Photovoltaik-Batteriespeichersystem ESA von Goodwe erreicht höchste SOC-Leistungsstufe

Im Bild das Batteriespeichersystem ESA von Goodwe auf einer Messepräsentation, der TÜV Rheinland hat die SOC-Leistungsstufe 3 bestätigt.Foto: Goodwe
Im Rahmen des Balancing-Tests reduzierte ESA den anfänglichen SOC-Unterschied zwischen zwei Batterie-Clustern durch die gezielte Anpassung des Ladestroms schrittweise auf null.
Eine unabhängige Prüfung vom TÜV Rheinland hat die SOC-Leistungsstufe 3 für das Batteriespeichersystem ESA von Goodwe ergeben. Die exakte Ladezustandsmessung dient als Grundlage für ein zuverlässiges Lade-, Entlade- und Notstrommanagement.

Die ESA-Serie von GoodWe, ein Photovoltaik-Batteriespeichersystem für Privathaushalte, hat nach einer Prüfung durch den TÜV Rheinland die SOC-Leistungsstufe erreicht. SOC ist die Abkürzung für State of Charge oder auf Deutsch Ladezustand. Stufe 3 ist die höchste SOC-Bewertung nach der Prüfspezifikationen 2 PfG 3165/12.25. Sie bestätigt die Fähigkeit der ESA-Serie, die verfügbare Energie der Batterie präzise zu ermitteln. Diese präzise Erfassung schafft die Grundlage für das Laden und Entladen von Solarstrom, das Notstrommanagement sowie das Energiemanagement des Gesamtsystems.

Die ESA-Serie ist eine All-in-One Energiespeicherlösung, die einen Photovoltaik-Hybridwechselrichter, modulare Batterien und die Umschaltung für die Notstromversorgung in einem vorverkabelten, stapelbaren System vereint.

Präzise Erfassung des Ladezustands mit einer Abweichung von 1,23 %

Der Ladezustand gibt an, wie viel Energie in einem Batteriesystem noch verfügbar ist. Eine präzise Ermittlung ist entscheidend, da sie dem System ermöglicht, die gespeicherte Energie während des Ladens, Entladens und im Notstrombetrieb zuverlässig zu steuern. Um die Genauigkeit der SOC-Ermittlung im laufenden Betrieb zu bewerten, unterzog TÜV Rheinland das ESA-System wiederholten Lade- und Entladezyklen und verglich den vom System angegebenen SOC mit einem im Rahmen der Prüfung ermittelten Referenzwert. Die maximale Abweichung betrug lediglich 1,23 % und erfüllte damit die Anforderungen für Leistungsstufe 3.

Automatische SOC-Kalibrierung und Batterie-Ausgleich

Im Rahmen der Prüfung wurde auch die Fähigkeit des ESA-Systems bewertet, einen fehlerhaften Ausgangswert des Ladezustands zu korrigieren. Dazu wurde während der Prüfung gezielt eine SOC-Abweichung von 10 % eingeführt, um eine fehlerhafte Einschätzung der verbleibenden Batterieenergie zu simulieren. Im weiteren Betrieb kalibrierte ESA den SOC-Wert automatisch neu, korrigierte die anfängliche Abweichung und stellte wieder eine Übereinstimmung mit dem Referenzwert her.

TÜV Rheinland untersuchte zudem, wie die ESA-Serie Batteriemodule und Batterie-Cluster mit unterschiedlichen Ladezuständen verwaltet. Im Rahmen des Balancing-Tests betrug der anfängliche SOC-Unterschied zwischen zwei Batterie-Clustern 39,6 %. Durch die gezielte Anpassung des Ladestroms für die einzelnen Cluster reduzierte ESA die Differenz unter den vorgegebenen Prüfbedingungen schrittweise auf null.

SOC-Ermittlung beim Photovoltaik-Batteriespeichersystem Grundlage für Energiemanagement

Die präzise SOC-Ermittlung, die automatische Neukalibrierung und das Batterie-Balancing liefern ESA zuverlässigere Informationen über die im gesamten Batteriesystem verfügbare Energie. Dies unterstützt eine konstante Steuerung des Eigenverbrauchs, der Notstromreserven und des Energieverbrauchs insgesamt. Gleichzeitig wird verhindert, dass ungenaue SOC-Informationen oder Ungleichgewichte zwischen Batterie-Clustern den Systembetrieb beeinträchtigen. Die ESA-Serie hatte zuvor bereits die höchste Bewertung (Klasse A) von TÜV Rheinland für geräuscharme Energiespeichersysteme in Privathaushalten erreicht.

Quelle: TÜV Rheinland | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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