Erstes Mieterstromprojekt von Green City Energy

Treten für ein Mieterstrom-Projekt gemeinsam in die Erde, v. l. n. r.: Bürgermeister Robert Strobl, Bauherr Werner Mayer, Bauherrin Kerstin Gorzitze, Generalunternehmer Michael Bornschlegl, Bauherr Christian Gorzitze, Architektin Birgit Dreier. Foto: Green City Energy AG
Treten für ein Mieterstrom-Projekt gemeinsam in die Erde, v. l. n. r.: Bürgermeister Robert Strobl, Bauherr Werner Mayer, Bauherrin Kerstin Gorzitze, Generalunternehmer Michael Bornschlegl, Bauherr Christian Gorzitze, Architektin Birgit Dreier. Foto: Green City Energy AG

Die Green City Energy AG setzt im Rahmen einer Quartierslösung ihr erstes Mieterstromprojekt um.

Im bayerischen Ichenhausen nahe Günzburg realisiert Green City Energy ein Mieterstromkonzept, das für drei zu errichtende Mehrfamilienhäuser und ein Geschäftshaus eine ökologisch saubere und für Mieter wirtschaftlich attraktive Lösung bietet. Ziel ist eine gemeinschaftliche Wärme- und Stromversorgung durch die gemeinsam genutzte PV-Anlage und der zentral betriebenen Pelletheizung.

Die Photovoltaik(PV)-Anlage soll 99 kWp Leistung haben. Sie wird von den Bauherren an Green City Energy als Anlagenbetreiber verpachtet. Die Anlage soll rund 94.500 Kilowattstunden Ökostrom jährlich erzeugen, der Direktverbrauch soll laut Berechnungen rund 30 % betragen. 18 Mieter sind vorgesehen. Sie erhalten auf Wunsch den Solarstrom mit Green City Energys Tarif »GREEN CITY POWER DIREKT« vom eigenen Dach.

Der zusätzlich benötigte Netzstrom stammt aus drei unternehmenseigenen Windparks und drei Wasserkraftanlagen in Bayern.

Der Mieterstromexperte Dr. Harald Will hat die Projektpartner zusammengebracht. „Die für die Mieterstromabrechnung ohnehin benötigte digitale Zähltechnik mit Internetzugang soll auch auf für die Abrechnung der Heizung und Warmwasserverbräuche eingesetzt werden“, erklärt Will. Von den Synergien profitieren Mieter, Vermieter und Green City Energy als Betreiber der Anlagen. „Green City Energy pachtet neben der PV-Anlage den Summenzähler und einen Teil des eingesetzten IT-Kommunikationsmoduls“, so Will weiter. Das senke für alle Beteiligten die Kosten. Über das intelligente Messsystem wäre auch der Betrieb einer Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge möglich.

„Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um unser energetisches Quartierskonzept perspektivisch um eine zukunftsweisende Speicherlösung und ein attraktives Elektromobilitätsangebot zu erweitern. Green City Energy ist hierfür der optimale Partner, um unsere Pläne in die Tat umzusetzen“, freut sich Bauherrin Kerstin Gorzitze.

11.7.2017 | Quelle: Green City Energy AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Eine Auswahl der wichtigsten Solar-Nachrichten finden Sie unter
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/top-solar-news.html