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Photovoltaikzubau schwächt sich ab

Foto: Messe Freiburg/Goldbeck

Im März sank der Zubau an Solarstromleistung auf 350 Megawatt ab. Damit liegt die Zahl an Neuinstallation aber noch immer deutlich über dem im EEG festgelegten Zubaukorridor, so dass die Degression der Einspeisevergütung weiter ansteigt.

Im ersten Quartal dieses Jahres sind in Deutschland knapp 1,3 Gigawatt Solarstromleistung neu installiert worden. Das geht aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervor. Die insgesamt installierte Solar-Stromleistung summiert sich nun auf 47,2 Gigawatt auf. Zwar hat sich der Zubau verlangsamt. Waren es im Januar noch 540 Megawatt, so sanken die Neuinstallationen im Februar auf 380 Megawatt und im März auf 350 Megawatt ab. Dennoch ergibt sich aus den Zubauzahlen der vergangenen Monate nun die Prognose von 3,6 Gigawatt Solarenergiezubau für das gesamte Jahr 2019. Das liegt deutlich über dem Zubaukorridor von 1,9 Gigawatt und hat zur Folge, dass die Degression der Einspeisevergütung steigt. Diese lag in den ersten vier Monaten des Jahres bei 1 Prozent und steigt nun ab Mai auf 1,4 Prozent.

In Zahlen bedeutet dieses, dass die feste Einspeisevergütung für Anlagen unter 10 Kilowatt Nennleistung im Mai 2019 nunmehr auf 10,95 Cent pro Kilowattstunde reduziert wurde. Ab Juni beträgt der Fördersatz dann 10,79 Cent pro Kilowattstunde und ab Juli sind es dann 10,64 Cent pro Kilowattstunde. Größere Solaranlagen mit bis zu 40 Kilowatt Nennleistung erhalten im Mai noch 10,65 Cent pro Kilowattstunde, ab Juni 10,5 Cent pro Kilowattstunde und ab Juli 10,34 Cent pro Kilowattstunde.

2.5.2019 | Quelle: Bundesnetzagentur - pre | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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