Helfen Sie uns

Haben Sie weitere Literatur und Ratgeber, die wir hier aufführen sollten? Bitte teilen Sie uns diese mit. Wir freuen uns. Eine E-Mail genügt.

E-Mail senden

Anzeige

Wasserstoff und Wirtschaft: Investitionen für eine saubere Zukunft


Deutschland braucht Innovationen und Wachstum. Die moderne Welt benötigt immer mehr Energie, verläßlich, bezahlbar und klimaschonend - rund um die Uhr. Fossile Energieträger heizen das Treibhaus Erde auf, sie werden zudem knapp und teuer. Auch die Atomkraft scheint keine Lösung, denn der Brennstoff Uran ist ebenfalls endlich. Deshalb ist moderne Technik zur effektiven Nutzung von Sonnenenergie, Windkraft, Erdwärme und Wasserkraft gefragt. Außerdem sind Technologien nötig, um die saubere Energie zu speichern: Wasserstoff und Brennstoffzellen sind der Energieträger beziehungsweise die Energiewandler der Zukunft - mit Potenzialen, die auch an der Börse interessant werden.

Wasserstoff und Wirtschaft von Alf-Sibrand Rühle (Autor), Sven Geitmann (Autor)
Wasserstoff und Wirtschaft von Alf-Sibrand Rühle (Autor), Sven Geitmann (Autor)

"Der Neue Markt ist tot, die Technologie aber noch lange nicht", lautet die These von Dr. Alf-Sibrand Rühle, der in seinem neuen Buch zeigen will, welche enormen wirtschaftlichen Wachstumschancen der gerade beginnende Energiewandel und eine sich abzeichnende Wasserstoffwirtschaft bietet.

 

Dr. Alf-Sibrand Rühle war nach seiner Banklehre, seinem Betriebswirtschaftsstudium und seiner Promotion jahrelang in der Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Terminbörse (DTB) in Frankfurt am Main tätig. Als freier Autor hat er zahlreiche erfolgreiche Ratgeber zum Thema "Börse und Aktien" veröffentlicht, die es in Zeiten der New Economy zum Teil bis unter die Top 10 gebracht haben. Quelle: Hydrogeit

Wasserstoffwirtschaft in den Startlöchern


Der Autor erklärt zunächst was Wasserstoffwirtschaft bedeutet, welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern kann. Vom Brennstoffzellen-Heizgerät im Keller über saubere Fahrzeuge und die autarke Stromversorgung im kleinen wie im großen Maßstab, bis hin zu einer Ökonomie, in der Wasserstoff mehr und mehr die Rohstoffe Öl und Gas ersetzt. Anschaulich werden die technischen Grundlagen für den Kraftstoff von morgen vermittelt sowie die Funktion von Brennstoffzellen. Doch Rühles Buch wendet sich nicht nur an Technikbegeisterte, sondern an alle, die Zukunftsvisionen suchen, die eine Energiewende wollen. Er fragt, welchen Einfluss die Wasserstofftechnik auf die globale Wirtschaft hat, welche Rohstoffe verstärkt benötigt werden und welche Regionen davon profitieren werden: "Wird es statt Ölscheichs in Zukunft Hydrogenscheichs geben? Werden aus Petrodollar nun Hydrogendollar?"

Einsatz in allen Gebieten: Wasserstoff für Strom und Wärme - und auf dem "HyWay"


Zahlreiche Beispiele zeigen, dass eine Wasserstoffwirtschaft keine Vision mehr ist. Da ist zunächst das Interesse großer multinationaler Konzerne, die in diesem Bereich aktiv werden. Und es gibt fast marktreife Produkte, beispielsweise die Brennstoffzellen-Heizgeräte von Buderus, Vaillant, Sulzer-Hexis und RWE, die Bennstoffzellenautos von BMW, DaimlerChrysler, Ford, Honda, PSA Peugeot Citroyen oder Toyota - und nicht zuletzt die Wasserstoff-Busflotte des europaweiten Projekts CUTE (Clean Urban Transportation for Europe).

Das Ziel: Wasserstoff aus erneuerbaren Energien


Dass Brennstoffzellen und erneuerbare Energien eine enge Verbindung eingehen müssen, ist klar. Schließlich soll der Sekundärenergieträger Wasserstoff nicht aus fossilen Quellen erzeugt werden (Öl, Gas). Denn dies würde den Ausstoß der gefährlichen Klimagase nur vom Energieverbraucher zum Erzeuger verlagern. Stattdessen stehen nahezu unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung, um beispielsweise mit Ökostrom Wasser per Elektrolyse in seine Bestandteile zu zerlegen: Wasserstoff und Sauerstoff. Oder um Wasserstoff aus Bioenergie zu gewinnen: aus Biomasse, Biogas oder Holz. Erforderlich sind dazu neue, wettbewerbsfähige Techniken, an denen bereits gearbeitet wird.

Die Zukunft der "Blue-Techs"


Forschung und Entwicklung haben Lösungen gefunden, die vor wenigen Jahren noch utopisch schienen. Weltweit arbeiten High-tech-Unternehmen an den Elementen der Wasserstoffwirtschaft: der Energieproduktion aus erneuerbaren Energien, der Weiterentwicklung und Massenfertigung der Brennstoffzelle, an Anwendungen zur Strom- und Wärmeversorgung und im Verkehr sowie an der Infrastruktur. Auf diese Unternehmen setzt Rühle.

Foto: Alf-Sibrand Rühle. Quelle: Hydrogeit
Foto: Alf-Sibrand Rühle. Quelle: Hydrogeit

Rühles "H2AM-Strategie" (Hydrogen Asset Management), verbindet Blue Chips (etablierte börsennotierte Standardwerte) und junge High-tech-Produzenten. Der Autor beleuchtet, wer im neuen Energiezeitalter die Nase vorn haben kann und wo es sich lohnen könnte, in die saubere Zukunft zu investieren.
Sowohl die technischen Aspekte als auch die Informationen über die Ökonomie und den Handel an der Börse sind ohne Vorkenntnisse verständlich. Zahlreiche Unternehmensprofile und ein umfangreiches Glossar ermöglichen einen schnellen Einstieg in das Thema. (rh)
"Wasserstoff und Wirtschaft - Investieren in eine saubere Zukunft"
von Alf-Sibrand Rühle und Sven Geitmann
216 Seiten mit 31 Abbildungen und 5 Tabellen
ISBN 3-937863-02-8, Hydrogeit Verlag, Kremmen, März 2005, Preis: 19,90 Euro

Buch bei Amazon bestellen