Union will "exorbitante Subventionierung" reduzieren, FDP das EEG abschaffen
Dr. Peter Paziorek, umweltpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat seinen Standpunkt im August nachgereicht, da das Wahlprogramm erst am 11.07.2005
veröffentlich worden sei. Dort heißt es "Ohne Kernenergie ist eine globale Lösung der CO2-Problematik derzeit undenkbar. Mit Wind- und Solarenergie allein sind der drastisch
steigende Energiebedarf und die weltweiten Klimaschutzziele nicht in Einklang zu bringen." Die Union setze weiter auf erneuerbare Energien, wolle aber "ihre zum Teil
exorbitante Subventionierung" reduzieren. Die FDP hält das EEG wegen "erheblicher konzeptioneller Schwächen" nicht für einen sinnvollen Weg und hatte am 12.07.2005
angekündigt, sie wolle das EEG abschaffen und das KWK-Gesetz reformieren.
Rot-Grün für Beibehaltung des EEG
SPD und Grüne lieferten ein klares Bekenntnis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und zum Ausbau der Erneuerbaren. EUROSOLAR betont, die "solare Vollversorgung" sei
machbar - und unausweichlich. Werde das EEG gekippt, wäre dies laut EUROSOLAR europaweit ein "fatales Signal", das den Ausbau der Erneuerbaren in ihrem Vorreiterland beenden
würde. Die Erreichung der von der EU vorgegebenen Ausbauziele Erneuerbarer Energien im Strom-, Wärme- und Treibstoffsektor wäre damit hinfällig.
Linkspartei.PDS will Vollversorgung mit erneuerbarer Energie bis 2050
"Erneuerbare Energien müssen die fossilen und nuklearen Energieträger bis 2025 zu 80 Prozent ablösen", fordert die Linkspartei.PDS, die sich gegen den Bau neuer
Atomreaktoren in ganz Europa ausspricht und die Ökosteuer in eine Primärenergiesteuer umwandeln will.
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Lesen Sie die aktuellen Standpunkte im Solarmagazin:
Marco Bülow (SPD): Wärme aus Erneuerbaren ist ein schlafender Riese
Eva Bulling-Schröter (Linkspartei.PDS): Vollversorgung mit erneuerbarer Energie bis 2050
DGS-Standpunkt zu den Neuwahlen für den Bundestag
Horst Friedrich (FDP): Energie- und Klimapolitik sachgerecht verknüpfen
Michaele Hustedt (Bündnis 90 / Die Grünen): Festhalten am EEG
Dr. Peter Paziorek (CDU): Deutschland muss bei der Solartechnik vorne bleiben
Irm Pontenagel (EUROSOLAR): Solare Vollversorgung ist machbar
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