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Österreich: Förderbudget Photovoltaik im Eiltempo ausgeschöpft

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Der Ansturm auf die Fördermittel für kleine Photovoltaikanlagen war in Österreich so groß, dass der Fördertopf bereits nach drei Monaten leer ist. Foto: Fotolia

In einem unbeschreiblichen Rekordtempo wurde laut Bundesverband Photovoltaik Austria dieses Jahr das Förderbudget für PV-Kleinanlagen des Klima- und Energiefonds ausgeschöpft.

Nach einem späten Start im Mai dieses Jahres und einem beinahe halbierten Förderbudget, ist innerhalb von drei Monaten der Fördertopf leer. Vera Immitzer, Generalsekretärin des Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA): „Nach nur etwas über 100 Tagen ist diese, für die Branche enorm wichtige Förderquelle, versiegt. Da half auch die Aufstockung des Budgets Mitte Juli mit zusätzlichen 360.000 Euro nicht wesentlich weiter.“

Kein Grund zum Jubel
Trotz zahlreicher Gespräche und regem Austausch mit den zuständigen Stellen werden voraussichtlich keine Fördergelder mehr zur Verfügung gestellt werden können. Mit dem Förderbudget von 4,5 Millionen Euro können 3.300 Anlagen bzw. 16,4 MWp gefördert werden; im Vorjahr waren es fast doppelt so viele.

Planbares, längerfristiges Förderregime
Bereits der enorme Andrang zum Start der Förderschiene zeigt das große Interesse der Österreicher an Sonnenstrom. Um das Ziel der Politik, 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030 zu decken und ein 100.000 Dächer-Programm zu initiieren, müsse der Rückenwind aus der Bevölkerung genutzt werden. Ein planbares, längerfristiges Förderregime müsse rasch beschlossen und die notwendigen Anpassungen bei den Rahmenbedingungen umgesetzt werden.

31.08.2018 | Quelle: PV Austria | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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