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PVA begrüßt Klima- und Energiestrategie

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Die österreichische Bundesregierung hat sich das Ausbauziel 100 Prozent erneuerbaren Strom bis 2030 zum Ziel gesetzt. Der Bundesverband Photovoltaic (PVA) mahnt aber die Klärung der Ausgestaltung des 100.000-Dächer-Programms. Foto: Fotolia, Marina Lohrbach

Der österreichische Bundesverband Photovoltaic (PVA) begrüßt die Photovoltaik betreffenden Teile der Klima- und Energiestrategie, besonders die darin zementierte Regierungsvereinbarung, mit dem dezidierten Ausbauziel von 100 Prozent erneuerbaren Strom bis 2030. 

Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria: „Zwar liegen ´die Mühen der Ebenen´ noch vor uns, aber der eingeschlagene Weg kann Österreich bis 2030 an die Spitze der sauberen Stromproduktion in der EU führen.“ Eine Klärung über die Ausgestaltung des 100.000 Dächer-Programmes ist in der Strategie noch nicht enthalten und man hofft hier Klarheit im nun folgenden Konsultationsprozess zu erlangen.

Die neuerlich angekündigte Abschaffung der Besteuerung von eigenständig produziertem und selbstständig konsumiertem Strom wäre mit der herrschenden Parlamentsmehrheit sofort machbar. Bundesministerin Elisabeth Köstinger bezeichnete diese Steuer auch selbst als absurd. 

Kronberger: „Derzeit leidet das Gewerbe unter dem Übergang zwischen der auslaufenden Förderung und dem Start der neuen Förderung. Durch die noch vorhandenen bürokratischen Hürden verzögern sich Förderzusagen und das Gewerbe ist sowohl bei der Speichertechnologie als auch bei der PV-Anlagenerrichtung derzeit so gut wie stillgelegt. Die Branche braucht dringend Abhilfe.“

 

04.04.2018 | Quelle: PVA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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