Solar News Archiv Mai 2010

 




 

Wolfgang W. Lange ist neuer Geschäftsführer Europa bei Solar Frontier

Wolfgang W. Lange, Geschäfts- führer Europa bei Solar Frontier
Wolfgang W. Lange, Geschäfts-
führer Europa bei Solar Frontier

Wolfgang W. Lange ist ab sofort neuer Geschäftsführer Europa der Solar Frontier Europe GmbH. Lange, ein Veteran der Energieindustrie, baut derzeit den deutschen Standort in München aus und wird verantwortlich zeichnen für die Expansion in weitere europäische Photovoltaik-Märkte. Daneben übernimmt er die Verantwortung für den Aufbau eines deutschen Teams sowie einer Vertriebsstruktur. Die deutsche Niederlassung des Unternehmens, die Solar Frontier Europe GmbH, wird als Hauptvertriebsbüro für ganz Europa auftreten. Der Photovoltaik-Produzent Showa Shell Solar (Tokio) vermarktet seine CIS-Solarmodule unter dem Markennamen "Solar Frontier".   Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Öl- und Solar-Industrie kennt sich Lange bestens in der Energiebranche aus. Seine Karriere startete er 1988 bei der Shell Group, wo er in verschiedenen Management- und Marketing-Positionen tätig war, unter anderem als Global Marketing Manager der Shell Retail London. In dieser Funktion war er verantwortlich für die weltweite Marketingstrategie der Sparte.



CIS-Technologie verzichtet auf Cadmium und Blei

"Wir freuen uns, dass wir einen erfahrenen und kompetenten Industrieexperten für die Leitung unseres europäischen Geschäfts gewinnen konnten. Wolfgang Lange kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Öl- und Solarindustrie zurückblicken - wir glauben, sind aufgrund dieser Expertise überzeugt, dass er die richtige Wahl ist, die europäische Expansion von Solar Frontier voranzutreiben", erklärt Brooks Herring, Director of International Business bei Solar Frontier. "Der Markt für erneuerbare Energien ist in Europa stark umkämpft, starke ökologische Werte gehen einher mit der Nachfrage nach hoher Wirtschaftsleistung. Solar Frontier kann diese Anforderungen als grünes Unternehmen in einem grünen Markt erfüllen. Unser Unternehmen verzichtet auf die Verwendung von toxischem Cadmium und Blei und benötigt insgesamt weniger Ressourcen bei der Produktion. Darüber hinaus kann Solar Frontier kürzere Energierückgewinnungszeiten sowie einen einfachen, ungiftigen Recycling-Prozess vorweisen. Unsere CIS-Technologie ist beim Thema Kosteneffizienz bestens aufgestellt. Wir sehen daher großes Potenzial, dass CIS eine der führenden Technologien in der Solarindustrie wird. Wolfgang Lange und sein Team werden unsere Produkte den Kunden in diesem Markt näher bringen und die europäische Expansion von Solar Frontier erfolgreich vorantreiben."


"Solar Frontier gerade in dieser Zeit der Neuausrichtung beizutreten, ist eine großartige Herausforderung", so Wolfgang Lange. "Der deutsche Solarmarkt hat eine führende Rolle in Europa inne, und die Investitionen von Solar Frontier in die neue Gigawatt-Produktionsstätte setzt Technologien ein, die bald als Standard in diesem anspruchsvollen Markt angesehen werden. Ich freue mich darauf, Solar Frontier in Deutschland und Europa erfolgreich zu positionieren, ebenso wie auf das Zusammentreffen mit anderen Vertretern der Industrie und Medien im Solar Frontier-Pavillon auf der Intersolar 2010 in München vom 9. bis 11. Juni."

31.05.2010   Quelle: Solar Frontier K.K.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Frontier K.K.,
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Bundesumweltminister Röttgen weiht neue Solarwafer-Fertigung von SolarWorld ein

Wafer-Endkontrolle: Jeder einzelne Wafer wird vollautomatisch vermessen und sortiert.
Wafer-Endkontrolle: Jeder einzelne Wafer
wird vollautomatisch vermessen und sortiert.

Die SolarWorld AG hat am 31.05.2010 im Beisein von Bundesumweltminister Norbert Röttgen ihre neue Solarwafer-Fertigung am deutschen Standort in Freiberg eingeweiht. Damit verfügt der Konzern zum Jahresende in Deutschland über eine Gesamtproduktionskapazität von 750 Megawatt (MW) kristalliner Solarwafer, die Rohlinge für die Produktion von hocheffizienten kristallinen Solarzellen. Für den weiteren Ausbau auf 1.000 Megawatt stehen die Gebäude und die Infrastruktur bereit. SolarWorld gibt damit ein klares Bekenntnis zum High-Tech-Standort Deutschland ab.   "Der bereits stattfindende Klimawandel zwingt uns dazu, unsere Energieversorgung mehr und mehr CO2-frei zu gestalten. Nach meiner Vorstellung sollen die erneuerbaren Energien bis 2050 nahezu vollständig unseren Energiebedarf decken", so Bundesumweltminister Röttgen während der Feierlichkeiten im Freiberger Industriegebiet Ost. "Ein neuer Markt entsteht, in Deutschland und weltweit. Nur durch stetige Innovationen und eine Markenstrategie können sich die deutschen Hersteller auf dem zunehmend härter werdenden internationalen Wettbewerb behaupten. SolarWorld ist hier auf einem sehr guten Weg und ich bin sicher, dass die Solarworld AG ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen wird."



Konzern tätigt am Standort Freiberg eine der größten deutschen Solar-Investitionen


Insgesamt investiert die SolarWorld AG 350 Millionen Euro in die neue Fertigung. "Damit ist es eine der größten Investitionen im Bereich Photovoltaik, die in Deutschland getätigt wurde", erklärt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir produzieren an all unseren Standorten nach hohen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards und setzen weltweit Maßstäbe. Freiberg als Herzstück unserer weltweiten Produktion bauen wir weiter aus und setzen damit ein Zeichen gegen den Trend der Branche, Produktionskapazitäten in das Ausland zu verlagern." SolarWorld gehört zu Deutschlands 100 Top-Arbeitgebern. In dem vom Manager Magazin veröffentlichten "trendence Absolventenbarometer 2010" belegt die SolarWorld AG als einer der beliebtesten Arbeitgeber der Ingenieure Platz 14.


Mit dem Neubau wird die SolarWorld noch effizienter in der Produktion: Die gesamte Fertigung ist vollautomatisiert und hat einen geringen Energie- und Wasserverbrauch. Zudem wird die Abwärme aus der Kristallisation zum Heizen des gesamten Gebäudes genutzt. Die rund ein Megawatt leistungsstarke Solarstrom-Anlage auf dem Industriedach liefert sauberen Strom für rund 1.000 Menschen. SolarWorld beschäftigt an seinem weltweit größten Standort in Freiberg 1.700 Menschen und ist damit der größte industrielle Arbeitgeber im Landkreis Mittelsachsen.

31.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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SMA Solar Technology AG schüttet 1,30 Euro Dividende je Aktie aus

Solar-Wechselrichter von SMA.
Solar-Wechselrichter von SMA.

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal), Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, hielt am 27. Mai 2010 im Kongress Palais Kassel ihre ordentliche Hauptversammlung 2010 ab. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und legte für das Geschäftsjahr 2009 die Ausschüttung einer Dividende von 1,30 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie fest. Damit stieg die Dividende je Aktie gegenüber dem Vorjahr (1,00 Euro je Aktie) deutlich und spiegelt die herausragenden Unternehmensergebnisse wider, die SMA 2009 mit 934 Millionen Euro Umsatz und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 228,4 Millionen Euro erzielt hat.   Die Dividende wird ab dem 28. Mai 2010 durch die depotführenden Banken ausgezahlt. Die Ausschüttungsquote beträgt 30 Prozent. Die Aktionäre erteilten Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens mit großer Mehrheit Entlastung für das Geschäftsjahr 2009 und drückten damit erneut ihre große Zufriedenheit mit der Arbeit der Unternehmensführung und des Kontrollgremiums aus.



Aufsichtsrat erweitert, System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder gebilligt

Die Hauptversammlung beschloss darüber hinaus die Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder sowie eine paritätische Besetzung des Gremiums mit jeweils sechs Aktionärs- und sechs Arbeitnehmervertretern. Dies war nach den gesetzlichen Bestimmungen aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl der SMA erforderlich geworden. Zu Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre wurden erneut Dr. jur. Erik Ehrentraut, Dr. Winfried Hoffmann, Prof. Dr.-Ing. Werner Kleinkauf und Reiner Wettlaufer gewählt. Zusätzlich bestimmten die Aktionäre Siegfried L. Drueker und Dr.-Ing. Martin Hoppe-Kilpper zu neuen Aufsichtsratsmitgliedern.

Ferner billigte die Hauptversammlung mit großer Mehrheit das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder. Die Vergütung wird dabei nach den Grundsätzen des Deutschen Corporate Governance Kodex festgelegt. An der Hauptversammlung 2010 der SMA Solar Technology AG nahmen rund 600 Aktionäre teil.

Die Rede des Vorstands sowie weitere Informationen zur Hauptversammlung stehen auf der Website von SMA zum Abruf bereit unter www.SMA.de/Hauptversammlung.

Im Anschluss an die Hauptversammlung fand die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrats statt, auf der der bisherige Vorsitzende Dr. jur. Erik Ehrentraut abermals in dieses Amt gewählt wurde.

31.05.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik: Neue Solar-Wechselrichter von Siemens erreichen Spitzen-Wirkungsgrad von 98,4 Prozent

Zentralwechselrichter Sinvert PVS
Zentralwechselrichter Sinvert PVS

Die neue Gerätelinie "Sinvert PVS" für mittlere und große Photovoltaik-Kraftwerke ergänzt das Solar-Wechselrichter-Angebot der Siemens-Division Industry Automation. Die dreiphasigen trafolosen Wechselrichter in abgestufter Leistung 500, 1.000, 1.500 und 2.000 Kilowatt erreichen einen Wirkungsgrad von 98,4 Prozent, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Variante mit zwei Megawatt (MW) sei das derzeit leistungsfähigste trafolose Gerät am Markt. Durch den Spitzen-Wirkungsgrad der neuen Siemens-Wechselrichter erzielten Anlagenbetreiber einen hohen Ertrag bei der Einspeisung ins Mittelspannungsnetz, zum Beispiel bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Solarstromanlagen auf großen Industriedächern. 


Master-Slave-Verfahren sorgt für höhere Verfügbarkeit des Systems und längere Laufzeit der Photovoltaik-Anlage

Die neuen kompakten Zentralwechselrichter Sinvert PVS sind auch inklusive Mittelspannungs-Komponenten im Photovoltaik-Container erhältlich und werden zum ersten Mal auf der Intersolar Europe in München am Siemens-Stand B4.310 vorgestellt. Durch den gegenüber vergleichbaren Geräten um 0,2 Prozent höheren Wirkungsgrad lasse sich über die Betriebszeit einer Photovoltaik-Anlage ein deutlicher Mehrertrag erzielen, betont Siemens. Mit dem Master-Slave-Verfahren werde sowohl eine höhere Verfügbarkeit des Systems als auch eine längere Laufzeit der Anlage erreicht. Zudem erhöhe sich der Wirkungsgrad im Vergleich zum Einzelsystem, da je nach Sonneneinstrahlung die benötigten Wechselrichter zu- oder abgeschaltet werden. Insbesondere im Teillastbetrieb könne auf diese Weise der Wirkungsgrad der Solarstrom-Anlage optimiert werden: Schon bei geringer Sonneneinstrahlung laufe die Anlage an und erreiche auch im unteren Leistungsbereich sehr hohe Wirkungsgrade. Da stets die Wechselrichterteileinheit mit den geringsten Betriebsstunden als Master angesteuert und damit die Betriebszeit gleichmäßig auf die Wechselrichter verteilt wird, erhöhe sich die Laufzeit der Anlage.

Über standardisierte Kommunikationsschnittstellen wird die neue Wechselrichterserie Sinvert PVS einfach in Scada-Systeme integriert. Per vollgrafischem Display mit Touchscreen werden die Wechselrichter komfortabel vor Ort bedient und die Leistungsdaten visualisiert. Die neuen Geräte erfüllen die Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft mit allen Anforderungen inklusive FRT (Fault Ride Through) und Wirkleistungsregelung.

31.05.2010   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy,
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Applied Materials und CECEP kooperieren beim Photovoltaik-Ausbau in China

Montage großformatiger PV-Module
Montage großformatiger PV-Module

Applied Materials, Inc. (Santa Clara, Kalifornien, USA) und die China Energy Conservation and Environmental Protection Group (CECEP) haben eine Absichtserklärung zur Entwicklung und Umsetzung von Photovoltaik-Projekten bekannt gegeben. Die nicht bindende Vereinbarung bilde den Rahmen für die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bezüglich einer Reihe von Aktivitäten, um die Strategie und den Leitplan von CECEP in der Photovoltaik-Industrie voranzutreiben. Laut Pressemitteilung plant CECEP den Bau eines 5 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks in der Inneren Mongolei, das erstmals siliziumbasierte Dünnschicht-Solarmodule verwenden soll. ENN Solar Energy Co., Ltd. (Langfang, China) habe den Zuschlag bekommen und liefere die Module für das Projekt. ENN produziert 5,7 m²-große "Tandem-Junction"-Dünnschichtmodule, die mit der "SunFab"-Produktionslinie von Applied Materials hergestellt werden werden.   "Die Zusammenarbeit zwischen CECEP und Applied Materials wird den Einsatz neuester PV-Technologie in China weiter vorantreiben", erklärt Li Junfeng, stellvertretender Direktor des Energie-Forschungsinstituts der nationalen Entwicklungs- und Reformierungskommission. "Die 5-Megawatt-Solarfarm, die CECEP in der Inneren Mongolei errichten will und die auf der SunFab-Technologie von Applied Materials basiert, wird die größte chinesische Dünnschicht-Solarfarm im Kraftwerksmaßstab."


Zusammenarbeit zur Deckung des globalen Energiebedarfs

Die Erklärung der beiden Unternehmen ist während des amerikanisch-chinesischen Erneuerbare-Energien-Forums in Peking verkündet worden, an der Zhang Guobao, Vorsitzender der chinesischen National Energy Administration (NEA), und David Sandalow, stellvertretender Außenminister des amerikanischen Energieministeriums, teilgenommen haben, berichtet Applied Materials in der Pressemitteilung. "Die Absichtserklärung, die von der CECEP und Applied Materials unterzeichnet worden ist, spiegelt den Kern dieses Forums wider", erklärt David Sandalow. "Die Zusammenarbeit zwischen China und den USA und zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor ist entscheidend, um den wachsenden weltweiten Energiebedarf zu decken, und ist unerlässlich für saubere Energie."


Millionen Menschen sollen mit Solarenergie versorgt werden

"Wir freuen uns, mit Applied Materials zusammenzuarbeiten, um Möglichkeiten der Entwicklung von Solarenergie zu identifizieren, besonders beim Einsatz von Solarkraftwerken im großen Maßstab", so Chen Shuguang, Vizepräsident der CECEP und Vorsitzender der CECIC Solar Energy Technology Company. "Wir glauben, dass die SunFab-Dünnschicht-Technologie von Applied Material die hohe Leistungsfähigkeit in der Praxis liefert, die uns helfen kann, schnell unser Ziel zu erreichen, viel mehr Städte und Millionen von Menschen mit Solarenergie zu versorgen. Durch die Zusammenarbeit können wir die Einführung von Photovoltaik in China unterstützen und die Solarmodulherstellung als Geschäftsfeld bei CECEP integrieren."


Gelegenheit zur Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung

"Vor dem Hintergrund von Chinas wachsendem Energiebedarf bietet unsere Geschäftsbeziehung mit CECEP eine gute Gelegenheit zur Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung mittels einer bestmöglichen Nutzung von Solarenergie", erklärt Dr. Mark Pinto, geschäftsführender Vizepräsident bei Applied Materials. "Mit unserer Erfahrung mit Photovoltaik-Technologien und unseren weltweiten Möglichkeiten können wir hervorragende PV-Technologie und Herstellungslösungen für Chinas Industrie anbieten. Wir sind davon überzeugt, dass unsere 5,7 m²-SunFab-Dünnschicht-Technologie die beste Lösung für Solarfarmen für Energieversorgungsunternehmen ist. Die Technologie bietet eine einfachere Installation, eine niedrigere Systemkosten-Bilanz und eine sehr gute Feldperformance. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Kunden werden wir weiterhin helfen, die Installationskosten pro Watt Solarstrom zu senken, um Solarstrom für alle erschwinglicher und anwendbarer zu machen."

31.05.2010   Quelle: Applied Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials, Inc.,
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Photovoltaik-Projektentwickler MEP baut Akquisitionsgeschäft aus und verstärkt sich mit Dr. Andreas Otterbach

Dr. Andreas Otterbach
Dr. Andreas Otterbach

Die MEP Solar Management GmbH (MEP Solar; München) startet durch und will die Geschäftsentwicklung deutlich ausbauen. Gleichzeitig erhält sie mit Dr. Andreas Otterbach erfahrene Unterstützung. MEP Solar ist die Photovoltaik-Projektentwicklungsgesellschaft im Unternehmensverbund der MEP Group. "Aufgrund des einmaligen Konstrukts der MEP Group kann MEP Solar die Projekte zu 100 Prozent mit Eigenkapital finanzieren und besitzt das notwendige Know-how, in allen Projektentwicklungsphasen Entscheidungen treffen zu können, was eine schnelle Projektakquise ermöglicht", erklärt MEP Group-Geschäftsführer Alexander Roß.  Photovoltaik-Großprojekte in Deutschland, Spanien und Tschechien

MEP Solar sammelte erste Erfahrungen mit Photovoltaik-Großprojekten in Deutschland und Spanien. Derzeit ist das erste Solar-Kraftwerk in der Tschechischen Republik mit 3,55 Megawatt Nennleistung fertig geworden. Das nächste Vorhaben in Italien wird gerade realisiert. "Jede Solaranlage besitzt dabei eine eigene Story. Die Begebenheiten, besonders im Entwicklungs-, Finanzierungs- und Realisierungsprozess internationaler Projekte sind sehr speziell", erklärt Dr. Otterbach. Aus diesem Grund setzt MEP Solar auf ein ganzheitliches Beratungskonzept. Eckpfeiler dieses Konzeptes sind eine zielgerichtete Analyse aller für das Projekt relevanten Faktoren, eine tief greifende Bewertung der Faktenlage und eine konsequente Planung auf Basis der zuvor erarbeiteten Ergebnisse. Dabei greift das Unternehmen zudem auf das technische Know-how der Tochtergesellschaften der MEP Group zurück und arbeitet eng mit renommierten Anwaltskanzleien zusammen.

Darüber hinaus begleiten die Experten von MEP Solar den gesamten Entwicklungsprozess mit einem eigenen operativen Controlling. Dieses Beratungskonzept setzt auch die Standards bei der MEP Group, da es die Zusammenarbeit aller beteiligten Unternehmen im Rahmen eines Projektes steuert. Der Schwerpunkt von MEP Solar liegt derzeit in Deutschland, Spanien, Tschechien und Italien. Darüber hinaus hat MEP Solar Länder wie Frankreich oder die Türkei auf dem Radar.

Dr. Andreas Otterbach studierte und promovierte in Wirtschaftswissenschaften. Er führt zudem einen Lehrauftrag im Fach "Alternative Investments" an der Hochschule Nürtingen aus. Seit 1992 verantwortete er verschiedene langfristige Projekte im Finanzbereich. Seine bisherigen Erfahrungen, unter anderem im Bereich der Erneuerbaren Energien, wird er nun insbesondere bei der Akquisition und Bewertung von Projektaufträgen einbringen. "Ich sehe es als interessante Herausforderung an, Projekte zu identifizieren, zu analysieren und schließlich zu bewerten, da es eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote in verschiedensten Entwicklungsstadien und Qualitätsstufen gibt. Ziel ist es dabei, die Projekte mit dem größten Wertschöpfungspotential an die MEP Group heranzuführen", erklärt er.

31.05.2010   Quelle: MEP Group GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MEP Group GmbH,
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Innovationspreis für Bremer Weser-Stadion mit Photovoltaik-Modulen von Sunovation

Prämierter Dachinnenring im Bremer Weser- Stadion
Prämierter Dachinnenring im Bremer Weser-
Stadion

Die innovative Photovoltaik-Lösung im Dachinnenring des Bremer Weser-Stadions mit Modulen der Sunovation GmbH hat das Juroren-Team der Organisation European Polycarbonat Sheet Extruders (EPSE) überzeugt, berichtet Sunovation in einer Pressemitteilung. Eine unabhängige Fachjury hat die Einzigartigkeit dieses Projekts mit Platz 1 in der Kategorie "Best Innovation" honoriert. Die Fußball-Arena befinde sich momentan im Umbau zu einem gigantischen Photovoltaik-Stadion, berichtet Sunovation. Die unterschiedlichen Gebäudeelemente wie Fassade, Dach und Dachinnenring würden jeweils mit den am besten geeigneten PV-Technologien ausgestattet. Für den überhängenden, sieben Meter tiefen Dachinnenring habe sich die Sunovation-Technologie aufgrund der statischen Belastungsgrenze des bestehenden Baus als Mittel der Wahl herauskristallisiert.   Die verwendeten Kunststoff- Leichtbau-Module von Sunovation weisen eine über 60-prozentige Gewichtseinsparung im Vergleich zu Glas-Glas-Modulen im Überkopfbereich auf. Auf den rundumlaufenden 3.000 m² des Dachinnenrings summiere sich dies auf eine Gewichtseinsparung von über 60 Tonnen, erklärt das Unternehmen.


Solarzellen in Kunststoff eingebettet

Die Sondermodule im Weser-Stadion bergen ihre kristallinen Solarzellen zwischen einer Doppelstegplatte und einer Massivplatte aus Makrolon der Bayer Sheet Europe. Durch die einzigartige Technologie von Sunovation werden diese Komponenten in einen dauerelastischen Systemverbund gebracht. Weitere Vorteile biete die Transparenz der Module, die den notwendigen Lichteinfall für den Stadion-Rasen gewähren, sowie in der Möglichkeit, auch individuell zugeschnittene, aktive Module für den Kurvenbereich zu gestalten. Die offene Kommunikation der grünen Energieerzeugung durch die Sichtbarkeit der charakteristischen Solarzellen sei ein weiterer wichtiger Aspekt, erklärt Sunovation.

Produktion von Photovoltaik-Modulen in Vergusstechnik

Die Sunovation GmbH mit Hauptsitz in Elsenfeld ist Hersteller von Photovoltaik-Modulen mit engen Kontakten zur Kunststoff- und Solarindustrie sowie Anbieter von PV-Komplettsystemen. Kernkompetenz ist die Produktion von Photovoltaik-Modulen aus Kunststoff in Vergusstechnik (Sunovation-Technologie). Dabei werden statt Glas moderne und qualitativ hochwertige Kunststoffe eingesetzt. Die Solarzellen sind nicht wie üblich auf Glas laminiert, sondern in einem Kunststoffverbund vergossen. Sunovation-Module werden vorwiegend in der Architektur, der Stadtmöblierung sowie im mobilen Bereich wie im Auto und auf Booten eingesetzt.

30.05.2010   Quelle: Sunovation GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunovation GmbH,
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Regelmäßige Kontrolle und Reinigung von Solaranlagen kann Ertragsverlust verhindern

Modul-Reinigung mit einer Teleskopstange
Modul-Reinigung mit einer
Teleskopstange

suncleX PV- & Solarreinigung, ein Serviceunternehmen für die Reinigung von Solaranlagen mit Sitz in Ohlstadt, gibt in einer Presseinformation Tipps zur richtigen Pflege von Photovoltaik-Modulen und thermischen Solarkollektoren. Die Verschmutzung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen wirke wie eine Verschattung und könne zu Ertragsverlusten von bis zu 30% führen. Durchschnittlich werde in Deutschland mit einem schmutzbedingten Ertragsverlust von 6 - 8% gerechnet, so das Unternehmen. Die Lösung für dieses Problem sei eine regelmäßige Reinigung der Anlage. Einige deutsche Unternehmen würden bereits Photovoltaik- und Solarreinigung als Dienstleistung anbieten. Über suncleX PV-& Solarreinigung könnten Spezialgeräte und Teleskopstangen online bestellt werden.   Oft funktioniere die Selbstreinigung der Anlagen durch Regen und Schnee nur begrenzt. Vor allem bei Solarstrom-Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden nehme die Verschmutzung zum Teil erhebliche Ausmaße an. Grund dafür seien Stallablüftungen und Futtermittelstäube. Aber auch bei zahlreichen anderen Anlagen werde die Verschmutzung durch Pollen, Staub, Vogelkot, Algen, Flechten, Straßen, Autobahnen, Zugtrassen und Industrie über die Jahre zum Problem. Häufig setze der Schmutz am unteren Modul-/Kollektorrahmen an und "wachse" über die Jahre in das Modul hinein. Bemerke der Betreiber die Verschmutzung, habe er meist schon einen erheblichen Ertragsverlust zu verzeichnen.



Reinigung mit komplett entsalztem Wasser

Wichtig sei bei der Reinigung einer Solaranlage, die richtigen Sicherheitsvorkehrungen für die oftmals riskanten Arbeiten zu treffen, empfiehlt suncleX PV-& Solarreinigung. Die Module/der Kollektor sollten zudem nicht betreten werden, und die Reinigung sollte mit komplett entsalztem (entmineralisiertem) Wasser vorgenommen werden, um Salz- und vor allem Kalkflecken auf der Anlage zu vermeiden. Die Wasserentsalzung könne mit passenden Filtergeräten vorgenommen werden. Die Reinigung soll schonend, ohne die Verwendung von harten, reibenden, kratzenden Reinigungsgeräten, vorgenommen werden. Hierzu seien im Handel weiche Spezialbürsten erhältlich.


Regelmäßige Reinigung und Kontrolle der Solaranlage

Der Einsatz eines Dampfdruckstrahlers könne bei unvorsichtiger Verwendung und direkter Bestrahlung zu einer Beschädigung der Anlage führen, warnt das Dienstleistungsunternehmen. Aus diesem Grund solle auf die Verwendung eines Dampfdruckstrahlers zur direkten Bestrahlung verzichtet werden. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, müsse der Schmutz zunächst eingeweicht und in einem zweiten Reinigungsgang abgebürstet werden. Reinigung und Verschmutzungskontrolle sollten regelmäßig stattfinden, um eine Schmutzschicht und den damit verbundenen Ertragsverlust von vornherein zu vermeiden.

30.05.2010   Quelle: suncleX PV-& Solarreinigung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: suncleX PV- & Solarreinigung,
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Photovoltaik-Nachführsysteme: DEGERenergie meldet rund 2.000 Bestellungen aus Ontario

DEGERtraker 5000HD
DEGERtraker 5000HD

Laut einer Pressemitteilung des Horber Unternehmens DEGERenergie GmbH sind die ersten Photovoltaik-Nachführsysteme installiert worden, die am Produktionsstandort in Ontario/Kanada gefertigt worden sind. Die Solar-Tracker arbeiten mit dem patentierten Steuermodul "DEGERconecter" und erzielen laut Hersteller überproportionale Solarstrom-Erträge. Schon jetzt lägen allein für den kanadischen Markt rund 2.000 Bestellungen vor. Der patentierte DEGERconecter, als intelligentes Steuermodul, wird vom Unternehmen selbst entwickelt. Es sorge dafür, dass die angeschlossenen Solarmodule immer nach der energiereichsten Stelle am Himmel ausgerichtet werden. Dadurch erzielten die Photovoltaik-Nachführsysteme des deutschen Herstellers die weltweit höchste Energieausbeute.   Investoren in Ontario, die ihren Solarstrom auf Basis des DEGERconecters produzieren, könnten aufgrund der Solarstrom-Erträge kombiniert mit der hohen Einspeisevergütung der Regierung mit Renditen im zweistelligen Prozentbereich rechnen, so DEGERenergie in einer Pressmitteilung.


Anfragen für Megawatt-Projekte

Die DEGERtraker vom Typ 5000HD und 7000NT, die jetzt im Rahmen des neuen microFIT-Programms in Ontario geliefert und aufgebaut wurden, seien gemäß den gesetzlichen Bestimmungen vor Ort gefertigt worden, berichtet DEGERenergie. "Wir haben schon früh die Voraussetzungen dafür geschaffen, um den neuen gesetzlichen Bestimmungen in Ontario gerecht zu werden", erklärt Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie. "Davon profitieren wir jetzt. Nach Lage der Dinge werden in den nächsten Wochen und Monaten weitere Bestellungen aus Kanada bei uns eingehen. Uns liegen bereits mehrere Anfragen vor, darunter auch für größere Megawatt-Projekte, die nicht unter das MicroFIT-Programm fallen."

Die neue Einspeisetarif-Struktur und das darin enthaltene microFIT-Programm schiebe derzeit den Markt für erneuerbare Energien in der kanadischen Provinz Ontario kräftig an, so DEGERenergie. Die hohen Einspeisevergütungen seien allerdings an die Bedingung geknüpft, dass ein erheblicher Teil der Wertschöpfung im Land erfolge.

30.05.2010   Quelle: DEGERenergie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie GmbH,
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Mitarbeiter der MAGE SOLAR GMBH erhält Auszeichnung für Abschlussarbeit zur Verschaltung von Photovoltaik-Modulen und Wechselrichtern

Andreas Fischer (links) nimmt den Energiepreis 2010 entgegen
Andreas Fischer (links) nimmt den Energiepreis
2010 entgegen

Die Ravensburger MAGE SOLAR GMBH, Teil der weltweit agierenden MAGE GROUP, berichtet, dass der Student Andreas Fischer Anfang Mai 2010 von den Technischen Werken Schussental (TWS) für seine Bachelorarbeit mit dem Energiepreis 2010 ausgezeichnet worden ist. Seine Abschlussarbeit im Studiengang Physikalische Technik, Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik, an der Hochschule Ravensburg-Weingarten entstand bei MAGE SOLAR. Praxisnah analysierte Fischer in seiner Arbeit die bestmöglichen Verschaltungen zwischen Modulen und Wechselrichtern. So erarbeitete er Grundlagen, um Solar-Komplettsysteme schon bei der Planung besonders wirtschaftlich und ertragsoptimiert auszurichten. Dabei bezog er auch mögliche Verlustquellen wie Verschattungen in seine Betrachtungen ein und überprüfte seine Lösungsansätze unter Realbedingungen anhand von Feldversuchen.   In der offiziellen Begründung der TWS, die den Preis einmal jährlich für hervorragende Leistungen zur rationellen Energienutzung, für erneuerbare Energien und neue Energietechnologien vergibt, heißt es: "Herr Andreas Fischer hat mit dem Thema 'Untersuchung einer optimalen Wechselrichterverschaltung' einen herausragenden Beitrag in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Ertrag und Auslastung des Wechselrichters geleistet."


Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Solarwirtschaft

"Mit diesen Ergebnissen können wir die Komponenten noch effektiver abstimmen und unseren Kunden höhere Erträge sichern", so Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH "Auch in Zukunft möchten wir bei der MAGE SOLAR wissenschaftliche Arbeiten fördern und so den Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Solarwirtschaft verbessern." Seit Oktober 2009 ist Andreas Fischer in der Entwicklungsabteilung der MAGE SOLAR GMBH tätig und arbeitet weiter daran, innovative und leistungsstarke Komplettsysteme für den nationalen und internationalen Solarmarkt zu entwickeln. Die MAGE SOLAR GMBH vertreibt Photovoltaik-Module, Markenwechselrichter sowie eigene Montagesysteme.

29.05.2010   Quelle: MAGE SOLAR GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MAGE SOLAR GMBH,


 

Photovoltaik-Produzent Trina Solar wird Sponsor des Formel 1-Teams von Renault

Trina Solar sponsert das Formel 1-Team von Renault
Trina Solar sponsert das Formel 1-Team von
Renault

Trina Solar Limited (Changzhou, China), ein integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten, hat durch seine Tochtergesellschaft Trina Solar AG (Schweiz) bekannt geben, dass das Unternehmen Sponsor des Renault Formel 1-Teams ist. Die Partnerschaft soll Trina Solars weltweite Markenbekanntheit erhöhen und gleichzeitig die Einführung nachhaltiger Technologien in großem Maßstab fördern. Das Sponsoring erfolge in Form einer Abbildung des Unternehmenslogos auf dem Fahrzeug bzw. auf der Fronthaube des R30-Rennwagens. Darüber hinaus sollen aktuelle Photovoltaik-Anwendungen in optimal sichtbaren Bereichen der Aktivität des Renault Formel 1-Teams präsentiert werden, so zum Beispiel am Fahrerlager-Van des Teams und im VIP-Empfangsbereich.   Trina Solar und das Renault Formel 1-Team werden außerdem ein gemeinsames Analyse- und Bewertungsprogramm durchführen. Damit wollen die Partner feststellen, wie sie Trina Solar-Technologien in die Aktivitäten und fortwährenden Aufrüstungen der Produktionsanlagen des Renault Formel 1-Teams integrieren können.


Gelegenheit zur Entwicklung und Einführung nachhaltiger Technologien

"Trina Solar freut sich sehr, Partner des Renault Formel 1-Teams zu werden und damit PV-Solarprodukte in die Welt des Formel 1-Rennsports einzuführen", so Jifan Gao, Vorsitzender und Vorstand von Trina Solar. "Angesichts des bewährten Potenzials der Formel 1, den Bekanntheitsgrad einer Marke immens zu steigern, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Renault Formel 1-Team bei Formel 1-Ereignissen in der ganzen Welt. Wir sehen hier eine Gelegenheit, die Entwicklung und Einführung nachhaltiger Technologien anzuregen."


Engagement des Renault-Konzerns für grüne Automobiltechnologien

Als weltweit prestigereichster Sport verkörpere die Formel 1 den Geist technologischer Innovation, erklärt Trina Solar in der Pressemitteilung. Als eines der weltweit größten und technologisch fortschrittlichsten PV-Herstellerunternehmen habe Trina Solar das Renault Formel 1-Team wegen des bewährten Engagements des Renault-Konzerns für grüne Automobiltechnologien als strategischen Partner ausgewählt. Durch die Partnerschaft mit dem Renault Formel 1-Team hofft das Unternehmen, den Status und die Verbreitung der Photovoltaik zu steigern und gleichzeitig einen Beitrag zur allmählichen Wandlung der Formel 1 in ein nachhaltigeres und grüneres Unternehmen zu leisten.


Erster großer Sportsponsor aus dem Bereich der Umwelttechnologien

"Wir freuen uns, Trina Solar als neuen Partner des Renault Formel 1 Teams mit an Bord begrüßen zu können", so der Chef des Renault Formel 1-Teams Gerard Lopez. "Trina Solar ist der erste große Sportsponsor aus dem Bereich der Umwelttechnologien, und wir sind stolz darauf, dieses globale Unternehmen aus dem Segment der erneuerbaren Energien im Sport willkommen zu heißen. Wir sind gespannt auf die Entwicklung dieser neuen Beziehung, und zwar in dreierlei Hinsicht: erstens, weil die Formel 1 als globale Plattform für die Promotion fortschrittlicher Technologien genutzt wird; zweitens, weil wir herausfinden wollen, wie Trina Solar eine Wertsteigerung für die Aktivitäten des Renault Formel 1-Teams bewirken kann, während es gleichzeitig dem Team die Möglichkeit gibt, Belastungen für die Umwelt zu reduzieren; und drittens, weil wir über Helios Max, einem Genii Capital Portfolio-Unternehmen, das auf Projektdesign und die Entwicklung von Solarzellen-Technologie spezialisiert ist, weitere wechselseitige Möglichkeiten erkunden wollen."

29.05.2010   Quelle: Trina Solar Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Limited,
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Solarthermie: Bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs durch Sonnenenergie decken

Solarkollektoranlage zur Wärmeerzeugung
Solarkollektoranlage zur Wärmeerzeugung

Regenerative Energiequellen schaffen größere Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und begrenzt verfügbaren Brennstoffen wie Kohle, Erdgas und Öl, betont die Nürnberger Immowelt AG in einer Pressemitteilung. Solarthermie-Anlagen nutzen das enorme Energiepotenzial der Sonne zur Warmwasserbereitung sowie zur Heizungsunterstützung. Solar-Heizsysteme nutzen Kollektoren auf dem Dach, die die Energie des einfallenden Sonnenlichts aufnehmen und in Wärme umwandeln. Eine Pumpe leitet die Wärme in einen Solar-Speicher, wo sie über einen Wärmetauscher an das Brauch- oder Heizwasser im gedämmten Speicher abgegeben wird. 





Trend zu Kombi-Anlagen mit Heizungsunterstützung

Schon mit einer kleineren Solarwärmeanlage mit ein bis 1,5 Quadratmetern Kollektorfläche pro Person können übers Jahr 50 bis 60 Prozent des Warmwasserbedarfs durch Sonnenenergie gedeckt werden. Die Kosten einer Anlage zur reinen Warmwasserbereitung für einen 4-Personen-Haushalt liegen zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Immer mehr Privathaushalte würden jedoch die Kombi-Anlage mit Heizungsunterstützung wählen, die sich besonders bei der Sanierung veralteter Heizsysteme lohne, so die Immowelt AG. Je nach Größe ist mit 8.000 bis 10.000 Euro zu rechnen.


Dach entscheidend für den Solar-Ertrag

Ideal für den Betrieb einer Solaranlage ist eine nach Südost bis Südwest ausgerichtete Dachfläche ohne Schatten und mit einer Neigung zwischen 30 und 45 Grad. Mit einer etwas größeren Kollektorfläche ist auch eine Dachausrichtung nach Ost bis West noch ertragreich. Eine Baugenehmigung ist für die Installation einer Solarthermie-Anlage normalerweise nicht nötig, sofern es sich nicht um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.

29.05.2010   Quelle: bauen.de/Immowelt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Immowelt AG/Viessmann,
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Solarion entwickelt teiltransparente flexible Solarzellen: Lichtdurchlässiges Glas-Glas-Modul erstmals auf der Intersolar

Teiltransparente CIGS-Solarzelle von Solarion
Teiltransparente CIGS-Solarzelle von Solarion

Die Solarion AG (Leipzig) präsentiert auf der Messe Intersolar in München neu entwickelte teiltransparente Solarzellen. Sie sind eine Weiterentwicklung der flexiblen Dünnschichtsolarzellen auf Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS), die das Photovoltaik-Unternehmen in einem selbst entwickelten Rolle-zu-Rolle-Prozess produziert. Das flexible Kunststoffsubstrat als Trägermaterial ermögliche ein Durchstanzen der Solarzellen, ohne dass deren Funktion beeinträchtigt wird, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Leistung der einzelnen Zellen reduziere sich lediglich um das Potenzial der fehlenden Fläche. 



Natürliche Beleuchtung kombiniert mit Solarstrom-Produktion

Zum Einsatz kommen die teiltransparenten Zellen erstmals in einem etwa ein Quadratmeter großen Glas-Glas-Modul. Bei einer neunprozentigen Lichtdurchlässigkeit erreicht das rahmenlose Modul laut Hersteller einen Wirkungsgrad zwischen acht und neun Prozent. "Mit dieser Technologie können natürliche Beleuchtung und solare Stromerzeugung ideal miteinander verbunden werden", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Karsten Otte. "Anwendungen ergeben sich unter anderem im Bereich der Architektur, beispielsweise zur Verglasung von Gewächshäusern." Die Markteinführung der Glas-Glas-Module ist für 2011 geplant. Künftig sollen die Zellen auch in flexiblen Modulen eingesetzt werden.

28.05.2010   Quelle: Solarion AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarion AG,
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Branchenanalyse Solarthermie: Wiederaufnahme der Förderung im Marktanreizprogramm lässt 2011 auf deutliche Zuwächse hoffen

Solarthermie-Anlage in Wien. Deutsche Unter- nehmen setzen verstärkt auf das Auslandsgeschäft
Solarthermie-Anlage in Wien. Deutsche Unter-
nehmen setzen verstärkt auf das Auslandsgeschäft

Aufgrund einer qualifizierten Haushaltssperre werden mit sofortiger Wirkung keine Investitionskostenzuschüsse für regenerative Heiztechnologien mehr gezahlt, meldete am 3. Mai das zuständige Bundesumweltministerium. Konkret bedeutet dies, dass für Solar-Kollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen ab diesem Zeitpunkt keine staatlichen Zuschüsse für 2010 mehr gewährt werden. Die letzten drastischen Einschnitte im Jahr 2007 lieferten bereits einen eindrücklichen Beweis dafür, wie stark Förderkürzungen den heimischen Absatzmarkt und damit die Entwicklung der gesamten deutschen Solarthermie-Branche beeinflussen, berichtet EuPD Research in einer Pressemitteilung.   EuPD Research hat im Auftrag der Intersolar Europe erstmals eine vollständige "Markt- und Branchenanalyse Solarthermie" durchgeführt. Der Bericht wird auf der Intersolar Europe am 9. Juni 2010 in München im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.




Umsatz- und Beschäftigungsniveau des Rekordjahres 2008 wird erst 2012 wieder erreicht werden

Anhand der ersten Ergebnisse der "Markt- und Branchenanalyse Solarthermie" prognostizieren die Experten im aktuellen Jahr eine rückläufige Entwicklung des deutschen Absatzmarktes. Deutsche Unternehmen werden dabei besonders empfindlich getroffen, da deren wichtigster Markt im Inland liegt. Wenngleich die kurzfristige Prognose auf Basis der Wiederaufnahme der Förderung des Marktanreizprogramms im Jahr 2011 auf deutliche Zuwächse im Absatzmarkt hoffen lässt, wird erst 2012 wieder das Umsatz- und Beschäftigungsniveau des bisherigen Rekordjahres 2008 erreicht werden.


Große Herausforderungen für deutsche Solarthermie-Unternehmen

Die Auswirkungen auf die deutsche Solarwärme-Branche sind damit erheblich, betont EuPD Research. Künftig werde sie sich in einer verschärften Wettbewerbssituation wiederfinden, die viele Unternehmen vor große Herausforderungen stelle, aber zugleich auch Chancen für deren weitere Entwicklung eröffne. Experten seien sich einig, dass die heimischen Solar-Unternehmen, die zu den weltweiten Technologieführern zählen, die geänderten Rahmenbedingungen meistern werden - wie auch schon in der Vergangenheit bewiesen. Neue Absatzkanäle eröffnen sich dabei insbesondere im europäischen Ausland. Dies zeige auch die verstärkte Orientierung deutscher Unternehmen auf das Auslandsgeschäft.

Wie sich die Solarthermiebranche in Deutschland künftig entwickeln wird und welche Ländermärkte an Bedeutung gewinnen, erläutert die "Markt- und Branchenanalyse Solarthermie". Bislang galt Deutschland mit zuletzt 1,55 Mio. Quadratmetern installierter Kollektorfläche in 2009 europaweit als größter und stabilster Wachstumsmarkt der Branche. Die aktuelle politische Entwicklung dürfte diesem Wachstum allerdings einen vorübergehenden Dämpfer verpassen, erwarten Experten.


Branchenanalyse Solarthermie wird auf der Intersolar Europe vorgestellt

Als führender Marktforscher im Bereich der erneuerbaren Energien hat EuPD Research bereits mehrfach Branchen- und Standortanalysen im Auftrag von Politik und Wirtschaft durchgeführt. Der Berichtsband der Branchenanalyse Solarthermie, die im Auftrag der Betreiber der Intersolar Europe - der Solar Promotion GmbH und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG - erstellt wurde, wird auf der Eröffnungspressekonferenz der diesjährigen Intersolar Europe in München offiziell vorgestellt. Zudem werden detaillierte Ergebnisse der Studie im Rahmen von mehreren Workshops während der Konferenz präsentiert und diskutiert.


Die Hintergründe der "Markt- und Branchenanalyse Solarthermie 2010"

Basis der Untersuchung bildet eine Befragung im Sinne einer Vollerhebung unter Herstellern und Großhändlern mit Sitz in Deutschland sowie Vertretern des deutschen Handwerks. Ziele dieser Erhebungen sind eine detaillierte Abbildung der deutschen Solarthermiebranche, ihrer industriepolitischen Bedeutung und der mittelfristigen Perspektiven. Daneben werden die Auswirkungen der politischen Rahmenbedingungen auf die weitere Marktentwicklung aufgezeigt. Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Analyse des heimischen Absatzmarktes sowie einer umfassenden Darstellung der vielversprechendsten europäischen Auslandsmärkte.

Weitere Informationen zur aktuellen Branchenanalyse Solarthermie sind direkt bei EuPD Research erhältlich.

28.05.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,
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Sunways fördert den Einsatz gebäudeintegrierter Photovoltaik

Das
Das "Plus-Energie-Haus" mit transparenten
Sunways-Solarmodulen in Frankfurt am Main

Vor wenigen Tagen fand in Konstanz das erste "Bodensee Symposium Architektur und Solartechnik" statt, veranstaltet vom Fachgebiet Energieeffizientes Bauen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Ziel der Veranstalter ist es, die bauliche Integration von Solartechnik zu fördern und dabei insbesondere Funktion und Gestaltung zu verbinden. Das von der Sunways AG (Konstanz) unterstützte Symposium gehört zu einem internationalen Projekt, das getragen wird von der Hochschule Konstanz, der Universität St. Gallen, der Hochschule Liechtenstein, der Hochschule für Technik Rapperswil sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Hartmut Maurus, Architekt und Fachmann der Sunways AG für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV), stellte den Teilnehmern des Symposiums eine Auswahl von Gebäuden vor, die mit kundenindividuellen Photovoltaik-Systemlösungen der Sunways AG realisiert wurden.   Das Spektrum reicht von Wohnhäusern über Bürogebäude bis hin zum Hochregallager. Außerdem informierte er über die wirtschaftlichen Aspekte solcher Lösungen. Während einer Exkursion konnten die Teilnehmer das Unternehmen kennen lernen und Gebäude mit integrierter Photovoltaik im Raum Konstanz besichtigen.


Kosten für Photovoltaik-Systeme sinken kontinuierlich

Bei gebäudeintegrierter Photovoltaik ersetzt eine multifunktionelle Gebäudehülle oder -überdachung (Regen- und Sonnenschutz, Energieerzeugung, Design und Gestaltung) die herkömmlichen Baumaterialien. Die Betriebskosten der Gebäude können durch die Stromproduktion teilweise gedeckt werden. Mit einer Amortisation der Mehrkosten ist - je nach Komplexität der Fassade - in zehn bis 20 Jahren zu rechnen. Im Unterschied zu ständig steigenden Baukosten sinken die Kosten für Photovoltaik-Systeme kontinuierlich. Daher könnten in wenigen Jahren Fassaden mit integrierter Photovoltaik günstiger als die bisherigen Baumaterialien sein. Darüber hinaus bieten entsprechende Lösungen mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern bis hin zur Energieautarkie, d.h. der Selbstversorgung. Nach Vorgaben der EU sollen alle Neubauten ab 2019 energieautark sein.


Solar Decathlon-Projekt der Hochschule für Technik in Stuttgart

Im Rahmen des "Solar Decathlon Europe 2010" unterstützt die Sunways AG das Gebäudeprojekt "home+" der Hochschule für Technik in Stuttgart. Die Fakultät für Architektur und Gestaltung der Hochschule will zeigen, dass es möglich ist, anspruchsvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik miteinander zu verbinden. Moderne dach- oder fassadenintegrierte Photovoltaik-Module eignen sich hervorragend als Gestaltungsmittel für Gebäudefassaden und Indachanlagen. Sunways stellt für das Projekt farbige Solarzellen zur Verfügung.

Der "Solar Decathlon" ist das globale Event für den kreativen Architektennachwuchs zur Gebäudeintegration von erneuerbarer Energien. Dabei treten 20 ausgewählte Hochschulteams aus der ganzen Welt an, um bis Juni 2010 ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Dann werden die Häuser aller Teams in Madrid der Öffentlichkeit präsentiert und die Sieger gekürt. Der Wettbewerb wurde 2003 vom US-amerikanischen Energieministerium ins Leben gerufen. 2010 findet er zum ersten Mal in Europa statt - mit dem spanischen Wohnungsbauministerium als zusätzlichem Förderer.

Im Wettbewerb des Jahres 2007 unterstützte die Sunways AG das siegreiche Gebäudeprojekt der Technischen Universität Darmstadt. Das preisgekrönte Gebäude wurde anschließend im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung weiterentwickelt; seit 2009 wird es als "Plus-Energie-Haus" (das mehr Energie produziert, als verbraucht wird) in mehreren deutschen Städten ausgestellt - zuletzt in Frankfurt am Main. Besonderheit des Gebäudes sind transparente Sunways-Solarmodule als Überdachung der Veranda: Zusätzlich zur Stromgewinnung sorgen die lichtdurchlässigen Elemente für Sonnen- und Sichtschutz.

28.05.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Solar-Unternehmen Wagner & Co für Intersolar AWARD 2010 Solarthermie und Photovoltaik nominiert

Sicherungs- und Montagehilfeclip
Sicherungs- und
Montagehilfeclip
"TRICclip"

Wagner & Co (Cölbe) ist für den diesjährigen Intersolar AWARD gleich zweifach nominiert, und zwar in den Kategorien Solarthermie und Photovoltaik. Der Intersolar AWARD würdigt herausragende Innovationen von nationalen und internationalen Solar-Unternehmen und Institutionen der Solarwirtschaft. 



Nominiert in der Kategorie Solarthermie: "SECUTERM"

Das Thermosiphonsystem SECUTERM von Wagner & Co hat einen besonders innovativen Überhitzungsschutz. Er begrenzt die Wassertemperatur auf 80 °C und verhindert Verkalkung und Schäden an Systemkomponenten. In der Basisversion kommt das System, in dem Trinkwasser und Solarkreis getrennt sind, ohne Stromversorgung aus. SECUTERM besteht aus einem leistungsstarken Solar-Kollektor, integriertem Rücklaufrohr und einem sehr gut isolierten Speicher. Der durchdachte Aufbau sichert eine fehlerfreie und einfache Installation.


Nominiert in der Kategorie Photovoltaik: Neuer Sicherungs- und Montagehilfeclip "TRICclip"

Der zum Patent angemeldete Edelstahl-Clip bietet gleich mehrere Vorteile: Sicheres Verdrehen des Hammerkopfes, akustische Rückmeldung beim Einrasten, kein Zurückdrehen des Hammerkopfes sowie Verrutschen des Verbindungselements. Der neue Sicherungs- und Montagehilfeclip ist eine kostengünstige Innovation von Wagner & Co, der die Montagesicherheit von Hammerkopfverbindungen sichtlich erhöht und die Montagezeit von Solarstrom-Anlagen deutlich verkürzt, bei gleichzeitig hohem Bedienkomfort.

Der Wettbewerb Intersolar AWARD wird bereits zum dritten Mal ausgelobt und richtet sich an alle Aussteller der Intersolar 2010 in München oder San Francisco. Die zehn innovatisten Produktneuheiten werden von einer unabhängigen Jury für den Intersolar AWARD nominiert, dabei sind technologischer Innovationsgrad, Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft, Wirtschaftlichkeit und Nachweis der Innovation ausschlaggebende Bewertungskriterien.

Die Verleihung des Intersolar AWARD 2010 findet am 9. Juni 2010 im Rahmen eines Festakts auf der Intersolar in München statt.

28.05.2010   Quelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH; Pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH,
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Stromzähler mit integrierter Photovoltaik-Anlagenüberwachung: Wirsol Solar AG stellt Prototyp auf der Intersolar vor

Das stetige Wachstum der erneuerbaren Energien stellt die bestehende Netzinfrastruktur vor gewaltige Herausforderungen. Um die tageszeit-und wetterabhängigen Schwankungsbreiten der regenerativen Energien in den Stromnetzen künftig versorgungssicher ausgleichen zu können, müssen in den kommenden Jahren dreistellige Milliardenbeträge investiert werden. Bis es so weit ist, sind intelligente Wege notwendig, welche die Netze bereits am Ort der Energieerzeugung entlasten. Deshalb wird es immer wichtiger, die produzierten und die eingespeisten Energiemengen absolut exakt zu messen. Die Wirsol Solar AG (Waghäusel) präsentiert auf der Branchenmesse Intersolar Europe 2010 in München eine Antwort auf dieses Problem. Der neue Stromzähler "Wirsol E-ntelligence" eröffne zudem neue Chancen für den Verbraucher und den von ihm erzeugten Solarstrom auf dem Dach, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die Serienreife des Hightech-Zählers werde für Oktober erwartet.


Neue Chancen für Solarstrom-Produzenten und Verbraucher

Der Stromzähler verbinde gleich mehrere Vorteile: Künftig sei für den Solarstromanlagenbesitzer genau ablesbar, wann die Photovoltaik-Anlage optimale Erträge produziert. Mit dieser Information können moderne Gebäudemanagementsysteme energieintensive Haushaltsgeräte passgenau ein- und ausschalten und so die Energie vom Dach optimal einsteuern. "Das spart Energiekosten für den Verbraucher und entlastet gleichzeitig die Netze", so Markus Wirth, Vorstand der Wirsol Solar. Ein zusätzliches Problem bei der Messung von Solaranlagen sei bei herkömmlichen Zählern eine unumgängliche Messabweichung von bis zu zehn Prozent der Leistung gewesen. Die Energieversorger notierten bislang regelmäßig andere Zahlen als der Stromzähler im Haus. Herkömmliche Geräte greifen die Werte bislang noch vom Wechselrichter der Solaranlage ab, erläutert Wirth. Das verursache die enormen Schwankungen bei den Messergebnissen. "Von nun an lassen sich Produktionsmenge, Eigenverbrauch und Einspeisewerte exakt messen und voneinander getrennt visuell abbilden", sagt Jan Koeppen, Leiter der Umwelttechniksparte von MSC. Das Unternehmen entwickelt den neuen Zähler im Auftrag von Wirsol Solar.


Neuer Zähler als "Quantensprung"

"Wirsol E-ntelligence ist ein Quantensprung im Bereich der Eigenverbrauchssteuerung", sagt Wirth. Für viele Verbraucher kommt dabei eine weitere Kostenersparnis hinzu. Denn wer sich die Produktionswerte seiner Anlage bislang über spezielle Dienste zuschicken lässt, zahlt hierfür Kommunikationskosten. Die Anlagenüberwachung ist in 'E-ntelligence' aber bereits integriert: Der intelligente Stromzähler kann darüber hinaus die vorhandene DSL-Leitung nutzen und so die Daten auf mobile Endgeräte übertragen sowie zur monatsgenauen Abrechnung von Einspeisung und Eigenverbrauch mit dem Energieversorger herangezogen werden.

28.05.2010   Quelle: WIRSOL SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld-Chef sieht großes Potenzial in Katar; Frank Asbeck begleitet Bundeskanzlerin Merkel auf der Arabischen Halbinsel

SolarWorld-Chef Asbeck verhandelt auf der Arabischen Halbinsel über Photovoltaik- Großprojekte
SolarWorld-Chef Asbeck verhandelt auf der
Arabischen Halbinsel über Photovoltaik-
Großprojekte

Auf der Arabischen Halbinsel wächst die Bedeutung der Photovoltaik als saubere, sichere und nachhaltige Energie-Technologie. So erwartet der Vorstandsvorsitzende der deutschen SolarWorld AG Frank H. Asbeck einen starken Ausbau der Solarstrom-Technik in der sonnenverwöhnten Region. Asbeck begleitet Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen einer Wirtschaftsdelegation. Die viertägige Reise der Bundeskanzlerin durch die Golfstaaten Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Bahrain und Katar dient der Intensivierung bestehender deutsch-arabischer Wirtschaftskontakte und der Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen.   Nachdem für die Golfregion in der Vergangenheit vorrangig solarthermische Kraftwerke erwogen wurden, rücke immer mehr die ausgereifte Technologie der Photovoltaik mit ihrer direkten Umwandlung des Sonnenlichts in Elektrizität in den Vordergrund, betont SolarWorld in einer Pressemitteilung.


Solar-Silizium aus Katar für Solarzellen-Produktion in Deutschland

In Katar hat der Solartechnologie-Konzern bereits einen ersten Schritt getan, um sich in der Region zu etablieren: In einem Joint Venture mit der Qatar Foundation und der Qatar Development Bank wird derzeit eine Produktionsstätte für hochreines Polysilizium (Solar-Silizium) errichtet. Der hierfür erforderliche Strom wird mit Erdgas erzeugt. Mit dem Rohstoff Silizium fertigt SolarWorld wiederum in Deutschland und den USA hocheffiziente Solarwafer und -zellen. Für die SolarWorld Qualitätsmodule garantiert der Konzern 25 Jahre Leistung. "Mit der Produktion von Polysilizium erhöht sich die energetische Reichweite des Erdgases praktisch auf das 25-fache", so Frank H. Asbeck, der in Katar auch Gespräche über Großprojekte zur Erzeugung von Solarstrom führt. "In dieser Region beginnt der Wechsel vom Zeitalter der endlichen Energien zum Zeitalter der unendlichen Energien in jeder Hinsicht direkt an den Quellen."

27.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,


 

Neues Photovoltaik-Testlabor in den USA: CSA, VDE-Institut, Fraunhofer CSE und ISE prüfen gemeinsam

Modultest am Fraunhofer CSE.
Modultest am Fraunhofer CSE.

Das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut und die Canadian Standards Association (CSA)-Gruppe haben ein gemeinsames Abkommen für Prüfdienstleistungen an Photovoltaik-Modulen getroffen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems CSE in den USA und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg planen sie den Bau eines neuen Testzentrums für Photovoltaik-Module im Südwesten der USA.   Durch dieses Abkommen wollen beide Organisationen Herstellern von Photovoltaik-Modulen mit nur einer Prüfung nach den einschlägigen Normen einen reibungslosen Zugang zum Weltmarkt ermöglichen. Die Kunden sollen dabei von niedrigeren Kosten und einer schnelleren Markteinführung profitieren. Auf zeitaufwändige mehrmalige Prüfung und Zertifizierung könne nun verzichtet werden, heißt es in der Pressemitteilung.





Prüfungen nach UL- und IEC-Standards

Unter dem gemeinsamen Abkommen beteiligen sich die Partner an der Entwicklung und dem Bau eines neuen Testzentrums, perfekt ausgerüstet für die zukünftigen Bedürfnisse der Photovoltaik-Industrie. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2010 geplant, als Standort des neuen Labors wurde der Südwesten der USA gewählt. Die durchgeführten Prüfungen richten sich nach den Sicherheitsnormen ULC/ORD-C1703, UL 1703 und IEC 61730 sowie nach den Performance-Normen IEC 61215 und IEC 61646.

"Die Zusammenarbeit mit dem VDE-Institut als einer der führenden Prüf- und Zertifizierungsorganisationen auf dem Gebiet der Elektrotechnik sowie mit Fraunhofer ISE und Fraunhofer CSE als führende Forschungsinstitute und Prüfeinrichtungen auf dem Gebiet der Photovoltaik, gibt uns die Möglichkeit, unsere Kunden mit der Prüfung und Zertifizierung aus einer Hand zu einem verbesserten und schnelleren Eintritt in den Weltmarkt zu verhelfen. Dazu bieten wir ihnen den Zugang zu modernsten Photovoltaik-Technologien sowie Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten", sagt Ash Sahi, Präsident und Vorstandsvorsitzender von CSA.


Weltweites Photovoltaik-Kompetenzzentrum

"Das VDE-Institut arbeitet schon seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Bereichen mit CSA und den Innovationsexperten von Fraunhofer zusammen", sagt Wilfried Jäger, Geschäftsführer des VDE-Instituts. "Mit dem Joint Venture schaffen wir nun gemeinsam ein weltweites Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Photovoltaik. Unsere Kunden, die Solartechnologie in Einklang mit den globalen Klimaschutzprogrammen entwickeln, profitieren davon und geben diesen Nutzen an ihre Abnehmer weiter. Neben unseren umfangreichen Prüfungen mit modernsten Technologien in Asien, Europa und Nordamerika bieten wir nun auch einen weltweiten Marktzugang."


Zugang zu den Zertifizierungszeichen für den nordamerikanischen Markt

Das VDE-Institut besitzt eine Vielzahl an internationalen Akkreditierungen. Unter anderem ist es durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheit (ZLS) für das VDE-GS-Zeichen für Photovoltaik-Komponenten und -anlagen akkreditiert. Auf Grundlage des Abkommens bietet das VDE-Institut außerdem den Zugang zu den Zertifizierungszeichen der CSA für den nordamerikanischen Markt an. Im Gegenzug bietet CSA seinen Kunden das VDE-, VDE-GS-, VDE-EMC-Zeichen und das CB-Zertifikat sowie die EU-Konformitätsbescheinigung als Grundlage der CE-Kennzeichnung für die Einführung von Photovoltaik-Produkten in den europäischen und andere Märkte an.


Beitrag zur Markteinführung von innovativen und kostensparenden PV-Technologien

Fraunhofer ISE und Fraunhofer CSE werden sicherstellen, dass bei der Ausstattung und später beim Betrieb des neuen Prüfzentrums die neuesten Entwicklungen in der PV-Technologie mit einbezogen werden. "Die neue Prüfanlage stellt für Fraunhofer eine weitere Möglichkeit dar, einen Beitrag zur Markteinführung von innovativen und kostensparenden PV-Technologien zu leisten" so Roland Schindler, Geschäftsführer des Fraunhofer CSE und seit vielen Jahren Wissenschaftler am Fraunhofer ISE.

Die CSA-Gruppe im kanadischen Vancouver sieht im Fraunhofer ISE als einem der weltweit führenden Forschungs- und Entwicklungszentren sowie im gemeinsam von Fraunhofer ISE und VDE betriebenen Prüf- und Zertifizierungszentrum in Singapur eine gute Ergänzung zu seinen eigenen Prüf- und Zertifizierungsleistungen.

27.05.2010   Quelle: VDE-Institut GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer CSE.,
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Conergy trotzt der Griechenlandkrise: Bau des größtes hellenischen Solarparks

Conergy PowerPlus Modul
Conergy PowerPlus Modul

In der Krise entdecken immer mehr Griechen die Solarenergie als sichere und stabile Geldanlage. Und nach Monaten, in denen Europa über Rettungspakete und Finanzhilfen für das EU-Mitgliedsland diskutierte, kommen von dort erstmals wieder gute Nachrichten: Die griechische Niederlassung der Hamburger Conergy AG baut in Drama, 200 Kilometer nordöstlich von Thessaloniki den größten Solarpark des Landes mit hauseigener Conergy-Systemtechnologie. Mit diesem Photovoltaik-Musterprojekt zeige Conergy Anlegern Wege auf, in einem der sonnenreichsten Staaten Europas ihr Geld nachhaltig und sicher anzulegen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Fünf Megawatt (MW) stark wird die größte Photovoltaik-Anlage Griechenlands nach ihrer Fertigstellung im Sommer sein und jährlich 7,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen.   Damit versorgt sie knapp 3.500 Haushalte in und rund um Drama. Auf der Fläche von 200.000 Quadratmetern - das entspricht knapp 30 Fußballfeldern - produzieren dann 22.704 Conergy "PowerPlus 220P"-Premium-Module sauberen Strom. Diesen speisen 18 "IPG 300k"-Wechselrichter in neun "CIS 540"-Wechselrichterstationen ins öffentliche Stromnetz ein. Damit vermeidet der Park über seine gesamte Laufzeit rund 140.000 Tonnen des Treibhausgases CO2. Rund 350.000 Bäume bräuchte es laut Conergy, um diese Menge auf natürliche Weise abzubauen.

"Dieses Leuchtturmprojekt zeigt, wie stark Solarenergie - der Krise zum Trotz - auch in Griechenland auf dem Vormarsch ist", so Conergy Griechenland-Chef Dieter Schmitt. "Die Gründe liegen auf der Hand: Die Sonne stellt keine Rechnung. Das Geschäft mit der Sonne ist keine Spekulation. Die Sonne greift den Euro nicht an. Und die Sonne liefert auch in fünf Milliarden Jahren noch verlässliche und saubere Energie. Das haben inzwischen auch immer mehr Griechen erkannt. Sie nutzen die Kraft der Sonne in einem der einstrahlungsstärksten Staaten Europas."

5 Megawatt Conergy-PowerPlus-Module: Rahmenvertrag mit KLT Energy unterzeichnet

Davon profitiert auch die Hamburger Conergy. Neben dem 5 MW-Solarpark unterzeichnete Conergy Griechenland für 2010 auch einen Rahmenvertrag mit der griechischen KLT Energy über ebenfalls 5 MW der hauseigenen Conergy-PowerPlus Module. Damit konnte Conergy Griechenland allein in den letzten drei Monaten Aufträge für mehr als 10 Megawatt für sich verbuchen. Dieter Schmitt dazu: "Die in Deutschland gefertigten Conergy Module erfreuen sich in Griechenland aufgrund ihrer hervorragenden Leistungseffizienz und Energieausbeute großer Beliebtheit. Nicht zuletzt dadurch erreichen sie eine attraktive Rendite. Besonders stark sind sie im Verbund der Conergy Systemtechnologie - also mit unseren selbst hergestellten Conergy Wechselrichtern und Gestellsystemen. Mit unseren Systemen bieten wir eine Energiegewinnung, die optimal zur lokalen Herausforderung und den derzeitigen Bemühungen der Regierung passt, Griechenland für die Zukunft wieder langfristig und nachhaltig aufzustellen. Wir freuen uns, aktiv an diesem Prozess beteiligt zu sein."

27.05.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Solarthermie: Zusammenführung der Technologie- und Kraftwerkstöchter von Flagsol und MAN Solar Millennium abgeschlossen

Parabolrinnen-Kraftwerke
Parabolrinnen-Kraftwerke "Andasol" in
Andalusien

Mit der Eintragung in das Handelsregister hat die Solar Millennium AG (Erlangen) die Verschmelzung ihrer Technologietochter Flagsol GmbH (Köln) und ihrer Beteiligung am Kraftwerksbau-Joint Venture der MAN Solar Millennium GmbH (Essen) auch unter formalen Gesichtspunkten abgeschlossen. Mit 74,9 Prozent der Anteile übernimmt die Solar Millennium AG die unternehmerische Führung im Gemeinschaftsunternehmen. 25,1 Prozent sind im Besitz der Ferrostaal Gruppe (Essen). Das Unternehmen wird künftig unter dem Namen Flagsol GmbH mit Sitz Köln firmieren. Weitere Niederlassungen unterhält Flagsol in Essen, Madrid, Berkeley, Johannesburg und Abu Dhabi.   Die unternehmerischen Schwerpunkte liegen in der Technologieentwicklung für solarthermische Kraftwerke sowie der Planung, der Beschaffung und dem Bau von Parabolrinnen-Solarfeldern und -Kraftwerken (Engineering, Procurement & Construction; EPC).




Weiterer Ausbau zu einem der weltweit führenden Anbieter für Entwicklung, Bau und Betrieb von Parabolrinnen-Kraftwerken

Thomas Mayer, Sprecher des Vorstands von Solar Millennium, kommentiert: "Mit der Zusammenführung unserer Kompetenz in Technologie und Bau von Parabolrinnen-Kraftwerken in ein Unternehmen werden wir in enger Zusammenarbeit mit unserem Partner Synergieeffekte nutzen und die Parabolrinne noch effizienter machen. Gleichzeitig wollen wir mit diesem Schritt unsere Position als einer der weltweit führenden Anbieter für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb von Parabolrinnen-Kraftwerken nachhaltig ausbauen. Mit unserem Mehrheitsanteil am Gemeinschaftsunternehmen können wir künftig unseren unternehmerischen Einfluss stärken und die neue Flagsol im Konzernabschluss voll konsolidieren und damit verstärkt Umsatz und Ergebnis aus dem Geschäftsbereich Kraftwerksbau generieren."


Großprojekt Andasol 3 wird unter Beteiligung des neu strukturierten Gemeinschaftsunternehmens realisiert

Dr. Wolfgang Knothe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flagsol GmbH: "Durch die Bündelung von Technologie und Großanlagenbau verfügen wir jetzt in einer Unternehmenseinheit über das komplette Know-how bei Entwicklung, Design und Bau von Solarkraftwerken. Das spanische Großprojekt Andasol 3 wird bereits unter Beteiligung des neu strukturierten Gemeinschaftsunternehmens realisiert. Auch Ibersol soll von der Flagsol errichtet werden. Indem wir hier Kompetenz und Erfahrung bündeln, schaffen wir die Grundlage, um langfristig der Technologie- und Kostenführer bei Parabolrinnen-Kraftwerken zu werden. Darüber hinaus wollen wir Flagsol auch als einen der weltweit führenden Anbieter für Dienstleistungen und Produkte für Bau, Betrieb und Wartung von solarthermischen Kraftwerken etablieren. Die enge Zusammenarbeit mit unseren beiden Muttergesellschaften wird dabei auch langfristig ein sehr wichtiger Erfolgsgarant für unser Geschäft sein."

27.05.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Solarthermie-Speicher werden immer größer; Emmentaler Solar-Unternehmen liefert 112.000 Liter-Tank nach Chemnitz

Transport des Solarspeichers auf einem Speziallastwagen
Transport des Solarspeichers
auf einem Speziallastwagen

Am 25. Mai 2010 verließ der bislang größte von der Jenni Energietechnik AG (Oberburg, Schweiz) produzierte Solar-Speicher die Werkhallen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit Speziallastwagen wird der elf Tonnen schwere Solarwärme-Speicher in zwei Tagen und mit Spezialbegleitung nach Chemnitz in der Nähe von Dresden transportiert. Dort wird am neuen Hauptsitz der FASA AG, einem Anbieter von Sonnenhäusern mit Jenni-Solarspeichern, Solarwärme für Warmwasser und Heizung gespeichert. Der Stahltank hat einen Durchmesser von 3,8 Metern, ist 10,5 Meter hoch und fasst 112.000 Liter Wasser.   Der Solarspeicher funktioniert wie eine Thermosflasche. Auf dem Dach des Gebäudes werden Sonnenkollektoren ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel auf über 100 °C erwärmen. Diese Flüssigkeit wird anschließend zum Solarspeicher gepumpt und gibt dort die Wärme über Wärmetauscher an das Speicherwasser ab. Das Gebäude kann mit der gespeicherten Sonnenwärme ganzjährig solar beheizt werden. Auch das Warmwasser wird von der Sonne aufbereitet.

