Solar News Archiv Juni 2010

 




 

Toyota tankt Solarstrom: SolarWorld und Toyota Deutschland präsentieren den "SunCarport"

SolarWorld SunCarport mit Toyota Prius Plug-In
SolarWorld SunCarport mit Toyota Prius Plug-In

Damit Strom für Elektro- oder auch Hybridfahrzeuge wie den Toyota Prius Plug-In möglichst CO2-neutral produziert werden kann, haben Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, und Toshiaki Yasuda, Präsident der Toyota Deutschland GmbH, den von der SolarWorld AG entwickelten SunCarport auf dem Toyota-Gelände in Köln-Marsdorf eingeweiht. Dort wird ein Prius Plug-In aus dem europäischen Feldversuch seine Energie beziehen. Frank Asbeck ist seit der Einführung des aktuellen Modells Prius-Botschafter und begrüßte die Vertiefung der Kooperation.   "Solarstrom ist das Superbleifrei von morgen. Unser SunCarport produziert sauberen Solarstrom für zuhause oder das moderne Fahrzeug. Getankt mit sauberer Sonnenenergie kann der Prius Plug-In sofort losfahren.“ Toshiaki Yasuda sagte anlässlich der Einweihung: „Toyota arbeitet kontinuierlich daran, in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit zu achten, sei es bei Mobilitätskonzepten, der Fertigung oder auch im Handel. Der SunCarport ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Energieerzeugung für die Mobilität der Zukunft aussehen kann", betont Asbeck.




Kurze Distanzen werden ausschließlich mit elektrischer Kraft zurückgelegt

Neben reinen Elektrofahrzeugen ist der Prius Plug-In mit seiner extern aufladbaren Batterie bisher eines der wenigen Fahrzeuge, das direkt vom SunCarport profitieren kann. Auf Grundlage des Toyota Vollhybridsystems kombiniert der Prius Plug-In dabei das Beste aus zwei Welten: Auf kurzen Distanzen von bis zu 20 Kilometern lässt sich das Fahrzeug ausschließlich mit elektrischer Kraft und damit vollkommen emissionsfrei und leise bewegen. Auf längeren Strecken profitiert das Modell von den Vorzügen des bekannten Toyota Vollhybridsystems, genannt "Hybrid Synergy Drive", mit niedrigen Emissions- und Verbrauchswerten sowie tadellosen Fahrleistungen. Im Gegensatz zu reinen Elektromobilen hat der Prius Plug-In somit kein Reichweitenproblem. Durch die Option, extern elektrische Energie aufzuladen und in Mobilität umzusetzen, reduziert sich der CO2-Ausstoß des Prius Plug-In im neuen europäischen Testzyklus im Vergleich zum normalen Prius von 89 auf nur noch 59 Gramm je Kilometer. Das entspricht einem Verbrauch von 2,6 Litern Benzin.


Solar-Kraftwerk, Stromtankstelle und Wetterschutz zugleich

Aufgetankt wird der Prius Plug-In am neuen SolarWorld SunCarport, Solar-Kraftwerk, Stromtankstelle und Wetterschutz für das Auto in einem. Der solare Carport produziert sauberen Strom für zuhause oder das Elektroauto. Die in dem Carport integrierte Solarstromanlage hat eine Spitzenleistung von zwei Kilowatt. Die produzierte Strommenge reicht zum Beispiel aus, um die tägliche Fahrstrecke eines deutschen Autos von durchschnittlich 30 Kilometern CO2-neutral zurückzulegen.

22.06.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Onlinebefragung: Größtes deutschsprachiges Photovoltaikforum startet Zufriedenheitsanalyse

Das größte deutschsprachige Photovoltaik-Forum (photovoltaikforum.com) startet über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH eine Zufriedenheitsanalyse. Dazu sollen online annähernd 40.000 Teilnehmer der Community nach ihrer Meinung zur Benutzerfreundlichkeit des Forums befragt werden. Gleichzeitig soll die Zielgruppe des Forums dadurch genauer definiert werden. Mit der Befragung will sich das bislang konkurrenzlose Forum weiter seine Position im Markt sichern, indem die Meinung der Forenteilnehmer ausgewertet werden und explizit auf die Wünsche und Anregungen der Teilnehmer eingegangen wird.   "Mit der Meine Solar GmbH haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der sich auf Onlinebefragungen im Bereich Photovoltaik spezialisiert hat", so der Gründer und Geschäftsführer des Photovoltaikforums Jürgen Haar. "Von den Umfrageergebnissen versprechen wir uns, das Forum qualitativ weiter nach vorne zu bringen. Wir steigern so die Zufriedenheit unserer User und die Akzeptanz der User gegenüber unserem Portal. Nur derjenige, der seine Kunden kennt und auf deren Wünsche eingeht, kann sein Unternehmen zielgerichtet danach ausrichten. Wir möchten einfach noch besser werden und so die Nähe zum User schaffen", so Haar weiter.


Schrittweise nach vorne

Die Veränderungen des Photovoltaikforums der letzten Jahre hätten gezeigt, wie wichtig es ist, nach vorne zu blicken und nicht stehen zu bleiben, betont Haar. Die Präsenz auf Messen und der direkte Kontakt zu den Nutzern zeigten auch die Verbundenheit der User zum Forum. Der Relaunch des Portals im vergangenen Jahr habe zudem deutlich gemacht, wie sehr auf die Bedürfnisse der User eingegangen wird. Viele Erweiterungen und Online-Features wurden auf Wunsch der User realisiert.


Onlinebefragungen immer wichtiger

Unternehmen aus der Solar-Branche wüssten mittlerweile, wie wichtig es ist auf die Wünsche und Interessen ihrer Kunden einzugehen, so die Meine Solar GmbH. Mit dem Umfrageportal www.photovoltaikumfrage.de sei ein kostengünstiges Medium für Solar-Unternehmen geschaffen worden, um die eigenen Kunden nach deren Meinung zu befragen. Für die Teilnahme an online durchgeführten Umfragen werden weitere Probanden gesucht. Interessierte können sich unter www.photovoltaikumfrage.de kostenfrei und unverbindlich anmelden. Zudem spende die Meine Solar GmbH für jede Neuanmeldung einen Euro zur Unterstützung krebskranker Kinder an eine ausgewählte Stiftung.

22.06.2010   Quelle: Photovoltaikforum; Meine Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaikforum,
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Photovoltaik: Energieversorger investieren in Solarkraftwerke von Sharp

Solarpark Höheinöd (Rheinland-Pfalz)
Solarpark Höheinöd (Rheinland-Pfalz)

Sharp Energy Solution Europe realisiert erstmals Solar-Kraftwerke für Energieversorger in Deutschland. Zum Einen handelt es sich um ein Projekt in Kooperation mit der EnBW Erneuerbare Energien GmbH; zum Anderen um ein Projekt für die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT über den Partner EUROSOL. Bei einer Investitionssumme von jeweils rund sechs Millionen Euro im Jahr 2009 versprechen beide Megawatt-Projekte gute Erträge, berichtet Sharp in einer Pressemitteilung.   Sharps Photovoltaik-Dünnschichttechnologie auf Siliziumbasis sei ein zentraler Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Gepaart mit seiner 50-jährigen Erfahrung auf dem Solar-Markt sei Sharp der ideale Partner, wenn es um die sichere Investition in rentable Solar-Großprojekte geht.


Rund 17.000 Dünnschichtmodule sollen zirka 2,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen

Mit dem Solarpark Leibertingen (Baden-Württemberg) steigt die EnBW als Investor in die Photovoltaik ein und setzt dabei auf die Solartechnologie von Sharp. Gleiches gilt auch für die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT bei ihrem Photovoltaik-Kraftwerk in Höheinöd (Rheinland-Pfalz). "Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir zwei Leuchtturmprojekte realisieren, die ihre Strahlkraft weit über die Regionen hinaus entfalten werden", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. "Beide Solarkraftwerke demonstrieren eindrücklich die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik und speziell der Dünnschichttechnologie. Sie zeigen deutlich, dass die Photovoltaik eine sichere, rentable und umweltfreundliche Energietechnologie und damit ein rentables Zukunftsmodell für Energieversorger ist." Rund 17.000 Sharp-Dünnschichtmodule erzeugen in jedem der PV-Kraftwerke umweltfreundlichen Solarstrom. Mit den prognostizierten 2,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom können von jeder Anlage jährlich zirka 600 Haushalte versorgt und über 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden.


Ideale Technologie für solare Großprojekte; weltweit größte Dünnschichtzellenfabrik in Sakai

In beiden Kraftwerken kommen Sharps mikroamorphe Dünnschichtmodule der zweiten Generation zum Einsatz: Die Module auf Siliziumbasis bringen mit einer Größe von 1,42 Quadratmetern einen hohen Ertrag und eignen sich mit einer geringen Ausgangsspannung von 60 Volt für anspruchsvolle Systemdesigns. "Erst im März 2010 haben wir die weltweit größte Dünnschichtzellenfabrik in Sakai in Betrieb genommen und damit unsere Produktionskapazität auf derzeit 870 Megawatt gesteigert", berichtet Peter Thiele. Dort fertigt das Technologieunternehmen neben Solarzellen auch LCD-Panels. Die ähnlichen Produktionsabläufe sichern Sharp wichtige Wettbewerbsvorteile: "In Sakai können wir die Rohstoff sparenden Dünnschichtmodule hocheffizient und kostenbewusst produzieren", so Peter Thiele weiter. Künftig will Sharp in Sakai Dünnschichtzellen in mikroamorpher Triple-Junction-Struktur fertigen und die Produktionskapazität auf bis zu 1.000 Megawatt ausbauen.


Starker Partner in weltweit wachsendem Markt

Insgesamt gewinnen erneuerbare Energien durch den weltweit steigenden Energiebedarf bei gleichzeitiger Verknappung fossiler Ressourcen zunehmend an Bedeutung. "Gerade im Bereich der solaren Großanlagen sehen wir daher einen immensen Zukunftsmarkt, für den wir schon heute bestens aufgestellt sind", sagt Peter Thiele. So kann Sharp auf 50 Jahre Erfahrung in der Solartechnologie zurückblicken und ist weltweit treibende Kraft für eine starke, umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung der Photovoltaik. Sharp ist seit 2005 erster Hersteller von mikroamorphen Dünnschichtmodulen und ist 2009 drittgrößter Player auf dem weltweiten Markt. Im Geschäftsjahr 2009 ist der Solar-Pionier das weltweit umsatzstärkste Photovoltaik-Unternehmen: Mit einer Umsatzsteigerung von nahezu 33 Prozent auf 2,214 Milliarden US-Dollar führt Sharp die weltweite Branche an.

22.06.2010   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH,
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centrotherm photovoltaics testet Solarstrom-Anlage auf verschatteten Dächern

centrotherm photovoltaics Hauptsitz in Blaubeuren
centrotherm photovoltaics Hauptsitz in
Blaubeuren

Die centrotherm photovoltaics AG hat auf ihren Firmendächern in Blaubeuren eine eigene Solarstromanlage in Betrieb genommen. Die vier Gebäude mit rund 5.800 Quadratmetern Fläche, auf denen die Photovoltaik-Anlage installiert wurde, liegen beschattet von bewaldeten Hängen im Aachtal und galten bisher als wenig geeignet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir nahmen an, dass eine Solaranlage auf diesen Gebäuden keine guten Renditen einbringen würde. Neue Berechnungen haben uns vom Gegenteil überzeugt", sagt Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics AG. 


Dr. Peter Fath: Wir werden mit dieser Anlage beweisen, dass Photovoltaik auch in relativ ungünstigen Lagen effizient ist"

Der Konzern hatte die Gebäude erst kürzlich gebaut. Im Zuge des Neubaus wurden die Chancen für eine Solarstromanlage neu geprüft. centrotherm photovoltaics führte eine Messung der Sonneneinstrahlung durch und prognostizierte den voraussichtlichen Ertrag. Das Management geht jetzt davon aus, dass jährlich rund 230.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt werden, was dem Strombedarf von 50 bis 60 Haushalten und einer jährlichen Kohlendioxideinsparung von ca. 150 Tonnen entspricht. "Wir werden mit dieser Anlage beweisen, dass Photovoltaik auch in relativ ungünstigen Lagen effizient ist", erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand des Unternehmens.


Kunden aus Deutschland, China und Indien lieferten Photovoltaik-Module und profitieren von Testergebnissen

centrotherm photovoltaics baut Anlagen und schlüsselfertige Fabriken, beispielsweise für Hersteller von Solarmodulen. Diese Module sollen in der neuen Solaranlage auf Effizienz und Wirkungsgrad getestet werden. Die Hersteller bekommen die Ergebnisse mitgeteilt und können von den Erkenntnissen profitieren. centrotherm photovoltaics hat Module von sieben Herstellern aus Deutschland, China und Indien montiert, darunter sind auch einige mit einem sehr hohen Zell-Wirkungsgrad von knapp 18 Prozent. Außerdem werden die neuesten Wechselrichter in der Solarstromanlage eingesetzt, die den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom für die Einspeisung in das Stromversorgungsnetz umwandeln. "Durch die eigene Solaranlage erweitern wir unser Know-how im Bereich der Photovoltaik-Systeme und können Module auch unter ungünstigeren Bedingungen testen", erklärt Fath. "Unsere Kunden werden davon profitieren, dass wir ihnen noch bessere Angaben zur Leistungsfähigkeit ihrer Zellen und Module machen können."

22.06.2010   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Forschung für die Dünnschicht-Photovoltaik: Fraunhofer IST und Helmholtz-Zentrum Berlin HZB vereinbaren enge Zusammenarbeit

Großflächenbeschichtung am Fraunhofer IST
Großflächenbeschichtung am Fraunhofer IST

Wie der Wirkungsgrad von Solarzellen weiter gesteigert und die Kosten gesenkt werden können, wollen das Fraunhofer- Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB) künftig gemeinsam zeigen. Um Antworten auf diese und andere Fragen zur Dünnschicht-Photovoltaik zu geben, bündeln die beiden Institute ihre zentralen Kompetenzen in der Dünnschichttechnik und in der Dünnschicht-Photovoltaik.   "Im Bereich Dünnschicht-Photovoltaik sehen wir einen wichtigen Zukunftsmarkt, für den wir künftig gemeinsam entwickeln möchten", so Institutsleiter Professor Dr. Günter Bräuer vom Fraunhofer IST. "Der Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie wird durch unsere Kooperation gestärkt", ergänzt der Geschäftsführer des HZB, Professor Dr. Wolfgang Eberhardt. Für diesen Technologietransfer wird momentan am HZB das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin PVcomB aufgebaut.





Silizium- und CIS-Forschung

An Forschungslinien des PVcomB werden parallel die Dünnschichtmaterialien Silizium und CIS erforscht. Das IST bringt hier seine Forschungskompetenz in der Schicht- und Oberflächentechnik ein. Die Leiter der beiden Institutionen gaben während der 8. International Conference on Coatings on Glass and Plastics ICCG, die vom 13. bis 17. Juni in Braunschweig stattfand, ihre Zusammenarbeit vor einem breiten Expertenpublikum bekannt. Die ICCG ist die führende Konferenz zu Glas- und Kunststoffbeschichtungen sowie eine wichtige Plattform für Experten und Entscheider aus Wissenschaft und Wirtschaft, um Zukunftstrends, neue Technologien, Entwicklungen und Anwendungen unter anderem auch in der Photovoltaik zu diskutieren.

22.06.2010   Quelle: Fraunhofer IST   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reiner Meier, BFF Wittmar,
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centrotherm photovoltaics meldet erfolgreichen Photovoltaik-Produktionsstart bei LG Electronics

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) bestätigt ihre Position als international führender Anbieter von schlüsselfertigen Photovoltaik-Produktionslinien mit einem weiteren Erfolg in Asien: Das Unternehmen beendete den so genannten Ramp-Up zweier Fertigungslinien zur Herstellung kristalliner Solarzellen bei seinem Kunden LG Electronics. Der koreanische Elektronikkonzern steigt mit einer Linie für monokristalline und einer Linie für multikristalline Solarzellen in die Photovoltaik ein.   "Mit den ersten zwei Linien haben wir es geschafft, in kürzester Zeit in die Massenfertigung von Solarzellen einzusteigen", erläutert Mr. Cho, Vizepräsident bei LG Electronics. "Ziel ist es, die Kapazität zügig weiter auszubauen, um am Wachstum der Branche teilzuhaben und uns zu einem der führenden Anbieter von Solarzellen zu entwickeln."



LG Electronics profitiert besonders davon, dass centrotherm photovoltaics auch im Rahmen der standardisierten Turnkey-Linien das Potenzial hat, die Prozesstechnik auf die jeweilige Materialqualität der vom Kunden genutzten Wafer (Silizium-Grundplatte für die Herstellung kristalliner Solarzellen) abzustimmen. So können die Photovoltaik-Spezialisten aus Blaubeuren Produktionsprozesse optimieren und höhere Wirkungsgrade sowie Durchsätze erzielen. "Gemeinsam mit LG Electronics haben wir einen anspruchsvollen Projektplan erfolgreich umgesetzt und dank der Organisationsstärke des Kunden unser Ziel noch vor dem Zeitplan erreicht", betont Robert M. Hartung, Vorstandssprecher bei centrotherm photovoltaics. "Wir freuen uns, dass wir mit LG Electronics ein weiteres Großunternehmen beim Einstieg in die Photovoltaik unterstützen konnten." centrotherm photovoltaics wird LG Electronics künftig aus der im Herbst 2009 eröffneten koreanischen Niederlassung betreuen.

21.06.2010   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Siemens erhält Auftrag für Megawatt-Anlage aus Italien

Siemens Energy baut schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerke
Siemens Energy baut schlüsselfertige
Photovoltaik-Kraftwerke

Siemens Energy (Erlangen) hat aus Italien einen Auftrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 15 Megawatt (MW) erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Kunde ist Ital Green Energy, ein Tochterunternehmen der Marseglia-Gruppe. Das Photovoltaik-Kraftwerk San Donaci in der Provinz Apulien soll bis Ende 2010 an das italienische Stromnetz angeschlossen werden und dann rund 5.500 italienische Haushalte mit Solarstrom versorgen.   Neben der Auslegung und dem Engineering für die PV-Anlage in San Donaci zeichnet Siemens verantwortlich für die Lieferung der Wechselrichter, Transformatoren und Mittelspannungsanlage sowie für das Überwachungs- und Kontrollsystem, und wird das Solarkraftwerk auch errichten. Italiana Construzioni 2000 von der Marseglia-Gruppe übernimmt als Partner von Siemens alle Bauarbeiten sowie die Lieferung und den Aufbau der Unterkonstruktion.



Ital Green Energy: Ehrgeizige Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien

"Mit der Marseglia-Gruppe hat Siemens bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt", sagte René Umlauft, Geschäftsführer der Renewable Energy Division von Siemens. "Mit unserem umfassenden Know-how entlang der gesamten Energieumwandlungskette werden wir Ital Green Energy bei ihren ehrgeizigen Plänen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und bei Smart-Grid-Lösungen auch künftig unterstützen."

Komponenten und Lösungen für Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das mache Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden hätten mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das sei so viel, wie New York, Tokio, London und Berlin jährlich in Summe an CO2 ausstoßen.

21.06.2010   Quelle: Siemens Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Energy,
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Solarstrom aus Plastik: Weltweit höchster Füllfaktor für flexible Module aus organischen Solarzellen

Organisches Photovoltaik-Modul
Organisches Photovoltaik-Modul

Organische Solarzellen sind eine noch junge Technologie der Solarstromerzeugung. An ihrer Optimierung arbeitet das Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) in enger Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE. Jetzt ist es dem Forschungsteam um Dr. Uli Würfel gelungen, den weltweit besten Wert beim Füllfaktor für flexible organische Solarzellen zu erzielen. Der Füllfaktor ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das neben dem Kurzschlussstrom und der offenen Klemmenspannung die Effizienz der Solarzelle und damit die Leistungsausbeute bestimmt.   Mit dem Ziel, leichte und flexible Solarzellen zu entwickeln, forscht das FMF an leitfähigen Kunststoffen für den Einsatz in der organischen Photovoltaik (OPV). Damit ist es in Zukunft möglich, neben der Versorgung mobiler Kleingeräte auch Rollos und Markisen mit einer dünnen, Strom erzeugenden Folie zu versehen und so neue Anwendungsgebiete zu erschließen.



Organische Photovoltaik entwickelt sich mit großer Dynamik

Das interdisziplinäre Forschungsinstitut FMF führt in enger Kooperation mit dem Fraunhofer ISE Forschungsarbeiten zur organischen Photovoltaik durch. Die organische Photovoltaik ist im Vergleich zur bereits etablierten Silizium-Photovoltaik ein junges Forschungsgebiet, das sich in den letzten Jahren mit großer Dynamik weiterentwickelt hat. Im Gegensatz zu herkömmlichen, bereits auf dem Markt etablierten Solarzellen aus anorganischen Halbleitern nutzen OPV-Zellen für die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie organische Materialien wie beispielsweise Polymere.





Niedriger Materialverbrauch und effiziente Produktionstechnologie

Wichtig für den Einsatz von Solarzellen ist neben dem Wirkungsgrad vor allem ihr Herstellungspreis. Hier besitzt die organische Photovoltaik ein enormes Potenzial, Kosten zu senken. Dies liegt zum einen daran, dass die verwendeten organischen Materialien sehr starke Absorber sind, das heißt, es reicht bereits eine extrem dünne Schicht aus, das Sonnenlicht zu absorbieren, was wiederum einen niedrigen Materialverbrauch zur Folge hat. Zum anderen lässt sich diese Technologie mit Hilfe der äußerst effizienten Rolle-zu-Rolle-Produktionstechnologie umsetzen. Daraus ergeben sich weitere Vorteile wie etwa die Möglichkeit, flexible Solarzellen mit geringem Gewicht herstellen zu können. Mit dem für die photoaktive Schicht eingesetzten Materialsystem werden auf kleinen Flächen üblicherweise Wirkungsgrade von etwas mehr als 3 Prozent erreicht. Mit einem Modul-Wirkungsgrad von 2,5 Prozent auf der aktiven Fläche von mehr als 25 Quadratzentimetern konnte die elektrische Serienverschaltung erfolgreich demonstriert werden. Damit ist den Freiburger Forschern jetzt nicht nur eine vielversprechende Effizienz gelungen, gleichzeitig konnten sie mit 64 Prozent den für flexible organische Solarmodule weltweit höchsten Füllfaktor realisieren. Ebenfalls ein für die Kosten entscheidender Vorteil ist die Tatsache, dass die in Freiburg entwickelten organischen Solarzellen aufgrund ihres invertierten Aufbaus ohne die üblicherweise in organischen Solarzellen verwendete und sehr teure Indium-Zinnoxid Elektrode auskommen.

Die bislang im Labor gefertigten Module bestehen aus elf in Serie geschalteten Zellen und liefern eine Spannung von 6,5 Volt. Als Prototypen im Rahmen eines Projekts dienen sie zur Versorgung eines energieautarken Sensorsystems, das in Kleidung integriert werden soll. Verschiedene Sensoren zur Erfassung von Umwelt- und physiologischen Parametern können eingebunden werden. Die Forschung zur organischen Photovoltaik am FMF wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG). Zudem gibt es Kooperationen mit Industriepartnern.

21.06.2010   Quelle: Freiburger Materialforschungszentrum (FMF)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FMF,
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Dünnschicht-Photovoltaik: Odersun weiht erste Fabrik für Design-Solarmodule ein

Odersun-Produktion in Fürstenwalde
Odersun-Produktion in Fürstenwalde

Mit der Einweihung von "SunTwo", der zweiten Solar-Fabrik der Odersun AG, geht Innovation in Serie. Im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung wurde Wirtschaftsminister Ralf Christoffers ein neuartiges Photovoltaik-Modul als Beispiel für die Möglichkeiten eines individuellen Designs überreicht. Bereits im Januar hatte das Unternehmen mit Erreichen der Zertifizierung nach IEC 61646 den Produktionsanlauf in der Fabrik in Fürstenwalde (Spree) begonnen. Auf Basis der eigens entwickelten CISCuT-Technologie werden im Werk sowohl klassische als auch kundenspezifische Dünnschicht-Solarmodule in Serie gefertigt.   "Das neue Werk in Fürstenwalde ist ein weiterer Glanzpunkt auf der brandenburgischen Solarkarte. In der Hauptstadtregion ist das Odersun-Werk gut aufgehoben. 40 Prozent aller in Deutschland heute hergestellten Solarmodule kommen aus Berlin-Brandenburg. Die Region hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht. Das soll auch so bleiben", betonte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck in einem Grußwort an die Veranstaltung.


Fertigung von Dünnschichtsolarzellen und -modulen in vier Schichten

Inzwischen arbeiten die 111 Beschäftigten der Odersun AG in vier Schichten in der voll integrierten Fertigung von Dünnschichtsolarzellen und -modulen am Standort Fürstenwalde (Spree). Bis zum Ende des Jahres sollen es über 150 Mitarbeiter sein. Das Werk verfügt zunächst über eine Kapazität von 20 MW. Durch den Zubau von zwei weiteren Produktionslinien sei es bis auf eine Gesamtkapazität von 30 MW erweiterbar, so das Unternehmen. "In der Energiestrategie 2020 des Landes Brandenburg ist die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch auf 20 Prozent bis zum Jahr 2020 festgeschrieben. Das ist klima- und energiepolitisch notwendig", sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. "Mit einem Anteil von derzeit 16 Prozent ist dieses Ausbauziel bereits in Sichtweite. Odersun trägt dazu bei, dass das Land Brandenburg bereits heute einen Spitzenplatz beim Einsatz und bei der Produktion der erneuerbaren Energien einnimmt."

Fast 50 Millionen Euro hat Odersun nach eigenen Angaben in Konzept, Planung, Bau und Ausstattung der Solarfabrik "SunTwo" investiert. Die Fabrikbauten befinden sich auf einer Konversionsfläche, die so wieder einer Nutzung zugeführt werden konnte. Aus feierlichem Anlass spendete Odersun zudem Module aus eigener Produktion für eine Solarstrom-Anlage auf einer Sporthalle der Stadt Fürstenwalde (Spree). "Wir sind sehr stolz darauf, mit dieser Technologie den wachsenden Bedarf für kundenspezifische Solarprodukte im Markt bedienen zu können", fasst Odersun-Vorstand Dr. Hein van der Zeeuw zusammen. "Die Fabrikeröffnung ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen."

21.06.2010   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Günther Spelsberg GmbH auf der Intersolar North America 2010

Spezialkatalog „Connecting systems for photovoltaics 2010/2011“
Spezialkatalog „Connecting
systems for photovoltaics
2010/2011“

Die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG, ein führender Hersteller in der Elektroinstallations-, Gehäuse- und Photovoltaik-Branche, nimmt auch dieses Jahr als Aussteller an der Intersolar North America in San Francisco teil. Vom 13. bis 15. Juli zeigt der Gehäuseexperte am Stand 7847 seine umfassenden Photovoltaik-Anschlusslösungen. Mit im Gepäck hat Spelsberg seinen druckfrischen Spezialkatalog "Connecting systems for photovoltaics 2010/2011", der kostenlos am Stand erhältlich ist. Auf der wichtigsten Messe für Photovoltaik und Solarthermie in Nordamerika präsentiert Spelsberg innovative PV-Anschlusssysteme, darunter die UL-zertifizierte "Junction Box PV 1410-2", die Anschlussdose "PV 88" für Ongrid- und Offgrid-PV-Module, die "FOXBOX" - ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Schweizer Unternehmen Multi-Contact - sowie weitere Photovoltaik-Komponenten und informiert über sein Leistungsspektrum bei individuellen Lösungen.   Seit über 20 Jahren sei Spelsberg erfolgreich im PV-Bereich tätig und investiere kontinuierlich in Fertigung, Montage und Automation. So sei kürzlich eigens für den Geschäftsbereich Photovoltaik in eine neue Spritzgussmaschine investiert worden.



Wichtige Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch

"Wir verspüren ein deutliches Wachstum im Bereich Photovoltaik. Mit stetigen Investitionen in neue Kapazitäten geben wir die Antwort auf die weltweit steigende Nachfrage aus der PV-Branche. Die Intersolar North America ist für uns eine der wichtigsten Plattformen für den internationalen Erfahrungsaustausch. Hier lassen wir uns inspirieren, um weiterhin attraktive Produkte für den Weltmarkt anzubieten. Dieses Engagement zeigt sich beispielsweise in den weltweit anerkannten Zertifizierungen unserer Produkte. So ist die Junction Box PV 1410-2 mit dem für den nordamerikanischen Markt wichtigen UL-Zertifikat versehen", sagt Martin Lütgens, Leiter des Photovoltaik-Vertriebs bei Spelsberg.

Neuer Katalog "Connecting systems for photovoltaics 2010/2011"

Neben seinen Produkten präsentiert Spelsberg auf der nordamerikanischen Leitmesse den neuen Katalog "Connecting systems for photovoltaics 2010/2011". Darin erhalten Leser neben Produktübersichten einen Überblick über das Unternehmen und seine Leistungen. Weitere Kapitel widmet Spelsberg der Produktentwicklung und dem Customizing sowie der Qualitätssicherung und dem firmeneigenen Prüflabor am Firmenhauptsitz in Schalksmühle. Dort werden Tests und Zertifizierungen nach den Vorgaben von TÜV, VDE und der US-Prüforganisation Underwriters Laboratories (UL) durchgeführt.

21.06.2010   Quelle: Günther Spelsberg GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Günther Spelsberg GmbH + Co. KG,
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Al Gore eröffnet Klimaschutz-Museum des PV-Produzenten Suntech

Al Gore und Suntech-Gründer Dr. Zhengrong Shi
Al Gore und Suntech-Gründer
Dr. Zhengrong Shi

Suntech Power Holdings, Co., Ltd. (Wuxi, China), der weltgrößte Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus kristallinem Silizium, hat ein eigenes Museum zur CO2-Minderung am Sitz seines Hauptquartiers eröffnet. Ehrengast und Co-Moderator der Einweihungszeremonie für das "Low Carbon Concept Museum" war Al Gore, Vorsitzender der Allianz zum Klimaschutz, ehemaliger Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika und weltweit gefeierter Kämpfer für den Umweltschutz.   "Ich fühle mich geehrt, die Eröffnung des Low Carbon Concept Museum zusammen mit meinem guten Freund Dr. Shi zu feiern", so Al Gore während der Eröffnungsfeier. "Die Klimakrise kann gelöst werden, wenn Technologien, mit denen sich die klimaschädliche Verschmutzung vermindern lässt, in China, den USA und in der gesamten Welt schnell zum Einsatz kommen."


Low Carbon Concept Museum als offene Plattform für die Bevölkerung

Das Suntech-Museum führt in die globalen Herausforderungen im Energie- und Umweltbereich ein und klärt über den Klimawandel auf. Energie und menschliche Zivilisation sind seit Jahrhunderten miteinander eng verflochten, von der Erzeugung von Feuer bis hin zur Entwicklung von Solartechnologie. Die interaktive Ausstellung des Museums diene als offene Plattform für die Bevölkerung sowie für Schulkinder in der Region, betont Suntech. Die Ausstellung zeige, welchen Einfluss die auf Kohlenstoff basierende Energieproduktion auf unseren Planeten hat.


Weltweit größte Solarfassade aus 2.600 Solarmodulen

Unter der weltweit größten Solarfassade, die aus mehr als 2.600 halbtransparenten "Light Thru"-Solarmodulen besteht, bietet die Sunlit-Lobby in der Unternehmenszentrale laut Suntech den idealen Veranstaltungsort für die Beschäftigung mit der Zukunft aus energetischer und umweltbezogener Sicht.

"Wir sind von Al Gores beeindruckender Führungsstärke inspiriert. Er kämpft unermüdlich dafür, dass sich die Menschen der Kosten und Gefahren der fossilen Energieproduktion bewusst werden und den Klimawandel ernst nehmen", so Dr. Zhengrong Shi, Gründer, Vorsitzender und CEO von Suntech, während seiner Rede auf der Eröffnungsfeier. "Suntech möchte mit seinen Produkten und dem Museum einen Beitrag für eine grünere Zukunft leisten. Der neue Ausstellungsort soll dazu über Umwelt und Klimaentwicklung aufklären."


Weltweiter Einsatz für Energie und Umwelt

Suntech setzt sich weltweit für Aufklärung über Energie und Umwelt ein, um die heranwachsende Generation an Führungskräften und Wissenschaftlern der Solar-Branche zu fördern. Im vergangenen Jahr spendete Suntech 200 Sets mit Photovoltaik-Ausrüstung an Schulen in ganz China. Darüber hinaus leistete das Unternehmen einen Beitrag für einen Grundschul-Stipendienfonds und stellte Solaranlagen für drei Schulen in Tibet bereit. Außerdem spendete Suntech Solaranlagen für eine Schule in Morogoro, Tansania, und die McNeil High School in Austin, Texas. Anlässlich der Eröffnung kündigte Dr. Shi an, dass seine Familienstiftung zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen Solarmodule für den Betrieb von 18 abgelegenen Schulen im Libanon zur Verfügung stellen werde.

Al Gores persönliche Teilnahme an den Eröffnungsfeierlichkeiten in Wuxi zeige anschaulich, welche Aufmerksamkeit globale energie- und umweltbezogenen Probleme verdienen, und unterstreiche die globale Bedeutung der Solarindustrie, berichtet Suntech weiter. Das Unternehmen arbeitet mit Rohstoff- und Siliziumlieferanten zusammen, die weltweit liefern und über ein dichtes Netzwerk an Distributoren verfügen. Des Weiteren hat es Vertriebs- und Installationspartner in vielen Ländern der Welt. Suntech werde dabei auch weiterhin in Cihina, Japan, Deutschland, Australien und den USA produzieren, forschen und entwickeln. Zusätzlich eröffne Suntech noch in diesem Jahr seine neue Produktionsstätte in Goodyear, Arizona.

"Die Menschheit sieht sich einer globalen Bedrohung ausgesetzt, die globale Lösungen erfordert. Auch wenn wir die Schwere dieser Krise und die Arbeit, die vor uns liegt, nicht unterschätzen dürfen, so gibt es doch Grund für Optimismus", sagt Dr. Zhengrong Shi. "Mit unseren Partnern auf der ganzen Welt ermöglichen wir allen Menschen einen zuverlässigen Zugang zur saubersten und ergiebigsten Energiequelle der Natur."

20.06.2010   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Isocal GmbH: Eisspeicher senkt Energiekosten und schafft angenehmes Arbeitsklima

Wissenschaftliche Messungen an einem 900.000-Liter Eisspeicher während der Heizperiode
Wissenschaftliche Messungen an einem
900.000-Liter Eisspeicher während der
Heizperiode

Die Friedrichshafener isocal GmbH hat in einer Pressemitteilung die Entwicklung eines neuartigen Solar-Eis-Systems bekanntgegeben, das Energiekosten senke und im Sommer an Arbeitsplätzen kostenneutral ein angenehmes Klima schaffen könne. Mit dem System sei es möglich, durch den Einsatz von Eis im Winter zu heizen und im Sommer kostenneutral zu kühlen. Dadurch würden zum ersten Mal der Heiz- und Kühlbetrieb eines Gebäudes miteinander gekoppelt.   Mit Eis zu heizen und zu kühlen, entspringe einem physikalischen Grundprinzip, erläutert das Unternehmen. Verwandle sich Wasser im Winter in Eis, werde eine sehr große Wärmemenge frei, die so genannte Kristallisationswärme. Diese Wärme könne zum Heizen genutzt werden, indem einem künstlich angelegten unterirdischen Speicher so lange die darin enthaltene Energie entzogen werde, bis das Wasser im Speicher gefriere. Wechsle das System im Sommer vom Heiz- in den Kühlbetrieb, nehme das Eis die überschüssige Wärme eines Gebäudes auf und kühle das Gebäude, erklärt isocal das Verfahren in der Pressemitteilung. Ohne energetischen Zusatzaufwand könne die im Eis gespeicherte "Kälte" zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden. Gleichzeitig werde die dem Gebäude entzogene Wärme dem unterirdischen Eisspeicher zugeführt, wodurch das Eis schmelze und sich der Speicher immer weiter erwärme. Übrig bleibe "nur" warmes Wasser: Das System regeneriere sich somit und sei bereit für die kommende Heizperiode. Die hierbei nutzbar gewordene Energiemenge sei sehr groß und könne sowohl Einfamilienhäuser als auch große Gewerbeimmobilien heizen und kühlen - je nach Jahreszeit und Bedarf, heißt es in der Pressemitteilung.


Besonders umweltfreundlich und sicher

Da von einem unterirdischen Wasser-Speicher keine Gefahren für das Grundwasser ausgehen, ein Genehmigungsverfahren wie bei Erdbohrungen entfalle und die CO2-Belastung nahezu gleich Null sei, werde das System des Wasser-Eis-Speichers als besonders umweltfreundlich und sicher eingestuft, so isocal in der Pressemitteilung. Als Beispiel führt isocal die Einbindung eines Eisspeichers in das Energie- und Klimakonzept des neuen Archivs der Stadt Stuttgart an. Inmitten eines Wasserschutzgebietes sorge ein 385 m³ großer Speicher für die richtigen klimatischen Bedingungen und den Schutz der wichtigen Dokumente.


Eiskeller im Garten

Alexander von Rohr, Geschäftsführer von isocal, habe das Eisspeicherkonzept jetzt so weit fortentwickelt, dass es auch nachträglich in Einfamilienhäusern zum Einsatz kommen könne. "Einen Eiskeller zuhause im Garten zu haben, wie die Generation unserer Großeltern das kannte, kann auf diesem Wege wieder zum Alltag werden und kostengünstig für das richtige Klima sorgen", so von Rohr. Das Unternehmen kombiniere in einem "Solar-Eis-System" Wasser, Eis, Luft, Erdwärme und Sonnenenergie und garantiere dadurch maximale Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und maximale Umweltfreundlichkeit. Das SolarEis-System sei 2006 mit dem Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft ausgezeichnet worden, betont isocal in der Pressemitteilung.

20.06.2010   Quelle: isocal GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: isocal GmbH,


 

Converteam GmbH: Neuer Outdoor-Solarwechselrichter soll Systemkosten senken

Die Berliner Converteam GmbH, seit über 15 Jahren unabhängiger Lieferant elektrischer Ausrüstung für Windkraftanlagen, hat auf der Intersolar Europe 2010 ihren neuen ProSolar Outdoor-Wechselrichter präsentiert. ProSolar-Wechselrichter sollen für einen Leistungsbereich von 500 Kilowatt bis hin zu mehreren Megawatt angeboten werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wahlweise als Schranklösung für den Außeneinsatz oder als anschlussfertige Mittelspannungstation seien ProSolar-Zentralwechselrichter für den Betrieb von Photovoltaik-Kraftwerken optimal geeignet. Die 3-Level-Topologie der Leistungselektronik auf Basis moderner IGBT-Technik und möglichen Eingangsspannungen von bis zu 1.500 Volt würden den Wirkungsgrad auf über 98 Prozent erhöhen.   Das steigere die Energieausbeute und minimiere die Investitionskosten für Leitungen, Gebäude, Sicherungen und Leistungselektronik. Die flüssiggekühlten Wechselrichter mit patentierter aktiver Kühlung könnten in Umgebungsbedingungen mit Temperaturen bis +55 °C ohne Leistungsreduzierung arbeiten, so Converteam. Integrierte Datenlogger würden elektrische Ein- und Ausgangsgrößen protokollieren. Unerwartete, aber auch vordefinierte Ereignisse könnten via Internet oder SMS umgehend über das ProSolar-System übermittelt werden. Optionale Diagnosefunktionen wie Langzeitauswertungen von Komponenten und des Gesamtsystems würden die umfangreichen Monitorfunktionen abrunden, so das Unternehmen.



Auch kurzfristig Umsetzung speziell angepasster Systemlösungen

ProSolar-Wechselrichter erfüllen laut Converteam die Anforderungen der Netzbetreiber, festgeschrieben in der neuesten Richtlinie des BDEW (Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft). Durch ihre Blindleistungsfähigkeit würden sie zur Netzstützung beitragen. Simulationen und eigene Teststände würden es dem Unternehmen ermöglichen, auch internationale Anforderungen zu prüfen und kurzfristig in leistungsfähige Systemlösungen umzusetzen, berichtet das Unternehmen.

20.06.2010   Quelle: Converteam GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik in Brandenburg: Conergy übergibt Megawatt-Solarpark an solar-konzept

Conergy macht das Doppel mit solar-konzept perfekt: Am 20. Juni übergeben die Hamburger einen fertig gestellten Solarpark mit einer Nennleistung von 1,4 Megawatt (MW) im brandenburgischen Altdöbern an den Investor. An diesen hat der Solar-Konzern im vergangenen Jahr bereits ein 2,4 MW-Kraftwerk im bayerischen Heimpersdorf verkauft. Die 18.144 Module, die dreireihig auf den 7,5 Kilometer langen SolarLinea-Gestellen von Conergy angebracht sind, speisen den Solarstrom in das öffentliche Stromnetz ein - rund 1,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.   Damit werden über 600 Haushalte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und somit mehr als ein Viertel der Bevölkerung Altdöberns mit Sonnenstrom versorgt.



160 Bäume oder eine Solarstromanlage

Auch die CO2-Einsparungen sind beträchtlich: Fast eine Tonne jährlich spart der Park an schädlichen Emissionen ein. Das entspricht der durchschnittlichen CO2-Aufnahme von mehr als 160 Bäumen in einem Jahr. Jetzt übergibt Conergy den schlüsselfertigen, fast 5 Hektar großen Park an den Großinvestor solar-konzept, der seit 2003 insgesamt 31 MW auf fast 30 Anlagen in Betrieb genommen und finanziert hat.


Deutschland-Chef Apfel: "Jährliche Menge Solarstrom fast 40 Mal höher als 2004"

"Dass unser neuer Solarpark in Altdöbern steht, ist kein Zufall", so Conergy Deutschland-Chef Norbert Apfel. "Brandenburg zeigt derzeit enorme Solarnachfrage. Seit 2004 hat sich die jährlich erzeugte Menge Solarstrom im Bundesland Brandenburg um mehr als das 39–fache erhöht - ein Anstieg von rund 4.6 Megawattstunden (MWh) Solarstrom in 2004 auf fast 180 MWh in 2009. Auch bei der Anzahl der installierten Solaranlagen ist der Trend deutlich: Waren es in 2004 noch 993 Anlagen, so ergibt sich 2010 mit 9.383 Parks eine über neun Mal so große Zahl. Der Solarpark in Altdöbern liegt mit seinem Standort voll im Trend und ist zudem das Ergebnis unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit solar-konzept bei dem Vorgänger-Projekt in Heimpersdorf", ergänzt Apfel.


solar-konzept-Chef Schmitt: "Conergy überzeugt jedes Mal wieder durch Professionalität"

Auch der Investor zeigt sich zufrieden und erfreut über die schlüsselfertige Übergabe: "Wir haben mit Heimpersdorf bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und freuen uns, einen weiteren von Conergy gebauten Park in unser Portfolio aufzunehmen“, so Christoph Schmitt, Geschäftsführer der solar-konzept GmbH. "Mit der professionellen Planung und Umsetzung sowie mit der planmäßigen Inbetriebnahme überzeugen uns die Hamburger jedes Mal aufs Neue und wir würden uns auch in Zukunft über weitere gemeinsame Projekte freuen."


