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Soventix realisiert das größte Solarprojekt Simbabwes

Bisher hat Soventix in Afrika nur Projekte im kW-Bereich realisiert, nun entsteht in Simbabwe das erste, gleich zweistellige im MW-Bereich. Foto: Fotolia

Soventix South Africa, Tochterunternehmen des Projektentwicklers Soventix aus Wesel, hat den Zuschlag für den Bau des größten Solarparks in Simbabwe erhalten.

Das 22-Megawatt peak (MWp) Solarprojekt „Harava“ wird auf einer Fläche von 40 Hektar im Dorf Bwoni im Landbezirk Seke, südwestlich der Hauptstadt Harare, entwickelt. Die Dorfbewohner der Bwoni Community sollen 10 Prozent des Projekts über einen Community Development Share Ownership Trust besitzen.

Projektstart noch im Oktober
Der Projektstart soll noch in diesem Oktober erfolgen. Das Projekt wird von Invest Solar Africa Limited finanziert, einem in Botswana ansässigen Investor für saubere Energien und Independent Power Producer (IPP), der über eine starke finanzielle Unterstützung von erstklassigen Finanzinstitutionen aus Simbabwe, Südafrika und Botswana verfügt.

Details zum Solarpark
Das fest montierte 22 MWp-System mit 66.528 Solarmodulen und 192 Stringwechselrichtern wird etwa 40 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr erzeugen. Der Strom wird in die nationale Versorgungsinfrastruktur über ein 132 Kilowatt-Umspannwerk und eine Oberleitung eingespeist. Im Rahmen des Projekts wird Soventix ebenfalls ein Umspannwerk mit einer Leistung von 30 Megavoltampere (MVA) realisieren, das groß genug ist, um auch die zweite Phase des Projekts abzubilden.

Hohe Stromkosten
„Die Entwicklung der Infrastruktur und insbesondere die Energiegewinnung bilden wichtige Eckpfeiler für das Wachstum einer Volkswirtschaft. Die Pionierarbeit solcher Projekte in Afrika birgt große Herausforderungen, die wir und der Entwickler mit Einsatz und Beharrlichkeit überwunden haben. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies auch weiterhin gelingen wird und freue mich auf den Baubeginn. Es ist für uns eine Ehre, Teil dieses Projekts zu sein“, sagt Jean-Paul de Villiers, Geschäftsführer von Soventix S.A.

Die Energiekosten in Simbabwe und anderen südafrikanischen Ländern wie Südafrika, Namibia, Botswana und Sambia bewegen sich bereits auf einem hohen Niveau und steigen stetig. Außerdem leiden die Unternehmen in diesen Ländern unter der fehleranfälligen Stromversorgung.

„Der Solarmarkt in Simbabwe befindet sich im Anfangsstadium. Das Land bietet jedoch großartige Wetterbedingungen, um das Potenzial der Solarenergie effektiv zu nutzen. Mit dem hohen und kalkulierbaren Level der Sonneneinstrahlung kann hier Photovoltaik genutzt werden, um die Stromversorgung zu stabilisieren und die Energiekosten zu senken. Vor diesem Hintergrund bietet Solarenergie im südlichen Afrika überzeugende Aussichten für die Bevölkerung, die lokale Wirtschaft und internationale Investoren”, erklärt Thorsten Preugschas, CEO der Soventix-Gruppe.

 

12.10.2018 | Quelle: Soventix | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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