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Green Living – So wird Geld gespart und die Umwelt geschont

Durch die globale Erwärmung sind die erneuerbaren Energien in den letzten Jahren mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. In Deutschland werden sie vor allem auch dadurch immer wichtiger, dass sämtliche Kernkraftwerke bis zum Jahre 2022 abgeschaltet werden sollen. Um die dadurch fehlende Energie auszugleichen, soll besonders auf regenerative Energien gesetzt werden. Doch auch für zu Hause kann die Nutzung der alternativen Energiequellen mittlerweile erschwinglich sein.

Solarstrom für zu Hause

Besonders die Solarkraft besitzt ein fast unerschöpfliches Potenzial. Immerhin bietet die Sonne etwa 2.500 Mal mehr Energie, als auf der Erde benötigt werden. Mit der Photovoltaik kann die Kraft der Sonne für die Gewinnung von Strom nutzbar gemacht werden. Diese Technik hat ihren Ursprung in der Raumfahrt, wo sie auch heute noch eingesetzt wird. Durch eine Photovoltaik-Anlage lässt sich heute aber auch zu Hause mithilfe der Sonnenenergie Strom erzeugen. Zu diesem Zweck werden Solarmodule, die aus einzelnen Solarzellen bestehen, auf der Seite des Daches montiert, welche unter der meisten Sonneneinstrahlung steht. Diese Zellen, die in der Regel aus dem umweltverträglichen Material Silizium bestehen, nehmen aber nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung auf, sondern auch die indirekte. Somit kann die Anlage auch bei bewölktem Wetter Strom produzieren. Die Solarzellen werden mit einem Wechselrichter verbunden, der die gespeicherte Energie in nutzbaren Strom umwandelt. Dieser kann anschließend in die komplette Wohnung geleitet werden. Überschüssiger Strom kann außerdem ins staatliche Stromnetz eingespeist werden. Dies wird vom Staat vergütet, wodurch sich die Photovoltaikanlage wiederum refinanzieren lässt. In der Regel ist eine Photovoltaikanlage nach etwa zehn Jahren abbezahlt.

 

Heizen mit Sonnenenergie

Um die Energie der Sonne in nutzbare Wärme umzuwandeln, ist eine Solarthermieanlage vonnöten. Hierfür werden Solarkollektoren auf dem Dach installiert, die die eingefangene Sonnenkraft in Wärme umwandeln können. Der wichtigste Teil eines Kollektors ist der sogenannte Absorber, der die Sonneneinstrahlung aufnehmen muss. Er besteht aus mehreren Metallstreifen. Diese sind üblicherweise dunkel, da dann der Absorptionsgrad höher ist. Je höher der Absorptionsgrad, desto mehr kurzwellige Sonnenstrahlen kann der Absorber aufnehmen.

Nachdem die Kollektoren die Energie in Wärme umgewandelt haben, leiten sie diese an einen Speicher weiter. Von diesem aus kann die Wärme dann im gesamten Haushalt verteilt werden. Sie wird zur Wassererwärmung und zum Heizen verwendet. Die Solarthermieanlage kann aber nicht die komplette Wärme zum Heizen liefern. Deshalb wird vor allem im Winter zusätzlich eine auf Öl, Gas oder Holz basierende Heizung benötigt. Je nach Größe darf man sich bei der Installation einer solchen Anlage über einen staatlichen Zuschuss von bis zu 5.600 Euro freuen.

Viele Menschen, die an der Installation einer Solarthermieanlage interessiert sind, stellen sich die Frage, ob die Anlage auch bei schlechtem Wetter oder nachts arbeitet. Die Antwort lautet: Ja. Denn die Anlage kann auch bei bedecktem Himmel die durch die Wolken kommenden Sonnenstrahlen aufnehmen. Durch einen Wärmespeicher kann auch nachts das warme Wasser aus der Anlage genutzt werden.

 

Energie sparen mit Smart Home

Mit einer Smart Home App kann man bequem sämtliche elektronische Geräte in der Wohnung mit dem Smartphone steuern. So lassen sich Heizung, Backofen und Herd vom Sofa, aber auch von unterwegs aus steuern. Doch wie kann man mit einem vernetzten Zuhause Energie sparen?

Besonders bei den Heizkosten lässt sich viel Geld sparen. Diese machen nämlich einen Großteil der Gesamtkosten für eine Wohnung aus. Durch ein Heizkörperthermostat kann man Heizphasen punktuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Im Klartext bedeutet das, dass Nutzer einer Smart Home App die Heizung ausstellen können, wenn sie früh auf die Arbeit gehen, bei ihrer Rückkehr aber dennoch nicht in eine kalte Wohnung zurückkehren müssen. Denn vor dem Feierabend kann mit der App einfach die Heizung wieder angestellt werden. Experten gehen davon aus, dass man dadurch rund zehn Prozent der Heizkosten einsparen kann.

 

Sparsame Lampen

Über viele Jahre hinweg hatten Energiesparlampen einen eher schlechten Ruf. Oft wurde ihnen vorgeworfen, dass ihre Herstellung so energieaufwändig ist, dass durch sie keine Energie gespart werden könne. Auch über die Qualität des Lichtes einer Energiesparlampe wurde viel diskutiert. Doch besonders neue Energiesparlampen schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Denn auch den höheren Anschaffungspreis macht eine Kompaktleuchtstofflampe, wie die sparsamen Lampen in der Fachsprache heißen, durch ihre geringen Betriebskosten wieder wett. Das giftige Quecksilber, das sich in Energiesparlampen befindet und das oft als Argument gegen diese angeführt wird, wird durch einen Splitterschutz in den meisten Lampen unschädlich gemacht. Zerbricht dennoch eine Lampe, besteht kein Grund zur Panik. Die Splitter sollten dann vorsichtig zusammengekehrt werden, der Raum für mindestens 15 Minuten gelüftet werden. Entsprechend sparsame Lampen finden Sie beispielsweise in diesem Online-Shop.

 

Mit dem richtigen Ofen die Umwelt schonen

Viele Haushalte heizen noch mit Öl oder Gas. Für die Umwelt ist jedoch das Heizen mit Holz besser. Denn im Gegensatz zu Öl und Gas ist Holz ein nachwachsender Rohstoff. Besonders das Heizen mit einem Pelletofen schont die Umwelt. Denn die für einen solchen Ofen verwendeten Pellets werden aus Restholz wie Sägemehl oder Waldresten gefertigt. Dieses Restholz wird dann zu nur wenige Millimeter große Stücken gepresst, wodurch sie eine hohe Energiedichte besitzen und nur wenig Lagerplatz in Anspruch nehmen. Ein Pelletofen ist zwar in seiner Anschaffung teuer, oftmals wird der Bauherr jedoch vom Staat finanziell unterstützt.