Wachstumsmarkt Brandenburg: Nur 3% solar-geeignete Dachflächen werden derzeit genutzt

Weitere Projekte strebt Conergy in Brandenburg an, wo sich dem Hamburger Solar-Konzern auch in Zukunft ein attraktiver Wachstumsmarkt bietet. Zwar rangiere das Bundesland im Osten Deutschlands bei der neuinstallierten Leistung bundesweit "nur" an sechster Stelle. Allerdings gebe es in Brandenburg über die bereits installierten Solarstromanlagen hinaus noch viele bisher ungenutzte Dachflächen, die für die Solarstromproduktion geeignet seien. Von einem Gesamtpotenzial für die Solarstromerzeugung auf Dächern in Höhe von rund 9 Gigawatt (GW) werden laut BSW Solar derzeit lediglich 3 % genutzt.


Solarindustrie in Brandenburg: Über 2.300 Angestellte, darunter 700 in der Conergy-Modulfabrik

Durch die Installation der über 9.000 Solarstromanlagen wurden bis zum Jahr 2009 umgerechnet 400 Handwerksarbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen. Aktuell sind in der Solarindustrie in Brandenburg rund 2.350 weitere Angestellte beschäftigt, darunter auch die 700 Mitarbeiter in der hochmodernen Conergy-Modulfabrik in Frankfurt (Oder). In Zulieferung, Handel und Projektierung beläuft sich die Zahl neu geschaffener Arbeitsplätze nach Angaben des BSW Solar zusammen auf derzeit rund 250. Insgesamt wurden somit durch die Solar-Branche in Brandenburg bis zum Jahr 2009 rund 3.000 neue Jobs geschaffen.

19.06.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1" startet als einziges deutsches Fahrzeug bei der American Solar Challenge

Solar-Rennwagen
Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1"

Die SolarWorld AG schickt am kommenden Wochenende bei der American Solar Challenge in den USA ihren "SolarWorld No.1" ins Rennen. Der Solar-Rennwagen wird als einziges Fahrzeug aus Deutschland und Europa am größten Kräftemessen solar betriebener Rennwagen auf dem nordamerikanischen Kontinent teilnehmen. Das Team besteht aus Studenten der Hochschule Bochum, die das Fahrzeug mit Unterstützung der SolarWorld entwickelt haben. Insgesamt werden 19 Renn-Teams von Universitäten aus den USA, Kanada und Taiwan die Potenziale moderner Solarstromtechnologie demonstrieren.   Die rund 1.000 Kilometer lange Strecke führt die Fahrer von Tulsa im Staat Oklahoma über Kansas und Missouri nach Naperville, einen Vorort von Chicago. Der SolarWorld No.1 ist bei der letzten American Solar Challenge 2008 Dritter geworden und für seine Technologie mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden.



Solarstrom für Mobilität

Die Energie für den SolarWorld No.1 liefern Solarzellen (Photovoltaik) auf der Dachhaut des aerodynamisch geformten Rennwagens. Da er die Sonnenenergie direkt nutzt, produziert er keinerlei Schadstoffe. "Unser Solar-Rennwagen ist Symbol für eine nachhaltige Mobilität, deren Zukunft im Strom vom Dach für das moderne Fahrzeug liegt", sagt Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wie wichtig verlässliche und nachhaltige Alternativen zu fossilen Energien sind, zeigt die erschütternde Öl-Katastrophe im Golf von Mexico." Um die Effizienz und Qualität moderner Solar-Technologie kontinuierlich zu verbessern, setzt der Solartechnologiekonzern auf intensive Forschung und Entwicklung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Sponsoring für den Solar-Rennwagen und die Ingenieursstudenten der Hochschule Bochum sind ein wichtiger Baustein dieser Strategie.

Weitere Informationen und das Onlinetagebuch zum Rennen im Internet unter www.solarworldno1.de.

19.06.2010   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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glasstec 2010: Vielfältige Angebote für Architekten, Bauingenieure und Fassadenplaner, inklusive Energieeffizienz und Photovoltaik

Die internationale Glasfachmesse glasstec 2010 findet vom 28.09. bis 01.10.2010 in Düsseldorf statt. Glas werde als Werkstoff in der Architektur im Außen- wie Innenbereich immer bedeutender, betonen die Messeveranstalter. Neue Verfahren und Technologien etwa zur Formgebung, Bedruckung und Bedampfung oder auch multifunktionale Gläser würden einen immer kreativeren Einsatz am und im Gebäude ermöglichen. Das breite Angebot der Aussteller aus der Glasindustrie, dem Glasmaschinenbau und dem Glaserhandwerk mache die glasstec als weltweit bedeutendste Glasfachmesse äußerst attraktiv für Architekten, Bauingenieure, Fassadenplaner und verwandte Berufsfelder. Hinzu komme für 2010 ein hochkarätiges und noch umfangreicheres Rahmenprogramm als bisher, kündigen die Veranstalter an.   So werfe die glasstec-Sonderschau glass technology live (gtl) unter dem Motto "Energieeffizienz mit Glas" einen Blick auf die Potenziale des Baustoffes Glas. Es werden Innovationen vorgestellt, die verdeutlichen, welchen nachhaltigen Beitrag Glas zur Ressourcenschonung mit Hilfe intelligenter Dämmung, Lichtlenkung oder Energiegewinnung durch Integration solarer Anwendungen leisten kann.



glass technology live: Symposium für Architekten und Planer

Im Rahmen des glass technology live-Symposiums sei besonders der Messe-Donnerstag (30.09.) mit dem Thema "Innovative Glasanwendungen in der Architektur" für Architekten und Planer von Interesse, so die Messe Düsseldorf. In vierzigminütigen Vorträgen, die in englischer und deutscher Sprache verfolgt werden könnten, werden renommierte Büros wie Zaha Hadid Architects (Nordkettenbahn/Innsbruck) oder Behnisch Architekten (Energy.Design.Synergy) ihre aktuellen Projekte und kreativen Konzepte vorstellen.


Überblick über aktuelle Entwicklungen der Fassadentechnologie

Ganz neu in diesem Jahr ist das "FassadenCenter", das sich mit seinem thematischen Angebot rund um die energieeffiziente Gebäudehülle unter anderem an Fassadenplaner, Bauingenieure sowie Architekten richte. Unternehmen sowie Branchenverbände und wissenschaftliche Institutionen erhalten hier einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Fassadentechnologie. Zudem werden innovative Fassaden-"Mock-Ups" gezeigt, unter anderem mit gebäudeintegrierter Photovoltaik und multifunktionalen Elementen.


Vermittlung von Praxiswissen beim Architekturkongress

Der Architekturkongress, organisiert von Prof. Ulrich Knaack von der Technischen Universität Delft und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, sei ein weiterer triftiger Grund für kreative Gebäudeplaner wie Architekten, Statiker, Klimaingenieure sowie Fassadenplaner, nach Düsseldorf zu kommen. Er findet bereits zum dritten Mal im Rahmen der glasstec statt und ist als Fortbildung durch die Architektenkammer NRW sowie die IK-Bau NRW anerkannt. International renommierte Referenten wie beispielsweise Massimiliano Fuksas aus Rom, Prof. Manfred Hegger aus Darmstadt oder das Büro UN Studio aus Amsterdam vermitteln Praxiswissen rund um die Themen "Schluchten aus Glas", "Transparenz und Nachhaltigkeit" sowie "Textur der Transparenz". Der Architekturkongress findet am 1. Oktober 2010 im CCD Ost auf dem Messegelände statt.

19.06.2010   Quelle: Messe Düsseldorf GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ifo-Gutachten bestätigt Position der deutschen Heizungsindustrie: Fördersperre für erneuerbare Wärme kostet den Bund 280 Millionen

Ein aktuelles Gutachten des ifo Instituts belege, dass der Förderstopp für erneuerbare Wärme (Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpen) nicht nur die klimapolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung untergräbt, sondern bei Bund, Ländern und Kommunen zu Steuerausfällen in Millionenhöhe führe, berichtet der . Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). "Wir sehen uns darin bestätigt, dass das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ein finanzpolitischer Selbstläufer ist", kommentiert BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke die Ergebnisse des ifo-Gutachtens. "Die sofortige Entsperrung der Mittel ist daher auch finanz- und beschäftigungspolitisch geboten."  Selbst bei konservativen Annahmen übersteigen die Steuereinnahmen die Förderausgaben

Das Münchener ifo Institut untersucht in seinem Gutachten die steuerlichen Folgewirkungen des Förderstopps für erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Das Ergebnis: Selbst bei konservativen Annahmen übersteigen die Steuereinnahmen die Förderausgaben. Auf 151 Millionen Euro beziffert das ifo Institut die Steuerausfälle - selbst unter der Voraussetzung, dass nur die Hälfte der beabsichtigten Investitionsvorhaben als Folge der seit April 2010 gesperrten Fördermittel in Höhe von 115 Millionen aufgegeben werden und zehn Prozent der neuen Anlagen aus Importen stammen. Zusätzlich fallen Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitsmarktentlastungen in jeweils zweistelliger Millionenhöhe aus. In der Gesamtheit würden sich laut Gutachten die negativ zu Buche schlagenden Effekte auf 280 Millionen Euro belaufen.


BDH erwartet rasche Entsperrung der MAP-Fördermittel

Annähernd 90 Prozent der zusätzlichen Wertschöpfung, die das Marktanreizprogramm (MAP) auslöst, verbleiben im Inland und sichern Arbeitsplätze in Handwerk und Industrie. Angesichts des außerordentlich günstigen Multiplikatoreffekts - ein Förder-Euro löst annähernd acht Investitions-Euro aus - wundert es nach Ansicht des BDH nicht, dass sich das MAP als exzellentes Konjunkturprogramm erweist, das sich selbstständig finanziert. "Wer heute im Sinne eines unternehmerischen Ansatzes sät, wird in den kommenden Jahren reichlich ernten - und dies im Bereich des Klima- und Ressourcenschutzes, auf dem Arbeitsmarkt und sogar bei zusätzlichen Steuereinnahmen", so Lücke. Der Verband erwartet, nicht zuletzt aufgrund der überzeugenden Ergebnisse des ifo-Gutachtens, die rasche Entsperrung der MAP-Fördermittel.

Das komplette Gutachten ist auf der Website der Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht:
www.unendlich-viel-energie.de

18.06.2010   Quelle: BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium AG: Ergebnisse der Deloitte-Sonderprüfung liegen vor

Der Solar Millennium AG (Erlangen) liegen die Ergebnisse der von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte durchgeführten Sonderprüfung vor. Gegenstand der vom Aufsichtsrat auf Ersuchen des Vorstands beauftragten Prüfung waren Konsolidierungssachverhalte in den IFRS-Konzernabschlüssen der vergangenen fünf Geschäftsjahre. Die von Deloitte untersuchten Sachverhalte erstrecken sich vor allem auf die Einbeziehung der Projekt- bzw. Beteiligungsgesellschaften Solar Millennium Verwaltungs GmbH, Solar Millennium Beteiligungen GmbH und Ibersol Kraftwerks GmbH in die jeweiligen Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und die korrekte Anwendung der relevanten internationalen Rechnungslegungsstandards. Deloitte habe bestätigt, dass die bilanzielle Abbildung der Sachverhalte mit einer Ausnahme IFRS-konform war, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung.  Vorstandssprecher Thomas Mayer: Zweifel ausgeräumt


Die Veräußerung von 50 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft von Andasol 3 im Rahmen der Entkonsolidierung der Solar Millennium Beteiligungen GmbH hätte nicht im Konzernabschluss 2005/2006 erfasst werden dürfen, sondern im Konzernabschluss 2008/2009 gezeigt werden müssen. Die deshalb vorzunehmende Korrektur des Konzernabschlusses 2008/2009 werde im Rahmen des Zwischenabschlusses 2009/2010 erfolgen. Das vom Vorstand in der Hauptversammlung angedeutete Zwischenergebnis habe sich damit bestätigt. Thomas Mayer, Sprecher des Vorstands der Solar Millennium AG, stellt fest: "Mit diesem Ergebnis der Sonderprüfung sind die Zweifel und die immer wieder aufkommenden Fragestellungen zur Bilanzierung und Konsolidierung in den früheren Geschäftsjahren ausgeräumt. Unabhängig vom Ergebnis der Sonderprüfung ist zu den relevanten Projekten selbst festzustellen, dass sie alle erfolgreich abgeschlossen wurden. Umsätze und Projektergebnisse konnten realisiert werden; der Geldeingang ist entsprechend den jeweiligen Zahlungsplänen zum Großteil erfolgt."
Des Weiteren wurde Deloitte am 20. Mai 2010 ergänzend beauftragt, Fondskonstruktionen für Genussrechtsfonds hinsichtlich der Bilanzierung und Konsolidierung zu prüfen. Derartige Fonds sind wesentlicher Bestandteil der Finanzierung künftiger Solar-Projekte. Diese Prüfung dauert noch an. Außerdem ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 06. Mai 2010 beauftragt, den Konzernabschluss für das laufende Geschäftsjahr der Solar Millennium AG zu prüfen. Diese Prüfung erstreckt sich dann im Gegensatz zur Sonderprüfung auf den Konzernabschluss in seiner Gesamtheit.

18.06.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways AG: Hauptversammlung unterstützt die weitere Entwicklung des Unternehmens

Sunways-Hauptversammlung: Vorstand erwar- tet profitables Wachstum im Geschäftsjahr 2010
Sunways-Hauptversammlung: Vorstand erwar-
tet profitables Wachstum im Geschäftsjahr 2010

Die Aktionäre der Sunways AG (Konstanz) haben auf der ordentlichen Hauptversammlung, die am 17.06.2010 in Singen stattgefunden hat, wichtige Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Photovoltaik-Unternehmens getroffen. Alle elf Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit genehmigt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Drei Beschlüsse geben der Sunways AG zusätzliche strategische Flexibilität für die Zukunft: Die Aktionäre stimmten für die Einbehaltung des Gewinns aus dem Geschäftsjahr 2009, die Erweiterung des Unternehmensgegenstandes sowie für einen Vorratsbeschluss zum Erwerb von bis zu 10% der eigenen Aktien.   Michael Wilhelm, der Vorstandsvorsitzende der Sunways AG, erläuterte den Aktionären in seiner Rede die Geschäftsentwicklung im herausfordernden Geschäftsjahr 2009 sowie im 1. Quartal 2010 und nannte die wichtigsten Ziele und Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft: Profitables Wachstum im Geschäftsjahr 2010; Fokussierung auf Kernkompetenzen, Positionierung als Technologie- und Qualitätsführer; Erschließung neuer innovativer Geschäftsfelder.


Umsatzplus von mehr als 20 % im Vergleich zum Jahr 2008

"Durch die im Jahr 2008 begonnene strategische Neuausrichtung haben wir das Unternehmen gut auf die Zukunft vorbereitet", sagte Michael Wilhelm in seiner Rede. Bereits im Geschäftsjahr 2009 wurden trotz des schwierigen Umfelds die ersten Erfolge sichtbar: Die Sunways AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten - ohne die zum 31.12.2009 verkaufte Tochtergesellschaft MHH Solartechnik GmbH - in Höhe von 177,5 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von mehr als 20 % im Vergleich zum Jahr 2008. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2009 um 6,3 Millionen Euro auf minus 0,5 Millionen Euro (2008: minus 6,8 Mio. €). Wesentlich bedingt durch den Verkauf der MHH Solartechnik lag das Nettoergebnis im Jahr 2009 bei 16,9 Millionen Euro (2008: -1,9 Mio. €) bzw. bei 1,46 Euro je Sunways-Aktie (2008: minus 0,17 €).


2010: Erfreulicher Geschäftsverlauf und gute Aussichten; Ausbau ihrer Kompetenzen in Projektierung und Beratung

Im 1. Quartal 2010 konnte die Sunways AG Umsatz, Betriebsergebnis (EBIT) und Absatz in allen Produktsegmenten deutlich steigern. Verglichen mit dem 1. Quartal 2009 wuchs der Umsatz um 52 % auf 44,3 Millionen Euro, das EBIT stieg um 10 Millionen Euro auf 4,7 Millionen Euro, und das Nettoergebnis erreichte 2,1 Millionen Euro (Q1/2009: minus 4,3 Mio. €). "Diese positive Entwicklung wollen wir fortsetzen und weiter ausbauen", erklärte Michael Wilhelm. "Gleichzeitig wollen wir unsere Position als Technologie- und Qualitätsführer in der Photovoltaik weiter festigen". Neben dem Ausbau der Kernkompetenzen bei Solarzelle, Solarmodul und Solarinverter sowie der Ausweitung der Vertriebsaktivität im In- und Ausland strebt die Sunways AG den Ausbau ihrer Kompetenzen in Projektierung und Beratung sowie die Erschließung zusätzlicher innovativer Geschäftsfelder an.


Versorgungsengpässe bei Wechselrichter-Bauteilen am Weltmarkt

Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet die Sunways AG unverändert mit einer anhaltend regen Inlandsnachfrage nach Photovoltaik-Komponenten sowie einer weiteren Belebung des Auslandsgeschäftes. Die zur Zeit erheblichen Versorgungsengpässe bei Wechselrichter-Bauteilen am Weltmarkt werden auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ein limitierender Faktor für den Ausbau des Invertergeschäftes sein. Abgesehen davon strebt die Sunways AG für das Gesamtjahr 2010 eine Verdoppelung des Absatzes von Solarmodulen an und geht von einem profitablen Konzernwachstum auf nationalen und internationalen Märkten aus.

18.06.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Vergleichsstudie zeigt: Solar-Heizungen lohnen sich für Umwelt und Geldbeutel

Doppelhaus Neubau in Lörrach, Baden- Württemberg, mit SOLAERA-Heizung
Doppelhaus Neubau in Lörrach, Baden-
Württemberg, mit SOLAERA-Heizung

Wirtschaftlichkeitsrechnung und CO2-Vergleich belegen, dass Solar-Heizungen der neuesten Generation die zukunftsfähigsten Lösungen im Markt sind, berichtet die Consolar Solare Energiesysteme GmbH in einer Pressemitteilung. In einem aktuellen Vergleichstest seien fünf Heizungen gegenübergestellt worden: eine Gasheizung kombiniert mit einer Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung, eine Ölheizung ebenfalls mit kombinierter Solarwärmeanlage, eine Solarwärmeanlage mit Erdsonden-Wärmepumpe, eine Solarthermie-Anlage mit Luft-Wärmepumpe sowie eine Solar-Heizung bestehend aus Hybridkollektoren und einem Energie-Speichersystem im Keller. Das Ergebnis: Die Solarheizung SOLAERA von Consolar weise in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung deutliche Kostenvorteile gegenüber solar unterstützten Öl- und Gasheizungen sowie den Erdsonden-Wärmepumpenheizungen auf.   So sei eine Ölheizung mit Solar pro Jahr 36 Prozent teurer als die Solarheizung SOLAERA, eine Gasheizung 10 Prozent und eine Erdsonden-Wärmepumpe bei gleichem Stromtarif sei vier Prozent teurer. Lediglich eine Luft-Wärmepumpe liege preislich unter einer Solar-Heizung.





Betrachtet wurden die Investitionskosten der Anlagen, Zinsen, Installationen, Material, Wartung, Brennstoff/Strom, Preissteigerungen und Förderungen im Rahmen einer Vollkostenrechnung über 20 Jahre hinweg. Die Investitionskosten wurden unter anderem einer Studie des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie einer aktuellen Untersuchung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz entnommen. Die für die Heizsysteme angesetzten Wirkungsgrade beruhten auf unabhängigen Testergebnissen der Stiftung Warentest, der Wärmepumpen-Feldteststudie der Agenda 21-Gruppe Lahr sowie des ITW, Universität Stuttgart. Die Simulationsergebnisse seien im Rahmen einer von Consolar und dem ITW betreuten Promotion verifiziert worden. Für SOLAERA kamen drei Stromtarife mit in den Vergleich: der konventionelle Stromtarif mit Wärmepumpen-Sperrzeiten, der auch für die Luft- und Erdsonden-Wärmepumpe angesetzt wurde, sowie ein konventioneller Stromtarif ohne Sperrzeiten und ein Öko-Stromtarif.


Solar-Heizung verursacht die geringsten CO2-Emissionen

Neben den jährlichen Gesamtkosten ermittelte der Heizsystem-Vergleich auch den CO2-Ausstoß. Als Basis wurden dabei die CO2-Äquivalente der GEMIS-Studie 4,5 herangezogen und verglichen. Das System mit der geringsten CO2-Emission und damit die umweltfreundlichste Heizung im Vergleich ist SOLAERA. Die Solar-Heizung hat einen sehr hohen solaren Deckungsgrad von 80 bis 85 Prozent - bei herkömmlichen Solarwärmesystemen liegt der Anteil bei 20 bis 40 Prozent. Entsprechend viel regenerative Wärme kann durch die speziell dafür entwickelten Hybridkollektoren direkt aus der Sonne sowie aus der Umgebungsluft gewonnen werden. Dadurch spare SOLAERA mehr als 60 Prozent im Vergleich zu Ölheizungen ohne solare Heizungsunterstützung und 35 Prozent im Vergleich zu Gasheizungen und Luftwärmepumpen ein, jeweils in Kombination mit einer thermischen Solaranlage. Erdsonden-Wärmepumpen mit Solaranlage haben einen 20 Prozent höheren CO2-Ausstoß als SOLAERA.


Solar-Heizung bietet größte Energieeinsparung

Die Solarheizung SOLAERA von Consolar ist laut Hersteller das einzige System, das eine Primärenergieeinsparung von 50 Prozent überschreitet. Das zeige, dass es sich um eine konventionell unterstützte Solar-Heizung handelt und nicht - wie bei anderen Systemen - um eine solar unterstützte konventionelle Heizung. Für diesen wegweisenden Schritt wurde die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützte Solarheizung SOLAERA mit mehreren Innovationspreisen ausgezeichnet, unter anderem dem OTTI-Innovationspreis und dem Schweizer energissima Award. SOLAERA ermöglicht erstmals die vollständige Wärmeversorgung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses im Alt- oder Neubau ohne Gas, Öl, Wärmepumpen-Erdsonden oder Luft-Verdampfer im Garten. Möglich wird das durch neuentwickelte Hybridkollektoren, die die einzige Wärmequelle des Hauses darstellen, und eine in das System integrierte Kombination aus Wärmepumpe und Latentspeicher. Das System ist kompakt und hat bequem im Kellerraum des Hauses Platz.

Consolar Solare Energiesysteme GmbH ist ein führender Hersteller im Bereich hocheffiziente Solarwärme-Anlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das 1994 gegründete inhabergeführte Unternehmen entwickelt leistungsstarke Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Solarheizungen. Das Produktportfolio reicht von kleinen Warmwassersystemen über große Kombianlagen bis hin zu Komplettsystemen mit Verwendung von Biomasse oder einer Solaren Wärmepumpe für den Niedrigenergie-Gebäudestandard. Mit den umweltschonenden Lösungen kann die Gebäude-Wärmeversorgung komplett mit erneuerbaren Energien und CO2-emissionsfrei erfolgen. Seit seiner Gründung stehen neben ethischem Engagement leistungsfähige und langlebige Produkte im Fokus des Unternehmens, was sich in mehr als 35.000 installierten Anlagen mit Consolar-Technologie sowie zahlreichen Auszeichnungen und Innovationspreisen widerspiegelt. Consolar ist in zehn europäischen Ländern mit Hauptsitz in Frankfurt sowie einem eigenen Entwicklungs- und Produktionswerk in Lörrach vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.consolar.de.

18.06.2010   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,


 

Solarstromanlage ziert Rotes Rathaus in Berlin; Wowereit weiht drittes Berliner Prestigeprojekt der CENTROSOLAR GROUP ein

Feierliche Einweihung der Solaranlage auf dem Roten Rathaus mit Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister Berlin) 2. v. r.
Feierliche Einweihung der
Solaranlage auf dem Roten
Rathaus mit Klaus Wowereit
(Regierender Bürgermeister
Berlin) 2. v. r.

In Berlin wird Klimaschutz großgeschrieben - zu diesem Image hat die CENTROSOLAR GROUP AG (München) erneut beigetragen. Vergangene Woche hat Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 38 Kilowatt (kWp) mit Modulen von CENTROSOLAR auf dem Roten Rathaus in Berlin eingeweiht.   Die PV-Anlage auf dem Rathaus, in dem neben Berlins Bürgermeister auch der Senat seinen Sitz hat, ist vom benachbarten Fernsehturm gut sichtbar und verdeutlicht einmal mehr Berlins Engagement in Sachen Klimaschutz.



Module aus der Sonnenstromfabrik in Wismar

Planung und Installation der Solaranlage hat das CENTROSOLAR-Tochterunternehmen Centroplan im Auftrag der Berliner Energieagentur übernommen, die Betreiber der Anlage ist. In weniger als zwei Wochen konnten 160 Module auf dem Rathausdach installiert werden. Zum Einsatz kamen kristalline Hochleistungsmodule vom Typ S Class Professional, die nach Süden ausgerichtet mit einer Neigung von 15 Grad auf dem flachen Rathausdach installiert wurden. "Wir freuen uns, dass sich die Berliner Energieagentur bei solch einem Prestigeprojekt für Module deutscher Qualität entschieden hat. Alle CENTROSOLAR-Module werden in der Sonnenstromfabrik in Wismar nach höchsten Qualitätsmaßstäben gefertigt", berichtet der für das Projektgeschäft verantwortliche CENTROSOLAR-Group Vorstand Thomas Güntzer. Die Anlage auf einer Fläche von 263 Quadratmetern hat eine Gesamtleistung von 38,4 kWp, was einen jährlichen Ertrag von 36 Megawattstunden (MWh) Solarstrom erwarten lässt. Dadurch können über 23 Tonnen Kohlendioxidbelastung pro Jahr eingespart werden.


Beispiel für Photovoltaik-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden

Die Solaranlage zeichnet sich nicht nur wegen des Wahrzeichencharakters des tragenden Gebäudes aus. Sie verdeutlicht zudem, dass die Installation von Photovoltaik-Anlagen auch auf denkmalgeschützten Gebäuden - darunter fällt das Rathaus - möglich ist. Der historische Charakter des 1861 errichteten Bauwerkes bleibt auch mit Solarstromanlage erhalten, zumal die Solarpaneele von der Straße nicht sichtbar sind.

Die Anlage auf dem Roten Rathaus ist bereits das dritte Projekt, das die CENTROSOLAR GROUP im Auftrag der Berliner Energieagentur ausgeführt hat. Erst im Januar ist eine 250 kWp-Anlage mit Modulen des Solarspezialisten auf der Max-Schmeling-Halle in Berlin in Betrieb gegangen. Weitere Projekte sind bereits auf dem Weg.

18.06.2010   Quelle: CENTROSOLAR GROUP AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gust/Berliner Energieagentur,
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Photovoltaik: Rahmenlose GeneCIS-Module und intelligentes Haltesystem von Würth Solar erhalten IEC Zertifikat

Rahmenlose Photovoltaik-Module bieten sich für große Hallendächer an, beispielsweise auf land- wirtschaftlichen oder Industriegebäuden
Rahmenlose Photovoltaik-Module bieten sich für
große Hallendächer an, beispielsweise auf land-
wirtschaftlichen oder Industriegebäuden

Würth Solar (Schwäbisch Hall), Innovationsführer in der CIS-Technologie zur photovoltaischen Energieerzeugung und Komplettanbieter von Photovoltaik-Anlagen, erhält das IEC Zertifikat 61646 (International Electrotechnical Commission) für sein Gesamtsystem aus rahmenlosen "GeneCIS"-Modulen und der speziell dafür entwickelten Unterkonstruktion "Starfix I Rahmenlos". Das Haltesystem Starfix I Rahmenlos sei das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit sowie jahrelanger Erfahrung, berichtet Würth Solar in einer Pressemitteilung.   Im optimal abgestimmten System würden die GeneCIS Module "schwimmend" gelagert. So entstünden keine unnötigen mechanischen Spannungen im Glasverbund, was sich positiv auf die Haltbarkeit der Module auswirke. Die eingesetzten GeneCIS Module sind "made in Germany".



Das rahmenlose Photovoltaik-System sei eine ökonomisch attraktive Lösung für den Einsatz auf Kalzip- und Trapezblechdächern oder vergleichbaren Dachausführungen, betont Würth Solar. Ohne Rahmen am Modul könnten die PV-Anlagen besonders wirtschaftlich realisiert werden. Sie bieten sich für große Hallendächer an, beispielsweise auf landwirtschaftlichen oder Industriegebäuden, aber auch Freiflächenanlagen werden mit rahmenlosen GeneCIS Modulen ausgeführt. Auch bei Dächern mit geringer Neigung bestehe ein hoher Selbstreinigungseffekt, da Regenwasser dank der komplett ebenen Modulfläche gut abfließen könne.

Das System erfüllt laut Hersteller hohe Ansprüche hinsichtlich Wind und Schneelast. Die rahmenlosen Module seien, wie auch die gerahmten GeneCIS-Module, in Doppelglas-Ausführung realisiert, wobei das Deckglas in der rahmenlosen Variante mit vier Millimetern allerdings stärker als üblich sei. Damit werde die mechanische Stabilität der Module gewährleistet. Diese sei, wie auch die Leistung des Gesamtsystems, unter Beachtung mechanischer, elektrischer und umweltschutzbezogener Tests vom TÜV Rheinland bestätigt worden. Die Norm selbst wird vom internationalen Normierungsgremium IEC festgelegt.


Erste Anlagen mit rahmenlosen Modulen bereits im Einsatz

Die ersten Photovoltaik-Anlagen aus dem Gesamtsystem mit rahmenlosen GeneCIS-Modulen und der Starfix I Rahmenlos-Halterung sind bereits in Betrieb. Die Johannes Nied GmbH, Holzpaletten-Hersteller aus dem badischen Ravenstein, betreibt seit Mai 2010 eine Photovoltaik-Anlage bestehend aus 1.254 rahmenlosen Modulen mit einer Leistung von rund 94 Kilowatt (kWp). Würth Solar bietet von der Beratung über die Ausführung bis hin zu Servicepaketen auch für das neu zertifizierte System eine umfassende Kundenbetreuung. Die Installation der Anlagen erfolgt über zertifizierte Servicepartner.

18.06.2010   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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Photovoltaik-Kraftwerk FinowTower übergeben, Erweiterung auf 125 Megawatt geplant

Solar-Kraftwerk FinowTower. Ehemalige Flugzeugbunker wurden zu
Solar-Kraftwerk FinowTower.
Ehemalige Flugzeugbunker wurden
zu "Fledermaus-Hotels" umgebaut

Die solarhybrid AG (Brilon) als Generalunternehmer hat das Solarstrom-Kraftwerk FinowTower bei Eberswalde dem Auftraggeber und Betreiber offiziell übergeben, der solarinvestra FinowTower GmbH & Co. KG. Der feierlichen Abendveranstaltung mit über 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Partnerunternehmen gingen Führungen über das Gelände und Rundflüge voraus. Die Gäste waren von der Dimension des PV-Kraftwerkes beeindruckt, das mit einer Nennleistung von 24,24 Megawatt (MW) bereits am 12. Mai 2010 an das Netz ging. Das Kraftwerk wird voraussichtlich 22,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom pro Jahr produzieren, womit der Bedarf von 6.400 Haushalten gedeckt werden kann.   Der Energieversorger E.ON edis übernimmt mit der Abnahme des Solarstroms Verantwortung für die Umwelt und fördert die Erzeugung regenerativer Energien.




Arbeitsplätze, Umweltschutz und Rendite

Neben der Einsparung von jährlich 22.500 Tonnen Kohlendioxid (CO2) wurden während und nach der Bauzeit zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Zudem kann die Gemeinde Schorfheide mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen in den nächsten 20 Jahren rechnen. Doch nicht nur die Umwelt und die Region profitieren von dem Projekt. Das Partnerunternehmen CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg AG verwaltet als Fondsgesellschaft den Fonds Solaris, der an FinowTower beteiligt ist. Dadurch erhalten Investoren die Möglichkeit, eine attraktive Rendite mit dem Solarstrom-Kraftwerk zu erwirtschaften, so solarhybrid in einer Pressemitteilung.


Europas größtes Solarstrom-Kraftwerk in Planung

Mit dem Kraftwerk FinowTower hat sich solarhybrid als einer der führenden Generalunternehmer für Photovoltaik-Großanlagen in Deutschland profiliert. Nun plant das Unternehmen gemeinsam mit dem Tochterunternehmen ecolutions solar Deutschland GmbH den Erwerb des kompletten Geländes des ehemaligen Militärflughafens und eine Erweiterung des Solarstrom-Kraftwerks um drei Bauabschnitte auf insgesamt 125 Megawatt. Dabei soll der gegenwärtige Flugverkehr auch weiterhin möglich sein. Ziel der Gesamtkonzeption ist, die Größe des künftigen Flughafens durch die jetzige Nutzung zu definieren. So bleiben das angesiedelte Gewerbe und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten. Zudem soll das Bauvorhaben ganzheitlich unter ökologischen Gesichtspunkten durchgeführt werden. Alle Shelter bleiben erhalten und werden der Tierwelt als Refugium dienen.

Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der Abnahme des Solarstroms durch E.ON edis sei sicher, dass das Multi-Megawatt-Projekt wiederum von solarhybrid als Generalunternehmer erstellt wird und ecolutions solar Deutschland die Betreibergesellschaft strukturiert sowie die Gesamtfinanzierung sicherstellt.

Tom Schröder, Vorstand / CEO solarhybrid AG: "Als Generalunternehmer hat solarhybrid eines der größten Solarstrom-Kraftwerke in Deutschland bereits realisiert. Das Vertrauen der Investoren, das Netzwerk mit unseren Partnerunternehmen und die Kooperation der Gemeinde Schorfheide sowie der genehmigenden Behörden des Landkreises Barnim haben es möglich gemacht, das Projekt in Rekordzeit durchzuführen. Das sind beste Voraussetzungen, um das Projekt jetzt zu erweitern."


Meisterleistung für den Naturschutz

Auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens wurden zwei Flugzeugbunker zu sogenannten Fledermaus-Hotels umgebaut. Die einstigen Shelter dienen jetzt der vorhandenen Population als Schlafplatz und Winterquartier. Dabei ermöglichen sechs Meter breite Einflugschneisen inmitten der Solarmodule den Fledermäusen einen ungestörten Anflug. Zudem wurden abgetragenes Erdreich und Bauschutt zu Wällen aufgeschichtet. Hier können die vorhandenen Eidechsen ihren Sonnenbedarf decken. Außerdem werden in den nächsten Wochen zahlreiche Lesesteinhaufen errichtet, die Kriechtieren und Nischenbrütern als Ruhepunkt und Brutstelle dienen. Die benötigten Steine, im Sandboden vor Ort nicht enthalten, werden eigens für diesen Zweck erworben.

17.06.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,


 

Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme: SPD fordert umgehende Aufhebung der Haushaltssperre

"Der von Schwarz-Gelb verhängte Förderstopp für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen muss umgehend beendet werden", kommentieren die zuständigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Umweltausschuss, Baerbel Kofler, und im Haushaltsausschuss, Soeren Bartol, den in dieser Woche in den Deutschen Bundestag eingebrachten Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Fortsetzung des Marktanreizprogramms (MAP) und der nationalen Klimaschutzinitiative. Der Förderstopp schade dem Klimaschutz und gefährde Arbeitsplätze, vor allem im Handwerk und in kleinen und mittleren Unternehmen.   "Zudem gefährdet die Politik der Bundesregierung den wirtschaftlichen Aufschwung, wie ein vom Münchner Ifo-Institut erstelltes Gutachten zum Marktanreizprogramm für den Wärmemarkt belegt. Demnach löst jeder zur Förderung eingesetzte Euro Investitionen von weiteren sechs Euro aus. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Schwarz-Gelb an dieser Stelle spart, aber gleichzeitig Klientelgeschenke an Hoteliers und reiche Erben verteilt", so Kofler und Bartol.


Derzeit keine Investitionszuschüsse für Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen

Die schwarz-gelbe Mehrheit im Haushaltsausschuss hatte im Rahmen der Beratungen des Bundeshaushalts 2010 gegen massiven Protest der sozialdemokratischen Haushälter Mittel aus dem Marktanreizprogramm gesperrt. Konkret geht es dabei um 115 Millionen Euro für 2010 aus dem laufenden Programm. Seit Anfang Mai werden deshalb für Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen keine Investitionszuschüsse mehr gewährt.


Handeln dringend erforderlich

Die Folgen dieser politischen Fehlentscheidung für die Wirtschaft seien verheerend, wie das Gutachten belege, so die SPD-Politiker. "Wissenschaftler bewerteten die Fördermittel aus dem Marktanreizprogramm als effektiver als manches Konjunkturprogramm. Sie kommen zu dem Schluss, dass Bund, Ländern und Kommunen alleine in diesem Jahr 151 Millionen Euro an Steuereinnahmen entgehen, wenn nur jeder zweite Auftrag storniert wird. Hinzu kommen Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitsmarktentlastungen von knapp 70 Millionen Euro. Nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen ist also dringendes Handeln erforderlich, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, die investieren, aber auch der mittelständischen Unternehmen nicht zu gefährden.

Wir fordern die Bundesregierung deshalb dringend auf, den Förderstopp zu beenden und die bereits zugesagten Mittel freizugeben und das Marktanreizprogramm und die nationale Klimaschutzinitiative fortzusetzen."

17.06.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Rheinland-Pfalz kommentiert Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses zur Photovoltaik-Einspeisevergütung: "Regierungskoalition muss sich bewegen"

Der Vermittlungsausschuss des Bundesrates zur Solarförderung hat am 16.06.2010 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die über die künftige Solar-Förderung verhandeln wird. "Das ist ein erster Erfolg, denn es geht um eine zukunftsfähige Energieversorgung, um Klimaschutz und die Rahmenbedingungen für die Solarbranche in Deutschland mit ihren rund 60.000 Beschäftigten", stellen Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, und Umweltministerin Margit Conrad fest.   Der Vermittlungsausschuss war auf Initiative von Rheinland-Pfalz zustande gekommen. Am 16.06. hatte er sich in zwei Sitzungen erstmals mit der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der darin vorgesehen Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung befasst. Die Arbeitsgruppe wird auf Expertenebene vorbereitet und soll Ende Juni tagen. "Unsere Haltung und die Bedenken des Bundesrates werden gestützt durch nahezu alle Sachverständigen", betonen die SPD-Landespolitiker.

"Wir brauchen ein echtes Vermittlungsergebnis, das Sachargumenten und der Faktenlage folgt", betonen Beck und Conrad. "Wir müssen die kurz- aber auch langfristigen Verbraucherinteressen und die Interessen der noch jungen, innovativen Solarbranche und ihrer Arbeitsplätze im Auge haben. Es wäre geradezu fatal, wenn sie mit überzogenen Kürzungen der Solarförderung im deutschen Markt abgewürgt würde, und damit auch in der technologischen Entwicklung. Dies wäre umso unverständlicher, als in drei bis vier Jahren Solarstrom vom Dach so günstig sein wird wie der Strom von Energieversorgern. Es geht darum, diesen kurzatmigen Politikansatz durch eine nachhaltige, verlässliche Förderung - natürlich mit weiteren Degressionen - zu ersetzen. Der Selbstverbrauch ohne EEG-Förderung entlastet die EEG-Umlage. Deswegen wollen wir eine vertretbare zusätzliche Degression, die eine kostendeckende Vergütung sicher stellt und Luft lässt für Forschung, Entwicklung und Investitionen."

17.06.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Vermittlungsausschuss vertagt Entscheidung zur Solar-Förderung auf den 5. Juli

Der Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages und des Bundesrates hat in seiner 2. und 3. Sitzung am 16. Juni 2010 einen Einigungsvorschlag zum Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht beschlossen und eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Die Arbeitsgruppe soll am 30. Juni tagen und einen Kompromiss bis zur nächsten Sitzung am 5. Juli 2010 um 18.00 Uhr aushandeln. Damit könne der Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause zu einem Ergebnis kommen. Wenn kein Kompromiss gefunden wird und die Länder Einspruch einlegen, kann dieser Einspruch vom Bundestag mit der schwarz-gelben Mehrheit zurückgewiesen werden.   Die Länder fordern, die Verringerung der Solarstrom-Einspeisevergütung auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen, während die schwarz-gelbe Mehrheit im Bundestag eine Senkung zwischen elf und sechzehn Prozent beschlossen hat.


Bayern und Baden-Württemberg wollen weiterhin über die Degression der Photovoltaik-Einspeisevergütung verhandeln

Bayern betonte nochmals sein Festhalten an der Position, die Höhe der Degression der Photovoltaik-Einspeisevergütung verhandeln zu wollen, berichtet Hans-Josef Fell (MdB), Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Auch Baden-Württemberg habe sich gesprächsbereit gezeigt. Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerland seien von den Grünen im Vorgespräch angesprochen worden. Ob das Thema auch in den Verhandlungen in der Arbeitsgruppe eine Rolle spielen wird, bleibe jedoch fraglich, da die Freiflächen nicht Teil der Verhandlungen im Vermittlungsausschuss sind.

17.06.2010   Quelle: Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages; Hans-Josef Fell (MdB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Härte-Test für neue Modul-Generation: Deutschlands größte Klimakammern für Solarmodule am Fraunhofer CSP in Halle

Klimakammer am Fraunhofer CSP
Klimakammer am Fraunhofer CSP

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle bietet Modulherstellern einzigartige Prüfmöglichkeiten: In den deutschlandweit größten Klimakammern können Photovoltaik-Module und Sonnenkollektoren unter extremer Temperatur- und Feuchteeinwirkung normgerecht getestet werden. Eine Besonderheit ist die Durchführung von UV-Tests direkt in der Feuchte-Klimakammer. Ziel ist, das Materialverhalten unter verschiedenen Bewitterungen so zu bestimmen, dass Modulhersteller ihre Produkte hinsichtlich Leistung und Lebensdauer optimieren können.   Die exklusiven Klimakammern können beliebige Solarmodule bis hin zu einer Größe von 2,6 x 2,6 Metern fassen. Die Solarmodule werden in den Prüfkammern extremen Klimatests ausgesetzt. Damit wird die Alterung der Werkstoffe beschleunigt und ein Materialverhalten unter verschärften Bedingungen simuliert. So wird beispielsweise in UV-Tests geprüft, ob und wie Kunststoffkomponenten von Modulen durch Sonneneinstrahlung in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine 40-Tage-Prüfung entspräche hier circa 20 Jahren in der Alltagsnutzung.




Schwachstellen der Module werden systematisch aufgedeckt

Die Module werden Temperaturschwankungen von -40 bis +85 Grad Celsius ausgesetzt. Ebenfalls können so genannte Tropentests - mit hohen Temperaturen und enormer Luftfeuchtigkeit - sowie Feuchte-Frost-Zyklustests durchgeführt werden. Hersteller haben am Fraunhofer CSP auch die Möglichkeit, in Dreifachkammern Paralleltests durchführen zu lassen. Die begleitende Materialanalyse deckt Schwachstellen der Module systematisch auf und ermöglicht eine Vorhersage zum Einsatzverhalten für die gesamte Lebensdauer. Die schnelle Analyse der Langzeitzuverlässigkeit bildet in der Photovoltaik-Branche einen größer werdenden Schwerpunkt, da viele Hersteller mittlerweile auf ihre Module Leistungsgarantien von 20-30 Jahren geben.

