodul-Fabriken Europas und 100-prozentige Tochter der börsennotierten CENTROSOLAR Group AG (München), hat an ihrem Standort in Wismar eine neue Produktionslinie für Solarmodule in Betrieb genommen. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung gaben dabei Vertreter des Unternehmens und Reinhard Bütikofer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Europäischen Parlament, den Startschuss für die Produktion. Mit dem Anlaufen der zusätzlichen Fertigungsstraße erhöht das Unternehmen seine bisherige Produktionskapazität von bisher rund 110 Megawatt peak (MWp) auf nunmehr 155 MWp.



1.000 Solarmodule täglich

Bei der neuen Produktionslinie handelt es sich bereits um die vierte Linie, die Solarmodule mit dem Qualitätsnachweis "Made in Germany" fertigt. Mit einer Kapazität von 45 MWp laufen jetzt auf der neuen Linie zusätzlich weitere 1.000 Solarmodule täglich vom Band. Produziert werden kristalline Solarmodule, die besonders in Solaranlagen auf Privathaushalten eingesetzt werden. Die neue Linie erlaubt es auch, 72-zellige Hochleistungsmodule mit einer Leistung von bis zu 300 Wp herzustellen. Das Equipment der vollautomatisierten Fertigungslinie stammt sämtlich von namhaften deutschen Herstellern.

Für Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG, ist die neueste Erweiterung zugleich Bestätigung und Bekenntnis zur Fertigung am Standort Wismar: "Die Qualitätsfertigung in Deutschland trägt maßgeblich zu unserem Erfolg bei - auch im internationalen Geschäft. Durch die Nachfrage nach unseren Modulen aus Wismar waren die bisherigen drei Linien bereits voll ausgelastet. Mit der zusätzlichen Kapazität werden wir die Nachfrage im In- und Ausland nun noch besser bedienen können." Bereits in der Vergangenheit wurde die Produktionskapazität des 2008 in Wismar neu gebauten Werkes aufgrund des gestiegenen Absatzes schrittweise von ursprünglich 70 MWp auf 110 MWp erhöht.

20.04.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Photovoltaik-Test: Suntech wehrt sich gegen Modulauswahl von Öko-Test

Suntech Power Holdings, Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, wehrt sich gegen die Ergebnisse des Modultests in der aktuellen Ausgabe des Magazins Öko-Test. Die Redaktion von Öko-Test hatte das Photon Labor in Aachen mit einem Leistungstest beauftragt. Insgesamt 15 Photovoltaik-Module in- und ausländischer Hersteller wurden untersucht. Auch ein Modul von Suntech wurde in den Test einbezogen und mit "mangelhaft" bewertet (STP190-18/Ub).  "Das getestete Ub-Suntech Modul stammt aus dem Jahr 2008 und musste gegen Konkurrenzprodukte der neusten Generation antreten", sagt Winfried Wahl, Produktmanager Suntech Europa. "Ein zwei Jahre altes Produkt mit brandneuen Produkten zu vergleichen, ist irreführend. Die Kaufentscheidung wird zu unserem Nachteil beeinflusst. Wir sind der Meinung, dass in einem Test alle Produkte aus aktueller Fertigung stammen müssen. Ansonsten ist der Wettbewerb nicht fair und das Ergebnis irreführend."


Öko-Test will aktuelle Suntech-Module nachtesten

Das veraltete Ub-Modul hat im Test einen Wirkungsgrad von 12,5% erzielt. Zum Vergleich: Das aktuelle Modul dieser Serie, STP210-18/Ud, liege bei 14,3%, betont Suntech. Diese Leistung werde auch von unabhängiger Seite bestätigt, so vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE), vom Deutschen Verband für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V. (VDE) und vom Photovoltaik-Institut Berlin (PI). "Mit unserem neusten Ud-Modul wären wir im Test weit vorne gelandet", kommentiert Winfried Wahl. Suntech habe Öko-Test im Vorfeld der Veröffentlichung darauf hingewiesen, dass es sich um ein Produkt aus alter Produktion handelt. Dennoch sei das alte Ub-Modul nicht ausgetauscht und die Ergebnisse veröffentlicht worden. Öko-Test kündigt im Artikel einen Nachtest mit aktuellen Suntech-Modulen an. Die Ergebnisse sollen in einer der nächsten Ausgaben veröffentlicht werden. Winfried Wahl fügt hinzu: "Wir hoffen, dass der angekündigte Nachtest zügig durchgeführt und veröffentlicht wird. Das derzeitige Testergebnis verunsichert Kunden. Der irreführende Eindruck, der durch die aktuelle Veröffentlichung entstanden ist, muss rasch korrigiert werden."

20.04.2010   Quelle: Suntech Europe Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TÜV Rheinland: Qualität der Photovoltaik-Module gleicht sich weltweit auf hohem Niveau an

TÜV Rheinland begutachtet und zertifiziert PV-Systeme
TÜV Rheinland begutachtet und
zertifiziert PV-Systeme

Die Qualität der Photovoltaik-Produkte und der Produktion innerhalb der Branche gleicht sich auf hohem Niveau zunehmend an. Das haben die Fachleute von TÜV Rheinland anhand der Prüfung von Solarmodulen in den vergangenen zwei Jahren festgestellt. Für Verbraucher und Investoren bringe das mehr Sicherheit. "Wir stellen weltweit einen Klimawandel in der Solar-Branche fest. Die Branche konsolidiert sich in hoher Geschwindigkeit, ohne dabei an Innovationstempo zu verlieren", fasst der Vorstandsvorsitzende von TÜV Rheinland, Friedrich Hecker, die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.   Es sei absehbar, dass nur Hersteller dauerhaft am Markt bestehen, die gleich bleibende Qualität auch in der Massenfertigung gewährleisten.



Käufer und Investoren sind kritischer geworden

Das Herkunftsland der Produkte spiele hingegen eine immer geringere Rolle. "Was zählt, sind langjährige Erfahrung in der Produktion, eine durchgängige Qualitätssicherung und zudem der Nachweis einer unabhängigen Produktprüfung. Denn die Käufer und Investoren sind mit der Größe der geplanten Projekte auch kritischer geworden", so Hecker weiter. Das weltweite Expertennetzwerk von TÜV Rheinland mit 180 Fachleuten in derzeit sechs Laboratorien sei dazu geeignet, Produktion und Produktqualität vor Ort auch für international tätige Hersteller zu prüfen. 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland insbesondere auf Sicherheit und Qualität prüfen. Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des internationalen Prüfdienstleisters, davon aktuell etwa ein Drittel aus China.


Kaum Unterschiede bei der Fehlerquote von Herstellern aus verschiedenen Ländern

Von den rund 5.000 Produkten, die von TÜV Rheinland im Hinblick auf die Bauartzulassung geprüft wurden, sei in der Vergangenheit jedes Dritte bei der Prüfung fehlerhaft gewesen. Bei der Fehlerquote ließen sich keine großen Unterschiede zwischen Herstellern verschiedener Länder feststellen. Fehler träten insbesondere bei den Belastungstests in der Klimakammer (Temperaturschwankungen -40 bis +85 Grad Celsius) und den "Tropentests" mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf. Aber auch bereits die Hürde der Eingangsleistungsmessung könnten zahlreiche Module nicht überspringen. Um das TÜV Rheinland-Siegel zu erhalten, müsse dann nachgebessert werden.

Investition in neues Solar-Labor in Indien

Um umfassenden Service in der weiter wachsenden Photovoltaik-Branche auch künftig bieten zu können, hat TÜV Rheinland seine Prüfkapazitäten seit 2008 um fünf neue Labore erweitert. 2010 errichtet der Prüfdienstleister in Indien ein weiteres Laborzentrum für die Kontrolle von Solarmodulen. Das neue Labor in Bangalore wird mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern und fünf Klimakammern sowie zwei Sonnensimulatoren zum größten seiner Art in Indien. Die Eröffnung ist für Juli 2010 geplant. Damit ist TÜV Rheinland in nahezu allen wichtigen produzierenden Ländern mit eigenen Prüflaboren präsent: China, Deutschland, Japan, Taiwan, USA und Indien.

Banken, Versicherungen und Investoren: mehr Investitionssicherheit gefordert

TÜV Rheinland investiert nicht nur in Prüfkapazitäten, sondern entwickelt zudem das Dienstleistungsspektrum kontinuierlich weiter - vor dem Hintergrund der technologischen und der Marktentwicklung. Beispiele hierfür sind die Ammoniakbeständigkeit von Photovoltaik-Modulen, unabhängige Leistungsmessungen sowie die Absicherung der Rendite bei Investitionen in größere Anlagen. "Investoren selbst, aber auch Banken und Versicherungen streben hier nach eindeutigen und nachvollziehbaren Faktoren, die ihre Geldanlage verlässlich machen und etwaige Risiken minimieren helfen", so Wilhelm Vaaßen, Leiter des Solarprüfzentrums von TÜV Rheinland in Köln. Künftig werde dieses Thema in der Branche und für TÜV Rheinland als Prüfdienstleister weiter an Bedeutung gewinnen.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaik-Module finden Interessenten im Internet unter www.tuv-pv-cert.de

20.04.2010   Quelle: TÜV Rheinland Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland Group,
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Solarthermie-Hersteller Consolar fordert Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme

Solarthermie-Anlage von Consolar in Wien
Solarthermie-Anlage von Consolar in Wien

Der Solarwärmeanlagen-Hersteller Consolar (Frankfurt am Main) kritisiert die kürzlich vom Haushaltsausschuss des Bundestages verhängte Haushaltssperre in Höhe von 115 Millionen Euro für das Marktanreizprogramm (MAP) scharf. "Geplante Kürzungen der Fördergelder und eine zusätzliche Haushaltssperre hätten fatale Auswirkungen und wären ein großer Rückschritt, wenn die Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung noch ernst genommen werden", so Andreas Siegemund, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Consolar. In einem Aufruf an die Bundesregierung fordert der für seine besonders fortschrittlichen Solarthermie-Anlagen bekannte Hersteller dazu auf, die geplanten Fördermittel wieder freizugeben. 



Technologieführerschaft für Solarthermie wird gefährdet

Der über die letzten zwei Jahrzehnte aufgebaute technologische Vorsprung deutscher Unternehmen in der Solarthermie werde durch den geplanten Förderstopp gefährdet, warnt Consolar. In einigen Ländern wie beispielsweise Japan und den USA, aber auch in Europa, seien in letzter Zeit die strategische Bedeutung und das enorme Potenzial der Solarthermie-Technologie für den Klimaschutz entdeckt und entsprechende Maßnahmen und Förderprogramme eingeleitet worden, um die Technologie und deren Verbreitung zu stärken. Im Vergleich zur bekannteren Photovoltaik sei die Solarthermie für Fortschritte im Klimaschutz eine ebenbürtige Hochtechnologie. Nur im Gesamt-Mix erneuerbarer Energien könne eine nachhaltige Lösung gefunden werden. Weltweit werde heute schon mehr Energie mit Solarthermie gewonnen als mit Photovoltaik.


Hohe Solarwärme-Förderung in Italien und Frankreich

Trotz wesentlich höherer Sonneneinstrahlung erhalten Käufer von Solarthermie-Anlagen in Italien oder Frankreich beispielsweise die Möglichkeit einer steuerlichen Abschreibung von mehr als 50 Prozent. In Deutschland sind es etwa lediglich 5 bis 10 Prozent der Anlagenkosten, die über das MAP gedeckt werden. In der Photovoltaik und anderen Bereichen, in denen Deutschland führend in der Entwicklung war, seien schon Großteile der Fertigungskapazitäten nach Asien verlorengegangen, betont Consolar. Eine Verschiebung wichtiger Investitionen für neue technologische Entwicklungen in der Solarthermie und damit der Verlust des technischen Vorsprungs könnten in Deutschland durch die Haushaltssperre die Folge sein - auch aufgrund des ohnehin wegen der Wirtschaftskrise rückläufigen Solarthermie-Marktes.


Arbeitsplätze werden gefährdet

Die erneuerbaren Energien seien ein Zukunftsmarkt und eine wichtige Stütze in der deutschen Wirtschaft, unterstreicht Consolar. Durch eine Kürzung der Förderungen sei mit Auftragsrückgängen zu rechnen, was die Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Wärme gefährde. Bereits in der Vergangenheit hätten Förderkürzungen immer einen unmittelbar spürbaren Rückgang des Marktes zur Folge gehabt. Bei einem Haushaltsstopp wäre anzunehmen, dass der Markt in Deutschland aufgrund der Verunsicherung auf Seiten der Verbraucher erheblich zurückgehen wird.


Klimaschutz kommt noch mehr ins Stocken

Die Bundesregierung hat sich national und international den Ruf als Klimaschutz-Vorreiter erarbeitet. Dies seien bislang vor allem Ankündigungen gewesen, denen im Hinblick auf die selbst gesetzten Ziele noch keine überzeugenden Taten gefolgt seien. Hier müssten die Anstrengungen noch erheblich verstärkt werden, damit die Ziele nur annähernd erreicht werden. Anzunehmen sei außerdem, dass die Kosten, die durch den unterlassenen Klimaschutz entstehen, für die Bürger in Zukunft ein deutlich größeres Ausmaß annehmen werden als beispielsweise die Folgen der Wirtschaftskrise.


Steuerlast steigt durch Haushaltsstopp

Der geplante Haushaltsstopp habe nicht die gewünschte Wirkung, den Haushalt des Staates zu sanieren, kritisiert Consolar. Das Gegenteil sei der Fall: Die Kürzung bzw. der Haushaltsstopp für die regenerative Wärme hätten zur Folge, dass Investitionen potenzieller Solaranlagenbetreiber in großer Höhe nicht getroffen werden. Dabei würden nach einem Bericht des Bundesumweltministeriums mit einem Euro Fördermittel Investitionen in Höhe von sieben Euro ausgelöst. Hinzu kämen Montagearbeiten für Handwerksbetriebe und die Einnahmen des Staates durch die Mehrwertsteuer. Insgesamt profitiere der Staat demnach vom Marktanreizprogramm. Von einem Sanierungsbeitrag zum Staatshaushalt könne durch die Maßnahme demnach nicht ausgegangen werden, stellt Consolar fest.


Falsches Signal

"Die Aufrechterhaltung des Haushaltsstopps ist nicht die richtige Maßnahme, um Beiträge zur Sanierung des Bundeshaushalts zu liefern. Die erneuerbaren Energien genießen in der Bevölkerung parteiübergreifend eine enorme Beliebtheit. Kommt es zu einem Förderstopp, wäre auch der Ruf der Bundesregierung als Vorreiter in Sachen Klimaschutz nicht mehr gerechtfertigt. Die Folgen national und international wären gravierend. Welches andere Land wäre in der Lage, diese Rolle besser zu übernehmen? Wo herrscht so ein guter Rückhalt für diese zukunftsweisende Technologie in der Bevölkerung?", fragt das Solarthermie-Unternehmen.


Appel an die Bundesregierung

Consolar spricht sich für folgende Maßnahmen aus: 1. Sofortige Weiterführung und Aufstockung des Marktanreizprogramms, damit die Basis für ein weiteres Wachstum der Branche bei gleichzeitigen starken Beiträgen zur Sanierung des Bundeshaushalts (Selbstfinanzierung) und zum Abbau der Arbeitslosigkeit gegeben ist. 2. Das Programm sollte so ausgestattet werden, dass auch bei einem mittelfristig wieder wachsenden Markt alle Interessenten von der Förderung profitieren können. Bei weiter steigendem Ölpreis können die Fördersätze reduziert werden, langfristig kann die Förderung entsprechend abgebaut werden.

Weiterhin sollte bei einer Weiterentwicklung des Fördersystems in Zukunft - ähnlich wie bei der Photovoltaik - die Förderung unabhängig vom Bundeshaushalt gestaltet werden. Damit wäre eine kontinuierlichere Markteinführung dieser Technologie möglich und eine Planbarkeit für die Unternehmen der Branche wesentlich verbessert.

20.04.2010   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,
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Speicherung erneuerbarer Energien: GILDEMEISTER-Tochter a+f erwirbt Mehrheitsbeteiligung an österreichischem Batteriehersteller Cellstrom

Ansicht des Gesamtsystems FB10/100 von Cellstrom
Ansicht des Gesamtsystems FB10/100 von
Cellstrom

Die auf erneuerbare Energien spezialisierte GILDEMEISTER-Tochter a+f GmbH aus Würzburg erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung (50,001%) an der österreichischen Cellstrom GmbH, Eisenstadt bei Wien. Im Rahmen der Transaktion erwirbt a+f auch eine 5%-Beteiligung an der Muttergesellschaft Younicos AG, Berlin. Damit erschließe sich a+f den Zugang zum zukunftsträchtigen Markt der Energiespeicherung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Cellstrom-Großbatterie basiert auf der Vanadium-Redox-Flow-Technologie. Die Cellstrom GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist spezialisiert auf innovative Speicherlösungen - insbesondere auch für Solarstrom-Anlagen.   Die leistungsstarke, langlebige und wartungsarme Redox-Flow-Batterie auf Vanadium-Basis löst das Problem der Energiespeicherung. Die Großbatterie ermöglicht eine unterbrechungsfreie Stromversorgung durch Solar- undWindkraftanlagen auch bei Dunkelheit und Windstille. Nach jahrelanger Forschung habe der Energiespeicher von Cellstrom Serienreife erlangt, berichtet GILDEMEISTER.


Großbatterien als Solar-Tankstelle

Mit dem gemeinsamen Know-how der Unternehmen - Younicos / Cellstrom als Speicher- und Netzspezialist für erneuerbare Energien und GILDEMEISTER als traditionsreicher innovativer Technologiekonzern - soll das Geschäft mit der Speichertechnik bereits ab 2011 einen zweistelligen Millionen-Euro-Umsatz erreichen. Die Kunden können künftig ihren Strom unabhängig und rund um die Uhr flexibel nutzen. Interessant ist auch der Einsatz der Speichersysteme als Solartankstelle. Mit einer Großbatterie können laut GILDEMEISTER gleichzeitig acht Elektroautos in weniger als zehn Minuten bis zu 80% 'vollgetankt' oder 80 Vier-Personenhaushalte eine Nacht lang mit Strom versorgt werden.


Redox-Flow-Batterie zur Speicherung von Solarstrom, Windstrom und Stroma aus Biogasanlagen

Das Cellstrom-Batteriesystem ermöglicht jederzeit eine saubere, emissionsfreie und schnelle Energiebereitstellung. Es zeichnet sich durch eine hohe Sicherheit, Speicherstabilität und schnelle Reaktionszeit aus. Die Redox-Flow-Batterie eignet sich für vielfältigste Einsatzgebiete: zur Speicherung von Solarstrom (Photovoltaik), als Notstromanlage (damit zum Beispiel sensible Produktionssysteme und Werkzeugmaschinen bei Stromausfall weiterlaufen können), zur Speicherung von Strom aus Windkraft- und Biogasanlagen, als Insellösung (überall dort, wo es keine stabilen Stromnetze gibt) und zur Energiebereitstellung zum Lasten-/Spitzenausgleich.

Die Vorteile der Redox-Flow-Batterie sind laut GILDEMEISTER: ihre lange Lebensdauer, die unbegrenzte Anzahl an Zyklen der Be- und Entladung, die Reaktionszeit von unter 100 Millisekunden, die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Tiefentladung, nur 1% Energieverlust im Jahr, die Leistung und Speicherkapazität sind unabhängig voneinander skalierbar, der geringe Wartungsaufwand und die hohe Umweltverträglichkeit.

Die Vanadium-Redox-Flow-Batterie von Cellstrom wird a+f vom 9. bis 11. Juni 2010 auf der bedeutendsten Solarmesse der Welt - der Intersolar in München - ausstellen.

Damit erweitert a+f den Bereich der erneuerbaren Energien. Die aktuellen Zahlen zum ersten Quartal veröffentlicht GILDEMEISTER am 4. Mai 2010 - aufgrund der zunehmenden Bedeutung erstmals mit einer eigenen Segmentberichterstattung für die Solartechnik.

20.04.2010   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Cellstrom GmbH,
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SCHOTT Solar-Vorstand Michael Harre als EPIA-Vorstand wiedergewählt

Michael Harre, Marketing- und Vertriebsvorstand der SCHOTT Solar AG
Michael Harre, Marketing-
und Vertriebsvorstand
der SCHOTT Solar AG

Die Mitglieder des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA haben SCHOTT Solar-Vorstand Michael Harre erneut in ihr Führungsgremium gewählt. Auf der Hauptversammlung in Rom wurde er mit dem höchsten Ergebnis von 109 Stimmen in das Direktorium gewählt und wird sein Amt bis 2012 weiter ausüben. Der EPIA-Vorstand hat die Aufgabe, die Photovoltaik-Branche auf politischer Ebene zu vertreten und die Marktentwicklung durch gemeinsame Aktionen voranzutreiben.   Mit über 200 Mitgliedern aus der gesamten PV-Branche stellt EPIA den weltweit größten Photovoltaik-Industrie-Verband dar und vertritt rund 95 Prozent der europäischen Photovoltaik-Industrie. Sitz der EPIA ist Brüssel. "Die vergangenen zwei Jahre waren sehr spannend und ereignisreich. Ich freue mich, mein Wissen und meine Erfahrungen auch weiterhin bei EPIA einbringen zu können und dazu beizutragen, den PV-Sektor in einer schwierigen Zeit, wie wir sie aktuell erleben, weiter voranzubringen", so Michael Harre über seine Wiederwahl in den EPIA-Vorstand. Michael Harre wurde 2008 erstmals in das Board of Directors im Vorstand der EPIA berufen. Schon seit dem Jahr 2000 befasste sich Harre bei der SCHOTT AG in leitender Funktion mit dem Photovoltaik-Markt, davon seit 2002 in der Geschäftsführung der damaligen Business Unit Solar. Heute verantwortet er die Ressorts Marketing und Vertrieb als Vorstand der SCHOTT Solar AG. Die Erfahrung aus seiner beruflichen Laufbahn bringt er seit zwei Jahren im EPIA-Board ein.

19.04.2010   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Bosch Rexroth und Bosch Solar Energy präsentieren neue Kombination aus Aufständerung und Photovoltaik-Modul

Bosch Rexroth-Einschubtechnik zur Montage der rahmenlosen Dünnschicht-Solarmodule von Bosch Solar Energy
Bosch Rexroth-Einschubtechnik zur Montage
der rahmenlosen Dünnschicht-Solarmodule
von Bosch Solar Energy

Anlässlich der diesjährigen Hannover Messe stellt Bosch Rexroth ein neuartiges Einschubsystem zur Montage von rahmenlosen Dünnschicht-Solarmodulen der Bosch Solar Energy AG vor. Die abgestimmte Kombination aus Aufständerung und Photovoltaik-Modul ermögliche eine doppelt so schnelle Installation der Solarmodule wie bei herkömmlichen Befestigungssystemen, berichtet Bosch in einer Pressemitteilung. Dafür sorge eine ebenso einfache wie zuverlässige Einschubtechnik. Anstelle der sonst üblichen Klemmen kommen Schienen zum Einsatz.   "Die Photovoltaik-Module werden in die Führungsstränge eingeschoben und fixiert – fertig", heißt es in der Pressemitteilung. Dadurch halbiere sich die Installationszeit auf 15 Sekunden pro Modul. So könnten mit der Rexroth-Einschubtechnik rund doppelt so viele Module in der gleichen Zeit montiert werden wie mit herkömmlichen Vier-Punkt-Klemmsystemen.


Bis zu 40 Prozent weniger Materialaufwand

Weil für die Installation Halterungen und Klemmen entfallen, verringert sich laut Bosch außerdem der Materialaufwand um bis zu 40 Prozent. "Zusammen mit den mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen von Bosch Solar Energy können wir so ein wettbewerbsfähiges System aus Unterkonstruktion und Photovoltaikmodul anbieten, das niedrigste Systemkosten, geringste Anzahl an Einzelteilen und kürzeste Montagezeiten miteinander vereint", sagt Jörg Walther, Geschäftsleiter Montagetechnik des Geschäftsbereichs Linear Motion and Assembly Technologies von Bosch Rexroth.

Aufgebaut wird das System auf ein in Tischlänge, Stützenabstand und Rammtiefe variables Grundgestell. Zusammen mit der Einschubschiene bildet es eine geschlossene Einheit, die die Solarmodule dauerhaft und sicher umschließt. Die Module wiederum sind statisch perfekt an das System angepasst. Mit ihrer Frontscheibe aus gehärtetem Glas halten die mikromorphen Dünnschichtmodule von Bosch Solar Energy in diesem Befestigungssystem laut Hersteller mechanischen Belastungen von bis zu 2.400 Pascal stand. Dies entspreche einem Gewicht von 350 Kilogramm, das auf das Modul trifft.
Gemeinsam arbeiten Bosch Rexroth und Bosch Solar Energy nun daran, dieses Komplettsystem weiterzuentwickeln. So soll es bald auch für gerahmte Module und damit kristalline Anwendungen, kleinere Dachanlagen und Spezialeinsätze beispielsweise in Küstennähe zur Verfügung stehen.

Photovoltaikanlagen im Gesamtpaket

Bereits seit dem letzten Jahr bewähre sich die intelligente Kombination aus Aufständerung und Dünnschichtmodul in verschiedenen Solarparks, berichtet Bosch. Rund 75.000 Bosch-Module seien damit bereits installiert worden - und das dank der schnellen und einfachen Montage innerhalb von nur zwei Monaten. Bosch beliefere Kunden jedoch nicht nur mit hochwertigen und aufeinander abgestimmten Komponenten. Auch bei der Planung, Auslegung und fachgerechten Montage der Solarsysteme sowie bei schlüsselfertigen Photovoltaikgroßprojekten stünden die hauseigenen Fachleute unterstützend zur Seite. "Wer in Photovoltaik investiert, der investiert in eine saubere Zukunft. Und wer bei Photovoltaik-Projekten auf Bosch setzt, profitiert von einem weltweiten Partnernetzwerk, schneller Anlagenamortisation und dauerhaft hohen, sicheren Erträgen", schließt Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand bei Bosch Solar Energy.

19.04.2010   Quelle: Bosch-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch-Gruppe,
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Geschäftsklimaumfrage VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Gute Aussichten für 2010 und 2011

Das Geschäftsklima der Photovoltaik-Ausrüster hat sich verbessert.
Das Geschäftsklima der Photovoltaik-Ausrüster
hat sich verbessert.

Die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Produktion in Deutschland hat sich gebessert. In der vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA; Frankfurt am Main) neu aufgelegten Geschäftsklimaumfrage für die Branche melden dies 87 Prozent der Unternehmen. "Die Umsatz-Erwartungen liegen bei plus 11,9 Prozent für 2010 und bei plus 12,3 Prozent für 2011", erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Vorsitzender von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. "Die Photovoltaik-Märkte entwickeln sich weltweit positiv. 2010 wird die Nachfrage nach Maschinen wieder deutlich anziehen. Die Umsatzerwartungen im Photovoltaik-Maschinenbau liegen damit deutlich höher als im Durchschnitt der Maschinenbau-Branche", berichtet Fath weiter.  In der Umfrage geben aktuell nur 15 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit an, bei der Planung für das laufende Jahr werden zehn Prozent erwartet. Über die Hälfte der Unternehmen plant den Aufbau von Personal.




Auftragsbestände der Photovoltaik-Produktionsanlagenproduzenten liegen aktuell im Mittel bei 5,4 Monaten

Dennoch sind die Spuren der Auftragsdelle 2009 noch sichtbar: Während die VDMA Quartalsstatistik Photovoltaik-Produktionsmittel vor Jahresfrist noch Auftragsbestände von 10,2 Produktionsmonaten vermeldete, so liegt die Einschätzung der Unternehmer heute im Mittel bei 5,4 Monaten. Das ist nur etwas mehr als im gesamten Maschinenbau. "Unsere Kunden müssen neu investieren, um die Produktionskosten stetig weiter zu senken. Nur so bleibt die Photovoltaik weiter im Rennen", ist sich Fath sicher. "Mit der Erhebung des Geschäftsklimas haben wir neben unserer bereits 2008 eingeführten Quartalsstatistik nun ein vollständiges Werkzeug zur Marktbeobachtung der Photovoltaik-Maschinenbau-Branche. So können die Unternehmen sehen, wo sie stehen und wir können die Branche optimal vertreten", kommentiert Dr. Eric Maiser, Geschäftsführer von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Die Ergebnisse der Quartalsstatistik für das Gesamtjahr 2009 erscheinen Ende April.

Rund 100 VDMA-Mitglieder beschäftigen sich derzeit mit der Photovoltaik. Das Thema startete 2007 als Zusammenarbeit der VDMA-Sparten Elektronikfertigung (Productronic), Glastechnik, Energie, Organic Electronics, Robotik+Automation, Laser-Fertigungstechnik und Photonik, Oberflächentechnik, Vakuumtechnik sowie Displays. Mit Gründung der erweiterten Plattform VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel am 30.03.2010 wurden die Aktivitäten für die Mitglieder ausgeweitet und die Sichtbarkeit der Branche erhöht. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.000 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell rund 920.000 Beschäftigten (2009) im Inland und einem Umsatz von 160 Milliarden Euro (2009) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

19.04.2010   Quelle: VDMA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDMA,
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Solarfonds-Spezialist Voigt & Collegen erwirbt Photovoltaik-Freiflächen-Solarkraftwerk mit 26 MW in Spanien

Im Südwesten Spaniens entsteht ein Solarpark mit mehr als 26 MW.
Im Südwesten Spaniens entsteht
ein Solarpark mit mehr als 26 MW.

Voigt & Collegen (Düsseldorf), Spezialist für geschlossene Solar-Fonds in Südeuropa, hat für die Fonds "SolEs 21" und "SolEs 22" einen der größten Freiflächen-Solarparks in Spanien erworben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Kraftwerk liegt im Südwesten Spaniens und verfügt über eine Leistung von mehr als 26 Megawatt (MW). Bis spätestens Ende des Jahres soll das Solar-Kraftwerk mit mehr als 337.000 Photovoltaik-Modulen auf einem 69 Hektar großen Areal fertig gestellt sein und an das spanische Stromnetz angeschlossen werden. Projektentwickler der seit Januar im Bau befindlichen Anlagen ist das Unternehmen Assyce Fotovoltaica. Der spanische Solarkraftwerksbauer hat in den vergangenen Jahren mehr als zwölf Solarparks in Spanien realisiert. Die Solarmodule stammen von First Solar.  Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich laut Voigt & Collegen auf rund 120 Millionen Euro. "Mit dem Solarpark haben wir das erste Investment für den neu aufgelegten 'SolEs 22’ getätigt. Dadurch dass wir bereits während der Platzierung in ein Großprojekt investieren, hat der Fonds eine hohe Einnahmesicherheit", sagt Geschäftsführer Hermann Klughardt. Der "SolEs 22" war ursprünglich als Blind-Pool konzipiert worden.



Sonnenreicher Standort

Das Solarkraftwerk liegt nahe der portugiesischen Grenze unweit der Stadt Badajoz. Die Region rund um diese Stadt gehört zu den sonnenreichsten Gebieten Spaniens: Nach einem Ertragsgutachten des Fraunhofer Instituts liegen die Global-Einstrahlungswerte für Badajoz bei rund 1.710 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Das Photovoltaik-Kraftwerk könne somit jährlich mehr als 42 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern, heißt es in der Pressemitteilung. "Diese Strommenge reicht aus, um rund 14.000 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen", erklärt Klughardt. So könnten jährlich etwa 30.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.


Erträge an die Inflationsrate gekoppelt

Der spanische Einspeisetarif ist für 25 Jahre gesetzlich fixiert. Die Vergütungssätze werden jährlich an die Steigerungen der spanischen Verbraucherpreise angepasst. "Dies sichert verlässliche Erträge unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung", sagt Klughardt. Für die Solaranlagen des erworbenen Photovoltaik-Parks liege der anfängliche Einspeisetarif bei rund 0,29 Euro je Kilowattstunde Solarstrom

19.04.2010   Quelle: Voigt & Collegen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Voigt & Collegen,
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Neuer EREC-Report "RE-thinking 2050" zeigt Weg zur Versorgung aus 100% erneuerbaren Energien

Neuer Report "RE-thinking 2050".

Der Europäische Rat für erneuerbare Energien (European Renewable Energy Council; EREC) beschreibt in seinem neuen Report "RE-thinking 2050" den Weg, wie die EU ihre Versorgung mit Strom, zum Heizen und Kühlen wie auch im Transportwesen zu 100% aus erneuerbaren Energien decken kann. Der Bericht prüft die Auswirkungen auf Europas Energieversorgung und auf die CO2-Emissionen. "Re-Thinking 2050" wurde unter der Schirmherrschaft von Maria Da Graça Carvalho, Mitglied des EU-Parlaments, im Parlament vorgestellt und zeigt einen Weg zu 100% erneuerbaren Energien in der EU als einzig nachhaltige Option unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Der Report gibt eine Einschätzung, wie die einzelnen Technologien bis 2050 zu einer nachhaltigen Energieversorgung beitragen können, vorausgesetzt es gibt eine starke Unterstützung seitens Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft, heißt es in der Pressemitteilung.   "Die potenziellen Gewinne einer Zukunft, die auf erneuerbarer Energie basiert, sind vielfältig: Milderung des Klimawandels, Gewährleistung einer sicheren Energieversorgung und Schaffung von nachhaltigen, zukunftsorientierten Jobs", erklärt EREC-Präsident Arthouros Zervos.


90% weniger CO2-Ausstoß bis 2050

Laut dem neuen EREC-Report kann der Einsatz erneuerbarer Energien bis 2020 den jährlichen, energiebezogenen CO2-Ausstoß um 1,200 Tonnen gegenüber 1990 reduzieren, erläutert EREC in der Pressemitteilung. Bis 2050 könne die EU ihre CO2-Emissionen im Energiebereich um mehr als 90 % verringern. Diese Reduzierung würde 2050 zu einem zusätzlichen Gewinn von 3,8 Milliarden Euro führen. "Höhere Investitionen in erneuerbare Energien vorab zahlen sich auf lange Sicht aus, da die Kapitalinvestitionen von den vermiedenen Kosten für fossile Energieträger und CO2 aufgewogen werden", betont Arthouros Zervos. Außerdem werde eine zu 100% auf erneuerbaren Energien basierte EU größere soziale Gewinne und neue Jobs mit sich bringen. "Davon ausgehend, dass der Weg, der in Re-Thinking 2050 beschrieben wird, verfolgt wird, wird der Erneuerbare-Energien-Sektor 2020 in der EU insgesamt mehr als 2,7 Millionen Menschen beschäftigen und 2030 um die 4,4 Millionen. Bis 2050 würde unser Sektor 6,1 Millionen Menschen beschäftigen", erklärt Zervos.


Leitbilder für die Politik aller europäischen Länder

"Natürlich ist die allumfassende Voraussetzung, dass der Einsatz für 100% erneuerbare Energien in der EU als Leitbild in allen Mitgliedsstaaten in der Energie- und Klimapolitik, in Forschung und Entwicklung, Industrie, Regionalentwicklung und in internationalen Kooperationen etabliert wird", ergänzt Zervos. "Studien dieser Art sind von äußerst hoher Wichtigkeit für Politiker. Re-Thinking 2050 gibt einen Ausblick auf unsere Gesellschaft im Jahr 2050, falls eine vollkommen nachhaltige Energieversorgung umgesetzt wird. Die dezentrale Natur erneuerbarer Formen der Energiegewinnung bietet die Gelegenheit, das wirtschaftliche und soziale System zu einem wohlhabenderen und gerechteren Modell umzugestalten", unterstreicht Maria da Graça Carvalho, Mitglied des EU-Parlaments.


Keine Frage der Verfügbarkeit von Technologien

Wie der Report klar betont, ist das Erreichen einer Wirtschaft, die von 100% erneuerbaren Energien versorgt wird, keine Frage der Verfügbarkeit von Technologien, sondern eine Frage des politischen Willens und des Einschlagens eines Kurses zugunsten einer nachhaltigen Zukunft der Energieversorgung in der EU, erklärt EREC in der Pressemitteilung. "Eine Gesellschaft, die sich zu 100% mit erneuerbaren Energien versorgt, führt dazu, dass die Gewinne die Kosten bedeutend überwiegen, sei es in wirtschaftlichen oder sozialen Maßstäben. Und die Industrie für erneuerbare Energien ist bereit, dies zu beweisen", meint EREC-Präsident Zervos.

Der vollständige Report „RE-thinking 2050“ ist ab dem 20.04.2010 verfügbar unter: www.rethinking2050.eu

19.04.2010   Quelle: Europäischer Rat für erneuerbare Energien (EREC)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EREC,
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Kyocera präsentiert neues Photovoltaik-Hochleistungsmodul auf der Intersolar 2010

Das KD235GH-2PB von Kyocera.
Das KD235GH-2PB von Kyocera.

Der japanische Technologiekonzern Kyocera hat mit dem "KD235GH-2PB" ein weiteres Solar-Modul aus der leistungsstarken KD-Serie angekündigt. Kyocera wird das KD235GH-2PB vom 9. bis 11. Juni auf der Intersolar in München am Stand B6.342 ausstellen. Mit seinen 60 Solarzellen und einer Leistung von 235 Watt eigne sich das Großmodul besonders für die Installation in Industrie- und Freiflächenanlagen, da mit weniger Modulen eine hohe Leistung erzielt werde und somit die Installationskosten reduziert werden könnten, berichtet Kyocera in einer Pressemittelung. Das KD235GH-2PB könne aber genauso für konventionelle Hausdachinstallationen verwendet werden. Aufgrund der neuen Modulabmessungen von 1662 x 990 Millimetern habe Kyocera zwei zusätzliche Querverstrebungen auf der Modulrückseite angebracht, um die Stabilität zu sichern.   Ein solider Modulrahmen sorge für hohe mechanische Belastbarkeit: Das Modul widerstehe hohem Winddruck und einer Schneelast von bis zu 5.400 N/m². Der schwarze Rahmen harmonisiere mit den dunklen Zellen und fördere die Ästhetik der Installation, betont Kyocera. Bei der Kontaktierung der Anschlussdosen setze Kyocera auf hochwertige Lötverbindungen anstelle von Klemmverbindungen und biete so verlässlichen Schutz vor Brandgefahr. Die Anschlussdose erfülle die Anforderungen der höchsten Nichtbrennbarkeitsklasse 5V-A gemäß UL94, heißt es in der Pressemitteilung.


Fertigung aller Komponenten in eigenen Produktionsstätten

Kyocera fertigt alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten, ohne Zukauf von Zwischenprodukten - angefangen bei der Verarbeitung des Rohmaterials, über die Zellfertigung bis hin zur Modulproduktion. Dabei garantiere der hohe Qualitätsanspruch, den Kyocera an seine Produkte stelle, ein Maximum an Wertigkeit und Zuverlässigkeit. Das KD235GH-2PB erfülle wie alle KD-Module von Kyocera die neuen Normen IEC 61215 ed.2 und IEC 61730. Das KD235GH-2PB ist laut Kyocera voraussichtlich ab Juni 2010 in Deutschland erhältlich.

19.04.2010   Quelle: Kyocera   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera,
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Ingmar Wilhelm ist neuer Präsident des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA

Ingmar Wilhelm
Ingmar Wilhelm

Während der Jahreshauptversammlung des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (European Photovoltaic Industry Association, EPIA) im März ist Ingmar Wilhelm, stellvertretender Vorsitzender von Enel Green Power, zuständig für die weltweite Geschäftsentwicklung des Unternehmens, zum neuen Präsidenten des Verbands gewählt worden. Seine Ernennung markiere den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte von EPIA und zeige sowohl das starke Interesse der Photovoltaik-Industrie, sich weiter entlang der Wertschöpfungskette hin zu Strommärkten- und -kunden zu orientieren, wie auch die wachsenden Attraktivität, welche die europäische Energieindustrie im aktuellen und zukünftigen Potential der PV-Technologien sehe, betont EPIA in einer Pressemitteilung.   Im Laufe des Jahres 2009 habe EPIA seine wegweisende Studie "SET For 2020" veröffentlicht, die das volle Potenzial der Photovoltaik aufgezeigt habe und eine Landkarte für ihre weitere Verbreitung etabliert habe. Das Ziel sei, PV zu einer wesentlichen Stromquelle während der kommenden Dekade zu machen, betont EPIA.



Starker zusätzlicher Impuls durch neue Präsidentschaft

"Wir sind stolz auf den Antritt der EPIA-Präsidentschaft durch Enel Green Power, was deutlich die Entwicklung des Industrie-Fokus von der Technologie und Produktion hin zur Stromgewinnung und -versorgung markiert. Dies erzeugt einen starken zusätzlichen Impuls, der die Durchsetzung der 'SET For 2020'-Landkarte der PV-Industrie beschleunigt und einen Meilenstein hinsichtlich der Bemühungen bedeutet, PV zu einer Mainstream-Quelle wettbewerbsfähigen grünen Stroms zu machen", erklärt Adel El Gammal, Generalsekretär von EPIA.


