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Multicon Solar verkauft weiteren mobilen Solarcontainer in Afrika

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Mitarbeiter von Multicon Solar und Hotelangestellte bauen den Solarcontainer für die senegalesische Hotelanlage auf. Foto: Multicon

Der Solaranlagenhersteller Multicon Solar plant, in diesem Jahr hundert mobile Solarcontainer für Dorfgemeinschaften, Flüchtlingslager und Hilfsorganisationen in Afrika zu verkaufen.

Dort können sie neben der Energieversorgung auch für den Betrieb von Wasserpumpen in der Landwirtschaft und die Wasseraufbereitung zum Einsatz kommen. Die patentierten Solarcontainer verfügen über eine Leistung von 86 Kilowatt-Peak. Sie sind mit einem Energiemanagementsystem ausgestattet. Eine ebenfalls eingebaute Batterie bietet bis zu 150 Kilowattstunden Speicherkapazität. Es ist möglich, mehrere Container miteinander zu koppeln, sodass sie zusammen mehrere Megawatt an Solarstrom produzieren.

Weiteres Projekt in Senegal erfolgreich abgeschlossen
Anfang März installierte das Unternehmen einen Solarcontainer erstmals auch für eine senegalesische Hotelanlage, in der häufig der Strom ausgefallen war. Das Engineering und die Tests des Containers fanden in Deutschland statt, bevor Multicon Solar das System schlüsselfertig in das westafrikanische Land auslieferte. Vor Ort schoben die Techniker die bereits fertig verkabelten Solarmodule aus dem Container und schlossen das Plug-and-Play-System an die Stromversorgung des Hotels an. Dieses in Senegal installierte mobile Solarkraftwerk mit seinen insgesamt 126 Solarmodulen produziert im Jahr etwa 50 Megawattstunden Solarstrom, wodurch der Hotelbetreiber etwa 16.000 Liter Diesel spart.

Vorteile gegenüber fest installierten Systemen
Multicon Solar-Geschäftsführer und Erfinder der ausziehbaren Solarcontainer Bernhard Bauersachs sieht die mobilen Solarcontainer gerade in Afrika als Alternative zu fest installierten Solaranlagen: „Dank dem schnellen und unkomplizierten Aufbau eines mobilen Solarcontainers können Insellösungen auch dort realisiert werden, wo stationäre Anlagen wegen fehlender qualifizierter Techniker bislang nicht gebaut werden konnten.“ Zudem würden die mobilen Anlagen den Vorteil bieten, dass sie bei nahenden schweren Unwettern und Sandstürmen innerhalb von wenigen Stunden abgebaut und verstaut werden könnten.

Auch bei humanitären Einsätzen sieht Bauerdachs gute Möglichkeiten für sein Produkt: „Gerade für Hilfsorganisationen und in Flüchtlingslagern ist es wichtig, dass eine zuverlässige Energieversorgung besteht, die nicht nur von der Treibstoffverfügbarkeit abhängig ist.“ Die mobilen und flexibel skalierbaren Solarcontainer von Multicon seien hier gegenüber den Dieselgeneratoren und den fest installierten Solaranlagen klar im Vorteil.

13.04.2018 | Quelle: Multicon Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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