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New Orleans will mehr erneuerbare Energie

Solarpark von Entergy. Foto: Entergy

Die Mitglieder des Stadtrats von New Orleans wollen die Stromversorgung der Stadt umweltfreundlicher machen. Sie wollen den Energieversorger Entergy verpflichten, mehr Strom aus erneuerbaren Quellen bereit zu stellen.

Das Utility-Komitee des Stadtrats von New Orleans hat Ende März den ersten Schritt in einem Prozess unternommen, der dazu führen soll, dass der Energieversorger Entergy einen bestimmten Prozentsatz des von ihm verkauften Stroms aus Wind-, Sonnen- oder anderen erneuerbaren Energiequellen erzeugen muss. Ein einstimmig verabschiedeter Ratsbeschluss fordert, für Entergy einen "Erneuerbaren Portfoliostandard" zu entwerfen. Vergleichbare Anforderungen sind in den letzten Jahren für Energieversorger in vielen anderen Städten und US-Bundesstaaten in Kraft getreten.

In der Vergangenheit hat der Stadtrat den Versorger nachdrücklich aufgefordert, seinem Portfolio sauberere Energiequellen hinzuzufügen, aber die Ratsmitglieder wollen nun eine strengere Anforderung schaffen. Der Prozess des "Erneuerbaren Portfoliostandards" steht noch am Anfang, aber der Entwurf des Standards, konzentriert sich auf zusätzliche Erzeugungskapazitäten, die Entergy zu seinem Portfolio hinzufügen soll. Entergy hat bereits angekündigt 100 Megawatt emissionsfreie erneuerbare Energien zu installieren. Nach der Umsetzung dieser Selbstverpflichtung würde Solarstrom fünf Prozent am Gesamtportfolio des Versorgers ausmachen.

25.3.2019 | Quelle: The Advocate | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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