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Schon heute ist es also mit vergleichsweise geringen Mitteln und in so gut wie allen Regionen der Erde möglich, Industrie- oder Privatgebäude so auszustatten, dass sie durch
Photovoltaik nicht nur ihren eigenen Energiebedarf ohne jegliche Schadstoffe decken, sondern auch noch andere Verbraucher versorgen können. Denkbar ist beispielsweise, dass es in
Zukunft üblich sein wird, Gebäude und Dächer nicht ohne PV-Anlagen zu planen. Was einen nicht zu unterschätzenden weiteren Vorteil hätte: Aufwändige Transportnetze würden auf ein
Minimum reduziert. Der Energiepreis könnte stabil bleiben oder gar sinken.
Zurück zu den heutigen Gegebenheiten, zurück zu Einspeisevergütungen und Subventionen, Energiekosten und Amortisationsberechnungen. Denn natürlich spielen diese Rahmenbedingungen
für die Wirtschaftlichkeit, für Investoren und damit für die rasche Ausbreitung der Photovoltaik eine durchaus tragende Rolle.
Wann lohnt sich was?
Vor allem in Deutschland gehen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Solarparks häufig in eine falsche Richtung: Gerechnet wird oft, wie hoch der Preis pro installiertem kWp ist.
Das aber greift zu kurz und ist für eine kaufmännisch solide Kosten/Nutzen-Rechnung unerheblich. Vielmehr geht es bei allen Investitionen immer um die Frage: Wie viel Invest
stecke ich hinein und wie viel hole ich wieder heraus? Denn danach richten sich die zwei entscheidenden Größen:
- Der Zeitpunkt der Amortisation, also des `Returns on Invest´
- Der Ertrag/Gewinn nach Überschreiten dieses Zeitpunkts
In den USA und in Kanada übrigens stehen bei Gesprächen mit Investoren diese Größen und die dafür erforderlichen Berechnungen immer im Vordergrund. Grund genug für uns, diese
Parameter anhand vieler Daten und Informationen aus der täglichen Praxis genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis ist eindeutig: Photovoltaik-Anlagen, die per
Sensorsteuerung nachgeführt werden, bringen den schnellsten `Return on Invest´. Denn sie erzielen weltweit die höchsten Photovoltaik-Erträge gemessen am eingesetzten Kapital und
bieten das günstigste Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Bemerkenswert: Rahmenbedingungen wie Einspeisevergütung, Energiekosten oder Einsatzregion spielen für diese Berechnungen und deren Ergebnisse nur eine untergeordnete Rolle. Klar
ist auch: unter allen Rahmenbedingungen, in denen auch Nachführsysteme eingesetzt werden können, produzieren diese Solarstrom generell günstiger als starr installierte Systeme.
Netzparität: in Italien fast schon Realität
Eine wesentliche Größe bei allen Wirtschaftlichkeits-Überlegungen ist der tatsächliche Preis, der für Energie bezahlt werden muss. Und auch hier ist der entscheidende Punkt bald
erreicht: die Netzparität, also ein Gleichstand der Kosten, die für „gekauften“ Strom anfallen, im Vergleich zu selbst produziertem Strom. Für Solarparkbetreiber und
industrielle Anwender in Italien, die ihre Solarenergie mit sensorgesteuerten Nachführsystemen produzieren, ist die Netzparität fast schon erreicht.
Das heißt: Binnen kurzem spielt es für sie keine Rolle mehr, ob die Solarenergie subventioniert wird oder nicht. Und sie können künftig ihren Strom zu kaufmännisch vertretbaren
Kosten schlicht selbst produzieren und müssen ihn nicht mehr einkaufen. Ein für langfristige Business-Pläne nicht zu unterschätzender Vorteil. Schließlich gilt der weitere Anstieg
der Energiepreise längst als Fakt, der in jeder seriösen Langzeitplanung berücksichtigt werden muss. Je höher der Energiebedarf eines Unternehmens, desto wichtiger ist diese Größe
logischerweise.
In Deutschland wird die Netzparität bei der aktuellen Entwicklung innerhalb der nächsten fünf Jahre erreicht sein – wohlgemerkt immer vor dem Hintergrund, dass der
Alternativstrom so günstig erzeugt wird wie möglich.
Alle wesentlichen Parameter sprechen dafür: Photovoltaik wird sich in Zukunft noch mehr lohnen als bisher. Dies gilt selbst dann, wenn die technischen Voraussetzungen auf dem
heutigen Stand bleiben würden. Und es gilt auch, wenn die Subventionierung von Solarstrom auf Null zurück geht. Damit die Systeme in Zukunft dennoch effizienter arbeiten und einen
möglichst frühen `Return on Invest´ bringen, arbeiten Unternehmen wie DEGERenergie ständig an deren Verbesserung.“
Patentierte Sensorsteuerung für optimale Wirtschaftlichkeit
Die Systeme von DEGERenergie arbeiten, anders als astronomische Nachführsysteme, auf Basis des patentierten Sensormoduls DEGERconecter. Er misst ständig Intensität und Winkel der
einfallenden Lichtstrahlen und sorgt für die Ausrichtung des angeschlossenen Solarmoduls nach der energiereichsten Stelle. Dabei berücksichtigt der DEGERconecter auch
reflektiertes Licht oder diffuse Einstrahlung, die durch die Wolken dringt.
Der Effekt: Das angeschlossene Solarmodul nimmt tatsächlich immer die höchst mögliche Energiemenge auf und gibt sie als Nutzenergie ab. Damit bringen die Systeme von
DEGERenergie nachweislich um bis zu 46 Prozent höhere Erträge als starre Systeme und um rund 15 Prozent mehr als astronomisch nachgeführte Systeme. Und das bei einem Zusatzinvest,
der gegenüber starren Anlagen lediglich zwischen 10 und 15 Prozent liegt.
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