Besonderer Beitrag für die zukünftige Entwicklung der PV-Industrie

"Die Kompetenzen und Marktpositionen von Enel Green Power in der Entwicklung, Konstruktion und im Betrieb von Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie weltweit und besonders unsere Leistungsfähigkeit im Management von großen, mittleren und kleinen Einheiten werden einen besonderen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der PV-Industrie leisten. Das Ziel ist, weiter die Wettbewerbsfähigkeit von PV zu steigern und ihren Anteil am europäischen Energieportfolio stark zu vergrößern. Wir sehen enorme Chancen, die die Industrie mit neuen, innovativen und kosteneffizienten Technologien schaffen kann. Viele davon werden hier in Europa entwickelt. Durch den Durchbruch neuer Technologien, beispielsweise bei der Gebäudeintegration und elektrischer Mobilität, werden innovative und spezialisierte PV-Lösungen unsere Industrie näher und näher an ausgewählte Marktbereiche und schließlich auch näher an Millionen europäischer Bürger bringen, die unsere Bemühungen um erneuerbare Energien teilen", so Ingmar Wilhelm, Präsident von EPIA.

19.04.2010   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Solar-Potenzial im Internet: Bonner Solardach-Kataster online

Bonn zeigt sein Solar-Potenzial im Internet:
Bonn zeigt sein Solar-Potenzial im Internet:

Ob sich das Dach eines Hauses oder Betriebsgebäudes für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage eignet beantwortet schnell und bequem das neue Solardachkataster Bonn online im Internet. In einer gebäudescharfen Kartendarstellung weise eine farbliche Markierung darauf hin, ob und in welchem Umfang ein Dach zur Energiegewinnung mittels Sonnenkraft geeignet sei, berichtet das Presseamt der Bundesstadt Bonn in einer Pressemitteilung. Schrittweise ließen sich darüber hinaus weitere Informationen zum Beispiel zur installierbaren Leistung und zum Ertrag einer Photovoltaikanlage abrufen und die Wirtschaftlichkeit über einen Ertragsrechner kalkulieren. Das Solardachkataster ist in das städtische Geoinformationssystem eingebunden, das eine Vielzahl von Datenangeboten umfasst. 


Nutzung auch für Handwerksbetriebe der Region

Unter www.bonn.de, Stichwort Solardachkataster, oder Webcode@Solardachkataster, könne nun mit wenigen Mausklicks am PC ermittelt werden, ob sich ein ausgesuchtes Gebäude im Stadtgebiet Bonn grundsätzlich für den Aufbau einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage eignet. Dem Handwerk werde mit dem Kataster ein Instrument für eine erste orientierende Kundenberatung und Analyse der Situation vor Ort an die Hand gegeben. Darum sei mit der Handwerkskammer zu Köln und der Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg verabredet, das Kataster und seine Nutzungsmöglichkeiten demnächst allen interessierten Handwerksbetrieben der Region in einer Veranstaltung zu präsentieren, heißt es weiter in der Pressemitteilung.


Berechnungen auf Basis des Geländemodells GeoBasisNRW

Die Berechnungen für das Solardachkataster wurden im Auftrag der Stadt Bonn und der Stadtwerke Bonn Energie und Wasser von Prof. Dr. Martina Klärle, Leiterin des Steinbeis-Transferzentrums Geoinformations- und Landmanagement, durchgeführt. Wesentliche Grundlage für die notwendigen Rechenvorgänge war das hoch aufgelöste digitale Geländemodell der Bezirksregierung Köln (GeoBasisNRW). Dieses basiert auf Ergebnissen von Laserscan-Befliegungen aus dem Jahr 2007. Gebäude, die nach diesem Datum in Bonn errichtet oder abgerissen wurden, fänden sich deshalb nicht in der Kartendarstellung des Katasters. Neben der Information über den topographischen Höhenverlauf wurde die genaue Lage der Gebäudegrundrisse aus dem Automatisierten Liegenschaftskataster (ALK) des städtischen Kataster- und Vermessungsamtes mit in die Berechnungen einbezogen. Bonn ist nach eigenen Angaben die sechste Stadt in Deutschland, die nach einem solchen Verfahren ihren Bürgerinnen und Bürgern ein Solardachkataster anbietet. Die Kosten für den neuen Online-Informationsdienst beliefen sich auf 57 000 Euro.


Potenziale der Bonner Dächer

Nach der Potenzialanalyse des Solardachkatasters sind 2.400.000 Quadratmeter in Bonn für die Stromgewinnung durch die Sonne geeignet. Das entspricht etwa der Größe von 300 Fußballfeldern. Auf dieser Fläche ließen sich 290.894 Megawattstunden Strom erzeugen. Damit könnten 96.965 Zwei-Personen-Haushalte mit Strom versorgt oder 18 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Bonn gedeckt werden. Für die Solarthermie weist das Ergebnis der Potenzialanalyse 71.453 Gebäude in Bonn aus, die für diese Form der Energiegewinnung genutzt werden können. Dies entspreche etwa 60 Prozent der Gebäude in Bonn. Solle eine photovoltaische oder solarthermische Anlage auf einem denkmalgeschützten Gebäude errichtet werden, sei die Zustimmung der Unteren Denkmalbehörde erforderlich. Auf denkmalgeschützte Gebäude wird im Solardachkataster gesondert hingewiesen.


Erhebliche Steigerung der verbauten Kollektorfläche

Auf den Dächern städtischer Gebäude sind aktuell 56 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 592 kWp errichtet, berichtet das Bonner Presseamt weiter. Dies entspreche 17 Prozent der insgesamt in Bonn Ende 2008 installierten PV-Leistung. In vier der sechs Bonner Freibäder seien Solarabsorberanlagen zur Erwärmung des Beckenwassers eingebaut. Die Stadt Bonn habe in den Jahren 2007 bis 2009 die Installation solarthermischer Anlagen mit 100 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche gefördert, was zu einer erheblichen Steigerung der verbauten Kollektorfläche geführt habe.

Das Solardachkataster kam durch die Zusammenarbeit verschiedener Ämter der Stadtverwaltung (Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda, Kataster- und Vermessungsamt, Amt für Wirtschaftsförderung, Personal- und Organisationsamt) sowie der Stadtwerke Bonn Energie und Wasser zustande.

18.04.2010   Quelle: Presseamt der Bundesstadt Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesstadt Bonn,


 

Solarthermie: Neuer Solar-Brennwertspeicher von CitrinSolar

Neuer Solar-Brennwertspeicher Neptun.
Neuer Solar-Brennwertspeicher Neptun.

Die Moosburger CitrinSolar GmbH hat ihren neuen Speicher für Solarthermie und Brennwerttechnik angekündigt. Dank intelligenter Schichtspeicherung werde mit dem "Neptun", so der Name des Produkts, stets der optimale Wirkungsgrad erzielt, berichtet CitrinSolar in einer Pressemitteilung Mit dem Brauchwassermodul BWM-20-Ecoline stehe permanent frisches und hygienisches Warmwasser nach dem Durchlaufprinzip zur Verfügung. Den Brennwertnutzen zu optimieren, sei das erklärte Ziel von CitrinSolar, so das Unternehmen. Die gelungene Umsetzung dieses Anspruchs sei Neptun. Die neue CitrinSolar-Brennwertlanze sorge für eine perfekte Speicherladung. Der Brennwertkessel erreiche immer den optimalen Wirkungsgrad, weil der Speicher stets mit der richtigen Vorlauftemperatur versorgt werde. Das neue Produkt werde komplett in Deutschland produziert, betont CitrinSolar.   Der spezielle Doppel-Sphärentauscher sowie der Rohr-in-Rohr-Schichtkanal aus temperaturbeständigem Kunststoff garantierten eine intelligente Schichtspeicherung. Ein besonderes Detail sei der Rücklaufschichtkanal. Dank seines Einbaus werde der Rücklauf aus der Anlage verwirbelungsfrei an der optimalen Stelle eingeschichtet.



Kleinstmögliche Bauweise ohne interne Rohrleitungen

Zum Konzept gehört laut CitrinSolar das Brauchwassermodul BWM 20 ecoline. Es bereite leistungsstark Trinkwasser im Durchlaufprinzip. Das gewährleiste nicht nur niedrigste Bereitschaftsverluste, sondern auch permanent frisches und hygienisches Warmwasser. In kleinstmöglicher Blockbauweise seien bei Neptun keine internen Rohrleitungen nötig. Außerdem gehöre zum neuen Brennwertspeicher die Solarstation mit dem Regler CS 2.2, heißt es in der Pressemitteilung. Sie sei direkt anbaubar und bereits steckfertig verdrahtet. Neptun sei aber optional auch ohne Regler erhältlich. Geliefert werden könne der Speicher mit 825 und 1000 Liter Fassungsvermögen, so das Unternehmen.

18.04.2010   Quelle: CitrinSolar Energie- und Umwelttechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CitrinSolar GmbH,


 

"Redox-Flow"-Batterien: Solar- und Windstrom auf Vorrat

Redox-Flow-Batterien speichern in Form von gelösten Redox-Paaren in externen Tanks.
Redox-Flow-Batterien speichern in Form von
gelösten Redox-Paaren in externen Tanks.

Nachts oder bei Flaute liefern Solar- und Windkraftwerke keinen Strom. Erneuerbare Energien brauchen deshalb Stromspeicher, um ihr ganzes Potenzial entfalten zu können. Forscher der Fraunhofer-Allianz Energie zeigen auf der Hannover Messe in Halle 13, E44 (19. bis 23. April 2010) "Redox-Flow"-Batterien, die größere Mengen Ökostrom speichern können. Der große Vorteil der neuen Akkus: Sie haben eine vergleichbare Energiedichte wie Bleiakkus, ihre Lebensdauer ist jedoch fast zehnmal so hoch. Die Idee stammt aus den 1970er Jahren: Zwei Flüssigkeiten, Elektrolyte mit Metall-Ionen, fließen aus Tanks durch eine Zelle, die in einem chemischen Prozess daraus Strom erzeugt.   Dieses Prinzip der Redox- Flow-Batterie ist umkehrbar: Ist Energie aus Wind- oder Sonnenkraft übrig, wandelt die Batterie die elektrische wieder in chemische Energie um und speichert sie in den Tanks. Bis zu 10 000-mal lässt sich der Vorgang wiederholen. Solche Batterien sollen in den kommenden Jahren mit Leistungen bis zu einigen Megawatt entwickelt werden und Ökostrom so vorhersehbar wie Strom aus fossilen Kraftwerken machen.


Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt Stacks für kleine Leistungen und das Batteriemanagement

Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe entwickelt Elektrolyte sowie neue Materialien insbesondere für die Membran, durch die der Ionenaustausch stattfindet. Auf der Hannover Messe demonstriert das ICT eine voll funktionsfähige Redox- Flow-Batterie mit zwei kleinen Tanks und einem Zellenstapel, alles auf der Fläche eines A3-Blatts. Die Leistung beträgt zwar nur wenige Watt, dafür lassen sich in dem Versuchaufbau verschiedene Materialien erproben. Die Stackentwicklung für kleine Leistungen und das Batteriemanagement wird zurzeit am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE vorangetrieben. Auf der Hannover Messe stellen ISE-Forscher einen exemplarischen Stackentwurf vor.


Konzepte für größere Anlagen mit bis zu 2 MW in der Entwicklung

Am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen werden die hierzu notwendigen 35 kW Groß-Stacks entwickelt und in Zukunft auch getestet. Diese Stacks bilden die Basis der 2 MW-Anlagen. Auf der Messe zeigen die Forscher einen stufenförmig aufgeschnittenen Stack mit einem Stapel aus Zellen. In Oberhausen hat das Institut ein Redox-Flow-Batterie-Testlabor aufgebaut (weitere Informationen ab dem 19. April unter: battery-lab.umsicht.fraunhofer.de). In dem Labor können die Wissenschaftler Redox-Flow Batterien mit bis zu 80 Kilowatt und bis zu einer Tonne Gewicht untersuchen. Zurzeit prüfen sie erste Funktionsmuster für Einzelzellen.

Auf der Hannover Messe stellen Wissenschaflter in Halle 13, E44 aktuelle Forschungsergebnisse der Fraunhofer-Allianz Energie sowie des Fraunhofer Netzwerks "Energiespeichersysteme und Netze" und des "Batterie-Netzwerks" vor.

18.04.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ICT,
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SolarWorld fördert wissenschaftlichen Nachwuchs mit Einstein-Award 2010 und erhöht Stiftungsfonds der TU Bergakademie Freiberg

Rupert Neudeck (links) wurde 2009 für den Einsatz von Photovoltaik in der Entwicklungshilfe ausgezeichnet.
Rupert Neudeck (links) wurde 2009 für
den Einsatz von Photovoltaik in der
Entwicklungshilfe ausgezeichnet.

Auch dieses Jahr verleiht der Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG den SolarWorld Einstein-Award. Mit der Auszeichnung würdigt der Solar-Konzern Persönlichkeiten, die sich auf dem Gebiet der Photovoltaik verdient gemacht und einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Solarstrom-Technologien geleistet haben. Nachwuchswissenschaftler, die sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Photovoltaik beschäftigt haben, können sich zudem bis zum 30. Juni 2010 für den mit 5.000 Euro dotierten SolarWorld Junior Einstein-Award bewerben.   Die Preisverleihung findet anlässlich der 25. Europäischen Photovoltaik Konferenz im September im spanischen Valencia statt.




Stiftungsfonds der Technischen Universität Bergakademie Freiberg erhält 25.000 Euro

"Mit dem SolarWorld Junior Einstein-Award wollen wir junge Menschen weltweit für die solare Idee wie auch die Solarbranche begeistern und ihre innovativen Ideen rund um die Photovoltaik fördern", erklärt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Auch am Hauptproduktionsstandort im sächsischen Freiberg fördert der Konzern den wissenschaftlichen Nachwuchs. SolarWorld hat den im Jahr 2007 gegründeten Stiftungsfonds der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg um 25.000 Euro erhöht. Damit ist der Kapitalstock auf 275.000 Euro gewachsen. Mit den Erträgen aus diesem Fonds werden Projekte der Grundlagenforschung an den Fakultäten der Chemie und Physik gefördert und die Studienbedingungen an der Bergakademie verbessert. Der intensive Kontakt zu der Forschungseinrichtung ermöglicht unter anderem die frühzeitige Rekrutierung von Fachkräften.


Über den SolarWorld Einstein-Award

Persönlichkeiten aus Forschung und Entwicklung, aber auch aus Wirtschaft und Politik werden seit 2005 mit dem SolarWorld Einstein-Award ausgezeichnet. Die Preisträger in den vergangenen Jahren, die die sich in besonderer Weise zur Nutzung der Solarenergie - und somit für den "Planeten Erde" - verdient gemacht haben sind: Dr. Rupert Neudeck, für den Einsatz von Photovoltaik in der Entwicklungshilfe, 2009; Prof. Antonio Luque-Lopez, spanischer Photovoltaik-Pionier, 2008; Dr. Martin Green Entwickler der effizientesten monokristallinen Solarzelle, 2007; Dr. Adolf Goetzberger, Gründer des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme, 2006; Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und damaliger Umweltchef der Vereinten Nationen, 2005. Seit 2006 zeichnet SolarWorld auch Nachwuchsforscher mit dem SolarWorld Junior Einstein-Award aus. Weitere Informationen unter www.einstein-award.de.


17.04.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Solar-Konzern Centrosolar führt SAP ein; Prozessoptimierung in Logistik, Vertrieb, Controlling und Produktion durch einheitliches IT-System

Seit Beginn des Jahres sind alle Tochtergesellschaften der CENTROSOLAR Group AG (München) mit einem einheitlichen SAP-System verbunden. Das System konnte in nur neun Monaten an sechs nationalen und fünf internationalen Standorten erfolgreich eingeführt werden. Aufgrund der starken internationalen Expansion des Solar-Konzerns war eine einheitliche und effiziente IT-Unterstützung nötig geworden, welche die Geschäftsprozesse von der Produktion über Beschaffung und Vertrieb bis hin zur Serviceabwicklung vollständig abbilden kann.   Seit dem "Go-live" des Systems im Januar konnte die Abwicklung zwischen den Tochtergesellschaften dank hoch integrierter Logistikprozesse erheblich verbessert werden, wovon insbesondere die beiden CENTROSOLAR Produktionswerke in Fürth und Wismar (CENTROSOLAR Glas GmbH & Co. KG und CENTROSOLAR Sonnenstromfabrik GmbH) profitieren. Mithilfe eines neuen Logistikkonzeptes können Lieferfähigkeit und Liefertreue deutlich optimiert werden. Dafür hat das Unternehmen zwei Distributionszentren sowie ein Logistikzentrum nahe der CENTROSOLAR Sonnenstromfabrik in Wismar eingerichtet; weitere Distributionszentren in Frankreich und Italien folgen. Neu ist zudem die scannerbasierte Erfassung von Ein- und Auslagerungsprozessen an den Lagerstandorten, wodurch Lagerdurchlaufzeiten erheblich reduziert werden können.

Prozessoptimierungen ergeben sich auch im Controlling und Vertrieb. SAP ermöglicht ein hocheffizientes, unternehmensweites Reporting sowie eine zeitnahe Erstellung von Abschlüssen nach nationalen als auch internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS). "Bei der Auswahl des neuen IT-Systems war uns besonders wichtig, Branchenspezifika detailliert abbilden zu können. Mit SAP können wir zum Beispiel Analysen sowohl in Stückzahlen als auch in Watt Peak durchführen", berichtet Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG.

Die Implementierung des Systems hat die CENTROSOLAR Group zusammen mit der 4process AG / Passau realisiert. Seit dem Go-live im Januar sind 250 User an 11 Standorten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Griechenland an SAP angeschlossen.

17.04.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wirtschaftsministerium Baden Württemberg: Mehr Akzeptanz für erneuerbare Energien

Laut einer Pressemitteilung des Staatsministeriums Baden-Württemberg sehen Ministerpräsident Stefan Mappus und Wirtschaftsminister Ernst Pfister die Energiepolitik des Landes auf einem guten Weg. Dies habe der erste Monitoring-Bericht zur Umsetzung des Energiekonzepts Baden-Württemberg 2020 gezeigt. Ministerpräsident und Wirtschaftsminister betonen, dass das Land in den Sektoren Photovoltaik, Bioenergie und Fernwärme seine selbstgesteckten Ziele erreichen werde. Bei der Photovoltaik seien Ausbauraten zu verzeichnen, die deutlich über den Prognosen lägen. Ausgehend von 0,3 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2005 erfolgte eine Steigerung der produzierten Solarstrom-Menge auf 1,03 Terawattstunden im Jahr 2008 bei einer installierten Photovoltaik-Gesamtleistung von rund 1.250 Megawatt. Auch bei Strom und Wärme aus Biomasse sowie bei der Fernwärme hätten die Zuwachsraten die Erwartungen überstiegen, berichtet das Staatsministerium in der Pressemitteilung.   "Wir wollen den Stand des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung transparent machen und gleichzeitig aufzeigen, an welcher Stelle für die Landesregierung Handlungsbedarf besteht. Aus diesem Grund lässt das Wirtschaftsministerium jährlich vom Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) prüfen, ob die im Energiekonzept für das Jahr 2020 formulierten Ziele erreicht werden können", so Mappus und Pfister.


Ausbau der Windkraft stagniert

In den Sektoren Primärenergieproduktivität, Primärenergieverbrauch, Stromverbrauch, Wasserkraft sowie Wärme aus oberflächennaher und tiefer Geothermie stehe die Zielerreichung nicht ernsthaft in Frage, so Pfister, gleichwohl sei aber eine engagierte energiepolitische Begleitung vonnöten. "Wir wollen vor allem das Bewusstsein der Verbraucher für den Umgang mit Energie stärken", betonte der Minister. Gemäß dem Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung (ZSW) bestehe der meiste Handlungsbedarf bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), der Windenergie, dem Strom aus Tiefengeothermie sowie bei der Solarthermie. So sei bei der Windkraft zwar seit 2005 eine Verdoppelung der Stromproduktion von vormals 0,3 Terawattstunden auf knapp 0,6 Terawattstunden erreicht worden. Momentan stagniere der Ausbau aber. Pfister appellierte deshalb an die Regionalverbände, ihre planerischen Vorgaben mit Blick auf die Ausbauziele des Landes zu überprüfen. Außerdem warb er für mehr Akzeptanz gegenüber Windkraftanlagen. "Wir können nicht abstrakt den Ausbau der regenerativen Energiequellen fordern und dann bei der Windkraftanlage vor Ort kneifen", so Pfister.


Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit bei Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) habe die Landesregierung sich zum Ziel gesetzt, ihren Anteil an der Nettostromerzeugung bis 2020 von derzeit 10 Prozent auf mindestens 20 Prozent zu verdoppeln. Dies sei ohne zusätzliche Maßnahmen nicht zu erreichen, so das Staatsministerium in der Pressemitteilung. "Die Landesregierung hat deshalb unter anderem beschlossen, die Öffentlichkeitsarbeit zur Kraft-Wärme-Kopplung zu verstärken, Branchentage zur KWK in der Wohnungswirtschaft und zur industriellen KWK zu initiieren sowie weitere Fördermaßnahmen zu prüfen", erklärt Pfister.

Kommunikationskampagne für mehr Akzeptanz gegenüber erneuerbaren Energien

In diesem Zusammenhang führe das Wirtschaftsministerium derzeit eine Kommunikationskampagne zum Energiekonzept 2020 durch, heißt es in der Pressemitteilung. Im Rahmen der Kommunikationskampagne organisiert das Wirtschaftsministerium unter anderem Pressefahrten sowie Veranstaltungen mit Verbänden, Politik und Wirtschaft in allen Regierungsbezirken, um die Akzeptanz gegenüber erneuerbaren Energien zu fördern. Am 8. November 2010 soll in Stuttgart ein Kongress zum Thema "Akzeptanz der Energieversorgung" stattfinden.

17.04.2010   Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erster Solar-Fonds mit verlängerter Prospekthaftung: Wattner schließt gesetzliche Lücke

Als erster reiner Anbieter von Solar-Beteiligungen in Deutschland übernimmt die Wattner AG (Köln) für ihre Anleger die Prospekthaftung bis zur Ausplatzierung und leiste damit einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wattner schließe auf diese Weise eine Haftungslücke, die aus dem Börsengesetz entstanden ist und den Entfall der Prospekthaftung innerhalb sechs Monaten nach Vertriebsstart vorsieht, was mit geschlossenen Fonds nicht kompatibel sei.   "Nicht nur Anleger sind damit auf der sicheren Seite. Vermittler und Vertriebe sind nun nicht mehr gezwungen, die Anleger auf die lediglich sechs Monate währende Prospekthaftung hinzuweisen. Bei Haftungsproblemen bleiben unsere Vermittler völlig unberührt, da wir in diesem Falle dem Anleger gegenüber automatisch unbegrenzt einstehen", sagt Ulrich Uhlenhut, Vorstand der Wattner AG.


Sicherheit für Anleger und Vermittler beim SunAsset 2

Geschlossene Fonds werden fast immer länger als sechs Monate platziert. Beim SunAsset 2 beträgt die Emissionsphase ein Jahr, so dass Wattner die Übernahme der verlängerten Prospekthaftung pünktlich mit Auslaufen der gesetzlichen Frist anbietet. "Anleger können unbesorgt weiterzeichnen. Die Komplett-Haftungsübernahme gehört zu unserem Verständnis eines guten Angebotes, welches in den letzten Wochen durch neutrale Analysten, Presse und Vertriebspartner vielfachbestätigt wurde", so Uhlenhut weiter.

16.04.2010   Quelle: WATTNER GRUPPE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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PROINSO und MECASOLAR erhalten Aufträge Solarparks in Griechenland mit einer Leistung von mehr als 7,5 MW

Mehr Photovoltaik für Griechenland.
Mehr Photovoltaik für Griechenland.

Das spanische multinationale Unternehmen PROINSO, das sich auf den Vertrieb von Modulen, Wechselrichtern, Nachführsystemen und ortsfeste Photovoltaik-Anlagen spezialisiert hat, hat laut einer Pressemitteilung den Auftrag für Solarstromparks in Griechenland erhalten, die insgesamt mehr als 7,54 MW (Megawatt) installierter Leistung umfassen sollen. Die neu unterschriebenen Vereinbarungen würden die Lieferung von 2,65 MW zweiachsiger Photovoltaik-Nachführsysteme von MECASOLAR enthalten. MECASOLAR ist, wie PROINSO, ein Unternehmen der OPDE-Gruppe. Diese Vereinbarungen für den griechischen Markt würden die Anfang 2010 in Griechenland abgeschlossenen Verträge ergänzen.   Im ersten Quartal des Jahres habe PROINSO Hellas bereits die Lieferung von Modulen und Wechselrichtern mit einer Leistung von 10,54 MW übernommen, was 23 % der vorgesehenen Aktivität am griechischen Markt für 2010 ausmache, die nach ersten Schätzungen von PROINSO bei etwa 40 MW liegen. 3,45 MW an zweiachsigen Nachführsystemen würden von MECASOLAR Hellas geliefert werden, deren Fabrikanlage sich im griechischen Saloniki befinde. Diese Menge, die 35 % aller vorgesehenen Nachführsysteme (12 MW) umfasse, werde bereits im Rahmen des aktuellen Auftrags in Griechenland installiert. Mit Unterzeichnung der neuen Vereinbarungen konsolidieren PROINSO und MECASOLAR laut eigener Aussage ihre Führungsposition am griechischen Markt.

16.04.2010   Quelle: PROINSO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PROINSO,
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Deutsche Heizungsindustrie: Finanzpolitischer Overkill für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt inakzeptabel

Der fiskalpolitisch motivierte Förderstopp des Marktanreizprogramms für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt (MAP) stand im Fokus der BDH-Mitgliederversammlung am 15. April 2010 in Nürnberg. "Trotz eindeutiger Festlegungen im Koalitionsvertrag, das hoch effiziente MAP weiterzuführen, sperren Haushaltsausschuss und Bundesfinanzminister die Mittel hierfür", so Klaus Jesse, Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). "Damit nimmt die Bundesregierung das Ende eines durch das MAP geförderten Booms der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt billigend in Kauf. Dies ist inakzeptabel." 

BDH: Volkswirtschaftlich ist das Marktanreizprogramm ein Selbstläufer

Erneuerbare Energien und Effizienztechniken im Wärmemarkt seien der wirtschaftlichste Weg, die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken, betont der BDH. Deshalb seien sie ein wesentlicher Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele. Der Verband verweist zudem auf die extrem hohe Wertschöpfung von Investitionen in erneuerbare Wärme: Im Gegensatz zu dem 50-prozentigen Importanteil bei der Photovoltaik verbleiben hier laut BDH über 90 Prozent der Investitionen in Deutschland. Volkswirtschaftlich sei das jetzt gefährdete Marktanreizprogramm deshalb ein Selbstläufer.


Kritik an Plänen der Bundesregierung zur Photovoltaik-Förderung

In diesem Zusammenhang kritisiert der Verband Pläne der Bundesregierung, den Ländern die Zustimmung zur Kürzung der Photovoltaik-Förderung abzukaufen. Wie jetzt bekannt geworden sei, wolle der Bund den Ländern rund 100 Millionen Euro für die Erforschung der Solarenergie zur Verfügung stellen, wenn sie den Kürzungen zustimmen. Der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke, kommentiert diese Pläne: "Bereits heute werden der Photovoltaik-Förderung vier Milliarden Euro zu Lasten der Stromkunden zugeschoben. Kürzungen der Photovoltaik-Förderung durch Haushaltsmittel zu kompensieren und zugleich die Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt zu stoppen, ist ein förderpolitischer Gau und diskreditiert die Solarthermie, die Wärmepumpen und die feste Biomasse.

Neuer Vorstand

Die Mitgliederversammlung des BDH wählte folgende Herren in den Vorstand: Karl Dungs (Karl Dungs GmbH & Co. KG); Alfred Gaffal (Wolf GmbH); Hermann-Josef Görges (Raab Group); Dr. Franz Grammling (ROTEX Heating Systems GmbH); Klaus Huttelmaier (Bosch Thermotechnik GmbH); Dr. Roger Schönborn (Kermi GmbH); Rudolf Sonnemann (Stiebel Eltron GmbH & Co. KG); Alexander von Schweinitz (WILO SE) und Siegfried Weishaupt (Max Weishaupt GmbH). Weiterhin gehört dem Vorstand Meinulf Muhr (Diatherm Heizkörper-Werk GmbH & Co. KG) an.
Präsident Klaus Jesse (Vaillant GmbH) und sein Stellvertreter Manfred Greis (Viessmann Werke GmbH & Co. KG) waren bereits anlässlich der Herbstversammlung im November 2009 für drei Jahre wieder gewählt worden.

16.04.2010   Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Prognose von IMS Research bestätigt: Globaler Photovoltaik-Markt wuchs 2009 um mehr als 7 GW

Solarpark Föhren, Deutschland (8,4 MW).
Solarpark Föhren, Deutschland (8,4 MW).

Weltweit wurden im Jahr 2009 fast 7,5 Gigawatt (GW) neue Photovoltaik-Leistung installiert, womit die Prognose von IMS Research (Wellingborough, England) bestätigt wurde. Dies berichtete das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen am 13.04.2010 in einer Pressemitteilung, nachdem die deutsche Bundesnetzagentur am 9. April 2010 den Umfang der im Dezember in Deutschland neu installierten Photovoltaik-Kapazität veröffentlicht hatte. Demnach wuchs der deutsche Markt im Jahr 2009 massiv auf 3,8 GW an; der weltweite PV-Markt verzeichnete eine zweistellige Wachstumsrate.  Ash Sharma, Forschungsdirektor für Photovoltaik bei IMS Research, sagte: "Im Dezember 2009 wurde in Deutschland die unglaubliche Leistung von 1,5 GW installiert. Dies hatte IMS Research so prognostiziert. Im vierten Quartal hatten wir Lieferungen von Wechselrichtern im Umfang von 3,5 GW und ein weltweites Marktwachstum um 25 % auf mehr als 7 GW vorhergesagt".



Bis zu 10 GW neuer Photovoltaik-Leistung für 2010 erwartet

Sharma fügte hinzu, dass viele Branchenkenner für 2009 mit einem deutlich geringeren Marktumfang gerechnet hatten. Demgegenüber habe IMS Research das starke Wachstum vorhergesagt. Laut Pressemitteilung untersuchte das Unternehmen viele Teilbereiche der Photovoltaik-Wertschöpfungskette. Marktanalysten gehen nach wie vor davon aus, dass der globale Photovoltaik-Markt sowohl hinsichtlich der Liefermengen von Solarmodulen und Wechselrichtern sowie unter Berücksichtigung der neu installierten Leistung im Jahr 2009 um mehr als 10 % auf über 7 GW wuchs. Trotz der kommenden Senkung der Solarstrom-Einspeisetarife in Deutschland geht IMS Research für 2010 von einem Wachstum des weltweiten PV-Marktes um bis zu 10 GW aus. Eine umfangreiche Marktnachfrage werde in verschiedenen Ländern erwartet.


16.04.2010   Quelle: IMS Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy Deutschland GmbH,
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Solarthermie-Unternehmen Solvis fordert sofortige Freigabe der Bundeszuschüsse für Solarwärme

Branche fordert Freigabe der Fördermittel für Solar-Kollektoren.
Branche fordert Freigabe der
Fördermittel für Solar-Kollektoren.

Die Erneuerbare-Energien-Branche warnt vor einem Markteinbruch für erneuerbare Wärme und fordert die sofortige Freigabe von Fördermitteln des Bundes. Anfang März hatte der Haushaltsausschuss im Bundestag rund ein Viertel der Mittel im so genannten Marktanreizprogramm (MAP) mit einer Haushaltssperre belegt. Aus dem MAP werden Anschaffungen regenerativer Heizungstechnologien auf der Basis von Solar-, Bio-, Erd- und Umweltwärme bezuschusst. Die verbleibenden 330 Millionen Euro seien in Kürze ausgeschöpft durch Förderanträge aus dem Vorjahr und bereits eingegangene Anträge in diesem Jahr, warnt die Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG (Braunschweig) in einer Pressemitteilung.  Sollte der Haushaltsausschuss des Bundestages nicht bei seiner nächsten Sitzung in der kommenden Woche die Haushaltssperre für das MAP aufheben, wäre ein Förderstopp für die erneuerbare Wärmetechnologie die dramatische Folge.



Solvis-Chef Jäger: 100 Arbeitsplätze konkret gefährdet

"Das Marktanreizprogramm ist zurzeit das entscheidende Ausbauinstrument für erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Dass nun schon im Frühjahr das Ende der Förderung droht, ist ein Armutszeugnis für die deutsche Energie- und Klimapolitik und fatal für alle Unternehmen der Branche. Allein bei uns ist ein Auftragseinbruch von 30 - 40 Prozent zu befürchten", kritisiert Helmut Jäger, Geschäftsführer des Solar-Systemherstellers Solvis die Situation. Im Vertrauen auf eine längerfristige Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung habe Solvis in den letzten zwei Jahren zehn Millionen Euro in die Betriebserweiterung investiert und rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese seien nun konkret gefährdet.


Förderung bringt dem Bund Mehreinnahmen über Steuern und Entlastungen bei den Sozialkassen

Jeder Euro Fördermittel habe in der Vergangenheit Investitionen in Höhe von acht Euro ausgelöst. Allein die daraus generierten Mehrwertsteuereinnahmen seien fast doppelt so hoch wie die Ausgaben für das Marktanreizprogramm. "Die Förderung ist daher nicht nur für die Unternehmen ein wichtiger Auftragsstimulator, sie bringt letztlich auch dem Bund Mehreinnahmen über Steuern und Entlastungen bei den Sozialkassen. Das Marktanreizprogramm muss daher unmittelbar fortgesetzt werden", fordert Jäger.


16.04.2010   Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG,
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Hannover Messe: Neue Solarmodule und Receiver von SCHOTT Solar zeigen Innovationskraft für Sonnenenergie

Photovoltaik-Gebäudeintegration
mit "ASI THRU".

Die SCHOTT Solar AG zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe neue Produkte, mit der sich die Sonnenenergie noch effizienter nutzen lässt. Im Fokus stehen sowohl die neue Serie monokristalliner Solarstrom-Module, die SCHOTT Solar auf der Messe erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wird, als auch neue Receiver-Konzepte für Solarkraftwerke.  Die Hannover Messe findet in diesem Jahr vom 19. bis 23. April statt. Der Stand von SCHOTT Solar befindet sich in Halle 13, C17.



SCHOTT MONO - neues Mitglied der Photovoltaik-Produktfamilie

Stark und schick zugleich - so beschreibt der Hersteller die Eigenschaften der neuen Photovoltaik-Modulserie SCHOTT MONO. SCHOTT Solar ergänzt die PV-Produktpalette damit um ein besonders leistungsstarkes und designorientiertes Solarstrommodul mit hohen Wirkungsgraden. Weitere Details zum neuen SCHOTT MONO wird der Hersteller im Rahmen eines Pressegesprächs auf der Messe bekannt geben. Darüber hinaus stehen die bewährten polykristallinen und Dünnschicht-Module von SCHOTT Solar im Rampenlicht der Hannover Messe.

Das Dünnschicht-Modul SCHOTT ASI 103 passe durch sein gutes Streulichtverhalten und die integrierte Verschaltung perfekt auf Dächer, die keine optimale Ausrichtung nach Süden aufweisen oder extreme Neigungswinkel haben. Doch nicht nur die inneren Werte sprächen für sich. Auch in Sachen Ästhetik überzeugten die ASI Dünnschichtmodule durch den schwarzen Rahmen und die homogene Fläche. Der robuste Alurahmen mache die SCHOTT ASI Module zudem besonders montagefreundlich.

Für besonders hohe Beständigkeit gegen extreme Witterung, starke Sog- und Drucklast sowie gegen hohe Ammoniak- oder Methan-Belastung in der Landwirtschaft hat SCHOTT Solar eine spezielle Doppelglastechnologie entwickelt. Das SCHOTT Poly 300 vereint so über 50 Jahre Erfahrung in der Verkapselungstechnik mit modernster Zelltechnologie für dauerhafte Erträge an Standorten mit extremen Umweltbedingungen.

Der "Leistungsträger" SCHOTT POLY 225 komplettiert den Reigen der Solarmodule auf der Hannover Messe. Dieses polykristalline Glas-Folien-Modul überzeugt durch seine besonders hohe Nennleistung. "Auf dieses und weitere Module gibt SCHOTT Solar eine Leistungsgarantie von 25 Jahren - egal was kommt", heißt es in der Pressemitteilung.

Gleich mehrere Funktionen erfüllt die solare Architekturlösung ASI THRU: Dieses halb-transparente Modul spendet Schatten und produziert gleichzeitig umweltfreundlichen Solarstrom. Es erfüllt die Anforderungen der Bauindustrie und lässt sich daher mit vielen herkömmlichen Metallbausystemen verwenden.


Bewährte und neue Receiver-Konzepte für solarthermische Kraftwerke

Als einziges Unternehmen weltweit entwickelt und produziert die SCHOTT Solar AG neben Photovoltaik-Modulen auch so genannte Receiver, die das Herzstück solarthermischer Kraftwerke mit Parabolrinnentechnologie bilden. Im Solarfeld dieser Großanlagen konzentrieren riesige parabolisch geformte Spiegelrinnen die Sonnenstrahlung auf die Receiver und erhitzen so ein spezielles Öl, das als Wärmeträgermedium durch die Receiver gepumpt wird. Im Kraftwerksblock erzeugt ein Wärmetauscher aus der Hitze Dampf, der wiederum eine Turbine antreibt. SCHOTT Solar hat in aufwändiger Forschungsarbeit Receiver entwickelt, die den extremen thermischen und mechanischen Belastungen über viele Jahre Stand halten: Der SCHOTT PTR 70-Receiver kommt beispielsweise in den Andasol-Kraftwerken im südspanischen Granada erfolgreich zum Einsatz. Auf der Hannover Messe zeigt SCHOTT Solar außerdem Prototypen für Receiver, die für größere Solarkollektoren entwickelt wurden (den SCHOTT PTR 80-Receiver und den SCHOTT PTR 90-Receiver). Außerdem entwickelt das Unternehmen derzeit mit Hochdruck Receiver-Konzepte, die für den Betrieb mit geschmolzenem Salz sowie für die Direktverdampfung geeignet sind. Die entsprechenden Prototypen für diese beiden innovativen und aussichtsreichen Entwicklungen werden in Hannover ebenfalls zu sehen sein.



16.04.2010   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Solarpark Meldorf: Solarenergie Nord übernimmt erste Anteile

Solarpark Meldorf.
Solarpark Meldorf.

Im April 2010 geht der größte Solarpark Norddeutschlands vollständig an das Netz, berichtet das unabhängige Emissions- und Beratungshaus Neitzel & Cie. mit Sitz in Hamburg. Bereits Ende Dezember 2009 sei die erste Ausbaustufe mit zirka 3,4 Megawatt peak (MWp) angeschlossen worden. Insgesamt habe der Solarpark Meldorf eine Leistung von rund 7,6 MWp.  Gemäß einer aktuellen Analyse von Feri seien New-Energy-Fonds im ersten Quartal 2010 der Verkaufsschlager auf dem Beteiligungsmarkt gewesen. Das prospektierte Eigenkapital in dieser Anlageklasse sei mehr als verdoppelt worden. Der Vertriebsstart von Solarenergie Nord erfolgte im Februar 2010. "Die Akzeptanz unseres Fonds spiegelt sich auch in den aktuellen Platzierungszahlen wider", sagt Bernd Neitzel, Geschäftsführender Gesellschafter von Neitzel & Cie., und führt weiter aus: "Somit konnte schon jetzt prospektgemäß investiert werden." Bereits am 31. März 2010 wurden 34 Prozent der Anteile am prospektierten Zielinvestitionsobjekt von Solarenergie Nord - Solarpark Meldorf - übernommen. "Die nächste Anteilsübernahme erfolgt bis Ende April 2010, so dass die Beteiligungsgesellschaft im Mai 2010 bereits über 50 Prozent der Anteile am Solarpark Meldorf besitzen wird. Somit weist Solarenergie Nord keinen Blind-Pool-Charakter mehr auf!“, so Bernd Neitzel. Der entsprechende und positive Verkaufsprospektnachtrag stehe in Kürze zur Verfügung.

15.04.2010   Quelle: Neitzel & Cie.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEnergy Europe GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen MAGE SOLAR bekräftigt Engagement in Spanien

Photovoltaik-Dachanlage von MAGE SOLAR.
Photovoltaik-Dachanlage von MAGE SOLAR.