17.06.2010   Quelle: Fraunhofer CSP   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer CSP,
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National Semiconductor kooperiert mit QC Solar und Huber+Suhner AG in Sachen "intelligente" Photovoltaik

"SolarMagic"-Technologie der National
Semiconductor Corporation

Die National Semiconductor Corporation (Santa Clara, Kalifornien), ein führendes Unternehmen für das Design und die Herstellung leistungsfähiger Analog-Halbleiter, kündigte auf der Intersolar Europe 2010 eine strategische Zusammenarbeit mit der Huber+Suhner AG (Schweiz) sowie mit dem chinesischen Unternehmen QC Solar an. Gemeinsam mit seinen Partnern habe National Semiconductor Produkte entwickelt, in denen die "SolarMagic"-Technologie des Unternehmens integriert ist.   Huber+Suhner, ein Anbieter von Komponenten und Systemen der elektrischen und optischen Verbindungstechnik, bietet die nächste Generation von Solar-Anschlussboxen namens "RADOX" mit integrierter "SolarMagic"-Technologie an. Laut Pressemitteilung hat auch QC Solar, ein Hersteller von Photovoltaik-Anschlussdosen, Kabeln, Steckverbindern und PV-Verteilern, die preisgekrönte Leistungsoptimierungs-Technologie in seine "SmartTrack"-Produktlinie integriert, zu der auch "intelligente" Anschlussdosen zählen.



Modulinterne Elektronik hilft, die Leistung von Photovoltaik-Anlagen zu erhöhen

Die mehrfach ausgezeichneten "SolarMagic Power Optimizer" von National Semiconductor verteilen intelligente Elektronik auf die gesamte Photovoltaik-Anlage und maximieren damit den Energieertrag auf der Panel- oder String-Ebene. Der "SM3320" sei der erste analog-intensive Power-Management-Chipsatz in der neuen Kategorie panel-interner Elektronik, die eine Verbesserung der Leistungsabgabe, Zuverlässigkeit und Kosteneffektivität von Photovoltaikanlagen zum Ziel hat. QC Solar hat eine intelligente Anschlussdose entwickelt, in der die dezentrale MPPT-Technologie (Maximum Power Point Tracking) von National Semiconductor mit der zuverlässigen und leistungsfähigen PV-Elektronik von QC Solar kombiniert wird, um den Energieertrag drastisch zu erhöhen. Im Rahmen seiner SmartTrack-Reihe wird das Unternehmen zwei Typen von Anschlussdosen produzieren und vermarkten. Während die eine mit einer integrierten Kombination aus MPPT-IC und Schutzdiode ausgestattet ist, verfügt die andere über ein unabhängiges MPPT-IC.


Trend zu BOS-Lösungen auf Modulebene

"Mit den intelligenten RADOX Solar Anschlussboxen stellen wir den Panel-Herstellern eine effiziente, optimierte und somit wertsteigernde Lösung für ihre Kunden zur Verfügung", erklärte Patrick Riederer, Leitender Geschäftsführer (Chief Operating Officer (COO)) bei der Huber+Suhner Low Frequency Abteilung. "Die Ausstattung von PV-Modulen mit 'Intelligenz' entspricht unserer Ansicht nach dem Kurs, den die Industrie eingeschlagen hat, und wir freuen uns darüber, auf diesem Weg voranzugehen." Mike Polacek, Senior Vice President von National Semiconductor, fügte hinzu: "Angesichts der stetigen Weiterentwicklung des PV-Markts haben 'Balance-of-System'-Lösungen wie die SolarMagic Power Optimizer entscheidende Bedeutung, um zu niedrigsten Kosten eine größtmögliche Energieausbeute zu erzielen."

17.06.2010   Quelle: National Semiconductor Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor Corporation,
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Kaminofen-Hersteller Spartherm installiert eine der größten Photovoltaik-Anlagen im Landkreis Osnabrück

2.500 Solarmodule sollen den kompletten Energiebedarf der Produktionsstätten von Spar- therm decken
2.500 Solarmodule sollen den
kompletten Energiebedarf der
Produktionsstätten von Spar-
therm decken

Die Spartherm Feuerungstechnik GmbH aus Melle im Landkreis Osnabrück installiert derzeit in zwei Baustufen eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 540 Kilowatt auf den Dächern ihrer Produktionshallen. Die Solarstrom-Anlage auf einer Gesamtfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern soll nach Fertigstellung den gesamten Energiebedarf des Unternehmens decken können.   Die 1986 von Manfred Rokossa gegründete Kamin-Manufaktur produziert heute in ihren Werken jedes Jahr rund 45.000 Brennzellen, Kaminöfen und Kaminkassetten sowie Sonderanfertigungen und Zubehörteile und zählt damit zu den führenden Herstellern moderner Feuerstätten in Deutschland und Europa. "Unsere Solaranlage wird eine der größten ihrer Art im Landkreis sein. Damit möchten wir ganz bewusst ein Zeichen setzen", so Frank Rokossa, Sohn des Firmengründers und Geschäftsführer des Unternehmens, "denn auch die von uns hergestellten Brennzellen werden letztlich mit der Kraft der Sonne betrieben - schließlich ist Holz nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie."


Jährliche Ersparnis von 370 Tonnen CO2

Mit der geräuschlosen und wartungsfreien Solar-Technologie leistet das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zum aktiven Klima- und Umweltschutz. Spartherm unterstreiche damit ein weiteres Mal seine ökologische Ausrichtung, was auch durch die innovative Technik und Langlebigkeit der Produkte zum Ausdruck komme, die mit niedrigen Emissionen und einem hohen Wirkungsgrad überzeugten. Und obwohl die Anlage den jährlichen CO2-Ausstoß des Unternehmens um beachtliche 370.000 kg senkt, bleibt sie trotz ihrer Ausmaße hoch oben auf den Hallendächern praktisch unsichtbar.

17.06.2010   Quelle: Spartherm Feuerungstechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spartherm Feuerungstechnik GmbH,
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Würth Solar: Markteintritt in Israel durch Kooperation mit israelischem Solarstrom-Experten Bar Energies

M. Staudacher (Bar Energies, Tel Aviv) und T. Kringe (Exportleiter Würth Solar) nach der Vertragsunterzeichnung
M. Staudacher (Bar Energies, Tel Aviv) und
T. Kringe (Exportleiter Würth Solar) nach der
Vertragsunterzeichnung

Würth Solar (Schwäbisch Hall), weltweit führender CIS-Photovoltaik-Systemanbieter, hat Anfang Mai 2010 ein Kooperationsabkommen mit dem in Tel Aviv ansässigen Unternehmen Bar Energies geschlossen und wird damit ab sofort auch auf dem israelischen Markt aktiv sein. Die neue israelische Vertretung von Würth Solar kann auf langjährige Erfahrung im Green Energy-Sektor zurückblicken. Zunächst wird der Schwerpunkt der Aktivität in Israel auf klassischen Auf- und Indach-Solarstromanlagen liegen, aber auch Sonderlösungen wie beispielsweise Solarstromerzeugung in Kibutzims werden angeboten.   Darüber hinaus sehen die Solarstrom-Experten in Israel auch gute Marktchancen in der Photovoltaik-Fassadenintegration. Zur Installation der Photovoltaik-Systeme vor Ort werden speziell geschulte Handwerksunternehmen aus der Region hinzugezogen.





Staatliche Förderprogramme und 2.000 Sonnenstunden pro Jahr

"Mit Würth Solar haben wir einen Partner gefunden, der es uns ab sofort erlaubt, mit innovativen Lösungen die komplette Bandbreite der Photovoltaik-Anwendungen zu bedienen. Dies gibt uns einen wertvollen Wettbewerbsvorteil in dem höchst interessanten Wachstumsmarkt Israel", erklärt Michael Staudacher, Geschäftsführer von Bar Energies. Mit durchschnittlich 2.000 Sonnenstunden pro Jahr und staatlichen Förderprogrammen bietet Israel sehr gute Voraussetzungen für Investitionen in Solarstromanlagen. Gefördert werden sowohl private wie auch gewerbliche Photovoltaik-Anlagen bis zu einer Größe von 50 Kilowatt (kW). Seit zwei Jahren erlebt die Solarstromerzeugung in Israel einen Boom, betont Würth Solar.

16.06.2010   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells und Innotech Solar schließen strategische Partnerschaft

Multikristalline Solarzelle von Q-cells
Multikristalline Solarzelle von Q-cells

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) und Innotech Solar (IST; Narvik, Norwegen) haben eine langfristige strategische Partnerschaft vereinbart, in deren Rahmen Q-Cells Solarzellen an ITS verkaufen wird, die nicht dem Premium-Standard entsprechen, damit ITS daraus unter seinem Markennamen Photovoltaik-Produkte für den Weltmarkt fertigen werden kann. Q-Cells ist eines der führenden Photovoltaik-Unternehmen, das Solarzellen und Module sowie Photovoltaik-Systeme anbietet. Als einer der weltweit größten Hersteller bietet Q-Cells kristalline Solarzellen von hoher Qualität, Leistungsstärke und Kosteneffizienz. Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit will Q-Cells alle Solarzellen, die nicht den höchsten Ansprüchen an optische und elektrische Qualität genügen, an ITS liefern.   Dazu sei eine mehrjährige Vereinbarung getroffen worden, die in Zukunft ausgebaut werden soll, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung.



Q-Cells konzentriert sich weiterhin auf Premium-Solarzellen; IST optimiert Zellen, die nicht den höchsten Ansprüchen genügen

"Die strategische Partnerschaft mit ITS ist ein vielversprechender Weg, den größten Nutzen aus unseren nicht-premium Solarzellen zu ziehen. ITS hat das Know-how und die Kapazitäten, aus diesen Zellen sehr attraktive Module und Systeme zu fertigen. Q-Cells wird seinen Fokus weiterhin darauf legen, unter der eigenen Marke Solarzellen und Module von allerhöchster Qualität mit exakt definierten Produkteigenschaften zu fertigen. Diese Premium-Solarzellen bieten wir unseren Kunden an oder fertigen daraus eigene Module", kommentiert Timothy P. Ryan, Vertriebsdirektor Europa von Q-Cells.

"Q-Cells hat einen exzellenten Ruf dafür, Solarzellen in Premiumqualität und Höchstleistung zu liefern und bei der Entwicklung von Zelleffizienzen zu führen. ITS ist sehr erfreut, dass wir unsere langjährige Geschäftsbeziehung nun auch in eine strategische Partnerschaft weiterentwickeln können. Durch die Fortsetzung unserer guten Beziehung mit Q-Cells können wir unseren Kunden beste Leistungen anbieten", so Thor-Christian Tuv, Vorstand von Innotech Solar AS.


Kostensenkung durch verbesserte Produktionseffektivität

ITS erweitert durch diese Zusammenarbeit sein Lieferanten-Portfolio und parallel dazu seine Produktionskapazität um non-prime Solarzellen von Zellherstellern bearbeiten zu können. Diese Zellvolumina aufzufangen und daraus Solarstrom zu gewinnen, ist ITS’ Kernkompetenz. ITS unterstützt die Photovoltaik-Industrie dabei, die Kosten durch verbesserte Produktionseffektivität zu senken. Dadurch trägt ITS dazu bei, Solarstrom gegenüber fossilen Energien schneller wettbewerbsfähig zu machen und Netzparität zu erreichen.

Die Vertragspartner haben zudem vereinbart, dass ITS spezialisierte Maschinen und Mitarbeiter von Q-Cells in Thalheim übernimmt. Für ITS bietet dies die Gelegenheit, die guten Ressourcen von Q-Cells zu nutzen und die eigenen Kapazitäten rasch auszubauen.

16.06.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Carpevigo AG bringt Solarpark Osterhofen-II an das Netz; Solarstrom reicht für die Versorgung von 915 typischen 4-Personen-Haushalten

Solarpark Osterhofen-II (1,71 MWp)
Solarpark Osterhofen-II (1,71 MWp)

Die Carpevigo AG (Holzkirchen), ein unabhängiger Projektentwickler und Betreiber von Photovoltaik-Kraftwerken, hat am 14.06.2010 im niederbayerischen Osterhofen ihren Solarpark Osterhofen-II offiziell in Betrieb genommen. Die bereits zur Jahreswende in Betrieb genommene Solarstrom-Anlage Osterhofen-I verfügt über eine Leistung von 1,33 Megawatt (MWp). Die nun im Ortsteil Gergweis der niederbayerischen Gemeinde fertig gestellte Anlage Osterhofen-II bringt es auf eine Leistung von 1,71 MWp.   Zusammen decken die beiden Anlagen den Strombedarf von 915 typischen 4-Personen-Haushalten und ersparen der Umwelt eine Belastung mit rund 2.900 Tonnen CO2 pro Jahr.




Fest ausgerichtete Modulreihen auf bodenfreundlicher Unterkonstruktion aus Stahleindrehfundamenten

Finanzierungspartner des Projekts ist die Sparkasse Passau. Mit der Bauausführung war erneut die Solea AG aus dem niederbayerischen Plattling beauftragt worden. Bei beiden Anlagen kam das in früheren Projekten der Carpevigo AG bewährte technische Konzept mit einer festen Ausrichtung der Modulreihen und einer bodenfreundlichen Unterkonstruktion aus feuerverzinkten Stahleindrehfundamenten der PV-EIWA Systemtechnik zum Einsatz. Die Carpevigo AG wird das Kraftwerk in den eigenen Bestand nehmen. Verwaltung und Betriebsführung werden über die geplante Betriebsdauer von 20 Jahren von der Carpevigo Management GmbH übernommen.

16.06.2010   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
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Solarsiedlung Gelsenkirchen-Bismarck: 10jähriges Bestehen mit Buchveröffentlichung gekrönt

Solarsiedlung Gelsenkirchen: Modellprojekt mit Vorbildcharakter
Solarsiedlung Gelsenkirchen:
Modellprojekt mit Vorbildcharakter

Die Solarsiedlung Gelsenkirchen-Bismarck war die erste Solarsiedlung im Ruhrgebiet. Sowohl der Gelsenkirchener Bauträger B+G Bau+Grund Immobilien GmbH als auch der Ratinger Bauträger Interboden errichteten von 1999-2001 in Bismarck ein Modellprojekt, das bis heute weit über Gelsenkirchens Grenzen hinaus Vorbildcharakter besitzt.   Zum 10jährigen Bestehen der Solarsiedlung Gelsenkirchen-Bismarck hat der SOL Förderverein für solare Energie und Lebensqualität e.V. jetzt ein Buch publiziert, das ab sofort im gut sortierten Gelsenkirchener Buchhandel sowie im Internet bei Amazon zum Preis von 8,90 EUR erhältlich ist.



Erstmals langfristige Messergebnisse von Bewohnern veröffentlicht

In dem Buch mit dem Titel "Solarsiedlung Gelsenkirchen-Bismarck. idee. realisierung. erfolg" finden sich unter anderem Beiträge der Referate Umwelt und Stadtplanung der Stadt Gelsenkirchen, der Planer der Siedlung, der beiden Bauträger sowie der Bewohner der Solarsiedlung. Eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Evaluierungsergebnisse der ersten drei Siedlungsjahre durch den TÜV Rheinland spiegelt die zukunftsweisende Idee des Projektes wider. Zusätzlich werden eigene langfristige Messergebnisse von Bewohnern erstmalig zum Vergleich veröffentlicht. Besonders interessant ist die Auswertung einer Fragebogenaktion zur Siedlung, die sich mit den damaligen Erwartungen und den heutigen Erfahrungen der Bewohner beschäftigt.


Leben in der ersten Solarsiedlung dokumentiert

Aus stadthistorischer Sicht ist es dabei spannend, anhand von 35 Luftaufnahmen die Stadtentwicklung in der Solarsiedlung nachzuvollziehen. Basierend auf Recherchen von Zeitzeugen wird beschrieben, wie sich das bäuerliche Getreidefeld zur zukunftsweisenden Solarsiedlung wandelte. Die Dokumentation über die Entstehung und das Leben in der ersten Solarsiedlung des Ruhrgebietes richtet sich an alle, die sich für das Bauen und Wohnen mit der Sonne interessieren. Sowohl Planer als auch Bauträger und potenzielle Erwerber eines Solar-Hauses finden in diesem Buch wertvolle Informationen, die niemals zuvor vor dem Hintergrund der 10jährigen Erfahrung zusammengestellt wurden.

Solarsiedlung Gelsenkirchen-Bismarck. idee. realisierung. erfolg. SOL Förderverein für solare Energie und Lebensqualität der Sonnensiedlung Gelsenkirchen-Bismarck e.V.; ad-media GmbH, Köln. 25x20cm, Hardcover, gebunden ISBN 978-3-9809793-6-8;
132 Seiten, insgesamt 200 Luftaufnahmen, Abbildungen und Diagramme. EUR 8,90

16.06.2010   Quelle: ad-media GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ad-media GmbH,


 

Parabel AG liefert die größte Photovoltaik-Aufdachanlage der Slowakei

Solarstrom-Aufdachanlage von FROST in der Slowakei
Solarstrom-Aufdachanlage von FROST in der
Slowakei

Der slowakische Eiskremhersteller FROST A.S. (Prešov) lässt derzeit auf dem Dach seines Logistikzentrums ein "SmartRoof" Photovoltaik-System installieren. Mit einer Nennleistung von insgesamt 256 Kilowatt (kWp) handle es sich dabei um die derzeit größte Solarstrom-Aufdachanlage der Slowakei, berichtet die Parabel AG (Berlin) in einer Pressemitteilung. Die Montage der 202 kWp "UNITAPE" und 54 kWp "UNIFLAT"-Module der Parabel AG erfolgt durch den lokalen Installationspartner ZEDON s.r.o. Auf Logistikzentren wie diesem sei die zusätzliche Dachlast häufig auf weniger als 10 kg/m² begrenzt, betont Parabel. Eigens hierfür sei die SmartRoof-Lösung entwickelt worden.   Die flexiblen UNITAPE-Laminate seien mit einem für Flachdächer seit Jahren bewährten Bitumenkleber beschichtet. So könnten sie bauseitig auf fast allen Dachuntergründen verklebt werden. Von Vorteil für die Dichtheit des Daches sei, dass bei dem zertifizierten Klebeverfahren keine Dachdurchdringung erfolge.

Im Jahr wird bei der FROST A.S. mit einer Solarstrom-Produktion von 230.000 Kilowattstunden auf einer Dachfläche von 6.500 m² gerechnet. Diese vergleichsweise hohen Energieerträge seien auf die verwendeten Dünnschichtzellen mit Triple-Junction-Technologie des Herstellers United Solar Ovonic zurückzuführen.

16.06.2010   Quelle: Parabel AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Parabel AG,
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JA Solar und ECN kooperieren zur Lancierung von hocheffizienten Photovoltaik-Modulen

Produktionsanlage von Ja Solar
Produktionsanlage von Ja Solar

Die JA Solar Holdings Co., Ltd, (Shanghai, China), ein führender Hersteller von leistungsstarken Solar-Produkten, gab auf der Fachmesse "Intersolar Europe" in München seine Partnerschaft mit dem Energieforschungszentrum der Niederlande (Energy Research Centre of the Netherlands / ECN) bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die Produktion von "metal wrap through"-Solarzellen und -modulen (MWT), die eine erhebliche Senkung der Solarstromkosten ermöglichen. Die MWT-Technologie minimiert den Abschattungsverlust auf der Vorderseite der Solarzelle und vergrößert damit ihre aktive Front.   Die Module können in einem vollautomatischen Prozess mit Hilfe von Eurotron-Anlagen gefertigt werden. Diese Technologie erlaubt die Bearbeitung von dünnen Zellen mit hoher Leistung.


MWT-Solarzellen für hocheffiziente Module

Das ECN hat bereits erfolgreich hoch effiziente MWT-Solarmodule hergestellt, die 2009 für einen Weltrekord-Wirkungsgrad von 17 Prozent (im Verhältnis zur Absorptionsfläche) für Photovoltaik-Module mit multikristallinen Silizium-Zellen sorgte. "Wir freuen uns sehr, mit ECN zusammenzuarbeiten, um die nächste Generation von MWT-Solarzellen für hocheffiziente Solarmodule zu entwickeln", sagte Yong Liu, Vizepräsident für Produktion und technischer Leiter von JA Solar, und führte fort: "Die MWT-Technologie kann den Umwandlungswirkungsgrad von Photovoltaik-Modulen bedeutend steigern und somit den Stromgewinn erhöhen. Sie erlaubt zudem, die Materialkosten und damit die Kosten von Solarstrom weiter zu senken."
Ton Hoff, Managing Director des ECN, kommentiert: "Ein entscheidendes Element unserer Mission ist es, die von uns entwickelten Technologien zur Anwendung zu bringen. Daher freuen wir uns sehr über die geplante industrielle Produktion der ECN Technologie in Zusammenarbeit mit einem so innovativen Partner wie JA Solar."

Bram Verschoor, Commercial Director von Eurotron: "Wir freuen uns, dass ein so namhafter Solarzellen-Hersteller die Produktion von MWT-Solarzellen anstrebt. Dies eröffnet für unsere MWT Modulfertigungs-Anlagen ein enormes Marktpotenzial. Mit Unterstützung des ECN wird unsere Technologie auf den Markt gebracht."

15.06.2010   Quelle: JA Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Montage der Parabolrinnen-Kollektoren im Solar-Kraftwerk Andasol 3 abgeschlossen

Montage der Parabolrinnen-Kollektoren von Andasol 3
Montage der Parabolrinnen-Kollektoren von
Andasol 3

Die Arbeiten am solarthermischen Gemeinschaftskraftwerk Andasol 3 liegen voll im Plan, berichtet die Ferrostaal AG in einer Pressemitteilung. Als wichtiger Baufortschritt konnte nun die Montage der Parabolrinnen-Kollektoren für das Solarfeld abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 7.296 Kollektoren montiert und im Solarfeld verankert. Eine Kollektoreinheit ist 12 Meter lang und wiegt etwa 2,5 Tonnen. Insgesamt bedeckt das Solarthermie-Kraftwerk eine Fläche von rund zwei Quadratkilometern - das entspricht in etwa dem Staatsgebiet des Fürstentums Monaco.   Andasol 3 wird gemeinsam realisiert von den Stadtwerken München, RWE Innogy, RheinEnergie, Ferrostaal und Solar Millennium.



Auslieferung der 50 MW-Turbine in Vorbereitung

Auch der Bau des Kraftwerksblocks liege im Zeitplan. Zurzeit wird an der Fertigstellung des Turbinentisches gearbeitet, auf dem die Dampfturbine später montiert wird. Die Turbine des Herstellers MAN Diesel & Turbo befinde sich bereits in der Endabnahme. Sie besteht aus einer Hoch- und einer Niederdruckmaschine und wurde speziell für den Einsatz beim Projekt Andasol 3 entwickelt und optimiert. "Anders als in konventionellen Kraftwerken muss eine Turbine im Solarbetrieb darauf ausgelegt sein, je nach Verfügbarkeit des Dampfes jeden Tag an- und abgefahren zu werden", erklärt Herbert Spelleken, der zuständige Projektleiter von Flagsol, dem Gemeinschaftsunternehmen von Solar Millennium und Ferrostaal, die Besonderheit der Anlage. Voraussichtlich Ende Juni geht der 160 Tonnen schwere Koloss per Schiff und Speziallastwagen auf die lange Reise nach Spanien, um anschließend in den Kraftwerksblock eingesetzt zu werden. Parallel dazu gehen auch die Verrohrungs- und Kabelarbeiten am Solarfeld weiter. Ab Mitte 2011 soll das Kraftwerk dann Solarstrom ins spanische Netz einspeisen.


450.000 Tonnen Kohlendioxid-Einsparung pro Jahr

Andasol 3 ist das dritte Kraftwerk, das Solar Millennium an diesem Standort entwickelt hat, einer Hochebene zwischen Granada und Almeria. Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 50 Megawatt (MW) wird zusammen mit den unmittelbar benachbarten Schwesterprojekten Andasol 1 und 2 rund eine halbe Million Menschen mit klimafreundlichem Solarstrom versorgen. Dadurch können pro Jahr rund 450.000 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu einem modernen Steinkohlekraftwerk eingespart werden. Dank ihrer thermischen Speicher können die Kraftwerke Solarstrom auch nach Sonnenuntergang planbar bereitstellen.

15.06.2010   Quelle: Ferrostaal AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Großauftrag für CENTROSOLAR: Zum dritten Mal Projektpartner der DCM Solarfonds, 7,8 Megawatt Photovoltaik-Leistung auf ALDI-Dächern

Photovoltaik-Dachanlagen von CENTROSOLAR
Photovoltaik-Dachanlagen von CENTROSOLAR

Die CENTROSOLAR Group AG (München) ist erneut als Projektpartner der Solar-Fonds des Emissionshauses DCM ausgewählt worden. Im Rahmen des dort aufgelegten DCM Solar-Fonds 4 können Kapitalanleger in ein Portfolio von zehn Photovoltaik-Dachanlagen investieren. Die Solarstromanlagen sind beziehungsweise werden auf Flachdächern der deutschen Logistikzentren des Lebensmittelgiganten ALDI Süd und ALDI Nord errichtet und haben zusammen eine Gesamtleistung von 7,8 Megawatt haben MW. Die CENTROSOLAR Group AG übernimmt beim Projekt DCM Solar-Fonds 4 die Auswahl und Lieferung der Module sowie weiterer Komponenten.  Die Centroplan GmbH, das Gemeinschaftsunternehmen der CENTROSOLAR mit Pohlen Bedachungen GmbH & Co. KG, fungiert als Projektentwickler. Weitere Projektpartner sind Pohlen Solar, verantwortlich für die schlüsselfertige und einspeisefertige Errichtung der Photovoltaik-Anlagen, und das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, die mit dem Monitoring und der Qualitätssicherung der Anlagen betraut sind. Bereits die Solarstromanlagen des DCM Solar-Fonds 1 und des DCM Solar-Fonds 3 wurden von denselben Projektbeteiligten realisiert. Gemäß dem Motto "Never change a winning team" arbeiten sie daher beim DCM Solar-Fonds 4 zum dritten Mal gemeinsam an einem solchen Projekt. Die damit verbundenen Solarstromanlagen sollen noch 2010 an das Netz gehen.

15.06.2010   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SANYO weitet europäisches Solar- und Energiegeschäft aus; Bis März 2016 Geschäftsvolumen von 800 Millionen Euro erwartet

SANYO kombiniert Photovoltaik, Energie- management und –speicher
SANYO kombiniert Photovoltaik, Energie-
management und –speicher

Für das Jahr 2010 plant die SANYO Sales & Marketing Europe GmbH (SANYO) eine umfangreiche Weiterentwicklung und Ausweitung des europäischen Solar- und Energie-Geschäfts. Sanyo hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Photovoltaik-Modulen, Lithium-Ionen-Akkus und Energiemanagementsystemen inklusive der dazugehörigen Bedienelemente sowie den umfangreichen Wartungsdienstleistungen bis März 2016 in Europa im Geschäftsbereich Solar- und Energielösungen ein Volumen in Höhe von 800 Millionen Euro zu erzielen.   Angesichts des kontinuierlichen Fortschritts der Maßnahmen zur Reduktion schädlicher Umwelteinflüsse, aber auch bedingt durch die Festsetzung numerischer Zielwerte für die Reduktion von CO2-Emissionen in vielen Ländern weltweit, sei in den letzten Jahren der Bedarf an sauberen Energien angestiegen. Bis dato konnte SANYO das Geschäft mit seinen HIT-Solarzellen hauptsächlich durch Photovoltaik-Anlagen auf privaten Wohnhäusern erfolgreich vorantreiben - dank der weltweit höchsten Energieumwandlungseffizienz sowie der hervorragenden Temperatureffizienzcharakteristika.




Smart Energy System zur Energieerzeugung, -speicherung und -effizienz

Im laufenden Geschäftsjahr plant SANYO, sein Energielösungs-Business in Europa auszubauen und Einrichtungen wie Fabriken, Schulen oder Geschäften ein System anzubieten, das eine substanzielle Senkung der laufenden Kosten und CO2-Emissionen verspricht. Möglich sei das durch das von SANYO entwickelte, neue "Smart Energy System" (SES), das SANYO-Technologien zur Energieerzeugung (Photovoltaik-Systeme), zur Energiespeicherung (wiederaufladbare Batterien) sowie zur Energieeffizienz (kaufmännische Einrichtung) miteinander verbindet. Das System kontrolliere optimal die Erzeugung sauberer Energie, die durch Solarmodule gewonnen und in wiederaufladbaren Batterien bzw. Akkus gespeichert wird, um Geräte wie zum Beispiel eine Klimaanlage oder Beleuchtungssysteme mit Strom zu versorgen. Das Smart Energy System kann in kleinen Anwendungen wie privaten Wohnhäusern, in mittelgroßen Anwendungen wie Geschäften oder in großen Anwendungen wie Fabriken installiert werden, um eine effektivere Nutzung sauberer Energie zu bewirken.

Mit dem Engagement zur umfangreichen Weiterentwicklung und Ausweitung des europäischen Solar- und Energielösungs-Business in Europa will SANYO eine Schlüsselrolle in der Reduktion schädlicher Auswirkungen der globalen Erwärmung auf unsere Umwelt einnehmen.

15.06.2010   Quelle: SANYO Sales & Marketing Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Sales & Marketing Europe GmbH,
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Photovoltaik: Neue Zellkonzepte demonstrieren die Innovationskraft von SCHOTT Solar, Garantie für Module verbessert

Polykristalline Silizium-Solarzellen von SCHOTT Solar
Polykristalline Silizium-Solarzellen von
SCHOTT Solar

Auf der Branchenmesse Intersolar hat die SCHOTT Solar AG neue Zellkonzepte vorgestellt, die den Anspruch des Unternehmens auf Technologieführerschaft untermauern. Konkret handelt es sich dabei um eine polykristalline Silizium-Solarzelle im Industrieformat mit 243 Quadratzentimetern Fläche, die einen unabhängig bestätigten Spitzenwirkungsgrad von 18,2 Prozent aufweist. Diesen für eine polykristalline Solarzelle sehr hohen Wirkungsgrad erreicht die neue Zellgeneration, da sie die Ausbeute im blauen und infraroten Bereich des Lichtspektrums verbessert, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Konstruiert wurde sie mit Herstellungstechnologien, die auch für eine spätere industrielle Fertigung geeignet sind. Äußerlich ist die Zelle nicht von einer Standardzelle zu unterscheiden. Um die Leistungsfähigkeit der neuen Entwicklung zu demonstrieren, hat SCHOTT Solar 60 Zellen in einem Hochleistungsmodul (1632 x 985 mm) mit einer Leistung von 254 Watt peak unter Verwendung konventioneller Verschaltungstechnologie verbaut. Die Zell- und Modulkenndaten wurden durch Messungen Anfang Juni am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unabhängig bestätigt.



"Unsere Qualitätsstrategie setzt sich aus mehreren Aspekten zusammen: Hochleistung, Dauerhaftigkeit und Innovation", sagt der Vorstandsvorsitzende und CEO Dr. Martin Heming. Er erläutert: "Die Hochleistung demonstrieren wir mit der neuen Generation an polykristallinen Silizium-Zellen, die einen Wirkungsgrad von mehr als 18 Prozent aufweisen. Dauerhaftigkeit erreichen wir durch eine hochwertige Modultechnologie, die Wind und Wetter weit mehr als 30 Jahre bei Doppelglasmodulen standhält. Innovationsseitig arbeiten wir stetig weiter an unseren Zell- und Modulkonzepten, beispielsweise an der Rückseitenkontaktierung." Weitere Informationen zu den neuen Zellkonzepten wird SCHOTT Solar im September auf der EUPVSEC in Valencia vorstellen.


Neue lineare Leistungsgarantien sorgen für höhere, fest kalkulierbare Solarstrom-Erträge

Mit einer neuen, nochmals erweiterten Leistungsgarantie setzt die SCHOTT Solar AG zusätzliche Kauf- und Investitionsanreize im Photovoltaik-Markt. Das Unternehmen hat die Gewährleistung für Solarstrom-Module jetzt von einem Stufen- auf ein lineares Degressionsmodell umgestellt, das Kunden nun in jedem Jahr der Garantielaufzeit eine höhere Leistung zusichert als bisher. Bereits im September 2009 hatte SCHOTT Solar die Gewährleistung auf 25 Jahre für Glasfolienmodule und 30 Jahre für Doppelglasmodule verlängert und zusätzlich eine durchgehende "Plustoleranz" eingeführt. Zusammen mit der neuen linearen Leistungsgarantie profitieren Anlagenbetreiber ab sofort von noch höheren, fest kalkulierbaren Einnahmen und verbessern dadurch ihre Eigenkapitalrendite.

In der Vergangenheit sah die Gewährleistung von SCHOTT Solar für Photovoltaik-Module eine garantierte Leistung vor, die in den ersten zehn Jahren durchgehend 90 Prozent, anschließend dann jeweils 80 Prozent betrug. Künftig sichert der Hersteller im ersten Jahr eine garantierte Leistung von 97 Prozent zu, die dann während der restlichen Laufzeit von Jahr zu Jahr jeweils nur geringfügig abnimmt: um 0,7 Prozent bei Glasfolienmodulen, um 0,5 Prozent bei Doppelglasmodulen.

Kunden von SCHOTT Solar können also im Vergleich zur früheren Regelung in jedem Jahr der Garantielaufzeit mit einer höheren zugesicherten Leistung rechnen. Bei Glasfolienmodulen liegt diese um bis zu 10 Prozentpunkte höher als bisher, bei Doppelglasmodulen sogar um bis zu 12 Prozentpunkte.


Ökotest und Fraunhofer ISE bestätigen Qualität

Möglich wird die neue Leistungsgarantie von SCHOTT Solar durch außergewöhnlich hohe Qualitätsstandards in Entwicklung und Produktion, die zuletzt mehrfach von unabhängiger Seite bestätigt wurden. So hat das Verbrauchermagazin "Ökotest" für seine Ausgabe von April 2010 insgesamt 15 Solarmodule deutscher und ausländischer Hersteller auf ihre Leistungsfähigkeit und etwaige Mängel hin untersucht. Das Modul SCHOTT Poly 220 erhielt dabei jeweils die Bestnote "Sehr gut". Und auch im Langzeittest des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg beweisen Module von SCHOTT Solar weiterhin eine außergewöhnliche Leistungsstabilität. Selbst nach 25 Jahren Dauereinsatz beträgt die Degradation gerade einmal 9 Prozent.

15.06.2010   Quelle: SCHOTT Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar AG,
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Photovoltaik-Wechselrichter Sunny Central 800CP von SMA mit Intersolar Award 2010 ausgezeichnet

Wechselrichter Sunny Central 800CP, ausge- zeichnet mit dem Intersolar Award 2010
Wechselrichter Sunny Central 800CP, ausge-
zeichnet mit dem Intersolar Award 2010

Die SMA Solar Technology AG (Kassel) hat auf der diesjährigen Intersolar in München den Intersolar Award in der Kategorie "Photovoltaik" erhalten. Der Preis wurde für den völlig neu entwickelten "Sunny Central 800CP" verliehen. "CP" steht dabei für "Compact Power", denn der neue SMA Zentral-Wechselrichter bietet sowohl Spitzenleistung als auch Spitzenwirkungsgrade auf kleinstem Raum: Er ist der erste PV-Wechselrichter, der als Einzelgerät mit 800 kVA Nennleistung in Kombination mit 98,6 Prozent Wirkungsgrad punkten kann.   Mit seinem kompakten und wetterfesten Gehäuse lässt er sich zudem problemlos verladen, einfach transportieren und nahezu überall aufstellen. Weiterer Grund für die Auszeichnung war das enorme Kostensenkungspotenzial, das der Zentral-Wechselrichter für die Realisierung von Photovoltaik-Großanlangen bietet. SMA erhält den Intersolar Award bereits zum zweiten Mal. So wird die Innovationsstärke des Unternehmens in unterschiedlichen Marktsegmenten noch einmal eindrucksvoll belegt. Während das Unternehmen in 2008 den Award für den Sunny Boy 5000TL erhielt, der sich optimal für private Hausdachanlagen eignet, wurde die Auszeichnung diesmal für den Sunny Central 800CP verliehen. Der Zentral-Wechselrichter von SMA ist speziell für den Einsatz in Solar-Kraftwerken entwickelt und überzeugte die Jury durch seine hohe Effizienz und seinen Beitrag zur Reduzierung der Systemkosten.


Maximale Effizienz und integrierte Überwachungsfunktionen sorgen für stark reduzierte Systemkosten

"Der SC 800CP definiert die Systemtechnik im Bereich Großanlagen neu und macht diese auf lange Sicht wirtschaftlich, indem er konsequent der SMA Entwicklungsstrategie folgt, höchste Leistung und neueste Technologien in einen möglichst kompakten Wechselrichter zu integrieren. Damit konnte SMA die Systemkosten umfassend senken und zugleich die Effizienz des Wechselrichters erhöhen", so Jürgen Reekers, der den Award entgegen nahm und bei SMA den Bereich "Entwicklung Zentral-Wechselrichter" leitet. Hintergrund: Bislang sind Zentral-Wechselrichter dieser Leistungsklasse in einer Betonstation untergebracht, was nicht nur hohe Material- und Transportkosten, sondern auch entsprechende CO2-Emmissionen mit sich bringt. Auch die bisher im Feld verteilte Anlagenüberwachung ist mit hohem Aufwand bei der Planung und Installation verbunden. Mit dem neuen Sunny Central 800CP sei es SMA nun gelungen, die Leistung gegenüber Vergleichsgeräten um mehr als 25 Prozent zu steigern und die Systemkosten gleichzeitig um bis zu 35 Prozent zu senken - dies steigere die Wirtschaftlichkeit von Großanlagen drastisch, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Einfache Installation durch kompakte Bauweise und intelligente Technik

Durch den Wegfall der Betonstation, die Integration der String-Überwachung in den Wechselrichter und die kompakte Bauweise wird zudem die Installation stark vereinfacht, der CO2-Ausstoß gesenkt und der Aufbau großer Solar-Kraftwerke auch in schlechter erschlossenen Gebieten problemlos realisierbar. Ebenfalls neu ist das intelligente Powermanagement: In Kombination mit dem Lüftungskonzept OptiCool leistet das Gerät bis 25°C Umgebungstemperatur volle 880 kVA im Dauerbetrieb - zehn Prozent mehr als die angegebene Nennleistung. Der Sunny Central 800CP ist der erste outdoorfähige PV-Wechselrichter mit mehr als 500 kVA Leistung und einem derart kompakten Gehäuse. Mit seinen umfangreichen Netzmanagement-Funktionen erfüllt er zudem bestehende und kommende Anforderungen optimal. Besonderes Highlight: Die weltweit einzigartige Optiprotect-Funktion überwacht in Kombination mit einem intelligenten Fehlermanagement bis zu 1.600 Einzel-Strings auf mögliche Ausfälle. Dabei kommt ein integriertes, selbstlernendes Verfahren zum Einsatz, so dass eine zeitaufwändige Kalibrierung entfällt.

Insgesamt wurde so eine drastische Senkung der Systemkosten ermöglicht - bei gleichzeitig maximaler Effizienz des Wechselrichters, betont SMA. "Das ambitionierte Ziel der EPIA für die photovoltaische Stromerzeugung in Europa liegt bei 12 Prozent bis 2020. Zur Erreichung dieses Ziels ist der Einsatz großer PV-Kraftwerke mit ihren vergleichsweise niedrigen Systemkosten unverzichtbar. Aber auch weltweit wächst der Markt für PV-Großanlagen rasant, unter anderem in Nordamerika, Indien und China. Durch seine einzigartige Flexibilität und seinen günstigen spezifischen Preis bedient der Sunny Central 800CP all diese Märkte in optimaler Weise", sagte SMA Technologievorstand Roland Grebe im Anschluss an die Preisverleihung. Der Sunny Central 800CP wird seit Mai 2010 in Serie ausgeliefert.

15.06.2010   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Großer Andrang am Intersolar-Messestand von Fronius; Neue Zentralwechselrichterserie als Publikumsmagnet

Fronius präsentierte Innovationen und Visionen auf der Intersolar Europe 2010
Fronius präsentierte Innovationen und Visionen
auf der Intersolar Europe 2010

Unzählige Besucher aus aller Welt drängten sich auf dem mit 736 m² sehr eindrucksvollen Intersolar-Messestand von Fronius. Die Münchner Messe, die vom 9. Juni bis zum 11. Juni stattfand, nahm die Fronius International GmbH zum Anlass, dem internationalen Fachpublikum interessante Neuerungen zu präsentieren und ihrem Ruf als innovatives und visionäres Unternehmen gerecht zu werden.   "Wir sind äußerst zufrieden. Vor allem die neue Zentralwechselrichterserie erwies sich als ein wahrer Publikumsmagnet. Das große Interesse am Fronius CL zeigt, dass es sich hierbei um einen weiteren Meilenstein am Fronius-Erfolgsweg handelt", freut sich Spartenleiter Dipl.-Ing. Christoph Panhuber.


Neue Zentralwechselrichterserie mit weltweit einzigartigem modularen Systemaufbau garantiert maximalen Ertrag

Die neue Zentralwechselrichterserie Fronius CL arbeitet mit einem weltweit einzigartigen modularen Systemaufbau - dem Fronius "MIX"-Konzept - und garantiert damit maximalen Ertrag. "Bis zu 15 identische Leistungsteile werden je nach Sonneneinstrahlung betriebsstundenabhängig zu- oder abgeschaltet. Dies optimiert die Auslastung und sorgt vor allem im Teillastbereich für maximale Erträge der PV-Anlage", erklärt Panhuber. Die Kombination aus ertragsstarker Leistungselektronik und einzigartigem modularem Systemaufbau im Fronius "MIX"-Konzept führe zu maximalem Ertrag bei gleichzeitig höchster Ausfallsicherheit. In den Leistungsklassen 36, 48 und 60 kW ist der Fronius CL perfekt geeignet für PV-Anlagen von bis zu mehreren hundert Kilowatt.


Ein Blick in die Zukunft nachhaltiger Energienutzung

"In unserer Vision visualisieren wir vier mögliche Entwicklungsschritte, welche uns einen Ausblick auf die zukünftige Nutzung von Energie bieten", erläutert DI Christoph Panhuber weiter. Es handelt sich dabei um technologische Entwicklungen auf dem Gebiet der Stromerzeugung und Nutzung, wie sie aus Sicht der Fronius International GmbH in den nächsten Jahren stattfinden könnten. Am Ende dieser Entwicklungsschritte stehen die weitgehende Energieunabhängigkeit und die maximale Wirtschaftlichkeit.


Erster trafoloser Wechselrichter mit serienmäßiger Systemüberwachung überzeugt mit neuen Features

Die serienmäßige Systemüberwachung des Fronius IG TL wird durch ein Paket neuer Eigenschaften erweitert. Dieses wird noch im Juni 2010 erstmalig am Weltmarkt verfügbar sein. Alle neuen Funktionen sind mittels Software-Update auch bei bereits ausgelieferten Geräten nachträglich verfügbar. Die jeweils tagesaktuelle Kennlinie, welche bis dato nur via Fronius Solar.web (Internetportal zum Abruf der Daten und Werte der PV-Anlage) zur Verfügung stand, ist jetzt auch direkt am Geräte-Display ablesbar. "Der Startzeitpunkt kann jetzt genau ermittelt werden, ich weiß also immer, wann mein Wechselrichter aufgewacht ist", erklärt Dipl-Ing. Stefan Reiter, Produktmarketing Fronius. Diese Funktion benötigt keinen angesteckten USB-Stick und läuft auch ohne Verwendung von optionalen DATCOM-Komponenten. Lückenlose Datenverfügbarkeit, Erhöhung von zwei auf acht wählbare Sprachen in der Menüführung sowie individuell einstellbare Regelungen für Statusmeldungen per SMS sind weitere Neuerungen in Bezug auf den trafolosen Wechselrichter.


