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Lob für solaren Gebäudeplan in NRW

Foto: LEE NRW

Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) NRW begrüßt das Vorhaben der Regierungsfraktionen in Düsseldorf, landeseigene Gebäude mit Solarenergie auszurüsten. Zugleich mahnt er schnell konkrete Maßnahmen an.

Die neue Initiative der CDU-FDP-Regierung im Düsseldorfer Landtag, künftig verstärkt Solartechnologien auf Liegenschaften des Landes zu installieren, trifft beim LEE NRW auf Zustimmung. "Die Regierungskoalition hat bei der Photovoltaik die Zeichen der Zeit erkannt", lobt Verbandsvorsitzender Reiner Priggen. "Seit langem weisen wir darauf hin, dass NRW seine Solarpotenziale stärker nutzen muss. Wie das jüngst vorgestellte NRW-Solarkataster zeigt, sind diese Potenziale erheblich. Das Land kann jetzt mit neuen Anlagen auf eigenen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen.“

Priggen fordert zugleich, die Regierung müsse auch eine Initiative für die Aufhebung des Solardeckels von 52 Gigawatt starten. "Im Jahr 2018 haben wir in Deutschland eine Leistung von 40 mit Solarkraftwerken erreicht. Die Potentiale in NRW können nicht gehoben werden, wenn die Deckelung beim Solarausbau nicht aufgehoben wird.“

Weitere Hemmnisse beim Ausbau sieht der LEE NRW in Bestimmungen des Denkmalschutzes: Klimaschützende Maßnahmen werden dadurch häufig verhindert. Der Verband empfiehlt eine Regelung nach hessischem Vorbild. Hier müssen die Denkmalschutzbehörden bei allen Entscheidungen die Belange des Klima- und Ressourcenschutzes besonders berücksichtigen.
Aktuell erzeugen Solaranlagen in NRW laut Verband etwa vier Terrawattstunden Strom. Das entspreche 2,8 Prozent des nordrhein-westfälischen Stromverbrauchs.

11.1.2019 | Quelle: Landesverband Erneuerbare Energien NRW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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