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Ib Vogt nimmt Solarkraftwerke in Ägypten in Betrieb

Foto: Ib Vogt

Neben einem seit Februar 2018 laufenden 64,1 MW-Projekt hat Ib Vogt den kommerziellen Betrieb von drei weiteren Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 166,5 MW aufgenommen. Alle Projekte befinden sich in einer der größten PV-Anlagen der Welt, dem Benban-Solarkomplex in Ägypten.

Der Projektentwickler Ib Vogt hat den kommerziellen Betrieb von drei Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 166,5 MW aufgenommen, die im Rahmen der zweiten Runde des ägyptischen Einspeisetarifprogramms FiT vergeben wurden. Die PV-Anlagen „MMID 30“, „Phoenix 50“ und „BSEP 50“ befinden sich Benban-Solarkomplex in der Nähe von Assuan. Auf einer Gesamtfläche von 270 Hektar werden mehr als 500.000 Solarmodule horizontal nachgeführt. Jährlich produzieren sie mehr als 400.000 MWh Strom und sollen damit den Bedarf von rund 127.000 Haushalten vor Ort decken und jährlich 178.000 t CO2-Emissionen einsparen. Der erzeugte Strom wird auf der Grundlage eines 25-jährigen Strombezugsvertrags (PPA) an die ägyptische Stromübertragungsgesellschaft EETC geliefert. Das Unternehmen Ib Vogt fungiert als Betriebs- und Wartungsunternehmen für die Anlagen.

Der Abschluss dieser Projekte erforderte eine Anpassung an die abgelegenen Wüstenbedingungen des Benban-Solarkomplexes. Aufgrund des extrem trockenen Klimas mit sehr hohen Temperaturen mussten die Bauarbeiten bereits um vier Uhr morgens beginnen. Schwierige Wetterereignisse wie Sandstürme traten mehrmals im Monat auf. Die Erfahrung mit dem Bau und der Wartung von Projekten mit mehreren hundert Megawatt Leistung unter diesen rauen Bedingungen führte laut Ib Vogt zu wertvollem Know-how. Diese Erfahrung will das Unternehmen in Gebieten mit vergleichbaren Bedingungen im Nahen Osten, in Nordafrika und in der Region südlich der Sahara nutzen. „Mit der steigenden Nachfrage von Unternehmen nach Solarenergie in Verbindung mit kommerziellen PPAs werden Projekte in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft und Bildung von diesem Know-how profitieren“, sagt Anton Milner, Geschäftsführer von Ib Vogt.

Die Finanzierungsverträge für die drei Solarkraftwerke hatten die Projektpartner Ib Vogt, Infinity Solar, Phoenix Energy und BPE Partners Ende Oktober 2017 abgeschlossen. Die Mittel für „MMID 30“ und „BSEP 50“stammen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), der Niederländischen Entwicklungsbank (FMO) und dem Green Climate Fund (GCF). Das Projekt „Phoenix 50“ finanzierten die International Finance Corporation (IFC), die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) und die CDC Group. Die gesamten Mittel für die drei Projekte beziffern sich auf 146 Millionen US-Dollar.

Mit Abschluss dieser Projekte komplettiert Ib Vogt ein 230,6-MW-Portfolio im Solarentwicklungskomplex von Benban. Zuvor war bereits die 64,1-MW-Anlage „Infinity 50“ Anfang 2018 im Rahmen der ersten Runde des ägyptischen FiT-Programms eingeweiht worden. Mit einer Gesamtleistung von 1,8 GW ist der Benban-Solarkomplex einer der größten der Welt. Er ist ein wesentlicher Bestandteil des ägyptischen Plans, bis zum Jahr 2022 mit erneuerbaren Energien 20 Prozent des Strombedarfs des Landes zu decken.

17.6.2019 | Quelle: Ib Vogt | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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