Fronius IG Plus-Serie richtet jetzt BDEW-konform

Die gesamte Fronius IG Plus-Serie wurde an die technische Richtlinie "BDEW - Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz" angepasst, die zum 1. Juli 2010 in Deutschland in Kraft tritt. Im Zuge dessen wurden folgende Verbesserungen vorgenommen: Der DC-Trenner liegt nun außerhalb des Geräts, was einen Zugriff ohne Öffnung des Anschlussbereiches ermöglicht. Durch diverse Änderungen konnte die Schutzart von IP44 auf IP54 erhöht werden, somit ist der Wechselrichter noch besser vor Umwelteinflüssen geschützt. Zudem wurde die Wandhalterung durch ein fortschrittliches Stecksystem (Snap-In Feature) optimiert, dieses ermöglicht eine schraubenlose Verbindung der beiden Montageplatten bei den Fronius IG Plus 120/150-Geräten.


Fronius Datalogger Web rüstet auf

Der netzwerkfähige Fronius Datalogger Web rüstet auf und bietet jetzt zusätzlich eine praktische WLAN-Funktionalität. Über eine neue USB-Schnittstelle werden die optional erhältlichen WLAN-Sticks angeschlossen. Auf diese Weise kann eine unkomplizierte Anbindung an bestehende Netzwerkstrukturen stattfinden. Die Konfiguration des WLAN-Sticks erfolgt über die Website des Fronius Datalogger Web. Die ebenfalls neu integrierte Netzteil-Funktion bietet die Möglichkeit, externe Komponenten wie z.B. UMTS-Router mit Strom zu versorgen. Die neuen Features beim Fronius Datalogger Web werden voraussichtlich ab August 2010 verfügbar sein.

14.06.2010   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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Bauarbeiten für Erweiterung der größten Photovoltaik-Freiflächenanlage in Rheinland-Pfalz mit nachgeführten Modulen laufen

Solarpark Sprendlingen
Solarpark Sprendlingen

Der Solarpark Sprendlingen im Landkreis Mainz-Bingen, die größte Freiflächenanlage mit nachgeführten Photovoltaik-Modulen in Rheinland-Pfalz, wird erweitert. Der Ausbau des Solarparks bedeute eine Verdoppelung der genutzten Fläche, berichtet GEDEA-Ingelheim in einer Pressemitteilung. Die Steigerung bei der Leistung sei noch größer: Von bisher 275 Kilowatt peak auf rund 645 kWp. Die Inbetriebnahme der fast 2.000 neuen Module soll Mitte Juni erfolgen.   Rund 775.000 Kilowattstunden schadstoffloser Strom für etwa 220 Haushalte werden dann pro Jahr produziert. Betreiber der Anlage ist eine Beteiligungsgesellschaft der GEDEA-Ingelheim. 1,35 Millionen Euro betrage die Gesamtinvestitionssumme für die Erweiterung.



Energieanlage als Geldanlage

Wie bisher können sich Bürger am Ausbau des Solarparks als Gesellschafter beteiligen. Dabei lassen sich laut GEDEA-Ingelheim gute Renditen erzielen. "Wir prognostizieren bei PV-Solarstrom-Anlagen mehr als fünf Prozent Rendite", erklärt Wilfried Haas vom Anlagenbetreiber GEDEA-Ingelheim. "Bevor wir Anlagen errichten, prüfen wir sehr genau, dass die eingesetzte Technik und der Standort diese Verzinsung sichern", so der Ingenieur. Im Solarpark Sprendlingen wurden laut Haas beim ersten Bau-Abschnitt die Prognosen seit Mitte 2009 kontinuierlich übertroffen. In Sprendlingen sind die Module übermannshoch auf so genannten Solar-Trackern angebracht. Diese richten sich - wie Sonnenblumen ihre Köpfe - automatisch optimal zum Stand der Sonne aus. Damit wird die in der Sonnenregion Rheinhessen ohnehin schon gute Einstrahlung der Sonne noch besser ausgenutzt.


"Alte" Einspeisevergütung gesichert

Ein weiterer Vorteil des Solarparks Sprendlingen: Durch die Inbetriebnahme im Juni kann der erzeugte Strom auf jeden Fall noch zur aktuell gültigen Einspeisevergütung von 28,43 Cent je Kilowattstunde an den Netzbetreiber verkauft werden. Diese Vergütung gilt bis zum 31. Dezember 2030.


Solarstrom-Anlagen auch künftig wirtschaftlich

Die Entscheidung des Bundestages, die Vergütung für PV-Solarstrom-Anlagen ab dem 1. Juli 2010 zu senken, sieht Geschäftsführer Haas als Herausforderung für alle Hersteller, Lieferanten und Installateure von Photovoltaik-Anlagen. Er ist überzeugt, dass die GEDEA-Ingelheim ihren Kunden auch nach dem 1. Juli qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Solarstrom-Anlagen anbieten kann. "Der ökologisch und wirtschaftlich notwendige Ausbau der Solarenergie geht weiter", so Haas.


In Sprendlingen alles im Plan

Derweil werde in Sprendlingen auf Hochtouren gearbeitet: Trotz der heftigen Regenfälle im Mai lägen die Arbeiten für den zweiten Abschnitt des Solarparks im Zeitplan. Die beteiligten Firmen aus der Region gewährleisteten einen optimalen Ablauf. Die Firma Algesheimer aus Bingen errichtet die Fundamente und Masten für die Tracker, die Firma IP-Steuerungstechnik aus Wallertheim übernimmt die Elektroarbeiten, und die Firma Mithra Solar aus Wiesbaden montiert die Tracker und PV-Module. In der Kalenderwoche 25 geht die zweite Teilfläche in Betrieb. Am Donnerstag, den 17. Juni 2010, findet von 16:00 bis 19:00 Uhr ein "Tag der offenen Baustelle" statt. Alle Interessierten sind eingeladen. Mitarbeiter der GEDEA-Ingelheim werden für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung stehen.

14.06.2010   Quelle: GEDEA-Ingelheim   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEDEA-Ingelheim,
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Vermittlungsausschuss berät am Mittwoch, 16.06., über die künftige Vergütung für Solarstrom

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat tritt am Mittwoch, 16. Juni 2010, 19.00 Uhr, im Bundesrat zusammen, um über die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu beraten. Der Bundesrat hatte am 4. Juni 2010 den Vermittlungsausschuss angerufen. Aus seiner Sicht gefährdet das Gesetz in der aktuellen Fassung den Produktions- und Forschungsstandort für Photovoltaik in Deutschland und stellt die nationalen Klimaschutz- und Ausbauziele für erneuerbare Energien in Frage. 
Kontroverse um Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung

Die Fraktionen von Union und FDP im Bundestag wollen die aus ihrer Sicht eingetretene Überförderung der Solarenergie abbauen. Schwarz-Gelb will daher die Solarstrom-Vergütungssätze an die aktuellen und künftig zu erwartenden Kostenentwicklungen anpassen und die Einspeisevergütung für Solarstrom aus Anlagen auf Gebäuden um 16 Prozent senken. Bei Freiflächenanlagen soll die Senkung 15 und bei Anlagen auf Konversionsflächen elf Prozent betragen.

Der Bundesrat fordert hingegen, die Verringerung der Einspeisevergütung zum 1. Juli 2010 für Strom aus Hausdachanlagen sowie aus Anlagen auf Frei- und Konversionsflächen auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen.

14.06.2010   Quelle: Deutscher Bundesrat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Besucherrekord auf der Intersolar Europe: Weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft endet mit großem Erfolg

Intersolar Europe 2010: Rekord mit 72.000 Besuchern an drei Tagen
Intersolar Europe 2010: Rekord mit
72.000 Besuchern an drei Tagen

Die Intersolar Europe hat die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen: Rund 72.000 Besucher aus zirka 150 Nationen besuchten die Weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft auf der Neuen Messe München. 1.880 Aussteller präsentierten in zwölf Hallen und dem angeschlossenen Freigelände ihre Produkte und Dienstleistungen auf 134.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.  Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim), eines der beiden Veranstalter der Intersolar Europe, ist mehr als zufrieden: "Den überwältigenden Verlauf der Intersolar Europe 2010 kann man in einem Wort zusammenfassen: weltmeisterlich! Der Besucherandrang hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Nach den vorläufigen Zählungen konnten wir rund 72.000 Besucher begrüßen - das ist ein Zuwachs von rund 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Intersolar Europe schickt damit ein starkes Signal aus München an die weltweite Solarwirtschaft."



33 Prozent mehr Aussteller und 29 Prozent mehr Ausstellungsfläche

Nicht nur die Besucherzahlen sind gestiegen, auch bei den Ausstellern verzeichnete die Intersolar Europe einen klaren Zuwachs: In diesem Jahr präsentierten 1.880 Unternehmen ihre Innovationen in München - 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch räumlich macht sich das Wachstum der Messe bemerkbar: Die ausstellenden Unternehmen belegten mit 134.000 Quadratmetern in diesem Jahr 29 Prozent mehr Ausstellungsfläche als 2009.


53 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland

Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, ebenfalls Veranstalter der Messe, freut sich über den diesjährigen Erfolg der Intersolar Europe: "Wir hatten nicht nur mehr Aussteller, Besucher und Medienvertreter als in den vergangenen Jahren, die Messe ist nochmals internationaler geworden. 53 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland. Die Besucher kamen aus rund 150 Ländern nach München. Damit hat sich die Intersolar Europe in diesem Jahr erneut eindeutig als der internationale Branchentreffpunkt bewiesen und ihre Stellung als Weltleitmesse der Solarbranche untermauert."


Innovationsplattform Intersolar AWARD für Photovoltaik, Solarthermie und Photovoltaik-Produktion

Bereits zum dritten Mal in Folge wurden auf der Intersolar Europe neue, wegweisende Produkte und Dienstleistungen prämiert. Gemeinsam mit dem Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW-Solar) e. V., Berlin, lobten die Veranstalter der Intersolar Europe den Intersolar AWARD aus. In diesem Jahr wurden Unternehmen aus Photovoltaik und Solarthermie sowie erstmals in der Kategorie "PV-Produktionstechnik" ausgezeichnet. "Die mit dem internationalen Intersolar AWARD prämierten Produkte sind ein Zeichen für die Innovationskraft der Branche. Die vielen Preisträger aus Deutschland zeigen, dass die heimische Solarbranche die Herausforderungen angenommen hat, ihre Technologieführerschaft auch im internationalen Wettbewerb zu behaupten", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar.

Da der Intersolar AWARD bereits am Mittwoch verliehen wurde, konnten die Gewinner vom besonderen Interesse der Fachbesucher und Medien bereits während der Messe profitieren. Im Bereich "Photovoltaik" wurde der Intersolar AWARD in diesem Jahr an die ABB Schweiz AG, die Gehrlicher Solar AG und die SMA Solar Technology AG verliehen.

Im Bereich "Solarthermie" überzeugten in diesem Jahr die FSAVE Solartechnik GmbH, die InvenSor GmbH sowie die gemeinschaftliche Einreichung des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart, der Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, der Hydro Building Systems GmbH und der Frener & Reifer Metallbau GmbH.

In der neuen Kategorie "PV Produktionstechnik" wurden die Festo AG & Co. KG, GEMO-TEC Ltd. und Gebr. Schmid GmbH + Co. für ihre Einreichungen ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe im Internet unter http://www.intersolar.de.

14.06.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Oliver Wyman-Studie zum Photovoltaik-Markt: "Fünf vor zwölf für deutsche Unternehmen"

Oliver Wyman-Studie zum PV-Markt
Oliver Wyman-Studie zum
PV-Markt

Die Photovoltaik entwickelt sich rasend schnell zu einem reifen Markt mit scharfem Wettbewerb und Preisdruck, berichtet die Oliver Wyman Consulting GmbH in einer Pressemitteilung. Die Solarstrom-Branche stehe vor einem nachhaltigen Wandel. Massive Konsolidierung sei zu erwarten. Angesichts der Reduzierung der Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland seien besonders die deutschen Photovoltaik-Unternehmen gefordert, ihre Geschäftsmodelle anzupassen, Kosten zu senken und sich global auszurichten. Noch könnten sie zu den Gewinnern im attraktiven Photovoltaik-Markt gehören. Doch Finanzierungsprobleme, Altlasten aus den Boom-Jahren und die Abhängigkeit vom deutschen Markt schränken die Handlungsoptionen deutscher Unternehmen laut Oliver Wyman Consulting dramatisch ein.  Und die führenden Player aus Asien und USA hätten bereits zum Überholen angesetzt. Es sei fünf vor zwölf für die deutsche Photovoltaik-Industrie, so das Ergebnis der Oliver Wyman-Studie "Quo vadis, Photovoltaik?"



Globalisierung, Konsolidierung und Geschäftsmodelle der Zukunft

Das Senior-Management müsse innerhalb der genannten Rahmenbedingungen ein nachhaltig wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell aufbauen, das in einem wesentlich globaleren Umfeld zum Erfolg führt, so die Oliver Wyman Consulting GmbH. Doch dafür müssten die Weichen zügig gestellt werden. Die aktuelle Studie beschäftige sich intensiv Fragen wie zum Beispiel den künftigen Gewinnzonen im Photovoltaik-Sektor oder Entwicklungen, die das Wachstum treiben, aber auch zu strukturellen Veränderungen im Markt führen. Weiter analysiert Oliver Wyman, Geschäftsmodelle und strategische sowie operative Erfolgsfaktoren der deutschen Photovoltaik-Industrie für den globalen Wettbewerb.
Der Photovoltaik-Sektor wird laut Studie rapide globaler, und zwar sowohl markt- als auch wettbewerbsseitig. Erfolgreiche Unternehmen agierten bereits heute global, in den USA, Europa und China. Deutsche Anbieter haben sich in den vergangenen Jahren unterdurchschnittlich entwickelt, sowohl bei der EBIT-Marge als auch beim Umsatz. Oliver Wyman macht derzeit zahlreiche Geschäftsmodelltypen mit einer erheblichen Spreizung der Ertragskraft innerhalb und zwischen den Geschäftsmodellen aus.


Strategische Investoren beschleunigen Konsolidierung des Photovoltaik-Marktes

Die Marktforscher erwarten eine Professionalisierung und Polarisierung des Wettbewerbs. Aus heute rund 20 Geschäftsmodelltypen werden sich laut Oliver Wyman künftig nur noch vier dominante Typen herauskristallisieren. Oliver Wyman erwartet eine Marktkonsolidierung über Mergers & Acquisitions, die primär durch strategische Investoren getrieben wird.

Die Studie kann heruntergeladen werden unter www.oliverwyman.com

14.06.2010   Quelle: Oliver Wyman Consulting GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oliver Wyman Consulting GmbH,
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Fraunhofer, VDE und CSA bauen Photovoltaik-Testlabor in New Mexico

Fraunhofer, CSA und VDE testen künftig Photovoltaik in Albuquerque
Fraunhofer, CSA und VDE testen künftig
Photovoltaik in Albuquerque

Mit einem Gemeinschaftsunternehmen legten Fraunhofer sowie das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut und die Canadian Standards Association (CSA)-Gruppe den Grundstein für ein internationales Testlabor für Solar-Module. Als Standort wurde Albuquerque in New Mexico gewählt, einer der sonnenreichsten Staaten der USA. "Photovoltaik ist weltweit eine der am stärksten wachsenden Branchen", sagt Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Eine standardisierte Qualitätssicherung wird immer wichtiger. Deshalb arbeiten wir mit Prüf- und Zertifizierungsorganisationen wie dem VDE-Institut zusammen, um ein gemeinsames Leistungsangebot für Hersteller und Installationsbetriebe anzubieten. Außerdem vernetzen wir uns international mit wichtigen Playern in diesem Bereich." So sei es auch zur Kooperation von Fraunhofer, VDE und der Canadian Standards Association (CSA)-Gruppe gekommen.  Für das Joint Venture in den USA sind die Partner der Fraunhofer-Gesellschaft das Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems CSE und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg.


Qualitätsbelege für Photovoltaik-Märkte in aller Welt

Ziel sei, den Herstellern von Photovoltaik-Modulen internationale Prüfung und Zertifizierung aus einer Hand anzubieten. Denn mit der zunehmenden Konkurrenz wachse der Druck auf die Hersteller, die Qualität ihre Produkte für Märkte in aller Welt transparent belegen zu können. Die Kooperation ermögliche Herstellern von Photovoltaik-Modulen mit nur einer Prüfung, die alle relevanten Normen abdecke, einen reibungslosen Zugang zum Weltmarkt. Das senke die Kosten für die Firmen und helfe ihnen, ihre Produkte schneller am Markt einzuführen. Zeit fressende mehrmalige Prüfungen und Zertifizierungen für die jeweiligen Länder sollen künftig wegfallen. Das geplante Testzentrum soll mit neuester Technologie ausgestattet und fortwährend dem aktuellen Forschungsstand angepasst werden. So werde sichergestellt, dass beispielsweise auch Module auf Basis neuer Dünnschicht-Technologien oder Konzentrator-Systeme getestet werden können.
Das unter dem Namen CFV Solar Test Laboratory entstehende Prüfzentrum ergänzt die bereits bestehende Aktivität von Fraunhofer und VDE in der Photovoltaik-Prüfung und -Zertifizierung. Neben Prüfungen am Standort Freiburg werden diese Leistungen auch gemeinsam mit dem Solar Energy Research Institute of Singapore (SERIS) für den Markt in Südost-Asien angeboten. Somit sei künftig eine gleichbleibende Qualität der Module für die Märkte Nordamerika, Europa und Asien gewährleistet.


Idealer Standort für Photovoltaik-Tests


Die Wahl des Standorts für das neue Testzentrum in Nordamerika sei wohl überlegt worden. Albuquerque in New Mexico biete gleich mehrere Vorteile: Im Großraum Albuquerque sei eine große Zahl von Photovoltaik- und High-Tech-Firmen angesiedelt. Zudem profitiere das Testlabor von der Nähe der University of New Mexico und des Sandia National Lab, einem Großforschungslabor der amerikanischen Regierung, das seit vielen Jahren daran arbeitet, die Zuverlässigkeit von PV-Systemen zu verbessern und Teststandards für die Photovoltaik zu entwickeln. Und nicht zuletzt mache der Reichtum an Sonnenstrahlung den Standort ideal für Langzeittest von PV-Modulen.

Die Inbetriebnahme des Testzentrums ist für Anfang 2011 geplant. Der Standort wird sich auf dem Gelände des Entwicklungsgebiets Mesa del Sol befinden. Der Bundesstaat New Mexico, der Bezirk Bernalillo und die Stadt Albuquerque fördern die Aktivitäten innerhalb eines lokalen Wirtschaftsförderungsprogramms.

14.06.2010   Quelle: Fraunhofer, VDE, CSA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer, CSA, VDE,
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SOLARWATT errichtet erstes Solar-Kraftwerk mit neuem Antireflexglas von f|solar

Solarglas-Produktion bei der der f|solar GmbH
Solarglas-Produktion bei der der f|solar GmbH

Der Dresdner Solarmodulhersteller SOLARWATT AG errichtet im niedersächsischen Lauenförde das erste Photovoltaik-Kraftwerk mit dem innovativen Glas f|solarfloat HT der f|solar GmbH. Bei dem Premium-Produkt aus dem anhaltinischen Osterweddingen handle es sich um ein spezielles Solarglas zur frontseitigen Abdeckung der Photovoltaik-Module. Durch zusätzliche Antireflexbeschichtungen des Glases vergrößere sich der Anteil des zur Solarstrom-Erzeugung genutzten Sonnenlichts, so dass sich die Modulleistung und somit die Stromausbeute des Solarkraftwerks um bis zu 2,5% erhöhen, berichtet SOLARWATT in einer Pressemitteilung.   Die auf einer Grünlandfläche von rund vier Hektar errichtete Anlage wird eine Nennleistung von 2,1 Megawatt (MWp) haben und damit eine der größten Solarstromanlagen Niedersachsens sein. Installiert werden knapp 9.000 polykristalline Module vom Typ P210-60 GET AK der als Generalunternehmer auftretenden SOLARWATT AG. Die Anlage ist gleichzeitig ein Pilotprojekt des in Lauenförde ansässigen Glasherstellers Interpane, dessen anteilige Tochter die Floatglasanlage in Osterweddingen ist. Die Fertigstellung und Stromeinspeisung in das EON-Mittelspannungsnetz ist für Ende Juni geplant.

13.06.2010   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: f|solar GmbH,
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Flachdachabdichtung: Wichtige Voraussetzung für Photovoltaik-Installationen

Abdichtung für den Bau von Solarstrom- Anlagen auf Neubauten und bei der Sanierung
Abdichtung für den Bau von Solarstrom-
Anlagen auf Neubauten und bei der Sanierung

Die Hamburger ABG Abdichtungen Boden- und Gewässerschutz GmbH und Bau Beratung Boldt & Partner bietet mit ihrem ABG-Deckendicht-System eine dauerhaft sichere Abdichtung an, die auch nach 50 Jahren noch über ihre Ursprungsqualität und -Struktur verfüge, berichtet ABG in einer Pressemitteilung. Das ABG-Deckendicht-System könne nicht nur beim Neubau eines Hauses, sondern auch im Rahmen der Sanierung nachträglich installiert werden, was es besonders für jene Eigentümer interessant mache, die eine Solarstrom-Anlage planen.   "Eine sehr zuverlässige und langlebige Deckenabdichtung ist eine Grundvoraussetzung für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach. Die Lebenserwartung einer Deckenabdichtung sollte jene der Solartstromanlage auf jeden Fall überdauern. Eine herkömmliche Flachdachabdichtung muss im Durchschnitt nach zehn Jahren nachgearbeitet werden. In diesem Falle werden auch die Solaranlagen kostenaufwendig demontiert und reinstalliert", erklärt Kolja Winkler, ABG-Geschäftsführer.

Neben der 50-jährigen Haltbarkeit biete das ABG-Deckendicht-System einen weiteren immanenten Vorteil: "Die Solarmodule lassen sich ohne Leckagen auf dem ABG-Deckendicht-System befestigen. Bei der herkömmlichen Montage werden die Module einfach mit Schrauben in die Unterkonstruktion durch die Dachhaut befestigt. Es entstehen kleine Dellen, in denen sich Wasser sammelt, das sich dann über die Zeit seinen Weg durch die Dachhaut in die Wärmedämmung bahnt und ihre Dämmfunktion um bis zu 90% verringert", erläutert Kolja Winkler.


Dichtheitstests mit Druckluft, Vakuum oder Funkenüberschlag

Das ABG-Deckendicht-System schütze die Dämmung dauerhaft, und diese verliere nicht an Wirkungsgrad, wie es bei einer feuchten Dämmung der Fall sei, heißt es in der Pressemitteilung von ABG. Bei der Installation einer Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach sollten daher Durchdringungen für eine Verankerung in der Deckenkonstruktion nicht dem Zufall überlassen werden, sondern vielmehr wie bei Industrie- und Umweltschutzabdichtungen im Detail gelöst sein, empfiehlt das Unternehmen. "Das Fügen der Polyethylen-Dichtungsbahnen erfolgt ausschließlich durch thermische Verschmelzung. Auch bei den Nahtprüfungen werden keine Reißnadeln, Schraubenzieher oder ähnliche Werkzeuge benutzt. Alle Nähte werden technisch durch Druckluft, Vakuum oder Funkenüberschlag zu 100% auf Dichtheit geprüft", erklärt Winkler. Dabei würden die Kosten des ABG-Deckendicht-Systems denen einer einfachen und herkömmlichen Flachdach-Abdichtung entsprechen.


ABG-Basis-System bereits seit Jahrzehnten im Industrie- und Tankstellen-Bau im Einsatz

Grundlage des Systems von ABG und Bau Beratung Boldt & Partner sei das ABG-Basis-System, eine flüssigkeitsdichte Fahrbahn, die bereits seit Jahrzehnten zuverlässig im Industrie- und Tankstellen-Bau im Einsatz sei, heißt es in der Pressemitteilung. Das Prinzip, das Grundwasser nachhaltig zu schützen, sei im Rahmen eines Technologietransfers von beiden Firmen umgekehrt und auf den Haus- und Tiefgaragenbau übertragen worden. Grund hierfür sei, dass die patentierte ABG-Dichtungsbahn, die auf das Dach aufgebracht werde, UV-, nagetier-, öl-, chemikalien-, verrottungs- und wurzelbeständig sei, erklärt ABG. Darüber hinaus sei sie unzerbrechlich (knickfest), so dass keine Hohlkehlen entstehen würden. Die ABG-Dichtungsbahn und Schweißtechnik nach DVS-Richtlinie seien bereits seit Jahrzehnten zuverlässig im Einsatz. Nach dem Verbau erfolge, wie bei allen ABG-Abdichtungs-Systemen, eine absolut verlässliche technische Dichtheitsprüfung aller Schweißnähte durch ein Druckluft- sowie Vakuum-Prüfverfahren, heißt es in der Pressemitteilung von ABG.

13.06.2010   Quelle: ABG Abdichtungen Boden- und Gewässerschutz GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ABG Abdichtungen Boden- und Gewässerschutz GmbH,
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Photovoltaik in Italien: Isofotón bringt 1-Megawatt-Anlage an das Netz

Photovoltaik-Anlage (1 MW) im italienischen Recanati, Region Le Marche
Photovoltaik-Anlage (1 MW) im italienischen
Recanati, Region Le Marche

Isofotón S.A. (Madrid), Spaniens größter Hersteller von Solarzellen und -modulen, hat eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) im italienischen Recanati in der Region Le Marche an das Stromnetz angeschlossen. Die Solarstrom-Anlage besteht aus 4.992 Solarmodulen des Typs ISF 200, die im Isofotón Forschungs- und Produktionszentrum im spanischen Malaga hergestellt wurden.   Die aus der ISF-Serie stammenden Module wurden entwickelt, um den Bedürfnissen anspruchsvoller Kunden gerecht zu werden, betont Isofoton in einer Pressemitteilung. Dazu seien die Module mit einem neuartigen und noch stabileren Rahmen aus eloxiertem Aluminium ausgestattet worden. Darüber hinaus verfüge das Modul über drei Leiterbahnen. Dadurch werde die Effizienz des Moduls erhöht, denn Verluste durch elektrischen Widerstand würden minimiert.



Pfeiler gleichen die Unebenheiten des Geländes aus

Hauptmerkmal des Solar-Kraftwerks ist, dass mit Pfeilern gearbeitet wurde. Auf diese Weise konnte die Anlage den Unebenheiten des Geländes angeglichen werden. Das Überwachungssystem beinhaltet die gesamte Installation, von den Mittelspannungseinheiten bis zu den letzten Modulreihen. Zwei Wetterstationen wurden ebenfalls installiert, um eine präzise Messung der Sonnenstrahlen sicherzustellen. Isofotón Italia, eine Isofotón-Tochter, übernahm die Ausführung des Projektes, die Installation und die Inbetriebnahme des Solarkraftwerkes. Dieses verhindert laut Isofotón pro Jahr die Emission von etwa 1.000 Tonnen Kohlendioxid.

12.06.2010   Quelle: Isofotón S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Isofotón S.A.,
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juwi Solar schafft weltweit 500 neue Arbeitsplätze; Photovoltaik-Projektentwickler wächst und steigt in neue Länder ein

juwi-Solarpark Waldpolenz (40.000 kW) bei Leipzig
juwi-Solarpark Waldpolenz (40.000 kW)
bei Leipzig

Die juwi Solar GmbH baut ihr internationales Geschäft mit großen Schritten aus. "Wir steigen in neue Märkte ein und schaffen bis 2012 weltweit 500 neue Arbeitsplätze", erklärt juwi-Solar-Geschäftsführer Lars Falck zur Intersolar in München. Die Solar-Tochter der Wörrstadter juwi-Gruppe (Rheinland-Pfalz) präsentiert auf der Messe ihre Dienstleistungs- und Produktpalette in Halle A5, Stand 370. Bis 2010 hat juwi nach eigenen Angaben auf Dächern und Freiflächen Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt (MW) in der Pipeline.   Mit diesen Projekten könne pro Jahr deutlich mehr als eine Milliarde Kilowattstunden Solarstrom erzeugt werden, was nach europäischen Maßstäben den Bedarf von über 300.000 Haushalten decke. Zentrale Auslandsmärkte sind die USA, Frankreich, Italien, Tschechien und Griechenland, aber auch Deutschland bleibt im Fokus. Markteintritt feiert juwi in Bulgarien und in der Slowakei.




Geschäftsführer Lars Falck: Überzogene Kürzungen der Solar-Förderung kosten uns viele Millionen Euro Umsatz

"Als Generalunternehmer können wir Inhabern von Projektrechten die Errichtung schlüsselfertiger Anlagen praktisch in jedem Land anbieten. Für den Start der eigenen Projektentwicklung und die Gründung weiterer Niederlassungen prüfen wir eine ganze Reihe von Ländern", so Falck. Deutschland bleibe derzeit der wichtigste Markt. Rund die Hälfte der neuen Arbeitsplätze will juwi hierzulande schaffen. Falck: "Die überzogenen Kürzungen der Solarförderung kosten uns viele Millionen Euro Umsatz. juwi ist jedoch innovativ und flexibel genug, um auch auf absolut falsche Entscheidungen - das gilt insbesondere für die komplette Herausnahme der Ackerfläche aus der Förderung - reagieren zu können. Wir arbeiten mit Hochdruck an innovativen Konzepten wie Solar-Carports oder PV-Anlagen auf Gewächshäusern." Zum zweitwichtigsten Markt haben sich die USA entwickelt. Dort hat juwi bis 2012 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 150 MW in der Pipeline; die Mitarbeiterzahl, derzeit rund 30, soll mehr als verdoppelt werden.

12.06.2010   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Sonnenenergie in ihrer schönsten Form: asola präsentiert leistungsstärkstes gewölbtes Solarmodul weltweit

Sphärisch gewölbtes Photovoltaik-Modul
Sphärisch gewölbtes Photovoltaik-Modul

Die asola GmbH (Erfurt), ein Technologieführer der automobilen Solartechnik, präsentiert auf der Intersolar in München eine Weltneuheit: Das Solardach des in Kalifornien produzierten Hybrid-Sportwagens Fisker Karma von Fisker Automotive. Es ist zusammen mit dem Fahrzeug in Halle B5 am Stand 450 zu sehen. Das Photovoltaik-Dach mit 1,10 m x 1,40 m und 120W ist ein "Umwelt-Engel" und laut Hersteller das größte, leistungsstärkste sphärisch gewölbte Photovoltaik-Modul weltweit.   Firmengründer und Geschäftsführer der asola GmbH, Reinhard Wecker, verweist auf die Einzigartigkeit des Solarmoduls im Hinblick auf die "sehr gelungene Integration in die Architektur der Karosserie" des Fahrzeugs.




Photovoltaik unterstützt die Batterieladung und kühlt den Fahrzeuginnenraum

Das Solarmodul sei ein Ergebnis des hohen Qualitätsstandards des Thüringer Herstellers. "Wir produzieren es, genau wie alle anderen asola-Erzeugnisse, nach den hohen Qualitätsanforderungen der Automobilbranche. Jedes Produkt verlässt erst nach intensiven Freigabetests das Haus", so Wecker. Das Solardach unterstützt die Batterieladung und kühlt den Fahrzeuginnenraum. Gemeinsam mit dem Luxus-Hybrid Sportwagen bekommt der Käufer ein Set asola-Solarmodule für sein Garagen- oder Carport-Dach. Hiermit kann die tagsüber gewonnene Energie nachts die speziell entwickelte Lithium-Ion Batterie des Sportwagens laden - ohne Abgase. Das Besondere an dem Fisker Karma ist, dass er durch die speziell entwickelte Lithium-Ion Batterie angetrieben wird, mit der eine Reichweite von bis zu 80 km erreicht werden kann, ebenfalls ohne Abgase.

11.06.2010   Quelle: Asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH,
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Taiwanesischer Photovoltaik-Hersteller AUO stellt "Smart Modul" erstmals auf der Intersolar 2010 in Deutschland vor

Die AU Optronics Corporation (Hsinchu, Taiwan) wird vom 9.-11. Juni auf der Intersolar 2010 in München eine Serie innovativer Solar-Technologien präsentieren. Nach der Integration der vertikalen Lieferkette seit gerade einmal einem Jahr habe AUO viele branchenführende Technologien in der Solar-Upstream- und Downstream-Wertschöpfungskette erreicht, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. AUO könne alle bedeutenden Technologien in der Solar-Industrie gleichzeitig integrieren. Die Produkte, die AUO auf der Intersolar vorstellen wird, umfassen die hoch effizienten mono-kristallinen Solarmodule "EcoDuo" und die multi-kristallinen Photovoltaik-Module "PM220P00" außerdem wird zum ersten Mal das "Smart Modul" präsentiert.   Die Oberfläche des "Smart Moduls" werde mit einer speziellen Schicht einer dünnen Folie beschichtet, auf der die Reflektionen reduziert werden, um die Strahlungsübertragung und die Stromerzeugung der PV-Module zu steigern. Abgesehen davon habe diese dünne Folie selbstreinigende Eigenschaften, um Fremdpartikel auf dem PV-Modul zu entfernen, sodass die Oberfläche der PV-Module sauber bleibt. Daher könne sie die Reflektionen vermindern, um die Strahlungsübertragung zu erhöhen, wenn das Licht einfällt. Außerdem bewirke die neue Folie Anti-Reflektionseffekte für einfallendes Licht aus unterschiedlichen Winkeln. Dieser Effekt könne nicht nur die Modulleistung erhöhen, sondern auch die Frequenz der manuellen Reinigung herabsetzen sowie langfristig auch die Wartungskosten. Insbesondere könne ein PV-System, das während des ersten Betriebs das "Smart Module" verwende, die Stromproduktion um 3% steigern; drei Monate nach der Installation könne sich die Solarstrom-Produktion um etwa 4% erhöhen, so der Hersteller.



Kooperation mit M. Setek und SunPower

AUO-Solar biete viele branchenführende Technologien in der vertikalen Lieferkette an. Hinsichtlich des Polysiliziums arbeitet AUO nun mit M. Setek zusammen, um ein qualitativ hochwertiges Solar-Silizium und -Wafer zu erhalten und Solarzellen höchster Effektivität herzustellen. Mit der modernen Seilsägentechnologie habe M. Setek schon die Voraussetzung für die Massenproduktion der ultradünnen Solarzellen-Scheiben mit 140 um geliefert. Währenddessen habe sich die innovative Technologie von M. Setek in der Silizium-Wiederaufbereitung für die Epitaxie bewährt, wodurch sie eine weltweite Führungsposition einnehme.


Automatisierte Modulproduktion in Brünn (Tschechien)

Mit der Strategie, Gesamtlösungen anzubieten, will AUO eng mit Partnern in der industriellen Wertschöpfungskette zusammenarbeiten, um weltweit schnell den Solarmarkt zu entwickeln. AUO hat bereits eine Joint-Venture-Vereinbarung mit SunPower geschlossen, um in einen Solarzellenfertigungsbetrieb in Malaysia zu investieren. Durch die Zusammenarbeit in der Technologie und intellektuellem Eigentum versucht AUO Solarzellen mit den weltweit höchsten Wirkungsgraden zu produzieren. AUOs Produktionsanlage in Brünn ist die erste automatisierte Modulanlage eines taiwanesischen Unternehmens in Europa. Der Einzug der Betriebsmittel war im April abgeschlossen, und es ist geplant, dass die die Massenproduktion im Juni dieses Jahres startet. Das Unternehmen plant eine Gesamtkapazität von 100 MW Im Jahr 2011. Die Produktionslinie sei mit einem hoch integrierten Automatisierungssystem ausgestattet, das die Produktpräzision deutlich steigerte. Die Qualität der Solarmodule sei daher garantiert und bietet die beste Produktauswahl, geplant in Taiwan und hergestellt in Europa.

11.06.2010   Quelle: AU Optronics Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Evergreen Solar stellt die bis heute leistungsstärksten Solarmodule mit der neuen "BOOST Cell"-Technologie auf der Intersolar 2010 vor

PV-Modul der ES-D-Serie
PV-Modul der ES-D-Serie

Evergreen Solar (Marlboro, Massachusetts), Hersteller von "String Ribbon"-Solarmodulen mit der patentierten Silizium-Wafer- Technologie, stellt auf der Intersolar 2010 in München seine neue Serie an leistungsstarken Photovoltaik-Modulen mit der neuen BOOST Cell-Technologie vor. Die neuen ES-D und ES-E Serien sind sowohl für private als auch gewerbliche Solarstrom-Anlagen entwickelt worden. Die von Evergreen Solar neu entwickelte "BOOST Cell"-Technologie benutzt so genannte micro wires anstelle der üblichen Lötverbinder ("bus bars"), um Zellenverschattung zu verringern, die Stromausbeute noch weiter zu verbessern, und vor allem, um die allgemeine Leistungsfähigkeit der Module zu steigern.   Dank der innovativen Zellentechnologie bieten die Module auch die attraktivste Optik auf dem Markt, so Evergreen Solar in einer Pressemitteilung. Die neuen Module werden ab dem vierten Quartal 2010 im Handel erhältlich sein. Zurzeit sind sie für Besichtigungen auf der Intersolar ausgestellt, am Stand von Evergreen Solar in Halle B5, Stand 126.



Mehr Solarstrom, attraktive Optik

Die Module der ES-D-Serie wurden hauptsächlich für den Einsatz auf Wohngebäuden entwickelt. Sie sind leichter, um die Installation zu vereinfachen, und auch kleiner im Format, um die beste Anpassung an Form und Größe des Dachs zu gewährleisten. Die ES-D-Serie wird in zwei Varianten erhältlich sein:

ES-D Aesthetic: Das komplett schwarze Modul mit einer attraktiven Ästhetik, wenn das Aussehen des Dachs von größter Priorität ist. Diese Modul-Serie wird in 195, 200 und 205 W erhältlich sein.

ES-D Performance: Diese Serie wurde für eine maximale Leistung entwickelt. Erhältlich in 200, 205 und 210 W.

Die ES-E-Serie schließlich bietet die leistungsstärksten Module, die je von Evergreen Solar entwickelt wurden. Mit ihrem großen Format orientieren sie sich an den Bedürfnissen von gewerblichen Anlagen und helfen somit, Installationskosten zu verringern. Die ES-E-Serie wird in 220, 225 und 230 W erhältlich sein.

Die ES-D- und ES-E-Serien mit der "BOOST Cell"-Technologie bieten weiterhin eine außergewöhnliche Leistung und sind gleichzeitig die branchenweit umweltfreundlichsten Module, wofür Evergreen Solar bekannt ist. Alle neuen Module verfügen über Anti-Reflexions-Glas und die branchenweit beste Leistungstoleranz von -0/+5 W.

"Die neuen ES-D- und ES-E-Serien mit unserer innovativen ‚BOOST Cell’- Technologie stellen einen bedeutenden Fortschritt für Evergreen Solar dar", so Scott Gish, Vice President Sales & Marketing bei Evergreen Solar. "Diese Module sind die leistungsstärksten Produkte, die wir je entwickelt haben, und das ermöglicht uns, unseren Kunden mehr Elektrizität zu bieten bei gleichzeitig geringerer Belastung für die Umwelt. Wir bieten ein Sortiment, das auf den Kunden zugeschnitten ist, egal ob privat oder gewerblich und unabhängig davon, ob die Ästhetik oder die Leistung im Vordergrund steht."

Die neuen ES-D- und ES-E-Serien werden weiterhin mit Evergreen Solars Wafer-Produktionstechnologie hergestellt, welche die umweltfreundlichste Herstellungsweise in der Branche ist und bei der praktisch kein Gramm Silizium verschwendet wird. Die CO2-Bilanz dieser Module ist bis um 30% günstiger als die der Konkurrenz. Außerdem bieten Module von Evergreen Solar die branchenweit kürzeste Energierückgewinnungszeit - weniger als 12 Monate.

11.06.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Q-Cells SE präsentiert erweitertes Photovoltaik-Produktportfolio auf der Intersolar 2010

Mit einem innovativen, anwendungsorientierten Produktportfolio präsentiert die Q-Cells SE sich auf der Photovoltaik-Fachmesse Intersolar von 9. bis 11. Juni 2010 in München. Ein "Miniatur-Solarhaus" auf dem Messestand (B6.430) zeigt Besuchern, wie mit dem vielfältigen Modulportfolio verschiedene Photovoltaik-Anwendungen realisiert werden können: auf Flach- und Schrägdächern und an Fassaden. Auch über die Systemkompetenz von Q-Cells, sowohl bei mittelgroßen Projekten für gewerbliche und industrielle Kunden als auch bei großen Solarparks, können sich Besucher informieren. Qualitativ hochwertige kristalline Solarzellen runden das präsentierte Produktportfolio ab.   Mit diesem Messeauftritt macht Q-Cells seine strategische Wandlung vom reinen Solarzellenhersteller zum integrierten Anbieter von Photovoltaik-Lösungen deutlich sichtbar.



Innovative PV-Lösungen von Solarzellen über Module bis zu Photovoltaik-Systemen unterschiedlicher Größenordnung

"Mit dem neuen Produktportfolio bieten wir unseren Kunden in allen Marktsegmenten für jede Anwendung das passende Produkt - von Solarzellen über Module bis hin zu Solarsystemen", beschreibt Nedim Cen, CEO der Q-Cells SE, den Wandel des Unternehmens. "Unsere langjährige Kompetenz in der Zellproduktion und die Erfahrungen mit großen Solarparks übertragen wir nun auch auf das Modulgeschäft und den mittleren Systembereich. Damit sind wir für den sich weiter wandelnden, internationalen Photovoltaik-Markt auch langfristig gut aufgestellt."


Innovative Produktlösungen für jede Anwendung

Q-Cells bietet ab sofort ein innovatives Produktportfolio mit anwendungsorientierten Photovoltaik-Lösungen. Neben den Solarzellen, mit denen Q-Cells seit der Unternehmensgründung 1999 zum Branchenführer geworden ist, erweitern nun die kristallinen Solarmodule das bisherige Angebot der Dünnschichtmodule. Komplette Solaranlagen für den gewerblichen und industriellen Bedarf ergänzen zudem das Angebot der Solarkraftwerke. Im Systemgeschäft umfasst der Service von Q-Cells auch langfristig die Wartung und den Betrieb von Solarparks. Damit bietet Q-Cells für ein breites Spektrum von Photovoltaik-Anwendungen jeweils die passende Lösung in bester Qualität.


Vielfältiges Modulportfolio für jede Anwendung unter einheitlicher Markenarchitektur: Q.PRO, Q.SMART, Q.BASE

Q.PRO, Q.SMART und Q.BASE heißen die Module, mit denen Q-Cells Lösungen für jede Anwendung bietet - vom Dach des privaten Wohnhauses, über die Fassade eines repräsentativen Bürogebäudes bis hin zum Solarkraftwerk, das tausende Haushalte mit Sonnenstrom versorgen kann. Für alle Solarmodule werden hochwertige Komponenten nach Q-Cells Standards verarbeitet. Zudem durchläuft jedes Modul strengste Qualitätskontrollen und regelmäßige Tests über die Zertifizierungsnorm hinaus.

Q.PRO ist geeignet sowohl für private als auch kleine bis mittelgroße kommerzielle und industrielle Aufdach-Anlagen. Q.PRO basiert auf multikristallinen Solarzellen mit Wirkungsgraden bis 17 % aus der Produktion von Q-Cells. Bei Q.SMART handelt es sich um ein Dünnschichtmodul auf Basis der CIGS-Technologie, das aufgrund seiner homogenen schwarzen Oberfläche ideal für ästhetisch anspruchsvolle Anwendungen geeignet ist. Auch für Lagen mit geringer Sonneneinstrahlung findet es dank seines sehr guten Schwachlichtverhaltens clevere Anwendung - egal ob ungerahmt oder gerahmt. Als Messeneuheit präsentiert Q-Cells das Q.SMART UF L, ein ungerahmtes, um 25% größeres Solarmodul. Der Größenvorteil steigert nicht nur die Leistung auf bis zu 110 Watt peak, sondern bringt auch Kostenvorteile bei der Installation mit sich. Q.BASE sind Module auf Basis kristalliner Solarzellen, die für Großprojekte und Solarparks Anwendung finden und sich durch ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen.