Die MAGE SOLAR GMBH (Ravensburg), Teil der weltweit agierenden MAGE GROUP, bekräftigt die Bedeutung des spanischen Solar-Marktes. Seit Ende letzten Jahres ist das Unternehmen mit eigenem Außendienst direkt vor Ort und baut seine Geschäftsbeziehungen und Vertriebsstrukturen stetig aus. Seit der Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung im Jahr 2008 und bedingt durch die anhaltende Deckelung des spanischen Solarmarktes werden vergleichsweise wenige Solarparks installiert. Der derzeitige Trend zur Dachanlage setze sich daher auch weiterhin fort.  MAGE SOLAR, der Spezialist für komplette Photovoltaik-Dachanlagen, könne in diesem Bereich seine Expertise und Kompetenz in vollem Umfang einsetzen und wertvolle Kontakte knüpfen, die Bekanntheit des Unternehmens steigern und sich somit sehr gut für die Zukunft positionieren, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.


Hohe Sonneneinstrahlung sorgt für großes Interesse an PV

"Der spanische Photovoltaikmarkt ist trotz seiner Restriktionen ein interessanter Markt für unser Unternehmen. Durch den Boom Anfang 2008 ist in Spanien enorm viel Photovoltaik-Wissen vorhanden; sowohl Installateure als auch Endkunden kennen die Vorteile von Solarenergie", erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. "Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung sind Interesse und Nachfrage immer noch sehr groß. Die derzeitigen Einschränkungen auf dem dortigen Markt können daher nicht dauerhaft bestehen bleiben." Zum weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen und zum Knüpfen neuer Kontakte präsentiert sich das erfolgreiche Solarunternehmen in diesem Jahr mit seiner gesamten Produktpalette auf den beiden Messen Genera 2010 und EU PVSEC in Spanien.

15.04.2010   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,
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Solar Millennium: Montage aller Parabolrinnen-Kollektoren in Ägypten abgeschlossen; erste moderne solarthermische Großanlage Ägyptens kurz vor Fertigstellung

Montage der Kollektoren in Kuraymat.
Montage der Kollektoren in Kuraymat.

Im ägyptischen Kuraymat, rund 100 Kilometer südlich von Kairo, wurde die letzte Kollektoreinheit für die erste solarthermische Großanlage des Landes fertig montiert und im Solarfeld installiert, berichtet die Solar Millennium AG (Erlangen) in einer Pressemitteilung. Die Technologie für das Parabolrinnen-Solarfeld stammt von der Flagsol GmbH in Köln, einem gemeinsam von der Erlanger Solar Millennium AG und der Ferrostaal AG (Essen) gehaltenen Technologieunternehmen. Die Kölner Ingenieure haben das Solarfeld ausgelegt und die Steuerung dafür geliefert. Außerdem ist das international tätige Technologieunternehmen für die Lieferung wichtiger Schlüsselkomponenten verantwortlich, insbesondere der Parabolspiegel und Absorberrohre.  Die Errichtung und Inbetriebnahme des Solarfelds erfolgt in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Unternehmen Orascom Construction Industries.



Fast 2.000 Kollektoren, jeder 12 Meter lang und sechs Meter breit

Insgesamt wurden vor Ort fast 2.000 Kollektoren mit einer Spiegelfläche von rund 130.000 Quadratmetern montiert und im Solarfeld installiert. Jeder ist 12 Meter lang und sechs Meter breit. Die Kollektoren wurden in einer eigens dafür errichteten Montagehalle von Fachkräften montiert und anschließend photogrammetrisch auf ihre Genauigkeit überprüft, bevor sie auf das Solarfeld transportiert wurden. Derzeit werden noch die letzten Absorberrohre und Steuerungen installiert. Parallel werden bereits die ersten Kollektorreihen nach und nach in Betrieb genommen. "Dabei testen wir zunächst die grundlegenden Funktionen, wie etwa die Steuerung der Sonnennachführung", erklärt Klaas Rühmann, der zuständige Projektleiter von Flagsol.


Wärmeträgerflüssigkeit wird konzentrierte Solarstrahlung auf rund 400 Grad Celsius erhitzt

Ebenfalls ab April soll der Wärmeträgerkreislauf des gesamten Solarfeldes sukzessiv in Betrieb genommen werden. Dabei wird eine Wärmeträgerflüssigkeit, die durch die Absorberrohre in der Brennlinie der Solarkollektoren fließt, durch Konzentration der Solarstrahlung auf rund 400 Grad Celsius erhitzt. Diese thermische Energie wird in den Kraftwerksblock eingespeist, sobald auch dieser durch die hierfür zuständigen Unternehmen fertig gestellt sein wird. Die Inbetriebnahme des Gesamtkraftwerks ist für Herbst dieses Jahres vorgesehen.


Referenzprojekt für die gesamte Region: Solarthermische Stromerzeugung in Nordafrika als ein erstes Zeichen für die Umsetzbarkeit des DESERTEC-Konzepts

Das Hybridkraftwerk mit 150 Megawatt (MW) Leistung verwendet zur Stromerzeugung sowohl Erdgas als auch Solarenergie. Das Kraftwerk entsteht im Auftrag der ägyptischen Energiebehörde NREA. Die Gesamtkosten des Hybrid-Kraftwerks, das zuvor international ausgeschrieben wurde, belaufen sich auf über 250 Millionen Euro, wovon rund 30 % auf die Realisierung des Solarfelds entfallen. Im Anschluss an die Inbetriebnahme werden Flagsol und Orascom Construction Industries den Solarteil des Kraftwerks zwei Jahre lang betreiben, bevor es endgültig an den Eigentümer übergeben wird. Aufgrund des Vorbildcharakters des Projekts gewährt die Global Environment Facility (GEF) einen Zuschuss für das Solarfeld in Höhe von rund 50 Mio. US-Dollar.

"Unser Team liegt gut in der Zeit. Die Zusammenarbeit mit unserem ägyptischen Partner hat sehr gut funktioniert. Alle Mitarbeiter freuen sich, an dieser großen Solaranlage mitgearbeitet zu haben. Sie ist ein Referenzprojekt für die gesamte Region. Wenn auch der konventionelle Kraftwerksteil fertig ist, kann die Inbetriebnahme der Gesamtanlage beginnen", kommentiert Rühmann den Baufortschritt. Dr. Thomas Thaufelder, Geschäftsführer von Flagsol: "Wir sind stolz darauf, dass wir in Ägypten mit unserer Pionierarbeit ein Zeichen setzen können - auch im Hinblick auf die Umsetzbarkeit des DESERTEC-Konzepts. Denn Solarstrom für den Eigenbedarf der nordafrikanischen Länder herzustellen, bevor Solarstrom dann auch nach Europa exportiert werden könnte, ist ein wichtiges Ziel der internationalen Industrieinitiative Dii. Die erfolgreiche Umsetzbarkeit dieses Ziels kann hier bald eindrücklich an einem ersten Projekt demonstriert werden."

15.04.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,


 

Weiteres Photovoltaik-Wachstum in Asien: Conergy baut einen der größten Solarparks Indiens

Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von drei Megawatt in Indien.
Photovoltaik-Kraftwerk mit
einer Nennleistung von drei
Megawatt in Indien.

Die Hamburger Conergy AG hat in Indien einen der größten Solarparks des Landes errichtet. Das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von drei Megawatt (MW) trägt in Zukunft maßgeblich zur Stromversorgung der lokalen Landbevölkerung rund um die südindische Kleinstadt Itnal bei. Wie in vielen entlegenen Regionen war auch die Stromversorgung dort in der Vergangenheit stark eingeschränkt: Lediglich 120 Haushalte vor Ort verfügten überhaupt über Strom. Stromausfälle waren an der Tagesordnung. Und ihre Bewässerungspumpen für Felder und Gärten konnten die Anwohner zumeist täglich nur drei bis vier Stunden betreiben. Den Solarpark der Megawatt-Klasse hat Conergy im Auftrag des lokalen Energieversorgers KPCL errichtet.  Auf rund 7 ha speisen 13.000 Solarmodule jährlich über 4.000 Megawattstunden saubere Energie ins lokale Netz. Insgesamt können mit Hilfe des Kraftwerks 400 Wasserpumpen täglich betrieben und so 485 ha Ackerland bewässert werden. Im gleichen Zeitraum vermeidet die Anlage 2.000 Tonnen des Umweltgiftes CO2.


Solarstrom für Haushalte und Farmen

Mit der Errichtung des Solar-Kraftwerks verfügen jetzt über 80 % der Einwohner in und um Itnal über zuverlässige und bezahlbare Energie - nicht nur in ihren Haushalten, sondern vor allem auf ihren Farmen. Der Solarstrom aus dem Kraftwerk sorgt für länger laufende Wasserpumpen und damit höhere Ernteerträge. Er ermöglicht so nicht nur weiteres landwirtschaftliches Wachstum. Zusätzlich bringt das Kraftwerk auch neue Technologien in die Region: Telefon- und Internetanschlüsse finden ab jetzt Einzug in der Stadt und eine neue Straße wird die Itlal demnächst für den Güterverkehr besser erschließbar machen.


Conergy Asien-Chef Lohoff "Fortsetzung der Conergy Erfolgsstory in Asien"

Conergy Asien-Chef Marc Lohoff kommentiert: "Mit dem KPCL Solarpark setzen wir unsere Wachstumsstory in Asien fort. Für den aufstrebenden, indischen Solarmarkt ist die Anlage ein echter Meilenstein, der zeigt, wie stark der Markt inzwischen gereift ist. Wo früher nur Insellösungen möglich waren, halten jetzt die ersten Großprojekte Einzug, die Licht in die Häuser und Wasser auf die Felder bringen. Ein KPCL-Sprecher ergänzt: „Die auch in entlegenen Regionen stetig steigende Nachfrage beantworten wir jetzt mit Technologien aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Wir freuen uns schon heute auf weitere Projekte mit Conergy."


Starkes Wachstum: Indian National Solar Mission für 20 Gigawatt Solarstrom bis 2020

In tropischen Regionen wie Indien, in denen die Sonne länger und stärker scheint, hat Solarenergie ungemeines Potential. Dies hat auch die lokale Regierung erkannt und 2009 ihr "National Solar Mission"-Projekt initiiert, das ökologisch nachhaltiges Wachstum durch Erneuerbare Energien fördert. Mit spezifischen Programmen zur Förderung von Insellösungen aber inzwischen auch der netzgekoppelten Solarenergie will Indien bis 2020 eine Kapazität von mehr als 20 Gigawattstunden erreichen.


Solarbuzz-Studie: Region Asien-Pazifik mit 7 Gigawatt Projektpipeline

Von diesem Wachstum, aber auch von dem im restlichen asiatisch-pazifischen Raum, wird Conergy in Zukunft weiter profitieren. In der Region werden vor allem Märkte wie Australien, Indien, Thailand und China in Zukunft immer stärker zur Verbreitung der Solarenergie beitragen. Mit China und Indien werden aus fast reinen Produzenten künftig auch immer größere Absatzmärkte für Solartechnologie. Laut einer Solarbuzz-Studie sind in beiden Ländern bereits heute über 112 Anträge zum Bau von Kraftwerken mit über jeweils ein Megawatt eingereicht. Damit weise die Region Asien-Pazifik schon heute eine Projektpipeline von über 7 Gigawatt aus.

15.04.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Nachhaltige Kraftstoffversorgung: Solarstrom für Elektroautos braucht weniger Platz zur Erzeugung als Biodiesel

Forschung für Elektromobilität Batterietest am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung.
Forschung für Elektromobilität Batterietest am
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung.

Mit der zunehmenden Begrenzung fossiler Kraftstoffe tritt die Mobilität auf Basis erneuerbarer Energien immer mehr in den Vordergrund. Wie der Bedarf möglichst flächenschonend gedeckt werden kann, hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW, Stuttgart) untersucht und dazu einige grundlegende Fakten gegenübergestellt. Den geringsten Flächenbedarf benötigt demnach Solarstrom (Photovoltaik) für Elektroautos. Biodieseltreibstoff für PKW mit Verbrennungsmotor erfordert eine 250 Mal so große Fläche. Zugrunde gelegt wurde die durchschnittliche Fahrstrecke von rund 12.000 Kilometern im Jahr.  Für die Biodieselerzeugung wird laut ZSW eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern - zum Rapsanbau - benötigt. "Bei der Multiplikation dieser Fläche mit der Zahl der PKW auf deutschen Straßen wird klar, dass die verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen bei weitem nicht ausreichen, um unsere Autos mit Biosprit zu versorgen", erklärt ZSW-Vorstand Professor Werner Tillmetz.



Speicherkapazität der Batterien noch begrenzt

Wie sieht es im Vergleich dazu mit der Elektromobilität aus? Das Ergebnis ist verblüffend: Für ein Elektroauto mit batterieelektrischem Antrieb genügt rein rechnerisch der Strom aus einer 20 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage, um die gleiche Fahrleistung zu ermöglichen - das ist eine 250 Mal geringere Fläche im Vergleich zum Biodiesel. "Die zu lösende Aufgabe bei der Elektromobilität: Wie kann ich die tages- und jahreszeitabhängige Stromerzeugung mit dem Stromverbrauch im Auto harmonisieren, da die Speicherkapazität auch moderner Batterien relativ begrenzt ist", sagt Professor Tillmetz. Nutzt man die deutlich bessere Speicherkapazität von Wasserstoff - der aus PV-Strom über Elektrolyse erzeugt wird, verliert man an Effizienz - doch der Flächenvorteil im Vergleich zu Biodiesel liegt immer noch im Bereich des Faktors 100. Auch die Wasserstofferzeugung über Windenergie ist hoch attraktiv: Die von den Windkraftanlagen abgedeckte Fläche kann weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden.

Der Grund für die extremen Flächenunterschiede liegt im Produkt aus den Wirkungsgraden der einzelnen Energiewandlungsstufen über die gesamte Energiekette: Von der Umwandlung der Sonnenstrahlung über die Biomasse oder direkt in Strom (Photovoltaik) bis zum Wirkungsgrad des Antriebsstranges des Fahrzeuges. "Damit wird klar, dass nicht alle Technologien wirklich Sinn ergeben. Die verfügbaren Flächen, insbesondere die einheimischen, sind einfach begrenzt", so Tillmetz.


Nur knapp ein Prozent des Ökostroms wird 2020 zum Betanken der Batterien der E-Fahrzeuge benötigt werden

Dass erneuerbare Quellen den Energiebedarf für die Elektromobilität ohne Probleme stillen können, zeigt eine Schätzung für die prognostizierte Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020. Sie benötigen dann rund 1,6 Terawattstunden (TWh) Strom. Nach einer Studie des Bundesumweltministeriums werden erneuerbare Energien 2020 etwa 178 TWh Strom erzeugen - 2009 waren es 93 TWh. Nur knapp ein Prozent des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stromes wird 2020 also zum Betanken der Batterien der E-Fahrzeuge benötigt.


Hochleistungsbatterien für die Zukunft

Das große Potenzial der Stromspeicher für eine nachhaltige Mobilität zu nutzen wird allerdings große Anstrengungen kosten. "Das elegante E-Mobil zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, doch seine Zukunft hängt von einem äußerlich unscheinbaren Bauteil ab, dem elektrischen Kraftherz Hochleistungsbatterie", so Tillmetz, der auch Leiter des ZSW-Geschäftsbereich Elektrochemische Energietechnologien ist. "Um die Batterien besser und leistungsfähiger zu machen, wird weltweit geforscht und entwickelt. Auch Deutschland muss hier aktiver werden. Wir brauchen eigene Produzenten und eine eigene Zulieferindustrie, um maßgeschneiderte Hochleistungsbatterien zu entwickeln. Sonst müssen wir die Schlüsseltechnologie aus Asien importieren."

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 170 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 20 Millionen Euro.


15.04.2010   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Photovoltaik-Produktion: Meyer Burger schließt Vertrag über rund 30 Millionen Schweizer Franken mit chinesischem Wafer-Hersteller Comtec

Die Meyer Burger Technology AG (Baar, Schweiz) hat einen Vertrag über Drahtsägen für rund 30 Millionen Schweizer Franken mit Shanghai Comtec Solar Technology Co., Ltd. geschlossen. Im Rahmen der geplanten Erweiterung der Produktionsleistung auf 400 Megawatt (MW) im Jahr 2010 sollen die Sägesysteme der Meyer Burger AG die Herstellung von hochwertigen Solar-Wafern sicherstellen. Die Auslieferung beginne im April 2010 und werde voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen sein, berichtet Meyer Burger in einer Pressemitteilung.   Comtec Solar plant die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten von 200 MW auf 400 MW.



Massenproduktion monokristalliner Solarwafer

Comtec Solar, mit Hauptsitz in Shanghai, China, ist auf die Produktion von Solar-Ingots und Solar-Wafern spezialisiert. Der Schwerpunkt der Firma liegt auf dem Design, der Entwicklung, der Herstellung und der Vermarktung von hochwertigen monokristallinen Solarwafern. Comtec ist einer der ersten Hersteller in China, der monokristalline Wafer mit den Massen 156mm x 156mm und einer Dicke von ca. 170 Mikrometern in Massenproduktion herstellt. Comtec Solar strebt eine führende Position in der Förderung, Entwicklung und Lösungsanbietung von alternativen und sauberen Energien an.


15.04.2010   Quelle: Meyer Burger Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Meyer Burger Technology AG,
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Photovoltaik-Unternehmen Inventux Technologies AG meldet erfolgreiches Geschäftsjahr 2009

Inventux-Unternehmenssitz in Berlin.
Inventux-Unternehmenssitz in Berlin.

"Inventux hat den bisherigen Erfolgskurs hinsichtlich Produktionsaufbau und Vertriebsaufbau im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich fortgesetzt und erneut ein uneingeschränktes Testat der Abschlussprüfer erhalten", sagt Oliver Rothe, Vorstand Finanzen der Inventux Technologies AG anlässlich der Präsentation des Jahresabschluss für 2009 am 12.04.2010. "Im äußerst schwierigen Marktumfeld 2009 ist es uns gelungen, die wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Grundlagen für das weitere, dynamische Wachstum der Gesellschaft zu schaffen", fügt er hinzu.  Die technologische Leistungsfähigkeit mit kontinuierlich steigenden Modulwirkungsgraden, die in Serie produzierte gleichbleibend hohe Produktqualität sowie das flächendeckende und professionelle Vertriebsnetzwerk mir direktem Kundenzugang bildeten die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Geschäftsjahres 2009, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Inventux ist ein Solar-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von mikromorphen Dünnschicht-Solarmodulen spezialisiert hat.



Spitzenmodul mit 132 Watt in Serie produziert

Auch im laufenden Geschäftsjahr 2010 werde Inventux diese Erfolgsfaktoren durch zielgerichtete Projekte und Maßnahmen konsequent zum Unternehmenswachstum nutzen. Im ersten Quartal 2010 sei bereits ein Spitzenmodul mit 132 Watt in Serie produziert worden - dies entspreche einem Modulwirkungsgrad von über 9,2 %; die Produktion im Berliner Stadtteil Marzahn sei voll ausgelastet gewesen; das Produktionsvolumen sei trotz des langen und überdurchschnittlich schneereichen Winters zu 100% verkauft worden.

Die Inventux Technologies AG blicke aufgrund der guten Ergebnisse des ersten Quartals 2010 sowie der fortlaufenden Produktionserfolge und Auftragseingänge optimistisch auf das Geschäftsjahr 2010. Möglichen gravierenden Änderungen des deutschen EEG werde das Unternehmen mit dem Ausbau des Vertriebsnetzwerkes, mit der weiteren Internationalisierung, mit ergänzenden, innovativen Produkten sowie mit der kontinuierlichen Leistungssteigerung der Module begegnen.

15.04.2010   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,


 

BEE: Jährliche Investitionen durch erneuerbare Energien verdoppeln sich bis 2020; Erneuerbare werden tragende Säule der deutschen Wirtschaft

Bis 2020 verdoppeln sich die jährlichen Investitionen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien auf über 28 Milliarden Euro, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Insgesamt investiere die Branche in den nächsten zehn Jahren allein in Deutschland 235 Milliarden Euro in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Prognos AG, die der BEE gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien und der Deutsche Messe AG in Auftrag gegeben hat. Grundlage für die Berechnungen von Prognos sind die Ausbauprognosen der Branche für die erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2020.  

Stabile politische Rahmenbedingungen erforderlich

"Mit den anstehenden Milliardeninvestitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien erhöhen sich Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland, ohne dabei das Klima zu belasten und Ressourcen zu verschwenden. Voraussetzung für diese positive Entwicklung sind allerdings stabile politische Rahmenbedingungen wie sie im Stromsektor beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz bietet", erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann. Auch in den Sektoren Wärme und Verkehr müsse die verlässliche Förderung der erneuerbaren Energieträger sowie deren umfassende Integration in die Energieversorgung nun zügig vorangebracht werden.

Jens Hobohm, Leiter Energiewirtschaft bei der Prognos AG: "Die Ergebnisse unserer Berechnungen zeigen, dass erneuerbare Energien in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Bedeutung für den Standort Deutschland haben können, wenn die Ausbauprognosen der Branche eintreten."


Voraussichtlich mindestens 500.000 Arbeitsplätze bis 2020

Die Investitionen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien liegen schon heute über jenen der konventionellen Strom- und Gasversorger, die nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft 2009 rund 12,4 Milliarden Euro betrugen. Bis 2020 werden die erneuerbaren Energien auch in Sachen Beschäftigung mit voraussichtlich mindestens 500.000 Arbeitsplätzen andere Schlüsselindustrien wie beispielsweise die Chemie deutlich übertreffen.

Die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Hochtechnologiestandort Deutschland zeigt sich auch auf der weltgrößten Industriemesse, der HANNOVER MESSE. Oliver Frese, Projektleiter Energy bei der Deutschen Messe AG: "Die HANNOVER MESSE ist nicht nur das weltweit wichtigste Technologieereignis, sie ist auch ein Spiegelbild von Märkten. Den rasant wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung macht der Ausstellungsbereich "Renewables" in Halle 27 auf der HANNOVER MESSE sichtbar, transparent und erlebbar. Die erneuerbaren Energien sind Teil der Industrie und sie geben ihr gewaltige Impulse. In so beeindruckender Form werden sie sich auf der HANNOVER MESSE 2010 und in Zukunft weiter wachsend präsentieren".

Die Ergebnisse des Kurzgutachtens "Investitionen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland" sind im Internet zugänglich unter http://www.bee-ev.de und http://www.unendlich-viel-energie.de.

14.04.2010   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarpark im Lohe GmbH & Co. KG errichtet Photovoltaik-Anlage mit 2,4 MWp in Westerheim

Nachdem die Gemeinde Westerheim im Allgäu mit Veröffentlichung des Satzungsbeschlusses am 3.3.2010 grünes Licht für den Solarpark im Lohe erteilt hat, ist mit dem ersten Spatenstich das Bauvorhaben am heutigen Tag angelaufen. In zahlreichen Gesprächen habe die Solaris Kraftwerke GmbH als Projektentwickler die Kommune von den Vorteilen dieses Vorhabens überzeugen können, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Solarpark im Lohe soll noch in der ersten Jahreshälfte in Betrieb gehen. Zum Einsatz kommen polykristalline Photovoltaik-Module des Herstellers Canadian Solar, die den Flächenbedarf je installiertem KWpeak so gering wie möglich halten sollen.   Es sei das erklärte Ziel aller Projektbeteiligten, eine Referenzanlage im Einklang mit Natur und Umwelt zu schaffen, betont die Solaris Kraftwerke GmbH.


Eignung der Flächen zur Erzeugung von Solarstrom steht für die Gemeinde außer Frage

Errichtet wird die Anlage von der juwi Solar GmbH als Partner der Solaris Kraftwerke GmbH. Die juwi Solar GmbH ist eine Tochter der Wörrstädter juwi-Gruppe (Rheinland-Pfalz), einem der führenden Spezialisten für Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen. Betreiber des neuen Photovoltaik-Kraftwerks ist die Solarpark im Lohe GmbH&Co. KG. Die technische Betriebsführung übernimmt juwi Solar. Eine durchgehende Eingrünung und Ausgleichsflächen in der benachbarten Stiftung Kulturlandschaft Günztal stellen laut Solaris Kraftwerke GmbH mustergültige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Anlage dar. Die Nutzung von Flächen, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausdrücklich für die Gewinnung von Solarstrom vorsieht, sei der Gemeinde und dem Landratsamt sehr wichtig. "Der Energiepark Westerheim wird auf Flächen errichtet, die sich unmittelbar neben bestehenden Kiesabbauflächen befinden. In direkter Nachbarschaft sind zudem eine Biogaserzeugungsanlage und eine Grastrocknungsanlage angesiedelt. Für uns als Gemeinde steht die Eignung der Flächen zur Erzeugung von Solarstrom außer Frage. Nach Errichtung der PV-Freiflächenanlage haben wir hier einen Bereich in unserer Gemeinde geschaffen, der unsere Offenheit für Innovationen und unseren Beitrag zur umweltfreundlichen Erzeugung von Energie deutlich zum Ausdruck bringt", berichtet Christa Bail, Bürgermeisterin von Westerheim.


Rund 2,6 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

"Einen Energiepark im Einklang mit Natur und Umwelt zu errichten, an einem Standort im Allgäu, der sich wie fast kein anderer in Deutschland durch eine herausragende Sonneneinstrahlung auszeichnet, ist etwas ganz Besonderes", beschreibt Norbert Burkhart, Geschäftsführer der Solaris Kraftwerke GmbH, dieses Projekt. "Wir freuen uns auf die konsequente Fortsetzung unserer Partnerschaft mit Städten und Kommunen bei der Planung und Errichtung von Solarkraftwerken in enger Zusammenarbeit mit Solaris Kraftwerke GmbH." juwi Solar Projektmanager Ralf Schnitzler betont die Leistung der Anlage: "Der Solarpark produziert pro Jahr rund 2,6 Millionen Kilowattstunden sauberen und sicheren Strom. Das entspricht dem Jahresbedarf von mehr als 750 Drei-Personen-Haushalten. Durch den Betrieb der Anlage können pro Jahr rund 1.500 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart werden."

Die Solarpark im Lohe GmbH & Co. KG wird ihren Firmensitz ab Inbetriebnahme in Westerheim unterhalten. Strategischer Finanzierungspartner ist die DAL – Deutsche Leasing Gruppe.

14.04.2010   Quelle: Solaris Kraftwerke GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Konzern Centrosolar führt SAP ein; Prozessoptimierung in Logistik, Vertrieb, Controlling und Produktion durch einheitliches IT-System

Seit Beginn des Jahres sind alle Tochtergesellschaften der CENTROSOLAR Group AG (München) mit einem einheitlichen SAP-System verbunden. Das System konnte in nur neun Monaten an sechs nationalen und fünf internationalen Standorten erfolgreich eingeführt werden. Aufgrund der starken internationalen Expansion des Solar-Konzerns war eine einheitliche und effiziente IT-Unterstützung nötig geworden, welche die Geschäftsprozesse von der Produktion über Beschaffung und Vertrieb bis hin zur Serviceabwicklung vollständig abbilden kann.   Seit dem "Go-live" des Systems im Januar konnte die Abwicklung zwischen den Tochtergesellschaften dank hoch integrierter Logistikprozesse erheblich verbessert werden, wovon insbesondere die beiden CENTROSOLAR Produktionswerke in Fürth und Wismar (CENTROSOLAR Glas GmbH & Co. KG und CENTROSOLAR Sonnenstromfabrik GmbH) profitieren. Mithilfe eines neuen Logistikkonzeptes können Lieferfähigkeit und Liefertreue deutlich optimiert werden. Dafür hat das Unternehmen zwei Distributionszentren sowie ein Logistikzentrum nahe der CENTROSOLAR Sonnenstromfabrik in Wismar eingerichtet; weitere Distributionszentren in Frankreich und Italien folgen. Neu ist zudem die scannerbasierte Erfassung von Ein- und Auslagerungsprozessen an den Lagerstandorten, wodurch Lagerdurchlaufzeiten erheblich reduziert werden können.

Prozessoptimierungen ergeben sich auch im Controlling und Vertrieb. SAP ermöglicht ein hocheffizientes, unternehmensweites Reporting sowie eine zeitnahe Erstellung von Abschlüssen nach nationalen als auch internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS). "Bei der Auswahl des neuen IT-Systems war uns besonders wichtig, Branchenspezifika detailliert abbilden zu können. Mit SAP können wir zum Beispiel Analysen sowohl in Stückzahlen als auch in Watt Peak durchführen", berichtet Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG.

Die Implementierung des Systems hat die CENTROSOLAR Group zusammen mit der 4process AG / Passau realisiert. Seit dem Go-live im Januar sind 250 User an 11 Standorten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Griechenland an SAP angeschlossen.


14.04.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Würth Solar: Neuer Geschäftsbereich Solarkraftwerke; Freiflächenanlage mit 10 MW geht in Spanien ans Netz

Solarkraftwerk in Almeria (Südspanien) mit einer Leistung von 10 MW.
Solarkraftwerk in Almeria (Südspanien)
mit einer Leistung von 10 MW.

Würth Solar (Schwäbisch Hall), Innovationsführer in der CIS-Technologie zur photovoltaischen Energieerzeugung und Komplettanbieter von Photovoltaik-Anlagen, fasst seine Aktivitäten im Großanlagenbau im neuen Geschäftsbereich Solarkraftwerke zusammen. "Wir haben in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche große Freiflächenanlagen realisiert und viel Expertise aufgebaut. Dieses Know-How bündeln wir nun und bieten in einem eigenen Geschäftsbereich schlüsselfertige Solarkraftwerke aus einer Hand an", erläutert Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer der Würth Solar.   Patrick Metzger, Leiter der Solarkraftwerkssparte von Würth Solar ergänzt: "Unsere Leistungen richten sich in erster Linie an Projektentwickler und Investoren und umfassen das komplette Spektrum: Wir kümmern uns um technisches Design und Auslegung, vermitteln und prüfen bereits baureife Projekte und unterstützen im Bereich Finanzdienstleistungen. Unsere Kernkompetenz liegt natürlich im eigentlichen Bau der Anlage. Jedoch auch während des Betriebes lassen wir den Anlagenbetreiber nicht allein. Wir haben über zehn Jahre Erfahrung als Hersteller und Komplettanbieter von Photovoltaik-Anlagen. Das macht sich für die Investoren bezahlt."



Schwerpunkte in Deutschland, Spanien, Griechenland und Italien

Die Aktivitäten des neuen Bereichs Solarkraftwerke konzentrieren sich bisher auf Deutschland, Spanien, Griechenland und Italien. Das erfahrene Team der Geschäftseinheit Solarkraftwerke von Würth Solar hat seinen Sitz in Spanien und verfügt über ein hervorragendes Netzwerk gleichermaßen zu lokalen Partnern wie auch globalen Lieferanten. Der Aufbau weiterer Stützpunkte in Europa ist in der Umsetzung.


10 MW Freiflächenanlage in Almeria in nur drei Monaten fertiggestellt

Würth Solar hat gerade das jüngste Projekt des neuen Geschäftsbereichs erfolgreich fertiggestellt: Im südspanischen Almeria haben die Solar-Experten aus Schwäbisch Hall in nur drei Monaten als Generalunternehmer eine Freiflächen-Solarstromanlage mit einer Nominalleistung von 10 Megawatt (10,93 Megawatt peak) schlüsselfertig aufgebaut und in Betrieb genommen. Käufer und Betreiber der Anlage ist das Unternehmen Fotowatio Renewable Ventures mit Sitz in Madrid und Zentrale in San Francisco, USA. Die Finanzierung erfolgte über die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Würth Solar übernimmt auch weiterhin die Betriebsführung und Wartung der Anlage. Seit 16. Februar 2010 speist die Anlage Strom in das Netz ein.


55.074 Photovoltaik-Module in einer der sonnenreichsten Regionen Europas

Das Solarkraftwerk besteht aus 55.074 Modulen und bedeckt eine Fläche von rund 8,5 Hektar. Dies entspricht rund 12 Fußballfeldern. Würth Solar kombiniert in der Anlage CIS-Module mit kristallinen Silizium-Modulen. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden rund 420 km Kabel verlegt, 28 Mittelspannungsmasten als Verbindung von Anlage zum Umspannwerk gesetzt und 7,2 Kilometer Mittelspannungsleitungen gezogen. Der Stromertrag der Anlage deckt den Bedarf von über 7.000 Haushalten während gleichzeitig rund 16.500 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr eingespart werden. Die Anlage liegt auf einem Plateau im Hinterland von Almeria an der südspanischen Mittelmeerküste, einer der sonnenreichsten Regionen Europas. Die Nähe zum Meer sorgt für ständigen Wind und damit Modulkühlung - ein Effekt, der sich positiv auf den Energieertrag auswirkt.

14.04.2010   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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Flexibel, einfach, effizient: SMA präsentiert neuen Solar-Wechselrichter Sunny Boy 3000HF

Solar-Wechselrichter Sunny Boy 3000HF.
Solar-Wechselrichter Sunny Boy 3000HF.

Die SMA Solar Technology AG (Kassel, Niestetal) stellt mit dem Sunny Boy 3000HF die neueste SMA Wechselrichter-Generation mit Hochfrequenztransformator vor. Flexibel in der Planung, außergewöhnlich effizient und einfach zu installieren: das zeichne den neuen Sunny Boy 3000HF aus, der Mitte 2010 verfügbar sein wird, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einem Wirkungsgrad von über 96 Prozent, einem Gewicht von nur 18 Kilogramm und einer ganzen Reihe an technologischen Innovationen liefere der Sunny Boy 3000HF Bestwerte in dieser Leistungsklasse mit galvanischer Trennung.  Die neuen Geräte werden zusätzlich in den Leistungsklassen von 2 und 2,5 kW erhältlich sein, um eine individuelle Auslegung der PV-Anlage zu ermöglichen.



Flexible Planung

"In der Planungsphase bietet der Sunny Boy 3000HF eine fast unbegrenzte Bandbreite an Möglichkeiten. Dank des weiten Eingangsspannungsbereiches von 175 bis 700 Volt wird die Großzahl der Module mit nur zwei Strings abgedeckt. Das spart nicht nur Modulstränge, sondern auch Installationsaufwand - und damit Kosten", so Technologievorstand Roland Grebe. Auch wenn eine Erdung erforderlich ist, biete der Sunny Boy hohen Komfort und Flexibilität: Über ein einfaches Steckmodul, das SMA "Plug-in Grounding", könne die Erdung schnell und unkompliziert durch einfaches Aufstecken vorgenommen werden. Dabei werde die Polarität ganz unkompliziert dadurch festgelegt, in welcher Richtung das Erdungsset eingesteckt wird. Durch diese neue, einfache Art der Erdung sei ein Anschluss der verschiedensten Zelltechnologien gewährleistet.


Schnelle Installation

Der Sunny Boy 3000HF ist zudem schlanker und leichter geworden. Mit nur 18 Kilogramm ist er gerade einmal halb so schwer wie vergleichbare Modelle mit Niederfrequenztrafo. "Für den Installateur bedeutet allein diese Gewichtsreduzierung einen weiteren großen Schritt in Richtung einfache Montage. Betrachtet man alle weiteren Innovationen, die wir hier realisiert haben, setzt der Sunny Boy 3000HF technologisch neue Standards", so Grebe. Auch die Konfiguration des Wechselrichters haben die SMA Entwicklungsingenieure nochmals verbessert: Über die Kommunikationseinheit "Quick Module" kann der Installateur den Wechselrichter konfigurieren, ohne das Gehäuse zu öffnen. Für eine schnelle und sichere Installation sorgt zudem der leicht zugängliche Anschlussbereich mit dem DC-Stecksystem SUNCLIX sowie dem Steckverbinder auf der AC-Seite. Die integrierte Schnittstelle am Wechselrichter ermöglicht selbstverständlich die drahtlose Anlagenkommunikation über "Bluetooth". Ebenfalls Zeit sparend ist die einfache Parametrierung des Wechselrichters auf die jeweiligen ländertypischen Besonderheiten über einen Drehschalter.


Hoher Ertrag durch neueste Technologien

Durch den maximalen Wirkungsgrad von über 96 Prozent setzt der Sunny Boy 3000HF neue Maßstäbe bei galvanisch trennenden Geräten dieser Leistungsklasse. Gemeinsam mit bewährten SMA Technologien wie dem Electronic Solar Switch (ESS), dem Betriebsführungssystem OptiTrac und dem aktiven Kühlkonzept OptiCool garantiert der Sunny Boy 3000HF maximalen Anwenderkomfort bei attraktiven Solar-Erträgen: Dank OptiTrac passt sich das Gerät an die spezifischen Einstrahlungsbedingungen an und reagiert schnell und präzise auf unregelmäßige Änderungen der Einstrahlungswerte. Das Resultat: Der PV-Generator arbeitet laut SMA mit einem bis zu 1,5 Prozent höheren Energieertrag. "Das ist für den Betreiber natürlich optimal. Zusätzlich sorgt das intelligente Temperaturmanagement OptiCool dafür, dass die Nennleistung des Wechselrichters auch bei ungünstigen Temperatureinflüssen eingespeist werden kann. Denn durch die an der Rückwand entlanggeführte Luftströmung wird die Bauteiltemperatur verlässlich gesenkt. Das gewährleistet höchste Zuverlässigkeit und verbessert den Ertrag noch einmal", erläutert Grebe.


Anwenderfreundlichkeit

Der neue Sunny Boy 3000HF ist durch das elegante Design, das große Grafik-Display und die Bluetooth Schnittstelle besonders anwenderfreundlich. Wie viel Solarstrom der Anlagenbetreiber erntet, kann er jederzeit über das große, mehrsprachige Grafik-Display abrufen. Beim Design wurden nicht zuletzt die besonderen Anforderungen in den USA berücksichtigt. Das Gehäuse aus bewährtem Aluminiumdruckguss ist schlank geformt und lässt sich daher einfach in Wände mit Ständerbauweise integrieren. "Wir gehen davon aus, dass sich der amerikanische Photovoltaik-Markt mittelfristig zum weltweit größten Solar-Markt entwickeln wird", so Roland Grebe. Vor diesem Hintergrund habe das Unternehmen beim Gerätedesign die spezifischen Kundenanforderungen in den USA besonders im Fokus gehabt. Je nach Bedarf ist der untere Teil des Wechselrichters an die speziellen Anschlussbedingungen in den USA angepasst.

SMA brachte mit dem PV-WR 1500 als erster Hersteller vor über 20 Jahren einen Wechselrichter mit Hochfrequenztransformator auf den Markt und gilt als Pionier der HF-Technologie. "Heutige Geräte sind nicht nur kleiner, leichter und haben sehr weite Eingangsspannungsbereiche. Sie verfügen dank einer Vielzahl von SMA Innovationen über hervorragende Wirkungsgrade, die wir heute aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit der HF-Technologie realisieren können", so Grebe zum Hintergrund der Entwicklung. Der neue Sunny Boy 3000HF belege eindrucksvoll, wie technologischer Vorsprung zu mehr Effizienz und einfacher Installation beitragen könne - mit deutlichen Vorteilen für Installateure und Betreiber.

14.04.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solarstrom aus großen Kraftwerken: Konzentrator-Photovoltaik in den Startlöchern

Noch mehr Konzentration: Mit Sekundäroptik arbeitet das ISE an der Effizienzsteigerung von Photovoltaik-Konzentratormodulen
Noch mehr Konzentration: Mit Sekundäroptik
arbeitet das ISE an der Effizienzsteigerung
von Photovoltaik-Konzentratormodulen

Rund 400 Wissenschaftler und Firmenvertreter aus 32 Ländern trafen sich vom 7. bis 9. April 2010 in Freiburg zur sechsten "International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems - CPV-6". "Dass die Teilnehmerzahl der CPV Conference um mehr als 40 Prozent gewachsen ist und auch die Industrie mit 20 ausstellenden Firmen eine deutliche Präsenz zeigte, werten wir als vollen Erfolg und Meilenstein für den Markteintritt dieser Technologie", freut sich Dr. Andreas Bett, Wissenschaftlicher Leiter der Konferenz und Stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer ISE.  Das internationale Kongresspublikum tauschte sich über den aktuellen Stand von Forschung, Produktion und Umsetzung der Solarkraftwerkstechnologie Konzentrator-Photovoltaik aus.



Schwelle zur industriellen Umsetzung der CPV überschritten

Solar-Kraftwerke spielen eine zentrale Rolle im Mix der erneuerbaren Energien, vor allem in Ländern mit viel direkter Sonneneinstrahlung. Zu den führenden Technologien zählt dabei die Konzentrator- Photovoltaik (CPV), bei der das Sonnenlicht auf höchst effiziente Solarzellen konzentriert wird, wodurch hohe Wirkungsgrade erzielt werden. Einige Megawatt dieser Technologie, die in unterschiedlichen Varianten ausgeführt wird, sind bereits in Spanien installiert, die Schwelle zur industriellen Umsetzung ist überschritten. Die CPV-6 informierte über die gesamte Wertschöpfungskette der Technologie, von der Zell- und Modulentwicklung über Optik und Nachführung bis hin zu Kosten, Marktentwicklung und Qualitätsstandards.