Die Produktion von großvolumigen Speichern für Solar- und andere Wärmeanlagen gewinnt für das Emmentaler Solarunternehmen stetig an Bedeutung. In den vergangenen fünf Jahren konnte Jenni die Energietechnik AG den Personalbestand auf 70 Mitarbeitende verdoppeln. Immer mehr Bauherren erkennen laut Jenni das große Potenzial der Sonnenenergie. Dieser Großauftrag zeige, dass nicht nur Ein- und Mehrfamilienhäuser, sondern auch Firmengebäude heute preiswert und weitgehend bis vollständig mit Sonnenenergie beheizt werden können.

27.05.2010   Quelle: Jenni Energietechnik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,
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DPMA: Steigende Patentanmeldungen für die Nutzung regenerativer Energien; Schwerpunkt Photovoltaik

Erneuerbare Energien sind nach wie vor eine Wachstumsbranche. Das belegen die Anmeldezahlen für Patente im Jahr 2009 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA). Die Solar-Technik zeigt trotz weitgehend ausgereifter Technik stark steigende Anmeldezahlen, berichtet das DPMA. Im Jahr 2009 wurden 590 Anmeldungen mit Wirkung für Deutschland veröffentlicht; das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Schwerpunkte bilden dabei Halbleiterbauelemente, die vereinfachte Herstellung der Photovoltaik-Module, Nachführsysteme und die Befestigung von Solar-Anlagen auf dem Dach.   Ein starker Zuwachs ist auch bei den Anmeldungen zu Windkraftmaschinen, getauchten Anlagen und Wellen- oder Gezeitenkraftmaschinen zu verzeichnen. Das Augenmerk liegt bei der Integration von Windkraftanlagen und Windparks ins Stromnetz.



Das DPMA auf der Intersolar

Wie Unternehmer aus der Solar-Branche ihre Innovationen schützen und damit eine Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens legen können, erfahren Sie am Messestand des DPMA auf der Intersolar. Die Messe findet vom 9. bis 11. Juni 2010 in München statt. Am Stand C3.654 informiert das Amt über seine Dienstleistungen und Anmeldeverfahren für Patente, Marken und Muster.

Als deutsches Kompetenzzentrum für gewerbliche Schutzrechte bietet das Amt Erfindern und Kreativen wirksame Instrumente, um ihr geistiges Eigentum vor Nachahmern zu schützen. Weitere Informationen zur Messe unter www.intersolar.de , zum Deutschen Patent- und Markenamt unter www.dpma.de .

27.05.2010   Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BSW-Solar: Sonnenstrom-Nachfrage boomt auch 2010; Intersolar Europe zeigt den aktuellen Stand der Solarwirtschaft

Photovoltaik ist einer der Schwerpunkte der Intersolar Europe.
Photovoltaik ist einer der Schwerpunkte
der Intersolar Europe.

Der Absatz von Photovoltaik-Anlagen wird im laufenden Jahr in Deutschland nach Erwartungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) im deutlich zweistelligen Prozentbereich wachsen. Dies äußerte der Verband im Vorfeld der Weltleitmesse Intersolar Europe, die vom 9. bis 11. Juni auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet. Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft wird von der Intersolar Europe Conference begleitet, die vom 7. bis 11. Juni im International Congress Center München (ICM) stattfindet.   Bereits im vergangenen Jahr hat die Nachfrage nach Solarstromanlagen in Deutschland kräftig angezogen. Bei der Bundesnetzagentur wurde eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 3,8 Gigawatt (GW) registriert. Insgesamt sind in Deutschland derzeit Photovoltaik-Anlagen mit einer Spitzenleistung von rund zehn Gigawatt am Netz. Dies reicht aus, um den jährlichen Stromverbrauch von fünf Millionen Bürgern zu decken.



Verbraucher und Investoren wollen in den Genuss der alten Förderkonditionen gelangen

Auslöser für das auch in diesem Jahr erwartete starke Marktwachstum ist die jüngst vom Bundestag beschlossene außerordentliche Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie sieht eine deutliche Senkung der Solarstromförderung zum 1. Juli 2010 und erneut zum Beginn des nächsten Jahres vor. "Viele Verbraucher und Investoren versuchen derzeit, noch in den Genuss der alten Förderkonditionen zu gelangen. Wir rechnen deshalb 2010 mit Vorzieheffekten und einer Rekordnachfrage", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig.


Photovoltaik, Solarthermie und solarthermische Kraftwerke im Mittelpunkt der Intersolar

Welche Technologien und Verfahren dafür aktuell zur Verfügung stehen, können Unternehmer und Solarstrom-Interessierte auf dem Gelände der Neuen Messe München erleben: Vom 9. bis 11. Juni auf der Intersolar Europe und vom 7. bis 11. Juni auf der begleitenden Intersolar Europe Conference. Hier präsentiert die Branche den "State-of-the-Art" der nationalen und internationalen Solarwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen Photovoltaik und Solarthermie aber auch solarthermische Kraftwerke, wie sie im Wüstenstrom-Projekt "Desertec" eingesetzt werden sollen. Wie sich der deutsche Markt und die internationalen Zukunftsmärkte in Europa aber auch in Indien und den USA entwickeln steht im Fokus der Veranstaltung "PV Market Trends Europe, U.S., India" am Montag den 7. Juni 2010 von 12.00–17.30 Uhr im Rahmen der Intersolar Europe Conference.


Photovoltaik-Anlagenpass bietet Nachweis für fachkundige Beratung, Planung und Installation

Der BSW-Solar empfiehlt Verbrauchern und Investoren, bei der Auswahl geeigneter Photovoltaik-Produkte keinesfalls nur nach dem Preis zu schauen. Nur bei einer Betriebszeit von mindestens 20 Jahren könne die Solarstromanlage Zuschüsse optimal nutzen und die gewünschten Renditen erwirtschaften. Neben der Qualität der Komponenten komme deshalb auch der fachgerechten und sorgfältigen Planung sowie der Installation der Solaranlage durch Experten eine hohe Bedeutung zu.

Einen Nachweis für fachkundige Beratung, Planung und Installation bietet der Photovoltaik-Anlagenpass, den der BSW-Solar zusammen mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) entwickelt hat. Rund 800 Fachbetriebe arbeiten aktuell bundesweit mit dem PV-Anlagenpass. Mit diesem Dokument bestätigen Betriebe, dass sie die wichtigen technischen Richtlinien berücksichtigt haben und die Anlage einwandfrei funktioniert. Mehr Informationen unter http://www.photovoltaik-anlagenpass.de
Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de

26.05.2010   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,


 

Kyocera Solar lieferte rund 9.000 Photovoltaik-Module für 1,2 MW-Freiflächenanlage in Tschechien

Photovoltaik-Kraftwerk in Moravský Žižkov, Tschechische Republik.
Photovoltaik-Kraftwerk in Moravský Žižkov,
Tschechische Republik.

Der japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto), ein weltweit führender Photovoltaik-Hersteller, beliefert erneut eine Freilandanlage in Tschechien mit Solarmodulen. Die Solarstrom-Anlage auf einer Fläche von mehr als 28.000 Quadratmetern hat eine Nennleistung von 1,2 Megawatt (MWp). In dem südmährischen Agrardorf Moravský Žižkov erzeugen 8.960 Kyocera PV-Module vom Typ KD135GH-2PU Solarstrom.   Bei der Auswahl der Produkte für das Solar-Kraftwerk setzte das tschechische Unternehmen Nelumbo auf Qualität und vertraute auf Kyocera. Aufgrund der hohen Zahl an Sonnenstunden in dieser Region wird mit einem sehr guten Jahresstromertrag von 1,3 Millionen Kilowattstunden gerechnet. Die Anlage wurde bereits im Dezember 2009 fertiggestellt.


Solarstrom für 280 Haushalte

Insbesondere für Freiflächenanlagen seien langlebige und effiziente Solarmodule, die einen hohen Ertrag liefern, von großer Bedeutung, betont Kyocera. Der Modulhersteller hat über 35 Jahre Erfahrung im Solar-Geschäft und kann durch die Abdeckung der kompletten Wertschöpfungskette bei der Produktion, also ohne Zukauf von Zwischenprodukten, für eine hohe Qualität und Leistung der Module garantieren. Nelumbo zähle zu den Unternehmen mit der längsten Erfahrung in Photovoltaik und Solarthermie in Tschechien und der Slowakei. Jährlich installiere das Unternehmen 200 bis 300 Solaranlagen in Tschechien und biete seinen Kunden einen vollständigen Netzwerk-Support von der Installation bis zur Wartung. Durch das Zusammenwirken von leistungsstarken Modulen, einer fachgerechten Installation und einem optimalen Standort können durch diese Photovoltaik-Anlage 280 Haushalte pro Jahr mit Solarstrom versorgt und 1.150 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden.

26.05.2010   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Sharp meldet Photovoltaik-Umsatzrekord durch langfristige Marktstrategie

Sharp: Photovoltaik-Umsatzrekord durch langfristige Marktstrategie.
Sharp: Photovoltaik-Umsatzrekord
durch langfristige Marktstrategie.

Sharp baut seine Position auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt weiter aus: Der Solarpionier sichert sich mit modernster Produktion, etablierten Marktzugängen und bedarfsnahen Photovoltaik-Lösungen entscheidende Wettbewerbsvorteile und steigerte seine globalen Umsätze um fast 33 Prozent, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit sei Sharp im Geschäftsjahr 2009 das weltweit umsatzstärkste Photovoltaik-Unternehmen.   Das Jahr 2009 stellte mit dem Einbruch des spanischen Photovoltaik-Marktes und beginnender Marktkonsolidierung besondere Herausforderungen an die gesamte Photovoltaik-Branche. Während viele Unternehmen rote Zahlen schrieben, konnte Sharp das Wachstum im Solargeschäft nach eigenen Angaben weiter steigern: mit einem Umsatz von 2,214 Milliarden US-Dollar (208,7 Mrd. Yen) führe Sharp die weltweite Branche an. "Unser Erfolg basiert nicht nur auf der 50jährigen Erfahrung in der Photovoltaik", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE). "Die Rekordergebnisse resultieren ebenfalls aus unserer langfristig angelegten Geschäftsstrategie: Wir profitieren von massiven Investitionen in Fertigungsprozesse und Zukunftstechnologien, etablierten Vertriebsstrukturen sowie der Entwicklung von Solar-Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten sind."


Effiziente Produktion in neuer Solar-Fabrik

Erst im März 2010 hat Sharp die weltweit größte Dünnschicht-Solarzellenfabrik in Sakai in Betrieb genommen und damit seine Produktionskapazität auf derzeit 870 Megawatt (MW) gesteigert. Hier fertigt das Technologieunternehmen neben mikroamorphen Dünnschichtzellen mit einer Anfangskapazität von 160 Megawatt auch LCD-Panels. Die ähnlichen Produktionsabläufe sichern Sharp wichtige Wettbewerbsvorteile: "In Sakai können wir die Rohstoff sparenden Dünnschichtmodule hocheffizient und kostenbewusst produzieren. Außerdem kann Sharp als Erfinder des LCD-TV bei der Beschichtung der Gläser auch auf ein Fertigungs-Knowhow zurückgreifen, das kein anderer Hersteller bieten kann", so Peter Thiele. Künftig will Sharp in Sakai Dünnschichtzellen in mikroamorpher Triple-Junction-Struktur fertigen und die Produktionskapazität auf bis zu 1.000 Megawatt ausbauen.


Etablierte und flexible Infrastruktur

Neben der Entwicklung hoch effizienter Fabriken und Technologien liegt auch der Marktausbau in Europa im Fokus von Sharp. Mit der eigenen Division "Sharp Energy Solution Europe" steuert Sharp das europäische Solargeschäft zentral von Hamburg aus. Damit kann der Solarpionier die jeweiligen Marktbedürfnisse in Europa - mit 16 GW installierter Leistung der weltgrößte Photovoltaik-Markt - optimal bedienen. "Ein Vorteil, der gerade jetzt von immenser Bedeutung ist", sagt Peter Thiele. "Der europäische Photovoltaik-Markt ist in einem dynamischen Wandel, nicht zuletzt durch die außerplanmäßigen Förderkürzungen in Deutschland von bis zu 16 Prozent. Wir haben die heute führenden Märkte maßgeblich mit aufgebaut und die Nutzung der Photovoltaik weltweit vorangetrieben. Mit unserer gleichermaßen etablierten wie flexiblen Vertriebsstruktur werden wir weiterhin die großen Märkte wie Deutschland und Frankreich unterstützen sowie neue Märkte erschließen - beispielsweise in Nord- und Osteuropa."


Kundennahe Photovoltaik-Lösungen

Ein Gradmesser für das Solar-Geschäft in Europa ist die internationale Leitmesse Intersolar Europe vom 9. bis 11 Juni in München. Sharp demonstriert in Halle B5 Stand 430 Solarprodukte, die den Bedarf der Kunden optimal bedienen: Neben hochleistungsfähigen kristallinen Solartechnologien und Dünnschichtmodulen stellt Sharp mit dem "Hamburger Dach" eine verbrauchernahe Systemlösung für den Kleinanlagenbereich vor. Die standardisierten "EURO-Kits" bieten alle zur Installation einer Photovoltaik-Anlage erforderlichen Komponenten aus einer Hand und bringen dem Kunden dadurch Zeit- und Kostenvorteile. Sharp-Partner können die Komplettsysteme europaweit in drei Größen über den Sharp Web-Shop beziehen.

Sharp's Umweltstrategie

Sharp hat mit seiner globalen Umweltstrategie den Umweltschutz fest in der Unternehmenskultur verankert. Die so genannte Sharp Super Green Strategy umfasst die Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie ein verantwortungsbewusstes Recycling. Ein wichtiges Ziel des Unternehmens auf dem Weg zur "Environmentally Advanced Company" ist die deutliche Reduktion von direkten und indirekten Kohlendioxid-Emissionen der Betriebsabläufe und der Produkte. Sharp hat weltweit geltende Umweltstandards für alle Fabriken und Produkte festgelegt, die kontinuierlich überarbeitet und dynamisch verbessert werden.

26.05.2010   Quelle: SHARP Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SHARP Electronics (Europe) GmbH,
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Photovoltaik in Österreich: Bereits 1.000 Unterstützungserklärungen für Petition zur Reform des Ökostromgesetzes

Bundesverband Photovoltaic Austria
Bundesverband Photovoltaic Austria

Während weltweit die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom boomt, komme die Photovoltaik in Österreich nicht vom Fleck, kritisiert der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). Angesichts der misslichen Lage des österreichischen PV-Marktes richtet PVA eine Petition an die österreichische Bundesregierung, mit der Bitte, die Deckelung der Photovoltaik im Ökostromgesetz aufzuheben und eine Entwicklung nach internationalem Vorbild zu ermöglichen. Bis Herbst sollen sich mindestens 10.000 Unterzeichner der Petition anschließen, 1.000 Österreicher hätten bereits unterschrieben.   Deutschland sei mit einer installierten Leistung von 3.800 MWp im Jahr 2009 Solar-Weltmeister, betont der österreichische Photovoltaik-Verband. Ein typisches Atomkraftwerk habe, zum Vergleich, eine Leistung von rund 1.200 MWp. Tschechien habe 411 MWp Photovoltaik-Leistung installiert. Frankreich, ebenfalls ein Atomstaat, komme immer noch auf 250 MW und Belgien liege bei 203 MWp. Österreich sei weit abgeschlagen und habe nach aktuellem Stand gerade einmal 7 MW installiert.




Hans Kronberger: Photovoltaik-Ausbau wird im Keim erstickt

"Ein Ökostromgesetz, das mit 2,1 Millionen Euro pro Jahr gedeckelt ist, erstickt den Ausbau der Photovoltaik im Keim", bemängelt Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA). "Die unendliche Ressource Sonnenlicht wird der wichtigste Energieträger der Zukunft sein, sauber, krisensicher und preisstabil."

Es bestehe die Gefahr, dass Österreich den Anschluss an die internationale Entwicklung endgültig verpasst. Die Österreichische PV-Industrie leide seit Jahren unter dem fehlenden Heimatmarkt. Martin Aichinger von ertex solar: "Österreich hat eine großartige Photovoltaik-Industrie, von Wechselrichtern bis hin zu Isolierfolien, aber auch eine aufstrebende Modulproduktion, doch weit über 90 Prozent der Produkte müssen exportiert werden. Der fehlende Heimmarkt ist im Bereich der Forschung und Entwicklung ein unerträglicher Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Mitbewerbern".


Elektrogewerbe fordert Planungssicherheit

Auch das heimische Elektrogewerbe kann sich in der zukunftsträchtigen Sonnenstromproduktion ohne Markt nicht etablieren: "Die Stopp and Go-Politik mit Einzelförderaktionen gibt dem Gewerbe keine Planungssicherheit", kritisiert Ing. Josef Witke von der Bundesinnung. "Wie sollen unsere Unternehmen PV-Fachkräfte ausbilden und beschäftigen, wenn sie dann mit viel Glück bei der jährlichen Ausschreibung zwei oder drei Anlagen ergattern? Wir brauchen Investitionssicherheit um einen geregelten Markt aufbauen zu können." Zum Vergleich: In Bayern installiert ein einziger größerer Betrieb so viel wie die gesamte österreichische Installationsleistung.

Weitere Informationen und Online-Petition unter http://www.sonnenzukunft.at

26.05.2010   Quelle: Bundesverband Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wärme und Solarstrom aus dem Dachziegel: Panotron innovatives Solar-Hybridsystem auf der Intersolar

Photovoltaik-Ziegel der Panotron AG
Photovoltaik-Ziegel der Panotron AG

Die Panotron AG aus Kirchberg bei Bern hat einen Solar-Dachziegel mit monokristallinen Photovoltaik-Modulen entwickelt, der neben Solarstrom auch warmes Wasser erzeugt. Der Prototyp des Solarziegels läuft seit vergangenem Herbst auf einem Schweizer Testdach. Im Juni präsentiert Panotron sein neues Solarenergie-System erstmals auf der Fachmesse Intersolar Europe. Über das Dach könne in Kombination mit einer Wärmepumpe ein Großteil des Wärmebedarfs eines Hauses gedeckt werden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zugleich erzeuge der Kunde mit den ästhetisch ansprechenden Photovoltaik-Ziegeln auch hochwertigen Solarstrom.   Im Juni will das junge Unternehmen das innovative Hybridsystem auf dem deutschen Markt einführen.




Photovoltaik-Integration für denkmalgeschützte Gebäude

"Wir wollten ein System schaffen, das Strom und Wärme dort produziert, wo sie auch verbraucht werden", erklärt Martin Bieri, Entwicklungsleiter bei der Panotron AG und Erfinder des Systems. Ein weiteres Anliegen war die Ästhetik. Vom Boden aus kaum sichtbar, eigne sich der schwarz eingefärbte Tonziegel mit Solarmodul auch für die Integration in denkmalgeschützte Gebäude sowie bei strengen Gestaltungsanforderungen und architektonisch anspruchsvollen Lösungen.

26.05.2010   Quelle: Panotron AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Panotron AG,
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Photovoltaik in Italien: Vorzeigeprojekt mit 820 kW nutzt CIGS-Solarzellen von Global Solar Energy

Dünnschicht-Dachanlage mit CIGS- Zellen von Global Solar Energy
Dünnschicht-Dachanlage mit CIGS-
Zellen von Global Solar Energy

Die weltweit größte Photovoltaik-Dachanlage auf Basis der Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid (CIGS)-Technologie nutzt hocheffiziente Solarzellen von Global Solar Energy (GSE). Die Anlage eines italienischen Plastikherstellers mit einer Nennleistung von 820 Kilowatt (kW) wurde kürzlich im circa 2.200 Einwohner zählenden Ort Orgiano errichtet, der rund 40 km südlich von Vicenza in der nordostitalienischen, wirtschaftlich starken Region Venetien liegt. Hersteller der Photovoltaik-Glasmodule mit Zellen des führenden CIGS-Spezialisten GSE ist das spanische Solarunternehmen Yohkon Energía S.A..   Das spanische Photovoltaik-Unternehmen zählt auf heimischem Markt zu den führenden Herstellern von Modulen und Zubehör. Die Installation der Großanlage in Orgiano übernahm CDM Italien, eine Niederlassung des in Spanien ansässigen PV-Spezialisten Espacasa S.L.




Vorteile der CIGS-Zellen von Global Solar Energy überzeugten Partnerfirmen

Als strategische Partner im europäischen Markt setzen GSE und Yohkon Energía auf die technologischen Stärken des CIGS-Materials. Die Vorzüge von CIGS gegenüber herkömmlichen kristallinen Silizium-Zellen sind: Kostengünstige Produktion durch Verwendung leicht verfügbarer Rohstoffe, geringes Gewicht, große Flexibilität sowie hohe Effizienz bei geringer Lichtintensität und extremen Temperaturen. Als weltweit einziges Unternehmen produziere GSE CIGS-Zellen in Großserienproduktion mit gleich bleibend hohem Wirkungsgrad, die sowohl in herkömmlichen Glasmodulen als auch in flexiblen Laminaten eingesetzt werden können, betont das Unternehmen. Die Entscheidung für die GSE-Zellen begründet der Geschäftsführer von Yohkon Energía, Jose Maria del Barrío: "Unseren Geschäftspartnern im spanischen und portugiesischen Markt empfehlen wir gerne CIGS-Material, da es im Vergleich zu herkömmlicher Technologie enorme Vorteile hat. Es zeichnet sich vor allem durch eine äußerst hohe Effizienz aus." Der Firmenchef fährt fort: "Wir arbeiten eng und gerne mit Global Solar Energy zusammen. Dieser Zellproduzent zählt für uns zur Elite des CIGS-Marktes, da er einen beträchtlichen Wirkungsgrad bei zugleich hoher Produktionsleistung gewährleistet. Ich hoffe, die Dachanlage in Orgiano ist die erste von zahlreichen weiteren Installationen mit dieser innovativen Technologie von GSE."

Auch der Geschäftsführer des ausführenden Betriebs CMD Italien, Enrico Faedo, ist von der CIGS-Dünnschicht-Technologie überzeugt: "Innerhalb des Dünnschicht-Segments stellt CIGS eine der effizientesten Technologien dar. CIGS zeichnet sich durch ein gewaltiges Potenzial für innovative und zugleich ökonomisch attraktive Anwendungen beispielsweise bei gebäudeintegrierten Bauteilen aus."


Hohe Effizienz des Materials von Global Solar Energy wissenschaftlich bestätigt

Der hohe Wirkungsgrad der CIGS-Zellen von GSE wurde kürzlich vom renommierten National Renewable Energy Laboratory (NREL) wissenschaftlich bestätigt. GSE ist das weltweit erste Unternehmen, das den Meilenstein von 13 % Moduleffizienz unter Einsatz der Dünnschichttechnologie auf flexiblem Edelstahl-Trägermaterial noch überbietet. Mittlerweile blickt man bei GSE auf sechs Jahre Produktionserfahrung und auf breit gefächerte Anwendungsmöglichkeiten der CIGS-Zellen zurück. Sie reichen von mobilen Ladegeräten über herkömmliche Glasmodule bis hin zu zukunftsträchtigen gebäudeintegrierten Anwendungen (BIPV = building integrated photovoltaic products). Das Zellmaterial von GSE ermöglicht mit seiner Technologie zahlreiche Produkte in verschiedensten Wachstumssegmenten des PV-Marktes.


CIGS-Zellen für herkömmliche Glasmodule und gebäudeintegrierte Photovoltaik


Dr. Jeffrey Britt, CEO von Global Solar Energy, kommentiert: "Das in Italien gerade fertig gestellte Dachsystem stellt einen Meilenstein dar - sowohl für den gesamten CIGS-Markt als auch für uns von Global Solar Energy." Der CEO des in Tucson, Arizona, und Berlin produzierenden Solarunternehmens fährt fort: "Die von uns in der laufenden Produktion erreichte Zelleffizienz von deutlich über 11 % wird durch unsere beiden europäischen Partner erstmals in einer Großanlage angewendet. Damit beginnt für Global Solar Energy ein neues Kapitel, das von der Nutzung der technologischen Stärken unserer Zellen in konkreten Anwendungen geprägt sein wird." GSE verfolge weltweit weiterhin eine zweigleisige Strategie, so Dr. Britt abschließend: Die CIGS-Zellen könnten sowohl in herkömmlichen Glasmodulen als auch in gebäudeintegrierten Anwendungen eingesetzt werden.

26.05.2010   Quelle: Global Solar Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy, Inc.,
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Solarstrom für fast 250 Haushalte: juwi baut 1,2-Megawatt-Photoltaikanlage auf Lagerhalle in Holzminden

Photovoltaik-Dachanlage (1,2 MWp) in Holzminden
Photovoltaik-Dachanlage (1,2 MWp) in
Holzminden

Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) hat auf einer großen Lagerhalle in Holzminden eine Photovoltaik-Anlage realisiert, die mit einer Leistung von 1,2 Megawatt eines der größten Solar-Dachkraftwerke in Niedersachsen ist. Pro Jahr erzeugt die Anlage laut juwi knapp eine Million Kilowattstunden Solarstrom, was den Bedarf von nahezu 250 Privathaushalten deckt.   Das PV-Kraftwerk ist 265 Meter lang und hat eine wechselvolle Geschichte: Die Halle in der Dr.-Stiebel- Straße in Holzminden, 1913 erbaut, beherbergte zunächst eine Chemiefabrik, in der Superphosphat hergestellt wurde. 1950 nach einem Brand wieder aufgebaut, diente die Halle bis Ende der 90er Jahre als Massengut- und Getreidelager. Heute werden in ihr unter anderem Konsumgüter gelagert - und nun liefert sie sauberen Sonnenstrom. "Die Halle ist ein Spiegelbild der Zeit; mit der Solaranlage auf dem Dach setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft - nämlich für erneuerbare Energien", sagt Hallenbesitzer Prof. Dr. med. Detlev Hebebrand, der auch Investor und Betreiber der Photovoltaik-Anlage ist.



15.951 Dünnschicht-Module auf rund 14.000 Quadratmetern

In zwei Bauabschnitten hat juwi Solar, die Solar-Tochter der juwi-Gruppe, in Kooperation mit der Rathmann Elektrobau GmbH (Heinsen) auf der Dachfläche von rund 14.000 Quadratmetern insgesamt 15.951 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar montiert. Der erste Abschnitt der Anlage, durch deren Betrieb pro Jahr rund 680 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermieden werden können, ging im Dezember 2009 an das Netz, der zweite jetzt im Mai. "Das Projekt zeigt, wie wichtig das Gewerbe für eine umfassende Versorgung mit erneuerbaren Energien ist. Eine einzige Lagerhalle kann, mit der entsprechenden PV-Anlage ausgestattet, soviel Strom erzeugen, dass der private Bedarf von rund 980 Menschen, also eines Dorfes, gedeckt wird.

Die Eigentümer der Gewerbeflächen profitieren über die Betriebszeit von mehr als 20 Jahren nicht nur von sicheren Einnahmen wie etwa Einspeisevergütung oder Pacht, sondern auch vom Imagegewinn", betont juwi Solar-Projektmanager Andreas Böß.

26.05.2010   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Solar-Forscher Prof. Eicke Weber wird Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

Prof. Weber engagiert sich im
Themennetzwerk "Energie und
Ressourcen" der acatech.

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften "acatech" hat Prof. Eicke R. Weber, den Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE als neues Mitglied gewählt. "Ich freue mich außerordentlich über diese Ehre und sehe meinem Engagement im Themennetzwerk 'Energie und Ressourcen' mit Spannung entgegen", so Eicke Weber zu seiner Wahl. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist die erste nationale Wissenschaftsakademie Deutschlands. Mit dem Ziel eines nachhaltigen Wachstums vertritt acatech die Technikwissenschaften im In- und Ausland und berät Politik und Gesellschaft in technikbezogenen Zukunftsfragen.   "Um den Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung zu begegnen, gewinnen wir mit Prof. Eicke Weber nicht nur einen exzellenten Wissenschaftler, sondern gleichzeitig den Leiter eines der weltweit bedeutendsten Solar-Forschungsinstitute", so Prof. Reinhart Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand der acatech und Sprecher des Vorstands Deutsches GeoForschungsZentrum.




Zu den Mitgliedern der acatech zählen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Technikwissenschaften und Disziplinen, die Beiträge leisten zu relevanten Fragestellungen mit technikwissenschaftlichem Bezug. Dazu zählen die Ingenieurwissenschaften, angewandte Naturwissenschaften sowie Teilbereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften. Zahlreiche Unternehmen mit Technikbezug fördern die Arbeit der Akademie. Spitzenvertreter aus den großen Wissenschaftsorganisationen und den fördernden Unternehmen sind im Senat der Akademie vertreten. acatech versteht sich als Arbeitsakademie. Die Mitglieder der Akademie organisieren sich in Themennetzwerken, die wiederum Projekte auf den Weg bringen. In den Projektgruppen werden Themen mit Bezug zur Technik untersucht, analysiert und bewertet. Ergebnisse der Arbeit werden Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf Veranstaltungen und in Publikationen zugänglich gemacht.

Gute Solarzellen aus "dirty silicon"

Eicke Weber war 2006 nach über 20jähriger Lehrtätigkeit an der University of California, Berkeley, nach Deutschland zurückgekehrt, um die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg zu übernehmen. Zugleich hat er den Lehrstuhl für Angewandte Physik, Solarenergie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne. Die wissenschaftliche Laufbahn Eicke Webers begann mit dem Studium der Physik in Köln, wo er auch promovierte und sich habilitierte. 1983 nahm er einen Ruf an das Department of Materials Science and Engineering der University of California, Berkeley, an, wo er im März 2004 zum Chair der interdisziplinären Nanoscale Science and Engineering Graduate Group ernannt wurde. Eicke Weber hat sich weltweit einen Namen gemacht als Materialforscher für Defekte in Silizium und III-V-Halbleitern wie Galliumarsenid und Galliumnitrid. Er publizierte mit seiner Arbeitsgruppe mehr als 600 Veröffentlichungen und ist Mitherausgeber der Buchserie "Semiconductors and Semimetals" von Academic Press. In jüngeren Jahren beschäftigte er sich zudem mit der Frage, wie sich aus Silizium mit hohem Metallgehalt ('dirty silicon') gute Solarzellen herstellen lassen - ein Thema, das auch am Fraunhofer ISE verfolgt wird. 1997 war Weber Gründungsmitglied des Konsortiums "Silicon Wafer Engineering and Defect Science", an dem heute weltweit zwölf Firmen und neun Universitätsgruppen beteiligt sind.

Eicke Webers wissenschaftliche Leistung wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt. So erhielt er 1984 einen IBM Faculty Development Award, 1994 den Alexander von Humboldt-Preis und ist seit 2002 Fellow der American Physical Society. 1990 wurde er als Visiting Professor an die Tohoku Universität in Sendai, Japan, eingeladen, 2000 an die Kyoto Universität und im Dezember 2003 erhielt er die Einladung, den Zhu KheZhen Vortrag an der Zeijang Universität in Hangzhou, China, zu halten. Professor Weber war Gründungspräsident des Berkeley Chapters der Alexander von Humboldt Association of America (Av-HAA) und 2001-2003 Präsident der AvHAA. Im Juni 2006 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.



Als Mitbegründer der German Scholars Organisation (GSO), deren Präsident er ist, setzt sich Eicke Weber für den Brückenschlag Deutschland - USA seit Jahren engagiert ein. Die GSO ist eine Vereinigung von im Ausland lebenden deutschen Wissenschaftlern, die zum Ziel hat, den Kontakt zur alten Heimat zu fördern, um die Chancen für eine Rückkehr offen zu halten. Im Juli 2008 wurde Weber als Direktor in das SEMI International Board of Directors berufen. Die Electrochemical Society ECS, San Francisco zeichnete ihn im Juni 2009 mit dem Electronics and Photonics Division Award aus. Im Dezember 2009 ernannte ihn das IOFFE Physical- Technical Institute of the Russian Academy of Sciences in St. Petersburg zum Ehrenmitglied.

Ausführliche Information zur acatech: www.acatech.de

25.05.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Photovoltaik-Produktion: Aktionäre der Roth & Rau AG unterstützen künftige strategische Ausrichtung

Roth & Rau bietet Technologien und Produktionsequipment für die Photovoltaik-Industrie.
Roth & Rau bietet Technologien und
Produktionsequipment für
die Photovoltaik-Industrie.

An der Hauptversammlung der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) am 21. Mai 2010 nahmen rund 110 Aktionäre teil. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Roth berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 und erläuterte die weitere strategische Ausrichtung des Konzerns, die auf breite Zustimmung der Aktionäre traf: "Ein Investitionsschwerpunkt wird auch in diesem Jahr auf dem Ausbau unseres Technologie- und Produktportfolios liegen. Wir werden dazu sowohl nachhaltig in Forschung und Entwicklung investieren als auch das externe Wachstum gezielt vorantreiben. Darüber hinaus liegt ein Hauptaugenmerk auf dem Ausbau unserer internationalen Marktposition und dem globalen Ersatzteil- und Servicegeschäft."   Mit rund 104 Millionen Euro zum 31. März 2010 verfüge der Roth & Rau Konzern über ausreichend liquide Mittel zur Umsetzung seiner Wachstumsstrategie. Die Aktionäre stimmten der Neuschaffung des Genehmigten Kapitals I zu und sorgten damit für weitere finanzielle Flexibilität.



Nachfrage nach Produktionsequipment in der Solar-Industrie zieht wieder an

Finanzvorstand Carsten Bovenschen ging auch auf die aktuellen Entwicklungen im ersten Quartal 2010 ein und gab den Aktionären einen optimistischen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr: "Die Nachfrage nach Produktionsequipment in der Solar-Industrie zieht wieder an und davon werden wir in den kommenden Monaten aufgrund unserer starken Marktposition als einer der führenden, weltweiten Equipmentanbieter profitieren. Wir sind daher zuversichtlich, den für das Gesamtjahr 2010 geplanten Umsatz von 285 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von etwa 9 % zu erreichen." Die Auftragslage hatte sich in den ersten drei Monaten 2010 weiter erholt. Der Auftragseingang verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 22,5 % auf 55,9 Millionen Euro. Der Umsatz von 35,3 Millionen Euro und Ergebnis von minus 0,6 Millionen Euro waren hingegen noch stark von der schwachen Nachfrage der vergangenen Monate geprägt. Positiv entwickelte sich der operative Cash Flow, der von minus 2,9 Millionen Euro auf 10,3 Millionen Euro stieg.


20jähriges Firmenjubiläum: Mitarbeiter erhalten zum Dank Aktien

Eine besondere Maßnahme plant der Vorstand zum diesjährigen 20jährigen Firmenjubiläum: Mit der von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien sollen die Mitarbeiter an der Roth & Rau AG beteiligt werden. Als besonderer Dank soll jeder Angestellte des Roth & Rau Konzerns und der verbundenen Unternehmen eine Aktie als Anerkennungsprämie erhalten. "Wir sehen dies in erster Linie als symbolischen Akt unserer Verbundenheit und Wertschätzung unseren Mitarbeitern gegenüber. Wir möchten damit das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit der Roth & Rau AG stärken", erklärte Dr. Roth.

25.05.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Abound Solar realisiert 3, 2 MW Photovoltaik-Projekte mit GP Joule in Deutschland

Produktion von Abound Solar in Loveland, Colorado.
Produktion von Abound Solar in
Loveland, Colorado.

Abound Solar (Loveland, Colorado, USA), Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen auf der Basis von Cadmiumtellurid, und die GP JOULE GmbH, spezialisiert auf die Entwicklung von Solar-Projekten (Reußenköge, Deutschland), haben im Mai 2010 den Bau von zwei großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Bosbüll und Treia bekanntgegeben, bei welchen Module von Abound Solar zum Einsatz kommen. Die in Bosbüll im Bau befindliche Anlage werde eine Gesamtleistung von 800kW haben. Die Anlage in Treia werde derzeit vorbreitet, sie soll eine Gesamtleistung von 2,4 Megawatt (MW) haben.   Bei beiden Anlagen werden Wechselrichter der Typen REFUSol 500k und 630k von REFU Solar Electronics zum Einsatz kommen.



Entwicklung an der Colorado State University, Unterstützung durch NREL

"GP JOULE legt aktuell den Fokus auf eine schnelle Expansion, um der großen Nachfrage nach hochwertiger Projektentwicklung im Bereich erneuerbare Energien nachzukommen", sagte Heiner Gärtner Geschäftsführer von GP JOULE. "Abound Solar ist ideal positioniert um uns zu helfen dieses Wachstum fortzusetzen, während sie die Produktionskapazität ausbauen und ihre Kunden unterstützen." Basierend auf 15 Jahren Entwicklung an der Colorado State University und mit Unterstützung des National Renewable Energy Labratory (NREL) produziert Abound Solar Solar-Module, welche die Kosten der Erzeugung von Solarstrom durch den Einsatz eines robusten großtechnischen und kontinuierlichen Fertigungsprozesses wesentlich reduzieren sollen.

"Abound Solar hat sowohl die Produktions- als auch die Moduleffizienz signifikant erhöht seit unserer Geschäftsaufnahme und ist hoch erfreut mit einem erfahrenen Partner wie GP JOULE zusammenzuarbeiten", sagte Tom Tiller Firmenchef von Abound Solar. "Wir sind sehr froh über die Zusammenarbeit und Möglichkeit die Leistung und Zuverlässigkeit von Abound Solar Modulen in Großprojekten in Deutschland zu demonstrieren."

25.05.2010   Quelle: Abound Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Boom: Deutschland strebt 2010 auf neuen Photovoltaik-Rekord zu

Deutschland, der weltweit größte Solar-Markt, boomt. 2010 zeichnet sich ein weiteres Rekordjahr ab. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 insgesamt 386 Megawatt (MW) Photovoltaik-Leistung installiert. Das sei zehn Mal mehr als im Vergleichszeitraum 2009, als ein neuer Rekord erreicht wurde, indem im ganzen Jahr 3.800 MW installiert wurden, berichtet der Online-Photovoltaik-Marktplatz und Kongressveranstalter "Solar Plaza". Große Hersteller von Solarmodulen seien bereits für das erste Halbjahr ausverkauft.   Ob der Markt seine Aufwärtsbewegung beibehält, wenn die deutschen Einspeisetarife im Juli 2010 und Januar 2011 gesenkt werden, welche weiteren Marktentwicklungen in nächster Zukunft zu erwarten sind, in der Branchentrends und Technologie über die vorteilhafte Position von Unternehmen und Ländern im Jahr 2013 entscheiden, wird von Experten und Vorständen weltweit führender Photovoltaik-Unternehmen während der am 8. Juni beginnenden Solar Future II-Konferenz in München zu erfahren sein. Zu den Referenten gehören Bruce Sohn, Präsident und Vorstand von First Solar, dem weltgrößten Solar-Unternehmen, Ingmar Wilhelm, Präsident der European Photovoltaic Industry Association (EPIA), und Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG, einem führenden Anbieter von Photovoltaik-Anlagen.



Umfeld für deutsche Unternehmen ändert sich

Experten erwarten laut Solar Plaza, dass 2010 der Solarrekord von 2009 überholt wird. Derzeit seien 52 Prozent aller weltweit hergestellten Solarmodule in Deutschland installiert. "Die Frage ist: Was passiert 2010 und danach? Eine weitere Reduzierung der Förderung kann den Markt beeinträchtigen, wenn die Branche keine Preisabschläge auf Solarmodule und -systeme durchsetzen kann und auf diese Weise ihre führende Position gefährdet", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. "Das Umfeld ändert sich für deutsche Unternehmen. Wie können deutsche Unternehmen von ihrer Erfahrung profitieren und ihren Erfolg bei der internationalen Expansion in neue Märkte und Schwellenmärkte fortsetzen? Worin bestehen die größten Herausforderungen und die größten Chancen?", fragt sich Vorstand Edwin Koot von SolarPlaza, dem Organisator der Konferenz.


Wird die Branche von 2011 an mit Überkapazitäten zu kämpfen haben?

Der Wettbewerb mit den schnell wachsenden chinesischen Unternehmen wird laut Koot hart werden. Während der "Solar Future II" werden sich Experten und CEOs mit den neuen Perspektiven und Szenarien in Deutschland beschäftigen und Fragen wie die folgenden beantworten: Was kann zwischen 2010 und 2013 passieren? Wie wird es im Allgemeinen um die Nachfrage- und Lieferdynamik der Branche bestellt sein? Wird die Branche von 2011 an mit Überkapazitäten zu kämpfen haben? Wie sieht die wahrscheinliche Preisentwicklung und wie sehen ihre Konsequenzen aus?

Weitere Informationen: http://www.thesolarfuture.com

25.05.2010   Quelle: SolarPlaza   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Ammoniak: TÜV Rheinland bietet neues Prüfverfahren für Photovoltaik-Module

TÜV Rheinland hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Photovoltaik-Module im Hinblick auf eine hohe Belastung mit Ammoniak geprüft werden können. Das neue TÜV Rheinland- Prüfzeichen "Ammonia Resistance Tested" ist insbesondere für Module relevant, die auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden installiert werden sollen. Das Verfahren wurde gemeinsam entwickelt von den Experten des Kompetenzzentrums Oberflächentechnik von TÜV Rheinland LGA in Nürnberg und den Kölner Fachleuten für die Prüfung von Solarmodulen bei TÜV Rheinland.   "Auf Dächern von landwirtschaftlichen Gebäuden kann die Ammoniakbelastung hoch sein, wenn die Photovoltaik-Module in der Nähe von Entlüftungsanlagen oder im Dach selbst integriert werden. Diese Belastung wird zum Problem, wenn sich durch hohe Feuchtigkeit Kondensat bildet. Genau diesen Fall simulieren wir", so Jörg Althaus, verantwortlich für die Testverfahren im Kölner Solarprüfzentrum von TÜV Rheinland.


Weltweiter Service: Solarmodule künftig "Ammonia Resistance Tested"

Das neue Verfahren wurde von einem Expertenteam aufgrund umfassender Testreihen in den vergangenen vier Monaten entwickelt. Es lehnt sich an bestehende Prüfnormen an, die beispielsweise für elektrische Anlagen, Korrosionsschutz von Beschichtungen und die Belastung von metallischen Oberflächen mit Schwefeldioxid bestehen (insbesondere ISO 12944, ISO 3231, ISO 6988 sowie DIN 50018). In einem 20 Tage dauernden Prüfzyklus werden bei TÜV Rheinland die Module einer extremen Belastung von 6.667 ppm NH3 ausgesetzt, jeweils im Wechsel bei 40 Grad Celsius und 100 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit sowie 23 Grad Celsius und 75 Prozent relativer Feuchte. "Nur diese extreme Belastung könnte für Module auf Dauer kritisch werden", so Althaus. Überprüft wird das Leistungsverhalten ebenso wie das Verhalten der verschiedenen Materialien, Isolation und Sicherheitsmerkmale.

Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen weltweit ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten. TÜV Rheinland unterhält sechs Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen 180 Experten arbeiten. In den Prüfzentren in China, Deutschland, Japan, Taiwan und den USA werden die Testverfahren ständig im Hinblick auf neue technische Entwicklungen, neue rechtliche Rahmenbedingungen oder Markterfordernisse optimiert. Mit dem neuen Prüfzeichen "Ammonia Resistance Tested" haben Hersteller und Investoren Sicherheit auch im Hinblick auf extreme Umweltbelastungen, denen die Module in der Landwirtschaft in einzelnen Fällen ausgesetzt sind.

Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaik-Module finden Interessenten im Internet unter www.tuv-pv-cert.de

25.05.2010   Quelle: TÜV Rheinland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Nano-Schwämme aus Silizium sollen Solarstrom billiger machen

Unbegrenzt verfügbar: Energie aus der Sonne
Unbegrenzt verfügbar:
Energie aus der Sonne

An Solarzellen der dritten Generation mit Nano-Materialien arbeitet seit kurzem ein internationales Team aus Forschung und Industrie unter Koordination des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD). Die entscheidende Frage für die Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom lautet: Wie verbessert man den Wirkungsgrad von Solarzellen deutlich, ohne deren Herstellungskosten in die Höhe zu treiben? Wissenschaftler im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf haben einen Weg gefunden, das wenig effektive, amorphe oder nano-kristalline Silizium in Dünnschicht-Solarzellen durch einen Nano-Schwamm aus Silizium zu ersetzen.   Dieser verspricht bei guter Lichtabsorption eine verbesserte elektrische Ausbeute. Der Nano-Schwamm aus Silizium ist in Glas eingebettet und dadurch geschützt sowie elektrisch passiviert.


Deutsch-türkischer Workshop vom 26. bis 28. Mai in Dresden

Am Rossendorfer Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung koordiniert Dr. Karl-Heinz Heinig seit April dieses Jahres ein internationales Forschungsprojekt, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Industriepartner sind die Solarzellen-Produzenten SignetSolar in Sachsen und die türkische Tochter des US-amerikanischen Konzerns Nurol Technologies. Fundamentale Probleme werden in Kooperation mit den beiden türkischen Universitäten Middle East Technical Universität und Bilkent Universität in Ankara untersucht. Vom 26. bis 28. Mai 2010 treffen sich im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf alle Projektpartner zu einem Workshop, dem so genannten Kick-off Meeting. Dort wird der aktuelle Stand zur Produktion und Forschung von Solarzellen analysiert und ein erstes Arbeitsprogramm für die zunächst für drei Jahre geförderte Zusammenarbeit erstellt. An der Solarzellen-Produktionsline der SignetSolar GmbH bei Döbeln in Sachsen werden die Möglichkeiten der Umsetzung der Forschungsergebnisse direkt vor Ort diskutiert.


Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad auf existierenden Produktionslinien fertigen

Im Rahmen des Projektes sollen Wege zur Fabrikation von Nano-Schwämmen aus Silizium, die photoelektrischen Eigenschaften der Nano-Schwämme sowie deren Überführung in Solarzellen-Produktionslinien untersucht werden. Die am FZD entdeckte Möglichkeit der Effektivitätsverbesserung von Solarzellen hat den Vorteil, dass sie sich auf existierenden Produktionslinien mit nur kleinen Anpassungen realisieren lässt und die Herstellungskosten nur unwesentlich steigen, heißt es in der Pressemitteilung des Forschungszentrums.

25.05.2010   Quelle: Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FZD, Claus Preußel,
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Photovoltaik-Nachführsysteme von DEGERenergie: Neues Spitzenmodell für bis zu 12 kWp Leistung

Solar-Tracker von DEGERenergie
Solar-Tracker von DEGERenergie

DEGERenergie, (Horb a.N.) bringt ein neues Photovoltaik-Nachführsystem auf den Markt: den DEGERtraker 9000NT. Das neue Spitzenmodell zeichne sich durch noch mehr Solarfläche bei gleich hoher Belastbarkeit wie das bisherige System 7000NT aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wesentliche Neuerung sei die bauliche Struktur, die von den Ingenieuren bei DEGERenergie auf Basis des Heavy-Duty-Modells 5000HD entwickelt wurde.   Der 5000HD sei vor allem für sehr hohe Windlasten ausgelegt, wie sie an exponierten Standorten vorkommen. Durch die technische Verbesserung sei die Modulfläche des 9000NT wesentlich vergrößert worden. "Damit machen wir den Einsatz eines großen Nachführsystems auch dort möglich, wo die Windbelastung die nutzbare Modulfläche bislang begrenzt hat", erklärt Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie.



9 bis 12 kWp mit bis zu 70 Quadratmetern Modulfläche

Das neue zweiachsige Modell ist für bis zu 70 Quadratmeter Modulfläche ausgelegt und arbeitet mit allen marktgängigen Solarmodulen. Je nach Modultyp liegt die auf dem DEGERtraker 9000NT installierbare Leistung zwischen 9 und 12 kWp. Der Eigenverbrauch des Systems beträgt laut Hersteller nur 9 kWh im Jahr. Das Modell wird mit Mastlängen von 3,3 bis 5,5 Metern geliefert. Die maximale Windlast liege je nach Modulbelegung bei bis zu 170 Stundenkilometern.

Der DEGERtraker 9000NT folgt der Entwicklung der Solarmodule, deren Abmessungen immer größer werden. Mit der belegbaren Fläche von bis zu 70 Quadratmetern lassen sich viele verschiedene Konfigurationen von Modultypen realisieren. Die Leistungsklasse (bis 10 kWp) gilt in vielen Ländern als Obergrenze für eine erhöhte Förderung und bietet somit den Kunden von DEGERenergie ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Oberhalb 10kWp biete der DEGERtraker 9000NT ideale Voraussetzungen für größere Solar-Kraftwerke.

"Wir haben in die robustere Struktur unsere positiven Erfahrungen mit dem DEGERtraker 5000HD eingebracht und sie mit einem Entwicklungsaufwand von rund 100.000 Euro zur Serienreife gebracht", so Artur Deger. Der DEGERtraker 9000NT ist ab Juni 2010 lieferbar.

25.05.2010   Quelle: DEGERenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEGERenergie,
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Solarstrom wird billiger: Fraunhofer-Gesellschaft vergibt Wissenschaftspreise an Freiburger Solar-Forscher

Dr. Andreas Bett und Dr. Frank Dimroth
Dr. Andreas Bett und Dr. Frank Dimroth

Dr. Andreas Bett und Dr. Frank Dimroth vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg entwickeln Lösungen, um Strom aus Sonnenlicht in Zukunft billiger und effizienter zu machen. Hierzu arbeiten sie mit ihrem Team seit mehr als zehn Jahren an Photovoltaik-Modulen, die das Sonnenlicht 500-fach auf winzige Solarzellen konzentrieren. Diese Vorgehensweise reduziere die Fläche des benötigten Halbleitermaterials und ermögliche den Einsatz von neuartigen Solarzellen, die besonders effizient Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln, berichtet das Fraunhofer ISE in einer Pressemitteilung.   Große Beachtung haben die Freiburger Forscher im vergangenen Jahr für die Entwicklung einer sogenannten metamorphen Dreifach-Solarzelle mit einem Rekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent erfahren. Ergänzt durch eine spezielle Linsenoptik werden die höchst effizienten Mehrfachsolarzellen in nunmehr marktreif entwickelten Konzentratormodulen eingesetzt. Hierfür nahmen Dr. Andreas Bett und Dr. Frank Dimroth in Leipzig am 19.05.2010 die höchste Auszeichnung der Fraunhofer-Gesellschaft entgegen, den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2010.


Optimierung von Optik und Material

"Wir ersetzen teures Halbleitermaterial durch günstige Optiken. Zusätzlich verwenden wir höchst effiziente Solarzellen und reduzieren damit die Stromkosten", erläutert Dr. Andreas Bett, Leiter der Abteilung "Materialien - Solarzellen und Technologien". Mit Hilfe dieser Technologie lasse sich mehr Leistung pro Fläche erzeugen als in herkömmlichen Systemen. Unter günstigen Bedingungen könnten Stromkosten von zehn bis fünfzehn Cent pro Kilowattstunde in Süd-Europa möglich sein. Wegen der konzentrierenden Optik müssen Photovoltaik-Konzentratorsysteme dem Stand der Sonne nachgeführt werden. Sie nutzen nur den direkten Anteil des Sonnenlichts. Strahlung, die an Wolken oder Wassertröpfchen gestreut wird, kann nicht umgewandelt werden. Deshalb eignen sie sich nicht für den Einsatz in Deutschland oder auf Hausdächern, sondern vielmehr für große, kommerzielle Solarkraftwerke z.B. im sonnenreichen Südeuropa.

Die zweiachsige Nachführung der Systeme ermöglicht auch in den Morgen- und Abendstunden eine hohe Leistung, wenn die Sonne tief am Himmel steht. Konzentratorsysteme sind modular aufgebaut und von Kilowatt bis Gigawatt beliebig erweiterbar. Ein weiterer Pluspunkt laut Fraunhofer ISE: Der Kapitalbedarf und die Investitionen für den Aufbau einer automatisierten Massenfertigung seien vergleichsweise gering. Des Weiteren sei es auch eine sehr "grüne" Technologie: Der Energieverbrauch für die Herstellung und Installation von Konzentratorsystemen amortisiere sich bereits in wenigen Monaten.


Vom Labor auf den Markt

Aus hocheffizienten Mehrfach-Solarzellen, versehen mit einer speziellen Optik, haben die Freiburger Forscher und ihr Team das sogenannte FLATCON-Konzentratormodul entwickelt. Der Wirkungsgrad dieser Module liege bei 29 Prozent. Die Technologie wurde 2005 mit der Ausgründung der Firma Concentrix Solar GmbH kommerzialisiert. Concentrix betreibt heute mit mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Fertigungslinie in Freiburg und liefert hochkonzentrierende Solarmodule nach Süd-Europa und in die USA. Bis dato hat das junge Unternehmen laut ISE mehr als 600 Kilowatt an Konzentratorsystemen in Spanien installiert.

"Konzentratortechnologie fertigen ist wie Autos bauen", sagt Dr. Frank Dimroth, Leiter der Gruppe "III-V - Epitaxie und Solarzellen" am Fraunhofer ISE. "Durch die Massenfertigung sinken die Kosten, und erst so kann eine neue Technologie ihr Potenzial voll entfalten. Langfristig rechnen wir damit, dass diese Technologie 20 bis 30 Prozent wirtschaftlicher sein wird als Siliziumtechnologie." Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet am Fraunhofer ISE ein 50-köpfiges Team an der Optimierung vieler Teilaspekte des Systems, von der Solarzelle über die Messtechnik und Prozesstechnologie bis hin zu den Modulen.

Es soll gezeigt werden, wie die Systeme in großen Stückzahlen kostengünstig hergestellt werden können, und dass sie über einen Zeitraum von 20 Jahren zuverlässig Energie produzieren. Aktuell liege der Wirkungsgrad für ein komplettes 5 kW Konzentratorsystem bei 25 Prozent. "Wir sind sehr stolz auf unsere junge Mannschaft, die sich mit einem unglaublichen Engagement für die Solarenergie einsetzt. Dass wir den Joseph-von-Fraunhofer- Preis verliehen bekommen, bestätigt unsere Motivation, Solarenergie durch neue Technologien konkurrenzfähig zu machen", so Dr. Andreas Bett.


Hugo-Geiger-Preis 2010 für neuartiges Solarzellen-Konzept

Auch dem Physiker Nils Brinkmann, ehemaliger Diplomand am Fraunhofer ISE, wird auf der Fraunhofer-Jahrestagung in Leipzig ein Preis für herausragende angewandte Forschung verliehen. Seine Diplomarbeit zum Thema "Epitaxie durch Löcher – Prozessentwicklung und Charakterisierung" wird mit dem 3. Hugo- Geiger-Preis 2010 ausgezeichnet. Nils Brinkmann hat laut Fraunhofer einen erweiterten Ansatz entwickelt, um konkurrenzfähigen Strom aus preiswerten photovoltaischen Modulen zu gewinnen. Er kombiniere die Vorteile zweier technologischer Ansätze und ergänze diese um eine entscheidende Neuerung: Dünnschichtsolarzellen, bei denen kostensparend ein Wafersubstrat mit einer sehr dünnen Schicht aus hochreinem Silizium versehen wird, werden auf der Rückseite mit stromableitenden Kontakten versehen. Das Entscheidende an diesem neuen Zellkonzept seien winzige Löcher, durch die epitaktische Schichten auf beiden Seiten der dünnen Siliziumgrundlage aufgewachsen werden.

24.05.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer / Dirk Mahler,
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SUNOVA AG: aerodynamisch optimiertes Photovoltaik-Befestigungssystem für kristalline Solarmodule auf Flachdächern

Photovoltaik-Montagesystem 3.0.
Photovoltaik-Montagesystem 3.0.

Mit ihrem neuen System SUNOVA MCG 3.0 stellt die SUNOVA AG (Grasbrunn) ein Befestigungsverfahren für kristalline Photovoltaik-Module auf Flachdächern ohne Durchdringung vor. Einerseits reagiere das Unternehmen damit auf die positive Marktentwicklung kristalliner Solarzellen, berichtet Sunova in einer Pressemitteilung. Andererseits erweitere es sein Portfolio um eine zeitsparende und effiziente Aufbringung von Photovoltaik-Anlagen auf (Leichtbau-) Flachdächern.  Minimierte Installationszeiten, maximierte Leistung

Die SUNOVA AG entwickelt mit der dritten MCG-Generation ein Befestigungssystem, das sich durch seinen hohen Grad in der Vorfertigung auszeichne. Bereits bei Anlieferung seien die Dreiecksgestelle für die Aufständerung der kristallinen Module vormontiert, die Schienen abgelängt und alle Befestigungslöcher gebohrt, so dass sich die Montagezeit auf dem Dach um mehr als 30 Prozent verkürze. Zugleich profitiert der Kunde laut Sunova von dem vergleichsweise flachen Neigungswinkel und der Ausrichtung der Gestelle auf seinem Dach. Durch die Quermontage der Module bleibe die Eigenverschattung gering und nehme demnach keinen nennenswerten Einfluss auf die Produktivität der Anlage. Da sich das System zudem entweder quer oder längs zum Dachgefälle orientiere, lasse sich die Sonneneinstrahlung optimal ausnutzen.


Höchstmögliche Flächennutzung der Flachdächer

Um eine höchstmögliche Flächennutzung zu garantieren, variiert die SUNOVA AG in der Aufbringung zwischen MCG 3.0 – 900, den 4er- Modul-Gestellen, und MCG 3.0 – 1400, den 6er-Modul-Gestellen, deren Nennleistung bei bis zu 1,4 kWp liegt. Die bewährte Befestigung durch Heißluft-Schweißverfahren eigne sich für Flachdächer mit Kunststoffbahnen aus FPO oder PVC. Neben der Verschweißung der Profilhalter wirke dabei eine weitere Vorkehrung auf die Standfestigkeit der Module: An der Rückseite der Gestelle ist ein Windleitblech angebracht, das auftreffende Winde sofort ableitet. Das bestätigten auch die Windlastprüfungen, die am I.F.I. Institut für Industrieaerodynamik der Fachhochschule in Aachen durchführt wurden. Demnach gelten die vom SUNOVA Technology Center (STC) in Bernsdorf entwickelten modularen Systeme nachweislich als aerodynamisch optimiert.


Vorfertigung und Montage in 4er- bis 6er- Einheiten

Gerade im modularen Aufbau des MCG 3.0-Systems spiegle sich die langjährige Erfahrung der SUNOVA AG in der Realisierung ihrer europaweiten Projekte. Die Vorfertigung und die Montage in 4er- bis 6er- Einheiten zeige, dass das Unternehmen als Projektpartner an einem effizienten Ablauf und gewinnbringenden Aufbau interessiert sei, heißt es in der Pressemitteilung. Derzeit realisiert Sunova erste MCG 3.0-Großprojekte mit dem schwedischen Möbelhaus IKEA in Mannheim, Augsburg, Ulm und Frankfurt.

Für alle Besucher der Intersolar: Im Rahmen der Messe, die vom 9. bis 11. Juni in München stattfindet, präsentiert SUNOVA die neue Systemtechnik auf dem Freigelände bei der C-Spange (FG.355). Bei Fragen und Beratungsbedarf findet sich der Stand des Unternehmens in der Halle A5 mit der Nummer A5.628.

24.05.2010   Quelle: SUNOVA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SUNOVA AG,
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Team der Hochschule Bochum startet bei der American Solar Challenge 2010 wieder mit SolarWorld No. 1

Speed mit Solarzellen: Rennwagen SolarWorld No. 1
Speed mit Solarzellen:
Rennwagen SolarWorld No. 1

Am 20. Juni 2010 fällt der Startschuss für den diesjährigen Wettbewerb der Solar-Rennwagen auf dem Nordamerikanischen Kontinent, berichtet die Hochschule Bochum in einer Pressemitteilung. Mit etwas mehr als tausend Kilometern deutlich kürzer als vor zwei Jahren, geht die Strecke diesmal von Tulsa im Staat Oklahoma über Kansas und Missouri nach Naperville, einen Vorort von Chicago. Als einziges deutsches Team geht die Hochschule Bochum wieder mit SolarWorld No. 1 an den Start.   Vorabteam bereits in Chicago

Vor zwei Jahren konnte der gelbe Solar-Flitzer bei dem damals noch 4.000 Kilometer langen Rennen mit Platz drei und Auszeichnungen für die elektrischen und mechanischen Ingenieurleistungen überzeugen. An diese Erfolge wollen die 20 Studierenden rund um Teamchef Julian Stentenbach anknüpfen, wenn sie sich in den nächsten Tagen auf den Weg in die Staaten machen. Ein erstes dreiköpfiges Vorabteam sei schon in Chicago gelandet und arbeite intensiv an den logistischen Herausforderungen, die eine solche Unternehmung mit sich bringt: Mietwagen klären, lokale Mobilfunkangebote prüfen, den Streckenverlauf prüfen und natürlich auch für Verpflegung und Unterkunft sorgen. Die Flüge für das Hauptteam seien für den 25. Mai gebucht, so die Hochschule Bochum.


Strenges amerikanisches Reglement

Drei Wochen bleiben dann noch, um SolarWorld No.1 auf den Wettbewerb vorzubereiten und fit zu machen für das strenge amerikanische Reglement. Im Gegensatz zur australischen Weltmeisterschaft falle die technische Abnahmeprüfung in den USA extrem streng aus, betont die Hochschule. Viele Teams scheiterten hier und würden von der Teilnahme ausgeschlossen. Mit den Erfahrungen von vor zwei Jahren wüssten die angehenden Ingenieure aus Deutschland jedoch, was sie erwartet, und hätten SolarWorld No.1 schon an der Hochschule in Bochum und auf der Teststrecke auf dem Fliegerhorst der Luftwaffe in Nörvenich entsprechend vorbereitet.


SolarWorld AG als Sponsor

Die erneute Reise nach Amerika sei nur durch die Unterstützung des Bonner Unternehmens SolarWorld AG möglich geworden, das den Trip großzügig sponsere. Mit dieser Meldung starte auf Webseiten des Teams http://www.hochschule-bochum.de/solarcar.html wieder das Renntagebuch. Hier finden sich aktuelle Information zu den Vorbereitungen und im Verlauf des Wettbewerbs täglich Berichte zum Stand des Rennens.

24.05.2010   Quelle: Hochschule Bochum   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Bochum,
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AZUR Solar: Deutsch-Pakistanisches Solartreffen im Allgäu

Deutsch-Pakistanisches Solarmeeting bei AZUR Solar
Deutsch-Pakistanisches Solarmeeting bei AZUR
Solar

Die AZUR Solar GmbH, Photovoltaik-Komplettanbieter mit Sitz in Wangen im Allgäu, hat kürzlich ihre Pläne für Solaranlagen in Pakistan vorgestellt. Die Vorstellung des Projektes habe im Rahmen des von AZUR Solar angestoßenen "Deutsch-Pakistanischen Solarmeetings" stattgefunden. Anlass war der Besuch des pakistanischen Investitionsministers Saleem H. Mandviwalla, der das dortige Board of Investment führt. In seinem Statement habe der Minister bekannt, dass es für ihn ein emotionaler Moment sei, die deutschen Partner zu besuchen und das gemeinsame Projekt vorzustellen, heißt es in der Pressemitteilung. Er habe die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland für seine Heimat betont - vor dem Hintergrund der Globalisierung und dem Austausch von Innovationen. Es gehe darum, während dieses Prozesses die Lebensbedingungen für die Bürger aller Länder zu verbessern.   Uwe Störmer, AZUR Solar-Geschäftsführer und einer der Initiatoren für das Großprojekt, ergänzte, dass Pakistan mit 165 Millionen Einwohnern einen stark wachsenden Energiebedarf durch Bevölkerungswachstum und Urbanisierung sowie den politischen Willen zur Elektrifizierung aller Dörfer habe. Vor diesem Hintergrund wolle sich Pakistan unabhängiger vom Import fossiler Energieformen oder von Wasserkraft machen. Dies solle umweltfreundlich, unabhängig von langen Leitungswegen, kosteneffektiv und mit einem Aufbau von Arbeitsplätzen einhergehen.



Etablierung von Ausbildung und Produktion in Pakistan

Der in Deutschland ansässige pakistanische Honorarkonsul Sikander Mir-Kohler sei auf AZUR Solar gestoßen und habe sich vor zwei Jahren mit dem Unternehmen in Kontakt gesetzt, berichtet das Wangener Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Für Unternehmensgründer Bernd Sauter und AZUR Solar sei dies ein nachhaltiges Projekt: Hier wie in anderen Ländern werde ein Tochterunternehmen gegründet, und ein kontinuierlicher Wissenstransfer solle erfolgen. Die Zusammenarbeit mit deutschen und pakistanischen Universitäten soll ausgebaut sowie die Ausbildung und Produktion in Pakistan etabliert werden, erklärt AZUR Solar das Vorgehen.

Vertragsunterzeichnung über eine 50-Megawatt-Solaranlage in Berlin

AZUR Solar GmbH habe im Dezember 2009 während des Deutschlandbesuchs des pakistanischen Premierministers Syed Yousuf Raza Gilani eine Absichtserklärung mit Raza Impex Pvt Ltd Pakistan in Berlin unterzeichnet, heißt es in der Pressemitteilung von AZUR Solar. Vereinbart worden sei ein Joint Venture für die Installation einer 50-Megawatt-Solaranlage in Pakistan – aufgrund der Vermittlung und Vorgespräche von Investitionsminister Mandviwalla, Ehrenkonsul Mir-Kohler und Uwe Störmer von AZUR Solar, der das deutsche Unternehmen in Pakistan vorgestellt habe. Hintergrund des Berlinbesuchs des pakistanischen Premierministers sei das 50-jährige Jubiläum eines deutsch-pakistanischen Investitionsabkommens gewesen, so AZUR Solar.

23.05.2010   Quelle: AZUR Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AZUR Solar GmbH,


 

Internationaler Wettbewerb Solar Decathlon: Gewinnergebäude von 2007 im Langzeittest

Ein Wettkampf über zehn Disziplinen um das attraktivste, rein solar versorgte Wohngebäude (Photovoltaik und Solarthermie), diese Idee steckt hinter den internationalen Solar Decathlon-Wettbewerben. Studentische Teams entwickeln und bauen mit Unterstützung von Industrie und Forschung energieeffizienteste Wohnmodule, die sich im Wettbewerb einige Tage im Betrieb beweisen müssen. 2007 siegte der Entwurf der TU Darmstadt. Um die dauerhafte Funktionsfähigkeit seines Plusenergiekonzepts zu prüfen, wird das Gebäude seit letztem Jahr umfangreich vermessen.   Das BINE-Projektinfo "Internationaler Wettbewerb Solares Wohnen" (04/10) stellt das Gewinnergebäude mit seinem Monitoringprogramm sowie die vier deutschen Beiträge für den Solar Decathlon Europe 2010 vor.



Solar Decathlon Europe 2010 im Juni in Madrid

Der Sieg eines deutschen Teams 2007 in den USA hat den Wettbewerb hierzulande bekannt gemacht. Das Interesse für das Haus, das unter anderem in Stuttgart und Essen ausgestellt wurde, ist riesig. Seit 2009 wird es auf dem Campus der TU Darmstadt betrieben und detailliert vermessen, um ein Langzeitprofil zu erhalten. Im ersten Jahr hat sich die Plusenergiebilanz bestätigt. Angespornt durch den Erfolg nehmen Teams der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim, der Bergischen Universität Wuppertal und der Hochschule für Technik Stuttgart mit ihren Entwürfen am Solar Decathlon Europe teil, der im Juni in Madrid zum ersten Mal ausgetragen wird.

Das BINE-Projektinfo "Internationaler Wettbewerb Solares Wohnen"
(04/10) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich: Im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.

23.05.2010   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Sinosol Systems zeigt erstmalig auf der Intersolar komplette cleversolar-Produktfamilie für netzunabhängige Photovoltaik

cleversolar-Modullinie mit Hochleistungszellen von Sunpower
cleversolar-Modullinie mit Hochleistungszellen
von Sunpower

Zur Intersolar 2010 stellt die Hamburger Sinosol Systems GmbH erstmals ihre Produktpalette für den off-grid-Einsatz von Photovoltaik-Systemen vor. Messe-Highlight ist dabei die cleversolar-Modullinie mit Hochleistungszellen von Sunpower. Die schwarzen, rückseitig kontaktierten Solarzellen bestechen sowohl durch ihre besondere Optik als auch durch höchste Leistung auf kleinster Fläche. Mit Nennleistungen von 30 bis 135 Watt (Wp) ist die SPR-Modulserie nun komplett, die elektrische Versorgung fernab von herkömmlichen Stromnetzen noch einfacher als bisher. 


Komplettlösungen für den Netzparallelbetrieb und Inselsysteme

Die Sinosol Systems GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Sinosol AG. Sie plant, entwickelt und vertreibt solare Komplettlösungen sowohl für den Netzparallelbetrieb als auch für Anwendungen fernab öffentlicher Stromversorgung. Neben dem klassischen Großhandel mit Systemkomponenten zählen dazu insbesondere die Entwicklung und Planung batteriegestützter Inselsysteme und schlüsselfertiger Solarparks zur Stromeinspeisung.

Neben ihren cleversolar-Hochleistungsmodulen bietet die Sinosol Systems GmbH alle Komponenten für off-grid-Solarstromanlagen und für Hybridsysteme. Die Sinosol Systems GmbH auf der Intersolar Europe 2010 in München: Halle A3, Stand 182.

23.05.2010   Quelle: Sinosol Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sinosol Systems GmbH,


 

Photovoltaik: Universität Konstanz beteiligt sich an Mainau-Ausstellung "ENTDECKUNGEN 2010: Energie"

Insel Mainau im Bodensee
Insel Mainau im Bodensee

Im Zentrum der Ausstellung "ENTDECKUNGEN 2010: Energie" auf der Bodensee-Insel Mainau steht der zukunftsorientierte Blick auf eine der wichtigsten und zugleich eine der ungreifbarsten Ressourcen unseres Planeten: die Energie, berichtet die Universität Konstanz in einer Pressemitteilung. Vom 20. Mai bis 29. August werden Aussteller aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in 18 Pavillons auf der Insel Mainau unterschiedlichste Perspektiven auf die Energieformen der Zukunft zeigen. Die Universität Konstanz beteiligt sich an "ENTDECKUNGEN 2010" mit dem Thema Photovoltaik.   Damit widmet sich die Hochschule einer regenerativen Energiequelle, die in Zeiten des Klimawandels und angesichts der Verknappung der verfügbaren Rohstoffe zunehmend an Relevanz gewinnt. "Wie kann eine zukünftige Energieversorgung aussehen?", fragt Professor Dr. Giso Hahn, Leiter der Photovoltaik-Abteilung der Universität Konstanz. "Uns ist es wichtig, dass das Thema 'regenerative Energien' mit besonderem Augenmerk behandelt wird", betont er.