Die hauseigenen, qualitativ hochwertigen Solarzellen, die Q-Cells in Deutschland und Malaysia produziert, werden mit Hilfe ausgewählter Produktionspartner nach genauen Vorgaben von Q-Cells - also gemäß German Engineering - zu Modulen gefertigt. Die Dünnschichtmodule, die ab sofort unter dem Namen Q.SMART vertrieben werden, werden von der Q-Cells Tochter Solibro im sachsen-anhaltinischen Bitterfeld-Wolfen produziert, wo zudem die deutsche Zellproduktion und die Zentrale von Q-Cells angesiedelt sind.


Neuer Rekord bei CIGS Dünnschichtmodul: Wirkungsgrad von 13,0

Mit einem Wirkungsgrad von 13,0 % stellt Q-Cells mit einem Q.SMART UF Modul (bisher: CIGS SL1) zudem einen neuen Weltrekord für in Serie gefertigte Dünnschichtmodule auf. Das renommierte Messinstitut Fraunhofer ISE hat diesen Wert bezogen auf die Gesamtfläche von 0,750 m² ("total area efficiency") für ein Q-Cells CIGS SL1-Modul bestätigt. Der Wirkungsgrad bezogen auf die Aperturfläche von 0,684 m² beträgt 14,2% ("aperture area efficiency") und liegt damit nach der im "Progress in Photovoltaics" veröffentlichten Rekordtabelle an der Weltspitze für Dünnschichtmodule.


Vertrieb und Service aus einer Hand

Das innovative Produktportfolio, das Q-Cells erstmals auf der Intersolar 2010 präsentiert, wird von einer neuen Ausrichtung des Vertriebs und Services begleitet. Parallel zu den selbsterklärenden Produktnamen, die in einer einheitlichen Markenarchitektur geordnet sind, wurden auch der Vertrieb neu organisiert - und dabei klar auf Marktsegmente und Regionen ausgerichtet - sowie ein zentraler kaufmännischer und technischer Kundenservice aufgebaut. Damit bietet Q-Cells Geschäftspartnern und Kunden einen übergreifenden Service aus einer Hand. Zudem hat Q-Cells die Herstellergarantie für seine Solarmodule auf 10 Jahre festgesetzt - und setzt damit einen neuen Standard in der Industrie.

Beginnend mit der Intersolar 2010 erweitert Q-Cells seinen Kundenkreis auch auf Großhändler und große Installateure, die Photovoltaik-Module nun direkt von Q-Cells beziehen können. Private Endkunden werden ausschließlich über diese Geschäftspartner oder durch Modulkunden (OEM) bedient. Die bestehenden Kundenbeziehungen mit Modulherstellern, den Zellkunden von Q-Cells, bleiben von dem erweiterten Marktzugang unberührt, da eine Ausweitung der Produktionskapazitäten und das erwartete Marktwachstum von über 30 % weltweit zusätzliche Absatzmöglichkeiten eröffnen. Die gesamte Moduleinführung wird von einem umfassenden Marketingkonzept und einer internationalen, zielgruppengerechten Kampagne begleitet. Zudem wird die gesamte Produktkommunikation neu und nutzerfreundlich gestaltet.

Hans-Gerd Füchtenkort, seit dem 25. Mai Mitglied des Vorstands der Q-Cells SE für den Bereich Marketing und Sales, betont die Bedeutung der Anwendungsorientierung: "Der weltweite Photovoltaik-Markt bietet enorme Wachstumschancen, die wir mit einer klaren Orientierung an den Anforderungen unserer Kunden nutzen werden. Darauf richten wir unsere Produkte, unseren Service und unsere Vertriebsstrategie gezielt aus."

Insgesamt plant Q-Cells für das Jahr 2010 Module in einer Größenordnung von 100 bis 150 MWp am Markt zu platzieren. Neben Deutschland, das weiterhin einer der wichtigsten Märkte für die Solarindustrie bleiben wird, stehen dabei in Europa die Kernmärkte Frankreich und Italien im Fokus von Q-Cells. In Nordamerika sowie zukünftig im Nahen Osten, in Australien und Indien soll das Systemgeschäft ausgeweitet werden, während Q-Cells in Japan mit starken Vertriebspartnern das Modulgeschäft ausbauen will.

11.06.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Underwriters Laboratories stellt erstmals UL-EU-Prüfzeichen für den Zugang zum europäischen Photovoltaik-Markt auf der Intersolar vor

Anlässlich der international größten Fachmesse der Photovoltaik-Industrie, der Intersolar in München, stellt Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierungen mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg, München und Krefeld, das UL-Europa (UL-EU) -Sicherheitsprüfzeichen für den europäischen Photovoltaik-Markt vor. International tätige Hersteller aus der Photovoltaik-Branche können ab sofort ihre Produkte nach dem UL-EU-Prüfzeichen zertifizieren lassen.   Dieses basiert auf den jeweiligen EN-Sicherheitsnormen für Photovoltaik-Produkte und ist ein europäisches Sicherheitsprüfzeichen, das durch UL, eine unabhängige Prüfstelle, vergeben wird.


Zertifizierung aus einer Hand erleichtert den Marktzugang

Für Unternehmen, die auf dem nordamerikanischen und anderen internationalen Photovoltaik-Märkten tätig sind, bietet UL die Möglichkeit, das UL-EU-Prüfzeichen in Kombination mit den UL-Zertifizierungen für die USA und Kanada sowie der IEC-Zertifizierung aus einer Hand zu erlangen. Dies erleichtert den Unternehmen den Marktzugang deutlich, da sich der Verwaltungs- und Logistikaufwand und somit auch die Zertifizierungskosten erheblich verringern. Die Zertifizierung ist zehn Jahre gültig, soweit weder das Produkt noch die Anforderungen verändert werden. Für Verbraucher bedeutet das neue UL-EU-Zeichen, dass Produkte, die mit diesem Prüfzeichen versehen sind, nach strikten Sicherheitsstandards geprüft und zertifiziert wurden und für ein hohes Maß an Sicherheit stehen, für das UL bekannt ist.

"Mit dem neuen UL-EU-Prüfzeichen können Photovoltaik-Hersteller ihre Produkte schneller und kostengünstiger auf dem gesamten europäischen Markt einführen", erklärt Jeff Smidt, General Manager von ULs Global Energy Business. "Durch den gebündelten Zertifizierungsprozess erlangen Hersteller mit nur einem Produktantrag den Zugang zum europäischen Photovoltaik-Markt - dadurch wird die Phase der Markteinführung verkürzt und Kosten gesenkt. UL setzt sich weltweit für sichere Produkte ein, das UL-EU-Sicherheitsprüfzeichen ist ein weiterer Bestandteil dieser Philosophie."

Im Rahmen der Einführung des neuen Sicherheitsprüfzeichens bietet UL bis Ende des Jahres ein besonderes Angebot an. Für Unternehmen, die ihre Produkte nach UL- und IEC-Standards für den globalen Marktzugang zertifizieren lassen, ist das neue UL-EU-Prüfzeichen gratis mit inbegriffen. Dieses Angebot gilt ebenfalls für Unternehmen, die für ihre Produkte ausschließlich das IEC Prüfzeichen benötigen. Darüber hinaus entstehen bei einem Projektstart bis Ende 2010 im ersten Jahr weder Inspektions- noch Verwaltungsgebühren, und auch die Jahresgebühr entfällt einmalig.

UL auf der Intersolar: Halle B 5 Stand-Nummer 778.

11.06.2010   Quelle: Underwriters Laboratories Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kyocera auf der Intersolar 2010: Neues Hochleistungs-Modul mit 60 Solarzellen und 235 Watt Leistung

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Photovoltaik-Hersteller, präsentiert mit dem KD235GH-2PB ein weiteres Solarmodul aus der leistungsstarken KD-Serie. Kyocera stellt das KD235GH-2PB auf der Intersolar in München aus. Mit seinen 60 Zellen und einer Leistung von 235 Watt eignet sich das Großmodul KD235GH-2PB von Kyocera besonders für die Installation in Industrie- und Freiflächenanlagen, da mit weniger Modulen eine hohe Leistung erzielt wird und somit die Installationskosten reduziert werden können.   Das KD235GH-2PB kann aber genauso für konventionelle Hausdachinstallationen verwendet werden. Aufgrund der neuen Modulabmessungen von 1662 x 990 Millimetern hat Kyocera zwei zusätzliche Querverstrebungen auf der Modulrückseite angebracht, um die Stabilität zu sichern.

Ein solider Modulrahmen sorgt für hohe mechanische Belastbarkeit: Das Modul widersteht hohem Winddruck und einer Schneelast von bis zu 5.400 N/m2. Der schwarze Rahmen harmonisiert mit den dunklen Zellen und fördert die Ästhetik der Installation.

Bei der Kontaktierung der Anschlussdosen setzt Kyocera auf hochwertige Lötverbindungen anstelle von Klemmverbindungen und bietet so verlässlichen Schutz vor einer Brandgefahr. Die Anschlussdose erfüllt die Anforderungen der höchsten Nichtbrennbarkeitsklasse 5V-A gemäß UL94. Kyocera fertigt alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten, ohne Zukauf von Zwischenprodukten - angefangen bei der Verarbeitung des Rohmaterials, über die Zellfertigung bis hin zur Modulproduktion. Dabei garantiert der hohe Qualitätsanspruch, den Kyocera an seine Produkte stellt, ein Maximum an Wertigkeit und Zuverlässigkeit. Das KD235GH-2PB erfüllt wie alle KD-Module von Kyocera die neuen Normen IEC 61215 ed.2 und IEC 61730. Das KD235GH-2PB ist ab Juni 2010 in Deutschland erhältlich.

10.06.2010   Quelle: Kyocera   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar Europe prämiert die innovativsten Solar-Unternehmen 2010 / Neun wegweisende Technologien mit dem Intersolar AWARD geehrt

Bereits zum dritten Mal in Folge hat die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar Europe neue, wegweisende Produkte und Dienstleistungen prämiert. In diesem Jahr wurden die Bereiche "Photovoltaik" und "Solarthermie" sowie erstmals die Kategorie "PV-Produktionstechnik" ausgezeichnet. Im Rahmen eines offiziellen Festakts wurde der internationale Technologiepreis Intersolar AWARD heute auf der Neuheitenbörse an neun besonders innovative Unternehmen verliehen. Mit dem Preis wollen die Veranstalter Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) einen Anreiz für Unternehmen schaffen, die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung aktiv mitzugestalten.  Neue Kategorie "PV Produktionstechnik" und erweiterter Teilnehmerkreis

Neu ist in diesem Jahr die Ergänzung um die Kategorie "PV-Produktionstechnik". Neben den Ausstellern der Intersolar Europe in München sind seit diesem Jahr auch die Aussteller der Intersolar North America zur Teilnahme berechtigt. Dadurch hat sich der Teilnehmerkreis auf insgesamt 2.300 Unternehmen erweitert und trägt der Internationalisierung und wachsenden Vernetzung der Branche Rechnung.

Die Gewinner des Intersolar AWARD wurden von drei unabhängigen Fachjurys mit Experten aus Forschung, Wissenschaft, Industrie und Fachmedien gekürt. Je drei Gewinner pro Sparte wurden gekürt. Für die Teilnahme waren Produkte und Lösungen zugelassen, die 2010 erstmals auf der Intersolar Europe oder auf der Intersolar North America ausgestellt werden oder eine signifikante Weiterentwicklung im Vergleich zu früheren Messepräsentationen darstellen. Die Einreichungen sollten erprobt sein oder sich bereits in der Anwendungsphase befinden.


Photovoltaik-Innovationen zur Verlustminimierung, zur Montage und bei Wechselrichtern

Die Photovoltaik-Jury zeichnete drei Unternehmen mit dem Intersolar AWARD aus. Dr.-Ing. Michael Powalla vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ehrte in seiner Laudatio die drei Preisträger.

Das Unternehmen ABB Schweiz AG mit Sitz in Zürich ist darauf spezialisiert, die üblichen Verluste bei der Gewinnung von Solarstrom zu senken. Mit dem Hochleistungsautomaten "S800" hat sie ein intelligentes Produkt für Photovoltaik-Anwendungen entwickelt. Es sorgt dafür, dass bei einem Teilausfall der Photovoltaik-Anlage die nicht betroffenen Stränge weiter funktionieren und Ertrag liefern. Durch den niedrigen Stromverbrauch der Anlage können die Stränge ohne große Verluste gesteuert werden und ein ferngesteuerter motorisierter Schalter (RSU, Remote Switching Unit) sorgt für zusätzliche Sicherheit (z.B. im Brandfall). Ein hoher Umweltnutzen wird durch die Langlebigkeit und Herstellung ohne bedenkliche Inhaltsstoffe erzielt.

Solarmodule werden aufgrund von Kostenreduktionspotenzialen immer größer und damit auch proportional schwerer, was die manuelle Montage fast unmöglich macht. Die Gehrlicher Solar AG, Neustadt und Dornbach/Deutschland, hat ein innovatives Transport- und Montagesystem für Photovoltaik-Großmodule entwickelt. Mit diesem Komplettsystem wird der gesamte Prozess von der Herstellung bis zur Endmontage miteinander verbunden. Das System garantiert den reibungslosen Transport von bis zu 18 Großmodulen und ein spezielles Schienensystem (Backrail-Lösung) erleichtert deren Montage. Das Konzept minimiert Montagezeiten und damit Kosten.

Für einen Zentralwechselrichter, der alle heutigen Anforderungen erfüllt und neueste technische Komponenten zu einer sinnvollen Einheit kombiniert, ist die SMA Solar Technology AG, Niestetal/Deutschland, ausgezeichnet worden. Ihr "Sunny Central 800CP" ist das weltweit erste wetterfeste Einzelgerät mit 800 kVA Nennleistung. Die hohe Leistungsausbeute ist durch das intelligente Powermanagement und Lüftungskonzept möglich. Zudem zeichnet sich die Anlage durch eine integrierte Überwachung (Stringüberwachung) mit selbstlernendem Fehlermanagement aus. Durch die kompakte Bauweise wird die Installation stark vereinfacht und die Transportkosten sinken.


Solathermie-Speicher, Kühlanlagen und Fassadenkollektoren

Dr. Volker Wittwer, Berater am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, ISE, ehrte die Gewinner des Bereichs "Solarthermie" mit einer Laudatio.

Speichertechnologien sind der Schlüssel für die Nutzung von Solarwärme, insbesondere, wenn ein großer Anteil der Wärme über Solarthermie gedeckt werden soll. Die FSAVE Solartechnik GmbH, Kassel/Deutschland, bietet mit dem neu entwickelten "FLEXSAVE" Wärmepufferspeicher eine Möglichkeit, die Wärme von Bestandsgebäuden mit Solarthermie zu decken. Mit seiner modularen, kubischen Bauweise wurde er für die Ein- und Unterbringung in bestehenden Wohngebäuden optimiert und ermöglicht eine bessere Raumnutzung. Der drucklose Speicher eignet sich mit seinen 2.200 Liter Speichervolumen sowohl zur Pufferung von Solarwärme als auch für den Betrieb mit Festbrennstoffkesseln. Die Verwendung neuer Materialien ermöglicht eine kostengünstige Herstellung.

Global steigt der Kühlbedarf an und treibt damit den Stromverbrauch weltweit in die Höhe. Solarbetriebene Kühlanlagen (Adsorptionskältemaschinen) bilden eine Strom sparende Alternative zu stromintensiver Kompressortechnik. Daher ging ein weiterer Intersolar AWARD an die Berliner InvenSor GmbH. Im Vergleich zu herkömmlichen thermischen Kältemaschinen kann die "InvenSor Adsorptions-Kältemaschine (LTC)" mit deutlich niedrigeren Temperaturen betrieben werden. Anstatt des üblichen Silicagels setzt InvenSor zur Effizienzsteigerung Zeolithe ein. In Verbindung mit den weit verbreiteten Flachkollektoren kann der Stromverbrauch um mehr als 70 Prozent reduziert werden. Reines Wasser dient als umweltfreundliches Kältemittel. Durch den Einsatz von Wasser kann eine hohe Umweltverträglichkeit erzielt werden. Ein niedriger Stromverbrauch und relativ geringe Geräuschmissionen zeichnen das Kompaktgerät zudem aus.

Als positives Beispiel für die Vernetzung von Know-how gilt die gemeinschaftliche Einreichung des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart (Architektonische Gestaltung), der Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG (Kollektorentwicklung), der Hydro Building Systems GmbH (WICONA) (Fassadenentwicklung) und der Frener & Reifer Metallbau GmbH (Fassadenbau) für ihren neuen Ansatz der Fassadenintegration für Vakuumröhren. In einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit entstand der prämierte Fassadenkollektor "CPC Office/System WICONA", der zukünftige Anforderungen an nachhaltige moderne Bürogebäude mit Glasfassaden erfüllt. Die architektonischen Aspekte wie die Transparenz der Module, Raumausleuchtung, Wärmeschutz und Sonnenschutz werden in diesem Produkt mit der hohen Effizienz des Kollektors kombiniert. Solarwärme ist so bis zu 100°C für Heiz- und Kühlzwecke verfügbar.


Die Gewinner der Kategorie "PV Produktionstechnik"

Die Gewinner wurden mit einer Laudatio von Dr. Ingo Schwirtlich,
Vice President Technology, SCHOTT Solar GmbH, für ihre Ideen geehrt.

Die Festo AG & Co. KG, Esslingen/Deutschland, erhielt eine Auszeichnung für ihr sehr schnelles Handhabungssystem "High Speed H-Portal". Die Kombination einer flachen Bauweise und einer niedrig bewegten Masse liefert Dynamik auf kleinstem Bauraum und spart so Energie und Ressourcen. Das Herz des Geräts ist ein Modul (Hub-Dreh-Modul), das besonders effizient arbeitet. Dieses Zusammenspiel schafft es, die Wirkkraft der Produktion zu steigern.

Das Schweizer Unternehmen GEMO-TEC Ltd. ist mit einem Intersolar AWARD für sein innovatives Modulfertigungskonzept "NICE-Prozess" ausgezeichnet worden. Der Prozess stellt eine Alternative zur Modulverkapselung dar, arbeitet mit einer luft- und feuchtigkeitsdichten Versiegelungstechnologie und ist komplett lötfrei und damit umweltfreundlich. Durch die Reduktion der Fertigungsschritte kann eine deutliche Kostenreduktion in der Fertigung erzielt werden.

Die Gebr. Schmid GmbH + Co., Freudenstadt/Deutschland, wurde für ihr innovatives, kontaktloses Metallisierungsverfahren "LTP 1500/Laser Transfer Printing" ausgezeichnet, dessen Leistungsdaten vergleichbar mit dem Standard Siebdruckverfahren sind. Durch das modulare Anlagenkonzept ist eine Integration in bestehende Fertigungslinien leicht möglich. Die eingesetzte Technologie ermöglicht es, auf lösemittelhaltige Pasten zu verzichten und einen der Trocknungsschritte einzusparen.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe im Internet unter www.intersolar.de .

10.06.2010   Quelle: Solar Promoition GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Q-Cells stellt mit 13,0 % Wirkungsgrad erneut einen Rekord für Photovoltaik-Dünnschichtmodule aus Serienfertigung auf

Q.SMART UF Solarmodul
Q.SMART UF Solarmodul

Q-Cells stellt erneut einen neuen Weltrekord für in Serie gefertigte Dünnschichtmodule auf. Das renommierte Messinstitut Fraunhofer ISE hat einen Wirkungsgrad von 13,0 % für ein Q-Cells Q.SMART UF Solarmodul aus der Fertigung der Solibro GmbH bestätigt. Das Rekordergebnis wurde am 1. Juni 2010 vom Fraunhofer ISE in Freiburg gemessen. Mit einer Leistung von 97,4 Watt peak (Wp) unter Standard-Testbedingungen wurde ein Wirkungsgrad von 13,0 % bezogen auf die Gesamtfläche von 0,750 m² (total area efficiency) für ein Q-Cells Q.SMART UF (bisher CIGS SL1-Modul) erzielt.   Der Wirkungsgrad bezogen auf die Aperturfläche von 0,684 m² beträgt 14,2 % (aperture area efficiency) und liegt damit nach Abgleich mit der im "Progress in Photovoltaics" veröffentlichten Rekordtabelle an der Weltspitze für Dünnschichtmodule. Der bisherige Rekordwert von 13,5 % wurde laut dieser Veröffentlichung nur bei einem halb so großen Modul erreicht, das im Gegensatz zu Q.SMART nicht in Serie produziert worden ist.


Premiumprodukt für private, kommerzielle und industrielle Dachanlagen sowie Fassaden

Schon im September 2009 wurde der bisherige Rekordwert (12,3 % bezogen auf die Gesamtfläche, 13,5% Aperturwirkungsgrad) mit einem SL1-Modul aus der Serienfertigung erreicht. Das Erreichen des Meilensteins 13,0 % Wirkungsgrad bezogen auf die Gesamtfläche bzw. über 14 % bezogen auf die Aperturfläche sei das Ergebnis konsequenter Optimierung der CIGS-Fertigungsprozesse und bestätige die Positionierung der Q-Cells CIGS-Module als Premiumprodukt für private sowie kommerzielle und industrielle Dachanlagen und Fassaden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die mit dem neuen Rekordwert verbundene Erhöhung der Durchschnittsleistung biete zudem die Grundlage für die künftige Einführung einer neuen Leistungsklasse "95 Wp" (mit positiver Sortierung +5/-0 Wp) bei den Modultypen Q.SMART (SL1-Framed) und Q.SMART UF' Modulen (SL1) in den kommenden Monaten.

10.06.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Photovoltaik-Dünnschichtspezialist Sulfurcell stellt gewichts- und windlastoptimiertes Flachdachsystem vor

Dünnschichtanlage mit Flachdachsystem und Modulen von Sulfurcell
Dünnschichtanlage mit Flachdachsystem und
Modulen von Sulfurcell

Die SULFURCELL Solartechnik GmbH (Berlin), einer der weltweit führenden Anbieter von Dünnschichtmodulen auf CIS-Basis, stellt auf der Intersolar ein aufliegendes Photovoltaik-System für industrielle Flachdächer vor, mit dem ansonsten nicht nutzbare Flächen zukünftig effizient bewirtschaftet werden können. Bisher konnten herkömmliche Solarstromanlagen aufgrund ihres großen Gewichts und der mangelnden Befestigungsmöglichkeiten häufig nicht auf großen Industrieflachdächern aufgestellt werden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sulfurcells Flachdachlösung gebe hier eine intelligente Antwort: Das System sei gewichts- und windlastoptimiert und verfüge über ein Auflagegewicht von nur 19 kg pro m² (zuzüglich Ballast).   Durch die besonders flache Montage biete die Solarstrom-Anlage wenig Angriffsfläche für den Wind. Zusätzlich reduzierten Windschutzbleche den Sog, so dass die Anlage ohne dachdurchdringende Befestigung aufgestellt werden kann. Die flache Montage minimiere außerdem den Schattenwurf der Module, so dass die Modulreihen eng aneinander geschoben werden können. Pro 1.000 m² Fläche könne so eine Leistung von mindestens 55 Kilowatt (kWp) installiert werden.



Dünnschichtanlage produziert rund 275 MWh Solarstrom pro Jahr

Wegweisend eingesetzt wurde das System erstmalig in einem Projekt in Berlin. Auf einer Fläche von 6.000 m² produziert die 310 kW-Dünnschichtanlage laut Sulfurcell rund 275 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr und sei damit eine der größten Aufdachanlagen in Berlin. Die Anlage erreiche eine attraktive Wirtschaftlichkeit und werde von einem Finanzinvestor betrieben. Die verwendeten Sulfurcell-Module seien robust, ertragsstark und besonders montagefreundlich. Sulfurcell produziert nach den hohen Qualitätsmaßstäben der Halbleiterindustrie und fertigt seine CIS-basierten Dünnschicht-Solarmodule ausschließlich in Deutschland. Sie sind seit 2005 am Markt bewährt, IEC-zertifiziert und übererfüllen den Standard deutlich: So behalten sie ihre Leistungsfähigkeit, selbst wenn sie nicht nur die üblichen 1.000 Stunden bei 85 °C und 85 % Feuchte gealtert wurden, sondern auch nach 2.000 Stunden, so der Hersteller. Ihre Langlebigkeit spiegle sich in der weitreichenden Gewährleistung wider. Sulfurcell gewährt dem Endkunden auf alle Module eine selbstständige Produktgewährleistung von 10 Jahren sowie eine Leistungsgewährleistung von 10 Jahren auf 90 Prozent und von 25 Jahren auf 80 Prozent der Ausgangsleistung.

10.06.2010   Quelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SULFURCELL Solartechnik GmbH,
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Creotecc GmbH präsentiert neues Auslegungsprogramm CREOTOOL zur vereinfachten Planung von Montagesystemen für Photovoltaik-Anlagen

CREOTOOL vereinfachte Planung von Montagesystemen für PV-Anlagen
CREOTOOL vereinfachte Planung von
Montagesystemen für PV-Anlagen

Zur Auslegung und Dimensionierung von Unterkonstruktionen für Photovoltaik-Anlagen hat die Freiburger Creotecc GmbH ein modernes Planungswerkzeug entwickelt. Die neue browsergestützte Software CREOTOOL wird erstmals auf der Intersolar Europe am 9. Juni 2010 in München vorgestellt. CREOTOOL ermöglicht die normgerechte Planung eines Montagesystems auf verschiedensten Dacharten und -formen. Auch die genaue Definition der Sparrenlage bei Ziegeldächern ist möglich. "Sperrflächen" wie Gauben, Kamin oder Dachfenster können per "Drag-und-Drop" auf dem virtuellen Dach platziert werden.   Die genauen Positionen der Sperrflächen lassen sich außerdem über direkte Koordinateneingabe festlegen. Viele Modultypen sind bereits in der Datenbank hinterlegt, nicht enthaltene kann der Anwender selbst hinzufügen. Am Ende erhält der Planer eine detaillierte Stückliste der benötigten Systemkomponenten, den Projektbericht mit allen technischen Zeichnungen sowie die versandfertige Bestellliste, die elektronisch an die Creotecc GmbH übermittelt werden kann.



Programmaufruf Internetbrowser

Der Programmaufruf von CREOTOOL erfolgt über einen Internetbrowser - es ist keine separate Softwareinstallation notwendig. Durch dieses Software-Konzept stehen dem Anwender stets die aktuellen Daten zur Verfügung. Software-Updates entfallen vollständig. Eine übersichtliche Menüführung leitet den Anwender intuitiv durch die einzelnen Planungsschritte. Hilfe erhält der Benutzer im Bedarfsfall bei der Creotecc-Kundenbetreuung mittels TeamViewer, damit können Probleme direkt auf dem Bildschirm des Anwenders behoben werden. Zugriff auf die kostenlose Auslegungssoftware erhalten die Installateure und Projektplaner über einen Link auf der Creotecc-Homepage. Zum Login wird ein von der Creotecc GmbH zugewiesenes Passwort benötigt. Das neue CREOTOOL wird ab 1.07.2010 verfügbar sein.

Die Creotecc GmbH ist ein RAL-zertifizierter Hersteller von Montagesystemen für Photovoltaik-Anlagen. Die Produkte basieren auf 25 Jahren Erfahrung in der Solarbranche. Gemeinsam mit Handwerk, Industrie und unabhängigen Instituten werden die Montagesysteme fortwährend optimiert und den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Ziel der Entwicklung ist es, kürzere Montagezeiten bei hoher Systemqualität zu realisieren. Die Creotecc GmbH unterstützt darüber hinaus bei der Planung und begleitet Projektentwickler während des Anlagenbaus. 2009 wurden nach Angaben des Unternehmens Photovoltaik-Montagesysteme im Wert von 11,2 Millionen Euro umgesetzt.

10.06.2010   Quelle: Creotecc GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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QG solar GmbH entwickelt Solarstrom-Optimierung für den Eigenverbrauch

Solarstrom-Optimierung für den Eigen- verbrauch
Solarstrom-Optimierung für den Eigen-
verbrauch

Die QG solar GmbH (Würzburg) reagiert auf die beschlossenen Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Unternehmen hat eine Optimierungssoftware für Solarstrom-Anlagen entwickelt, die die Größe einer Photovoltaik-Anlage an den zu erwartenden Stromverbrauch des Kunden anpasst. Basierend auf einer klassischen Ertragsprognose werden hierfür während sämtlicher 15-Minuten-Intervalle eines Betriebsjahres die Produktionsdaten der Solaranlage mit den Stromverbrauchsdaten des Kunden verglichen und bewertet.   "Diese Vorgehensweise ermöglicht es uns, eine Solarstromanlage nicht schlicht nach der Dachgröße zu dimensionieren, sondern nach der betriebswirtschaftlich sinnvollsten Größe", so der verantwortliche Mitarbeiter Dipl.-Ing. Karsten Kreißler. "Unsere Planung bezieht sämtliche relevanten Einflussfaktoren wie den Strompreis, dessen Steigerung sowie die unterschiedlichen Eigenverbrauchsboni für direkt verbrauchten Strom ein. So können insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen ihre Stromkosten langfristig reduzieren."


Photovoltaik-Anlage nicht nur maximieren, sondern auf den Strombedarf auslegen

"Es ist wichtig, den potenziellen Kunden zu empfehlen, Ihre Anlage nicht einfach zu maximieren, sondern auf den Strombedarf hin auszulegen", so die Geschäftsführerin Dipl.-Ing. FH Gabriela Gottwald. "Damit unterstreichen wir unser Qualitätsversprechen, nicht nur hochwertig zu planen und zu bauen, sondern auch im besten wirtschaftlichen Sinne des Kunden zu handeln." Die QG solar ist eine Gemeinschaft von Experten für Solarstromanlagen. Sie entwickelt, plant und baut Photovoltaik-Systeme in Deutschland und Italien und begleitet dabei in beiden Ländern den gesamten Prozess von der Projektidee bis zur Finanzierung. Die Qualitätsgemeinschaft solar steht für kostenbewusste Qualität und arbeitet ausschließlich nach strengen Standards, die sämtliche Komponenten und Prozesse umfassen. Das Unternehmen wurde von Gabriela Gottwald und Dr. Gerwin Dreesmann gegründet und verfügt neben dem Hauptsitz in Gerbrunn bei Würzburg seit dem 01.03.2010 über einen weiteren Standort in Hamburg.

10.06.2010   Quelle: QG solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: QG solar GmbH,
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Samsung Photovoltaic steigt mit Enerpoint in den europäischen Solarmarkt ein

Enerpoint S.p.A. präsentierte während der Solarexpo in Italien und nun auf der Intersolar in München die neuen PV Module von Samsung und wird damit zum ersten Lieferanten monokristalliner PV Module in Europa, die durch den weltweit bekannten Elektronikkonzern hergestellt werden, berichtet Enerpoint in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaik ist für Samsung ein neues Geschäftsfeld. Doch dank der mehr als 30-jährigen Erfahrung in der Halbleiter- und LCD Fertigung habe das Unternehmen ausreichend Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Elektronik, die strengsten Qualitätsanforderungen standhalten muss. 

09.06.2010   Quelle: Enerpoint S.p.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Innotech Solar präsentiert neue Halb- und Drittelzellenmodule

Solamodule von Innotech Solar
Solamodule von Innotech Solar

Innotech Solar (ITS Narvik, Norwegen) präsentiert zur Intersolar 2010 kostengünstige Solarstrommodule mit Drittel- und Halbzellen. Mehrstufige Prüf- und Optimierungsverfahren sorgen laut Hersteller für eine hohe Leistungsfähigkeit, die nicht hinter herkömmlichen Modulen zurückstehe und garantiert werde. Die Modulserien "ITS Economy half cell" und "ITS Economy third cell" seien besonders für große Dach- und Freiflächenanlagen geeignet und vom TÜV Rheinland nach IEC-Standards zertifiziert. Die neue Produktreihe habe die gleichen Maße und elektrischen Eigenschaften wie die Standard-Module von Innotech Solar.   "Mit dieser neuen Produktreihe setzen wir unsere Strategie der Effizienzerhöhung in der solaren Wertschöpfungskette fort und können zugleich Produkte anbieten, die bei günstigeren Preisen gleichwertig mit Standardmodulen sind", kommentiert Robert Händel, Verkaufsleiter von Innotech Solar, die Neuentwicklung. Das Unternehmen hat sich auf die Analyse und Optimierung von Solarzellen spezialisiert und setzt dafür Industrieverfahren ein, die eigene Forschungsteams entwickeln. Der Produktionsstandort ist in Norwegen, Tochtergesellschaften befinden sich in Deutschland, China und der Schweiz.



Neue Verfahrensschritte ermöglichen es, auch größere fehlerhafte Stellen zu isolieren

Für die Produktion der neuen Modultypen ergänzt Innotech Solar seine existierenden Optimierungsverfahren für kristalline Solarzellen um zusätzliche Schritte. Zunächst werden Verunreinigungen und andere Mängel identifiziert, die Leistungsabfälle verursachen. Ein Laser isoliert anschließend die Verunreinigungen und macht sie so unschädlich. Zellen, die so nicht optimiert werden können, wurden bisher aussortiert. Die neuen Verfahrensschritte ermöglichen es nun, auch größere fehlerhafte Stellen zu isolieren: Ein Laser trennt nicht nutzbare Teile der Zelle ab, es werden nur voll funktionsfähige Drittel oder Hälften weiterverarbeitet. Die Zell- und Modulproduktion wird umweltverträglicher und effizienter, da bisher für die Herstellung von hochwertigen Modulen nicht nutzbare Zellkontingente eingesetzt werden.

Die "ITS Economy half cell" und "ITS Economy third cell"-Module sind als 200, 210, 220 und 230 Wp-Module erhältlich. Dank einer Positivsortierung erhalten die Kunden zusätzliche Leistung, da etwa ein 220 Wp-Modul eine Leistung von 220-230 Wp habe, heißt es in der Pressemitteilung. Beide Modultypen werden vom 9. – 11. Juni auf dem Innotech Solar Stand B6.580 auf der Intersolar in München gezeigt.

Mehr Informationen: http://www.innotechsolar.com.

09.06.2010   Quelle: Innotech Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innotech Solar,
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Photovoltaik-Hersteller First Solar will deutschen Produktionsstandort erweitern und Kapazität verdoppeln

First Solar-Standort Frankfurt (Oder)
First Solar-Standort Frankfurt (Oder)

First Solar hat die Absicht, den deutschen Solarmodul- Produktionsstandort in Frankfurt (Oder) zu erweitern. Mit diesem Schritt würde die Produktionsleistung verdoppelt und einige hundert Arbeitsplätze würden geschaffen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. First Solar beschäftigt in Frankfurt (Oder) schon heute mehr als 600 Mitarbeiter in der Herstellung von innovativen Dünnschicht-Solarmodulen. Das Unternehmen stehe bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit Behörden auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene, um die benötigten Genehmigungen zu erhalten und den finanziellen Rahmen für die Erweiterung abzustecken.   Die Erweiterung wäre in diesem Jahr die erste große ausländische Direktinvestition im Bereich erneuerbare Energien in Deutschland. Sie würde die Leistungsfähigkeit der Produktionsanlage in Frankfurt (Oder) von momentan 223 Megawatt (MW) auf etwa 446 MW bis zum vierten Quartal 2011 verdoppeln, um die große Nachfrage der Kunden in Europa zu bedienen. Die Erweiterung werde First Solar auch helfen, sich besser gegen Wechselkursrisiken abzusichern, wenn künftig mehr in Deutschland für den europäischen Markt produziert wird.




Ministerpräsident Matthias Platzeck: "Hier werden nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen"

Das Land Brandenburg begrüßte die Ankündigung von First Solar und nannte sie eine Bestätigung ihrer Strategie, erneuerbare Energien konsequent weiter auszubauen. "Das weitere Engagement von First Solar ist ein gute Nachricht für das Land Brandenburg und die Stadt Frankfurt (Oder)", betonte Ministerpräsident Matthias Platzeck. "Die Bereitschaft der Unternehmen, auch in schwierigen Zeiten zu investieren, sichert die Zukunftsfähigkeit des Landes. Hier werden nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen. Zugleich stärkt die Erweiterung der Produktion von Solarmodulen unsere Spitzenposition bei den Erneuerbaren Energien und wird mithelfen, die ehrgeizigen Ziele der Energie- und Klimaschutzstrategie des Landes zu erreichen."


Weiterer Schub für die Solar-Branche in Brandenburg

"Ich freue mich, dass First Solar seine Niederlassung in Frankfurt (Oder) erweitern will", sagt Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. "Diese Ankündigung bedeutet einen weiteren Schub für eine der innovativsten und wachstumsstärksten Branchen in Brandenburg. In den vergangenen Jahren hat es im Land einen regelrechten Ansiedlungsboom gegeben, First Solar hat dazu wesentlich beigetragen. Besonders erfreulich ist für mich, dass nun weitere Arbeitsplätze in Ostbrandenburg entstehen."


Engagement für sauberen und preiswerten Solarstrom

"Diese Ankündigung bekräftigt unseren Glauben und unser Engagement für das Wachstum des deutschen und europäischen Marktes für sauberen und preiswerten Solarstrom", sagt Bruce Sohn, Präsident von First Solar. "Sie ist auch ein klares Zeichen unseres Vertrauens in unsere Mitarbeiter in Frankfurt (Oder) sowie die enge Partnerschaft, die wir mit der Stadt Frankfurt und dem Land Brandenburg pflegen", so Sohn weiter. Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), sagte er sei "sehr stolz darauf, dass sich First Solar mit der erheblichen Kapazitätserweiterung erneut zum Standort Frankfurt (Oder) bekennen will". "Das zeigt, dass unsere Standortbedingungen höchsten internationalen Standards entsprechen. Frankfurt (Oder) hat sich inzwischen weltweit als Standort für erneuerbare Energien einen Namen gemacht", so Wilke.

First Solar beschäftigt weltweit mehr als 4.700 Mitarbeiter. Mit einer geplanten Produktionskapazität von mehr als 1,3 Gigawatt (GW) in Deutschland, den Vereinigten Staaten von Amerika und Malaysia im Jahr 2010 ist First Solar einer der führenden Hersteller von Photovoltaik-Modulen weltweit. Das Unternehmen besitzt drei weitere im Bau befindliche Fabriken in Frankreich und Malaysia. Wenn diese im ersten Quartal 2012 fertig gestellt sind, wird das Unternehmen über eine Produktionskapazität von mehr als 2.1 GW verfügen - basierend auf aktuellen Zahlen des ersten Quartals 2010.

Das deutsche Werk wurde vor Kurzem als einziges Industrieunternehmen in Ostdeutschland vom Great Place to Work Institute als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Als Teil von First Solars Versprechen, Effizienz und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, besitzt die Produktionsstätte eine Recyclinganlage, um ausgediente Solarmodule wiederzuverwerten. First Solar bietet ein umfassendes vorfinanziertes Modulrücknahme- und Recyclingprogramm an.

09.06.2010   Quelle: First Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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Neue Wechselrichter für Solarkraftwerke: Sputnik Engineering stellt auf der Intersolar zwei neue Zentralwechselrichter vor

Solar Max 300 TS
Solar Max 300 TS

Der Schweizer Hersteller Sputnik Engineering (Biel) erweitert seine neue Wechselrichterreihe SolarMax TS um zwei Zentralwechselrichter mit größeren Leistungen. Der neue SolarMax 300 TS hat eine Nennleistung von 300 Kilowatt und arbeitet im MPP-Bereich von 430 bis 800 Volt. Bei der Neuentwicklung gelang es Sputniks Entwicklern, den Europäischen Wirkungsgrad im Vergleich zu dem Vorgängermodell SolarMax 300 C von 94,8 auf 95,5 Prozent zu steigern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei dem SolarMax 330TS-SV hat Sputnik im Unterschied zum SolarMax 300 TS auf einen Niederspannungstransformator verzichtet.   Bis zu vier der neuen 330-Kilowatt-Wechselrichter können in eine SolarMax Power Station integriert werden und ihren Strom direkt über einen Mittelspannungstransformator in das Mittelspannungsnetz einspeisen. Die Station lässt sich über eine zentrale Kontrolleinheit bequem bedienen. Ihr Display stellt alle wichtigen Informationen und Einstellungen übersichtlich dar.




Wie auch bei den anderen Geräten der SolarMax-TS-Serie überwacht die Elektronik die IGBT-Schalter der beiden neuen Zentralwechselrichter auf dem Leistungsteil, was die Betriebssicherheit und die Zuverlässigkeit steigert. Zudem hat Sputnik die Lebensdauer der Geräte weiter erhöht, indem das Unternehmen die Elektrolytkondensatoren konsequent durch Folienkondensatoren ersetzt hat. Mit dem optional erhältlichen Erdungskit arbeiten die Wechselrichter auch in Kombination mit Dünnschicht- oder rückseitenkontaktierten Modulen einwandfrei, so der Hersteller.

Die beiden neuen Zentralwechselrichter sind für sämtliche Anforderungen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie vorbereitet, auch jene, die erst ab 2011 gelten. So sind die Wechselrichter dann in der Lage, Blindleistung einzuspeisen, bei kurzen Netzfehlern am Netz zu bleiben und so das Netz aktiv zu stützen.


Neu: Flexible Ertragsoptimierung

Bei der Suche nach dem optimalen Arbeitspunkt (MPP) haben Sputnik-Kunden die Wahl: Während der Single-MPP-Betrieb den Anlagenertrag im Teillastbereich durch die leistungsabhängige Zuschaltung einzelner Leistungsteile optimiert und außerdem Redundanz schafft, lässt der Multi-MPP-Betrieb mit drei MPP-Trackern pro Wechselrichter Installateuren mehr Flexibilität bei der Anlagenauslegung. Leistungsverluste, wie sie zum Beispiel durch temporäre Verschattungen entstehen können, werden minimiert.

Die neuen Wechselrichter sind vom TÜV und vom VDE-Institut zertifiziert. Die zweijährige Standardgarantie kann mit dem Servicevertrag MaxControl optional auf bis zu 20 Jahre verlängert werden. Sputnik Engineering zeigt die beiden Neuentwicklungen erstmals auf der Messe Intersolar vom 9. bis 11. Juni in München in Halle B4, Standnummer 110.

09.06.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Schweizer Energieversorger EBL investiert in Solarthermie-Kraftwerk mit baden-württembergischem Know-how

Solarer Dampferzeuger
Solarer Dampferzeuger "NOVA-1" mit Fresnel-
Kollektortechnologie

Der Schweizer Energieversorger EBL (CH-Liestal), Muttergesellschaft der deutschen EBLD Schweiz Strom GmbH, setzt bei seiner aktuellen Investition in erneuerbare Energien auf baden-württembergisches Projekt-Know-how. Unter der Federführung von EBL wurde Ende April mit dem Bau des weltweit größten solarthermischen Kraftwerks (Concentrating Solar Power, CSP) in Fresnel-Kollektor-Technologie in Südspanien begonnen. Das CSP-Kraftwerk Puerto Errado 2 wird eine Erzeugungskapazität von 30 Megawatt (MW) haben und nach seiner Fertigstellung in 24 Monaten rund 11.000 spanische Haushalte mit Strom versorgen.  

