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Megatrend Energiesparen

Wie regenerative Energien und intelligente Häuser Umwelt und Geldbeutel schonen

Bild: SMA Solar Technology AG
Bild: SMA Solar Technology AG

Unabhängig davon, wie man der mitunter sehr kontrovers geführten Klimadebatte gegenübersteht, macht das Energiesparen in jedem Fall Sinn. War es im Zuge des Energiesparens früher noch üblich, auf allerlei Annehmlichkeiten verzichten oder alternativ große Summen in die Hand nehmen zu müssen, gestaltet sich die Umsetzung eines ressourcenschonenden Lebensstils bedingt durch die fortschreitende technologische Entwicklung immer günstiger. In der Folge kristallisiert sich heraus, dass unter anderem Solar-Anlagen, Geothermie und Co längst im privaten Umfeld angekommen sind und einen der Megatrends für das Wohnen der Zukunft darstellen.



Warum überhaupt Energie sparen?


Gründe für das Energiesparen gibt es viele, denn was spricht schon dagegen, vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen? Denken wir nur einmal an das Erdöl, das noch in vielen Haushalten für den Betrieb der Heizungsanlage verwendet wird. Muss es denn wirklich sein, dass wir diesen wertvollen Rohstoff, der unter anderem dringend für die Produktion von Kunststoffen und Medikamenten benötigt wird, einfach so verbrennen? Nein natürlich nicht, denn die moderne Technologie erlaubt es uns, regenerative Energiequellen wie die Sonne, den Wind oder die Wärme aus dem Inneren unseres Planeten zu nutzen, um daraus die benötigte Energie zu beziehen.

Wir sollten im Sinne der Nachhaltigkeit daran denken, dass auch nachfolgende Generationen noch am Rohstoffreichtum der Erde prosperieren sollen. Die Abkehr von fossilen Energieträgern sorgt zudem für eine deutliche Verringerung der Feinstaubemissionen, was nicht nur für die Umwelt, sondern auch für unsere persönliche Gesundheit von Vorteil ist. Abseits dieser grundsätzlichen Debatte sprechen aber auch knallharte ökonomische Faktoren für den sparsamen und effizienten Umgang mit Energie, denn jeder eingesparte Cent lässt Spielraum für anderweitige Ausgaben.

 

Die Zukunft gehört der Solarenergie

Bild: maxxsolar GmbH
Bild: maxxsolar GmbH

Die Preise für Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen befinden sich in einem rapiden Sinkflug, sodass sich die Montage einer solche Anlage mittlerweile auch ohne die staatliche Subvention auszahlt. Dementsprechend gehört die Zukunft der Energieversorgung definitiv der Solarenergie, die im Grunde genommen in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. Spätestens sobald das Problem der langfristigen Speicherung von Elektrizität durch die Entwicklung bezahlbarer Akkumulatoren für den Hausgebrauch gelöst ist, führt an Solarpanelen kein Weg mehr vorbei.

Forscher aus den USA arbeiten momentan gar an Solarmodulen, die sich dem ultravioletten und infraroten Lichtspektrum bedienen und daher für das menschliche Auge vollkommen transparent erscheinen. Fenster und Türen moderner Wohnhäuser könnten also in Zukunft ebenso zur umweltfreundlichen Energieerzeugung beitragen wie es klassische Solarmodule bereits tun. Eine weitere aufgrund ihrer Unerschöpflichkeit zukunftsweisende Energiequelle ist die Erdwärme, die im Gegensatz zur Solarenergie absolut unabhängig von von jahreszeitbedingten Schwankungen ist.



Kleiner Einsatz, große Wirkung

Wer nicht gleich in ein neues Energieversorgungssystem investieren möchte, kann sein Wohnhaus aber auch mit Hilfe kleinerer Maßnahmen energieeffizienter gestalten. Insbesondere im Fall älterer Gebäude kann sich bereits der Einbau mehrfach verglaster Fenster nebst der entsprechenden Fassadendämmung auszahlen. Darüber hinaus sollten Gartenbesitzer durchaus einmal über das Aufstellen klassischer Regenspeicher oder die Installation einer Zisterne samt Drainage nachdenken, da das so gesammelte Regenwasser zur kostengünstigen Bewässerung des Gartens beiträgt.

Dass das Energiesparen nicht immer nur im großen Stil stattfinden muss, sondern auch im kleinen Rahmen einen erheblichen Unterschied macht, belegt der Einsatz von LED-Beleuchtungselementen, die energetisch selbst herkömmlichen Energiesparlampen um den Faktor acht bis zehn überlegen sind und zudem keine Giftstoffe wie Quecksilber enthalten. Es bedarf also keines Propheten, um vorherzusagen, dass Haushalte hierzulande bereits in naher Zukunft völlig auf die LED-Technologie umsteigen werden und damit bares Geld sparen.



Energiesparen durch intelligentes Handeln

Energiesparen ist jedoch nicht immer mit großen Investitionen verbunden, sondern hat auch viel mit cleverem Verhalten zu tun. Heizenergie lässt sich beispielsweise sehr einfach dadurch einsparen, dass die Fenster am Morgen nicht über Stunden bei ausgeschalteter Heizung gekippt bleiben. Stattdessen sollten die Fenster zum Stoßlüften für fünf Minuten komplett geöffnet werden, wobei die Heizleistung nur leicht zurückgenommen wird. Unter dem Strich spart das Stoßlüften bei gleichem Luftaustausch Heizenergie, da der Raum erstens in seiner Bausubstanz nicht vollständig erkaltet und der Kessel zweitens nicht erst wieder auf Temperatur kommen muss.

Wem die manuelle Regulation der Heizung zu mühselig ist, darf sich freuen, denn moderne Heizsysteme lassen sich im Rahmen des Smart Home Konzepts auch programmieren und verrichten ihren Dienst vollkommen autonom. Insgesamt geht der Trend ohnehin zum vernetzten Zuhause, das wahlweise völlig automatisch agiert oder via Smartphone ortsunabhängig gesteuert werden kann. Gleichzeitig Energie sparen und dennoch von einem mollig warmen Heim empfangen zu werden ist also kein Wunschtraum mehr, sondern bereits Realität.