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Photovoltaik für Unternehmen

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Das Interesse an der Eigenstromerzeugung wächst auch in Gewerbe und Industrie. Foto: Wirsol

Rund 74 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen halten die Stromerzeugung aus Sonnenenergie in Deutschland für ökologisch sinnvoll. Das hat eine Umfrage des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) ergeben.

B.A.U.M. ist das größte Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in Europa. In der Umfrage wurden 550 Unternehmensentscheider unter anderem zu den Themen Energiekosten, Energie-Einsparziele und Erneuerbare Energien befragt.

Der Photovoltaik fällt bei der nachhaltigen Energieerzeugung eine Schlüsselrolle zu. Viele Unternehmen setzen inzwischen auf dezentrale Energiekonzepte und integrieren darin Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Gebäude. „Auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmen schlagen mit der Investition in eine Photovoltaikanlage mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie senken ihre Energiekosten um rund 20 Prozent, machen sich unabhängig von den stetig steigenden Strompreisen und können zu viel erzeugten Strom verkaufen. Gleichzeitig tragen sie maßgeblich zu einer nachhaltigen Wirtschaft bei, indem sie ihren CO2-Fußabdruck reduzieren“, sagt Wirsol-Geschäftsführer Peter Vest.

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage amortisieren sich meist innerhalb weniger Jahre, denn einerseits produzieren die Unternehmen eine Kilowattstunde Solarstrom etwa 60 Prozent günstiger als sie den Strom aus dem Netz beziehen können und andererseits können sie diesen zum Eigengebrauch verwenden und eine eventuelle Überproduktion in das regionale Stromnetz einspeisen und durch die staatliche garantierte Einspeisevergütung auch noch einen Gewinn erzielen.

17.04.2018 | Quelle: Wirsol | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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