Fresnel-Kollektor-Kraftwerk senkt Landnutzung und Wasserverbrauch

Das solarthermische Kraftwerk in der Umgebung von Calasparra bündelt durch lange Flachspiegelreihen die einfallende Sonnenstrahlung und lenkt diese auf sogenannte Receiver. In diesen wird Wasser erwärmt und verdampft. Dieser Dampf wird dann zur Stromerzeugung in Dampfturbinen geleitet. Die im Kraftwerk angewendete Technologie zeichne sich durch einen hohen Wirkungsgrad, einen geringen Materialaufwand, die Serienfertigung der Primärreflektoren und schnelle Montage aus, betont EBL. Hohe Umweltverträglichkeit werde zusätzlich durch die - gegenüber anderen solarthermischen Kraftwerken - wesentlich geringere Landnutzung und den niedrigen Wasserverbrauch erreicht. Der Einsatz einer Trockenkühlung und von wasserfreien Reinigungsrobotern sei ein entscheidender Vorteil gegenüber Kraftwerken, die viel Wasser für Kühlung und Reinigung benötigen. Den hohen Wirkungsgrad und problemlosen Betrieb des Fresnel-Kollektor-Kraftwerks bestätigte eine 1,4 MW-Testanlage, die seit März 2009 an das spanische Netz angeschlossen ist. Für die Erstellung des Kraftwerks ist das baden-württembergische Unternehmen Novatec Biosol AG verantwortlich, es überzeugte die EBL durch seine Innovationskraft und die Qualität.

Beat Andrist, Mitglied der Geschäftsleitung EBL und Geschäftsführer EBLD Schweiz Strom GmbH, zum Engagement der EBL in Spanien: "Die Investition in ein thermisches Solarkraftwerk ist ein nachhaltiger Beitrag der EBL zum Schutz der Umwelt." Er ergänzt: "Die internationale Energieagentur sieht solar-thermische Kraftwerke ab 2025 als Alternative zu Grundlastkraftwerken. Unser Engagement ist also auch eine Investition in unsere zukünftige Versorgungssicherheit." Errichtet wird das Kraftwerk von der Turbo Sol, einem Gemeinschaftsunternehmen der EBL (77 % Beteiligung), der Industriellen Werke Basel (IWB, 8 %) und dem Karlsruher Unternehmen c AG (15 % feste Beteiligung). Die Gesamtinvestition beträgt laut EBL 150 Millionen Euro.

09.06.2010   Quelle: Elektra Baselland (EBL)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Novatec Biosol AG,
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Photovoltaik: CNPV startet High Density Power PV-Module

CNPV-Modul, Nennleistung 290Wp bis 295Wp
CNPV-Modul, Nennleistung
290Wp bis 295Wp

Die CNPV Solar Power SA (Dongying, China) kündigte am 04.06.2010 den Start einer Photovoltaik-Modulserie mit einer Nennleistung von 295 Watt (Wp) bis 305Wp an, hergestellt mit hoch effizienten 156x156mm monokristallinen Solarzellen für Anwendungen im Kraftwerksmaßstab. Die Premium-Modulserie wird auf der Intersolar Europe in München, Deutschland vom 09. bis 11. Juni 2010 zu sehen sein. CNPV habe bereits 10MWp dieser Premium-Module an einen wichtigen strategischen Partner in Europa ausgeliefert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 


Größere Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad

Das 72-Zellen-Premium-Modul verfüge über große Flächen, hoch effiziente mono-kristalline Silizium-Solarzellen, Antireflex-Glas und mit hoher Leitfähigkeit verbundene Materialien. Der größere Durchmesser (200mm) der Zellen im Vergleich zum Standardformat (195mm) mit ihrem hohen Wirkungsgrad (17,5%) übertreffen laut CNPV den Branchendurchschnitt um 8%, was zu einer Moduleffizienz von 15.50%+ führe. Das verbesserte Anti-Reflex-Glas sorge für 94% Transmission auf der STC-Ebene und biete eine zusätzliche 3%-Performance bei Installationen auf Feldebene. Der Einsatz von weichen, plastischen und hochleitfähigen verbundenen Bändern gewährleiste minimale Widerstandsverluste sowohl bei Standardprüfungen als auch auf der Feldebene. Der Nettoeffekt sei eine gesteigerte Leistung, ohne dass hierzu bei der Installation eine größere Oberfläche nötig werde.


Die Premium-Modul-Serie wird durch eine 25-jährige Garantieleistung der CNPV sowie einer 10-jährigen Produktgarantie von namhaften europäischen Versicherungsgesellschaften unterstützt. Die Premium-Module befinden sich jetzt in der Produktion und werden mit einer Leistung von 295Wp bis 305Wp angeboten. CNPV vermarktet die Module mit der Kennzeichnung CNPV-285M bis CNPV-290M als Standardserien und CNPV-295M bis
CNPV-305M als Premiumserien.

B. Veerraju Chaudary, COO und CTO bei CNPV, kommentiert: "CNPV ist das erste Unternehmen auf seinem Gebiet, das eine IEC Zertifizierung entwickelt und erreicht hat und anfing, diese hohe Leistung, diese hohe Effizienzmarge zu verkaufen. Dies ist ein großer Erfolg für CNPV, und wieder einmal können wir die hohen Anforderungen erfüllen, die unsere Kunden nachfragen. Die Entwicklung ist Teil der umfangreichen CNPV R & D-Programm, das dazu dient, den Modul-Wirkungsgrad kontinuierlich zu verbessern. Indem eine konkurrenzfähige Preisstruktur mit dieser bewährten Hochleistungs-Premium-Modulserie kombiniert wird, wird die Solarindustrie Netzparität erreichen. Die Einführung der hochwertigen Performance-Premium-Serie von CNPV ist ein großer Schritt zur
Erreichung dieses Ziels."

09.06.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CNPV,
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DGS präsentiert neuen Photovoltaik-Leitfaden auf der Intersolar

DGS-Leitfaden
DGS-Leitfaden "Photo-
voltaische Anlagen",
neue Auflage

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ist als langjähriger Träger der Intersolar vom 9. bis 11. Juni mit einem Stand auf der Fachmesse Intersolar Europe 2010 in München vertreten. Besucher können sich dort zu allen Themen rund um die Solarenergie-Nutzung beraten lassen oder konkrete Beratungsangebote auf dem Stand 137 in Halle C3 nutzen. Der Leitfaden Photovoltaische Anlagen der DGS hat sich in den letzten Jahren als Standardwerk in Deutschland und Europa etabliert. Als Kompendium für die am Bau einer Photovoltaik-Anlage beteiligten Gewerke (Elektro- und Dachdeckerhandwerk) und die planenden Unternehmen (Architektur- und Ingenieurbüros) genießt er hohe Anerkennung.   Die neue Auflage ist mit vielen zusätzlichen Inhalten versehen. Zum Beispiel sind erstmals Sonnenstände und Einstrahlungskarten weltweit enthalten. Ein neues Kapitel wurde zu Inbetriebnahme und Wartung aufgenommen. Zudem gibt es auch weitgehende Informationen zur Fehlersuche, zu Messungen, Abnahme, Brandschutz und Betrieb von PV-Anlagen sowie aktuelle Ergebnisse zu Energierücklaufzeiten und zum Recycling der Systeme, über neue Dachmontagesysteme und Freiflächen-Systeme, aerodynamisch optimierte Systeme und Kassettenbefestigungen sowie ein komplett überarbeitetes Kapitel zur Planung von PV-Anlagen.


Messerabatte am Stand auf der Intersolar

Anlässlich der Intersolar Europe gibt es den brandneuen DGS-Leitfaden "Photovoltaische Anlagen" (erschienen im April 2010) am DGS-Messestand mit Messerabatt. Statt für regulär 98 Euro kann die komplett überarbeitete 4. Auflage zum Preis 88 Euro erworben werden. Für DGS-Mitglieder bzw. solche, die es werden wollen, kostet der Leitfaden nur 78 Euro.

Den aktuellen Leitfaden "Solarthermische Anlagen" für das SHK-, Elektro-, Dachdeckerhandwerk, für Fachplaner, Architekten, Bauherren und Weiterbildungsinstitutionen (überarbeitete 8. Auflage) erhalten Besucher am DGS-Messestand für 75 Euro (statt 85). DGS-Mitglieder können ihn für 68 Euro erwerben.

09.06.2010   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS,
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Photovoltaik in Frankreich: Produktionsanlage von First Solar wird staatlich gefördert

Die interministerielle Raumplanungs-Kommission (Commission Interministérielle d’Aide à la Localisation des Activités, CIALA) hat beschlossen, dem Photovoltaik Unternehmen First Solar Fördermittel für den Bau einer Produktionsanlage für Dünnschichtmodule zu gewähren, berichtet die Präfektur Bordeaux (Frankreich) in einer Pressemitteilung. First Solar erhalte rund zwei Millionen Euro Zuschuss für die Schaffung von 382 Arbeitsplätzen und für seine Investitionen in Höhe von fast 66 Millionen Euro. Die Arbeitsplätze müssen ab dem Zeitpunkt ihrer Schaffung fünf Jahre besetzt werden, die Investitionen noch fünf Jahre nach Abschluss des Programms fortdauern.   Der Raumplanungs-Zuschuss ergänze die anderen Fördermaßnahmen zum Bau der Fabrik. Diese kommen von örtlichen Verbänden und dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Fonds Européen de Développement Régional, FEDER).

Das Wirtschaftsförderungs-Programm PAT unterstützt die Schaffung oder Erhaltung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Aktivitäten in wirtschaftlichen Brennpunktregionen Frankreichs. Es soll Ungleichgewichte bei der Entwicklung ausgleichen, indem Unternehmensansiedlungen oder -erweiterungen in den wirtschaftlich schwächsten Gegenden des Landes gefördert werden.

08.06.2010   Quelle: Präfektur Bordeaux, Frankreich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE: Wirtschaftsforscher ignorieren volkswirtschaftliche Effekte; Erneuerbare Energien verursachen keine versteckten Kosten

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) will angesichts der erneuten Angriffe auf die Förderung der erneuerbaren Energien durch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung und die am 07.06.2010 vorgestellten Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Ausbau der erneuerbaren Energien klarstellen, dass einseitige Kostendarstellungen keine Grundlage für die seriöse Bewertung eines Energieträgers sind. Vielmehr müssten Ausgaben für die Förderung der zukunftsweisenden Erneuerbaren immer im Vergleich mit den Gesamtkosten herkömmlicher Energieträger erfolgen und externe Kosten sowie volkswirtschaftlicher Nutzen einbezogen werden, betont der BEE in einer Pressemitteilung.   "Die erneuerbaren Energien sind die einzigen Energieträger, die ehrliche Preise haben, und die ihre Kosten in voller Höhe transparent machen. Fossile und atomare Energieerzeugung hingegen bezahlen die Verbraucher nicht nur mit erheblichen Beträgen über die Strom- und Heizungsrechnung. Die Steuerzahler kommen darüber hinaus für enorme Summen an Subventionen, Risikoabwälzung und ungedeckten Kosten für Klima- und Umweltschäden auf", erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann.


Milliarden für Kohle und Atom

Nach Berechnungen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace wurde allein die Kohleenergie in den Jahren 1950 bis 2008 mit mindestens 432 Milliarden Euro gefördert. Die Atomenergie erhielt im gleichen Zeitraum 165 Milliarden Euro. Für den Rückbau ausgedienter Atomtechnik und die Entsorgung radioaktiver Abfälle seien außerdem heute schon 93 Milliarden Euro weiterer Kosten abzusehen. Klusmann: "An diesen Zahlen wird deutlich, dass die Förderung erneuerbarer Energien nicht nur moderat und vertretbar ist, sondern die einzige Chance, um auf mittlere Sicht von Subventionen für umweltschädliche und auf endliche Ressourcen angewiesene Energieerzeugung loszukommen."


BEE-Geschäftsführer Klusmann: Kosten und Nutzen gleichermaßen betrachten

Nehme man die zahlreichen positiven Effekte der Förderung der erneuerbaren Energien auf Arbeitsmarkt, regionale Wertschöpfung, technologische Innovation und Exportchancen hinzu, lohne sich der Ausbau der Erneuerbaren allemal. "Wer seriös rechnet und Kosten und Nutzen gleichermaßen betrachtet, wird schnell feststellen, dass die erneuerbaren Energien nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch weit überlegen sind. Der Versuch, sie als Kostentreiber zu diskreditieren, ist daher so durchsichtig wie unseriös", urteilt Klusmann.

Im Stromsektor können die erneuerbaren Energien nach Berechnungen des BEE bereits bis 2020 den Atomausstieg ausgleichen und zusätzlich den Verbrauch von Kohle und Gas senken. Klusmann: "Wenn die politischen Rahmenbedingungen mit Atomausstieg und EEG verlässlich bleiben, gibt es weder eine Stromlücke noch Bedarf für Laufzeitverlängerungen oder zusätzliche Kohlekraftwerke. Wer anderes behauptet, sucht krampfhaft nach Gründen, um an der gefährlichen Atomenergie festzuhalten oder zusätzlichen Kohlekraftwerken den Weg zu ebnen."

Hintergrundinformationen (Agentur für Erneuerbare Energien):
Kosten und Nutzen der Erneuerbaren

08.06.2010   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Roboter gegen stark verschmutzte Module: S&F Umwelttechnik stellt neues Photovoltaik-Reinigungssystem auf der Intersolar vor

Mit einer Neuerung wartet S&F Umwelttechnik (Kolitzheim) bei der Intersolar in München auf. Das Unternehmen präsentiert auf der Fachmesse erstmals einen Reinigungsroboter, mit dem stark verschmutzte Oberflächen von Photovoltaik-Modulen sowohl in Dach- als auch in Freiflächenanlagen gesäubert werden können.   S&F Umwelttechnik bietet seinen Kunden bereits einen Rundum-Service für den sicheren Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Die Solarstromanlagen unterliegen der ständigen Kontrolle der Leistungsdaten, um so möglichen Ertragseinbußen aktiv vorzubeugen. Diese Anlagenfernüberwachung erfolgt in Echtzeit, so dass Störungen sofort erkannt und behoben werden können. Beim zusätzlichen S&F Jahrescheck wird die komplette PV-Anlage unter die Lupe genommen, und wichtige Verschleißteile (Filter, Isolationen, etc.) werden bei Bedarf erneuert. "Wir begleiten Photovoltaik-Anlagen auf Wunsch über die gesamte Betriebslaufzeit. Im Falle einer Störung werden sofort Gegenmaßnahmen eingeführt", erläutert Martin Zembsch, Geschäftsführer der S&F Umwelttechnik GmbH.


Reinigungsroboter arbeiten mit besonders weichen Bürsten und entmineralisiertem, aufbereitetem Wasser

Neben der technischen Betriebsführung bietet S&F Umwelttechnik über das Servicepaket nun eine weitere Neuerung an, ein von einer Schweizer Firma entwickeltes Reinigungsrobotersystem. Das System reinigt vollautomatisch und äußerst schonend die Moduloberflächen und soll vor allem in Fällen starker Verunreinigung eingesetzt werden. Diese könnte sowohl durch einen mehrjährigen Betrieb als auch durch Verstaubung in regenarmen Heißklima-Regionen verursacht werden. In den S&F-Reinigungsrobotern werden besonders weiche Reinigungsbürsten und entmineralisiertes, aufbereitetes Wasser eingesetzt, betont das Unternehmen. Dadurch wird verhindert, dass die Modul-Oberflächen verkratzen und blind werden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen, wie Moos oder Vogeldreck, werde auf Knopfdruck ein biologisch abbaubares Reinigungsmittel verwendet.


Einsatz in Dach- und Freiflächenanlagen sowie an Fassaden

Die Neuerung zeichnet sich auch durch eine hohe Flexibilität aus. "Sogar senkrechte Fassaden können ohne Probleme in kürzester Zeit gereinigt werden", sagt Martin Zembsch. Der Geschäftsführer machte sich direkt vor Ort in der Schweiz ein Bild von der innovativen Technik und dem sicheren Betrieb der Reinigungsroboter. "Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Robotertechnik." Das neue System lässt sich auf allen Moduloberflächen einsetzen, sowohl auf Dach- als auch auf Freiflächenanlagen. Unterschiedliche Modulklammern und verschiedene Modulrahmen werden durch die ausgeklügelte Programmierung des Roboters ohne Probleme und vollautomatisch gemeistert. Auf der Intersolar 2010, die am 9. Juni in München beginnt, wird der S&F-Reinigungsroboter zum ersten Mal vorgestellt. Von seinen Fähigkeiten können sich Besucher am S&F-Messestand in Halle A4 Stand 151 ein Bild machen.

08.06.2010   Quelle: S&F Umwelttechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar Europe: "Connecting Solar Business" auf der Neuen Messe München

Die Intersolar Europe, die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft, öffnet vom 9. bis zum 11. Juni 2010 ihre Tore auf der Neuen Messe München. Die Messe wird sich auf eine Ausstellungsfläche von über 130.00 Quadratmetern in zwölf Hallen erstrecken und wächst damit erneut über die Grenzen des Vorjahres hinaus. Auch die Ausstellerzahl wird im Vergleich zu 2009 steigen. Mehr als 1.800 Unternehmen aus aller Welt werden ihre Produkte und Dienstleistungen im Juni auf der Neuen Messe München präsentieren. Dazu werden über 60.000 internationale Fachbesucher erwartet.  Intersolar AWARD

Eines der Highlights der Intersolar Europe ist die Verleihung des Intersolar AWARD. Der Preis wird jährlich in den Bereichen "Photovoltaik" und "Solarthermie" und der Kategorie "PV-Produktionstechnik" für wegweisende Produkte und Dienstleistungen der Solartechnik vergeben. Der Intersolar AWARD wird am 9. Juni um 15:30 Uhr in der Halle C3, Stand C3.150 auf der Neuheitenbörse verliehen.


Intersolar Europe Conference

Vom 7. bis zum 11. Juni tagt die internationale Solartechnikbranche im Internationalen Congress Center München (ICM) der Neuen Messe München. Die Veranstaltung konzentriert sich auf Photovoltaik, Solarthermie und solarthermische Kraftwerke. Mehr als 140 Referenten werden zu den über 30 Einzelveranstaltungen der Konferenz erwartet.


Die Träger der Intersolar Europe

Träger der Intersolar Europe sind die führenden Industrieverbände der Solar-Branche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. als Exklusivpartner, sowie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES). Mit Unterstützung der European Photovoltaic Industry Association (EPIA).

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe Internet unter http://www.intersolar.de.

08.06.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SOLARWATT errichtet erstes Solar-Kraftwerk mit neuem Antireflexglas von f|solar

Solarglas-Produktion bei der der f|solar GmbH.
Solarglas-Produktion bei der der f|solar GmbH.

Der Dresdner Solarmodulhersteller SOLARWATT AG errichtet im niedersächsischen Lauenförde das erste Photovoltaik-Kraftwerk mit dem innovativen Glas f|solarfloat HT der f|solar GmbH. Bei dem Premium-Produkt aus dem anhaltinischen Osterweddingen handle es sich um ein spezielles Solarglas zur frontseitigen Abdeckung der Photovoltaik-Module. Durch zusätzliche Antireflexbeschichtungen des Glases vergrößere sich der Anteil des zur Solarstrom-Erzeugung genutzten Sonnenlichts, so dass sich die Modulleistung und somit die Stromausbeute des Solarkraftwerks um bis zu 2,5% erhöhen, berichtet SOLARWATT in einer Pressemitteilung.   Die auf einer Grünlandfläche von rund vier Hektar errichtete Anlage wird eine Nennleistung von 2,1 Megawatt (MWp) haben und damit eine der größten Solarstromanlagen Niedersachsens sein. Installiert werden knapp 9.000 polykristalline Module vom Typ P210-60 GET AK der als Generalunternehmer auftretenden SOLARWATT AG. Die Anlage ist gleichzeitig ein Pilotprojekt des in Lauenförde ansässigen Glasherstellers Interpane, dessen anteilige Tochter die Floatglasanlage in Osterweddingen ist. Die Fertigstellung und Stromeinspeisung in das EON-Mittelspannungsnetz ist für Ende Juni geplant.

08.06.2010   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: f|solar GmbH.,
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SolarEdge präsentiert neueste Generation modulintegrierter Photovoltaik-Leistungsoptimierer, Überwachungssysteme und Solar-Wechselrichter auf der Intersolar

PowerBoxen von SolarEdge
PowerBoxen von SolarEdge

Ab dem 9. Juni 2010 präsentiert SolarEdge Technologies (Hod Hasharon, Israel) eine neue Generation von Lösungen für die solare Stromerzeugung auf der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft, der Intersolar Europe. Neben den ersten PV-Modulen mit integrierten Leistungsoptimierern (Power Optimizer) zeigt das Unternehmen seine neuen Drei-Phasen-Wechselrichter für Leistungen von 8kW, 12kW und 15kW, sowie die neuen Add-On PowerOptimizer für 350W Module.   Zum Produktportfolio gehört darüber hinaus eine automatisierte Lösung zur Vermeidung von Stromunfällen und Bränden und eine umfangreiche Monitoring- und Designsoftware.



Mehr Ertrag, Komfort und Sicherheit mit der SolarEdge-PowerBox

Die SolarEdge-PowerBox ist der neue Power Optimizer von SolarEdge und ermöglicht MPP-Tracking (Maximum Power Point Tracking) und Monitoring auf Modulebene. Damit gewährleiste die neue Powerbox nicht nur ein äußerst flexibles Anlagendesign sowie mehr Wartungsfreundlichkeit und Sicherheit, sondern auch bis zu 25 % mehr Energieertrag aus Photovoltaik-Anlagen in Wohnbau und Gewerbe, so der Hersteller in einer Pressemitteilung. Die SolarEdge-PowerBox ist ab sofort auch als voll integrierte Lösung in PV-Modulen verfügbar, was die Planung und Umsetzung auch großer Anlagen zusätzlich deutlich vereinfacht. Zusätzlich hat SolarEdge das Angebot an PowerBoxen für den nachträglichen Einbau erweitert. Das neueste Modell ist für eine Modulleistung von bis zu 350Wp ausgelegt. Die PowerBox AOB350 ist weltweit bei führenden Händlern erhältlich und kann von qualifizierten Monteuren an fast jedes c-Si-Modul mit bis zu 350W Leistung angeschlossen werden.


Neue Wechselrichter für noch mehr Leistung

Die Multi-String-Wechselrichter von SolarEdge sind ausschließlich für die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom konstruiert und sind deshalb besonders robust und zuverlässig. Die im System integrierten PowerBoxen sorgen dabei für die Ermittlung des MPP in jedem einzelnen Modul. Die neuen PV-Wechselrichter wurden eigens für den Einsatz mit Power Optimizern konzipiert und zeichnen sich durch einen gewichteten Wirkungsgrad von über 97 % aus. Bislang bestand das Angebot an Wechselrichtern aus 3,3 - 6kW-Einphasenmodellen und einem 10kW Drei-Phasen-Wechselrichter. Ab sofort werden auch neue Drei-Phasen-Wechselrichter für den Markt verfügbar sein. Das neue Angebot besteht aus einem 8kW-, einem 12kW- und in den USA auch aus einem 15kW-Modell. Diese breite Palette an Wechselrichtern macht die Vorteile der SolarEdge-Technologie für PV-Anlagen aller Größen vom Wohnungsbau bis hin zu industriellen Großanlagen verfügbar.


Schutz vor Bränden und Stromschlägen mit innovativer System-Architektur

Herkömmliche PV-Anlagen setzen Monteure und Feuerwehrleute einer Stromschlaggefahr aus, betont SolarEdge in der Pressemitteilung. In erster Linie deswegen, weil die Gleichspannung im String gefährlich hoch bleibe, solange die Module der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Das innovative SolarEdge-System stelle die branchenweit erste, vollständig automatisierte Lösung zur Vermeidung von Stromunfällen und Bränden dar. Dieses außergewöhnliche Funktionsmerkmal sei in der PowerBox integriert und erfordere keine zusätzliche Hardware. Es sei kostenneutral und ohne manuelle Vorarbeiten einsatzbereit. Um die Stromschlaggefahr während der Montage, Wartung und Brandbekämpfung auszuschließen, schalte die PowerBox die DC-Spannung der Module aus, sobald der Wechselrichter deaktiviert oder die Anlage vom Netz getrennt wird. Aus Brandschutzgründen schalte die PowerBox die Module auch dann aus, wenn elektrische Lichtbögen oder hohe Temperaturen erkannt werden.


Monitoring auf Modulebene mit erweiterten Fähigkeiten

Die SolarEdge-Lösung bietet außerdem Anlagenüberwachung auf Modulebene. Die Leistung eines jeden Moduls wird laufend durch dessen PowerBox gemessen, und die Messwerte werden über die bestehenden Stromleitungen übertragen. Eine zusätzliche Verkabelung ist also nicht erforderlich. Die webbasierte Monitoring-Software führt automatisch Analysen durch und warnt den Benutzer, wenn die Leistung von Modulen oder Strings suboptimal ist bzw. wenn Fehler oder sicherheitsrelevante Vorfälle auftreten. Die betroffenen Module werden in einer grafischen Darstellung der Anlage hervorgehoben angezeigt.


Neue iPhone-Anwendung, mit der die PV-Anlage auch unterwegs überwacht werden kann

Monteure und Wartungspersonal können den Anlagenstatus und die Modulleistung jederzeit prüfen und vor Ort defekte Module rasch lokalisieren, sogar in Großanlagen. Eine Vielzahl an Kommunikationszubehör wird außerdem vorgestellt, um mit der SolarEdge-Monitoringlösung einen breiteren Kundenkreis zu erschließen. Dieses Zubehör beinhaltet eine Kommunikationsschnittstelle, mit deren Hilfe SolarEdge-PowerBoxen mit vielen handelsüblichen Wechselrichtern betrieben werden können. GSM Modems werden ebenso angeboten, um die Nutzung der Monitoringfunktionen auch bei Anlagen zu ermöglichen, bei denen kein direkter Internetanschluss verfügbar ist. Außerdem wird für die Kommunikation zwischen den einzelnen Wechselrichtern einer PV-Anlage eine drahtlose Lösung, basierend auf ZigBee-Funkmodulen, eingeführt.


Softwareanwendungen für einfache Auslegung und Installation

Um die SolarEdge Lösung zu vervollständigen, bietet SolarEdge mehrere Softwareprogramme für Installateure und Endkunden an. Ein Site Design Tool ermöglicht eine schnelle Anlagenauslegung und Stringberechnung unter Einbezug des Modultyps, der Maximalleistung, der geographischen Position, etc. Das Configuration Tool unterstützt den Installateur bei der Einstellung der Wechselrichter sowie bei der Überprüfung der Anlage, bis auf Modulebene, direkt vor Ort. Das Site Commissioning Tool ist ein Barcodescanner-Programm, das die Aufnahme von Anlagenlayouts für die Anzeige im Monitoringportal stark vereinfacht.

SolarEdge auf der Intersolar Europe: Halle B4, Stand 322.

08.06.2010   Quelle: SolarEdge Technologies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarEdge Technologies,
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Photovoltaik-Produzent CALYXO und MOLA SOLAIRE INTERNATIONAL schließen Modul-Liefervertrag über 2 MW

Calyxo produziert Dünnschichtmodule mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 8,5%
Calyxo produziert Dünnschichtmodule mit
einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von
8,5%

Die Calyxo GmbH (Bitterfeld-Wolfen), Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen, und die Mola Solaire International GmbH (Duisburg), ein international tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien, haben einen Liefervertrag über zwei Megawatt (MW) geschlossen. In den letzten Monaten war es der Calyxo GmbH gelungen, die Pilotlinie erfolgreich zu starten und Dünnschichtmodule mit einem durchschnittlichen Modulwirkungsgrad von 8,5% zu produzieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Auch die 10% Effizienzmarke sei mit mehreren Modulen bereits überschritten worden. Dr. Florian Holzapfel, CEO der Calyxo GmbH, kommentiert: "Die schnelle Steigerung der Wirkungsgrade in den letzen Monaten bestätigt unseren Weg, hoch effiziente Module für unsere Kunden auf Basis unseres kostengünstigen Atmosphärenverfahrens herzustellen. Wir freuen uns außerordentlich, mit Mola Solaire International bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einen so erfahrenen Partner für die anstehenden PV Projekte mit unseren Modulen gefunden zu haben."




Photovoltaik "Made in Germany" kommt gut an

David Mola, Geschäftsführer der Mola Solaire International GmbH, ergänzt: "Es ist für uns sehr wichtig, dass wir unseren Kunden qualitativ hochwertige Module mit einem hohen Wirkungsgrad anbieten können. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Calyxo GmbH nun einen aufstrebenden Partner an der Seite haben, der unsere Projekte mit leistungsstarken Modulen unterstützt. Denn auch bei unseren internationalen Kunden kommt Qualität Made in Germany gut an."

Gegründet im Jahr 2005, produziert die Calyxo GmbH Dünnschicht-Solarmodule auf Basis der Cadmiumtellurid-Technologie. Firmensitz ist Thalheim in Sachsen-Anhalt, wo das Unternehmen derzeit rund 150 Mitarbeiter beschäftigt. Die im Jahr 2007 in Betrieb genommene Pilot-Produktionslinie mit 8 MWp ist im Jahr 2008 auf 25 MWp ausgebaut und hochgefahren wurden. Die zweite Produktionslinie, ebenfalls am Firmensitz in Thalheim, soll in 2010 hochgefahren werden.

08.06.2010   Quelle: Calyxo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Calyxo GmbH,
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Photovoltaik-Produktion: Lamination Days und Messen in Shanghai und Stuttgart signalisieren steigende Equipment-Nachfrage

Bürkle-Messestand im Ypsator-Design
Bürkle-Messestand im Ypsator-Design

Die Robert Bürkle GmbH präsentierte auf Photovoltaik-Messen in China und Deutschland ihr erweitertes Produkt-Portfolio. Gleichzeitig stellte der Anlagenhersteller bei den ersten Lamination Days im Werk in Shanghai den ersten Einetagen-Laminator "e.a.sy-Lam" vor, der mit deutschem Engineering in China hergestellt wurde. Zudem sei Bürkle der Markteintritt in den USA gelungen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemittelung. Während die Besucher der internationalen PV-Fachausstellung "SNEC" durch die Messehallen strömten, nutzten mehr als 50 Experten die Gelegenheit, sich in das nahe gelegene Bürkle-Werk in Shanghai fahren zu lassen. Dort erlebten sie live einen neuen Einetagen-Laminator.   Mit dieser ersten in Asien produzierten Anlage mit deutscher Technologie will sich Bürkle gegenüber lokalen Laminator-Anbietern positionieren und am Wachstum der PV-Industrie in China partizipieren.



Hans Joachim Bender: Der chinesische Photovoltaik-Markt wird enorm wachsen

Firmen-Chef Hans Joachim Bender schätzt die Situation in Asien positiv ein: "Wir gehen davon aus, dass der chinesische Photovoltaik-Markt weiter enorme Zuwächse verzeichnen wird. Deshalb haben wir unseren Standort in Shanghai um 3000 m² Montagefläche erweitert." In seiner Einschätzung bestärkt hat den Ingenieur die positive Resonanz der Besucher der Bürkle-Lamination-Days. Einige davon zeigten sich beeindruckt von der deutsch-chinesischen Anlage und stellten konkrete Anfragen an den Maschinenbauer mit Stammsitz im badischen Freudenstadt.




Dass die Nachfrage nach Bürkle-Anlagen in der Photovoltaik-Branche insgesamt wächst, zeigte auch der Photon-Kongress mit angegliederter Ausstellung Ende April in Stuttgart. Knapp 60 Interessenten besuchten den Bürkle-Stand, um sich das neuartige Backend-Konzept für kristalline Solarmodule erklären zu lassen. Während der Messe habe Bürkle zwei Aufträge für je einen Mehretagen-Laminatoren der Marke "Ypsator" erhalten. Mit einem Auftrag für einen Ypsator aus den USA sei dem Anlagenhersteller zudem der Durchbruch im Zukunftsmarkt Amerika gelungen. Ausschlaggebend sei hier die hohe Kapazität der Maschine auf einer geringen Stellfläche gewesen.


Wachstum um 30 Prozent geplant, vor allem im Geschäftsfeld Photovoltaik

Bürkle erwartet nach dem Krisenjahr 2009, das mit Umsatzeinbußen von rund einem Drittel verbunden war, in diesem Jahr ein kräftiges Wachstum. Die Firmengruppe, zu der Werke in Paderborn, Shanghai und Hangzhou und Vertriebs- und Servicegesellschaften in USA, Hongkong, Polen, Slowakei, Taiwan und Brasilien gehören, plant 2010, um 30 Prozent zu wachsen. Dabei setzt der Anlagenhersteller vor allem auf das Geschäftsfeld Photovoltaik. Als Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Mehretagen-Laminatoren habe sich Bürkle mit der Marke Ypsator an die Spitze der Maschinenbauer im Solarmarkt gesetzt. Insgesamt orderten Unternehmen wie Solarwatt, Q-Cells, Bosch, Day4Energy, Scheuten Solar und andere seit der Markteinführung Ende 2007 bisher rund 50 Ein- und Mehretagen-Laminatoren. Weltweit sind aktuell 680 Beschäftigte bei Bürkle tätig.

08.06.2010   Quelle: ROBERT BÜRKLE GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROBERT BÜRKLE GmbH,
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Schäubles Sperre bedroht erneuerbare Wärme: Bundesrat und Kanzlerin sollen den Finanzminister von der Förderblockade abbringen

Mit einem eindringlichen Appell fordern Unternehmen im Markt der erneuerbaren Energien Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die kürzlich erfolgte Sperrung des Marktanreizprogramms für Solarthermie, Biomasseheizungen und Wärmepumpen aufzuheben. In einem offenen Brief beziffert Rudolf Sonnemann, Chef der STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG und im Vorstand wichtiger Branchenverbände in Deutschland, den daraus resultierenden Umsatzausfall "bei mehr als 100 Industrieunternehmen und tausenden von Handwerksbetrieben auf weit über 1,5 Milliarden Euro".   Besonders erbittert zeigt sich die Branche darüber, dass das Auslaufen der finanziellen Mittel und damit das vorläufige Sperren des Marktanreizprogramms vom Bundesumweltministerium nicht rechtzeitig erkannt und kommuniziert worden sei. "Die von der Bundesregierung und von Ihnen selbst formulierten Klimaziele", hält Sonnemann der Kanzlerin vor, seien mit dieser Blockade nicht erreichbar. Der Schaden für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt und der Rückschlag insbesondere auch für den Hightech-Vorsprung gerade mittelständischer Unternehmen auf diesem Sektor samt vielen Arbeitsplätzen in ganz Deutschland "wären bei einem Fortbestehen der Haushaltssperre irreparabel", heißt es in dem offenen Brief.




Die Branche des Wärmemarktes setzt nun darauf, dass der Bundesrat auf Antrag des Freistaates Thüringen mit einer Entschließung "zur weiteren Förderung erneuerbarer Energien aus dem Marktanreizprogramm" den Bundesfinanzminister veranlasst, die Freigabe der Mittel in dieser Woche auf die Tagesordnung des Haushaltsausschusses zu setzen. Wenn Schäuble dies nicht tut, kann der Ausschuss nicht Entsprechendes beschließen, obwohl sich Abgeordnete fraktionsübergreifend für eine Freigabe der beschlossenen Fördergelder ausgesprochen haben. Die Sperre, so befürchtet die Branche, könnte dann "auf kaltem Wege" zur dauerhaften Abkehr von dem energiefreundlichen Kurs führen, auf die
sich die Unternehmen und Millionen investitionswillige Haushalte
eingestellt haben.

07.06.2010   Quelle: M Com TV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: IBC SOLAR AG knackt die Gigawatt-Marke

8-Megawatt-Solarpark von IBC SOLAR auf einem ehemaligen Militärgelände in Neustrelitz
8-Megawatt-Solarpark von IBC SOLAR auf
einem ehemaligen Militärgelände in Neustrelitz

Der Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR (Bad Staffelstein) hat die Ein-Gigawatt-Marke beim Modulabsatz geknackt. Seit der Gründung des Unternehmens verkaufte IBC SOLAR Photovoltaik-Module und -Anlagen mit einer Gesamtleistung von einem Gigawatt/peak (GWp), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zum Vergleich: Insgesamt sind in Deutschland derzeit Photovoltaik-Anlagen mit einer Spitzenleistung von etwa 12 Gigawatt am Netz. Dass IBC SOLAR die Gigawatt-Marke jetzt erreicht hat, sei der erfolgreichen Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachpartnern sowie dem unternehmenseigenen Photovoltaik-Projektgeschäft zu verdanken. Alle bisher verkauften Solarmodule entsprechen laut IBC Solar einer Fläche von zehn Millionen Quadratmetern. Umgerechnet in LKW-Ladungen (25-Tonner) ergäbe dies einen Konvoi von knapp 1.400 Kilometern Länge.  



Rund 500.000 Tonnen jährliche CO2-Einsparung

"Zu diesem Erfolg haben vor allem unsere Fachpartner beigetragen, die gemeinsam mit uns daran arbeiten, die umweltfreundliche Photovoltaik-Technologie zu verbreiten", sagt Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG. "Eine installierte Leistung von einem Gigawatt bedeutet eine jährliche CO2-Einsparung von rund 500.000 Tonnen." Bereits kurz nach der Unternehmensgründung begann Udo Möhrstedt mit dem Aufbau eines Händlernetzes für Photovoltaik-Komponenten und -Systeme. Heute arbeitet IBC SOLAR weltweit mit rund 750 Fachpartnern zusammen.


Megawatt-Solarkraftwerke in Stuttgart und Neustrelitz

Auch die unternehmenseigenen Projekte von IBC SOLAR im In- und Ausland haben entscheidend dazu beigetragen, die Marke von einem Gigawatt installierter Leistung zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise PV-Systeme wie die 3,8-Megawatt-Anlage auf den Dächern der neuen Messe Stuttgart oder der 8-Megawatt-Solarpark in Neustrelitz. Die Sonnenkraftwerke von IBC SOLAR liefern umweltfreundlichen Strom in zahlreiche Länder der Welt, gemäß dem Motto "global denken – lokal handeln". So hat sich das Unternehmen vor zwei Jahren mit dem spanischen Energieversorger Grupo Enercoop zusammengetan und ein leistungsstarkes Kraftwerk in Crevillente (Provinz Alicante) errichtet. Diese 13,2-Megawatt-Anlage versorgt seit 2008 jährlich rund 4.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Energie. In der Nähe der bulgarischen Hauptstadt Sofia produzieren 13.000 PV-Module mit Dünnschichttechnologie von IBC SOLAR und einer Leistung von über einem Megawatt umweltfreundlichen Strom für mehr als 350 Haushalte.

Udo Möhrstedt kommentiert: "Die fossilen Energiequellen neigen sich unweigerlich dem Ende zu. Eine umweltfreundliche und vor allem sichere Energieversorgung kann nur auf der Basis erneuerbarer Energien erfolgen."

07.06.2010   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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SPD-Bundestagfraktion zur Photovoltaik- und Solarthermie-Förderung: Energiepolitisches Fiasko der Bundesregierung

Dirk Becker: Pläne der Bundesregierung stärken asiatische Konkurrenz der deutschen Solar-Branche.
Dirk Becker:
Pläne der Bundesregierung stärken
asiatische Konkurrenz der
deutschen Solar-Branche.

"Heute wurde uns einmal mehr die desaströse Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung vor Augen geführt", erklärte der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker, die Bundesratsentscheidungen bezüglich der Kürzung der Solar-Förderung und der Fortsetzung des Marktanreizprogramms vom 04.06.2010. "Gleich in drei zentralen Punkten ist der Bundeskanzlerin Merkel ihr Zick-Zack-Kurs der vergangenen Monaten auf die Füße gefallen", so Becker. Der von CDU/CSU und FDP dominierte Bundesrat habe in der Debatte um die Solar-Förderung den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat angerufen und sich somit vehement gegen die geplanten drastischen Kürzungen der Solarstrom-Einspeisevergütung ausgesprochen.   Die SPD-Bundestagsfraktion begrüße das entschlossene Vorgehen der beteiligten Bundesländer, schließlich habe auch sie sich seit Jahresbeginn für eine maßvolle Kürzung der EEG-Vergütung ausgesprochen. Entscheidend dabei sei, dass die Zukunft der deutschen Solar-Branche nicht aufs Spiel gesetzt werde und sie ihre technologische Vorreiterrolle behaupten könne. "Die derzeitigen Pläne der Bundesregierung steuern jedoch auf eine Stärkung der ausländischen, insbesondere der asiatischen Konkurrenz und eine Schwächung des heimischen Marktes hin", heißt es in der Pressemitteilung.


Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm soll aufgehoben werden

"Doch nicht nur bei der Solar-Förderung besteht weitestgehend Einigkeit zwischen der SPD-Bundestagsfraktion und der Mehrheit der Landesfürsten. Die Bundesländer wollen auch die Förderung klimafreundlicher Heizungen weiter fortführen und fordern daher die Bundesregierung in einer Empfehlung auf, die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) beim Bundestag zu beantragen", so Becker. Die SPD-Bundestagsfraktion dränge die Bundesregierung seit Monaten zu diesem Schritt, um so einen Investitionsstau zu vermeiden. Klimapolitisch sei das MAP gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn die Darlehen und Zuschüsse von insgesamt 675 Millionen Euro im vergangenen Jahr hätten Investitionen von drei Milliarden Euro angestoßen.

07.06.2010   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SPD-Bundestagfraktion,
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VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: Umsatz im vierten Quartal rettet die Jahresbilanz für 2009

Aufträge und Umsatz dt. Photovoltaik- Produktionsmittel steigen wieder
Aufträge und Umsatz dt. Photovoltaik-
Produktionsmittel steigen wieder

Der Umsatz der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland stieg im vierten Quartal 2009 um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. "Das ergibt eine gute Jahresbilanz 2009 für den Photovoltaik-Maschinenbau. Mit zwei Milliarden Euro Gesamtumsatz liegt unsere Branche nur zehn Prozent unter dem Rekordjahr 2008", berichtet Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Vorsitzender des Vorstands VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel zur aktuellen Quartalsstatistik. Für das erste Quartal 2010 erwarteten die Meldefirmen eine Umsatzsteigerung zum Vorjahresquartal.   "Für das Gesamtjahr 2010 bleiben die im März prognostizierten zwölf Prozent Umsatzplus realistisch. Im Branchendurchschnitt ist die Talsohle durchschritten. Zurzeit werden global so viele Fertigungskapazitäten für Solarzellen aufgebaut, wie noch in keinem Jahr zuvor. Das ist den Erwartungen der Endkundenmärkte geschuldet", kommentiert Fath das Ergebnis.


Das Asiengeschäft bleibt Treiber der Photovoltaik-Ausrüster

Die Exportquote lag 2009 mit 82 Prozent auf gewohnt hohem Niveau. Das Asiengeschäft hat mit knapp 56 Prozent weiterhin den größten Anteil am Gesamtumsatz. Dabei zählt der Umsatz mit Komponenten auch dann als Inlandsumsatz, wenn die Maschinen, in die diese eingebaut werden, anschließend nach Asien geliefert werden. Der Auftragseingang steigt im vierten Quartal 2009 zum Vorjahresquartal leicht, um 1,6 Prozent. "Mit 62 Prozent der Gesamtaufträge bleibt das Asiengeschäft Treiber der Photovoltaik-Ausrüster. Das galt 2009 auch für den gesamten Maschinenbau. Aufträge für Photovoltaik-Equipment aus Amerika legen ebenfalls etwas zu, bleiben aber auch dieses Mal hinter den Erwartungen zurück", ergänzt Dr. Eric Maiser, Geschäftsführer von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Die Auftragsreichweite der Meldefirmen nahm zum Jahresende auf 8,2 Produktionsmonate zu und lag damit weiterhin drei Monate über dem entsprechenden VDMA-Durchschnitt.


