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Großbatterie mit über 50.000 Ladezyklen

Ein Prototyp der Großbatterie von Innolith läuft im US-Bundesstaat Maryland, wo sie zur Netzstabilisierung beiträgt. Foto: Innolith

Das schweizerische Batterietechnologie-Unternehmen Innolith hat sich die kommerzielle Nutzung einer innovativen Batterietechnologie-Plattform zum Ziel gesetzt, um die weltweiten Herausforderungen in Stromversorgungsnetzen zu meistern.

Die Batterien von Innolith verwenden einen unkonventionellen anorganischen Elektrolyten, der laut der Schweizer eine wesentlich höhere Haltbarkeit bietet, vor allem aber auch sicherstellt, dass die Batterien grundsätzlich nicht entzündlich und damit sicher sind. Im Gegensatz dazu haben organische Lithiumionen-Batterien nur eine begrenzte Lebensdauer.

Prototyp läuft in den USA
Die Technologie von Innolith hat sich bereits beim Einsatz eines Prototypen in einem Stromnetz in den USA bewährt, wo die Batterien eine hohe Leistung liefern und eine sehr lange Lebensdauer von über 50.000 Zyklen bieten. Dies bedeutet, dass die Batterien zu einem Bruchteil der Kosten pro Zyklus im Vergleich zu herkömmlichen Lithiumionen-Batterien arbeiten und dabei die hohe Leistung und die hohen Zykluszahlen für die Stromnetz-Regelung liefern.

Massenproduktion soll 2020 anlaufen
„Die Lithiumionen-Batterietechnologie, die ursprünglich für Konsumelektronik-Produkte entwickelt wurde, ist weltweit für große Stromnetz-Batterieanwendungen angepasst worden. Aber die heutigen Lithiumionen-Batterien erreichen nur eine begrenzte Zahl von Ladezyklen und bringen ein inhärentes Brand- oder Explosionsrisiko mit sich“, sagt Alan Greenshields, Vorstandsvorsitzender bei Innolith. „Was die Welt braucht, ist eine sichere Batterie, die über zigtausend Zyklen einsetzbar ist und dabei weiterhin die benötigte Leistung liefert. Wir haben eine solche Batterie realisiert, die von externen Labors in einer anspruchsvollen Anwendung auf Herz und Nieren geprüft wurde.“

Die Produktion der Batterien soll mit Produktionslinien-Tests im kommenden Jahr 2019 aufgenommen werden, und die Massenproduktion soll 2020 anlaufen.

 

12.10.2018 | Quelle: Innolith | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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