Photovoltaik als künftiger Pfeiler der Stromversorgung

Die universitäre Photovoltaik-Forschungsgruppe von Giso Hahn arrangiert im Pavillon 5 auf der Insel Mainau ein Panoptikum der Nutzung von Sonnenenergie für die Solarstromerzeugung, heißt es in der Pressemitteilung. Der Ausstellungsraum der Universität Konstanz erläutert die Funktion und die Herstellung von Photovoltaik-Anlagen und verfolgt ihren Weg vom Quarzblock bis auf die Dächer der Häuser. Die Wissenschaftler werden außerdem die Marktsituation analysieren und erläutern, wann sich die Anschaffung von Solar-Anlagen lohnt und warum die Photovoltaik ein künftiger Pfeiler der Stromversorgung sein wird. "Welche Forschung muss geleistet werden, damit der Strom vom Hausdach nur noch genauso teuer ist wie der Strom, den ich aus der Steckdose beziehe?", wirft Giso Hahn die Frage nach der künftigen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung der Photovoltaik auf und stellt damit insbesondere auch den ökonomischen Aspekt der Sonnenenergie in den Vordergrund.


Konzipiert als Mitmach-Ausstellung

Interaktives Glanzstück der universitären Photovoltaik-Ausstellung sei eine Sammlung an Kuriositäten, die vielleicht bald schon ganz alltäglich sein könnten: Im Pavillon 5 wird eine solar betriebene Magnetschwebebahn der Phywe Systeme GmbH & Co. KG ebenso zu sehen sein wie kleine Photovoltaik-Roboter, die selbstständig einer Lichtquelle folgen und sich gemäß der aktuellen Lichteinstrahlung ausrichten. Ein Solardach auf einer drehbaren Hütte wird anschaulich machen, wie viel Energie durch eine fachgerechte Ausrichtung von Solarzellen gewonnen werden kann. "ENTDECKUNGEN 2010: Energie" ist als "Mitmach-Ausstellung" konzipiert; die Exponate sind interaktiv und richten sich insbesondere an Kinder und Jugendliche.

Ausstellungsreihe zum Umgang mit natürlichen Ressourcen

Einige Ausstellungsstücke sind Leihgaben der SolarWorld AG, die das Wissenschaftsjahr 2010 auch an anderen Stellen aktiv begleitet. "ENTDECKUNGEN" ist eine dreijährige Ausstellungsreihe zum zukunftsorientierten und bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen des Planeten. Sie wird organisiert von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee in Zusammenarbeit mit der Mainau GmbH und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Am 17. Juli 2010 ist die Ausstellung ein Veranstaltungsort der Konstanzer "Langen Nacht der Wissenschaft".

Die feierliche Eröffnungsveranstaltung von "ENTDECKUNGEN 2010: Energie" im Beisein der Schirmherrin Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, findet am Samstag, 22. Mai, ab 11 Uhr auf der Insel Mainau statt.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Internet unter:
www.mainau-entdeckungen.de

22.05.2010   Quelle: Universität Konstanz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau/Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee,
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SolarWorld wird Partner von "Wetten, dass..?";Konzern will Präsenz im Endkundenmarkt stärken

Frank H. Asbeck freut sich auf die Kooperation mit
Frank H. Asbeck freut sich auf die
Kooperation mit "Wetten dass..?"

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld (Bonn) wird Partner der Fernsehshow "Wetten dass..?" und setze damit weiterhin auf eine breite Ansprache im Endkundenmarkt. Als etablierte Qualitätsmarke präsentiere sich SolarWorld als erster Solartechnologie-Konzern in der Samstagabend-Unterhaltung und zeige, wie einfach Solarstrom ist. Auftakt der Partnerschaft ist die große Sommershow am 23. Mai live aus Palma de Mallorca. "Seit Jahrzehnten begeistert 'Wetten, dass..?' die ganze Familie. Unser Auftritt auf einer der bekanntesten TV-Bühnen Deutschlands wird die Begeisterung für die umweltfreundliche Solartechnik nochmals steigern", freut sich Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.   "Unsere Show setzt Zeichen für Generationen. Mit SolarWorld haben wir einen nachhaltigen Partner gefunden", so Christoph Gottschalk, Bruder von Entertainer Thomas Gottschalk.



Solar-Carport liefert Strom für das Zuhause oder das Elektroauto

Vor allem die Zuschauer sollen von der "Wetten, dass..?"-Partnerschaft profitieren. Denn während der Sendung verlost SolarWorld unter allen Anrufern bei der Wahl des Wettkönigs einen Solar-Carport im Wert von 10.000 Euro. Der "Suncarport" ist Zweitdach und Solarkraftwerk in einem und liefert Solarstrom für das Zuhause oder das Elektroauto. Die in dem Carport integrierte Photovoltaik-Anlage hat eine Spitzenleistung von zwei Kilowatt und versorgt ein Elektroauto mit sauberem Strom. Die produzierte Strommenge reiche aus, um die tägliche Fahrstrecke eines deutschen Autos von durchschnittlich 30 Kilometern CO2-neutral zurückzulegen, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung.

22.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Bundesweiter Heizspiegel 2010: Heizkosten um 14 Prozent gesunken

Bundesweiter Heizspiegel 2010
Bundesweiter Heizspiegel 2010

Im Abrechnungsjahr 2009 sind die Heizkosten durchschnittlich um 14 Prozent gesunken. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2010 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH im Rahmen der Heizspiegelkampagne gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund e. V. (DMB) veröffentlicht hat. Demnach müsse jeder Haushalt im Schnitt 718 Euro für das Heizen ausgeben. Die Heizspiegelkampagne ist ein Projekt der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. "14 Prozent klingt zunächst nach viel. Doch das ist kein dauerhafter Preisrückgang. Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres sind die Energiepreise wieder stark gestiegen“, erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online.  Der Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2009, getrennt nach Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Mit diesen Vergleichstabellen und der eigenen Heizkostenrechnung können Mieter und Eigentümer feststellen, ob ihre gezahlten Heizkosten niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch sind. Dafür hat co2online bundesweit knapp 80.000 Gebäudedaten ausgewertet. Das kostenlose Heizgutachten analysiert zudem die Heizkosten und prüft Überzahlungen bei den Heiznebenkosten. Der aktuelle Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 620 Euro hat das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr gekostet. Das sind 260 Euro (-29,5 %) weniger als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizungen haben mit 785 Euro 15 Euro weniger (-1,9 %) gezahlt, während die Heizkosten für Fernwärme auf Grund langfristiger Verträge um 20 Euro auf 860 Euro gestiegen (+2,4 %) sind, erläutert co2online. Im Vergleich zu 2008 sind die Energiepreise im vergangenen Jahr für Heizöl um 32 Prozent und für Erdgas um vier Prozent gefallen. Die Preise für Fernwärme sind im gleichen Zeitraum um vier Prozent gestiegen.


Heizenergieverbrauch nur geringfügig gesunken

Der Heizenergieverbrauch sei 2009 trotz des kälteren Klimas im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent gesunken, berichtet co2online in der Pressemitteilung. "Bereits vorgenommene Modernisierungen und geändertes Nutzerverhalten sind dafür verantwortlich", so Geschäftsführer Hengstenberg. Die Einsparungen für Mieter und Eigentümer hätten jedoch höher ausfallen können. "Dafür müssten mehr Häuser in Deutschland besser gedämmt und mit effizienten Heizkesseln sowie funktionierenden Thermostatventilen ausgestattet werden", erklärt Hengstenberg. Durch diese Maßnahmen lasse sich der Heizenergieverbrauch von Altbauten um mehr als die Hälfte reduzieren.


Deutscher Mieterbund warnt vor wieder steigenden Kosten

Der Deutsche Mieterbund (DMB) sieht laut Pressemitteilung ebenfalls keinen Grund zur Entwarnung. "Die aktuelle Entlastung bei den Heizkosten ist trügerisch", meint Lukas Siebenkotten, Direktor des DMB. "Heizen wird in diesem Jahr wieder teurer werden. Gegenüber dem Vorjahr sind die Ölpreise im ersten Quartal 2010 stark gestiegen – im Januar um 7 Prozent, im Februar um 13,8 Prozent und im März um 32,1 Prozent. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Gasversorger nachziehen“, prognostiziert Siebenkotten. Deshalb bleibe die energetische Modernisierung von Häusern unverzichtbar. „Nur so können sich Mieter langfristig von der Energiepreisentwicklung unabhängig machen", so Siebenkotten.


Kostenloses Heizgutachten für Mieter und Eigentümer

Mieter oder Eigentümer, die wissen möchten, wo und in welchem Umfang in ihrem Haus Sparpotenziale bestehen, können ein Heizgutachten bestellen. Das kostenlose Gutachten nimmt den energetischen Zustand der Wohnung sowie des Gebäudes unter die Lupe und schlägt konkrete Schritte und Modernisierungen vor, um Heizkosten zu senken. Mieter erhalten zusätzlich eine fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren Vermieter über das Ergebnis der Heizkostenanalyse informieren können.

Kostenlose Bestellung und Ansicht des Bundesweiten Heizspiegels sowie ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten unter:
www.heizspiegel.de
www.mieterbund.de

22.05.2010   Quelle: co2online gemeinnützige GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gemeinnützige GmbH,


 

Marktforschung: Photovoltaik in Deutschland wird 2010 um 71% wachsen

PV-Zubau in Deutschland nach Anlagentyp
PV-Zubau in Deutschland nach Anlagentyp

Die attraktiven Investitionsbedingungen in der ersten Jahreshälfte 2010 zeigen, dass die Photovoltaik-Branche in Deutschland wahrscheinlich ein hervorragendes Jahr verzeichnen wird, berichtet das Marktforschungsunternehmen iSuppli Corp. (El Segundo, Kalifornien, USA). iSuppli erwartet 2010 einen Photovoltaik-Zubau von 6,6 Gigawatt (GW) in Deutschland, 71 Prozent mehr als 2009 (3,9 GW). Laut iSuppli soll das Jahr 2011 in Deutschland mit 9,5 GW Zubau sogar noch besser werden. "Die Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung, die im Juli in Kraft tritt, hat einen starken Anstieg der Installationen im zweiten Quartal zur Folge, da die Verbraucher die staatliche Einspeisevergütung noch mitnehmen wollen, bevor diese gekürzt wird", kommentiert Dr. Henning Wicht, Direktor und Chefanalyst für Photovoltaik bei iSuppli.   "Trotz der Kürzungen prognostiziert iSuppli auch für die zweite Jahreshälfte eine weiterhin starke Nachfrage nach Aufdach-Solaranlagen, aber der Umsatz wird nicht den des zweiten Quartals erreichen."


Zweites Quartal hervorragend, drittes ruhig, Anstieg zum Jahresende

Die Grafik zeigt iSupplis Prognose für den PV-Zubau in Deutschland, gegliedert nach Art der Installationen, von 2009 bis 2011. "Während das zweite Quartal 2010 herausragend wird, erwarten wir ein relativ ruhiges drittes Quartal", ergänzte Wicht. "Anschließend erwarten wir einen Anstieg, da die Verbraucher noch einmal die Einspeisevergütungen in Anspruch nehmen wollen, bevor Deutschland sie Anfang 2011 erneut senkt.“ Aufgrund der weiterhin attraktiven Investitionsbedingungen und unter der Annahme leichter Preissenkungen werden laut iSuppli im vierten Quartal noch einmal 43,9 Prozent mehr Photovoltaik-Anlangen installiert werden.


Deutschland bei der Photovoltaik weiterhin führend

Deutschland wird im Photovoltaik-Markt Europas sowie der ganzen Welt weiterhin eine führende Rolle spielen, betont iSuppli. In Deutschland würden nicht nur die meisten PV-Anlagen gebaut, auch die deutsche Förderpolitik und Einspeisevergütung seien beispielhaft für andere Länder und deren Unterstützung der Solarenergie.


Europas Weltmarktanteil liegt bei rund 80 Prozent

Der Photovoltaik-Zubau in Europa wird etwa 80 Prozent des weltweiten Marktes ausmachen. Das Wachstum konzentriert sich hauptsächlich auf Deutschland, Frankreich, Italien und Tschechien. Besonders Italien und Frankreich werden zu wichtigen Solar-Regionen - für 2010 wird in Italien ein GW Zubau erwartet, in Frankreich 500 MW. Jedoch könnte 2011 eine Kürzung der Einspeisevergütung in diesen beiden Ländern bevorstehen, so dass die aktuellen Zahlen noch höher werden könnten, wenn die Verbraucher vorher noch um die staatliche Förderung wetteifern.


Bürokratie und Einschränkung bei Neuinstallationen in Südeuropa und Großbritannien

Andere europäische Länder wie beispielsweise Griechenland, Bulgarien, Spanien und Großbritannien scheinen erstklassige Investitionsbedingungen zu bieten, doch Hürden seitens der Verwaltung oder Einschränkung der Neuinstallationen bremsen den PV-Zubau in diesen Ländern. In absehbarer Zukunft wird Deutschland trotz der Kürzung der Einspeisevergütung, die den Anreiz zum Kauf von Solaranlagen schmälert, weiterhin in Europa und vielen anderen Teilen der Welt führend sein.

Weitere Informationen zum weltweiten Photovoltaik-Markt sowie über den neuen Bericht "Solar Installations Change to XXL -Germany Continues to Lead" von Henning Wicht unter www.isuppli.com/news.aspx

21.05.2010   Quelle: iSuppli Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: iSuppli Corporation,
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Solarthermische Kraftwerke: US-Marktforscher Isuppli erwartet 37-faches Wachstum bis 2014

CSP-Technologie wächst viel stärker als Photovoltaik
CSP-Technologie wächst viel stärker als
Photovoltaik

Am 18.05.2010 gab das Marktforschungsunternehmen Isuppli Corporation (El Segundo, Kalifornien, USA) Prognosen bekannt, nach denen die solarthermische Stromproduktion (concentrated solar power, CSP) im Jahr 2014 rund 37-mal so groß sein wird als 2009. Die installierte Leistung soll auf 10,8 Gigawatt (GW) steigen. Das Unternehmen sagt voraus, dass die Photovoltaik hingegen nur um das Sechsfache wachsen und bis 2014 eine installierte Leistung von 45,2 GW erreicht werde. Dies bedeute zwar eine größere Gesamtstrommenge, aber ein weniger starkes Wachstum als bei der CSP-Technologie. Laut Isuppli sind Nordafrika, China und Australien die nächsten Kandidaten für die Ausweitung der solarthermischen Kraftwerke. Mehr und mehr Solarturm-Anlagen und Dish-Systeme sollen installiert werden, heißt es in der Pressemitteilung. "Momentan sind etwa 10 CSP-Kraftwerke am Netz, aber bis Ende 2011 sollen es bis zu 40 werden. Zusätzlich befinden sich 100 weitere Anlagen von 30 Anbietern in der Planungsphase", sagte der Hauptverantwortliche für Entwicklung bei Isuppli, Greg Sheppard.   CSP-Aktionäre glauben auch, 2010 sei das Jahr, in dem die Technologie sich wirklich auf dem Markt durchsetzen könnte, selbst wenn sich die Unternehmen um Landerwerbsrechte kümmern müssen. Dies dauere viel länger als die Technologieentwicklung, und gleichzeitig müssten der Wasserverbrauch, die Auswirkungen auf die Natur und die Stromübertragungsmöglichkeiten untersucht werden. Die Stromnetze könnten in manchen Ländern zu Engpässen führen, auch in den USA.


Netzanschluss der geplanten Anlagen als Grundlage der Schätzung

Um eine Leistung von 10,8 GW zu erreichen, seien nicht unbedingt neue Anlagen nötig. Die Fertigstellung der in der Entwicklung befindlichen Kraftwerke würde ausreichen. Die allermeisten davon liegen in Südkalifornien und Spanien; Ein Kraftwerk mit CSP-Komponenten wurde in Ägypten gebaut. Auch für Zypern und Malta seien CSP-Anlagen vorgesehen, und Hybridkraftwerke (CSP/Erdgas) würden derzeit in Marokko und Algerien entwickelt.

Schwerpunkt bei Turmanlagen und Dish-Technologien

Die Mehrzahl der derzeit betriebenen CSP-Anlagen beruhen auf der Parabolrinnen-Technologie. Das bedeutet, dass lange verspiegelte Rinnen das Sonnenlicht auf ein zentrales Absorberrohr mit einer Flüssigkeit lenken. Es gibt aber auch einige andere Bauarten, die das Sonnenlicht noch stärker konzentrieren und damit höhere Temperaturen der Wärmeträgerflüssigkeit erzielen können. Isuppli prognostiziert, dass Turmanlagen und Dish-Systeme in den nächsten Jahren die Parabolrinnen-Technologie einholen werden. Solarturm-Systeme können das Sonnenlicht viel stärker konzentrieren. Die bestehenden Anlagen dieser Art, PS10 und PS20, in der Nähe von Sevilla (Spanien), gelten gemeinhin als Musterbeispiele für künftige Turmkraftwerke.

21.05.2010   Quelle: Isuppli Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isuppli Corporation,
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Saudi Arabien stellt Weichen für die Solarenergie-Nutzung

Solarstromanlage auf dem Dach der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST)
Solarstromanlage auf dem Dach der King
Abdullah University of Science and
Technology (KAUST)

Am 16. Mai trafen sich erstmals die einflussreichsten Solar-Akteure Saudi Arabiens aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um sich über laufende Projekte auszutauschen und konkrete Maßnahmen abzustimmen. So wurde unter anderem beschlossen, eine Solar-Taskforce zu etablieren, die als landesweite Kommunikationsplattform und Interessenvertretung der Solarindustrie fungieren soll.   Die 2009 gegründete King Abdullah University of Science and Technology (KAUST), ein Vorzeigeprojekt des Landes, bildete den Rahmen für den ersten nationalen "Solar Communication and Coordination Workshop". Die auf erneuerbare Energien spezialisierte Unternehmensberatung Apricum hatte die Veranstaltung initiiert und konzeptioniert.




Enorme Sonneneinstrahlung macht Solarstrom konkurrenzfähig

Apricums Geschäftsführer Nikolai Dobrott beschreibt die Motivation: "Saudi Arabien ist mit seiner enormen Sonneneinstrahlung und seinem finanziellen Potenzial hervorragend aufgestellt, um großvolumige Solar-Projekte zu etablieren. Das Land tut gut daran, sein kostbares Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen, anstatt es stark subventioniert zur heimischen Stromversorgung zu vergeuden. Solarstrom ist schon heute eine konkurrenzfähige Alternative. Viele Initiativen laufen bereits. Was fehlt, sind Austausch und Koordinierung. Hier setzen wir mit dem Workshop an."

Mehr als 150 geladene Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die maßgeblich die Etablierung der Solarenergie-Nutzung im Land bestimmen, versammelten sich am 16.05.2010. Unter ihnen waren sowohl hochrangige Repräsentanten der Regierung und der Energieregulierungsbehörde ECRA als auch der im Solarbereich aktivsten Unternehmen wie Saudi Aramco sowie der führenden Universitäten des Landes.

Besondere Beachtung fand die Rede des Vertreters der jüngst ins Leben gerufenen King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy, der eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der notwendigen Rahmenbedingungen für Solarprojekte beigemessen wird. Dr. Khaled Al-Sulaiman hob das Bekenntnis der saudischen Regierung zu erneuerbaren Energien hervor: "Erneuerbare Energien […] werden ein Teil des Energiemix‘ [des Landes] sein, und das schon sehr bald."


Erdölförderer Saudi Aramco übernimmt führende Rolle in der Solar-Taskforce

Ein wesentliches Ergebnis der Konferenz ist die Etablierung einer Solar-Taskforce, welche die weitere Entwicklung aktiv gestalten und später in einen Solarverband münden soll. Die Mitglieder der Taskforce werden in den nächsten Wochen bestimmt; der Erdölförderer Saudi Aramco wird eine führende Rolle übernehmen. So hat das Unternehmen bereits angekündigt, die nächste nationale Solarkonferenz Anfang Oktober 2010 an seinem Firmensitz auszurichten.

Apricum ist eine strategische Unternehmensberatung mit Spezialisierung auf die erneuerbaren Energien und begleitet seit Jahren in Projekten für Firmen und öffentliche Kunden die Etablierung der Solarenergie in Saudi Arabien.

21.05.2010   Quelle: Apricum – The Cleantech Advisory   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Fronius International GmbH: Energiezelle verwandelt solaren Wasserstoff in Strom

Die Energiezelle von Fronius
Die Energiezelle von Fronius

Ab Mitte Mai steht die Energiezelle der österreichischen Fronius International GmbH in den Leistungsklassen 2 und 4 kW in Serie zur Verfügung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Energiezelle verwandelt solaren Wasserstoff ohne umweltbelastende Abfallprodukte in Strom. In einem ersten Schritt steht die Brennstoffzelle im Mittelpunkt, die schon erfolgreich in unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt wurde. Bewährt hat sich das System auch im einjährigen Pilotprojekt an der Schweizer Universität Genf. In der Folgeversion integriert die Fronius-Energiezelle auch die Elektrolyse. Damit kann der überschüssige Solarstrom umweltfreundlich in Wasserstoff umgewandelt und in Flaschen gespeichert werden. Somit steht ein Gesamtsystem regenerativer Energieerzeugung und -speicherung zur Verfügung.   Besonders eigne sich die Fronius-Energiezelle für autarke Energieversorgungen wie beispielsweise Telekomstationen, Berghütten und Wetterstationen sowie für Pioniere im Bereich der Solarelektronik. "Starkes Interesse zeigen Vorreiter aus aller Welt, die Bedarf an energieautonomen Anwendungen haben, wie die Türkei, Südafrika und andere Länder", erklärt Dipl.-Ing. Michael Schubert von Fronius, der die Energiezellen-Projekte direkt mit den Investoren abwickelt.


Einziges Brennstoffzellen-System mit TÜV Süd-Zertifikat

Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems haben für Fronius höchste Priorität. Die Fronius Energiezelle ist derzeit das einzige Brennstoffzellen-System mit TÜV Süd-Zertifikat, betont das Unternehmen. Wasserstoff sei wie Benzin und Erdgas ein Gefahrenstoff. Mit letzteren sei man gewohnt umzugehen. Das TÜV Süd-Zertifikat helfe aber dabei, den Anwendern mögliche Bedenken zu nehmen. "Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht", prophezeit Klaus Fronius, Solar-Pionier und Geschäftsführer der Fronius International GmbH. Die Fronius Energiezelle stelle einen wichtigen - aber nur einen - Meilenstein in der nachhaltigen Gestaltung der Zukunft dar, die sich Fronius zur Aufgabe gemacht hat.

21.05.2010   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Photovoltaik: Evergreen Solars String-Ribbon-Modul-für den Einsatz in Küstennähe zertifiziert

ES-A-Modul von Evergreen Solar
ES-A-Modul von
Evergreen Solar

Evergreen Solar hat zum Beginn der Solar-Fachmesse Genera in Madrid (19.-21.05.2010) bekanntgegeben, dass die Solarmodule seiner Produktserie ES-A nun zu den wenigen Modulen gehören, die für den Einsatz in Küstennähe zertifiziert sind. Bei den ES-A-Modulen handelt es sich um eine Produktreihe von hochwertigen String-Ribbon-Solarmodulen, die sich durch eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit und eine branchenweit führende Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Außerdem lassen sich diese Module unter praktisch allen denkbaren klimatischen Bedingungen einsetzen: Kürzlich bestand die ES-A-Serie die strenge Salznebel-Korrosionsprüfung nach IEC 61701 für Solarmodule, bei der die Module mindestens 96 Stunden lang einer Dauerbelastung durch eine hochkonzentrierte Salzwasserlösung ausgesetzt wurden.   Danach konnte keinerlei mechanischer Verschleiß oder Korrosion am Modul festgestellt werden.



Zertifizierung weitet den Einsatzbereich der Solarmodule aus

Das IEC-Zertifikat attestiert nun, dass Solarmodule der ES-A-Serie ideal für einen Einsatz in Küstennähe geeignet sind, da sie resistent gegen Salzwasser und Salznebel sind. Die ESA-Module sind auf dem Stand von Evergreen Solar auf der Genera ausgestellt (Halle 9,
Stand 9G20). "Diese neueste Zertifizierung weitet den Einsatzbereich unserer Solarmodule noch weiter aus - sie können an so gut wie jedem Ort verwendet werden, wo Solarenergie verfügbar ist", sagt Scott Gish, der Vizepräsident für Vertrieb Sales und Marketing von Evergreen Solar. "Diese Module sind bereits zertifiziert für den Einsatz in Gebieten mit starkem Schneefall und hohen Windstärken. Wir freuen uns sehr, jetzt zusätzlich das Zertifikat IEC 61701 für unsere Module erhalten zu haben. Dies ist sehr vorteilhaft für unsere Kunden, die die Solarmodule in Küstennähe einsetzen wollen, beispielsweise in Spanien, Italien, Frankreich oder in den Küstengebieten der USA."

Alle String-Ribbon-Module stellt Evergreen Solar mit einem patentierten Verfahren her, welches das branchenweit umwelt- und ressourcenschonendste ist, auch weil kein Gramm Silizium dabei verlorengeht. Daher weisen Solarmodule von Evergreen Solar eine um 30% günstigere CO2-Bilanz als jene der Mitbewerber auf, außerdem beeindrucken sie mit einer Energie-Rückgewinnungszeit von nur 12 Monaten.

20.05.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Italien will Solar-Investitionen erleichtern, Genehmigungsverfahren werden vereinfacht

Italien will Investitionen in Solartechnik zukünftig deutlich erleichtern, berichtet die Kanzlei Rödl & Partner in einer Pressemitteilung. Das italienische Parlament habe am 12. Mai 2010 ein Gesetz verabschiedet, das die Regierung ermächtigt, das vereinfachte Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Solaranlagen bis zu einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) landesweit einzuführen. Das neue Gesetz wird ein Beitrag zur Erhöhung der Rechtssicherheit für Investitionen in Italien sein und die Lücke füllen, die dadurch entstanden ist, dass die in einigen Regionen (u.a. Apulien) bereits eingeführten, vereinfachten Verfahren mangels Gesetzgebungskompetenz durch Entscheidungen des italienischen Verfassungsgerichts für verfassungswidrig erklärt worden waren.   "Damit wird endlich in Italien der Weg frei werden für landesweite ungehinderte und sichere Investitionen in Solaranlagen", erklärt Svenja Bartels, Rechtsanwältin und Leitender Associate Partner für Energierecht von Rödl & Partner Padua. "Sie können Projekte im Bereich Erneuerbarer Energien nur finanzieren, wenn ein schnelles und rechtssicheres Genehmigungsverfahren gewährleistet ist. Es ist davon auszugehen, dass das Interesse der Investoren nun wieder deutlich zunehmen wird."


Bau von Photovoltaik-Anlagen bis 1 MW wird einfacher

Das neue Gesetz wird die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen bis zu einer Leistung von einem Megawatt im gesamten italienischen Staatsgebiet nach dem vereinfachten DIA-Verfahren (Denuncia di inizio di attività - D.I.A.) erlauben und tritt 15 Tage nach Veröffentlichung im Gesetzblatt in Kraft. Es ist Teil eines Gesetzespakets zur Umsetzung verschiedener Richtlinien der Europäischen Kommission (Legge Comunitaria 2009). Eine der Richtlinien (2009/28/EC) sieht auch vor, dass die EU-Mitgliedstaaten Zulassungsverfahren für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien vereinfachen und die Genehmigungsprozesse für kleinere Anlagen möglichst schlank gestalten. Die italienische Regierung muss nun bis zum 5.12.2010 detaillierte Vorgaben zu dem vereinfachten Genehmigungsverfahren ausarbeiten.


Rechtsunsicherheit für Anlagenbetreiber ist künftig vom Tisch

Seit der Serie von Entscheidungen des italienischen Verfassungsgerichts zum DIA-Verfahren unter anderem in Apulien herrscht Unsicherheit, inwieweit bereits genehmigte Projekte erneut überprüft werden müssten und deren Realisierung gebremst werden könnte (Entscheidung 119/2010 veröffentlicht am 31.03.2010). "Die Rechtsunsicherheit für die Anlagenbetreiber ist damit zukünftig vom Tisch, je nach Ausgestaltung der neuen Regelung auch für die Vergangenheit", zeigt sich Roberto Pera, Rechtsanwalt und Managing Partner der Rödl & Partner-Niederlassung in Rom, erleichtert. "Dies ist eine sehr gute Entwicklung für alle Investoren in Italien. Dabei ist zu beachten, dass das Gesetz nicht nur Photovoltaik-Projekte, sondern sämtliche Genehmigungsverfahren im Bereich erneuerbare Energien unterhalb der Grenze von 1 Megawatt umfasst."


Einspeisevergütung und überdurchschnittliche Sonnenscheindauer sorgen für Solar-Boom

Italien erlebt derzeit ein nahezu ungebremstes Photovoltaik-Wachstum. Die im europäischen Vergleich hohe Einspeisevergütung verbunden mit der überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer haben Italien zu einem der attraktivsten Investitionsstandorte der internationalen Photovoltaik-Branche gemacht. Zahlreiche Banken haben sich an Unternehmungen der Energiewirtschaft beteiligt, um Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu finanzieren. Systembetreiber erhalten eine Förderung von bis zu 47 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, hinzu kommen die Einnahmen aus dem Stromverkauf. Eine Solarstromanlage kann sich dadurch innerhalb von 8 bis 10 Jahren amortisieren. Deutsche Unternehmen gehören zu den wichtigsten Investoren.

20.05.2010   Quelle: Rödl & Partner Rom   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hauptversammlung der Solarparc AG beschließt deutlich erhöhte Dividende

Die ordentliche Hauptversammlung der Solarparc Aktiengesellschaft in Bonn hat am 19. Mai 2010 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie beschlossen(Vorjahr: 0,10 €). Damit zahlt die Gesellschaft ihren Aktionären zum vierten Mal in Folge eine Erfolgsbeteiligung. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Dividende verfünffacht. Die Auszahlung erfolgt am 20. Mai 2010.  Der Vorstand bekräftigte seine Absicht, die Politik der Dividendenkontinuität auch in Zukunft fortzusetzen. Die Hauptversammlung habe auch allen weiteren Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zugestimmt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 18 MW

Wie der Vorstand auf der Hauptversammlung berichtete, will die Solarparc Aktiengesellschaft im laufenden Geschäftsjahr moderne Solar-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von über 18 Megawatt Spitzenleistung (MWp) errichten. Die Projekte an den Standorten Vestenbergsgreuth/Bayern (4,8 MWp), Albersreuth/Bayern (3,8 MWp), Attenkirchen/Bayern (1,9 MWp) und Ziegelscheune/Sachsen (8,0 MWp) sollen noch vor dem 30. Juni 2010 an das Stromnetz angeschlossen werden bzw. es bestehe für sie der notwendige Bestandsschutz für vor dem 25. März 2010 genehmigte Projekte. Dadurch sei keines der Solar-Kraftwerke von der kürzlich beschlossenen Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes betroffen. Die Kraftwerke werden mit modernster Solarstromtechnologie aus dem Hause SolarWorld ausgerüstet.

Die Solarparc Aktiengesellschaft behält sich vor, die neuen Kraftwerke entweder an institutionelle Investoren zu veräußern oder als geschlossenen Fonds zu platzieren. "Sowohl auf der Kleinanlegerseite als auch bei Großinvestoren registrieren wir ein hohes Interesse, in unsere Qualitätsprodukte zu investieren", sagte Susanne Asbeck-Muffler, Vorstand Finanzen der Solarparc Aktiengesellschaft. "Parallel arbeiten wir kontinuierlich an neuen Solarprojekten, die wir im eigenen Hause entwickeln und projektieren oder bei entsprechender Güte von Dritten zukaufen. Dabei liegt unser Fokus zukünftig verstärkt auf Dach- und Konversionsflächen."

20.05.2010   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Elektronik-Konzern Samsung will Milliarden in die Photovoltaik-Produktion investieren

Samsung-Präsident Kun-Hee Lee bei einer feierlichen Zeremonie zu den Olympischen Spielen
Samsung-Präsident Kun-Hee Lee bei einer
feierlichen Zeremonie zu den Olympischen
Spielen

Am 11.05.2010 gab die Samsung-Gruppe (Seoul, Südkorea) bekannt, dass sie bis 2020 rund 23 Billionen koreanische Won (KRW, ca. 16 Milliarden Euro) in die Umwelt- und Gesundheitsbranche investieren will. Davon seien 6 Billionen KRW (4,2 Milliarden Euro) für die Solarzellen-Produktion und 5,4 Billionen KRW (3,8 Milliarden Euro) für die Fertigung von Akkus für Elektrofahrzeuge bestimmt. Samsung berichtet, seine Investitionen in die Solar-Industrie konzentrierten sich zunächst auf die Entwicklung und Herstellung von kristallinen Solarzellen, später sollen Dünnschicht-Solarzellen folgen, bis 2020 soll die Photovoltaik einen jährlichen Umsatz von 10 Billionen KRW (7 Mia. Euro) generieren.   "Regierungen auf der ganzen Welt investieren jetzt in umweltfreundliche Branchen, um das Problem endlicher fossiler Energiequellen zu lösen und unseren Planeten zu schützen, eine dringende Herausforderung für die Weltgemeinschaft", sagte der Samsung-Präsident für Elektronik, Kun-Hee Lee, bei einem Treffen am 10. Mai. "Wenn andere Weltunternehmen zögern, müssen wir entschlossen vorangehen und diese Gelegenheit ergreifen. Das nützt auch der Wirtschaft unseres Landes." Dem Investitionsplan sei beim Treffen der Samsung-Präsidenten am 10. Mai 2010 zugestimmt worden. Teilnehmer waren der Präsident für Elektronik Kun-Hee Lee, Vizepräsident und Vorsitzender des Komitees Geschäftsentwicklung Soontaek Kim, Elektronik-Präsident und Geschäftsführer Geesung Choi sowie die Chefs angeschlossener Unternehmen und Geschäftsbereiche.


Samsung, Solartechnik und Südkorea

Die Samsung-Gruppe liegt bei der Elektronikherstellung und dem -verkauf weit vorne und macht 20 % der südkoreanischen Exporte aus. Südkorea gilt als aufstrebender Solarmarkt, obwohl 2009 nur 168 MW Photovoltaik-Leistung installiert wurden, weniger als 2008.

20.05.2010   Quelle: Samsung-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Samsung-Gruppe,
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Photovoltaik-Forschung: Wake Forest-Universität erhält Patent für neue Solarzelle

David Carroll von der Wake Forest-Universität
David Carroll von der Wake Forest-Universität

Fiber Cell, Inc. hat zusammen mit der Wake Forest-Universität (beide Winston-Salem, North Carolina, USA) ein Patent vom Europäischen Patentamt für eine neue Solarzelle aus Plastikfasern bekommen, die nach Angaben der Universität doppelt so leistungsfähig wie herkömmliche Dünnschichtzellen sei, aber nur einen Bruchteil davon koste. Fiber Cell produziere derzeit die ersten großflächigen Testzellen, und ein US-Patent sei ebenfalls angemeldet.   "Wir konnten zeigen, dass wir mit einem Standard-Absorber mehr Photonen als jeder andere einfangen können", sagte der Direktor für Nanotechnologie der Wake Forest-Universität, David Carroll. "Das ist ein großer Unterschied".



Vorteile bei der Lichtabsorption

Die neuen Solarzellen werden aus Millionen sehr kleiner Plastikfasern hergestellt, die das Sonnenlicht selbst aus einem extremen Einfallswinkel einfangen, wie beispielsweise bei Sonnenauf- oder -untergang. Dieser Aufbau auf Basis von Plastikfasern schafft mehr Oberfläche, und die Solarzelle kann daher mehr Licht aufnehmen. Nach Angaben der Forscher kann die neue Zelle doppelt so viel Licht aufnehmen wie herkömmliche Solarzellen.


Einfache und kostengünstige Herstellung

Die Universität erklärt, die Zellen würden ähnlich hergestellt wie die Plastikdeckel von Einwegbechern. Plastikfasern würden auf eine Kunststoff-Folie aufgebracht und dann mit einem Polymer oder Farbstoff besprüht, der als photoaktive Schicht dient. Dadurch entstünden einfach zu transportierende, leichte Solarzellen. Carroll schätzt, dass die Kosten zur Entwicklung einer Produktionsanlage für Faserzellen bei nur 5 Millionen US-Dollar (rund 4 Millionen Euro) liegen. Das sei ein Viertel der Kosten für eine entsprechende Fabrik für Standard-Photovoltaikproduktion.

20.05.2010   Quelle: Wake Forest University   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wake Forest University,
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Neue UDE-Forschergruppe arbeitet an rollbaren Solarzellen

Mit der Entwicklung neuartiger Photovoltaik-Konzepte befasst sich seit kurzem eine Forschungsgruppe an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Land Nordrhein-Westfalen und die UDE fördern das Vorhaben in den nächsten fünf Jahren mit 1,42 Millionen Euro. Unter der Leitung von Dr.-Ing. Niels Benson soll insbesondere die rollbare Hybrid-Photovoltaik vorangetrieben werden. Niels Benson: "Der Bedarf an mobil verfügbarer Energie steigt rasant. Dem wachsenden Energiehunger möglichst umweltschonend gerecht zu werden, ist unser erklärtes Ziel."   Unterwegs im Steilhang oder auf hoher See können sich rollbare Solarzellen als umweltschonende und flexible Stromlieferanten erweisen. Auf Rucksäcken oder Kanus befestigt ermöglichen diese zum Beispiel den netzunabhängigen Betrieb von Navigations- und Kommunikationsgeräten.



Beliebig formbar und effizient

Die bislang am häufigsten eingesetzten Solarzellen bestehen aus starrem, kristallinen Silizium. Neu ist das Verwenden von organischen und metalloxidischen Halbleitern, die potenziell einen höheren Wirkungsrad als rein organische Systeme haben und auch in beliebig formbare mobile Anwendungen integriert werden können. Benson: "Ein Vorteil ist, dass diese Stoffe keine hohen Prozesstemperaturen benötigen, so dass flexible Trägermaterialien genutzt werden können - eine wichtige Voraussetzung für rollbare Solarzellen."

Die Einrichtung der Forschergruppe verstärkt den Forschungsschwerpunkt Nanotechnologie und speziell die Nano-Energietechnik an der UDE, die im NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) angesiedelt ist und durch das Center for Nanointegration Duisburg-Essen CeNIDE koordiniert wird.

20.05.2010   Quelle: Universität Duisburg-Essen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Modul von SOLON erhält bei Öko-Test das Gesamturteil "sehr gut"

SOLON Blue 230/07 schnitt bei Öko-Test mit dem Gesamturteil
SOLON Blue 230/07 schnitt bei
Öko-Test mit dem Gesamturteil
"sehr gut" ab

Das SOLON "Blue 230/07" ist von der Zeitschrift Öko-Test mit dem Gesamturteil "sehr gut" ausgezeichnet worden. Damit zählt das SOLON-Produkt zu den sechs Testsiegern, welche die Bestnote erreicht haben. Insgesamt wurden 17 Solar-Module deutscher und ausländischer Hersteller getestet. Sieben schnitten mit "gut" ab, jeweils eines mit "befriedigend" sowie "ausreichend" und zwei mit "mangelhaft". Die Testergebnisse zu SOLON sind in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test zu finden.   Für die Bewertung wurden die Solarmodule umfangreichen Leistungstests unterzogen. Sie wurden verschiedenen Einstrahlungswerten und Temperaturen ausgesetzt und mit Elektrolumineszenz- und Thermografie-Kameras auf Risse und Verunreinigungen überprüft. Das SOLON-Modul bestand den Test ohne jegliche Beanstandungen und erhielt so das Gesamtergebnis "sehr gut".


Tests in Freiflächentestanlagen an den Standorten Berlin, Carmignano und Tucson

"Unser hervorragendes Abschneiden bei diesem Test bestätigt es: SOLON ist und bleibt die erste Adresse für jeden Kunden, der Premiumqualität erwartet - ob für die Solaranlage auf dem eigenen Dach, für ein schlüsselfertig installiertes solares Großkraftwerk oder für ein solares Finanzprodukt", sagt Stefan Säuberlich, Vorstandsvorsitzender der SOLON SE.

Um diesen hohen Qualitätsanspruch zu sichern, unterhält SOLON eigene, mit modernster Technik ausgestattete Prüflabore. Jede einzelne Komponente durchläuft den strengen Freigabeprozess des SOLON-Qualitätsmanagements. In Freiflächentestanlagen an den Standorten Berlin, Carmignano und Tucson wird die Leistung und Langzeitbeständigkeit der Solarmodule unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen getestet. Ein internationales Team von Technologen arbeitet daran, die Herstellungsprozesse kontinuierlich zu optimieren und innovative, leistungs- und anwendungsoptimierte neue Produkte zu entwickeln. Dafür wurde SOLON bereits im Jahr 2009 mehrfach ausgezeichnet: So gewann das Indach-Modul SOLON Black 160/05 den 1. Preis beim Innovationswettbewerb des renommierten PV-Symposiums in Bad Staffelstein und wurde im selben Jahr mit dem Intersolar Award prämiert.

19.05.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Neue Bewegung in der Auseinandersetzung über die Solarstrom-Vergütung im EEG

Das bayerische Kabinett hat beschlossen, den Vermittlungsausschuss in Sachen EEG-Novelle (Photovoltaik-Einspeisevergütung) anzurufen, berichtet Hans-Josef Fell (MdB), Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Mit den Stimmen Bayerns sei am 4. Juni im Bundesrat eine Mehrheit für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses absehbar, betont Fell. Vor allem der Wegfall der Vergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf vormaligen Agrarflächen sei für die bayerische Landesregierung der entscheidende Grund zur Anrufung des Vermittlungsausschusses.   Obwohl das Gesetz nicht zustimmungspflichtig ist, sei es möglich, über politische Verhandlungen mit den Koalitionsfraktionen im Bundestag Veränderungen zu bewirken, so Fell. Ob diese Chance ergriffen wird, werde sich in den Gesprächen zeigen. Den Regierungsfraktionen von Union und FDP stehe es frei, mit ihrer Bundestagsmehrheit den Einspruch des Bundesrates zu überstimmen, falls sie sich auf keine Kompromisse einlassen wolle.


Rheinland-Pfalz fordert weiterhin Vergütung für Solarstrom vom Acker

Rheinland-Pfalz hatte bereits am 13.05.2010 angekündigt, den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, um zwei zentrale Forderungen durchzusetzen: Die zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom soll höchstens 10 Prozent betragen dürfen, und die Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen sollen auch in Zukunft gefördert werden, sofern es sich nicht um hochertragsreiche Vorrangflächen handelt. Entsprechende Anträge seien bereits beim Bundesrat eingereicht worden, dieser werde Anfang Juni über die Anrufung entscheiden.

19.05.2010   Quelle: Hans-Josef Fell MdB; Umweltministerium Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Conergy baut weiteren Megawatt-Solarpark in Asien; Größte Solarstromanlage in Saudi-Arabien fertig gestellt

2 MW-Solarstromanlage auf dem Dach der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST)
2 MW-Solarstromanlage auf dem Dach
der King Abdullah University of Science
and Technology (KAUST)

Nachdem Conergy kürzlich den Bau zweier Solarparks in Thailand und Indien gemeldet hatte, haben die Hamburger Solar-Spezialisten nun binnen kürzester Zeit ihren dritten asiatischen Park aus der Taufe gehoben: Conergy hat zusammen mit dem führenden saudischen Photovoltaik-Systemintegrator, National Solar Systems (NSS) die Solarstromanlage mit einer Nennleistung von zwei Megawatt (MW) auf dem Dach der renommierten King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) gebaut. Es ist der erste und größte Solarpark im saudischen Königreich. Das Photovoltaik-Kraftwerk besteht aus zwei dachintegrierten Solarstromanlagen mit je einem Megawatt Leistung.   Der Hamburger Konzern hat diese auf den Laborgebäuden im Norden sowie im Süden der Universität errichtet. Die Anlage besteht aus hoch effizienten Komponenten, die zu einem System geschmiedet wurden: Dieses besteht aus 9.300 Solarmodulen auf Conergy Suntop III Gestellen und Conergy 280 K Zentralwechselrichtern. Das kleine Kraftwerk bedeckt 11.577 Quadratmeter Dachfläche und produziert laut Conergy hoch über den Köpfen der Studenten jährlich 3.332 Megawattstunden (MWh) Solarstrom. Zudem reduziere die Dachanlage den Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen: 33.320 Tonnen CO2 vermeide sie - das entspreche dem Kohlendioxidausstoß von 6.000 Weltumrundungen mit einem Auto. Sowohl Projektierung, Planung als auch die Überwachung der Konstruktion sowie der Inbetriebnahme übernahmen die Experten des Hamburger Solarunternehmens. Die Installationsarbeiten vor Ort sowie das technische Management steuerte National Solar System bei.


Großes Umwelt-Engagement: KAUST erhält Platin Award des US Green Building Councils

Die solare Dachanlage ist Bestandteil von KAUSTs grüner Technologie-Offensive: Die Vorzeige-Universität will die Solarenergie-Forschung durch ihr Solar and Alternative Energy Science and Engineering Center vorantreiben. Dabei forscht das Institut nicht nur, es zeigt auch den Einsatz alternativer Energielösungen in der universitätsnahen Praxis. Für dieses Umwelt-Engagement wurde KAUST vor Kurzem mit dem prestigeträchtigen Platin Award des US-amerikanischen Green Building Councils ausgezeichnet.

"Pionierarbeit bei der Entwicklung von nachhaltigen Technologien"

"Auf den Dächern unserer Universität betreiben wir jetzt den größten Solarpark Saudi Arabiens. Damit gehören wir nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu den Solarpionieren unseres Landes. Darauf sind wir besonders stolz", so ein Sprecher der KAUST-Universität. "Unser Königreich ist der größte Ölproduzenten weltweit. Dennoch: Auch wir wollen die Entwicklung neuer und nachhaltiger Technologien zum Vorteil unseres Landes und der ganzen Region weiter fördern. Diese Verpflichtung ist in unseren akademischen Leitlinien fest verankert."


Conergy-Asia Chef Lohoff: "Alternativen zu fossiler Energie so aktuell wie nie zuvor"

"Wir freuen uns, eine wichtige Rolle in diesem Leuchtturmprojekt zu übernehmen", so Marc Lohoff, Chef von Conergy Asien Pazifik. "Mit unserem Fachwissen sowie neusten Technologien unterstützen wir die Zukunft von erneuerbaren Energien auch im Mittleren Osten. Dieses Projekt beweist: Erneuerbare Energien werden auch im ölreichen Mittleren Osten immer wichtiger - das haben nun auch die Beteiligten vor Ort erkannt.“ Der Geschäftsführer von National Solar System, Abdulhadi Al-Mureeh fügt hinzu: "Zum ersten Mal wird saubere Energie in unser nationales Stromnetz eingespeist - ein historischer Moment für Saudi Arabien. Möglich gemacht hat all das vor allem Conergy in enger Zusammenarbeit mit National Solar."


OPEC-Länder nach dem Ölzeitalter: Solar als Zukunft des Mittleren Ostens

Saudi Arabien, besitzt ungefähr ein Fünftel der weltweit nachgewiesenen Ölreserven - und ist damit der größte Ölproduzent der Welt. Laut Saudi Arabiens Minister für Öl und natürliche Rohstoffe, will das Königreich die Sonnenenergie in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu einem der größten Energiesektoren des Landes aufbauen. "Auf lange Sicht will Saudi Arabien so viel Sonnenstrom wie heute Öl exportieren", so Ali Al-Naimi in einem Reuters-Interview. Experten sehen die Region hier bereits in naher Zukunft auf einem guten Weg: Für die nächsten fünf Jahre prognostiziert die Bank Sarasin jährliche Solar-Wachstumsraten im Mittleren Osten von 50 Prozent. Die sehr hohe Sonneneinstrahlung und riesige, unbewohnte Landstriche dieser Region stellen ideale Bedingungen für die Nutzung von Solarenergie dar. Das haben inzwischen auch diverse Bau- und Energieunternehmen aus der Region erkannt. Nicht umsonst war an diesem Leuchtturmprojekt neben dem Bauriesen Saudi Oger auch Saudi Aramco beteiligt, ein Unternehmen, das als einer der größten Ölkonzerne weltweit eher für schwarzes als für das blaue Gold auf saudischen Dächern bekannt war.

19.05.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Phoenix Solar AG baut drei Solarparks mit rund 21 Megawatt in Italien und Deutschland für KGAL

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, baut für die KGAL GmbH & Co. KG (KGAL, Grünwald bei München) derzeit drei Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 21 Megawatt (MWp). Dazu gehören der mit 15,8 MWp bislang größte von Phoenix Solar errichtete Solarpark in Moos bei Würzburg sowie zwei weitere Solarparks mit 2,3 beziehungsweise 2,7 MWp in Italien in den Regionen Molise und Latium.   Das Auftragsvolumen für alle drei Solarparks beträgt nach Angaben des Unternehmens rund 55 Millionen Euro.


17 Solarparks mit insgesamt 75 MWp in Deutschland, Spanien und Italien

Bereits seit 2005 baut Phoenix Solar Photovoltaik-Kraftwerke für die KGAL. In einem im Jahr 2007 geschlossenen und 2009 erweiterten Rahmenvertrag hatten beide Vertragspartner vereinbart, Solar-Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 525 Millionen Euro im Zeitraum von 2009 - 2012 gemeinsam zu realisieren. Dabei entwickelt Phoenix Solar die Photovoltaik-Kraftwerke, errichtet diese als Generalunternehmer, wartet und betreibt die Anlagen. Die KGAL bietet privaten und institutionellen Investoren im Rahmen von geschlossenen Fonds die Möglichkeit, von den Chancen der nachhaltigen Stromerzeugung aus Solarenergie zu profitieren. Zusammen mit den drei neuen Solarkraftwerken werden bis Ende Juni 17 Solarparks mit insgesamt 75 MWp in Deutschland, Spanien und Italien im Auftrag der KGAL errichtet worden sein, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung.


Solarpark Moos mit rund 160.000 Dünnschichtmodulen verschiedener Hersteller

Beim Solarpark in Moos ist der Baubeginn bereits erfolgt. Eingesetzt werden rund 160.000 Dünnschichtmodule verschiedener Hersteller. Der Solarpark wird an das Hochspannungsnetz der EnBW angeschlossen. Um diesen Anschluss zu gewährleisten, hat sich Phoenix Solar an der Betreibergesellschaft des dafür benötigten Umspannwerkes beteiligt. Die Inbetriebnahme des Solarparks und des Umspannwerkes soll noch vor dem 30. Juni 2010 erfolgen.


5 MWp mit Phoenix-Solarmodulen in Italien

Auch bei den beiden italienischen Projekten in Montalto (Region Latium) und Guglionesi (Region Molise) ist der Baubeginn bereits erfolgt. Eingesetzt werden bei beiden Solarparks kristalline Phoenix-eigene PHX Solarmodule. Die in Summe fünf MWp sollen ebenfalls bis Ende Juni 2010 ans Netz angeschlossen werden. Die beiden Projekte sind die ersten, die Phoenix Solar für KGAL in Italien errichtet. Bei allen drei Projekten agiert Phoenix Solar als Generalunternehmer und wird nach Fertigstellung auch die Betriebsführung und Wartung übernehmen.

19.05.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Freiflächenanlagen: SunDriver Systems AG präsentiert weltweit größten Solar-Tracker

PV-Nachführsystem
PV-Nachführsystem "SunDriver"

Die SunDriver Systems AG (Zug, Schweiz) hat die weltgrößte nachgeführte Solarstromanlage entwickelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der "SunDriver" verfüge bei einer Solar-Fläche von 640 m2 über eine Leistung von bis zu 100 Kilowatt (kWp). Beim "SunDriver" werde ein 40 Tonnen schweres Stahlgestell, auf welchem die Photovoltaik-Module montiert werden, auf einem Schienensystem der Sonne nachgeführt. Das Fundament mit einem Durchmesser von 16 Metern stelle bei einem Gewicht von rund 70 Tonnen die Grundlage für eine langfristige Standsicherheit dar.   Das Gesamtgewicht (Fundament, Stahlträgersystem und Solarmodule) beträgt laut Hersteller 120 Tonnen. Der "SunDriver" verfüge über insgesamt 12 Abhebesicherungen, so dass er selbst extremen Windverhältnissen standhalte.



Zwei Varianten mit 90 bzw. 100 kWp

Bei der Entwicklung des "SunDriver" seien hochwertige Komponenten entwickelt und optimal aufeinander abgestimmt worden. Dadurch ergäben sich Synergieeffekte, so dass überdurchschnittlich hohe Solarstrom-Erträge erzielt würden. Der "SunDriver" erfülle hinsichtlich Fundament, Blitzschutz, Mechanik, Elektrotechnik und Kommunikationstechnik höchste internationale Industrieansprüche. Der "SunDriver" wird in zwei Varianten angeboten:

• SunDriverTM S-600 mit einer Breite von 37 m, einer Bauhöhe von 10 m und einer Leistung von bis zu 100 kWp.
• SunDriverTM S-600i mit einer Breite von 37 m, einer Bauhöhe von nur 6,5 m und einer Leistung von bis zu 90 kWp.

Der S-600i sei aufgrund seines Konstruktionsprinzips besonders für wind- und schneereiche Regionen geeignet. Beide Bauarten basieren auf dem Prinzip der einachsigen Nachführung, welche besonders robust ist. Die Neigung der Solarmodule kann den standortspezifischen Bedingungen angepasst werden.

Parallel zum "SunDriver" wurde ein "SunDriver-Partner-Konzept"
entwickelt, bei welchem nicht nur die Wartung nach DIN-VDE 0105 sicher gestellt wird, sondern auch sämtliche Versicherungsleistungen in einem Gesamtpaket enthalten sind.


Erste Anlagen bei bei Paderborn und Ulm im Bau

Die ersten SunDriverTM befinden sich laut Anbieter bereits in der Bauphase. In Salzkotten bei Paderborn (NRW) entstünden derzeit auf einer Fläche von drei Hektar insgesamt acht "SunDriver" des Typs S-600. Bei Ulm (Baden-Württemberg) befinden sich auf einer Fläche von fast sechs Hektar 20 "SunDriver" des Typs S-600i im Bau.

Jeder "SunDriver" funktioniert autark und stellt in technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht eine eigenständige Einheit dar. Daher eignet er sich besonders gut für den Verkauf an Personen, die sich nicht in Form von Solar-Beteiligungen engagieren wollen, sondern als Einzelinvestor auftreten und die Finanzierung und Abschreibung unabhängig von Dritten frei wählen möchten.

Der SunDriverTM wird weltweit angeboten. Planer und Projektentwickler finden bereits ab der Vorplanung beratende und planende Unterstützung. Die Realisierung erfolgt betriebs- und schlüsselfertig. Eigene Projekte werden derzeit in Deutschland, Schweiz und Frankreich entwickelt und schlüsselfertig zum Kauf angeboten.

19.05.2010   Quelle: SunDriver Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunDriver Systems AG,
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Photovoltaik-Gebäudeintegration: Gehrlicher stellt auf der Intersolar 2010 eine neuartige Fassade vor

BIPV-System
BIPV-System "Gehrtec Front"

Die Gehrlicher Solar AG (Dornach bei München) präsentiert auf der diesjährigen Intersolar Europe ihr neu entwickeltes Photovoltaik-Fassadensystem "Gehrtec Front" mit einem Energiegewinnungssystem von SolarEdge vor. Das zukunftsweisende und ästhetisch ansprechende Fassadensystem erfülle zahlreiche Ansprüche an Funktion und Design, betont das Unternehmen. Das Qualitätsprodukt mit garantierter Systemstabilität nutze Hochleistungsmodule und Leichtbauwerkstoffe. Es zeige hohe Teilabschattungsfestigkeit und damit einen verbesserten Solarstrom-Ertrag. Seine kurze Montagezeit verdanke es einem ausgeklügelten Montagesystem.   Diese Vorzüge ermöglichen laut Gehrlicher die Installation von PV-Systemen an verschiedensten Standorten, die zuvor für eine Solar-Installation nicht in Frage kamen, ohne das Aussehen des Gebäudes zu beeinträchtigen.



Fassadenbefestigungselement "Sto Verotec" plus Gehrtec-Schienensystem

Die Installation basiert auf dem Gehrtec Backrail-System, das Gehrlicher bislang in Systemen für den Bodeneinbau eingesetzt hat. Die Module werden durch die vertikalen Trägerschienen vorteilhaft hinterlüftet: Das Fassadenbefestigungselement Sto Verotec wird in die Stützmauer geschraubt, an der die gleichfalls vertikal verlaufenden Gehrtec Trägerschienen befestigt sind. Mit Sto Verotec und dem Gehrtec-Schienensystem lassen sich Fassadenunebenheiten während der Installation überbrücken. Der Techniker montiert dann die Photovoltaik-Module, auf deren Rückseiten die Backrails geklebt sind. Gehrlichers Produktentwickler testen in der aktuellen Designphase die vorgeschriebenen Absturzsicherungen. Zur Zeit können Viertelmodule von Applied Materials aus der "SunFab" mit dem Fassadensystem montiert werden - die Verwendung von gleich großen kristallinen Modulen wird erprobt.


SolarEdge-System zur Photovoltaik-Optimierung

Das SolarEdge Energiegewinnungssystem gleicht Abschattung oder Spiegelungen von benachbarten Gebäuden aus, indem die Leistung jedes individuellen Moduls geregelt wird. Durch diese Methode wird die Energieabgabe jedes einzelnen Moduls maximiert. Das SolarEdge-System zeichnet sich außerdem durch ein Überwachungsportal aus, welches Überwachung auf Modulebene zur genauen Fernwartung bietet, und verfügt über Sicherheitsfunktionen, die das Risiko von Feuer und Elektrounfällen eliminieren und die sichere Arbeit technischer Teams gewährleisten.

Das Fassadensystem wird frühestens im vierten Quartal dieses Jahres erhältlich sein und auf der Intersolar Europe vom 9. bis 11. Juni in München auf dem Messestand von Gehrlicher gezeigt in der Halle A5, Stand 271, und am Stand von SolarEdge: Halle B4, Stand 322.

19.05.2010   Quelle: Gehrlicher Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gehrlicher Solar AG,
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Photovoltaikforum präsentiert sich erneut zur Intersolar

Nach dem erfolgreichen Debüt des Photovoltaikforums auf der letztjährigen Intersolar, Europas größter internationaler Messe in der Solar-Branche, präsentiert sich das Foren-Team um Betreiber Jürgen Haar in diesem Jahr erneut in München. Bereits 2009 war es den Messe-Besuchern möglich, sich direkt und real an dem zu beteiligen, was sonst nur virtuell im Internet unter www.photovoltaikforum.com stattfindet: Kommunikation, Wissenstransfer und Unterhaltung, und dies alles in völlig unabhängigem Rahmen.   "Die vielen positiven Rückmeldungen aus dem letzten Jahr haben uns in unserer Entscheidung bestärkt, auch in diesem Jahr wieder engagiert dabei zu sein. In den letzten zwölf Monaten hat sich einiges getan: Neben dem bewährten Angebot bieten wir diverse neue Online-Features an, und eine wichtige Veränderung stellt natürlich auch unser zukunftsorientierter Relaunch der Homepage im Herbst letzten Jahres dar, der sehr erfolgreich verlaufen ist. Überwältigend finden wir auch, dass sich seit der letzten Intersolar die Mitgliederzahl nahezu verdoppelt hat auf über 37.500. Das zeigt doch, dass das Interesse an unabhängiger Beratung mehr denn je vorhanden ist", zeigt sich Administrator Jürgen Haar mit der Entwicklung des Forums zufrieden.



Neue Wechselrichterdatenbank

Insbesondere eine Neuerung hat es dem Forenbesitzer angetan: Die Bewertung von Angeboten wird jetzt durch ein vorgefertigtes Formular erleichtert, das mit Pflichtfeldern versehen ist. "Das hilft uns, für den User nützliche Einschätzungen abzugeben, und spart allen freiwilligen Helfern enorm viel Arbeit", ist Moderator Helios erleichtert. Als weitere Bereicherung sei das Firmenverzeichnis zu nennen, das dem User die Möglichkeit gibt, den passenden Installateur oder Hersteller für den Bau seiner Photovoltaik-Anlage zu finden.

Nicht zu kurz kommen sollen in München trotz aller Neuerungen die bewährten Entwicklungen der Online-Community. Der Solarrechner, der Herstellerbereich sowie besonders die inzwischen über 14.000 Module umfassende Moduldatenbank bilden einen unverzichtbaren Teil des europaweit größten Forums für Photovoltaik. Für letztere will das Foren-Team in Zukunft auch einen Lizenzvertrag anbieten. Darüber hinaus werde pünktlich zur Intersolar die bereits lange geplante Wechselrichterdatenbank an den Start gehen.

In diesem Jahr werden neben dem Forenbetreiber abermals der Steuerfachmann Dr. Stefan Rode sowie ein Teil des Moderatoren-Teams in München vor Ort sein, um mit Interessierten "über die Zukunft zu reden", wie es der Slogan des Photovoltaikforums vorgibt. Der Stand wird in Halle A4 (Stand 167) zu finden sein. Im Vorfeld verlost das Forum zudem in den nächsten Tagen 80 Eintrittskarten für die Intersolar unter www.photovoltaikforum.com

19.05.2010   Quelle: Photovoltaikforum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaikforum GmbH,
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Umweltministerin Margit Conrad: Planungsrecht offensiv für erneuerbare Energien nutzen

"Neue Raumordnung für Erneuerbare Energien" war das Thema einer eintägigen Fachkonferenz der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. am 17. Mai 2010 in Kassel. Die Tagung fand in Kooperation mit der Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER) und dem Informationskreis für Raumplanung (IfR) e. V. im Kreishaus des Landkreises Kassel statt. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das nun seit zehn Jahren in Kraft ist und dessen System der Einspeisevergütung von fast 50 Staaten übernommen wurde, hat den Vorrang der erneuerbaren Energien im Strommarkt in Deutschland festgeschrieben. Nun muss ein weiterer Schritt folgen: der Vorrang der Raumordnung zugunsten erneuerbarer Energien", erläuterte EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer das Ziel der Konferenz.   Margit Conrad: Windkraft und große solare Freiflächenanlagen über die Bauleitplanung rechtlich und wirtschaftlich absichern

"Nur auf diesem Wege sind die vielfältigen administrativen Hemmnisse gegenüber dem Ausbau der erneuerbaren Energien überwindbar, mit denen einige Bundesländer eine gezielte Verhinderungspolitik betreiben. Da die Zuständigkeit für die Raumordnungspolitik überwiegend bei den Ländern liegt, sind diese vor allem politisch gefordert. Wir wollen einen Anstoß geben, dass sich die Politik dieser Aufgabe zuwendet, die ein Grundbaustein zur Verwirklichung der Energiewende mit erneuerbaren Energien ist", so Scheer weiter.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad plädierte auf der Tagung dafür, das Planungsrecht offensiv für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu nutzen: "Erneuerbare Energien wie Windkraft oder große solare Freiflächenanlagen müssen über die Bauleitplanung rechtlich und wirtschaftlich abgesichert werden. Sie bedürfen der gesteuerten planerischen Entwicklung. Dabei hat sich die Raumplanung den politischen Zielen für den Umbau der Energie zu stellen."

"In Rheinland-Pfalz werden über die Planungsebene Land im Landesentwicklungsprogramm Vorgaben für den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien gemacht: So müssen die regionalen Planungsgemeinschaften die europäischen, bundes- und landespolitischen Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien beachten. Sie müssen als Basis für die Planung handlungsorientierte Energiekonzepte für den Ausbau der erneuerbaren Energien, zur Energieeinsparung und zur rationellen Energieversorgung entwickeln. Gute Planung steuert die Entwicklung, fördert Akzeptanz und wägt unterschiedliche Belange bei der Wahl natur- und menschenverträglicher Standorte ab - ohne dass das Gesamtziel Umstellung der Energieversorgung auf die erneubaren Energien gefährdet wird", so die Ministerin.


1.300 MW Windenergie-Kapazität installiert, rapides Photovoltaik-Wachstum

Die rheinland-pfälzische Energiepolitik sei technologieoffen, setze auf erneuerbare Energien und lehne Atomkraft ab. "Auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Energiemix sind wir schon heute erfolgreich: das bundesweite Ziel, bis 2010 einen Anteil von 4,2 Prozent erneuerbare Energien am Primärenergieverbrauch zu erreichen, hat Rheinland-Pfalz bereits 2006 übertroffen. Das neue Raumordnungsgesetz des Bundes unterstützt diese Entwicklung. Bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen ist dem Klimaschutz Rechnung zu tragen, und es sind die räumlichen Voraussetzungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen. Dabei bleibt den Trägern der regionalen Raumordnung und der kommunalen Bauleitplanung genügend Spielraum, die regionalen und kommunalen öffentlichen Belange sachgerecht abzuwägen", betont Conrad.

Die installierte Leistung der Windkraftanlagen stieg in Rheinland-Pfalz stark an. Waren im Jahr 1994 lediglich rund 14 Megawatt (MW) installiert, so waren es 2009 bereits 1.300 MW. Allein im letzten Jahr kamen 50 Anlagen mit einer durchschnittlichen Anlagenleistung von 2 MW dazu. Auch die installierte Leistung von Photovoltaik-Modulen steigt kontinuierlich weiter. 2009 wurden in Rheinland-Pfalz 167 MWp neu installiert und im Januar 2010 bereits ca. 21,3 MW, davon rund 12 MW als Photovoltaik-Freiflächenanlagen.

18.05.2010   Quelle: EUROSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie: Siemens erhöht Anteil am Receiver-Hersteller Archimede Solar Energy auf 45 Prozent

Solarthermisches Parabolrinnenkaftwerk.
Solarthermisches Parabolrinnenkaftwerk.

Siemens Energy (Erlangen) hat seinen Anteil am italienischen Solar-Unternehmen Archimede Solar Energy Srl mit Wirkung zum 1. Mai 2010 von 28 auf 45 Prozent erhöht. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Archimede ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Angelantoni Industries Spa und von Siemens. Mit dem Kapitalzufluss aus dem Kaufpreis für die höhere Beteiligung soll der Ausbau der Solarreceiver-Fertigung in Massa Martana (Umbrien) weiter vorangetrieben werden. Ab Frühjahr 2011 sollen an diesem Standort jährlich bis zu 75.000 Solar-Receiver hergestellt werden. In einem zweiten Schritt soll die Produktionskapazität dann auf rund 140.000 Stück pro Jahr steigen. 

Geschmolzenes Salz als Wärmeträgermedium

"Mit der Erhöhung unserer Beteiligung an Archimede stärken wir die Zusammenarbeit mit Angelantoni Industrie", sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division von Siemens Energy. "Siemens verfügt bereits über das breiteste Portfolio im zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt Solarthermie. Wir können rund 70 Prozent der Komponenten eines Parabolrinnenkraftwerks aus einer Hand anbieten. Das Lieferspektrum reicht bis hin zu Komplettlösungen. Die Solarreceiver von Archimede Solar arbeiten mit geschmolzenem Salz als Wärmeträgermedium. Dies ist eine vielversprechende Technologie, die unser Portfolio sehr gut ergänzt."


Kraftwerk auf Sizilien soll im Sommer 2010 in Betrieb gehen

Auf Sizilien wird derzeit in Priolo Gargallo ein erstes kommerzielles Kraftwerk gebaut, das erstmals 1.500 dieser Receiver von Archimede einsetzt. Die Anlage soll im Sommer 2010 in Betrieb gehen. Mit Receivern, die geschmolzenes Salz anstelle des sonst üblichen Thermoöls nutzen, kann die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken deutlich erhöht werden.


Komplettanbieter für Solarthermie-Kraftwerke

Die Anteilserhöhung ist Teil der Strategie von Siemens, sein Portfolio im Wachstumsmarkt der Solarthermie sukzessive auszubauen. Mit den Dampfturbinen, der Elektro- und Leittechnik, den Generatoren und den Systemen zur Kühlung liefert Siemens schon seit Jahren wichtige Komponenten für solarthermische Kraftwerke. Mit der vielversprechenden Receiver-Technologie von Archimede Solar auf Basis von geschmolzenem Salz sowie der bewährten Receiver-Technologie von Solel Solar Systems auf Thermoöl-Basis ist Siemens inzwischen als Komplettanbieter in der zukunftsträchtigen Solarthermie aufgestellt.


Zweistellige Zuwachsraten im Solarthermie-Kraftwerksmarkt

"Wir wollen mit der Solartechnik am Erfolg anknüpfen, den wir in unserem Windgeschäft bereits haben, und werden führender Anbieter von solarthermischen Kraftwerken. Daher bieten wir unseren Kunden in diesem Feld die Schlüsseltechnologien aus einer Hand an", sagte René Umlauft. Bis 2015 wird der Markt für solarthermische Kraftwerke nach Siemens-Schätzungen zweistellige jährliche Zuwachsraten aufweisen und ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Euro erreichen.

Komponenten und Lösungen für solarthermische Kraftwerke sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

18.05.2010   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy,
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Photovoltaik in Tschechien: Conergy baut erstes Megawatt-Kraftwerk mit eigener Systemtechnologie

Photovoltaik-Montagesystem Conergy SolarLinea
Photovoltaik-Montagesystem
Conergy SolarLinea

Die Conergy Gruppe (Hamburg) hat mit dem Bau ihres ersten tschechischen Solarparks der Megawatt-Klasse begonnen. Der Hamburger Solar-Konzern errichtet das Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,1 Megawatt (MW) mit Conergy eigener Systemtechnologie nahe der Stadt Louny, rund 80 km nordwestlich der Hauptstadt Prag. Noch im Juli will Conergy die Anlage fertig stellen. Danach wird der Park die größte Solarstrom-Anlage in Louny und Umgebung sein. Auf 24.000 Quadratmetern - also rund drei Fußballfeldern - produzieren in Zukunft 5.112 Conergy PowerPlus-Solarmodule sauberen Strom aus der tschechischen Sonne.  71 Wechselrichter des brandneuen Typs Conergy IPG-T 15 speisen den Solarstrom in das öffentliche Stromnetz ein. Befestigt sind die Module auf dem speziell für Freiflächen entwickelten Conergy Gestellsystem SolarLinea.




Systemtechnologie der Photovoltaik-Großanlage komplett von Conergy

"Mit dem Louny-Solarpark", so Conergy Tschechien-Chef Ales Spacil, "feiern wir eine Doppel-Premiere. Louny ist nicht nur die erste tschechische Großanlage, die wir komplett mit Conergy eigener Systemtechnologie ausstatten. Sie ist auch das erste Großprojekt, bei dem unsere neuen, erst seit Anfang April erhältlichen, Wechselrichter der Conergy IPG-T Serie in großer Anzahl zum Einsatz kommen. Mit den dreiphasig einspeisenden Geräten konnten wir vor Ort nicht nur flexibler planen, ihr guter Wirkungsgrad wird nach Fertigstellung auch für höchste Erträge im Park sorgen."