Die Auslandskonkurrenz für den Maschinenbau schläft nicht

Die deutschen Photovoltaik-Maschinenbauer haben einen Weltmarktanteil von über 50 Prozent. Aber auch der Wettbewerb für die Ausrüster wächst, insbesondere in den asiatischen Märkten. Daher müssen die Maschinenbauer, Hersteller und Forschung künftig noch enger entlang der Prozesskette zusammenarbeiten, damit die deutsche Produktionstechnik international in der Pole Position bleibt. "Die vom Bundeskabinett beschlossene Innovationsallianz Photovoltaik kann helfen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Ausrüster gezielt zu unterstützen. Unsere Firmen investieren auch in Zukunft massiv eigene Mittel in Forschung und Entwicklung. Um den Innovationsbedarf für die Produktion langfristig aufzuzeigen, brauchen wir eine Technologie-Roadmap spezifisch für den Photovoltaik-Maschinenbau. Daran arbeiten wir im VDMA mit Hochdruck, im Konzert mit anderen Initiativen", betont Fath.

07.06.2010   Quelle: VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDMA,
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SANYO stellt eigens für Europa entwickelte HIT-Solarmodule mit noch höherem Wirkungsgrad vor

HIT und HIT HD-Solarmodule von SANYO
HIT und HIT HD-Solarmodule von SANYO

Die SANYO Component Europe GmbH hat eigens für den europäischen Markt zwei neue Serien ihrer hochleistungsfähigen Solarmodule entwickelt, die dank ihrer niedrigen Spannung eine besonders kosteneffiziente Installation ermöglichen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Präsentiert werden die zwei neuen Photovoltaik-Module auf der diesjährigen Intersolar (9. – 11. Juni, Neue Messe München, Stand 170, Halle A 6).   Die Module der neuen HIT N-Serie bestehen aus insgesamt 72 Zellen. Sie zeichnen sich durch eine Nennleistung von bis zu 230 Watt aus und erzielen mit einem Zellwirkungsgrad von 20,7 Prozent und einem Modulwirkungsgrad von 18,2 Prozent weltweit führende Werte. Die HIT N-Serie wird in Europa ab Herbst 2010 erhältlich sein. Die Solarmodule der neuen HIT HD-Serie verfügen hingegen über eine Nennleistung von bis zu 250 W, einen Zellwirkungsgrad von 20,8 Prozent und einen Modulwirkungsgrad von 18,0 Prozent. Sie kommen Anfang 2011 in den Handel. Über den verbesserten Wirkungsgrad hinaus verfügen beide neuen Produktserien über die gleichen überzeugenden Temperaturcharakteristika wie ihre Vorgängermodelle.

Weltweit führendes Wirkungsgradniveau von 18,2 Prozent

Die Module der HIT N-Serie bestehen aus 5-Zoll-Zellen. Sie sind das Standardprodukt von SANYO. SANYO ist es jetzt gelungen, den Wirkungsgrad der neuen Modulserie um weitere 6,4 Prozent zu erhöhen - von 17,1 Prozent der Vorgängermodelle (HIP-215NKHE5) auf nun 18,2 Prozent. So lässt sich mit den neuen Modulen selbst auf kleinen Dachflächen eine hohe Nennleistung erzielen. Der hohe Wirkungsgrad der HIT-Solarmodule basiert auf drei Technologien:

1. Hochleistungsstarke Zelltechnologie:

Unter Laborbedingungen konnte SANYO mit seinen HIT-Solarzellen einen Wirkungsgrad von 23 Prozent erzielen; diese Technologie wird bei der Massenproduktion implementiert. Die HIT-Solarzellen bestehen aus einem monokristallinen Wafer, der von einer dünnen amorphen Siliziumschicht umgeben ist. Durch diese Schicht wird die Trägerrekombination (Elektron-Loch-Paare) reduziert.

2.Neu gestaltete Verbindungspunkte:

Die Vorgängerserie NKHE verband die einzelnen Zellen an zwei Stellen miteinander, während die Zellen der neuen N-Serie an drei Punkten verbunden sind, wodurch die elektrischen Verluste in den so genannten Zell-Fingern reduziert werden. Noch dazu vergrößert sich durch das Gestalten neuer dünnerer Verbindungspunkte die Wirkungsfläche, so dass mehr Sonnenlicht aufgenommen werden kann.

3.Entspiegeltes Glas:

Sowohl die Module der HD- als auch der N-Serie verwenden entspiegeltes Glas, das die Verluste durch Reflexion und Diffusion des Sonnenlichts vermindert. Durch diese Neuerung kommt mehr Sonnenlicht bei den Zellen an, und der Wirkungsgrad wird erhöht. Dieser positive Effekt lässt sich vor allem morgens und abends beobachten, wenn die Sonne tief am Himmel steht. Aus diesem Grund lässt sich besonders in diesen Zeiten ein höherer spezifischer Ertrag erzielen.

Kosteneffiziente Installation aufgrund niedriger Spannung

Die HIT HD-Serie verfügt über eine niedrigere Ausgangsspannung als die Vorgängermodelle, da die Zellen teils parallel miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann ein einzelner Strang mit 20 Modulen und einer Kapazität von 5kW konfiguriert werden. Bei der vorangegangenen NKHE-Serie hingegen wurde mit einem einzelnen Strang lediglich eine Kapazität von bis zu 3,65 kW erreicht. Somit lassen sich durch die geringere Anzahl von parallelen Strängen und die vereinfachte Konfiguration Einsparungen im Materialbereich und bei der Installation bewirken.

07.06.2010   Quelle: SANYO Component Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SANYO Component Europe GmbH,
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SolarMagic-Chipsatz von National Semiconductor macht Photovoltaik-Module "intelligenter"

SM3320 Chipsatz
SM3320 Chipsatz

Die National Semiconductor Corporation, ein führendes Unternehmen im Design und in der Herstellung leistungsfähiger Analog-Halbleiter, stellt der Photovoltaik-Branche den ersten für den Einbau in Solarmodulen vorgesehenen SolarMagic-Chipsatz vor und definiert damit eine neue Kategorie von PV-Systemen: die "Smart Panels". Während bei Photovoltaik-Modulen heutzutage das Risiko bestehe, dass ihre Leistungsfähigkeit beispielsweise durch Alterung, Fehlanpassung oder Verschattung beeinträchtigt wird, seien Smart Panels mit integrierter, hochentwickelter Elektronik ausgestattet, damit die PV-Anlage einen maximalen Energieertrag erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   National und Partnerunternehmen werden die "SolarMagic" Smart Panels auf der Intersolar Europe (München, 9. bis 11. Juni 2010) erstmals vorstellen. National Semiconductor ist auf dieser Messe in Halle B5, Stand 429 vertreten.




Lösung zur Senkung der Kosten pro Kilowattstunde Solarstrom

Der SM3320 SolarMagic-Smart Panel- Chipsatz ist die neueste Ergänzung der prämierten SolarMagic-Produktlinie von National. Er stellt den Herstellern von Anschlussdosen und PV-Modulen jenes intelligente Element zur Verfügung, mit dessen Einsatz sie den Anlagenbetreibern zu maximaler Effizienz und einem größtmöglichen Energieertrag verhelfen können. Indem er eine erhöhte Energieproduktion mit insgesamt niedrigeren Systemkosten kombiniere, biete der SM3320-Chipsatz den Eignern von PV-Anlagen eine leistungsfähige Lösung zu minimalen Kosten pro Kilowattstunde. "Mit der Einführung dieser ersten intelligenten Elektronik für den Einbau in das Panel setzen wir unsere seit 50 Jahren bestehende Tradition fort, Produkte zu entwickeln, die neue Kategorien definieren und einen prägenden Einfluss auf die Branche haben", betonte Mike Polacek, Senior Vice President der Key Market Segments Group von National. "National Semiconductor war von Anfang an in der PV-Industrie aktiv. Unsere Power-Management-Elektronik wird in beinahe zwei Dritteln des Wechselrichter- und Anschlussdosen-Markts eingesetzt, und schon jetzt sind PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 100 MW mit unseren SolarMagic Überwachungs- und Managementlösungen bestückt. Die Entwicklung intelligenter Panels stützt sich auf eine Kernkompetenz von National, nämlich auf intelligente Power-Management-Elektronik, um die Voraussetzungen für Photovoltaik-Anlagen mit höherer Effizienz und Betriebssicherheit zu schaffen."


Leistungsmerkmale des SM3320 SolarMagic Smart Panel Chipsatzes

Der SM3320 von National ist laut Hersteller der erste analog-intensive Power-Management-Chipsatz in der neuen Kategorie panel-interner Elektronik zur Optimierung von Leistungsabgabe, Zuverlässigkeit und Kosteneffektivität von PV-Anlagen. SolarMagic biete eine innovative Lösung für Probleme, die bei PV-Anlagen und ihrem Design auftreten können. Unter realen Einsatzbedingungen ergäben sich immer wieder Fehlanpassungen in PV-Anlagen, die den Energieertrag empfindlich schmälern. Die SolarMagic-Technik könne bis zu 71 % der durch Fehlanpassungen entstandenen Energieverluste wieder zurückgewinnen - unabhängig von der Zellentechnologie. Für die Anlagenbetreiber zahle sich dies durch eine besser vorhersagbare Leistung und eine erhöhte Rendite aus.


Vorteile des SolarMagic Power Optimizers können als Chipsatz direkt in die Anschlussdose integriert werden

Erstmals lüftet National nun den Schleier um das "Magic"-Element von SolarMagic. Der ursprüngliche, im Mai 2009 auf den Markt gebrachte und preisgekrönte SolarMagic Power Optimizer konnte als eigenständiges System an bestehende PV-Anlagen oder Neuinstallationen angeschlossen werden. Nunmehr bietet National die Möglichkeit, die Vorteile des SolarMagic Power Optimizers als Chipsatz direkt in die Anschlussdose zu integrieren, mit der jedes Photovoltaik-Modul ohnehin ausgestattet ist. Als komplette Platine konfektioniert, oder auch als reiner Chipsatz umfasst der SM3320 von National zehn proprietäre Analog- und Mixed-Signal-ICs, die die hochzuverlässige digitale Regelung im Verbund mit analogen Mess- und Kommunikations-Funktionen übernehmen. Proprietäre Algorithmen für das lokale Maximum-Power-Point-Tracking (MPPT) ergeben eine maximale Energieausbeute, indem sie die Spannung und den Strom am Eingang in jene Spannungs-/Strom-Kombination umwandeln, die einen größtmöglichen Energiefluss ergibt. Dabei arbeitet der SM3320 kognitiv: das System erfasst die Eingangsspannungen und Ströme im gesamten Array und optimiert die Werte der einzelnen Strings.


Hochleistungselektronik für die Photovoltaik

Bestandteil des SolarMagic-Chipsatzes SM3320 ist ein hoch integrierter Tri-Mode-Leistungswandler mit 350 W Leistung und 99,5 % Wirkungsgrad. Zum Erzielen eines optimalen Energieertrags kann der SM3320 die Spannung eines jeden Panels entweder anheben, unverändert lassen oder reduzieren. Zu den Optionen gehören das Abschalten des Panels für den Brandschutz sowie eine ganze Reihe weiterer Sicherheitsmechanismen. Der SM3320, dessen Massenproduktion bereits begonnen hat, wird mit UL- und CE-Component-Level-Zertifikation auf den Markt gebracht. Das Platinensystem wiegt ca. 180 g und passt mit seinen Abmessungen (L x B x H) von 12,7 cm x 8,9 cm x 1,2 cm problemlos in die Anschlussdose eines Panels. Es wird gegenwärtig von Partnerunternehmen im Anschlussdosen- und Modulbereich integriert, die ihre Produkte zur Intersolar Europe und im weiteren Verlauf des Jahres auf den Markt bringen werden.

07.06.2010   Quelle: National Semiconductor Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Semiconductor Corporation,
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Evergreen Solar liefert Photovoltaik-Module für 8-MW-Solarkraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern

8-MW-Solarkraftwerk in Neustrelitz
8-MW-Solarkraftwerk in Neustrelitz

Evergreen Solar hat am 4. Juni 2010 bekanntgegeben, dass bei dem kürzlich fertig gestellten 8-Megawatt-Solarpark im mecklenburg-vorpommerschen Neustrelitz mehr als 7 Megawatt der installierten Leistung mit Evergreen-Modulen erzeugt werden. Damit handle es sich um das bislang größte Photovoltaik-Projekt in der Geschichte des Unternehmens. Bei dem Großprojekt, das von IBC SOLAR Invest in Kooperation mit der Stadt Neustrelitz entwickelt und realisiert wurde, kommen etwa 34.000 "String-Ribbon"-Solarmodule des Typs IBC Polysol 200 205 VG zum Einsatz, die von Evergreen Solar hergestellt wurden.   Das Photovoltaik-Kraftwerk sichert den Strombedarf von mehr als 2.600 durchschnittlichen Haushalten und spart somit jährlich mehr als 4.480 Tonnen CO2 ein. Der Solarpark liegt auf einem Grundstück, das früher die Sowjetarmee genutzt hatte, und das später lange Zeit brach lag. Zunächst hatte IBC SOLAR die insgesamt 250.000 Quadratmeter des Geländes durch einen Munitionsbergungsdienst von den erheblichen militärischen Altlasten reinigen lassen.




"Dieses Projekt, das bislang größte in unserer Unternehmensgeschichte, ist ein echter Meilenstein für Evergreen Solar und unterstreicht unser weltweites Wachstum", sagt Peter Rusch, Vizepräsident für den Vertrieb in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten. "Das Projekt ist auch deswegen besonders bedeutsam, da der Grund, auf dem das Solarkraftwerk gebaut wurde, durch IBC SOLAR komplett saniert wurde, so dass von ihm keinerlei Gefahren mehr ausgehen. Dieser wichtige Beitrag zum Umweltschutz passt hervorragend zu den Produkten von Evergreen Solar, die branchenweit mit der niedrigsten Umweltbelastung aller Silizium-Module produziert werden - das ist die Mission unseres Unternehmens. Unsere Module bieten die beste CO2- Bilanz und die kürzeste Energie-Rückgewinnungszeit aller erhältlichen Solarmodule auf Siziliumbasis."

Norbert Hahn, Vorstandsmitglied von IBC SOLAR, betont: "Für uns steht Qualität an erster Stelle. Unsere Produkte unterliegen in jeder Phase der Produktion den umfassenden Prüfungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen: beim Hersteller, bei der Lieferung und in unserer eigenen Testanlage. Lebensdauer und Leistung der Komponenten werden in unserer Klimakammer und im hauseigenen Flasher eingehend geprüft. Die Systeme werden zudem von unabhängigen Prüfinstituten wie TÜV, VDE und dem Fraunhofer ISE zertifiziert. Die IBC Polysol Module, die von Evergreen Solar gefertigt werden, erfüllen alle unsere hohen Qualitätsansprüche."

06.06.2010   Quelle: Evergreen Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar Inc.,
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Sunlumo: "Eine-Welt-Solar-Kollektor" für den Volumenmarkt nimmt Formen an

Studierende der HfG arbeiten am
Studierende der HfG arbeiten am "Eine-Welt-
Solar-Kollektor" mit

Die Sunlumo Technology GmbH (Perg, Oberösterreich) holt ab sofort für ihre Forschung und Entwicklung des so genannten Eine-Welt-Solar-Kollektors die Hochschule für Gestaltung (HfG) Schwäbisch Gmünd ins Boot. Die HfG übernimmt für das innovative Solarthermie-Schlüsselprojekt des Perger Green Technology Unternehmens die Designstudie mit Visualisierung und Prototyping.   "Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ist eine der führenden Forschungseinrichtungen in der angewandten Designforschung und verbindet in ihren Projekten technische Innovation mit nutzerfreundlicher Gestaltung", erklärt Sunlumo Geschäftsführer Ing. Robert Buchinger die Beweggründe für die Kooperation. "Solar Compound" heißt das Projekt der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, das sich ab sofort mit der Designstudie eines Eine-Welt-Solar-Kollektors beschäftigt. Die Innovation soll ein Produkt für den Volumenmarkt werden. "Vorgaben für die Umsetzung dieses Projekts sind einfache Handhabung und ein günstiger Gestehungspreis", betont Robert Buchinger. Der Unternehmer freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem deutschen Institut. Die Hochschule habe einen ausgezeichneten Ruf als Impulsgeber für Produktinnovationen.


Einsatz neuer Materialien und Fertigungsmethoden in der Solarthermie

Studierende des Studienganges Produktgestaltung der HfG Schwäbisch Gmünd durchleuchten bei diesem Vorhaben den Markt der Solarthermie und entwickeln Zukunftsszenarien. Aus diesen Erkenntnissen soll die Entwicklung des Kollektors abgeleitet werden, und zwar unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher, ästhetischer und ergonomischer Faktoren. Untersucht werden dabei sowohl der Einsatz neuer Materialien und Fertigungsmethoden als auch Montagealternativen zur Erleichterung für die Monteure. "Wir begreifen Gestaltung als Methode zur Problemlösung, die unterschiedliche Anforderungen in eine nachhaltige Lösung integriert", erklärt Matthias Held, Professor für Produktgestaltung und Projektleiter an der HfG die Arbeitsmethode des Instituts. Zur Anwendung kommen Methoden der Designforschung und der Produktentwicklung. Simulationen durch realen und virtuellen Modellbau ermöglichen eine Bewertung der Konzepte in der Frühphase und unterstützen die Entscheidungsfindung.


Von der Idee zur Produktinnovation

Produktgestaltung sei in der Solarbranche noch nicht so etabliert wie in anderen Bereichen, betont Sunlumo. Sie vermittle zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren, zwischen Technik, Wirtschaft und Nutzer. "Die Optimierung dieser Faktoren führt zum Erfolg eines Produkts", ist Robert Buchinger überzeugt. Die große Herausforderung der Hochschule für Gestaltung liege nun darin, die Brücke von der Idee über die Innovation zum gelungenen Produkt zu spannen.

06.06.2010   Quelle: Sunlumo Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd,
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EUROSOLAR vergibt Deutschen und Europäischen Solarpreis, Bewerbungsschluss 30. Juni

Für herausragende innovative und kreative Leistungen bei der Verbreitung und Nutzung erneuerbarer Energien verleiht EUROSOLAR e.V. (Bonn) auch in diesem Jahr den Deutschen und Europäischen Solarpreis. Bis zum 30. Juni 2010 nimmt EUROSOLAR Bewerbungen und Vorschläge entgegen. Die Übergabe der Preise erfolgt im Rahmen einer festlichen Verleihung.   Die Solarpreise werden seit 1994 für herausragende Projekte und an Personen verliehen, die vorbildlich für die Nutzung erneuerbarer Energien wirken. Um die Breitenwirkung erneuerbarer Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche zu erfassen, werden die Preise in mehreren Kategorien vergeben: Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke; Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen; lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften; solares Bauen und Stadtentwicklung; Medien; Transportsysteme; Bildung und Ausbildung sowie ein Sonderpreis für persönliches Engagement.

Außerdem werden die Sieger der Kategorien "Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien“ sowie "Schulen und Bildungseinrichtungen" mit Plaketten ausgezeichnet.

Für den Europäischen Solarpreis werden der Jury neben den direkt eingegangenen Bewerbungen auch Vorschläge der verschiedenen EUROSOLAR-Sektionen vorgelegt, die auf den nationalen Ebenen eingereicht und prämiert wurden. Aus allen Bewerbungen werden dann die Preisträger des Europäischen Solarpreises ermittelt.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldeformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger unter www.eurosolar.org.

06.06.2010   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH



 

Green City Energy wählt Innotech Solar-Module für "Solarpark Deutschland 2010"

Innotech Solar-Module in einem Solarpark in Norwegen
Innotech Solar-Module in einem
Solarpark in Norwegen

Der alternative Energiedienstleister "Green City Energy" aus München hat Innotech Solar-Module als besonders ressourcen- und energiesparend bewertet und setzt sie in seinen aktuellen Bürgersolarparks ein. Hintergrund der Bewertung seien die Innotech Solar-Produktionsverfahren, die Solarzellen optimieren und sich durch einen besonders kleinen ökologischen Fußabdruck auszeichnen, berichtet die Innotech Solar-Gruppe (Narvik, Norwgen) in einer Pressemitteilung. Für die Anlagen an den Standorten Mamming, Rogging und Würzburg würden insgesamt rund 2,5 Megawatt (MWp) Innotech Solar-Module eingesetzt.   Der Solarpark Deutschland 2010 hat eine Gesamtleistung von rund 5,6 MWp. Als Solar-Dachfonds konzipiert, beteiligt er sich an drei Solarparks in Süd- und Ostdeutschland. Insgesamt wurden knapp 30.000 Module von überwiegend deutschen bzw. europäischen Herstellern verbaut.




Qualität der Module als Referenz für künftige Projekte

"Green City Energy" hat seit dem Jahr 2000 bereits elf Solarparks realisiert und setzt bei der Auswahl seiner Lieferanten bewusst auf Nachhaltigkeit", kommentiert Dr. Thomas Hillig, Sales Director Europe, die Zusammenarbeit aus der Sicht von Innotech Solar: "Wenn sich ein erfahrener und langfristig denkender Partner wie Green City Energy für Innotech Solar Produkte entscheidet, ist das für uns besonders wichtig. Da spielt die Qualität der Module eine große Rolle, denn die Anlagen dienen auch als Referenz für zukünftige Projekte."

Die Innotech Solar-Gruppe ist ein Solartechnologie-Unternehmen und ein internationaler Anbieter von Photovoltaik-Modulen. Das Unternehmen hat sich auf die Analyse und Optimierung von Solarzellen spezialisiert und setzt dafür Industrieverfahren ein, die eigene Forschungsteams entwickeln. Innotech Solar prüft, sortiert und optimiert nach eigenen Angaben mehr Zellen verschiedener Hersteller als jeder andere Zell- oder Modulanbieter weltweit und hat Standorte in Norwegen, Deutschland, China und der Schweiz.

05.06.2010   Quelle: Innotech Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Innotech Solar,
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Conergy produziert millionstes Photovoltaik-Modul in Frankfurt (Oder)

Photovoltaik-Modulproduktion bei Conergy in Frankfurt/Oder
Photovoltaik-Modulproduktion bei Conergy
in Frankfurt/Oder

In der Conergy Solarfabrik in Frankfurt (Oder) lief jetzt das Conergy PowerPlus Modul mit der Seriennummer "1.000.000" vom Band. Damit hat das hauseigene Werk in Brandenburg seit dem Produktionsstart im Sommer 2007 über eine Million Solarmodule produziert, die weltweit Solarstrom erzeugen. Das Jubiläums-Modul überreichte Vertriebsvorstand Andreas Wilsdorf am 04.06.2010 an die Kollegen von Conergy Italia als Dank für ihre gute Arbeit.   "Bereits heute erzielen wir die Hälfte unseres Umsatzes im Ausland", so Wilsdorf. "Der italienische Markt ist für uns ein starkes Standbein - und für die Conergy PowerPlus Module aus Frankfurt (Oder) ein wichtiger Absatzmarkt." So errichtete Conergy in den vergangenen Monaten in Italien eine Vielzahl Solarstromanlagen mit komplett hauseigener Conergy Systemtechnologie.


100 Zeitarbeitnehmer übernommen

Die hohe Nachfrage nach den Conergy Modulen wirkt sich positiv auf das Werk in Frankfurt (Oder) aus - täglich laufen hier bis zu 3.000 Solarmodule vom Band. Als Folge daraus stellt Conergy in Frankfurt (Oder) weitere 100 Mitarbeiter ein. Diese waren bisher als Zeitarbeitnehmer für das Unternehmen tätig. Die Zahl der in Frankfurt angestellten Mitarbeiter erhöht sich damit auf über 450, insgesamt arbeiten am Standort rund 700 Menschen. "In der noch jungen und schnelllebigen Solar-Branche braucht ein Unternehmen eine gewisse Flexibilität. Die Unterstützung durch lokale Zeitarbeitsfirmen ist daher eine große Hilfe. Dennoch wollen wir mit der Übernahme von 100 Mitarbeitern auch ein Zeichen dafür setzen, dass der Standort Frankfurt inzwischen zum wichtigsten Herzstück für die gesamte Conergy-Gruppe geworden ist", sagt Mathias Kamolz, Werksleiter und technischer Geschäftsführer der Frankfurter Fabrik.

05.06.2010   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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TÜV NORD zertifiziert Photovoltaik-Komponenten und präsentiert Dienstleistungen auf der Intersolar

Photovoltaik-Module und Wechselrichter sind die wichtigsten Komponenten in der Solartechnik. Damit die auf dem Markt angebotenen Produkte auch den Forderungen der Normen und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, bietet TÜV NORD CERT die Baumusterprüfung und Zertifizierung der Bauteile an und informiert auf der Messe Intersolar Europe vom 9. bis zum 11. Juni über das entsprechende Dienstleistungsangebot.   Durch die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen im Stromeinspeisungsgesetz und im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich die Zahl der Photovoltaik-Anlagen in Deutschland erheblich vergrößert. Ob auf Dachflächen oder Parkscheinautomaten: Photovoltaik-Module gehören inzwischen zum Alltag in der Umwelt, und ihre Zahl steigt weiter.



Baumusterprüfungen nach europaweit gültigen Normen

Um die Sicherheit der Anlagen zur gewährleisten, engagiert sich TÜV NORD CERT in der Baumusterprüfung und Zertifizierung von Photovoltaik-Modulen und den dazu gehörenden Wechselrichtern zur Anwendung in photovoltaischen Energiesystemen. Die Baumusterprüfungen basieren auf den europaweit gültigen Normen EN 61730-1, EN 61730-2, EN 61215 und prEN 62109-1.

Für Hersteller und Importeure von Photovoltaik-Modulen und Wechselrichtern oder für Komplettsystemanbieter steht damit ein TÜV NORD Prüfzeichen zur Verfügung, das signalisiert, dass das jeweilige Produkt geprüft wurde, dass die Fertigungsstätte begutachtet wurde und dass der Herstellungsprozess kontrolliert abläuft. Damit wird das Prüfsiegel auch zu einer wichtigen Orientierungshilfe, die dem Endverbraucher bei seiner Kaufentscheidung hilft.

Die Zertifizierungsdienstleistung wird von TÜV NORD CERT in Kooperation mit einem spanischen Partnerunternehmen angeboten. Angesichts steigender Energiepreise und sinkender Produktionskosten für Solarzellen ist in Zukunft mit der Ausweitung der Photovoltaik-Technologie zu rechnen - schließlich genügten in Deutschland rein theoretisch zwei Prozent der Gesamtfläche, um mit der heute verfügbaren Technologie die derzeit insgesamt benötigte elektrische Energie zu produzieren, rechnet der TÜV NORD vor. Das Thema wird auch Gegenstand auf der bevorstehenden Intersolar Europe, der weltweit größten Messe der Solarwirtschaft (9. bis 11. Juni), wo TÜV NORD CERT (Halle B5, Stand 171) erneuerbare Energien wie die Photovoltaik in den Mittelpunkt der Information stellt.

05.06.2010   Quelle: TÜV Nord Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Nord Gruppe,
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Bundesrat stoppt Solar-Kürzungen; Länder wollen geplante Senkung der Photovoltaik-Vergütung auf maximal 10 % begrenzen

Der Deutsche Bundesrat hat von der Bundesregierung geplanten Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorläufig gestoppt. Die Länderkammer hat den Vermittlungsausschuss angerufen, um eine gemäßigtere Kürzung der Solarstrom-Förderung zu erreichen. Vor allem jene Bundesländer, in denen viele Solar-Unternahmen ansässig sind, wollen die zum 1.7.2010 vorgesehene Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung auf 10 Prozent begrenzen.  CDU und FDP lehnen Förderung für Freiflächenanlagen auf Ackerstandorten weiterhin ab

Rheinland-Pfalz fordert zudem, Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf minderwertigen Ackerflächen weiherhin zu fördern. Minsiterpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad sparten nicht mit Kritik an der Haltung der Mehrheit der unionsgeführten Länder, die Förderung für Freiflächenanlagen auf Ackerstandorten komplett zu streichen. "Diese vergleichsweise billigen Anlagen haben die Bürger und Bürgerinnen bisher bei der EEG-Umlage entlastet", betonen die SPD-Politiker. CDU und FDP haben die Anrufung des Vermittlungsausschusses in diesem Punkt abgelehnt.

Rheinland-Pfalz hatte sich für eine begrenzte und gesteuerte Entwicklung für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Standorten ausgesprochen, die über Planungsrecht und differenzierte Einspeisungsvergütungen auf Grenzertragsstandorte konzentriert und hochwertige landwirtschaftliche Flächen von der Vergütung ausnimmt. "Rheinland-Pfalz wird sich im Vermittlungsausschuss für einen tragfähigen Kompromiss einsetzen. Die Solarbranche braucht verlässliche, kalkulierbare und degressive Vergütungen. Und wir treten für eine gesteuerte und begrenzte Entwicklung von Freiflächensolaranlagen ein", bekräftigten Beck und Conrad.

04.06.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ Rheinland Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Positive Aussichten für die internationale Photovoltaik-Branche, Netzunabhängige Photovoltaik auf der Intersolar Europe

Solarstrom für ländliche Regionen ist ein Schwerpunkt der Intersolar Europe
Solarstrom für ländliche Regionen
ist ein Schwerpunkt der Intersolar
Europe

Die internationale Photovoltaik-Branche blickt weiterhin einer sonnigen Zukunft entgegen: Deutschland bleibt einer der Leitmärkte der Branche. International sind die USA, Japan, China und Italien auf dem Weg zu führenden Märkten der Solarstrom-Industrie. Die Bedeutung der netzunabhängigen Photovoltaik (off-grid) - also von autonomen Solarstromsystemen ohne Anbindung an das Stromnetz - nimmt besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika zu. Die Sonderschau "BSW-Solar Info-Point Rural Electrification" des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) auf der Intersolar Europe und die Session "PV Off Grid" auf der Intersolar Europe Conference widmet sich dem Thema.  Marktforscher erwarten 13,5 GW Photovoltaik-Zubau weltweit

Die Prognose des Marktforschungsunternehmens iSuppli sagt ein starkes Wachstum voraus. Für das Jahr 2010 erwartet iSuppli weltweit einen globalen Photovoltaik-Zubau von rund 13,5 Gigawatt (GW). Mit einer Gesamtleistung von beinahe 10 GW und einem Zubau von 3,8 GW im Jahr 2009 behauptet sich Deutschland als führender PV-Markt. Laut iSuppli wird Deutschland, trotz Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung, das Wachstum des europäischen Marktes in den nächsten Jahren auch weiterhin anführen. Italien, die USA und Japan befinden sich derzeit auf dem Weg zum Gigawatt-Markt. Auch in Frankreich, China, Spanien, Belgien und der kanadischen Provinz Ontario formieren sich große PV-Märkte mit einer Leistung zwischen 300 und 600 MW.


Netzunabhängige Photovoltaik auf der Intersolar Europe

Neben der netzgekoppelten ist die netzunabhängige Photovoltaik (off-grid) eines der Schwerpunktthemen der Intersolar Europe, der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. präsentiert auf der Sonderschau "BSW-Solar Info-Point Rural Electrification" Produkte, Systemtechnik und Dienstleistungen zur Elektrifizierung netzferner Gegenden. Die Sonderschau dient vor allem internationalen Gästen als erste Anlaufstelle, um sich über das Leistungsspektrum der Solarindustrie für "off-grid“-Anwendungen zu informieren. Auf dem Stand werden verschiedene Anwendungen zur Elektrifizierung öffentlicher Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen und Krankenhäusern gezeigt. Darüber hinaus werden innovative technische Lösungen für Dorfstromversorgungen und "Mini-Grids" angeboten, das sind kleine dezentrale Stromnetze.

Mehr als 14 BSW-Mitgliedsfirmen werden sich auf dem Stand präsentieren und alle wichtigen Komponenten abdecken: angefangen bei Solarmodulen über Laderegler, Wechselrichter und Batterien bis zu kleinen Komplett-Lösungen. Die Systeme sind in einer zentralen Installation aufgebaut. Zusätzlich erhalten die Besucher Beschreibungen von Projekten, die die ausstellenden Firmen bereits in Afrika, Asien und Lateinamerika realisiert haben. Die Intersolar Europe öffnet vom 9. bis 11. Juni 2010 Ihre Pforten auf der Neuen Messe München und hat sich auf Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert. Über 1.800 Aussteller werden auf 130.000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Mehr als 60.000 internationale Besucher werden erwartet.


Off-Grid-Power im Programm der Intersolar Europe Conference

Vom 7. bis zum 11. Juni tauscht sich die internationale Solartechnik-Branche auf der Intersolar Europe Conference über die aktuellen Trends und Entwicklungen der Solarwirtschaft aus. Die Konferenz findet im Vorfeld und während der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik Intersolar im Internationalen Congress Center München (ICM) der Neuen Messe München statt. Sie ist in drei Themenblöcke gegliedert. Neben Photovoltaik und Solarthermie werden 2010 auch solarthermische Kraftwerke beleuchtet. Auch im Programm der Intersolar Europe Conference spielt die netzunabhängige Photovoltaik in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Unter dem Programmpunkt "PV Off Grid Power - Quality Assurance for Products and Services" wird die Qualitätssicherung für Produkte und Dienstleistungen beleuchtet. Partner der Konferenz ist die PSE AG, ein Spin-Off des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg.

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de

04.06.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Entscheidung über Vermittlungsausschuss zur Solar-Förderung: Rheinland-Pfalz wirbt für Mehrheiten

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad wirbt für eine Mehrheit zur Anrufung des Vermittlungsausschusses bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Am 04.06.2010 wird der Bundesrat über diese Initiative des Landes Rheinland-Pfalz entscheiden. "Die Solarbranche mit bundesweit rund 60.000 Beschäftigten ist dringend auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Der Vermittlungssauschuss bietet die Grundlage, eine verträgliche Anpassung zu ermöglichen", sagte Conrad. "Jetzt kommt es darauf an. Wenn auch Baden-Württemberg und Bayern zu dem stehen, was sie im ersten Durchgang gefordert haben, würde ein Vermittlungsausschuss möglich werden." 

Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ackerflächen sollen weiterhin gefördert werden

Zentrale Anrufungsgründe sind für Rheinland-Pfalz die zusätzliche Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung auf höchstens 10 Prozent und die weitere Förderung der Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf minderwertigen Ackerflächen. Conrad: "Der jungen deutschen Solarwirtschaft muss die Chance zur Anpassung bleiben. Auch aus Gründen des Verbraucherschutzes müssen die 'Billigmacher', die Freiflächenanlagen, förderwürdig bleiben."

04.06.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ Rheinland Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fördersperre lässt Solarthermie-Markt um ein Drittel einbrechen

Solarthermie-Anlage in Berlin
Solarthermie-Anlage in Berlin

Der vom Bundesfinanzminister verhängte Förderstopp für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat zu einem massiven Markteinbruch für Solarwärmeanlagen geführt, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Allein im Mai brach die Nachfrage durch das Einfrieren der Fördermittel um 33 Prozent ein, so der (BSW-Solar) und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH), die das das Vorgehen der Bundesregierung scharf kritisieren. "Durch die Blockade der Fördermittel treibt der Bundesfinanzminister hunderte Solarwärme-Unternehmen an den existenziellen Abgrund", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar.  "Auch Wärmepumpen und Holzzentralheizungskessel geraten in den Strudel des Fördergaus des Finanzministers. Wir erleben hier einen stark negativen Trend", ergänzt der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke.


"Diktat der Finanzpolitik über die Umweltpolitik"

Mit jedem Monat, den die Freigabe der Fördermittel auf sich warten lasse, entsteht der Erneuerbare-Energien-Wärmebranche nach Einschätzung von BDH und BSW-Solar ein Schaden von mindestens 100 Millionen Euro. Die beiden Verbände sprechen von einem "Diktat der Finanzpolitik über die Umweltpolitik". Die ehrgeizigen Ziele der Europäischen Union und der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bis 2020 zu verdoppeln, rückten damit in weite Ferne. Neben Bundesumweltminister Norbert Röttgen sprächen sich inzwischen alle Parteien im Bundestag dafür aus, die im April verhängte Haushaltssperre über 115 Millionen Euro schnell wieder aufzuheben. Am 4.6. erwartet die Branche zudem eine entsprechende Beschlussempfehlung seitens des Bundesrates. Nur Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehne die Aufhebung der Sperre bislang ab, betonen BSW-Solar und BDH. Schäubles Zustimmung ist für die Freigabe der Haushaltsmittel notwendig.

Verbände: Das Marktanreizprogramm (MAP) ist ein finanzieller Selbstläufer

Einig sind sich BSW-Solar und BDH darin, dass eine Konsolidierung der Haushalte notwendig ist. Unverständnis hinsichtlich der starren Haltung des Bundesfinanzministers bestehe allerdings deswegen, weil das Marktanreizprogramm (MAP) für die erneuerbaren Energien ein finanzieller Selbstläufer sei. "Schließlich verbleiben 90 Prozent der Wertschöpfung von Investitionen in die regenerativen Energien im Wärmemarkt im Inland. Folge sind die Schaffung von Arbeitsplätzen in Handwerk und Industrie, ein deutlich erhöhtes Mehrwertsteueraufkommen sowie starke, positive Effekte für die Umwelt und den Ressourcenschutz", unterstreicht Andreas Lücke.

Die beiden Verbände fordern Bundesfinanzminister Schäuble dazu auf, die MAP-Haushaltssperre umgehend aufzuheben und damit den erneuerbaren Energien im Wärmemarkt wieder Marktchancen zu eröffnen.

04.06.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Solarwirtschaft, Upmann,
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MEP-Group erwirbt fertig entwickelten Solarpark in Italien mit 6.25 MWp

Die Münchner MEP Group hat baureife Projektrechte eines Solarparks in Italien erworben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Es handle sich um das Projekt "Parma" mit einer geplanten Nennleistung von 6,25 Megawatt (MWp) und einem Marktvolumen von 25 Millionen Euro. Hierzu habe die Deus Solaris GmbH als Unternehmen in der MEP Group einen Vertrag geschlossen mit einer italienischen Tochtergesellschaft der Dextella Energy GmbH, einem Projektentwickler aus München mit dem Schwerpunkt Entwicklungsprojekte in Italien. Deus Solaris sei auf den Kauf und Verkauf von nationalen wie internationalen Solarparks spezialisiert.   Vor dem Ankauf habe die MEP Solar Management GmbH das Projekt einer ausführlichen Prüfung unterzogen und bewertet. Die Analyse berücksichtige alle relevanten Faktoren, bewertet diese und sei somit Ausgangsbasis für die Umsetzung des Photovoltaik-Projekts. Auch MEP Solar ist ein Unternehmen im Verbund der MEP Group.

"Parma ist ein gelungenes Beispiel für das Akquisitions-Know-how unserer Gruppe. Wir werden hier noch deutlich nachlegen", erklärt Alexander Roß, Geschäftsführer der MEP Group GmbH, die für die Bündelung und Abstimmung der einzelnen Aktivitäten verantwortlich ist. MEP Group sei international tätig und in der Lage, Solarprojekte in allen Entwicklungsstufen zu übernehmen. Der Erwerb erfolge ausschließlich mit Eigenkapital. Dies mache MEP flexibel und handlungsschnell. Diese Qualität werde insbesondere von Projektentwicklern geschätzt. Dextella Energy hebt daher auch die "schnelle, reibungslose und professionelle Zusammenarbeit" hervor.

Mehr als acht Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr

Der geplante Solarpark befindet sich in der norditalienischen Region Emilia Romagna, nahe Parma. Die Anlage soll auf 18 Hektar Land errichtet werden und soll noch in diesem Jahr an das Netz gehen. Die Stromeinspeisung erfolgt nach den gesetzlichen Vergütungsregelungen des "Nuovo Conto Energia" durch die italienische Energieagentur Gestore dei Servizi Elettrici (GSE). Der Solarpark wird laut MEP rund 8.116.152 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren und über 2.000 Haushalte mit Strom versorgen. Rund 5.790 Tonnen CO2 können laut MEP eingespart werden.

Italien gilt generell als gefragter Solar-Standort in Europa. Eine sichere Grundlage für die Einspeisung, eine hohe Sonnenscheindauer und Einstrahlung sowie der politische Wille zum Ausbau der erneuerbaren Energien sorgen für eine entsprechende Nachfrage. Seit 2007 wurde in Italien Solarstrom-Anlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 1.200 Megawatt errichtet. Damit hat Italien den zweiten Platz im Solar-Ausbau in Europa eingenommen.

Der Geschäftsführer der MEP Solar Management, Alexander Bögle, der das Projekt zuerst bewertet hat, erklärt: "Parma hat uns in allen Punkten überzeugt und wir freuen uns, durch die Schaffung einer Leistung von immerhin 6,25 MWp mit zum Ausbau der Photovoltaik in Italien beizutragen."

04.06.2010   Quelle: MEP Group GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Dow Corning kündigt Millionen-Investitionen für Innovationen und Photovoltaik in Europa an

Das Unternehmen Dow Corning (Midland, Michigan, USA) kündigte am 01.06.2010 an, dass es für die Erweiterung seiner Innovationsfähigkeit im Bereich siliziumbasierter Materialien und Technologien in Europa bis zu 13 Millionen US-Dollar investieren will. Die Investition in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Solarenergie (Solar Energy Exploration / Development Center; SEED) umfasse zwei neue Gebäude, die das Geschäfts- und Technologiezentrum (Business & Technology Center) des Unternehmens in Seneffe/Belgien ergänzen. Eines der Gebäude werde ein Synthese-Technologie-Zentrum (Synthesis Technology Center) für den europäischen Raum sowie Labore und Chemiker beherbergen, die auf Innovationen im Bereich siliziumbasierter Materialien (Photovoltaik) spezialisiert sind.   Im anderen Gebäude werde sich das Europäische Anwendungszentrum für Solarlösungen [European Solar Solutions Application Center] befinden, das sich auf die Weiterentwicklung der Unternehmenstechnologie für die Nutzung in Solarzellen konzentriert. Der Bau soll im Laufe des Jahres beginnen.

Das mit Wissenschaftlern und Ingenieuren besetzte Synthese-Technologie-Zentrum soll die Erforschung neuer Materialien unterstützen und neue innovative Lösungen für verschiedene Branchen entwickeln, wie z. B. Baugewerbe, Kosmetik und Körperpflege, Beschichtungen, Kunststoffe und Verbundstoffe, Automobile und Reifen, Gesundheitswesen und Elektronik. Es sei ein besonderes Ziel des Zentrums, den Innovationszyklus zu verkürzen, um Absatzmöglichkeiten und neue Ideen in profitable Lösungen zu verwandeln, sowohl für die Kunden als auch für Dow Corning.

"Diese Investition steigert die Innovationsfähigkeit von Dow Corning in Belgien und ermöglicht uns somit, unser Forschungs- und Innovationsportfolio in Europa zu erweitern und unsere wissenschaftlichen und technischen Fachkenntnisse weiter auszubauen", so Gregg Zank, Senior Vice President und Chief Technology Officer von Dow Corning. "Die neue Anlage eröffnet uns neue Möglichkeiten im Bereich der Materialentwicklung und bringt unsere Anwendungsforschung auf eine neue Ebene, wodurch eine engere Zusammenarbeit mit unseren Kunden ermöglicht wird und wir deren Bedürfnisse besser erfüllen können", fügte er hinzu.


Solar-Anwendungszentren in den USA, Korea und Europa

Zusätzlich zu den drei bestehenden Solar-Anwendungszentren in den USA und Korea soll das europäische Solar-Anwendungszentrum Ingenieuren und Wissenschaftlern ermöglichen, bei der Entwicklung, Bewertung und Prüfung von siliziumbasierten Materialien für die Herstellung von Solarzellen mit den Kunden zusammenzuarbeiten.

