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Halbjahresbericht: Innogy bestätigt Strategie und Ausblick für 2018

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Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2018 entspricht laut Innogy den Erwartungen. Foto: Innogy

Die Innogy SE gibt sich mit der Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2018 zufrieden. Zwar sank der Gewinn und die Schulden stiegen weiter, doch blieb laut der Essener alles im Rahmen der Erwartungen.

Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2018 entspricht laut Innogy den Erwartungen: Das bereinigte EBIT belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 1.553 Millionen Euro und ging gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 10 Prozent zurück. Das bereinigte Nettoergebnis sank um 23 Prozent auf 662 Millionen Euro.

Gründe für diese Entwicklung sind unter anderem im Vertrieb der Wegfall positiver Einmaleffekte aus 2017 in Deutschland und ein unerwarteter Anstieg von Rohstoffkosten infolge kalter Witterung in den Niederlanden. Im Unternehmensbereich Netz & Infrastruktur ist das Ergebnis aufgrund neuer Regulierungsvorgaben für Gas in Deutschland rückläufig. Wettereffekte wirkten sich im Bereich Erneuerbare Energien negativ aus. Sowohl das bereinigte EBIT als auch das bereinigte Nettoergebnis liegen im Rahmen der Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Insgesamt erwartet Innogy für das Gesamtjahr ein bereinigtes EBIT von rund 2.700 Millionen Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis von über 1.100 Millionen Euro. Details der Geschäftsentwicklung in den einzelnen Unternehmensbereichen sind im Halbjahresbericht 2018 abrufbar unter www.innogy.com/halbjahresbericht-2018.

Einblicke in die Projektentwicklung
Einer der strategischen Wachstumsmärkte des Unternehmens sind die USA. Hier hat innogy Onshore-Wind-Entwicklungsprojekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.000 Megawatt erworben. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit dem US-amerikanischen Solar-Entwickler Birdseye eine Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung von 13 Solar-Projekten mit einer Gesamtkapazität von rund 440 Megawatt unterzeichnet. Mit dem Erwerb von Projektrechten für zwei Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt über 460 Megawatt ist innogy zudem der Einstieg in den australischen Markt gelungen. Inklusive der Akquisition weiterer Projekte in Deutschland hat sich das Unternehmen allein in den ersten Monaten 2018 Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen Stadien von insgesamt über 3,3 Gigawatt gesichert.

Darüber hinaus war Innogy in Deutschland mit dem 325-Megawatt-Projekt Kaskasi in der zweiten deutschen Offshore-Wind-Auktion erfolgreich.

Innogy und PV
Bei der für die Energiewende so wichtigen Integration von Erneuerbaren-Systemen wie Solaranlagen oder Energiespeichern in die Energienetze liegt Innogy schon heute vorne: Mit rund 340.000 Anlagen sind etwa 20 Prozent der bundesweit 1,7 Millionen Anlagen ans innogy-Verteilnetz angeschlossen.

Wachstumsfeld E-Mobilität
Im Wachstumsfeld Elektromobilität baut innogy die Pole-Position als führender Anbieter von Ladeinfrastruktur in Deutschland weiter aus: Mit Aldi Süd und Deutsche Post DHL Group hat Innogy wichtige Partnerschaften geschlossen. Zudem verstärkt innogy mit der Übernahme des führenden eMobility-Anbieters BTCPower ihre Präsenz im US-amerikanischen Markt.

Nettoschulden bei rund 18 Milliarden Euro
Die Nettoschulden von Innogy lagen zum 30. Juni 2018 bei rund 18 Milliarden Euro und sind gegenüber dem 31. Dezember 2017 um rund 2,3 Milliarden Euro gestiegen. Gründe dafür sind hauptsächlich die Gewinnausschüttungen im April sowie der saisonbedingt regelmäßig negative Free Cash Flow im ersten Halbjahr: Während der Strom- und Gasabsatz zu Beginn des Jahres saisonbedingt überdurchschnittlich hoch ist, verteilen sich die Zahlungen der Kunden gleichmäßig über das Jahr.

10.08.2018 | Quelle: Innogy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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