Auch Jiri Markup, Eigentümer der M2Solar, die den Park in Zukunft betreiben wird, freut sich: "Mit Conergy haben wir uns für einen Anbieter entschieden, der nicht nur alle Komponenten aus einer Hand sowie eigener Herstellung anbietet, sondern diese uns als komplettes Conergy System auch noch schlüsselfertig installieren kann. Wir freuen uns schon, bald von dieser Expertise zu profitieren."

18.05.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik-Produktion: Manz Automation AG führt "OneStep Selective Emitter"-Technologie in den Markt ein

Laser erzeugen selektive Emitterstrukturen von Solarzellen.
Laser erzeugen selektive
Emitterstrukturen von Solarzellen.

Die Manz Automation AG (Reutlingen), einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und Flat Panel Display (FPD)-Industrie, hat für ihre OneStep Selective Emitter-Technologie erste Bestellungen der Solar-Unternehmen Yingli, Bosch und Conergy erhalten. Das innovative Verfahren sei in zahlreichen Versuchsreihen sehr erfolgreich getestet worden, berichtet Manz in einer Pressemitteilung. Alle drei Kunden wollen das Manz-System in den nächsten Monaten in ihre Pilot-Produktion einführen und anschließend in der Massenfertigung verifizieren. Damit sei Manz ein entscheidender Schritt auf dem Weg von der Neuentwicklung zur Kommerzialisierung des innovativen Selective Emitter-Prozesses gelungen.  


Kommerzialisierung hoch innovativer Produktionstechnologie als Ergebnis intensiver F&E-Aktivität

Bei dem Manz OneStep Selective Emitter-Verfahren werden die selektiven Emitterstrukturen durch einen Laserprozess erzeugt. Mittels einer speziell entwickelten Laseroptik wird es möglich, Teile des nach der Diffusion im Phosphorglas vorhandenen Phosphors schonend und defektfrei nochmals in die Oberfläche der Solarzelle zu diffundieren. Dadurch kann lokal die Dotierung mit Phosphoratomen erhöht und damit die Leitfähigkeit zwischen dem Siliziumwafer und den Kontaktfingern signifikant gesteigert werden. In Verbindung mit einem angepassten Diffusionsprofil der gesamten Zelle konnte eine Erhöhung des Wirkungsgrads von über 0,5 Prozentpunkte in Versuchsreihen nachgewiesen werden, die mit verschiedenen Kunden durchgeführt wurden.



Neuerung erlaubt Hocheffizienz-Solartelle mit gesteigertem Wirkungsgrad und erhöhter Profitabilität

Um das volle Potenzial zur Steigerung des Wirkungsgrads zu erzielen, müssen die Kontaktfinger äußerst präzise über der vom Laser erzeugten, selektiven Emitterstruktur liegen. Genau dies ermögliche der von Manz neu entwickelte Hochpräzisionsdrucker HAP2400. In umfangreichen Tests und Versuchsreihen sei eine reproduzierbare Genauigkeit von deutlich unter zehn Mikrometern nachgewiesen worden.

Der HAP2400 sei damit die mit Abstand präziseste und schnellste Solarzellen-Siebdruckmaschine im Markt. Als integraler Bestandteil der Manz Backend-Linie stelle diese Maschine zusammen mit der OneStep Selective Emitter-Laseranlage eine ideale Kombination zur Produktion von Hocheffizienz-Solarzellen dar. Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zeigt sich vom hervorragenden Ergebnis der intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten begeistert und ist überzeugt, für Manz damit einen neuen technologischen Höhepunkt gesetzt zu haben: "Durch unsere selektive Emitter-Technologie in Verbindung mit unserem hochpräzisen Siebdrucker werden wir uns weitere Marktanteile erschließen können." Ergänzend erläutert er den Nutzen des neuen Produkts: "Diese Technologie bietet, was Solar-Hersteller brauchen. Der von uns entwickelte Prozess zur Erzeugung selektiver Emitter hat nach unseren Recherchen die mit Abstand geringsten Produktionskosten und wird daher unseren Kunden helfen, ihre Profitabilität zu verbessern. Wir freuen uns, dass wir mit Bosch, Conergy und Yingli sowohl hier in Deutschland als auch in China den Nachweis der Produktionstauglichkeit erbringen können."

18.05.2010   Quelle: Manz Automation AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Manz Automation AG,
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Photovoltaik: Bosch Solar Energy führt neue Generation monokristalliner Solarzellen am Markt ein

Neue Bosch-Solarzelle
Neue Bosch-Solarzelle
"Solar Cell M 3BB"

Die Bosch Solar Energy AG (Erfurt) hat mit der Serienfertigung einer neuen Generation ihrer monokristallinen Solarzellen begonnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit mittleren Leistungen von 4,26 Watt und Wirkungsgraden von 18 Prozent bringe die Bosch-Tochter die leistungsstärkste monokristalline Solarzelle ihrer Unternehmensgeschichte auf den Markt. Die "Bosch Solar Cell M 3BB" zeichne sich durch umfangreiche Überarbeitungen der Zellgestaltung sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite aus.  Unverkennbares Markenzeichen der neuen Zelle sei der Bosch-Anker auf der Vorderseite. Mit einem Durchmesser von rund 4,5 Millimetern findet er fortan in der linken unteren Ecke einer jeden Bosch-Solarzelle Platz und steht dort für die weltweit bekannten Eigenschaften der Marke Bosch: innovativ, leistungsfähig und verlässlich.



Liefervertrag über 38 MW geschlossen

Begleitet wird die Markteinführung von dem Abschluss eines neuen Zellliefervertrages. Beginnend ab 2010 werde Bosch Solar Energy seine neuen leistungsstarken Solarzellen an die italienische System Photonics S.p.A. liefern. Das Vertragsvolumen betrage 38 Megawatt (MW) bei einer Laufzeit von drei Jahren. Das in Fiorano Modenese ansässige Unternehmen fertigt rahmenlose kristalline Photovoltaik-Module für anspruchsvolle Dach- und Fassadenanwendungen.

18.05.2010   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Saint-Gobain startet Photovoltaik-Vertrieb mit neuer Marke Solarkauf, 45 Shops sollen noch in diesem Jahr öffnen

Die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) startet ihre Vertriebsaktivität im Photovoltaik-Markt, einem der derzeit größten Wachstumsmärkte. Mit der neuen Vertriebsmarke "Solarkauf" biete der Baufachhändler künftig alles aus einer Hand - vom Modul über den Wechselrichter bis hin zum Zubehör. Erstmals vorgestellt wird das neue Geschäftsfeld auf der Intersolar in München vom 9. bis 11. Juni 2010.   Im Zuge der neuen Geschäftsaktivität sei darüber hinaus eine Eigenmarke entwickelt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Unter dem Namen "luxra" vertreibt das Unternehmen künftig Photovoltaik-Module
und Gestelle.



Vertrieb für Solar-Profis und Endverbraucher

"Im Gegensatz zu anderen Photovoltaik-Vertrieben erhalten Kunden bei 'Solarkauf' alles aus einer Hand. Unser eigens geschultes Fachpersonal mit hoher Marktexpertise berät in erster Linie Profikunden, ebenso aber interessierte Endverbraucher. Darüber hinaus profitieren Handwerksprofis von dem nationalen Vertriebsnetz", beschreibt Christian Rotthaus, Direktor Marketing und Einkauf bei der SGBDD, das Konzept.


Ehrgeizige Ziele

Die "Solarkauf"-Shops sollen im Laufe des Jahres in ausgesuchte SGBDD-Niederlassungen integriert werden. Bis Ende des Jahres sollen sich bereits 45 Shops etabliert haben. Das definierte Photovoltaik-Sortiment kann darüber hinaus auch an allen anderen bundesweit rund 250 SGBDD-Standorten geordert werden.

18.05.2010   Quelle: Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Frankreich: Solelux plant die Installation von mehr als 3.000 SolarEdge-Systemen auf Wohnhausdächern

Photovoltaik-Optimierung und Überwachung mit SolarEdge.
Photovoltaik-Optimierung und Überwachung mit SolarEdge.

SolarEdge Technologies (Hod Hasharon, Israel), Hersteller von Lösungen zur dezentralen Solarstrom-Produktion und Solarzellen-Überwachung, arbeitet derzeit an einem israelisch-französischen Kooperationsprojekt mit Solelux Toiture (Lognes), einem der drei wichtigsten Installationsunternehmen für Solartechnik in Wohnanlagen in Frankreich. Seit Jahresbeginn habe Solelux monatlich Hunderte von SolarEdge-Systemen in einer Größenordnung von jeweils bis zu drei Kilowatt (kWp) installiert, berichtet SolarEdge. Das Unternehmen plane bis Ende 2010 eine Beschleunigung seiner Einbaurate auf 10MWp. 


Vollautomatische Vermeidung von Stromunfällen und Bränden

Energiegewinnungssysteme von SolarEdge basieren auf so genannten PowerBoxen, Modulen mit integrierter Power-Optimizer-Technologie, Multi-String-Solarwechselrichtern und Software für die Systemüberwachung. Diese Komplettlösung habe besondere Vorteile beim Einsatz in Wohnanlagen, die mit über 90 % des französischen Marktes für solartechnische Anlagen zu Buche schlagen. Dank einer um 25 % gesteigerten Energieausbeute und des weniger komplexen Aufbaus und daher reduzierten Wartungsaufwandes amortisieren sie sich laut SolarEdge schneller. Als weiteren Pluspunkt biete das innovative System von SolarEdge die branchenweit erste vollautomatische Lösung zur Vermeidung von Stromunfällen und Bränden. Dieses außergewöhnliche Funktionsmerkmal sei in die PowerBoxen integriert und erfordere keine zusätzliche Hardware. Es sei kostenneutral und jegliche manuelle Bedienung entfalle. Im Zuge der steigenden Nachfrage nach PV-Systemen in Frankreich wachse ebenfalls das Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Photovoltaik-Sicherheit. Nach der Einführung der neuen Sicherheitsvorschriften des Nationalen Komitees für die Sicherheit der Nutzer elektrischer Anlagen (CONSUEL) sei die Lösung von SolarEdge für Besitzer von Solaranlagen in Frankreich noch attraktiver geworden. Sie sei somit geradezu prädestiniert für den französischen Markt, heißt es in der Pressemitteilung.

Laut Zvi Lando, dem stellvertretenden Leiter der internationalen Vertriebsorganisation von SolarEdge, hat der Stellenwert dieser Lösung dank der reibungslosen und schnellen adaptiven Integration durch das hochgradig kompetente Solelux-Team und die begeisterte Aufnahme des Produkts durch die Käufer als perfekte Lösung für den französischen Markt eine drastische Steigerung erfahren.


Zusätzliche Möglichkeiten für die Installation von Solarstromanlagen

Fabrice Pierron, der Vizepräsident von Solelux, fügt hinzu: "Wir haben die SolarEdge-Technologie im September 2009 entdeckt und installieren die Anlagen dieses Herstellers seit Januar 2010 bei unseren Kunden. Unsere Erfahrung mit SolarEdge beweist, dass diese Technologie für klassische Dachinstallationen äußerst attraktiv ist. Zudem eröffnet die Architektur von SolarEdge zusätzliche Möglichkeiten für die Installation von Solaranlagen in bisher beispielsweise aufgrund von Schatten, Ausrichtung und Neigungswinkel als problematisch geltenden Lagen. Nachdem wir einige hundert Anlagen eingebaut haben, sind wir zuversichtlich, dass die Technologie von SolarEdge die Hauptprobleme bei der Solarenergiegewinnung bewältigt und unsere Anlagen langfristig erheblich zuverlässiger werden können. Zusätzlich haben wir einen echten Partner gefunden, mit dem wir derzeit neue Produkte und Verkaufsoptionen in Frankreich entwickeln."

SolarEdge stellt seine Lösungen und Neuentwicklungen sowie sein gesamtes Produktportfolio auf der Intersolar Europe vor, einer Messe, die vom 9. bis 11. Juni 2010 in München stattfindet. Interessenten finden SolarEdge auf Stand 322 in Halle B4

18.05.2010   Quelle: SolarEdge Technologies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarEdge Ltd.,
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Solar-Expertenforum "SolarFreax" auf der Intersolar Europe in München

SolarFreax
SolarFreax

Das Expertenforum für Photovoltaik und Solarthermie SolarFreax veranstaltet auf der Solar-Messe Intersolar Europe in München ein gemeinsames Treffen. Über 3.280 Mitglieder, darunter Installateure, Großhändler, Hersteller, Planer, Forscher, Entwickler und Finanzierer, sind bei dem vor drei Jahren als Diskussionsforum gestarteten virtuellen Treffpunkt der Solarbranche registriert. "Nach den zahlreich positiven Rückmeldungen auf unser erstes Gruppen-Event vom vergangenen Jahr freuen wir uns, dass das Veranstaltungskonzept unverändert fortgeführt werden kann", sagt Daniel Köpf, Mitgründer von SolarFreax.   "Mit der Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstromanlagen und dem Stopp der BAFA-Förderung für Solarthermie-Anlagen diskutiert die Branche aktuell viele richtungsweisende Fragen. Natürlich bietet sich beim Treffen neben dem Austausch von Marktinformationen und Fachwissen vor allem wieder die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte herzustellen", fährt Köpf fort.

Das Gruppen-Event findet als zwangloses Treffen im Rahmen des Ausstellerabends am Mittwoch, 9. Juni 2010 ab 18:00 Uhr im Atrium Ost (bei schlechtem Wetter im Eingang Ost) der Messe München statt.


XING als Plattform für den Austausch

SolarFreax ist ein Informations-, Wissens- und Kontaktpool, um qualifizierte Antworten auf Fragen oder geeignete Ansprechpartner rund um die Solartechnik zu bekommen. Weitere Akteure aus der Solarbranche sind eingeladen, das Portal zu nutzen - als Leser, mit Fachbeiträgen und Veranstaltungshinweisen sowie als Diskussionsteilnehmer.

SolarFreax nutzt die Plattform XING und erfordert eine kostenlose Registrierung. Das Forum ist im Internet zugänglich unter http://www.SolarFreax.de

17.05.2010   Quelle: Daniel Köpf, SolarFreax   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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S.A.G. Solarstrom AG im 1. Quartal 2010 weiter auf Wachstumskurs

Im 1. Quartal 2010 legte die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg i. Br.) einen vielversprechenden Start hin. Vorzieheffekte im deutschen Photovoltaik-Markt kurbelten das Geschäft im Anlagenbau an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz nahm von 9,7 Millionen Euro im 1. Quartal 2009 auf 31,3 Millionen Euro zu. Das EBIT, im 1. Quartal 2009 noch bei minus 0,3 Millionen Euro, stieg auf 1,6 Millionen Euro im Berichtsquartal. Folglich wuchs das Konzerngesamtergebnis von minus 0,2 Millionen Euro auf 1,0 Millionen Euro deutlich. Bei Umsatz und Ergebnis gehörten im 1. Quartal 2010 die Geschäftsfelder Photovoltaik-Projektierung und -Anlagenbau sowie der Partnervertrieb zu den dominierenden Wachstumstreibern der S.A.G.-Gruppe. 

PV-Projektierung und Anlagenbau sowie Partnervertrieb mit hoher Dynamik

Die deutsche Bundesregierung plant, die Solarstrom-Einspeisevergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 1. Juli 2010 zu kürzen. Deshalb zog im 1. Quartal 2010 die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen spürbar an. Davon profitierte neben dem Geschäftsfeld Projektierung und Anlagenbau vor allem das Geschäftsfeld Partnervertrieb. Während in Projektierung und Anlagenbau der Umsatz von 4,4 Millionen Euro auf 10,9 Millionen Euro und das EBIT von minus 0,5 Millionen Euro auf rund 0,3 Millionen Euro im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahresquartal wuchs, legte der Partnervertrieb von 3,2 Millionen Euro auf 16,5 Millionen Euro bzw. von minus 0,1 Millionen Euro auf 0,9 Millionen Euro zu. Ausschlaggebend für diese positiven Ergebnisse sei hier die überproportional hohe Anzahl an Vertragsabschlüssen der exklusiven und leistungsstarken Vertriebspartner der S.A.G. Solarstrom AG in Deutschland gewesen. Der vermehrte Neubau von Photovoltaik-Anlagen trieb auch die Nachfrage nach Dienstleistungen im Geschäftsfeld Anlagenbetrieb und Services an. Der Umsatz erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2010 um 1,8 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro (1. Quartal 2009: 1,6 Mio. €), das EBIT nahm von 203.000 Euro auf 445.000 Euro zu. In der Solarstrom-Produktion wurde zwar ein Umsatzanstieg von 12,6 % erzielt, das EBIT nahm aber von 0,05 Millionen Euro im 1. Quartal 2009 auf 0,01 Millionen Euro im Berichtsquartal ab. Grund: Bei dem Dachanlagenprojekt Dehner Gartencenter der Solarpark Rain GmbH & Co. KG seien die in dieser Anlagengrößenordnung üblicherweise notwendigen Optimierungs- und Justierungsarbeiten in der Anlaufphase wegen Eis und Schnee erst Mitte März 2010 möglich gewesen. Den bis zum Vollbetrieb noch unterdurchschnittlichen Umsätzen standen jedoch Abschreibungen und Fixkosten in voller Höhe gegenüber.


S.A.G. Solarstrom-Gruppe auf hohe Nachfrage gut vorbereitet

Die S.A.G. Solarstrom-Gruppe sei für die hohe Geschäftstätigkeit gut gerüstet, betont das Unternehmen. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten seie der Bestand an Vorräten mit 7,9 Millionen Euro deutlich erhöht. Die seit Ende 2009 sehr niedrigen Lagerbestände seien somit an die wieder ansteigende Nachfrage nach Modulen und Photovoltaik-Komponenten optimal angepasst worden. Zudem sei die Finanzierung der laufenden und geplanten Projekte kalkulierbarer als in der Vergangenheit. Auch die Liquidität des S.A.G.-Konzerns stieg von 1,5 Millionen Euro € im 1. Quartal 2009 auf 2,6 Millionen Euro im Berichtsquartal.

"Die S.A.G. Solarstrom-Gruppe hat das sehr gute Ergebnis des 1. Quartals 2010 trotz eines sehr herausfordernden Marktumfeldes erzielt. Der lange und harte Winter verzögerte die Umsetzung von Projekten bis in den März 2010. Unsere Projekt-Pipeline ist gut gefüllt, deshalb sind wir für unsere Prognose 2010 mit einem Umsatz von 190 bis 210 Mio. € und einem EBIT von 8 bis 11 Mio. € gut im Plan", so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG.

17.05.2010   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fabrik meldet bestes Betriebsergebnis in der Firmengeschichte: Quartalsumsatz um mehr als 50% gesteigert

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat den Konzernumsatz im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 56% auf 33,6 Millionen Euro gesteigert (Vj.: 21,6 Mio. €), berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Gleichzeitig verbesserte der Konzern das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 1. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 4,9 Millionen Euro, von TEUR minus 1,9 Millionen Euro auf 3,0 Millionen Euro. Der Quartalsgewinn beträgt TEUR 2,5 Millionen Euro (Vj.: minus 0,5 Mio. €). Dies entspricht einem Periodengewinn von rund 0,21 Euro pro Aktie.   Der (externe) Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 31. März 2010 33,6 Millionen Euro (Vj.: 21,6 Mio. €). Das Segmentergebnis (= EBIT) in Höhe von 3,0 Millionen Euro (Vj.: minus 1,9 Mio. €) stellt das historisch beste Q1-Ergebnis im Segment Solarstromsysteme dar.



Erhöhte Nachfrage nach Solarstromtechnik durch geplante Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung

Der Geschäftsbereich "Solarzellenproduktion" verbuchte in den ersten drei Monaten 2010 ein Segmentergebnis (= EBIT) in Höhe von 59.000 Euro (Vj.: 303.000 €). Für das laufende Jahr wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Durch die erzielten Fortschritte auf der Kostenseite bleiben die erzielbaren Renditen von Solarstrom-Anlagen auch 2010 auf einem attraktiven Niveau, betont das Unternehmen. Die geplante Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung in Deutschland erzeuge eine erhöhte Nachfrage nach Solarstromtechnik in Deutschland, aber auch in vielen anderen europäischen Ländern belebte sich die Nachfrage deutlich. Dies führte zu einem für den langen Winter ungewöhnlich hohen Absatz im ersten Quartal 2010. Damit seien für die Solar-Fabrik AG die Weichen gestellt den Absatz 2010 gegenüber 2009 deutlich im zweistelligen Prozentbereich zu steigern und damit im europäischen Solarmarkt Marktanteile zu gewinnen. Zur Unterstützung dieser Zielsetzung würden Marketing und Vertrieb gestärkt und die Produktionskapazität durch Sonderschichten weiter gesteigert.


Positive Skaleneffekte in Einkauf, Logistik und Produktion

Mit dem erhöhten Volumen ergäben sich positive Skaleneffekte in Einkauf, Logistik und Produktion, welche nicht zuletzt im Hinblick auf die zweite Jahreshälfte 2010 die Solar-Fabrik in der Wettbewerbsposition stärken. Insgesamt geht die Solar-Fabrik AG davon aus, dass Premium-Produkte "made-in-Germany" auch weiterhin überproportional nachgefragt werden und zusammen mit der lokalen Präsenz einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil ermöglichen. Mit dem bereits erreichten Auftragsbestand rechnet die Solar-Fabrik damit, dass das Segment Solarstromsysteme in 2010 einen deutlichen Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis 2010 liefern wird.

17.05.2010   Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Online-Datenbank zu Photovoltaik-Investitionsbarrieren bietet Übersicht 12 europäischer Länder

Datenbank PV legal.
Datenbank PV legal.

13 Solar-Verbände aus ganz Europa haben eine umfangreiche Datenbank ins Internet gestellt, die über bürokratische Barrieren bei der Realisierung von Photovoltaik-Projekten in Europa informiert. Das vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) angestoßene und koordinierte Projekt, an dem weitere zwölf nationale Partnerverbände, der europäische Photovoltaik-Verband EPIA und das Beratungsunternehmen eclareon beteiligt sind, wird im Rahmen des "Intelligent Energy Europe Programm" der Europäischen Union gefördert. Am 17.05.2010 werden die Ergebnisse der intensiven Recherche veröffentlicht.   Untersucht wurden rechtlich-administrative Anforderungen durch Behörden und Netzbetreiber in zwölf EU-Ländern.


Hohe Bürokratiekosten in Südeuropa

Obwohl viele Länder das Potenzial der Solarenergie mittlerweile erkannt haben und Markteinführungsstrategien und Förderprogramme implementieren, laufen administrative Prozesse und Genehmigungsverfahren in vielen EU-Staaten noch nicht rund. Wie die Datenbank aufzeigt, machen bei der Planung einer kleinen Photovoltaik-Dachanlage in Deutschland die Kosten, die durch Anforderungen von Behörden und Netzbetreibern ausgelöst werden, nur durchschnittlich sieben Prozent an der Projektplanung (ohne die Kosten für die Hardware) aus. In Spanien oder Griechenland beispielsweise liegt der Anteil der durch Bürokratie verursachten Kosten hingegen zwischen 23 und 39 Prozent der Projektplanungskosten. Ein optimales Ausschöpfen des Potenzials der Energiequelle Sonne sei bisher wegen bürokratischer Hemmnisse nicht möglich, betont der BSW-Solar in einer Pressemitteilung.

"Attraktive Förderkonditionen und eine hohe Sonneneinstrahlung alleine reichen nicht aus, um die Nutzung der Solarenergie erfolgreich voranzutreiben. Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen müssen ebenfalls stimmen. Die meisten EU-Länder haben zwar inzwischen das attraktive deutsche Fördermodell zum Ausbau Erneuerbarer Energien übernommen, die Projektumsetzung scheitert jedoch nicht selten an bürokratischen Barrieren. Das Projekt PV LEGAL hat sich zum Ziel gesetzt, diese Barrieren europaweit abzubauen", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar.


Hilfen für Marktakteure und Entscheider

Die PV LEGAL Datenbank stellt eine Vielzahl von Informationen für die drei Marktsegmente der kleinen Photovoltaik-Anlagen auf Wohngebäuden, mittleren PV-Anlagen auf kommerziellen Gebäuden und PV-Freiflächenanlagen zur Verfügung. Für jedes Segment wurden die Projektschritte identifiziert und detailliert mit Informationen zu Dauer, Wartezeiten und rechtlich-administrativen Kosten der Verfahren beschrieben. So stellt die PV LEGAL Datenbank ein wertvolles Werkzeug für Marktakteure und Entscheider dar, da sie eine detaillierte Situationsanalyse über bestehende administrative Hemmnisse bei der PV-Anlagenplanung bietet.

In einem nächsten Schritt wollen die Projektpartner auf Grundlage der Datenbank nun Verbesserungsvorschläge für Entscheider und Netzbetreiber entwickeln um relevanten Akteuren konkrete Entscheidungsvorlagen und Best-Practice-Beispiele an die Hand zu geben und die Barrieren im Land abzubauen.
Die Datenbank PV LEGAL ist frei zugänglich unter
http://www.pvlegal.eu/database.html

17.05.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pv-legal.eu,
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EurObserv'ER meldet Rekordwachstum im europäischen Photovoltaik-Markt: Installierte Kapazität in der EU näherte sich 2009 der 16-GWp-Marke

Die größten europäischen PV-Märkte 2009
Die größten europäischen PV-Märkte 2009

Die Photovoltaik-Branche blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der weltweite PV-Markt sei auch 2009 wieder beträchtlich gewachsen und nähere sich nun der 16 Gigawatt Marke an. Dies geht hervor aus dem jetzt veröffentlichten EurObserv’ER PV Barometer. Deutschland weise einen neuen Photovoltaik-Zubaurekord auf und habe damit den Einbruch des spanischen Marktes kompensiert. Erste Schätzungen gehen von einem Marktwachstum von 8,1% gegenüber 2008 aus. In der EU seien damit 5.485.1 MWp an Leistung installiert, berichtet das EurObserv'ER-Konsortium. Sollten sich diese Zahlen bestätigen, verfüge die EU über eine Gesamtkapazität von 16 GWp.  

31,6 Watt PV-Leistung pro Kopf

Damit übertreffe die tatsächliche Installation von Photovoltaik-Anlagen die Prognose des Energieweißbuches von 1997 fast um das Achtfache. Pro-Kopf erhöhte sich die installierte Leistung von 20.8 Watt (Wp) auf 31.6 Wp. Neben den Marktdaten des Jahres 2009 für jedes EU-Mitgliedsland wird im neuen Barometer außerdem die Politik in Sachen Photovoltaik analysiert, werden die Entwicklungen in ausgewählten Ländern beleuchtet und führende Unternehmen der Photovoltaik-Branche vorgestellt. Eine Prognose für 2010 schließt den Bericht ab. Das nächste Barometer wird im Juni 2010 zur Solarthermie veröffentlicht.

Der Photovoltaik-Report von EurObserv'ER steht zum kostenlosen Download zur Verfügung unter http://www.eurobserv-er.org/pdf/baro196.asp

17.05.2010   Quelle: EurObserv'ER   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EurObserv'ER,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Solarfun kündigt beschleunigte Kapazitätsausweitung auf 900 MW an

Die Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai, China), ein vertikal integrierter Hersteller von Ingots, Photovoltaik-Zellen und -Modulen, gab am 12. Mai 2010 bekannt, das Unternehmen werde seine Solarmodul-Produktionskapazität bis August 2010 auf 900 Megawatt (MW) erhöhen. Außerdem habe es eine Photovoltaik-Produktionslinie der Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC; Shanghai, China) gekauft, womit die Produktionskapazität für Solarzellen ab dem ersten Juli 2010 auf mehr als 500 MW ausgeweitet werde.   Die für das zweite Halbjahr 2010 erwartete starke Kundennachfrage habe die Expansion notwendig gemacht, heißt es in der Pressemitteilung.


Ausweitung der Produktionskapazität für Photovoltaikzellen aufgrund der Rahmenbedingungen am Solarmarkt nötig

Solarfun berichtet, das Unternehmen habe das Ziel von 700 MW jährlicher Produktionskapazität für Solarmodule bereits erreicht. Außerdem habe es kürzlich eine Fertigungslinie für Solarzellen mit eine jährlichen Kapazität von 25 MW von SMIC erworben, die noch im Mai 2010 in Betrieb genommen werden soll. Peter Xie, Präsident von Solarfun, kommentiert: "Wir gehen davon aus, dass die hohe Nachfrage aus dem ersten Halbjahr auch in der zweiten Hälfte 2010 anhalten wird. Wir werden unsere Modulproduktionskapazität mehr als angekündigt ausweiten, um diese erwartete Nachfrage befriedigen zu können. Die aktuellen Marktbedingungen veranlassten es uns, die unternehmensinterne Zellenproduktion auszuweiten. Der Kauf der Produktionslinien von SMIC erlaubt uns eine beschleunigte Kapazitätsausweitung als ursprünglich geplant".

17.05.2010   Quelle: Solarfun Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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HELIOS 3D: Neue Planungs-Software für leistungsoptimierte Freiflächen-Solarparks

Solarparkplanung in 3D
Solarparkplanung in 3D

Die STÖHR+SAUER CAD- und Computersystem GmbH wird am 1. Juni 2010 ihr Programmsystem "Helios 3D Solarparkplanung" auf den Markt bringen und es vom 9.-11. Juni auf der Intersolar 2010 in München der Öffentlichkeit vorstellen (Halle A5 Stand 116). Das Softwaresystem dient der Planung von Freiflächen-Solarkraftwerken und biete als wesentliches Leistungsmerkmal die automatische, leistungsoptimierte und verschattungsfreie Belegung der Planungsflächen mit frei definierbaren Solartischen. Grundlage dafür sei ein digitales Geländemodell, in dem die 3D-Solartische den technischen Anforderungen entsprechend verschattungsfrei platziert würden, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Das digitale Geländemodell biete von der Photovoltaik-Projektentwicklung bis hin zur Auslegungsplanung wertvolle Planungsgrundlagen und das Gesamtsystem eine hohe Planungssicherheit und Zeiteinsparung.



Photovoltaik-Projekte planen und umsetzen

Helios 3D Solarparkplanung ist laut STÖHR+SAUER ein SQL-Server-basiertes System für die projekt- und teamorientierte Planung von Solarparks mit Photovoltaik-Modulen. Der Leistungsumfang des Systems unterstütze die wesentlichen Phasen wie Projektentwicklung (Ermittlung von Geländeneigungen und -ausrichtung, Standortanalyse und -bewertung, Projektauslegung, Ausführungsvarianten, Planungsvergleich), Ausführungsplanung (Strukturieren der Fläche und Tischplatzierung, Detaillierung der Ausführungsvarianten, Ertragsoptimierung) und Auswertung sowie Dokumentation (Erstellen der Stücklisten und Dokumentation, Ausgabe von Koordinatenlisten).

Das System ermögliche es in extrem kurzer Zeit, Flächenbelegungen und Planungsvarianten zu erstellen und diese miteinander zu vergleichen, so STÖHR+SAUER in der Pressemitteilung. Damit sei es sowohl in der Projektentwicklung als auch in der optimierten Ausführungsplanung leicht, die wirtschaftlichste Variante mit geringem Aufwand und hoher Planungssicherheit zu ermitteln.

17.05.2010   Quelle: STÖHR+SAUER CAD- und Computersystem GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: STÖHR+SAUER CAD- und Computersystem GmbH,
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Phaesun: Offgrid-Solarstromanlagen und Photovoltaik-Schulungen für Liberia

Polizeistation in Liberia
Polizeistation in Liberia

Die Memminger Phaesun GmbH hat im westafrikanischen Liberia netzautarke Solarstrom-Anlagen für Polizeikasernen errichtet und vor Ort liberianische Installateure geschult, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das letzte von fünf 12-Volt-Komplettsystemen sei kürzlich in Betrieb gegangen. Die Solarstromanlagen in der Region Lofa im äußersten Norden des Landes würden je nach Ausführung ein oder zwei Kilowatt leisten, was für die Beleuchtung, die Wasserversorgung und den Betrieb von Ladestationen für Mobiltelefone reiche. Sämtliche Komponenten einschließlich der Solarmodule, Laderegler, Batterien, Bewegungsmelder, Wasserpumpen, Energiesparlampen und der Ladestationen seien von Phaesun geliefert worden, heißt es in der Pressemitteilung.   "Wegen der hohen Umgebungstemperaturen und der Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent haben wir auf den Einsatz von Wechselrichtern verzichtet und ausschließlich 12-Volt-Systeme aufgebaut", erklärt Phaesun-Trainer Francis Hillman. "Die Verkabelung war dadurch aufwändiger, doch diese Herausforderung haben die von uns geschulten Installateure optimal gemeistert." Die liberianischen Elektriker hätten die Solarmodule in 15 Metern Höhe auf den Dächern der Wassertürme der Polizeigebäude installiert. Neben dem praktischen Training habe Hillman ihnen auch die theoretischen Grundlagen von Photovoltaik-Anlagen und ihren Komponenten vermittelt.



GTZ baute Polizeigebäude im Auftrag der deutschen Bundesregierung

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) habe die fünf Polizeigebäude, von denen drei zusätzlich über angrenzende Lagerhallen verfügen würden, im Auftrag der deutschen Bundesregierung gebaut, berichtet Phaesun in der Pressemitteilung. Mehr als zehn Jahre Bürgerkrieg hätten die Infrastruktur des westafrikanischen Landes, das weltweit zu den ärmsten zähle, weitestgehend verwüstet. Liberia sei seit dem Ende des Bürgerkriegs 2005 eine Republik.

16.05.2010   Quelle: Phaesun GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GTZ; Phaesun GmbH,
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Solares Biotop als grüne Alternative zu grauem Beton, ökologischer Lärmschutz erstmals mit Photovoltaik kombiniert

Photvoltaik-Lärmschutzwand in Biessenhofen, Bayern
Photvoltaik-Lärmschutzwand in Biessenhofen,
Bayern

Die neu entwickelte Photovoltaik-Lärmschutzwand von Green City Energy und Rau Lärmschutzsysteme kombiniert naturnahes Bauen mit Solarenergie. Die integrierten Photovoltaik-Module erzeugen 93.047 kWh Solarstrom pro Jahr, genug, um damit rund 50 Haushalte zu versorgen. Das ökologische und ökonomische Leuchtturmprojekt wurde im Erneuerbare-Energien-Fonds "Solarpark Deutschland 2010" gebündelt, an dem sich private Anleger ab 2.500 Euro beteiligen und laut Green City Energy eine nachhaltige Rendite von prognostizierten 6,5 Prozent erzielen können.   Das Unternehmen Rau Lärmschutzsysteme errichtete in Biessenhofen im Allgäu gemeinsam mit dem alternativen Münchener Energiedienstleister Green City Energy diese erste ökologische Lärmschutzwand mit Solarenergie. Das mit PV-Modulen ausgestattete Bauwerk ist 360 Meter lang und wurde bereits Ende 2009 fertiggestellt. Nun wurde die solare Lärmschutzlösung in Betrieb genommen und in den Solarpark Deutschland 2010 mit einer Gesamtleistung von 5,6 Megawatt (MWp) eingebunden. Die in umweltbewusster Bauweise errichtete Wand hat wegen des integrierten Solarkraftwerks mit 352 Solarmodulen Pioniercharakter. Sie spart rund 100 Tonnen CO2 jährlich ein.


Pilotprojekt als Modell für eine klimafreundliche Zukunft

Die später üppig bewachsene Solar-Lärmschutzwand besteht aus einem verzinkten Baustahlgehäuse und wird komplett mit dem eigenen, für den Bau nötigen Erdaushub gefüllt. Diese Bauweise spart nicht nur Kosten beim Materialaufwand, die Lärmschutzlösung ist dadurch auch besonders pflege- und wartungsarm. "Der Bewuchs kommt ohne künstliche Bewässerung aus. Die Wand wird als solche kaum wahrgenommen, da sie sich harmonisch in das Landschaftsbild und das bestehende Ökosystem einfügt", erklärt Erwin Königsberger, Geschäftsführer von Rau Lärmschutzsysteme.

Vor allem Kosten- und Umweltaspekte, wie auch der Trend zur naturnahen Landschaftsgestaltung, machen das Projekt zum Zukunftsmodell für den öffentlichen und privaten Bau. "Insbesondere die integrierte Photovoltaik-Anlage setzt Anreize", so Christoph Dold, Projektleiter Photovoltaik bei Green City Energy. "Für die integrierten Module gibt es entweder einen Baukostenzuschuss oder Mietzahlungen an Kommunen. Die Kombination von Solarenergie und ökologischem Lärmschutz ist eine überzeugende Idee und kann als Vorbild für viele Städte und Gemeinde sowie Unternehmen dienen. Die Chancen stehen gut, dass künftig vermehrt im doppelten Sinn grüne Lärmschutzwände vorzufinden sind."


Klimafreundliches Investment für private Anleger mit dem Solarpark Deutschland 2010

Green City Energy setzt sich für eine hundertprozentige Umstellung auf erneuerbare Energie ein. Das aktuelle Projekt des alternativen Münchner Energiedienstleisters, der Solarpark Deutschland 2010, bündelt Photovoltaik-Aufdachanlagen an neun verschiedenen, sonnenreichen Standorten in ganz Deutschland als Bürgerbeteiligungsmodell. Darin enthalten ist auch die solare Lärmschutzwand in Biessenhofen. "Am Solarpark Deutschland 2010 können sich Bürger ab einer Einlage von 2.500 Euro ohne Agio beteiligen und von den stabilen Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) profitieren", erläutert Christoph Dold, Projektleiter Photovoltaik bei Green City Energy. Dank der Fertigstellung sämtlicher Anlagen vor dem 1. Juli 2010 sei der Fonds nicht von der außerplanmäßigen Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung betroffen. "Alle unsere Solarparks laufen im Mittel über Prognose, und das Interesse ist groß. 30 Prozent der Anteile wurden bereits gezeichnet, 40 Prozent sind vorreserviert", betont Dold.

16.05.2010   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Green City Energy GmbH,
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Isofotón stellt neues Photovoltaik-Modul auf der Genera 2010 vor

Isofotón präsentiert sein neuestes Solarmodul ISF-235 auf der Genera
Isofotón präsentiert sein neuestes
Solarmodul ISF-235 auf der Genera

Isofotón (Madrid), Spaniens größter Hersteller von Solarzellen und -modulen, präsentiert auf der Solarmesse Genera vom 19. bis 21. Mai 2010 in Madrid sein neuestes Solarmodul ISF-235, das auf den aktuellen technischen Fortschritten basiert. Das monokristalline Modul verfüge über höhere Effizienz und eine Leistung von 235 Watt. Erreicht werde dies durch den Einsatz von Hochleistungs-Solarzellen, die im Forschungs- und Produktionszentrum von Isofotón gefertigt werden und höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Das neue Modul ist ab dem vierten Quartal 2010 lieferbar.   ISF-235 verfügt über drei Leiterbahnen, die zu einem deutlichen Anstieg ihres Wirkungsgrades führen, indem sie Verluste aufgrund von elektrischen Widerständen reduzieren, berichtet Isofotón in einer Pressemitteilung. Zusätzlich besitze das Modul im oberen und unteren Teil einen elektrischen Schaltkreis, der die Verbindung und die Effizienz des Moduls verbessert. Das ISF-235 verfüge über ein widerstandsfähiges Gehäuse mit einer 20 Mikrometer dicken Schutzschicht und einem speziellen Design, welches das Abperlen von Wasser an der Oberfläche erleichtere. Sein Anschlusskasten verfügt über eine verbesserte thermische Ableitung und wurde so konstruiert, dass Verschleiß und Wasserdurchlässigkeit vermieden werden, betont der Hersteller.


Erweiterte Garantien

Anfang 2010 hat Isofotón seine Produktgarantie auf zehn Jahre verdoppelt und bietet zudem eine Leistungsgarantie für 25 Jahre an. Diese sichert ein Minimum von 90 Prozent Leistungsausgabe in den ersten zehn Jahren zu, 83 Prozent in den ersten 20 Jahren und 80 Prozent in den ersten 25 Jahren. Ein kürzlich veröffentlichter Test des Fachmagazins Photon habe gezeigt, dass Isofotón seinen Wettbewerbern gemessen an den Garantieleistungen einen Schritt voraus ist, denn die Spanier erzielten eine Top-Platzierung.

16.05.2010   Quelle: Isofotón SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofotón SA,
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Belectric DRIVE: Elektroautos den Alltag, Photovoltaik als Stromlieferant

Elektroautos für den Alltagsgebrauch
Elektroautos für den Alltagsgebrauch

Zusammen mit dem E-Werk in Mainbernheim hat das Kolitzheimer Unternehmen Belectric DRIVE eine Initiative gestartet, bei der Elektroautos im Alltag zum Einsatz kommen sollen. Belectric DRIVE ist Teil des Photovoltaik-Zentrums im unterfränkischen Kolitzheim (Landkreis Schweinfurt). Die Diskussion um eine vom bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gesuchte Modellstadt laufe im Freistaat auf Hochtouren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In und um Mainbernheim sei man schon einen Schritt weiter. "Was Horst Seehofer sucht, könnten wir ihm zumindest teilweise jetzt schon bieten", so Sebastian Bachmann, Geschäftsführer der Belectric Drive. "Wir testen die Alltagstauglichkeit von Elektroautos bereits seit 2007." Seit 2007 habe das Photovoltaikzentrum Kolitzheim die umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge zunächst als Firmenwagen eingesetzt. "Später haben dann auch Mitarbeiter und ihre Familien mitgemacht", berichtet Sebastian Bachmann. Die Resonanz sei durchweg positiv gewesen.   Die schadstofffreien, geräuscharmen Fahrzeuge hätten sich als zuverlässige und kostengünstige Alternative zum herkömmlichen Benzin- oder Diesel-Pkw erwiesen, heißt es in der Pressemitteilung. Jetzt gehe Belectric DRIVE den nächsten Schritt. "Wir wollen unsere Elektroautos einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen", erläutert der Geschäftsführer.



40 Elektrofahrzeuge zur Vermietung für den Langzeitgebrauch

"Seit März 2010 vermieten wir Elektrofahrzeuge für den Langzeitgebrauch", erklärt Sebastian Bachmann die Strategie. Wer eine Pauschale von 300 bis 400 Euro (je nach Modell) pro Monat bezahle und im Versorgungsgebiet eines kooperierenden Energieversorgers wohne, erhalte dafür eines der etwa 40 Elektrofahrzeuge, die im Kolitzheimer Fuhrpark bereit stünden. Die Miete decke auch Service und Wartung sowie Vollkaskoversicherung und Steuern für das Fahrzeug ab. Gezahlt werden müsse nur noch für die "Tankfüllung", heißt es in der Pressemitteilung. Und die sei erheblich billiger als die eines mit Kraftstoff betriebenen PKW. Für 100 Kilometer werde (Solar)-Strom im Wert von drei bis vier Euro benötigt. Ein Benziner schlage für die gleiche Strecke mit etwa zehn Euro zu Buche, rechnet Belectric DRIVE vor.


100 Prozent Mobilität mit Photovoltaik

Belectric DRIVE will noch einen Schritt weiter gehen und die Elektromobilität an den Ausbau der erneuerbaren Energien koppeln. Zu diesem Zweck habe man sich mit dem E-Werk Mainbernheim den ersten Kooperationspartner mit ins Boot geholt. "Unser Partner hat sich verpflichtet, eigens für die E-Fahrzeuge zusätzliche regenerative Erzeugungskapazitäten aufzubauen." Ziel sei 100 Prozent Mobilität aus der Sonne. Das E-Werk Mainbernheim habe vor Kurzem die erste 1-Megawatt-Photovoltaik-Anlage für die Elektromobilität in seinem Versorgungsgebiet in Betrieb genommen. Sie produziere über das Jahr gemittelt genug Strom für 270 Elektrofahrzeuge, so Belectric DRIVE in der Pressemitteilung.


Alternative für den alltäglichen Pendel- und Überlandverkehr

"Der Jahresverbrauch eines Elektrofahrzeuges gleicht dem jährlichen Strombedarf eines Vier-Personen-Haushaltes", berichtet Sebastian Bachmann. Grundlage der Berechnung sei eine Fahrstrecke von etwa 50 Kilometern am Tag. Dies entspreche der Strecke, die ein Großteil der Menschen in der Region auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen zurücklege. "Unsere Fahrzeuge stellen eine echte Alternative für den alltäglichen Pendel- und Überlandverkehr dar", ist der Belectric DRIVE-Geschäftsführer überzeugt. Seit Beginn der Vermietung gibt es laut Belectric DRIVE eine rege Nachfrage nach den Elektrofahrzeugen. "Unterfranken könnte zur lebendigen Modellregion in Sachen Elektromobilität werden", ist Sebastian Bachmann zuversichtlich. Den Plänen von Horst Seehofer sei man in Kolitzheim in jedem Fall schon jetzt einige Schritte voraus.

15.05.2010   Quelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaik-Zentrum Kolitzheim,
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Netzunabhängige Photovoltaik: Sunplugged liefert Module für Transportfahrzeuge und Stadtbusse

Solarstrom für den Citybus
Solarstrom für den Citybus

Der österreichische Solarmodul-Hersteller Sunplugged GmbH will 2010 die ersten serienfertigen Photovoltaik-Module zur Dachintegration für Transportfahrzeuge und Citybusse auf den Markt bringen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Schwaz (Tirol) hat sich auf flexible Photovoltaik-Lösungen für mobile Einheiten spezialisiert. "Heliostar", so der Name des Produkts, sei ein speziell für den Fahrzeugbau entwickeltes Photovoltaik-System, dessen optimierte Steuerelektronik genau auf die Anforderungen der Fahrzeugindustrie angepasst worden sei.   Hohe Treibstoffpreise verbunden mit dem Trend hin zu einer stärkeren Elektrifizierung von Fahrzeugen würden neue Energiequellen bei Citybussen und Kühlfahrzeugen attraktiv machen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Bordelektronik oder das Kühlaggregat würden über Photovoltaik-Module auch dann mit Energie versorgt werden, wenn der Motor ausgeschaltet ist. Dies senke den Treibstoffbedarf, verringere die Lärmbelastung und reduziere den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge. Herkömmliche Solar-Module würden kaum den Anforderungen entsprechen, die die Belastungen auf der Straße mit sich bringen, so Sunplugged. Geringes Gewicht, Unempfindlichkeit gegenüber Vibrationen und Verwitterung und die flexible Anpassung an die Form des Autodachs seien die wichtigsten Ansatzpunkte, auf die bei der Entwicklung von Heliostar eingegangen worden sei. Dies und die eigens entwickelte Steuerungselektronik würden die Basis für das solare Komplettsystem bilden, erklärt Sunplugged in der Pressemitteilung.


Überschüssiger Strom wird zwischengespeichert

Bei der Entwicklung der Steuerungselektronik sei auch berücksichtigt worden, dass speziell in Mitteleuropa nicht von einer flächendeckenden Sonneneinstrahlung ausgegangen werden könne, heißt es in der Pressemitteilung. Das Ergebnis sei ein System, das unabhängig von den Strahlungsbedingungen immer den besten Wirkungsgrad erreiche und Leistungsschwankungen ausgleiche. Werde dabei zu viel Strom gewonnen, könne dieser in einem Akkupack zwischengespeichert werden. Auf Wunsch könne das Photovoltaik-Dach auch heizen, wodurch zusätzlich eine einfache und schnelle Schneeräumung des Daches möglich sei, erklärt Sunplugged in der Pressemitteilung.

15.05.2010   Quelle: Sunplugged GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunplugged GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen scn energy AG präsentierte sich in Verona, Verkaufserfolge schon am ersten Tag

Die scn energy AG aus Torgelow präsentierte sich drei Messetage auf der "Solarexpo & Greenbuilding" in Verona und zog eine positive Bilanz. Bei der elften Auflage der "Solarexpo" vom 5. bis zum 7. Mai drehte sich alles um die Sonne und ihre Funktion als umweltfreundlicher Energielieferant. Die Ausstellung gelte als erste Adresse für erneuerbare Energien in Italien, betont die scn energy AG, die sich mit einem Stand in Halle 7 gemeinsam mit weiteren führenden Herstellern der Solar-Branche präsentierte, wie zum Beispiel Aleo, IBC und Siemens. Christian Lieck, der Vorstandsvorsitzende der scn energy AG, berichtete, dass der Besucherandrang weniger stark war als in den letzten Jahren, sah darin aber kein Problem, weil im Gegenzug die Qualität der Aussteller stark zugenommen habe.   "Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Solarexpo", resümierte Lieck. Gleich am ersten Tag habe man mit einem Verkaufsvolumen von zwei Megawatt (MW) erfreuliche Erfolge bei Solarmodulen erzielen können. Die scn energy AG verfüge über ein seit zwei Jahren aufgebautes dichtes Vertriebsnetz und zahlreiche Partner auf dem italienischen Markt.

15.05.2010   Quelle: scn energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fünftgrößtes deutsches Solarstrom-Kraftwerk FinowTower planmäßig am Netz

Solarstrom-Kraftwerk FinowTower
Solarstrom-Kraftwerk FinowTower

Die solarhybrid AG (Brilon) hat als Generalunternehmer das Photovoltaik-Kraftwerk FinowTower bei Eberswalde planmäßig errichtet. Am 12. Mai 2010 ging das fünftgrößte deutsche Solarstrom-Kraftwerk an das Netz. Mit der fristgerechten Umsetzung behaupte sich solarhybrid als einer der führenden Generalunternehmer für Solarstrom-Kraftwerke in Deutschland, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 90.000 polykristalline Photovoltaik-Module von Suntech Power (STP-270) und 36 Zentralwechselrichter von SMA erzeugen sauberen Solarstrom. FinowTower hat laut solarhybrid eine Nennleistung von 24,24 Megawatt (MWp) und erzeuge jährlich rund 22,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom, womit der Bedarf von 6.400 Haushalten gedeckt sei.   Auch die Umwelt profitiere. Während der 20-jährigen Laufzeit werde die Anlage insgesamt rund 450.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.


Witterungsbedingte Bauverzögerung aufgeholt

Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Partnerunternehmen verlief die Erstellung nach Plan - trotz des langen Winters und einer sechswöchigen Bauverzögerung. Ab März wurde die Mannstärke der Montagemannschaft kontinuierlich erhöht, so dass täglich bis zu ein Megawatt installiert und die Bauverzögerung komplett aufgeholt werden konnte. Als Projektsteuerer sorgte die Enerparc AG für die Realisierung ihrer Planungsleistungen in einer Rekordzeit von drei Monaten durch die Conecon GmbH.


Ökologisches Glanzstück für Konversionsflächen

Der Solarpark FinowTower ist ein Musterbeispiel für die Renaturierung ehemaliger militärischer Anlagen. Der Boden des einstigen Militärflughafens wurde von Munition und Giftmüll befreit. Außerdem bleiben zwei Flugzeugbunker, so genannte Shelter, erhalten, um der vorhandenen Fledermauspopulation als Schlafplatz und Winterquartier zu dienen. Damit die Fledermäuse ihre Hotels ungestört anfliegen können, wurden bei der Montage der Modultische sechs Meter breite Einflugschneisen berücksichtigt. Zudem werden in den nächsten Wochen Unterkünfte und Wälle für Kriechtiere und Nischenbrüter errichtet.

Tom Schröder, Vorstand / CEO solarhybrid AG: "Projektentwicklung, Planung und Ausführung des Solarstrom-Kraftwerks versprechen einen maximalen Solarertrag. Infolge des großen Projektvolumens und des einmaligen Netzwerkes der an der Realisierung beteiligten Unternehmen konnten bei der Errichtung sehr gute Kennzahlen in punkto Bauzeit und Investitionskosten erreicht werden. Zudem wurde FinowTower auf einer Konversionsfläche errichtet und ist deshalb weniger stark von den aktuellen Kürzungen der Einspeisevergütung von Solarstrom betroffen."

14.05.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
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Photovoltaik in den USA: Cleantech America nimmt Megawatt-Solarpark CalRENEW-1 in Betrieb und liefert Solarstrom an PG&E

Megawatt-Solarpark CalRENEW-1
Megawatt-Solarpark CalRENEW-1

Cleantech America (San Francisco, Kalifornien), das amerikanische Tochterunternehmen des Energieversorgers Meridian Energy Ltd. (Wellington, Neuseeland), berichtete am 12. Mai 2010, dass das kommerzielle "CalRENEW-1" Solarkraftwerk offiziell in Betrieb genommen wurde. Laut Pressemitteilung handelt es sich um die erste Photovoltaik-Anlage im Kraftwerksmaßstab, die im Rahmen der kalifornischen Quotenvorgaben für erneuerbare Energien (renewable portfolio standards, RPS) an das Netz des Stromversorgers Pacific Gas and Electric (PG&E; San Francisco, Kalifornien) angeschlossen wird. Das bahnbrechende Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 5 Megawatt (MW) besteht aus mehr als 50.000 Modulen, die auf fast 202.300 Quadratmetern Fläche installiert wurden und PG&E im Rahmen einer Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement; PPA) mit Solarstrom versorgen.   Die Anlage soll jährlich den Ausstoß von 2.858 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die Entwicklung und der Bau des Solarparks habe zahlreiche "grüne" Arbeitsplätze geschaffen und erlaube die Schulung von Solar-Installateuren im kalifornischen Central Valley, berichtet Cleantech America.



Photovoltaik-Anlage im Kraftwerksmaßstab erzeugt emissionsfreien Solarstrom

"Wir sind stolz darauf, dass CalRENEW-1, das erste kommerzielle Solarkraftwerk seiner Art, an das Netz gehen konnte, und wir freuen uns darauf, PG&E mit emissionsfreiem Solarstrom zu versorgen", sagte Bill Overholt, Vorstand von Cleantech America. "CalRENEW-1 ist ein bedeutender Fortschritt auf dem Weg hin zu einer Zukunft erneuerbarer Energie in Kalifornien, und das Projekt beweist, dass Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab als erneuerbare Energiequelle Sinn machen." CalRENEW-1 ist der erste Solarpark von Cleantech America, der in den Vereinigten Staaten in Betrieb genommen wurde. Das Mutterunternehmen Meridian ist der größte staatliche Stromproduzent in Neuseeland, der sich ausschließlich auf erneuerbare Quellen stützt.

14.05.2010   Quelle: Cleantech America   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Cleantech America,
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Intersolar AWARD 2010: Intersolar Europe präsentiert Vorauswahl der innovativsten Solar-Unternehmen 2010

Der Intersolar AWARD
Der Intersolar AWARD

Im Juni prämiert die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar Europe wegweisende Produkte und Dienstleistungen für Photovoltaik und Solarthermie“. Zum ersten Mal wird auch die Kategorie "Photovoltaik-Produktionstechnik" gewürdigt. Jetzt wurden die 10 besten Einreichungen je Kategorie für den Intersolar AWARD 2010 nominiert. Der Intersolar AWARD wird am 9. Juni 2010 um 15:30 Uhr im Rahmen eines Festaktes auf der Neuheitenbörse der Messe in Halle C3, Stand C3.150 verliehen.  Die Intersolar Europe ist als weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft die wichtigste Plattform für wegweisende Technologien und Neuheiten zur Produktion von Solarstrom und Solarwärme und findet vom 9. bis 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Sie dient damit als Gradmesser für die Innovationskraft der Solar-Branche. In diesem Jahr loben die Veranstalter der Intersolar Europe, die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erneut den Intersolar AWARD aus.



Neue Kategorie "PV Produktionstechnik" und erweiterter Teilnehmerkreis

Der Preis wird für Photovoltaik und Solarthermie vergeben. 2010 wird erstmals auch die Kategorie "PV-Produktionstechnik" mit Unterstützung der SEMI PV Group gewürdigt. Neben den Ausstellern der Intersolar Europe in München, sind seit diesem Jahr auch die Aussteller der Intersolar North America in San Francisco zur Teilnahme berechtigt. Damit erweitert sich der Teilnehmerkreis auf insgesamt 2.300 Unternehmen. In allen Kategorien wurden nun jeweils die Top 10-Einreichungen nominiert. Im Anschluss werden drei unabhängige Jurys, bestehend aus Experten in den Themengebieten Photovoltaik, Solarthermie und PV-Produktionstechnik, aus den Nominierten je drei Gewinner küren.


Beurteilungskriterien

Für die Teilnahme waren Produkte und Lösungen zugelassen, die 2010 erstmals auf der Intersolar Europe oder auf der Intersolar North America ausgestellt werden oder eine signifikante Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Messepräsentationen darstellen. Die Einreichungen sollten erprobt sein oder sich bereits in der Anwendungsphase befinden.


Die nominierten Photovoltaik-Unternehmen:

Die Nominees für den Intersolar AWARD 2010 im Bereich "Photovoltaik" sind: ABB Schweiz AG (Schweiz), Canadian Solar Inc. (USA), Gehrlicher Solar AG (Deutschland), Innotech Solar IST (Deutschland), Inspired Solar Technology (USA), Inventux Technologies AG (Deutschland), REC Group (Norwegen), SMA Solar Technology AG (Deutschland), Tigo Energy Inc. (USA), Wagner & Co Solartechnik GmbH (Deutschland).


Die nominierten Solarthermie-Unternehmen:

Folgende Unternehmen sind im Bereich "Solarthermie" nominiert: RESOL - Elektronische Regelungen GmbH (Deutschland), Corporación SRB Energy S.L. (Spanien), FSAVE Solartechnik GmbH (Deutschland), Gebr. Tuxhorn GmbH & Co. KG (Deutschland), Hahn Solar Pty. Ltd. (Australien), Invensor GmbH (Deutschland), PAW GmbH & Co. KG (Deutschland), Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG (Deutschland), Wagner & Co Solartechnik GmbH (Deutschland) sowie die gemeinschaftliche Einreichung des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart, der Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, der Hydro Building Systems GmbH und der Frener & Reifer Metallbau GmbH.


Die Nominierten der Kategorie "PV-Produktionstechnik"

In der neuen Kategorie "PV-Produktionstechnik" wurden folgende Unternehmen für den Intersolar AWARD nominiert: Abound Solar Inc. (USA), Edwards (USA), Festo AG & Co. KG (Deutschland), GEMO-TEC Ltd. (Deutschland), HÜTTINGER Elektronik GmbH + Co. KG (Deutschland), Inventux Technologies AG (Deutschland), Linde Gas (USA), Zimmermann & Schilp Handhabungstechnik GmbH (Deutschland). Mit zwei Einreichungen wurde die Gebr. Schmid GmbH + Co. (Deutschland) für den Intersolar AWARD nominiert.

Die Bekanntgabe der Preisträger des Intersolar AWARD 2010 erfolgt am 9. Juni 2010 um 15:30 Uhr im Rahmen eines Festaktes auf der Neuheitenbörse der Messe in Halle C3. Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

14.05.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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SMA Solar Technology AG meldet erfolgreichstes erstes Quartal der Unternehmensgeschichte

Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG
Günther Cramer, Vorstandssprecher
der SMA Solar Technology AG

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) veröffentlicht am 14.05.2010 den Finanzbericht Januar bis März 2010. Die ersten drei Monate des laufenden Jahres waren demnach das erfolgreichste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte. Der Produzent von Photovoltaik-Wechselrichtern steigerte den Konzernumsatz auf 339,3 Millionen Euro und übertraf damit leicht die am 31. März ausgegebene Umsatzprognose von 310 bis 330 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Umsatz nahezu vervierfacht (Q1 2009: 86,7 Mio. Euro).  Die fundamentalen Rahmenbedingungen der Photovoltaik-Branche haben sich im ersten Quartal 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich verändert, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So sei das Umfeld in den ersten drei Monaten 2009 durch die Unsicherheit auf den Finanzmärkten sowie die Aussicht auf weiter sinkende Modulpreise und einem damit verbundenen plötzlichen Rückgang der weltweiten Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen geprägt gewesen. Im ersten Quartal 2010 führten hingegen die Vorzieheffekte aufgrund der angekündigten zusätzlichen Anpassung der Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland, das historisch niedrige Zinsniveau sowie niedrige Modulpreise zu einer Fortsetzung des bereits im zweiten Halbjahr 2009 eingesetzten Nachfragebooms.




Produktionskapazitäten für Solar-Wechselrichter verdoppelt

Im Berichtszeitraum verkaufte SMA 1.288 Megawatt (MW) Wechselrichter-Leistung (Q1 2009: 243 MW). Der Auslandsanteil betrug im ersten Quartal 38,8 % und befand sich damit auf dem Niveau des Gesamtjahres 2009 von 38,4 % (Q1 2009: 52,5 %). "Nach einem bereits sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2009 war die Nachfrage nach unseren Produkten im ersten Quartal dieses Jahres erneut hervorragend", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Wir haben bereits früh auf die sich abzeichnende große Nachfrage reagiert und unsere Produktionskapazitäten innerhalb der letzten Monate auf insgesamt 11 Gigawatt verdoppelt."


SMA erzielte im ersten Quartal 2010 ein EBIT von 92,4 Millionen Euro (Q1 2009: 6,0 Mio. Euro) und war so erneut hoch profitabel. Die EBIT-Marge liegt mit 27,2 % nur knapp unter dem Rekordwert von 28,7 % im vierten Quartal 2009 (Q1 2009: 6,9 %). Den Konzernüberschuss steigerte SMA auf 66,6 millionen Euro (Q1 2009: 5,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie liegt zum Bilanzstichtag 31.03.2010 bei 1,92 Euro (Q1 2009: 0,16 Euro).

Das Net Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) stieg zum 31.03.2010 auf 199,6 Millionen Euro an und hat sich somit seit Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres mehr als verdoppelt (31.12.2009: 98,6 Mio. Euro). Die Net Working Capital-Quote, bezogen auf den Umsatz der letzten zwölf Monate, lag bei 16,8 % und damit in dem vom Vorstand angestrebten Korridor von 16 bis 18 %. Die Zunahme des Net Working Capital ist in erster Linie auf den planmäßigen Aufbau des Vorratsvermögens (insbesondere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) zurückzuführen, wodurch eine möglichst hohe Auslastung der Produktion sichergestellt werden soll.

Der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren hat sich zum Bilanzstichtag 31.03.2010 leicht verringert auf nun 349,3 Millionen Euro (31.12.2009: 365,0 Mio. Euro). Das Nettofinanzvermögen nach Abzug der kurzfristigen und langfristigen Finanzverbindlichkeiten beträgt 326,5 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote hat sich nur geringfügig verändert auf 56,1 % (31.12.2009: 56,7 %).



Engpässe bei der Versorgung mit Elektronikkomponenten

Nach dem Berichtsquartal habe sich die Nachfrage nach SMA-Produkten weiter erhöht, betont das Unternehmen. Wesentliche Treiber seien auch im zweiten Quartal Vorzieheffekte durch die geplante Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland zum 1. Juli 2010 und gesunkene Modulpreise. Vor wenigen Wochen hätten allerdings wichtige Lieferanten, insbesondere Halbleiterhersteller, der SMA mitgeteilt, dass sie die Zusagen für zusätzliche Liefermengen nicht einhalten können. Durch die unzureichende Versorgung mit Elektronikkomponenten könne SMA derzeit die Produktion nicht wie vorgesehen wesentlich über die Ausbringungsmenge des vierten Quartals 2009 hinaus steigern. So könne SMA die im ersten Quartal 2010 neu errichtete Wechselrichter-Produktion in Kassel-Waldau mit einer zusätzlichen Kapazität von 5 GW p. a. nur zu einem geringen Teil nutzen. Der Vorstand der SMA geht davon aus, dass sich die Liefersituation in der zweiten Jahreshälfte wieder nach und nach verbessert. Aktuelle Informationen über die Liefersituation stellt SMA auf der seiner Internetseite zur Verfügung: www.SMA.de/Lieferzeiten

"Die unzureichende Versorgung mit Elektronikkomponenten betrifft nicht nur alle Wechselrichter-Hersteller, sondern auch eine Vielzahl anderer Branchen", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Sobald sich die Materialversorgungssituation aber wieder entspannt, werden wir dann aufgrund des bereits erfolgten Ausbaus unserer Produktionskapazitäten innerhalb kürzester Zeit deutlich mehr Wechselrichter liefern können."

An der Prognose für das Geschäftsjahr 2010 von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro Umsatz bei einer EBIT-Marge von 20 bis 23 % hält der SMA Vorstand weiter fest. Der Quartalsfinanzbericht Januar bis März 2010 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Abruf bereit.

14.05.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solar-Förderung im Bundesrat: Rheinland-Pfalz ruft Vermittlungsauschuss an

Margit Conrad: Bundesregierung betreibt Politik gegen die Erneuerbaren und handelt gegen die Vernunft
Margit Conrad: Bundesregierung
betreibt Politik gegen die Erneuerbaren
und handelt gegen die Vernunft

Rheinland-Pfalz lässt bei der Photovoltaik-Einspeisevergütung nicht locker. Das Land will den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen, um zwei zentrale Forderungen durchzusetzen: die zusätzliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom soll höchstens 10 Prozent betragen dürfen und die Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen sollen auch in Zukunft gefördert werden, sofern es sich nicht um hochertragsreiche Vorrangflächen handelt. Entsprechende Anträge seien bereits beim Bundesrat eingereicht worden, dieser werde Anfang Juni über die Anrufung entscheiden, berichtet das Umweltministerium Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung.  "Die Bundesregierung betreibt Politik gegen die erneuerbaren Energien und handelt gegen die Vernunft. Tausende von Arbeitsplätzen in einer Wachstumsbranche sind gefährdet. Eine zukunftsfähige Energieversorgung und Klimaschutz werden ausgehebelt. Dagegen gehen wir vor", so Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad.


Arbeitsplatzverluste von der Produktion bis zum Installationsgewerbe

Beck und Conrad hatten sich für eine kostendeckende Solar-Förderung eingesetzt. Der Bundesrat beschloss damals u.a. auf Initiative von Rheinland-Pfalz, dass die zusätzliche Senkung der Solar-Förderung höchstens 10 Prozent betragen dürfe. Durch eine überzogene Kürzung der Förderung dürften Solarstromanlagen nicht unrentabel werden. Zu befürchten seien Arbeitsplatzverluste - von der Produktion bis zum Installationsgewerbe. Beck und Conrad: "Jetzt stehen wir genau vor dieser Situation. Betroffen sind zahlreiche mittelständische Unternehmen, auch in Rheinland-Pfalz. Sie haben im Vertrauen auf die bestehenden gesetzlichen Regelungen Investitionen in Projekte getätigt, die Vorlaufphasen von bis zu zwei Jahren haben. Durch die viel zu kurzen Übergangsfristen sind vorgeschossene Planungskosten in erheblichem Umfang verloren. Auswirkungen sind bis in den Handwerksbereich zu spüren. Ein Vertrauensverlust bei Verbraucherinnen und Verbrauchern ist die Folge. Die Banken sind verunsichert."


Solarstrom vom Acker soll weiterhin gefördert werden

Rheinland- Pfalz will auch das Aus der Förderung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerflächen verhindern. Sie seien der "Billigmacher" der Solar-Branche. In der Expertenanhörung des Deutschen Bundestages hatten alle Sachverständigen das Anliegen unterstützt, weiterhin Freiflächen zu fördern. Der Bundestag stimmte in der vergangenen Woche gegen die Stimmen der Opposition der zusätzlichen Senkung der der Einspeisevergütung für Solarstromanlagen auf Dächern um weitere 16 Prozent und auf bei Freiflächen um 15 Prozent zu. Für Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll es ab Juli keine Förderung mehr geben.

14.05.2010   Quelle: Umweltministerium Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Umweltministerium Rheinland-Pfalz,
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Photovoltaik in Indien: Astonfield und Belectric bauen gemeinsam ein 5 MW-Solarkraftwerk in Rajasthan

Belectric PV-Referenzanlage in Narbonne, Frankreich (7.0 MWp)
Belectric PV-Referenzanlage in
Narbonne, Frankreich (7.0 MWp)

Astonfield Renewable Resources (Neu Delhi, Indien) und Belectric Inc. (Newark, Kalifornien) berichten, dass sie eine Vereinbarung abgeschlossen hätten zum Bau eines Astonfield-Solarkraftwerks mit einer Nennleistung von 5 Megawatt (MW) in Osiyan (Rajasthan, Indien). Das Photovoltaik-Kraftwerk von Astonfield in Osiyan sei eine von mehreren Solarstromanlagen, die voraussichtlich im Zuge der Umsetzung der nationalen Solar-Mission (Jawaharlal Nehru National Solar Mission) genehmigt werden, und das erste Solarkraftwerk von Astonfield, das im Geschäftsjahr 2010-11 in Auftrag gegeben und an das Netz angeschlossen werden soll. Belectric habe die Planung bereits abgeschlossen. Mit dem Bau soll unmittelbar nach der Genehmigung begonnen werden, berichten die beiden Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Belectric zählt zu den größten Photovoltaik-Systemintegratoren der Welt und hat bisher über 75 Solarkraftwerke in Europa in Betrieb genommen. Neben dem Entwurf, Bau und der Abnahme übernimmt Belectric auch den Betrieb und die Wartung der Anlage.


Solarstrom für rund 13.000 Haushalte

Das Photovoltaik-Kraftwerk in Osiyan ist die erste Solar-Großanlage von Belectric im Rahmen der indischen nationalen Solar-Mission (National Solar Mission). Es wird eine Nennleistung von 5 MW haben und im Bezirk Jodhpur in Rajasthan auf einer 10 Hektar großen Fläche angesiedelt sein. Insgesamt seien langfristig etwa 60 Hektar Fläche gepachtet worden für einen künftigen Ausbau mit zusätzlichen 20 MW Photovoltaik-Leistung. Die Anlage in Osiyan soll über hundert Arbeitsplätze schaffen und rund 13.000 Haushalte mit Strom versorgen. "Passend zu unserer Strategie, mit weltweiten Technologieführern zusammenzuarbeiten, ist Astonfield eine Kooperation mit Belectric eingegangen, um die ersten Solar-Kraftwerke im Rahmen der indischen Solar-Mission zu bauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Bau der 5 MW-Anlage in Rajasthan, die als Grundstein für unsere Partnerschaft und den Ausbau der indischen Solarindustrie dienen soll", sagte Ameet Shah, Co-Geschäftsführer von Astonfield.

"Indien hat sich zu einem der vielversprechendsten Solar-Märkte der Welt entwickelt, und Astonfield hat diese Entwicklung beschleunigt. Die Partnerschaft zwischen Belectric und Astonfield spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausschöpfung des indischen Solar-Potenzials im Rahmen der National Solar Mission", ergänzte Bernhard Beck, Geschäftsführer von Belectric.


