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CO2-freies Wohnen in der Sonnen-Gemeinde

Foto: sonnen GmbH

Im Küstenort Cortez in Florida entsteht eine neue Wohnsiedlung, in der jedes Haus eine Photovoltaik-Anlage, eine Batterie des deutschen Speicherherstellers sonnen sowie eine Google-Home-Steuerung hat. Dabei handelt es sich um die zweite sonnenCommunity in den USA.
 

In der neuen Wohnsiedlung „Hunters Point“ werden in der ersten Phase 148 Häuser nach umweltverträglichen und energieeffizienten Kriterien errichtet. In der zweiten Phase kommen 720 weitere Häuser dazu, die Familien mieten können. Für das Projekt arbeitet sonnen mit dem auf nachhaltiges Bauen spezialisierten US-Hausentwickler Pearl Homes zusammen.

Neben einer Photovoltaik-Anlage und einer Batterie sind die Haushalte auch mit intelligenten Thermostaten sowie einer Wallbox für Elektrofahrzeuge ausgestattet. Mit der Home Automation Steuerung lassen sich darüber hinaus elektrische Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Kaffeemaschine vernetzen und direkt ansteuern. Erstmals arbeitet dabei nach Angaben von sonnen ein Heimspeicher mit einem Google Home System zusammen, um möglichst viel an sauberer Energie für das Haus zu nutzen.

Mit der sonnenCommunity-Plattform werden diese Häuser zusätzlich miteinander vernetzt, sodass sie den gerade nicht benötigten Strom untereinander teilen können. Damit soll sich der Energiebedarf der Wohnsiedlung nahezu komplett mit selbst erzeugtem Strom und ohne CO2-Ausstoß abdecken lassen. Insgesamt werden die rund 870 Haushalte eine Speicherkapazität von 9 Megawattstunden (MWh) sowie eine Leistung von 7,2 Megawatt haben.

„Floridas Küsten gehören zu den Gegenden auf der Welt, in denen sich der Klimawandel besonders deutlich bemerkbar macht. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir gerade hier zusammen mit unserem Partner Pearl Homes unsere Vision von sauberer und bezahlbarer Energie umsetzen können und ein Zeichen setzen, wie umwelt- und klimaverträgliches Wohnen heute aussehen kann“, sagt Christoph Ostermann, Gründer und Geschäftsführer der sonnen GmbH.

Die neue Community soll sich außerdem netzdienlich verhalten. Durch das intelligente Management jedes Hauses lassen sich Verbrauch und Erzeugung so steuern, dass das regionale Stromnetz zu Spitzenzeiten entlastet wird, indem zum Beispiel gespeicherter Strom genutzt oder der Verbrauch angepasst wird. Zu Zeiten hoher Erzeugung, wie etwa am Mittag, lässt sich der Strom speichern oder automatisch auf Verbraucher wie Klimaanlagen umlegen.

Durch die Back-up-Fähigkeit der sonnenBatterie ist jedes Haus zusätzlich auch für längere Stromausfälle gewappnet – ein Thema, das besonders in der von Hurrikans bedrohten Region relevant ist.

Bereits im letzten Jahr hatte sonnen mit der Entwicklung einer komplett neuen Siedlung im US-Bundesstaat Arizona begonnen. Die Immobilienfirma Mandalay Homes errichtet dort 2900 Häuser, die alle eine Photovoltaik-Anlage mit sonnenBatterie haben und zu einer Community vernetzt werden.

09.11.2018 | Quelle: sonnen GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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