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Forscher verbessern Auslegungs-Tool

Hauptfenster von DHWcalc in der Version 2.02. Foto: Universität Kassel

Ein Update des Programmes DHWcalc ermöglicht es, noch realistischere Trinkwasser-Zapfprofile für die Auslegung von Solarwärmeanlagen in Quartieren zu generieren.

Das Institut für thermische Energietechnik der Universität Kassel hat das Programm DHWcalc in der Version 2.02 herausgebracht. DHWcalc ist ein kostenloses Programm, das realistische Trinkwasser-Zapfprofile erzeugt. Planer und Forscher brauchen solche Zapfprofile in hoher zeitlicher Auflösung, wenn sie verschiedene Arten der Wärmeerzeugung für Quartiere aber auch Einzelgebäude vergleichen wollen. Denn insbesondere der Ertrag einer Solarwärmeanlage hängt stark von der Art des Zapfprofiles ab.

DHWcalc erzeugt Trinkwasser-Zapfprofile auf der Basis von im Programm hinterlegten oder selbst vorgegebenen Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Es ist seit dem Jahr 2000 verfügbar. Nun haben die Kasseler Wissenschaftler das Programm überarbeitet. Neu ist, dass alle Eingaben in einer Ini-Datei gespeichert werden können, um frühere Einstellungen wiederherstellen zu können. Außerdem kann der Nutzer nun einzelne Parameter gezielt variieren, um eine Serie von Zapfprofilen zu erstellen. Um die Gleichzeitigkeit bei Quartieren besser abbilden zu können, ist es zudem möglich, Zapfprofile mit verschiedenen Zufallsverteilungen zu erzeugen.

DHWcalc kann auf der Internetseite der Universität Kassel heruntergeladen werden.

3.6.2019 | Quelle: Universität Kassel | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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