Belectric und Astonfield

Belectric Inc. will seine Fähigkeiten in Planung und Bau einsetzen, um mit klimafreundlichen Photovoltaik-Lösungen Netzparität zu erreichen. Belectric hat mit seinen Tochterunternehmen wie beispielsweise Beck Energy (Deutschland) bereits über 75 PV-Großanlagen in Europa gebaut. Viele davon gehören zu den größten Kraftwerken auf Basis von Dünnschichtmodulen, die bisher weltweit gebaut wurden. Die strategischen Partnerschaften mit führenden Solarmodul-Herstellern und Produzenten von Photovoltaik-Systemkoponenten sowie die unternehmenseigene Projektentwicklung ermögliche eine kontinuierliche Kostensenkung beim Bau der Anlagen.

Astonfield Renewable Resources ist das größte Stromunternehmen Südasiens auf Basis verschiedener erneuerbarer Energiequellen. Mit einem Bestand an Solar-, Biomasse- und Müllheizkraftwerken mit einer Gesamtleistung von fast 1.000 MW bietet Astonfield Lösungen zur Nutzung der erneuerbaren Energie für neue Märkte weltweit.

14.05.2010   Quelle: Astonfield Renewable Resources   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Belectric Inc.,
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FH Aachen beteiligt sich an neuem Spitzeninstitut der Solar-Forschung

V.l.: Prof. Dr. Marcus Baumann, Ministerin Christa Thoben und Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
V.l.: Prof. Dr. Marcus Baumann, Ministerin
Christa Thoben und Minister Prof. Dr. Andreas
Pinkwart

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung den Grundstein für eine enge Zusammenarbeit gelegt haben Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Direktor des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik, und Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen. Geplant ist ein europaweit einzigartiges Solar-Forschungsinstitut mit Sitz in Köln und Jülich sowie Außenstellen in Stuttgart und Almeria, das vom Land Nordrhein-Westfalen in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 27 Millionen Euro unterstützt wird.   Prof. Baumann freut sich auf die künftige enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Solarforschung des DLR und dem Solar- Institut Jülich an der FH Aachen (SIJ), in dem die Aktivitäten des DLR und des SIJ auf dem Gebiet der Solarthermie konzentriert werden. Er verweist auf das internationale Ansehen, welches sich die FH Aachen in der Forschung in den letzen Jahren erarbeitet hat. Inzwischen sind die Projekte so groß geworden, dass sie durch die infrastrukturellen Möglichkeiten einer Fachhochschule nicht mehr bewältigt werden können und eine Lösung mit einer Großforschungseinrichtung gefunden werden musste. Für Prof. Baumann steht fest, dass das DLR unzweifelhaft der richtige Partner ist.



Solarthermisches Kraftwerk in Jülich: Meilenstein in der Erforschung und Nutzung der Solarenergie

Die Gründung des Instituts für Solarforschung macht die Ausweitung der Solarforschung der FH Aachen am Solar-Institut Jülich möglich. Es wurde 1992 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der FH Aachen gegründet. Unter dem ersten Institutsleiter Prof. Dr. Michael Meliß erarbeitete sich die Einrichtung eine hervorragende Reputation bei der Entwicklung anwendungsorientierter technischer Lösungen im Bereich der regenerativen Energien. Mit dem jetzigen Geschäftsführer, Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, entwickelte sich das SIJ weit über die Landesgrenzen hinaus zu einem Institut von internationalem Ruf. Zudem hat Prof. Hoffschmidt maßgeblich am Zustandekommen der Kooperation mit dem DLR mitgewirkt. Mit dem solarthermischen Kraftwerk in Jülich, welches das SIJ konzipiert und dann gemeinsam mit den Partnern DLR, Stadtwerke Jülich und Kraftanlagen München geplant und gebaut hat, setzte das Institut einen Meilenstein in der Erforschung und Nutzung der Solarthermie. Darüber hinaus werden am SIJ Komponenten für die Meerwasserentsalzung, für thermische Speicher und für moderne Solararchitektur entwickelt.

Die internationale Exzellenz, die das Land Nordrhein-Westfalen im Bereich der solarthermischen Kraftwerke bereits innehat, soll weiter ausgebaut werden, um den Erfordernissen eines schnell wachsenden Marktes entsprechen zu können. Innovationsminister Prof. Pinkwart
betont: "Es geht bei der künftigen Energieversorgung des Landes nicht um bloße Kilowatt-Leistung, sondern um die bereitzustellenden
Kilowattstunden: Das heißt, wir müssen zu jeder Zeit bezahlbare und Klima schonende, sichere und immer verfügbare Energie bereitstellen.
Schließlich wollen wir das Energieforschungsland Nummer Eins in Europa werden!"


Solarstrom, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Solarthermische Kraftwerke bieten neben Windenergie und Biomasse eine großtechnische Alternative, um regenerativ CO2-frei Strom und Wärme zu erzeugen. Die Kraftwerke sind geeignet, um in Südeuropa und rund um das Mittelmeer Strom, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe für diese Regionen zur Verfügung zu stellen. Durch Hochspannungsgleichstromkabel soll der erzeugte Strom aus den Solarkraftwerken in der Mittelmeerregion in Zukunft auch in nördliche Industriestaaten fließen. Das neu geschaffene Institut in Nordrhein-Westfalen wird sich aktiv an der Entwicklung dieser Technologien beteiligen. "Energie kann man nicht erzeugen, man kann sie lediglich umwandeln", erläutert der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. "Alle reden über Energieerzeugung, aber keiner kann’s! Wir bündeln hier nun 30 Jahre Forschungskompetenz und schaffen mit Unterstützung der Landesregierung und in enger Kooperation mit der FH Aachen ein international anerkanntes Institut für Solarforschung. Denn was die solare Energie anbelangt, sieht es da für die nächsten drei Milliarden Jahre ziemlich gut aus", so Prof. Wörner optimistisch.


Weltweites Interesse an der Solar-Technologie

"Der weltbekannte Erfinder Thomas Edison riet schon 1931, künftige Geldinvestitionen auf die Förderung solarer Energie zu verwenden, und damit nicht erst bis zur Erschöpfung der fossilen Ressourcen zu warten", zitiert Ministerin Thoben. Außerdem weist sie auf die Notwendigkeit hin, schon bald den Leitungsbau zu verbessern. "Das Interesse an der Solar-Technologie ist weltweit enorm", sagte Prof. Pinkwart. "Mit dem Forschungsinstitut kann sich Nordrhein- Westfalen wichtige Anteile an diesem boomenden Exportmarkt sichern."

14.05.2010   Quelle: FH Aachen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FH Aachen/www.lichtographie.de,
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Photovoltaik: SANYO führt in Europa neue HIT-Module ein

HIT-Solarzelle von SANYO
HIT-Solarzelle von SANYO

Auf der diesjährigen Intersolar (09. bis 11. Juni 2010, Neue Messe München) präsentiert SANYO Component Europe eine neue Reihe hochleistungsfähiger HIT-Solarmodule. Am Stand 170 in Halle A 6 plant SANYO Aktionen rund um die neuen Produkte und knüpft somit an seine Tradition an, den Besuchern ein unterhaltsames interaktives Messeerlebnis zu bieten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die "HIT"-Photovoltaikmodule von SANYO haben einen der höchsten Wirkungsgrade der Branche und genießen einen hervorragenden Ruf in Europa.   Die Module basieren auf monokristallinen Silizium-Wafern, die von einer ultradünnen amorphen Siliziumschicht umgeben sind. Sie bieten einen ausgezeichneten Wirkungsgrad, weisen hervorragende Temperaturcharakteristika auf und erzielen eine höhere Ausgangsleistung pro Fläche als herkömmliche kristalline Solarmodule, betont der Hersteller. Mit den neuen HIT-Solarmodulen habe SANYO diese Eigenschaften noch weiter verstärkt, um seinen europäischen Kunden eine zusätzliche Kosteneffizienz zu bieten.


Neue Technologien zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes

Des Weiteren stellt SANYO auf der Intersolar 2010 seine bahnbrechende Energielösung vor, das "Smart Energy System" (SES), in dessen Entwicklung das Unternehmen seine Expertise auf dem Gebiet der Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieausbeute eingebracht hat. Mit Blick auf den tagtäglichen Energiebedarf habe SANYO neue Technologien entwickelt, sich die Kraft der Sonne zu Nutzen zu machen und will so erheblich zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen.


Produktionskapazität in Ungarn soll von 165 MW auf 315 MW ausgebaut werden

Um der wachsenden Nachfrage des europäischen Marktes Rechnung zu tragen, investiert SANYO zudem weiter in seine Produktionsanlagen für Photovoltaik-Produkte. Allein in diesem Jahr werde das Montagewerk in Ungarn seine Produktionskapazität von 165 Megawatt (MW) auf 315 MW steigern. Damit stelle SANYO sicher, schnell auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes reagieren zu können.

13.05.2010   Quelle: SANYO Component Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Component Europe GmbH,
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Solar-Public-Viewing der Fußball-WM: World Future Council organisiert "Power Kick for Africa"

Ein Beispiel für die solare Dorfstromversorgung in Ghana
Ein Beispiel für die solare Dorfstromversorgung
in Ghana

Die Gemeinde Oboadaka liegt eine knappe Stunde von der ghanaischen Hauptstadt Accra entfernt und ist nicht an das Stromnetz angeschlossen. Trotzdem werden die rund 6.900 Menschen aus Oboadaka und den umliegenden Dörfern viele Spiele der Fußball-WM in Südafrika verfolgen können, berichtet die Hamburger Stiftung World Future Council (WFC) in einer Pressemitteilung. Bei öffentlichen Fernsehübertragungen, die durch Solarstrom ermöglicht und vom World Future Council in Kooperation mit Energiebau Sunergy Ghana Ltd. organisiert werden.   "Was für ein Glück für unser Dorf!", freut sich Alex Ahwireng, der junge Gemeindevorsteher von Oboadaka. WFC-Gründer Jakob von Uexküll kommentiert: "Wir wollen den Menschen zeigen, dass Solarstrom zuverlässig ist - und ganz einfach dezentral installiert werden kann. Und wir wollen afrikanische Politiker motivieren, die Nutzung erneuerbarer Energien stärker zu fördern. Die erste Fußball-WM, die auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, bietet dafür eine hervorragende Gelegenheit".


80 Prozent der Afrikaner sind von Holz oder Holzkohle abhängig

Bis heute sind laut WFC 80 Prozent der Afrikaner für ihre Energieversorgung von Holz oder Holzkohle abhängig. Dies sei ein ernstes Entwicklungshindernis - und eine große Chance. Gelinge es, die Weichen so zu stellen, dass ein Großteil der notwendigen Entwicklung Afrikas auf der Basis erneuerbarer Energien wie Sonne, Wind und Biomasse geschieht, könne eine große Gefahr für das Weltklima gebannt werden. Deshalb bringe der World Future Council medienwirksam Solarstrom nach Oboadaka - und deshalb unterstütze er die African Renewable Energy Alliance (AREA), in der sich politische Entscheidungsträger sowie Vertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus zahlreichen afrikanischen Ländern zusammengeschlossen haben.

"Power Kick for Africa" vom 21. bis 23. Juni in Accra

Vom 21. bis 23. Juni treffen sich AREA-Mitglieder unter dem Motto "Power Kick for Africa" in der ghanaischen Hauptstadt Accra, um über politische Förderinstrumente, Finanzierungsmöglichkeiten und Technologien zu beraten. Zum Abschluss des Workshops werden sie am 23. Juni nach Oboadaka fahren - und dort gemeinsam mit den Dorfbewohnern das WM-Gruppenspiel der ghanaischen gegen die deutsche Nationalmannschaft auf der Leinwand sehen, berichtet der WFC. Jakob von Uexküll: "Beim Public Viewing werden alle hautnah erleben, welche Möglichkeiten sich durch die Nutzung erneuerbarer Energien ergeben - und wie dankbar die Menschen dafür sind, nicht länger vom Weltgeschehen abgeschnitten zu sein."

Für Oboadaka endet das Glück nicht mit dem Endspiel der Fußball-WM am 11. Juli, denn die Photovoltaik-Anlage werde von Energiebau Sunergy Ghana Ltd. dauerhaft gestiftet und bleibe im Dorf. Mit dem erzeugten Solarstrom werde dann das kleine Krankenhaus versorgt, dessen Ärzte und Schwester ihre Arbeit bislang ohne Elektrizität verrichteten.

World Future Council

Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur - und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und fördert ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Der World Future Council ist als gemeinnützige Stiftung in Hamburg registriert und finanziert sich über Spenden.

13.05.2010   Quelle: World Future Council   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Sunergy Ghana Ltd.,
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SOLEOS Solar präsentiert sich mit aktuellen Produkten auf der Intersolar

Photovoltaik-Indachsystem von SOLEOS
Photovoltaik-Indachsystem von SOLEOS

Der Photovoltaik-Systemspezialist SOLEOS Solar (Bornheim-Sechtem) hat sowohl seinen Messe- als auch seinen Internetauftritt überarbeitet und präsentiert sich pünktlich zur Intersolar auf dem Stand A5.350 in frischem Gewand. SOLEOS wird Neuheiten des aktuellen Produkt- und Leistungsportfolios vorstellen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung: das monokristalline Photovoltaik-Modul SOLEOS 250-2MS, das Indachsystem Integreos sowie das von der Zeitschrift Öko-Test mit "sehr gut" getestete Upsolar-Modul UP-M185M.   "Uns war es wichtig, der Marke SOLEOS mit dem neuen Unternehmensauftritt einen moderneren, frischeren Look zu verleihen und gleichzeitig den Service für unsere Kunden zu verbessern. Damit möchten wir zukünftig noch besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen und qualitativ hochwertige Produkte zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis anbieten", erläutert David Mabille, Geschäftsführer von SOLEOS.



Erweiterung der Modulreihe SOLEOS-LINE

Das SOLEOS 250-2MS erweitere die unternehmenseigene Modulreihe SOLEOS-LINE. "Hochleistungszellen ermöglichen einen Modulwirkungsgrad von 15,2%. Außerdem ist aufgrund der Aluminiumanschlussdose eine besonders gute Wärmeableitung der Bypassdioden gewährleistet", erklärt Björn Wachholz, technischer Leiter bei SOLEOS. Das SOLEOS 250-2MS zeichne sich durch eine Leistungstoleranz von +/- 5 Wp aus und sei für eine erhöhte Schneelast von 5400 Pa zugelassen. Zudem sei das SOLEOS 250-2MS mit den Zertifikaten der Schutzklasse II, IEC 61215, IEC 61730 ausgestattet.


Indachsystem Integreos zunächst für den französischen Markt

Integreos ist laut SOLEOS ein Solarstrom-Indachsystem, bei dem Standardmodule als wasserführende Schicht verwendet werden können. Es sei speziell für die Anforderungen entwickelt worden, die sich aus dem französischen Einspeisegesetz ergeben. "Dadurch ist der Markteintritt unseres Integreos-Systems zunächst auch nur für den französischen Markt geplant. Durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten ist es jedoch auch für ganz Europa geeignet", betont David Mabille. Die Neuheit des Integreos bestehe in seinem innovativen Dichtigkeitskonzept. Da bei Standardmodulen die Abdichtung zwischen Rahmen und Glas nur der mechanischen Einbettung des Moduls diene, werde keine Wasserdichtigkeit garantiert. Sollte an dieser Stelle Wasser das Modul durchdringen, fungierten spezielle Rinnen als Ableitung des Tropfwassers. Der Abstand der Module zueinander betrage lediglich 6 mm. Damit sei das System auch optisch vorteilhaft, da es wie eine geschlossene Fläche wirke.


Produktspektrum um Upsolar-Module erweitert

SOLEOS biete außerdem Photovoltaikmodule des Herstellers Upsolar an und erweitere damit sein Produktspektrum um einen weiteren international anerkannten Modullieferanten. Das monokristalline Upsolar UP-M185M gehört zu den Testsiegern der von der Zeitschrift Öko-Test getesteten Solarmodule. Das Upsolar UP-M185M punktet nicht nur mit einem Modulwirkungsgrad von 14,5%. Eine strenge Qualitätskontrolle gewährleiste zudem hochwertige und verlässliche Solarmodule, die mit den Zertifikaten der Schutzklasse II, IEC 61215 sowie IEC 61730 ausgestattet sind. Außerdem minimiert eine Leistungstoleranz von +/-3 % Mismatch-Verluste des PV-Systems, heißt es in der Pressemitteilung.

"Neben den sich ganz neu im Programm befindenden Modulen von Upsolar präsentieren wir natürlich nach wie vor Produkte unserer bewährten und langjährigen Partnerlieferanten NexPower, Suntech und Yingli Solar. Mit unseren Produkten bieten wir eine umfangreiche Palette aus dem Bereich der Photovoltaik an, auf die unsere Kunden jederzeit mit bester Beratung zurückgreifen können", ergänzt David Mabille.

13.05.2010   Quelle: SOLEOS Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLEOS Solar GmbH,
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Vorstand der SolarWorld AG beschließt Aktienrückkauf, Photovoltaik-Unternehmen startet Aktienrückkaufprogramm

Der Vorstand der SolarWorld AG hat am 12.05.2010 beschlossen, von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 20. Mai 2009 zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft Gebrauch zu machen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Aktien können demnach zu allen in der Ermächtigung in der Hauptversammlung genannten Zwecken verwendet werden. Die Ermächtigung, die auch den Einzug der Aktien einschließt, sei bis zum Ablauf des 20. November 2010 befristet.   Der Erwerb erfolge über die Börse oder im Wege eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Erwerbsangebotes; der von der Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis pro Aktie darf den höchsten am Erwerbstag an der Frankfurter Wertpapierbörse im Parkett- und Computerhandel festgestellten Börsenkurs zuzüglich Kosten und Gebühren nicht überschreiten. Er darf maximal 15 Prozent darunter liegen.

Im Falle eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der angebotene und gezahlte Erwerbspreis pro Aktie bis zu 15 Prozent über dem höchsten Börsenkurs des dritten Börsentags vor der Veröffentlichung des Erwerbsangebots liegen. Mit dem Rückkauf von bis zu zehn Prozent der Aktien soll am 12. Mai 2010 begonnen werden.

12.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent SOLON startet mit deutlichem Umsatzplus ins neue Jahr; Italienische Tochter erhält Auftrag für Solar-Kraftwerke mit 12,5 MWp

Photovoltaik-Kraftwerk von SOLON.
Photovoltaik-Kraftwerk von SOLON.

Die Berliner SOLON SE, einer der größten Solarmodul-Hersteller in Europa und Anbieter von solarer Systemtechnik für große Photovoltaik-Dachanlagen und Freiflächenanlagen, veröffentlichte am 12.05.2010 ihren Zwischenbericht zum 31. März 2010. Danach konnte das Unternehmen den Konzernumsatz im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Diese positive Entwicklung sei insbesondere durch die hohe Nachfrage nach Solarstrom-Anlagen im deutschen Markt bedingt, die sich trotz des langen Winters sehr robust entwickelt habe. Das Photovoltaik-Systemtechnikgeschäft hingegen blieb weiter hinter den Erwartungen zurück.  Nach Einschätzung des Managements war dies nicht zuletzt auf die abwartende Haltung von Kundenseite angesichts der erst Ende März erzielten Fortschritte bei der Konzernfinanzierung zurückzuführen.



132 % Umsatzplus

Die wichtigsten Finanzkennzahlen des ersten Quartals 2010 stellen sich im Einzelnen wie folgt dar: Der Konzernumsatz stieg um 132 % auf 88,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 38,3 Mio. EUR). EBIT und EBITDA verbesserten sich im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ebenfalls deutlich und erreichten minus 6,6 Millionen Euro bzw. minus 2,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 20,7 Mio. EUR bzw. minus16,2 Mio. EUR). Das in den ersten drei Monaten 2010 erzielte Konzernergebnis nach Minderheiten belief sich auf minus 8,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 19,2 Mio. EUR). Einmaleffekte auf das Konzernergebnis traten im Berichtszeitraum nicht auf. Der Verlust je Aktie verringerte sich damit von minus 1,53 Euro im Vorjahreszeitraum auf minus 0,65 Euro im ersten Quartal 2010. Über 40 % der Konzernumsätze im Auftaktquartal des Jahres seien außerhalb Deutschlands erzielt worden. Die Produktionsmenge lag bei 41 Megawatt (MWp).


Mehrjahresvertrag mit einem Lieferumfang von 20 MWp

Die Belebung der Nachfrage im Komponentengeschäft spiegle sich auch im Auftragseingang wider: So sei im ersten Quartal unter anderem ein Mehrjahresvertrag mit dem deutschen Solargroßhändler entrason Gmbh mit einem Lieferumfang von 20 MWp im Jahr 2010 geschlossen worden. Der Wert der Vorräte erhöhte sich aufgrund der für 2010 geplanten höheren Produktionsleistung auf 110,9 Millionen Euro (31. Dezember 2009: 90,6 Mio EUR). Dadurch ergab sich für die ersten drei Monate ein negativer operativer Cashflow in Höhe von 31,0 Millionen Euro. (Vorjahreszeitraum: minus 39,6 Mio. EUR). Bedingt durch den höheren Vorratsbestand sei es zu einem leichten Anstieg des Working Capitals auf 175,6 Millionen Euro gekommen.

Die Nettoverschuldung zum Berichtsstichtag betrug 384,9 Millionen Euro. Ende März war in den Verhandlungen mit den Banken Einvernehmen zur Neustrukturierung der mittelfristigen Konzernfinanzierung erzielt worden. Die umfangreiche Kreditdokumentation werde derzeit fertig gestellt.

Auf der Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung bestätigt der Vorstand sein Ziel, das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen Prozentbereich und einem ausgeglichenen operativen Konzernergebnis abzuschließen. Der vollständige Zwischenbericht der SOLON SE zum 31. März 2010 steht auf der Internetseite des
Unternehmens zum Download zur Verfügung.


Italienische SOLON-Tochter erhält Zuschlag zur Errichtung von Solarkraftwerken über 12,5 MWp von italienischem Stromnetzbetreiber

Die SOLON S.p.A., ein Tochterunternehmen der Berliner SOLON SE mit Sitz im norditalienischen Carmignano di Brenta, hat den Zuschlag für die Errichtung von 16 Photovoltaik-Freiflächenanlagen in den nordostitalienischen Provinzen Friaul und Venetien mit einer Gesamtleistung von rund 12,5 Megawatt (MWp) erhalten. Das Projekt ist eines der Lose, welche die SunTergrid S.p.A. im vergangenen Jahr EU-weit ausgeschrieben hat. SunTergrid S.p.A. ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der römischen Terna S.p.A., einem der größten unabhängigen Netzbetreiber für Stromübertragung in Europa. Insgesamt sollen so im Jahr 2010 Solar-Kraftwerke im Umfang von 100 MWp gebaut werden, die durch weitere Ausschreibungen vergeben werden.

Die Kraftwerke der aktuellen Ausschreibung haben eine Leistung zwischen 200 kWp und 2 MWp und werden in den Provinzen Padua, Vicenza, Verona, Rovigo, Treviso, Belluno, Venedig, Udine und Triest errichtet. SOLON S.p.A. übernimmt dabei als Generalunternehmer Engineering und Projektmanagement sowie die schlüsselfertige Realisierung der Anlagen.

12.05.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik-Unternehmen aleo solar AG meldet starkes Geschäft im ersten Quartal 2010; Umsatz um 215 % gesteigert

aleo-Vorstandsvorsitzender York zu Putlitz setzt auf Premium-Module und eigenen Vertrieb.
aleo-Vorstandsvorsitzender York
zu Putlitz setzt auf Premium-Module
und eigenen Vertrieb.

Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 einen Umsatz in Höhe von 96,5 Millionen Euro erwirtschaftet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal (30,6 Mio. Euro) um 215 Prozent. Das EBIT beträgt 11,5 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,64 Euro (Vorjahresquartal: minus 0,43 Euro). "Wir erwarten ein ebenfalls starkes zweites Quartal", sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG. "Da die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eine zusätzliche Degressionsstufe zum 1. Juli 2010 vorsieht, rechnen wir in Deutschland mit einer anhaltend hohen Nachfrage durch Vorzieheffekte."  In der zweiten Jahreshälfte werde dann ein Anziehen der internationalen Photovoltaik-Märkte erwartet.




Modulproduktion an den Kapazitätsgrenzen

Die Produktionsmenge betrug im ersten Quartal dieses Jahres 60,1 Megawatt (11,3 MW). Die Fertigung an den Kapazitätsgrenzen sei möglich, weil die aleo solar AG ihre Produktionsprozesse optimal eingestellt habe und rund um die Uhr im Mehrschichtsystem produziere. "Mit einer ausgereiften Technologie gefertigte Premium-Module und ein eigener Vertrieb - diese Verbindung ist unser entscheidender Wettbewerbsvorteil", betont zu Putlitz. "Durch unser Vertriebsnetzwerk mit mehr als 1.000 Fachhändlern und Installateuren sowie durch die im Premium-Sektor etablierte Marke 'aleo' sehen wir uns für die erwartete Verschärfung des Wettbewerbs im Photovoltaik-Markt bestens gerüstet."

Die aleo solar AG bestätigt deshalb ihre Erwartungen für 2010: Der Umsatz soll mindestens 420 Millionen Euro betragen, wobei eine vergleichsweise solide EBIT-Marge angepeilt werde. Der Auslandsanteil soll schrittweise weiter ausgebaut werden. Auch für 2011 sieht sich das Unternehmen auf Wachstumskurs. Konkrete Ziele würden aber erst im Verlauf des Jahres 2010 gesetzt, um der Entwicklung der Rahmenbedingungen Rechnung tragen zu können.

12.05.2010   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Solar-Unternehmen Conergy schreibt erstmalig wieder schwarze Zahlen: Umsatz fast verdreifacht, operatives Ergebnis zum zweiten Mal in Folge positiv

Conergy-Chef Ammer: "Gute Umsätze
bei auch wieder schwarzen Zahlen".

Das Photovoltaik-Unternehmen Conergy AG (Hamburg) hat ihre positive Entwicklung im 1. Quartal 2010 fortgesetzt: Der Solar-Konzern steigerte seinen Umsatz von Januar bis März 2010 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 165 % auf 150,3 Millionen Euro (Vorjahr: € 56,7 Mio.). Gleichzeitig konnte der System Hersteller zum zweiten Mal in Folge ein positives operatives Ergebnis erzielen: Beim EBITDA wies Conergy im 1. Quartal 2010 ein Plus von 7,3 Millionen Euro aus (Vorjahr: minus 19,1 Mio.). Im EBIT schrieb Conergy in der zurückliegenden Berichtsperiode erstmalig wieder schwarze Zahlen - und konnte sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr von minus 25 Millionen Euro auf € 0,3 Millionen Euro steigern.  Für das laufende und das nächste Jahr erwartet der Vorstand deutliche Verbesserungen beim Umsatz sowie eine überdurchschnittliche Steigerung des Ergebnisses.



"Wir schreiben bei guten Umsätzen auch wieder schwarze Zahlen - und das freut uns sehr", so Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer. "Vor allem macht uns stolz, dass wir in diesem Quartal mit unseren Conergy Solarsystemen aus eigener Herstellung punkten konnten. Diese machen mittlerweile einen immer größeren Teil unseres Produktportfolios aus – und erfreuen sich großer Nachfrage bei unseren Kunden in allen Märkten. Mit dem Verkauf von immer mehr eigenen Produkten konnten wir auch unsere Rohertragsmarge von 26 auf 31 Prozent verbessern."


Region Asien Pazifik mit starken Wachstumsraten; Zwei Photovoltaik-Leuchtturmprojekte umgesetzt

Starkes Wachstum zeigte Conergy im 1. Quartal in seinen Auslandsmärkten, die rund 50 % des Umsatzes erzielt haben: So konnte das Solar-Unternehmen seinen Umsatz auf den europäischen Märkten außerhalb Deutschlands auf 40,2 Millionen Euro steigern. Auf 25,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat sich der Conergy-Umsatz in der Region Asien Pazifik (Vorjahresquartal: 11,5 Mio. €). In den vergangenen beiden Monaten konnte Conergy hier mit gleich zwei Leuchtturmprojekten vom dortigen Wachstum profitieren: mit Südostasiens größtem privaten Solarpark sowie einer der ersten großen Megawatt-Anlagen auf dem indischen Subkontinent. Ein weiterer großer Umsatztreiber im 1. Quartal war der deutsche Markt. Hier steigerte Conergy seinen Umsatz um 58,9 Millionen Euro auf 75,5 Millionen Euro.

Bei der für den Fortbestand des Unternehmens notwendigen Refinanzierung dauern die Gespräche mit den Partnerbanken derzeit noch an, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Aus diesem Grund veröffentliche Conergy am 12.05.2010 seinen Jahres- und Konzernabschluss vorerst ohne Testat des Wirtschaftsprüfers. Conergy-Chef Dieter Ammer hierzu: "Wir sind zuversichtlich, diese Gespräche in absehbarer Zeit erfolgreich zu beenden. Hiernach werden wir unseren testierten Jahres- und Konzernabschluss umgehend vorlegen sowie zur Hauptversammlung einladen."


Positives operatives Ergebnis im niedrigen zweistelligen Millionenbereich angestrebt

Für 2010 und 2011 erwartet Conergy wieder steigende Umsätze, nachdem die Erlöse 2009 rückläufig waren. Dank der Wirkung des massiven Restrukturierungsprogramms, unterstützt durch den verstärkten Einsatz eigener Produkte, erwartet Conergy eine positive Auswirkung auf die Rohertragsmarge sowie eine überdurchschnittliche Steigerung des Ergebnisses. Insgesamt geht das Unternehmen davon aus, dass 2010 ein positives operatives Ergebnis nach EBITDA im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erzielt wird. In Erwartung eines weiter wachsenden Marktes sollte sich das Ergebnis in 2011 weiter verbessern.

12.05.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,


 

Photovoltaik-Hersteller Sunways AG steigert Umsatz um 52 % und EBIT um 10 Millionen Euro

Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG.
Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender
der Sunways AG.

Die Sunways AG (Konstanz) hat das erste Quartal 2010 mit einer deutlichen Steigerung bei Umsatz, Absatz und Ergebnis abgeschlossen. Vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und den Auslandsmärkten konnten die Umsatzerlöse um 51,7 % auf 44,3 Millionen Euro gesteigert werden (Q1/2009: 29,2 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zum Umsatzwachstum trugen alle Produktbereiche (Solarzellen, Solarmodule und Solarinverter) bei. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs um 10 Millionen Euro auf 4,7 Millionen Euro (Q1/2009: minus 5,3 Mio. €).   Für die Abrechnung der Vollzugsbilanz aus dem Verkauf der MHH Solartechnik GmbH wurde ein Anpassungsbetrag von minus 1,1 Millionen Euro in den nicht fortgeführten Aktivitäten zurückgestellt. Daher belaufe sich der Konzernüberschuss im ersten Quartal 2010 auf 2,1 Millionen Euro, erläutert Sunways (Q1/2009: minus 4,3 Mio. €).



Auslandsgeschäft: Italien wächst überproportional

Die Sunways AG erzielte im ersten Quartal 2010 84,1 % des Konzernumsatzes im Inland. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2009 hat sich der Umsatz im europäischen Ausland über alle Produktbereiche sehr positiv entwickelt: Die Erlöse konnten von 2,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf 7,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2010 gesteigert werden; mit 15,9 % hat sich der Anteil am Konzernumsatz mehr als verdoppelt. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum in Italien: Der Umsatz stieg von 0,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf 3,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2010.


Berichterstattung: Ab 2010 detailliert in drei Segmenten

Die Sunways AG hat mit Beginn des Jahres 2010 die Berichterstattung für das bisherige Segment Solarsysteme in die zwei Produktgruppen Solarmodule und Solarinverter unterteilt. In Zukunft wird die Geschäftsentwicklung einzeln für alle drei Geschäftsfelder dargestellt: Solarzellen (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Solarzellen), Solarmodule (Vertrieb von Solarmodulen und Projekte) sowie Solarinverter (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von
Photovoltaik-Wechselrichtern). Die Segmentergebnisse für das erste Quartal 2009 wurden zum Vergleich entsprechend angepasst.


Solarzellen: Profitabilität deutlich gesteigert

Im Segment Solarzellen stieg der Umsatz im ersten Quartal 2010 um 14,2 % auf 21,7 Millionen Euro (Q1/2009: 19,0 Mio. €). Darin enthalten sind Innenumsätze mit dem Segment Solarmodule im Wert von 5,2 Millionen Euro. Die Verrechnung von Solarzellen für die Herstellung von eigenen Modulen erfolgt zu marktüblichen Preisen. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Segment lag mit 2,8 Millionen Euro um 5,5 Millionen Euro über dem Vorjahresquartal (Q1/2009: 􀀑2,7 Mio. €), was einer EBIT-Marge von 12,9 % entspricht. Wesentlich zu dieser Ergebniswende beigetragen haben die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Materialeinsatzquote sowie Skaleneffekte durch die höheren Produktionskapazitäten in Arnstadt.


Solarmodule: Geschäft erfolgreich ausgeweitet

Durch zusätzliche Lieferkapazitäten konnte die Sunways AG den Absatz von Photovolatik-Modulen im ersten Quartal 2010 auf zehn Megawatt (MWp) mehr als verdreifachen (Q1/2009: 2,9 MWp). Der Umsatz im Segment lag mit 18,7 Millionen Euro dementsprechend deutlich über dem Vorjahresniveau (Q1/2009: 7,9 Mio. €). Rund 24 % des Umsatzes wurden im europäischen Ausland erzielt. Besonders erfolgreich war die Entwicklung im italienischen Markt: Die Erlöse stiegen von 0,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf 2,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2010. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Segment stieg um 2,2 Millionen Euro auf 0,8 Millionen Euro (Q1/2009: minus 1,4 Mio.€).


Solar-Wechselrichter: Nachfrage übersteigt Angebot

Der Umsatz im Segment Solarinverter hat sich im ersten Quartal 2010 auf 9,1 Millionen Euro fast vervierfacht (Q1/2009: 2,4 Mio. €). Das Umsatzvolumen in allen relevanten europäischen Photovoltaik-Märkten konnte deutlich gesteigert werden; der Auslandsanteil belief sich auf rund 21 %. Auch der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 37,7 MWp (Q1/2009: 9,5 MWp). Ein noch stärkeres Wachstum von Umsatz und Absatz wurde durch die in den letzten Monaten eingeschränkte Verfügbarkeit von wichtigen elektronischen Bauteilen auf dem Photovoltaik-Weltmarkt verhindert. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Segment erreichte 1,1 Millionen Euro (Q1/2009: minus 1,2 Mio. €). Durch die anhaltend hohe Nachfrage und das stark limitierte Angebot an Wechselrichtern verfügt die Sunways AG aktuell bereits über Bestellungen für Wechselrichter bis deutlich in die zweite Jahreshälfte hinein.


Anhaltend profitables Konzernwachstum erwartet

Wegen der zum Juli dieses Jahres anstehenden zusätzlichen Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland zeichnet sich für das laufende zweite Quartal eine weiterhin hohe Inlandsnachfrage ab. Gleichzeitig beobachten Sunways eine deutliche Belebung in den Auslandmärkten. Für das dritte Quartal 2010 erwartet die Sunways AG daher keine gravierenden Umsatzeinbußen. Eine bis weit in die zweite Jahreshälfte gefüllte Auftragspipeline für Solarinverter stütze diese Erwartung. Der Preisdruck bei Photovoltaik-Komponenten und insbesondere bei Solarzellen werde jedoch auch 2010 bestehen bleiben. Auf der Grundlage von deutlichen Volumensteigerungen in allen Produktbereichen im Vergleich zum Vorjahr, wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen sowie einer weiteren Forcierung der nationalen und internationalen Vertriebsaktivitäten erwartet die Sunways AG für das laufende Geschäftsjahr ein anhaltend profitables Konzernwachstum.

"Durch zusätzliche Lieferkapazitäten wollen wir unseren Modulabsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Darüber hinaus werden wir alle operativen und strategischen Möglichkeiten prüfen, um das Wachstum der Sunways AG weiter zu beschleunigen. Die Diversifizierung unserer Absatzmärkte und die Stärkung unseres Produkt- und Serviceangebots bleibt dabei ein wichtiges Ziel", erklärte Michael Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG.

12.05.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG.,
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Allianz erwirbt ersten Solarpark von BP Solar

Photovoltaik-Kraftwerk in Apulien, Italien
Photovoltaik-Kraftwerk in Apulien, Italien

Allianz hat sechs Solarstrom-Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu einem Megawatt (MWp) von dem Hersteller, Entwickler und Betreiber BP Solar Italien erworben, berichtet Allianz Specialised Investments (London) in einer Pressemittelung. Die erste Photovoltaik-Anlage befindet sich in den Gemeinden Brindisi und Mesagne der italienischen Region Apulien. Der Solarpark verwendet fest installierte mono- und polykristalline Photovoltaik-Module. Die Anlagen sind seit Ende 2009 in Betrieb. Die Vereinbarung umfasst auch zwei weitere Photovoltaik-Kraftwerke (mit jeweils bis zu 1 MWp), die nach Fertigstellung ebenfalls von BP Solar Italien erworben werden sollen.   Mit dieser Vereinbarung bestätige BP Solar seine führende Position in der italienischen Solar-Industrie, die auf zahlreichen laufenden Projekten in diesem Markt basiert, heißt es in der Pressemitteilung.



Photovoltaik- Portfolio in Italien und in den Schlüsselmärkten Europas soll ausgebaut werden

David Jones, CEO der Allianz Specialised Investments, kommentiert: "Wir freuen uns sehr über unser erstes Investment in eine Solaranlage. Die Solarindustrie hat für uns strategische Bedeutung, und wir wollen auf diesen ersten Erfolg aufbauen und unser Portfolio in Italien und in den Schlüsselmärkten Europas weiter ausdehnen."

Neben vielen anderen klimabezogenen Aktivitäten der Allianz Gruppe wurde die Solarenergie als eine neue Anlageklasse durch Allianz Climate Solutions eingeführt. Allianz Specialised Investments ist nun verantwortlich für die Investitionen der Allianz Gruppe in Solarenergie zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Engagement in Windenergie.

"Diese Transaktion in Italien ist der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Allianz, einem führenden Unternehmen im Bereich Versicherung und Finanzdienstleistungen, und BP Solar, führend in der Solarindustrie. Wir freuen uns, diese Zusammenarbeit in Europa auszubauen und damit den Bedürfnissen eines wachsenden Solarmarktes zu entsprechen", sagte Reyad Fezzani, Vorstand von BP Solar.

12.05.2010   Quelle: Allianz Specialised Investments (ASI)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Allianz Specialised Investments Ltd.,
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Photovoltaik-Weltpremiere auf der Intersolar: Fronius präsentiert die leistungsstarke Zentralwechselrichterserie "Fronius CL"

Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL
Photovoltaik-Zentralwechselrichter Fronius CL

Auf der Intersolar 2010, von 9. bis 11. Juni in München, wird die Fronius International GmbH dem internationalen Fachpublikum erstmalig den neuen Fronius CL-Wechselrichter präsentieren. Dieser überzeuge durch maximalen Ertrag bei gleichzeitig höchster Ausfallssicherheit. Dafür verantwortlich sei die Kombination aus einzigartigem modularem Systemaufbau im "Fronius MIX"-Konzept und ertragsstarker Leistungselektronik. In den Leistungsklassen 36, 48 und 60 kW sei der Fronius CL perfekt geeignet für PV-Anlagen von bis zu mehreren hundert Kilowatt, berichtet der Hersteller in einer Pressemitteilung.   "Wir sind ein innovatives und visionäres Unternehmen", sagt Dipl.-Ing. Christoph Panhuber, Spartenleiter der Fronius Solarelektronik. Dies stelle die Fronius International GmbH einmal mehr unter Beweis und präsentiere dazu im Rahmen der Münchner Messe eine Vorschau auf die Zukunft nachhaltiger Energienutzung. Fronius als innovatives, forschungsorientiertes Unternehmen, mit hohem Bewusstsein für Nachhaltigkeit, agiere zukunftsweisend. "In unserer Vision stellen wir vier mögliche Entwicklungsschritte dar, welche uns einen Ausblick auf die zukünftige Nutzung von Energie bieten", so Panhuber weiter.



Neuerungen beim Allroundgerät Fronius IG Plus und beim trafolosen Wechselrichter Fronius IG TL

Zudem gibt es wesentliche Neuerungen bei den bestehenden Produkten, die auf der Messe zum ersten Mal präsentiert werden. Das Allroundgerät Fronius IG Plus erfülle rechtzeitig mit Inkrafttreten der neuen BDEW-Richtlinie die Anforderungen der deutschen Mittelspannungsrichtlinie. Der trafolose Wechselrichter Fronius IG TL präsentierte sich mit neuen, bedienerfreundlichen Features. Um die umfassende Produktpalette entsprechend in Szene zu setzen, ist Fronius in diesem Jahr mit einem eindrucksvollen 736m2 großen Messestand auf der Intersolar vertreten.

Über den Fronius CL, die "Zukunfts-Vision für eine nachhaltige Energienutzung", und alle weiteren Neuheiten können sich Messebesucher direkt am Fronius Messestand B4.210 in Halle B4 informieren. "Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, deren Wissensdurst von unseren freundlichen und kompetenten Mitarbeitern gestillt werden wird", kündigt Marketingleiter Bernhard Kolouch an.

12.05.2010   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Innovationspreis für Holz/Aluminium-Schiebetür der Ernst Schweizer AG mit Photovoltaik-Schiebeladen

Holz/Aluminium-Schiebetür mit Photovoltaik-Schiebeladen
Holz/Aluminium-Schiebetür mit
Photovoltaik-Schiebeladen

Eine hochdotierte Fachjury hat die neue Holz/Aluminium-Schiebetür in Kombination mit einem Photovoltaik-Schiebeladen der Ernst Schweizer AG (Hedingen, CH) auf der Messe "fensterbau/frontale" 2010 in Nürnberg mit dem "Innovationspreis Architektur Fenster Fassade" ausgezeichnet. Die Ernst Schweizer AG war mit verschiedenen Exponaten aus den Geschäftsbereichen Holz/Metall-Systeme, Fenster und Türen sowie Briefkästen und Fertigteile vertreten. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus fünf namhaften Architektinnen und Architekten, zeichnete die mit einem Photovoltaik-Schiebeladen ausgestattete Holz/Aluminium-Schiebetür von Schweizer aus.   Der von den Architektur-Fachzeitschriften "xia IntelligenteArchitektur" und "AIT" in Kooperation mit der NürnbergMesse bereits zum dritten Mal ausgelobte Wettbewerb richtete sich an Entwerfer und Hersteller innovativer Produkte für die Gebäudehülle.



Photovoltaik-Elemente mit hohem Beschattungspotenzial und angenehmer Lichtdurchlässigkeit

Der Architektur- und Designwettbewerb wurde mit der Absicht initiiert, unter den zahlreichen am Markt angebotenen Produkten diejenigen zu prämieren, die in besonderem Maße den Belangen der Architekten entsprechen. Wichtige Beurteilungskriterien waren sowohl funktionale als auch gestalterische Qualitäten, die Materialechtheit und die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten. Die Holz/Aluminium-Schiebetür von Schweizer besticht durch große Dimensionen (maximal 305 x 185 cm), schlanke Profile, großflächige Verglasungen und sehr gute energietechnische Werte. Die Kombination dieser Vorteile mit dem motorbetriebenen und mit Photovoltaik-Elementen versehenen Schiebeladen vermochte die Jurymitglieder zu überzeugen. Die Anordnung der Photovoltaik-Elemente zur Stromerzeugung auf einem transparenten Trägermaterial bietet ein hohes Beschattungspotenzial bei dennoch angenehmer Transluzenz. Die Schiebetür HME-3 ST ist vorzertifiziert für "Minergie/Minergie eco" und für "Minergie P/Minergie P eco". In Kombination mit dem elektrischen Schiebeladen lässt sie sich zudem in Plusenergie-Häusern einsetzen.

12.05.2010   Quelle: Ernst Schweizer AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ernst Schweizer AG,
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Weltneuheit auf dem Dach: jms Solar Handel präsentiert das Photovoltaik-Schnellmontagesystem "SiSo"

Sicherheits-Solarbefestigung
Sicherheits-Solarbefestigung "SiSo"

Pünktlich zum Beginn der Intersolar 2010 präsentiert der Photovoltaik-Spezialist jms Solar Handel (Garmisch-Partenkirchen) eine Weltneuheit: Das Schnellmontagesystem für die Sicherheits-Solarbefestigung "SiSo" ermögliche dank seines innovativen Verbindungsprinzips die direkte Verschraubung von Bauelementen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zusätzliche Einsteckteile und das aufwendige Vorbohren für die Modulbefestigung entfallen. Das Ergebnis: Eine schnelle und einfache Montagelösung mit einer beeindruckenden Flexibilität und einem Plus an Sicherheit.   Fehlende Schrauben, ungerade Bauelemente oder falsche Einsteckteile - unerwartete Hindernisse gehören zum Alltag auf jeder Baustelle. Auch wenn sich Profis zu helfen wissen, gerate der straffe Zeitplan jedoch häufig durcheinander, betont jms Solar Handel. Gerade in der Solar-Branche spiele der Zeitfaktor eine besonders wichtige Rolle - je früher eine Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wird, desto höher seien auch die Solarstrom-Erträge für den Betreiber. Eine verlängerte Bauphase sei jedoch nicht nur für den Kunden ärgerlich, sondern lasse zwangläufig auch die Personalkosten schnell in die Höhe steigen.


Befestigung mit nur einer Schraube

Mit dem SiSo-Montagesystem der Marke BÄR (Schürmann & Hilleke) gehören diese Probleme der Vergangenheit an, so der Anbieter. "Einfach schrauben – fertig", lautet das simple wie effiziente Grundprinzip dieser Weltneuheit made in Germany. Das zum Patent angemeldete Solar-Befestigungssystem beeindrucke in erster Linie durch seine unkomplizierte Handhabung. Denn die Befestigung bestehe nur aus einer speziellen Schraube, die sich ihr Gewinde in den Schraubenkanal selbst schneidet. Am Ende des Gewindes werde der Schraubenkanal durch die speziell geformte Schraubenspitze zusätzlich durchstanzt. Dies gewährleiste einen ausgesprochen sicheren und festen Sitz. Zusätzliche Einsteckteile wie Nutensteine, Muttern oder andere Kleinteile würden nicht mehr benötigt. Auch das aufwendige Vorbohren entfalle vollständig.


Flexibilität für Installationsprofis

Das revolutionäre SiSo-Prinzip funktioniere an jeder beliebigen Stelle im Schraubkanal - die besondere Spitze der Schrauben garantiere einen problemlosen Ansatz, eventuelle Winkelfehler können laut jms Solar Handel mühelos ausgeglichen werden. "Damit kommen Installationsprofis in den Genuss einer bisher ungekannten Flexibilität, welche die individuellen Anforderungen eines PV-Projekts berücksichtigt. Einfach und schnell lassen sich auch mehrere Profile durch einen Kreuzverbund miteinander verbinden", heißt es in der Pressemitteilung.

Doch im SiSo-System stecken noch weitere Überraschungen. Die speziell entwickelte Beschichtung an der Spitze der Schraube reduziere das Einschraubdrehmoment auf max. 8 Nm, was eine einhändige und unkomplizierte Montage möglich mache. "Hier liegen die Vorteile buchstäblich auf der (einen) Hand", betont jms Solar Handel. Dabei halte das SiSo-Schraubwerkzeug die Schraube sicher fest und garantiere ein besonders schnelles und bequemes Eindrehen. Auch in Sachen Auszugsfestigkeit setzte SiSo neue Maßstäbe: Mit bis zu 1,5 Tonnen pro Befestigungspunkt könne das Schnellmontagesystem einen absoluten Spitzenwert vorweisen. Diese extrem hohe Festigkeit werde durch eine Membran erzielt, die von der Schraube durchdrungen wird.


Sicherheit dank SiSo

Eine der Besonderheiten von SiSo stelle sein innovatives Sicherheitskonzept dar. Nicht zufällig stehe die Abkürzung für Sicherheits-Solarbefestigung: Anlagenbetreibern biete das Montagesystem ebenfalls einen optimalen Diebstahlschutz. Die SiSo-Schrauben würden optional mit einem Abreißkopf geliefert, der ab einem bestimmten Drehmoment automatisch abgetrennt wird. Bis zu sieben Abreißköpfe werden im Schraubwerkzeug gesammelt. Die so verbauten Schrauben lassen sich nur noch mit einem separat erhältlichen Reparatur-Set wieder entfernen. "Somit liegen die Erfolgschancen für Langfinger, die es auf teure Solarmodule abgesehen haben, bei Null", heißt es in der Pressemitteilung.

Als exklusiver Vertriebspartner präsentiert jms Solar Handel das SiSo-Schnellmontagesystem im Rahmen der diesjährigen Intersolar vom 09. bis 11. Juni auf seinem Messestand A4 170.

11.05.2010   Quelle: jms Solar Handel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: jms Solar Handel,
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Sonderschau SOLARHAUS 50+: Solares Heizen im Fokus der Intersolar Europe

Solarthermie kann den Wärmebedarf moderner Gebäude weitgehend decken
Solarthermie kann den Wärmebedarf moderner
Gebäude weitgehend decken

Die Intersolar Europe, weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft, stellt die neuen technologischen Lösungen für das Heizen mit Solarthermie dem Fachpublikum und interessierten Besuchern vom 9. bis 11. Juni auf der neuen Messe in München vor. Mit der Sonderschau SOLARHAUS 50+ präsentiert sie ein Konzept, mit dem ein Gebäude seinen Wärmebedarf mindestens zur Hälfte mit Solarwärme decken kann.   Solarthermie ist die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare Wärme. Ihr Potenzial wird bisher noch nicht vollständig genutzt, besonders bei der Wärmeversorgung von Gebäuden und Wohnhäusern. Nach den Prognosen der der Deutschen Solarthermie-Technologieplattform (DSTTP) wird die Solarthermie in spätestens zwanzig Jahren der hauptsächliche Wärmeerzeuger häuslicher Heizungen sein und nicht mehr nur Beiwerk. Darüber hinaus wird sie nicht nur heizen, sondern auch kühlen und klimatisieren oder Energie für industrielle Prozesse liefern. Innerhalb der Technologieplattform haben sich Industrie, Politik und Wissenschaft auf eine konkrete Vision verständigt: Bis 2030 soll das vollständig solarbeheizte Haus bei Neubauten zum Standard werden. Gleichzeitig soll die solare Modernisierung von Altbauten Teil des alltäglichen Handwerks werden.


Das SOLARHAUS 50+ auf der Intersolar Europe

Die Sonderschau SOLARHAUS 50+ auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik zeigt, wie man bereits heute mit der Energie der Sonne heizen kann. Interessierte finden die Sonderschau in Halle C2, Stand C2.310. Sie präsentiert Möglichkeiten der solaren Modernisierung und erklärt, welche Schritte notwendig sind, um möglichst viel Sonnenenergie in Gebäuden zu nutzen. Im Zentrum der Sonderschau steht das SOLARHAUS 50+-Konzept, mit dem ein Haus seinen Wärmebedarf mindestens zur Hälfte mit Solarwärme decken kann. Es lässt sich am einfachsten im Neubau realisieren. Doch auch bestehende Gebäude können zum SOLARHAUS 50+ werden. Die Fachpartner der Sonderschau sind das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart und das Sonnenhaus-Institut.


Vortragsreihe über Sonnenhäuser

Die Sonderschau „SOLARHAUS 50+“ wird durch eine spezielle Vortragsreihe über Sonnenhäuser und Wege der solaren Modernisierung ergänzt. Auf der Fläche der Sonderschau in Halle C2, Stand C2.310 stellen Experten die aktuellen technologischen Entwicklungen vor. Hier können sich die Besucher nicht nur aus erster Hand über das Thema informieren, sondern auch mit den Experten über die neusten Techniken und politischen Rahmenbedingungen diskutieren.

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe Conference im Internet unter http://www.intersolar.de.

11.05.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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SolarWorld steigert Umsatz im 1. Quartal 2010 um 28 Prozent, Absatz in Kernmärkten ausgebaut

Als etablierter Qualitätshersteller konnte die SolarWorld AG (Bonn) von der Entwicklung der internationalen Photovoltaik-Märkte im 1. Quartal 2010 profitieren: Die Absatzmenge stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 22 Prozent auf 139 Megawatt (1. Quartal 2009: 114 MW). Der Konzernumsatz wuchs um 28 Prozent bzw. 49,3 Millionen Euro auf 225,6 Millionen Euro (1. Quartal 2009: 176,3 Mio. Euro). Damit sei es SolarWorld gelungen, die branchenweit gesunkenen Preise durch Absatzmengensteigerung und Verschiebungen im Produktmix umsatzmäßig zu kompensieren, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 24,8 (1. Quartal 2009: 37,8) Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 44,0 Millionen Euro (1. Quartal 2009: 52,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge betrug im 1. Quartal 2010 11,0 Prozent (1. Quartal 2009: 21,4 %). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 28,5 Millionen Euro (1. Quartal 2009: minus 83,7 Mio. Euro). Die freie Liquidität betrug zum 31. März 2010 911,0 Millionen Euro (31. Dezember 2009: 428,1 Mio. Euro).



750 MW Waferfertigung am Standort Freiberg

Die SolarWorld AG feiert am 31. Mai im Beisein von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen die Eröffnung der neuen Waferfertigung am deutschen Standort in Freiberg. Damit verfügt die SolarWorld an diesem Standort über eine Gesamtkapazität von 750 MW, für den weiteren Ausbau auf 1 GW stehen die Gebäude und die Infrastruktur bereit. Mit einem Volumen von 350 Millionen Euro ist das Investitionsprojekt eines der größten in der Geschichte der SolarWorld. Durch die Kapazitätssteigerung wird die SolarWorld nicht nur ihre internationale Marktstellung als integrierter Anbieter ausbauen, sondern auch die steigende Nachfrage aus den eigenen Modulproduktionen bedienen. Diese sollen ebenfalls kontinuierlich erweitert werden: Zielmarke am deutschen Standort in Freiberg ist eine nominale Jahresendkapazität von 500 MW, an den US-amerikanischen Standorten in Hillsboro und Camarillo zusammen 500 MW. Die SolarWorld Korea Ltd. verfügt bereits über eine Kapazität von 300 MW. Auch dort ist ein Ramp up auf 500 MW möglich.


Siliziumproduktion in Katar

Damit hält die SolarWorld weltweit ihre Wachstumsgeschwindigkeit bei. Auch die langfristige Rohstoffversorgung für die geplanten Ausbaustufen hat sich der SolarWorld Konzern gesichert. Gemeinsam mit der Qatar Foundation hat die SolarWorld kürzlich das Joint Venture Qatar Solar Technologies gegründet. Ab Ende 2012 wird die SolarWorld über diese zusätzliche Siliziumversorgung direkt an den Energiequellen verfügen. Katar produziert seinen Strom auf der Basis von Erdgas. Durch die Umwandlung von Erdgas über Elektrizität in Solarsilizium verlängere sich die Reichweite des Gases quasi auf mehr als das Fünfundzwanzigfache, so lange, wie die SolarWorld Module sauberen Strom aus Sonne garantiert produzieren", heißt es in der Pressemitteilung.

"Dank der geplanten Kapazitäten sehen wir uns gut aufgestellt, um von der wachsenden Nachfrage in den internationalen Endkundenmärkten profitieren zu können", erklärt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Aber wir legen, anders als Mitbewerber, unseren Entwicklungsfokus nicht allein auf die Quantität, sondern vor allem auf die Qualität." Erst kürzlich wurden Module der SolarWorld in einem unabhängigen Test der Fachzeitschrift Photon zum zweiten Mal in Folge als die ertragsstärksten der getesteten Module ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden sie von Öko-Test mit "sehr gut" bewertet.

Gleichzeitig sollen die Kosten entlang der kompletten Wertschöpfungskette weiter gesenkt werden. Dafür investiert der SolarWorld Konzern kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung. Im März wurde das neue Technologiezentrum am deutschen Produktionsstandort in Freiberg in Betrieb genommen. In den Wafer-, Zell- und Modultechnika werden unter Produktionsbedingungen neue Prozessvarianten und Materialien getestet.

11.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Centrosolar S-Class Module noch stabiler durch neues Rahmendesign; TÜV Rheinland bescheinigt Schneelast-Stabilität bis 5.400 Pascal

Stabil und elegant: das Modul S-Class Excellent mit neuem schwarz-eloxierten Rahmen.
Stabil und elegant: das Modul S-Class Excellent
mit neuem schwarz-eloxierten Rahmen.

Die Centrosolar AG (Hamburg) hat den Rahmen ihrer Photovoltaik-Modulreihe "S-Class Excellent" optimiert. Der Rahmen besteht nun aus einem schwarz-eloxierten Aluminium-Hohlkammerprofil, bisher war er anthrazitfarben und pulverbeschichtet. Durch das Eloxieren werde eine Schutzschicht gebildet, die den Rahmen robuster und weniger anfällig für Korrosion macht, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die hohe Stabilität ergebe sich durch die Installation des Moduls zusammen mit dem Constocc-Montagesystem, das ebenfalls auf schwarz-eloxiert umgestellt wurde.  Centrosolar hat das komplette System - Modul mit Montagesystem - beim TÜV Rheinland auf die mechanische Belastbarkeit prüfen lassen. Das Institut hat bestätigt, dass das Modul in Kombination mit dem Montagesystem den "mechanical load test“ gemäß den Standards IEC 61215:2005 erfüllt und das System für eine Schneelast von bis zu 5.400 Pascal zertifiziert. Zur hohen Stabilität trägt auch das 3,2 Millimeter dicke spezielle Solarglas mit Antireflexbeschichtung bei, das Centrosolar aus der konzerneigenen Produktion, der Centrosolar Glas GmbH & Co. KG, bezieht.



Stabil und elegant

Das schwarz-eloxierte Aluminium verleiht dem Modul zudem ein elegantes Design. Die Module lassen sich ästhetisch ansprechend in die Dacharchitektur einfügen und tragen zu einem homogenen Erscheinungsbild bei. Die Module "S-Class-Excellent" gibt es mit mono- und polykristallinen Solarzellen in vier Leistungsklassen von 185 – 205 Watt (Wp). Seit Ende April lässt Centrosolar S-Class Excellent mit neuem Rahmen produzieren.

11.05.2010   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG schließt erstes Quartal 2010 mit Rekordergebnis ab; Konzernumsatz mehr als verdoppelt

Vorstandsvorsitzender Andreas Hänel: Bestes erstes Quartal der Unternehmensgeschichte.
Vorstandsvorsitzender Andreas Hänel:
Bestes erstes Quartal
der Unternehmensgeschichte.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt am 11.05.2010 den Quartalsabschluss zum 31. März 2010 vor. "Bezogen auf Umsatz und Ertrag war dies das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte. Mit unserem flexiblen Geschäftsmodell und unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie konnten wir ideal auf die Marktsituation reagieren", kommentiert Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, die Geschäftsentwicklung. Der Verlauf des Berichtsquartals sei stark von der politischen Diskussion um die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geprägt gewesen. Die zu erwartende zusätzliche Senkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zur Jahresmitte habe Vorzieheffekte ins erste Halbjahr ausgelöst.   Trotz eines langen und schneereichen Winters sei das erste Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal durch eine deutlich stärkere Installationstätigkeit gekennzeichnet.




Kraftwerks- und Auslandsgeschäft legen kräftig zu

Vom 1. Januar bis zum 31. März 2010 verzeichnete der Phoenix Solar Konzern eine Steigerung der Gesamtumsatzerlöse um 118,5 Prozent von 36,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 80,4 Millionen Euro. Die Gesamtumsatzerlöse verteilten sich mit 66,9 Prozent auf das Segment Komponenten & Systeme und mit 33,1 Prozent auf das Segment Kraftwerke. Der Auslandsanteil an den Gesamtumsatzerlösen betrug 9,1 Prozent (7,3 Millionen Euro), gegenüber 5,4 Prozent (2,0 Millionen Euro) in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Im Segment Komponenten & Systeme stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten 2010 um 88,4 Prozent auf 53,7 Millionen Euro (Q1 2009: 28,5 Millionen Euro). Das Segment Kraftwerke verzeichnete ein Wachstum von 225,6 Prozent auf 26,7 Millionen Euro im Berichtsquartal nach 8,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Neben der Installationstätigkeit in Deutschland wurde ein erstes Megawattprojekt in Italien gebaut und in Betrieb genommen.


Stark verbesserte Margen

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs im ersten Quartal 2010 auf 4,62 Millionen Euro nach minus 7,44 Millionen Euro im Vorjahresquartal, was einem Plus von über 12 Millionen Euro entspricht. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) verbesserte sich im ersten Quartal 2010 stark und erreichte 5,8 Prozent (Q1 2009: -20,2 Prozent).

Auch das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich und betrug im Berichtszeitraum 2,8 Millionen Euro (Q1 2009: minus 6,0 Millionen Euro). Bei 6.700.700 Aktien errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von 0,42 Euro (Q1 2009: minus 0,89 Euro).


Steigender Auftragsbestand

Der Auftragsbestand im Konzern stieg seit Jahresbeginn von 296 Millionen Euro um 27 Prozent auf 375 Millionen Euro zum 31. März 2010 (31. März 2009: 248 Millionen Euro). Für das Segment Komponenten & Systeme lagen zum Quartalsende Aufträge in Höhe von 227 Millionen Euro vor (31. März 2009: 154 Millionen Euro) und für das Segment Kraftwerke in Höhe von 148 Millionen Euro (31. März 2009: 94 Millionen Euro).


Erste Umsatzspitze im zweiten Quartal erwartet

Auch das zweite Quartal entwickelte sich bisher positiv. Mit Ende des harten und langen Winters zogen die Auslieferungen im Segment Komponenten & Systeme deutlich an. Im Segment Kraftwerke arbeiten alle Projektteams an der Kapazitätsgrenze, so das Unternehmen. Aufgrund der zusätzlichen Senkung der Vergütungssätze für Freiflächenanlagen ab dem 1. Juli 2010 liege der Fokus in diesem Quartal auf der Fertigstellung von Kraftwerksprojekten in Deutschland. Daneben seien in Italien mehrere Megawatt-Kraftwerke in Bau. Im dritten und vierten Quartal werde der Fokus vermehrt auf der Errichtung von Solarkraftwerken in den Auslandsmärkten liegen.


Wesentlicher Anstieg der Auslandsumsätze erwartet

Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2010 von einem kräftigen Umsatzwachstum, einer deutlichen Verbesserung der Ertragssituation sowie einem wesentlichen Anstieg der Auslandsumsätze aus. Sobald die letzten Hürden des Gesetzgebungsverfahrens zur Anpassung des EEG genommen sind, werde die Unternehmensplanung abschließend überarbeitet und in eine verlässliche Prognose überführt.

Der Quartalsbericht zum 31. März 2010 erscheint am 11. Mai 2010, und kann auf der Internetseite des Unternehmens in der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

11.05.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Photovoltaik-Produzent Q-Cells veröffentlicht Bericht zum 31. März 2009 und meldet Erfolge des Restrukturierungsprogramms

Dr. Marion Helmes wird neuer CFO von Q-Cells.
Dr. Marion Helmes wird
neuer CFO von Q-Cells.

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat mit den am 11.05.2010 veröffentlichen Zahlen zum ersten Quartal 2010 weitere Erfolge des Restrukturierungsprogramms zeigen können, insbesondere im Hinblick auf das operative Ergebnis. Das Gesamtproduktionsvolumen lag mit 174 Megawatt (MWp) trotz der Schließung der älteren Produktionslinien am Standort Thalheim zum Ende vergangenen Jahres über dem Wert des vierten Quartals 2009 (161 MWp) und auch höher als das Produktionsvolumen des Vorjahresquartals (154 MWp), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben dem weiteren Hochfahren der Produktion am malaysischen Standort konnte die Produktion von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen mit 8,8 MWp im Vergleich zum Vorquartal mehr als verdoppelt werden.   Der Umsatz lag mit 232,3 Millionen Euro leicht oberhalb des Wertes des Vorjahresquartals (224,6 Mio. Euro), jedoch unterhalb des vierten Quartals 2009 (251,3 Mio. Euro). Diese zu erwartende Entwicklung hänge mit dem neuen kristallinen Modulgeschäft zusammen, das ab dem zweiten Quartal 2010 anlaufen wird, so das Unternehmen. Diese Module werden zunächst aus Solarzellen hergestellt, entsprechend hätten Teile der Zellproduktion des ersten Quartals nicht für externe Lieferungen zur Verfügung gestanden. Das Anlaufen des Modulgeschäfts spiegle sich im ersten Quartal 2010 in einer Bestandserhöhung von insgesamt 57,4 Millionen Euro wider. Die Gesamtleistung lag damit bei 289,7Millionen Euro (Q4 2009: 175,9 Mio. Euro).



Erstes positives EBITDA seit 2009

Die Q-Cells SE konnte erstmals seit dem ersten Quartal 2009 wieder ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 18,8 Millionen Euro ausweisen. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug minus 9,3 Millionen Euro und lag damit deutlich oberhalb der Werte aus den Vorquartalen (Q3 2009: minus 163,8 Mio. Euro, Q4 2009: minus 274,5 Mio. Euro). Bereinigt um Anlaufkosten der Produktion in Malaysia sowie bei Solibro ergibt sich ein Verlust von einer Million Euro für das erste Quartal 2010. Aufgrund höherer Wafer-Einkaufspreise des vergangenen Jahres, die sich im Rahmen bestehender Bestände noch im ersten Quartal 2010 auf das Ergebnis auswirkten, sei darin noch ein negativer Effekt von rund 8 Millionen Euro enthalten.


Abschreibungen auf Calyxo und VHF Technologies/Flexcell und negative Beiträge belasten das Ergebnis

Das Vorsteuerergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche betrug 4,1 Millionen Euro, während sich das Nettoergebnis auf minus 9,6 Millionen Euro belief. Inklusive des Ergebnisanteiles aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (minus 36,8 Millionen Euro durch Abschreibungen auf Calyxo und VHF Technologies/Flexcell sowie deren negative Ergebnisbeiträge) betrug das Ergebnis nach Steuern minus 46,4 Millionen Euro.


Erfahrenes Führungsteam soll für den Erfolg der neuen Strategie sorgen

Auf der Vorstandsebene sollen zwei neue, erfahrene Führungspersönlichkeiten künftig wesentlich dazu beitragen, die Neuausrichtung der Q-Cells SE erfolgreich umzusetzen und das Unternehmen weiterzuentwickeln. Marion Helmes (44) übernimmt - wie bereits bekannt gegeben - mit Wirkung zum 1. Juli 2010 die Funktion des Finanzvorstands der Gesellschaft. Hans-Gerd Füchtenkort (60) wurde vom Aufsichtsrat am 10. Mai 2010 mit Wirkung zum 25. Mai 2010 zum neuen Vertriebsvorstand ernannt. Zugleich habe sich der Aufsichtsrat mit Marko Schulz, der bisher als Mitglied des Vorstands Marketing und Sales verantwortete, darauf geeinigt, dass er mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Mitglied des Vorstands des Q-Cells SE entbunden wird, da unterschiedliche Auffassungen über die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung bestünden. Die Einigung über die vorzeitige Beendigung des Vertrages sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt.


Vom reinen Solarzellenhersteller zum Photovoltaik-Unternehmen

"Mit den Veränderungen auf der Vorstandsebene haben wir erfahrene Fachleute für Q-Cells gewonnen, die die strategische Neuausrichtung des Unternehmens erfolgreich beschleunigen werden", kommentiert Marcel Brenninkmeijer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Q-Cells SE die bevorstehenden Wechsel im Vorstand. "Dr. Marion Helmes ist die ideale Besetzung für das Finanzressort von Q-Cells. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung als Finanzvorstand verschiedener Gesellschaften innerhalb des ThyssenKrupp-Konzerns und ihren ausgewiesenen Managementqualitäten bringt sie beste Voraussetzungen mit, um Q-Cells in dieser herausfordernden Zeit als Finanzvorstand weiterzuentwickeln. Hans-Gerd Füchtenkort wird durch seine langjährige internationale Führungserfahrung und exzellente Vertriebsexpertise einen erheblichen Beitrag zur raschen Neuausrichtung von Q-Cells leisten und vor allem die Moduleinführung und die Erschließung neuer Märkte vorantreiben", begrüßt Marcel Brenninkmeijer die Neuzugänge und dankt dem scheidenden Vorstandsmitglied: "Ausdrücklich möchte ich Dr. Marko Schulz für die geleistete Arbeit bei Q-Cells danken. Er hat mit dem erfolgreichen Aufbau des Projektgeschäfts wesentlich dazu beigetragen, Q-Cells vom reinen Solarzellenhersteller zum Photovoltaikunternehmen zu entwickeln."


Neue Führung für Vertrieb, Projektierung und Finanzen

Hans-Gerd Füchtenkort übernimmt die Aufgabe als Vertriebsvorstand von Marko Schulz. Marko Schulz leitete seit April 2009 als Mitglied des Vorstands den Bereich Marketing und Sales und war darüber hinaus bereits seit 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der Q-Cells International GmbH (QCI). Hans-Gerd Füchtenkort, der zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der CG Cordes & Graefe 1921 GmbH war, verfügt über umfangreiche Vertriebserfahrung und internationale Expertise durch seine Tätigkeiten bei Grohe, Stanley Works, ACNielsen Corporation, Klaus J.Jacobs und Mars. Die Neubesetzung der Vertriebsposition im Vorstand erfolgt, um die Neuausrichtung des Unternehmens, die auch eine grundlegende Reorganisation und Ausweitung der Vertriebsaktivität erfordert, voranzutreiben.

Die Funktion als Geschäftsführer der Projektierungsgesellschaft QCI wird ab dem 15. Mai 2010 Till Utermöhlen (49) übernehmen. Der Diplom-Ingenieur war bisher in leitender Funktion unter anderem bei Lockwood Greene International, Wayss & Freytag und URS Group Inc. tätig und hat zahlreiche Projekte in den Bereichen Hoch- und Tiefbau sowie der erneuerbaren Energien im In- und Ausland betreut. Mit seiner Expertise im Bereich Projektmanagement wird er die künftigen Projekte und die Marktpräsenz von QCI weiter verstärken.

