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DUH: Nicht fossiles, sondern erneuerbares Gas

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Mit Hilfe von zum Beispiel Solarstrom kann per Elektrolyse Wasserstoff gewonnen werden, der dann per Methanisierung zu synthetischem Methan reagiert. Foto: Pixabay

Anlässlich des Treffens zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass sich die Kanzlerin für 100 Prozent erneuerbares Gas bis spätestens 2050 positioniert.

Um das Klima zu schützen und den internationalen Verpflichtungen gerecht zu werden, muss die Gasversorgung in Deutschland bis spätestens 2050 auf treibhausgasfreiem erneuerbarem Gas beruhen, so die DUH.

Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Die Kanzlerin muss ein Zeichen für konsequenten Klimaschutz setzen und darauf drängen, dass importiertes Gas bis 2050 erneuerbar ist. Bei einem Umstieg auf erneuerbares Gas kann Katar seinen Energieexport auch nach 2050 fortsetzen und so langfristige Handelsbeziehungen sicherstellen. Deutschland kann im Gegenzug die für erneuerbares Gas notwendige Technik liefern.“

Erneuerbar aus Katar
Die Lösung kann synthetisches Gas sein, das aus erneuerbarem Wind- oder Solarstrom erzeugt wird und klimafreundlich ist. Aus erneuerbarem Strom lässt sich mittels Elektrolyse Wasserstoff generieren, welcher weiter zu Methan – identisch mit Erdgas – veredelt werden kann. Die Sonnenscheindauer in Katar beträgt etwa 2500 Stunden im Jahr, mehr als doppelt so viel wie in Deutschland – eine reiche Quelle für Solarstrom. Ausreichend Wasser vorausgesetzt, ließen sich damit große Mengen erneuerbares Gas erzeugen.

„Wir müssen heute anfangen, eine klimafreundliche Gasversorgung aufzubauen und damit einen nächsten Schritt der Energiewende gehen“, so Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH.

10.09.2018 | Quelle: DUH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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