50 MW Produktionskapazität stehen zur Verfügung

Zu den Highlights der Konferenz zählten mehrere erfolgreiche Ergebnisse. So wurde ein Systemwirkungsgrad von mehr als 25 Prozent AC, d.h. Netzeinspeisungseffizienz nach der Umwandlung des Solargleichstroms in den Wechselstrom für das Netz, gemessen. Weltweit stehen derzeit mehr als 50 MW Produktionskapazitäten an Konzentrator-Photovoltaiksystemen zur Verfügung. Erste Betriebsergebnisse über einen Verlauf von zwei Jahren wurden präsentiert, desgleichen vielfältige Tests für den Nachweis der Systemzuverlässigkeit.

Seit acht Jahren wird die International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems alternierend von unterschiedlichen internationalen Forschungseinrichtungen durchgeführt, in diesem Jahr war das Fraunhofer ISE in Freiburg der Gastgeber.


Weltrekordwirkungsgrad für Konzentratorsolarzellen; 41,1 Prozent

Die Forscher des Fraunhofer ISE sind seit mehr als zwanzig Jahren in der Entwicklung von höchst effizienten Solarzellen auf Basis von III-V-Halbleitern aktiv. Mit 41,1 Prozent hatte das Team um Andreas Bett und Frank Dimroth Anfang 2009 einen Weltrekordwirkungsgrad für Konzentratorsolarzellen erzielt. Auf der Photovoltaik-Konferenz PVSEC 2009 in Hamburg wurde Bett für seine Leistungen mit dem Becquerel- Preis ausgezeichnet. Vor fünf Jahren entstand aus dem Fraunhofer ISE die Ausgründung Concentrix Solar, die heute in Freiburg eine 25 MW Produktion für Konzentratorsysteme betreibt und ein erstes Kraftwerk in Spanien gebaut hat.

Die CPV Conference findet vom 4. bis 7. April 2011 in Nevada, USA statt.

14.04.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Roth & Rau AG und Fraunhofer IKTS nehmen hochmoderne Photovoltaik-Pilotlinie in Betrieb

Am 14. April 2010 werden die Roth & Rau AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hohenstein-Ernstthal eine neue Pilotlinie zur Entwicklung und Herstellung effizienter und kostengünstiger kristalliner Solarzellen in Betrieb nehmen. Die Pilotlinie wird in Kooperation zwischen der Roth & Rau AG und dem Fraunhofer IKTS betrieben werden, die bereits seit drei Jahren an einer Vielzahl von Photovoltaik-Projekten zusammenarbeiten. Die in der Pilotlinie generierten Ergebnisse dienen in erster Linie der Ausbildung und dem Test neuer Zellkonzepte sowie der Entwicklung von Fertigungsausrüstung für kristalline Solarzellen.  Darüber hinaus sehen sich beide Partner künftig in der Lage, auf industrienaher Ausrüstung neueste Materialien und Technologien bezüglich ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit untersuchen zu können.

Die innerhalb nur eines Jahres aufgebaute Pilotlinie umfasst alle Prozessschritte zu deren Herstellung, angefangen von der nasschemischen Behandlung der Wafer über das Aufbringen der Anti-Reflexbeschichtung bis hin zur Front- und Rückseitenmetallisierung sowie der Funktionsüberprüfung. Ziel der umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivität zu klassischen sowie neuen, erweiterten Zellkonzepten ist die Erhöhung des Wirkungsgrades bei gleichzeitiger Verringerung der Herstellungskosten.

Die Kosten für die in der Pilotlinie installierte Ausrüstung belaufen sich nach Angaben der Partner auf rund 13,2 Millionen Euro, wofür teilweise Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Mittel der Investitionsförderung durch die Sächsische Landesregierung zur Verfügung gestellt wurden.

14.04.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Münchner "Solarschmiede" bringt neue Version des Auslegungsprogramms PVscout für wirtschaftlich optimierte Solarstrom-Anlagen auf den Markt

PV-Auslegungsprogramm PVscout 1.9.
PV-Auslegungsprogramm PVscout 1.9.

Das Münchner Softwareunternehmen Solarschmiede GmbH zeigt auf der weltweit größten Solarmesse Intersolar im Juni das Auslegungsprogramm PVscout 1.9 für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen. Das herstellerunabhängige, europaweit einsetzbare Programm zeichne sich insbesondere durch seine umfassenden Datenbanken und seine anschaulichen Darstellungsmöglichkeiten aus, betont das Unternehmen. Automatisch führe es den Anwender durch die einzelnen Planungsschritte. Im Unterschied zu der Vorgängerversion sei die neue Software PVscout 1.9 modular aufgebaut und lasse sich dadurch individuell an die unterschiedlichsten Bedürfnisse anpassen.  Dadurch eigne sie sich sowohl für Hersteller von Photovoltaik-Montagesystemen und Wechselrichtern als auch für Installateure, Solarteure, Systemhäuser und Planer. PVscout 1.9 enthalte eine Datenbank mit mehr als 5.000 Solarmodulen und mehr als 600 Wechselrichtern sowie europäische Klimadaten in einer Auflösung von Minutenmittelwerten.



Detaillierte Verschattungsanalyse

Mit Hilfe der Software kann der Anwender den spezifischen Energieertrag und die Wirtschaftlichkeit seiner Photovoltaik-Anlage optimieren. Zudem haben die Solarschmiede-Ingenieure ein innovatives Analysetool integriert, das die Verschattung berechnet. Es simuliert den Schattenwurf von Störobjekten wie Gauben und Dachfenstern und berücksichtigt dabei sowohl die Ausrichtung der Solaranlage als auch die Höhe des Störobjekts.


Software-Schulungen für Endkunden

Der Anwender erhält eine aussagekräftige Anlagendokumentation, die er mit eigenen Daten und seinem Firmenlogo ergänzen und ausdrucken kann. Regelmäßig wird die Software automatisch und kostenlos mit den neuesten Daten aktualisiert, um das Programm stets optimal an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Kundennähe schafft auch das neue Diskussionsforum auf der Internetseite der Solarschmiede. Hier können Anwender direkt und bequem mit den Softwareentwicklern in Kontakt treten. Pünktlich zur Intersolar bietet das innovative Ingenieurbüro außerdem erstmals Software-Schulungen für Endkunden an.

Die Vollversion von PVscout 1.9 ist deutsch und englisch für 299 Euro netto über den Onlineshop der Solarschmiede erhältlich. Vom 9. bis zum 18. Juni 2010 bietet die Solarschmiede die neue Software zum Messesonderpreis von 210 Euro netto an. Anwender der Vorgängerversion PVscout 1.8 können ihre Software für einen Aufpreis von 15 Euro netto auf die neue Version upgraden. Eine Demoversion mit vollem Funktionsumfang kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Die Solarschmiede auf der Intersolar: Halle A4, Standnummer 155.

14.04.2010   Quelle: Solarschmiede GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarschmiede GmbH,
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Chinesische Delegation besucht Photovoltaik-Produktion von Masdar PV

Delegierte aus Xingtai besuchten die Photovoltaik-Produktion von Masdar PV.
Delegierte aus Xingtai besuchten die
Photovoltaik-Produktion von Masdar PV.

China, das Reich der Mitte, ist ein riesiger potenzieller Markt für Solar-Technologie. Masdar PV-Chef Dr. Rainer Gegenwart freute sich daher, dass er am 09.04.2010 eine hochrangige Delegation aus Wirtschaft und Politik der chinesischen Millionenstadt Xingtai in seinem Hightech-Werk für Dünnschicht-Solarmodule in Ichtershausen begrüßen konnte. Begleitet wurden sie von Landrat Ralf Luther aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen.  "Für uns bietet sich durch den Besuch der Delegation eine Möglichkeit, um neue Kontakte in diesem äußerst interessanten Markt zu knüpfen. Schließlich leben allein in Xingtai rund sieben Millionen Einwohner, in der gesamten Provinz sogar insgesamt 73 Millionen. Die Region benötigt demnach bei weiterer Industrialisierung künftig etwa so viel Energie wie die gesamte Bundesrepublik! Um den Energiebedarf zu decken, werden auch Erneuerbare Energien und insbesondere Solartechnologie zum Einsatz kommen, davon bin ich überzeugt", sagt Dr. Gegenwart.



1.600 Kilowattstunden Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter und Jahr

Die in der Gegend gemessene jährliche Solareinstrahlung beträgt etwa 1.600 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Da große Frei- und Aufdachflächen zur Verfügung stehen, wäre der Einsatz von Technologie aus dem Hause Masdar PV zur Energieerzeugung durchaus denkbar, da Dünnschicht insbesondere bei diffusen Lichtverhältnissen - wie sie auch in Deutschland vorherrschen - höhere Energieerträge als andere Solartechnologien bietet.

13.04.2010   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar PV GmbH,
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CNPV geht langfristige strategische Partnerschaft mit dem deutschen Unternehmen AE Photonics ein

CNPV Solar Power SA (Dongying, China), ein integrierter Photovoltaik-Hersteller, der sich mit der Produktion von Ingots, Wafern und Solarzellen sowie der Montage von Photovoltaik-Modulen befasst und zudem effiziente und dabei kostengünstige kristalline Solar-Photovoltaik-Module entwirft, fertigt und vertreibt, gab am 08.04.2010 bekannt, dass das Unternehmen eine langfristige strategische Partnerschaft einschließlich dazugehöriger Vertriebsvereinbarung mit AE Photonics eingegangen, einem Unternehmen aus dem Osten Deutschlands, das Photovoltaik-Kraftwerke für den Einsatz am Boden wie auch auf Dächern entwickelt, umsetzt und vertreibt. 

Module für Projekt in Deutschland und ganz Europa

Entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen dieser strategischen Partnerschaft wird CNPV AE Photonics von 2010 bis 2012 mit hochleistungsfähigen PV-Modulen mit einer Gesamtkapazität von 60 Megawatt (MWp) beliefern. Für das Jahr 2010 ist dabei die Lieferung einer Kapazität von 10 MWp vorgesehen. Die übrigen 20 MWp und 30 MWp sollen der Planung zufolge jeweils 2011 und 2012 geliefert werden. "CNPV geniesst aufgrund seiner leistungsstarken PV-Module höchster Qualität einen hervorragenden Ruf und AE ist daher auf diese neue strategische Geschäftspartnerschaft mit CNPV ausgesprochen stolz. Wir betrachten diese Entwicklung als nächsten Schritt unserer guten Geschäftsbeziehungen zu CNPV. Dabei werden wir die äußerst leistungsstarken und qualitativ hochwertigen Module des Unternehmens im Rahmen unserer Projekte einsetzen, damit unsere Kunden in Deutschland und ganz Europa von dem erstklassigen Service des Unternehmens profitieren können", so Marco Lamsouguer, Geschäftsführer der AE Photonics GmbH & Co. KG. "Nachhaltige Energielösungen werden ohne jeden Zweifel eine immer wichtigere Rolle im Gesamtenergiemix spielen und AE hat sich dem Ziel verschrieben, die flächendeckende Verbreitung dieser Technologien gezielt zu fördern."

13.04.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Phoenix Solar stellt größte Dünnschichtanlage Singapurs auf einem Gebäude von Applied Materials fertig

Weltweit größte und leistungsstärkste Dünnschicht-Solarmodule auf dem Dach von Applied Materials in Singapur.
Weltweit größte und leistungsstärkste
Dünnschicht-Solarmodule auf dem Dach
von Applied Materials in Singapur.

Die Phoenix Solar Pte Ltd mit Sitz in Singapur, eine Tochtergesellschaft der im TecDAX notierten Phoenix Solar AG (Sulzemoos), hat auf dem neuen Firmengebäude von Applied Materials Inc. in Singapur die mit 380 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) größte Photovoltaik-Anlage mit Dünnschichtmodulen in Singapur fertig gestellt. Verwendet wurden dabei die weltweit größten Dünnschichtmodule mit einer Fläche von 5,7 Quadratmetern. Zusätzlich zu den 380 kWp großflächigen Tandemmodulen hat das Phoenix-Team 4,8 kWp semitransparente Dünnschichtmodule sowie 14,4 kWp multi-kristalline Module eingesetzt, so dass die Anlage auf insgesamt rund 400 Kilowatt Spitzenleistung kommt. 

Weltweit größte und leistungsstärkste in Großserie produzierte Dünnschicht-Solarmodule

Das 32.000 Quadratmeter große Betriebs-und Fertigungszentrum von Applied Materials ist das Drehkreuz für die gesamten Asienaktivitäten des Unternehmens. Das Gebäude wurde von Singapurs Baubehörde mit der Platinmedaille für Grünes Bauen ("Green Mark Platinum") ausgezeichnet und wird am heutigen 13. April 2010 eingeweiht. Die Photovoltaik-Module wurden in Deutschland und China mittels einer von Applied Materials entwickelten Produktionslinie, der sogenannten "SunFab Thin Film Line TM", produziert. Diese voll integrierte Fertigungslinie ist sowohl für die Herstellung von Single Junction- als auch Tandem Junction-Dünnschichtmodulen geeignet. Mit 2,2 m x 2,6 m können damit die weltweit größten und leistungsstärksten in Großserie produzierten Dünnschicht-Solarmodule hergestellt werden. Diese großen Module verringern die Installationskosten durch eine schnellere Montage sowie Einsparungen bei Montagematerialien. "Mit einem Gewicht von rund 105 kg und einer Dicke von nur 8 mm war die Installation dieser Module auf dem Dach eine Herausforderung. Wir sind sehr stolz auf das gesamte Projektteam und die innovativen Ingenieursleistungen beim Design des Montagesystems", sagt Christophe Inglin, Geschäftsführer der Phoenix Solar Pte Ltd.

"Die neue Photovoltaik-Anlage auf unserem Dach ist ein ausgezeichnetes Vorzeigeprojekt für unsere SunFab Technologie - und zudem noch allen Besuchern unseres neuen Firmengebäudes zugänglich", sagt Russel Tham, Vorsitzender von Applied Materials Südostasien. "Phoenix Solar hat die Anlage in wenigen Wochen und mit der höchsten Professionalität installiert. Das Ergebnis begeistert uns".

13.04.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Floyd Associates veröffentlicht Bericht zur Solarthermie-Branche und betont Nachhaltigkeit solarthermischer Kraftwerke

CSP-Anlage in Kramer Junction, Kalifornien
CSP-Anlage in Kramer Junction, Kalifornien

Am 05.04.2010 gab das Finanzberatungsunternehmen Floyd Associates (Beverly Hills, Kalifornien, USA) einen Bericht über die Solarthermie-Branche heraus. Darin werden Unternehmen vorgestellt, die Technologie für solarthermische Kraftwerke (Concentrated Solar Power, CSP) im Kraftwerksmaßstab liefern, berichtet Floyd Associates in einer Pressemitteilung. Das Finanzberatungsunternehmen will sich in künftigen Berichten mit der Photovoltaik beschäftigen, widmete sich jetzt zunächst der Solarthermie wegen der geringeren Kosten pro Kilowattstunde, die in einer günstigen Umgebung erzielt werden könnten.   "Während Photovoltaik-Technologien dort geeignet sind, wo Sonnenlicht eher knapp ist und kleine Dächer oder dezentrale Stromerzeugung notwendig sind, steht CSP bei der Stromerzeugung im größeren Umfang in der Wüste mit direkter Sonneneinstrahlung unangefochten an erster Stelle", stellt der Bericht fest. Von den 15 präsentierten Unternehmen haben die meisten ihren Sitz in den USA. Floyd Associates informiert auch über die deutschen Unternehmen Siemens und Novatec Biosol, die spanischen Unternehmen Abengoa Solar und Acciona Solar sowie AORA solar aus Israel. Die vorgestellten Unternehmen arbeiten mit allen drei Arten der Solarthermie: Dish-Engine-Systeme, linear konzentrierende Systeme und Solarturm-Anlagen.



Bericht unterstreicht Nachhaltigkeit solarthermischer Kraftwerke


Der Bericht unterstreicht die Nachhaltigkeit der Solarenergie als Stromquelle, insbesondere weil keine Treibstoffe benötigt werden und das Potenzial bestehe, Schwankungen auf dem Strommarkt auszugleichen. Die Autoren erwähnen auch, dass 1,6 Millionen Menschen derzeit keinen Zugang zum Stromnetz haben und Solartechnologien neue Möglichkeiten eröffneten, ihre Gemeinden mit Strom zu versorgen.

Der Bericht ist im Internet zugänglich unter http://www.floyd-associates.com/solar2.pdf.

13.04.2010   Quelle: Floyd Associates   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sandia National Laboratories,
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Photovoltaik-Produktion: BASF erweitert "SELURIS"-Produktportfolio zur Herstellung von Solarzellen

Mit "SELURIS" Clean erweitert die BASF (Ludwigshafen) ihr Angebot an Prozesschemikalien zur Herstellung von Solarzellen um eine neue, umweltfreundliche Reinigungslösung. Das Produkt, das ab sofort erhältlich ist, biete Vorteile im Herstellungsprozess von Solarzellen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So ermögliche "SELURIS" Clean eine effizientere Hydrophilierung - also die gezielte Modifizierung der Oberflächenaktivität - und spätere Reinigung sowie Passivierung der Solarzellen-Wafer.  Ein weiterer Vorteil von "SELURIS" Clean sei, dass der Einsatz des Produktes bei niedrigeren Temperaturen möglich ist, was automatisch zu einer Kostenreduzierung innerhalb des Herstellungsprozesses führe.


Einfache und bessere Reinigung

Innerhalb des Herstellungsprozesses von Solarzellen kommt "SELURIS" Clean gleich zweimal zum Einsatz: Einmal vor und dann im Anschluss an die Phosphorsäuredotierung. Vor der Dotierung müssen die geschnittenen und texturierten Silizium-Wafer zunächst hydrophiliert werden. Das Hydrophilieren ermöglicht eine ausgezeichnete Benetzung und damit homogene Verteilung der Phosphorsäure auf dem Wafer. Das wiederum führt zu einer optimalen Leistung der Solarzelle. Nach der Dotierung dient "SELURIS" Clean in erster Linie als effizientes Reinigungsmittel: noch auf der Oberfläche zurückgebliebene, störende Phosphorreste werden schnell und einfach entfernt. Dieser Reinigungsschritt reduziert beim späteren Betreiben der Solarzelle das Auftreten unerwünschter elektrischer Fehler, was zu einer verringerten Leistung der Zelle führen würde. Man spricht hier auch von einer verbesserten Passivierung der Waferoberfläche.

"SELURIS Clean ergänzt unser Portfolio an Prozesschemikalien auf einem Gebiet, für das wir auf Expertise und Lösungen aus der gesamten BASF, insbesondere aber auf unsere Erfahrung bei Electronic Materials zurückgreifen können. Als einer der Marktführer auf dem Gebiet der Elektronikchemikalien sind wir ein idealer Partner für die Kunden aus der Solarindustrie, um durch chemische Innovation zur Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Energieträgern beizutragen", so Dr. Ulrich Büschges, Leiter der Geschäftseinheit Electronic Materials bei BASF und ergänzt: "Wir arbeiten bereits an weiteren innovativen Produkten für die Solarindustrie, die für uns zu den wichtigsten Zukunftsmärkten gehört."


Mehr Effizienz bei Herstellung und Leistung

Mit der "SELURIS"-Produktreihe bietet BASF den Kunden Prozesschemikalien für das Ätzen und Texturieren sowie Dotieren mono- und polykristalliner Solarzellen, die ganz gezielt auf den Herstellungsprozess von Solarzellen abgestimmt sind. So sind beispielsweise die Reinheitsgrade für die jeweilige Nutzung in der Solarzellenproduktion maßgeschneidert. Teil des "SELURIS"-Portfolios sind zum Beispiel spezielle Ätz- und Texturierungschemikalien, die der Beseitigung von Sägeschäden und dem Strukturieren der Waferoberflächen dienen sowie hochreines Phosphoroxychlorid (POCl3) für die spätere Dotierung der Wafer.

13.04.2010   Quelle: BASF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Carpevigo AG baut zwei weitere Solarparks mit einer Leistung von 2,4 MWp; Kritik an EEG-Revision

Die Carpevigo AG setzt bei ihren Solarparks auf Dünnschichtmodule, fest ausgerichtete Modulfelder und eine Unterkonstruktion aus feuerverzinkten Stahleindrehfundamenten.
Die Carpevigo AG setzt bei ihren Solarparks
auf Dünnschichtmodule, fest ausgerichtete
Modulfelder und eine Unterkonstruktion aus
feuerverzinkten Stahleindrehfundamenten.

Bis zur Jahresmitte wird die Carpevigo AG (Holzkirchen), ein unabhängiger Projektentwickler und Betreiber von Photovoltaik-Kraftwerken für die solare Stromerzeugung, in Bayern zwei weitere Solarparks mit einer Leistung von zusammen rund 2,4 Megawatt (MWp) fertig stellen. Carpevigo-Vorstand Jens F. Neureuther äußert indes Unverständnis für die geplante Revision der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf ehemaligen Ackerflächen.   Die Ende Februar begonnenen Bauarbeiten für den Solarpark Gergweis der Carpevigo AG in der niederbayerischen Gemeinde Osterhofen liegen nach einer anfänglichen wetterbedingten Verzögerung nunmehr voll im Plan, berichtet das Unternehmen in einer Pressemittelung. Ende März waren der Bau der Unterkonstruktion und die Installation der Verkabelung abgeschlossen. Mitte Mai soll die Anlage mit einer Leistung von 1,71 MWp fertig gestellt werden.



Vorstand Neureuther skeptisch hinsichtlich geplanter Änderungen bei der Einspeisevergütung für Solarstrom

Mitte April beginnt die Carpevigo AG mit den Baumaßnahmen für einen weiteren Solarpark in Erlenbach im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart. Diese Anlage wird nach Fertigstellung eine Leistung von knapp 800 Kilowatt (kWp) haben und ebenfalls noch vor der Jahresmitte an das Netz von E.ON Bayern angebunden werden. Zu den Finanzierungspartnern der beiden Projekte gehört die Sparkasse Passau. Carpevigo-Vorstand Jens F. Neureuther äußert sich in diesem Zusammenhang kritisch zu den geplanten Änderungen und Senkungen der Vergütung von Solarstrom, die im Mai im Bundestag diskutiert werden. "Es ist weniger die Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom, die wir kritisieren", erläutert Jens F. Neureuther. "Die Preise für Solarmodule sind auf dem Weltmarkt im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wenn die Einspeisevergütung für Solarstrom dieser Entwicklung folgt, dann entbehrt dies nicht einer gewissen Logik. Als Projektierer und Betreiber von Solarkraftwerken haben wir uns auf der Beschaffungsseite umfassend abgesichert. Auch durch unsere Internationalisierung mit einer gut gefüllten Projektpipeline in Süd- und Südosteuropa sind wir von der zukünftigen Entwicklung des deutschen Marktes unabhängig."


Diskussion um PV-Anlagen auf Freiflächen

Ausgesprochen kritisch sieht Neureuther jedoch die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geplante überproportionale Senkung der Vergütung für Strom aus PV-Anlagen auf Freilandflächen. Es seien gerade die großen Anlagen, die maßgeblich zu den Kostensenkungen bei Solarstrom beigetragen hätten. "Wir haben in Bayern ein enormes Potential an stillgelegten Ackerflächen, die sich hervorragend für die solare Stromerzeugung eignen", kommentiert Neureuther die geplanten Änderungen. "Es wäre schade, wenn wir dieses Potential zukünftig nicht mehr nutzen würden."

"Mit der solaren Stromerzeugung haben Landwirte oder auch deren Erben eine zusätzliche Nutzungsoption für Flächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden. Bislang ist die einzige Option die Verpachtung an einen landwirtschaftlichen Großbetrieb. Und diese haben naturgemäß kein Interesse daran, dass deren Eigentümer eine Möglichkeit der alternativen Nutzung haben", kommentiert Jens F. Neureuther. Die unterschiedlichen Positionen innerhalb der CSU machten das Spannungsfeld deutlich. Während die CSU-Landesgruppe in der Regierungskoalition sich für einen Ausschluss von Ackerflächen für die Nutzung für Freiland-Solarparks ausspreche und damit die Position der industriell geprägten landwirtschaftlichen Großbetriebe vertrete, rudere Ministerpräsident Seehofer zurück und fordere, Solarkraftwerke auf Ackerflächen auch künftig zu fördern.

Argumente des Landschaftsverbrauchs oder einer vermeintlichen Bodenversiegelung gehen nach Einschätzung von Carpevigo-Vorstand Jens F. Neureuther komplett an der Sache vorbei. Solarparks entstünden auf Flächen, die über Jahrzehnte intensiv landwirtschaftlich genutzt wurden. Durch einen Solarpark würden diese Flächen Zeit für eine Regeneration erhalten. Solarparks bildeten zudem ein Rückzugsgebiet für Vögel und Kleinsäugetiere. Bereits nach einem Jahr steige die Artenvielfalt in der Vegetation deutlich an. Nach einer Betriebsdauer von meist 20 Jahren könne ein Solarkraftwerk innerhalb kurzer Zeit rückstandsfrei demontiert und das Gelände für einen neuen Zweck genutzt werden.



Eigenverbrauchregelung für Solarstrom "nicht zu Ende gedacht"

Auch bei der geplanten Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom sind nach Einschätzung von Carpevigo-Vorstand Neureuther einige zentrale Aspekte nicht hinreichend berücksichtigt. Zum Einen müssten die Energieversorger auch weiterhin Kraftwerks- und Leitungskapazität vorhalten, die sich am Gesamtverbrauch von Unternehmen und Haushalten einschließlich selbst verbrauchtem Solarstrom orientiert. Der Anteil des Spitzenstroms zur Deckung von Lastspitzen werde jedoch zunehmen, wenn insbesondere Haushalte ihren Verbrauch zeitgesteuert in die Mittagsstunden verlegen. "Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht", kommentiert Neureuther die vom Bundeskabinett entwickelte Formulierungshilfe zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die im Mai im Bundestag behandelt wird.

13.04.2010   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
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Photovoltaik in Spanien: Fotowatio Renewable Ventures sichert Finanzierung seines ersten Solar-Kraftwerks in Andalusien

Photovoltaik-Freiflächenanlage von Fotowatio am Flughafen von Denver.
Photovoltaik-Freiflächenanlage von Fotowatio
am Flughafen von Denver.

Fotowatio Renewable Ventures (FRV; Madrid, Spanien), ein unabhängiges Solarenergie-Unternehmen, berichtete am 07. April 2010, das Unternehmen habe die Finanzierung eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 11 Megawatt (MW) in der Stadt La Rioja (Almeria, Spanien) sichergestellt. Dies sei das erste Photovoltaik-Projekt des Unternehmens in Andalusien.  Die Landesbank Baden Württemberg (LBBW) habe einen Vertrag im Umfang von 45 Millionen Euro (60 Millionen US-Dollar) über die Finanzierung des Solarkraftwerks unterzeichnet, welches in den Besitz von FRV übergehen soll, heißt es in der Pressemitteilung. Der deutsche Photovoltaik-Modulproduzent und Projektentwickler Würth Solar (Schwäbisch Hall) werde im Rahmen einer Vereinbarung mit FRV für den Bau, den Betrieb und die Wartung der Photovoltaikanlage verantwortlich sein.



11 MW Solarkraftwerk soll jährlich 16.500 Tonnen CO2-Emissionen einsparen

Das Photovoltaik-Kraftwerk mit 11 Megawatt (MW) Spitzenleistung soll jährlich 16 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom liefern und den Ausstoß von 16.500 Tonnen Kohlendioxidemissionen vermeiden. "Mit der Entwicklung und Finanzierung dieses 11 MW-Solarprojekts festigt FRV seine Position in Andalusien, einer Region mit den höchsten Sonneneinstrahlungswerten in Europa", sagte Rafael Benjumea, Vorstand von FRV. "Unsere Arbeit mit der Landesbank Baden Württemberg und Würth Solar weitet außerdem unser EPC-Netzwerk und die Finanzierungspartner aus". FRV ist laut Pressemitteilung mit 150 MW installierter Leistung und mehr als 1.000 MW derzeit in den USA und Europa im Entwicklungsstadium befindlicher Projekte eines der weltweit größten Solarenergie-Unternehmen.


12.04.2010   Quelle: Fotowatio Renewable Ventures   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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CIGS-Solarzellenhersteller Global Solar Energy: Jean-Noel Poirier ist neuer Vizepräsident für Marketing und strategische Geschäftsentwicklung

Jean-Noel Poirier.
Jean-Noel Poirier.

Jean-Noel Poirier wurde kürzlich zum Vizepräsidenten für Marketing und strategische Geschäftsentwicklung von Global Solar Energy, Inc. (GSE), berufen. Er leitet den Vertrieb, das Marketing, den Geschäftsausbau und das Produktmanagement von GSE. Die in Berlin und Tucson, Arizona, ansässige Firma gehört zu den weltweit führenden Herstellern von hocheffizienten Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid-Dünnschicht-Zellen und ist nach eigenen Angaben einziger Produzent dieses flexiblen CIGS-Materials in Großserienproduktion.  Wichtigste Aufgabe des neuen GSE-Vizepräsidenten ist es, die ambitionierten Ziele des Unternehmens umzusetzen.



Langjährige Berufserfahrung in der Photovoltaik

Der vor kurzem zum neuen Vizepräsidenten Operations berufene Timothy Teich hatte zuvor die Position von Poirier inne. Jean-Noel Poirier verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Photovoltaik- und in der industriellen Produktion: Zuletzt war er Vizepräsident für Marktentwicklung beim Dünnschicht-Modulproduzenten First Solar, Inc. Davor bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei Honeywell International. Unter anderem als Vizepräsident Globales Marketing der mit Sicherheitskonzepten befassten Honeywell Security Group und als Direktor für weltweiten Vertrieb bei Honeywell Turbo Technologies, einem Hersteller von Turboladern für Personen- und Nutzfahrzeuge. Vor Honeywell war Poirier als Vertriebsleiter bei SMB beschäftigt, einer mit Spezialchemikalien handelnden Tochtergesellschaft der Dehon-Gruppe.


Innovationen in der gebäudeintegrierten Photovoltaik

"Jean Noels Erfahrungen in Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing gepaart mit seiner exzellenten Kenntnis des Solarmarktes sind zweifellos sehr bedeutsam für Global Solar Energy. Sein Know-how als Experte bildet die Basis für unser zukünftiges Wachstum und für unseren Erfolg in den kommenden Jahren", so Dr. Jeffrey Britt, Präsident und CEO von GSE. Er fährt fort: "Wir freuen uns auf Jean Noels sicher wertvollen Beitrag zur Lenkung unserer Marketing- und Entwicklungsaktivitäten. Wir wollen unseren guten Ruf als technologisch innovatives Unternehmen im zukunftsträchtigen Markt gebäudeintegrierter Anwendungen (BIPV = building integrated photovoltaics) ausbauen. Seine Berufung in die Unternehmensführung ist integraler Bestandteil dieses Vorhabens."

Poirier qualifizierte sich u.a. durch eine Firmengründung, eine ehrenamtliche Tätigkeit sowie eine fundierte Ausbildung für eine leitende Position bei GSE: Als Gründer des Beratungsunternehmens NextRound Venture Partners LLC. wird er auch weiterhin Start-up-Unternehmen v. a. aus dem Bereich der alternativen Energien bzw. Antriebe beraten. Weiterhin ist er Beiratsmitglied im Ausschuss zur Förderung von umweltverträglichen und erneuerbaren Wirtschaftsaktivitäten (Executive Program of the New York City Accelerator for a Clean and Renewable Economy), der zum Polytechnischen Institut der New Yorker Universität gehört. Poirier errang den Master of Business Administration an der im US-Staat Illinois gelegenen Northwestern University sowie den Bachelor of Science in angewandten Wirtschaftswissenschaften und in Verwaltungswissenschaften an der Dauphine Universität Paris.


CIGS-Technologie als eine der effizientesten und erfolgversprechendsten Optionen der Photovoltaik-Industrie

Poirier zum großen Potential der CIGS-Technologie: "Global Solar Energy hat CIGS deutlich weiterentwickelt. Auch dank dieser Aktivitäten zählt diese Technologie mittlerweile zu einer der effizientesten und erfolgversprechendsten Optionen der PV-Industrie."Und er ergänzt: "Global Solar hält tatsächlich einen Trumpf in der Hand, da sich nur das CIGS-Material für die zukunftsträchtigen BIPV-Anwendungen eignet. Für mich selbst war dies natürlich ein Motiv für den Einstieg bei GSE. Zugleich stellt es für mich eine großartige Herausforderung dar, zusammen mit einem engagierten Team für ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmens zu arbeiten."

Die geschilderten personellen Veränderungen stehen im Zusammenhang mit dem Erreichen eines rekordverdächtigen technologischen Meilensteins, betont das Unternehmen. Seit Februar sei GSE das weltweit erste Unternehmen, das den Markstein von 13 % Moduleffizienz bei Einsatz der Dünnschichttechnologie auf flexiblem Trägermaterial noch überbiete. Dieser hervorragende Wert verdeutliche die technologische Kompetenz des Unternehmens und stelle einen Fortschritt für das CIGS-Segment insgesamt dar.

12.04.2010   Quelle: Global Solar Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy, Inc.,
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Bundesnetzagentur: Installierte Leistung von Solarstromanlagen im Jahr 2009 um über 60 Prozent auf 9,8 Gigawatt gestiegen

Die Bundesnetzagentur hat am 09.04.2010 die vorläufigen Zahlen für die im Jahr 2009 neu installierten Photovoltaik-Anlagen sowie den "EEG-Statistikbericht 2008" veröffentlicht. Demnach stieg die installierte Leistung von Solarstrom-Anlagen im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 60 Prozent. Der EEG-Statistikbericht zeige, dass im Jahr 2008 mit 2,2 Milliarden Euro allein ein Viertel der nach dem EEG für erneuerbare Energien zu zahlenden Vergütung auf Solarstrom entfiel, berichtet die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung. "Nach den uns vorliegenden Zahlen erfolgte im vergangenen Jahr ein erheblicher Zubau an Solaranlagen. Die installierte Leistung ist von 6,0 Gigawatt im Jahr 2008 auf 9,8 Gigawatt im Jahr 2009 gestiegen", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. 

2,3 GW Photovoltaik-Leistung im letzten Quartal 2009 installiert

Seit dem 1. Januar 2009 sind Anlagenbetreiber verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und Leistung neu in Betrieb gehender PV-Anlagen zu melden. Auf der Basis dieser Meldungen werden, entsprechend den EEG-Vorgaben, die Degressions- und Vergütungssätze für das Folgejahr berechnet. Für die Anlagen, die im Jahr 2010 in Betrieb gehen, hatte die Bundesnetzagentur eine Senkung der Vergütungssätze zwischen neun und elf Prozent ermittelt.

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2009 verzeichnete die Bundesnetzagentur einen Zuwachs an installierter Leistung von rund 1,5 Gigawatt. Allein aus den vorläufigen Zahlen für die Monate Oktober bis Dezember 2009 ergebe sich ein weiterer Zuwachs von 2,3 Gigawatt.


EEG-Statistikbericht 2008: Windstrom dominierte mit 57 %, gefolgt von Biomasse mit 27 % und Solarenergie mit 6 %

Im Rahmen der EEG-Datenabfrage prüft die Bundesnetzagentur, ob die Netzbetreiber die Einspeisevergütungen, die nach dem EEG gezahlt worden sind, gegenüber den Elektrizitätslieferanten korrekt berechnet haben. Die Endabrechung 2008 zeigt, dass bei der installierten Leistung die Windkraft mit 67 Prozent vor der Solarenergie mit 18 Prozent und der Biomasse mit 10 Prozent lag. Auch bei der eingespeisten Strommenge dominierte Windkraft mit 57 Prozent, gefolgt von Biomasse mit 27 Prozent und Solarenergie mit 6 Prozent. Die nach dem EEG im Jahr 2008 gezahlten Vergütungen von insgesamt rund neun Milliarden Euro verteilten sich im Wesentlichen auf die Windkraft (39 Prozent), die Biomasse (30 Prozent) und die Solarenergie (25 Prozent). Damit entfalle auf die Solarenergie ein hoher Anteil der EEG-Vergütung, obwohl der Anteil an der EEG-Jahreseinspeisung relativ gering sei, so die Bundesnetzagentur.


Kurth: "Erhöhung der EEG-Umlage führt nicht zwangsläufig zu höheren Strompreisen"

Die Differenz zwischen der Einspeisevergütung für EEG-Strom und den Einnahmen aus seiner Vermarktung an der Börse wird über die so genannten EEG-Umlage finanziert. Für das Jahr 2010 beträgt die EEG-Umlage, die von den Übertragungsnetzbetreibern jährlich bis zum 15. Oktober für das folgende Kalenderjahr ermittelt wird, 2,047 Cent pro Kilowattstunde.

"Aussagen, dass sich die EEG-Umlage für 2011 aufgrund der Zunahme von EEG-Strom verdoppelt, sind verfrüht. Es sind eine Vielzahl von Einflussfaktoren zu berücksichtigen, so dass eine seriöse Prognose zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist. So waren beispielsweise die Monate Januar und Februar 2010 relativ windarm, so dass die erzeugte EEG-Strommenge unter den Erwartungen lag. Andererseits ist in diesem Jahr mit einem weiterhin starken Zubau von EEG-Erzeugungsanlagen zu rechnen. Schließlich bewegt sich der derzeitige Börsenpreis unterhalb des für die EEG-Umlage prognostizierten Wertes. Je niedriger das Börsenpreisniveau ist, desto größer ist die Differenz zu den EEG-Vergütungssätzen. Umso eher steigt dann auch die EEG-Umlage", erläuterte Kurth.

"Allerdings führt eine Erhöhung der EEG-Umlage nicht zwangsläufig auch zu einer entsprechenden Erhöhung des Strompreises", so Kurth. "Denn ein niedriges Börsenpreisniveau senkt zumindest mittelfristig auch die Strombeschaffungskosten. Deshalb sollten Verbraucher kritisch sein, wenn Preissteigerungen allein mit der Erhöhung der EEG-Umlage begründet werden und Wechselmöglichkeiten zu Anbietern prüfen, die ihre Einkaufsvorteile an die Verbraucher weitergeben."

Der EEG-Statistikbericht sowie die Zahlen zur Leistung installierter PV-Anlagen für das Jahr 2009 sind auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur veröffentlicht unter http://www.bundesnetzagentur.de.

12.04.2010   Quelle: Bundesnetzagentur   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Zubau 2009 verdoppelt, Bayern mit rund 1,5 MW ganz vorne

2009 wurden in Deutschland rund 3,8 MW Photovoltaik-Leistung installiert
2009 wurden in Deutschland rund 3,8 MW
Photovoltaik-Leistung installiert

Im Krisenjahr 2009 hat sich der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland verdoppelt, berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON in einer Pressemitteilung. Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von mindestens 3.806 Megawatt (MW) seien neu gebaut worden, 2008 waren 1.933 Megawatt. Herausragend sei der Zuwachs im Dezember 2009: Allein in diesem Monat wurden 1.461 Megawatt neue Photovoltaik-Leistung bei der Bundesnetzagentur gemeldet.  Zum Vergleich: Im zubauschwächsten Monat Januar 2009 wurden lediglich Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von weniger als drei Megawatt registriert. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur hervor, die PHOTON vorliegen. Die Zahlen haben nach Angaben der Bundesnetzagentur allerdings nur vorläufigen Charakter und können sich durch Nachmeldungen oder Korrekturen noch verändern.




39 Prozent der neu installierten PV-Leistung in Bayern

Die meisten Anlagen sind in Bayern installiert worden. In dem Bundesland mit seinen rund 12 Millionen Einwohnern gingen den Angaben zufolge 1.485 Megawatt ans Netz, das entspricht einem Anteil von 39 Prozent der insgesamt in Deutschland neu installierten PV-Leistung. Über ihre Laufzeit von 20 Jahren wird allein der Strom aus den neuen bayerischen Anlagen mit rund zehn Milliarden Euro vergütet werden, rechnet PHOTON vor. Dieses Geld werde zu einem Großteil von Stromkunden bezahlt, die außerhalb des Freistaates leben. Etwa von den rund acht Millionen Niedersachen, in deren Bundesland vier Mal weniger Solarstrom-Anlagen zugebaut wurden als in Bayern.


