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Energieunabhängigkeit für Normierungs-Institut in Simbabwe

Foto: IBC Solar

IBC Solar Südafrika, Regionalgesellschaft der deutschen IBC Solar AG, hat in Harare, Simbabwe ein PV-System mit Batteriespeicher an die Standard Association of Zimbabwe (SAZ) ausgeliefert, die das PV-System für die unterbrechungsfreie und umweltfreundliche Stromversorgung ihres zentralen Verwaltungsgebäudes nutzt.
 
Die Standard Association of Zimbabwe, eine gemeinnützige Organisation, die mit dem Deutschen Institut für Normung vergleichbar ist, hat das Leuchtturmprojekt zur solaren Eigenversorgung installieren lassen. Da die Einspeisung von Solarstrom in das schwach ausgebaute öffentliche Netz in Simbabwe nicht erlaubt ist, sind Eigenversorgungsanlagen das Mittel der Wahl. Die Regierung fördert den Ausbau von Solarenergie indirekt mit einer Zollfreiheit auf die Einfuhr von PV-Komponenten.
 
Das Photovoltaiksystem mit einer Nennleistung von 194 kWp ist mit einem Batteriespeicher gekoppelt, der 200 kWh nutzbare Kapazität bietet. Die rund 720 polykristallinen Solarmodule des Typs IBC PolySol 270 produzieren rund 300.000 kWh Sonnenstrom pro Jahr. Diese Strommenge ist ausreichend, um den Strombedarf des Verwaltungsgebäudes rechnerisch zu 75 Prozent zu decken. Dank des zusätzlichen Batteriespeichers ist die Versorgung der SAZ-Verwaltung auch bei Stromausfall und bei geringer Sonneneinstrahlung gesichert, so IBC. Zum Klimaschutz trägt die Anlage mit einer jährlichen CO2-Einsparung von 270 Tonnen bei.
 
Die Anlage wurde von den IBC Solar Fachpartnern Cool Solar aus Harare und RED Engineering aus dem Nachbarland Südafrika geplant und installiert. Technische Unterstützung steuerten zudem technische Experten von IBC SOLAR aus Deutschland und Südafrika bei. Die Module wurden nicht auf dem Dach des SAZ-Gebäudes, sondern auf zwei Carports auf dem Mitarbeiterparkplatz zu installiert. Die neue Anlage soll die Versorgungssicherheit für die SAZ erhöhen, indem Computer, Drucker, Licht, Klimaanlagen und Kühlgeräte nun zuverlässig mit Energie versorgt und vom instabilen öffentlichen Stromnetz abgekoppelt werden können.
 
Energieknappheit ist in Simbabwe ein massives Problem, Stromausfälle gehören mehrfach täglich zur Tagesordnung. Der Großteil der Energieversorgung basiert auf der Verbrennung von Holz und Kohle. Erneuerbare Energien spielen dagegen eine untergeordnete Rolle, der Anteil von Solarenergie liegt bei nur einem Prozent.  

23.11.2018 | Quelle: IBC Solar AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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