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Georg Salvamoser Stiftung ehrt globale und regionale Projekte

Foto: triolog

Im Rahmen der internationalen Messe The smarter E Europe / Intersolar sind die ecoligo GmbH, die Heidelberger Energiegenossenschaft sowie Klaus Russell-Wells mit dem Georg Salvamoser Preis 2019 ausgezeichnet worden.

In diesem Jahr hatte die Jury das Preisgeld auf zwei Hauptpreise (jeweils 10.000 Euro) und einen Förderpreis "Junge Energie" (5.000 Euro) aufgeteilt. Die beiden Hauptpreise gingen an die ecoligo GmbH sowie an die HEG Heidelberger Energiegenossenschaft. Den Förderpreis gewann der Youtuber Klaus Russell-Wells.

Die ecoligo GmbH aus Berlin sammelt Finanzmittel per Crowdfunding und installiert damit Solarstromanlagen auf Firmendächern in sonnenreichen Gegenden dieser Erde. Den preiswerten Sonnenstrom verkauft ecoligo an die Gebäudebetreiber – Unternehmen, Universitäten oder Kliniken. Hierbei entstehen Arbeitsplätze vor Ort, was auch ein Beitrag zur Fluchtvorbeugung sei, so die Jury. www.ecoligo.de

Dass Klimaschutz und kostengünstiger Wohnraum sich nicht widersprechen, belegt die Heidelberger Energiegenossenschaft mit ihrem Gewinnerprojekt. Mutig und in vorbildhafter Weise haben sie ein integriertes Quartiersenergiekonzept realisiert, das eine 67 Kilowatt große Solarstromanlage mit Elektromobilität, stromsparenden Haushaltsgeräten, Lastmanagement und einem Quartiersspeicher kombiniert. Die Jury lobte insbesondere die mieterfreundliche Ausrichtung des Quartierprojekts. www.heidelberger-energiegenossenschaft.de

Unterhaltsam und doch informativ die Energiewende erklären – das schafft der Youtuber Klaus Russell-Wells auf seinem Kanal „Joul – Energiewende & Nachhaltigkeit“. Für die gelungene Wissensvermittlung komplexer Energiethemen erhielt er den Förderpreis "Junge Energie". Youtube-Kanal „Joul“

Auslober des Georg Salvamoser Preises sind die Stadt Freiburg und die Georg-Salvamoser-Stiftung. 2019 wurde der mit 25.000 Euro dotierte Preis zum sechsten Mal verliehen. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier Georg Salvamoser (1950 – 2009).

Carolin Salvamoser, Tochter des verstorbenen Namensgebers, sagte in ihrer Ansprache, dass beim Lesen der zahlreichen hervorragenden Bewerbungen für den Preis in diesem Jahr der Eindruck habe entstehen können, die Energiewende sei vollzogen. Da dem bei weitem nicht so sei, forderte sie einen deutlichen Prioritätenwandel in der Politik zu „Klimaschutz first“.

Auch der Energieexperte Prof. Dr. Volker Quaschning wies in seinem leidenschaftlichen Gastvortrag auf die Dringlichkeit sofortiger und umfassender Maßnahmen hin, damit das 1,5-Grad-Ziel überhaupt noch erreicht werden könne. Entsprechend forderte auch er eine „Energierevolution statt einer lauen Energiewende“.

Preisträger geehrt. 

22.5.2019 | Quelle: Georg-Salvamoser-Stiftung | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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