PHOTON: Regional differenzierte Vergütung schafft Abhilfe

Als Ursache für den hohen Zubau in Bayern - und mit 551 Megawatt ähnlich in Baden-Württemberg - sieht PHOTON die vergleichsweise hohe Sonneneinstrahlung in Süddeutschland in Kombination mit einer Solar-Vergütung, die deutschlandweit einheitlich ist und auch im eher wolkigen Norddeutschland noch den Bau von rentablen Anlagen erlaubt. In Süddeutschland seien daher überproportional hohe Gewinne mit Solarstromanlagen möglich. PHOTON schlägt daher in seiner aktuellen Ausgabe mit Blick auf die aktuelle Bundestagsdiskussion zur Solarstrom-Einspeisevergütung vor, die Vergütungssätze nach Bundesländern zu differenzieren. Dadurch würden Solarstromanlagen deutschlandweit gleichmäßig attraktiv und der ungleichmäßige Zubau zu Gunsten der süddeutschen Bundesländer auf Kosten der Norddeutschen würde beendet. "Durch eine regionale Differenzierung kommt es in denjenigen Bundesländern, die bisher weniger vom Solarboom profitiert haben zu besseren Beschäftigungseffekten im lokalen Handwerk, das die Photovoltaik-Anlagen errichtet", begründet PHOTON-Herausgeber Philippe Welter den Vorschlag. "Ohne die hier vorgeschlagene Ausdifferenzierung würde das weitere Wachstum des Photovoltaik-Marktes in Deutschland nach wie vor hauptsächlich in Bayern und Baden-Württemberg stattfinden."

Das PHOTON-Positionspapier ist veröffentlicht unter www.photon.de/newsletter/document/22385.pdf

12.04.2010   Quelle: PHOTON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Michael Kottmeier / www.photon-pictures.com,
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Neuer Report: Polysilizium-Industrie vor der Marktbereinigung; Nachfrage von Photovoltaik-Unternehmen birgt Wachstumspotenzial

Marktreport zur Polysilizium- Industrie
Marktreport zur Polysilizium-
Industrie

Die Polysilizium-Industrie muss 2011 mit einer größeren Marktbereinigung rechnen, berichtet das Würzburger Marktforschungsunternehmen Bernreuter Research in einer Pressemitteilung. Dies sei eines der Ergebnisse des neuen Marktforschungsreports "The Who’s Who of Solar Silicon Production", den Bernreuter Research in der vergangenen Woche veröffentlicht hat. Polysilizium, der Rohstoff für die Halbleiter- und Photovoltaik-Industrie, sei bis 2009 knapp gewesen, bevor der Markt in eine Überangebotssituation gekippt sei. Da die Nachfrage in wichtigen Photovoltaik-Märkten 2010 Potenzial nach oben habe, werde der Druck auf den Siliziumpreis dieses Jahr voraussichtlich begrenzt sein. 2011 scheine jedoch eine größere Marktbereinigung in der Polysilizium-Industrie unvermeidlich, prognostiziert Bernreuter Research.   Ohne Korrekturen am Markt könnten chinesische Hersteller 2012 bis zu 80.000 Tonnen produzieren, etwa ein Drittel der weltweiten Menge von 250.000 Tonnen, so das Szenario des Marktforschungsunternehmens.


Kurzfristig keine Konkurrenz für das Siemens-Verfahren

"Die chinesische Polysilizium-Industrie wird zweifellos ein wichtiger Akteur auf dem Weltmarkt werden", erklärt Frank Haugwitz, Photovoltaik-Berater in Peking und Mitautor des Reports. Allerdings seien etwa 20 kleinere Hersteller, die Ende 2009 eine jährliche Produktionskapazität von nur 1.500 Tonnen oder noch weniger gehabt hätten, die ersten möglichen Kandidaten für eine Marktkonsolidierung. Bernreuter Research habe auch neun alternative Produktionsverfahren zur herkömmlichen Reinigung des Rohsiliziums, dem so genannten Siemens-Prozess, untersucht, die durch den Silizium-Mangel in den vergangenen Jahren beflügelt worden seien. "Kurzfristig wird kein einziges dem Siemens-Prozess ernsthaft Konkurrenz machen", so Johannes Bernreuter, Chef von Bernreuter Research und Leitautor des Reports. "Insbesondere die Wirbelschichtreaktor-Technologie hat nicht die niedrigeren Produktionskosten gebracht, die sie versprach." Eine andere Alternative, aufbereitetes metallurgisches Silizium (UMG-Silizium), werde mit einem Marktanteil von weniger als einem Prozent bis 2012 nur eine marginale Rolle spielen, heißt es in der Pressemitteilung.


Informationen über 150 Hersteller und Aspiranten in der Polysilizium- und UMG-Silizium-Industrie

Mit 96 Unternehmensprofilen und 54 zusätzlichen Projektbeschreibungen biete "The Who’s Who of Solar Silicon Production" umfassende und detaillierte Informationen über 150 Hersteller und Aspiranten in der Polysilizium- und UMG-Silizium-Industrie, erklärt Bernreuter Research. Der 174-seitige Report werde ergänzt durch acht regionale Karten mit den Firmenstandorten und einer Liste von 56 Anlagenlieferanten und technischen Planungsfirmen. Bis einschließlich 30. April 2010 werde das Who’s Who mit einem Frühbesteller-Rabatt angeboten.

Weitere Informationen zum Report und Bestellung unter: www.bernreuter.com

12.04.2010   Quelle: Bernreuter Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bernreuter Research,
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China: Produktionsanlage mit einer Kapazität von 3.000 Tonnen Polysilizium für Solarzellen und Mikrochips in Leshan eröffnet

Polysilizium-Produktion der Ledian Tianwei Silicon Technology Corp. (Leshan, China)
Polysilizium-Produktion der Ledian Tianwei
Silicon Technology Corp. (Leshan, China)

Im März 2010 startete die Ledian Tianwei Silicon Technology Corp. (Leshan, China) mit der Polysilizium-Produktion in ihrem neuen Werk in Leshan in der chinesischen Provinz Sichuan, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Werk nutze die Verfahrenstechnik und Ausrüstung von Poly Plant Project (Burbank, Kalifornien) und habe eine jährliche Produktionskapazität von 3.000 Tonnen Polysilizium. Das hochreine Polysilizium, das dort hergestellt wird, soll sowohl für Solarzellen und Module als auch für Mikrochips eingesetzt werden.   Das Werk sei ganze fünf Monate früher als geplant eröffnet worden und stelle jetzt schon jährlich 1.500 t Polysilizium her. Die Gesamtinvestition in die Anlage mit einer Fläche von 33 Millionen Quadratmetern belief sich laut Ledian Tianwei auf 2,2 Milliarden Yuan (rund 240 Mio. Euro)



Poly Plant Project liefert Hochleistungs-Equipment

Das von Poly Plant Project gestellte Equipment umfasst Reaktoren zur chemischen Gasphasenabscheidung, thermische Konverter, um Silizium-Tetrachloride in Trichlorsilane umzuwandeln, Dampfkessel zur Stromversorgung und Zubehör. Das Leistungangebot von Power Plant Project umfasste auch die Schulung des Personals im Werk Ledian. Poly Plant Project bezeichnet sein geliefertes Equipment nicht nur als hochmodern, sondern auch hocheffizient. "Die Gasphasenabscheider, thermischen Konverter und Stromversorgung dienen dem sicheren und effizienten Betrieb bei minimalem Stromverbrauch. Somit haben die Werkseigentümer die niedrigstmöglichen Betriebskosten und senken damit die Kosten für jedes produzierte Kilogramm Polysilizium", sagt der Vorstandsvorsitzende von Poly Plant Project, Terry T. Kunimune. Ledian Tianwei Silicon Technology Corp. Ltd. ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Leshan power company (Leshan, China) und Tianwei Baobian Electric Co. Ltd. (Baoding, China).


Polisilizium-Versorgung begrenzt das Wachstum der Solar-Industrie

Silizium-Wafer, ein Produkt der Polysilizium-Herstellung, wurden in den letzten zehn Jahren vor dem Wachstum der weltweiten Solar-Industrie vor allem als Rohmaterial für Mikrochips eingesetzt. Seit 2006 wird jedoch die Hälfte des weltweiten Polysilizium-Angebots zur Herstellung von Solarzellen verwendet. Während ein Polysilizium-Mangel nach wie vor einen Begrenzungsfaktor darstellt, machen Dünnschicht-Technologien, die statt Polysilizium amorphes Silizium oder andere Materialien benutzen, einen wachsenden Anteil der weltweiten Modulproduktion aus.

12.04.2010   Quelle: Ledian Tianwei Silicon Technology Corporation Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ledian Tianwei Silicon Technology Corp.,
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DuPont liefert Material für Weltumrundung in einem Solar-Boot

PlanetSolar startete am 31. März 2010
PlanetSolar startete am
31. März 2010

Am 06.04.2010 meldete die DuPont Corporation (Wilmington, Delaware, USA), sie werde Materialien für das Projekt "PlanetSolar" liefern, eine Weltumrundung im weltgrößten Solarboot. DuPont werde sowohl das Material für die Photovoltaik-Anlage und die Bootsbeschichtung liefern als auch als dritter Hauptsponsor der Reise auftreten. Das PlanetSolar-Team plant den Reisebeginn für 2011 und will die 500 Quadratmeter Bootsoberfläche mit Solarmodulen dazu benutzen, einen Motor anzutreiben.   "Mit der Technologie und unserem Sachverstand, um unsere Energieeffizienz zu verbessern und erneuerbare Energien voranzubringen, sind wir auf dem richtigen Weg zu einer nachhaltigen Zukunft", sagt PlanetSolar-Gründer und Skipper Rafaël Domjan. "PlanetSolar will zeigen, dass es Lösungen gibt."


Dupont liefert Photovoltaik-Lösungen und Beschichtungen für PlanetSolar

Zahlreiche DuPont-Materialien werden in dem Boot eingesetzt, darunter Tedlar-Polyvinylfluorid (PVF), ein sehr haltbares Material, das als Komponente für die Rückseitenfolie der PV-Anlage verwendet wird. Außerdem kommen DuPonts marine Beschichtungen zum Einsatz. DuPont betont, dass die PV-Anlage bei dieser Reise besonders rauen Bedingungen ausgesetzt sei. Daher müssten alle Systemkomponenten höchst widerstandsfähig sein. "PlanetSolar ist mehr als ein Solar-Boot. Es ist der konkrete Beweis, wie Wissenschaft und Technologie die Kraft der Sonne in saubere Energie umwandeln können", sagt Ian Hudson, Präsident von DuPont Europe, Middle East & Africa. "Wir sind sehr stolz, ein Teil dieses Projektes zu sein."


Erste Weltumschiffung mit einem Solar-Boot

PlanetSolar ist die Idee des schweizerischen Computeringenieurs, Abenteurers und Solarverfechters Rafaël Domjan. Er kam 2006 auf die Idee und begann 2008 mit der Arbeit an dem Projekt, nachdem er den ersten Sponsor gefunden hatte. Diese Reise ist die erste Weltumschiffung mit einem Solarboot. PlanetSolar hat mit seinem größten Solarboot bereits einen Weltrekord erzielt - es ist 31 m lang und 15 m breit.

Die PlanetSolar-Expedition wir mit zwei Mann starten: Domjan und der legendäre Abenteurer Gérard d'Aboville, der 1980 als erster Mensch den Atlantik allein mit Muskelkraft in einem Boot überquerte. Die Besatzung hat vor, in der Nähe des Äquators um die Erde zu fahren und während ihres 140-tägigen Trips in den großen Städten wie Monaco, Paris, Marseille, Dubai, Abu-Dhabi, Hong Kong, Shanghai, Hamburg, New York und San Francisco Halt zu machen. Am 31. März wurde das Boot in einem deutschen Ostsee-Hafen zu Wasser gelassen. Hier bleibt es, bis es vom Mittelmeer aus seine Reise beginnt. Weitere Partner neben DuPont sind der schweizerische Uhrenhersteller Candino und Immosolar energy management.

11.04.2010   Quelle: DuPont   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Planet Solar,
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GecoSolar AG: Griechenland trotzt Krise 2010; chancenreichster Standort für Solarparks

Photovoltaik-Anlagen entwickeln sich nach Erfahrung der GecoSolar AG (Othmarsingen, Schweiz) derzeit zu einer der profitabelsten Investmentoptionen. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft konzentriert ihre Aktivität ab 2010 vor allem auf den Solar-Standort Griechenland und realisiere vor Ort aktuell mehrere Photovoltaik-Großprojekte. Die GecoSolar AG mache sich vom staatlichen Vergütungssystem für Solarstrom unabhängig und schließe mit regionalen und überregionalen Stromkonzernen Einspeiseverträge, betont das Unternehmen.   Damit eröffne das Investmentkonzept der GecoSolar AG krisenfeste Renditeperspektiven, die auch durch die aktuelle Lage der griechischen Staatsfinanzen nicht gefährdet würden.


1.400 bis 1.700 Kilowattstunden Globalstrahlung pro Quadratmeter

2010 rücke der Standort Griechenland zunehmend in den Mittelpunkt der europäischen Solarenergie-Branche. Der Grund: Trotz seiner derzeitigen wirtschaftlichen Probleme biete das sonnenverwöhnte EU-Mitgliedsland als Standort für Photovoltaik-Kraftwerke mehr denn je erstklassige Rahmenbedingungen. So erreiche die Globalstrahlung in Griechenland Werte von 1.400 bis zu 1.700 Kilowattstunden pro Quadratmeter, was einen hoch rentablen Betrieb vor allem von Photovoltaik-Freiflächenanlagen nahezu garantiere. Begünstigt werde die Solarstrom-Produktion durch die geplante Novellierung der Genehmigungsordnung, die eine beschleunigte Projektierung, Fertigstellung und Inbetriebnahme photovoltaischer Bauvorhaben ermöglichen werde. Der noch junge, aber aufstrebende griechische Solar-Markt zeichne sich somit 2010 durch überaus günstige Einstiegsbedingungen für ausländische Investoren aus, stellt die GecoSolar AG fest.


Solarstrom soll an regionale und überregionale Stromkonzerne verkauft werden

Die GecoSolar AG zählt nach eigenen Angaben zu den Solar-Unternehmen, welche die spezifischen Vorteile des mediterranen Landes erkannt haben und mittel- bis langfristig orientierte Anleger mittels Beteiligungsmodellen von den exzellenten Perspektiven des Solarstandorts Griechenland profitieren lassen wollen. Drei von der GecoSolar AG projektierte Solarstrom-Anlagen in Nord- und Zentralgriechenland befänden sich aktuell in einem bereits weit fortgeschrittenen Realisierungsstadium; Baubeginn und Inbetriebnahme seien für dieses Jahr geplant. Die Planung weiterer Solar-Projekte in der Region Thessaloniki, denen dieselben umfassenden Wirtschaftlichkeitsprüfungen vorangingen, werde voraussichtlich in wenigen Monaten abgeschlossen sein. Der Verkauf des Solarstroms wird der GecoSolar AG zufolge an regionale sowie überregionale Stromkonzerne erfolgen, wodurch das Unternehmen sich von staatlichen Vergütungssystemen für erneuerbare Energien - und damit von der weiteren Entwicklung der griechischen Staatsfinanzen - unabhängig mache. "Mit ihren Beteiligungsangeboten richtet sich die GecoSolar AG vor allem an chancenorientierte Kapitalgeber, die an langfristigen Investments in ökologisch-nachhaltige Geldanlagen interessiert sind", heißt es in der Pressemitteilung.

11.04.2010   Quelle: GecoSolar AG; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Einstieg in den Photovoltaik-Markt: STIEBEL ELTRON erweitert Produktpalette

STIEBEL ELTRON nimmt laut einer Pressemitteilung des Unternehmens ab sofort Photovoltaik-Module in sein Geräteprogramm auf und will diese erstmalig auf der Mitte April stattfindenden "light + building"-Messe in Frankfurt und der fast gleichzeitig stattfindenden IFH/Intherm in Nürnberg präsentieren. Damit setze das Unternehmen seinen Weg zum allumfassenden Systemtechnik-Anbieter konsequent fort, heißt es in der Pressemitteilung. Vor über 35 Jahren sei damit begonnen worden, Geräte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu entwickeln. Heute sei STIEBEL ELTRON einer der führenden Anbieter von Wärmepumpen, Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung sowie Solarthermie-Anlagen. Den Einstieg in den Photovoltaik-Markt sieht das Unternehmen als einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg einer sich wandelnden Energieversorgungs-Infrastruktur.   Seien in der Vergangenheit hauptsächlich energieverbrauchende Systeme präsent gewesen, so würden diese heute vermehrt durch energieerzeugende Anlagen ergänzt. "Photovoltaik passt hervorragend in unser Produkt-Portfolio. Unser Einstieg in diesen Markt kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", erläutert STIEBEL-ELTRON-Geschäftsführer Karlheinz Reitze. "Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert in Zukunft noch mehr den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom und schafft damit ideale Voraussetzungen für die Verknüpfung mit unseren Produkten, wie beispielsweise Warmwasser-Wärmepumpen, Klimageräten oder Lüftungssystemen."


Photovoltaik-Module "made in Germany"

Die neuen PV-Module seien "made in Germany" - also komplett mit modernsten Fertigungsverfahren unter Einhaltung strengster Qualitätsrichtlinien in Deutschland entwickelt und gebaut - streng den STIEBEL-ELTRON-Ansprüchen gehorchend, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Als Plus-Modul eingestuft würden Kunden eine 10-jährige Produktgarantie erhalten. Vermarktet würden die STIEBEL-ELTRON-Module über die HELTRON GmbH in Breisach – ein Unternehmen der Stiebel-Gruppe. Das Unternehmen sei seit Jahren ein Spezialist im Photovoltaik-Markt und verfüge über eine weitreichende System- und Fachkompetenz, erklärt STIEBEL-ELTRON.


Wechselrichter und Montagesysteme

HELTRON-Fachberater stehen laut STIEBEL-ELTRON bundesweit für Beratung, Planung und Konfiguration einer Anlage zur Verfügung. Auch technischer Support, Service und Schulungen würden über das Breisacher Unternehmen abgedeckt. Nicht nur PV-Module gehören zum Angebot, sondern auch alle aufeinander abgestimmten Zubehörteile einschließlich Wechselrichter und Montagesysteme. Somit sei die nahtlose Integration aller Systemkomponenten zu einem optimal arbeitenden PV-Gesamtsystem garantiert und sichere Kunden optimale Erträge und Ertragssicherheit, heißt es in der Pressemitteilung. "Mit der Aufnahme von Photovoltaik-Modulen hat STIEBEL ELTRON eine Lücke im Produktprogramm geschlossen", so Karlheinz Reitze. "Als Komplett-Haussystemanbieter legen wir größten Wert darauf, unseren Kunden ausgereifte und aufeinander abgestimmte Lösungen von perfekter Qualität zur Verfügung zu stellen. Damit erhalten Partner und Kunden die Sicherheit, Systeme einzubauen, die auch in Zukunft Geldbeutel und Umwelt schonen".

11.04.2010   Quelle: Stiebel Eltron GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Green City Energy: Zweites Standbein in französischer Solar-Hauptstadt Toulouse

Green City Energy (GCE, München) hat laut einer Pressemitteilung ein zweites Standbein in Frankreich errichtet. Seit Anfang des Jahres sei das Unternehmen mit einer eigenen Tochtergesellschaft, der Green City Energy France SARL, in der südfranzösischen Region Midi Pyrénées und der Stadt Toulouse aktiv. Auch die französische Tochter stehe dabei für "100 Prozent erneuerbare Energien" und den Aufbau von bürgernahen Versorgungsstrukturen unter Einbeziehung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Der Schwerpunkt der Geschäftsaktivität liege zunächst auf der Umsetzung von Photovoltaik-Projekten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Durchführung der Vorhaben erfolge mit eigenen Mitarbeitern und in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort, unterstützt durch das umfangreiche Know-how der Muttergesellschaft, basierend auf bisher über 170 umgesetzten Erneuerbare-Energie-Projekten. Erste Solarparks seien bereits in Planung.   Der Fokus der Geschäftsaktivität liege auf der Planung, Umsetzung und Finanzierung von Projekten zur Nutzung der erneuerbaren Energien, zunächst in der Photovoltaik. Im nächsten Schritt will das Unternehmen sein Engagement auf die Windenergie ausweiten. Das deutsche Geschäftsmodell diene dabei als Vorbild, um auch am französischen Markt Komplettlösungen von der "grünen Wiese" bis hin zu schlüsselfertigen Bürger- oder Mitarbeiterbeteiligungen mit solider Verzinsung und kalkulierbarem Risiko zu bieten.


Deutsch-französische-Allianz

Bei der Entwicklung der Projekte in Frankreich übernehme Green City Energy France die Funktion des Generalunternehmers (Entrepreneur Général & Maître d'œuvre) in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. "Unser Engagement mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Toulouse gründet sich auf der Erkenntnis 'all business is local'. Wir setzen deshalb auf die französische Karte", erklärt Dr. Harald Will, Leiter der strategischen Geschäftsentwicklung bei Green City Energy. "Nur mit französischen Strukturen und einem Geschäftsmodell, das an die Bedingungen vor Ort adaptiert ist, kann das Potenzial des dortigen Marktes im Bereich erneuerbarer Energien erschlossen werden. Die französische Regierung bietet nicht nur attraktive Einspeisevergütungen, sondern vor allem politisch und rechtlich stabile Rahmenbedingungen."


Kontaktaufbau zu potenziellen Investoren und Banken

Harald Will ist zusammen mit Dr. Yves Rommel Gründungs-Geschäftsführer und Minderheitsgesellschafter von GCE France SARL. Beide hätten als ehemalige Vorstände internationaler Unternehmen große Erfahrung im Bereich Markt- und Geschäftsentwicklung. "Gerade im Frankreich-Geschäft sind die interkulturellen Themen sehr bedeutsam", erklärt Yves Rommel. "Neben der Geschäftsentwicklung widmen wir uns insbesondere dem Kontaktaufbau zu potenziellen Investoren und finanzierenden Banken." Die Geschäfte in Toulouse, wie beispielsweise die konkrete Projektentwicklung, führe Sylvain Auzoux, Direktor von Green City Energy France SARL.


Erste Solarparks bereits in Planung

Seit Beginn der Geschäftsaktivität habe bereits eine Reihe an erfolgversprechenden Projekten angestoßen werden können, unter anderem in der Stadt Toulouse und der Region Midi Pyrénées. Daneben werde eine Machbarkeitsstudie für einen großen Solarpark im Departement Vaucluse der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur erstellt, erklärt Green City Energy in der Pressemitteilung.

10.04.2010   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Heizatlas für Kommunen: Häuser mit niedrigstem Energie-Verbrauch im Osten des Landes

Immobilien sind für 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich, betont die gemeinnützige co2online GmbH, die sich für die Senkung des CO2-Ausstoßes einsetzt. Damit verfügen Städte und Gemeinden über ein enormes Sparpotenzial an Energie und CO2-Emissionen. Der neue Heizatlas von co2online soll Bundesländer, Kreise und Kommunen über den Heizenergieverbrauch und die Sanierungsquote von Wohngebäuden informieren. Mit dem Online-Ratgeber haben Kommunen jetzt erstmals die Möglichkeit, den wärmetechnischen Zustand von Gebäuden in ihrer Region mit anderen zu vergleichen und sich einzelne Häuser standortgenau via Google-Maps anzusehen. Der Heizatlas zeigt, wo die meisten sparsamen Häuser zu finden sind und wo überdurchschnittlich viele unsanierte Energievergeuder stehen, so co2online in einer Pressemitteilung.   Durch jahrelange Energieberatung im Internet und das Erstellen von Heizgutachten verfüge co2online über eine Million Gebäudeenergiedaten, die für den gesamten zentral beheizten Wohngebäudebestand in Deutschland repräsentativ seien. Die Daten würden etwa zehn Prozent der beheizten Fläche in Deutschland abdecken.


Detaillierte Statistiken zum Heizenergieverbrauch

"Mit dem Heizatlas schaffen wir eine bisher nicht dagewesene Transparenz beim aktuellen energetischen Zustand von Wohngebäuden in Deutschland. So lässt sich unter anderem der Erfolg kommunaler Programme im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden kontrollieren", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Der Heizatlas veröffentliche detaillierte Statistiken zum Heizenergieverbrauch auf Bundesländer- und Kreisebene. Beispielsweise befinden sich laut co2online im Osten der Republik die Immobilien mit dem niedrigsten Heizenergieverbrauch. "Mit dem milderen Klima ist das nicht zu erklären, denn der im Heizatlas berechnete Kennwert ist klima- und standortbereinigt. Vielmehr macht sich die weitaus höhere Sanierungsquote der 90er Jahre bemerkbar", so Hengstenberg.


Hoher Heizenergieverbrauch im Norden

Den höchsten Verbrauch zeigt der Heizatlas an der Nordseeküste und in den Hansestädten Bremen und Hamburg. "Viel Wind, ein angespannter Wohnungsmarkt und schwierig zu dämmende Klinkerfassaden tragen dort zu hohen Heizkosten und CO2-Emissionen bei", erläutert Hengstenberg. Klicke der Nutzer im Heizatlas auf einen Kreis oder eine Stadt, gelange er zu einer Einzelgebäude-Ansicht. Hier würden bundesweit Gebäude standortgenau auf einer Google-Maps-Karte dargestellt - mit Heizenergieverbrauch, Gebäudealter, Fläche und Heizenergieträger. So werde der Heizatlas zum größten frei zugänglichen Gebäudekataster Deutschlands, erklärt co2online in der Pressemitteilung. Der Heizatlas ist Teil der Heizspiegelkampagne, die vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Der neue Heizatlas im Internet unter: www.heizatlas.de

10.04.2010   Quelle: co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Jurawatt will neue Energie in die Solar-Branche bringen

Neue Energie, bewährtes Know-how und höchste Qualität - mit diesem Anspruch tritt die Anfang 2010 gegründete Jurawatt GmbH (Neumarkt/Oberpfalz) in den Photovoltaik-Markt ein. Die Leistungspalette umfasse hoch effiziente Solarmodule. Die Startbedingungen für Jurawatt seien optimal, denn die Firmengründung werde von der J.v.G. Thoma GmbH begleitet und betreut, die sich seit mehr als 20 Jahren auf Solartechnologie spezialisiert habe.   So könne das junge Unternehmen auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen. Jurawatt habe sich ganz bewusst für einen Sitz in der Oberpfalz entschieden: Bayerische Gründlichkeit und Perfektion bei der Modulfertigung seien ein wesentliches Qualitätsmerkmal, so Jurawatt weiter. Auch die Produktionsanlagen seien "made in Germany", sie stammen von J.v.G. Thoma.

Service und Verlässlichkeit werden bei Jurawatt groß geschrieben, betont das Unternehmen. "Unsere Leistungsgarantie über 80 % der Nennleistung läuft über 30 Jahre. Wenn wir ausschließlich 'Plustoleranzen' zusichern, halten wir unser Versprechen auch", erklärt Geschäftsführer Patrick Thoma. Konkret heiße das: Der Kunde bekomme exakt die Leistung, die er in Auftrag gegeben hat - oder sogar noch mehr.

10.04.2010   Quelle: Jurawatt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Scheuten Solar erweitert sein Produktportfolio

Multisol P6-60-Modul
Multisol P6-60-Modul

Ab April 2010 erweitert Scheuten Solar (Venlo, Niederlande) seine Multisol-Modulserie um die Produktgruppe P6-60, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dieser Erweiterung decke Scheuten Solar den Leistungsbereich von 190W - 260W mit Produkten mit ausschließlich positiven Toleranzen in 5Wp-Stufen ab. Durch die Vervollständigung des Sortiments an qualitativ hochwertigen Solarmodulen mit 6“-Zellen biete Scheuten für einen noch weiteren Anwendungsbereich optimale Lösungen an - made in Germany. 




Produkt- und Leistungsgarantien

Das neue Multisol P6-60-Modul hat laut Hersteller einen Leistungsbereich von 215–230 Wp und werde wie alle Multisol-Module mit den marktführenden Produktgarantiebedingungen geliefert: Eine Kombination aus einer 10-Jahres-Produktgarantie und einer 25-Jahres-Leistungsgarantie mit linearer Abnahme garantierten höchste Investitionssicherheit. Der zusätzliche Garantie-Effekt der erweiterten Leistungsgarantie entspreche ungefähr 1,5 Jahren zusätzlicher Energieerzeugung über einen Zeitraum von 25 Jahren.


Schwarzer Eloxalrahmen aus Aluminium kombiniert mit schwarzer Rückseitenfolie


Funktionale Merkmale dieser neuen Modulserie seien ein sehr stabiler schwarzer Eloxalrahmen aus Aluminium mit einer schwarzen Rückseitenfolie. Durch diese Kombination erhalte das neue Modul ein hochwertiges und modernes Design, das für die Verwendung auf Wohngebäuden konzipiert wurde. "Die Solarmodule von Scheuten Solar, die auf über zwanzig Jahren Erfahrung basieren, zeichnen sich durch ihre lange Lebensdauer, ihre überdurchschnittliche Rendite und ihre ausgezeichnete Verarbeitung aus. Auf vielfachen Kundenwunsch schließen wir mit diesem Produkt eine Lücke in unserem Sortiment. Wir freuen uns, dass unsere Kunden so großen Wert darauf legen, auch dieses Standardformat von uns zu beziehen", resümiert Evert Vlaswinkel, Verkaufsleiter von Scheuten Solar.

Scheuten ist ein führender internationaler Produzent von Komplettlösungen für Glas- und Solarenergie-Systeme. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Venlo, beschäftigt fast 1.800 Mitarbeiter und erzielte nach eigenen Angaben 2009 einen Umsatz von 407 Millionen Euro. Scheuten Solar ist in der Entwicklung, Herstellung und im Einsatz von Photovoltaik-Modulen tätig. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet.

09.04.2010   Quelle: Scheuten Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Scheuten Solar,
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Solar Impulse: Mit Photovoltaik angetriebenes Flugzeug absolviert Jungfernflug erfolgreich

Solar Impulse HB-SIA: Jungfernflug erfolgreich.
Solar Impulse HB-SIA:
Jungfernflug erfolgreich.

Unter den Augen von Tausenden von Zuschauern aus der ganzen Schweiz hat das Solar-Flugzeug Solar Impulse HB-SIA im schweizerischen Payerne seinen ersten Flug hinter sich gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung von Solar Impulse. Solar Impulse HB-SIA ist das erste Flugzeug, das Tag und Nacht ohne Treibstoff und ohne Schadstoffausstoß fliegen soll, um das immense Potenzial der erneuerbaren Energien aufzuzeigen. Bis auf eine Höhe von 1.200 Metern sei das Flugzeug aufgestiegen, heißt es in der Pressemitteilung. Während der 87 Minuten Flugdauer habe Testpilot Markus Scherdel die ersten Flugmanöver durchgeführt, sich so mit der Steuerung des Prototyps vertraut gemacht und schließlich zur ersten Landung auf der waadtländischen Asphaltpiste angesetzt. Ziel der verschiedenen Flugmanöver (Kurven, Simulation der Anflugphase) sei die Überprüfung der Steuerung des Flugzeugs gewesen.  "Dieser erste Flug war für mich ein sehr intensiver Moment", betonte Testpilot Markus Scherdel. "Die HB-SIA hat sich so verhalten, wie es gemäß Flugsimulator vorherzusehen war. Trotz ihrer immensen Spannweite und ihres federleichten Gewichts entspricht ihre Steuerung unseren Erwartungen."


Erfolgreicher Erstflug

"Diese erste Flugmission war die riskanteste Phase des Projekts. 87 Minuten voller intensiver Emotionen nach sieben Jahren beharrlicher Planung und Tests. Nie zuvor ist ein derart großes und leichtes Flugzeug geflogen. Das Ziel war, das Verhalten des Prototyps im Flug zu überprüfen und zu testen, wie er auf die verschiedenen Flugmanövern reagiert. Dank dieses erfolgreichen ersten Fluges können wir das weitere Programm nun in Ruhe in Angriff nehmen", erklärt André Borschberg, Vorstand und Mitbegründer des Projekts.


Wesentlicher Schritt zur Verwirklichung der Vision

"Der Weg bis zu den Nachtflügen ist noch lang, und noch länger bis zur Weltumrundung. Aber dank der außerordentlichen Arbeit des ganzen Teams konnten wir heute einen sehr wesentlichen Schritt zur Verwirklichung unserer Vision machen", fügte Bertrand Piccard, Präsident und Initiator von Solar Impulse, an. "Unsere Zukunft hängt davon ab, wie schnell uns die Umstellung auf erneuerbare Energien gelingt. Solar Impulse will aufzeigen, was mit diesen Energien heute bereits möglich ist, wenn man die neuesten sauberen Technologien zur Schonung der natürlichen Ressourcen einsetzt."


12.000 Solarzellen im Flügel

Hinter dem 70-köpfigen Team und den 80 Partnern lägen sechs Jahre intensivster Arbeit mit unzähligen Berechnungen, Simulationen und Tests, um das völlig neuartige Flugzeug aus Kohlefaser-Werkstoffen zu vollenden, erklärt Solar Impulse in der Pressemitteilung. Nie zuvor sei ein derart großes und leichtes Flugzeug gebaut worden, das die Spannweite eines Airbus A340 (63,4 Meter) und das Gewicht eines Mittelklassewagens (1.600 kg) habe. In die Flügel seien rund 12.000 Photovoltaik-Zellen integriert. Sie versorgen vier Elektromotoren mit einer Spitzenleistung von je 10 PS mit Solarstrom und laden die Lithium-Polymer-Batterien (400 kg) während des Tages für den Nachtflug auf.

09.04.2010   Quelle: Solar Impulse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Impulse,
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Multitechnologie-Unternehmen unterstützt Wüstenstrom-Vorhaben, 3M wird Partner der Desertec-Initiative

3M-
3M-"Solar Acrylic Foam"-Klebebänder
ermöglichen eine einfache, schnelle
und zugleich saubere Befestigung
von Solarmodul-Rahmen

Die 3M Deutschland GmbH hat sich der Desertec Industrial Initiative als assoziierter Partner angeschlossen. Der Multitechnologie-Konzern, der sein Geschäft mit erneuerbaren Energien in den letzten Jahren konstant ausgebaut hat, will sein Know-how auf dem Gebiet der Folien-, Klebstoff- und Beschichtungstechnologie in die Desertec-Initiative einbringen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Mit unserem Einstieg in das Desertec-Konsortium möchten wir eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte weltweit aktiv unterstützen", sagt Dr. Suat Akyol, Manager New Technologies bei der 3M Deutschland GmbH in Neuss. "Als eines der ersten Unternehmen, das nanoskalige Multischicht-Polymerfolien für optische Anwendungen im industriellen Maßstab umsetzen konnte, hat 3M beispielsweise eine Spiegelfolie entwickelt, die leichtgewichtige hochreflektierende Spiegel-Konstruktionen für Solar-Kraftwerke ermöglicht.  Unser weit gefächertes Know-how versetzt uns in die Lage, sowohl etablierte Technologien für erneuerbare Energien nutzbar zu machen als auch innovative Lösungen speziell für Problemstellungen aus dem Bereich der Wind- und Sonnenenergie zu entwickeln."



Know-how für die Solar- und Windindustrie

3M mit Hauptsitz in St. Paul, im US-Bundesstaat Minnesota, gehört nach eigenen Angaben zu den am breitesten diversifizierten Konzernen weltweit. Besondere Stärke des Unternehmens sei die vielfältige und oft kombinierte Nutzung von mehr als 40 eigenen Technologie-Plattformen. In der deutschen Hauptverwaltung der 3M in Neuss wurde im letzten Jahr das Know-how für die Solar- und Windindustrie in der Sparte "Renewable Energy" zusammengefasst und ein europäisches Forschungszentrum für Wind-, Sonnen- und Geothermische Energie, aufgebaut. Anwendungslösungen für diese Industrien basieren auf einer Auswahl der Kernkompetenzen in den Bereichen Folien, Klebebänder, Klebstoffe und Beschichtungen.

Beispielhafte Produkte für die Solarindustrie sind Verkapselungsfolien, die Solarzellen schützen, sowie Spiegelfolien oder Fresnel-Linsen zur Lichtbündelung. Innovative Beschichtungen sollen zudem schon bald Oberflächen widerstandsfähiger machen sowie eine schnellere und einfachere Reinigung ermöglichen. Die Windindustrie setzt bereits seit mehr als zehn Jahren auf das Know-how von 3M. Bewährt haben sich hier zum Beispiel spezielle Klebebänder zum Schutz der Rotorblatt-Kanten. Künftig sollen mithilfe von Folien, Klebebändern und Klebstoffen sowie Beschichtungen des Multi-Technologieunternehmens die Effizienz und die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen weiter verbessert werden.

3M wird zudem sein Know-how im Bereich der Hochspannungs-Leiterseile in das Desertec-Konsortium einbringen. Das Unternehmen hat ein Leiterseil auf Keramik-Aluminiumbasis entwickelt, das doppelt so viel Strom übertragen kann, wie herkömmliche Stahlseile und dies auch unter schwierigsten klimatischen Bedingungen.


Die Desertec-Industrieinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und klimafreundliche Energieerzeugung in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens zu schaffen und die Integration mit dem europäischen Stromnetz vorzubereiten. Das langfristige Ziel ist, durch Nutzung von Sonnen- und Windenergie einen erheblichen Anteil des Strombedarfs der MENA-Region und 15 % des europäischen Strombedarfs zu erzeugen. Insgesamt sind 17 Gesellschafter an der DII (Desertec Industrial Initiative) beteiligt. Zu den Gründungsgesellschaftern gehören unter anderem ABB, Deutsche Bank, E.ON, HSH Nordbank, MAN Solar Millennium, Munich Re, RWE und Siemens. Berater der Initiative ist seit Anfang Februar der Ex-Bundesumweltminister und ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Klaus Töpfer (CDU).

09.04.2010   Quelle: 3M Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3M,
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Photovoltaik-Produzent Solyndra startet Programm zur Stärkung des globalen Vertriebsnetzwerks

Solyndra, Inc. (Fremont, Kalifornien), Hersteller innovativer zylindrischer Photovoltaik-Systeme für kommerzielle Flachdächer, präsentiert ein Programm für Lösungsanbieter. Das Programm wurde ins Leben gerufen, um Photovoltaik-Distributoren und -Integratoren mit herausragenden Leistungen, welche die PV-Systeme von Solyndra weltweit verkaufen und instandhalten, einen einmaligen Mehrwert zu bieten.   "Das Solyndra-Programm für Lösungsanbieter bietet unseren Kunden zusätzlichen Wert, indem es neue Vertriebsmöglichkeiten identifiziert, ihre technischen Fähigkeiten stärkt und ihnen eine strategische Differenzierung im Markt bietet", sagt Kelly Truman, Senior-Vizepräsident für Marketing und Geschäftsentwicklung bei Solyndra. "Top-Tier-Lösungsanbieter haben ein sachkundiges Wissen über die Systeme von Solyndra bewiesen und sich zu einem hohen Standard beim Kundenservice verpflichtet."



Zugang zu einer exklusiven Vertriebstool-Datenbank rund um die Uhr

Die Lösungsanbieter erhalten Leistungen wie Lead-Übertragung, Marketing-Ressourcen, technisches Training und Beratungsdienstleistungen bei der Finanzanalyse von Projekten. Das Portal für Lösungsanbieter bietet rund um die Uhr (24/7) Online-Zugang zu einer exklusiven Vertriebstool-Datenbank. Darin enthalten sind auch Software-Modelle, die Solyndras niedrige Energiekosten (LCOE - Levelized Cost of Electricity) aufzeigen. Innerhalb des mehrstufigen Programms können sich Lösungsanbieter entweder für den Status Platinum, Gold oder Certified qualifizieren.

Zu den Lösungsanbietern mit Platinum-Status zählen derzeit: alwitra GmbH & Co., Carlisle Energy Services, SunConnex B.V., Nazca - a GSE Group Company, Phoenix Solar AG und USE Umwelt Sonne Energie GmbH. Zu den Lösungsanbietern mit Gold-Status zählen derzeit: Advanced Green Technologies, Allied Building Products Corporation, Canada Solar Consortium, DC Power Systems, EBITSCHenergietechnik GmbH, Helios Energy, Orion Energy Systems und Sun System S.p.A.

Solardistributoren und -integratoren, die an diesem Programm teilnehmen möchten, finden auf der Website von Solyndra weitere Informationen.

09.04.2010   Quelle: Solyndra, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunlumo Technology: Forschungs und Entwicklung für solare Prozesswärme boomt

Die Nachfrage nach Anlagen für solare Prozesswärme ist besonders groß
Die Nachfrage nach Anlagen für solare
Prozesswärme ist besonders groß

Im Mittelpunkt der aktuellen Forschung und Entwicklung von der Sunlumo Technology aus Perg in Oberösterreich steht die Entwicklung thermischer Kollektoren für solare Prozesswärme. "Das Interesse an neuen Kollektorkonzepten und an der Anpassung von Kollektoren für spezielle Anforderungen ist enorm", betont Sunlumo-Gründer und Geschäftsführer Ing. Robert Buchinger. Ziel dieser Forschungen und Entwicklungen sei die verstärkte Nutzung von Solarwärme in der Industrie und in Gewerbebetrieben.   "Der überwiegende Einsatzbereich thermischer Solaranlagen liegt bisher in den Bereichen Haushalt und Schwimmbäder", so Buchinger. Mit thermischen Sonnenkollektoren wird Warmwasser aufbereitet und werden Wohnungen beheizt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Produktionsbetriebe ein enormes Potenzial für solarthermische Anwendungen haben. "Die Nachfrage nach diesen Anwendungen ist derzeit besonders groß", freut sich Buchinger über die vielen Forschungs- und Entwicklungsprojekte.