Marion Helmes übernimmt die Führung des Finanzressorts von Nedim Cen, der das Amt des Finanzvorstands interimistisch ausübt und seit März 2010 zugleich dem Vorstand der Q-Cells SE vorsteht. Sie ist derzeit Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp Elevator AG und verantwortet als Finanzvorstand die Bereiche Controlling, Rechnungswesen, Finanzen, Unternehmensentwicklung sowie Mergers & Acquisitions. Der Konzernbereich ThyssenKrupp Elevator erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr laut Q-Cells mit knapp 43.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro.

"Mit diesen neu für das Unternehmen gewonnenen Fachleuten wird die laufende Umstrukturierung und strategische Neuausrichtung von Q-Cells zügig vorangetrieben, um den Umsatz zu steigern und das operative Ergebnis zu verbessern", heißt es in der Pressemitteilung.


Innovatives Produktportfolio für neue Märkte

Ein zentrales Element der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens ist die Produktion und Markteinführung kristalliner Solarmodule zusätzlich zu den Dünnschichtmodulen von Solibro, die künftig unter einer einheitlichen Markenarchitektur vertrieben werden. Dazu gehe Q-Cells gezielt auf Großhändler und große Installateure zu, die Photovoltaik-Module direkt von Q-Cells beziehen können. Anfang Juni wird das neue Portfolio erstmals auf der Branchenmesse Intersolar in München präsentiert. Die bestehenden Kundenkontakte mit Modulherstellern blieben davon unberührt, da eine Ausweitung der Produktionskapazität und das erwartete Marktwachstum von über 30 % weltweit zusätzliche Absatzmöglichkeiten eröffneten. Die Organisation von Vertrieb und Marketing sei in den vergangenen Monaten entsprechend neu strukturiert worden. Die Produktpalette umfasse künftig neben Solarzellen und Dünnschichtmodulen auch kristalline Module; zudem werde das Produktgeschäft mit großen Solarparks auch auf mittlere Photovoltaik-Anlagen für den gewerblichen und industriellen Nutzer ausgeweitet.


Lukrative Teile der Wertschöpfungskette im Visier

"Mit dem neuen Produktportfolio bieten wir für alle Marktsegmente das passende Produkt und ermöglichen den weltweiten Vertrieb über verschiedene Kanäle. Damit erreichen wir lukrative Teile der Wertschöpfungskette, die in Kombination mit der weiteren Verbesserung unserer Kostensituation das Ergebnis von Q-Cells deutlich stärken werden", sagt Nedim Cen, Vortandsvorsitzender und Finanzvorstand der Q-Cells SE. "Die Zahlen für das erste Quartal 2010 zeigen, dass wir mit der Restrukturierung und Neuausrichtung den richtigen Weg eingeschlagen haben. Diese Richtung werden wir konsequent weiter verfolgen."

Weitere Details sind im Bericht zum 31. März 2010 sowie einer Präsentation zu den veröffentlichten Zahlen enthalten und auf den Internetseiten der Q-Cells SE im Investor Relations-Bereich abrufbar. Fotos der in dieser Meldung vorgestellten Personen finden Sie unter:
www.q-cells.com/company/qcells_newmanagement.zip

11.05.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Solar-Standort Deutschland: Mittelstand erwartet Anstieg der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche

Die mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft Concentro Management AG veröffentlicht die Ergebnisse der Studie "Photovoltaik Kompass 2010", welche die aktuelle Marktsituation sowie die Perspektive der Photovoltaik-Branche aus der Sicht des deutschsprachigen Mittelstandes analysiert. Dieser bewerte die Zukunft des Solar-Standortes Deutschland positiv, berichtet Concentro in einer Pressemitteilung. Der Mittelstand sehe eine auch künftig hohe Attraktivität des deutschen Photovoltaik-Marktes sowie einen nachhaltigen Zuwachs an Arbeitsplätzen. Darüber hinaus rechneten die Studienteilnehmer mit einer baldigen Netzparität (grid-parity): Strom aus Photovoltaik zu Marktpreisen für den Endverbraucher.  Während die PV-Branche bis 2008 einen regelrechten Absatzboom verzeichnete, brach der Markt 2009 aufgrund des Wegfalls des Solarmarktes Spanien, verbunden mit erheblichen Überkapazitäten, ein, was zu einem deutlichen Preisrutsch führte. Doch nicht für alle Akteure der Photovoltaik-Branche sei dies negativ. Die aktuellen Entwicklungen nahm das Concentro-Kompetenzteam "Erneuerbare Energien" zum Anlass, die wirtschaftliche Situation, die Strategien sowie die Marktentwicklung der deutschen Unternehmen zu beleuchten.


Deutschland als attraktivster Photovoltaik-Markt

Die Studienteilnehmer bewerten Deutschland derzeit als den attraktivsten Solarstrom-Markt. Auch in drei Jahren werde die Marktrelevanz von Deutschland als hoch eingeschätzt, allerdings von den USA und Südeuropa übertroffen. Besonders Osteuropa, Asien und vor allem die USA werden in den kommenden Jahren deutlich an Attraktivität zunehmen. Eine weitere Förderung der erneuerbaren Energien seitens der Politik wird erwartet.


Netzparität rückt rasch näher

Die Hälfte der befragten Unternehmen (im Sonnengürtel 70 %) erwartet die grid-parity in Deutschland in weniger als fünf Jahren. 10 % (im Sonnengürtel: 20%) gehen sogar davon aus, dass diese bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre erreicht wird.


Positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland

Die Studienteilnehmer rechnen zudem mit einer positiven Entwicklung der Photovoltaik-Industrie am Standort Deutschland: Mit überwiegender Mehrheit wird eine nachhaltige Zunahme an Arbeitsplätzen für die kommenden 10 Jahre prognostiziert. Die stärkste Zunahme wird bei Photovoltaik-Produktionsanlagen und Zubehör erwartet, ein leichter Rückgang lediglich in der Solarzellen- und Modulproduktion.


Positive Entwicklung der Liquidität

Die Wirtschaftskrise hat laut Untersuchung keinen negativen Einfluss auf die Liquidität der Solar-Branche: Die Hälfte der Befragten bewertet diese seit Beginn der Krise als unverändert, 25 % bewerten sie als schlechter gegenüber 25 %, die ihre Situation sogar als besser einschätzen. 2009 zeigte die Entwicklung der Liquidität gegenüber 2008 einen leicht positiven Trend. Dennoch finden es über zwei Drittel der Befragten derzeit schwieriger als vor der Finanzkrise, eine Finanzierung zu bekommen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir anhand dieser Studie endlich Fakten zur Lage der Branche präsentieren können. Uns war es besonders wichtig, Aussagen mittelständischer Unternehmen auswerten zu können, um damit auch in unserem täglichen Beratungsgeschäft Unternehmen der Photovoltaik-Branche mit unserer Expertise zur Seite stehen zu können", sagt Viola Restle, Verantwortliche für die Studie bei Concentro.

Eine Zusammenfassung der Studie wird in Kürze zugänglich sein unter: http://www.concentro.de

11.05.2010   Quelle: Concentro Management AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Überwachung ohne Wechselrichter-Protokoll: Care Solar präsentiert neuen Datenlogger auf der Intersolar

Der "Care Solar"-Datenlogger mit
Hallsensoren für Anlagen von 3
bis 30 kWp Leistung.

Bei der Überwachung von Photovoltaik-Anlagen ist der Betreiber meist auf die Daten des Wechselrichters angewiesen - und damit auf das herstellerspezifische Protokoll. Wird die Solarstromanlage erweitert oder mit einem Daten-Monitoring nachgerüstet, erschwert diese Abhängigkeit die Überwachung oft unnötig. Hier setzt das neu "Care Solar"-System an, das auf der Münchner Intersolar 2010 erstmals der Fachwelt vorgestellt wird. Das Überwachungs-System des Ulmer Photovoltaik-Spezialisten Care Solar GmbH misst die elektrische Leistung der Anlage direkt an der Stromleitung.  Es sei somit auf die Daten des Wechselrichter-Protokolls nicht angewiesen und arbeite vollkommen unabhängig vom Wechselrichter, betont Care Solar. Die Messwerte würden direkt an einen Datenlogger übertragen und könnten bequem via Webportal überwacht werden. Die Vorteile für den Betreiber: Die skalierbare Überwachungslösung könne einfach und schnell installiert werden, sei mit jedem auf dem Markt erhältlichen Wechselrichter kompatibel und ermögliche jederzeit die Erweiterung der PV-Anlage.



Kontinuierliche Leistungsüberwachung, denn jede Kilowattstunde zählt

Somit eignet sich Care Solar besonders für die Nachrüstung von privaten und gewerblichen Solarstromanlagen. Das "Care Solar"-System ist in zwei Varianten erhältlich: für Anlagen zwischen 3 und 30 Kilowatt peak (kWp) sowie für Anlagen ab 30 kWp Leistung. Hall-Sensoren bzw. die Shunt-Technologie gewährleisten eine exakte Leistungsmessung, betont der Anbieter. Die Datenübertragung an den Webserver erfolge über GSM oder DSL. Damit die Amortisationszeit so kurz wie möglich gehalten wird, zählt für den Betreiber von PV-Anlagen jede einzelne Kilowattstunde, die eingespeist wird. Aus diesem Grund ist die kontinuierliche Leistungsüberwachung betriebswirtschaftlich ein Muss. Sie ist jedoch gerade dann aufwändig zu realisieren, wenn PV-Anlagen um neue Module und/oder Wechselrichter fremder Hersteller erweitert werden, wenn Anlagenteile ersetzt werden oder wenn ein Upgrade von Wechselrichtern ansteht. Von dieser Praxiserfahrung ausgehend, entwickelte das Care Solar-Team, bestehend aus PV-Experten der traditionsreichen Blausteiner Elektro Hofmann GmbH, das neuartige PV-Überwachungssystem. Um "Care Solar" zu vermarkten, wurde eigens die Care Solar GmbH gegründet, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Elektro Hofmann GmbH. Durch die direkte Erfassung könne das System nicht nur die Performance der PV-Module anhand einzelner Strings, sondern auch die des Wechselrichters überwachen, heißt es in der Pressemitteilung. Der Betreiber habe damit die Leistungsfähigkeit der gesamten PV-Anlage stets im Blick. Während die Gleichstrom-Leistung des Solar-Generators an den einzelnen Strings mit Hallsensoren gemessen wird, erfasst der Datenlogger die Wechselstrom-Leistung am Wechselrichterausgang über den Einspeisezähler.


Einfache Installation und Konfiguration - unabhängig vom Wechselrichter-Typ

Die Installation des „Care Solar“-Systems gestalte sich wesentlich einfacher als bei herkömmlichen Überwachungssystemen. Die speziell entwickelten Hallsensoren können durch Klapptechnik in kürzester Zeit an die Stromleitungen bzw. Stringboxen angebracht werden. Für die zuverlässige Datenübertragung zum Datenlogger sorgt ein S-BUS-System. Auch die Montage und Konfiguration des Datenloggers sei einfach, da das Gerät nicht auf das digitale Protokoll des Wechselrichters angewiesen sei. Ebenso gehören mit "Care Solar" Updates und Neu-Konfigurationen im Falle eines Wechselrichter-Austausches der Vergangenheit an. Ein weiterer Vorteil der direkten Leistungsmessung: Der Datenlogger ist zu 100 Prozent unabhängig vom Wechselrichter-Hersteller sowie der eingesetzten Hardware.


Echtzeit-Überwachung und Alarmierung per Web, E-Mail und SMS

Im Betrieb liefert das "Care Solar"-System alle relevanten Leistungsdaten der gesamten PV-Anlage und zeigt den Datenbestand auf einem Web-Portal an. Die IST-Messwerte werden mit den SOLL-Werten verglichen, womit der Betreiber schon geringste Abweichungen erkennt und umgehend reagieren kann. Er erhält Störungs- und Ausfallmeldungen in Echtzeit, und zwar nicht nur für die Gesamtanlage, sondern auch für Teilbereiche. Das "Care Solar"-System liefert den Status einzelner Strings mit Einzelleistung, Zu- und Abschaltzeiten sowie der Stromausbeute und alarmiert den Betreiber bei Störungen bzw. Ausfällen per Warnhinweis auf dem Webportal - auf Wunsch auch zusätzlich per E-Mail oder SMS.


Ortsunabhängige Web-Überwachung - besonders für großflächige Anlagen

Das Web-Portal stellt die erfassten Daten transparent und übersichtlich dar und ermöglicht ein effektives Monitoring. Über die Web-Oberfläche kann die PV-Anlage weltweit von jedem beliebigen Standort aus überwacht werden. Damit wird auch das Monitoring großflächiger Anlagen ermöglicht, die räumlich weit auseinanderliegen, Die transparente Darstellung des Datenbestandes und die Analyse historischer Daten biete eine profunde Grundlage für eine langfristige, lückenlose Überwachung. Das Web-Portal sei individualisierbar und werde als zentraler Kommunikationskanal exakt auf die Anforderungen des Betreibers zugeschnitten.

11.05.2010   Quelle: Care Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Care Solar GmbH,
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Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land weiht ersten Solarpark offiziell ein

Einweihung des Solarparks Bachhagel.
Einweihung des Solarparks Bachhagel.

Der Solarpark Bachhagel im Landkreis Dillingen (Bayern) ist die erste Investition der Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG. Am 5. Mai 2010 wurde das Photovoltaik-Kraftwerk offiziell eingeweiht, das bereits am 23. Dezember 2009 an das Netz gegangen ist. Das Solar-Kraftwerk liefert jährlich für mehr als 500 Haushalte rund 1.950.000 Kilowattstunden umweltschonend erzeugten Solarstrom und spart damit rund 1.370 Tonnen Kohlenstoffdioxyd ein, berichtet die Bürger-Solar-Genossenschaft in einer Pressemitteilung.  Die Gehrlicher Solar AG, Solartechnik-Anbieter und Projektierer von Photovoltaik-Dachanlagen sowie Freiflächen-Photovoltaikanlagen bis zum Megawattbereich, hat den Solarpark Bachhagel auf von Landwirten aus der Region gepachteten 6,7 Hektar Ackerfläche errichtet.




Bundesregierung streicht Solarstrom-Förderung für Anlagen auf Ackerflächen

Die Einweihung des Solarparks Bachhagel stand im Zeichen der Entscheidung der Bundesregierung zu einer Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die künftig Solarparks auf Ackerflächen von der Solarstrom-Förderung ausschließt. Ralph Schemmerer, Finanzvorstand der Gehrlicher Solar AG, kommentierte: "Mit Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen kann Solarstrom besonders günstig erzeugt werden. Sie sind daher ein wichtiger Baustein einer unabhängigen, dezentralen Energieversorgung. Zudem werden die Bedürfnisse der Gemeinden im Rahmen der individuellen, regionalen Planungsverfahren hinreichend berücksichtigt."


Konzept der Bürger-Solar-Genossenschaft erfolgreich

Die Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG geht auf eine Initiative der Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG zurück. Unter dem Motto "Sonnenenergie aus der Region für die Region" beteiligten sich knapp 150 Bürger bereits mit kleinen Geldbeträgen an der Zukunftstechnologie Solarenergie. Alexander Jall, Vertreter der Genossenschaft und zugleich Vorstand der Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG, sagte: "Das große Interesse der Bürger vor Ort an einer finanziellen Beteiligung am Solarpark Bachhagel, viele davon unsere Kunden, zeigt, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen."


Dezentrale Energieversorgung hat Zukunft

Der stellvertretende Landrat Alfred Schneid betonte in seiner Einweihungsrede die Initiative der Gemeinde Bachhagel zur Nutzung der Sonnenenergie in Verbindung mit der Bürgerbeteiligung: "Mit dem Solarpark Bachhagel setzen wir die energiepolitischen Ziele der Bayerischen Staatsregierung konsequent um. Die Bürger vor Ort über die Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG an der regionalen Energieversorgung zu beteiligen, ist zukunftsweisend."


Bürgerbeteiligung ist sinnvoll

Auch Bürgermeisterin Ingrid Krämmel, die die Errichtung des Solarparks begleitet hat, äußert sich positiv zum Konzept der Bürger-Solar-Genossenschaft: "Die Bürger einer Gemeinde mit auch kleineren Beträgen an solch einem Projekt vor Ort zu beteiligen, ist gelebte Demokratie."


11.05.2010   Quelle: Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bürger-Solar-Genossenschaft SonnenBank Dillinger Land eG,
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Zehn Jahre Solarbundesliga: Meisterkommunen werden auf der Intersolar gekürt

Freiburg ist besonders aktiv im Solar-Sport.
Freiburg ist besonders aktiv im Solar-Sport.

Zum zehnten Mal werden am 10. Juni Deutschlands erfolgreichste Solarstädte und -gemeinden ausgezeichnet, berichtet die Redaktion der "Solarthemen" (Löhne) in einer Pressemitteilung. Die Solarbundesliga gastiert zu ihrer Jubiläums-Meisterfeier auf der weltgrößten Solar-Fachmesse Intersolar in München. In der Solarbundesliga ringen mittlerweile mehr als 1.500 Kommunen um die höchste Pro-Kopf-Dichte von thermischen und photovoltaischen Solaranlagen. Bei vielen der Teilnehmer gelte die jährliche Meisterfeier zum Saisonabschluss als Geheimtipp, heißt es in der Pressemitteilung.  Dort träfen sich die Motivatoren der kommunalen Energiewende: hoch engagierte Solar-Profis, ehrenamtliche Akteure und Bürgermeister, die in kleinen Orten wie großen Städten ihre Mitmenschen dafür gewinnen, dass die Dächer zunehmend "blau" werden.



Alle Solarbundesliga-Kommunen sind zur Intersolar eingeladen

In diesem Jahr lohnt sich die Reise besonders, denn zur Meisterfeier laden die Intersolar-Veranstalter alle Vertreter von Solarbundesliga-Kommunen zum Besuch der Messe mit 1.800 Ausstellern in zwölf Messehallen ein. Die Intersolar und die von der Fachzeitschrift Solarthemen in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe veranstaltete Solarbundesliga vereint eine 10-jährige gemeinsame Geschichte. "Als wir im Frühjahr 2001 unser Kommunal-Ranking gestartet hatten, kamen wir auf die Idee, zur Intersolar, die damals zum zweiten Mal unter diesem Namen in Freiburg stattfand, einen Spitzenreiter zu küren", erinnert sich Solarthemen-Herausgeber Guido Bröer. "Die Intersolar-Organisatoren, allen voran Markus Elsässer, waren sofort Feuer und Flamme und boten uns einen tollen Rahmen für die Meisterfeier mit damals 70 teilnehmenden Kommunen. Nicht zuletzt durch das Engagement der Intersolar konnte die Solarbundesliga zu dem werden, was sie heute ist, eine große solare Bewegung von 1.500 Kommunen mit über 33 Millionen Einwohnern", so Bröer.



Aus Überzeugung für die solare Sache

"Schön, dass die Solarbundesliga im Jubiläumsjahr unserer Einladung back to the roots folgt", freut sich Intersolar-Chef Markus Elsässer, Geschäftsführer des Messeveranstalters Solar Promotion GmbH. Solarbundesliga und Intersolar hätten sich in einem Jahrzehnt so rasant entwickelt wie die gesamte Solarbranche. "Die Solarbundesliga steht für das, was auch in Zeiten des auf der Intersolar zu erlebenden Big Business nach wie vor den Nährboden der Solarwirtschaft bildet: die Menschen, die sich vor Ort aus Überzeugung für die solare Sache engagieren."

Die Solarbundesliga ist der bundesweite Wettstreit von Kommunen um die höchste Dichte an Solarstrom- und Solarwärmeanlagen pro Kopf der Bevölkerung. Als Premiumsponsor unterstützt die systaic AG die Solarbundesliga. Inzwischen hat sie in sieben Ländern Europas und in Nordamerika Nachahmung gefunden. Auf europäischer Ebene wird die "RES Champions League" ausgetragen, in der Solarbundesliga-Kommunen bislang das Maß der Dinge sind.


Weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft

Die Intersolar ist mit weltweit über 2.600 Ausstellern und mehr als 80.000 Besuchern auf drei Kontinenten die globale Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft. Die Intersolar Europe findet jährlich auf der Neuen Messe München statt. Sie ist die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft und blickt auf eine fast zwanzigjährige Geschichte zurück. Im Jahr 2010 werden über 1.800 internationale Aussteller und mehr als 60.000 Fachbesucher zur Intersolar Europe erwartet. Die Messe konzentriert sich auf Photovoltaik und Solarthermie und hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform etabliert.

Solarbundesliga im Internet http://www.solarbundesliga.de


10.05.2010   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Badenova,
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Payom Solar AG im Auftaktquartal mit neuem Umsatz- und Ergebnisrekord

Trotz des strengen und schneereichen Winters hat der Photovoltaik-Systemintegrator Payom Solar AG (Merkendorf) im ersten Quartal 2010 erneut einen Unternehmensrekord bei Umsatz und Ergebnis erzielen können, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Umsatz von 2,2 Millionen Euro erwirtschaftet wurde, verbuchte die Gesellschaft im ersten Quartal 2010 Erlöse von rund 39,7 Millionen Euro. Noch positiver stellt sich das Betriebsergebnis (EBIT) dar. Mit rund EUR 3,2 Millionen Euro wurde der Gewinn vor Zinsen und Steuern gegenüber dem Vorjahr um annähernd den Faktor 30 gesteigert (Vergleichszeitraum 2009: EUR 109.719).  
Sonderkonjunktur durch EEG-Diskussion

Neben der durch die politische Diskussion rund um das EEG initiierten Sonderkonjunktur schlagen sich die ersten Synergieeffekte aus der Übernahme der Solare AG in den Büchern nieder. So konnte die Solare AG im ersten Quartal gleich zwei Freilandparks in Deutschland (Hinzerath/Mosel und Vestenbergsgreuth) für die Payom Solar AG akquirieren und projektieren", erklärt Vorstand Jörg Truelsen. Auch in den kommenden Monaten sei weiterhin mit einer starken Nachfrage zu rechnen. "Im ersten Halbjahr ist die Gesellschaft nahezu ausverkauft und ein mögliches Nachfrageloch im zweiten Halbjahr kann durch Projekte in Bulgarien hervorragend kompensiert werden", so Truelsen weiter.

10.05.2010   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erneuerbare ins Netz! Neuer Vorschlag zur Übertragung großer Strommengen elektrisiert Experten

Experten diskutierten die Netzintegration der Erneuerbaren.
Experten diskutierten die Netzintegration
der Erneuerbaren.

Mehr als 300 Fachleute diskutieren zwei Tage lang die Zukunft der Stromnetze in einer von erneuerbaren Energien getragenen Energiezukunft. Beim bisher größten Kongress zur Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz betonten fast alle Referenten die Dringlichkeit der Optimierung, der Verstärkung und des Um- und Ausbaus der Strominfrastruktur, damit der auch von der aktuellen Bundesregierung verfolgte Zubau von Solar- und Windkraftwerken mit der derzeitigen Dynamik fortgesetzt werden kann. Der Flaschenhals der Energiewende sei derzeit nicht der Zubau neuer regenerativer Erzeugungskapazität, sondern der natur- und sozialverträgliche Umbau und die Ausrichtung der Infrastruktur an den variabel eingespeisten Strom, betonten Redner aus Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Verbänden. 


Verlustarme Hochspannungs-Gleichstromleitungen (HGÜ) für Deutschland

Auf großes Interesse unter den Experten stieß ein erstmals öffentlich vorgetragener technischer Vorschlag aus der RWTH Aachen und der Universität Duisburg zur drängenden Frage der Übertragung großer Strommengen aus den Erzeugungsschwerpunkten (zum Beispiel künftige Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee) in die traditionellen Verbrauchszentren in West- und Süddeutschland. In jüngster Zeit waren dafür verlustarme Hochspannungs-Gleichstromleitungen (HGÜ) diskutiert worden, die aber bisher für große Leistungen nur als Freileitungen gebaut werden können. Andererseits haben konventionelle Höchstspannungsleitungen den Nachteil hoher Stromverluste auf langen Distanzen. Nach dem neuen Vorschlag sollen Wechselstromleitungen mit einer Frequenz von nur noch 16,7 Hertz die Vorteile der anderen Technikvarianten verbinden und die Nachteile vermeiden. Die Komponenten dieser Technologie mit dem Namen "AC +" stehen bereits zur Verfügung. So fährt beispielsweise die Bahn mit der gegenüber den üblichen 50 Hertz auf ein Drittel abgesenkten Frequenz. Allerdings wäre für den Fernleitungstransport eine Skalierung aller technischen Komponenten nach oben zu leisten. 16.7-Hertz-Hochspannungskabel können sowohl als Freileitung als auch als Erdkabel verlegt werden.


Mehr Transparenz und Informationen gefordert

Ein gewichtige Rolle spielte bei dem vom Forum "Netzintegration Erneuerbare Energien" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ausgerichteten zweitägigen Fachkongress im Umweltforum der Auferstehungskirche in Berlin die Frage, unter welchen Bedingungen der notwendige Umbau der Netze und die Errichtung zusätzlicher Stromtrassen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern besser als bisher akzeptiert werden würde, um die Planungs- und Realisierungszeiten zu verkürzen. Vertreter von Bürgerinitiativen, die einen Netzausbau zur Integration klimaschonender erneuerbarer Energien nicht grundsätzlich ablehnen, forderten von Netzbetreibern, Politik und Verwaltungen vor allem mehr Transparenz und mehr Informationen (zum Beispiel über so genannte Lastflussdaten, die über die Dringlichkeit bestimmter Vorhaben Auskunft geben), frühe Einbindung in Entscheidungsprozesse und mehr Mitspracherechte. Nur dies berge die Chance auf eine gütliche Einigung und letztlich verkürzte Verfahren bei der Realisierung.


Bezahlbare Infrastruktur soll zugleich auf ökologisch sensible Regionen Rücksicht nehmen

"Wir betrachten diesen Kongress als großen Schritt in die richtige Richtung, weil er nicht nur umfassend den aktuellen Stand der Debatte abgebildet, sondern auch sehr konstruktiv nach vorn diskutiert hat", sagte Peter Ahmels, der Leiter erneuerbare Energien bei der DUH. "Das Problem der Netzintegration der Erneuerbaren Energien brennt unter den Nägeln. Wir können die Energiezukunft nur gewinnen, wenn wir dafür die notwendige Infrastruktur schnell entwickeln. Deshalb war es so wichtig, dass hier alle Vertreter durchaus widerstreitender Interessen in einen intensiven Austausch getreten sind."

Ein Brennpunkt der Auseinandersetzungen um neue Stromtrassen war bei der Tagung neben der Minimierung der Eingriffe in die Natur durch neue Stromtrassen, die Frage der Erdverkabelung neuer Übertragungstrassen, dort wo sie nahe an Siedlungsgebiete heranreichen. Während führende Vertreter der Übertragungsnetzbetreiber, des Bundeswirtschaftsministeriums und der Bundesnetzagentur als zuständiger Regulierungsbehörde vor allem die "Bezahlbarkeit" des Infrastrukturumbaus anmahnten, forderten Bürgerinitiativen und Naturschützer eine möglichst vollständige Erdverkabelung neuer Trassen auf der Hochspannungsebene (110 kV) und die Teilverkabelung in Siedlungsnähe und ökologisch sensiblen Regionen.


Intelligente Netze und Stromspeichertechnologien

Wissenschaftler und Stromnetzexperten forderten als Konsequenz aus dem notwendigen Um- und Zubau von Trassen in eng besiedelten und durch Infrastrukturen schon heute stark in Anspruch genommenen Regionen Deutschlands und Europas vorrangig solche Leitungstechnologien zur Stromübertragung weiterzuentwickeln, bei denen Freileitungen und Erdkabel problemlos kombiniert und die gut in das bestehende, konventionelle Wechselstromnetz integriert werden können.

Anlässlich der Tagung diskutierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen das ganze Spektrum der mit dem Umbau der Strominfrastruktur verbundenen Fragen: Welche Rolle können neue Technologien wie intelligente Netze ("Smart Grid") spielen, brauchen wir transnationale oder sogar transkontinentale Stromnetze, welche dezentralen und zentralen Stromspeichertechnologien stehen zur Verfügung oder können zeitnah entwickelt werden?

Das Projekt Forum Netzintegration Erneuerbare Energien der Deutschen Umwelthilfe versteht sich als Plattform für ein breites Spektrum von Akteuren, die in unterschiedlicher Weise am Umbau der Strominfrastruktur beteiligt sind. Ziel des Forums ist es, die gesellschaftlichen Debatten über den notwendigen Netzumbau voranzutreiben und dabei einen fairen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zu gewährleisten. Das wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.


Präsentationen in Kürze im Internet zugänglich

Die anlässlich des Kongresses vorgetragenen Präsentationen werden zeitnah ins Internet eingestellt und können dann abgerufen werden unter http://www.forum-netzintegration.de


10.05.2010   Quelle: DUH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DUH,
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EPIA veröffentlicht Photovoltaik-Marktprognose bis 2014: Starkes Wachstum der weltweit installierten Leistung erwartet

EPIAs Global Market Outlook for Photovoltaics bis 2014
EPIAs Global Market Outlook
for Photovoltaics bis 2014

Am 04.05.2010 veröffentlichte der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA (European Photovoltaics Industry Association, Brüssel, Belgien) seine jährliche weltweite Marktprognose. Darin sagt EPIA ein starkes Wachstum der Photovoltaik-Branche voraus, da zahlreiche Zweitmärkte in Europa und auf der ganzen Welt entstünden. EPIA erwartet für 2010 einen Photovoltaik-Zubau zwischen 8,2 und 12,7 Gigawatt (GW), der 2014 zwischen 13,7 bis 30 GW liegen soll, je nachdem, ob entsprechende Förderprogramme in den unterschiedlichen Ländern durchgesetzt werden.   "Die prognostizierte globale PV-Produktionskapazität würde ausreichen, um die erwartete Marktentwicklung in den nächsten fünf Jahren abzudecken", heißt es in dem Bericht. "Wie die installierte Photovoltaik-Leistung wächst, muss jedoch in den nächsten Jahren eingehend geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Auswirkungen der Finanzkrise Investitionen in mehr PV-Leistung nicht einschränken."


Deutschland und Italien führen den europäischen PV-Markt an

Laut dem Bericht wird Deutschland das Wachstum in nächster Zeit voraussichtlich anführen; Zahlreiche Märkte entstehen laut EPIA in anderen europäischen Ländern. Trotz der Kürzungen der deutschen Solarstrom-Einspeisevergütung geht der EPIA-Bericht von einem erneuten Wachstum des deutschen Marktes im laufenden Jahr aus. Die jährlich neu installierte PV-Leistung werde zwar in den nachfolgenden Jahren wieder zurückgehen, aber immer noch den größten Marktanteil Europas ausmachen. Der Bericht führt weiter aus, dass Italiens Solar-Branche weiter wachsen soll auf Grund der hohen Sonneneinstrahlung und der erfolgreichen Förderpolitik "Conto Energia". 2009 wurde Italien mit 730 MW neu installierter Leistung zum weitweit zweitgrößten Photovoltaik-Markt.


Andere europäische Märkte: Skepsis im Hinblick auf Tschechien; Wachstum hauptsächlich in Spanien, Frankreich und Griechenland

EPIA gibt sich jedoch pessimistisch hinsichtlich Tschechien und Belgien und bezweifelt, dass diese Länder ihr florierendes Wachstum in Zukunft aufrecht erhalten können, insbesondere was die Nachhaltigkeit des tschechischen Solarmarktes betrifft.

Sobald diese Märkte bereinigt sind, erwartet EPIA in vielen weiteren europäischen Märkten ein Wachstum – besonders in Spanien, Frankreich und Griechenland. Die spanische Solarbranche hat 2009 mit nur 69 MW Neuinstallationen ein Tief durchgemacht, nachdem Spanien 2008 bei Installationen weltweit führend war. Das liege an der Beschränkung der spanischen Einspeisevergütung. EPIA erwartet, dass sich der spanische Markt in den nächsten Jahren wieder normalisiert und ein wichtiger, aber nicht überwältigend starker europäischer Markt wird. Frankreich kämpfe immer noch mit Problemen des Netzanschlusses, die Branche verfüge aber über ziemlich große Aufträge. Griechenland, mit einem der größten Solar-Potenziale Europas, zeige sich auch vielversprechend.

EPIA erwartet, dass sich die Solar-Branche in vielen anderen europäischen Ländern gut entwickelt. Wenn jedoch die Zahlen der vergangenen Jahre etwas belegten, dann, dass der europäische Markt außerhalb Deutschlands schlecht vorhersagbar ist, da oft Förderprogramme eingeführt und anschließend wieder geändert oder abgeschafft würden. Das führe zu Höhen und Tiefen.


Märkte außerhalb Europas: weiterhin Wachstum in den USA und Japan; China auf dem Weg zu einem Weltmarktführer

EPIA erwartet stetiges, andauerndes Wachstum sowohl in den USA als auch in Japan. Das sind derzeit die beiden größten Märkte außerhalb Europas. Zusätzlich erwartet EPIA, dass China, das gegenwärtig Anlagen in einer Größenordnung von 12 GW entwickelt, sich als Weltmarktführer abzeichnet. Das Land wurde 2009 zum weltgrößten Modulhersteller und gelangte mit 160 MW Photovoltaik-Zubau zum ersten Mal in die Top 10. Der Strombedarf in China wächst stark. Dennoch, so EPIA, werde der chinesische Photovoltaik-Markt vollständig von der chinesischen Politik abhängen.

10.05.2010   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Asian Development Bank ergreift Initiative für neue Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3 GW

ADB-Direktor Rajat Nag kündigte die Asian Solar Initiative an
ADB-Direktor Rajat Nag kündigte die Asian
Solar Initiative an

Am 03.05.2010 gab die Asian Development Bank (ADB, Manila, Philippinen) einen Dreijahresplan bekannt, mit dem 3 GW Solar-Leistung installiert werden sollen. Die asiatische Solar-Initiative (Asian Solar Initiative) stellt 2,25 Milliarden US-Dollar (1,75 Mia. Euro) für die Projektfinanzierung zur Verfügung, und die Bank will weitere 6,75 Milliarden US-Dollar (5,2 Mia. Euro) gewinnen. Die Finanzierung eines thailändischen Solar-Kraftwerks auf Basis von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen mit einer Nennleistung von 73 MW sei am selben Tag bewilligt worden.   "Der Energiebedarf in Asien und im Pazifikraum wird sich bis 2030 fast verdoppeln. Daher benötigen wir dringend neuartige Wege der Stromerzeugung, die auch Treibhausgasemissionen mindern", sagte ADB-Geschäftsführer General Rajat Nag auf einer Pressekonferenz anlässlich des 43. Jahrestreffens in Tashkent, Usbekistan. "Solarenergie kann die saubere und nachhaltige Ressource der Zukunft sein, wenn es vor Ort geeignete Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten gibt." Die Bank hat sich auch zum Ziel gesetzt, 500 Millionen US-Dollar (387 Mio. Euro) von Geberländern einzuwerben, um die Vorabkosten zu decken. Zusätzlich will sie am 5. und 6. Juli 2010 in Manila ein Solar-Branchentreffen durchführen.


ADB finanziert Dünnschicht-Solarkraftwerk in Thailand

Am 03.05.2010 genehmigten die ADB-Investoren der Entwicklungsgesellschaft für natürliche Energie (Natural Energy Development Company) einen Kredit in Höhe von 70 Millionen US-Dollar (54 Mio. Euro) für den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 73 Megawatt (MW) in Zentralthailand. Das Kraftwerk soll auf Basis von Dünnschichtmodulen entstehen, die in Klimazonen wie in Thailand mit hohen Temperaturen und wenig direkter Sonneneinstrahlung mehr Leistung erbringen. Die thailändische Strombehörde (Electricity Generating Authority of Thailand) hat zugestimmt, den gesamten Strom aus diesem Kraftwerk zu kaufen. Das helfe der thailändischen Regierung, ihr Ziel zu erreichen, 20,4 % des gewerblichen Strombedarfs bis 2022 aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Dazu muss Thailand seine Leistung aus erneuerbaren Energien noch mehr als verdreifachen. "Sonnenenergie ist in ganz Thailand im Überfluss vorhanden und hat daher ein riesiges Potenzial, den steigenden Strombedarf thailändischer Unternehmen, Gemeinden und Haushalte zu decken", sagte Joe Yamagata, stellvertretender Generaldirektor des Privatkundengeschäfts. ADB will auch ein Darlehen in Höhe von 2 Millionen-Dollar (1,5 Mio. Euro) vergeben, um unerwartete Kosten zu decken.


Die ADB, Energie und Umwelt

Die Solar-Initiative passt zum Ziel der ADB, die Armut in Asien durch nachhaltige Entwicklung zu bekämpfen. 2009 stellte die Bank 16 Milliarden US-Dollar (12 Mia. Euro) zur Verfügung; davon seien 1,3 Milliarden US-Dollar (1 Mia. Euro) für erneuerbare Energien eingesetzt worden. Die Bank hat sich als weiteres Ziel gesetzt, ab 2013 2 Milliarden US-Dollar (1,5 Mia. Euro) für solche Projekte bereit zu stellen.

Gruppen wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN Environmental Program) und Oxfam Australia haben die ADB scharf kritisiert wegen der Schäden an Umwelt und Gesellschaft, die ihre Infrastrukturprojekte insbesondere in Südostasien anrichteten. Investitionen in die Solar-Technologie könnten der Bank, für die Mitgliedstaaten wie Japan und die USA sehr wichtig sind, helfen, ihr Image wiederherzustellen.


Zentralasien und Solartechnik

Die ADB gab bekannt, dass Asian Solar Initiative in der Hauptstadt von Usbekistan, Tashkent, gegründet wurde und unterstrich das Potenzial dieser Region. Zentralasien war von jeher ein weltweites Zentrum für Öl- und Gasentwicklung, aber die Region hat auch große Ressourcen an Solarenergie.

"Angesichts des wachsenden Strombedarfs in Zentralasien, der Verfügbarkeit von Wüstenregionen für die Solarentwicklung im großen Maßstab und der Verpflichtung Zentralasiens, hohe CO2-Emissionen zu vermeiden, sind einige Länder der Region ausgezeichnete Kandidaten für die Unterstützung durch ADB im Rahmen dieser Initiative", sagte Rajat Nag.

10.05.2010   Quelle: ADB, UNEP, Center for Global Development   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ADB,
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Sonnenlicht mit Kühlfaktor: Demonstrationsprojekt zur solaren Kühlung in Nordafrika

Der Sonnenkollektor (vorne) treibt die Absorp- tionskältemaschine an. Über einen Kältespei- cher wird der Wein in den Gärbehältern (im Hintergrund) gekühlt
Der Sonnenkollektor (vorne) treibt die Absorp-
tionskältemaschine an. Über einen Kältespei-
cher wird der Wein in den Gärbehältern
(im Hintergrund) gekühlt

Mit Hilfe der Sonne kühlen - was wie ein Widerspruch klingt, erweist sich als originelles Energiekonzept: In Tunesien und Marokko nutzen Fraunhofer-Forscher jetzt Solarenergie sogar, um leicht verderbliche Lebensmittel wie Milch, Wein oder Früchte frisch zu halten. "Mit Sonnenlicht gekühlt", dieses Ökolabel könnte künftig auf Lebensmittelpackungen gedruckt sein: Zur Gebäudeklimatisierung wird Solarenergie bereits heute genutzt, doch jetzt wollen Forscher auch Früchte und andere leicht verderbliche Lebensmittel damit frisch halten. Dass dies im Mittelmeerraum realisierbar ist, demonstrieren Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg am Beispiel einer Winzerei in Tunesien und einer Molkerei in Marokko.   Im Projekt MEDISCO, kurz für MEDiterranean food and agro Industry applications of Solar COoling technologies, wurden in Kooperation mit Universitäten, Energieagenturen und europäischen Unternehmen Solaranlagen zum Kühlen von Milch und Wein installiert. Geleitet wird das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt vom Politecnico di Milano in Mailand.


200 Grad heißes Wasser für die Absorptionskältemaschine

"In Ländern mit vielen Sonnentagen und in entlegenen Gebieten, wo es aufgrund von Wassermangel und fehlenden oder unzuverlässigen Energiequellen keine konventionellen Kühlungsmöglichkeiten gibt, bietet sich unsere Methode an. Sie ist umweltfreundlich, außerdem wird der teure Strom für konventionell betriebene Kühlgeräte auf ein Minimum reduziert", nennt Dr. Tomas Núñez, Wissenschaftler am ISE, die Vorzüge. "Die Kälte steht immer dann zur Verfügung, wenn die Sonne scheint, es wird also vor allem zu Zeiten des größten Bedarfs produziert." Die Wissenschaftler haben konzentrierende Kollektoren aufgebaut, die das Sonnenlicht mit einem Spiegel auf einen Absorber richten. Nur so lässt sich die Solarstrahlung in 200 Grad heißes Wasser umwandeln. "Diese extreme Wassertemperatur ist erforderlich, um die Absorptionskältemaschine bei den dort herrschenden hohen Außentemperaturen anzutreiben. Anders als beim Kühlschrank nutzen wir also keinen Strom, um Kälte zu erzeugen, sondern Wärme. Das Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche: Kälte in Form von Kaltwasser oder - in unserem Fall - ein Wasserglykolgemisch", erläutert Núñez. Da die Absorptionskältemaschine Temperaturen von Null Grad erzeugt, wollen die Experten mit dem Gemisch ein Einfrieren des Wassers verhindern.


Technik noch nicht marktreif

Die Wasserglykollösung wird dann in Kältespeichern "gelagert" und anschließend durch einen Wärmetauscher gepumpt, der die angelieferte Milch kühlt. "Etwas anders verhält es sich beim Kühlen von Wein: Hier fließt das Kältemittel durch Rohrschlangen, die in den Weintanks angebracht sind", sagt Núñez. "Bei MEDISCO handelt es sich um ein Demonstrationsprojekt. Die Technik ist derzeit noch nicht marktreif", sagt der Forscher. "Ich sehe aber durchaus Chancen, die solare Kühlung künftig in Agrarbetrieben oder auch in der Chemie- und Kosmetikindustrie einzusetzen."

10.05.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,


 

Photovoltaik-Nachführsysteme: KEMPER errichtet Demonstrations-Solarpark auf Kläranlagengelände

Nachführsystem vom Typ KemTRACK
Nachführsystem vom Typ KemTRACK

Die KEMPER Solar GmbH will die vielfältigen Variationsmöglichkeiten ihrer Photovoltaik-Nachführsysteme künftig in einem eigenen Demonstrations-Solarpark am Hauptsitz des Unternehmens im westfälischen Vreden zeigen. Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER Solar GmbH, und Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch hätten bereits einen Nutzungsvertrag für das Gelände einer alten Kläranlage unterzeichnet. Dort sollen bis Ende Juni 2010 Nachführsysteme vom Typ KemTRACK 60, 70 und 80 errichtet werden. Als Kooperationspartner seien aleo solar für die Ausrüstung mit Photovoltaik-Modulen sowie SMA, Siemens und PowerOne für die Bestückung mit Wechselrichtern gewonnen worden.   "Wir freuen uns besonders darüber, dass wir künftig die vielfältigen Variationsmöglichkeiten unserer Nachführsysteme in einem eigenen Solarpark an unserem Heimatstandort Vreden zeigen können", erklärt Björn Kemper. Der Nutzungsvertrag sehe vor, dass die KEMPER Solar GmbH das Kläranlagengelände für den Betrieb und die Präsentation des Solarparks nutzen dürfe, während die Stadt die abwassertechnischen Anlagen, die dort noch betrieben würden, weiterhin nutzen könne. Der Vertrag sei zunächst für die Dauer von 20 Jahren mit einer Option um 5 Jahre Verlängerung geschlossen worden, heißt es in der Pressemitteilung.


40 Prozent höhere Stromausbeute gegenüber fest installierten PV-Anlagen

Nach der Fertigstellung werden die Anlage über eine Gesamtleistung von bis zu 250 Kilowatt-Peak (kWp) verfügen. Jeweils fünf Modelle vom Typ KemTRACK 60 und 70 sowie zehn Modelle vom Typ KemTRACK 80 sollen errichtet werden, kündigt KEMPER in der Pressemitteilung an. Die Nachführsysteme würden über den Standort, das Datum sowie die Uhrzeit die exakte Position der Sonne ermitteln und so stets für eine optimale Ausrichtung sorgen. Das Ergebnis sei eine im Vergleich zu fest installierten Anlagen um bis zu 40 Prozent erhöhte Stromausbeute. Der Betrieb der Nachführsysteme sei unabhängig von der herrschenden Wetterlage möglich; zusätzlich werde eine gegenseitige Abschattung bei flachen Sonneneinstrahlungswinkeln durch das so genannte "Backtracking" verhindert. Die Steuerungen sind laut KEMPER miteinander vernetzt, mit Windsensoren verbunden und können fernüberwacht werden.


Renommierte Kooperationspartner für Solarpark

Ausgerüstet würden die Nachführsysteme mit Photovoltaik-Modulen des Herstellers aleo solar. Das brandenburgische Unternehmen entwickelt und produziert hochwertige Silizium-Zellen für den deutschen und internationalen Markt und unterhält am Hauptsitz in Prenzlau eine der größten und modernsten Produktionsstätten in Europa. Darüber hinaus werden sämtliche Nachführsysteme mit Wechselrichtern der Hersteller SMA, Siemens und PowerOne bestückt. Diese sind ausnahmslos für den Außeneinsatz am Mast des Trackers geeignet. "Wir freuen uns sehr, so renommierte Partner für unseren Solarpark gefunden zu haben. Alle können mit Top-Bewertungen für ihre Produkte in den jeweiligen Leistungsklassen aufwarten", erläutert Alexander Lenfers, Projektleiter der KEMPER Solar GmbH.

09.05.2010   Quelle: KEMPER Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KEMPER Solar GmbH,
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Produktneuheiten auf der Intersolar 2010: Isofotón stellt neues Photovoltaik-Hochleistungsmodul ISF 235 vor

Neues PV-Modul Isofotón ISF 235
Neues PV-Modul Isofotón ISF 235

Vom 9. bis zum 11. Juni 2010 präsentiert Isofotón S.A. (Madrid), Spaniens größter Hersteller von Solarzellen und -modulen, auf der Weltleitmesse Intersolar in München sein bisher leistungsfähigstes Modul. Das ISF-235 beruhe auf den neuesten technologischen Erkenntnissen und überzeuge mit einem erhöhten Wirkungsgrad von 14,2 Prozent und einer Leistung von 235 Watt. Ermöglicht werden diese Hochleistungen laut Isofotón durch drei statt der üblichen zwei Leiterbahnen, die an die Solarzellen angeschlossen wurden, um Verluste durch den elektrischen Widerstand zu minimieren.   Das Modul verfügt neben einem neuen Schaltkreis über eine neue wasserdichte Anschlussdose, die der verbesserten Wärmeableitung dient. Sie wurde so konstruiert, dass Verschleiß und Wasserdurchlässigkeit vermieden werden. Der widerstandsfähige Aluminium-Rahmen des Moduls wurde eloxiert und verfügt über eine 20 Mikrometer dicke Schutzschicht, die Korrosion verhindert.


Dreistufige Leistungsgarantie

Isofotón gewährt zehn Jahre Produktgarantie sowie eine dreistufige 25-jährige Leistungsgarantie. Diese stellt sicher, dass das Modul in den ersten zehn Jahren mindestens 90 Prozent der angegebenen Leistung erbringt, mindestens 83 Prozent in den ersten 20 Jahren sowie mindestens 80 Prozent in den ersten 25 Jahren. ISF-235 ist lieferbar ab dem 4. Quartal 2010. Isofotón verfügt über fast 30 Jahre Praxiserfahrung in der Herstellung von Photovoltaik-Modulen, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden. Daher unterzieht Isofotón seit Langem seine Produkte TÜV-Prüfungen. Im Rahmen der Qualitätssicherung unterzog Isofotón das Modul ISF-235 erfolgreich dem Belastungs- und Widerstandstest vom TÜV Rheinland. Diese Prüfung ist für die internationale Zulassung laut Norm IEC 61215: 2005 Ed.2.0 erforderlich und gewährleistet die Widerstandsfähigkeit der Module gegen mechanische Beanspruchungen wie Ansammlungen von Schnee und Eis. Im Rahmen dieser Prüfung wurde bestätigt, dass die Produktfamilie ISF extremen Belastungen von bis zu 913 Kilogramm pro Modul standhält. In den TÜV-Prüflabors wurde die Belastbarkeit der Module in jeweils drei kontinuierlichen Zyklen mit einer Maximalbelastung von 5400 Pascal geprüft.

09.05.2010   Quelle: Isofotón S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofotón S.A.,
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Libanon will Wirtschaftszusammenarbeit in Sachen erneuerbare Energien fördern

Die Investment Development Authority of Lebanon (IDAL), eine Organisation der libanesischen Wirtschaftsförderung, hat ihr aktuelles Projekt in einer Pressemitteilung vorgestellt. Mit einer Sommermesse der europäischen und speziell der deutschen Industrie auf dem Gelände des "Ruwayha Tourism"-Öko-Dorfs will die IDAL die deutsch-libanesischen Wirtschaftsbeziehungen stärken. Die deutsche Wirtschaftspräsenz im Libanon stehe nicht im Einklang mit ihrer wirtschaftlichen Kraft und ihrer internationalen politischen Bedeutung, heißt es in der Pressemitteilung. Die IDAL ermuntert deutsche Unternehmen ausdrücklich, über Handel und Dienstleistungen hinaus auch Produktionsstätten im Libanon zu gründen. Ziel der Sommermesse sei zudem, mittelfristig die Wiedereröffnung eines Büros der deutschen Industrie- und Handelskammer zu ermöglichen.  "Modellstation" für erneuerbare Energien

Über das Angebot einer Industrie-Messe im Sommer hinaus sei auch an feste Einrichtungen gedacht, wie das Öko-Dorf. Dazu gehöre zum Beispiel die Errichtung einer "Modellstation" für erneuerbare Energien. Deutschen Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind, soll auf dem Gelände des Ruwayha Tourism Eco Village die Möglichkeit gegeben werden, dauerhaft ihre Produkte und ihr Know-how vorzustellen. Die Organisation strebe eine Zusammenarbeit in Form von Joint-venture- und/oder B.O.T. ("Build, Operate, Transfer")-Kooperationen mit Firmen an, welche die Märkte im Libanon, in Syrien und im Irak erobern wollen. Ruwayha Tourism Eco Village ist als 365-Tage-Ausstellung geplant und soll Unternehmen bei der Lösung von Kosten- und Logistikproblemen unterstützen sowie Gelegenheit für eine dauerhafte Ausstellung der Produkte bieten.

Für das Öko-Dorf will die IDAL den Unternehmen keine Bedingungen, Beteiligungen oder Budgets vorschreiben. Mit jedem Partner wähle die Organisation Produkte und Themen aus, bei denen eine Vermarktung möglich erscheine. Bei einem ersten kosten- und bedingungsfreien Treffen in Paris könnten sich beide potenziellen Partner ein Bild voneinander machen. Zu den Akteuren des Projektes würden in erster Linie der Eigentümer des 72 Hektar großen Geländes in Hammana gehören, Dr. Walid Amin Ruwayha. Ruwayah verfüge über langjährige europäisch-orientalische Geschäftserfahrungen und hervorragende Kontakte im Nahen und Mittleren Osten. Europäischer Partner sei Giselher Schlebusch, langjähriges Mitglied der Geschäftsführung der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer in Paris.

Weitere Informationen und Kontaktdaten: www.idal.com.lb

09.05.2010   Quelle: Investment Development Authority of Lebanon (IDAL)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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In vier Schritten zur Solarwärmeanlage: Was bei der Installation von Solarthermie-Systemen beachtet werden muss

Solarthermie als Alternative zu hohen Heizkosten
Solarthermie als Alternative zu hohen
Heizkosten

Die Wärme der Sonne zu nutzen ist für viele Hausbesitzer ein erster Schritt weg von den hohen Heizkosten. Thermische Solaranlagen nutzen die Wärme der Sonne zur Erwärmung von Wasser. Vor allem für Hausbesitzer ist dies interessant: Sie können im Sommer den Heizkessel meist komplett abschalten und Geld und Energie sparen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena, Berlin) erklärt, worauf Interessierte achten müssen.  Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Wer jetzt eine neue Heizung mit Solarwärmeanlage installiert, spare dauerhaft Energiekosten und hat schon in diesem Sommer genügend Solarenergie für warmes Wasser. Thomas Kwapich, Bereichsleiter der dena: "Besonders wenn der Heizkessel sowieso erneuert wird, raten wir zum Einbau einer Solarthermieanlage. Der Austausch alter Heizungen rechnet sich übrigens oft schon, wenn sie älter als 15 Jahre sind".


Trinkwarmwasser oder Heizungsunterstützung?

Als nächstes müssen sich Hausbesitzer entscheiden, ob die Solaranlage nur das Trinkwasser erwärmen oder auch die Heizung unterstützen soll. Eine kleinere Solarwärmeanlage liefert in den warmen Monaten genug Energie, um den Trinkwarmwasserbedarf eines Hauses zu decken. Soll zusätzlich die Heizung unterstützt werden, müssen die Solar-Kollektoren inklusive Speicher größer ausfallen. Allerdings benötigten Solarwärmeanlagen in den meisten Fällen ein zusätzliches Heizsystem. Gut geeignet sind dazu beispielsweise effiziente Brennwertgeräte, Holzheizungen und in gut gedämmten Häusern auch Wärmepumpen.


Platz und Kosten schätzen

Ein Vier-Personen-Haushalt benötigt laut dena zur Erzeugung von Warmwasser mindestens vier bis sechs Quadratmeter Kollektorfläche. Zur solaren Heizungsunterstützung muss mit etwa zehn bis 18 Quadratmetern Kollektorfläche gerechnet werden. Für die Installation von Sonnenkollektoren bieten sich Dächer an, die direkt gen Süden ausgerichtet sind. Auch zwischen Ost und West sind alle Ausrichtungen möglich, gegebenenfalls muss die Kollektorfläche etwas größer gewählt werden. Jede Solarthermie-Anlage braucht einen Speicher für die gewonnene Wärme. Solaranlagen für Trinkwarmwasser benötigen mindestens einen 300-Liter-Speicher. Für Solaranlagen, die die Heizung unterstützen, sind etwa 100 Liter Speichervolumen je Quadratmeter Kollektorfläche erforderlich. Damit lassen sich bis zu 20 Prozent des gesamten Heizenergieverbrauchs einsparen. Für den Einbau einer thermischen Solaranlage zur Trinkwarmwasser müssen Interessenten mit Kosten ab 4.000 Euro rechnen. Bei einer Anlage mit Heizungsunterstützung erhöhen sich die Kosten auf 8.000 bis 12.000 Euro.


Handwerker suchen, Angebote vergleichen

Vergleichen spart Kosten: Die dena empfiehlt, am besten drei Angebote einzuholen und so einen geeigneten Handwerker zu finden. Damit die Angebote verglichen werden können, sollten alle angefragten Betriebe die gleichlautende Anfrage erhalten. Darin sollten die anstehenden Maßnahmen so genau wie möglich beschrieben werden. Referenzen der Anbieter über bereits durchgeführte Arbeiten könnten bei der Auswahl ebenfalls eine große Hilfe sein. So könnten Interessierte auch die Qualität der Arbeit vergleichen.

Wer auch gleichzeitig seinen Energieverbrauch senken will, sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbrauche bis zu 90 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und könne mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden. Solaranlagen könnten dann über ein Viertel des jährlichen Energiebedarfs bereitstellen. Die dena empfiehlt, bei größeren energetischen Sanierungsmaßnahmen einen Energieberater hinzuzuziehen. Er hilft, die Schwachstellen des Hauses aufzudecken, und erarbeitet eine auf das jeweilige Gebäude maßgeschneiderte Lösung.

08.05.2010   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Solarwärme Plus,


 

Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR startet neue Endverbraucher-Kampagne

Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) richtet ihre Markenkommunikation neu aus, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zusammen mit der Agentur Publicis PRO startet IBC SOLAR erstmals eine breit angelegte Endverbraucher-Kampagne unter dem Motto "I Believe in Change".   "Wir sind seit gut 28 Jahren erfolgreich auf dem Markt tätig und verdanken dies vor allem unserem sehr guten Kontakt zu unseren Kunden, den Fachpartnern. Mit der neuen Kampagne wollen wir nun eine breitere Öffentlichkeit erreichen", erläutert Norbert Hahn, Vorstandsmitglied der IBC SOLAR AG. Die Kampagne umfasse verschiedene Anzeigenmotive sowie Funkspots und ein Paket mit Anzeigen, Broschüren und umfangreichem Werbematerial für die Fachpartner von IBC SOLAR. Zudem wurde die Homepage neu gestaltet und eine Microsite entwickelt und umgesetzt. Die Kampagne sei längerfristig angelegt, weitere Maßnahmen seien in Planung, so IBC SOLAR. Die ersten Anzeigen seien ab sofort in ausgewählten Publikumszeitschriften und Fachzeitschriften zum Thema Bauen und Wohnen geschaltet, die Funkspots sollen Ende Mai folgen.

"Die Kampagne stellt genau die Menschen in den Mittelpunkt, die IBC SOLAR ansprechen will", erläutert Jörg Puphal, Kreativchef der Agentur. "Menschen, die aktiv ihr Leben, ihre Zukunft und ihr Umfeld lenken und gestalten. Und das auch ausdrücken, klar, unmissverständlich und authentisch. Der Slogan 'I Believe in Change' manifestiert ihre Haltung und ihren Stil und steht wie IBC SOLAR für Emotion, Nähe und das Visionäre. Dass er daneben auch noch den Firmennamen transportiert, ist ein zusätzliches aufmerksamkeitsstarkes und sympathieförderndes Element."

"Mit der neuen Kampagne sprechen wir gezielt anspruchsvolle Bauherren und Hauseigentümer an, um sie für innovativen Solarstrom zu sensibilisieren und Nachfrage für unsere Systeme zu erzeugen", ergänzt Conny Heiler, Marketing Director bei IBC SOLAR. "So unterstützen wir noch stärker die Vermarktung durch unsere Fachpartner."

08.05.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BMU-Studie: RENIXX World ist die klimafreundlichste Kapitalanlage unter den Aktienindizes

Studie zum Carbon Footprint von Kapitalanlagen
Studie zum Carbon Footprint
von Kapitalanlagen

Eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) hat den Zusammenhang zwischen aktivem Klimaschutz und der Wahl der Kapitalanlage untersucht. Für Sparprodukte, Unternehmensbeteiligungen (Aktien und Aktienzertifikate, Aktienfonds) sowie Anleihen und Rentenfonds wurde jeweils die Menge an Treibhausgasemissionen pro investiertem Euro ermittelt, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR, Münster) in einer Pressemitteilung. Bei den Kapitalanlagen in Aktien sei von den untersuchten Indizes eine Investition in den weltweiten Aktienindex für erneuerbare Energien, den "RENIXX World", am klimafreundlichsten.   Während der herkömmliche Aktienindex 1.243 Treibhausgas-Gramm (THGg) pro investiertem Euro erreicht habe, liege die durchschnittliche Treibhausgasintensität bei einer Investition in Nachhaltigkeits-Indizes mit 632 THGg pro Euro um durchschnittlich 49 Prozent darunter. Noch klimafreundlicher sei der untersuchte weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien, der mit 165 THGg pro Euro deutlich unter den Nachhaltigkeits-Indizes liege und im Vergleich zum konventionellen Index eine um 87 Prozent geringere Treibhausgasintensität aufweise. Auf IWR-Anfrage bestätigten die Autoren von adelphi, dass es sich beim Aktienindex für erneuerbare Energien um den RENIXX World (Renewable Energy Industrial Index) handelt.

"Wir freuen uns, dass der RENIXX World in der Untersuchung so gut abgeschnitten hat. Private wie institutionelle Anleger haben durch diese Studie bei anstehenden Entscheidungen über nachhaltige Investments auf Aktienbasis eine gute Orientierungsmöglichkeit und Benchmark zur Verfügung", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster.

Download der BMU-Studie:
www.klima-und-finanzen.de

08.05.2010   Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Adelphi,


 

SPD-Bundestagsfraktion zur EEG-Novelle: Schwarz-gelbes Solar-Desaster

"Das Desaster ist perfekt: Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat drastische Kürzungen bei der Solarförderung beschlossen und zerstört damit nicht nur das Vertrauen bei Investoren, Handwerkern und Herstellern, sondern setzt auch die Vorreiterrolle der deutschen Solarbranche aufs Spiel." So kommentiert der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, den Beschluss des Bundestages zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 06.06.2010. Deutschland drohe somit, im weltweiten Technologierennen den Anschluss zu verlieren. 


Basisdegression sollte grundsätzlich zum 1. Juli erfolgen

"Die zusätzliche Einmalabsenkung der Vergütung von Solarstrom zwischen elf und 16 Prozent sowie die verschärfte Degression zum Jahresbeginn werden große Teile der Solarindustrie vor unlösbare Herausforderungen stellen. Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Wir halten eine zusätzliche Einmalabsenkung um sechs Prozent für Anlagen mit einer Größe bis zu 30 kWp und zehn Prozent für die sonstigen Anlagen sowie eine Anpassung des Ausbaukorridors auf 4.000 Megawatt für ökonomisch, ökologisch und sozial angemessen. Ein zusätzlicher, marktorientierter Degressionsschritt sollte zur besseren Planungssicherheit vom Stichtag für die Basisdegression (1. Januar) entkoppelt werden und generell erst zum 1. Juli erfolgen", so Becker.


Ausschluss von Ackerflächen aus der EEG-Vergütung völlig unverständlich

Völlig unverständlich und inakzeptabel ist laut Becker der Ausschluss von Ackerflächen aus der EEG-Vergütung. "Es sollte Aufgabe der Kommunen sein, mit Blick auf die jeweiligen regionalen Strukturen über die Nutzung von Ackerflächen zu entscheiden. Ein Aus für die Ackerflächen wird den Freiflächenmarkt empfindlich schwächen, eine Ausweitung der Produktion verlangsamen und somit Kostensenkungen im Weg stehen. Die Regierungskoalition erreicht hiermit also exakt das Gegenteil von dem, was sie sich ursprünglich auf ihre Fahnen geschrieben hatte, nämlich Solarstrom billiger zu machen", so Becker weiter. Schwarz-Gelb versäume zudem, mit einem umfassenden Bestandsschutz bereits in Planung befindliche Freiflächenprojekte abzusichern. "Projekte, in die bereits hunderttausende Euro und viel Zeit und Mühen geflossen sind, drohen nun aufgrund der kurzen Fristen zu scheitern. Daran verzweifeln nicht nur Investoren, sondern auch Hersteller und Projektierer", so Becker.


Bonus für Speichertechnologien gefordert

"Auch die zusätzliche Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom lehnen wir ab. Die Photovoltaik leistet insbesondere zur Mittagszeit, zu der der Stromverbrauch am höchsten ist, einen wichtigen Beitrag zur Abdeckung der Stromnachfrage. Durch die Einspeisung von klimafreundlicher und verbrauchsnaher Solarenergie wird so Strom aus CO2-intensiven fossilen Kraftwerken ersetzt. Zudem wirkt PV-Strom in diesen Spitzenzeiten preisstabilisierend. Eine Stärkung des Eigenverbrauchs stünde diesem positiven Effekt im Wege", so Becker in der Pressemitteilung. Stattdessen sollte in die Forschung und Entwicklung insbesondere von neuen Speichertechnologien investiert werden. "Hierzu wollen wir im EEG einen zusätzlichen Bonus einführen sowie die Mittel für Forschung und Entwicklung für industrielle Forschungsprojekte erhöhen“, so der SPD-Sprecher.

07.05.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Freiburger Solar-Forscher Frank Dimroth erhält höchstdotierten französischen Wissenschaftspreis

Dr. Frank Dimroth vom Fraunhofer ISE
Dr. Frank Dimroth vom Fraunhofer ISE

Der Wissenschaftler Dr. Frank Dimroth ist mit dem Preis der "Fondation Louis D", dem am höchsten dotierten Wissenschaftspreis Frankreichs, ausgezeichnet worden. Dimroth entwickelte am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg Mehrfach-Solarzellen mit Rekord-Wirkungsgraden. Die Preisübergabe wird am 9. Juni 2010 im Institut de France in Paris stattfinden. Um Sonnenenergie wirtschaftlich nutzen zu können, arbeiten Forscherteams weltweit an Lösungen, um die Produktionskosten zu senken und die Wirkungsgrade zur Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie zu erhöhen. Eine herausragende Variante haben Frank Dimroth und sein Team entwickelt: eine metamorphe Dreifach-Solarzelle. Sie kann mehr Sonnenlicht in Solarstrom umwandeln als viele andere Solarzellen und erzielte einen Rekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent.   Damit dies gelingt, haben die Forscher in einer Mehrfachsolarzelle aus III-V-Verbindungshalbleitern drei Teilzellen übereinander gestapelt, die jeweils einen begrenzten Wellenlängenbereich des Sonnenlichts besonders effizient umwandeln. Auf diese Weise lassen sich Wirkungsgrade erzielen, die etwa doppelt so hoch sind wie diejenigen herkömmlicher Solarzellen auf der Basis von Silizium. "Ich freue mich außerordentlich für mein Team und das ganze Institut über diesen herausragenden Forschungspreis und die damit verbundene internationale Anerkennung unserer Arbeit", erklärt Frank Dimroth. "Dieser Preis zeigt uns einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind, solare Technologien zu entwickeln. Konzentratorsysteme haben das Potenzial, den Süden Europas schon in wenigen Jahren mit günstigem Sonnenstrom zu versorgen. Dies ist eine wichtige Zukunftsaufgabe, der wir uns stellen."




Bessere Anpassung der Solarzellen an das Sonnenspektrum

Eine Mehrfachsolarzelle entsteht mit Hilfe ähnlicher Verfahren, wie sie in der Halbleiterindustrie eingesetzt werden. "Wir arbeiten mit einem modernen Epitaxieverfahren, der so genannten metallorganischen Gasphasenepitaxie", so Frank Dimroth. Dabei werden die vielen Teilsolarzellen auf einem Germanium-Substrat nach und nach übereinander abgeschieden. Es entsteht eine hauchdünne, nur wenige Mikrometer (µm) dicke Solarzellenstruktur, der man ihre komplexe innere Struktur mit bis zu 50 monokristallinen Einzelschichten nicht mehr ansieht. Mit der Entwicklung des metamorphen Kristallwachstums haben Frank Dimroth und seine Kollegen es möglich gemacht, einen größeren Bereich an III-V-Halbleiterverbindungen für das Wachstum von Mehrfachsolarzellen zu nutzen und damit die Solarzelle noch besser an das Sonnenspektrum anzupassen.


Hocheffizienz-Konzentratortechnologie für sonnenreiche Regionen

Mehrfachsolarzellen sind bislang im Weltraum eingesetzt worden, um Satelliten mit Energie zu versorgen, erklärt das Freiburger Forschungsinstitut. Um das hohe Wirkungsgradpotenzial auch für die regenerative Stromerzeugung auf der Erde zu nutzen, haben sich Frank Dimroth und seine Kollegen einen besonderen Aufbau ausgedacht: Die Wissenschaftler haben ein photovoltaisches Konzentratormodul entwickelt, in dem Fresnel-Linsen das Sonnenlicht um den Faktor 500 auf nur 3 mm2 große Tripel-Solarzellen fokussieren. So lässt sich die teure Halbleiterfläche verringern, und der Einsatz von III-V Mehrfachsolarzellen für die Stromgewinnung in Regionen mit viel direktem Sonnenlicht wird attraktiv. "Wir erwarten, dass sich die Hocheffizienz-Konzentratortechnologie, zusätzlich zur Photovoltaik aus kristallinem Silizium und der klassischen Dünnschicht-Technologie, als dritte Technologie zur kosteneffizienten Erzeugung von Solarstrom in sonnenreichen Gebieten der Erde durchsetzt", sagt Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE.

07.05.2010   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dirk Mahler/Fraunhofer ISE,
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Photovoltaik-Kraftwerke im Doppelpack: Conergy verkauft zwei Megawatt-Solarparks in Apulien

Solar-Kraftwerk „Marzano“ in Süditalien.
Solar-Kraftwerk „Marzano“ in Süditalien.

Die Solar-Experten von Conergy haben zwei Solarparks mit einer Nennleistung von jeweils einem Megawatt (MW) im süditalienischen Apulien an die Plain Energy GmbH verkauft, berichtet die Conergy AG in einer Pressemittelung. Die Südtiroler Sparkasse AG sowie die Italienische Raiffeisenbank haben die Solar-Kraftwerke San Marzano 1 und 2 finanziert. Die beiden Zwillingsparks sind bereits an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und produzieren seitdem laut Conergy rund 2.800 Megawattstunden (MWh) sauberen Solarstrom pro Jahr.  Das entspreche dem Jahresverbrauch von etwa 560 Haushalten sowie jährlichen CO2-Einsparungen von rund 1.300 Tonnen. Über die Gesamtlaufzeit vermeiden beide Parks rund 26.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases, betont Conergy.



Megawatt-Parks mit Conergy Systemtechnologie ausgestattet

Als System-Hersteller zeichnet Conergy nicht nur für die Planung, Projektierung sowie Finanzierung der Parks verantwortlich. Beide Kraftwerke laufen zudem ausschließlich mit Conergy-Systemtechnologie: Auf fast 50.000 Quadratmetern Fläche erzeugen 9.504 Conergy-PowerPlus 210P-Module Solarstrom. Die Module sind auf den Conergy-SolarLinea-Gestellsystemen befestigt. Den Sonnenstrom speisen acht Conergy IPG 300K-Wechselrichter in den vier Conergy CIS 540 Stationen - zwei davon in jedem Park - ins öffentliche Netz ein. Die Stationen selbst verfügen über ein innovatives Belüftungs- und Filtersystem, das speziell auf die mediterranen Klimabedingungen mit sehr heißer und staubiger Luft zugeschnitten ist. Für beide Parks übernimmt Conergy auch die technische Betriebsführung - und kümmert sich so für den Kunden um alle technischen Kraftwerksbelange. Dies umfasst die Überwachung, Wartung und Inspektion sowie die Pflege der Flächen.


Italien-Chef Guiseppe Sofia: "Systemlösung garantiert hohe Erträge bei maximaler Lebensdauer"

Conergy Italien-Chef Giuseppe Sofia kommentiert: "Solarenergie ist in Italien ein hervorragendes Investment. Conergy sorgt als System Hersteller dafür, dass dieses Investment nicht nur rentabel, sondern vor allem auch langlebig und sicher ist. Bei uns kommen alle Komponenten aus einer Hand sowie eigener Herstellung. Diese Komponenten schmieden wir anwenderorientiert zu leistungsfähigen Solarsystemen, die wir auch hausintern überwachen. So garantieren wir - wie in San Marzano - nicht nur beste Qualität 'Made in Germany', sondern langlebige Anlagen mit besonders gutem Wirkungsgrad."