"Europa war ein Vorreiter in der Solarbranche, und Dow Corning freut sich, seine Möglichkeiten in der Europäischen Union stärken zu können, wo viele unserer Kunden und Innovationspartner aus dem Bereich der Wissenschaft ansässig sind", so Eric Peeters, Vice President Dow Corning Solar Business. "Diese Investition bestätigt unser Vorhaben, ein aktiver, strebsamer Partner für Forscher, Hersteller und Behörden zu sein und zeigt unser Engagement dafür, dass Solarenergie weltweit eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Energieoption wird."

Dow Corning Solar Solutions bietet Materialien und Dienstleistungen für die gesamte Photovoltaik-Versorgungskette, von siliziumhaltigen Ausgangmaterialien für die Herstellung von Ingots und Wafern bis hin zu Montagematerial für Solarmodule.

04.06.2010   Quelle: Dow Corning Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik von solarhybrid auf der Intersolar 2010: Gesamtes Leistungsspektrum für Photovoltaik und Lösungen für Solarthermie

Solarstrom-Kraftwerk FinowTower
Solarstrom-Kraftwerk FinowTower

Auf der Intersolar 2010, der weltgrößten Fachmesse für Solartechnik, präsentiert sich die solarhybrid AG (Brilon) als Lösungsanbieter für Photovoltaik und Solarthermie. Die diesjährige Messe sei ein Meilenstein für das Unternehmen, weil zum ersten Mal das stark ausgebaute Geschäftsfeld Photovoltaik mit Projektgeschäft, Distribution und Vertriebskooperationen vorgestellt werde, betont solarhybrid in einer Pressemitteilung. solarhybrid präsentiert das gesamte Leistungsspektrum für Photovoltaik. Dies umfasst sowohl Lösungen für private und gewerbliche Endkunden als auch industrielle Solarstrom-Kraftwerke für institutionelle Investoren.   Mit dem Solarstrom-Kraftwerk FinowTower, bei dem solarhybrid die Projektentwicklung von der Standortsuche über das behördliche Genehmigungsverfahren bis hin zur schlüsselfertigen Errichtung als Generalunternehmer abgedeckt hat, ist das Unternehmen in die Spitzenriege bei der Realisierung von Multi-Megawatt-Projekten aufgestiegen. Mit einer Leistung von 24,4 Megawatt (MWp) gehört FinowTower zu den fünf größten Solarstrom-Kraftwerken in Deutschland. Damit empfiehlt sich solarhybrid als erstklassige Adresse für große Freiland-Anlagen sowie Aufdach-Anlagen auf Wohngebäuden und Hallendächern.


Photovoltaik-Partnerschaft mit Installateuren aus dem Fachhandwerk

Neben dem Projektgeschäft bildet der Vetrieb einen wesentlichen Messeschwerpunkt. solarhybrid präsentiert sich als offizieller Distributor der Modul-Hersteller Suntech Power, Conergy, Mitsubishi Electric sowie der Wechselrichter-Hersteller Fronius und Refu und zudem als Partner von SMA. Mit diesen Marken verfügt solarhybrid über optimale Lösungsbausteine zur Installation von Photovoltaik-Anlagen. Auf der Messe bietet solarhybrid Installateuren aus dem Fachhandwerk erstmalig die Chance, eine Photovoltaik-Partnerschaft einzugehen und vom rasanten Wachstum des Unternehmens zu profitieren. Aus den bestehenden Vertriebskooperationen mit LVM Versicherungen, Gothaer, Pro7Sat1und Bauking sowie dem Außendienst-Team erwartet solarhybrid auch im 2. Halbjahr eine anhaltende Auftragsflut für Photovoltaik-Anlagen.

Die Absatz-Kampagne "Zapf die Sonne an!", die im Zeitraum startet und deren Kernstück ein Werbespot auf den Sendern der Pro7Sat1-Gruppe ist, werde den positiven Trend im Endkundengeschäft nochmals verstärken. Um dessen Herausforderungen zu meistern, sucht solarhybrid zusätzliche Partnerunternehmen aus dem Fachhandwerk. Die Rahmenbedingungen seien attraktiv, weil alle Vertriebskooperationen und die Kampagne auf die Gewinnung von Endkundenkontakten für sohy PV-Partner abzielten. Damit schenke solarhybrid den Partnerbetrieben profitable Endkundenaufträge.


Solarthermie für Wohnhäuser und Gewerbeobjekte

Den dritten Schwerpunkt bilden die Lösungen aus dem Geschäftsfeld Solarthermie. solarhybrid präsentiert das Energie-Plus-System, das seit einem Jahr in Ein- und Mehrfamilienhäusern erfolgreich installiert wird. Das System erzeugt Wärme und Strom aus Sonnenenergie. Es besteht aus Hybrid-, Solarthermie- und Photovoltaik-Kollektoren, der solarhybrid "Energiesäule", die Hydraulik und Steuerungstechnik vereint und für alle Heizungssysteme Energiemanagement auf höchstem Niveau bietet, und der solarhybrid Außenluftwärmepumpe powered by Mitsubishi Electric Zubadan, die erstmals teilweise erdversenkt und deshalb extrem leise ist. Das System wird als Komplettlösung angeboten, ist aber auch mit einzelnen Komponenten Schritt für Schritt installierbar.

Tom Schröder, CEO solarhybrid AG: "Wir sind ein wenig stolz darauf, dass wir uns auf der Intersolar erstmalig als Lösungsanbieter für Photovoltaik und Solarthermie präsentieren. Innerhalb eines Jahres haben wir das Geschäftsfeld Photovoltaik erfolgreich aufgebaut und spielen mit unseren Großprojekten nunmehr in der Champions League. Mit unserem Auftritt möchten wir auch weitere Unternehmen aus dem Fachhandwerk einladen, eine PV-Partnerschaft einzugehen und am Erfolg von solarhybrid teilzuhaben. Das Unternehmen hat im 4. Quartal 2009 nach 20 Monaten Aufbauzeit den nachhaltigen Break-Even erreicht und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Unsere Partner in den Bereichen Technologie, Vertrieb und Finanzierung unterstützen uns dabei."

03.06.2010   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarhybrid AG,
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Startschuss für die größte Solarstromanlage von Hameln

Die Solarstadt des Nordens, so nennt sich das niedersächsische Hameln selbstbewusst, bekommt ein neues Highlight: Eine 440 Kilowatt (kWp) starke Solarstromanlage. Der Bau der Photovoltaik-Anlage erfolgt bis Ende Juni 2010 auf den Dächern des mittelständischen Dienstleisters Purrmann Logistik GmbH. Am östlichen Stadtrand entsteht so die größte PV-Anlage der weltweit bekannten Rattenfänger-Gemeinde im Weserbergland.   Neben der Anlagengröße hat der Projektierer SolarCrazy GmbH mit einer Besonderheit aufzuwarten: Zusammen mit dem Unterkonstruktionshersteller RYBU GmbH ist es den Projektierern gelungen, ein leichtes Komplettsystem zu bauen, welches die Traglast von 20 Kilogramm unterschreitet. So erst wird die Montage auf dem Dach möglich.


pvXchange vermittelt Photovoltaik-Projekt

Zustande gekommen ist das Projekt mit Hilfe von pvXchange, die seit kurzem ihre Marktexpertise nutzen, um vollständige Photovoltaik-Projekte an Investoren zu vermitteln. So konnte im Kundennetzwerk von pvXchange ein Unternehmen gefunden werden, das die besonderen technischen Herausforderungen der Konstruktion auf dem Satteldach annahm. Der Investor, ein kommunaler Energieversorger, plant nach dem Erfolg in Hameln nun pvXchange auch bei weiteren PV-Projekten in ganz Deutschland hinzu zuziehen. Die 2004 in Berlin gegründete pvXchange GmbH ist weltweiter Marktführer bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten im Geschäftskundenbereich. 2009 schlug das Unternehmen über den Spotmarkt Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 75 Megawatt um. pvXchange ist neben Europa auch in Asien und den USA präsent. Die pvXchange GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der pvXchange International N.V.

03.06.2010   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Verein "HS Harz Solar" an der Hochschule Harz gegründet

Der Verein
Der Verein "HS Harz Solar" unterstützt die
nachhaltige Ausrichtung der Hochschule Harz (FH)

Studierende, Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Harz (FH, Wernigerode) riefen vor Kurzem gemeinsam den Verein "HS Harz Solar" ins Leben, berichtet die Hochschule in einer Pressemitteilung. Vereinszweck sei die Unterstützung einer nachhaltigen Ausrichtung der Hochschule. Dabei gelte es vor allem, das durch Prof. Dr. Andrea Heilmann, Professorin für Umweltmanagement/-technik, und Dipl.-Ing. Ute Urban, Mitarbeiterin am Fachbereich Automatisierung und Informatik, erarbeitete Konzept zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Hochschulgebäude umzusetzen.   Der Vereinsvorstand besteht aus Prof. Dr. Andrea Heilmann, Dipl.-Ing. Ute Urban, Volker Ruwisch, zurzeit Vertreter der Professur für Logistikmanagement am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Andreas Schubert, Lehrbeauftragter am Fachbereich Automatisierung und Informatik, und Kerstin Schwind, Studentin der Betriebswirtschaftslehre im dritten Semester. Der Verein finanziert sich überwiegend durch eine Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge, heißt es in der Pressemitteilung. Für Interessierte bestehe die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft.


Beitrag zur nachhaltigen Forschung und Lehre

"Der Handlungsdruck durch den Klimawandel nimmt zu: Es werden mehr fossile Brennstoffe verbraucht, als Neue entstehen. Der CO2-Gehalt der Luft steigt stetig an. Die Atmosphäre erwärmt sich", betont Heilmann. "Mit dem Verein 'HS Harz Solar' leisten wir nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Forschung und Lehre. Unsere Arbeitsinitiative trägt auch dazu bei, Verantwortung für den Schutz der Umwelt zu übernehmen und die Lebensqualität für alle Menschen der Region zu erhöhen." Die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf dem Wernigeröder Hochschulcampus sei dabei ein erster Schritt. Durch ihre Südausrichtung seien hierfür u. a. die Dächer der alten "Papierfabrik" besonders gut geeignet. "Sie sind in ausgezeichnetem Zustand und haben eine hohe Tragkraft", erläutert Ruwisch. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sorgt ferner dafür, dass Investitionen in entsprechende Anlagen zur Stromgewinnung auch betriebswirtschaftlich rentabel sind."


Studierende befürworten das Solar-Engagement der Hochschule

Viele Studierende befürworten das aktive Engagement der Hochschule Harz in Sachen Nachhaltigkeit. "Das Thema rund um alternative Energieträger ist derzeit in aller Munde. 'HS Harz Solar' bietet eine perfekte Basis, die Studierenden, Professoren und Mitarbeiter unserer Hochschule für dieses Thema zu sensibilisieren", sagt Sebastian Schräer, BWL-Student im sechsten Semester.

Kerstin Schwind ergänzt: "Durch die geplante Installation von Solaranlagen übernimmt die Hochschule Harz eine Vorbildfunktion." Darüber hinaus würden betriebswirtschaftliche, aber auch technische Gesichtspunkte abgedeckt, die den Studierenden bei ihrer persönlichen Entwicklung helfen. "Durch meine aktive Mitarbeit kann ich einen guten Bezug zwischen theoretischer Ausbildung und Praxis herstellen. Ich weiß nun viel mehr über rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen einer Projektumsetzung, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und technische Arbeitsweisen", so Jörg Demuth, BWL-Student im sechsten Semester.

Weiterführende Informationen zu Projektverlauf und -umsetzung stehen im Internet zur Verfügung unter www.hs-harz.de/hsharzsolar.html

03.06.2010   Quelle: Hochschule Harz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Harz,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON SE schließt Refinanzierung ab

Stefan Säuberlich, Vorstands- vorsitzender der SOLON SE
Stefan Säuberlich, Vorstands-
vorsitzender der SOLON SE

Die Berliner SOLON SE, einer der größten Solarmodul-Hersteller in Europa und Anbieter von solarer Systemtechnik für große Photovoltaik-Dachanlagen und Freiflächenanlagen, meldete am 01.06.2010 den erfolgreichen Abschluss der Neuordnung ihrer Konzernfinanzierung. Der nunmehr geschlossene Konsortialkredit unter Führung der Deutsche Bank AG mit einer Laufzeit bis Ende 2011 umfasse Zusagen für Bar- sowie Avalkreditlinien im Gesamtumfang von 275 Millionen Euro und sei teilweise durch eine Ausfallbürgschaft des Bundes und der Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern unterlegt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Neben dem Konsortialführer Deutsche Bank seien sieben weitere deutsche Kreditinstitute an der Finanzierung beteiligt. „Die nun erreichte Durchfinanzierung drückt das Vertrauen der Banken und der Bürgen in die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens aus und bildet die Grundlage für die angepeilte Rückkehr zu profitablem Wachstum. Unser besonderer Dank gilt der Deutsche Bank AG, die maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss dieser Finanzierungsrunde beigetragen hat“, so Stefan Säuberlich, Vorstandsvorsitzender der SOLON SE.

02.06.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON SE,
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Photovoltaik: Q-Cells SE übergibt größten kristallinen Solarpark Deutschlands an Nordcapital

Solarpark Straßkirchen (MWp).
Solarpark Straßkirchen (MWp).

Die Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) gab am 31. Mai 2010 die offizielle Übergabe des größten deutschen Solarparks mit kristallinen Photovoltaik-Modulen im bayerischen Straßkirchen bekannt. Auf einer Fläche von rund 150 Hektar wurde in einer Bauzeit von weniger als sechs Monaten eine Gesamtleistung von 54 Megawatt (MWp) installiert und Ende 2009 erfolgreich in Betrieb genommen. Nordcapital, ein Hamburger Emissionshaus für geschlossene Fonds, hat mit 51 MWp den größten Teil der errichteten Anlage erworben und startete am 31.05.2010 mit der Platzierung seines ersten Solar-Fonds. Weitere 3 MWp des Solarparks wurden für einen Bürger-Solarpark errichtet.   Die Entwicklung, Planung und Bau des weltweit zweitgrößten kristallinen Solarkraftwerks wurde von der Q-Cells International GmbH (QCI) geleistet, einem 100 prozentigen Tochterunternehmen der Q-Cells SE und einem der führenden Systemanbieter im Photovoltaik-Markt. Nordcapital hat QCI zudem mit der Wartung und Instandhaltung sowie mit der laufenden Sicherheitsüberwachung der Photovoltaik-Anlage beauftragt.


Solarstrom für eine Stadt mit 30.000 Einwohnern

Rund 230.000 kristalline Solarmodule hat Q-Cells für den Solarpark auf einer Fläche von zirka 195 Fußballfeldern verbaut. Damit kann die Strommenge für den Bedarf einer 30.000-Einwohner-Stadt über die geplante Laufzeit von mindestens 20 Jahren erzeugt werden. "Die Verfügbarkeit der gesamten Wertschöpfungskette von der Solarzelle über das Solarmodul bis zum System im Q-Cells Konzern erlaubt uns, qualitative Lösungen auf höchstem Niveau für unsere Kunden zu attraktiven Preisen anzubieten", betont Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender von Q-Cells.

Die Q-Cells International GmbH hat im Jahr 2009 weltweit Solarstrom-Anlagen unterschiedlichster Größe mit einer Gesamtnennleistung von rund 150 MWp für ihre Kunden in Betrieb genommen.

02.06.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells SE,
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Photovoltaik in Norddeutschland: RWenergy GmbH baut Megawatt-Solarpark bei Hannover

Baustelle des Solarparks nahe Hannover
Baustelle des Solarparks nahe Hannover

Die RWenergy GmbH (Schwandorf) baut derzeit bei Hannover auf einer Fläche von 4,5 Hektar einen Solarpark, der mit einer Nennleistung von 2,3 Megawatt (MWp) zu den größten Photovoltaik-Anlagen in Norddeutschland gehören wird. 12.784 PV-Module werden verbaut, die künftig rund 2,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen sollen. Eine Strommenge, die zur Versorgung von mehr als 500 Haushalten ausreichen würde. Als Tragkonstruktion für die Module wird das System "s:fix" in der Version K2-2 eingesetzt. Das von der RWenergy GmbH entwickelte und innerhalb der Unternehmensgruppe Rädlinger gefertigte Photovoltaik-Tragsystem wird mit Hilfe von Schraubfundamenten im Boden verankert.   Diese Methode garantiere maximale Festigkeit und gewährleiste zugleich einen minimalen Eingriff in die Natur, betont der Hersteller. Die leicht ansteigende Fläche bei Hannover biete ähnlich günstige Bedingungen wie im Süden Deutschlands. Nach relativ langen Planungsarbeiten von rund eineinhalb Jahren und aufwändigen Genehmigungsverfahren schreite der Bau nun umso schneller voran. Die Bauzeit für die Unterkonstruktion betrug nur drei Wochen. Der Spatenstich für das Projekt war bereits Ende April, die Bauarbeiten werden noch einige Wochen andauern, bevor der Solarpark Ende Juni in Betrieb gehen wird.



Ressourcen für Großprojekte im Rahmen der Unternehmensgruppe Rädlinger

Die RWenergy GmbH investiert nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro in die Photovoltaik-Anlage. Für die Anlage ist eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren vorgesehen. Das Unternehmen verfügt bereits über vielfältige internationale Erfahrungen im Bau von Solarkraftwerken. So hat das Unternehmen ein eigenes Nachführsystem für den mediterranen Markt entwickelt. Die 2006 gegründete RWenergy GmbH mit Sitz im bayerischen Schwandorf ist Teil der in verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft tätigen Unternehmensgruppe Rädlinger. Durch den Leistungsverbund der Unternehmensgruppe Rädlinger hat die RWenergy GmbH Zugang zu allen Ressourcen, die für die Abwicklung von Großprojekten erforderlich sind. Die RWenergy GmbH ist in diesem Jahr auch wieder als Aussteller auf der Messe Intersolar in München vertreten: Halle A3/ 224.

02.06.2010   Quelle: RWenergy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWenergy GmbH,
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IEC-Zertifikat für Dünnschicht-Module von Shurjo Energy mit CIGS-Solarzellen von Global Solar Energy

Hochleistungsmodule mit CIGS-Zellen von Global Solar Energy
Hochleistungsmodule mit CIGS-Zellen
von Global Solar Energy

Besonders leistungsstarke Photovoltaik-Module von Shurjo Energy Pvt. Ltd. nutzen hoch effiziente Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid (CIGS)-Zellen von Global Solar Energy (GSE). Gleich eine ganze Baureihe des indischen PV-Spezialisten mit Dünnschicht-Zellen von GSE absolvierte die Prüfung der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (International Electrotechnical Commission, kurz: IEC) mit Erfolg. Mit 158 Watt Leistung zähle ein Produkt der Serie zu den weltweit leistungsstärksten CIGS-Modulen überhaupt, betont GSE in einer Pressemitteilung.   Als internationales Normierungsgremium setzt die IEC verbindliche Standards für PV-Produkte und -Technologien. Die Baureihe von Shurjo Energy erhielt Zerifikate nach den beiden Normen IEC 61646 und IEC 61730. Damit erfüllen die Module mit Technologie von GSE die strengen Anforderungen der Kommission hinsichtlich genereller Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit bei Technik und Sicherheit - und das im langfristigen Betrieb unter Außenbedingungen.




Testreihen bestätigten Qualität der CIGS-Technologie

Gleiche Anforderungen müssen Module erfüllen, die in großen kommerziellen Solarfeldern eingesetzt werden. "Wir bei Shurjo Energy haben uns seit drei Jahren auf die Entwicklung und Fertigung von Modulen auf Basis der CIGS-Technologie konzentriert. Aus diesem Grund verfügen wir über eine hohe Fachkompetenz in diesem Dünnschicht-Bereich", so Spencer Jansen, Technikvorstand des östlich von Kalkutta im indischen Bundesstaat Westbengalen liegenden Photovoltaik-Unternehmens. "Selbstverständlich haben wir zahlreiche hausinterne und externe Tests durchgeführt, bevor wir den IEC-Prüfprozess durchliefen. Wir mussten das Zusammenwirken aller in den Modulen verbauten Materialien gründlich überprüfen. Unsere Testreihen bestätigten, dass Global Solar Energy eindeutig führend im CIGS-Segment ist. Dank dieser Technologie durchliefen wir die IEC-Tests gleich beim ersten Mal mit Erfolg."


Photovoltaik-Bauteile zur Gebäudeintegration

Die von Shurjo Energy gefertigten CIGS-Module wurden allen vorgeschriebenen IEC-Tests unterzogen. Zudem hat Shurjo Energy in einem zusätzlichen Test auch rahmenlose Module prüfen lassen. Diese ermöglichen eine Integration in bereits existierende Dachsysteme. Sowohl für Shurjo Energy als auch für GSE ist der Markt gebäudeintegrierter Photovoltaik-Bauteile (building integrated photovoltaic products, kurz: BIPV) enorm wichtig. Beide Unternehmen entwickeln BIPV-Bauelemente sowie entsprechende Dienstleistungen. "Die kürzliche IEC-Zertifizierung stellt sowohl für Shurjo Energy als auch für die CIGS-Industrie einen großen Fortschritt dar. Wir von Global Solar Energy sind sehr daran interessiert, dass die Bedeutung der CIGS-Technologie innerhalb des gesamten Solarmarktes weiter stetig wächst", erläutert Dr. Jeff Britt, CEO von Global Solar Energy. "Wir sehen in dem Prüfzertifikat eine Bestätigung des hohen Wertes unseres CIGS-Materials, das wir mit einer durchschnittlichen Effizienz von 11 Prozent in unseren Produktionsstätten in Tucson im US-Bundesstaat Arizona und in Berlin herstellen.

02.06.2010   Quelle: Global Solar Energy Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Global Solar Energy Inc.,
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IPB AG auf Intersolar 2010: Rekristallisation amorpher Siliziumschichten von Dünnschicht-Solarzellen soll wesentlich vereinfacht werden

Mit Hilfe einer neuartigen Technik zur Rekristallisation amorpher Siliziumschichten will die Hamburger IP Bewertungs AG (IPB AG) einen Beitrag zum modernen Klimaschutz liefern und zu einem bahnbrechenden Fortschritt der Silizium-Dünnschicht-Photovoltaik beitragen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch das patentierte Verfahren könnten die Rekristallisationszeiten für die Fertigung mikrokristalliner Dünnschicht-Solarzellen bis in den Minutenbereich verkürzt werden.   Die IPB AG ist nach eigenen Angaben eines der führenden Unternehmen zur Bewertung, Weiterentwicklung und Vermarktung patentgeschützter Technologien. Auf der Intersolar 2010 in München wird das Unternehmen die neuen Entwicklungsergebnisse vom 09. - 11. Juni in Halle C3 auf Stand 270 erstmalig präsentieren.



Produktionsprozess soll deutlich verkürzt werden

Ein Standardprozess bei der Herstellung von mikrokristallinen Silizium-Dünnschichten für die Photovoltaik sei die amorphe Abscheidung mit anschließender Rekristallisation, die in den meisten Fertigungslinien nach wie vor als Ofen-Härtung mit mehrstündiger Prozessdauer und Stapelverarbeitung ausgelegt sei, erklärt die IPB AG in der Pressemitteilung. Dies sei ein teurer und energieaufwändiger Prozess, der den Produktionsfluss empfindlich hemme. Mit einer neuen Technologie aus dem Walter Schottky-Institut verkürze die IPB AG die Prozesszeit jetzt deutlich.


Titanoxid-Zwischenschicht erhöht Aktivierungsenergie zur Bildung neuer Kristallite

Die Innovation basiere auf dem Al-induzierten Schichtaustausch-Konzept (ALILE) und werde derzeit zur Industriereife entwickelt, berichtet die IPB AG. Bei der neuartigen Ti-MILE-Technik (Titan-assisted Metal-Induced Layer Exchange Technology) werde eine zusätzliche Titanoxid-Zwischenschicht in den Prozess integriert. Das Titanoxid kontrolliere den Schichtaustausch zwischen einer Metall-Opferschicht und dem amorphen Silizium, der innerhalb weniger Minuten Prozesszeit das Silizium in eine mikrokristalline Schicht mit einstellbarer Kristallitgröße umwandle. Dabei erhöhe die Titanoxid-Zwischenschicht im Vergleich zum ALILE-Konzept die Aktivierungsenergie für die Bildung neuer Kristallite und führe so bei vergleichbaren Temperaturen zu deutlich größeren Kristalliten, heißt es in der Pressemitteilung.

Kostengünstige und kontinuierlich durchlaufende Prozessführung

Der Ti-MILE-Prozess finde bei Glassubstrat-kompatiblen Temperaturen statt und erlaube eine kostengünstige, kontinuierlich durchlaufende Prozessführung. Die Solarzellenfunktionalität solcher Schichten werde laut der IPB AG anhand vereinfachter Teststrukturen bereits nachgewiesen. Das beschriebene Verfahren sei eines von 22 Patentportfolien eines Patentverwertungsfonds, der von einer deutschen Großbank und einem unabhängigen Initiator aufgelegt worden sei, heißt es in der Pressemitteilung. Die Fondsgesellschaft Dritte Patenportfolio Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG sei im Besitz aller Schutzrechte für diese innovative Technologie, die für interessierte Unternehmen zur Lizenzierung bereit stehe. Die IP Bewertungs AG (IPB) berate den Technologieentwicklungsfonds bei der Auswahl von patentgeschützten Technologien und unterstütze ihn bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung.

02.06.2010   Quelle: IP Bewertungs AG (IPB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Photovoltaik-Produzent CNPV schließt langfristiges Lieferabkommen mit dem italienischen Energieversorger ENEL Green Power

CNPV Solar Power SA (Dongying, China), ein führender integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten, meldete am 31.05.2010 den Abschluss eines langfristigen Lieferabkommens mit Enel Green Power SpA, Italiens größtem, an der Börse in Mailand notierten Stromversorger. Das Abkommen sieht vor, dass CNPV Enel Green Power ab Juni bis September 2010 Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung von insgesamt 8 Megawatt (MWp) zum Festpreis liefert. Darüber hinaus seien für dieses und die kommenden Jahre Kaufoptionen für weitere größere Mengen vereinbart worden.  Franchise-Unternehmen mit starkem Marketing- und Vertriebsnetzwerk

"Das Abkommen mit Enel entspricht ganz unserer Strategie, mit Unternehmen, die gut positioniert sind, um die wachsende Nachfrage nach Sonnenenergie zu befriedigen, langfristige, für beide Seiten nutzbringende Geschäftsbeziehungen aufzubauen", kommentierten Zhang Shunfu, Vorstand von CNPV, und B. Veerraju Chaudary, Technik- und Finanzvorstand von CNPV. Enel verfüge in Italien und weltweit über ein auf Franchise-Installationsunternehmen beruhendes, starkes Marketing- und Vertriebsnetzwerk und sei somit für CNPV ein idealer Partner. "Dank unseres Angebots hochwertiger Qualitätsmodule, eines erstklassigen Services und einer kostengünstigen, in der Branche führenden Plattform sehen wir dem weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Enel, der Steigerung der Verkaufsumsätze und der Stärkung unserer Markenpräsenz auf dem italienischen Markt voller Zuversicht entgegen."


CNPV-Vorstand Chaudary: Italien ist derzeit einer der attraktivsten Wachstumsmärkte für die Photovoltaik-Industrie



Zur wachsenden Solarstrom-Nachfrage in Italien und in anderen Teilen der Welt sagte B. Veerraju Chaudary ergänzend: "Die italienischen Bestimmungen und die bereits existierenden PV-Installationen zeigen, dass Italien für die Photovoltaik-Industrie derzeit einer der attraktivsten Wachstumsmärkte ist."

"CNPV hat einen hervorragenden Ruf und liefert hochwertige, äußerst leistungsfähige PV-Module, und ENEL ist sehr stolz, dieses neue Lieferabkommen mit CNPV abgeschlossen zu haben. Wir sehen hierin die Fortsetzung unserer guten Geschäftsbeziehungen zu CNPV. Wir werden ihre hochleistungsfähigen Qualitätsmodule in unseren Projekten einsetzen und unsere Kunden in Italien und anderswo auf der Welt mit ihrem erstklassigen Service versorgen", so Dr. Gianpaolo Marsella von ENEL und Salvatore Miranti, Generalbevollmächtigter von Enel SpA Beijing.

01.06.2010   Quelle: CNPV Solar Power SA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Karriereplanung auf der Intersolar Europe: Intersolar Europe und Frankfurter Allgemeine Zeitung präsentieren das Job & Karriere-Forum

Intersolar Europe: Plattform zum Austausch zwischen Unternehmen und Fachbesuchern
Intersolar Europe: Plattform zum Austausch
zwischen Unternehmen und Fachbesuchern

Der Bedarf an Arbeitskräften in der Solarwirtschaft wächst stetig. Im Jahr 2009 waren allein in Deutschland 80.000 Menschen in der Solar-Branche tätig. Die Intersolar Europe, weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft, unterstützt diese Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bringt auf dem Job & Karriere-Forum der Messe Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen. Bereits vor der Messe können Interessierte auf den Websites der Intersolar Europe und des F.A.Z.-Stellenmarkts die ausgeschriebenen Stellen einsehen.  Laut Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) wird sich die Anzahl der Beschäftigten in der Solar-Branche bis zum Jahr 2020 fast verdoppeln - auf 150.000 Arbeitsplätze.


Job & Karriere-Planung auf der Intersolar Europe

In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unterstützt die Intersolar Europe auch in diesem Jahr die positive Entwicklung. Auf einer eigenen Sonderfläche in Halle C2, Stand C2.550, dem "Job & Karriere Forum", bringt sie Arbeitgeber und Arbeitsuchende zusammen. Das Forum bietet neben zahlreichen Stellenangeboten auch eine individuelle Betreuung durch erfahrene Berufs- und Karriereberater. Die Experten informieren über Trends und berufliche Perspektiven in der Solar-Industrie. Das Job & Karriere-Forum bietet Personalverantwortlichen, Bewerberinnen und Bewerbern Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen und Informationen über eine mögliche Arbeitsstelle aus erster Hand zu erhalten. Die beteiligten Unternehmen stellen sich im Rahmen der Jobbörse vor und sind mit ihren Ansprechpartnern und Produkten auf der Intersolar Europe vertreten. Das Job & Karriere Forum wird von KOSTAL Industrie Elektrik GmbH und SMA Solar Technology AG unterstützt.


150 freie Stellen im Internet

Bereits vor Messebeginn warten über 150 ausgeschriebene Stellen auf den Websites der Intersolar Europe und des F.A.Z.-Stellenmarkts darauf, besetzt zu werden. Während der Messe können sich Interessierte zudem über die Aushänge an den Jobboards über weitere Stellenausschreibungen informieren. Zusätzlich stehen den Messebesuchern Computerterminals zur Verfügung, um die Jobangebote online einzusehen und auszudrucken.

Für drei Tage, vom 9. bis zum 11. Juni 2010, ist die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft, Intersolar Europe, die zentrale Anlaufstelle für die Solarbranche. Die Intersolar Europe zeigt das gesamte Spektrum der Solarwirtschaft und ist branchenspezifisch in die Bereiche "Photovoltaik" und "Solarthermie" gegliedert. In diesem Jahr präsentieren über 1.800 Aussteller Ihre Produkte und Neuheiten auf über 130.000 Quadratmetern. Über 60.000 internationale Besucher werden auf der Neuen Messe München erwartet.

Die Intersolar Europe findet vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München statt. Weitere Informationen zur Intersolar Europe und zum Job & Karriere-Forum unter http://www.intersolar.de oder http://fazjob.net

01.06.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Megawatt-Solarpark in Imola fertig gestellt: COLEXON realisiert Photovoltaik-Anlage in Rekordzeit

Megawatt-Solarpark in Imola
Megawatt-Solarpark in Imola

Ende Februar war der Spatenstich im norditalienischen Imola. Schon am 12. Mai ging die von der COLEXON Energy AG (Hamburg) projektierte Solarstrom-Anlage an das Netz und wurde am 29. Mai im Rahmen eines offiziellen Festaktes eingeweiht. Der in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partnerunternehmen Cleantech realisierte Solarpark hat eine Nennleistung von einem Megawatt (MWp).  Mit der Einweihung der italienischen Anlage in Imola setzt die Hamburger COLEXON Energy AG die internationale Ausrichtung des Unternehmens fort. Thorsten Preugschas, CEO und Vorstandsvorsitzender von COLEXON, betont die Bedeutung des Projektes: "Aufgrund der attraktiven Rahmenbedingungen für Solarenergie in Italien, wie die Einstrahlungsintensität und hohe Einspeisevergütung, sowie der zu erwartenden Veränderungen des deutschen EEG nimmt der italienische Solarmarkt eine zentrale Stellung im Rahmen unserer internationalen Expansion ein."



Bewährte Partnerschaften für gemeinsamen Erfolg

Für die Realisierung des Solarparks in Imola setzte COLEXON von Anfang an auf die Einbindung lokaler Partner wie Cleantech. Ein Vorgehen, das sich während der Projektierungsphase bewährte: Obwohl die Witterungsbedingungen aufgrund des langen Winters die Realisierung zwischenzeitlich sehr erschwerten, konnte die Anlage bereits am 12. Mai ans Netz gebracht werden. "Die schnelle Abwicklung zeugt vom Know-how des COLEXON-Teams und bestätigt die Entscheidung für die richtige Region, die richtige Gemeinde und die richtigen Partner vor Ort", bilanzierte COLEXON beim Festakt. Cleantech wiederum freut sich mit COLEXON einen kompetenten Partner gefunden zu haben: "Wir sind stolz darauf, mit diesem Initialprojekt ein Fundament für eine langfristige, enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit COLEXON geschaffen zu haben und nun gemeinsam das enorme Potenzial des italienischen Solarmarktes auszuschöpfen."


Attraktive Referenz in einem Zukunftsmarkt

Insgesamt wurden in Imola 4.620 polykristalline Module des Herstellers Moser Baer auf einer Fläche von 23.500 Quadratmetern verbaut. Zusätzlich kommen SMA-Wechselrichter zum Einsatz, die für die Umwandlung der jährlich erzeugten 1,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom (Gleichstrom) in netzkonformen Wechselstrom sorgen. Durch die attraktive Einspeisevergütung in Italien überzeugt die Anlage nicht nur ökologisch, sondern ist ein wirtschaftlich sehr interessantes Investitionsobjekt. Auch der Bürgermeister von Imola, Daniele Manca, sieht den Solarpark als Signal. "Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Wir in Imola möchten diesen Weg weiterhin unterstützen und fördern. Wir danken COLEXON und Cleantech dafür, unsere Unternehmen und Familien mit sauberem Sonnenstrom versorgen zu können", so Manca beim Festakt.

01.06.2010   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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Photovoltaik-Produktionsjubiläum: Sonnenstromfabrik produziert 1.000.000stes 50-Zell-Modul

3.000 Solarmodule gehen in der Sonnenstrom- fabrik täglich vom Band
3.000 Solarmodule gehen in der Sonnenstrom-
fabrik täglich vom Band

Produktionsjubiläum in der CENTROSOLAR Sonnenstromfabrik: Anfang Mai ist in Wismar das millionste Solarmodul aus 50 Solarzellen vom Band gegangen. Seit dem Start der Modulfertigung 2001 hat das Unternehmen die Produktionskapazität sukzessive ausgebaut und gehört mit einer Jahreskapazität von aktuell 155 Megawatt (MWp) zu den größten Solarmodul-Produktionen Deutschlands. Erst im April hat CENTROSOLAR die vierte Produktionslinie in Betrieb genommen und produziert seitdem 3.000 Solarmodule täglich.   Die Fertigung startete vor neun Jahren mit einer einzigen Produktionsstraße. 15 Mitarbeiter stellten damals Solarmodule für den netzunabhängigen Einsatz auf Booten und Wohnmobilen her, die unter der Marke SOLARA vertrieben wurden. 2002 folgten die ersten kristallinen Photovoltaik-Module mit fünf Zoll-Zellen für netzgekoppelte Solarstromanlagen. Damit war der Grundstein für einen rasanten Aufstieg gelegt.



Solar-Fabrik mit über 450 Mitarbeitern produziert auf mehr als 13.000 Quadratmetern

Nach mehreren internen Produktionserweiterungen fiel 2008 die Entscheidung zum Bau einer ganz neuen Produktion in Wismar in der Nähe des alten Standortes. Die Sonnenstromfabrik war zwischenzeitlich in die CENTROSOLAR-Gruppe eingetreten. Ende 2008 wurde die die neue Solar-Fabrik mit einer Fläche von mehr als 13.000 Quadratmetern eingeweiht. Über 450 Mitarbeiter produzieren heute an sechs Tagen pro Woche im Dreischichtbetrieb kristalline Solarmodule der Spitzenklasse. Das Angebot geht weit über die 50-Zell-Jubiläums-Module hinaus: Mit der im April eingeweihten vierten Linie sind sogar 72-zellige Hochleistungsmodule mit einer Leistung von bis zu 300 Watt (Wp) möglich. Dazu kommen Spezialanfertigungen und länderspezifische Produktionen, so zum Beispiel Solar-Dachziegel zur direkten Integration ins Dach.


Solarmodule aus Wismar europaweit im Einsatz

CENTROSOLAR vertreibt an seine Kunden im Handwerk und Handel ausschließlich Module, die in der Sonnenstromfabrik gefertigt werden. Vertriebsvorstand Dr. Josef Wrobel: "Bei uns kann der Kunde sicher sein, dass alle Module in Deutschland nach höchsten Qualitätsmaßstäben gefertigt werden." Auch die CENTROSOLAR - Niederlassungen in Spanien, Frankreich, Italien, Benelux und Griechenland vertreiben Solarmodule aus Wismar. Die strengen Qualitätskriterien und die langjährige Erfahrung in der Produktion kristalliner Module haben CENTROSOLAR zu einer international gefragten Marke gemacht.

01.06.2010   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG,
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futurasol GmbH meldet Baubeginn für 1,5 MWp Photovoltaik-Leistung

Photovoltaik-Dachanlage der futurasol GmbH
Photovoltaik-Dachanlage der futurasol GmbH

Das Jahr 2010 entwickelt sich für den Münchner Solarkraftwerksspezialisten futurasol GmbH weiter rekordverdächtig, berichtet die futurasol GmbH in einer Pressemitteilung. Nach intensiven Wochen gehen in diesen Tagen drei von futurasol installierte Solar-Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 600 Kilowatt (kWp) an das Netz. Gleichzeitig starten die Arbeiten auf acht weiteren Baustellen. Von Grünwald bei München bis ins hessische Lauterbach schwärmen die futurasol-Bauleiter aus. Die große Schlussoffensive für das erste Halbjahr sei eingeleitet: Acht Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,5 Megawatt (MWp) sollen noch bis 30.6.2010 installiert werden.  Geschäftsführer Stephan Dautel: "Von einem möglichen Nachlassen des Geschäftes in der zweiten Jahreshälfte spüren wir nichts"

"Trotz der teilweise schwierigen Situation bei der Materialbeschaffung sind wir mehr als im Plan", sagt futurasol-Geschäftsführer Stephan Dautel. Neben der Umsetzung der aktuellen Bauprojekte stünden weitere Aufträge für das Herbstgeschäft an. Zahlreiche Neuanlagen wie auch Wartungsaufträge für bestehende, externe Solaranlagen seien bereits fixiert. Dautel: "Von einem möglichen Nachlassen des Geschäftes in der zweiten Jahreshälfte spüren wir nichts." Die von futurasol allein in den ersten sechs Monaten des Jahres installierte Gesamtleistung werde bei 2,5 MWp liegen. Dazu trügen viele kleine und zahlreiche große Photovoltaik-Projekte bei: Eines der größten Einzelprojekte ist die Solardachanlage auf einer Produktionshalle des Textilherstellers Leonhard Döll GmbH im hessischen Lauterbach. Auf der 11.000 Quadratmeter großen Dachfläche wird ein Solar-Kraftwerk mit einer Leistung von 600 kWp installiert. Zum Einsatz kommen Module des deutschen Herstellers Conergy vom Typ P 185 M. Die Industrie-Dachfläche wird - wie zahlreiche weitere Projekte - gemeinsam mit dem Ellwanger Planungsbüro WALTER konzept realisiert. WALTER konzept ist bei dem Großprojekt in Lauterbach als Investor tätig. Die im vergangenen Jahr gestartete Zusammenarbeit der futurasol GmbH mit WALTER konzept entwickelt sich somit für beide Seiten äußerst fruchtbar.

01.06.2010   Quelle: futurasol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: futurasol GmbH,
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Sunways präsentiert auf der Intersolar 2010 ertragsoptimierte Produktneuheiten und gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lösungen

Sunways Solar-Laminat zur Photovoltaik-Gebäudeintegration
Sunways Solar-Laminat zur
Photovoltaik-Gebäudeintegration

Die Sunways AG, Hersteller und Systemanbieter von Photovoltaik-Lösungen, präsentiert vom 9. bis 11. Juni auf der Intersolar 2010 in München ihre Produktinnovationen, darunter eine neue Leistungsklasse monokristalliner Solar-Module mit bis zu 250 W Leistung, multikristalline Photovoltaik-Module mit bis zu 245 W Leistung, ertragsoptimierte ein- und dreiphasige Solar-Inverter der NT-Serie undSunways Solar-Laminat mit vorgefertigtem Indach-Montagesystem sowie das energieeffiziente Gebäude der Zukunft "Future Cube". 



Neue Module und Wechselrichter

Durch die weitere Steigerung der Effizienz von Sunways Solar-Zellen ist die Sunways AG in der Lage, Solar-Module mit höheren Leistungsklassen anzubieten. Mit 250 Wp beim monokristallinen Solar-Modul und 245 Wp beim multikristallinen Solar-Modul stellt Sunways einmal mehr den Anspruch als Technologieführer unter Beweis. Lückenlose Qualitätskontrollen und die "LeistungPlus+"-Sortierung sorgen für Zuverlässigkeit und höchste Erträge. Mit den Photovoltaik-Wechselrichtern der neuen dreiphasigen NT-Serie in den Leistungsklassen 10 kW, 11 kW und 12 kW bietet Sunways einen erstklassigen Wirkungsgrad und dank drei MPP-Trackern höchsten Ertrag auch unter wechselnden Betriebsbedingungen. Mit der bereits vorgestellten einphasigen NT-Serie erreichte Sunways den Wirkungsgrad-Weltrekord in der Klasse bis 5 kW. Alle Solar-Inverter der neuen NT-Serie sind auf Knopfdruck europaweit einsetzbar und punkten bei der Installation aufgrund ihres niedrigen Gewichts, betont der Hersteller.


Solar-Laminat statt herkömmlicher Dacheindeckung

Das erfolgreiche Solar-Laminat SM 215L ist jetzt auch in Kombination mit einem vorgefertigten Indach-Montagesystem erhältlich. Das wasserabweisende System übernimmt die Funktion der Gebäudehülle und ist dank leichter Montage die optimale Alternative für die herkömmliche Dacheindeckung. Mit dieser Indach-Montagelösung übernehmen Sunways Solar-Module neben der Stromversorgung auch grundlegende Funktionen der Gebäudehülle.

Mit dem Gemeinschaftsprojekt "Future Cube" zeigt Sunways auf der Intersolar ein innovatives integriertes Gebäudetechnik-Konzept mit Photovoltaik, Tageslichtlenkung, effizienter Kunstlichttechnik und Klimatisierung. Bei dem von Behnisch Architekten initiierten Projekt sind der optischen Gestaltung dank innovativer Zelltechnologie von Sunways kaum Grenzen gesetzt. Durch Design-Solarzellen in verschiedenen Farben ist es möglich, dem Gebäude eine individuelle und einzigartige Note zu geben.

Diese und weitere Neuheiten präsentiert Sunways auf der Intersolar, 9. - 11. Juni 2010, Neue Messe München, Halle B5, Stand 110/111.

01.06.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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