Lösungen für den Einsatz von Flach- und Vakuum-Röhren-Kollektoren

Sunlumo arbeitet an Studien über die Anpassung von Kollektoren an spezielle Anforderungen solarer Prozesse und entwickelt Lösungen für den Einsatz von Flach- und Vakuum-Röhren-Kollektoren. Das Perger Green Technology-Unternehmen forscht zudem an Kollektoren mit Edelstahlabsorbern für die Erwärmung von chemischen oder technischen Flüssigkeiten.

Erneuerbare Energie als wichtiger Wirtschaftsfaktor

"Angesichts rasant steigender Energiekosten und des Klimawandels ist das Thema erneuerbare Energie in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden", ist Robert Buchinger überzeugt. Nachhaltige Prozesse leisten einen dauerhaften Beitrag zum Schutz der Ressourcen. Daneben entlasten Unternehmen die Umwelt. Sie reduzieren ihren Energieverbrauch und senken gleichzeitig Kosten.


Kompetenznetzwerk und Know-how

Sunlumo verfügt nach eigenen Angaben über ein einzigartiges Kompetenznetzwerk und langjähriges Know-how. Bei seinen Entwickungs- und Forschungsaufträgen greife das Perger Solarunternehmen auf diese guten Kontakte zurück. Neben der Forschung und Entwicklung an verschiedenen Projekten in die Solarindustrie unterstützt Sunlumo Kollektorhersteller, Systemlieferanten und Investoren aus anderen Branchen, die in die Solarthermie einsteigen wollen.

09.04.2010   Quelle: Sunlumo Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunlumo Technology GmbH,


 

twin solar und Munich Re sichern die Modulproduktion des chinesischen Photovoltaik-Herstellers GS-Solar ab

Die Leistungsgarantieversicherung von Munich Re treffe auf positive Resonanz in der Solarbranche, berichtet das unabhängige Energieberatungsunternehmen twin solar GmbH (Düsseldorf) in einer Pressemitteilung: Seit März dieses Jahres setze auch der chinesische Photovoltaik-Hersteller GS-Solar auf dieses Konzept und sichere damit seine komplette Dünnschichtmodulproduktion aus dem Jahr 2010 ab. Für das erfolgreiche Zustandekommen des internationalen Deals zeichne twin solar verantwortlich.  25-jährige Leistungsgarantie der Munich Re für Dünnschichtmodule

Die Absicherung der eigenen Produktion durch einen der weltweit führenden Rückversicherer eröffnet GS-Solar laut twin solar neue Wachstumsperspektiven. Mit der 25-jährigen Leistungsgarantie der Munich Re hätten die Dünnschicht-Module aus der chinesischen Wirtschaftsmetropole Quan Zhou einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Denn auch in wachstumsstarken Branchen wie der Photovoltaik müssten sich Hersteller ständig aufs Neue beweisen. Konzentrierten sich die Wettbewerber bislang noch auf die Preisgestaltung und die technische Innovation, richteten immer mehr Unternehmen ihr Augenmerk nun auf einen neuen Aspekt ihrer Marktstrategie - die Absicherung der vom Hersteller zugesagten Leistungsgarantien über ein unabhängiges Versicherungsprodukt.


Im Schadensfall werden fehlerhafte Module ausgetauscht

Die Verwirklichung von Photovoltaik-Projekten wird laut twin solar selten aus eigenen Mitteln finanziert. In der Regel griffen zukünftige Anlagenbetreiber auf die Dienste von Finanzinstituten zurück. Und diese fordern entsprechende Sicherheiten für ihre Darlehen. Die Leistungsgarantieversicherung von Munich Re setze genau an dieser Stelle an. Sie gebe Kapitalgebern die Sicherheit, dass im Schadensfall fehlerhafte Module ausgetauscht - und somit Ertragsausfälle beim Endkunden aufgefangen werden. Die Rückzahlung der Kredite sei dadurch weitestgehend abgesichert, was die Attraktivität von Solar-Projekten in den Augen der Finanzinstitute deutlich steigen lasse. Die Garantie werde von den Herstellern direkt gewährt, die wiederum durch die Versicherungslösung ihre Bilanz entlasten und ihren Kunden ein zusätzliches Maß an Sicherheit bieten könnten.


Maßgeschneidertes Versicherungskonzept von Munich Re

"Das maßgeschneiderte Versicherungskonzept von Munich Re schafft die Grundlage für eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", betont Ingo Mönninghoff, geschäftsführender Gesellschafter und Mitbegründer von twin solar. "Während GS-Solar damit über ein wirkungsvolles Instrument zur gezielten Absatzsteigerung verfügt, können sich Anlagenbetreiber und Banken bei der Vergabe von Krediten auf die Garantien eines der weltweit führenden Rückversicherer verlassen." Vor allem aber erhöhe die Leistungsgarantie die Wahrscheinlichkeit, geplante Projekte finanzieren zu können.


Leistungsgarantie als Türöffner für neue PV-Projekte

Vor allem neu gegründete Unternehmen oder unbekannte Hersteller, die sich noch keinen Namen auf dem Markt gemacht haben, aber eine hohe Produktqualität anbieten, könnten von der Leistungsgarantie eines renommierten und finanzstarken Partners profitieren, betont twin solar. In Zukunft wolle twin solar weitere Hersteller an die wegweisende Versicherungslösung von Munich Re heranführen und beratend zur Seite stehen. "Im nächsten Schritt planen wir, diese Hersteller auch beim Ausbau des Neugeschäfts aktiv zu unterstützen. Als Großhändler wollen wir diese abgesicherten Module über unser flächendeckendes Partnernetzwerk vertreiben", so Mönninghoff. Die twin solar GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf bezeichnet sich als der führende Versicherungsspezialist in der Photovoltaik-Branche. Die Kernkompetenz des Unternehmens bilde die Entwicklung von maßgeschneiderten Finanzierungs- und Versicherungslösungen für Solarunternehmen und Anlagenbetreiber. Über die "twin solar Dachbörse" fungiert das Unternehmen zudem als Vermittler bei Solar-Projekten jeder Größenordnung und bringt Dachbesitzer, Investoren und Partnerunternehmen zusammen.

09.04.2010   Quelle: twin solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Kraftwerk Tauberlandpark: Erster Bauabschnitt ist am Netz

Einweihung des Solarparks Ernsthof Ost
Einweihung des Solarparks Ernsthof Ost

Ernsthof Ost, der erste Bauabschnitt einer der größten Photovoltaik-Anlagen Europas, ist seit dem 06.04.2010 offiziell am Netz, berichten die relatio Unternehmensgruppe (Balingen) und die SV SparkassenVersicherung (Stuttgart) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Anlage habe eine Spitzenleistung von 6,8 Megawatt (MWp). Im Jahresdurchschnitt versorge der Solarpark Ernsthof Ost rund 2.500 Haushalte mit umweltfreundlichem Solarstrom. Der Ernsthof West mit rund 27,5 MW Leistung werde schrittweise ab 30. Juni 2010 funktionsfähig sein. Im Endausbau soll der Solarpark auf einer Fläche von rund 85 Hektar etwa 34,3 MW Leistung haben.  



"Ackerboden nach 25 Jahren Solarnutzung ertragreicher nutzbar"

Bei der Inbetriebnahme sagte Wertheims Oberbürgermeister Stefan Mikulicz: "Ich habe im Mai 2009 zum ersten Mal etwas von diesem Projekt gehört. Und heute stehen wir schon hier und gehen mit dem ersten Bauabschnitt ans Netz." Ludwig Fürst zu Löwenstein, Verpächter des Geländes, ergänzt: "Die Landwirtschaft befindet sich in einem globalen Wettbewerb und muss sich nach Alternativen in der Nutzung des Landes umsehen. Solarenergie war für mich die beste Alternative. Der Ackerboden kann sich in den 25 Jahren der Solarnutzung regenerieren und ist anschließend ertragreicher nutzbar. Ich habe dem Projekt zuerst nur eine Chance von fünf Prozent gegeben."

Bernd Bodmer, Geschäftsführer von relatio, pflichtete ihm bei: "Nur dank der gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten aus Politik und Verwaltung konnte das Projekt in der kurzen Zeit genehmigt und verwirklicht werden." Udo Schlachter, Ortsvorsteher von Dörlesberg, betonte: "Die Grundstimmung in der Bevölkerung ist durchweg positiv, man identifiziert sich hier mit diesem Projekt. Dies ist unser Park, und wir sind stolz darauf – für die Ortschaft und unsere Stadt."


SV Sparkassenversicherung als Generalübernehmer und Investor

Als Initiator des Projekts hat das schwäbische Unternehmen relatio die Projektentwicklung bis zur Detailplanung übernommen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Als Generalunternehmer sei die Tochter relatio SP für die komplette Realisierung verantwortlich. Generalübernehmer sei die Firma ecosenergy (Münster), ein Tochterunternehmen der SV Sparkassenversicherung sowie der Sunics Solar. Investor des ersten Bauabschnittes mit einem Volumen von 20 Millionen Euro war die SV selbst. Dr. Michael Völter, Finanzvorstand der SV: "Als wir das Projekt geprüft haben, war uns schnell klar, dass wir hier eine Perle vor uns haben." Weitere 20 Millionen Euro fließen von der SV in den nun kommenden Bauabschnitt. Damit sei gewährleistet, dass die Bauarbeiten unterbrechungslos weitergehen können.

Ökologische Aufwertung des Geländes

Der Park dient nicht nur der Stromgewinnung, sondern ist auch eine effiziente Klimaschutzmaßnahme. Bei der Planung seien zahlreiche Belange berücksichtigt worden - ein rund neun Meter breiter Abstand zwischen den Modulreihen ermögliche eine extensive Bewirtschaftung, und die hohen Modultische die Beweidung der Fläche. Wildschneisen und unbebaute Grünstreifen werten das Gelände ökologisch auf. 25 Jahre lang soll die Anlage Strom liefern und dabei pro Jahr 5.600 Tonnen CO2 einsparen. Nach Ende der Laufzeit könne die Anlage vollständig rückgebaut werden, heißt es in der Pressemitteilung. Für den gesamten Tauberlandpark würden so viele Solarmodule benötigt, wie eine kleinere Modulfabrik in einem ganzen Jahr produzieren könne. Allein für den Ernsthof Ost seien 31.280 Solarmodule auf 68 Modultischen zu je 115 Modulen verbaut worden. Der Ernsthof West soll viermal so groß werden: Er umfasst vier Bauabschnitte mit insgesamt 16 Blöcken - jeder mit 68 Modultischen à 115 Modulen ausgestattet - insgesamt also 125.120 Solarmodule auf 1088 Modultischen.

08.04.2010   Quelle: relatio Unternehmensgruppe; SV SparkassenVersicherung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio Unternehmensgruppe,


 

Hersteller SOLON stellt neues Modul für Photovoltaik-Großprojekte vor

Photovoltaik-Aufdachanlage mit SOLON Black 220/16.
Photovoltaik-Aufdachanlage
mit SOLON Black 220/16.

Um den besonderen Bedingungen des Projektgeschäfts gerecht zu werden, hat die SOLON SE das SOLON Black 220/16 als investitionssicheres und zugleich renditestarkes Modul für Großprojekte samt Servicepaket entwickelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dieses umfasse das Modul in bewährter SOLON-Qualität - bestätigt durch anerkannte Tests und Zertifizierungen - mit termingerechter Direktlieferung auf die Projektbaustelle.  Das für das Industriesegment optimierte Produkt werde aus leistungsfähigen Solarzellen hergestellt, mit 4 mm gehärtetem Hochsicherheitsglas und dem SOLON-Modulrahmen mit Hohlkammerprofil für besondere Stabilität.



Attraktive Konditionen bei Mindestabnahme von 500 kWp und Sammellieferung

Gefertigt für die Errichtung von großen Photovoltaik-Aufdach- oder Freiflächenanlagen könnten dank des neuen SOLON Industrie-Moduls signifikante Kostenvorteile im Projektgeschäft erzielt werden, heißt es in der Pressemittelung. Denn durch die Ausnutzung von Skaleneffekten und einem sehr flexiblen Produktionsprozess könne der Berliner Premium-Hersteller das in Deutschland gefertigte Produkt zu besonders attraktiven Konditionen anbieten. Dazu sei eine Mindestabnahme von 500 Kilowatt (KWp), ein Projektnachweis und Sammellieferung an eine Projektadresse erforderlich.

Mit einer Größe von 1.640 x 1.000 mm besteht das SOLON Black 220/16 aus 60 monokristallinen Zellen und wird mit einer maximalen Leistung von 235 Watt peak angeboten, was einem Wirkungsgrad von 14,33 % entspreche. Die Garantie für das 22 kg schwere Modul beträgt 5 Jahre. Darüber hinaus gewährt SOLON die kürzlich eingeführte fünfstufige Leistungsgarantie für 25 Jahre. Das neue Modul wird seit 1. April 2010 produziert.


08.04.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau führt Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen durch

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen durchgeführt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Eintragung der Sachkapitalerhöhung ins Handelsregister erfolgte am 6. April 2010. Die Kapitalerhöhung diene, wie per Ad-hoc-Mitteilung vom 5. Februar 2010 angekündigt, der teilweisen Finanzierung der nunmehr abgeschlossenen Übernahme der OTB Solar B. V., Eindhoven, Niederlande (OTB Solar).  Unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals II wurde das Grundkapital durch die Ausgabe von 1.027.046 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien von 15.179.999 € auf 16.207.045 € erhöht. Dabei wurde das Bezugsrecht der Altaktionäre ausgeschlossen. Der Gesamtausgabebetrag der neuen Aktien beträgt 30.000.000 €. Dies entspricht einem gerundeten Wert je Aktie von 29,21 €. Die neuen Aktien wurden vollständig an die ehemalige Muttergesellschaft der OTB Solar, die OTB Group B.V., Eindhoven, Niederlande, (OTB Group) ausgegeben. Als Sacheinlage tritt die OTB Group im Gegenzug sämtliche Geschäftsanteile an der OTB Solar an die Roth & Rau AG ab. Neben den neuen Aktien erhält die OTB Group dafür zusätzlich eine Bar-Vergütung in Höhe von 5,5 Millionen €.


Durch die Kapitalerhöhung verwässern sich die Anteile der Altaktionäre. Die neue Aktionärsstruktur der Roth & Rau AG stellt sich wie folgt dar: Dr. Dietmar Roth (Gründer und Vorstandsvorsitzender) hält nunmehr 4,90 % (zuvor: 5,24 %), Dr. Bernd Rau (Gründer) 4,65 % (zuvor: 4,96 %) und Dr. Silvia Roth (Gründerin) 1,80 % (zuvor: 1,93 %) der Aktien der Roth & Rau AG. Als neue Großaktionärin hält die OTB Group B.V. darüber hinaus 6,34 % der Roth & Rau-Aktien. Die Aktien der OTB Group unterliegen einer Lock-up-Periode von 16 Monaten ab Ausgabe.

08.04.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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centrotherm photovoltaics: Neue Tochtergesellschaft in Shanghai koordiniert Aktivität in China

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) verstärkt ihre Präsenz in Asien mit einer Tochtergesellschaft in Shanghai. In einer feierlichen Eröffnungszeremonie würdigten Vertreter aus Wirtschaft und Politik das Engagement des international führenden Photovoltaik-Spezialisten in der Region. centrotherm photovoltaics erwirtschaftet rund 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland - den größten Teil davon in Asien. China, die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft der Welt, ist mittlerweile einer der wichtigsten Märkte für das Unternehmen. Mit schlüsselfertigen ("Turnkey") Photovoltaik-Produktionslinien ermöglicht centrotherm photovoltaics seinen Kunden, in kurzer Zeit größere Fertigungskapazitäten aufzubauen und sich so in der rasant wachsenden chinesischen Solar-Branche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.  Die chinesische Regierung fördert das Branchen-Wachstum mit einem umfassenden Konjunkturprogramm, das erstmals auch Qualitätsstandards definiert. So sollen nur noch energieeffiziente Anlagen mit einer Produktionskapazität von mehr als 3.000 Tonnen pro Jahr für die Silizium-Produktion zugelassen werden. centrotherm photovoltaics unterstützt die chinesischen Produzenten mit seinen Produkten und Dienstleistungen dabei, diese Vorgaben zu erfüllen.


Standort im neuen Wirtschafts- und Hightech-Bezirk der Millionenmetropole

"Mit unserer neuen Tochtergesellschaft in China haben wir einen weiteren Schritt getan, die Potenziale, die uns dieser Markt bietet, zu erschließen", erläutert Oliver M. Albrecht, Geschäftsführender Direktor der centrotherm photovoltaics-Tochter in Shanghai und Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG. "Wir wollen bei unseren Kunden vor Ort präsent sein, um optimalen Service zu leisten. Durch die Abwicklung unseres Ersatzteilgeschäftes über ein Freihandelslager profitieren wir und unsere Kunden zudem von Zollerleichterungen und einer schnelleren Projektabwicklung."

Mit der Wahl des Standorts Pudong-JinQuiao in Shanghai hat sich centrotherm photovoltaics zudem in einem der wichtigsten Wirtschaftszentren Chinas positioniert. Pudong-JinQuiao gilt als der neue Wirtschafts- und Hightech-Bezirk der Millionenmetropole. Im Zuge der Konzernstrategie wird die internationale Expansion weiter vorangetrieben. Zwei weitere Tochtergesellschaften stehen vor der Gründung: So wird beispielsweise eine Tochtergesellschaft im Wachstumsmarkt Indien in Kürze ihren Betrieb aufnehmen. Auch in Katar soll im Jahr 2010 eine Service- und Vertriebsgesellschaft der centrotherm photovoltaics gegründet werden. Auf der arabischen Halbinsel entsteht ein Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien, denn Regierungen in dieser Region wollen die Abhängigkeit vom Erdöl verringern. Der jüngst unterzeichnete Großauftrag für centrotherm photovoltaics über den Bau einer Silizium-Fabrik im Bereich "Silizium & Wafer" sei beispielhaft für die Entwicklung, betont das Unternehmen.

08.04.2010   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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VDMA: Erneuerbare Energien werden im Jahr 2030 knapp die Hälfte des Stroms in der EU liefern

VDMA-Studie zum Strommix 2030
VDMA-Studie zum Strommix 2030

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der europäischen Stromproduktion wird sich bis 2030 im Vergleich zu 2007 von 16 auf 48 Prozent verdreifachen. Zusätzlich werden 33 Prozent Strom aus fossilen Kraftwerken und 19 Prozent Strom aus Kernkraftwerken die europäische Versorgung sicherstellen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Expertenausblick des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), der auf den Einschätzungen von Herstellern der unterschiedlichen Energietechnologien basiert.   "Unser Ausblick unterstreicht die Notwendigkeit, alle Energieträger und alle Energietechnologien in Europa zu nutzen", sagt Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems und energiepolitischer Sprecher des VDMA. "Wer glaubt, auf einzelne Energieträger verzichten zu können, irrt gewaltig und setzt die Stromversorgungssicherheit in Europa auf's Spiel", ergänzt Herdan.



Investitionsvolumen von mehr als 1.000 Milliarden Euro

800 Gigawatt (GW) an neu zu bauenden Stromerzeugungskapazitäten seien die Voraussetzung für die Umgestaltung des europäischen Strommarktes. Zwei Drittel hiervon werden laut VDMA auf erneuerbare Energien entfallen, das andere Drittel wird konventionell sein. "Dieser Neubaubedarf bedeutet ein Investitionsvolumen von mehr als 1.000 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren und bietet der Industrie hervorragende Wachstumschancen", betont Christof von Branconi, Vorsitzender des Fachverbands Power Systems im VDMA und Vorstand der Tognum AG.

Einen wesentlichen Anteil werde dabei in beiden Bereichen der Ersatz alter, ineffizienter Anlagen ausmachen. Bis 2020 sollen allein zwei Drittel der heute bestehenden Windenergieanlagen ersetzt werden. Das wird immense positive Effekte auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit haben, gleichzeitig aber auch die Nettozubauzahlen dämpfen. "Insbesondere die drohende Überalterung des Kraftwerksparks für fossile Energieträger stellt eine reale Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und für die Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele dar", so von Branconi
weiter.


Weiterhin verlässliche politische Rahmenbedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien erforderlich

"Auch der Klimaschutz verlangt nach einem intelligenten Mix aller zur Verfügung stehenden Energieträger", bemerkt Herdan. "Bis 2020 können wir die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2005 um 15 Prozent senken, bis 2030 sogar um 45 Prozent, wenn die aktuell entwickelten Technologien die Masse des Bestands ausmachen", betont Herdan. Doch werde dieser Erfolg neben den Investitionen in neue Kraftwerkskapazitäten auch weitere erhebliche Investitionen in die Infrastruktur, also in Stromnetze und in Speichertechnologien erfordern. Erforderlich für den gewaltigen Umbau des europäischen Strommarktes seien weiterhin verlässliche politische Rahmenbedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien. Zudem müsse die Politik die dringend notwendigen Rahmenbedingungen für Infrastrukturmaßnahmen, wie den Neubau von Stromnetzen schaffen. "Gleichzeitig brauchen wir eine klare politische Unterstützung im Werben um Akzeptanz für die notwendigen Neu- und Ersatzkraftwerke, seien es Kohlekraftwerke, Windenergieanlagen, Wasserkraftanlagen oder auch Biogasanlagen",
fasst von Branconi zusammen.


Download der Studie:

07.04.2010   Quelle: meteocontrol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meteocontrol GmbH,
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Fraunhofer-Studie belegt erneut höchste Erträge von Photovoltaik-Anlagen der Solar-Fabrik AG

Photovoltaik-Anlage der Solar-Fabrik AG.
Photovoltaik-Anlage der Solar-Fabrik AG.

Solarstrom-Anlagen der Solar-Fabrik AG (Freiburg) erwirtschaften hervorragende Jahresenergieerträge, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies sei in einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg erneut bestätigt worden. Bereits 2003 und 2005 seien außerordentlich gute Energieerträge der Anlagen festgestellt worden. Die neue "Power-Check"-Studie belege, dass sich die Erträge der Solar-Fabrik-Anlagen seither noch kontinuierlich weiter verbessert haben.  Für die aktuelle Studie hatte das Fraunhofer ISE die Daten von 115 Solarstrom-Anlagen der Solar-Fabrik AG in ganz Deutschland geprüft, nach Standort gewichtet und bewertet. Grundlage dafür waren die Einspeiseabrechnungen der jeweiligen Energieversorgungsunternehmen. Die Anlagenleistung lag zwischen zwei und 10 Kilowatt (kWp). Ausgewertet wurden die Daten für die Jahre 2005 - 2008.


Sehr hohe Ertragswerte durch gute Einstrahlung und deutlich verbesserte Anlageneffizienz

Die Energieerträge der Solar-Fabrik-Anlagen liegen den Experten zufolge sehr hoch: "Die betrachteten Photovoltaik-Anlagen lieferten im Mittel Erträge von nahezu 1.000 kWh pro kWp", zitiert das Unternehmen das Fazit der Fraunhofer-Studie. "Die sehr hohen Ertragswerte sind sowohl auf die sehr guten Einstrahlungsbedingungen in den letzten Jahren als auch auf die deutlich verbesserte Anlageneffizienz zurück zu führen. 20 % der Anlagen lieferten laut Studie Erträge von mehr als 1.000 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung, weitere 20 % Erträge von mehr als 1.050 kWh/kWp. Die besten Anlagen erbrachten in allen 4 Jahren über 1.100 kWh/kWp.


Performance Ratio der besten Anlagen über 85 %

"Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass sich unser hoher Qualitätsanspruch für die Kunden direkt auszahlt", betont Karl-Heinz Dernbecher, Vertriebsdirektor der Solar-Fabrik AG. "Unser Qualitätsmanagement und die permanente Weiterentwicklung der Fertigungstechnologie geben unseren Kunden verlässliche Sicherheit für ihre Investition." Die Studie bestätigt zudem einen sehr hohen Anlagenwirkungsgrad, die sogenannte "Performance Ratio": "Die besten Anlagen erreichten Werte von über 85 % und liegen somit im Bereich von professionellen großen Solarkraftwerken."

Das Resümee des Fraunhofer ISE lautet: "Der Power Check zeigt, dass Anlagen mit Solar-Fabrik Komponenten [.] insgesamt sehr gute Ergebnisse liefern. Ein solches Ergebnis ist nur möglich beim Einsatz hochwertiger Module und Wechselrichter, einer guten Anlagenauslegung, einer fachgerechten Installation und einem nahezu störungsfreien Betrieb."

Die 1996 gegründete Solar-Fabrik AG mit Sitz in Freiburg i.Br. gehört zu den europaweit führenden Solar-Unternehmen. Sie fertigt ausschließlich in Deutschland und ist nach DIN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Voraussetzung für die guten Anlagenerträge ist ein ausgeprägtes Qualitätsmanagement. Dies umfasst die Auswahl hochwertiger Materialien, modernste Fertigungstechnik, sorgfältige Verarbeitung sowie permanente Weiterentwicklung und Systemoptimierung. Erfahrene Installationspartner sorgen für kompetente Beratung des Kunden, Auslegung und Montage der Anlagen. Die Solar-Fabrik hat derzeit eine Kapazität von 130 Megawatt (MW). Am Standort Freiburg arbeiten derzeit ca. 350 Mitarbeiter.

Download der PowerCheck-Studie:
www.solar-fabrik.de


07.04.2010   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Schlanke Lösung zur Photovoltaik-Montage: Creotecc mit neuem Klemmsystem CREODUR

PV-Montagesystem CREODUR.
PV-Montagesystem CREODUR.

Die Freiburger Creotecc GmbH hat ein neues Montagesystem für Photovoltaik-Module auf den Markt gebracht. Mit CREODUR können gerahmte Module mittels vier Modulklemmen auf horizontalen Aluminiumprofilen befestigt werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Fokus der Systementwicklung lag auf Montagefreundlichkeit und wirtschaftlichem Materialeinsatz für ein günstiges Preis-/Leistungsverhältnis. Für den Handwerker eine komfortable und schnelle Lösung: Die Modulklemmen sind vormontiert, die Gewindeplatte ist mit einer integrierten Schraubensicherung an der Schraube fixiert.   Um die Module zu befestigen, wird die Gewindeplatte der Modulklemme in die Profilnut eingeführt, die Klemme auf den Modulrahmen gesetzt, die Gewindeplatte um 90° in der Nut gedreht und mit dem Solarmodul verschraubt.



Großteil aller Schrägdachmontagen abgedeckt

Fabian Johner, Produktmanager der Creotecc GmbH, ist sicher: "CREODUR wird die Monteure durch seine einfache Handhabung überzeugen. Wer in Gebieten mit mäßiger Belastung Module klemmen will, liegt mit diesem System genau richtig." Das Montagesystem ist für eine Spannweite von 1,60 m bei einem Einsatz in der Wind- und Schneelastzone 2 konzipiert. Mit diesen Eckwerten wird ein Großteil aller Einsatzgebiete im Schrägdachbereich abgedeckt. Alle Komponenten von CREODUR sind korrosionsbeständig aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt.

Auf dem Schrägdach lässt sich der Dachhaken wahlweise über Schraube und Nutenstein oder Schraube und Gewindeplatte am Tragprofil von CREODUR montieren. In Kombination mit den CREOFIX Dachhaken können äußerst tragfähige Unterkonstruktionen für PV-Anlagen in Leichtbauweise realisiert werden. Über ein Langloch am Dachhaken lassen sich Höhendifferenzen bis zu 27 mm ausgleichen. Die Riffelung sorgt durch die formschlüssige Verbindung zwischen Haken und Tragprofil für zusätzliche Stabilität.

Auch auf Dächern mit Trapezblecheindeckung kann CREODUR befestigt werden. Hier bietet die Creotecc GmbH mit TSM1 bzw. dem TSM3-Set praktische Lösungen an. Auf Flachdächern kann als Unterkonstruktion die Aufständerung CREOFLEX zum Einsatz kommen.



07.04.2010   Quelle: Creotecc GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer gründen eigenständige Verbandsplattform für Photovoltaik-Produktionsmittel

Dr. Peter Fath, centrotherm photovoltaics AG
Dr. Peter Fath, centrotherm
photovoltaics AG

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA; Frankfurt am Main) hat im Rahmen seiner Photovoltaik-Jahrestagung den Bereich Photovoltaik-Produktionsmittel zum eigenständigen Verbandsteil erklärt. Die Mitglieder der erweiterten Verbandsplattform VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel wählten einen zwölfköpfigen Vorstand aus namhaften Industrievertretern, der Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG, zum Vorsitzenden bestimmte. "VDMA initiierte 2007 die Kooperation aller für den Bereich Photovoltaik-Produktionsmittel relevanten Teile der Wertschöpfungskette als Forum. Mit der Gründung der erweiterten Plattform sind wir nun 'erwachsen' geworden und können noch mehr Schub für die Branche entwickeln", freut sich der frisch gebackene Vorsitzende.   "150 Teilnehmer auf der Jahrestagung zeigen, dass wir richtig liegen. Auch das Interesse der Kollegen, die Verbandsarbeit im Vorstand mitzugestalten, war riesig groß: Wir hatten mehr Kandidaten als Sitze", berichtet Fath.

Vorstand repräsentiert alle Teile der Photovoltaik-Prozesskette

In den Vorstand gewählt wurden: Hans-Joachim Bender (Robert Bürkle GmbH), Stephan Geiger (rofin Baasel Lasertech GmbH & Co. KG), Uwe Gottschlich (Sterling SIHI GmbH), Steffen Günther (Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik), Klaus Löffler (Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH), Karl-Heinz Menauer (ACI-ecotec GmbH & Co. KG), Bernhard Saftig (Siemens AG), Stefan Schiller (Schiller Automation GmbH & Co. KG), Wolfgang Schürgers (Herbert Arnold GmbH & Co. KG), Ludger Wahlers (ISRA Surface Vision GmbH) und Egbert Wenninger (Grenzebach Maschinenbau GmbH). "Der neue Vorstand Photovoltaik-Produktionsmittel bildet alle Teile der Prozesskette für die Photovoltaik-Fertigung ab und repräsentiert darüber hinaus auch die unterschiedlichen Unternehmensgrößen der Player am Markt. Damit sind wir uns sicher, alle Interessen innerhalb des Photovoltaik-Maschinenbaus, von der Komponente bis zur Anlage, kompetent vertreten zu können", ist Fath überzeugt.


Interessenvertretung der Maschinenbau-Branche in der Photovoltaik

In den fünf parallelen Workshops auf der Photovoltaik-Jahrestagung hatten die Unternehmen Gelegenheit, sich über Kunden und Konkurrenten des Photovoltaik-Maschinenbaus im Ausland auszutauschen. In der Strategiediskussion seien auch einige wertvolle Aufgabenpakete für die Verbandsarbeit entstanden, berichtet Dr. Eric Maiser, der mit der Gründung zum Geschäftsführer VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel ernannt wurde. "Als erfahrener Industrieverband und mit der Kompetenz unserer Mitglieder freuen wir uns auf neue Herausforderungen", so Maiser. "Obwohl wir die Plattform auch Firmen und Organisationen außerhalb des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus geöffnet haben, bleiben wir bei unserem Fokus: Wir vertreten die Interessen der Maschinenbau-Branche in der Photovoltaik", bekräftigt Fath.

Rund 100 VDMA-Mitglieder beschäftigen sich derzeit mit der Photovoltaik. Das Thema startete 2007 als Zusammenarbeit der VDMA-Sparten Elektronikfertigung (Productronic), Glastechnik, Energie, Organic Electronics, Robotik+Automation, Laser-Fertigungstechnik und Photonik, Oberflächentechnik, Vakuumtechnik sowie Displays. Mit Gründung der erweiterten Plattform VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel werden die Aktivitäten für die Mitglieder ausgeweitet und die Sichtbarkeit der Branche erhöht. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.000 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell rund 920.000 Beschäftigten (2009) im Inland und einem Umsatz von 160 Milliarden Euro (2009) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

07.04.2010   Quelle: VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDMA,
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Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Toyota-Teilezentrums in Belgien deckt bis zu 20 % des Strombedarfs

Toyota-Solardach in Belgien
Toyota-Solardach in Belgien

Eine der größten Solarstrom-Anlagen Belgiens hat Tadashi Arashima, Präsident und Vorstand von Toyota Motor Europe, in Anwesenheit der flämischen Energieministerin Freya Van den Bosche eingeweiht. Die Dünnschicht-Photovoltaik-Anlage, in die rund sieben Millionen Euro investiert wurde, befindet sich auf dem Dach des europäischen Toyota Teilezentrums (TPCE = Toyota Parts Centre Europe) und erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 80.000 Quadratmetern.   Die Photovoltaik soll in Zukunft rund 15 bis 20 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Einrichtung decken. Damit senkt Toyota nicht nur den durch das Teilezentrum verursachten CO2-Ausstoß, sondern reduziert gleichzeitig auch die eigene Stromrechnung.



12.800 Dünnschicht-Module auf 80.000 Quadratmetern

Finanziert und produziert wurde der Park durch das belgische Unternehmen Blue Planet Solar NV, das die Solarkraftanlage in Zukunft auch betreiben wird. Auf der 80.000 Quadratmeter großen Gesamtfläche des Dachs installierte Toyota 12.800 Einzelmodule. Mit einer Spitzenleistung von 1,84 Megawatt (MW) produziert der Solarpark bei optimaler Auslastung 1.620 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr. Das jährliche Einsparvolumen an CO2 beträgt 1.700 Tonnen. "Ich bin sehr stolz darauf, einen zusätzlichen Baustein unseres ganzheitlichen Umweltschutzprogramms vorstellen zu dürfen", so Arashima bei der Einweihung. "Unser Ziel
'Zero Emission' geht weit über die Produktion und den Einsatz abgasfreier Automobile hinaus, und diese Solaranlage ist eine weiterer Schritt auf unserem Weg, den Lebenszyklus von Toyota Produkten komplett nachhaltig zu gestalten."

"Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Industrie", ergänzt Freya Van den Bosche. "So werden wir unsere selbstgesetzten Emissionsziele erreichen, die Luftqualität verbessern und zudem unsere Stromversorgung sichern. Die flämische Regierung erstellt gerade den Aktionsplan 2020 für regenerative Energien und begrüßt daher solche Konzepte. Solarkraft ist dabei nur eine der vielversprechenden Zukunftstechnologien."

07.04.2010   Quelle: Toyota Motor Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Head Office Toyota Motor Europe,
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Agentur für Erneuerbare Energien: Marktanreizprogramm ist wichtiger Anstoß für den Umstieg

Online-Informationen zum
Online-Informationen zum
"Wärmewechsel"

Das Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung ist das wichtigste Förderinstrument für erneuerbare Energien im Wärmebereich, betont die Agentur für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Durch direkte Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen gibt das MAP in vielen Fällen den Anstoß zum Umstieg auf eine klimafreundliche regenerative Wärmeversorgung. Ein Vielfaches der Fördersumme kommt in Form von privaten Investitionen dem heimischen Handwerk und Mittelstand zugute. In der aktuellen politischen Diskussion um die künftige Ausgestaltung des MAP warnt die Agentur für Erneuerbare Energien deshalb vor starken und plötzlichen Einschnitten bei der Förderung von Heizanlagen auf Basis von Umwelt- und Erdwärme, Biomasse oder Sonnenenergie (Solarthermie).   "Klare und verlässliche Förderbedingungen sind der wichtigste Treiber für Heizungsmodernisierungen", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Von einer sprunghaften und unklaren Förderpolitik würden hingegen viele Sanierungswillige abgeschreckt. "Die Anfangsinvestition für eine regenerative Heizanlage ist ein großes Hemmnis“, erläutert Mayer. „Ein Zuschuss aus dem MAP gibt häufig erst den Anstoß, auf erneuerbare Wärme umzusteigen."


Jörg Mayer: "Großteil alter, ineffizienter Anlagen in deutschen Heizungskellern droht bei unsteter Förderpolitik weiter in Betrieb zu bleiben"

Diese Einschätzung wird gestützt durch eine aktuelle Umfrage des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie energetisch sanieren wollen. Danach sind für 93 Prozent der Sanierer nichtrückzahlbare Zuschüsse die attraktivste Form der Förderung. "Deshalb ist jede Verunsicherung durch ein Stop-and-go der Zuschüsse Gift für die Modernisierungspläne der Hausbesitzer. Ein Großteil alter, ineffizienter Anlagen in deutschen Heizungskellern droht bei unsteter Förderpolitik weiter in Betrieb zu bleiben", so Mayer.

Deutschland hat sich im Rahmen der EU-Klimaschutzverpflichtungen das bindende Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Wärme von heute 8 Prozent auf mindestens 14 Prozent zu steigern. Doch nicht nur aus diesem Grund ist die Förderung regenerativer Heizsysteme sinnvoll: Die knapp 400 Millionen Euro MAP-Mittel, die im Jahr 2009 ausgereicht worden sind, haben Investitionen von 3 Milliarden Euro angereizt. Ein Euro aus dem staatlichen Fördertopf initiierte also rund 8 Euro private Investitionen. "Davon profitiert in erster Linie die heimische Wirtschaft, nämlich mittelständische Anlagenbauer, Heizungsplaner und das Installationshandwerk", betont Jörg Mayer. "Ein erheblicher Teil der Investitionssumme fließt in Form von Gewerbe-, Umsatz- und Einkom¬mensteuern direkt an den Fiskus zurück."

Erneuerbare Wärme entlastet deutsche Volkswirtschaft von Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden in Höhe von 2,1 Milliarden Euro

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die durch erneuerbare Wärme ver¬miedenen externen Kosten: Allein im Jahr 2007 konnte die deutsche Volkswirtschaft von Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden in Höhe von 2,1 Milliarden Euro entlastet werden. Dies hat das Bundesumweltministerium jüngst von mehreren Forschungsinstituten berechnen lassen.

Weitere Informationen im Internet unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/waerme.html

07.04.2010   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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IBC SOLAR berät chinesische Regierung beim Ausbau erneuerbarer Energien und zur Photovoltaik-Integration

IBC Solar berät China in Sachen Photovoltaik
IBC Solar berät China in Sachen Photovoltaik

Der deutsche Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR (Bad Staffelstein) unterstützt künftig die Volksrepublik China bei der Ausbildung und Zertifizierung von Photovoltaik-Installateuren. Das Unternehmen empfing Ende März 2010 eine Delegation des chinesischen Bauministeriums zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags. IBC SOLAR und Vize-Bauminister Yao Bing vereinbarten darin auch die Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von Photovoltaik-Systemen. Ziel des Besuchs war es, den Ausbau erneuerbarer Energien in China in den kommenden Jahren erfolgreich voranzutreiben.   So plant die chinesische Regierung, den heimischen Solar-Markt bis 2015 zu einem der weltweit größten zu entwickeln. Yao Bing erklärt: "Die Zusammenarbeit mit IBC SOLAR beginnt nicht erst heute. Wir haben uns für diese Kooperation wegen des sehr guten Rufs von IBC SOLAR und der langjährigen Erfahrung des Unternehmens entschieden."



Installateure werden für gebäudeintegrierte Photovoltaik ausgebildet

Die Zusammenarbeit mit dem Bauministerium der Volksrepublik China eröffnet für beide Seiten große Chancen: IBC SOLAR unterstützt mit seiner Erfahrung die chinesische Seite dabei, Installateure in der Anwendung gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) auszubilden und einheitliche Zertifizierungsrichtlinien für PV-Anlagen und -Systeme zu entwickeln. Nach Plänen des chinesischen Bauministeriums sollen künftig alle Installateure nach gemeinsam entwickelten Standards geschult werden. "Diese Kooperation ist eine große Anerkennung der Leistungen von IBC SOLAR", erklärt Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR. "Wir können mit unserem Know-how dazu beitragen, photovoltaische Stromerzeugung in China voranzubringen und unsere Vorstellung einer regenerativen Energieversorgung in den größten Wachstumsmarkt überhaupt einbringen. Gleichzeitig gewinnen wir einen strategischen Vorteil für einen möglichen späteren Markteintritt."


PV-Industrie in China wird sich in den kommenden Jahren gut entwickeln

Prof. Dipl.-Ing. Gerd Becker von der Hochschule München stellte der Delegation bereits realisierte Projekte mit gebäudeintegrierter
Photovoltaik (BIPV) vor. Diese interessierten besonders Vize-Bauminister Yao Bing, der außerdem als Präsident des Komitees für gebäudeintegrierte Photovoltaik in der Volksrepublik China (BIPVCN) fungiert: "Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Projekte sind für die Baubranche eine neue und innovative Idee. Wir wissen, dass 40 Prozent des Stroms in Gebäuden verbraucht wird. Das Gebäude der Zukunft soll keinen Strom mehr verbrauchen, sondern ihn erzeugen." Er fügt mit Blick auf die Zukunft hinzu: "Die chinesische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß zu senken. Durch diese Vorgaben üben wir Druck auf die Unternehmen aus, sich regenerative Alternativen zu erschließen. Die PV-Industrie in China wird sich in den kommenden Jahren dementsprechend gut entwickeln."