Für Plain Energy stellt der Erwerb der beiden Parks einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum internationalen Solarstrom-Produzenten dar. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Megawattparks in Deutschland erworben. Nun hat das Unternehmen Italien als wichtigen Kernmarkt identifiziert und sich hierfür die internationale Erfahrung sowie das Fachwissen der Solarexperten von Conergy gesichert. Plain Energy-Chef Constantin Schwab dazu: "Durch die Unterstützung von Conergy konnten wir eine beträchtliche Investition in Erneuerbare Energien tätigen, deren Finanzierung komplett in Italien abgewickelt wurde."


Plain Energy-Chef Constantin Schwab: "Wir garantieren unseren Investoren langfristige Renditen"

"Plain Energy garantiert seinen Investoren langfristige Renditen", so Schwab weiter. "Wir haben uns seit kurzer Zeit auf den italienischen Markt spezialisiert. Die Kombination aus hohen Einspeisevergütungen zusammen mit exzellenter Sonneneinstrahlung schafft ideale Bedingungen für hochattraktive Investments. Wir werden in den kommenden fünf Jahren mehr als 50 Mio. Euro in Photovoltaik-Projekte investieren."

"Die Finanzierung dieses Projekts unterstreicht unser Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir unterstützen Unternehmen in unserem Einzugsgebiet, die unseren hohen professionellen technischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen entsprechen. Sowohl Conergy als auch Plain Energy haben gezeigt, dass sie diesen hohen Ansprüchen mehr als gerecht werden können", so Stefano Ortolano, Leiter des Corporate Bankings bei der Südtiroler Sparkasse.


Italien-Chef Guiseppe Sofia: "Conergy wächst in Italiens hervorragender Marktumgebung"

Neben den beiden Solarparks in San Marzano hat Conergy jüngst auf den Dächern der Messe Parma eine der größten dachintegrierten Solarstromanlagen Italiens errichtet. "Außerdem haben wir Verträge über fünf Solaranlagen mit insgesamt 3,6 Megawatt in Apulien, Kalabrien, Sizilien sowie Sardinien abgeschlossen, mit deren Errichtung wir zeitnah beginnen werden“, so Guiseppe Sofia. „Diese Projekte zeigen, dass sich Conergy in Italiens hervorragender Marktumgebung bestens entwickelt und weiter stabil wächst."

07.05.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Solarwirtschaft: Belange der deutschen Unternehmen bei der Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung zu wenig berücksichtigt

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) bedauert, dass der Deutsche Bundestag bei seiner Beschlussfassung zur Kürzung der Solarstromförderung am 06.05.2010 die Interessen der deutschen Solar-Branche zu wenig berücksichtigt hat. Der Bundestag habe sich damit auch über zahlreiche Bedenken aus der Solar-Branche, der Wissenschaft, den Gewerkschaften und auch aus eigenen Reihen sowie über einen Beschluss des Bundesrates hinweggesetzt, so der BSW-Solar. Eine Mehrheit in der Länderkammer hatte die Bundesregierung aufgefordert, die Solar-Förderung im Rahmen der außerordentlichen EEG-Novelle weniger stark zu beschneiden. Bereits zum 1. Juli 2010 soll die Solarstrom-Einspeisevergütung zusätzlich zur im Januar dieses Jahres vollzogenen deutlichen Kürzung um 11-16 Prozent gesenkt werden.  Schon zum 1.1.2011 ist eine weitere Senkung der Zuschüsse im voraussichtlich zweistelligen Prozentbereich vorgesehen. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet nun im großen Umfang mit vorgezogenen Investitionen in Solarstrom-Anlagen. Viele Bürger wollen sich noch die alten Förderkonditionen sichern. Der Verband befürchtet zudem Wettbewerbsnachteile für deutsche Hersteller.


Branche steht vor gewaltigen Herausforderungen

"Inakzeptabel bleibt die Kappung ganzer Marktsegmente wie der Förderung von Solarstromanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Unverständlich ist uns auch, warum der Eigenverbrauch von Solarstrom nicht stärker angereizt wird. Beide Maßnahmen hätten zur schnelleren Kostensenkung von Solarstrom beitragen können", so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Insbesondere die Summe der Fördereinschnitte stellt die Branche nach Angaben Körnigs vor gewaltige Herausforderungen. Sie sei nun zum Erfolg verurteilt, müsse ihre Technologieführerschaft im harten Wettbewerb weiter behaupten und auch in Zukunft immer ein Stück besser bleiben als die Konkurrenz. Die Branche werde dafür weiterhin unter anderem verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren müssen. Die dafür notwendigen Spielräume seien durch die jüngste EEG-Novelle nun jedoch beschnitten worden. Auch das jüngst angekündigte Sonderforschungsprogramm "Innovationsallianz Photovoltaik" könne diese Einschnitte nicht kompensieren.

Deutschland verfügt bislang über eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Solartechnik, eine ausgezeichnete Forschungslandschaft und einen hochinnovativen Maschinen- und Anlagenbau. Die Photovoltaik-Branche zählt rund 60.000 Beschäftigte.

07.05.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundestag beschließt Änderung der Photovoltaik-Einspeisevergütung. Röttgen: EEG-Novelle sichert Ausbau der Solarstromerzeugung

Der Deutsche Bundestag hat am 06.05.2010 mit den Stimmen der Regierungskoalition die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Damit werden die Vergütungen für Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom auf Gebäuden und Freiflächen zum 1. Juli 2010 deutlich gesenkt. "Die Novelle reagiert auf die Preissenkungen, die mit der Markteinführung und der Massenproduktion verbunden sind. Wir nehmen damit die notwendigen Korrekturen vor, um die Vergütung auf ein angemessenes Niveau zu reduzieren, die Kosten für die Stromverbraucher zu begrenzen und trotzdem den Anteil des Solarstroms weiter zu erhöhen", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen. 

Zusätzliche Kürzungen der Solarstrom-Vergütung zwischen 11 und 16 Prozent

Die Korrektur der Vergütungen sei notwendig geworden, da im vergangenen Jahr die Marktpreise um rund 30 Prozent gesunken sind. Deshalb würden nun, zusätzlich zur ohnehin im EEG angelegten Degression, die Vergütungssätze zwischen 11 Prozent für Solarparks auf Konversionsflächen und 16 Prozent für Photovoltaik-Dachanlagen gesenkt, so das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Strom aus Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen soll künftig nicht mehr vergütet werden. Gleichzeitig gehe das EEG von einem deutlich stärkeren Ausbau des Photovoltaik-Marktes als bisher erwartet aus, betont das BMU. Der so genannte Zubaukorridor für das Marktvolumen wird auf 3.500 Megawatt installierte Photovoltaik-Spitzenleistung pro Jahr verdoppelt. "Die vorgeschlagenen Absenkungen sind angemessen. Mit einem erweiterten finanziellen Anreiz, Solarstrom selbst zu nutzen, werden technische Innovationen ausgelöst", heißt es in der BMU-Pressemitteilung.

Der dynamische Ausbau der Photovoltaik-Nutzung in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2009 wurden neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von rund 3.800 Megawatt installiert. Damit sind Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 9.800 Megawatt in Betrieb. Deutsche Unternehmen sind technologisch führend, die Branche hat einen hohen Exportanteil und schaffte insbesondere in Ostdeutschland viele hochwertige Arbeitsplätze. Im Jahr 2009 wurden nach ersten Schätzungen in Deutschland rund 10 Milliarden Euro in Photovoltaik-Anlagen investiert. Dies sicherte in der Branche und im Handwerk rund 65.000 Arbeitsplätze, betont das BMU.


Acht Cent Bonus pro Kilowattstunde Solarstrom-Eigenverbrauch

Bei einer weiterhin dynamischen Marktentwicklung ist laut BMU in Deutschland bereits im Jahr 2013 die so genannte Netzparität zu erwarten. Dann lasse sich Solarstrom hierzulande zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Dieser Entwicklung bereite die Novelle den Weg, indem sie den Eigenverbrauch in Zukunft stärker fördert: Privathaushalte, die Solarstrom nicht in das Netz einspeisen, sondern selbst verbrauchen, gewinnen künftig bis zu acht Cent pro Kilowattstunde. Auch das Gewerbe profitiere davon, denn diese Regelung werde auf Anlagen bis 500 Kilowatt ausgedehnt, das ist etwa das Hundertfache einer typischen Einfamilienhaus-Dachanlage. Die Eigenverbrauch-Regelung werde wichtige technische Innovationen auslösen, zum Beispiel im Bereich der Batterietechnik. In der Folge werde der Strombezug aus dem Netz reduziert und dieses entlastet. Das wiederum beschleunige die Integration der erneuerbaren Energien in das Stromnetz.


Vergütung für Freiflächenanlagen auf Ackerflächen entfällt; Solarparks auf Konversionsflächen werden auch ab 2015 gefördert

Freiflächenanlagen werden auch nach dem 1. Januar 2015 weiter gefördert, entgegen der bisherigen Regelung im EEG. Konversionsflächen, die eine Vergütung nach dem EEG ermöglichen, umfassen jetzt zusätzlich zu den Flächen aus wirtschaftlicher oder militärischer Nutzung auch solche aus wohnungsbaulicher oder verkehrlicher Nutzung. Freiflächenanlagen können jetzt auch innerhalb eines Streifens von 110 Metern vom Fahrbahnrand von Autobahnen oder Schienenwegen gefördert werden. Die Kategorie der Ackerflächen entfällt ab dem 1. Juli 2010. Für Freiflächenanlagen, die bereits in der Planung weit fortgeschritten sind, wird eine Übergangsregelung gewährt.

07.05.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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US-Marktforscher Gartner: Deutschland wird den weltweiten Photovoltaik-Markt trotz Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung anführen

Am 03.05.2010 kommentierte das Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien Gartner, Inc. (Stamford, Connecticut) den Beschluss der Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag, die Einspeisevergütung für Solarstrom zum 01.07.2010 zu senken, und gab den Akteuren entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette Empfehlungen. Die Berater von Gartner gehen davon aus, dass Deutschland in naher Zukunft trotz der Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung führend auf dem weltweiten Photovoltaik-Markt bleiben wird.   Die Vergütung für Aufdachanlagen soll um 16 % gekürzt werden, für Freiflächenanlagen um 15 %. Die Förderung von Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll entfallen. Wenn die gesamte installierte Leistung in Deutschland um mehr als 3, 5 Gigawatt (GW) wächst, soll 2011 zusätzlich um 1 % gekürzt werden, steigt sie um mehr als 4,5 GW, soll eine weitere Kürzung um 1 % hinzukommen.


Wachstum des deutschen PV-Marktes erwartet, weltweite Unsicherheit bleibt bestehen

Angesichts der starken Nachfrage nach Solarstromanlagen in Deutschland seitens der Hauseigentümer und Anleger werde die Vergütungskürzung voraussichtlich den deutschen Markt festigen, indem sie jegliche politische Reaktion gegen Photovoltaik-Projekte entschärfe, betont Gartner. Die Gartner-Analysten glauben auch, dass niedrigere Einspeisevergütungen in Deutschland die Photovoltaik-Industrie dazu ermutigen werden, ihre Kosten zu senken. Der Schritt des deutschen Parlaments mache die Förderpolitik transparent, so dass Bauunternehmen und Anleger klare Pläne für ihre Photovoltaik-Anlagen entwickeln könnten. Gartner weist jedoch darauf hin, dass der Weltmarkt aufgrund der globalen Pläne zum starken Ausbau der Produktionskapazitäten entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette weiterhin von Unwägbarkeiten gekennzeichnet sei.

Auch hätten die großen Anbieter Verkaufsrichtlinien ausgegeben, die laut Gartner-Analysten vor Ort schwer umzusetzen seien. Auch könnten makroökonomische Auswirkungen im Zusammenhang mit der Verschuldung europäischer Staaten die Finanzierung von Photovoltaik-Bauvorhaben in Europa ernsthaft gefährden.



Weltweit installierte Photovoltaik-Leistung wird laut Gartner voraussichtlich um sieben bis 12 GW wachsen

Gartner stellt drei Szenarien für die Entwicklung des weltweiten Photovoltaik-Marktes dar, um den Grad der Unsicherheit zu beleuchten. Das erste geht davon aus, dass europäische Regierungen schwerwiegende Schuldenprobleme haben, welche die europäischen Finanzressourcen beeinträchtigen, insbesondere in den dynamischen Märkten in Italien und Tschechien. In Verbindung mit den erwarteten niedrigeren Gewinnen im deutschen Kernmarkt könnte dies die weltweit installierte PV-Leistung auf sieben GW begrenzen.

Das zweite, "wahrscheinlichste" Szenario geht von einer gewissen Instabilität der europäischen Staatsschulden aus, nimmt aber an, dass die Photovoltaik-Nachfrage in den europäischen Kernmärkten weiterhin finanziert werden kann. In diesem Fall könnte die installierte PV-Leistung 2010 neun GW erreichen.

Wenn es dem Finanzmarkt weiterhin gut geht, wie im dritten Szenario beschrieben, könnte die installierte PV-Leistung in Europa und Nordamerika in eine beispiellose Höhe steigen. In diesem Fall sogar über 12 GW, so Gartner. Die Nachfrage in einigen Kernmärkten wird von staatlichen Förderprogrammen bestimmt. Die vorsichtigste Handlungsweise, die Akteure entlang der PV-Wertschöpfungskette laut Gartner wählen sollen, sei Wachstum zu planen, aber wesentlich mehr Maßnahmen zur Kostenersparnis zu ergreifen.

07.05.2010   Quelle: Gartner Inc, Al Velosa   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarstrom aus Folien: EU fördert Forschungsprojekt zu Polymer-Solarzellen

Professor Dr. Thelakkat zeigt den Prototyp einer flexiblen Polymersolarzelle
Professor Dr. Thelakkat zeigt den Prototyp
einer flexiblen Polymersolarzelle

Dr. Mukundan Thelakkat, Professor für Angewandte Funktionspolymere an der Universität Bayreuth, erhält von der Europäischen Union 1,64 Millionen Euro für die Polymersolarzellen-Forschung, berichtet die Universität Bayreuth in einer Pressemitteilung. Die von der EU geförderte Projektdauer beträgt drei Jahre. Neben Thelakkat als Koordinator sind weitere fünf renommierte Partner aus den Niederlanden, Dänemark und Israel an diesem Projekt beteiligt. Eine Besonderheit liegt darin, dass dieses Forschungsvorhaben mit indischen Wissenschaftlern gemeinsam durchgeführt wird.   Zusätzlich zum Austausch von Wissen, Methoden und Personen ist zur Materialforschung und -entwicklung sowie für Tests außerhalb des Labors eine intensive Zusammenarbeit mit dem indischen Konsortium geplant. Professor Dr. Thelakkat stammt selbst aus Indien.



Plastik-Solarzellen von der Rolle

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung einer zukunftsorientierten Photovoltaik-Technologie basierend auf druckbaren Polymer-Solarzellen im großen Format. Damit soll aus Halbleiterplastikfolien Solarstrom gewonnen werden. Für die technologische Umsetzung des Vorhabens ist das Unternehmen Mekoprint zuständig. Das Projekt umfasst die Synthese von geeigneten Funktionsmaterialien bis hin zur Herstellung von Plastik-Solarzellen mittels Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Weiterhin sollen die Stabilität und Degradationsmechanismen der Solarzellen in Israel und in Indien direkt durch "out-door"-Tests und Untersuchungen zur beschleunigten Alterung ermittelt werden.

Hintergrundinformationen:
Organische Photovoltaik: Solarstrom aus hauchdünnen Farb- und Kunststoff-Folien

07.05.2010   Quelle: Universität Bayreuth   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Bayreuth,
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Arbeitsplatzentwicklung 2009: Erneuerbare Energien schaffen mehr Beschäftigung

Photovoltaik schafft Arbeitsplätze
Photovoltaik schafft Arbeitsplätze

300.500 Menschen arbeiteten im Jahr 2009 in Deutschland in der Branche der erneuerbaren Energien, berichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Stuttgart) in einer Pressemitteilung. Damit sei diese Zahl um etwa acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Schätzung, die das DLR im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) gemeinsam vorgenommen hat mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS). 



Erneuerbare Energien weiterhin auf Wachstumskurs

Die erneuerbaren Energien in Deutschland haben auch im Krisenjahr 2009 ihren Wachstumskurs verfolgt, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Die Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland seien im Vergleich zum Vorjahr wieder einmal deutlich gestiegen, und auch die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen konnten laut Untersuchung um zehn Prozent gesteigert werden. Als Folge daraus sei die Bruttobeschäftigung um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, auf rund 300.000 Personen. Zu diesem Ergebnis kommt die vorläufige Erhebung von DLR, DIW, ZSW und GWS, die Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen am 24. März 2010 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt hat.


Von Biomasse bis Windenergie - die Entwicklung in den einzelnen Sparten

Von den insgesamt 300.500 Beschäftigten entfielen 36 Prozent (109.000 Personen) auf die Biomasse. Dies berücksichtige neben den direkt und indirekt Beschäftigten des Anlagenbaus auch die Beschäftigten aus Betrieb und Wartung sowie aus der Bereitstellung von Brenn- und Biokraftstoffen. Die Windenergie, die seit Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung leiste, stehe mit 87.100 Personen (29 Prozent) an zweiter Stelle.


Photovoltaik-Ausbau schafft neue Arbeitsplätze

Die Beschäftigung der Solarenergie-Branche mit 79.600 Personen (26 Prozent) hat laut DLR durch den deutlich gesteigerten Ausbau der Photovoltaik in Deutschland wieder einmal zugenommen. Die Geothermie trug mit etwa 9300 Personen (3 Prozent) zur Beschäftigung bei, gefolgt von der Wasserkraft mit rund 9000 Personen (3 Prozent). Die Beschäftigung, die durch die Bereitstellung öffentlicher und privater Mittel in Forschung und Verwaltung hervorgerufen wird, hat einen Anteil von etwa 2 Prozent (6.500 Personen) an der Bruttobeschäftigung.

Insgesamt entfielen demnach 294.000 Personen auf die Aktivitäten der Wirtschaft, von denen etwa zwei Drittel auf die Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zurückgeführt werden können. Eine genauere Darstellung der Ergebnisse kann auf der Internetseite des BMU heruntergeladen werden. Eine aktualisierte Untersuchung der Bruttobeschäftigung für die Jahre 2007 bis 2009 sowie eine Analyse der zukünftigen Entwicklung der Arbeitsplatzeffekte werde im Rahmen des Gesamtvorhabens innerhalb des nächsten Jahres vorgenommen.

07.05.2010   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Staatssekretär Jochen Homann eröffnet Kongress "Erneuerbare Energien in das Netz !"

Solar- und Windstrom müssen gleichmäßig und zuverlässig bei den Verbrauchern ankommen
Solar- und Windstrom müssen gleichmäßig
und zuverlässig bei den Verbrauchern
ankommen

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, hat am 06.05.2010 in Berlin den Kongress "Erneuerbare ins Netz!" des von der Deutschen Umwelthilfe initiierten Forums "Netzintegration Erneuerbare Energien" eröffnet. "Die Schlüsselfragen der erneuerbaren Energien liegen bei den Netzen und Speichern. Wir erreichen unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele nur, wenn wir dafür sorgen, dass der volatile Wind- und Solarstrom gleichmäßig und zuverlässig bei den Verbrauchern ankommt", erläutert Staatssekretär Homann. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stellt die Netze vor besondere Herausforderungen: Die Produktion von Solar- und Windstrom schwankt. Flächendeckend nimmt die dezentrale Erzeugung in kleinen Anlagen rasant zu.   Gleichzeitig entstehen Offshore-Windparks und große Onshore-Windparks im Norden Deutschlands fernab der Verbrauchszentren im Süden. Daher müssen neue Technologien zum Einsatz kommen, die Netze zu "smart grids" weiterentwickelt und neue Leitungen gebaut werden.


Neue Stromleitungen im intelligenten Netz

Allerdings stoßen neue Stromleitungen zunehmend auf Widerstand in der betroffenen Bevölkerung. Hierzu Staatssekretär Homann: "Die Politik muss die Ängste der Betroffenen ernst nehmen. Akzeptanz ist eine wesentliche Frage beim anstehenden grundlegenden Umbau unserer Energiesysteme." Schon heute arbeite das innerhalb der Bundesregierung für die Stromnetze federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aktiv an nationalen und internationalen Antworten auf die Herausforderungen beim Umbau der Energiesysteme: Mit dem Energieleitungsausbaugesetz werde der Ausbau der Stromautobahnen vom Norden nach Süden für den Strom aus Offshore-Windparks beschleunigt. Im Rahmen der Nordsee-Offshore-Initiative sucht Deutschland gemeinsam mit den anderen Nordsee-Anrainerstaaten nach Antworten auf die Fragen der Netzanbindung und Netzintegration angesichts der ehrgeizigen Ausbaupläne für Offshore-Windparks. Prominent ist dabei auch die BMWi-Initiative "E-Energy", innerhalb derer "smart grids" in sechs Modellregionen erprobt werden. Bei der zentralen Frage der Speicherung von Strom aus volatiler Wind- und Solarenergie werden Forschungsvorhaben zur Entwicklung von Speichertechnologien unterstützt.

06.05.2010   Quelle: BMWi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Erste Photovoltaik-Fassadenanlage mit CIS-Dünnschichtmodulen von Bosch Solar am Netz

PV-Fassade mit Bosch-Modulen in Holzminden.
PV-Fassade mit Bosch-Modulen in Holzminden.

Leistungsstarke Photovoltaik-Module optisch und architektonisch anspruchsvoll in eine Gebäudefassade einzupassen, war das Ziel des ersten gemeinsamen Projektes der Bosch Solar Energy AG und der Bosch-Tochtergesellschaft Johanna Solar Technology GmbH. Mit der Solar-Fassadenanlage des Kaufhauses Schwager im Zentrum von Holzminden (Niedersachsen) ist jetzt die erste PV-Fassadenanlage von Bosch an das Netz gegangen. Die Planung und Errichtung solcher Fassadenanlagen erweitert künftig das Angebot des Projektvertriebs von Bosch Solar Energy. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 21 Kilowatt (kWp) wurde im Zuge der Fassadenneugestaltung montiert.  Darüber hinaus wurde die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Die alte Vorhangfassade des Holzmindener Kaufhauses stammte aus den siebziger Jahren, sie war dringend sanierungsbedürftig und kaum wärmegedämmt. Die neu installierten CIS-Solarmodule von Johanna Solar Technology erzeugen an der 300 Quadratmeter großen Südfassade des Kaufhauses rund 19.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Die Anlage spart so mehr als 12 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, das entspricht dem Ausstoß eines Mittelklassewagens mit einer Fahrleistung von 60.000 Kilometern, rechnet Bosch vor.



Neigung der Module sorgt für höhere Leistung

"Die CIS-Solarmodule von Johanna Solar Technology zeichnen sich durch edles Design, attraktive Erträge und eine hochwertige Verarbeitung aus. Sie sind für eine architektonisch anspruchsvolle Fassadengestaltung bestens geeignet", heißt es in der Pressemitteilung. Die Module seien um zehn Grad zur Sonne geneigt und könnten so eine höhere Leistung erzielen. Die Rücksprünge zwischen den Modulen werden mit beschichteten Aluminium-Lochblechen verkleidet, um eine Hinterlüftung der Fassade zu erreichen. Zusätzlich wird die Fassade durch eine Aluminium-Rahmenkonstruktion seitlich gerahmt, was den optischen Anspruch noch erhöht.

06.05.2010   Quelle: Bosch Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bosch Solar Energy AG,
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Solar Millennium AG: US-Solarthermie-Kraftwerksprojekte erreichen nächste Stufe im Genehmigungsverfahren

Solarthermisches Paraboilrinnen-Kraftwerk in Spanien.
Solarthermisches Paraboilrinnen-Kraftwerk
in Spanien.

Die vier geplanten Standorte für solarthermische Kraftwerke der US-amerikanischen Gesellschaft der Solar Millennium AG (Erlangen, Berkeley) und ihres Partners Ferrostaal AG auf der so genannten Fast-Track-Liste haben die nächste Stufe im Genehmigungsverfahren erreicht. Alle Kraftwerksprojekte liegen damit innerhalb des von Solar Millennium vorgesehenen Zeitplans, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung. Demnach soll bis Ende des Jahres bei mindestens einem Projekt mit dem Bau begonnen werden.   Insgesamt bis zu neun solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils rund 250 Megawatt (MW) Leistung können bei positivem Genehmigungsverlauf an diesen vier Standorten realisiert werden.





Umweltverträglichkeitsstudien für vier Kraftwerksstandorte veröffentlicht


Sowohl für die drei kalifornischen Standorte Palen, Blythe und Ridgecrest als auch für den Standort in der Amargosa-Wüste in Nevada haben die US-Ministerien den ersten Entwurf der Umweltverträglichkeitsstudien (Environmental Impact Study - EIS) und die erste Stellungnahme der kalifornischen Energiebehörde (California Energy Commission Staff Assessment) der Öffentlichkeit vorgelegt. Die öffentliche Anhörungsphase (Public Hearing Phase), die der Bevölkerung pro Projekt 90 Tage Zeit einräumt, um Meinungen und Kommentare zu den Projekten abzugeben, wird demnächst beginnen. Parallel zur Umweltverträglichkeit der Projekte werden diese auch eingehend von unabhängigen Expertenteams hinsichtlich ihrer Förderfähigkeit durch die US-Regierung untersucht (Due Diligence). Diese Bewertungen seien bereits in vollem Gange und sollen noch im Sommer 2010 abgeschlossen werden, berichtet Solar Millennium.


Stromabnahme-Verträge mit Southern California Edison

Auf der Grundlage aller dann vorliegender Analysen und Kommentare entscheidet am Ende des Genehmigungsverfahrens die zuständige Energiekommission von Kalifornien bzw. Nevada über die Erteilung der Baugenehmigung. Für einen Teil der an den kalifornischen Standorten vorgesehenen Kraftwerke hat Solar Millennium LLC mit dem Energieversorger Southern California Edison (SCE) bereits im Juni 2009 Stromabnahme-Verträge, so genannte Power Purchase Agreements (PPA), unterzeichnet. Die PPA umfassen zwei Parabolrinnen-Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils 242 MW mit der zusätzlichen Option auf ein drittes 242-MW-Kraftwerk und regeln die Abnahme des in den geplanten Solarkraftwerken produzierten Stroms durch SCE über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Inbetriebnahme dieser Kraftwerke soll zwischen 2013 und 2014 erfolgen.


Baugenehmigung für mindestens ein solarthermisches Kraftwerk bis Herbst 2010 erwartet


Josef Eichhammer, Geschäftsführer der amerikanischen Projektentwicklungsgesellschaft Solar Millennium LLC mit Sitz in Berkeley, Kalifornien: "Wir liegen mit unseren Kraftwerksprojekten voll im Zeitplan. Bei der aktuellen Genehmigungsarbeit geht es um die Prüfung der Umweltverträglichkeit und mögliche Kompensationsmaßnahmen und Planungsanpassungen. Aus heutiger Sicht können wir im Herbst dieses Jahres die Baugenehmigung für mindestens ein Kraftwerk erhalten."Die Solar Millennium LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Solar Trust of America, einem amerikanischem Gemeinschaftsunternehmen der Solar Millennium Gruppe und der Ferrostaal Gruppe.


Solarkraftwerksprojekte können bis 2016 von Steuerentlastung profitieren

"Auch bei den Finanzierungsverhandlungen befinden wir uns auf einem vielversprechenden Weg", so Eichhammer weiter. "Wir planen für das laufende Geschäftsjahr den Abschluss der Finanzierungsverträge sowie den offiziellen Baubeginn. Beim US Department of Energy haben wir Anträge auf Kreditgarantien für die geplanten Kraftwerke in Kalifornien und Nevada gestellt." In den USA können Solarkraftwerksprojekte bis 2016 außerdem von so genannten Investment Tax Credits (ITC) profitieren. Dabei handelt es sich um eine Steuerentlastung in Höhe von bis zu 30 Prozent der Investitionssumme. Die ITC wurden von der Regierung geschaffen, um die Attraktivität von Investitionen in Solarkraftwerke zu erhöhen. Alle Projekte, bei denen noch 2010 mit der Realisierung begonnen wird, qualifizieren sich für Subventionen aus dem US-Konjunkturprogramm (American Recovery and Reinvestment Act 2009) von Präsident Barack Obama. Dabei ist vorgesehen, dass die Unternehmen diese ITC nicht in Form einer Steuerentlastung, sondern als direkten Zuschuss zur Finanzierung von der Regierung gewährt bekommen.

06.05.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Underwriters Laboratories: Photovoltaik-Module aus SunFab-Produktionslinie von Applied Materials erfüllen als erste die Anforderungen des Master Certification-Programms

Beispiel einer SunFab-Produktionslinie
Beispiel einer SunFab-Produktionslinie

Underwriters Laboratories (UL, Northbrook, Illinois, USA), eines der weltweit führenden Unternehmen für Sicherheitsprüfungen und Zertifizierungen, meldete am 04.05.2010, dass die Photovoltaik-Module, die in einer "SunFab"-Dünnschicht-Fertigungslinie von Applied Materials hergestellt wurden, sich als erste für das Master Certification-Programm von UL für die Solar-Industrie qualifiziert haben. Das 2009 aufgelegte Programm ist ein erweitertes Dienstleistungsangebot und soll Herstellern von Solarmodulen und Produktionsequipment mit maßgeschneiderten Prüf- und Zertifizierungsverfahren helfen, ihre Produkte schneller auf den Markt zu bringen.   Mit der Qualifizierung im Master Certification-Programm sind Applied Materials-Kunden, die Module auf einer "SunFab"-Produktionslinie herstellen, auch Kandidaten für das Fast Track Certification-Programm von UL. Das Fast-Track Programm ermöglicht Herstellern, die für die Zertifizierung von Modulen aus SunFab-Fertigungslinien notwendige Zeit und Kosten stark zu verkürzen, berichtet UL in einer Pressemitteilung. Die automatische "SunFab" Dünnschicht-Fertigungslinie, die bis zu 5,7 Quadratmeter große und leistungsstarke Solarmodule produziert, stellt aus Glasplatten Dünnschichtmodule auf der Grundlage von amorphem und mikrokristallinem Silizium her.

Photovoltaik-Markt in den USA soll in den nächsten beiden Jahren bis auf fast 2 GW anwachsen

"Die Master- und Fast Track-Programme sowie die UL-Zertifizierung sind entscheidend für Kunden der SunFab-Linie, die im US-Solarmarkt arbeiten, der in den nächsten beiden Jahren bis auf fast zwei Gigawatt anwachsen soll", sagte Kirk Hasserjian, Vizepräsident von Applied Materials. "Mit einem etablierten, unabhängigen dritten Beteiligten wie UL wird die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Module aus der SunFab-Linie bestätigt und hilft unseren Kunden, schneller von den wesentlichen Marktentwicklungen zu profitieren. Zwei unserer Kunden haben Ihre mit der SunFab hergestellten Module im Zuge des UL Fast Track Certification-Programms bereits erfolgreich zertifiziert."

Die Prüfausstattung wurde eigens auf die großformatigen SunFab-Module zugeschnitten, um das strenge Prüfverfahren im PV Technology Center of Excellence in San Jose, Kalifornien zu durchzuführen. Dieses muss bestätigen, dass die Produktsicherheit und -leistungsfähigkeit den veröffentlichten UL- und IEC-Standards entspricht. Auf Grund der enormen Größe einiger Module ist das PV Technology Center of Excellence von UL eines der wenigen Prüflabore des Landes, die Teststände und Prüfkammern betreiben, mit denen diese Technologie untersucht werden kann. Das Labor ist seit seinem Ausbau im Jahre 2009 auch Nordamerikas größtes kommerzielles Solarprüflabor.

Fast Track Certification-Programme verkürzen Projektzeiten und bringen Produkte schneller auf den Markt

"UL ist bestrebt, die Photovoltaik-Branche zu unterstützen, und erweitert seine Prüfmöglichkeiten, um die individuellen - großen und kleinen - Bedürfnisse der Kunden sowie die Nachfrage auf dem wachsenden Markt zu befriedigen", sagte Jeff Smidt, Hauptgeschäftsführer und Vizepräsident Global Energy bei UL. "Unsere kürzliche Zusammenarbeit mit Applied Materials ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Master- und Fast Track Certification-Programme die Projektzeiten verkürzen und Produkte schneller auf den Markt bringen. Das ist für unsere Kunden entscheidend."

Die Photovoltaik-Programme von UL können sowohl nach nationalen als auch nach internationalen Standards prüfen, darunter UL1703, UL 61730, IEC 61215, IEC 61646 und IEC 61730. Die Dienstleistungen sind für die Märkte in Nordamerika, Europa und Asien erhältlich, und zwar in den UL-Technologiezentren in San Jose, Kalifornien, Zeppelinheim, Deutschland, Suzhou, China im Verlauf des Jahres auch in Japan und Indien.

06.05.2010   Quelle: Underwriters Laboratories   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials,
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Enecsys zeigt Photovoltaik-Modulwechselrichter-Technologie auf der Intersolar Europe 2010

Modulwechselrichter von Enecsys
Modulwechselrichter von Enecsys

Die Enecsys Limited (Cambridge, GB) wird auf der Intersolar Europe 2010 vom 9. – 11. Juni in München Details ihrer Photovoltaik-Modul-Wechselrichtertechnologie vorstellen. Das Unternehmen präsentiert die Produkte zum ersten Mal mit dem dazu gehörigen drahtlosen intelligenten Überwachungssystem. Enecsys wird demonstrieren, welche Innovationen eingesetzt wurden, um sowohl Zuverlässigkeit als auch Lebensdauer so zu verbessern, dass sie den Merkmalen von Photovoltaik-Modulen entsprechen.   Darüber hinaus wird das Unternehmen die beschleunigten Lebensdauertests zur Diskussion stellen, welche die erwartete Zuverlässigkeit des Produkts untermauern.



Energie wird aus jedem einzelnen Modul gewonnen

Modul-Wechselrichter-Architekturen, mit einem Wechselrichter nach jedem Solarmodul, werden derzeit vielfach eingesetzt, um die Nachteile von konventionellen Photovoltaik-Stringsystemen mit zentralen Wechselrichtern zu vermeiden. Die Modul-Wechselrichter von Enecsys senken die Kosten pro erzeugtem Watt Leistungsabgabe über die Lebensdauer der Anlage hinweg nach Angaben des Unternehmens um 15 % bis 25 %. Verschattung durch Wolken oder Hindernisse hätten nur minimale Auswirkungen auf die Gesamtsystemleistung, da die Energie aus jedem einzelnen Modul gewonnen wird und nicht aus Gruppen von zusammengeschalteten Modulen. Das bedeute darüber hinaus, dass Installationen gemischt, verschiedene Module zusammengeschaltet und auf verschiedenen Dachebenen angebracht werden können. Über mehrere Ebenen könne auf diese Weise mehr Solarstrom erzeugt werden, und die Systeme seien skalierbar. Ein potenziell neuralgischer Punkt, der Zentralwechselrichter, werde vermieden, und zudem werde keine gefährliche Hochvolt-Gleichspannung erzeugt.


Wechselrichter für die technischen Anforderungen des europäischen und US-amerikanischen Marktes ausgelegt

Die Modul-Wechselrichter von Enecsys wurden in Cambridge, GB, entwickelt und werden in Europa hergestellt. Es handle sich um die ersten solaren PV-Modul-Wechselrichter, die so ausgelegt sind, dass sie die technischen Anforderungen sowohl des europäischen als auch des US-amerikanischen Marktes erfüllen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf dem Stand wird zudem die zu den Wechselrichtern gehörende intelligente Überwachungssoftware von Enecsys vorgeführt. Enecsys wird seinen Modul-Wechselrichter bzw. das Gesamtsystem im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 9. Juni, auf der Intersolar Europe 2010 im Markt einführen.

06.05.2010   Quelle: Enecsys Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enecsys Ltd.,
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rds energies GmbH: kostenneutrale Sanierung von Asbestdächern mit Photovoltaik

Die rds energies GmbH, Akquisitionsdienstleister im Bereich der erneuerbaren Energien, weitet die Suche nach geeigneten Dachflächen zur Bebauung mit Photovoltaik-Anlagen gezielt auf die Landwirtschaft aus, berichtet das Berliner Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit neuen ganzheitlichen Konzepten zur Dachsanierung für Lagerhallen und Ställe biete rds energies ab sofort speziell auf landwirtschaftliche Dachpartner zugeschnittene Dienstleistungen an.  Kostenneutrale Dachsanierung möglich

Grundsätzlich sei es möglich, sanierungsbedürftige Dachflächen zu erneuern - und dies meist kostenneutral für den Dacheigentümer. "Gerade mit der Sanierung asbesthaltiger Dachflächen erschließen wir einen neuen Marktbereich, der noch viel ungenutztes Potenzial bietet", so Eva-Catrin Reinhardt, Geschäftsführerin der rds energies GmbH. "Die Kosten der Sanierung werden mit den Pachterlösen aufgerechnet, die der Eigentümer für eine 20-jährige Nutzung erhalten würde. Damit profitieren der Eigentümer der Flächen und der Investor gleichermaßen", so Reinhardt weiter.

Das Modell für die Dachsanierung landwirtschaftlicher Gebäude eigne sich in dieser Form für Nord-Süd ausgerichtete Dachflächen mit einer Mindestgröße von 2.000 m² und einer Mindestdachneigung von 15 Grad. Bei der Sanierung werde das asbesthaltige Eternit fachgerecht durch den Pächter des Daches abgedeckt und entsorgt. Die so freigewordenen statischen Lastreserven reichen laut rds energies in der Regel aus, um ein neues und leichteres Trapezblech und die Photovoltaik-Anlage zusammen zu tragen.


Sanierte Dächer weiterhin von Interesse

Nach wie vor sei aber auch die Anpachtung und Bebauung bereits sanierter Dächer von Interesse. Bei südlich geneigten Dachflächen könnten bei einem Beispieldach mit 2.000 m² nutzbarer Fläche bis zu 4.000 Euro Pachteinnahmen pro Jahr erzielt werden. Optional könnten Dachbesitzer für ein solches Dach jedoch auch eine Einmalzahlung für die Nutzungszeit von mindestens 20 Jahren zuzüglich Verlängerungsoptionen am Anfang der Laufzeit erhalten.


Investitionskostenzuschuss für Neubauten

Durch die exklusive Zusammenarbeit mit rds energies könnten Landwirte, die den Neubau einer Halle oder eines Stalles planen, auch von einem Zuschuss zu den Investitionskosten profitieren. Dabei setze die rds energies GmbH auf die Kooperation mit einem auf ganzheitliche Energieberatung spezialisierten Partner. Bei einer installierbaren Leistung von ca. 99 kWp werde ein Zuschuss von rund 25.000 Euro gezahlt, wenn die Dachfläche nach dem Bau langfristig verpachtet wird.

Aktuell akquiriert die rds energies GmbH über die unternehmenseigene Dachkampagne nach eigenen Angaben monatlich über 200.000 m² Dachflächen, Tendenz weiter steigend. Dem gegenüber stünden jedoch bereits Beschaffungsmandate von über 4,5 Millionen m² Dachfläche für das Jahr 2010. "Wir suchen daher jetzt gezielt Dachanbieter von großen Dachflächen vor allem aus dem landwirtschaftlichen Bereich, denn auch für sehr große Projekte von über 1,0 Million m² haben wir konkrete Kundenanfragen", erklärt Eva-Catrin Reinhardt.

Übergeordnetes Ziel der rds Dachkampagne sei es, möglichst viele Großdachflächen in Deutschland als dezentrale Solar-Kraftwerke zu nutzen und damit den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtenergie maßgeblich zu erhöhen.

06.05.2010   Quelle: rds energies GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarstrom aus der Wüste: Führungswechsel bei der DESERTEC-Foundation

Dr. Gerhard Knies widmet sich verstärkt der inhaltli- chen Weiterentwicklung des DESERTEC-Konzepts
Dr. Gerhard Knies widmet
sich verstärkt der inhaltli-
chen Weiterentwicklung
des DESERTEC-Konzepts

Die Organisationsberaterin Katrin-Susanne Richter und der Unternehmer Dr. Thiemo Gropp wurden zu Vorständen der DESERTEC-Foundation bestellt. Max Schön, Unternehmer und Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome, übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats der gemeinnützigen Stiftung. Die bisherigen Vorstände Dr. Gerhard Timm und Friedrich Führ werden der Stiftung weiterhin eng verbunden bleiben. Dr. Gerhard Timm wurde in den Aufsichtsrat gewählt. Friedrich Führ entwickelt Veranstaltungskonzepte, um die DESERTEC-Idee aktiv in weiteren Regionen der Welt zu verbreiten und neue Zielgruppen zu erreichen.   "Ich bin den Gründungsvorständen Dr. Gerhard Timm und Friedrich Führ zutiefst dankbar für ihren Einsatz und unschätzbaren Beitrag zum Aufbau der DESERTEC Foundation", sagte Dr. Gerhard Knies, der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptinitiator der Stiftung. "Mit meinen über 70 Jahren bin ich froh, den Aufsichtsratsvorsitz an einen so erfahrenen Manager wie Max Schön übergeben zu können." Dr. Gerhard Knies wird Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums und widmet sich verstärkt der inhaltlichen Weiterentwicklung des DESERTEC-Konzepts als Lösungsansatz für eine weltweite, saubere Energieversorgung.


Katrin-Susanne Richter (41) ist seit Januar 2010 für die DESERTEC Foundation tätig. Davor war sie Führungs- und Organisationsberaterin und arbeitete als Managerin in mehreren schnell wachsenden Softwareunternehmen. Katrin-Susanne Richter ist Diplom-Mathematikerin und hat einen MBA der internationalen Business School INSEAD in Frankreich.

Dr. Thiemo Gropp (40) ist Gründungsstifter der DESERTEC Foundation und verfolgt seit vielen Jahren die Entwicklung der regenerativen Energien. Als Unternehmer hat er mehrere national und international erfolgreiche Technologie-Firmen aufgebaut und geführt. Dr. Thiemo Gropp hat in Deutschland und den USA Physik studiert und im Fachbereich Biochemie promoviert.

Zur DESERTEC Foundation

Die DESERTEC Foundation ist entstanden aus einem Netzwerk von Politikern, Wissenschaftlern und Ökonomen aus Europa, dem Nahen Osten und Nord-Afrika sowie dem Club of Rome, welche gemeinsam das DESERTEC-Konzept entwickelt haben. Das DESERTEC-Konzept strebt einen grundlegenden Wandel der weltweiten Energieversorgung an. Konkretes Ziel ist die Umstellung der Stromproduktion auf regenerative Quellen, wobei der Energiereichtum der Wüstenregionen der Erde eine besondere Rolle spielt. DESERTEC ist ein ganzheitliches Konzept, bei dem es neben Energiesicherheit und Klimaschutz auch um Trinkwassergewinnung, sozioökonomische Entwicklung, internationale Zusammenarbeit und Sicherheitspolitik geht.

Die gemeinnützige DESERTEC Foundation berät interessierte NGOs, Wirtschaftsunternehmen, nationale Regierungen und internationale Organisationen und bringt sie zusammen, um die weltweite Umsetzung des DESERTEC-Konzepts zu beschleunigen. Sie kooperiert mit Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und anderen Partnern, um lokale Expertise für die Mitwirkung an DESERTEC-Projekten aufzubauen.

05.05.2010   Quelle: DESERTEC Foundation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DESERTEC Foundation,
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Umweltministerin Conrad: "Bundesregierung sagt den erneuerbaren Energien auf ganzer Linie den Kampf an"

Margit Conrad: Bundesregierung wird zu einem Risiko für Klima- schutz und Arbeitsplätze
Margit Conrad: Bundesregierung
wird zu einem Risiko für Klima-
schutz und Arbeitsplätze

Margit Conrad, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, kritisiert den jetzt von der Bundesregierung beschlossenen sofortigen Stopp des so genannten Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien (MAP) im Wärmemarkt scharf: "Das ist ein Vertrauensbruch gegenüber Bauherren und Kommunen, die auf die Unterstützung beim Ausbau der erneuerbaren Energien setzten. Wer international Klimaschutz fordert, kann zu Hause nicht die Förderstrukturen kaputtmachen." Mit dem Marktanreizprogramm werden unter anderem Solarthermie-Anlagen, Biomasseanlagen (z.B. Holzpelletanlagen) und Wärmepumpen gefördert.   Die Bestätigung der Haushaltssperre durch das Bundesfinanzministerium hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft ist.


23 Millionen Euro im Marktanreizprogramm lösten Investitionen in Höhe von rund 170 Millionen in Rheinland-Pfalz aus

"Für viele sinnvolle Projekte bedeutet der Förderstopp das Aus", so die Ministerin. Besonders gravierend sei, dass der Förderstopp zum Teil auch rückwirkend erfolge. Bei Solarthermie- und Biomasseanlagen sei das für die Bürgerinnen und Bürger besonders ärgerlich, da hier die Anträge erst nach Installation der Anlagen gestellt werden können. "Diese Politik hat Auswirkungen auf das Handwerk, die Hersteller von Anlagen und auf die Arbeitsplätze dort. Die Bundesregierung wird zu einem Risiko für Klimaschutz und Arbeitsplätze", so Conrad. In Rheinland-Pfalz waren laut Conrad 2009 durch das Marktanreizprogramm 16.000 Projekte (ohne Geothermie) mit insgesamt rund 23 Millionen Euro gefördert worden. Die Höhe der damit ausgelösten Investitionen habe ein Vielfaches davon betragen, rund 170 Millionen Euro allein in Rheinland-Pfalz. Nach der beabsichtigten außerplanmäßigen Kürzung der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen und dem geplanten Aus der Förderung für Solarstromanlagen auf Ackerflächen sei dies ein weiterer Rückschritt der Bundesregierung in Sachen Klimaschutz: "Es zeigt sich einmal mehr, dass die bisherigen Verlautbarungen der Bundesregierung für mehr Klimaschutz das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind", so Umweltministerin Conrad.


Stopp des Marktanreizprogramms in der "Woche der Sonne"

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium wirbt derzeit im Rahmen der "Woche der Sonne" für die Nutzung der Solarenergie. Kanzlerin Merkel hat in Ihrem Grußwort als Schirmherrin dieser Kampagne die Bedeutung der erneuerbaren Energien noch betont: "Die Bundesregierung hat diese Entwicklung durch attraktive Rahmenbedingungen gefördert und wird dies auch weiter tun." Der Stopp des Marktanreizprogramms in der "Woche der Sonne" zeige stattdessen eine Abkehr der Bundesregierung von Klimaschutz und erneuerbaren Energien, betont Conrad.

05.05.2010   Quelle: Umweltministerium Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Umweltministerium Rheinland-Pfalz,
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Finanzpolitik konterkariert Umweltpolitik: Förderung erneuerbarer Wärme steht vor dem Aus

Mit Unverständnis und scharfer Kritik reagiert die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierte deutsche Heizungsindustrie auf die Aufkündigung des bisherigen schwarz-gelben Konsenses über die Förderungen der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt. "Durch den Förderstopp des Finanzministers werden nicht nur die Umweltpolitiker von FDP und CDU/CSU düpiert, sondern es werden auf einen Schlag Tausende von Arbeitsplätzen in unserer Branche gefährdet", kommentiert BDH-Präsident Klaus Jesse das Ende des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien. 

Haushaltssperre für 115 Millionen Euro zur Förderung von Solarwärme-Anlagen, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen

In gutem Glauben, dass Schwarz/Gelb sein Wort hält, das Marktanreizprogramm fortzuführen, habe die im BDH organisierte Industrie enorm hohe Investitionen getätigt, um die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt stärker voranzutreiben. "Durch den einseitigen Beschluss des Finanzministers, die Haushaltssperre über 115 Millionen Euro zur Förderung von Solarwärme-Anlagen, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen nicht aufzuheben, wird dieses positive Engagement ad absurdum geführt. Das schadet nicht nur den mittelständischen Unternehmen und dem Handwerk, sondern vor allem auch der Volkswirtschaft und nicht zuletzt dem Klimaschutz", betont Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

Als geradezu "wettbewerbsverzerrend und inkohärent" sieht der Verband zudem die gleichzeitig beschlossene 100-Millionen-Finanzspritze für die Photovoltaik-Industrie, die in diesem Jahr bereits über vier Milliarden an Subventionen erhalte.

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums generiert jeder Fördereuro aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien, MAP, annähernd acht Euro an Investitionen in moderne Heiztechnik. "Durch diesen hohen Multiplikatoreffekt ist das MAP ein finanzieller Selbstläufer", unterstreicht Lücke.

05.05.2010   Quelle: BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: SolarWorld setzt Ausbau in den USA konsequent um; 350 neue Arbeitsplätze am Standort Hillsboro/Oregon

SolarWorld-Standort Hillsboro, Oregon.
SolarWorld-Standort Hillsboro,
Oregon.

Die Expansion der SolarWorld AG in den USA gewinnt an Fahrt. Rund 350 neue Arbeitsplätze werden in den nächsten Monaten am Standort der SolarWorld in Hillsboro/Oregon besetzt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzern baut in den USA seine Produktionskapazitäten entlang der gesamten Solar-Wertschöpfungskette aus. Insgesamt wird die Beschäftigtenzahl in Hillsboro von derzeit 650 auf rund 1.000 Menschen ansteigen.  Zusammen mit ihren Standorten in Camarillo/Kalifornien und Vancouver/Washington ist die SolarWorld AG der größte Hersteller hocheffizienter Solarstrom-Produkte in den Vereinigten Staaten. Die USA gelten als einer der wachstumsstärksten Solarmärkte der Welt. "Wir bauen unsere Führungsposition als Anbieter hochwertiger Solarstromtechnologie in den USA weiter aus. Die Nachfrage nach sauberer Energieerzeugung steigt. Die Ölkatastrophe vor der US-Küste alarmiert und zeigt die Gefahren endlicher Energieträger auf", erklärt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.


Hohe Attraktivität bei Nachwuchskräften, Top-Ranking im Universum Student Survey

"Wir freuen uns über die hohe Attraktivität, die unser Unternehmen als potentieller Arbeitgeber beim akademischen Nachwuchs genießt", ergänzt Frank H. Asbeck. Im jüngsten vom Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche publizierten "Universum Student Survey 2010" wird eine Beschäftigung bei der SolarWorld als sehr attraktiv eingestuft. Unter den beliebtesten Arbeitgebern für Absolventen rangiert die SolarWorld bei den Ingenieuren auf Rang 13, bei den Naturwissenschaftlern sogar in der Top-Ten. Befragt wurden Studenten an über 100 deutschen Hochschulen. "Dieses schöne Ergebnis ist ein Erfolg für unsere Personalpolitik, die permanent an der Gewinnung und Bindung kreativer Talente für unser Unternehmen arbeitet", so Frank H. Asbeck. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die SolarWorld AG vom "Great Place to Work"-Institute Deutschland zum zweiten Mal in Folge als einer der 100 besten Arbeitgeber in Deutschland prämiert.

05.05.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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CENTROSOLAR: Erfolgreicher Start in das Geschäftsjahr 2010, starke Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar.
Centrosolar-Sonnenstromfabrik in Wismar.

Mit einem Umsatz von 85 Millionen Euro und einem operativen Ergebnis in Höhe von 8,2 Millionen Euro konnte die CENTROSOLAR Group AG (München) die Vorgaben des Vorjahres (Umsatz 61,7 Mio. EUR, Ergebnis -7,3 Mio. EUR) erheblich übertreffen und ist somit sehr erfolgreich in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Das operative Ergebnis lag über den eigenen Erwartungen, so dass bereits über die Hälfte des für das Gesamtjahr prognostizierten Ergebnisses realisiert werden konnte, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beim Nettoergebnis sei mit 4,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 6,3 Mio. EUR) sogar ein neuer Quartalsrekord erzielt worden.  Ähnlich wie im Vorjahr seien in Deutschland zu Beginn dieses Jahres über knapp zwei Monate schneebedingt kaum Installationen möglich gewesen. Dennoch konnte CENTROSOLAR auch im Januar und Februar aufgrund hoher Auslandsumsätze Vollauslastung erreichen. Ab März zeigte sich dann vor dem Hintergrund der anstehenden Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung auch auf dem deutschen Markt eine deutlich anziehende Nachfrage.




Exportquote auf 53 % gestiegen

Insgesamt profitierte das Unternehmen von der starken Expansion seines Auslandsgeschäfts, dessen Anteil am Gesamtumsatz mit 53 % weiter erhöht werden konnte. So wurde der Umsatz in Frankreich mehr als verdoppelt. Auch in den USA und Italien konnte die CENTROSOLAR Group AG ihre Präsenz als Systemintegrator weiter ausbauen und überdurchschnittlich wachsen. Die CENTROSOLAR Group AG verfolgt dabei im Geschäftssegment Solar Integrated Systems weiterhin konsequent eine Mehrwertstrategie für Installateure von Photovoltaik-Dachanlagen, die sich durch Qualität "Made in Germany", Bereitstellung von abgestimmten Photovoltaik-Komplettsystemen und Indachlösungen für private Hausdachanlagen sowie technische Unterstützung vor Ort charakterisieren lässt. Diese Strategie wird ergänzt durch das Angebot patentgeschützter Komponenten wie Solarglas und Befestigungssysteme im Segment Solar Key Components.


Produktionskosten gesenkt

Die Einführung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse im Modulproduktionswerk in Wismar sowie die Implementierung eines effizienteren Produktionsprozesses im Glasveredelungswerk in Fürth habe der CENTROSOLAR Group AG zudem zu einer europäischen Führungsposition bei den Produktionskosten verholfen, so das Unternehmen. Dies spiegle sich in einer seit nunmehr drei Quartalen beständig hohen EBIT-Marge von über 9 % wider. Und das, obwohl zu Jahresbeginn die Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland um 9 % gesenkt wurde, was sich auch auf die Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise negativ auswirkte. Die Rohmarge lag im abgelaufenen Quartal bei 31,6 % gegenüber 10,9 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


Vorzieheffekte bedingt durch zusätzliche Reduzierung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 1. Juli 2010

Die von der Bundesregierung geplante zusätzliche Reduzierung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 1. Juli 2010 führe zu Vorzieheffekten, die ein ähnlich erfolgreiches zweites Quartal erwarten lassen, zumal die CENTROSOLAR Group AG im Geschäftssegment Solar Integrated Systems bereits bis Ende Juni "ausverkauft" sei. Insofern bestätigt das Unternehmen die Umsatzerwartungen von 340 bis 370 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2010. In Anbetracht des hohen operativen Ergebnisses im abgelaufenen Geschäftsquartal und dem positiven Ausblick für das zweite Quartal sei davon auszugehen, dass das Jahresziel von 14 bis 16 Millionen Euro bereits zum Halbjahr erreicht werden könnte und somit auf Jahressicht übertroffen werden sollte. Da die Auswirkungen der geänderten Gesetzeslage in Deutschland noch zu bewerten seien, sei allerdings eine Konkretisierung der Ergebniserwartung erst im zweiten Halbjahr geplant.

05.05.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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Solarthermie: Solarlite GmbH mit Parabolrinnen-Kollektoren im Finale des Deutschen Innovationspreises

Parabolrinnenkollektor SOLARLITE-4600
Parabolrinnenkollektor SOLARLITE-4600

Die Solarlite GmbH aus Duckwitz (Mecklenburg-Vorpommern) entwickelte innovative hoch präzise Parabolrinnen-Kollektoren und ein Verfahren zur Direktverdampfung von Wasser statt Thermalöl. Damit überzeugte das Unternehmen die Jury des Deutschen Innnovationspreises und wurde in der Kategorie Startup prämiert. Der Deutsche Innovationspreis wurde am 30. April 2010 in München zum ersten Mal vergeben. Ziel der Initiative von Accenture, EnBW, Evonik und der WirtschaftsWoche ist, marktfähige Neuerungen der deutschen Wirtschaft auszuzeichnen. Bewertet wurden Konzept, Marktchancen, zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten und Synergieeffekte sowie Wirtschaftlichkeit und Nutzen für Gesellschaft und Umwelt. Solarlite wurde ausgezeichnet für seine Parabolspiegel, die aus leichtem Kompositmaterial hergestellt werden, eine Massenproduktion ermöglichen und statt Thermalöl direkt Wasser verdampfen.   Mit der Solarlite-Technologie sei eine neue Entwicklungsstufe der Solartechnologie erreicht, betont das Unternehmen. Ein modulares Design, das auf der Kombination einer leichten Kunststoffkonstruktion aus Kompositpaneelen und einem Dünnschicht-Glasspiegel basiert, biete enorme Vorteile, wie beispielsweise eine zentrale ortsunabhängige Produktion sowie unbegrenzte Projektgrößen. Die Direktverdampfung von Wasser statt Thermalöl sowie die Option der Kraft-Wärme-Kopplung mache die Energieproduktion nahezu CO2-frei und damit sehr umweltschonend.


Parabolrinnenanlagen ab 500 kWel

Solarlite kann mit seinen Innovationen die Gesamtkosten eines Projektes senken und insbesondere durch die Kombination der Kraft-Wärme-Kopplung letztendlich attraktive Strompreise und Versorgungssicherheit garantieren, betont der Hersteller. Das dezentrale modulare System von Solarlite eigne sich sowohl zur Stromeinspeisung in das Netz als auch zur Deckung des Energiebedarfs gewerblicher und kleiner industrieller Unternehmen.

Die Bauweise ermöglicht Insellösungen und kleinere solarthermische Parabolrinnenanlagen ab 500 kWel. Lösungen in Verbindung mit einer Kraft-Wärme-Kopplung bieten sich unter anderem zur Erzeugung von Wärme, Kühlung in Verbindung mit Klimaanlagen oder auch zur Meerwasserentsalzung an.


Solarstrom und -wärme dezentral produzieren

Gerade ländliche unerschlossene Regionen ohne Netzanbindung in sonnenreichen Gebieten können von der Technologie profitieren. Moritz von Plate, geschäftsführender Gesellschafter, nahm den Preis am 30. April in München stellvertretend für das 20-köpfige Team um den innovativen Kopf Joachim Krüger aus Duckwitz, Mecklenburg-Vorpommern, entgegen. "Die Idee, leichtere Parabolrinnen zu bauen, hatte ich bereits 2003 in Thailand. Umso mehr freut es mich, dass aus der Idee ein Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern entstanden ist und nun diese Ehrung und Auszeichnung erfährt", kommentiert Krüger.


SOLARLITE-4600 ist laut Hersteller ein hocheffizienter Parabolrinnenkollektor für den Betrieb bis zu 400 °C. Der Kollektor mit einer Apertur von 4,60 m2 besteht aus präzise geformten Parabolrinnen aus GFK-Kompositmaterial, auf die ein Dünnschichtspiegel fest verklebt ist. Dieser reflektiere mehr als 95 % der Sonnenstrahlen auf ein Receiver-Rohr, das sich in der Fokuslinie befindet. Durch dieses Rohr wird Wasser gepumpt, das die von den Spiegeln reflektierte Wärme aufnimmt und kontrolliert verdampft. Über die Turbine wird Strom erzeugt. Die verbleibende Restwärme kann für weitere Wärmeanwendungen genutzt werden, zum Beispiel zur Meerwasserentsalzung oder für Absorptionskälte.

Der Deutsche Innovationspreis

Accenture, EnBW, Evonik und die WirtschaftsWoche haben sich zur Initiative Der Deutsche Innovationspreis zusammengeschlossen, um herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen, die mit ihrer Innovationskraft Geschäft und Märkte verändern, auszuzeichnen. Der Preis wird in den Kategorien Großunternehmen, mittelständische Unternehmen und Start-up Unternehmen verliehen: www.der-deutsche-innovationspreis.de

05.05.2010   Quelle: Solarlite GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarlite GmbH,
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Solar Mobility: Mobilitätskonzepte auf der Basis erneuerbarer Energien beim Solar Summit Freiburg 2010

Solartankstelle in Frankfurt
Solartankstelle in Frankfurt

Um Mobilitätsformen der Zukunft geht es in diesem Jahr beim internationalen Kongress Solar Summit in Freiburg vom 13. bis 15. Oktober 2010 im Konzerthaus Freiburg. Internationale Experten aus der Automobilindustrie, der Elektrizitätswirtschaft, der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie der Batterietechnik stellen innovative Fahrzeug- und Antriebskonzepte vor und diskutieren über die neuesten Lösungsansätze und Praxisberichte zur nachhaltigen Elektromobilität, berichtet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) in einer Pressemitteilung.   Die Nachhaltigkeit alternativer Fahrzeugkonzepte sei heute ein maßgebliches Kriterium für ihre gesellschaftliche Akzeptanz sowie künftigen Markterfolg. Bei der Beurteilung dieser Konzepte spielten umweltschonender Betrieb, lokale Emissionsfreiheit, energetische Effizienz sowie Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Kraftstoffversorgung eine zentrale Rolle. Diese Kriterien würden am besten durch die Nutzung erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Elektrizität und Wasserstoff erfüllt.


Intelligente Netzmanagementkonzepte und effiziente Speichertechnologien notwendig

Der schnell wachsende Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung verlangt auf Grund des unsteten Charakters dieser Energiequellen intelligente Netzmanagementkonzepte in Verbindung mit effizienten Speichertechnologien für die Zwischenspeicherung erneuerbaren Stroms, erklärt das Fraunhofer ISE. Dafür eignen sich Batterien bzw. für große Energiemengen vor allem Wasserstoff, der auf diese Weise ohne Emissionen produziert werden kann. Das zukünftige Energiesystem werde daher durch Diversifizierung der Energiequellen sowie durch Elektrifizierung der Energieträger geprägt. Mobilität und Energiebereitstellung entwickelten sich folglich zu einem System, dessen einzelne Komponenten integral zusammenwirken und so ihr volles Potenzial entfalten.


Mobilität mit Solarenergie und biogenen Kraftstoffen

Der Verkehr trägt derzeit in hohem Maß zu klimarelevanten Schadstoffemissionen bei, was sich durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bei Verwendung erneuerbarer Energieträger reduzieren lässt, so Fraunhofer ISE. Gerade für die Anwendung in Kraftfahrzeugen gewährleisteten elektrische Antriebe in Verbindung mit elektrochemischen Speichern einzigartige Vorteile, wie z. B. lokale Emissionsfreiheit (Schadstoffe und Lärm), hohe Wirkungsgrade und Flexibilität. Solar Mobility rückt Solarstrom sowie biogene Kraftstoffe als erneuerbare Energieformen in den Mittelpunkt: Solarstrom (Photovoltaik) wird zum Laden von Batterien genutzt oder in Form von Wasserstoff gespeichert, der in Brennstoffzellen zum Einsatz kommt. Biogene Kraftstoffe reduzieren den Verbrauch konventioneller fossiler Energieträger in Hybridfahrzeugen.


Solar Summit diskutiert umweltverträgliche und nachhaltige Antriebs- und Fahrzeugkonzepte

Weltweit arbeiten Forscher und Entwickler mit Hochdruck an neuen technischen Lösungen für den Einsatz von erneuerbaren Energien im Bereich Elektromobilität. Damit wird Mobilität schrittweise vom Rohöl unabhängiger und zunehmend gestützt auf regenerative Energieträger. Der Solar Summit konzentriert sich insbesondere auf die Fortschritte bei der Entwicklung umweltverträglicher und nachhaltiger Antriebs- und Fahrzeugkonzepte sowie deren Implementierung im Markt. Neben der Technik liege die Herausforderung in der Entwicklung von tragfähigen Geschäftsmodellen, die von den Kunden akzeptiert werden und zu einer schnellen Verbreitung der Fahrzeuge führen.

Dr. Christopher Hebling, Abteilungsleiter „Energietechnik“ am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE: "Der Solar Summit 2010 wird ein Zukunftsgipfel für erneuerbare Elektromobilität sein. Besetzt mit international führenden Forschern und Entwicklern sowie Industrievertretern, soll der Kongress einen Gesamtüberblick über die Entwicklungen erneuerbarer Energieträger und deren Beitrag in der Antriebstechnik bzw. künftiger nachhaltiger Mobilität geben. Einen wichtigen Stellenwert auf dem Solar Summit werden die Plenumsrunden einnehmen, in denen die Expertenvorträge mit den Teilnehmern in Hinblick auf technologische Herausforderung und wirtschaftliche Umsetzbarkeit diskutiert werden."


Weitere Themen auf dem Solar Summit

In der Diskussion stehen neben den Antriebstechniken auch Batteriesysteme, Netzintegration, Wasserstofferzeugung, Brennstoffzellentechnologie, biogene Treibstoffe sowie die Entwicklung urbaner Mobilität. Außerdem nehmen die politischen Rahmenbedingungen für Elektromobilität sowie die Anforderungen an die städtische Infrastruktur einen wichtigen Stellenwert ein.

Die fachliche Gesamtleitung des Solar Summit liegt auch in diesem Jahr wieder bei Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, ebenso wie bei Dr. Christopher Hebling, Abteilungsleiter "Energietechnik" am Fraunhofer ISE.

Weitere Informationen unter www.solar-summits.com

05.05.2010   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Freiburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar GmbH,
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Photovoltaik: SUNWORX-Solar GmbH setzt auf das US-Geschäft

Bereits im Dezember 2009 wurde die SUNWORX-Solar Corp. mit Sitz in Albany im Bundesstaat New York gegründet. "Wir haben den Sprung nach Amerika gewagt und werden die attraktiven Wachstumspotenziale vor Ort ausschöpfen", so Willi Wohlfart, Geschäftsführer der SUNWORX-Solar GmbH in Lauf. Nach einer Studie der Bank Sarasin könnte der amerikanische Markt bereits ab dem Jahr 2011 Deutschland als führende Solar-Nation ablösen. Experten sehen eine zunehmende Dynamik des US-Marktes voraus und erwarten, dass sich das Volumen des Photovoltaik-Zubaus von 500 Megawatt (MW) im Jahr 2009 in den nächsten fünf Jahren auf mindestens drei Gigawatt (GW) pro Jahr vervielfachen wird.  Langzeittests für Photovoltaik-Anlagen in Bayern

Ab Mitte 2010 werden die US-Solarmodule der SUNWORX SW-Serie mit UL-Zertifizierung verfügbar sein, kündigt das Unternehmen an. Langjähriges Know-how und höchste Qualitätskriterien zeichneten den deutschen Modulhersteller aus, der erst kürzlich ein großes Test- und Entwicklungszentrum für Solar-Anlagen errichtet hat. Auf einem Bergrücken, dem Hohen Bogen in Bayern, werden unter extremen Wetterbedingungen Langzeittests für Photovoltaik-Anlagen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Universitäten setze man SUNWORX für Qualität und Haltbarkeit. Neben der Modulproduktion will die SUNWORX-Solar Corporation ein breites Händlernetz in den USA aufbauen und sich ebenso mit der Projektierung von Photovoltaik-Großprojekten beschäftigen. Damit reagiere SUNWORX-Solar auf die stark anziehende Solar-Nachfrage in den USA und sichere durch weitere Expansion auch deutsche Arbeitsplätze.

05.05.2010   Quelle: SUNWORX-Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller SOLON baut Produktionsstandort Greifswald aus und verstärkt Aktivität in französischen Überseegebieten

Eröffnung der 4. Linie von SOLON. v.l.: Stefan Säuberlich, CEO SOLON; Jürgen Seidel, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern; Ministerpräsident Erwin Sellering, Dr. Arthur König, OB Greifswald
Eröffnung der 4. Linie von SOLON. v.l.: Stefan
Säuberlich (CEO SOLON), Jürgen Seidel,
Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern;
Ministerpräsident Erwin Sellering, Dr. Arthur
König (OB Greifswald)

Die SOLON SE (Berlin), einer der größten Solarmodul-Produzenten in Europa und Anbieter von solarer Systemtechnik für große Photovoltaik-Dachanlagen und Freiflächenanlagen, feierte am 03.05.2010 nach nur acht Wochen Bauzeit die Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Photovoltaik-Module am Standort Greifswald. Diese sichert rund 60 neuen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.   Bei der feierlichen Einweihung der neuen Produktionsanlage gaben der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, sowie der Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, den Startschuss für die Produktion. Mit dem Anlaufen der zusätzlichen Fertigungsstraße erhöht SOLON die bisherige Produktionskapazität am Standort Greifswald auf nunmehr 185 Megawatt (MWp).


Alle 90 Sekunden ein zusätzliches Solarmodul

Mit der neuen Produktionslinie mit einer Kapazität von 50 MWp laufen zusätzlich weitere 900 Solarmodule täglich vom Band - im Schnitt alle 90 Sekunden eines. Es handelt sich bereits um die vierte Linie am Standort Greifswald. Gefertigt werden Solarmodule auf Basis kristalliner Zelltechnologie, die vor allem in Großprojekten eingesetzt werden. Die Linie ist flexibel angelegt und kann auf die Produktion unterschiedlicher Typen von SOLON-Modu¬len umgestellt werden. Das Equipment der neuen Fertigungslinie stammt sämtlich von namhaften europäischen Herstellern.

Stefan Säuberlich, Vorstandsvorsitzender der SOLON SE, bekräftigt das Engagement des Konzerns am Standort Greifswald: "SOLON ist ein Premium-Anbieter und stellt höchste Ansprüche an die Produktqualität. Unsere Fertigung in Greifswald trägt maßgeblich zu unserem Konzernerfolg bei. Mit der Kapazitätserweiterung können wir die gestiegene Nachfrage im In- und Ausland nun noch besser bedienen." Udo Possin, Geschäftsführer des Produktionsdienstleisters ml&s, der die Fertigung für SOLON am Standort ausführt, begrüßt das Bekenntnis SOLONs zu Greifswald: "Wir freuen uns, in einer zukunftsträchtigen Branche Arbeitsplätze in der Region zu sichern." Bereits im Jahr 2008 hatte die SOLON Nord die Produktionskapazität aufgrund der stark gewachsenen Nachfrage erhöht. Mit der aktuellen Erweiterung setzt SOLON den Ausbau des Engagements am Standort Greifswald fort.


