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Solarstrom ist durch das EEG wirtschaftlich interessant geworden. Bei dem derzeitigen Solarstrom-Boom, den damit verbundenen Lieferengpässen und hohen Modulpreisen kann sich
eine Solarstromanlage nach etwa 15 Jahren bezahlt machen. Den erzeugten Solarstrom speist der Betreiber der Anlage in das Netz eines Energieversorgungsunternehmens ein. Eine
Dachfläche von zirka 50 Quadratmetern (ca. 5 kW) steht dann nicht mehr für andere Anwendungen zur Verfügung.
Der derzeitige Wirkungsgrad von Solarstromanlagen liegt bei etwa 14 %. Der Wirkungsgrad von Solarwärmeanlagen ist hingegen bereits ausgereizt. Ein Kilowatt
PV-Spitzenleistung benötigt rund 8 m² Dachfläche und kostet rund 5.500 Euro oder mehr. 1 kW Solarkollektorfläche benötigt jedoch nur zirka 2 m² Dachfläche (+ Aufstellraum
für den Speicher) und kostet 650 bis 1.350 Euro. Da der Solarstrom ja sowieso zum EVU muss, kann eine Solarstromanlage überall montiert werden (z.B. auf Fabrikdächern). Der
private Hausbesitzer sollte sein Dach in erster Linie mit thermischen Solarkollektoren bestücken und den direkten Solarwärmegewinn für die Heizung nutzen.
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