Im Rahmen einer Veranstaltung auf Kloster Banz wurden Udo Möhrstedt und Norbert Hahn, Vorstand bei IBC SOLAR, zu Beratern der chinesischen Regierung ernannt. Der Delegationsleiter Yao Bing wurde von Liang Yue Feng, dem Leiter der Kommission für Photovoltaik-Dachanlagen und gebäudeintegrierte Photovoltaik sowie einer Delegation chinesischer Bauexperten und Wirtschaftsvertreter begleitet. Die deutsche Regierung war durch den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann vertreten.

06.04.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Photovoltaik-Zertifizierung: SGS Solar Testhouse in Sachsen eröffnet

Die SGS Germany GmbH (Hartha, Sachsen) hat eines der modernsten und größten Testlabore weltweit für die Durchführung von Photovoltaik-Modultests südwestlich von Dresden eröffnet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das SGS Solar Testhouse lieg im Herzen von Sachsen und ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die Aufbauzeit betrug nach Angaben des Unternehmens acht Monate, einige Millionen Euro seien investiert worden. Insgesamt stehe der Photovoltaik-Industrie durch das SGS Solar Testhouse eine Kapazität von über 100 PV-Modul-Vollzertifizierungen zur Verfügung.  Teile der Ausstattung seien weltweit einzigartig. Die Anlagen sind laut SGS Germany GmbH auf schnelle Prüfdurchlaufzeiten optimiert und für alle Technologiearten bis zu einer Moduldimension von 2,20 x 2,60m einsatzbereit. Die umfassende Ausstattung und das flexible Konzept ermöglichen es, Photovoltaik Module auf Leistung, Sicherheit und Konformität gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu testen. Umfangreiche Dienstleistungen für die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik-Branche runden das Leistungsportfolio des Solar Testhouses ab.


Prüfen, Testen und Zertifizieren nach internationalen Normen

Das SGS Solar Testhouse führt alle erforderlichen Prüfungen der Bauartzulassung von Solarmodulen mit kristallinen Silizium-Solarzellen (IEC 61215), über Dünnschicht-Module (IEC 61646) bis hin zur Sicherheitsprüfung nach IEC 61730 1/2 durch. Der modulare Laboraufbau unterstützt dabei die Optimierung von Durchlaufzeiten. Am Ende eines erfolgreichen Tests werden international anerkannte SGS-Prüfzeichen vergeben. Das SGS Solar-Prüfzeichen und das SGS-TÜV-Prüfzeichen ermöglichen den internationalen Marktzugang und SGS-geprüfte Solarmodule weltweit auf den Markt zu bringen.


Beratung, Fehler- und Schadensaufklärung führen zu verbesserter Produkt-Bankability

Neben den standardisierten Zertifizierungen und den speziell entwickelten Performance-Tests wie zur Salznebel- und Ammoniakbeständigkeit führt das SGS Solar Testhouse auch komplexe Fehler- und Schadensanalysen durch. Die Fachingenieure beraten entwicklungsbegleitend und unterstützen bei der Definition von Abhilfemaßnahmen im Schadensfall. Durch übergreifende Teamarbeit ist es möglich, neben den Prüfungen von Zellen, Modulen, oder Komponenten wie Wechselrichter auch Prüfungen der Energie-Effizienz und der Lebensdauer an Systemen und Komponenten durchzuführen. Am Standort Dresden können künftig vier Extrem-Klimazonen durch unabhängige Freifeldmessungen unter realen Bedingungen beauftragt werden. Zudem überwachen die SGS-Experten die Konstruktion und Leistungsausbeute von Solarkraftwerken für Kunden weltweit.


PV-System-Bankability, Technical due Diligence

Zur Wirtschaftlichkeits- und Rentabilitätsbewertung im Fachjargon "Technical due diligence" genannt, unterstützt das SGS Solar-Team bereits in der Planungsphase durch Bewerten von neuen oder bestehende Solaranlagen. Dabei werden neben der Prüfung der Konstruktionsgrundlage (Dokumentation) auch die Bewertung der Komponenten und der prognostizierten Leistung vorgenommen. Diese Prüfungen schließen mit dem Bericht eines unabhängigen Gutachters ab.


06.04.2010   Quelle: SGS Germany GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SGS Germany GmbH,
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Kirchner Solar Group baut Position in Europa weiter aus; Millionenumsätze mit Photovoltaik-Nachführung in Italien

Photovoltaik-Anlagen aus Alheim ermöglichen die profitable Mehrfachnutzung landwirtschaft- licher Flächen
Photovoltaik-Anlagen aus Alheim ermöglichen
die profitable Mehrfachnutzung landwirtschaft-
licher Flächen

Die Kirchner Solar Group GmbH mit Sitz im nordhessischen Alheim-Heinebach wächst nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Schon jetzt seien die Auftragsbücher für Italien, wo das Unternehmen eine eigene Niederlassung unterhält, prall gefüllt mit über 70 Millionen Euro für das Jahr 2010.   Die neuen Photovoltaik-Projekte befinden sich vor allem im Nordosten Italiens, in der Region Piemont sowie im Nordwesten in der Region Emilia-Romagna. Die Aufträge umfassen die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von rund 1.800 "sonnen_system"-Nachführungen für Solarparks und Einzelinvestoren. Dies entspreche einer Gesamtleistung von etwa 15 Megawatt (MWp). Bis Oktober 2010 sollen die Projekte abgeschlossen werden.



Solarstrom für umgerechnet etwa 9.000 Privathaushalte in Norditalien

Sämtliche Anlagen können laut Kirchner Solar Group mit ihrer Leistung von rund 15 Megawatt peak etwa 9.000 private Haushalte versorgen. Durch die Erzeugung des sauberen Solarstroms würden jährlich bis zu 21.600 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Von der Planung bis zur Netzanmeldung - alles aus einer Hand

Christian Wahl, Geschäftsführer in der Kirchner Gruppe und bei der sonnen_systeme Projektgesellschaft erklärt: "Die neuen Aufträge in Italien sind ausschließlich so genannte Turn-Key-Projekte. Das heißt, unsere Kunden erhalten schlüsselfertige, sofort einsatzbereite Photovoltaik-Anlagen, inklusive Montage, Inbetriebnahme und sogar der Netzanmeldung bei den italienischen Behörden." Die astronomisch gesteuerten und zweiachsig geführten Photovoltaik-Anlagen der Firma sonnen_systeme, die bei diesen Projekten ausschließlich zum Einsatz kommen, richten sich stets im optimalen Winkel zu Sonne aus. Mit dieser äußerst präzisen Technik kann laut Hersteller bis zu 40 Prozent mehr Solarstrom-Ertrag erwirtschaftet werden als mit aufgeständerten Photovoltaik-Anlagen.

Eigene Niederlassung soll Erfolg im italienischen Markt sichern

In Italien arbeitet eine eigene Niederlassung der sonnen_systeme Projektgesellschaft mbH. Die sonnen_systeme Italia Srl wurde im Jahr 2009 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Roasio (Region Piemont) sowie ein zusätzliches Büro in Faenza (Region Emiglia-Romagna). Die sonnen_systeme Italia Srl ist Entwickler von Solarparks und Partner inländischer PV-Installateure. Angeboten werden komplette Turn-Key-Lösungen, inklusive Beratung, Ersatzteillieferung, Wartung, Anlagen-Management und -Überwachung. Neben dem Verkaufsteam sind auch Techniker, Bauleute und Projektabwickler in der Niederlassung angestellt. "Große Stückzahlen, umfassenden After-Sales-Service und langfristiges Anlagenmanagement können wir am besten mit einem eigenen Standort und Fachpersonal vor Ort realisieren", weiß Roberto Piacentini, Geschäftsführer der sonnen_systeme Italia Srl.

Attraktive Einspeisevergütung für Solarstrom in Italien

Dabei profitiere die sonnen_systeme Projektgesellschaft von der umfangreichen Solarstrom-Förderung der italienischen Regierung: Bis zu 36,5 Cent pro Kilowattstunde beträgt die Einspeisevergütung für freistehende Anlagen vom Typ der sonnen_system-Nachführungen. Das sind etwa 8 Cent mehr, als in Deutschland derzeit gezahlt werden.

Drei neue Solarparks entstehen im Piemont

Im Umkreis der Stadt Alessandria (Piemont) werden drei große Solarparks errichtet. Sie sind alle mit den zweiachsig nachgeführten PV-Systemen “sonnen_system 3_60” ausgestattet. In Alessandria selbst werden zwei Solarparks errichtet: Der "San Michele"-Solarpark auf einer Fläche von 8 Hektar mit eine Leistung von rund 3 Megawattpeak und der "Casale"-Solarpark mit etwa 2,5 Megawatt peak auf einem Gebiet von zehn Hektar. Und in der Nachbargemeinde Quattordio entsteht ein weiterer sonnen_systeme-Solarpark, der "Trinchera-Quattordio" mit einer Kapazität von etwa 2 Megawatt peak. Investoren für diese Parks sind Privatpersonen und Fondsgesellschaften.

Mehrfachnutzen von landwirtschaftlichen Flächen

Im Gegensatz zu den Großinvestoren in Solarparks lassen in der Region um Faenza (Region Emilia-Romagna) viele Privatpersonen und Einzelinvestoren auf ihren Grundstücken Nachführsysteme der sonnen_systeme Projektgesellschaft installieren. Es sind vor allem Landwirte, Wein- und Obstbauern, die hier in die sonnen_system-Nachführungen investieren und sich so ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen sichern.

Die Konzeption der Alheimer Nachführsysteme ermöglicht beliebig skalierbare Durchfahrtshöhen. Damit lassen sich diese Anlagen gut in den landwirtschaftlichen Ablauf integrieren. Mit den Photovoltaik-Nachführungen kann so mitten im Weinanbaugebiet zusätzlich umweltfreundlicher Solarstrom produziert werden. Auch auf Weideland für Schafe und Ziegen können die Systeme aufgestellt werden. So ist es auch zu erklären, dass viele Landwirte sich für die Nachführsysteme von sonnen_systeme entschieden haben.

06.04.2010   Quelle: Kirchner Solar Group GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kirchner Solar Group GmbH,
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Photovoltaik-Großhändler SOLEOS erweitert Sortiment um Testsieger-Modul von Upsolar

Referenzanlage mit Modulen von Upsolar in Italien
Referenzanlage mit Modulen von Upsolar in
Italien

Die SOLEOS Solar GmbH, Photovoltaik-Systemspezialist und Großhändler mit Sitz in Bornheim-Sechtem, bietet nun auch Solarmodule des Herstellers Upsolar an und erweitert damit ihr Produktspektrum um einen zusätzlichen anerkannten Modullieferanten, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das monokristalline Upsolar "UP-M185M" gehöre mit der Bewertung "Sehr gut"‘ zu den Testsiegern der von der Zeitschrift Ökotest getesteten Solarmodule. "Das hervorragende Testergebnis bestätigt unseren Anspruch, qualitativ hochwertige Module zu einem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis anzubieten. Wir freuen uns, mit Upsolar einen weiteren zuverlässigen Lieferanten gewonnen zu haben. Damit können wir optimal auf die wachsende Nachfrage nach Photovoltaikmodulen reagieren, die auch im zweiten Quartal dieses Jahres nicht abreißt", so David Mabille, Geschäftsführer von SOLEOS.   "Als Hauptdistributor in Deutschland sind bei uns ab April mono- und polykristalline Module von Upsolar direkt ab Lager verfügbar. Aufträge können sowohl für Einzelkomponenten als auch für Komplettsysteme kurzfristig entgegen genommen werden", kündigt David Mabille an.


Modulwirkungsgrad 14,5%

Das UP-M185M punkte nicht nur mit einem Modulwirkungsgrad von 14,5 %, betont SOLEOS. Eine strenge Qualitätskontrolle gewährleiste zudem hochwertige und verlässliche Solarmodule, die mit den Zertifikaten der Schutzklasse II, IEC 61215 sowie IEC 61730 ausgestattet sind. Außerdem minimiere eine Leistungstoleranz von +/-3 % Mismatch-Verluste des PV-Systems. Mit dem Test habe Ökotest das Photon Laboratory in Aachen beauftragt. Es seien insgesamt 15 Solarmodule getestet worden, wovon vier mit der Note "Sehr gut" ausgezeichnet worden seien. Die ausführlichen Testergebnisse sind in der April-Ausgabe der Zeitschrift Ökotest zu finden.

06.04.2010   Quelle: SOLEOS Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Upsolar,
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Fünf Jahre OE-A: Aus Pionieren wurde ein globaler Industrieverband für gedruckte Elektronik und Organische Photovoltaik

Gedruckte Solarzelle: flexibel, leicht und robust
Gedruckte Solarzelle: flexibel, leicht und robust

"Mit 135 Mitgliedern aus der ganzen Welt ist die OE-A innerhalb von fünf Jahren ein hochdynamisches und ständig wachsendes Netzwerk führender internationaler Firmen und Institute geworden", erklärte Wolfgang Mildner, Vorstandsvorsitzender der OE-A und Managing Director, PolyIC GmbH & Co. KG, Fürth, anlässlich der Fünf-Jahres-Feier der OE-A - Verband für organische und gedruckte Elektronik - Ende Februar beim Holst Centre im holländischen Eindhoven. Im Dezember 2004 hatten 35 Mitglieder die Arbeitsgemeinschaft des VDMA gegründet. Organische Photovoltaik (OPV), OLED-Beleuchtung, flexible Displays, gedruckte Datenspeicher, RFID oder Sensoren sowie Integrated Smart Systems sind nur einige Beispiele für neue Anwendungen, die durch organische und gedruckte Elektronik möglich werden.   "Schon bei der Gründung der OE-A vor fünf Jahren war es das Ziel, einen internationalen Industrieverband aufzubauen, um gemeinsam diesen zukünftigen Multimilliarden-Euro Markt zu entwickeln", betonte der OE-A-Vorsitzende. "Die Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist essenziell in dieser Phase, dies kann keine Firma alleine leisten."





Netzwerk hat internationale Zusammenarbeit vorangetrieben

"Bei der Gründung der OE-A vor fünf Jahren kannten nur einige Pioniere das Thema gedruckte Elektronik", sagte Andrew W. Hannah, stv. OE-A-Vorsitzender und CEO des Solar-Unternehmens Plextronics, Pittsburgh, USA. "Heute sind wir eine globale Industrie, und die OE-A hat diese Entwicklung entscheidend beeinflusst und vorangetrieben. Die internationale Sichtbarkeit, die das Thema dadurch bekommen hat, ist für die Firmen von unschätzbarem Wert."


OE-A baut Aktivitäten in Asien weiter aus

Nächster Schritt der Internationalisierung nach dem Start in Europa und der Eröffnung eines Büros in Nord-Amerika in 2008 ist nun der Ausbau der Aktivitäten in Asien. Wichtiger Meilenstein dabei ist der Beitritt von Sumitomo Chemical, als führende Firma aus Japan, in die OE-A. "Sumitomo Chemical ist der OE-A beigetreten, weil wir der festen Überzeugung sind, dass eine so junge Technologie einen starken Verband als Interessenvertretung braucht", erklärte Dr. David Fyfe, Sumitomo Chemical, Tokio, Japan. "Entscheidend für den Beitritt ist die wachsende internationale Stärke der OE-A."


Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung

Die Organic Electronics Association (OE-A) ist eine Arbeitsgemeinschaft des VDMA und wurde im Dezember 2004 gegründet. Die OE-A ist die führende internationale Interessenvertretung der organischen und gedruckten Elektronik und repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette dieser jungen Industrie. Mitglieder sind international führende Firmen und Einrichtungen, von F&E-Instituten, Komponenten- und Materialherstellern über Produzenten bis hin zu Endanwendern. Mehr als 130 Firmen aus Europa, Nord-Amerika, Asien und Australien arbeiten in der OE-A zusammen, um den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur für die Produktion von organischer Elektronik zu fördern. Die Vision der OE-A ist es, eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung zu bauen. Mehr als 3.000 Firmenmitglieder aus der Investitionsgüterindustrie machen den VDMA zum größten Branchenverband in Europa. OE-A ist Veranstalter der führenden internationalen Konferenz und Ausstellung LOPE-C – Large-area, Organic and Printed Electronics Convention -, die sich an Anwender, Hersteller, Investoren, Ingenieure und Wissenschaftler richtet. Die LOPE-C 2010 findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2010 in der Messe Frankfurt statt. Weitere Informationen unter: www.oe-a.org und www.lope-c.com

06.04.2010   Quelle: OE-A   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Holst Centre, Niederlande,


 

Inventux Technologies AG gewinnt renommierten "red dot design award" für mikromorphes Photovoltaik-Modul

"red dot design award" für mikromorphes
Photovoltaik-Modul von Inventux

Große Ehre für die Inventux Technologies AG und ihre mikromorphen Dünnschichtsolarmodule: Eine internationale Expertenjury zeichnete das rahmenlose Glas/Glas-Modul aus Berlin mit dem weltweit angesehenen red dot award für Produktdesign aus. Namhafte Hersteller wie Apple, Nokia und Porsche Design konnten in der Vergangenheit den begehrten Designpreis für Ihre Produkte gewinnen - und nun die Inventux Technologies AG aus Berlin. Die gelungene Produktgestaltung mit einheitlich schwarzer Moduloberfläche in "Nadelstreifen"-Optik gepaart mit rückseitig integrierten Trägerprofilen aus Edelstahl erfüllen höchste Ansprüche an Ästhetik und Design.   Mit einer idealen Modulfläche von 1,43 Quadratmetern in fast quadratischer Form und nur 8 Millimetern Dicke des Glas-PVB-Glas-Verbundes sind mikromorphe Inventux Solarmodule für unterschiedliche Anforderungen und nahezu jede Dachausrichtung einsetzbar. Sie eignen sich hervorragend für Photovoltaik-Anlagen auf kleinen und mittelgroßen Hausdächern sowie für größere, industrielle Systeme. Das intelligente Moduldesign mit Einhängetechnik ermöglicht die schnelle, einfache und effiziente Installation.

"Es ist für uns eine besondere Ehre, diese Auszeichnung von einer internationalen Jury zu erhalten", sagt Christian Plesser, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Inventux. "Der Gewinn des red dot awards bestätigt, dass Inventux mit dem Einsatz hochwertiger Komponenten und dem Fokus auf höchste Verarbeitungsqualität exzellente und langlebige Module in Serie fertigt und vertreibt."

Der red dot design award wird seit 1955 verliehen und gehört zu den größten und anerkanntesten Auszeichnungen dieser Art weltweit. Er gilt als Qualitätssiegel für gutes Design und wird in Fachkreisen hoch geschätzt. Entscheidende Bewertungskriterien sind der Innovationsgrad, die Funktionalität und die Qualität des Produkts. Der renommierte Preis wurde auch in der Vergangenheit stets an Unternehmen verliehen, die für innovatives Design stehen. Seit dem 15. März reiht sich Inventux als einer der wenigen Solarmodul-Hersteller in die Liste der innovativen und qualitätsorientierten Gewinner dieses begehrten Preises ein. In diesem Jahr reichten 1.636 Unternehmen aus 57 Ländern insgesamt 4.252 Vorschläge für den gefragten Design-Award ein.

Gemeinsam mit den anderen preisgekrönten Produkten wird ein Modul der X-Series MICROMORPH im Juli 2010 in der Ausstellung "Design on stage – winners red dot award: product design 2010" im red dot design museum im Weltkulturerbe "Zeche Zollverein" in Essen zu sehen sein. Anschließend wird das Inventux Modul für mindestens ein Jahr in der ständigen Ausstellung des red dot design museum präsentiert. Es beherbergt mit rund 1.500 Produkten auf über 4.000 Quadratmetern die größte ständige Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit und bestätigt Inventux im Sinne der eigenen aktuellen "Wir können Sonne"-Marketingkampagne in der Aussage: Wir können auch Design.

05.04.2010   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Phaesun liefert Solar-Lampen und Energiespeicher für Weltrekordversuch im LEGOLAND

Unterwasser-Weltrekord mit Solarenergie
Unterwasser-Weltrekord mit Solarenergie

Der australische Meeresbiologe Lloyd Godson hat einen spektakulären Weltrekordversuch im bayerischen LEGOLAND Deutschland gestartet, berichtet die Phaesun GmbH (Memmingen) in einer Pressemitteilung. 14 Tage lang wird der Abenteurer in einem vier Quadratmeter großen Haus unter Wasser leben ohne aufzutauchen. Vor den Augen der LEGOLAND-Besucher und umringt von rund 1.300 Fischen will Godson versuchen, mit 2.500 Wattstunden die größte Menge Strom zu erzeugen, die jemals durch Fahrradfahren unter Wasser generiert worden ist. Ein offizieller Guinness World Record-Schiedsrichter wird den Weltrekord am 13. April bestätigen, heißt es in der Pressemitteilung.   Für die optimale Auslegung und die Verkabelung seines autarken Stromversorgungssystems hat Godson sich Unterstützung von dem Spezialisten für netzunabhängige Solarstromversorgung ("Offgrid") Phaesun GmbH geholt. Das Memminger Unternehmen hat das Unterwasserprojekt mit einem Energiespeichersystem und einem innovativen Beleuchtungspaket mit vier Solarlampen gesponsert.


Unterwasser-Beleuchtung mit Solarstrom

"Wir haben Godsons Fahrrad in unserer Firma getestet und die Stromversorgung für die Beleuchtung und den Betrieb eines Notebooks ausgelegt", erklärt Phaesun-Geschäftsführer Tobias Zwirner. Über eine Verteilerbox habe das Memminger Unternehmen ein Solarmodul direkt an vier extrem sparsame und effektive Sundaya Ulitium LED-Lampen angeschlossen. Für 240 Lumen Lichtleistung über sechs Stunden würden acht Kilojoule Energie pro Stunde ausreichen. Die Elektronik und ein Lithium-Ionen-Akku seien bereits in die Lampen integriert, so Phaesun in der Pressemitteilung. Die durch das Fahrradfahren erzeugte Energie gelange dagegen über ein Energiespeichersystem zu Godsons Notebook, mit dem er mit der Außenwelt kommuniziere.

Wissenschaftliche Erkenntnisse durch Weltrekordversuch

"An dem Projekt hat uns insbesondere der wissenschaftliche Aspekt gereizt", erklärt Tobias Zwirner. Phaesun sponsere zum Beispiel auch Solaranlagen, um Schülern im Physikunterricht die netzautarke Stromversorgung zu vermitteln. Während ein NASA-Bioingenieur sich von dem Weltrekordversuch im LEGOLAND-Park neue Erkenntnisse für die Errichtung von Unterwasserkolonien verspreche, untersuche die internationale Taucharzt-Organisation Divers Alert Network die Auswirkungen des Langzeittauchens auf die Fließeigenschaften des Blutes, erklärt Phaesun die wissenschaftlichen Aspekte des Weltrekordversuchs.


Mehr Informationen unter: www.LEGOLAND-Unterwasserrekord.de

05.04.2010   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LEGOLAND Deutschland,
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TENESOL ist erster französischer Hersteller von Photovoltaik-Modulen mit dreifacher Zertifizierung nach ISO 9001, ISO 14001 und OSHAS 18001

Tenesols PV-Produktion in Toulouse
Tenesols PV-Produktion in Toulouse

Die TENESOL-Gruppe, internationaler Anbieter von Photovoltaik-Lösungen, setzt ihre Bemühungen weiter fort, um höchste Zufriedenheit ihrer Kunden in Sachen Qualität, nachhaltige Entwicklung und Sicherheit zu gewährleisten. Tenesol bietet seinen Kunden sowohl schlüsselfertige als auch maßgeschneiderte Lösungen zur Erzeugung von Solarstrom und bedient damit eine wachsende Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen. Im Rahmen seines ökologisch-sozialen Engagements als Industrieunternehmen der Solarbranche entwickelt Tenesol neue Lösungen, mit denen die Umweltauswirkungen der Betriebsprozesse weiter verringert werden, und treibt gleichzeitig die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsbedingungen für seine Mitarbeiter voran.   Schließlich verpflichtet sich Tenesol zur Einhaltung der Gesamtqualität in jeder Phase seiner Kundenprojekte.



Strenge Qualitätskontrolle für jedes einzelne Photovoltaik-Modul

Seit Oktober 2003 ist Tenesol nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 zertifiziert. Durch die kontinuierliche Verbesserung und strikte Kontrolle der Abläufe sollen die Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit gestärkt werden. Bei der Auswahl der Komponenten für die Photovoltaik-Produktion gehe Tenesol nach strengen Kriterien vor, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Darum seien die Hauptlieferanten des Unternehmens ebenfalls nach ISO 9001 zertifiziert.

Jedes einzelne Photovoltaik-Modul wird einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen und verfügt über ein nummeriertes Produktblatt mit den Ergebnissen der Leistungsüberprüfung. Die Kunden von Tenesol haben die Gewissheit, dass die von ihnen erworbenen Produkte den strengsten Herstellungsnormen (CE/ISO 9001 und 14001) genügen.

2009 erneuert Tenesol die ISO-9001-Zertifizierung (Version 2008 der Norm) und führt ein projektbezogenes Qualitätsmanagement-System ein, das die Tenesol-Gesamtqualität für jeden einzelnen der Unternehmensabläufe garantiert. 2009 wurde das Engagement der Tenesol-Gruppe für die ökologische Verträglichkeit ihrer Produktion mit der ISO-14001-Zertifizierung der beiden Fertigungsbetriebe in Toulouse (Frankreich) und Kapstadt (Südafrika) anerkannt.


Engagement für nachhaltige Entwicklung und Positivenergiehäuser

Tenesol setzt sich außerdem durch vielfältige Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung ein. Das Unternehmen ist dem Branchenverband PV Cycle beigetreten, um einen aktiven Beitrag zur Entwicklung eines positiven Lebenszyklus seiner Anlagen zu leisten. Der Zusammenschluss wichtiger Branchenvertreter hat sich dem Ausbau der Recycling-Infrastruktur und der Reduzierung der CO2-Emissionen von Photovoltaik-Anlagen verschrieben.

Tenesol beteiligt sich ebenfalls, in Partnerschaft mit TOTAL, an der Interessengruppe "Enjeu Energie Positive" (Herausforderung positive Energie) von Bouygues Immobiliers. Ziel ist die Entwicklung der Positivenergiehäuser von morgen. Die Sicherheit ist schließlich der dritte Stützpfeiler der Unternehmenspolitik von Tenesol. Im Dezember 2009 wurde der Fertigungsbetrieb in Toulouse nach der Arbeitsschutznorm OHSAS 18001 zertifiziert. "Damit ist Tenesol heute der einzige französische Hersteller von Photovoltaik-Modulen, der auf eine dreifache Zertifizierung als Garant seines Engagements für die Gesamtqualität verweisen kann", heißt es in der Pressemitteilung.

05.04.2010   Quelle: Tenesol   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tenesol,
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Elektronik- und Photovoltaik-Unternehmen Pairan: Generationswechsel und Stärkung des Geschäfts

Die 1983 von Rüdiger Pairan in Göttingen gegründete Pairan GmbH gilt als innovativer Qualitätslieferant im wachsenden Markt der Photovoltaik (Solarstrom). Sie entwickelt unter anderem eigene nachgeführte Photovoltaik-Befestigungssysteme und Solar-Wechselrichter, die unter dem Markennamen Pesos angeboten werden. Das Unternehmen ist mit insgesamt 125 Mitarbeitern in Deutschland sowie über Tochtergesellschaften in Spanien, Griechenland und der Tschechischen Republik aktiv.   Im Jahr 2009 erzielte Pairan nach eigenen Angaben einen Umsatz von 56 Millionen Euro. Im Zuge des starken Wachstums der vergangenen Jahre und eines Generationenwechsels wurde die Pairan GmbH jetzt mit einer neuen Geschäftsführung und Veränderungen im Gesellschafterkreis auf die Wachstumspotenziale der Zukunft ausgerichtet.

Rüdiger Pairan zieht sich zum 1.4.2010 nach nunmehr 26 Jahren aus der Geschäftsführung zurück. Er wird das Unternehmen als Beirat und Gesellschafter weiterhin aktiv begleiten. Zu seinen Nachfolgern wurden Jochen Kirmaier (46) und Claas Fierlings (35) bestellt. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Solarbranche und sollen die hohe Zuverlässigkeit und Kundenorientierung des Unternehmens weiter fördern und gleichzeitig die internen Strukturen sowie die internationale Ausrichtung an die Ansprüche des substanziellen Wachstums anpassen.

Kirmaier wird die Verantwortung für den Vertrieb, Einkauf und die eigenen Produkte übernehmen. Fierlings wird für die kaufmännischen und administrativen Aufgaben verantwortlich zeichnen. Kirmaier führte als geschäftsführender Gesellschafter bis zuletzt das Solarhandelshaus Solvelinus GmbH, Hamburg, welches in Deutschland und Italien Wiederverkäufer als Kunden bedient. Er bringt diese Aktivität in die Pairan GmbH ein und verbessert damit deren Leistungspalette und Vertriebsorganisation. Der konsolidierte Umsatz soll im Zuge dessen auf über 100 Millionen Euro steigen.


Ex-Conergy-Chef Rüter ist neuer Mehrheitsgesellschafter

Neuer Mehrheitsgesellschafter der Pairan GmbH ist der Unternehmer Hans-Martin Rüter (44) über seine Holding RütInvest GmbH, Hamburg. Herr Rüter bringt seine Markterfahrungen und Kontakte als Solar-Unternehmer sowie langjähriger und erster Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) in die Entwicklung der Pairan GmbH als Beirat ein. Herr Rüter gründete mehrere Solarunternehmen und baute sein Bekanntestes bis zu seinem Ausscheiden in 2007 vom Ein-Mann-Unternehmen zum börsennotierten Weltmarktführer im solaren Anlagenbau auf. Die weiteren Anteile an der Pairan GmbH werden von Rüdiger Pairan und den beiden Geschäftsführern gehalten.

Der Standort Göttingen mit seinen engagierten Mitarbeitern wird als Zentrale erhalten und weiter ausgebaut werden. Die hier angesiedelte Endmontage von Photovoltaik-Wechselrichtern habe ihre Auslieferungen in diesem Jahr bereits verdreifacht, betont das Unternehmen. Auch bei den nachgeführten Photovoltaik-Befestigungssystemen seien mehr als doppelt so viele Aufträge gewonnen worden, vor allem aus dem europäischen Ausland sowie ein erster Megawattauftrag mit Lieferung in die USA. Der Hamburger Standort der Solvelinus werde Teil der Gesamtorganisation und künftig vor allem dem Vertrieb dienen.

Die Betriebsmittelfinanzierung der Pairan GmbH wurde mit Unterstützung der IEG Investment Banking und unter Federführung der Sparkasse Göttingen neu strukturiert und aufgesetzt. Damit besitze die Pairan GmbH auch die finanzielle Basis für die Umsetzung ihrer kurz- und mittelfristigen Wachstumsziele, heißt es in der Pressemitteilung.

04.04.2010   Quelle: Pairan GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells für nachhaltiges Engagement ausgezeichnet

Die Europäische Kommission hat in der Woche der Nachhaltigkeit die Kommunikationskampagne "Sonne, Sonne, Sonne" mit dem begehrten "Sustainable Energy Europe Award" ausgezeichnet. Der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, verlieh den diesjährigen Preis an die Kampagnenpartner Q-Cells, Sharp und MTV für Projekte, die sich besonders um Energieeffizienz, umweltfreundlichen Transport und die Förderung erneuerbarer Energien verdient gemacht haben, berichtet Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) in einer Pressemitteilung.  Prämierte TV- und Online-Kampagne

In der prämierten, humorvollen TV- und Online-Kampagne, die mehr als 16 Millionen junge Zuschauer erreichte, kämpfen ein Toaster, ein Handy, ein Fön und ein Ghettoblaster als "Energie-Experten" für die saubere Energie aus der Sonne und treten in den Streik. Von Januar bis April 2009 lief der Werbespot ausschließlich beim Medienkooperationspartner MTV. Interessierte Jugendliche konnten sich zudem auf der Informations- und Aktionswebseite detailliert über das Thema Solarenergie informieren: www.sonne-sonne-sonne.de.


"Es ist ein gutes Beispiel, wie Unternehmen Jugendliche durch eine kreative, unterhaltende und ohne mit dem Zeigefinger zu drohende Ansprache für Themen wie Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien sensibilisieren", lobte Fiona Hall, Mitglied des Europäischen Parlaments, die Kampagne "Sonne, Sonne, Sonne". Der neu ernannte Energiekommissar Günther Oettinger lobte in seiner abschließenden Rede das Engagement für eine nachhaltigere Energiezukunft und sagte: "Ich begrüße das wachsende Interesse an diesem Preis, um den sich Jahr für Jahr so viele hochwertige Projekte bewerben."

Haushaltsgeräte als Kämpfer für eine saubere Umwelt

"Diese Auszeichnung und der Erfolg dieser Kampagne sind Anerkennung und Ansporn zu gleich. So lohnt es sich auch weiterhin, gemeinsam für erneuerbare Energien zu werben", so Thomas Franken, Director of Marketing und Communications bei der Q-Cells SE. Die kreative Idee der Agentur WBN aus Hamburg, Haushaltsgeräte als Kämpfer für eine saubere Umwelt zu nutzen, hätte ihn sofort begeistert. Mit der gelungenen und humorvollen Umsetzung des Animationsstudios Stoptrick sowie des Engagements von MTV und Sharp sei ermöglicht worden, dass sich gerade die junge Generation für eine nachhaltige Zukunft und einen Wandel in der Energieversorgung motiviert und einsetzt. "Dass die Kampagne jetzt auch noch mit so einem renommierten Preis geehrt wurde, macht uns glücklich und ruft förmlich nach einer Fortsetzung", so Franken.

Weitere Informationen zur Kampagne: www.sonne-sonne-sonnne.de

04.04.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solvis Energiesysteme: Solar-Heizsysteme mit doppelter Lebenserwartung

Solarheizsystem
Solarheizsystem "SolvisMax"

Im Jahr 2009 wurden die Verbraucher mit Heizkostennachzahlungen von bis zu 30 Prozent konfrontiert, berichtet das Solarthermie-Unternehmen Solvis (Braunschweig) in einer Pressemitteilung. In Zeiten steigender Rohstoffpreise lohne sich daher die Investition in ein Solar-Heizsystem. Vom Start weg lasse sich damit die Hälfte der Energiekosten einsparen. Über 30 Milliarden Euro geben die Deutschen pro Jahr für ein warmes Zuhause aus - wenn sie ausschließlich mit Gas oder Erdöl heizen. Dagegen sparen Haushalte, die Wärme aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, mehr als 3,5 Milliarden Euro ein, betont Solvis. Die Umstellung auf Solarheizungen erfolge jedoch nur zögerlich. 




Sparen mit Solarwärme

Helmut Jäger, Geschäftsführer des Solar-Heizsystemherstellers Solvis, weiß: "Es gibt immer noch vier Millionen veraltete Heizkessel, die dringend ersetzt werden müssen. Mit einem Solarheizsystem können Hausbesitzer bis zu 50 Prozent Energie sparen. Es lohnt sich also, eine Solarheizung zu installieren." Der Einbau eines kompletten Solarheizsystems koste durchschnittlich 20.000 Euro. Die Investition amortisiere sich jedoch aufgrund des geringeren Energieverbrauchs innerhalb kürzester Zeit. So wie beispielsweise bei Familie Schönefeld aus Neustadt, die ihr 145 Quadratmeter großes Wohnhaus aus dem Jahr 1988 mit einem Solar-Heizsystem ausstattete. Wenn die Sonne scheint, sorgen die beiden Großflächen-Kollektoren auf dem Dach für Warmwasser und Raumwärme. An trüben Tagen springt der Gas-Brennwertkessel im Keller ein. Dank der Modernisierung reduzierte sich der jährliche Brennstoffverbrauch des Zweipersonenhaushalts von 24.000 Kilowattstunden (kWh) um mehr als zwei Drittel auf 7.000 kWh. Pro Jahr sparen die Schönefelds laut Solvis rund 850 Euro an Heizkosten.


Einmal investieren, Jahrzehnte profitieren

Lohnend sei auch die Langlebigkeit von Solar-Heizungen, auf die Solarheizsystemhersteller wie Solvis hohe Garantielaufzeiten geben. Nach zehn Jahren reiche es, den Brenner auszutauschen, ohne das gesamte System zu ersetzen. Eine moderne Anlage könne so zwei oder mehr Generationen überdauern. Das Solarheizsystem SolvisMax überzeugte auch die Stiftung Warentest und wurde 2009 als Sieger im Gesamttest der Kombi-Solaranlagen ausgezeichnet.

04.04.2010   Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG,
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Bauarbeiten für den Solarpark Garching haben begonnen

Bürgermeisterin Hannelore Gabor und Peter Keller unterzeichneten Gründungsurkunde für den Solar- park Garching
Bürgermeisterin Hannelore Gabor
und Peter Keller unterzeichneten
Gründungsurkunde für den Solar-
park Garching

Symbolisch unterzeichneten am 31.03.2010 die Bürgermeisterin von Garching, Hannelore Gabor, und Peter Keller von Green City Energy (München) die Gründungsurkunde für den Solarpark Garching. Mit dem Start der Bauarbeiten auf den Dächern des Rathauses und des Ratsgebäudes setze die Stadt ein klares Zeichen für Energieversorgung aus Bürgerhand und den Klimaschutz, berichtet Green City Energy in einer Pressemitteilung.   Für das Gemeinschaftsprojekt, an dem sich Bürger ab Mitte Mai beteiligen können, stelle die Kommune insgesamt eine Dachfläche von rund 3.400 m2 zur Verfügung, auf der in den kommenden drei Monaten Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zirka 340 Kilowatt (kWp) errichtet werden. Weitere große Dachflächen müssten noch vor der geplanten Kürzung der Solarstromvergütung in den Solarpark integriert werden, um den Stadtratsbeschluss vom 20.10.2009 über mindestens 400 kWp zu erfüllen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.


Gründungsurkunde der Solarpark Garching KG unterzeichnet

Am 31.03.2010 begannen die Bauarbeiten für den Solarpark Garching auf den Dächern des Rathauses und des Ratsgebäudes. Als Gründungskommanditist setze die Kommune damit ein klares Zeichen für eine Energieversorgung in Bürgerhand und einen nachhaltigen Energiemix aus regenerativen Quellen. "Ziel der Green City Energy ist es, im ersten Solarpark Garching eine Gesamtleistung von mindestens 500 kWp zu bündeln - genug, um damit rund 125 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen", erläutert Peter Keller von Green City Energy. "Dazu fehlen uns allerdings noch ein paar große Dachflächen."


Gewerbliche und private Dachflächen sollen in den Solarpark integriert werden

Die Photovoltaik-Anlagen auf der Grund- und Hauptschule und auf der neuen Dreifach-Turnhalle mit einer geplanten Gesamtleistung von 340 kWp seien nur ein Teil der geplanten Sonnenkraftwerke. "Der Solarpark ist eine Investition in die zukünftige Energieversorgung und eine sachwertorientierte Geldanlage, die wir gerne unterstützen", freut sich Franz Graf, örtlicher Geschäftsstellenleiter der Kreissparkasse München Starnberg. "Je mehr Dachflächen wir jetzt in dem Solarpark bündeln, desto höher ist die ökologische Verzinsung des von Bürgern eingesetzten Kapitals", betont Bürgermeisterin Gabor. Nach wie vor sollen auch gewerbliche und private Dachflächen ab 200 m2 in den Solarpark integriert werden. "Der richtige Zeitpunkt für die Nutzung solarer Potenziale ist jetzt, denn vor der geplanten Kürzung der Förderung von Photovoltaik-Anlagen können Dachbesitzer noch von einer jährlichen Dachmiete von bis zu 4 Euro pro Quadratmeter profitieren", so Peter Keller.

