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Boom bei kommerziellen Investitionen in Minigrids

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Das Interesse von Investoren an Investments in Minigrids wächst. Redavia Minigrid mit 87,3 kWp Solar und 60kW/137kWh Lithium-Ionen-Batterien im Dorf Shitunguru, Tansania. Foto: Redavia

In den letzten Jahren ist der Appetit von Impact-Investoren und kommerziellen Anlegern, in diese Segmente zu investieren, gestiegen. Das berichtet das Minigrid-Beratungsunternehmen THEnergy.

Zugleich haben Energieversorger wie E.on und Engie Minigrid-Knowhow von Grund auf selbst entwickelt. Technologie-Unternehmen wie Facebook und Microsoft fördern Minigrids: Sie haben den „Microgrid Investment Accelerator“ ins Leben gerufen, ein Fonds in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Schließlich engagieren sich Stiftungen wie die Shell Stiftung und Rockefeller Stiftung für die Weiterentwicklung von Minigrids. Diese Aktivitäten haben das Interesse von zahlreichen neuen Investoren geweckt.

Teilweise klaffen Status-Quo und Erwartungen noch etwas auseinander. Einige Investoren realisieren dies erst während des relativ kostspieligen Due Diligence Prozesses. Auch für Minigrid-Entwickler ist dies oft mit großen Anstrengungen verbunden, um die von den jeweiligen Investoren gewünschten Informationen zu sammeln und bereitzustellen. Außerdem müssen sie in dem Prozess hochsensible Informationen preisgeben.

THEnergy hat jüngst Investoren bei Due Diligence Prozessen im Bereich der ländlichen Elektrifizierung beraten und einen kompakten Ansatz entwickelt, der für alle Beteiligte signifikant Kosten einsparen kann. „Ziel ist es, künftige Due Diligence Prozesse effizienter zu gestalten und so Transaktionskosten zu senken“, sagt Thomas Hillig, Geschäftsführer von THEnergy.

Die neue Methode basiert auf der Erfahrung, dass im Übernahme-Prozess normalerweise nur eine begrenzte Anzahl an Faktoren wirklich kritisch ist. „Bevor der Hauptprozess startet, stellen wir zudem detaillierte Marktinformationen bereit, die helfen, die Erwartungen der Investoren zu steuern und die Minigrid-Entwickler nach ihren Bedürfnissen auszuwählen“, fährt Hillig fort. Der neue Ansatz wird die Finanzierung von Minigrid-Entwicklern kosteneffizienter gestalten und zu einem schnelleren Wachstum in diesem Bereich beitragen. Der Ansatz kann in ähnlicher Form auch zur Bewertung und Optimierung von bestehenden Investitionen in Minigrid-Entwickler verwendet werden.

05.04.2018 | Quelle: THEnergy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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