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Kapazität der erneuerbaren Stromerzeugung überflügelte alle anderen

Den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien haben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt in ihrem gestern veröffentlichten Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten im Jahr 2017 dokumentiert.

„2017 war erstmals mehr Erzeugungsleistung aus erneuerbaren als aus konventionellen Energieträgern installiert. Auch der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung steigt weiter. Ihr Anteil am Stromverbrauch betrug 36 Prozent im Jahr 2017“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Insgesamt stieg die in Deutschland installierte Erzeugungskapazität um 5,8 GW auf 217,6 GW an. Hiervon sind 105,1 GW den konventionellen und 112,5 GW den erneuerbaren Energieträgern zuzuordnen.

Die Stromerzeugung lag mit 601,4 TWh auf dem Niveau des Jahres 2016, wobei die Erzeugung aus nicht erneuerbaren Energieträgern – insbesondere aus Steinkohlekraftwerken – überproportional sank. Die Erneuerbaren Energien speisten insgesamt 204,8 TWh ein. Die Vermarktung der Erneuerbaren findet mit 78 Prozent mittlerweile weitgehend direkt an der Börse statt. Drei Prozent des erneuerbaren Stroms wurden aufgrund von Netzengpässen abgeregelt.

Der durchschnittliche Strompreis für Haushaltskunden war zum Stichtag 1. April 2018 mit 29,88 ct/kWh stabil (2017: 29,86 ct/kWh). Zur Stabilisierung trugen gesunkene Netzentgelte und stagnierende Umlagen bei.

Der aktuelle Bericht sowie weitere Informationen sind unter www.bundesnetzagentur.de/berichte veröffentlicht.

29.11.2018 | Quelle und Foto: Bundesnetzagentur | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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