Ob ihr Dach geeignet und wie hoch die jeweilige Dachmiete ist, können Bürger mit dem Solarberater von Green City Energy herausfinden unter http://www.greencity-energy.de/de/solarberater.html. Den aktuellen Baustatus des Solarparks können Interessierte online verfolgen unter: http://www.klimakommune-garching.de/


Informationsveranstaltung zum Solarpark Garching

Zum Emissionsstart am 11. Mai findet um 18:30 Uhr im Bürgerhaus Garching die Auftaktveranstaltung zum Solarpark statt. Bürgermeisterin Hannelore Gabor wird gemeinsam mit Peter Keller das Projekt und Details zum Solarpark vorstellen. "Auch im Fall des Solarparks Garching können sich private Anleger ab 1.000 Euro beteiligen und so eine ökologisch nachhaltige Verzinsung von voraussichtlich sechs Prozent erzielen", betont Peter Keller. Er ist von einem großen Interesse der privaten Anleger überzeugt. "Alle unsere Solarparks laufen im Mittel über Prognose, Interessenten sollten Ihre Anteile daher unverbindlich vorreservieren", so Keller. Für alle Garchinger Bürgerinnen und Bürger gilt eine Vorzugsfrist von 14 Tagen, gemäß Postleitzahleneinzugsgebiet 85748 Garching bei München. Interessierte können ihre Anteile unverbindlich reservieren unter http://www.greencity-energy.de/de/formular.html

Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Weitere Informationen: www.greencity-energy.de.

03.04.2010   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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Ökostrom: Studien helfen bei Anbieterwahl; neue Rankings von Handelsblatt und Öko-Institut

Ob "moralische Öko-Gourmets", "konsequente Wechsler" oder "inspirierte Entdecker" - immer mehr Verbraucher entscheiden sich für Ökostrom. Der Preis bleibe das wichtigste Kriterium bei der Wahl des neuen Lieferanten, so der Ökostromanbieter NaturWatt GmbH in einer Pressemitteilung. Eine immer größere Rolle spielten allerdings Kriterien wie Transparenz, Kundenservice und der ökologische Zusatznutzen. Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit Einzelaspekten. Keine kläre jedoch den Verbraucher über alle Kriterien hinweg ganzheitlich auf. Eine wirkliche Stütze bietet laut NaturWatt die Kombination aus der Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ) und dem "EcoTopTen"-Ranking des Öko-Instituts vom März 2010.  Jedes Jahr wechseln 21 Prozent der deutschen Haushalte den Stromanbieter. Das hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Jeder Vierte entscheidet sich beim Wechsel für erneuerbare Energien. Nach dem reinen Preisvorteil ist der Studie zufolge der Wunsch, Ökostrom zu beziehen, das wichtigste Motiv für einen Anbieterwechsel, gefolgt von der Suche nach besserem Service. Auch das Marktforschungsinstitut TNS-Infratest belegt den Trend: Entscheidende Kriterien seien neben dem Wunsch nach Ökostrom das Preis-Leistungsverhältnis und die Glaubwürdigkeit des Anbieters.


Studien von neutralen Experten zusammengestellt

Bei der DISQ-Studie "Stromanbieter" im Auftrag des Handelsblatts wurden Tarife, Service, Vertragsbedingungen und Transparenz unter die Lupe genommen. Demgegenüber stehen beim Öko-Institut Umweltnutzen und Preis-Leistungsverhältnis im Fokus. Das DISQ veröffentlicht ein detailliertes Ranking nach Punktwerten, während die EcoTopTen-Liste Kaufempfehlungen auf Basis offengelegter ökologischer Kriterien gibt. Beide Studien bieten - von neutralen Experten zusammengestellt - Informationen zur Qualität der verschiedenen Stromanbieter. Gängige Vergleichsportale wie Verivox bilden hingegen in erster Linie den Preis ab und finanzieren sich über Provisionen der Anbieter.

NaturWatt wird vom DISQ als bester Ökostromanbieter Deutschlands bewertet und in der EcoTopTen-Liste neben 14 weiteren bundesweiten Angeboten empfohlen. "Die aktuellen Rankings zeigen, dass es nicht ausreicht, guten Ökostrom oder guten Service zu bieten. In einem anspruchsvollen Markt mit zunehmendem Wettbewerb muss ein guter Anbieter in allen Bereichen Bestleistungen zeigen - von der Qualität des Produktes über einen günstigen Preis bis zu einem transparenten und fairen Umgang mit den Kunden", betont Dr. Martin Baumert, Geschäftsführer der NaturWatt GmbH. Zwölf Jahre nach der Liberalisierung des Strommarkts werden Baumert zufolge die Kunden nach und nach zu Experten, die sich genau überlegen, wem sie ihr Geld und Vertrauen geben und die zunehmend weniger zu Kompromissen bereit seien.

Links:

"EcoTopTen"-Ranking des Öko-Instituts

Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität

03.04.2010   Quelle: NaturWatt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Mainova AG: Pilotprojekt zur Elektro-Mobilität in Frankfurt

Elektroroller für das Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Elektroroller für das Klinikum
der J.W. Goethe-Universität

Im September 2009 hat in Frankfurt ein Pilotprojekt zur Elektro-Mobilität begonnen. Ein Jahr lang werden der Energiekonzern Mainova und die ABG FRANKFURT HOLDING Privatpersonen und Unternehmen aus der Mainmetropole insgesamt 15 Elektroroller zur Verfügung stellen. Das Klinikum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist eines der Unternehmen, das Ende März fünf Roller sowie zehn Helme erhalten habe, berichtet die Mainova AG in einer Pressemitteilung. Mainova-Vorstand Dr. Marie-Luise Wolff hat die Elektroroller an das Klinikum der Goethe-Universität übergeben. Bisher seien die technischen Mitarbeiter mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf dem Klinikgelände unterwegs gewesen. Künftig könne zusätzlich auf die modernen Elektroroller zurückgegriffen werden. Die umweltfreundlichen Zweiräder sollen so in einem Langzeittest auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.   "Elektromobilität schont die begrenzten und klimaschädlichen fossilen Rohstoffe. Fahrzeuge ohne Feinstaub-Emissionen und mit leisem Motor wirken sich gerade auf einem Gelände wie der Uniklinik, wo Menschen krank und ruhebedürftig sind, positiv auf die Atmosphäre aus", freut sich Dr. Hans-Joachim Conrad, Kaufmännischer Direktor des Klinikums der Goethe-Universität über den Mobilitätszuwachs auf dem Klinikumsgelände. "Elektromobilität ist ein spannendes Thema, mit dem wir uns gerne auseinander setzen. Wir wollen mit Langzeittests wie jetzt mit dem Klinikum Erfahrungen über die Nutzung von Elektrorollern sammeln", erklärt Marie-Luise Wolff von Mainova die Bedeutung dieser Antriebstechnik für die Umwelt. Frankfurt/Rhein-Main sei schließlich eine von acht Modellregionen in Deutschland, in denen Elektromobilität in den Fokus gerückt sei.


25 Elektrotankstellen in den nächsten beiden Jahren

Einen ersten Schritt hin zu einer neuen Mobilität im Ballungsraum habe die Mainova bereits mit einer Solartankstelle für Elektro-Zweiräder an der Hauptwache getan, berichtet das Unternehmen in der Pressemitteilung. Vor wenigen Wochen sei im Parkhaus Börse in der Innenstadt die erste Elektrotankstelle für Autos eröffnet worden. „Im Laufe der nächsten beiden Jahre werden 25 weitere folgen“, kündigt Marie-Luise Wolff an und versichert, dass sich ihr Unternehmen gemeinsam mit der Stadt Frankfurt intensiv dem Ausbau der Elektromobilität widmen werde. Die E-Mobility-Initiative des Uniklinikums stelle auch insofern ein Pilotprojekt dar, da die übrigen Institutionen des Landes Hessen im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie auf eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes setzen würden. Durch die allmähliche Umstellung des rund 200 Autos umfassenden Fuhrparks auf schadstoffarme Fahrzeuge werde deren CO2-Ausstoß halbiert, so Mainova in der Pressemitteilung.


"Tanken" mit Strom aus regenerativen Energien

Die Elektroroller erreichen laut Mainova Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h bei einer Leistung von 3 kW (4 PS). Die Batterie reiche für rund 100 km und könne an jeder regulären Steckdose (220/230 Volt) aufgeladen werden. Ein vollständiger Ladevorgang des Rollers dauere etwa fünf Stunden, bei nicht komplett entleerter Batterie verringere sich die Ladezeit entsprechend, heißt es in der Pressemitteilung. Für die Strecke von 100 km benötige der Roller 3 Kilowattstunden (kWh) Strom, die derzeit rund 60 Cent kosten würden. Ein vergleichbarer Superbenziner verbrauche auf gleicher Strecke 3,5 Liter, die aktuell mit knapp 5 Euro zu Buche schlagen würden. Die Mainova legt laut eigener Angabe besonderen Wert darauf, dass für das Tanken möglichst Strom aus regenerativen Energien verwendet wird. So würden die Elektro-Roller beispielsweise in der Mainova-Zentrale mit dem Mainova-Naturstrom "novanatur" betankt. Dieser werde absolut CO2-frei in den beiden Main-Wasserkraftwerken Griesheim und Eddersheim erzeugt.

Weitere Informationen zur Elektromobilität in Frankfurt unter: www.mobil-mit-e.de.

03.04.2010   Quelle: Mainova AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mainova AG,
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Fonds-Anbieter WealthCap kauft von juwi gebauten 53-Megawatt-Solarpark Lieberose; Auflage eines Photovoltaik-Fonds im Juli geplant

Solarpark
Solarpark "Lieberose" (53 MW)

WealthCap (München), eine 100%ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG, hat die weltweit drittgrößte Photovoltaik-Anlage Lieberose in der Gemeinde Turnow-Preilack (Brandenburg) erworben. Die Anlage hat eine Nennleistung von 53 Megawatt (MW) und befindet sich auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz auf einer Fläche von 162 Hektar. Dies entspricht einer Fläche von mehr als 210 Fußballfeldern.   Das Investitionsvolumen beträgt rund 160 Millionen Euro. Seit Herbst 2009 ist das Solar-Kraftwerk komplett am Netz und erzeugt pro Jahr rund 53 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was dem Jahresbedarf von rund 15.000 Haushalten entspricht. Dabei werden jährlich 35.000 Tonnen CO2 eingespart.




700.000 Dünnschichtmodule von First Solar

Die juwi Solar GmbH, die Solar-Tochter der Wörrstadter juwi-Gruppe, ist Verkäufer der Anlage und hat als Generalunternehmer Planung, Logistik, Bauleitung, Errichtung und Betriebsführung der Anlage übernommen. First Solar hat rund 700.000 Dünnschichtmodule geliefert, die überwiegend im Werk Frankfurt/Oder hergestellt wurden. Die Wechselrichter stammen von SMA. WealthCap plant, im Juli den ersten Photovoltaik-Fonds aufzulegen.

Weitere Informationen zum Solarpark Lieberose: anlageoktober2009.html

02.04.2010   Quelle: WealthCap   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Ernährungsfachleute fordern "solar-solidarische Landwirtschaft" in Afrika

Dr. Stefan Schmitz: Es ist nur die Spitze des Eisbergs, die wir gegenwärtig von der Welt- ernährungskrise sehen
Dr. Stefan Schmitz: Es ist nur die Spitze des
Eisbergs, die wir gegenwärtig von der Welt-
ernährungskrise sehen

"Die Weltgemeinschaft wiegte sich in dem Traum, dass der Hunger auf dem Rückmarsch ist", fasste Dr. Stefan Schmitz vom Bundesentwicklungsministerium die Stimmung zusammen, die vor der Welternährungskrise 2008 weltweit herrschte. Und das, obwohl seit den 60er-Jahren die Zahl der Hungernden weltweit nahezu konstant bei 850 Millionen lag. Erst als ihre Zahl im letzten Jahr auf über eine Milliarde stieg, nahm die Welt das Hungerproblem wieder zu Kenntnis, berichtet die Evangelische Akademie in Bad Boll in einer Pressemitteilung. Es sei nur die Spitze des Eisbergs, die wir derzeit sehen, so Schmitz auf einer Tagung an der Evangelischen Akademie, die sich mit Strategien zur Ernährungssicherung in der Entwicklungszusammenarbeit speziell in Afrika südlich der Sahara auseinandersetzte.  Hauptursache des Hungers in Afrika: klima- und wetterbedingte Ernteausfälle

Dort leben die meisten Hungernden, der größte Teil von ihnen in ländlichen Gebieten. Hauptursache des Hungers in Afrika seien klima- und wetterbedingte Ernteausfälle, denn 70 bis 80 Prozent der afrikanischen Landwirtschaft sind vom Regen abhängig. "Weder die Bevölkerung noch die Staaten haben die Kapazität, sich an den Klimawandel anzupassen. Die Bevölkerung ist meistens so arm, dass eine zusätzliche Dürre oder Überschwemmung sofort zur Katastrophe führt", betonte Dr. Bernhard Walter von „Brot für die Welt“. Außerdem seien die afrikanischen Kleinbauern zu arm, um sich Düngemittel für ihre Felder zu kaufen. In Deutschland beispielsweise streue ein Bauer im Durchschnitt 80 Kilo Mineraldünger auf einen Hektar, in Afrika seien es drei. Daher habe ein deutscher Bauer auch einen zehn Mal so hohen Getreideertrag wie sein Kollege in Burkina Faso.

Studienleiter Jobst Kraus: Die Landwirtschaft muss wieder in den Mittelpunkt gerückt werden

Die Kleinbauern waren die Verlierer der Entwicklung der vergangenen dreißig Jahre, so die Ernährungsfachleute weiter. Die internationale Gebergemeinschaft fuhr die Mittel für die ländliche Entwicklung drastisch zurück, Billigimporte vom Weltmarkt zerstörten die nationalen Agrarmärkte, die nationalen Regierungen ließen ihre Kleinbauern links liegen. Und so forderte Jobst Kraus, Studienleiter an der Akademie: "die Landwirtschaft muss wieder in den Mittelpunkt gerückt werden." Er unterstrich diese Aussage mit den Ergebnissen des Weltagrarberichts, der eine radikale Wende in der Agrarpolitik und der Agrarforschung fordert. Diese müsse vor allem auch für die Industriestaaten gelten, "weil man sich weltweit immer noch an den Industriestaaten orientiert. Wir müssen hier in Deutschland eine solar-solidarische Landwirtschaft aufbauen." Das Bundesentwicklungsministerium habe inzwischen reagiert. "Wir arbeiten derzeit an einem völlig neuen Konzept der ländlichen Entwicklung", so Schmitz. "In Zukunft wird der Kleinbauer in Afrika im Mittelpunkt stehen." Bis Mitte des Jahres soll das Konzept stehen.

Globale Partnerschaft für Ernährungssicherung

Auch die internationale Staatengemeinschaft wurde aktiv. So wurde im Anschluss an den Welternährungsgipfel in Rom im vergangenen Jahr die Globale Partnerschaft für Ernährungssicherung ins Leben gerufen, der auch Deutschland angehört. "Aus unserer Sicht sind die Weichen gestellt, dass die Ernährungssicherung weiterhin ein globales Thema bleibt", so Astrid Jakobs de Pádua vom Bundesernährungsministerium bei der Bad Boller Tagung. Bei der Tagung handelte es sich um eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie Bad Boll mit der AGEG Consultants eG, der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden Württemberg (SEZ) und "Brot für die Welt".

02.04.2010   Quelle: Evangelische Akademie Bad Boll; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evangelische Akademie Bad Boll,


 

Photovoltaik-Unternehmen Sharp und Q.Cells erhalten den Europäischen Sustainable Energy Europe Award

Sustainable Energy Europe Award für Sharp, Q-Cells und MTV
Sustainable Energy Europe Award für
Sharp, Q-Cells und MTV

Am 23. März 2010 hat die Europäische Kommission die Kommunikations-Kampagne "Sonne, Sonne, Sonne" mit dem begehrten Sustainable Energy Europe Award ausgezeichnet. Damit ehrt die Jury die Kampagnen-Partner Sharp Solar, Q.Cells und MTV für ihr Engagement in der Information über erneuerbare Energien und zur Sensibilisierung für CO2-Einsparungen, berichtet Sharp Solar in einer Pressemitteilung. Der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, verlieh den diesjährigen Preis für Projekte, die sich in besonderem Maße im Bereich der Energieeffizienz, umweltfreundlichem Transport und bei der Förderung erneuerbarer Energien verdient gemacht haben.   16 Millionen Zuschauer habe die TV- und Internet-Kampagne "Sonne, Sonne, Sonne" in Deutschland auf humorvolle Art und Weise erreicht und für erneuerbare Energien und CO2-Einsparungen sensibilisiert, so Sharp Solar. Dieser Erfolg sowie die kreative Umsetzung der Kampagne habe auch die Jury der Europäischen Kommission begeistert, die in diesem Jahr zum vierten Mal den Sustainable Energy Europe Award überreichte. Damit setzte sich die Kampagne in der Kategorie Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen sowie pädagogische Maßnahmen gegen insgesamt 272 Bewerber in fünf Kategorien durch.

"Junge Generation kann Wandel in der Energieversorgung schaffen"

"Wir freuen uns über diese großartige und begehrte Auszeichnung der Europäischen Kommission und sehen uns damit in unserem Engagement für den Einsatz der Erneuerbaren Energien bestätigt", so Barbara Rudek, Manager Governmental Affairs Sharp Energy Solution Europe. "Mit der Kampagne wollten wir auf humorvolle Weise Jugendliche für das Thema erneuerbare Energien, insbesondere Solarenergie, sensibilisieren und zu CO2-Einsparungen im Alltag motivieren. Gerade die junge Generation ist es, die eine nachhaltige Zukunft und einen Wandel in der Energieversorgung schaffen kann. Dass wir nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Jury begeistern konnten, ist für uns eine Bestätigung und das i-Tüpfelchen der Kampagne", so Rudek weiter.

In ihrer Laudatio lobte Fiona Hall, Mitglied des Europäischen Parlaments, die Kampagne "Sonne, Sonne, Sonne" als ein gutes Beispiel, wie Unternehmen die Jugendlichen auf kreative Art und Weise für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien sensibilisieren können, ohne mit dem Zeigefinger zu drohen. Der neu ernannte EU- Energiekommissar Günther Oettinger zeigte in seiner abschließenden Rede Anerkennung für das Engagement für eine nachhaltigere Energiezukunft und sagte: "Ich begrüße das wachsende Interesse an diesem Preis, um den sich Jahr für Jahr so viele hochwertige Projekte bewerben."

Toaster, Handy, Fön und Ghettoblaster als Energie-Experten

Im Kampagnen-TV-Spot treten ein Toaster, ein Handy, ein Fön und ein Ghettoblaster als Experten für die saubere Energie aus der Sonne in den Streik. Begleitet wurde der Spot, der ausschließlich bei dem Medienkooperationspartner MTV von Januar bis April 2009 lief, von einer Informations- und Aktions-Internetseite. Die deutsche Kommunikationsagentur WBN: Büro für Kommunikation hat die Kampagne entwickelt. Produziert wurde der Spot von dem Animationsstudio Stoptrick: www.sonne-sonne-sonne.de.

Sharp entwickelt neben mono- und polykristallinen Solarzellen auch Dünnschichtzellen und Lichtkonzentratoren. Neben drei Photovoltaik-Modulfertigungsstätten in Japan und einer in Tennessee/USA werden seit 2004 im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarstrommodule für den europäischen Markt gefertigt. In Europa kauft das Unternehmen zudem Glas und Silizium für die Zell- und Modulproduktion ein und arbeitet bei der Installation von Solarstromanlagen mit Partnern zusammen. Bis heute produzierte Sharp nach eigenen Angaben weit mehr als 2,5 Gigawatt Solarzellen und ist damit einer der weltweit größten Photovoltaikhersteller.

02.04.2010   Quelle: Sharp Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Solar,
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Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC steigert Umsatz um knapp 10 %; EBIT annähernd auf Vorjahresniveau

Solarstrom-Generatoren für Pkw- Dächer 2009 weniger gefragt
Solarstrom-Generatoren für Pkw-
Dächer 2009 weniger gefragt

Das Solartechnologieunternehmen systaic AG (Düsseldorf) hat am 31.03.2010 seinen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 veröffentlicht. Wie am 09.03.2010 angekündigt, konnte der Umsatz von 199 Millionen Euro (2008) auf mehr als 218 Millionen Euro gesteigert werden, berichtet systaic in einer Pressemitteilung. Die Eigenkapitalquote sei ebenfalls gestiegen, während die Nettofinanzverschuldung deutlich gesunken sei. Der Konzernumsatz erreichte 218,5 Millionen Euro, ein Zuwachs von 9,9 % gegenüber dem Vorjahr (198,7 Mio. Euro). Davon entfielen 196,6 Millionen Euro auf das Ausland (2008: 179,4 Mio. Euro), vornehmlich auf Solar-Kraftwerke in Italien und Spanien, und 21,5 Millionen Euro auf Deutschland (2008: 19,3 Mio. Euro).   Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich 2009 auf 9,4 Millionen Euro und lag damit annähernd auf Vorjahresniveau (9,5 Mio. Euro). Dabei standen einem deutlich gestiegenen Rohertrag höhere Personalkosten, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen entgegen. Die EBIT-Marge sank von 4,8 % auf 4,3 % vom Umsatz, berichtet systaic. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte 2 Millionen Euro (2008: 5,8 Mio. Euro). Nach Steuern weist der SYSTAIC-Konzern ein negatives Ergebnis von einer Million Euro aus (2008: Überschuss von drei Millionen Euro).



Eigenkapitalquote 46,6 %

Mit einem im Stichtagsvergleich von 50,8 Millionen Euro auf 83,0 Millionen Euro erhöhten Konzern-Eigenkapital wies SYSTAIC zum Ende des Geschäftsjahres 2009 eine Eigenkapitalquote von 46,6 % (31. Dezember 2008: 22,4 %) aus. Die Nettofinanzverschuldung sank von 65,2 Millionen Euro auf 39,7 Millionen Euro.


Dachintegrierte Solarstromanlagen statt Solarparks

Das Segment SYSTAIC Industrielösungen (vormals: Solar-Kraftwerke) war 2009 mit einem Umsatz von 204,2 Millionen Euro erneut mit Abstand der größte operative Bereich des Konzerns (2008: 181,9 Mio. Euro). Das EBIT erhöhte sich deutlich auf 26,2 Millionen Euro (2008: 15,1 Mio. Euro). Der Vorstand werde die erfolgreiche Strategie fortsetzen, anstelle herkömmlicher Photovoltaik-Freiflächenanlagen stärker dachintegrierte Solarstromanlagen anzubieten, zum Beispiel für Gewächshäuser, heißt es in der Pressemitteilung.


Starker Umsatzrückgang bei Solarstrom-Generatoren für Pkw-Dächer

Das Segment SYSTAIC Energiedachsysteme mit seinen dachintegrierten Energieeinheiten, die Dachziegel vollständig ersetzen, weist für 2009 einen Umsatz von 7,9 Millionen Euro aus (2008: 6,7 Mio. Euro). Das EBIT von minus 15,2 Millionen Euro (2008: minus 5,4 Mio. Euro) war durch Aufwendungen für den Aufbau des Geschäfts geprägt. Hohe Priorität im Jahr 2010 habe die stärkere Marktdurchdringung durch die Verbesserung von Vertrieb, Marketing und Prozesssteuerung. Das Segment SYSTAIC Automotive, das Solarstrom-Generatoren für Pkw-Dächer produziert, musste 2009 aufgrund der geringeren Nachfrage der Automobilhersteller einen Umsatzrückgang von 10,2 Millionen Euro auf 6,4 Millionen Euro hinnehmen. Das EBIT belief sich auf minus 1,6 Mio. Euro (2008: minus 0,2 Mio. Euro). Da die weitere Nachfrageentwicklung bei dem Produkt nicht verlässlich geschätzt werden könne, prüfe der Vorstand alle strategischen Optionen für das Segment.


Anpassung der Strategie an die veränderten Rahmenbedingungen in der Solar-Branche

Das Jahr 2010 steht laut SYSTAIC im Zeichen der Anpassung der Unternehmensstrategie an die veränderten Rahmenbedingungen in der Solar-Branche sowie der Verbesserung von Strukturen und Abläufen im Konzern. SYSTAIC habe bereits auf die unbefriedigende Geschäftsentwicklung des Jahres 2009 und auf die strukturellen Veränderungen in der Photovoltaik-Branche (z.B. Kürzung der staatlichen Einspeisevergütungen) durch die Konzentration auf die Kerngeschäfte Industrielösungen und Energiedachsysteme reagiert. Dabei sollen ein positiver Cashflow und in der Folge die Verbesserung der Liquidität des Konzerns ein deutlich stärkeres Augenmerk erhalten. Teil der Neuausrichtung sei zudem die Anpassung der Strukturen und Prozesse im Konzern an das schnelle Unternehmenswachstum. Auch nach dem Mittelzufluss von 17,3 Millionen Euro durch die Forderungsbegleichung eines spanischen Kunden bestehe im Jahresverlauf 2010 weiterer Finanzierungsbedarf für den SYSTAIC-Konzern. Der Vorstand verhandle deshalb mit Banken und weiteren Finanzierungspartnern über eine Anschlussfinanzierung zur Absicherung laufender und neuer Projekte.


Konzernumsatz zum Jahresbeginn deutlich unter dem Niveau des Vorjahres

Für das erste Quartal 2010 sei, vor allem aufgrund eines verzögerten Projektstarts, von einem Konzernumsatz deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals und von einem negativen Konzernergebnis auszugehen. Diese Entwicklung sei in der Gesamtjahresplanung berücksichtigt. Die Veröffentlichung des Zwischenberichts zum 31. März 2010 erfolge am 11. Mai. Für das Gesamtjahr 2010 gehe der Vorstand derzeit bei einer plangemäßen Umsetzung der Projekte und der strategischen Neuausrichtung von der Steigerung des Konzernumsatzes auf 250 bis 260 Millionen Euro und von einem deutlich positiven Konzernergebnis nach Steuern aus.


Jahresabschluss vom 30. März 2010 eingeschränkt bestätigt

Systaic ergänzt, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH ihre Konzernabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2009 der systaic AG gemäß § 317 HGB vorgenommen und den Jahresabschluss am 30. März 2010 mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen habe. Der Aufsichtsrat der systaic AG habe diesen Tatbestand am 31.03.2010 abschließend diskutiert und über die Annahme des Testats in dieser Form entschieden. Der Jahresabschluss 2009 ist ab sofort unter www.systaic.de abrufbar.


Olaf Achilles scheidet aus dem Vorstand aus

Vertragsgemäß endet das Vorstandsmandat von Olaf Achilles zum 31. März 2010. Der CNO (Chief Networking Officer) war seit 2007 als Vorstand der systaic AG insbesondere an der politischen Positionierung des Unternehmens beteiligt.

01.04.2010   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Tenesol-Gruppe will ihre Photovoltaik-Produktionskapazität im Jahr 2010 um 60% steigern

Modulproduktion in Toulouse
Modulproduktion in Toulouse

Die Tenesol-Gruppe, ein weltweit agierender Anbieter von Photovoltaikanlagen und nach eigenen Angaben Marktführer in Frankreich, hat in den letzten 26 Jahren mehr als 14.000 Solarstromanlagen auf allen fünf Kontinenten entwickelt und gebaut, berichtet Tenesol in einer Pressemitteilung. Seit seiner Gründung hat Tenesol nach eigenen Angaben mehr als eine Million Quadratmeter Solarmodule installiert. Tenesol sei einer der wenigen Akteure der Branche, welche die Module, die das Herzstück der Photovoltaik-Generatoren bilden, selbst fertigen, betont das Unternehmen. Die beiden Produktionsstandorte in Toulouse (Frankreich) und in Kapstadt (Südafrika) haben laut Tenesol eine Produktionskapazität von 105 Megawatt (MWp) pro Jahr.   Um der zunehmenden Marktnachfrage gerecht zu werden und seine Position als internationaler Anbieter weiter zu stärken, werde Tenesol seine Produktionskapazität 2010 an beiden Standorten steigern. Damit erhöhe sich die Produktionskapazität auf 170 MWp pro Jahr (bzw. 800.000 Module). Das entspreche einer Steigerung um 60 % in weniger als einem Jahr.


Modulproduktion in Toulouse und Kapstadt

Die Werke in Toulouse und Kapstadt sollen für ihre jeweiligen Märkte je 85 MWp pro Jahr produzieren. Während die in Toulouse gefertigten Module für den französischen und europäischen Markt bestimmt seien, würden die am Kap gefertigten Module in alle anderen Länder der Welt vertrieben. In Toulouse werde die Steigerung der Produktionskapazität durch die Inbetriebnahme einer vierten Produktionslinie erzielt. Diese Linie werde mit einer Tabber-Stringer-Anlage (für die Serienfertigung der Photovoltaikzellen) und einem Laminator (zur serienmäßigen Herstellung von Glas-Folien-Laminaten mit innenliegender Schicht aus EVA) ausgestattet. Mit der Vergrößerung der Kapazität werde das Werk in Toulouse rund um die Uhr produzieren und 20 zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Das Werk in Kapstadt (Südafrika) werde für die Steigerung der Kapazität zwei weitere Tabber-Stringer-Anlagen in Betrieb nehmen.

Die beiden in Südafrika (1999) und Frankreich (2005) eröffneten Produktionsstandorte seien inzwischen wichtige Arbeitgeber in ihrer Region: in Kapstadt arbeiten laut Tenesol 230 Mitarbeiter, Toulouse habe 150 Beschäftigte.

01.04.2010   Quelle: Tenesol   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tenesol,
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EPIA: Weltweit mehr als 20 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert

Die weltweite installierte Photovoltaik-Leistung wuchs 2009 um rund 6,4 Gigawatt (GW) und erreichte insgesamt mehr als 20 GW, berichtet der Europäische Photovoltaik-Industrieverband (European Photovoltaic Industry Association, EPIA) in einer Pressemitteilung. Dies sei das bisher stärkste jährliche Wachstum und angesichts der schwierigen finanziellen und wirtschaftlichen Umstände im vergangenen Jahr besonders beeindruckend, betont EPIA. Für 2010 erwartet der Photovoltaik-Industrieverband ein Wachstum um mindestens 40 %. Auch das künftige jährliche Wachstum soll 15 % übersteigen.   2009 blieb Deutschland der größte Photovoltaik-Markt, Italien kam an zweiter Stelle, gefolgt von Japan und den USA. Deutschland wird höchstwahrscheinlich auch 2010 der größte Markt bleiben, während neue Märkte bedeutend wachsen werden, besonders in Südeuropa, Asien und den USA. Bei ihrer Zusammenkunft in Rom am 19.03.2010 anlässlich des fünften "Workshop on Market Potential and Production Capacity" haben die EPIA-Mitglieder die Photovoltaik-Ergebnisse für 2009 und Vorhersagen bis 2014 diskutiert.

Europa bleibt PV-Marktführer; Belgien neu unter den TOP 10-Märkten

Mit einer installierten Gesamtleistung von fast 9 GW bleibt Deutschland der weltgrößte PV-Markt (etwa 3 GW davon wurden 2009 installiert), obwohl die neulich angekündigte Kürzung der Einspeisevergütung die Entwicklung der deutschen PV-Industrie auf längere Sicht voraussichtlich stark treffen werde, betont EPIA. Mittelfristig scheine Italien mit einer zusätzlich installierten Leistung von etwa 700 MW im Jahr 2009 einer der meistversprechenden Märkte zu sein. Neben starker Sonneneinstrahlung werde das Förderprogramm "Conto Energia", das im Frühjahr neu aufgelegt werden soll, die starke Dynamik des italienischen Marktes beschleunigen. Die Tschechische Republik verzeichnete 2009 mit 411 MW installierter Leistung ein bedeutendes Wachstum, aber auf Grund der besonders hohen Vergütungssätze werde der Markt 2011 nach einem weiteren Jahr starken Wachstums stark zurückgehen. "Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Fördermaßnahmen so zu gestalten, dass sie eine langfristige, vorhersagbare und nachhaltige Entwicklung des Marktes sichern und Instabilität und Diskontinuität in der Marktentwicklung vermeiden", erklärt Adel El Gammal, EPIA-Generalsekretär.

Dank einem starken politischen Willen gelang Belgien der Eintritt in die TOP 10-Märkte mit einer installierten Leistung von 292 MW im Jahr 2009. Auf Grund einer Änderung der Vergütungssätze Anfang 2010 wird der Markt dieses Jahr laut EPIA voraussichtlich leicht abflauen. Es folgt Frankreich mit einer 2009 installierten Gesamtleistung von 185 MW und zusätzlich installierten 100 MW, die noch nicht an das Netz angeschlossen sind. Trotz eines großen Potenzials zeigt dies klar, wie wichtig es für Frankreich ist, Probleme beim Netzanschluss zu lösen, damit der Markt sich entwickeln kann.

Spanischer Markt fiel auf 60 MW zurück

In Spanien hat die 2008 eingeführte Obergrenze der Förderung zusammen mit den Folgen der Finanzkrise den Photovoltaik-Markt auf nur etwa 60 MW installierter Leistung im Jahr 2009 eingeschränkt. Dennoch machte die Photovoltaik 2009 etwa 3 % der Stromproduktion des Landes aus und gilt klar als bevorzugte Energiequelle im Kampf gegen den Klimawandel. Und schließlich zeigen Griechenland, Portugal und Großbritannien ein interessantes Wachstumspotenzial für 2010 und später.

Japan und USA führende Märkte außerhalb Europas

Außerhalb Europas positioniert sich Japan mit 484 MW als drittgrößter Markt und zeigt dank einer vorteilhaften Förderpolitik ein bedeutendes Wachstumspotenzial. Die USA haben sich mit etwa 475 MW installierter Leistung im Jahr 2009 bedeutend verbessert und könnten in den kommenden Jahren zum führenden Markt werden. China und Indien sollen in den nächsten fünf Jahren ebenfalls florieren; sie haben eine bedeutende Zahl von PV-Projekten in der Pipeline. Kanada und Australien haben 2009 eine deutliche Marktentwicklung bewiesen und sollen den Weg für die Entwicklung neuer Märkte bereiten. Auch Brasilien, Mexico, Marokko und Südafrika gelten als vielversprechend.

Strahlende Zukunft für Photovoltaik

Laut EPIA kann der Photovoltaik-Weltmarkt zwischen 8,2 und 12,7 GW neu installierter Leistung erreichen, je nachdem, ob ein gemäßigtes Szenario angenommen wird oder ein von der Politik unterstütztes. Dies ermögliche ein Wachstum der gesamten installierten Leistung von 40 % bzw. 60 % im Vergleich zu 2009. Im politikgelenkten Szenario könnte der weltweite jährliche PV-Markt 2014 bis zu 30 GW erreichen, sofern Politiker, Regulierungsbehörden und die Energiebranche insgesamt günstige Bedingungen schaffen. Die angekündigte weltweite PV-Produktionskapazität würde ausreichen, um die erwartete Entwicklung des Marktes in den nächsten fünf Jahren zu decken. "Zusätzlich zur Aufstockung vieler europäischen Märkte bereiten die Entwicklung und Öffnung neuer Märkte in Asien, Nord- und Südamerika und Afrika den Weg zu einer starken und nachhaltigen Dynamik einer Stromversorgung mittels Photovoltaik auf der ganzen Welt", fasst EPIA-Präsident Ingmar Wilhelm zusammen.

Der Weltmark-Überblick von EPIA ("EPIA Global Market Outlook for Photovoltaics until 2014") wird im April 2010 veröffentlicht.

01.04.2010   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IBC SOLAR und SGS TÜV entwickeln neuen Qualitätsstandard für Photovoltaik-Module

Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR führt neue Qualitätsstandards für seine Solar-Module ein. Durch externe Produktionsaudits stellt das Photovoltaik-Unternehmen sicher, dass seine Module nicht nur qualitativ hochwertig sind, sondern auch der gesamte Produktionsprozess transparent und einwandfrei abläuft. Mit dem Audit "Zertifizierter Lieferant", einem so genannten Second Party Audit, überprüft das unabhängige Prüfinstitut SGS-TÜV GmbH - Ein Unternehmen der SGS-Gruppe und des TÜV Saarland e.V. ("SGS TÜV") Hersteller von Photovoltaik-Modulen nach Kriterien, die es gemeinsam mit IBC SOLAR entwickelt hat.   Hierbei steht nicht nur die Produktionsqualität auf dem Prüfstand, sondern auch die Unternehmensführung und Themen wie soziale Verantwortung.

"Heute stehen Management, Organisation und Herstellungsprozesse im Fokus. Galt es bisher, Fehler beim Produkt zu erkennen und zu
beseitigen, legen moderne Unternehmen den Schwerpunkt darauf, mögliche Fehlerquellen schon im Vorfeld auszuschließen", erklärt Dirk Schmidt, Key Account Manager Systems & Services Certification der SGS-TÜV. "Funktionierende Organisationsformen und Prozesse sind eine wichtige Basis für ausgezeichnete Qualität jeder Branche und Unternehmensgröße. Einheitliche Standards ermöglichen den internationalen Vergleich von Produktionsabläufen und Dienstleistungen. Wir haben gemeinsam mit IBC SOLAR einen umfassenden Kriterienkatalog entwickelt; Unsere erfahrenen Auditoren stellen danach hohe Standards bei den zertifizierten Produktionsunternehmen sicher.




Bereiche, die das Prüfsiegel abdeckt, sind unter anderem der Gesamteindruck des Unternehmens, Datentransfer und Sicherheit der IT, die Eignung der Produktionsmaschinen, das Qualitätsmanagement, der Umfang des Test-Equipments und die Abläufe der Tests sowie die Produktionskontrolle. Neben diesen harten Fakten fließen auch weiche Aspekte wie der Umgang mit Mitarbeitern, Mitarbeiterqualifikation und Arbeitsbedingungen in die Prüfung ein. Um "zertifizierter Lieferant" zu werden, müssen Unternehmen in einem mehrtägigen Audit die entsprechenden Qualifikationen nachweisen.

"Die Sicherheit und Qualität unserer Produkte beginnt beim Hersteller. Mit der Zertifizierung wollen wir einheitliche Standards definieren, diese langfristig aufrechterhalten beziehungsweise steigern, um den Endkunden ein Höchstmaß an Qualität zu garantieren", erklärt Marco Siller, Leiter des Produktmanagements bei IBC SOLAR. "Wir haben uns von Anfang an um nachhaltige Produktion und den Schutz von Menschen sowie der Umwelt bemüht. Wir wollen durch dieses Audit dazu beitragen, dass unsere Zulieferer in ihren Produktionsprozessen unsere Kriterien erfüllen. In die Zertifizierung bringen wir unsere Erfahrungen aus 28 Jahren Unternehmensgeschichte ein."

01.04.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Dahlmann Solar baut Megawatt-Anlage in Stuttgart, Großmarkt erhält Solardach über Verladeplätzen

Computersimulation der Photovoltaik- Aufdachanlage in Stuttgart
Computersimulation der Photovoltaik-
Aufdachanlage in Stuttgart

Auf den Dächern der Verladeplätze des Großmarkts in Stuttgart-Wangen entsteht bis Anfang Mai 2010 eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 1,017 Megawatt (MW). Mit den rund 7.400 Quadratmetern der Photovoltaik-Aufdachanlage werde pro Jahr voraussichtlich rund eine Million Kilowattstunden Solarstrom produziert, berichtet die Dahlmann Solar GmbH (Wesel) in einer Pressemitteilung.   Vom Stuttgarter Großmarkt werden etwa 12 Millionen Menschen in der Region mit Frischwaren versorgt. "Neben der optimalen Ausnutzung vorhandener Flächen mit einer 20°-Aufständerung auf den langen Blechdächern hat uns vor allem überzeugt, dass die Anlage täglich mitten im Geschehen einer Großstadt präsent ist", so Michael Hams, Geschäftsführer der Dahlmann Solar GmbH und Mitbetreiber der Photovoltaik-Anlage. Die 4.000 gewerblichen Kunden des Großmarkts könnten sich so tagtäglich davon überzeugen, wie rentabel und zugleich umweltfreundlich PV-Anlagen auf Gewerbe-Immobilien sein können.


Stadt Stuttgart profitiert von langfristig planbaren Mieterträgen

Angestoßen wurde das Solar-Projekt von der SOLVERA GmbH Neue Energien aus Eschau, die das Betreibermodell strukturiert und die Finanzierung über eine regionale Bank gesichert hat. "Die Stadt Stuttgart profitiert mit ihrer Tochtergesellschaft Märkte Stuttgart GmbH als Eigentümer von langfristig planbaren Mieterträgen für die bis dato ungenutzten Dachflächen", erklärt Klaus Jaxtheimer von SOLVERA, der auch als Geschäftsführer der Betreibergesellschaft fungiert. Die Dahlmann Solar GmbH aus dem rheinländischen Wesel hat nach eigenen Angaben seit ihrer Gründung bereits mehrere hundert PV-Projekte umgesetzt. Mit einem Handelsvolumen von 23 MW und einem Umsatz von etwa 50 Millionen Euro für das Jahr 2009 ist Dahlmann Solar zugleich einer der bedeutendsten Fachgroßhändler in Nordrhein-Westfalen. Das mittelständische Unternehmen setzt für seine Anlagen nur Qualitätsmodule von bekannten Herstellern ein. Für die Anlage auf dem Stuttgarter Großmarkt werden polykristalline Photovoltaikmodule von Yingli verwendet.

01.04.2010   Quelle: Dahlmann Solar GmbH; SOLVERA GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVERA GmbH,
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