Verstärkte Aktivität in den französischen Überseegebieten

Gemeinsam mit ihrem französischen Vertriebspartner Soleil des Iles - Energie solaire, einer auf Photovoltaik und Solarthermie spezialisierten Tochter der Société de Négoce International (SNI) aus Aix-en-Provence, erschließt sich die SOLON SE den Photovoltaikmarkt in den französischen Übersee-Departements. Aktuell präsentieren sich beide Partner auf dem 22ème Salon de la Maison vom 1. bis 9. Mai 2010 in Sainte-Clotilde, La Réunion - der größten Fachmesse der Insel zur Haustechnik. Im Rahmen eines 2 MWp-Modulliefervertrags für 2010 hat SOLON bereits erste Teilmengen an SNI ausgeliefert, die in einer Reihe kleinerer Industriedachanlagen auf La Réunion verbaut wurden. Das 1984 gegründete Unternehmen SNI vertreibt Produkte aus dem Bau- und Sanitärbereich. Bei der Wahl eines Partners für den Bereich Photovoltaik entschied sich SNI bewusst für SOLON als Premiumhersteller, da die Solarmodule beim Einsatz in den französischen Überseeprovinzen extremen Wetterbedingungen wie hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Windlasten ausgesetzt sind.

Der französische Markt ist einer der Kernmärkte von SOLON und der drittgrößte europäische Absatzmarkt für SOLON-Produkte nach Deutschland und Italien. Dabei sind die französischen Übersee-Departements für Solarinvestitionen noch attraktiver als das französische Festland, da hier nicht nur jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom mit dem festgelegten Vergütungssatz gefördert wird, sondern darüber hinaus hohe steuerliche Vergünstigungen auf Investitionen in Solaranlagen gewährt werden. Rund ein Viertel aller im Jahr 2009 in Frankreich installierten Solaranlagen befindet sich in diesen Gebieten, und die Nachfrage wächst beständig.

04.05.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik: Phoenix Solar AG baut Solarparks mit 7,8 MW für die Stadtwerke Trier

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, baut für die SWT Stadtwerke Trier zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtspitzenleistung von 7,8 Megawatt (MW). Phoenix Solar hatte in einer Ausschreibung den Zuschlag für die Lieferung und Montage der Solar-Kraftwerke in Fell im Landkreis Trier-Saarburg und in Bitburg im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Rheinland-Pfalz) erhalten. In Bitburg wird das Bauteam der Phoenix Solar AG in dieser Woche mit den ersten Bautätigkeiten beginnen. Im Laufe der nächsten Wochen werden mehr als 72.000 Solarmodule von First Solar, dem Marktführer bei Dünnschichtmodulen, installiert werden.   Die Spitzenleistung des Solarparks beträgt über 5,6 Megawatt. In Fell werden über 28.000 First Solar Module eine Spitzenleistung von rund 2,2 Megawatt erzielen. Zu den Aufgaben von Phoenix Solar gehören auch die Lieferung und Montage der Messwerterfassung sowie die Datenanbindung zur SWT-Leittechnik. Phoenix Solar wird beide Solarkraftwerke im Juni anschlussbereit an die SWT übergeben, die dann den Netzanschluss übernimmt. Die beiden Solarparks zusammen produzieren laut Phoenix Solar jährlich insgesamt rund 8,2 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, mit dem über 2.300 Haushalte in der Region Trier versorgt werden können.



Kooperation mit Bürgerservice Trier

Wie auch schon bei den in der Vergangenheit in der Region Trier realisierten Solarparks wird der Bürgerservice Trier die Erdarbeiten beim Projekt in Fell ausführen. Damit erstreckt sich die Zusammenarbeit von Phoenix Solar und dem Bürgerservice Trier inzwischen auf elf Solarparks. "Wir freuen uns sehr, dass wir unsere langjährige Erfahrung und unser Know-how in der Planung und im Bau von großen Solarkraftwerken beim Energieversorger SWT unter Beweis stellen können. Das Projekt mit den Stadtwerken Trier zeigt, dass Solarenergie eine immer wichtigere Rolle im Erneuerbare-Energien-Mix spielt", sagt Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.

"Mit den zwei neuen Groß-Photovoltaik-Anlagen setzen die SWT Stadtwerke Trier den Ausbau der dezentralen Energie-Erzeugung in der Region Trier fort. Insgesamt betreiben wir dann neun Kraftwerke, die vor Ort Ökostrom erzeugen. Mit Investitionen von knapp 60 Millionen Euro in den letzten drei Jahren konnten wir den Anteil der regenerativen Energieerzeugung in der Region verdreifachen", so SWT-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck.

04.05.2010   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwirtschaft: Bundestag muss Förderstopp für erneuerbare Wärme aufheben, andernfalls drohen der Branche Milliardenverluste

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) kritisiert den zu Wochenbeginn verhängten Förderstopp für Anlagen zur Nutzung der Solar-, Bio- und Erdwärme scharf. Die Interessenvertretung von 400 Unternehmen der Solarthermie-Branche in Deutschland fordert die umgehende Freigabe eingefrorener Haushaltsmittel. Das Bundesumweltministerium hatte am 3.Mai mit sofortiger Wirkung die Förderung klimafreundlicher Heizungen bis auf weiteres eingestellt. Hintergrund ist eine vom Bundesfinanzministerium verhängte Haushaltssperre über einen Betrag von 115 Millionen Euro. 

Herbe Auftragseinbrüche und eine Insolvenzwelle drohen

"Diese Sperre muss in der Haushaltssitzung im Bundestag am Mittwoch unbedingt aufgehoben werden. Andernfalls sind jährliche Klimaschutzinvestitionen in Milliardenhöhe gefährdet. Ohne die Fördermittel drohen der EE-Wärmebranche herbe Auftragseinbrüche und eine Insolvenzwelle", warnt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. Carsten Körnig. Verbraucher seien größtenteils noch auf die staatlichen Zuschüsse angewiesen, um Mehrkosten bei der Investition in klimafreundliche Heizsysteme auszugleichen. "Ohne den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor wird Klimaschutz in Deutschland zur Makulatur", so Körnig.

Der plötzliche Förderstopp trifft die Branche gänzlich unvorbereitet. Während sich Kürzungen bei der Solarstromvergütung bereits seit Herbst 2009 abzeichneten, war das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Wärme (MAP) erst im Februar 2010 von der Bundesregierung verlängert worden und auch im Koalitionsvertrag unstrittig. Energie- und Umweltpolitiker aller Parteien hatten bisher stets die Bedeutung der Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien mit ihrem gewaltigen Markt- und Klimaschutzpotential betont. Auch vor dem Hintergrund der Verankerung im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und der hohen Fördereffizienz waren Branche und Umweltpolitik von einer Ausstattung der Fördermittel im Jahr 2010 auf Vorjahresniveau ausgegangen. Jeder Euro MAP-Fördermittel löste in der Vergangenheit Investitionen in Höhe von acht Euro aus. Allein die daraus generierten Mehrwertsteuereinnahmen refinanzieren das für einen wirksamen Klimaschutz unverzichtbare Förderprogramm, betont der BSW-Solar.

"Die plötzliche Fördersperre entsetzt Verbraucher, Hersteller und Handwerk gleichermaßen", so der BSW-Solar. In jedem Monat, in der sie fortbesteht, drohe der Branche ein Auftragsverlust im Wert von 100 bis 200 Millionen Euro, so eine erste Schadensprognose des Solar-Verbandes. Im letzten Jahr setzte die EE-Wärmebranche in Deutschland rund drei Milliarden Euro um. Angereizt wurden diese Investitionen mit einem MAP-Fördervolumen von lediglich 400 Millionen Euro.

04.05.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Italien: SunEdison expandiert mit 12 neuen Solarparks und schließt Finanzierungsabkommen über 47 Millionen Euro

Solarpark von SunEdison in Apulien.
Solarpark von SunEdison in Apulien.

SunEdison, eine Division der MEMC Electronic Materials, Inc. (St. Peters, Missouri, USA), gab am 04.05.2010 sowohl ihre Pläne, zwölf Solarkraftwerke mit einer Leistung von jeweils einem Megawatt (MW) in der Provinz Lecce (Apulien) in Italien, zu bauen bekannt, als auch ein Finanzierungsabkommen in Höhe von 47 Millionen Euro mit der Norddeutschen Landesbank Girozentale in Deutschland.   Carlos Domenech, Präsident von SunEdison, kommentiert: "Die Ankündigung dieser Projekte, die einem weiteren wichtigen Projekt folgt, das kürzlich von SunEdison in Italien angekündigt wurde, zeigt unsere umfassende Expertise als Entwickler einer großen Palette an Solarkraftwerken, von Dachanlagen bis zu großen Energieanlagen. Angesichts seiner Finanzierungsstärke und Projektexpertise plant SunEdison seine Expansion in Italien sowie in anderen Wachstumsbereichen in den USA, Kanada und anderen europäischen Ländern fortzusetzen."



Größtes Photovoltaik-Kraftwerk Europas wird im Nordosten von Italien gebaut

SunEdison hatte kürzlich ein Photovoltaik-Freiflächenkraftwerk mit 72 MW angekündigt, das im Nordosten von Italien in der Nähe von Rovigo als das größte Solar-Kraftwerk in Europa gebaut werden soll. Um die Apulia-Solarkraftwerke zu entwickeln, unterzeichnete SunEdison ein Finanzierungsabkommen in Höhe von 47 Millionen Euro mit der NORD LB (Norddeutsche Landesbank), einer führenden Bank in Deutschland. "Wir freuen uns, mit SunEdison zusammenzuarbeiten, um diese Projekte zu finanzieren und die weltweiten Entwicklungspläne von SunEdison zu unterstützen", sagt Vinod Mukani, Leiter von Americas Solar Origination, NORD/LB. "Die Finanzierung unterstreicht die auf den Kunden ausgerichtete Strategie, die Beratungsservices und das Engagement bezüglich erneuerbarer Energien der NORD LB."


Sieben MW am Netz, fünf Anlagen im Bau

Die SunEdison Lecce-Solarparks sollen im ersten Betriebsjahr die Energie für mehr als 3.300 Haushalte erzeugen und den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren. Dies entspreche einer Reduzierung des Straßenverkehrs um 2.000 Autos. Außer den Vorteilen für die Umwelt werden die neuen Solaranlagen auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Sieben der Lecce-Anlagen sind laut SunEdison bereits betriebsbereit. Diese Anlagen wurden an das Stromnetz angeschlossen und im ersten Quartal 2010 verkauft. Die anderen fünf Anlagen befinden sich noch im Bau und sollen im dritten Quartal fertig gestellt und betriebsbereit sein. Das Finanzierungsabkommen in Höhe von 47 Millionen Euro mit der Nord LB decke die Mehrheit der 1 Megawatt-Anlagen ab.

Heiko Ludwig, Leiter von Energy Origination Europe, NORD/LB: "In Anbetracht der Komplexität der Finanzierung für das Portfolio, hat die NORD LB eine effiziente und finanzierbare grenzübergreifende Struktur für das italienische Portfolio von SunEdison empfohlen. Die Finanzierung erneuerbarer Energien ist einer der Schlüsselbereiche für das Wachstum der NORD LB Group. Die Partnerschaft mit SunEdison ermöglicht uns, unsere führende Position in der Projektfinanzierung im Solarsektor zu beweisen."

Pancho Perez, Hauptgeschäftsführer von Europa und der MENA-Region, SunEdison: "Unser Ziel ist, unsere Präsenz und Verbindungen bezüglich der Solarenergie in diesem Jahr in Italien zu stärken. Wir verfügen über eine fundierte Projektfinanzierung und Entwicklungsfähigkeiten und werden unsere Beziehungen mit Solarpartnern in Italien ausbauen."

04.05.2010   Quelle: SunEdison   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunEdison,
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Photovoltaik auf Ackerflächen: PHOTON fordert Beibehaltung der Solarstrom-Einspeisevergütung in offenem Brief an Kanzlerin und Bundestag

Photovoltaik nutzt bislang lediglich 0,01 Millionen Hektar der landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Photovoltaik nutzt bislang lediglich 0,01 Millionen
Hektar der landwirtschaftlichen Nutzflächen.

In der anstehenden Anpassung des Gesetzes für den Vorrang erneuerbare Energien (EEG) im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages am 07.05.2010 soll die Vergütung für Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen gestrichen werden. PHOTON-Herausgeber Philippe Welter appelliert in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Mitglieder des Deutschen Bundestages, Solarstrom vom Acker weiter zu fördern. "Ich war am 21. April im Umweltausschuss des Bundestages einer der Sachverständigen und habe mich - genau wie alle anderen Sachverständigen - mit Nachdruck für eine Beibehaltung der Vergütung ausgesprochen", schreibt Welter.   Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen sind die Billigmacher der Solarenergie und liefern Strom nach der ursprünglich geplanten Vergütungssenkung ab 2011 billiger als die mit Boni geförderte Biomasse (18,55 statt 20,25 Cent pro Kilowattstunde)", so Welter weiter. Auch vermeide eine Solarstromanlage je Hektar die Emission von 180 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, die Biomasse hingegen nur 10 bis 20 Tonnen.



Begrenzung von Photovoltaik-Anlagen auf ein Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche wäre angemessen

Hintergrund ist der Konflikt um landwirtschaftliche Nutzfläche zwischen den Nahrungsmittelproduzenten (ca. 15,5 Millionen Hektar) und den Produzenten energetisch genutzter Biomasse (ca. 1,5 Millionen Hektar). "Dass die Photovoltaik (0,01 Millionen Hektar) jetzt zum Sündenbock gemacht wird, ist energiepolitisch unverantwortlich", schreibt Welter. Falls eine ernsthafte Sorge um die Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Nutzfläche bestehe, sei die Begrenzung von Photovoltaik-Anlagen auf ein Prozent der Nutzfläche die sachgerechte Lösung. Hingegen sei der angebotene Ersatz - Randstreifen an Verkehrswegen - abschattungsbedingt weitgehend unbrauchbar. "Ich möchte Sie bitten, sich vor der kommenden 2. und 3. Lesung des Gesetzes mit der Faktenlage vertraut zu machen und sich für das wissenschaftlich und energiepolitisch Gebotene einzusetzen: Den Beibehalt der Vergütung für Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen"

04.05.2010   Quelle: PHOTON Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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DGS: Bundesregierung verweigert sich dem Klimaschutz; Angriff auf erneuerbare Energien wird verstärkt

Zusätzlich zu den drohenden Kürzungen der Solarstrom-Einspeisevergütung bei der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurde nun dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) "der Hahn abgedreht", kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). "Somit erweisen sich die Aussagen der Bundesregierung zum Klimaschutz mittlerweile immer deutlicher als reine Lippenbekenntnisse", stellt der technisch-wissenschaftliche Solar-Verband fest. 

Investitionszuschüsse für Solarthermie, Biomasseheizungen, Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplung fallen weg

Erst am 03.05.2010 habe Bundeskanzlerin Merkel auf der Veranstaltung "Elektromobilität – Wege in die Zukunft sichern" den Aufbruch in das Zeitalter der Elektromobilität ausgerufen. Deutschland müsse Standard setzen, um Märkte zu gewinnen. Erneuerbare Energien, so die "Klimakanzlerin" seien unverzichtbarer Bestandteil dieses Weges. "Kaum ausgesprochen konnte man auf der Internetseite des Umweltministeriums schon etwas anderes lesen", so die DGS. Unter dem Titel "Marktanreizprogramm und Vorhaben der Klimaschutzinitiative müssen gestoppt werden" sei zu lesen, dass die so genannte qualifizierte Haushaltssperre beim MAP für erneuerbare Energien nun unumkehrbar sei. Die Sperre so das BMU, hat zur Folge, dass ab sofort keine Investitionszuschüsse gewährt werden können für Solar-Kollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Klimaschutzprojekte in Kommunen und das Programm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau.



Solar-Industrie und Handwerk werden im Stich gelassen

"Die verheerende Botschaft aus Berlin wird neben der Umwelt vor allem das Handwerk, die mittelständische Industrie und nicht zuletzt Wirtschaft und Arbeitsmarkt treffen. Denn es ist längst bekannt, dass ein Euro Fördergeld, welcher im Rahmen des MAP ausgezahlt wird, ein vielfaches an Investitionen ausgelöst. Das Auf und Ab der Förderungen, das ist auch nichts neues, erzeugt Kaufzurückhaltung. Industrie und Handwerk werden im Stich gelassen, der Klimaschutz verkommt immer mehr zum Thema von Sonntagsreden", so die DGS. "Dass sich die zukunftsträchtigen Technologien dadurch verhindern lassen ist zwar nicht anzunehmen, aber der zwingend notwendige Umbau unserer Wärmeversorgung verzögert sich durch diese, wohl auf kurzfristigem Denken basierende Entscheidung, sicherlich unnötig."

04.05.2010   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Marktanreizprogramm: Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen gestoppt

Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium (BMU) habe sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss sei nun vom Bundesfinanzministerium abgelehnt worden, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge.   Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.


Investitionszuschüsse für Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen gestrichen; Antragsstopp beim BAFA

Konkret bedeutet das, dass ab sofort keine Investitionszuschüsse für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen mehr gewährt werden können. Mit den Förderanträgen, die in diesem Jahr bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind, seien die für 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel bereits aufgebraucht. Ab sofort könnten daher auch keine neuen Förderanträge mehr entgegengenommen werden.

Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird. Rückwirkend heißt, dass Anträge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden können. Die Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten kann erst 2011 weiter fortgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass im kommenden Jahr wieder Haushaltsmittel verfügbar sind.

Auch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist von der Haushaltssperre betroffen. Auch hier können keine neuen Anträge mehr entgegen genommen werden.

Weitere Informationen auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de).

04.05.2010   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik im Paket: CENTROSOLAR bringt neue "Fertig-Solaranlage" für Privathäuser auf den Markt

"Fertig-Solaranlage" von CENTROSOLAR.

Die Centrosolar AG, Tochtergesellschaft der CENTROSOLAR Group AG, München, wird auf der Solar-Messe Intersolar Anfang Juni ein neues Photovoltaik-Komplettsystem mit einer Nennleistung von drei beziehungsweise fünf Kilowatt (kWp) vorstellen. Die "Fertig-Solarstromanlage" ergänzt die bestehenden Komplettsystemangebote des Unternehmens und zeichnet sich durch besonders einfache Handhabung und leichte Installation aus. Gerade kleineren Handwerksbetrieben erleichtere daher das Solar-Paket den Einstieg in ein neues Arbeitsgebiet, berichtet der Anbieter in einer Pressemitteilung.   CENTROSOLAR als einer der Marktführer für Photovoltaik-Komplettsysteme erschließe damit weitere Absatzgruppen im Bereich Hausinstallation.


Komplettpaket mit Modulen, Wechselrichter und Montagesystem

Das Komplettpaket passt auf eine Europalette und besteht aus 16 bzw. 24 Qualitätsmodulen mit einer Leistung von jeweils 210 bis 220 Watt (Wp), einem Wechselrichter sowie einem passenden Montagesystem zur Aufdachinstallation. Die Modulabdeckung besteht aus besonders lichtdurchlässigem, patentiertem Antireflex-Solarglas der Tochter Centrosolar Glas GmbH & Co. KG, Fürth. Dies und die optimierte Abstimmung aller im Paket enthaltenen Komponenten, sorgen dafür dass der Ertrag der Anlage je kWp Nennleistung weiter maximiert wird.

Während andere Komplettsysteme vorwiegend individuell konfektioniert werden, um möglichst viel Dachfläche auszunutzen, eignet sich das neue System besonders für Hausbesitzer, deren Priorität eher auf einem schlanken, klar gegliederten System liegt. Die Photovoltaik-Anlage ist ganz in schwarz gehalten und passt sich durch den modularen Aufbau nahezu allen Dacharten und -flächen an.

Die Arbeit mit einer solchen "Fertig-Solaranlage" minimiert den Planungsaufwand und vereinfacht die Montage. Nachdem die Kosten für Solarmodule seit 2008 um über 30 % gesenkt wurden, sorgt CENTROSOLAR mit einem intelligenten Baukastensystem sowie technischer Unterstützung für die Handwerker dafür, dass auch die Installationskosten deutlich sinken. Ein weiterer Beitrag in Richtung "Grid Parity". Start ist in Deutschland. Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, die Niederlande, Griechenland und weitere Länder, in denen die CENTROSOLAR Group AG mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten ist, werden folgen.

04.05.2010   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG,
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Heckert Solar: Photovoltaik-Module bestehen Salznebel-Korrosionstest beim TÜV

Hochleistungsmodul HS-PXL.
Hochleistungsmodul
HS-PXL.

Die Heckert Solar AG (Chemnitz) ist einer der ersten Photovoltaik-Modulhersteller, der für seine PV-Module das Prüfzertifikat des TÜV Rheinland für den erfolgreich bestandenem Salznebel-Korrosionstest nach IEC 61701 / EN 61701 erhalten hat. Sowohl die polykristallinen als auch die monokristallinen Hochleistungsmodule überstanden den Test ohne Fehler, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Für diesen anspruchsvollen Test werden Module mit einer praxisrelevanten Neigung von 15° bis 30° bei einer Temperatur von 35°C ± 2°C über einen Zeitraum von 96 Stunden einem Salznebel ausgesetzt. Häufigste Fehlerbildungen nach dem Test sind Korrosionserscheinungen an Bohrungen, Schraubverbindungen und elektrischen Verbindungen.




Kompaktes Design mit nur 54 Solarzellen

Die Heckert Solar AG fertigt derzeit mit einer Kapazität von 90 MWp am Standort Chemnitz poly- und monokristalline Hochleistungsmodule verschiedener Größen und Leistungsklassen für die Photovoltaik. Seit der Gründung des familiengeführten Unternehmens in 2001 werde besonderer Wert auf Qualität und Leistung gelegt, betont Heckert Solar. Die ausschließlich in Deutschland produzierten Module zeichnen sich laut Hersteller durch ihre exzellente Verarbeitung und ihren hohem Modulwirkungsgrad aus. Dank ihres kompakten Designs mit nur 54 Solarzellen werden Sie von Solarteuren für Aufdach-Installationen auf landwirtschaftlichen Betrieben, Eigenheimen, Garagen, Carports o.ä. sehr geschätzt. Der eigenentwickelte Aluminiumrahmen aus einem 38mm Hohlkammerprofil und das 4mm starke ESG-Solarglas sorgen für eine hohe Verwindungssteifigkeit und Robustheit, was durch die TÜV-Zulassung für Schneelasten von bis zu 5400 Pa unterstrichen wird.

04.05.2010   Quelle: Heckert Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Heckert Solar AG.,
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VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Vorstand komplettiert Vorsitz und setzt Prioritäten

Solarzellen-Bearbeitung mit Laser.
Solarzellen-Bearbeitung
mit Laser.

Der zwölf-köpfige Vorstand der Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat im Rahmen seiner ersten Sitzung nach der Erweiterung die stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Prioritäten für die Verbandsarbeit gesetzt. Neben dem Vorsitzenden Dr. Peter Fath lenken nun Stefan Schiller, geschäftsführender Gesellschafter der Schiller Automation GmbH & Co. KG und Stephan Geiger, Geschäftsführer der ROFIN-BAASEL Lasertech GmbH & Co. KG die Geschicke der Photovoltaik im VDMA.   . "Im Vorstand haben wir viele Projekte definiert, wie wir den Photovoltaik-Zulieferbereich stärken. Allein das Technologie-Roadmapping ist eine Mammut-Aufgabe. Da ist es wichtig, die Arbeit im Vorsitz auf mehrere Schultern zu verteilen, um die Schlagzahl immer weiter zu erhöhen", sind sich Fath, Schiller und Geiger einig.




Kompetenzspektrum Automatisierungstechnik und Lasersysteme

Schiller Automation bringt ein großes Erfahrungsspektrum aus der Halbleiter-, Flachdisplay-, Datenspeicher- und Smart Card-Fertigung in die Photovoltaik ein, sowohl für die Dünnschichttechnik auf Glas als auch im kristallinen Bereich, von der Silizium-Zelle bis zum Modul. "Die Automatisierungstechnik ist einer der wichtigsten Schlüssel, um dem Kostendruck in der Photovoltaik-Produktion standzuhalten und damit die Photovoltaik wettbewerbsfähig gegenüber konventionellen Technologien der Stromerzeugung zu machen. Sie ist aber auch ein wichtiger Schritt zu Produktverbesserungen und zur Standortsicherung", betont Schiller. "Ich werde diesen Bereich für VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel massiv vorantreiben."

ROFIN-BAASEL Lasertech ist einer der führenden Hersteller von Lasern und Lasersystemen weltweit, in dessen Bereich "Laser Micro" die Photovoltaik zu Hause ist. "Der Laser ist ein universelles Werkzeug für die Materialbearbeitung und kommt gerade in der Photovoltaik in allen Technologiebereichen zum Einsatz. Mit der Laserprozessierung leistet die Industrie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Ressourcen- und Energieeffizienz in der Photovoltaikproduktion, sondern macht neue Technologien für leistungsfähigere Produkte teilweise erst reif für die Massenproduktion, z.B. bei Rückseiten-kontaktierten Zellen“, erklärt Geiger. „Ich bin hoch motiviert, mit unserer VDMA-Plattform dem Maschinenbau auch im Forschungsbereich den Weg zu ebnen."

"Damit ist unser Team komplett. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die spannenden Projekte im VDMA", ergänzt Fath. Der Vorstand will zuerst das Thema Roadmapping für den Photovoltaik-Maschinenbau fortsetzen, denn die existierenden Roadmaps in der Photovoltaik haben noch keinen ausgeprägten Maschinenbau-Fokus. Diese Aktivität wird, neben Geschäftsklimaindex und Statistik, die Sichtbarkeit des Maschinenbaus weiter erhöhen. Die Erkenntnisse aus den Workshops zu Kunden und Konkurrenz im Ausland werden weiter umgesetzt. Dazu gehört die Messepolitik ebenso wie Lebenszykluskostenbetrachtungen für Photovoltaik-Maschinen.

04.05.2010   Quelle: Plattform Photovoltaik-Produktionsmittel im VDMA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROFIN-BAASEL Lasertech,
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BEE: Bundesregierung konterkartiert Ausbauziele für erneuerbare Wärme; "Klimaschutz selbst in die Hand nehmen"

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Entscheidung des Finanzministeriums scharf, an der Haushaltssperre für Fördermittel zur Nutzung regenerativer Heizungstechnik endgültig festzuhalten. Diese Entscheidung geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Umweltministeriums hervor. Damit ist das Marktanreizprogramm, aus dem bisher die Anschaffung von Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen gefördert wurde, ab sofort gestoppt.   "Mit der endgültigen Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm wird das einzige funktionierende Instrument für den Umbau des Wärmebereichs lahmgelegt. Nachdem die letzte Regierung bereits die Biokraftstoffbranche in Deutschland vor die Wand gefahren hat, macht sich die jetzige daran, die regenerative Heizungsindustrie abzuwürgen", erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Obwohl sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag auf das Ziel festgelegt habe, die erneuerbaren Energien konsequent auszubauen, fühle sich das Finanzressort dieser gemeinsamen Aufgabe offenbar nicht weiter verpflichtet. Die zugesagten Klimaschutzanstrengungen würden damit nach dem Scheitern der internationalen Verhandlungen auch auf nationaler Ebene immer ungewisser, heißt es in der BEE-Pressemitteilung.

Schütz: "Angesichts der mangelnden Verlässlichkeit politischer Zusagen müssen die Verbraucher den Klimaschutz selbst in die Hand nehmen und durch den Einbau regenerativer Heizungstechnik auch ohne politische Unterstützung den Umbau unserer Energieversorgung vorantreiben. Immerhin werden sie dafür auf lange Sicht durch kalkulierbare Heizkosten und eine gute Umweltbilanz belohnt."

Aus Sicht des BEE wird trotz privaten Engagements aber nicht zu verhindern sein, dass sich überfällige Fortschritte im Wärmesektor durch die aktuelle Kürzungsentscheidung weiter verzögern. "Dies ist angesichts des noch relativ geringen Anteils Erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung absolut unverantwortlich", unterstreicht Schütz.

03.05.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktion: Bürkle organisiert Geschäftsfelder neu

Detlev Koch, Leiter der Business Unit Photovoltaik bei Bürkle.
Detlev Koch, Leiter der Business Unit Photovoltaik
bei Bürkle.

Die Robert Bürkle GmbH (Freudenstadt) organisiert ihre Geschäftsfelder neu. Da die Produktvielfalt des Spezialisten für Hightech-Pressen und Laminieranlagen (Photovololtaik-Laminator "Ypsator") in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, wird das Unternehmen in fünf Geschäftseinheiten gegliedert. Jede Einzelne leitet künftig ein Manager, der entweder Mitglied der Geschäftsleitung ist oder zu deren erweitertem Kreis gehört. Die Verwaltung (Leitung Marco Spindler) untersteht der Geschäftsleitung direkt. Die neuen Business Units sind: Photovoltaik (Leitung Detlev Koch), Oberfläche ehemals Holzbearbeitungsmaschinen (Leitung Ralf Spindler), Plastikkarten und Multilayer (Leitung Michael van Loo), Produktion (Leitung Jürgen Brenner) sowie Produzierende Beteiligungen in China (Leitung Heinrich Kleuren).  
Detlev Koch leitet das Solar-Geschäft

Hans-Joachim Bender, Geschäftsführender Gesellschafter, begründet die Umorganisation: "Durch die neuen Strukturen sind wir besser in der Lage, unseren Fokus auf die einzelnen Kernkompetenzen zu richten. Unsere Aktivitäten im Markt werden deutlich gesteigert." Bis Ende des zweiten Quartals 2010 sollen die Strukturen stehen und umgesetzt sein. Belegschaft und Gesellschaftern wurde bereits Anfang Februar das neue Konzept präsentiert. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bürkle einen Umsatz von knapp 90 Millionen Euro. Dabei sollen die Geschäftseinheiten Photovoltaik und Oberfläche die stärksten Umsätze erzielen.

Auch personell hat die Geschäftsleitung reagiert. So hat der Maschinenbauer mit Detlev Koch einen erfahrenen Spezialisten für das Solar-Geschäft gewonnen. Er wird ab 1. Juni 2010 die Business Unit Photovoltaik leiten und als Geschäftsführer die beiden Geschäftsführer Ralf Spindler und Hans-Joachim Bender unterstützen.

03.05.2010   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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NRW-Landesregierung will Entwicklung neuer Photovoltaik-Modultechnologien vorantreiben

Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Solarmodul-Technologien beschleunigen. Ziel sei, die Kosten der erzeugten Kilowattstunde Solarstrom weiter zu senken und den Wirkungsgrad zu steigern sowie die Langzeitstabilität von Solar-Modulen zu erhöhen, so das NRW- Wirtschaftsministerium in einer Pressemiteilung. Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte dazu am 30.04.2010 in Köln die Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,04 Millionen Euro für das Projekt "Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW". Die Mittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm. Der TÜV Rheinland will federführend gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Projekts bisher fehlende belastbare Mess- und Analyseverfahren zur Prüfung der Langlebigkeit und der Sicherheit von neuartigen PV-Modultechnologien entwickeln.   Diese Forschungsarbeit soll dazu beitragen, mögliche Schwachstellen der neuen Technologien frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund 4,15 Millionen Euro.


TÜV Rheinland entwickelt Test- und Analyseverfahren

"Innovationen im Photovoltaik-Bereich sind gerade jetzt vor dem Hintergrund des massiven Markteintritts ausländischer Hersteller, gefallener Marktpreise und einer dadurch bedingten verschärften Wettbewerbssituation dringend notwendig. Nur durch Innovationen können die Technologie- und Marktführerschaft deutscher und nordrhein-westfälischer Unternehmen - und damit auch heimische Arbeitsplätze - auf Dauer gesichert werden", sagte Wirtschaftsministerin Thoben. Die TÜV Rheinland Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH wird die Test- und Analyseverfahren von PV-Modulen weiterentwickeln und ihre entsprechenden Expertisen in die Arbeitspakete des Projekts einbringen. Der TÜV prüft bereits seit Jahren in Köln PV-Module nach internationalen Standards und kann auf eine entsprechend umfassende Erfahrung und Datenbasis zurückgreifen. Das Institut für Photovoltaik des Forschungszentrums Jülich GmbH wird die Arbeiten zur Leistungscharakterisierung von Dünnschichtsolarmodulen leiten. Das Institut für Halbleitertechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen wird vor allem an der Ertragsoptimierung von Solarmodulen arbeiten. Dazu wollen die Forscher die Einflüsse verschiedener Aspekte auf den Ertrag eines Moduls analysieren.


Handlungsempfehlungen für die Industrie und andere Marktakteure

Die Ergebnisse des Projekts, die in vier Jahren vorliegen sollen, werden in Form von Handlungsempfehlungen sowie im Rahmen von Fachpublikationen und auf Workshops der Industrie und anderen Marktakteuren vorgestellt. Das Projekt hatte sich erfolgreich beim ersten landesweiten Ziel 2-Energiewettbewerb gegen eine Vielzahl von Konkurrenzprojekten durchsetzen können und war von einer unabhängigen Jury zur Förderung vorgeschlagen worden.

"Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Die Photovoltaik-Branche hat sich zu einer industriepolitisch bedeutsamen Branche entwickelt: Im Jahr 2008 stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Nordrhein-Westfalen um rund 7 Prozent auf fast 3.000 an. Der Umsatz der Branche erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar um 44 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro", so Ministerin Thoben.

Die Anzahl der Beschäftigten im gesamten Bereich der regenerativen Energien in Nordrhein-Westfalen lag Ende 2008 bei etwa 22.400 Personen. Das entspricht einer Zunahme von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unternehmen haben im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Weitere Informationen: www.energieregion.nrw.de

03.05.2010   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWME NRW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solartechnik: Internationale Branche tagt auf der Intersolar Europe Conference

Die Konferenzen der Intersolar sind Treffpunkt für Experten aus aller Welt.
Die Konferenzen der Intersolar sind Treffpunkt
für Experten aus aller Welt.

Am 7. Juni, bereits zwei Tage vor Eröffnung der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik, Intersolar Europe, fällt der Startschuss für die Intersolar Europe Conference. Fünf Tage, bis zum 11. Juni, tagt die internationale Solartechnik-Branche im Internationalen Congress Center München (ICM) der Neuen Messe München. Die Veranstaltung konzentriert sich auf Photovoltaik, Solarthermie und solarthermische Kraftwerke. Mehr als 140 Referenten und über 2.000 Teilnehmer aus aller Welt werden zu den über 30 Einzelveranstaltungen der Konferenz erwartet. 

Das gesamte Spektrum der Solartechnik, Podiumsdiskussion zu Desertec

In Vorträgen, Workshops, Seminaren und Diskussionsrunden können sich die Besucher über die aktuellsten Trends und Entwicklungen der Solarwirtschaft informieren. Die Eröffnungsveranstaltung "PV Market Trends Europe" und die Session "Solar Thermal Markets EU and Mediterranean" geben einen umfangreichen Überblick über die europäischen Märkte. Auch weitere aufstrebende Solarmärkte, wie die USA, China und Indien werden in eigenen Veranstaltungen beleuchtet. Neben den internationalen Märkten stehen auch die neuesten Technologien, Finanzierungsfragen und die aktuellen internationalen politischen Rahmenbedingungen im Fokus der Konferenz.

Die Sessions der Intersolar Europe Conference zu solarthermischen Kraftwerken vermitteln aktuellste Informationen zu den verschiedenen Technologien zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie mittels Wärmekraftprozessen. Höhepunkt der Veranstaltungen zum diesem Themenschwerpunkt ist die Podiumsdiskussion "Desertec und ländliche Elektrifizierung in Afrika - passt das zusammen?" Die Diskussionsteilnehmer erörtern die finanzielle, die entwicklungspolitische und die zeitliche Komponente von Desertec für Afrika sowie die öffentliche Wahrnehmung.

Die Erzeugung industrieller Prozesswärme steht im Mittelpunkt der Session "Solar Heat for Industrial Processes and Small Scale Power Generation". Sie umfasst technische Entwicklungen, Marktpotential und Referenzanlagen und dient als Diskussionsplattform für Fachleute aus Wissenschaft und Technik, Projektentwicklung und Politik.

Vier Vertreter der internationalen Photovoltaik-Industrie diskutieren über das Marktgeschehen

Ein weiteres Highlight der Konferenz ist das "CEO-Panel PV Industry". Vier Vertreter der internationalen Photovoltaik-Industrie werden über das aktuelle und zukünftige Marktgeschehen diskutieren. Dabei wird insbesondere die Senkung der Einspeisevergütung in Deutschland im Vordergrund stehen. Die Vorstände der Hersteller von PV-Komponenten und Fertigungsanlagen sowie Finanzierer werden in einem moderierten Gespräch Zukunftsszenarien der weltweiten Photovoltaik- Industrie beleuchten. Anschließend stellen sich die Referenten den Fragen des Publikums.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt widmet sich der Fertigung von Photovoltaik-Modulen und -Zellen. Die Konferenz beleuchtet die weltweiten Rohstoffmärkte der Branche und ihre Zwischenprodukte ebenso wie die Themen Anlagenbau und Fertigungstechnik. Damit bildet die Konferenz inhaltlich die gesamte Wertschöpfungskette der Solartechnik ab.


Neue Übersichtlichkeit

In diesem Jahr treten die Einzelveranstaltungen der vergangenen Jahre erstmals gebündelt unter dem gemeinsamen Dach der Intersolar Europe Conference auf. Das Programm ist damit inhaltlich noch besser abgestimmt. Die neue Struktur verschafft den Teilnehmern eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Veranstaltungen. Darüber hinaus ist die Buchung der einzelnen Veranstaltungen dank gebündelter Registrierung für mehrere Veranstaltungen und der Einführung einer Konferenz-Flatrate einfacher geworden. Sponsoren der Intersolar Europe Conference sind die Changzhou EGing Photovoltaic Technology Co., Ltd., die GCL-Poly Energy Holdings Limited, GE Energy sowie eine Vielzahl weiterer Partner und Sponsoren.

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe Conference im Internet unter http://www.intersolar.de.

03.05.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Solarthermie: Baubeginn des weltweit größten Linear-Fresnel-Solarkraftwerks in Spanien

Linear-Fresnel-Solarkraftwerk PE 2.
Linear-Fresnel-Solarkraftwerk PE 2.

Das weltweit größte Linear-Fresnel-Solarkraftwerk "PE 2" mit 302.000 Quadratmetern Spiegelfläche wird in der Region Murcia (Südspanien) errichtet. Mit dem 30 Megawatt-Projekt "Puerto Errado 2 (PE2)" werde ein neues Kapitel in der Geschichte der Solarenergie aufgeschlagen, berichtet das Karlsruher Unternehmen Novatec Biosol. Das Design, die umweltfreundlichen und kosteneinsparenden Eigenschaften, beispielsweise weniger Landnutzung und ein erheblich geringerer Wasserverbrauch, brächten erhebliche Vorteile gegenüber bisheriger konzentrierenden Solartechnologien (Concentrating Solar Power; CSP). Die Schweizer Energieversorger Elektra Basel Land (EBL) und Industrielle Werke Basel (IWB) erwarben im Dezember 2009 einen Anteil von 85 % an dem von Novatec entwickelten Kraftwerksprojekt PE2.   Ab Fertigstellung in 24 Monaten soll das Solar-Kraftwerk 20.000 spanische Haushalte mit Strom versorgen. Der eingespeiste Strom wird nach einem gesetzlichen Einspeisetarif vergütet. Das Solarthermie-Kraftwerk wird direkt neben dem bereits existierenden 1,4 MW- Kraftwerk PE 1 gebaut. Das Demonstrationskraftwerk basiert ebenfalls auf Novatecs Solartechnik und speist seit März 2009 Strom in das spanische Netz ein.


Flachspiegelreihen bündeln solare Strahlung

Novatec hat ein patentiertes Solarfeld entwickelt, dessen Technologie auf der Linear-Fresnel-Kollektortechnologie basiert. Die Fresnelkollektor-Technologie verwendet lange Flachspiegelreihen die solare Strahlung auf einen linearen Receiver fokussieren. Durch die Konzentration der Sonnenstrahlen wird das im Receiver befindliche Wasser direkt verdampft und zur Stromerzeugung an eine Dampfturbine geleitet.

03.05.2010   Quelle: Novatec Biosol   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Novatec Biosol,
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Wieland Electric präsentiert Weltneuheit für Solar-Blitzschutz

Überspannungsschutzmodul wietap GM YPV SCI
Überspannungsschutzmodul
wietap GM YPV SCI

Für Photovoltaik-Anlagen sind Blitz- und Überspannungsschutzmaßnahmen ein unbedingtes Muss, betont die Wieland Electric GmbH in einer Pressemitteilung. Nach Erhebungen von Versicherungsunternehmen seien rund 45% aller PV-Schadensfälle auf Überspannungsfehler zurückzuführen. Für den Anlagenbetreiber seien die Folgen oft teuer: Ausfallzeiten reduzieren die Rentabilität von PV-Anlagen, können die Finanzierung gefährden oder auch die Versicherungsprämien erhöhen. Ein neu konzipiertes Schutzmodul biete Überspannungsschutz, Brandschutz und Personenschutz in einem Gerät und avanciere damit zur Weltneuheit: Das "wietap GM YPV SCI". 




Solar-Ableiter kombiniert Abtrenn- und Kurzschließeinrichtung

Solarstrom-Anlagen seien gegenüber Schäden durch Blitz oder Überspannungen besonders gefährdet, denn sie befinden sich meist in exponierter Lage und / oder beanspruchen sehr große Flächen. In Mitteldeutschland bestehe laut Blitzstatistik etwa nach zwei Jahren die Wahrscheinlichkeit, dass eine größere Freiflächen-PV-Anlage vom Blitz getroffen wird. Bisherige Überspannungsschutzlösungen, wie sie z.B. innerhalb von Gebäuden erfolgreich eingesetzt werden, erwiesen sich für PV-Anlagen als wenig praxistauglich und sicher. Der modulare Solar-Ableiter wietap GM YPV SCI biete die Lösung zur Schadensbegrenzung in einem einzigen Gerät. Kombiniert seien eine Abtrenn- und eine Kurzschließeinrichtung mit sicherer elektrischer Trennung im Kurzschlussfall. Sie verhindern Brandschäden infolge von DC-Schaltlichtbögen. Die bewährte, fehlerresistente Y-Schaltung vermeide Schädigungen des Überspannungsschutzes bei Isolationsfehlern im Generatorkreis. Die integrierte Gleichstromsicherung gewährleiste sicheren, lichtbogenfreien Schutzmodulwechsel.

Das Schutzmodul kann laut Wieland Electric in allen Photovoltaik-Anlagen eingesetzt werden und sei durch die integrierte Sicherung in jeder Anwendung absolut sicher. Es erfülle die Schutzart IP 20 und könne im weiten Temperaturbereich zwischen -40 und 80°C betrieben werden, was den Einsatz innerhalb eines Verteilerkastens im Außenbereich zulasse.


Bestnoten für Gleichstrom-Solarsteckverbinder von Wieland Electric

Auch die Photovoltaik-Steckverbinder PST40i1 von Wieland Electric zum Anschluss von PV-Modulen und Wechselrichtern sind sicher, montagefreundlich und dicht. Dies wurde ihnen in einem umfangreichen Produkttest der Fachzeitschrift "Photon" bestätigt. Der Labortest bescheinigte den PV-Steckverbindern nicht nur einen Platz in der Spitzengruppe aller getesteten Stecker, sondern sie gingen auch als einer der Testsieger unter den einpoligen, verriegelbaren Solarsteckern hervor. 38 Solarsteckverbinder von 20 Herstellern standen auf dem "Photon"-Prüfstand. Die Baureihe PST40i1 schnitt mit einer Gesamtnote von 2,4 hervorragend ab und gehört damit weltweit zu den besten Produkten.

03.05.2010   Quelle: Wieland Electric GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wieland Electric GmbH,
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Trafolose dreiphasige Photovoltaik-Wechselrichter von KACO erhalten digitale Steuerung

KACO_Wechselrichter mit digitaler Steuerung
KACO_Wechselrichter
mit digitaler Steuerung

Der Neckarsulmer Wechselrichterhersteller KACO new energy rüstet seine trafolosen Solar-Wechselrichter im zweistelligen Leistungsbereich mit einer digitalen Steuerung auf. Die drei Geräte mit einer AC-Leistung von 25, 29,9 und 33,3 Kilovoltampere erfüllen dann die Vorgaben der aktuellen Mittelspannungsrichtlinie, berichtet KACO in einer Pressemitteilung. Sie können Blindleistung einspeisen, um so die Netzstabilität zu unterstützen. Die überarbeiteten und für Photovoltaik-Großanlagen konzipierten Geräte sind unter der Serienbezeichnung Powador 000xi-cos erhältlich. Wenn nicht in die Mittelspannungsebene eingespeist wird, können wie bislang die Geräte der Powador 000xi-Serie eingesetzt werden.   Das Kürzel "cos" steht für die Fähigkeit, die Phasenlage von Strom und Spannung bei der Einspeisung um den Winkelbetrag "cosinus phi" gegeneinander zu verschieben - genau dies bedeutet Blindleistungsfähigkeit, erläutert KACO. Sobald cos phi von 1 abweicht, Strom und Spannung also nicht mehr in Phase sind, wird die Leistung laut Konvention nicht in Watt (W), sondern in Volt mal Ampere (VA) angegeben.


MPP-Tracker sorgt für Anpassungswirkungsgrade von bis zu 99 Prozent

Die Wechselrichter der Powador 000xi-cos-Serie basieren laut Hersteller auf der für KACO typischen Topologie ohne Hochsetzsteller. Jeder der drei DC-Eingänge ist mit einem unabhängigen MPP-Tracker verbunden, der für Anpassungswirkungsgrade von bis zu 99 Prozent sorge. Pro Phase speist ein Leistungsteil den Solarstrom ins Netz ein. Der Vorteil dreier Leistungsteile: Ohne Strangüberwachung wird der Ausfall eines Strangs dadurch erkannt, dass eines der Leistungsteile im Vergleich zu den anderen im Ertrag abfällt.


Drei Varianten: M, L und XL

Die neuen Geräte sind in drei Ausführungen erhältlich (M, L und XL). Bei allen Varianten ist der Generatoranschlusskasten im Wechselrichter integriert. Die Varianten L und XL verfügen zusätzlich über fünf Strangsicherungen pro Phase. Variante XL bietet außerdem einen Überspannungsschutz. Darüber hinaus gibt es die Geräte in einer für Solarparks optimierten Version: Eine auf neun Kilohertz halbierte Taktfrequenz sorgt laut Hersteller für deutlich verringerte Schaltverluste und somit für einen Spitzenwirkungsgrad von 97,4 Prozent. Dadurch entstehe ein leise wahrnehmbares Geräusch, das jedoch im Freien nicht ins Gewicht falle, so KACO.

03.05.2010   Quelle: KACO new energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO new energy GmbH,
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EUROSOLAR fordert aktuell wirksamen politischen Anreiz zur Serienproduktion von Elektromobilen

Elektroauto
Elektroauto "Mindset"

Aus Anlass der zum 3. Mai von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigten "Nationalen Plattform Elektromobilität" hat Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, das Memorandum "Mehr Tempo für Elektromobilität" veröffentlicht. Die bisherigen, noch auf die Große Koalition zurückgehenden Ansätze der Bundesregierung bestehen laut EUROSOLAR aus zu vielen Absichtserklärungen. "Da wird noch getestet, was andernorts - von China bis Japan, den USA bis Frankreich - schon im direkten Übergang in die Serienproduktion ist. Es wird aufgeschoben, was jetzt möglich ist. Dadurch besteht die Gefahr, dass die deutsche Automobilproduktion in der wichtigsten Automobilinnovation des Jahrhunderts den Anschluss verliert", so Scheer.   "Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, dem Mutterland der Elektrotechnik, dass im Jahr 2009 laut Kraftfahrt-Bundesamt nur 162 Elektromobile zugelassen wurden. Der Markt interessierter Kunden ist bereits jetzt wesentlich größer, aber die deutsche Automobilindustrie kann nicht liefern, weil sie außer Einzelstücken noch nicht produziert."




Der effektivste Start für die Produktionseröffnung sei, wenn die öffentliche Hand sofort zum Käufer von Elektrofahrzeugen bei ihren Neubeschaffungen wird - überall, wo es einen urbanen Bedarf an Dienstfahrzeugen gibt, ob für den Fuhrpark des Bundes, der Länder und der Kommunen. Scheer: "Wenn die 500 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für vereinzelte regionale Testversuche in Fahrzeugbestellungen von Elektromobilen bei der deutschen Automobilindustrie eingesetzt würden, aufgeteilt in 15.000 Euro Zuschüsse pro Elektromobil für die öffentlichen Besteller, so ergäbe das bereits ein Produktionspotenzial von über 30.000 Fahrzeugen. Das wäre der Sofortstart in die Serienproduktion und die damit verbundene Kostensenkung für den allgemeinen Markt. Es würde automatisch weitere Aktivitäten der Automobilindustrie auslösen und den privaten Markt zügig erweitern. Dann wäre bereits 2011 das Elektromobil in der Serienproduktion. Sobald die Serienproduktion angelaufen ist und die deutsche Industrie liefern kann, ist der Zeitpunkt gekommen, den privaten Markt mit einer öffentlichen Anreizfinanzierung wie in China oder in Frankreich anzukurbeln. Dann könnte schon innerhalb von drei Jahren die 100.000-Stück-Menge überschritten werden."


Automobilhersteller sollen eigene Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien errichten

Entscheidend für die Einführung der Elektromobilität sind nach Scheers Überzeugung nicht nur die Geschwindigkeit auf dem Weg zum Massenmarkt, sondern auch die Energiequelle. Um die Verbindung mit erneuerbaren Energien herzustellen, sollten die Automobilhersteller eigene Anlagen errichten oder Verträge mit Anlagenbetreibern für Neuinvestitionen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien abschließen, jeweils in der Größenordnung der von ihnen produzierten Elektromobilflotte. Mehrkosten für Autokäufer seien damit nicht verbunden, weil sich die Anlagen über die garantierten Vergütungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) selbst finanzierten. Hermann Scheer: "Dieses Modell bietet Vorteile für alle: Die Fahrzeugindustrie kann die Klimaschutzziele erfüllen, die Kunden müssen sich keine Sorgen um die Umweltfreundlichkeit ihrer Fahrzeuge machen, und es gibt einen zusätzlichen Wachstumsschub für die erneuerbaren Energien."


Windkraftanlagen entlang von Autobahnen

Darüber hinaus wird in dem Memorandum vorgeschlagen, Stromtankstellen als Teil des Stromnetzes zu definieren, Elektrofahrzeugen Vorteile im Straßenverkehr einzuräumen und Windkraftanlagen entlang von Autobahnen zu errichten (Seite 33 ff). Scheer erläutert seine Absicht so: "Die vollständige Umstellung unseres Fuhrparks auf erneuerbare Energien ist so rechtzeitig möglich, dass bereits 2020 zehn Millionen Elektromobile in Deutschland in Betreib sein könnten. Das aber nur, wenn die Politik mehr von der Industrie abruft als Absichtserklärungen und Demonstrationsprojekte."

03.05.2010   Quelle: EUROSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spirt Avert AG,
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Solar Decathlon Europe: Solar-Haus von Berliner Studierenden wird im Juni 2010 seine Reise nach Madrid antreten

Model des Solar-Hauses von
Model des Solar-Hauses von "living EQUIA"

Seit über 1 ? Jahren tüfteln Studierende der Architektur, der regenerativen Energien und der Wirtschaftswissenschaften an einem Wohnhaus, das mehr Energie produziert, als es benötigt. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbes "Solar Decathlon Europe" wird das Berliner Team "living EQUIA" Anfang Juni mit seinem fertigen Haus nach Madrid reisen und sich dort einer Fachjury und der breiten Öffentlichkeit präsentieren.  Am 29.04.20 konnten sich Besucher beim großen "Tag der offenen Tür" des Berliner Solar-Hauses bereits einen ersten Eindruck verschaffen und gemeinsam mit dem Team "living EQUIA", seinen Sponsoren und Hochschulvertretern die Einweihung feiern. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Hausführungen, Fachvorträgen, Solarboot-Fahrten, einer Sponsoren-Messe, einem Energie-Parcours und der Kinofilmvorführung "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" rundeten den Tag auf dem Campus der HTW in Oberschöneweide ab.



Solar-Haus steht im Sommer am Río Manzanares

In den kommenden zwei Wochen werden die letzten Ein- und Ausbauarbeiten am Haus vorgenommen und einer der wichtigsten Meilensteine - der Techniktest - durchgeführt. Hier wird sich zeigen, ob die theoretischen Modelle der Studierenden in der Praxis funktionieren und die Systeme im Haus einwandfrei miteinander kommunizieren. Der Rückbau und das Verpacken aller Module, Geräte und Möbel müssen bis Anfang Juni 2010 abgeschlossen sein, denn dann geht das Haus, auf LKWs verladen, auf die Reise zum Wettbewerbsfinale nach Madrid. Innerhalb von nur 10 Tagen wird das Berliner Team "living EQUIA" das Solarhaus am Río Manzanares wieder aufbauen und sich vom 18.06. bis 27.06.2010 mit 19 anderen internationalen Teilnehmern in zehn verschiedenen Disziplinen messen.
"Wir wünschen uns, in Madrid ganz vorne mit dabei zu sein, wobei wir nicht einzig und allein das Ziel haben, den ersten Platz zu belegen. Wichtig für uns ist in erster Linie, dass wir das Haus in Madrid funktionstüchtig aufbauen können und das wir als Team diese Herausforderung meistern", so Martin Hofmann Team Berlin "living EQUIA".

Weitere Informationen zum Haus, zum Team und zum Wettbewerb unter http://www.living-EQUIA.com

02.05.2010   Quelle: living EQUIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: living EQUIA,


 

Photovoltaik in Tschechien: Premier Power schließt Kooperationsvereinbarung mit Plaan Czech

Freiflächen-Photovoltaikanlage von Premier Power
Freiflächen-Photovoltaikanlage von Premier
Power

Der international tätige Photovoltaik-Systemintegrator Premier Power Renewable Energy, Inc. (El Dorado Hills, Kalifornien, USA) meldete am 27.04.2010 den Abschluss einer Vereinbarung zum Bau von PV-Anlagen in der Republik Tschechien. Laut Pressemitteilung ging Premier Power eine Kooperation mit Plaan Czech s.r.o. (Kromeriz, Tschechien) ein, um Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 19 MW in dem Land zu bauen, das für das Unternehmen als einer der „heißesten“ Solarmärkte weltweit gilt.   Laut Pressemitteilung soll mit dem Bau der Anlagen in Jarsov (2 MW) und Verovice (1 MW) sofort begonnen werden. Sie seien für örtliche Anleger gedacht und würden voraussichtlich im Juli 2010 fertiggestellt.


Tschechische Einspeisevergütungen weltweit am höchsten, Land gilt als einer der „heißesten“ Solarmärkte

Premier Power und Plaan Czech treten bei allen Vorhaben der Kooperationsvereinbarung als gemeinsame Entwickler und Partner in Planung, Lieferung und Bau auf. Dean R. Marks, Geschäftsführer von Premier Power, sagte: “Tschechien mit seinen weltweit mit höchsten Einspeisevergütungen wird schnell einer der heißesten Solarmärkte. Wir glauben, dass wir perfekt aufgestellt sind, um von seinem Wachstum zu profitieren – mit Premier Powers bewährtem Können auf dem europäischen Kontinent und unserer Kooperation mit Plaan Czech.“ Er ergänzte, dass die Ausweitung der Tätigkeiten von Premier Power nach Tschechien zu der Unternehmensstrategie passe, eine starke Präsenz in denjenigen europäischen Märkten zu zeigen, wo Regierungen den Wert alternativer Energieformen, insbesondere der Solarenergie, erkannt haben und sie fördern.


Unternehmen bieten gemeinsamen Kunden Dienstleistungspaket

Petr Marek, Präsident von Plaan Czech, sagte: „Plaan Czech hat sich zur Solarentwicklung in der ganzen Republik durch den Einsatz bewährter Methoden verpflichtet. Plaan Czech und Premier Power werden durch ihre Zusammenarbeit unseren gemeinsamen Kunden ein in der Branche einzigartiges Planungs-, Bau- und Finanzierungsmanagement anbieten können.“ Alexis Issaharoff, Vizepräsident Geschäftsentwicklung bei Premier Power, erklärte, die Einspeisevergütung in Tschechien betrage derzeit 0,48 Euro pro Kilowattstunde. Das sei mehr als in den meisten anderen europäischen Ländern. „Selbst wenn die Vergütung 2011 um etwa fünf Prozent sinken sollte, bleibt Tschechien einer der vielversprechendsten Märkte“, schloss Issaharoff.

02.05.2010   Quelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Premier Power Renewable Energy, Inc.,
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Solarthermie in Griechenland: Iapetos Village Hotel deckt 99 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenkollektoren

Solar-Kollektoren des Hotels Iapetos Village
Solar-Kollektoren des Hotels Iapetos Village

Im Hafen von Symi im östlichen Griechenland liefern sechs TiSUN-Modulkollektoren kostenlose Wärme. Das Hotel Iapetos Village installierte im Zuge von Umbauarbeiten Solarkollektoren der österreichischen TiSUN GmbH (Söll) mit einer Absorberfläche von 15,3 m2 auf einem Ziegeldach. Der Solar-Speicher BE-SSP mit 1.000 Litern Fassungsvolumen sammelt die tagsüber eingefangene Sonnenwärme im Keller, berichtet TiSUN in einer Pressemitteilung.   Die Duplex Zweikreis-Steuerung misst Druck und Durchfluss und zählt die Wärmemenge. Die Solarthermie-Anlage deckt laut TiSUN 99 % des täglichen Warmwasserbedarfs. Nach Berechnungen mit der Planungssoftware Polysun light amortisiere sich die Solaranlage in nur vier Jahren. Das Iapetos Village Hotel reduziere seine Energiekosten auf diese Weise mit einer zusätzlichen elektronischen Heizung auf monatlich 50 Euro. TiSUN entwickelt, produziert und vertreibt seit über zwei Jahrzehnten Sonnenkollektoren und Solar-Schichtspeicher. Die Solarsysteme bieten Sonnenenergie für Heizungsunterstützung, Warmwasseraufbereitung, Prozesswärme und Kühlung. TiSUN beschäftigt nach eigenen Angaben 131 Mitarbeiter in der Zentrale in Tirol/Österreich und 90 Vertriebsmitarbeiter in Europa.

02.05.2010   Quelle: TiSUN GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TiSUN GmbH,
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Italienischer Photovoltaik-Produzent Helios Technology präsentiert neue Modulserie mit Drei-Busbar-Technologie

Neues PV-Modul von Helios Technology
Neues PV-Modul von Helios Technology

Mit der neuen Photovoltaik-Modulserie H3A 214-235 P, ausgestattet mit der so genannten Drei-Busbar-Technologie, will das italienische Unternehmen Helios Technology sein Bekenntnis zu innovativen Produkten bekräftigen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Entwickelt unter Nutzung von hoch effizienten, polykristallinen Silizium-Solarzellen aus eigener Herstellung, zeige die neue Modul-Serie dank des Einsatzes der drei Stromsammelschienen auf den Zellen (Drei-Busbar-Technologie) eine deutliche Steigerung beim durchschnittlichen Stromertrag. Laut der Ergebnisse von Tests, die vom Fraunhofer Institut Solare Energiesysteme (ISE) zertifiziert worden seien, absorbiere das H3A 214-235 P zudem eine große Bandbreite der Solarstrahlung. Laut Helios Technology unterliegt das Modul während des kompletten Herstellungsprozesses vielen strengen Qualitätskontrollen.   Neue Produktionstechniken und ein innovativer, noch strapazierfähiger gestalteter und kompakter Rahmen aus eloxiertem Aluminium würden bewirken, dass das Modul deutliche kompakter sei und nur eine Fläche von nur 1,63 m² einnehme. Die Module seien mit nur 18,7 kg Gewicht zudem sehr leicht. Dies mache die Installation auch bei begrenztem Raum einfach, betont Helios Technology in der Pressemitteilung.


Zertifizierte und hochwertige Rohmaterialien

Laut Helios Technology ist das Frontglas der neuen Module nur 3,2 mm dick und sowohl gegen Hagelkörner als auch gegen die meisten anderen wetterbedingten Einflüsse resistent. Außerdem sei das Glas texturiert, um Lichtreflexionen auf ein Minimum zu reduzieren und eine bessere Übertragung zu gewährleisten. Diese Eigenschaften würden eine Stromversorgung mit einer Spitzenleistung zwischen 214 und 235 Wp (Watt-Peak) bei einer höheren Umwandlungseffizienz ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung. Die hochwertigen Rohmaterialien seien zertifiziert und würden über eine 25-jährige Garantie verfügen, so Helios Technology.

02.05.2010   Quelle: Helios Technology S. p. A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Helios Technology S. p. A.,
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Einfachste Photovoltaik-Gebäudeintegration: Sunways Solar-Laminat mit Indach-Montagesystem

Sunways Solar-Laminat zur Photovoltaik-Gebäudeintegration
Sunways Solar-Laminat zur
Photovoltaik-Gebäudeintegration

Zur Intersolar 2010 vom 9. Juni bis 11. Juni in München präsentiert die Sunways AG (Konstanz) das beliebte designorientierte Solar-Laminat SM 215L in Kombination mit einem praktischen Indach-Montagesystem als SM 215L-IN. Dass sich anspruchsvolle Architektur und Stromerzeugung durch Photovoltaik nicht ausschließen, beweist Sunways mit dem Solar-Laminat SM 215L. Das erfolgreiche rahmenlose Modul ist jetzt auch mit einem integrierten Indach-Montagesystem erhältlich.   Das wasserabweisende System übernimmt so die Funktion der Gebäudehülle und ist dank leichter Montage die optimale Alternative für die herkömmliche Dacheindeckung.



"LeistungPlus+" und Sicherheits-Solarglas

So findet das Sunways Solar-Laminat neben dem bisherigen Einsatzzweck als homogene ästhetische Aufdachlösung zusätzliche Verwendung bei der Dacheindeckung. Damit kann beim Neubau oder bei der Dachsanierung auf eine Ziegeleindeckung verzichtet werden. Selbstverständlich zeichnet sich auch das Solar-Laminat mit integriertem Indach-Montagesystem durch die bekannten Vorteile aller Sunways Solar-Module aus. Dank "LeistungPlus+" liege die tatsächliche Leistung über der angegebenen Nennleistung, und das 4 mm Sicherheits-Solarglas widerstehe den höchsten mechanischen Belastungen bis 5400 Pa, betont der Hersteller. Ebenfalls höchste Erträge sicherten die integrierten Sunways Solar-Cells mit der leistungsstarken 3-Busbar-Technologie.


Leistungsgarantie für bis zu 25 Jahre

Darüber hinaus sorge der minimierte Modul-Mismatch durch eine enge Sortierung bei Zelle und Modul für höchste Moduleffizienz "made in Germany", betont Sunways. Dafür steht Sunways mit der Leistungsgarantie für bis zu 25 Jahre gerade. "Das Solar-Laminat SM 215L ist eine rahmenlose, designorientierte Lösung, die sich aufgrund ihrer optischen Qualitäten besonders für architektonisch anspruchsvolle Anwendungen empfiehlt. In Kombination mit dem zertifizierten Montagesystem entstehen baukonstruktive Elemente made in Germany, die neben der Stromerzeugung auch grundlegende Funktionen der Gebäudehülle übernehmen", erläutert Michael Groll, Leiter Marketing.

01.05.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Kostenfresser Heizung: Noch immer zu viele Heizungs-Oldtimer in deutschen Heizungskellern

VdZ-Broschüre zur Brennwerttechnik und Solarthermie
VdZ-Broschüre zur Brennwerttechnik
und Solarthermie

"Heizungs-Oldtimer" sind in deutschen Heizungskellern keine Seltenheit, stellt die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ, Bonn) in einer Pressemitteilung fest. Damit sind technisch veraltete Heizungskessel gemeint, die viel Energie verschwenden und die Heizkosten unnötig in die Höhe treiben. Gehe man von den vom Schornsteinfegerhandwerk erfassten Öl- und Gasfeuerungsanlagen aus (Stand 2008), seien sogar 22 Prozent älter als 20 Jahre. Nach wie vor herrsche in Deutschland also großer Modernisierungsbedarf.   Die VdZ hat im Rahmen ihrer aktuellen GfK-Umfrage "Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer 2010" 500 Hausbesitzer in Deutschland befragt, ob sie in den letzten drei Jahren Modernisierungsarbeiten an ihrer Heizungsanlage durchführen ließen. Das Ergebnis: 76 Prozent wurden nicht aktiv, obwohl knapp jeder Dritte eine Anlage älter als 15 Jahre im Keller stehen hat. Die Begründung scheint recht einfach zu sein: Die Anlage funktioniere ja noch einwandfrei, gaben 96 Prozent als Grund an.


Brennwerttechnik in Kombination mit Solarthermie

Diejenigen, die jedoch modernisiert haben, nutzen laut VdZ vorzugsweise erneuerbare Energien. So gab jeder Dritte an, seine alte Heizungsanlage gegen energieeffiziente Brennwerttechnik in Kombination mit Solarthermie ausgetauscht zu haben. Auch andere regenerative Heizungslösungen wie die Wärmepumpe (18 Prozent) oder eine Holzpellet-Anlage (10 Prozent) hätten Hausbesitzer zunehmend installieren lassen.

Broschüren für Hausbesitzer und Fachleute

Aufgrund der starken Nachfrage für effiziente Heizungstechniken, die erneuerbare Energien einsetzen, habe die VdZ weitere Broschüren veröffentlicht, die den Hausbesitzer, aber auch Fachleute über die modernen Heizungssysteme informieren. Die neue VdZ-Info Nr. 13 "Ideales Team für die Wärmeversorgung" beschäftigt sich mit der Kombination von Brennwerttechnik mit Solarthermie, Nr. 14 "Umweltwärme ins Haus geholt" gibt einen praxisorientierten Überblick über die Funktionsweise der Elektro-Wärmepumpe. Beide Broschüren können kostenlos unter www.intelligent-heizen.info heruntergeladen werden. In gedruckter Form sind sie zum Selbstkostenpreis der VdZ über das Bestellformular verfügbar.

Wenn es um Heizungsmodernisierungsmaßnahmen geht, spielen finanzielle Anreize aus Sicht der VdZ für Hausbesitzer eine sehr wichtige Rolle: Knapp jeder dritte Eigentümer (31 Prozent) favorisiere dabei leicht zu beantragende und übersichtliche Bargeldzuschüsse. Wer sich dazu in übersichtlicher Form informieren möchte, findet in der neu aufgelegten VdZ-Info Nr. 12 aktuelle Hinweise zur Basis- und Bonusförderung im Marktanreizprogramm 2010 (BAFA). Die ebenfalls neue VdZ-Info Nr. 15 beschäftigt sich mit zwei Förderprogrammen der KfW-Bankengruppe, wenn z. B. der Heizungs-Check und der Hydraulische Abgleich durchgeführt werden sollen und hocheffiziente Heizungspumpen oder moderne Thermostatventile im Rahmen der Heizungsmodernisierung zu installieren sind.

Die kompletten Ergebnisse der GfK-Umfrage (Langtext und Ergebnisgrafiken) sowie weiterführende Informationen zu staatlichen Fördermitteln und eine individualisierte Fördermitteldatenbank gibt es unter www.intelligent-heizen.info.

01.05.2010   Quelle: Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft; ots   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VdZ,
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VDE fordert mehr Investitionen in die Elektromobilität

Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, kann nur durch gesteigerte Forschungsanstrengungen und politische Unterstützung erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Elektrofahrzeuge", die der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE, Frankfurt/Main) am 28.04.2010 in Berlin vorgestellt hat. Laut dem Verband besitzt Deutschland das Potenzial, Innovationsführer bei der "E-Mobility" zu werden. Mit wenigen Ausnahmen (zum Beispiel Batterie) nehme Deutschland bei den meisten Basistechnologien eine Spitzenposition ein, und auch bezüglich der Infrastruktur sei die Ausgangssituation ausgezeichnet.   Zudem trügen Elektrofahrzeuge optimal zum Klimaschutz bei, wenn sie komplett mit Solarstrom (Photovoltaik), Windkraft oder Biomasse fahren und zu Überschusszeiten aufgeladen werden. Allerdings müssten noch zahlreiche Hürden, beispielsweise bei der Batterieforschung, Übertragung vorhandener Technologien in das System Fahrzeug, elektrische Sicherheit, Standardisierung, intelligente Infrastruktur und Abrechnungssystemen, genommen werden, erklärte der VDE.


Politischer Handlungsbedarf für die Einführung von einer Million Fahrzeugen bis 2020

So würden die Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen - im Gegensatz zu den Betriebskosten, die schon heute günstiger seien - noch viele Jahre deutlich höher sein als bei konventionellen Automobilen. Um den Markteintritt zu beschleunigen, fordert der Verband staatliche Impulsprogramme. "Die erneuerbaren Energien sind ganz wesentlich aufgrund der steuerlichen Subventionen so erfolgreich, dies muss auch beim Elektroauto berücksichtigt werden", verlangt der VDE. Neben Kaufanreizen könnten Nutzungsvorteile geschaffen werden, etwa kostenloses Parken oder freie Einfahrt in Umweltzonen, sowie durch finanzielle Förderung von Ladestationen auf Mitarbeiterparkplätzen.


Elektrofahrzeuge auf kurzen Strecken rentabel

Großen Forschungsbedarf sieht der VDE in den Batterietechnologien, in der Leistungs- und Energiedichte, in der Lebensdauer und bei der Sicherheit. Ziel der Forschung müsse dabei auch insbesondere eine Reduzierung des Batteriepreises sein. Bislang amortisiere sich E-Mobility wegen der hohen Batteriekosten nämlich nicht. Reine Elektrofahrzeuge sieht der VDE zunächst nur für leichte Kleinwagen und Tagesstrecken von unter 100 Kilometern; Damit würden bereits fast 90 Prozent aller privaten Autofahrten abgedeckt. Große Reichweiten hält der Verband auf absehbare Zeit nicht für wirtschaftlich realisierbar.

Wie der VDE in seiner Studie berechnet, kostet eine Batterie in Großserienproduktion für 50 km Reichweite 2.700 Euro, eine für 100 km 5.400 Euro. Bei einer Reichweite von 150 km seien es bereits 8.100 Euro. Ebenso sollten Batterien modular erweiterbar sein und sich an die Bedürfnisse der Käufer anpassen lassen. Für längere Strecken rät der VDE zu Range Extendern sowie neuen Geschäftsmodellen wie Car Sharing.

Am 8. und 9. November 2010 bewerten auf dem VDE-Kongress "E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte" in Leipzig rund 1.500 Experten der Elektro-, IT-, Automobil- und Energiebranche Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft.

01.05.2010   Quelle: VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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