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BDEW fordert mehr Flächen für PV-Anlagen

BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer (Foto: BDEW)

Nach Bekanntgabe der jüngsten Ausschreibungsergebnisse spricht sich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) dafür aus, den PV-Freiflächenanlagen deutlich mehr Raum zu bieten als bislang.

Stefan Kapferer, der Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, bezeichnete die Auktionsergebnisse bei der Photovoltaik als erfreulich. Diese Ausschreibungen stabilisierten sich weiterhin auf einem hohen Wettbewerbsniveau und mit kostengünstigen Ergebnissen. „Der große Umfang der Zuschläge auf Acker- und Grünflächen zeigt, wie wichtig es ist, solche Flächen für den Ausbau Erneuerbarer zur Verfügung zu stellen“, so Kapferer: „Darüber hinaus sollte den PV-Freiflächenanlagen mehr Raum gegeben werden, indem beispielsweise der Zubau entlang Autobahnen und Schienenwegen in einem Abstand von bis zu 220 Metern gestattet wird, statt der bisherigen 110 Meter. Zudem sollte sich diese Begrenzung auf das Ende der Bauverbotszone beziehen.“

Dagegen zeige sich bei der Windkraft politischen Handlungsdruck, meint Kapferer: „Die drastische Unterzeichnung der Ausschreibung im Bereich der Windenergie an Land um 30 Prozent ist leider ein neuer Negativrekord.“ Hier müsse es schnellstmöglich zu einer Verbesserung der Genehmigungssituation zu kommen. Das Niveau der Neugenehmigungen sank nach Angaben der Bundesnetzagentur im Jahr 2018 auf rund 110 MW pro Monat - gegenüber monatlich 350 MW in den Jahren 2014 bis 2016. „Klar ist“ betont Kapferer: „Auf dieser Basis können im weiteren Verlauf weder die regulären noch die Sonderausschreibungen für Windenergie an Land mit wettbewerblichen Bedingungen bedient werden.“

18.2.2019 | Quelle: BDEW  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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