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Photovoltaik im Neubau seltener Anblick

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Die Quote der PV-Anlageninstallationen im Neubau gemessen an allen Neuinstallationen von PV-Kleinanlagen unter 10 kWp in Deutschland beträgt laut einer EuPD-Studie gerade einmal 9%. Foto: BayWa r.e.

Ergebnisse einer jüngst veröffentlichten Studie von EuPD Research zeigen, dass die Installation von Photovoltaik (PV)-Anlagen selten im Jahr des Hausbaus stattfindet.

Im Kontext von über 100.000 Baufertigstellungen an Ein- und Zweifamilienhäusern besteht hier laut Studie ein riesiges Potential für die PV- und Speicherbranche in Deutschland.

Der Blick auf die Baufertigstellungen an Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland zeigt nach dem massiven Rückgang im Rahmen der Finanzkrise 2008 mittlerweile ein relativ stabiles Niveau mit jeweils etwa 106.000 Neubauten in 2016 und 2017. Auch für 2018 ist ein ähnlicher Wert für neu gebaute Ein- und Zweifamilienhäuser zu erwarten.

Quote beträgt nur 9%
In den Auswertungen im aktuellen EndkundenMonitor 8.0 des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research ist zu sehen, dass lediglich ein geringer Anteil der neuinstallierten PV-Anlagen auf Neubauten installiert wird. Für den Zeitraum 2016 bis Mitte 2018 beträgt die Quote der PV-Anlageninstallationen im Neubau gemessen an allen Neuinstallationen von PV-Kleinanlagen unter 10 kWp in Deutschland gerade einmal 9%. Dies bedeutet, dass nur jede elfte PV-Anlage unter 10 kWp zwischen Anfang 2016 und Mitte 2018 gemeinsam mit einem Neubau installiert wurde.

PV-Eignung
Wenngleich nicht jedes Hausdach in Deutschland für Photovoltaik geeignet ist, wird davon ausgegangen, dass etwa zwei Drittel der Ein- und Zweifamilienhäuser eine PV-Eignung aufweisen. Für die betrachtete Periode Anfang 2016 bis Mitte 2018 wurden annahmegemäß 175.000 Ein- und Zweifamilienhäuser mit PV-Eignung fertiggestellt. Mit 12.000 PV-Neuinstallationen auf Neubauten in diesem Zeitraum liegt der Anteil bei lediglich 7%.

Regional unterschiedlich
„Die Analyse der Sättigungsgrade für den Zubau an Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern legt ein enormes Potential offen. Während regional in südlichen Landkreisen Deutschlands bereits eine hohe Sättigung an PV-Kleinanlagen erreicht ist, liegt der gesamtdeutsche Sättigungsgrad bei gerade einmal 10%“, sagt Dr. Martin Ammon, Bereichsleiter Energiewirtschaft bei EuPD Research.

Zur Studie
Der deutsche EndkundenMonitor ist eine jährliche Befragung unter PV-Besitzern und Planern. Die rund 700 Befragten der aktuellen Untersuchung geben fundierte Einblicke zu Themen wie Markenbekanntheit, Kaufmotiven und Wahrnehmung von Werbung. Diesjähriger Fokus liegt dabei auf dem Thema Batteriespeicher mit Aspekten wie bspw. der Art des Speichers und möglichen Zusatzfunktionen, die ein Speicher bieten sollte. Weitere Informationen zu der Studie können hier eingesehen werden.

27.09.2018 | Quelle: EuPD Research | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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