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Insolight verspricht hohen Wirkungsgrad für Konzentrator-Module

Foto: Insolight

Insolights nennt einen Wirkungsgrad von 29 Prozent für deren neue Solarmodule, die bislang aus einer Vorserie stammen. Die Ergebnisse wurden vom Institut für Solarenergie der Universidad Politécnica de Madrid (IES-UPM) bestätigt. Jetzt will Insolight die Voraussetzungen für die Industrialisierung schaffen.

Insolight verfolgt laut eigener Aussage einen völlig neuen Ansatz, um hocheffiziente Solarmodule für den Dachmarkt zu schaffen. Das patentierte optische System konzentriert das Licht auf eine Reihe von winzigen Photovoltaikzellen mit Mehrfachübergang. „Für den Dachmarkt besteht die eigentliche Herausforderung nicht nur darin, die Effizienz zu steigern, sondern dies auch auf eine Weise zu realisieren, die Kosteneffizienz, einfache Installation und Langlebigkeit vereint,“, sagt Laurent Coulot, CEO von Insolight.

Um eine so hohe Effizienz zu erreichen, verwende Insolight ein anderes Design. Das Schutzglas des Panels bestehe aus einem Gitter aus Linsen, die das Licht mehrere hundert Mal konzentrieren. Unter dieser optischen Schicht wird direktes Sonnenlicht auf eine Reihe hochleistungsfähiger Solarzellen fokussiert.Um der Bewegung der Sonne zu folgen, verschiebt sich das Zellenarray jeden Tag nur um wenige Millimeter. Das gesamte System ist, ähnlich wie bei Standard-Solarzellen, in einem schlanken Modul untergebracht, das mechanische Teile schützt.

Im November 2018 hat IES-UPM den nominalen Wirkungsgrad von 29 Prozent des Insolight-Vorserienmoduls unter CSTC-Bedingungen bestätigt. Die Module wurden außerdem ein Jahr lang unter realen Bedingungen in einer Pilotanlage am Schweizerischen Institut für Technologie in Lausanne (EPFL) getestet und hielten Hitzewellen, Winterbedingungen und Stürmen erfolgreich stand.

Das Insolight-Konzept wurde 2016 erstmals an einem Laborprototyp des Fraunhofer ISE getestet. „In den letzten zwei Jahren hat unser Team das Produkt von einem Laborprototyp zu einem Solarpanel in voller Größe gebracht, das ans Netz angeschlossen ist und rund um die Uhr überwacht wird. Unser System wurde ausgiebig getestet und wir bereiten jetzt eine Industrialisierungsstrategie für die Großserienfertigung vor“, sagt Mathieu Ackermann, CTO von Insolight.Um den Markteintritt zu beschleunigen, diskutiert Insolight jetzt mit mehreren Solarherstellern über die Lizenzierung ihrer Technologie. „Unsere Technologie umfasst einige zusätzliche Montageschritte, die am Ende bestehender Produktionslinien hinzugefügt werden können, wobei die bereits vorhandenen Produktionskapazitäten genutzt werden können“, erklärt Coulot. Er erwartet, dass das erste Insolight-Produkt bis 2022 auf den Markt kommen wird.

 

19.2.2019 | Quelle: Insolight | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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