Erdreichkollektoren

- Erdreichkollektoren nutzen die im Boden gespeicherte Sonnenwärme.
Erdreichkollektoren sind Wärmetauscher, die waagerecht in 80-160 Zentimetern Tiefe verlegt werden. Die Wärme, die sie dem Boden entziehen, ist gespeicherte Sonnenenergie. Denn die Solarwärme ist in das Erdreich durch direkte Einstrahlung, Wärmeübertragung aus der Luft oder durch Niederschläge übergegangen. Somit bestimmen die Witterungseinflüsse an der Oberfläche die Voraussetzungen zum Betrieb eines Erdreichkollektors. Um das Erdreich als Wärmequelle zu nutzen, werden Kunststoff-Rohrschlangen oder Kapillarrohrmatten verlegt, die als Erdregister bezeichnet werden.
